Bauen, Wohnen und Energie: Neue KfW-Programme ab 1.1.2005
Ab dem 1. Januar 2005 werden die Förderprogramme der KfW-Bankengruppe zum „Bauen, Wohnen und Energie sparen“ transparenter und verständlicher. Überschneidungen der
Verwendungszwecke entfallen künftig, so die KfW. Das KfW-Wohnraum-Modernisierungsprogramm 2003 und das KfW-Programm zur CO2-Minderung werden zum 31.12.2004 beendet, aber die bisher
förderfähigen Vorhaben finden Eingang in drei neue Programme.
31.12.2004 Quelle: KfW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Jürgen Trittin: Emissionshandel startet pünktlich, Deutschland ist gut vorbereitet
Der Handel mit Emissionszertifikaten kann in Deutschland pünktlich zu Beginn des neuen Jahres starten, berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Die Deutsche
Emissionshandelsstelle (DEHSt) habe allen Teilnehmern ihre Emissionsberechtigungen zugeteilt. "Die Bundesregierung hat alle Voraussetzungen für den Start des Emissionshandels
geschaffen. Deutschland ist gut vorbereitet. Wir haben in nur einem Jahr ein neues marktwirtschaftliches Instrument der Umweltpolitik eingeführt. Ich bin optimistisch, dass es sich in der
Praxis bewähren wird“, sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin.
31.12.2004 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Holzverwendung leistet Beitrag zum Klimaschutz
Deutschlands Wälder wachsen hoch hinaus und übertrumpfen die klassischen Holzländer in Skandinavien. Mit 3,4 Milliarden Kubikmetern hat Deutschland die größten nutzbaren Holzvorräte in
ganz Europa - sogar mehr als Schweden und Finnland, berichtet der Holzabsatzfonds in einer Pressemitteilung. Mit dieser gigantischen Menge ließe sich, nach Berechnungen der
Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft, ein massiver Holzturm von drei mal drei Metern Grundfläche bis zum Mond bauen.
31.12.2004 Quelle: Holzabsatzfonds AÖR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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SPD: Entwicklung der Brennstoffzelle weiter fördern!
"Es ist zu begrüßen, dass sich über 30 Initiativen und Verbände zusammengeschlossen haben, um eine Markteinführungsstrategie für die Brennstoffzelle zu entwickeln und diese aktiv zu
unterstützen. Jetzt geht es darum, Politik, Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft zusammenzubringen und die Möglichkeiten dieser innovativen Technologie zielgenau zu fördern." Das erklärte
Marco Bülow, Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für erneuerbare Energie anlässlich der Vorstellung der Markteinführungsstrategie des Brennstoffzellen-Bündnisses
Deutschland.
30.12.2004 Quelle: Marco Bülow (MdB) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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REpower liefert Windkraftanlagen mit 32 MW für Windpark in Ostfrankreich
Die REpower Systems AG hat für das kommende Jahr einen weiteren Auftrag aus Frankreich erhalten. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im zweiten und dritten Quartal
2005 sollen 16 REpower-Anlagen der 2-Megawatt-Klasse im Windpark „Le haut des Ailes“ in der Nähe von Nancy errichtet werden. Der französische Projektentwickler Erelia
habe die REpower Systems AG mit der Lieferung von 16 Anlagen des Typs "MM82" mit einer Nennleistung von 2 Megawatt und einem Rotordurchmesser von 82 Metern beauftragt. Das Projekt soll
bereits im zweiten und dritten Quartal des Geschäftjahres 2005 verwirklicht werden. REpower liefert den Park schlüsselfertig.
30.12.2004 Quelle: REpower Systems AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Reinecke + Pohl Solare Energien GmbH bereitet Börsengang vor
Die Reinecke + Pohl Unternehmensgruppe, Hamburg, will künftig ihre Aktivität im Bereich der solaren Energie in der Reinecke + Pohl Solare Energien GmbH bündeln.
