Die SMA Technologie AG senkt die Preise um 5 %
Zum Jahresbeginn 2005 senkt die SMA Technologie AG, Marktführer für systemtechnische Komponenten, die Listenpreise für alle Wechselrichter der Baureihe Sunny Boy um 5 %. Das berichtet das
Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die SMA Technologie AG möchte damit ihrer Vorreiterrolle auf dem Gebiet innovativer Systemtechnik für Photovoltaikanlagen gerecht werden und durch eine
Preisreduktion entsprechend dem Degressionssatz nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) den Erfolg der Solarstromerzeugung fördern. "Mit einer Preisreduzierung um 5 % kommen wir
unserer Verantwortung als Marktführer der deutschen Wechselrichter-Branche nach und tragen damit gleichzeitig der Forderung nach einer verbesserten Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik zur
Stromerzeugung Rechnung", so Günther Cramer, Vorstand der SMA Technologie AG. "Wir wollen, dass der Einsatz erneuerbarer Energien weiter vorankommt und dass die niedrigere Einspeisevergütung
gemäß EEC ab 2005 durch geringere Investitionskosten ausgeglichen wird", erklärt Cramer. Gleichzeitig kündigt SMA an, auch alle Lieferungen ab 01.12.2004 zu den neuen Konditionen zu
berechnen, so dass auch diejenigen in den Genuss niedrigerer Preise kommen, die sich bereits vor Beginn des neuen Jahres für den Kauf eines Wechselrichters entschieden haben.
30.11.2004 Quelle: SMA Technologie AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Baubeginn für neue Solarzellen-Produktionsstätte der Sunways
Mit dem symbolischen Spatenstich hat im thüringischen Arnstadt der Bau der Sunways Production GmbH begonnen. Die neue Fertigungsstätte für Solarzellen soll die Basis werden für die weitere
Expansion der Sunways AG, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In dem neuen Werk, das eine Kapazität von 30 Megawatt (MW) haben wird, sollen ab dem Sommer 2005 mono- und
multikristalline Sunways Solar Cells produziert werden. Die volle Produktionsleistung wird laut Sunways Anfang 2006 erreicht. Möglichkeiten zur Erweiterung auf bis zu 80 Megawatt
seien bereits vorgesehen. Mit der Sunways-Solarfabrik werden 60 Arbeits- und zwei Ausbildungsplätze in Thüringen entstehen.
30.11.2004 Quelle: Sunways AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Anhörung zum Energiewirtschaftsgesetz: VKU sieht schwere Mängel
Der Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) meldet zu dem Regierungsentwurf für ein neues Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) schwere Rechtsbedenken an und erwartet unverhältnismäßig hohe
Folgekosten für die Stadtwerke. Bei der Bundestagsanhörung zum EnWG am 29.11.2004 sprach sich der VKU, der ca. 1.000 örtliche bzw. regionale Strom- und Gasversorger vertritt, vor allem gegen
überzogene Entflechtungsvorschriften (Unbundling) aus und warnte vor einer Reglementierungs- und Bürokratisierungsflut, die unter dem Deckmantel der Liberalisierung daherkomme. Eine
Abkehr vom Prinzip der Kostenorientierung bei der Netzentgeltermittlung würde zu Lasten der Investitionen und Versorgungssicherheit gehen, warnt der VKU.
30.11.2004 Quelle: Verband kommunaler Unternehmen e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Ernst Ulrich von Weizsäcker wird Nachhaltigkeitssprecher
Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses Ernst Ulrich von Weizsäcker ist zum Sprecher der Arbeitsgruppe des Parlamentarischen Beirates für nachhaltige
Entwicklung gewählt worden. Es sei eine große Ehre, die bisher von Hans-Werner Bertl ausgeübte Funktion übernehmen zu können, sagte von Weizsäcker. "Dem Thema Nachhaltige
Entwicklung fühle ich mich seit langem eng verbunden. Bereits 1991 wurde ich als Präsident des Wuppertal Instituts vom damaligen Bundeskanzler Kohl in den Beraterkreis Nachhaltige Entwicklung
der Bundesregierung berufen. 1992 nahm ich am Erdgipfel von Rio de Janeiro teil und im Jahr 2002 leitete ich die deutsche Parlamentarierdelegation beim Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung
in Johannesburg", beschreibt von Weizsäcker sein Engagement.
30.11.2004 Quelle: Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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EU beschließt Fahrplan zum Ausbau der erneuerbaren Energien
Der Energieministerrat der EU hat am 29.11.2004 in Brüssel Schlussfolgerungen zum weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in den 25 EU-Ländern angenommen. Das berichtet das
Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung. Demnach will die EU-Kommission im nächsten Jahr einen umfassenden Bericht zur bisherigen Entwicklung der erneuerbaren Energien sowie einen
Vorschlag für europäische Ausbauziele über 2010 hinaus vorlegen. Auf dieser Grundlage beabsichtige die EU im Jahr 2007 über die weiterführende Förderpolitik für erneuerbare
Energien und Ausbauziele bis zum Jahr 2020 zu beschließen.
29.11.2004 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Brennstoffzellen: die Zukunft beginnt jetzt
Neueste Forschungsergebnisse und Strategien zur Entwicklung von Brennstoffzellen und Wasserstoffsystemen präsentierten der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) und seine Partner auf der
FVS-Jahrestagung am 25. und 26. November im Umweltforum Berlin. Das Forschungszentrum Jülich entwickelte beispielsweise eine hitzebeständige Metalllegierung, die für den serienmäßigen Einsatz
in SOFC-Brennstoffzellen (Solid Oxid Fuel Cells) besonders geeignet ist. Das Material wird unter dem Handelsnamen "Crofer 22 APU" bereits industriell hergestellt und in
Fahrzeuganwendungen getestet. Der neue Werkstoff trägt wesentlich zur Verlängerung der Lebensdauer von Brennstoffzellen bei. Mit einem besonders flachen Festoxid-Brennstoffzellen-Stapel
(SOFC) hat das FZ Jülich einen neuen Weltrekord aufgestellt: Mit Wasserstoff betrieben liefert der SOFC-Stapel eine Leistung von 13,3 Kilowatt (kW). Die Betriebstemperatur von 760°C liegt um
ca. 100°C niedriger als in bisherigen Anwendungen. Dies wirkt sich günstig auf die Kosten und die Lebensdauer der verwendeten Materialien aus.
29.11.2004 Quelle: FVS Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Schweden: neue Test-Anforderungen für Solarwärmeanlagen
Das schwedische Test- und Forschungsprogramm SP hat angekündigt, dass die Anforderungen an die künstlichen Alterungstests für Solarkollektoren erhöht werden, um vermehrt ausländische
Unternehmen zum Eintritt in den schwedischen Markt zu bewegen. Peter Kovacs, Solarenergie-Verantwortlicher der SP sagte: "Wir hoffen, dass andere unserem Beispiel folgen. Eine
EU-weite Angleichung der Test- und Zertifizierungsanforderungen durch Solar Keymark wird zum Wachstum der Solarwärme in Europa beitragen, indem sie Handelsschranken in der EU abbaut." Die SP
teilte der europäischen Solarwärmeindustrievereinigung ESIF mit, diese Entscheidung sei gefallen, weil SP die Vorgaben der Kollektor-Zertifizierung nach Solar Keymark hinsichtlich der
gegenseitigen Akzeptanz der Testergebnisse und eines einzigen Testverfahrens befürworte.
29.11.2004 Quelle: ESTIF Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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UmweltBank-Vorstand warnt vor Verteilungskämpfen um Öl
In der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift "Bank & Umwelt" (B&U), weist UmweltBank-Vorstand Horst P. Popp auf mögliche globale Auseinandersetzung um die Ölreserven hin. In einem
Gespräch mit Ingeborg Schäuble, Vorsitzende der Welthungerhilfe, erläutert Popp die Zusammenhänge von Umweltschäden, Unterernährung und Ressourcenverbrauch. "Die Zeit läuft uns
davon. Und nicht nur bei der Bekämpfung des Hungers in der Welt. In 40 Jahren werden wohl die Ölreserven zu Ende gehen, und die Verteilungskämpfe beginnen schon viel früher. Denn die, denen
das Öl ausgeht oder für die es unbezahlbar wird, werden das nicht einfach so über sich ergehen lassen. Wir laufen meines Erachtens geradewegs auf eine globale Auseinandersetzung um die
Ölreserven zu, wenn wir nicht schleunigst das Steuer herumreißen", sagt Popp.
29.11.2004 Quelle: UmweltBank AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Kleinbusse mit Brennstoffzellenantrieb sorgen bei der WM 2006 für sauberen Transport
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sollen mit Brennstoffzellen betriebene Kleinbusse an den drei NRW-Spielorten Gelsenkirchen, Dortmund und Köln im Shuttledienst fahren. Entwickelt
werden die 30 Personen fassenden Busse von der Hydrogenics Enkat GmbH aus Gelsenkirchen, einer Tochter der kanadischen Hydrogenics Corporation. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die
Entwicklung mit 566.000 Euro. Den Bewilligungsbescheid überreichte NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann Mitte November an Prof. Karl H. Klug, Geschäftsführer der Hydrogenics
Enkat GmbH und Pierre Rivard, Präsident des Mutterkonzerns Hydrogenics Corporation. "Die neuen Brennstoffzellenbusse aus Gelsenkirchen werden für saubere Luft sorgen. Unsere Strategie ist es,
die Brennstoffzelle zeitnah in die kommerzielle Nutzung einzubringen. Die WM 2006 stellt dabei eine hervorragende Möglichkeit dar, unsere Technik einem breiten internationalen Publikum
vorzustellen und im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar zu machen", erklärte Minister Dr. Horstmann. Die Brennstoffzellentechnologie werde zu abgasarmen, geruchslosen und geräuscharmen
Antrieben führen und erfülle höchste Ansprüche des Klima- und Umweltschutzes.
28.11.2004 Quelle: Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes NRW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Energie-effiziente Ausstattung senkt die Stromkosten der neuen Wohnung
Die Initiative EnergieEffizienz rät, beim Einrichten des neuen Zuhauses auf Energie-Effizienz zu achten. Gerade ein Umzug biete die Chance, in den neuen vier Wänden darauf zu achten. Wer
den Einsatz von Elektrogeräten und Beleuchtung von Anfang an clever plane, könne jährlich bis zu 180 Euro sparen. Die Initiative gibt praktische Tipps, worauf man beim Einzug achten
sollte.
28.11.2004 Quelle: Initiative EnergieEffizienz Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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IdaTech erhält Preis für die Entwicklung eines Off-Road Brennstoffzellensystems
Das U.S. Department of Energy (DOE) hat der IdaTech, LLC für die Durchführung eines drei Jahre dauernden Programms für Forschung und Entwicklung von Brennstoffzellensystemen in den
Anwendungsbereichen von Off-Road Fahrzeugen einen mit 1,4 Millionen US-Dollar dotierten Preis zuerkannt. Dies sei der zweite DOE Preis, den IdaTech in den letzten 14 Monaten
erhalten hat, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
28.11.2004 Quelle: IdaTech, LLC Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neues BINE-Info: Dem Energieverbrauch auf den Grund gehen
In jeder Industriegesellschaft sind mit der Veredlung von Rohstoffen auch negative Umweltauswirkungen verbunden. Es werden begrenzte Ressourcen verbraucht, Abfälle verursacht und das Klima
über die bei der Verarbeitung eingesetzten Energiemengen belastet. Volkswirtschaftliches Ziel ist, pro Euro des Bruttoinlandsprodukts möglichst wenig Energie zu verbrauchen
(Energieproduktivität). Das neue BINE-Themen-Info "Energieintensive Grundstoffe – Effizienzpotenziale und Perspektiven" stellt die Ergebnisse einer Potenzialerhebung für die deutsche
Wirtschaft vor. Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich beim BINE Informationsdienst– telefonisch unter 0228/9 23 79-0 oder im Internet unter http://www.bine.info.
27.11.2004 Quelle: BINE Informationsdienst Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Sanierung: Heizenergiebedarf von 50er-Jahre Häusern um 90% gesenkt
In der Frankfurter Friedrich-Ebert-Siedlung saniert die städtische Wohnungsbaugesellschaft "ABG Frankfurt Holding" (ABG), 60 Wohnungen in 10 Mehrfamilien-Mietshäusern, die in den 50er
Jahren erbaut wurden. Die Wohnungen werden nahezu auf Passivhaus-Standard gebracht; zum Beispiel durch Wärmeisolierung der Dachflächen und Keller, Austausch der Fenster und konsequente
Beseitigung der Wärmebrücken nach Außen. Eine Analyse das Passivhaus-Instituts Darmstadt, das die energetische Sanierung wissenschaftlich begleitet, ergab: Wärmetechnisch gesehen sind die
über 50 Jahre alten Gebäude derzeit noch 20 Liter-Häuser. Das wird sich durch die Sanierung ändern: Für alle Wohnungen mit zusammen 3.700 Quadratmetern wird der Heizenergiebedarf um 90
Prozent gesenkt. Damit werden gleichzeitig auch die CO2-Emissionen drastisch zurückgefahren. Finanziert wird die ökologische und energetische Sanierung über die UmweltBank
AG.
27.11.2004 Quelle: UmweltBank AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Hessen: Grüne gegen "Blockadepolitik" der CDU-in Sachen Klimaschutz
Die Missachtung des hessischen Energiegesetzes sowie eine drastische Kürzung der Gelder für den Klimaschutz und eine zukunftsfähige Energiepolitik wirft die Landtagsfraktion von BÜNDNIS
90/DIE GRÜNEN der CDU-Landesregierung vor. Klimaschutz sei weltweit Thema Nr. 1 in der Umweltpolitik, aber die CDU-Landesregierung kümmere sich keinen Deut darum, heißt es in einer
Pressemitteilung der hessischen Grünen. So seien die Mittel für Klimaschutz und eine nachhaltige Energiepolitik von 30 Millionen Euro im Jahr 1998 auf weniger als acht Millionen
Euro im Jahr 2005 gesunken. Der nach dem Energiegesetz vorgeschriebene Energiebericht, der konkrete Maßnahmen in Hessen enthalten soll, sei überhaupt noch nicht vorgelegt, kritisieren die
Grünen.
