Tag der Erneuerbaren Energien: Klima-Bündnis bietet Broschüre an
Zum zehnten Mal findet heute der Tag der Erneuerbaren Energien statt. In ganz Deutschland können Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen, Holz- oder Pflanzenölheizungen, Wärmepumpen oder
energieeffiziente Gebäude besichtigt werden. Eine Auswahl von Projekten, die erneuerbare Energien auf vielfältige Weise nutzen, hat das Klima-Bündnis in einer kostenlosen Broschüre
zusammengestellt. Je ein Projektbeispiel pro Bundesland stehe stellvertretend für viele ähnliche Initiativen in ganz Deutschland, so das Klima-Bündnis in einer Pressemitteilung.
Die Beispiele reichen vom schleswig-holsteinischen Geflügelzüchter, der seine Stallungen mit heimischem Stroh heizt, über die Großfamilie aus Thüringen, die in einer historischen Mühle Strom
aus Wasserkraft erzeugt bis hin zu 24 Berliner Bürgerinnen und Bürgern, die sich Kosten und Nutzen eines gemeinschaftlichen Solarkraftwerkes teilen. Auch das Holzkraftwerk in Bayern, das
durch die klimaschonende Produktion von Wärme, Strom und Kälte alljährlich 24 Millionen Liter Heizöl einspart, oder die rheinland-pfälzische Gemeinde, die den Energiebedarf der 19. 000
Einwohner künftig komplett durch erneuerbare Energien decken will, leisteten einen wichtigen Beitrag zum "Energiemix der Zukunft", so die Verfasser. Ergänzt werde die Broschüre durch einen
allgemeinen Überblick über die verschiedenen Formen und Nutzungsmöglichkeiten von Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie.
30.04.2005 Quelle: Klima-Bündnis e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Parabolrinnenkollektoren der Solitem GmbH mit Energy Globe ausgezeichnet
Für die von ihm und der SOLITEM GmbH entwickelten Systemtechnik zur Solaren Kühlung hat Dr. Ahmet Lokurlu den international renommierten "Energy Globe Award 2004" in der Kategorie "Feuer"
(Energie) erhalten. Die Siegerehrung fand vor 4000 Besuchern am 27. April im Österreich-Pavillon auf der Weltausstellung "EXPO 2005" in Aichi/Japan statt. Dies berichtet die SOLITEM GmbH in
einer Pressemitteilung.
30.04.2005 Quelle: Solitem GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Wettbewerb: Effektivste Solarstromanlage Deutschlands gesucht
Die Grüne Liga Berlin und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) suchen die effektivste Solaranlage Deutschlands. Besitzer von Photovoltaikanlagen können sich bis zum 10. Mai
2005 bewerben. "Wir wollen mit unserem Wettbewerb die Nutzer erfolgreicher Solarstromanlagen auszeichnen und so Bauherren motivieren, die Sonnenenergie zu nutzen", sagt Uwe
Hartmann, Geschäftsführer des DGS-Landesverbandes Berlin.
29.04.2005 Quelle: DGS Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Greenpeace-Studie: Keine Steinkohle, sondern Klimaschutz finanzieren
Schon mit der Hälfte der Subventionen für die Steinkohleförderung in Deutschland ließen sich durch Innovationen zwölf Prozent des deutschen Stromverbrauchs einsparen. Das ist das Ergebnis
einer neuen von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie des Öko-Instituts Freiburg. Die Studie zeige, wie sich Einsparpotenziale mit den Steuergeldern kostengünstig erschließen lassen,
erklärte Greenpeace in einer Pressemitteilung. Allein in den Haushalten würde der Austausch alter Geräte den Energieverbrauch um 40 bis 50 Prozent verringern, beispielsweise von
Kühlschränken und Elektroherden. Ein umfassendes Sparprogramm würde laut Greenpeace auch den Klimaschutz voranbringen: Deutschland würde 35 Millionen Tonnen weniger Kohlendioxid erzeugen. Um
das Kyoto-Ziel zu erreichen, müssten dann nur noch 17 Millionen Tonnen vermieden werden.
29.04.2005 Quelle: Greenpeace e. V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Lloyd Fonds platziert neuen Windenergiefond
Die Hamburger Lloyd Fonds AG engagiert sich mit dem Windpark Breberen erneut im Sektor Windenergie. Der Windpark liege in Nordrhein-Westfalen, nahe der deutsch-niederländischen Grenze, so
das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Wir sehen in der regenerativen Energieerzeugung, besonders in der Nutzung der Windenergie, weiterhin den Markt der Zukunft, so Silke Iggesen,
Leiterin des Vertriebes bei Lloyd Fonds. "Mit diesem Windpark, der über ein umfangreiches Sicherheitskonzept verfügt, bieten wir dem Anleger eine in dieser Form außergewöhnliche
und äußerst nachhaltige Investitionsmöglichkeit, die zukunftsweisend für die gesamte Windkraftbranche ist", sagt Iggesen.
