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Phoenix Solar AG verdreifachte 2015 den Konzernumsatz; Im vierten Quartal erstmals wieder positives Nettoergebnis

Phoenix Solar erzielte 95 Prozent der Umsätze 2015 im Segment Photovoltaik-Kraftwerke
Phoenix Solar erzielte 95 Prozent der Umsätze 2015 im Segment Photovoltaik-Kraftwerke

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiertes, international tätiges Photovoltaik-Systemhaus, legte am 30.03.2016 den vom Abschlussprüfer testierten und vom Aufsichtsrat gebilligten Konzernabschluss 2015 vor.

Im Geschäftsjahr 2015 konnte die Phoenix Solar AG den Konzernumsatz mit 119,4 Millionen Euro mehr als verdreifachen (2014: 33,8 Mio. EUR).

Der Absatz von Photovoltaik-Anlagen und -modulen stieg auf 98,7 MWp (2014: 28,9 MWp). Im vierten Quartal des Geschäftsjahrs 2015 erwirtschaftete die Phoenix Solar AG im Konzern erstmals wieder einen Überschuss.

„Wir haben 2015 beträchtliches Wachstum erzielt und unser Geschäft insgesamt sehr gestärkt“, stellt Tim P. Ryan, der Vorstandsvorsitzende der Phoenix Solar AG, fest.

 

95 Prozent der Umsätze mit Photovoltaik-Kraftwerken erzielt

95 Prozent der Umsätze wurden 2015 im Segment Photovoltaik-Kraftwerke erzielt (2014: 41,7 Prozent). Dabei war die umsatzstärkste Region die USA mit einem Anteil von 82,1 Prozent (2014: 20,8 Prozent), gefolgt von Asia/Pacific mit 7,3 Prozent (2014: 29,8 Prozent) und Middle East mit 7,0 Prozent (2014: 2,5 Prozent).

Zum 31. Dezember 2015 beschäftigte Phoenix Solar auf Konzernebene 79 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 77 fest angestellte (31. Dezember 2014: 93) (ohne Vorstände, inklusive Aushilfen). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahresstand von 110 sei auf den Abschluss der Restrukturierung und interne Effizienzsteigerungen zurückzuführen. Der Personalaufwand belief sich auf 7,6 Mio. EUR (2014: 9,6 Mio. EUR).

Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich auf minus 1,6 Millionen Euro (2014: -4,6 Mio. EUR). Lasse man im Ergebnis des Jahres 2014 den Einmalerlös aus der Veräußerung des O&M-Geschäfts in Höhe von 4,5 Millionen Euro außer Betracht, würde die Ertragsverbesserung noch deutlicher sichtbar, betont das Unternehmen.

Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) beträgt -1,3 Prozent (2014: -13,7 Prozent). Das Finanzergebnis blieb mit minus 4,4 Millionen Euro um 0,7 Millionen Euro unter Vorjahresniveau (2014: -5,1 Mio. EUR).

Das auf die Aktionäre entfallende Konzernperiodenergebnis beläuft sich auf minus 5,2 Millionen Euro (Periodenergebnis 2014: -10,2 Mio. EUR).

Im Konzern verzeichnete Phoenix Solar zum 31. Dezember 2015 einen Rekordstand beim freien Auftragsbestand von 195,7 Millionen Euro (31. Dezember 2014: 36,3 Mio. EUR). Der Gesamtauftragsbestand (einschließlich der bereits fakturierten Umsätze) belief sich zum 31. Dezember 2015 auf 299,2 Millionen Euro (31. Dezember 2014: 46,2 Mio. EUR) – auch dies ein deutlicher Anstieg.

Besonders erfreulich sei, dass die Phoenix-Solar-Gruppe einen deutlich positiven Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von 1,8 Millionen Euro erwirtschaftete (2014: Mittelabfluss von 3,9 Mio. EUR).

Der Finanzmittelbestand erhöhte sich zum 31. Dezember 2015 auf 4,9 Millionen Euro (31. Dezember 2014: 3,1 Mio. EUR).

Das Eigenkapital reduzierte sich im Wesentlichen aufgrund des negativen Jahresergebnisses um 6,0 Millionen Euro auf minus 7,6 Millionen Euro (31. Dezember 2014: -1,6 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote beträgt damit zum 31. Dezember 2015 -14,1 Prozent (31. Dezember 2014: -3,5 Prozent).

Da der Konzern selbst keine rechtlich eigenständige Gesellschaft darstellt, resultieren aus dem negativen Eigenkapital keine Bestandsrisiken für das Unternehmen. Rechtlich relevant sei ausschließlich das Eigenkapital der Phoenix Solar Aktiengesellschaft als der Muttergesellschaft des Phoenix-Solar-Konzerns. Dieses belief sich zum 31. Dezember 2015 auf 6,6 Millionen Euro, was einer Eigenkapitalquote von 12,3 Prozent entspricht (31. Dezember 2014: 11,0 Mio. EUR, entsprechend 20,0 Prozent).

 

Unternehmen erwartet 2016 deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum

Zum Zeitpunkt der Feststellung des Konzernabschlusses lag der freie Auftragsbestand bereits höher als der Konzernumsatz des Berichtsjahrs 2015. Das Unternehmen geht vor diesem Hintergrund davon aus, im Geschäftsjahr 2016 sein deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum fortsetzen zu können.

Erwartet werden derzeit Umsätze in einem Korridor zwischen 180 Millionen Euro und 210 Millionen Euro (2015: 119,4 Mio. EUR).

Hierfür ist ein Absatz in Höhe von 150 MWp bis 175 MWp (2015: 98,7 MWp) geplant. Phoenix Solar geht davon aus, auf dieser Grundlage ein positives operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 2 und gut 4 Millionen Euro (2015: -1,6 Mio. EUR) erwirtschaften zu können. Wie im Vorjahr wird ein beschleunigtes Wachstum ab dem zweiten Quartal 2016 erwartet.

Der Wachstumskurs finde die volle Unterstützung der finanzierenden Banken, mit denen Mitte März die Verlängerung der Konzernfinanzierung bis zum 30. September 2018 vereinbart werden konnte.

Die Finanzierung im Volumen von insgesamt rund 101 Millionen Euro deren Hauptkomponente der Konsortialkredit in Höhe von 85,4 Millionen Euro darstellt, sichert das angekündigte organische Wachstum im Geschäftsjahr 2016 sowie die folgende weitere Expansion in neue regionale Märkte umfassend ab.

„Mit strukturierten Vertriebsprozessen konzentrieren wir uns weiter darauf, in unseren drei Hauptregionen, den USA, Asia/Pacific und Middle East, unsere weltweite Projektpipeline auszubauen. Zugleich sehen wir uns neue Märkte an und Möglichkeiten, weiteres Wachstum entlang der Wertschöpfungskette der Photovoltaikbranche zu generieren“, fasst Ryan zusammen.

 

30.03.2016 | Quelle: Phoenix Solar AG | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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