Anzeige
Anzeige

 

ForschungsVerbund Erneuerbare Energien wählt Prof. Dr. Manfred Fischedick zum neuen Sprecher

Prof. Dr. Manfred Fischedick: der neue Sprecher des FVEE
„Gefragt sind zukünftig mehr denn je Systeminnovationen”, sagt Prof. Dr. Manfred Fischedick, der neue Sprecher des FVEE

Das Direktorium des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE, Berlin) hat Prof. Dr. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, zum neuen Sprecher gewählt.

Der Experte für Energiewirtschaft und Energiesystemanalyse betont die Bedeutung der Energieforschung für den Klimaschutz.

„Mit dem Pariser Klimaabkommen setzt die Staatengemeinschaft ein starkes politisches Signal. Den politischen Vorgaben müssen nun Taten folgen und in allen Ländern Konzepte für einen sukzessiven Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger erstellt werden. Der Energieforschung kommt dabei eine entscheidende Rolle zu“, sagt Fischedick, der auch als leitender Autor am IPCC-Bericht des Weltklimarats mitgearbeitet hat.

 

Systeminnovationen gefragt

„Gefragt sind zukünftig mehr denn je Systeminnovationen, also Ansätze, die das Potenzial haben, systemverändernd wirken zu können. Es geht darum, technologische Optionen von Anfang an eingebettet zu sehen in einen geeigneten institutionellen, sozialen, kulturellen und politischen Rahmen, um deren Umsetzbarkeit sicherzustellen. Die Energieforschung muss sich dieser Herausforderung stellen.“

Zum stellvertretenden Sprecher des FVEE wurde Bernhard Milow, Programmdirektor für Energie am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, gewählt.

 

„Mission Innovation“ als wichtiges Signal

Beide Sprecher begrüßen die im Rahmen der Pariser Klimakonferenz gestartete „Mission Innovation“. Diese internationale Initiative hat die klare Zielsetzung, die globale Energieforschung zu stärken, und sei daher ein wichtiges Signal. „Aufgrund der Größe der Herausforderung wird die Bedeutung der internationalen Ebene in Form von gemeinsamen Forschungsanstrengungen und Technologiekooperation zukünftig stark zunehmen”, prognostiziert Fischedick. „Der FVEE kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die deutsche Energieforschung hierzu gut zu positionieren.“

Für die deutsche Energietechnik sehen die Sprecher insgesamt sehr gute Chancen, die aus der Klimakonferenz entstehende Dynamik aufzunehmen. „Die Fortsetzung der Kooperation mit der Industrie spielt für den FVEE daher auch zukünftig eine zentrale Rolle. Im Verbund von Wissenschaft und Wirtschaft kann die Rolle Deutschlands auf dem Weltmarkt maßgeblich gestützt werden“, so Milow.

Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien ist eine bundesweite Kooperation von Forschungsinstituten. Die Mitglieder erforschen und entwickeln Technologien für erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicherung und das optimierte technische und sozio-ökonomische Zusammenwirken aller Systemkomponenten.

 

25.01.2016 | Quelle: FVEE; Bildquelle: www.eventfotograf.in / ©JRF e.V. | solarserver.de © Heindl Server GmbH

Eine Auswahl der wichtigsten Solar-Nachrichten finden Sie unter
http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/top-solar-news.html