Solar News Archiv August 2006

 


 

Spatenstich für Solarsiliziumproduktion in Rheinfelden

Silizium zur Waferproduktion

Mit dem Spatenstich fällt am 31. August 2006 im badischen Rheinfelden der Startschuss zum Bau von Produktionsstätten für Solarsilizium. Zum einen baut die Degussa AG (Düsseldorf) dort eine Anlage zur Herstellung von Monosilan. In unmittelbarer Nachbarschaft entsteht zum anderen ein Betrieb zur Herstellung von Solarsilizium aus Monosilan; diese Anlage wird von der Joint Solar Silicon GmbH & Co. KG (JSSi,Freiberg) gebaut, einem Joint Venture der Degussa AG (51 Prozent) und der SolarWorld AG (Bonn).  Der SolarWorld-Konzern fertigt aus Solarsilizium - dem wichtigsten Rohstoff der Solarindustrie - Solarsiliziumwafer, die weiter zu Solarzellen und -modulen verarbeitet werden. Nachdem bereits im vergangenen Jahr in Rheinfelden der Startschuss für eine Pilotanlage zur Herstellung von Solarsilizium gefallen war, soll dort 2008 die Produktion mit einer Jahreskapazität von zunächst 850 Tonnen Solarsilizium starten.

"Degussa verstärkt mit diesem Projekt ihr Engagement im attraktiven Wachstumsmarkt Photovoltaik", so der Vorstandsvorsitzende der Degussa, Dr. Klaus Engel. Aufgrund des begrenzten Vorrats an fossilen Energieträgern rückten alternative Energiequellen immer stärker in den Fokus von Degussa. Eine der zweifellos wichtigsten Alternativen stelle die Solarenergie dar: Die Sonnenstrahlung stehe kostenlos zur Verfügung, könne je nach geographischer Lage intensiv genutzt werden und biete die Möglichkeit einer unabhängigen Energieversorgung. Zusätzlich sei sie ökologisch unbedenklich. "Degussa als Weltmarktführer der Spezialchemie besitzt hinsichtlich Materialien und Prozessen umfangreiches Know-how, das sich erfolgreich in die Erschließung der Solarenergie einbringen lässt", betont Engel.


Investition in Rheinfelden unterstreicht die Bedeutung des Solar-Standortes Deutschland

"Der Einstieg in die eigene Solarsiliziumproduktion ist ein wichtiger Schritt auf unserem weiteren Wachstumsweg", unterstreicht Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Mit dem Zugriff auf die qualitativ hochwertigen Solarsiliziummengen der Joint Solar Silicon sichern wir zukünftig einen wichtigen Teil unseres Rohstoffbedarfs für unsere internationalen Solarfertigungen zu vernünftigen Konditionen ab. Die Investition in Rheinfelden unterstreicht zudem die Bedeutung, die wir dem Standort Deutschland für die Zukunft der globalen Solarindustrie beimessen", fügt Asbeck hinzu. Angesichts aktuell knapper Verarbeitungskapazitäten zähle die Sicherung einer zuverlässigen Rohstoffversorgung zu den wichtigsten Aufgaben der Solarindustrie in den kommenden Jahren.


Aus Trichlorsilan wird Monosilan und daraus wiederum polykristallines Solarsilizium

"Was im Jahr 2001 bei der Aufnahme erster Gespräche noch Vision war, wird bereits jetzt mit der Installation eines komplett neu entwickelten Verfahrens Wirklichkeit", freut sich Dr. Dietmar Wewers, Leiter des Geschäftsgebietes Silanes der Degussa und Vorsitzender des Beirats der Joint Solar Silicon GmbH & Co. KG. Bei dem Verfahren wandelt zunächst Degussa Trichlorsilan in das Zwischenprodukt Monosilan um, aus dem JSSi im nächsten Schritt polykristallines Solarsilizium herstellt. In die Entwicklung des neuen Verfahrens waren auch führende Universitäten eingebunden. "Durch die integrierte Chlorsilan-AEROSIL®-Produktion ist der Standort Rheinfelden für die Herstellung von Monosilan bestens geeignet. Ebenfalls hervorzuheben ist die deutlich bessere Energiebilanz dieses neuen gegenüber allen konkurrierenden Verfahren", betont Wewers.

31.08.2006   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG
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Wechselrichter-Hersteller Sputnik gewinnt den Schweizer Solarpreis

Schweizer Solarpreis
Schweizer Solarpreis

Die Sputnik Engineering AG erhält den Schweizer Solarpreis 2006, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Wir freuen uns sehr, in diesem Jahr zu den Gewinnern zu gehören", erklärt Sputnik-Geschäftsleiter Christoph von Bergen. Die rund 20-köpfige Solarpreis-Jury aus Architekten, Energieplanern und Ingenieuren zeichnet den Schweizer Photovoltaik-Hersteller für seinen besonderen Einsatz zur Förderung der Sonnenenergienutzung aus.  Ziel des Schweizer Solarpreises ist die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden und der Produktion von erneuerbaren Energien, besonders der Solarenergie. Seit 1991 wird der Preis jedes Jahr von der Solar Agentur Schweiz vergeben. Die diesjährige Verleihung findet statt am 19. Oktober 2006 von 13 bis 15:30 Uhr im Audimax der Hochschule für Technik in der Klosterzelgstraße 2 in 5210 Windisch (zwischen Basel und Zürich). Der Aargauer Regierungsrat Peter C. Beyeler überreicht die Preise. Der Eintritt ist frei. Die Gewinner des Schweizer Solarpreises sind automatisch für den Europäischen Solarpreis nominiert. Dieser wird im Dezember 2006 in Berlin verliehen.



SolarMax-Wechselrichter für netzgekoppelte Solarstromanlagen

Die Sputnik Engineering AG wurde 1991 als Spin-Off-Unternehmen der Ingenieurschule Biel (Schweiz) gegründet und konzentriert sich ausschließlich auf die Fertigung von Wechselrichtern für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen. 1994 stellte Sputnik auf der Photovoltaikkonferenz in Amsterdam den weltweit ersten transformatorlosen Wechselrichter vor. Für den Vertrieb der SolarMax-Wechselrichter in Deutschland und die Kundenberatung wurde 2001 die Tochterfirma Sputnik Engineering GmbH in Stockach (Baden-Württemberg) gegründet. Während in Biel derzeit 70 Personen mit der Entwicklung und Produktion von Wechselrichtern für netzgekoppelte Solaranlagen beschäftigt sind, sind in Stockach 10 Personen tätig. Weitere 65 Vollzeitbeschäftigte arbeiten in ausgegliederten Bereichen, beispielsweise der Gehäuseproduktion, der Elektronikfertigung und der Herstellung kundenspezifischer Bauteile.

Weitere Informationen zum Schweizer Solarpreis im Internet unter http://www.solaragentur.ch

31.08.2006   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solargentur.ch
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Solarzellen-Hersteller ErSol sichert sich Solar-Silizium von Wacker

Silizium für Solarzellen

Die ErSol Solar Energy AG (ErSol) unterzeichnete am 30.08.2006 mit der deutschen Wacker Chemie AG, dem weltweit zweitgrößten Anbieter von Polysilizium für die Halbleiter- und Photovoltaikindustrie, einen Vertrag über die Lieferung des gefragten Rohstoffs. Der Kontrakt gelte ab 2009 und werde ErSol über sechs Jahre eine zusätzliche Produktionsmenge von rund 100 Megawatt (MWp) ermöglichen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Der Preis für das Silizium sei für die gesamte Vertragslaufzeit fest vereinbart. Es sei vorgesehen, dass ErSol Anzahlungen (so genannte Downpayments) leistet. "Die Sicherung dieses Materials trägt dazu bei, dass wir unser Ausbauziel voraussichtlich erneut anheben können. ErSol plant, bis 2009 bereits eine Nominalkapazität von mindestens 220 MWp im Solarzellenbereich zu erreichen", so Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender der ErSol, bei Vertragsunterschrift. "Mit Wacker haben wir einen renommierten und verlässlichen Rohstofflieferanten", ist sich Beneking sicher.

31.08.2006   Quelle: ErSol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ErSol Solar Energy AG
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SCHOTT Solar: Erfolg bei der Produktion von Solar-Wafern aus Foliensilizium

Flächig gezogenes Silizium nach dem EFG-Verfahren
Flächig gezogenes Silizium nach dem EFG-Verfahren

Gemeinsam mit der Crystal Growing Systems GmbH (CGS, Aßlar) hat die SCHOTT Solar GmbH (Alzenau) ein neues Verfahren zur Produktion von Solar-Silizium entwickelt. Eine neue "Multigeneration"-Kristallzucht-Anlage sei erfolgreich getestet worden, berichten die Unternehmen in einer Pressemitteilung. In dieser Anlage werden wahlweise 12-eckige Rohre aus Foliensilizium mit einer Kantenlänge von 125 Millimetern oder 9-eckige Rohre mit einer Kantenlänge von 156 mm gezogen. Die nur knapp 0,3 mm dünnen und sieben Meter langen Rohre werden dann zu Silizium-Wafern für die Photovoltaikindustrie verarbeitet, die daraus Solarzellen herstellt.  Für den CGS-Kunden SCHOTT Solar böten sich durch diese Fortentwicklung zwei große Vorteile bei der Herstellung von Foliensilizium im so genannten EFG –Verfahren (Edge Defined Film Fed Growth). Zum einen ergebe sich durch den vergrößerten Rohrumfang mit 12 Seitenflächen (Dodekagon) anstelle der bisherigen acht Seitenflächen (Octagon) eine sehr deutliche Produktivitätssteigerung bei gleicher Prozessdauer. Zum anderen sei die Homogenität der Wanddicke der gezogenen Siliziumrohre erheblich besser, wodurch die Menge des eingesetzten Siliziums pro Wafer weiter reduziert werden könne.


Erhebliche Wettbewerbsvorteile durch Silizium sparende Technologie

Dieses von SCHOTT Solar umgesetzte Projekt wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Die CGS GmbH hat im Auftrag der SCHOTT Solar die Anlagentechnik entwickelt und die Prozessführung in enger Zusammenarbeit mit SCHOTT Solar begleitet und unterstützt. Das EFG-Verfahren bietet gegenüber anderen Verfahren erhebliche Wettbewerbsvorteile. So müssen die Siliziumrohre nicht wie die Siliziumblöcke anderer Verfahren mit hohem Materialverlust zersägt werden, sondern werden lediglich an den Kanten mit Hilfe eines Lasers getrennt. Im Zuge der herrschenden Rohsiliziumknappheit stelle dies für den Kunden einen erheblichen Kosten- und somit Wettbewerbsvorteil dar, betonen SCHOTT Solar und CGS. Pro erzeugte Watt-Zellleistung komme man somit auf den geringsten Siliziumeinsatz aller Herstellverfahren für Solar-Silizium-Wafer.

31.08.2006   Quelle: PVA TePla AG; SCHOTT Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar
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Avantis entwickelt sich zum Forschungsstandort - Solarenergie im Fokus

Der Avantis European Science and Business Park mit Sitz auf der deutsch-niederländischen Grenze zwischen Heerlen (NL) und Aachen (D) entwickelt sich zu einem Forschungsstandort für die Nutzung der Solarenergie. Dabei fließe ein Großteil des unternehmerischen wie öffentlichen Kapitals in die Entwicklung der Solartechnik, berichtet AVANTIS in einer Pressemitteilung. Jüngst gaben das Energieforschungszentrum der Niederlande (Energieonderzoek Centrum Nederland (ECN) mit Sitz im nordholländischen Petten und das International Solar Energy Research Center (ISC) aus Konstanz am Bodensee bekannt, das erste grenzüberschreitende Forschungszentrum namens FEST auf Avantis gründen zu wollen. FEST steht für Front-End Silicon Technology Centre (deutsch: Technologiezentrum für die Anwendung von Silizium) und soll im April 2007 seine Tätigkeit direkt auf der Grenze des deutsch-niederländischen Business Parks aufnehmen. 

FEST soll ab April 2007 deutsche und niederländische PV-Potenziale bündeln

"Avantis möchte im Bereich der regenerativen Energien Profil gewinnen. Das wollen wir auch", sagt Ton Veltkamp, Manager und Photovoltaik-Technologe bei ECN: "Dazu nutzen wir nicht nur die zentraleuropäische Lage, die zugleich ungefähr in der Mitte zwischen Petten und Konstanz liegt, wir profitieren vor allem von den grenzüberschreitenden Möglichkeiten", so Veltkamp weiter. Sowohl Deutschland als auch die Niederlande verfügen laut Veltkamp über eine wachsende Solarenergie-Industrie, die nach neuen Plattformen für Forschung und Entwicklung, Ausbildung, Projektmanagement oder auch Rekrutierung von Fördermitteln suche. FEST soll die Potenziale beider Länder bündeln. Als naheliegendsten Standort gar bezeichnet Dr. Kristian Peter die Wahl für Avantis, er ist Vorstand von ISC und verantwortlich für nationale Projekte. "Wenn Niederländer und Deutsche zusammengehen, wie in unserem Fall ECN und ISC, was passt da besser als eine grenzüberschreitende Adresse?", so Dr. Peter Zudem bezeichnet er die Euregio Maas – Rhein als aufstrebende Solarregion mit vergleichsweise niedrigen Kosten für notwendige Infrastruktur.


Technologieführerschaft bei Silizium angestrebt

Als gemeinnützige Organisation verfolgt das Forschungszentrum FEST das Ziel, zum weltweiten Technologieführer bei Verfahren rund um das für die Solartechnik wichtige Element Silizium zu werden. Schwerpunktmäßig will sich FEST mit Silizium als Rohstoff, mit der Silizium-Kristallisation, -Charakterisierung, -Trennung und -Reinigung auseinandersetzen. "Das ist weltweit einzigartig", betont Peter und erklärt: "Bisher beschränkte sich die Forschung auf die bereits fertige Siliziumscheibe, den so genannten Wafer. Über alle Produktionsphasen davor sind die Kenntnisse relativ gering." 25 Millionen Euro investieren die Gründer nach eigenen Angaben in der Aufbauphase von FEST – einen Mix aus Eigenkapital, öffentlichen Fördermitteln und Beitragszahlungen der Mitglieder, besonders aus der Industrie sowie anderen Finanzquellen.

"Die auf Silizium basierende Photovoltaik-Industrie meldet schon heute eine enorme Nachfrage an, wenn es darum geht, Solarzellen mit höherer Qualität und geringeren Kosten zu produzieren. Außerdem soll die Technik effizienter eingesetzt werden", unterstreicht ECN-Repräsentant Ton Veltkamp, dessen Institution gemeinsam mit ISC eine entsprechende Marktstudie durchgeführt hat. Diese Nachfrage wird nach Expertenmeinungen weiter steigen. Die Solartechnik soll in den nächsten dreißig Jahren überproportional wachsen. Ein Forschungszentrum wie FEST komme demnach gerade zur richtigen Zeit.


Solarunternehmen Solland Solar Energy und Ecofys Euregio bereits angesiedelt

Während sich FEST noch in der Planung befindet, sind andere Vertreter der Solarindustrie bereits auf Avantis angesiedelt. Den Anfang machte die Solland Solar Energy GmbH und BV, ein deutsch-niederländischer Hersteller von Solarzellen, der 2005 mit 20 Millionen Euro Startinvestition seinen Grundstein im Businesspark legte. Heute hat Solland Solar Energy bereits seine millionste Solarzelle produziert und tritt dank guter Auftragslage in die erste Expansionsphase ein. Ziel bis 2010: Eine Milliarde Euro Umsatz mit 1.000 Mitarbeitern.

Ebenfalls im Jahr 2005 auf Avantis gestartet ist Ecofys Euregio, eine Tochter von Ecofys und Mitglied von Econcern BV, einer niederländische Holding mit Sitz in Utrecht. Econcern hat sich mit rund 400 Mitarbeitern weltweit, darunter auch in Deutschland, zum Ziel gesetzt, "regenerative Energien für jedermann" zu ermöglichen. Dazu zählen Forschung und Entwicklung, Produktverkauf und Services. Der Standort für Ecofys Euregio auf Avantis gilt bei den Gründern aufgrund der unmittelbaren Nähe zu den Niederlanden, Belgien und Deutschland als ideal, besonders wegen der damit verbundenen kurzen Wege.


Neue Solar-Produkte entwickelt

Eine der ersten Initiativen, an denen Ecofys Euregio auf Avantis beteiligt ist, ist das im Mai 2006 eröffnete "Zentrum für regenerative Energien" (niederländisch: Duurzaam Energie Centrum) namens E-Avantis. Hier handelt es sich unter anderem um ein F&E-, Demonstrations- und Schulungszentrum. Jüngst sind auf Initiative von E-Avantis zwei neue Produkte entstanden: ein "Sonnenboiler", der einen Wasserspeicher mit einem Sonnenkollektor kombiniert, sowie in Kooperation mit dem weltweit tätigen Medizintechnikunternehmen Medtronic ein solar betriebener Defibrillator. Letzterer ist ein medizinisches Gerät, das über gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen unterbricht, die ansonsten zum plötzlichen Herztod führen können. Da die lebensrettende Wirkung eines Defibrillators entscheidend davon abhängt, wie schnell dieser nach einer Herzattacke zur Anwendung kommt, soll das neue Solarprodukt in Wohngebieten für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich platziert werden. Das Unternehmen AED Solutions (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) ist aus dieser Zusammenarbeit entstanden.

31.08.2006   Quelle: AVANTIS European Science and Business Park   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Handelsportal pvXchange.de ab September in drei Sprachen

Die Ende 2004 gegründete pvXchange GmbH präsentiert ihr Online-Handelsportal bei der "European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition" (PVSEC) vom 4. - 7. September in Dresden. Das gewachsene Interesse international agierender Unternehmen der PV-Branche und die stetig steigende Zahl ausländischer Registrierungen habe die pvXchange GmbH dazu veranlasst, ihr in Deutschland bereits sehr erfolgreiches Geschäftskonzept auch international zu platzieren, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Neben der deutschen Website werden ab September auch eine spanische und eine englische Version verfügbar sein, weitere Sprachen sollen unmittelbar folgen.

pvXchange repräsentiert nach eigenen Angaben ein weit verzweigtes Netzwerk aus Unternehmen der Photovoltaikbranche - die bisher rund 700 Kunden kommen aus Herstellung, Handel, Installation und Dienstleistung. Über die Online-Handelsplattform "pvXchange.de" werden laufend Angebots- und Produktinformationen verbreitet und Kontakte vermittelt, über die im laufenden Jahr 2006 bereits Geschäfte mit einem Gesamtvolumen von 6 Megawatt zustande gekommen seien.

Hinter pvXchange stehen aktuell 12 Vertriebsmitarbeiter, die sich persönlich um die Wünsche und Bedürfnisse der registrierten Teilnehmer kümmern und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Im Gegensatz zu anderen Online-Börsen sei pvXchange keine anonyme Internetplattform, bei der die Nutzer auf sich selbst gestellt sind. Jeder Kunde habe seinen persönlichen Betreuer, mit dem er in Telefon- und E-Mail-Kontakt treten könne.

Die pvXchange GmbH wird an ihrem Stand 60 in Halle 5 auf dem Messegelände in Dresden auch Produkte und Dienstleistungen ihrer Partner vorstellen. Wer pvXchange kennen lernen möchte, kann das Vertriebsteam besuchen und sich persönlich beraten lassen - der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

31.08.2006   Quelle: pvXchange gmbh   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Hans-Thomas Fritzsche neuer Geschäftsführer der Sputnik Engineering GmbH

Hans-Thomas-Fritzsche

Dr. Hans-Thomas Fritzsche ist seit dem 1. August neuer Geschäftsführer der Sputnik Engineering GmbH in Stockach (Baden-Württemberg). Dr. Fritzsche ist zuständig für den Vertrieb der SolarMax-Wechselrichter und die Kundenbetreuung in Deutschland. "Mich hat die Aufgabe gereizt, mit Sputniks technologisch anspruchsvollen Produkten in einem dynamischen Markt die gute Position des Unternehmens weiter auszubauen", erläutert Fritzsche seine Motivation, für Sputnik zu arbeiten.   "Zudem ist es mir wichtig, am Abend das Gefühl zu haben, die Gesellschaft ein Stückchen weitergebracht zu haben", so Fritzsche.

Einen Schwerpunkt setzt der 41-jährige Doktor der Physik auf den Kundenservice. Die Betreuung der Großhändler will er verstärken, das Angebot an Kundenschulungen erweitern, den Support bei Großprojekten ausbauen. Vor allem im Vertrieb will er daher sowohl im Innen- als auch im Außendienst weitere Mitarbeiter einstellen. Nach seinem Physikstudium in München promovierte Fritzsche bei Daimler Benz. Von 1996 bis 2002 baute er bei einem Anbieter für Automatisierungstechnik einen eigenen Geschäftsbereich für dezentrale Sicherheitssteuerungen auf. Anschließend war er Geschäftsführer bei einem Unternehmen der Fernwirktechnik und Datenübertragung.


Wechselrichterproduktion in der Schweiz, Vertrieb und Kundenberatung in Deutschland

Die Sputnik Engineering AG wurde 1991 als Spin-Off-Unternehmen der Ingenieurschule Biel (Schweiz) gegründet und konzentriert sich seitdem ausschließlich auf die Fertigung von Wechselrichtern für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen. Für den Vertrieb in Deutschland und die Kundenberatung wurde 2001 die Tochterfirma Sputnik Engineering GmbH in Stockach (Baden-Württemberg) gegründet. Während in Biel derzeit 70 Personen mit der Entwicklung und Produktion von Wechselrichtern für netzgekoppelte Solaranlagen beschäftigt sind, sind in Stockach 10 Personen tätig.

30.08.2006   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG
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Photovoltaik: Jedes vierte Solarmodul weltweit kommt von Sharp

Solarmodule des Weltmarktführers Sharp

Anlässlich der 21. Europäischen Photovoltaik Konferenz in Dresden unterstreicht Sharp Europapräsident Hans Kleis die Technologieführerschaft seines Unternehmens und kündigt den weiteren Ausbau des Solargeschäfts in Europa an. Das Ziel: Eine zweistellige Steigerung des europäischen Marktanteils bis 2007.   Die weltweit hohe Nachfrage nach Solarstrom ist weiter ungebrochen. Gründe dafür sind die steigenden Strompreise, der wachsende Energiebedarf sowie ein Umdenken der Menschen in Richtung erneuerbarer Energien. Gerade Europa ist, mit Deutschland an der Spitze, der derzeit größte Markt für Photovoltaik-Produkte und immer mehr Länder setzen auf die Sonne als erneuerbare Energiequelle der Zukunft. Auf der vom 4. bis zum 8. September in Dresden stattfindenden 21. Europäische Photovoltaik Konferenz trifft sich die gesamte europäische Solarstrombranche, um die neuesten Entwicklungen in Industrie und Wissenschaft vorzustellen und zu diskutieren. Sharp, Weltmarktführer bei der Produktion von Solarzellen, präsentiert seine neusten Solarstromprodukte und –technologien und wirbt für einen starken Anteil der Photovoltaik an der europäischen Energieversorgung der Zukunft.

Kerngeschäftsfeld Solar Systems soll 2007 kräftig wachsen

"Immer mehr Menschen setzen auf die Kraft der Sonne. Sharp hat frühzeitig das hohe Potenzial der Sonnenenergie erkannt und die Photovoltaik zu einem bedeutenden Unternehmensbereich ausgebaut. Sharp Solar Systems gehört neben LCD-TV und Document Solutions zu den drei europäischen Kerngeschäftsfeldern von Sharp und ist heute der am stärksten wachsende Bereich. Mittlerweile kommt jedes vierte weltweit verbaute Solarmodul aus der Fertigung von Sharp", erklärt Hans Kleis, CEO von Sharp Europa. "In Europa konnten wir unseren Marktanteil im letzten Jahr auf 20 Prozent ausbauen. Mein Ziel ist es, diesen bis 2007 zweistellig zu steigern", so Kleis weiter.


Photovoltaik-Umsatzwachstum um ein Drittel geplant

Das Technologieunternehmen rechnet im Jahr 2006 weltweit mit einer Nachfrage nach Solarzellen von 1.250 Megawatt (MW), allein 660 MW davon in Europa. Grund für den hohen europäischen Bedarf sind die stark wachsenden Märkte in Spanien, Italien und Griechenland. Trotz des anhaltenden Siliziummangels geht Sharp von einem globalen Marktwachstum von 25 Prozent aus und will seinen Umsatz im laufenden Geschäftsjahr 2006/2007 um 33,3 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro steigern.


Dünnere Solarzellen, konzentriertes Sonnenlicht, Ausbau der Dünnschicht-Modulproduktion

"Durch unsere umfangreiche Forschung und Entwicklung sind wir der Technologieführer im weltweiten solaren Zukunftsmarkt. So ist es Sharp gelungen, die Stärke der Solarzellen auf unter 180 Mikrometer zu senken, die Lichtkonzentratortechnologie weiterzuentwickeln und die Produktionskapazität von Dünnschichtmodulen auszubauen", sagt Kleis. Sharp kann auf fast 50 Jahre Sonnenenergie-Erfahrung zurückblicken und ist eine weltweit treibende Kraft für die starke und umweltfreundliche Nutzung der Photovoltaik. Das Unternehmen stellt neben poly- und monokristallinen Solarzellen und -modulen auch semitransparente Dünnschichtmodule und Applikationsprodukte wie das Sharp Solar Street Light oder die Lumiwall her.


Modulproduktion in Japan, in den USA und in Großbritannien

Sharp produziert Solarzellen im japanischen Werk Katsuragi, in der Präfektur Nara. Aus diesen Zellen werden in weltweit fünf Fabriken Solarmodule hergestellt. Neben drei Modulfertigungsstätten in Japan und einer in Tennessee/USA werden seit 2004 im walisischen Wrexham/Großbritannien Solarstrommodule für den europäischen Markt gefertigt. In Europa kauft der Solarpionier zudem Glas und Silizium für die Zell- und Modulproduktion ein und arbeitet bei der Installation von Solarstromanlagen mit Partnern zusammen. Mit einer Produktionskapazität von derzeit 500 Megawatt und einem Marktanteil von 26 Prozent ist Sharp langjähriger Weltmarktführer bei der Herstellung von Solarzellen und -modulen.

30.08.2006   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH
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KfW: Antragsstopp im Programm zur Förderung erneuerbarer Energien aufgehoben

Das Programm zur Förderung erneuerbarer Energien (Nr. 128) im Rahmen des Marktanreizprogramms wird für Neuanträge im Jahr 2006 wieder geöffnet. Das berichtet die KfW-in einem aktuellen Rundschreiben. Die der Förderung zugrunde liegenden Richtlinien gelten laut KfW bis zum 31.12.2006. Um sicherzustellen, dass eingehende Anträge bis Ende 2006 bearbeitet werden können, sind die Anträge bis zum 15. Oktober 2006 bei der KfW einzureichen. Aufgrund der Begrenztheit der Mittel gelte jedoch zusätzlich ein "strenges Windhundverfahren".   Sollten die Mittel bereits vor dem 15. Oktober 2006 erschöpft sein, verkürze sich die Antragsfrist. Über die Weiterführung des Programms im Jahr 2007 wurde laut KfW noch nicht entschieden.

Die Förderdarlehen für Biomasseanlagen mit einer installierten Nennwärmeleistung von mehr als 100 kW, für Anlagen zur Nutzung der Tiefengeothermie (ohne Übernahme des Bohrrisikos), für Anlagen zur Gewinnung und Nutzung von Biogas aus Biomasse sowie Wasserkraftanlagen werden aus Bundesmitteln verbilligt, für diese Darlehen gelten die Regelungen für Kredite, die aus öffentlichen Haushaltsmitteln refinanziert oder bezuschusst werden. Sollten die Mittel bereits vor dem 15. Oktober 2006 erschöpft sein, verkürzt sich die Antragsfrist. Es gilt der Antragseingang vollständig und korrekt ausgefüllter sowie rechtskräftig unterzeichneter Kreditanträge inkl. Anlage zum Kreditantrag bei der KfW.

Auch das Merkblatt und die Formulare Verwendungsnachweis und Anlage zum Kreditantrag wurden angepasst. Die neuen Formulare können unter den unten angegebenen Nummern bestellt werden. Für die Darlehen ist ein Verwendungsnachweis erforderlich, der auf den dafür vorgesehenen KfW-Formularen über den Weg der Bankdurchleitung bei der KfW eingereicht wird. Die abgerufenen Darlehensbeträge sind innerhalb von drei Monaten dem festgelegten Verwendungszweck zuzuführen.


Neue Fördersätze

Die Förderrichtlinien wurden in der Zwischenzeit geändert. Es gelten die Förderrichtlinien vom 12. Juni 2006. Da diese Förderrichtlinien erst noch von der EU-Kommission genehmigt werden müssen, kommen für gewerbliche Antragsteller bis dahin noch die Förderrichtlinien vom 14. März 2006 zur Anwendung. Somit kann es abhängig vom Antragseingang bei der KfW zu unterschiedlichen Fördersätzen beziehungsweise Regelungen bei Anträgen von gewerblichen Antragstellern kommen.


Die neuen Fördersätze im Detail (gemäß der Richtlinien vom 12. Juni 2006)

· Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse (nur Wärmeerzeugung) ab einer installierten Nennwärmeleistung von mehr als 100 kW: Teilschulderlass: 24 EUR je kW installierter Nennwärmeleistung, höchstens jedoch 110.000 EUR je Einzelanlage
· KWK-Biomasseanlagen (Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung): Es werden keine Anträge mehr entgegen genommen. Anträge für KWK-Biomasseanlagen können nur noch gewerbliche Antragsteller stellen, für die bis zur Notifizierung der (neuen) Richtlinien noch die (alten) Richtlinien vom 14. März 2006 zur Anwendung kommen.: Teilschulderlass: 100 EUR je kW installierter elektrischer Nennleistung bis zu einer Nennleistung von 250 kWel (also höchstens 25.000 EUR je Einzelanlage). Für den Leistungsanteil über 250 kWel wird kein Teilschulderlass gewährt.
· Förderung von Geothermieanlagen. Grundsätzlich wird die Errichtung von Anlagen zur Nutzung der Tiefengeothermie für die (ausschließliche) thermische Nutzung gefördert. Als Ausnahme können in diesem Programm bis zu 5 Anlagen zur Nutzung der Tiefengeothermie zur kombinierten Wärme- und Stromerzeugung (KWK) jährlich gefördert werden, wenn im Einzelfall nachgewiesen ist, dass ansonsten die Wirtschaftlichkeit nicht erreicht wird. D.h. auch für die Fördergrenze von bis zu 5 KWK-Geothermieanlagen im Programmjahr 2006 gilt das o.g. Windhundverfahren.
· Befristung der Förderung von Biogasanlagen. In den Förderrichtlinien des Bundes, die im Bundesanzeiger veröffentlicht sind, ist explizit geregelt, dass die Förderung von Anlagen zur Nutzung von Biogas aus Biomasse zur Stromerzeugung oder zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung (Kraft-Wärme-Kopplung) bis zum 31.12.2006 befristet ist. Für Kreditanträge gilt auch hier die oben dargestellte Begrenzung der Antragsfrist.

Fragen zum Produkt- und Serviceangebot der KfW Bankengruppe beantworten Ihnen die Berater der Infocenter: Das Infocenter der KfW Mittelstandsbank ist unter der Servicenummer 01801 / 24 11 24 erreichbar. Die BeraterInnen des Infocenters der KfW Förderbank sind unter der Servicenummer 01801 / 33 55 77 erreichbar

30.08.2006   Quelle: KfW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

WPD und Wind-Projekt beantragen 455 MW-Offshore Windpark

Die Danish Offshore Wind A/S hat am 25. August 2006 bei der dänischen Energiebehörde einen Antrag für den Bau eines Offshore Windparks auf der dänischen Seite von Kriegers Flak gestellt. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Danish Offshore ist ein Joint Venture zwischen den Unternehmen WPD und Windprojekt. Der dänische Teil von Kriegers Flak befindet sich ungefähr 25 km östlich der Insel Møn, das Vorhaben umfasst 91 Windturbinen der 5 Megawatt-Klasse.  WPD und Windprojekt haben bereits die Offshore-Windparks auf der deutschen und schwedischen Seite von Krieges Flak entwickelt. Diese beiden Projekte sind Kriegers Flak I (Deutschland, 80 Turbinen mit jeweils 5 MW, Genehmigungen für Windpark und Kabel liegen vor) und Kriegers Flak II (Schweden, 128 Turbinen mit je 5 MW, Genehmigung für den Windpark liegt vor; Das Projekt gehört seit Mai 2005 Vattenfall, für die WPD als Berater tätig ist).


Kriegers Flak könnte größter Offshore-Windpark der Welt werden

Wenn auch die dänische Seite von Kriegers Flak für Windenergie genutzt würde, wäre der Gesamtkomplex der größte Offshore-Windpark der Welt mit 299 Turbinen und einem Energieertrag von bis zu 1,5 Gigawatt (GW), rechnet Danish Offshore Wind vor. Er sei außerdem der erste internationale Windpark mit Projekten aus drei verschiedenen Ländern. Mehrere Wind-Messungen und die Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) für die deutsche und schwedische Seite von Kriegers Flak zeigten, dass dieser Bereich für Windenergieerzeugung sehr gut geeignet sei.

30.08.2006   Quelle: Danish Offshore Wind A/S   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Weltweite Investitionen für erneuerbare Energien in Rekordhöhe

Globaler Statusbericht Erneuerbare Energien 2006
Globaler Statusbericht Erneuerbare Energien 2006

Die globalen Investitionen in erneuerbare Energien sind innerhalb eines Jahres um ein Drittel gestiegen, von 30 Milliarden US-Dollar im Jahr 2004 auf 38 Miillarden Dollar im Jahr 2005. Das geht aus dem neuen Globalen Statusbericht 2006 des Netzwerks REN21 hervor. "Einmal mehr zeigt sich der Vorteil sicherer Investments auf Grundlage von Einspeisesystemen, die inzwischen in der Mehrzahl der 49 Länder mit besonderen Förderpolitiken gelten. Diese Entwicklung schafft sichere Arbeitsplätze, allein 170.000 in Deutschland, verbunden mit einem ständig wachsenden Exportanteil", kommentiert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.  Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul ergänzt: "Energie ist nicht nur eine Voraussetzung für die Befriedigung der wichtigsten Grundbedürfnisse der Menschen in den Entwicklungsländern; Energie ist auch ein entscheidender Produktionsfaktor, ohne den wirtschaftliche Entwicklung und der Aufbau der sozialen Infrastruktur nicht denkbar sind."



Deutschland bleibt Weltmeister bei der Nutzung erneuerbarer Energien

Zwei Jahre nach der Konferenz renewables 2004 in Bonn hat das globale Politiknetzwerk REN21 (Renewable Energy Policy Network for the 21st century) den Bericht aktualisiert. Deutschland bleibt demnach Weltmeister bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Allein hier wurden im vergangenen Jahr – wie übrigens auch in China – 7 Milliarden Dollar investiert, gefolgt von den USA (3,5 Milliarden Dollar), Spanien und Japan (jeweils 2 Milliarden Dollar).


Förderung erneuerbarer Energien als Entwicklungshilfe

Über eine halbe Milliarde Dollar fließt pro Jahr als Entwicklungshilfe in die Förderung erneuerbarer Energien in Entwicklungsländer. Die drei wichtigsten Kapitalgeber sind die deutsche KfW, die Weltbank-Gruppe und die Globale Umweltfazilität (GEF). Über die Sonderfazilität für erneuerbare Energien und Energieeffizienz stellt die KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in den Jahren 2005 bis 2009 bis zu 500 Millionen Euro in Form zinsgünstiger Darlehen zur Verfügung. Bereits im ersten Jahr sind Finanzierungszusagen in Höhe von 170 Millionen Euro erteilt worden.


160 Gigawatt Leistung zur Stromproduktion aus Erneuerbaren

Laut Studie erhöhte sich die weltweite Kapazität zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien von 160 Gigawatt (GW) im Jahr 2004 auf 182 GW (ohne große Wasserkraft). Die sechs führenden Nationen waren China (42 GW), Deutschland (23 GW), die USA (23 GW), Spanien (12 GW), Indien (7 GW) und Japan (6 GW). Japan wurde in dieser Kategorie zum ersten Mal von Indien übertroffen.


Biodiesel-Spitzenreiter Deutschland

Der Anteil von Biokraftstoffen (Ethanol, Biodiesel) am globalen Treibstoffverbrauch stieg von 33 Milliarden Litern auf insgesamt 37 Milliarden Liter. Die USA zogen bei der Ethanol-Kraftstoff-Produktion erstmals mit Brasilien gleich. Beim Biodiesel bleibt Deutschland Spitzenreiter. Allein die Hälfte der weltweiten Biodiesel-Produktion kam 2005 aus heimischer Produktion, bei einem Anstieg um 75 % in der EU.


Globaler Statusbericht 2006 im Internet

Der Globale Statusbericht 2006 wurde mit Förderung des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) vom globalen Politiknetzwerk erneuerbare Energien REN21 in Auftrag gegeben. Ziel ist, den schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien in Entwicklungs- und Industrieländern durch Unterstützung politischer Entwicklungen und Entscheidungsprozesse auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene voranzutreiben.

Der Bericht in englischer Sprache steht im Internet als PDF-Dokument (680 kB) zur Verfügung unter http://www.ren21.net/globalstatusreport/download/RE_GSR_2006_Update.pdf

29.08.2006   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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aleo solar-Halbjahreszahlen: EBIT-Marge liegt bei elf Prozent, Internationalisierung vorangetrieben

aleo solar-Vorstände Jakobus Smit (links) und Heiner Willers.

Der Solarmodulhersteller aleo solar AG (ISIN DE000A0JM634) hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 17 Prozent auf 55,7 Millionen Euro gesteigert (Vorjahreszeitraum: 47,6 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug nach Angaben des Unternehmens 6,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 7,9 Mio. EUR).  Trotz gestiegener Einkaufspreise für Solarzellen habe aleo mit rund elf Prozent wieder eine im Marktvergleich überdurchschnittliche EBIT-Marge (Division des Umsatzes mit dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erzielen können. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im Berichtszeitraum auf 7,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 8,6 Mio. EUR).

Halbjahresproduktion verdoppelt, Solarmodule mit einer Nennleistung von 22,9 MWp gefertigt

Zum 30. Juni 2006 beschäftigte der Solarmodul-Spezialist 239 Mitarbeiter (Vorjahreszeitraum: 190 Mitarbeiter). Insgesamt wurden im ersten Halbjahr Solarmodule mit einer Nennleistung von 22,9 Megawatt (MW) produziert. Dies seien 56,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2005. Ein Indiz für die anerkannte Qualität der aleo-Produkte: Jedes vierte Solarmodul wurde in Auftragsfertigung hergestellt (OEM-Produktion). "Wie erwartet wandelt sich der Markt in Deutschland zu einem Käufermarkt. Unsere starke Marke aleo wird uns hier zukünftig Vorteile bringen", sagt Jakobus Smit, Vorstand der aleo solar AG. "


Steigende Exportquote, neue Märkte
Das Auslandsgeschäft entwickle sich wie geplant positiv: "Wir haben mit dem Aufbau einer Fertigungs- und Vertriebsgesellschaft in Spanien begonnen", sagt Smit. "Außerdem haben wir ein internationales Vertriebsteam aufgebaut, das die Expansion in neue Märkte vorantreibt", so Smit weiter. Kurz nach dem Start habe aleo die Exportquote in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 0,5 Prozent bereits auf 5,1 Prozent gesteigert. Am Jahresende soll die Exportquote mindestens doppelt so hoch sein. Das Unternehmen verzeichne besonders in Spanien eine große Nachfrage. In Italien stehe die Aufnahme der Vertriebsaktivität unmittelbar bevor. Neben diesen beiden Ländern haben jetzt auch Griechenland und Frankreich attraktive Energie-Einspeisegesetze verabschiedet, die den Markt für Photovoltaikanlagen beleben. Smit: "Wir sind auf den internationalen Märkten gerade erst gestartet. Hier sehen wir für aleo enormes Potenzial."


Beteiligung an der Johanna Solar Technology GmbH

"Silizium ist weltweit nach wie vor knapp. Wir arbeiten eng mit Solarzellen-Herstellern zusammen und haben uns mit mittel- und langfristigen Lieferverträgen unseren Bedarf an Solarzellen gesichert", sagt Heiner Willers, ebenfalls Vorstand von aleo. Darüber hinaus habe das Unternehmen im April 2006 eine 19-Prozent-Beteiligung an der Johanna Solar Technology GmbH erworben. Johanna Solar errichtet derzeit in Brandenburg eines der größten und modernsten Werke der Welt für die Massenfertigung von siliziumfreien Dünnschicht-Modulen der neuesten Generation. Jakobus Smit: "Dabei handelt es sich nach unserer Einschätzung um die derzeit leistungsfähigste Dünnschicht-Technologie." Diese basiert auf Kupfer, Indium, Gallium, Sulfid und Selen (CIGSSe). Sie mache Hersteller unabhängig vom knappen Rohstoff Silizium und zeichne sich durch hohe Leistungsfähigkeit aus.


Wachstum um 25 bis 35 Prozent geplant

Insgesamt habe das erste Halbjahr 2006 ganz im Zeichen der Vorbereitung des Börsengangs der aleo solar AG gestanden. Die Notierungsaufnahme im Amtlichen Handel (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgte am 14. Juli 2006. Aus dem Börsengang ist der Gesellschaft nach eigenen Angaben ein Bruttoemissionserlös in Höhe von 38,5 Millionen Euro zugeflossen. Das frische Kapital soll in die Expansion des Unternehmens in südeuropäische Wachstumsmärkte und in Zukunftstechnologien investiert werden. Trotz sinkender Preise für Solarmodule will aleo im laufenden Geschäftsjahr wieder eine im Marktvergleich überdurchschnittliche EBIT-Marge erzielen. Das Unternehmen plant, den Umsatz im Gesamtjahr 2006 um 25 bis 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr (106,9 Mio. EUR) zu steigern.