29.04.2005 Quelle: Lloyd Fonds AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Windkraft: BMU und Wirtschaftsministerium MV fördern Forschungsplattform vor Kap Arkona
Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Land Mecklenburg-Vorpommern haben am 22.04.2005 in Warnemünde grünes Licht gegeben für den Bau einer Forschungsplattform zur Windenergienutzung in
der Ostsee. Das berichtet das BMU in einer Pressemitteilung. Das BMU fördere die Plattform und die in einer ersten Phase vorgesehenen Forschungsprojekte mit rund 3,24 Millionen Euro. Weitere
1,26 Millionen Euro steuere Mecklenburg-Vorpommern bei. "FINO II ist eine Vorbotin der künftigen Windparks in der Ostsee. Diese Windparks sind nicht nur von umwelt- und
energiepolitischer Bedeutung. Sie geben zugleich wichtige Impulse für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in der Region", sagte BMU-Abteilungsleiter Rainer Hinrichs-Rahlwes bei der Übergabe
des Förderbescheides an das Schifffahrtsinstitut Warnemünde.
28.04.2005 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BMU: Atomkraftwerk Obrigheim wird in Kürze stillgelegt
In Kürze soll das älteste noch betriebene Atomkraftwerk Deutschlands vom Netz gehen, berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Mit dem AKW Obrigheim werde nach
dem im Jahr 2002 gesetzlich beschlossenen Atomausstieg bereits der dritte Atommeiler stillgelegt. Schon 2003 seien Mülheim-Kärlich und Stade abgeschaltet worden. Ein Drittel des
Atomausstiegs sei bereits geschafft: Von der im Atomkonsens vereinbarten Gesamtstrommenge von rund 2.623 Milliarden Kilowattstunden bleibe noch eine Reststrommenge von rund 1.800 Milliarden
Kilowattstunden, so das BMU.
28.04.2005 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Berliner Energietage mit Veranstaltung "Kraft-Wärme-Kopplung konkret"
Aktuelle Fragen rund um die Kraft-Wärme-Kopplung beantwortet der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) am 2. Mai 2005 im Rahmen der Berliner Energietage. Gemeinsam mit dem Verein
Energieagenturen Deutschland (eaD) will der B.KWK mit den Teilnehmern diskutieren, inwieweit die Ziele des KWK-Gesetzes bisher erreicht worden wurden und welche strategischen und politischen
Ausrichtungen notwendig sind, um die KWK weiter voran zu bringen. In diesem Zusammenhang soll auch das Zusammenspiel beim Ausbau der KWK und der erneuerbaren Energien betrachtet
werden.
28.04.2005 Quelle: Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Aktion „Sonnenwärme vom Watzmann bis zum Wendelstein“ erfolgreich gestartet
Solarwärmetechnik zur Beheizung von Gebäuden in der Region vorantreiben, das möchten die Initiatoren des Aktionsbündnisses „Sonnenwärme vom Watzmann bis zum Wendelstein“.
Sieben ehrenamtliche Solarinitiativen, 25 Handwerksbetriebe und vier Großhändler haben sich zu diesem Zweck im Chiemgau zusammengeschlossen. Ziel ist, die Kollektorfläche in den Landkreisen
Traunstein, Rosenheim und Berchtesgadener Land zu verzehnfachen, erklären die Initiatoren in einer Pressemitteilung. Zu der Auftaktveranstaltung in Traunstein waren über 200
Mitglieder der Solar- und Umweltvereine, Handwerker und private Interessenten gekommen.
27.04.2005 Quelle: Bundesverband Solarindustrie (BSi) e.V., Aktionsbündnis „Sonnenwärme vom Watzmann bis zum Wendelstein" Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Verein zur Gütesicherung von Solarenergieanlagen e.V. gegründet
Auf Betreiben der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) hat sich am 19. April in Fürth der Verein zur Gütesicherung von Solarenergieanlagen gegründet. Das berichtet die DGS in
ihrem Newsletter. Der Verein sei Träger des RAL-Gütezeichens Solarenergieanlagen (RAL-GZ-1004) und bestimme den Inhalt der technischen Lieferbedingungen für Komponenten, Konzeption, Montage,
Service und Betrieb bei solarthermischen und photovoltaischen Anlagen.
27.04.2005 Quelle: DGS Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BUND: EU soll Förderung der Atomenergie beenden
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat zum 19. Tschernobyl-Jahrestag ein Auslaufen des Euratom-Vertrages verlangt. Da der Vertrag zum Anhang der neuen EU-Verfassung
gehöre, solle die Bevölkerung der Europäischen Union darüber entscheiden, ob sie den Atom-Privilegien aus diesem Vertrag zustimme oder nicht, heißt es in einer
BUND-Pressemitteilung. Dafür wolle die Umweltorganisation gemeinsam mit anderen Anti-Atom-Initiativen europaweit bis zum 20. Jahrestag der Reaktorkatastrophe im kommenden Jahr eine
Million Unterschriften sammeln. Die neue Verfassung verpflichte die EU-Kommission, aktiv zu werden, wenn eine Million Bürger dies forderten.
