Erneuerbare Energien in intelligenten Netzen,
statt Dauerblackout für 2 Milliarden Menschen
von Rolf Hug
15.10.2003
Die Blackouts in Nordamerika, England, Skandinavien und Italien zeigen die Bedeutung der Stromversorgung und die Abhängigkeit von den Netzen in den Industriestaaten. In den
Hintergrund tritt die Tatsache, dass rund ein Drittel der Weltbevölkerung überhaupt nicht mit Strom versorgt wird und damit von wirtschaftlichem Wachstum abgeschnitten ist.
Lösungen für Schwellen- und Entwicklungsländer sind die autarke Solarstromversorgung mit Solar Home Systems (Solarstrom-Inselanlagen) und neue Stromnetz-Konzepte. Letztere
ermöglichen die Integration erneuerbarer Energiequellen und können zudem einen Beitrag zur Versorgungssicherheit in den bestehenden Netzen leisten.
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Netzunabhängige Stromversorgung mit Photovoltaik, Transport eines Stromaggregats. Fotos: Fraunhofer ISE; ISET.
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Mit der Stromversorgung ländlicher Gebiete, Hybridsystemen zur Produktion von Elektrizität aus mehreren Energiequellen oder mit dezentralen Stromnetzen (Mini-Grids) beschäftigen
sich beispielsweise das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg (ISE), der Club zur Ländlichen Elektrifizierung (C.L.E.) und das Institut für Solare
Energieversorgungstechnik an der Universität Kassel (ISET).
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Blackouts und erneuerbare Energien
In den Industrienationen wird nach den jüngsten Zusammenbrüchen der Stromnetze die Versorgungssicherheit immer mehr zu einem Thema von öffentlichem Interesse; auch in Deutschland,
denn hier müssen bis zum Jahr 2020 rund 40.000 Megawatt an Kraftwerkleistung neu gebaut werden. Dabei spielt der künftige Kraftwerksmix eine ebenso bedeutende Rolle wie die
Qualität der Stromnetze. Zur Zeit wird intensiv über den Anteil von Kohle- und Gaskraftwerken sowie über den weiteren Ausbau der regenerativen Energieträger und deren
Systemauswirkungen diskutiert, speziell der Windenergie.
Was geschieht aber, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint? Dann müssen andere Kraftwerke "einspringen" und die Spitzenlast übernehmen. Doch das gelte auch für
Atom- oder Kohlekraftwerke, wenn zum Beispiel das Kühlwasser knapp wird, wie in diesem Sommer, erklärt Peter Ahmels, Präsident des Bundesverbandes Windenergie (BWE): "Kühlwasser
für AKWs und Kohlekraftwerke kann europaweit knapp werden, eine europaweite Windstille hat es allerdings noch nie gegeben und auch keinen Mangel an Sonnenenergie."
An neuen Technologien für die Nutzung und Speicherung von Energie aus erneuerbaren Quellen wird intensiv gearbeitet, beispielsweise in dem Projekt "Biogas in Brennstoffzellen".
Eine interessante Option sind supraleitende magnetische Energiespeicher (SMES), welche vor allem in der industriellen Produktion zur Anwendung gelangen können. "SMES können
Sicherheit in Betrieben gegen kurzzeitigen Spannungsausfall und Spannungsschwankungen geben. Produktionsausfälle und hohe Kosten werden so vermieden", so Dipl.-Ing. Gerald Orlik
von der Energieagentur NRW. Langfristig könnte auch regenerativ erzeugter Wasserstoff als Speichermedium für Wind und Sonnenstrom dienen, doch damit rechnen Experten erst ab 2025.
Eine stufenweise Einführung dieses Speichermediums könnte jedoch die derzeitigen Nachhaltigkeitsdefizite deutlich mindern.
Liberalisierung der Strommärkte: Risiken durch Sparmaßnahmen und Stromtransit
Die Kritiker der Übertragungsnetzbetreiber wie etwa der Solarenergie-Förderverein (SFV; Aachen) und der Bund der Energieverbraucher (Rheinbreitbach) weisen darauf hin, dass die
Ursachen für die spektakulären Stromausfälle der vergangenen Monate zurückzuführen sind auf die Zentralisierung des Energie-Systems und die Liberalisierung des Marktes sowie den
damit verbundenen Verlust der staatlichen Kontrolle. Durch Sparmaßnahmen und Versäumnisse der Betreiber beim Unterhalt der Stromnetze bestehe die Gefahr, dass auch das deutsche
Netz unsicherer werde.
