Solar News Archiv Januar 2005

 


 

Branchenstudie bewertet Phönix SonnenStrom AG: "hohes Potenzial"

Die Phönix SonnenStrom AG wurde erstmals nach ihrem Börsengang im November 2004 in einer Branchenstudie beurteilt. Der Analyst Hilmar Platz sehe darin die Gesellschaft mit hohem Potenzial, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Solaraktien-Studie „Wachstumsmarkt Photovoltaik“ kann direkt über den ÖKO-INVEST-Verlag bezogen werden.  In Einzelanalysen werden darin die sechs deutschen börsennotierten Aktiengesellschaften der Photovoltaikbranche vorgestellt, die auch im internationalen PHOTON-Photovoltaik-Aktienindex (PPVX) vertreten sind. Daneben berichtet die Studie über die Entwicklung der Branche und ausgewählte, nicht börsennotierte Solar-Unternehmen. Den Auszug über die Phönix SonnenStrom AG stellt das Unternehmen zur Verfügung auf seinen Internetseiten unter www.SonnenStromAG.de.

Die Phönix SonnenStrom AG aus Sulzemoos bei München plant und baut Photovoltaik Großkraftwerke und bietet über ihre Tochtergesellschaft Phönix Projekt & Service AG umfassende Dienstleistungen für SonnenFonds an. Daneben ist sie tätig im Fachgroßhandel für SonnenStrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Komponenten. Das Unternehmen ist in Deutschland an vier Standorten vertreten, arbeitet mit etwa 500 nationalenVertriebspartnern zusammen und verfügt über ein europaweites Händlernetzwerk.

Die Aktien der Phönix SonnenStrom AG (ISIN DE000A0BVU93) werden seit dem 18.11.2004 im Freiverkehr der Börsen München, Frankfurt a. M., Berlin / Bremen und Stuttgart gehandelt.

31.01.2005   Quelle: Phönix SonnenStrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Statistisches Bundesamt: 9,2% höhere Erlöse bei Stromversorgern im Jahr

Im Jahr 2003 sind, wie schon in den beiden vorangegangenen Jahren, die Durchschnittserlöse der Stromversorger gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, lag der vorläufige Durchschnittserlös aus der Abgabe von Strom an Endverbraucher im Jahr 2003 bei 8,78 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Das seien 9,2% mehr als im Vorjahr, aber 6,7% weniger als 1991.  Den niedrigsten Durchschnittserlös dieses Beobachtungszeitraumes hätten die Elektrizitätsversorgungsunternehmen im Jahr 2000 mit 7,43 Cent/kWh erzielt.


Tarifkunden zahlten mehr als Sondervertragskunden.

Die Sondervertragskunden in Industrie und Gewerbe - sowie seit Beginn der Liberalisierung im Jahr 1998 in geringem Umfang auch private Haushalte mit entsprechend hohem Stromverbrauch – zahlten 2003 im Schnitt mit 6,28 Cent/kWh 11% mehr als im Vorjahr, aber 19% weniger als 1991,so das Statistische Bundesamt. Bei den Tarifkunden erlösten die Versorger 2003 mit 13,61 Cent/kWh im Schnitt einen wesentlich höheren Betrag als bei den Sondervertragskunden. Dieser Durchschnittserlös lag damit um 8% höher als 2002 und um 15% höher als 1991.

Insgesamt gaben die Versorger im Jahr 2003 an Endverbraucher 483,3 Milliarden kWh Strom ab, 0,3% mehr als im Vorjahr und 16% mehr als 1991. Die privaten Haushalte hatten mit 138,5 Mrd. kWh einen Anteil von 29% am Gesamtabsatz und stellten mit 84% die größte Gruppe unter den Tarifkunden. Hauptabnehmer von Strom waren jedoch die Sondervertragskunden mit 318,5 Mrd. kWh, das waren zwei Drittel der Gesamtabgabe an Endverbraucher.

In den Erlösen sind neben Arbeits-, Leistungs- und Verrechnungsentgelten auch Netznutzungsentgelte, Stromsteuer sowie Ausgleichsabgaben nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz enthalten, jedoch nicht die Mehrwertsteuer und rückwirkende Stromsteuerrückerstattungen. Die Erlöse beschreiben entsprechend nur die Einnahmeseite der Stromversorger und dürfen nicht mit deren Gewinn gleichgesetzt werden.




31.01.2005   Quelle: Statistisches Bundesamt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solare Umweltwand: Transparente Wärmedämmung zur Energieeinsparung

Solare Umweltwand als Fassadendämmsystem.
Solare Umweltwand als Fassadendämmsystem.

Einfach, dauerhaft, und ohne Wartung – dafür steht die „Solare Umweltwand“ mit zwei Systemen: Als Teil der Fassadendämmung wandelt sie Sonnenwärme in Heizenergie um; als lichtdurchlässige Fassadenkonstruktion sorgt sie für blendfreie Räume. Zur Messe Bau 2005 startet der Fachverband Transparente Wärmedämmung (FV TWD) eine umfassende Kampagne. "Die Solare Umweltwand ist marktreif und gehört in jedes Energiekonzept", stellt Verbands-Geschäftsführer Dr. Werner Platzer fest. 

Die Solare Umweltwand komme oft ohne Verschattungsanlage aus und nahezu ohne Kunstlicht. Die Energiebilanz unterbiete die Grenzwerte der Energieeinsparverordnung (EnEV) klar, so der FV TWD. Mit der Solaren Umweltwand stehen laut FV TWD neue Konstruktionen bereit, die Sonnenenergie nutzen und dadurch weniger fossile Energien verbrauchen. Sie ergänze Solarthermie und Photovoltaik als "dritte Kraft der Sonne", so Platzer.

Zwei Haupt-Funktionsprinzipien seien auf dem Markt präsent: Zum einen erziele die TWD als Teil der Fassadendämmung zusätzliche Solarwärmegewinne ("Umweltwand mit Sonnentank") zum anderen steuere sie das einfallende Licht, wenn sie in eine Funktions-Fassade im Büro- und Objektbau integriert wird ("Umweltwand mit Tageslichtgewinn"). Beide Konstruktionen kommen laut FV TWD ohne zusätzliche Installationen aus und sind nach dem Einbau sofort einsatzfähig. Sie nutzen die Sonne als Licht- und Wärmequelle, benötigen aber keine Energiewandler oder -träger. "Entwicklungstechnisch High-Tech, anwendungstechnisch Low-Tech" – bringt es der Fachverband auf eine Formel.


Umweltwand mit Sonnentank oder Tageslichtgewinn

Die Sonnenstrahlen der tief stehenden Wintersonne dringen durch die transparente Wärmedämmung und treffen auf eine massive Wand. Diese erwärmt sich und gibt die Wärme an den Wohnraum ab - unabhängig vom Baustoff (z. B. Ziegel, Kalksandstein oder Beton). Optimal geeignet sind Wände mit hoher Rohdichte. Nebeneffekte der "warmen Wände": Das Raumklima verbessert sich, Menschen empfinden die Strahlungswärme im Vergleich zur Konvektionswärme von Heizkörpern als angenehmer. Zudem sind warme Wände trocken und so weniger gefährdet, dass sie Schimmel befällt. Die Systeme gibt es als Vorhangfassade oder als Teil eines geklebten Verbundsystems. Damit es im Sommer in den Räumen nicht zu heiß wird, reflektieren spezielle Strukturen an der TWD-Oberfläche Sonnenstrahlen bei hohen Einfallwinkeln. Eine Alternative sind Elemente, die ein Gebäude einhüllen, ohne dass sie Wärme übertragen. Allerdings erwärmt sich das System selbst und wirkt so wie ein Wärmeschleier. Dieser blockiert die Transmission der Raumwärme nach innen.

Transparent, aber nicht durchsichtig - so bieten sich die Tageslichtsysteme für den Objekt- und Gewerbebau an. Durch ihren Aufbau gelangt Tageslicht in die Räume, allerdings diffus und sehr harmonisch, ohne Schlagschatten. Daher ist es in diesen Gebäuden angenehm hell. Scheint über den ganzen Tag das Licht gleichmäßig, führt dies beispielsweise zu idealen Arbeitsbedingungen in Werkhallen (TWD im Sheddach) oder in Museen zu konstant störungsfreier Präsentation der Exponate. Lampen und Leuchten können länger aus bleiben (weniger Stromverbrauch), Verschattungsanlagen werden seltener notwendig. Die Tageslichtsysteme kombinieren zudem einen guten U-Wert mit einem niedrigen g-Wert. Dadurch dämmen sie im Winter effektiv die Raumwärme und verringern im Sommer die Überhitzung durch die Sonne.


"Erste Wahl im Solar-Mix"

Die Solare Umweltwand ergänzt die Solarthermie und Photovoltaik, so der FV TWD. "Zwei spezielle Argumente machen die Solare Umweltwand allerdings zur ersten Wahl: Erstens lassen sich die Systeme einfach mit der ohnehin notwendigen Dämmung oder in die Glasfassade einbauen. Zusätzliche Installationsarbeiten entfallen. Zweitens fällt anschließend nahezu keine Wartung oder Pflege an", stellt Dr. Platzer fest.


Weniger Öl, weniger CO2

Der Energieverbrauch hängt zwar immer vom Objekt und vom Verhalten der Bewohner ab. Als Kalkulationsgrundlage nennt der Fachverband 10 bis 13 Liter Öl-Ersparnis pro Jahr und Quadratmeter Umweltwand. Das entspricht etwa 13 bis 17 Kubikmeter Kohlendioxidgas. Dr. Platzer: "Schon bei einem Einfamilienhaus ergibt sich ein zusätzliches Einsparpotenzial gegenüber dem EnEV-Standard von 225 Kubikmeter Kohlendioxid pro Jahr – sogar mehr als 900 Kubikmeter sind möglich". Das entspreche etwa 450 bis 1.800 Kilogramm. Der Bund fördert Sanierungen (beispielsweise über die KfW), wenn Mindest-Umweltschutz-Werte erreicht werden. Die Umweltwand kann laut Fachverband in diesen Nachweis entsprechend einfließen.

31.01.2005   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FV TWD.

 

Universität Kassel: Neuer Masterstudiengang "Regenerative Energien und Energieeffizienz"

Aus dem bundesweit einzigartigen Spektrum umweltwissenschaftlicher Kompetenzen der Universität Kassel heraus wurde jetzt ein Masterstudiengang "Regenerative Energien und Energieeffizienz" eingerichtet. Das berichtet die Universität in einer Pressemitteilung. Der bereits akkreditierte, interdisziplinäre und forschungsorientierte Masterstudiengang startet zum Sommersemester 2005.  Der Studiengang ist im Fachbereich Maschinenbau angesiedelt, bezieht aber Inhalte aus den Fachbereichen Elektrotechnik/Informatik, Bauingenieurwesen, Ökologische Agrarwissenschaften und Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung (asl) ein. Er richtet sich an in- und ausländische Absolventinnen und Absolventen von Bachelor-, Fachhochschul- bzw. Diplom I-Studiengängen der Ingenieurwissenschaften und der Physik.

