Solar News Archiv Dezember 2004

 


 

Bauen, Wohnen und Energie: Neue KfW-Programme ab 1.1.2005

Ab dem 1. Januar 2005 werden die Förderprogramme der KfW-Bankengruppe zum „Bauen, Wohnen und Energie sparen“ transparenter und verständlicher. Überschneidungen der Verwendungszwecke entfallen künftig, so die KfW. Das KfW-Wohnraum-Modernisierungsprogramm 2003 und das KfW-Programm zur CO2-Minderung werden zum 31.12.2004 beendet, aber die bisher förderfähigen Vorhaben finden Eingang in drei neue Programme. 

„Wohnraum Modernisieren“

In diesem Programm werden die Förderung der Wohnraum-Modernisierung und der CO2-Minderung zusammengefasst. Das Programm kann für alle bestehenden Wohngebäude unabhängig vom Baujahr genutzt werden. Für allgemeine Modernisierungsmaßnahmen wird eine Basisförderung angeboten (STANDARD-Variante). Maßnahmen zum Klimaschutz werden mit einem günstigeren Zinssatz gefördert (ÖKO-PLUS-Variante).


„Solarstrom Erzeugen“

Mit dem neuen Programm werden Photovoltaik-Anlagen mit Darlehen bis maximal 50.000 Euro gefördert. Mittel aus dem neuen Programm stehen privaten und gewerblichen Antragstellern sowie Landwirten zur Verfügung. Anlagen mit einem Kreditbedarf von mehr als 50.000 Euro, die gewerblich betrieben werden, können im ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm und KfW-Umwelt-Programm mitfinanziert werden.


„Ökologisch Bauen“

Die KfW-Energiesparhäuser 40 und 60 werden in diesem neuen Programm zusammengefasst. Außerdem kann dieses Programm zur Finanzierung von Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien für Neubauten genutzt werden.

31.12.2004   Quelle: KfW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Jürgen Trittin: Emissionshandel startet pünktlich, Deutschland ist gut vorbereitet

Der Handel mit Emissionszertifikaten kann in Deutschland pünktlich zu Beginn des neuen Jahres starten, berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) habe allen Teilnehmern ihre Emissionsberechtigungen zugeteilt.  "Die Bundesregierung hat alle Voraussetzungen für den Start des Emissionshandels geschaffen. Deutschland ist gut vorbereitet. Wir haben in nur einem Jahr ein neues marktwirtschaftliches Instrument der Umweltpolitik eingeführt. Ich bin optimistisch, dass es sich in der Praxis bewähren wird“, sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin.

Am Emissionshandel nehmen 1.849 Anlagen von rund 1.200 Unternehmen der Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie teil. In den Zuteilungsbescheiden ist festgelegt, wie viele kostenlose Emissionsberechtigungen jede der Anlagen für die kommenden drei Jahre erhält. Insgesamt stehen den Unternehmen Emissionsberechtigungen für 1.485 Millionen Tonnen CO2 für den Zeitraum von 2005 bis 2007 zur Verfügung – 495 Millionen pro Jahr. Bei einem angenommenen Preis von 5 Euro für ein Zertifikat zu Beginn des Emissionshandels verteile der Bund Zertifikate im Wert von über sieben Milliarden Euro an die Wirtschaft in Deutschland, so das BMU.


Flexibilität bei der Antragstellung

Die Bundesregierung habe bei der Antragstellung für Emissionsberechtigungen große Flexibilität ermöglicht, um den vielfältigen Bedingungen in den einzelnen Bereichen der Wirtschaft gerecht zu werden, betont das BMU. Dies hätten die Unternehmen genutzt: Die Zuteilungsanträge enthielten insgesamt 58 verschiedene Kombinationen möglicher Zuteilungsregeln.


Umverteilung der Berechtigungen

521 Anlagen nutzen laut BMU die Option, eine Zuteilung anhand von Produktionsprognosen für die nächsten drei Jahre zu erhalten. Nicht zuletzt deshalb seien rund 14 Millionen Emissionsberechtigungen pro Jahr über das gesetzlich festgelegte Maximalbudget hinaus beantragt worden. Dies führe zu einer Umverteilung der Berechtigungen: Um das Budget einzuhalten, sei bei etwa zwei Drittel aller Anlagen eine zusätzliche anteilige Kürzung der Zuteilungen erfolgt.


Drittel mehr Kraft-Wärme-Kopplung in den Jahren 2005 - 2007

Die Inanspruchnahme der im Zuteilungsgesetz vorgesehenen Sonderzuteilungen für frühzeitige Emissionsminderungen (early action), prozessbedingte Emissionen und Stromerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) entsprach insgesamt den Erwartungen den Erwartungen des Bundesumweltministeriums. "Besonders die hoch effiziente Kraft-Wärme-Koppelung wird durch den Emissionshandel sichtbar gestärkt“, so Trittin. Das für diesen Bereich vorgesehene Sonderbudget sei um 1,5 Millionen Tonnen über das geplante Budget hinaus beansprucht worden – ein Drittel mehr KWK in den Jahren 2005 - 2007 als vorher geschätzt.

Etwas geringer als erwartet fällt laut BMU dagegen der Bedarf für frühzeitige Emissionsminderungen aus. Bemerkenswerterweise entfielen fast 84 Prozent des Budgets dieser Sonderzuteilung auf die neuen Bundesländer. Trittin: „Damit wird der Modernisierung der Anlagen und der besonders starken Emissionsminderung in Ostdeutschland Rechnung getragen.“


Zuteilungsbescheide gewährleisten Investitionssicherheit

Mit dem Zuteilungsbescheid der DEHSt weiß jedes Unternehmen genau, über wie viele Emissionsberechtigungen es für die kommenden drei Jahre verfügt, so das BMU. Damit sei Investitionssicherheit gegeben. Parallel seien die Anträge für die Einrichtung von Konten im sogenannten Emissionshandelsregister verschickt worden. Auf diese Online-Konten bucht die DEHSt bis zum 28. Februar 2005 die erste Jahresrate an kostenlosen Zertifikaten.

Zur Analyse der Zuteilungsanträge kann ein detailliertes Hintergrundpapier auf der Internetseite der Deutschen Emissionshandelsstelle abgerufen werden unter http://www.umweltbundesamt.de/emissionshandel. Ebenfalls auf der Homepage der DEHSt ist die Liste der am Emissionshandel teilnehmenden Anlagen veröffentlicht.

31.12.2004   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Holzverwendung leistet Beitrag zum Klimaschutz

Deutschlands Wälder wachsen hoch hinaus und übertrumpfen die klassischen Holzländer in Skandinavien. Mit 3,4 Milliarden Kubikmetern hat Deutschland die größten nutzbaren Holzvorräte in ganz Europa - sogar mehr als Schweden und Finnland, berichtet der Holzabsatzfonds in einer Pressemitteilung.  Mit dieser gigantischen Menge ließe sich, nach Berechnungen der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft, ein massiver Holzturm von drei mal drei Metern Grundfläche bis zum Mond bauen.

Würden aus diesem Holz Häuser, Möbel, Fenster oder andere Produkte gefertigt, käme das der Umwelt zugute, so der Holzabsatzfonds. Es könnte mehr klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre entzogen werden. Bäume wandeln das Treibhausgas durch Photosynthese in Kohlenstoff um und speichern es. Durch die Verarbeitung von Holz zu langlebigen Produkten werde diese Speicherwirkung verlängert. Das heißt: Das CO2 bleibt in Holzprodukten weiter gebunden. Außerdem tage eine stärkere Holzverwendung zu einer Verjüngung des Waldes bei. Jüngere Bäume speichern durch ihre hohe Wuchsdynamik schneller und mehr CO2 als alte Bäume und leisteten deshalb einen außerordentlichen Klimaschutzbeitrag, so der Holzabsatzfonds.

31.12.2004   Quelle: Holzabsatzfonds AÖR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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SPD: Entwicklung der Brennstoffzelle weiter fördern!

"Es ist zu begrüßen, dass sich über 30 Initiativen und Verbände zusammengeschlossen haben, um eine Markteinführungsstrategie für die Brennstoffzelle zu entwickeln und diese aktiv zu unterstützen. Jetzt geht es darum, Politik, Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft zusammenzubringen und die Möglichkeiten dieser innovativen Technologie zielgenau zu fördern." Das erklärte Marco Bülow, Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion für erneuerbare Energie anlässlich der Vorstellung der Markteinführungsstrategie des Brennstoffzellen-Bündnisses Deutschland. 
Die Brennstoffzelle sei zweifellos eine faszinierende Technologie mit vielen Anwendungsmöglichkeiten, so Bülow. Bei einer erfolgreichen Markteinführung könnten sowohl die Ökonomie als auch die Ökologie von der Brennstoffzelle profitieren. Gerade aufgrund des Klimawandels, brauche Deutschland Technologien, die mithelfen, Energie effizienter einzusetzen. Zudem könne ein doppelter Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden, wenn Brennstoffzellen mit erneuerbaren Energien betrieben werden.