27.11.2004 Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BIOHAUS bezieht neues Solar-Passiv-Bürogebäude
Mit einer großen Einweihungsfeier und einem Symposium feierte die BIOHAUS PV Handels GmbH am 18. und 19. November 2004 den Einzug in ihr neues Domizil. Bei dem Symposium, zu dem auch
zahlreiche Kunden von BIOHAUS geladen waren, drehte sich alles um das neue Gebäude. In Vorträgen und bei Begehungen wurden Planung und Ausführung, Besonderheiten und das Gesamtkonzept des
ökologischen Baus erläutert und demonstriert. Zur Einweihungsfeier waren zahlreiche prominente Vertreter aus dem Bereich ,,Erneuerbare Energien“ und der Politik zu Gast.
26.11.2004 Quelle: BIOHAUS PV Handels GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Europäische Solarwärmekonferenz estec 2005: jetzt Beiträge einreichen
Die internationale Verflechtung der Solarwärmebranche nimmt deutlich zu. Den steigenden Bedarf für einen internationalen Austausch deckt die 2. Europäische Solarthermie-Konferenz
"estec2005", die stattfindet am 21. und 22. Juni 2005 in Freiburg/Deutschland. Jetzt hat die Europäische Solarthermie-Industrievereinigung (ESTIF) dazu aufgerufen, Beiträge für die Konferenz
einzureichen. Als Themenschwerpunkte vorgesehen sind internationale Solarthermiemärkte, Förderpolitik, Marketing, Technologie und Zertifizierung. Vorschläge für Beiträge können bis
10. Januar 2005 eingereicht werden. Weitere Informationen sind erhältlich unter www.estec2005.org.
26.11.2004 Quelle: ESTIF Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Biokraftstoffe können bis zu einem Viertel des Bedarfs im Jahr 2020 decken
Welchen Beitrag die Biokraftstoffe in Zukunft leisten können, um die Mobilität zu sichern, werde vor dem Hintergrund steigender Ölpreise, begrenzter fossiler Ressourcen und ungelöster
Klimaprobleme drängender, so die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) in einer Pressemitteilung. Die Antwort gibt die aktuelle Potenzial-Abschätzung der Fachagentur FNR): Der Beitrag
pflanzlicher Biokraftstoffe kann theoretisch mit bis zu einem Viertel des Gesamtverbrauchs im Jahr 2020 durchaus beachtlich sein. Grund dafür ist laut FNR zum einen der in Zukunft
abnehmende Kraftstoffbedarf, zum anderen der wachsende Beitrag von synthetischen Biokraftstoffen, bei denen die Biomasse besonders effizient genutzt wird.
26.11.2004 Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Bundeshaushalt: Mittel für Nachwachsende Rohstoffe werden um 23,1 Millionen Euro angehoben.
"Hin zu nachwachsenden Rohstoffen heißt die Devise im Haushalt des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Dort werden 2005 die Mittel um 23,1 Millionen Euro angehoben." Das erklärte Hans-Josef
Fell, forschungs- und technologiepolitischer Sprecher von Bündnis90 / Die Grünen zur Verabschiedung des Haushalts des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft
(BMVEL) am 25.11.2004. Ein Großteil der zusätzlichen Mittel werde für Biokraftstoffe zur Verfügung gestellt, als Ausgleich für die Senkung der Agrardieselsubvention, so Fell.
25.11.2004 Quelle: Hans-Josef Fell (MdB) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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5. Forum Solarpraxis meldet Besucherrekord
Auf 331 Besucher deutlich gestiegene Teilnehmerzahlen, hervorragende Resonanz in Politik, Presse und Handwerk sowie zufriedene Zuhörer, Sponsoren und Veranstalter. Diese Bilanz des 5.
Forum Solarpraxis vom 18. bis 19.11.2004 in Berlin zieht der Veranstalter, die Solarpraxis AG. Der Vortrag von Prof. Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, unter dem Titel
“Energie- warum fossil nicht gut genug ist“ habe angesichts seiner ungewöhnlich scharfen Warnungen vor den kommenden Problemen mit Öl, Gas und Kohle und seinem dringenden Appell
zum beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien für Gesprächsstoff gesorgt.
25.11.2004 Quelle: Solarpraxis AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Statistisches Bundesamt: Private Haushalte zahlen 2,4 Milliarden mehr für Öl
Die stark gestiegenen Rohölpreise dürften das Budget der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2004 schätzungsweise mit ca. 2,4 Milliarden Euro Mehrkosten für Brenn- und Kraftstoffe
belasten. Dies ergab eine Schätzung des Statistischen Bundesamtes im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Von Januar bis September 2004 sind die Rohölpreise auf
Euro-Basis um durchschnittlich 33% - auf US-Dollar-Basis sogar um 44% - gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt gestiegen, was zu erhöhten Kraftstoff- und Heizölpreisen führte. Die
Verbraucherpreise für diese Produkte sind allerdings bis September lediglich um 4,6 bzw. 9,6% gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt gestiegen.
25.11.2004 Quelle: Statistisches Bundesamt Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Citycom AG: Kapitalerhöhung zum ”Sprung aus der Nische”
Die Citycom AG aus dem unterfränkischen Aub führt derzeit die zweite öffentliche Kapitalerhöhung durch, um seine europäische Marktführerschaft im Bereich Elektromobile auszubauen. Bis zu eine Million neue Aktien werden zu einem Stückpreis von 1,85 Euro vorbörslich platziert und sind direkt bei dem Unternehmen erhältlich. "Der Markt für den CityEL ist reif. Die produktionstechnischen und organisatorischen Vorbereitungen sind abgeschlossen, wir sind bereit für den Sprung aus der Nische”, so Karl Nestmeier, Vorstand der Citycom AG. Bisher sei der CityEL, ein dreirädriges emissionsfreies Elektromobil, hauptsächlich für umweltorientierte Privatkunden von Interesse gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung der Citycom AG. Durch die anhaltende Preissteigerung bei Benzin- und Betriebskosten öffne sich für das neueste CityEL-Modell ein Massenmarkt: Berufspendler und ländlicher Nahverkehr. ”Mit einem Energieverbrauch von knapp einem halben Liter auf 100 Kilometern und Betriebskosten, die denen eines Motorrollers entsprechen, ist unser neuestes Modell Weltmeister in punkto Sparsamkeit”, urteilt Nestmeier. ”Unsere Fahrzeuge ersetzen nicht die Familienlimousine, sind jedoch eine kostengünstige Alternative zum Zweitwagen, dessen Einsatz für Kurzstreckenfahrten ökologisch und ökonomisch unsinnig ist”, so der Vorstand weiter. Die Realität und die davon abgeleiteten statistischen Erhebungen würden diesbelegen: Rund zwei Drittel aller PKW-Nutzungen seien reiner Einpersonenverkehr mit Tagesfahrstrecken von weniger als 30 Kilometern.
25.11.2004 Quelle: Citycom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Neue Solarmodulfertigung der SOLON AG eröffnet
Die SOLON AG, Berlin, hat am 24. November 2004 ihre neue Produktionsstätte zur Herstellung von Solarmodulen in Greifswald eröffnet. An dem Festakt nahmen teil der Wirtschaftsminister von
Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Otto Ebnet, und der Oberbürgermeister der Hansestadt Greifswald, Dr. Arthur König. Die SOLON Nord GmbH produziert künftig Solarmodule mit einer Leistung von 180
bis 500 Watt peak, berichtet die SOLON AG in einer Pressemitteilung. Das Werk verfüge über eine Jahreskapazität von 60 Megawatt peak (MWp) und sei damit Deutschlands größte
Solarmodulfertigung. Durch das Engagement von SOLON seien am Standort Greifswald über 100 Arbeitsplätze geschaffen worden. SOLON Nord ist damit einer der größten Arbeitgeber in der Region.
Gearbeitet wird im Dreischichtbetrieb an sechs Produktionslinien. Die Investitionssumme beträgt nach Angaben des Unternehmens rund 8 Millionen Euro.
24.11.2004 Quelle: SOLON AG für Solartechnik Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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KfW-Programm Erneuerbare Energien: Investitionen in Höhe von rund 400 Millionen Euro gefördert
Das gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium (BMU) durchgeführte Programm "Erneuerbare Energien" der KfW Förderbank wird fünf Jahre alt: Seit September 1999 konnten 1.659 Vorhaben zur
Nutzung erneuerbarer Energien mit Darlehen in Höhe von über 385 Millionen Euro gefördert werden, berichtet die KfW in einer Pressemitteilung. Seit dem Programmstart vor fünf Jahren
wurden schwerpunktmäßig Biogasanlagen (889 Zusagen über 270 Mio. EUR) und Biomasseanlagen (539 Zusagen über 72 Mio. EUR) finanziert. "Der Erfolg des Programms zur Förderung erneuerbarer
Energien ist ein wichtiger Mosaikstein zur Bewältigung der vor uns liegenden klimapolitischen Herausforderungen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien hilft, die Treibhausgasemissionen zu
reduzieren und unterstreicht Deutschlands internationale Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz.", sagte Detlef Leinberger, Umweltvorstand der KfW Bankengruppe.
24.11.2004 Quelle: KfW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarfonds der neuen Generation mit aleo solar
Mit einer neuen Generation von Solarfonds beschreitet die Oldenburger IFE Projekt- und Beteiligungsmanagement GmbH & Co. KG ungewohnte Wege. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fonds setzt
die IFE bei ihrem neu aufgelegten SolarKraftWerk "Auriga" auf verschiedene Standorte und eine damit verbundene Risikostreuung. Die Oldenburger Projektierer, die das 500
KWp-Kraftwerk auf elf sonnenreiche Standorte verteilen, vertrauen dabei auf die Qualitätstechnik der aleo solar GmbH.
24.11.2004 Quelle: aleo solar GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Europas Energieexperten: Vorrang für Technik, die den Verbrauch senkt
Auskunft über langfristige Entwicklungen im europäischen Energiesektor bis zum Jahr 2030 gibt eine neue Studie. Die Ergebnisse zeigen, dass es aus Sicht der Fachleute bis 2030 keinen
„Business-as-usual“-Entwicklungspfad für das Europäische Energiesystem gibt: Weitere strukturelle Veränderungen seien für die kommenden Jahrzehnte zu erwarten. „Das
markanteste Ergebnis der Studie ist, dass die befragten Experten durchgängig denjenigen Technologien die höchste Priorität einräumten, die den Energieverbrauch bei gleichbleibendem Nutzen
reduzieren – im Fachjargon ‚Steigerung der Energieeffizienz’“, so Projektleiter Timon Wehnert vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung Berlin
(IZT). Thematisiert wurden unter anderem auch erneuerbare Energien, Fusionsenergie, Kernspaltung und alternative Treibstoffe. Bei der hohen Bewertung der Energieeffizienz sei
besonders interessant, dass nicht nur ökologische Gesichtspunkte (wie zum Beispiel die Klimaveränderungen) die Experten zu dieser eindeutigen Aussage bewegten.
24.11.2004 Quelle: IZT, dena Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Weltbestes Umwelthotel steht in Freiburg
Das Best Western Premier Hotel Victoria in Freiburg wurde erneut zum besten Umwelthotel der Welt gekürt. Die „Nummer 1“ in Sachen Umweltschutz erhielt den diesjährigen
IH&RA 2004 Environmental Award. Das berichtet die Hotel Victoria Betriebs GmbH in einer Pressemitteilung. Dass Ökologie und Genuss keine Widersprüche sind, stelle das Hotel Victoria mit
Bravour unter Beweis. Das Traditionshotel, das seit Juni dieses Jahres zur weltweit größten Hotelkette gehört, habe sich seit über 19 Jahren dem Umweltschutz verschrieben. Nun wurde das
Vier-Sterne-Haus zum zweiten Mal mit dem IH&RA 2004 Environmental Award "Innovation in Environmental Best Practice" ausgezeichnet. Zur Preisverleihung des „Weltweiten
Umweltpreises im Tourismus“ am 21. November 2004 reisen die Hoteliers Astrid und Bertram Späth als Gewinner gemeinsam mit ihren Söhnen nach Istanbul. „Wir sind begeistert und
außerordentlich beeindruckt über all ihre täglichen Innovationen und die praktischen umweltfreundlichen Umsetzungen“ schrieb Summer Jauneaud, die Kommunikationsdirektorin der
International Hotel & Restaurant Association (IH&RA), an die Gewinner der diesjährigen Ausschreibung.
24.11.2004 Quelle: Best Western Premier Hotel Victoria Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Börsenstart: PHÖNIX SonnenAktie® erzielt Spitzenumsätze
Seit dem 18. November 2004 ist die Phönix SonnenStrom AG (ISIN DE000A0BVU93) im Freiverkehr der Börsen München, Frankfurt am Main, Berlin / Bremen und Stuttgart notiert. Am Tage des
fünfjährigen Firmenjubiläums startete der Börsenhandel mit einem ersten Kurs von 8,50 Euro, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Systemhaus für Solarstromanlagen
wurde von der Baader Wertpapierhandelsbank an die Börse begleitet.
23.11.2004 Quelle: Phönix SonnenStrom AG: Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neue Studie: Solarstromindustrie durchbricht Schallgrenze von einem Gigawatt
Die neue Solarstudie der Bank Sarasin zeigt, dass die weltweite Photovoltaik- und Solarthermie-Industrie boomt. Spitzenreiter unter den erneuerbaren Energien bleibt die Solarwärme. Dies
unterstreiche die jüngst verabschiedete Leistungsangabe für Solarthermie in Megawattstunden, die Solarwärme, Windenergie und Photovoltaik direkt vergleichbar macht. Die neue Studie
„Solarenergie – ungetrübter Sonnenschein?“ von der auf nachhaltige Kapitalanlagen spezialisierten Bank Sarasin & Cie AG, Basel, belegt, dass sich die Marktzahlen für
Solarenergie weltweit positiv entwickeln. Dies betrifft die Photovoltaik, die Solarthermie sowie auch verstärkt die solarthermischen Kraftwerke.
