Verbraucher-Broschüre: Mit energiesparenden und klimafreundlichen Vorsätzen in das Neue Jahr
Die Heizkosten um 20 Prozent senken, mit neuen Haushaltsgeräten Strom sparen, aus einer Modernisierungsmaßnahme oder einem Neubauvorhaben das meiste rausholen – wie das und viele
weitere energiesparende Maßnahmen funktionieren, zeigt die neue Broschüre der Verbraucher Initiative e.V. und der vom Bundesumweltministerium geförderten Klimaschutzkampagne "Klima sucht
Schutz".
31.12.2005 Quelle: co2online gemeinnützige GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Umfrage: Teibhauseffekt größtes Problem für Jugendliche
Laut einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen, repräsentativen Emnid-Umfrage empfinden deutsche Jugendliche die globale Erwärmung als das größte Umweltproblem. So seien 45 Prozent der
Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 29 Jahren der Meinung, dass CO2-Emissionen und der daraus resultierende Treibhauseffekt die bedeutendsten Umweltprobleme sind. Nur für knapp 5
Prozent der befragten Jugendlichen spiele der Umweltschutz keine Rolle. "Die Umfrage hat ergeben, dass Umweltschutz ein zentrales Thema für Jugendliche ist", sagt Dr. Dietmar Kress,
Bildungsexperte bei Greenpeace. "Auch das Ergebnis der Klimakonferenz in Montreal zeigt, dass wir vor einer gewaltigen Aufgabe stehen, die nur gelöst werden kann, wenn alle mithelfen. Junge
Menschen in Deutschland wollen an der Lösung des Problems der globalen Erwärmung beteiligt werden", betont Kress.
31.12.2005 Quelle: Greenpeace e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Grüner Strom: EWE NaturWatt GmbH hält ihre Preise
Die EWE NaturWatt GmbH wird den Preis für Ökostrom aus Oldenburg zum 1.1.2006 nicht erhöhen. "Ein Vorbild, dem nicht alle Mitbewerber folgen", heißt es in der Pressemitteilung des
Unternehmens. So erhöhe beispielsweise der Hamburger Ökostromanbieter LichtBlick zum Jahreswechsel seine Strompreise. LichtBlick begründe die Preissteigerung mit den gestiegenen
Großhandelspreisen. NaturWatt hält dagegen: "Erneuerbare Energien haben nur eine Chance, wenn sie sich langfristig am Markt behaupten können − deshalb bieten wir unseren Strom zu einem
besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis an", sagt Dr. Martin Baumert, Geschäftsführer des Oldenburger Grünstromanbieters.
31.12.2005 Quelle: EWE NaturWatt GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BMU: Rund 330 Unternehmen bei Erneuerbare-Energien-Umlage entlastet
Rund 330 besonders stromintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes sowie 45 Eisen-, Strassen- und U-Bahnen in Deutschland können im kommenden Jahr erneut mit Entlastungen bei ihren
Stromrechnungen rechnen. Das berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Zum Jahreswechsel habe das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
deren Anträge nach der so genannten besonderen Ausgleichsregelung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gebilligt und pünktlich zum Jahreswechsel die Bescheide versandt. Stromintensive
Unternehmen könnten Entlastungen von etwa 240 Millionen Euro erwarten. Gut 220 Millionen entfielen hiervon auf Produktionsunternehmen. Die Entlastung für 2006 entspreche damit in etwa der
nach der besonderen Ausgleichsregelung im Jahr 2005 gewährten Begünstigung.
30.12.2005 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Informationskampagne zieht positive Jahresbilanz für erneuerbare Energien
"Erneuerbare Energien waren in den vergangenen zwölf Monaten Innovationskraft und Wachstumsmotor für Deutschland". So fasst Dr. Simone Peter, Leiterin der Informationskampagne für
Erneuerbare Energien in Berlin, das Jahr 2005 zusammen. "Die Windenergie hat ihre Führerschaft auf dem Weltmarkt ausgebaut, nirgendwo werden so viele Solaranlagen installiert wie in
Deutschland, die Bioenergie als Multitalent für die Strom-, Wärme- und Kraftstofferzeugung boomt, die Erdwärmenutzung spielt eine immer größere Rolle und bei der Wasserkraft sind einige
wichtige Projekte angestoßen worden. Und das Beste: Wir haben allen Grund anzunehmen, dass diese Entwicklung sich in den nächsten Jahren noch beschleunigen wird", so Peter.
30.12.2005 Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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dena: Der Energiepass kommt später, aber er kommt
Deutschland führt den Energiepass für Gebäude nicht bereits zum 4. Januar 2006 ein, aber voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres. Das berichtet die Deutsche Energie-Agentur GmbH
(dena) in einer Pressemitteilung. Der Pass soll für mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt sorgen und kräftige Impulse für Modernisierungsmaßnahmen und Investitionen in die energetische
Gebäudesanierung geben, betont die dena. Bevor der Energiepass in Deutschland zur Pflicht werden kann, muss die Bundesregierung die EU-Vorgaben in nationales Recht umsetzen. Ein
erster Schritt war in diesem Jahr die Verabschiedung des neuen Energieeinsparungsgesetzes. Es fehle noch eine neue Energieeinsparverordnung (EnEV) 2006, in der die Details für den Energiepass
festgelegt werden, so die dena. Erst nach Inkrafttreten der EnEV müssen Gebäudeeigentümer den Energiepass erstellen lassen, wenn sie ein Haus oder eine Wohnung bauen, verkaufen oder vermieten
wollen. Das gilt sowohl für bestehende Wohnimmobilien als auch für Büro- und Dienstleistungsgebäude. Für Neubauten sind Energiepässe nichts Neues: Hier gilt die Pflicht schon seit 2002.
30.12.2005 Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BUND-Bilanz: 2005 viel Zeit verloren beim Umwelt- und Klimaschutz
"In der Umweltpolitik wurde 2005 viel Zeit verloren, fasst Angelika Zahrnt, Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), das zurückliegende Jahr zusammen:
"Klimaerwärmung, Flächenversiegelung und Artensterben gingen ungebremst weiter. Zugleich gab es bis zu den Neuwahlen eine lange Pause des politischen Stillstands. Und seitdem signalisiert die
neue Bundesregierung leider nichts Gutes: Bundeskanzlerin Merkel und Verkehrsminister Tiefensee weihen Autobahnen ein ohne das geringste Interesse an einer umweltgerechten Verkehrspolitik zu
zeigen", erklärte Zahrnt. Agrarminister Seehofer wolle die verstärkte ökologische Ausrichtung der Landwirtschaft umkehren und Wirtschaftsminister Glos die Handelsbarrieren für
Entwicklungsländer beibehalten. Auf diese Weise würden die Weichen nicht in Richtung mehr Nachhaltigkeit gestellt.
30.12.2005 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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NABU zeichnet DIHK-Vorsitzenden Braun mit dem "Dinosaurier des Jahres 2005" aus
Der Naturschutzbund NABU hat "Deutschlands peinlichstem Umweltpreis", den "Dinosaurier 2005" verliehen an Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages
(DIHK). Braun habe sich in seiner Funktion als oberster Repräsentant des Spitzenverbandes der deutschen Industrie- und Handelskammern in diesem Jahr beharrlich mit einer anti-ökologischen
Haltung in der Öffentlichkeit hervorgetan und damit die Trophäe mehr als verdient, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. In dem Positionspapier "Für einen Strategiewechsel in der
Umweltpolitik" habe der DIHK im Vorfeld der Bundestagswahl gefordert, dass die "Fortsetzung einer Vorreiterrolle in der internationalen Umweltpolitik" nicht mehr Vorrang haben sollte und
diese angesichts einer "tief greifenden Wachstums- und Innovationskrise" neu bewertet werden müsse, zitiert der NABU. "Ludwig Georg Braun preist als Spitzenfunktionär der Wirtschaft
Umweltstandards von vorgestern", kritisiert Tschimpke.
29.12.2005 Quelle: NABU Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
BINE-Info stellt Grundlagen der Energiespeicherung vor
Energiespeicher sind Schlüsselkomponenten in einem effizienten Energieversorgungssystem. Weichen das Energieangebot der Sonne oder aus technischen Prozessen und die Nachfrage zeitlich
voneinander ab, ermöglichen Speicher einen Ausgleich. Für eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energiequellen und der Kraft-Wärme-Kopplung sind Speichersysteme eine wichtige Voraussetzung, so
der BINE Informationsdienst in einer Presseerklärung. Das neue BINE-basisEnergie-Info (Nr. 19) "Wärme und Strom speichern" stellt Grundlagen und Techniken der Wärmespeicherung vor und gibt
auch einen knappen Überblick über Stromspeicher.
27.12.2005 Quelle: OSTWIND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Universität Duisburg-Essen: Neues Graduiertenkolleg zu Photovoltaik und Optoelektronik
Die Universität Duisburg-Essen wird auf Beschluss der Deutschen Forschungsgemeinschaft eines von 26 neuen Graduiertenkollegs einrichten können, in denen besonders qualifizierte Doktoranden
gefördert werden. Das Graduiertenkolleg "Nanotronics" wird sich mit Photovoltaik und Optoelektronik aus Nanopartikeln befassen, so die Universität Duisburg-Essen in einer
Pressemitteilung.
27.12.2005 Quelle: Universität Duisburg Essen Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Renate Uitz aus Graz gewinnt Shell She-Study Award für Biodiesel-Forschung
Siegerin des diesjährigen "She-Study Award" der Shell Deutschland Holding GmbH ist die Österreicherin Renate Uitz. Die 27-jährige Wissenschaftlerin der Karl-Franzens-Universität in Graz
gewann den Förderpreis mit ihrer Dissertation zum Thema "Maiskolbengranulat zur Immobilisierung von Lipasen. Schlüsseltechnologie zur Biodiesel-Erzeugung". In ihrer Arbeit
beschäftigt sich die junge Forscherin mit der Verwendung von Maiskolbengranulat als neue Trägersubstanz für die Herstellung des Biokraftstoffs. Der Preis der Shell wurde zum neunten Mal
vergeben. "Die jungen Wissenschaftlerinnen begeistern mich jedes Jahr von Neuem mit ihren exzellenten Arbeiten", freut sich Piet Koeleman, in der Geschäftsführung der Deutschen Shell Holding
GmbH zuständig für den Bereich Finanzen. "Kreativität und fundierte Kenntnisse zeichnen die Arbeiten aus", lobt Koeleman. Mit ihren präzisen Analysen leisteten die Frauen einen wichtigen
Beitrag für die Forschung in der Chemie, Physik und zum Mineralöl.
27.12.2005 Quelle: Shell Deutschland Oil GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarbundesliga: 31. Dezember 2005 Stichtag für die Zwischenwertung
Der Countdown läuft. In wenigen Wochen wird die Herbstmeisterschaft der sechsten Solarbundesliga-Saison entschieden. Bei dem von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) und der
Fachzeitschrift Solarthemen veranstalteten Wettbewerb für Kommunen geht es um die höchste Dichte von Solarwärme-und Solarstromanlagen pro Kopf der Bevölkerung. Das Projekt wird vom
Bundesumweltministerium gefördert. Am 31. Dezember 2005 ist bundesweit Stichtag für den Nachweis der intensivsten Nutzung der Solarenergie. Melden kann sich jeder, der die Daten glaubhaft
belegen kann. Dazu zählen neben den Kommunen auch Umweltverbände, Installationsunternehmen, Solaranlagenhersteller oder Einzelpersonen, die ihre Kommune melden.
23.12.2005 Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Klaus Vajen wird Vizepräsident des Solar-Weltfachverbandes
Prof. Dr. Klaus Vajen, Inhaber der Professur für Solarthermie an der Universität Kassel, wird zum 1. Januar das Amt des Vizepräsidenten im Weltfachverband für Solarenergie antreten. Die
International Solar Energy Society (ISES) ist ein von Wissenschaftlern gegründeter Verband, der seit 1954 für die Verbreitung und Nutzung erneuerbarer Energien eintritt. ISES ist eine von der
UN akkreditierte NGO (Nichtregierungsorganisation) und in mehr als 50 Ländern der Welt aktiv.
23.12.2005 Quelle: Universität Kassel Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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FRONIUS IG Interface: Neues Tool zur Photovoltaik-Datenübertragung
Mit der FRONIUS IG Interface Card (Box) können künftig die aktuellen Daten einer Solarstromanlage aus dem Wechselrichter ausgelesen und weiterverarbeitet werden, berichtet die FRONIUS
International GmbH in einer Pressemitteilung. Die Anlagedaten könnten mit der Interface Card in andere IT-Systeme eingebunden werden, beispielsweise in die Gebäudeleittechnik oder
Alarmsysteme.
23.12.2005 Quelle: FRONIUS International GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
CDU/CSU: Emissionshandel hat sich als Klimaschutzinstrument bewährt
"Der Emissionshandel hat sich grundsätzlich als Klimaschutzinstrument bewährt. Durch die Festlegung konkreter Emissionsminderungsziele bietet er insbesondere Anreize für Investitionen in
moderne klimafreundliche Technologien", erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche (MdB), zur Diskussion um den Emissionshandel. Auch
in Zukunft müsse der Emissionshandel so ausgestaltet werden, dass Anreize zu mehr Effizienz und Innovation gegeben werden.
