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31.12.2007
Im niederbayerischen Plattling wurden kurz vor Weihnachten mit der Montage der letzten Solarmodule die Baumaßnahmen für den Solarpark Plattling planmäßig abgeschlossen. Das Solar-Kraftwerk mit einer Leistung von 1,65 Megawatt (MWp) wurde am 28.12.2007 an das Netz von E.ON Bayern angebunden, berichtet die Carpevigo AG (Holzkirchen) in einer Pressemitteilung. Die Baumaßnahmen seien in einer Rekordzeit von lediglich drei Monaten durchgeführt worden.
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31.12.2007
Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und der Bundesverband des Grüne Liga e. V. laden mit einer Gemeinschaftsinitiative zum Jahreswechsel mit "grünem" Gewissen ein. "Die neue Waldaktie ist die saubere Alternative zum Silvesterknallen", erklärte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Wer zehn Euro seines Budgets statt für das Jahresendfeuerwerk in eine Waldaktie investiere, tue damit etwas Gutes für die Umwelt, indem er Müllberge, Lärm und vor allem den Ausstoß von Kohlendioxid reduziere und gleichzeitig in die gute Luft der Zukunft investiere. "Auf eine kurze Formel gebracht heißt das: Bäume statt Böller", so Fischer.
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31.12.2007
Die Isar liefert klimafreundlichen Strom für umgerechnet 440.000 Haushalte, betonte Bayerns Umwelt-Staatssekretär Marcel Huber am 19.12.2007 beim Spatenstich zur Erweiterung des Isar-Wasserkraftwerks in Gottfrieding (Landkreis Dingolfing-Landau). "Wasserkraft ist unverzichtbar für die Deckung des bayerischen Energiebedarfs. Dank der Wasserkraft-Nutzung vermeiden wir jährlich 10 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids" so Huber. Die Stärkung der erneuerbaren Energien wie Sonne, Biomasse und eben auch Wasserkraft sei unverzichtbar, um die bayerischen CO2-Einsparziele von 80 Millionen Tonnen pro Jahr bis 2010 zu erreichen. Insgesamt erzeugten an der Isar in 28 Wasserkraftanlagen über 1,6 Milliarden Kilowattstunden regenerativen Isar-Strom.
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30.12.2007
Die Forderung nach mehr Klimaschutz habe im zurückliegenden Jahr enormen Auftrieb bekommen, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in seiner Umweltbilanz für 2007. Allein die Tatsache, dass das Wort Klimakatastrophe zum "Wort des Jahres" gewählt wurde zeige, dass das Thema im öffentlichen Bewusstsein angekommen sei. Hoffen lasse auch, dass die Bundesregierung während ihrer EU-Ratspräsidentschaft Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Reduzierung der Treibhausgase durchsetzen konnte.
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30.12.2007
Zum Jahreswechsel sind teilweise deutliche Erhöhungen der Strom- und Gaspreise angekündigt. Der Anstieg der Rohstoff- und Beschaffungskosten könne den rasanten Preisanstieg jedoch nur teilweise rechtfertigen, betont das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in einer Pressemitteilung. "Wenn die Strompreise steigen und gleichzeitig die großen Energieversorger Rekordgewinne einfahren, sorgt das für berechtigten Unmut bei vielen Verbrauchern. Die Verbraucher müssen vor unangemessenen Energiepreisen geschützt werden. Dafür haben die Kartellbehörden jetzt durch die geschärfte kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht ein wirksames Instrument an der Hand", so Bundeswirtschaftsminister Michael Glos.
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30.12.2007
Junges Freiburg/DIE GRÜNEN begrüßen das neue "Ökostrom"-Angebot des Versorgungsunternehmens badenova für Privatkunden zum 1. Januar 2008. " 'Regiostrom basis', atomstromfrei und zu 25 % regenerativ, zu 75 % aus effizienter Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt, für 140.000 Privatkunden in Südbaden, das ist ein guter erster Schritt", so der grüne Stadtrat Eckart Friebis. "Und dass der neue 'Regiostrom aktiv' nun zu 100 % aus regenerativen Quellen stammt und weiterhin 'aktiv' den Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region befördert, macht ihn als echten Ökostromtarif für alle umweltbewussten Verbraucher zu einer runden Sache. Jetzt gibt es wirklich keinen Grund mehr, zu anderen Ökostromanbietern zu wechseln", so Friebis weiter.
