Solar News Archiv Mai 2006

 


 

Energiemesse "Power-Gen Europe" eröffnet

Wie die Energieversorgung der Zukunft sicher, bezahlbar und umweltverträglich gestaltet werden kann, diskutieren 6.100 Führungskräfte und Energieexperten aus der ganzen Welt auf der diesjährigen POWER-GEN Europe, der Fachmesse rund um das Thema Energieerzeugung und Energieversorgung vom 30.05. – 01.06.2006 in Köln. "Bei der anstehenden Erneuerung vieler Kraftwerke in Deutschland und Europa müssen wir sicherstellen, dass auch wirklich die neueste und effizienteste Technologie zum Einsatz kommt", forderte die nordrhein-westfälische Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Christa Thoben, in ihrer Eröffnungsrede.   Technische Innovationen, die Kraftwerke effizienter und sauberer machen, sind vom 30.05. – 01.06 eines der wichtigsten Themen der Energieexperten.

Bereits auf dem hochkarätig besetzten Eröffnungspanel sei deutlich geworden, dass es auch um grundsätzliche Fragen geht, betonen die Veranstalter. "Wie wird die Energieversorgung im Jahr 2020 aussehen? Niemand hat eine Glaskugel, doch es ist wichtig, eine Vision zu entwickeln", mahnte Dr. Uriel Sharef, Vorstandsmitglied der Siemens AG, in seinem Eröffnungsreferat an. Einigkeit herrschte laut Veranstalter auf dem Panel, dass nur ein breit angelegter Energiemix das wirtschaftlich Sinnvolle mit dem ökologisch Notwendigen verbinden könne. Politik und Energieunternehmen müssten eng zusammenarbeiten, um das Ziel einer klimafreundlichen Energieversorgung langfristig zu erreichen. Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der EnBW Kraftwerke AG, nannte in diesem Zusammenhang drei Eckpfeiler. 1. Weitere Nutzung von Kernenergie. 2. Rascher Ausbau erneuerbarer Energien. 3. Steigerung der Wirkungsgrade von Öl- und Gaskraftwerken sowie Entwicklung der kohlendioxidfreien Kraftwerke.

Die wachsende Abhängigkeit der westlichen Industrienationen von Öl- und Gasimporten aus Osteuropa und der arabischen Welt ist eine weitere Frage, die von den Energieexperten in den kommenden Tagen diskutiert wird. Das Branchentreffen findet dieses Jahr zum 14. Mal statt. Mit 450 Ausstellern sei der bestehende Messerekord bereits gebrochen, so die Veranstalter.

31.05.2006   Quelle: Power-Gen Europe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

dena und IBC SOLAR bauen Solardach in Lissabon

Solardach auf der deutschen Schule in Lissabon.
Solardach auf der deutschen Schule in Lissabon.

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) und die IBC SOLAR AG weihten am 26.05.2006 ein Solardach auf der Deutschen Schule Lissabon (DSL) ein. Die netzgekoppelte Solarstromanlage soll mit knapp 230 Quadratmetern Fläche und einer Spitzenleistung von 25 Kilowatt (kWp) die Funktion größerer Photovoltaikanlagen vorführen.
 
Als Ehrengäste nahmen an der Einweihung teil der Staatssekretär im portugiesischen Ministerium für Wirtschaft und Innovation António José de Castro Guerra, der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Hartmut Schauerte und der Deutsche Botschafter Hans-Bodo Bertram. "Das Solardach zeigt beispielhaft, was mit Solartechnologie made in Germany möglich ist", so Berthold Breid von der dena. "Gerade deutsche Unternehmen können mit ihrem Know-how eine wichtige Rolle bei der Erschließung des portugiesischen Solarmarkts spielen", betonte Breid. Die Voraussetzungen seien sehr gut, da Portugal zu den sonnenreichsten Ländern Europas gehöre. Bisher fehlte es jedoch an kontinuierlichen Förderbedingungen und einheitlichen Qualitätsstandards.

Die Demonstrationsanlage wird voraussichtlich 34.000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom im Jahr produzieren. Bis zu 50 Prozent davon werden in das öffentliche Netz eingespeist und pro Kilowattstunde mit etwa 22 Cent vergütet. Den Rest nutzt die Schule direkt. Mit Exkursionen und Weiterbildungen sollen die Erfahrungen aus dem Betrieb gezielt an Politiker, Investoren, Installateure und Schüler weitergegeben werden. Ein Display im Schulhof zeigt laufend an, wie stark die Sonne strahlt, wie viel Strom die Anlage produziert und wie viel klimaschädliches Kohlendioxid dadurch eingespart wird.

IBC SOLAR-Vorstand Udo Möhrstedt ist überzeugt, dass das so genannte Leuchtturmprojekt die Diskussion über die Nutzung der klimafreundlichen Sonnenenergie in Portugal voranbringen wird: "Wir bereiten uns auf eine dynamische Entwicklung mit stabilen Rahmenbedingungen vor. Mit unserem landesweit aktiven Vertriebs- und Installationspartner können wir zügig den Photovoltaikmarkt in Portugal erschließen. Bei attraktiven Einspeisevergütungen zieht dieser Markt schnell an. Das haben die letzten Jahre gezeigt", sagte Möhrstedt.

Finanziert wird das Projekt als "Public-Private-Partnership" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und von IBC SOLAR. Es entstand im Rahmen des dena-Solardachprogramms, das deutschen Firmen aus der Solarbranche den Eintritt in attraktive Auslandsmärkte erleichtert und die Qualität deutscher Produkte aus dem Bereich Solartechnik demonstriert. Vergleichbare Projekte wurden bereits in Athen, San Salvador, Windhoek und Singapur realisiert. Jedes Projekt umfasst die Installation einer Demonstrationsanlage auf einer deutschen Einrichtung und die Öffentlichkeitsarbeit zur Solarenergie.
Weitere Informationen und Bilder vom Solardach in Lissabon unter: http://www.solardach-lissabon.de

31.05.2006   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG.
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Baubeginn für MTV-Bioenergie-Anlagen in Niedersachsen

Mit dem Spatenstich für die erste Biostrom-Anlage in Affinghausen, etwa 30 Kilometer südlich von Bremen, haben die Bauarbeiten für die ersten Bioenergie-Projekte begonnen, die von der MTV III BioEnergie GmbH & Co.KG in neun landwirtschaftlichen Betrieben in Niedersachsen errichtet werden. Im Verlauf der nächsten Wochen werde der Baubeginn für die weiteren acht Standorte in den Landkreisen Diepholz und Nienburg folgen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bereits ab Anfang September sollen die Anlagen, in denen regenerative, organische Stoffe wie Mais, Gras oder Gülle in Energie umgesetzt werden, in Betrieb genommen werden.   Der aus der Biomasse gewonnene Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist und von den Stromunternehmen bezahlt. Die Stromversorger sind gesetzlich verpflichtet, Strom aus diesen erneuerbaren Energiequellen in den nächsten 20 Jahren zu einem garantierten Preis abzunehmen.


Langfristig gesicherte Einnahmen für die beteiligten Landwirte

Für die beteiligten Landwirte habe der Betrieb dieser Bioenergie-Anlagen eine besondere wirtschaftliche Bedeutung, da sie im Rahmen langfristiger Verträge mit gesicherten Einnahmen rechnen können, heißt es in der Pressemitteilung. Diese ergeben sich unter anderem aus dem Anbau und Verkauf der Substrate sowie durch Einnahmen aus dem Verkauf von Biostrom. Somit werde die Wirtschaftlichkeit der beteiligten Landwirte nachhaltig verbessert. Die dadurch pro landwirtschaftlichem Betrieb erzielten Einnahmen werden sich jährlich im fünfstelligen Bereich bewegen, kündigt die MTV III BioEnergie GmbH & Co.KG an.


Neuer Fonds mit 15 Biostrom-Anlagen

Auf Grund der überaus großen Nachfrage habe der MTV-III-BioEnergie-Fonds in diesem Frühjahr bereits nach kurzer Zeit geschlossen werden können. Daher bereite die MTV Capital Invest AG nun umgehend einen Nachfolgefonds vor. Die MTV IV BioEnergie GmbH & Co.KG soll bereits ab Juli 2006 auf den Markt kommen und mindestens 15 Biostrom-Anlagen in landwirtschaftlichen Betrieben in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz umfassen. Dabei gebe es Optionen auf eine Erhöhung auf bis zu insgesamt 30 Anlagen. Der neue Fonds werde eine Rendite vor Steuern von mehr als 10 Prozent bieten, so die MTV Capital Invest AG. Beteiligungen werden ab 10.000 EUR angeboten.

31.05.2006   Quelle: MTV Capital Invest AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

BUND: "CO2-freies" Kohlekraftwerk ist Feigenblatt von Vattenfall

Mitarbeiter des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) demonstrierten am 29.05.2006 zum Baustart eines angeblich umweltfreundlichen Braunkohlekraftwerks in der Nähe von Cottbus gegen die Energiepolitik des Stromkonzerns Vattenfall, berichtet der BUND in einer Pressemitteilung. "Vattenfall CO2-frei?" fragten die Demonstranten auf einem großen grünen Feigenblatt. Ein weiteres Plakat forderte von dem Unternehmen: "Klima schützen!" In dem von Vattenfall in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Merkel am Standort "Schwarze Pumpe" in Brandenburg begonnenen Bau einer Versuchsanlage zur Abscheidung des Treibhausgases CO2 sieht der Umweltverband ein "Feigenblatt, hinter dem der Stromkonzern seine umwelt- und klimaschädlichen Aktivitäten verstecken will".  Auch Brandenburg habe unter den negativen Auswirkungen dieser Aktivitäten zu leiden, heißt es in der BUND-Pressemitteilung.


BUND-Bundesgeschäftsführer Timm: Vattenfall will vor allem sein angeschlagenes Image aufbessern

"Vattenfall erzeugt seinen Strom zu 99 Prozent aus fossilen Rohstoffen und aus Uran", kommentiert Gerhard Timm, BUND-Bundesgeschäftsführer. "Vattenfall torpediert den Klimaschutz und plant im brandenburgischen Boxberg, in Berlin und Hamburg neue große Kohlekraftwerke. Vattenfall betreibt gefährliche Atommeiler und zerstört Naturoasen wie die Lakomaer Teiche bei Cottbus. Mit seiner Mini-Pilotanlage eines angeblich umweltfreundlichen Kohlekraftwerks direkt neben der riesigen CO2-Schleuder Schwarze Pumpe will Vattenfall vor allem sein angeschlagenes Image aufbessern", so Timm. Nachhaltiger wäre es jedoch, in effiziente und umweltfreundliche Kraftwerke und in erneuerbare Energien zu investieren, appelliert der BUND-Bundesgeschäftsführer.


Risiken einer CO2-Lagerung unter der Erdoberfläche ungeklärt

Gegen die CO2-Abscheidung und anschließende Einlagerung des Treibhausgases spreche vor allem der niedrige Wirkungsgrad solcher Anlagen, so der BUND. Für ihren Betrieb sei reiner Sauerstoff erforderlich, der nur unter hohem Energieaufwand herzustellen sei. Ungeklärt seien auch die Risiken einer CO2-Lagerung unter der Erdoberfläche. Zur Lagerung größerer Mengen reichten zudem in Deutschland die Kapazitäten nicht aus. Diese beliefen sich auf wenig mehr als eine Milliarde Tonnen. Jährlich verursache die deutsche Stromproduktion einen Kohlendioxidausstoß von rund 400 Millionen Tonnen. Damit wären die theoretisch möglichen Kapazitäten zur CO2-Einlagerung schon nach rund drei Jahren erschöpft.


BUND-Hintergrundpapier zur Vattenfall-Pilotanlage im Internet

Statt in "klimapolitische Feigenblätter" zu investieren müsse Vattenfall sein Engagement für die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplungs-Technik ausweiten, fordert der BUND. Die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme berge die größten Potentiale für mehr Ressourcen- und Klimaschutz. Ein BUND-Hintergrundpapier zur Vattenfall-Pilotanlage zur CO2-Abscheidung kann im Internet heruntergeladen werden unter: http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/schwarzepumpe.pdf

31.05.2006   Quelle: BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

S.A.G. Solarstrom AG legt neuen Solar-Fonds auf

Nachgeführte Photovoltaikanlagen.
Nachgeführte Photovoltaikanlagen.

Die S.A.G. Solarstrom, einer der größten Anbieter von solaren Beteiligungen, hat einen neuen Solar-Fonds aufgelegt. Der Solarstrompark "Gut Erlasee" ist der weltweit erste Fonds mit zweiachsig nachgeführten Photovoltaikanlagen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit dieser Technologie werde rund 30% mehr Strom erzeugt als mit fest installierten Anlagen. Das Solarkraftwerk – das bereits in Betrieb ist – steht in der Nähe von Arnstein in Franken.
 
Dank einer gesicherten Einspeisevergütung und garantierten Stromabnahme bis zum Jahr 2025 könne eine Rendite von 5,7 Prozent erwirtschaftet werden, was einer Ausschüttung von 230% entspreche. Beteiligungen am Solarparkstrompark "Gut Erlasee" mit einer Gesamtleistung von 3,4 MWpeak gibt es bereits ab 5.000 €. "Mit dieser Investition sichert man nicht nur finanziell seine Zukunft ab, sondern leistet auch einen Beitrag zu einer sauberen Energieversorgung in Deutschland", heißt es in der Pressemitteilung.

30.05.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S.A.G. Solarstrom AG

 

Conergy AG: Hauptversammlung beschließt Dividende und Ausgabe von Gratisaktien

Die Hamburger Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) wird ihren Aktionären bereits im ersten Jahr nach dem Börsengang eine Dividende in Höhe von EUR 0,30 je Aktie zahlen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Conergy wächst profitabel und baut ihre weltweiten Marktanteile weiter kräftig aus. Wir freuen uns, dass unsere Aktionäre unseren Kurs bestätigen und Conergy in erster Linie als einen Wachstumswert sehen. Zur Fortsetzung der starken Expansion planen wir auch in Zukunft, den größten Teil des Jahresüberschusses in den Ausbau unserer Marktanteile zu investieren", erklärt Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Conergy AG.   Darüber hinaus beschloss die Hauptversammlung einen Aktiensplitt. Durch die Erhöhung des Grundkapitals der Conergy AG aus Gesellschaftsmitteln von bisher 10 Millionen Euro auf 30 Millionen Euro werden 20 Millionen neue Stückaktien mit Dividendenberechtigung ab dem 1. Januar 2006 ausgegeben. Für jede Aktie erhält der Aktionär danach zwei weitere Aktien gratis.


50 % Umsatzwachstum auch 2007 und 2008 erwartet

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Conergy eine Umsatzsteigerung von mindestens 50 % auf mehr als 800 Millionen Euro (2005: 530,2 Mio. EUR). Auch für 2007 und 2008 zeichne sich für Conergy eine ungebremste Wachstumsdynamik mit Umsatzsteigerungen von jeweils etwa 50 % ab. Damit würden die weltweiten Marktanteile in den etwa um 25 % wachsenden Märkten für regenerative Energiesysteme weiter deutlich ausgebaut. Conergy erwartet, auch ihre Gewinnmargen leicht auszubauen und die Jahresüberschüsse entsprechend zu steigern.


Wachstum zu einem weltweit führenden Systemanbieter

Aktuell beschäftigt die Conergy AG nach eigenen Angaben bereits rund 1.000 Mitarbeiter auf fünf Kontinenten. Auch das Management-Team ist international ausgerichtet. In ihren Märkten erfahrene "Regional Heads" stehen vor Ort für die weitere Expansion in Nord- und Südamerika, dem europäischen Mittelmeerraum, Asien und Australien bereit. Sie analysieren den regional höchst unterschiedlichen regenerativen Energiebedarf und das Kundenpotenzial für die Markenwelten der Conergy. Zur konsequenten Fortsetzung des internationalen Wachstums wurden allein im letzten Jahr sechs Unternehmen übernommen und acht neue Niederlassungen weltweit gegründet. "Zum kräftigen Ausbau unserer weltweiten Marktanteile werden wir in diesem Jahr das Tempo weiter beschleunigen. Neben der Eröffnung zehn neuer internationaler Vertriebsniederlassungen planen wir auch etwa zehn weitere Unternehmen in die Conergy zu integrieren, die unsere Position als regenerativer Technologieführer am Weltmarkt festigen", berichtet Hans-Martin Rüter.


Systemtechnik für einen intelligenten Mix mit erneuerbaren Energien

Conergy gilt als das umsatzstärkste Solarunternehmen Europas und zählt auch in weiteren schnell wachsenden Feldern der erneuerbaren Energien, wie der Bioenergie, zu den international führenden Anbietern. Das Unternehmen verfolgt eine globale Wachstumsstrategie, um jedem Energieverbraucher weltweit die am besten geeignete regenerative Systemtechnologie anzubieten. International ist der Energiebedarf für Strom, Wärme oder Kühlung sehr unterschiedlich. Zahlreiche Studien belegen, dass Photovoltaik, Solarthermie, Wind- und Bioenergie angesichts knapper werdender fossiler Ressourcen bei weltweit steigendem Energiebedarf enormes Wachstumspotenzial bieten. Auf diese Megatrends habe sich Conergy frühzeitig mit ihrem Produktangebot ausgerichtet und die Kapazitäten am Fertigungsstandort Rangsdorf bei Berlin verfünffacht.

Conergy entwickelt und produziert neben solaren Flachkollektoren für Wärme oder Kühlung aus Sonnenlicht, Wechselrichtern für die Umwandlung solaren Gleichstroms in netzkonformen Wechselstrom und patentierte Gestelltechnik für regenerative Energiesysteme. Darüber hinaus bietet Conergy auch Kleinwindkraftanlagen, die sich speziell zur autarken Energieversorgung in Kombination mit Solarsystemen weltweit im Einsatz bewähren.

30.05.2006   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Solar-Fabrik AG will sich an indischem Spezialisten für Wafer-Bearbeitung beteiligen

Die Solar-Fabrik AG (ISIN: DE0006614712) hat am 29.05.2006 eine Absichtserklärung (Letter of Intent) zur Beteiligung an Poseidon Chemicals (kurz: Poseidon) mit Sitz in Chennai/Indien unterzeichnet. Nach Vollzug des "Sales and Purchase"-Agreements will die Solar-Fabrik AG über ihre Tochtergesellschaft Solar-Fabrik Services Pte Ltd. (Singapur) 80 % der Anteile an Poseidon halten, berichtet die Solar-Fabrik AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Poseidon sei anerkannter Spezialist für die Waferaufbereitung und -bearbeitung.  Die Solar-Fabrik AG sei mit der Übernahme auf allen Stufen der solaren Wertschöpfungskette vertreten. Damit sei der angestrebte Wandel vom Freiburger Solarmodulhersteller zum international aufgestellten integrierten Solarkonzern vollzogen.


Komplette Wertschöpfungskette vom Wafer bis zur Solarzelle

Die Solar-Fabrik kauft über ihre Tochter Global Expertise Wafer Division Ltd. recyclebare Wafer aus der Halbleiter-Industrie ein. Diese werden zunächst chemisch bzw. mechanisch aufbereitet, bevor sie für die Weiterverarbeitung zu Solarzellen geeignet sind. Poseidon verfüge über besondere technische Expertise zur Waferaufbereitung; so sei das Unternehmen nicht nur Spezialist für die Bearbeitung und das Schneiden von Wafern, sondern auch - und das habe besondere Bedeutung für den Beschaffungsmarkt - im Bereich der Waferreinigung. Qualitativ bestünde zwischen den aufbereiteten Wafern und Original-Solarwafern kein Unterschied, betont die Solar-Fabrik AG. Die von Poseidon bearbeiteten Wafer würden künftig über die Solar Energy Power Pte Ltd in Singapur zu Solarzellen weiterverarbeitet. Spätestens 2007 will die Solar-Fabrik Mehrheitsanteilseignerin bei SEP sein. Durch Poseidon schließe die Solar-Fabrik die bis jetzt noch bestehende Lücke in der Wertschöpfungskette zwischen Wafer und Solarzelle.


Zusätzlicher positiven Ergebnisbeitrag in einstelliger Millionenhöhe geplant

Als Kaufpreis für 80% der Anteile an Poseidon wurden laut Solar-Fabrik AG rund drei Millionen Euro vereinbart. Die bisherigen Gesellschafter sollen nach Unterzeichnung des Purchase-Agreements die restlichen 20% der Anteile halten und der Gesellschaft weiterhin als Geschäftsführer vorstehen. Die neue Beteiligung bringe der Solar-Fabrik AG eine Reihe von Vorteilen: Die auf den Wertschöpfungsstufen Wafer und Zelle erzielbaren Margen seien wesentlich höher als auf Modulebene, woraus sich künftig eine deutliche Steigerung der EBIT-Marge ergeben werde. Aufgrund des effizienten Aufbereitungsprozesses könnten Wirkungsgrade der resultierenden Zellen signifikant gesteigert werden. Die aufbereiteten Wafer bzw. Zellen könnten, sofern sie nicht in den Modulfertigungsprozess der Solar-Fabrik AG einfließen sollen, margenträchtig an Dritte verkauft werden. Durch die Übernahme erschließe sich die Solar-Fabrik AG spätestens ab 2007 einen zusätzlichen positiven Ergebnisbeitrag in zunächst einstelliger Millionenhöhe.

30.05.2006   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Schweiz: ADEV-Gruppe produzierte 2005 rund 14 Millionen Kilowattstunden Ökostrom

ADEV-Solarkraftwerk "M-Parc La Praille".

Anlässlich der Generalversammlungen der ADEV-Gruppe am 19. Mai 2006 in Liestal konnten die Gesellschafter eine positive Unternehmungsentwicklung im letzten Geschäftsjahr 2005 zur Kenntnis nehmen. Bei einem Gruppenumsatz von 3,4 Millionen Franken sei ein Gruppengewinn von 127.000 Franken erzielt worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die ADEV-Gruppe produzierte nach eigenen Angaben letztes Jahr 14 Millionen Kilowattstunden Ökostrom aus Wind, Sonne, Kleinwasserkraft sowie aus energieeffizienten Blockheizkraftwerken. Dominierend seien im letzten Jahr die Investitionen in Solarkraftwerke gewesen.
 
Die ADEV biete in ihren publikumsgeöffneten Gesellschaften allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv für die Energiewende einzusetzen. Stammhaus der ADEV-Gruppe ist die seit über 20 Jahren aktive ADEV Energiegenossenschaft mit Sitz in Liestal. Sie bezweckt den Bau und den Betrieb von dezentralen, umweltfreundlichen Energieanlagen und bietet konkrete Beteiligungsmöglichkeiten in der Genossenschaft oder in den als Aktiengesellschaften ausgestalteten ADEV-Tochtergesellschaften an. Zur ADEV-Gruppe gehören heute die ADEV Wasserkraftwerk AG, die ADEV Solarstrom AG und die ADEV Windkraft AG.


Kleinwasserkraftwerk erneuert; neue Solarstromanlagen mit 200 kWp

Von den Kleinwasserkraftwerken sei letztes Jahr das Kraftwerk Emmenau im bernischen Hasle-Rügsau erneuert worden. Die Erneuerungsinvestitionen betrugen laut ADEV etwa 2,2 Millionen Franken. Die Aktionäre der ADEV Wasserkraftwerk AG genehmigten bei einem Umsatz von 1,3 Millionen Franken einen Reingewinn von 45. 000 Franken. Pro Aktie werde eine Dividende von 10 Franken ausgeschüttet. Neue Solarstromkraftwerke mit einem gesamten Investitionsvolumen von 1,6 Millionen Franken und einer zusätzlichen Leistung von 200 Kilowatt wurden in Zürich, Basel und in der deutschen Stadt Sindelfingen realisiert. Die Aktionäre der ADEV Solarstrom AG genehmigten bei einem Umsatz von 0,55 Millionen Franken einen Jahresgewinn von 69.000 Franken. Pro Aktie wird eine Dividende von 4 Franken ausgeschüttet. Zudem genehmigten die Aktionäre eine weitere Kapitalerhöhung um maximal 3,3 Millionen Franken. Die Aktien sollen im Spätsommer 2006 zur Zeichnung freigegeben werden.


ADEV Windkraft AG mit ausgeglichenem Ergebnis

Das Windenergieangebot sei wegen des windschwachen Jahres erneut unter den Erwartungen geblieben, berichtet die ADEV Windkraft AG. Sie habe deshalb mit allen Windkraftanlagen unter dem Plansoll gelegen. Das Jahresergebnis schloss bei einem Umsatz von 0,15 Mio. Franken mit einer "schwarzen Null". Eine Dividende werde nicht ausgeschüttet.


Erneuerbare weiter im Kommen

Für das Geschäftsjahr 2006 erwartet die ADEV-Gruppe weitere Wachstumsmöglichkeiten, besonders bei der Solarenergie und im Wärmecontracting. Eine Solarstrom-Grossanlage in Genf sei bereits in Betrieb genommen worden. Für die solothurnische Gemeinde Nuglar werde diesen Sommer eine Holzschnitzelheizung im Contracting realisiert.

30.05.2006   Quelle: ADEV Energiegenossenschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ADEV

 

Holzpellet-Heizungen: Förderprogramm des Landes NRW läuft aus

Broschüre
Broschüre "Holzpellets – Der Brennstoff der Zukunft"

Heizen mit Holz ist inzwischen eine beliebte Alternative zur Öl- und Gasheizung. Das habe der Auftragsboom durch die anhaltend hohen Ölpreise bewiesen, so das Ministerium für Umwelt und Naturschutz,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen in einer Pressemitteilung. Bei Privatleuten, Unternehmen und Kommunen stehe heimisches Holz als umweltfreundlicher Brennstoff hoch im Kurs. Damit habe die 1998 gestartete Förderung von Holzpellet-Heizungen und Holzhackschnitzelanlagen ihr Ziel erreicht und laufe in dieser Form aus, da sich der Markt inzwischen alleine trage.
 
Über 5.000 Anlagen zur energetischen Holznutzung seien bisher vom Land gefördert worden, davon allein im letzten Jahr rund 2.500. In den ersten Monaten 2006 hätten sich sogar schon fast 6.000 Interessenten gemeldet. Die für das ganze Jahr zur Verfügung stehenden Fördermittel in Höhe von 5,3 Millionen seien damit bereits nach drei Monaten voll ausgeschöpft, berichtet das NRW- Umweltministerium.


Umweltminister Eckhard Uhlenberg: Ziel erreicht, Staat kann sich aus der Förderung zurückziehen

Fachverbände, Wirtschaftsvertreter und das Umweltministerium seien sich im Rahmen eines Workshop in Düsseldorf einig gewesen, dass eine weitere Unterstützung des Landes nicht notwendig sei, heißt es in der Pressemitteilung. "Die Förderung von Holzpellets- und Holzhackschnitzelanlagen war immer als Anschubfinanzierung gedacht. 40 Millionen Euro sind für die Errichtung von Anlagen mit einer Wärmeleistung von 300 Megawatt geflossen und haben eine jährliche Nachfrage von einer Million Kubikmeter Holz ausgelöst", so Umweltminister Eckhard Uhlenberg. "Unser Ziel haben wir damit erreicht, wie die enorme Nachfrage zeigt. Angesichts der hohen Wachstumsraten auf dem Bioenergiemarkt kann der Staat sich nun aus der Förderung zurückziehen. Der Markt läuft selbständig", betonte der Minister.


Staatliche Unterstützung für die nachhaltige Versorgung mit Holz
In Zukunft will Uhlenberg statt der Anlagen lieber die nachhaltige Versorgung mit dem Brennstoff Holz unterstützen. Beim Holzeinschlag im staatlichen wie privaten Wald sieht der Minister aufgrund der starken Nachfrage noch Potenzial, von dem Waldbesitzer und Holzbetriebe noch mehr als bisher profitieren können. Der Grossteil der Arbeitsplätze und Verkaufserlöse bleibe – anders als beim Öl – dabei in der Region.


Kostenlose Pellet-Broschüren im Internet

Wer sich für Holzpellet-Heizungen interessiert, kann sich in zwei neu aufgelegten Broschüren informieren. "Holzpellets – Der Brennstoff der Zukunft" beantwortet die wichtigsten Fragen rund um Rohstoff, Technik und Investitionskosten. Im "Marktführer Holzpellets" präsentieren sich über 220 Installationsfachbetriebe, Kesselhersteller, Pelletproduzenten und Brennstoffhändler aus Nordrhein-Westfalen und stellen ihr Leistungsangebot vor. Die Informationsbroschüren können kostenlos heruntergeladen werden unter

Milliardenprofite zu Lasten der Stromkunden

Der Emissionshandel wurde 2005 eingeführt, um die Kohlendioxid-Emissionen in der Europäischen Union insgesamt zu verringern. Den großen Energieversorgern würden jedoch Emissionszertifikate kostenlos zugeteilt, rügen die Umweltschützer. Bei einem Zertifikatpreis von 20 Euro pro Tonne des Klimagases Kohlendioxid sei das ein Geschenk von insgesamt zehn Milliarden Euro. Die Energieversorger hätten den Wert der geschenkten Zertifikate auf die Stromkosten aufgeschlagen und holten sich so diese Summe in Form von Preiserhöhungen noch einmal von ihren Kunden, argumentiert Greenpeace. So habe die Energiewirtschaft im letzten Jahr ungerechtfertigt Milliardenprofite zu Lasten der Stromkunden erzielt. Um eine Versteigerung zu verhindern, drohten die Energieversorger "absurderweise" mit weiteren Preiserhöhungen. "Die Energieversorger wollen für eine einmal erbrachte sehr fragwürdige Leistung zweimal abkassieren. Das sind Wild-West-Manieren, mit denen die Konzerne nicht mehr durchkommen dürfen. Dem muss die Politik einen Riegel vorschieben", so von Görne.


Greenpeace fordert Versteigerung von zehn Prozent der auszugebenden Zertifikate im nächsten Handelszeitraum

Auch führende Wirtschaftsinstitute sowie der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung plädieren laut Greenpeace für eine, im Rahmen geltenden EU-Rechtes mögliche, Versteigerung von zehn Prozent der auszugebenden Zertifikate im nächsten Handelszeitraum 2008 bis 2012. Dies würde der Bundesregierung zirka fünf Milliarden Euro für die leeren Haushaltskassen einbringen, rechnet Greenpeace vor. "Zwar würden dann noch immer 90 Prozent der Zertifikate verschenkt, doch wäre das ein erster Schritt in Richtung sozialer Verantwortung. Energiekonzerne zahlen dann endlich für ihre Klimazerstörung. Und der Staat bekommt einen finanziellen Spielraum für dringend notwendige Investitionen in soziale Einrichtungen, Bildung und Klimaschutz", betont die Greenpeace-Expertin.

29.05.2006   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Wechselrichter von KACO gewinnen Design-Auszeichnung

Powador-Wechselrichter mit Dcswitch.
Powador-Wechselrichter mit Dcswitch.

Die Powador-Wechselrichter der KACO Gerätetechnik GmbH gehören zu den Gewinnern des begehrten iF product design award 2006. "Die hochwertige Anmutung spiegelt den technischen Vorsprung wider", heißt es in der Begründung. Das für die Powador xi-Serie entwickelte Gehäusesystem verbinde eine klare Formensprache mit den Ansprüchen einer industriellen Serienproduktion.
 
Dazu gehöre, dass alle KACO-Wechselrichter bis 5,5 kW aus nur vier verschiedenen Aluminiumprofilen und wenigen Verbindungsteilen zusammengesteckt werden. Das spare erheblich Lagervolumen und Kosten. Der iF product design award wird jährlich von der iF International Forum Design GmbH aus Hannover verliehen. Der Designwettbewerb gilt als einer der wichtigsten weltweit. Seit seiner Einführung 1953 hat sich das iF Label zu einem beständigen und namhaften Markenzeichen für besonders gute Gestaltung entwickelt.

In diesem Jahr hat die Jury aus internationalen Top-Designern unter 1.952 Einreichungen aus 37 Ländern die Gewinner ermittelt. KACO zählt zu den Gewinnern der Kategorie Industrie/Gebäude. Die Gestaltung hat die Mannheimer Agentur Fabian Industrie-Design übernommen. Seit über 60 Jahren ist KACO Spezialist für Stromversorgungen aller Art. Die heutige KACO Gerätetechnik GmbH ist 1999 als Ausgründung entstanden. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben weltweit der drittgrößte Hersteller von Netzeinspeise-Wechselrichtern. Mit der frühen Einführung der 3-Phasen-Überwachung nach VDE-Norm 0126-1-1 und den hohen Wirkungsgraden dank trafoloser Technik zählten die KACO-Wechselrichter zur technologischen Spitze.

29.05.2006   Quelle: KACO Gerätetechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO Gerätetechnik GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Solarwärme: Steca präsentiert eigene Solarstation und neuen Regler

Solar-Regler TR-0201 von Steca.
Solar-Regler TR-0201 von Steca.

Die Steca GmbH, Hersteller von Solarelektronik mit Sitz in Memmingen, präsentiert auf der Intersolar 2006 erstmals eine eigene Pumpengruppe für Solarwärmeanlagen und den neuen Solar-Regler "TR 0201". Unter den Markennamen "TPS 20" beziehungsweise "TPS 25" für die Anschlussquerschnitte DN 20 und 25 kommt die erste eigene Solarstation von Steca auf den Markt.
 
Die Armaturen liefere ein führender Pumpengruppenhersteller im individuellen und kundenspezifischen Steca-Design, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Innovation punkte außerdem durch eine einfache Bedienbarkeit und eine umfangreiche Ausstattung – unter anderem mit einer neu entwickelten Durchflussanzeige und Luftabscheider. An die Markteinführung knüpft Steca hohe Erwartungen für einen weltweiten Absatz.

Mit dem neuen TR 0201 will Steca die Erfolge des TR 0301 fortsetzen, der als erster Solar-Regler auf dem Markt den Betriebszustand einer Anlage und den Solarkreis über ein graphisch animiertes Display komplett visualisiere. Auch der TR 0201 zeichne sich durch ein LCD-Display mit umfangreicher Anzeige und Diagnose aus, sei jedoch noch kosteneffizienter. Mit zwei Eingängen und einem Ausgang runde er das Produktspektrum der solarthermischen Regler nach unten ab.

29.05.2006   Quelle: Steca GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Steca GmbH

 

KfW: Ausnahmeregelung für Anträge im Programm zur Förderung erneuerbarer Energien

Der Bundeshaushalt werde in diesem Jahr vermutlich erst im Juli oder August in Kraft treten, berichtet die KfW in einem Rundschrieben. Erst dann könne die Bundesregierung das Förderprogramm Nr. 128, das aus Haushaltsmitteln verbilligt wird, wieder öffnen - gegebenenfalls auch zu geänderten Bedingungen. Damit Investoren, die trotz dieser Unsicherheit mit dem geplanten Vorhaben beginnen möchten, sich jedoch nicht den Zugang zu etwaigen Fördermitteln mit ihrem Beginn des Vorhabens vor Programmstart verwirken wollen, mache die KfW hinsichtlich der Regelungen zur fristgemäßen Antragstellung eine befristete Ausnahme.   Grund für die Investitionsbereitschaft trotz der Unsicherheit über die Programmweiterführung und -details könne beispielsweise sein, dass ein Vorhaben bei späterem Beginn nicht mehr bis zur Heizperiode im Herbst 2006 fertig gestellt werden könnte und die Investition aus diesem Grund um ein Jahr aufgeschoben oder ganz aufgegeben würde. Mit zinsgünstigen Darlehen werden von der KfW Biomasseanlagen, Wasserkraftanlagen und Anlagen zur Nutzung der oberflächennahen Geothermie gefördert.