29.08.2006   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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SolarWorld AG erhält bisher größten deutschen Photovoltaik-Exportauftrag

Die SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) hat ihren bisher größten Exportauftrag akquiriert und baut damit das internationale Geschäft weiter zielorientiert aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der nach eigenen Angaben führende internationale Solarproduzent hat mit dem spanischen Instituto Tecnológico y de Energías (ITER, Teneriffa) eine Vereinbarung zur Lieferung von Solarstrommodulen mit einer Gesamtkapazität von 8 Megawatt (MW) bis Mitte 2007 geschlossen.   Mit diesem Geschäft, dessen Volumen sich im zweistelligen Millionenbereich bewege, setze die SolarWorld AG die erfolgreichen Geschäftsbeziehungen mit dem Technologieinstitut fort. 2005 habe die SolarWorld AG bereits Solarmodule mit gut 2 MW Leistung an ITER ausgeliefert. ITER will mit den SolarWorld-Modulen auf der Kanareninsel eines der größten solaren Großkraftwerke Spaniens realisieren.


Position im spanischen Solarmarkt weiter gestärkt

"Dass sich unser spanischer Partner bei diesem Großprojekt erneut für uns entschieden hat, freut uns sehr und bestätigt unsere Strategie, Effizienz und Qualität zu unserer obersten Produktmaxime zu machen", sagt Dipl.-Wirtschaftsingenieur Frank Henn, Vorstand Vertrieb der SolarWorld AG. "Mit diesem Rekordauftrag stärken wir unsere Position im wachsenden spanischen Markt. Wir empfehlen uns damit auch für andere solare Großprojekte, die derzeit den spanischen Solarmarkt bestimmen", so Henn weiter. Die SolarWorld AG baue ihr Auslandsgeschäft in ausgewählten Märkten zielorientiert aus. Zu den wichtigsten Exportregionen gehöre Spanien, wo der Solarstromkonzern zu den größten ausländischen Solaranbietern zähle. Bereits nach dem 1. Quartal 2006 habe die Tochtergesellschaft SolarWorld Ibérica aus Madrid den Gesamtjahresumsatz des Vorjahres erzielen können. Insgesamt habe die Exportquote des Konzerns im 1. Halbjahr 40 % erreicht. Über alle Geschäftsbereiche strebe der Konzern in den nächsten Jahren einen Auslandsanteil von 70 % an.


Wachstum sichert Beschäftigung in Deutschland

Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das wachsende Auslandsgeschäft die Arbeitsplätze des Konzerns in Deutschland zusätzlich absichere. "Allein mit diesem Auftrag werden 80 Arbeitsplätze in unseren Fabriken für ein Jahr gesichert", rechnet der Vorstandschef vor. Der zunehmende Auslandserfolg trage außerdem dazu bei, das Ziel einer Verdoppelung der Ausbildungsplätze innerhalb von 24 Monaten zu erreichen. Dies hatte SolarWorld-Chef Frank H. Asbeck kürzlich Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zugesagt.

29.08.2006   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Sunways präsentiert neue Photovoltaik-Produkte in Dresden

Gleichstrom- Lasttrennschalter von Sunways

Auf der vom 04. bis 08. September 2006 in Dresden stattfindenden „21st European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition“ präsentiert die Konstanzer Sunways AG in Halle 2, Stand 29 drei Produktneuerungen. Das Konstanzer Photovoltaikunternehmen stellt im Rahmen der Industrieausstellung zur Konferenz seine etablierte Produktpalette vor und informiert zudem über Produktneuheiten, darunter den Sunways DC-Lasttrennschalter, ein neues Solarstrom-Display und den "Sunways Communicator 05".  Die neuen Produkte sind in Kürze über die Vertriebspartner erhältlich.

Passend zu den Wechselrichtern Sunways Solar Inverter NT sind demnächst hochwertige und robuste, externe DC-Lasttrennschalter im Design der NT-Serie erhältlich, berichtet Sunways in einer Pressemitteilung. Entsprechend der neuen Norm DIN VDE 0100-712 übernehmen die Sunways DC-Lasttrennschalter DCL 04, DCL 05 und DCL 10 die vorgeschriebene Gleichstrom-Freischalteinrichtung. Die Solargeneratorspannung zum Wechselrichter kann laut Hersteller bei Wartungsarbeiten abgeschaltet werden. Aufgrund ihres Lastschaltvermögens sei eine problemlose Abschaltung auch im laufenden Betrieb möglich. Erhältlich sind diese in Kürze über die Sunways-Vertriebspartner.


Sunways Display zeigt Leistung, Energieerträge und CO2-Einsparung von Solarstromanlagen

Die rahmenlose Großanzeige im Sunways-Design eignet sich für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung bis zirka 50 Kilowatt peak. Das für den Innen- und Außenbereich geeignete Display zeigt neben der Momentanleistung und der Energieerträge auch die CO2-Einsparung an und kann direkt an den Sunways Communicator oder einen Stromzähler mit Impulsausgang angeschlossen werden. Das Sunways Display ist in Kürze über die Vertriebspartner erhältlich.

Sunways Communicator 05 mit kostenfreiem Zugang zum Sunways-Internet-Portal

Der erfolgreiche Sunways Communicator bekommt einen kleinen Bruder: Bei Überwachung von bis zu fünf Sunways Solar Inverter NT 2600 bis NT 6000 oder von zwei NT 10000 kann der Anlagenbetreiber auf den neuen Sunways Communicator 05 zurückgreifen, der mit einem Analog-Modem ausgestattet ist. Der Zugang zum Sunways-Internet-Portal, über das die erfassten Werte abgelesen werden können, ist für zwei Jahre kostenfrei.

29.08.2006   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Sharp errichtet Solar-Skulptur in Wien

Sharp Solarobelisk

Anlässlich der 4. Österreichischen Photovoltaik-Tagung errichtet Sharp im Herzen Wiens einen Solarobelisken. Damit will der Weltmarktführer bei der Produktion von Solarzellen für einen starken Anteil des Sonnenstroms am österreichischen Energiemix der Zukunft werben. Nach Hamburg, Berlin und Bonn kann der Solarobelisk nun auch in Wien bewundert werden. Mit der fünf Meter hohen, aus Edelstahl und Glas bestehenden solar betriebenen Skulptur setzt das Technologieunternehmen Sharp anlässlich der vierten Österreichischen Photovoltaik Tagung ein eindrucksvolles Zeichen für die Nutzung erneuerbarer Energien in Österreich.  Unterstützt von der Photovoltaic Austria - Federal Association, der Stadt Wien und von Sharp diskutieren am 30. und 31. August in Wien Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft die Zukunft der Photovoltaik und die sich daraus ergebenden Chancen für Forschung und Wirtschaft in Österreich.

Am 31. August wird der Sharp Solarobelisk auf dem Platz vor dem Naturhistorischen Museum im Zentrum Wiens feierlich enthüllt. Als Gäste werden dazu Generaldirektor Uni. Prof. Dr. Bernd Lötsch vom Naturhistorischen Museum, Mag. Andreas Jäger, bekannter Wettermoderator und Buchautor, Stadtrat Dr. Johannes Hahn (ÖVP), Ing. Bernd Rumplmayr, Präsident von Photovoltaic Austria sowie DI Hubert Fechner vom Arsenal Research begrüßt.


Sonnenenergie für Licht- und Klanginstallation

Von Sharp unterstützt, wurde der Solarobelisk durch die Berliner Solar Lifestyle GmbH in Zusammenarbeit mit dem Architekten Ingo Schneider entwickelt. Er soll als Denkmal für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen unseres Planeten verstanden werden. Vier semitransparente Sharp-Solarmodule versorgen den Obelisken mit Energie und eine integrierte Licht- und Soundinstallation macht die erneuerbaren Energien zudem sinnlich erfahrbar. Der Solarobelisk ist innen beleuchtet, hat einen Granitboden und ist von einer Sitzbank umgeben. Auf der Rückseite zeigt ein Display die aktuelle Einstrahlungsenergie an und informiert über die Folgen des Klimawandels.


Sharp: Österreich ruht sich auf der Wasserkraft aus und fördert die Photovoltaik zu wenig

"Mit dem Solarobelisken wollen wir einen Denkanstoss für eine Energiepolitik Österreichs geben, die noch mehr auf Erneuerbare Energien setzt, insbesondere auf die Photovoltaik. Angesichts steigender Strompreise und des wachsenden Energiebedarfs muss es ein Umdenken bei der zukünftigen Energieversorgung geben. Erneuerbare Energien bieten eine umweltfreundliche Alternative mit hohem Entwicklungspotential", sagt Barbara Rudek, Managerin Strategy and Governmental Policy Affairs der Sharp Solar Business Group Germany/Austria. "Während mittlerweile viele Länder Europas die Zeichen der Zeit erkannt haben und erfolgreich Erneuerbare Energien und vor allem den Strom aus der Sonne fördern, ruht sich Österreich auf der Wasserkraft aus und fördert die Photovoltaik nur wenig. Die für 2006 festgelegte Förderung für die 'Regenerativen' beträgt insgesamt lediglich 17 Millionen Euro. Davon sind aber nur 10 Prozent, also 1,7 Millionen Euro für Photovoltaik und Geothermie vorgesehen. Dieser vergleichsweise geringe Betrag wird aber dem großen Interesse der österreichischen Bevölkerung an der Sonnenstromerzeugung nicht gerecht“, so Rudek weiter.

Österreich ist mit einer durchschnittlichen Sonneneinstrahlung von 1.100 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr ein richtiges Sonnenland. Innerhalb von drei Stunden strahlt die Sonne in Österreich mehr Energie zur Erde als pro Jahr von der gesamten Weltbevölkerung verbraucht wird - beste Voraussetzungen für den verstärkten Einsatz der Photovoltaik. Dem Nachbarland Deutschland ist es gelungen, durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) zum derzeit größten Photovoltaikmarkt der Welt zu werden und tausende Arbeitsplätze zu schaffen.

Weitere Informationen erhalten unter www.solarobelisk.de

Informationen zur 4. Österreichischen Photovoltaik Konferenz im Internet unter www.arsenal.ac.at/pvtagung

29.08.2006   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Forsmark-Störfall: Schwedischer Experte sieht weiteren Klärungsbedarf - DUH fordert sofortige Abschaltung des Reaktors Brunsbüttel

Nach einer vom Betreiber Vattenfall bestellten Stellungnahme der "Königlichen Technischen Hochschule" (KTH) in Stockholm bestehe weiterer dringender Klärungsbedarf bezüglich des schweren Störfalls in Block 1 des Siedewasserreaktors Forsmark am 25. Juli, berichtet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einer Pressemitteilung. "Wenn Vattenfall als Betreiber von Forsmark nicht die Ursache des Störfalls erklären kann - wie soll man das schwedische Atomkraftwerk so umbauen können, dass ein derartiger Störfall nicht erneut eintritt oder gar eine neue Fehlerquelle eingebaut wird? Und wie kann Vattenfall den Nachweis führen, dass so ein Störfall in Brunsbüttel nicht möglich ist, wenn die Fehlerursache in Forsmark nicht eindeutig geklärt ist?", fragt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch.   "Wie lange lassen sich die deutschen Atomaufsichtsbehörden vom Brunsbüttel-Betreiber Vattenfall Europe wechselnde Versionen der Übertragbarkeit oder Nicht-Übertragbarkeit des Forsmark-Störfalls präsentieren? Obwohl nicht einmal in Schweden die Ursache des Störfalls zweifelsfrei feststeht und auch in Brunsbüttel offenbar Teile des Sicherheitssystems von der Funktionstüchtigkeit von Wechselrichtern abhängen, ist Vattenfall immer absolut sicher, dass in Brunsbüttel ein Versagen des Notstromsystems ausgeschlossen ist", so Resch.


Offene Fragen zum Ausfall der Systeme zur "unterbrechungslosen Stromversorgung"

Mit einer Stellungnahme an Bengt Jansson, den "Produktionschef Forsmark I", die DUH vorliege, reagierte Hans-Peter Nee, Professor für Kraftwerkselektronik an der KTH, auf einen Bericht des Wechselrichterherstellers AEG Power Supply Systems, den dieser gegenüber dem Forsmark-Betreiber Vattenfall abgegeben hatte. Insbesondere sei ungeklärt, warum zwei von vier Systemen der "unterbrechungslosen Stromversorgung" (UPS, Uninterruptable Power Supplies) versagten, die anderen beiden baugleichen Systeme die von einem Kurzschluss im umgebenden Stromnetz ausgelöste Spannungsschwankung jedoch schadlos überstanden. Bevor die Ursache für diesen ungewöhnlichen Befund nicht im Detail geklärt sei, rate der KTH-Experte dringend davon ab, an den fraglichen Wechselrichtern irgendwelche Änderungen vorzunehmen. Andernfalls könnte dies andere, bislang unbekannte Konsequenzen nach sich ziehen.


Brunsbüttel wäre nach Ausfall von Wechselrichtern nur noch eingeschränkt steuerbar

Am 24.8.2006 habe der AKW-Betreiber Vattenfall Europe eingeräumt, das Bundesumweltministerium und das für die Atomaufsicht in Schleswig-Holstein zuständige Sozialministerium bisher nicht korrekt über die Probleme der Notstromversorgung im Siedewasserreaktor Brunsbüttel unterrichtet zu haben.
Deshalb fordert die Deutsche Umwelthilfe von Vattenfall Europe die sofortige Abschaltung des Problemreaktors. Anlässlich einer Sitzung des Ausschusses "Elektrische Einrichtungen" der Reaktorsicherheitskommission (RSK) der Bundesregierung habe Vattenfall entgegen früheren Einlassungen überraschend erklärt, dass Teile des Notstromsystems doch wie in Forsmark auf Wechselstrom angewiesen seien. Nach einem Ausfall bestimmter Wechselrichter wäre auch das Kraftwerk Brunsbüttel nur noch eingeschränkt steuerbar, heißt es in der DUH-Pressemitteilung. " Sollte Vattenfall Europe den Problemreaktor an der Elbe nicht sofort abschalten, und zwar solange seine Sicherheit nicht zweifelsfrei nachgewiesen ist, stelle sich massiv die Frage nach der im Atomgesetz verlangten Zuverlässigkeit des Brunsbüttel-Betreibers.

28.08.2006   Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Bundesumweltministerium: Neue Fragen zur Notstromversorgung im AKW Brunsbüttel

Die schwedische Atomaufsicht (SKI) hat in der 34 Kalenderwoche neue Einzelheiten über den Ablauf des Reaktorunfalls am 25. Juli im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark mitgeteilt, berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Die Prüfungen der zu Tage getretenen Einzelheiten des Störfallablaufs in Forsmark bestätigten die Einschätzung des BMU, dass es sich um ein sehr ernstes Ereignis gehandelt habe, heißt es in der Pressemitteilung.  "Es hat sich auch aufgrund der neuen Details aus Schweden als richtig herausgestellt, dass wir eine umfassende Sicherheitsüberprüfung der Stromversorgung der deutschen Atomkraftwerke angeordnet und damit auch bereits begonnen haben", betont Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Der Minister hatte am 9. August erklärt, dass zwar die Technik der Notstromversorgung in Deutschland anders sei als im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark, er allerdings die dazu abgegebenen Erklärungen der deutschen Reaktorbetreiber kritisch überprüfen lassen wolle.


In Brunsbüttel könnte ein ähnliches Problem wie in Forsmark auftreten

Die durch das BMU veranlasste Überprüfung habe jetzt zu einem neuen Ergebnis geführt: In den Beratungen der Reaktorsicherheitskommission (RSK) zur Auswertung der schwedischen Erfahrungen hätten sich Fragen zur Notstromversorgung im Atomkraftwerk Brunsbüttel ergeben. Dabei gehe es um den theoretisch möglichen Ausfall der Notstromdiesel. In diesem Fall würde das Kraftwerk und vor allem die Überwachung auf einen Batteriebetrieb zurückgreifen müssen. In Brunsbüttel bestehe dabei jedoch - anders als in anderen Atomkraftwerken - eine technische Regeleinrichtung, die auf Wechselstrom angewiesen ist. Käme es zum Ausfall dieser Regeleinrichtung, stünde die Stromversorgung für die Steuerung der Anlage nur noch eingeschränkt zur Verfügung, so das BMU. Es könnte damit ein ähnliches Problem wie in Forsmark auftreten, obwohl in Deutschland eine andere Technik genutzt wird.


Vattenfall soll bis 28.08. Nachweise liefern

Der Betreiber Vattenfall habe entsprechende Nachfragen in der RSK zwar beantwortet, jedoch bislang dafür noch keine Nachweise geliefert, kritisiert das BMU. In Übereinstimmung mit der zuständigen Atomaufsicht des Landes Schleswig-Holstein habe daher das BMU am 25.08.2006 Nachweise eingefordert. Dem Betreiber wurde dafür eine Frist bis zum 28.06. eingeräumt. "Wir werden uns auch weiterhin nicht mit Erklärungen der Betreiber allein zufrieden geben, sondern bestehen in jedem Einzelfall auf einem einwandfrei überprüfbaren technischen Nachweis", so Bundesumweltminister Gabriel.


Totalausfall der Notstromversorgung wäre in Forsmark möglich gewesen

Nach Einschätzung der schwedischen Aufsichtsbehörde SKI handelte es sich in Forsmark um ein so genanntes "Common cause failure". Das ist ein Versagen, das unter Umständen zu einen Totalausfall der Notstromversorgung geführt hätte, einem Ereignis, das im Sicherheitsbericht der Anlage nicht unterstellt wurde. Damit hätte im Rahmen der Auslegung der Sicherheitssysteme des AKW kein Schutz mehr bestanden, heißt es in der BMU-Pressemitteilung. Nach den aktuellen Informationen sollen in Forsmark auch weitere Aggregate wie zum Beispiel Umwälzpumpen ausgefallen sein. Grundlegend neue Erkenntnisse zum Störfallablauf in Schweden liegen nach Auskunft bei der schwedischen Atomaufsicht gegenwärtig nicht vor.


GRS-Bericht im Internet

Bei dem in der Presse zitierten Bericht der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) und des Öko-Instituts zum Ablauf des Störfalls in Forsmark handle es sich um die zweite Überarbeitung eines Kurzberichts, der den Landesaufsichtsbehörden am 23. August übermittelt wurde, so dass BMU. Der Bericht ist abrufbar unter www.bmu.de/37720

28.08.2006   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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voltwerk wächst zum führenden Finanzierer regenerativer Energieprojekte in Europa

Die Hamburger voltwerk AG, Tochtergesellschaft der börsennotierten Conergy AG (ISIN DE 00060 40025), entwickelt sich zum internationalen Marktführer im Bereich der Investments in erneuerbare Energieprojekte. Allein in diesem Jahr will das Unternehmen mit seinen internationalen Tochtergesellschaften Solar-, Wind- und Bioenergiegroßprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 250 Millionen Euro umsetzen. Das bedeute eine Steigerung des Projektvolumens gegenüber dem Vorjahreszeitraum (140 Millionen Euro) um etwa 80%, betont die Conergy AG in einer Pressemitteilung.  Damit liege das Großprojektgeschäft der voltwerk voll im Plan für einen wesentlichen Beitrag zum angekündigten Umsatz- und Ergebnissprung der Conergy AG von mindestens 50%.


Großprojekte in Spanien, Italien und Frankreich

Besonders der zügige Ausbau internationaler Großprojekte trägt laut Conergy substanziell zum Wachstum bei: bereits jedes vierte Projekt werde dieses Jahr im Ausland realisiert. Allein in Spanien will voltwerk Photovoltaik-Großprojekte mit einem Investitionsvolumen von über 50 Millionen Euro realisieren und damit den Unternehmensumsatz in diesem Geschäftsfeld im deutschen Markt erstmalig übertreffen. Darüber hinaus sollen in Italien und ab 2007 auch in Frankreich erste Großprojekte realisiert werden, die von lukrativeren Rahmenbedingungen durch verbesserte gesetzliche Stromeinspeiseregelungen profitieren. "Unsere prallgefüllte Projektpipeline für Photovoltaik-Großprojekte werden wir bei fallenden Modulpreisen konsequent umsetzen, um unseren institutionellen Investoren bis 2008 wieder eine Vielzahl lukrativer solarer Investments auch in Deutschland anzubieten," erklärt Nikolaus Krane, Vorstandsvorsitzender der voltwerk AG.


Projektfinanzierung über institutionelle Investoren

Im vergangenen Jahr habe die voltwerk AG ihre Partnerschaft mit institutionellen Investoren zunehmend ausgebaut und bereits ein Drittel ihres Umsatzes mit dieser Investorengruppe umgesetzt, heißt es in der Pressemitteilung. In diesem Jahr soll der Anteil deutlich über 80 Prozent liegen. "International agierende Investoren entdecken zunehmend den europäischen Markt für erneuerbare Energien. Aufgrund ihres vergleichsweise kontinuierlichen Kapitalrückflusses sind Direktinvestments in Großprojekte für diese Kundengruppe besonders interessant", so Nikolaus Krane. Durch die internationale Projektpipeline und den Einsatz verschiedener regenerativer Technologien hätten Anleger die Möglichkeit, ihr Portfolio nach eigenen Wünschen mit voltwerk abzustimmen. "Sicherheitsorientierte Kapitalgeber setzen verstärkt auf die Photovoltaik, während renditeorientierte Anleger eher Bioenergie übergewichten", führt Nikolaus Krane aus.

28.08.2006   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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SolarWorld AG hält Expansionstempo hoch

Die SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) setze ihre konzernweite Expansion nach der Übernahme der Solarsilizium-Aktivitäten der Shell-Gruppe mit unvermindertem Tempo fort, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. So sei am 23. August das Richtfest für das erweiterte Logistikzentrum am Produktionsstandort in Freiberg/Sachsen gefeiert worden. Der Konzern baue damit seine dortige Logistikkapazität um mehr als das Doppelte aus.  "Mit der Erweiterung unseres 'SolarLogs' begleiten wir logistisch den fortschreitenden Ausbau unserer Produktionskapazitäten entlang der gesamten solaren Wertschöpfungskette", erläutert Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstandssprecher der Deutsche Solar AG. "Damit garantieren wir dem Konzern und unseren externen Kunden die gewohnt reibungslose und zügige Versorgung mit SolarWorld-Produkten." Zu den externen Kunden des Konzerns zählten zum Beispiel die deutschen Solarzellenhersteller Ersol Solar Energy AG und Sunways AG, die kürzlich mit der Deutsche Solar AG umfangreiche Zehn-Jahresverträge über die Belieferung mit Solarwafern unterzeichnet hätten.


Spatenstich für Siliziumproduktion in Rheinfelden

In Freiberg wickelt das zentrale 'SolarLog' einen Großteil der internationalen Logistikaktivität des SolarWorld-Konzerns ab. Dazu zählen sowohl die Organisation der Logistikströme für Solarwafer, Solarzellen und Solarmodule aus der konzerneigenen Produktion als auch die individuelle Konfektionierung und Auslieferung kompletter Solarstromanlagen. Für den neuen Bau wird die modernste Hochregallagertechnik zum Einsatz kommen. Die Gesamtfläche wächst um 5.500 Quadratmeter auf 10.500 Quadratmeter an. Der Konzern erwartet den Abschluss der Bauarbeiten im Oktober 2006. Für den weiteren Ausbau der Geschäftsaktivität in Freiberg hat sich der Konzern zudem den Zuschlag für ein neues Grundstück gesichert. Das an den aktuellen Standort angrenzende Areal hat eine Fläche von rund 27.000 Quadratmetern. Im Zuge der weiteren Expansion erfolgt am 31. August im badischen Rheinfelden der Spatenstich für die Solarsiliziumproduktion der Joint Solar Silicon (JSSI), an der neben der SolarWorld AG die Degussa AG beteiligt ist.


Produktion in den USA zieht an

Unterdessen gehen nach Angaben des Unternehmens die Expansionsarbeiten in den neu erworbenen Produktionsstätten in den USA erfolgreich voran. Seit der Übernahme der US-amerikanischen Standorte sei die Auslastung der Solarzellenfertigung der SolarWorld Industries America in Camarillo/Kalifornien deutlich erhöht worden. Der Konzern erwartet für das zweite Halbjahr 2006 eine Verdoppelung der US-Solarzellenproduktion im Vergleich zum ersten Halbjahr.

28.08.2006   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Plambeck Neue Energien AG stellt Windpark "Prötzel" fertig

"Wir setzen den Bau von Windpark-Projekten in Deutschland auch künftig kontinuierlich fort." Mit diesen Worten kommentiert Dr. Wolfgang von Geldern, Vorstandsvorsitzender des Windpark-Projektierers Plambeck Neue Energien AG, die Fertigstellung des jüngsten Plambeck-Projektes. Komplett errichtet sei jetzt der Windpark Prötzel (Brandenburg) mit sieben Windenergieanlagen vom Typ Vestas V80 und einer Nennleistung von 14 Megawatt (MW).  Die Anlagen seien bereits an das Netz gegangen und speisen den aus Windenergie umweltfreundlich erzeugten Strom ein. Die Plambeck Neue Energien AG mit Sitz in Cuxhaven plant und realisiert Windpark-Projekte an Land (onshore) sowie auf hoher See (offshore). Bisher wurden nach Angaben des Unternehmens bereits 76 Windparks mit 441 Windenergieanlagen und einer Gesamtnennleistung von 576 MW errichtet.

Für den Windpark Prötzel sei in 7,5 Kilometern Entfernung eigens ein Umspannwerk errichtet worden. Der in Prötzel erzeugte Strom werde den Bedarf von rund 8.000 durchschnittlichen Haushalten decken. Nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme wurde der Plambeck-Windpark direkt an die künftigen Betreiber übergeben. Entsprechende Verträge seien bereits im vergangenen Jahr geschlossen worden.

28.08.2006   Quelle: Plambeck Neue Energien AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Winzige Brennstoffzellen liefern Energie aus Keramik

Mikrobrennstoffzelle aus Keramik

Mikrobrennstoffzellen werden bereits als Alternative zu Batterien gefeiert. Ihre Herstellung aus Hunderten kleinster Einzelteile ist jedoch teuer und aufwändig. Mit einer neuen Technik lassen sich Brennstoffzellen aus Keramik kostengünstig aus einem einzigen Stück herstellen, berichtet das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS in einer Pressemitteilung.   Mikrobrennstoffzellen sollen das Problem der mobilen Energieversorgung, beispielsweise für Laptops lösen, doch trotz aller Versprechen der Entwickler gebe es bis heute keine einzige erschwingliche miniaturisierte Brennstoffzelle für den Alltagseinsatz, betont das IKTS.

Winzigen Kanäle für den Wasserstoff- oder Flüssigkeitstransport an der Oberfläche und im Inneren der Keramik

Nach Ansicht von Dr. Michael Stelter vom IKTS in Dresden liegt das unter anderem daran, dass die winzigen Stromspender aus Hunderten von filigranen Einzelteilen zusammengebaut werden: "Das macht die Entwicklung aufwändig und die Herstellung teuer", so Dr. Stelter. Der Forscher und seine Kollegen gehen deshalb einen neuen Weg. Als Baumaterial nutzen sie die Spezialkeramik LTCC (Low Temperatured Cofired Ceramic). Das Material wird bereits seit einiger Zeit in der Chipindustrie als Träger für mikroelektronische Bausteine genutzt. Den IKTS-Forschern sei es gelungen, mit kostengünstigen Verfahren zusätzliche, nicht elektronische Funktionselemente in die Keramik einzuarbeiten. Dabei komme ihnen eine Besonderheit des Materials zugute: Strukturen lassen sich nicht nur an der Oberfläche der Keramik aufbringen, sondern auch im Inneren: Die Mikrobrennstoffzelle werde durchzogen von winzigen Kanälen für den Wasserstoff- oder Flüssigkeitstransport.


Ameisensäure als Treibstoff für die Brennstoffzelle

Die Produktion ist laut IKTS einfach und billig. "Aus LTCC können wir eine Brennstoffzelle in einem Rutsch herstellen. "Das Verfahren ist dabei nicht nur kostengünstig, sondern auch zuverlässig", sagt Stelter. Ein weiterer Vorteil: Die LTCC-Brennstoffzelle könne unterschiedliche Treibstoffe nutzen – in erster Linie Wasserstoff und Methanol, aber auch Exoten wie Ameisensäure. "Ein sehr guter Energielieferant, der jedoch gewöhnliche Brennstoffzellenmaterialien zersetzt", so Stelter. Der Keramik hingegen könne die Säure nichts anhaben. Die IKTS-Forscher treiben die neue Generation von Mikrobrennstoffzellen gemeinsam mit mehreren deutschen Industrieunternehmen voran. Schon heute fertigen sie mit der LTCC-Technologie andere Produkte, die wesentlich früher auf den Markt kommen werden: zum Beispiel winzige Drucksensoren mit integrierter Elektronik oder Messplatten für die biochemische Analytik.

27.08.2006   Quelle: Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer IKTS
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Initiative Brennstoffzelle: Erdgas schlägt Brücke zum Wasserstoff-Zeitalter

Die Brennstoffzellen-Technologie gilt als revolutionäre Neuerung, gerade auch für den Bereich der Heiztechnik. Doch bei näherer Betrachtung zeige sich, dass die Revolution in den Heizungskellern auch auf längst Bewährtes zurückgreife, so die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) in einer Pressemitteilung. Eine zentrale Rolle nehme zum Beispiel der Energieträger Erdgas ein.  Erdgas habe in mehrfacher Hinsicht eine große Bedeutung für Brennstoffzellen-Heizgeräte, so die IBZ. Der gasförmige Brennstoff besteht zum großen Teil aus Methan. Methan ist aus einem Kohlenstoff- und vier Wasserstoff-Atomen aufgebaut. Kein anderer fossiler Energieträger biete ein derart günstiges Wasserstoff-Kohlenstoff-Verhältnis. Da Wasserstoff in der Natur nicht in reiner Form vorkommt, stehe hinter der chemischen Zauberformel CH4 ein riesiges Energiereservoir für künftige Brennstoffzellen-Anwendungen, betont die Initiative Brennstoffzelle.


Erdgas für Hochtemperatur- und Niedertemperatur-Brennstoffzellen

Hochtemperatur-Brennstoffzellen können Erdgas direkt als Prozessgas für die umweltschonende Strom- und Wärmeerzeugung nutzen. Zellen des Niedertemperatur-Typs benötigen dagegen reinen Wasserstoff. Deshalb ist in der Regel bei ihnen eine Reformer-Einheit zur Gasaufbereitung vorgeschaltet. Erdgas stehe bereits heute überall dort zur Verfügung, wo Brennstoffzellen in Zukunft Strom und Wärme produzieren, so die IBZ. Drei Viertel aller Neubauten würden heute eine Erdgasheizung erhalten. Von der Gewinnung über Aufbereitung und Transport bis zur nahezu flächendeckenden Verteilung sei eine perfekte Erdgas-Infrastruktur vorhanden.


Energieversorgungsunternehmen arbeiten an der Heiztechnik der Zukunft

Außerdem seien Brennstoffzellen-Heizgeräte so konzipiert, dass sie lediglich den Grundbedarf an Wärme und Strom im Haus zur Verfügung stellen. Es liege nahe, dass zur Deckung von Wärme-Bedarfsspitzen eine Erdgas-Zusatzheizung in die Bresche springe, erläutert die IBZ. Gas-Brennwertheizung und Erdgas-Brennstoffzelle arbeiteten also Hand in Hand - mit demselben Energieträger. Bei der großen Bedeutung von Erdgas für die Entwicklung der Brennstoffzellen-Technologie sei folgerichtig, dass sich viele Energieversorgungsunternehmen heute schon intensiv mit der Heiztechnik der Zukunft befassten. Sie betreuen die in Feldversuchen eingesetzten Brennstoffzellen-Testanlagen, entwickeln Wartungsmodelle und engagieren sich in der Schulung von Fachhandwerkern.


Erdgas-Brennstoffzelle soll wirtschaftlich wettbewerbsfähig werden


Die Mitglieder der Initiative verfügen aus unterschiedlichen Perspektiven über Know-how und Erfahrungen mit Brennstoffzellen und wollen die Entwicklung mit spezifischen Schwerpunkten vorantreiben. So sind alle Gerätehersteller, die sich in Deutschland intensiv mit Erdgas-Brennstoffzellen für die Hausenergieversorgung befassen, sowie die wesentlichen Feldprojekte zur Erprobung dieser Technologie in der Initiative vertreten. Die dena stellt die Verbindung zum politischen Umfeld her, in dem entscheidende Rahmenbedingungen gesetzt werden. Allen Mitgliedern gemeinsam ist das Ziel, die Erdgas-Brennstoffzelle als dezentralen Strom- und Wärmelieferanten technisch und wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu machen.

Über Funktionsweise, Technik und Einsatzmöglichkeiten von
Brennstoffzellen-Heizgeräten informiert die Initiative Brennstoffzelle
(IBZ). Kontaktmöglichkeit über die IBZ-Hotline 0 18 02/5 3 47 94 (6
Cent pro Gespräch) oder www.ibz-info.de.

27.08.2006   Quelle: IBZ   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Große Mehrheit sieht Energieeffizienz als Chance, Kosten zu sparen

Der Begriff Energieeffizienz steht vor allem für Kosteneinsparung und technische Innovation. Dies ergab eine von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz in Auftrag gegebene repräsentative Bevölkerungsumfrage. Fast 90 Prozent der Befragten sehen in Energieeffizienz eine Möglichkeit, die Ausgaben für Energie zu senken; fast 80 Prozent verbinden den Begriff mit neuen technischen Entwicklungen.  Knapp drei Viertel stimmen darin überein, dass für einen Energie und Kosten sparenden Umgang mit Strom zwei Faktoren gleichermaßen wichtig sind: Ein energieeffizientes Verhalten der Verbraucher und der Erwerb effizienter Geräte. Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der dena durchgeführt. Befragt wurden 1.000 deutschsprachige Privatpersonen im Alter ab 16 Jahre.


Energieeffizienz als Motor für nachhaltige Technologien

"Energieeffizienz hat sich als positiver Begriff in der Bevölkerung etabliert", kommentierte Stephan Kohler, Vorsitzender der Geschäftsführung der dena. "Fast alle haben ihn schon gehört; nur vergleichsweise wenige verbinden ihn mit negativen Attributen wie Verzicht oder Zeitaufwand. Auch die Notwendigkeit für den Einsatz energieeffizienter Technik wird breit akzeptiert. Das unterstreicht die Rolle die Energieeffizienz als Motor für die Entwicklung und den Einsatz nachhaltiger Technologien einnehmen kann. Jetzt kommt es darauf an, die entsprechenden Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dafür steht die Initiative EnergieEffizienz", so Kohler weiter.


20 Prozent des deutschen Stromverbrauchs können wirtschaftlich sinnvoll eingespart werden

Die Verantwortung für Energieeffizienz wird von den Befragten nicht in erster Linie der Politik zugeschrieben. 85 Prozent sind der Ansicht, dass jeder einzelne Verbraucher seinen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz in Deutschland leisten kann. Den größten Spielraum zum Stromsparen sehen die Befragten in den privaten Haushalten (88 Prozent) und in der Industrie (74 Prozent). Dies entspreche in der Tendenz den tatsächlichen Einsparmöglichkeiten, betont die dena. Allerdings weise auch der Dienstleistungssektor, vor allem bei der Beleuchtung, noch viele Optionen für Stromeffizienz auf. Insgesamt könnten in Deutschland 20 Prozent des Stromverbrauchs wirtschaftlich eingespart werden, so die dena.

Ziel der Initiative EnergieEffizienz ist, die Handlungsmöglichkeiten für effizienten Stromeinsatz in Privathaushalten wie in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen aufzuzeigen und die Nutzung energieeffizienter Techniken und Geräte zu verbreiten. Mit zielgruppenspezifischen Kampagnen und Projekten werden die Endverbraucher zum energieeffizienten Handeln motiviert. Die Initiative EnergieEffizienz wird getragen von der dena, gemeinsam mit den Energiewirtschaftsunternehmen EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall Europe. Sie wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Mehr zur Umfrage und der Initiative EnergieEffizienz unter: www.initiative-energieeffizienz.de

26.08.2006   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

SFC präsentiert neues Einsteigermodell der EFOY-Brennstoffzellenserie

Brennstoffzelle EFOY 600

Ab sofort ist das dritte Modell der erfolgreichen EFOY-Brennstoffzellengeneration im Handel erhältlich, berichtet die SFC Smart Fuel Cell AG (SFC) in einer Pressemitteilung. Die neue EFOY 600 ergänze als Einsteigermodell die im April dieses Jahres mit der EFOY 1200 und EFOY 1600 gestartete Erfolgsserie. Damit hätten Betreiber netzferner Anlagen nun die freie Auswahl zwischen drei attraktiven Leistungsstufen zur Deckung ihres individuellen Strombedarfs.   Die EFOY 600 stellt laut SFC eine Ladekapazität von bis zu 600 Wattstunden (Wh) beziehungsweise 50 Amperestunden (Ah) pro Tag bereit. Wer mehr Strom braucht, könne zwischen den beiden anderen Geräten der EFOY-Produktfamilie von SFC wählen. Die EFOY 1200 ermöglicht mit einer Leistung von 1.200 Wh pro Tag beispielsweise den Parallelbetrieb mehrerer Geräte, die EFOY 1600 sei mit einer Leistung von 1.600 Wh pro Tag die Komfortvariante für höheren Energiebedarf.

Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 1.999,- Euro sei die EFOY 600 auch eine preislich attraktive Alternative für alle, die sich mit der Wetterabhängigkeit einer Solaranlage oder dem Lärm und der Geruchs- und Umweltbelastung eines Generators nicht mehr zufrieden geben wollen, heißt es in der Pressemitteilung.

26.08.2006   Quelle: SFC Smart Fuel Cell AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SFC
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sun21-Panel zum Solarboom am Oberrhein am 31. August

sun21 Referenten Dieter Salomon und Robert Kröni

Am 31. August treffen sich Entscheider aus Politik, Unternehmen und Energieversorgern in Basel zum zweiten sun21 Panel. Die Gesprächteilnehmer diskutieren den Solarboom am Oberrhein und fragen nach, ob Basel "im Schatten Deutschlands" liegt. Die Region Basel sei zwar bekannt für ihre überdurchschnittliche Anzahl an Sonnenstunden, doch Trotz dieser günstigen Standortbedingungen könne die Nordwestschweiz im Gegensatz zum nördlichen Nachbarn nicht als Solarregion bezeichnet werden, so das Energieforum sun21.   Laut Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) soll 2006 in Deutschland ein Marktwachstum von 10-20% erreicht werden. Steigende Preise für konventionelle Energie und die Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbarer Energie haben für eine dynamische Marktentwicklung gesorgt. Heute profitiere besonders die Exportwirtschaft in Deutschland.

Deutlicher Rückstand des Schweizer Solarmarktes

"Diese Entwicklung ist in der Schweiz ganz unterschiedlich verlaufen. Vor zwei Jahrzehnten noch in der Vorreiterrolle bei erneuerbaren Energien, hat die Schweiz heute einen deutlichen Rückstand in der Entwicklung des Solarmarktes. Obwohl die Kantone – insbesondere auch Basel-Stadt – Fördermittel für Solarthermische- und Photovoltaik-Anlagen vergeben und die Energieversorger Strom aus privaten Solaranlagen kaufen und verkaufen, hat noch keine eigentliche Marktentwicklung stattgefunden", charakterisiert sun21 die Situation.


Neue Marktchancen durch Innovationen

Befürworter der Solarenergie sehen weitere Entwicklungsmöglichkeiten und positive Effekte für die lokale Wirtschaft, betont sun21. Laut einer Prognose des BSW werde dieser Trend auch in den nächsten zwanzig Jahren anhalten. "Kritische Stimmen finden jedoch die Förderung der Solarenergie zu teuer und für die Elektrizitätsgewinnung im großen Stil ungeeignet", heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung. Welches Potenzial der Solarmarkt der Schweiz und besonders in der Region Basel hat, wo Investitionen sinnvoll sind und welche wirtschaftlichen Effekte zu erwarten sind, wird Thema des zweiten sun21-Panels sein. Am diesjährigen sun21 Panel diskutieren unter Dieter Salomon, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg (D); Georg Salvamoser, Vorstandsvorsitzender, Solar-Fabrik Freiburg (D); Anton Fritschi, Landrat Baselland und Mitglied der Energie- und Umweltkommission, Robert Kröni, Geschäftsleiter der Edisun Power AG; Urs Steiner, Geschäftsführer, EBL.

Das sun21 Panel ist eine Kommunikationsplattform für Akteure und richtet sich an Experten, Unternehmer und andere Interessierte, die erneuerbare Energien effizient und erfolgreich nutzen wollen. Die Teilnehmer sind dazu eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Die Veranstaltung ist Teil der RegioNER Workshop-Reihe "Finanzierung von nachhaltigen kommunalen Energieprojekten" von BASE und wird unter anderem unterstützt durch die Edisun Power AG und den Hauptsponsor von sun21, dem AUE Basel-Stadt.

Das sun21 Panel findet statt am 31.08.2006 im "Unternehmen Mitte" (grosser Saal, Gerbergasse 30) in Basel. Beginn pünktlich um 18 Uhr (bis 19.30 Uhr). Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zum sun21 Panel unter www.sun21.ch/panel. Anmeldung per Email an anmeldung@sun21.ch oder Fax an +41 61 227 50 52.

25.08.2006   Quelle: Energieforum sun21   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: sun21

 

Solarkongress unter spanischer Sonne

Andalusien verfügt über geophysikalische Eigenschaften, die es zu einem idealen Standort für die Nutzung alternativer Energiequellen machen. Mit durchschnittlich sechs Regentagen pro Jahr gehört die spanische Provinz zu den trockensten und sonnenreichsten Regionen Europas. Darum sei es nicht verwunderlich, dass es sich zu einem bevorzugten Gebiet zur Erprobung, Erzeugung und Nutzung alternativer Energien entwickelt hat, berichtet European Conference Management(ECM), Veranstalter eines Kongress zur Solarenergienutzung mit dem Titel "Energie der Zukunft".   Die Zeiten, in denen mit "Sonne" nur im Tourismus- und Immobilienmarkt verdient wurde, seinen vorbei. Solarenergie sei ein "heißes" Thema und sowohl spanische als auch internationale Investoren hätten ein Auge auf Andalusien geworfen.

