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2015 wurden in Deutschland über 100.000 neue Solar-Heizungen installiert; Verbände erwarten Belebung der Solarthermie-Nachfrage

Standfoto aus dem Film „Heizen mit der Sonne“: „Dank der niedrigen Finanzierungskosten und der attraktiven Förderkonditionen ist jetzt der optimale Zeitpunkt, in die zuverlässige und millionenfach erprobte Solartechnik zu investieren“, betont BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig
Standfoto aus dem Film „Heizen mit der Sonne“. „Dank der niedrigen Finanzierungskosten und der attraktiven Förderkonditionen ist jetzt der optimale Zeitpunkt, in die zuverlässige und millionenfach erprobte Solartechnik zu investieren“, betont BSW-Solar-Hauptgeschäftsführer Carsten Körnig

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland rund 100.000 neue Solarwärme-Anlagen installiert worden. Insgesamt sind hierzulande bereits mehr als zwei Millionen Solarthermie-Anlagen in Betrieb.

Das teilen der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) mit.

2015 Jahr verzeichnete die Solarthermie-Branche aufgrund niedriger Ölpreise zwar einen Rückgang des Kollektorabsatzes von rund 10 Prozent, im letzten Quartal drehte die Nachfrage jedoch ins Plus.

 

Solartechnik wird zum Heizstandard

Beide Verbände hoffen für dieses Jahr auf eine weitere Marktbelebung infolge deutlich verbesserter staatlicher Zuschüsse und einer Verbesserung der Wärmestandards im Neubau.

Nach der jüngsten Anhebung der Anforderungen in der Energieeinsparverordnung zu Jahresbeginn dürfte Solartechnik hier ab sofort zum Heizstandard werden. In Kombination mit einem effizienten Brennwertkessel bietet sie Bauherren eine besonders preiswerte Möglichkeit, die neuen gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.

Weitere Wachstumsimpulse könnten für die Solarthermie von einem Heizungslabel ausgehen, das seit September 2015 für neue Heizungen verpflichtend ist und Verbrauchern den Energieverbrauch ihrer Heizung transparenter macht. Ab Anfang 2016 müssen schrittweise auch alte Heizungen gekennzeichnet werden. Die Bundesregierung erhofft sich, damit den Umstieg auf Solar- und andere EE-Heizungen zu beschleunigen.

 

BSW-Solar erwartet stärkere Nachfrage sowohl im Neubau wie auch im Gebäudebestand

„Das Verbraucher-Interesse an Klimaschutz, Unabhängigkeit und Preisstabilität ist hoch – unabhängig vom vorübergehenden Ölpreis-Tief“, kommentiert Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.

„Wir rechnen mit einem Anziehen der Nachfrage sowohl im Neubau wie auch im Gebäudebestand. Dank der niedrigen Finanzierungskosten und der attraktiven Förderkonditionen ist jetzt der optimale Zeitpunkt, in die zuverlässige und millionenfach erprobte Solartechnik zu investieren“, sagt Körnig.

Der staatliche Zuschuss für die solare Heizungsmodernisierung eines Eigenheims betrage in der Regel mindestens 3.600 Euro.

„Wer neu baut oder die alte Heizung austauscht, sollte auf ein modernes Heizungssystem setzen, das Effizienz und Erneuerbare Energien miteinander koppelt. Besonders Gas- und Ölbrennwerttechnik, Wärmepumpen oder Pelletheizungen in Kombination mit Solarthermie kommen hier als optimale Lösungen in Betracht. Gegenüber der Altanlage sparen solche hybriden Heizungen bis zu 50 Prozent an Energie“, sagt Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH.

 

Förderkonditionen für Solarheizungen deutlich verbessert

Die Bundesregierung hat die Förderkonditionen für den Einbau von Solarheizungen erst kürzlich deutlich verbessert. Die Nachfrage nach den beim Bundesamt für Wirtschaft erhältlichen Zuschüssen zog Ende 2015 deutlich an: In den letzten beiden Monaten des Jahres stiegen die Antragszahlen gegenüber den Vorjahresmonaten um durchschnittlich 37 Prozent.

 

24.02.2016 | Quelle: BSW-Solar | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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