Photovoltaik: Oerlikon Solar liefert schlüsselfertige Dünnschicht-Solarfabrik mit 160 MW nach Deutschland

Ein Roboter entlädt mit der KAI 1200 beschichtete Glasplatten.
Ein Roboter entlädt mit der KAI 1200 beschichtete Glasplatten.

Der Technologiekonzern Oerlikon mit Hauptsitz in Pfäffikon (Schweiz) hat von der API GmbH (Offenbach) einen Auftrag für eine schlüsselfertige Solarzellenfabrik mit einer jährlichen Produktionskapazität von 160 Megawatt erhalten. Der Auftrag mit einem Gesamtvolumen von 320 Millionen Schweizer Franken (rund 200 Mio. EUR) umfasse acht Beschichtungsanlagen vom Typ "Kai 1200", 16 TCO-Systeme (Transparent Conductive Oxid) und 40 Laser-Schneidesysteme sowie die damit verbundenen Anlagen zur Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen.  API will mit dieser Technik an ihrem deutschen Standort im hessischen Offenbach die größte europäische Dünnschicht-Photovoltaikproduktion bauen. API werde unterstützt von einer Gruppe saudiarabischer Investoren, die mit dieser ersten Investition in den Zukunftsmarkt Dünnschicht- Solar einsteige, heißt es in der Pressemitteilung von Oerlikon Solar.


Großaufträge auch von Schott Solar und ErSol

Dieser Ausbau der Solar-Sparte von Oerlikon übertreffe alle Erwartungen. Der Geschäftsbereich, der Anfang 2006 gegründet wurde, habe bereits Großaufträge von der Schott Solar GmbH sowie der ErSol Thinfilm GmbH erhalten, die ein Gesamtvolumen von rund 63 Millionen Euro ausmachten. "Der aktuelle Auftrag zeigt das Potenzial der Dünnschichttechnologie von Oerlikon, mit ihren starken Wachstumsraten und Gewinnmargen bis in den zweistelligen Bereich", sagte Oerlikon-Vorstand Thomas Limberger.

06.12.2006   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar

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