22.12.2005 Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Aktion WÄRME VON DER SONNE startet in die zweite Runde
60 Solar-Initiativen beteiligen sich im Jahr 2006 an der Aktion WÄRME VON DER SONNE. Sie waren aus 83 Bewerbungen ausgewählt worden. Die Initiativen werden bei der Durchführung von
Aktionen für die Solarwärme aktiv unterstützt. Nach der sehr positiven Resonanz auf die neuartige Solarwärmekampagne im Jahr 2005 startet die Aktion ins neue Aktionsjahr mit der doppelten
Anzahl von Initiativen. Sie stammen aus allen Regionen Deutschlands: Vom Schwarzwald bis zur Mecklenburgischen Seenplatte, vom Emsland bis in den Chiemgau.
22.12.2005 Quelle: BSi Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Flüssige Salze sollen Kühlung mit Solar- und Erdwärme effektiver machen
Um einen Kühlschrank kalt zu halten, kann nicht nur Strom, sondern auch Wärme zur Kälteerzeugung genutzt werden. Dieses Verfahren ist seit über 100 Jahren bekannt und wird beispielsweise
in Campingkühlschränken verwendet. Doch der breite Durchbruch dieser Technik blieb bisher aus. Jetzt will das Institut für Technische Thermodynamik und Kältetechnik (ITTK) der Universität
Karlsruhe versuchen, mit flüssigen Salzen, in der Fachsprache ionische Flüssigkeiten genannt, eine technisch wirksamere, ungefährlichere, betriebssicherere und kostengünstigere Alternative zu
schaffen, die auch mit Solarwärme arbeiten kann.
22.12.2005 Quelle: DBU Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Offshore-Windkraft: Eignungsgebiete in Nord- und Ostsee festgelegt
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat erstmals besondere Eignungsgebiete für Windenergieanlagen in der Nord- und Ostsee festgelegt. Die am 19.12.2005 im Gemeinsamen
Ministerialblatt veröffentlichten Gebiete befinden sich in der so genannten "ausschließlichen Wirtschaftszone" (AWZ), also im Bereich jenseits der 12-Seemeilen-Hoheitszone bis zu einer
Entfernung von 200 Seemeilen von der Küste.
22.12.2005 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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strom magazin: Strompreiserhöhungen lassen sich nicht verhindern
Mehr als drei Viertel der deutschen Stromversorger wollen zum Jahresbeginn ihre Preise erhöhen. Und auch wenn sich Hessens Wirtschaftsminister Rhiel mit seiner pauschalen Ablehnung aller
eingereichten Erhöhungen derzeit bei den Wählern beliebt mache, erwarteten Experten nicht, dass flächendeckende Strompreissteigerungen verhindert werden können, so das Onlineportal
"strom-magazin" in einer Pressemitteilung. "Viele Länder haben die beantragten Preiserhöhungen bereits genehmigt, so dass sich die Haushalte auf durchschnittlich einen Cent mehr pro
Kilowattstunde Strom einstellen sollten", beurteilt Annika Krisp vom strom-magazin (www.strom-magazin.de) die momentane Situation.
21.12.2005 Quelle: i12 AG; strom magazin Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Plambeck Neue Energien AG erhält Baugenehmigung für Offshore-Testanlage
Windenergieanlage der Multi-Megawattklasse im Offshore-Testfeld Cuxhaven erhalten. In diesem Testfeld sollen insgesamt vier Offshore-Testanlagen errichtet werden, berichtet das Unternehmen
in einer Pressemitteilung.
21.12.2005 Quelle: Plambeck Neue Energien AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Neue Prognose zu Pelletsheizungen: 8 % Marktanteil bis 2015 denkbar
Die Solar Promotion GmbH, Veranstalter der Fachmesse Pellets 2006 und des 6. Industrieforums Holzenergie, hat eine Marktprognose zum Pelletsmarkt erstellt. Das Ergebnis zeige, dass die
Branche selbst bei einem konservativen Szenario mit 15 % jährlichem Wachstum bis 2015 deutliche Marktanteile gewinnen wird, so dass ein Anteil von bis zu 8 % am deutschen Heizungsmarkt
erreicht werden kann, berichtet Solar Promotion in einer Pressemitteilung.
21.12.2005 Quelle: Solar Promotion GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Thomas-Tim Sävecke in den Vorstand der voltwerk AG berufen
Die Hamburger voltwerk AG hat Thomas-Tim Sävecke (40) in den Vorstand berufen. In der neuen Position wird er ab sofort für die Entwicklung von Photovoltaik- und solarthermischen
Großkraftwerken sowie für den Bau aller geplanten regenerativen Kraftwerke verantwortlich sein, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die voltwerk AG hat nach eigenen Angaben
bislang Solarparks mit einem Investitionsvolumen von rund 185 Millionen Euro in Deutschland finanziert und realisiert. Erste Projekte in Spanien und Australien werden in 2006
erwartet. Als langjähriger "Director Sourcing" der Conergy AG bringe der Diplom-Ingenieur und Unternehmensberater exzellente Erfahrung des internationalen Solarmarktes mit und werde so die
Internationalisierung der voltwerk AG weiter aktiv vorantreiben, heißt es in der Pressemitteilung.
21.12.2005 Quelle: voltwerk AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Informationskampagne kritisiert Elektrizitätswirtschaft: Erneuerbare machen Strom nicht teurer
Entgegen anderer aktueller Verlautbarungen seitens der Elektrizitätswirtschaft seien höhere Strompreise zum Jahreswechsel nicht mit dem Ausbau erneuerbarer Energien zu rechtfertigen,
erklärte die Informationskampagne für Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung. Die Kosten für Strom aus erneuerbaren Energien würden voraussichtlich in diesem Jahr sogar erstmals
sinken – trotz steigender Strommengen aus erneuerbaren Quellen.
20.12.2005 Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
SOLON und Ecostream kooperieren beim Bau von Solarkraftwerken
Die Berliner SOLON AG und die Ecostream GmbH (Köln) haben einen Vertrag über die Realisierung mehrerer Projekte im europäischen Ausland unterzeichnet. Die Übereinkunft habe ein
Gesamtvolumen von rund 37 Millionen Euro, berichtet die SOLON AG in einer Pressemitteilung. Ecostream, eine Tochtergesellschaft der niederländischen Econcern-Gruppe, werde für einen Zeitraum
von mindestens zwei Jahren eigene Projekte unter Einsatz von solaren Komplettsystemen von SOLON, so genannten SOLON-Movern, realisieren.
20.12.2005 Quelle: SOLON AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
KfW-Programm zur Förderung erneuerbarer Energien: Antragsstopp zum 31.12.2005
Die KfW hat im September 1999 auf Wunsch des Bundes das Programm zur Förderung erneuerbarer Energien aufgelegt. Das dafür bereitgestellte Programmvolumen wird in Kürze erschöpft sein,
berichtet die KfW in einer Pressemitteilung. Daher werde das Programm für Neuanträge zum 31.12.2005 zunächst geschlossen. Anträge im Programm zur Förderung erneuerbarer Energien (Programm-Nr.
128) können noch bei der KfW gestellt werden bis einschließlich 31.12.2005. Eine Weiterführung des Programms in dieser Legislaturperiode sei durch das Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit vorgesehen.
20.12.2005 Quelle: KfW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Energieatlas Südlicher Oberrhein zeigt Marktpotenziale der Erneuerbaren
Seit Ende November 2005 ist der "Energieatlas Südlicher Oberrhein" erhältlich. Bearbeitet haben das Werk die Energieagentur Regio Freiburg und der Ortenauer Energieagentur. Bei dem
regionalen Energieatlas handelt es sich um den ersten Teil des "Regionalen Entwicklungskonzeptes zur Nutzung regenerativer Energien und zur Reduktion der CO²-Emissionen", des
Regionalverbandes Südlicher Oberrhein. Der Regionalverband ergänzt damit den gesetzlichen Auftrag zur regionalplanerischen Steuerung der Windenergienutzung um Aussagen zu allen erneuerbaren
Energiequellen und zur Energieeinsparung. Die Studie habe erstmals die vorhandenen Energie- und Einspar-Potenziale in der Region systematisch aufgearbeitet und das realisierbare
Marktvolumen abgeschätzt. Deutlich werde, dass die Region ein großes Innovationspotenzial besitze.
20.12.2005 Quelle: Regionalverband Südlicher Oberrhein Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Neuer Bioenergie-Fonds: Strom vom Bauernhof
Als einer der ersten Initiatoren bietet das Frankfurter Emissionshaus MTV Capital Invest AG mit der MTV III BioEnergie GmbH & Co. KG im Rahmen eines Geschlossenen Fonds die Beteiligung
an einer langfristig gesicherten, umweltfreundlichen Energietechnologie. Dabei werde Strom aus Biomasse Gewonnen, berichtet die MTV Capital Invest AG in einer Pressemitteilung. Der neue
MTV-III-BioEnergie-Fonds biete eine Rendite von mehr als 10 Prozent, verspricht die MTV Capital Invest AG. Während der Laufzeit von 20 Jahren werde dem Anleger eine Ausschüttung von
mehr als 300 Prozent zufließen. Eine Beteiligung sei bereits ab 5.000 Euro möglich.
20.12.2005 Quelle: MTV Capital Invest AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Hydrogeit Verlag erwirbt Wasserstoff-Magazin "H2-Tec" von SunMedia
H2-Tec, das Magazin für Wasserstoff und Brennstoffzellen wird ab 2006 vom Hydrogeit Verlag herausgegeben. Nach fünfjähriger Betreuung durch die SunMedia Verlags-GmbH erwirbt der Kremmener
Fachverlag, der bereits diverse Bücher über Wasserstoff und Brennstoffzellen im Sortiment führt, H2-Tec mit Wirkung zum 1. Januar 2006, berichtet Hydrogeit in einer
Pressemitteilung. Sven Geitmann, Geschäftsführer des Hydrogeit Verlags, und Björn Johnsen, Geschäftsführer der SunMedia Verlags-GmbH, hätten sich darauf verständigt, dass der Erwerb
des Magazins zum Jahreswechsel 2005/2006 vollzogen wird. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.
20.12.2005 Quelle: Hydrogeit Verlag Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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EEG ist Vorbild für die meisten Europäer
Einspeiseregelungen wie das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder das vergleichbare Gesetz in Spanien sind effektiver und preiswerter als andere Regelungen, um die Stromerzeugung
aus regenerativen Quellen voranzubringen. Das betonten Vertreter aus 11 EU-Mitgliedsstaaten, der EU-Kommission und des Europaeischen Parlaments zum Abschluss eines zweitägigen internationalen
Workshops in Berlin. Die Teilnehmer bekräftigten das Ergebnis einer Untersuchung, welche die EU-Kommission kürzlich vorgestellt hatte. Die Kommission hatte dabei Deutschland sowie
Dänemark, Finnland und Spanien im Hinblick auf die europäischen Zielvorgaben für den Ausbau der erneuerbaren Energien positiv hervorgehoben, so das Bundesumweltministerium in einer
Pressemitteilung.
19.12.2005 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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822,1 Megawatt Geothermie-Leistung in der EU
Gegen Ende des Jahres 2004 belief sich die elektrische Gesamtleistung der geothermischen Energie in der Europäischen Union auf 822,1 Megawatt (Mwel) und die Wärmeleistung auf 6 589,8
Megawatt (MWth). Davon entfielen 4.531 MWth auf die Leistung von Wärmepumpen. Das berichtet der Informationsdienst "EurObserv’ER" in seinem "Barometer", das in Nummer 170 des
französischen Magazins Systèmes Solaires erschienen ist. Geothermie kann auf zweierlei Weise genutzt werden kann, elektrisch oder in Form von Wärme. Jeder Nutzungstyp zeichnet sich
durch unterschiedliche Technologien und Anwendungen aus.
19.12.2005 Quelle: Eufores Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Ende der Ölzeit? World Watch-Magazin diskutiert "Peak Oil"
Obwohl niemand sicher weiß, wann die Ölförderung ihren Höhepunkt (Peak) erreicht, sind alle Autoren der kommenden Ausgabe des World Watch-Magazins sicher, dass das Ölzeitalter zu Ende geht
– und es höchste Zeit für eine Energiewende ist. Das berichtet World Watch in einer Pressemitteilung. Industrievertreter wie beispielsweise Red Cavaney vom American Petroleum Institute,
argumentieren, dass es falsch und teuer wäre, die potenziellen Öl- und Gasvorräte nicht zu erschließen, die weltweit übrig sind. Christopher Flavin vom Worldwatch Institut hält dagegen: Es
sei waghalsig und verantwortungslos, den Ölverbrauch weiter zu steigern, in der Hoffnung, dass die Ressourcen schon reichen würden.
19.12.2005 Quelle: World Watch Institute Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Drei Millionen Quadratmeter Solar-Kollektorfläche in Österreich
Auf dem Dach des Landes-Pensionistenheims in Stockerau (Niederösterreich) wurde der dreimillionste Quadratmeter Kollektorfläche montiert. Die Kollektoren stammen aus der Solarschmiede der
Teufel & Schwarz GmbH mit Sitz in Going (Tirol). Im Rahmen einer großen Gala von "klima:aktiv solarwärme" in St. Pölten übergab Österreichs Umweltminister Josef Pröll symbolisch den drei
millionsten Quadratmeter Kollektorfläche an den stolzen Besitzer. "Damit ist ein Meilenstein in der österreichischen Energieversorgung erreicht. Mit der installierten thermischen Leistung von
2.100 Megawatt wird eine Einsparung von 158.000 Tonnen Heizöläquivalent pro Jahr erzielt und die Emission von 496.000 Tonnen CO2 vermieden", sagte Minister Pröll.