Mehrheitsgesellschafter der Reinecke + Pohl Solare Energien GmbH sind die RSI Societas GmbH und die Pohl Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH. Der Börsengang mit der Reinecke + Pohl Solare
Energien GmbH werde vorbereitet und durch Einlage aller Geschäftsanteile in eine bereits börsennotierte Gesellschaft erfolgen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
30.12.2004 Quelle: Reinecke + Pohl Solare Energien GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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TU Berlin: Intelligente Solarzellen folgen dem Sonnenlicht
Studierende der Elektrotechnik an der TU Berlin haben einen "Sonnenfinder" konstruiert. Das kleine, rucksackgroße Gerät, ist eine intelligentes Solarmodul, das sich selbstständig optimal
zur Sonne ausrichtet. Der Sonnenfinder ist die Abschlussarbeit des Projektlabors im Elektrotechnik-Grundstudium. Wie gut das Gerät funktioniert, konnten kürzlich rund 150 Gäste
erleben, als pünktlich um 14.15 Uhr unter dem Hallendach die Sonne in Form einer zweckentfremdeten Schreibtischlampe aufging. Der "Sonnenfinder" reagierte sofort: Die Trägerplatte der zehn
kleinen integrierten Solarzellen knickte automatisch nach hinten und folgte der aufgehenden "Sonne" bis zum Zenit. Das Einschalten einer zweiten, helleren Lampe im rechten Teil der
Hochspannungshalle bewirkte dann eine Drehung des Gerätes hin zur nun stärksten Lichtquelle.
29.12.2004 Quelle: TU Berlin Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Regionaler Wasserversorger ZVG bezieht Ökostrom und erhält Solarstromanlage
Das Wasserwerk im hessischen Hergershausen setzt zur Reinigung des Trinkwassers künftig Ökostrom des Darmstädter Versorgungsunternehmens NaturPur Energie AG ein. Hierfür hat der
Zweckverband Gruppenwasserwerk Dieburg (ZVG) einen Liefervertrag über 150.000 Kilowattstunden Jahresstrombezug mit der zur HEAG-Gruppe gehörenden HSE-Tochter abgeschlossen. Um den
umweltfreundlichen Strombezug sichtbar zu machen, hat NaturPur im Gegenzug auf dem Dach der Filterhalle eine Solarstromanlage installiert. Diese weihten Verbandsvorsitzender Dr.
Klaus Lötzsch, Technische Betriebsleiter Wolfram Wittwer und NaturPur-Vorstand Josef Werum am 21.12.2004 gemeinsam ein.
29.12.2004 Quelle: NaturPur Energie AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Biodiesel 2004 auf der Überholspur
Der Tankstellenabsatz von Biodiesel hat sich in Deutschland in nur zwei Jahren auf 376,6 Millionen Liter verdoppelt. Diese Menge reiche, um den durchschnittlichen Jahresbedarf von weit
über 300.000 Pkw zu decken, so die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) in einer Pressemitteilung. Biodiesel sei damit der am besten verfügbare und etablierte
alternative Kraftstoff überhaupt.
29.12.2004 Quelle: UFOP e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Rasche Platzierung des Solarfonds Pfersdorf
Der vom Grünen Emissionshaus emittierte Solarfonds Pfersdorf konnte nach rund achtwöchiger Zeichnungsfrist geschlossen werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Rund 2,3
Millionen Euro Eigenkapital seien gezeichnet. Etwa acht Wochen nachdem das Grüne Emissionshaus in Freiburg den Fonds präsentiert hat, habe der letzte von insgesamt etwa 250 Investoren seinen
Zeichnungsschein eingereicht. Der Fonds umfasst ein Investitionsvolumen von ca. 9,5 Millionen Euro und finanziert ein 2-Megawatt-Solarkraftwerk im Süden Thüringens, das im Laufe des
ersten Halbjahres 2005 fertiggestellt werden soll. Die Module der Solarstromanlage werden geliefert von RWE SCHOTT Solar, dem größten deutschen Produzenten von Solarzellen. Die Wechselrichter
kommen vom deutschen Marktführer SMA Technologie AG.
