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Solar-Interview mit Nicole Münzinger über Top50-Solar Experts

Die Internetplattform Top50-Solar steht seit dem Jahr 2000 für ein klares Ziel: Die Energieerzeugung aus 100% erneuerbaren Energien. Ihr Engagement besteht darin, alle Beteiligten auf dem Weg dorthin möglichst effizient zu unterstützen.

Neben dem Firmenverzeichnis Top50-Solar ermöglicht das Ertragsportal PV-Log die Überwachung und den Vergleich von Photovoltaik-Anlagen. Top50-Solar Experts ist eine Wissensplattform mit über 500 renommierten Experten, über die wir mit Redaktionsleiterin Nicole Münzinger gesprochen haben.  

 

Wodurch unterscheidet sich Top50-Solar Experts von anderen, gewöhnlichen Foren?

Vor allem hebt es sich dadurch ab, dass Nutzer und Experten sich mit ihrem echten Namen und einem Profilbild registrieren. Noch dazu wird ein hohes Niveau an zur Verfügung gestellten Informationen durch die redaktionelle Betreuung gewährleistet. Dadurch bekommen wir regelmäßiges und von vielen Seiten sehr positives Feedback. Bei jedem Beitrag erscheint der Verfasser mit seinem Namen, welcher immer mit einem Link zum eigenen Profil verbunden ist, in dem gerne auf die eigene Webseite bzw. Firma verwiesen werden kann.

 

Uns ist aufgefallen, dass die Nutzer von Top50-Solar Experts alle Beiträge mit Punkten bewerten können. Wie genau funktioniert das?

Alle Fragen und Antworten können durch ein intelligentes System bewertet werden. Somit werden sehr gute Beiträge noch besser sichtbar. Punkte werden für das Erhalten von positiven Bewertungen wie auch für das Bewerten selbst gesammelt. Das Voting ist zentraler Bestandteil von Top50-Solar Experts und für die Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Fragen und Antworten von zentraler Bedeutung. Es ist ausschlaggebend, ob gute Inhalte nach oben steigen, falsche oder minderwertige Inhalte nach unten fallen, Autoren eines guten Artikels für ihre Zeit und Mühe belohnt werden und Nutzer, welche regelmäßig gute Beiträge veröffentlichen, einen guten Ruf erhalten. Durch das Bewertungssystem werden Experten, die hochwertige Beiträge liefern, prominent präsentiert und profitieren von der zusätzlichen Aufmerksamkeit für ihr Profil und ihre Beiträge.

 

Was hat Sie motiviert, die Wissensplattform Experts zu starten, und was hält die Motivation am Leben? 

Vor allem steht hier ganz klar die Motivation und Aufklärung für eine schnelle Energiewende. Das treibt uns an und hat dazu geführt, dass wir nicht nur selber aktiv sind, sondern auch eine Plattform für Experten und Blogger, auf der schon über 500 Personen für und über die Energiewende schreiben. Zudem sind wir natürlich Teil der Energieblogger, die dieses Jahr den deutschen Solarpreis im Bereich Media gewonnen haben.

 

Kann an den Fragen, die die Nutzer stellen ein wenig abgelesen werden, welche Themen die Leute beschäftigten? Falls ja, welche sind diese im Moment?

Eines der Themen, welche unsere Nutzer im Moment am meisten beschäftigt, ist mit Sicherheit alles rund um Speicher, wie groß, wie viel darf er kosten, wie stark kann ich meinen Eigenverbrauch optimieren etc. Stark zeichnet sich aber auch das allgemeine Interesse am Energiesparen auf allen Ebenen ab, Komplettlösungen von Energieberatern sind immer mehr gefragt, Optimierung von Heizen, Strom und das allgemeine grünere Bewusstsein in Sachen Konsum, Ernährung, etc. 

 

Sind bei Top50-Solar neue Projekte und Aktionen geplant?

Bei Experts sind wir ständig am Weiterentwickeln, um diese immer neuen Wünschen anzupassen und zu optimieren. Im Bereich Veranstaltungen findet man viele Veranstaltungen, mit denen wir sehr eng kooperieren und den hochwertigen Content dann auch für unsere Nutzer zugänglich machen. Des Weiteren haben wir gerade erst das Projekt einer freien Open Source Modul- und Wechselrichterdatenbank gestartet, und unsere Ertragsplattform PV-Log wollen wir auch in naher Zukunft auf Open Source umstellen. Auch für das große Firmenverzeichnis planen wir einige Änderungen – natürlich immer im Rahmen dessen, was unser Team an Arbeit bewältigen kann – die Mühlen mahlen ständig.

 

Wie beurteilen Sie den Stand der Energiewende? 

Eigentlich sollten wir schon viel weiter sein mit der Energiewende mit einem klaren Ziel für 100% erneuerbare Energien bis 2030. Nach Fukushima kam die große Atomausstiegs- und Energiewendewelle. Angela Merkel hatte klare Ziele und Vorstellungen. Doch sobald die Nachrichten wieder seltener wurden und Fukushima ja doch auch in der Ferne liegt, entfernte man sich langsam und Schritt für Schritt rückwärts von der Ziellinie und machte geradewegs eine „EnergieKehrtwende“.

 

Welche politischen, wissenschaftlichen oder technischen Innovation werden den Durchbruch für eine erneuerbare Energieversorgung bringen? 

Sicherlich ist der von Ihnen als erstes genannte Punkt der wichtigste, nämlich die Politik. Sie hat alle Fäden in der Hand und die große Entscheidungsmacht in Sachen Energiewende und Klimaschutz. Hoffen wir nur, dass nicht noch eine Katastrophe passieren muss, bevor die Spitze vernünftig wird und klare Atom- und Kohleausstiegsziele setzt und auch durchführt. Die Wissenschaft und Technik ist sowieso auf dem richtigen Weg, und von dieser Seite stehen alle Türen offen für den Weg in 100% Erneuerbare, und zwar auf dem schnellsten Weg. Wieder konnte man in den Schlagzeilen der letzten Tage lesen, dass die Maßnahmen zur Unterstützung des Klimaschutzes noch lange nicht ausreichen, es muss noch viel mehr getan werden. Auf was warten wir also? Wie sagt Herr Prof. Dr. Quaschning so schön: „Es wird Zeit, eine sinnvolle Energiepolitik durchzusetzen – unsere Kinder werden es uns danken!“