Klimaschutz: Zuteilungsgesetz für den Emissionshandel in Kraft
Mit dem Inkrafttreten des so genannten „Zuteilungsgesetzes für die Handelsperiode 2005 bis 2007" am 31.08.2004 ist der Weg frei für den Start des Handels mit Emissionsrechten. Ab
heute bis zum 20. September 2004 können Anlagenbetreiber einen Antrag auf kostenlose Zuteilung von Emissionsrechten stellen, so das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung. Bis zum
1. November 2004 wird die Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt (DEHSt) die Zuteilung für die rund 2.350 Anlagen vornehmen. Insgesamt stehen Emissionszertifikate in
einem Volumen von bis zu 495 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr zur Verfügung. Das Gesetz legt ferner die Regeln für die kostenlose Verteilung dieser Zertifikate an die am
Emissionshandel teilnehmenden Unternehmen fest.
"Der Emissionshandel ist ein neues und wegweisendes Instrument zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen in der Europaeischen Union und dient der Erfüllung der Klimaschutzverpflichtungen
nach dem Kyoto-Protokoll", sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin: Der Emissionshandel stelle die Einhaltung der Klimaschutzziele sicher und lasse den Unternehmen Spielräume für eine
wirtschaftsverträgliche Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen. Durch den Handel mit Zertifikaten würden die Emissionen dort vermieden, wo dies am kostengünstigsten sei. Dies diene den
einzelnen Unternehmen wie der gesamten Gesellschaft, so der Minister.
Förderung von Innovationen
Einen besonderen Schwerpunkt habe die Bundesregierung auf die Förderung von Innovationen und auf den Einsatz moderner Technologien gelegt. Der Emissionshandel biete starke Anreize für hoch
effiziente Technik und die Erneuerung des Kraftwerksparks am Standort Deutschland. Damit sei der Emissionshandel ein wichtiger Baustein für eine Politik der nachhaltigen Energieversorgung und
Energienutzung, heißt es in der BMU-Pressemiteilung.
Zuteilung berücksichtigt besondere Umstände
Für bestehende Anlagen erfolgt die Zuteilung laut BMU grundsätzlich nach den durchschnittlichen Emissionen der jeweiligen Anlage in der Vergangenheit. Darüber hinaus werden besondere Umstände
berücksichtigt, zum Beispiel nicht vermeidbare Prozessemissionen oder frühzeitig durchgeführte Klimaschutzmassnahmen. Das Zuteilungsgesetz (ZuG) wird konkretisiert durch die
Zuteilungsverordnung (ZuV), die einen Tag nach dem Gesetz wirksam wird. Damit hat Deutschland alle rechtlichen, institutionellen und administrativen Voraussetzungen für den rechtzeitigen
Start des Emissionshandels geschaffen.
Software zur Antragsstellung und Hilfen im Internet
Die Software für die elektronische Antragstellung sowie zahlreiche Erläuterungen und Hilfestellungen sind seit dem 5. August 2004 im Internet veröffentlicht. Pünktlich zum Inkrafttreten des
Zuteilungsgesetzes 2007 (ZuG) am 31. August 2004 ist die sogenannte „Virtuelle Poststelle“ der DEHSt für die Annahme der Anträge geöffnet.
Zur Unterstützung der Antragsteller hat die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) ein Servicetelefon und einen E-Mail-support eingerichtet: E-mail: emissionshandel@uba.de; Service-Telefon: 030-8903-5050, montags bis freitags von 09:00 – 18:00 Uhr; Fax: 030-8903-5010
Internet: http://www.umweltbundesamt.de/emissionshandel
31.08.2004 Quelle: BMU
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PV-Dach-Weltrekord: Halbzeit in Bürstadt
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Halbzeit in Bürstadt: 25.000 von 50.000 m2 Modulfläche sind installiert.
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Auf dem Dach der TTS Global Logistics GmbH im südhessischen Bürstadt projektiert, finanziert und errichtet die Tauber-Solar Management GmbH die weltgrößte Solarstromanlage auf einem
einzigen Dach. Mittlerweile ist rund die Hälfte der Photovoltaikmodule des Solarkraftwerks mit einer geplanten Spitzenleistung von fünf Megawatt (MWp) montiert, berichten die Bauherren.
Die Ausführung übernehmen die Schölzl KG und RALOS Vertriebs GMBH aus Erbach/Odenwald, sowie die activ solar Energietechnik GmbH aus Tauberbischofsheim, die sich zu einer
Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben.
Der Solargenerator in der Größe von insgesamt 10 Fußballfeldern wird das größte auf einem Dach installierte Solarkraftwerk in Deutschland (Neue Messe München; 2,1 MW) sowie die
leistungsstärksten PV-Anlagen weltweit übertreffen. Inzwischen sind fertiggestellt der Abschnitt I mit 1.200 kWp (7276 Module) und Abschnitt II mit 1.202 kWp (7276 Module). Die Abschnitte III
und IV werden laut Tauber Solar bis Ende 2004 am Netz sein. Mit über 2,4 MWp habe das Solarkraftwerk in Bürstadt den bisherigen Weltrekord (Haarlemmermeer, Niederlande mit 2,3 MWP) überboten,
so Tauber Solar in einer Pressemitteilung. Mit fünf Megawatt Spitzenleistung, einer Generatorfläche von 50.000 Quadratmetern sowie mit einer Energieerzeugung von rund 4,5 Millionen
Kilowattstunden pro Jahr wird das Solarkraftwerk umgerechnet 9 % des Strombedarfes der 15.000 Einwohner-Stadt Bürstadt decken. Das Investitionsvolumen beträgt 23 Millionen Euro.