28.12.2004 Quelle: Das Grüne Emissionshaus Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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NABU fordert aktivere Umwelt- und Naturschutzpolitik im kommenden Jahr
Der Naturschutzbund NABU hat Bund und Länder für das Jahr 2005 zu einer aktiveren Umwelt- und Naturschutzpolitik aufgefordert. "Am Ende des Jahres 2004 bleiben zu viele Fragen offen",
sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Spätestens die alarmierenden Daten des jüngsten Waldzustandsberichtes hätten die Notwendigkeit einer ökologischen Waldwirtschaft verdeutlicht, so
Tschimpke: "Nur naturnahe Wälder sind stabile Wälder." Auch sei das vorläufige Scheitern der Föderalismusreform zwar sehr bedauerlich, aber noch lange kein Grund für die
Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Novellierung von Bundesjagd- und Bundeswaldgesetz weiter zu verschleppen.
28.12.2004 Quelle: NABU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Verlosung: Wuppertaler Installateur gewinnt SolarWorld Module
Rund 70.000 Installateure waren aufgerufen, ihre Einschätzung des Solarmarktes kund zu tun und damit an der Verlosung eines High-Quality-Modulpakets der SolarWorld AG mit einer
Gesamtleistung von 1 kWp teilzunehmen. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Solarindustrie (BSi), dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH),
dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) hat der Europressedienst Installateure befragt, ob die Solartechnik als neues
Geschäftsfeld von den Installateuren angenommen wird und welche Erfahrungen diese bereits in der Branche gemacht haben. Für viele klassische Handwerksbetriebe öffnet sich mit der
boomenden Solartechnik ein neues, lukratives Geschäftsfeld, so das zentrale Ergebnis der Studie „Der Solarmarkt in Deutschland 2004“. Elektrotechniker, SHK-Installateure und
Dachdecker zeigten gleichermaßen ein überaus hohes Interesse sowohl für die Photovoltaik (Solarstrom) als auch für die Solarthermie (Solarwärme).
28.12.2004 Quelle: Europressedienst Bonn Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
WWF-Fazit der Klimakonferenz von Buenos Aires: "Der letzte Tango vor Kyoto"
Mit einem "sehr bescheidenen" Ergebnis sei der Klimagipfel (CoP10) in Buenos Aires zu Ende gegangen, so die Umweltstiftung WWF in einer Pressemitteilung. Das ernüchternde Resultat geht
nach Einschätzung des WWF voll auf das Konto der USA. "Die Bush-Administration hat erneut als kompromissloser Blockierer profiliert", sagte Regine Günther, Leiterin des Klimareferats beim WWF
Deutschland. Das rücksichtslose Vorgehen treffe vor allem die armen Länder, die von den Auswirkungen des Klimawandels am empfindlichsten getroffen würden. Vor diesem Hintergrund sei
es schon ein Erfolg, dass die Strukturen der künftigen Klimapolitik in informellen Gesprächen auf globaler Ebene behandelt werden. Die USA wollten gar nicht über Klimaschutzmassnahmen nach
dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls im Jahr 2012 reden, kritisiert der WWF.
27.12.2004 Quelle: WWF Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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NRW: Beantragte Strompreiserhöhungen um fast 20 Prozent gekürzt
Die Strompreisaufsicht im NRW-Energieministerium hat die Prüfung der Anträge auf Erhöhung von Strompreisen zum Jahresbeginn 2005 inzwischen weitgehend abgeschlossen. Von den 137
Stromversorgern in Nordrhein-Westfalen hatten 108 Unternehmen Preiserhöhungen zum Jahresbeginn 2005 beantragt. Von diesen 108 Anträgen seien derzeit 86 entschieden, davon 64 mit Kürzungen
zugunsten der Tarifkunden. Über die restlichen Anträge werde nach Möglichkeit in den nächsten Tagen entschieden, so das Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes
NRW (MVEL) in einer Pressemitteilung. Der vom Energieministerium genehmigte gewichtete Durchschnitt der Preisanhebungen liegt bei 0,75 Cent pro Kilowattstunde (netto) beziehungsweise 4,9
Prozent. Damit seien die beantragten Tarifanhebungen um fast 20 Prozent gekürzt worden, so das Ministerium. Zum Teil seien Erhöhungen um bis zu neun Prozent beantragt worden, so das
MVEL.
