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384 Solar-Module auf einer Fläche von 26 m2
"ernten" pro Jahr etwa 1 500 Kilowattstunden Strom.
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Solarziegel erlauben die weitestgehende Integration der Photovoltaikanlage und ermöglichen so eine elegante Dachoptik
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Vom Sonnen-Ziegel zum Solargenerator
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In die Dachziegel einfügte Solarmodule - sie bestehen aus jeweils drei mono- oder polykristallinen Solarzellen - schaffen eine harmonische Verbindung von Photovoltaik und
Dachhaut. Und sie bleiben auch dort, selbst dann, wenn der Wind einmal kräftig wehen sollte: Das patentierte Edelstahl-Federsystem der Steckverbindung wurde im Windkanal bei
Geschwindigkeiten von mehr als 200 km/h getestet. Bereits in der Produktion werden die Module zu Ketten zusammengefügt, die dann in Reihe geschaltet einen Strang bilden. Die
Stränge, vom Elektroinstallateur an vorkonfektionierte Strangkabel angeschlossen, bilden zusammen den Solargenerator. Alle Strangkabel werden an einer Stelle durch die
Dachkonstruktion in den Innenraum geführt und im Anschlusskasten parallel geschaltet. Über einen Wechselrichter wird der photovoltaisch erzeugte Gleichstrom in netzkonformen
Wechselstrom von 230 Volt und 50 Herz umgewandelt.
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Ziegel und Modul bilden eine Einheit
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Die Solarmodule werden als vorgefertigte Ketten auf die Baustelle geliefert und zu Strängen verbunden.
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Mit einer entsprechend dimensionierten Anlage kann, so der Hersteller, etwa die Hälfte des Stromverbrauchs einer vierköpfigen Familie produziert oder ins Netz eingespeist werden.
Der Ausbau der Photovoltaikanlage bis hin zur vollständigen Unabhängigkeit von externen Stromlieferanten sei prinzipiell möglich.
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Zwei Schritte zum eigenen Solarkraftwerk
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Der modulare Aufbau ermöglicht nicht nur die individuelle Dimensionierung der Anlage. Das 2-Stufen-System erlaubt es umweltbewussten Bauherren, deren Budget nicht mehr für die
Investition in eine Photovoltaikanlage ausreicht, zunächst die Voraussetzungen für die künftige Produktion des hausgemachten Stroms zu schaffen. Die Mehrkosten für die Neu- oder
Umdeckung eines Einfamilienhauses halten sich mit etwa 500 bis 800 DM in vertretbaren Grenzen. Sind die beantragten Fördermittel verfügbar, kann die vorbereitete Dachfläche in
einem zweiten Schritt mit der PV-Anlage ausgestattet werden.
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Photovoltaik - eine Investition für die Zukunft
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Die Ausgaben für das künftige "Paradepferd der erneuerbaren Energien" (Hermann Scheer, diesjähriger Träger des "Alternativen Nobelpreises") machen sich auf jeden Fall bezahlt: Zum
einen leistet jede private Solarstromanlage einen wichtigen Beitrag zur Verminderung des Ausstosses von Kohlendioxid (CO2), zum anderen weist die saubere und lautlose
Umwandlung des Lichts in elektrischen Strom den Weg zur zukunftsfähigen, dezentralen und ökologisch verträglichen Energieversorgung. Nicht zuletzt wird die Entscheidung für
Sonnenenergie durch die Vergabe von staatlichen Fördermitteln erleichtert, etwa im Rahmen des 100.000-Dächer-Solarstrom-Programms oder durch die erhöhte Vergütung für die Einspeisung ins Netz .
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Text und Bilder: Gebrüder Laumans GmbH & Co. KG,
Hinweis: Die Laumanns-Ziegel werden seit Ende 2004 nicht mehr produziert.
Redaktion Solarserver: Rolf Hug
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