31.08.2004 Quelle: Tauber-Solar Management GmbH
Bildquelle: Tauber-Solar
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Conergy AG: 4,1 Millionen Euro Gewinn im ersten Halbjahr 2004
Die Hamburger Conergy AG hat ihren konsolidierten Umsatz in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2003 (43,7 Mio. Euro) um 91 Prozent auf 83,6 Millionen Euro gesteigert
(nach International Accounting Standards, IAS). Der Vorsteuergewinn (EBT) konnte auf 4,1 Millionen Euro bei einer EBT-Marge von 4,9 Prozent erhöht werden, berichtet das Unternehmen in einer
Pressemitteilung. Die Auslandsumsätze stiegen bei ebenfalls positiven Halbjahresergebnissen von 3,4 auf 6 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einer
Verdoppelung des letztjährigen Umsatzes in Höhe von 122,4 Millionen Euro bei einem substanziell steigenden Ergebnis. Alle operativen Gesellschaften der Conergy haben mit ihren
Halbjahresüberschüssen zum Erfolg der Gruppe beigetragen, beton das Unternehmen So sei beispielsweise die Produktion am neuen Fertigungsstandort für solare Befestigungssysteme in Rangsdorf
bei Berlin verfünffacht worden. 320 Mitarbeiter sind nach Auskunft des Unternehmens aktuell europaweit für Conergy tätig. Seit Jahresbeginn seien über 100 neue Arbeitsplätze geschaffen
worden.
PV-Leistung um 210% gesteigert; Windkraft rückläufig
Die Gesamt-Spitzenleistung im Photovoltaikbereich konnte Conergy im ersten Halbjahr 2004 sogar um 210% steigern. Rückläufig waren hingegen die Leistungen im Bereich Windkraft. Für das
laufende Jahr will die Conergy AG ihren der PV-Marktanteil in Deutschland von rund 21% in 2003 auf mindestens 25% ausbauen. Damit wachse Conergy zu einem der weltweit führenden solaren
Komplettanbieter. Im zweiten Halbjahr werde das Produktangebot erweitert, beispielsweise um den Conergy Planner, ein Software-Tool zur professionellen Anlagenplanung für Installateure.
Darüber hinaus werde das Angebot leistungsfähiger Solarmodule von den weltweit führenden Vorproduzenten kontinuierlich ausgebaut. Neue Conergy-Zentralwechselrichter kommen bereits beim 4
Megawatt Solarpark Zeche Göttelborn zum Einsatz. Mit der neuen Vertriebsniederlassung in Griechenland und der zum Jahreswechsel angelaufenen solarthermischen Fertigung in Landshut wurden
Internationalisierung und Diversifizierung vorangetrieben. Neben der Expansion in die weltweit vielversprechendsten Solarmärkte plant Conergy die Integration weiterer komplementärer
Geschäftsfelder. „Unser Ziel ist, die geeignetsten Technologien zu den Energieverbrauchern in die für Erneuerbare Energien attraktiven Märkte zu bringen“, erklärt Hans-Martin
Rüter, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG. „Da wir frei von langfristigen Verbindlichkeiten wirtschaften, können wir die schnelle Expansion weiterhin aus dem operativen Cash Flow
umsetzen,“ so Rüter weiter.
31.08.2004 Quelle: Conergy AG
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CDU: Rot/Grün streitet über Jobwirkungen erneuerbarer Energien
Die Bundesregierung behaupte immer wieder, dass im Bereich der erneuerbaren Energien in den nächsten Jahren ein starker Zuwachs an neuen Arbeitsplätzen entstehe. Sie sei aber
offensichtlich nicht in der Lage, die tatsächlichen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt darzustellen; kritisiert die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dagmar G.
Wöhrl (MdB) anlässlich der Weigerung der Bundesregierung eine Kleine Anfrage zu beantworten. Die Bundesregierung habe die Kleine Anfrage "Beschäftigungseffekte durch den Ausbau der
Erneuerbaren Energien'" (BT-Drucks.: 15/3518) vom 1.Juli 2004 bis heute nicht beantwortet, obwohl sie nach der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages dazu eigentlich innerhalb von zwei
Wochen verpflichtet gewesen wäre, rügt die CDU/CSU-Sprecherin. Zweimal sei um Fristverlängerung gebeten worden, zuletzt bis zum 25. August 2004. Auch diese selbst gesetzte Frist sei nicht
eingehalten worden. "Hier werden Parlamentsrechte mit Füßen getreten", heißt es in einer Pressemitteilung der Unionsfraktionen.
Streit über Beschäftigungseffekte?
"Das Umweltministerium und das Wirtschaftsministerium streiten sich bei der Formulierung der Antwort", so Wöhrl. Offensichtlich sei sich die Bundesregierung noch immer nicht einig, ob die
Förderung erneuerbarer Energien positive oder negative Beschäftigungswirkungen habe. Während das Umweltministerium bis zum Jahr 2020 mit einem Beschäftigungseffekt von rund 400.000
Arbeitsplätzen rechne, werde dies im Wirtschaftsministerium bestritten.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit habe in einer Unterrichtung an den Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit im Juni 2004 nüchtern festgestellt, dass drei verschiedene neuere
wissenschaftliche Gutachten, die zum Teil auch von der Bundesregierung in Auftrag gegeben worden seien, zu dem Ergebnis kämen, dass die langfristigen Beschäftigungseffekte des Ausbaus der
Erneuerbaren Energien gesamtwirtschaftlich marginal bis deutlich negativ seien, betont Wöhrl. So komme das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in der im Auftrag des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) erstellten Studie "Beschäftigungseffekte durch den Ausbau Erneuerbarer Energien" (September 2003) zu dem Ergebnis, dass die Förderung
erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2010 zu keiner spürbaren Entlastung des Arbeitsmarktes beitrage. Nach einer Simulationsrechnung würden die Netto-Beschäftigungseffekte zu Beginn der
Förderung - einhergehend mit dem Investitionsanstieg beim Ausbau erneuerbarer Energien - mit 13.000 zusätzlich Beschäftigten ermittelt, im weiteren Verlauf sänken die Beschäftigtenzahlen ins
negative und würden erst 2010 wieder auf etwa 7 000 Beschäftigte steigen. Eine Zahl, die weit von 400.000 entfernt sei, so Wöhrl.
