Solarregion Nordhessen: Günstiges Klima für erneuerbare Energien und neue Impulse für die Politik
von Rolf Hug
16.09.2003
"Global denken, lokal handeln" ist ein Motto, das sich Umweltschützer seit langem zu eigen machen. Es gilt auch für die notwendige Energiewende, denn die Herkunft von Strom und
Wärme ist ein entscheidender Faktor, nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung von Regionen, Ländern und Staaten. Regional sind viel
versprechende Ansätze für eine alternative Energiepolitik zu erkennen, die unter dem Begriff der Solar-Region zusammengefasst werden. Ein Beispiel für die so genannte bottom
up-Politik ist der "Vellmarer Weg", eine politische Initiative, die von der Kommunalpolitik ausging und Modell für die "große Politik" werden kann. Die Stadt in der Solar-Region
Nordhessen macht Solaranlagen bei Neubauten zur Pflicht und regte damit bundesweit Diskussionen über eine Solaranlagen-Verordnung an. Eine solche Verordnung ist im spanischen
Katalonien bereits Wirklichkeit, in Niederöstererreich für Landesgebäude beschlossen - und in Berlin gescheitert.
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Mit der für bis zum Jahr 2006 umzusetzenden EU-Gebäuderichtlinie werden auch administrative Vorgaben in Sachen Solarenergie zum Thema in den Mitgliedsländern und Regionen.
Solarwärmeanlagen, gefördert und gefordert. Auf dem Vellmarer Osterberg entsteht eine Siedlung, in der jedes Haus mit Energie von der Sonne versorgt wird. Foto: Solarserver
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Energiepolitik auf mehreren Ebenen
Die Entscheidung für Solarenergie wird in der Regel vom einzelnen Bauherren getroffen. Der Staat schafft mehr oder weniger günstige Rahmenbedingungen und sorgt im Idealfall dafür,
das sich die Investition in Solarstrom oder Solarwärme lohnt oder dass sie zumindest leichter fällt. Beispiele für die Förderung alternativer Energietechniken gibt es auf allen
Ebenen: von den Gemeinden über die Bundesländer und Staaten bis hin zur Europäischen Gemeinschaft. Über die "Solar-Kommunen" (unterstützt von der Deutschen Umwelthilfe) hinaus
gibt es weitere, viel versprechende Ansätze für eine alternative lokale Energiepolitik. Beispiele dafür sind die Solar-Regionen Freiburg und Nordhessen, die auf Synergie-Effekte
beim Ausbau einer nachhaltigen Energieversorgung setzen.
Dezentrale Energieversorgung
Das Engagement für die Nutzung von Sonne, Wind, Biomasse und Wasserkraft kann "unten" und "oben" ansetzen. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schuf die Bundesregierung
erfolgreich einen Rahmen für den Ausbau der Photovoltaik; viele Städte und Gemeinden verfolgen das Ziel der Nachhaltigkeit im Rahmen der Agenda 21. Im "Europa der Regionen"
gewinnt die lokale Zusammenarbeit zunehmend an Bedeutung. Sie kann auch im Energiesektor eine wichtige Rolle spielen. Als Bindeglied zwischen den Kommunen und den Ländern, aber
auch Landesgrenzen übergreifend, haben die Regionen die Chance, die Energiepolitik mit zu gestalten, die bislang überwiegend durch die Macht der großen Energiekonzerne geprägt
wurde. Im Gegensatz zu der zentralistischen Organisation des Marktes fossiler oder nuklearer Energieversorgung setzen Konzepte für erneuerbare Energien auf die dezentrale Strom-
und Wärmeproduktion und den Verbrauch heimischer Energieträger vor Ort. Solar-Regionen bündeln die Aktivität von Initiativen, Unternehmen, Institutionen, Städten, Gemeinden und
Landkreisen.
Freiburg: Solar-Netzwerk als bundesweites Vorbild
Die Wurzeln der Solar-Region Freiburg im Dreiländereck zwischen der Schweiz, Frankreich und Deutschland lassen sich teilweise bis in die Anti-Atom-Bewegung der 80er Jahre
verfolgen. Inzwischen hat sich am Oberrhein ein Netz von Institutionen, Unternehmen und Organisationen gebildet, das die Gegend um Freiburg zu einem der Brennpunkte der
Solarenergienutzung macht. Die ohnehin sonnenreiche Region wurde zum führenden deutschen Solar-Standort. Mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE, der
Solar-Fabrik AG, der SAG Solarstrom AG und dem Solar-Architekten Rolf Disch sind wichtige Akteure im Raum Freiburg ansässig. Für die Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit sorgt der
fesa e.V., eine Organisation mit bisher 220 Mitgliedern, darunter vier Kommunen und 25 Unternehmen der Region, die Sparkasse Freiburg -Nördlicher Breisgau, die Architektenkammer
Baden-Württemberg und der Fußballverein SC Freiburg, der sich ebenfalls für die Solarenergie stark macht. Fesa entwickelte und prägte die Solar-Region zusammen mit Alter Alsace
Energies (Frankreich) und der IG Umwelt Basel (Schweiz) im Auftrag der Stadt Freiburg. Die EU und zahlreiche Sponsoren förderten die Solar-Region.