27.04.2005 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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"Klima-Bündnis-Schule 2005": Bewerbungsfrist endet am 30.04.
25.000 Euro Fördergelder für innovative Schulprojekte zum Thema erneuerbare Energien stellen das Klima-Bündnis e.V. und die Deutsche Post World Net bereit. Mit der Ausschreibung wollen sie
Schüler und Schülerinnen für erneuerbare Energien als "saubere" Alternative zu Kohle, Erdöl und Erdgas begeistern. Bis zum 30. April können sich alle Schulen in Deutschland
bewerben. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist ein schlüssiges Konzept, das den Einsatz erneuerbarer Energien mit der Unterstützung der Menschen in Entwicklungsländern verbindet.
Denkbar wäre beispielsweise eine "Solar-Partnerschaft" mit Schulen in Amazonien, die mit Sonnenergie Computer und Lampen betreiben könnten. Auch könnten die Schulen mit der Vergütung, die sie
für die Einspeisung von erneuerbaren Energien in das öffentliche Stromnetz erhalten, Hilfsprojekte finanzieren. Die Förderhöchstsumme beträgt maximal 7.500 Euro pro ausgezeichnetem
Projekt.
27.04.2005 Quelle: Klima-Bündnis Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarworld-Konzern schließt Rahmenvertrag für langfristige Siliziumversorgung
Die SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) habe einen wegweisenden Vertrag für ihre zukünftige Rohstoffversorgung abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die
Konzerntochter Deutsche Solar AG, einer der weltweit größten Hersteller von Solarsilizium-Wafern, habe mit dem Siliziumhersteller Wacker GmbH einen 10-jährigen Kontrakt über die Lieferung von
Solarsilizium geschlossen. Beginnend ab 2007 werde der langfristige Vertrag bis 2017 gelten und damit einen wichtigen Baustein der Grundversorgung des Konzerns sichern.
26.04.2005 Quelle: SolarWorld AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Anwenderforum für Bioenergienutzung vom 27. bis 28. April in Aachen
"Regionale Strukturen stärken - auf Bioenergie setzen", unter diesem Motto lädt EUROSOLAR zusammen mit den Stadtwerken Aachen (STAWAG) vom 27. bis 28. April 2005 ein zum 2. Aachener
Anwenderforum für Bioenergie in Stadt und Region. Vertreter von Städten und Gemeinden, aus Forschung und Entwicklung, Land- und Forstwirtschaft werden im Aachener "forum M" zum
Erfahrungsaustausch erwartet. Bärbel Höhn, Umweltministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, wird die Veranstaltung am 27. April 2005 eröffnen mit dem Vortrag "Bioenergienutzung als
Zukunftsstrategie für Landwirte und Regionalwirtschaft". EUROSOLAR-Präsident Dr. Hermann Scheer (MdB), Träger des Alternativen Nobelpreises und des Weltpreises für Bio-Energie, will in seinem
Abendvortrag "Unabhängigkeit vom Erdöl durch Bioenergie" die Perspektiven für die notwendige Umstrukturierung der Energieversorgung aufzeigen. Eine anschließende Podiumsdiskussion soll seine
Thesen vertiefen.
26.04.2005 Quelle: EUROSOLAR e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Phönix SonnenStrom AG erhöht Grundkapital
Die Phönix SonnenStrom AG (ISIN DE000A0BVU93), ein führendes Systemhaus der deutschen und europäischen Photovoltaikbranche, hat eine Kapitalerhöhung um 500.000 Euro beschlossen. Das
berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Mittel sollen bevorzugt für den Ausbau des internationalen Geschäfts eingesetzt werden.
26.04.2005 Quelle: Phönix SonnenStrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar-Fabrik AG meldet Rekordumsatz für 2004Die Freiburger Solar-Fabrik AG ((ISIN: DE0006614712), Hersteller von Solarstrommodulen, hat im Geschäftsjahr 2004 mit einem Konzerngewinn nach Steuern von 579.000 Euro (Vorjahr: minus 3,75 Millionen Euro) ein Rekordergebnis erzielt. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei auf 1,0 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: minus 4,3 Millionen Euro) und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf 2,4 Millionen Euro. (Vorjahr: minus 3,0 Millionen Euro). Der Umsatz konnte nach Angaben des Unternehmens im Jahr 2004 um über 75% gesteigert werden auf 52,1 Millionen Euro (Vorjahr: 29,7 Millionen Euro). Damit seien die Prognosen der Gesellschaft um mehr als 3 Millionen Euro übertroffen worden. Der vollständige Geschäftsbericht 2004 steht zum Herunterladen im Investor Relations-Bereich zur Verfügung unter www.solarwaerme.at.
