Photovoltaik-Hybridsystem von SMA senkt Stromkosten in Ostafrikas größter Salzfabrik

Photovoltaik-Hybridsystem in Malindi, Ostafrika
Photovoltaik-Hybridsystem in Malindi, Ostafrika

Die SMA Solar Technology AG (Niestetal) und ihre Tochtergesellschaft SMA Sunbelt Energy GmbH haben in Malindi, Ostafrika, eines der größten solaren Hybridsysteme Kenias in Betrieb genommen.

Der SMA Fuel Save Controller kombiniert die Photovoltaik-Anlage mit 34 Sunny Tripower-Wechselrichtern intelligent mit den Dieselgeneratoren und dem öffentlichem Stromnetz. So erzeugt das PV-Hybrid-System künftig 1,6 Megawattstunden Strom jährlich und realisiert bis zu 25 Prozent Einsparungen bei den Stromkosten für die Kristalline Salt Limited Salzfabrik (Kaysalt).

„Das 1 MWp PV-Hybrid-System mit dem SMA Fuel Save Controller 2.0 kombiniert die Energiequellen Solaranlage, Stromnetz und Dieselgeneratoren miteinander und sorgt dafür, dass der Solarstrom für den laufenden Betrieb der Salzfabrik verwendet werden kann“, erklärt Enrique Garralaga, Leiter der Projektentwicklung bei der SMA Sunbelt Energy GmbH.

 

Solarstromanlage senkt den Anteil des mit Dieselgeneratoren erzeugten Stroms

„Als besondere Herausforderung des Projekts hat sich die Logistik durch die eingeschränkte lokale Verfügbarkeit von wichtigen Komponenten erwiesen. Dank unseres lokalen Installationspartners Harmonic Systems aus Kenia, konnte das PV-Hybrid-System jedoch schnell und zuverlässig installiert werden, so dass unsere Ingenieure das System in Rekordzeit in Betrieb nehmen konnten.“

„Schon beim Bau der Fabrik haben wir den Platz für eine Solaranlage eingeplant, damit wir unsere Umweltbilanz verbessern und den Anteil des mit Dieselgeneratoren erzeugten Stroms reduzieren können“, sagt Deepak Patel, Managing Director of Kristalline Salt Limited.

 

Tagsüber 55 Prozent Solarstromanteil

„Als Mitglied der Initiative United Nations Global Compact bekennen wir uns zu den Nachhaltigkeitszielen der Initiative. Es freut mich, dass das PV-Hybrid-System vor dem geplanten Termin in Betrieb gehen konnte und wir dank 55 Prozent Solarstromanteil tagsüber zukünftig rund ein Viertel unserer jährlichen Stromkosten einsparen können.“

Verantwortlich für die Umsetzung des Projekts war das Projektierungsunternehmen SolarAfrica, spezialisiert auf die Finanzierung von Solarlösungen in Afrika.

„Dank der fortschrittlichen Technologie unserer erfahrenen und zuverlässigen Partner ist es uns gelungen, dieses Projekt effizient und entsprechend höchster Industriestandards zu realisieren“, sagt Kobus van Tonder, Projektentwickler bei SolarAfrica.

PV-Diesel-Hybridanwendungen reduzieren die Stromkosten erheblich und amortisieren sich innerhalb weniger Jahre, betont SMA.

Projekte wie das PV-Hybrid-System für die Salzfabrik Kaysalt seien daher ein interessantes Geschäftsmodell für Dieselgenerator-Betreiber und unabhängige Energieerzeuger.

Im Trend lägen derzeit insbesondere zusätzliche Erweiterungsoptionen durch Batteriespeicher, die den PV-Anteil in diesen Systemen noch weiter erhöhen.

 

15.02.2017 | Quelle: SMA Solar Technology AG | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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