Vorübergehend reicht formloser Antrag, um mit dem Vorhaben beginnen zu können

Die Programmrichtlinie des Marktanreizprogramms (MAP), die auch für das Förderprogramm Nr. 128 gilt, sehe vor, dass mit dem Vorhaben nicht vor Antragstellung begonnen werden darf. Der Vorhabensbeginn werde dabei mit dem Abschluss eines Lieferungs- und Leistungsvertrages definiert. Um mit dem Vorhaben beginnen zu können, sei zunächst ein bei der Hausbank gestellter, hinreichend konkretisierter formloser Antrag ausreichend (auf Förderung hinsichtlich des beantragten Kredits). Als formloser Antrag könne auch ein ernsthaftes, bei der Hausbank geführtes und von dieser in den Akten dokumentiertes Finanzierungsgespräch hinsichtlich des beantragten Kredites verstanden werden. Die vollständigen Kreditantragsunterlagen sind dann innerhalb von 4 Wochen nach In-Kraft-Treten des Bundeshaushalts an die KfW weiterzuleiten.

Über das In-Kraft-Treten des Bundeshaushalts, die erneute Öffnung des Förderprogramms und die damit verbundene Möglichkeit Förderanträge wieder einzureichen, werde die KfW zeitnah informieren. Für Anträge, die später als 4 Wochen ab In-Kraft-Treten des Bundeshaushalts 2006 bei der KfW eingehen, gilt im Programm zur Förderung erneuerbarer Energien wieder die vorherige Regelung zur fristgemäßen Antragstellung.


Förderberatung per Telefon

Fragen zum Produkt- und Serviceangebot der KfW Bankengruppe beantworten die Berater der Infocenter: Das Infocenter der KfW Mittelstandsbank ist unter der Servicenummer 01801 / 24 11 24 erreichbar und berät zu den Programmen, die von der KfW Mittelstandsbank angeboten werden. Darüber hinaus wird der gewerbliche Umweltschutz abgedeckt. Die Berater des Infocenters der KfW Förderbank sind unter der Servicenummer 01801 / 33 55 77 erreichbar und beraten zu den Förderprodukten für die Wohnwirtschaft, private Umweltschutzinvestitionen, Infrastruktur und Soziales sowie Bildungsförderung. Die Infocenter sind montags bis freitags, jeweils von 07:30 Uhr bis 18:30 Uhr, erreichbar. Die aktuelle Konditionenübersicht steht im Internet und über Fax-Abruf unter der Nummer 069 / 7431 – 4214 zur Verfügung.

29.05.2006   Quelle: KfW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Kostenlose Info-CD mit interaktivem Brennstoffzellenlexikon

Multimediales Brennstofzellen-Lexikon.
Multimediales Brennstofzellen-Lexikon.

Für alle, die sich für Technik begeistern, hat die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) eine kostenlose CD herausgegeben, die alles Wissenswerte über stationäre Brennstoffzellen in einem interaktiven Lexikon versammelt. Die CD "Innovation für die Haustechnik von morgen" bringt auf komfortable Weise die Welt der Brennstoffzelle für die Strom- und Wärmeerzeugung im Haus näher. Aufgemacht ist der Datenträger wie ein multimediales Lexikon.
 
Informationen führender Hersteller integriert

Die Inhalte reichen von der Geschichte der Brennstoffzelle über die technischen Grundlagen bis hin zu den Komponenten eines Brennstoffzellenheizgerätes. Dabei wurden auch Informationen führender Hersteller integriert. Die Navigation ist übersichtlich gestaltet, so dass der Benutzer wie beim Surfen im Internet die Unterkapitel der Themenblöcke bequem aufrufen kann. Grafiken, Fotos und Animationen machen das Geschriebene anschaulich und unterhaltsam. Um die Aktualität der Inhalte ständig sicherzustellen, verfügt das Windows-Programm über eine Updatefunktion.

Die Info-CD gibt es kostenlos bei der Initiative Brennstoffzelle: telefonisch über die IBZ-Hotline 0 18 02/53 47 94 (6 Cent pro Gespräch), per E-Mail an info@ibz-info.de, oder im Internet unter http://www.ibz-info.de. Die IBZ ist ein Zusammenschluss zur Förderung der stationären Brennstoffzelle für häusliche Anwendungen.

28.05.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBZ

 

Fraunhofer-Technik für preisgünstige und langlebige Brennstoffzellen

Stack einer keramischen Hochtemperaturbrennstoffzelle.
Stack einer keramischen Hochtemperaturbrennstoffzelle.

Ob Diesel, Erdgas oder Benzin, Biogas oder Wasserstoff: keramische Hochtemperaturbrennstoffzellen können unterschiedlichste Brennstoffe in Wärme und Strom verwandeln. Dabei müssen sie extremen thermischen, mechanischen und chemischen Belastungen standhalten. Zusammen mit Partnern aus der Industrie haben Fraunhofer-Forscher eine Technik entwickelt, die Brennstoffzellen preisgünstig und langlebig macht.
 
"Keramische Hochtemperaturbrennstoffzellen werden schon bald ein Massenmarkt sein", prognostiziert Prof. Alexander Michaelis, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS in Dresden. "Sie eignen sich als mobile Stromgeneratoren für Campingfahrzeuge, Boote, LKWs oder PKWs, aber auch für stationäre Anwendungen zur Strom- Wärme- und Kältegewinnung oder zur Verstromung von Biogas in der Landwirtschaft." Mit der Entwicklung kostengünstiger und langlebiger Stacks, dem Herzstück der Hochtemperaturbrennstoffzellen, haben Forscher vom IKTS jetzt die Voraussetzung geschaffen für eine kommerzielle Nutzung.


Keramische Hochtemperaturbrennstoffzellen verstromen Methan, Benzin, Diesel, Erd- oder Biogas

Stacks sind Stapel aus dünnen keramischen Platten, an deren Oberfläche die Brennstoffe durch einen elektrochemischen Prozess direkt in elektrische Leistung umgewandelt werden. Verglichen mit Polymeren, die in Niedertemperaturbrennstoffzellen eingesetzt werden, haben diese keramischen Zellen einen großen Vorteil: Sie können nicht nur reinen Wasserstoff, der schwer zu bekommen ist verstromen, sondern auch Methan, Benzin, Diesel, Erd- oder Biogas. Dieser Prozess ist laut IKTS technisch relativ einfach und daher kostengünstig. In Kombination mit Strom, Wärme- beziehungsweise Kältekopplung lassen sich Wirkungsgrade von mehr als 90 Prozent erreichen - mehr als mit jeder anderen Technologie.


Neue Verbundstoffe für den Bau kostengünstiger und robuster Brenstoffzellenstapel

Die Stacks im Inneren der Brennstoffzelle müssen dabei allerdings einiges aushalten: Die Betriebstemperatur kann bis zu tausend Grad betragen. Dabei herrschen auf der Brenngasseite der keramischen Zellen extrem reduzierende und auf der Luftseite extrem oxidierende Bedingungen. Die Entwicklung von Materialien, die solche aggressiven Bedingungen dauerhaft aushalten, ist selbst für erfahrene Werkstoffforscher eine Herausforderung. Ein Team am IKTS entwickelt zusammen mit den Industriepartnern H.C. Starck GmbH, einer Tochter der Bayer AG, sowie der Webasto AG Verbundstoffe aus Metall, Keramik und Glas. Diese Materialien sind hervorragend für den Bau kostengünstiger und robuster Stacks geeignet - bereits jetzt wurde eine Lebensdauer von über 5.000 Stunden erreicht.


Partnerschaften mit Heizungshersteller Vaillant und Automobilzulieferer Webasto

Das neue Stack-Design soll schon bald in Serie gehen. Im vergangenen Jahr übernahm die Staxera GmbH - ein Joint Venture von Webasto und H.C. Strack - die Vermarktung. Partnerschaften mit dem Heizungshersteller Vaillant und dem Automobilzulieferer Webasto ermöglichen einen europaweiten Vertrieb. Bei der Weiterentwicklung der keramischen Hochtemperaturbrennstoffzellen arbeitet die Staxera GmbH eng mit den Fraunhofer-Forschern zusammen. Um die Kooperation zu erleichtern, hat das junge Unternehmen im IKTS Räume angemietet und Wissenschaftler engagiert. "Über die Konstruktion eines solchen "Spin-In" ist sichergestellt, dass Forschung, Entwicklung und Produktion optimal zusammenarbeiten", resümiert Dr. Christian Wunderlich, Geschäftsführer der Staxera GmbH.

"Die Fraunhofer-Gesellschaft und die beteiligten Industriefirmen sehen diese Kooperation als Modellprojekt", ergänzt Michaelis. "Hier wird deutlich, wie mittelständische Unternehmen Forschungsergebnisse schnell in marktreife Produkte umsetzen können. Damit ist es uns gelungen, den Kreis zu schließen: Durch Forschung, die Geld kostete, haben wir Wissen erlangt, jetzt können wir aus Wissen wieder Geld und auch Arbeitsplätze generieren."

28.05.2006   Quelle: Fraunhofer IKTS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IKTS.
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Biogas-BHKW in Kitzingen offiziell eingeweiht

"Biogasanlage in Kitzingen".

Bereits seit Ende 2005 speist ein Biogas-Blockheizkraftwerk (BHKW) der Biogas Kitzingen 1 GmbH (BGK1) Strom in das öffentliche Netz ein und beheizt zugleich ein Gewächshaus. Inzwischen habe die Nutzenergie-Produktion fast die volle Leistung erreicht, berichten die Betreiber in einer Pressemitteilung. Bei der Inbetriebnahmefeier am 21. Mai 2006 startete Geschäftsführer Günter Wengel die Strom- und Wärmeproduktion aus nachwachsenden Rohstoffen offiziell. Insgesamt 10 Gesellschafter seien an der BGK1 beteiligt, darunter 7 Landwirte, ein Gärtner, ein Elektriker und ein Wasserwart.
 
Für die meisten Anteilseigner führe der Weg damit "vom Landwirt zum Energiewirt", wie von EUROSOLAR seit einigen Jahren propagiert.

Der CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Otto Hünnerkopf forderte in seinem Grußwort, "die Sonne direkt und indirekt stärker zu nutzen, gerade als in Biomasse gebundenen Energieformen". Anlagenplaner Peter Rohn stellte die Einkommenssicherheit für die am Kraftwerk beteiligten Landwirte und die anderen Gesellschafter durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) heraus: 16 Cent pro Kilowattstunde plus Wärmebonus erhalte die BGK1 nun 20 Jahre lang.


Bioenergie-Blockheizkraftwerk mit 500 kW elektrischer und 543 kW thermischer Leistung

Wengel und seine Kollegen wollten mehr als nur Öko-Strom in das öffentliche Netz einspeisen: Bei ihrem Projekt sollte auch die Wärme sinnvoll verwendet werden, was an anderen Orten mangels räumlich naher Abnehmern oft nicht möglich sei. Bei dem gefundenen Standort in Kitzingen sei dies möglich: Auf den direkt angrenzenden Grundstücken der Gemeinde Albertshofen befinden sich Gewächshäuser von Pflanzenbaubetrieben, die viel Wärme verbrauchen. "Bei uns wird über 80% der gewonnenen Wärmeenergie auch wirklich genutzt" erläutert Günter Wengel. Das Container-Blockheizkraftwerk mit 500 kW elektrischer und 543 kW thermischer Leistung soll jährlich 8.000 Stunden in Betrieb sein. Vier Millionen Kilowattstunden Strom will die BGK1 pro Jahr an den örtlichen Stromnetzbetreiber N-ERGIE verkaufen. Damit könnten 1.200 Durchschnittsfamilien auskommen. Darüber hinaus sollen den Gewächshausbesitzern jährlich rund 4 Millionen Kilowattstunden Wärmeenergie zur Verfügung gestellt und damit etwa 400.000 Liter Heizöl gespart werden. Die Biogasanlage benötigt nach Angaben der Betreiber als Rohstoff täglich neun Tonnen Getreide und Körnermais, 2 m³ Wasser und 1,5m³ Gülle.

Mit einer Feierstunde und dem folgenden Informationstag für die Öffentlichkeit wollten sich die Betreiber für die öffentliche Unterstützung ihres Projekts bedanken. "Gerade Bürgermeisterin Reitmeier, Oberbürgermeister Moser, der Stadtrat Kitzingen, der Gemeinderat Albertshofen sowie Landrätin Tamara Bischof und ihre Landkreisverwaltung haben sehr kooperativ mit uns zusammengearbeitet. Die politischen Gremien haben sehr weitsichtige Entscheidungen getroffen", betonte Geschäftsführer Wengel.

28.05.2006   Quelle: Biogas Kitzingen 1 GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Biogas Kitzingen 1 GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

REpower und EDF unterzeichnen Rahmenvertrag über bis zu 140 Windenergieanlagen

Die REpower Systems AG (WKN 617703) und die französische EDF Energies Nouvelles (EDF EN), ein Tochterunternehmen des größten europäischen Energieversorgers EDF, haben ihren seit 2004 bestehenden Rahmenvertrag erweitert. Der Vertrag umfasst nun die Lieferung von bis zu 140 Windenergieanlagen der 2-Megawatt-Klasse in die europäischen Schlüsselmärkte Deutschland, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Italien und Portugal bis Ende 2008.  Dies entspreche einer Gesamtleistung von bis zu 280 Megawatt, so REpower in einer Pressemitteilung. Für die im Vertrag vorgesehene Lieferung von bis zu 140 Anlagen der Baureihe REpower MM sei bereits eine Projektliste definiert worden. Diese umfasse insgesamt zwölf Projekte, die für REpower reserviert sind und voraussichtlich in den Jahren 2007 und 2008 realisiert werden.

Mit der Rahmenvereinbarung wollen beide Unternehmen ihre strategische Partnerschaft bei der Umsetzung von Windenergieprojekten in den nächsten Jahren ausbauen. Zusätzlich sollen die gemeinsamen Geschäftsaktivitäten ab 2008 auch auf Ost- und Südeuropa ausgeweitet werden. "Unser hoher Qualitätsanspruch zahlt sich aus. Erneut hat uns einer der bedeutendsten Projektentwickler als Schlüssellieferant ausgewählt", kommentierte der Vortandsvorsitzende der REpower Systems AG, Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, und ergänzte: "Die Partnerschaft mit EDF EN ist der bisher bedeutendste Schritt für unsere Wachstumsstrategie. Darüber hinaus können wir attraktive Märkte, z.B. in Ost- und Südeuropa,
gemeinsam erschließen."


Windpark-Projekte in Frankreich und UK

Nach Inkrafttreten des Vertrags sehen die ersten gemeinsamen Projekte von REpower und EDF EN die Realisierung von Windparks in Luc sur Orbieu in Frankreich (acht MM70-Anlagen im Département Aude, Region Languedoc-Roussillon) sowie 13 MM82-Anlagen für das Projekt "Bicker§ in Lincolnshire/UK vor.

27.05.2006   Quelle: REpower Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Mörfelden-Walldorf: Solarstrom vom Dach der Kindertagesstätte

Seit dem Jahr 2000 bezieht die Stadt Mörfelden-Walldorf 20 Prozent ihres Strombedarfs für die öffentlichen Gebäude von der HSE-Ökostromtochter NATURpur. Jährlich seien dies 310.000 Kilowattstunden des umweltschonenden, aus Wasserkraft und Kraft-Wärme-Kopplung erzeugten NATURpur-Stromes, so das Unternehmen. Im Gegenzug hat der Darmstädter Ökostromanbieter mehrere Solarstromanlagen auf Kindertagesstätten in Mörfelden-Walldorf errichtet. Die vierte Anlage wurde am 22.05.2006 der Öffentlichkeit vorgestellt.   Das Solarkraftwerk auf dem Dach der Kindertagesstätte am Kollwitzweg hat eine Leistung von mehr als fünf Kilowatt (kWp) und wird künftig im Jahr zwischen 4.200 und 4.500 Kilowattstunden Strom erzeugen, ohne dass wertvolle Rohstoffe verbraucht werden und belastende Schadstoffe entstehen.


Vorbildfunktion für Kinder und Eltern

Insgesamt erzeugen die vier Sonnen-Kitas in Mörfelden-Walldorf mit ihren Sonnendächern rund 7.000 Kilowattstunden pro Jahr und vermeiden damit 4,2 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids. Rund 33.000 Euro hat NATURpur in die 37 Quadratmeter große Anlage investiert. Neben dem ökologischen Aspekt habe die Installation der Anlagen auf Kindertagesstätten auch eine Vorbildfunktion: Die Kinder und ihre Eltern können an einer Infotafel jeden Tag die aktuellen Daten zum Energie-Ertrag "ihrer" Anlage ablesen.

Insgesamt hat das Unternehmen seit der Firmengründung 1999 nach eigenen Angaben 107 Solarstromanlagen errichtet und damit Zeichen gesetzt für eine zukunftsfähige Energieversorgung. 22 Städte und zwei Landkreise, überwiegend in Südhessen, jedoch auch in Bayern, hätten sich für NATURpur-Strom entschieden. Damit sei NATURpur im Bereich der kommunalen Kunden eines der führenden Unternehmen.

27.05.2006   Quelle: NATURpur Energie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

DUH: Geiz ist nicht geil! Auch Saturn muss Energieverbrauch von "weißer Ware" korrekt kennzeichnen

Das Landgericht Berlin gibt der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auch im Rechtsstreit gegen eine Filiale der Elektrogerätekette Saturn Recht - im März war bereits eine Verkaufsstelle der Metro-Tochter Media Markt wegen Verstöße gegen die korrekte Energieverbrauchskennzeichnung verurteilt worden. Das berichtet die DUH in einer Pressemitteilung. Zwei Monate, nachdem das Landgericht Berlin bereits den Media Markt in Berlin-Neukölln wegen einer fehlerhaften Verbrauchskennzeichnung verurteilt habe, bescheinige nun eine andere Kammer des Landgerichts einer Filiale der ebenfalls zum Metro-Konzern gehörenden Elektrogerätekette Saturn am Berliner Alexanderplatz rechtswidriges Verhalten bei der Energieverbrauchskennzeichnung von so genannter "Weißer Ware", so die DUH. 
Energieverbrauch muss deutlich sichtbar gekennzeichnet werden

Beide Schwesterunternehmen hätten demnach gegen ihre Informationspflicht zum Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher verstoßen. Diesen Vorwurf der DUH bestätigte das Landgericht Berlin (Az: 96 O 259/05) im Fall der Saturn-Filiale am gestrigen 23. Mai 2006. Mit dem Urteil werde nach einer zweiten Musterklage der DUH zunächst die betroffene Saturn-Verkaufsstelle in Berlin verpflichtet, ihre so genannte "Weiße Ware" (Kühlschränke, Gefriertruhen, Waschmaschinen, Backöfen etc.) korrekt, d.h. nicht verdeckt, sondern deutlich sichtbar entsprechend der Energieverbrauchs-Kennzeichnungsverordnung (EnVKV) auszuzeichnen. Über die verklagte Filiale hinaus entfalte das Urteil faktisch aber bundesweit Wirkung für die Kennzeichnungspraxis von Elektrohaushaltsgeräten, betont die DUH.


"Geiz bei der Verbraucherinformation ist nicht geil"

"Das gestrige Urteil des Landgerichts Berlin bestätigt die Überzeugung der DUH, dass Geiz bei der Verbraucherinformation eben nicht geil ist und auch den Markt dominierende Konzerne Gesetze einhalten müssen ", kommentierte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch das Urteil. "Wir hoffen, dass die neuerliche Gerichtsentscheidung nun endlich auch in der Metro-Zentrale zur Kenntnis genommen wird. Wir fordern die Elektroketten Metro und Saturn auf, zukünftig die vorgeschriebenen Informationen über den Energieverbrauch von Haushaltsgeräten korrekt anzugeben und auf den Verkauf von Stromfressern zu verzichten", so Resch weiter.


DUH fordert Abkehr von den dominierenden Werbestrategien

Rund ein Drittel des Stromverbrauchs in privaten Haushalten in Deutschland geht laut BMU auf Kühlschrank, Backofen & Co. zurück. Die Einsparpotenziale in diesem Gerätesektor seien nach übereinstimmender Meinung der Experten noch enorm. Die Verbraucher müssten aber über konkrete Einsparmöglichkeiten informiert werden, um sich entsprechend entscheiden zu können. Sie müssten wissen, dass nur ein auf Grund geringeren Energieverbrauchs sparsamer Kühlschrank auf Dauer tatsächlich günstig kühlt. Die Deutsche Umwelthilfe fordert angesichts kräftig gestiegener Energiepreise und der erkennbar immer dramatischeren Folgen der Klimaerwärmung schon seit langem die Abkehr von den heute dominierenden Werbestrategien und verlangt über die korrekte Umsetzung der Energieverbrauchskennzeichnung hinaus eine offensive Werbung für besonders effiziente Geräte.


Vermeintlich billige Produkte nur scheinbar modern

"Das aggressive Preismarketing wird angesichts des sich zuspitzenden Treibhauseffekts von Monat zu Monat unverantwortlicher. Wir brauchen dringend die Wende hin zu einem Qualitätsmarketing, das im Zeichen des Klimawandels automatisch bei energieintelligenten Produkten landet", so Cornelia Ziehm, Leiterin Verbraucherschutz und Recht bei der DUH. "Marktschreier", die den Verbrauchern ihre vermeintlich billigen Produkte unabhängig von Lebensdauer und Energieverbrauch unterjubelten, seien schon jetzt nur scheinbar modern. "Weil die Strompreise tendenziell weiter steigen, werden die Menschen schnell lernen zwischen Energiepreisen und Energiekosten zu unterscheiden. Wer heute etwas mehr für ein energieeffizientes Gerät ausgibt, schont das Weltklima und über die Jahre auch sein Portemonnaie", so Ziehm.

27.05.2006   Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

SOLON AG steigt bei österreichischem Solarzellenproduzenten ein

Die Berliner SOLON AG für Solartechnik (ISIN DE0007471195) beteiligt sich als strategischer Partner an der österreichischen Firma Blue Chip Energy GmbH. Das neu gegründete Unternehmen Blue Chip Energy mit Sitz in Güssing, Burgenland, plane die Herstellung von hoch effizienten Solarzellen auf Siliziumbasis, berichtet die SOLON AG in einer Pressemitteilung.  Die erste Produktionslinie mit einer Jahreskapazität von 20 Megawatt soll Anfang 2008 in Betrieb genommen werden.

Die beiden Geschäftsführer von Blue Chip Energy, Franz Schweighofer und Wolfgang Weidinger, seien bereits seit vielen Jahren in der Solarbranche tätig. Die Höhe des SOLON-Investments entspreche 19 Prozent des Grundkapitals der neuen Gesellschaft. Die übrigen Anteile würden sich auf das österreichische Management sowie auf eine Venture-Capital-Gesellschaft verteilen.

26.05.2006   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

SolarWorld AG: Hauptversammlung beschließt Dividendenerhöhung

Die SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) wird ihren Aktionären für das Geschäftsjahr 2005 eine im Vergleich zum Vorjahr deutlich höhere Dividende zahlen. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Die Hauptversammlung der Gesellschaft beschloss am Mittwoch die Ausschüttung einer Gewinnbeteiligung von 0,50 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,18 EUR je Aktie). "Die Dividendenkontinuität genießt bei uns einen hohen Stellenwert. Damit haben unsere Aktionäre am Unternehmenserfolg des SolarWorld-Konzerns teil, auch unabhängig von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten“, sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Die SolarWorld AG zahle im sechsten Jahr in Folge eine Dividende, und damit in jedem Geschäftsjahr seit dem Börsengang.


Grundkapital wird durch Ausgabe von Gratisaktien vervierfacht

Die Hauptversammlung der Gesellschaft gab ferner grünes Licht für die Ausgabe von Gratisaktien im Verhältnis 1:3. Grundlage ist eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln durch Umwandlung eines Teiles der Kapitalrücklage. Das Grundkapital der SolarWorld AG wird sich nach Angaben des Unternehmens durch die Ausgabe von 41.895.000 Aktien auf 55.860.000 Euro erhöhen. Damit erhalte jeder SolarWorld-Anteilseigner für eine alte Aktie zusätzlich drei weitere Aktien.


SolarWorld-Aktie wird in weltweiten Index MSCI aufgenommen

Die SolarWorld-Aktie werde am 31. Mai 2006 in den Index MSCI-Germany aufgenommen und somit im weltweiten Aktienindex MSCI-World vertreten sein, berichtet das Unternehmen. SolarWorld sei damit eines von 52 deutschen Unternehmen, die in diesem führenden Weltaktienindex gelistet sind und das einzige aus der heimischen Branche der erneuerbaren Energien. Die SolarWorld AG werde auch automatisch in allen Europa-Indizes geführt wie MSCI-Europa und MSCI-Paneuropa sowie im MSCI-EAFE (Europa, Asien, Fernost) und im MSCI-Kokusai (Welt ohne Japan).

26.05.2006   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Siemens rüstet Nürnberger Fußballstadion mit Solarstromanlage aus

Solarstromanlage auf Nürnberger Stadiondach.
Solarstromanlage auf Nürnberger Stadiondach.

Siemens Power Transmission and Distribution (PTD), unter anderem auch auf Entwicklung, Lieferung, Bau und Wartung internationaler Solarstromprojekte spezialisiert, rüstete als Generalunternehmer das Nürnberger Fußballstadion mit einer Photovoltaikanlage aus. Auftraggeber seien die Karstadt-Quelle-Versicherungen, berichtet Siemens in einer Pressemitteilung. Noch vor Beginn der Fußball Weltmeisterschaft soll die Anlage bis zu 140 Kilowatt Solarstrom in das Nürnberger Stromversorgungsnetz einspeisen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
 
Insgesamt 758 Solarmodule werden eine Gesamtfläche von rund 1.000 Quadratmetern auf dem Südost, Süd- und Westdach des Stadions bedecken; ein Modul kann bei voller Sonnenstrahlung eine elektrische Leistung von 185 Watt liefern. Zur Befestigung der sechs Modulreihen auf dem 42 Meter hohen Dach entwickelte Siemens spezielle Klemmen, damit das Trapezblechdach direkt als Unterkonstruktion benutzt werden konnte. Zwei 60-kVA-Wechselrichter in einer Master/Slave-Konfiguration wandeln den von den Solarmodulen produzierten Gleichstrom in Wechselstrom mit einer Spannung von 400 VAC um. Die Wechselrichter sind ausgestattet mit umfangreichen Überwachungs- und Visualisierungssystemen wie PP-solar und WEB-log. Die Ausrichtung und der Charakter des Dachs seien bei der Dimensionierung der SINVERT Wechselrichter berücksichtigt worden, um die Leistung zu maximieren.


Siemens PTD M3 Solar Projekte hat die Projektierung, die Planung und das Engineering übernommen und als Generalunternehmer das Projektmanagement, die Projektleitung und – Abwicklung innerhalb drei Wochen realisiert. Dieses Siemens-Kompetenzzentrum für Solar Projekte mit Sitz in den Niederlanden ist spezialisiert auf die Entwicklung, Realisierung und Wartung von gebäudeintegrierten PV-Anlagen (BIPV). Siemens PTD M3 Solar Projekte nennt als Referenzen Projekte wie das 2,3 MWp-Sonnendach für die Gartenbauausstellung "Floriade", eine 500 kWp-Solarstromanlage auf dem Zoo in Rotterdam sowie weitere Anlagen auf Parkhäusern, Fertigungs- oder Produktionsgebäuden.

26.05.2006   Quelle: Siemens AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siemens Power Transmission and Distribution
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

SPD: Vorreiter beim Klimaschutz bleiben und Vorbild sein

Bericht "Zur Lage der Welt 2006".

Der vom Washingtoner Worldwatch-Institute vorgestellte Bericht "Zur Lage der Welt 2006" und der von Germanwatch vorgestellte "Globale Klima-Risiko-Index 2006" zeigen zwei wichtige, grundlegende Parallelen beim Klimaschutz auf, so der der SPD-Bundestagsabgeordnete, Frank Schwabe. Zum einen müsse der Westen seine Verantwortung für den Klimawandel und seine Vorbildfunktion bei der Bekämpfung von dessen Folgen ernst nehmen und auch so handeln. Zum anderen seien die Schwellen- und Entwicklungsländer am stärksten vom Klimawandel betroffen, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD-Bundestagsfraktion.
 
Klima- und Umweltfolgen durch Aufstieg Chinas und Indiens zu globalen Wirtschaftsmächten möglich

In seinem Bericht "Zur Lage der Welt" stellt das renommierte Washingtoner Worldwatch-Institute jährlich grundlegende, globale Entwicklungen dar. Diesmal bilden der Aufstieg Chinas und Indiens zu globalen Wirtschaftsmächten und dessen Konsequenzen für Weltwirtschaft und Umwelt den Schwerpunkt. Die Washingtoner Forscher kommen zu dem Schluss, dass es zu katastrophalen Folgen für Umwelt und Klima führen würde, wenn China und Indien den westlichen Konsum und den westlichen Umgang mit den natürlichen Ressourcen übernehmen würden.


Verursacher müssen dem Klimawandel gerecht werden

In der Tat böten die westlichen Gesellschaften mit ihrem ausufernden Konsum von Energie und nicht für immer zur Verfügung stehenden Ressourcen ein schlechtes Vorbild, betont Schwabe. Umso mehr müsse der Westen seiner Vorbildfunktion bei der Bekämpfung des vom ihm maßgeblich verursachten Klimawandels gerecht werden. Das gelte besonders für Länder wie die USA und Australien, die sich bisher einer verbindlichen Reduzierung klimaschädlicher Gase verweigerten. Es gelte aber auch für Deutschland, das seiner Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz nur gerecht werden könne, wenn es sich auch weiterhin ehrgeizige Ziele setze und damit seine Vorbildfunktion wahrnehme.


Schwellen- und Entwicklungsländer stärker vom Klimawandel betroffen als die eigentlichen Verursacher

Der von Germanwatch vorgelegte "Globale Klima-Risiko-Index 2006" zeigt laut Schwabe eindringlich, dass die Schwellen- und Entwicklungsländer stärker vom Klimawandel betroffen sind, als die eigentlichen Verursacher: die großen Industriestaaten. Diese seien gefordert, sich ihrer Verantwortung zu stellen und die Schwellen- und Entwicklungsländer stärker bei der Vermeidung klimaschädlichen Handels zu unterstützen. Die im Kyoto-Protokoll vorgesehene Unterstützung von klimafreundlichen Projekten in Schwellen- und Entwicklungsländern durch die Industriestaaten (Clean-Development-Mechanism/CDM) sei hier ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Aber auch die Schwellen- und Entwicklungsländer seien gefordert, sich stärker am internationalen Klimaschutz zu beteiligen. Die gemeinsame Verantwortung aller Staaten der Weltgemeinschaft gebiete, durch stärkere Nutzung moderner Technologien, Schonung fossiler Ressourcen und mehr Energieeffizienz zur Vermeidung klimaschädlicher Entwicklungen beizutragen.

Weitere Informationen:

State of the World 2006; Special Focus: China and India: http://www.worldwatch.org/pubs/sow/2006/

Globaler Klima-Risiko-Index 2006:
http://www.germanwatch.org/klak/kri.htm

26.05.2006   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Worldwatch-Institute.
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Solarzellen: ErSol stellt Weichen für Zelldicke unter 200 Mikrometer

BlackPower-Solarzelle von ErSol.
BlackPower-Solarzelle von ErSol.

Die ErSol Solar Energy AG (Erfurt) will noch in diesem Jahr kristalline Silizium-Solarzellen mit der so genannten 3-Busbar-Technologie (3BB-Technologie) auf den Markt bringen. Die von ErSol Entwicklungsingenieuren optimierte Solarzelle zeichne sich durch einen bis zu 2 Prozent höheren Füllfaktor und damit höheren Gesamtwirkungsgrad aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
 
Die 3BB-Technologie wurde entwickelt, um das Bruchrisiko bei der Modulfertigung aus immer dünneren Solarzellen zu verringern. Das neuartige Kontaktierkonzept soll zunächst auf der monokristallinen "BlackPower"-Solarzelle im Format 156 mm x 156 mm eingesetzt werden. ErSol will damit Zellen mit weniger als 200 Mikrometer (µm) Dicke produzieren.


3 Prozent mehr Leistung im Vergleich zur bisherigen Technik

Die 3BB-Technologie befinde sich bei ErSol derzeit im Prototypenstadium und werde voraussichtlich noch 2006 in die Fertigung überführt, so das Unternehmen. Erste Module mit diesen Solarzellen zeigten eine 3 Prozent höhere Leistung im Vergleich zur bisherigen Zelltechnik mit zwei Leiterbahnen. Diese Entwicklung unterstreiche das Bestreben der ErSol Solar Energy AG, durch optimierte Technologie den derzeit knappen Rohstoff Reinstsilizium immer effektiver einzusetzen und so die Kosten pro Watt-Peak (Wp) stetig zu senken.

26.05.2006   Quelle: ErSol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ErSol Solar Energy AG
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Kein CO2: Bundesumweltministerium hisst Segel für Klimaschutz

Die "Grönland" unter "Kein CO2"-Flagge.

Unter dem Motto "Klimaschutz – Selbst aktiv werden!" setzt das erste deutsche Polarforschungsschiff "Grönland" am 25. Mai in Bremerhaven Segel, um Kurs in Richtung Klimaschutz zu nehmen. Mit an Bord: die vom Bundesumweltministerium geförderte Kampagne "Klima sucht Schutz" und umfangreiche Energiespar-Tipps zum Nachmachen.
  Zum Start der Tour hisste am 25.05.2006 Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, in Anwesenheit von Partnern der Klimaschutzkampagne das neue Segel der "Grönland" mit dem Kampagnen-Logo "Kein CO2". Gemeinsam mit Prof. Dr. Lars Scholl, Direktor des Deutschen Schifffahrtsmuseums, informierte Müller über die Kooperation: "Jeder kann in seinem Alltag mit Energie effizienter umgehen und damit einen Beitrag für den Schutz unseres Klimas leisten", betonte Müller.