100 Millionen für Brennstoffzellenforschung

Die rot-grüne Bundesregierung habe in den letzten Jahren die Forschungsmittel für die Brennstoffzellen erhöht und über 100 Millionen Euro Fördermittel ausgegeben, so Bülow. Im Jahr 2005 seien für die Projektförderung weitere 20 Millionen Euro vorgesehen. "Wenn die Union den Subventionsabbau der Eigenheimzulage im Bundesrat nicht blockieren würde, könnten noch weitere Gelder für die Forschung zur Verfügung gestellt werden", heißt es in der Pressemitteilung des SPD-Politikers. Neben den notwendigen Geldern sei es vor allem notwendig, Netzwerke zu schaffen und die verschiedenen Stränge zur Förderung der Brennstoffzelle zu verknüpfen. Dazu sei neben der Politik auch die Wirtschaft gefragt. Die Initiative des Brennstoffzellen-Bündnisses Deutschland, die Markteinführung der Brennstoffzelle zu unterstützen, biete eine sehr gute Gelegenheit.


Erheblicher Forschungsbedarf

Es dürfe allerdings auch nicht verschwiegen werden, dass die ursprünglichen Prognosen im Hinblick auf die Marktreife der Brennstoffzelle, nicht eingehalten werden konnten. Noch bestehe teilweise erheblicher Forschungsbedarf. Zudem seien die Produktionskosten noch sehr hoch. "Wir sollten unsere Förderung nicht nur einseitig auf die Brennstoffzelle richten", warnt Bülow. Auch andere Technologien - wie die Kraft-Wärme-Koppelung - bei der ebenfalls die Energie effizienter genutzt wird – müssten weiterhin angemessen berücksichtigt werden.

30.12.2004   Quelle: Marco Bülow (MdB)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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REpower liefert Windkraftanlagen mit 32 MW für Windpark in Ostfrankreich

REpower MM82
REpower MM82

Die REpower Systems AG hat für das kommende Jahr einen weiteren Auftrag aus Frankreich erhalten. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im zweiten und dritten Quartal 2005 sollen 16 REpower-Anlagen der 2-Megawatt-Klasse im Windpark „Le haut des Ailes“ in der Nähe von Nancy errichtet werden.  Der französische Projektentwickler Erelia habe die REpower Systems AG mit der Lieferung von 16 Anlagen des Typs "MM82" mit einer Nennleistung von 2 Megawatt und einem Rotordurchmesser von 82 Metern beauftragt. Das Projekt soll bereits im zweiten und dritten Quartal des Geschäftjahres 2005 verwirklicht werden. REpower liefert den Park schlüsselfertig.

Nach der Errichtung und Inbetriebnahme gehen die Anlagen in den Service der französischen REpower-Tochtergesellschaft REpower SAS über. Der Windpark mit dem Namen „Le haut des Ailes“ liegt in Ostfrankreich, in der Präfektur Meurthe-et-Moselle, nahe der Stadt Nancy. Insgesamt beteiligen sich laut REpower 93, vorrangig lokal ansässige Investoren an dem Projekt.

Mit diesem Auftrag baue die REpower Systems AG ihre Marktposition in Frankreich, einem ihrer Schlüsselmärkte, weiter aus, so das Unternehmen. Im Jahr 2004 habe REpower in verschiedenen Projekten insgesamt 16 Anlagen in diesem wichtigen europäischen Markt errichtet.

30.12.2004   Quelle: REpower Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REpower Systems AG, Foto: Jan Oelker.

 

Reinecke + Pohl Solare Energien GmbH bereitet Börsengang vor

Die Reinecke + Pohl Unternehmensgruppe, Hamburg, will künftig ihre Aktivität im Bereich der solaren Energie in der Reinecke + Pohl Solare Energien GmbH bündeln.  Mehrheitsgesellschafter der Reinecke + Pohl Solare Energien GmbH sind die RSI Societas GmbH und die Pohl Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH. Der Börsengang mit der Reinecke + Pohl Solare Energien GmbH werde vorbereitet und durch Einlage aller Geschäftsanteile in eine bereits börsennotierte Gesellschaft erfolgen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung des Photovoltaik-Marktes diene diese strategische Neuausrichtung dem künftigen Unternehmenswachstum. Die Reinecke + Pohl Solare Energien GmbH konzipiert und realisiert Solarstrom-Projekte. Die Gesellschaft plant, im Geschäftsjahr 2005 ein Projektvolumen von zirka 6 Megawatt zu realisieren.

30.12.2004   Quelle: Reinecke + Pohl Solare Energien GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

TU Berlin: Intelligente Solarzellen folgen dem Sonnenlicht

Der
Der "Sonnenfinder" kann unabhängig vom Standort die exakte Position der Sonne finden und sich danach ausrichten

Studierende der Elektrotechnik an der TU Berlin haben einen "Sonnenfinder" konstruiert. Das kleine, rucksackgroße Gerät, ist eine intelligentes Solarmodul, das sich selbstständig optimal zur Sonne ausrichtet. Der Sonnenfinder ist die Abschlussarbeit des Projektlabors im Elektrotechnik-Grundstudium.  Wie gut das Gerät funktioniert, konnten kürzlich rund 150 Gäste erleben, als pünktlich um 14.15 Uhr unter dem Hallendach die Sonne in Form einer zweckentfremdeten Schreibtischlampe aufging. Der "Sonnenfinder" reagierte sofort: Die Trägerplatte der zehn kleinen integrierten Solarzellen knickte automatisch nach hinten und folgte der aufgehenden "Sonne" bis zum Zenit. Das Einschalten einer zweiten, helleren Lampe im rechten Teil der Hochspannungshalle bewirkte dann eine Drehung des Gerätes hin zur nun stärksten Lichtquelle.

Dabei wurden nicht nur die Solarzellen bewegt: Das gesamte Gerät führt roboterähnlich alle notwendigen Bewegungen aus, um der Sonne zu folgen. Zu diesem Zweck kann es sich frei um seine eigene Achse drehen, ohne sich selbst in den eigenen Stromkabeln zu verheddern. Im Gegensatz zu kommerziellen Solarnachführungen, die auf eine feste Montage ausgelegt sind und der Uhrzeit entsprechend gedreht werden, kann der Eigenbau unabhängig vom Standort die exakte Position der Sonne finden und sich danach ausrichten - und dies sogar auf beweglichem Untergrund, wie etwa auf Booten oder auf einem Campingmobil.

Neben der Vorführung erklärten die Teilnehmer in Referaten technische Details ihrer Schaltungen und erläuterten Probleme, die es zu lösen galt. Weitere Informationen erteilt gerne Dipl.-Ing. Kay Rethmeier, Betreuer des Projektlabors, Fakultät IV - Elektrotechnik und Informatik, Institut für Energie- und Automatisierungstechnik, Tel.: 030/314- 26850, http://wwwprojektlabor.ee.tu-berlin.de

29.12.2004   Quelle: TU Berlin   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Berlin
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Regionaler Wasserversorger ZVG bezieht Ökostrom und erhält Solarstromanlage

30 kW-Solartromanlage in Hergershausen
30 kW-Solartromanlage in Hergershausen

Das Wasserwerk im hessischen Hergershausen setzt zur Reinigung des Trinkwassers künftig Ökostrom des Darmstädter Versorgungsunternehmens NaturPur Energie AG ein. Hierfür hat der Zweckverband Gruppenwasserwerk Dieburg (ZVG) einen Liefervertrag über 150.000 Kilowattstunden Jahresstrombezug mit der zur HEAG-Gruppe gehörenden HSE-Tochter abgeschlossen. Um den umweltfreundlichen Strombezug sichtbar zu machen, hat NaturPur im Gegenzug auf dem Dach der Filterhalle eine Solarstromanlage installiert.  Diese weihten Verbandsvorsitzender Dr. Klaus Lötzsch, Technische Betriebsleiter Wolfram Wittwer und NaturPur-Vorstand Josef Werum am 21.12.2004 gemeinsam ein.

Das Trinkwasser für mehr als 120.000 Bürger in den Kommunen Babenhausen, Dieburg, Eppertshausen, Groß-Zimmern, Münster, Schaafheim, Rödermark und Rodgau/Nieder-Roden wird künftig mit Strom der Marke NaturPur-Strom light aufbereitet und von den 26 Brunnen sowie der zentralen Wasseraufbereitung im Waldgebiet von Hergertshausen über ein mehr als tausend Kilometer langes Rohrnetz zu den Kunden gepumpt. Der nach dem o.k-power Label zertifizierte Ökostrom wird zur Hälfte aus Wasserkraft erzeugt, die andere Hälfte stammt aus effizienter Kraft-Wärme-Kopplung. Der ZVG setzt damit
Maßstäbe bei der Verarbeitung des hochwertigen und wertvollen Lebensmittels Trinkwasser.