Das interdisziplinäre Curriculum ist darauf ausgerichtet, Fragen aus dem Gebiet der regenerativen Energien und der Energieeffizienz mit wissenschaftlichen Methoden und in fächerübergreifender Kooperation zu bearbeiten. Studienschwerpunkte sind Windenergie, Biomassenutzung, Photovoltaik, Solarthermie, Rationelle Energienutzung und effiziente Energiewandlung außerdem Thermodynamik / Wärmeübertragung sowie Elektro- und Systemtechnik. Bewerbungsschluss für das Sommersemester 2005 ist der 01.03.2005; für das Wintersemester 2005/2006 sind Bewerbungen möglich bis zum 15.07.2005

Nähere Informationen zum Aufbau des Studiengangs und den Bewerbungsbedingungen sind verfügbar unter http://www.energie.uni-kassel.de.

Bewerbungen per E-mail an mailto:Info-REE@eecs.uni-kassel.de


31.01.2005   Quelle: Universität Kassel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Kassel.

 

Magnetek-Wechselrichter ab Frühjahr in Europa erhältlich

Aurora Outdoor-Wechselrichter.
Aurora Outdoor-Wechselrichter.

Ab dem Frühjahr 2005 will der italienische Hersteller Magnetek S.p.A. europäische Versionen der netzgekoppelten Wechselrichterserie "Aurora" (italienisch für Sonnenaufgang) anbieten. Die Geräte haben Wechselstrom-Nennleistungen von 2 und 3,6 Kilowatt (AC). 

Der MPP-Bereich liegt nach Angaben des Herstellers zwischen 90 und 580 Volt. Die Wechselrichter eignen sich wahlweise für die Innen- oder die Außenanwendung. Magnetek setzt auf das transformatorlose Konzept, denn dadurch würden die Wechselrichter Wirkungsgrade von bis zu 96 Prozent erreichen. Die Geräte seien extrem leicht: die Indoor-Version wiege nur 7,5 Kilogramm, die Outdoor-Version bringe es auf 14 Kilogramm. Das LCD-Display ist bei allen Modellen bereits integriert. Zusätzlich verfüge die Indoor-Version standardmäßig über einen integrierten Datenlogger sowie RS 232- und RS 485-Schnittstellen.


Höhere Erträge, Längere Lebensdauer

Der maximale Arbeitspunkt (MPP) wird laut Magnetek S.p.A. in weniger als zwei Sekunden gefunden. Die größeren Geräte verfügen über zwei MPP-Tracker, um auch bei problematischen Solargeneratoren den optimalen Arbeitspunkt zu finden. Bei kleinen Netzstörungen trenne sich der Wechselrichter nicht vom Netz – all dies führe zu höheren Erträgen. "Wir sind davon überzeugt, dass unsere Wechselrichter 25 Jahre lang halten" erklärt Marketing-Direktor Raffaele Salutari. "Wir rechnen mit einer Ausfallrate von lediglich 0,15 Prozent." Um die Lebensdauer der Geräte zu erhöhen, habe Magnetek die Anzahl der Elektrolytkondensatoren reduziert. "Sie bilden die störanfälligste Komponente eines Wechselrichters. Denn bei hohen Temperaturen trocknet der Elektrolyt mit der Zeit aus", erklärt Sauro Macerini, leitender Ingenieur bei Magnetek. Zur Filterung des Stroms würden daher Keramik- und Folienkondensatoren verwendet.


Magnetek will Nummer 1 in Deutschland werden

"In Europa ist Deutschland für uns der wichtigste Markt", sagt Raffaele Salutari. "Dort wollen wir rund 80 Prozent unserer europäischen Geräte verkaufen und spätestens 2008 der neue Marktführer sein." 2008 will Magnetek in Europa und den USA einen Marktanteil von 30 bis 40 % erreichen. Die italienische Magnetek S.p.A. gehört zur Magnetek-Gruppe. Der Elektronikkonzern wurde 1984 in Los Angeles gegründet. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben rund 1.500 Mitarbeiter auf drei Kontinenten (Europa, Amerika, Asien) mit der Herstellung von Produkten für Telekommunikation, Computer und industrielle Anwendungen.

Die italienische Niederlassung begann im September 2004 mit der Herstellung von Photovoltaikwechselrichtern. Seit Oktober 2004 werden UL-zertifizierte Geräte der Aurora-Serie auf dem amerikanischen Markt verkauft. Produziert wird auf einem 15.000 Quadratmeter großen Gelände in Terranuova Bracciolini (bei Florenz). Die jährliche Produktionskapazität für Fotovoltaikwechselrichter von derzeit 300 MW könne durch den Bau weiterer Produktionslinien sehr leicht ausgebaut werden, so das Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2004 habe Magnetek einen Umsatz von 240 Millionen Dollar erreicht. Für den Vertrieb der Wechselrichter in Europa, die Kundenberatung, Logistik und Zwischenlagerung wurde 2003 die italienische Firma Gremes Distribution gegründet.





31.01.2005   Quelle: Magnetek S.p.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Magnetek S.p.A.
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ISH: Paradigma präsentiert Innovationen rund um ökologische Heiztechnik

Die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG zeigt vom 15. bis 19. März 2005 auf der ISH (Halle 9, Nr. B 87) Neuheiten aus den Produktbereichen Solarwärme, Holzpellets-Systeme und Gasbrennwert-Systeme. "Neben der Vorstellung neuer Modelle und der bewährten Produktpalette ist das AquaSystem für die solare Warmwasserbereitung eines der Highlights auf unserem Messestand", erklärt Matthias Reitzenstein, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb, das Konzept.  Einer der Schwerpunkte am Paradigma-Messestand ist das so genannte AquaSystem. Das im letzten Jahr auf den Markt gebrachte Solarwärme-System ermöglicht erstmals die einfache Installation des Kollektors ohne einen zusätzlichen Solarkreis - anstelle des bisher üblichen Glykolgemisches läuft die Anlage mit dem überall verfügbaren Medium Wasser. Der bisher übliche Speicheraustausch entfällt.


Pellets plus Sonne

Neben den Solarwärme-Produkten stellt Paradigma auf der ISH seine Holzpellets-Systeme und deren Neuerungen vor. Seit 2000 bietet Paradigma mit der Kombination aus Holzpellets-Kessel und Solarkollektoranlage ein vollständig regeneratives Heizsystem (CO2-frei und CO2-neutral) an. Pelletskessel, Pelletslager und die zugehörigen Entnahmesysteme bis hin zum Befüllsystem sind in ihrer Funktion optimal aufeinander abgestimmt. Dies sei eine hervorragende Ausgangsbasis, mit der Paradigma flexibel auf die unterschiedlichsten Anforderungen in Alt- und Neubau reagieren könne, so das Unternehmen.

Abgerundet wird der Messeauftritt mit dem Gasbrennwert-System "Modula II2. Der Kessel nutzt die Kondensationswärme des Abgases, die bei herkömmlichen Niedertemperaturkesseln durch den Schornstein verpufft. Dank der bewährten und ausgereiften Technik passt der Kessel die Heizleistung exakt an den Wärmebedarf des Hauses an. Der Modula II sei als Wandgerät leicht zu montieren. Auf den Wärmetauscher bietet Paradigma eine Gewährleistung von zehn Jahren.

30.01.2005   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Umweltzeichen "Blauer Engel" für Wärmepumpen und Mini-BHKW

SOLO Stirling 161 BHKW Modul.
SOLO Stirling 161 BHKW Modul.

Ab sofort können gasbetriebene Wärmepumpen mit dem Umweltzeichen „Blauen Engel“ ausgezeichnet werden. Die Jury Umweltzeichen habe dafür die Vergabegrundlage veröffentlicht, berichtet das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung. "Gasbetriebene Wärmepumpen helfen durch die Nutzung regenerativer Wärmequellen wie Wasser, Erdwärme oder Luft, fossile Brennstoffe einzusparen. Ich wünsche dem Blauen Engel viele neue Nutzer", sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Schon länger existiere die Vergabegrundlage für Mini-Blockheizkraftwerke (BHKW). 

Erstmals sei der Blaue Engel in dieser Produktgruppe verliehen worden. Das Umweltbundesamt übergab ihn an die SOLO STIRLING GmbH mit Sitz im baden-württembergischen Sindelfingen.

Gasbefeuerte Absorptions- und Adsorptionswaermepumpen mit einer Nennleistung von maximal 70 Kilowatt (kW) können den Blauen Engel erhalten, wenn sie die hohen Anforderungen an die eingesetzten Kältemittel und den Ausstoß an Stickoxiden (NOx) und Kohlenmonoxid (CO) einhalten. Weiterhin werden Anforderungen an die Energienutzung, den Hilfsstrombedarf und an die Bedienung gestellt.


Solo-Stirling-BHKW mit Gesamtwirkungsgrad von 98,5 %

Blockheizkraftwerk-Module (BHKW-Module) sind durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme eine effiziente Form der Energieumwandlung. "Der Blaue Engel zeigt: BHKW-Module leisten einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Energieeinsatzes und des Kohlendioxid-Ausstoßes. Zudem unterstützen sie den Ausbau einer dezentralen Energieversorgung", erläutert Gerd Billen, Vorsitzender der Jury Umweltzeichen. Dies gelte sowohl für motorisch betriebene BHKW-Module, die mit konventionellen Otto- und Dieselmotoren betrieben werden als auch für innovative Antriebskonzepte wie die Stirling-Motoren von SOLO. Das BHKW-Modul "Stirling 161 micro" erreicht laut BMU einen sehr hohen Gesamtwirkungsgrad von 98,5 Prozent und einen elektrischen Wirkungsgrad von 26,8 Prozent. Diese Werte seien in der Prüfstelle der Hochschule Reutlingen gemessen worden.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.blauer-engel.de




30.01.2005   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLO STIRLING GmbH.

 

EECH AG: 8,25% Zinsen für "Euro Anleihe Solar"

"Geld muss arbeiten", lautet das Credo eines jeden Anlageberaters. Doch die Angebotsvielfalt an Finanzprodukten sei besonders für den unerfahrenen Anleger kaum zu überblicken, so die EECH European Energy Consult Holding AG in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben ökologische und ethische Geldanlagen an, bei denen Gewinnorientierung und ökologisches Bewusstsein keine Gegensätze sein müssen.   Zum Beispiel im Bereich erneuerbare Energien - also der Energiegewinnung aus Wind, Sonne, Wasser, Biomasse oder Erdwärme. Besonders aus der Nutzbarmachung der unerschöpflichen Kräfte von Wind und Sonne haben sich laut EECH Märkte mit weltweitem Wachstum gebildet, denn einerseits gehen die fossilen Ressourcen wie Kohle und Öl bald zur Neige, gleichzeitig steigt der globale Energiebedarf weiter rasant.