Informationen zur effizienten Energienutzung und zur CO2-Emissionsminderung

Während der Grönland -Tour im August informieren Klimaschutz-Experten von co2online, dem Träger der vom Bundesumweltministerium geförderten Klimaschutzkampagne, über Möglichkeiten zu effizienter Energienutzung und somit zur CO2-Emissionsminderung. Dabei werden die Ostseehäfen Rostock, Stralsund, Lauterbach, Sassnitz, Wismar, Lübeck und Kiel angelaufen. Besucher erhalten praktische und realisierbare Hinweise, wie sie selbst an ihrem Lebensort durch effizienteren Umgang mit Energie Geld sparen und für den Klimaschutz aktiv werden können. Die Partner Grundfos GmbH und Scandlines Deutschland GmbH sowie Umweltministerien und -ämter beteiligter Länder und Kommunen unterstützen die Grönland -Tour.

Weitere Informationen über die Tour und die Kampagne im Internet unter: www.klima-sucht-schutz.de

25.05.2006   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: co2online GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Deutschlands schönstes Ferienhaus: Eine Windmühle, die Solarstrom erzeugt

Solar-Windmühle in Werder an der Havel.
Solar-Windmühle in Werder an der Havel.

Im Rahmen der Sendung "4 Flügel, Küche, Bad!" baut der Fernsehsender Kabel eins "Deutschlands schönstes Ferienhaus": Eine Windmühle direkt am Wasser. Besonderes Highlight der Mühle sind die mit Sharp-Photovoltaikmodulen bestückten Flügel, die Solarstrom für die künftigen Bewohner generieren. Am 20. Mai wurde die Windmühle in Werder an der Havel feierlich eingeweiht.
 
Die Stromversorgung der 18 Meter hohen Windmühle wird von einer 4,4 Kilowatt starken Photovoltaikanlage unterstützt. Sie kann soviel Strom erzeugen, wie eine vierköpfige Familie pro Jahr benötigt. An den vier Flügeln der Mühle sind 24 Solarstrommodule des Weltmarktführers Sharp installiert – pro Flügel sechs 185 Watt Module.


Der Sonne von Ost nach West nachgeführte Solarstromflügel

"Das Besondere an dieser Photovoltaikanlage ist das um 360 Grad drehbare Obergeschoss der Mühle, an dem die Solarstromflügel angebracht sind. So kann die Solarstromanlage von Ost nach West der Sonne nachgeführt werden. Nachts dreht sie sich wieder zurück, so dass die Flügel ab dem ersten Morgenlicht erneut Strom produzieren können", erklärt Peter Thiele, General Manager der Sharp Solar Business Group Germany/Austria. Montiert wurde diese einzigartige Anlage von der Hamburger SunEnergy GmbH.

Die Kabel eins Zuschauer konnten in der fünften und sechsten Folge von "4 Flügel, Küche, Bad!" die Installation der Sharp-Solarstromanlage verfolgen. Zusätzlich wurde anhand einer Vorführanlage erklärt, wie eine Photovoltaikanlage funktioniert und warum sich die Installation lohnt. Weitere Informationen zur Windmühle und zur Sendung finden Sie unter http://www.kabeleins.de/doku_reportage/ferienhaus/

Das Technologieunternehmen Sharp kann auf über 40 Jahre Sonnenenergie-Erfahrung zurückblicken und ist eine weltweit treibende Kraft für eine starke und umweltfreundliche Nutzung der Photovoltaik. Das Unternehmen stellt neben poly- und monokristallinen Solarzellen und -modulen auch semitransparente Dünnschichtmodule und Applikationsprodukte her, wie das "Sharp Solar Street Light" oder die "Lumiwall" Mit einer Produktionskapazität von 500 Megawatt und einem Marktanteil von über 26 Prozent ist Sharp langjähriger Weltmarktführer bei der Herstellung von Solarzellen und -modulen.

25.05.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Hauptversammlung der Solarparc AG beschließt Erwerb eigener Aktien

Suntrac®-Nachführmodule.
Suntrac®-Nachführmodule.

Die Hauptversammlung der Solarparc AG (ISIN: DE0006352537) hat am 23.05.2006 grünes Licht zum Erwerb eigener Aktien gegeben. Das höchste Gremium ermächtigte die Gesellschaft bis Ende 2007, bis zu 10 Prozent des Grundkapitals an der Börse oder über ein öffentliches Angebot zu erwerben. Die Solarparc AG erhalte damit zusätzliche Flexibilität für die weitere Geschäftsentwicklung, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
 
Die Solarparc AG plant, baut und betreibt Solar- und Windkraftparks für Dritte und für den Eigenbestand. Großaktionär der Gesellschaft ist mit 29 % die SolarWorld AG.


Umsatz stieg 2005 von Umsatz von 8,2 Millionen Euro auf 10,4 Mio. EUR

Der Konzern hatte nach eigenen Angaben Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2005 gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert. So legte der Konzerngewinn vor Steuern (EBT) um mehr als die Hälfte auf 1,7 Millionen Euro zu (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR). Der Nettogewinn kletterte um etwa ein Viertel auf 1,0 Millionen Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. EUR). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich auf 3,5 Millionen Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. EUR). Bei einem Umsatz von 10,4 Millionen Euro (Vorjahr: 8,2 Mio. EUR) blieb die EBIT-Marge im Wesentlichen konstant, ebenso mit 6,1 Millionen Euro das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA, Vorjahr: 6,1 Mio. EUR). Die Bilanz des Konzerns habe sich solide fortentwickelt. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 40 Prozent (Vorjahr: 37,3 %).


Neue Solarparks sollen im zweiten Halbjahr fertig werden

Analog zum Vorjahr erwartet die Solarparc AG die Realisierung ihrer neuen Solarparks ab dem zweiten Halbjahr. Im Juli sollen die Arbeiten zum Bau eines 1,5 Megawatt (MW) starken Solarkraftwerkes in Süddeutschland beginnen. Weitere konkrete Projekte im Bereich mehrerer MW seien im einstrahlungsreichen Süden der Republik in Vorbereitung. Bei den neuen Projekten kommen nachgeführte Solarstrommodule (Suntrac®) des international führenden Solarkonzerns und Großaktionärs SolarWorld AG zum Einsatz. Diese innovative Technologie, bei der die Solarmodule wie Sonnenblumen dem Stand der Sonne folgen, sorge gegenüber fest stehenden Anlagen für ein Ertragsplus von bis zu 45 %. Die neuen Solarkraftwerke sollen nach Fertigstellung an Investoren veräußert werden, wobei die technische und kaufmännische Betriebsführung in den Händen der Solarparc AG verbleibe.

25.05.2006   Quelle: Solarparc AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarparc AG
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Phönix SonnenStrom AG erhält Auftrag für Solarstrom-Megawattprojekt in Spanien

SonnenStrom-Anlage Buttenwiesen mit MHI-Modulen.
SonnenStrom-Anlage Buttenwiesen mit MHI-Modulen.

Die Phönix SonnenStrom AG hat ihren ersten Auftrag für eine Megawattanlage in Spanien akquiriert. Das spanische Unternehmen TSK mit Sitz in Gijón beauftragte die Phönix SonnenStrom AG mit der Planung und dem Bau eines Solarstrom-Kraftwerks in Toledo mit einer Spitzenleistung von 1,4 Megawatt, berichtet das Unternehmen mit Sitz im bayerischen Sulzemoos in einer Pressemitteilung. Das Auftragsvolumen beträgt laut Phönix SonnenStrom AG rund 6,7 Millionen Euro.
  Die Freiflächenanlage, die bis Jahresende 2006 an das Netz gehen soll, wird mit Dünnschichtmodulen des japanischen Herstellers Mitsubishi Heavy Industries (MHI) errichtet.

Die Phönix SonnenStrom AG hat sich für dieses Jahr das strategische Ziel gesetzt, das Anlagenbaugeschäft weiter zu internationalisieren und den Auslandsanteil am Gesamtumsatz auf rund 10 Prozent zu steigern. Mit diesem Auftrag komme sie diesem Ziel ein gutes Stück näher, heißt es in der Pressemitteilung.

24.05.2006   Quelle: Phönix SonnenStrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phönix SonnenStrom AG.
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Paradigma Energie- und Umwelttechnik steigert Umsatz um 36 %

Firmengründer Alfred T. Ritter.
Firmengründer Alfred T. Ritter.

Am Rande ihres diesjährigen Partnertreffens in Hamburg präsentierte die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG am 12. Mai den Geschäftsjahresabschluss 2005. Der Spezialist für ökologische Heizsysteme aus dem badischen Karlsbad setzt seine Erfolgsgeschichte eindrucksvoll fort. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz auf Konzernebene nach Angaben des Unternehmens um 36 % auf rund 60 Millionen Euro.
 
Die Produktlinie "AquaSystem" habe rund 80 % zum Umsatz im Geschäftsfeld Solarwärme beigetragen. Die 1.000.000ste von Paradigma für den deutschen Markt produzierte Solarkollektorröhre ging im Rahmen des Partnertreffens als Auszeichnung an einen langjährigen Partnerbetrieb.


20 Jahre Tschernobyl - 20 Jahre Paradigma Heizsysteme

Der Gründer von Paradigma, der Schokoladenunternehmer und heutige Hauptgesellschafter Alfred T. Ritter, nutzte das Partnertreffen für einen Rückblick, stand doch die Gründung des Unternehmens in unmittelbarem Zusammenhang mit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor fast genau 20 Jahren. "Tschernobyl war für mich ein Schlüsselerlebnis", erinnerte sich Ritter. "Als ich wenig später auf eine Solarheizung umsteigen wollte, stellte ich fest, dass am Markt keine adäquaten Lösungen angeboten wurden. So entstand die Idee, selbst die Entwicklung und den Vertrieb ökologischer Heizsysteme voranzutreiben", führte Ritter aus. Der Grundstein für das Unternehmen Paradigma war gelegt.

Zwanzig Jahre später verkauft Paradigma seine Heizsysteme bis nach China. Zum europäischen Teil des Konzerns gehören neben der Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG zwei weitere deutsche Gesellschaften sowie eine Vertriebsgesellschaft in Italien. Geschäftsfelder der Paradigma Energie- und Umwelttechnik, die im Jahr 2005 ihren Umsatz von 33 Millionen Euro auf 45 Millionen Euro steigern konnte, sind Solarwärme-Systeme, Holzpellets-Systeme und Gasbrennwert-Systeme.


Solarwärme: Verkaufsschlager "AquaSystem"

Den größten Beitrag zum Umsatz im Geschäftsfeld Solarwärme lieferte wieder das von Paradigma entwickelte AquaSystem. Das im Jahr 2004 eingeführte AquaSystem macht es erstmals möglich, eine Solarwärmeanlage zur Warmwasserbereitung ohne weitergehende Umbauten an eine bestehende Heizungsanlage anzuschließen. Anlagen, die seit 2005 verkauft werden, können jederzeit um weitere Kollektoren erweitert werden, zum Beispiel um zusätzlich zur Warmwasserbereitung auch die Heizung zu unterstützen. Seit Anfang des Jahres ist es laut Hersteller sogar möglich, mehrere Solarkollektoren zu Kollektorfeldern von bis zu 30 m2 zusammenzuschalten. Hauseigentümer haben mit dem AquaSystem die Möglichkeit eines stufenweisen Einstiegs in die Nutzung der Solarenergie bis hin zur Deckung eines großen Anteils des gesamten Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasserbereitung über die Sonnenenergie. Hausbesitzer stehen damit nicht vor der Entscheidung, zunächst einmal ihre gesamte Heizungsanlage austauschen zu müssen.


Umsatz soll auf 100 Millionen Euro steigen

Für 2006 hat Paradigma sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Dazu gehört die Erschließung weiterer Auslandsmärkte. Der Umsatz soll auf rund 100 Millionen Euro steigen. Um hierfür die Grundlage zu schaffen, wurde die Konzernspitze um einen weiteren Geschäftsführer verstärkt: Axel Nagel, bisheriger Geschäftsführer der Konzerngesellschaften RNO-Kesselfabrik GmbH & Co. KG und Ritter Solar GmbH & Co. KG, ist nun auf Konzernebene für die Produktion und Logistik verantwortlich. Gleichzeitig übernehmen die bisherigen Konzern-Geschäftsführer Aufgaben bei RNO und Ritter Solar. Durch die eigene Herstellung der Holzpelletskessel und Solaranlagen in den Konzerngesellschaften RNO und Ritter Solar gewährleiste Paradigma einen hohen Qualitätsstandard, betont das Unternehmen. Dieser hohe Qualitätsanspruch werde auch an regelmäßigen Schulungen der rund 670 Paradigma-Systempartner sichtbar. Auch hier habe Paradigma die Basis für zukünftiges Wachstum geschaffen: in diesen Tagen wurde in der Karlsbader Zentrale ein neues Schulungszentrum eingeweiht.

24.05.2006   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma.
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

BIOHAUS spendet Solarmodule für Kinderdorf in Peru

Die BIOHAUS PV Handels GmbH ist entgegen anderen Eindrücken alles andere als verkauft und weg, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Jetzt hat BIOHAUS erneut soziales Engagement bewiesen: Zur Erweiterung der solaren Stromversorgung des Westfälischen Kinderdorfes in Peru spendeten die Mitarbeiter 12 Solarstrom-Module von ihrem amerikanischen Partner UniSolar.  Am 09. Mai 2006 hatte die CENTROSOLAR AG (München) den international bekannten Paderborner Photovoltaik-Großhändler übernommen und berichtet, BIOHAUS werde von dem bisherigen Management mit seinen knapp 40 Mitarbeitern unter dem bereits eingeführten Firmennamen weitergeführt. Der Ausbau der Solarenergie im Kinderdorf ist laut Internationalem Verband Westfälischer Kinderdörfer unerlässlich, um Geräte und Maschinen in den handwerklichen Ausbildungskursen betreiben zu können, die dank des Engagements Paderborner Schulen und Förderer anlaufen können.


Unternehmensstruktur geändert, soziales Engagement bleibt

"Wir freuen uns, dass die heimische Wirtschaft, wie z.B. BIOHAUS und die Spedition Klein, die seit Jahren unentgeltlich die Container für uns packt, unsere Aktivitäten so nachhaltig unterstützt", sagte Christel Zumdieck, Vorstand des Internationaler Verband Westfälischer Kinderdörfer e.V. (IVWK), beim Beladen der Materialien für das Kinderdorf. Auch allen ehrenamtlichen Helfern, den Spendern und Firmen, die den Seetransport und die Seeversicherung sponsern, galt ihr herzlicher Dank. Ebenso zufrieden zeigte sich Willi Ernst, Geschäftsführer von BIOHAUS: "Auch wenn sich unsere Unternehmensstruktur geändert hat, unser soziales Engagement bleibt erhalten!“ Noch im Mai werden die Spendengüter auf die lange Reise nach Peru gehen, wo sie schon sehnsüchtig erwartet werden. Der IVWK unterhält neben dem Kinderdorf in Peru noch zwei weitere in Indien und Ghana.

24.05.2006   Quelle: Biohaus PV Handels GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Photovoltaik: SMA startet Partnerprogramm für Fachhandwerker

Neu: SMA Partnerprogramm für Profis.
Neu: SMA Partnerprogramm für Profis.

Ab Juni 2006 unterstützt die SMA Technologie AG Fachhandwerksbetriebe, die sich auf Planung und Installation von Solarstromanlagen spezialisiert haben, mit einem Partnerprogramm technisch und beim Vertrieb. Mit dem "Sunny PRO Club" will SMA den Handwerkern vor Ort einen professionellen Marktauftritt ermöglichen und damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern.
 
"Unser Sunny PRO Club unterscheidet sich von anderen Partnerprogrammen vor allem dadurch, dass wir ausschließlich an einem Ausbau der Marketingaktivitäten und der Qualifizierung unserer Partner interessiert sind – die Geschäftsbeziehungen zum Großhandel bleiben davon, sowohl von Seiten der Fachhandwerker als auch von Seiten der SMA, unberührt," erklärt Günther Cramer, Vorstand der SMA. "Indem wir den Fachbetrieben ein professionelles Auftreten im Markt ermöglichen forcieren wir das Geschäft und erlangen eine Marktdurchdringung, die ohne eine solche Zusammenarbeit nicht zu erreichen ist", so Cramer weiter.

Bereits nach der Anmeldung und Zahlung der jährlichen Mitgliedsgebühr biete SMA dem teilnehmenden Fachhandwerker ein Bündel attraktiver Basisleistungen. Neben dem Erhalt eines Startpakets könnten die Clubmitglieder beispielsweise die Clubhotline und –homepage nutzen. Als besonders attraktive Basisleistung erweise sich die Betriebsnennung der Clubmitglieder auf der neuen Internetseite für Endkunden der SMA unter www.Solar-Is-Future.de. Die Nennung der Partner als kompetente Ansprechpartner und als Bezugsquelle für Solarstromanlagen böten dem Fachhandwerk die Möglichkeit einer zusätzlichen Neukundenakquise.

Darüber hinaus stünden umfassende Marketingleistungen zur Verfügung wie beispielsweise die Broschüre "Sonne – Strom ohne Ende" sowie der Bezug von Plakaten, Anzeigenvorlagen und Leihmesseständen. Zudem bestehe die Möglichkeit, anlässlich einer Veranstaltung des Fachhandwerkbetriebs einen SMA-Ingenieur über Solarstrom referieren zu lassen. Alle diese Marketingangebote würden von SMA konzipiert und produziert, so dass der Fachhandwerker lediglich die auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Marketingaktivitäten auswählen und beim Sunny PRO Club anfordern müsse, um sie dann gezielt einzusetzen. "Ein System, das durch eine optimale Ressourcen-Nutzung und eine bessere Ausschöpfung der Kernkompetenzen des jeweiligen Partners zu einer deutlichen Gewinnmaximierung führen kann", charakterisiert SMA das Angebot für das Handwerk. Ausführliche Informationen sind erhältlich unter der Telefonnummer 0561 - 9522-4774 oder per E-Mail an Sunny-PRO-Club@SMA.de.

24.05.2006   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Technologie AG.
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Solar Millennium AG unterzeichnet Rahmenabkommen für solarthermische Kraftwerke in China

Die Solar Millennium AG (Erlangen) hat am 22.05.2006 in Peking im Beisein des Ministerpräsidenten der Volksrepublik China, Wen Jiabao, und Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Rahmenabkommen zur Realisierung von solarthermischen Kraftwerken zusammen mit zwei chinesischen Unternehmen unterzeichnet. Die Ratifizierung des Abkommens fand anlässlich des Besuchs der Bundeskanzlerin auf dem deutsch-chinesischen Hochtechnologieforum in Peking statt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bis 2020 sollen solarthermische Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 1.000 MW realisiert werden.  Das erste solare Großkraftwerk mit einer Leistung von 50 MW ist in der Inneren Mongolei geplant. Zur Verwendung kommt die von Solar Millennium weiter entwickelte und erprobte Parabolrinnen-Technologie. Das Rahmenabkommen sieht laut Solar Millennium vor, bereits innerhalb der nächsten vier Jahre 200 MW solarthermische Kraftwerke in deutsch-chinesischer Zusammenarbeit umzusetzen. Eingebunden in die Vereinbarung sei auch eine Technologietochter der Solar Millennium AG, die Flagsol GmbH.


Solarthermische Kraftwerke im neuen Fünf-Jahres-Plan

Der heutigen Unterzeichnung des Rahmenabkommens gingen nach Angaben des Unternehmens einige vorbereitende Maßnahmen voraus. So seien durch die Solar Millennium AG im vergangenen Herbst in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Energieministerium Standortuntersuchungen in insgesamt drei chinesischen Provinzen durchgeführt worden. Der Vorstandsvorsitzende der Solar Millennium AG, Christian Beltle, zeigte sich erfreut über das Zustandekommen des Rahmenabkommens: "China hat solarthermische Kraftwerke mit in den neuen Fünf-Jahres-Plan aufgenommen und setzt damit frühzeitig auf diese wichtige Technologie, die geeignet ist, konventionelle, fossil befeuerte Kraftwerke zu ersetzen. Ich sehe dies als eine zukunftsweisende Entscheidung angesichts des stark steigenden Energiebedarfs Chinas an."

Im Januar 2006 trat in China ein Gesetz zur Nutzung erneuerbarer Energien in Kraft. Es sieht vor den Anteil regenerativ erzeugten Stroms auf 10% zu erhöhen. Dies entspricht laut Solar Millennium einer Leistung von rund 100.000 Megawatt (MW).

23.05.2006   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Börse: Phönix SonnenStrom AG will in den Prime Standard

Der Photovoltaik-Systemanbieter Phönix SonnenStrom AG (ISIN DE000A0BVU93) beabsichtigt die Zulassung des gesamten Grundkapitals zum Handel im Prime Standard an der Frankfurter Wertpapierbörse. Zudem prüfe die Gesellschaft eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital unter Einräumung des Bezugsrechts der Aktionäre, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit soll die weitere Internationalisierung finanziert werden sowie der Bezug und die Sicherung von Solarmodulen und die Festigung der Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten.
  Die Phönix SonnenStrom AG zählt zu den größten Photovoltaik-Systemanbietern in Europa. In Italien hält die Gesellschaft seit Anfang Januar 2006 eine Beteiligung von 49 Prozent an dem Systemhaus RED 2002, in Spanien ist Ende April 2006 eine Tochtergesellschaft gegründet worden. Bei strategisch passenden Gelegenheiten plane die Gesellschaft, auch über diese Länder hinaus zu investieren, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Aktien der Phönix SonnenStrom AG werden seit November 2004 im Freiverkehr der Börsen Frankfurt am Main, München, Stuttgart und Berlin-Bremen gehandelt. Seit Juli 2005 ist die Gesellschaft im Qualitätssegment M:access der Börse München notiert und erfüllt damit höhere Publizitätspflichten. Seit Dezember 2005 sorgt HSBC Trinkaus & Burkhardt als Designated Sponsor für den fortlaufenden Handel der Aktie im elektronischen Handelssystem XETRA an der Börse Frankfurt am Main.

23.05.2006   Quelle: Phönix SonnenStrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Photovoltaik: SolarMarkt eines der erfolgreichsten Unternehmen in Südbaden

Mit einem Umsatzwachstum von 61 Prozent ist die Freiburger SolarMarkt GmbH weiter auf Erfolgskurs. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im zurückliegenden Jahr habe der Photovoltaik-Großhändler seinen Umsatz von 14,6 auf 23,6 Millionen Euro gesteigert. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt nach Angaben des Unternehmens 1,91 Millionen Euro.  Damit zähle der SolarMarkt zu den erfolgreichsten Unternehmen der Solarstrom-Branche in Südbaden. Grundlage des Erfolgs seien die wachsende Präsenz in Baden-Württemberg, die steigende Zahl von Kunden aus dem Handwerk und die ständige Weiterentwicklung des eigenen Montagesystems AluTec.


Umsatzplus über dem Branchendurchschnitt

"Wir verstehen uns als Dienstleister für Handwerker", erklärt SolarMarkt-Geschäftsführer Walter Leithold die überdurchschnittliche Geschäftsentwicklung. "Wer mit AluTec montiert, ist schneller als die Mitbewerber. Bei Planung und Montage kann er jederzeit auf unsere Spezialisten zurückgreifen. Unsere Fortbildung bringt Handwerker und Planer regelmäßig auf den neuesten Stand", so Leithold weiter. Laut Bundesverband Solarwirtschaft konnte die Photovoltaik-Branche 2005 bundesweit mit einem Warenumschlag im Wert von drei Milliarden Euro um 20 Prozent zulegen. Demgegenüber sei der SolarMarkt Freiburg mit 61 Prozent Umsatzplus deutlich stärker gewachsen. Etwa die Hälfte seiner Kunden sind Handwerker aus Baden-Württemberg.
Den größten Zuwachs verzeichnet der SolarMarkt beim Handel mit Modulen und Wechselrichtern. Trotz Materialknappheit habe der PV-Großhändler dank langfristiger Verträge liefern können. Auch der Verkauf des selbst entwickelten Montagesystems AluTec sei ausgebaut qworden. Die Montage von Photovoltaikanlagen, die der SolarMarkt noch vereinzelt durchgeführt hatte, wurde zu Beginn 2006 eingestellt, um vermehrt Aufträge an Handwerkskunden vermitteln zu können.


10 neue Arbeitsplätze geschaffen

Seinen Erfolg gibt der SolarMarkt weiter, indem er Arbeitsplätze schafft: Anfang vergangenen Jahres zählte das Unternehmen 16 Mitarbeiter, mittlerweile sind es 26. Das rasante Wachstum machte neue Büroräume nötig. Seit Mitte Mai ist die kaufmännische Abteilung in Freiburg von der Sasbacher Straße in den Christaweg gezogen, wo sich bereits die Marketingabteilung und die Seminarräume befinden. Am selben Standort - dem Solarzentrum Freiburg - hat die Geschäftsleitung größere Räume bezogen. Das Gebäude mit seiner 1991 realisierten PV-Gebäudefassade in Structural Glazing Technik zählt zu den zahlreichen Pionierprojekten des SolarMarkts.


Versorgung mit hochwertigen Modulen gesichert

Sein künftiges Wachstum und die Versorgung der Handwerkskunden mit hochwertigen Modulen hat der SolarMarkt durch Rahmenverträge mit Modulherstellern wie SCHOTT Solar, Sunways, Solon und Isofotón gesichert. Seit letztem Jahr zähle auch Sharp zu den Lieferanten. Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2006 sei trotz des schneereichen Winters über Plan verlaufen. "Erklärtes Ziel des SolarMarkts ist es, in Deutschland unter die Top 10 der PV-Großhändler zu kommen. In Baden-Württemberg ist Platz 1 anvisiert", heißt es in der Pressemitteilung. Nach Umfragen des Branchenmagazins Sonne Wind & Wärme (Nr. 1/2006) belegten die Freiburger derzeit bundesweit Rang 17, in Baden-Württemberg Rang 3.

23.05.2006   Quelle: SolarMarkt GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Bundesverband Geothermie: Interesse an Erdwärme war noch nie so groß

Inzwischen habe sich in der Öffentlichkeit immer mehr die Erkenntnis durchgesetzt, dass mit der Geothermie eine unerschöpfliche Ressource zur Verfügung steht, die eine beständige Energielieferung garantieren kann, berichtet der Bundesverband Geothermie in einer Pressemitteilung. In den vergangenen Jahren seien die für die Nutzung der Erdwärme erforderlichen Technologien weiterentwickelt worden und hätten in einigen Bereichen dank Effizienz und Wirtschaftlichkeit Eingang in das tägliche Leben gefunden.   "Die Branche verzeichnet ein bislang nie da gewesenes Interesse an unseren technischen Lösungen," so Prof. Dr. Horst Rüter, Vorsitzender des Fachverbandes GtV-BV (Geothermische Vereinigung - Bundesverband Geothermie). Zwar stünden "traditionell" Fragen der Stromversorgung im Zentrum der öffentlichen Diskussion, doch der eigentliche geothermische Renner sei die Wärmeversorgung. Die oberflächennahen Systeme zum Heizen und Klimatisieren von Gebäuden seien 2005 in Deutschland um 45 % gewachsen. Auch die Kollegen in Österreich verzeichneten ähnliche Ergebnisse. Um den Ansturm bewältigen zu können, investiere die Branche kräftig. "Es ist allerdings nicht einfach, geeignetes Personal zu finden. Von unseren Unternehmen hören wir, dass hier der Arbeitsmarkt nicht genügend hergibt", so Prof. Rüter.


Schwerpunkte der Tiefengeothermie in Bayern und entlang des Oberrheins

Vor einigen Monaten konnte das geothermische Heizwerk in Pullach bei München erfolgreich in die erste Betriebsphase starten. Das schon seit etlichen Jahren ständig expandierende, mit Erdwärme gespeiste Fernwärmesystem von Erding ist laut Bundesverband Geothermie inzwischen an seine Grenzen gestoßen. Die weiter wachsende Nachfrage von anschlussbereiten Kunden "zwinge" die Verantwortlichen in der nördlich von München gelegenen Kreisstadt nun, die Kapazität um eine weitere Tiefbohrung deutlich zu erweitern. Ganz Südbayern blicke auf die Geothermie und die Chancen, die sich mit den Thermalwasservorräten für die Wärme- und Stromversorgung bieten. Eine ähnliche Entwicklung zeichne sich entlang des Oberrheins ab, nachdem in Landau die zweite Tiefbohrung erfolgreich abgeteuft wurde und zu erwarten sei, dass in 2007 in der Pfalz der erste geothermische Strom in das Netz eingespeist werden kann.


Hauptvorteil: Stetige Energielieferung

Dennoch seien die Möglichkeiten, die in der Tiefe der Erde stecken, noch nicht einmal angekratzt, betont der GtV-BV. Um sie noch erheblich intensiver als bisher zu nutzen, müssten auch Forschung und Entwicklung weiter vorangetrieben werden. Neben dem europäischen Projekt in Soultz-sous-Forêts, lieferten die Vorhaben des GeoForschungsZentrums Potsdam und des Geo-Zentrums in Hannover derzeit wichtige Erkenntnisse für eine Verbreiterung der Basis, auf der künftig kommerzielle Anlagen aufgebaut werden können. "Wir wissen, dass wir mit der Geothermie einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren, umweltfreundlichen Energieversorgung leisten können", so Rüter. Die Erdwärme werde in Zukunft ihren Hauptvorteil, die Stetigkeit der Energielieferung, noch weitaus besser ins Spiel bringen können.

Die Geothermie-Branche trifft sich im Herbst zu ihrer traditionellen Fachtagung vom 15.-17.11 im Karlsruher Kongresszentrum. Die 9. Tagung in dieser Reihe wird sich unter dem Motto "Mehr Energie von unten" mit dem gesamten Spektrum der Erdwärmenutzung befassen: mit Forschung und Anwendung, mit Energiepolitik, Wirtschaftlichkeit und Finanzierungsfrage, mit tiefer und oberflächennaher Geothermie, vom Kraftwerk bis zum Einfamilienhaus. Weitere Informationen unter http://www.geothermie.de

23.05.2006   Quelle: Bundesverband Geothermie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Gute Perspektiven für den Ausbau der Windenergie in Deutschland

Dietrich Austermann, schleswig-holsteinischer Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, und somit zuständig auch für die Windenergie, hat Perspektiven für den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland ausgemacht. Besondere Bedeutung komme dabei dem Repowering, den Offhore-Projekten auf Nord- und Ostsee sowie der Entwicklung von Speicherlösungen für den Windstrom zu. Das erklärte der Minister während der Mitgliederversammlung des Wirtschaftsverbandes Windkraftwerke e.V. (WVW) in Hamburg.   Der Anteil des Windstroms an der deutschen Stromproduktion könne und müsse noch deutlich gesteigert werden, so Austermann. Die Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen an die tatsächliche Entwicklung forderte der Vorsitzende des WVW, Dr. Wolfgang von Geldern.


Verdoppelung der installierten Leistung durch Repowering

"Ich habe derzeit den Eindruck, es läuft hervorragend", kommentierte Austermann die Lage der Branche und wies dabei vor allem auf die Entwicklung bei den Herstellern von Windenergieanlagen hin. Das Repowering und die Offshore-Projekte hätten sich zwar verzögert, doch jetzt sehe es so aus "als ob wir uns in diesen Bereichen kräftig nach vorne orientieren", so Austermann. Er hoffe, dass die deutschen Windenergieunternehmen in besonderem Maße von der europäischen Entwicklung der Windenergie profitieren können. Austermann sprach sich für die zügige Beseitigung der Engpässe in den Stromnetzen aus. Dies sei notwendig, um die gewünschte und erwartete Entwicklung bei Repowering und Offshore zu erreichen sowie das bereits zunehmend praktizierte Erzeugungsmanagement (das Abschalten von Windparks bei Überlastung des Netzes) einstellen zu können. Durch Repowering sei eine Verdoppelung der installierten Leistung auf bereits genutzten Flächen möglich, so Austermann.


Deutscher Windenergiemarkt verliert im weltweiten Boom an Bedeutung

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müsse Grundlage der Entwicklung der Windenergie in Deutschland bleiben, betonte Austermann. So lange keine Offshore-Projekte realisiert werden könnten, müssten die heute geltenden Regelungen Bestand behalten. Dafür müsse in der Bundespolitik Sensibilität geschaffen werden. Für den WVW wies Dr. von Geldern darauf hin, dass der deutsche Windenergiemarkt im weltweiten Boom an Bedeutung verliere. Die überwiegend mittelständischen Unternehmen der Branche, vor allem die Windpark-Projektierer und Betreiber, seien jedoch darauf angewiesen, auch in Zukunft onshore Projekte realisieren und wirtschaftlich betreiben zu können. Dies sei die Voraussetzung dafür, dass mit Repowering und Offshore überhaupt begonnen werden könne.


Streichung der Degressionsregelung im EEG gefordert

Der weltweite Windenergieboom führe jedoch zu steigenden Preisen der Windenergieanlagen, erklärt Dr. von Geldern: "Steigende Preise für die Anlagen plus Degression der Vergütungssätze und Inflationsrate können von der Branche nicht verkraftet werden", so der WVW- Vorsitzende. Daher fordere der WVW eine Streichung der Degressionsregelung im EEG. Möglichst schnell müssten die im EEG genannten Fristen für die Förderung von Offshore-Projekten zeitlich ausgeweitet werden, weil es keinen Sinn ergebe, wenn die Förderung zurückgefahren werde, bevor überhaupt erste Offshore-Projekte realisiert seien. Das Genehmigungsrecht müsse zudem so angepasst werden, dass die Planungssicherheit für Windpark-Projekte vergrößert werde. Regelungsbedarf bestehe auch beim Erzeugungsmanagement, dessen zunehmende Anwendung die Finanzierung künftiger Projekte gefährde. "Diese mittelständische Branche muss in der Lage bleiben, onshore wie offshore Windpark-Projekte wirtschaftlich umsetzen zu können“, stellte Dr. von Geldern zusammenfassend fest: Die Politik sei gefordert, die Weichen dafür zu stellen. Angesichts der immer deutlicher werdenden Abhängigkeit von künftig nur noch wenigen großen Rohstofflieferanten komme der Nutzung der vor Ort verfügbaren erneuerbaren Energien wachsende Bedeutung zu.


Bundesregierung will zügigen Ausbau der Stromnetze mit dem Infrastrukturausbaubeschleunigungsgesetz unterstützen

Auch Udo Paschedag, im Bundesumweltministerium zuständiger Referatsleiter für die Windenergie, forderte auf der WVW-Veranstaltung in Hamburg vor dem Hintergrund der erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen des Erzeugungsmanagements bei Windparks, den zügigen Ausbau der Stromnetze durch die Netzbetreiber. Die Bundesregierung flankiere dies mit dem Infrastrukturausbaubeschleunigungsgesetz, das noch in 2006 in Kraft treten solle. Eine Beschleunigung des Netzausbaus könne auch durch die vermehrte Verlegung von Erdkabeln erreicht werden.