"Ich fordere die Bundesregierung auf, endlich klar und deutlich zu den Auswirkungen der Förderung der Erneuerbaren Energien auf den Arbeitsmarkt Stellung zu nehmen und dabei die eigenen
Gutachten auch zu beachten. Allein die zwei vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegeben Gutachten hatten ein Auftragsvolumen von 225.000 Euro", unterstreicht die CDU/CSU-Sprecherin.
31.08.2004 Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
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Teilnehmer aus aller Welt bei Österreichs größter Solarkonferenz
Zur "Gleisdorf SOLAR 2004" vom 8. bis 11. September 2004 werden dieses Jahr 230 Teilnehmer aus 16 Nationen erwartet. Die von der AEE Intec organisierte Konferenz findet bereits zum siebten
Mal statt. Hochkarätige Fachleute berichten über den aktuellen Stand bei der Nutzung von Solartechnik zur Warmwasserbereitung, Heizung und Kühlung. Schwerpunkte sind die neuen
Märkte bei solarer Prozesswärme, solarer Gebäudekühlung und solarem Bauen. Neben den Fachvorträgen wird auch ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten.
Bei der Eröffnung der SOLAR 2004 am 8. September erfolgt der offizielle Startschuss des mehrjährigen Aktionsprogramms "solar:wärme" durch den österreichischen Bundesminister für Land- und
Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Josef Pröll. Das Solarwärme-Programm sei eine wirkungsvolle Maßnahme, um die Abhängigkeit von ständig steigenden Energiepreisen am Wärmemarkt zu
verringern, so der Veranstalter der Konferenz.
Entscheidend sei auch die hohe Qualität der Solaranlagen am Markt. Bereits zum dritten Mal wird daher am 9. September das Austria Solar Gütesiegel verliehen, diesmal an zwei Solarfirmen aus
Niederösterreich und der Steiermark. An der Verleihung nehmen der steirische Wirtschaftslandesrat Gerald Schöpfer und der Vizepräsident der steirischen Wirtschaftskammer Dieter Eigner teil.
Mit dem Austria Solar Gütesiegel werden seit 2003 die besten Anbieter von thermischen Solaranlagen ausgezeichnet. Anschließend wird das neue Europäische Gütezeichen SOLAR KEYMARK an den
ersten österreichischen Kollektorhersteller verliehen.
Um Solartechnik für Endkunden und Handwerker greifbar zu machen, findet am 11. September bei der SOLAR 2004 eine Solarmesse mit 40 Fachausstellern statt. Der Eintritt ist frei.
30.08.2004 Quelle: Verband Austria Solar
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Greenpeace energy fordert vollständigen Herkunftsnachweis für Strom
Der Ökostromanbieter Greenpeace energy eG fordert bei der anstehenden Pflicht eines Herkunftsnachweises für Strom die Nennung aller Stromquellen. Eine einfache Unterteilung in
"Atomenergie", "Fossile Energie" und "Erneuerbare Energien" reiche nicht aus, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender des Energiekonzerns
EWE, habe sich am Mittwoch gegen eine Deklarationspflicht aller Stromquellen gegenüber den einzelnen Kunden ausgesprochen, kritisiert Greenpeace energy.
"Transparenz lässt sich nur durch maximale Qualität der Information erreichen - nur so erfährt der jeweilige Kunde, wie umweltverträglich der Strom ist, den er geliefert bekommt und für den
er bezahlt", sagt Jan Haase, Unternehmenssprecher der Greenpeace energy eG. "Die Verbraucher müssen verlässliche und vergleichbare Entscheidungsgrundlagen für die Wahl ihres Stromanbieters
bekommen. Darauf haben Sie ein Anrecht", so Haase weiter.
Nach dem zur Zeit diskutierten Entwurf eines neuen Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) sollen alle Stromanbieter zur Stromkennzeichnung verpflichtet werden. Mit der vorgesehenen Regelung
erfülle das zukünftige Gesetz entsprechende Auflagen der EU-Richtlinie aus dem Jahr 2003. Der Nutzen für die Verbraucher hänge jedoch wesentlich von der Umsetzung der Stromkennzeichnung ab,
betont Greenpeace energy.
Greenpeace energy fordert, eine Reihe von Merkmalen bei der Stromkennzeichnung im neuen Energiewirtschaftsgesetz verbindlich festzuschreiben:
· Nennung aller wesentlichen Stromquellen: Atomenergie,
Braunkohle, Steinkohle, Erdgas, Wasser, Wind, Sonne, Biomasse
(letztere vier, soweit nicht nach EEG vergütet).
· Angegeben werden soll außerdem der Anteil, der nach dem
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet wird.
· Leserfreundliche und bei allen Stromanbieter einheitliche
Darstellung des "Herkunfts-Labels".
· Angaben zur Umweltbelastung durch Atom- und Kohlekraft, dargestellt in Kilogramm CO2 und Becquerel (Strahlung des radioaktiven Abfalls).
· Hinweise auf den Bezug von Informationen zum Stromsparen und Effizienzsteigerung.
· Angaben zum Herkunftsland des Stroms.
Greenpeace energy veröffentlicht seinen Strommix seit Beginn der bundesweiten Lieferung im Jahre 2000. Seit diesem Sommer erhalten die über 22.000 Haushalts- und Gewerbekunden laut Greenpeace
energy auf ihrer Stromrechnung zusätzlich einen STROM-HERKUNFTSNACHWEIS, der den Forderungen entspreche.
30.08.2004 Quelle: Greenpeace Energy eG
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Braas: Dachintegriertes Solarstrom-System mit neuen, leistungsstarken Modulen
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Noch mehr Solarstrom: Neue Module SRT 40 von Braas.