Informationen zur neuen spanischen Bauverordnung (CTE) und zum Energieplan für Andalusien

Unter diesen exzellenten Rahmenbedingungen findet vom 4. bis 6. Oktober 2006 der Kongress La Energía del Futuro in Roquetas de Mar (Almería) statt. Die Tagung, die im Rahmen der Messe für erneuerbare Energien "III. Feria de Energías Renovables y Tecnologías del Agua" veranstaltet wird, behandelt die aktuellen gesetzlichen Bestimmungen, wie beispielsweise die neue Bauverordnung (CTE – Código técnico de edificación) und den Energieplan für Andalusien (PLEAN - Plan Energético de Andalucía). Innovative Technologien zur Wassererwärmung und Heizungsunterstützung für Ein- und Mehrfamilienhäuser, Möglichkeiten des Einsatzes von Solarenergie im Industriebereich und in öffentlichen Einrichtungen sowie bei der Gebäudeklimatisierung sind wesentliche Schwerpunkte der Veranstaltung.


Maximale Erträge mit thermischen und photovoltaischen Solarkraftwerken

Weitere Themen sind die Planung, Realisierung und der Betrieb von thermischen und photovoltaischen Solarkraftwerken. Im Mittelpunkt stehen rechtliche Rahmenbedingungen, technische Aspekte, Finanzierungsmöglichkeiten und praktische Erfahrungen. Die Tagung will zeigen, wie maximale Erträge erzielt werden können und realistische Werte für Neuanlagen benennen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen Besuch der "Plataforma Solar de Almería". Das seit Anfang der 80er Jahre bestehende Forschungszentrum ist das größte Projekt dieser Art in Europa und mit seiner Vielfalt unterschiedlicher Anlagen zudem weltweit führendes Testzentrum für konzentrierende Hochtemperatur-Solartechnik.


Weitere Informationen: www.inmosolar.net

25.08.2006   Quelle: ECM European Conference Management (Madrid)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Berliner Herbstseminar über Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft

Mobilität ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Weltweit steigt die Forderung nach Mobilität stark an, und damit werden auch die CO2-Emissionen weiter steigen. Aufgabe der entwickelten Länder ist es, Lösungen für zukünftige Antriebsstrategien zu finden. Fossile Primärenergieträger sind begrenzt. Deshalb müssen andere Wege gefunden werden, um eine Kraftstoffversorgung weiterhin zu gewährleisten. Im Rahmen des 1. Berliner Herbstseminars "Energie 2006 - Kraftstoffe und Antriebe für die Zukunft" vom 9. bis 13. Oktober 2006 sollen ausgehend von existierenden Technologien Lösungen ermittelt werden. 
Verbrennungsmotoren, Hybrid- und Wasserstoffantriebe, Biokraftstoffe

Das "1. Berliner Herbstseminar Energie 2006 - Kraftstoffe und Antriebe für die Zukunft" wird vom Fachgebiet Kraftfahrzeuge der TU Berlin und vom Forschungszentrum Jülich durchgeführt. Es behandelt an fünf Tagen in Vorträgen und Diskussionen folgende Themen: Umwelt, Verbrennungsmotoren, Hybrid- und Wasserstoffantriebe, Biokraftstoffe, Politik und Einführungsstrategien. Ein Filmabend, Exkursionen zur Dieselmotorenfertigung von DaimlerChrysler, zu einer Wasserstofftankstelle und zum Reichstag werden den Bezug zur Praxis herstellen. Zielgruppe sind Studierende höherer Semester, Absolventinnen und Absolventen sowie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit technischem oder umweltpolitischem Hintergrundwissen. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 € für Studierende und 150 € für alle anderen Interessenten.


"1. Berliner Herbstseminar Energie 2006 - Kraftstoffe und Antriebe für die Zukunft"

Datum: 9. bis 13. Oktober 2006. Ort: TU Berlin, Fachgebiet Kraftfahrzeuge, Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin. Programm unter http://www.kfz.tu-berlin.de/Herbstseminar/Herbstseminar_Programm_110506-2.htm
Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Weitere Informationen erteilt Carolin Funk, TU Berlin, Institut für Land- und Seeverkehr, Fachgebiet Kraftfahrzeuge, Tel.: 030/314-72966, Fax: -72505, E-Mail: caro-lin.funk@kfz.tu-berlin.de

25.08.2006   Quelle: TU Berlin   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Chinesisches PV-Unternehmen Suntech gründet US-Niederlassung

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (WUXI, China; NYSE: STP), nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Hersteller von Solarzellen, hat im August 2006 berichtet, das Unternehmen habe eine eigene Niederlassung in den Vereinigten Staaten gegründet. Die Suntech America Inc. sei vollständig im Besitz der Muttergesellschaft und Bestandteil der langfristigen Unternehmensstrategie neue und große Märkte für seine Solarmodule und Solarzellen in den USA zu erschließen.  "Suntech ist ein schnell wachsender Akteur im Solarmarkt und wir interessieren uns speziell für die langfristigen Potenziale des US-Marktes für private und kommerzielle Solarstromproduktion", sagte der Suntech-Präsident und Vortandsvorsitzende Dr. Zhengrong Shi. "Mit unserer US-Tochter Suntech America wollen wir langfristige Beziehungen zu Unternehmen in den USA aufbauen, die unsere Vision teilen, die Nutzung alternativer Energiequellen voranzutreiben", ergänzte Dr. Shi.


Lagerhalle an der Westküste und kontinuierliche Modullieferungen geplant

Roger Efird wurde zum Präsidenten von Suntech America ernannt und wird auch deren Vorstand angehören. In den vergangenen 20 Jahren sei Erfid im Verkauf, Vertrieb und Marketing von Solarmodulen aktiv gewesen. "Unsere unmittelbaren Ziele sind die regelmäßige, verlässliche Versorgung unserer bisherigen Kunden mit Solarmodulen, der Bau eines Lagers an der Westküste und neue Kontakte mit US-Kunden zu knüpfen", so Erfid. Die langfristige Versorgung mit Solarwafern sei mit einem kürzlich geschlossenen Vertrag gesichert worden und verbessere die Position von Suntech zum Ausbau des Marktanteils in den USA, ergänzte Erfid.

24.08.2006   Quelle: Suntech Power Holdings Co   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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"f-cell": Messe zeigt konkrete Brennstoffzellen-Anwendungen

Modell des DLR-Flugversuchträgers

Brennstoffzellen dringen in immer neue Einsatzfelder vor und entwickeln sich technisch ständig weiter. Das zeigt die Messe zum internationalen Brennstoffzellen-Kongress „f-cell“ am 25. und 26. September 2006 in Stuttgart. Das junge Unternehmen Linde Medical Devices präsentiert zum Beispiel einen brennstoffzellen-betriebenen Sauerstoffgenerator für Lungenkranke. Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG zeigt verschiedene Brennstoffzellenheizgeräte für die Hausenergieversorgung.  Viele weitere bekannte Unternehmen und Verbände haben sich ebenfalls bereits mit einem Stand angemeldet, berichtet der Veranstalter. Besonders in der stationären Anwendung, das heißt bei der Hausenergieversorgung, und überall dort, wo sonst Batterien oder auch Generatoren zum Einsatz kommen, spielen die umweltfreundlichen Energiewandler ihre Trümpfe aus: Sie sind geräuscharm, arbeiten abgasfrei und sehr effektiv mit langer Laufzeit.

Wo die Energiewandler den Anwendern einen echten Komfortgewinn bescheren, bremsen auch die derzeit noch sehr hohen Kosten die Markteinführung nicht. Die Veranstalter des "f-cell"-Symposiums, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), die Gerlinger Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, sowie die Kooperationspartner EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe und das Umweltministerium Baden Württemberg, erwarten auch dieses Jahr wieder rund 40 Aussteller für die begleitende Messe, die das komplette Spektrum der Brennstoffzellen-Anwendungen abdecken und auch Zulieferer, Dienstleister sowie Verbände einschließen.


Messe-Neuheit: Sauerstoffgenerator mit Brennstoffzellen-Antrieb

Eine neue Brennstoffzellen-Anwendung zeigt die Linde Medical Devices GmbH aus Aschau im Chiemgau. Das erst im Herbst 2005 gegründete Tochterunternehmen der Linde AG brachte im März diesen Jahres einen Sauerstoffgenerator auf den Markt, der Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen ausreichend mit dem lebenswichtigen Gas versorgt. "Gäbe es keine Verluste, dann hätten wir das Perpetuum Mobile erfunden", so Karl-Heinz Hecker, Geschäftsführer der Linde Medical Devices. Der neue "Oxy-Gen lite" "tanke" Wasser, das durch Elektrolyse in Wasserstoff und den vom Patienten benötigten Sauerstoff aufgespalten wird. Das "Abfallprodukt" Wasserstoff betreibe eine PEM-Brennstoffzelle (PEM = Proton Exchange Membrane), die wiederum einen Teil des Stroms erzeugt, der für die Elektrolyse benötigt wird. Der Rest kommt aus der Steckdose. Für Lungenkranke, die zum Teil rund um die Uhr zusätzlichen Sauerstoff atmen müssen, bedeute das neue, sehr geräuscharme Gerät eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Es ist mit seinen zehn Kilogramm kleiner, leichter und damit mobiler als seine herkömmlichen Konkurrenten, die den Sauerstoff verdichten.


Wichtige Unternehmen und Verbände vor Ort

Bei der Peter Sauber Agentur sind bereits die Anmeldungen weiterer wichtiger Akteure auf dem Brennstoffzellenmarkt eingegangen. Mit dabei sind unter anderem: ANSYS Germany GmbH mit Software zur Strömungsberechnung, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Stuttgart, das unter anderem ein futuristisches BZ-betriebenes Flugzeug zeigt ("HyFish"), das Elektro-Ausbildungszentrum Aalen e.V., das Weiterbildungskonzepte für den Betrieb von mobilen und stationären Brennstoffzellen-Anlagen anbietet, die PEMEAS GmbH aus Frankfurt, die an einer neuartigen Hochtemperatur-Brennstoffzellenmembran arbeitet, die SMART Electronic Development GmbH, Stuttgart, die Geräte zum Messen und Überwachen von Hochleistungs-Brennstoffzellen zeigt, die SMA Technologie AG, welche computerbasierte Regelsysteme für eine dezentrale Energieversorgung präsentiert sowie udomi aus Neuenstein, die eine Brennstoffzellen-Photovoltaik-Hybrid-Stromversorgung vorstellt.

24.08.2006   Quelle: Peter Sauber Agentur   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SmartFish GmbH / DLR.
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BP Alternative Energy kauft US-Windparkprojektierer Greenlight

Greenlight Energy projektiert Windenergieprojekte in den USA.

BP berichtete am 15.08.2006, das Unternehmen habe die Greenlight Energy, Inc. gekauft, einen Entwickler von Windparks in den USA. Die Übernahme werde BP ermöglichen die Entwicklung des Windenergie-Geschäfts in Nordamerika zu beschleunigen. BP hat alle Anteile an Greenlight Energy für rund 89 Millionen US-Dollar gekauft, mit Ausnahme des Betriebskapitals und Steuerausgleichs. Greenlight entwickelt große Windeenergieprojekte in den USA.   Das Unternehmen mit Sitz in Charlottesville (Virginia) wurde 2000 gegründet und in seinem Portfolio finden sich 39 Windparks in verschiedenen Projektstadien in den USA mit einer Gesamtleistung von 6,6 Gigawatt (GW). Einige dieser Vorhaben will BP in den kommenden fünf Jahren fertig stellen.

Die Akquisition soll das rasche Wachstum des Windkraft-Geschäfts von BP in den USA weiter beschleunigen, das zu den zentralen Arbeitsfeldern von BP Alternative Energy zählt, dem Konzernsektor für die Energieerzeugung mit niedrigen CO2-Emissionen. Bereits im Juli hatte Alternative Energy einen Vertrag mit dem Projektentwickler und Turbinenhersteller Clipper Windpower geschlossen über den Kauf von 50% der Anteile an einem 2 GW-Portfolio in den USA sowie eine Übereinkunft zum Bezug von Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 2,25 GW in den kommenden fünf Jahren. "Dieser Kauf verschafft BP Alternative Energy unmittelbaren Zugang zu einer großen Zahl hochwertiger Windenergieprojekte im ganzen Land, einschließlich einiger Vorhaben, von denen wir denken, dass wir sie in den nächsten fünf Jahren umsetzen können", sagte Steve Westwell, Vorstand von BP Alternative Energy.

"Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit dem Greenlight-Team, welches das Unternehmen in den vergangenen sechs Jahren aufgebaut hat", fügte Westwell hinzu. " Greenlight hat kritisch ausgewählt um einen strategischen Partner zu finden, mit dem wir die Entwicklung der Projekte in unserer Pipeline beschleunigen können", sagte Matthew Hantzmon, Geschäftsführer von Greenlight Energy. "die strategische Ausrichtung von BP Alternative Energy passt vorzüglich, um unser Geschäft auszuweiten und unsere Portfolios zu vergrößern", ergänzte Hantzmon.

23.08.2006   Quelle: BP Alternative Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BO Alternative Energy
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KWK-Gesetz: Verbände legen Eckpunkte zur Novellierung vor

Die Arbeitsgemeinschaft für Wärme und Heizkraftwirtschaft (AGFW), der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK), die Gewerkschaft ver.di und die Vereinigung kommunaler Unternehmen (VKU) setzen sich für eine Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes ein und haben ein gemeinsames Eckpunktepapier vorgelegt. Der Vorschlag soll ein gewichtiges Signal an die Regierungskoalition sein, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Förderung des Ausbaus von dezentralen Kraftwerken und hocheffizienten KWK- Anlagen zügig einzuleiten. 

Ohne KWK wird das CO2-Minderungsziel für 2010 verfehlt

Die derzeitigen Planungen zur Modernisierung des deutschen Kraftwerksparks setzen fast ausschließlich auf reine Kondensationskraftwerke, so die Verbände. Mit dem im Juni 2006 vom Bundeskabinett verabschiedeten Vorschlag für den Nationalen Allokationsplan für die Periode 2008 bis 2012 (NAP II) komme aber gerade den Rahmenbedingungen für die Nutzung der KWK im Reinvestitionszyklus der nächsten 5-6 Jahren eine entscheidende Bedeutung zu. In diesem Zeitraum würden die Investitionsentscheidungen getroffen. Ohne die Novellierung des KWK-Gesetzes (KWK-G) werde die anstehende Modernisierung des deutschen Kraftwerksparks die vorhandenen KWK-Potenziale nicht nutzen, so dass auch das CO2-Minderungsziel für 2010 verfehlt werde.


Förderung für modernisierte und neue KWK- Anlagen durch Zuschläge auf die Stromerzeugung

Das Eckpunktepapier sieht vor, dass die Förderung bestehender Anlagen wie im KWK-G vorgesehen ausläuft. Erneut gefördert werden sollen modernisierte und neu zugebaute KWK- Anlagen, die innerhalb von 5 - 6 Jahren nach Inkrafttreten der Novellierung in Dauerbetrieb gehen und bestimmte Effizienzkriterien erfüllen. Die bisherigen Beschränkung des Zubaus (nur bis 2 MW) und der Modernisierung (keine Erhöhung des Wärmeabsatzes) sollen aufgehoben werden. Die Förderung soll durch Zuschläge auf die KWK- Stromerzeugung erfolgen, die für 6 Jahre ab Inbetriebnahme gezahlt werden und deren Höhe sich an den gemäß KWK-G im Jahr 2007 gezahlten Sätzen und Leistungsdifferenzierungen orientiert.

Der B.KWK wertet die kooperative Einstellung der Verbände, welche die Einigung auf den gemeinsamen Vorschlag ermöglichte, als wesentlichen Beitrag dazu, der KWK in Zukunft den ihr als bedeutender Effizienztechnologie gebührenden Anteil an der Energieversorgung auch in Deutschland zu verschaffen.

Das Eckpunktepapier kann heruntergeladen werden unter

http://www.bkwk.de/download/Eckpunktepapier_KWKG_AGFW_BKWK_VERDI_VKU.pdfModellrechnungen.

Modellrechnungen über die zu erwartenden Fördermengen und –Finanzmittel gibt es unter http://www.bkwk.de/download/BKWK_KWKGII_Modellrechnung_.pdf.

23.08.2006   Quelle: Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

SMA: Tochtergesellschaft in Südkorea erfolgreich gestartet

Myoung-Bae Lee, SMA Technology Korea Co., Ltd.

Die SMA Technologie AG meldet den außerordentlich erfolgreichen Einstand ihrer erst im Juni dieses Jahres gegründeten Tochtergesellschaft in Seoul und stellt zusätzliches Personal ein. Ziel sei, als erstes europäisches Unternehmen der Solartechnik-Branche durch ein eigenes Vertriebs- und Servicenetzwerk, die bereits bestehenden guten Geschäftsbeziehungen weiter auszubauen. Der nach eigenen Angaben führende Hersteller von Solarwechselrichtern und Komponenten zur Anlagenüberwachung setze damit seine Internationalisierungsstrategie konsequent um, heißt es in der Pressemitteilung.   Der Representative Director der SMA Technology Korea Co., Ltd., Myoung-Bae Lee und sein Team stießen bereits anlässlich der vom 14.-16. Juni stattfindenden Messe "Green Energy EXPO KOREA 2006" in Daegu mit den weltweit meistverkauften Stringwechselrichtern Sunny Boy auf großes Interesse seitens der zahlreichen Messebesucher, so SMA.

"Die hervorragenden Förderbedingungen haben zusammen mit der hohen Sonneneinstrahlung in Südkorea zu einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach Solarstromanlagen geführt", erklärt SMA-Vorstand Günther Cramer. "Zu den vorrangigen Aufgaben unserer Mitarbeiter vor Ort gehört es deshalb, eine größere Kundennähe zu erreichen und einen weiter verbesserten Service anzubieten. Darüber hinaus wollen wir frühzeitig lokale Trends erfassen und unsere Technologieführerschaft auch international weiter festigen", so Kramer weiter.

Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, hat SMA Technology Korea Co., Ltd zum 07.August mit Jung Jae Park einen zusätzlichen Vertriebsmanager eingestellt, zu dessen Hauptaufgabe die Betreuung bestehender Großkunden gehören wird. Park ist studierter Industrieingenieur und habe in einem Unternehmen der Solarbranche bereits umfangreiche Vertriebserfahrung gesammelt. Außerdem will SMA mit einem firmeneigenen, regionalen Serviceteam sowie einer speziellen Hotline intensive Betreuung bieten und so eine maximale Anlagenverfügbarkeit gewährleisten.

Die SMA Technologie AG ist mit Niederlassungen in China, den USA, Italien und Spanien bereits weltweit in wichtigen Zukunftsmärkten vertreten.

23.08.2006   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Technologie AG

 

Neue 580 kW-Dünnschicht-Solarstromanlage in Mainz am Netz

Solardach in Mainz, 580 kWp.

Am 22. August 2006 wird im Gewerbepark TRIWO (Mainz-Mombach) die zweitgrößte Photovoltaik-Anlage der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage von der Größe eines Fußballfeldes hat eine Spitzenleistung von 580 Kilowatt (kWp) und wird pro Jahr rund 525.000 Kilowattstunden sauberen Strom produzieren; dies entspricht in etwa dem Jahresbedarf von 150 Haushalten.   Die juwi GmbH (Mainz) installierte 9.288 Dünnschicht-Module des Herstellers First Solar mit jeweils 62,5 Watt Spitzenleistung (Watt peak) und einer Gesamtfläche von 6.687 Quadratmetern. Großwechselrichter der SMA Technologie AG wandeln den Sonnenstrom in Wechselstrom für das Netz um.

Private Investoren haben das rund 2,9 Millionen Euro teure Solarkraftwerk mit Eigenkapital und zinsgünstigen Darlehen finanziert. Der Solarstrom wird in das Netz der Stadtwerke Mainz AG investiert und nach dem EEG vergütet.

22.08.2006   Quelle: juwi GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi GmbH

 

Voith Siemens Hydro auf dem Weg zu marktreifem Strom aus Wellen

Versuchsanlage auf der Insel Islay.

Voith Siemens Hydro hat mit seiner schottischen Tochtergesellschaft Wavegen auf dem Weg zur Erschließung von Energie aus den Meeren einen weiteren Erfolg erzielt: Ein Abkommen zwischen npower renewables, einer britischen RWE-Tochter und Wavegen soll den Weg für die Entwicklung eines 3 Megawatt-Wellenkraftwerks auf der Hebrideninsel Lewis ebnen. Das berichtet Voith Siemens Hydro in einer Pressemitteilung. Die Technologie, die auf Lewis eingesetzt werden soll, basiert auf dem Verfahren, das in Wavegens Limpet-Anlage auf der Insel Islay bereits im Einsatz ist.   Dieses Kraftwerk ist seit 2000 in Betrieb und macht sich das Oscillating-Water-Column-Prinzip, kurz OWC, zunutze. Es ist das weltweit einzige Wellenkraftwerk, das Elektrizität in ein kommerzielles Stromnetz einspeist.

Strom für 1.500 Haushalte; Schutz der Küste durch neue Mauer

Das Kooperationsprojekt zwischen Voith Siemens Hydro und npower sieht vor, die OWC-Technik in eine Küstenschutzmauer zu integrieren. Durch diese Kombination lasse sich ein doppelter Nutzen stiften: die Gewinnung erneuerbarer Energie aus dem Meer und der Schutz der Küste durch die neue Mauer. Die dabei jährlich gewonnene Elektrizität soll 1.500 Haushalte versorgen. "Das Vertrauen von npower renewables in unser – beziehungsweise Wavegens -Know-how bestätigt unsere Sicht, dass wir in der Entwicklung von Wellenenergie-Konzepten an der Spitze liegen", erklärt Dr. Hubert Lienhard, CEO von Voith Siemens Hydro. "Durch fünf Jahre Limpet-Betrieb verfügen wir über einmalige Kenntnisse in Bezug auf den kommerziellen Betrieb von Wellenkraftwerken", so Dr. Lienhard weiter.

Liefern die derzeit angestellten Machbarkeitsstudien ein positives Ergebnis, sollen für das Projekt Mittel aus dem Entwicklungsfonds für Meeresenergie des britischen Industrie- und Handelsministeriums beantragt werden. Dieser Fonds fördert die Anschubfinanzierung für Wellenkraftwerke. Eine von mehreren Bedingungen für die Gewährung dieser Unterstützung sei der Nachweis über einen mindestens dreimonatigen Betrieb eines Wellenkraftwerks. Dieser dürfte nach fünf Jahren Betrieb in Wavegens Limpet-Anlage leicht zu erbringen sein, betont Voith Siemens Hydro.

Wavegen ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Voith Siemens Hydro Power Generation. Mit der Entwicklung und dem Betrieb des ersten Wellenkraftwerks in einem öffentlichen Netz ist Wavegen als Anbieter von Wellenkrafttechnik weltweit führend. Voith Siemens Hydro Power Generation ist ein Konzernbereich von Voith und gehört mit 2.600 Mitarbeitern und einem Umsatz von 600 Millionen EUR im vergangenen Geschäftsjahr zu den weltweit führenden Anbietern im Bereich der Wasserkraft. npower renewables ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von RWE npower plc und zählt zu den in Großbritannien führenden Technologieentwicklern und Anlagenbetreibern für erneuerbare Energien.

22.08.2006   Quelle: Voith AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: "obs/Voith AG"
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Solar-Einkaufsgemeinschaft heißt jetzt Solar-Partner

Sonnenhaus Lehner mit 84 Quadratmetern Sonnenkollektoren

Der Verband der Solar-Einkaufsgemeinschaften e.V. hat sich umbenannt in "Verband der Solar-Partner e.V.". Zu dem Firmennetzwerk gehören die Heizungs- und Solarfachbetriebe Gerold Weber-Solartechnik, System Sonne und Hartmann Energietechnik in Baden-Württemberg sowie Zukunft Sonne und Soleg in Bayern. "Zukünftig wollen wir noch stärker mit Partnerbetrieben aus dem Elektro- und Heizungshandwerk zusammen arbeiten", begründet Thomas Hartmann, 1. Vorsitzender, die Umbenennung.  "Der neue Name spiegelt aber auch unsere weitere partnerschaftliche Zusammenarbeit in Einkauf, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Schulung und technischer Weiterentwicklung wieder", so Hartmann.

Seit über zehn Jahren gemeinsam für die Energiewende

Mit Sammelbestellungen und gemeinsamen Baukursen in Niederbayern begann die Zusammenarbeit von Thomas Hartmann, Gerhard Weiße und Wolfgang Hilz. Schon bald stießen Paul Keßler, Andreas Spandl und Gerold Weber dazu. Die Geschäftsführer der daraus entstandenen heute mittelständischen Firmen gründeten 1996 den Verband der Solar-Einkaufsgemeinschaften e.V., um ein flächendeckendes Netz an Beratern aufzubauen und die zu der Zeit noch weitgehend unbekannte Solarwärmetechnik zu verbreiten. Über 150 feste Mitarbeiter und freie Solarberater sowie zahlreiche Partnerbetriebe in Baden, Oberschwaben, Schwaben, Oberbayern und Ostbayern/Franken sind heute unter dem Dach der Solar-Partner tätig. Sie sind unter anderem spezialisiert auf Solarwärme- und Solarstromanlagen, Heizen mit Holz sowie die Technik für weitgehend solar beheizte Häuser. Ihren Kunden bieten sie individuelle Beratung, maßgeschneiderte Anlagen aus hochwertigen Komponenten sowie persönliche Betreuung auch nach der Montage. Gemeinsames Ziel ist eine hundertprozentige Versorgung aus erneuerbaren Energien, insbesondere treiben sie das "Heizen mit Sonne und Holz" voran.


Zertifizierte Premiumpartner und Sonnen-Handwerker des Jahres

Zahlreiche Auszeichnungen beweisen die Qualität des Angebots. So wurden Gerold Weber Solartechnik, Hartmann Energietechnik und System Sonne mehrfach als "Zertifizierte Premiumpartner" der Freiburger Solar-Fabrik ausgezeichnet. Zukunft Sonne wurde in diesem Jahr zum sechsten Mal in Folge von der Chiemgauer Initiative "Sonnenenergie vom Watzmann bis zum Wendelstein" als "Sonnenstrom-Handwerker des Jahres" geehrt. Auch die erstmals vergebene Auszeichnung "Sonnenwärme-Handwerker des Jahres" ging an Zukunft Sonne, deren Geschäftsführer Gerhard Weiße vor 26 Jahren seinen ersten Sonnenkollektor installierte.


Aktuelle Pilotprojekte in Deutschland – weitgehend solar beheizte Häuser – bis 100%

Die Solar-Partner konzentrieren sich nicht nur auf das Tagesgeschäft, sondern setzen auch Trends: Zahlreiche Gebäude in Süddeutschland, die mindestens zur Hälfte solar beheizt werden, sind auf sie zurückzuführen. Derzeit entstehen aus ihrem Kreise heraus vier Pilotprojekte in Deutschland. Gerold Weber Solartechnik hat in Kappelrodeck in Mittelbaden das erste rein solar beheizte Haus in Holzständerbauweise gebaut. Soleg und der Straubinger Solararchitekt Georg Dasch arbeiten in Regensburg an dem ersten vollständig solar beheizten Haus in Massivbauweise. Das Einfamilienhaus steht kurz vor der Fertigstellung. In beiden Gebäuden wird es keinerlei Nachheizmöglichkeit geben. Ein Modellprojekt für ökologisches Bauen und energiebewusstes Arbeiten und Leben entsteht derweil im schwäbischen Rottenburg-Oberndorf, das Sonnen-Zentrum. Der Gewerbepark der Firma Hartmann Energietechnik mit 1.700 Quadratmetern Fläche soll überwiegend solar beheizt werden, der Restbedarf wird durch Stückholz gedeckt. Ende Oktober soll das Sonnen-Zentrum mit gläserner Kollektorproduktion, Tagungs- und Ausstellungsräumen sowie Holzofen-Gastronomie eröffnet werden. Auf Hochtouren läuft auch der Bau des "Solarzentrums Kienberg". Die Chiemgauer Firma Zukunft Sonne errichtet ein Bürogebäude mit Ausstellungsräumen, das zu 90 Prozent solar beheizt werden soll.


Große Nachfrage nach Solarwärme und Biomasse

Alle Mitgliedsfirmen verzeichnen derzeit eine stark ansteigende Nachfrage nach Solarwärmeanlagen und Holzheizungen. Den anhaltenden Aufwärtstrend des Firmennetzwerkes führt Thomas Hartmann auf die breite Produktpalette und die Kooperation zurück: "Wir haben nie nur auf ein Pferd gesetzt, sondern unser Angebot laufend erweitert. Außerdem erreicht man gemeinsam mehr als allein. Kooperation statt Konkurrenz wird auch zukünftig unser Motto sein", so Hartmann. Elektro- und Heizungsfachbetriebe, die Interesse an einer Zusammenarbeit haben, sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen unter 0 70 73 / 910 13 59 oder per E-Mail unter info@solar-partner.de.

Weitere Informationen zum solaren Heizen:
Der Solarserver kürte das "Sonnenhaus Lehner" in Regensburg zur Solar-Anlage des Monats Dezember 2005: "Massives Ziegelhaus 100 % mit Sonnenenergie beheizt" [Link: anlagedezember2005.html]
Das 100%-Solarhaus in der badischen Gemeinde Kappelrodeck präsentiert der Solarserver im August 2006: "Solarheizung pur – 100% Sonnenwärme, auch im Winter" [Link: anlage.html ]

22.08.2006   Quelle: Verband der Solar-Partner e.V   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Soleg GmbH

 

SCHOTT Solar: Erhöhte Belastbarkeit der ASE-Solarmodule bestätigt

SCHOTT-Solarmodul

Die ASE Solarstrommodule der Alzenauer SCHOTT Solar GmbH sind seit Juni 2006 für eine erhöhte Druckbelastung von 5.400 Pascal [Pa] geprüft, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Prüfung sei sowohl vom Technischen Überwachungsverein (TÜV) als auch vom Prüfinstitut des Verbandes der Elektrotechnik (VDE) nach der neu aufgelegten zweiten Version der Prüfnorm IEC 61215 durchgeführt worden.  Dabei seien die Module zunächst für je 60 Minuten einer zweimal wechselnden Druck- und Sogbelastung von 2.400 Pa unterzogen und anschließend im dritten Zyklus mit einer Druckbelastung von 5.400 Pa belastet worden. Insgesamt hätten die Module in diesem Test jeweils für sechs Stunden unter Extrembelastungen standhalten müssen.

Module halten Flächenbelastung von 551 Kilogramm pro Quadratmeter stand

Getestet wurden die kristallinen Module der SCHOTT Solar GmbH des Typs ASE sowie das InDaX-250. Laut Testergebnis halten alle getesteten Module einer Flächenbelastung von 551 Kilogramm pro Quadratmeter stand. Für die bestehende hervorragende Verarbeitungsqualität der ASE Module von SCHOTT Solar spreche die Tatsache, dass die ASE Serienmodule den Test ohne bauliche Anpassungen oder Veränderungen bestanden haben. "Wir haben diesen erweiterten Belastungstest bereits im letzten Herbst 2005 geplant und die Prüfinstitute beauftragt. Die enormen Schneelasten des vergangenen Winters geben uns nachträglich in unserer Qualitätsstrategie recht", erklärt Michael Harre, Generalbevollmächtigter der SCHOTT Solar GmbH und verantwortlich für Marketing, Vertrieb und Produktmanagement. "Durch unsere langjährige Erfahrung in der Modulkonstruktion bieten ASE Module eine Sicherheit, der unsere Kunden vertrauen. Dem fühlen wir uns natürlich verpflichtet", so Harre weiter. Mit diesem Schritt stelle das Alzenauer Unternehmen einmal mehr seine Qualitätsführerschaft im stark umkämpften Markt für Solarstrommodule unter Beweis.

21.08.2006   Quelle: SCHOTT Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar GmbH
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Windenergieanlagen-Hersteller REpower wächst im ersten Halbjahr deutlich

REpower Produktion in Husum

Die REpower Systems AG (Prime Standard, WKN 617703) hat im ersten Halbjahr 2006 umsatzwirksam 142 Windenergieanlagen errichtet und die installierte Nennleistung um 116,2 Prozent auf 267,0 Megawatt (MW) gesteigert. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Umsatz erhöhte sich nach Angaben des Unternehmens im Jahresvergleich von 121,5 Millionen Euro auf nun 178,5 Millionen Euro.  Das Betriebsergebnis verbesserte sich von minus 12,7 Millionen im Vorjahreszeitraum auf plus 2,4 Millionen Euro. Der Auftragsbestand erhöhte sich im Berichtszeitraum deutlich von 502,3 Millionen Euro am 30. Juni 2005 auf 725,1 Millionen Euro am 30.Juni 2006. Dies sei der höchste Auftragsbestand seit Gründung der REpower Systems AG. Vor dem Hintergrund des hohen Auftragsbestands erwartet REpower auch in den Jahren 2007 und 2008 eine Fortsetzung des starken Wachstumskurses.


Auftragsbestand: Kaufverträge über 430 Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 821,5 MW

Im ersten Halbjahr 2006 hat die REpower Systems AG 142 Windenergieanlagen im Vergleich zu 69 Anlagen im Vorjahreszeitraum umsatzwirksam installiert. Insgesamt 17 Anlagen stammten aus dem Überhang des Jahres 2005 und seien entsprechend ihres Fertigstellungsgrades überwiegend im Umsatz des Vorjahres erfasst worden. Der Auftragsbestand weist Ende Juni 2006 Kaufverträge über 430 Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 821,5 Megawatt aus. Aufgrund nicht vertragsgemäßer Lieferungen wichtiger Komponenten – insbesondere Getriebe, Blattlager und Naben – hätten einige Projekte vom zweiten in das dritte Quartal verschoben werden müssen. Es sei nicht auszuschließen, dass sich die vorhandenen Engpässe im zweiten Halbjahr trotz gesicherter Lieferverträge ausweiten. Dies ist laut REpower auf eine weltweite, den gesamten Maschinenbausektor betreffende Knappheit von Guss- und Schmiedeteilen zurückzuführen. Sofern sich jedoch aus den derzeitigen Komponentenengpässen keine weiteren Lieferverzögerungen ergäben, bleibe die Prognose für das Gesamtjahr weiterhin erreichbar (Umsatz 450 Millionen Euro, EBIT 11 Millionen Euro bis 13,5 Millionen Euro).


Bis zu 200 neue Arbeitsplätze sollen in Service, Entwicklung, Produktion und bei den Auslandstöchtern geschaffen werden

Im Geschäftsjahr 2007 plant REpower eine Erhöhung der Aufstellungszahlen auf etwa 325 Windenergieanlagen sowie eine Steigerung des Umsatzvolumens auf 650 Millionen Euro. Eine weitere Verbesserung der EBIT-Marge sei zu erwarten. Die im Auftragsbestand ausgewiesenen Projekte reichen derzeit bereits bis in das Geschäftsjahr 2008, berichtet das Unternehmen. In der langfristigen Planung gehe REpower daher von einer Fortsetzung des starken Wachstums aus. Aus heutiger Sicht werde sich die Aufstellungszahl im Jahr 2008 auf mindestens 400 Anlagen bei einem Umsatzvolumen von mehr als 800 Millionen Euro erhöhen. "Um auf das zukünftige Wachstum vorbereitet zu sein, ist geplant, bis Ende 2007 bis zu 200 Neueinstellungen in den Bereichen Service, Entwicklung, Produktion und bei den Auslandstöchtern vorzunehmen", kündigte Prof. Dr. Fritz Vahrenholt an, Vorstandsvorsitzender der REpower Systems AG.


Neues Joint Venture soll in Nordchina in 2-Megawatt-Anlagen produzieren

Außerdem gibt die REpower Systems AG die geplante Gründung eines Joint Ventures in China bekannt. An dem Unternehmen mit Namen "REpower North (China) Ltd." werden beteiligt sein die REpower Systems AG, das chinesische Stahl- und Maschinenbauunternehmen NHIC (North Heavy Industries Corporation, 20.000 Mitarbeiter), das zur NORINCO-Gruppe gehört sowie der britische Windpark-Projektentwickler Honiton Energy Ltd. REpower soll 50,01%, NHIC 33,34% und Honiton 16,65% der Anteile halten. REpower North (China) Ltd. soll in Nordchina 2-Megawatt-Anlagen des Typs MM70 sowie MM82 produzieren. Die entsprechenden Joint Venture-Verträge sollen Ende August in China unterzeichnet werden. REpower ist bereits seit 2004 über ein Lizenzabkommen mit Dong Fang Steam Turbine Works (DFSTW) für die 1,5-Megawatt-Klasse auf dem chinesischen Markt vertreten. DFSTW aus Deyang (Provinz Sichuan) ist mit 7.000 Mitarbeitern einer der führenden chinesischen Hersteller von Dampf- und Gasturbinen.

21.08.2006   Quelle: REpower Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REpower Systems AG, Foto: Jan Oelker
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GeoTHERM: Neuer Kongress mit Fachmesse für Geothermie

Am 1. und 2. März 2007 findet im badischen Offenburg die GeoTHERM statt. Die Veranstaltung greife die positive Entwicklung der Branche auf und schaffe eine Plattform, die sich ausschließlich dem Thema Geothermie widme, so die Messe Offenburg-Ortenau GmbH in der Ankündigung der Veranstaltung. Neben einem Überblick über den Stand der Technik und den Einblick in realisierte Projekte versteht sich die GeoTHERM als eine konkrete Aufforderung, gemeinsam an der Verbreitung der Erdwärmenutzung mitzuwirken und Impulse für Partnerschaften zu geben.   Thematisiert werden sollen besonders die verschiedenen Möglichkeiten der oberflächennahen Nutzung der Erdwärme sowie der aktuelle Entwicklungsstand der Tiefengeothermie.


Unterstützung durch Politik und Forschung

Als ideeller Partner unterstützen die GeoTHERM das Wirtschafts- und Umweltministerium Baden-Württemberg, das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (Regierungspräsidium Freiburg) sowie die Hochschule Offenburg. Des Weiteren bereichern fachlich kompetente Partner das Angebot der GeoTHERM: der Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V., das Bundesamt für Energie (Schweiz), der Bundesverband WärmePumpe e.V., die Fachsektion Hydrogeologie in der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, GÉOTHERMIE.CH/Schweizerische Vereinigung für Geothermie und die Universität Freiburg/Geologisches Institut.


Kongressprogramm im Internet

Mit der geografischen und geologischen Lage Offenburgs im Südwesten Deutschlands schaffe die GeoTHERM ideale Voraussetzungen für die Zusammenführung der Märkte in Deutschland und der Schweiz. Veranstalter ist die Messe Offenburg-Ortenau GmbH. Die GeoTHERM wird von der EnBW gefördert. Das Kongressprogramm sowie die Ausstellerunterlagen gibt es unter www.geotherm-offenburg.de. Weitere Informationen bei der Messe Offenburg-Ortenau unter Tel. +49 (0)781/9226-32 oder email: kircher@messeoffenburg.de.

21.08.2006   Quelle: Messe Offenburg-Ortenau GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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2006 schon jetzt ein gutes Solarjahr - trotz Sonnenflaute in der ersten Augusthälfte

Obwohl der Sommer in den ersten zwei Augustwochen eine Verschnaufpause eingelegt hat, erreichte die Zahl der bisher im Jahr 2006 gemessenen Sonnenstunden einen neuen Rekordwert, berichtet der Europressedienst Bonn. Besonders die Juliwerte übertreffen durchweg die Sonnenscheindauer des letzten Jahres, sie waren rund 66 Prozent höher als 2005.   Der Spitzenwert im Juli 2006 lag bei 408 Stunden Sonnenschein und wurde auf der Ostseeinsel Hiddensee gemessen. Die Insel vor der deutschen Nordostküste war schon im Juli des Vorjahres Spitzenreiter, doch dafür reichten damals bereits 294 Sonnenstunden.


Supersommer sorgt für hohe Solarstromausbeute
Profiteure des rekordverdächtigen Sommers 2006 sind die Betreiber von Solarstromanlagen. In den letzten Wochen lagen die Erträge ihrer Anlagen teilweise über 50 Prozent höher als in den vergangenen Jahren. "In Deutschland liefert eine Solarstromanlage etwa 75 bis 80 Prozent des Jahresertrages in den Monaten April bis Oktober", erläutert Klaus Kiefer, Leiter der Gruppe Netzgekoppelte Energiesysteme am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE). Entscheidend für den Ertrag einer Solarstromanlage ist laut einem aktuellen Bericht im Auftrag der "solid GmbH" (Solarenergie Informations- und Demonstrationszentrum) nicht nur die jeweilige Leistung der Anlage, sondern auch die Sonnenscheindauer.


Nord- und Ostdeutschland von der Sonne bevorzugt

Deshalb dürften vor allem Anlagenbetreiber aus nord- und ostdeutschen Regionen in den letzten Wochen die Nase in Sachen Ökostromerträge vorn gehabt haben. Denn der Süden Deutschlands ist unter den 15 Messstationen mit den meisten Sonnenstunden im Juli nur einmal vertreten. So hat die Sonne in Uhldingen-Mühlhofen am Bodensee 378 Stunden lang geschienen. Das sind 30 Stunden weniger als der Rekordhalter Hiddensee im selben Zeitraum erreicht hat. Die gute Sonnenausbeute der ost- bzw. norddeutschen Regionen überrascht den Wetterexperten Jörg Kachelmann nicht: "Mehrere Faktoren treffen dort zusammen. Der Atlantik hat weniger Einfluss, je weiter man nach Osten geht, wodurch das Klima kontinentaler und stabiler wird". Außerdem habe die Insellage mehrere Vorteile. "Im Sommer wird die Bildung von Quellwolken durch das umliegende Wasser verhindert und das Meer sorgt für einen weiten Horizont", so Kachelmann.


Wird 2006 ein neues Supersolarjahr?

Trotz der großen Sonnenausbeute im Juli sind die Werte aus dem letzten Rekordsommer 2003 nicht erreicht beziehungsweise überboten worden. Besonders der August hatte vor drei Jahren den Spitzensommer und damit das "Solarjahr 2003" ermöglicht. In diesem Jahr hat sich die Sonne im August allerdings bisher eher zurückgehalten. Auch Wetterexperte Kachelmann bleibt daher vorsichtig: "Die beiden letzten Augustwochen müssten schon sehr heiß werden, dann wird es für den Rekordsommer 2003 knapp".

