Solar News Archiv März 2006

 


 

Conergy plant für 2006 einen Umsatzsprung um 50%

Die Hamburger Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) hat am 31.03.2006 den Bericht für das Geschäftsjahr 2005 veröffentlicht und ihre Wachstumsstrategie vorgestellt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand eine Umsatzsteigerung von mindestens 50% auf mehr als 800 Millionen Euro (2005: 530 Mio.EUR). Damit baue Conergy ihre weltweiten Marktanteile in den etwa um 25 % wachsenden Märkten für regenerative Energiesysteme weiter deutlich aus, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Einen wesentlichen Anteil daran sollen Photovoltaik, Solarthermie, Wind- und Bioenergie haben.  Auf diese Megatrends habe sich Conergy frühzeitig mit ihrem Produktangebot ausgerichtet und die Kapazitäten am Fertigungsstandort Rangsdorf bei Berlin verfünffacht. Die Produktlinien bieten für den weltweit rapide ansteigenden Energiebedarf intelligente Systemtechnologie, um Strom, Wärme oder Kühlung durch unterschiedliche regenerative Ressourcen zu gewinnen. Conergy entwickelt und produziert neben solaren Flachkollektoren für Wärme oder Kühlung aus Sonnenlicht, Wechselrichtern für die Umwandlung solaren Gleichstroms in netzkonformen Wechselstrom, patentierte Gestelltechnik für regenerative Energiesysteme längst auch Kleinwindkraftanlagen, die sich speziell zur autarken Energieversorgung in Kombination mit Solarsystemen weltweit im Einsatz bewähren.


Wachstum zum weltweit führenden Systemanbieter geplant

Bis 2015 rechnet Conergy mit einer Vervielfachung des Marktvolumens von aktuell etwa 40 auf mehr als 300 Milliarden US-Dollar. "Wir sind bereits kundennah auf fünf Kontinenten vertreten, um die für Conergy jetzt offenen Fenster in den heute noch stark fragmentierten Märkten konsequent zu nutzen. Dank unserer breiten, am Kundenbedarf ausgerichteten regenerativen Produktpalette planen wir weiter profitabel zu wachsen und unsere Markanteile kräftig auszubauen", erklärt Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Hamburger Conergy AG. Dafür habe Conergy allein im letzen Jahr weltweit acht neue Vertriebsniederlassungen für ihre kundenorientierten Markenwelten gegründet. Von Kalifornien, Mexiko über Portugal, Italien bis nach Indien und Australien. "Unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um im laufenden Jahr das Tempo an Neugründungen und Akquisitionen in den weltweit lukrativsten regenerativen Geschäftsfeldern zu beschleunigen", so Rüter weiter.


Auslandsumsatz soll 2006 auf über 25 % steigen

Das Geschäftsjahr 2005 belege, dass Conergy auf den noch jungen Weltmärkten für erneuerbare Energien in immer mehr sich ergänzenden Geschäftsfeldern erfolgreich wachse. So sei eine Umsatzsteigerung um 86 % auf 530,2 Millionen Euro gelungen (Vorjahr: 284,8 Mio. EUR) bei einer überproportionalen Steigerung des Nachsteuerergebnisses auf 27,8 Millionen Euro (Vorjahr: 11 Mio. EUR). Der Auslandsumsatzanteil konnte 2005 auf etwa 14 % mehr als verdoppelt werden, 2004 lag er bei 6%. 2005 setzte die Conergy AG 75 Millionen Euro im Ausland um, 2004 waren es 18 Millionen. Euro. Von 75 Millionen Euro entfielen rund 33 Millionen Euro auf den spanischen und etwa 20 Millionen Euro auf den US-Markt. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Auslandsumsatz trotz ebenfalls weiter wachsendem Inlandsgeschäft bereits mehr als 25% des Gesamtumsatzes ausmachen.


Systemtechnik für Solar-, Wind- und Bioenergie

Systemtechnologien zur Nutzung regenerativer Energiequellen werden künftig zur Deckung des weltweiten Energiebedarfs immer vielseitiger eingesetzt und an den regionalen vorhandenen natürlichen Quellen ausgerichtet werden. Solarthermische Großanlagen, Wind- oder auch Bioenergie-Großprojekte werden laut Einschätzung der Conergy AG ab 2010 etwa 40 % des Weltmarkts für erneuerbare Energien ausmachen. Der Anteil dezentraler Systeme zur autarken Energieversorgung werde auf etwa 25 % wachsen. Weitere 35 % sollen im netzgekoppelten Betrieb zur Stromversorgung genutzt werden. Die innovativen High-Tech-Produktlinien der Conergy seien darauf ausgerichtet, in diesen höchst unterschiedlichen Anwendungen flexibel und effizienzsteigernd eingesetzt zu werden.


Solarwärme, Wind und Bioenergie sollen kräftig wachsen

In den zum Kerngeschäft Photovoltaik komplementären Technologien habe Conergy bereits 2005 zusätzliche Umsätze in Höhe von über 60 Millionen Euro erzielen können (2004: 10 Mio. EUR). Deren Umsatzanteil stieg auf über 10 % (2004: 3 %). Für 2006 plant Conergy, den Umsatzanteil mit Solarthermie-, Wind- und Bioenergie weiter kräftig auf 20 % auszubauen. Um auch in dem von einem Nachfrageüberhang geprägten Kerngeschäft Photovoltaik weiter schneller als der um etwa 25 % zulegende Weltmarkt zu wachsen, habe sich Conergy hochreines Solarsilizium von Lieferanten aus verschiedenen Ländern gesichert. Dieses stelle sie ihren Zulieferern aktuell zur besseren Auslastung ihrer Produktionskapazitäten zur Verfügung.


Ziele bis 2008: 50 % Auslandsgeschäft, 50 % Umsatz außerhalb der Photovoltaik

Bereits ab 2008 will Conergy über 50% des Gesamtumsatzes im Ausland realisieren. Darüber hinaus soll das am regional höchst unterschiedlichen Energiebedarf ausgerichtete Produktangebot ebenfalls über 50 % des Umsatzes außerhalb der Photovoltaik erwirtschaften. "Regenerative Systemlösungen liefern bereits heute weltweit mehr Energie als beispielsweise sämtliche Atomkraftwerke. Für den stark wachsenden Bedarf nach Strom, Wärme oder Kühlung werden zunehmend intelligente Energiemixe gebraucht, die Conergy konsequent an den vorhandenen natürlichen Ressourcen ausrichtet", so Hans-Martin Rüter zur der globalen Wachstumsphilosophie der Conergy AG.

31.03.2006   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Hersteller Solar-Fabrik AG: positives Konzernergebnis, negatives EBIT

Die Solar-Fabrik AG (ISIN: DE0006614712) habe das Wirtschaftsjahr 2005 erfolgreich abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das erwirtschaftete Konzernergebnis erreichte nach Angaben des Unternehmens 340.000 Euro und habe damit das angestrebte positive Ergebnis gebracht. Der Gesamtjahresumsatz des Konzerns betrug rund 51 Millionen Euro. Allein im 4. Quartal 2005 sei ein Umsatz von rund 19 Millionen Euro erzielt worden, der höchste Quartalsumsatz der Firmengeschichte.   Es zeige sich, dass die vom Management ergriffenen Maßnahmen ihre Wirkung voll entfalten würden: Der Solar-Fabrik-Konzern habe 2005 seine Wertschöpfungskette zu einem integrierten Solarkonzern entscheidend erweitert. Neben dem traditionellen Kerngeschäft, der Modulproduktion, sei mit dem Kauf des Wafer-Handelsunternehmens Global Expertise Wafer Division Ltd. (GEWD ) ein bedeutender Meilenstein erreicht worden.


Rekordergebnis von 2004 nicht wieder erreicht

"Mit den vollzogenen Maßnahmen hat die Solar-Fabrik ihre Materialversorgung gesichert, wodurch sich auch die Ertragssituation nachhaltig verbessert hat. Damit konnte ein ertragsschwaches erstes Halbjahr kompensiert werden" heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Aufgrund der Einmalbelastungen für die Untersuchung, Prüfung und Bewertung eines potenziellen Beteiligungsunternehmens (Due-Diligence) in Höhe von 335.000 Euro und wegen Verschiebungen beziehungsweise Absagen zugesagter Solarzellenlieferungen habe das Rekordergebnis im Jahr 2005 nicht wieder erreicht werden können. Der Gesamtjahresumsatz betrug nach Angaben des Unternehmens 51.084.000 Euro (Vorjahr: 52.119.000 EUR). Der Gewinn nach Steuern betrug 340.000 Euro (Vorjahr: 579.000 Euro). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei minus 312.000 Euro (Vorjahr: plus 1.006.000 Euro). Ohne Berücksichtigung von "Due Diligence"-Kosten für eine angestrebte Akquisition hätte der Solar-Fabrik-Konzern mit einem positiven operativen Ergebnis von 24.000 Euro abgeschlossen, betont das Unternehmen.


Produktion und Absatz sollen 2006 um 60 % steigen

Die Solar-Fabrik plant für 2006 eine Produktions- und Absatzmenge von mindestens 23 Megawatt (MW); dies entspreche einer Steigerung von über 60 %. Nach interner Wahrscheinlichkeits- und Planungsmatrix sollten diese Zuwachsraten noch übertroffen werden, so die Solar-Fabrik AG. Als Grund nennt das Unternehmen, dass GEWD ihre Handelsaktivitäten intensiviert und zwischenzeitlich eine weitere Gebietsrepräsentanz in den USA eröffnet habe, daraus ließen sich kurzfristig nennenswerte Erfolge erzielen. Darüber hinaus plane die Solar-Fabrik in naher Zukunft Vertragsabschlüsse für eine Zellenfertigung mit einer Maschinenkapazität von mindestens 30 MW. Ferner sei die Solar-Fabrik 2006 nicht mehr an Großlieferanten gebunden, die gleichzeitig wieder Großkunden seien und damit Margen bestimmen könnten.


Neue Lieferanten gewonnen

"Dies sind bedeutende Schritte in Richtung Unabhängigkeit und Selbstständigkeit der Solar-Fabrik innerhalb des gesamten Marktsegments. Alleine aus diesen neuen Umständen und Gegebenheiten wird sich der Rohertrag der Solar-Fabrik deutlich verbessern", heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Es ergebe sich ein Plan-EBIT von bis zu 4 Millionen Euro bei einem Umsatz von mehr als 80 Millionen Euro. Die Solar-Fabrik AG habe in den ersten drei Monaten bereits neue Lieferanten gewinnen können. So sei mit der Photovoltech NV - SA, Belgien, ein 10-Jahres Vertrag mit einem Gesamtvolumen von bis zu 70 MWp abgeschlossen worden. Daneben habe die Solar-Fabrik AG Mitte März mit E-TON Solar Tech. Co. Ltd., Taiwan, eine Absichtserklärung (Letter of Intend) zur Lieferung von Solarzellen mit einer Gesamtkapazität von mindestens 140 MW Leistung unterzeichnet. Der Vertrag habe eine Laufzeit von 2007 bis in das Jahr 2011. Für 2006 sei mit E-Ton Solar die Lieferung von bis zu 10 Megawatt (MW) Solarzellen vereinbart worden. Der neue Vertrag sehe für 2007 rund 20 MW vor, in den Folgejahren jeweils mindestens 30 MW. Damit werde die Liefermenge von 2006 an kontinuierlich gesteigert. Insgesamt plane die Solar-Fabrik für das Jahr 2007 eine Produktions- und Absatzmenge von bis zu 40 MWp.

31.03.2006   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Arbeitgeber und IG Metall fordern Energiekonzept auf Basis erneuerbarer Energien

Breite Unterstützung für erneuerbare Energien.
Breite Unterstützung für erneuerbare Energien.

Mittelständische Arbeitgeber, die Industriegewerkschaft Metall und kirchliche Organisationen fordern von der Bundesregierung ein Energiekonzept, das konsequent auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz setzt. Nur damit könnten wirtschaftliche Entwicklung, Wohlstand und Beschäftigung dauerhaft gesichert werden, schreiben der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft, die IG Metall und die Katholische Landjugendbewegung zusammen mit 23 weiteren Organisationen aus allen Teilen der Gesellschaft. Ihren Forderungskatalog adressieren sie zum Energiegipfel am 3. April an die Bundesregierung. Kernforderung des Aktionsbündnisses Erneuerbare Energien, dem auch Umwelt- und Jugendverbände angehören, ist die uneingeschränkte Fortführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).   Langfristig verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien könne nur die Kontinuität des Gesetzes sicherstellen. Ebenso wichtig sei es, die Ausgaben für Forschung, Entwicklung und Markteinführung zu erhöhen sowie ein Gesetz zur Förderung von regenerativ erzeugter Heizwärme noch in diesem Jahr zu verabschieden.

Der vom Bundesfinanzministerium angestrebten vollen Besteuerung von Biokraftstoffen stellt sich das Aktionsbündnis entgegen. "Die steuerliche Privilegierung für Biokraftstoffe muss erhalten bleiben", heißt es in dem Schreiben an die Bundesregierung. Ansonsten würden sowohl ökologisch falsche Signale gesetzt als auch ein Umstieg auf reine Biokraftstoffe verhindert werden. Einen Schwerpunkt legen die Bündnisteilnehmer auf die Kombination aller Energieformen – Strom, Wärme und Kraftstoffe. Diese böte Spielraum für erhebliche Effizienzverbesserungen. Neue Kraftwerke sollten deshalb nur noch genehmigt werden, wenn sie neben Strom auch Nutzwärme erzeugten. Ebenfalls aus Effizienzgründen sollte in der künftigen Kraftstoffstrategie der Bundesregierung die direkte Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energien zum Antrieb von Fahrzeugen berücksichtig werden.

Das Papier ist im Volltext zugänglich unter: http://www.aktionsbuendnis-ee.de

31.03.2006   Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Erstes Wellenkraftwerk in Deutschland: Technologie kommt von Voith Siemens Hydro Power Generation

Wellenkraftwerk Limpet auf der schottischen Insel Islay.
Wellenkraftwerk Limpet auf der schottischen Insel Islay.

Bei Entwicklung und Bau des ersten Wellenkraftwerkes in Deutschland setzen die Verantwortlichen auf Technologien von Voith Siemens Hydro Power Generation, berichtet die Voith AG in einer Pressemitteilung. Und das mit gutem Grund: Die schottische Voith Siemens Tochter Wavegen betreibe das derzeit einzige Wellenkraftwerk weltweit, das bereits heute Strom in ein Netz einspeist und Haushalte mit Energieversorgt.  "Das geplante Projekt in Deutschland ist ein Meilenstein auf dem Weg zur wirtschaftlichen Nutzung der Meeresenergien. Wir sind stolz, dass wir mit unserer Technik mit dabei sind, " so Voith Siemens Hydro Chef und Voith Vorstand Dr. Hubert Lienhard. "Das Vertrauen unserer Partner EnBW und Niedersachsen in die Wavegen-Technologie unterstreicht unsere führende Position wenn es um Energie aus dem Ozean geht. Und es zeigt den Wettbewerbsvorsprung unserer Technologie gegenüber anderen Ansätzen."



500 kW- Wellenkraftwerk auf der schottischen Insel Islay

Das von der Voith Siemens Hydro Tochter Wavegen entwickelte und betriebene Wellenkraftwerk befindet sich in Limpet auf der schottischen Insel Islay. Die Leistung dieser weltweit einzigartigen Anlage beträgt 500 kW. Die Anlage in Limpet arbeitet nach dem von Wavegen entwickelten "oscillating water column" (OWC)-Prinzip, mit der auch das Wellenkraftwerk an der Nordseeküste ausgerüstet wird: Bei dieser Technik wird die Wasseroberfläche mit einem trichterförmigen Dach abgedeckt. Innerhalb des Trichters oszilliert die Wassersäule und komprimiert/dekomprimiert das zwischen Wasseroberfläche und "Trichterdach" eingeschlossene Luftvolumen. Die in diesen Druckunterschieden gespeicherte Energie wird über eine Wells-Turbine und einen Generator in elektrische Energie verwandelt, die dann in das Stromnetz eingespeist werden kann.


Deutsches Wellenkraftwerk soll rund 120 Haushalte mit Strom versorgen

Die angestrebte Pilotgröße für das erste Wellenkraftwerk Deutschlands liegt bei einer Leistung von 250 kW und einer Jahresstromerzeugung von 400 Megawattstunden (MWh). Das entspricht der Strommenge zur Versorgung von rund 120 Haushalten. Voith Siemens Hydro Power Generation ist ein Konzernbereich von Voith und gehört nach eigenen Angaben mit 2.600 Mitarbeitern und einem Umsatz von zirka 600 Millionen EUR im vergangenen Geschäftsjahr zu den weltweit führenden Anbietern im Bereich der Wasserkraft.

31.03.2006   Quelle: Voith AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/Voith AG
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SolarMarkt: Neuer Produktmanager optimiert Montagesystem AluTec

PV-Montagesystem AluTec
PV-Montagesystem AluTec

Die Freiburger SolarMarkt GmbH hat jetzt einen Produktmanager für ihr Photovoltaik-Montagesystem AluTec. Mit dem neu geschaffenen Posten will der SolarMarkt seinen technischen Vorsprung ausbauen. Der 40-jährige Robert Vogt verbessere das Montagesystem fortlaufend und entwickle neue Anwendungen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Kunden berät er bei außergewöhnlichen Montagen, etwa bei großen Spannweiten.  . "Für jeden Fall bieten wir eine technisch und wirtschaftlich attraktive Lösung. Für den Endkunden geht es um die Sicherheit von Dach und Modulen, für die Handwerker um die Montagefreundlichkeit", so Vogt. AluTec war das erste Kreuzschienensystem, das ein bequemes Einlegen der Module ermöglichte.


Optimierte Vertikalschienen ab Mitte April erhältlich

Robert Vogt hat Geoökologie und Physik studiert. Nach einer wissenschaftlichen Tätigkeit an der Bayreuther Universität arbeitete er als Gebäude- und Energieberater. Mit der Photovoltaik ist der gebürtige Franke seit der Weiterentwicklung einer Software zur Auslegung von PV-Anlagen vertraut. Ab Mitte April sind die von Robert Vogt optimierten Vertikalschienen erhältlich, kündigt der SolarMarkt an. Die neue Geometrie bringe eine höhere Festigkeit bei geringerem Gewicht und Materialeinsatz, was sich auch in einem deutlich günstigeren Preis niederschlage.

31.03.2006   Quelle: SolarMarkt GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt GmbH

 

EnBW plant Kraftwerk mit Druckluftspeicher und erstes deutsches Meeresenergie-Kraftwerk

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG startet eine Innovationsoffensive zur weiteren Technologieentwicklung für erneuerbare Energien und Energiespeicherung. Gemeinsam mit der Voith Siemens Hydro Power Generation GmbH & Co. KG in Heidenheim und dem Land Niedersachsen will die EnBW das erste deutsche Meeresenergie-Kraftwerk an der deutschen Nordseeküste entwickeln, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In einem weiteren Projekt wollen die EnBW und das Land Niedersachsen ein Druckluftspeicher-Kraftwerk zur Speicherung regenerativer Energien auf Basis neuester Technologien errichten.  Eine entsprechende Vereinbarung für beide Innovationsprojekte haben die Partner am 22. März 2006 in Hannover unterzeichnet. "Beide Pilotprojekte sind zukunftsweisend und vereinen innovatorische Leistung in der Energietechnik mit unserem Bestreben, die erneuerbaren Energien konsequent weiter auszubauen. Die EnBW beweist damit erneut ihre Rolle als Innovator. Wir freuen uns, mit dem Land Niedersachsen und Voith Siemens starke Partner gefunden zu haben, die diese Zukunftsprojekte mit uns realisieren und erhoffen uns von beiden Projekten einen wichtigen Impuls für die energieeffiziente und klimaschonende Energieerzeugung", so der Vorstandsvorsitzende der EnBW, Prof. Dr. Utz Claassen.


Druckluftspeicher-Kraftwerke sollen fluktuierende Stromerzeugung ausgleichen

Die EnBW sehe in dem Bau von Druckluftspeicher-Kraftwerken in Küstennähe eine Möglichkeit zur Speicherung und zum Ausgleich fluktuierender Erzeugung, ausgelöst unter anderem durch künftige Off-Shore-Windparks. Durch die räumliche Nähe der Druckluftspeicher-Kraftwerke zu diesen Windparks würde ein Ausbau der Windkraft die Stromtransportnetze zu den Verbrauchsschwerpunkten und zu den alpinen Pumpspeicherwerken nicht belasten. Ein Druckluftspeicherkraftwerk ist ein Gasturbinenkraftwerk, das die Energie komprimierter Luft nutzt. Diese wird in Spitzenlastzeiten in die Gasturbine geleitet und treibt einen Stromgenerator an. Da in der heute verfügbaren Technik noch erhebliches Entwicklungspotenzial stecke, ziele das Projekt in Kooperation mit Herstellern und Forschungseinrichtungen ganz wesentlich auf die Entwicklung und den Bau einer neuen Generation von hoch effizienten Druckluftspeicher-Kraftwerken.


Wellen-Kraftwerk an der Nordsee geplant

Zur Nutzung der Meeresenergie in Deutschland sieht die EnBW ein Potenzial vor allem in Verbindung mit Küstenschutzmaßnahmen und Hafenentwicklungsprojekten. Kern des Projektes sei zunächst die Entwicklung eines geeigneten Standortes an der deutschen Nordseeküste. "Die EnBW baut mit diesen Projekten ihre führende Stellung im Bereich der erneuerbaren Energien aus. Dieser Schritt ist eine logische Fortsetzung unseres Engagements in der Wasserkraft und Speichertechnologie und ein innovativer Schritt zur Steigerung der Effizienz regenerativer Energiepotenziale", so der Technik-Vorstand der EnBW, Prof. Dr. Thomas Hartkopf, der in diesem Zusammenhang auf die laufenden EnBW-Projekte zum Ausbau der großen Wasserkraft in Rheinfelden und Iffezheim sowie auf den Bau des alpinen Pumpspeicherwerks Kops II verweist.

31.03.2006   Quelle: EnBW Energie Baden-Württemberg AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Phönix SonnenStrom AG sichert sich 6 MWp Solarmodule aus China

Die Phönix SonnenStrom AG (ISIN DE000A0BVU93) hat mit zwei neuen Lieferanten Verträge über die Lieferung von Solarmodulen mit einer Gesamtspitzenleistung von 6 Megawatt (MWp) für 2006 abgeschlossen. Eine Absichtserklärung über ein Volumen von 143 MWp bis zum Jahr 2010 bekräftige die Wachstumspläne des Unternehmens, so die Phönix SonnenStrom AG in einer Pressemitteilung.  Mit dem chinesischen Modulhersteller Changzhou Trina Solar Energy Co. Ltd.. (Changzhou, Provinz Jiangsu) wurde ein Liefervertrag über 2 MWp monokristalline Solarmodule für das Jahr 2006 abgeschlossen. Trina stelle derzeit jährlich je 30 MWp Ingots, Wafer und Module her. Bis 2010 sei ein Ausbau der Modulkapazitäten auf 100 MWp geplant.


143 MWp von Hersteller Yingli in den Jahren 2006 bis 2010

Tianwei Yingli New Energy Resources Co. Ltd. (Baoding, Provinz Hebei) werde im laufenden Geschäftsjahr 4 MWp polykristalline Module liefern, berichtet die Phönix SonnenStrom AG. Darüber hinaus seien in einer Absichtserklärung mit Yingli Lieferungen von insgesamt 143 MWp für die Jahre 2006 bis 2010 vereinbart worden. Yingli sei mit einer Gesamtkapazität von 100 MWp einer der größten Modulhersteller Chinas, dessen Ausbaupläne bis zum Jahr 2010 Produktionskapazitäten von 500 MWp vorsähen.

Die Phönix SonnenStrom AG habe beide Lieferanten aus mehr als 20 Produktionsunternehmen für Solarmodule in China ausgewählt. Dabei hätten die hohe Qualität der Module, die moderne Produktion und die Wachstumsziele der Unternehmen überzeugt. Insgesamt werde die Phönix SonnenStrom AG derzeit von sieben Modulherstellern beliefert und plane mit mindestens 35 MWp im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von 140 Millionen Euro.

30.03.2006   Quelle: Phönix SonnenStrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solarmodule: ErSol Solar Energy AG steigt in Dünnschicht-Fertigung ein

ErSol wird künftig auch Dünnschichtmodule produzieren
ErSol wird künftig auch Dünnschichtmodule produzieren

Die ErSol Gruppe hat am 30.03.2006 eine Absichtserklärung (Letter of Intent) mit dem Schweizer Unternehmen UNAXIS S.A. über Fertigungsanlagen für Silizium-Dünnschichtmodule unterzeichnet. Das berichtet ErSol in einer Pressemitteilung. Bis 2008 plant die ErSol Gruppe zunächst schrittweise den Aufbau einer Fertigungskapazität für Dünnschichtmodule von 40 MWp pro Jahr.  Dafür sollen in die Produktion in Thüringen über 80 Millionen Euro investiert und rund 100 neue Dauerarbeitsplätze geschaffen werden. Mittelfristig strebe die ErSol Solar Energy AG eine Kapazitätvon 100 MWp an. Damit leiste ErSol einen erheblichen Beitrag zur Stärkung des Thüringer Solarstandortes. Die Produktion der Dünnschichttechnologie soll in einer eigenständigen Tochtergesellschaft erfolgen und ab Sommer 2007 zum Unternehmensergebnis beitragen. "Die Erweiterung der technologischen Kernkompetenz um diese Silizium sparende Dünnschichttechnologie ist Bestandteil der forcierten Wachstumsstrategie der ErSol Gruppe", so der Vorstandsvorsitzende Dr. Claus Beneking.


Die ErSol Gruppe werde damit künftig Dünnschichtsolarmodule in einem Vakuumprozess herstellen, dem so genannten PECVD-Verfahren (Plasma Enhanced Chemical Vapour Deposition), auf der Basis von amorphen Silizium. Das amorphe Silizium wird direkt auf einem kostengünstigen Trägermaterial wie leitfähig beschichtetes Glas (Glassubstrat) abgeschieden. In weiteren Produktionsschritten werden ein Rückkontakt aufgebracht und die Schichten mit Laser strukturiert. Die amorphe Siliziumtechnologie zeichne sich dadurch aus, dass ausschließlich Materialien verwendet werden, welche die Umwelt nicht schädigen und nahezu unbegrenzt verfügbar seien.


Erweiterung der Kernkompetenz um Silizium sparende Dünnschichttechnologie

Die aktive Schicht des Dünnschichtmoduls ist um mehr als hundert Mal dünner als bei einem herkömmlichen kristallinen Modul. Damit bieten Photovoltaik-Dünnschichtmodule auf Basis von amorphem Silizium im Vergleich zur konventionellen kristallinen Siliziumtechnologie ein beachtliches Potenzial zur Einsparung des knappen Rohstoffes Silizium. Für die ErSol Gruppe erschließe sich mit dem Einstieg in die Dünnschichttechnologie eine zusätzliche, von der Siliziumverfügbarkeit nahezu unabhängige Wachstumsoption, die dazu noch signifikante Kostensenkungspotenziale aufweise, heißt es in der Pressemitteilung.

30.03.2006   Quelle: ErSol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ErSol Solar Energy AG
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Umweltminister Sander weiht größte Photovoltaik-Dachanlage Niedersachsens ein

Minister Sander (links), Reinhard Lampe (SunTechnics) und Familie Wittrock starten Solarstromproduktion
Minister Sander (links), Reinhard Lampe (SunTechnics) und Familie Wittrock starten Solarstromproduktion

Hans-Heinrich Sander, Umweltminister von Niedersachsen, hat am 29. März die größte private Solarstrom-Dachanlage in Niedersachsen eingeweiht. 2.916 Solarmodule haben die Fachleute des Beratungs- und Installationsunternehmens SunTechnics auf den Dächern der Wittrock Landtechnik in Rhede-Brual montiert. 5.400 Quadratmeter Fläche sind so zu einem Solarkraftwerk geworden, das mit einer Gesamtspitzenleistung von rund 540 Kilowatt ab sofort jährlich bis zu 540.000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Sonnenstrom in das öffentliche Netz einspeist.  Das sei genug, um rund 80 Prozent des Energiebedarfs der Einwohner von Rhede-Brual decken zu können, berichtet SunTechnics in einer Pressemitteilung. Damit sei die Photovoltaik-Anlage das größte private Solardach Niedersachsens, bestätigte der regionale Energieversorger auf Anfrage.


Moderne Technologie macht Landwirte zu Energieproduzenten

Der Umwelt erspart die Solarstromanlage jährlich rund 485.000 Kilo Kohlendioxid. Das ergibt über 9.700 Tonnen Kohlendioxid in der geplanten Laufzeit von 20 Jahren. "Erneuerbare Energien sind unverzichtbar für einen ausgewogenen Energiemix in Deutschland. Es gilt, ihren Anteil an der Gesamtversorgung weiter zu erhöhen und den Einsatz regenerativer Energietechnik zu fördern", begrüßt Hans-Heinrich Sander das beispielhafte Engagement der Firma Wittrock. "Klimaschutz fängt vor der eigenen Haustür an. Setzt man auf hochwertige Komponenten und eine fachmännische Installation, sind Photovoltaik-Anlagen eine zuverlässige Investition in die Zukunft, die sich für alle auszahlt", freut sich Bernd Wittrock, Inhaber der Firma Wittrock Landtechnik, über sein SunTechnics- Solarsystem. "Dank moderner Technologie kann heute jeder Landwirt zum Energieproduzenten werden und Sonne oder Biomasse für eine ertragreiche Stromgewinnung nutzen", weiß Reinhard Lampe, Vertriebsleiter Nord bei SunTechnics.


Lohnende Einspeisevergütung für Strom aus Sonne und aus Biogas

Die Anlageneinweihung fand im Anschluss an eine Podiumsdiskussion zum Thema "Chancen für unsere Region durch Regenerative Energien" statt. Minister Sander und Hans-Michael Goldmann (FDP), der im Bundestag den Wahlkreis Unterems vertritt, erörterten mit regionalen Politikern und Unternehmern aus Landwirtschaft und der Erneuerbare-Energien-Branche die Vorteile der Umwelttechnologie für die Region. Immer mehr Landwirte entwickeln sich zum Energiewirt und sehen in der Nutzung erneuerbarerer Energien ein zweites Standbein für ihr Unternehmen. Dank einer über das Erneuerbare Energien-Gesetz für 20 Jahre gesicherten Vergütung für regenerative Energie rechnet sich die Investition nicht nur für die Umwelt, sondern auch finanziell für die Betriebe. Bis zu 51,8 Cent erhalten Anlagenbetreiber für jede Kilowattstunde eingespeisten Solarstrom, Biogas-Anlagen erwirtschaften eine Vergütung von bis zu 17,16 Cent. Bundesweit sind laut BEE (Bundesverband Erneuerbare Energien) bereits mehr als 170.000 Arbeitsplätze in der Erneuerbaren Energien Branche geschaffen worden. Der Gesamtumsatz der Branche lag 2005 bei über 14 Milliarden Euro.