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Laut Financial Times Deutschland haben die Netzbetreiber in Deutschland in den vergangenen 5 Jahren 40 % weniger in die Leitungen investiert. Auch der Verband der Elektrotechnik
(VDE) sieht Risiken für das gegenwärtig noch nicht gefährdete deutsche Stromnetz. Diese seien bedingt durch Stromtransite, Leistungsdefizite und höhere Anforderungen im Bereich
der Regelleistung.
Foto. BMU. Fotograf: H.-G. Oed
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Es gelte, ein zukunftsfähiges Konzept für die Energieversorgung der kommenden Jahrzehnte zu entwickeln und die dafür nötigen Investitionen zu tätigen, so die VDE-Experten. In diesem
Kontext könnten auch Solarstromanlagen eine Rolle spielen. Besonders dann, wenn es gelingt, preisgünstige Wechselrichter zu entwickeln, die bei einem Netzausfall selbstständig
weiterarbeiten und ein Haus oder sogar ein lokales beziehungsweise regionales Stromnetz weiter versorgen können.
Staatliche Kontrolle und Dezentralisierung gefordert
Der SFV fordert ausdrücklich die Wiedereinführung einer strengen staatlichen Kontrolle und eine fachlich kompetente Netzaufsicht, die Mindestforderungen an die Sicherheit der
Stromnetze ausarbeiten, durchsetzen und kontrollieren soll - unabhängig davon, ob und in welchem Umfang der künftige Kraftwerkspark konventionell oder regenerativ sein wird. Die
landesweite Verteilung von Anlagen zur Nutzung der Erneuerbaren bewertet der SFV als wichtigen Vorteil: Der so genannte Dominoeffekt (Abschaltung von Kraftwerken in Serie) könne
nur dann auftreten, wenn in einem Netzgebiet mehr Strom verlangt wird als gleichzeitig zur Verfügung gestellt werden kann. Je ausgewogener das lokale Verhältnis zwischen
Stromverbrauchern und Stromerzeugern ist, desto leichter sei es schaltungstechnisch, das Netz in unabhängig voneinander reagierende selbstständige Teilnetze aufzutrennen, und so
den Totalausfall räumlich einzugrenzen. Dies spricht laut SFV besonders für die Nutzung der Solarenergie auf den Dächern der Ballungszentren und für einen Ausbau der Windenergie
auch im küstenfernen Binnenland. Da der unvorhergesehene Ausfall einer kleinen Stromerzeugungseinheit, viel leichter ausgeregelt werden könne als der Ausfall eines großen
konventionellen Kraftwerks, verbessere eine Vielzahl kleiner Anlagen, die Versorgungssicherheit. Einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Energiewende sieht der SFV in einer über
das ganze Land verteilten, großen Zahl von Anlagen zur Nutzung der erneuerbaren Energien, zum Beispiel regelbare Biomassekraftwerke.
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Wer privat auf eine sichere Stromversorgung Wert legt, könne sich mit einer eigenen Solarstromanlage mit der Fähigkeit zum Inselbetrieb schützen.
Solarstromanlage auf Mehrfamilienhaus. Quelle: Gehrlicher Umweltschonende Energiesysteme GmbH.
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Diese trenne bei einem Netzausfall das Hausnetz vom Versorgungsnetz und setze die Stromversorgung des Hauses automatisch fort. Allerdings seien Solarstromanlagen, die sich auf
Notstromversorgung umschalten lassen, teurer als normale netzgekoppelte PV-Anlagen. Doch Sicherheit habe nun einmal ihren Preis, unterstreicht der SFV.
Solar Home Systems: Solarstromtechnik für 1 Million Hütten
Für mehr als 2 Milliarden Menschen weltweit, die keinen Zugang zu elektrischem Strom haben, kann Solarstrom eine kostengünstige Alternative darstellen, um Energie für die
Beleuchtung, ein Radio und einfache Haushaltsgeräte zu erzeugen. Dafür genügt schon eine kleine Photovoltaikanlage, denn die meisten der Betroffenen leben in ländlichen Gebieten
mit hoher Sonneneinstrahlung. Die 16 Mitgliedsunternehmen des "Clubs zur ländlichen Elektrifizierung" fordern von der deutschen Bundesregierung ein Programm mit dem Ziel,
"Solarstrom für eine Million Hütten" zu realisieren. Welche Dimensionen solche dezentralen Systeme erreichen können, ergibt sich aus einer einfachen Rechnung: 1 Million
Solar-Home-Systems mit je 50 Watt entsprechen einer Kapazität von 50 Megawatt. Das ist etwa die Hälfte der 2003 in Deutschland installierten Photovoltaik-Leistung - und eine
bedeutende Exportchance für die deutsche Solarwirtschaft.