19.12.2005 Quelle: Teufel & Schwarz GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Klimaschutzkampagne übertrifft eigene Ziele: 500.000 Energie-Beratungen im Internet
Drei Monate eher als erwartet begrüßte am 02.12.2005 die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne "Klima sucht Schutz" den 500.000. Nutzer ihrer Online-Energiesparratgeber seit dem
Start im Juli 2004. Interaktiv und kostenlos kann jeder Bürger mit sechs Ratgebern seine Energiespar-Potenziale ermitteln und nützliche Hinweise zum sparsamen Umgang mit Heizenergie und Strom
erhalten.
18.12.2005 Quelle: co2online gGmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Der Energiepass kommt
Anders als bei vielen Haushaltsgeräten oder Autos, ist der Energieverbrauch von Gebäuden für deren Nutzer meist eine unbekannte Größe, so der Energieberater Dipl. –Ing. Uwe Mill. Und
das obwohl in privaten Haushalten die Heizkosten den größten Anteil der Betriebskosten darstellten. Noch immer werde in Deutschland ein Drittel des gesamten Primärenergieverbrauchs für die
Raumheizung und Warmwasserbereitung aufgewendet, stellt der Energieberater fest. Mit dem kommenden Energiepass für Gebäude könnten der Energiebedarf und die damit verbundenen Kosten einer
Immobilie schon beim Kauf, Bau oder bei der Anmietung abgeschätzt werden.
18.12.2005 Quelle: Energieberatung und Bautenschutz Uwe Mill; (openPR) Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Zebotec testet Brennstoffzellen-Boot auf dem Bodensee
Das Konstanzer Unternehmen Zebotec hat das erste Elektro-Mietboot mit einer Brennstoffzelle als Hauptantrieb erfolgreich getestet. Bei diesem Mietboot handle es sich um einen Prototypen,
der sich mit einer Leistung von bis zu 800 Watt und mit vier Erwachsenen an Bord ganze zwei Stunden auf dem Bodensee bewege, abgasfrei und geräuschlos.
18.12.2005 Quelle: zebotec GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Bahn weiht erste Station mit Bahnsteigheizung durch Erdwärme ein
Am 11. Dezember wurde die neue Bahnstation Bad Lauterberg im Harz-Barbis in Betrieb genommen. Bundesweit erstmalig sei auf einem Bahnhof der Deutschen Bahn ein geothermisches System zur
Beheizung der Bahnsteige installiert worden berichtet die Deutsche Bahn AG in einer Pressemitteilung. Um das Liegenbleiben von Schnee und die Bildung von Eis zu verhindern werde der
Untergrund der Bahnsteige mittels Solar- und Erdwärme als Wärmespeicher genutzt. Zur Nutzung der Erdwärme seien neun Sonden unterhalb der Bahnsteige eingebaut worden.
17.12.2005 Quelle: Deutsche Bahn AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Davos will erste Gemeinde mit vollständiger CO2-Bilanz werden
Herauszufinden, wie viel klimaschädigendes Kohlendioxid (CO2) in Davos freigesetzt und gebunden wird, ist das Ziel eines gemeinsamen Projekts der Landschaft Davos Gemeinde, des
Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) sowie dessen Mutterhaus, der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). Die Gemeinde will zudem
Wege zur Verbesserung ihrer CO2-Bilanz aufdecken und so einen lokalen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Im Rahmen des Kyoto-Protokolls hat sich die Schweiz verpflichtet, bis zum Jahr
2010 den CO2-Ausstoß um 8 % gegenüber 1990 zu vermindern. Davos als "Energiestadt" hat sich vorgenommen, ihren Verbrauch fossiler Brennstoffe bis 2014 um 15 % zu reduzieren und damit die
Erreichung der nationalen und globalen Ziele zu unterstützen. Dazu müsse bekannt sein, wie viel CO2 die Davoserinnen und Davoser und ihre Gäste freisetzen; und ebenso, wo wie viel CO2
gebunden wird, heißt es in der Pressemitteilung des SLF. "Das Projekt nimmt schweizweit eine Vorreiterrolle ein: Es liefert Grundlagen, Methoden und Werkzeuge für andere Gemeinden, welche
ihre CO2-Bilanz erstellen und Sparmöglichkeiten aufdecken möchten", erklärt Projektleiterin Corinne Lundström vom SLF.
17.12.2005 Quelle: Eidgenössisches Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Kommunen fordern Gestaltungsspielraum für zukunftsfähige Energieversorgung
Die Steigerung der Energieeffizienz und der Ausbau erneuerbarer Energien standen im Mittelpunkt des kommunalen Forums "Zukunftsfähige Energieversorgung", das agenda-transfer/ Bundesweite
Servicestelle Lokale Agenda 21 am 6. Dezember in Hannover veranstaltete. Bereits in der Eröffnungsrede forderte der Münchner Bürgermeister Hep Monatzeder einen größeren Gestaltungsspielraum
für die Kommunen bei Entscheidungen zur örtlichen Energieversorgung und stellte fest: "Die Prozesse der Energieumwandlung und des Einsatzes von Endenergie finden in den Kommunen statt."
Rund 50 Teilnehmer diskutierten in Arbeitsgruppen über den Ausbau und die Förderung der Erneuerbaren und der Energieeffizienz, über Möglichkeiten der Kooperation und Integration,
notwendige Rahmenbedingungen sowie innovative Ansätze für die Kommunikation sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung. Im Anschluss wurden die Ergebnisse mit Mitgliedern des Bundestages
diskutiert.
15.12.2005 Quelle: BINE-Informationsdienst Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Union und Bundesumweltminister Gabriel beim Klimaschutz auf einer Linie
Die Union stimmt mit Minister Gabriel (SPD) darin überein, dass das Ergebnis der Klimakonferenz in Montreal ein Erfolg ist. Durch den Verhandlungserfolg der Bundesregierung werde
gewährleistet, dass der globale Aspekt des Klimaschutzes im Blick bleibe, erklärte die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött (MdB), anlässlich des
Berichts von Bundesumweltminister Gabriel im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages zur Klimakonferenz in Montreal. Das bedeute, dass alle wichtigen Emittenten von Treibhausgasen
für den Zeitraum nach 2012 an den Verhandlungstisch geholt würden, aber auch, dass die Anwendung internationaler Instrumente wie Joint Implementation (JI) und Clean Development Mechanism
(CDM) vereinfacht werden müsse.
15.12.2005 Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar-Branchenverbände BSi und UVS fusionieren zum Jahreswechsel
Am 12.12.2005 haben die Vorstände der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) und des Bundesverbandes Solarindustrie e.V. (BSi) ihren Fusionsvertrag unterschrieben. Die
Verschmelzung beider Unternehmensverbände zum Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) könne damit wie geplant zum 1.1.2006 erfolgen, heißt es in einer Pressemitteilung der Verbände. Im März
2006 sollen die Mitgliederversammlungen beider Verbände ein letztes Mal zusammenkommen, um die Fusion rückwirkend zu legitimieren. An einer Zustimmung der Mitglieder bestehe kein
Zweifel, da der Fusionsbeschluss beider führenden deutschen Solarverbände bereits im Frühjahr und Sommer 2005 nach intensiven Sondierungen einstimmig beschlossen worden sei.
15.12.2005 Quelle: BSi, UVS Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Niedersachsen unterstützt Photovoltaik-Forschung mit 875.000 Euro
Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und das Niedersächsische Umweltministerium fördern ein gemeinsames Forschungsprojekt des Institutes für Solarenergieforschung
Hameln (ISFH) und des Laser-Zentrums Hannover mit 475.000 beziehungsweise 400.000 Euro. Die beiden Institute wollen ihre jeweilige Kompetenz einbringen und so konkurrenzfähige Laserprozesse
für die Photovoltaik entwickeln, die günstigeren Solarstrom ermöglichen, heißt es in der Pressemitteilung des Umweltministeriums.
15.12.2005 Quelle: Umweltministerium Niedersachsen Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
EnerSys schließt Vertrag über 86 MW-Windparks in Spanien ab
Der international agierende Windpark-Planer EnerSys GmbH (Bietigheim-Bissingen) hat über seine spanische Tochtergesellschaft SERSA die Projektrechte für zwei andalusische Windparks mit
einer installierten Gesamtleistung von 86,6 Megawatt (MW) verkauft. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Investor sei die spanische Enel Unión Fenosa Renovables (EUFER)
mit Sitz in Madrid. Die beiden Windparks "Sierra de los Jarales" (41,6 MW, Provinz Almería) und "El Saúco" (45 MW, Provinz Granada) befinden sich laut EnerSys in einem fortgeschrittenen
Planungsstadium und sollen nun gemeinsam von EUFER und SERSA zur Baureife gebracht werden.
15.12.2005 Quelle: Enersys Gesellschaft für regenerative Energien mbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Harpen AG: Französisches Ministerium erteilt Zuschlag für Windpark Mounès
Das französische Ministerium für Wirtschaft, Finanzen und Industrie hat am 08.12.2005 das Ergebnis eines Ausschreibungsverfahrens für Onshore-Windenergiekapazitäten bekanntgegeben.
Insgesamt wurden sieben Projekten mit einer Gesamtleistung von 278 Megawatt (MW) der Zuschlag erteilt. Darunter befinde sich unter anderem Eoliennes de Mounès, ein Joint Venture zwischen der
Dortmunder Harpen AG und dem französischen Unternehmen Total S.A., Paris, berichtet die Harpen AG in einer Pressemitteilung. Windstrom für 140.000 Menschen
14.12.2005 Quelle: Harpen AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Klimabündnis fordert wirksamere Klimaschutzpolitik in Freiburg
Um auf die dringende Umsetzung von Klimaschutzprojekten hinzuweisen hat das Klimabündnis Freiburg am 14.12.2005 einen Berg von (Bau-)Steinen vor dem Rathaus abgeladen. Damit sollen der
Gemeinderat und die Verwaltung an die zu erledigenden Aufgaben für einen verstärkten Klimaschutz erinnert werden. Gleichzeitig schlägt das Bündnis 12 konkrete Projekte beziehungsweise
Bausteine vor, welche die Stadt dem Klimaschutzziel näher bringen sollen.
14.12.2005 Quelle: Klimabündnis-Freiburg Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Öko-Institut kritisiert: Stromkennzeichnung zu wenig transparent
Ab dem 15. Dezember müssen Stromversorger in Deutschland ihren Energiemix kennzeichnen und auf Rechnungen sowie in Werbematerialien über die Herkunft des gelieferten Stroms informieren.
"Eine im Grundsatz gute Regelung, die jedoch in der Praxis aus Sicht des Öko-Instituts nicht funktionieren wird" heißt es in einer Pressemitteilung des Öko-Instituts e.V. Kritik übt der
Energieexperte Christof Timpe vor allem an dem so genannten Leitfaden zur Stromkennzeichnung, den der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) entwickelt hat. Falls die Versorger
diesen Vorschlägen der Stromwirtschaft folgten, würden die Anteile der verschiedenen Energieträger systematisch falsch berechnet, so Timpe. Die Bilanz für erneuerbare Energien falle dann zu
positiv aus, Anteile aus Atom- und Kohlekraftwerken würden unter den Tisch fallen. "So wird der umweltbewusste Verbraucher in die Irre geführt", warnt Timpe.
14.12.2005 Quelle: Öko-Institut Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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S.A.G. Solarstrom AG baut 1,1 MW-Solarkraftwerk auf Lidl-Zentrallager
Die Freiburger S.A.G. Solarstrom AG wird im kommenden Jahr eine Solarstromanlage mit einer Leistung von 1,1 Megawatt auf dem Dach des Lidl-Zentrallagers in Hartheim bei Freiburg errichten.
Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit entstehe die bisher größte dachmontierte Photovoltaikanlage in Baden-Württemberg. Der Auftrag hat laut S.A.G. Solarstrom AG ein
Volumen von rund fünf Millionen Euro. Der Baubeginn ist Anfang 2006 geplant. Zur Jahresmitte soll das solare Kraftwerk an das Netz gehen.
14.12.2005 Quelle: S.A.G. Solarstrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Weiterbildung zum Solarteur vermittelt Know-how für Handwerker
Angesichts steigender Öl- und Gaspreise suchen viele Verbraucher/innen nach einem Ausweg aus der fossilen Energiekette. Diesen bieten erneuerbare Energien, so das Weiterbildungsinstitut
Q.Punkt in einer Pressemitteilung. Parallel zur steigenden Nachfrage nach Wärmepumpen, solarthermischen und photovoltaischen Anlagen steige jedoch auch der Bedarf an qualifiziertem Personal,
das diese Anlagen planen, montieren und warten kann. Zudem stünden die Chancen auf dem Arbeitsmarkt nicht schlecht, verzeichnet der Solarmarkt doch hohe Wachstumsraten. Das
Weiterbildungsinstitut Q.Punkt – seit Ende Juli 2005 Sitz der ersten Solarteurschule der Region Nürnberg - bietet ab dem 20. Januar 2006 eine berufsbegleitende Weiterbildung zum
Solarteur (Fachkraft für Solartechnik) an. Der Lehrgang umfasst 200 Unterrichtseinheiten und findet jeweils Freitagnachmittags und am Samstag in zwei- bis dreiwöchigem Turnus statt.
