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Stromspeicher plus Photovoltaik ermöglicht Metzgerei weit gehende Energieautarkie

ASD-Batteriezellen im Batterieschrank: Hier wird der Solarstrom aus der Photovoltaik-Anlage gespeichert
ASD-Batteriezellen im Batterieschrank. Hier wird der Solarstrom aus der Photovoltaik-Anlage gespeichert

Da das Verbrauchsprofil der Metzgerei Eisele in Ostrach aufgrund der zahlreichen Maschinen stark schwankte, entschied sich der Inhaber für die Optimierung seines Stromerzeugungs-Systems.

Seit August 2015 besteht es aus einer netzgekoppelten Photovoltaik-Anlage mit 52 kWp, einem Notstromaggregat mit 100 kW sowie einer nachgeführten Solarstrom-Anlage mit 38 kWp, die an einen Stromspeicher der ASD Automatic Storage Device GmbH (Umkirch) angeschlossen ist. Damit erreiche er im Jahresdurchschnitt einen Autarkiegrad von rund 70 Prozent, berichtet ASD.

„Das seit August 2015 laufende System ist genau auf unseren Bedarf abgestimmt und eine wirklich tolle Sache“, sagt Thomas Eisele. Bei Bedarf lässt sich der Stromspeicher an neue Anforderungen anpassen. Eisele rechnet jedoch damit, dass der vorhandene Batteriespeicher mit angenommenen 5.000 Ladezyklen etwa 25 Jahre durchhält.

 

Profile optimieren Ladezyklen der LiFePO4-Speicherzellen

Die intelligente ASD-Speichersteuerung verfügt unter anderem über ein Sommer- und ein Winterprofil. Diese optimieren die Ladezyklen der Lithium-Eisenphosphat-(LiFePO4-)Speicherzellen und vermeiden beispielsweise im Winter eine Tiefentladung oder ein allzu häufiges Hin- und Herschalten zwischen Energiespeicher und öffentlichem Netz.

 

Produktion an Stromverfügbarkeit angepasst

Thomas Eisele hat sich so weit eingearbeitet, dass er je nach Wetterlage manuell zwischen den Profilen hin und herschaltet, sodass z. B. an einem sonnigen Wintertag das besser passende Sommerprofil zum Einsatz kommt. Andererseits hat er auch die Produktion in seinem Betrieb angepasst: Die Kombidämpfer werden mithilfe eines Timers erst nach Sonnenaufgang gestartet, und Scherbeneis produziert er oft am Wochenende, wenn der Stromspeicher genügend Reserven hat.

Wenn die Anlaufströme der Geräte sehr hoch sind, schaltet Eisele meist für etwa zwei Stunden das Stromaggregat hinzu, sodass ihm noch weitere bis zu 100 kW Leistung zur Verfügung stehen. Dies reiche aus, um bei der Abnahme vom öffentlichen Netz hohe Stromspitzen zu vermeiden (Peak Shaving).

 

02.02.2016 | Quelle: ASD Automatic Storage Device GmbH | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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