22.04.2005 Quelle: AEE INTEC – Institut für nachhaltige Technologien Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Conergy AG beruft Albert Edelmann in den Vorstand
Albert Edelmann, Gründer der AET GmbH, rückt zum 1. Mai 2005 in den Vorstand der Conergy AG auf und leitet künftig Internationalisierung und Vertrieb des nach eigenen Angaben
umsatzstärksten deutschen Solarunternehmens. Der Diplom-Kaufmann Edelmann werde Nachfolger von Angiolo Laviziano, der Conergy nach langjähriger Tätigkeit zum 30. April auf eigenen Wunsch und
im Einvernehmen mit Aufsichtsrat und Vorstand verlasse, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Wir freuen uns mit Albert Edelmann einen weiteren unternehmerisch geprägten
Vorstand für die konsequente Fortsetzung unserer internationalen Wachstumsstrategie zu gewinnen, der bestens mit Conergy und der Solarbranche vertraut ist“, so die Conergy AG.
22.04.2005 Quelle: Conergy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Konferenz diskutiert Perspektiven der Energieversorgung in Deutschland
Wie eine zukunftsfähiger Mischung der Energieträger aussehen kann und wie das optimale Zusammenspiel zwischen Energieeffizienz, fossilen Energieträgern und regenerativen Energiequellen
organisiert werden soll, diskutierte die Konferenz "Energiemix der Zukunft" am 21.04.2005. Eingeladen hatten die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Deutsche Energie-Agentur GmbH
(dena).
22.04.2005 Quelle: dena Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarstrommarkt in der Europäischen Union um fast 70 % gewachsen
Im Laufe des Jahres 2004 wurde in der EU eine Photovoltaik-Kapazität von 410,5 Megawatt peak (MWp) installiert. Damit beträgt die europäische Solarstrom-Gesamtleistung über ein Gigawatt
peak (GWp). Das berichtet das von der EU-Kommission geförderte Projekt "EurObserv’ER" in einer Pressemitteilung. Laut EurObserv’ER wuchs die PV-Leistung 2004 um
18.04.2005 Quelle: CDU/CSU-FRAKTION im Deutschen Bundestag Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Energierechtsnovelle: EnBW fordert schnelle Einführung der Anreizregulierung
Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG begrüßte in einer Pressemitteilung die am 15.04.2005 im Deutschen Bundestag verabschiedete Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) als
"grundsätzlichen Schritt in die richtige Richtung", so der Generalbevollmächtigte der EnBW, Jürgen Hogrefe in einer ersten Stellungnahme. Natürlich gebe es noch Nach- und
Verbesserungsbedarf. Aber das sei für ein zustimmungspflichtiges Gesetz normal. "Die Bundesländer sind jetzt gefordert, die Einführung der Anreizregulierung und damit den Wettbewerb zu
ermöglichen. Ein von einigen Seiten geforderter legislativer Zwischenschritt würde den Wettbewerb weiter verschleppen und den unbefriedigenden Status Quo erhalten", heißt es in der
EnBW-Pressemitteilung.
18.04.2005 Quelle: Energie Baden-Württemberg AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neues BINE-Info: Solare Nahwärme in neuen Wohnsiedlungen
Der Wohnungs- und Immobilienmarkt ist anspruchsvoller geworden. Neue Siedlungen müssen Kunden durch eine hochwertige Bauausführung, überschaubare Investitionskosten und zukunftssichere
Betriebskosten überzeugen, so der BINE-Informationsdienst in einer Pressemitteilung. Ein wichtiger Aspekt sei die Wärmeversorgung der Siedlung. Hier bieten solarunterstützte Nahwärmenetze
eine umweltfreundliche Option. Das neue, kostenfrei erhältliche BINE-Projekt-Info "Solare Nahwärme in neuen Wohnsiedlungen" stellt zwei geförderte Projekte aus Stuttgart und
Heilbronn vor.
18.04.2005 Quelle: BINE Informationsdienst Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Praxistest belegt: Solarheizkessel besonders effizient
Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) liegt der Primärenergiebedarf eines Solar-Gas-Brennwertsystems (solare Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung) rund 20 Prozent unter dem Wert
eines herkömmlichen Brennwertkessels. Jetzt sei in einem Einzelversuch nachgewiesen worden, dass der Solarheizkessel "SolvisMax" diesen Wert sogar noch um weitere 10 Prozent unterbieten kann,
berichtet die Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung. Das Institut für Heizungs- und Klimatechnik der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel überprpüfte
in einer breit angelegten Feldstudie das Betriebsverhalten und den Energieverbrauch von Brennwert-Heizkesseln mit Wassererwärmern.