30.03.2006   Quelle: SunTechnics Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics
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Freiburg: Erweiterung der Messe mit 254 kWp-Solarstromanlage

"Spatenstich“für PV-Anlage in Freiburg mit OB Salomon (Mitte)

Auch auf den neuen Hallen der Messe Freiburg wird eine Solarstromanlage erreichtet. Die GOLDBECK Solar GmbH installiert in den nächsten vier Wochen auf dem 6.500 Quadratmeter großen Flachdach eine schlüsselfertige Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 254 kWp. Die 1.210 Module werden künftig pro Jahr etwa 235.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
 
Das entspreche dem ganzjährigen Stromverbrauch von etwa 70 Vier-Personen-Haushalten. Der so erzeugte Strom erspare der Erdatmosphäre jährlich rund 131 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid. Der Solarstrom wird in das Netz der badenova eingespeist und nach dem ErneuerbarenEnergien-Gesetz (EEG) vergütet. Die Investitionskosten für die Anlage in Höhe von 1,3 Millionen Euro trägt die Freiburg-S-Wirtschaftsimmobilien GmbH & Co.KG.


OB Salomon: Freiburg setzt weitere Zeichen in Sachen Solarenergie

Bei der Installation des ersten Moduls freute sich Oberbürgermeister Dieter Salomon gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern des Investors über die neue Anlage: "Freiburg setzt weitere Zeichen in Sachen Solarenergie und stellt neue Dächer für Solaranlagen zur Verfügung. Gerade die Messe mit ihren vielen auswärtigen Besucherinnen und Besuchern eignet sich gut als Markenzeichen für die Ausrichtung der Energiepolitik in Freiburg!", so Salomon.

Der Bau der Photovoltaik-Anlage erfolgt durch die GOLDBECK Solar GmbH. Der Spezialist für gewerbliche Solaranlagen setzt bei der Neuen Messe Freiburg sein bewährtes und eigens für Folienflachdächer entwickeltes System SUNOVATION® ein. Diese Unterkonstruktion zeichne sich durch ein geringes Flächengewicht und eine dachschonende, schnelle Montage aus. Mit der SolarWorld AG sei ein Partner für Solarmodule gefunden, der auch in Zeiten knappen Angebots seine innovativen Produkte und fristgerecht zur Verfügung stellen konnte. Die vom Solargenerator erzeugte Energie wird mit dem Wechselrichter Sunny Central 5C250 der SMA Technologie AG in das Netz des örtlichen Energieversorgers eingespeist.

Auch die Wartung der Photovoltaik-Anlage übernimmt die Goldbeck Solar mit SUNERGY®, dem intelligenten Solaranlagenmanagement. Mit dem Tool ist eine Internetdarstellung und damit weltweite Anlagenüberwachung möglich. Neben der klassischen Reporterstellung kann mit dem Tool eine vollautomatische Störungsüberwachung bis hin zur Stringstromüberwachung mittels Plausibilitätsprüfung erfolgen. Damit wird eine effiziente Solaranlagenbewirtschaftung ermöglicht.


Fortschritt der Anlage per Web-Cam dokumentiert

Die offizielle Eröffnung der Solarstromanlage wird zur diesjährigen Intersolar vom 22. bis 24. Juni stattfinden. Auch GOLDBECK wird in diesem Jahr auf der größten internationalen Fachmesse für Solartechnik in Europa vertreten sein und seine Produktpalette in der neuen Messehalle 4 ausstellen, auf der die neue Photovoltaikanlage installiert wurde. Der Bau der Anlage kann über eine Kamera im Internet verfolgt werden. Die Bilder der Web-Cam werden viertelstündlich aktualisiert unter http://www.goldbeck.de/global/bibcam.php4?bid=9

30.03.2006   Quelle: GOLDBECK Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GOLDBECK Solar GmbH.

 

Energiegipfel: ForschungsVerbund Sonnenenergie erwartet klares Votum für Erneuerbare

In einem Positionspapier bezieht der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) Stellung zum Energiegipfel der Bundesregierung am 3. April. Die Forscher erwarten ein klares Bekenntnis zur Fortführung und Verstärkung der Politik für erneuerbare Energien. Damit die Erneuerbaren zur tragenden Säule der künftigen Energieversorgung werden können, seien noch erhebliche Anstrengungen in Forschung und Entwicklung sowie beim Technologietransfer in die Industrie notwendig.  Die künftigen energie- und forschungspolitischen Maßnahmen der Bundesregierung müssen dem gerecht werden, betont der FVS. Um die technologische Spitzenposition zu halten und der beschleunigten Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung gerecht zu werden, sei eine Verdopplung der gegenwärtigen öffentlichen Fördermittel für Forschung und Entwicklung auf 300 Millionen Euro notwendig. Der FVS ist eine Kooperation außeruniversitärer Forschungsinstitute in Deutschland. Mit etwa 1.000 Mitarbeitenden repräsentiert er ungefähr 80% der Forschungskapazität auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien.


Alternativen zur Nutzung fossil-atomarer Energie stehen zur Verfügung

Forschung und Entwicklung in Deutschland haben laut FVS zusammen mit der Wirtschaft und erfolgreichen Markteinführungsprogrammen die Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien und zur Steigerung der Effizienz im Energieeinsatz zu einer weltweiten Spitzenposition geführt. Dadurch stünden heute in großem Umfang Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien und zum effizienten Energieeinsatz zur Verfügung, welche die Nutzung von Kohle, Erdöl, Erdgas und nuklearen Energien im Strom- und Wärmemarkt reduzieren und langfristig ersetzen können. "Es muss das gemeinsame Ziel der Forschungspolitik sein, die derzeit führende Rolle der deutschen Industrie, ihre wachsenden Exportmöglichkeiten und damit letztlich zukunftsfähige Arbeitsplätze in Deutschland weiter zu stärken", heißt es in der FVS-Pressemitteilung.


Zeitfenster des politischen Handlungsrahmens schrumpft

Die sich beschleunigende Veränderung des Weltklimas, die starke Verteuerung der fossilen Ressourcen und ihre lange vor Erschöpfung bereits extrem gewachsenen politischen Risiken ließen das Zeitfenster des möglichen politischen Handlungsrahmens rasch schrumpfen, warnt der FVS. Erheblich gesteigerte Anstrengungen bei der Forschung und Entwicklung aller Optionen im Mix der erneuerbaren Energien, in der rationellen Energieverwendung sowie beim Technologietransfer in die Industrie seien dringender denn je.

30.03.2006   Quelle: ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Landau: Endtiefe der zweiten Bohrung für das Geothermie-Kraftwerk erreicht

Die Endtiefe der zweiten Bohrung für das Erdwärme-Kraftwerk in Landau wurde am 16. März 2006 bei einer Tiefe von 3.340 Metern erreicht. Das berichtet der Bundesverband Geothermie in einer Pressemitteilung. Damit sei man zehn Tage schneller gewesen, als bei der ersten Bohrung, die bereits im Herbst vergangenen Jahres erfolgreich hatte abgeschlossen werden können.   Für die Arbeiten an dem zweiten Loch wurde der Bohrturm um nur sechs Meter versetzt. Diese Bohrung soll später dazu dienen, das während der Strom- und Wärmegewinnung abgekühlte Wasser, zurück in die Gesteinsschichten zu verpressen. Das Bohrmanagement für die zweite Bohrung lag unter der Leitung von Dr. Jörg Baumgärtner wieder in den Händen der BESTEC GmbH, einem Beteiligungsunternehmen der Pfalzwerke. Die Bohrarbeiten selbst wurden erneut von der polnischen Firma Jaslo, Oil & Gas Exploration Company durchgeführt.


Strom und Wärme für rund 300 Haushalte

Die Planungen sehen in den nächsten Wochen unter anderem weitere Bohrlochmessungen, das Umrüsten der Pumpen, die Aktivierung der Bohrung (Frischwasserinjektion), und Auslauftests vor. Weiter sollen, hydraulische Untersuchungen (Injektion), und optional zusätzliche Stimulationsmaßnahmen durchgeführt werden. Am Ende steht die Verifizierung der hydraulischen Daten. Laufe alles weiterhin nach Plan, werde das Erdwärmekraftwerk bereits im Jahr 2007 rund 5.000 Haushalte mit Strom und 300 Haushalte mit Wärme beliefern. Das Kraftwerk soll eine elektrische Leistung von 2 bis 2,5 Megawatt (MW) haben. Die geo x, ein Beteiligungsunternehmen der Pfalzwerke und der EnergieSüdwest plant die Anlage, realisiert das Kraftwerk und wird es später betreiben.

30.03.2006   Quelle: Bundesverband Geothermie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Plambeck Neue Energien AG verkauft Windparks mit mehr als 300 MW Nennleistung

Die Plambeck Neue Energien AG (ISIN: DE000A0JBPG2) und die an der ASX börsennotierte Babcock & Brown Wind Partners Limited haben am 28. März 2006 den Bau und die Übernahme von 30 Windparks in Deutschland in einem Rahmenvertrag vereinbart. Das berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das Geschäft mit den Windenenergieanlagen, die an Land (onshore) aufgestellt werden habe ein Volumen von etwa 400 Millionen Euro.  Der Vertrag umfasst laut Plambeck insgesamt 30 Windparks mit zirka 180 Windenergieanlagen und einer Gesamtleistung von mehr als 300 Megawatt (MW), die in den Jahren 2006 bis 2008 in den Bundesländern Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg errichtet werden sollen.

Der Rahmenvertrag sichere die Planung der Plambeck Neue Energien AG in der Windpark-Projektierung für die nächsten drei Jahre und damit auch die Arbeitsplätze im Unternehmen. Durch die Übernahme der technischen sowie der kaufmännischen Betriebsführung für die Windparks seitens der Plambeck Neue Energien AG würden weitere kontinuierliche Umsätze und Erträge für mindestens zehn Jahre generiert, so das Unternehmen.

29.03.2006   Quelle: Plambeck Neue Energien AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Klaus Töpfer plädiert für "Zukunft ohne Kernenergie"

Der scheidende Direktor des UN-Umweltprogramms, Klaus Töpfer (CDU), äußert sich kritisch zur weltweiten Nutzung der Atomenergie. "Die gegenwärtig Strom produzierenden Kernkraftwerke in einem vereinbarten Zeitplan abzuschalten halte ich für sehr sinnvoll", erklärt Töpfer in der Wochenzeitung DIE ZEIT.  Erneut plädiert er für eine "Zukunft ohne Kernenergie". Wenn aber, wie in vielen Ländern der Welt, Nukleartechnik genutzt werde, "dann wenigstens solche Kraftwerke, die technologische Barrieren gegen das Proliferationsrisiko bewirken, die inhärente Sicherheit und bessere Entsorgungseigenschaften aufweisen", so Töpfer.


Deutschland in internationalen Institutionen zu wenig vertreten

80 Prozent aller weltweiten Umwelt- und Entwicklungsprobleme hingen von Energiefragen ab, beschreibt Töpfer das "immense" Spannungspotenzial. Um Ressourcenkonflikte zu verhindern, müssten sich "unsere Konsummuster definitiv verändern", so Töpfer. Er beklagt, Deutschland sei in internationalen Institutionen zu wenig präsent. Die Lage sei dermaßen problematisch, dass man sagen müsse: "Stell dir vor, es ist Globalisierung, und die Deutschen gehen nicht hin."

Das komplette Interview erscheit in der ZEIT Nr. 14 vom 30.März 2006

29.03.2006   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solar-Spaß: Acht Schulen aus Bremen und Bremerhaven ausgezeichnet

Ausgezeichnet: Acht Bremer Schulen erhalten Solarstromanlagen
Ausgezeichnet: Acht Bremer Schulen erhalten Solarstromanlagen

Für ihre Projekte im Rahmen des Wettbewerbs "Solar-Spaß an Schulen" hat der Bremer Bildungssenator Willi Lemke am 28. März 2006 acht Schulen des Stadtstaates ausgezeichnet. "Das Projekt macht nicht nur die Notwendigkeit des Klimaschutzes deutlich, sondern fördert praktische Ansätze rund um den Einsatz erneuerbarer Energien und vermittelt zugleich technische und ökonomische Zusammenhänge der Energieversorgung", lobte Lemke die Aktion.  Die Gewinnerschulen des vom Verein Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) angeregten Projekts erhalten eine Förderung in Höhe von 2.500 Euro für die geplanten schuleigenen Solaranlagen, die bis diesen Sommer fertig gestellt werden sollen.



Professionelle Unterstützung durch SunTechnics

Für die Realisierung der Solarstromanlagen steht den Schulen das Beratungs- und Installationsunternehmen SunTechnics als offizieller Projektpartner mit Rat und Tat zur Seite. „"Wir wollen einen Beitrag leisten, um das Verständnis junger Menschen für umweltfreundliche Energien zu fördern", begründet Jörg Schreiber, Vertriebsleiter von SunTechnics, das Engagement des Unternehmens. SunTechnics unterstützt die teilnehmenden Schulen in allen Projektphasen – von der technischen Planung über Ertragsprognosen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen bis zur Beratung über Förderung, Finanzierung und Betreibermodelle. Schulen, die mit SunTechnics bauen, erhalten als kostenlose Zugabe einen SunReader für die professionelle Anlagenüberwachung. Per Passwort können Schüler und Interessierte jederzeit die erwirtschafteten Erträge im Internet abrufen und die Funktionsfähigkeit der Solarstrom-Anlage überprüfen. Die Daten können archiviert und so von einer Projektgruppe regelmäßig ausgewertet und veröffentlich werden.


Solarenergie in der Schule, Solaranlagen auf dem Dach

Bremen ist das zweite Bundesland, in dem der Wettbewerb "Solar-Spaß an Schulen" ausgeschrieben wurde. In Niedersachsen fand das Projekt vergangenen Herbst mit insgesamt 17 installierten Solaranlagen einen erfolgreichen Abschluss. Kernziel ist, Schüler zu motivieren, sich ganz praktisch mit der Solarenergie auseinander zu setzen und Solaranlagen an Schulen zu installieren. Die Schulen waren aufgerufen, sich mit einem Konzept zur Einbeziehung erneuerbarer Energien in den Schulalltag bei B.A.U.M. zu bewerben. Auch Ideen und Aktivitäten zur Finanzierung der ökologisch sinnvollen Investition waren Teil des Projekts, zum Beispiel über Fördermittel und Spendengelder. Weitere Informationen über den Wettbewerb sind im Internet zu finden unter http://www.solarschulen.de.

29.03.2006   Quelle: SunTechnics Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics Solartechnik GmbH
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Solarpark Sembach wird bis Juli auf 4 MWp erweitert

 Solarpark auf ehemaligem US-Militärflughafen Sembach.
Solarpark auf ehemaligem US-Militärflughafen Sembach.

Der Solarpark Sembach (Rheinland-Pfalz) beherbergt in gut drei Monaten eine der größten Solarstromanlagen Deutschlands: Die bisherige Gesamtleistung von zwei Megawatt peak (MWp) werde bis Anfang Juli um das Doppelte auf vier MWp erhöht, berichtet die City Solar AG in einer Pressemitteilung. Vor wenigen Tagen begann das Unternehmen mit dem dritten Bauabschnitt.
 
"Am Ende stehen dann mehr als 20.000 Module auf dem Gelände der ehemaligen US-Airbase", erklärt City-Solar-Bauleiter Peter Kammler. Die imposante Anlage bringe eine Reihe entscheidender Vorteile für die Umwelt: Die Module liefern Strom, ohne den Treibhauseffekt weiter zu verstärken, jährlich werden zirka 3.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Darüber hinaus entstehen bei der Energieproduktion weder Emissionen noch Lärm.


"Die Gesamtanlage wird rund vier Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugen. Das reicht, um ungefähr den Bedarf von 1.700 deutschen Durchschnittshaushalten abzudecken", betont Kammler, der schon die ersten beiden Bauabschnitte in Sembach geleitet hatte. Dass der Solarpark so schnell gebaut werden konnte, sei auch ein Verdienst der Gemeindewerke Enkenbach-Alsenborn und der Pfalzwerke sowie der Verbandsgemeinde-, Ortsgemeindeverwaltungen und der Kreisverwaltung, welche die Anlage in kürzester Zeit genehmigten. "Mit jeder Kilowattstunde sauberem Strom werden wir ein Stück unabhängiger von fossilen Brennstoffen, die ja bekanntlich immer teurer werden", bringt es Verbandsgemeinde-Bürgermeister Jürgen Wenzel auf den Punkt.

29.03.2006   Quelle: City Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pfalzwerke AG
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Mall: Pellets-Speicher jetzt mit bis zu 22 Kubikmeter Inhalt

Pelletsspeicher mit "Maulwurf" von Mall.

Optimale Erdspeicher für die Pellets-Lagerung bis 12 Kubikmeter liefert die Mall GmbH (Donaueschingen) seit über vier Jahren. Der bewährte Pelletspeicher ist nun auch in den Lagervolumen von 15 bis 22m3 lieferbar, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der fugenlose Stahlbetonbehälter mit einem Durchmesser von 3,0 m ist komplett mit dem Entnahmesystem "Sonnen-Pellet Maulwurf" ausgestattet.
 
Durch die automatische Entnahme der Pellets von oben sei die gleichmäßige Verteilung des Feinstoffanteils gewährleistet; eine wesentliche Voraussetzung für einen störungsfreien Betrieb des Brenners. Entnahmetrichter sind laut Hersteller nicht erforderlich, Hohlräume im Brennstoffvorrat könnten sich nicht bilden, das Behältervolumen werde optimal ausgenutzt. Das Entnahmesystem Maulwurf habe inzwischen die Freigabe von über 18 renommierten Herstellern von Pelletheizungen erhalten, betont die Mall GmbH.

29.03.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mall GmbH
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CO2-Ausstoß sinkt – Nachlassen im Klimaschutz wäre falsches Signal

Der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) in Deutschland ist nach den heute veröffentlichten Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Jahr 2005 gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent gesunken. Das Umweltbundesamt (UBA) wertet dies in einer Pressemitteilung als erfreuliche Entwicklung, warnt aber davor, die Zahlen als Argument zu nutzen, nun Tempo aus dem Klimaschutz zu nehmen.  "Wir haben es in erster Linie mit Einmaleffekten zu tun. Wir können nicht damit rechnen, dass der Rückgang in den kommenden Jahren automatisch weitergeht", so der Präsident des UBA, Prof. Dr. Andreas Troge.


UBA-Chef Troge: Klimaschutz ist eine Daueraufgabe

Im Wesentlichen seien drei einmalige Effekte für den Rückgang verantwortlich, so das UBA: Erstens sei 2005 ein vergleichsweise warmes Jahr gewesen, in dem wenig geheizt werden musste. Zweitens steuerten die klimafreundlichen erneuerbaren Energien immer mehr zur Energieversorgung bei. Drittens hätten die gestiegenen Energiepreise Anreize gegeben, Energie zu sparen. "Es wäre unangemessen, falls wir nun die Hände in den Schoß legten. Klimaschutz ist eine Daueraufgabe. Und da ist auch für Deutschland noch einiges zu tun, denn wir müssen – wie andere Industrieländer auch – unseren Treibhausgasausstoß bis zur Mitte des Jahrhunderts noch wesentlich stärker senken – um 80 Prozent, damit das Klima nicht weiter kippt", so Prof. Troge


Ausbau der Erneuerbaren trägt wesentlich zur Emissionsminderung bei

Das UBA betont, dass es sich bei der Veröffentlichung des DIW um vorläufige Schätzungen handle. Das Amt selbst komme aktuell zwar zu vergleichbaren Ergebnissen, erwarte detaillierte belastbare Zahlen jedoch erst im Sommer 2006. Nach diversen Prüfungen sollen diese offiziellen deutschen Emissionsdaten dann Ende 2006 an die EU und das Sekretariat der Klimarahmenkonvention berichtet werden. Aus Sicht des UBA trägt der Ausbau der erneuerbaren Energien wesentlich zur Emissionsminderung bei. Ihr Anteil am Primärenergieverbrauch sei von 4,0 % im Jahr 2004 auf 4,6 % im Jahr 2005 gestiegen. Schon über 10 % des Stroms sei 2005 aus erneuerbaren Energieträgern erzeugt worden. Nach einer aktuellen Schätzung des Bundesumweltministeriums (BMU) wurden durch die erneuerbaren Energien insgesamt 83 Millionen Tonnen CO2 eingespart.


Gebäudesanierungsprogramm aufstocken und klimaschädliche Subventionen abbauen

Unter dem Strich erwartet das UBA, dass Deutschland sein Kyoto-Ziel von 21 % weniger Treibhausgasausstoß bis 2010 gegenüber 1990 knapp erreichen wird. Dies sei jedoch nur zu schaffen, falls alle im Koalitionsvertrag beschlossenen Maßnahmen auch vollständig realisiert werden. Dazu zählen die Aufstockung und Verbesserung des Gebäudesanierungsprogramms und die Rückführung der klimaschädlichen Subventionen wie Eigenheimzulage und Pendlerpauschale. "Für den globalen Klimaschutz ist es – über die Erfüllung unserer Kyoto-Verpflichtungen hinaus – wichtig, dass wir bis 2020 die Treibhausgasemissionen um weitere 20 % vermindern, also insgesamt auf 40 % Minderung gegenüber 1990 zugehen", fügt Troge hinzu. "Sonst gerät Deutschland nicht nur in Gefahr, seine internationale Vorreiterrolle zu verlieren; auch blieben die Vorteile klimaschonender Techniken für die internationale Wettbewerbsfähigkeit unausgeschöpft", warnt der UBA-Chef. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste Deutschland seit 2005 jedes Jahr seine Treibhausgasemissionen um 1,3 % verringern.

29.03.2006   Quelle: UBA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Sharp erweitert Seminarangebot zur Photovoltaik

Sonnenenergie ist die erneuerbare Energiequelle mit dem höchsten Ausbaupotenzial und Solarstrom erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Damit wachse auch das Interesse an Schulungen zu Anwendungs- und Einsatzmöglichkeiten, so die Sharp Electronics (Europe) GmbH in einer Pressemitteilung. Aus diesem Grund erweitere Sharp sein Seminarangebot zur Photovoltaik und biete ab sofort neben den beliebten Einsteigerseminaren auch weiterführende Profiseminare für Architekten, Handwerker und Installateure an.  Das Technologieunternehmen veranstaltet die Seminare außer in München nun auch in Hamburg. Was Photovoltaik ist, wie eine Solarstromanlage aussieht, was bei der Installation beachtet werden muss und welche Fördermöglichkeiten es gibt, erklären seit letztem Jahr die Photovoltaik-Seminare des Weltmarktführers bei der Produktion von Solarzellen. Sie richten sich vor allem an Architekten, Handwerker und Installateure und informieren über Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten der Photovoltaik, Bestandteile einer Solarstromanlage, Ertragsanalyse, Fördermöglichkeiten und über das hohe Potenzial der Photovoltaik als die erneuerbare Energie der Zukunft.


Informationen für Teilnehmer mit praktischer Erfahrung oder fundierten Grundkenntnissen

Aufgrund der hohen Nachfrage erweitert das Technologieunternehmen nun sein Seminarangebot und bietet ab sofort in Hamburg und München neben Einsteigerseminaren auch Profiseminare für bereits solarstromerfahrene Architekten und Handwerker an. Diese Seminare behandeln die Photovoltaik fachspezifischer und detaillierter als die Einsteigerseminare. So werde hier beispielsweise eine komplette Solarstromanlage anhand eines Fallbeispiels durchgeplant und ein Beispielangebot erstellt. Als Zugangsvoraussetzung zu diesen Seminaren sind laut Sharp entweder praktische Erfahrung oder fundierte Grundkenntnisse zur Technologie und den Einsatzmöglichkeiten der Photovoltaik nötig.

"Für 119 Euro Seminarbeitrag werden dem Profi unter anderem Besonderheiten der verschiedenen Solar-Zelltypen, besondere Installationshinweise, Möglichkeiten der Ertragsoptimierung und Integrationsmöglichkeiten für anspruchsvolle Dach- und Fassadenlösungen mit Photovoltaik vermittelt", sagt Volker Riexinger, Seminarleiter der Sharp Electronics Solar Business Group Germany/Austria. "Mit diesem Angebot reagieren wir auf die hohe Nachfrage nach unseren Einsteigerseminaren und das starke Interesse an weiterführenden Schulungen. Besonders freut mich, dass wir nun neben München die Seminare auch in Hamburg anbieten können", so Riexinger weiter.

Seminar-Interessenten können sich bequem im Internet anmelden unter www.sharp.de/solar. Die Anzahl der Teilnehmer ist auf jeweils 16 Personen begrenzt. Die Seminare finden statt in München in der Niederlassung von Sharp Solar und in Hamburg im europäischen Hauptquartier von Sharp.


In den letzten Jahren hat sich die Photovoltaik zu einem bedeutenden Unternehmenszweig der Sharp Corporation entwickelt. Ob bei Satelliten, an Leuchttürmen, auf öffentlichen Gebäuden oder Wohnhäusern – mehr als jedes vierte weltweit verbaute Solarmodul stammt heute aus der Fertigung von Sharp. Neben intelligenten und hochwertigen Solarprodukten wird die Forschung und Weiterentwicklung der Photovoltaiktechnologie ständig vorangetrieben. Mit einer Produktionskapazität von derzeit 500 Megawatt und einem Marktanteil von 27,1 Prozent ist Sharp seit mehreren Jahren Weltmarktführer bei der Herstellung von Solarmodulen.

28.03.2006   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Reinecke + Pohl sichert sich 150 MWp Solarmodule aus Bangkok

Mit einem Rahmenvertrag über die Lieferung von Solarmodulen mit mehr als 150 MWp erweitern das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen Reinecke + Pohl Sun Energy AG und der größte thailändische Dünnschichtmodul-Hersteller Bangkok Solar die bereits bestehende Zusammenarbeit. Das vereinbarte Modul-Liefervolumen, das über die Tochtergesellschaft Maaß Regenerative Energien GmbH bezogen werde, sei für den Zeitraum von 2007 bis Ende 2010 vorgesehen, berichtet die Reinecke + Pohl Sun Energy AG in einer Ad-hoc-Mitteilung.  Das Unternehmen baue damit seine Lieferbeziehungen im asiatischen Raum konsequent aus. Die im General Standard notierte Reinecke + Pohl Sun Energy AG mit Sitz in Hamburg plant und erstellt Photovoltaik-Anlagen und veräußert diese schlüsselfertig an institutionelle und private Investoren.

28.03.2006   Quelle: Reinecke + Pohl Sun Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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SCHOTT baut Solarmodulproduktion in Jena auf

SCHOTT Solar Kleinserienfertigung für Dünnschichttechnologie in Putzbrunn bei München.
SCHOTT Solar Kleinserienfertigung für Dünnschichttechnologie in Putzbrunn bei München.

Der Mainzer Technologiekonzern SCHOTT investiert am Standort Jena 60 Millionen Euro in den Aufbau einer Fertigung für Dünnschicht-Solarstrommodule seiner Tochtergesellschaft SCHOTT Solar GmbH. Die Produktionskapazität werde bei über 30 Megawatt (MW) pro Jahr liegen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2007 geplant. Mit dem Aufbau der Solarproduktion schaffe SCHOTT am Verbundstandort Jena weitere 160 neue Arbeitsplätze.
 
"Der Aufbau dieser Solarfabrik ist ein weiterer Meilenstein bei der Expansion unserer Solaraktivitäten. Damit bauen wir auch die Dünnschichttechnologie zur industriellen Serienfertigung aus und rücken auch in diesem Sektor zu den weltweit führenden Herstellern auf", erklärt Dr. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG. "Mit Solar bringen wir ein weiteres Zukunftsgeschäft nach Jena und stärken damit unseren Gründungsstandort", so Dr. Ungeheuer weiter.


Dünnschicht-Solarstrommodule sparen Rohstoff Silizium

In der neuen Produktionsstätte werden Dünnschicht-Solarstrommodule auf der Basis von amorphem Silizium hergestellt. Dabei wird das Silizium auf Glas aufgedampft. Der Vorteil der Dünnschichttechnologie liegt vor allem im wesentlich geringeren Bedarf am Rohstoff Silizium und an den flexiblen Einsatzmöglichkeiten der Module. ASI®Dünnschichtmodule (ASI = amorphes Silizium) werden besonders in Fenster-, Dach- oder Fassadenverglasungen integriert. In dieser Anwendung ermöglichen sie interessante Architekturlösungen in Verbindung mit umweltfreundlicher Stromerzeugung. Darüber hinaus kommen kleinere Dünnschichtmodule als Stromversorger in Konsumprodukten wie Solaruhren, Gartenleuchten und Elektrogeräten zum Einsatz.


Produktion von kristallinen Solar-Wafern über Solarzellen bis hin zu Modulen

Der SCHOTT Konzern hat seine PV-Solarstromaktivitäten in der Tochtergesellschaft SCHOTT Solar GmbH gebündelt. Mit der SmartSolarFab® in Alzenau (Bayern) betreibe SCHOTT Solar die weltweit modernste voll integrierte Fertigungsanlage für PV-Solarstromkomponenten auf Basis kristalliner Siliziumwafer. Weitere Produktionsstätten befinden sich in der Tschechischen Republik und in USA. Mit einer Fertigungskapazität von über 100 MW ist SCHOTT Solar nach eigenen Angaben Europas größter voll integrierter Hersteller, der die gesamte Wertschöpfungskette von kristallinen Wafern, Zellen und Modulen abdeckt. Für die Dünnschichttechnologie betreibt SCHOTT Solar derzeit eine Kleinserienfertigung am Standort Putzbrunn bei München. Jetzt komme die industrielle Serienfertigung in Jena hinzu.


Röhrenkollektoren für Solarwärmeanlagen, Receiver für solarthermische Kraftwerke

Neben der Photovoltaik ist SCHOTT auch in der Solarthermie tätig. Am Standort Mitterteich (Bayern) werden Röhrenkollektoren zur Nutzung der Solarwärme für Heizung und Warmwasser sowie Solarreceiver als Schlüsselkomponenten für solarthermische Kraftwerke hergestellt. Mit dem Aufbau der Solarfertigung steigen die Investitionen von SCHOTT in Jena seit der Wiedervereinigung Deutschlands auf über eine halbe Milliarde Euro, so das Unternehmen.

28.03.2006   Quelle: SCHOTT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT AG
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Tauber-Solar plant 3,75 MW-Solarstrom-Großprojekt in Baden

50.000 m2 Dachflächen für Solarstromproduktion bei Rastatt.
50.000 m2 Dachflächen für Solarstromproduktion bei Rastatt.