23.11.2004 Quelle: Bank Sarasin & Cie AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Staatssekretärin Wolf: Europa braucht mehr Windenergie
Bis 2010 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch in der erweiterten EU 21 Prozent betragen. Heute liege er erst bei rund 14 Prozent, stellte Margareta Wolf,
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, auf der Europaeischen Windenergiekonferenz (EWEC) in London fest. Mehr als zwei Drittel der weltweit installierten Leistung
stehen in Europa. Auch bei der Herstellung der Windkraftanlagen liege Europa vorn. „Wir können in Europa auf diesen Erfolgen aufbauen, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen“,
sagte Frau Wolf.
23.11.2004 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Bundesregierung: Neues Internetforum zum Kyoto-Prozess
Das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung hat im Internet ein Diskussionsforum zum Thema Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung einrichtet. Anlass sei der nun beginnende
Countdown zum Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls, so der Sprecher der Bundesregierung, Béla Anda. Unter der Adresse www.kyoto-protokoll.de seien alle Interessierten eingeladen,
sich zum Thema zu informieren und eigene Erfahrungen und Meinungen zu diskutieren.
23.11.2004 Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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FVS: Erforschung erneuerbarer Energien braucht globale Perspektive
Der ForschungsVerbund Sonnenergie (FVS) fordert den Vorrang der erneuerbaren Energien innerhalb der Energieforschung in den laufenden Haushaltsverhandlungen mit der Bundesregierung. Um die
wachsende Weltbevölkerung nachhaltig mit Energie versorgen zu können und die weltweiten Klimaschutzziele zu erreichen, sei eine Technologieoffensive notwendig, die den Einführungsprozess
erneuerbarer Energien beschleunige, so der FVS. Neuer Tagungsband zeigt Rolle der Forschung und Bildung
22.11.2004 Quelle: FVS Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Max-Planck-Gesellschaft: Neue Initiative zur Entwicklung nanochemischer Lösungen für nachhaltige Energieversorgung
Neue mobile Energiespeicher und effektivere Methoden der Energieerzeugung wollen fünf Max-Planck-Institute in dem gemeinsamen Forschungsverbund "Nanochemische Konzepte einer nachhaltigen
Energieversorgung (ENERCHEM)" entwickeln. Die von der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) mit insgesamt 5 Millionen Euro geförderte Initiative greift Probleme der globalen Energieversorgung im 21.
Jahrhundert auf und soll unter anderem neuartige hoch poröse Kohlenstoffe für die Gasspeicherung, Kohlenstoff-Nanoschäume zu Isolierzwecken sowie effiziente Solarzellen auf Basis organischer
Materialien entwickeln. Intelligente und effiziente Energiekreisläufe
22.11.2004 Quelle: Max-Planck-Gesellschaft Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
SFV contra Stromimport aus solarthermischen Kraftwerken im Süden
Zur Zeit werde intensiv dafür geworben, Solarstrom in großen Parabolrinnen-Kraftwerken an der Südküste des Mittelmeeres zu erzeugen und die so gewonnene Energie nach Deutschland zu
importieren, so der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV). Der Verein warnt in diesem Zusammenhang dringend vor neuen Energie-Abhängigkeiten - diesmal von Ägypten, Marokko und
Algerien". Es sei zu begrüßen, wenn die genannten Staaten eine eigene, vom Öl unabhängige Energieversorgung aufbauen, und Deutschland sollte ihnen bereitwillige Unterstützung
gewähren, heißt es in der SFV Pressemitteilung.
22.11.2004 Quelle: Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BUND: Ökologisches Wirtschaftsprogramm schafft 500 000 zusätzliche Stellen
Im Jahr 2010 könnten in Deutschland über zwei Millionen Menschen in Umwelt- und Naturschutzbranchen arbeiten. Diese Zahl hält der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) für
erreichbar, wenn die Bundesregierung ihre Wirtschafts- und Energiepolitik ökologisch konsequenter ausrichtet. Möglich seien dreistellige prozentuale Zuwachsraten in den Bereichen erneuerbare
Energien, nachhaltige Mobilität und Bio-Landwirtschaft. Zweistellige Zuwächse seien im Öko-Tourismus und im Naturschutz erreichbar. "Schon heute gibt Umwelt- und Naturschutz
eineinhalb Millionen Menschen Arbeit. Über eine halbe Million können mindestens hinzu kommen, wenn der politische Wille da ist", erläutert die BUND-Vorsitzende Angelika Zahrnt. "Energie- und
Mobilitätsdienstleistungen bieten das größte Arbeitsplatzpotential. Im Ökolandbau arbeiten immer mehr Menschen, Naturschutz und naturnaher Tourismus bieten bereits Tausenden Arbeit.
Umweltschutz schafft Jobs - und die Potentiale sind vielversprechend", so Zahrndt weiter.
21.11.2004 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Nachwachsende Rohstoffe: EEG-Bonus stabilisiert Einkommen der Landwirte
Seit August 2004 ist das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Den größten Fortschritt aus Sicht der Biogaserzeuger hat der Bonus für nachwachsende Rohstoffe (kurz:
NawaRo-Bonus) von 6 Cent je eingespeister Kilowattstunde (kWh) Strom gebracht. Das berichtet der Fachverband Biogas e.V. in einer Pressemitteilung. Damit habe der Gesetzgeber eine der
wichtigsten Forderungen des Fachverbandes aufgegriffen, die Vergütung für den Anbau von Energiepflanzen für die Biogasproduktion kostendeckend zu gestalten. Bislang sei dies nicht
möglich gewesen; die Anlagenbetreiber waren bis zur EEG-Novelle auf Entsorgungserlöse für Reststoffe aus der Agroindustrie angewiesen. Daher sieht der Fachverband Biogas den Vorwurf, die
Vergütung sei jetzt eine Überförderung und führe zu Wettbewerbsverzerrungen als haltlos an (Pressemitteilung des Milchindustrieverbandes, Oktober 2004). "Der Preis für nachwachsende Rohstoffe
ist gerechtfertigt, da er auf Vollkostenbasis mit einer angemessenen Entlohnung der Arbeit erstellt wurde", erklärt Josef Pellmeyer, Präsident des Fachverbandes Biogas e.V.
21.11.2004 Quelle: Fachverband Biogas e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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DK-Solar: Praxisbewährte Software zur Gebäudesimulation
Mit DK-Solar steht jetzt ein Gebäude-Simulationsprogramm zur Verfügung, das auch ungewöhnliche Bauteile genau nachbildet. Komplexe Kybernetik sorge für große Realitätsnähe, eine
professionelle Oberfläche für Bedienungskomfort, so die Delzer Kybernetik GmbH in einer Pressemitteilung. "Wir haben DK-Solar in über 20 Jahren Planungseinsatz entwickelt, um Gebäude,
Energietechnik und Regelungstechnik in hoher Qualität zu optimieren“, so Siegfried Delzer, Inhaber der Delzer Kybernetik GmbH. "Ich bin davon überzeugt, dass es das
umfassendste Werkzeug seiner Art ist, das für die tägliche Praxis in Planungsbüros geeignet ist." Delzer hat mit DK-Solar das "Mobimo"-Hochhaus mit Doppelfassade einschließlich
Regelungstechnik genauso simuliert wie die "Masoala-Regenwaldhalle" des Züricher Zoos und sein eigenes Solar-Passiv-Bürohaus in Lörrach.
21.11.2004 Quelle: Delzer Kybernetik GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Chefvolkswirt der Deutschen Bank: fossile Energie nicht gut genug
Trotz der positiven Wohlstandseffekte ist die Nutzung fossiler Energien problematisch, erklärte Prof. Norbert Walter, Chefvolkwirt der Deutsche Bank Gruppe auf einer Pressekonferenz der
Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) am 18.11.2004 in Berlin. Erstens führe die Verbrennung fossiler Energien zum Ausstoß von CO2, dem Klimakiller Nr.1. Zweitens sei
die Versorgung mit fossilen Energien längerfristig nicht gesichert, besonders die Reichweiten für die Kohlenwasserstoffe Erdöl und Erdgas gäben Anlass zur Sorge, so Walter. Drittens würden
die fossilen Energien zwar dem Ziel der Wirtschaftlichkeit der Energieversorgung unter den gegebenen Marktbedingungen zumeist gerecht, aber nur weil der Staat aus vermeintlich übergeordneten
versorgungs- und sozialpolitischen Gründen seit vielen Jahren den Einsatz der teuren heimischen Steinkohle mit Subventionen in Milliardenhöhe fördere. Der längerfristig zu erwartende Anstieg
der Preise für die zunehmend knapper werdenden Kohlenwasserstoffe, vor allem Erdöl, mache auch aus ökonomischer Sicht alternative Energiequellen interessanter, betonte der
Chefvolkswirt.
20.11.2004 Quelle: UVS Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Stromanbieter LichtBlick startet Klimaschutz-Engagement in Ecuador
Trinkwasserschutz, nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung, Hilfe zur Selbsthilfe und die Wiederaufforstung des Bergregenwaldes in den Anden sind die Ziele eines am 18.11.2004 der
Öffentlichkeit vorgestellten Projektes des bundesweit tätigen Stromanbieters LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH. Das Projekt soll eine biologisch einzigartige Regenwaldregion 200
Autokilometer nördlich der ecuadorianischen Hauptstadt Quito erhalten helfen. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Pro Kunde und mit jedem Versorgungsmonat
werden wir ab sofort unser Projektgebiet in Ecuador um mindestens einen Quadratmeter ausdehnen", erklärt Heiko von Tschischwitz, Geschäftsführer des Hamburger Unternehmens. "Bei derzeit
150.000 Privatkunden vergrößert sich so Monat für Monat die Fläche um 30 Fußballfelder. Dieser Projektansatz ist ein von uns langfristig angelegtes Engagement zum Schutz von Regenwald und
Klima. Wir erklären ihn hiermit zum festen Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie", so von Tschischwitz weiter.
20.11.2004 Quelle: LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Margareta Wolf: Weg vom Öl dank nachwachsender Rohstoffe
Nachwachsende Rohstoffe spielen für den Weg "weg vom Öl" eine wichtige Rolle. Das betonte Margareta Wolf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium auf einer Konferenz
von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin. "Nachwachsende Rohstoffe spielen nicht nur für die Energieerzeugung eine herausragende Rolle, sondern bieten auch für die stoffliche Nutzung ein
zukunftsweisendes Potenzial", so Wolf. Das komme dem Klima zugute, gebe wirtschaftliche Impulse und verringere die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen.
20.11.2004 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Trittin begrüßt Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls
Russland hat UN-Generalsekretär Kofi Annan am 18.11.2004 die Ratifizierungsurkunde für das Kyoto-Protokoll übergeben. Das internationale Dokument zum Klimaschutz wird demnach am 16.
Februar 2005 in Kraft treten. Bundesumweltminister Jürgen Trittin begrüßte diesen Schritt als Meilenstein des internationalen Umweltvölkerrechts. "Mit dem Inkrafttreten des
Kyoto-Protokolls hat die internationale Gemeinschaft gezeigt, dass sie den Herausforderungen des fortschreitenden Klimawandels mit multilateralem Handeln entgegentritt. Erstmals hat sie eine
Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen rechtsverbindlich festgelegt" so Trittin. Weitere Schritte müssten nun folgen, fordert der Minister.
19.11.2004 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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UBA: Ökosteuer wirkt positiv
Die Ökologische Steuerreform wirkt in die gewünschte Richtung: Entgegen vielfacher Kritik aus Wirtschaft und Politik habe die Ökosteuer positive Wirkungen für Umwelt und Wirtschaft, so das
Umweltbundesamt in einer Pressemitteilung. Dies belegten Untersuchungen und Umfragen des Berliner Forschungsinstitutes Ecologic und des Deutschen Instituts für Wirtschaftforschung (DIW) im
Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA). So achte laut der repräsentativen Umfrage vom September 2004 rund die Hälfte der Befragten wegen der Ökosteuer stärker auf ihren
Energieverbrauch. Auch die Wirtschaft profitiere: Die Ökosteuer begünstige innovative, Energie sparende Unternehmen und senke die Lohnnebenkosten jährlich um rund acht Milliarden
Euro, so das UBA.
19.11.2004 Quelle: UBA Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Experten warnen vor ökonomischen Kosten des Klimawandels
Internationale Fachleute sind sich einig, dass die durch den Menschen verursachten Treibhausgasemissionen immer weiter steigen und dies zu einem Klimawandel führt. Deutlicher Ausdruck des
Klimawandels seien der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur und des Meeresspiegels sowie die Zunahme extremer Wetterereignisse und Naturkatastrophen, die enorme volkswirtschaftliche
Schäden verursachen, so das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW). Auf einer Pressekonferenz der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) am
18.11.2004 präsentierte Joachim Ziesing vom DIW neueste Zahlen. Die ökonomischen Schäden extremer Wetterereignisse seien in den letzten drei Jahrzehnten um den Faktor 15 gestiegen. Im Jahre
2002 habe die Versicherung der Münchner Rück die globalen Schäden auf 55 Milliarden US-Dollar beziffert. Der kräftige Anstieg der Schäden sei auch damit zu erklären, dass die vom Klimawandel
besonders betroffenen Küstenregionen zunehmend stärker besiedelt werden.
19.11.2004 Quelle: DIW, UVS Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Kalifornien und NRW schließen Klimaschutzvereinbarung
Nordrhein-Westfalen und Kalifornien wollen beim Klimaschutz eng zusammenarbeiten. NRW-Energie- und Verkehrsminister Dr. Axel Horstmann und der Klimaschutzbeauftragte des kalifornischen
Gouverneurs Arnold Schwarzenegger, Dr. Alan Lloyd, unterzeichneten am 17.11.2004 in Sacramento eine Vereinbarung über technische und wirtschaftliche Zusammenarbeit bei der Bekämpfung
klimaschädlicher Abgase. Horstmann, der zur Zeit mit einer 10-köpfigen Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation Kalifornien besucht und dabei auch Gouverneur Arnold Schwarzenegger
traf, verabredete besonders die künftige Zusammenarbeit bei der Entwicklung der emissionsfreien Brennstoffzelle und zum gemeinsamen Ausbau der Wasserstoffnutzung. Dabei seien auch
Investitionen amerikanischer Unternehmen an Rhein und Ruhr angekündigt worden, berichtet das Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung (MVEL) des Landes Nordrhein-Westfalen in einer
Pressemitteilung.