Günstige Rahmenbedingungen durch den Gesetzgeber

Bereits 2001 erließ das Europäische Parlament eine Richtlinie zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen. Sie verpflichtet alle Länder der EU bis zum Jahr 2010 den Anteil der Erneuerbaren Energien von 14% (1997) auf 22% deutlich zu erhöhen. Im Zuge der Umsetzung dieser Richtlinie greifen mehr und mehr Länder die Richtlinie in ihrer Gesetzgebung auf. Ihr Vorbild: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) der Bundesrepublik. Dessen Novellierung im Juli 2004 bietet Rechtssicherheit, Abnahmegarantie und eine attraktive Vergütung für das Produkt der Zukunft: Strom aus der Kraft der Sonne.

Solarenergie ist der "globale Zukunftsmarkt schlechthin", so sehe es nicht nur Bundesumweltminister Jürgen Trittin, betont EECH in einer Pressemitteilung. Auch große Technologie-Konzerne wie BP Solar, die Shell Group, Mitsubishi Electric und Sharp hätten die Zeichen der Zeit längst erkannt und investierten Millionen in Technologie und Forschung. Der Wachstumsmarkt sei bereits eingeleitet - die Nachfrage übersteige das Angebot bei weitem.


8,25% Guthabenzinsen pro Jahr

Die expansive, europaweite Markterschließung brauche Geld, Sachverstand, Unternehmen und Menschen, so EEC Menschen, die in eine saubere Energieproduktion investieren und das Thema "Erneuerbare Energien" auch als Chance für sich selbst begreifen. Als führendes Emissionshaus im Bereich erneuerbarer Energien biete die EECH - European Energy Consult Holding AG Privatanlegern die Möglichkeit, in Form eines festverzinslichen Wertpapiers vom europäischen Wachstumsmarkt Solarenergie zu profitieren. Käufer der "Euro Anleihe Solar" (ISIN: DE000A0DLY65, Gesamtvolumen: 20 Mio. Euro) erhalten laut EECH über die Laufzeit von 6 Jahren einen festen Zinssatz von attraktiven 8,25% pro Jahr bei halbjährlicher Zinsausschüttung. Am Ende der Laufzeit erhalte der Anleger den Nennbetrag, also das komplett einbezahlte Kapital zurück. Der Rückzahlungsbetrag unterliege damit auch keinen Kursschwankungen an der Börse. Das Wertpapier kann ohne Ausgabeaufschläge bereits ab 5.000,- EUR erworben werden.

30.01.2005   Quelle: EECH AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Studie stellt Energiesparkonzepte für Gebäude auf den Prüfstand

Wer zeitgemäß und zukunftsorientiert bauen möchte, kann sich für ein Haus mit möglichst geringem Energiebedarf entscheiden. Welcher Haustyp am besten geeignet ist, zeigt eine unabhängige Studie der TU Dresden, welche die verschiedenen Energiesparkonzepte gegenüberstellt. Die wichtigsten Ergebnisse hat die Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V. (VdZ) in einer Kompaktinformation zusammengefasst.  Sie mache deutlich, dass nicht immer das technisch Machbare auch die beste Lösung für die Bewohner des Hauses sei. Neben Ökonomie und Ökologie spielen beispielsweise auch der individuelle Lebensstil oder architektonische Gestaltungsfragen eine Rolle, so der VdZ.


Wärmedämmung plus moderne Anlagentechnik

Ob Passivhaus, Niedrigenergiehaus oder 3-Liter-Haus – die moderne Architektur hat ganz unterschiedliche Konzepte hierzu entwickelt. Bauherren, die mit diesen Lösungen konfrontiert werden, sind laut VdZ oft verunsichert. Selbst Fachleute würden die komplizierten Wechselbeziehungen von Bauphysik und Lebensqualität nicht immer richtig einschätzen. Um die Diskussion zu objektivieren, hat die TU Dresden die Beziehungen zwischen Wärmedämmung, Anlagentechnik und Komfortansprüchen einer ganzheitlichen Betrachtung unterzogen. Sie vergleicht dabei vier gängige Energiesparhaus-Typen in Kombination mit zahlreichen Heiz- und Lüftungssystemen. Ein wesentliches Fazit lautet: Auch in hochwärmegedämmten Gebäuden bleibt moderne Anlagentechnik zur Heizung, Warmwasserbereitung und Wohnungslüftung unverzichtbar, um Energieeinsparpotenziale in vollem Umfang auszuschöpfen und die Anforderungen des Verbrauchers an Komfort und Wirtschaftlichkeit zu erfüllen.


Einzelexemplare der Broschüre kostenlos erhältlich

Die neue VdZ-Information "Energiesparkonzepte im Wohnungsbau" ist als anschauliche Orientierungshilfe für Bauherren konzipiert und reicht bis hin zur Checkliste, mit der künftige Hausbesitzer herausfinden können, welcher Energiesparhaus-Typ am besten zu ihnen passt. Zugleich ist die Broschüre eine Beratungshilfe für alle, die die Vorteile moderner Anlagentechnik im Dialog mit bauwilligen Kunden transparent machen möchten. Die VdZ setzt damit ihre Serie praxisorientierter Infoblätter für das Fachhandwerk zum Thema "Energieeinsparung in Gebäuden" fort. Einzelexemplare der Broschüre können kostenfrei angefordert werden
unter info@vdzev.de.



29.01.2005   Quelle: VdZ Zentralheizungswirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

IWR startet EEG-Vergütungsrechner für Windkraftanlagen

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht für die Nutzung der Windenergie differenzierte Vergütungssätze in Abhängigkeit von verschiedenen Einflussgrößen vor wie beispielsweise Windkraftanlagentyp, Nabenhöhe, Standortertrag, etc.  Das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR), Münster, bietet im Internet einen EEG-Vergütungsrechner für die Windenergie an, mit dem ein Windkraftanlagen-Betreiber beziehungsweise Investor die Vergütungshöhe berechnen lassen kann sowie den Zeitraum für den Betrieb mit der erhöhten Anfangsvergütung. Gleichzeitig wird für die angegebenen Anlagendaten der Zeitpunkt ausgegeben, von dem an nur noch die Basisvergütung gezahlt wird.


Den Windstrom-Vergütungsrechner finden Sie unter http://www.iwr.de/wind/eeg-rechner







29.01.2005   Quelle: IWR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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NaturPur Energie AG warnt: Vorsicht Stromräuber!

Heimlich, still und leise bestiehlt eine wachsende Zahl von Elektrogeräten ihre Besitzer, ohne dass diese es merken. Darauf macht der Ökostromanbieter NaturPur Energie AG mit Sitz in Darmstadt aufmerksam. Der tagtäglich in Millionen von Haushalten und Büros stattfindende "Stromklau" koste die Deutschen nach einer Berechnung des Umweltbundesamtes jedes Jahr 3,5 Milliarden Euro.   Dabei werde Energie sparen nicht nur aus Umweltgründen, sondern auch angesichts im Januar 2005 erneut gestiegener Strompreise immer wichtiger. Das Aufspüren von Stromfressern lohne sich also doppelt. Messgeräte, mit denen man die Stromräuber entlarven und damit leicht bis zu 100 Euro im Jahr sparen kann, verleiht die Darmstädter NaturPur Energie AG.


Stromfresser Stand-By-Schaltung

Der heimliche Stromklau hat laut Umweltbundesamt vor allem drei Ursachen: Elektronikgeräte wie Fernseher, Musikanlagen, Computer & Co. verbrauchen auch dann Strom, wenn sie scheinbar abgeschaltet sind. Manche Geräte, wie zum Beispiel Leuchten mit Steckernetzteil, haben erst gar keinen Ausschalter und ziehen daher immer Strom, solange sie mit der Steckdose verbunden sind. Und Geräte, die eine Fernbedienung haben, gehen nach dem Betrieb in einen Bereitschaftszustand über (englisch: "Stand-By"), um später per Fernbedienung schneller wieder starten zu können. Wie viel Energie auf diese Art und Weise verschwendet wird, zeigen die Messgeräte klar auf.

NaturPur will mit dem Verleih der Geräte zu mehr Effizienz im Umgang mit Strom animieren um wertvolle Ressourcen zu sparen. Denn nicht verbrauchte Energie sei neben erneuerbaren Energien immer noch die beste Energiequelle. Gleichzeitig spare man dadurch effektiv Geld, das sinnvoller für den Bezug von umweltfreundlich erzeugtem Strom eingesetzt werden könne. Ein Energie sparender Zwei- bis Drei- Personen Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 2.500 Kilowattstunden könne bei Abschluss eines Treuebonusvertrages mit zweijähriger Laufzeit schon für 4,72 Euro zusätzlich pro Monat Ökostrom beziehen (im Vergleich zum regionalen Energieversorger Entega GmbH). Bei Berücksichtigung einfacher Energiesparmaßnahmen wie oben beschrieben könne man umweltfreundlich erzeugten Strom sogar ohne Mehrkosten gegenüber konventionellem Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken haben, betont die NaturPur Energie AG.


Aktion No-Energy gibt Tipps zum Sparen

Umfangreiche Informationen über "stille Stromverbraucher" und Einsparmöglichkeiten gibt es auch auf der Webseite http://www.no-e.de Die Aktion No-Energy, die unter anderem vom Umweltbundesamt und dem Bundesverband der Verbraucherzentralen unterstützt wird, setzt sich dafür ein, dass Hersteller künftig jedes Elektro- und Elektronikgerät mit einem gut sichtbaren und zugänglichen Netzschalter ausstattet und ausgeschaltete Geräte definitiv keinen Strom mehr verbrauchen.


Kontaktadresse für das Ausleihen eines Strommessgerätes: 0 18 01 / 7 09 - 2 22. Der Verleih ist für NaturPur-Kunden kostenlos, andere Interessenten zahlen zehn Euro Leihgebühr, die bei Abschluss eines NaturPur-Liefervertrages angerechnet wird.


29.01.2005   Quelle: NaturPur Energie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Neuauflage: Photovoltaik - Gebäude liefern Strom

Informationspaket „Photovoltaik - Gebäude liefern Strom“.
Informationspaket „Photovoltaik - Gebäude liefern Strom“.