"Im Zuge der in diesem Jahr notwendig gewordenen Sanierung unserer Einrichtungen wurde auch das Dach der Filterhalle erneuert", führt der Technische Leiter des ZVG, Wolfram Wittwer, aus. "Dabei haben wir auch prüfen lassen, ob diese Fläche zur Solarenergiegewinnung genutzt werden kann. Die Prüfung fiel positiv aus. Als Partner fanden wir die NaturPur Energie AG, die Errichtung und Betrieb der Anlage übernommen hat."


30 KW-Solarstromanlage auf dem Dach der Filterhalle

180 Solarmodule mit einer Leistung von knapp 30 Kilowatt sollen auf einer Fläche von circa 228 Quadratmetern künftig rund 25.800 Kilowattstunden Strom aus Sonnenlicht liefern. Dadurch bleiben der Umwelt jedes Jahr etwa 13 Tonnen CO2 erspart. Rund 165.000 Euro hat NaturPur in die Photovoltaikanlage inklusive einer Anzeigetafel investiert. Die vielen Schulklassen, die jedes Jahr zur Besichtigung in das Wasserwerk kommen, können sich im Foyer fortan auch über solare Energieerzeugung informieren. Die Tafel zeigt die aktuelle Leistung, den momentanen Ertrag sowie die erzeugte Energiemenge seit Inbetriebnahme der Anlage an. Der Zweckverband stellt die Dachfläche für eine symbolische Miete zur Verfügung. Der Nutzungsvertrag läuft über 25 Jahre. Der Stromliefervertrag hat eine Laufzeit von vorerst einem Jahr. Der NaturPur-Strombezug erspart der Umwelt weitere 80.000 Kilogramm des Klimakillers CO2.

"Es ist die Aufgabe des Zweckverbandes, die Wasserressourcen so zu pflegen, dass auch zukünftige Generationen sie nutzen können", erläutert der Verbandsvorsitzende Dr. Lötzsch. "Deshalb unterstützen wir NaturPur und die Solartechnik, die mithilft, die fossilen Energieträger zu schonen und damit die Umweltverschmutzung zu reduzieren."

29.12.2004   Quelle: NaturPur Energie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: NaturPur Energie AG
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Biodiesel 2004 auf der Überholspur

Der Tankstellenabsatz von Biodiesel hat sich in Deutschland in nur zwei Jahren auf 376,6 Millionen Liter verdoppelt. Diese Menge reiche, um den durchschnittlichen Jahresbedarf von weit über 300.000 Pkw zu decken, so die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) in einer Pressemitteilung.  Biodiesel sei damit der am besten verfügbare und etablierte alternative Kraftstoff überhaupt.

Biodiesel hat sich laut UFOP im Tankstellenmarkt fest etabliert. Über 1.900 Tankstellen bieten einer stetig steigenden Zahl von Kunden die biogene Alternative zu fossilen Kraftstoffen an. Der Tankstellenverkauf sei dabei nur eine von drei Säulen des Biodieselabsatzes. Bezogen auf die Absatzmenge noch bedeutender seien der Direktabsatz an Flottenbetreiber sowie die seit Anfang 2004 praktizierte Beimischung von bis zu 5 % Biodiesel zu konventionellem Diesel.

29.12.2004   Quelle: UFOP e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Rasche Platzierung des Solarfonds Pfersdorf

Der vom Grünen Emissionshaus emittierte Solarfonds Pfersdorf konnte nach rund achtwöchiger Zeichnungsfrist geschlossen werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Rund 2,3 Millionen Euro Eigenkapital seien gezeichnet. Etwa acht Wochen nachdem das Grüne Emissionshaus in Freiburg den Fonds präsentiert hat, habe der letzte von insgesamt etwa 250 Investoren seinen Zeichnungsschein eingereicht.  Der Fonds umfasst ein Investitionsvolumen von ca. 9,5 Millionen Euro und finanziert ein 2-Megawatt-Solarkraftwerk im Süden Thüringens, das im Laufe des ersten Halbjahres 2005 fertiggestellt werden soll. Die Module der Solarstromanlage werden geliefert von RWE SCHOTT Solar, dem größten deutschen Produzenten von Solarzellen. Die Wechselrichter kommen vom deutschen Marktführer SMA Technologie AG.

Einen wesentlichen Beitrag zum bemerkenswert schnellen Vertrieb des Fonds habe die Umweltbank in Nürnberg geleistet, so das Grüne Emissionshaus. "Neben dem generell starken Interesse an Solarprojekten war vor allem die Qualität des Produkts ausschlaggebend für die große Resonanz, auf die der Solarfonds Pfersdorf bei unseren Kunden stieß", berichtet die Vertriebsleiterin der Umweltbank, Beate Haller.

Die Qualität des Solarfonds Pfersdorf zeige sich zum Beispiel in einem angemessenen Sicherheitsabschlag bei der Ertragsprognose, aber auch in einer attraktiven Gesamtausschüttung. "Durch solche Merkmale unterscheidet sich unser Produkt von einer Reihe anderer Solarfonds, die derzeit angeboten werden. Dies wird von den Investoren honoriert und führt zu guten Ergebnissen im Vertrieb", sagt der Geschäftsführer des Grünen Emissionshauses, Heinrich Röder. Das Grüne Emissionshaus hat nach eigenen Angaben bis dato 13 Windenergieprojekte und einen Solarpark mit einem Investitionsvolumen von insgesamt knapp eine halbe Milliarde Euro realisiert.

28.12.2004   Quelle: Das Grüne Emissionshaus   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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NABU fordert aktivere Umwelt- und Naturschutzpolitik im kommenden Jahr

Der Naturschutzbund NABU hat Bund und Länder für das Jahr 2005 zu einer aktiveren Umwelt- und Naturschutzpolitik aufgefordert. "Am Ende des Jahres 2004 bleiben zu viele Fragen offen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Spätestens die alarmierenden Daten des jüngsten Waldzustandsberichtes hätten die Notwendigkeit einer ökologischen Waldwirtschaft verdeutlicht, so Tschimpke: "Nur naturnahe Wälder sind stabile Wälder."  Auch sei das vorläufige Scheitern der Föderalismusreform zwar sehr bedauerlich, aber noch lange kein Grund für die Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Novellierung von Bundesjagd- und Bundeswaldgesetz weiter zu verschleppen.


Regierung hat Chance vertan, den Emissionshandel als effizientes Klimaschutzinstrument zu nutzen

Als weiteren Grund für die starke Zunahme geschädigter Bäume nannte Tschimpke die anhaltende Luftverschmutzung. Daher sei es unverständlich, dass die Bundesregierung seit über einem Jahr mit der Fortschreibung des nationalen Klimaschutzprogramms auf sich warten lasse. "Wenn wir auf nationaler Ebene weiterhin zögern, werden wir bald unsere Vorreiterrolle beim internationalen Klimaschutz einbüßen", so der NABU-Präsident. Zudem habe die Bundesregierung mit dem Nationalen Allokationsplan zur Zuteilung von CO2-Emissionsrechten die Chance vertan, den Emissionshandel als effizientes Klimaschutzinstrument zu nutzen.


Lob für EEG-Novelle; Nachbesserungsbedarf bei der Biomasse

Positiv bewertete Tschimpke die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die den notwendigen Aufschwung der erneuerbaren Energien weiter befördern dürfte. Bei der künftigen Nutzung von Biomasse gebe es aus naturschutzfachlicher Sicht allerdings noch Nachbesserungsbedarf.
Auch die anhaltende Untätigkeit bei der ökologischen
Neuausrichtung der Verkehrspolitik ist nach Ansicht des NABU für die schleppende Entwicklung des Klimaschutzes mit verantwortlich. "Wir brauchen die Senkung der Lärm- und Treibhausgasemissionen, den Abbau der Steuervergünstigungen im Flugverkehr, den Verzicht auf den Ausbau der Binnenschifffahrtswege und die Ausweitung der Lkw-Maut auf das gesamte Straßennetz", sagte der NABU-Präsident.

28.12.2004   Quelle: NABU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Verlosung: Wuppertaler Installateur gewinnt SolarWorld Module

Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG gratuliert dem Gewinner Ralf Lemke
Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG gratuliert dem Gewinner Ralf Lemke

Rund 70.000 Installateure waren aufgerufen, ihre Einschätzung des Solarmarktes kund zu tun und damit an der Verlosung eines High-Quality-Modulpakets der SolarWorld AG mit einer Gesamtleistung von 1 kWp teilzunehmen. In Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Solarindustrie (BSi), dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) und dem Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) hat der Europressedienst Installateure befragt, ob die Solartechnik als neues Geschäftsfeld von den Installateuren angenommen wird und welche Erfahrungen diese bereits in der Branche gemacht haben.  Für viele klassische Handwerksbetriebe öffnet sich mit der boomenden Solartechnik ein neues, lukratives Geschäftsfeld, so das zentrale Ergebnis der Studie „Der Solarmarkt in Deutschland 2004“. Elektrotechniker, SHK-Installateure und Dachdecker zeigten gleichermaßen ein überaus hohes Interesse sowohl für die Photovoltaik (Solarstrom) als auch für die Solarthermie (Solarwärme).