18.04.2005 Quelle: Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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WindWelt AG verkauft Standorte für Windkraftprojekte über 24 MW
Die WindWelt AG (ISIN: DE0006352537) hat Standorte für den Bau von 24 MW Windkraftkapazität an die Umwelt-Global-Management GmbH & Co Zülpich Weilerswist KG verkauft. Die Projekte in
der Eifel seien von der WindWelt AG bis zur Baureife geplant und entwickelt worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nach der Veräußerung der Standorte verfüge
die Gesellschaft noch über eine "Pipeline" von 10 MW für 2005/2006 und weitere 40 MW ab 2006, welche die WindWelt AG teilweise selbst realisieren und teilweise veräußern will. Alle Standorte
sollen mit Maschinen des deutschen Windkraftanlagenbauers Enercon GmbH ausgerüstet werden.
18.04.2005 Quelle: WindWelt AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Broschüre "Neue Energie-Region Rhein-Neckar" zeigt beispielhafte Projekte
Den Rhein-Neckar-Raum auf dem besten Weg zu einem "Platz an der Sonne" beschreibt das Heft "Neue Energie-Region Rhein-Neckar". Die Region zwischen Pfälzer Wald, Odenwald und Kraichgau mit
ihren Zentren Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg belege im Hinblick auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien längst einen Spitzenplatz in Deutschland, so die Herausgeber.
Als "Anleitung zum Handeln" konzipiert, schlägt die Veröffentlichung "Neue Energie-Region Rhein-Neckar" mit leicht verständlichen, knappen Texten und vielen Bildern eine Brücke zu
vorbildlichen Energie-Projekten und Akteuren im Rhein-Neckar-Raum. Durchgehend farbig gestaltet bietet die Broschüre auf 80 Seiten (DIN A4) anschauliche Information zur Energieeffizienz und
zu erneuerbare Energien. "Wer handeln will und Vorbilder sucht: hier sind sie!", betont Daniel Bannasch, der den Führer zusammengestellt hat. Die Veröffentlichung wurde von der VRD Energie
Stiftung mit Sitz in Mannheim gefördert.
17.04.2005 Quelle: ecorema Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Biomasse-Verstromungsanlage in Hagen-Kabel eingeweiht
"Die Biomassenutzung ist in Verbindung mit Kraft-Wärme-Kopplung unter Klima- und Umweltgesichtspunkten unschlagbar. Dies gilt insbesondere, wenn der Brennstoff zur Erzeugung von Strom und
Prozesswärme aus der Produktion kommt, wie hier in Hagen", sagte NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann am 14.04.2005 bei der offiziellen Einweihung der Biomasse-Verstromungsanlage
(BVA) Hagen-Kabel in Hagen. Auch sei die zwischen der Mark-E Aktiengesellschaft und dem Unternehmen Stora Enso Kabel geschlossene Energiepartnerschaft zukunftsweisend, so der
Minister weiter. "Die von beiden Unternehmen gemeinsam geplante und gebaute holzbasierte Biomasse-Verstromungsanlage sorgt für eine effiziente und effektive Energieerzeugung, die sowohl den
spezifischen Anforderungen vor Ort gerecht wird als auch die spezifischen Vorteile vor Ort optimal nutzt", sagte Horstmann.
17.04.2005 Quelle: Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Bayerische Proton Motor Fuel Cell GmbH eröffnet Standort in Herten
Als einen "weiteren Schritt auf dem Weg des Landes NRW zu einem international führenden Standort der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie" hat NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel
Horstmann die Ansiedlung des bayerischen Brennstoffzellen-Herstellers Proton Motor Fuel Cell GmbH im nordrhein-westfälischen Herten bezeichnet. "Proton Motor besetzt mit seiner
Konzentration auf Hybridantriebskonzepte für Nutzfahrzeuge im kleineren Leistungsbereich exakt eines der frühen Marktsegmente, die wir aktuell etablieren werden. Die Ansiedlung von Proton
Motor in NRW belohnt unsere Bemühungen in diesemBereich", betonte der Minister.
17.04.2005 Quelle: Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung NRW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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European Energy Award 2005 für Bochum, Oberhausen und Bocholt
Drei Städte in Nordrhein-Westfalen wurden für ihre beispielhaften Anstrengungen zur Reduzierung des kommunalen Energieverbrauchs mit dem European Energy Award 2005 (eea) ausgezeichnet.
Staatssekretär Jörg Hennerkes vom nordrhein-westfälischen Energieministerium überreichte die Auszeichnung am 14.04.2005 in Bochum gemeinsam mit Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, dem Leiter
der Energieagentur NRW. Der eea wird an europäische Kommunen verliehen, die sich erfolgreich an einem Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren beteiligt haben, welches
das Engagement der Stadt oder Gemeinde für ein nachhaltiges Energiemanagement aufzeigt. Deutschlandweit werden in diesem Jahr insgesamt sechs Städte ausgezeichnet. Die Energieagentur NRW ist
im Auftrag des Energieministeriums regionaler Träger des European Energy Award in NRW.