Direkt an der Autobahn A5 (Basel-Frankfurt), nahe der Nähe der Ausfahrt Rastatt, befindet sich in der Gemeinde Muggensturm das Betriebsgelände des Logistikunternehmens Hartmann GmbH & Co. KG mit über 50.000 Quadratmetern Dachfläche. Auf diesen Dächern will das Tauberbischofsheimer Unternehmen Tauber-Solar ein neues solares Großkraftwerk errichten. Es soll im November 2006 fertig gestellt sein und eine Spitzenleistung von 3,75 MWp haben.
 
Durch die Projektierung und den Betrieb der mit 5 Megawatt Spitzenleistung (MWp) weltgrößten PV-Dachanlage in Bürstadt/Kreis Heppenheim habe das Unternehmen wertvolle Erfahrungen für das neue Großprojekt sammeln können, so Tauber Solar in einer Pressemitteilung.


Systemausstattung von Conergy, Module von Sharp

Die Betreiber prognostizieren einen Stromertrag von 3,375 Millionen Kilowattstunden, das reiche aus für die Stromversorgung von über 860 Vier-Personen-Haushalten. Die Systemausstattung für dieses Projekt liefert die Conergy AG aus Hamburg, zum Einsatz kommen monokristalline Module von Sharp. Ab April 2006 werden laut Tauber Solar monatlich Module mit 500 kWp angeliefert. Das Kapital in Höhe von 16,56 Millionen Euro bringen, wie bei den Projekten zuvor, atypisch stille Beteiligte in voller Höhe auf, so Tauber Solar. Die ausführende Tauber-Solar 7 GmbH benötige selbst keine Kredite zur Finanzierung. Das Unternehmen prognostiziert eine Ausschüttung für die Mitunternehmerinnen und Mitunternehmer in Höhe von 3 % im Jahr 2007, 5 % im Jahr 2008, und danach 8% jährlich ab dem Wirtschaftsjahr 2009 bis zum Jahr 2026.

Weitere Informationen über das weltgrößte Solardach in Bürstadt unter anlagemai2005.html

28.03.2006   Quelle: Tauber-Solar Management GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Luftbild freigegeben durch die Gemeinde 76461 Muggensturm/Kreis Rastatt
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Mit Solarenergie vom Angestellten zum Energieunternehmer

Solarstromanlage der BME GbR in Köln-Ossendorf.
Solarstromanlage der BME GbR in Köln-Ossendorf.

Wie aus Angestellten nebenberufliche Energieunternehmer werden können, zeigen die Mitarbeiter der Energiebau Solarstromsysteme GmbH in Köln. Auf dem Dach des Büro- und Lagergebäudes ihres Arbeitgebers haben Sie eine Solarstromanlage in Betrieb genommen, für die sie eigens eine Betreibergesellschaft gegründet haben. Die BME GbR, an der sich auf freiwilliger Basis alle Angestellten des Unternehmens Energiebau mit einer finanziellen Einlage und ihrer Arbeitskraft beteiligen konnten, verkauft den Solarstrom an den örtlichen Energieversorger, die RheinEnergie AG.
 
Obwohl die jährlich erzeugten rund 30.000 Kilowattstunden Solarstrom den Bedarf des Unternehmens Energiebau zu 100% decken können, werden sie in das Stromnetz eingespeist. Denn um Solarstrom zu fördern, sichert der Gesetzgeber nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine höhere Vergütung zu, als ein Stromkäufer bezahlen muss. Dies machen sich die neuen Energieunternehmer zu Nutze.


Respektable Rendite durch regenerative Energie

Geplant und errichtet wurde die Anlage in der Freizeit. Das erforderliche Know-how bringen sie aus ihrem Arbeitsalltag mit. ,,Solarstromanlagen in der hier installierten Größe von zirka 350 Quadratmetern Modulfläche kosten im Normalfall bei Aufbau durch ein Installationsunternehmen rund 170.000 Euro netto: Sie sind geeignet, eine respektable Rendite auf das eingesetzte Kapital zu erwirtschaften“, erläutert Norbert Behr, einer von drei Geschäftsführern der BME GbR. Bei einer durch das EEG festgeschriebenen Vergütung von 0,54 Euro pro Kilowattstunde (Stand 2005) rechnen die Betreiber mit jährlichen Einnahmen von rund 15.400 Euro. ,,Eine entsprechende Dach- oder Fassadenfläche vorausgesetzt, lohnt sich eine solche Investition“, so Behr. Die Kölner Energieunternehmer erreichen den ,"Return-of-Invest" aber noch früher:
"Wir liegen mit unseren Investitionskosten in Höhe von 152.000 Euro natürlich etwas günstiger, weil wir unsere Arbeitskraft nicht zum Ansatz bringen", erläutert Behr.


Demonstrationsobjekt zum Leistungsvergleich

Doch die Anlage sei nicht allein auf Ertragsoptimierung ausgelegt. Sie diene auch als Demonstrationsobjekt bei Kundenbesuchen und ermögliche zudem durch den bewussten Einbau von Solarmodulen unterschiedlicher Hersteller langfristige Vergleiche der Leistungsfähigkeit. Nicht zuletzt leiste diese Investition einen nicht zu unterschätzenden Beitrag für die Umwelt. Die Anlage trage aktiv zum Klimaschutz bei, indem sie der Umwelt jährlich über 16 Tonnen CO2 erspare.


Schlüsseltechnologie der Zukunft

Für Michael Schäfer, Geschäftsführer der Energiebau Solarstromsysteme GmbH, sind auch die wirtschaftspolitischen Aspekte des Engagements seiner Mitarbeiter wichtig. ,"Die Solarwirtschaft zählt mit ihrem enormen Potenzial zu den Schlüsseltechnologien der Zukunft. Sie entwickelt sich durch die Schaffung von Arbeitsplätzen in mittelständischen Unternehmen zu einem wichtigen Wirtschafisfaktor." Die Energiebau Solarstromsysteme GmbH in Köln zählt zu den führenden Systemanbietern in Deutschland und erwirtschaftete nach eigenen Angaben mit 45 Mitarbeitern einen Umsatz von 95 Millionen Euro im Jahr 2005.

28.03.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH
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SOLON beteiligt sich an US-Unternehmen Global Solar Energy

Die SOLON AG (Berlin, ISIN DE0007471195) übernimmt 19 Prozent des US-amerikanische Unternehmens Global Solar Energy Incorporated. Global Solar Energy mit Sitz in Tucson (Arizona) ist Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen nach dem Copper-Indium-Gallium-diSelenide-Verfahren (CIGS) und Systemintegrator von Photovoltaikanlagen, berichtet die SOLON AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Der Kaufpreis für den Anteil betrage rund drei Millionen US-Dollar. 

SOLON-Module und -Mover für die USA

Verkäufer ist eine Tochtergesellschaft der UniSource Energy Corporation (NYSE: UNS), Phoenix, Arizona. Die übrigen 81 Prozent werden von einem europäischen VC-Investor erworben, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. SOLON werde das bestehende Distributionsnetz von Global Solar für den Vertrieb von SOLON-Standardmodulen und SOLON-Movern im Südwesten der USA nutzen.


Global Solar will Dünnschicht Produktion bis 2008 von 2 auf 40 MW steigern

Weiterhin will SOLON als strategischer Partner seine technologische Kompetenz für die Entwicklung der Solarmodulproduktion aus Dünnschichtzellen einbringen. Global Solar beabsichtigt, mit den neuen Investoren bis zum Jahresanfang 2008 seine Produktionskapazität für Dünnschicht-Solarzellen von heute 2 Megawatt auf mindestens 40 Megawatt zu erhöhen.

27.03.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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SolarWorld AG will Dividende erhöhen und Gratisaktien ausgeben

Die SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) will ihre Dividende anheben. Der Vorstand des integrierten solaren Technologie- und Produktionskonzerns werde der Hauptversammlung am 24. Mai 2006 die Erhöhung der Dividende auf 0,50 Euro je Aktie vorschlagen (Vorjahr: 0,18 Euro), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Damit lassen wir unsere Aktionäre im sechsten Jahr in Folge am Geschäftserfolg unseres Unternehmens teilhaben", sagt Vorstandssprecher Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck. Die Hauptversammlung soll ferner über die Ausgabe von Gratisaktien entscheiden. Der Vorstand plant im Rahmen einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln die Zuteilung neuer Wertpapiere im Verhältnis eins zu drei.  "Das bedeutet, dass unsere Aktionäre für jede Aktie drei weitere erhalten und sich somit die Gesamtzahl der Aktien der SolarWorld AG auf 55,86 Millionen Stück vervierfacht", erläutert Dipl.-Kfm. Philipp Koecke, Vorstand Finanzen der SolarWorld AG.


Umsatz und Ergebnis sollen 2006 um mehr als 20 Prozent zulegen

Für das laufende Geschäftsjahr 2006 erwartet der Vorstand gegenüber 2005 konzernweit ein Wachstum von Umsatz und Ertrag von jeweils mehr als 20 Prozent. "Dem Wachstum der Solarbranche in diesem Jahr werden durch die begrenzten internationalen Kapazitäten in der Rohstoffaufbereitung die Grenzen gesetzt. Unser Konzern wird dennoch stärker als der Markt zulegen", kündigt Vorstandssprecher Asbeck an. "Das 1. Quartal läuft bereits überplanmäßig gut", so Asbeck. Zuwächse erwartet das Management für alle Geschäftsbereiche. "Wir werden auch 2006 entlang der gesamten solaren Wertschöpfung wachsen. Dazu trägt der kontinuierliche Produktionsausbau am Standort Freiberg maßgeblich bei", sagt Asbeck. In Freiberg werde der Konzern 2006 die Fertigungskapazitäten aller Produktionsbereiche (Rohstoffe, Wafer, Zellen und Module) weiter stärken. "Dazu kommt, dass wir unsere Auslandsaktivitäten über unsere neuen Töchter in Kalifornien und Spanien ebenfalls intensivieren", kündigt Asbeck an. Umsatz- und Ertragsprognose verstünden sich ohne die neu hinzu kommenden Solaraktivitäten der Shell-Gruppe. "Wir haben die Übernahme bei den Kartellbehörden angemeldet und rechnen mit einer Entscheidung im 1. Halbjahr 2006", so Asbeck. Inklusive der neuen Shell-Assets rechne der SolarWorld-Vorstand für 2006 - abhängig vom Zeitpunkt der Übernahme - mit einem konzernweiten Umsatzplus von bis zu 40 Prozent.


IV. Quartal 2005 mit Rekordergebnis abgeschlossen

Der Konzern hat nach eigenen Angaben im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2005 die kontinuierliche Aufwärtsbewegung der Vorquartale fortgesetzt: Die Ergebniszahlen erreichten auf Quartalsebene Rekordniveau. So sei das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im 4. Quartal 2005 gegenüber dem Vorjahr konzernweit um 134 Prozent auf 31,2 Mio. Euro gestiegen. Der Quartalsgewinn erhöhte sich um 137 Prozent auf 18,4 Mio. Euro. Der Umsatz habe sich von Oktober bis Dezember 2005 auf 108,8 (Vorjahresquartal: 55,8) Mio. Euro nahezu verdoppelt.


Konzerngewinn 2005 mit 52 Mio. Euro bestätigt – Ergebnis je Aktie auf 4,09 Euro gestiegen

Mit der Vorlage ihrer testierten Geschäftszahlen für das Jahr 2005 bestätige die SolarWorld AG ihre vorläufigen Angaben. Der Konzerngewinn verbesserte sich demnach im Vergleich zu 2004 um 187 Prozent auf 52,0 (Vorjahr: 18,1) Mio. Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 4,09 (Vorjahr: 1,57) Euro. Das Ergebnis vor Steuern wuchs um 194 Prozent auf 83,8 (Vorjahr: 28,5) Mio. Euro, das operative Ergebnis (EBIT) um 169 Prozent auf 88,6 (Vorjahr: 32,9) Mio. Euro und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 120 Prozent auf 108,3 (Vorjahr: 49,3) Mio. Euro. Die EBIT-Marge zog damit auf 24,9 (Vorjahr: 16,5) Prozent an. Der Konzernumsatz legte um 78 Prozent auf 356,0 (Vorjahr: 199,9) Mio. Euro zu. Die Umsatzrendite verbesserte sich auf 14,6 (Vorjahr: 9,1) Prozent. Alle Geschäftsbereiche hätten bei konsequentem Kostenmanagement zu dem margenstarken Ergebnis beigetragen. "Dieses sehr gute Ergebnis haben wir nicht nur durch die Absatzsteigerung und Verbesserung unserer Wettbewerbsposition im Inland und ausgewählten Auslandsmärkten erzielt, sondern auch durch ein stringentes Kostenmanagement", streicht Vorstandssprecher Asbeck heraus.


Kostenentwicklung deutlich unterproportional – 143 neue Mitarbeiter

Angesichts der starken Ausweitung des Geschäftsvolumens verlief die Kostenentwicklung nach Angaben des Unternehmens deutlich unterproportional. So habe sich die Personalkostenquote (Personalaufwand im Vergleich zum Umsatz) bei einem auf 37,8 (Vorjahr: 30,8) Mio. Euro gestiegenen Personalaufwand auf 10,6 (Vorjahr: 15,4) Prozent verbessert - ein Beispiel für den effizienten Einsatz des Konzerns für mehr Beschäftigung. Konzernweit seien für die SolarWorld zum Jahresende 759 Frauen und Männer aktiv gewesen. Der Konzern habe damit 2005 143 neue Arbeitsplätze geschaffen. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 29,6 (Vorjahr: 22,7) Mio. Euro hätten sich im Verhältnis zur Umsatzentwicklung weit schwächer entwickelt. Der Anstieg beim Finanzergebnis sei angesichts des stark gestiegenen Geschäftsvolumens mit minus 4,9 (Vorjahr: minus 4,4) ebenfalls unterproportional ausgefallen und Ausdruck des erfolgreichen Zins- und Kreditmanagements.

27.03.2006   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Solarwärme gefragt: 21,5% Wachstum bei Sonnenkollektoren

Die Solarthermie ist ein Wachstumsmarkt, der nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch an Bedeutung gewinnt, so die InterConnection Consulting Group (Wien . Barcelona) in einer Pressemitteilung. Von 2004 bis 2005 sei der Umsatz am deutschen Markt um 21,5 % gewachsen, für das Jahr 2006 werde ein Marktwachstum von 17,9 % prognostiziert, so die Ergebnisse einer aktuellen Studie des auf Bauelemente spezialisierten Marktforschungsinstituts.  Solarwärmeanlagen haben sich innerhalb der letzten zehn Jahre aus einer Nische zu einem beachtlichen Wirtschaftsfaktor entwickelt. "Alleine der Wert der in Deutschland installieren Solarkollektoren betrug im Vorjahr 270 Millionen Euro - und das ist nur ein Teil der gesamten Wertschöpfungskette", erläutert Petra Kalleitner, Market Analyst der InterConnection Consulting Group.


Trend zu Kombianlagen zur solaren Heizungsunterstützung

Für diese positive Entwicklung seien in erster Linie die steigenden Energiepreise verantwortlich, so das Marktforschungsinstitut. Immer mehr private Haushalte versuchten, die hohen Kosten für Heizung und Warmwasseraufbereitung durch die Installation von solarthermischen Anlagen zu verringern. Dank des zuletzt wieder auf ein Rekordhoch gekletterten Ölpreises habe sich die jährlich installierte Fläche von Solarwärmeanlagen im Vergleich zu 2002 beinahe verdoppelt. Von den im Jahr 2005 neu installierten Kollektorflächen entfielen laut InterConnection Consulting 86,7% auf Flachkollektoren, 9,2% auf Vakuumröhrenkollektoren und 4,1% auf Schwimmbadabsorber. Aufgrund des gegenwärtig zu beobachtenden Trends zu Kombianlagen, also der Nutzung der Sonnenenergie sowohl zur Wassererwärmung als auch zur Heizungsunterstützung, werde der Anteil der Vakuumröhrenkollektoren auf 10,0% im Jahr 2008 steigen, erwarten die Marktforscher.


Solarwärme-Dächer und –fassaden stärker gefragt

Das Marktpotenzial in Deutschland sei aber bei weitem noch nicht ausgeschöpft, betont InterConnection Consulting. Neben den hohen Anfangsinvestitionen sei für viele Hausbesitzer vor allem die Optik noch ein Grund für die Zurückhaltung bei der Anschaffung eines Solarsystems. Doch das Motto: "Lieber einen hässlichen Kollektor auf dem Dach, als eine saftige Heizkostenrechnung in der Hand", gelte so nicht mehr. Immer häufiger fungierten Kollektoren zugleich als Gestaltungselemente, die sich vollständig in die Fassade oder in die Dachhaut integrieren lassen. So bleibe auch der architektonische Charakter eines Gebäudes erhalten. Von diesen optischen Ansprüchen profitierten vor allem Anbieter von "Solar-Roof"-Systemen, bei denen die gesamte Dachfläche aus Kollektoren besteht sowie die Hersteller von Fassadenkollektoren. Letztere machten derzeit erst 6,3% aller Installationen aus, würden aber mittelfristig stark ansteigen. Für 2007 prognostizieren die Marktforscher für Fassadenkollektoren eine jährliche Wachstumsrate von 24,9 %.

Der "IC MARKET TRACKING® SOLARKOLLEKTOREN IN DEUTSCHLAND" 2006 ist laut InterConnection Consulting Group eine detaillierte Markt- und Branchenanalyse zur Solarthermie in Deutschland. Er enthalte Marktzahlen in Menge und Wert für die Jahre 2004 und 2005 sowie Entwicklungsprognosen bis 2008 und die Folgejahre, detaillierte Umsatz- und Absatzzahlen sowie Marktanteile der TOP-30-Anbieter in Deutschland. Die Studie in englischer Sprache ist ab sofort bei der InterConnection Consulting Group erhältlich.

27.03.2006   Quelle: InterConnection Consulting Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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ZKB Pionierpreis: CIGS-Solarzellen erneut ausgezeichnet

Das erfolgreiche Team: Ayodhya N. Tiwari (vorne), Marc Kaelin, Dominik Rudmann und David Brémaud (hinten, v.l.n.r.).
Das erfolgreiche Team: Ayodhya N. Tiwari (vorne), Marc Kaelin, Dominik Rudmann und David Brémaud (hinten, v.l.n.r.).

Am 21.03.2006 erhielt die von fünf ETH-Physikern gegründete Flisom AG den von der Zürcher Kantonalbank gesponserten "ZKB Pionierpreis Technopark". Ausgezeichnet wurden die erfolgreichen Jungunternehmer für ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von flexiblen Solarzellen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur leicht, dünn und stabil sind, sondern auch sehr leistungsfähig.
 
Der Gruppe um Ayodhya N. Tiwari gelang es 1999, den Weltrekord für Solarzellen auf Plastikbasis aufzustellen. Die nun prämierten Solarzellen bestehen aus einer Halbleiterverbindung aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIGS) sowie einer Plastikfolie als Trägermaterial.


Solarstrom für mobile elektronische Geräte

Die Folie kann dank ihrer Biegsamkeit ohne weiteres auf gekrümmten Oberflächen angebracht werden und eignet sich daher besonders für mobile elektronische Geräte. Bei durchschnittlicher Sonneneinstrahlung genüge eine Folie in der Größe eines A3-Blatts, um einen handelsüblichen Laptop zu betreiben, heißt es in der Pressemitteilung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH).


Unternehmerische Pionierleistung vor dem Markteintritt

Mit der Auszeichnung vom 21.03. konnten die ETH-Physiker bereits den zweiten Erfolg in diesem Jahr verbuchen. Anfang Februar wurde das Unternehmen im Rahmen des Businessplan-Wettbewerbs "Venture 2006" als Preisträger der ersten Runde ausgezeichnet. Mit dem ZKB Pionierpreis Technopark werden die Physiker nun für eine technologische Neuerung gewürdigt, die dank unternehmerischer Pionierleistung kurz vor dem Markteintritt stehe. Die Flisom AG will die Folie in zwei bis drei Jahren auf den Markt bringen. Das Preisgeld für den ZKB Pionierpreis beträgt 31.415.92 Schweizer Franken – ein symbolischer Wert, der sich an der Zahl Pi orientiert.

27.03.2006   Quelle: ETH Zürich   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ETH Zürich.

 

dena-Exportinitiative auf der Hannover Messe 2006

Mit dem Branchen- und Exportforum Erneuerbare Energien eröffnet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) dieses Jahr ihre Veranstaltungen auf der Hannover Messe 2006. Vom 24. bis 28. April werden vormittags Unternehmen aus den Branchen Bioenergie, Geothermie, Wasserkraft, Photovoltaik und Windenergie ihre neuesten technologischen Konzepte vorstellen.  Nachmittags referieren Experten über die Zukunftsmärkte Vereinigte Arabische Emirate, China, Tschechien, Griechenland und Indien.


Welt-Energiedialog und Windenergieforum

Die dena ist dieses Jahr Partner des erstmals stattfindenden "World Energy Dialogue" (25. bis 27. April), der veranstaltet wird von der Hannover Messe, dem Bundesverband der Deutschen Industrie und Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Auf dem Programm stehen Diskussionen mit Spitzenvertretern aus Politik, Unternehmen und Verbänden. Fachforen geben Gelegenheit, die Gespräche über einzelne Energietechnologien zu vertiefen. Das Forum zur Windenergie "Wind Energy Forum - Industrial Development and Challenges" am 26. April wird von der dena konzipiert und organisiert. Hier geht es in erster Linie um die technische Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung der Windenergie. Diskutiert werden unter anderem Offshore-Windkraft, die Netzintegration von Windstrom und der Stand der Windenergie in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Eine weitere Veranstaltung ist die Konferenz "Renewable Energy Finance" am 25. und 26. April, die von der dena unterstützt wird. Führende Finanzexperten berichten über die Finanzierung von Erneuerbare-Energien-Projekten auf dem internationalen Markt. Thema sind unter anderem die Rahmenbedingungen in verschiedenen Regionen, neue Finanzierungsmodelle, Emissionshandel und Risikomanagement.


Leitmesse "Energy 2006"

Die dena-Veranstaltungen sind Teil der "Energy 2006". Energie ist dieses Jahr das zentrale Thema auf der Hannover Messe. Unter den zehn Leitmessen ist die "Energy 2006" daher als Schwerpunkt gesetzt, mit besonderem Akzent auf Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und Integration verschiedener Technologien. Die dena präsentiert sich und ihre aktuellen Projekte in Halle 13, Stand A59. Das ausführliche dena-Messeprogramm unter: www.dena.de.

27.03.2006   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Brennstoffzellen: Hydrogen Expo US wächst mit dem Markt

Wasserstoff-Autos auf der Hydrogen Expo US.
Wasserstoff-Autos auf der Hydrogen Expo US.

Auch die vierte Hydrogen Expo US, die vom 12. bis 14. März im kalifornischen Long Beach stattfand, verzeichnete einen ungebrochenen Aufwärtstrend. Das berichtet die Freesen & Partner GmbH in einer Pressemitteilung. 92 Aussteller (2005: 65) präsentierten das Neueste aus der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie und lockten damit rund 2.000 Besucher (2005: 1.500) in die Messehallen.
 
Aus Deutschland vertreten waren unter anderem Andreas Hofer, BMW, DaimlerChrysler, das Forschungszentrum Karlsruhe, GSR Ventiltechnik, das Kompetenz-Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW, Linde, MST Technology und UST Umweltsensortechnik.


Schlangestehen beim "Ride & Drive"

Eine besondere Attraktion der Hydrogen Expo US und der parallel laufenden Annual Conference der National Hydrogen Association war wieder der "Ride & Drive". Zwölf Fahrzeuge luden zu Testfahrten ein, darunter neue Modelle wie der überarbeitete FCX von Honda, der Toyota FCHV, der F-Cell von Daimler, der HydroGen3 von GM, sowie ein auf Wasserstoffverbrennung umgerüsteter Pick-Up von ETEC. Schlangestehen bei der Anmeldung hierfür ließ sich aufgrund des großen Andrangs kaum vermeiden. Die Umrüstung von herkömmlichen Fahrzeugen auf die Verbrennung von H2-Kraftstoff war auch in der Ausstellung ein viel beachtetes Thema. Hier fielen besonders ein Polizeiauto von Hydrogen Labs auf sowie Quantums Hybridfahrzeug auf Basis eines Prius, das auf die Kombination von Brennstoffzelle und Wasserstoffmotor setzt. BMW, deren Präsentation von vielen als der attraktivste Stand gehandelt wurde, veranschaulichte unter anderem spielerisch die Verdichtung des sauberen Kraftstoffs für den Verbrennungsmotor im neuen Wasserstoff-7er.


Neugeschäft für Aussteller

Ein stetig wachsendes Segment der Hydrogen Expo US macht die Kompressor-, Ventil- und Sensortechnik aus. "Hier zeigt sich, wie die Messe mit dem Markt wächst. Für immer mehr Aussteller ist sie entscheidender Marktbereiter", sagt Ines Freesen, Geschäftsführerin des Veranstalters Freesen & Partner GmbH. Pdc Machines, Hersteller von Membrankompressoren für die H2-Verdichtung, habe beispielsweise durch die Hydrogen Expo US seit 2003 rund 5 Millionen US-Dollar an Neugeschäft generieren können.

Auch Aussteller General Physics (GP) äußerte sich überschwänglich über seinen Auftritt: "Die Hydrogen Expo US war ein großer Erfolg für uns. Wir konnten viele neue Kontakte knüpfen und die Bindung zu bestehenden und neuen Kunden intensivieren", sagte Mary Cyr, verantwortlich für die Teilnahme von GP. "Nicht nur die klingenden Namen wie Air Products, Linde, Ballard, Hydrogenics oder UTC profitieren von der Messe", resümiert Ines Freesen. "Längst haben sich auch kleinere Unternehmen in diesem Wachstumssektor etabliert, der derzeit in den USA die besten Perspektiven bietet", so Freesen weiter.

Die nächste Hydrogen Expo US findet wieder statt zusammen mit der NHA Annual Hydrogen Conference vom 18. bis 20. März 2007 in San Antonio, Texas (Konferenz: 18.-22. März). 60% der Ausstellungsfläche dort sind laut Freesen & Partner bereits ausgebucht.

26.03.2006   Quelle: Freesen & Partner GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Freesen & Partner GmbH

 

Bayern: Regionale Klimakonferenzen unterstützen Kommunen

Den Kommunen kommt beim regionalen Klimaschutz eine Schlüsselfunktion zu. Das machte der bayerische Umweltstaatssekretär Otmar Bernhard am 20.03.2006 beim Start der regionalen Klimakonferenz in Augsburg deutlich. "Kommunen und Bürger sollen den Schutz des Klimas aktiv in die Hand nehmen können. Mit den neuen Informationsveranstaltungen dazu sollen die vielfältigen Möglichkeiten regionalen Klimaschutzes aufgezeigt werden", erläuterte Bernhard.  Bei der Veranstaltung "Klimaschutz durch Energiemanagement und energetische Gebäudesanierung" wurden erfolgreiche Strategien für kommunales Energiemanagement, für die energetische Gebäudesanierung und für den Einsatz erneuerbarer Energien wie Erdwärme und Solarenergie vorgestellt. Die regionalen Klimaallianzen sind eine Maßnahme aus dem Klimaschutzbündnis des Freistaates mit dem Bund Naturschutz.


Gebäudesanierung und Energiemanagement sparen CO2

Die größten Potenziale für mehr Klimaschutz liegen laut Bernhard in der energetischen Gebäudesanierung und beim Energiemanagement. So ließen sich allein durch Wärmedämmung im Wohngebäudebestand von 1949 bis 1978 in Bayern jährlich 8,5 Millionen Tonnen CO2 einsparen; das entspreche rund 45 Prozent der durch die Heizung verursachten CO2-Emissionen. Ein neues CO2-Gebäude-Sanierungsprogramm des Bundes soll 1,4 Milliarden Euro pro Jahr für diese Herausforderung zur Verfügung stellen.


Anteil der fossilen Energien weiter reduzieren

Bei den kommunalen Liegenschaften könnten durch eine Optimierung der vorhandenen Anlagetechnik sowie ein bewussteres Verhalten der Nutzer dauerhaft Einsparungen bis 20 Prozent realisiert werden, heißt es in der Pressemitteilung des Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz . "Um den Klimawandel zu stoppen, müssen wir auch den Anteil an fossilen Energien weiter reduzieren. Auch hier können die Kommunen wichtige Schritte tun", betonte der Staatssekretär. Bei der Nutzung erneuerbarer Energien rangiere Bayern seit langem bundesweit an der Spitze. So betrage der Anteil erneuerbarer Energie am Primärenergieverbrauch in Bayern bereits 8 Prozent und damit mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Durchschnitt (3,4 Prozent). 60 Prozent des deutschen Wasserkraftstroms und 50 Prozent des deutschen Solarstroms kommen laut Bernhard schon jetzt aus Bayern.
Weitere Informationen: http://www.klima.bayern.de

26.03.2006   Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Sächsischer Staatsminister wirbt für "Klimaschutz aus dem Ofen"

Im vergangenem wurden allein aus Sachsens Landeswald knapp 90.000 Kubikmeter Brennholz verkauft. Das sei im Vergleich zum Jahr 2000 die dreifache Menge an Brennholz, so das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft in einer Pressemitteilung. "Holz ist ein einheimischer, nachwachsender Rohstoff, der umweltfreundlich ist und uns unabhängig von teuren Importen macht. Holz ist CO2-neutral und somit im Sinne des sächsischen Klimaschutzprogramms", so Umweltminister Stanislaw Tillich.   In Sachsen seien genügend Ressourcen vorhanden, die schnell und problemlos mobilisiert werden können. "Potenziale liegen da vor allem auch im Privatwald", sagte Tillich. Waldbesitzer sollten den Verkauf von Holz, das bei der notwendigen Pflege des Waldes sowieso anfalle, noch mehr als alternative Einkommensquelle betrachten. So könne allen geholfen werden - dem Verbraucher, der Umwelt und der Wirtschaft.


Auf moderne und umweltfreundliche Holzheizung umsteigen

Wenn man mit Holz heizen will, sei es jedoch unabdingbar, auf moderne und umweltfreundliche Anlagen umzusteigen, betonte der Minister. "Holzpellets etwa haben einen hervorragenden Wirkungsgrad und eine sehr gute Schadstoffbilanz", so Tillich. Deshalb solle durch verschiedene Förderprogramme ein Anreiz für automatisierte Pelletheizungen geschaffen werden. In Sachsen etwa werde die Anschaffung zusätzlich zur Bundesförderung unterstützt, wenn man gleichzeitig eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung einbaut.