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Im Zeitalter steigender Energiekosten entscheiden sich immer mehr Bauherren für die wirtschaftliche, solare Stromerzeugung. Um das eigene Haus noch effizienter mit Solar-Energie zu
versorgen, gibt es das dachintegrierte Braas Solarstrom-System PV 700 jetzt mit den leistungsstärkeren Modulen SRT 40, berichtet die Lafarge Dachsysteme GmbH in einer
Pressemitteilung. Von den neuen Modulen werden für eine typische Systemkonfiguration mit 2,1 Kilowatt Spitzenleistung (kWp) laut Hersteller nur noch zirka 50 statt 60 Stück
benötigt.
Damit spare das leistungsstärkere System Solar-Dachfläche, lasse sich durch die geringere Anzahl der Module schneller verarbeiten und zeichne sich durch geringere Kosten pro kWp aus.
Konzipiert sind die Solarmodule speziell für die direkte Dachintegration in geneigte Dächer und sie übernehmen in Verbindung mit dem Befestigungszubehör die Doppelfunktion als solarer
Stromerzeuger und langlebige, wetterfeste und ästhetische Dacheindeckung. Die Verlegung und Verschaltung der Solarmodule erfolgt durch den Dachhandwerker-Fachbetrieb. Die Einbautechnik und
die Steckverbindungen des neuen Systems sind mit dem Vorgängersystem identisch.
30.08.2004 Quelle: Lafarge Dachsysteme GmbH
Bildquelle: Lafarge Dachsysteme GmbH
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dena-Studie zeigt: 2,5 Millionen Heizungen sind älter als 25 Jahre
Schornsteinfeger stoßen bei Hausbesitzern oftmals auf Unverständnis, wenn sie den Austausch der alten Heizungsanlage fordern, denn „heizen tut sie doch noch“. Dass die Heizung
dennoch ausgetauscht werden muss, leuchte nicht jedem Hausbesitzer sofort ein, so die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Pressemitteilung. Dabei lasse sich durch eine
neue Heizung viel Geld sparen: „Schon bei einem Einfamilienhaus können das leicht 1.000 Euro im Jahr sein“; sagt dena Geschäftsführer Stephan Kohler.
Dass die Schornsteinfeger in letzter Zeit häufiger auf veraltete Heizungen aufmerksam machen, liegt an der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV). Hier werden unter anderem die
Grenzwerte für Heizungsabgase geregelt. Sie wird regelmäßig an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Die letzte Änderung stammt aus 2001 – und hat alten Heizkesseln eine Schonfrist
bis zum 1. November 2004 eingeräumt. Der Schornsteinfeger misst bei seiner jährlichen Untersuchung auch den Abgasverlust, der durch den Schornstein rauscht. Übersteigt dieser die Grenzwerte,
ist ein neuer Kessel fällig.
Heizungssanierung lohnt sich für Vermieter und Eigenheimbesitzer
Den wirtschaftlichen Nutzen der Heizungssanierung zeigt eine Studie, die von der dena in Auftrag gegeben wurde. Das Forschungszentrum Jülich schätzt, dass etwa 2,5 Millionen Heizungen älter
als 25 Jahre sind. Diese Heizungen sind oft zu groß ausgelegt und technisch inzwischen völlig überholt. Stephan Kohler: „30 Prozent der eingesetzten Energie lässt sich mit modernen
Kesseln sparen – eine Investition, die sich in vier bis sieben Jahren rechnet“.
Aufgrund der in den letzten Jahren rapide gestiegenen Nebenkosten achten Mieter immer genauer auf die Höhe Ihrer Heizkostenabrechnung. Angesichts der entspannten Wohnungsmärkte in vielen
Regionen können Mieter in Zukunft wählerischer sein. „Moderne Heiztechnik gewährleistet geringere Heizkosten – das ist ein starkes Argument für die Vermietung“, so Stephan
Kohler.
Für Eigenheimbesitzer ist die Heizungsmodernisierung der beste Zeitpunkt, eine Solarwärmeanlage einzubauen. Die Installationskosten sind beim Einbau zusammen mit dem neuen Kessel geringer als
bei einer späteren Nachrüstung. Einmal installiert, spart die Solarwärmeanlage Heizenergie und erhöht die Unabhängigkeit von der Energiepreisentwicklung: So reduziert eine Anlage, die das
Trinkwasser erwärmt und die Raumheizung unterstützt, den Verbrauch an Heizenergieträgern wie Gas oder Öl um 12 bis 25 Prozent. Eine einfache Anlage zur Trinkwassererwärmung liefert immerhin
bis zu 60 Prozent der Energie für die Warmwasserbereitung.
Sowohl die Sanierung mit vorhergehender Beratung, als auch die Solarwärmeanlage werden bezuschusst, beispielsweise durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Das Bundesamt für Wirtschaft
und Ausfuhrkontrolle (Bafa) fördert Solarwärmeanlagen mit 110 € pro Quadratmeter Kollektorfläche.
29.08.2004 Quelle: dena
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Effizienz lässt Energieverbrauch sinken; Erneuerbare im Aufwärtstrend
Der Energieverbrauch in Deutschland wird bis zum Jahr 2020 um knapp sieben Prozent auf rund 458 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (SKE) zurückgehen. Dies teilt die ASUE
Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. unter Berufung auf die neueste Energieprognose des Mineralölkonzerns ExxonMobil mit. Laut dieser
Studie soll in den nächsten fünf Jahren der Energieverbrauch zunächst stagnieren, um dann im Zeitraum 2005 bis 2010 geringfügig um 0,5 Prozent zurückzugehen. Ab dem Jahr 2010 prognostiziert
die Untersuchung einen stärkeren Rückgang - bis Ende 2020 um insgesamt sieben Prozent. Er soll vor allem aufgrund der langfristig wirksamen Verbesserungen der Energieeffizienz beruhen.
Wirkungsvolle Wärmedämmung in Häusern, bessere Heizkessel und Brenner ließen den Heizenergiebedarf sinken, so ExxonMobil.