27.12.2004 Quelle: MVEL NRW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Deutsche Sponsorengruppe überreicht Solarstromanlage an Flughafengesellschaft Athen
Anlässlich einer Unternehmerreise der deutschen Solarbranche nach Griechenland haben die deutschen Partnerunternehmen SMA Technologie AG, Rosendahl Energietechnik und RWE SCHOTT Solar mit
Ihrem griechischen Partner ECO//SUN Anfang Dezember der Flughafengesellschaft Athens International Airport (AIA) eine 5 kW-Solarstromanlage übergeben. Die Anlage im Wert von rund 30.000 Euro
wurde von den Partnerfirmen gesponsert und ist auf dem Dach der neuen Bahnstation am Flughafen installiert. Das Bahnhofsgebäude wurde bereits für seine besondere Architektur und
sein innovatives Klimatisierungskonzept ausgezeichnet. Große Anzeigetafeln im Transferbereich weisen die Passagiere auf die Funktion und die aktuellen Ertragswerte der Anlage hin.
27.12.2004 Quelle: RWE SCHOTT Solar GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Zinsänderung macht Solarwärme noch attraktiver
Die bundeseigene KfW-Bankengruppe hat in der 52. Kalenderwoche erneut die Zinsen für Solaranlagenkredite gesenkt. Wird die Sanierung einer Heizung mit dem Einbau einer Solarwärmeanlage
kombiniert, winken über das Gebäudesanierungsprogramm der KfW Zinssätze ab 1,4 Prozent. Das berichtet die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. in einer Pressemitteilung.
Darüber hinaus gewährt das Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 110 Euro pro Quadratmeter Solarkollektorfläche. Durch die gleichzeitige Sanierung der Heizung
und den Einbau einer Solaranlage können nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) die Heizkosten in der Regel um 30 – 50% gesenkt werden.
27.12.2004 Quelle: Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Markteinführungsprogramm für Bioschmierstoffe um zwei Jahre verlängert
Das Bundesverbraucherministerium setzt die Förderung biogener Schmierstoffe und Hydraulikflüssigkeiten bis Ende 2006 fort. Dem Antrag auf Verlängerung des ursprünglich bis zum 31. Dezember
2004 befristeten Förderprogramms habe die EU-Kommission jetzt stattgegeben, berichtet das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) in einer
Pressemitteilung. Das Förderprogramm wird durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) umgesetzt und deckt Teile der Mehrkosten beim Einsatz biogener Schmierfette,
Hydraulik-, Motor- und Getriebeöle ab. Bereits über 10 000 Maschinen und Anlagen seien im Rahmen dieses Programms bislang auf umweltfreundliche Bioöle umgerüstet.
27.12.2004 Quelle: Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Umfrage: 77 % der Deutschen wollen Sonne
Sonnenwärme und Solarstrom stehen bei den Bundesbürgern hoch im Kurs. 77 Prozent würden gern in einem Haus wohnen, in dem Sonnenenergie genutzt wird. Dies ist das Ergebnis einer
Repräsentativ-Umfrage des Magazins "Solarboulevard". Im Auftrag der Zeitschrift befragte der Europressedienst 1009 Menschen. Gerade die Jüngeren sind Freunde der Solarenergie. Von
den 18- bis 25-Jährigen bejahen 88 Prozent die Frage "Würden Sie gern in einem Haus wohnen, in dem Sonnenenergie genutzt wird?". Bei den 45- bis 65-Jährigen sind es rund 70 Prozent, von den
über 65-Jährigen 77 Prozent. Die Sonne verbindet Männer und Frauen: Die Umfrage zeigte in dieser Frage keine bedeutsamen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Unter den Befragten waren
nach dem Zufallsprinzip sowohl Eigenheimbesitzer vertreten als auch Mieter.