23.05.2006   Quelle: Wirtschaftsverband Windkraftwerke   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Europäische Solarwärme-Technologieplattform wird am 30.05. gegründet

Im Rahmen des Lissabon-Prozesses hat die Europäische Kommission die Branchen mit hohem technologischen Potenzial aufgefordert, Technologieplattformen zu gründen. Die prinzipielle Idee der Plattformen ist, eine langfristige Vision und eine Forschungsstrategie für die jeweilige Technologie zu erarbeiten mit dem Ziel, die technologische Entwicklung zu verstärken. Eine Initiatorengruppe der Europäischen Solarthermie-Industrie und -Forschung hat die Idee aufgegriffen und die Vorarbeiten für die offizielle Gründung der Europäischen Solarthermie-Technologieplattform (ESTTP) am 30.05.2006 in Brüssel geleistet.
 
Das berichten der Europäische Solarwärmeindustrieverband ESTIF und die EUREC Agency (European Renewable Energy Centres Agency).


Breite Unterstützung aus Unternehmen und Institutionen

EU-Kommissar Andris Piebalgs und mehrere nationale Ministerien, darunter aus Deutschland und Österreich, begrüßen und unterstützen die Gründung der ESTTP. Energiekommissar Piebalgs hat zugesagt, auf der Gründungsversammlung zu sprechen. Bereits über 100 Unternehmen, Institutionen und Personen aus ganz Europa unterstützen die ESTTP. Die Initiatoren der Plattform erwarten, dass die ESTTP einen großen Einfluss auf die Ausarbeitung der künftigen Forschungsstrategie für die Solarthermie in Europa haben wird.


Von den Chancen der Solarwärme überzeugen

Die Solarwärme werde bei der Ersetzung von fossilen Energien eine sehr wichtige Rolle spielen müssen, betonen ESTIF und EUREC Agency. Die ESTTP sei ein wichtiges Instrument, um die Herausforderungen für die nötigen technologischen Entwicklungen anzunehmen. Sie bietet eine hervorragende Möglichkeit, um den Forschungsbedarf der Solarthermie-Industrie zu formulieren und Fördermittelgeber von den Chancen der Solarwärme zu überzeugen.

22.05.2006   Quelle: ESTIF - European Solar Thermal Industry Federation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Green City startet Münchens größte Bürgerbeteiligungs-Photovoltaikanlage

Der "aleo-Solarpark 2006" ist die sechste Bürgerbeteiligungsanlage, die von Green City e.V. auf den Weg gebracht wird. Die Partner Natur Energieanlagen Projekt GmbH und Green City Energy GmbH übernehmen mit Unterstützung des norddeutschen Solarmodulhodulherstellers aleo solar die Realisierung. Das Solarstromkraftwerk verteilt sich auf neun ausgewählte Münchener Dächer der städtischen Wohnungsbaugenossenschaft GEWOFAG und drei gewerblich genutzte Hallendächer in einem Vorort von Augsburg.   Insgesamt wird der Solarpark laut Green City eine Leistung von rund 413 kWpeak haben, womit zirka 160 Haushalte mit ökologischem Strom versorgt werden können. Durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sind die Einspeisevergütungen über 20 Jahre gesetzlich garantiert. Laut Green City Energy GmbH soll eine Rendite von über 6 % erzielt werden.

Festredner der Auftaktveranstaltung für den aleo-Solarpark 2006 ist der renommierte Atomphysiker Prof. Dr. Klaus Buchner. In seinem Vortrag "Atomkraft im Diskurs – Zukunftspfad oder Sackgasse?" spricht Buchner über das Für und Wider der Nutzung der Kernenergie und zeigt mögliche Zukunftsszenarien auf. In Zeiten in denen einige Politiker und Stromkonzerne in Deutschland über neue Atomkraftwerke nachdenken und im Nahen Osten neue Atommächte entstehen, sei dieses Thema besonders brisant, betont Green City. Der Eintritt zu der Veranstaltung am Montag, 22.05.06 um 19:00 Uhr im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, U4/5 Theresienwiese, ist frei.

Im Anschluss an diesen Vortrag wird der aleo-Solarpark 2006 vorgestellt. Mit dem Solarkraftwerk führe Green City seine erfolgreiche Reihe an Bürgerbeteiligungsanlagen fort, so das Unternehmen. Das Projekt ist laut Green City seit dem 12. Mai von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht amtlich zugelassen. Bürgerinnen und Bürger können sich nun beteiligen und aktiv zu Münchens CO2-Reduktion beitragen. Ein Anteil kostet 2.500,- Euro.

Green City setzt sich seit 1990 in München und von München aus mit dem Klimaschutz, der Energie sowie der nachhaltigen Mobilität auseinander. Ziel der Aktivität ist die ökologische Stadtgestaltung und eine lebenswertere Stadt. Ein engagiertes Büroteam, mehr als 40 ehrenamtliche "Macher" und viele hundert Aktive, organisieren, koordinieren und unterstützen die weit reichenden Projekte.

22.05.2006   Quelle: Green City Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Workshop zum EU-Marktverbreitungsprogramm "Intelligente Energie- Europa"

Das Marktverbreitungsprogramm "Intelligente Energie- Europa" (EIE) wird 2006 letztmalig im laufenden Programm (2003-2006) ausgeschrieben. Das Folgeprogramm wird voraussichtlich 2007 publiziert. Mitte Mai werden die Veröffentlichungen zu den letzten Aufforderungen zur Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des aktuellen EU-Programms EIE als Förderinstrument für nicht technische Aktivitäten erwartet. Das berichtet die Nationale Kontaktstelle Energie des BMWi in einer Pressemitteilung. Sie lädt ein zu einem Workshop und zum Nationalen Informations- und Beratungstag in Berlin. 
Spezialseminar informiert über formale und finanzielle Voraussetzungen von Projektanträgen

Vertreter der Intelligent Energy Executive Agency (IEEA, Brüssel) der Nationalen Kontaktstelle Energie (PTJ-GIN) des Forschungszentrums Jülich und des EuRo Info Centres informieren in dem Spezialseminar "Antragstellung" am 01. Juni 2006 über die thematischen und querschnittsbezogenen Aspekte des neuen Aufrufs und der Förderung im Programm EIE. Weitere Schwerpunkte sind die Zielsetzungen sowie formale und finanzielle Voraussetzungen von Projektanträgen. Erfolgreiche Projektleiter werden über ihre Vorhaben berichten und stehen für Auskünfte und Gespräche zur Verfügung. Beim Spezialseminar haben interessierte Unternehmen Gelegenheit, sich über die spezifischen Fragen
der Antragstellung zu informieren. Das Gesamtbudget der kommenden Aufforderung wird laut nationaler Kontaktstelle voraussichtlich über 50 Millionen Euro betragen, die Laufzeit der Aufforderung etwa 5 Monate.

Workshop: Spezialseminar "Antragstellung" am 01. Juni 2006. Nationaler Informations- und Beratungstag am 02. Juni 2006. Ort: Ludwig Erhard Haus, Raum 2D08, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin. Anmeldungen bei Frau Elena Arndt unter elena.arndt@berlin-partner.de, Telefon: 030 399 80-282 und Fax: 030 399 80-239.

Weitere Informationen, sowie das Programm und die Anmeldeunterlagen finden unter: http://www.fz-juelich.de/ptj/index.php?index=325

22.05.2006   Quelle: Nationale Kontaktstelle Energie des BMWi   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Neue Film-DVD wirbt für "SolarCity" Freiburg

Nach einer einjährigen Produktionszeit präsentierte Jürgen Leuchtner von Agentur triolog am 17.05.2006 im Solar Info Center die Produktion "SolarCity Freiburg" der Öffentlichkeit. Die DVD enthält zehn Filmbeiträge über innovative Solarprojekte und Institutionen der Region, die für das einzigartige Know-how in der Solarhauptstadt werben. Die Filme wurden in neun Sprachen vertont, unter anderem auch in chinesisch und koreanisch.
 
Freiburg gilt als die Solarhauptstadt Deutschlands. Nirgendwo in Europa ist die Zahl innovativer Projekte, Forscher und Unternehmer im Bereich Solarenergie höher als in der Breisgaumetropole. Dies zeigt sich an der zunehmenden Zahl internationaler Fachbesucher, die eigens zur Besichtigung der Solarprojekte und zum Besuch der Fachmesse Intersolar (22. – 24.06) nach Freiburg reisen.


Projektportraits und aufwändige Computergrafiken

"Mit der DVD SolarCity möchten wir weltweit für die hohe Solarkompetenz in Freiburg werben", betont Jürgen Leuchtner, der das Filmprojekt in Eigeninitiative entwickelte und umsetzte. Gleichzeitig sollen die Filme "Solartouristen" nach der Besichtigung der Projekte einen weiteren Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Die 10 Beiträge haben eine Spieldauer von insgesamt 62 Minuten und enthalten neben den Projektportraits auch aufwändige Computergrafiken, die technische Zusammenhänge verständlich machen. Statements von Pionieren der SolarCity runden die Beiträge ab. Für die mehrsprachigen Vertonungen wurden renommierte Fachübersetzer und Profisprecher verpflichtet.


Filme zur Solartechnik

Die einzelnen Beiträge informieren über Solarkraftwerke (06:34), das solare Inselsystem "Rappenecker Hütte" (04:44), die Solarfassade eines Familienheims (04:03), Solares Wohnen (06:27), Bürogebäude mit Zukunft: Solar Info Center und Sonnenschiff (08:45), die Solare Kühlung in der Industrie- und Handelskammer (04:50), die Modulproduktion in der Solar-Fabrik AG (06:05), Forschung am Fraunhofer ISE (06:24), die Messe Intersolar (03:21) sowie die Ausbildung in der Richard-Fehrenbach-Gewerbeschule (06:55).


Förderung der Produktion durch DBU, Stadt Freiburg und mehrere Solarunternehmen

Die DVD eignet sich laut Leuchtner für Politiker, Pädagogen, Schüler, Studenten, Ingenieure, Handwerker, Architekten sowie die interessierte Öffentlichkeit aus der ganzen Welt. Das Projekt mit einem Gesamtbudget von 100.000 Euro entstand auf Eigeninitiative von Jürgen Leuchtner, der als Gesellschafter der Freiburger Agentur triolog schon mehrere Filme für Unternehmen der Solarbranche produzierte. Gefördert wurde das Vorhaben von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Die Stadt Freiburg, FWTM sowie mehrere Solarunternehmen der Region unterstützten die Produktion.


Bestellung und Trailer im Internet

Die DVD kann zum Preis von 15 Euro erworben werden bei der Energieagentur Regio Freiburg GmbH oder im Internet (http://www.solarcity-freiburg.de). In Internet können der Trailer "SolarCity Freiburg" (04:10 min) und Ausschnitt aus dem Film "Solares Inselsystem" (02:00) angesehen werden.

21.05.2006   Quelle: triolog - kommunikation mit energie; Leuchtner, Weindel, Haite-Voss GbR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Hydrogeit Verlag veröffentlicht neues Buch über Wasserstoff-Autos

Neues Buch über Wasserstoff-Autos.
Neues Buch über Wasserstoff-Autos.

Die Mobilität von morgen soll auf Wasserstoff basieren, der wahlweise in Brennstoffzellen, Hubkolben- oder Wankelmotoren verbrannt wird und für den notwendigen Vortrieb sorgt. Der Fachjournalist und Buchautor Dipl.-Ing. Sven Geitmann hat sich dieses Themas angenommen. Sein neustes Buch "Wasserstoff-Autos – Was uns in Zukunft bewegt" ist ab sofort erhältlich. Darin werden die Hintergründe diskutiert und die technischen Details erläutert.
 
"Vor nicht einmal zehn Jahren gingen viele Vertreter der Automobilindustrie davon aus, dass wir bereits Mitte dieses Jahrzehnts mit Wasserstoffautos durch die Gegend fahren würden. So war es jedenfalls von etlichen hochrangigen Firmenrepräsentanten zu vernehmen. Heute wissen wir, dass es mindestens noch zehn weitere Jahre dauern wird, bis die Marktreife tatsächlich erreicht ist und neue, saubere Fahrzeuge für jedermann zu akzeptablen Preisen käuflich zu erwerben sein werden", heißt es in der Verlagsankündigung des Buchs.

Wie kam es zu dieser drastischen Fehleinschätzung? Welches Potential steckt wirklich in der Brennstoffzellentechnik? Wie funktionieren Wasserstoffmotoren? Und was treiben eigentlich die Automobilhersteller die ganze Zeit? Fragen wie diese beantwortet das Buch leicht verständlich und anschaulich. Anhand von über 100 farbigen Abbildungen von faszinierenden Konzeptfahrzeugen und mit Hilfe interessanter technischer Details wird aufgezeigt, was uns in Zukunft bewegen wird.

Zur Lektüre ist laut Verlag kein umfassendes Vorwissen erforderlich, da alles übersichtlich dargestellt werde und neue Techniken leicht verständlich erläutert würden. Dieser Überblick richte sich somit sowohl an neugierige Automobil- und Technik-Freaks, die von den vielen innovativen Konzeptstudien begeistert sein werden, als auch an Fachleute aus der Wasserstoffwirtschaft, für die darin viele neue Details enthalten seien. Das Buch eigne sich für interessierte Brennstoffzellen-Neulinge, Energie- und Versorgungstechniker, Schüler und Studenten aus den Bereichen Umwelt- und Verkehrstechnik sowie Autozeitschriftenleser.

Weitere Informationen unter www.hydrogeit-verlag.de/buecher.htm

21.05.2006   Quelle: Hydrogeit Verlag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hydrogeit Verlag.

 

Verbraucherzentralen: Energiepass hilft Energie und Kosten sparen

Wer ein Auto kauft, weiß, ob es ein Spritfresser oder ein Ökoauto ist. Wer eine Immobilie kauft, weiß erst mal nichts über die Energiekosten. Mit dem Energiepass soll das anders werden, so die Verbraucherzentrale Niedersachsen in einer Pressemitteilung. Wer ein neues Haus oder eine Wohnung bezieht, soll künftig wissen wie hoch der Energiebedarf ist und mit welchen Kosten er rechnen muss.  Noch ist der Energieausweis nicht verpflichtend bei Neuvermietung oder Verkauf einer Immobilie. Doch er kommt! Spätestens Ende des Jahres ist es soweit: Dann können Vermieter oder Verkäufer voraussichtlich zwischen einem verbrauchs- und einem bedarfsbasierten Ausweis wählen.


Verbrauchsbasierte Variante ist nicht immer verlässlich

Bei der verbrauchsbasierten Variante kann einfach der Verbrauch des Vormieters zu Grunde gelegt werden. Die Heizgewohnheiten des Vorbewohners sind allerdings nicht immer ein verlässlicher Maßstab, meint die Verbraucherzentrale. Denn was nützen gute isolierverglaste Fenster, wenn sie beim Heizen offen bleiben?


Bedarfsorientierter Energieausweis orientiert sich an Bausubstanz, Dämmung und Heiztechnik

Ein bedarfsorientierter Energieausweis hingegen bemisst sich am Energiebedarf des Gebäudes, also an der Bausubstanz, der Dämmung oder der Heiztechnik. Wie viel Bewohner dann konkret Energie verbrauchen, bleibt ihnen überlassen. Worauf müssen sich Verbraucher einstellen, wenn der Energieausweis nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens Pflicht wird? Wie muss er gestaltet sein? Wer stellt ihn aus? - Der neue Ratgeber "Der Energiepass" erläutert, was Eigentümer, Mieter und Vermieter wissen müssen. Er ist erhältlich zum Abholpreis von 4,90 Euro in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Für zusätzlich 2,50 Euro für Porto und Versand kommt er – gegen Rechnung - auch ins Haus.
Bestellmöglichkeiten: per Telefon 0180/500 14 33 (0,12 Euro/Min. aus d. Festnetz), im Internet unter www.solarwaerme-plus.info an.

20.05.2006   Quelle: Initiative Solarwärme Plus   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

SFC startet neue Brennstoffzellengeneration EFOY (Energy for You)

EFOY-Brennstoffzellen.
EFOY-Brennstoffzellen.

Die SFC Smart Fuel Cell AG, nach eigenen Angaben Technologie- und Marktführer für Brennstoffzellen zur mobilen, netzfernen Energieversorgung, präsentiert mit der EFOY-Produktfamilie die Weiterentwicklung ihrer erfolgreichen SFC A50-Brennstoffzelle. Nun könnten Endverbraucher und Industrieanwender zur Versorgung ihrer elektrischen Verbraucher zwischen drei Brennstoffzellen mit unterschiedlichen Leistungsstärken wählen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung:
  FOY 1600, EFOY 1200 und EFOY 600 (mit einer Leistung von 1,6 kWh, 1,2 kWh bzw. 0,6 KWh pro Tag). In der EFOY 1600 sei auch ein weiterer bedeutender Leistungsanstieg von 33 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell realisiert worden. Gewicht, Geräuschentwicklung und Treibstoffverbrauch der EFOY-Brennstoffzellen seien weiter reduziert worden. Die neuen EFOY-Brennstoffzellen sind laut Hersteller mit interaktiver Fernbedienung und verbesserter Software noch benutzerfreundlicher.

"In der neuen EFOY-Produktfamilie haben wir unsere Erfahrungen und die Anregungen unserer Kunden aus drei Jahren Einsatz unserer Brennstoffzellen in den unterschiedlichsten Anwendungen umgesetzt. Das Ergebnis sind drei Produkte mit unterschiedlichen Leistungsstärken, wobei jedes eine perfekte Rundum-Sorglos-Energielösung darstellt", sagt Dr. Jens Müller, SFC-Vorstand Technologie. Pieter Bots, SFC-Vorstand Vertrieb & Marketing, fügt hinzu: "Durch stetige Produktinnovation haben wir mit den neuen EFOY-Brennstoffzellen ideale Voraussetzungen für die Ausweitung unseres außerordentlichen Markterfolgs geschaffen. Die große Leistungsbreite eröffnet Anwendern ein weites Feld neuer Applikationen, während wir für unsere etablierten Anwendungen zunehmend neue internationale Märkte erschließen. Damit hat SFC seinen Marktvorsprung weiter entscheidend ausgebaut."

Ausdruck finde diese neue Dimension des Energieversorgungskomforts im Design der neuen EFOY-Brennstoffzellen sowie im neuen EFOY-Markenauftritt, der alle Produkte und Werbemaßnahmen zukünftig begleiten wird. Das EFOY-Produktlogo stehe für die einzigartige Kombination der Vorteile der EFOY-Brennstoffzelle: leise, leicht und umweltfreundlich produzierter Strom wann und wo auch immer er gebraucht wird - und das alles unabhängig von Wind und Wetter, vollautomatisch und komplett wartungsfrei. Die EFOY-Produktfamilie und die SFC-Brennstoffzellen liefern unter anderem Strom für Reisemobile, Segelyachten, Ferienhütten, Verkehrsüberwachungssysteme, Observierungsstationen, Mess- und Frühwarnstationen, Leichtelektrofahrzeuge.

20.05.2006   Quelle: SFC Smart Fuel Cell AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SFC
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Brennstoffzellen-Busse: Saubere Städte dank CUTE

Brennstoffzellenbus in Madrid.
Brennstoffzellenbus in Madrid.

Die Europäische Kommission hat am 11.05.2006 die Ergebnisse des weltweit größten Praxistests mit wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Bussen veröffentlicht. Der Betrieb der Busse erfolgte im Rahmen des Projekts CUTE (Clean Urban Transport for Europe, umweltfreundliche öffentliche Verkehrsmittel). Seit Mitte 2003 haben 27 öffentliche Busse mehr als eine Million Kilometer zurückgelegt und in neun europäischen Städten mehr als 4 Millionen Fahrgäste völlig ohne Emissionen und unfallfrei befördert.  Gleichzeitig kündigte die EU-Kommission während der CUTE-Konferenz in Hamburg neue Wasserstoffinitiativen an. Im Zuge von "Wasserstoff für den Verkehr" sollen 200 wasserstoffbetriebene Fahrzeuge täglich betrieben und die dazugehörige Infrastruktur für die Wasserstoffversorgung aufgebaut werden.


Andris Piebalgs: "Meilenstein in der Geschichte der Technik für umweltfreundliche Energie"

Der für Energie zuständige EU-Kommissar Andris Piebalgs bekräftigte: "Dieses Projekt ist ein Meilenstein in der Geschichte der Technik für umweltfreundliche Energie im Verkehrswesen und bereitet den Weg für eine neue Ära nachhaltiger Verkehrssysteme. Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob diese Technik funktioniert, sondern wann sie wettbewerbsfähig sein wird." Die Brennstoffzellen-Busse verwenden Wasserstoff für den Antrieb der Brennstoffzellen. Diese sind elektrochemische Vorrichtungen, die Sauerstoff aus der Luft zusammen mit Wasserstoff für den emissionsfreien Antrieb eines Elektromotors verwenden. CUTE ermöglichte zudem den Bau und Betrieb von neun verschiedenen Wasserstoffversorgungsketten und Tankstellen, die Gewinnung und Nutzung von mehr als 192 Tonnen Wasserstoff, davon 100 Tonnen aus erneuerbaren Energiequellen, die sichere Durchführung von annähernd 9000 Busbetankungen sowie eine Busverfügbarkeitsrate von mehr als 90 Prozent.

Mit der Initiative „Wasserstoff für den Verkehr“ sind Investitionen des öffentlichen und des privaten Sektors in Höhe von 105 Millionen Euro verbunden, von denen 48 Millionen Euro von der Europäischen Kommission stammen. Weitere Informationen zu CUTE unter http://www.fuel-cell-bus-club.com; zur neuen Initiative "Wasserstoff für den Verkehr" unter http://www.hylights.org/

20.05.2006   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.fuel-cell-bus-club.com
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Econcern steigert Nettogewinn auf 6,6 Millionen Euro

Wie die Econcern-Gruppe am 17.05.2006 bekannt gab, ist der Nettogewinn 2005 bei einem Gesamtumsatz von 45 Millionen EUR auf 6,6 Millionen EUR (+56%) gestiegen. Durch die aktuellen strategischen Investitionen von SHV und Entrepreneurs Fund könne Econcern in den kommenden Jahren ein noch schnelleres Wachstum erzielen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Econcern ist die Holding von Ecofys, Ecostream, Evelop und Ecoventures.  Econcern hat sich auf Dienstleistungen, Produkte und Projekte in allen Bereichen der erneuerbaren Energie und Energieeinsparung spezialisiert. Die Econcern-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben etwa 400 Mitarbeiter in zehn Ländern und zählt zu den 500 am schnellsten wachsenden Unternehmen Europas.


Starkes Wachstum des globalen Marktes für nachhaltige Energien

"Steigende Ölpreise auf Grund plötzlich angestiegenen Energiebedarfs und geopolitischer Unsicherheit haben das Thema Energie 2005 in das Blickfeld von Medien und Politik gerückt. Nie zuvor war das Interesse an nachhaltigen Energiequellen so groß", sagte Geschäftsführer Ad van Wijk. Das spiegelte sich auch im starken Wachstum des globalen Marktes für nachhaltige Energien wider, dessen Volumen 2005 rund 100 Milliarden Euro betragen habe. Diese Summe berücksichtige das Wachstum internationaler Märkte für Wind- und Solarenergie um jeweils 43% und 44%.


Verkaufszahlen für Solarenergie-Systeme stiegen in Deutschland und Spanien um 37 %.

Econcern setzte seine internationale Expansion durch die Eröffnung von Niederlassungen in Italien, Frankreich, der Schweiz und Kanada fort und wurde in die Europe's 500 aufgenommen, das jährliche Ranking von Unternehmen mit schnellem Wachstum und Potenzial für neue Arbeitsplätze. In Deutschland und Spanien stiegen die Verkaufszahlen für Solarenergiesysteme um 37 %. Eine Zahl, die weitaus höher sein könnte, wäre es nicht zu Lieferengpässen gekommen, so das Unternehmen. Die Sicherung der Lieferung von Solarmodulen habe 2005 höchste Priorität gehabt. Als größter Aktionär der Solland Solar Energy, einem Hersteller von Solarzellen, sicherte sich Econcern für die kommenden fünf Jahre die Hälfte der Solarzellenproduktion. Die Fabrik produzierte ihre ersten Solarzellen im Oktober 2005 und eine zweite Fertigungsanlage soll Ende 2006 in Betrieb genommen werden.

Evelop's Projektportfolio, welches Biomasse, auf- und ablandigen Wind ebenso umfasst wie meerwasserbasierte Klimaanlagen, wuchs beachtlich, heißt es in der Pressemitteilung. Zwei bemerkenswerte Leistungen 2005 seien der Teilverkauf der 315 MW-Offshore-Windfarm "Sheringham Shoal" an Hydro sowie die Inbetriebnahme der Biogasanlage "Groot Zevert", die bislang sehr gute Ergebnisse erzielt habe.


Strategische Investoren stärken Econcern mit 80 Millionen Euro

Vor kurzem wurden SHV, eines der größten Privatunternehmen der Niederlande, und der Entrepreneurs Fund (EFBV), ein Private-Equity-Investor der Cofra Holding, mit einer Investition von 80 Millionen Euro strategische Investoren in Econcern. "Mit SHV und dem Entrepreneurs Fund als strategische Partner sind wir nun in einer stärkeren Position, uns in den kommenden Jahrzehnten als eines der führenden Unternehmen auf diesem Markt zu etablieren. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir unseren diesjährigen Umsatz von 200 Millionen Euro bis 2010 auf mehr als 1 Milliarde Euro steigern können", kommentierte Ad van Wijk.

19.05.2006   Quelle: Econcern   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

720.000 Kilowattstunden Solarstrom vom Stadiondach

Solarstromanlage auf dem Dach des Stadions in Kaiserslautern.
Solarstromanlage auf dem Dach des Stadions in Kaiserslautern.

Auf dem Dach des Stadions in Kaiserslautern entsteht derzeit die größte Photovoltaikanlage, die je in einem deutschen Stadion installiert wurde. Die kleinste WM-Stadt leistet damit einen bedeutenden Beitrag zu einem wichtigsten Ziel von Green Goal: eine Weltmeisterschaft, in der umweltfreundliche Energien unverzichtbare Mitspieler sind. Nach dem Motto "Klotzen, nicht kleckern" sollen bis Ende des Jahres auf dem Stadiondach über drei Tribünen des FIFA WM-Stadions Kaiserslautern insgesamt rund 5.000 Solarmodule aufgebaut werden.
  Sie haben zusammen eine Fläche von 6.000 Quadratmetern und würden, dicht nebeneinander gelegt, mehr als ein ganzes Fußballfeld bedecken. Das berichtet der internationale Fußballverband FIFA auf den Internetseiten zum ersten innovativen Umweltkonzept einer FIFA Fußball-Weltmeisterschaft unter dem Titel Green Goal. Die Solarstromanlage wird an sonnigen Tagen eine Leistung bis zu 800 Kilowatt entwickeln und pro Jahr 720.000 kWh-Solarstrom erzeugen – genug, um rein rechnerisch etwa 200 Einfamilienhaushalte mit Elektrizität zu versorgen.


Spezielle Befestigungstechnik für 5.000 chinesische Solarmodule

Am 15.05.2006 wurde der erste Bauabschnitt der Anlage mit einer Leistung von 230 Kilowatt auf der Westtribüne in Betrieb genommen. Die Ausführung des solaren Großprojektes übernimmt die Solar-Energiedach GmbH (Sembach). Deren PV- und Dachspezialisten haben lange getüftelt, denn Stadiondächer sind meist offene und relativ fragile Gebilde - und eine Belastung mit 5.000 Solarmodulen muss gut durchdacht sein. Für das Kaiserslauterer Stadion nutzen sie spezielle Befestigungstechnik: Die Module des größten chinesischen Herstellers Yingli New Energy Resources liegen auf niedrigen Aluminiumträgern. Diese sind leicht und durch ihre Konstruktion aus Quer- und Längsstreben dennoch ausreichend stabil. Daher müssen sie nur an wenigen Punkten unter der Dachhaut verankert werden. Das minimiert die Gefahr, dass das Dach undicht wird.

Durch die parallel zur Dachneigung (ca. 10°) verlegten Solarmodule werde die Schneesackbildung bei Extremwitterung vermieden (Dachhöhe ca. 45 m), außerdem würden negative Auswirkungen der Horizontalwindkräfte verhindert. Diese Montageweise gewährleiste zusätzliche Sicherheit über das normale DIN-Maß hinaus und sei in dieser Form eine Neuentwicklung für die Montage von PV-Anlagen in großen Höhen, betont Stefan Lanzenstiel, Geschäftsführer der Solar Energiedach GmbH.

Lanzenstiel arbeitet mit Lian Sheng Miao, Geschäftsführer von Yingli Solar, an einem Joint Venture für die Installation von Photovoltaikanlagen. Darüber hinaus verhandle die Solar Energiedach GmbH mit Yingli Solar, um das künftige Liefervolumen für Deutschland und den europäischen Markt auszubauen. Ziel sei, eine marktführende Position bei der Installation von TÜV-zertifizierten Photovoltaikanlagen europaweit zu erreichen.


Mit Sonnenenergie in die WM 2006

Der Sonnenstrom vom Stadion wird in das Netz der Technischen Werke Kaiserslautern eingespeist und nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. Besonders erfreulich für die Stadt: Auf die kommunale Stadiongesellschaft kommen keine Kosten zu, da sich die Gesamtinvestitionen von rund vier Millionen Euro für den privaten Betreiber durch den Stromverkauf rechnen. "Schon vor dem Anpfiff steht ein Sieger in Kaiserslautern fest: der Umweltschutz", betont Erwin Saile, städtischer WM-Koordinator. Mit der neuen PV-Anlage stärke Kaiserslautern sein Image als Solarstadt. Insgesamt habe die Kommune im Rahmen ihrer Initiative "Green Goal - Mit Sonnenenergie in die WM 2006" in den vergangenen beiden Jahren mehr als zehn Millionen Euro in die Solartechnik investiert.


Kaiserslautern will installierte PV-Leistung bis Ende 2006 auf 5,4 MW verdoppeln

Kaiserslautern verfüge aktuell über 2,6 Megawatt installierte Photovoltaik-Leistung. Bis Ende 2006 sollen es 5,4 Megawatt werden. Wird dieses Ziel erreicht, dann könnte die kleinste WM-Stadt in der "Solar-Bundesliga der Städte" auf einen der vorderen Plätze rücken. Das Sonnenkraftwerk auf dem Stadiondach erspart der Umwelt jährlich über 500 Tonnen Kohlendioxid und erfüllt damit gleich zwei Ziele von Green Goal: Einerseits soll die Menge an Treibhausgasen, die durch die FIFA WM 2006 entstehen, möglichst gering sein. Andererseits sollen regenerative Energien direkt in den Stadien zum Zug kommen, um auch noch lange nach der WM ein wichtiges Signal für den Klima- und Umweltschutz zu setzen.

Weitere Informationen zu Green Goal unter http://greengoal.fifaworldcup.yahoo.net/de/home/

19.05.2006   Quelle: FIFA; Solar Energiedach GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Energiedach GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Solar Millennium AG: Baubeginn des ersten europäischen Parabolrinnen-Kraftwerks im Juni 2006

Die Solar Millennium AG (Erlangen) erwartet den Baubeginn des ersten europäischen Parabolrinnen-Kraftwerks "Andasol 1" für Juni 2006. Die Finanzierungszusage der mandatierten Banken soll wenige Tage zuvor, am 30. Mai 2006, offiziell unterzeichnet werden, gab die Gesellschaft am 17.05.2006 anlässlich ihrer ordentlichen Hauptversammlung bekannt. Die Bauzeit des solarthermischen Großkraftwerks mit einer Leistung von 50 Megawatt und einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 300 Millionen Euro werde knapp zwei Jahre betragen.   Für die Solar Millennium AG ermögliche die Finanzierungszusage die Abrechnung von erbrachten Projektentwicklungsleistungen. Diese Umsatzerlöse seien ein wichtiger Bestandteil zur Erreichung der prognostizierten Umsatzerlöse für das gesamte Geschäftsjahr 2005/2006 in Höhe von zirka 17 Millionen Euro und einem Ergebnis von rund 10 Millionen Euro nach Steuern.


Wichtiger Schub zur Realisierung solarthermischer Kraftwerke

Die Solar Millennium AG hat die Andasol-Kraftwerksprojekte in den letzten Jahren entwickelt und die spanische ACS/Cobra-Gruppe als Hauptanteilseigner der ersten beiden solaren Großkraftwerke gewonnen. Jedes Kraftwerk wird etwa 200.000 Menschen mit Solarstrom versorgen. Wärmespeicher ermöglichen eine planbare Bereitstellung von Strom, so dass auch nach Sonnenuntergang Strom geliefert werden kann. "Die bevorstehende Finanzierungszusage ist ein Meilenstein für den gesamten Markt solarthermischer Kraftwerke. Das Vertrauen der Behörden, Investoren und Banken in diese Technologie wird einen wichtigen Schub zur Realisierung weiterer solarthermischer Kraftwerke weltweit geben. Auch für die Solar Millennium AG bedeuten die Finanzierungszusage und der anschließende Baubeginn das Erreichen eines wichtigen Unternehmensziels", sagte Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG.


Strom aus Solarwärme

Solarthermische Kraftwerke erzeugen Strom aus der Wärmeenergie der aufgefangenen Sonnenstrahlung. Bei einem Parabolrinnen-Kraftwerk bündeln rinnenförmige Spiegel die einfallende Sonnenstrahlung auf ein Rohr in der Brennlinie des Kollektors. Im Rohr wird dadurch eine Wärmeträgerflüssigkeit erhitzt, die im Kraftwerksblock mittels Wärmetauscher Dampf erzeugt. Wie bei konventionellen Kraftwerken wird der Dampf in einer Turbine zur Stromgewinnung genutzt.

19.05.2006   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Landsberg: Bioenergietag informiert über Zukunftschancen für Kommunen, Land- und Forstwirte

Bei der Nutzung erneuerbarer Energien bleibt ein großer Teil der Wertschöpfung in der Region, regionale Kreisläufe werden gestärkt, für Land- und Forstwirte sowie den Mittelstand werden neue Erwerbsmöglichkeiten geschaffen. Kommunen haben die Möglichkeit, eine sichere, unabhängige Energieversorgung aufzubauen und dabei den explodierenden Energiepreisen entgegenzuwirken. Mit den Perspektiven der Solar- und Bioenergie beschäftigt sich am 24. Mai 2006 der Bioenergietag im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes in Landsberg (Bayern). 
30.000 neue Arbeitsplätze in Bayern – mit Solar- und Bioenergie

Das Potenzial der Sonnenenergie und Biomasse in Bayern sei so groß, dass bis zum Jahr 2010 rund 20 Prozent Kohlendioxid eingespart und 30.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden können, berichten die Veranstalter. Der Bioenergietag soll die Möglichkeiten umweltfreundlicher Energieerzeugung aus Biomasse verdeutlichen und alle Beteiligten zusammenführen: Landwirte, Kommunen, Betreiber und Fachplaner. Fachleute referieren zu Fragen der Erzeugung und Aufbereitung von Biomasse, zu den kommunalen Nutzungsmöglichkeiten und der Wirtschaftlichkeit der Bioenergien im Hinblick auf die stetig steigenden Energiekosten.