Verdoppelung des Anteils der Erneuerbaren bis 2020
Im internationalen Vergleich stehe Deutschland schon heute als eine energieeffiziente Volkswirtschaft da. Der Konzern geht in seiner Studie davon aus, dass die Energieintensität, also der
Energieverbrauch bezogen auf das erzeugte Bruttoinlandsprodukt (BIP), in Deutschland bis 2020 um rund 30 Prozent abnehmen wird. Auch die Anteile der unterschiedlichen Energieträger am
Gesamtaufkommen sollen sich wesentlich verschieben. So erwartet ExxonMobil eine Verdopplung des Anteils erneuerbarer Energien bis 2020, vor allem aufgrund von staatlichen Subventionen, auf
dann rund sieben Prozent. Im gleichen Zeitraum soll Erdgas auf 32 Prozent deutlich zulegen. Denn Erdgas werde nicht nur im Bereich der Wärmeversorgung zunehmend an Bedeutung gewinnen, sondern
auch bei der Stromerzeugung sowie als umweltschonender Treibstoff für Kraftfahrzeuge, heißt es in der ASUE Pressemitteilung.
Global betrachtet wird der Energieverbrauch laut der Erhebung von ExxonMobil jedoch dramatisch zunehmen. Für die Mobilität und Energiebereitstellung in den sich entwickelnden Ländern,
besonders Asiens, wird der Energieverbrauch weltweit bis 2020 um 40 Prozent auf dann 20,4 Milliarden Tonnen SKE ansteigen.
29.08.2004 Quelle: ASUE
Deutschlands Energiesparkommune gesucht
Das Einsparen von Strom und Wärme ist die Grundlage jeder erfolgreichen Klimaschutzpolitik. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will zeigen, dass das Energiesparen von Städten und Gemeinden
durch innovative Technologien und moderner Sanierung von Gebäuden mit mehr Lebensqualität für die Menschen verbunden ist und sucht die erfolgreichste deutsche Energiesparkommune.
Neben der Verringerung des CO2-Ausstoßes profitieren auch der Mittelstand und das Handwerk durch neue Aufträge seitens der Kommunen und der Bürger. Das Projekt Energiesparkommune soll auch
wichtigen Beitrag leisten, neue Arbeitsplätze zu schaffen und das Wirtschaftswachstum zu fördern. Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt sowie T-mobile als Wirtschaftspartner der
DUH fördern das innovative eineinhalbjährige Projekt, das Mitte August gestartet ist.
Gesucht werden Städte und Gemeinden mit erfolgreichen Energiesparmaßnahmen innerhalb der kommunalen Liegenschaften, mit kreativen Ideen zur Öffentlichkeitsarbeit, innovativen Förderprogrammen
und einer Stadtplanung, die den Zielen des Klimaschutzes dient. Flankierend dazu wird die Deutsche Umwelthilfe innovative Instrumente des Energieeinsparens im Internet und bei Workshops der
Öffentlichkeit präsentieren.
Wie die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Studie des Fraunhofer Instituts zeigen, wird noch nicht genügend Energie eingespart in deutschen Haushalten, im Gewerbe und in öffentlichen
Einrichtungen. Statt dessen ist der ohnehin hohe Bruttostromverbrauch in Deutschland zwischen 1991 und 2003 nochmals um 9,1 Prozent angestiegen. Kommunen können einen wichtigen Beitrag zum
Energiesparen leisten. Deshalb ruft die Deutsche Umwelthilfe bundesweit Städte und Gemeinden zur Teilnahme am Wettbewerb "Energiesparkommune" auf.
29.08.2004 Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.
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Deutsche Energie-Agentur zieht positive Bilanz
Nach einem positiven Jahresabschluss 2003 präsentiert auch die Halbjahresbilanz 2004 der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) in Berlin steigende Umsätze und einen Überschuss. Wichtig
dabei sei, dass der Anteil an privaten Einnahmen weiter gesteigert werden konnte, so dass die öffentlichen Gelder unter der 50 Prozentmarke lägen, so die dena in einer
Pressemitteilung. Auch die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei kontinuierlich gestiegen. In den letzten dreieinhalb Jahren ist die Mitarbeiterzahl laut dena auf
mittlerweile 60 Personen gewachsen. Angesichts der schwierigen Wirtschaftssituation ein stolzes Ergebnis, betont das Unternehmen. Zumal die dena als Gesellschaft der Bundesrepublik
Deutschland und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wie jede GmbH gewinnorientiert agiere und das Wachstum streng der Akquisition neuer PPP-Projekte (Public Private Partnerships)
folge.
"Wir sind sehr zufrieden mit dem Jahresabschluss 2003 sowie der aktuellen Entwicklung in 2004 ", betont dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. “So haben wir 2003 mit einem Umsatz von
knapp 14 Millionen Euro einen Überschuss von rund 255.000 Euro erwirtschaftet. 2004 konnten wir den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut steigern. Mit 54 Prozent an privaten
Einnahmen liegen wir darüber hinaus auch in diesem Jahr über den geforderten 50 Prozent", stellt Kohler fest.
Die Bilanz der Deutschen Energie-Agentur falle nicht nur unter finanziellen Aspekten positiv aus. Seit ihrer Gründung im Herbst 2000 habe sich die dena erfolgreich als Kompetenzzentrum für
Energieeffizienz und regenerative Energiequellen auf dem Markt etabliert. Als neutraler und kompetenter Ansprechpartner sei die dena gleichermaßen in der Politik, Wirtschaft, aber auch
Bevölkerung akzeptiert. Die ministeriumsübergreifende Arbeit der dena treffe bei den Zielgruppen jeweils auf ein besonderes Interesse – inhaltlich und/oder wirtschaftlich. Beste
Beispiele hierfür seien die "Initiative EnergieEffizienz", das Projekt "Niedrigenergiehaus im Bestand" oder auch die Koordination des Themas "Offshore-Windenergie".