24.12.2004 Quelle: Solarthemen/Solarboulevard Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Sendung mit der Maus: Sachgeschichte "Sonnenenergie" auf DVD erhältlich
Die lehrreiche und sehenswerte Sachgeschichte der "Maus" zum Thema Sonnenenergie wurde mit dem Deutschen Solarpreis 2004 ausgezeichnet. Dr. Martin Hundhausen vom Institut für Technische
Physik der Universität Erlangen-Nürnberg erhielt den Preis für seinen Beitrag zu einem Film über Photovoltaik in der „Sendung mit der Maus, der nun auch als DVD zu erwerben
ist. Dr. Hundhausen hatte den WDR zu einem Beitrag über Photovoltaik angeregt und mit seinem Fachwissen geholfen, das Manuskript in eine physikalisch und didaktisch wertvolle Form
zu bringen. Die Sendung wurde von Armin Maiwald, dem Produzenten der „Sendung mit der Maus“, auf DVD als Sachgeschichte herausgegeben. Mit einer Zusatzlizenz kann die
"Lehreinheit" auch im Schulunterricht genutzt werden.
15.12.2004 Quelle: BINE Informationsdienst Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Jürgen Trittin startet Klimaforschung per Linienflug
Bundesumweltminister Trittin weihte am 13.12.2004 auf dem Flughafen Frankfurt/Main das per Linienflug betriebene europäische Klimaforschungsprojekt CARIBIC ein. Der erste Flug des mit
Messgeräten ausgerüsteten Lufthansa-Airbus A340-600 brachte den Minister am Abend nach Buenos Aires zur 10. Weltklimakonferenz. Trittin: "Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag, um die
sehr komplexen Prozesse der Klimaänderung aufzuklären. Solche Erkenntnisse können ausschlaggebend sein, wenn wir den Klimaschutz voranbringen wollen." Unter der Federführung des
Max-Planck-Instituts für Chemie soll ein "fliegendes Labor" über mehrere Jahre die Zusammensetzung der Erdatmosphäre sowie die dortigen chemischen Prozesse detailliert untersuchen. Die
Abkürzung CARIBIC steht für Civil Aircraft for the Regular Investigation of the Atmosphere Based on an Instrumented Container (Zivilflugzeug für die systematische Erforschung der Atmosphäre
mit Hilfe eines Messcontainers).
14.12.2004 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Weltweit erstes Weiterbildungszentrum für Brennstoffzellentechnologie eingeweiht
Ulm ist seit gut einem Jahrzehnt ein Zentrum in der Erforschung der Brennstoffzellentechnik. Doch diese Technologie soll nicht nur erforscht, sie soll auch Fachleuten vermittelt werden.
Hierfür wurde im November 2004 der Neubau des "Weiterbildungszentrums Brennstoffzelle Ulm e.V." (WBZU) offiziell seiner Bestimmung übergeben, im Beisein von Staatssekretär Dr. Mehrländer und
Oberbürgermeister Gönner. Angehörige von Berufsgruppen, die in engem Kontakt zur Brennstoffzellen-Technologie stehen, werden hier praxisnah aus- und weitergebildet. Dies können
Fachkräfte aus dem Handwerk oder Techniker und Ingenieure aus der Industrie sein. Das Weiterbildungszentrum hält engen Kontakt zu Hochschulen und Forschungsinstituten. Neueste Erkenntnisse
der Brennstoffzellenforschung werden durch Tagungen und Experten-Runden vermittelt und dienen dem wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch unter Forschern und Entwicklern. Aber auch Schüler und
die interessierte Öffentlichkeit haben die Möglichkeit, das Zentrum zu besichtigen und sich im Rahmen von "Info-Vorträgen" selbst ein Bild über den Stand der Entwicklung zu machen.
14.12.2004 Quelle: WBZU Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Westerwälder Holzpellets GmbH: bundesweite Versorgungsstruktur für Holzpellets aufgebaut
Die jährlich wachsende Zahl der Holzpelletsheizungen beflügelt die Nachfrage nach den umweltfreundlichen Pellets, steigende Öl- und Gaspreise tragen ihren Teil dazu bei, den Einsatz der
kleinen Holzpresslinge so attraktiv wie nie zuvor zu machen. Die Westerwälder Holzpellets GmbH (mit Sitz in Langenbach im Westerwald / Rheinland-Pfalz) und deren Bremer
Beteiligungsgesellschaft VIS NOVA Trading GmbH haben die ruhigeren Sommermonate genutzt, um pünktlich zur Wintersaison eine flächendeckende Versorgungsstruktur für Deutschland aufzubauen.