16.04.2005 Quelle: Energieagentur NRW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Saarland: Brennholz als Alternative zu Öl und Gas
Immer mehr Saarländer schlagen offenbar den hohen Öl- und Gaspreisen ein Schnippchen und heizen ganz oder teilweise mit Holz aus heimischen Wäldern. Beim SaarForst Landesbetrieb wachse das
Marktsegment Brennholz stetig, berichtet das saarländische Umweltministerium in einer Pressemitteilung. So habe SaarForst im vergangenen Jahr 48.000 Raummeter Brennholz verkauft.
Das bedeute eine Absatzsteigerung um 60 Prozent gegenüber 1999 (30 000 Raummeter).
16.04.2005 Quelle: MINISTERIUM FÜR UMWELT DES SAARLANDES Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Öko-Institut: Längere Laufzeit der Kernkraftwerke ist keine Lösung
Die baden-württembergische Landesregierung sollte das Land als attraktiven Innovationsstandort vermarkten, statt Investoren und Innovatoren damit abzuschrecken, dass sie eine längere
Laufzeit der Kernkraftwerke fordert. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer neuen Studie des Öko-Instituts e.V., die im Auftrag der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Grüne erstellt und
Anfang April in Stuttgart der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die Energiewirtschaft in Baden-Württemberg sei nicht von der Kernenergie abhängig, betont das Öko-Institut. Der Atomausstieg
sei vielmehr eine Chance, zu einem Vorreiter einer innovativen und nachhaltigen Energieversorgung zu werden. Thema der Studie ist die Zukunft der Energiewirtschaft in
Baden-Württemberg ohne Kernkraft. Die Landesregierung wolle zwar verhindern, dass Baden-Württemberg von Stromimporten abhängig werde, entwerfe jedoch gleichzeitig ein pessimistisches Bild des
Erzeugungsstandorts Baden-Württemberg, in dem nur die Kernkraftwerke auf der Habenseite stünden, kritisiert das Öko-Institut. Die Freiburger Wissenschaftler plädieren für eine Strategie, die
anerkenne, dass in einem europäischen Wettbewerbsmarkt der Stromhandel zunimmt und "Unabhängigkeit von Stromimporten" kein Ziel sein kann, schon gar nicht auf der Ebene eines
Bundeslandes.
16.04.2005 Quelle: Öko-Institut e.V., Büro Freiburg Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Bundestag verabschiedet neues Energiewirtschaftsgesetz
Der Deutsche Bundestag hat am 15.04.2005 das Zweite Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts beschlossen. Zusammen mit den Verordnungen für den Netzzugang und die Netzentgelte
bei Strom und Gas, die das Kabinett in dieser Woche beschlossen hat und die jetzt dem Bundesrat zugeleitet werden, liege das Regelungswerk komplett auf dem Tisch, berichtet das
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) in einer Pressemitteilung. Die Aufsicht über die Energieversorgungsnetze soll der bisherigen Regulierungsbehörde für
Telekommunikation und Post als selbstständige neue Aufgabe zugewiesen werden, die nun in "Bundesnetzagentur" für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen umbenannt werden
soll.
15.04.2005 Quelle: BMWA Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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SPD: Neues Energierecht im Zeichen von Wettbewerb und Effizienz
"Heute ist ein guter Tag für den Wettbewerb auf dem deutschen Gas- und Strommarkt. Mit der Verabschiedung dieser Novelle können wir selbstbewusst und zuversichtlich in die
energiewirtschaftliche Zukunft blicken." Das erklärte der energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Hempelmann zur abschließenden Lesung der Neufassung des
Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) am 15.04.2005 im Bundestag. Die Bundesregierung habe das deutsche Energierecht grundlegend reformiert und auf das Zielviereck Wirtschaftlichkeit,
Versorgungssicherheit, Umweltfreundlichkeit und Verbraucherschutz ausgerichtet, so Hempelmann. Im Zentrum stünden die Verbesserung der Markttransparenz und Kosteneffizienz in den
Gas- und Stromnetzen.
15.04.2005 Quelle: SPD-Bundestagsfraktion Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Energiewirtschaftsgesetz im Bundestag: VKU sieht Belastung durch Bürokratie
Drohende Kostensteigerungen durch "übermäßige Bürokratie und mangelnde Renditeanreize" für Netzinvestitionen befürchtet der Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) als Folge des neuen
Energiewirtschaftsgesetzes. Die Novelle des EnWG wird am 15.04.2005 in zweiter und dritter Lesung im Bundestag beraten. Durch eine Aushöhlung des betriebswirtschaftlich anerkannten
Grundsatzes der Nettosubstanzerhaltung - besonders durch die jüngst im Bundeskabinett beschlossene Verschlechterung der Abschreibungsbedingungen - könnten die finanziellen Mittel zum Erhalt
und zum notwendigen Ausbau der Strom- und Gasnetze in der Zukunft nicht mehr ausreichend vorhanden sein, befürchtet der VKU.
