Solarstrom für Afrika: Gigawatt Global kündigt Photovoltaik-Projekt mit 7,5 Megawatt in Burundi an

Michael Fichtenberg, Direktor von GWG Burundi, und Jean-Jacques Nyenimigabo, Berater des Präsidenten, freuen sich mit den Einwohnern auf das Photovoltaik-Projekt
Michael Fichtenberg, Direktor von GWG Burundi, und Jean-Jacques Nyenimigabo, Berater des Präsidenten, freuen sich mit den Einwohnern auf das Photovoltaik-Projekt

Gigawatt Global (Arlington, VA, USA), Photovoltaik-Projektentwickler und Partner von Power Africa und dessen Initiative "Beyond the Grid“, hat zwei internationale Förderzusagen für ein Photovoltaik-Projekt in Burundi erhalten, wo nur vier Prozent der Bevölkerung Zugang zu Strom hat.

Das geplante Kraftwerk mit einer Nennleistung von 7,5 Megawatt erhöht die Stromerzeugungs-Kapazität des Landes um 15 Prozent.

 

Solarstrom für 60.000 Haushalte

Gigawatt Global will den Solar-Park auf einem 15 Hektar großen Grundstück in der Region Gitega, 65 Meilen von der Hauptstadt Bujumbura entfernt, errichten und betreiben. Er soll so viel Solarstrom erzeugen, dass damit 60.000 Haushalte versorgt werden können. Die Gesamtkosten des Vorhabens werden auf 20 Millionen US-Dollar geschätzt.

Erst letzten Monat hat Gigawatt Global Ostafrikas größtes Photovoltaik-Kraftwerk in Betrieb genommen, das Ruandas Kraftwerkeleistung um 6 % steigert. Dafür wurde das Unternehmen für den Nobelpreis 2015 nominiert.

 

US-Wirtschaftsförderung unterstützt das PV-Projekt

Das Projekt in Burundi wird mit insgesamt 1 Million US-Dollar gefördert: über die US-Wirtschaftsförderung USTDA im Rahmen von "Power Africa“ und dem Energy and Environment Partnership (EEP) der britischen, finnischen und österreichischen Regierungen.

“Unser Investitionsmodell zielt darauf ab, Schwellen- und Entwicklungsländer wirtschaftlich und ökologisch zu stärken. Wir nutzen erneuerbare Energiequellen dort, wo sie am meisten gebraucht werden“, sagte Yosef Abramowitz, Präsident von Gigawatt Global.

“Wir haben vor, bis 2020 Photovoltaik-Kraftwerke mit 1.000 Megawatt in Afrika zu bauen und damit Millionen Haushalte und Institutionen zu versorgen.“

Mit den Mitteln der USTDA sollen eine Machbarkeitsstudie sowie Umwelt- und Sozialgutachten finanziert werden und die Projektfinanzierung analysiert werden. Die Gelder des EEP werden für die Vorentwicklung und Verfahrenskosten verwendet.

 

02.04.2015 | Quelle: Gigawatt Global | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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