20.08.2006   Quelle: Europressedienst Bonn   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

OMEGA präsentiert Projekt SolarImpulse im KaDeWe

André Borschberg und Bertrand Piccard (rechts) mit einem Modell von SolarImpulse

Im Foyer sowie in den Schaufenstern des legendären Berliner Luxus-Kaufhauses KaDeWe präsentiert der Uhrenhersteller OMEGA die Sonderausstellung "NACH DEM MOND, DIE SONNE". Sie zeigt noch bis zum 16. September 2006 die größten Pioniergeschichten von OMEGA und sein jüngstes Projekt: die Partnerschaft mit SolarImpulse. SolarImpulse ist das ehrgeizige Vorhaben des bekannten Schweizer Pioniers Bertrand Piccard. Es handelt sich hierbei um ein bemanntes Solarflugzeug, das im Tag- und Nachtflug einzig von Sonnenenergie betrieben, die Erde umrunden soll.   Um die Tragweite von SolarImpulse erfassen zu können, ist ein Modell des Flugzeugs im Maßstab 1:13 ausgestellt. Darüber hinaus skizziert die Ausstellung die verschiedenen Stationen der Entwicklung des Projektes und visualisiert die Etappen bis zum geplanten Jungfernflug. OMEGA unterstützt SolarImpulse als Hauptsponsor und technischer Zulieferer mit Mikroelektronik und Mikromechanik.


Bewusstsein für natürliche Ressourcen schärfen

"SolarImpulse ist ein Projekt mit großer Tragweite. Es ist sehr anspruchsvoll, was sowohl die Technologie als auch die Botschaft des Projekts betrifft. Wir müssen die Forschung nach Alternativ-Energien zum Mittelpunkt unserer Bemühungen machen und sie auch weltweit kommunizieren. Alle reden von Luxus, aber der größte Luxus ist unser Planet Erde. Daher müssen wir das Bewusstsein für unsere natürlichen Ressourcen schärfen, weil wir ansonsten Gefahr laufen, diese für die nächsten Generationen unwiederbringbar zu zerstören", so Nick Hayek, Vorstand der Swatch Group.


Spezial-Solarzellen und optimierte Energiekette.

Die Ausstellung zeigt unter anderem ein Modell der endgültigen Flugzeugausführung im Maßstab 1:13. Das Original wird über eine Spannweite der Tragflächen von 80 Metern verfügen und mit einer geschätzten Durchschnittsgeschwindigkeit von 70 km/h fliegen. Die Solarzellen werden in einem Schutzfilm aus gekapseltem Silizium hergestellt, ein experimentelles Modell dieser Zellen ist zu besichtigen. Weiter informiert die Ausstellung über die Optimierung der Energiekette und des Energiemanagements um mit maximalem Wirkungsgrad zu arbeiten.

In einem Solarserver-Interview erläutert André Borschberg die Pläne des SolarImpulse-Teams unter SolarImpulse: Nur mit der Energie der Sonne in 20 Tagen um die Erde fliegen

20.08.2006   Quelle: OMEGA Deutschland   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ©SolarImpulse, Stephane Gros

 

"Wie kann die Menschheit die nächsten 100 Jahre überleben?" / Zehn deutsche Wissenschaftler antworten

Der britische Physiker Stephen Hawking fragte sich jüngst in einem Internet-Forum: "Wie kann die Menschheit die nächsten 100 Jahre überleben?" Er selber wisse darauf keine Antwort. In der ZEIT antworten zehn deutsche Wissenschaftler, darunter der Philosoph Peter Sloterdijk, der Naturwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker und der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber. Professor Schellnhuber, Leiter des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung glaubt, dass der Klimawandel im schlimmsten Fall indirekt zur Auslöschung der Menschheit führen kann.  

Riesige Solarfelder als Antwort auf die globale Erwärmung

"Ein Gemisch aus Kernwaffengebrauch, Terrorismus und Umweltkonflikten um Boden, Energie und Wasser könnte uns am Ende ausradieren", so Schellnhuber in der ZEIT. "Die realistischste Gefahr für die Menschheit geht von der globalen Erwärmung aus. Ich glaube zwar nicht, dass sie unsere Spezies vernichten wird ... aber der anthropogene Klimawandel kann die Qualität unseres Lebens erheblich vermindern", so Schellnhuber weiter. Durch einen so genannten galoppierenden Treibhauseffekt könnte sich die Temperatur der Erde in 100 Jahren um zehn oder sogar 12 Grad Celsius erhöhen: Europa würde zur Sahara, Wirtschaftssysteme brächen zusammen, es gäbe Kriege um bewohnbaren Boden, warnt der Klimaforscher. "Ich halte diesen schlimmsten Fall zwar nicht für wahrscheinlich, aber grundsätzlich möglich. Das Risiko liegt vielleicht bei 1:1000. Als Antwort auf diese Bedrohung rät Schellnhuber, klimafreundliche Städte zu bauen, die Landwirtschaft auf Energieproduktion umzustellen, riesige Solarfelder und CO2-Speicher zu erreichten


Unverbindliche Empfehlungen zur CO2-Emissionsminderung reichen nicht

Peter Sloterdijk sagt, er teile Hawkings Besorgnisse völlig. "Wir rasen mit Höchstgeschwindigkeit frontal auf eine Betonmauer zu, doch weil der Moment des Aufpralls eine Weile entfernt ist, bleibt man auf dem Gaspedal. Unsere größte Gefahr steckt in der Unfähigkeit, 30, 50, 100 Jahre konkret voraus zu fühlen. Darum verbraucht die Gesellschaft der letzten Menschen ihre Zukunftschancen mit dem besten Gewissen." Der Philosoph warnt vor den Folgen der Nutzung fossiler Energien und kritisiert halbherzigen Klimaschutz: "Irgendwann sind wir so weit, dass wir eine unverbindliche Empfehlung aussprechen, die CO2-Emissionen zu reduzieren, Kyoto-Protokoll und Co. Das kann man unterschreiben oder nicht. Und hat man unterschrieben, kann man sich daran halten oder nicht. Von hier an kennen wir die Szene. Wir finden uns wieder in unserem fahrerlosen Bus, der mit steigender Geschwindigkeit auf die Wand zurast", so Sloterdijk.

Ernst Ulrich von Weizsäcker betont, die Bedeutung nachhaltiger Technologie und fordert eine nachhaltige Wirtschaft und nachhaltigen Konsum. Weitere Antworten geben der Politikwissenschaftler Michael Brzoska, die Bischöfin Margot Käßmann, der Soziologe Wolfgang Sofsky und der Astronaut Gerhard Thiele.

Der komplette Beitrag ist veröffentlich in der ZEIT Nr. 34 vom 17. August 2006.

19.08.2006   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

DBU-Jahresbericht: 2005 förderte die Stiftung 343 Projekte mit 45,7 Millionen Euro

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) spinnt Umweltnetze über die Landesgrenzen hinaus: 24 Projekte aus Mittel- und Osteuropa begleiteten die Mitarbeiter der Stiftung allein 2005. Insgesamt förderte die DBU in zwölf Staaten des ehemaligen Ostblocks schon über 200 Vorhaben mit rund 32 Millionen Euro. "Unserer Förderarbeit auf europäischer Ebene kommt eine wachsende Bedeutung zu", betonte Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde bei der Vorlage des Jahresberichtes 2005. In Mittel- und Osteuropa habe die Stiftung mit vergleichsweise geringer finanzieller Unterstützung Anstöße geben können, die "positiv überrascht hätten".   2005 stiftete die DBU 343 Projektpartner mit 45,7 Millionen Euro an, ihre Vorhaben aus Umwelttechnik, -forschung, -kommunikation und Naturschutz in Angriff zu nehmen. Dass die Mittel dafür nicht versiegen, sei sicher: Immerhin sei es der DBU gelungen, ihr Vermögen um 50 Millionen Euro auf 1,68 Milliarden Euro aufzustocken, der höchste Stand seit Stiftungsgründung.


"Weg vom Gießkannenprinzip"

Wie "Umweltkooperation in der Europäischen Union" aussehen kann, diskutierten Experten bei der 11. Internationalen Sommerakademie der DBU. "Wir möchten weg vom Gießkannenprinzip. Statt vereinzelt international zu fördern, werden wir uns auf bestimmte Regionen konzentrieren", so Brickwedde. Die DBU liefere mit ihrer breiten Erfahrung vor allem deshalb international Problemlösungsangebote, weil angesichts der aktuellen Umweltsituation in vielen mittel- und osteuropäischen Staaten mit relativ wenig Geld relativ viel Umweltentlastung erreicht werden könne - ganz im Gegensatz zu Deutschland. Zugute komme das Ergebnis den Menschen hüben wie drüben. Aber auch den deutschen Unternehmen, denen sich durch die Ausfuhr von Umwelttechnik neue Chancen böten, auch zukünftig "Export-Weltmeister" zu bleiben.


Umweltprojekte mit Schülern und Studierenden

Da im Umweltschutz begabte Köpfe gefragt sind, werde zentraler Bestandteil des internationalen Engagements aber weiterhin das Stipendienprogramm sein. Neben einem nationalen Programm für Doktoranden erhalten Hochschulabsolventen aus zehn Ländern Mittel- und Osteuropas die Chance zur beruflichen Weiterbildung, 2005 auch erstmals Bulgaren, Rumänen und Ungarn. Ein umfangreicher englischsprachiger Internetauftritt könne zudem bald auch ihnen helfen, sich noch besser über die DBU zu informieren.

Mit Hilfe der englischen Sprache und finanzieller Unterstützung der DBU verständigen sich auch über 5.000 Schüler, besuchen sich gegenseitig, recherchieren Umweltprojekte und verfassen darüber in ihrer Muttersprache Artikel: 68 Schulen sowie 20 Partnerzeitungen aus sechs Ländern mit einer Gesamtauflage von rund 2,8 Millionen Exemplaren nehmen mehr als drei Jahre lang an dem Projekt "Umwelt baut Brücken - Jugendliche im Europäischen Dialog" teil. Ein Brückenschlag, der Unterstützung findet: Umweltschutz sei ein wichtiges Zukunftsthema, betonte Bundespräsident Horst Köhler 2005 beim Projektauftakt in Berlin.


Seit der DBU-Gründung wurden über 6.300 Vorhaben mit knapp 1,2 Milliarden Euro gefördert

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Anträge um 131 auf 1.155. Die Stiftung bewilligte 343 Projekte mit rund 45,7 Millionen Euro (2004: 45 Millionen Euro, 296 Projekte). Damit hat die Stiftung seit ihrer Gründung 1991 über 6.300 Vorhaben mit knapp 1,2 Milliarden Euro gefördert. Über 26 Millionen Euro flossen 2005 unmittel- oder mittelbar in kleine und mittlere Unternehmen. Insgesamt förderte die DBU den Mittelstand mit rund 675 Millionen Euro. Aus der Vermögensbewirtschaftung erzielte die DBU 96,85 Millionen Euro und konnte das Vorjahresergebnis (77,16) nochmals deutlich steigern. In die Rücklage flossen 44,6 Millionen Euro ('04: 28,9). "Durch die konsequente Rücklagenbildung wird sichergestellt, dass die DBU ihre finanzielle Leistungsfähigkeit auch unter Berücksichtigung der Inflation dauerhaft erhält", betonte DBU-Verwaltungschef Michael Dittrich.

Der Jahresbericht 2005 kann (auch als CD-Rom) kostenlos bestellt werden bei der DBU, 49090 Osnabrück, An der Bornau 2, Telefon 0541/ 9633-0, Fax 0541/ 9633-190,.

19.08.2006   Quelle: DBU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Freiburger Eiswette: Aktionshaus macht Klimaschutz greifbar

Aufbau der

Am 18.08.2006 wurde am Platz der alten Synagoge in Freiburg ein Miniatur-Passivhaus aufgestellt, in dem ein Kubikmeter Eis eingeschlossen ist. Der Eisblock wird ohne zusätzliche Kühlung die kommenden vier Wochen dort eingeschlossen bleiben. Am 16. September wird das Häuschen von der ARD-Wetterfrau Claudia Kleinert und der Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik geöffnet und überprüft, wie viel Eis geschmolzen ist. Jeder kann mitwetten und schätzen, wie viel Eis abschmelzen wird. Ziel der Aktion ist die Ermutigung der Hausbesitzer, Energieberatungen und Förderprogramme zur Wärmedämmung zu nutzen und den Gebäudebestand energetisch zu verbessern.  Für die Gewinner winken attraktive Preise. Die Energieagentur Regio Freiburg zeigt unter der Schirmherrschaft der Stadt Freiburg gemeinsam mit ihren Projektpartnern der Firma Götz und Moriz auf etwas unkonventionelle Weise, wie gut Wärmedämmung wirkt. Nicht nur im Winter, wenn es draußen kalt ist, ist eine gute Dämmung sinnvoll, sondern auch im Sommer, wenn es draußen heiß ist und es im Haus kühl bleiben soll. Die Stadt Freiburg unterstützt die Aktion und hat selbst eine Kampagne "Wärmeschutz im Altbau – Verpassen Sie Ihrem Haus ein dickes Fell" gestartet.

Wohnraum-Dämmung senkt Energiekosten, verbessert die Wohnqualität und steigert den Wert einer Immobilie

Dieses Wochenende steht am Aktionshaus der Informationsstand der Energieagentur. Hier können sich Interessierte rund um die Themen Klimaschutz, Wohnraumdämmung und Energieberatung informieren. Weiter erhalten Verbraucher dort Informationen zur städtischen Aktion "Verpassen Sie Ihrem Haus ein dickes Fell". Die Stadt informiert über Beratungsmöglichkeiten zu Wärmeschutzmaßnahmen im Altbau. Außerdem sind täglich zwei Pinguine in der Innenstadt unterwegs und machen auf die Freiburger Wette aufmerksam. Mit der "Freiburger Eiswette" sollen Endverbraucher zum Klimaschutz durch Wohnraum-Dämmung und die damit verbundene Energiekosteneinsparung informiert werden. Außerdem würden Sanierungsmaßnahmen zu einer verbesserten Wohnqualität und einer Wertsteigerung der Immobilie führen betont die Freiburger Energieagentur.


Bis zu 70 Prozent des Heizenergieverbrauchs können eingespart werden

Um die Sanierung des eigenen Hauses optimal zu planen, können sich Eigentümer vorher kompetent beraten lassen. Sie erhalten einen Überblick über die notwendigen Maßnahmen, die Höhe der Energieeinsparungen und die in Frage kommenden Förderprogramme. Dadurch sei es möglich, optimale Sanierungsstrategien umzusetzen und bis zu 70 Prozent des bisherigen Heizenergieverbrauchs einzusparen. Wohnungseigentümer können sich am Aktionshaus Listen der Freiburger Energieberater geben lassen, die Gesamtkonzepte erstellen und Förderberatungen anbieten. Der Informationsstand ist bei gutem Wetter am Samstag, den 19. August von 11 bis 15 Uhr geöffnet.

19.08.2006   Quelle: Energieagentur Regio Freiburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energieagentur Regio Freiburg
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Sunways schließt Vertrag über 70 MW Solar-Wafer mit der Deutsche Solar AG

Die Sunways AG (ISIN DE0007332207, ISIN DE000A0BNPN0) hat am 17. August 2006 einen Vertrag mit der Deutsche Solar AG, Freiberg, über die Lieferung multikristalliner Silizium-Wafer abgeschlossen. Der Vertrag gilt ab dem Jahr 2009 und läuft über 10 Jahre, berichtet Sunways in einer Ad-hoc-Mitteilung. Er umfasse die Lieferung von Silizium-Wafern durch die Deutsche Solar AG, einer hundertprozentigen Tochter der SolarWorld AG, für die Produktion von multikristalliner Solarzellen mit einer Gesamtleistung von 70 Megawatt (MW).   Vorgesehen sei, dass Sunways Anzahlungen (so genannte "Downpayments") leistet. Sie werden beim Bezug der Wafer in Form einer Kaufpreisreduzierung angerechnet.

Der Kontrakt habe zu angemessenen Konditionen abgeschlossen werden können und diene der langfristigen Absicherung des Rohstoffbedarfs der Sunways AG, so das Unternehmen. Weitere Projekte zur kurz- und mittelfristigen Rohstoffversorgung seien in Arbeit. Die Sunways AG verfügt derzeit über eine Produktionskapazität von insgesamt 46 Megawatt. Sie entwickelt und produziert Solarzellen, Wechselrichter, Solarmodule und -systeme. Die Sunways AG ist seit 2001 an der Börse und seit 2003 im Prime Standard notiert. Das Unternehmen beschäftigte zum 30. Juni 2006 228 Mitarbeiter.

18.08.2006   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solar Millennium AG legt positive Zahlen für das erste Halbjahr 2006 vor

Die Erlanger Solar Millennium AG legte am 17.08.2006 einen Zwischenbericht über die ersten acht Monate des laufenden Geschäftsjahres vor. Insgesamt hat das Unternehmen nach eigenen Angaben im Berichtszeitraum vom 1. November 2005 bis 30. Juni 2006 operative Umsatzerlöse in Höhe von 7,8 Millionen Euro erzielt.  Unter Hinzurechnung sonstiger betrieblicher Erträge, Bestandserhöhungen und Zinsen sowie nach Abzug der laufenden Betriebsaufwendungen ergebe sich ein Ergebnis nach Steuern von rund 5,0 Millionen Euro zum 30.06.2006.


Baubeginn für Solarkraftwerk "Andasol 1"; EDP-Gruppe steigt bei "Andasol 3" ein

Der Vorstand der Solar Millennium AG zeigt sich mit dem Geschäftsverlauf in den ersten acht Monaten des Geschäftsjahres 2005/06 sehr zufrieden. Vor allem die Finanzierungszusage und der anschließende Baubeginn von Andasol 1, dem ersten Parabolrinnen-Kraftwerk Europas, zählten zu den wichtigen Ereignissen im Berichtszeitraum. Andasol 1 soll mit über 510.000 Quadratmetern Kollektorfläche das größte Solarkraftwerk der Welt werden. Außerdem sei der Einstieg der EDP-Gruppe in das Projekt Andasol 3 ein wichtiger Schritt für Solarmillennium. Im Juni 2006 hatte NEO Energía, eine Tochterfirma der EDP Gruppe (Energias de Portugal, S.A.), über die spanische Tochtergesellschaft Generaciones Especiales I S.L. 50 Prozent der Anteile an der zugehörigen Projektgesellschaft Marquesado Solar S.A. von der Solar Millennium AG erworben. "Wir konnten bislang unsere Ziele für das laufende Geschäftsjahr vollumfänglich erreichen und halten an unserer Gewinnprognose für dieses Geschäftsjahr weiterhin fest", so der Vorstandsvorsitzende Christian Beltle.

Die Solar Millennium AG projektiert und baut solarthermische Kraftwerke. Bei diesen solaren Großkraftwerken hat sie sich auf zwei Technologien spezialisiert: Sie ist Technologiegeber für Parabolrinnen-Kraftwerke, eine erprobte und zuverlässige Technologie, in der das Unternehmen weltweit eine Spitzenposition einnimmt. Außerdem entwickelt das Unternehmen Aufwind-Kraftwerke mit dem Ziel, auch deren Marktreife zu erreichen. Schwerpunkte aktueller Projektentwicklungen sind nach Angaben des Unternehmens Spanien, die USA und China.

18.08.2006   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

CENTROTEC verdoppelt Umsatz - mit Solar-Systemen

Die CENTROTEC Sustainable AG (Brilon) hat im ersten Halbjahr 2006 ihren Umsatz mehr als verdoppelt, von 66,5 Millionen Euro 2005 auf 142,1 Millionen Euro 2006. Davon seien 67 Millionen Euro auf das neue Segment "Solar Systems" zurückzuführen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Durch überwiegend organisches Wachstum hätten auch die "Alt-Segmente" mit 8,6 % bei "Gas Flue Systems", mit 21,6 % mit "Climate Systems" und mit 17,3 % bei "Medical Technology & Engineering Plastics" deutliche Umsatzsteigerungen erzielen können.


Sondereffekte durch Kapitalerhöhungen der CENTROSOLAR AG

Auch das Ergebnis habe die Zahlen des ersten Halbjahres 2005 deutlich übertroffen: so sei das Ergebnis vor Steuern, Zins und Abschreibung (EBITDA) um 21,9 % auf 12,3 Millionen Euro gestiegen und das Nettoergebnis sogar auf 11,8 Millionen Euro (Vorjahr 4,5 Mio. EUR). In diesem Ergebnis seien allerdings 7,9 Millionen Euro aus Sondereffekten enthalten, die durch Kapitalerhöhungen der CENTROSOLAR AG und damit einhergehender Verwässerung der CENTROTEC Anteile im ersten Halbjahr entstanden seien. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), in dem der oben genannte Sondereffekt nicht enthalten sei, lag mit 8,0 Millionen Euro nur um 0,2 Millionen über dem Vorjahreswert. Integrationskosten durch die Geschäftskonzentration der Climate Systems am Produktionsstandort Staphorst (NL), Aufwendungen der Engineering Plastics für den Aufbau der Serienfertigung von Komponenten für die Automobilindustrie sowie der weitere Ausbau der Auslandsaktivitäten hätten das Ergebnis nicht in dem gleichen Umfang wie den Umsatz ansteigen lassen. Im 2. Halbjahr sollen diese Projekte weitestgehend abgeschlossen sein, so dass bei einem weiterhin starken Umsatzwachstum wesentlich höhere Ergebniszuwächse als im ersten Halbjahr zu erwarten seien.


CENTROSOLAR AG soll in den Prime Standard der Deutschen Börse wechseln

Durch den geplanten Segmentwechsel der CENTROSOLAR AG in den Prime Standard der Deutschen Börse dürfe zurzeit keine Prognose für das Solar-Segment abgeben werden, so CENTROTEC. Die im Februar veröffentlichten CENTROTEC-Prognosen für das laufende Geschäftsjahr enthielten auch die Geschäftsprognosen der "Alt-Segmente". Deren geplante Umsatzziele würden angesichts der Rekordzahlen des ersten Halbjahres sehr wahrscheinlich erreicht und eventuell sogar übertroffen. Bei Realisierung solcher Umsatzzuwächse seien auch die prognostizierten Ergebniswerte in den "Alt-Segmenten" trotz der Sonderkosten des ersten Halbjahres am unteren Ende der jeweiligen Bandbreite erreichbar. Dazu dürften jedoch keine weiteren ungeplanten Aufwendungen das Ergebnis belasten, heißt es in der Pressemitteilung.

18.08.2006   Quelle: CENTROTEC Sustainable AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Beck Energy erhält Auftrag für 2 MWp-Solarpark in Spanien

Beck Energy Solarpark in Markt Bibart

Die Beck Energy GmbH mit Sitz in Dimbach erhielt am 14.08.2006 von der ASSYCE Fotovoltaica S. L. (Granada, Spanien) den Auftrag für die Errichtung eines Solarkraftwerks mit einer Gesamtleistung von 2 Megawatt in Spanien. Die notwendigen Genehmigungen liegen nach Aussage von Beck Energy-Geschäftsführer Bernhard Beck seit einigen Tagen vor. Beck Energy habe bei ASSYCE vor allem auf Grund der herausragenden Systemtechnik in Verbindung mit den CTS-Modulen des Lieferanten Blitzstrom und des Herstellers First Solar punkten können.  Beck Energy kann auf langjährige Erfahrung aus 18 verwirklichten Freiflächen-Projekten zurückgreifen. Das spanische Solarkraftwerk wird mit Blitzstrom CTS-Modulen des Herstellers First Solar bestückt, die sich durch gute Wirkungsgrade auszeichnen. Zur Zeit errichtet Beck Energy einen 3,16 MWp-Solarpark mit Dünnschicht-Technologie im fränkischen Markt Bibart


Weitere Solarkraftwerke in der Größenordnung von 10 MWp für 2007 geplant

Assyce Fotovoltaica würde in diesem Jahr gerne weitere Solarkraftwerke in der Größenordnung von 10 MWp realisieren, wie Luis Garrido, einer der Geschäftsführer, betonte. Diese Vorhaben müssten aber auf Grund der Modulknappheit zu einem Großteil in das nächste Jahr verschoben werden. "Beck Energy konnte uns auf Grund seiner langjährigen Tätigkeit in Verbindung mit Blitzstrom und First Solar als Partner überzeugen", sagt Luis Garrido. "Dies soll der Einstieg in eine strategische Partnerschaft sein, die das CTS-Modul von Blitzstrom im spanischen Markt im Großkraftwerksbau einführen soll", so Garrido weiter.

18.08.2006   Quelle: Beck Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Beck Energy GmbH
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WKN verkauft 16 MW-Windpark Freyenstein an Allianz

Die WKN Windkraft Nord AG hat das von ihr entwickelte Windenergieprojekt Freyenstein an die Allianz Specialized Investments verkauft. Der Energiepark in der nördlichen Prignitz (Brandenburg) wurde bereits in der ersten Jahreshälfte 2006 errichtet und vor einigen Wochen in Betrieb genommen, berichtet WKN in einer Pressemitteilung.  Acht Anlagen des Typs Vestas V80 mit einer installierten Gesamtleistung von 16 Megawatt (MW) produzieren seitdem umweltfreundlichen Strom für rund 7.200 Haushalte.


Erneuerbare Energien gewinnen in der internationalen Finanzwelt an Bedeutung

Allianz Specialized Investments ist eine Gruppengesellschaft der Allianz AG, welche im Rahmen der Konzernfinanzanlagen für Investitionen in erneuerbare Energien verantwortlich ist. Nach der Übernahme des ersten ausländischen WKNProjektes Francofonte (Sizilien / Italien) Ende 2005 ist dies nun die zweite gemeinsame Transaktion beider Unternehmen. "Wir freuen uns über die erneute Zusammenarbeit mit der Allianz Specialized Investments," erklärt Michael Ostwald zum Abschluss des Vertrages. "Es zeigt sich immer mehr, dass der Bereich Renewables innerhalb der internationalen Finanzwelt an Bedeutung gewinnt. Vor diesem Hintergrund profitieren unsere Geschäftspartner von der anerkannten Kompetenz und langjährigen Erfahrung der WKN", so der Prokurist der WKN AG weiter.


Windenergie als Chance Kampf gegen den Klimawandel

Für die Allianz Specialized Investments ist das Investment ein weiterer Schritt innerhalb ihres Engagements, langfristig in erneuerbare Energien zu investieren. Die Windenergie werde dabei als besonders wachstumsstark bewertet und gelte als eine der Chancen im notwendigen Kampf gegen den Klimawandel. "Diese Investition ist unser erstes Engagement in erneuerbare Energien in Deutschland", erklärt David Jones, Geschäftsführer der Allianz Specialized Investments. "Wir freuen uns, dass wir so unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit WKN und Vestas fortsetzen konnten", so Jones.

18.08.2006   Quelle: BGZ Beteiligungsgesellschaft Zukunftsenergien AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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DUH: Sicherheitsmängel im AKW Brunsbüttel gravierender als in Forsmark

Seit Jahren forderten Experten vergeblich die Anpassung der mangelhaften Notstromversorgung des Atomkraftwerks Brunsbüttel an moderne Standards, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einer Pressemitteilung. Die Betreiber Vattenfall und E.ON würden die Nachrüstung verweigern und forderten gleichzeitig eine Laufzeitverlängerung, so die DUH. Nach dem Störfall im schwedischen AKW Forsmark veröffentlicht die Deutsche Umwelthilfe interne Einzelheiten und verlangt die vorzeitige Stilllegung des Atomkraftwerks Brunsbüttel oder eine grundlegende Nachrüstung bis zur regulären Abschaltung entsprechend dem Atomausstiegsgesetz.  Unter allen deutschen Atomkraftwerken verfüge der Siedewasserreaktor Brunsbüttel über das gegen Betriebsstörungen anfälligste Sicherheitsleitsystem, heißt es in der DUH-Pressemitteilung. Die Notstromversorgung sei auf Betriebsstörungen schlechter vorbereitet als der schwedische Reaktor in Forsmark, in dem sich am 25. Juli ein schwerer Störfall ereignete. Darauf weise die Deutsche Umwelthilfe (DUH) nach intensivem Studium zahlreicher interner Unterlagen hin, die von der Reaktorsicherheitskommission der Bundesregierung, der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) in Köln, von Technikern des Kraftwerks und der schleswig-holsteinischen Aufsichtsbehörde stammten.


DUH-Bundesgeschäftsführer Resch: "Auf kritische Störfall-Situationen ist der Brunsbüttel-Reaktor erkennbar schlechter vorbereitet als der in Forsmark"

Aus Protokollen und Sachverständigen-Gutachten gehe hervor, dass die deutschen Aufsichtsbehören die Brunsbrüttel-Betreiber Vattenfall und E.ON seit 2002 vergeblich zu einer grundlegenden Modernisierung der Notstromversorgung des Reaktors gedrängt hätten. Auslöser seien gravierende Mängel in der Sicherheitsleittechnik des Reaktors gewesen, die erst im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme eines neuen Simulators zur Schulung der Betriebsmannschaften erkannt worden seien und die zuvor über Jahrzehnte niemand bemerkt hatte. Daraus hätte sich ergeben, dass schwere Störfälle wie in Forsmark von der komplexen und defizitären Sicherheitselektrik in Brunsbüttel möglicherweise nicht hätten bewältigt werden können, warnt die DUH. "Die Behauptung der Betreiber, ein Störfall wie in Schweden sei in deutschen Reaktoren nicht möglich, ist definitiv falsch", sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. "Möglicherweise würde er im Detail anders ablaufen als in Forsmark, aber auf kritische Störfall-Situationen ist der Brunsbüttel-Reaktor erkennbar schlechter vorbereitet als der in Forsmark", so Resch weiter.

Die DUH zitiert den Fachausschuss "Elektrische Einrichtungen" der Reaktorsicherheitskommission (RSK) der Bundesregierung. Dieser kam nach Untersuchungen in den Jahren 2002 und 2003 "zu dem Ergebnis, dass auch nach Herstellung des Soll-Zustandes (Erfüllung der sicherheitstechnischen Anforderungen) ein Anlagenkonzept im KKB vorliegt, welches hinsichtlich einiger Auslegungsmerkmale, z. B. Abstimmung des Schaltkonzeptes zwischen Verfahrenstechnik und Energieversorgung, Unabhängigkeit der Teilsysteme und Einfachheit der Leittechnikfunktionen, nicht mehr dem Stand von Wissenschaft und Technik entspricht." Nicht einmal eine - theoretisch mögliche - Nachrüstung mit modernster Leittechnik könne die Sicherheitsdefizite "heilen", weil "dies die Defizite im Anlagenkonzept hinsichtlich des Aufbaus der Notstromversorgung nicht ausgleicht", urteilte die RSK abschließend.

"Selbst dieses vernichtende Urteil hat nicht verhindern können, dass der Reaktor Brunsbüttel im März 2003 wieder in Betrieb genommen wurde", sagte Gerd Rosenkranz, der Leiter Politik der DUH. Rosenkranz berichtete, dass über die Übertragbarkeit der Abläufe in Forsmark und Brunsbüttel im Gegensatz zur öffentlichen Wahrnehmung auch intern noch kein endgültiges Urteil vorliege. Zwar hätten die Gutachter der Kieler Aufsichtsbehörde in der vergangenen Woche gegenüber Bundesumweltminister Gabriel für die Kraftwerke Brokdorf und Krümmel Entwarnung gegeben, nicht aber für Brunsbüttel.


DUH: Diskussion über eine Laufzeitverlängerung für Brunsbüttel und andere Altreaktoren in Deutschland sofort einstellen

DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch forderte die Reaktorbetreiber Vattenfall und E.ON auf, "die Diskussion über eine Laufzeitverlängerung für Brunsbüttel und andere Altreaktoren in Deutschland sofort einzustellen. Das Kraftwerk Brunsbüttel ist auf Störfälle schlechter vorbereitet als der Pannenreaktor in Schweden. Die Alternative kann nur sein: Umfangreiche Nachrüstung und Stilllegung entsprechend der Vereinbarung zum Atomausstieg oder vorzeitige Abschaltung des Siedewasserreaktors." Bei normaler Auslastung muss der Brunsbüttel-Reaktor entsprechend der Atomausstiegsvereinbarung im Jahr 2009 abgeschaltet werden.

17.08.2006   Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

BEE: Strom aus Wind, Sonne, Biogas und Co. wird billiger

Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch
Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch

Die Kosten für die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien gehen in diesem Jahr erstmals zurück, berichtet der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung. Nach Angaben BEE beträgt die zulässige Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für 2006 nur noch 0,50 Cent und damit 2,5 Prozent des Strompreises für Durchschnittsverbraucher (2005: 0,54 Cent). Grund für die sinkenden Kosten sei, dass sich die Preise von Strom aus erneuerbaren Energien und von herkömmlichen Energien wie Kohle und Gas kontinuierlich annäherten.  "Die Kostenschere zwischen den sauberen Energien auf der einen und Kohle, Gas und Kernenergie auf der anderen Seite schließt sich zusehends", so, BEE-Geschäftsführer Milan Nitzschke.


Branche will 40 Milliarden Euro in die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien investieren

Schon heute sei beispielsweise Strom aus Wind- und Wasserkraftwerken an vielen Tagen billiger als Strom aus herkömmlichen Kraftwerken. Selbst Solarstrom sei an der Leipziger Strombörse in diesem Sommer erstmals zeitweise günstiger zu haben gewesen als herkömmlicher Strom. Der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch wird nach Angaben des BEE im Jahr 2006 voraussichtlich 11 Prozent betragen. Das entspreche mehr als beispielsweise dem gesamten Energieverbrauch von Staaten wie Dänemark oder Irland. Bis zum Jahr 2012 hat die Branche der erneuerbaren Energien Investitionen in die Stromerzeugung in Höhe von 40 Milliarden Euro angekündigt. Damit soll der Beitrag von Sonne, Wasser, Wind, Bioenergie und Erdwärme am Stromverbrauch auf 20 Prozent gesteigert werden.

17.08.2006   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BEE / Solarsever
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Spanien: Nordex übergibt 50 MW-Windpark an Kunden

Windpark Tortosa
Windpark Tortosa

Im küstennahen Gebirge in der Nähe der Kleinstadt Tortosa, etwa 200 Kilometer südlich von Barcelona, hat die Nordex AG vom Herbst 2005 bis Frühjahr 2006 ihren bislang größten spanischen Windpark errichtet. Jetzt hat das Unternehmen die 37 Turbinen vom Typ N62 mit einer installierten Gesamtleistung von rund 50 Megawatt (MW) an seinen Kunden EYRA (Energía y Recursos Ambientales) übergeben, eine Tochtergesellschaft des spanischen Baukonzerns ACS. Für die Realisierung des Windparks Tortosa sei Nordex gemeinsam mit EYRA verantwortlich gewesen, so die Nordex Ag in einer Pressemitteilung.   Während sich EYRA um die Straßen- und Fundamentarbeiten sowie die Elektrotechnik gekümmert hat, war Nordex für die Lieferung der Turbinen, ihre Errichtung und Inbetriebnahme zuständig. "Nachdem EYRA die notwendigen Wege- und Fundamentarbeiten sowie der Netzanschluss vorbereitet hatte, hat Nordex bis zu fünf Turbinen wöchentlich errichtet", berichtet Martin Otto, verantwortlicher Nordex-Projektmanager. Der Windpark liegt in 500 bis 640 Meter Höhe. Hier herrschen laut Nordex mittlere Windgeschwindigkeiten von bis zu 8,4 Metern pro Sekunde – optimale Bedingungen für die robuste Starkwindturbine N62.

17.08.2006   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nordex AG
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Biogas: FNR veröffentlicht Zusammenfassung zu Trockenvergärung

Die verschiedenen Aspekte der Trockenvergärung zur Gewinnung von Biogas sind Gegenstand von Band 24 der Schriftenreihe "Gülzower Fachgespräche". Das Buch dokumentiert nicht nur den aktuellen Stand dieser neuen Technik, sondern zeigt auch Forschungs- und Entwicklungsbedarf auf. Es ist jetzt kostenlos bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) erhältlich.  Die Trockenvergärung von Biomasse erfreue sich massivem Interesses, nicht zuletzt dank des Innovations-Bonus, der dieser Technologie im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zugesprochen wird, so die FNR. Die Zahl der Biogasanlagen, die nach diesem Prinzip ausgelegt sind, nehme in Deutschland stetig zu. Und das habe seinen guten Grund, da für den Gärprozess nicht Gülle, sondern allein stapelbare Substrate ausreichend sind. So könnten auch Landwirte zu Energiewirten werden, die keine Viehhaltung betreiben, betont die FNR.


Neue Technologie, zahlreiche Forschungsprojekte, Innovations-Bonus im EEG

Noch sei diese Technologie jedoch relativ jung und biete so Ansatz für zahlreiche Forschungsprojekte. Um diese zu dokumentieren und die weitere Entwicklung auszuloten, lud die FNR im vergangenen Februar zum zweiten Fachgespräch "Trockenfermentation" nach Gülzow ein. Experten aus Forschung und Wirtschaft stellten laufende Förderprojekte vor und präsentierten den derzeitigen Stand der Technik. Forschungsbedarf besteht vor allem bei der Substrataufbereitung, der Prozessführung und den Animpfstrategien.

Damit die Landwirtschaft von der neuen Technologie profitieren kann, müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen. Im Kontext der derzeitigen Vergütungsregelung des EEG sorge die ungenaue Definition des Begriffs "Trockenfermentation" für die landwirtschaftliche Biogaserzeugung für besondere Diskussionen. Nach Ansicht der FNR sollte hierfür auch die Effizienz der jeweiligen Anlage als entscheidendes Kriterium herangezogen werden, da neue Technologien dem Innovations-Bonus des EEG besonders dann gerecht würden, wenn sie energieeffizient und umweltschonend arbeiten.

Landwirte, Berater, Planer, Anlagenhersteller oder private Investoren, die sich über den Stand der Trockenvergärung informieren möchten, können die Veröffentlichung jetzt kostenlos bei der FNR bestellen oder aus dem Internet herunterladen www.fnr.de.

17.08.2006   Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Sonne + Wind Beteiligungen AG beteiligt sich an systaic AG

Die Düsseldorfer Sonne + Wind Beteiligungen AG will sich mit einem siebenstelligen Euro-Betrag an der systaic AG - Europe?s Solar Service Group beteiligen, berichtet die systaic AG in einer Pressemitteilung. "Mit dem Investment der Sonne + Wind AG beteiligt sich der erste Finanzinvestor vor dem beabsichtigten IPO an der systaic AG. Wir erreichen damit eine weitere bedeutende Phase des Wachstumskurses, der konsequent fortgesetzt wird", kommentiert Hayo Werner, Finanzvorstand der in Büttelborn ansässigen systaic AG.   Das europäisch aufgestellte Unternehmen systaic mache als Produzent und Full-Service-Anbieter von SolarEnergieSystemen Solarstrom dauerhaft und überall verfügbar, heißt es in der Pressemitteilung. Intelligente HighTech-SolarEnergieSysteme würden in Kombination mit einzigartigen Serviceangeboten und einer starken Vertriebsstruktur zum Hausbesitzer gebracht.


Photovoltaik als Zukunftsperspektive für die künftige Energieversorgung

Die Sonne + Wind Beteiligungen AG investiere in zukunftsfähige und an Nachhaltigkeit orientierte Unternehmen mit überlegenen Wachstumspotentialen, deren Geschäftsfeld die Nutzung oder Förderung regenerativer Energiequellen ist. systaic ist für den Finanzexperten Alexander Romahn, Vorstand der Sonne + Wind AG, ein "technologieorientiertes Wachstumsunternehmen der Extraklasse", heißt es in der Pressemitteilung. "Wie wir heute gut sehen können, bietet die Photovoltaik gerade bei dieser Witterung die Zukunftsperspektive für die künftige Energieversorgung. Das Konzept der Unternehmensgruppe systaic AG hat uns überzeugt: Produkt und Servicekonzept sind einmalig", so Romahn.


Neue Generation kompletter Solarsysteme

Die systaic Gruppe entwickelt, produziert, vermarktet und montiert europaweit eine neue Generation kompletter Solarsysteme, die sich nach eigenen Angaben signifikant von den zurzeit am Markt verfügbaren Anlagen unterscheiden. Die von systaic entwickelten und zum Patent angemeldeten integrierten Systemlösungen weisen laut Hersteller eine hohe Flexibilität in der optischen Gestaltung einer aufdach- oder gebäudeintegrierten Fotovoltaikanlage sowie einen außergewöhnlich hohen Anlagenwirkungsgrad, mit garantierter Leistung in Kilowattstunden über 24 Jahre auf. Dies ermögliche eine sichere Kalkulation der Systeme für den langfristigen Einsatz. Das Investitionskalkül der potenziellen Kunden werde zusätzlich mit einem breiten Serviceangebot und innovativen Finanzierungsmöglichkeiten durch Kooperationspartner positiv unterstützt. Dadurch werde es Kunden der systaic ermöglicht, selbstständig Energie zu erzeugen und langfristige Einnahmen zu sichern. Für die Nähe zum Anwender baue systaic zurzeit ein flächendeckendes Netz von ENERGIEDESIGN CENTERN in deutschen und europäischen Metropolen auf.

16.08.2006   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Industrieforum: Experten diskutieren Entwicklung der Pelletsbranche

Intensive Fachgespräche auf der Pellets-Messe in Stuttgart.
Intensive Fachgespräche auf der Pellets-Messe in Stuttgart.

Der Pelletsmarkt boomt. Bereits im ersten Halbjahr verzeichnete das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) drei Mal so viele Antragseingänge für Pelletsheizungen als im Vorjahreszeitraum. Mit dem Markt wachsen auch die Herausforderungen an die Pelletsbranche, so die Veranstalter des 6. Industrieforum Pellets am 10. und 11. Oktober in Stuttgart. Wie sieht die zukünftige Versorgung mit dem Brennstoff Pellets aus? Welche Rohstoffquellen stehen zur Verfügung? Und wie können Feinstaubemissionen weiter reduziert werden? Diese Fragen sowie aktuelle Marktentwicklungen und technische Neuheiten erörtern rund 250 Pellets-Experten, die sich vom 10. bis 11. Oktober in Stuttgart treffen.   Der Kongress findet statt im Rahmen der Fachmesse Pellets 2006, bei der vom 11. bis 13. Oktober über 100 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren.


Aktuelle Entwicklungen im Pelletsmarkt

Wie lange kann der Energiebedarf noch durch Ölreserven gedeckt werden? Im Eröffnungsvortrag des 6. Industrieforum Pellets spricht Gastredner Jeremy Gilbert, ehemaliger Erdöl-Chefingenieur von BP, über die momentane und zukünftige Versorgungssituation in der Ölwirtschaft. In den folgenden Plenarvorträgen geben jeweils die Vorstände des deutschen und des österreichischen Pelletsverbandes einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen des deutschen und der internationalen Pelletsmärkte.