18.11.2004 Quelle: MVEL NRW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarindustrie fordert Gesetz zur stärkeren Solarwärmenutzung
Die deutsche Solarwirtschaft fordert die kurzfristige Einleitung einer Gesetzesinitiative zum verstärkten Ausbau von Solarwärme. Durch ein "solares Wärmegesetz" könne der Klimaschutz
deutlich voran gebracht und die Abhängigkeit deutscher Verbraucher von steigenden Öl- und Gaspreisen spürbar reduziert werden, so die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e. V. (UVS) in
einer Pressemitteilung. In den letzten zehn Jahren hätten sich die Heizkosten nahezu verdoppelt, so die UVS. Die stärkere Nutzung von Solarwärme gewinne damit zunehmend an
Bedeutung, auch unter dem Aspekt der Versorgungssicherheit und zur Dämpfung volkswirtschaftlicher Belastungen.
18.11.2004 Quelle: UVS e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarverbände BSi und UVS planen Zusammenschluss
Die Vorstände und Geschäftsführungen der beiden führenden deutschen Solarverbände BSi und UVS haben nach intensiven Sondierungen die Einleitung eines Fusionsprozesses beider Verbände
empfohlen. Das berichten der Bundesverband Solarindustrie (BSi) und die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) in einer Pressemitteilung. Mit einem Zusammenschluss beider
Unternehmensverbände werde man Kräfte bündeln und den weiter wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen. Ziel sei, in einem schlagkräftigen Verband alle deutschen
Solarunternehmen zu vereinen und deren Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit zukünftig noch besser vertreten zu können, heiß es in der Pressemitteilung.
18.11.2004 Quelle: UVS, BSi Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Größte Windenergieanlage der Welt am Netz
Der Prototyp der weltgrößten Windenergieanlage "REpower 5M" speist seit Ende der 46. Kalenderwoche Strom in das Netz ein. Die Anlage konnte erfolgreich in Betrieb genommen werden und läuft
nun zunächst im Testbetrieb, berichtet die REpower Systems AG in einer Pressemitteilung. Zudem habe der Vorstandsvorsitzende der REpower Systems AG, Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, einen Vertrag
mit der DEWI-OCC Offshore and Certification GmbH in Cuxhaven unterzeichnet. REpower sei bei der Vergabe der Standorte im Testfeld Cuxhaven erfolgreich und konnte nach eigenen
Angaben einen der fünf ausgeschriebenen Standorte gewinnen. Das Baugenehmigungsverfahren soll bis zum Jahreswechsel eingeleitet werden, so dass die für den Standort vorgesehene "REpower 5M"
Ende des kommenden Jahres errichtet werden könne.
18.11.2004 Quelle: REpower Systems AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
BMU: Neue Broschüre informiert über Geothermie
Lange Zeit ist die Erdwärme weitgehend unbeachtet geblieben. Und das, obwohl sie entscheidende Vorteile hat: Geothermie ist eine heimische und umweltfreundliche Energiequelle. Sie erzeugt
weder Luftschadstoffe noch CO2 und ist ein idealer Ersatz für fossile Energieträger – Tag und Nacht, und unabhängig von Klima und Wetter. Um die Öffentlichkeit über die verschiedenen
Aspekte der Geothermie zu informieren, hat das Bundesumweltministerium (BMU) anlässlich der Fachtagung „Die neue Rolle der Geothermie“die Broschüre „Geothermie - Energie für
die Zukunft“ herausgegeben.
18.11.2004 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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RAL Güteschutz Solarenergieanlagen: Fach- und Verkehrskreiseverfahren eröffnet
Das deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. hat mit Wirkung zum 08.11.2004 das so genannte Fach- und Verkehrskreiseverfahren eröffnet. 45 Fach- und Spitzenverbände der
Deutschen Wirtschaft sind nun aufgefordert, eine technische Stellungnahme zu den Güte- und Prüfbestimmungen für Solarstrom- und Solarwärmeanlagen abzugeben, berichtet die Deutsche
Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS). Nur mit guten Material, geschultem Personal und hochwertigen Produkten könne ein hochwertiges Endprodukt entstehen, betont die DGS.
Übertragen auf die Solartechnik bedeute dies, dass Solaranlagen dann funktionieren und optimal wirtschaftlich seien, wenn Sie von qualifiziertem Personal, nach der "guten fachlichen Praxis"
geplant, ausgeschrieben und aus hochwertigen Komponenten errichtet werden. Dies sei die Basis für den RAL Güteschutz Solarenergieanlagen, dem Unternehmen beitreten können, welche die
technischen Güte- und Prüfbestimmungen als Grundlage für ihr Handeln anerkennen und sich einer Eigen- und Fremdüberwachung unterziehen.
17.11.2004 Quelle: ESA, DLR Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Greenpeace energy: Erneuerbare Energien kein Preistreiber auf dem Strommarkt
Der bundesweite Ökostromversorger Greenpeace energy eG wird den Strompreis für seine Privatkunden im dritten Jahr in Folge nicht erhöhen. Der seit 1. Januar 2003 gültige Preis von 18,4
Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) und 7,85 Euro monatlicher Grundgebühr bleibe weiterhin unverändert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen festige
damit seine Position als einer der preisstabilsten Anbieter der Strombranche. "Die Kosten durch gestiegene Strombeschaffungspreise gleichen wir durch unsere steigende Kundenzahl aus. Unser
Wachstum lässt die Verwaltungskosten sinken, das geben wir an unsere Kunden weiter", sagt Jan Haase, Unternehmenssprecher von Greenpeace energy eG.
17.11.2004 Quelle: Greenpeace energy eG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar-Initiativen: RegioSolar geht in die zweite Runde
Das Projekt "RegioSolar" zur Stärkung regionaler Solarinitiativen soll fortgesetzt werden. Ein Konzept hierfür hat der Bundesverband Solarindustrie (BSi) auf der Sitzung des
RegioSolar-Beirates am 8. November in Frankfurt vorgestellt. Der Beirat habe die bisherigen Aktivitäten des Projektes wie die Bundeskonferenz Regionaler Solarinitiativen Anfang
April in Berlin als gelungenen Auftakt gewertet und die Absichtserklärung von Bundesumweltministerium (BMU) und BSi begrüßt, das Engagement der lokalen Akteure auch weiterhin zu unterstützen,
so der BSi in einer Pressemitteilung.
17.11.2004 Quelle: BSi e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Kostenloser Online-Kurs: Mit Infrarot die Wärmelücken des Hauses entdecken
Die Energieagentur NRW bietet auf dem "Wissensportal Energie" einen neuen, kostenfrei zugänglichen Kurs zur "Thermographie" an. Der Schulung richtet sich an Architekten, Planer,
Baufachleute und alle, die sich mit dem Thema Gebäudediagnose befassen. Die Thermographie ist ein Verfahren, um die energetischen Schwachstellen eines Hauses zu diagnostizieren. Eine
Thermographieaufnahme, auch Thermogramm genannt, ist eine Infrarotaufnahme und liefert bei einem Gebäude ein exaktes Abbild der Temperaturverteilung auf den Bauteiloberflächen.
Damit stehe ein präzises Werkzeug zur Verfügung, um die dämmtechnische Qualität im Gebäudebestand zuverlässig und zerstörungsfrei zu bestimmen und die fachgerechte Umsetzung von Dämmarbeiten
effektiv zu kontrollieren, so die Energieagentur NRW.
17.11.2004 Quelle: Energieagentur NRW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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EREC: Wettbewerb auf dem europäischen Energiemarkt ist ein Mythos
"Effektiver Wettbewerb auf dem europäischen Markt ist nur ein Mythos: in über 90 Prozent des EU-Strommarkts gibt es keine wirkliche Konkurrenz. Und bis die gegenwärtigen Störungen
überwunden sind, wird es auch keinen internationalen Markt geben, in dem erneuerbare Energien in den Wettbewerb eintreten können". Das ist das Ergebnis eines Lageberichts, den der Europäische
Rat für Erneuerbare Energien (EREC) am 16.11.2004 veröffentlicht hat. Der European Renewable Energy Council ist die Dachorganisation der europäischen Industrie-, Handels- und
Forschungsverbände im Bereich der Erneuerbaren in Europa. Sie sind aktiv sind in der Bereichen Photovoltaik, Kleine Wasserkraft, Solarwärme, Biomasse, Geothermie und Windkraft.
16.11.2004 Quelle: EREC Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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SOLON AG: Solarstrom-Jahreskapazität um 60 MWp erweitert
Die Berliner SOLON hat im III. Quartal 2004 nach einer Bauzeit von nur fünf Monaten die Errichtung der neuen Produktionsstätte in Greifswald mit einer Photovoltaik-Jahreskapazität von 60
Megawatt peak (MWp) abgeschlossen. Dies entspreche einer Produktionsmenge von 300.000 Solarmodulen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Sechs Produktionslinien
wurden installiert und plan- und fristgerecht zum 1. Oktober der Produktion übergeben. Die erfolgswirksamen Kosten in Höhe von ca. einer Million Euro hätten das Ergebnis des III. Quartals
spürbar beeinflusst, so die SOLON AG. Weitere Kosten für die Inbetriebnahme des Werkes seien nicht zu erwarten. Im Verhältnis zu den Kosten der Inbetriebnahme früherer Produktionslinien
konnte der Kostenanteil von 4% auf 1,6% der Jahreskapazität verringert werden. Die SOLON AG könne somit im Jahr 2005 dem Markt mit den Produktionsstätten in Berlin und Greifswald eine
Kapazität von insgesamt 90 MWp zur Verfügung stellen. Die gesamte Jahresproduktion 2005 sei bereits verkauft.
16.11.2004 Quelle: SOLON AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Studie: FAZ gibt der Windenergie keine Chance
Wenn es um das Thema Windkraft geht, scheiden sich die Geister. Das belegt eine aktuelle Analyse der Berliner Landau Media AG. Das Medienbeobachtungsunternehmen untersuchte, wie sich der
Tenor der Berichterstattung in repräsentativen deutschen Zeitungen und Wochentiteln zwischen September 1998 und September 2004 verändert hat. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) landete
laut Landau Media AG souverän auf Rang eins unter den Skeptikern, dicht gefolgt vom Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Der Spiegel hatte mit seiner Reportage "Die große Luftnummer" im
Frühjahr 2004 für viel Wind in der Branche gesorgt. Mehr als tausend Artikel seien ausgewertet worden, um die Image-Entwicklung der Windkraft in der deutschen Presse nachzuzeichnen, so die
Landau Media AG. Das Lager der Medien-Befürworter der Windenergie werde -nicht ganz unerwartet- angeführt von der Tageszeitung aus Berlin (taz).
16.11.2004 Quelle: Landau Media AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Forschungspolitik: Grüne melden Erfolge im Bundeshaushalt 2005
Wie bereits in den Vorjahren sei es den grünen Haushaltspolitikern gelungen, deutliche Akzente bei der Forschungsförderung zu setzen. Das berichtet Hans-Josef Fell (MdB), forschungs- und
technologiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Besondere Erfolge seien bei den Mitteln für die Forschung zu erneuerbaren Energien erzielt worden,
kommentiert Fell den Beschluss des Bundeshaushaltes 2005 durch den Haushaltsausschuss vom 12.11.2004. Dem Bundesumweltministerium würden künftig 20 Millionen Euro mehr
Forschungsmittel zu diesem Zwecke zur Verfügung stehen. Beim Bundeslandwirtschaftsministerium würden die Mittel um 23,1 Millionen Euro angehoben. Ein Großteil der zusätzlichen Mittel werde
als Ausgleich für den verminderten Steuernachlass beim Agrardiesel in Biokraftstoffe eingesetzt. Für Traktoren soll es Umrüst- und Forschungsprogramme geben; sowohl für naturbelassene
Pflanzenöle als auch für Biodiesel. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe.
16.11.2004 Quelle: Hans-Josef Fell (MdB) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Erfolgreicher Projektaufruf des KfW-Klimaschutzfonds
Der Aufruf der KfW Bankengruppe zur Einreichung von Vorhaben, die Emissionsgutschriften aus Projekten in Entwicklungsländern liefern können, ist auf positive Resonanz gestoßen. Das
berichtet die KfW in einer Pressemitteilung. Nach Ablauf der Einreichungsfrist Ende Oktober liegen der KfW Bankengruppe rund 30 Projektvorschläge mit einem Potenzial von rund 6,5 Millionen
Tonnen CO2 pro Jahr vor. Dies teilte Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe, im Rahmen einer gemeinsamen Präsentation des KfW-Klimaschutzfonds mit dem BDI am
15.11.2004 in Berlin mit."Dieses Ergebnis zeigt, dass die KfW Bankengruppe am neu entstehenden Zertifikatemarkt als attraktiver Käufer wahrgenommen wird", sagte Leinberger. Die eingegangenen
Projektvorschläge werden derzeit von der KfW Bankengruppe auf ihre Umsetzbarkeit überprüft.