14.12.2005 Quelle: Q.Punkt, openPR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Strompreis: NRW-Energieministerin will RWE-Erhöhung nicht genehmigen
Laut einer Meldung des Nachrichtenmagazins Focus will NRW-Energieministerin Christa Thoben die von RWE zum 1. Januar 2006 beantragte Strompreiserhöhung um sechs Prozent nicht genehmigen,
so der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung. Der BEE begrüßt, dass die Landesregierung die geplante "Preistreiberei" verweigere. Der Energieriese habe bislang
nicht schlüssig begründen können, weshalb er seinen 7,2 Millionen Privatkunden erneut eine höhere Stromrechnung zumuten will.
14.12.2005 Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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EnBW will Große Wasserkraft konsequent ausbauen
Vom Aufsichtsrat der Rheinkraftwerk Iffezheim GmbH (RKI) seien jetzt die Mittel für die Detail- und Genehmigungsplanung für den Einbau einer fünften Maschine im Rheinkraftwerk Iffezheim
freigegeben worden, berichtet die EnBW Energie Baden-Württemberg AG in einer Pressemitteilung. Die neue Maschine wäre mit einer Leistung von rund 38 Megawatt (MW) und einem Laufraddurchmesser
von rund 7,40 m eine der größten Turbinen Europas. Der freigegebene Planungsumfang umfasse die Erstellung aller für den Baubeschluss notwendigen Unterlagen einschließlich der
Einholung der Genehmigung, Baubeginn könnte laut EnBW bereits in 24 Monaten sein.
14.12.2005 Quelle: EnBW Energie Baden Württemberg AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Allianz investiert erstmals in Windpark
Fünf Monate, nachdem die Allianz-Gruppe ein stärkeres Engagement für erneuerbare Energien angekündigt hatte, tätigt sie ihr erstes Investment: Auf Sizilien soll einer der größten Windparks
Italiens entstehen und im April 2007 den Betrieb aufnehmen, berichtet die Allianz in einer Pressemitteilung. Die Allianz habe 100 Prozent der Anteile an "Aero-fonte S.r.l."
erworben. Das Unternehmen will im Südosten Siziliens den auf 72 Megawatt ausgelegten Windpark Francofonte bauen. Geplant wurde das Projekt von der Aero-sol S.r.l. mit Sitz in Catania, einem
Joint Venture von WKN Windkraft Nord AG mit Partnerunternehmen vor Ort. Thomas Pütter, einer der Verantwortlichen der künftigen Allianz Alternative Assets Holding, erklärt: "Solche
Investments in erneuerbare Energien, insbesondere Windenergie, bieten hohe Renditen bei akzeptablem Risiko. Sie generieren pro Jahr ansehnliche Einnahmen."
13.12.2005 Quelle: Allianz-Gruppe Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Mit Sonne, Holz und Erdwärme aus der Heizkostenfalle
Die Verbraucher in Deutschland müssen 2005 über acht Milliarden Euro mehr für Heizung und warmes Wasser zahlen als noch vor zwei Jahren. "Ursache dafür ist, dass Heizöl und Gas immer
teurer werden", sagte der Direktor des Deutschen Mieterbundes, Dr. Franz-Georg Rips, auf einer Pressekonferenz der Informationskampagne für Erneuerbare Energien in Berlin. Jeder Haushalt
werde durch die steigenden Brennstoffkosten im Durchschnitt mit jährlich etwa 270 Euro zusätzlich belastet. "Um die Heizkosten dauerhaft bezahlbar zu halten, müssen die Eigentümer von Häusern
wesentlich stärker auf Erneuerbare Energien setzen", so Rips.
13.12.2005 Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Gabriel: Klimakonferenz ist Ansporn und Verpflichtung für Deutschland
Nach dem Abschluss der Welt-Klimakonferenz in Montreal hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel eine konsequente Fortsetzung der deutschen Klimaschutzpolitik angekündigt. "Montreal hat das
Signal für die Weiterentwicklung des Kyoto-Protokolls gegeben. Das ist für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, unserer Vorreiterrolle im Klimaschutz auch in Zukunft gerecht zu werden",
sagte Gabriel. Er appellierte besonders an die deutschen Unternehmen, die Chancen aktiver Klimaschutzpolitik für die Modernisierung der Volkswirtschaft zu erkennen und offensiv zu
nutzen. "Es lohnt sich, Energie effizient zu erzeugen und sparsam zu verbrauchen, denn Energieeffizienz ist Kosteneffizienz, und das steigert die Wettbewerbsfähigkeit", so der Minister.
13.12.2005 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Conergy optimiert Sicherheit von trafolosen Photovoltaik-Wechselrichtern
Mit der eigenentwickelten und patentierten "Balanced Mode Technology" (BMT) für transformatorlose Wechselrichter ist es der Conergy AG erstmals gelungen, die Ableitströme von
Photovoltaik-Anlagen unabhängig vom verwendeten Modultyp unter kritische Werte zu senken, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
13.12.2005 Quelle: Conergy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
dena: Kyoto-Protokoll macht CO2-Abbau weltweit attraktiv
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) begrüßt die Bemühungen auf der UN-Klimakonferenz in Montreal, internationale Kooperationen für den Abbau von Treibhausgasemissionen zu verstärken.
Jetzt sei die Zeit des konkreten Handelns gekommen, so die dena in einer Pressemitteilung. Die Nachfrage nach geeigneten Klimaschutzprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in
den Industriestaaten Mittel- und Osteuropas nehme stark zu. Zur Umsetzung von Projekten mit deutschen Unternehmen hat die dena kürzlich ein "Memorandum of Understanding" mit der
südchinesischen Provinz Guizhou unterzeichnet. Auch in Russland, Rumänien und der Ukraine habe die dena begonnen, Klimaschutzprojekte nach den Regeln des Kyoto-Protokolls zu entwickeln und
umzusetzen.
13.12.2005 Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Mittelständischer Solarthermie-Hersteller Solar Future Technik will expandieren
SFT® Solar Future Technik ist seit 2005 eine eingetragene Marke und kann mit Inhaber Rüdiger Kappei auf 20 Jahre Solarerfahrung zurückblicken. Vor dem Hintergrund steigender Preise für
fossile Energieträger soll die ebenfalls 2005 gegründete SOLAR FUTURE TECHNIK Kappei GmbH kräftig wachsen, kündigt Geschäftsführer Kappei in einer Pressemitteilung an. Bis 2009 sollen
bundesweit 16 Niederlassungen des Herstellers von individuellen Sonnenkollektoren und Solarspeichern entstehen.
13.12.2005 Quelle: SOLAR FUTURE TECHNIK Kappei GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Brennstoffzellensysteme aus NRW auf dem Weg in den Markt
"Mit der Entwicklung eines verkehrstauglichen Brennstoffzellen-Busses belegt NRW einmal mehr seinen internationalen Spitzenplatz bei der Anwendung innovativer Energietechnik", sagte
NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben während der Fahrt im Prototyp eines Busses von Herten nach Recklinghausen. Der Shuttlebus ist für den Messe- beziehungsweise Werksverkehr oder den
Einsatz in Kernbereichen von Städten konzipiert.
12.12.2005 Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Vor 20 Jahren wurde Joschka Fischer weltweit erster grüner Umweltminister
"Überquellende Mülldeponien, Rhein und Main schadstoffbefrachtet und fast fischfrei, Block C des Atomkraftwerks Biblis in Planung, Sondermüllnotstand, Grundwassermangel, Waldsterben und
Wintersmog waren die Probleme als Joschka Fischer weltweit als der erste grüne Umweltminister am 12. Dezember 1985 in Wiesbaden vereidigt wurde," erinnern die hessischen Grünen in einer
Pressemitteilung. "Wie viel sich im Umweltschutz nicht zuletzt durch den Einsatz der Grünen in den vergangenen 20 Jahren verbessert hat, zeigt sich, wenn man die Probleme Revue
passieren lässt", so die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag. Statt Mülldeponien zu bauen, setzten die Grünen auf Müllvermeidung und Mülltrennung und viele Deponien seien
überflüssig geworden. Die Grube Messel, "das Pompeji der Paläontologie", konnte gerettet werden und wurde in der zweiten rot-grünen Koalition zum Weltnaturerbe. Die Luftschadstoffe seien
damals während des Winters so hoch gewesen, dass Fahrverbote für Autos ohne Katalysator verhängt werden mussten. "Der Katalysator war noch lange nicht serienmäßig in Autos eingebaut, sondern
noch eine sehr große Ausnahme", erinnert sich der heutige Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Tarek Al-Wazir.
12.12.2005 Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BUND: USA und Russland blockieren Kyoto-Protokoll vergeblich
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat das Ergebnis des Klimagipfels in Kanada als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung begrüßt. Regierungen von über 180
Staaten einigten sich Freitag Nacht auf eine Weiterentwicklung des Kyoto-Protokolls in den nächsten Jahren. Die Blockadeversuche der USA und Russlands seien gescheitert, heißt es in der
BUND-Pressemitteilung. "Die auf dem Klimagipfel in Montréal erzielten Ergebnisse zeigen, dass das Kyoto-Protokoll lebt und wir darauf aufbauen können", kommentierte Markus
Steigenberger, Vertreter des BUND in Montréal. "Aber vor dem Hintergrund der immensen Bedrohung durch den Klimawandel gleiche das Tempo der Verhandlungen eher dem Gang einer lahmen Ente. Die
progressiven Staaten, und allen voran die EU, müssen jetzt dringend einen Gang hoch schalten. Montréal hat nur die Tür aufgestoßen", so Steigenberger.
12.12.2005 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Studie ermittelt hohe Akzeptanz von Windparks an der Nordseeküste
Die Hochschule Bremerhaven hat am 08.12.2005 die Ergebnisse einer umfangreichen empirischen Untersuchung zur Akzeptanz von Windparks in elf Gemeinden an der deutschen Nordseeküste
veröffentlicht. Die Studie zeige, dass die Befragten im Durchschnitt Windparks nicht als störend und sogar als charakteristisch für die Küstenregion empfanden, heißt es in der
Pressemitteilung der Hochschule. Die Meinungen von Einheimischen und Touristen über Windparks wichen laut Studie nur wenig voneinander ab. Die Studie widerlege tendenziell das
Argument, Windparks seien schlecht für den Tourismus.
12.12.2005 Quelle: Hochschule Bremerhaven Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Wechselrichter-Hersteller Steca erweitert Produktpalette
Unter dem Markennamen StecaGrid 2000 bietet Steca, der Memminger Systemanbieter für elektronische Baugruppen und Geräte, neue netzgekoppelte Wechselrichter an, die in Kürze auf dem Markt
erhältlich sein werden. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, werden durch die Übernahme der Wechselrichtersparte von Philips Lighting B.V. am Firmenstandort in Memmingen 25 neue Arbeitsplätze
geschaffen.
12.12.2005 Quelle: Steca GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Solar-Montagesystem AluTec mit extrem stabilem Dachhaken
Mit neuen Tragschienen und einem Dachhaken aus Aluminiumguss ist AluTec, das Montagesystem der Freiburger SolarMarkt GmbH, noch belastbarer und handwerkerfreundlicher, berichtet das
Unternehmen in einer Pressemitteilung. Laut unabhängigem Gutachten halte der Aluguss-Haken extremen Schneelasten stand und schütze so Solarmodul und Dachziegel zuverlässig. Statt bisher von
unten lässt sich der Dachhaken laut SolarMarkt mit neuen Vertikalschienen jetzt bequem seitlich verschrauben.
12.12.2005 Quelle: SolarMarkt GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Holzpellets und Solarwärme liegen im Trend
Der Preis für Heizöl ist seit Jahresbeginn um rund 34 Prozent gestiegen, auch die Kosten für Gas nehmen stetig zu - da besinnen sich viele Hausbesitzer auf Alternativen, zum Beispiel Holz.
Einheimisch, nachwachsend, Kohlendioxid(CO2)-neutral in der Verbrennung und preisgünstig erfüllt Holz alle Anforderungen an einen modernen Brennstoff.
11.12.2005 Quelle: Solvis Energiesysteme GmbH & Co. KG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
BUND: Stromfresser gefährden Klimaziele
Eine Welle bevorstehender Neuanschaffungen von elektronischen Geräten gefährdet die deutschen Klimaschutzziele, warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Wenn die
Konsumenten auf Unterhaltungselektronik mit schlechter Energiebilanz zurückgriffen, würde das zu einem Strommehrverbrauch von jährlich etwa drei Terawattstunden führen. Dies entspreche rund
zwei Millionen Tonnen zusätzlichen Kohlendioxidausstoßes pro Jahr. Jährlich werden laut BUND hierzulande rund sechs Millionen neue Fernsehgeräte verkauft. Das bevorstehende
Weihnachtsfest und die Fußballweltmeisterschaften im kommenden Jahr würden diese Zahl noch steigen lassen. Der Kauf neuer DVD-Recorder, digitaler Satelliten-Receiver und Surround-Systeme
erhöhe die Gerätezahl zusätzlich.