Nach dem erfolgreichen Jahr 2004 startet die Solarstrombranche mit großer Zuversicht in das neue Jahr. Die Zahl der Photovoltaikanlagen wächst kontinuierlich, die Hersteller haben ihre Produktionskapazitäten gesteigert und das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bietet langfristig stabile Rahmenbedingungen. Solarstrom ist heute ein Thema für Planer, Architekten, Investoren und Bauherren - also für alle, die im Bereich Gebäude und Energietechnik aktiv sind. Das neue BINE-Informationspaket „Photovoltaik - Gebäude liefern Strom“ stellt die praxisrelevanten Aspekte für Planung, Montage und Betrieb einer Anlage in der kompakten Form eines Leitfadens vor.  Im Fokus stehen netzgekoppelte Anlagen an Gebäuden und die verschiedenen Möglichkeiten der Fassaden- und Gebäudeintegration. Hinweise auf technische Normen und baurechtliche Gesichtspunkte sowie zur ökologischen Bewertung und dem Langzeitverhalten runden das Thema ab. Das Buch ist im TÜV-Verlag erschienen.

In Gebäude integrierte Photovoltaikmodule werden mittlerweile vielfach als faszinierendes Gestaltungselement und Bereicherung der architektonischen Formensprache gesehen. Oft sind die Anlagen mehr als nur alltägliche technische Aggregate zur Produktion von emissionsfreiem Solarstrom. Sie werden zum augenfälligen Bestandteil der Gebäudeästhetik. Viele Bauherren sehen in dem eigenen Solar-Kraftwerk auf dem Dach auch einen Schritt in Richtung Unabhängigkeit.

Autor des neuen BINE-Informationspaketes ist Ralf Haselhuhn, Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und Vorsitzender des DGS-Fachausschusses Photovoltaik. Als Fachplaner, Autor, Referent und Gutachter verfügt er über langjährige Erfahrung im Bereich der Photovoltaik. Sein Wissen macht das Buch zu einem kompakten Ratgeber für alle, die in der Praxis solar aktiv sind oder es werden wollen.

Bibliographische Angaben:
Photovoltaik - Gebäude liefern Strom
Autor: Ralf Haselhuhn
5., völlig überarbeitete Auflage
TÜV Verlag GmbH, Köln: Januar 2005
155 Seiten, ISBN 3-8249-0854-9
17,80 € zzgl. Versand

Eine Leseprobe des neuen Informationspaketes bietet der BINE-Informationsdienst zum herunterladen als Barcelona Energy Agency heruntergeladen werden. Weitere Informationen: www.barcelonaenergia.com; www.asit-solar.com; www.estec2005.org

27.01.2005   Quelle: ASIT; estec 2005   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IDAE.

 

Sonnenhaus-Ausstellung auf Jahrestagung der AG Bayerischer Solarinitiativen

Sonnenhaus Lorenz.
Sonnenhaus Lorenz.

Heizen mit Sonne und Holz: Darum dreht es sich in der Wanderausstellung, die das Sonnenhaus-Institut e.V. am Samstag, 29. Januar, von 10.00 bis 18.00 Uhr auf der 11. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen zeigt. Veranstaltungsort ist das Neue Bauzentrum der Landeshauptstadt München. Die Ausstellung zeigt die Grundlagen des solaren Bauens und stellt Möglichkeiten vor, 50 bis zu 100 Prozent des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser durch Sonne und Holz zu decken.  

Das Konzept eignet sich für den Neubau und Bestand, für Holz- und Massivbauten. Georg Dasch, erster Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts e.V., ist für Rückfragen vor Ort.


Das im September in Straubing gegründete Sonnenhaus-Institut e.V. nimmt erstmalig an der Jahrestagung der AG Bayerischer Solarinitiativen teil. "Uns verbinden die gleichen Ziele" begründet Dasch das Engagement, "auch wir wollen der Energiewende auf regionaler Ebene zum Durchbruch verhelfen." Der Architekt ist seit rund zehn Jahren auf Sonnenhäuser und andere Niedrigenergiehäuser spezialisiert. Über 20 weitestgehend solar beheizte Gebäude vorwiegend im süddeutschen Raum hat er bereits realisiert. Hierzu zählt auch das erste öffentliche ganzjährig solar beheizte Gebäude Europas, das Naturpark-Informationshaus im Bayerischen Wald. Mit dem starken Anstieg der Brennstoffkosten verzeichnet Dasch eine deutlich höhere Nachfrage nach ökologischen und Kosten sparenden Heizalternativen.

Beim Sonnenhaus steht die aktive Nutzung der Solarenergie im Mittelpunkt. Hierfür kommen eine großflächige Solaranlage auf einem Süddach oder an einer Südfassade sowie ein Wasserspeicher mit entsprechendem Fassungsvermögen zum Einsatz. Voraussetzung ist eine sehr gute Wärmedämmung. Durch große Fensterflächen nach Süden wird die Sonne zudem passiv genutzt. Der Energieverbrauch wird durch den Verzicht auf eine elektrisch betriebene Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung zusätzlich reduziert. Mit einem Primärenergiebedarf nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 10 kWh/qm und Jahr liegt der Wert bei einem Zehntel des vom Gesetzgeber definierten Maximums (100 bis 120 kWh/qm und Jahr). Das Sonnenhaus-Institut wurde gegründet, um das Ressourcen und Klima schonende Bau- und Heizkonzept weiter zu erforschen und zu verbreiten.


Gemeinsame Tagung der bayerischen und österreichischen Solarinitiativen

Die 11. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen findet statt am Samstag, 29. Januar, im Neuen Bauzentrum in der Willy-Brandt-Allee 10 in München-Riem. Die Ausstellung kann von 10.00 bis 18.00 Uhr im Foyer des Bauzentrums kostenfrei besucht werden. Interessenten an der Jahrestagung sind gebeten, sich per E-Mail anzumelden unter info@act-energy.org oder per Fax unter 089 / 189 21 791. Die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen ist ein offener Zusammenschluss von Solarvereinen, Initiativen und Arbeitsgruppen zum Thema Solarenergie. Auf der Internet-Plattform www.solarinitiativen.de informieren die lokalen Akteure über Ausstellungen, Vorträge, Broschüren und andere Aktivitäten. Die Jahrestagung findet gemeinsam mit dem 7. Treffen Österreichischer und Bayerischer Solarinitiativen statt. Das Programm der Jahrestagung ist unter http://www.solarinitiativen.de zu finden, in der Rubrik "Neu in der Infobörse"; 29.01.05; "11. Jahrestagung der ABSI".




27.01.2005   Quelle: Sonnenhaus-Institut e.V; Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solarinitiativen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Lorenz, Landshut
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VKU: Kein "heimliches" Drehen an der Strompreisschraube für Haushaltskunden

"Die dem Bundeswirtschaftsminister Clement von den vier großen Stromkonzernen vorgeschlagene Entlastung der stromintensiven Industrie durch Absenkung der Netzentgelte führt zwangsläufig zu einer Strompreiserhöhung bei den Privathaushalten". Dies betonte der Präsident des Verbands kommunaler Unternehmen e.V. (VKU), Gerhard Widder, am 25.01.2005 in Köln.  
Das Gesetz der Redlichkeit gebiete es, darauf hinzuweisen, dass diese staatlich gewünschte Subventionierung von Unternehmen zu Lasten der normalen Stromkunden gehe.

Eine Begünstigung für Teile der Energieabnehmer zu Lasten der anderen Stromkunden, müsse deshalb auch so beim Namen genannt werden - auch wenn diese aus Wettbewerbsgründen opportun erscheine. Im Übrigen würden die vier Verbundunternehmen einen "großzügigen" Vorschlag unterbreiten, der sie selbst keinen Cent kostet, kritisiert der VKU-Präsident. Die Erwartung, dass die Stadtwerke am Ende die Kosten bei sich behalten müssten, da eine Preiserhöhung gegenüber den Haushaltskunden politisch nicht gewollt ist, unterstreiche die Zweideutigkeit dieses "großzügigen" Vorschlags noch, heißt es in der VKU-Pressemitteilung.

Der VKU lege Wert auf diese Klarstellung, gerade im Interesse der 700 kommunalen Energieunternehmen, die immerhin einen Anteil von über 50 % an der Strom- und Gasversorgung in Deutschland hätten.

27.01.2005   Quelle: Verband kommunaler Unternehmen e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

BMU: Atomausstieg kam 2004 einen großen Schritt voran

"Dank der vom Atomforum gerühmten Produktivität der deutschen Atomkraftwerke ist der Atomausstieg im zurückliegenden Jahr zügig vorangeschritten.". So kommentiert der Sprecher des Bundesumweltministeriums, Michael Schroeren, eine Pressemeldung des Deutschen Atomforums zum Produktionsergebnis der deutschen Atomkraftwerke vom 25.01.2005.  Die im Atomkonsens 2000 vereinbarte Reststrommenge schmelze rapide zusammen, so Schroeren. Von den rund 2.623 Terawattstunden, die in den deutschen AKWs noch erzeugt werden dürfe, seien nur noch rund 1.800 Terawattstunden übrig. "Mit anderen Worten: Vier Jahre nach dem Atomkonsens ist der Atomausstieg bereits zu einem Drittel vollzogen. Da kann man nur sagen: Weiter so!“, heißt es in der Mitteilung des BMU-Pressesprechers.

Im Atomkonsens mit den Atombetreibern sei im Jahr 2000 für jedes einzelne AKW eine Reststrommenge festgelegt worden, die dort (gerechnet ab 1. Januar 2000) noch erzeugt werden darf, insgesamt 2.623,30 TWh. Sobald eine Anlage die ihr zugewiesene Strommenge produziert habe, erlösche ihre Betriebsgenehmigung. Der Fortschritt des Atomausstiegs lasse sich also am Stand der noch verfügbaren Reststrommenge ablesen, betont Schroeren. Die Zahlen würden, gesondert nach den einzelnen Anlagen, regelmässig auf der Internetseite des Bundesamtes für Strahlenschutz veröffentlicht (www.bfs.de). Bereits 2003 sei das AKW Stade abgeschaltet worden. Als nächstes Atomkraftwerk folge Obrigheim, das seine Restrommenge voraussichtlich im Frühjahr erschöpft haben werde.

26.01.2005   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Deutsches Atomforum: 2004 erfolgreiches Jahr für Kernkraftwerke

Im Jahr 2004 wurden in den 18 in Betrieb befindlichen deutschen Kernkraftwerken insgesamt 167,1 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Das berichtet das Deutsche Atomforum e.V. in einer Pressemitteilung. Damit sei die Produktivität des Vorjahres (165,1 Mrd. kWh) übertroffen worden.  Zum sechsten Mal in Folge Spitzenreiter unter den deutschen Kernkraftwerken sei Reaktor Isar 2 mit einer Stromerzeugung von 12,2 Mrd. kWh bei einer Leistung von 1.475 Megawatt.