Rasantes Wachstum des Solarstrom-Marktes

Das Los für den Hauptpreis, fiel auf LEMKE SOLAR UND ENERGIETECHNIK aus Wuppertal-Ronsdorf. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, freute sich, dem glücklichen Gewinner Frank Lemke das Modulpaket in Bonn überreichen zu dürfen: "Der Photovoltaikmarkt hat in diesem Jahr ein rasantes Wachstum hingelegt und wir rechen auch mindestens für die nächsten zwei Jahre mit einer weiterhin positiven Entwicklung, weshalb die SolarWorld AG derzeit alle eigenen Produktionsstufen weiter ausbaut.“ Alle anderen Umfrageteilnehmer erhalten als Dankeschön die wichtigsten Ergebnisse der Studie kostenlos per E-Mail oder eine vergünstigte Version des kompletten Berichtsbandes. Die komplette Studie kann bezogen werden über http://www.europressedienst.com.

Innerhalb von drei Monaten erhielt der Europressedienst zirca 2.500 beantwortete Fragebögen. "Das ist weit mehr als wir erwartet haben. Die Ergebnisse geben einen tiefen Einblick über die praktischen Probleme in der gesamten Solarbranche", so Michael Forst, Chefredakteur des Europressedienstes.

28.12.2004   Quelle: Europressedienst Bonn   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Europressedienst

 

WWF-Fazit der Klimakonferenz von Buenos Aires: "Der letzte Tango vor Kyoto"

Mit einem "sehr bescheidenen" Ergebnis sei der Klimagipfel (CoP10) in Buenos Aires zu Ende gegangen, so die Umweltstiftung WWF in einer Pressemitteilung. Das ernüchternde Resultat geht nach Einschätzung des WWF voll auf das Konto der USA. "Die Bush-Administration hat erneut als kompromissloser Blockierer profiliert", sagte Regine Günther, Leiterin des Klimareferats beim WWF Deutschland.  Das rücksichtslose Vorgehen treffe vor allem die armen Länder, die von den Auswirkungen des Klimawandels am empfindlichsten getroffen würden. Vor diesem Hintergrund sei es schon ein Erfolg, dass die Strukturen der künftigen Klimapolitik in informellen Gesprächen auf globaler Ebene behandelt werden. Die USA wollten gar nicht über Klimaschutzmassnahmen nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls im Jahr 2012 reden, kritisiert der WWF.


EU hat harte Arbeit geleistet

Die diesjährige UN-Klimakonferenz sollte besonders Unterstützung für die ärmsten vom Klimawandel betroffenen Länder verabschieden. Immerhin hätten sich die Teilnehmer auf einen Plan für Anpassungsmaßnahmen geeinigt, mit denen die besonders betroffenen Länder Gegenmaßnahmen besser angehen können. Aus der Sicht des WWF sei das einer der wenigen Lichtblicke der Konferenz. Angesichts der Kompromisslosigkeit der USA sei der Bewegungsspielraum der Europäischen Union begrenzt gewesen. Trotzdem hat die EU nach Einschätzung des WWF zusammen mit anderen Mitgliedern der "Kyoto-Clubs" harte Arbeit geleistet. Angesichts einer bewegungsunwilligen Haltung der USA habe nicht mehr als "Schadensbegrenzung" erreicht werden können


Lob für Jürgen Trittin

"Wir sind sehr froh, dass sich auch Minister Jürgen Trittin nachdrücklich für einen anspruchsvollen Klimaschutz eingesetzt hat", lobt Regine Günther. "Jetzt muss er seinen Worten auf internationalem Parkett zu Hause auch energische Taten folgen lassen und so schnell wie möglich ein Klimaschutzprogramm mit den erforderlichen neuen Maßnahmen vorlegen, damit die völkerrechtlichen Verpflichtungen des Kyoto-Protokolls für Deutschland nicht nur auf dem Papier stehen", so Günther.

27.12.2004   Quelle: WWF   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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NRW: Beantragte Strompreiserhöhungen um fast 20 Prozent gekürzt

Die Strompreisaufsicht im NRW-Energieministerium hat die Prüfung der Anträge auf Erhöhung von Strompreisen zum Jahresbeginn 2005 inzwischen weitgehend abgeschlossen. Von den 137 Stromversorgern in Nordrhein-Westfalen hatten 108 Unternehmen Preiserhöhungen zum Jahresbeginn 2005 beantragt. Von diesen 108 Anträgen seien derzeit 86 entschieden, davon 64 mit Kürzungen zugunsten der Tarifkunden.  Über die restlichen Anträge werde nach Möglichkeit in den nächsten Tagen entschieden, so das Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes NRW (MVEL) in einer Pressemitteilung. Der vom Energieministerium genehmigte gewichtete Durchschnitt der Preisanhebungen liegt bei 0,75 Cent pro Kilowattstunde (netto) beziehungsweise 4,9 Prozent. Damit seien die beantragten Tarifanhebungen um fast 20 Prozent gekürzt worden, so das Ministerium. Zum Teil seien Erhöhungen um bis zu neun Prozent beantragt worden, so das MVEL.


Anstieg der Strombeschaffungskosten

Wesentlicher Grund für die Anhebung der Stromtarife ist laut MVEL der Anstieg der Strombeschaffungskosten (Energiebezugskosten und Netznutzungsentgelte). Dazu NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann: "Der Stromeinkauf ist auch für die Stadtwerke erheblich teurer geworden. Aber wir haben dafür gesorgt, dass diese Mehrkosten nur in dem Umfang an die Endverbraucher weitergegeben werden, der wirklich erforderlich ist."


Energieversorger prognostizierten Erlöse bewusst "vorsichtig"

Für die vom Energieministerium vorgenommenen Kürzungen habe es vor allem zwei Gründe gegeben. Nach Beobachtungen des Ministeriums seien die Erlöse von den Energieversorgern in der Vergangenheit bewusst "vorsichtig" prognostiziert worden. Wenn die tatsächlichen Erlöse dann höher ausfielen, sei ein größerer Gewinn als zulässig erzielt worden. Trotz entsprechender Auflagen in den Genehmigungsbescheiden hätten etliche Energieversorger das Energieministerium nicht entsprechend informiert, so dass höhere Gewinne als erlaubt ausgeschüttet worden seien. Das Energieministerium habe in diesen Fällen eine Verrechnung dieser unzulässig hohen Gewinne mit den für das Jahr 2005 beantragten Erhöhungen vorgenommen. Ferner hätten Außenprüfungen, die das Düsseldorfer Ministerium bei einer größeren Zahl von Energieversorgern durchgeführt hat, zahlreiche Beanstandungen bei der Praxis der kalkulatorischen Abschreibungen ergeben, weil zum Beispiel zulässige Abschreibungszeiträume überschritten oder überhöhte Ansätze bei den Wiederbeschaffungswerten zugrunde gelegt wurden.
"Wir haben bei der Ankündigung der Preiserhöhungen gesagt, dass wir einen strengen Maßstab anlegen werden. Kein Unternehmen konnte davon ausgehen, dass die Strompreiserhöhungen vom Energieministerium so genehmigt werden wie beantragt. Wir haben gegenüber dem Stromkunden Wort gehalten", kommentiert Minister Dr. Axel Horstmann das Ergebnis der Strompreisprüfungen.

27.12.2004   Quelle: MVEL NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Deutsche Sponsorengruppe überreicht Solarstromanlage an Flughafengesellschaft Athen

Solarstromanlage am Athener Flughafen.
Solarstromanlage am Athener Flughafen.

Anlässlich einer Unternehmerreise der deutschen Solarbranche nach Griechenland haben die deutschen Partnerunternehmen SMA Technologie AG, Rosendahl Energietechnik und RWE SCHOTT Solar mit Ihrem griechischen Partner ECO//SUN Anfang Dezember der Flughafengesellschaft Athens International Airport (AIA) eine 5 kW-Solarstromanlage übergeben. Die Anlage im Wert von rund 30.000 Euro wurde von den Partnerfirmen gesponsert und ist auf dem Dach der neuen Bahnstation am Flughafen installiert.   Das Bahnhofsgebäude wurde bereits für seine besondere Architektur und sein innovatives Klimatisierungskonzept ausgezeichnet. Große Anzeigetafeln im Transferbereich weisen die Passagiere auf die Funktion und die aktuellen Ertragswerte der Anlage hin.