11.12.2005 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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VdZ-Broschüre wirbt für Elektro-Wärmepumpen im Neubau
Bei der Planung eines Neubaus zählt die Wahl der Heizung zu den wichtigsten Entscheidungen. Angesichts stetig steigender Energiepreise wird der Einsatz regenerativer Technologien zur
Wärmeerzeugung immer attraktiver. Eine sowohl kostensparende als auch umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Heizungen seien Elektro-Wärmepumpen, so die Vereinigung der deutschen
Zentralheizungswirtschaft (VdZ ) in einer Pressemitteilung. Sie machen im Erdreich, im Grundwasser oder in der Luft gespeicherte Sonnenwärme zur Beheizung von Ein- und Mehrfamilienhäusern
nutzbar.
11.12.2005 Quelle: Vereinigung der dt. Zentralheizungswirtschaft Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Übersicht aller Wasserstofftankstellen im Internet
Nach mehreren Monaten Aufbauphase veröffentlichte das DWV-Mitgliedsunternehmen L-B-Systemtechnik GmbH (LBST) zum 1. Dezember 2005 eine weltweite Übersicht aller Wasserstofftankstellen.
Mehr als 220 Wasserstofftankstellen sind darin bereits verzeichnet.
10.12.2005 Quelle: Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV) Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Nachfrage nach Pelletheizungen verdoppelt sich
Die Nachfrage nach umweltfreundlichen Heizungen für Holzpellets wird sich 2005 im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich verdoppeln. Dies teilte der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V.
(DEPV) anlässlich des 1. Forums Bioenergie am 08.12.2005 in Berlin mit. Trotz der massiv zunehmenden Nachfrage nach dieser umweltfreundlichen Heiztechnik, seien die Preise für Holzpellets
seit Jahren stabil und tendenziell sogar leicht gefallen.
10.12.2005 Quelle: 1. Forum Bioenergie, DEPV; Bund der Energieverbraucher Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Norwegischer Bürostuhlhersteller produziert mit 100% Windkraft
Der skandinavische HÅG-Konzern, Produzent hochwertiger Büro-Sitzlösungen, hat als einer der Ersten in der Branche, die komplette Energieversorgung seiner Produktionsanlagen, auf Windkraft
umgestellt. Das berichtet das deutsche Tochterunternehmen HÅG GmbH in einer Pressemitteilung. Die Energie für die Produktion werde nach umfangreichen Investitionen in Herkunftszertifikate,
ausschließlich von Windkraftanlagen erzeugt. Die Garantien des Zertifikateanbieters "Cinclus Nordic" gewährleisteten, dass HÅG einer der umweltfreundlichsten Hersteller von
ergonomischen Sitzlösungen sei. HÅG sei überzeugt, dass technologischer Fortschritt nur zukunftsgerichtet sein kann, wenn er mit dem Respekt vor der Umwelt Hand in Hand geht.
10.12.2005 Quelle: HÅG GmbH; openPR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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EECH Group: Emissionshaus für Erneuerbare richtet sich neu aus
Mit der Eintragung in das Handelsregister ging am 1. Dezember 2005 die EECH Group AG in Hamburg an den Start, berichtet die P&T Technology AG in einer Pressemitteilung. Die EECH Group
AG entstand aus der Umfirmierung und strategischen Neuausrichtung der börsennotierten P&T Technology AG sowie aus dem Emissionshaus EECH European Energy Consult Holding AG, einem
Initiator von Windparkbeteiligungen. Die EECH Group AG will das bestehende Konzeptions-, Vertriebs- und Finanzierungswissen über den Bereich erneuerbare Energien hinaus für weitere
Anlageklassen nutzen. "Die breitere strategische Aufstellung als Emissionshaus über die bisher aufgelegten Fonds im Bereich erneuerbare Energien hinaus, soll neben der verbesserten
Wertschöpfung auch eine bessere Risikostreuung für das Unternehmen bieten", heißt es in der Pressemitteilung. Zu den neuen Anlageklassen des Emissionshauses zählen Immobilien und Kunst.
09.12.2005 Quelle: P&T Technology AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Union: EU-Bericht ist Ansporn zur Weiterentwicklung des EEG
"Die EU-Kommission lobt in ihrem Bericht Einspeiseregelungen, wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), als effektivste und preiswerteste Methode, um den Ausbau der erneuerbaren Energien
voranzubringen." Das erklärte die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche (MdB) anlässlich des Berichts der Europäischen Kommission über die Förderung
von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in Europa. Die Kosten seien in Ländern, die Einspeiseregelungen eingeführt haben, geringer als in Ländern mit Quotensystemen und
Zertifikaten, wie sie in Großbritannien oder Italien zu finden sind.
09.12.2005 Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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dena zu Stromausfall durch Windkraft: Problem erkannt, Lösungen werden umgesetzt
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) warnt angesichts aktueller Presseberichte über einen drohenden Stromausfall durch Windkraftanlagen vor Panikmache. Das deutsche Stromnetz
garantiere eine hohe Versorgungssicherheit, auch bei einem hohen Anteil von Windkraftanlagen. Die zur Integration der Windkraft nötigen Maßnahmen habe die dena im Februar 2005 in ihrer
Netzstudie beschrieben. Dabei seien auch Störfälle im Netz untersucht worden, die durch Windkraftanlagen mit Baujahr vor 2003/2004 verstärkt werden können. Durch Nachrüstung oder
Ersatz der älteren Anlagen, durch Errichtung von Netzbetriebsmitteln sowie durch Verbesserung der Netzanschlussbedingungen lasse sich die Gefahr vermeiden. Energieunternehmen und
Anlagenhersteller arbeiteten laut dena bereits an der Umsetzung der Vorschläge.
09.12.2005 Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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ESTIF begrüßt Ankündigung der EU-Kommission zur Gesetzgebung zu Heizung und Kühlung mit Erneuerbaren
Die Europäische Kommission hat am 07.12.2005 angekündigt, im kommenden Jahr einen Vorschlag für Rechtsakte zum Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien für die Heizung und Kühlung zu
erarbeiten, darunter die Biomasse. Die Ankündigung folgte auf eine zweijährige Kampagne, die von der Europäischen Solarwärmeindustrievereinigung (ESTIF) angestoßen worden war, Die European
Solar Thermal Industry Federation fordert eine starke Politik aus einem Guss, um die Heizung und Kühlung mit erneuerbaren Energien zu fördern, heißt es in der ESTIF-Pressemitteilung. ESTIF
zeigte sich erfreut über diesen Schritt der Kommission und bot konstruktive Vorschläge für die Formulierung rechtlicher Rahmenbedingungen an. Wichtiger Schritt weg von Öl und
Gas
09.12.2005 Quelle: ESTIF Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Geschäftsklima-Index Erneuerbare Energien knickt im November ein
Die Stimmung in Solar- und Bioenergiebranche hat sich im November 2005 kräftig abgekühlt, berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR. In einer
Pressemitteilung. Der Geschäftsklima-Index des IWR habe von 101,2 Punkten im Oktober deutlich nachgegeben und liege im November nur noch bei 94,5. Im November bewerteten die Solar-
und Bioenergiebranche laut IRW ihre aktuelle Geschäftslage gegenüber dem Vormonat als unverändert, auch die Windbranche verzeichne nur einen leichten Rückgang.
09.12.2005 Quelle: IWR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Phönix SonnenStrom AG: Sonnige Perspektiven für die kommenden Jahre
Die Phönix SonnenStrom AG (ISIN DE000A0BVU93) liege im laufenden Geschäftsjahr mit ihrer Leistung über dem Plan und werde ihre erst vor kurzem erhöhte Prognose über einen Umsatz von 94,1
Millionen Euro übertreffen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde rund 5,6 Millionen Euro betragen (2004: 2,8 Mio. Euro).
Die Unternehmensleitung gehe davon aus, dass die für dieses Jahr geplante Liefermenge von 25 Megawatt Solarmodulen noch überschritten wird, heißt es in der Pressemitteilung.
09.12.2005 Quelle: Phönix SonnenStrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Branche: Bericht der EU-Kommission zum EEG ist Durchbruch in der Förder-Diskussion
Laut EU-Kommission hat das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu einer schnellen und im europäischen Vergleich sehr kostengünstigen Einführung von Strom aus Erneuerbaren Energien
geführt, heißt es in einem Bericht des EU-Energie-Kommissars Andris Piebalgs, der am 07.12.2005 in Brüssel veröffentlicht wurde. "Dieser Bericht ist ein Durchbruch in der europäischen
Diskussion über die Förderung Erneuerbarer Energien", kommentiert Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BBE) in Berlin, das Papier. "Damit
können die irrationalen Anwürfe von e.on, RWE und anderen gegen das deutsche EEG endlich ad acta gelegt werden", so Nitzschke weiter. Jahrelang hätten die Konzerne in Brüssel dafür lobbyiert,
das deutsche EEG als nicht EU-konform zu bewerten. Das Gegenteil sei jetzt im Kommissionsbericht herausgekommen, betont der BEE. "Deutschland ist nicht nur Vorreiter beim Ausbau der
erneuerbaren Energien, sondern auch Vorbild bei der Schaffung von geeigneten Fördergesetzen", so Nitzschke.
08.12.2005 Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Europäische Kommission will Bioenergie deutlich stärker fördern
Die Europäische Kommission hat am 07.12.2005 einen umfassenden Aktionsplan zur Förderung der Energie aus Erzeugnissen und Abfällen der Land- und Forstwirtschaft angenommen. Gleichzeitig
hatte die Kommission einen Bericht über die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen vorgelegt. Der zuständige Kommissar für Energie, Andris Piebalgs, erklärte: "Durch
diesen Aktionsplan werden die Treibhausgasemissionen gesenkt, Arbeitsplätze im ländlichen Raum gesichert und die Abhängigkeit Europas von fossilen Brennstoffen verringert. Insbesondere die
Maßnahmen zur Förderung von Biokraftstoffen sind eine konkrete Reaktion auf das Problem hoher Ölpreise."
08.12.2005 Quelle: EU-Kommission Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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EU-Kommissar Piebalgs fürchtet um Europas Energieversorgung
Der europäische Energiekommissar, Andris Piebalgs, warnt vor der schwindenden Sicherheit der europäischen Energieversorgung. "Wir werden immer verwundbarer", sagt Piebalgs in der ZEIT. Im
Jahr 2030 werde Europa 90 Prozent seines Erdölbedarfs durch Importe decken und mehr als 80 des Erdgasbedarfs. Die Zeiten des billigen Öls seien vorbei, so Piebalgs. Wenn es nicht gelinge,
"den Spekulanten das Handwerk zu legen", rechne er sogar mit einem weiter steigenden Ölpreis.
08.12.2005 Quelle: DIE ZEIT Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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EU-Kommission: EEG-Einspeisetarife kostengünstiger und wirksamer als Quotensysteme
Die Europäische Kommission hat am 07.12.2005 einen Bericht über die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen vorgelegt, wonach die Mitgliedstaaten ihre Anstrengungen zur
Optimierung ihrer Förderregelungen und zum Abbau von Hemmnissen für Ökostrom intensivieren müssen. In dem Bericht werden die verschiedenen Förderregelungen der Mitgliedstaaten analysiert. Es
habe sich herausgestellt, dass Einspeisetarife, also feste Preise für Ökostrom, die in den meisten Mitgliedstaaten praktiziert werden, derzeit in der Regel kostengünstiger und wirksamer sind
als so genannte Quotensysteme. Quotensysteme kommen laut EU-Kommission vor allem im Bereich der Windenergie zur Anwendung. Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass Ökostrom in mehr
als der Hälfte der Mitgliedstaaten nicht ausreichend gefördert wird. Die Kommission ist der Auffassung, dass gezielte öffentliche Unterstützung künftig weiterhin notwendig sein wird. Sie
fordert die Mitgliedstaaten auf, ihre Förderregelungen zu optimieren und Hindernisse für Ökostrom abzubauen.
08.12.2005 Quelle: EU-Kommission; BMU, WVW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Europäische Solarpreise für Städte, Gemeinden und Stadtwerke verliehen
Mit dem Europäischen Solarpreis 2005 ehrt EUROSOLAR die spanische Gemeinde La Muela, die italienische Provinz Trentino und das Bioenergiedorf Jühnde in Deutschland. Der Europäische
Solarpreis wird seit 1994 jährlich verliehen an Kommunen, Unternehmen, Einzelpersonen sowie Organisationen, die sich besonders um die Nutzung der Sonnenenergie in all ihren verfügbaren Formen
verdient gemacht haben.
