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enerix: Banken bremsen Förderung von Solarstrom-Speichern

enerix hat 2015 über 40 % seiner Photovoltaik-Neuinstallationen mit Stromspeichern ausgestattet
enerix hat 2015 über 40 % seiner Photovoltaik-Neuinstallationen mit Stromspeichern ausgestattet

Das am 01.03.2016 in Kraft getretene KfW-Programm zur Förderung von Solarstrom-Speichern könnte aufgrund fehlender Hilfe der Banken scheitern, befürchtet die enerix Franchise GmbH & Co KG (Regensburg).

Als Grund gibt das Unternehmen an, dass immer weniger Banken bereit seien, ihre Kunden bei der Beantragung des KfW-Darlehens zu unterstützen. In vielen Fällen rieten sie sogar von der Anschaffung eines Photovoltaik-Speichersystems ab.

 

Förderung kann nur über eine Bank beantragt werden

Die Banken begründeten dies mit einem zu hohen Aufwand bei zu geringem Verdienst. Das Problem für den Kunden liege darin, dass die Förderung nur über eine Bank und nicht direkt bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden kann, betont enerix.

Ein weiteres Problem sei die verpflichtende Kreditbeantragung: Viele Kunden wollten die Anschaffung des Speichers mit Eigenmitteln finanzieren, müssten aber für den Erhalt der Fördermittel einen Kredit beantragen, da die Förderung als Sondertilgung auf das KfW-Darlehen ausgezahlt wird. Bereits bei der bisherigen Speicherförderung, die Ende 2015 auslief, hätten die meisten Banken den KfW-Kredit nur dann beantragt, wenn er ein Volumen von mindestens 5.000 Euro hatte und somit deutlich über der eigentlichen Förderung lag, so enerix.

 

Speicherförderung als Signal für die Energiewende

„Wir begrüßen es, dass sich die Regierung zur Fortführung der Speicherförderung entschieden hat, es ist ein richtiges Signal für die Energiewende und motiviert Kunden, in eine neue Technologie zu investieren“, erläutert Peter Knuth, Mitbegründer von enerix.

Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr über 40 Prozent seiner Photovoltaik-Neuinstallationen mit Stromspeichern ausgestattet. „Wir haben bereits während des ersten Förderprogramms die ablehnende Haltung der Banken gespürt und haben letztlich auch Verständnis für das Verhalten. Viel leichter wäre es gewesen, wenn die Speicherförderung wie die Förderung solarthermischer Anlagen vom Kunden selbst, beispielsweise bei der Bafa gestellt werden könnte und nicht als Sondertilgung, sondern als Investitionszuschuss.“

 

09.03.2016 | Quelle: enerix Franchise GmbH & Co KG | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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