Informationen über feste Brennstoffe und Biogas, für Kommunen und Landwirte

Auf dem Programm stehen unter anderem die Wirtschaftlichkeit von Hackschnitzelheizanlagen, Energiepflanzen und ihre Ertragspotenziale, die Wirtschaftlichkeit und Finanzierungsmöglichkeiten von Biogasanlagen und der Treibstoff Pflanzenöl. Das Vormittagsprogramm richtet sich besonders an Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen und Politik; der Nachmittag ist auf die Bioenergie-Erzeugung in Land- und Forstwirtschaft ausgerichtet und in die zwei Themenschwerpunkte "Feste Brennstoffe" und "Biogas" gegliedert. Zu der Veranstaltung sind Vertreter aus den Kommunen, Kommunalpolitiker, Land- und Forstwirte und alle Interessierten eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos. Aus Platzgründen wird um eine telefonische Anmeldung gebeten bei Herrn Betzold unter der Rufnummer 089 / 89 06 68 55.

Bioenergietag “Zukunftschancen für Kommunen, Land- und Forstwirte” am 24. Mai 2006 von 9:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Landratsamt Landsberg am Lech (Von-Kühlmann-Straße 15, Großer Sitzungssaal). Programm im Internet unter http://ziel21.de/fileadmin/birgit/PDF/Bioenergietag_Landsberg/Programmheft_rz_FINAL.pdf

19.05.2006   Quelle: ZIEL 21 e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Phönix SonnenStrom AG erhält Bayerischen Gründerpreis 2006

Die Phönix SonnenStrom AG ist am 17. Mai 2006 in Nürnberg mit dem Bayerischen Gründerpreis in der Kategorie "Visionär" ausgezeichnet worden. Der Bayerische Gründerpreis wird im vierten Jahr in Folge für herausragende Erfolge beim Aufbau von Unternehmen vergeben – die höchste Auszeichnung für Gründer und Unternehmer in Bayern. Ausgezeichnet wurden Unternehmen und Persönlichkeiten in den Kategorien Konzept, Aufsteiger, Lebenswerk und Visionär. Die Auszeichnung als "Visionär" setze voraus, dass ein gesellschaftlich relevantes, visionäres Thema unternehmerisch erfüllt wurde, heißt es in der Pressemitteilung der Phönix SonnenStrom AG.  Der Vorstandsvorsitzende der Phönix SonnenStrom AG, Dr. Andreas Hänel, ist stolz auf die Auszeichnung. "Mit diesem Preis kommen wir unserer Vision, mit der unerschöpflichen Kraft der Sonne die Energieversorgung von heute und morgen zu gestalten, ein gutes Stück näher", freute er sich anlässlich der Pressekonferenz zur Preisverleihung.


Großkraftwerke, Solarmodule und Komponenten

Dafür geehrt wurde die Phönix SonnenStrom AG. Das 1999 gegründete Unternehmen mit Sitz in Sulzemoos bei München hat sich in den vergangenen Jahren eine führende Position in der Photovoltaikbranche erarbeitet. Als Systemanbieter entwickelt, plant und realisiert das Unternehmen Photovoltaik-Großkraftwerke und vertreibt Solarmodule und Komponenten über ein deutschlandweites Partnernetzwerk. Die Phönix SonnenStrom AG ist europaweit aktiv und hat eine Tochtergesellschaft in Spanien sowie eine Beteiligung in Italien. Im Jahr 2005, dem sechsten Jahr ihres Bestehens, hat sie nach eigenen Angaben mit rund 75 Mitarbeitern bei einem Umsatz von 111 Millionen Euro einen Gewinn von 5 Millionen Euro erzielt.

Die Phönix SonnenStrom AG wurde auf Initiative der Sparkasse Fürstenfeldbruck nominiert. Eine Jury aus Vertretern von McKinsey&Company, der LfA Förderbank Bayern, Venture-Capital-Gebern, Schaffer & Partner, einem Mitglied aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, Sparkassenvorständen und Wissenschaftlern der TU München hat Phönix SonnenStrom als Preisträger ausgewählt. Verantwortlich für die Durchführung des Wettbewerbs war der Sparkassenverband Bayern.

18.05.2006   Quelle: Phönix SonnenStrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

GeothermieZentrumBochum lädt zum "Erdwärme-Tag" ein

Geothermie-Forschung an der FHBC.
Geothermie-Forschung an der FHBC.

Am bundesweiten "Tag der Technik" (19. Mai 2006) lädt das GeothermieZentrumBochum alle Interessierten ein, sich über die Erdwärmenutzung näher zu informieren. Erdwärme steht im Unterschied zu den erneuerbaren Energieträgern Wind und Sonne unabhängig von Tages- und Jahreszeit zur Verfügung. Sie wird mit sehr unterschiedlichen technischen Verfahren aus Tiefen zwischen 50 und 5.000 Metern gewonnen und kann sowohl zur Stromerzeugung als auch zum Heizen und Kühlen von Gebäuden eingesetzt werden.
 
Gerade auf dem Wärmesektor besitzt die Geothermie ein erhebliches Potenzial und bietet vor dem Hintergrund steigender Öl- und Gaspreise eine ökonomisch attraktive Alternative zu konventionellen Heizmethoden.

Das Veranstaltungsprogramm umfasst Vorträge, Filme und eine Ausstellung mit Exponaten, anhand derer die unterschiedlichen technischen Varianten der Erdwärmenutzung (oberflächennahe / tiefe Geothermie) und deren praktische Anwendungsmöglichkeiten zur Gebäudetemperierung und Stromerzeugung erläutert werden. Anhand von praktischen Beispielen demonstrieren die Wissenschaftler des GZB den Einsatz von Softwarewerkzeugen bei der Dimensionierung von geothermischen Energiesystemen. Als besonderen Service für Bauherren bietet das GZB an diesem Tag eine Beratung zur Nutzung von Geothermie im Wohnungs- und Gewerbebau an.

Darüber hinaus stellt das GZB aktuelle Forschungsprojekte vor und informiert über das Masterstudienprofil "Geothermische Energiesysteme", das voraussichtlich bereits ab dem kommenden Wintersemester 2006/07 an der Fachhochschule Bochum angeboten wird. Der "Erdwärme-Tag der Technik" findet statt am Freitag, den 19. Mai 2006, in der Zeit von 10 - 16 Uhr an der Fachhochschule Bochum, Lennershofstraße 140.

18.05.2006   Quelle: GeothermieZentrumBochum   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fachhochschule Bochum
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Solare Klimatisierung: Neuer Absatzmarkt für Sonnenkollektoren

Hochleistungs-Flachkollektorfeld für solare Kühlung in Ingolstadt.
Hochleistungs-Flachkollektorfeld für solare Kühlung in Ingolstadt.

Der weltweite Bedarf an Klimaanlagen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Vor diesem Hintergrund ist die solare Klimatisierung eine zukunftsfähige Alternative zu herkömmlichen Klimaanlagen, erklärt Christian Stadler, Chairman der Arbeitsgruppe Solare Klimatisierung der European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF). Auch auf der Intersolar 2006 (Freiburg, 22.-24. Juni), Europas größter Fachmesse für Solartechnik, ist die solare Klimatisierung eines der Topthemen.
  Führende Anbieter präsentieren die neuesten Produkte und Entwicklungen der viel versprechenden Technik. Im Rahmen des begleitenden Fachkongresses wird das englischsprachige Seminar "Solar Air-Conditioning" angeboten. Diese ganztägige Veranstaltung richtet sich an Planer, Architekten, Hersteller und Zulieferer. "Das Interesse der Branche an dieser innovativen Technik ist enorm groß. Wir rechnen in diesem Jahr mit 120 Seminarteilnehmern aus aller Welt", erläutert Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH. Diese ist gemeinsam mit der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG Veranstalter der Intersolar.


Wachsende Nachfrage nach energieintensiven Klimaanlagen - Stromkosten für Spitzenstrom steigen

Die weltweite Nachfrage nach Klimaanlagen für Büroräume, Fabrikhallen, Hotels oder öffentliche Gebäude wächst kontinuierlich. Besonders Büros haben durch den Einsatz von Computern, Kopierern, Leuchten und anderen elektrischen Verbrauchern einen großen Kühlungsbedarf. Auch in Europa werden immer mehr Gebäude mit energieintensiven Klimaanlagen ausgestattet. In den kommenden Jahren werden jedoch die Stromkosten, speziell für Spitzenstrom, voraussichtlich weiter deutlich steigen. Auch sind die Kapazitäten der Kraftwerke begrenzt. So führte im Jahrhundertsommer 2003 der verstärkte Einsatz von Klimaanlagen in vielen Ländern zur Überlastung der Stromnetze. In Italien mussten beispielsweise sechs Millionen Einwohner zeitweilig ohne Strom auskommen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die solare Klimatisierung immer mehr an Bedeutung.


Solarwärme treibt Kältemaschinen an – Neuer Markt für Sonnenkollektoren

Das Prinzip der solaren Klimatisierung basiert auf der thermischen Nutzung der Sonnenenergie. Die von Solarkollektoren erzeugte Wärme wird über thermisch angetriebene Kältemaschinen zur Kühlung von Räumen und Gebäuden verwendet. Der große Vorteil: Solare Kühlung hat kein Speicherproblem. Je stärker die Sonne scheint, umso größer ist der Kühlungsbedarf. In Europa liefern bereits 100 Solarwärmesysteme die nötige Energie für Kühl- und Klimatisierungsprozesse.
"Solare Kühlungssysteme versprechen große Wachstumschancen und bieten einen neuen, ausbaufähigen Absatzmarkt für Solarkollektoren in Europa", erläutert Stadler. Um die neue Technik voranzutreiben und in Europa zu etablieren, hat Stadler bereits im letzten Jahr innerhalb des europäischen Verbandes "European Solar Thermal Industry Federation" (ESTIF) eine Arbeitsgruppe zur solaren Klimatisierung gegründet.


Umfassender Marktüberblick – Seminar präsentiert neueste Entwicklungen

Auf der Intersolar 2006 präsentieren zahlreiche Firmen ihre solaren Kühlungssysteme, darunter die deutschen Anbieter Citrin Solar GmbH und Conergy AG, der britische Vakuumröhren-Hersteller Thermomax Ltd. und aus Österreich die GASOKOL GmbH und die Solution Solartechnik GmbH. Ebenfalls vertreten ist das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Das Seminar "Solar Air-Conditioning" bietet einen umfassenden Überblick über die neuesten Produkte, Entwicklungen und Highlights der Branche. Experten informieren über Technik, Details, Betrieb, Wartung, Anwendungsmöglichkeiten und Erfahrungen aus der Praxis. Veranstalter des Seminars ist das Technologie-Transfer-Institut OTTI in Regensburg.


Das Seminar "Solar Air-Conditioning" im Überblick

Donnerstag, 22.Juni 2006 9:00 bis 17:45 Uhr; Messe Freiburg, Konferenzraum K1+2. Zielgruppe: Planer, Architekten, Hersteller, Politiker, Ingenieure und Wissenschaftler aus dem Bereich solare Kühlung und Klimatisierung. Sprache: Englisch. Veranstalter: OTTI e.V. Teilnahmegebühr: € 330, € 290 für Mitglieder von OTTI, DKV, FGK und OÖESV-€ 250 Mitarbeiter von Ämtern, Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: http://www.intersolar.de

18.05.2006   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

RAL Güteschutz Solar: Güte- und Prüfbestimmungen können öffentlich kommentiert werden

Die endgültige Version der öffentlichen technischen Lieferbedingungen der Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen e.V. für die Komponenten (Hersteller), Konzeption (Planer) und Ausführung (Handwerker) liegt nun vor. Sie steht kurz vor der offiziellen Freigabe durch das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. (RAL-Institut) und wird von der Gütegemeinschaft für einen letzten öffentlichen Kommentar freigegeben. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) in ihrem Newsletter. 
Größtenteils positive Stellungnahmen von Verbände und Institutionen

Im Rahmen des breit angelegten Fach- und Verkehrskreiseverfahrens hätten folgende Verbände und Institutionen größtenteils positive und konstruktive Stellungnahmen abgegeben, so die DGS: Gesamtverband der Deutschen Versicherungen, Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfachs (DVGW), Gesamtverband der Deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks, Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) sowie die befragten Ministerien, das Bundesamt für Materialprüfung, die Wettbewerbskommission und weitere Verbände. Der neu fusionierte Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) habe auf eine fristgerechte Stellungnahme zum Verfahren verzichtet.


Letzte Vorabversion im Internet

Als Ergebnis des Fach- und Verkehrskreiseverfahrens kann nun die komplettierte Version der Güte- und Prüfbestimmungen eingesehen werden. Diese soll in Kürze bundesweit gelten, wenn Sie vom RAL eingetragen wird. Damit kann die Nutzung Rechtsstatus erhalten und Bestellungen mit dem Verweis "Komponenten, Planung oder Ausführung gemäß RAL-GZ-966" schaffen eine detaillierte und definierte Rechtsbasis für die Vertragsgestaltung zwischen Lieferanten und Fach- bzw. Endkunden. Wer Interesse daran hat, kann die letzte Vorabversion im Internet herunterladen unter www.gueteschutz-solar.de => fachliche Eingaben.

Seit Beginn dieses Jahres haben laut DGS bereits über 1.500 Personen die kostenfreie Möglichkeit genutzt, die Güte- und Prüfbestimmungen herunter zu laden und kostenfrei für ihre individuelle Vertragsgestaltung beim Einkauf und der Beauftragung von Solartechnik zu Rate zu ziehen. Das sei ein klarer Vorteil für umsichtige Einkäufer und fortschrittliche qualitätsbewusste Unternehmen wie sie in der Gütegemeinschaft zusammengeschlossen sind.


Symposium auf der Intersolar 2006: "Renditeobjekt Sonne"

Unter dem Titel "Renditeobjekt Sonne - Strategien zur wirtschaftlichen und technischen Investitionssicherung" veranstalten der RAL Güteschutz-Solar und Versicherer eine Konferenz auf der internationalen Fachmesse Intersolar 2006 am Mittwoch, den 21. Juni 2006, von 10:00 Uhr bis 17:00 im Konzerthaus Freiburg, gegenüber dem Hauptbahnhof. Die Veranstaltung richtet sich an Versicherungen, Banken, Investoren, Planer, Consultants und Projektentwickler sowie Privatleute. Ziel und Motto der Veranstaltung lauten "Kilowattstunden statt Quadratmeter". "Investoren haben im Rahmen der anerkannten Regeln der Technik und der guten fachlichen Praxis ein Recht auf Erträge und nicht nur auf Geräte und Bauteile einer Anlage", betont Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen e.V. Die Konferenz soll zeigen, wie ein ganzheitlicher Investitionsschutz gewährleistet werden kann. Auf eine offene Diskussion über die Markt- und Qualitätssituation bei Photovoltaik und Solarthermie in Deutschland folgen Berichte aus der Praxis und Diskussion über Strategien der Projektentwickler, Investoren, Versicherer und Banken zur Ordnung des boomenden Marktes im privatrechtlichen Rahmen.

Veranstalter sind die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS), der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) und die Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen e.V. (GSE). Die Teilnahmegebühr beträgt 150 € bei Anmeldung bis zum 21. Mai 2006, bei Anmeldung ab dem 21. Mai 2006 250,- €. Anmeldungen im Internet unter www.umweltbundesamt.de/emissionshandel/

Der Erfüllungsstatus für jede emissionshandelspflichtige Anlage ist im elektronischen Emissionshandelsregister veröffentlicht: www.erneuerbare-energien.de finden sich auch wissenschaftliche Untersuchungen zu den langfristigen Perspektiven der erneuerbaren Energien, die im Strom-, Wärme- und Kraftstoffmarkt bis 2050 insgesamt einen Anteil von 50 Prozent der gesamten Energieversorgung und 65 Prozent an der Stromversorgung bestreiten können.

15.05.2006   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Solar-Fabrik AG will in Solarzellenfertigung einsteigen

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg; ISIN: DE0006614712) hat zum 12.05.2006 eine Absichtserklärung zur Beteiligung an dem Solarzellen-Hersteller Solar Energy Power Pte Ltd. (kurz: SEP) mit Sitz in Singapur unterzeichnet. Nach Vollzug der Kaufvereinbarung, der bis zum 30. Juni 2006 vorgesehen ist, will die Solar-Fabrik AG über ihre neu gegründete 100%-ige Tochtergesellschaft Solar-Fabrik Services Pte Ltd., Singapur, 33 1/3 % der Anteile der SEP halten.   Die Solar-Fabrik AG erweitere, wie angekündigt, ihre Wertschöpfung um die Solarzellenfertigung und werde damit zum integrierten Solarkonzern, so das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung.

SEP wurde laut Solar-Fabrik AG Mitte 2005 von Dr. Freddy Goh in Singapur gegründet und verfüge über eine Solarzellenproduktionskapazität von 10 MW. Diese sei im März 2006 in Betrieb genommen worden und werde bis Ende 2007 auf 25 MW ausgebaut. Die Solar-Fabrik will SEP über ihre Tochter Global Expertise Wafer Division Ltd. mit Solar-Wafern versorgen. Zusätzlich verfüge SEP über eigene Rohstoffquellen. Als Kaufpreis für 33 1/3 % der Anteile an der SEP (einschließlich Investitionen zur Kapazitätserweiterung) seien rund 2,5 Millionen Euro vereinbart worden. Nach Unterzeichnung des "Purchase Agreements" werden Dr. Freddy Goh, neuer Vorstand der Solar-Fabrik AG, sowie die Solar-Fabrik Services Pte Ltd. jeweils mit 33 1/3 % gleichberechtigte Gesellschafter der SEP sein. Darüber hinaus verfüge die Solar-Fabrik Services über eine Option, bis zum 31.12.2007 Mehrheitsanteilseigner der SEP zu werden.

Durch die neue Beteiligung würden Ergebnismargen verbessert, weil der Wirkungsgrad der Solarzellen aufgrund des Fertigungsprozesses mit neuester Technologie steige, während der Produktionsausschuss verringert werde, so die Solar-Fabrik AG. Alle von SEP produzierten Solarzellen, die den hohen Qualitätsansprüchen der Solar-Fabrik AG genügen, sollen beim Fertigungsprozess der Solar-Fabrik eingesetzt werden. Spätestens bis zum 31.12.2007 sei die Solar-Fabrik Services Mehrheitsgesellschafterin der SEP und könne die zusätzliche Wertschöpfung voll konsolidieren. Durch die Übernahme erschließe sich die Solar-Fabrik AG bereits 2006 einen zusätzlichen Ergebnisbeitrag von rund 500.000 Euro.

15.05.2006   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Internet-Auktionshaus Spothunter.com: Erstmals über 70 Megawatt im Angebot

Seit dem Start des Internetauktionshauses Spothunter.com Ende August 2005, konnte das Angebot an Solarmodulen jetzt erstmals auf mehr als 70 Megawatt Gesamtleistung gesteigert werden, berichtet die spotHunter Online-Marktplatz GmbH in einer Pressemitteilung. "Die zunehmende Nachfrage nach zertifizierten Produkten aus Übersee hat uns dazu veranlasst, geeignete Partner für das Importgeschäft zu suchen”, sagt Daniel Köpf, General Manager bei Spothunter.com.  “Aufgrund des derzeit schwachen US-Dollar ist es für Systemanbieter und Installateure mehr und mehr von Interesse, Solarmodule in Einheiten ab zirka 80 Kilowatt per Container einzukaufen.” Diese Mengen seien aufgrund der anhaltend starken Nachfragesituation jedoch bisher nur schwer erhältlich oder schnell vergriffen gewesen. Das Internetportal stelle eine ideale Plattform dar, Angebot und Nachfrage sekundenaktuell darzustellen und Käufer und Verkäufer schnell zusammen zu führen.


Online-Marktplatz für Elektro, Heizung und Solar

Das Ravensburger Unternehmen sei als integraler Dienstleister somit auch für den Großhandel ein interessanter Partner geworden. Der Hauptteil der vermittelten Ware ist laut Köpf das Containergeschäft, aber auch kleinere einzelne Modulmengen seien bei Spothunter.com erhältlich. Parallel zur Vermittlung von Solarmodulen sei bereits im Februar eine große Auswahl an Wechselrichtern zur solaren Netzeinspeisung in das Angebot aufgenommen worden. Spothunter.com ist nach eigenen Angaben ein weltweiter B2B-Online-Marktplatz für Elektro, Heizung und Solar. Im geschlossenen Marktplatz treffen sich Hersteller, Großhändler, Zwischenhändler und Systemanbieter mit Installateuren der Elektro-, SHK- und Solarbranche. Registrierte Mitglieder können unter fairen Bedingungen Restposten und Überkapazitäten handeln, betont das Unternehmen.

15.05.2006   Quelle: spotHunter Online-Marktplatz GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Phönix SonnenStrom AG baut 1,7 MW Freilandanlage mit Dünnschichtmodulen

Die Phönix SonnenStrom AG hat einen Auftrag über Planung, Lieferung und Bau eines Solarstrom-Großkraftwerks mit einer Spitzenleistung von rund 1,7 Megawatt erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auftraggeber sei ein von mainfrankenSolar initiierter Solarfonds. Der Baubeginn der Freilandanlage in Buchheim bei Würzburg ist für Mitte Juli vorgesehen.   Das Kraftwerk wird mit rund 26.000 Dünnschichtmodulen des amerikanischen Herstellers First Solar errichtet und soll im November diesen Jahres an das Netz gehen. Das Auftragsvolumen beträgt laut Phönix SonnenStrom AG rund 7 Millionen Euro. Bereits im Jahr 2005 sei eine 1-Megawatt-Freilandanlage für einen Fonds der mainfrankenSolar von der Phönix SonnenStrom AG errichtet worden. Für das laufende Jahr sei die Realisierung eines weiteren Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Spitzenleistung von 2,2 Megawatt auf dem selben Gelände geplant.

14.05.2006   Quelle: Phönix SonnenStrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Deutschland globaler Vorreiter beim Bau extrem energieeffizienter Häuser

Schule im Passivhausstandard.
Schule im Passivhausstandard.

Deutschland ist der weltweit führende Forschungs- und Entwicklungsstandort in Hinblick auf die Energieeffizienz von Häusern. Erneuter Ausdruck dieser Vorreiterrolle sei die zehnte Internationale Passivhaustagung, die am 19. und 20. Mai im Hannover Congress Centrum stattfindet, berichtet Passivhaus Institut (PHI; Darmstadt) in einer Pressemitteilung. Das Leitmotiv der Tagung lautet: "Zukunft aktiv gestalten". Auf globaler Ebene könne keine andere Veranstaltung zum Passivhaus mit einer höheren internationalen Beteiligung aufwarten. Die Veranstalter, das PHi, der enercity-Fonds proKlima in Hannover und die Klimaschutzagentur Region Hannover, erwarten 600 bis 800 Teilnehmer - über die Hälfte davon aus den europäischen Nachbarländern sowie aus Nordamerika und Asien.
 
Passivhäuser benötigen 90 Prozent weniger Heizenergie als Altbauten

Das weltweite Interesse am Passivhauskonzept sei begründet, so das PHI: Ein Passivhaus benötige bei höherem Wohnkomfort, 90 Prozent weniger Heizenergie als ein Altbau. Eine extreme Einsparrate, die in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungsreihen empirisch bestätigt worden und von nationaler Bedeutung sei. Sogar im umweltbewussten Deutschland mache allein die Heizung immer noch zirka ein Drittel des gesamten einheimischen Energieverbrauchs aus - und damit mehr als der Verkehr. In weniger umweltbewussten oder kälteren Ländern liege der Anteil daran noch höher.


Passivhaus-Ausstellung voll ausgebucht

In ihrem Jubiläumsjahr richtet sich die Passivhaustagung ausdrücklich auch an Besucher, die nur erste Informationen zum Passivhaus sammeln möchten. Gelegenheit dazu biete die ebenfalls im Hannover Congress Centrum veranstaltete Passivhaus-Ausstellung mit 90 Ständen von bereits auf das Passivhaus spezialisierten Herstellern und Dienstleistern. Die starke Präsenz der kommerziellen Aussteller verdeutliche die zunehmende ökonomische Bedeutung und das große volkswirtschaftliche Potenzial des Passivhausstandards. Die Ausstellung ist geöffnet am Freitag, 19. Mai, von 9 bis 19 Uhr und am Samstag, 20. Mai, von 9 bis 17 Uhr. Ein begleitendes Vortragsprogramm vermittelt Tipps aus der Praxis mit Beiträgen rund das Bauen, Modernisieren und Energiesparen. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.


Passivhaus nutzt auch Körperwärme der Bewohner und einfallende Sonnenwärme effektiv

Anders als herkömmliche Gebäude, die viel Wärme verschwenden und deshalb aktiv beheizt werden müssen, nutzen das Passivhäuser die in ihrem Inneren vorhandenen Energiequellen wie zum Beispiel die Körperwärme von Personen oder einfallende Sonnenwärme - die Heizung wird dadurch grundlegend vereinfacht. Besondere Fenster und eine Hülle aus hoch wirksamen Dämmpaketen in Außenwänden, Dach und Bodenplatte schließen die Wärme schützend ein. Für ständig frische Luft ohne Zugerscheinungen sorgt eine Lüftungsanlage, in der ein hoch effizienter Wärmetauscher Wärmeverluste weitgehend verhindert. Der Passivhausstandard wurde 1990 in deutsch-schwedischer Kooperation entwickelt und ist einer der wissenschaftlich am besten dokumentierten Baustandards weltweit. Er stelle mit wirtschaftlich attraktiven Mitteln nicht nur einen extrem niedrigen Energiebedarf sicher, sondern sorge vor allem dafür, dass sich die Menschen im Passivhaus im Sommer wie im Winter überaus wohl fühlen, so das PHI. Allein in Deutschland seien bereits über 6.000 Wohnungen, Büros, Schulen und andere Gebäude im Passivhaus-Standard gebaut worden.

14.05.2006   Quelle: Passivhaus Institut (PHI)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/Passivhaus Institut.
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Thema erneuerbare Energien: Engagement von Journalisten ausgezeichnet

Die Informationskampagne für erneuerbare Energien, die vom Bundesumweltministerium und von der Branche der erneuerbaren Energien getragen wird, hat zum ersten Mal den Journalistenpreis "unendlich viel Energie" verliehen. Ausgezeichnet wurden die Journalisten Harald Schumann ("Tagesspiegel"), Axel Weiß (SWR-Hörfunk), Michael Schröder ("Mannheimer Morgen") und Monika Seynsche (Deutschlandfunk) sowie der Fotograf Jan Oelker für herausragende Beiträge und Dokumentationen.  Die Leistungen der Journalisten Mathias Irle ("brand eins"), Sabine Scheltwort (Zeitschrift "Karriere") und des Fotografen Paul Langrock wurden zusätzlich besonders anerkannt.


Engagierte Journalisten nötig als Gegengewicht zu den Lobbyinteressen

"Die erneuerbaren Energien in Deutschland sind eine Erfolgsgeschichte und bieten viel Potenzial für positive Schlagzeilen über das 'Made in Germany'", sagte Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, bei der Verleihung. "An erneuerbaren Energien kommt niemand vorbei, denn sie schreiben alltäglich ihre Erfolgsgeschichte", so Müller. Dennoch werde immer wieder versucht, ihre Bedeutung zu reduzieren. Oftmals gehe es nach dem Motto: "Wir fordern Innovationen, aber sie dürfen nicht kommen." Deshalb seien engagierte und sachkundige Journalisten nötig, die ein Gegengewicht gegen die Lobbyinteressen schaffen.


Chancen der modernen Technologien werden unterschätzt

In seinem Vortrag bat Michael Müller um eine ausgewogene Berichterstattung zum Thema Energie. Noch immer würden in einigen Bereichen die Möglichkeiten und Chancen der modernen Technologien unterschätzt. Dort stelle man oft Fantasie- und Mutlosigkeit fest. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch lag laut Bundesumweltministerium (BMU) Ende 2005 bei 10,2%. Im vergangenen Jahr seien 62,1 Milliarden Kilowattstunden aus Wind, Sonne, Biomasse und Erdwärme gewonnen und 83 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden worden. Rund 170.000 Menschen arbeiten laut BMU in der Branche der erneuerbaren Energien und erwirtschaften einen Umsatz von 16 Milliarden Euro.


Berichterstattung von Fernsehen, Hörfunk und Presse dokumentiert Aufbruchstimmung der Branche

Viele engagierte Journalisten hätten diese Fakten aufgegriffen und in Beiträge und Dokumentationen umgesetzt, so Müller. Insgesamt seien 133 Beiträge aus Fernsehen, Hörfunk und Presse eingereicht worden. Das dokumentiere die Aufbruchstimmung, die in diesem Sektor festzustellen sei, betont Müller.

14.05.2006   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Bioenergie: Conergy will einer der führenden Systemanbieter Europas werden

Die Hamburger Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) baut ihre Projektpipeline im Bereich Bioenergie weiter aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Noch bis Ende 2006 sollen Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 80 Millionen Euro über ihre Tochterunternehmen voltwerk AG und SunTechnics Bioenergy GmbH umgesetzt werden, darunter sowohl Vorhaben für die Biogasproduktion als auch zu biogenen Kraftstoffen.   "Bereits bis Jahresende wächst Conergy beim Umsatz mit Bioenergie-Systemen zur Nummer 2 in Europa", erklärt Hans-Martin Rüter, Vorstandvorsitzender und Gründer der Conergy AG.


Schlüsselfertige Bioenergie-Systeme für Landwirte

Neben dem Kerngeschäft mit Solarstrom- sowie Solarwärme und Windenergieprojekten entwickle sich der im vergangenen Jahr integrierte Bioenergie-Sektor zu einer starken vierten Säule des Unternehmens. Dank einer sprunghaft wachsenden Projektpipeline zähle die Conergy Tochtergesellschaft voltwerk AG zu den führenden Unternehmen in der Entwicklung und Finanzierung von regenerativen Großprojekten, inzwischen auch im Wachstumsmarkt Bioenergie. Darüber hinaus biete die Conergy-Tochtergesellschaft "SunTechnics" ihrer Kernkundengruppe Landwirten schlüsselfertige Bioenergie-Systeme für den Eigenbetrieb. Dies nicht nur im Kernmarkt Deutschland sondern verstärkt auch international: Auch in Indien würden beispielsweise zwei Bioenergie-Projekte von SunTechnics verwirklicht.

13.05.2006   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Klima-Bündnis-Kommunen einigen sich auf langfristige CO2-Reduktionsziele

Die Städte und Gemeinden im "Europäischen Klima-Bündnis" wollen ihren Kohlendioxid-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent reduzieren. Bis spätestens 2030 sollen die CO2-Emissionen pro Kopf im Vergleich zum Jahr 1990 halbiert werden. Als langfristiges Ziel zur Stabilisierung des Klimas streben die Kommunen weltweit eine Begrenzung von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Person und Jahr an - so das Ergebnis der 14. Internationalen Klima-Bündnis-Jahreskonferenz in Wien.   Unter dem Motto "Climate Needs - Local Answers" tauschten Anfang Mai über 300 Kommunalpolitiker und Fachleute aus ganz Europa Erfahrungen aus, berichtet das Klima-Bündnis der europäischen Städte in einer Pressemitteilung. Die Teilnehmer diskutierten Strategien, Maßnahmen und Hürden im kommunalen Klimaschutz. Mit dabei waren auch Klimaexperten aus Wissenschaft und Politik, darunter der US-amerikanische Zukunftsforscher Professor Dennis Meadows, die Leiterin des Sekretariats des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), Dr. Renate Christ, und Dr. Klaus Müschen, Leiter der Abteilung "Klimaschutz, Umwelt und Energie" im deutschen Umweltbundesamt.


Langfristiges weltweites Ziel: 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Person und Jahr

Eines der zentralen Themen der Konferenz waren die langfristigen Ziele des größten Klimaschutz-Städtenetzwerks in Europa, dem sich seit seiner Gründung über 1.300 Städte und Gemeinden aus 17 europäischen Ländern angeschlossen haben. Bereits bei der Gründung des Klima-Bündnisses im Jahr 1990 hatten sich die Mitglieder freiwillig verpflichtet, ihren Kohlendioxid-Ausstoß bis zum Jahr 2010 zu halbieren. Wenige Jahre vor Erreichen des Meilensteins stimmten die europäischen Städte und Gemeinden jetzt mehrheitlich dafür dieses Ziel fortzuschreiben. Als langfristiges Ziel zur Stabilisierung des Klimas streben die Kommunen weltweit einen Wert von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Person und Jahr an. "Die neue Zielvereinbarung reicht weit über das Jahr 2010 hinaus, erlaubt aber eine kurzfristige Erfolgskontrolle. Außerdem ermöglicht sie auch Kommunen, die neu mit dem Klimaschutz beginnen, konkrete Zielmargen zu verfolgen", erklärt Joachim Lorenz, Stadtrat für Umwelt und Gesundheit in München und Klima-Bündnis-Vorstand. Das Ziel sei ambitioniert aber erreichbar, wenn alle internationalen, nationalen und lokalen Entscheidungsebenen zusammenwirken. Lorenz schlug vor, dass die Entscheidung in die Satzung des Städtenetzwerks als "Wiener Erklärung" eingehe. Die 15. Internationale Jahrestagung des Klima-Bündnis soll im Mai 2007 auf Einladung der Klima-Bündnis-Stadt Zürich stattfinden.


Wien: 156 Millionen Euro für das Klimaschutzprogramm der Stadt

2,2 Mio. Tonnen klimaschädigendes CO2 spart die Stadt Wien durch das Klimaschutzprogramm (KliP) laut Klima-Bündnis jährlich ein. "Die Klimaschutzmaßnahmen werden auf allen Ebenen gesetzt, darüber hinaus informieren und unterstützen wir auch die Wienerinnen und Wiener in Sachen Klimaschutz, denn Klimaschutz ist ein Anliegen, das nur gemeinsam erfolgreich umgesetzt werden kann", erklärt Umweltstadträtin Ulli Sima. Die thermische Wohnhaussanierung (THEWOSAN) ist ein zentrales Element des Wiener Klimaschutzprogramms. Im Rahmen des Programms sei die Sanierung von mehr als 48.000 Wohnungen in den letzten sechs Jahren mit 156 Millionen Euro gefördert worden, so das Klima-Bündnis.

13.05.2006   Quelle: Klima-Bündnis / Alianza del Clima e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

BUND demonstriert vor Media Markt und Saturn gegen Energie verschwendende Produkte

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat am 12.06.2006 vor Media-Markt- und Saturn-Filialen in Berlin-Charlottenburg und Köln gegen die verbraucher- und klimafeindliche Produktpolitik des Metrokonzerns protestiert. Mit großen Schildern "Stop Stromfresser!" und Bannern "Klima schützen, ich bin dabei!" warben die Aktivisten für die Umstellung des Angebots auf Energie sparende Geräte.   Nachfolgende Aktionen in weiteren zehn Städten sollen "Metro" dazu bewegen, mehr Verantwortung für seine Produkte zu übernehmen. In einer am Donnerstag veröffentlichten Studie hatte der BUND zahlreiche Strom verschwendende Elektrogeräte im Sortiment und in der Werbung von Saturn- und Media-Märkten identifiziert.


