BrightSource Energy schlägt Alternative für Solarthermie-Kraftwerk "Ivanpah" mit kleinerer Fläche vor
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Solarthermisches Kraftwerk mit LPT
550-Technologie von BrightSource
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BrightSource Energy, Inc. (Oakland, Kalifornien), Entwickler von solarthermischen Kraftwerken, stellte im Februar 2010 eine Alternative zu dem geplanten Solarthermie-Kraftwerk in Ivanpah
(Ivanpah Solar Energy Generating System, ISEGS) vor. Die Verkleinerungspläne wurden mit der kalifornischen Energiekommission (California Energy Commission, CEC) und der Abteilung
Flächenmanagement (Bureau of Land Management, BLM) des Innenministeriums abgesprochen. Sie gehen von einer kleineren Grundfläche aus und würden mögliche Umweltbelastungen des Kraftwerks
bedeutend verringern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der neue Vorschlag gilt als wichtiger Meilenstein im Genehmigungsverfahren von Ivanpah und bringt das
Projekt einen Schritt voran. Es wird Kaliforniens erstes Solarthermie-Kraftwerk, das innerhalb von fast 20 Jahren in Kalifornien genehmigt und gebaut wird.
Neuer Entwurf für das Kraftwerk schützt Lebensraum seltener Pflanzen und anderer Arten
BrightSource Energy befasst sich damit nach eigenen Angaben mit Umweltaspekten, die während des Genehmigungsverfahrens aufgetaucht sind. "Wir arbeiten ständig daran, die Umweltbelastung durch
unsere Solarkraftwerke zu minimieren, und das Genehmigungsverfahren und die öffentliche Meinung haben uns viele nachdenkenswerte Vorschläge geliefert", sagte Steve DeYoung, Vizepräsident
Umweltgesundheit und Sicherheit bei BrightSource Energy. "Unsere Technologie hat die Industrie immer dabei unterstützt, den Wasserverbrauch bedeutend zu verringern und auf diese Weise Schäden
an Grund und Boden möglichst klein zu halten. Mit diesem alternativen Vorschlag schonen wir den Lebensraum seltener Pflanzen und anderer Arten und sind dadurch beispielgebend für spätere
Projekte."
Öffentliche Meinung führte während des Genehmigungsverfahrens zu vielen konstruktiven Vorschlägen
BrightSource Energy berichtet, sein Verkleinerungsvorschlag für Ivanpah sei eine direkte Reaktion auf die Kommentare und Vorschläge der Öffentlichkeit während des Genehmigungsverfahrens. Wenn
diese von CEC und BLM akzeptiert würden, könne nicht nur die Grundfläche des Kraftwerks um 23 % und die Gesamtanlage um 12 % verringert, sondern auch die Umsiedlung der Wüstenschildkröten um
15 % reduziert werden. Der neue Vorschlag umgehe auch die Fläche mit der höchsten Dichte an seltenen Pflanzen. Die Zahl der Türme des dritten solarthermischen Kraftwerks in Ivanpah soll von
fünf auf eins verringert werden; damit sinke die Gesamtzahl der Türme von sieben auf drei. Laut Pressemitteilung würde die neue Anlage die mögliche Gesamtzahl an Heliostaten um etwa 40.000
verringern und das Gebiet aussparen, in dem am stärksten planiert und die meisten Felsen für die Solarfelder abgetragen werden müssten. Die größten natürlichen Regenwasserabflüsse im
nördlichen Teil des Areals blieben intakt. Die Gesamtleistung der Ivanpah-Anlage würde von 440 Megawatt (MW) auf 392 MW sinken, berichtet das Unternehmen.
Kleinere Solarthermie-Anlage soll 1.000 Arbeitsplätze im Bau schaffen und eine große Investition in Kaliforniens Wirtschaft sein
"Die neue Alternative verringert Auswirkungen auf die Wüstenumgebung, so dass wir sauberen Solarstrom haben können, 1.000 gute neue Arbeitsplätze im Bau und Hunderte Millionen Dollar
Investitionen in Kaliforniens Wirtschaft", sagte Marc Joseph, Vertreter der California Unions for Reliable Energy (CURE). George Frampton, ehemaliger Vorsitzender des Umweltrats im Weißen
Haus und früherer Ministerialdirektor im Innenministerium, stellt fest, dass dieser Vorschlag klar zeigt, dass BrightSource die Einwände während des Genehmigungsverfahrens wirklich ernst
genommen hat. "Diese Anlage ist ein wichtiger Schritt hin zu unseren nationalen Klima- und Stromzielen und zeigt, dass wir der Erderwärmung mit Solarkraftwerken begegnen können, die
empfindliche Wüstenlandschaften und Lebensräume schützen", sagte Frampton.
Die Anlage in Ivanpah soll aus drei separaten Solarthermie-Kraftwerken bestehen. BrightSource Energy berichtet, der so erzeugte Strom werde mit verschiedenen Strombezugsvereinbarungen an die
Stromversorgungsunternehmen Pacific Gas and Electric (PG&E) und Southern California Edison (SCE) verkauft. Laut Pressemitteilung wird das Projekt unterstützt mit mehreren staatlichen
Förderprogrammen für Kalifornien aus dem US-Konjunkturpaket 2009 (American Recovery and Reinvestment Act, ARRA). Mit dem Bau soll nach der Genehmigung durch CEC und BLM in der zweiten
Jahreshälfte 2010 begonnen werden.
20.03.2010 Quelle: BrightSource Energy, Inc. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BrightSource Energy, Inc.,
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