Künftige Rohstoffquellen zur Pelletsprodiktion im Mittelpunkt der Diskussion

Ein Schwerpunkt des Kongresses ist die Frage nach einer langfristig gesicherten und nachhaltigen Pelletsverfügbarkeit. Nach einer Übersicht über die Pelletsproduktion in Deutschland werden die Teilnehmer über weitere, geeignete Rohstoffquellen für die zukünftige Produktion von Pellets diskutieren. Hackgut und Rundholz, aber auch Waldrestholz und so genannte Kurzumtriebswälder spielen bei der zukünftigen Pelletsherstellung und -versorgung eine entscheidende Rolle. Eine Konkurrenznutzung dieser Rohstoffe wird ebenfalls dargelegt. So gibt Prof. Dr. Udo Mantau, Ökonom der Holz- und Forstwirtschaft an der Uni Hamburg, einen Überblick über das aktuelle Aufkommen und die Verwendung verschiedener Holzrohstoffe. Pelletsproduzent Helmut Schellinger zeigt, welche bislang ungenutzten Rohstoffquellen für die künftige Produktion zur Verfügung stehen.


Maßnahmen zur Verringerung von Feinstaub-Emissionen

Die Feinstaubthematik – ein weiterer Fokus – wird derzeit in der Öffentlichkeit oft kontrovers diskutiert. Volker Lenz vom Institut für Energetik und Umwelt gGmbH berichtet über das Emissionsaufkommen von verschiedenen häuslichen Holzfeuerungsanlagen im Vergleich sowie im Kontext der Gesamtemissionen.

Praxisbeispiele weiterer Referenten beleuchten die Möglichkeiten der Feinstaubreduktion durch neue Verbrennungstechniken, Filteranlagen und den Einsatz von Abgaswäscher/-wärmetauschern. Das Umweltbundesamt überlegt derzeit, wie hoch die Emissionswerte für Kleinfeuerungsanlagen künftig sein dürfen. Über den aktuellen Stand der dazugehörigen Gesetzesnovellierung wird ebenfalls berichtet.


Technische Innovationen

Ein Vortragsblock über technische Innovationen im Pelletsbereich rundet das umfangreiche Programm ab. Hier geht es um höhere Brennstoffflexibilität bei Pelletskesseln, Kraft-Wärme-Kopplung und Neuentwicklungen im Ofenbereich. Alle Vorträge des Kongresses sind zweisprachig (deutsch/englisch) und werden simultan übersetzt.

Die Fachmesse Pellets 2006 und das 6. Industrieforum Pellets werden veranstaltet von der Solar Promotion GmbH, Pforzheim. Träger der Veranstaltung sind der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. DEPV (www.depv.de) und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.

Weitere Informationen wie auch Grafiken und Bildmaterial zum 6. Industrieforum Pellets und zur Pellets 2006 unter http://www.pelletsforum.de und unter http//www.pelletsmesse.de.

16.08.2006   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH
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SolarMarkt AG: Neue Praxisseminare ab Herbst 2006

PV-Seminare für Profis.
PV-Seminare für Profis.

Die Freiburger SolarMarkt AG liefert nicht nur die Technologie für Solarstromanlagen, sondern auch das Know-how, mit dem Handwerker ihr Wissen und ihren Umsatz erheblich erweitern können, berichtet das Unternehmen in der Ankündigung seiner neuen Seminarreihe. Umfragen unter rund 250 Teilnehmern der vergangenen 18 Seminare zeigten eine hohe Zufriedenheit mit dem für einen Großhändler einmaligen Seminarangebot, betont die SolarMarkt AG. Deshalb führt das Freiburger Solarhandelshaus auch im 2. Halbjahr 2006 seine Seminarreihe fort.   Neu seien erstens die Kooperation mit der Gewerbe Akademie Freiburg, die unter andrem ein Musterdach zur Verfügung stelle, und zweitens die Besichtigung der im Bau befindlichen 550-kW-Anlage der Solar-Universität Freiburg, zu der die SolarMarkt AG die Technologie liefert.


Erneut vermitteln Experten aus Wirtschaft und Forschung ihr Wissen zu den Grundlagen der Photovoltaik, stellen aktuelle Entwicklungen bei der Wechselrichter- und Blitzschutztechnik vor und erörtern alle Aspekte zur Finanzierung, Wirtschaftlichkeit und Qualitätssicherung von PV-Anlagen. Als Hersteller handwerkerfreundlicher Montagesysteme widmet die SolarMarkt AG ein eigenes Seminar dem Thema "Sichere Montage". Die Ganztagsseminare kosten einschließlich Mittagessen und Unterlagen zwischen 50 und 150 Euro und können einzeln gebucht werden. Das vollständige Programm gibt es unter www.solarmarkt.com.

Seminarthemen sind unter anderem "Planung und Realisierung von PV-Anlagen" (28. September); "Finanzierung und Wirtschaftlichkeit" (Referenten: Georg Hille, ecovision GmbH, Günther Hirt, Steuerberater, Stefan Kloos, Robert Vogt, SolarMarkt AG. Datum: 26. Oktober) und "Ertragsstärke durch Qualitätssicherung" (Referenten: Klaus Kiefer, Bruno Burger, Fraunhofer-Institut für Solar Energiesysteme ISE, Robert Vogt, SolarMarkt AG. Datum: 8. Dezember)

16.08.2006   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt AG
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Solarwirtschaft: "Wärmegesetz muss bisherige solare Förderpraxis ersetzen"

Die sprunghaft gestiegene Nachfrage nach Solarwärme-Anlagen hat zu einer vorzeitigen Ausschöpfung der von der Bundesregierung bereitgestellten Fördermittel geführt. Wer als Eigenheimbesitzer jetzt seine Heizung fit für den Winter machen will und einen Förderantrag für eine umweltfreundliche und sparsame Solarwärmeanlage stellt, muss ohne Förderzuschüsse auskommen, so der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in einer Pressemitteilung.  Nach jüngsten Angaben des Bundesumweltministeriums wurde der verfügbare Fördertopf im Marktanreizprogramm (MAP) deutlich überzeichnet, so dass ein Bewilligungsstopp unverzichtbar war.


BSW: Bis das "Wärme-EEG" in Kraft tritt muss das Marktanreizprogramm aus Haushaltsmitteln aufgestockt werden

Der Bundesverband Solarwirtschaft kritisiert den verhängten Bewilligungsstopp: Die hohe Investitionsbereitschaft der Bürger müsse auch in Zukunft angereizt und honoriert werden. Ein Förderstopp sei das gänzlich falsche Signal, so der BSW. Der Verband fordert eine schnelle Umstellung der Förderpraxis auf ein Wärmegesetz nach dem Vorbild des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) im Stromsektor. Dieses ermögliche ein schnelles Marktwachstum unabhängig vom limitierenden Bundeshaushalt. Bis zum Inkrafttreten eines derartigen Gesetzes müsse das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien aus Haushaltsmitteln aufgestockt werden, um eine kontinuierliche Bewilligungspraxis zu ermöglichen und die derzeitige Marktdynamik nicht zu gefährden.


"Stop and go der Förderung und Änderungen der Fördersätze für Handwerk und Hersteller unerträglich"

"Das Bundesumweltministerium muss unmittelbar nach der parlamentarischen Sommerpause ein Wärme-EEG auf den Weg bringen, um eine kontinuierliche Förderung zu ermöglichen. Das bisherige Stop and go der Förderung sowie die permanenten Änderungen der Fördersätze sind für Handwerk und Hersteller unerträglich", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW. Immer mehr Bundesbürger sähen in unweltfreundlichen Solarwärmesystemen eine Möglichkeit, ihre Haushaltskasse vor steigenden Öl- und Gaspreisen zu schützen. Wachsender Beliebtheit erfreuten sich besonders Solaranlagen, die neben der Brauchwassererwärmung auch die Raumheizung unterstützen. Der Marktanteil derartiger Kombisysteme habe sich binnen eines Jahres nahezu verdoppelt. Im Zusammenhang mit einer Heizungsmodernisierung können mit Hilfe solarer Kombisysteme die Heizkosten häufig halbiert werden. Aktuellen Studien zu Folge gilt Solarwärme deshalb als die beliebteste Heizungsart der Deutschen.

Vom Bewilligungsstopp nicht betroffen sind Solarstromanlagen (Photovoltaik). Die Markteinführung der Photovoltaik wird anders als bei Solarwärme nicht aus dem Bundeshaushalt, sondern über eine verursachergerechte Kostenumlage auf alle Stromverbraucher finanziert. Dies erhöht den Strompreis um lediglich 42 Cent pro Haushalt und Monat, betont der BSW.

15.08.2006   Quelle: BSW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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BMU: Nachfrage nach Solarkollektoren und Biomassekesseln übertrifft alle Erwartungen; Förderung ausgesetzt

Solarkollektoren, Pelletkessel und Scheitholz-Vergaserkessel seien außerordentlich beliebt, berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Mittlerweile gingen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das diese Anlagen aus Mitteln des Marktanreizprogramms (MAP) fördert, täglich kistenweise neue Anträge ein: konkret würden Tag für Tag etwa 1.300 Anträge gestellt. Bis jetzt wurden laut BMU in diesem Jahr bereits Anträge für mehr als 160.000 Investitionsvorhaben gestellt und 50 Prozent mehr Vorhaben als im gesamten Jahr 2005 gefördert. Damit sei die Kapazität erschöpft, so das BMU. 
Im Jahr 2006 werden keine neuen Zuschüsse mehr bewilligt

Die Nachfrage habe in den letzten Wochen nochmals stark angezogen – und das, obwohl die Fördersätze in diesem Jahr bereits zweimal gesenkt wurden. Mit der Senkung sei beabsichtigt gewesen, möglichst vielen Antragstellern eine Förderung zukommen zu lassen. Die niedrigeren Zuschüsse hätten die Nachfrage aber keineswegs gedämpft, so das BMU. Damit stehe nun fest, dass viele der Antragsteller, die 2006 mit einem Bewilligungsbescheid rechnen, eine Ablehnung erhalten müssten. Denn obwohl in diesem Jahr insgesamt mehr Förderzusagen als im Vorjahr verschickt würden, lägen bereits jetzt schon mehr Anträge beim BAFA vor, als Fördermittel zur Verfügung stehen. Alle Antragsteller, die schon einen Bewilligungsbescheid erhalten haben, seien hiervon nicht betroffen: Ihre Förderung werde wie bewilligt ausgezahlt.


Fördersätze und Förderverfahren sollen überprüft werden

Bereits am 09.06.2006 wurden die Zuschüsse für Solarwärme und Biomasse um 20 bis 50 Prozent gesenkt. Im Jahr 2007 soll das Förderprogramm fortgeführt werden, gegebenenfalls mit geänderten Konditionen, kündigt das BMU an. Bis zum Jahresende sollen Fördersätze und Förderverfahren überprüft und an die rasante Marktentwicklung angepasst werden.

15.08.2006   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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BP Solar zu defekten Solar-Systemen: rund 90 % der betroffenen Produkte sind abgeschaltet

In den 21 Tagen, seitdem BP Solar damit begonnen habe seine Distributoren und Projektpartner über eventuell defekte Anschlussdosen zu benachrichtigen, seien etwa 90 % der möglicherweise betroffenen Produkte abgeschaltet worden, berichtet das Unternehmen in einer Stellungnahme vom 11.08.2006.  "Wir sind zuversichtlich, die meisten der noch verbleibenden Anlagen kurzfristig ebenfalls abgeschaltet zu haben. Wir werden die noch verbliebenen Anlagen schnellstmöglich ausfindig machen, bis schließlich sämtliche Anlagenbetreiber aufgeklärt sind", heißt es in der BP Solar-Mitteilung.

Wenn ein Installateur Zweifel habe, ob eine Anlage abzuschalten sei oder nicht, laute die dringende Empfehlung von BP Solar, sie vorsorglich abzuschalten. Sobald eine Anlage registriert sei, fasse der Hersteller mit einem Brief an die Anlagenbetreiber nach; BP Solar gebe weitere wichtige Informationen und erkläre die Abwicklung der Sicherheitsüberprüfung. "Wir möchten noch einmal hervorheben, dass die Sicherheit unserer Kunden für uns höchste Priorität hat und dass wir uns bei allen Beteiligten für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Sicherheit der betroffenen Systeme wiederherzustellen", so BP Solar.


Entschädigung für entgangenen Energieertrag; Kostenerstattung für Installateure

Neben der Abschaltung und den eigenen Untersuchungen werde das Unternehmen die gemeinsam mit unabhängigen Fachleuten wie beispielsweise dem TÜV festgestellten Ergebnisse anderen Photovoltaik-Herstellern sowie -Verbänden mitteilen und die Industriestandards bei einer Konferenz der Photovoltaik-Hersteller im September einer kritischen Überprüfung unterziehen. Gegenüber dem Solarserver betonte BP Solar-Pressesprecherin Nicole Anderson, das Unternehmen werde die Eigentümer der Anlagen für den entgangenen Energieertrag während der Dauer der Abschaltung entschädigen. Die Installateure würden für die von ihnen erbrachte Leistung und Unterstützung ebenfalls eine Kostenerstattung erhalten.


Kostenlose Telefonhotline für Anlagenbetreiber und Kunden

"Wenn ein Anlagenbetreiber oder Kunde weitere Fragen hat, sollte er die kostenlose BP Solar Telefonhotline, Montag bis Freitag, zwischen 08.00 und 18.00 Uhr unter 0800 – 272 5 272 anrufen oder seinen Installateur kontaktieren", rät BP Solar.

15.08.2006   Quelle: Deutsche BP AG, Geschäftsbereich Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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BP Solar-Sicherheitsabschaltung: DGS sucht Betreiber mit Modulschäden

Schaden an BP-Modul.
Schaden an BP-Modul

Vor dem Hintergrund der Sicherheitsabschaltung von BP Solar-Modulen der Produktionsjahre 2002 bis 2004 will die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) als technisch-wissenschaftliche Fachinstanz BP bei der Auffindung, Sichtung und Bewertung der vorgefundenen Schäden unterstützen. Betroffene Installateure und Betreiber können ihren Fall unter www.dgs.de/bp registrieren und sich in die Informationskette einbinden, so die DGS in einer Pressemitteilung.   Anfang Juli habe sich die Anschlussdose eines BP Solar-Systems überhitzt und die verkohlte Dose habe die darunter befindliche Dachlattenstruktur versengt. Obwohl es nicht zu einem Brand des Gebäudes gekommen sei, sei dieser Vorfall jedoch von BP Solar als sicherheitsrelevant eingestuft worden und eine Sicherheitsüberprüfung von Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,5 MegaWatt peak veranlasst worden, so die DGS. Das seien deutlich mehr als 100.000 BP Solar-Module der Produktionsjahre 2002 bis 2004.



DGS will Fachöffentlichkeit zeitnah über die Sicherheitsabschaltung informieren

Dieser Fall habe sich ereignet, obwohl die betroffenen Module laut Aussagen von BP die notwendige Schutzklasse II-Prüfung beim TÜV Rheinland bestanden hätten. Ebenfalls besitze das betroffene BP-Modul eine UL-Zertifizierung der "Underwriter’s Laboratories" für elektrische Sicherheit und Brandschutz der Klasse C sowie eine IEC 61215-Zertifizierung der Arizona State University. BP Solar produziert laut DGS in nach ISO 9001 und ISO 14003 zertifizierten Fabriken und fertige die Produkte entsprechend der EU-Richtlinien 89/33/EEC, 73/23/EEC und 93/68/EEC. Da BP Solar bisher keine Aussagen über das Entstehen des Schadens gemacht habe, stelle sich für die DGS die Frage, ob die von BP aufgebotenen und dem Stand der Technik entsprechenden Zertifizierungen Endverbraucher mit der notwendigen Sicherheit vor sicherheitsrelevanten Anlagenmängeln schützen. "Wir haben uns deshalb entschlossen, BP Solar zu unterstützen und die Fachöffentlichkeit zeitnah über die Sicherheitsabschaltung zu informieren", erläutert DGS Präsident Dr. Jan Kai Dobelmann die Arbeit der Verbraucher- und Fachorganisation DGS in diesem Fall.


Kunden mit Schäden an BP-Solarmodulen gesucht

BP Solar sei nach eigenem Bekunden weiter auf der Suche nach den Auslösern der Schadensbilder, heißt es in der DGS-Pressemitteilung. Erste Vermutungen des Unternehmen ergäben eine Beschränkung der Fehler auf bestimmte Produkte des Unternehmens aus den Jahren 2002 und 2004. Bisher sei BP Solar jedoch außerstande Modultypenbezeichnungen anzugeben, die von diesen Problemen nicht betroffen sind, stellt die DGS fest. Im Rahmen der bisherigen Erkenntnisse der DGS hätten sich deutliche Anhaltspunkte ergeben, dass die beschriebenen Schadensbilder sich nicht nur auf Laminate (Modul ohne Rahmen) begrenzen ließen, wie von BP Solar einstweilen diagnostiziert worden sei. Aus diesem Grund suche die DGS Installateure und Betreiber mit Schadensbildern an BP Solar-Modulen. Ziel hierbei sei, eine unabhängige Ermittlung zu erreichen und BP Solar bei der Lokalisierung der Schäden zu unterstützen.

"Hiermit soll ausdrücklich auch für betroffene Installateure und Betreiber eine hoffentlich kulante Gruppenabwicklung der Schadensfälle durch BP Solar vorbereitet werden, denn eine erste Analyse der Garantiebedingungen von BP Solar (Abschnitt B) sieht normalerweise keine Kostenerstattung für den Aufwand eines Modultausches durch den Installateur vor", beschreibt DGS Präsident Dobelmann die Absicht dieser breiten Befragung der Fachöffentlichkeit.

Die aktuellen BP Solar Garantiebedingungen bietet die DGS zum Herunterladen als PDF-Dokument unter http://www.dgs.de/fileadmin/files/BP/Garantiezertifikat_I_1_.pdf.
Die DGS-Internetadresse zur Registrierung von Schäden lautet: http://www.www.dgs.de/bp
Der Solarserver berichtete:

- BP Solar empfiehlt Betreibern vorsorgliche Abschaltung von 9 MWpeak Indachanlagen: http://www.solarserver.de/news/news-5703.html

und

- BP Solar: Offizielle Stellungnahme zu Mängeln bei Solar-Dachinstallationen: http://www.solarserver.de/news/news-5708.html

15.08.2006   Quelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bild Fa. Karl Kimmerle
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SolarWorld AG einziges deutsches PV-Unternehmen im DAXglobal Alternative Energy Index

Mit der Aufnahme der SolarWorld AG (ISIN DE0005108401) in den von der Deutsche Börse neu gegründeten Index für erneuerbare Energien, ist sie dort als einziges Photovoltaik-Unternehmen vertreten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der DAXglobal Alternative Energy Index (ISIN DE000A0C4B67) bildet die Kursentwicklung der 15 weltweit größten Unternehmen in den Bereichen Erdgas, Wind, Solar, Ethanol und Geothermie ab. Die fünf Sektoren werden jeweils mit 20 Prozent innerhalb des Index gewichtet und umfassen jeweils drei Unternehmen.   Die Unternehmen müssen in ihrem Geschäftssegment nach Marktkapitalisierung und durchschnittlichem Börsenumsatz an der Spitze stehen. Um aufgenommen zu werden müssen sie außerdem ihren größten Umsatzanteil in einem der fünf Sektoren des Bereiches erneuerbare Energien erzielen. "Die Strategie der vertikalen solaren Wertschöpfungskette hat uns an die Spitze gebracht", sagt Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Mit unserem starken Umsatz- und Gewinnwachstum vertritt die SolarWorld AG die deutsche Solarbranche in diesem internationalen Index", so Asbeck weiter. Das hohe Potential der Solarenergie erfahre durch den DAXglobal Alternative Energy Index eine weitere Anerkennung. Der Solarsektor werde zurzeit vertreten von Motech Industries Inc./Taiwan, Tokuyama Corp./Japan und der SolarWorld AG/Deutschland.


Quartalszahlen im Halbjahresbericht bestätigt

Die SolarWorld AG bestätigt mit Vorlage ihres Zwischenberichtes zum 2. Quartal ihre bisherigen vorläufigen Angaben. Demnach hat sich der Quartalsgewinn im Vergleich zum Vorjahr auf 23,6 Millionen Euro mehr als verdoppelt (Vorjahr: 11,1 Mio. EUR). Zum Halbjahr stieg das Nettoergebnis auf 40,1 Millionen Euro (Vorjahr: 18,5Mio. EUR). Die Umsatzrendite zum Halbjahr habe damit die 20 Prozent Marke überschritten und um 8,2 Prozentpunkte auf 21,7 Prozent zugelegt. Das Ergebnis je Aktie betrug im 2. Quartal 0,42 Euro (Vorjahr: 0,22 EUR). Der Konzernumsatz erhöhte sich um 28,8 Prozent auf 101,3 Millionen Euro (Vorjahr: 78,7 Mio. EUR). Im Inland verzeichnete der solare Technologie- und Produktionskonzern ein Wachstum von 14,6 Prozent. Das konzernweite Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um mehr als das Doppelte im 2. Quartal auf 38,0 Millionen Euro (Vorjahr: 18,0 Mio. EUR) und im 1. Halbjahr auf 64,8 Millionen Euro (Vorjahr: 31,4Mio. EUR). Im 1. Halbjahr 2006 investierte der Konzern nach eigenen Angaben 70,7 Millionen Euro.

15.08.2006   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Sunways AG: Umsatz steigt um 80 %; Ergebnis durch Rohstoffkosten belastet

Die Sunways AG (Konstanz; ISIN DE0007332207, ISIN DE000A0BNPN0) hat ihren Umsatz im zweiten Quartal 2006 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um nahezu 80 Prozent auf 38,4 Millionen Euro gesteigert (2005: 21.4 Mio. EUR). Das berichtet der Hersteller von Solarzellen, Wechselrichtern und Photovoltaik-Systemen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die Gesamtleistung stieg nach Angaben des Unternehmens um 83 Prozent auf 39,4 Millionen Euro (2005: 21,5 Mio. EUR). Das im Berichtszeitraum erzielte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei durch gestiegene Rohstoffkosten belastet worden, der Unternehmensbereich Solarzellen schloss das zweite Quartal mit einem negativen EBIT von minus 1,1 Millionen Euro ab (2005: minus 0,6 Millionen Euro).  Das Segment Solarsysteme erzielte ein EBIT von plus 1,5 Millionen Euro (2005: +1,0 Mio. EUR), so dass das Konzern-EBIT wie im Vorjahr plus 0,4 Millionen Euro betrage. Das Ergebnis je Aktie betrug nach Ablauf des zweiten Quartals 0,00, berichtet das Unternehmen.


Produktionsstätten nahezu ausgelastet; Skaleneffekte durch Anstieg der Rohstoffpreise gemindert

Beide Produktionsstätten in Arnstadt / Thüringen und Konstanz seien im Berichtszeitraum nahezu ausgelastet gewesen. Zirka 40 Prozent des Umsatzes seien im Segment Solarzellen erzielt worden (davon 23 Prozent im Ausland) und rund 60 Prozent im Segment Solarsysteme/–projekte (davon fünf Prozent im Ausland). Die durch die Kapazitätserweiterung erzielten Skaleneffekte seien durch einen Anstieg der Rohstoffpreise gemindert worden. Für das Geschäftsjahr 2006 erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung auf mindestens 150 Millionen Euro. Die hohen Einkaufspreise auf dem Spotmarkt würden jedoch auch in den Folgequartalen zu einer Ergebnisbelastung führen. Auf Jahressicht rechnet Sunways mit einem positiven EBIT. Zum 30. Juni 2006 beschäftigte Sunways im Konzern 228 Mitarbeiter (2005: 164). Der Quartalsbericht ist ab 14. August 2006 auf der Homepage der Gesellschaft abrufbar.

14.08.2006   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solarzellenhersteller Q-Cells AG steigert Umsatz um 108 %

Solarzellenproduktion bei Q-Cells
Solarzellenproduktion bei Q-Cells

Die Q-Cells AG (QCE; WKN 555866) hat den Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2006 vorgelegt. Der europäische Marktführer sowie weltweit zweitgrößte Solarzellenhersteller konnte seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen und steigerte seine Produktion in den ersten sechs Monaten des Jahres 2006 auf 112,6 Megawatt peak (MWp; Vorjahreszeitraum: 66,6 MWp). Dies entspreche einem Zuwachs von rund 69 %, so das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Umsatz, Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) und Jahresüberschuss stiegen im 1. Halbjahr deutlich. Der Umsatz erhöhte sich nach Angaben des Unternehmens um 108 % auf 243,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 116,7 Mio. EUR).  EBIT sowie Periodenüberschuss wuchsen überproportional um 138 % beziehungsweise 153 % auf 55,9 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 23,5 Mio. Euro) beziehungsweise 37,4 Millionen Euro (14,8 Mio. EUR).


Rund 525 Millionen Euro erwarteter Umsatz im Geschäftsjahr 2006

Auf der Basis dieser Zahlen sowie der zu erwartenden Ergebnisse des zweiten Halbjahrs hebt die Q-Cells AG ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2006 an: Das Unternehmen rechnet weiterhin damit, die Produktion auf annähernd 255 MWp (im Vorkahr: 165,7 MWp) steigern zu können. Aufgrund weiterer Fortschritte bei der Optimierung von Produkten und Produktionsprozessen sowie leicht verbesserter Verkaufskonditionen und Kostenrelationen erwartet Q-Cells für das Geschäftsjahr 2006 nunmehr einen Umsatz von rund 525 Millionen Euro (im Vorjahr: 299,4 Mio. EUR), ein EBIT von zirka 115 Millionen Euro (im Vorjahr: 63,2 Mio. EUR) sowie einen Jahresüberschuss von rund 75 Millionen EUR (im Vorjahr: 39,9 Mio. Euro).


Exportquote soll bis Ende 2007 auf 60 % zu steigen


Die Exportquote konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden. Im ersten Halbjahr hat die Q-Cells AG insgesamt 49,1 % ihres Umsatzes außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres lag diese Quote noch bei 35,4 %. Angesichts der weiter steigenden Auslandsnachfrage rechnet das Unternehmen damit, diesen Anteil bis Ende 2007 auf 60 % zu steigern.

Am Standort in Thalheim verfügte das Unternehmen zum Ende des ersten Halbjahrs 2006 über eine jährliche Produktionskapazität von 280 MWp (das enstpreche einer Nominalkapazität von 350 MWp). Bis zum Ende des Jahres 2006 soll durch Umbau-, Erweiterungs- und Optimierungsmaßnahmen in den bestehenden Linien I–IV die Produktionskapazität um 56 MWp auf 336 MWp erhöht werden (Nominalkapazität: 420 MWp). Bis Ende 2007 werde die Produktionskapazität durch die Fertigstellung der ersten beiden Ausbaustufen der Produktionslinie V auf 432 MWp steigen (Nominalkapazität: 540 MWp).


Zusätzliche Lieferverträge für Silizium und Siliziumwafer mit einer Gesamtleistung von 430 MWp geschlossen

Weiterhin erwartet die Q-Cells AG für das Jahr 2007 nun eine Produktion im Kerngeschäft von 330 MWp (bislang 316 MWp). Zur Absicherung des weiteren Wachstums im Kerngeschäft über das Jahr 2007 hinaus sei es dem Unternehmen gelungen, im zweiten Quartal 2006 zusätzliche Lieferverträge für Silizium und Siliziumwafer mit einer Gesamtleistung von 430 MWp abzuschließen, vorrangig für die Jahre 2009 bis 2018. Im Konzern beschäftigte die Q-Cells AG nach eigenen Angaben zum 30.06.2006 insgesamt 869 Mitarbeiter, aufgrund der Kapazitätserweiterungen seien weitere Einstellungen geplant.

Engagement in neuen Technologien ausgeweitet

In Ergänzung zum Kerngeschäft hat die Q-Cells AG in den vergangenen Monaten ihr Engagement in der Entwicklung und Kommerzialisierung neuer Photovoltaik-Technologien deutlich ausgebaut. Die Fortschritte beim Beteiligungsunternehmen EverQ GmbH seien deutlich sichtbar – im wahrsten Sinne des Wortes. EverQ hat am 20. Juni die erste integrierte Fabrik für Wafer, Zellen und Module mit einer Kapazität von 30 MWp eingeweiht. Bereits kurze Zeit darauf, am 12. Juli, begannen die Bauarbeiten für die zweite, mit einer Kapazität von 50 MWp deutlich größere, Produktionslinie. Besonders erfreulich sei, dass die EverQ GmbH bereits im Juni erstmals einen Gewinn erzielt habe.


"Solar Valley" wächst weiter

Mit der Calyxo GmbH und der Brilliant 234. GmbH habe Q-Cells bereits zwei Tochtergesellschaften gegründet, die sich der Entwicklung von Dünnschicht-Technologien widmen. Beide Unternehmen errichten derzeit Pilotfertigungslinien an der Thalheimer Sonnenallee. Erste Testprodukte werden für das erste Halbjahr 2007 erwartet. Für das zweite Halbjahr 2007 sei der Ausbau der Pilotlinien auf eine Kapazität von jeweils bis zu 25 MWp geplant. "Mit jeder neuen Gesellschaft und jeder neuen Linie wächst das 'Solar Valley' in Thalheim weiter", beschreibt Anton Milner die Entwicklung. "Die Region ist bereits heute eines der wichtigsten Zentren der internationalen Solarindustrie. Diese Stellung werden wir ausbauen, sodass bereits im Jahre 2010 an die 5.000 Menschen hier in der Photovoltaik-Branche arbeiten werden", so Milner.


Beteiligung an einem Unternehmen zur Herstellung flexibler Solarmodule auf Kunststoffträgern

Auf neue Märkte zielt Q-Cells mit einem weiteren Engagement. Das Unternehmen habe 15,5 Prozent der Anteile an der schweizerischen VHF-Technologies SA mit Sitz in Yverdon-les-Bains erworben, mit der Option, auf 51 Prozent zu erhöhen. Das junge Unternehmen hat eine Technologie zur Herstellung flexibler Solarmodule auf einem Kunststoffträger entwickelt und stellt zurzeit Produkte für den Endverbraucher in kleinem Maßstab her. Das Engagement der Q-Cells AG ziele darauf ab, die Produktionskapazitäten deutlich auszuweiten. Damit möchte Q-Cells zum einen die Photovoltaik stärker im Alltag der Menschen verankern und zum anderen neue Geschäftsfelder in der gebäudeintegrierten Nutzung von Solarenergie erschließen.


Der Bericht zum ersten Halbjahr 2006 und eine aktuelle Unternehmenspräsentation stehen auf den Internetseiten der Q-Cells AG im Investor Relations-Bereich zum Herunterladen bereit.

14.08.2006   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells AG
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Solar- und Windkraftwerk auf Pellworm liefert nach Modernisierung wieder Strom

Solarkraftwerk auf Pellworm.
Solarkraftwerk auf Pellworm.

Europas größtes Hybridkraftwerk, das erneuerbare Energiequellen nutzt, ist nach einer rund zweijährigen Modernisierungsphase auf der Nordseeinsel Pellworm wieder am Netz. Das berichtet die Hamburger SunTechnics GmbH in einer Pressemitteilung.
 
Die kombinierte Solarstrom- und Windenergieanlage Anlage mit einer Gesamtspitzenleistung von rund 1,1 Megawatt (MW) produziert erneut umweltfreundlichen Strom. Mit einem symbolischen Knopfdruck nahmen am 10.08.2006 Jost de Jager, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, Klaus Jensen, Bürgermeister von Pellworm, Dr. Uwe Kolks, Mitglied des Vorstandes der E.ON Hanse AG, und Jörg Schreiber, Geschäftsleiter von SunTechnics, die Anlage offiziell in Betrieb.


Solarmodule sind seit den 80er Jahren rund ein Drittel leistungsfähiger geworden

"Seit unserer Pionierarbeit in den 80er Jahren hat sich die Technologie im Bereich der Photovoltaik immer weiterentwickelt. Die neue Generation von Solarmodulen ist deutlich leistungsfähiger. Auf gleicher Fläche konnten wir heute rund 30 Prozent mehr Leistung installieren", erläutert Dr. Kolks die Hintergründe für die Modernisierung des Solarparks. "Mit diesem Engagement sammelt E.ON Hanse nicht nur wertvolle Erfahrungen in einer Zukunftstechnologie, sondern leistet auch einen Beitrag zum lokalen Klima- und Umweltschutz", so Dr. Kolks weiter. Insgesamt rund 3,7 Millionen Euro investierte E.ON Hanse in die Erneuerung des Photovoltaik-Parks, der seit 1983 in Betrieb ist.


2.300 Solarmodule auf einer Fläche von fünf Fußballfeldern

Die neue Solarstromanlage hat eine Leistung von knapp 800 Kilowatt (kWp). Kombiniert mit der Windkraftanlage stehen damit fast 1,1 Megawatt Leistung zur Verfügung. Auf einer Fläche von fünf Fußballfeldern können damit rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden. Dies entspricht einem Jahresverbrauch von etwa 350 Einfamilienhäusern. Wind- und Sonnenenergie lassen sich auf Pellworm ideal kombinieren, denn die Insel wird nicht nur mit langen Sonnenscheinzeiten verwöhnt, sondern sie zählt auch zu den windreichsten Standorten Deutschlands.

Von E.ON Hanse beauftragt, ist SunTechnics für die Erneuerung eines Großteils der Solaranlage verantwortlich gewesen: Das Beratungs- und Installationsunternehmen für erneuerbare Energien montierte auf der Freilandfläche schlüsselfertig über 2.300 Solarmodule, die nun das Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandeln. "Wir freuen uns, dass unsere erfahrenen Ingenieure einen großen Beitrag zum Gelingen dieses Hybridkraftwerks leisten durften. Sie haben dafür gesorgt, dass die benötigten Module fachgerecht installiert und die hochwertigen Komponenten der nahezu wartungsfreien Photovoltaik-Freiflächenanlage optimal aufeinander abgestimmt worden sind", erklärt SunTechnics-Geschäftsleiter Schreiber. Damit seien die Voraussetzungen geschaffen worden, um künftig ohne viel Arbeit die Sonneneinstrahlung maximal auszunutzen und hohe Solarerträge zu erzielen.

"Eine der Säulen schleswig-holsteinischer Energiepolitik ist der Ausbau und die Förderung von regenerativen Energien und dazu gehört natürlich auch die Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen. Aus diesem Grund begrüßen wir das Engagement von E.ON Hanse in eine Technologie, die sich sehen lassen kann. Denn das Hybridkraftwerk hier auf Pellworm ist immer noch das einzige seiner Art in Europa", so Staatsrat de Jager.

14.08.2006   Quelle: SunTechnics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics GmbH
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SPD-Sprecher Bülow: Windenergie unentbehrlich für Klimaschutz Standortpolitik

"Kontinuierlich steigende Öl- und Gaspreise machen die Windenergie-Branche zu einem immer attraktiveren Wirtschaftszweig. Über 10 Prozent der Stromversorgung werden mittlerweile aus erneuerbaren Energiequellen gespeist. Davon stellt fast die Hälfte allein die Windenergie", so der umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Marco Bülow, in einer Pressemitteilung.  Die Windenergie sei damit zu einer unentbehrlichen Stütze für den Kampf gegen den Klimawandel und für den Ausbau zu einem technologischen Standort geworden, betont Bülow. Seit den 90er Jahren habe die Windenergietechnik in Deutschland enorme Fortschritte erzielt. Mit der Hilfe politischer Rahmenbedingungen sei die technologische Entwicklung der Windenergienutzung in den letzten Jahren beschleunigt worden.


Windstrom wird immer kostengünstiger

Ende 2005 seien in Deutschland Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 18.500 Megawatt (MW) installiert gewesen und die großen Windräder brächten eine Nennleistung von bis zu sechs Megawatt. Je größer eine Windkraftanlage und je besser ihre Technologie sei, um so billiger werde die erzeugte Kilowattstunde Strom. Innerhalb von 14 Jahren (1990-2004) sei durch immer effizientere Technologien ein Kostenrückgang von rund 53 Prozent erreicht worden, von 80 Cent auf 38 Cent pro Kilowattstunde.

"Während die Preise für konventionellen Strom rasant ansteigen, wirkt die stetig sinkende Vergütung für Windstrom für die Verbraucher mittlerweile Preis dämpfend. Im ersten Quartal 2006 kostete die Kilowattstunde konventionellen Stroms auf der Leipziger Strombörse 6,60 Cent. Länger laufende Windkraftanlagen können mit einer Vergütung von 6,17 Cent den Marktpreis bereits unterbieten", so Bülow. Bei gleich bleibender Entwicklung könne Windstrom bis etwa zum Jahr 2015 auf dem Strommarkt wettbewerbsfähig sein. Damit zeige sich, dass die Rede von "viel zu hohen Förderungen und der unwirtschaftlichen und ineffizienten Windenergie" eine reine Diskreditierungskampagne ohne sachliche Grundlage sei.


Gefahr der Abwanderung von Herstellern in das Ausland wächst

Wegen restriktiver Bauvorschriften und des nicht in Gang kommenden Offshore-Ausbaus stoße die Windkraft in Deutschland allerdings an ihre Wachstumsgrenzen, betont Bülow. Das Deutsche Windenergie-Institut (DEWI) prognostiziere für das aktuelle Jahr nur noch eine installierte Leistung von gut 1.400 Megawatt. Damit würde die Zahl im vierten Jahr in Folge sinken. Vor dem Hintergrund der sich verschlechternden Rahmenbedingungen in Deutschland, komme dem Exportgeschäft eine immer größere Bedeutung zu; über 60 Prozent der in Deutschland hergestellten Windräder und Bauteile gingen mittlerweile in den Export. "Gute Exportzahlen sind grundsätzlich positiv zu bewerten. Doch wenn immer weniger für den deutschen Markt produziert werden kann und andererseits viele Länder wie Spanien, die USA und China ihren Windenergieanteil deutlich ausbauen, steigt die Gefahr, dass die deutschen Hersteller früher oder später ganz ins Ausland abwandern", warnt der SPD-Sprecher. Es sei deshalb schon aus arbeitsmarktpolitischen Gründen notwendig, das "Schaufenster Deutschland" im Bereich der Windenergie zu erhalten.


Sich den Herausforderungen stellen

"Wir stehen vor der Herausforderung, unsere Energieversorgung dauerhaft umweltverträglich und von teuren und unsicheren Exporten unabhängiger zu gestalten. Energieeffizienz, Energieeinsparung und die Nutzung der Erneuerbaren Energien spielen dabei eine zentrale Rolle. Die meist unqualifizierten Angriffe auf die Windenergie, sind geprägt von Unwissenheit oder gefärbt von Lobbyinteresse", so Bülow. Dies gefährde die deutsche Spitzenposition in einer zukunftsweisenden Technologie und den Kampf gegen den Klimawandel. "Natürlich gibt es sachliche kritische Argumente, die bei dem Ausbau der Windenergie bedacht und abgewogen werden müssen. Einige Probleme sind aber bereits deutlich abgeschwächt worden. So gibt es beispielsweise bessere Prognosesysteme, welche die Windbedingungen immer genauer voraussagen können und damit die bereitstellende Ersatzenergie deutlich reduzieren. Durch den Einsatz von Windanlagen in virtuellen Kraftwerken (wie beispielsweise in Unna praktiziert) verliert der Nachteil der Windenergie, dass sie natürlich erst ab einer bestimmten Windstärke zur Verfügung steht, seine Bedeutung", sagt Bülow.


Sachliche Diskussion erforderlich

"Bei aller notwendigen Abwägung hat man aber vor allem bei der Windenergie manchmal den Eindruck einer Gespensterdebatte. Die riesigen Vorzüge dieser fortschrittlichen Technologie werden gerne verschwiegen und dabei so getan, als wenn die Nachteile von fossilen oder atomaren Energiequellen zu vernachlässigen seien. Wir fordern daher nicht nur die Politik zu einer Versachlichung der Diskussion auf", so Bülow.

14.08.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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SMA erweitert Eingangsstrombereich der SUNNY BOY-Wechselrichter

Sunny Boy SB 3300TL HC.
Sunny Boy SB 3300TL HC.

Die SMA Technologie AG bietet ab sofort einen ihrer erfolgreichsten Wechselrichter, den transformatorlosen Sunny Boy SB 3300TL, in einer HC-Ausführung (High Current) mit einem maximalen Eingangsstrom von 11 A an. Das erlaube den Anschluss aller marktüblichen kristallinen Photovoltaikmodule, berichtet SMA in einer Pressemitteilung. Auch bei der Verschaltung des PV-Generators gebe es kaum Einschränkungen.
 
Der große Eingangsspannungsbereich (125 V bis 750 V) erlaube vielfältige Kombinationsmöglichkeiten der Module und vereinfache dadurch die Installation. "Mit dem SB 3300TL HC bieten wir nicht nur den idealen Wechselrichter in der am häufigsten anzutreffenden Leistungsklasse bei Solarstromanlagen, sondern auch einen wahren Alleskönner zu einem vernünftigen Preis", erklärt Tobias Henne, Leiter der Abteilung Produktmanagement, Sunny Boy-Wechselrichter. "Darüber hinaus führen eine höhere DC-Eingangsempfindlichkeit und damit der Einspeisebeginn schon bei geringster Sonneneinstrahlung sowie das nochmals verbessertes MPP-Tracking zu einer Steigerung des Energieertrags", so Henne weiter. Damit amortisierte sich der SB 3300TL HC noch schneller.


Allstromsensitive Fehlerstrom-Schutzschalter, "SMA grid guard 2" und Überspannungsschutz

Einsetzbar in Anlagen bis 3.850 Watt Spitzenleistung (Wp) umfasse der SB 3300TL HC neben einem hervorragenden Wirkungsgrad von bis zu 96 % alle Produkteigenschaften, die man von den aktuellen Sunny Boy Wechselrichtertypen kenne. Dazu gehörten, wie bei allen transformatorlosen Geräten, der allstromsensitive Fehlerstrom-Schutzschalter genauso wie das weltweit bewährte "SMA grid guard 2" und der Überspannungsschutz durch thermisch überwachte Varistoren.
Neben einem geringeren Gewicht gegenüber einem Transformatorgerät erleichtern zwei parallel geschaltete Eingänge den Anschluss von 4 Zoll- und 5 Zoll-Solarzellen - die sonst erforderlichen Y-Stecker entfallen laut Hersteller. Die standardmäßige Schutzart IP65 und extra große Kühlkörper ermöglichten dem Installateur eine komplikationslose Außenmontage ohne jeden Verlust der Nennleistung bis zu einer Außentemperatur von +45°.