"Wischi-Waschi-Floskeln helfen nicht, den Klimawandel abzuwenden"

"Der Metro-Konzern schaltet auf stur. Er weigert sich, der Energieverschwendung Einhalt zu gebieten und Verantwortung für mehr Klimaschutz zu übernehmen. Stattdessen schieben die Manager den Schwarzen Peter zu Kunden und Herstellern. Wir raten den Verbrauchern, sich von Media Markt und Saturn nicht für blöd verkaufen zu lassen", so Matthias Seiche, Leiter der BUND-Klimaschutzkampagne.
In seinem ebenfalls am Donnerstag publizierten Nachhaltigkeitsbericht reklamiere "Metro" für sich eine "ökologisch orientierte Unternehmenskultur", heißt es in der BUND-Pressemitteilung. Konkrete Angaben über den Energieverbrauch der vom Unternehmen verkauften Produkte seien in dem Bericht jedoch unauffindbar. "Wischi-Waschi-Floskeln helfen nicht, den Klimawandel abzuwenden. Wir erwarten konkrete Taten und würden sie auch anerkennen. Wenn Metro aber bei seiner jetzigen Produktpolitik bleibt, müssen wir die Verbraucher vor Stromfresserangeboten warnen", so Seiche weiter.


Warnung vor "Ökokühlgeräten" und Fernsehern mit hohem Stromverbrauch

Bei Media Markt verkaufte Gefrier-Kombigeräte würden im Durchschnitt rund 300 Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen, kritisiert der BUND. Ein sparsames Gerät benötige nur rund die Hälfte. Damit ließen sich in 15 Jahren rund 400 Euro Stromkosten sparen. Kühlschränke seien nur in den Klassen "A plus plus" und "A plus" sparsam, betont der BUND. Ein Gerät der Klasse "A" verbrauche bis zu doppelt soviel Strom. Trotzdem würden A-Geräte bei "Metro" als "Ökokühlgeräte" angeboten, rügen die Umweltschützer. Ein Wäschetrockner der besten Effizienzklasse verbrauche weniger als die Hälfte des Durchschnitts der bei Saturn und Media Markt angebotenen Geräte. Ein ineffizienter Trockner führe während einer 15jährigen Nutzung zu erhöhten Stromkosten von 1400 Euro. Aufpassen sollten Verbraucher auch bei Fernsehern: In nur jedem dritten der von BUND-Testern durchgeführten Kundengespräche hätten Media-Markt-Verkäufer Auskunft über deren Stromverbrauch gegeben. Plasma-TV-Geräte benötigten bis zu vier Mal mehr Strom als LCD-Fernseher, betont der BUND.

Der BUND gibt im Internet detaillierte Stromspartipps unter http://vorort.bund.net/klimaschutz/ und bietet Datenbanken mit den Verbrauchsdaten mehrerer tausend Geräte an unter http://www.spargeraete.de/

13.05.2006   Quelle: BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Solarpraxis AG: Hauptversammlung beschließt Börsengang

Das Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen für die Solarbranche Solarpraxis AG will noch in diesem Jahr an die Börse. Das beschloss die Hauptversammlung des Unternehmens am 11.05.2006 in Berlin. "Mit dem Zugang zum Kapitalmarkt wollen wir die positive Stimmung am Markt und den Boom der Solarbranche nutzen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Solarpraxis AG, Karl-Heinz Remmers.  Mit dem Erlös aus dem Börsengang soll das organische Wachstum des Unternehmens gefördert werden. Es sei noch unklar, an welcher Börse der Gang auf Parkett vollzogen werden soll, erklärte Remmers weiter. Auch der genaue Zeitpunkt der Aktienemission sei noch offen. Zunächst müssten nach dem Beschluss der Hauptversammlung vom Donnerstag die formalen Vorraussetzungen für den geplanten Börsengang geschaffen werden, heißt es in der Pressemitteilung.


Know-how für Branche und Bauherren

Die 1998 gegründete Solarpraxis AG arbeitet nach eigenen Angaben seit Jahren profitabel. Die Umsatzrendite liege seit 2004 bei zirka zehn Prozent, der Umsatz bei zwei Millionen Euro. Durch den Börsengang soll das Wachstum des wissensbasierten Dienstleisters der Solarbranche beschleunigt werden, so Remmers. Die Solarpraxis AG sammelt das Wissen aus der Branche, bereitet es auf und vermarktet es weiter. So beraten Ingenieure Anlagenbauer, ein Verlag publiziert Fachliteratur, zudem veranstaltet das Unternehmen Kongresse zu Solar-Themen. Zu den Kunden der Solarpraxis AG zählen nahezu nach Angaben des Unternehmens alle namhaften Solarunternehmen in Deutschland. "Wir werden mit unseren Kunden in ganz Europa wachsen. Dafür gibt uns der Börsengang die richtige Basis" kündigt Remmers an. Deutsche Solarfirmen gehören in der boomenden Branche zu den Weltmarktführern. Das Wachstum der Solarindustrie wird durch den Streit um das knapper werdende Öl weiter forciert.

Hauptaktionäre der Solarpraxis AG sind bisher die Vorstände Karl-Heinz Remmers und Holger Bedurke sowie als institutionelle Investoren die Umwelt Aktiendepots von Murphy&Spitz, einer Vermögensberatung mit Schwerpunkt alternative Energien und nachwachsende Rohstoffe.

12.05.2006   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

CENTROSOLAR übernimmt Solaranbieter Biohaus

Biohaus-Zentrale in Paderborn
Biohaus-Zentrale in Paderborn

Die CENTROSOLAR AG (München) hat sich am 09. Mai 2006 mit der Biohaus PV Handels GmbH (Paderborn) zusammengeschlossen. Mit Biohaus habe die CENTROSOLAR AG neben der Solara AG und der Solarstocc AG jetzt den dritten etablierten Anbieter von photovoltaischen Komplettanlagen im Firmenportfolio, berichtet CENTROSOLAR in einer Pressemitteilung. Zu der Gruppe gehören laut CENTROSOLAR zudem weitere Spezialkomponentenhersteller für Solarmodule, Solarglas und Solaranlagenbefestigungssysteme.
 
Durch einen "echten Akquisitionsmarathon" habe sich CENTROSOLAR innerhalb von nur einem halben Jahr nach der Unternehmensgründung mit einem aktuellen erwarteten Umsatz für 2006 von über 200 Millionen Euro zu einer führenden Adressen von "plug-and-play"-Solar-Komplettanlagen in Deutschland und Europa entwickelt.

Die Spezialisten der CENTROSOLAR AG für die Vermittlung von Käufen und Verkäufen von Unternehmen, die bereits bei der CENTROTEC AG ihre Stärke bei der erfolgreichen Integration ihrer Übernahmen bewiesen hätten, verzichteten dabei auf Übernahmekandidaten, die auf umsatzstarke, aber risikoreiche Großprojekte ausgerichtet sind. Mit der Führungsposition in der Marktnische von Solaranlagen für Privathäuser arbeite CENTROSOLAR weitgehend ungestört von Wettbewerbern auch aus dem Tec-Dax. Dieser von den anderen unterschätzte Nischenmarkt mit vielen kleinen Einzelanlagen sei weniger Schwankungen unterworfen und wachse dynamisch. Die Dächer von Privathäusern könnten in Zukunft bis zu 20 % des nationalen Strombedarfs decken (heute weniger als 1 %).


Verträge über 17 MWp Solarzellen- und -module hinzugewonnen

Biohaus engagiert sich seit über 20 Jahren in der Solartechnik. Das Unternehmen hat dadurch beste internationale Kontakte, unter anderem auch zu dem bekannten spanischen Zellenlieferanten Isofoton, der als Kooperationspartner in Südeuropa fungiert. 2005 erwirtschaftete Biohaus nach eigenen Angaben einen profitablen Jahresumsatz von zirka 35 Millionen Euro. Biohaus bringe nicht nur neues Geschäft, sondern vertraglich abgesicherte Lieferbeziehungen in die Gruppe ein, so die CENTROSOLAR AG. Konkret habe CENTROSOLAR (zusätzlich zu dem bereits vereinbarten Bezug von Solarzellen und Modulen über 34 MWp) Lieferverträge über weitere 17 MWp für 2006 hinzugewonnen.

Einstieg in die PV-Dünnschichttechnik geschafft

Biohaus ist spezialisiert auf die Solararchitektur in Form integrierter photovoltaische Lösungen für Dach und Fassade, die auch den hohen ästhetischen Ansprüchen einer gehobenen Klientel Rechnung tragen. Damit passe Biohaus optimal in die auf Privathaushalte bezogene Zielgruppenausrichtung der CENTROSOLAR-Vertriebsstrategie. Biohaus liefert auch innovative Dünnschichttechnik, sowohl für die Dachintegration als auch für Großflächensysteme.


Europaweite Präsenz und "Pole-Position" für den deutschen Markt

"Wir freuen uns, den dritten etablierten Solaranlagenanbieter in unserer Gruppe zu haben, der zudem in dem interessanten Markt Spanien seit Jahren aktiv ist. Dank Biohaus sind wir auch einer der ersten, der die innovative PV Dünnschichttechnologie anbietet", kommentiert Dr. Alexander Kirsch, Vorstand der CENTROSOLAR AG. Das sei die Technik der Zukunft, die Solaranlagen praktisch "unsichtbar" mache und außerdem wesentlich weniger Solarsilizium benötige. "Biohaus war ein wichtiges Glied unserer Expansionsstrategie. Jetzt werden wir das im letzten halben Jahr geschaffene Wachstumspotenzial der gesamten Gruppe voll ausspielen", so Dr. Kirsch weiter. Dank der guten Kontakte des CENTROSOLAR-Anteilseigners CENTROTEC zum europäischen Fachgroßhandel sowie der internationalen Kontakte von Biohaus in die Benelux Staaten, nach Frankreich, Schweiz, England und Spanien, könne CENTROSOLAR ihr Geschäft jetzt noch schneller internationalisieren.


Biohaus wird vom bisherigen Management unter dem eingeführten Namen weitergeführt

Entsprechend der partnerschaftlichen Integrationspolitik von CENTROSOLAR soll Biohaus von dem bisherigen Management mit seinen knapp 40 Mitarbeitern unter dem bereits eingeführten Firmennamen weitergeführt werden. Biohaus-Gründer und Geschäftsführer Willi Ernst wird für die CENTROSOLAR-Gruppe neben seiner bisherigen Verantwortlichkeit auch die Kompetenzzentren "Neue Technologien" und "Gebäudeintegration" leiten.

12.05.2006   Quelle: CENTROSOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Biohaus PV Handels GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

1.793,5 Megawatt Photovoltaik-Leistung in der EU

Fast 645 MWp Solarstrom-Leistung wurden im vergangenen Jahr in der EU neu installiert. Gegenüber der 2004 neu installierten Solarstrom-Kapazität (546 MWp) bedeutet dies eine Steigerung um 18.2%. Die installierte Gesamtleistung beträgt mittlerweile 1.793,5 Megawatt und deckt rechnerisch den Strombedarf von 600.000 Haushalten. Das geht hervor aus dem Photovoltaic Energy Barometer des von der EU-Kommission geförderten Projekts "EurObserv’ER".   Auch die pro installierte PV-Spitzenleistung pro Einwohner wuchs in den EU 25-Ländern beträchtlich: sie stieg von 2,5 Watt pro Kopf im Jahr 2004 auf 3,9 Watt im Jahr 2005. Die Netzgekoppelte Photovoltaik hatte 2005 einen Anteil von fast 99%. Das Wachstum wäre noch höher ausgefallen, wenn der Siliziummangel nicht angehalten hätte, betont der EurObserv’ER.


Deutschland bleibt Solarstrom-Weltmarktführer

Deutschland blieb 2005 mit über 600 installierten MWp der weltweit führende PV-Markt, vor Japan und den USA. Vom deutschen Erfolg angeregt hätten sowohl Spanien als auch Italien Förderbedingungen geschaffen um den Solarstrommarkt rasch zu entwicklen, so EurObserv’ER. Zum ersten Mal habe der PV-Markt in der EU die Grenzen seiner Lieferkapazität erreicht. Die Hersteller hätten ohne die aktuelleKnappheit des zur Solarzellenproduktion erforderlichen Rohstoffs Silizium beträchtlich mehr Module herstellen können, betont EurObserv’ER.


Spanien überschreitet 20 MW-Grenze

Der spanische PV-Markt wuchs weiter: Nach ersten Schätzungen des
IDAE (Institute for energy diversification and savings) sind in Spanien Ende 2005 20,2 MWp installiert (davon 18.7 MWp netzgekoppelt), was einem Wachstum um 90.8% gegenüber 2004 entspricht. Für 2006 erwartet IDEA ein Wachstum um 26 MWp.


Italien: Einspeisevergütung für Anlagen bis zu einer Gesamtleistung von 500 MWp

Das neue italienische Vergütungssystem für Solarstrom vom 15. Juli 2005 wurde bereits voll ausgereizt: Ende 2005 war die Förderung von Anlagen mit einer Leistung von 311 MWp beantragt, während die Förderobergrenze für die ersten 100 MWp festgelegt worden war. Um die Erwartungen der Investoren zu erfüllen, hob die italienische Regierung den "Förderdeckel" auf 500 MWp an (360 MWp für Anlagen unter 50 kWp; 140 MWp für Anlagen zwischen 50 kWp und 1 MWp). Andererseits beschränkte die Regierung die Zahl der Bewilligungen auf 85 MWp pro Jahr. Das CESI (Italian experimental electro-technical centre) geht davon aus, dass 2005 rund 5 MWp neu installiert wurden.


Steuervorteile bringen PV-Markt in Frankreich nicht in Schwung

In Frankreich hätten die Steuervorteile beim Kauf von Solaranlagen keine Steigerung der installierten PV-Leistung bewirkt, so EurObserv’ER. Und das, obwohl dort eine Einspeisevergütung von 14,13 Cent/kWh bezahlt wird und Bauherren eine Steuererleichterung in Höhe von 40 % des Anschaffungspreises erhalten. Nur in Regionen, in denen außerdem Zuschüsse bezahlt wurden, sei der PV-Markt gewachsen. Laut ADEME wurden 2005 in Frankreich 1.9 MWp neu installiert, das sind 0.3 MWp weniger als im Vorjahr.


"Phantommarkt" Luxemburg

Gemessen an der pro Kopf installierten PV-Leistung ist Luxemburg europäischer Spitzenreiter: 58,2 Watt pro Einwohner waren es 2005. Und das obwohl 2005 praktisch keine Neuinstallationen erfolgten, weil die Zuschüsse für private Bauherren von 50 % auf 15 Prozent gesenkt wurden.


Schwache Entwicklung bei den neuen EU-Mitgliedern

In den zehn neuen Mitgliedsstaaten wurden 2005 nur 0,6 MWp neu installiert, bei einer Gesamtkapazität von 1.8 MWp. Zypern setzte sich mit 0, 28 MWp neuer Solarstromkapazität an die Spitze, vor der Tschechischen Republik mit nur 114 kWp und Slowenien mit 112 kWp.


EurObserv’ER: Hintergrundinformationen zur Entwicklung der Erneuerbaren in Europa

EurObserv’ER ist ein Zusammenschluss sechs europäischer Organisationen zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien in der Europäischen Union. Diese sechs Organisationen sind:

- Observ’ER, Observatorium für erneuerbare Energien (Paris, Frankreich)
- Eurec Agency, Europäischer Verein der Forschungsinstitute auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien (Brüssel, Belgien)
- Eufores, Europäisches Forum für erneuerbare Energiequellen (Brüssel, Belgien)
- Erec, Europäischer Rat für erneuerbare Energien (Brüssel, Belgien)
- Institut Jozef Stefan, Forschungszentrum für erneuerbare Energien und Energiepolitiken (Ljubljana, Slowenien)
- Systèmes Solaires, französische Fachzeitschrift für erneuerbare Energien (Paris, Frankreich).

Weitere Informationen im Internet

Die verschiedenen Barometer von EurObserv’ER können in französischer Sprache als PDF-Dokument heruntergeladen werden unter der Adresse http://www.eufores.org/, zum Beispiel das Solarwärme-Barometer und das Photovoltaik-Barometer.

12.05.2006   Quelle: EUFORES   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Netzwerk Öko-Energie Steiermark schreibt ENERGY GLOBE STYRIA AWARD 2006 aus

Das Netzwerk Öko-Energie Steiermark (NOEST ) und der LandesEnergieVerein Steiermark (LEV) vergeben in Zusammenarbeit mit dem Energy Globe Veranstalter (GEG Werbung) auch 2006 wieder den "Energy Globe STYRIA AWARD". Gesucht sind innovative Projekte oder Initiativen zur Energiegewinnung, zur Nutzung erneuerbarer Energieträger, zur Energieverteilung, Energienutzung und Energieeffizienz in der Steiermark.  Neben dem steirischen Gesamtsieger wird diesmal in vier Sonderkategorien prämiert: innovative Energie-Forschung, innovatives Energie-Produkt, innovative Energie-Kampagne und - dieses Jahr neu - ein innovatives Energie-Jugendprojekt.


Bewerbungsschluss: 16. Juni 2006

Am Energy Globe Styria Award können sich Einzelpersonen, Unternehmen, Gemeinden, private & öffentliche Einrichtungen, Organisationen, Schulen, Universitäten, Forschungseinrichtungen, Vereine, etc. beteiligen, die eine nachhaltige & effiziente Nutzung von Energie in der Steiermark erreicht haben. Bewerbungsschluss ist der 16. Juni 2006. Die Preisträger werden im Oktober 2006 mit den Partnern ORF und Kronenzeitung prämiert. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern der Forschung, Wirtschaft und Verwaltung. Alle Einreichungen nehmen automatisch auch am internationalen Wettbewerb teil.

Die Sieger erhalten den ENERGY GLOBE STYRIA AWARD 2006, eine 14kg schwere Bronzestatue. Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen in Kürze http://www.noest.steiermark.at/

12.05.2006   Quelle: Netzwerk Öko-Energie Steiermark   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Applied Films eröffnet Niederlassung in Indonesien

Applied Films, führender Anbieter von Dünnschicht-Produktionsanlagen, hat am 1. April 2006 ein Vertriebsbüro in Indonesien eröffnet. Damit sollen die Präsenz und der Kundendienst des Unternehmens in Südostasien verbessert werden. Mit dem Büro in Bumi Serpong Damai, einer schnell wachsenden Satellitenstadt 30 Kilometer westlich von Jakarta, will Applied Films der wachsenden Nachfrage nach Solar- und Photovoltaikanwendungen entsprechen.  Bereits seit einigen Jahren entwickelt Applied Films Anlagen und Prozesse für die industrielle Massenproduktion waferbasierter Solarzellen.

Chef der Südostasien-Niederlassung ist Ryan Kurniawan, der elf Jahre als Verkaufsrepräsentant für den Unternehmensbereich Solar/Bandbeschichtung von Applied Films aktiv war. Dank seines Engagements seien seit 1995 über 35 Vakuumbeschichtungssysteme in Südostasien installiert worden, mit Schwerpunkt auf Beschichtungsanlagen für Verpackungen und für die Glasbeschichtung. Das neue Vertriebsbüro betreut Applied Films-Kunden in Indonesien, Malaisia, Singapur, Thailand, auf den Philippinen, in Vietnam und weiteren Ländern Südostasiens. "Die wachsende Nachfrage nach unseren Systemen in Südostasien machte diesen Ausbau unserer Verkaufskapazität erforderlich, um den hochwertigen Kundendienst zu verbessern, den unsere Kunden gewohnt sind", sagt Joachim Nell, Vizepräsident von Applied Films.

11.05.2006   Quelle: Applied Films GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

EUROSOLAR-Konferenz: Energieautonomie durch Speicherung erneuerbarer Energien

Die lokal wechselnde Verfügbarkeit erneuerbarer Energiequellen werde von ihren Gegnern oft als scheinbar unüberwindliches Hindernis für den Ausbau der Nutzung regenerativer Energien dargestellt, so EUROSOLAR im Aufruf zur Beteiligung an einer Konferenz (Call for Papers). Da die Energienutzung in der Regel nicht zum selben Zeitpunkt und am selben Ort erfolge wie die Energieumwandlung, sei jedoch für jeden Energieträger eine Speicherung notwendig, ob es sich um erneuerbare oder nicht-erneuerbare Energien handle.   Zum Beispiel in Form von Stauseen, Kohlehalden oder Tanks für Öl und Gas.


Speicher zur Vollversorgung mit Erneuerbaren

Speicher für erneuerbare Energien stehen im Mittelpunkt der internationalen Konferenz, zu der EUROSOLAR zusammen mit dem Weltrat für Erneuerbare Energien (WCRE) vom 30. bis 31. Oktober 2006 nach Wuppertal einlädt. Konferenzvorsitzender ist Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR und General Chairman des Weltrats für Erneuerbare Energien. Unter dem Motto "Energieautonomie durch Speicherung Erneuerbarer Energien " sollen Lösungen zur Steigerung ihrer Einführungsdynamik gegeben werden. Konferenzthemen sind die technische Entwicklung von unterschiedlichen Energiespeichern und Speichermedien, wie beispielsweise Druckluftkavernen, Pumpspeichern, Batterien, Wasserstoff oder thermochemischen Speichern. Die Anwendung sowie die Integrationsmöglichkeiten hin zu einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien werden diskutiert.

In dem jetzt veröffentlichten Call for Papers fordern die Veranstalter auf zur Einreichung von Kurzdarstellungen zu folgenden Themen:

1. Elektrochemische, elektrostatische, elektromechanische, elektrodynamische, chemische, thermische und thermochemische Speichertechnologien.
2. Hybrid-Systeme Erneuerbarer Energien, sowohl für stationäre wie mobile Energiewandlertechniken wie auch für die Kombination von beiden.
3. Individuelle und gemeinschaftliche Inselkonzepte zur vollständigen Versorgung mit Erneuerbaren Energien.

Die Kurzdarstellungen müssen bis zum 10. Mai 2006 in deutscher oder englischer Sprache an EUROSOLAR gesendet werden (EUROSOLAR e.V., Kaiser- Friedrich- Str. 11, D-53113 Bonn, Tel: +49-228-362373, Fax: +49-228-361279). Auch Posterpräsentationen am Veranstaltungsort sind möglich. Weitere Informationen zum Call for Papers finden Sie im Internet unter

11.05.2006   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Untersuchung: Energieberatung wirkt - Verbraucherzentralen effektiv und effizient

Eine Auswertung der Energieberatung der Verbraucherzentralen zeigte, dass diese als hochwertig, effektiv und effizient eingestuft werden kann. Das berichtet das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) in einer Pressemitteilung. Die jährlich rund etwa 70.000 Beratungen der Verbraucherzentralen sind laut ifeu ein wichtiger Baustein im Rahmen der Informations- und Beratungsangebote zur Energieeinsparung in Deutschland.   Neben umfangreichen Energie-Eineinsparungen seien Investitionen angestoßen, Fehlinvestitionen vermieden und Lerneffekte bei den Verbrauchern erzielt worden.

Die Verbraucherzentralen der Bundesländer bieten seit 1978 kostenlose Energieberatungen an. Jährlich werden rund 70.000 etwa halbstündige Beratungsgespräche geführt. Das ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg bewertete im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes e.V. (vzbv) diese Energieberatung. Dazu wurden gemeinsam mit TNS-Emnid 500 Gebäudeeigentümer und Mieter befragt, die im Jahr 2004 eine solche Beratung in Anspruch genommen hatten.


Zwei Milliarden Kilowattstunden und bis zu 0,6 Millionen Tonnen CO2 eingespart

Durch die Energieberatung konnten Sparmaßnahmen angestoßen und deren Ausführungsqualität verbessert werden. Aufgrund der Angaben der befragten Gebäudeeigentümer und Mieter sei es möglich geworden, die erreichten Endenergieeinsparungen und dadurch reduzierten Treibhausgasemissionen abzuschätzen, so das ifeu. Demnach wurden Einsparungen von mindestens ein bis zwei Milliarden Kilowattstunden Energie und 0,3 bis 0,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) ausgelöst. Bei den Beratenen wurden Investitionen in Energiesparmaßnahmen in Höhe von mindestens 40 bis 80 Millionen Euro angestoßen. Im Vergleich zu den meisten anderen Energieberatungsprogrammen sei dieses Beratungsprojekt mit Kosten von maximal 0,2 bis 0,3 Cent pro eingesparter Kilowattstunde sehr effizient, betont das ifeu.

Bei der Evaluation wurde der Einfluss der Beratung auf die Umsetzung der verschiedenen Energiesparmaßnahmen differenziert erhoben. Denn nicht alle durchgeführten Maßnahmen der Beratenen, wie Wärmedämmung, Heizungssanierung oder dem Einsatz von Sonnenenergie, können vollständig als Effekt der Energieberatung gelten, da auch Förderprogramme oder gesetzliche Vorgaben Einfluss haben können. Es stellte sich beispielsweise heraus, dass ein Drittel der beratenen Gebäudeeigentümer, die eine Außenwand- oder Dachdämmung durchführten, vor der Energieberatung überhaupt keine Dämmung geplant hatten und die Beratung dazu den "entscheidenden Impuls" gab oder zumindest "eine wichtige Hilfestellung" war.


Lerneffekte und Multiplikatoren

Neben den quantifizierbaren Einspareffekten wurden bei den beratenen Personen zusätzliche Lerneffekte erzielt in Hinblick auf die Zusammenhänge ihrer eigenen Handlungen, ihres Energieverbrauchs und den damit verbundenen Umweltauswirkungen. Außerdem bestätigten Beratene so genannte Mitgebereffekte: Mieter berichteten zum Beispiel, dass aufgrund der Weitergabe von Informationen an die Vermieter in fast der Hälfte der Fälle Maßnahmen durch die Vermieter ganz oder teilweise umgesetzt wurden.


Gute Noten, hohe Zufriedenheit

Die stationäre Energieberatung der Verbraucherzentralen wurde im Durchschnitt mit der Note "gut" bewertet. Hierzu zählen unter anderem die Anbieterunabhängigkeit, die Kompetenz der Berater, die Verständlichkeit der Informationsvermittlung, der Erhalt umfassender Information sowie das Eingehen der Berater auf die Bedürfnisse der Ratsuchenden. Die hohe Zufriedenheit zeigte sich auch in der Bereitschaft von 97 Prozent der Beratenen, die Energieberatung weiter zu empfehlen.


Rückzug der Bundesländer gefährdet Qualität des Beratungsprojekts

Die Gutachter empfahlen, die Rolle der Energieberatung der Verbraucherzentralen im Rahmen der Beratungs- und Informationsangebote der Bundesregierung zu stärken und auszubauen. Dem steht jedoch entgegen, dass sich die Bundesländer aus der Unterstützung der Infrastruktur der Verbraucherzentralen zunehmend zurückziehen. Dies wird als Gefährdung für die Qualität des Beratungsprojekts eingeschätzt. Außerdem sollten die Effekte bei der Einführung eines Entgelts für die bisher kostenlose Energieberatung sorgfältig beobachtet werden, so die Gutachter. Dies gelte besonders im Hinblick auf die Wirkung bei einkommensschwächeren Bevölkerungsteilen. Die Gutachter empfehlen weiter, auf eine gute Verzahnung mit anderen Energieberatungsangeboten und Förderprogrammen in Deutschland hinzuwirken. Die Einführung des geplanten Energiepasses für Gebäude biete demnächst noch mehr Ansatzpunkte für die Beratung.

Der Bericht des ifeu kann heruntergeladen werden unter http://www.ifeu.org/index.php?bereich=ene&seite=vzbv

11.05.2006   Quelle: ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

SMA: Sunny Boy SB 3300 Testsieger bei STIFTUNG WARENTEST

Wechselrichter Sunny Boy SB 3300.
Wechselrichter Sunny Boy SB 3300.

Die SMA Technologie AG hat für ihren Wechselrichter Sunny Boy SB 3300 bei einem Test der Stiftung Warentest die Note 2,1 erhalten. Dies berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit habe einer ihrer europaweit meistverkauften Solarwechselrichter das mit Abstand beste Qualitätsurteil erhalten, so die SMA Technologie AG. Das Gerät sei nicht nur wegen seiner innovativen Technik, sondern auch auf Grund seiner überragenden Umwelteigenschaften zum Sieger gekürt worden. Bereits im ersten Test der Stiftung Warentest, im Jahre 1999, habe SMA mit einem ihrer Wechselrichter den ersten Platz belegt, so das Unternehmen.
 
Der Test umfasste insgesamt acht Prüfkriterien mit den Aspekten Wirkungsgrad, Handhabung, Umwelteigenschaften sowie Sicherheit. Er sei Teil einer Gesamtbeurteilung eines Großteils der zurzeit auf dem deutschen Markt angebotenen Komponenten für Solarstromanlagen, zu denen auch die Solarmodule gehörten, die ebenfalls getestet wurden. Ausdrücklich erwähnt seien im Test auch die vielfältigen Möglichkeiten des SMA-Wechselrichters zur Anlagenüberwachung, so der Hersteller.

„Dieses hervorragende Ergebnis bestätigt unser erklärtes Ziel, der Beste der Branche zu sein“, erklärt Dipl.-Ing. Frank Greizer, Abteilungsleiter Entwicklung Sunny Boy. „Es ist zugleich ein Beleg dafür, dass das große Vertrauen unserer Kunden in die Marke SMA insbesondere auf der Kontinuität von Qualität und Technik beruht.“ Erst kürzlich habe die SMA Technologie AG als erster Hersteller von der Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen e. V. das Zertifikat zur Verwendung des RAL-Gütesiegels bei der Vermarktung seiner Geräte erhalten, berichtet das Unternehmen.

Der Test "Photovoltaik: Geld verdienen mit eigenem Strom" wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert und ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift "Test" erhältlich.

10.05.2006   Quelle: SMA, Stiftung Warentest Online   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA.
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Brennstoffzellen-Kraftwerk für die Hamburger HafenCity

Hamburger HafenCity (Modell).
Hamburger HafenCity (Modell).

In der HafenCity der Hansestadt arbeitet jetzt modernste Kraftwerkstechnik. Das Kraftwerk ist eine Brennstoffzelle auf Erdgasbasis, die nur minimale Abluft und sonst reinen Wasserdampf in die Umgebung abgibt. Bei Betriebstemperaturen von rund 650 Grad wird Erdgas in Wasserstoff umgewandelt. Die elektrische Leistung beträgt 245 Kilowatt, die Wärmeleistung 180 Kilowatt.
 
Durch diese Kraft-Wärme-Koppelung liegt der Wirkungsgrad bei herausragenden 90%. Die Brennstoffzelle selbst hat mit 8 Metern Länge, 2,5 Metern Breite und 3,2 Metern Höhe minimale Ausmaße. Sie versorgt Teile der HafenCity mit Strom und speist Wärme in das Hamburger Fernwärmenetz ein. "Wir proben hier innerstädtische Energieerzeugung der Zukunft: hoher Wirkungsgrad, kaum Emissionen, geringer Platzbedarf. Hamburg steht für modernste Umwelttechnologie. Mit dieser Brennstoffzelle, die den Wasserstoff selbst produziert, stehen wir an der Schwelle eines neuen Typs künftiger Blockheizkraftwerke für die lokale, klimaschonende Energieversorgung", so Hamburgs Umweltsenator Dr. Michael Freytag.


Hochtemperatur-Brennstoffzelle mit integrativer Bauweise

Wegen der völlig neuen Technik ist der Betrieb der Brennstoffzelle in der HafenCity zunächst auf drei Jahre angelegt. In dieser Zeit wird sie vom Betreiber Vattenfall Europe Hamburg auf Herz und Nieren geprüft. Im kleinen läuft diese Technik bereits einwandfrei in der Wasserstoffbusflotte der Hochbahn. Alle Tests mit Vorserien-Modellen der Brennstoffzelle seien erfolgreich gewesen, berichtet die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in einer Pressemitteilung. Wegen der 650 Grad Betriebstemperatur handelt es sich um eine so genannte Hochtemperatur-Brennstoffzelle. Ihr Vorteil ist die integrative Bauweise: Alle heißen Bauteile werden in einem Behälter zusammengefasst, wodurch die Zahl der Module verringert werden kann und die Herstellungskosten sinken. Die Hochtemperatur-Brennstoffzelle hat rund 340 Zellen, in denen Erdgas in Wasserstoff umgewandelt wird.

10.05.2006   Quelle: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hansestadt Hamburg.

 

Biogas: Studie erläutert Chancen der Einspeisung in das Erdgasnetz

Bislang überwog die dezentrale Verstromung von Biogas, doch die Einspeisung in das Erdgasnetz bietet jetzt eine neue Alternative. Unter welchen Voraussetzungen sie funktioniert und sich auch rentiert, ist in der neuesten Veröffentlichung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V. nachzulesen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mache es zwar wirtschaftlich, mit Biogasanlagen Strom zu gewinnen, die dabei ebenfalls entstehende Wärme werde aber nur selten sinnvoll genutzt, heißt es in der FNR-Pressemitteilung. Die Einspeisung in das Erdgasnetz könnte eine Alternative sein. Denn dabei werde der Ort der Nutzung verlagert.
 
Das Gas wird gereinigt, auf Erdgasqualität aufbereitet und in ein bestehendes Netz eingespeist. Einmal im Netz, lässt es sich über beliebige Distanzen transportieren und beispielsweise dort verstromen, wo auch ein Wärmeabnehmer zur Verfügung steht. Wenngleich das Verfahren funktioniere, sei es nicht immer sinnvoll. Nicht überall sei das Gasnetz so flächendeckend verbreitet, dass ein Anschluss einfach möglich ist, und je nach Region seien ganz unterschiedliche Gasqualitäten nötig. Schließlich lohne sich die kostspielige Gasaufbereitung erst ab einer gewissen Anlagengröße.

Die vorliegende Studie hilft, zu entscheiden, ob und in welchem Fall die Aufbereitung und Einspeisung sinnvoll sind. Sie erörtere nicht nur die technischen Hintergründe, sondern mache auch Aussagen zu den regionalen Potenzialen des Biogases als Netzgas, so die FNR. Ganz konkret erörtern die Mitarbeiter des Instituts für Energetik und Umwelt gGmbH anhand von sieben Modellbiogasanlagen die Wirtschaftlichkeit der Aufbereitung und Einspeisung. Eine Betrachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch Prof. Dr. Stefan Klinski rundet die Analyse ab. Die Studie versteht sich in erster Linie als Diskussionsgrundlage, zieht aber auch Schlussfolgerungen. Das Fazit der Autoren: die Einspeisung ins Erdgasnetz lohnt sich vor allem für größere Anlagen. Denn erst dort rentiere es sich, in die nötigen Aufbereitungstechniken zu investieren. Die Studie kann kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden über http://www.fnr.de, Stichwort "Literatur", "Biogas".

