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Merck entwickelt Photovoltaik-Fenster; Solarstrom-Erzeugung und Wärmeisolierung in einem Produkt

Merck bietet unter der Marke lisicon neuartige organische Photovoltaik-Zellenkonzepte an
Merck bietet unter der Marke lisicon neuartige organische Photovoltaik-Zellenkonzepte an

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck hat am 15.03.2016 bekannt gegeben, dass es mit Polysolar, einem Hersteller für gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV), und dem Technologie- und Innovationszentrum CPI an einem Projekt in Großbritannien arbeite.

Das Innovate-UK-Projekt „Energieerzeugende und energiesparende Fenster“ soll Fenster hervorbringen, die nicht nur Solarstrom erzeugen können, sondern auch eine stärkere Wärmeisolierung bieten.

 

Ziel: „Null-CO2-Haus“

Das Projekt soll die Bauindustrie auf ihrem Weg zum „Null-CO2-Haus“ unterstützen. Dafür entwickeln die Partner ein transparentes BIPV-Fenster, das sowohl elektrische Energie erzeugen als auch die Temperatur im Gebäudeinneren kontrollieren kann. Die Kommerzialisierung eines solchen Fensters werde die Energiekosten der Gebäude verringern und gleichzeitig den Architekten mehr Gestaltungsspielraum geben, so Merck.

Transparente Solarmodule sind leicht in herkömmlichen Rahmen einzubauen und damit gut für flächige Anwendungen wie Fenster, Dachfenster, Fassaden und Dächer geeignete. Die Nutzung der organischen Photovoltaik ist für verschiedene Marktsegmente attraktiv, weil sie anpassungsfähig, leicht, transparent und kostengünstig ist.

„Wir sind sehr glücklich, an diesem wichtigen Projekt mitzuarbeiten. Dies ist eine einzigartige Gelegenheit, die kommerzielle Nutzung von grauen OPV-Modulen weiterzuentwickeln und die breitere Anwendung von gebäudeintegrierter Photovoltaik voranzutreiben“, sagte Brian Daniels, Leiter der Sparte Advanced Technologies bei Merck.

 

PV-Fenster sollen ähnliche Energieausbeute liefern wie vertikal installierte Solarmodule

Ausgangspunkt ist die bisherige Frühphasenforschung der Partner zur Entwicklung eines kommerziell tragfähigen, Energie erzeugenden Demonstrations-Fensters auf der Grundlage der organischen Photovoltaik. Eine optimierte Version der vor Kurzem auf den Markt gebrachten halbtransparenten, grauen „lisicon“-Rezeptur von Merck ist dabei ein Schlüsselelement.

Das OPV-Demonstrations-Fenster soll ähnliche Einbaukosten, Transparenz und Lebensdauer erreichen wie Hochleistungs-Verglasungen, die derzeit in der Bauindustrie verwendet werden, gleichzeitig aber eine vergleichbare Energieausbeute liefern wie konventionelle vertikal installierte Photovoltaik-Systeme.

 

16.03.2016 | Quelle: Merck | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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