Die Solarstromanlage besteht aus 48 Modulen des Typs ASE-100 von RWE SCHOTT Solar mit einer jeweiligen Spitzenleistung von 105 Watt peak (Wp), die das auftreffende Sonnenlicht in Gleichstrom verwandeln. Dieser wird durch einen SMA Wechselrichter Sunny Boy 5000TL in das Wechselstromnetz des Flughafens eingespeist. Der griechische Installationsbetrieb ECO//SUN aus Thessaloniki übernahm den Aufbau der Anlage und die Einweisung des Flughafenpersonals. Die zwei Großdisplays stellte Rosendahl Energietechnik zur Verfügung. Pro Jahr soll die Anlage voraussichtlich 9.000 Kilowattstunden griechischen Solarstrom produzieren und der Stadt Athen dabei knapp sieben Tonnen CO2 einsparen.


Signal an die griechische Regierung

"Mit diesem Projekt wollen wir zeigen, dass sich Solarstrom in Griechenland lohnt. Besonders auf den griechischen Inseln kann der benötigte Strom heute schon kosteneffektiv durch Solarstrom gedeckt werden. Es soll auch ein Signal an die griechische Regierung sein, eine Einspeiseregelung für Regenerative Energien zu verabschieden", so Lars Waldmann, Sprecher der Sponsorengruppe.


Marktanreizprogramm geplant

In seiner Begrüßungsrede vor deutschen und griechischen Unternehmern im Solarbereich bestätigte der griechische Minister für Entwicklung Dimitris Sioufas die Absicht der Regierung, ein Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien auf den Weg zu bringen. Der für Energie zuständige Vizeminister im Ministerium für Entwicklung, Giorgos Salagoudis sprach von einem Gesetzesentwurf, der in sechs Monaten vorliegen soll.


27.12.2004   Quelle: RWE SCHOTT Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/RWE SCHOTT Solar GmbH
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Zinsänderung macht Solarwärme noch attraktiver

Sonne statt Öl: Kollektoren sparen Heizkosten.
Sonne statt Öl: Kollektoren sparen Heizkosten.

Die bundeseigene KfW-Bankengruppe hat in der 52. Kalenderwoche erneut die Zinsen für Solaranlagenkredite gesenkt. Wird die Sanierung einer Heizung mit dem Einbau einer Solarwärmeanlage kombiniert, winken über das Gebäudesanierungsprogramm der KfW Zinssätze ab 1,4 Prozent.  Das berichtet die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus gewährt das Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 110 Euro pro Quadratmeter Solarkollektorfläche. Durch die gleichzeitige Sanierung der Heizung und den Einbau einer Solaranlage können nach Angaben der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) die Heizkosten in der Regel um 30 – 50% gesenkt werden.


Heizkosten 1994 jährlich um durchschnittlich über sechs Prozent pro Jahr gestiegen

Durch die aktuelle Zinssenkung und steigende Heizkosten amortisieren sich die Kosten für eine Heizungsmodernisierung in Verbindung mit dem Einbau einer Solarwärmeanlage jetzt noch schneller, so die UVS. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Heizkosten seit 1994 jährlich um durchschnittlich über sechs Prozent gestiegen. Förderanträge für die zinsgünstigen Solarkredite können sowohl von privaten Hauseigentümern als auch von Wohnungsbaugesellschaften gestellt werden. Sanierungsgelder fließen, wenn das Haus vor 1979 errichtet und der auszutauschende Heizkessel vor dem 01.06.1982 eingebaut wurde. Ein Teilschuldenerlass von 20 Prozent winkt, wenn der Eigentümer nachweisen kann, dass nach der Modernisierung ein bestimmtes Maß an Kohlendioxid- und Energie eingespart wird.


1.000 Liter Öl können eingespart werden

Rund 700.000 deutsche Eigenheimbesitzer nutzen inzwischen Solarenergie für die solare Wärmegewinnung. Schon mit einer sechs Quadratmeter großen Solarkollektorfläche kann der Warmwasserbedarf für 2.000 Duschgänge gedeckt werden. Zusammen mit dem Einbau besonders sparsamer Brenner können so bei Eigenheim-Altbauten jährlich über 1.000 Liter Öl eingespart werden, betont die UVS. Eine Halbierung der Heizkosten sei damit möglich.




27.12.2004   Quelle: Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS) e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: UVS.
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Markteinführungsprogramm für Bioschmierstoffe um zwei Jahre verlängert

Das Bundesverbraucherministerium setzt die Förderung biogener Schmierstoffe und Hydraulikflüssigkeiten bis Ende 2006 fort. Dem Antrag auf Verlängerung des ursprünglich bis zum 31. Dezember 2004 befristeten Förderprogramms habe die EU-Kommission jetzt stattgegeben, berichtet das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) in einer Pressemitteilung.  Das Förderprogramm wird durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) umgesetzt und deckt Teile der Mehrkosten beim Einsatz biogener Schmierfette, Hydraulik-, Motor- und Getriebeöle ab. Bereits über 10 000 Maschinen und Anlagen seien im Rahmen dieses Programms bislang auf umweltfreundliche Bioöle umgerüstet.

Antragsberechtigt sind private und gewerbliche Nutzer sowie kommunale Einrichtungen, die biogene Schmierstoffe und Hydraulikflüssigkeiten aus dem Produktverzeichnis der FNR, der so genannten Positivliste, einsetzen. Zirca 450 Hochleistungsprodukte auf der Basis von Pflanzenölen sind in ihr mittlerweile gelistet. Bei der Umrüstung auf biogene Hydraulikflüssigkeiten wird zusätzlich ein Festbetrag von 150 Euro gewährt. Wer eine neue Maschine von Anfang an mit biogenem Hydrauliköl ausrüstet, bekommt einen Zuschuss von 4 Euro pro Liter Bioöl. Die Umrüstung muss innerhalb von sechs Monaten nach Erhalt des Zuwendungsbescheides durchgeführt werden.

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung können abgerufen werden unter http://www.bioschmierstoffe.info

27.12.2004   Quelle: Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Umfrage: 77 % der Deutschen wollen Sonne

Sonnenwärme und Solarstrom stehen bei den Bundesbürgern hoch im Kurs. 77 Prozent würden gern in einem Haus wohnen, in dem Sonnenenergie genutzt wird. Dies ist das Ergebnis einer Repräsentativ-Umfrage des Magazins "Solarboulevard". Im Auftrag der Zeitschrift befragte der Europressedienst 1009 Menschen.  Gerade die Jüngeren sind Freunde der Solarenergie. Von den 18- bis 25-Jährigen bejahen 88 Prozent die Frage "Würden Sie gern in einem Haus wohnen, in dem Sonnenenergie genutzt wird?". Bei den 45- bis 65-Jährigen sind es rund 70 Prozent, von den über 65-Jährigen 77 Prozent. Die Sonne verbindet Männer und Frauen: Die Umfrage zeigte in dieser Frage keine bedeutsamen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Unter den Befragten waren nach dem Zufallsprinzip sowohl Eigenheimbesitzer vertreten als auch Mieter.

Unter welchen Voraussetzungen eine Solaranlage auch im Winter gute Wärme-Erträge bringt, berichtet das Verbrauchermagazin Solarboulevard in seiner am 6. Januar erscheinenden Ausgabe 1/2005.

24.12.2004   Quelle: Solarthemen/Solarboulevard   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Sendung mit der Maus: Sachgeschichte "Sonnenenergie" auf DVD erhältlich

Sonnenenergie auf DVD.
Sonnenenergie auf DVD.

Die lehrreiche und sehenswerte Sachgeschichte der "Maus" zum Thema Sonnenenergie wurde mit dem Deutschen Solarpreis 2004 ausgezeichnet. Dr. Martin Hundhausen vom Institut für Technische Physik der Universität Erlangen-Nürnberg erhielt den Preis für seinen Beitrag zu einem Film über Photovoltaik in der „Sendung mit der Maus, der nun auch als DVD zu erwerben ist.  Dr. Hundhausen hatte den WDR zu einem Beitrag über Photovoltaik angeregt und mit seinem Fachwissen geholfen, das Manuskript in eine physikalisch und didaktisch wertvolle Form zu bringen. Die Sendung wurde von Armin Maiwald, dem Produzenten der „Sendung mit der Maus“, auf DVD als Sachgeschichte herausgegeben. Mit einer Zusatzlizenz kann die "Lehreinheit" auch im Schulunterricht genutzt werden.

