EEG ausweiten, nicht aufweichen - Greenpeace-Stellungnahme zur geplanten Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
Im aktuellen Streit um die geplante Novelle des "Erneuerbare-Energien-Gesetzes" (EEG) hat Greenpeace einen 16-seitigen Vorschlag für die Neufassung vorgelegt.
Das fortschrittlichste und erfolgreichste Gesetz zur Förderung umweltfreundlicher Energien verbessernMit dem im April 2000 verabschiedeten Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer-Energien (EEG) ist aus Sicht von Greenpeace ein großer Schritt für den Einstieg in eine umweltfreundliche Energieversorgung gemacht worden. Die Weiterführung und Verbesserung des erfolgreichen Stromeinspeisegesetz (StrEG) von 1991 durch das EEG hat einen weiteren kräftigen Schub für den Klimaschutz und Arbeitsmarkt gegeben. Im Jahr 2001 arbeiteten bereits rund 120.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien. Das EEG ist weltweit das fortschrittlichste und erfolgreichste Gesetz zur Förderung umweltfreundlicher Energien. Mit der für 2003 geplanten Novellierung des EEG sollte die Chance für einige Verbesserungen genutzt werden. Für Greenpeace sind die nachfolgenden Punkte von zentraler Bedeutung: |
Eine Befreiung von der EEG-Umlage kommt aus umweltpolitischer Sicht nur für Ökostromhändler in Frage, da diese bereits ohne Inanspruchnahme des EEG´s zum Ausbau erneuerbarer Energiequellen beitragen. Den Gesetzesentwurf von Greenpeace können Sie als PDF-Dokument herunterladen. |