15.04.2005 Quelle: Verband kommunaler Unternehmen e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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NRW präsentiert marktnahe Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik auf der Hannover Messe
"Die Entwicklung der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik in NRW hat stark an Dynamik zugenommen. Sieben Brennstoffzellenentwicklungen feiern hier in Hannover ihre Weltpremiere. Dazu
gehören die Prototypen eines mit Brennstoffzellen angetriebenen Shuttlebusses und eines dreirädrigen Lastenfahrrades. Dies ist ein großer Erfolg unserer Forschungs- und Energiepolitik", sagte
NRW-Infrastrukturminister Dr. Axel Horstmann am 12.04.2005 anlässlich seines Besuches auf der Hannover Messe. Diese Transportfahrzeuge könnten bereits heute für Spezialanwendungen
eingesetzt werden und stellten als "lokale Zero-Emission-Fahrzeuge" auch vor dem Hintergrund der aktuellen Feinstaubpartikel-Diskussion eine interessante Option dar, so der Minister. Denn die
Brennstoffzellentechnologie führe zu abgasfreien Antrieben und erfülle höchste Ansprüche des Klima- und Umweltschutzes. So könne der Bus im Werksverkehr, im Messebetrieb oder im
innerstädtischen Bereich genutzt werden. Besonders dort, wo Lärm- und Luftbelastungen vermieden werden müssen. Mit dem Lastenfahrrad ließen sich umweltfreundlich kleinere Lasten in der
Innenstadt transportieren.
15.04.2005 Quelle: Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen (MVEL). Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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IWR startet EEG-Rechner für Biogasanlagen
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat zu einem Boom bei der Errichtung von Biogasanlagen geführt. Im Jahr 2005 könnten nach Schätzungen 1.000 bis 2.000 neue Biogas-Anlagen in
Deutschland errichtet werden. Das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR), Münster, bietet im Internet einen EEG-Vergütungsrechner für Biogasanlagen an. Mit
diesem Rechner kann ein Anleger die zu erwartenden Erlöse für eine geplante Biogasanlage in Abhängigkeit von der Anlagengröße und der Biogasproduktion oder der jährlichen
Benutzungsstundenzahl ermitteln.
15.04.2005 Quelle: Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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RWE-Hauptversammlung: Greenpeace und WWF kritisieren Braunkohle-Pläne
Anlässlich der Hauptversammlung der RWE AG am 14. 05. 2005 warnte Greenpeace vor "Fehlinvestitionen in klimaschädliche Braunkohlekraftwerke". Auch die Umweltstiftung WWF forderte die
Aktionäre auf, Druck auf die Unternehmensführung auszuüben, um die Investitionspolitik des Energieversorgers klimaverträglicher zu gestalten. Greenpeace will, dass die RWE AG auf
erneuerbare Energien und klimafreundlichere Gas- und Dampfkraftwerke setzt. Die Umweltschutzorganisation hält den Ausbau der Braunkohle nicht nur aus Sicht des Klimaschutzes für falsch,
sondern sieht auch die Gefahr von "Investitions-Ruinen", weil diese Kraftwerke nicht zukunftsfähig seien.
15.04.2005 Quelle: Greenpeace e.V. WWF Deutschland Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Konferenz "Rheinklima" sucht regionale Antworten auf den Klimawandel
Konkrete Klimavorsorge und die Sicherung vor Klimafolgen sind Gegenstand der Konferenz "Rheinklima" am 15. April 2005 in Bonn. Veranstalter ist das Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF). Mit der Fokussierung auf die Gebiete am Rhein beschäftigt sich die Tagung mit einem der zentralen Ballungs- und Wirtschaftsräume Europas. Dabei geht es vor allem um die
"Zukunftsfähigkeit eines europäischen Wirtschaftsraumes im Wandel des Klimas". Rund 200 Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden zu der Konferenz erwartet. Zu den
Teilnehmern zählen Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn und NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück. Hintergrund der Veranstaltung ist das aktuelle Förderprogramm des BMBF "Forschung für
den Klimaschutz und Schutz vor Klimawirkungen".
14.04.2005 Quelle: Regionalkonferenz Rheinklima Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Informationskampagne für Erneuerbare Energien: Auslandsgeschäft boomt
Erneuerbare Energien seien einer der Hauptschlager auf der diesjährigen HannoverMesse, berichtet die Informationskampagne für Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung. Die
ausstellenden Unternehmen aus dem Bereich erneuerbare Energien würden 2005 mit einem Exportvolumen von drei Milliarden Euro rechnen, mit stark steigender Tendenz. "Deutschland hat
bei den Erneuerbaren Energien heute technologisch die Nase vorn. Die Branche wird zur Schlüsselindustrie für den Export und den Aufbau einer zukunftsfähigen Energiewirtschaft", so Johannes
Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Unternehmen wie der Börsenneulings Conergy AG erlebten in Hannover einen regelrechten Besucheransturm. "Die Messe zeigt,
dass der Weltmarkt Lust auf deutsche Solartechnik hat. Mit unseren Produkten treffen wir offensichtlich genau ins Schwarze", so Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender des Herstellers von
Solarwärme- und Solarstromtechnik.