15.11.2004 Quelle: KfW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Weltgrößte Wasserstofftankstelle in Berlin eröffnet
Das nach eigenen Angaben führende deutsche Tankstellenunternehmen Aral hat am Messedamm in Berlin die weltgrößte Wasserstofftankstelle eröffnet. Sie habe eine potenzielle
Betankungskapazität von mehr als 100 Fahrzeugen pro Tag, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Erstmalig in der Europäischen Union biete die blau-weiße
Tochtergesellschaft der deutschen BP an einer herkömmlichen Tankstelle neben Benzin und Diesel auch den alternativen Energieträger Wasserstoff an. Die Station ist Teil der Clean Energy
Partnership (CEP), einem Projekt von Aral, der BMW Group, der Berliner Verkehrsbetriebe, DaimlerChrysler, Ford, GM/Opel, Hydro/GHW, Linde und Vattenfall Europa mit Unterstützung des
Bundesverkehrsministeriums. Die Kooperationspartner der CEP und das Bundesverkehrsministerium investieren bis 2007 insgesamt 33 Millionen Euro im Rahmen des Projekts. "Die Eröffnung dieser
Wasserstoff-Tankstelle ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen und emissionsfreien Mobilität der Zukunft. Hier testen wir erstmals die Herstellung, Verteilung, Speicherung
und Betankung von Wasserstoff im Alltagsbetrieb einer normalen Tankstelle", sagte Dr. Uwe Franke, Vorstandsvorsitzender der Deutsche BP AG.
15.11.2004 Quelle: Aral Aktiengesellschaft Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
SOLLAB - Europaweit intensivierte Zusammenarbeit auf dem Gebiet der konzentrierenden Solarsysteme
Den so genannten "Konzentrierenden Solarsystemen" steht nach Ansicht führender Wissenschaftseinrichtungen eine große Zukunft bevor, berichtet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt
(DLR) in einer Pressemitteilung. Heutige Prognosen zeigen laut DLR bereits ein großes Potenzial für die künftige weltweite Stromversorgung auf. Um die europäischen Kompetenzen auf diesem Feld
zu bündeln, hat das DLR eine weit reichende Forschungsallianz mit Spitzenforschungszentren aus Spanien, Frankreich und der Schweiz vereinbart. SOLLAB, so der Name der neu gegründeten Allianz,
soll ein erster Schritt auf dem Weg zum europäischen Forschungsraum im Bereich der Solarforschung werden.
15.11.2004 Quelle: DLR Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Windenergieanlagen: Saubere weiße Riesen
Windkraftanlagen ernten zwar erneuerbare Energie, aber ihr Bau, ihre Wartung und das Recycling verschlingen auch eine Menge Energie, zumal wenn sie – wie künftig zunehmend - im Meer
stehen. Ob sich das rechnet, untersuchen Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die Forscher um Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Wagner vom Lehrstuhl Energiesysteme und
Energiewirtschaft berücksichtigen in ihren "ganzheitlichen" Analysen jeden noch so kleinen Energieaufwand über die gesamte Lebensdauer einer Windenergieanlage und stellen diesen Wert der
gewonnenen Strommenge gegenüber. Über ihre Ergebnisse berichten sie in MaschinenbauRUBIN, dem aktuellen Sonderheft des Wissenschaftsmagazins der Ruhr-Universität.
15.11.2004 Quelle: Ruhr-Universität Bochum Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Filmdokumentation zur Konferenz "EuroSun2004" auf DVD erschienen
Eine neuartige Dokumentation über die EuroSun2004 ist jetzt erhältlich. Auf 3 DVDs mit insgesamt ca. 500 Minuten Spieldauer befinden sich die Filmmitschnitte aller 14 Hauptvorträge
(Keynotes) der Solarkonferenz, die im Juni 2004 veranstaltet wurde von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und ISES Europe (International Solar Energy Society -
Europe). Wer nicht zu Europas wichtigster Solarkonferenz nach Freiburg anreisen konnte, werde dieses Angebot zu schätzen wissen, so die PSE GmbH in einer Pressemitteilung. Auch wer
sich kurzweilig und unterhaltsam über den neuesten Stand von Forschung und Technik informieren möchte, profitiere von der aufwändig gemachten Aufzeichnung. Die DVD-Dokumentation ermögliche
es, einen Teil der Konferenzatmosphäre mitzuerleben.
15.11.2004 Quelle: PSE GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Windpark Dubener Platte: Repowering soll fünf Prozent Ertragssteigerung bringen
Auf Initiative des Grünen Emissionshauses wird die REpower AG im Windpark Dubener Platte mit dem "Energy-Plus-Paket" neueste Erkenntnisse zur Ertragsoptimierung umsetzen. Die
Leistungsfähigkeit der Anlagen werde dadurch voraussichtlich um mehr als 5% verbessert und eine entsprechende Ertragssteigerung des Windparks nach sich ziehen, berichtet das Grüne
Emissionshaus in einer Pressemitteilung. Das "'Energy Plus"-Paket des Anlagenherstellers REpower AG bündelt technische Maßnahmen, welche die Leistungsfähigkeit der 1,5-MW-Anlage vom
Typ MD 77 weiter verbessern sollen. So werden unter anderem die Rotorblätter modifiziert und die Anlagensteuerung entsprechend den neuesten Forschungsergebnissen von REpower angepasst. Der
Windpark Dubener Platte gehört zu den ersten Parks, in denen diese Neuerungen umgesetzt werden.
14.11.2004 Quelle: das grüne emissionshaus gmbh Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Sonnenstrom vom Schuldach: Neue 54 kWp-Anlage in Waldenbuch
Mit der neuen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Oskar-Schwenk-Schule im baden-württembergischen Waldenbuch sei der erste Schritt getan, um der Stadt Pforzheim in Sachen “größte
Solarstromanlage auf einem Schuldach in Baden - Württemberg“ den Rang abzulaufen. Das berichtet die als Generalunternehmer mit dem Bau beauftragte Firma eneral* in einer
Pressemitteilung. Bis zum Sommer 2005 will eneral* insgesamt 177 Kilowatt Photovoltaikleistung mit Bürgerbeteiligung auf den Schuldächern installieren und damit der
Fritz-Erler-Schule in Pforzheim (112 Kilowatt peak) den ersten Platz streitig zu machen.
14.11.2004 Quelle: eneral* Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Mecklenburg-Vorpommern: Klimaschutz hat hohen Stellenwert
"Werden fossile Energieträger Stück für Stück durch regenerative ersetzt, tragen wir zur Sicherung der Lebensgrundlage zukünftiger Generationen bei", erklärte Mecklenburg-Vorpommerns
Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling in einer Rede auf dem 2. Forum Wärmepumpe in Berlin. Die Nutzung regenerativer Energien habe in Mecklenburg-Vorpommern in den letzten
Jahren einen großen Aufschwung genommen. Während 1995 nur rund 3,7 % des dort erzeugten Stroms aus regenerativen Energien stammte, seien es 2003 bereits 26% gewesen. Auch der Anteil
erneuerbarer Energiequellen an der Wärmeerzeugung sei gestiegen. Mecklenburg-Vorpommern verfüge über genügend Potenzial, um langfristig mindestens 50% des Energiebedarfes im Land durch
regenerativen Energien zu decken, so der Minister.
14.11.2004 Quelle: Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Germanwatch: Bis 2050 jährliche Klimaschäden von 2.000 Milliarden US-Dollar schon bei einem Grad Erwärmung
Nach der Ratifizierung des Kyoto-Protokolls durch das russische Parlament und der abschließenden Unterzeichnung durch Präsident Putin kann das Klimaschutzabkommen neunzig Tage nach
Übermittlung an die UNO in Kraft treten. Damit komme nach Jahren des Stillstands neuer Schwung in die internationale Klimadebatte. Das Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls habe nicht nur
positive Effekte auf die Umwelt sondern auch auf die Wirtschaft, betont Germanwatch e.V. in einer Pressemitteilung. Denn mit zunehmenden Treibhausgasemissionen und Temperaturen
würden auch die volkswirtschaftlichen Schäden steigen - allein für das Jahr 2002 würden die globalen Schäden durch extreme Wetterereignisse auf 55 Milliarden US-Dollar geschätzt. Wenige Tage
vor dem Duma-Beschluss habe das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in seinem Wochenbericht 42/04 dargelegt, dass sich bei einer Zunahme um global 1°C gegenüber der heutigen
Weltmitteltemperatur die jährlichen Schäden auf bis zu 2.000 Milliarden US-Dollar im Jahre 2050 belaufen könnten, wovon allein auf Deutschland 137 US-Dollar entfallen würden. Über einen
Zeitraum von 50 Jahren könnten 214 Billionen (das sind 214.000 Milliarden) US-Dollar volkswirtschaftlicher Schaden entstehen.
13.11.2004 Quelle: Germanwatch e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Ford-Brennstoffzellenfahrzeug bei Hermes im Testbetrieb
Ford hat am 08.11.2004 der Hamburger Hermes Logistik Gruppe ein Brennstoffzellenfahrzeug vom Typ "Ford Focus FCEV Hybrid" übergeben, das Hermes schwerpunktmäßig im Rahmen der Clean Energy
Partnership (CEP) in Berlin einsetzen wird. Die CEP ist ein von der Bundesregierung im Rahmen der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie geförderter, bis 2007 befristeter Großversuch, bei dem
vor allem die Alltagstauglichkeit und Wirtschaftlichkeit von wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen in der Praxis erprobt werden soll.
13.11.2004 Quelle: Ford-Werke AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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NEW Forum 2004 stellt neue Forschungsergebnisse rund um erneuerbare Energien vor
Die Gebäudeenergieforschung ist ein Schwerpunkt an den Fachhochschulen in Baden-Württemberg. Das "NEW Forum" stellt am Donnerstag, 25. November 2004, in Stuttgart aktuelle Ergebnisse vor.
Das Forum will dazu beitragen, dass erneuerbare Energien stärker und effektiver in die Klimatisierung von Gebäuden eingebunden werden und dadurch der Verbrauch von fossiler Energie sinkt.
Konkret geht es um nachhaltige Klimatisierung und Kälteerzeugung, um solares Kühlen, solarthermische Systemtechnik, Photovoltaik und integrierte Konzepte für die Energieversorgung und das
Facility Management von Gebäuden und Kommunen. Die Fachhochschule Stuttgart - Hochschule für Technik - und ihr Forschungszentrum Nachhaltige Energietechnik laden zum zweiten
Stuttgarter NEW Forum ein. Das NEW Forum präsentiert die Forschungsergebnisse in Vorträgen und im Rahmen einer Ausstellung. Die Teilnahme an der Tagung ist offen für jedermann und kostenlos.
Das NEW Forum findet statt in der Aula der Hochschule für Technik, Stuttgart, Schellingstraße 24, Bau 1.
13.11.2004 Quelle: Fachhochschule Stuttgart Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Phönix SonnenStrom AG: Dynamisches Umsatzwachstum und Ergebnissprung
Die Phönix SonnenStrom AG, ein europaweit führendes Systemhaus für SonnenStrom Anlagen, ist weiter auf Erfolgskurs. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2004 habe sich der Umsatz
auf 47,4 Millionen Euro verdreifacht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung (Jan. - Sept. 2003: 14,8 Millionen Euro). Damit hat sich der Umsatz bis Ende September 2004 gegenüber
dem Gesamtjahr 2003 bereits mehr als verdoppelt. Das Periodenergebnis sprang von minus 1,103 Millionen Euro im Vorjahr auf ein Plus von 1,526 Millionen Euro. Dies sei das bisher
beste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte.
12.11.2004 Quelle: Phönix SonnenStrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Berliner SPD fordert Solar-Pflicht für Neubauten
Das von Prof. Holger Rogall, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses angeregte Umweltprogramm der Berliner SPD-Fraktion 10.11.2004 enthält die Forderung, künftig mindestens 30% des
Warmwasserbedarfs für alle Neubauten und wesentlich modernisierten Bauten durch Solarwärmeanlagen zu decken. Dies könnte durch eine Baupflicht (Solaranlagenverordnung) oder durch eine
„Bonus-Malus-Regelung“ nach dem Vorbild des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erreicht werden, so die SPD-Fraktion. Darüber hinaus soll der Berliner Senat in
Absprache mit den Bezirken bei ausgewählten Projekten prüfen, ob in Bebauungsplänen eingeschränkte Baupflichten für thermische Solaranlagen in Bebauungsplänen festgelegt werden können (nach
dem so genannten Hamburger Modell). Weiterhin soll der Senat ein Konzept für die "Solare Sanierung" nach dem Vorbild der Deutschen Gesellschaft zur Förderung des Wohnungsbaues (DEGEWO
gemeinnützige AG) erarbeiten und verbreiten. Der Planer und Solarpartner der DEGEWO, die Parabel GmbH, erhielt für das Konzept der solaren Sanierung den "Deutschen Solarpreis 2002"; die
DEGEWO wurde als „Klimaschutzpartner Berlin 2004“ ausgezeichnet.
12.11.2004 Quelle: SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Sunways AG: Positives Ergebnis für 2004 gesichert
Die Sunways AG, Konstanz, knüpft an ihr gutes Halbjahresergebnis 2004 an. Der Konzernumsatz stieg nach Angaben des Herstellers von Solarzellen und Wechselrichtern vom 01.01. bis 30.09.2004
um rund 80 Prozent auf 47,0 Millionen Euro (Vorjahr: 26,2 Millionen Euro). Auf Neunmonatsbasis wurde ein Konzernergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von plus 2,6 Millionen Euro
erzielt (Vorjahr: minus 1,8 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie kletterte in diesem Zeitraum auf 0,15 Euro (Vorjahr: minus 0,14 Euro). Im dritten Quartal erreichte das EBIT plus 1,6
Millionen Euro (Vorjahr: 0,2 Millionen Euro). Für das vierte Quartal rechnet Sunways-Vorstand Roland Burkhardt mit einem stabilen Ergebnis. "Das geplante positive Ergebnis für das Gesamtjahr
2004 ist aller Voraussicht nach gesichert. Der Umsatz dürfte auf das Gesamtjahr bezogen mehr als 60 Millionen Euro betragen", so Burkhardt.
12.11.2004 Quelle: Sunways AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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KfW-Programm zur CO2-Minderung auch 2005 ohne Einschränkungen
"Das CO2-Minderungsprogramm wird im Jahr 2005 ohne Abstriche fortgeführt, das gilt auch für das Niedrigenergiehaus im Bestand. Die ursprünglich vorgesehene Kürzung um 160 Millionen Euro
wird zurückgenommen." Das erklärte der bau- und wohnungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Wolfgang Spanier, am 11.11.2004. Angesichts der äußerst angespannten Haushaltslage des
Bundes sei das ein voller Erfolg, so der SPD-Sprecher. Das CO2-Minderungsprogramm läuft seit Januar 2001. Bis Mitte 2004 wurden insgesamt 59.500 Kredite über rund drei Milliarden
Euro für Energie sparende Maßnahmen in 166.600 Wohnungen im Altbaubestand zugesagt.
