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BNEF: Japans Photovoltaik-Zubau wird 2016 einen Spitzenwert von bis zu 14,3 GW erreichen

Photovoltaik-Kraftwerk mit 24 MW in Südwest-Japan
Photovoltaik-Kraftwerk mit 24 MW in Südwest-Japan

Der Photovoltaik-Zubau in Japan wird laut einem Bericht von Bloomberg New Energy Finance (BNEF, New York, USA) in diesem Jahr voraussichtlich zwischen 13,2 und 14,3 Gigawatt liegen, so hoch wie noch nie zuvor.

Der japanische Solar-Markt wuchs seit Juli 2012 kontinuierlich, als ein Förderprogramm für erneuerbare Energien startete. Japan installierte im Jahr 2013 insgesamt 7,1 Gigawatt, 2014 waren es 10,3 GW und 2015 laut Schätzungen von BNEF 12,3 GW.

„Da es Probleme mit dem Netzanschluss, Landerwerb und der Projektfinanzierung gibt, wird der Photovoltaik-Zubau ab 2017 wieder zurückgehen“, heißt es in dem Bericht. BNEF rechnet 2017 mit einem Installationsvolumen von 9,8–12,4 GW.

Japan wird wahrscheinlich ab April die Einspeisevergütung für Solarstrom auf 26 Yen (23 Cent) pro Kilowattstunde kürzen; Das sind 3,7 % weniger als aktuell (27 Yen). Die Vergütung für Strom aus Wind-, Biomasse-, Geothermie- und kleinen Wasserkraftwerken wird laut dem Bericht voraussichtlich nicht geändert.

 

18.02.2016 | Quelle: BNEF; Bild: Hanwha Q CELLS | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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