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Solarlexikon |
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k-Wert Maßzahl für den Wärmestrom, der durch eine Fläche von 1 m2 hindurchgeht. Maßeinheit sind Watt pro Quadatmeter (W/ m2) |
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Kältemaschine
Wärmepumpe und Kältemaschine (beispielsweise ein Kühlschrank) basieren auf dem gleichen technischen Prinzip - jedoch mit unterschiedlicher Zielrichtung. Mit der Wärmepumpe wird Umgebungswärme auf ein für Heizzwecke nutzbares Temperaturniveau angehoben. Bei der Kältemaschine wird der gleiche Prozess genutzt, um durch den Entzug von Wärme Kühlung zu erzeugen. Die Wärmeaufnahme geschieht an einem Verdampfer durch ein Kältemittel, das bei niedriger Temperatur verdampft. |
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Kirchendächer
Kirchendächer sind für die Nutzung der Sonnenenergie besonders geeignet, weil sie große Flächen haben und, dank der üblichen Ost-West-Richtung des Kirchenschiffs, optimal nach Süden ausgerichtet sind. Allerdings spricht der Denkmalschutz häufig dagegen. |
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Klimaanlage Herkömmliche Klimaanlagen und Kühlschränke arbeiten mit elektrisch betriebenen Kompressoren, die einen um so höheren Energiebedarf haben, je wärmer die zu kühlende Luft ist. Die Grundidee solarer Kühlung besteht darin, die „überschüssige“ Sonnenenergie zur Kühlung von Gebäuden oder Geräten gerade in der heißen Tageszeit zu nutzen. Solare Kühlung spart Strom und hat, anders als bei der solaren Heizung, kein Speicherproblem: Der Kühlbedarf steigt und fällt nahezu zeitgleich mit dem Angebot an Sonnenenergie. |
Klimatisierung mit Geothermie
Das Temperaturniveau in Mitteleuropa macht den nahen Untergrund auch für die Bereitstellung von Klimakälte interessant. Der Boden kann über Erdwärmesonden oder Energiepfähle direkt, also ohne Einschaltung einer Wärmepumpe, zur Raumkühlung herangezogen werden. Dabei wird nur das im System zirkulierende Wärmeträgermedium genutzt, beziehungsweise mit Pumpen im Gebäude umgewälzt Der Energieaufwand beschränkt sich auf den Stromverbrauch dieser Pumpen. Herkömmliche Aggregate zur Erzeugung von Klimakälte entfallen. |
Kollektor |
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Kollektorabdeckung
der für die Strahlung transparente Teil des Kollektors, welcher die Wärmeverluste reduzieren und den Absorber vor Umwelteinflüssen schützen soll. Um hohe Temperaturen im Kollektor zu erzielen, werden mehrere Schichten (Doppelglas) oder Wabenschichten verwendet. |
Kombispeicher
Thermische Solaranlagen zur Heizungsunterstützung sorgen meist zugleich das ganze Jahr über für warmes Trinkwasser. Um beiden Zwecken mit einer Solarwärmeanlage gerecht werden zu können, benötigt man aber entweder eine Zwei-Speicher-Lösung mit einem Pufferspeicher und einem Brauchwasserspeicher oder eine Lösung, die beide Funktionen in einem Tank vereint. Solche Systeme werden zusammenfassend als Kombispeicher bezeichnet. |
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Konversion
Umwandlung von Energie, z.B von Licht in Wärme (Solarthermie) |
Kosten von Solarstromanlagen Als Faustregel kann man pro installiertem Kilowatt Spitzenleistung (kWp) mit Kosten von 6.000 € rechnen. Die Kosten für die Installation und den Anschluss ans öffentliche Netz müssen vom Fachinstallateur veranschlagt werden. Beim Neubau oder einer anstehenden Dachsanierung sind die Kosten günstiger als beim nachträglichen Einbau. Bei jedem Neubau sollten Leerrohre und Platz für den Einspeisezähler selbstverständlich sein. Der Installationsaufwand für Photovoltaikanlagen ist im Vergleich zu den Gerätekosten gering. |
Kosten von thermischen Solaranlagen Bei der Kostenkalkulation sind die technischen Komponenten (Kollektoren, Befestigung, Speicher, Regelung, Ausdehnungsgefäß, Flüssigkeit) sowie die Installationskosten zu berücksichtigen. Davon können Zuschüsse aus öffentlichen Fördermaßnahmen abgezogen werden zum Beispiel dem Marktanreizprogramm zu Gunsten erneuerbarer Energie. Bis zum vorläufigen Stopp des Programms am 14.08.2006 betrug der Zuschuss 54,60 € pro Quadratmeter Kollektorfläche. Für Anlagen zur kombinierten Warmwasseraufbereitung und Raumheizung waren es 70,20 € pro Quadratmeter Kollektorfläche. Da die von verschiedenen Herstellern angebotenen „Solarpakete“ die Kosten für die Installation nicht enthalten, empfiehlt sich ein Kostenvoranschlag vom Fachinstallateur. |
Kostendeckende Vergütung (KV) Die Vergütung für ins öffentliche Netz eingespeisten Strom aus Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien kann als kostendeckend bezeichnet werden, wenn sie in etwa eine vergleichbare Rendite für das eingesetzte Kapital ermöglicht, wie sie mit anderen Anlageformen erzielt werden kann. Nach 20 Jahren sollte sowohl eine angemesse Rendite erzielt werden, als auch die Kosten für die Anlage und deren Installation, sämtliche Betriebskosten (Messkosten, Wartung, Reparatur, Versicherung sowie die Abbaukosten zum Ende der Betriebszeit) und die Kapitalbeschaffungskosten (Schuldzinsen) erwirtschaftet worden sein. |
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