10.05.2006   Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Messe WindEnergy 2006 mit Schwerpunkt Offshore-Windkraft

Die Zukunft der Windenergie liegt vor allem auf dem Meer, daher arbeitet die Branche intensiv an der Entwicklung und Optimierung von Turbinen, Ausrüstung und Logistik, die den hohen Anforderungen offshore genügen. Vor den Küsten von Dänemark, Schweden, Irland und England liefern erste Windparks mit derzeit insgesamt 680 MW installierter Leistung bereits Strom. Zahlreiche weitere Projekte sind in Planung, auch in größerer Wassertiefe.   Nach dem Ergebnis der WindEnergy-Studie 2006, die kürzlich veröffentlicht wurde, erwarten die befragten Windenergie-Unternehmen in den nächsten fünf Jahren in Europa eine Neuinstallationen auf See von rund 5.300 MW. Am stärksten wird der Markt demnach in Großbritannien (1.360 MW) und in Deutschland (1.346 MW), gefolgt von Dänemark (648 MW) und Frankreich (476 MW). Offshore sei daher ein Kernthema der internationalen Leitmesse WindEnergy in Hamburg, die vom 16. bis 19. Mai zum Treffpunkt der Branche wird, so die Veranstalter in einer Pressemitteilung. Zahlreiche Aussteller, die in diesem Bereich aktiv sind, stellen ihre Neuentwicklungen oder Dienstleistungen für den Einsatz auf dem Meer vor. Darüber hinaus sei Offshore auch Schwerpunkt des Rahmenprogramms: Am "Offshore-Day" (17. Mai) erhalten Fachbesucher umfangreiche Informationen über die neuesten Entwicklungen.


Offshore-Turbinen der Megawatt-Klasse

In den neuen Hallen der Hamburg Messe präsentieren sich zahlreiche Unternehmen, die im Offshore-Sektor erfolgreich sind. So hat der Hersteller von Multi-MW-Turbinen Nordex kürzlich mit der N-90 (2,5 MW) die erste Offshore-Anlage Deutschlands errichtet. Voraussichtlich elf dieser Anlagen sind auch für den Windpark Baltic I vorgesehen, für den in diesem Jahr die Vorarbeiten beginnen sollen. Siemens Wind Power zeigt auf der WindEnergy die Gondel einer 2,3-MW-Anlage. Diese wurde unter anderem im Windpark Nystedt vor der Südküste Dänemarks errichtet, der in der Branche als Vorzeigeobjekt gilt. In Windfarmen in schwedischen und irischen Gewässern drehen sich die Rotoren von Anlagen, die GE Wind entwickelt hat, darunter große 3,6 MW-Turbinen.

Der Hersteller REpower Systems will seine für den Offshore-Einsatz entwickelte 5-MW-Maschine im Spätsommer rund 25 km vor der ostschottischen Küste im Windpark "Beatrice Fields" aufstellen. Die Wassertiefe liegt dort bei 44 Metern – damit wäre diese Turbine die bislang leistungsfähigste auf hoher See errichtete Windenergieanlage. Zahlreiche weitere Aussteller zeigen die ganze Bandbreite des Marktes auf, der sich der Branche durch die Offshore-Entwicklung in Europa eröffnet.

Der Ausbau der Windenergie-Nutzung auf See ist auch ein Hauptpunkt des Rahmenprogramms dialog@WindEnergy. Im "Topics Forum" (Halle A1) steht ein ganzer Tag im Zeichen des Schwerpunktthemas, das in zahlreichen Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen vertieft wird. Ebenfalls auf der internationalen Fachmesse tagt das Kuratorium der Offshore Stiftung in Deutschland. Die Stiftung wurde zur Realisierung eines Offshore-Testfelds (zwölf Anlagen der 5-MW-Klasse deutscher Hersteller) gegründet.

Die WindEnergy – International Trade Fair wird veranstaltet vom 16. bis 19. Mai 2006 in den ersten drei fertig gestellten Hallen der Neuen Messe Hamburg. Die Leitmesse gehört zum Kompetenzfeld "Neue Energien" der Hamburg Messe und Congress GmbH. Weitere Information unter www.windenergy.de

09.05.2006   Quelle: WindEnergy 2006   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Größte Solarstromanlage der deutschen Fußballwelt arbeitet in Dortmund

Wenn am 14. Juni die Deutsche Nationalelf ihren Auftritt im Westfalenstadion gegen Polen hat, findet der Vorrunden-Kick nur einen Steinwurf von der "größten Solarstromanlage in Deutschlands Fußballwelt" statt, berichtet die Energieagentur NRW in einer Pressemitteilung. NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben hat die Anlage auf dem Dach der neu erbauten Dortmunder Messehalle 3b Mitte April 2006 in Betrieb genommen. In wenigen Wochen wird die Halle ein Medienzentrum für die WM beheimaten.   Die Solarstromanlage wird rund 306 Kilowatt leisten. "Wir wollen den Journalisten und Gästen aus aller Welt an Beispielen wie diesem die Erfolge des Strukturwandels in der Region und die Qualität von High-Tech-Produkten made in NRW demonstrieren", so die Wirtschaftsministerin. Die Anlage mit einem Investitionsvolumen von 1,7 Millionen Euro ist mit knapp 100.000 Euro durch das Land gefördert worden. Am Bau beteiligt waren vor allem kleinere und mittlere Unternehmen aus der Region.


Solarstrom für alle sechs WM-Spiele in der Westfalenmetropole

Zusammen mit der schon in Betrieb befindlichen Photovoltaikanlage auf dem benachbarten Eissportzentrum Dortmund könnte die neue Anlage rein rechnerisch den Strombedarf aller sechs WM-Spiele in der Westfalenmetropole und des Medienzentrums decken. Ausgezeichnet ist das Dortmunder Solarkraftwerk bereits jetzt: Im Dezember 2005 erhielt die Anlage, die im Rahmen der Initiative "Green Goal" zur WM 2006 erstellt wurde, den Europäischen Solarpreis von "Eurosolar". "Mit dieser Anlage demonstriert die nordrhein-westfälische Solarbranche ihre Leistungsfähigkeit einer weltweiten Öffentlichkeit und sichert sich Exportchancen", so die Wirtschaftsministerin. Mit Solartechnik erwirtschafteten NRW-Unternehmen derzeit einen Jahresumsatz von etwa 650 Millionen Euro mit cirka 2.200 Beschäftigten.

09.05.2006   Quelle: Energieagentur NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Solarwärme zur Heizung: Richtfest für Pionier-Solarhaus

Solar-Mehrfamilienhaus der Jenni AG.
Solar-Mehrfamilienhaus der Jenni AG.

Das erste vollständig solar beheizte Mehrfamilienhaus Europas nimmt immer mehr Gestalt an. Das berichtet die Jenni Energietechnik AG (Oberburg, Schweiz) über das Vorhaben an ihrem Unternehmenssitz. Im vergangenen September wurden die Bauarbeiten gestartet, inzwischen ist der Rohbau erstellt und der Dachstock ist aufgerichtet. Im Mai soll die südseitige Dachfläche mit 276 Quadratmetern Sonnenkollektoren eingedeckt werden.
 
Die Kollektoren werden die Energie der Sonne über Leitungen in den Solarspeicher transportieren. Dieser steht in der Mitte des Gebäudes, fasst 205.000 Liter Wasser und wiegt 15 Tonnen. Dort wird im Sommer die Wärme für die kalten und weniger sonnigen Wintermonate gespeichert werden. Das Gebäude wird ohne jegliche Zusatzheizung auskommen, betont die Jenni AG. Nur die Solaranlage werde im Achtfamilienhaus für angenehme Raumtemperaturen und genügend Warmwasser sorgen, das ganze Jahr über.

Sonnenenergie ist nachhaltig, emissionsfrei, frei von Preisschwankungen und Lieferengpässen. Zudem würden so weit wie möglich solar beheizte Häuser laufend wirtschaftlicher, heißt es in der Pressemitteilung der Jenni AG. Das Solarhaus sei eine konkrete Antwort auf das absehbare Versiegen der konventionellen Energieträger. Wer mehr darüber erfahren will, kann die Baustelle des Solar-Mehrfamilienhauses am nationalen "Tag der Sonne" in Oberburg besichtigen (6. Mai 2006).

08.05.2006   Quelle: Jenni AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jenni AG

 

Hamburg: Neue Förderung für Solarwärme und Bioenergie

Seit dem 1.April 2006 ist das neue Hamburger Klimaschutzprogramm "Bioenergie" in Kraft. Das bisherige Förderprogramm "Heizung und Solar" wird durch zwei neue Programme ersetzt: "Solarthermie" und "Bioenergie". Das berichtet die Initiative Arbeit und Klimaschutz, Hamburg, in ihrem "Klimaexpress". Mit dem Programm "Bioenergie" werden vollautomatisch arbeitende Holzpellets-Heizanlagen, Biomasse-Verbrennungsanlagen, Pflanzenöl-BHKW und andere Biogas- sowie Umwandlungs- und Verteilungsanlagen gefördert. Das Programm "Solarthermie" enthält die bisherigen Förderungen aus dem Programm "Heizung und Solar".   Diese in ihrer Art bundesweit einzigartigen Förderprogramme unterstützen Investitionsentscheidungen nachhaltig, betont die Initiative Arbeit und Klimaschutz.


Klimaschutzprogramm Solarthermie

Thermische Solaranlagen werden in Hamburg aus Mitteln der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt finanziell gefördert. Den Zuschuss erhalten Handwerksbetriebe, die ihre Qualifikation zur Installation thermischer Solaranlagen nachgewiesen haben. Die Hamburger Förderung richtet sich an das installierende Fachhandwerk und ermöglicht dem Installationsbetrieb, preiswerte Anlagen anzubieten. Die Förderhöhe beträgt: 160 € /m² bei Flachkollektoren und 180 € /m² bei Vakuumröhrenkollektoren. Die Förderung erfolgt unabhängig von der Bundesförderung des BMWi (Marktanreizprogramm). Zusätzlich können große Solarkollektoranlagen mit mehr als 30 m² Absorberfläche einen Zuschuss in Höhe von 90 €/m² erhalten, wenn der installierende Betrieb einen Mindestertrag von 400 kWh je m² Absorberfläche garantiert. Interessenten können sich an einen Hamburger Fachbetrieb ihrer Wahl wenden, wenn Sie in den Genuss dieser Zuschüsse gelangen wollen.


Klimaschutzprogramm "Bioenergie"

Holzpelletsheizungen bis 100 kW werden in Hamburg mit 90 € je kW Leistung bezuschusst. Antragsberechtigt sind Handwerksbetriebe, die ihre Qualifikation zur Installation von Holzpelletsheizungen nachgewiesen haben. Auch diese Hamburger Förderung richtet sich an das installierende Fachhandwerk und soll dem Installationsbetrieb ermöglichen, preiswertere Anlagen anzubieten. Die Mittel für den nicht rückzahlbaren Zuschuss kommen von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Interessenten für dieses Förderprogramm wenden sich an einen Hamburger Fachbetrieb ihrer Wahl.


Solar- und Bioenergieförderung unabhängig vom Marktanreizprogramm

Im Rahmen des Förderprogramms werden auch Investitionen in größere Anlagen und zur energetischen Nutzung anderer Biomasse bezuschusst. Ab einer Anlagengröße von 101 kW wird die Höhe des Zuschusses im Einzelfall festgelegt.
Die komplette Förderrichtlinie mit Antragsformular kann heruntergeladen werden unter http://arbeitundklimaschutz.de/we_03_foerderung/we_03_foerderhh_technik.php
Die Förderung erfolgt unabhängig von der Bundesförderung des BAFA (Marktanreizprogramm), Bauherren können für Ihre Anlage beide Programme in Anspruch nehmen.


Weitere Informationen unter:
http://arbeitundklimaschutz.de/30_solar/foerder_hhsolar.htm
Informationen zum Marktanreizprogramm unter
http://www.solarserver.de/marktanreizprogramm.html

08.05.2006   Quelle: Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Hamburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Brennstoffzellen: Kongress zu Ergebnissen des Verkehrs-Projekts CUTE

Brennstoffzellenbus in Amsterdam.
Brennstoffzellenbus in Amsterdam.

27 wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Busse in neun europäischen Großstädten legten in zwei Jahren im täglichen Nahverkehrs-Einsatz etwa 850.000 Kilometer zurück und beförderten mehr als vier Millionen Fahrgäste. Das europäische Projekt CUTE (Clean Urban Transport for Europe) feiert seinen erfolgreichen Abschluss am 10. und 11. Mai 2006 mit einem internationalen Kongress in Hamburg.
 
Die Veranstaltung präsentiert die Ergebnisse des Praxistests erstmals in einem umfassenden Überblick. Die wachsende Mobilität und die einseitige Abhängigkeit von fossilen Energie- trägern stellen Ballungsgebiete weltweit vor neue Herausforderungen. Diskussionen über die Luftqualität in den Städten sind an der Tagesordnung, Straßenlärm wird für immer mehr Menschen zur Belastung. Bushersteller und Nahverkehrsbetriebe haben sich des Themas angenommen und setzen auf saubere und geräuscharme Antriebstechnologien im öffentlichen Nahverkehr. Einen völlig schadstofffreien und leisen Betrieb bietet dabei die Brennstoffzellentechnologie.


Brennstoffzellen-Busse in Neun europäische Großstädten unterwegs

CUTE steht für den weltweit größten Praxistest von wasserstoffbetriebenen Brennstoffzellen-Bussen. Neun europäische Großstädte (Amsterdam, Barcelona, Hamburg, London, Luxemburg, Madrid, Porto, Stockholm und Stuttgart) integrierten je drei der neuartigen Busse in ihre Nahverkehrsflotte. Um die Fahrzeuge zu betanken, entstand jeweils die notwendige Wasserstoff-Infrastruktur vor Ort. In zwei Jahren fuhren die 27 Busse in rund 62.500 Betriebsstunden zusammen 850.000 Kilometer. Sie beförderten insgesamt geschätzte vier Millionen Fahrgäste und fuhren dabei durch das ebene Hamburg und das hügelige Stuttgart, quälten sich im "Stop-and-go" durch die Londoner City und verkrafteten heiße Sommer in Madrid ebenso wie kalte Winter in Stockholm.


Kongress mit internationalen Regierungsvertretern und Brennstoffzellenexperten

Während des Hamburger CUTE-Kongresses am 10. und 11. Mai stellen die beteiligten Partner aus Industrie, Wissenschaft und den Städten die Ergebnisse und Erkenntnisse dieses einzigartigen Großprojekts erstmals zusammengefasst dar. Die Veranstalter erwarten neben internationalen Regierungsvertretern wie dem EU-Kommissar Andris Piebalgs, Repräsentanten von Verkehrsbetrieben großer Städte sowie Wasserstoff- und Brennstoffzellenexperten auch interessierte Wissenschaftler und Journalisten. Über 30 Vortragende beleuchten die CUTE-Ergebnisse vor dem Hintergrund unterschiedlichster Fragestellungen: Welche Erfahrungen sammelten die Betreiber der Busse? Welche Folgerungen ergeben sich daraus für die Weiterentwicklung der Brennstoffzellen-Technologie? Wie zufrieden waren die Nutzer mit den unterschiedlichen Lösungen zur Bereitstellung des Wasserstoffs? Wie reagierten die Fahrgäste auf das neue Angebot? Außerdem bezieht die Veranstaltung Erfahrungen anderer Wasserstoff- und Brennstoffzellenprojekte in den USA, Island (ECTOS - Ecological City Transport System), China und Australien (STEP - Sustainable Transport Energy for Perth) in die Betrachtung mit ein.

Das Vortragsprogramm des CUTE-Kongresses am 10. und 11. Mai 2006 finden Interessierte im Internet unter www.cute-hamburg.de. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich online anzumelden.

08.05.2006   Quelle: CUTE Hamburg; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CUTE Hamburg.
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Brennstoffzellen: Kerafol übernimmt MEA-Produktion vom Fraunhofer IKTS

SOFC-Stack (20 Ebenen) des IKTS.
SOFC-Stack (20 Ebenen) des IKTS.

Die Kerafol Keramische Folien GmbH übernimmt in den nächsten Jahren das Fertigungs-Know-how für die Herstellung keramischer MEAs (Membrane Electrode Assembly) für Brennstoffzellen vom Fraunhofer- Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS Dresden. MEAs bilden das Kernstück der Hochtemperaturbrennstoffzelle (SOFC, Solid Oxide Fuel Cell). Sowohl die Technologien als auch das Qualitätsmanagement zur Elektrodenpastenherstellung, zur Siebdruck- Schichtenherstellung sowie für das Sintern substratgetragener MEAs werden zu Kerafol transferiert, berichtet das IKTS in einer Pressemitteilung.
 
Damit sei Kerafol in der Lage, sich als führender und weltweit agierender Spezialist für substratgetragene Brennstoffzellen zu positionieren.


Hochtemperaturbrennstoffzellen: effiziente Stromproduktion aus fossilen und nachwachsenden Energieträgern

SOFCs dienen der Produktion von elektrischer Energie aus fossilen und nachwachsenden Energieträgern mit hoher Effizienz in mobilen und stationären Systemen. Sie haben daher eine entscheidende Bedeutung im zukünftigen Energiemix, auch und gerade angesichts der aktuellen Bewegungen am Energiemarkt. Während in den vergangenen Jahren die Grundlagen der SOFC-Technologie erarbeitet wurden, gelte es nun, die Herstellkosten zu senken und die Leistung zu erhöhen, betont das IKTS. Die Zellen können aus Standard-Materialien wie teil- oder vollstabilisiertem Zirkonoxid bestehen. Zur Erhöhung der Leistungsdichte werden jedoch auch Scandium-dotierte MEAs verfügbar gemacht. Die Wissenschaftler des IKTS erwarten dadurch nahezu eine Verdopplung der Leistungsdichte von derzeit 0.28 W/cm² auf 0.45 W/cm² bei 850 °C und 0.7 Volt. Die derzeit erreichte Langzeitstabilität von unter 0.5 % Leistungsverlust pro 1000 Stunden soll beibehalten werden.


Meilenstein in der Kommerzialisierung der SOFC

Die Zusammenarbeit zwischen Kerafol und dem IKTS besteht seit mehreren Jahren und erstreckt sich über viele Gebiete. Im Jahr 2003 begann die gemeinsame Arbeit an kostengünstigen und leistungsfähigen MEAs für SOFC, die nun mit der Überführung in die Fertigung eine neue Stufe erreicht habe. Mit diesem Meilenstein in der Kommerzialisierung hätten die Wissenschaftler und Ingenieure des IKTS der Brennstoffzellen-Industrie erneut eine wichtige Schlüsseltechnologie zur Verfügung gestellt, heißt es in der Pressemitteilung. Das Institut beabsichtigt, seine Aktivität in der Brennstoffzellentechnik künftig weiter auszubauen und ist offen für weitere Kooperationen.

07.05.2006   Quelle: Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IKTS.
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Solares Kühlen in der Praxis - aktuelle Studien und Erfahrungsberichte

Prototyp zum solaren Kühlen der Hochschule für Technik Stuttgart.
Prototyp zum solaren Kühlen der Hochschule für Technik Stuttgart.

Solares Kühlen wird praxisfähig, so das Fazit des 4. Symposiums "Solares Kühlen in der Praxis" im April 2006 in Stuttgart. Veranstalter der Tagung war das Forschungszentrum Nachhaltige Energietechnik (zafh.net). Mit rund 90 Teilnehmern aus dem In- und Ausland sei die Resonanz auf dieses Thema so gut wie nie gewesen. Betriebserfahrungen in größeren Gebäudekomplexen wie beispielsweise Hotels in der Türkei, im Umweltbundesamt in Dessau, in Produktionsstätten in Singapur und Deutschland oder im Ökopark Hartberg in Österreich zeigten, dass solare Kühltechnologien funktionieren - und auf einem guten Weg zur Wirtschaftlichkeit seien, heißt es in der Pressemitteilung des Forschungszentrums Nachhaltige Energietechnik.
 
Sechzehn Experten berichteten auf der Fachtagung über praktische Erfahrungen und Wirtschaftlichkeit der thermischen Klimatisierung und Kälteerzeugung. Speziell wurden aktuelle Feldtestdaten und Entwicklungen von Kältemaschinen kleiner Leistung vorgestellt. Wegen des hohen Strombedarfs von herkömmlichen "Baumarkt"-Kühlgeräten stoßen die nationalen Stromnetze in den Sommermonaten immer häufiger an ihre Kapazitätsgrenzen, betont das Forschungszentrum. Eine intelligente Alternative sei die Erzeugung von Kälte aus Sonnenenergie.

Der mehr als 200 Seiten starke Tagungsband zum Symposium ist für 50 Euro beim zafh.net erhältlich. Christa Arnold, Telefon 0711/8926-2676, christa.arnold@hft-stuttgart.de. Postadresse: Forschungszentrum Nachhaltige Energietechnik - zafh.net, Hochschule für Technik Stuttgart, Schellingstrasse 24, 70174 Stuttgart

07.05.2006   Quelle: Hochschule für Technik Stuttgart   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: zafh.net

 

Steigende Energiepreise: Energetische Gebäudesanierung rechnet sich

Je höher die Energiepreise steigen, desto mehr lohnt sich für Hauseigentümer eine energiesparende Sanierung ihres Gebäudes. Maßnahmen wie die Dämmung von Dach und Wänden oder das Erneuern der Heizungsanlage können den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten drastisch senken, so die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Pressemitteilung.  Die energetische Gebäudesanierung verschaffe dem Eigentümer langfristig mehr finanzielle Freiheit und steigere den Marktwert des Gebäudes, denn der Faktor "energetische Qualität" werde zu einem immer wichtigeren Kriterium für Käufer und Mieter. Wann sich Sanierungsmaßahmen bezahlt machen hat die dena nachgerechnet.


Wirtschaftlichkeit konkreter Modernisierungsmaßnahmen in drei verschiedenen Varianten berechnet

Ein durchschnittliches, nicht saniertes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern verbraucht jährlich etwa 4.500 Liter Heizöl für die Raumheizung und warmes Wasser. Bei den Heizölpreisen der letzten Wochen von rund 62 Euro und mehr für 100 Liter fallen Energiekosten von zirka 2.770 Euro an, von denen je nach Modernisierungsumfang bis zu 1.840 Euro eingespart werden können. Die dena hat die Wirtschaftlichkeit konkreter Modernisierungsmaßnahmen in drei verschiedenen Varianten berechnet. Den Beispielen liegt die realistische Annahme zu Grunde, dass die Energiepreise künftig um rund 5 Prozent pro Jahr steigen werden, was noch unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre liegt.


Dämmung der obersten Geschossdecke rechnet sich nach elf Jahren

Variante 1 - Teildämmung: Eine gute Dämmung der obersten Geschossdecke, der Kellerdecke und der Rohrleitungen spart bei Investitionskosten von etwa 7.500 Euro rund 20 Prozent der benötigten Energie. Die Ersparnis liegt damit im ersten Jahr bei 550 Euro - und steigt in jedem weiteren Jahr mit den Energiepreisen um fünf Prozent. Die Investition rechnet sich damit nach 11 Jahren.


Neue Heizung mit Brennwerttechnik und Solarwärmeanlage nach 10 Jahren amortisiert

Variante 2 - Heizungserneuerung: Der Einbau einer neuen Heizungsanlage mit Brennwerttechnik und Solarwärmeanlage spart etwa 35 Prozent Energie. Das macht bei heutigen Preisen eine Einsparung von 970 Euro, die jährlich um fünf Prozent wächst. Die Investitionskosten in Höhe von ca. 12.000 Euro sind nach 10 Jahren amortisiert.


Komplett-Modernisierung macht sich nach 16 Jahren bezahlt

Variante 3 - "Komplett-Modernisierung": Eine umfassende Modernisierung des Gebäudes auf Neubau-Niveau umfasst die Dämmung der obersten Geschoss- und der Kellerdecke sowie der Rohrleitungen und der Außenwände, zusätzlich den Einbau von Wärmeschutzfenstern und einer neuen Heizungsanlage. Die Maßnahmen kosten insgesamt etwa 47.000 Euro und lösen Energiekosteneinsparungen von etwa 1.840 Euro (65 Prozent) im ersten Jahr aus. Bei einer fünfprozentigen Energiepreissteigerung pro Jahr macht sich diese Investition nach etwa 16 Jahren bezahlt.


Zinsgünstige KfW-Kredite, Tilgung in Höhe der eingesparten Energiekosten

Dabei sei es weder notwendig noch sinnvoll, die Modernisierung aus erspartem Eigenkapital zu finanzieren, betont die dena: Die KfW Förderbank bietet im Rahmen ihrer Förderprogramme äußerst zinsgünstige Kredite für die Gebäudemodernisierung an. Auch die drei Rechenbeispiele basieren auf der Finanzierung über einen KfW-Kredit. In einem cleveren Finanzierungskonzept entsprechen die jährlichen Tilgungszahlungen den eingesparten Energiekosten. So kann die Kostenbelastung für eine energetische Modernisierung minimiert werden. Ist die Investitionssumme aus den eingesparten Energiekosten erst einmal gedeckt, kommen alle weiteren Einsparungen direkt dem Eigentümer zu Gute.


Gebäudeenergiepass kommt

Wer ohnehin eine Gebäudesanierung plant, sollte laut dena auf jeden Fall auch die energetische Qualität des Gebäudes durch geeignete Maßnahmen verbessern. Außerdem wird im Jahr 2006 der Gebäudeenergiepass für alle Häuser und Wohnungen zur Pflicht, die verkauft oder neu vermietet werden. Damit können Eigentümer, Käufer und Mieter auf einen Blick sehen, wie effizient ein Gebäude ist und welche Sanierungsmaßnahmen empfehlenswert sind.

Weitere Informationen zum energiesparenden Bauen und Modernisieren sowie zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten enthalten die Broschüren "Modernisierungsratgeber Energie" und "Bauen für die Zukunft" der dena. Sie können bestellt oder heruntergeladen werden unter: http://www.zukunft-haus.info (Stichwort: "Publikationen").

06.05.2006   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Initiativkreis Erdgas & Umwelt nimmt Heizenergieverbrauch unter die Lupe

Was jeder Autofahrer recht genau einschätzen kann, sei für die meisten Hausbesitzer und Mieter eine große Unbekannte, so der Initiativkreis Erdgas & Umwelt (IEU) in einer Pressemitteilung. Der IEU erläutert deshalb analog zum Energieverbrauch eines PKW den entscheidenden Kennwert zum Heizenergieverbrauch und beschreibt, wie man ihn einfach errechnen kann.  Was beim Auto ein Blick auf den Tacho und die Tankquittung verrät, könne jeder Hauseigentümer oder Mieter aus der Energiekostenabrechnung herauslesen. Er müsse hierzu lediglich den in Kilowattstunden (kWh) angegebenen jährlichen Energieverbrauch für die Heizung auf die Wohnfläche seines Hauses oder seiner Wohnung beziehen. So erhalte er den Heizenergieverbrauch in Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und pro Jahr, abgekürzt kWh/m²a.


Vergleich von Neu- und Altbauten

Um einschätzen zu können, ob der errechnete Wert gut oder schlecht ist, nennt der Initiativkreis Erdgas & Umwelt einige Vergleichswerte: Der Heizenergieverbrauch eines neu gebauten, frei stehenden Einfamilienhauses sollte 100 kWh/m²a nicht überschreiten. Dieses Niveau lasse sich mit einer guten Dämmung, isolierverglasten Fenstern sowie einer energiesparenden Heizungsanlage erreichen, zum Beispiel mit Brennwerttechnik. Bei Altbauten sei der Heizenergieverbrauch je nach Bauweise, Bauepoche und Sanierungsstand sehr unterschiedlich. Frei stehende Einfamilienhäuser älteren Datums könnten bis zu 300 kWh/m²a und mehr Energie verbrauchen. Insgesamt gesehen schlummere in fast jedem Gebäude, das in den 1980er Jahren oder früher erbaut wurde, ein mehr oder minder großes Energiesparpotenzial.


Gratis-Broschüren zur Erdgas-Heizungsmodernisierung

Der "Neubau-Wert" von 100 kWh/m²a kann laut Initiativkreis Erdgas & Umwelt auch bei der energetischen Sanierung von Altbauten erreicht werden. Dazu müssten die Schwachstellen Heizung, Dämmung und Fenster auf ein zeitgemäßes Niveau gebracht werden. Auch hierfür biete sich eine Brennwertheizung an. Mit ihr könnten bei relativ niedrigen Investitionskosten sofort große Energieeinsparungen erzielt werden. Zum Thema Heizungsmodernisierung hat der Initiativkreis Erdgas & Umwelt eine ganze Reihe von Gratis-Broschüren herausgegeben. Außerdem informiert er über die aktuellen Förderprogramme zur Gebäudemodernisierung. Anfragen und Bestellungen: Hotline 0 18 02/34 34 52 (6 Cent pro Gespräch), E-Mail: info@ieu.de

06.05.2006   Quelle: Initiativkreis Erdgas & Umwelt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

TAG DER SONNE in Österreich und in der Schweiz am 5. und 6. Mai

Unter den schönsten Solaranlagen Österreichs: EFH in Gaspolshofen.
Unter den schönsten Solaranlagen Österreichs: EFH in Gaspolshofen.

Am 5. und 6. Mai informieren Gemeinden, Schulen, Energieberatungsstellen, Installateure und Hersteller an über 200 Standorten in ganz Österreich über Solaranlagen. Mehr als 200.000 Haushalte setzen laut Verband Austria Solar bereits auf die Sonne, wenn es um Warmwasser und Energie für die Raumheizung geht.

 
Die Solartechnik ist ausgereift und wirtschaftlich. Für ein Einfamilienhaus genügen bereits vier bis sechs Quadratmeter Kollektoren, um zwei Drittel des Warmwassers zu erzeugen. Mit 15 bis 20 Quadratmetern Kollektorfläche kann die Sonne auch einen wesentlichen Beitrag zur Heizung leisten, den Rest erledigt ein Heizkessel. Organisiert wird der Aktionstag in Österreich vom klima:aktiv Programm solarwärme gemeinsam mit dem Klimabündnis Österreich, der Umweltberatung, dem Jugendnetzwerk Agenda X und vielen lokalen Partnern.


Solar-Aktionstag mit breiter Unterstützung

Hersteller, Anbieter und Installateure laden zu einem "Tag der offenen Tür" mit Betriebsführungen und Unterhaltungsprogramm. An Infoständen, bei Anlagenbesichtigungen und Solar-Festen werden Interessierte unabhängig über Solarenergie informiert und beraten. In Aktionen und Projekten erkunden Schüler und Studierende die konkreten Möglichkeiten zur Nutzung der Sonne.

Alle Veranstaltungen zum Tag der Sonne findet man im Internet unter www.solarwaerme.at/aktionstag.
Am 5. und 6. Mai findet zum dritten Mal ein Tag der Sonne in der Schweiz statt. Infos: www.swissolar.ch

05.05.2006   Quelle: Verband Austria Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bramac Dachsysteme International, Verband Autria Solar.

 

EU-Kommission: Fragebogen zum Grünbuch Energie liegt auf Deutsch vor

Die Europäische Kommission hat mit dem "Grünbuch Energie" vom 8. März 2006 unter dem Titel "Eine europäische Strategie für nachhaltige, wettbewerbsfähige und sichere Energie" die Grundlagen für eine europäische Energiepolitik dargelegt, mit dem Ziel eine breite Debatte darüber zu führen. Der Dialog mit der Öffentlichkeit wurde nach dem Europäischen Rat vom März eröffnet. Nun ist der dazu erstellte Fragebogen auch auf Deutsch im Internet verfügbar.  In dem Strategiepapier wird skizziert, wie eine europäische Energiepolitik die drei zentralen Ziele der Energiepolitik erreichen könnte: nachhaltige Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit. Der Befragungszeitraum endet am 24. September 2006. Die Ergebnisse sollen auf der Internetseite zum Grünbuch veröffentlicht werden. Die Kommission will anhand der Antworten und Stellungnahmen der öffentlichen Befragung sowie auf Grundlage der Schlussfolgerungen des Europäischen Rates und des Parlaments eine Reihe konkreter Maßnahmen vorschlagen.

Der deutschsprachige Fragebogen ist zugänglich unter europa.eu. Das Europaserver.

05.05.2006   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Fronius präsentiert neue Wechselrichter-Serie für PV-Inselanlagen

Wechselrichter
Wechselrichter "FRONIUS IS".

Der neue Inselwechselrichter „FRONIUS IS“, zeichne sich bei einem Gewicht von nur 9 kg vor allem durch Parallelschaltbarkeit, Flexibilität hinsichtlich der Konfiguration und eine informative Datenkommunikation mit Grafikdisplay aus, berichtet die Fronius International GmbH in einer Pressemitteilung. Die neue Geräteserie für netzunabhängige PV-Systeme will der Wechselrichterhersteller erstmals auf der Intersolar 2006 von 22. bis 24. Juni in Freiburg vorstellen.
 
Bei erhöhtem Strombedarf können laut Hersteller in maximal 3 Phasen bis zu 5 Wechselrichter (pro Phase) parallel geschaltet werden, also bis zu 15 IS-Geräte in einer Anlage. Der ursprüngliche Aufbau lasse sich jederzeit durch die Installation zusätzlicher Wechselrichter erweitern, wodurch das System extrem flexibel und zukunftssicher werde.

Ein weiterer Vorzug sei das hinterleuchtete, selbsterklärende Display, auf dem das komplette System sowohl grafisch als auch alphanumerisch dargestellt werden könne. Die übersichtliche Anzeige biete umfassende Information und aussagekräftige Werte, beispielsweise Batterieladezustand, Verbraucherwerte und vieles mehr.

Fronius-Geräte seien extrem ausfallsicher, so der Hersteller. Sollte jedoch trotzdem einmal ein Defekt auftreten, lasse sich die fehlerhafte Platine rasch und einfach vor Ort austauschen – das Gerät müsse für die Servicearbeiten nicht abmontiert oder gar verschickt werden. Die Stillstandszeit der Anlage bleibe dadurch minimal.