In ihrer strategischen Ausrichtung will die dena künftig zwei wesentliche Ziele verfolgen: "Zum einen werden wir bestehende Kampagnen inhaltlich ausdifferenzieren, auf neue Zielgruppen
ausdehnen und mit weiteren Projekten vernetzen; zum anderen wird die dena im zweiten Halbjahr inhaltlich neue Schwerpunkte setzen", erklärt Kohler. So werde beispielsweise das Thema
"Mobilität" als eigenständiger Geschäftsbereich ausgebaut und beschäftige sich unter anderem mit der Entwicklung von Treibstoffstrategien sowie Effizienzpotenzialen, die durch ein geändertes
Fahrverhalten erschlossen werden können. Außerdem soll die Kooperation mit internationalen "Schwerpunktländern" auf strategischer Ebene intensiviert werden, um das Know-how aus erfolgreichen
nationalen Kampagnen für Projekte auf internationaler Ebene besser nutzen zu können. "Internationalisierung" sei ohnehin das zentrale Stichwort, das die Arbeit der Deutschen Energie-Agentur
in den kommenden Monaten zunehmend kennzeichnen werde.
28.08.2004 Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
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B.A.U.M.- Kongress: Umweltengagement von Unternehmen zahlt sich aus
Zukunftsweisend präsentiert sich der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. anlässlich seines 20-jährigen Bestehens, das der Verband mit einem
dreitägigen Kongress in seiner Heimatstadt feiert. Zwar wird auf der Tagung vom 29. September bis zum 1. Oktober 2004 im Albert-Schäfer-Saal der Handelskammer Hamburg auch das Erreichte
gewürdigt. Den Blick richten B.A.U.M. und die prominenten Gäste und Redner aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verbänden allerdings nach Vorne. "Das Thema Nachhaltigkeit ist
weiterhin hoch aktuell und B.A.U.M. wird auch in den nächsten Jahren dazu beitragen, die Prinzipien und Vorteile einer nachhaltigen Entwicklung in Unternehmen, Kommunen, Verbänden und nicht
zuletzt in der Öffentlichkeit bekannt zu machen", sagt Prof. Dr. Maximilian Gege, Geschäftsführender B.A.U.M.-Vorstand.
Namhafte Referenten
Unter den Referenten sind unter anderem der stellvertretende estnische Umweltminister, Olavi Tammemäe, der Hamburger Umweltsenator Dr. Michael Freytag, der Präsident des Umweltbundesamtes,
Prof. Dr. Andreas Troge, der Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Dr. Volker Hauff, der Generalsekretär des Club of Rome, Uwe Möller, der Generalsekretär der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt, Dr. E.h. Fritz Brickwedde, die BUND Bundesvorsitzende, Dr. Angelika Zahrnt sowie Vertreter der EU und von national und international bekannten Unternehmen wie Karstadt,
Otto-Versand, Deutsche Bank, Siemens, Henkel, Deutsche Bahn, WELEDA, Ulrich Walter / Lebensbaum, Hans-Günter Berner GmbH und weitere.
B.A.U.M. Umweltpreis 2004
Das Programm umfasst neben Diskussionsrunden, Fachvorträgen zu Nachhaltigkeitsfragen und der Präsentation des Welt-Zukunftsrates auch die Vergabe des "B.A.U.M. Umweltpreis 2004", mit dem
B.A.U.M. Vertreter aus Großunternehmen, KMU, Wissenschaft und Medien für ihre langjährigen Verdienste um den Umweltschutz ehrt. Außerdem werden drei Sonderpreise vergeben. Zwei dieser
Preisträger sind der international bekannte Tierfilmer Heinz Sielmann und der Bestsellerautor Jostein Gaarder ("Sophies Welt").
Das Programm finden Sie auch unter: http://www.baumev.de
28.08.2004 Quelle: B.A.U.M. e.V.
Neue Umfrage: 85 Prozent der Deutschen befürworten Förderung erneuerbarer Energien
59 Prozent der Deutschen sind für eine Verstärkung der Förderung der Erneuerbaren Energien. 26 Prozent möchten die Förderung auf jetzigem Niveau beibehalten und nur 12 Prozent der
Deutschen möchten diese verringern bzw. ganz abschaffen. Dies ergab eine aktuell veröffentlichte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid im Auftrag des
Greenpeace-Magazins. Das Ergebnis der Befragung belege, dass vier von fünf Deutschen die Umlage auf den Strompreis aufgrund des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) akzeptieren,
heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V., des Bundesverbandes WindEnergie e.V. und von Greenpeace e.V.
Die aktuelle Umlage betrage lediglich rund 0,4 Cent pro Kilowattstunde bei einem durchschnittlichen Strompreis von 19 Cent. Bemerkenswertes Ergebnis der Studie sei auch, dass die Sorge der
Deutschen um ihre Umwelt mit 81 Prozent noch vor der um Kriminalität, Krieg und Terroranschläge mit 78 bzw. 75 Prozent liege. Einzig die Sorge um die wirtschaftliche Lage und den Zustand der
Sozialsysteme rangiere mit 86 Prozent noch vor der Umwelt.
Ergebnis der Umfrage sei weiter, dass trotz Negativ-Kampagnen der großen Stromkonzerne gegen erneuerbare Energien vier von fünf Deutschen für eine Beibehaltung oder gar für den Ausbau der
Förderung der Energie aus Wind, Sonne, Biomasse, Wasser und Erdwärme sind, quer durch alle Altersgruppen, Regionen und politischen Lager.
"Mit Kohle und Öl ist die wirtschaftliche und ökologische Zukunft Deutschlands nicht mehr zu gestalten. Die Bevölkerung hat längst erkannt, dass dringend Alternativen zur fossilen
Energieversorgung notwendig sind", kommentiert Peter Ahmels, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. das Ergebnis der Umfrage.
