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Photovoltaik-Verband SolarPower Europe fordert Erneuerbaren-Ziel von 35 % in Europa

Alexandre Roesch, Policy Director von SolarPower Europe
Alexandre Roesch, Policy Director von SolarPower Europe: „Wir haben jetzt die einmalige Gelegenheit, mehr als 'business as usual' zu machen“

Am 07.03.2016 hat der Photovoltaik-Branchenverband SolarPower Europe (Brüssel, Belgien) die Europäische Kommission, EU-Mitgliedsstaaten und das Europaparlament offiziell aufgefordert, nach dem Erfolg der COP21 in Paris mehr Ehrgeiz in Sachen erneuerbare Energien an den Tag zu legen.

„Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, was die EU in Paris unterschrieben hat, ist mehr Ehrgeiz erforderlich“, sagt Oliver Schaefer, Präsident von SolarPower Europe.

„Wir haben einstimmig beschlossen, bis 2030 ein Erneuerbaren-Ziel von 35 % anzustreben. Die Europäische Union muss prüfen, ob die 2014 vorgeschlagenen Ziele noch zu den globalen Entwicklungen passen. Es wäre töricht so zu tun, als hätte sich seit der Klimakonferenz nichts geändert.“

Die EU muss in den kommenden zwei Jahren neue Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren für die Periode nach 2020 vorgeben.

Alexandre Roesch, Policy Director von SolarPower Europe, sagt: „Wir haben jetzt die einmalige Gelegenheit, mehr als 'business as usual' zu machen und zu zeigen, dass Europa weltweit die Nummer eins in Sachen erneuerbare Energien ist. Als erstes brauchen wir im Dezember ein passendes Gesetzespaket mit dem klaren 35-Prozent-Ziel und ein geeignetes Marktdesign, um die Energiewende zu unterstützen.“

 

08.03.2016 | Quelle: SolarPower Europe | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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