"In dem Beitrag wird nicht nur erklärt wie Solarzellen hergestellt werden, sondern es wird verständlich vermittelt wie aus Sonnenlicht Strom hergestellt wird. Dabei bleibt es nicht bei rein technischen Erklärungen, vielmehr wird das Potenzial der Solarenergie insgesamt hervorgehoben. Wir hoffen, dass in Zukunft die Erneuerbaren Energien noch stärker zum Thema des Schul- und Kinderfernsehens werden. Dazu hat das Engagement von Herrn Dr. Hundhausen einen Beitrag geleistet", würdigte die EUROSOLAR-Jury die Arbeit des Preisträgers.


Die DVD beantwortet die Frage, woraus das Sonnenlicht besteht und was die Teilchen machen. Sie zeigt, wie man aus Sand reines Silizium gewinnt und wie aus reinem Silizium eine Siliziumscheibe hergestellt wird, der "Wafer". Die Sachgeschichte veranschaulicht, wie der Strom in der Solarzelle entsteht und wie man ihn herausbekommt. Die DVD begleitet die Fertigung eines Solarmoduls und zeigt Anwendungsbeispiele.

Die "Maus"-DVD, Spieldauer zirka 30 Minuten, ist erhältlich im BINE Informationsdienst




15.12.2004   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BINE Informationsdienst; Foto: Quaschning
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Jürgen Trittin startet Klimaforschung per Linienflug

Bundesumweltminister Trittin weihte am 13.12.2004 auf dem Flughafen Frankfurt/Main das per Linienflug betriebene europäische Klimaforschungsprojekt CARIBIC ein. Der erste Flug des mit Messgeräten ausgerüsteten Lufthansa-Airbus A340-600 brachte den Minister am Abend nach Buenos Aires zur 10. Weltklimakonferenz. Trittin: "Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag, um die sehr komplexen Prozesse der Klimaänderung aufzuklären. Solche Erkenntnisse können ausschlaggebend sein, wenn wir den Klimaschutz voranbringen wollen."   Unter der Federführung des Max-Planck-Instituts für Chemie soll ein "fliegendes Labor" über mehrere Jahre die Zusammensetzung der Erdatmosphäre sowie die dortigen chemischen Prozesse detailliert untersuchen. Die Abkürzung CARIBIC steht für Civil Aircraft for the Regular Investigation of the Atmosphere Based on an Instrumented Container (Zivilflugzeug für die systematische Erforschung der Atmosphäre mit Hilfe eines Messcontainers).


Interkontinentalflüge zwischen Troposphäre und Stratosphäre

Das weniger als 50 cm große Messgerät am Bauch des Airbus ist mit einer Kamera, Teleskopen und Sammelrohren ausgestattet und mit einem Messcontainer von mehr als einer Tonne Gewicht im vorderen Laderaum verbunden. Es wird auf Langstrecken- und Interkontinentalflügen Treibhausgase, Wasserdampf, Ozon, Stickoxide, Quecksilber, Kohlenmonoxid und zahlreiche weitere Gase in der Atmosphäre sammeln und untersuchen. Auch Aerosole sollen gemessen werden, die eine wichtige Rolle bei der Wolkenbildung spielen und den Strahlungshaushalt der Atmosphäre beeinflussen. Dabei bewegt sich das Forschungsflugzeug auf seinen Reisen auf der für die Klimaforschung besonders interessanten Grenze zwischen Troposphäre und Stratosphäre, die je nach Breitengrad in etwa zehn Kilometer Höhe liegt. Dort sei der Einfluss der klimawirksamen Gase besonders groß, so das BMU.


Europäische Zusammenarbeit für den Klimaschutz

Trittin begrüßte, dass sich für dieses Projekt Atmosphärenforscher aus sechs europäischen Ländern – Deutschland, Schweden, Großbritannien, den Niederlanden, Schweiz und Frankreich – zusammengeschlossen haben. "Klimaschutz ist eine globale Aufgabe, die kein Land allein lösen kann. Deshalb ist es wichtig, international zusammenzuarbeiten und gemeinsam das Weltklima zu schützen“, so der Minister.



14.12.2004   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Weltweit erstes Weiterbildungszentrum für Brennstoffzellentechnologie eingeweiht

Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm.
Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm.

Ulm ist seit gut einem Jahrzehnt ein Zentrum in der Erforschung der Brennstoffzellentechnik. Doch diese Technologie soll nicht nur erforscht, sie soll auch Fachleuten vermittelt werden. Hierfür wurde im November 2004 der Neubau des "Weiterbildungszentrums Brennstoffzelle Ulm e.V." (WBZU) offiziell seiner Bestimmung übergeben, im Beisein von Staatssekretär Dr. Mehrländer und Oberbürgermeister Gönner.   Angehörige von Berufsgruppen, die in engem Kontakt zur Brennstoffzellen-Technologie stehen, werden hier praxisnah aus- und weitergebildet. Dies können Fachkräfte aus dem Handwerk oder Techniker und Ingenieure aus der Industrie sein. Das Weiterbildungszentrum hält engen Kontakt zu Hochschulen und Forschungsinstituten. Neueste Erkenntnisse der Brennstoffzellenforschung werden durch Tagungen und Experten-Runden vermittelt und dienen dem wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch unter Forschern und Entwicklern. Aber auch Schüler und die interessierte Öffentlichkeit haben die Möglichkeit, das Zentrum zu besichtigen und sich im Rahmen von "Info-Vorträgen" selbst ein Bild über den Stand der Entwicklung zu machen.


Teststände und Demonstrationsanlagen

Im Erdgeschoss betreibt das WBZU ein Brennstoffzellen-Technikum mit sieben Versuchslaboren. Diese sind mit Testständen und Demonstrationsanlagen ausgestattet und sichern so eine praxisnahe Aus- und Weiterbildung am WBZU. Anlässlich der Einweihung wurde stellvertretend ein Versuchsstand für PEFC-Brennstoffzellen des ZSW in Betrieb genommen. Im Einzelnen betreibt das WBZU Teststände für SOFC- (DLR), DMFC- (ZSW) und PEFC-Brennstoffzellen (ZSW), eine BZ-Schulungsanlage zur KWK-Demonstration (Fa. Heliocentris), einen Teststand für Nexa-Module (Fa. Ballard, Fa. Zebotec) sowie ein Modell einer 2kW-PEFC Hausenergieversorgung (Reformer: Fraunhofer ISE, Stack und Systemintegration ZSW). Neben Brennstoffzellentechnik plant das WBZU auch ein Labor mit motorisch betriebenen Mini-BHKWs aufzubauen.


Förderung durch Bund und Land

Von der Landesstiftung Baden-Württemberg wurden 3,3 Millionen Euro für den Neubau und zur Unterstützung des Betriebs des Zentrums für eine Startphase von 5 Jahren zur Verfügung gestellt. Im Rahmen eines Förderprojekts des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit wurden weitere 1,5 Millionen Euro zur Ausstattung des Technikums bereitgestellt. Die neue Technologie brauche Transparenz und Begreifbarkeit, um bei den Menschen anzukommen, betonte Dr. Horst Mehrländer, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium des Landes. Er zeigt sich davon überzeugt, "dass es sich bei der Brennstoffzellen-Technik um einen Schlüsselbaustein einer zukünftigen Energietechnik handelt". Die Brennstoffzellen-Technik werde zu einem Umbruch in der Gesellschaft führen, ist sich denn auch der Aufsichtsratsvorsitzende des WBZU und neuer Leiter des ZSW in Ulm, Prof. Dr. Werner Tillmetz, sicher. Wie alle Basisinnovationen werde sie sich erst in Nischen etablieren, bevor sie sich auf breiter Ebene durchsetze.


Weiterbildungszentrum und Brennstoffzellen-Manufaktur

Dem WBZU gehören zurzeit 35 namhafte Mitglieder aus Industrie, Handwerk sowie Forschung und Lehre an. Darunter in der Forschung führende Unternehmen wie die DaimlerChrysler AG oder der Heizungsbauer Viessmann. Neben dem Ulmer ZSW sind auch die beiden anderen in Baden-Württemberg führenden Forschungseinrichtungen, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart sowie das Fraunhofer ISE aus Freiburg Gründungsmitglieder des bereits im Sommer 2002 gegründeten gemeinnützigen Vereins. Neben Verbänden, Innungen und Ausbildungszentren ist zur Eröffnung der erste Handwerksbetrieb beigetreten. Baden-Württemberg ist das Bundesland in Deutschland, in dem am intensivsten Brennstoffzellen-Forschung betrieben wird, sagte Prof. Dr. Jürgen Garche, Vorstandsvorsitzender des WBZU. Auch vor dem weltweiten Vergleich brauche man sich nicht zu scheuen. Jürgen Garche hat das ZSW an vorderster Stelle mit aufgebaut.