Die kompletten Ergebnisse der Studie sind erhältlich unter http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/extra/gruenes_de.php
27.08.2004 Quelle: Greenpeace e.V.
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f-cell bietet Exkursion zu Firmen und Forschungseinrichtungen
Das 4. f-cell Forum, das vom 27. bis 29. September 2004 in Stuttgart stattfinden wird, ist der deutschlandweit größte Kongress zum Thema Brennstoffzelle. Zum Rahmenprogramm gehört auch
eine ganztägige Forschungsfahrt am 29. September, die im Haus der Wirtschaft in Stuttgart startet und zu drei innovativen Einrichtungen in der Region Stuttgart führt, berichtet der
Veranstalter in einer Pressemitteilung. Als erstes geht es zum Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), dessen Betätigungsspektrum
von theoretischen Studien über grundlagenorientierte Laborarbeiten bis hin zum Praxisbetrieb von Pilotanlagen reicht. Allen Teilnehmern bietet sich dort die einmalige Gelegenheit, die
Forschungslabore und Testanlagen unter der Leitung der DLR-Ingenieure zu besichtigen.
Als zweites Ziel steht das intelligente Systemhaus Living X in Leinfelden-Echterdingen auf dem Programm. Das Haus wurde im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs, der von der
Landesbausparkasse Baden-Württemberg ausgeschrieben wurde, entwickelt und zeigt zahlreiche architektonische und technologische Aspekte. Das gesamte Haus wird durch eine Brennstoffzellenanlage
der EnBW mit Energie versorgt.
Als Abschluss wird den Teilnehmern die Möglichkeit zur Besichtigung des Mercedes-Benz Technology Center (MTC) in Sindelfingen geboten, wo sich das technische Know-how der Mercedes-Benz-
Fahrzeuge konzentriert. Hier entstehen einige der modernsten Entwicklungen der Automobilbranche, werden ganze Automobilgenerationen neu erschaffen, neue Aggregate konzipiert und
zukunftsweisende Technologien mit Schwerpunkt auf Qualität und innovativem Design erdacht.
Das gesamte f-cell Forum für Produzenten und Anwender wird auch in diesem Jahr von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH veranstaltet. Die Durchführung liegt erneut in den Händen der
Peter Sauber Agentur, die mit ähnlich vielen Teilnehmern wie im vergangenen Jahr rechnet (2003: 550 Fachbesucher). Parallel zum hochkarätig besetzten, internationalen Fachkongress mit über 70
Referenten aus zehn Ländern gibt es eine themenbezogene Messe mit den ersten kommerziellen Brennstoffzellen, einen "Communication Market" mit der Gelegenheit zur Diskussion mit den
Referenten, die Preisverleihung des "f-cell Award" sowie ein Handwerker-Seminar zum Thema Kraft-Wärme-Kopplung.
Weitere Informationen und Anmeldung für Symposium/Messe über http://www.f-cell.de
27.08.2004 Quelle: Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH
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Plambeck: EEG-Novelle bringt Verbesserungen für Biomassekraftwerk
Positiv wertet die Plambeck Neue Energien AG die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) für den Betrieb des Biomassekraftwerkes Silbitz. Die EEG-Novelle wirke sich positiv
auf die Stromerzeugung auf der Basis der Verbrennung von Holz aus, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Für das Kraftwerk Silbitz bedeute dies eine mögliche Verbesserung der
Ertragssituation von rund 20 Prozent jährlich, wenn ausschließlich Holz der Klassen A 1 und A 2 verwendet wird. Dies ist weitgehend unbehandeltes Holz, für das die Kraftwerkstechnik
ausgelegt sei. Das von der Plambeck Neue Energien AG projektierte Kraftwerk produziert seit Ende 2002 Strom und Wärme. Finanziert wird es über eine Fondsgesellschaft.
Höhere Aufwendungen für Holz der Klassen A 1 und A 2 werden laut Plambeck durch die höheren Vergütungen mehr als kompensiert. Damit könnten die jährlichen Ausschüttungen mittelfristig über
die bisher prognostizierten Werte hinaus steigen, so das Unternehmen. Über die notwendigen Veränderungen entscheide eine Gesellschafterversammlung noch im September. Basis sei ein
detailliertes Konzept mit einer überarbeiteten Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Die Änderung des Konzeptes soll nach der Zustimmung der Gesellschafterversammlung sowie der finanzierenden Bank umgesetzt werden. Da die Änderung der wesentlichen Rahmenbedingungen im
Erneuerbare-Energien-Gesetz erhebliche Vorteile für das Projekt und die Kapitalgeber bedeute, sollte eine Zustimmung durch die Beteiligten zügig erreicht werden können, erwartet die Plambeck
Neue Energien AG. Von den Verbesserungen könnten auch die wenigen noch zur Zeichnung stehenden Fondsanteile profitieren.
27.08.2004 Quelle: Plambeck Neue Energien AG
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WPD realisiert zweiten Solarpark in Bayern
Mit dem dem Solarpark Bayern II, knüpft die WPD Solare Energien GmbH direkt an den Erfolg des ersten WPD Solarfonds Atzenhof in Fürth an. „Mit Dachflächen-Anlagen in Dingolfing und
Kümmersbruck bei Amberg wurden zwei sonnenreiche Standorte in Bayern für dieses Projekt gefunden. Während die 10,15 kWp-Anlage in Kümmersbruck bereits seit Juni diesen Jahres in Betrieb ist,
wird die 1.750 kWp-Anlage in Dingolfing voraussichtlich im November 2004 ans Netz gehen", sagt Martin Gromus, Geschäftsführer der WPD Solare Energien GmbH. In dem 8,35 Millionen
Euro-Projekt kommen Module des Weltmarktführers Sharp zum Einsatz. Die Ertragsprognose liegt bei einem Jahresenergieertrag von 1.630.000 kWh. Vertrieben werden die Anteile am Solarpark Bayern
II durch die WPD Vertrieb GmbH – die Höhe des Eigenkapitals liegt bei 2,5 Millionen Euro.