08.12.2005 Quelle: EUROSOLAR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solare Klimatisierung und große Solarstromanlagen mit Europäischen Solarpreisen ausgezeichnet
Den Europäischen Solarpreis 2005 in der Kategorie Industrielle und kommerzielle Unternehmen/Betriebe erhielt die Aachener Solitem GmbH für ihre Anlage zur Klimatisierung mit Sonnenwärme im
Iberotel Sarigerme an der Türkischen Ägäisküste. Die Westfalenhallen Dortmund GmbH wurde als Betreiber ausgezeichnet für ihre 2.400 Quadratmeter große Solarstromanlage mit einer
Spitzenleistung von 306 kWp. Ein weiterer Preis für Besitzer und Betreiber ging an das Wankdorf Nationalstadion bei Bern in der Schweiz: Dort realisierten die Berner Kraftwerke (BKW FMB
Energie AG) die erste Etappe einer erweiterbaren Solarstrom-Netzverbundanlage mit einer Leistung von 855 kWp.
08.12.2005 Quelle: EUROSOLAR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Persönliches Engagement mit Europäischem Solarpreis 2005 belohnt
Die Europa-Abgeordnete Mechtild Rothe und Dr. Neela Winkelmann-Heyrovká (Tschechien) erhielten am 07.12.2005 den Europäischen Solarpreis. EUROSOLAR würdigt mit der Auszeichnung den
besonderen Einsatz der Preisträgerinnen für die Nutzung erneuerbarer Energien.
08.12.2005 Quelle: EUROSOLAR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Europäische Solarpreise für katholische Landjugend und EU-Abgeordnete Rothe
Am 07. Dezember 2005 verleiht EUROSOLAR, die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, die Europäischen Solarpreise 2005. Ausgezeichnet werden unter anderem die Katholische
Landjugendbewegung (KLJB) und die Europaparlamentarierin Mechtild Rothe (SPD). Rothe erhält den Europäischen Solarpreis für besonderes persönliches Engagement, die KLJB wird ausgezeichnet für
ihr "global village"-Projekt im Rahmen des Weltjugendtags 2005.
07.12.2005 Quelle: EUROSOLAR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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DBU-Umweltprojekt ausgezeichnet: Solarpreis 2005 für "globales Dorf"
Aus den Händen von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nahm der Bundesvorsitzend der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), Elmar Schäfer, am 07.12.2005 den Europäischen Solarpreis 2005
von EUROSOLAR in Empfang. Die KLJB erhält die Auszeichnung für das "globale Dorf" beim Weltjugendtag 2005 in Bonn in der Kategorie "lokale oder regionale Vereine als Förderer von
Projekten".
07.12.2005 Quelle: DBU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar- und Windpark Vega: Genussschein platziert
Mit dem "SolarWindPark Vega" hat die Oldenburger IFE Projekt- und Beteiligungsmanagement GmbH & Co. KG ihren ersten Genussschein gemeinsam mit der Nürnberger UmweltBank AG als
exklusiven Vertriebspartner innerhalb weniger Wochen platziert. Das berichtet IFE in einer Pressemitteilung. 5.000 Inhaber-Genussscheine mit einem Gesamtnennbetrag von 2,5
Millionen Euro seien bis Ende November zur Zeichnung angeboten worden. Das Wertpapier hat eine Laufzeit von rund 10 Jahren. Genussscheininhaber erhalten laut IFE eine jährliche Festverzinsung
von 6,05 %.
07.12.2005 Quelle: IFE Projekt- und Beteiligungsmanagement GmbH & Co. KG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Offshore-Windpark "Nördlicher Grund" in der Nordsee genehmigt
Nach vierjähriger Planungszeit hat die Nördlicher Grund GmbH einen bedeutenden Meilenstein für die Realisierung ihres 400 MW-Pilot-Windkraftwerks erreicht. Den beiden Gesellschaftern der
Nördlicher Grund GmbH, GEO und renergys wurde am 1. Dezember 2005 vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie die Genehmigung für die Errichtung von 80 Windenergieanlagen 108 Kilometer
nordwestlich von Helgoland übergeben. Das Konsortium aus GEO Gesellschaft für Energie und Oekologie mbH und der renergys GmbH sieht in dieser ersten Genehmigung den Grundstein für
die weitere Entwicklung des Projektes. Laufe alles nach Plan, werde der Windpark in 2008 sauberen Strom für 400.000 Haushalte liefern.
07.12.2005 Quelle: renergys GmbH; GEO Gesellschaft für Energie und Oekologie mbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Sharp baut Solar-Denkmal in Berlin
Mit dem Solar-Obelisken, einer fünf Meter hohen, aus Edelstahl und Glas bestehenden solar betriebenen Multimedia-Skulptur, begrüßt das Technologieunternehmen Sharp die neue Bundesregierung
und setzt ein aktives Zeichen für die Nutzung erneuerbarer Energien. Im Herzen der Hauptstadt, vor dem Kulturforum in Nähe der Nationalgalerie, wird der Sharp Solar-Obelisk am 7. Dezember
2005 aufgestellt. Als Gäste werden bei der Einweihung erwartet Dr. Karin Freier, Referatsleiterin Erneuerbare Energien im Bundesumweltministerium, ARD-Meteorologe Sven Plöger und
Frank Bolten, Geschäftsführer von Sharp Electronics Germany/Austria.
07.12.2005 Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
LichtBlick und Deutsche Umwelthilfe kritisieren VDEW-Leitfaden zur Stromkennzeichnung
Die Anwendung des so genannten Leitfadens Stromkennzeichnung des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) führe zu systematisch falschen Ergebnissen und damit die Verbraucher in die
Irre, stellt der Ökostromanbieter LichtBlick – die Zukunft der Energie GmbH fest. Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hatte den VDEW-Leitfaden bereits am 29. November kritisiert und
einen eigenen Vorschlag zur Stromkennzeichnung präsentiert. "Die Anwendung des Leitfadens führt zur Ausweisung eines nicht vorhandenen und damit fehlerhaft zu hohen Anteil von Strom aus
Wasserkraftwerken, zur Doppelzählung von regenerativ erzeugtem Strom und zur Verharmlosung der Gefahren radioaktiver Abfälle", heißt es in der Lichtblick-Pressemitteilung. "Es
grenzt schon an einen Skandal, was der VDEW da seinen Mitgliedsunternehmen empfiehlt.", so Gero Lücking, Prokurist und Bereichsleiter Energiewirtschaft von LichtBlick. "Wissentlich empfiehlt
der Dachverband der etablierten Stromwirtschaft eine Systematik, die falsche Ergebnisse liefert. Der VDEW ruft dazu auf, die Verbraucher zu täuschen. Der Verband tritt mit dem Leitfaden an,
um nach eigenen Aussagen eine gesetzliche Verordnung zur Stromkennzeichnung zu verhindern. Aufgrund der katastrophalen Mängel des Papiers provoziert er aber geradezu die Forderung nach einer
gesetzlichen Detailregelung in Form einer Verordnung", so Lücking weiter.
07.12.2005 Quelle: DUH, LichtBlick – die Zukunft der Energie GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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SolarMarkt Freiburg: Photovoltaik-Seminare mit Experten aus allen Fachgebieten
Der Freiburger Photovoltaik-Großhändler SolarMarkt bietet im ersten Halbjahr 2006 Seminare mit Insider-Know-how an. Als Pionier der ersten Stunde und Hersteller eines
handwerkerfreundlichen Montagesystems wisse der SolarMarkt, welche Neuheiten wirklich wichtig sind, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Experten aus Wirtschaft und Forschung
vermitteln ihr Wissen in den Fachseminaren speziell an Handwerker. 150 Teilnehmer beim vergangenen Veranstaltungszyklus zeigten, dass die Konzeption stimmt, so der SolarMarkt. Auch
diesmal decken die Seminare die ganze Themenpalette ab: Von den Grundlagen der Solarstromtechnik und aktuellen Entwicklungen bei Wechselrichtern über steuerliche und rechtliche Fragen bis hin
zum Verkaufsgespräch und Marketing. Die Ganztagsseminare kosten einschließlich Mittagessen zwischen 50 und 150 Euro und sind einzeln zu buchen. Das vollständige Programm gibt es unter
www.solarmarkt.com.
07.12.2005 Quelle: SolarMarkt GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Erneuerbare Energien schützen das Klima wirkungsvoll
Erneuerbare Energien können den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) in Deutschland innerhalb von 15 Jahren um rund 25 Prozent verringern, berichtet die Informationskampagne für
Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung. "Das wäre ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz, dessen Zukunft gegenwärtig in Montreal verhandelt wird", sagte Dr. Simone Peter, Leiterin
der Kampagne, in Berlin. Grundlage für diese CO2-Verringerung sei das Ziel der Erneuerbare-Energien-Branche, den Anteil von Strom, Wärme und Kraftstoffen, die mit Hilfe Erneuerbarer
Energien hergestellt werden, bis 2020 auf 20 Prozent zu steigern. Dann würden Wasser- und Windkraft, Erdwärme sowie Sonnen- und Bioenergie dazu beitragen, jährlich etwa 270 Millionen Tonnen
Kohlendioxid zu vermeiden. Das entspreche in etwa einem Viertel des CO2-Ausstoßes von Industrie, Verkehr und Haushalten in Deutschland. Dieser werde im Jahr 2005 schätzungsweise bei 835
Millionen Tonnen liegen.
06.12.2005 Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Intersolar 2006: Veranstalter rechnen mit weit über 400 Ausstellern
Im Juni 2006 wird Freiburg wieder zum Zentrum der weltweiten Solarindustrie. Bereits zum sechsten Mal findet dort vom 22. bis 24. Juni 2006 die Fachmesse Intersolar statt. Auch im
kommenden Jahr wird die Intersolar rund um die Photovoltaik, Solarthermie und das solare Bauen von den wichtigsten Industrieverbänden getragen. Begleitet wird die Fachmesse von zahlreichen
Konferenzen für unterschiedliche Zielgruppen. Die Veranstalter rechnen mit über 20.000 Fachbesuchern aus mehr als 60 Ländern. Für die Intersolar 2006 rechnen wir mit mehr als 400
Ausstellern, davon rund 30% aus dem Ausland", prognostizieren die Veranstalter Markus Elsässer (Solar Promotion) und Klaus W. Seilnacht (Messe Freiburg).
06.12.2005 Quelle: Solar Promotion GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
SPD: Biosprit wird nicht voll besteuert
Die Koalitionsfraktionen beabsichtigen nicht, Biokraftstoffe - insbesondere Biodiesel - wie fossilen Diesel zu besteuern, erklärte der stellvertretende Vorsitzende der
SPD-Bundestagsfraktion, Joachim Poss, zur Diskussion um die Besteuerung von Biokraftstoffen. Im Koalitionsvertrag sei vielmehr eine Beimischungspflicht vorgesehen, betont der SPD-Sprecher.
Damit sollten - was alle Parteien forderten – nicht mehr gerechtfertigte Steuervergünstigungen abgebaut werden. "Die ökologisch wichtige Förderung von Biokraftstoffen lässt
sich ohne staatlichen Einnahmeverzicht genauso gut durch eine Beimischungspflicht erreichen. Damit wird auch ein grundsätzlicher Wandel vom Steuerrecht zum Ordnungsrecht angestrebt", so
Poss.
06.12.2005 Quelle: SPD-Bundestagsfraktion Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarwärmeanlagen: Anträge trotz Förderstopp stellen
Für das Jahr 2005 sind die Bundesmittel zur Förderung von Solarwärmeanlagen ausgeschöpft. Die Initiative Solarwärme Plus weist jedoch in einer Pressemitteilung darauf hin, dass weiterhin
Förderanträge beim Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) gestellt werden können. Diese würden voraussichtlich im folgenden Jahr bewilligt. Mit dem Bau einer Solarwärmeanlage könnten
Antragsteller inzwischen schon beginnen, so die Initiative. Das Marktanreizprogramm des Bundes zur Förderung erneuerbarer Energien ist in diesem Jahr so gut angenommen worden, dass die für
2005 zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel schon Ende Oktober erschöpft waren und keine Förderzusagen mehr gegeben werden. Hausbesitzer, die den Bau einer Solarwärmeanlage planen, sollten
sich trotz des derzeitigen Bewilligungsstopps nicht von einer Antragstellung abhalten lassen, betont die Initiative Solarwärme Plus.
06.12.2005 Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Europäische Kommission startet Technologieplattform "Nullemissionen"
Die Europäische Kommission hat am 01.12.2005 die Technologieplattform "Nullemissionen" für Kraftwerke gestartet. Ziel sei, all jene Stellen zu einem Austausch zusammenzubringen, die
bewirken können, dass künftig weniger klimaschädliche Kraftwerke im Einsatz sind, heißt es in der Pressemitteilung. Dazu zählen Elektrizitätsunternehmen, Ausrüstungshersteller,
Nutzer, Verbraucher, Finanzinstitute, Regulierungsstellen, Behörden, Forscher und nicht zuletzt die Zivilgesellschaft. Im Rahmen der Forschungsplattform sollen technologische, finanzielle und
regulatorische Hindernisse für die Entwicklung solcher umweltschonender Kraftwerke ermittelt und beseitigt werden.
06.12.2005 Quelle: EU-Kommission Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Wirtschaftsrat der CDU thematisiert Wende in der Energie- und Umweltpolitik
"Energie- und Umweltpolitik müssen stärker in den europäischen und internationalen Kontext gestellt werden", forderte der Präsident des CDU-Wirtschaftrates, Prof. Kurt J. Lauk, anlässlich
einer Klausurtagung am 02. Dezember 2005. Die Energiewirtschaft in Deutschland befinde sich mitten in einer Zeitenwende, betont der CDU-Wirtschaftrat in einer Pressemitteilung.