Strom aus Kernenergie stehe praktisch rund um die Uhr zur Verfügung und stelle so einen Grundpfeiler der Versorgungssicherheit in Deutschland dar, heißt es in der Pressemitteilung des Atomforums. Im Durchschnitt seien die deutschen Kernkraftwerke im vergangenen Jahr 7.886 Stunden von insgesamt 8.784 Jahresstunden für die Stromerzeugung verfügbar gewesen. Das entspreche 89,8 Prozent der Gesamtzeit (2003: 87,7 Prozent). Gleichzeitig leistete die Kernenergie einen wesentlichen Beitrag zur Klimavorsorge: Jedes Jahr würden in Deutschland durch die Kernenergie so viel CO2-Emissionen vermieden wie jährlich im gesamten Straßenverkehr ausgestoßen würden. Die wettbewerbsfähige Stromerzeugung aus Kernenergie habe somit im Jahr 2004 einmal mehr zur Stärkung des Wirtschafts- und Energiestandortes Deutschland beigetragen, so das Atomforum.

"Für das Deutsche Atomforum e. V. sprechen diese Zahlen eine eindeutige Sprache. Die Vorzüge der Kernenergie in einem ausgewogenen Energiemix sind unbestreitbar: Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Klimavorsorge", so das Atomforum in der Pressemitteilung. Das Deutsche Atomforum e. V. (DAtF) ist eine private, gemeinnützige Vereinigung von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen. "Diese eint die Überzeugung, dass die friedliche Nutzung der Kernenergie verantwortbar und notwendig zur Sicherstellung einer umweltfreundlichen, sicheren und zuverlässigen Energieversorgung in Deutschland und Europa ist", charakterisiert sich der Verein auf seinen Internetseiten.



26.01.2005   Quelle: Deutsches Atomforum e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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RegioSolar startet Aktion 2005 - "Wärme von der Sonne"

Seit 2003 führt der Bundesverband Solarindustrie (BSi) mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums (BMU) das Projekt RegioSolar durch. Ziel ist, die Arbeit regionaler Solarinitiativen bekannter zu machen und zu unterstützen. Auch in diesem Jahr will RegioSolar die Vernetzungsaktivität fortsetzen und wieder eine Konferenz veranstalten. Darüber hinaus setzt RegioSolar im Jahr 2005 mit der Aktion "Wärme von der Sonne" einen neuen Schwerpunkt.  In diesem Jahr soll die Solarwärme wieder stärker in den Vordergrund gerückt werden.. Für die Aktion werden 30 Solarinitiativen/Akteursgruppen aus ganz Deutschland gesucht, die sich mit mehreren Aktionen für die Solarthermie einsetzen. Die Akteure werden bei ihrer Arbeit unterstützt, beispielsweise durch Pressearbeit und verschiedenste Materialien (Solarzeitung, Plakate, Flyer, Ablaufpläne, Checklisten).



Anmeldung zur Aktion bis spätestens 12.02.2005

Fragen zur Aktion beantwortet das RegioSolar-Team. Ansprechpartner sind Margit Freitag und Michael Danner. Tel.: 030 29 777 88 22, email. sonnenwaerme@regiosolar.de. Anmeldungen werden bis spätestens 12. Februar erbeten.
Weitere Informationen unter www.regisosolar.de. Im Portalbereich "Wärme von der Sonne" kann eine Broschüre heruntergeladen werden, die den Hintergrund der Aktion aufzeigt.


Internetplattform für Solarinitiativen

Im vergangenen Jahr hat RegioSolar eine Kurzstudie über die Arbeit der Solarinitiativen verfasst, eine Konferenz organisiert und das Internetportal http://www.regiosolar.de erstellt. Im Bereich „Initiativen“ stellen sich über 250 Gruppen mit ihrer Arbeit vor. In den RegioSolar-Nachrichten veröffentlichen Solarinitiativen aktuelle Informationen und kündigen Veranstaltungen an. Die Initiativen können in fast allen Portalbereichen Meldungen und Infos einstellen, so dass eine gute Basis für einen selbständigen Erfahrungsaustausch geschaffen worden ist.


Solar-Konferenz mit 250 Teilnehmern aus ganz Deutschland

Auf der ersten Konferenz für lokale und regionale Solarinitiativen trafen sich im vergangenen Jahr 250 Teilnehmer aus etwa 100 Solarinitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Konferenz führte zu einer Vielzahl neuer Kontakte zwischen den Solarinitiativen. Im Portalbereich „Konferenz“ bietet RegioSolar die Vorträge und Fotos der Konferenz an. Hier kann auch die Kurzstudie heruntergeladen oder der Konferenz-Tagungsband bestellt werden.

26.01.2005   Quelle: BSi   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Conergy AG eröffnet Tochtergesellschaft in Australien

Ab sofort ist die Conergy AG (Hamburg ) auch auf dem fünften Kontinent mit einer eigenen Tochtergesellschaft vertreten. "Mit der vielseitigen solaren Produktlinie von Conergy treffen wir auf einen steigenden Bedarf in Australien, was bereits zu ersten Rahmenverträgen führte. Wirtschaftskraft, Klima und Größe des Kontinents sind Basis für ein enormes Wachstumspotenzial speziell im Bereich innovativer solarer Systemlösungen zur Gebäudekühlung oder autarker Stromversorgung," so Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender der Conergy AG.  Mit Christian Langen (32) leite ein im Unternehmensaufbau erfahrener Direktor die Conergy Pty. Limited mit Sitz in Sydney, berichtet die deutsche Muttergesellschaft in einer Pressemitteilung. Der in Deutschland geborene Diplom-Kaufmann und Unternehmer lebt und arbeitet bereits seit zwei Jahren in Australien.


Australischer Solarmarkt um 20 – 30 % gewachsen

Noch innerhalb des laufenden Jahres will Conergy prüfen, ob in Australien auch eine neue Fertigungsstätte aufgebaut werden soll. Der australische Solarmarkt wachse sowohl bei der Photovoltaik als auch bei der Solarthermie überdurchschnittlich. Im Jahr 2004 sei das Volumen auf 55 Megawatt (MWp) photovoltaischer Leistung gestiegen, was einem Wachstum von über 20% entspreche. Der Absatz von solarthermischen Kollektoren sei um etwa 30 % auf über 45.000 Systeme gestiegen. Diesen attraktiven Solarmarkt will Conergy mit seinen qualitativ hochwertigen Produkten und innovativen Dienstleistungen kundennah mit einer eigenen Organisation vor Ort bedienen.


Niederlassung in Portugal eröffnet

Mit einem Umsatz von 285 Millionen Euro (erwartet für 2004) und aktuell rund 400 Mitarbeitern zählt Conergy zu den europaweit führenden Solarunternehmen. Die Conergy-Gruppe verfolgt nach eigenen Angaben eine kundenfokussierte globale Wachstumsstrategie, die darauf abzielt, jedem Energieverbraucher die am besten geeignete Technologie in den für Erneuerbare Energien attraktiven Märkten anzubieten. Neben dem Markteintritt in Australien hat die Conergy Gruppe 2005 bereits eine neue Niederlassung in Portugal eröffnet. Neben der Expansion in die weltweit aussichtsreichsten Solarmärkte plane Conergy eine kundenorientierte Diversifizierung des Produktangebots. Conergy will mit dieser Strategie einen besseren Ausgleich zeitweiliger Nachfrageschwankungen in regionalen Märkten erreichen. Zur weiteren Expansion im Ausland und für die Erweiterung der Produktlinien durch komplementäre Technologien prüfe Conergy auch die Übernahme von Unternehmen im In- und Ausland, heißt es in der Pressemitteilung.

26.01.2005   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solar-Patenschaft: Nordhessen will in Sri Lanka konkret helfen

Anfang Januar hatte der ehemalige nordhessische Regierungspräsident und heutige Kasseler Oberbürgermeisterkandidat Bertram Hilgen die Initiative für ein Wiederaufbauprojekt in einer von der Flutwelle betroffenen Region ergriffen. "Kassel kann mit seiner besonderen Kompetenz im Bereich der angepassten Technologien, z.B. der Solarenergie, wichtige Hilfe geben“, erklärte Hilgen und rief Politik und Wirtschaft in Nordhessen zu einem gemeinsamen Vorgehen auf. Nun will die SPD im Landkreis Kassel aktiv werden.  "Wir wollen da helfen, wo es die Ärmsten der Armen getroffen hat. Und wir wollen mit dem helfen, worin wir ein großes Know-How haben – nämlich dem Solarbereich", sagte der SPD-Kreisvorsitzende Uwe Schmidt, der zugleich Vize-Landrat ist. Die im Landkreis Kassel mit absoluter Mehrheit regierende SPD hat in ihrem Vorstand einstimmig beschlossen, eine Solar-Patenschaft für eine von der Flutkatastrophe betroffene Region in Sri Lanka ins Leben zu rufen.

Eine von dem Vellmarer Stadtverordneten Fabio Longo und dem Landrat Dr. Udo Schlitzberger entwickelte Idee zielt auf die enge Kooperation mit der Wirtschaft, besonders mit der in Niestetal ansässigen SMA Technologie AG. Das Unternehmen ist weltweit Vorreiter im Bereich der Solarstrom-Systemtechnik für netzunabhängige Anlagen (so genannte Insellösungen). Gerade mit Insellösungen könne man die dezentrale Energieversorgung in einer besonders schwer betroffenen Region schnell und dauerhaft sicherstellen, so Longo. Die solaren Insellösungen könnten Schritt für Schritt ausgebaut und miteinander verknüpft werden. "Wir sind für alle Projekte offen, ob für die Energieversorgung eines Dorfes, eines Krankenhauses, Trinkwasserpumpen oder eines SOS-Kinderdorfes, Hauptsache es wird schnell und unbürokratisch umgesetzt", sagte Uwe Schmidt.

26.01.2005   Quelle: SPD-Unterbezirk Kassel-Land; www.bertram-hilgen.de   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Bundesverband: Windenergie entwickelte sich erwartungsgemäß

Ende 2004 waren bundesweit insgesamt 16.543 Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamtleistung von 16.628,75 Megawatt (MW) installiert. Das entspreche einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um rund 13,8 Prozent, berichtet der Bundesverband Windenergie (BEW) in einer Pressemitteilung.   Im Jahr 2004 seien in Deutschland 1.201 Windenergieanlagen (WEA) mit einer Gesamtleistung von rund 2.000 MW neu installiert worden. Gegenüber dem Jahr 2003 bedeutet das zwar ein rückläufiges Wachstum um rund 23 Prozent, allerdings sei damit der prognostizierte Wert von 2.000 MW für das Gesamtjahr 2004 erreicht worden. "Der jährliche Zubau im nationalen Onshore-Markt wächst seit 2003 erwartungsgemäß langsamer. Mit der Ende 2004 installierten Gesamtleistung bleibt Deutschland jedoch der größte Windenergiemarkt der Welt, gefolgt von Spanien", sagt Jens Peter Molly, Geschäftsführer des Deutschen Windenergie-Instituts. "Vorsichtig geschätzt erwarten wir für 2005 einen Zubau von rund 1.700 MW", so Molly weiter.