Auf dem Oberen Eselsberg wächst mittlerweile ein drittes Projekt heran, das seinen Anteil leisten soll, die neue Technik in den Markt einzuführen: Die Ulmer Brennstoffzellen-Manufaktur GmbH (UBzM) - ein Gemeinschaftswerk des ZSW und der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU). "Diese Manufaktur ist nötig, um das, was als Prototyp im ZSW gebaut wird, zur Serienreife zu führen", betonte Oberbürgermeister Ivo Gönner. Durch die direkte Nachbarschaft von Manufaktur (UBzM) und Weiterbildungszentrum (WBZU) zum Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung (ZSW) gehen Forschung, Produktion und Bildung Hand in Hand.


14.12.2004   Quelle: WBZU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WBZU.

 

Westerwälder Holzpellets GmbH: bundesweite Versorgungsstruktur für Holzpellets aufgebaut

Gespeicherte Sonnenenergie: Holzpellets als Alternativbrennstoff.
Gespeicherte Sonnenenergie: Holzpellets als Alternativbrennstoff.

Die jährlich wachsende Zahl der Holzpelletsheizungen beflügelt die Nachfrage nach den umweltfreundlichen Pellets, steigende Öl- und Gaspreise tragen ihren Teil dazu bei, den Einsatz der kleinen Holzpresslinge so attraktiv wie nie zuvor zu machen. Die Westerwälder Holzpellets GmbH (mit Sitz in Langenbach im Westerwald / Rheinland-Pfalz) und deren Bremer Beteiligungsgesellschaft VIS NOVA Trading GmbH haben die ruhigeren Sommermonate genutzt, um pünktlich zur Wintersaison eine flächendeckende Versorgungsstruktur für Deutschland aufzubauen.  

Eine flächendeckende Versorgung mit dem Alternativbrennstoff Holzpellets sei Grundlage für den Auf- und Ausbau eines alternativen Brennstoffmarktes, so die Westerwälder Holzpellets GmbH in einer Pressemitteilung. Entlang der deutschen Binnenwasserstraßen seien zahlreiche Verteilerdepots eingerichtet und befüllt worden. Von Bremen an der Weser über die Rheinschiene nach Kehl, sowie entlang dem Main-Donau-Kanal, können sich Pelletshändler mit DIN Plus zertifizierten Holzpellets eindecken, so das Unternehmen. Der Endverbraucher könne sich so über ein wachsendes Angebot und Versorgungssicherheit freuen. Für den Großverbraucher bestehe die Möglichkeit, sich mit einer Industrieversion des Holzbrennstoffs noch besser und effizienter versorgen zu lassen.


Brennstoff für Privathaushalte und Gewerbe

Holzpellets werden aus naturbelassenen, frischen Holzspänen hergestellt.
Sie haben einen definierten Heizwert von zirka 5 Kilowattstunden pro Kilogramm (kWh/kg). Neben dem Einsatz in speziell abgestimmten Holzpellets-Zentralheizungen und –Öfen werden heutzutage auch zahlreiche Hackschnitzel-Heizungsanlagen angesichts geringerer Betriebskosten und des genormten Heizwertes sowie der damit verbundenen Sicherheit mit Holzpellets versorgt. Schreinereien und Holzverarbeiter nutzen Holzpellets, um eigene Brennstoffdefizite auszugleichen und sind so auch in der Lage, Nachbarbetriebe ganzjährig mit Wärme zu versorgen. In Anbetracht von hohen Energiepreisen für Gas und Öl kann die Wärme aus Holz einen großen Beitrag zur Kostensenkung leisten.



14.12.2004   Quelle: Westerwälder Holzpellets GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Westerwälder Holzpellets GmbH.

 

Erdwärme bietet neue Chancen für Brandenburgs Kommunen

Bohrarbeiten für eine 2.500 m-Erdsonde in Aachen.
Bohrarbeiten für eine 2.500 m-Erdsonde in Aachen.

Brandenburg bietet dank seiner ausgedehnten Thermalwasserressourcen ausgezeichnete Möglichkeiten für die Nutzung der Geothermie. Aus diesem Grunde hatte die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen zu einem Workshop in die IHK nach Potsdam geladen. Unter dem Titel "Mit Energie in die Zukunft - Erdwärme bietet neue Chancen für Brandenburgs Kommunen" moderierte der forschungspolitische Sprecher der Fraktion, Hans-Josef Fell, die Veranstaltung und betonte in seinem Eingangsstatement die Endlichkeit fossiler Ressourcen sowie den sich immer deutlicher abzeichnenden Klimawandel.   Lediglich erneuerbare Energien seien in der Lage, die daraus entstehenden Herausforderungen zu meistern. Im Ausbau der Geothermie sieht Fell einen entscheidenden Lösungsansatz.


99 % der Erde sind heißer als 1000 Grad Celsius

Werner Bußmann von der Geothermischen Vereinigung stellte die Entwicklung der Erdwärmenutzung in Deutschland vor und unterstrich, dass erst durch die veränderten politischen Rahmenbedingungen der vergangenen Jahre eine wirkliche Chance bestehe, die weitere Entwicklung voranzutreiben. Nun könne man endlich davon ausgehen, dass auch die Geothermie zu einer ernsthaften Größe unter den erneuerbaren Energien im Besonderen und zur Energieversorgung im Allgemeinen heranwachsen werde. In der Vergangenheit seien die Potenziale oft schon allein deswegen unterschätzt worden, weil man kaum erkannt habe, auf welch heißem Planeten wir tatsächlich leben. "99 % der Erde sind heißer als 1000 °C", so Bußmann. Brandenburg verfüge mit der Tiefen- Erdwärmesonde in Prenzlau, dem geothermisch versorgten Thermalbad in Templin und dem in der Entwicklung befindlichen Vorhaben in Neuruppin bereits über einige interessante Standorte.


Projekte in Brandenburg und im gesamten Bundesgebiet

Dr. Ernst Hünges vom Potsdamer GeoForschungsZentrum stellte mit dem Forschungsprojekt in Groß Schönebeck, einen jener Standorte vor, an dem derzeit Verfahren entwickelt werden, mit denen die Nutzung der sauberen Energie aus der Tiefe künftig überall erschlossen werden soll. In einer mehr als 4000 m tiefen, ehemaligen Gasbohrung wird intensiv daran gearbeitet, in heißen Sandsteinschichten mittels hydraulischem Druck Fließwege für im Untergrund vorhandenes Wasser zu schaffen, das erhitzt, an der Oberfläche zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Die bisherigen Testreihen verlaufen laut Dr. Hünges sehr erfolgreich, so dass von Brandenburg ausgehend, wichtige Impulse für den weiteren Ausbau der Geothermie erwartet werden könnten.

Die ENRO GeothermieEntwicklung GmbH mit Sitz im brandenburgischen Ludwigsfelde will geothermische Kraftwerke nicht nur im eigenen Bundesland errichten. Derzeit befasse man sich unter anderem mit Möglichkeiten, den Investitionsaufwand solcher Anlagen zu reduzieren, wie Wulf Brand in seinem Vortrag darstellte. Den größten Kostenfaktor stellen die Tiefbohrungen dar. Diese soll durch eine weiterentwickelte Richtbohrtechnik so optimiert werden, dass Kraftwerke künftig standardisiert, quasi "im Konvoi" errichtet werden können. Zur Erschließung von Erdöl- und Erdgasfeldern würden solche Verfahren bereits angewandt, so Brand.


Erfolgsmodelle Unterhaching und Neustadt-Glewe

Am Beispiel des erfolgreichen Vorhabens in Unterhaching zeigte Anton Berger vom Nürnberger Wirtschaftsberatungsunternehmen Rödl & Partner, die Notwendigkeit eines präzisen Projektmanagements. In der Vergangenheit hätte bei der Entwicklung geothermischer Anlagen oft zu sehr die Technik im Vordergrund gestanden, während man die wirtschaftliche Seite nicht ausreichend betrachtet habe. Er plädierte ausdrücklich für eine durchgeplante, strukturierte und juristisch klare Vorgehensweise. Eines der Haupthindernisse eines stärkeren Ausbaus geothermischer Lösungen sah er in geologischen Risiken. Man bemühe sich diese Barriere zu beseitigen. Mit einer weltweit erstmaligen privatwirtschaftlichen Versicherung habe man im Fall Unterhaching dieses Problem in den Griff bekommen können.

Anhand des geothermischen Heizwerks in Neustadt-Glewe illustrierte Dr. Peter Seibt vom Planungsunternehmen Geothermie Neubrandenburg GmbH (GTN), die technischen und geologischen Rahmenbedingungen für hydrothermale Geothermie-Projekte. In der Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern versorgt ein Erdwärme-Heizwerk rund 2000 private und einige Gewerbekunden mit umweltfreundlicher und emissionsfreier Wärme aus der Tiefe. In dieses System integriert ist Deutschlands erstes Geothermie-Kraftwerk. Die Energiequelle wurde durch eine so genannte Dublette erschlossen, d. h. durch ein System aus zwei Bohrungen: die eine fördert das heiße Wasser an die Oberfläche, mit der anderen wird es ausgekühlt wieder in den Untergrund verpresst.