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Solarstromanlagen auf der Insel Kythnos und in den Alpen. Fotos: ISET.
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Autarke Photovoltaikanlagen, auch in Kombination mit Windenergie-Anlagen, bieten sich an zur Stromversorgung netzferner Standorte - auch in den entwickelten Ländern. In den Alpen
oder auf Inseln, wo ein Netzanschluss zu teuer ist oder der Brennstoff für Dieselgeneratoren aufwändig und über weite Strecken transportiert werden muss, sind sie auch
wirtschaftlich konkurrenzfähig. In Entwicklungs- und Schwellenländern ist der Gleichstrom, den einfache Solar Home Systems liefern, jedoch keine ausreichende Grundlage für den
Aufbau einer modernen Werkstatt, eines Dienstleistungsbetriebes oder einer Industrieanlage.
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"Hierfür ist eine stabile Wechselstromversorgung mit ausreichender Leistung von etwa 3 Kilowatt aufwärts notwendig. Die wirtschaftlichste Versorgung sind hier Mini-Netze oder
Hybridsysteme, die den Strom in vielen Fällen deutlich günstiger produzieren können als herkömmliche Dieselaggregate", erklärt Philipp Strauß, Leiter des Forschungs- und
Entwicklungs-Bereichs Anlagentechnik und Leistungselektronik am Kasseler ISET. Wichtig sei, dass die Stromversorgungs-Systeme problemlos mit den steigenden Ansprüchen wachsen
können.
Stromrichter und Batterien DesignZentrum Modulare Versorgungstechnik (DeMoTec) in Kassel. Foto ISET.
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Werden solche Systeme vernetzt, können zusätzlich Effekte der Verstetigung des Energieverbrauchs genutzt werden, um weitere Kostenreduktionspotentiale auszuschöpfen. Ein neues
ISET-Verfahren eröffnet hier Möglichkeiten für den einfachen und wirtschaftlichen Ausbau solcher Netze.
Solarstrom-Hybridsysteme und Mini-Grids
Die Grundstrukturen des gegenwärtigen Stromnetzes wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts geschaffen. Große, zentrale Kraftwerke produzieren die Energie. Verteilt und zu den
Verbrauchern transportiert wird sie über Netze, die über einander beziehungsweise hinter einander geschaltet sind (kaskadenförmig). Die Nutzung regenerativer Energiequellen
hingegen bedeutet einen Schritt hin zur Dezentralisierung der Versorgungsstruktur: Immer mehr Windkraft- und Solarstromanlagen speisen Strom in das Netz ein. Forscher und
Techniker, wie sie auch am ISET wirken, entwickelten Verfahren und elektronische Geräte, um die Energie aus den dezentralen Anlagen so umzuwandeln, dass sie in das vorhandene Netz
eingespeist werden können, ohne das Netz zu belasten.
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Mini-Netz auf Kythnos mit Solarstrom- und Dieselgeneratoren. Bild. ISET
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Das vom IEST entwickelte SELFSYNC®-Verfahren für den Bau neuartiger Stromrichter vereinfacht die parallele Einspeisung von Strom aus beliebig vielen, dezentralen Quellen in ein
dennoch stabiles Mini-Netz und ermöglicht eine neue Qualität der Energie-Versorgungssicherheit: in den entwickelten Ländern, können sich bestehende Netze und neue Mini-Netze
ergänzen. Die 2. Europäische "PV-Hybrid and Mini-Grid" - Konferenz am 25. und 26. September 2003 in Kassel hat die Chancen dieses Technologiesprungs thematisiert.
Neues Regelungsverfahren für moderne Stromrichter
Die innovativen Stromrichter erlauben die kommunikationslose Synchronisation der Wechselrichter, welche den Strom aus regenerativen Quellen in Wechselstrom mit einer Frequenz von
50 Hertz für Haushalt oder Industrie verwandeln, wie er weltweit üblich ist. Arbeiteten diese Wechselrichter bisher ohne Regelung (Dirigent) parallel, drohten sie asynchron mit
abweichender Frequenz auseinander zu laufen. Dem ISET ist es nun gelungen, den Wechselrichtern ähnliche Eigenschaften beizubringen, wie sie rotierende Maschinen aufweisen, die ihr
Arbeitstempo unter Last einander angleichen.