Nordhessen: erneuerbare Energien als Beitrag für die Zukunft der Region
Auch im Norden Hessens wird der regionale Ansatz mit Nachdruck verfolgt, zum Beispiel vom Kasseler Landrat Dr. Udo Schlitzberger (SPD), der seit langem für die Vorzüge eines
solaren Energiekonzepts in der Region wirbt, in den Gemeinden des Landkreises wie in den Städten oder an der Basis seiner Partei. Neben den umweltschonenden Aspekten hebt Landrat
Schlitzberger vor allem ab auf die regionale Wertschöpfung: Energie aus natürlichen Quellen und heimischen Rohstoffen zu produzieren, sichert und schafft Arbeitsplätze in der
Land- und Forstwirtschaft sowie im Handwerk.
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Die Nutzung erneuerbarer Energien verbessert die Infrastruktur und schont die Umwelt. Karte: Landkreis Kassel.
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Der Landkreis Kassel setzt auf eine Mischung aus Windenergie, Solarstrom und -wärme, Holz und Pflanzenöl. Und er geht selbst mit gutem Beispiel voran: Der Kreis fördert Solaranlagen
von Sportvereinen, zusätzlich zum Land Hessen. Denn wo intensiv Sport getrieben wird, wird auch viel geduscht - am besten mit Kosten sparendem und umweltschonendem solar erwärmtem
Wasser. Neun Anlagen wurden bereits gebaut, deren Betriebsdaten von der Agentur ENERGIE 2000 e.V. gesammelt und ausgewertet werden. Die Energieagentur im Landkreis Kassel, während
der Aufbauphase von der Europäischen Kommission über das Förderprogramm SAVE II gefördert, berät Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen zu allen Aspekten der Nutzung erneuerbarer
Energien. Außerdem unterstützt sie Schulprojekte und das Energie-Controlling der Gemeinden. ENERGIE 2000 leistet zudem Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise mit einer Solarkampagne
im Rahmen der bundesweiten Initiative "Solarwärme Plus".
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Solarwärmeanlage Sporthalle Sensestein; 3-Megawatt-Windenergiepark bei Udenhausen. Fotos Landkreis Kassel.
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Seit 1995 liefern mehrere Windparks im Landkreis Kassel umweltfreundlichen Strom. Um "Wildwuchs" zu verhindern, wurden die zahlreichen Windenergie-Anlagen auf wenige Standorte
konzentriert. Für die Zukunft sind keine neue Anlagen geplant, sondern die Verbesserung (Repowering) der bestehenden Windräder. Mit dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik
an der Universität Kassel (ISET) hat der Landkreis ein anerkanntes Forschungsinstitut als Partner, der im Bereich der Anlagenüberwachung und Leistungsvorhersage dafür sorgt, dass
die Windenergie zum verlässlichen Energielieferanten wird.
Solarstrom und Technologiekompetenz
Über umfangreiches Know-how in Sachen Solartechnik verfügt die Region Nordhessen durch die Präsenz der SMA Regelsysteme GmbH. Sie ist einer der weltweit führenden Hersteller von
Photovoltaik-Wechselrichtern. Die SMA mit 650 Beschäftigten ist Mitglied des 2002 gegründeten "Kompetenznetzwerks für dezentrale Energietechnologien Nordhessen", in dem
Unternehmen, Verbände, Aus- und Fortbildungseinrichtungen sowie die Universität Kassel mitarbeiten. Mit den nachgeführten Solarstromanlagen ihrer "Sonnenallee" setzte SMA ein
sichtbares Zeichen für die direkte und effektive Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom.
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SMA-"Sonnenbäume"; PV-Anlage der Berufsschule Hofgeismar. Fotos: SMA, Landkreis Kassel
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Auf Initiative des heimischen Handwerks und des Landkreises gibt es inzwischen Photovoltaikanlagen auf vielen kreiseigenen Gebäuden. Seit 2001 deckt beispielsweise die Berufsschule
Hofgeismar rund 20 % ihres Strombedarfs mit einer Solarstromanlage. Demonstrationsanlagen auf zahlreichen Schulen im Landkreis erlauben es den Schülern, die Effizienz dieser
Energietechnik täglich zu beobachten.