11.11.2004 Quelle: SPD-Bundestagsfraktion Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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IEA: Weltweite Leistung der Solarwärmeanlagen wird deutlich unterschätzt
Das Solarwärme und –Kälteprogramm der Internationalen Energieagentur (Solar Heating and Solar Cooling Program; IEA SHC) und die bedeutendsten Solarwärmeverbände haben neue
Statistiken über die Nutzung der Sonnenwärme veröffentlicht. Aus den Zahlen, die erstmals die Leistung der Sonnenkollektoren in Gigawattstunden statt der installierten Kollektorfläche
benennen, gehe hervor, dass die weltweit installierte Solarwärmeleistung bei rund 70 Gigawatt liegt, das sind 70.000 Megawatt. "Der weltweite Beitrag der Solarwärmeanlagen,
beispielsweise zur Brauchwassererwärmung und Heizung, wurde beträchtlich unterschätzt, erklärt Michael Rantil, Vorsitzender des Solarthermieprogramms der IEA (IEA SHC). "Mit einer
installierten thermischen Leistung von 70 Gigawatt ist Solarwärme eine der führenden erneuerbaren Energiequellen weltweit", betont Rantil.
11.11.2004 Quelle: ESTIF Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Bundesweiter "TAG DES PASSIVHAUSES" am 13. und 14. November 2004
Die Informationsgemeinschaft Passivhaus veranstaltet und koordiniert am 13. und 14. November 2004 in Deutschland und Österreich den ersten "Tag des Passivhauses". Interessierte Bürger und
Fachleute, sowie zukünftige Bauherren werden die Gelegenheit haben, bei einer Vielzahl von geführten Exkursionen in allen Bundesländern die unterschiedlichsten Passivhäuser zu besichtigen.
Die Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland (IG Passivhaus) präsentiert mit Hilfe ihrer Mitglieder und zahlreicher „Passivhaus-Aktivisten“ rund 250
Passivhaus-Objekte. Dabei biete sich die Gelegenheit, persönlich mit den Bewohnern und Planern der Passivhäuser zu sprechen und das Lebensgefühl in Passivhäusern live zu erleben,
so die IG Passivhaus in einer Pressemitteilung. Gerade rechtzeitig zu Beginn der Heizperiode könne sich jeder Bürger ein Bild davon machen, dass es trotz explodierender Energiekosten möglich
sei, mit einem Euro pro Quadratmeter Nutzfläche und Jahr für die Heizkosten einschließlich der Warmwasserbereitung auszukommen und gleichzeitig höchsten Wohnkomfort zu genießen.
11.11.2004 Quelle: IG Passivhaus. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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dena informiert über den boomenden Solarmarkt in Spanien
Im März 2004 wurde in Spanien ein neues Einspeisegesetz verabschiedet, das einen regelrechten Photovoltaik-Boom auslöste, berichtet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer
Pressemitteilung. Entscheidende Neuerung sei die gesetzliche Garantie der Einspeisetarife über die gesamte Betriebszeit der Anlage. Außerdem profitierten nun auch Anlagen mit einer
Kapazität bis 100 kWp von der hohen Einspeisevergütung, die bislang nur bis zu einer Anlagengröße von 5 kWp gewährt wurde. Auch für Solarthermie biete Spanien sonnige Perspektiven: Eine
wachsende Zahl spanischer Kommunen habe in letzter Zeit Solarverordnungen erlassen, welche die Integration solarthermischer Anlagen in öffentliche oder gewerblich genutzte Gebäude
vorschreiben.
11.11.2004 Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neues Verfahren zur Biogasproduktion ohne Gülle
Eine Biogasanlage der Schornbuscher Biogas GmbH & Co. KG ging am 27.10.2004 in Euskirchen in Betrieb. Die großtechnische Anlage zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe (Nawaro) wird ein
halbes Megawatt elektrischer Leistung (MWel) ausschließlich aus Energiepflanzen und organischen Reststoffen produzieren. Das durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) geförderte
Verfahren ermöglicht es auch Landwirten ohne Tierbestand, im Biogassektor tätig zu werden. Die güllefreie Nassvergärung - bis dato nicht zum Stand der Technik zu rechnen - wird
bislang nur vereinzelt zur Verstromung von Energiepflanzen genutzt. Dadurch waren reine Marktfruchtbetriebe zunächst von der Bioenergieproduktion als zusätzlicher Einkommensquelle
ausgeschlossen. Das werde sich künftig ändern, so die FNR. Die Krieg & Fischer Ingenieure GmbH aus Göttingen plante und baute im nordrhein-westfälischen Euskirchen eine Biogasanlage, die
güllefrei betrieben werden kann. Die gegenüber herkömmlichen Verfahren deutlich höhere Temperaturführung im thermophilen Bereich bei 55 °C verringert zudem die Verweildauer der Substrate im
Fermenter und gestattet so, das Fermentervolumen bei gleicher Leistung zu reduzieren, wodurch sich deutliche Kostenvorteile ergeben sollen. Ausgelegt ist die Euskirchener Anlage auf jährlich
7.200 Tonnen feste Substrate wie Mais und 2.000 Tonnen Flüssigsubstrat, überwiegend Flotatfette. Dabei fallen zirka 1,5 Millionen Kubikmeter Biogas an, die über ein 500-kW-Blockheizkraftwerk
in Wärme und Strom umgewandelt werden.
11.11.2004 Quelle: FNR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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EPIA und UVS unterstützen künftig die Intersolar
Verbandslandschaft verankert: Sowohl die European Photovoltaic Industry Association (EPIA) als auch die deutsche Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) e. V. unterstützen die
Intersolar im nächsten Jahr als Träger. Dr. Winfried Hoffmann, Präsident der EPIA und Geschäftsführer der RWE Schott Solar, erklärt die Verbandsentscheidung: "Die Intersolar hat sich
inzwischen zur weltweit größten Solarfachmesse entwickelt. Mit der Trägerschaft will EPIA die Etablierung der Messe noch weiter vorantreiben." Die Fachmesse Intersolar ist künftig
noch stärker in der solaren Und Carsten Körnig, Geschäftsführer der UVS, begründet: "Durch kontinuierliche Aufbauarbeit und hochwertige Begleitveranstaltungen hat sich die Intersolar als
wichtigstes nationales und europäisches Branchenereignis etabliert. Ziel der UVS ist es, sie auf dem Weg zur internationalen Leitmesse zu begleiten und weiter zu stärken."
10.11.2004 Quelle: Solar Promotion GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Umweltbundesamt: Neue Abteilung "Klimaschutz, Umwelt und Energie"
Das Umweltbundesamt (UBA) verstärkt seine Aktivität in den Bereichen Klimaschutz und Energie: Ab sofort bearbeitet die neue Abteilung I 4 "Klimaschutz, Umwelt und Energie" die Themen
Klimawandel, rationelle Energienutzung und erneuerbare Energien. Gleichzeitig werden die Aufbereitung der Energiedaten und die Emissionsberichterstattung weiter ausgebaut, berichtet das UBA
in einer Pressemitteilung. "Klimaschutz ist die wichtigste umwelt- und wirtschaftspolitische Herausforderung", erklärte UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge. Beim Klimaschutz sei
weltweit noch ein großer Teil der Arbeit zu leisten. Die bisherigen Bemühungen, die Erwärmung der Erde zu stoppen, müssten deutlich verstärkt werden. Die Zunahme der extremen Wetterereignisse
- wie Stürme, Hochwasser und Dürre - zeige, dass sich das Klima bereits verändere, heißt es in der UBA-Pressemitteilung. Deutschland müsse sich stärker als bisher auf die unmittelbare
Gefahrenabwehr einstellen und dem Klimawandel anpassen.
10.11.2004 Quelle: UBA Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Phönix SonnenStrom AG: Dr. Murray Cameron neuer Vorstand für operatives Geschäft
Der Aufsichtsrat der Phönix SonnenStrom AG hat Dr. Murray Cameron im November zum Vorstand Operatives Geschäft (COO) ernannt. Cameron, der bisher das Internationale Geschäft verantwortete
ist dieser neuen Position verantwortlich für Einkauf, Vertriebsinnendienst, Logistik und EDV sowie für das Marketing. Auf Grund des raschen Unternehmenswachstums und des in Kürze
geplanten Börsenlistings seien die Organisationsstruktur der Phönix SonnenStrom AG optimiert und die Verantwortlichkeiten im Vorstand neu definiert worden, so das Unternehmen in einer
Pressemitteilung.
10.11.2004 Quelle: Phönix SonnenStrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Ecofys: 20 Jahre Arbeit für nachhaltige Energieversorgung
Am 9. November 2004 wird Ecofys 20 Jahre jung: Auf einer vorgezogenen Geburtstagsparty feierten kürzlich die knapp 300 Mitarbeiter der heute europaweit tätigen Econcern-Gruppe am Stammsitz
in Utrecht mit rund 1.000 Gästen die Gründung des „Ursprungsunternehmens“ Ecofys im Jahr 1984. "Wir stehen heute wie damals zu unserem Unternehmensziel "nachhaltige
Energieversorgung für alle“ charakterisierte der Vorstandsvorsitzende (CEO) Ad van Wijk den Weg von Ecofys und die Grundsatzentscheidung, sich auf erneuerbare Energien und Energiesparen
zu konzentrieren. "Unsere inzwischen mehr als 20 Patente zeigen, dass Energieeffizienz hoch innovativ ist und sowohl für die Umwelt als auch wirtschaftlich Sinn macht“ ergänzte van
Wijk.
09.11.2004 Quelle: Ecofys Energieberatung und Handelsgesellschaft mbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Gorleben: Greenpeace protestiert auf Förderturm für eine Welt ohne Atomkraft
Aus Protest gegen die Gefahren der Atomenergie haben 20 Greenpeace-Aktivisten in der Nacht vom 8. auf den 9. November 2004 einen 60 Meter hohen Förderturm auf dem Gelände des geplanten
Endlagers Gorleben erklommen. Sie spannten ein Banner mit der Aufschrift "Atommüll sicher lagern? ? Hier sicher nicht!". Mit Trauerbinden und einem großen Trauerflor nehmen die
insgesamt 70 Umweltschützer Bezug auf den tragischen Unfall in Frankreich, bei dem vorgestern ein 21-jähriger Atomkraftgegner zu Tode kam. "Atomkraft nimmt keine Rücksicht auf die Belange der
Menschen", sagt Thomas Breuer, Atomexperte bei Greenpeace. "Weder in Frankreich, wo täglich gefährliche Transporte durchs ganze Land gehen, ohne dass die Ängste der Bevölkerung ernst genommen
werden, noch hier im Wendland, wo ein Atommüllendlager in einem undichten Salzstock geplant ist."
09.11.2004 Quelle: Greenpeace e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Hermann Scheer kritisiert IEA-"World Energy Outlook"
"Der neue Weltenergieausblick 2004 der Internationalen Energieagentur (IEA) verspricht nichts Neues für die Zukunft der Weltenergieversorgung – obwohl die Rahmenbedingungen sich
drastisch verändert haben und "business as usual" mit dem derzeitigen Energieverbrauchsmuster zu einer ökonomischen, ökologischen und einer Sicherheitskatastrophe führt." Mit diesen Worten
kommentiert Dr. Hermann Scheer, Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien (WCRE), den "World Energy Outlook 2004" der IEA. Die IEA erwarte, dass auf der Basis der jetzigen
politischen Rahmenbedingungen der Energieverbrauch 2030 um 60% höher als 2004 sein werde, so Scheer. Der immense Energiebedarf solle durch einen unverändert dominanten Anteil von 85% fossiler
Energie befriedigt werden, von deren Ressourcen man erwarte, dass sie "mehr als adäquat seien um den Bedarf bis 2030 und weit darüber hinaus zu decken." Um dies zu erreichen schlage der
Weltenergieausblick vor, 16 Billionen Dollar bis 2030 zu investieren- 568 Milliarden jährlich - besonders in den Stromsektor und in den Entwicklungsländern. Zwei Drittel dieses gestiegenen
Energiebedarfes werden durch Entwicklungsländer verursacht werden, in denen heute der größte Anteil derjenigen 1,6 Milliarden Menschen lebt, der keinen Zugang zu Elektrizität hat.
09.11.2004 Quelle: World Council for Renewable Energy (WCRE) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Phönix SonnenStrom AG errichtet 1MW-Freiflächen Anlage mit Dünnschichtmodulen
Die mit einem Megawatt nach Angeben der Bauherren derzeit größte Freiflächen-Solarstromanlage mit Dünnschichtmodulen wurde am 29.10.2004 eingeweiht. In Buttenwiesen, Landkreis Dillingen a.
d. Donau, präsentierten die Geschäftsführer der gp solarpark II GmbH & Co. KG, die Landwirte Heinrich Gärtner und Ove Petersen, das von der Phönix SonnenStrom AG als Generalunternehmer
geplante und gebaute Sonnenkraftwerk.
09.11.2004 Quelle: Phönix SonnenStrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
SolarWorld AG: Konzerngewinn nach drei Quartalen über 10 Millionen Euro
Der SolarWorld-Konzern hat die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2004 erneut mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Der Konzern erwirtschaftete nach eigenen Angaben einen Gewinn nach
Steuern in Höhe von 10,3 Millionen Euro - ein Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 15,3 Millionen Euro, so die SolarWorld AG in einer Ad-hoc Mitteilung. Das operative Ergebnis
vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 19,6 Millionen Euro und war damit um 22,8 Millionen Euro besser als von Januar bis September 2003. Das Ergebnis je Aktie beträgt laut SolarWorld AG für
den Neun-Monats-Zeitraum 1,79 Euro (Vorjahr: minus 0,86 Euro). Der Konzernumsatz wuchs um 119 % auf das Rekordniveau von 144,2 Millionen Euro (Vorjahr: 65,8 Millionen Euro).