DC-Freischalter "Electronic Solar Switch"

Der SB 3300TL HC ist laut SMA serienmäßig zur Ausstattung mit dem optional erhältlichen "Electronic Solar Switch" vorbereitet. Der von SMA entwickelte ESS sei der erste integrierte DC-Freischalter nach DIN VDE 0100-712. Er arbeite im Normalbetrieb absolut verlustfrei und erspare gegenüber einem externen DC-Freischalter zusätzlichen Installationsaufwand bei deutlich geringeren Kosten. "Mit dem SB 3300TL HC verfolgt SMA konsequent ihr Ziel, innovative Technologien so einzusetzen, dass sie den Aufbau von Solarstromanlagen auf einem hohen Sicherheitsniveau deutlich vereinfachen und damit die Photovolatik voranbringen", heißt es in der Pressemitteilung.

14.08.2006   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Technologie AG.
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Klimaschutz mit interaktivem Energiesparkonto im Internet

Am Montag, dem 14. August, stellt das Verbrauchermagazin ZDF WISO ab 19:25 Uhr zwei neue Angebote von co2online vor: Das interaktive Energiesparkonto für das Energiemanagement im Haushalt sowie den WISO-Energiespartipp, bei dem wertvolle Preise die Verbraucher motivieren, ihre Tipps und Tricks mit anderen zu teilen.
 
Unter dem Motto "Klima sucht Schutz" fördert das Bundesumweltministerium eine Kampagne zur Minderung der Kohlendioxidemissionen in Haushalten und beim so genannten Kleinverbrauch. Unterstützt wird die Kampagne dabei von über 430 Portalpartnern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien, darunter ImmobilienScout24, GASAG, Grundfos, T-Online, ZDF WISO und der Solarserver.


Das interaktive Energiesparkonto

Ein Energiesparkonto zu führen, sollte so selbstverständlich sein wie ein Bankkonto zu haben, betont die gemeinnützigen co2online GmbH in einer Pressemitteilung. Denn mit diesem einfachen und kostenlosen Instrument von co2online behalte jeder den Überblick über seinen Verbrauch von Strom, Gas und Wasser sowie die damit verbundenen Kosten. Übersichtlich lassen sich Erfolge einzelner Einsparmaßnahmen nachvollziehen. Künftig werde sogar die automatisierte Erfassung von Zählerständen möglich sein. ZDF WISO erklärt, wie sich mit dem neuen "Energiesparkonto im Internet" Geld und Energie sparen lassen.


Der WISO-Energiespartipp

Gemeinsam mit ZDF WISO sucht die Kampagne "Klima sucht Schutz" die besten Tipps zum Energiesparen. Jeden Monat wählen die Klimaschutzkampagne und die WISO-Redaktion unter allen Einsendungen den WISO-Energiespartipp aus und veröffentlichen ihn im Internet. Der Kampagnenpartner ELV Elektronik AG vergibt monatlich an den Gewinner ein ELV-Energiesparpaket im Wert von 200,- Euro.


Klimaschutzratgeber im Internet

Als weiteres Angebot erstellt co2online kostenlose Heizgutachten für Eigentümer und Mieter, die eine Einschätzung des eigenen Heizenergieverbrauchs und Kosten ermöglicht. Die schriftliche Auswertung enthält neben einer fachlichen Stellungnahme Empfehlungen für nächste Schritte und nennt Ansprechpartner vor Ort. Informationen über die Heizgutachten und zur Kampagne erhalten Interessierte kostenlos unter der Telefonnummer: 0800 - 3874669.

Weitere Informationen:

· Energiesparkonto im Internet
· WISO-Energiespartipp
· Klimaschutz-Ratgeber auf dem Solarserver:


13.08.2006   Quelle: co2online GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solar-Hausnummernleuchte LUCENDO mit individueller Beschriftung

Die solar betriebene Hausnummernleuchte "Lucendo" des Herstellers Würth Solergy überzeugt nicht nur durch intelligente Technik. Mit ihrer prämierten Gestaltung (Focus in Silber - internationaler Designpreis Baden-Württemberg) und der besonderen Ästhetik werde sie zum integralen Bestandteil jeder Hausarchitektur, so die Würth Elektronik Unternehmensgruppe in einer Pressemitteilung. Solar Beleuchtete Hausnummern schaffen zusätzliche Sicherheit, indem sie für ein schnelleres Auffinden des Hauses sorgen, nicht für Besucher und Zusteller, sondern vor allem für Polizei, Feuerwehr und Arzt. Dies sei nicht nur praktisch, sondern könne in Notfällen entscheidend sein, betont der Hersteller.
 
Einzigartig sei Lucendo die individuelle Beschriftung der Plexiglasplatte. Neben der Hausnummer habe der Kunde zur Gestaltung des individuellen Textes die Wahl aus acht Schriftvarianten und neun Farben. Ein Konfigurator auf der Internetseite des Herstellers Würth Solergy (www.we-online.de) hilft bei der Zusammenstellung.

Bei Abnahme entsprechender Stückzahlen können beim Modell Lucendo SPEZIAL auch grafische Elemente wie Logos aufgedruckt werden. Zusätzlich gefräste Schriftkonturen sorgten für eindrucksvolle Lichteffekte im beleuchteten Zustand. Die Plexiglasplatte der Lucendo ist in der sichtbaren Größe 220 x 220 Millimeter erhältlich, das Modell Lucendo SPEZIAL mit Logo-Druck in 220 x 220/280 Millimeter. Die Möglichkeit, den Korpus der Hausnummernleuchte farblich auf die Hausarchitektur abzustimmen, vervollständige die Einzigartigkeit der Leuchte Lucendo.


CIS-Photovoltaikmodul versorgt sechs LED-Leuchten mit Solarstrom

Für die Beleuchtung bestehender Hausnummern ist das Lucendo Basismodell laut Hersteller auch ohne Plexiglasplatte erhältlich. Alle Lucendo Modelle werden mit Solarstrom betrieben und sind somit unabhängig vom Stromnetz. Die Technik mit integriertem CIS-Photovoltaikmodul macht Lucendo nicht auch in funktionaler Hinsicht zu einem Highlight. Intelligente Elektronik übernimmt das automatische Ein- und Ausschalten der sechs LED-Leuchten und optimiert dadurch den Energieverbrauch. So bleibe auch in langen Winternächten die Beleuchtung der Hausnummer garantiert.

13.08.2006   Quelle: Würth Solergy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würth Solergy

 

Wärmepumpen helfen Heizkosten sparen

Blick in eine Wärmepumpe.
Blick in eine Wärmepumpe.

Die jüngsten Meldungen über steigende Energiekosten lassen Heizungsbetreiber aufhorchen, so die Ochsner Wärmepumpen GmbH mit Sitz in Linz (Österreich) in einer Pressemitteilung. Neben der stetigen Entwicklung des Heizölpreises nach oben stünden nun erneut massive Erhöhungen des Gaspreises ins Haus. Auch die derzeit beliebten Pellets müssten Preissteigerungen hinnehmen, da nicht nur die private Nachfrage, sondern auch zahlreiche neue Biomassekraftwerke den Bedarf soweit wachsen ließen, dass es zu Engpässen beim Energieholz komme. Hinzu komme die Nachfrage aus dem Ausland. Mit einer Wärmepumpe hingegen seien Hausbesitzer von den Steigerungen der Energiekosten kaum betroffen, so das Unternehmen.
 
Wärmepumpe nutzt hohen Anteil kostenloser und unbegrenzter Umweltwärme

Der Strompreis sei im Vergleich zu den anderen Energieträgern relativ stabil geblieben und habe geringere Preissteigerungen verzeichnet. "Natürlich bleibt auch der Strompreis von den höheren Preisen fossiler Brennstoffe nicht verschont, allerdings werden die Erhöhungen durch die Energieversorger mit einer deutlichen Abschwächung an den Konsumenten weitergegeben", heißt es in Pressemitteilung. Der Vorteil der Wärmepumpe gegenüber anderen Heizsystemen liege außerdem bei der Nutzung eines hohen Anteils an kostenloser und unbegrenzter Umweltwärme. Sie decke bis zu drei Viertel des Wärmebedarfes des Hauses, nur rund ein Viertel der benötigten Heizenergie werde in Form von Strom benötigt. Das bewirke extrem niedrige Betriebskosten und lasse daher Preissteigerungen bedeutend milder für die Geldbörse ausfallen, als dies bei anderen Heizsystemen der Fall sei.


Wärmepumpe zur Kühlung des Hauses im Sommer

Zusätzlich biete die Wärmepumpe noch weitere Vorteile wie die Unabhängigkeit von Energieimporten, eine Reduktion der laufenden Kosten um bis zu 75 % und einen sicheren und absolut schadstofflosen Betrieb. Brennstofflagerraum, Kesselservice, Kaminfeger, Öl tanken und unangenehmer Geruch würden entfallen, dafür könne die Wärmepumpe im Umkehrbetrieb im Sommer das Haus auch kühlen. Hier könne kein anderes System mithalten, betont die Ochsner Wärmepumpen GmbH, nach eigenen Angaben Technologieführer auf dem Gebiet Wärmepumpen mit mehr als 28 Jahren Erfahrung und über 70.000 installierten Systemen.

13.08.2006   Quelle: Ochsner Wärmepumpen GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ochsner Wärmepumpen GmbH.

 

Solare Modulsysteme liegen im Heizungs-Trend

Modulsystem SolvisMax.
Modulsystem SolvisMax.

Solarwärme ist gefragt: Jeder dritte Hauseigentümer wünscht sich eine Heizung, die Sonnenenergie nutzt, so die bundesweite "Trendstudie Solar 2006". Stark nachgefragt würden in Etappen nachrüstbare Modul-Heizsysteme, die Solarkollektoren und Schichtspeicher beliebig mit einem Öl- oder Gasheizkessel kombinieren, berichtet die SOLVIS GmbH & Co KG in einer Pressemitteilung.
 
Die kompakten Geräte sparen bis zu 50 Prozent Energie und sorgen zugleich für warmes Wasser. Förderprogramme des Bundes machen das Umsteigen besonders attraktiv. Wer früher Kollektoren auf dem Dach hatte, galt als "Öko-Freak" – heute seien Solaranlagen ein klares Zeichen für energieeffizientes, wirtschaftliches und nachhaltiges Bauen, betont SOLVIS. Die Nachfrage steige entsprechend.


Solarheizkessel vereint Schichtspeicher und modernen Brennwertkessel in einem Gerät

Das System SolvisMax kombiniere Kollektoren auf dem Dach mit einem Solarheizkessel, der Solar-Schichtspeicher und modernen Brennwertkessel in einem Gerät vereint. Während die Sonne kostenlos Energie für Wasser und Heizung liefert, arbeite der Brennwertkessel nur, wenn die Sonneneinstrahlung nicht ausreicht. So sorge das Gerät durch geringen Verbrauch für sinkende Heizkosten. Geräte mit der so genannten Brennwerttechnik bieten laut SOLVIS den höchsten Nutzungsgrad – sie funktionieren mit Gas ebenso gut, wie mit Öl. Die Umrüstung von einem Brennstoff auf einen anderen sei bei diesen Modulsystemen jederzeit möglich.


In Etappen umrüsten

Die Investition in ein komplettes Modulsystem mit Solarkollektoren und Solarheizkessel mache sich bezahlt, denn bis zu 50 Prozent Energieeinsparung seien möglich, so SOLVIS. Manchmal sei jedoch noch ein gut funktionierender Heizkessel im Haushalt, der weiter genutzt werden soll. In diesem Fall sei eine Modernisierung auch in Etappen möglich. Wenn zuerst nur die Solaranlage mit Speicher installiert werde, könne der Brenner ganz einfach nachgerüstet werden. Wenn bei knappem Budget der Heizkessel erneuert werden müsse, erfolge der Anschluss an die Kollektoren später – so werde der Einstieg in das energiesparende Heizen leicht gemacht.

12.08.2006   Quelle: SOLVIS GmbH & Co KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLVIS GmbH & Co KG
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Schwarzeneggers Berater: Umweltbewusstsein zahlt sich aus

Terry Tamminen, Umweltberater des kalifornischen Gouverneurs Arnold Schwarzenegger, führt einen Teil des wirtschaftlichen Aufschwungs Kaliforniens auf die Umweltpolitik zurück: "Die neuen Jobs entstehen nicht in China, sondern hier bei uns in Kalifornien ... Mit unserer Initiative für grüne Gebäude kann der Staat den Energieverbrauch bis zum Jahr 2015 um 20 Prozent reduzieren", zitiert die Wochenzeitung DIE ZEIT, den Umweltberater.
  Seit dem Hurrikan Katrina wachse in den USA das Bewusstsein für ökologische Gefahren, so die ZEIT. Arnold Schwarzenegger habe bereits 2005 mit Bushs Klimapolitik gebrochen. Terry Tamminen erzählt in der ZEIT, wie Schwarzeneggers Umweltprogramm bei einem gemeinsamen Essen entstand: "Seine vier Kinder sprangen die ganze Zeit in seinem Büro herum und klauten uns die Pizza vom Teller. Dabei redeten wir über die Probleme: Luftverschmutzung, Klimawandel, Waldschäden. Zwei Tage später standen die Grundzüge seines Umweltprogramms fest", sagte Tamminen der ZEIT.


Der komplette Text ist veröffentlicht in der ZEIT Nr. 33 vom 10. August 2006.

12.08.2006   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

KACO: Sinus-Wechselrichter jetzt auch für Solarstrom-Inselsysteme

Mit den neuen Wechselrichtern der KI-Serie können jetzt auch Betreiber von Photovoltaik-Inselanlagen KACO-Know-how nutzen. Die batteriegekoppelten Geräte seien extrem überlastfähig und lieferten bei hohem Wirkungsgrad eine reine Sinus-Spannung, mit der selbst empfindliche Elektronik problemlos arbeite, berichtet die KACO Gerätetechnik GmbH in einer Pressemitteilung. Hochwertige Bauteile und großzügige Auslegung garantierten eine lange und effiziente Energieversorgung in Gegenden, in denen es kein zuverlässiges Stromnetz gibt.
 
Die neuen Inselwechselrichter profitieren von unserer großen Erfahrung bei der Industrie- und Bahnstromversorgung", erklärt Volker Dietrich, Geschäftsbereichsleiter der KACO Gerätetechnik GmbH. "Wie es unserem Qualitätsanspruch entspricht, haben wir Bauteile und Materialien so gewählt, dass die KI-Geräte besonders langlebig sind und serienmäßig drei Jahre Garantie besitzen", so der Diplomingenieur des Neckarsulmer Unternehmens, das seit über 60 Jahren Stromrichter fertigt.


Sinus-Spannung zum Betrieb von Fernsehgeräten, Laptops, HiFi-Anlagen, Energiesparlampen oder Kühlschränken

Die neue KI-Serie umfasst im ersten Schritt drei Geräte mit einer Leistung von 250 VA, 1000 VA und 2000 VA. Sie wandeln die Gleichspannung einer Batterie (je nach Gerätetyp 12 V oder 24 V) in Wechselspannung mit 230 V / 50 Hz um. Dabei sei der Einsatz dieser Inselwechselrichter oft günstiger als leistungsschwache und preisintensive 12 V-Gleichspannungs-Geräte zu verwenden, betont KACO. Die Inselwechselrichter seien vielseitig einsetzbar, weil mit einer reinen Sinus-Spannung auch Fernsehgeräte, Laptops, HiFi-Anlagen oder Energiesparlampen betrieben werden können. Inselwechselrichter der KI-Serie zeichnen sich laut Hersteller durch hohe Überlastfähigkeit aus. Selbst bei hohen Umgebungstemperaturen bis 30° C könnten die Geräte kurzzeitig über das Dreifache Ihrer Nennleistung erzeugen. Der Betrieb von "anspruchsvollen Verbrauchern", wie zum Beispiel Kühlschränken stelle somit für die Wechselrichter kein Problem dar. Selbst bei minutenlangem Überlastbetrieb lieferten sie zuverlässig Strom.


Wirkungsgrad bis 94 Prozent; Laderegler optional

Die Geräte, die ausschließlich in Neckarsulm gefertigt werden, haben im Teillastbereich einen Wirkungsgrad bis 94 Prozent, so der Hersteller. Dafür seien MOS-FET-Halbleiter verantwortlich, die für niedrige Spannungen und Batteriebetrieb besonders geeignet seien. Die Kabelverluste sind laut KACO durch angepasste Kabelwege und -querschnitte minimiert worden. Die Displays der zwei großen Wechselrichter KI 1000 und KI 2000 zeigen die wichtigsten Betriebsparameter im verständlichen Klartext an, zum Beispiel falls die Batteriespannung zu niedrig sei. Die optionale Schnittstelle RJ 45 ermöglicht dem Nutzer Geräte aus der Ferne einzuschalten, bestimmte Verbraucher abzuwerfen und Meldungen zu empfangen. Alle Geräte gibt es auch als 15 V / 60 Hz Version, beziehungsweise mit einem integrierten Laderegler für den Anschluss an ein Photovoltaik-Modul.


Die heutige KACO Gerätetechnik GmbH ist 1999 als Ausgründung aus der KACO Elektrotechnik GmbH hervorgegangen. Damit wurde aus dem Geschäftsbereich Stromrichter ein eigenständiges Unternehmen. Grundlage für den hochwertigen Standard der KACO-Produkte sei die langjährige Erfahrung und ein Qualitätsmanagementsystem. Seit Mai 2006 ist das Unternehmen nach der ISO-Norm 9001:2000 vom TÜV Rheinland zertifiziert.

11.08.2006   Quelle: KACO Gerätetechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO Gerätetechnik GmbH
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Spatenstich für energetisch vorbildliches Firmengebäude am Kaiserstuhl

Entwurf des Gewerbebaus mit PV und Solarwärme-Anlage.
Entwurf des Gewerbebaus mit PV und Solarwärme-Anlage.

In Endingen nahe Freiburg baut die gerber energie systeme gmbh ein neues Zentrum für erneuerbare Energien: Mit dem Spatenstich haben die Landtagsabgeordneten Dieter Ehret (FDP) und Mareel Schwehr (CDU) die Bauarbeiten für den Neubau des Unternehmens gestartet. Bis November 2006 soll im Industriegebiet ein Gewerbegebäude mit Wohnhaus errichtet werden, mit dem Michael Gerber demonstrieren will, was mit neuen Technologien möglich ist. In die Gebäudehülle wird eine Solarstromanlage integriert, eine transluzente Fassade dämmt das Gebäude und ein Heizsystem mit Holzvergaser sorgt für Wärme aus erneuerbaren Quellen.
 
Photovoltaik an der Südfassade, Solarwärme vom Dach

Der Gewerbeteil besteht aus einer Montage- und Lagerhalle sowie einem Bürobereich. Eine Solarstromanlage wird die gesamte Südfassade einnehmen und gleichzeitig für Stromerzeugung und Verschattung sorgen. Davor erstreckt sich über die gesamte Gebäudebreite ein vom Regen gespeistes Wasserbecken. Die Außenwand besteht aus transluzenten Polycarbonat-Elementen. Sie sorgen für viel Tageslicht und eine gute Wärmedämmung. Laubabwerfende Rankpflanzen verschaffen die Fassade im Sommer und ermöglichen Solargewinne im Winter. Der Entwurf für den Neubau stammt von den Freiburger Architekten Florian Technau und Daniel Hin.


Holzvergaser-Heizung und solar erwärmtes Wasser

Gewerbeteil und Niedrigenergie-Wohnhaus werden mit einem Holzvergaser beheizt, der mit Stückholz oder Holzpellets arbeitet. Die Warmwasserversorgung erfolgt über eine solarthermische Anlage. Für eine gute Energiebilanz sorgt zusätzlich eine kontrollierte Raumlüftung. Von Endingen aus will Michael Gerber verstärkt Photovoltaik, Solarthermie, Pellets- und Holzvergaseröfen sowie Energieberatungen anbieten. Seine Kunden erhalten herstellerunabhängig und in einem Gesamtkonzept die beste Technik für ihr Gebäude, verspricht der Energie-Experte.

11.08.2006   Quelle: gerber energie systeme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: gerber energie systeme gmbh
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Österreich: Verband Austria Solar bei Mitgliedsbetrieben hoch im Kurs

In einer aktuellen Umfrage bewerteten die Unternehmen im Verband Austria Solar die Arbeit ihrer Interessensvertretung. Bei Austria Solar sind 36 Hersteller, Händler und Zulieferer von Solaranlagen organisiert, die über neunzig Prozent des österreichischen Solarwärmemarktes abdecken. Darüber hinaus sind 100 Installateure und Planer registrierte SolarPartner-Betriebe des Verbandes. Insgesamt vertritt der Verband die Interessen von mehr als 130 Firmen im Solarwärmebereich. In der aktuellen Umfrage wurden die 36 Hersteller, Händler und Zulieferer zur Zufriedenheit mit der Arbeit des Solarverbandes befragt. Das Ergebnis zeige, dass der Verband bei seinen Mitgliedern hoch im Kurs stehe, berichtet Austria Solar in einer Pressemitteilung.  
Gute Noten für Öffentlichkeitsarbeit, Service und Kampagnen

Besonders Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederservice seien sehr gut beurteilt worden. Auch das Programm "klima:aktiv solarwärme" in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Umweltministerium, Lobby-Aktivitäten und das "Austria Solar Gütesiegel" wurden ausgezeichnet bewertet. Durchaus zufrieden sind die Mitglieder auch mit der SolarPartner-Initiative und den Messeauftritten des Verbandes. "Die Zufriedenheit der Mitglieder hat in den letzten beiden Jahren deutlich zugenommen, wie die Befragungen 2004 und 2006 zeigten", freut sich Roger Hackstock, Geschäftsführer von Austria Solar. Auch in Zukunft sollen politische Interessenvertretung, Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederservice die zentralen Schwerpunkte sein, wie die Befragung ergab. Vor allem neuen EU-Richtlinien werde künftig mehr Augenmerk geschenkt.


Knapp zwei Prozent des Energiebedarfes für Warmwasser und Raumwärme werden in Österreich von der Sonne gedeckt

Mit Solarenergie für Warmwasser und Raumwärme könnten in der gesamten EU dreißig Prozent der Ölimporte aus dem Nahen Osten ersetzt werden, wie der europäische Solarindustrieverband ESTIF errechnet hat. Auch in Österreich seien noch große Potenziale ungenutzt. Über 200.000 Haushalte nutzen zwar bereits die Sonne für Warmwasser und Raumheizung und sparten dadurch rund 90 Millionen Euro an Energiekosten pro Jahr. Dennoch werde erst knapp zwei Prozent des Energiebedarfes für Warmwasser und Raumwärme in Österreich mit der Sonne gedeckt. "Mit einem starken Verband und engagierten Solarfirmen werden wir diesen Anteil in den nächsten Jahren verdoppeln", ist Roger Hackstock überzeugt.

Die gesamten Befragungs-Ergebnisse können auf der Homepage des Verbandes heruntergeladen werden unter http://www.solarwaerme.at/docs/158.pdf

11.08.2006   Quelle: Verband Austria Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Online-Aktion: "Beinahe-GAU in Schweden - jetzt Konsequenzen ziehen!"

Die Kamapgne ".ausgestrahlt", getragen vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Initiative X-tausendmal quer und dem Online-Netzwerk Campact, fordert Bundeskanzlerin Merkel, Wirtschaftsminister Glos und Umweltminister Gabriel auf, zügig Konsequenzen aus dem gravierenden Störfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark zu ziehen. Alle deutschen Anlagen müssten weit grundlegender als dies das Umweltministerium vorhabe auf ähnliche Fehlerquellen wie in Forsmark überprüft und bei geringstem Sicherheitszweifel abgeschaltet werden, fordert die Kampagne in einer Pressemitteilung.  Zudem sei es völlig unverantwortlich, mit dem "Atomkonsens" Atomkraftwerke in Deutschland bis 2020 weiter zu betreiben. BUND, Initiative X-tausendmal quer und das Online-Netzwerk Campact rufen dazu auf, über die Internetseite www.ausgestrahlt.de E-Mails an die Politiker zu schicken.


Steuerungssysteme aller deutschen AKW sollen auf den Prüfstand

"Europa ist im zwanzigsten Jahr nach Tschernobyl nur knapp einer ähnlich gravierenden Reaktorkatastrophe entgangen. Der Beinah-GAU straft der Atomlobby Lügen, die stets beteuert ein Unfall wie in Tschernobyl könne nur in Schrottreaktoren sowjetischer Bauart passieren. Denn der Reaktor in Forsmark entspricht modernsten, westlichen Sicherheitsstandards", so Christoph Bautz von Campact. "Eine Überprüfung der Notstromaggregate in allen deutschen AKWs als Konsequenz des Störfalls, wie sie das Bundesumweltministerium angekündigt hat, reicht bei weitem nicht aus", heißt es in dem E-Mail-Text der aktuellen .ausgestrahlt-Aktion. "Vielmehr offenbarte sich in Forsmark zusätzlich ein logischer Verschaltungsfehler im Steuerungssystem, wie er nur in ganz bestimmten Betriebszuständen wie etwa einer Kurzschlusssituation zutage tritt. Deswegen müssen die Steuerungssysteme aller deutschen AKW auf den Prüfstand", fordert die Kampagne.

"Atomkraftwerke sind solch komplexe Anlagen, dass Sicherheitsprobleme immer wieder erst dadurch identifiziert werden, dass sie auftreten - mit allen möglichen katastrophalen Konsequenzen", so Jochen Stay von X-tausendmal quer. "Deswegen brauchen wir endlich einen Atomausstieg, der diesen Namen auch verdient", fordert Stay.

Weitere Informationen unter http://www.ausgestrahlt.de

10.08.2006   Quelle: BUND, Campact, X-tausendmal   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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BP Solar: Offizielle Stellungnahme zu Mängeln bei Solar-Dachinstallationen

Als Reaktion auf Berichte über Defekte bei BP-Solarmodulen des Typs "380 L" hat BP Solar für Anlagenbetreiber, Kunden und Installateure eine kostenlose Telefonhotline eingerichtet. Sie kann von Montag bis Freitag zwischen 08.00 und 18.00 Uhr unter 0800 – 27 25 272 angerufen werden. Die BP Solar Installateure seien bundesweit informiert und stünden ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite, heißt es in der offiziellen Stellungnahme.   BP Solar sei am 7. Juli darüber informiert worden, dass es einen Vorfall bei einem dachintegrierten Photovoltaik System mit so genannten Laminaten gegeben habe. Die Anschlussdose eines solchen Systems habe sich überhitzt und sei angeschmolzen. In diesem konkreten Fall sei die darunter befindliche Dachlattenstruktur versengt worden.

Die betroffene Anlage wurde laut BP Solar vorsorglich vom Netz genommen. Solarstromanlagen, die über Dachziegeln oder über Metallflächen installiert sind, seien hiervon nicht betroffen, so das Unternehmen. BP Solar will zusammen mit unabhängigen Instituten die noch unbekannte Ursache ermitteln. Betroffen seien möglicherweise bestimmte dachintegrierte Installationen mit BP Solar-Produkten aus dem Produktionszeitraum Anfang 2002 bis Ende 2003. Diese könnten allerdings noch nach 2003 eingebaut worden sein.


Alle BP Solar-Indachanlagen sollen vorsorglich abgeschaltet und einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden

"Die Sicherheit unserer Kunden hat für uns höchste Priorität. Auch wenn unsere Produkte grundsätzlich alle benötigten Zertifikate besitzen und alle Qualitätstests (z.B. TÜV Schutzklasse II) erfüllen haben wir uns in diesem Fall entschieden, vorsorglich alle BP Solar-Indachanlagen abzuschalten und sämtlich einer Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen", betont das Unternehmen. BP Solar habe jeden Distributor und jeden Projektpartner kontaktiert und Hintergrundinformationen und Instruktionen zum Vorgang bereit gestellt. Das Unternehmen werde zusammen mit externen Experten systematisch alle Endkunden kontaktieren und aufsuchen, um die Produkte und die jeweilige Anlage zu überprüfen. "Dazu setzen wir uns aktuell mit dem jeweiligen Installateur in Verbindung, um einen Ortstermin zur Abschaltung beim Endkunden zu vereinbaren", heißt es in der Mitteilung. Indachanlagen, die vorsorglich abgeschaltet werden sollen, dürften nur von qualifiziertem Fachpersonal abgeschaltet werden. Endkunden sollten ohne fachgerechte Einweisung niemals selbst eine Abschaltung ihrer Solarstromanlage vornehmen, warnt BP Solar.


Entschädigungen für Betreiber und Installateure vorgesehen

BP Solar will die Anlagen wieder an das Versorgungsnetz anschließen, wenn seine Ingenieure die Anlage als dauerhaft sicher ansehen. Zudem werde BP Solar die Eigentümer der Anlagen für den entgangenen Energieertrag während der Dauer der Abschaltung entschädigen. Die Installateure sollen für die von ihnen erbrachte Leistung und Unterstützung ebenfalls eine Kostenerstattung erhalten. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Sicherheit der betroffenen Systeme wiederherzustellen", verspricht BP Solar.

10.08.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Atomkraft-Störfall in Schweden: Gabriel fordert erste Konsequenzen

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hält eine weitere sicherheitstechnische Überprüfung der deutschen Atomkraftwerke als Konsequenz aus dem Störfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark für notwendig. Das sei das Ergebnis einer Umfrage bei den für die Atomaufsicht zuständigen Länderministern, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums (BMU).  "Der Störfallablauf ist nach bisherigen Erkenntnissen zwar nicht eins zu eins übertragbar, deswegen müssen wir hierzulande auch keine Reaktoren vorläufig stilllegen. Er wirft aber eine Reihe von Fragen auf, die wir sorgfältig klären müssen", sagte Gabriel.


Weitere sicherheitstechnische Untersuchungen notwendig.

Nach der vorläufigen Stellungnahme der Bundesländer müsse jetzt allerdings eine detaillierte Abarbeitung der Fragen des Bundesumweltministeriums stattfinden, betont der Minister. Prinzipiell müsse für die bundesdeutschen Atomkraftwerke geklärt werden, was passiert, wenn von außerhalb der Anlage Überspannungen eingetragen werden und welche Auswirkungen in die anlageninternen Netze hinein möglich sind. Dazu sei auch ein Abgleich nötig zwischen den jeweiligen Anlagenunterlagen und dem tatsächlichen Ist-Zustand der Anlagen. "Die Frage ist: Kann durch einen Kurzschluss oder einen Blitz ein Zustand entstehen, durch den Sicherheitseinrichtungen der Atomkraftwerke unwirksam werden", so Gabriel.


Gabriel: Atomkraftwerksbetreiber sind voreilig mit Beschwichtigungen auf den Markt gegangen

Auch nach einer aktuellen Stellungnahme der schwedischen Atomaufsicht sind dort laut BMU weitere Untersuchungen notwendig, besonders zu der Frage, wie es zu einem Ausfall der zur Steuerung des Reaktors notwendigen Anzeigen kommen konnte. Deshalb, so der Bundesumweltminister, können auch alle Einschätzungen zur Übertragbarkeit des Vorfalles nur vorläufig sein. "Ich hätte mir durchaus gewünscht, dass auch die deutschen Atomkraftwerksbetreiber hier etwas sicherheitsbewusster reagiert hätten und nicht voreilig mit Beschwichtigungen auf den Markt gegangen wären", kritisierte Gabriel.


"learning bei doing" als Normalfall der Atomenergie-Nutzung

Der Störfall in Schweden, der von keiner Sicherheitsanalyse zuvor erfasst worden sei, zeige, dass die Atomkraft derart komplex sei, dass derartige Vorfälle zu den systembedingten Risiken der Technik gehörten. Denn es sei gar nicht möglich, im Vorhinein alle praktisch auftretenden Möglichkeiten zu untersuchen, so der Bundesumweltminister. "Das, was wir hier erleben, learning bei doing, gehört zum Normalfall der Nutzung der Atomenergie. Und genau das ist das Problem dieser Energieform", sagte Gabriel. Das gelte besonders für ältere Reaktoren. Der Bundesumweltminister forderte deshalb die deutschen Atomkraftwerkbetreiber auf, von der im Atomgesetz vorgesehenen Übertragung von Reststrommengen von älteren auf neuere, modernere Reaktoren Gebrauch zu machen. "Das würde einen Beitrag zur Sicherheit in Deutschland leisten", sagte Gabriel.

10.08.2006   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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BP Solar empfiehlt Betreibern vorsorgliche Abschaltung von 9 MWpeak Indachanlagen

Am 14.7.2006 berichtete die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) über Defekte bei BP-Solarmodulen des Typs "380 L". Damals habe das Unternehmen mitgeteilt, es handle sich um Einzelfälle, so die DGS in einer Pressemitteilung. Nun habe sich die Lageeinschätzung von BP Solar bezüglich des betroffenen Umfangs der Modultypen geändert. Am 2. August 2006 habe die DGS auf Ihre Fragen nach dem Marktumfang und der Notwendigkeit von Aktionen durch Betreiber betroffener Module von BP Solar eine Stellungnahme erhalten, in der das Unternehmen mitteile, vom Modultyp 380L seien Produkte mit einer Leistung von insgesamt 128 Kilowatt (kW) verkauft worden worden; sicherheitshalber würden jedoch sämtliche Indach-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 9 Megawatt (MW) seit dem 20. Juli abgeschaltet werden.   "Über unsere Installateure und Distributeure geben wir den Endkunden die Empfehlung, ihre Indachanlage vorsorglich abzuschalten", zitiert die DGS aus dem Papier.


BP Solar: Gefahrenpotenzial zunächst beseitigt, Ursachenerforschung wird einige Zeit in Anspruch nehmen

BP Solar suche systematisch alle Endkunden auf, um seine Produkte und die jeweilige Anlage zu überprüfen und - wenn erforderlich - durch eine entsprechende Anpassung die Sicherheitsstandards wieder zu gewährleisten. "Von Seiten der Endkunden ist also außer der Abschaltung keine weitere Aktion erforderlich", heißt es in der Stellungnahme von BP Solar. BP Solar kündigte an, diese Maßnahmen auf eigene Kosten durchzuführen und die Anlagenbesitzer für die ausgefallene Stromproduktion zu entschädigen. "Mit der Abschaltung der Anlagen ist das Gefahrenpotenzial zunächst beseitigt. Die Ursachenerforschung wird einige Zeit in Anspruch nehmen", so BP Solar. Da die Untersuchungen mit externen Instituten durchgeführt würden, unter anderem mit dem TÜV, könne das Unternehmen beim derzeitigen Erkenntnisstand keinen Zeithorizont angeben.


DGS: Betreiber von BP-Indachanlagen sollen sich beim Hersteller melden

Da BP die Empfehlung nicht nur auf den Modultyp 380L begrenzt habe, rät die DGS allen betroffenen Betreibern von BP-Indachanlagen dringend, nicht nur auf die Kontaktaufnahme durch BP oder deren Handwerker und Distributeure zu warten. "Melden Sie sich zwecks der Vorgehensweise einer sicheren Abschaltung und der Sicherstellung der Entschädigung der ausgefallenen Stromproduktion direkt bei BP Solar", heißt es in der DGS-Pressemitteilung. DGS-Präsident Jan Kai Dobelmann berichtete dem Solarserver am 08.08.2006, mittlerweile seien Indachanlagen mit einer Leistung von insgesamt 16,5 MW betroffen.

Weitere Informationen unter DGS aktuell

Ein Hintergrundpapier stellt die DGS auf ihren Internetseiten bereit

10.08.2006   Quelle: DGS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Fraunhofer ISE startet vierjährige Felduntersuchung zu Wärmepumpen

Prinzip der Wärmepumpe.
Prinzip der Wärmepumpe.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE wird in einem vierjährigen Feldtest 140 Wärmepumpen für Einfamilienhäuser vermessen. In Zusammenarbeit mit sieben Herstellern und zwei Energieversorgern untersuchen die Freiburger Forscher, wie gut elektrische Wärmepumpen den Wärmebedarf von Niedrigenergiehäusern decken können.

 
Die Wärmepumpe erlebe gerade einen Boom, betont das ISE in einer Pressemitteilung. "Gut ausgeführte Wärmepumpen sind im Vergleich zu Öl- und Gaskesseln ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. In den letzten Jahren haben sie einen immer größeren Anteil am Heizungsmarkt eingenommen. Besonders bei energiesparenden Passivhäusern sind sie bereits zur Standardhaustechnik geworden", sagt Projektleiter Dr. Andreas Bühring.


Wärmepumpen für Niedrigenergiehäuser

"Andere Heizsysteme können die dort benötigten kleinen Wärmemengen nur mit großen Verlusten bereitstellen. Wir werden in diesem Monitoringprojekt klären, wie effizient moderne Wärmepumpen in Gebäuden aktuellen Standards sind und ob sie eine nachhaltige Alternative zu fossilen Energieträgern bieten. Für den Einsatz in sehr guten Niedrigenergie-Häusern mit einem Jahresheizwärmebedarf von 20 bis 50 kWh/m2 – entsprechend 2 bis 5 l Öl/m2 – wollen wir feststellen, welche Optimierungen noch möglich sind", kündigt Dr. Bühring an. Wärmepumpen nutzen Außenluft, Erdreich oder Grundwasser als Wärmequelle. Neben oberflächennahen Erdkollektoren werden zunehmend Erdsonden eingesetzt, die meist bis zu 100 m tiefe Erdschichten nutzen.


Bis zu 5 kWh Wärme aus 1 kWh Strom

Wärmepumpen können Umweltwärme niedriger Temperatur – zum Beispiel aus dem Erdreich mit 10 °C – auf ein höheres Niveau anheben – z. B. 30 bis 55 °C. Dazu nutzen sie als Antriebsenergie meist Strom. Da mit 1 kWh Strom bis zu 5 kWh Wärme produziert werden, führt dieses System in vielen Anwendungen zu einem geringeren Primärenergieverbrauch als konventionelle Heizsysteme und ist dann ökologisch sinnvoll. Im Projekt werden Wärmepumpen der Marken Alpha-InnoTec, Buderus, Junkers, Hautec, NIBE, Siemens-Novelan, Stiebel Eltron, Tecalor, Vaillant und Viessmann untersucht.

Die Energieversorger EnBW und E.ON Energie begleiten und fördern neben den Herstellern das Projekt. Vom Bundeswirtschaftsministerium erfährt das Projekt eine Förderung von 50%.


Bauherren im Südwesten Deutschlands als Teilnehmer gesucht

Interessierte Bauherren, die bis September 2006 im Südwesten Deutschlands eine Wärmepumpe der genannten Marken neu installieren, können sich unter Tel. 0761/4588-5371 über die Möglichkeit einer Teilnahme informieren. Bis zum Sommer 2008 vermessen die Fraunhofer Forscher je 11 Wärmepumpen der 7 Hersteller und anschließend bis zum Sommer 2010 je 9 weitere, dann neu installierte Anlagen, insgesamt 140 Wärmepumpen. Ein Datenlogger erfasst beim Betreiber minütlich das gesamte Systemverhalten: die wichtigsten Temperaturen, Durchflussmengen, Wärmeströme und Stromverbräuche auch der Hilfsantriebe. Über Funk sichert das Institut einmal am Tag die Messwerte und prüft sie automatisch.

"Weil wir so detailliert messen, können wir nicht nur eine Energiebilanz aufstellen, sondern auch das Betriebsverhalten auswerten. Das gibt den Herstellern präzise Hinweise, ihre Produkte gegebenenfalls zu optimieren", so Bühring. Eine weitere Besonderheit: 14 Wärmepumpen werden über die ganzen vier Jahre vermessen. Ziel ist es zu klären, ob sich Kältemittelverluste über ein verändertes Betriebsverhalten nachweisen lassen und wie hoch diese gegebenenfalls sind.

In einem parallelen, von E.ON Energie AG, München finanzierten Projekt, untersucht das Fraunhofer ISE 100 Wärmepumpen größerer Wärmeleistung in Bestandsgebäuden. Die Anlagen werden bei E.ON Kunden, die vorher mit Ölkesseln geheizt haben, eingesetzt. Das Institut prüft in der wissenschaftlichen Untersuchung dabei unter anderem, welche Voraussetzungen an die Gebäude zu stellen sind und beurteilt die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile gegenüber einer Ölheizung.

10.08.2006   Quelle: Fraunhofer ISE, Presse und Public Relations   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE.

 

KfW finanziert Energieeffizienz-Programm in Indien

Das indische Energieministerium, die staatliche indische Finanzierungsinstitution für ländliche Elektrifizierung (Rural Electrification Cooperation, REC) und die KfW Entwicklungsbank haben einen Finanzierungsvertrag für ein "Energieeffizienzprogramm ländliche Gebiete Indien" unterzeichnet. Für dieses Vorhaben werde im Rahmen der zweiseitigen indisch-deutschen finanziellen Zusammenarbeit ein zinsgünstiges Darlehen in Höhe von 70 Millionen Euro zur Finanzierung von Investitionen sowie ein Zuschuss in Höhe von 0,5 Millionen Euro für Schulungs- und Begleitmaßnahmen bereitgestellt, berichtet die KfW in einer Pressemitteilung. Die KfW Entwicklungsbank betreut das Kreditprogramm "Sonderfazilität für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz".  Das indische Energieeffizienz-Programm ist das erste Vorhaben, das aus diesen Mitteln finanziert wird. Über die Sonderfazilität stellt die KfW Entwicklungsbank im Auftrag der Bundesregierung in den Jahren 2005 bis 2009 bis zu 500 Millionen Euro in Form zinsgünstiger Kredite für Darlehensnehmer in Entwicklungsländern zur Verfügung.


Nachhaltige Energieversorgung senkt CO2-Ausstoß und mindert Armut

"Bereits heute gehört Indien zu den weltweit größten CO2-Emittenten. Mit der Förderung des Energieeffizienz-Programms tragen wir dazu bei, dass sich umweltfreundliche und effiziente Technologien für die Energieerzeugung, -übertragung und -verbrauch in Indien verbreiten", unterstrich Erich Stather, Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium, die Bedeutung des Abkommens. Er betonte, dass die Förderung nachhaltiger Energienutzung gleichzeitig zur Minderung der Armut auf dem indischen Subkontinent
beitrage.

