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Kollektorfeld für den thermischen Antrieb der Kältemaschine
(90 Quadratmeter Vakuumröhrenkollektoren)
Quelle: Fraunhofer ISE
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Das Klinikum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg will mit der Investition in diese Zukunftstechnologie ein Zeichen setzen und helfen, die neuen Techniken einzuführen. Die
Mehrkosten gegenüber einer konventionellen Kühlanlage liegen bei diesem Prototypen bei 700.000 DM. Vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie wird
das Projekt mit 490.000 DM gefördert. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE), wo auch weitere Informationen erhältlich sind, beriet während der Planung und
begleitet den Betrieb zwei Jahre lang wissenschaftlich, indem es Betriebs- und Klimadaten aufnimmt und auswertet.
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Wie kühlt eine Adsorptionskältemaschine?
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Wasserdampf wird bei Unterdruck und tiefen Temperaturen (etwa 9°C) verdampft. Diesen Dampf saugt das als Trocknungsmittel bekannte Granulat Silikagel aus dem Verdampfer ab und
lagert diesen an (adsorbiert den Dampf). In einem zweiten Schritt wird der Wasserdampf mit Sonnenwärme (etwa 85°C) wieder freigesetzt, der Druck steigt und der Dampf kann bei
Umgebungstemperatur (30°C) im Kühlturm wieder verflüssigt werden. Durch ein Drosselventil gelangt das Wasser wieder in den Verdampfer, und der Kreislauf beginnt von vorne. Die
thermische Antriebsenergie für die Adsorptionskälte-maschine erzeugen Vakuumröhrenkollektoren mit einer Fläche von 90 m². Zusätzlich verbessern Wärmespeicher die Ausnutzung der
Solarwärme. Ein Kältespeicher wirkt als Puffer bei kurzzeitigen Lastschwankungen. In der kalten Jahreszeit erwärmt die Sonnenenergie die Zuluft und hilft so, Heizkosten zu sparen.
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Kältemaschine (rechts) und Rückkühlwerk (links)
Quelle: Fraunhofer ISE
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"Im Sommer erreichen wir eine solare Deckung des Kältebedarfs von bis zu 52 Prozent, von April bis Oktober durchschnittlich 35 Prozent", erläutert Hendrik Glaser,
Betriebsingenieur am Klinikum. Über die Bedeutung des Projekts - nicht nur für die Uniklinik - urteilt Glaser: "Wir wollten einen Anfang machen und damit das Machbare
demonstrieren - die gewonnenen Erfahrungen kommen künftigen Projekten zugute!"
Quelle: Fraunhofer ISE. Redaktion Solarserver: Rolf Hug. 20.07.1999
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