Informationen zu Förderprogrammen

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Solarthermie 2000plus

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit führt im Rahmen des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung mit der Fördermaßnahme„ Solarthermie2000plus“ die langfristig angelegten Forschungsaktivitäten zur thermischen Nutzung der Sonnenenergie im Niedertemperaturbereich mit neuen Schwerpunkten fort.

Gefördert wird die Planung, Errichtung und Erprobung von Pilot- und Demonstrationsanlagen mit einer erforderlichen Mindestgröße von 100 m² Kollektorfläche und die Begleitforschung in einem Zeitraum von voraussichtlich fünf Jahren (Bauvorhaben) bzw. acht Jahren (Begleit-FuE, Messprogramm) für

  • solar unterstützte, kombinierte Trinkwassererwärmungs- und Heizungsanlagen für Gebäude, Liegenschaften und Siedlungen mit mittelgroßen (Mehrtages- bzw. Wochen- ) Wärmespeichern bei solaren Deckungsanteilen von über 10% des Gesamtwärmebedarfs
  • solar unterstützte Wärmenetze mit etwa 35 bis 60% solarem Deckungsanteil am Gesamtwärmebedarf und besonders kostengünstigen und effizienten Speicherkonzepten zur zentralen Langzeitwärmespeicherung,
  • die Einbindung von solarthermischen Anlagen in Fernwärmenetze,
  • integrale Konzepte zur Kombination von Solarwärme, Geothermie, Abwärme und energetischer Biomassenutzung zur weitgehend CO2-neutralen Wärmeversorgung,
  • die solar unterstützte Klimatisierung und deren Kombination mit solarer Trinkwassererwärmung und Heizung zur Nutzung der Solarwärme in Zeiten ohne Kühlbedarf,
  • solare Prozesswärme im Niedertemperaturbereich in besonders geeigneten Anwendungen (z. B. Lebensmittelindustrie, Großküchen, Wäschereien),
  • andere als die genannten Anwendungen und Systemvarianten bei besonderer wissenschaftlicher, technischer oder wirtschaftlicher Bedeutung im Einzelfall.
  • Darüber hinaus können auch weiterhin große Solaranlagen zur alleinigen Trinkwasservorwärmung als Pilotanlagen gefördert werden, wenn diese aufgrund ihrer technischen Lösung zu besonders günstigen solaren Nutzwärmekosten (< 0,12 €/kWh) führen oder wenn diese Anlagen durch besonders innovative Lösungen, z. B. auf dem Gebiet der Kollektorintegration oder des Speicher- und Regelungskonzeptes, zu einer signifikanten Weiterentwicklung der Komponenten- bzw. Systemtechnik beitragen.

Die Zuwendung für Pilot- und Demonstrationsvorhaben ist in der Höhe begrenzt und orientiert sich an den Kosten für den Bau des Solarsystems einschließlich Planung und den Kosten für die Messtechnik. Der Zuschuss beträgt für die Solaranlagen in der Regel 30 - 50%. Die Förderquote kann bei Systemen mit besonderem Pilotcharakter bzw. hohem technischen Neuheitsgrad im Einzelfall auch darüber liegen.

Die Mess-, Daten- und Anzeigetechnik wird wegen des besonderen Bundesinteresses an den wissenschaftlichen Ergebnissen zu 100% gefördert, wobei die sich daraus ergebende, gemittelte Förderquote des Zuschusses für Solaranlage und Messtechnik in der Regel 50% nicht überschreiten darf.

Antragsberechtigt sind

  • Eigentümer bestehender oder neu zu errichtender Liegenschaften des Bundes, der Länder, der Kommunen sowie anderer Körperschaften
  • Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts
  • in besonderen Fällen lokale Energieversorger der obengenannten Gebäude

Finanzierung

Die Förderung erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen.

Ansprechpartner / Kontaktstellen
Mit der Durchführung der Fördermaßnahme ist der Projektträger Jülich (PTJ) des BMU im Forschungszentrum Jülich beauftragt.

Anfragen bzw. Förderanträge sind zu richten an:
Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich
Geschäftsbereich Erneuerbare Energien
52425 Jülich
oder direkt an:
Projektträger Jülich (PTJ)
Außenstelle Berlin
Wallstraße 17-22
10179 Berlin
(E-Mail senden)

Fachliche Auskünfte erteilen auch die in die wissenschaftliche Begleitung und das Mess- und Auswerteprogramm eingebundenen Forschungseinrichtungen (Anschriften unter www.solarthermie2000plus.de). Die Erläuterungen zum Förderkonzept sind zu beziehen unter www.solarthermie2000plus.de bzw. bei der PtJ.

Förderkonzept des BMU (pdf)