Branche fordert Vereinfachung der Genehmigungsverfahren

"Wenn man bedenkt, dass die Branche in 2004 mit starken administrativen Hemmnissen zu kämpfen hatte, können wir mit dem Ergebnis hoch zufrieden sein. Aufgrund der Änderung der Genehmigungspraxis kam es bei vielen Projekten zu Verzögerungen", kommentiert Peter Ahmels, Präsident des BWE, das Ergebnis: "Da das Repowering und der Offshore-Markt erst Ende des Jahrzehnts deutlich zum Wachstum der Branche beitragen werden, bleibt der Inlandsmarkt ein wesentliches Standbein. Für 2005 erhofft sich die Branche deshalb vom Gesetzgeber statt weiterer Hürden Klarheit bei der Genehmigungszuständigkeit und Unterstützung durch die Vereinfachung der Genehmigungsverfahren", so Ahmels weiter.


Entwicklung des Offshore-Marktes vorantreiben

"Nachdem der Export stetig wächst und Service und Wartung immer mehr an Bedeutung gewinnen, muss jetzt endlich die Entwicklung des Offshore-Marktes vorangetrieben werden. Ansonsten verpassen wir den internationalen Anschluss. Die Offshore-Technologie kommt, wenn nicht aus Deutschland, dann nach Deutschland", betont Nobert Giese, Vorstand der VDMA Power Systems. Die Industrie brauche endlich erste Referenzprojekte, damit Arbeitsplätze und die deutsche Wertschöpfung auch für die Zukunft gesichert seien. Für die Integration der Offshore-Windenergie in die Stromnetze setze die dena-Netzstudie positive Signale. "Wir brauchen nicht nur die politische Flankierung. Die Bundesregierung kann beispielsweise die Finanzierung erster Test- und Demonstrationsprojekte zur Erprobung von in Deutschland entwickelter Windenergieanlagen, Installations- und Gründungstechniken durch Bürgschaften erleichtern. Wünschenswert wäre auch, dass die föderale Zuständigkeitszersplitterung bei der Genehmigung der Kabeltrassen überwunden und die Genehmigung der Parks und Kabel harmonisiert wird", so Giese weiter.


25.01.2005   Quelle: BWE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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FDP: Trittins Projekt Windkraft ist "entzaubert"

"Die Stimmung ist in Deutschland mittlerweile deutlich gegen die Windkraft umgeschlagen. Hauptursache dafür bleibt das sture Vorgehen von Umweltminister Jürgen Trittin beim Ausbau der Windkraft und der Streit mit Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement über eine gemeinsame Zukunftsstrategie für die Energieversorgung." Das erklärte die Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für erneuerbare Energien, Angelika Brunkhorst zur Diskussion über den weiteren Ausbau der Windkraft in Deutschland und zur Pressekonferenz des Bundesverbandes Windenergie am 25.01.2005.   Die Gesamtleistung der im Jahr 2004 installierten Windkraftanlagen in Deutschland habe mit knapp über 2.000 Megawatt (MW) "satte" 23 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen, so Brunkhorst in einer Pressemitteilung. Jetzt blieben nur noch Offshore-Projekte und der Export, um den deutschen Windkraftbauern langfristig einen Markt zu sichern.

"Jürgen Trittin hat die Windkraft mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nach vorne gepeitscht. Viele Anleger stiegen angesichts festgelegter Einspeisevergütungen ein. Aufgrund nicht erfüllter Ertragsprognosen erlebten einige Investoren aber bereits ein böses Erwachen", heißt es in der FDP-Pressemitteilung. Wenn die Stromnetze künftig nicht explizit für die Windkraft ausgelegt würden, wie in der "dena-Studie" untersucht, und der Windkraftstrom in ein Erzeugungsmanagement eingebunden werde, würden weitere Anleger ihren zugesagten Renditen hinterher weinen, erwartet Brunkhorst.


Nur reale Effizienzsteigerung von 3,7 Prozent sichert gleichbleibende Renditen

Der Bundesverband Windenergie beschwere sich über eine "wachsende Anzahl an Genehmigungshindernissen, wodurch immer mehr Projekte aufgrund unsinniger Auflagen an den Rand der Wirtschaftlichkeit gedrängt werden", zitiert die FDP-Sprecherin. Selbstverständlich müsse es auch für Windkraftanlagen im Genehmigungsverfahren natürliche Grenzen geben. Bisher habe die Windkraft zu oft Vorfahrt gehabt, so dass sich die Branche jetzt nur schwer auf Einschränkungen einstellen wolle. Auch bei der Genehmigung neuer Höchstspannungsleitungen würden die Auflagen für alle gelten, auch für die Windkraft. Die degressive Förderung durch das EEG für Neuanlagen verlange von den Anlagenbauern eine jährliche reale Effizienzsteigerung von 3,7 Prozent, um weiterhin gleich bleibende Renditen für die Investoren bieten zu können. "Was passiert aber, wenn sich diese technischen Fortschritte nicht so einfach Jahr für Jahr realisieren lassen?", fragt Brunkhorst. "Zerbricht dann die Windkraftbranche an dem Prinzip, das sie groß gemacht hat, der Einspeisevergütung?" Mit freier Marktwirtschaft habe das nichts zu tun.

Die Windkraft sei unbestritten eine umweltfreundliche Technologie, wobei Deutschland über Spitzentechnologie in diesem Segment verfüge, betont Brunkhorst. Die von verschiedener Seite deutlich gewordene Kritik lasse nur hoffen, dass es gelinge, in Deutschland die Diskussion um die Windkraft wieder auf eine Basis mit mehr Konsens und ohne Ideologien zu stellen. Nur dann ließen sich die tatsächlichen, ökonomischen und ökologischen Chancen der Windkraft nutzen und ausbauen. "Weniger ist auch in diesem Falle wahrscheinlich mehr", erklärte Brunkhorst.

25.01.2005   Quelle: FDP-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Trittin: Offshore-Windenergie ist Chance für die Küste

Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat den Ausbau der Windkraft auf See als "Chance für die Küste" bezeichnet. "Die Windenergie ist im Endeffekt ein Konjunkturprogramm für die Küstenlaender. Mit der Offshore-Windenergie entsteht ein neuer maritimer Wirtschaftszweig. Es ist einer der dynamischsten und innovativsten Wachstumsmärkte der Gegenwart", sagte Trittin am 25.02.2005 in einem Grußwort zur 4. Maritimen Konferenz in Bremen. 

20 % Windstrom bis 2020

Der gesamte Ausbau der Offshore-Windenergie sei von dem Prinzip geprägt, Ökonomie und Ökologie zu verbinden, so der Minister. Dies nutze dem Klimaschutz und lohne sich auch wirtschaftlich. "Die in Norddeutschland besonders boomende Windindustrie hat hier nach dem Niedergang des Schiffbaus für neue Beschäftigung gesorgt. Dies wollen wir bestärken", sagte Trittin. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) plant die Bundesregierung, bis 2020 ein Fünftel des heutigen Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Seegestützte Windkraftanlagen sollen eine zentrale Rolle spielen. Trittin sagte, bis zum Jahr 2030 rechne er mit Investitionen der Branche von mehr als 45 Milliarden Euro. Dies werde nochmals für 10.000 neue Arbeitsplätze sorgen.

Trittin verwies darauf, dass bereits sieben Windparks auf hoher See genehmigt seien. Zwei Anträge habe das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie aus Gründen des Naturschutzes abgelehnt. "Die von der Bundesregierung geschaffenen Instrumente, die einen Ausbau der Offshore-Windkraft auf Kosten der Umwelt verhindern sollen, greifen also", sagte Trittin.


Gesamtkonzept für Nordsee erforderlich

Trittin sprach sich für eine Stärkung der deutschen Nordseehäfen durch Arbeitsteilung und bessere Kooperation aus. Bei der Gestaltung eines nachhaltigen Hafenkonzeptes werde der Bund seine knappen Mittel nicht in einen Wettlauf der deutschen Seehäfen investieren können. „Wir brauchen ein Gesamtkonzept, mit dem die Stärken der einzelnen Standorte verknüpft werden und die gesamte Nordseeregion gestärkt wird. Sonst wäre es ein teures Wettrennen, bei dem jeder Hafen nur kurz die Nase vorn hätte und der Sieger am Ende immer Rotterdam hieße“, so Trittin.

25.01.2005   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solarstrompark BUND Baden-Württemberg mit 691 kWp Leistung

Solarstromanlage in Freiburg.
Solarstromanlage in Freiburg.

Freiburg zeigt solares Engagement: Am Freitag, 21.01.2005, wurde die Solarstromanlage auf dem Dach des Hallenfreibades West offiziell eingeweiht. "In dieser Anlage kommt das zum Ausdruck, was die besondere Stärke der SolarRegion Freiburg ausmacht, nämlich das Zusammenwirken von Bürgerengagement, Wirtschaftsunternehmen und Kommunalpolitik", so Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.   Installiert wurde das Kraftwerk von der Freiburger S.A.G. Solarstrom AG, einer der größten Systemintegratoren für Photovoltaik in Deutschland. Investiert in die Anlage haben Mitglieder, Förderer und Freunde des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Die 39,6 kWp-Anlage ist eines von insgesamt 13 Kraftwerken des Solarstromparks BUND Baden-Württemberg. Mit einer Gesamtleistung von 691 kWp erzeugt der Solarstrompark nach Angaben der Betreiber 630.200 kWh Strom pro Jahr und versorgt umgerechnet rund 630 Bürger mit umweltfreundlicher Energie.


Kostenlose Dachflächen für Investoren

Die Stadt Freiburg hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Anteil des aus erneuerbaren Energien gewonnenen Stroms bis 2010 von jetzt 4 % auf 10 % zu erhöhen, also um das Zweieinhalbfache zu steigern. Die Stadt fördert die Photovoltaik indem sie beispielsweise Investoren für Solaranlagen geeignete Dachflächen auf städtischen Gebäuden für 20 Jahre kostenlos zur Verfügung stellt. Neben dem Dach des Freiburger Westbades wurden Verträge für acht weitere Anlagen auf öffentlichen Gebäuden abgeschlossen. Dadurch erschließt die Stadt zusätzlich zum Westbad eine Gesamtfläche für Anlagen mit über 290 Kilowatt Solarstromleistung.

Die Solarstromanlage auf dem Hallenbad West produziert künftig jährlich zirka 37.000 Kilowattstunden (kWh) Strom. "Der BUND hat mit dieser ökologisch und ökonomisch sinnvollen Geldanlage insbesondere für den Kreis seiner 72.000 Mitglieder und Förderer erfolgreich die Nutzung der Photovoltaik in Baden-Württemberg unterstützt", erklärt BUND-Landesgeschäftsführer Michael Spielmann das Projekt.