Energie aus dem Wald und Öl vom Acker
Auf 42% der Fläche des Kreises wächst Wald und damit Energie, die mit modernen Kesselanlagen genutzt und in Form neuartiger Materialien (z.B. Pellets) bereitgestellt wird. So wird
die Holznutzung technisch attraktiv, kostengünstig und umweltschonend. Besonders in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden sorgen hochmoderne Holzhackschnitzelfeuerungsanlagen
für Wärme. Die Logistik für eine reibungslose Versorgung der Feuerungsanlagen hat ENERGIE 2000 gemeinsam mit der kreiseigenen Abfallversorgung, Forstämtern und dem
landwirtschaftlichen Maschinenring aufgebaut. Den Landwirten in Nordhessen eröffnet die Produktion von Pflanzenöl die Gelegenheit, als Energiewirte zur dezentralen Strom- und
Wärmeversorgung beizutragen. Eine beispielhafte Lösung hat der Landkreis in der Berufsschule Wolfhagen errichtet: ein mit Pflanzenöl betriebenes Blockheizkraftwerk (BHKW), das
auch als Schulungs- und Demonstrationsobjekt dient. Landrat Schlitzberger ist nicht nur offen für neue Techniken, auch innovative politische Vorgaben finden seinen Beifall. So der
Städtebauliche Vertrag, den die Kreisgemeinde Vellmar mit den Bauherren der Solarsiedlung auf dem Osterberg schließt, ein öffentlich-rechtlicher Vertrag, der sich anbietet für
viele Städte und Gemeinden, die Solarwärme konsequent fördern - und fordern - wollen.
Solaranlagenverordnungen:
regionale Impulse mit europäischer Perspektive
Bis zum Jahr 2006 müssen die Mitgliedsländer die EU-Gebäuderichtlinie vom 16. Dezember 2002 umsetzen. Sie enthält die Rahmenbedingungen für die energetische Gesamtbeurteilung von
Gebäuden und die minimalen Anforderungen an die Energie-Effizienz neuer Gebäude. Egal, welche Methode zur Berechnung der Gesamtenergieeffizienz angewendet wird, müssen bei
Nutzbauten neben der Gebäudehülle, der Heizungsanlage und der Warmwasserversorgung auch Klimaanlagen, Belüftung und die Beleuchtung berücksichtigt werden. Die Mindeststandards der
Richtlinie gelten auch für die Sanierung bestehender Gebäude mit mehr als 1.000 Quadratmetern Nutzfläche. Nationale und europäische Solarwärmeverbände sehen in der EU-Richtlinie
eine Chance, auch verbindliche Regelungen für Solaranlagen zu etablieren.
Ein Katalysator für Solaranlagen
Verordnungen werden oft als unberechtigte staatliche Eingriffe bewertet. In Zeiten liberalisierter Kommunikations- und Energiemärkte wird politische Zurückhaltung gefordert, nach
dem Motto "So viel Staat wie nötig, so wenig Staat wie möglich". Das ist durchaus berechtigt und kann den Verbrauchern Vorteile bringen. Im Energiesektor zeigt sich aber, dass der
freie Markt nicht alle Probleme löst. Energieverbraucher und deren Organisationen klagen zunehmend über eine willkürliche Preisgestaltung seitens der Energieversorger und
kritisieren überhöhte Preise. Auch hinsichtlich der Versorgungssicherheit zeigt die Liberalisierung Schwachstellen: Nach dem Zusammenbruch der Stromnetze in den USA - deren
Energiemarkt weitgehend liberalisiert ist - wiesen Kritiker darauf hin, dass die größte Supermacht der Welt es versäumt habe, ihr Stromversorgungssystem zu modernisieren.
Den Siegeszug des gesetzlich vorgeschriebenen Katalysators im Automobil sehen viele Umweltschützer als Beleg dafür, dass staatliche Vorgaben nicht nur Sinn machen, sondern auch
Erfolg haben. Ohne verbindliche Vorschriften hätten es die europäischen Automobilhersteller nicht geschafft, sauberere Autos zu entwickeln, die deutlich weniger Energie
verbrauchen. Mittlerweile wird die Katalysator-Pflicht von den Bürgern als selbstverständlich betrachtet und als verantwortungsbewußte Maßnahme begrüßt. Eine Verpflichtung zum Bau
von Solaranlagen für Neubauten könnte zum Katalysator werden für den Solarthermie-Markt.