Gemeinsam mit Vertretern der Bundesregierung und Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion haben die Mitglieder der Bundesfachkommissionen Energie und Umwelt Beratungsgespräche über einen
Paradigmenwechsel in der Energie- und Umweltpolitik geführt. Neben Dagmar Wöhrl, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, nahm Claude Mandil, Chef
der Internationalen Energieagentur in Paris an den Gesprächen teil. "Deutschland hat neben Italien die höchsten Strompreise in Europa. Neben den globalen Einflussfaktoren, die unsere
Energiepreise ansteigen lassen, kommen in Deutschland der bisher unzureichende Wettbewerb auf den Energiemärkten und der Staat mit einem Anteil von 40 Prozent am Strompreis als Preistreiber
hinzu. Kostspielige nationale Alleingänge sowie die Übererfüllung von EU-Regelungen können wir uns nicht länger leisten", erklärte Lauk vor den Energiepolitikern der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Unternehmern aus der Industrie und Energiewirtschaft.
06.12.2005 Quelle: Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Nordex gründet Joint Venture in China: Großauftrag über 200 MW gesichert
Die Nordex-Gruppe hat am 05.12.2005 einen Joint Venture-Vertrag zur lokalen Produktion von Windenergieanlagen der Megawattklasse in China unterzeichnet, berichtet die Nordex AG in einer
Pressemitteilung. Partner von Nordex seien der regionale Energieversorger Ningxia Electric Power Group (40%) und die Ningxia Tianjing Electric Energy Development Group (10%), die unter
anderem Kraftwerke betreibt und im Baugeschäft tätig ist. Beide Unternehmen sind am Windpark "Helanshan" beteiligt, der mit 110 Megawatt (MW) installierter Leistung das größte
chinesische Projekt dieser Art ist und in den nächsten Jahren massiv ausgebaut werden soll. Unter der operativen Führung des Anlagenherstellers will die Nordex Wind Power Equipment
Manufacturing Co. Ltd. künftig Windturbinen der Leistungsklasse 1,5 Megawatt in der Provinz Ningxia fertigen. Der erste Großauftrag für das Gemeinschaftsunternehmen sei bereits gesichert: Bis
zum Jahr 2009 soll die Fertigung Projekte im Volumen von 200 MW bauen. Schon im kommenden Jahr produzieren die Partner nach Angaben der Nordex AG die ersten 26 Turbinen für China. Dabei
sollen einige Anlagen noch in Deutschland gefertigt werden, um die Monteure aus China im Stammwerk zu trainieren.
05.12.2005 Quelle: Nordex AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Plambeck Neue Energien AG: Kapitalerhöhung voll platziertDie von der Plambeck Neue Energien AG im Rahmen einer Barkapitalerhöhung angebotenen 2.249.527 neuen Aktien seien vollständig platziert worden, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die Wertpapiere wurden im Rahmen eines Bezugsangebotes vom 18. November bis zum 1. Dezember 2005 vorrangig den Aktionären angeboten. Nicht von Aktionären bezogene Aktien seien von Investoren im Rahmen einer Privatplatzierung gezeichnet worden Die neuen Aktien wurden für jeweils 1,10 Euro ausgegeben und sind laut Plambeck ab dem 1. Januar 2005 gewinnberechtigt. Ziel der Barkapitalerhöhung sei die allgemeine Stärkung der Kapitalbasis des Unternehmens gewesen. Die Kapitalerhöhung wurde begleitet von der VEM Aktienbank AG, München.
05.12.2005 Quelle: Plambeck Neue Energien AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BUND: Deutschland muss sich für Kyoto-Ziel anstrengen
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung aufgefordert, bei ihren Bemühungen zur Senkung der klimawirksamen Treibhausgase nicht nachzulassen.
Deutschland müsse sich anstrengen, bis 2012 sein Kyoto-Minderungsziel von minus 21 Prozent gegenüber 1990 tatsächlich zu erreichen, heißt es in der BUND-Pressemitteilung. Dazu
müssten noch mindestens 20 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. In den letzten Jahren stagniere jedoch der Ausstoß von Treibhausgasen auf einem zu hohen Niveau.
05.12.2005 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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WWF sieht beim Klimagipfel das "Ende der Aufwärmphase"
Der Klimagipfel in Montreal geht in die zweite Woche. Eine wichtige Entscheidung sei bereits in den ersten Tagen gefallen, berichtet der World Wide Fund For Nature (WWF) in einer
Pressemitteilung. Am 02.12.2005 seien die so genannten "Marrakesh Accords" unter Dach und Fach gebracht worden. Damit ist das Regelwerk zum Kyoto-Protokoll nun völkerrechtlich
bindend. "Das ist ein schöner Anfangserfolg", kommentiert Regine Günther, Leiterin des WWF-Klimaprogramms Deutschland die Entscheidung. Leider habe man sich bislang nicht auf die
Bestätigung der Regeln für die so genannte Erfüllungskontrolle (Compliance) einigen können. Damit müssten sich die in der 49. Kalenderwoche anreisenden Minister beschäftigen.
05.12.2005 Quelle: WWF World Wide Fund For Nature Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Baden-Württemberg zeichnet Paradigma als innovatives Unternehmen aus
Paradigma Energie- und Umwelttechnik, Spezialist für ökologische Heiztechnik, erhält eine Anerkennungsurkunde des Landes Baden-Württemberg im Rahmen des "Dr.-Rudolf-Eberle-Preises". Um den
Innovationspreises konnten sich kleine und mittelständische Unternehmen mit innovativem Charakter bewerben. Bewertet wurden technischer Fortschritt, besondere unternehmerische Leistungen und
wirtschaftlicher Erfolg.
05.12.2005 Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Jahrbuch "Neue Energie 2006" liefert Zahlen und Praxiserfahrungen
Das Landwirtschaftsmagazin top agrar bietet mit dem Jahrbuch „Neue Energie 2006“ einen aktuellen Ratgeber rund um die erneuerbaren Energien. Das Buch sei nicht nur eine
Entscheidungshilfe für Neueinsteiger, die noch nicht genau wissen, ob und wie sie mit Neuen Energien Geld verdienen können, so die Landwirtschaftsverlag GmbH in einer Pressemitteilung. Das
Jahrbuch informiere auch den Anlagenbetreiber über den technischen Fortschritt, neue Forschungsergebnisse sowie Erfahrungen aus der Praxis.
05.12.2005 Quelle: Landwirtschaftsverlag GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
european fuel cell gmbh: Erstes Brennstoffzellen-Heizgerät im deutschen Feldtest
Nach abgeschlossenen Labortests geht das erste Brennstoffzellen-Heizgerät der european fuel cell gmbh (efc) für Deutschland in den Feldtest, die "BETA 1.5". Um das reibungslose
Funktionieren zu gewährleisten, bindet efc das Fachhandwerk ein und führt im Vorfeld erste Schulungen durch. Das Brennstoffzellen-Heizgerät (BZH) des Hamburger Entwicklungsunternehmens wird
laut efc noch in diesem Jahr in Schiltach/Baden-Württemberg installiert.
05.12.2005 Quelle: european fuel cell GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Bioland und Green City Energy planen gemeinsames Pflanzenölunternehmen
Der "Ölwechsel" in München sei überfällig, so die beiden ökologisch ausgerichteten Unternehmen Bioland Markt und Green City Energy (GCE) in einer Pressemitteilung. Beide wollen künftig den
Umstieg von Öl auf Pflanzenöl in einem gemeinsamen Unternehmen vorantreiben, der Organic Oil Company (OOC), massiv. Ziel ist, zunächst bis zum Jahre 2009 rund 10 Millionen Liter Pflanzenöl zu
produzieren und in München anzubieten. Damit könnten rund 10.000 Diesel-PKWs in München mit dem CO2-neutralen Treibstoff versorgt werden. Für die problemlose Nutzung des Pflanzenöls
als Treibstoff sollten die Motoren umgerüstet werden, so die Untermehmen Vor allem für Vielfahrer und gewerblich genutzte Fahrzeuge rechneten sich die Zusatzkosten in sehr kurzer Zeit,
besonders für die Speditionen. So würden sich Anfragen interessierter Speditionen häufen, die den Umstieg planen. "Wir werden in den kommenden Wochen mit einigen Speditionen Gespräche führen
und können ein interessantes Angebot machen", so der technische Geschäftsführer der GCE, Dr. BernhardThiersch.
04.12.2005 Quelle: Green City Energy GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Tag der Erneuerbaren Energien 2006 mit Energieskulpturenwettbewerb
Die Stadt Oederan veranstaltet als Initiator des 11. Tages der Erneuerbaren Energien am 26. April 2006 und des 2. Schulenergietages einen Energieskulpturenwettbewerb. Schülerinnen und
Schüler sollen zum 20. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Chancen und Perspektiven erneuerbarer Energien sowie nachwachsender Rohstoffe in einer Skulptur darzustellen, so die
Stadt Oederan. Sie hat ein Preisgeld von insgesamt 400 Euro für drei Preisträger ausgelobt. Der Energieskulpturenwettbewerb starte am 1.11. 2005. Die drei Preisträger werden durch
eine Jury aus den eingesandten Projektdokumentationen ausgewählt und schriftlich benachrichtigt.
04.12.2005 Quelle: Energieteam Stadt Oederan Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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EU-Kommission berichtet über Erfolge in der Klimapolitik
Die Europäische Union wird ihre Kyoto-Ziele zur Verringerung der Treibhausgasemissionen voraussichtlich erreichen, so die EU-Kommission in einer Pressemitteilung. Zu diesem Schluss komme
ein Bericht, in dem die Fortschritte der EU im Rahmen des Kyoto-Protokolls untersucht werden. So deuteten die letzten Prognosen an, dass die 15 alten Mitgliedstaaten ihre Emissionen bis 2010
um 9,3 Prozent unter den Stand von 1990 senken werden. Damit würden sie das Reduktionsziel für den Zeitraum von 2008-2012 übertreffen. Laut Hochrechnungen sollen die Emissionen in
der EU-25 sogar um mehr als 11 Prozent sinken
04.12.2005 Quelle: EU-Kommission Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Österreich: Jungunternehmerpreis 2005 für SOLution Solartechnik
Über 1.500 Unternehmen nahmen am diesjährigen Wettbewerb um den Jungunternehmerpreis des Wirtschaftsmagazins GEWINN teil. In der Kategorie Umwelt wurde die SOLution Solartechnik GmbH mit
Sitz im oberösterreichischen Sattledt von der Jury zum Sieger gekürt. Gründe für die Auszeichnung seien sowohl die Innovationsfreudigkeit als auch die erfolgreiche Expansionsstrategie des
Unternehmens seit seiner Gründung im Jahr 2000, heißt es in der Pressemitteilung der SOLution Solartechnik GmbH.
03.12.2005 Quelle: SOLution Solartechnik GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
LichtBlick setzt Maßstäbe bei der Umsetzung der Stromkennzeichnung
Als eines der ersten Stromunternehmen in Deutschland setzt LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH die gesetzlichen Anforderungen der Stromkennzeichnung um, berichtet das Unternehmen in
einer Pressemitteilung. Zehn Prozent des LichtBlick-Stroms stammen nach Angaben des Unternehmens aus der für alle Anbieter vorgeschriebenen Aufnahme des nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz
(EEG) geförderten Stroms aus Wind-, Wasser-, Biomasse- und Fotovoltaikkraftwerken. Die verbleibenden 90 Prozent, über die jedes Unternehmen durch seine unternehmenseigene
Einkaufsstrategie die Zusammensetzung des Strommixes selbst beeinflussen kann, kommen bei LichtBlick aus Biomasse- und Wasserkraftwerken. Bei der somit vollständig regenerativ erfolgenden
LichtBlick-Stromerzeugung entstehen weder klimarelevante Kohlendioxid-Emissionen noch Atommüll. "Mit unserer Einkaufsphilosophie und der heute online gestellten Darstellung der
Stromkennzeichnung setzen wir Maßstäbe in der Branche", sagt Heiko von Tschischwitz, Geschäftsführer des größten unabhängigen Stromanbieters in Deutschland. "Von Beginn unserer
Geschäftstätigkeit an gehören bei uns beim Einkauf einer jeden Kilowattstunde die Informationen über Herkunft, die Kraftwerke und die mit der Erzeugung verbundenen Umweltauswirkungen zwingend
dazu. Nur so können wir seit 1999 unseren inzwischen 180.000 Kunden einen garantiert umweltfreundlich erzeugten Strommix glaubwürdig anbieten", so Tschischwitz weiter.