Realisiert wurde der Solarstrompark von der S.A.G. Solarstrom AG. Der Konzern ist aktiv in den Geschäftsfeldern der Projektierung, des Baus, des Vertriebs und der Überwachung von Solaranlagen. Darüber hinaus betreibt das Freiburger Unternehmen eigene Solarstromanlagen mit einer Leistung von über 4.000 kWp. "Allein im letzten Jahr haben wir elf Solarstromanlagen auf öffentlichen Dächern installiert. Damit zeigen die Gemeinden solares Engagement und wir leisten einen Beitrag zur Energiewende", freut sich S.A.G. Vorstand Uwe Ilgemann.



25.01.2005   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S.A.G. Solarstrom AG.
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SOLON AG beschließt Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital

Vorstand und Aufsichtsrat der SOLON AG (Berlin) haben am 20. Januar 2005 eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital um 735.565 Aktien auf Basis des Börsenkurses bei Euro 15,20 beschlossen. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  SOLON ist nach eigenen Angaben einer der führenden Hersteller von Photovoltaikmodulen in Deutschland und Spezialist für die Integration von Photovoltaik in Gebäude. Die neuen Aktien seien bei institutionellen Investoren platziert worden. Durch den Mittelzufluss soll die weitere Expansion des Unternehmens gestärkt werden.

Durch die Ausgabe von 735.565 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien werde das Grundkapital der Gesellschaft von Euro 7.355.655 um 735.565 Euro auf Euro 8.091.220 erhöht. Dem Unternehmen sollen 11.180.588 Euro zufließen.

Nach § 5 Abs. 1 der Satzung der Solon AG ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen zu beschließen, die zehn vom Hundert des Grundkapitals nicht übersteigt.

Lesen Sie über die SOLON AG auch den Solar-Report Januar 2005: "Solaraktien auf dem Höhenflug"

25.01.2005   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Hans-Josef Fell: Saubere Kohlekraftwerke sind eine "Propaganda-Blase"

"Der Bundestag sollte am 21.02.2005 festlegen, dass Kohlekraftwerke ab 2020 kein Kohlendioxid mehr in die Atmosphäre abgeben dürften. Saubere Kohle wird es nicht geben!", erklärte Hans-Josef Fell, Sprecher für Forschung und Technologie, von Bündnis 90 / Die Grünen anlässlich der Energieforschungsdebatte.  "Clean coal" sei nicht mehr als ein PR-Begriff der Kohle-Lobby, kritisiert Fell. Die Erforschung der so genannten Kohlendioxid-Abscheidung aus Kohlekraftwerken soll nach Auffassung des Grünen-Sprechers lediglich den Fortbestand der Kohlesubventionen legitimieren.

Dabei sei vollkommen klar, dass diese Technik höchstwahrscheinlich nie kommen werde, betont Fell. Bei der Kohlendioxid-Abtrennung entstünden viel zu hohe Zusatzkosten. Die Energie-Enquete-Kommission habe die Kosten für Abscheidung und Sequestrierung auf 3,5 bis 9 Cent je Kilowattstunde geschätzt. Hinzu kämen Wirkungsgradverluste von 20 - 30 Prozent. Die Kosten für "Clean Coal"-Strom würden damit 2020 deutlich über denjenigen der erneuerbaren Energien liegen, rechnet Fell vor.


PR-Blase der Kohle-Lobby wird platzen

"Die PR-Blase der Kohle-Lobby, wird spätestens dann platzen, wenn die Diskussion anfängt, ob die Industrie ihre Kraftwerke entsprechend bauen muss. Der Widerstand wird immens sein", kündigt Fell an. Forschungsmittel für eine Technologie, die sich nie rechnen werde, seien letztlich eine Verschwendung von Staatsmitteln. "Deutschland ist heute schon Weltmeister beim Wind- und Solarstrom. Wir sollten im Sinne der Umwelt- und Arbeitsplätze die Steuermittel nicht verschwenden, sondern Energie-Forschungsförderung auf die Erneuerbaren Energien und Energiespartechnologien umlenken, ganz wie im Koalitionsvertrag vorgesehen", fordert Fell.

25.01.2005   Quelle: Hans-Josef Fell (MdB)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

US-Entwicklung: Neue Solarzellen erzeugen 800 Mal mehr Strom

Prototyp-Plattform in El Cajon, Durchmesser 7,9 Meter.
Prototyp-Plattform in El Cajon, Durchmesser 7,9 Meter.

Im kalifornischen Unternehmen Pyron Solar INC. haben Nikolaus und Inge Laing in zwanzigjähriger Entwicklung gemeinsam mit Boeing-Spectrolab in Sylmar und Jungbecker Technology in Olpe einen höchst leistungsfähigen Solarstrom-Generator geschaffen. In den Pyron-Solarkraftwerken werden modifizierte Satelliten-Photozellen extrem konzentrierter Bestrahlung ausgesetzt, die durch eine neuartige Sekundäroptik gleichmäßig auf der Photozellenfläche verteilt wird, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. 
Hohe Leistung, niedrige Kosten

Die so genannten Multi-Junction-Zellen erzeugen nach Angaben der Entwickler bei gleicher Zellenfläche 800 Mal mehr Strom als herkömmliche-Zellen. Erneut verbesserte Zellen von Boeing-Spectrolab sollen sogar das 1.200-fache an Strom erzeugen als gleich große Siliziumzellen. Trotzdem würden die Kosten pro Watt nur ein Fünftel betragen. Dadurch seien Pyron-Solarkraftwerke konkurrenzfähig mit Kohle- und ölgefeuerten Kraftwerken geworden. Die konkurrenzlose Leistung dieser Zellen sei vom US-National Renewable Energy Laboratory (NREL), einer Abteilung des Department of Energy, nachgemessen und bestätigt worden.

Den Rekord bei der Umwandlung der Sonnenstrahlung in Elektrizität halte Boeing-Spectrolab, den Rekord im Verhältnis der Linsenfläche zur Grundfläche halte Pyron Solar. Zum Rekord im niedrigsten Solarstrom-Gestehungspreis führe deren Kombination. Das Prototyp-Kraftwerk El-Cajon sei das Produkt der Weltrekord-Ergebnisse der beiden Unternehmen. Die Zellen des neuen Kraftwerks sind an der Unterseite von leichten Trögen angeordnet, die mit neuartigen Linsen von extrem kurzer Brennweite abgedeckt sind. Eine Vielzahl dieser Tröge ist zu einer Plattform zusammengefasst, die auf einer flachen Wasserschicht schwimmt, die auch die Zellen kühlt. Die Plattform folgt durch Drehung um die Hochachse dem Sonnenazimut. Das Kraftwerk hat einen Durchmesser von 6,9 Meter und besteht aus 17 Reihen von Trögen, deren Module 6,6 Kilowatt (kW) erzeugen.

Die Troglänge ist der Kreisgeometrie angepasst. Bei einer 50 kW-Plattform mit 17,9 m Durchmesser haben 98 Prozent der Tröge die gleiche Länge und sind mit den gezeigten mittleren Trögen des Prototyps mit je zehn Modulen identisch. Erstmals werde die ungeschmälerte Sonnenbestrahlung der gesamten Kraftwerksfläche genutzt, denn die zweiachsig nachgeführten Linsen auf den schwimmenden Trögen seien immer exakt zur Sonne ausgerichtet. Sie würden im Gegensatz zu stationären Generatoren den gesamten Strahlungsstrom in wassergekühlte Energiewandler leiten. Die Linsen und Energiewandler bilden stets die gleichen mengengefertigten aktiven Elemente, bei kleinen Kraftwerken mit Leistungen im Kilowattbereich wie bei Gigawatt-Anlagen. Das El-Cajon-Kraftwerk mache deutlich, dass Solarstrom bei hoher Jahresbestrahlung mit Elektrizität aus fossilen Brennstoffen konkurrieren könne, heißt es in der Pressemitteilung. Die Experten von Pyron-Solar, Boeing und Jungbecker gehen davon aus, dass ihre Solarkraftwerke einen großen Teil der heutigen Stromgewinnung durch Verbrennung verdrängen werden.



24.01.2005   Quelle: Pyron Solar INC; pts   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.pyronsolar.com.

 

Primärenergieverbrauch 2004 auf Vorjahrsniveau, Wind- und Wasserkraft legen kräftig zu

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland blieb nach ersten Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) im Jahr 2004 mit rund 493 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mill. t SKE; 14438 PJ) konstant, trotz eines gesamtwirtschaftlichen Wachstums von 1,7 %. Der Beitrag der Wasserkraftwerke wie derjenige der Windkraftanlagen stieg kräftig, insgesamt erhöhte er sich um reichlich ein Fünftel.  Der Verbrauch von "Sonstigen Energieträgern" (in erster Linie Brennholz und andere erneuerbare Energieträger) nahm gegenüber 2003 um 1,5 % zu. Der Beitrag aller erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch belief sich nach den Zahlen der AGEB 2004 auf knapp 4 %.

Der Mineralölverbrauch unterschritt mit rund 179 Mill. t SKE nur knapp die Vorjahresmenge. Der Erdgasverbrauch war mit rund 110 Mill. t SKE geringfügig höher als im Vorjahr (+0,3 %) bei unterschiedlicher Entwicklung in den einzelnen Quartalen und Verbrauchssektoren. In der Industrie wurde konjunkturbedingt mehr Erdgas eingesetzt. Während der Einsatz in Kraftwerken etwa konstant blieb, ging die Nachfrage der privaten Haushalte bedingt durch die höheren Temperaturen in der Heizperiode leicht zurück.

Der Steinkohlenverbrauch war mit rund 66 Mill. t SKE um 3,6 % niedriger als vor einem Jahr. Ursächlich für diese Entwicklung war der Rückgang beim Einsatz in der Elektrizitätswirtschaft. Die Stahlindustrie hat den Verbrauch des Vorjahres bei günstiger Konjunktur leicht übertroffen. Der Braunkohlenverbrauch blieb wegen der höheren Lieferungen an die Kraftwerke mit rund 56 Mill. t SKE knapp über dem Vorjahrsniveau (+0,5 %). Die Stromerzeugung der Braunkohlenkraftwerke war insgesamt etwas höher.

Die Stromerzeugung der Kernkraftwerke stieg gegenüber dem Vorjahr um etwa 1 %.