Holz- und Pelletspreis stabil

Der Preis von Brennholz lag laut sächsischem Umweltministerium im vergangenen Jahr stabil bei rund acht Euro pro Kubikmeter. Auch der Preis Holzpellets sei mit durchschnittlich 175 Euro pro Tonne annähernd gleich geblieben. Bei einem Einfamilienhaus mit einer automatisierten Holzpelletsheizung fielen über 40 Prozent weniger Heizkosten an als in einem Einfamilienhaus mit Ölheizung.

26.03.2006   Quelle: SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT UND LANDWIRTSCHAFT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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EU-Energiegipfel: Versorgungssicherheit erfordert mehr Energieeffizienz

Europa will weniger Energie verbrauchen: Durch die Erhöhung der Energieproduktivität sollen bis zum Jahr 2020 20 Prozent des Energieverbrauchs eingespart werden, berichtet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Pressemitteilung. Dafür müsse die Energieeffizienz auf der Nachfrageseite eine wichtigere Rolle in der europäischen Energiepolitik spielen als bisher, fordert die dena anlässlich des EU-Frühjahrsgipfels am 23. und 24. März.  Bei der Entwicklung der Energieproduktivität, die als ein Indikator für Energieeffizienz gilt, gebe es große Unterschiede zwischen den einzelnen EU-Ländern. Während Litauen und Irland hohe jährliche Steigerungsraten aufwiesen, verschlechterte sich die Energieproduktivität in einigen Ländern, zum Beispiel in Spanien und Portugal. Deutschland liege mit der Verbesserung seiner Energieproduktivität im europäischen Vergleich im vorderen Mittelfeld und sei damit besser als der EU-Durchschnitt.


Auch in Europa drohen Versorgungsengpässe

"Eine der dringendsten Fragen in der europäischen Energiepolitik ist die Sicherstellung einer unabhängigeren, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Energieversorgung", betont dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. Durch die immer größere Abhängigkeit von Energieimporten aus politischen Krisenregionen drohten bei zugleich weltweit steigender Energienachfrage auch in Europa Versorgungsengpässe und immer höhere Energiepreise. Verstärkte Anstrengungen für mehr Energieeffizienz seien deshalb auch auf EU-Ebene dringend geboten, so Kohler.


Deutschland will Energieproduktivität von 1990 bis 2020 verdoppeln

Energieproduktivität beschreibt das Verhältnis vom Bruttoinlandsprodukt zum Energieverbrauch eines Landes. Je höher die Energieproduktivität, desto größer ist die Wirtschaftsleistung, die mit gleichem Einsatz an Energie erbracht werden kann. Deutschland will seine Energieproduktivität von 1990 bis 2020 verdoppeln. Dafür muss die jährliche Produktivitätssteigerung in den kommenden Jahren auf durchschnittlich 2,9 Prozent verbessert werden.


Deutschland: Initiative zur Energie-Effizienz in Haushalten, Industrie und Gewerbe

Um das europäische Einsparziel bis 2020 zu erreichen, will die Kommission dieses Jahr einen Aktionsplan für Energieeffizienz vorlegen, der konkrete Maßnahmen vorschlägt, unter anderem gezielte und langfristige Energieeffizienz-Kampagnen. Deutschland geht laut dena mit gutem Beispiel voran. Mit der Initiative EnergieEffizienz gebe es hier bereits seit 2002 eine Kampagne, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Stromeffizienz in allen Verbrauchssektoren zu steigern, in privaten Haushalten, in der Industrie und im Gewerbe. Mit zielgruppenspezifischen Angeboten unterstützt und berät die dena bei der Erschließung von Stromeffizienzpotenzialen. Dazu gehören u.a. Informationen, wie private Verbraucher ihren Strombedarf reduzieren können, Hilfestellungen bei der Beschaffung energieeffizienter Bürogeräte im Dienstleistungsbereich, aber auch maßgeschneiderte Angebote für effizienten Stromeinsatz in Industrieunternehmen.

25.03.2006   Quelle: Deutsche Energie Agentur GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Strompreis: Kältewelle sorgt für neue Rekorde

Höhere Kosten für die Stromproduktion und der ansteigende Verbrauch lassen die Strompreise auch in Zukunft nach oben klettern, darin seien sich die Experten einig, berichtet das Internetportal www.stromauskunft.de in einer Pressemitteilung. Die ohnehin angespannte Situation auf dem Strommarkt verschärfe sich aktuell durch die niedrigen Temperaturen und sorge für neue Rekordpreise. Und diese würden an den Endkunden weitergegeben. Damit es für keine böse Überraschung bei der Stromrechnung gebe, empfiehlt stromauskunft.de, den eigenen Tarif zu überprüfen.   Jeder Verbraucher könne das kostenlos auf www.stromauskunft.de tun und bis zu 30 Prozent sparen. Außerdem gebe die Stromauskunft nützliche Tipps und zeige Tricks zum Stromsparen.


"Wechsel zu einem günstigeren Anbieter ganz einfach"

"Wir empfehlen unseren Kunden, ihre aktuellen Stromtarife zu überprüfen", sagt Dr. Jörg Heidjann, Betreiber von Stromauskunft im Internet. Denn nur ein größerer Wettbewerb auf dem Strommarkt führe dazu, dass die Kosten für den Kunden nicht maßlos weiter steigen. Auf den Internetseiten zur Stromauskunft finde sich eine vollständige Übersicht aller Stromtarife in Deutschland. Die Suche kann auch auf Ökostromanbieter eingegrenzt werden. Dazu werde lediglich der jährliche Stromverbrauch und die Postleitzahl des Wohnortes eingegeben - in Sekundenschnelle erhalte der Kunde dann ein vollständiges Bild über den Strommarkt. Der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter sei ganz einfach. Per E-Mail, Post oder Online-Antrag würden die notwendigen Unterlagen über Stromauskunft bestellt. Der neue Stromversorger regle dann alles Weitere für den Verbraucher und übernehme die lückenlose Stromversorgung.


"Stromfresser auf Diät setzen"

Jeder Haushalt sollte auch direkt mit dem Stromsparen anfangen, so Dr. Heidjann. Vom EU-Ministerrat sei eine Richtlinie beschlossen, die eine Einsparung von mindestens neun Prozent des Energieverbrauchs bis 2017 zum Ziel hat. Würden alle "Stromfresser" im Haus auf Diät gesetzt und der Tarif optimiert, falle die nächste Stromrechnung viel geringer aus als die letzte, im besten Fall sei Sie nur noch halb so hoch. Und das schone nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

25.03.2006   Quelle: Stromauskunft.de   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Umweltforschung in Jülich: vom Verstehen zum Handeln

Am 21. März 2006 präsentierten die Jülicher Forscher Beiträge zu Ursachen und Folgen einer sich verändernden Umwelt. Damit liefern sie Grundlagen, um Politik und Gesellschaft zu helfen, frühzeitig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Prominente Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus dem In- und Ausland informierten sich in Jülich und diskutierten mit den Wissenschaftlern über Chancen und Visionen für die Zukunft.   In Vorträgen und einer Podiumsdiskussion sprachen Michael Müller, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Christian Patermann, Direktor für Biotechnologie, Landwirtschaft und Ernährung bei der Generaldirektion Forschung der EU Kommission und der Wirtschaftsminister der chinesischen Provinz Sichuan, Zhaoquan Cui auf dem Jülicher Umweltforum. Im Jahr seines 50-jährigen Bestehens präsentierte das Forschungszentrum seine vier großen Forschungsbereiche Umwelt, Information, Gesundheit und Energie.


Ergebnisse zum weltweiten Ozonabbau und Klimawandel

Nachdem auf der CeBIT die Zukunft der Nanoelektronik diskutiert und der schnellste europäische Superrechner präsentiert wurden, standen nun die Umweltforscher im Mittelpunkt. In Führungen, Vorträgen, Diskussionen und Präsentationen stellten sie ihre Erkenntnisse und Zukunftsvisionen dar. Höhepunkt war das erste Jülicher Zukunftsforum „Umwelt“. Hier wurden Konzepte und Lösungen der Jülicher Umweltforschung aufgezeigt, die dazu beitragen, Atmosphäre, Pflanzen, Böden und Grundwasser auch für künftige Generationen zu sichern. Von der parallel stattfindenden Konferenz SCOUT-O3 (20. bis 24. März) wurden neueste Ergebnisse zum weltweiten Ozonabbau und zum Klimawandel von führenden europäischen Atmosphärenforschern vorgestellt. Sie tauschen erste Ergebnisse einer Messkampagne (SCOUT) aus, die im November unter Leitung der Jülicher Umweltwissenschaftler an der Nordküste Australiens stattfand.


Expertise der Jülicher Wissenschaftler für den Drei-Schluchten-Staudamm in China

Während die Wissenschaftler ihre Ergebnisse diskutieren, machen Schüler ihre eigenen Erfahrungen: "Ozon – oben hui, unten pfui" hieß es im JuLab, dem Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich. Von der Bundesregierung erhielt das Forschungszentrum Jülich an diesem Tag eine ganz eigene Auszeichnung: die Plakette "Deutschland – Land der Ideen". Damit gehört es zu einem von 365 besonders ideenreichen Orten in Deutschland, die im Jahr 2006 ausgezeichnet werden. Die internationale Dimension der Jülicher Umweltforschung zeigte das große Interesse Chinas an der Expertise Jülicher Wissenschaftler. Chinesische Wissenschaftler und Behörden zogen die Jülicher Experten zur Planung des Drei-Schluchten-Staudamms hinzu. Das Jülicher Engagement sei wichtig, um den wachsenden Energiebedarf in der Region mittel- und langfristig so umweltschonend wie möglich zu gestalten, sagte Zhaoquan Cui in Jülich.


Im Winter 2004/05 wurde eine der ausgeprägtesten Ozonzerstörungen über der Nordhalbkugel beobachtet

An der Dringlichkeit weiterer Umweltforschung lässt auch Prof. Martin Riese vom Jülicher Institut für Chemie und Dynamik der Geosphäre keinen Zweifel: "Die Reduktion und Kontrolle ozonzerstörender Substanzen durch internationale Vereinbarungen ist ein erster wichtiger Erfolg zum Schutz der Ozonschicht. Die Bemühungen dürfen aber nicht erlahmen, denn im Winter 2004/05 wurde eine der ausgeprägtesten Ozonzerstörungen über der Nordhalbkugel beobachtet." Das Jülicher Institut koordinierte die Messflüge in die tropische Atmosphäre. Die Messungen und Modelle der Forscher um Martin Riese zeigen: ozonzerstörende Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) bleiben lange in der Stratosphäre, erst um 2050 werden wieder die Werte von vor 1980 erreicht.

25.03.2006   Quelle: Forschungszentrum Jülich   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Brüssel: Haus der erneuerbaren Energien eingeweiht

v.L.n.r.: Premier Verhofstadt, EU-Kommissionspräsident Barroso, Kommissar Dimas und Prinz Laurent von Belgien (hinten).
v.l.n.r.: Premier Verhofstadt, EU-Kommissionspräsident Barroso, Kommissar Dimas und Prinz Laurent von Belgien (hinten).

Am 22.03.2006 wurde in Brüssel das "Renewable Energy House" eingeweiht von Prinz Laurent von Belgien, dem belgischen Premierminister Guy Verhofstadt, EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und den vier EU-Kommissaren Andris Piebalgs, Stavros Dimas, Margot Wallström und Louis Michel sowie Professor Arthouros Zervos, Präsident des europäischen Rates für erneuerbare Energien (EREC). Im Renewable Energy House sind erstmals alle wichtigen Verbände im Bereich der Erneuerbaren unter einem Dach im politischen Zentrum Europas präsent.
 
"Dass über 250 hochkarätige Entscheider unserer Einladung zur Einweihung des Renewable Energy House gefolgt sind, belegt die wachsende Bedeutung der Erneuerbaren in der internationalen Diskussion", sagte Prof. Zervos. Das sei ein deutliches Signal, wie wichtig erneuerbare Energien für die Sicherung der Energieversorgung der europäischen Union seien.


Die Regierungschefs sollten auf dem EU-Gipfel ehrgeizige Ziele für die Erneuerbaren vorgeben, über das Jahr 2010 hinaus, fordert EREC-Präsident Zervos. Die Erneuerbaren und Energieeffizienz müssten kurz- und langfristig eine wichtige ökologische und ökonomische Rolle spielen, das sie die Abhängigkeit von Energieimporten verringern, Europas Wettbewerbsfähigkeit steigern und die Lebensqualität erhalten. Der Öl-und Gaspreis werde weiter steigen, während die Erneuerbaren immer billiger würden. "Jetzt muss die Politik den erforderlichen langfristigen Rahmen schaffen", fordert Zervos.


Renewable Energy House: 100 % mit erneuerbaren Energien beheizt und gekühlt

Zum ersten Mal sind die europäischen Industrie-, Handels- und Forschungsverbände im Sektor der Erneuerbaren mit insgesamt 45 Mitarbeitern unter dem Dach des spektakulären Gebäudes mit 2.000 Quadratmetern Nutzfläche vereint. Das Vorzeigeobjekt für die Nutzung regenerativer Energiequellen und Energieeffizienz steht in Sichtweite der EU-Institutionen in Brüssel. "Über 30 europäische Unternehmen haben das Vorhaben unterstützt, indem sie die aktuellsten Techniken zur Nutzung der Erneuerbaren in das 120 Jahre alte und denkmalgeschützte Gebäude integrierten", sagte EREC-Generalsekretärin Christine Lins.

Das Renewable Energy House wird zu 100 % mit erneuerbaren Energien beheizt und gekühlt: Mit einer vollautomatischen Pelletsheizung (80 kW) und einer Wärmepumpe, die Energie aus vier 115 Meter tiefen Bohrlöchern zur Heizung nutzt sowie mit einer solarthermischen Klimatisierung mit 60 Quadratmetern Kollektorfläche, welche die Büros im Sommer mit Solarwärme kühlt. Photovoltaikmodule der neuesten Generation erzeugen Strom aus Sonnenlicht und zeigen zugleich, wie elegant Solarstromanlagen in ein historisches Gebäude integriert werden können. Darüber hinaus werden die verwirklichten Maßnahmen zur Energieeffizienz den Jahresenergieverbrauch für Heizung, Lüftung und Klimatisierung im Vergleich zu einem herkömmlichen Gebäude etwa um 50 % senken.


Aushängeschild für Spitzentechnik für erneuerbare Energien

"Das Renewable Energy House belegt die Spitzenposition der europäischen Industrie in Sachen erneuerbare Energien, einem der am schnellsten wachsenden Märkte mit einem Jahresumsatz von über 15 Milliarden Euro und über 300.000 Beschäftigten. Die Erneuerbaren decken 8 % des gegenwärtigen Energiebedarfs in Europa", fügte Prof. Zervos hinzu. Auf der Suche nach neuen Räumen habe EREC das Glück gehabt, mit Prinz Laurent von Belgien zusammenzuarbeiten, der EREC vorgeschlagen habe, ein lebendiges Aushängeschild für die Erneuerbaren zu schaffen, das für die Europäer und Besucher aus aller Welt offen ist. Die Vision und das herausragende Engagement von Prinz Laurent von Belgien für das Vorhaben machten es möglich, dass wir nur sieben Monaten nach dem Beginn der Sanierung in das Renewable Energy House einziehen konnten", lobt Christine Lins. Mit dem Renewable Energy House habe das visionäre Konzept von Prinz Laurent von Belgien spektakulär Gestalt angenommen, Ökonomie, Ökologie und soziale Gerechtigkeit in Einklang zu bringen, fügte Christine Lins hinzu.

EREC ist die Dachorganisation der großen Industrie-, Handels- und Forschungsverbände die sich in Europa für erneuerbare Energien einsetzen: Photovoltaik, kleine Wasserkraft, Solarwärme, Biomasse, Geothermie und Windkraft. Mitglieder sind die European Biomass Association (EUBIA), der European Geothermal Energy Council (EGEC), die European Photovoltaic Industry Association (EPIA), die European Small Hydropower Association (ESHA), die European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF), die European Biomass Industry Association (AEBIOM), die European Renewable Energy Centres Agency (EUREC) und die European Wind Energy Association (EWEA)

EREC


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24.03.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EREC.

 

Fachforum: Mit der Sonne planen und bauen

Solarfassade des CIS-Tower in Manchester.
Solarfassade des CIS-Tower in Manchester.

Unter dem Motto "Photovoltaik – Bauelement der Gegenwart" veranstaltet das Technologieunternehmen Sharp ein hochkarätig besetztes Forum zur Nutzung der Solarstromtechnik in Großstädten, gemeinsam mit der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, der Hamburger Architektenkammer und der SunTechnics GmbH. Photovoltaik als Bauelement, solare Fassadenintegration als gestalterische Lösung und erneuerbare Energien als planerischer Bestandteil einer nachhaltigen Stadtentwicklung sind die Themen des zweiten Fachforums zum solaren Planen und Bauen am 24. März im Hotel Hafen Hamburg.
 
Neben Fachvorträgen zur Solartechnik und zur Integration der Photovoltaik in den Gebäudeentwurf werden auch konkrete Projekte vorgestellt, wie der CIS-Tower in Manchester oder die US-Botschaft in Genf, die bereits über eine solare Fassade verfügen.


Dialog mit Städteplanern und Architekten

"Mit dem Fachforum zum solaren Bauen und Planen in Hamburg wollen wir mit Städteplanern und Architekten ins Gespräch kommen und gemeinsam die Einsatzmöglichkeiten der Photovoltaik in der Großstadt diskutieren", erklärt Markus Hackner, Experte für die Gebäudeintegration von Solarstromanlagen und Vertriebsingenieur der Sharp Solar Business Group Germany/Austria. "Sharp bietet in Bezug auf Einsatzgebiete und Gestaltungsmöglichkeiten Solarmodule für viele unterschiedliche Anforderungen an. Die intelligente Integration dieser Produkte in den Gebäudeentwurf ist dann die Aufgabe des Architekten und Planers“, so Hackner weiter.


Gebäudefassaden bieten enormes Potential für Solarenergienutzung

Erneuerbare Energien brauchen Fläche, heißt es in der Sharp-Pressemitteilung. Und gerade die besonders energiehungrige Großstadt biete davon nicht ausreichend – zumindest auf den ersten Blick. Neben über 2.800 Quadratkilometern sonnenstromtauglicher Dachflächen in Deutschland, böten Gebäudefassaden ein enormes Potential für die Nutzung der Sonnenenergie. Gerade hier könne die Photovoltaik ihre Stärken ausspielen, denn richtig eingesetzt könnten Solarstrommodule an Fassaden und Dächern herkömmliche Baustoffe ersetzen und so Kosten sparen.


Architektur trifft Industrie

Ein Schwerpunkt des eintägigen Forums ist die Podiumsdiskussion "Architektur trifft Industrie". Moderiert von Guido Broer, Chefredakteur der Zeitschrift "Solarthemen", diskutieren neben dem Hamburger Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter der Vertriebsleiter der Sharp Solar Business Group Germany/Austria, Robert Mayr, und der Geschäftsführer der SunTechnics GmbH, Sylvére Leu, über Anwendungs- und Integrationsmöglichkeiten der Solartechnik im urbanen Bereich und über die Photovoltaik als Bauelement der Gegenwart. Ebenfalls auf dem Podium vertreten sind die Architektin Alexandra Czerner vom Bund Deutscher Architekten (BDA) und Markus Hackner, Vertriebsingenieur der Sharp Solar Business Group Germany/Austria.

Das Fachforum findet statt am 24. März 2006 von 9 bis 18 Uhr im Hotel Hafen Hamburg. Weitere Informationen: http://www.arbeitundklimaschutz.de und
http://www.sharp.de/solar

24.03.2006   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH
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SunPower-Solarmodule weltweit nach neuen TÜV-Normen zertifiziert

SunPower-Module auf der EdwardsAirForceBase in Kalifornien.
SunPower-Module auf der EdwardsAirForceBase in Kalifornien.

Die SunPower Corporation (Nasdaq: SPWR), ein im Silicon Valley ansässiger Hersteller der weltweit effizientesten, im Handel erhältlichen Solarzellen und Solarpaneele, gab am 22.03.2006 bekannt, dass sie als weltweit erster Hersteller von Solarmodulen die neuen TÜV-Tests gemäss den Normen "IEC 61215 Edition 2" bestanden hat. Die Ausstellung des TÜV-Zertifikates bestätige, dass SunPowers Solarmodule global den Produktsicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen, die im TÜV-Prüfungsprozess vorgesehen sind.
 
"Wir freuen uns, der erste Hersteller von Solarpaneelen zu sein, der den strengen, neuen Richtlinien entspricht, die von den neuen Testnormen des IEC gefordert werden", sagte William Mulligan, Vice President für Technologie und Entwicklung der SunPower Corporation. "Das TÜV Zertifikat unterstreicht SunPowers Engagement für die Produktion von hochqualitativen Solarpaneelen auf dem Markt", so Mulligan weiter.


TÜV-Zertifikat mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad

Die TÜV Rheinland Group ist ein führender internationale Anbieter von technischen Dienstleistungen und implementiere die härtesten, unabhängigen Test- und Leistungsnormen, die heute auf dem Markt existieren, heißt es in der SunPower-Pressemitteilung. SunPower erhalte das TÜV-Zertifikat mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad, das die Leistungsfähigkeit, Qualität und Sicherheit von SunPowers Modulen vom Typ SPR-220 WHT, SPR-215 BLK und SPR-95 WHT bewerte und beurteile. Diese Module seien gemäss der Normen der Edition 2 für kristalline, terrestrische Silikon Photovoltaik-Module, sowie für Designqualifikation und Typengenehmigung approbiert worden.


Strenge Normen für Sicherheit und Qualität

"SunPower ist nicht nur das erste Unternehmen, das den neuen IEC 61215 Testprozeduren gerecht wird, sondern es ist das einzige Unternehmen weltweit, das unsere strengen Normen für Sicherheit und Qualität bis jetzt erfüllt", sagte Jörg Althaus von der TÜV Rheinland Group. "Unser Ziel ist es, die weltweit höchsten Standards für die Leistungsfähigkeit von Solar Photovoltaik zu etablieren und wir freuen uns, dass die weltweit effizientesten Solarpaneele als erste unsere neuen Zertifizierungen erlangt haben".


Rückseitenkontakt-Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad

Die SunPower Corporation entwickelt und produziert hoch effiziente Silikon Solarzellen und Solarmodule auf Basis eines "All-Back-Contact"-Zellendesigns. SunPowers Solarzellen und -module erzeugen nach eigenen Angaben bis zu 50 % mehr Energie pro Flächeneinheit, als konventionelle Solartechnologien und böten ein einzigartig attraktives, vollkommen schwarzes Design.

24.03.2006   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation
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Ausbau der Erneuerbaren: 10 % mehr Arbeitsplätze als 2004

Der anhaltende Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland hat zu einem deutlichen Beschäftigungszuwachs geführt, berichtet das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung. Die Zahl der Arbeitsplätze in dieser Branche liege inzwischen bereits bei etwa 170.000. Das sei gegenüber 2004 (157.000 Beschäftigte) ein Plus von knapp zehn Prozent.  "Eine ambitionierte, vernünftig ausgestaltete Umwelt- und Energiepolitik ist ein wichtiger Wirtschafts- und Zukunftsfaktor für Deutschland, von dem nachhaltige Impulse für Innovation, Investition, Wachstum und Beschäftigung ausgehen. kommentiert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. "Die neuen Zahlen zu den Beschäftigungseffekten der Erneuerbaren Energien unterstreichen dies eindrücklich. Sie zeigen, dass sich der kräftige Ausbau der Erneuerbaren Energien in den letzen Jahren langfristig auch ökonomisch rechnet", so der Minister weiter.


300.000 Arbeitsplätze bei den Erneuerbaren im Jahr 2020 realistisch

Grundlage der Zahlen ist ein Forschungsprojekt, das im Auftrag des Bundesumweltministeriums bearbeitet wird vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW, Berlin), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR, Stuttgart), der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS, Osnabrueck) sowie vom Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW, Stuttgart). Demnach scheint in Deutschland ein Anstieg der Beschäftigung auf dem Feld der erneuerbaren Energien auf etwa 300.000 Arbeitsplätze im Jahr 2020 realistisch. Voraussetzung hierfür sei, dass der heimische Markt bei stabilen politischen Rahmenbedingungen weiter anhaltende Absatzchancen und Innovationsimpulse biete. Allein im letzten Jahr dürfte der Ausbau der Erneuerbaren in Deutschland Investitionen in einer Größenordnung von etwa 10 Milliarden Euro ausgelöst haben, heißt es in der Pressemitteilung.


Gabriel: Gesetz zur regenerativen Wärme in Angriff genommen

Zudem expandiere auch der Weltmarkt stark: Bis 2020 könnten die Investitionen in Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien weltweit von derzeit etwa 40 Milliarden Euro auf 250 Milliarden Euro pro Jahr zunehmen. Die Arbeitsplatzeffekte in Deutschland hängen laut BMU stark davon ab, wie die deutschen Unternehmen dieses Exportpotenzial nutzen können. "Die Fortführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des Marktanreizprogramms, eine deutliche Verstärkung der Forschungsaktivitäten bei den Erneuerbaren Energien sowie das jetzt in Angriff genommene regenerative Wärmegesetz werden dafür sorgen, dass hierfür in Deutschland auch in Zukunft günstige Rahmenbedingungen bestehen und wir unsere guten Chancen auf dem Weltmarkt nutzen können", so Bundesumweltminister Gabriel:

Im Zuge des Forschungsprojekts sind mehr als 1.100 Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche befragt worden. Dabei zeigte sich, dass diese klar mittelständisch geprägt ist und gerade in strukturschwachen Gebieten wichtige arbeitsmarktpolitische Impulse gibt. Bis Jahresmitte soll die Untersuchung abgeschlossen sein und dann auch fundierte Aussagen zu den langfristigen Netto-Beschäftigungswirkungen der Erneuerbaren liefern. Diese Größe, die den Brutto-Arbeitsplatzzahlen auch mögliche negative Beschäftigungseffekte des Ausbaus der erneuerbaren Energien gegenüberstellt, war bislang positiv.


Volkswirtschaftlicher Nutzen der Erneuerbaren bei der Stromerzeugung erreicht knapp 3 Milliarden Euro pro Jahr

Eine noch deutlichere ökonomische Bilanz für die erneuerbaren Energien ergibt sich, wenn die derzeit noch deutlich höheren Umweltschäden der konventionellen Energieerzeugung und Energienutzung (so genannte negative externe Effekte) verursachergerecht angelastet werden. Einer laufenden wissenschaftlichen Untersuchung für das BMU zufolge läge der volkswirtschaftliche Nutzen der erneuerbaren Energien dann allein in der Stromerzeugung bei einer Größenordnung von knapp 3 Milliarden Euro pro Jahr. Das sei mehr als die von den Stromabnehmern in Deutschland derzeit zu tragenden Mehrkosten des EEG (2005: rund 2,4 Mrd. Euro) und zeige, dass sich die erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung bei einer umfassenden ökonomischen Bewertung schon jetzt rechnen, betont das BMU.

Zwischenergebnisse der Studie "Wirkungen des Ausbaus Erneuerbarer Energien auf den deutschen Arbeitsmarkt unter besonderer Berücksichtigung des Außenhandels" können aus dem Internet heruntergeladen werden unter http://www.bmu.de oder http://www.erneuerbare-energien.de. Dort finden sich auch wissenschaftliche Untersuchungen zu den langfristigen Perspektiven der erneuerbaren Energien.

24.03.2006   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Erstes deutsches Wärtsilä-Biomasse-Heizkraftwerk in Betrieb

Wärtsilä Biomasse-Kraftwerk im finnischen Vilppula.
Wärtsilä Biomasse-Kraftwerk im finnischen Vilppula.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günter H. Oettinger, nahmen am 21.03.2006 mit einem symbolischen Knopfdruck das neue Biomasse-Heizkraftwerk am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in Betrieb. Das vom finnischen Maschinenbaukonzern Wärtsilä gelieferte Heizkraftwerk ist die erste derartige finnische Anlage zur Verbrennung von Biomasse in Deutschland. Sie liefert Elektrizität und Fernwärme für etwa 12.000 Haushalte.
 
Das Kraftwerk befindet sich im Gewerbe- und Dienstleistungsgebiet Baden Airpark bei Baden-Baden. Eigentümer ist die BioTherm Baden GmbH & Co KG. Die Anlage wird durch die Stadtwerke Baden-Baden betrieben, welche unter anderem den Baden-Airpark und den Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden mit Gas, Wasser, Heizwärme und Telekommunikationsdiensten versorgen. In der Wärtsilä-Anlage kommt die patentgeschützte BioGrate-Verbrennungstechnik zum Einsatz, die sich besonders gut für die feuchte Biomasse eignet, heißt es in der Pressemitteilung.

Wärtsilä lieferte das Kraftwerk schlüsselfertig (ausgenommen Gebäude und Bauarbeiten). Es ist ein standardisiertes Kraftwerk vom Typ "BioPower 5 CEX", das naturbelassenen Grünschnitt aus der Landschaftspflege verbrennt. Das Heizkraftwerk in Baden-Baden hat nach Angaben der Betreiber bis zu 5,2 Megawatt elektrische Leistung (MWel) und bis zu 3,5 Megawatt (MWth). Fernwärme-Kapazität. Durch den Einsatz der CO2-neutralen Biomasse würden gegenüber einem vergleichbaren Kohlekraftwerk jährlich zirka 65.000 Tonnen CO2 eingespart.


Kleine umweltfreundliche Kraftwerke attraktiv für Investoren

"Wärtsilä erforscht und entwickelt seit Jahren umweltverträgliche Energielösungen. Angesichts des schädlichen Einflusses von Kohlendioxid verlangen Energieverbraucher heute effizientere Technologien und umweltfreundlichere Brennstoffe. Wir möchten in den von uns geschaffenen Heizkraftanlagen hohe Effizienz mit geringen Emissionen verbinden. Das wird auch durch die Produktion von Energie nahe am Kunden, also dem Verbraucher, erreicht - ein Prozess der als `Dezentrale Energieerzeugung` bezeichnet wird", so Ole Johansson, Präsident und Vorstandsvorsitzender der Wärtsilä Corporation. Aufgrund der Elektrizitätspreise seien kleine, regionale, mit Biomasse betriebene Heizkraftwerke attraktiv für Investoren geworden. Das BioTherm Baden Heizkraftwerk - eine zum größten Teil lokale Initiative - sei ein gutes Beispiel für diesen Trend. "Für Wärtsilä ist das BioTherm Baden Heizkraftwerk ein bedeutendes Referenzprojekt. Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt realisieren konnten.", betont Johansson.