Die Darlehensmittel sollen zur Instandsetzung und Verbesserung von Verteilnetzen in ausgewählten ländlichen Gebieten Indiens eingesetzt werden. Künftig sollen dadurch die regelmäßig auftretenden Stromunterbrechungen vermieden und die überdurchschnittlich hohen Verluste im Stromverteilungsnetz gesenkt werden. Profitieren soll besonders die Landwirtschaft in diesen Gebieten, weil so eine unterbrechungsfreie Bewässerung und eine höhere Lebensdauer von Pumpen und Anlagen erreicht werden können. Zudem trage das Vorhaben zum Klimaschutz bei. Jährlich sollen zirka 65.000
Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden.


Unterstützung für Entwicklungsländer mit konsequent auf Klimaschutz ausgerichteter Energiepolitik

"Damit geht die Fazilität in die praktische Umsetzung und leistet ihren Beitrag zum Klimaschutz. Auch Entwicklungsländer mit einer konsequent auf den Klimaschutz ausgerichteten Energiepolitik haben häufig Probleme, deren praktische Umsetzung zu finanzieren. Deshalb leistet die Sonderfazilität eine höchstwillkommene Unterstützung", hob Wolfgang Kroh hervor, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Schon im Jahr 2005, dem ersten Jahr nach Inkrafttreten der Sonderfazilität, hatte das Bundesentwicklungsministerium wegen der großen Nachfrage aus den Partnerländern Finanzierungszusagen in Höhe von 170 Millionen Euro erteilt und damit die Zielvorgaben für das Jahr 2005 deutlich übertroffen. Für die Jahre 2006 und 2007 liegen laut KfW Entwicklungsbank bereits zahlreiche weitere Vorschläge aus den Partnerländern für eine Förderung im Rahmen der Sonderfazilität für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz vor.

10.08.2006   Quelle: KfW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Greenpeace: Genaue Ursache für Beinahe-Gau in Schweden weiterhin unklar

Die Ursache für den Störfall in dem schwedischen Atomkraftwerk Forsmark sei auch nach zwei Wochen weiterhin unklar, berichtet die Umweltorganisation Greenpeace in einer Pressemitteilung. Der entscheidene Bericht über den Hergang des Störfalls, den die schwedische Atomaufsichtsbehörde (SKI) vom Betreiber Vattenfall gefordert habe, liege der SKI noch nicht vor. Greenpeace hält deshalb die Äußerungen der unionsgeführten Bundesländer, ein solcher Störfall könne sich in Deutschland nicht ereignen, für falsch.  Zudem verweist die Umweltschutzorganisation auf einen im Mai von der Internationalen Atomenergie Behörde (IAEO) veröffentlichten Bericht. Darin werde für alle Atomkraftwerke vor den Folgen eines Ausfalls der unterbrechungsfreien Stromversorgung gewarnt und besonders auf die Gefahr des Ausfalls der Instrumente und den Verlust der Kontrolle hingewiesen.

"Wer die genaue Ursache noch nicht kennt, kann und darf einen ähnlichen Verlauf für andere Atomkraftwerke auch nicht ausschließen", erklärt Heinz Smital, Atomexperte bei Greenpeace. "Die Äußerungen der einzelnen Umweltminister klingen nach Beschwichtigung und basieren nicht auf einer genauen Untersuchung der Ursachen", so Smital weiter. Die Ursachen weiter prüfen zu lassen, wie Bundesumweltminister Sigmar Gabriel angekündigt habe, sei deshalb absolut notwendig.

Die unionsgeführten Länder Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern zeigten sich laut Greenpeace in ihren Berichten überzeugt, die zur Reaktorkühlung nötige Stromversorgungstechnik deutscher Kernkraftwerke sei, anders als in Forsmark, sicher und ähnliche Störfälle seien nicht zu erwarten. Dabei würden sie auf die in deutschen Atomkraftwerke angeblich nicht vorhandenen Wechselrichter verweisen, die in der schwedischen Anlage ohne Zweifel Teil des Problems gewesen seien, heißt es in der Greenpeace-Pressemitteilung. "Dem widersprechen wir. Jedes Atomkraftwerk hat auch Wechselrichter", sagt Heinz Smital.

09.08.2006   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Conergy AG wächst profitabel und überproportional, auch im Ausland

Conergy-Gründer und Vorstandsvorsitzender Hans-Martin Rüter.
Conergy-Gründer und Vorstandsvorsitzender Hans-Martin Rüter.

Die Hamburger Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) baut ihre globalen Anteile am Markt der erneuerbaren Energien weiter mit dem Ziel aus, zum weltweit führenden Systemanbieter zu wachsen. Nachdem zahlreiche Baustellen frost- und schneefrei geworden seien, sei das operative Geschäft im zweiten Quartal deutlich angestiegen, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc Meldung.
 


Die Verdreifachung des Auslandsumsatzes auf 60,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum 20,4 Mio. EUR) habe wesentlich dazu beigetragen, den Gesamt-Halbjahresumsatz auf 245 Millionen Euro um 62 Prozent substanziell auszubauen (Vorjahreszeitraum 150,8 Mio. EUR). Damit liege Conergy über dem Plan, um den Gesamtjahresumsatz um mindestens 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr (530 Mio. EUR) auf mehr als 800 Millionen Euro zu steigern.


Conergy trotz Wachstumsinvestitionen bereits zum Halbjahresende profitabel

Beim kumulierten Konzernhalbjahresergebnis seien die zum Ausbau des Geschäfts investierten Sonderaufwendungen bereits im zweiten Quartal durch ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 8,2 Millionen Euro vollständig aufgeholt worden, so das Unternehmen. Zur Vorbereitung auf das im Anlagenbau umsatzstarke zweite Halbjahr habe Conergy die wesentlichen Investitionen im ersten Halbjahr getätigt. So hat sich die Mitarbeiterzahl (FTE) nach Angaben des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (510 Beschäftitgte) auch auf Grund einer erhöhten Wertschöpfungstiefe auf 1.091 mehr als verdoppelt.


Vorstand erwartet Umsatz- und Ergebnissprung im Jahr 2006

Trotz entsprechend steigender Kosten und des im Anlagenbau traditionell schwächeren Geschäfts im ersten Halbjahr, sei bereits ein kumuliert positiver Konzernüberschuss in Höhe von 0,5 Millionen Euro erwirtschaftet worden. Zum Jahresende erwartet Conergy, den Umsatz auf über 800 Millionen Euro und den Nachsteuergewinn auf über 40 Millionen Euro zu steigern. Eine Vielzahl regenerativer Großprojekte befindet sich dafür bereits in der Realisierung. Dank des substanziellen Ausbaus der eigenen Produktion, des globalen Sourcings und des weltweit einzigartig kundennahen Vertriebsnetzes sieht sich Conergy bestens aufgestellt, um international sehr flexibel bei regionalen Preisschwankungen zu agieren.


Conergy-Chef Rüter macht zusätzliche Wachstums- und Gewinnpotenziale aus

Conergy erwartet, wie in der Vergangenheit von tendenziell sinkenden Beschaffungskosten für regenerative Systemkomponenten stärker als die Wettbewerber zu profitieren. "Conergy konzentriert sich konsequent auf den Kunden. Als Marktführer nutzen wir unsere Praxiserfahrungen und unsere Einkaufsmacht für Produktinnovationen, die dem Kunden Mehrwert bieten und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern. Die aktuell laufenden Investitionen in Produktneuheiten, Vertrieb und Beschaffung sind der Grundstein für die Fortsetzung unseres überdurchschnittlichen Wachstums", erklärt Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Conergy AG. Zur Vorbereitung des Wachstums sei die eigene Produktion entsprechend vervielfacht worden, bei der Beschaffung sei neben ausreichenden Mengen an Solarmodulen von weltweit über 20 Zulieferern auch hochreines Solarsilizium in steigenden Mengen gesichert. Darüber hinaus wachse der Vertrieb selbst entwickelter und produzierter solarer Systemkomponenten wie Wechselrichter, Solarkollektoren, Kleinwindkraftanlagen und Befestigungssysteme kontinuierlich. Von weiteren Schritten zur Vertiefung der Wertschöpfung bei regenerativer Systemtechnologie erwartet Conergy bereits 2007 noch substanzieller zu profitieren.

09.08.2006   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG.
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Solarpark Bavaria: Supersommer sorgt für Solarstrom-Rekord

6,3 MW-Solarstromanlage, Teil des Solarparks Bavaria.
6,3 MW-Solarstromanlage,
Teil des Solarparks Bavaria.

Während der diesjährige Sommer die meisten Menschen zum Schwitzen brachte, konnten sich Anleger des Solarenergiefonds Bavaria der Deutsche Structured Finance (DSF) zurücklehnen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Dank "Sonne satt" in den letzten Wochen, erzeugten die Solarparks in Bayern, die mit einer Leistung von insgesamt 10.1 MW zu den größten Photovoltaikprojekten der Welt zählen, ein Rekordstromergebnis: Mit 2.135.932 Kilowattstunden (kWh) im Juli seien zirka 52 Prozent mehr erzeugt worden, als durchschnittlich im Juli erwartet wird.
 
Rekordtag sei der 02. Juli 2006 gewesen - mit fast 95.000 kWh. Normal sind im Juli laut DSF durchschnittlich 45.000 kWh.


Nachführsystem ermöglicht höhere Stromproduktion

"Wir freuen uns mit den Investoren. Auf den Supersommer hatten wir zwar keinen Einfluss, aber mit modernsten Komponenten und ausgewählten Servicefirmen haben wir dafür gesorgt, dass die Sonnenstrahlen hocheffizient in Strom umgewandelt worden sind", so Janine Schellhorn, Sprecherin der Geschäftsführung der Deutsche Structured Finance. Über 57.000 Solarmodule des Weltmarktführers Sharp wandeln im Solarpark Bavaria seit der Inbetriebnahme Ende 2004 Sonnenlicht in Strom um, auf einer Fläche von 25 Hektar, was der Größe von 35 Fußballfeldern entspricht. Eine Besonderheit dieser insgesamt 49,5 Millionen Euro teuren Solarparks ist das Nachführsystem "PowerTracker" von der PowerLight Corporation. Die Photovoltaikmodule sind auf einer beweglichen Konstruktion installiert richten sich automatisch nach dem aktuellen Sonnenstand aus. Im Vergleich zu starr installierten Solarstromanlagen ermöglicht das Nachführsystem eine höhere Stromproduktion.

Die Deutsche Structured Finance ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Aareal Bank mit Sitz in Frankfurt am Main. Als Spezialinstitut für strukturierte Finanzierungen und unternehmerische Sachwertinvestitionen gilt der Fokus der Arrangierung von optimierten objekt- und projektbezogenen Finanzierungslösungen und der Konzeption von Investitionen in inflationssichere Sachwerte. Dabei konzentriert sich die DSF auf die Industriesegmente Luftfahrt, regenerative Energien und Spezialimmobilien. Zu den bekanntesten Investitionsobjekten gehört der Solarpark Bavaria, eine der größten Photovoltaikanlagen der Welt. Insgesamt hat die Deutsche Structured Finance seit ihrer Geschäftsaufnahme im Jahr 1996 nach eigenen Angaben Investitionen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro dargestellt. Zurzeit manage das Team ein Portfolio von über 1 Milliarde Euro und betreue mehr als 7.400 Investoren.

09.08.2006   Quelle: Deutsche Structured Finance   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Powerlight Corporation
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Weltgrößtes Geothermie-Kraftwerk entsteht auf Sumatra

Während des Geothermischen Weltkongresses 2005 in Antalya, Türkei, hatte der indonesische Energieminister Purnomo die Absicht seines Landes verkündet, angesichts schwindender Öl- und Gasreserven und steigender Energienachfrage den Energiebedarf verstärkt aus den riesigen geothermischen Ressourcen decken zu wollen. Seitdem sind in Indonesien zahlreiche Vorhaben in Angriff genommen worden. Nun seien auch die Entscheidungen für das weltweit bislang größte geothermische Kraftwerk gefallen, das auf Sumatra entstehen wird, berichtet die Geothermische Vereinigung - Bundesverband Geothermie in einer Pressemitteilung. 
Rund 340 Megawatt Geothermie-Leistung

Errichtet werden soll die Anlage in Sarulla, Nord-Sumatra mit einer Leistung von rund 340 Megawatt (MW) von einer Gruppe um die PT Medco Energi Internasional. Bei der Medco handle es sich um das wichtigste private Unternehmen auf Indonesiens Erdöl- und Erdgasmarkt. Im Sarulla-Konsortium mit von der Partie seien die Itochu Gruppe und Ormat. Itochu dürfe sich unter die bedeutendsten japanischen Handelshäuser einordnen, die israelisch-amerikanische Ormat ist laut Bundesverband Geothermie Weltmarktführerin beim Bau geothermischer Kraftwerke und betreibe darüber hinaus selbst eigene Anlagen.


Investitionsvolumen 470 Millionen Euro

Insgesamt sollen in das Vorhaben umgerechnet rund 470 Millionen Euro investiert werden. Das Projekt ist in drei Phasen von je 110 - 120 MW eingeteilt. Dabei soll die erste Kraftwerkseinheit nach 30 Monaten, die letzte innerhalb von 48 Monaten den Betrieb aufnehmen. Eingespeist wird der Strom in das Netz von Nord-Sumatra und Aceh. Nach Fertigstellung des letzten Anlagenteils rechnen die Betreiber mit jährlichen Stromerlösen von rund 86 Millionen Euro, so die Geothermische Vereinigung. Das Feld von Sarulla gehöre zu den ergiebigsten Indonesiens und bestehe aus vier verschiedenen Sammelbecken. Die jetzigen Pläne betreffen zwei davon. Es bestehe die Option für einen weiteren Ausbau des Standorts zum späteren Zeitpunkt.


Weitere Erdwärme-Projekte auf West-Java, Sumatra und Nord Sulawesi

Die Medco-Tochter PT Apexindo Pramata Duta führt zudem gegenwärtig Bohrarbeiten an einem weiteren neuen privaten Erdwärme-Kraftwerk, Wayang Windu in Pengalengan, auf West-Java durch. Auch der staatliche Erdöl- und Erdgaskonzern Pertamina verstärke seine geothermisch Aktivität. Pertamina-Direktor Sukusen Soemarinda kündigte Ende Juli die Aufnahme von Bohrarbeiten an insgesamt 9 Standorten an, darunter in Kamojang (West Java), Ulubelu auf Sumatra und Lahendong (Nord Sulawesi).

09.08.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Reinecke + Pohl Sun Energy AG kauft über 140 Megawatt Dünnschicht-Module bei First Solar

Die Reinecke + Pohl Sun Energy AG (RPSE) strebt an, einer der führenden Photovoltaik-Systemintegratoren für Dünnschichttechnik zu werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. RPSE und First Solar hätten am 03.08.2006 den Umfang eines bereits im April dieses Jahres abgeschlossenen Rahmenvertrages bestätigt, nach dem RPSE von 2007 bis 2012 rund 140 Megawatt Dünnschicht-Module von First Solar beziehen wird.  Dies entspreche einem Umsatzpotenzial von über 500 Millionen Euro, betont die Reinecke + Pohl Sun Energy AG.

Die genauen Liefermengen des Rahmenvertrages seien nach der Genehmigung der neuen Fertigungskapazitäten von First Solar in Frankfurt/Oder im Juli endgültig festgelegt worden. "Mit diesen umfangreichen Liefervolumen positionieren wir uns ganz klar als einer der wichtigsten Anbieter im Bereich der innovativen Dünnschicht-Technologie", so Martin Schulz-Colmant, Vorstandssprecher der Reinecke + Pohl Sun Energy AG. Dünnschicht-Module eignen sich besonders für größere Solarstromanlagen und weisen auch bei diffuser Sonneneinstrahlung einen relativ hohen Wirkungsgrad auf. First Solar produziert Solarmodule mit einem fortschrittlichen Dünnschichthalbleiterprozess, der die Solarstromkosten erheblich senke.

Der Reinecke + Pohl Sun Energy-Konzern ist nach eigenen Angaben einer der führenden herstellerunabhängigen Photovoltaik Systemintegratoren. Die operativen Töchter der Holdinggesellschaft planen und erstellen schlüsselfertige Photovoltaik-Anlagen für institutionelle und private Investoren im In- und Ausland. Das Unternehmen wurde 2005 gegründet und ist im Prime Standard an der Frankfurter Börse notiert.

09.08.2006   Quelle: Reinecke + Pohl Sun Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solarpraxis-Börsengang erfolgreich

Die Solarpraxis AG, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen für die Solarbranche, ist am 07.08.2006 erfolgreich an die Börse gestartet. Der erste Kurs am freien Markt des Handelsplatzes Frankfurt lag bei 7,30 Euro und damit über dem Ausgabepreis von 7 Euro, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Xetra-Handel sei die Aktie zuerst mit 7,40 Euro bewertet worden.   Wie die Solarpraxis AG am 07.08. bekannt gab, wurden im Rahmen einer vorbörslichen Kapitalerhöhung Aktien im Wert von rund 1,9 Millionen Euro platziert. Die Papiere laufen unter der Wertpapierkennnummer 549547 (ISIN: DE0005495477).


Erlös aus dem Börsengang zur Finanzierung eines Forums für Solarenergie in Spanien

Die Solarpraxis AG will mit dem Erlös aus dem Börsengang die Markteinführung von neuen Produkten und eine Expansion in das Ausland finanzieren. Der Vorstandsvorsitzende der Solarpraxis AG, Karl-Heinz Remmers, kündigte an, in einem ersten Schritt ein Forum für Solarenergie in Spanien aufzubauen. "Wir wollen in einem der dynamischsten Solarmärkte Europas wachsen. Wir sehen in Spanien die besten Bedingungen, um unser erfolgreiches Konzept der Solarforen erstmals außerhalb Deutschlands zu etablieren. Wir bringen die Weltmarktführer aus Deutschland mit ihren Partner vor Ort zusammen", so Remmers. "Der Börsengang gibt uns eine solide Basis, um gemeinsam mit unseren Kunden in ganz Europa zu wachsen", betonte Remmers.

08.08.2006   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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aleo solar erhält Auftrag aus Spanien für mehr als 11.000 Solarmodule

aleo-Modulfertigung in Prenzlau.
aleo-Modulfertigung in Prenzlau.

Der Solarmodulhersteller und Systemlieferant aleo solar AG (ISIN: DE000A0JM634) baut sein Geschäft in Spanien aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf dem wichtigsten europäischen Auslandsmarkt des Unternehmens wachse die Nachfrage nach Solarmodulen rasant. In dieser Woche habe Gamesa Solar S.A., ein Erneuerbare-Energien-Konzern aus Madrid, bei aleo solar über 11.000 Module mit einer Gesamtleistung von zwei Megawatt bestellt.   Die Auslieferung erster Module beginne noch im August, der gesamte Auftrag soll Ende des 1. Quartals 2007 abgeschlossen sein "Dieser Auftrag ist ein Signal. Die Auftragsvolumina werden größer", sagt Christopher Dunne, neuer Vertriebschef International bei aleo solar.

Die spanische Regierung fördert erneuerbare Energien seit 2004 durch das königliche Dekret 436/2004. "Durch die Zusammenarbeit mit etablierten Playern am Markt werden wir die Marke aleo auch in Spanien schnell bekannt machen", so aleo-Vorstand Jakobus Smit. "Mit unserem international erfahrenen Vertriebsleiter Christopher Dunne werden wir in der nächsten Zeit auch in anderen südeuropäischen Ländern durchstarten", kündigt Smit an. Ricardo de Andrés Cañas, Operations Manager von Gamesa Solar ergänzt: "Wir haben in aleo solar einen Partner gefunden, mit dem wir die Zusammenarbeit langfristig ausbauen wollen."


Solarmodulproduktion in Spanien soll spätestens Anfang 2007 starten

Ende 2006 / Anfang 2007 will der Solarmodulspezialist aleo in der eigenen Fabrik in Barcelona mit der Produktion von Solarmodulen "made in Spain" beginnen. Mit einer Kapazität von zehn Megawatt pro Jahr entstehe eines der größten Solarmodulwerke in Spanien. "Damit gibt es auch auf der iberischen Halbinsel aleo zum Anfassen", sagt Heiner Willers, ebenfalls Vorstand der aleo solar. "Die Kunden können die Produktion hochwertiger Solarmodule besichtigen, außerdem bieten wir schnellen Service vor Ort. Unseren Umsatz in Spanien wollen wir in den nächsten Jahren signifikant erhöhen", so Willers.

08.08.2006   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG
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PAIRAN elektronik liefert 360 Photovoltaik-Nachführsysteme nach Spanien

Solarpark in Untergriesbach mit pesos-Nachführung (Ausschnitt).
Solarpark in Untergriesbach mit pesos-Nachführung (Ausschnitt).

Die Göttinger Pairan elektronik GmbH rüstet ein Solarkraftwerk in der Nähe von Murcia (Spanien) mit nachgeführten pesos Solarsystemen vom Typ "SunFlex SF40" aus eigener Entwicklung und Produktion aus. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Nicht nur die 2-achsigen Photovoltaik-Nachführsysteme, sondern auch die notwendigen pesos Wechselrichter, konnten dem Investor Rayogen Energy Investments S.L. zur Verfügung gestellt werden", so Geschäftsführer Rüdiger Pairan. Dass die Nachführsysteme komplett mit Wechselrichtern aus eigener Produktion verfügbar seien habe Pairan elektronik einen Wettbewerbsvorteil verschafft.
 
Das Solarkraftwerk "Rayogen I" mit 360 pesos Nachführsystemen und einer Gesamtnennleistung von zirka 2 MWp umfasse rund 8.700 Solarmodule mit einer Gesamtmodulfläche von 15.120 Quadratmetern. Es wird laut Pairan jährlich zirka 4.000.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und rund 3.600 Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen. Mit dem Solarkraftwerk "Rayogen I" können 1.230 Haushalte mit Strom versorgt werden.


Nachführsysteme per Visualisierungssoftware überwacht und gesteuert

Mit dem Auftrag der Rayogen Energy Investment S.L. bewältige die PAIRAN elektronik auch eine logistische Meisterleistung, betont das Unternehmen. Die pesos Nachführanlagen würden passend zum Verlauf des Baufortschritts direkt auf die Baustelle geliefert, "just in time". Gleiches gelte für die Lieferung der pesos Wechselrichter. Die pesos Nachführsysteme und Wechselrichter, werden durch die pesos SunControl-Software überwacht und gesteuert. "Die Qualität und Robuste Ausführung der pesos Nachführungen haben dazu geführt, dass der Bau dieses Solarkraftwerks mit unserer Technik ausgeführt wird. Zusätzlich können die pesos Nachführsysteme per Visualisierungssoftware überwacht und gesteuert werden," so Rüdiger Pairan weiter. Aktuell würden weitere Bauabschnitte geplant, die pesos Nachführsysteme hätten sehr gute Aussichten, auch beim dritten Bauabschnitt zum Einsatz zu kommen. Weitere Objekte dieser Größenordnung in Spanien, Italien und Griechenland würden derzeit projektiert.

08.08.2006   Quelle: Pairan elektronik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pairan elektronik GmbH
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Schwäbisch Hall: energieZENTRUM finanziert sich mit Solarstrom

Strom und Geld vom Dach: Landrat Bauer und seine Mitstreiter.
Strom und Geld vom Dach: Landrat Bauer und seine Mitstreiter.

Das energieZENTRUM des Landkreises Schwäbisch Hall kann sich dank der Erträge aus einem ehrgeizigen Solarprojekt in den kommenden 20 Jahren selbst finanzieren. Das berichtet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Schwäbisch Hall mbH (WFG) in einer Pressemitteilung. Für 30 Solarstromanlagen auf den Dächern öffentlicher, gewerblicher und privater Gebäude seien 5,7 Millionen Euro investiert worden. Die lukrative Vergütung für die solare Stromeinspeisung und eine günstige Finanzierung bringen laut WFG unter dem Strich jährlich 60.000 Euro, und sichern so den langfristigen Bestand des Beratungszentrums.
 
Als das energieZENTRUM in Wolpertshausen im Mai 2003 eröffnet wurde, sei klar gewesen, dass der Landkreis Schwäbisch Hall und das Umweltministerium Baden-Württemberg nur die Startfinanzierung bis Mitte 2006 übernehmen (jährlich jeweils 30.000 Euro). Danach sollte das Beratungszentrum auf eigenen Füßen stehen. Schnell habe sich gezeigt, dass die Dienstleistungen zwar stark nachgefragt wurden, aber nur wenige dafür auch zahlen wollten. So entstand die Idee, in Solarenergie zu investieren: Das Photovoltaikprojekt der WFG war geboren und wurde auf den Namen "SolarHohenloheaktiv" getauft.


20jährige Stromeinspeisevergütung, Mengenrabatt und günstige Dachmieten gewährleisten den Betrieb des energieZENTRUMs

SolarHohenloheaktiv wurde für das Bundesprogramm REGIONEN AKTIV angemeldet werden, in dem die Hohenlohe eine von bundesweit 18 Modellregionen für ländliche Regionalentwicklung ist. So konnten die Personalkosten von Jochen Pauli anteilig finanziert werden, der ein Jahr lang zur Hälfte als Solarberater vom Landratsamt an das energieZENTRUM abgeordnet wurde. Die Solarstromanlagen haben insgesamt eine Fläche von 12.500 Quadratmetern und eine Gesamtnennleistung von 1.250 Kilowatt (kWp). Der Haller Landrat Gerhard Bauer überzeugte die Kreisräte von dem Projekt, dessen Wirtschaftlichkeit durch die 20jährige Stromeinspeisevergütung, den Mengenrabatt und günstige Dachmieten gewährleistet wird. Der Kreistag entschied, dass die Realisierung der 5,7 Millionen Euro teuren Solarstrominvestition durch die WFG Schwäbisch Hall erfolgen sollte und die Finanzierung durch ein vom Landkreis verbürgtes und deshalb besonders zinsgünstiges Kommunaldarlehen ermöglicht wird. Die künftigen jährlichen Überschüsse von mindestens 60.000 Euro muss die WFG zweckgebunden für den Betrieb des energieZENTRUMS verwenden. "Unseres Wissens ist dieses Modell für die langjährige Finanzierung einer Non-Profit-Organisation bisher einzigartig", sagt WFG Geschäftsführer Werner Schmidt.

Diese Rechnung gehe aber nur auf, wenn die Anlagen auch optimal laufen und die Fernüberwachung reibungslos funktioniere. Dazu hat die WFG mit der Schwäbisch Haller Firma Tlon und mit der Firma NOVATECH aus Wolpertshausen ein neues Kommunikationssystem entwickelt. Es liefere präzise Messwerte via SMS und E-Mail und ermögliche ein permanentes Controlling. Der Datenabruf sei weltweit über das Internet möglich. Über die Webseite www.solaranlagen.wfgsha.de können sich interessierte Bürger laufend über die Tages-, Monats- und Jahresmesswerte der 30 Anlagen informieren oder diese mit den Ertragsdaten der eigenen Anlage vergleichen.

08.08.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WFG Schwäbisch Hall mbH

 

Hessische Jusos wollen Stilllegung der Atomreaktoren Biblis A und B

In einem Offenen Brief an den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) fordert Fabio Longo, Vorsitzender des Juso-Unterbezirks Marburg-Biedenkopf und Vorstandsmitglied von EUROSOLAR Deutschland, dass die AKW Biblis A und B wegen der Beinahe-Katastrophe im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark umgehend stillgelegt werden und eine Sicherheitsprüfung angeordnet wird.   Die Juso-Mitglieder verbinden mit dem Schreiben die Übergabe von 1.500 Unterschriften aus einer Aktion zum Tschernobyl-Gedenktag unter dem Motto "Erneuerbare Energien statt Atom".

Der Störfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark mache deutlich, wie unverantwortlich die Energiepolitik der hessischen Landesregierung sei, betonen die Jusos in dem Brief an Koch. "Nicht nur in Forsmark, sondern auch im hessischen Biblis ist die Gefahr einer Kernschmelze gegenwärtig", warnen die Jungsozialisten. Umso unverständlicher sei Kochs "gebetsmühlenartig vorgetragene" Forderung nach einer Laufzeitverlängerung für die beiden "Schrottreaktoren" in Biblis und "geradezu zynisch" seine Forderung nach einem Neubau von Atomkraftwerken.


170.000 Arbeitsplätze für erneuerbare Energien - 900 in Biblis

Kochs "Atomlobbyismus" sei der Versuch, die Wende zu den erneuerbaren Energien zu verhindern, zum Schaden des Wirtschafts- und Technologiestandorts Nord- und Mittelhessen. "Schon knapp 2.500 Arbeitsplätze sind zwischen Marburg und Kassel im Bereich dezentraler und erneuerbarer Energietechnologien entstanden (zum Vergleich: 900 Arbeitsplätze in Biblis)", erinnert Longo. "Wir könnten schon heute deutlich mehr als 170.000 Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energietechnologien haben, wenn Ihre Landesregierung dieser Erfolgsgeschichte rot-grüner Politik nicht einen Stein nach dem anderen in den Weg legen würde. Ihre Verhinderungsplanung gegen die Windenergie und die weitgehend tatenlose Ankündigungspolitik im Bereich Biomasse legen Zeugnis davon ab", heißt es wörtlich in dem Offenen Brief.

08.08.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

IWR: Geschäftsklima-Index "Regenerative Energiewirtschaft" überraschend gestiegen

Die Stimmung in der Branche der erneuerbaren Energien hat sich im Juli 2006 in Deutschland wieder kräftig gebessert, berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in einer Pressemitteilung. Der entsprechende Index stieg nach den vorangegangenen Rückgängen im Monat Juni auf 110,7 Punkte (Juni: 102,3 Punkte). Im Vergleich zum Vormonat Juni beurteilten die Unternehmen vor allem die aktuelle Geschäftssituation deutlich besser.  Die Aussichten mit Blick auf ein halbes Jahr blieben gegenüber dem Vormonat dagegen unverändert. "Erfreulich ist, dass die aktuell gute Geschäftslage der Firmen zu mehr Beschäftigung führt," sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen wolle zusätzliches Personal einstellen, so das IWR.

Weitere Informationen zum Geschäftsklima-Index der Regenerativen
Energiewirtschaft unter http://www.iwr.de/geschaeftsklima

07.08.2006   Quelle: IWR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Atomkraft-Störfall in Schweden: Verbände fordern Konsequenzen in Deutschland

Die Umweltorganisation Greenpeace schätzt den Störfall in dem schwedischen Atomkraftwerk Forsmark am 25. Juli 2006 als "schwerwiegend" ein und begrüßte das Vorgehen der Staatlichen Kernkraftinspektion in Schweden (SKI), die vier bauähnlichen Atomkraftwerke sofort vom Netz zu nehmen. Ein früherer Direktor der SKI habe am 02.08.2006 selbst davon gesprochen, dass es "nur mit purem Glück nicht zu einer Kernschmelze gekommen sei, heißt es in der Greenpeace-Pressemitteilung. "Das Atomkraftwerk ist durch den Störfall fast zwanzig Minuten lang im Geisterbetrieb gefahren, bis die Belegschaft den Betrieb des Kraftwerks manuell wieder in den Griff bekam", erklärt Heinz Smital, Atomexperte bei Greenpeace.  Als Reaktion auf den Störfall fordert Greenpeace die Überprüfung der Notstromversorgung der deutschen Atomkraftwerke.


Grünen-Sprecher Fell: Risiko einer Atomkatastrophe allgegenwärtig

Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher von Bündnis 90/ Die Grünen, forderte von der Bundesregierung sofortige Aufklärung. "Eine Kernschmelze hätte katastrophale Konsequenzen für ganz Nord- und Mitteleuropa haben können. Daher brauchen wir eine vollständige Aufklärung über die Vorgänge der nur knapp verhinderten Kernschmelze im schwedischen AKW", so Fell. Es sei auch zu klären, warum die deutsche Öffentlichkeit nicht offiziell über das BMU aufgeklärt worden sei, sondern über die Medien darüber informiert wurde, so Fell. "Gibt es bei solch gravierenden Störfällen Probleme im innereuropäischen Informationsaustausch der Aufsichtsbehörden oder hat das BMU diesen ernsten Störfall einfach verschwiegen?", fragt der Grünen-Sprecher.

"Die Vorgänge bestätigen ein weiters Mal: der Atomausstieg ist alternativlos. Das Risiko einer Atomkatastrophe ist allgegenwärtig. Wie verheerend die Konsequenzen sind hat uns der 20te Jahrestag von Tschernobyl grade erst wieder vor Augen geführt. Die Bundesregierung muss die Energiewende ins solare Zeitalter noch engagierter fortsetzen anstatt sich im Dauerstreit um den Atomausstieg weiter zu lähmen", fordert Fell.


Bundesumweltministerium: Detaillierte Untersuchungen nötig

"Das Bundesumweltministerium ermittelt den genauen Sachverhalt im Atomkraftwerk Forsmark und wird so schnell wie möglich klären, ob die zugrunde liegenden sicherheitstechnischen Mängel auch in deutschen Atomkraftwerken vorliegen können. Für eine seriöse und sicherheitsorientierte zielgerichtete Vorgehensweise sind detaillierte Untersuchungen nötig", erklärte eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums (BMU). Das BMU werde bei seinen Arbeiten unterstützt von der Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS), dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) und den Atomaufsichtsbehörden der Länder. Die Atomaufsichtsbehörden der Länder seien aufgefordert worden, so schnell wie möglich zu berichten, ob in den Atomkraftwerken in ihrem Zuständigkeitsbereich die Notstromsysteme oder Komponenten der Notstromsysteme von AEG geliefert wurden, die in Schweden möglicherweise Ursache der gravierenden Auswirkungen des Kurzschlusses waren.


"Sicherheitstechnisch ernstes Ereignis"

Weiterhin habe das Bundesumweltministerium die Betreiber über die Länder aufgefordert dem Bund zu berichten, ob und welche Erkenntnisse vorliegen, dass die Übertragbarkeit des Störfalls auf deutsche Anlagen möglich erscheint. Der Ausfall der elektrischen Versorgungen im Atomkraftwerk Forsmark stellt nach Auffassung des Bundesumweltministeriums ein sicherheitstechnisch ernstes Ereignis dar.


Greenpeace: Probleme des Notstromsystems von AEG seit langem bekannt

Bei einem Stromausfall im AKW Forsmark versagte laut Greenpeace die Notstromversorgung. Vier starke Batterien hätten in einem solchen Fall von vier Dieselgeneratoren gespeist werden müssen und die Steuerzentrale des AKWs versorgen sollen. In Forsmark hätten aber zwei dieser vier Stromsysteme nicht funktioniert, so dass für einen Zeitraum von zwanzig Minuten die elektronische Überwachung des Reaktors ausgefallen war. Erst danach sei es der Belegschaft gelungen, die Notstromversorgung wieder komplett in Gang zu setzten. "So etwas darf in einem Atomkraftwerk nicht passieren", sagt Greenpeace-Experte Smital. Probleme dieses speziellen Notstromsystems von AEG seien seit langem bekannt. In Deutschland habe es am 3. März 2004 im AKW Isar 2 eine kurzfristige Unterbrechung der Notstromversorgung gegeben. Smital: "Auch in Deutschland gibt es Atomkraftwerke mit diesem Typ von Notstromsystem. Wir nehmen zwar an, dass hierzulande nach dem Vorfall 2004 Nachrüstungen erfolgt sind, die man in Schweden unterlassen hat. Trotzdem muss die deutsche Atomaufsichtsbehörde umgehend klären, ob eine ähnliche Gefahr bei den hiesigen Atomkraftwerken droht."


SPD-Sprecher Bülow: Jeder Tag, an dem wir uns dem unvermeidbaren Atom-Risiko aussetzen, ist ein Tag zu viel

Marco Bülow, umweltpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, erklärte zu dem Störfall: "Die schwedischen Atomkraftwerke haben einen immens hohen Technologiestandard. Trotzdem hat der Zwischenfall deutlich gemacht, dass die Atomkrafttechnologie doch nicht beherrschbar ist.". Atomreaktoren seien mit einer Reihe von Sicherheitssystemen ausgerüstet, um zu verhindern, dass die bei der Kernspaltung entstehenden radioaktiven Stoffe in die Umwelt gelangen. Doch kein Atomkraftwerk sei völlig sicher, betont Bülow. Der Zwischenfall in dem schwedischen Atomkraftwerk habe deutlich gemacht, wie riskant Atomkraftwerke sein könnten. Laut Bülow bezeichnen Experten diese Störung als den schwersten Zwischenfall seit Tschernobyl und Harrisburg.

Die SPD-Bundestagsfraktion setze sich deshalb weiterhin für den Atomausstieg in Bundesrepublik ein. Es dürfe nicht darüber diskutiert werden, AKW-Laufzeiten zu verlängern, so Bülow. "Jeder Tag, an dem wir uns dem unvermeidbaren Risiko, das jedes Atomkraftkraftwerk mit sich bringt, aussetzen, ist ein Tag zu viel. Ein schwerer Störfall im dicht besiedelten Deutschland würde zu einer Katastrophe führen, die unermesslichen Schaden anrichten und ganze Landstriche für lange Zeit unbewohnbar machen würde. Wir müssen uns verstärkt auf den Einsatz der erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz und das Energiesparen konzentrieren", so der SPD-Sprecher.


BUND: Biblis Neckarwestheim und Brunsbüttel sofort abschalten

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Bundesregierung aufgefordert, den Atomausstieg zu beschleunigen und die gefährlichsten deutschen Atomreaktoren in Biblis, Neckarwestheim und Brunsbüttel sofort abzuschalten. Der Störfall im schwedischen AKW Forsmark habe die Störanfälligkeit aller Atomanlagen erneut deutlich gemacht, heißt es in der BUND-Pressemitteilung. "Der Beinahe-Gau in Schweden führt die rosaroten Träume der Atomindustrie über ihre angeblich sichere Technik ad absurdum. Wir fordern die Stromkonzerne auf, sich aus der Atomkraft zurückzuziehen. In den nächsten vier Jahren müssen zunächst die riskantesten vier Reaktoren vom Netz", so Dr. Brigitte Dahlbender, stellvertretende Vorsitzende des BUND. Eine längere Laufzeit für ein einziges deutsches AKW wäre ein Bruch des mit der Bundesregierung vereinbarten Atomkonsenses, so Dahlbender. "Die Zukunft liegt bei erneuerbaren Energien und effizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, nicht in veralteten Dinosauriertechnologien", erklärte die stellvertretende BUND- Vorsitzende.

07.08.2006   Quelle: Greenpeace e.V., Hans-Josef Fell (Mdb), BMU, SPD-Bundestagsfraktion; BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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E.M.C präsentiert Infrarot-Sicherung für Solarparks

Infrarot-Sicherung für Solarparks.
Infrarot-Sicherung für Solarparks.

Modernste Technik zur aktiven Infrarot-Sicherung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen bietet das Unternehmen E.M.C Limited mit Sitz in Kitzingen. Das unbefugte Betreten der gesicherten Flächen werde frühzeitig erkannt, so dass rechtzeitig Maßnahmen zur Abwehr getroffen werden können, bevor Unberechtigte Zugang zu den gesicherten Solarmodulen finden. Die weiterentwickelte aktive IR–Technik der LIMES E 504 bilde eine nicht sichtbare Sicherungsstrecke zwischen einem Sender und einem Empfänger in einer Distanz von 500 Metern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. 
Im Falle eines unerlaubten Zutritts erfolge eine unmittelbare, durch bidirektionalen Funk gesteuerte Meldung an die Zentralstation. Da die E 504 alle Meldungen auf Funkbasis abgibt und durch Solarzellen in Verbindung mit wartungsfreien NC Acculumatoren mit Strom versorgt wird, seien bei der Installation keinerlei Kabel zu verlegen.


Flexible Technik, einfache Installation

Die Anlage besteht aus einem IR-Sender, einem IR-Empfänger und einer Schaltzentrale. Die Geräte werden zum Beispiel an Mauern oder Pfählen angeschraubt und ausgerichtet, dann sind sie sofort betriebsbereit. Sollte die Anlage sabotiert werden, werde dies von der Zentrale erkannt und gemeldet, das erneute "Scharfstellen" erfolge nach Aufhebung der Sabotage automatisch. Durch die fortschrittliche Technik seien kostengünstige Installation und kostengünstiger Betrieb der IR-Sicherungsanlage möglich.


Selektive Auslösung minimiert Fehlmeldungen

Anders als bei herkömmlichen Lichtschranken, sei die E 504 in der Lage, nur jene Lichtstrahlunterbrechungen zu erkennen und für eine Meldeauslösung auszuwählen, die vom Benutzter gewollt sind. So löse die E 504 beziehungsweise die eigens entwickelte "Vogelplatine" bei Vogelflug keinen Fehlmeldung aus; das gelte auch für fallendes Laub oder dichten Schneefall. Die Selektierung bei der Meldeauslösung beruht laut E.M.C. darauf, dass Bewegungsenergie in unmittelbarem Zusammenhang mit der bewegten Masse steht. Ein fliegender Vogel weise beispielsweise deutlich weniger kinetische Energie auf als ein Mensch. Damit ist die Anlage nach Angaben des Herstellers weitgehend sicher gegen Vogelschlag, Nebel und Äste.


Unabhängige Stromversorgung mit Solarzellen und Akkus

Die Energie zum Betreiben der IR-Anlage liefern Photovoltaik-Zellen. Der Energiebedarf hierfür sei so gering, dass die zur Sicherung eingesetzten Akkus über Jahre funktionieren. Die Ausrichtung und Einstellung der Sicherungsstrecken erfolge ausschließlich optisch, wobei die Justierung durch LED-Kennung im IR-Empfänger/-Sender ersichtlich sei. Die Reichweite zwischen Sender und Empfänger liegt nach Herstellerangaben auch bei ungünstigen Wetterverhältnissen bei 500 Metern. Bei normalen Sichtverhältnissen seien für besondere Anwendungen auch größere Reichweiten möglich.