05.05.2006   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Windenergie: Boom als weltweite Herausforderung für die Industrie

Die Länder mit den meisten installierten Windenergieanlagen liegen alle in Europa – noch, denn auch außerhalb des Kontinents entwickeln sich Märkte, die große Wachstumszahlen aufweisen, berichten die Veranstalter der "WindEnergy – International Trade Fair". Großes Augenmerk richten die Hersteller, Zulieferer und Projektentwickler zurzeit auf die USA, nachdem dort 2005 die PTC-Bestimmungen (Production Tax Credit) verlängert wurden. Der US-Markt ist – wie alle Top-Windenergie-Märkte weltweit – Thema der internationalen Leitmesse WindEnergy vom 16. bis 19. Mai in Hamburg. Ein Garant dafür sei nicht zuletzt die Partnerschaft der AWEA (American Wind Energy Association) mit der Fachmesse. Die US-Branche präsentiert sich in Hamburg erstmals mit einem eigenen Nationen-Pavillon.   Darüber hinaus erfahren Fachbesucher in einer Länderpräsentation der AWEA wichtige Details über die rechtlichen und wirtschaftlichen Bedingungen im Zielmarkt Nordamerika. Die Umweltministerin von Pennsylvania, Kathleen A. McGinty, spricht bei der Eröffnungsfeier der WindEnergy am 16. Mai in Hamburg. Der US-Bundesstaat soll Modellstaat für erneuerbare Energien werden.


Weitere Dynamik durch steuerliche Vergünstigungen für Windenergie-Projekte

In ihrem Ausblick kündigt die AWEA einen Ausbau der Windenergiekapazität auf Rekordhöhe in der US-Geschichte an. Die in den USA insgesamt installierte Leistung lag Ende 2005 bei 9.100 MW. Mit der Unterzeichnung des Energy Policy Act 2005, der eine zweijährige Verlängerung der steuerlichen Vergünstigung für Windenergie-Projekte sichert, wird sich nach Ansicht der AWEA die starke Dynamik auch 2006 und 2007 fortsetzen. Die Verlängerung des PTC wird auf breiter Basis als positives Signal zur Stärkung von Wachstum und Stabilität des Marktes begrüßt: In der Vergangenheit hatte der Kongress nämlich dreimal erst nach Auslaufen des Zeitrahmens eine Fortsetzung beschlossen. In jeder dieser Perioden ohne funktionierenden PTC brach der Markt zusammen.


Stop-and-Go-Entwicklung führt zu Komponentenknappheit

Das auf Zukunftsenergiequellen spezialisierte US-amerikanische Forschungs- und Beratungsunternehmen Emerging Energy Research prognostiziert für 2008 und 2009 ein lebhaftes Marktwachstum mit jährlichen Neuinstallationen von jeweils mehr als 3.500 MW. Andere Prognosen für den US-Markt fallen vorsichtiger aus, besonders für die nächsten zwei Jahre. Sie weisen auf die vom PTC-System erzwungene "Stop-and-Go"-Entwicklung des Marktes hin, die bereits zu einer akuten Turbinen- und Komponentenknappheit führte, die 2007 anhalten könnte. Das zu den weltweit wichtigsten Antriebswellenlieferanten gehörende tschechische Unternehmen Skoda Steel berichtet, dass seine Fertigung bereits an die Kapazitätsgrenzen gefahren wird, ohne diese Nachfrage befriedigen zu können.

Zu den größeren Herstellern, die von der Dynamik des US-Marktes profitieren, gehören unter anderem GE Energy (USA) sowie Gamesa (Spanien), beide Unternehmen sind Mitglied im Fachbeirat sowie Aussteller der WindEnergy. US-Marktführer GE hat vor, 2006/2007 weltweit rund 4.700 Anlagen zu errichten, wovon eine große Anzahl aus Produktionsstätten in Deutschland und Spanien geliefert werden soll. Die USA werden wie im Jahr 2005 der wichtigste Windenergiemarkt für GE bleiben. Siemens Wind Power erhielt einen ersten Auftrag vom führenden Projekt-Entwickler FPL Energy, seine 2,3 MW-Anlagen im Umfang von 600 MW zu liefern. Gamesa verfolgt Pläne für die Installation von rund 14.000 MW bis 2009: Dafür wird eine eigene Rotorblatt-Fertigung in Pennsylvania gebaut. Geplant sind auch die Gründung einer US-Zentrale und eines Entwicklungsbüros.


Externe Wettbewerber im US-Markt

Um vom Windenergie-Aufschwung profitieren zu können, müssen externe Wettbewerber jedoch auch mit Besonderheiten des US-Marktes fertig werden. Der deutsche Hersteller Nordex will rasch mit seiner neuesten 2,5 MW-N90-Anlagenserie auf den US-Markt zurückkehren. Bevor dies jedoch möglich ist, muss Nordex die Technologie für Generatoren modifizieren, um das Patent von GE für Turbinen mit variabler Drehzahl nicht zu verletzen. Auch im eigenen Land gibt es neue Mitbewerber, die in der Entwicklung des US-Marktes große Chancen sehen. Ein ambitionierter Anbieter ist das US-Unternehmen Clipper Windpower, das seine Anlagenfertigung in Iowa im September aufnahm. Gleich mehrere europäische Windenergie-Projektentwickler sind in den USA aktiv. Dazu gehört die irische Firma Airtricity, die in den nächsten Jahren eine Expansion auf dem US-Markt mit einem Volumen von 270 Millionen US-Dollar beabsichtigt.


900.000 MW Windenergiepotenzial vor den US-Küsten

Die Steigerung des Windenergie-Anteils an der US-Stromversorgung macht erforderlich, dass die Netzqualität verbessert wird und Wind-Turbinen auch bei Netzstörungen am Netz bleiben. Das sei eine Entwicklung, die mit der in den europäischen Windenergie-Nationen wie Deutschland vergleichbar ist. Der Netzausbau sei ebenfalls wichtig wegen der umfangreichen Pläne für Offshore-Windparks. Schließlich schätze das Energieministerium, dass es vor den US-Küsten ein Windenergiepotenzial von mehr als 900.000 MW gibt - das entspricht in etwa der gesamten derzeit installierten Stromkapazität der USA. Auch dieser Blick in die Zukunft macht das immense Potential für die gesamte Windenergie-Branche deutlich.

Die internationale Leitmesse WindEnergy – International Trade Fair findet statt vom 16. bis 19 Mai in den ersten drei fertig gestellten Hallen der Neuen Messe Hamburg. Die ganz auf diese aufstrebende Branche spezialisierte Leitmesse bietet Herstellern und Zulieferern von Windenergieanlagen, Planern, Finanzierungsinstituten, Mess- und Zertifizierungsstellen sowie Fachleuten aus Forschung und Entwicklung ein Forum zum weiteren Ausbau dieses Zukunftsmarktes. Kernthemen der WindEnergy 2006 sind Export, Offshore-Technik und Finanzierung.

04.05.2006   Quelle: WindEnergy – International Trade Fair   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Intensivseminar "Oberflächennahe Geothermie" für Profis

Am 06.05.06 bietet der Bundesverband Geothermie ein Intensivseminar unter dem Titel "Oberflächennahe Geothermie - Planung und Bau von erdgekoppelten Wärmepumpenanlagen, Erdwärmesonden, Grundwasser" an. Es findet statt von 14:00 bis 18:00 Uhr im Rahmen der Messe DENEX auf dem Messegelände in Kassel.   Die Referenten bieten eine Einführung in einschlägige Richtlinien und rechtliche Voraussetzungen, geologische und technische Grundlagen, über die Auslegung von Anlagen, die Einbindung der Systeme in die Bauvorhaben, geben einen Überblick über die Arbeit mit einschlägiger Software und führen an ausgewählten Beispielen in die Möglichkeiten des Einsatzes der Erdwärme zum Heizen und Kühlen von Gebäuden ein.

Für Architekten, Planer, Bauträger und Heizungshandwerk bietet der Kurs eine schnelle, ebenso breite wie intensive Einführung in das Thema. Die Referenten sind zum Teil seit Jahrzehnten mit der Entwicklung, Planung und Ausführung von geothermischen Systemen befasst und zählen laut Bundesverband Geothermie zu den führenden Fachleuten auf diesem Gebiet.

Referenten sind: Dr. Dipl.-Geol., Burkhard Sanner, freier Planer, Vorsitzender der GtV; Erich Mands, UBeG GbR – Umwelt Baugrund Geothermie Geotechnik, Wetzlar; Dipl.-Ing. Christoph Rosinski, Haustechniker, GEFGA GmbH, Limburg; Oliver Kohlsch, EWS GmbH , Lichtenau. Teilnahmegebühr Seminar: € 85 (GtV-Mitglieder: € 70, Schüler/ Studierende € 20) Kontakt: Geothermische Vereinigung e.V., Gartenstr. 36, 49744 Geeste, Tel: 05907 545 (Daniel Hermeling), Fax: 05907 7379, Email: info@geothermie.de, Internet: www.geothermie.de

04.05.2006   Quelle: Geothermische Vereinigung e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Solarelektronik-Hersteller Steca produziert bleifrei

Temperaturdifferenzregler (Solarwärme) von Steca.
Temperaturdifferenzregler (Solarwärme) von Steca.

Bereits ein Jahr vor der gesetzlich vorgeschriebenen Umstellung auf das bleifreie Löten hat die Memminger Steca GmbH, Systemanbieter für elektronische Baugruppen und Geräte, den ersten Produktionsbereich an die neue EU-Richtlinie angepasst. Damit zähle das Unternehmen zu den wenigen Fertigungsdienstleistern, welche die neuen Anforderungen an den Umweltschutz überpünktlich erfüllen, berichtet die Steca GmbH in einer Pressemitteilung. Mehr als 120 000 Baugruppen würden bereits seit Anfang August 2005 ohne Verwendung von Blei in den Lötmaterialien gefertigt.
  Steca bietet ihre Produkte aus den vier Geschäftsfeldern Präzisionselektronik, Solarelektronik, Batterie-Ladesysteme und Kabeltechnik nach den Richtlinien einer umweltfreundlichen Herstellung an, die höchste EU-Anforderungen erfüllt.


Löten ohne Blei, Quecksilber und Cadmium

Das Verbot gesundheitsschädlicher Stoffe wie Blei, Quecksilber und Cadmium bei der Herstellung elektronischer Geräte, die ab dem 1. Juli 2006 in den Verkehr gebracht werden, geht zurück auf die "Restriction of Hazardous Substances"-Richtline der EU (RoHS), die in allen Mitgliedsstaaten verbindlich umgesetzt werden muss. Die Umweltvorschriften werden in Deutschland durch ein Bundesgesetz geregelt. Die Umstellung auf die RoHS-konforme Produktion habe auch Steca vor große technische Herausforderungen gestellt: Im Vorfeld seien hohe Investitionen in neueste Fertigungsanlagen sowie umfangreiche Tests und Zuverlässigkeitsuntersuchungen notwendig gewesen, um die komplette Prozesskette bei der Lötung elektronischer Bauteile und Geräte anzupassen. Die notwendigen Erfahrungen sammelte Steca durch die intensive Mitarbeit im Fachverband Elektronik-Design und bei der Fraunhofer Gesellschaft. Ein firmeninternes Projektteam hat über ein Jahr an der Umstellung gearbeitet.


Regelungssysteme für Solarstrom und Solarwärme

Das Steca-Geschäftsfeld Solarelektronik umfasst sowohl die Photovoltaik als auch die Solarthermie. Das Unternehmen produziert Regelungssysteme zur Nutzung regenerativer Energien. Zur Erzeugung von Strom und warmem Wasser liefert Steca elektronische Regler und Verbraucher. Typische Produkte sind Laderegler, Wechselrichter, DC-Lampen und thermische Regler. Durch das optimale Zusammenspiel zwischen Konzeption, Entwicklung, Produktion und Vertrieb ist das Unternehmen nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei den Solar-Ladereglern.

04.05.2006   Quelle: Steca GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Steca GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Bund fördert Forschungsplattform für Windkraft-Nutzung in der Nordsee

Mit der Übergabe der Zuwendungsbescheide im Rathaus von Husum wurde am 26. April 2006 der Bau der Forschungsplattform FINO 3 in deutschen Meeresgewässern ermöglicht. Dies berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Das BMU fördere die Plattform FINO 3 und die damit verbundenen Forschungsprojekte mit rund 3,6 Mio. Euro, das Land Schleswig-Holstein steuere mit Hilfe von EU-Mitteln weitere 4,3 Mio. Euro bei, so das Bundesumweltministerium. Mit dem Bau der Forschungsplattform werde die Errichtung mehrerer Offshore-Windparkprojekte vor der Küste Schleswig-Holsteins vorbereitet, um eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung im Energiebereich voranzutreiben.
 
Bis 2020 mindestens 20 % des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien

Für die Bundesregierung sei die Windenergienutzung durch seegestützte
Windenergie-Anlagen von hoher umwelt- und energiepolitischer Bedeutung. Bis 2020 sollen laut BMU mindestens 20 % des Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Einen wesentlichen Anteil hieran sollen Offshore-Windenergieanlagen liefern. Zugleich würden diese Windparks zur Stärkung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes in der Region beitragen und die bedeutende Rolle Schleswig-Holsteins als Windland festigen.


FINO 3 dritte Plattform zur Erforschung der Windenergie

Auf FINO 3 werden in den kommenden Jahren vor allem Gründungsstrukturen der Windkraftanlagen, Blitzintensität, Windlasten und möglicher Energieertrag erforscht, so das BMU. Des weiteren werden mögliche Auswirkungen von Windparks auf Vögel und Meereslebewesen untersucht.

FINO 3 werde die dritte Plattform zur Erforschung der Windenergie in deutschen Gewässern sein. Mit einer Fertigstellung werde im Herbst 2007 gerechnet. Bereits 2003 ging die nördlich von Borkum gelegene Forschungsplattform FINO 1 in Betrieb. Der Bau von FINO 2, nördlich von Rügen, ist für Herbst 2006 geplant.

03.05.2006   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Solarmodul-Produzent aleo solar: Umsatzwachstum um 30 %

aleo-Modulfertigung in Prenzlau.
aleo-Modulfertigung in Prenzlau.

Die aleo solar Gruppe (Oldenburg/Prenzlau) hat erstmals die Grenze von 100 Millionen Euro Umsatz übersprungen: 2005 hat das Unternehmen, das zu den größten europäischen Solarmodul-Herstellern gehört, nach eigenen Angaben mit 105 Millionen Euro rund 30 Prozent mehr umgesetzt als im Vorjahr (80 Millionen Euro). Unter dem Strich blieb ein Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im zweistelligen Millionenbereich.
 
"Wir sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Auch für die nächsten Jahre haben wir uns ein kräftiges Wachstum vorgenommen", so Geschäftsführer Heiner Willers. Hauptgesellschafter der aleo solar-Gruppe sind die Hannover Finanz-Gruppe als renommierter Eigenkapitalpartner und die Eriksen-Gruppe aus Oldenburg als Gründer und Ideengeber.


Kapazität in Prenzlau auf 90 Megawatt aufgestockt

Das 2001 gegründete Unternehmen beschäftige heute 230 Mitarbeiter an den Standorten Oldenburg und Prenzlau. Das seien 50 Beschäftige mehr als Ende 2004. Um die auf dem Photovoltaik-Markt enorm gestiegene Nachfrage befriedigen zu können, habe aleo solar in den vergangenen Monaten die Kapazität im Werk Prenzlau von 30 Megawatt (MW) auf 90 MW aufgestockt. Damit betreibe aleo solar eine der größten Produktionsstätten für Solarmodule in Deutschland.

"Qualität ist ein entscheidendes Kriterium, um langfristig möglichst hohe Stromerträge zu erwirtschaften und damit die beste Rentabilität zu erzielen. Nur wer es schafft, die Brücke zwischen Ökologie und Ökonomie zu schlagen, wird langfristig am Markt bestehen", betont Willers." Das Oldenburger Unternehmen betreibe mit "aleo" eine offensive Markenpolitik in Deutschland.


Produktion in Spanien soll im Herbst 2006 starten

Im Juni 2005 hat aleo solar mit der Errichtung einer neuen Produktionsstätte in Spanien begonnen. Fertig gestellt werden soll das Werk im Herbst 2006. Die in der Fabrik produzierten Solarmodule sind für den rasant wachsenden spanischen Markt gedacht. Das Werk wird zunächst eine Kapazität von 10 MW haben. "Der Bau eines spanischen Ablegers ist die logische Konsequenz unserer europäischen Expansionsstrategie. Ziel ist es, in näherer Zukunft weitere ausländische Standorte zu erschließen", erklärt Jakobus Smit, ebenfalls Geschäftsführer der aleo solar.


Produktion von CIGSSe-Modulen in Brandenburg ab Mitte 2007 geplant

Im März hatte aleo solar bekanntgegeben, sich an einem Technologieunternehmen zu beteiligen, das Solarmodule mit einer leistungsfähigen Dünnschicht-Technologie herstellt. Diese basiert auf Kupfer, Indium, Gallium, Sulfid und Selen (CIGSSe) und ist nach Einschätzung von aleo solar die aussichtsreichste Entwicklung in der Solarindustrie. Für die Produktion sei ein Technologie-Unternehmen gegründet worden, an dem sich aleo solar beteiligen will. Dieses baue noch in diesem Jahr in Brandenburg an der Havel (Bundesland Brandenburg) das größte und modernste Werk der Welt für die Massenfertigung von Dünnschicht-Modulen der neuesten Generation. Das Investitionsvolumen beläuft sich nach Angaben von aleo solar auf 72 Millionen Euro. Im Frühjahr soll der Bau begonnen werden, Mitte 2007 soll die Produktion beginnen.

03.05.2006   Quelle: aleo solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

SMA baut Vertrieb und Service in Spanien und Italien aus

SMA Italia-Team um Valerio Natalizia.
SMA Italia-Team um Valerio Natalizia.

Die Anfang 2006 von der SMA Technologie AG gegründeten Tochtergesellschaften in Spanien und Italien haben zum Start in die neue Saison der Solarstrom-Branche ihre Mitarbeiterzahl noch einmal erhöht. Damit reagiere das Unternehmen auf das enorme Wachstumspotenzial, das sich durch die Einführung von Förderprogrammen für die Nutzung regenerativer Energien in den beiden Ländern ergeben hat, berichtet SMA in einer Pressemitteilung.
 
Mit jeweils einem Vertriebs- und Serviceteam unter Leitung von Ignacio Muniz in Barcelona beziehungseise Valerio Natalizia in Mailand möchte SMA die bereits bestehenden Geschäftsbeziehungen weiter ausbauen. Der führende Hersteller von Solarwechselrichtern und Komponenten zur Anlagenüberwachung setze damit seine Internationalisierungsstrategie konsequent um. Weltweit ist die SMA Technologie AG bereits mit Niederlassungen in China und den USA in wichtigen Zukunftsmärkten vertreten.


Hervorragende Förderbedingungen, viel Sonne und ein aktives Kühlsystem für wärmere Regionen

"Die hervorragenden Förderbedingungen haben, zusammen mit der hohen Sonneneinstrahlung in diesen südeuropäischen Ländern, zu einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach Solarstromanlagen geführt", erklärt Günther Cramer, Vorstand der SMA. "Zu den vorrangigen Aufgaben unserer Mitarbeiter vor Ort gehört es deshalb, eine größere Kundennähe aufzubauen, aber auch, frühzeitig lokale Trends zu erfassen, um unsere Technologieführerschaft auch international weiter auszubauen", so Cramer weiter. Sowohl auf der größten italienischen Messe für erneuerbare Energien in Vicenza (SolarExpo vom 27. bis 29.04.2006) als auch auf der spanischen Energie-Fachmesse "Energy 06" in Barcelona vom 03.05. bis 05.05.2006 werden SMA Italia bzw. SMA Ibérica Produktneuheiten präsentieren, die speziell für den Einsatz in wärmeren Regionen entwickelt wurden. Im Mittelpunkt steht dabei das aktive Kühlsystem OptiCool, das ein konstantes Einspeisen der vollen AC-Nennleistung bis zu einer Umgebungstemperatur von 50 °C ermögliche.


Mehr Freiflächenanlagen in Italien und Spanien

Seit einiger Zeit ist in Italien und Spanien laut SMA eine Zunahme leistungsstarker Freiflächenanlagen zu beobachten. Mit dem Sunny Central 100 outdoor habe SMA daher einen speziell auf die in Spanien geltenden Fördergrenzen von 100 kW abgestimmten Wechselrichter entwickelt, der mit seinem Aluminiumgehäuse und einem erweiterten Temperaturbereich problemlos zur Außenaufstellung geeignet sei. Weitere bauliche Maßnahmen zur Unterbringung der Systemtechnik sind nicht mehr erforderlich, betont SMA. Aber auch für auf Dach montierte Systeme biete SMA verschiedene Wechselrichtertypen, die mit einem hervorragenden Wirkungsgrad bei gleichzeitig niedrigem spezifischen Preis die Förderbedingungen der jeweiligen Länder bestmöglich erfüllen.

03.05.2006   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Technologie AG
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Photovoltaik-Sonderausstellung im Deutschen Museum (München)

Strom von der Sonne.
Strom von der Sonne.

Vom 06.05.bis zum 29.10.2006 ist im Deutschen Museum auf der Museumsinsel in München eine Solarstrom-Präsentation unter dem Titel "Vom Sand zum Solarmodul" zu sehen. Der von Auszubildenden der Iliotec Solar GmbH (Regensburg) errichtete Informationsstand zeigt knapp und anschaulich, wie mit der Sonne Strom erzeugt wird. Vom Rohstoff Sand (Silizium) über den Solar-Wafer, die Solarzelle und das Solarmodul bis hin zur Netzeinspeisung mit dem Wechselrichter werden die wichtigsten Komponenten einer Solarstromanlage präsentiert.
 
Das Projekt wurde gefördert von zahlreichen Herstellern wie beispielsweise dem Silizium-Produzenten Wacker, dem Solarzellenhersteller Q-Cells oder der SMA Technologie AG, dem Weltmarktführer bei Solar-Wechselrichtern. Das Internetportal www.solarserver.de unterstützte das Vorhaben redaktionell und koordinierte die Zusammenarbeit mit dem Medienproduzenten fechnerMedia, der höchst informative Filmbeiträge zu Ergänzung der Schautafeln zur Verfügung stellt. Neben zwei Fechner-Produktionen zur Photovoltaik wird auch ein Klassiker zu sehen sein: Die Sendung mit der Maus ist in München zu Gast mit ihrer preisgekrönten Sachgeschichte zur Solarenergie.

Die Photovoltaik-Informationen im Rahmen der Ausstellung "Bayerns Weg in die Moderne: bayerisches Handwerk von 1806 bis 2006" sind täglich zu sehen von 09:00 – 17:00 Uhr. Veranstalter sind das Haus der Bayerischen Geschichte, Deutsches Museum und Bayerischer Handwerkstag in Zusammenarbeit mit dem Institut für bayerische Geschichte an der LMU München und dem Museumspädagogischen Zentrum München (MPZ). Nach der Präsentation im Deutschen Museum wird die Solarstrom-Ausstellung in Schulen gezeigt, um jungen Menschen die Solarenergienutzung näher zu bringen.

03.05.2006   Quelle: Iliotec Solar GmbH; www.solarserver.de   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Iliotec Solar GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Solarthermie: Aktion Wärme von der Sonne startet durch

Mit zahlreichen Auftaktveranstaltungen in ganz Deutschland startet die Kampagne WÄRME VON DER SONNE in die Solar-Saison 2006. Der 20. Jahrestag des Reaktorunglücks von Tschernobyl am 26. April und der "Tag der Erneuerbaren Energien" am 29. April sind für viele Initiativen Anlass für Informationsveranstaltungen, Solarfeste und Fachvorträge. Ziel der Aktion ist, über die Vorzüge der Solarwärme zu informieren.
 
Jetzt heiße es `durchstarten` für die 60 bundesweiten Solarinitiativen, die in diesem Jahr an der Aktion teilnehmen, so der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in einer Pressemitteilung. Bis zum Sommer, teilweise auch bis in den Herbst hinein, laden die Akteursbündnisse aus Solar- und Umweltvereinen, Vertretern von Kommunen, Handwerkern und anderen zu mehreren Hunderten von Solarwärme-Veranstaltungen ein. Unterstützt werden sie dabei vom BSW und dem Bundesumweltministerium (BMU).


Aktionszeitung und umfangreiche Materialien

Zu den zahlreichen Informationen der Solarinitiativen zählt eine Aktionszeitung. Sie informiert über Klima- und Ressourcenschutz, Möglichkeiten der Energiewende sowie Technik und Finanzierung von thermischen Solaranlagen. Neben einer Selbstdarstellung der lokalen Solarinitiative finden sich hier auch Hinweise zu konkreten Projekten vor Ort, Adressen und Veranstaltungstermine. Parallel dazu wurden umfangreiche Aktionsmaterialien erstellt. So wird jeder Initiative unter anderem eine Solarwärme-Ausstellung mit 12 Infotafeln zur Verfügung gestellt.


Zahl der unterstützten Initiativen verdoppelt

"WÄRME VON DER SONNE will die Solarinitiativen als Multiplikatoren vor Ort stärken und so mehr Bürgerinnen und Bürger für die Nutzung der Solarwärme gewinnen", erläutert Projektleiter Michael Danner den Hintergrund der Kampagne. Nach dem Erfolg der Aktion 2005 habe die Zahl der unterstützten Solarinitiativen in diesem Jahr von 30 auf 60 aufgestockt werden können.

Mit ersten Veranstaltungen haben die Solarinitiativen bereits ihren großen Einfallsreichtum und die professionelle Umsetzung bewiesen. So lud zum Beispiel das "Aktionsbündnis WÄRME VON DER SONNE im Freisinger Land" im März zur "Solar-Pool-Party" im Freien ein. In Emsdetten, Nordrhein-Westfalen, lud die regionale Solarinitiative Schülerinnen und Schüler zu Experimenten mit der Sonne ein. Titel des Schulprojektes war "Fit for sun". Die Sonneninitiative e.V. in Marburg und die "Regionale Solarkampagne im Schwalm-Eder-Kreis" konnten ihre örtlichen Tageszeitungen für Telefonaktionen gewinnen. Das Klimaschutzbündnis in Wedel bei Hamburg lud zu einer Ausstellung "40 Jahre Solartechnologie aus Wedel in der Raumfahrt und auf der Erde" ein.

Passend zum Frühjahr finden in den kommenden Wochen unter anderem zahlreiche Solarwanderungen und -radtouren statt. Diese werden mit Besuchen bei Solaranlagenbetreibern verknüpft. Viele Vertreter von Solarinitiativen sind überzeugt, dass Hausbesitzer und Bauherren am ehesten durch den Besuch einer Anlage verbunden mit einem persönlichen Gespräch für eine Solarwärmeanlage gewonnen werden können.

Nähere Informationen zu den Solarinitiativen, Materialien und Terminen gibt es im Internet unter http://www.waerme-von-der-sonne.de.

02.05.2006   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) e.V., Aktion WÄRME VON DER SONNE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

IWR startete Aktienindex für erneuerbare Energien

Das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR, Münster) startete am 01. Mai 2006 einen internationalen Index für erneuerbare Energien. Der neue Aktienindex RENIXX® steht für "Renewable Energy Industrial Index" und bildet die Performance der Unternehmen auf dem industriellen Zukunftsfeld regenerativer Energietechniken ab, so das IWR in einer Pressemitteilung. Das Kursbarometer der alternativen Energiewirtschaft beginnt mit den 15 weltweit wichtigsten Aktien von Unternehmen mit der höchsten Börsenkapitalisierung (Free Float) aus Windenergie, Solarenergie, Wasserkraft, Bioenergie, Geoenergie und Brennstoffzellen.  "Der Aktienindex RENIXX® richtet sich an Investoren, die angesichts steigender Energiepreise für fossile Energieträger auf Anlagentechniken der Zukunft setzen," so IWR-Leiter Dr. Norbert Allnoch. Ziel sei, ein industrielles Marktbarometer auf internationaler Ebene zu etablieren, das die höchst dynamische Entwicklung auf diesem Sektor widerspiegelt, so Allnoch.


Übersicht über etwa 60 Unternehmen mit einer Börsenkapitalisierung von insgesamt rund 20 Milliarden Euro

Weltweit sind derzeit rund 60 Unternehmen an den internationalen Börsen gelistet, die mehr als die Hälfte ihrer Umsätze mit erneuerbaren Energien erwirtschaften und nicht mehrheitlich im Staatsbesitz sind. Der RENIXX® ist laut IWR als Performance-Index konzipiert, werde alle 60 Sekunden berechnet und zunächst veröffentlicht auf den Internetseiten http://www.iwr.de und der internationalen Plattform der "Regenerativen Energiewirtschaft" http://www.renewable-energy-industry.com. Die endgültige Zusammensetzung und Gewichtung der Unternehmen im RENIXX® ergebe sich aus der Rangfolge der Börsenkapitalisierung am letzten Handelstag im April 2006. Zum Start des RENIXX® wird eine Börsenkapitalisierung (Free Float) der gelisteten Unternehmen zwischen 18 und 20 Milliarden Euro erwartet. Weitere Infos zum RENIXX® unter
http://www.iwr.de/renixx.

02.05.2006   Quelle: Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

SolarMarkt: Preissenkung für PV-Montagesystem trotz teurem Aluminium

PV-Montagesystem AluTec.
PV-Montagesystem AluTec.

Auf der Intersolar wird der Freiburger SolarMarkt weitere Neuheiten seines Photovoltaik-Montagesystems AluTec vorstellen. Die schnelle Montage spare Zeit und Geld, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit einer Preissenkung um durchschnittlich fast 10 % für ein Komplettsystem schone der SolarMarkt zusätzlich den Geldbeutel seiner Kunden - und das obwohl der Aluminiumpreis im letzten halben Jahr um 40 % gestiegen sei.
 
Dass der Preis gesenkt werden konnte, liege vor allem an den im Dezember optimierten Vertikalschienen. Eine überarbeitete Geometrie mit höherer Stabilität habe Materialeinsparungen ermöglicht. Mit den jetzigen Neuerungen sei die Entwicklung einer neuen AluTec-Generation abgeschlossen, so die SolarMarkt GmbH. Mit dem neuen Nutenstein seien Schienen und Dachhaken noch einfacher zu montieren. Die neue Halteklammer sorge für maximale Stabilität.


Schnelle und sorgfältige Montage in luftiger Höhe

Die kürzlich vorgestellten Vertikalschienen und ein seitlich zu verschraubender Dachhaken aus Aluguss ermöglichten die Preissenkung, so das Unternehmen. Handwerkern erleichtere der SolarMarkt die schnelle und sorgfältige Montage einer Solarstromanlage besonders auf einem Schrägdach in luftiger Höhe. So verhindere eine eingebaute Kugelfeder, dass der rostfreie Nutenstein beim Zurechtlegen der Horizontalschiene wieder verrutscht. Um die Schiene im exakten Abstand zu verschrauben, lasse sich der Nutenstein dank Kugelfeder einfach von Hand verschieben. Beim Verschrauben der überarbeiteten Halteklammern wirke die Kraft optimal auf die Klemme. Kabelbinderclips ermöglichen eine aufgeräumte Kabelführung, die vor Korrosion schützt.

Der SolarMarkt auf der Intersolar 2006 vom 22. – 24. 06.: Halle 3, Stand 3.2.47.

02.05.2006   Quelle: SolarMarkt GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

Neuer Geschäftsklima-Index für erneuerbare Energien

Ab sofort gibt es einen auf monatlichen Umfragen bei 1.200 Handwerkern basierenden Geschäftsklimaindex für erneuerbare Energien. Aufgeteilt in Einzelindizes für Solarthermie, Photovoltaik, Pelletskessel, Wärmepumpen und kontrollierte Wohnraumlüftung werden die Prognosen demnächst exklusiv in der von der Solarpraxis AG herausgegebenen Zeitschrift SONNENENERGIE veröffentlicht. Da der Index auf sehr breiter Basis erhoben werde, veröffentliche die SONNENENERGIE neben bundesweiten Werten auch regionale Kennziffern, so die Solarpraxis AG in einer Pressemitteilung.   Dadurch könnten Marktteilnehmer beispielsweise ihre Werbung regional unterschiedlich planen - je nachdem ob sich die Bewohner in diesem Gebiet beispielsweise eher für Holzpellets oder Wärmepumpen interessieren.

"Breit angelegte Erhebungen direkt beim Handwerker bilden kurz- bis mittelfristige Trends sehr gut ab", so Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender der Solarpraxis AG. Dieser bislang einzigartige Index gebe Handwerkern wie Herstellern und Großhändlern ein ganzes Stück mehr Planungssicherheit. Der Index sei ein erstes Ergebnis der strategischen Zusammenarbeit der Solarpraxis AG mit der Querschiesser Unternehmensberatung GmbH & Co. KG. Die Querschiesser Unternehmensberatung befrage monatlich rund 1.200 Handwerker der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche zu Ihren Prognosen für die nächsten drei Monate. Der Index soll zweimonatlich in der Zeitschrift SONNENENERGIE veröffentlicht werden.


Pressetrend untersucht Berichterstattung zu erneuerbaren Energien

Neben dem neuen Geschäftsklimaindex veröffentlicht die SONNENENERGIE die Ergebnisse des Dienstes Pressetrend. Die Sunbeam GmbH ist Kooperationspartner der Solarpraxis AG und untersucht mit Pressetrend die Berichterstattung zu erneuerbaren Energien in den Medien. "Für Handwerk, Hersteller und Händler bilden Pressetrend und Geschäftsklimaindex ein hilfreiches Duo. Sie kombinieren ein kurzfristiges Branchenbarometer mit Informationen zu mittel- und langfristigen Trends in Zeitungen und Zeitschriften", so Sunbeam-Geschäftsführer German Lewizki.

01.05.2006   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Lesen Sie zu diesem Thema auch:


 

ÖKO-TEST-Handbuch Bauen: Die Weichen richtig stellen

Ein 228-Seiten starkes Handbuch, das von der Planung über die Finanzierung, gute Baumaterialien, vernünftige Haustechnik bis hin zu Eigenleistungen über alles informiert, was Bauherren wissen müssen, hat der ÖKO-Test-Verlag veröffentlicht. Die praktischen Informationen seien unabhängig, kompetent und verständlich. Das neue ÖKO-TEST- Handbuch Bauen seit dem 26. April 2006 für 12,80 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich.
  Das eigene Haus gilt laut ÖKO-TEST als optimale Altersvorsorge. Doch beim Bauen könne man eine ganze Menge falsch machen: Das beginne bei der Grundstückssuche und setze sich fort beim Mauerwerk, den Dämmstoffen bis hin zum Innenputz, Türen und Fenstern.


Hilfen für das Gespräch mit Anbietern

Deshalb berate das ÖKO-TEST-Handbuch Bauen umfangreich über alles, was wichtig ist – und helfe den angehenden Bauherren, Qualität und gesunde Produkte zu finden. Denn nur informierte Kunden könnten im Gespräch mit den Anbietern erkennen, was wirklich sinnvoll und gut ist. Darüber hinaus widmet sich ein ganzes Kapitel den Arbeiten, die man selber machen und dadurch erheblich Kosten sparen kann. Schritt für Schritt wird erklärt, wie man das Dach selbst dämmt, Fertigparkett und Fliesen verlegt oder tapeziert und Wände streicht. Ein umfangreicher Teil mit hilfreichen Adressen, Infos & Links rundet das Handbuch ab.

01.05.2006   Quelle: ÖKO-TEST   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

2010 © Heindl Server GmbH