Pünktliche Inbetriebnahme des Biomasse-Heizkraftwerks

"Die Realisierung des Biomasse-Heizkraftwerks war für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Die Arbeiten auf der Baustelle begannen am 23. Mai 2005. Aufgrund der sinkenden Stromerlöse nach dem "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG) sollte die Inbetriebnahme noch im Jahr 2005 stattfinden. Dieses Ziel haben wir erreicht!", sagt Rainer Pahl, Geschäftsführer der BioTherm Baden GmbH & Co KG. "Wesentlich war dabei, dass wir neben einer erfahrenen Bauleitung ortsnahe Firmen verpflichten konnten und die Standardprodukte von Wärtsilä in Modulbauweise angeliefert wurden", so Pahl weiter. Bereits 2001 sei die Idee zur Errichtung eines umweltfreundlichen Heizkraftwerkes entstanden. Ein ortsansässiger Geschäftsmann entwickelte das Konzept für die Umsetzung. Nach mehrjähriger Planungsphase erhielt Wärtsilä 2004 den Auftrag. Seitdem habe sich das Projekt rasch weiterentwickelt.

Wärtsilä`s mit Biomasse-betriebene Kraftwerke sind nach eigenen Angaben umweltfreundlich und wirtschaftlich. Sie bestehen aus Standardmodulen, die schnell geliefert und installiert werden können. Durch die bewährte Technologie arbeiteten die Anlagen zuverlässig und ohne Störungen.

24.03.2006   Quelle: Wärtsilä Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wärtsilä Corporation
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Conergy AG mit Hamburger Preis für Arbeit ausgezeichnet

Die Conergy AG wurde von der Handelskammer Hamburg für die Schaffung rund 400 neuer Arbeitsplätze im Jahr 2005 ausgezeichnet. Vor zahlreichen Gästen aus Wirtschaft und Politik nahm Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Conergy AG, am 22.03.2006 einen der begehrten Preise "Arbeit für Hamburg" in der Kategorie große Unternehmen im Hamburger Rathaus entgegen.  "Angesichts des weltweit drastisch steigenden Energiebedarfs werden unsere regenerativen Systemlösungen aus Strom, Wärme oder Kühlung immer gefragter. Dank unseres breiten Angebots an Solar-, Bio- und Windenergielösungen wachsen wir zum weltweit führenden Systemanbieter und schaffen zukunftsorientierte Arbeitsplätze", freut sich Rüter über die Auszeichnung.


950 Mitarbeiter aktiv für erneuerbare Energien

Innerhalb von 10 Jahren ist aus der in seinem Wohnzimmer gegründeten Firma eine Unternehmensgruppe gewachsen, die in 2005 einen Umsatz in Höhe von über 530 Millionen Euro erwirtschaftet hat und heute bereits rund 950 Mitarbeiter auf fünf Kontinenten beschäftigt. Etwa 450 davon arbeiten in der Hamburger Konzernzentrale am Anckelmannsplatz. "Um das hohe Wachstumstempo weiter konsequent fortzusetzen, bereiten wir uns bereits heute darauf vor, mittelfristig weit mehr als 2000 Mitarbeiter zu beschäftigen. Dafür schreiben wir weltweit laufend neue Stellen aus", so Rüter weiter.


Positives Signal für Aufbruch und Zuversicht

Conergy wurde aus 259 Nominierungen ausgewählt von der unter anderem mit Bürgermeisterin Schnieber-Jastram, Arbeitsamts-Chef Rolf Steil und Peter Deutschland (DGB) besetzten Jury. Kriterien waren die Anzahl der neuen Stellen, die Nachhaltigkeit der Arbeitsplätze und der Nettoeffekt für den Hamburger Arbeitsmarkt. "In wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat die Conergy AG im letzten Jahr in einem bemerkenswerten Umfang neue Arbeitsplätze geschaffen und damit ein positives Signal für Aufbruch und Zuversicht gesetzt", begründet die Jury ihre Entscheidung.

23.03.2006   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solarforscher beklagen Fremdverwendung ihrer Gelder

Die Solarenergieforscher am Hahn-Meitner-Institut (HMI) in Berlin beklagen, dass immer mehr Finanzmittel, die für regenerative Energieprojekte eingeworben werden, in "Leuchtturmprojekte" der Großgeräte-Strukturforschung fließen würden. Die Wissenschaftler um Bereichsleiter Professor Helmut Tributsch fordern nach Informationen der ZEIT in einem internen Papier, dass "für Solarenergie eingeworbenes Geld" auch für eben jene ausgegeben werden müsse. 

1,3 Millionen Euro für "gigantischen Energieverschwender" statt Solarenergie

Das HMI habe kürzlich etwa 1,3 Millionen Euro an Personalmitteln als Zuschuss für einen Hochleistungsmagneten abgebucht, der für die Neutronenforschung am Atomreaktor des Instituts genutzt werden soll, heißt es in der Pressemitteilung der ZEIT. Die Forscher um Tributsch, die sich Energiesparen und Effizienzsteigerungen auf ihre Fahnen geschrieben haben, ärgern sich darüber, dass sie mit dem Hochleistungsmagneten einen "gigantischen Energieverschwender" mitfinanzieren. Allein die Nebenkosten für Strom und Wasser summierten sich jährlich auf drei Millionen Euro, etwa so viel, wie den Ökoforschern insgesamt im Etat zugebilligt wird.

Der komplette Text ist veröffentlich in der der ZEIT Nr.13 vom 23.März 2006

23.03.2006   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Solarstrom: Ontario plant Einspeisevergütung nach dem Vorbild des EEG

Die kanadische Provinz Ontario wird künftig erneuerbare Energien mit festen Einspeisevergütungen fördern. Ontario ebne den Weg zu sauberem Strom aus erneuerbaren Energiequellen mit festen Vergütungen, welche es den Betreibern und Unternehmen erleichtern, Energie aus kleinen Kraftwerken in das Stromnetz einzuspeisen und zu verkaufen. Das kündigte Premierminister Dalton McGuinty am 21.03.2006 an. Die garantierten Preise nach dem Vorbild des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sollen kleinen Erzeugern den Markteintritt ermöglichen. 

42 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom

Mit Ontario's "Standard Offer Program", wird die Regierung feste Einspeisevergütungen für kleine Windkraftwerke, Biomasseanlagen und Wasserkraftwerke vorgeben. Sie erhalten vermutlich ab dem Sommer 2006 eine Basisvergütung von 11 Cent pro eingespeister Kilowattstunde. Solarstrom soll künftig mit 42 Cent pro kWh vergütet werden. "Wir machen diesen mutigen neuen Schritt, der hunderten kleiner lokaler Produzenten von Energie aus erneuerbaren Quellen den Eintritt in dem Markt ermöglicht", sagte McGuinty. Nach dem Plan soll die Energiebehörde von Ontario den grünen Strom kaufen. Eine Obergrenze für die Zahl der Anlagen ist nicht geplant, jedoch sollen nur Kraftwerke bis zu einer Leistung von 10 Megawatt unter die Regelung fallen.


Standard Offer Program soll neue Anlagen mit bis zu 1.000 MW bringen

Bislang sei es für kleine Produzenten zu teuer und zu schwierig gewesen, ihren Ökostrom in das Netz einzuspeisen und zu verkaufen, heißt es in der Pressemitteilung der Provinzregierung.. Mit dem Standard Offer Program soll Ontario innerhalb der nächsten 10 Jahre neue Produktionskapazitäten bis zu einem Gigawatt (1.000 Megawatt) schaffen, genug um 250.000 Haushalte mit Ökostrom zu versorgen. Das senke die Belastung des Stromnetzes, reduziere die Luftverschmutzung, steigere die Versorgungssicherheit, schütze die Umwelt und schaffe neue, anspruchsvolle Arbeitsplätze so Ontarios Energieministerin Donna Cansfield.

Mit dem festen Einspeisevergütungen will die Regierung eine saubere, bezahlbare, verlässliche und nachhaltige Energieversorgung in Ontario aufbauen. 2004 verpflichtete sich die Regierung 5 % der Energie aus erneuerbaren Quellen beziehungsweise neue Kapazitäten von 1.350 MW bis zum Jahr 2007 zu erreichen. Im vergangenen Jahr seien in Ontario Kapazitäten in einer Größenordnung von 1.300 MW in Auftrag gegeben worden.

"Feste Einspeisevergütungen haben sich weltweit als die schnellste und erfolgreichste Art erwiesen, um erneuerbare Energien zu nutzen, sagte Premier McGuinty. "Wenn wir die Gemeinden ermutigen, mehr Strom aus erneuerbaren Energien zu erzeugen, wird das Innovationen im Energiemarkt fördern, die helfen, die Luft zu säubern, Arbeit zu schaffen und zu unserem langfristigen Wohlstand beitragen, betonte Premier McGuinty.

23.03.2006   Quelle: Government of Ontario, Canada   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Paradigma erhält "Bundespreis 2006" für Solarwärme-AquaSystem

AquaPaket CPC Allstar: mit oder ohne Warmwasserspeicher Aqua 190 erhältlich.
AquaPaket CPC Allstar: mit oder ohne Warmwasserspeicher Aqua 190 erhältlich.

Die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Spezialist für ökologische Heizsysteme, wurde am 22.03.2006 auf der Internationalen Handwerksmesse in München mit dem "Bundespreis 2006 – Innovative Spitzenleistungen im Handwerk" ausgezeichnet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vergibt den Preis jährlich für neue Lösungen in Handwerk und Industrie. Paradigma erhält die Auszeichnung für sein AquaSystem, ein Solarwärme-System, das mit normalem Heizungswasser funktioniert und vielfältig einsetzbar ist.
 
Staatssekretär Joachim Würmeling überreichte den mit 5.000 Euro dotierten Preis.


Sonnenkollektor arbeitet parallel zum bestehenden Öl- oder Gaskessel

"Wir freuen uns außerordentlich über diese Auszeichnung. Unser Ziel, mit dem AquaSystem ein Produkt mit einem Maximum an Anwendernutzen und Bedienerfreundlichkeit unter der Prämisse der Energieeinsparung zu entwickeln und zu vermarkten, haben wir erreicht", kommentiert Matthias Reitzenstein, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb von Paradigma. Das Besondere am AquaSystem ist, dass es mit normalem Wasser statt des üblichen Wasser-Glykolgemischs funktioniert. Dadurch sind weder ein separater Kreislauf noch ein zusätzlicher Solarspeicher mit Wärmetauscher nötig. Das AquaSystem wird einfach an den vorhandenen Warmwasserspeicher angeschlossen, so dass normales Heizungswasser im Kollektor zirkuliert. "So arbeitet der Kollektor wie ein zweiter Heizkessel parallel zum bestehenden Öl- oder Gaskessel. Trotz der Verwendung reinen Wassers ist das System absolut winterfest", erläutert Reitzenstein.

Der alljährlich verliehene Bundespreis wurde dieses Jahr zum 18. Mal vom vergeben. Neben Paradigma wurden elf weitere Handwerks- und Industriebetriebe ausgezeichnet und erhalten jeweils eine Prämie von 5.000 Euro. Durch den Bundespreis fördert das Bundesministerium den Technologietransfer und gibt den Anreiz, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und in den Markt einzuführen. Schon im November 2005 hatte Paradigma eine Auszeichnung für das AquaSystem erhalten: Im Rahmen des Innovationspreises Baden-Württemberg wurde Paradigma mit einer Anerkennungsurkunde prämiert. Seit der Markteinführung Mitte 2004 hat sich das AquaSystem laut Paradigma bereits in über 6.000 Haushalten bewährt.


Zuschüsse und Kredite für Solarwärme

Die Nutzung von Solarwärme wird auch dieses Jahr durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt. Für 2006 betragen die Zuschüsse für Solarwärmeanlagen mit Heizungsunterstützung 108 Euro pro angefangenen Quadratmeter Kollektorfläche. Wird die Solarwärmeanlage allein zur Warmwasserbereitung eingesetzt liegt der Zuschuss bei 84 Euro. Zinsgünstige Kredite vergibt die KfW-Förderbank im Rahmen der Programme "CO2-Gebäudesanierung", "Wohnraum Modernisieren" und "Ökologisch Bauen". Im Februar und März dieses Jahres waren die Zinssätze erheblich gesenkt worden. Für April 2006 ist zwar eine Anpassung an den aktuellen Kapitalmarkt möglich, jedoch bleiben die Zinssätze der KfW-Förderbank im Vergleich zum Kapitalmarktniveau weiterhin günstig. Zudem wurden bei energetischen Sanierungsmaßnahmen einheitliche Förderhöchstbeträge von 50.000 Euro pro Wohnung eingeführt, wodurch in der Regel eine Vollfinanzierung durch Förderkredite möglich wird.

23.03.2006   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma.
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Solar Millennium plant weiteres solarthermisches-Kraftwerk in Spanien

Parabolrinnen.
Parabolrinnen.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) will in der Provinz Extremadura im Südwesten Spaniens ein 50 MW-Parabolrinnen-Kraftwerk bauen. Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG, Erlangen, stellte der Regierung von Extremadura das Projekt am 20.03.2006 gemeinsam mit einem Vertreter der Hidrocantábrico Gruppe vor. Zwischen der Solar Millennium AG und der Hidrocantábrico Gruppe, einem der größten Energieversorger Spaniens, bestehe eine Absichtserklärung, dieses Projekt gemeinsam zu realisieren, so Solar Millennium in einer Pressemitteilung.
 
Bauzeit voraussichtlich zwei Jahre

Der weitere Ablauf des Projektes sei mit dem Ministerpräsidenten der Provinz Extremadura, Juan Carlos Rodríguez Ibarra, und dem Minister für Wirtschaft und Arbeit, Manuel Amigo Mateos, besprochen worden. Solar Millennium habe bereits umfangreiche Genehmigungsanträge eingereicht, so dass das spanische Planfeststellungsverfahren eingeleitet worden sei. Im günstigen Fall lägen die wichtigen Genehmigungen innerhalb von drei bis sechs Monaten vor. Es folgten die Finanzierungsverhandlungen, die erfahrungsgemäß bis zu einem Jahr dauern würden. Die Bauzeit des Projektes, das bereits ins nationale Register zur Einspeisevergütung von erneuerbaren Energien aufgenommen worden sei, betrage voraussichtlich zwei Jahre.


Stromerzeugung auch nach Sonnenuntergang

Das Vorhaben in Extremadura wird laut Solar Millennium über die eigene spanische Projektgesellschaft Ibersol entwickelt und sei nahezu baugleich mit zwei solarthermischen Kraftwerken, die Solar Millennium im südspanischen Andalusien verwirklicht. Die dortigen Andasol-Projekte werden zusammen mit der spanischen ACS/Cobra-Gruppe realisiert. Bei einem Parabolrinnen-Kraftwerk bündeln rinnenförmige Spiegel die Sonnenstrahlung auf ein Rohr in der Brennlinie des Kollektors. Mit einer Trägerflüssigkeit im Rohr wird über einen Wärmetauscher Dampf erzeugt. Wie bei herkömmlichen Kraftwerken wird der Dampf in einer Turbine zur Stromgewinnung genutzt. Der Vorteil der verwendeten Parabolrinnen-Technologie ist, dass mittels thermischer Speicher der Strom planbar bereitgestellt werden kann. Die Solarkraftwerke können auch nach Sonnenuntergang Strom erzeugen. Jedes Kraftwerk wird laut Solar Millennium ungefähr 200.000 Menschen mit Sonnenstrom versorgen.

23.03.2006   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG
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Fachmesse Intersolar drei Monate vor Eröffnung nahezu ausgebucht

Die Qualität der Produkte der Intersolar 2005 fand internationale Anerkennung.
Die Qualität der Produkte der Intersolar 2005 fand internationale Anerkennung.

Die deutsche Solarindustrie wird auch in diesem Jahr in einer Größenordnung von 10 - 20% auf einen Umsatz von mehr als 4 Milliarden Euro wachsen. Zu einem Wachstumstreiber entwickle sich zunehmend der Export, in den im vergangenen Jahr bereits 25 % der heimischen Produktion gegangen seien, so die Veranstalter der Intersolar 2006 in einer Pressemitteilung. Zugleich habe der deutsche Solarmarkt, der für 80 % des europäischen Marktes steht, eine enorme Bedeutung für Hersteller aus aller Welt erlangt. Die Fachmesse Intersolar, Europas führende Fachmesse für Solartechnik, spiegelt diese Entwicklung mit Ausstellern aus 25 und Besuchern aus zuletzt mehr als 60 Nationen wider. Drei Monate vor Eröffnung ist die Fachmesse trotz deutlich vergrößerter Ausstellungsfläche nahezu vollständig ausgebucht.
 
Stimmungsbarometer der Solar-Branche

"Die Intersolar ist das Stimmungsbarometer der Branche", so lautete eine oft gehörte Einschätzung von Ausstellern, Fachspezialisten und Verbänden im Juni vergangenen Jahres. Mit über 400 Ausstellern aus mehr als 25 Nationen und erwarteten 22.000 Besuchern aus 60 Ländern ist die Intersolar in Europa die führende Fachmesse im Bereich Solartechnik. Die Ausstellungsfläche wächst im Vergleich zur Intersolar 2005 um rund 50 % auf zirka 26.000 Quadratmeter. Drei Monate vor Eröffnung sind nach Angaben der Veranstalter 95 % der verfügbaren Ausstellungsfläche vergeben. Die weltweit führenden Hersteller, Großhändler, Zulieferer, Projektentwickler und Forschungseinrichtungen sind nahezu vollständig vertreten.


Photovoltaik, Solarthermie und solares Bauen

Versuchungen, das Themenspektrum zu verbreitern, haben die Veranstalter widerstanden. "Die Intersolar ist die Messe- und Kongressplattform für die Entscheider aus den Bereichen Photovoltaik, Solarthermie und solares Bauen", stellt Markus Elsässer, Geschäftsführer der Pforzheimer Solar Promotion GmbH klar, der die Intersolar vor 15 Jahren aus der Taufe gehoben hat. Auch für Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG. steht fest: "Wir wollen weiterhin das internationale Fachpublikum, Vertreter der international führenden Hersteller, Forschungseinrichtungen, der Politik und der internationalen Verbände in Freiburg haben." Träger der Intersolar 2006 sind die führenden Industrieverbände der Solarbranche: der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) e.V., die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V., die European Photovoltaic Industry Association (EPIA), die European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF) und die International Solar Energy Society (ISES).

Weitere Informationen zur Intersolar 2006 im Internet unter http://www.intersolar.de

22.03.2006   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH
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Spanien verabschiedet nationale Solarwärme-Pflicht

Spanien ist eines der Länder mit der am weitesten reichenden Solar-Gesetzgebung der Welt. Am 17.03. 2006 habe die spanische Regierung die neue technische Gebäuderichtlinie (CTE, Codigo Tecnico de la Edificacion) verabschiedet und damit die bedeutendste Reform am Bau seit Jahren eingeleitet, berichtet die Europäische Solarwärmeindustrievereinigung ESTIF in einer Pressemitteilung. Die neue CTE regelt unter anderem die Nachhaltigkeit von Gebäuden und deren Energieeffizienz. Sie geht deutlich über die EU-Vorgaben hinaus und sieht einen obligatorischen solaren Deckungsgrad von 30 – 70 % für die Warmwasserbereitung vor, für große Gebäude im tertiären Sektor werden auch Solarstromanlagen vorgesehen.
 
Solarwärme und Solarstrom werden Pflicht

Die Regelungen zur Solarthermie werden für alle Neubauten und Sanierungen gelten, unabhängig vom Gebäudetyp und der Nutzung. Einige Ausnahmen sind vorgesehen, meist für Gebäude, die ihren Energiebedarf durch andere enerneuerbare Energien oder Kraft-Wärme-Kopplung decken. Der solare Deckungsgrad von 30-70% hängt ab von verschiedenen Faktoren, besonders dem Warmwasserbedarf und der geographischen Lage. Über die Solarwärme hinaus müssen künftig große Bauten aus dem tertiären Sektor (zum Beispiel Bürogebäude mit einer Fläche von mehr als 4.000 Quadratmetern) auch Solarstromanlagen installieren.


Auswirkungen auf den Solarmarkt erst ab Mitte 2007 sichtbar

Die neue CTE soll voraussichtlich in Kalenderwoche 8 im spanischen Gesetzblatt veröffentlicht werden. Während die meisten Regelungen in einem Jahr greifen sollen, ist geplant, dass die Regeln zur Nachhaltigkeit beziehungsweise Solarenergie in sechs Monaten wirksam werden sollen, also ab Oktober 2006. Weil die Solar-Pflicht sich auf Neubauten bezieht, werde es etwa ein Jahr dauern, bis ihre Auswirkungen am Solarwärmemarkt erkennbar sind, so die ESTIF. Die Solaranlagenverordnungen von spanischen Städten und Gemeinden, darunter Barcelona und Madrid werden laut ESTIF in Kraft bleiben solange sie strengere Anforderungen als die CTE stellen.


Ein Beispiel für Europa und die EU-Kommission

"Das sind ausgezeichnete Nachrichten für die Spanier und für ganz Europa", sagte ESTIF-Präsident Ole Pilgaard. "Heute neue Gebäude ohne ein einfaches Solarwärmesystem zu bauen, mutet seltsam an, da wir ja wissen, dass Öl und Gas innerhalb der Lebensdauer eines Hauses extrem knapp werden. Die neuen spanischen Richtlinien helfen der Bauwirtschaft in ganz Europa, sich schneller auf die knappen Energieressourcen einzustellen", so Pilgaard weiter.

Der politische Geschäftsführer der ESTIF, Raffaele Piria, fügte hinzu: "Spanien zeigt einen konkreten Weg, wie Europa vorankommen kann – und zwar nur wenige Wochen nachdem das Europäische Parlament seinen Initiativbericht zur Heizung und Kühlung mit Erneuerbaren verabschiedet hat und EU-Kommissar Piebalgs angekündigt hatte, die Kommission werde noch dieses Jahr einen Richtlinienvorschlag präsentieren. Wir hoffen, dass sich viele Länder am Beispiel Spanien orientieren und die Kommission dadurch ermutigt wird, eine ambitionierte Richtlinie vorzulegen, sowohl für die Solarwärme als auch andere Heiz- und Kühltechnologien auf der Basis von erneuerbaren Energien".

Der Text der CTE (nur spanisch) ist zugänglich unter
http://www.mviv.es/es/index.php?option=com_content&task=view&id=552&Itemid=226#_Toc56229275



22.03.2006   Quelle: ESTIF   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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PV-TEC: Fabrik für Solarzellen-Forschung eingeweiht

Blick in die PV-TEC Laborhalle des Fraunhofer ISE.
Blick in die PV-TEC Laborhalle des Fraunhofer ISE.

Das Photovoltaik Technologie Evaluationscenter, kurz: PV-TEC, ist ein neues, einzigartiges Dienstleistungszentrum für die Photovoltaikindustrie. Auf 1.200 Quadratmetern Fläche bietet es Forschung, Entwicklung und Service im Produktionsmaßstab und hilft so, den Technologietransfer in die Industrie zu beschleunigen. Mit gut elf Millionen Euro Unterstützung durch das Bundesumweltministerium haben die Forscher des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme ISE diese Forschungs-Fabrik für Solarzellen in Freiburg aufgebaut. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat PV-TEC am 21. März 2006 eingeweiht.
 
Die Photovoltaik erlebt derzeit einen Boom, besonders durch gezielte Markteinführungsprogramme. Weltweit ist die jährlich installierte Spitzenleistung in den vergangenen zehn Jahren von unter hundert Megawatt pro Jahr auf weit über 1.000 Megawatt gewachsen. "Wir wollen die Spitzenstellung Deutschlands in dieser zukunftsweisenden Technologie sichern und weiter ausbauen. PV-TEC ist hierfür ein wichtiger Katalysator. Künftig werden Forschungsergebnisse noch schneller in den Markt kommen", erklärte Gabriel zur Eröffnung.


Potenzial von Silizium-Solarzellen ausreizen

Über 90 Prozent der heute hergestellten Solarzellen sind aus kristallinem Silizium. In der Nutzung dieses Materials für die Photovoltaik steckt nach wie vor ein sehr hohes Potenzial. Industrie und Forschung arbeiten intensiv daran, dieses Potenzial zu nutzen und die Kosten für die Herstellung von Solarzellen zu senken. Bei ausgelasteten Produktionsanlagen haben die Hersteller in der Regel nur reduzierte Möglichkeiten für die Erprobung neuer Technologien. Genau in diese Lücke stößt das Fraunhofer ISE mit dem Photovoltaik Technologie Evaluationscenter PV-TEC. "In unserer hochmodernen Produktionslinie können Solarzellen-, Wafer- und Modulhersteller sowie auch Anlagenbauer ab sofort Prozesse, Materialien und Anlagen analysieren und weiterentwickeln, ohne den Betrieb ihrer heimischen Produktionslinie unterbrechen zu müssen", so Prof. Joachim Luther, Institutsleiter des Fraunhofer ISE. "Dabei ist die innovative Technik in PV-TEC so flexibel angeordnet, dass für jeden Prozessschritt Alternativen realisiert werden können", erläutert Luther.


Besonders dünne Silizium-Solarzellen mit Weltrekord-Wirkungsgrad

Gemeinsam mit der deutschen und europäischen Industrie entwickelt das Fraunhofer ISE im PV-TEC Solarzellentechnologien für die nahe Zukunft. Dünne, hoch effiziente kristalline Siliziumsolarzellen sind das Ziel. Denn während heutige Industriezellen mit 240 µm (0,24 mm) noch vergleichsweise dick sind und über einen Wirkungsgrad von 14-16% verfügen, haben die Freiburger Forscher im Labormaßstab und auf kleiner Fläche bereits die Machbarkeit von 90 µm dünnen multikristallinen Siliziumsolarzellen mit einem Weltrekord-Wirkungsgrad von 20,3% gezeigt. "Diese Spitzenergebnisse wurden mit industrienahen Produktionsschritten erreicht, die wir in PV-TEC einsetzen wollen", sagt Dr. Gerhard Willeke, Leiter der Abteilung Solarzellen am Fraunhofer ISE. "Dort haben wir durch flexibel automatisierte Prozess-Inseln die Möglichkeit, Experimente mit hoher statistischer Relevanz durchzuführen. Dabei kann der Durchsatz bis zu 1.000 Wafer pro Stunde betragen, bei Wafergrößen bis 210 mm Kantenlänge und Waferdicken ganz wesentlich unter 200 µm", so Willeke weiter.


Neue Prozesse zur Wafer-Fertigung

Neben neuartigen Zellprozessen gibt es noch viele andere Themen, die von den Solarzellenforschern in Kooperation mit der Industrie bearbeitet werden. Dazu zählt zum Beispiel die produktionsnahe Evaluierung von dünnen drahtgesägten Silizium-Wafern. Ebenso die Entwicklung neuer Verfahren für eine Reduzierung des Chemikalieneinsatzes bei nasschemischen Reinigungs- und Texturverfahren oder die Weiterentwicklung von Verfahrenstechniken für die Antireflexbeschichtung. Weiter werden im PV-TEC Rückseitenkontaktsolarzellen entwickelt, deren Aufbau eine Steigerung des Wirkungsgrads sowie eine Vereinfachung der Modulverschaltung ermöglicht.


Eines der größten deutschen Innovationsprojekte für die Forschung zu Erneuerbaren

Das Photovoltaik Technologie Evaluationscenter PV-TEC befindet sich in unmittelbarer Institutsnähe, im Solar Info Center Freiburg. Zu den über 11 Millionen Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit BMU kamen 2 Millionen Euro aus der Fraunhofer-Gesellschaft. PV-TEC stellt damit eines der größten Innovationsprojekte für die Forschung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien in Deutschland dar.

22.03.2006   Quelle: Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Fraunhofer ISE bestätigt Anlagen der Solar-Fabrik herausragende Solarstrom-Erträge

Solarstromanlage der Solar-Fabrik AG auf Privathaus.
Solarstromanlage der Solar-Fabrik AG auf Privathaus.

Solarstromanlagen der Solar-Fabrik AG erwirtschaften überdurchschnittliche Jahresenergieerträge. Dies sei in einer Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg erneut bestätigt. worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Gegenüber einer ersten Untersuchung im Jahr 2003 hätten sich die Energieerträge der Solar-Fabrik-Anlagen sogar weiter verbessert.
  Das Fraunhofer ISE habe 150 zufällig ausgewählte Solarstromanlagen der Solar-Fabrik AG geprüft, nach Standort gewichtet und bewertet. Grundlage dafür seien die Einspeiseabrechnungen der jeweiligen Energieversorgungsunternehmen gewesen. Die Anlagenleistung lag laut Solar-Fabrik AG zwischen 1 - 10 Kilowatt (kW), überwiegend im Bereich von 2 - 5 kWp - der durchschnittlichen Anlagengröße bei Einfamilienhäusern. Ausgewertet wurden die Daten für das Jahr 2004, das in Bezug auf die Einstrahlungsdaten als eher durchschnittliches Wetterjahr gilt.


Durchschnittliche Erträge von 931 kWh/kWp für 2004

Die Energieerträge der überwiegend in Süddeutschland gelegenen Solar-Fabrik-Anlagen sind laut ISE außergewöhnlich hoch: 2004 habe der Durchschnitt 931 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt Leistung (kWh/kWp) betragen. Die besten Anlagen erreichten sogar Werte um 1.050 kWh/kWp. "Ein Mittelwert beim Jahresertrag von 931 kWh pro kWp ist für die untersuchten 147 Anlagen ein herausragendes Ergebnis. Außergewöhnlich ist die Vielzahl der Anlagen mit einem Ertrag größer 950 kWh/kWp (46%)", zitiert die Solar-Fabrik AG aus dem Bericht des Fraunhofer ISE. Weiter heißt es im Bericht: "Beeindruckend ist die Qualität bei den Neuanlagen. (…) Die besten Anlagen erreichen eine Performance Ratio um die 85%, was für Hausdachanlagen im kleinen Leistungsbereich ein Spitzenwert ist. Ein solches Ergebnis ist nur möglich beim Einsatz hochwertiger Module und Wechselrichter, einer guten Anlagenauslegung, einer fachgerechten Installation und einem störungsfreien Betrieb."


Georg Salvamoser: hoher Qualitätsanspruch zahlt sich spürbar aus

"Die Ergebnisse bestätigen erneut, dass unser hoher Qualitätsanspruch sich für die Kunden spürbar auszahlt" freut sich Georg Salvamoser, Vorstandsvorsitzender der Solar-Fabrik AG. "Meines Wissens sind wir der einzige Hersteller, der einen so detaillierten Qualitätsbeweis für die eigenen Produkte bieten kann", so Salvamoser weiter. Die Solar-Fabrik setze auf ein ausgeprägtes Qualitätsmanagement. Dies umfasse die Auswahl hochwertiger Materialien, sorgfältige Verarbeitung in der zertifizierten Modulproduktion, Systemkomponenten wie den neuen Wechselrichter "convert 6T", permanente Weiterentwicklung und Systemoptimierung. Aber auch die wachsende Erfahrung im Handwerk fördere die guten Ergebnisse. Ein dezidiertes Partnerkonzept stärke mit regelmäßigen Schulungen die Kompetenz der Planungs- und Installationspartner.