09.11.2004 Quelle: SolarWorld AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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WWF: "Die Arktis schmilzt und die Industriestaaten schauen zu"
Kein Eis am Nordpol – dieses Szenario könnte schon sehr bald eintreten, warnt der World Wide Fund For Nature (WWF) in einer Pressemitteilung. Ein aktueller Bericht des Arktischen
Rates komme zu dem Ergebnis, dass sich der Klimawandel in der Arktis vollziehe. Das Klimaprogramm des Rates „Arctic Climate Impact Assessment“ (ACIA) lege in dieser Woche den
bislang umfassendsten Bericht zum Klimawandel in der Arktis vor. Der Arktische Rat, ein Forum aus den acht Anrainerstaaten, habe mehr als 250 Wissenschaftler an der Untersuchung
beteiligt. Sie kommen laut WWF zu dem Schluss, dass die Temperaturen in der Polregion zwei bis drei Mal so stark ansteigen werden wie in anderen Teilen der Welt.
08.11.2004 Quelle: WWF World Wide Fund For Nature Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neue EREC-Studie zum Markt der Erneuerbaren in Europa
Die aktuelle Veröffentlichung des Europäischen Rats für Erneuerbare Energien (EREC) gibt einen Überblick über technische und ökonomische Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren Energien.
"Renewable Energy in Europe - Building markets and capacity" analysiert die Fortschritte, welche bis Ende 2003 bei der Marktentwicklung der Erneuerbaren in der Europäischen Union erreicht
wurden. Schwerpunkt der Untersuchung ist die Frage, wie die Erneuerbaren eine bedeutendere, ihrem Potenzial angemessenere Rolle im Energiemix der EU spielen können.
08.11.2004 Quelle: European Renewable Energy Council (EREC) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Fachtagung: Die neue Rolle der Geothermie
Knapp dreihundert Teilnehmer aus zehn Ländern werden vom 10. bis 12. November auf der 8. Geothermischen Fachtagung erwartet. Das seien so viele wie noch nie in der Geschichte
geothermischer Kongresse in Deutschland, so die Geothermische Vereinigung e.V. in einer Pressemitteilung. "Die neue Rolle der Geothermie," so der Titel der Veranstaltung, die in der
Festhalle in Landau in der Pfalz stattfindet, werde allein durch diesen Zuspruch deutlich.
08.11.2004 Quelle: Geothermische Vereinigung e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Q-Cells AG will größte Solarfabrik Europas bauen
Anfang November stellte der nach eigenen Angaben größte Produzent von Solarzellen in Europa, die Q-Cells AG (Thalheim bei Wolfen), sein neues Bauvorhaben vor. Das Unternehmen will seine
Produktionskapazität von bislang 170 MWp (Megawatt peak) auf insgesamt 320 MWp ausbauen. Damit würden über 100 neue Arbeitsplätze geschaffen, so das Unternehmen in einer
Pressemitteilung. Die Vorarbeiten für die hochmoderne Fertigungslinie haben laut Q-Cells AG bereits vor einigen Wochen begonnen. Als Termin für die Inbetriebnahme ist das II. Quartal 2005
geplant. Mit dieser Erweiterung zähle Q-Cells zu den größten Produzenten der Branche weltweit.
08.11.2004 Quelle: Q-Cells AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BUND legt Plan zur Weiterführung der ökologischen Finanzreform vor
Um die Umwelt zu entlasten, ökologisch schädliche Subventionen abzubauen und die Lohnnebenkosten zu senken hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) einen Plan zur
Weiterführung der ökologischen Finanzreform vorgelegt. Der Vorschlag enthält die Überarbeitung der Ökosteuer-Ermäßigungen für das produzierende Gewerbe, die Einführung einer Kerosinsteuer für
inländische Flüge und die Angleichung der Diesel-Mineralölsteuer an die Steuer für Normalbenzin.
07.11.2004 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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SFV: Wirtschaftswachstum kein Patentrezept gegen Arbeitslosigkeit – Energiesteuer und Solar-Pflicht gefordert
"Die Diskussionen um das vorliegende Herbstgutachten der sechs Wirtschaftsforschungsinstitute gehen ausnahmslos von der Annahme aus, dass nur Wirtschaftswachstum die Arbeitslosigkeit
stoppen könne. Dieser 'Lehrsatz' werde sogar von den Kritikern der Arbeitsmarktreformen 'wie ein Glaubensbekenntnis' wiederholt", so der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. in einer
Pressemitteilung zum Herbstgutachten der Wirtschaftweisen. Nach Auffassung des SFV werden durch den genannten "Lehrsatz" die von den Kritikern beklagten "neoliberalen Reformen" überhaupt erst
begründet. "Viele Reformgegner kämpfen somit gegen ein System, ohne zu merken, dass sie dessen ideologische Grundlage selber bejahen", heißt es in der SFV-Pressemitteilung. Der SFV
erinnert an seinen Vorschlag, statt des Produktionsfaktors Arbeit, den Produktionsfaktor Energie zu besteuern: Waren und Dienstleistungen, die mit hohem Energieverbrauch verbunden sind,
würden teurer; Waren und Dienstleistungen, die mit hohem Personalaufwand erbracht werden, hingegen billiger. Als Konsequenz würden Unternehmer personalintensive Betriebe eröffnen
beziehungsweise erweitern und energieintensive Betriebe schließen, so der SFV. Zur Markteinführung der Solarwärme- und Solarstromtechnik fordert der SFV eine Baupflicht für Neubauten.
07.11.2004 Quelle: SFV, Energiesteuer, Solar-Pflicht Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Wissenschaftler präsentieren Spiel zum Klimawandel
Das Brettspiel "Keep Cool", entwickelt von zwei Wissenschaftlern am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), stellt die Spieler vor die Entscheidung: persönliche Interessen oder
Klimaschutz - oder ist beides vereinbar? "Keep Cool - Setzen Sie das Klima aufs Spiel" beschreite einen neuen Weg in der Kommunikation zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft, so das PIK in
einer Pressemitteilung. Ob natürliches Klima, Wirtschaft oder Klimapolitik: allgemein verständlich sollen die verschiedenen Facetten des Klimawandels beleuchtet werden, ohne das
Wichtigste zu vergessen - den Spaß am Spiel.
07.11.2004 Quelle: PIK Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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NABU: Synthetische Biokraftstoffe statt Erdöl
Der Naturschutzbund NABU hat die Ende Oktober vom Bundeskabinett beschlossene "Strategie der Bundesregierung zu Alternativen Kraftstoffen und Antriebstechnologien" begrüßt. "Es ist
notwendig, sich auch im Verkehrsbereich von der nahezu vollständigen Abhängigkeit von Erdölimporten mit all ihren negativen Folgen für die Umwelt zu lösen", sagte NABU-Präsident Olaf
Tschimpke auf dem Fachkongress "Synthetische Biokraftstoffe" in Wolfsburg. Synthetische Biokraftstoffe oder so genannte Biomass-to-Liquid-Kraftstoffe (BtL) könnten laut NABU
außerdem einen wichtigen Beitrag zur Entschärfung des Klimaproblems leisten. Zur endgültigen Beurteilung stünden allerdings noch Energie- und Klimabilanzen von Anbau- und Produktionsketten
aus.
06.11.2004 Quelle: NABU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Mängel an der Solarstromanlage: SFV informiert über Rechte der Betreiber
Nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist es vorteilhaft, wenn Mängel einer gekauften Sache bereits innerhalb der ersten sechs Monate erkannt und beim Verkäufer reklamiert
werden. Das gilt unabhängig von der Dauer der gesetzlichen Gewährleistung oder der vereinbarten Garantiezeit, für alle Produkte beispielsweise auch für einer Solaranlage. Darauf weist der
Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. in einer Pressemitteilung und auf seinen Internetseiten hin. Die genannte Sechs-Monatsfrist sei kürzer als die gesetzliche Gewährleistung
oder eine eventuell vereinbarte Garantiefrist und deshalb von besonderer Bedeutung. In diesem Zusammenhang seien beispielsweise zu unterscheiden, die gesetzliche Gewährleistungsfrist nach §
438 BGB, häufig auch eine freiwillig verlängerte Garantiefrist nach § 443 BGB sowie die Beweislastumkehr nach sechs Monaten, geregelt in § 476 BGB. Für die Käufer sei es aufgrund der
gesetzlichen Regelungen vorteilhaft, Mängel an Solarstromanlagen innerhalb der ersten sechs Monate beziehungsweise vor Ablauf einer eventuellen Haltbarkeitsgarantie erkennen und zu
reklamieren.
06.11.2004 Quelle: Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Studie belegt Wirkung des Kinofilms "The Day After Tomorrow"
Durch Werbung, Interviews und Medienberichte hat der Film des Regisseurs Roland Emmerich Menschen erreicht, die sich sonst nicht oder kaum für das Klimaproblem interessieren. Das ist ein
Ergebnis einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Dem Film sei es auch gelungen, dem Kinobesucher ein größeres Bewusstsein für die Vielschichtigkeit und
Verwundbarkeit des Weltklimas zu vermitteln, so das PIK. So sei zum Beispiel den meisten Befragten die Rolle der Ozeane vor dem Film nicht bekannt gewesen. Die "Special Effects"
einer hereinbrechenden Klimakatastrophe führten bei den Zuschauern jedoch keineswegs zu Fatalismus oder Fluchtgefühlen - wie vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Im Gegenteil: Nur knapp zehn
Prozent der Befragten hätten die Botschaft "Wir können ohnehin nichts tun" mit nach Hause genommen; 82 Prozent wählten nach dem Film die Botschaft "Wir müssen den Klimawandel unbedingt
aufhalten" als ihr Motto.
06.11.2004 Quelle: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BUND: Atomendlager statt Gorlebentransporte, Rot-Grün muss Endlagersuchgesetz vorlegen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung aufgefordert, noch in diesem Jahr ein Endlagersuchgesetz vorzulegen. Darin seien die Vorgaben des
„Arbeitskreises Endlager“ für die Suchkriterien und zur Finanzierung des Endlagers festzuschreiben, fordert der BUND vor dem angekündigten Castortransport nach Gorleben.
Ein entsprechender Vorschlag des Arbeitskreises Endlager liege seit zwei Jahren vor, so der BUND. Seitdem sei jedoch wenig geschehen. Da sich CDU/CSU, FDP und die Betreiber der Atomkraftwerke
weigerten, das vom Arbeitskreis Endlager vorgeschlagene Suchkonzept mit umzusetzen müsse die Bundesregierung nun handeln, heißt es in der BUND in einer Pressemitteilung.
05.11.2004 Quelle: BUND, Atom, Endlager, Gesetz, Gorleben, Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Europäische Solarpreise 2004: Preisträger werden am 2. Dezember ausgezeichnet
Der Europäische Solarpreis wird von der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V. seit 1994 jährlich an Kommunen, Unternehmen, Einzelpersonen sowie an Organisationen vergeben,
die sich besonders um die Nutzung der Sonnenenergie in all ihren verfügbaren Formen verdient gemacht haben. Die Ehrung der Preisträger 2004 findet statt am 02. Dezember 2004 zwischen 18 und
21 Uhr in der Niederlassung Berlin der KfW Bankengruppe am Gendarmenmarkt. Den Europäischen Solarpreis 2004 erhalten:
05.11.2004 Quelle: EUROSOLAR e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neue Technik macht es möglich: umweltfreundlicher Strom aus Biomasse
Die Biomasse zählt zu den Hoffnungsträgern für eineumweltfreundliche Energieversorgung. Doch während in Großanlagen wahlweise Wärme oder Strom aus Holz gewonnen wird, erzeugen Kleinanlagen
fast ausschließlich Wärme. Der Grund: es fehlt an geeigneter und vor allem wirtschaftlicher Technik. In einem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit über 577.000 Euro unterstützten
Forschungsvorhaben hat die Technische Universität Dresden eine Lösung für dieses Problem gefunden. In Zusammenarbeit mit dem Dampfturbinenhersteller Kühnle, Kopp & Kausch AG (Frankenthal)
und der niedersächsischen RWE Piller GmbH (Osterode) haben die Forscher eine spezielle Dampfturbine für kleine Anlagen entwickelt, die direkt an einen Generator gekoppelt ist und so Strom
erzeugt. Die Testphase begann am 26.10.2004 im Heizwerk Dresden-Reick der Dresdener Stadtwerke (DREWAG). Unter Federführung des Instituts für Energietechnik und des
Elektrotechnischen Instituts der TU Dresden ist ein Prototyp entstanden, der nun seine Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen soll. Dazu wird die Pilotanlage an ein Dampfnetz der Stadtwerke
Dresden angeschlossen. "Ziel des Projekts ist eine praktikable, vergleichsweise günstige und wirkungsvolle Technik, die den Brennstoff ideal nutzt", so DBU-Generalsekretär Dr. Fritz
Brickwedde.
05.11.2004 Quelle: DBU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Conergy komplettiert solares Zentralwechselrichterangebot
Die Conergy Gruppe ist nach eigenen Angeben mit einem bisherigen Absatz von über 30 Megawatt (MW) europaweit führend bei Zentralwechselrichtern. Die Erfahrungen der eigenen Ingenieure
seien im vergangenen Jahr gezielt mit Profis aus der Branche ergänzt worden, berichtet die Conergy AG in einer Pressemitteilung. Gemeinsam sei eine richtungweisende Palette an
Zentralwechselrichtern entwickelt worden. Den Auftakt machten Geräte mit einer Wechselstrom-Leistung (AC-Leistung) von 250 Kilowatt (kW). Diese bewähren sich bereits seit diesem
Sommer beim Vier-Megawatt-Solarpark "Zeche Göttelborn". Sie wandeln den aus 23.500 Solarmodulen gewonnenen Gleichstrom in für die Einspeisung ins öffentliche Netz notwendigen Wechselstrom mit
einer überdurchschnittlichen Effizienz um, berichtet das Unternehmen. Bis Jahresende sollen weitere solare Großanlagen mit einer Gesamtspitzenleistung von vier Megawatt mit den Invertern der
neuen WZA-Reihe von Conergy ausgestattet werden. Dafür wurden Zentralwechselrichter mit AC-Leistungen von 40, 80 und 100 kW entwickelt und getestet.