14.04.2005 Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Bundeskabinett verabschiedet Verordnungen zum Energiewirtschaftsrecht
Bundeskanzler Gerhard Schröder und die Bundesministerinnen und Bundesminister haben am 13.04.2005 die Entwürfe der Verordnungen zum Netzzugang und zu den Netzentgelten für Strom und Gas
verabschiedet. Das berichtet das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) in einer Pressemitteilung. Die vom BMWA vorgelegten Verordnungen konkretisieren die Regelungen des
Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), das sich zurzeit im parlamentarischen Verfahren befindet. Die Verordnungen sind im Bundesrat zustimmungspflichtig.
14.04.2005 Quelle: BMWA Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Biogas-Boom in NRW: Tagung am 15. April im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse
Etwa 200 Biogasanlagen werden Ende 2005 in Nordrhein-Westfalen Strom und Wärme aus Biogas erzeugen. Innerhalb von zwei Jahren habe sich die Anzahl der Anlagen verdoppelt berichtet die
Landesinitiative Zukunftsenergien NRW in einer Pressemitteilung. Aktuelle technologische Entwicklungen sind Schwerpunktthemen der diesjährigen NRW-Biogastagung am Freitag, 15. April im
Landwirtschaftszentrum Haus Düsse (Kreis Soest). Veranstalter der Tagung sind neben der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW die Landwirtschaftskammer NRW mit dem Zentrum für
nachwachsende Rohstoffe, die Energieagentur NRW und der Fachverband Biogas e.V.
14.04.2005 Quelle: Landwirtschaftszentrum Haus Düsse, Energieagentur NRW; Landesinitiative Zukunftsenergien NRW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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European Energy Award geht erstmals in das RuhrgebietDie Städte Bochum, Oberhausen und Bocholt erhalten am 14. April 2005 den "European Energy Award 2005" (eea). Damit werden sie ausgezeichnet für ihr Engagement für ein nachhaltiges kommunales Energiemanagement. Mit Bochum und Oberhausen erhalten erstmals Städte aus dem Ruhrgebiet das europäische Zertifikat, berichtet die Energieagentur NRW in einer Pressemitteilung. Staatssekretär Jörg Hennerkes vom Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung NRW wird die Auszeichnung überreichen. Dr. Ottilie Scholz, Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum, Klaus Wehling, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, und Ulrich Paßlick, Dezernent für Planung, Umwelt und Bau aus Bocholt, werden die Awards entgegennehmen. Eingebettet ist die Verleihung in die Fachtagung "European Energy Award - Der Weg zur energieeffizienten Kommune."
14.04.2005 Quelle: Energieagentur NRW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Irland übernimmt deutsches Ökostromgesetz
Irland wird das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als Vorbild für die eigene Ökostromförderung nehmen, berichtet der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung.
Damit wechsle inzwischen das zwölfte europäische Land zu dem in Deutschland erfolgreichen System. „Deutschland ist europäisches Vorbild bei der Förderung Erneuerbarer
Energien. Kein anderes Land hat in so kurzer Zeit die Strommenge aus Erneuerbaren Energien derart gesteigert und dabei die Kosten so stark gesenkt wie Deutschland", kommentiert BEE-
Geschäftsführer Milan Nitzschke. Länder, die vorher auf andere Förderinstrumente gesetzt hätten, würden nun das deutsche System wählen, um den Anschluss nicht zu verlieren.
13.04.2005 Quelle: BEE Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Bundesamt für Strahlenschutz: Ein Drittel des Atomausstiegs ist geschafft
Der Ausstieg aus der Kernenergienutzung nimmt konkrete Formen an. Das geht hervor aus den vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am12.04.2005 veröffentlichten Daten über die 2004 in
deutschen Kernkraftwerken erzeugten Strommengen. "Die deutschen Kernkraftwerke haben vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2004 knapp 31 Prozent der im Atomkonsens festgelegten
Gesamtstrommenge produziert", sagte Florian Emrich, Sprecher des BfS, am 12.04.2005 in Salzgitter. Damit könne die deutsche Energiewirtschaft noch über eine Reststrommenge von rund
1.829 Milliarden Kilowattstunden verfügen. Ursprünglich sei eine Reststrommenge von 2.623 Milliarden Kilowattstunden festgelegt worden. 2004 erzeugten die Kraftwerke laut BfS mit rund 158
Milliarden Kilowattstunden etwas mehr Elektrizität als 2003 (152 Milliarden Kilowattstunden). |