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29.12.2007
Was Photovoltaikanlagen tatsächlich leisten, wollte der gemeinnützige Solarverein "SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg" genau wissen. Er lobte einen "Solarstrom-Erntepreis" aus, um zu erfahren, wer im Landkreis am meisten Kilowattstunden (kWh) Sonnenstrom pro installiertem Kilowatt Photovoltaik-Nennleistung (kWp) geerntet hat. Zu gewinnen waren Preise für den höchsten Solarstromertrag pro kWp und für die meisten kWh/kWp seit Einspeisebeginn der Anlage, um auch langfristige beziehungsweise große Beiträge zum solaren Stromnetzwandel zu würdigen. Solarstrom-Ernterekordler 2006 wurde die "Uni-Solarstromanlage" mit 962 KWh/KWp, und für die gesamte Betriebszeit bis Ende 2006 die Photovoltaik-Anlage des Campus Lüneburg e. V. mit 936 KWh/ KWp.
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29.12.2007
"Es ist jetzt höchste Zeit für Gebäudeeigentümer, sich mit dem energetischen Zustand ihres Gebäudes auseinander zu setzen", rät die nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Energieministerin Christa Thoben. Denn ab dem 1. Juli 2008 müssen die ersten Energieausweise für Gebäude vorgelegt werden. Dies gibt die am 1. Oktober in Kraft getretene Energieeinsparverordnung (EnEV) vor. Gebäudeeigentümer sind dann verpflichtet, dieses Dokument immer vorzulegen, wenn ein Haus oder eine Wohnung verkauft oder neu vermietet, beziehungsweise verpachtet oder verleast wird. "Der Ausweis macht den Energieverbrauch eines Gebäudes transparent - und Energieschleudern lassen sich möglicherweise schlechter vermieten oder verkaufen", so die Ministerin. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise, so schätzt die EnergieAgentur.NRW, könnten im kommenden Jahr bis zu 500.000 Energieausweise ausgestellt werden.
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29.12.2007
Die Wasserkraft Volk AG (Gutach; Baden-Württemberg) will ihre Produktionskapazität deutlich erweitern. Insgesamt plant der weltweit tätige Hersteller von Wasserkraftanlagen rund 18 Millionen Euro in die Erweiterung der Produktion zu investieren. Über 5.000 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche sowie mindestens 35 neue Arbeitsplätze seien geplant, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Erweiterung soll in zwei Bauabschnitten erfolgen. Das Unternehmen reagiere mit der Erweiterung auf die hohe Nachfrage nach Wasserkraftanlagen, besonders aus dem Ausland. Der deutsche Markt werde nach wie vor kritisch beurteilt, heißt es in der Pressemitteilung. Von den internationalen Klimaschutzbemühungen profitierte die Wasserkraft Volk AG (WKV AG) besonders in den letzten beiden Jahren deutlich. "Die Nachfrage ist ungebrochen groß und die mittelfristige Auftragslage ist sehr zufriedenstellend", bilanziert WKV-Vorstand Josef Haas anlässlich des feierlichen Spatenstichs für den ersten Bauabschnitt der Produktionserweiterung.
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28.12.2007
Die sol-E Suisse AG, Tochtergesellschaft der BKW FMB Energie AG (BKW), hat Mitte Dezember 2007 Tage zusammen mit den Jungfraubahnen (JB) mit der Montage der Solarmodule für die welthöchste Photovoltaikanlage auf dem über 3.500 Meter hohen Jungfraujoch in den Berner Alpen (Schweiz) begonnen. Das von der sol-E Suisse AG geplante Solarkraftwerk wird in mehreren Etappen aufgebaut. In einem ersten Schritt werden 82 Quadratmeter Fassadenfläche am Sphinx-Observatorium mit Solarzellen belegt. Aufgrund der extremen Höhenlage erwartet die sol-E Suisse AG, dass der Energieertrag um rund 70 Prozent höher ausfallen wird als bei einer typengleichen Solarstromanlage im schweizerischen Mittelland.
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