03.12.2005 Quelle: LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Innovationspreis wird wieder vergeben
Auch in diesem Jahr sind junge Wissenschaftler wieder eingeladen, ihre Arbeiten für den Innovationspreis des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbandes (DWV) einzureichen. Der
Preis ist bisher zweimal vergeben worden und ging jeweils an wegweisende Arbeiten über Wasserstoff und Brennstoffzellen. Neu ist dieses Mal, dass der Preis in zwei Klassen ausgelobt wird, für
Diplom- und Doktorarbeiten. Damit steigen die Chancen der Diplomarbeiten erheblich, so der Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV). Bewerbungsschluss für
dieses Jahr ist das Jahresende 2005. Es können Arbeiten eingereicht werden, die sich mit der Wasserstoff- und/oder Brennstoffzellentechnologie selbst, ihren Anwendungen oder Konsequenzen
beschäftigen. Dafür kommen sowohl naturwissenschaftliche und technische als auch geistes- oder sozialwissenschaftliche Arbeiten in Frage, etwa Akzeptanzstudien oder
Technikfolgenabschätzungen. Den Innovationspreis Wasserstoff und Brennstoffzelle 2005 erhielt Dr.-Ing. Andreas Mai aus Köln. Seine am Forschungszentrum Jülich angefertigte Dissertation
beschäftigte sich mit neuartigen Werkstoffen für die Kathoden von oxidkeramischen Brennstoffzellen.
03.12.2005 Quelle: Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Saarländischer Umweltminister Mörsdorf: Große Koalition hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt
Nach Auffassung des saarländischen Umweltministers Stefan Mörsdorf hat sich die Große Koalition beim Ausbau der erneuerbaren Energien ambitionierte Ziele gesetzt. "Im Gefolge der
Diskussion um die dringend notwendige Sanierung der Staatsfinanzen und der Schaffung neuer Arbeitsplätze ist in der Öffentlichkeit bislang kaum registriert worden, wie zukunftsweisend die
umweltpolitischen Aussagen im Koalitionsvertrag in diesem Bereich sind", sagte der Minister am 02.12.2005 bei einer Fachtagung zu erneuerbaren Energien in Göttelborn. In dem Vertrag
sei unter anderem vorgesehen, den Anteil erneuerbarer Energieträger an der Stromerzeugung bis 2020 mindestens auf dann 20 Prozent zu verdoppeln. "Was auf den Seiten 42 und 43 des
Koalitionsvertrages steht, ist ein großer Wurf. Wenn all das umgesetzt wird, bringt uns das beim Klimaschutz sehr viel weiter", so Mörsdorf.
02.12.2005 Quelle: Ministerium für Umwelt des Saarlandes Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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VDI mahnt: Energiepass muss auf den Bedarf bezogen werden
Der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) begrüßt die Pläne des Bauministeriums das CO2-Gebäudesanierungsprogramm umzusetzen und zu fördern. Allerdings warnt der Ingenieurverein, bei
der Umsetzung des Energiepasses aus vordergründigen Kostengründen den so genannten Verbrauchspass einzuführen. "Auf den ersten Blick ist der Verbrauchspass sicherlich günstiger", sagt
Professor Dr. Michael Schmidt, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Technische Gebäudeausrüstung. "Aber bei einem verbrauchsorientierten Energiepass drohen Klagewellen, was ihn letztendlich
teurer macht", so Schmidt. Die Europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verpflichtet alle Mitgliedsstaaten zum 04.01.2006 einen Energiepass für Gebäude
einzuführen.
02.12.2005 Quelle: VDI Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarstrom Erzeugen: KfW vergibt 500 Millionen für Finanzierung von Photovoltaikanlagen
Die KfW Förderbank hat im Programm "Solarstrom Erzeugen" seit der Neuauflage Anfang des Jahres 2005 rund 16.000 Kredite mit einem Volumen von 500 Millionen Euro vergeben. Insgesamt seien
Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von rund 130 Megawatt gefördert worden, berichtet die KfW in einer Pressemitteilung. Damit könnten 24.000 Privathaushalte ihren jährlichen Strombedarf
decken. Während anfänglich Photovoltaik-Anlagen vorwiegend in den südlichen Bundesländern installiert worden seien, nähmen jetzt auch die Vorhaben in den nördlicheren Regionen zu,
betont die KfW. "Jede einzelne über das Programm Solarstrom Erzeugen finanzierte Investition ist ein aktiver Beitrag zur Erreichung des im Kyoto-Protokoll festgeschriebenen
C02-Reduktionsziels", sagte Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.
02.12.2005 Quelle: KfW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Weltversammlung fordert Menschenrecht auf erneuerbare Energien
Mit der Abschlusserklärung "Das Menschenrecht auf Erneuerbare Energien" endete am 30. November 2005 in Bonn die Weltversammlung für Erneuerbare Energien (WREA) 2005. Der erste Satz der
allgemeinen Erklärung der Menschenrechte "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren" artikuliere die grundlegendste humanitäre Verpflichtung. Allein deren Beachtung
könne menschenwürdiges Leben in Frieden auf Dauer gewährleisten. Energie sei elementare Bedingung jedweden Lebens. Die Verfügbarkeit von Energie sei demnach ein grundlegendes und
unteilbares Menschenrecht, heißt es in der Abschlusserklärung. Aufgrund der nahenden Erschöpfung herkömmlicher Energiequellen und ihrer dramatischen Klima- und Umweltfolgen könne dieses Recht
bei einer wachsenden Zahl von Menschen so nicht gewährleistet werden. "Das Menschenrecht auf Energie ist nur mit Erneuerbaren Energien erfüllbar", so die Weltversammlung für Erneuerbare
Energien.
02.12.2005 Quelle: Weltrat für Erneuerbare Energien (WCRE) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neuer Solar-Simulator am PSI: 10.000 künstliche Sonnen im Brennpunkt
Am Paul Scherrer-Institut (PSI, Villigen / Zürich) ist ein neuer Hochfluss-Sonnensimulator in Betrieb. Mit dieser weltweit leistungsstärksten Anlage lassen sich in Solarchemie-Reaktoren
extrem hohe Temperaturen erzeugen. Wissenschaftler des PSI und der ETH Zürich können so unter kontrollierten Strahlungsbedingungen und vom Wetter unabhängig Prozesse erforschen, die eine
effiziente Herstellung solarer Brennstoffe und neuartiger Werkstoffe ermöglichen, berichtet das PSI in einer Pressemitteilung. Zehn starke Xenon-Lichtbogen-Lampen mit verspiegelten
Reflektoren konzentrieren ihr Licht auf eine kleine Fläche. Im Brennpunkt der neu entwickelten Forschungsanlage erreichen die Leuchten eine Strahlungsintensität von mehr als 10.000 Sonnen
(10.000 Kilowatt pro Quadratmeter) und eine maximale Wärmeleistung von 50 Kilowatt. Dabei werden Temperaturen von bis zu 2.500 Grad Celsius erzeugt. Genutzt wird die Energie in Prototypen von
Solarchemie-Reaktoren, die experimentell getestet und mit numerischen Modellen weiter optimiert werden. Der Hochfluss-Solarsimulator gewähre dabei stets gleiche Strahlungsbedingungen und
erlaube vom Wetter unabhängige Tests zur Untersuchung solarchemischer Prozesse.
02.12.2005 Quelle: PSI Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
PSE liefert erstes Nachführgerät für Solarkollektor-Teststände aus
Die PSE GmbH mit Sitz im Freiburger Solar Info Center hat ein Nachführgerät für Solarkollektor-Teststande entwickelt. Forschungs- und Prüfinstitute können damit den Wirkungsgrad und den
Einstrahlwinkel-Korrekturfaktor (IAM) komfortabel ermitteln, berichtet PSE in einer Pressemitteilung. Das Austria Solar Innovation Center (ASIC) im oberösterreichischen Wels profitiere
bereits von dem ,"Solar-Tracker". Am 29. November habe PSE für den geplanten Outdoor-Prüfstand ein Exemplar geliefert. ,"Mit dem neuen Tracker können wir in Zukunft thermische
Kollektoren nach europaweit gültigen Normen zertifizieren", sagt Diplom-Ingenieur Harald Dehner, Projektleiter am ASIC. ,"Eine eigene Konstruktion hätte uns mehr Zeit, Personal und Geld
gekostet. Außerdem wissen wir, dass PSE damit jahrelange Erfahrung hat", betont Dehner.
02.12.2005 Quelle: PSE GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
SFV will Register für gestohlene Solarmodule einrichten
Diebstähle von Solarmodulen nehmen laut Solarenergieförderverein Deutschland e.V. (SFV) zu. Sogar fertige Dachanlagen würden bei Nacht und Nebel oder während der Urlaubszeit abmontiert.
Mit den gestohlenen Solarmodulen werde vermutlich ein schwunghafter Handel getrieben, denn sie sind derzeit nur schwer erhältlich, besonders vor dem Jahresende. Der ahnungslose Käufer eines
gestohlenen Solarmoduls sei der Dumme, betont der SFV. Auch wenn er zunächst nicht gewusst habe, dass es sich um eine gestohlene Sache handelte, müsse er das Solarmodul dem
rechtmäßigen Eigentümer wieder herausgeben und kann dann nur versuchen, den Kaufpreis vom Verkäufer zurückzufordern.
02.12.2005 Quelle: SFV Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Dr. Tim Meyer verstärkt das Conergy-Führungsteam
Mit Dr. Tim Meyer konnte die Conergy AG eine weitere renommierte Führungskraft für den Ausbau der Technologieführerschaft für Solarsysteme gewinnen, berichtet das Unternehmen in einer
Pressemitteilung. Meyer wird künftig die Entwicklung neuer Produkte im Bereich Electronics und Applications leiten. Der gebürtige Düsseldorfer war zuletzt Leiter der Systemtechnik des
Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) in Freiburg. Darüber hinaus baute Meyer den Energieverbund der international renommierten Fraunhofer-Gesellschaft
auf, der vor allem im Bereich Energieeffizienz und regenerativer Energien forscht. Im Jahr 2003 leitete er unter anderem auch das Otti-Symposium Photovoltaische Solarenergie in Bad
Staffelstein, den traditionsreichen wissenschaftlichen Fachkongress zur Solarstromtechnik.
01.12.2005 Quelle: Conergy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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IPCC-Vorsitzender Pachauri rechnet nicht mit Comeback der Atomenergie
Der Vorsitzende des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), Rajendra K. Pachauri, rechnet nicht mit einer weltweiten Renaissance der Atomenergie. Sie werde, sagt er in der
Wochenzeitung DIE ZEIT, für die globale Energiekrise "nicht die ganze Lösung sein, nur ein Teil". Der Inder fordert, die Weltgemeinschaft müsse den armen Ländern auch finanziell
helfen, ihre Wirtschaft an die bereits spürbaren Folgen des Klimawandels wie Dürren und Wasserknappheit anzupassen.
01.12.2005 Quelle: DIE ZEIT Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Regierungserklärung: WVW Kontinuität in der Politik für erneuerbare Energien
Der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e. V. (WVW) zeigt sich erfreut über die Aussagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den erneuerbaren Energien im Rahmen ihrer Regierungserklärung
vom 29.11.2005. "Die von der neuen Bundesregierung angestrebte Politik sorgt für die notwendige Kontinuität in der deutschen Energiepolitik", heißt es in der Pressemitteilung des
WVW. Angela Merkel unterstütze damit die jüngsten Aussagen des neuen Bundesumweltministers Siegmar Gabriel. Die Politik der Großen Koalition bewege sich erfreulicherweise im
Gleichtakt mit der Weltkonferenz für Erneuerbare Energien, vom 26. bis zum 30. November in Bonn.
01.12.2005 Quelle: Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Wechselrichter-Hersteller KACO expandiert in die USA
Die Neckarsulmer KACO Gerätetechnik GmbH, Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern, ist jetzt auch in den Vereinigten Staaten präsent. Das berichtet das Unternehmen in einer
Pressemitteilung. In Kalifornien gründete KACO die Tochter KACO Solar Inc.
01.12.2005 Quelle: KACO Gerätetechnik GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
EnerSys baut 14 Windenergieanlagen in Kroatien
Der international tätige Windpark-Planer EnerSys GmbH (Bietigheim-Bissingen) hat Anfang November den Startschuss gegeben für die Bauarbeiten im Windpark Trtar-Krtolin (Kroatien). Nahe der
dalmatinischen Stadt Sibenik errichtet EnerSys auf einer küstennahen Hügelkette 14 Windenergieanlagen (WEA) des Typs Enercon E48. Gemeinsam betrieben wird der Windpark nach der Fertigstellung
im 2. Quartal 2006 von der WPD AG (Bremen) und der EnerSys GmbH. Der Standort 70 km nördlich von Split verfügt laut EnerSys über hervorragende Windverhältnisse. Trotz der
vergleichsweise niedrigen Nabenhöhe von 50 Metern werde bei einer installierten Gesamtleistung von 11,2 Megawatt eine Gesamtproduktion von deutlich über 30 Millionen Kilowattstunden
vorhergesagt. Der Strom wird in das Verteilungsnetz des staatlichen Energieversorgers HEP eingespeist, mit dem EnerSys einen Vertrag über Abnahme und Vergütung des Stroms geschlossen
hat.
01.12.2005 Quelle: Enersys Gesellschaft für regenerative Energien mbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar Millennium AG schließt Geschäftsjahr mit knapp 7 Millionen Euro Gewinn
Die Solar Millennium AG (Erlangen) hat das Ende Oktober abgelaufene Geschäftsjahr 2004/2005 mit einem nach Handelsgesetzbuch (HGB) ermittelten Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von
annähernd 7 Millionen Euro abgeschlossen. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit bewege sich das Ergebnis im Rahmen der prognostizierten Planzahlen, so die Solar
Millennium AG.
01.12.2005 Quelle: Solar Millennium AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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