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Marktpotenzial von Smart-Home-Technologie ist noch längst nicht ausgereizt

Neubarth sieht einen enormen Informationsbedarf, damit das Marktpotenzial der Smart Home Technologie in Zukunft erschlossen wird
Neubarth sieht einen enormen Informationsbedarf, damit das Marktpotenzial der Smart Home Technologie in Zukunft erschlossen wird

„Smart Home Technologie verkauft sich lange nicht so, wie sie es könnte, obwohl technische Standards gesetzt und kundenrelevante Produkte auf dem Markt sind. Es gibt großes Potenzial, aber irgendwo hakt es“, stellt Dr. Wolfgang Neubarth von der Technologie-Marktforschung bei GfK fest.

Er stützt seine Erkenntnisse auf Markterhebungen von über 370.000 Handelspartnern sowie auf aktuelle GfK-Studien. Über die Konsequenzen für Handwerk und Handel berichtet er auf der Fachmesse IFH/Intherm, die vom 5. bis 8. April 2016 in Nürnberg stattfindet.

 

Hohe Erwartungen an intelligente Haustechnik

Konsumenten stellen hohe Erwartungen an intelligente Haustechnik: Sie wollen Sicherheit, Kontrolle, Komfort, Spaß an der Technik, aber auch ein bisschen Luxusempfinden. „Es geht um Modernität und letzten Endes um Erleichterung im Alltag“, sagt Neubarth. Auf etliche Konsumentenwünsche habe die Smart-Home-Technologie heute bereits eine smarte Antwort.

So gibt es bereits Heizungsanlagen, die mit den Smartphones der Hausbewohner vernetzt sind. Sobald alle Bewohner das Haus verlassen haben, drosselt die Heizung ihre Leistung. Nähert sich ein Bewohner dem Haus, fährt die Heizung ab einer bestimmten Entfernung wieder hoch.

Im Bereich „Smart Energy“ sind laut Neubarth nicht nur Batteriesysteme im Kommen, sondern auch Steuereinheiten für Photovoltaik-Module mit einem aktiven Energiemanagement von Solarstrom-Anlage, Wärmepumpe und Heizkessel.

 

Handwerk und Handel sollten mehr über Smart-Home-Technologie aufklären

GfK-Befragungen ergaben, dass die Mehrheit schon einmal etwas über „Smart Home“ gehört oder gelesen hat, auf Nachfrage aber nicht erklären kann, was genau sich dahinter verbirgt.

Verbraucher gaben bei der Frage, warum sie keine Smart Home-Geräte besitzen, Kosten und den Datenschutz als Gründe an. „An diesen Themen muss gearbeitet werden, jedoch ist fehlende Kommunikation das Haupthemmnis“, so Neubarth. Er rät Handwerk und Handel daher zu mehr Aufklärung.

„Hier ist ein enormer Informationsbedarf, damit das Marktpotenzial der Smart Home Technologie in Zukunft erschlossen wird. Im Bereich intelligenter Gebäudeautomatisierung besitzen Bauherren, Architekten und das Handwerk zudem Gatekeeper-Funktion. Schließlich empfehlen sie die einzubauende Technik oder geben sie vor. So liegt es an ihnen, ihrer Kompetenz und ihrer Kommunikation, ob Eigentümer in Zukunft smart bauen und wohnen.“

Der Vortrag „Smart Home – Was wird gewünscht und was gekauft?“ findet auf der IFH/Intherm 2016 täglich ab 10.30 Uhr in der Sonderschau Smart Home in der Passage zwischen den Hallen 3A und 4A statt.

 

30.01.2016 | Quelle: IFH/Intherm 2016 | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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