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Photovoltaik in der Karibik: KACO new energy liefert Wechselrichter für den größten Solarpark der Virgin Islands

Luftbildaufnahme des Photovoltaik-Kraftwerks: Die größte Photovoltaik-Anlage auf den Amerikanischen Jungferninseln soll jährlich rund 7,9 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen
Die größte Photovoltaik-Anlage auf den Amerikanischen Jungferninseln soll jährlich rund 7,9 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen

Mit fünf Megawatt ist USVI Solar I die größte Photovoltaik-Anlage auf den Amerikanischen Jungferninseln in der Karibik. USVI Solar I ist für die annähernd 40.000 Inselbewohner von enormer Bedeutung: Mit einer Leistung von fünf Megawatt soll das Photovoltaik-Kraftwerk jährlich rund 7,9 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen.

Die PV-Anlage deckt zehn Prozent des Energiebedarfs der Insel. KACO new energy (Neckarsulm) lieferte die Wechselrichtertechnik.

Ein für seine starken Regenfälle bekanntes Gebiet, ein schwer zugängliches, hügeliges Gelände und Hurricane Cristobal: mannigfach waren die Herausforderungen an Mensch und Material beim Bau des Solarparks USVI Solar I auf Saint Thomas, berichtet KACO.

Entsprechend hoch seien die Ansprüche an die eingesetzten Produkte. Insbesondere die Wechselrichter müssten den extremen Situationen standhalten. Die Wahl des Projektierers AES Distributed Energy fiel auf die 32- und 50-Kilowatt Wechselrichter aus der blueplanet TL3-Serie von KACO new energy. 96 dieser Geräte, geeignet für den Einsatz unter freiem Himmel, finden in einer dezentralen Architektur ihre Anwendung.

 

Leichte Stringwechselrichter statt schwerer Zentralwechselrichter

„Einen über 3.000 Kilogramm schweren Zentralwechselrichter zum Bauort zu schaffen, wäre eine hohe logistische Hürde gewesen. Kompakte Stringwechselrichter bieten da mehr Flexibilität und waren die logische Wahl“, sagt Eduardo Casilda Weissen, KACO new energy's Senior Director of Sales für Lateinamerika und die Karibik.

Vor Ort seien auf Grund der Bodenbeschaffenheit Modultische verschoben und Stranglängen angepasst worden. Wie Springer auf dem Schachbrett folgten die leichteren Stringwechselrichter diesen unverhofften Zügen – für schwerfällige Zentralwechselrichter fast unmöglich. Auch bei der Netzstabilität punktet das dezentrale Konzept, da rund zehn Prozent des Stromnetzes am Solarpark hängen. Indem sich die Leistung auf zahlreiche Wechselrichter verteilt, wird ein weitreichender Systemausfall unwahrscheinlich, punktuelle Störungen wären auf kleine Teile des Generators beschränkt.

Die dezentrale Auslegung habe auch die reibungslose Finanzierung ermöglicht: Um die Subventionsauflagen einzuhalten, war eine Anmeldung von 18 Teilanlagen nötig, denen jeweils die entsprechende Anzahl an Wechselrichtern zugeordnet wurde. Mit Zentralwechselrichtern wäre dies nicht möglich gewesen.

Das Projekt wurde im November 2015 mit dem „Ground-Mount Project of the Year Award“ des US-Solarmagazins Solar Builder prämiert.

Bis 2025 soll so der Gebrauch fossiler Brennstoffe um bis zu 60 Prozent reduziert werden. Laut US Energieministerium bestand bislang eine fast hundertprozentige Abhängigkeit von importiertem Öl für Stromerzeugung, Wasserdestillation und -transport; die Virgin Islands sind auf teure, umweltschädigende Dieselgeneratoren angewiesen. Dies führte zu Stromkosten, die viermal höher als der nationale Durchschnitt liegen.


07.03.2016 | Quelle: KACO new energy GmbH | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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