Kommunale Klimaschutzprojekte: Seit 1. Januar können wieder Fördermittel beantragt werden

Seit Einführung des Förderprogramms wurden bundesweit bereits rund 3.300 Kommunen unterstützt
Seit Einführung des Förderprogramms wurden bundesweit bereits rund 3.300 Kommunen unterstützt

Städte, Gemeinden und Landkreise, die Klimaschutz-Konzepte erstellen und Maßnahmen zu deren Umsetzung durchführen, können seit 01.01.2017 wieder Fördermittel des Bundesumweltministeriums beantragen. Darauf weist das Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (Karlsruhe) hin.

Insgesamt stehen mehrere Millionen Euro zur Verfügung. Neu eingeführt wurde die Förderung modellhafter Projekte in städtischen Quartieren und ländlichen Nachbarschaften.

 

Frist endet am 31. März 2017

Die Frist zur Antragstellung endet am 31.03.2017. Danach können Gelder erst wieder im dritten Quartal beantragt werden. Für einige Förderschwerpunkte, wie die Schaffung einer Stelle für Klimaschutzmanagement oder die Förderung von Energiesparmodellen an Schulen und Kindertagesstätten, ist die Antragstellung jedoch ganzjährig möglich.

Unterstützung erhalten Kommunen vom Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz der KEA: Die Experten bieten kostenfreie Erstinformationen und beraten interessenneutral und unabhängig. Dabei greifen sie auf eine langjährige Erfahrung beim Erstellen von integrierten Klimaschutzkonzepten, Quartierskonzepten, Einstiegsberatungen und Energie- und CO2-Bilanzen zurück.

 

Knapp 10.000 Projekte bereits bundesweit unterstützt

Neben Kommunen sind kulturelle Einrichtungen, kommunale Unternehmen, Werkstätten für behinderte Menschen, Religionsgemeinschaften und Träger von Kindertagesstätten, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen für ausgewählte Förderschwerpunkte antragsberechtigt. Gemeinnützige Sportvereine können seit 2016 einen Zuschuss für die Umsetzung investiver Klimaschutzmaßnahmen beantragen.

Mit der Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen („Kommunalrichtlinie“) fördert das BMUB neben der Entwicklung von Klimaschutzkonzepten auch eine Einstiegsberatung, Klimaschutzteilkonzepte, Energiesparmodelle an Schulen und in Kitas, investive Maßnahmen sowie die Beschäftigung von Klimaschutzmanagern/innen für die Umsetzung des Konzeptes.

Seit Einführung des Förderprogramms im Jahr 2008 wurden laut KEA bundesweit rund 3.300 Kommunen in rund 9.300 Projekten dabei unterstützt, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

 

14.01.2017 | Quelle: KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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