Die Frage, wie lange ein solches Systeme genutzt werden könne, beantwortete Seibt mit neuen Berechnungen aus dem Neustadt-Glewener Projekt. Als Planungsgrundlage galt, dass eine solche Dublette über eine Dauer von mindesten 30 Jahren betrieben werden sollte. Erst dann dürfe das ausgekühlte Wasser die Temperaturen im Bereich der Förderbohrung soweit abgesenkt haben, dass ein wirtschaftlicher Weiterbetrieb an dieser Stelle nicht mehr möglich wäre. Die jüngsten Berechnungen von GTN in Neustadt-Glewe zeigten, dass hier von weitaus längeren Zeiträumen auszugehen ist.



14.12.2004   Quelle: Geothermische Vereinigung e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RWTH Aachen.

 

Stadt San Francisco betreibt 675 kW-Solarstromanlage

PV-Anlage auf dem Moscone Center in San Francisco (Bildmitte, vorne).
PV-Anlage auf dem Moscone Center in San Francisco (Bildmitte, vorne).

Die Photovoltaikanlage auf dem Moscone Center ist San Franciscos erster großer Schritt in Richtung emissionsfreier Energieversorgung, bei dem gleichzeitig Arbeitsplätze geschaffen wurden und die Wirtschaft angekurbelt wurde. Mit der 5.400 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage besitzt San Francisco eine der größten kommunalem Solarstromanlagen des Landes.   Die auf dem Dach des Moscone Center erzeugte Elektrizität entspricht zusammen mit den Einsparungen aus Maßnahmen zu Steigerung der Energieeffizienz in etwa dem Stromverbrauch von 8.500 Haushalten. Im Jahr 2001 hatte San Francisco einen Plan zum Ausbau der Photovoltaik und weiterer Techniken zur Nutzung erneuerbarer Energien beschlossen.

Die Solarstromanlage des Moscone Center basiert auf der PowerGuard® Technik der PowerLight Corporation, einem leichten gebäudeintegrierten Photovoltaiksystem, das über der Dachabdeckung montiert wurde. Neben der Solarstromproduktion dient die Photovoltaikanlage zum Schutz vor UV-Strahlung und zur Isolierung des Gebäudes. Das senke die Kosten für Heizung uns Kühlung und verlänger zudem die Lebensdauer des Dachs, so PowerLight.

Das Energieprojekt des Moscone Center verbindet die Solarstromproduktion mit Energieeffizienz-Maßnahmen. Die Solarstromanlage hat eine Spitzenleistung von 675 Kilowatt (kWp). Die Investition in Solartechnik und Energie-Effizienz lohnt sich wirtschaftlich und ökonomisch. Durch die Senkung des Verbrauchs an Elektrizität aus fossilen Energiequellen erspart San Francisco der Umwelt in den kommenden 30 Jahren rund 35.000 Tonnen des Treibhausgases CO2, heißt es in einer Pressemitteilung der PowerLight Corporation.

13.12.2004   Quelle: PowerLight Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PowerLight Corporation.
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Übertragungsnetzbetreiber verwirklichen Online-Verteilung der Windenergie mit Hilfe von ISET-Modellen

In der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wurden wichtige Änderungen bei der Integration des Stroms aus regenerativen Energien in das deutsche Versorgungssystem vorgenommen. So sind die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) verpflichtet, die in ihrer Regelzone aufgenommene Strommenge unverzüglich untereinander auszugleichen. Damit soll sichergestellt werden, dass sich der Aufwand zur Systemintegration entsprechend dem Anteil des jeweiligen ÜNB am gesamten Stromabsatz „gleichmäßig“ verteilt, vor allem bei der schwankenden Windenergie.  Die entsprechenden Verfahren zur Umsetzung wurden von den vier großen Netzbetreibern E.ON Netz, Vattenfall Europe Transmission, RWE Transportnetze Strom und EnBW Transportnetze in enger Zusammenarbeit mit dem Kasseler Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) entwickelt und bereits zum 1. September 2004 umgesetzt. Im Rahmen eines ersten Treffens zwischen ISET und den ÜNB wurden die Erfahrungen mit dem Verfahren ausgetauscht sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung der implementierten Modelle vereinbart.


Verfahren garantiert den unmittelbaren Austausch

Das angewendete Verfahren berücksichtigt die jeweiligen datentechnischen Voraussetzungen und garantiert den gesetzlich geforderten zeitnahen Energieaustausch. Es umfasst die Windleistungs-Prognosedaten für den Folgetag, die online berechnete tatsächliche Windeinspeisung und die daraus abgeleitete Strommenge zum Austausch zwischen den Regelzonen. Zur besseren Planung der Regel- und Reserveleistung der Netzbetreiber werden die Folgetagsprognosen der zu erwartenden Windeinspeisung herangezogen. Als Basis dazu dient ein vom ISET entwickeltes Prognosemodell. Das Modell berechnet den zeitlichen Verlauf der eingespeisten Windleistung in den einzelnen Regelzonen mit Hilfe von so genannten Künstlichen Neuronalen Netzen und gestützt auf Wetterprognosen. Der unverzügliche Ausgleich der Strommengen erfolgt auf Basis von 15-Minuten-Werten, die mit dem ISET-Modell zur Online-Erfassung der Windeinspeisung ermittelt und zwischen den jeweiligen Leitsystemen übertragen werden. Das ISET-Modell berechnet dabei die aktuelle Windeinspeisung für die jeweilige Regelzone aus online gemessenen Windparkleistungen.


Wichtiger Schritt zur Systemintegration der Windenergie

Neben der Gesamtleistung der Windeinspeisung in der jeweiligen Regelzone wird darüber hinaus der vom jeweiligen ÜNB zu tragende Anteil (EEG-Anteil) übermittelt. Dieser Anteil wird entsprechend dem quartalsweise zwischen den ÜNB vorab festgelegten Verhältnis der zu erwartenden Stromabgabe in der einzelnen Regelzone zum erwarteten Gesamtabsatz in Deutschland ermittelt. Jeder ÜNB muss in seinem EEG-Bilanzkreis nur den Windanteil berücksichtigen, der seinem Anteil am gesamten Stromabsatz in Deutschland entspricht. Damit wird der Aufwand zur Systemintegration der Windenergie entsprechend dem Anteil des jeweiligen ÜNB am gesamten Stromabsatz „gleichmäßig“ verteilt. Mit diesem Verfahren sei ein wichtiger Schritt zur weiteren Integration der Windenergie in die elektrische Energieversorgung vollzogen, so das ISET in einer Pressemitteilung.

13.12.2004   Quelle: ISET   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Hans Kronberger: Auftakt zu Österreichs Umstieg auf 100 Prozent saubere Stromversorgung

100 % Ökostrom für Österreich.
100 % Ökostrom für Österreich.

"Es gilt, mit vereinten Kräften die 100 % saubere Stromversorgung Österreichs einzuleiten. Der Weg dorthin ist keine technische Angelegenheit, sondern eine Frage von Bewusstsein, Herz und Hirn. Der Durchbruch muss in den Köpfen der Menschen stattfinden". Das erklärte der Europaparlamentarier Dr. Hans Kronberger anlässlich der Präsentation einer neuen Broschüre. Es gehe darum, zu erkennen, dass erstens dringender Handlungsbedarf bestehe und zweitens der völlige Umstieg auf saubere Energieträger ein faszinierendes Erlebnis sei, das die Welt nachhaltig verändern werde. 
Erste Aktivität für eine saubere Zukunft

Die neue Broschüre "Sauberer Strom ohne Ende" strebt an, die erneuerbaren Energien in kompakter und verständlicher Weise darzustellen und bewusst zu machen, dass Österreich es in den nächsten 20 Jahren tatsächlich schaffen könne, seinen Strombedarf ausschließlich aus erneuerbarer Energie zu decken. Die dafür nötige Energiemenge ist laut Kronberger "bereits x-fach vorhanden".

Der bewusste Umgang mit Energie und die Wahl eines sauberen Stromanbieters böten jedem Österreicher die Möglichkeit selbst aktiv zu werden. Je mehr Menschen auf Naturenergie umsteigen würden, desto mehr sauberer Strom müsse produziert werden und desto geringer werde auch der Anteil an fossiler und atomarer Energie im österreichischen Stromnetz, so Kronberger.

BROSCHÜRE Dr. Hans Kronberger Sauberer Strom ohne Ende - Die Chance für Österreich Uranus Verlag - ISBN 3-901626-44-1 - V-Preis Euro 2,00:
Die Deutsche Umwelthilfe würdigt mit dem Umwelt-Medienpreis publizistische Leistungen von Journalisten, Verlegern oder Autoren für Natur und Umwelt. Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum neunten Mal vergeben.

01.12.2004   Quelle: ZDF   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

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