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Solarwärme könnte per Verordnung zu einer der wichtigsten Energiequellen in den Haushalten werden. Bild: Mehrfamilienhaus in Graz mit 320 m² Kollektorfläche. Foto: Austria Solar.
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Denn Solarwärmeanlagen sind eine der bereits verfügbaren, effektiven Techniken um die mittelfristigen Klimaschutz-Ziele zu erreichen (z.B. im Rahmen des Kyoto-Protokolls).
Immerhin geht rund ein Drittel des Energieverbrauchs in der EU auf das Konto des Gebäudebestands, davon entfallen 7 % auf die Warmwasserbereitung und 16 % auf die Heizung von
Wohngebäuden. Um einen wirklichen Durchbruch im Solarwärme-Sektor zu erreichen, setzen die Verbände zunehmend auf Verordnungen, wie auf der europäischen Solarwärmekonferenz ESTEC
2003 immer wieder anklang. Denn staatliche Förderung, ausgereifte Technik und das Umweltbewußtsein der Bürger motivierten noch immer nicht ausreichend zum Kauf von Solaranlagen.
Die Bauherren seien aber durchaus bereit, Energiespar-Verordnungen zu akzeptieren und in einem angemessenen Rahmen in Wärmedämmung oder effiziente Heiztechnik zu investieren. Dass
dies zumindest für öffentliche Bauherren gilt, beweist Niederösterreich: das österreichische Bundesland hat im April 2003 beschlossen, dass neue Landesgebäude grundsätzlich mit
einer Wärmeversorgung auf der Basis erneuerbarer Energien auszustatten sind.
Von Barcelona über Vellmar nach Berlin ?
Diese Tendenz ist auch im hessischen Vellmar zu beobachten: Seit der Erschließung des 1. Bauabschnitts der Solarsiedlung auf dem Osterberg wurden alle acht Doppelhausgrundstücke,
vier von fünf Reihenhausgrundstücken sowie 56 von 64 Einzelhausgrundstücken verkauft und jeweils ein Städtebaulicher Vertrag inklusive Solar-Pflicht unterzeichnet. Derzeit sind
auf dem Osterberg über 25 Solaranlagen installiert, berichtet Fabio Longo, einer der Initiatoren der Solarsiedlung. Der SPD-Stadtverordnete in Vellmar und stellvertretende
Vorsitzender des Bauausschusses verweist gerne auf den Erfolg der Solaranlagenverordnung in Barcelona. Die katalanische Hauptstadt und ein rundes Dutzend weiterer Städte und
Kommunen, verfolgen nach Auskunft des Institut Català d'Energia (ICAEN) mit der "ordenança solar" erfolgreich den Weg zur Solar-Region. Sie bewegten sich in den Jahren 2000 bis
2003 in eine Richtung, die auch Berlin einschlagen wollte. Doch in der Bundeshauptstadt scheiterte die bereits seit Mitte der 90er Jahre geplante Solaranlagenverordnung am
Widerstand der Wohnungswirtschaft, wie Dr. Holger Rogall feststellt, Professor für Umweltökonomie an der Berliner Fachhochschule für Wirtschaft. Das ambitionierte Gesetz wurde
durch eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft ersetzt, deren Ergebnisse die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) als völlig unzureichend bewertet: Auf der Grundlage der
Selbstverpflichtung seien statt der geplanten 105.000 Quadratmeter Kollektorfläche nur 5.000 m2 errichtet worden. In einem Beitrag der Zeitschrift SONNENENERGIE erinnert Rogall
daran, dass immer mehr Selbstverpflichtungen durch rechtliche Bestimmungen ersetzt werden, zum Beispiel durch die Pfand-Pflicht oder die Batterieverordnung. Perspektiven für die
Solarthermie sieht der Berliner Professor auch in einer Koppelung der verbliebenen Wohnungsfördermittel (Eigenheimzulage) an den Bau von Solaranlagen oder in einem Gesetz zur
Vergütung von Solarwärme in nach dem Vorbild des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, das die Vergütung von Strom aus regenerativen Energiequellen regelt.
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Im Juni 2003 hat Fabio Longo den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, in einem offenen Brief auf die Möglichkeiten des Städtebaulichen Vertrags hingewiesen - und
wartet noch immer auf eine Antwort seines Parteifreunds.
Die "Väter" der Berliner Solaranlagenverordnung, Prof. Dr. Holger Rogall (rechts) und des Vellmarer "Städtebaulichen Solarvertrags", Fabio Longo (links). Foto: Solarserver.
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