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Komponenten eines Photovoltaik-Hybridsystems im DesignZentrum Modulare Versorgungstechnik (DeMoTec) in Kassel. Foto ISET.
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Der Aufbau autonomer elektrischer Versorgungssysteme auf der Basis von Strom-Umrichtern war bisher auf Grund der erforderten Flexibilität und Erweiterbarkeit nur bedingt möglich.
Als größtes Hindernis nennen die ISET-Forscher die technisch schwierig umzusetzende Synchronisation mehrerer Stromrichter, die üblicherweise mit einer Festfrequenz von 50 bzw. 60 Hz
arbeiten. So genannte rotierende Generatoren hingegen können problemlos parallel arbeiten, wie das Strom-Verbundnetz zeigt. Diese Eigenschaft rotierender Generatoren ist
insbesondere in der Abhängigkeit ihrer Frequenz von der Leistung begründet. Der resultierende, "frequenzvariable" Betrieb ermöglicht eine Synchronisation ohne zusätzliche
Kommunikations- oder Synchronisationseinrichtungen. Stationär stellt sich eine gemeinsame Frequenz ein. Dieses Prinzip wurde vom ISET mit dem SELFSYNC(R)- Verfahren für Stromrichter
umgesetzt, welche sich mit dieser Regelung maschinenähnlich verhalten.
Damit wurde ein Schlüsselelement für den Auf- und Ausbau lokaler und regionaler Netze entwickelt, in die eine Vielzahl unterschiedlichster Erzeuger bei konstanter Spannung und
Frequenz parallel einspeisen. Die Einhaltung festgelegter Grenzen für Frequenz und Spannung ist Grundvoraussetzung für den Netzbetrieb. Sonst können Kundengeräte und
Betriebsmittel zerstört werden und die Sicherheit wäre nicht gewährleistet.
Das Netz der Mini-Grids kann durch die Verknüpfung Schritt für Schritt zu beachtlicher Leistungsfähigkeit heranwachsen. Die Netze wiederum können sich untereinander verbinden und
so die elektrische Infrastruktur schaffen, die für den wirtschaftlichen Aufbau dezentraler Regionen Voraussetzung ist, vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern. Die
Dezentralität der neuen Netze ihre Multi-Direktionalität in der Energieverteilung, ihre Zusammenschaltbarkeit und die Fähigkeit, wieder in Einzelnetze zu zerfallen, sind laut ISET
ein bisher ungeahnter Vorteil zur optimalen Ausschöpfung und Verteilung der Energieressourcen aus fossilen wie regenerativen Quellen sowie zur Gewährleistung der
Versorgungssicherheit. Der Ausfall eines Versorgers oder eines Verteilers kann in einem zentralistischen, von oben nach unten verteilenden Netz wie den bestehenden Stromnetzen
einen völligen Zusammenbruch bewirken. Das haben die Blackouts in den USA und Europa gezeigt. Im dezentralen Geflecht der "Mini-Grids" des 21. Jahrhunderts hingegen werden die
Fehlerquellen isoliert und das System stabilisiert sich selbst, versprechen die ISET-Forscher. Der wissenschaftliche Leiter des Instituts, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schmid berichtet,
dass sich die neue Technik schon im Alltag bewährt: "Das Zusammenspiel der Komponenten optimieren wir zur Zeit in einer Pilotanlage auf der griechischen Insel Kythnos, die wir
zusammen mit dem Forschungsinstitut C.R.E.S. aus Athen und der SMA Regelungssysteme GmbH aus Niestetal betreiben. Es ist nun an der Zeit, einen Feldtest in einem ausgesuchten
Entwicklungsland oder in einer Region zu beginnen."
Weitere Informationen:
Club zur ländlichen Elektrifizierung C.L.E. http://www.cle-export.de/german/index.html
Institut für Solare Energieversorgungstechnik an der Universität Kassel e.V. http://www.iset.uni-kassel.de/pls/w3isetdad/www_iset_page.show_menu?p_lang=ger
Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme, ISE http://www.ise.fhg.de/german/fields/field3/index.html
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