10% höhere Energieerträge als vergleichbare Anlagen in der Region

Eine vergleichbare, soeben veröffentlichte Feldstudie des Fraunhofer-Instituts zu zirka 500 Solarstromanlagen gleicher Größe in der Region Freiburg, die von verschiedenen Herstellern stammen, ermittelt laut Solar-Fabrik AG einen Durchschnittsertrag von 839 kWh/kWp für das Jahr 2004. "Im Vergleich dazu liefern Solar-Fabrik-Anlagen mit durchschnittlich 931 kWh/kWp mehr als 10% höhere Energieerträge", heißt es in der Pressemitteilung der Solar-Fabrik AG.


Bericht zum herunterladen im Internet

Kiefer, Klaus: "Power-Check 2005", Fraunhofer ISE. Freiburg, 2005. 5 Seiten
Download unter www.solar-fabrik.de.

Literatur: Energieagentur Regio Freiburg (Hg.): Wegweiser Solarstromanlagen. Anlagenauswertung zur Qualitätssicherung. Eine Feldstudie des Fraunhofer ISE. Freiburg, 2006. Rezension unter http://www.solarserver.de/buecher/index.html#tipp

22.03.2006   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Saarland: Förderprogramm für Holzfeuerungsanlagen läuft aus

Noch gewährt das Saarland Zuwendungen zur Errichtung von Holz- und Strohfeuerungsanlagen nach den Richtlinien im Zukunftsenergieprogramm "Zukunftsenergieprogramm Holz'" (ZEP Holz). Das Auslaufen der EU-Förderung und die enorme Nachfrage in diesem Bereich würden jedoch dazu führen, dass Anträge nur noch bis Ende März 2006 angenommen werden können, betont das saarländische Umweltministerium in einer Pressemitteilung.   Seit der Einrichtung dieses Programms hätten 488 von 599 Antragstellern Zuschüsse erhalten. Insgesamt habe die Förderung von rund 900.000 Euro Investitionen in Höhe von 7,523 Millionen Euro nach sich gezogen.

Zuwendungsfähig sind unter anderem Investitionsvorhaben zur Errichtung von Holz- und Strohfeuerungsanlagen mit einer installierten Nennwärmeleistung von 6 kW bis 1 MW (bei automatisch beschickten Anlagen mit einer installierten Nennwärmeleistung bis zu 50 kW und bei Stückholzkesseln nur, soweit es sich um eine Warmwasserzentralheizung handelt). Die saarländische Förderung beträgt mindestens 800 Euro, bei handbeschickten Anlagen 50,00 € je kW installierter Nennwärmeleistung, bei automatisch beschickten Anlagen 30,00 € je kW installierter Nennwärmeleistung.

Die Anlagen müssen den Anforderungen der Richtlinien des „Zukunftsenergieprogramm Holz (ZEP-Holz)“ vom 10. Oktober 2005 entsprechen. Mit dem Vorhaben darf vor Antragstellung nicht begonnen werden. Als Vorhabensbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Antragsformulare und Richtlinie mit weiteren Fördermaßnahmen im Rahmen von ZEP-Holz auf der Homepage des Umweltministeriums http://www.umwelt.saarland.de

22.03.2006   Quelle: Ministerium für Umwelt des Saarlandes   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Plambeck Neue Energien AG legt Konzern-Zahlen für Geschäftsjahr 2005 vor

Der Aufsichtsrat der Plambeck Neue Energien AG hat am 20.03.2006 den Abschluss des Geschäftsjahres 2005 für den Konzern der Plambeck Neue Energien AG festgestellt. Nach Angaben des Unternehmens hat der Konzern den Umsatz auf 68,0 Millionen Euro gesteigert (Vorjahr: 58,3 Mio.EUR). Die Konzern-Gesamtleistung belaufe sich auf 83,3 Millionen Euro (Vorjahr: 98,9 Mio. Euro). Die Plambeck Neue Energien AG mit Sitz in Cuxhaven plant und realisiert Windpark-Projekte an Land (onshore) sowie auf hoher See (offshore).   Bisher seien bereits 74 Windparks mit einer Gesamtnennleistung von 542 MW errichtet worden.


Prognosen für 2005 übertroffen

Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt 3,7 Mio. Euro (Vorjahr: minus 136,6 Mio. Euro). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) beläuft sich auf minus 2,6 Mio. Euro (Vorjahr: minus 145,3 Mio. Euro). Diese Ergebnisse enthalten laut Plambeck Restrukturierungskosten in Höhe von 2,4 Millionen Euro. "Mit diesem Ergebnis haben wir die Prognosen für 2005 übertroffen und befinden uns auf einem sehr guten Kurs", kommentieren Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern und Vorstand Martin Billhardt. Die im Rahmen der drei Jahre laufenden Restrukturierung definierten Ziele für das Jahr 2005 habe die Plambeck Neue Energien AG im Geschäftsjahr erreicht. Im laufenden Geschäftsjahr 2006 würden sich die bereits eingeleiteten Maßnahmen weiter positiv für das Unternehmen auswirken.

Im Konzern waren im Jahresdurchschnitt 137 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 254). Der Personalaufwand im Jahr 2005 belief sich nach Angaben des Unternehmens auf 6,6 Millionen Euro (Vorjahr: 11,6 Mio. Euro). Das Eigenkapital der Plambeck Neue Energien AG belief sich zum 31.Dezember 2005 auf 20,1 Millionen Euro (Vorjahr: 25,2 Mio. Euro). Die Barmittel betrugen zum Stichtag 31. Dezember 2005 3,0 Millionen Euro (Vorjahr: 9,3 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten des Konzerns konnten auf 89,2 Millionen Euro reduziert werden (Vorjahr: 108,8 Mio. Euro), so das Unternehmen.

Das komplette Jahresergebnis und den Geschäftsbericht will die Plambeck Neue Energien AG am 30. März 2006 veröffentlichen.

21.03.2006   Quelle: Plambeck Neue Energien AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Solarzellen- und Wechselrichter-Hersteller Sunways AG steigert Umsatz um 36 Prozent

Die Sunways AG hat das Geschäftsjahr 2005 trotz hoher Investitionskosten für den Aufbau der neuen Solarzellenfabrik in Thüringen mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Umsatz stieg laut Sunways um 36 Prozent. Im laufenden Jahr werde ein signifikanter Umsatz- und ein überproportionaler Ergebnisanstieg erwartet, heißt es in der Pressemitteilung.  Im Geschäftsjahr 2005 erzielte die Sunways AG nach eigenen Angaben einen Konzernumsatz von 90,9 Millionen Euro (Vorjahr: 66,9 Mio. EUR). Dies entspreche einem Wachstum von zirka 36 Prozent. Das Konzern-EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) belief sich auf plus 2,1 Millionen Euro (2004: 3,1 Mio. EUR), obwohl es stark durch die einmaligen Vorlaufkosten für den Aufbau der neuen Produktionskapazitäten in Thüringen belastet gewesen sei. Im Jahr 2005 erreichte Sunways einen Konzernjahresüberschuss von rund 0,3 Millionen Euro (2004: 1,6 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie liegt bei 0,04 Euro (Vorjahr: 0,16 Euro).


Neue Solarzellenfabrik als Basis für weiteres Wachstum

Im September 2005 nahm die neue Produktionsstätte ihren Betrieb auf. Nach einer dreimonatigen Anlaufphase laufe die Sunways Production GmbH seit Januar 2006 im Volllastbetrieb. "Vor dem Hintergrund der hohen Investitions- und Anlaufkosten liegt das positive Jahresergebnis 2005 voll im Rahmen unserer Planungen", so Vorstand Roland Burkhardt. Das Unternehmen habe mit dem neuen Werk seine Produktionskapazität von 16 Megawatt auf 46 Megawatt beinahe verdreifacht. "Die entsprechenden Skaleneffekte werden sich bereits im Ergebnis des ersten Quartals 2006 bemerkbar machen. Die Sunways Production GmbH ist die Basis für unser weiteres Wachstum", so Burkhardt weiter. Zum 31. Dezember 2005 beschäftigte Sunways 213 Mitarbeiter (Vorjahr: 117). 36 Prozent des Umsatzes stammen aus dem Geschäftsfeld Solarzellen (Vorjahr: 32 Prozent), 64 Prozent aus dem Systemgeschäft (Vorjahr: 68 Prozent). Wichtiger Umsatzträger sei unter anderem der Wechselrichter Sunways Solar Inverter, von dem 5.349 Geräte im Jahr 2005 verkauft wurden (Vorjahr: 4.800).


Silizium-Versorgung durch Langzeitverträge und Einkauf auf dem Spot-Markt gesichert

Für das Geschäftsjahr 2006 erwartet der Sunways-Vorstand vor dem Hintergrund des aktuellen Auftragsbestandes eine Umsatzsteigerung im oberen zweistelligen Prozentbereich, mindestens jedoch auf 150 Millionen Euro. Aufgrund der großen Nachfrage sei das Unternehmen bereits bis zum Jahresende 2006 ausverkauft. Die Sunways AG hat sich zum Ziel gesetzt, dass das Ergebnis im Jahr 2006 prozentual stärker wächst als der Umsatz im gleichen Zeitraum. Die Höhe der Ergebnissteigerung wird maßgeblich von der Preisentwicklung für den Rohstoff Silizium beeinflusst. Sunways habe sich bereits bis in die zweite Jahreshälfte 2006 durch eine Mischung aus Langzeitverträgen und Einkauf auf dem Spot-Markt mit Rohstofflieferungen abgesichert.


Kooperation mit der Webasto AG: Solarzellen zum Einbau in Autodächer

Zusätzliches Wachstum könnte in den kommenden Jahren aus der Kooperation mit der Unaxis AG durch einen Kapazitätsaufbau im Bereich der Dünnschichttechnologie erreicht werden. Die seit Februar 2006 bestehende Kooperation mit der Webasto AG lege für das Unternehmen den Grundstein für einen förderunabhängigen Markteinstieg. Der über zwei Jahre laufende Exklusivvertrag enthalte die Lieferung von Solarzellen zum Einbau in Autodächer für die Automobilindustrie durch die Webasto AG. Im Jahr 2006 werde aus diesem Vertrag ein Umsatzvolumen von zirka 5 Millionen Euro generiert werden. Die Qualitätsanforderungen der Automobilbranche seien die höchsten, die an Solarzellen gestellt werden und betreffen die Maßhaltigkeit und die gleichbleibende Farb- und Verarbeitungsqualität. Die Sunways AG liefere derzeit als weltweit einziges Unternehmen Solarzellen für die Automobilbranche.


High-tech in Serie und nach Maß

Nach dem planmäßigen Anlauf der neuen Produktionsstätte hat sich die Sunways AG neu strukturiert: Im Konstanzer Werk fertigt Sunways nach individuellen Kundenwünschen "High-tech nach Maß": Hier werden hauptsächlich transparente und farbige Solarzellen in verschiedenen Formaten hergestellt sowie Solarzellen für die Automobilindustrie. Das Werk in Arnstadt dagegen produziert "High-tech in Serie" – Standardsolarzellen von hoher Qualität und mit hohen Wirkungsgraden. Die Sunways AG, Konstanz, entwickelt und produziert innovative Lösungen und Produkte für die Stromgewinnung durch Sonnenenergie (Solarzellen, Wechselrichter, Solarmodule/ -systeme). Sunways strebt durch Technologieführerschaft eine maßgebliche Beteiligung am Wachstum des Photovoltaikmarktes an. Die Kernkompetenz wird durch intensive Forschung und Entwicklung in Kooperation mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen kontinuierlich ausgebaut. Das Unternehmen ist seit dem Jahr 2001 an der Börse und seit 2003 im Prime Standard notiert und beschäftigte zum 31. Dezember 2005 213 Mitarbeiter.

Sunways-Produkte zeichnen sich laut Hersteller aus durch hohe Wirkungsgrade, ökologische Vorteile und anspruchsvolles Design. Alle Produkte unterliegen höchsten Qualitätsanforderungen. Die strikte Qualitätspolitik drücke sich in dem nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifizierten Qualitätsmanagementsystem aus. Es qualifiziere Sunways unter anderem als potenziellen Zulieferer für anspruchsvolle Kunden.

21.03.2006   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Neue Tankstelle stärkt Wasserstoff-Metropole Berlin

TOTAL Wasserstoff-Tankstelle in Berlin-Spandau.
TOTAL Wasserstoff-Tankstelle in Berlin-Spandau.

Mit der Eröffnung einer Wasserstoff-Tankstelle in Berlin-Spandau stärkt TOTAL die internationale Initiative Clean Energie Partnership (CEP), die in Berlin den Einsatz von Wasserstoff-Fahrzeugen und verschiedene Infrastrukturelemente für die zukünftige Energieversorgung in der Alltagspraxis erprobt. Einen besonderen Schwerpunkt lege TOTAL mit seinem Engagement auf die Entwicklung des wasserstoff-getriebenen öffentlichen Nahverkehrs, so die TOTAL Deutschland GmbH in einer Pressemitteilung.
 
Mit den Berliner Verkehrsbetrieben gebe es bereits seit dem Jahr 2002 eine enge Kooperation auf diesem Gebiet, einschließlich des Betriebs einer Tankstelle. Seit April 2005 sei TOTAL Teil der CEP. Die Tankstelle ist sowohl für die Betankung von Pkw mit gasförmigem und flüssigem Wasserstoff ausgelegt als auch für die Betankung von Bussen. Auf dem benachbarten BVG-Gelände befinden sich dazu zwei Wasserstoff-Zapfsäulen.

Aber auch im öffentlichen Teil der Tankstelle können Busse mit Wasserstoff betankt werden. Damit sei die Tankstelle ein wichtiges Element für weitere Wasserstoffprojekte in Berlin. Bereits ab Juni werde die BVG im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projekts HyFLEET:CUTE neue Wasserstoff-Busse in Dienst stellen. Bis 2007 will die BVG insgesamt 14 MAN-Busse mit Wasserstoff-Verbrennungsmotoren erhalten und damit Europas größte H2-Busflotte betreiben.

Beliefert wird die Tankstelle mit flüssigem Wasserstoff von der Linde AG, die auch die Tanktechnik entwickelt hat. Der flüssige Wasserstoff wird in einem überirdischen Tank mit einer Füllmenge von 17.600 Litern bei Minus -253 °C Grad Celsius gelagert. Der Wasserstoff kann an den Zapfsäulen flüssig und gasförmig getankt werden. Der gasförmige Wasserstoff wird auf 415 Bar komprimiert um die Fahrzeuge mit 350 Bar betanken zu können.

In einer zweiten Ausbaustufe, die ebenfalls zum EU-Projekt HyFLEET:CUTE gehört, werde die Tankstelle bis Juni zudem mit einem ebenfalls von Linde hergestellten und betriebenen Reformer zur Erzeugung von Wasserstoff aus Flüssiggas (LPG) ausgestattet. Flüssiggas wird auf der Tankstelle auch an einer Zapfsäule für Autogas direkt angeboten.

Außerdem komme in der zweiten Ausbaustufe eine neuartige Kompressorentechnik zum Einsatz, welche die Betankungen von bis zu 20 Bussen pro Tag erlauben soll. In Kooperation mit Vattenfall Europe werde die Tankstelle zudem mit zwei stationären Brennstoffzellen zur Strom- und Wärmegewinnung ausgerüstet. Diese Brennstoffzellen nutzen den Überschuss (Boil-off) aus der Lagerung des Flüssigwasserstoffs und gewähren eine Grundlast für den Reformer.

21.03.2006   Quelle: TOTAL Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TOTAL Deutschland GmbH

 

BAFA: Zuschüsse für Solarwärme und Biomasse im Marktanreizprogramm gesenkt

Aufgrund der hohen Zahl von Förderanträgen für das Marktanreizprogramm zu Gunsten erneuerbarer Energien (MAP) waren die Mittel 2005 bereits im Oktober ausgeschöpft. Auch Antragsteller, die deshalb im vergangenen Jahr keine Zusage mehr erhalten haben, können nun doch noch eine Förderung erhalten, ebenso wie Antragsteller aus diesem Jahr. Das berichtet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Aufgrund der anhaltend hohen Zahl von Antragstellungen würden jedoch die Fördersätze für Solarwärmeanlagen und Biomasseanlagen um 20 Prozent gesenkt.  Dadurch soll erreicht werden, dass eine erheblich größere Zahl von Anlagen als in den Vorjahren gefördert werden kann.


Zusagen in der Reihenfolge des Antragseingangs

Nach den aktuellen Förderrichtlinien werden neue Förderzusagen vom BAFA in der Reihenfolge des Antragseingangs erteilt. Die neuen Fördersätze gelten laut BAFA für alle noch nicht beschiedenen Förderanträge. Anlagen zur solaren Brauchwassererwärmung werden künftig statt mit 105 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche nur noch mit 84 Euro/m2 bezuschusst, für Solaranlagenlagen zur Heizungsunterstützung gibt es statt 135 Euro nur noch 108 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche.

Weitere Informationen unter
http://www.solarserver.de/marktanreizprogramm.html

20.03.2006   Quelle: BAFA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Shell: Wirtschaft und Politik müssen bei Biokraftstoffen kooperieren

"Um die Energieversorgung und den Klimaschutz weiter zu verbessern, müssen die erneuerbaren Energien künftig eine noch größere Rolle spielen - vor allem auf dem Kraftstoffsektor", so die Shell Deutschland Oil GmbH in einer Pressemitteilung. Es reiche allerdings nicht aus, weiterhin nur auf die Karte der bekannten, traditionellen Biokraftstoffe zu setzen - wie Biodiesel (Rapsöl-Methylester), den das Unternehmen auch in der Shell-Raffinerie bei Heide ihrem Diesel beimische. "Wir müssen vielmehr modernere, zukunftsfähigere Biokraftstoffe entwickeln", sagte Kurt Döhmel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Shell Holding GmbH, anlässlich des 15. Raffineriegesprächs der Shell Raffinerie bei Heide am 17.03.2006.  Shell sei sich mit bedeutenden deutschen Automobilherstellern einig, dass sich Forschung und Entwicklung auf die vielversprechenderen Biokraftstoffe der zweiten Generation richten sollten. Dazu zählen synthetischer Dieselkraftstoff auf der Basis von Biomasse (Biomass-To-Liquids) oder Zellulose-Ethanol. Beide werden im Gegensatz zu traditionellen Biokraftstoffen aus Pflanzenresten oder -abfällen gewonnen. Sie konkurrierten damit nicht mit der Nahrungsmittel-Produktion und böten im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen sehr große Kohlendioxid-Einsparpotenziale - bis zu 90 Prozent. Sie seien damit praktisch klimaneutral.


Biomass-To-Liquids noch teurer als Benzin oder Diesel aus Erdöl

Biokraftstoffe der zweiten Generation bieten nach Ansicht von Döhmel zwar ein sehr großes Entwicklungspotenzial, seien heute aber noch - wie auch die traditionellen Biokraftstoffe - deutlich teurer als Benzin oder Diesel aus Erdöl. Shell strebe für Deutschland zwei Biokraftstoff-Projekte an. Mit Blick auf Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dietrich Austermann, der an dem Raffineriegespräch ebenfalls teilnahm, sagte Döhmel: "Ich hoffe, dass die Politik entsprechende Rahmenbedingungen schafft, damit wir unsere zukunftsträchtigen Technologien in Deutschland erfolgreich voranbringen können. Wir müssen alle an einem Strang ziehen, wenn wir die Bio-Kraftstoffe der zweiten Generation in großem Stil anbieten wollen", so Döhmel.

20.03.2006   Quelle: Shell Deutschland Oil GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Erneuerbare Energien: Branche will in Deutschland 200 Milliarden Euro investieren

Geplante Investitionen der Erneuerbare-Energien-Branche bis 2020.
Geplante Investitionen der Erneuerbare-Energien-Branche bis 2020.

Die Erneuerbare-Energien-Wirtschaft legt ein Investitionspaket mit einem Umfang von 200 Milliarden Euro auf. Diese Summe wollen die mehr als 5.000 Unternehmen der Branche bis 2020 in Deutschland investieren. "Das ist 15-mal mehr, als die gerade heute angekündigten Investitionen in neue Kohlekraftwerke - um nur ein Beispiel zu nennen", sagte Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BBE) am 20.03.2006 auf einer Pressekonferenz in Berlin. Allein im Jahr 2005 habe die Branche fast 9 Milliarden Euro in neue Produktionskapazitäten investiert, heißt es in der Pressemitteilung der Informationskampagne für Erneuerbare Energien.
 
"Im Jahr 2010 können wir jährlich schon deutlich über 12 Milliarden Euro investieren, ab 2015 dann mehr als 14 Milliarden", so Lackmann. "Weiterhin stabile Rahmenbedingungen sind dafür die wichtigste Voraussetzung. Das energiepolitische Gesamtkonzept muss daher auf dem entschlossenen Ausbau Erneuerbarer Energien basieren", fordert Lackmann mit Blick auf den Energiegipfel bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Anfang April.


Öl, Gas, Kohle und Uran zählen zu den teuersten Importen

Der BEE stützt sich bei seinen Prognosen auf das Ziel, bis 2020 mehr als 20 Prozent des Energieverbrauches aus Erneuerbaren Energien zu decken. Das entspreche den Forderungen des Europäischen Parlamentes für die Länder der EU. "Die Investitionen werden sich mehr als rechnen. Denn sie ersparen der deutschen Volkswirtschaft immer teurere und immer risikoreichere Energieimporte", sagte Lackmann. So würden Jahr für Jahr Öl, Gas, Kohle und Uran im Wert von mehr als 50 Milliarden Euro nach Deutschland eingeführt – mit steigender Tendenz. Diese Rohstoffe seien damit einer der teuersten Posten auf der Liste aller Einfuhren nach Deutschland. "Ohne die Erneuerbaren Energien wäre die Rechnung der ausländischen Energielieferanten alleine 2005 um drei Milliarden Euro höher ausgefallen", so Lackmann. Bis 2020 wolle die Branche jährlich Energieimporte im Wert von 20 Milliarden Euro einsparen helfen.


WPD AG plant Windenergie-Anlagen für mehr als drei Milliarden Euro

Unterstützung erhielt Lackmann von drei führenden Branchen-Vertretern. Dr. Klaus Meier, Vorstand der Bremer WPD AG, kündigte an, dass sein Unternehmen bis 2010 inländische Erneuerbare-Energien-Projekte an Land und auf See mit einem Volumen von mehr als drei Milliarden Euro plane - weitere drei Milliarden Euro sollen international investiert werden. "Wir brauchen einen starken deutschen Onshore-Markt für Windenergie. Die großen Betreiber, die momentan weltweit Projekte planen, verfügen alle über einen starken Heimatmarkt - wie zum Beispiel in Spanien und den USA", sagte Meier. 2,5 Milliarden Euro will WPD in den Ausbau der Offshore-Windenergie investieren. Notwendig dafür seien allerdings vernünftige Rahmenbedingungen, sagte Meier: "Für den Offshore-Bereich gibt es die politischen Vorgaben, aus Gründen des Naturschutzes nicht in küstennahen und flachen Gewässern zu bauen. Die heutigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reichen jedoch nicht aus, um den dringend notwendigen Startschuss für die ersten Projekte in Nord- und Ostsee zu geben. Hier sind neue Initiativen nötig, um die führende Stellung der deutschen Windindustrie auch im Offshore-Bereich zu sichern", so Meier.


Milliardeninvestitionen für "SunDiesel"

Auch die Biokraftstoffindustrie hat ehrgeizige Ziele. Das machte Dr. Carlhans Uhle, Geschäftsführer der Firma CHOREN deutlich: "Wir beabsichtigen, in der Zukunft alleine in Deutschland eine Million Tonnen SunDiesel – auch BTL genannt – im Jahr zu produzieren. Dazu sollen bis 2014 fünf industrielle Großanlagen mit jeweils einer Jahresproduktion von 200.000 Tonnen in Deutschland gebaut werden. Das Investitionsvolumen dafür liegt im Milliardenbereich." Schon in einem Jahr soll im sächsischen Freiberg eine Anlage in Betrieb gehen, die jährlich circa 19 Millionen Liter synthetischen Biodiesels produziert. Sie wird international die erste sein, die synthetische Biokraftstoffe in industriellen Mengen herstellt. Die weltweit bisher einzige Anlage, die BTL produziert, steht ebenfalls in Freiberg.


Schüco setzt auf Solarwärme

Auch Unternehmen, die ursprünglich in anderen Segmenten tätig waren, setzen mittlerweile auf erneuerbare Energien. So etwa die Bielefelder Schüco International KG, die vor allem als Lieferant von Fenster- und Fassadensystemen bekannt geworden ist. "Wir haben für mehrere Millionen Euro einen neuen Produktionsstandort für thermische Solaranlagen aufgebaut", sagte Thomas Lauritzen, Unternehmenssprecher der Schüco International KG. Für die nächsten Jahre beabsichtige das Unternehmen, jährlich 30 bis 40 Millionen Euro in Entwicklung und Vertrieb von energiesparenden Bauteilen und Solaranlagen zu investieren. "Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass wir alle auch in Zukunft komfortabel wie gewohnt leben und agieren können, aber viel weniger Energie als heute verbrauchen", so Lauritzen.


Erneuerbare langfristig erheblich günstiger als konventionelle Energien

Dem Einwand, dass erneuerbare Energien nur um den Preis höherer Kosten für Strom, Wärme und Kraftstoffe zu haben seien, trat BEE-Präsident Lackmann entschieden entgegen: "Das Gegenteil ist der Fall. Erneuerbare Energien werden langfristig erheblich günstiger sein, als die immer knapperen konventionellen Energien", betont Lackmann. An der Leipziger Strombörse werde das bereits deutlich: Eine Kilowattstunde Grundlaststrom koste dort heute etwa 70 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Vergütungen für Strom aus Wind-, Solar- und Bioenergie seien hingegen im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 2,5 Prozent gefallen. Dadurch liege der Preis für Windstrom immer häufiger unter dem Preis für Strom an der Börse.

20.03.2006   Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien
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Tag der Erneuerbaren Energien am 29. April: 20 Jahre nach Tschernobyl

Am 29. April findet in diesem Jahr der "Tag der Erneuerbaren Energien" statt. Anlagenbetreiber in ganz Deutschland werden wieder ihre umweltfreundlichen Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen im Rahmen eines Tages der offenen Tür der Öffentlichkeit zeigen. Selbstverständlich werden auch Biomassenutzungen von Holz, Pflanzenöl- und Biogasanlagen sowie Wärmepumpen nicht fehlen, berichtet der Veranstalter in einer Pressemitteilung.
 
Der Tag der Erneuerbaren Energien wurde von der Stadt Oederan 1996 erstmals unter dem Motto "Zehn Jahre nach Tschernobyl – es geht auch anders" angestoßen. Seitdem fand die Aktion deutschlandweit Verbreitung und wurde mit dem Deutschen Solarpreis 2005 geehrt.

An dem Aktionstag kann sich die Öffentlichkeit die Anlagen vor Ort in Betrieb kostenlos anschauen und Bauherren können das für ihre Bedingungen optimale Projekt oder Prinzip auswählen. Auch energieeffiziente Häuser und Gebäude mit Blockheizkraftwerken oder Wärmepumpen öffnen ihre Türen. Weiter gibt es verschiedene Begleitveranstaltungen, zum Beispiel Vorträge, Diskussionen, Besichtigungsfahrten, Messen und mehr.


Mit der Sonne leben – unserer Kinder wegen!

Bei der 11. Auflage des Tages der Erneuerbaren Energien steht das Gedenken an die Reaktorkatastrophe und deren Folgen im Mittelpunkt: Am 26. April vor 20 Jahren explodierte der Kernreaktor 4 des Kraftwerkes in Tschernobyl (Ukraine) - eine der größten technischen Katastrophen in der Menschheitsgeschichte. Noch heute leben über eine Million Menschen in der verstrahlten Region der Ukraine und Weißrusslands. Daher heißt das Motto auch: "Mit der Sonne leben – unserer Kinder wegen!".

"Alles was wir tun, muss auf den Prüfstand der Umwelt- und Zukunftsfähigkeit, damit auch die nachfolgenden Generationen eine gesunde Erde vorfinden", so die Stadt Oederan. Dabei gebe es nur den Weg der Nutzung von natürlichen, erneuerbaren Energien, die genügend vorhanden sind, so wie die Sonne, die jeden Tag in ausreichendem Maße auf die Erde scheint. Diese natürlichen Potenziale seien für den Energiehunger der Zivilisation derzeit noch nicht ausreichend erschlossen. Auch müssen gefragt werden, ob der Energiehunger gerechtfertigt ist. Es gelte, Energie zu sparen und energieeffiziente Technik einzusetzen.


Schulenergietag am 26. April

Auch in diesem Jahr gibt es - nun zum zweiten Mal - einen Schulenergietag, der bereits am Mittwoch, den 26. April, stattfindet. Allgemeinbildende Schulen sowie Berufsschulen sind aufgerufen, diesen Tag im Tschernobylgedenken ganz unter das Thema einer zukunftsfähigen Energieversorgung zu stellen.

Informationen zur Aktion gibt es auf der Internetseite www.energietag.de.
Dort erfolgen auch die Anmeldungen zum Tag der offenen Tür der Anlagenbetreiber.

20.03.2006   Quelle: Stadtverwaltung Oederan   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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"Intelligente Energie – Europa": Anträge zur Kofinanzierung von Veranstaltungen bis 28. April einreichen

Anträge zur Kofinanzierung von Konferenzen und Veranstaltungen im Marktverbreitungsprogramm der EU bis zu einem maximalen Zuschuss von 40.000 können bis zum Stichtag 28. April eingereicht werden. Das berichtet die Nationalen Kontaktstelle Energie. Alle Leitaktionen und thematischen Prioritäten des Arbeitsprogramms 2003-2006 seien für Anträge offen.   Die Projektvorschläge zu den EIE-Schlüsselaktionen seien bereits zu den Stichtagen 31. Januar und 28. Februar 2006 abgegeben worden. Dazu zählen "Erneuerbare Energien", "Energieeffizienz" , "Effiziente Energienutzung im Verkehrs-Transportbereich" und Horizontale Leitaktionen, die Gründung von Energieagenturen sowie Kooperationen mit ausgewählten Entwicklungsländern zur Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz.


