|
Solar-Interviews:
Das aktuelle Solarserver-Interview:
Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Initiativen geben Auskunft (06.09.2005)
Interviews zur Rolle der Energiepolitik im Bundestagswahlkampf
Der Übersetzer und Autor Craig Morris ("Zukunftsenergien") hat für das im Heise Zeitschriften-Verlag erscheinende Online-Magazin "Telepolis" Energie- und Umweltpolitiker der
Parteien befragt, die voraussichtlich im Deutschen Bundestag vertreten sein werden.
|
|
|
|
|
|
|
Energiepolitiker Hasselfeldt, Hempelmann, Hustedt, Kopp und Methling (von links). Quelle: Telopolis
|
|
|
Auskunft über ihre energiepolitischen Pläne geben Gudrun Kopp (FDP); Rolf Hempelmann (SPD), Michaele Hustedt (Bündnis 90 / Die Grünen) und Wolfgang Methling (Linkspartei.PDS);
ein Interview mit Gerda Hasselfeldt, Fachfrau für Umwelt im Kompetenzteam der CDU/CSU, soll folgen. Der Solarserver veröffentlicht die ausgesprochen informativen Interviews
mit freundlicher Erlaubnis des Autors.
|
|
Energiepolitiker Methling (Quelle: Telopolis)
|
|
-
Rolf Hempelmann (SPD) warnt vor der Aufkündigung des sozialen Friedens durch eine Verlängerung der Restlaufzeiten der Atomkraftwerke
und betont die Erfolge der Rot-Grünen Koalition beim "umfänglichsten Ausbau der erneuerbaren Energien"
-
Michaele Hustedt (Bündnis 90 / Die Grünen) betont die Breite der Förderung für erneuerbare Energien, welche für die aktuelle
Wachstumsdynamik gesorgt habe, aber auch die scharfe Degression der Vergütungssätze für Strom aus erneuerbaren Energien und den sich daraus ergebenden Innovationsdruck.
- Die energiepolitische Sprecherin der FDP, Gudrun Kopp, kündigt im Gespräch mit Morris an, ihre Partei wolle das
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in der jetzigen Form beenden und die Erneuerbaren mit Zerifikatehandel fördern.
-
Wolfgang Methling (Linkspartei.PDS) fordert eine noch konsequentere Fortsetzung des EEG, beispielsweise bei der Biomasse und
Geothermie sowie die hunderprozentige Strom- und Wärmeversorgung der Haushalte mit erneuerbaren Energien; eine rot-grün-rote Koalition hält Methling für ein "Hirngespinst.
-
Gerda Hasselfeldt (CSU) will das EEG Ende 2007 überarbeiten weil sich die erneuerbaren Energien langfristig im Wettbewerb behaupten
müssen. Gleichzeitig gelte Bestandsschutz: Die Bedingungen für Investitionen unter dem jetzigen EEG gelten für den entsprechenden Zeitraum, so Hasselfeldt.
Craig Morris übersetzt bei Petite Planète Translations und ist Autor des Buches Zukunftsenergien das in der Telepolis -Buchreihe erschienen ist. Das Buch räumt mit gängigen Missverständnissen bezüglich erneuerbarer Energien auf und beschreibt ein
zukunftsfähiges Modell für einen nachhaltigen Energiemix. Dabei werden fossile Energiequellen nicht verteufelt, sondern als Plattform für das erneuerbare System gesehen.
Lesen Sie die "Telepolis"-Interviews im Solar-Magazin: Gerda Hasselfeldt (CSU): "Die Kernenergie als Brücke zur breiteren
Nutzung von erneuerbaren Energien"
Rolf Hempelmann (SPD): "Wir haben den umfänglichsten Ausbau der erneuerbaren Energien geschaffen"
Michaele Hustedt (Bündnis90/Grüne): "Wir haben immer einen differenzierten Blick auf die Technik gehabt" Gudrun Kopp (FDP): "Es muss um Effizienz, Markt und Wettbewerb gehen" Wolfgang Methling
(Linkspartei.PDS): "Die Solarenergie, die Geothermie und die Gezeitenkraft verstärkt nutzen"
Standpunkte der Parteien im Solar-Magazin: Die Solarserver-Standpunkte der Parteien (Bündnis 90 / Die Grünen, CDU, FDP, Linkspartei.PDS und SPD zur künftigen Berliner Energiepolitik finden Sie im Solar-Magazin.
|
|
Weitere Solar-Interviews:
|
|
|