05.11.2004 Quelle: Conergy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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SFV: Deutschland ist auf dem Weg zur Vollversorgung mit erneuerbaren Energien
Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. kritisiert in einer Pressemitteilung eine Meldung des Verbandes der Deutschen Elektrizitätswirtschaft (VDEW) vom 01.11.04. Laut VDEW seien
die Kosten für Strom aus Erneuerbaren Energien im Jahr 2004 um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der VDEW verschweige aber, dass nicht nur die Kosten, sondern auch die Menge des
erzeugten Stroms aus Sonne, Wind, Wasserkraft und Biomasse entsprechend zugenommen habe. Immer mehr Strom aus fossilen Energien werde durch Strom aus erneuerbaren Energien verdrängt, so der
SFV. Inzwischen würde erstmalig mehr als zehn Prozent des deutschen Strombedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt.
05.11.2004 Quelle: Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Bundesverband WindEnergie: Windfonds hoch im Kurs
Nach einer Mitgliederbefragung des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) wollen 59,7 Prozent der Befragten ihr Geld auch in Zukunft in Windenergie-Projekte investieren. Die Erwartungen der
Windkraft-Anleger hatten sich größtenteils erfüllt, so der BWE in einer Pressemitteilung. In punkto Zufriedenheit hätten sie die Schulnote 2,9 vergeben. "Die Anleger sind wieder optimistisch.
Das macht der Branche Mut", kommentiert BWE-Präsident Peter Ahmels die Umfrage. Über 3.100 Bewertungen seien in die Analyse eingeflossen.
04.11.2004 Quelle: BWE Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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FVS-Tagung: Wasserstoff und Brennstoffzellen - Energieforschung im Verbund
Der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) präsentiert auf seiner Jahrestagung am 25. und 26. November in Berlin die neuesten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse zu Wasserstofftechnik
und Brennstoffzellen. Eine nachhaltige Energieversorgung werde künftig verstärkt die verschiedenen erneuerbaren Energiequellen nutzen. Deren dezentrale Erzeugung und ihr zum Teil
schwankendes Angebot erforderten eine effiziente Energiespeicherung, so der FVS. Wasserstoff könnte diese Rolle übernehmen. Zugleich könne er als Energieträger der Zukunft zum Beispiel auch
Benzin und Diesel ersetzen.
04.11.2004 Quelle: FVS Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Plambeck Neue Energie AG: Erste Windpark-Projekte in Frankreich verkauft
Der Windpark-Projektierer Plambeck Neue Energien AG meldet den Verkauf von zwei ersten Windpark-Projekten in Frankreich. Die Verhandlungen seien jetzt mit den Vertragsunterzeichnungen
erfolgreich abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Beide Projekte sind entwickelt worden von der Ventura S.A., an der die Plambeck Neue Energien AG zu
80 Prozent beteiligt ist.
04.11.2004 Quelle: Plambeck Neue Energie AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Zukunft Effizienz: Bundesweite Tagung der Initiative EnergieEffizienz
"Strategien und Perspektiven zur Steigerung der Energieeffizienz beim Endverbraucher" – unter diesem Leitmotiv haben am 02. November 2004 über 400 Teilnehmer der Tagung der
Initiative EnergieEffizienz neue Wege der Energiepolitik diskutiert. "Das Thema Energieeinsparung und Energieeffizienz auf Verbraucherseite muss ganz oben auf der Agenda unserer Energie- und
Wirtschaftspolitik stehen", forderte Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement in seinem Eingangsstatement. Anlass der Tagung in Berlin war das zweijährige Bestehen der Initiative
EnergieEffizienz, einem Bündnis zur Steigerung der Energieeffizienz in privaten Haushalten. Die Initiative ist eine Public-Private-Partnership der Verbände der Energiewirtschaft (VDEW, VRE,
VKU) und der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA).
04.11.2004 Quelle: Initiative EnergieEffizienz Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Erneuerbare Energien: China vor "großem Sprung nach vorn"
China will einen wachsenden Teil seines Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decken. Bis zum Jahr 2020 beabsichtigte das Land, nicht weniger als zwölf Prozent seines Stroms aus Sonne,
Wind und kleiner Wasserkraft beziehen, berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Vor allem den Ausbau der Windkraft wolle China in den nächsten Jahren
erheblich vorantreiben. Deutsche Unternehmen würden mit ihrem Know-how durch langfristige Lizenzverträge mit chinesischen Firmen an diesem Zukunftsmarkt maßgeblich beteiligt sein. "China
steht vor einem großen Sprung nach vorn bei den Erneuerbaren", sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin zum Abschluss seines zweitägigen Besuchs in der chinesischen Hauptstadt Peking. Dort
hatte er die 3. Weltwindenergie-Konferenz eröffnet und politische Gespräche mit hochrangigen Vertretern der chinesischen Regierung geführt. Trittin zeigte sich hocherfreut über die
Bereitschaft der chinesischen Regierung, im kommenden Jahr eine Weltkonferenz für erneuerbare Energien auszurichten. Sie soll als Folgekonferenz zur „renewables 2004“ in Bonn den
Fortschritt der dort vereinbarten Ausbauziele überprüfen.
03.11.2004 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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REpower mit Multi-Megawatt-Technologie in China
Die REpower Systems AG, führender Anbieter von Windenergieanlagen in der Multi-Megawatt-Klasse, hat am 02.11.2004 auf der World Windenergy Conference in Peking einen Lizenzvertrag mit der
Dongfang Steam Turbine Works (DFSTW) geschlossen. Damit werde REpower mit der bewährten 1,5-Megawatt-Technologie auch auf dem boomenden chinesischen Markt präsent sein, so das Unternehmen in
einer Pressemitteilung. DFSTW, einer der größten chinesischen Hersteller von Dampfturbinen, werde die Anlagen MD70 und MD77 produzieren und in China vertreiben. REpower lizenziert
mit der MD-Technologie eine der erfolgreichsten Anlagen in ihrer Größenklasse zum wiederholten Male. Seit der Markeinführung im Jahr 1999 wurden und werden die Bestseller REpower MD70 und MD
77 bereits von Wettbewerbern wie der Nordex AG und Fuhrländer in Lizenz gebaut. Auch in China verfügt REpower über Lizenzerfahrung. So wurden Lizenzen für die kleineren Anlagen mit 600 und
750 Kilowatt Nennleistung an die chinesischen Firmen Windey und Goldwind gegeben.
03.11.2004 Quelle: REpower Systems AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Ulm: Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle weiht Neubau ein
Am 8. November 2004 lädt das Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm (WBzU) zur Einweihungsfeier seines neuen Gebäudes ein. Neben Seminarräumen verfügt das Weiterbildungszentrum nun auch
über ein „Brennstoffzellen-Technikum“. Seine Ausstattung mit Brennstoffzellen-Versuchs- und Demonstrationsanlagen erfolgte über ein Förderprojekt des Bundeswirtschaftsministeriums
(BMWA). Der gemeinnützige Verein „Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm e.V.“ wurde im Juli 2002 gegründet. Kernaufgabe des Vereins ist die frühzeitige und
praxisnahe Aus- und Weiterbildung der Berufsgruppen, die in engen Kontakt mit der Brennstoffzellentechnologie kommen sowie die Sensibilisierung von Entscheidungsträgern und die Information
der Öffentlichkeit. Die Gründungsmitglieder des Vereins kommen aus Industrie und Handwerk sowie aus Forschung und Lehre. Der Verein steht neuen Mitgliedern offen, auch Privatpersonen.
03.11.2004 Quelle: WBZU Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Welt-Windenergie-Preis für Jürgen Trittin und Hermann Scheer
Zwei Schlüsselfiguren für die weltweite Nutzung der Windkraft haben am 01.11.2004 den World Wind Energy Award 2004 erhalten. Der Preis wurde verliehen auf der Dritten
Welt-Wind-Energiekonferenz in Peking, die vom Vorsitzenden des chinesischen Staatsrats, Shi Dunghuan, eröffnet wurde. Über 500 Delegierte aus 43 Ländern nehmen an der Wind-Konferenz und
Ausstellung teil. Mit dem World Wind Energy Award würdigt die World Wind Energy Association (WWEA) die Schlüsselrolle und den persönlichen Einsatz der beiden Politiker, die dazu beigetragen
haben, Deutschland zum weltweit führenden Windenergieland zu machen. Seit 1998 ist Deutschland die Nummer Eins in Sachen Windenergie; mit einer installierten Kapazität von 16.000
Megawatt (MW) decken die Windkraftanlagen heute 2 % des deutschen Strombedarfs. Trittin und Scheer erhalten den Preis, um die Verdienste der beiden wichtigsten Deutschen zu würdigen und sie
zu ermutigen, ihre ausgesprochen erfolgreiche Arbeit fortzusetzen und weitere Politiker weltweit anzuregen, ihrem Beispiel zu folgen, so die WWEA.
02.11.2004 Quelle: WWEA Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Fraunhofer ISI: EU wird Motor der Wasserstoffwirtschaft
Das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) hat untersucht, welche Chancen und Risiken der Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft mit sich bringt: die
Europäische Union bekomme für ihre Wasserstoffprojekte gute Noten, so das ISI. Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft - das sieht auch die Europäische Union so und will
deshalb in den nächsten zehn Jahren allein für die umsetzungsorientierten Initiativen HYPOGEN und HYCOM 2,8 Milliarden Euro ausgeben. Insgesamt kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die EU
mit den beiden Initiativen einen großen Schritt zu einer effizienten, kostengünstigen und umweltfreundlichen Energieversorgung macht. Für die weiteren Detailplanungen laufen derzeit die
Ausschreibungen im 6. Forschungsrahmenprogramm der EU.
02.11.2004 Quelle: Fraunhofer ISI Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Leichter Rückgang des Primärenergieverbrauchs; Wind- und Wasserkraft wachsen um knapp 21 %
Der gesamte Primärenergieverbrauch in Deutschland lag nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit fast 490 Millionen
Tonnen Steinkohleeinheiten (Mill. t SKE = 14.357 Petajoule) knapp unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraumes. Die Stromproduktion der Wasserkraftwerke nahm um fast 12 % zu und
die der Windkraftanlagen stieg um rund 33 %; zusammengenommen wuchs die Stromerzeugung dieser beiden Bereiche um knapp 21 %. Der Verbrauch von so genannten Sonstigen Energieträgern
(in erster Linie Brennholz und andere erneuerbare Energieträger, wie Biokraftstoffe) stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,1 %.
02.11.2004 Quelle: AGEB Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BMU veröffentlicht Themenpapier zur "Renaissance der Atomenergie"
"Es gibt internationale Behörden, die dazu da sind Atomkraft zu fördern. Es gibt Unternehmer, die gerne Atomenergie verkaufen. Es gibt Wissenschaftler, die überzeugte Atomfans sind. Es
gibt Politiker, die an der Atomkraft hängen. Und es gibt Journalisten, die Atomkraft loben. Wenn nun alle diese Menschen zum selben Zeitpunkt in dasselbe Loblied von der Atomenergie
einstimmen, dann dauert es meist nicht lange, bis noch mehr Menschen mitsingen". So beschreibt das Bundesumweltministerium (BMU) die aktuelle Diskussion über die "Wiedergeburt des
Auslaufmodells Atomkraft". Auf einmal lese man wieder von einer "neuen Strahlkraft" des Atoms, vom "Irrweg" und "Sonderweg" des deutschen Atomausstiegs. Und je öfter man das lese,
desto mehr falle auf, dass die Melodie gar nicht neu ist, so das BMU.
02.11.2004 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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GfN: Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist nicht zukunftsfähig
Die Gesellschaft für Nachhaltigkeit (GfN) kritisiert die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung und schlägt mit der solaren Wärmewende ein Alternativprogramm vor. Der Vorsitzende der
GfN, der Berliner Abgeordnete Professor Dr. Holger Rogall, bemängelt, dass die Nachhaltigkeitsstrategie der Regierung weitgehend den Status quo abbilde, aber kaum in die Zukunft weisende
Konzepte enthalte. "Notwendiger Baustein für eine Nachhaltigkeitsstrategie ist die solare Wärmewende", so Professor Rogall.
01.11.2004 Quelle: GfN Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Größte Photovoltaikanlage auf einem Dach hat aktuell 3,6 MWp
Die ersten drei Bauabschnitte des Solarstromkraftwerks "SONNENFLECK" mit einer Spitzenleistung von 3,6 Megawatt (MWp) speisen Strom in das Netz ein. Für das weltweit größte Solarkraftwerk
auf einem Dach wurden bisher fast 22.000 Module mit jeweils 165 beziehungsweise 175 Watt peak installiert. Das berichtet der Betreiber von SONNENFLECK, die Tauber-Solar Management
GmbH, in einer Pressemitteilung. Das SolarKraftwerk im hessischen Bürstadt liegt in direkter Nachbarschaft zum Atommeiler Biblis.
01.11.2004 Quelle: Tauber-Solar Management GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Solarfonds Pfersdorf: Das Grüne Emissionshaus präsentiert erstes Solarprojekt
Das Grüne Emissionshaus (Freiburg) bietet ab sofort Beteiligungen am Solarfonds Pfersdorf in Süd-Thüringen an. Der Fonds investiert in eine von der Meridian GmbH projektierte
2-Megawatt-Dachanlage. Nach den Berechnungen von vier unabhängigen Gutachtern liege die solare Einstrahlung am Standort bei etwa 1.050 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/m2) und damit über
dem bundesdeutschen Durchschnitt, so das Grüne Emissionshaus in einer Pressemitteilung. Die erwartete jährliche Stromproduktion von etwa 1,7 Millionen kWh werde ausreichen, um mehr
als 1.100 Verbraucher mit Solarstrom zu versorgen.
01.11.2004 Quelle: Das Grüne Emissionshaus Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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