„Mit diesem Projekt haben wir innerhalb kurzer Zeit ein zweites Projekt realisiert. Wir erfahren derzeit eine immer stärker werdende Nachfrage in einem boomenden Markt. Unseren
Planungen entsprechend werden wir diesen Geschäftsbereich perspektivisch weiter ausbauen und bereits in Kürze ein weiteres Projekt auf den Markt bringen", schätzt Martin Gromus die
Entwicklungs-Perspektiven der Fotovoltaik-Branche ausgesprochen positiv ein.
27.08.2004 Quelle: WPD Solare Energien GmbH
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Photovoltaik-Demonstrationsanlage: Wirkungsgrad von Solarstromanlagen verbessert
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IPDAD: 110.000 kWh Solarstrom pro Jahr
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Solarstromanlagen können mehr: Ein landwirtschaftliches Gut im fränkischen Dimbach beweist das mit dem Forschungsprojekt „Integrierte Photovoltaik Demonstrationsanlage“. Auf
über 1.000 Quadratmetern Dachfläche ließ sich die Entwicklung und der erfolgreiche Betrieb einer verbesserten Photovoltaik (PV)-Netzeinspeiseanlage demonstrieren: Mit dem neuen
Schaltungskonzept ist es möglich, den jährlichen Stromertrag um rund 3,5 Prozent zu steigern, berichtet das Umweltbundesamt (UBA) in einer Pressemitteilung. Die in Dimbach
errichtete PV-Anlage erzeugt jährlich 110.000 Kilowattstunden (kWh) Strom und spart dadurch 66 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid ein. Das Projekt – finanziert vom
Bundesumweltministerium (BMU) und dem Umweltbundesamt (UBA) – zeigt modellhaft, wie eine klimaschonende und regenerative Stromerzeugung durch landwirtschaftliche Betriebe mit ihren
großen Dachflächen umweltgerecht konzipiert und umgesetzt werden kann.
Neuartiges Schaltungskonzept entwickelt
Die neue Anlagenkonzeption sieht vor, dass ein Hauptwechselrichter je nach Sonneneinstrahlung weitere Wechselrichter zu- oder abschaltet und den Photovoltaikgenerator jeweils passend
einstellt. Ein Wechselrichter wandelt den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, um ihn in das Stromnetz einspeisen zu können. Bei schwacher Sonneneinstrahlung (weniger als 300 Watt pro
m2) ist genau die Anzahl von Wechselrichtern in Betrieb, die zur Netzeinspeisung der aktuellen PV-Leistung nötig ist – im günstigsten Lastbereich mit dem besten Wirkungsgrad. Bei
mittlerer und hoher Einstrahlung arbeiten die angesteuerten Wechselrichter am individuellen Punkt bester Leistung, dem so genannten „maximal power point“ (MPP). Der Fortschritt
der neuen Schaltung gegenüber anderen Konzepten offenbart sich im Wirkungsgradverlauf. An Tagen mit geringer Sonneneinstrahlung, zum Beispiel an einem Wintertag, bringt das Zusammenspiel der
Wechselrichter den doppelten Tagesertrag gegenüber einer konventionellen Anlage. Durch die größere Zahl dieser Geräte wird die Verfügbarkeit der PV-Anlage erhöht, da bei Ausfall eines der
vier Wechselrichter die Anlage weiterhin betrieben werden kann.
Abschlussbericht in Internet zugänglich
Das Konzept sieht die Nutzung mehrerer Wechselrichter vor („Team“-Konzept), ist patentrechtlich geschützt und exklusiv für die Wechselrichter vom Typ „Sunny Boy“ der
SMA Regelsysteme GmbH erhältlich. Für ihren Einsatz ist eine PV-Anlage mit mindestens zwei identisch aufgebauten PV-Teilgeneratoren erforderlich. Der Abschlussbericht „Integrierte
Photovoltaik Demonstrationsanlage Dimbach“ (Vorhaben Nr. 20042) steht auf der Internetseite des UBA zur Verfügung. Weitere Informationen zum Anlagenkonzept und zu ausgewählten
Leistungsdaten sind auch abrufbar unter der Internetadresse http://www.ipdad.de .
26.08.2004 Quelle: UBA
Bildquelle: Beck Energy GmbH
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DGS-Leitfaden Solarthermische Anlagen: 7. Auflage erschienen
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Solarwärme-Standardwerk: DGS-Leitfaden Solarthermische Anlagen
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Das in bewährter Form und hoher Qualität als DIN A4-Ordner veröffentlichte Standardwerk zum Thema Solarwärme (verkaufte Auflage: zirka 10.000 Exemplare) ist ab sofort in der 7.,
erweiterten Auflage erhältlich. Der Leitfaden, ausgezeichnet als „Solarbuch des Jahres 2002“, wurde erweitert auf rund 500 Seiten mit über 350 vierfarbigen Abbildungen. Er ist
durch seine Praxisnähe für Handwerksbetriebe und Planungsingenieure sowie aufgrund seiner Exkurse und Beispiele auch für Schulungs- und Weiterbildungseinrichtungen gut geeignet.
Wesentliche Verbesserungen sind neue beziehungsweise komplett überarbeitete Kapitel zur Energieeinsparverordnung (EnEV), zur solaren Kühlung und über Solarthermische Kraftwerke. Neu sind auch
die Rahmenbedingungen für Österreich und die Schweiz sowie die im Leitfaden enthaltene Lernsoftware und "Marketing und Förderung". Die beiliegende CD-ROM enthält die Texte und Abbildungen des
Leitfadens, aktuelle Produktübersichten zu Kollektoren, Speichern und Regelungen, Checklisten, hilfreiche Formulare, Demoversionen von Simulationsprogrammen, verschiedene Montage- und
Animationsvideos sowie einen Mustervortrag. Der neue Preis beträgt 79,- Euro brutto zzgl. Versandkosten.
Der Leitfaden ist erhältlich im
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