EIE endet, EIE II Aufruf soll Mitte Mai folgen

Das EIE-Programm wird mit dem Aufruf 2006 beendet. Weitergeführt wird EIE II im Programm "Wettbewerb und Innovation" von 2007 bis 2013 mit den Hauptthemen Erneuerbare Energien, Energie-Effizienz, effiziente Energienutzung im Verkehrs- und Transportbereich, sowie mit Querschnittsaktivitäten und Horizontalen Leitaktionen. Der neue Aufruf 2006 mit dem Arbeitsprogramm soll Mitte Mai publiziert werden. Er enthält voraussichtlich die thematischen Prioritäten des gesamten Arbeitsprogramms, außer dem Bereich COOPENER (Kooperationen mit ausgewählten Entwicklungsländern in Energiebereichen) und dem Teilbereich Verbreitung und Förderung (Horizontale Leitaktionen 5). Abgabestichtag des Aufrufs 2006 wird voraussichtlich Ende Oktober sein. Antragsunterlagen, Leitlinien zur Antragstellung, Hintergrundinformationen und Hinweise auf antragsfähige Länder werden laut Nationaler Kontaktstelle im Mai publiziert.


Informationen und Kontakte im Internet

Partner für Anträge sind zu finden im "Managenergy-Portal" (www.managenergy.net)
Projektdaten zu neuen EIE-Kontrakten unter http://europa.eu.int/comm/energy/intelligent/projects/index_en.htm.

Auf den Seiten der EU-Kommission zum EIE-Programm gibt es Hinweise auf Anschriften von nationalen Kontaktstellen sowie Termine von nationalen Informationstagen.

20.03.2006   Quelle: Nationale Kontaktstelle Energie; Forschungszentrum Jülich GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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VICTORIA baut Versicherungsgeschäft mit erneuerbaren Energien weiter aus

Die VICTORIA Versicherung will 2006 ihre Aktivität im Bereich der erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit der unabhängigen Energieagentur NRW aus Wuppertal eine neue Informationsbroschüre herausgebracht. Der "Ratgeber für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz" wendet sich sowohl an Unternehmen, die bereits in diesen Bereichen aktiv sind, als auch an potenzielle Betreiber, die hier tätig werden wollen.  Er informiere nicht nur, sondern leiste auch konkrete Hilfestellung bei Planung, Finanzierung und Durchführung von Maßnahmen, beispielsweise bei der Errichtung von Solarstrom- oder Biogasanlagen, so die Versicherung und Energieagentur in einer Pressemitteilung.


Kooperation mit der Energieagentur NRW

"Erneuerbare Energien sind Zukunftstechnologien, die dynamisch wachsen", erläutert Christian Diedrich, Vorstand der VICTORIA Versicherung AG. Deswegen habe die VICTORIA als eines der ersten Unternehmen in der Branche spezielle Versicherungskonzepte für diese Technologien entwickelt. "Gerade im Hinblick auf die Erneuerbaren Energien ist entscheidend, dass unsere Fachleute ihr fundiertes technisches Know-how optimal mit ihrer versicherungsspezifischen Kompetenz verbinden", so Dietrich-Uwe Oppers, Bereichsleiter Technische Versicherungen. Mit der Energieagentur NRW in Wuppertal habe die VICTORIA zudem einen kompetenten und unabhängigen Partner an ihrer Seite. Das neue Geschäftsfeld, von dem man sich ein gutes Wachstum verspreche, werde stetig weiterentwickelt.


Ratgeber kann kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden

Unternehmen können die Broschüre kostenlos bestellen, sowohl bei der VICTORIA Versicherung als auch bei der Energieagentur NRW unter: Energieagentur NRW, Telefon (0202) 24552 0 oder mailto:info@ea-nrw.de.
Sie kann auch kostenlos heruntergeladen werden unter
http://www.victoria.de/daten/pdf/umwelt/wsa1500.pdf

20.03.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Sunny Easy: kostenloses "Rundum-Sorglos-Paket" für Solarstromanlagen

Rundum sorglos, mit "Sunny Easy".

Ab Juli bietet die SMA Technologie AG als erster Hersteller in der Solarbranche mit "Sunny Easy" ein kostenloses "Rundum-sorglos-Paket", das sowohl die Fernüberwachung als auch sämtliche erforderlichen Kundendienst-Einsätze umfasst. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Geeignet dafür seien alle Solarstromanlagen, die mit Sunny Easy-fähigen Wechselrichtern und der Sunny WebBox für den Datentransfer via Internet ausgestattet sind.
 
"Mit Sunny Easy übernehmen wir in vollem Umfang die Verantwortung für die Funktionsfähigkeit unserer systemtechnischen Komponenten selbst. Denn mit einer 24-h-Anlagenüberwachung erkennen wir mögliche Störungen sofort und können ohne Zeitverzug die notwendigen Arbeiten durch SMA-Servicetechniker vor Ort veranlassen," betont Günther Häckl, Bereichsleiter Service.

"Dabei registrieren wir selbstverständlich auch Fehler am PV-Generator oder Netzanschluss, die wir dem für die Installation der Anlage verantwortlichen Fachhandwerker umgehend weiterleiten", so Häckl weiter. Ziel sei, mit Sunny Easy den dauerhaften Betrieb der Solarstromanlage und damit ihren maximalen Ertrag zu gewährleisten.


Berichte für Fachhandwerker und Betreiber

Für die Fachhandwerker biete SMA einen monatlichen Report der Tageswerte aller von ihnen installierten Anlagen. Damit würden sie nicht nur einen lückenlosen Nachweis der Qualität der geleisteten Arbeit erhalten, sondern auch Informationen über die Anzahl der zufriedenen Kunden. Auch der Anlagenbetreiber könne sich durch detaillierte Monats- und Jahresberichte über die Ertragsentwicklung seiner Solarstromanlage informieren und habe damit jederzeit einen guten Überblick über den Erfolg der getätigten Investition.


6-monatiger Beta-Test startet im Juli 2006

Bereits ab dem 01. Juli 2006 können sich Interessierte, die über die notwendigen Systemvoraussetzungen verfügen, unter www.SMA.de/sunnyeasy registrieren lassen. Dann haben so die Möglichkeit, an einer sechsmonatigen Beta-Test-Phase teilzunehmen. Mit Beginn des nächsten Jahres können dann alle, die einen Sunny Boy-Wechselrichter und eine WebBox erwerben, das Paket als kostenlose Dienstleistung nutzen, kündigt SMA an. Dies gelte zunächst für den Zeitraum der 5-jährigen SMA-Garantie. Eine Garantieverlängerung auf 10 Jahre umfasse die Ausweitung der Nutzungsrechte dieses neuen Servicekonzeptes ebenfalls. "Mit Sunny Easy bestätigt SMA erneut ihre Rolle als Trendsetter der Branche und zeigt einmal mehr, dass nicht nur die Zuverlässigkeit ihrer Produkte sondern auch innovative Servicekonzepte zu den Grundlagen ihres Erfolges gehören", heißt es in der Pressemitteilung.

19.03.2006   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Technologie AG
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Sonne, Holz, Wärme: Energiemesse feiert in Osnabrück Premiere

Osnabrücker Solarmesse wird Energiemesse.
Osnabrücker Solarmesse wird Energiemesse.

Der Ölmarkt wankt, die Gaspreise sind unsicher denn je. Kaum ein Thema ist derzeit derart so akut wie das der Energiegewinnung bzw. -nutzung. Viele Bundesbürger schauen sich nach Alternativen um. Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Solarmesse haben sich die Public Entertainment AG (Osnabrück) und die Werbegemeinschaft "Lass den Fachmann dran" nun zu einer grundlegenden Erweiterung entschlossen: Aus der "Solar"- wird die "Energie"-Messe. Diese hat mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Premiere am 25. und 26. März (10 bis 18 Uhr) als "1. Osnabrücker Energiemesse". 
Veranstaltungsort ist das Zentrum für Umweltkommunikation der DBU an der Pagenstecherstraße. Themen sind Sonne, Holz und Wärme.


Fachfirmen und Handwerker informieren

Frei nach dem Motto "Energie geht uns alle an" präsentieren zahlreiche regionale Aussteller nahezu sämtliche Varianten rund um die drei Themen. Dabei soll die zweitägige Messe sowohl einem Fachpublikum als auch der allgemeinen Öffentlichkeit neue Erkenntnisse auf den Gebieten der Energienutzung, -gewinnung und -einsparung herstellerneutral näher bringen. Neben Fachfirmen für Heizungsanlagen, Solarenergie, Holzöfen und Wärmedämmung sind am gesamten Messewochenende auch Handwerker an den Ständen, die auf Wunsch konkrete Angebote unterbreiten können.


Kostenfreie Seminare und Fachvorträge

Über kostenfreie Seminaren und Fachvorträge sowie an Ständen können sich Interessenten unabhängige von Experten beraten lassen. Messebesucher bekommen zu einer breiten Angebotspalette auch praktische Anwendertipps für die Energieeinsparung zu Hause. Hierbei spielen unter anderem modernste Dicht- und Dämmmethoden eine tragende Rolle. Für das leibliche Wohl der Besucher sei gesorgt. Die kleinsten Messebesucher hätten zudem die Möglichkeit, sich bei verschiedenen Attraktionen zu vergnügen.

19.03.2006   Quelle: Zentrum für Umweltkommunikation der DBU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DBU.

 

dena: Nationale Biokraftstoffstrategie kann nachhaltige Mobilität sichern

Mit einer Biokraftstoffstrategie soll Deutschland die Erschließung neuer Energieträger für den Verkehr vorantreiben. Dafür plädierte der Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), Stephan Kohler, auf der Konferenz "Biokraftstoffe der Zukunft" der dena und der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin. Biokraftstoffe seien am besten geeignet, die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs zu senken.   Auch könne mit zunehmender Unabhängigkeit von fossilen Kraftstoffen mittelfristig steigenden Spritpreisen vorgebeugt werden.


Deutsche Unternehmen weltweit führend bei Biokraftstoffen der zweiten Generation

"Unser mobiles Leben hängt fast ausschließlich vom Mineralöl ab. Mit Biokraftstoffen können wir das ändern. Deshalb brauchen wir eine europäische und nationale Biokraftstoffstrategie", sagte Kohler. "Wichtig sind vor allem Verfahren, mit denen eine große Bandbreite unterschiedlicher Biomasse effizient verarbeitet und ohne weitere Anpassung der Motoren eingesetzt werden kann. Bei der Entwicklung dieser Biokraftstoffe der zweiten Generation - auch Biomass to Liquid oder kurz BTL genannt - sind deutsche Unternehmen weltweit führend. Daraus könnten in Zukunft neue Exportmärkte und Arbeitsplätze entstehen", so Kohler.


Aktionsplan der Europäischen Kommission für Biomasse als Rahmen für nationale Strategie


In der Biokraftstoffstrategie müsse festgelegt werden, welchen Marktanteil Biokraftstoffe in den nächsten Jahren erreichen sollen und mit welchen Instrumenten diese Ziele erreicht werden können. Sinnvoll wären zum Beispiel Verpflichtungen zur Nutzung von Biokraftstoffen, dabei in der Zukunft eine Bevorzugung von Biokraftstoffen der zweiten Generation, sowie eine gezielte Förderung von Forschung und Entwicklung. Um die Nachfrage nach geeigneter Biomasse zu decken ohne die deutsche Landwirtschaft zu schwächen, brauche es mittelfristig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen heimischer Produktion und Importen. Der Aktionsplan für Biomasse der Europäischen Kommission und die erst kürzlich vorgestellte EU-Strategie für Biokraftstoffe würden einen günstigen Rahmen für eine nationale Strategie bilden.


Unbegrenzte Steuerbefreiung langfristig weder gerechtfertigt noch notwendig

In der Debatte über die Besteuerung von Biokraftstoffen erinnerte Kohler daran, auch die Versorgungssicherheit, den Klimaschutz und die Entwicklung der ländlichen Räume zu berücksichtigen. Eine unbegrenzte Steuerbefreiung für Biokraftstoffe sei langfristig weder gerechtfertigt noch notwendig. Unstrittig sei daher in der Sache auch der am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossene Abbau von Überkompensationen. Die dort vorgesehene Höhe solle im parlamentarischen Verfahren jedoch kritisch überprüft werden. Bei weiterer positiver Entwicklung könnten die Begünstigungen auch weiter schrittweise abgebaut werden. Zurzeit seien die Produktionsmengen aber noch zu klein; die Versorgungsstruktur befinde sich erst im Aufbau. Kohler: "Solange die Rahmenbedingungen für Biokraftstoffe noch nicht stabil sind, müssen steuerliche Anreize erhalten bleiben." Man benötige eine schlüssige Markteinführungsstrategie, in der degressiv gestaltete Steuerbegünstigungen ein Baustein sein sollen.

Ein Positionspapier zur Besteuerung von Biokraftstoffen bietet die dena an unter
www.dena.de




19.03.2006   Quelle: Deutsche Energie Agentur GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Saarland: Umweltministerium unterstützt Gemeinden bei Energiesparmaßnahmen und Solarstrom

Im Rahmen seines Zukunftsenergieprogramm "ZEP plus" unterstützt das saarländische Umweltministerium Baumaßnahmen der saarländischen Gemeinden zur Energieeinsparung und zur rationellen Energienutzung. Aktuell werde eine Reihe von Baumaßnahmen gefördert, berichtet das Ministerium in einer Pressemitteilung.  Für die Errichtung einer Solarstromanlage gewährt das Umweltministerium der Gemeinde Kirkel einen Zuschuss von 67.000 Euro. Rund 17.000 Euro sind als Zuschuss für die Gemeinde Schiffweiler gewährt worden. Das Geld ist für den Einbau neuer Lichtwandelemente an der Schulturnhalle im Ortsteil Landweiler-Reden bestimmt. Die Gemeinde Saarwellingen investiert mehr als 380.000 Euro für die Installation einer Photovoltaikanlage an der Gutberg Grundschule. Das Umweltministerium unterstützt diese Investition mit einem Zuschuss von 152.000 Euro.


Zuschüsse für Wärmedämmung, Solarstrom und Solarwärme

Der Landkreis Saarlouis erhält für die Sanierungsmaßnahmen an der Erweiterten Realschule in Dillingen einen Zuschuss in Höhe von 223.000 Euro. Mit dem Zuschuss werden die Außenwanddämmung und der Einbau neuer Alu-Fenster finanziert, für die der Landkreis mehr als eine halbe Million Euro investiert. Der Landkreis Neunkirchen erhält für die Erweiterte Realschule in Neunkirchen-Wellesweiler einen Zuschuss in Höhe von rund 97.000 Euro. Neben der Wärmedämmung am Flachdach des Schulgebäudes ist der Zuschuss auch für den Bau einer Solarkollektorenanlage bestimmt. Auch die Erweiterte Realschule in Illingen erhält für die Wärmedämmung des Flachdaches des Schulgebäudes einen Zuschuss in Höhe von 7.000 Euro. Darüber hinaus erhält der Landkreis Neunkirchen vom Umweltministerium einen Zuschuss aus dem Zukunftsenergieprogramm in Höhe von 16.000 Euro für die Dachsanierung und die Wärmedämmung an der Schulsporthalle des Gymnasiums in Illingen bestimmt.


Energiebedarf reduzieren, Energie rationell verwenden, erneuerbare Energien nutzen

Das Ministerium für Umwelt fördert im Rahmen des Zukunftsenergieprogramm ZEP plus kommunale Bauvorhaben, die in der Richtlinie für die Förderung von Maßnahmen kommunaler Gebietskörperschaften im Ziel-2-Programm plus näher beschrieben sind. Im Rahmen dieses Programms gewährt das Ministerium Zuschüsse von maximal 40 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Ziel des Zukunftsenergieprogramms ZEP plus ist, den Energiebedarf nachhaltig zu reduzieren, Energie rationell zu verwenden und verstärkt erneuerbare Energien zu nutzen. Hierfür müssten einerseits neue Techniken entwickelt werden, andererseits seien, trotz der gestiegenen Marktpreise für Erdöl und Erdgas, auch einige ausgereifte Techniken noch nicht wirtschaftlich zu betreiben, so das Ministerium. Es fördert mit ZEP plus Maßnahmen zur rationellen Energienutzung und zur Marktdurchdringung mit erneuerbaren Energien, die ohne Zuschuss nicht wirtschaftlich oder nicht finanzierbar wären. Mit dem Zukunftsenergieprogramm ZEP plus können neben Wärmedämmmaßnahmen und Blockheizkraftwerken auch Nahwärmenetze, Thermische Solaranlagen, Photovoltaikanlagen an Schulen, Windkraftanlagen, Holz- und Strohfeuerungsanlagen, Pilotprojekte im Bereich regenerativer Energien sowie Energiekonzepte gefördert werden.

Weitere Informationen zum Zukunftsenergieprogramm unter http://www.umwelt.saarland.de/1776_11377.htm

18.03.2006   Quelle: Ministerium für Umwelt des Saarlandes   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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FNR zeigt Biokraftstoffe auf der HANNOVER MESSE

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) präsentiert vom 24. bis 28. April die gesamte Palette vom Pflanzenöl bis zum BtL-Kraftstoff auf der Fachmesse "Energy" in Hannover. Als Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) stellt sie die biogenen Kraftstoffe in den Mittelpunkt ihres Messestandes.  Biokraftstoffe haben in Deutschland ein rasantes Wachstum hinter sich, betont die FNR: Von 1,4 Prozent im Jahr 2003 auf rund 3,4 Prozent im Jahr 2005 stieg der Anteil der Biokraftstoffe am Gesamtverbrauch hierzulande. Den Löwenanteil davon stellte Biodiesel.


Große Potenziale von Biomass-to-Liquid-Kraftstoffen

Wie auch reines Pflanzenöl und Bioethanol noch stärker in den Markt integriert werden können informiert die FNR unter anderem Flottenbetreiber und Landwirte. Besondere Beachtung schenkt sie jedoch der Frage, was nach diesen Biokraftstoffen der 1. Generation, deren Mengenpotenzial insgesamt begrenzt ist, kommt. Aus Sicht der Fachagentur haben die synthetischen Kraftstoffe aus Biomasse, so genannte BtL-(Biomass-to-Liquid)-Kraftstoffe, hier das größte Potenzial und werden deshalb von BMELV und FNR intensiv gefördert. Auch über die zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu BtL wird die FNR in Hannover informieren.


Konferenz zu intelligenten und innovativen Transport-Technologien

Erstmals beteiligt sich die FNR zudem an der von der Deutschen Messe AG veranstalteten CETEX-Konferenz "The Sky is the Limit for Clean Mobility Trade". Fachleute aus Wirtschaft, Finanzen, Technik und Politik informieren und diskutieren am 24. April über intelligente und innovative Transport-Technologien. Unter anderem berichtet Volker Wichmann von der Universität Rostock über die Erfahrungen, die in dem von der FNR geförderten 100-Traktoren-Projekt gesammelt wurden. Zwischen 2001 und 2005 fuhren in diesem Modellversuch 107 Traktoren mit umgerüsteten Motoren mit reinem Pflanzenöl als Kraftstoff.

Weitere Informationen zum Cetex-Programm und Anmeldung unter http://www.cetexhannover.com. Informationen zur FNR und Biokraftstoffen unter http://www.fnr.de.

18.03.2006   Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Spanien: Xantrex und Techno Sun feiern 15-jährige Partnerschaft

Xantrex-Wechselrichter GT 3.0E.
Xantrex-Wechselrichter GT 3.0E.

Der Wechselrichter-Hersteller Xantrex Technology Inc. (TSX:XTX) und der europäische Solar-Großhändler Techno Sun S.L. arbeiten seit 15 Jahren zusammen. Techno Sun ist ein Xantrex–Großhändler und arbeitet als spanisches Service-Center. 2005 habe die fruchtbare Zusammenarbeit eine Steigerung der Umsatzerlöse in Spanien von 150% bewirkt, berichtet Xantrex in einer Pressemitteilung.
  Techno Sun arbeite seit 30 Jahren im spanischen Solarmarkt und habe als Solar-Pionier mit zum Aufbau der europäischen Photovoltaikindustrie beigetragen. "Der spanische Solarmarkt wächst. Xantrex hilft uns, die wachsende Nachfrage zu bedienen und hochwertige und verlässliche Produkte zu liefern, die leicht zu installieren sind", so Techno Sun-Manager Antonio Ramos. Techno Sun sei der erste spanische Händler, der die beliebten Xantrex-Netzwechselrichter der GT Serie angeboten habe. Techno Sun sei auch ein wichtiger Faktor für das Wachstum von Xantrex in Europa, sagt Xantrex-Chef John Wallace. "Mit Techno Sun’s Position in Spanien und weiteren Vertriebskanälen in Frankreich, Portugal, Italien und Südamerika erwarten wir viele Jahre andauerndes Wachstum", so Wallace.

18.03.2006   Quelle: Xantrex Technology Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Xantrex Technology Inc.
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Conergy AG plant Dividendenzahlung und Aktiensplit

Der Vorstand der Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) hat dem Aufsichtsrat am 16.03.2006 einen Gewinnverwendungsvorschlag zur Prüfung vorgelegt, nach dem unter anderem ein Teil des Bilanzgewinns 2005 zur Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,30 Euro pro Aktie auf die insgesamt 10 Millionen dividendenberechtigten Aktien verwendet werden soll. Das berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung.  
Außerdem schlägt der Vorstand im Hinblick auf den außerordentlich positiven Kursverlauf der Conergy-Aktie vor, dass die Hauptversammlung einen Aktiensplit beschließt. Dieser soll durchgeführt werden als Erhöhung des Grundkapitals der Conergy AG (bisher 10 Millionen Euro) aus Gesellschaftsmitteln auf 30 Millionen Euro. Geplant ist die Ausgabe von 20 Millionen neuer Stückaktien mit Dividendenberechtigung ab dem 1. Januar 2006. Für jede Aktie erhalte der Aktionär danach zwei weitere Aktien gratis, so die Conergy AG.

17.03.2006   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

SolarWorld-Module für weltgrößte Solarmesse in Freiburg

Die SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) liefert insgesamt 1.200 Solarstrommodule für das Dach der Neuen Messe in Freiburg/Breisgau. Freiburg ist Standort der weltweit größten Solarmesse Intersolar, die jährlich im Juni stattfindet. Die Module stammen aus der SolarWorld Fertigung in Freiberg/Sachsen.  "Wir freuen uns, dass unsere qualitativ hochwertigen Solarprodukte bei diesem Prestigeobjekt zum Einsatz kommen", sagt Diplom-Wirtschaftsingenieur Frank Henn, Vorstand Vertrieb der SolarWorld AG. Die Anlage verfüge über eine Leistung von 254 Kilowatt (kW), erzeuge im Jahr 235.000 Kilowattstunden Strom und decke damit den Jahresverbrauch von rund 80 deutschen Durchschnittshaushalten. "Für uns steht die Kundenzufriedenheit im Zentrum unserer Handelsaktivitäten", gibt Frank Henn die Vertriebsphilosophie wider. Die SolarWorld AG habe vor diesem Hintergrund den internationalen Absatz von Modulen und Bausätzen 2005 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. "Auch in diesem Jahr werden wir deutlich zweistellig wachsen", prognostiziert der Vertriebsvorstand.


SolarWorld im europäischen Aktienindex "DowJones Stoxx 600"

Die SolarWorld AG wird nach Auskunft des Indexbetreibers Stoxx Ltd. mit Wirkung zum 20. März 2006 in den europäischen Auswahlindex Dow Jones Stoxx 600 aufgenommen werden. Der viel beachtete Stoxx 600 repräsentiert die 600 größten europäischen börsennotierten Unternehmen gemessen an der Kapitalisierung des Free-Float (Aktienanteil , der nicht in festem Besitz ist). Die SolarWorld AG wird im Segment der Versorger geführt werden.


Einstein-Award für Nachwuchswissenschaftler

Im Zuge der jährlichen Prämierung außergewöhnlicher Leistungen für die Solarenergie schreibt die SolarWorld AG erstmals einen Nachwuchspreis für junge Wissenschaftler aus. Prämiert werden Diplom- und Doktorarbeiten. Die Einstein-Awards werden Anfang September anlässlich der 21. Europäischen Solarenergiekonferenz in Dresden verliehen.

17.03.2006   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Energiesteuergesetz: Steuerbefreiung für KWK und Anlagen bis 2 MW bleibt

Das am 15.03.2006 vom Bundeskabinett beschlossene Energiesteuergesetz wird nach Überzeugung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel starke Impulse für die Erneuerung des Kraftwerkparks und damit für den Klimaschutz geben. "Mit stärker harmonisierten Energiesteuern und den Anreizen des Emissionshandels schaffen wir geeignete Rahmenbedingungen für eine klimafreundliche Energieversorgung. Die Angleichung von Energiesteuern in Europa stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen. Damit werden zukunftsfähige Arbeitsplätze geschaffen", sagte Gabriel. Die in der Regel dezentral und als Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen betriebenen Stromerzeugungsanlagen bis zwei Megawatt bleiben laut Gabriel weiter von der Stromsteuer befreit.   Diese Regelung sei ökologisch sinnvoll, da damit die Energieeffizienz erhöht und die Abhängigkeit von Energieimporten verringert werde. Das diene dem Klimaschutz und der sicheren Energieversorgung.


Wichtige Rolle hoch effizienter Gas- und Dampfkraftwerke

Künftig werden alle Energieträger zur Stromerzeugung in Deutschland gleichgestellt, da die vorhandene Stromsteuer auf Erdgas und Mineralöl weitgehend entfalle, heißt es in der Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums. Hoch effiziente Gas- und Dampfkraftwerke mit einem Wirkungsgrad von fast 60 Prozent würden künftig eine wesentlich größere Rolle spielen als bisher. Damit könnten die CO2-Emissionen deutlich gesenkt und Ersatzkapazitäten für Atomkraftwerke geschaffen werden.


Steuerbegünstigung für Flüssig- und Erdgas bleibt

Die bisherige Steuerbegünstigung für Flüssiggas bis 2009 und Erdgas bis 2020 im Kraftstoffbereich bleibe zur Wahrung des Vertrauensschutzes erhalten, so das BMU. Die Gaswirtschaft habe zugesagt, bis Ende 2007 ein flächendeckendes Erdgas-Tankstellennetz aufzubauen; dann stehe für die Autofahrer ein alternativer umweltfreundlicher Kraftstoff flächendeckend zur Verfügung, der zur Zeit rund halb so viel koste wie Benzin. Dies biete zugleich die Chance für die Nutzung von Biomethan (aufbereitetes Biogas) als Kraftstoff. Mit der Einführung einer Kohlesteuer für Heizzwecke auf niedrigem Niveau werde ein wichtiger Schritt in Richtung einer systematischen, gleichmäßigen Besteuerung aller Energieträger vollzogen.

17.03.2006   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Applied Films baut Geschäftsfeld Solartechnik aus

Solar-Management-Team der Applied Films mit Geschäftsführer Joachim Nell (dritter von links).
Solar-Management-Team der Applied Films mit Geschäftsführer Joachim Nell (dritter von links).

Seit Anfang Februar 2006 sind die Solar-Aktivitäten der Applied Films GmbH & Co. KG (Alzenau) im Geschäftsbereich Solar/Web zusammengefasst. Er ergänzt die Arbeitsfelder Flachbildschirme und Architekturglas, in denen Applied Films bereits weltweit führende Marktpositionen besetze, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Geschäftsführer Joachim Nell leitet seit dem 1. Februar die weltweiten Solaraktivitäten als "Executive Vice President". Unter seiner Verantwortung soll das Unternehmen auch im stark wachsenden Solar-Markt zu einem führenden Anbieter von Beschichtungsanlagen für die Solarzellenproduktion werden.
 
Auf den Messen Semicon Europa 2006, München (4.-6. April) und intersolar, Freiburg (22.-24. Juni), präsentiert sich Applied Films mit seinem Leistungs- und Serviceangebot für die Solarzellen-Herstellung.


Produktionssystem ATON für wafer-basierte Solarzellen

Die stärkere Fokussierung auf Solartechnik bei Applied Films sei im Zuge der Integration des US-amerikanischen Unternehmens VACT erfolgt, das im Dezember 2005 von Applied Films übernommen wurde. "Unsere neue Struktur trägt dem sich rasant entwickelnden Solarmarkt Rechnung", sagt Nell. "Wir haben uns mit dem erfolgreich am Markt eingeführten Produktionssystem ATON für wafer-basierte Solarzellen und unseren Entwicklungsarbeiten für Dünnschicht-Solarzellen bereits einen guten Namen in der Solar-Welt erarbeitet. Ziel ist, unsere Technologie-Führerschaft in diesem Markt aufrechtzuerhalten", so Nell weiter. Ausgedrückt werde dieser Erfolg durch solar bezogene Auftragsseingänge von Applied Films im zweistelligen Millionenbereich in den letzten acht Wochen. Applied Films ist unter dem Kürzel AFCO an der US-amerikanischen Technologiebörse NASDAQ notiert.

Das Unternehmen ist ein führender Anbieter von Dünnschicht-Produktions-anlagen. Sie werden eingesetzt bei der Herstellung von Flachbildschirmen, Architekturglas und Solarzellen, aber auch in der Verpackungs- und Elektronikindustrie.

17.03.2006   Quelle: Applied Films GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Films GmbH & Co. KG.
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Computerspiel: Mit erneuerbaren Energien eine Stadt versorgen

Mit dem Online-Spiel "powerado" sollen Kinder auf spielerische Weise erneuerbare Energien erleben. Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, hat das Spiel am 14. 03. 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt. Gemeinsam mit 16 Jungen und Mädchen, erprobte er es und stellte sich anschließend den Fragen der 10- bis 12-jährigen zu Energie und Klimaschutz. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Online-Spiel ist kostenlos verfügbar auf den Internetseiten der Zeitschrift "GEOlino", dem Medienpartner des Projekts.
  Im Spiel wird - je nach Schwierigkeitsgrad - versucht, ein Dorf, eine Kleinstadt, eine Großstadt oder eine Metropole mit Energie zu versorgen. Eine Rangliste zeigt die persönlichen Erfolge der Spielerinnen und Spieler.


Gespür für Energieverbrauch und Klimawandel entwickeln

Zur Verfügung stehen konventionelle Energiequellen (Atomkraft, Erdöl, Erdgas, Kohle) und erneuerbare Energien (Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie, Erdwärme Biomasse). Jede Energieform hat spezifische Vor- und Nachteile, welche die Kinder während des Spiels erfahren. Sie können selbst entscheiden, welchem Energiemix sie den Vorzug geben. Die Kinder erproben im Wettbewerb ihre Geschicklichkeit und erwerben beiläufig ein erstes Gespür dafür, dass Energieverbrauch und Klimawandel etwas miteinander zu tun haben. "Nur wenn wir erneuerbare Energien und Klimaschutz erlebbar machen, werden wir bei unseren Kindern für diese Themen Neugierde wecken und sie dafür interessieren können", sagte Müller. Die modernen Kommunikationsmittel seien gut geeignet, Kinder anzusprechen.


Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das Online-Spiel ist eine von neun Einheiten des Forschungsprojekts "Erlebniswelt Erneuerbare Energien: powerado", das als Modellprojekt der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet wurde. Dort werden Materialien für verschiedene Altersstufen und Multiplikatoren entwickelt: vom Online-Spiel über Unterrichtsboxen für Schulen und Kindergärten bis hin zu Aktionen mit dem Klimaballon.
"powerado" kann gespielt werden unter www.geo.de/GEOlino und http://spiel.powerado.de/html/main.html. Weitere Informationen im Internet unter www.powerado.de.

17.03.2006   Quelle: BMU; Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.powerado.de (IZT)
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Bundesumweltminister Gabriel: Statusbericht gute Grundlage für den Energiegipfel

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos haben am 15.03.2006 dem Bundeskabinett den Statusbericht zur "Energieversorgung für Deutschland" vorgelegt. Der Bericht war von den beiden Ministerien zur Vorbereitung des von Bundeskanzlerin Angela Merkel einberufenen Energiegipfels verfasst worden. Gabriel bezeichnete den Bericht als "gute Arbeitsgrundlage für die gemeinsame Erarbeitung eines energiepolitischen Gesamtkonzepts für Deutschland".  Wichtige Eckpunkte des Statusberichts seien die Berücksichtigung der Angebots- und der Nachfrageseite, die Steigerung der Energieeffizienz beispielsweise bei der Gebäudesanierung und bei der Erneuerung des Kraftwerksparks, der Ausbau der erneuerbaren Energien für die Strom-, Wärme- und Treibstoffgewinnung sowie weitere klimaschutzpolitische Anforderungen.

"Energiepolitik ist untrennbarer Bestandteil der Klimaschutzpolitik", so der Bundesumweltminister. Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit sowie Umwelt- und Klimaverträglichkeit müssten gemeinsam gedacht und verwirklicht werden. Nur so könne die Energieversorgung nachhaltig und zukunftsfähig werden. "Dem tragen wir in dem Statusbericht Rechung. Auch beim Energiegipfel und bei der Erarbeitung des energiepolitischen Gesamtkonzepts gilt es auf dieser Zieltrias aufzubauen", so Gabriel.


Wachsende Bedeutung der erneuerbaren Energien

Gabriel verwies auf die wachsende Bedeutung der erneuerbaren Energien. 2005 hatten sie bereits einen Anteil von 10,2 Prozent an der Stromversorgung und 6,4 Prozent an der gesamten Endenergie. Ihr Umsatz betrug 2005 in Deutschland 16 Milliarden Euro, davon 9 Milliarden Euro für Neuinvestitionen und 7 Milliarden Euro durch den Betrieb der Anlagen. Die CO2-Einsparung durch die erneuerbaren Energien lag 2005 bereits bei 83 Millionen Tonnen, davon allein durch das EEG 38 Millionen. Tonnen. Die EE-Branche hatte 2004 bereits 157.000 Arbeitsplätze zu verzeichnen - überwiegend in kleinen und mittleren Unternehmen.


Bedeutender Wirtschaftssektor produziert innovative Techniken für nachhaltige Energieversorgung

Die weitere Perspektive sei äußerst vielversprechend, betont der Bundesumweltminister: Bis 2020 könnten 25 Prozent des Stroms in Deutschland erneuerbar bereitgestellt werden. Das im EEG verankerte Mindestziel von 20 Prozent könne nach den im Statusbericht zitierten Studien deutlich übertroffen werden. Allein bei der Stromproduktion könnten damit Investitionen in der Größenordnung von 75 Milliarden Euro bis 2020 erfolgen. Hinzu komme der steigende Exportanteil hiesiger Firmen für einen der größten globalen Zukunftsmärkte. "Wir haben es mit einem bedeutenden Wirtschaftssektor zu tun. Wenn es Deutschland versteht, mit innovativen Techniken eine nachhaltige Energieversorgung aufzubauen, hat unsere Wirtschaft sehr gute Ausgangsbedingungen nicht nur auf dem heimischen Markt, sondern auch auf dem stark expandierenden Weltmarkt", so Gabriel.


Gabriel: " Vermeidung von Energieverbrauch ist unsere beste Energiequelle"

Die Verbesserung der Energieeffizienz biete darüber hinaus entscheidende Potenziale zur Umstrukturierung der heutigen Energieversorgung. Derzeit noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten gebe es in allen Sektoren. "Die Devise muss hier lauten: Vermeidung von Energieverbrauch ist unsere beste Energiequelle. Heute kann entschieden werden, ob wir unsere Wirtschaftsleistung für mehr Effizienz einsetzen oder ob wir Teile unserer Wirtschaftsleistung für den Einkauf immer teurer werdender Energieträger verwenden wollen", so der Minister.

Der Statusbericht "Energieversorgung für Deutschland“ kann als www.umweltbundesamt.de/uba-info presse/hintergrund/holzfeuerung.pdf

14.03.2006   Quelle: UBA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Neuer Tagungsband zeigt aktuelle Forschung zu Wärme und Kälte aus Erneuerbaren

Erneuerbare Energien haben zusammen mit rationeller Energieverwendung das Potenzial, fossile Energien im Wärmemarkt zu ersetzen, so der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) in einer Pressemitteilung. Der aktuelle Tagungsband des FVS zeigt unter dem Titel "Wärme und Kälte - Energie aus Sonne und Erde" die neusten Forschungsergebnisse der Mitgliedsinstitute und ihrer Kooperationspartner zur Bereitstellung von Wärme und Kälte aus Sonnenwärme, Erdwärme und Biomasse.
 
Die reich illustrierte und gut verständliche Veröffentlichung wendet sich über den Kreis der Forschenden hinaus an Wirtschaft und Politik und kann auch als Unterrichtsmaterial verwendet werden.


Erneuerbare können Kohle, Öl und Gas bis 2050 etwa zur Hälfte ersetzen

In Deutschland werden für die Bereitstellung von Raumwärme, Prozesswärme und Warmwasser fast 60% des Endenergieverbrauchs eingesetzt. Hier liegt laut FVS ein sehr großes Potenzial für eine weit reichende und kostengünstige Versorgung auf der Basis von erneuerbaren Energien. Bei konsequenter Nutzung dieses Potenzials im Wärme- und Kältemarkt lassen sich die fossilen Energien Kohle, Öl und Gas, die heute diesen Markt dominieren, bis 2050 etwa zur Hälfte ersetzen, so der FVS. Der Tagungsband zeigt, mit welchen Technologien eine zukunftsfähige Versorgung mit Wärme und Kälte erreicht werden kann, und wo der Forschungsbedarf für einen zeitnahen Übergang zu einem signifikanten Anteil an erneuerbaren Energieträgern liegt.

Der Band beschäftigt sich unter anderem mit Solarkollektoren mit verbessertem Wirkungsgrad, effizienter thermischer Nutzung von Biomasse, der Erschließung tiefer Erdwärmequellen, Nahwärmenetzen für die solare Heizung, der solaren Altbausanierung, den Marktpotenzialen erneuerbarer Energien sowie den Vor- und Nachteilen verschiedener Modelle für ein Erneuerbare-Wärmeenergie-Gesetz.

Das Heft (169 S.) kann kostenfrei bestellt werden bei der FVS-Geschäftsstelle und steht im Internet zum Herunterladen zur Verfügung als PDF-Dokument (5,2 MB) unter  

Europäisches Parlament deutlich fortschrittlicher als die EU-Kommission

Statt den Energieverbrauch insgesamt zu betrachten, grenze die EU-Kommission in ihrem so genannten Grünbuch Energie die wichtigsten Bereiche Verkehr und Heizen fast vollständig aus, bemängelt der BEE. Gerade hier sei aber die Abhängigkeit von teurem und klimaschädigendem Erdöl und Erdgas am höchsten. "Stattdessen konzentriert sich die Kommission auf Kernkraft und die viel zu teure und unsichere Einlagerung von CO2 aus Kohlekraftwerken. Beide haben aber auf den Wärmemarkt und Verkehr keinen Einfluss", so Nitzschke. "Anders die erneuerbaren Energien: Mit ihnen lassen sich Kraftstoffe, Heizwärme und Strom erzeugen. Die Ansätze zur Förderung erneuerbarer Energien in der Strategie von Barroso greifen aber viel zu kurz, ebenso wie die zaghaften Vorschläge für Energieeffizienzmaßnahmen", so Nitschke weiter. Hier sei das Europäische Parlament mit seiner Forderung von 25 Prozent erneuerbaren Energien und 20 Prozent Energieeinsparung bis 2020 deutlich fortschrittlicher.


Initiative für Wärme aus erneuerbaren Energien umsetzen

Die Bundesregierung müsse sich jetzt dafür einsetzen, dass in der EU-Strategie klare Zielvorgaben für Effizienz und erneuerbare Energien formuliert werden, so der BEE. Nur so könnten auch Mitgliedsstaaten, die im Gegensatz zu Deutschland der Entwicklung immer noch hinterherhinken, verpflichtet werden, Ihren Beitrag zu dauerhafter Versorgungssicherheit und Klimaschutz zu leisten. Zudem müssten die längst angekündigten Initiativen beispielsweise für Wärme aus erneuerbaren Energien und der Biomasseaktionsplan endlich umgesetzt werden.
Auch was die Liberalisierung der Märkte und Verbraucherschutz betrifft, bleibe die Kommission unpräzise und wiederhole nur Jahre alte Ankündigungen. Nitzschke: "Statt Vorgaben für eine Auflösung der Monopolstrukturen im europäischen Energiemarkt zu machen, unterstützt die Kommission jetzt sogar ausdrücklich die Einkaufstouren der großen Energiekonzerne und damit den Konzentrationsprozess in der europäischen Energiewirtschaft."

13.03.2006   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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WindEnergy-Studie 2006 prognostiziert deutliches Wachstum des globalen Windmarktes

Die internationale Windenergiebranche erwartet in den nächsten Jahren ein deutliches weiteres Wachstum: Bis zum Jahr 2014 sollen weltweit Windenergieanlagen mit einer Leistung von insgesamt rund 210.000 Megawatt (MW) installiert sein, berichtet die internationale Messe WindEnergy in einer Pressemitteilung. Derzeit seien Anlagen mit zusammen 59.000 MW (59 Gigawatt) am Netz. Der bis 2014 vorhergesagte Zuwachs betrage somit 151 GW.  Die Ergebnisse der WindEnergy-Studie 2006, wurden von der Messe Hamburg im Vorfeld der internationalen Leitmesse WindEnergy - International Trade Fair am 07.03. 2006 in Hamburg präsentiert. Das Deutsche Windenergie Institut (DEWI) hat dazu im Auftrag der Messe Hamburg in der Windenergie international tätige Firmen zu ihrer Markteinschätzung befragt und damit die zweite WindEnergy-Studie aus dem Jahr 2004 fortgeschrieben. Die internationale Leitmesse findet statt vom 16. bis 19. Mai 2006 in Hamburg, mehr als 400 Aussteller aus aller Welt werden erwartet.


Installierte Leistung soll von heute rund 60 GW bis 2014 auf 210 GW steigen

Der internationale Windenergiemarkt, der 2005 in Europa um 16 Prozent, außerhalb Europas sogar um 73 Prozent wuchs, wird nach der Prognose der Befragten weiter boomen: Demnach sollen im Jahr 2010 in Europa rund 77GW installiert sein, 2014 sogar rund 111 GW. "Nach den Prognosen der WindEnergy-Studie ist die Windenergie auf dem besten Wege, eine wichtige Hauptenergiequelle für Europa zu werden", so Christian Kjaer, Geschäftsführer des Europäischen Windenergieverbands (EWEA). "Die einzige Möglichkeit für Europa, eine wirklich eigenständige, nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung sicherzustellen, die auch das Problem Klimaänderung berücksichtigt, liegt im umfangreichen Einsatz von erneuerbaren Energien in Verbindung mit Effizienzsteigerung. Die Windenergie ist ein Eckpfeiler dieser Politik", betont Kjaer. Schaue man auf den gesamten Weltmarkt, werde sich nach der WindEnergy-Studie die insgesamt installierte Leistung von heute rund 60 GW bis 2014 auf 210 GW vervielfachen. Als die wichtigsten Zukunftsmärkte nannten die befragten Unternehmen Deutschland, Frankreich, Spanien und die USA.


Offshore-Windkraft in Deutschland verzögert sich

In Deutschland wird der Onshore-Markt laut WindEnergy-Studie weiter wachsen, der Offshore-Sektor verzögere sich. Unter der Annahme, dass die heutigen insgesamt positiven politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Erzeugung von Windstrom nicht grundlegend geändert werden, ergäben sich für Deutschland bis zum Jahr 2010 rund 23.700 MW installierte Leistung an Land und 1.300 MW auf See (zum Vergleich: derzeit 18.428 MW Onshore und 0 MW Offshore). Für 2014 lauten die Werte 25.200 MW an Land und 5.600 MW in der Nord- und Ostsee.


Bis 2030 könnten rund 30 Prozent des deutschen Stroms aus Windkraft stammen

Das ursprüngliche Ziel der Bundesregierung, bis zum Jahr 2010 auf See insgesamt 2.000 bis 3.000 MW an installierter Windparkleistung zu erreichen, wird nach dieser Prognose nicht mehr realisiert werden können. Grund hierfür ist der um mindestens zwei Jahre auf 2008 verschobene Beginn der Offshore-Installationen. Der Ausbau in Deutschland an Land liegt dagegen nach der neuen Umfrage mittelfristig etwa 8 Prozent bis 9 Prozent höher als vor zwei Jahren prognostiziert. Blickt man bis ins Jahr 2030, könnten sogar Windenergieanlagen mit rund 58.000 MW Leistung in Deutschland am Netz sein (Onshore und Offshore), womit sich rund 30 Prozent des deutschen Strombedarfs decken ließen.


Volle Auftragsbücher bei deutschen Herstellern

"Aufgrund des stark expandierenden Weltmarktes sind die Auftragsbücher bei den deutschen Herstellern und Zulieferunternehmen voll", sagte Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA - Power Systems. "Wenn man bedenkt, dass in 2005 knapp die Hälfte des weltweiten Marktvolumens von über 12 Milliarden Euro von der deutschen Windindustrie erwirtschaftet wurde, hat die Branche bei der zukünftigen prognostizierten Marktentwicklung hervorragende Aussichten", so Herdan weiter.


Fachmesse vom 16. bis 19. Mai 2006

Die WindEnergy - International Trade Fair wird vom 16. bis 19. Mai 2006 (täglich 10 bis 18 Uhr) in den ersten drei fertig gestellten Hallen der Neuen Messe Hamburg veranstaltet. Die ganz auf diesen aufstrebenden Wirtschaftszweig spezialisierte Fachmesse bietet Herstellern und Zulieferern von Windenergieanlagen, Planern, Finanzierungsinstituten, Mess- und Zertifizierungsstellen sowie Fachleuten aus Forschung und Entwicklung ein Forum zum weiteren Ausbau dieses Zukunftsmarktes. Offizielle internationale Partner der WindEnergy sind die EWEA, der VDMA und das DEWI. Vattenfall Europe ist Hauptsponsor. Darüber hinaus unterstützen weitere internationale Windenergieverbände in China (CREIA), Japan (JWPA), Indien (InWEA und IWTMA), USA (AWEA), Kanada (CanWEA) und Großbritannien (BWEA) die Leitmesse, die damit die bedeutendsten Exportmärkte weltweit abdeckt. Darüber hinaus kann die WindEnergy 2006 auf das Know-how ihres international besetzten Messebeirats zurückgreifen. Weitere Information unter www.windenergy.de

13.03.2006   Quelle: WindEnergy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Fachseminar: Italien als Zukunftsmarkt für Bioenergie

Anlässlich der Fachmesse "Energy" im Rahmen der Hannover Messe veranstaltet die Italienische Handelskammer für Deutschland am 26.04.06 für deutsche Bioenergie-Unternehmen ein halbtägiges Fachseminar zum Bioenergiemarkt in Italien. Die fast ausschließliche Deckung des italienischen Energiebedarfs aus importierten Energieträgern, die ehrgeizigen Ziele für das Wachstum von erneuerbaren Energien sowie das große Potenzial an Biomasse machten das Land zu einem viel versprechenden Zukunftsmarkt für Bioenergie, so die Handelskammer in einer Pressemitteilung.  Um die Chancen und Hindernisse im italienischen Bioenergiemarkt richtig einschätzen zu können, benötigen Entscheidungsträger der Bioenergiebranche aktuelle Informationen über Förder- und Finanzierungsbedingungen, genehmigungsrechtliche Aspekte, Marktentwicklung und Marktakteure in Italien. Diese Informationen bieten die aus Italien und Deutschland angereisten Marktexperten der Bioenergiebranche im Rahmen des praxisnahen und hochaktuellen Fachseminars, welches Bestandteil der "Exportinitiative Erneuerbare Energien" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ist. Die finanzielle Unterstützung durch die Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai) ermöglicht einen ermäßigten Teilnehmerbeitrag von 80 Euro inklusive der umfangreichen Seminardokumentation.

Wichtiges Plus des Seminars seien die geplanten Erfahrungsberichte deutscher Unternehmer über die Markterschließung in Italien, zum Beispiel für Biogasanlagen. Im Anschluss an das Seminar vermittelt die Italienische Handelskammer nach Vereinbarung zielgerichtete Gespräche mit den Branchenexperten sowie italienischen Unternehmen aus der Bioenergiebranche.


Weitere Informationen erteilt die Italienische Handelskammer für Deutschland (Büro Berlin); Frau Julia Nickel Tel. 030/243104-46 – Fax. 030/24310411, E-Mail:   Das sei eine Initiative, welche die Erträge aus dem Bau von Solarkraftwerken ausschließlich Kinderhilfsprojekten zugute kommen lasse. "Weil der soziale Aspekt zu unseren wichtigsten Leitlinien im Unternehmen gehört", ergänzte Kammler. Darüber hinaus habe Bütikofer auch großes Interesse für die Forschungsaktivitäten von City Solar gezeigt, in die das Unternehmen mittlerweile mehr als 50 Prozent des finanziellen Aufwandes investiere.



Bütikofer: EEG ist einer der wichtigsten Beiträge zur Industriekultur weltweit

Erneuerbare Energien stehen ganz oben auf der Agenda von Bündnis 90 / Die Grünen, betonte Bütikofer: "Dieser Bereich ist für unsere gemeinsame Zukunft gar nicht hoch genug einzuordnen", so der Bundesvorsitzende und stellte im gleichen Atemzug heraus: "Wir werden dafür kämpfen, dass diese Branche weiter wachsen kann." Dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) - wie vor der Bundestagswahl heiß diskutiert - noch einmal ernsthaft in Gefahr geraten könnte, schließt Bütikofer aus. "Vielmehr müssen wir vermeiden, dass inhaltliche Punkte im Gesetz zu Gunsten der großen Konzerne verschoben werden und kleine bzw. mittelständige Unternehmen in der Branche dann plötzlich keine Chance mehr auf dem Markt haben." Das deutsche EEG habe sich zu einem "echten Exportschlager" entwickelt. "Immer mehr Länder kopieren es, damit ist es wohl einer der wichtigsten Beiträge zur Industriekultur weltweit", so Bütikofer.

05.03.2006   Quelle: City Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Tagung informiert über Anwendungen und Zukunft von LED in der Lichttechnik

Die Revolution in der Lichttechnik komme erst langsam im Bewusstsein der Allgemeinheit an, stellt die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) in einer Pressemitteilung fest. Noch seien LED als Lichtquelle in Rückleuchten von Pkw, Fahrradlampen, Stirnlampen für Jogger, Notbeleuchtungen in Gebäuden oder in Taschenlampen verhältnismäßig selten. Für Ingenieure, Planer und Architekten gehöre die LED-Lichttechnik aber schon zum Alltag, und fast täglich böten sich neue Nutzungsmöglichkeiten.  Die Schlagworte für den schnellen Siegeszug der LED in der Lichttechnik sind laut RWTH hohe Energieeffizienz, lange Lebensdauer, geringe Abmessungen, niedrige Betriebsspannung und hohe Lichtausbeute. Allerdings müssten auch eine ganze Reihe von Besonderheiten wie die elektrische Ansteuerung oder das Wärmemanagement beachtet werden.


"LED in der Lichttechnik" am 7. und 8. März 2006 in Essen

Die Entwicklung der LED-Technologie befinde sich in vollem Gange und werde an zahlreichen Forschungsinstituten, Universitäten und in Unternehmen parallel vorangetrieben. Naturgemäß seien die Informationen daher sehr verstreut. Die Fachtagung "LED in der Lichttechnik" am 7. - 8. März 2006 in Essen biete die Gelegenheit, sich in komprimierter Form auf den aktuellen Stand der Entwicklung zu bringen. Führende Experten aus Universitäten und Unternehmen stehen im Haus der Technik als Referenten zur Verfügung. Die Themen reichen von den theoretischen Grundlagen über Design- und Anwendungsfragen bis zur Vermarktung und der Struktur der LED Industrie in Deutschland, Europa und weltweit. Unterstützt wird das Haus der Technik von der Energieagentur NRW, dem OpTechNet e.V. und der Landesinitiative für Zukunftsenergien NRW.

Anmeldungen und das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-344 (Frau Strenk), Fax 0201/1803-346 oder im Internet unter http://www.hdt-essen.de/htd/veranstaltungen/W-H010-03-237-6.html

05.03.2006   Quelle: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Neuer Fotowettbewerb des DNR: "Ansichtssache Windkraft"

Unter dem Titel "Ansichtssache Windkraft. Zur Ästhetik einer neuen Energietechnologie" startet der Deutsche Naturschutzring (DNR) einen Fotowettbewerb, gemeinsam mit dem Deutschen Verband für Fotografie (DVF), der Fotofachzeitschrift "Photographie" und der Deutschen Umweltstiftung. Die Teilnehmer sollen ihre ganz persönliche Sichtweise zur optischen Wirkung von Windrädern dokumentieren: Wo fügen sich die Anlagen gut in die Umgebung ein und wo wirken sie störend?  Der Wettbewerb ist Teil der DNR-Informationskampagne "Windkraft im Visier", die vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt gefördert wird. Darin setzt sich der Dachverband der deutschen Umweltverbände für einen "umwelt- und naturverträglichen Ausbau der Windenergie" an Land ein. "Es gibt keine schlechten Windräder, es gibt nur unpassende Standorte", erläutert DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen.


Die tatsächlichen Wirkungen der Windkraft öffentlich darstellen.

Ziel der Kampagne ist, "die tatsächlichen Wirkungen der Windkraft auf Mensch, Natur und Umwelt zu beurteilen und öffentlich darzustellen." Diesem Zweck dient auch der jetzt ausgeschriebene Wettbewerb. "Vielleicht kann der Blick der Fotografen uns eine neue Sicht der Dinge eröffnen. Darauf sind wir sehr gespannt", beschreibt Kampagnenleiter Günter Ratzbor seine Erwartungen.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern ermittelt der DNR ab April sechs Mal die "Zehn Bilder des Monats", aus denen am Ende die drei besten gewählt werden. Ihnen winken als Preise Kameras und ein Fotoworkshop (alternativ Geldpreise im Gesamtwert von 2.000,- EUR). Auch wird je eines der monatlich ausgesuchten Fotos angekauft. "Die Tendenz des Bildes im Sinne von pro oder kontra Windenergie ist für die Auswahl belanglos", heißt es in der Ausschreibung. Entscheidend sei die ästhetische Ausdruckskraft.

Weitere Informationen zur DNR-Kampagne "Windkraft im Visier" unter http://www.wind-ist-kraft.de

04.03.2006   Quelle: DNR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/DNR/Herbert Grabe
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Studie: Neue Heizung bei Modernisierung vorn

Was Hausbesitzer bewegt, ihre eigenen vier Wände energetisch und ökologisch fit zu machen, hat die Kampagne „Klima sucht Schutz“ untersucht, die in den vergangenen 20 Monaten mit ihren verschiedenen Online-Ratgebern mehr als 750.000 Verbraucher über Energiesparen informiert und zum Klimaschutz motiviert hat. In einer aktuellen Studie betrachtet die Kampagne die Zielgruppe „Modernisierer“ unter ihren Nutzern. Steigende Energiepreise (95 Prozent) sind dabei das Hauptmotiv für Modernisierungsmaßnahmen, gefolgt von dem Wunsch, die Umwelt zu schützen (68 Prozent).  Fast jeder Zweite fühlt sich laut Studie von Fördermitteln und der Online-Beratung der Klimaschutzkampagne (jeweils 43 Prozent) zu Modernisierungsmaßnahmen motiviert.


Neue Heizung beliebteste Modernisierungsmaßnahme

Am häufigsten nennen die Befragten für eine geplante beziehungsweise umgesetzte Maßnahme die Erneuerung der Heizungsanlage (59 Prozent), danach die Fassadendämmung (48 Prozent) gefolgt von neuen Fenstern (46 Prozent) und Dachdämmung. "Viele Hausbesitzer schrecken wegen hoher Investitionskosten zunächst vor einer Fassadendämmung zurück, dabei ist sie wirtschaftlich und ökologisch mit am effektivsten. Wir müssen mehr Wissen über die Wirtschaftlichkeit vermitteln, um Modernisierungstiefe und –tempo zu erhöhen", erklärt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer von co2online gemeinnützige GmbH und Projektträger der Klimaschutzkampagne. Für jeden zweiten Befragten sind die zu hohen Kosten der Grund, weswegen eine empfohlene Maßnahme nicht umgesetzt wird. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) hat für Modernisierungsmaßnahmen wie Wärmedämmung oder neue Heizung keine Fördermittel beantragt. Ergebnislose Suche, Unkenntnis und komplizierte Beantragung seien hierfür die Gründe, so die Kampagne.


Jeden dritten Modernisierer erreicht

Die Kampagne informiert seit 20 Monaten mit interaktiven Ratgebern und schriftlichen Gutachten über Energiesparchancen beim Heizen und Strom. An der Befragung nahmen 300 Nutzer des interaktiven "Modernisierungsratgebers" teil, denen aufgrund ihres Energieverbrauchkennwerts zur energetischen Modernisierung geraten worden war. Insgesamt wurden seit Kampagnenbeginn 45.000 Gebäude mit durchschnittlich 250 Quadratmetern Wohnfläche getestet. "Wir können somit Aussagen über jeden dritten Modernisierer in Deutschland treffen", resümiert Dr. Hengstenberg. Die aktuelle Studie steht im Internet unter: http://www.klima-sucht-schutz.de/evaluation.html


Modernisierungsratgeber auf www.klima-sucht-schutz.de

Der interaktive Modernisierungsratgeber prüft die Wirtschaftlichkeit der Modernisierung von Wohngebäuden. Verbraucher können in wenigen Schritten die jährliche Belastung aus der Finanzierung unterschiedlicher Modernisierungsinvestitionen schätzen und diese mit der jährlichen Entlastung bei den Heizkosten vergleichen. Die insgesamt neun Online-Ratgeber sind wesentlicher Bestandteil der Klimaschutzkampagne. Auf über 700 Partnerportalen finden monatlich rund 100.000 Online-Beratungen statt, die die Nutzer informieren und zum Energiesparen motivieren.

Die Online-Ratgeber zur Minderung der Kohlendioxidemissionen in Haushalten inklusive des Modernisierungsratgeber auf dem Solarserver unter: http://www.solarserver.de/service/Online-Ratgeber_CO2-Minderung.html

04.03.2006   Quelle: co2online gGmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: co2online gGmbH
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KACO baut neues Werk zur Wechselrichterfertigung

Kaco-Werk 1 in Neckarsulm
Kaco-Werk 1 in Neckarsulm

Bei der KACO Gerätetechnik GmbH machen stetig steigende Absatzzahlen ein neues Wechselrichterwerk erforderlich, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Stefan Mappus, CDU-Fraktionsvorsitzender im baden-württembergischen Landtag, hat KACO-Geschäftsführer Ralf Hofmann zum Spatenstich von Werk 3 gratuliert. Die neue Wechselrichterfertigung auf einer Fläche von 3.000 Quadratmetern sei so dimensioniert, dass auch künftig eine überdurchschnittlich ansteigende Nachfrage befriedigt werden kann.  In dem Neubau in Neckarsulm finden außerdem die Leiterplattenfertigung und die Lagerung von Produktionsmaterial Platz. Das Investitionsvolumen beträgt nach Angaben des Unternehmens fünf Millionen Euro.


Wechselrichter-Absatz fast verdoppelt

2005 konnte das Neckarsulmer Unternehmen seinen Absatz nach eigenen Angaben von über 17.000 auf rund 30.000 Wechselrichter steigern. Auch in diesem Jahr rechne KACO mit einem bedeutenden Wachstum. Im vergangenen Jahr seien in Kassel das Forschungs- und Entwicklungszentrum und in Erlenbach Werk 2 eröffnet worden. Werk 1 wurde 2003 in Neckarsulm gebaut. Mit der frühen Einführung der 3-Phasen-Überwachung nach VDE-Norm 0126-1-1 und den hohen Wirkungsgraden dank trafoloser Technik gehörten die KACO-Wechselrichter zur technologischen Spitze, heißt es in der Pressemitteilung.

04.03.2006   Quelle: KACO Gerätetechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO Gerätetechnik GmbH

 

Erneuerbare Energien: Jahresbericht 2005 zur Forschungsförderung erschienen

Jahresbericht zur EE-Forschungsförderung
Jahresbericht zur EE-Forschungsförderung

Im Jahr 2005 wurden über 100 neue Forschungsprojekte zu erneuerbaren Energien bewilligt. Das geht aus dem Jahresbericht 2005 zur Forschungsförderung 2005 hervor, den das Bundesumweltministerium am 03.03.2006 veröffentlicht hat. "Hier zeigt sich, dass deutsche Unternehmen und Institute zu Spitzenleistungen fähig sind. Deshalb haben wir die Forschungsförderung für erneuerbare Energien 2006 auf eine verlässlichere Grundlage gestellt“, kommentiert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.  Gegenüber 2005 seien die ursprünglichen Forschungsmittel für erneuerbare Energien auf 83 Millionen Euro fast verdoppelt worden. 2009 sollen nahezu 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Die Schwerpunkte lagen bei Photovoltaik (33 %), Windenergie (23 %) und Geothermie (18 %). Daneben wurden Projekte für Solarthermische Kraftwerke (8 %), Niedertemperatur-Solarthermie (4 %) und in der Querschnittsforschung (14 %) bewilligt. Höhepunkte waren das Offshore-Testfeld, die Forschungsplattformen FINO 2 und 3 in Ost- und Nordsee, das Photovoltaik-Technologie-Evaluationscenter "PV-TEC" und das Geothermieprojekt in Gross-Schönebeck bei Berlin.


Der Bericht erscheint erstmals als eigenständige Publikation. Er steht im Internet zur Verfügung als PDF-Dokument (44 S.) unter