14.12.2004 Quelle: Westerwälder Holzpellets GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Erdwärme bietet neue Chancen für Brandenburgs Kommunen
Brandenburg bietet dank seiner ausgedehnten Thermalwasserressourcen ausgezeichnete Möglichkeiten für die Nutzung der Geothermie. Aus diesem Grunde hatte die Bundestagsfraktion von Bündnis
90/Die Grünen zu einem Workshop in die IHK nach Potsdam geladen. Unter dem Titel "Mit Energie in die Zukunft - Erdwärme bietet neue Chancen für Brandenburgs Kommunen" moderierte der
forschungspolitische Sprecher der Fraktion, Hans-Josef Fell, die Veranstaltung und betonte in seinem Eingangsstatement die Endlichkeit fossiler Ressourcen sowie den sich immer deutlicher
abzeichnenden Klimawandel. Lediglich erneuerbare Energien seien in der Lage, die daraus entstehenden Herausforderungen zu meistern. Im Ausbau der Geothermie sieht Fell einen
entscheidenden Lösungsansatz.
14.12.2004 Quelle: Geothermische Vereinigung e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Stadt San Francisco betreibt 675 kW-Solarstromanlage
Die Photovoltaikanlage auf dem Moscone Center ist San Franciscos erster großer Schritt in Richtung emissionsfreier Energieversorgung, bei dem gleichzeitig Arbeitsplätze geschaffen wurden
und die Wirtschaft angekurbelt wurde. Mit der 5.400 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage besitzt San Francisco eine der größten kommunalem Solarstromanlagen des Landes. Die auf
dem Dach des Moscone Center erzeugte Elektrizität entspricht zusammen mit den Einsparungen aus Maßnahmen zu Steigerung der Energieeffizienz in etwa dem Stromverbrauch von 8.500 Haushalten. Im
Jahr 2001 hatte San Francisco einen Plan zum Ausbau der Photovoltaik und weiterer Techniken zur Nutzung erneuerbarer Energien beschlossen.
13.12.2004 Quelle: PowerLight Corporation Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Übertragungsnetzbetreiber verwirklichen Online-Verteilung der Windenergie mit Hilfe von ISET-Modellen
In der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wurden wichtige Änderungen bei der Integration des Stroms aus regenerativen Energien in das deutsche Versorgungssystem vorgenommen.
So sind die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) verpflichtet, die in ihrer Regelzone aufgenommene Strommenge unverzüglich untereinander auszugleichen. Damit soll sichergestellt werden, dass sich
der Aufwand zur Systemintegration entsprechend dem Anteil des jeweiligen ÜNB am gesamten Stromabsatz „gleichmäßig“ verteilt, vor allem bei der schwankenden Windenergie.
Die entsprechenden Verfahren zur Umsetzung wurden von den vier großen Netzbetreibern E.ON Netz, Vattenfall Europe Transmission, RWE Transportnetze Strom und EnBW Transportnetze in enger
Zusammenarbeit mit dem Kasseler Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) entwickelt und bereits zum 1. September 2004 umgesetzt. Im Rahmen eines ersten Treffens zwischen ISET und
den ÜNB wurden die Erfahrungen mit dem Verfahren ausgetauscht sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung der implementierten Modelle vereinbart.
13.12.2004 Quelle: ISET Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Hans Kronberger: Auftakt zu Österreichs Umstieg auf 100 Prozent saubere Stromversorgung
"Es gilt, mit vereinten Kräften die 100 % saubere Stromversorgung Österreichs einzuleiten. Der Weg dorthin ist keine technische Angelegenheit, sondern eine Frage von Bewusstsein, Herz und
Hirn. Der Durchbruch muss in den Köpfen der Menschen stattfinden". Das erklärte der Europaparlamentarier Dr. Hans Kronberger anlässlich der Präsentation einer neuen Broschüre. Es gehe darum,
zu erkennen, dass erstens dringender Handlungsbedarf bestehe und zweitens der völlige Umstieg auf saubere Energieträger ein faszinierendes Erlebnis sei, das die Welt nachhaltig verändern
werde.
01.12.2004 Quelle: ZDF Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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