24.01.2005   Quelle: AGEB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Neuer Studiengang: Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien

Die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK;
Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen) und die Fachhochschule Hannover (FHH) wollen mit einem neuen Master-Studiengang an die Spitze von Ausbildung und Forschung auf diesem zukunftweisenden Sektor setzen.
  Die beiden Fachhochschulen starten zum Wintersemester 2005/2006 gemeinsam den bundesweit einzigartigen Studiengang "Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien". Der modular aufgebaute Studiengang umfasst eine Regelstudienzeit von vier Semestern und schließt mit dem "Master of Engineering" ab. Die erste Zulassung der Studierenden wird zum Wintersemester 2005/2006 erfolgen. Am Donnerstag, 27. Januar 2005, wollen die Präsidenten der beiden Hochschulen, Prof. Dr. Martin Thren (HAWK) und Prof. Dr.-Ing. Werner Andres (FHH) die Kooperationsvereinbarung für das innovative Projekt unterzeichnen.

Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien als Schlüssel zum Erfolg.

Energie mache unabhängig, sie sei die Basis für wirtschaftliche Entwicklung. Wer sie selbst herstellen kann, werde in wenigen Jahrzehnten die Nase vorn haben, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung. Nachwachsende Rohstoffe seien die Rohstoffe der Zukunft, da sie auch dann noch zur Verfügung stehen werden, wenn die limitierten petrochemischen Rohstoffe zur Neige gegangen sind. Nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien seien damit die Schlüssel zum Erfolg. Erstmals in Deutschland fokussieren die beiden Hochschulen diese Fachgebiete zu einem Master-Studiengang.


24.01.2005   Quelle: HAWK, FHH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Aufbruchstimmung in der Biogasbranche: 900 Teilnehmer besuchten Jahrestagung des Fachverbandes

Mit 900 Teilnehmern verzeichnete der Fachverband Biogas einen neuen Rekord bei seiner Jahrestagung in Nürnberg. Der Verband untermauere damit seine Stellung als wichtigste Biogas-Interessenvertretung in Europa, heißt es in einer Pressemitteilung.   Der Fachverband reagiere auf die Aufbruchstimmung in der Branche und verstärke mit dem ehemaligen Vizepräsidenten Markus Ott seine Geschäftsstelle in Freising.

"Das hat der Fachverband noch nicht erlebt", so das Fazit von Josef Pellmeyer, Präsident des Fachverbandes Biogas e.V. Vom 11. bis 14. Januar besuchten rund 900 Biogas-Interessenten die Tagung, die unter dem Motto: "Nachwachsende Rohstoffe – neue Wege für die Landwirtschaft" stand. "Damit hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Verbandstagung die wichtigste Biogastagung in Europa ist", erklärt Pellmeyer die große Teilnehmerzahl. Höhepunkt der Tagung seien die Veranstaltungen am Mittwoch gewesen, auf denen sich 775 Tagungsteilnehmer über Technik, Wirtschaftlichkeit und Erfahrungen beim Einsatz nachwachsender Rohstoffe informierten.


Biogas ist keine "Gelddruckmaschine"

Für Pellmeyer steht fest, dass das große Biogasinteresse nicht allein im Erneuerbare-Energien-Gesetz begründet ist. Zwar garantiere es dem Betreiber seit August 2004 eine um bis zu 8 Cent je Kilowattstunde höhere Einspeisevergütung. "Doch gerade der Preisverfall bei traditionellen Produkten wie Milch und Fleisch löst den Wunsch nach neuen und sicheren Einkommensquellen aus", ist der Präsident überzeugt. Er warnt zugleich davor, Biogas als reine "Gelddruckmaschine" zu begreifen. "Die zahlreichen Vorträge haben gezeigt, dass der Erfolg jeder Biogasanlage nicht von der Technik und den Einspeisetarifen, sondern immer noch vom Geschick und dem Fachwissen des Betreibers abhängt – wie in jedem anderen Betriebszweig der Landwirtschaft auch", so Pellmeyer.


Bis zu 4.000 neue Biogasanlagen im Jahr 2005

Der Fachverband Biogas schätzt, dass sich die Zahl der Biogasanlagen im Jahr 2005 von derzeit 2.100 auf etwa 4.000 Anlagen erhöhen könnte. Neueinsteigern wie Betreibern bestehender Anlagen stehe der Verband mit seinen 1.600 Mitgliedern als europaweit größte Interessenvertretung mit Rat und Tat zur Seite. Um die schnell wachsende Zahl an Mitgliedern auch unter den neuen Herausforderungen beraten und bei der Vielzahl an neuen Themen politisch vertreten zu können, wird die Geschäftsstelle des Verbandes im bayerischen Freising ab Anfang Februar durch Markus Ott als stellvertretender Geschäftsführer verstärkt. Ott war bislang neben seiner Tätigkeit als Marketingleiter bei einem der führenden Biogashersteller bereits Vizepräsident des Fachverbandes Biogas e.V.

23.01.2005   Quelle: Fachverband Biogas e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Holzpellets heizen Grundschule in Engelskirchen (NRW) ein

Vollautomatische Pellet-Zentralheizung (24 kW).
Vollautomatische Pellet-Zentralheizung (24 kW).

Der Trend zur Nutzung umweltfreundlicher Holzpellets macht auch vor der oberbergischen Gemeinde Engelskirchen nicht halt. Mit der offiziellen Inbetriebnahme einer neuen Heizungsanlage ist die Wärmeversorgung der Grundschule nun langfristig auf ökologische Weise gesichert, berichtet die Energieagentur NRW in einer Pressemitteilung.  Installiert wurden eine Pelletheizung mit 150 Kilowatt (kW) Wärmeleistung sowie ein Erdgaskessel mit 280 kW. Holzpellets sind kleine zylindrische Presslinge aus unbehandelten Hobel- und Sägespänen. Die Heizungsanlagen für die kleinen Energiebündel sind auf einem hohen technischen Niveau und bieten einen komfortablen Betrieb.

Nach einer eingehenden Bewertung verschiedener Sanierungsvarianten sprachen auch wirtschaftliche Aspekte für den Einsatz von Holzpellets. "Nicht zuletzt durch einen Zuschuss in Höhe von fast 40.000 EUR durch die Holzabsatzförderrichtlinie des Landes NRW sprachen letztendlich alle Argumente für die Pelletheizung", so Wolfgang Oberbüscher, Bürgermeister der Gemeinde Engelskirchen. Die alte Gasheizung war 34 Jahre alt und dringend sanierungsbedürftig. "Die Auswertung des Erdgasverbrauchs zeigte eine deutliche Überdimensionierung der alten Anlage, so dass die Kesselleistung nun deutlich reduziert wurde", erläutert Dipl.-Ing. Dietmar Schaumburg.

Die vorhandenen Räume waren für den Einbau einer Pelletheizung nahezu ideal. So konnte ein ehemaliger Lüftungsraum als Pelletlager eingerichtet werden, aus dem die Holzpellets automatisch zum direkt angrenzenden Heizraum transportiert werden. Dieser bot ausreichend Platz für den Pelletkessel und den Erdgas-Spitzenlastkessel sowie einen Pufferspeicher mit 2.500 Litern. Vom Gesamtwärmebedarf in Höhe von 550.000 kWh werden damit voraussichtlich mehr als 90% durch Holzpellets bereitgestellt. "Vor dem Hintergrund der in den letzten Monaten deutlich gestiegenen Erdgaspreise zeigt sich, dass die Entscheidung in Engelskirchen für Holzenergie absolut richtig war", so Dipl.-Ing. Steffen Hofmann von der Energieagentur NRW.

Weitere Informationen zum Thema "Heizen mit Holz" unter http://www.aktion-holzpellets.de



23.01.2005   Quelle: Energieagentur NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energieagentur NRW.

 

EU-Kommission genehmigt 2,7-Milliarden Euro Beihilfen für den Steinkohlenbergbau

Die Europäische Kommission hat am 19.01.2005 beschlossen, keine Einwände gegen das 2,7-Milliarden-€-Beihilfepaket zu erheben, das Deutschland 2005 seinem Steinkohlenbergbau gewähren will.  Die Beihilfe stehe im Einklang mit dem Gesamtumstrukturierungsplan 2003-2005 für den Steinkohlenbergbau, dem die Kommission zugestimmt hat.

Am 5. Mai 2003 hatte die Kommission einem Umstrukturierungsplan für den deutschen Steinkohlenbergbau zugestimmt. Der Plan enthält detaillierte Angaben für die Jahre 2003 bis 2005 und sieht eine schrittweise Reduzierung der Finanzhilfe für den deutschen Steinkohlenbergbau vor, die zu einer dauerhaften Rücknahme der Fördertätigkeit führen wird. Die Beihilfe soll sich kontinuierlich vermindern. Die für 2005 vorgesehene Beihilfe stehe im Einklang mit dem Umstrukturierungsplan und entspreche den Vorschriften für die zulässigen Höchstbeihilfen, so die Kommission in einer Pressemitteilung.

Die Kommission sei zu dem Schluss gekommen, dass die geplanten Beihilfemaßnahmen nicht gegen die Verordnung des Rates über staatliche Beihilfen für den Steinkohlenbergbau verstoßen und daher mit dem ordnungsgemäßen Funktionieren des Kohlenbinnenmarktes zu vereinbaren sind.

23.01.2005   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Bundesumweltministerium informiert über Berufe im Umweltschutz

Unter dem Titel „Umwelt und Beschäftigung – Arbeiten im Grünen Bereich“ informiert das Bundesumweltministerium (BMU) über neue Berufe und Berufsbilder im Umweltschutz, im Ressourcenmanagement und bei den erneuerbaren Energien.  "Eine anspruchsvolle, zukunftsorientierte Umweltpolitik fördert Wirtschaftswachstum und soziale Sicherheit. Umweltschutz schafft Arbeitsplätze und bietet Jugendlichen interessante berufliche Zukunftsperspektiven“, so Bundesumweltminister Jürgen Trittin.

2002 waren laut BMU in Deutschland fast 1,5 Millionen Menschen im Umweltschutz beschäftigt. Das entspreche einem Anteil von 3,8 % aller Beschäftigten. Damit habe sich die durch Umweltschutz bewirkte Beschäftigung in Deutschland trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen seit 1998 weiter positiv entwickelt.


Mehr Arbeitsplätze bei erneuerbaren Energien

Zuwächse der Beschäftigten im Vergleich zu 1998 seien besonders bei den erneuerbaren Energien zu verzeichnen gewesen(+ 50.000), hier sei die Beschäftigtenzahl um rund 70 % gestiegen, außerdem beim Export von Umwelttechnologie (+ 25.000) sowie bei den umweltbezogenen Dienstleistungen (+ 22.000, darunter wiederum 3.000 bei den erneuerbaren Energien).

Die Broschüre ist kostenlos erhältlich beim Bundesumweltministerium, Postfach 30 03 61, 53183 Bonn, Telefon: 01888/305-3355, Fax: 01888/305-3356 oder per E-Mail: mailto:bmu@broschuerenversand.de. Bitte dazu die Bestellnummer 2220 angeben. Die Broschüre ist auch im Internet abrufbar unter