Umfrage: Deutsche sind empört über Kürzung der Solarstrom-Vergütung
Die geplante Kürzung der Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen geht völlig am Wählerwillen vorbei, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de in einer Pressemitteilung.
Mehr als zwei Drittel aller Deutschen lehnen laut einer Umfrage von Immowelt.de die Pläne der Bundesregierung ab, den Solarstrom künftig weniger zu fördern. Die Deutschen halten große Stücke
auf Solarstrom - und wollen mehr davon. In der Immowelt-Umfrage sprechen sich 69 Prozent gegen die Pläne von Schwarz-Gelb aus, die Einspeisevergütung für Solarstrom von derzeit 43 Cent pro
Kilowattstunde erheblich zu senken. Über 51 Prozent der Befragten fordern sogar mehr Solarstrom. Die geplante Minderung der Solarstromvergütung um 30 Prozent halten sie für völlig
falsch, berichtet Immowelt. Im vergangenen Jahr waren eine halbe Million Photovoltaikanlagen auf deutschen Dächern installiert. Knapp ein Fünftel der Befragten hält den Solarstrom dennoch
längst nicht für etabliert genug, dass man auf staatliche Förderungen verzichten könne. Die geplanten Kürzungen der Einspeisevergütung sehen sie kritisch und fordern im Gegenzug finanzielle
Schützenhilfe für die Solar-Branche.
10.11.2009 Quelle: Immowelt AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