Die Meldeübermittlung erfolgt laut E.M.C. mit einer Codierung über UHF; die Reichweite betrage zirka 400 bis 800 Meter. Für besondere Anwendungen können nach Angaben des Unternehmens auch Sender mit 0,5 Watt Leistung für Reichweiten von etwa 3 Kilometer geliefert werden. Die Schaltzentrale ist für die Aufnahme eines GSM-Moduls vorbereitet, in diesem Fall kann die Meldung weltweit übermittelt werden. Die Stromversorgung der Empfänger und Sender erfolgt laut E.M.C sowohl durch eingebaute Solarzellen die mit Ni-MH-Akkus gepuffert sind als auch mit jeweils 2 Lithium-Batterien. Bei einem Betrieb der Geräte ohne Lichteinstrahlung (getarnter Einbau) sollten die Lithium- Zellen alle zwei Jahre gewechselt werden. Würden die Geräte unter normalen Lichtverhältnissen montiert, reiche es aus, die Lithiumzellen alle 5 Jahre vorbeugend zu wechseln. Ein weiterer Ausbau der Anlage zur Personen- und Zutrittskontrolle mit Radio-Identifikation per Chipkarte (RFID) ist jederzeit möglich.

07.08.2006   Quelle: E.M.C Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: E.M.C Limited
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Chinesischer Solarzellenproduzent Suntech kauft japanischen Modulhersteller MSK

PV-Dachintegration "MSK Just Roof".

Der chinesische Solarzellen-Hersteller Suntech Power Holdings Co., Ltd. berichtet, das Unternehmen habe am 2. August 2006 eine endgültige Übereinkunft über den Kauf des japanischen Solarmodulherstellers MSK Corporation unterzeichnet. Die Akquisition soll in zwei Schritten erfolgen: Im dritten Quartal 2006 will Suntech rund zwei Drittel der MSK-Unternehmensanteile mit einem Volumen von rund 107 Millionen US-Dollar erwerben in Form von neu ausgegebenen und bereits gehandelten Aktien.
 
Dieser erste Schritt der Übernahme werde mit einem Überbrückungsdarlehen finanziert. Ein weiterer finanzieller Ausgleich bezogen auf den künftigen Umsatz- und das Ergebnis von MSK soll Ende 2007 erfolgen, heißt es in der Suntech-Pressemitteilung. Wenn Suntech 100 % von MSK erwerbe, soll als zweiter Schritt ein finanzieller Ausgleich in der Größenordnung von 53 bis 193 Millionen US-Dollar in Form von Suntech-Aktien stattfinden. Nach Aussage des Unternehmens entspreche die MSK-Übernahme den üblichen Vertragsbedingungen einschließlich der Zustimmung der MSK-Aktionäre. "Wir gegen davon aus, dass Suntech durch diese Übernahme die nationale MSK-Verkaufs- und Marketing-Plattform nutzen kann, die wir in dem wichtigen japanischen Markt zu unserem Vorteil ausbauen wollen", sagte Suntech-Chef Dr. Zhengrong Shi.


Japan ist einer der am schnellsten wachsenden Märkte weltweit

Laut "2006 Photovoltaic System Market Future Outlook Report, Japan" sei Japan hinsichtlich der Gesamtinstallationen und -produktion von Solarzellen und -modulen mit 53 % Anteil der wichtigste weltweite Markt, betont Suntech. Der Report stelle zudem fest, dass Japan einer der am schnellsten wachsenden Märkte sei, mit einem Wachstum von 48 % im Jahr 2005. Die MSK Corporation sei einer der größten japanischen Photovoltaikproduzenten und eins der besten positionierten Unternehmen in Sachen gebäudeintegrierte Solarstromanlagen.


MSK-Kauf erleichtert Suntech den Eintritt in den japanischen Markt

"Japan ist der größte Markt für PV-Module weltweit, doch für auswärtige Akteure es ist zugleich einer jener Märkte, in die der Eintritt am schwierigsten ist", so Dr. Zhengrong Shi. "Wir gehen davon aus, dass diese Übernahme Suntech die Vorteile der weltweiten MSK-Umsätze bringt und zugleich eine Marketing-Plattform in Japan schafft, die wir in dem wichtigen Markt in Schwung bringen wollen", so Dr. Shi weiter. MSK habe über 20 Jahre Erfahrung und einen guten Ruf in der PV-Branche, das Unternehmen beschäftige rund 260 Mitarbeiter und betreibe in Nagano (Japan) eine der weltgrößten Solarmodulfabriken mit einer Produktionskapazität von 100 Megawatt (MW). 2005 hatte MSK laut Suntech insgesamt eine Fertigungskapazität von rund 200 MW.


MSK-Vorstand Dr. Tadao Kasahara bleibt im Amt

"Mit diesem Kauf erhält Suntech die führenden Photovoltaik-Integrationslösungen vom MSK und die Kompetenz zum Systemdesign" fährt Dr. Shi. fort. Die Übernahme werde zwei Unternehmen aus verschiedenen PV-Sektoren vereinen und große Synergieeffekte erzeugen. MSK-Vorstand Dr. Tadao Kasahara sagte, "MSK wird weiterhin kommerzielle und private Lösungen zur Nutzung der Solarenergie in Japan und anderen Teilen der Welt verkaufen, sowohl gebäudeintegrierte Photovoltaik als auch andere hochwertige Solarstromanlgen. Als Tochterunternehmen werden wir auf Suntechs Unterstützung mit fortschrittlichen Solarzellen und -modulen zurückgreifen können sowie unterstützt werden durch die Wettbewerbsposition, Vertriebskänäle und finanziellen Ressourcen von Suntech. Auch werden wir die Chance haben, als erste PV-Gebäudeintegrationsprojekt in China durchzuführen." Dr. Kasahara will sein Amt als MSK-Vorstand mindestens vier Jahre behalten.

07.08.2006   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MSK Corporation.
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7. Fachtagung WINDTECH mit Stellenbörse für Fachkräfte

Die 7. Fachtagung WINDTECH® 2006 bietet am 26. und 27. September in Grevenbroich einen Überblick über die technischen und wirtschaftlichen Perspektiven der Windenergienutzung auf nationaler und internationaler Ebene. Bei einer Stellenbörse können sich Unternehmensvertreter aus der Windkraft-Branche mit Bewerbern zu Bewerbungsgesprächen treffen.   Erstmals werden Unternehmen und Institutionen auf der Windtech 2006 im Rahmen eines Veranstaltungsschwerpunktes ihre technischen Neuentwicklungen und Ideen präsentieren. Workshops zur Arbeitssicherheit, zur technischen Dokumentation und CE-Kennzeichnung, zum Thema "Windenergie und Finanzen“ (Windindex, Windfonds, Aktienindex und JI/CDM) und „Exportchancen in Nordamerika“ sowie eine Windenergie-Stellenbörse sind Schwerpunkte.


Deutschland führt internationales Länderranking mit zirka 18.300 MW Windleistung an

Im Jahr 2005 wurden weltweit Windenergieanlagen mit einer Leistung von rund 11.500 Megawatt (MW) neu errichtet (2004: zirka 8.300 MW), berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative
Energien (IWR) in einer Pressemitteilung. Die Windenergieindustrie habe damit ihr bislang bestes Jahresergebnis erreicht. Die globale Windenergie-Gesamtleistung stieg laut IRW 2005 von zirka 47.500 MW im Jahr 2004 um 24 % auf etwa 59.000 MW an. Trotz eines Rückgangs der Neuinstallationen auf dem nationalen Markt um 11 % auf rund 1.800 MW im Jahr 2005 führe Deutschland im internationalen Vergleich das Länderranking mit zirka 18.300 MW Windleistung weiter deutlich an, vor Spanien (rund 10.000 MW) und den USA (rund 9.200 MW).


Export gewinnt immer stärker an Bedeutung

Im Zuge des expandierenden Windenergie-Weltmarktes gewinne der Export für die deutsche Windindustrie immer stärker an Bedeutung. Der Nachfrageanstieg aus dem Ausland beschere den deutschen Herstellern und Zulieferunternehmen derzeit eine gefüllte Auftragspipeline. Dabei komme den Unternehmen ihr technischer Know-how Vorsprung zugute, den die nationale Windindustrie in den letzten Jahren vor allem aufgrund der hohen Dynamik des nationalen Onshore-Marktes erzielen konnte. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen profitierten besonders die in der Antriebstechnik tätigen Unternehmen der Zulieferindustrie von dem internationalen Windenergieboom.


65.000 Arbeitsplätze in der deutschen Windenergie-Branche

Der industriewirtschaftliche Stellenwert der Windbranche sei in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen, betont das IWR. Gleichzeitig steige die Nachfrage nach Fachkräften, die den speziellen Anforderungsprofilen von Unternehmen der Windindustrie entsprechen. Untersuchungen zufolge entfallen 2004 auf Bundesebene bis zu 65.000 Arbeitsplätze auf den Windenergiesektor.

Veranstalter der 7. WINDTECH® 2006 sind die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) und die WINDTEST Grevenbroich GmbH.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sind im Internet abrufbar unter:

http://www.energieland.nrw.de, http://www.windtech.de sowie
http://www.windtech.de/jobs

07.08.2006   Quelle: IWR, Landesinitiative Zukunftsenergien NRW, WINDTEST Grevenbroich GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Internationale Konferenz zur Speicherung erneuerbarer Energien

Die Speicherung erneuerbarer Energien ist der technologische Schlüssel zu einem neuen Energiezeitalter, so die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR in der Ankündigung der internationalen Konferenz "Energieautonomie durch Speicherung Erneuerbarer Energien" am 30. und 31. 10.2006. Damit könne die Einführungsdynamik erneuerbarer Energien beschleunigt und ausgeweitet, ihre Produktivität entscheidend verbessert und die Differenz zwischen dem umfassenden natürlichen und dem technisch nutzbaren Potential überwunden werden.   Schon 2003 habe EUROSOLAR die erste Konferenz zur dezentralen Energiespeicherung mit großem Erfolg durchgeführt, seinerzeit noch im deutschen Rahmen.


Technik der Speichermedien, Kostensenkung, Forschung und Entwicklung

EUROSOLAR und der Weltrat für Erneuerbare Energien (World Council for Renewable Energy, WCRE) führen diese Konferenzserie nun unter dem Motto "Energieautonomie durch Speicherung Erneuerbarer Energien" auf internationaler Ebene fort. Sie soll künftig alle zwei Jahre stattfinden. Konferenzthemen am 30. und 31. Oktober 2006 sind der Stand der technischen Entwicklung von Energiespeichermedien und ihre unterschiedlichen Anwendungsformen, die Möglichkeiten zur Integration erneuerbarer Energien sowie eines ausschließlichen Energiemix aus erneuerbaren Energien, die Aussichten zur Kostensenkung erneuerbarer Energien durch Energiespeicherung sowie der Forschungs- und Entwicklungsbedarf für Speichertechnologien.

Veranstaltungsort ist der Wissenschaftspark in Gelsenkirchen. Datum: 30. und 31. Oktober 2006. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Weitere Informationen und das Anmeldeformular im Internet unter und http://www.wcre.org.

06.08.2006   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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FRONIUS präsentiert neue netzgekoppelte Photovoltaik-Wechselrichter

Auf der PV-Konferenz vom 4. bis 9 September in Dresden zeigt die Fronius International GmbH noch anwenderfreundlichere und leistungsfähigere Wechselrichter vom Typ FRONIUS IG Plus. Mit der neuen Generation der Fronius IG-Serie werde der österreichische Hersteller seinem Ruf als Technologieführer einmal mehr gerecht wird, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.  "Bei der Entwicklung dieser neuen Generation haben wir unsere Erfahrungen mit der bewährten FRONIUS IG-Serie, die Bedürfnisse unserer Kunden sowie all unser technologisches Know-how einfließen lassen", sagt Projektleiter Markus Gundendorfer. "Ergebnis ist ein Gerät mit vielen innovativen Features und einem völlig neu durchdachten Montage- und Servicekonzept", so Gundendorfer. Der Serienstart sei für Mitte 2007 geplant.


Einfaches Montagekonzept, robustes Metallgehäuse

Der Anschlussbereich und der Leistungsteil der Wechselrichter können getrennt voneinander an der Wand montiert und durch einen einfachen "Power-Stecker" miteinander verbunden werden. Im Wartungsfall bleibt der Anschlussbereich an der Wand - lediglich das Leistungsteil muss abmontiert werden. "Montage, Service und der Austausch der Platinen vor Ort werden dadurch noch einfacher und komfortabler", betont Fronius. Neu sei der einfach zu bedienende, integrierte DC-Trenner, der sowohl Installationsaufwand als auch Kosten deutlich senke. Bei der Materialauswahl für das Gehäuse sei die Entscheidung für Metall gefallen. Die Geräte seien dadurch noch robuster und eigneten sich sowohl für Innen- als auch Außenmontage.


HF-Trafotechnologie für höchste Leistung auf kleinstem Raum

Fronius’ langjährige Erfahrung in der Hochfrequenz-Trafotechnologie komme bei der neuen Gerätegeneration wiederum zum Tragen: Der FRONIUS IG Plus sei durch die galvanische Trennung nicht nur äußerst sicher; bei einem Gewicht von nur 13kg (4 kW Gerät) erreiche der FRONIUS IG Plus einen Wirkungsgrad von 96%. Das mache ihn zum effizientesten und zuverlässigsten Wechselrichter in der Klasse der HF-Geräte.


Wechselrichter für alle Arten von Dünnschichtmodulen

Der FRONIUS IG Plus bietet mehr Flexibilität bei der Anlagenplanung: Er eignet sich laut Hersteller für alle am Markt erhältlichen Module, auch Dünnschichtmodule. Je nach Modultyp könne eine variable Erdung vorgenommen werden. Dies könne ein qualifizierter Installateur direkt im Gerät durchführen. So müsse erst vor Ort entschieden werden, welcher Erdungstyp vorgenommen werden soll.

Der neue FRONIUS IG Plus wird bei der 21. Europäischen PV-Konferenz in Dresden erstmals vorgestellt.

06.08.2006   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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3. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit 2006

"Forschung erdnah - Partnerschaften für globale Märkte". Unter diesem Motto laden das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Unternehmensnetzwerk econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft vom 23. - 25. Oktober 2006 zum dritten BMBF-Forum für Nachhaltigkeit ins Haus der deutschen Wirtschaft nach Berlin ein.  Das BMBF veranstaltet regelmäßig Expertentreffen und Informationsveranstaltungen zu den Schwerpunkten seines Rahmenprogramms "Forschung für die Nachhaltigkeit" (FONA), mit dem von 2004 bis 2009 zirka 800 Millionen Euro für Forschung zur nachhaltigen Entwicklung bereitgestellt werden.


Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung

Mit dem Motto "Forschung erdnah - Partnerschaften für globale Märkte"
steht das 3. BMBF-Forum unter dem Vorzeichen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Das 3. BMBF-Forum soll deutlich machen wie aus engagierten Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung sehr direkt nachhaltige Produkte und Erfolge auf internationalen Märkten resultieren können.


Nachhaltige Technologien für internationale Märkte

Auf der Zentralveranstaltung am 24. Oktober 2006 werden führende deutsche Unternehmen wie DaimlerChrysler und Herrenknecht AG sowie junge innovative Firmen wie EvoLogics GmbH ihre Erfahrungen vorstellen und über die Chancen berichten, mit innovativen Entwicklungen von nachhaltigen Technologien internationale Märkte zu erschließen. Themen wie Geotechnologie und Bionik sprechen für den Laien nicht unbedingt für Marktnähe. Das Forum "Forschung erdnah - Partnerschaften für globale Märkte" zeigt aber wie erfolgreich gerade auf diesen Gebieten Innovationen in der Nachhaltigkeitsforschung sein können.

Das 3. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit bündelt darüber hinaus eine Reihe von Tagungen und Workshops zu relevanten Fachthemen wie der Holzforschung oder über nachhaltige Produkte im Massenmarkt.

Weitere Informationen unter http://www.fona.de - Forschung für Nachhaltigkeit http://www.fona.de/Newsletter - fona-Newsletter http://www.econsense.de - Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft.

06.08.2006   Quelle: BMBF   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Ministerium gibt Zuschüsse für Biokraftstoff-Tankstellen von Land- und Forstwirten

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) bietet Land- und Forstwirten finanzielle Unterstützung bei der Errichtung und Umrüstung von Eigenverbrauchstankstellen für Biokraftstoffe. Das berichtet die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) in einer Pressemitteilung. Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft, welche die von der Mineralölsteuer weiterhin befreiten Biokraftstoffe Biodiesel und Rapsöl einsetzen, können eine Förderung beantragen.   Das Förderprogramm des BMELV gewährt finanzielle Unterstützung sowohl für die Neuerrichtung als auch die Umrüstung bestehender stationärer oder mobiler Tankanlagen.

Zuschüsse gibt es für auflaufende Kosten, welche die Tank- und Zapfanlage, die Elektrik und die Baumaßnahmen zur Errichtung der für Flüssigkeiten undurchlässigen Fläche betreffen. In der Regel werden bis zu 40 % dieser Aufwendungen erstattet, so die FNR. Anträge können bei FNR gestellt werden, Informationen und Formulare stehen zur Verfügung unter http://www.bio-kraftstoffe.info

05.08.2006   Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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RAL-Gütegemeinschaft fordert besseren Klimaschutz durch konsequentes Kühlgeräte-Recycling

Dass die in Altkühlgeräten enthaltenen Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) einen nicht unwesentlichen Beitrag zur globalen Erwärmung beitragen, sei weitgehend unbekannt, berichtet die RAL-Gütegemeinschaft in einer Pressemitteilung. Sie fordert konsequente Anwendung des Standes der Technik beim Kühlgeräte-Recycling, um dem Anstieg der Treibhausgas-Emissionen nachhaltig entgegenzuwirken.   Klimaforscher führen die immer häufigeren extremen Wetterlagen in erster Linie auf die globale Erwärmung bedingt durch Treibhausgas-Emissionen zurück. Die Veränderung der Atmosphäre bewirkt, dass Hoch- und Tiefdruckgebiete mitunter monatelang an einer Stelle verharren. In den letzten 100 Jahren haben die Niederschläge in Nordeuropa um zehn bis 40 Prozent zugenommen, während der Süden um bis zu 20 Prozent trockener geworden ist. Im gleichen Zeitraum stieg die Durchschnitts-Temperatur auf dem "alten Kontinent" um 0,95 Grad. Für dieses Jahrhundert wird mit einer Temperaturzunahme von zwei bis 6,3 Grad gerechnet.


FCKW tragen stärker zum Anstieg der Treibhaus-Emissionen bei, als öffentlich wahrgenommen
Angesichts solcher Kalkulationen sei völlig klar, dass kurz- bis mittelfristig ein Umdenkprozess in punkto Umwelt- und Klimaschutz stattfinden muss, betont die RAL-Gütegemeinschaft. Sonst könnten die Horrorszenarien, die Wissenschaftler bereits aufgestellt haben schneller als berechnet zur Wirklichkeit werden (Schmelzen des Polareises, Anstieg des Meeresspiegels, Unbezahlbare Agrar-Produkte etc.). Fluorchlorkohlenwasserstoffe tragen laut RAL-Gütegemeinschaft weitaus stärker zum Anstieg der Treibhaus-Emissionen bei, als bisher von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Das in Altkühlgeräten enthaltene FCKW R12 (aus dem Kühlkreislauf) habe ein GWP (Global Warming Potential) von etwa 10.000. Das früher in den Schäumen der Kühlgeräte genutzte FCKW R11 hat ein GWP von ca. 6.000. Der GWP-Wert gibt an, um welchen Faktor der Treibhauseffekt eines Gases den von CO2 übersteigt. Eine Tonne rückgewonnenes und zerstörtes FCKW R12 aus Kühlgeräte-Kreisläufen stehe also für eine CO2-Einsparung von rund 10.000 Tonnen.


6,4 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Einparung durch Recycling

Immer noch würden allein in der Bundesrepublik Deutschland jährlich etwa 2,5 Millionen Kühlgeräte ausgemustert und dem Recycling - Prozess zugeführt, so die RAL-Gütegemeinschaft. Würden alle FCKW-haltigen Altkühlgeräte konsequent nach dem Stand der Technik behandelt, könnte die Bilanz der FCKW-Rückgewinnung in Deutschland jährlich bei etwa 900 Tonnen FCKW (ca. 260 Tonnen R12 und ca. 640 Tonnen R11) liegen. Das wäre eine Einsparung von jährlich ca. 6,4 Millionen Tonnen Kohlendioxid auf dem Treibhaus-Konto der Bundesrepublik Deutschland.

"Die Zahlen verdeutlichen wie wichtig es ist, auf wirklich jedes Gramm FCKW beim Recycling von Altkühlgeräten Wert zu legen. Wenn die RAL-Befürchtung zutrifft, dass in Deutschland der Stand der Technik beim Kühlgeräte-Recycling nicht zum Tragen kommt, und möglicherweise im Schnitt nur 75 % (vielleicht sogar noch weniger) dessen an FCKW rück gewonnen wird, was technisch machbar ist, steht dieses Defizit für einen Verlust von jährlich ca. 1,6 Millionen Tonnen CO2", heißt es in der Pressemitteilung.

05.08.2006   Quelle: RAL Quality Assurance Association for the Demanufacture of Refrigeration Equipment   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

UmweltBank AG: Anlagevolumen steigt um 18,7 Prozent

Die Nürnberger UmweltBank AG setzt ihren Erfolgskurs fort, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Laut Halbjahreszahlen 2006 steige die Bilanzsumme der grünen Bank kontinuierlich und liege inzwischen bei 744,1 Millionen Euro - ein Plus von 19 Prozent im Vergleich zum vorigen Jahr. Das Anlagevolumen der mittlerweile 49.000 Kunden stieg laut UmweltBank um 18,7 Prozent auf 499,3 Millionen Euro.  In der zweiten Jahreshälfte will die UmweltBank verschiedene rentable Genussrechte zu ökologischen Projekten anbieten.


5.602 Projekte finanziert, von der Solaranlage bis zum Passivhaus

"Auch die Halbjahreszahlen 2006 zeigen, dass die UmweltBank nachhaltig weiter wächst", heißt es in der Pressemitteilung. So sei das Geschäftsvolumen der grünen Direkt- und Förderbank aus Nürnberg im Vergleich zu den Halbjahreszahlen 2005 um 17,7 Prozent auf 841,4 Millionen Euro gestiegen. Das große Interesse an der ökologischen Finanzierung habe zu 1.575 neuen Kreditprojekten geführt - eine Steigerung von 39,1 Prozent. Insgesamt finanzierten die UmweltBanker deutschlandweit inzwischen 5.602 ökologische Projekte, von der Solaranlage bis zum Passivhaus. Die Summe der in Anspruch genommenen Kredite wuchs um 26,2 Prozent auf 501,9 Millionen Euro. Das Anlagevolumen der rund 49.000 Kunden betrug Ende Juni 499,3 Millionen Euro. Die Einlagen stiegen damit um 18,7 Prozent, die Kundenzahl um 14,2 Prozent. Die Mitarbeiterleistung (40 Stunden-Basis) erhöhte sich nach Angaben des Unternehmens um 12,7 Prozent.


Emission des Genussrechts "Windpark Kauxdorf" läuft, weitere sollen folgen

Für wertpapierorientierte Anleger will die UmweltBank ihr Angebot an ökologischen Projektgenussrechten in den kommenden Monaten weiter ausbauen. "Wir sichern unseren Kunden die interessantesten Projekte aus der Vielzahl der Angebote am Markt", erklärt UmweltBank-Vorstand Horst P. Popp. Aktuell läuft die Emission des Genussrechts Windpark Kauxdorf. Ende August soll ein weiterer Projektgenussschein angeboten werden, der bereits von der Aufsichtsbehörde genehmigt sei. Eine dritte Genussrechtsemission werde für den Herbst vorbereitet.

05.08.2006   Quelle: UmweltBank AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

SolarMarkt AG in Freiburg steigert Umsatz um 52%

Der Umsatz des Freiburger Photovoltaik-Großhändlers SolarMarkt AG wuchs im ersten Halbjahr 2006 auf 13,3 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das entspreche einer Umsatzsteigerung von 52 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auch der Ertrag liege im Plan. "Erfahrungsgemäß machen wir rund 2/3 des Umsatzes im zweiten Halbjahr", sagt Vorstandvorsitzender Walter Leithold.   "Wir sehen keine Anzeichen, dass das 2006 anders sein wird und setzen deshalb unsere Expansion stetig aber ohne Eile fort", so Leithold weiter. Im gesamten Jahr 2005 habe der Umsatz 23,6 Millionen Euro betragen.


Qualität als Unternehmensleitlinie, Modulpreise gesenkt

Vier neue Arbeitsplätze, neue Räume für Vorstand und kaufmännische Abteilung sowie die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft seien die äußeren Zeichen des Wachstums der letzten sechs Monate. Doch bei aller Dynamik bleibe das Kriterium Qualität als Unternehmensleitlinie der SolarMarkt AG unverändert bestehen, heißt es in der Pressemitteilung. "Unsere Lieferantentreue zahlte sich doppelt aus: Wir waren immer lieferfähig und unsere Handwerkerkunden hatten keine Probleme mit Billigprodukten, die auf dem Markt nicht gut ankamen", sagt Leithold. Zum 1. August habe die SolarMarkt AG die Preise für Module von Schott und Solon gesenkt.

04.08.2006   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik: City-Solar-Gruppe baut derzeit weltgrößtes Solar-Kraftwerk in Spanien

City Solar-Referenzprojekt Grube Göttelborn (4 MW)
City Solar-Referenzprojekt Grube Göttelborn (4 MW)

Seit einigen Jahren projektiert, baut und betreibt die City Solar-Gruppe aus Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) große Photovoltaik-Kraftwerke ab einem Megawatt Spitzenleistung (MWp) aufwärts - bis dato ausschließlich in Deutschland. Jetzt sei der erste Durchbruch auf dem europäischen Markt gelungen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Anfang August fiel laut City Solar AG der Startschuss für den derzeit weltgrößten zusammenhängenden Photovoltaik-Solarpark in der spanischen Provinz Alicante. Dort errichte und betreibe die Gruppe für einen Investorenpool 200 Einzelanlagen jeweils mit einer Leistung von 100 Kilowatt (kW), insgesamt also 20 MWp, die bis Spätsommer 2007 realisiert werden sollen.  "Wir waren ein Jahr lang fast rund um die Uhr damit beschäftigt, dieses Großprojekt zu entwickeln und auf die Beine zu stellen", betonen Dr. Peer Piske und Martin Müller von City Solar. "Der Verwaltungsaufwand war gewaltig. Wir sind froh, dass wir auch die letzten Hürden erfolgreich genommen haben und es jetzt losgeht", ergänzen Dr. Piske und Müller.


Jeden Monat rund 2 MW neue Photovoltaik-Leistung

Ziel sei, alle vier bis fünf Wochen 20 Anlagen mit jeweils 100 kW an das Netz zu bringen, also jeden Monat rund 2 MW. "Ein ambitionierter Plan, aber in jedem Fall realistisch, alleine schon wegen des Know-how, das City Solar im Bereich Kraftwerksbau mitbringt", heißt es in der Pressemitteilung. Nicht umsonst stünden auf der Referenzliste des Unternehmens mit Göttelborn, Saarbrücken und Sembach bereits drei Solarparks in Deutschland jeweils mit einer Spitzenleistung von 4 MW. Hinzu komme, dass sich City Solar frühzeitig Partner vor Ort in Spanien gesucht habe, mit denen schnell und unkompliziert zusammengearbeitet werde.


100.000 Solarmodule auf 500.000 Quadratmetern

Der Solarpark soll auf einer Gesamtfläche von rund 500.000 Quadratmetern entstehen, so groß wie 71 Fußballfelder. Insgesamt sollen knapp 100.000 polykristalline Module vom Typ "City Solar PQ 200" installiert werden, mit denen nach Inbetriebnahme aller Einzelanlagen rund 30 Millionen Kilowattstunden Solarstrom für 24.000 Haushalte pro Jahr produziert werden können. Dabei würden jährlich 30.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart, betont City Solar.

04.08.2006   Quelle: City Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: voltwerk AG
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SMA präsentiert Wechselrichter-Neuheiten auf Photovoltaik-Konferenz in Dresden

Wechselrichter-Turm "Sunny Tower".

Hightech für schnellste Amortisation, zusätzliche Datenerfassung und höchste Stromqualität bei Inselnetzen zeigt die SMA Technologie AG vom 4.9.2006 - 8.9.2006 auf der 21. Europäischen PV Konferenz in Dresden. Nach der Markteinführung des Sunny Mini Central SMC 8000TL erweitert die SMA Technologie AG ihre Wechselrichter-Familie um Varianten mit einer Leistung von 6 beziehungsweise 7 Kilowatt. Beide Modelle komplettieren die neue Referenzklasse unter den Solarwechselrichtern, die mit einem maximalen Wirkungsgrad von über 98 % und dem niedrigsten spezifischen Preis die kürzeste Amortisationszeit aufweisen könne, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
 
Der Sunny Tower sei die optimal aufeinander abgestimmte Zusammenfassung von 6 beziehungsweise 12 dieser Hochleistungs-Stringwechselrichter: Unschlagbar in Bezug auf den Wirkungsgrad und das MPP-Tracking mit einem ähnlich komfortablen Mechanik- und Logistikkonzept wie bei einem Zentralwechselrichter.


Solarstromanlagen-Überwachung und Umweltdaten

Mit der Sunny SensorBox bietet SMA die für eine aussagekräftige Anlagenüberwachung notwendige Erfassung von Umweltdaten. Die eingebaute Solarzelle misst die Sonneneinstrahlung und der im Lieferumfang enthaltene Temperatursensor ermittelt die Modultemperatur. Aus beiden Werten wird die zu erwartende Leistung berechnet. Abweichungen können umgehend bemerkt und damit die Anlagenverfügbarkeit deutlich erhöht werden, betont das Unternehmen.

Auch der Sunny Island SI 5048 hat laut SMA ein ergonomisches Aluminiumdruckgussgehäuse, einen hohen Wirkungsgrad und das aktive Kühlsystem OptiCool – alles Eigenschaften, die SMA-Wechselrichter vor kurzem erneut zum Testsieger bei Stiftung Warentest gemacht haben. Gleichzeitig sei der Preis auf Grund optimierter Fertigungsverfahren deutlich reduziert worden. Der Clou sei die einfachste Inbetriebnahme in nur 6 Schritten. Damit ist der Sunny Island 5048 laut Hersteller die optimale Lösung für alle netzfernen Anwendungen, bei denen hohe Stromqualität für den Aufbau eines zuverlässigen Wechselspannungsnetzes auf Basis regenerativer Energien gefordert ist.

SMA auf der 21. Europäischen PV Konferenz in Dresden: Halle 4, Stand Nr. 37

04.08.2006   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Technologie AG.
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Solarpraxis AG schließt Kapitalerhöhung zum Börsengang ab

Die Solarpraxis AG, Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen für die Solarbranche, hat ihre Kapitalerhöhung zum Börsengang erfolgreich abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Wie die Solarpraxis AG am 03.08.2006 bekannt gab, wurden Aktien im Wert von rund 1,9 Millionen Euro platziert. Der Ausgabepreis der Papiere lag bei 7 Euro je Stück.   Der Handel mit den Solarpraxis-Aktien werde am 7. August im Freiverkehr der Börsen in Berlin-Bremen und Frankfurt aufgenommen. Die Papiere laufen unter der Wertpapierkennnummer 549547 (ISIN: DE0005495477).

"Wir haben das Ziel der Herstellung einer nachhaltigen Finanzbasis für unser Unternehmen erreicht", sagte der Vorstandsvorsitzende der Solarpraxis AG, Karl-Heinz Remmers in Berlin. "Im aktuell schwierigen Börsenumfeld sehen wir die Platzierung von zwei Dritteln des maximal zur Verfügung stehenden Kapitalvolumens als einen Erfolg an. Mit dem Erlös können wir alle geplanten Maßnahmen aus dem Börsengang umsetzen."

Remmers kündigte an, in einem ersten Schritt ein Forum für Solarenergie in Spanien aufzubauen. "Das Sonnenland Spanien ist einer der dynamischstenolarmärkte Europas. Wir sehen hier ideale Bedingungen, um unser erfolgreiches Konzept der Solarforen als Marktplatz der ganzen Branche erstmals außerhalb Deutschlands zu etablieren." Partner vor Ort seien bereits gefunden. "Der Börsengang gibt uns eine solide Basis, um mit unseren Kunden in ganz Europa zu wachsen", sagte Remmers.

Die 1998 gegründete Solarpraxis AG arbeitet nach eigenen Angaben seit Jahren profitabel. Die Umsatzrendite liegt seit 2004 bei zirka zehn Prozent, der Umsatz selbst bei 2 Millionen Euro.

04.08.2006   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photon Consulting-Studie zur Solarindustrie: Gewinnmargen verdoppelt

Neue Photovoltaik-Studie von Photon Consulting.
Neue Photovoltaik-Studie von Photon Consulting.

Die durchschnittliche Gewinnspanne der Solarindustrie hat sich in den letzten beiden Jahren von 15 auf 30 Prozent verdoppelt, berichtet die Zeitschrift Photon in einer Pressemitteilung. Grund dafür seien deutlich sinkende Produktionskosten bei gleichzeitig steigenden Verkaufspreisen. Bis zum Jahr 2010 könnte die Marge bis auf 38 Prozent zulegen. Voraussetzung dafür sei eine weltweit steigende Nachfrage gestützt durch attraktive Einspeisegesetze für Solarstrom. Hinzu komme, dass Solarstrom in einigen Ländern mit Haushaltsstrom konkurrenzfähig werde, etwa in Japan, aber auch einzelnen US-Bundesstaaten. Dies gehe aus der aktuellen Studie "Solar Annual 2006" hervor, herausgegeben von Photon Consulting.
 
Für die Studie habe das Analystenteam um Michael Rogol international mehrere Hundert Experteninterviews mit Vertretern der Solarbranche geführt.


Photovoltaikindustrie fährt traumhafte Gewinne ein

"Dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in Deutschland sanken die Produktionskosten für Solarstromanlagen massiv. Da die weltweite Nachfrage das Angebot übersteigt, konnten die Firmen die Preise in den letzten zwei Jahren allerdings kontinuierlich erhöhen. Die Photovoltaikindustrie fährt mittlerweile traumhafte Gewinne ein - vor allem die Firmen, die am Anfang der Wertschöpfungskette stehen", so Photon-Chefredakteurin so Anne Kreutzmann.


Produktionskosten für Solarmodule sinken schneller als die Preise

Die Autoren der Studie "Solar Annual 2006" gehen davon aus, dass die Preise für Solarmodule in den nächsten Jahren leicht sinken. Allerdings werden die Kostensenkungen der Industrie voraussichtlich deutlich höher ausfallen, wodurch sich ein weiterer Anstieg der Gewinnspanne ergibt. Laut Studie senkt die Photovoltaikindustrie ihre Kosten jährlich um sieben bis zehn Prozent. Voraussetzung hierfür ist ein starkes Marktwachstum. Die Studie geht von durchschnittlich 44 Prozent bis 2010 aus.


Verfügbarkeit des Rohstoffs Silizium steht im Mittelpunkt

"Gefährdet wäre eine weitere Steigerung der Gewinnmargen, wenn das Angebot die Nachfrage wieder übersteigt. Zwar ist das Interesse an Solarstromanlagen in Deutschland auf Grund der hohen Preise inzwischen leicht rückläufig, die weltweite Nachfrage wird nach Recherchen von Photon Consulting aber zumindest bis 2008 schneller steigen als der Produktionsausbau, vielleicht sogar bis 2010", sagt Kreutzmann. Letztlich hänge alles an der Verfügbarkeit des Rohstoffs Silizium. "Hier sehen wir erste Anzeichen, dass die Produktionskapazitäten jetzt deutlich ausgebaut werden", so Kreutzmann weiter.


Wafer-Produzenten steigern Marge am stärksten, Modulhersteller wenigsten

Die Studie zeigt die Entwicklung der Gewinnmargen auf den verschiedenen Wertschöpfungsstufen. Sie liege beispielsweise bei den Herstellern von Silizium derzeit bei 53 Prozent, nach 19 Prozent im Jahr 2004. Die Wafer-Produzenten hätten ihre Marge von fünf Prozent im Jahr 2004 auf 36 Prozent im Jahr 2006 gesteigert, die Zellhersteller könnten ihre Gewinnmarge von zehn Prozent im Jahr 2004 über aktuell 21 auf 29 Prozent im Jahr 2010 steigern, so die Studie "Solar Annual 2006". Die Modulhersteller könnten ihre Gewinnmarge von gegenwärtig fünf auf acht Prozent im Jahr 2010 ausbauen.

Weitere Infos unter : www.photon-consulting.com/executive_summary.htm


03.08.2006   Quelle: PHOTON / Solar Verlag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photon
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Primärenergieverbrauch im ersten Halbjahr kräftig gestiegen

Veränderung des Verbrauchs an Primärenergieträgern.
Veränderung des Verbrauchs an Primärenergieträgern.

Der Energieverbrauch in Deutschland lag in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um knapp drei Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) stieg der Bedarf an Primärenergieträgern im ersten Halbjahr 2006 um 6,8 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE) auf insgesamt 251,7 Mio. t SKE.
 
Verantwortlich für den ungewöhnlichen Verbrauchsanstieg sei die kalte Witterung in den ersten Monaten des Kalenderjahres gewesen. Besonders stark profitierten das leichte Heizöl vom Witterungsverlauf mit einem Absatzzuwachs von fast 13 Prozent und das Erdgas mit einem Zuwachs von über 9 Prozent, heißt es in der Pressemitteilung der AGEB. Die Nutzung der Windenergie zur Stromerzeugung brach witterungsbedingt um ein Fünftel ein, obwohl allein 2005 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1.800 Megawatt neu errichtet wurden.


Erneuerbare Energien decken 4,5 Prozent des inländischen Energiebedarfs

Die Wasserkraftwerke erzeugten 4 Prozent weniger Strom. Biomasse und andere erneuerbare Energien steigerten ihren Beitrag um rund 5 Prozent. Insgesamt konnten etwa 4,5 Prozent des inländischen Energiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden (Vorjahr: 4 %).

Der gesamte Mineralölverbrauch erhöhte sich nur leicht um 0,7 Prozent infolge rückläufiger Absätze beim Ottokraftstoff von knapp 7 Prozent und beim Rohbenzin um fast 5 Prozent. Auch beim Diesel gab es ein leichtes Minus. Flugbenzin lag dagegen mit fast 6 Prozent im Plus. Der Verbrauch von Steinkohle blieb stabil. Der Verbrauch an Braunkohle stieg infolge der höheren Stromerzeugung leicht an. Die Kernenergie konnte ihren Beitrag zur Primärenergiebilanz des ersten Halbjahrs um über 3 Prozent steigern.

03.08.2006   Quelle: AGEB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB)
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First Solar: Neue Solarfabrik in Frankfurt/Oder soll Ende 2007 produzieren

First Solar PV-Projekt in Deutschland, entwickelt von Beck Energy.
First Solar PV-Projekt in Deutschland, entwickelt von Beck Energy.

Das Unternehmen First Solar baut in Frankfurt/Oder) eine Anlage zur Herstellung von Solarmodulen, die bei Fertigstellung über eine nominale Kapazität von 100 Megawatt (MW) verfügen und 400 Menschen beschäftigen soll. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt laut First Solar 115 Millionen Euro. Die ersten Bauarbeiten für die First Solar Manufacturing GmbH begannen kurze Zeit nachdem die Europäische Kommission Ende April 2006 eine Beihilfe von 45,5 Millionen Euro bewilligt hatte. Die Produktion soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2007 starten.
 
"Wir danken der deutschen Regierung, dem Land Brandenburg, der Stadt Frankfurt (Oder) und allen beteiligten Institutionen für ihre wertvolle Zusammenarbeit", sagte Heiner Eichermüller, Geschäftsführer der First Solar Manufacturing GmbH. "Die Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien in Deutschland bieten unserer Firma die notwendige Sicherheit, um langfristige Arbeitsplätze in Frankfurt(Oder) zu schaffen", fügte er hinzu. "First Solar wird sich stark für umweltfreundliche Produktion sowie das Wohl ihrer Angestellten und den umliegenden Regionen einsetzen", versprach Eichermüller.

First Solar produziert Solarmodule mit einem fortschrittlichen Dünnschicht-Halbleiterprozess, der die Solarstromkosten erheblich senke. Mit der Bereitstellung von erneuerbarer Solarenergie zu erschwinglichen Preisen biete First Solar im Spitzenlastbereich eine wirtschaftliche Alternative zu fossilen Energien, reduziere Treibhausgasemissionen und entspanne Netzengpässe, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.


Schlüsselinvestition für Frankfurt/Oder

"Dies sind wirklich erfreuliche Nachrichten für die Menschen in Frankfurt/Oder", sagte Bürgermeister Martin Patzelt anlässlich der Gewerbeanmeldung der First Solar Manufacturing GmbH Ende Juli. "Wir freuen uns über die Schaffung hunderter neuer Arbeitsplätze in unserer Region und die Entwicklung einer soliden und langfristigen Partnerschaft mit First Solar. Ich habe immer an den Standort Frankfurt/Oder geglaubt und diese Investition ist der Beweis dafür", betonte Bürgermeister Patzelt. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns sagte: "First Solar ist eine Schlüsselinvestition für Frankfurt/Oder. Sie zeigt: Die Oderstadt ist ein kompetenter Standort für moderne Industrien und für Zukunftstechnologien wie die Solartechnik. Frankfurt bekommt damit ein neues, ein sonniges Gesicht".

03.08.2006   Quelle: First Solar Manufacturing GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Manufacturing GmbH
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München: ödp fordert 100% erneuerbare Energien bis 2016

Münchener ödp-Stadrätin Mechthild von Walter fordert 100% Erneuerbare bis 2016.
Münchener ödp-Stadrätin Mechthild von Walter fordert 100% Erneuerbare bis 2016.

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) der bayerischen Landeshauptstadt fordert in einem Stadtratsantrag an Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) vom 20. Juli, die Stadtwerke München (SWM) sollen ein Konzept vorlegen, wie der gesamte Energiebedarf der Stadt bis zum Jahr 2016 aus erneuerbaren Energien gedeckt werden kann. Damit soll die Abhängigkeit von Energie-Importen beendet werden, besonders vom Erdgas aus Russland. Weiter will die ödp auf diese Weise die regionale Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze schaffen und die CO2-Belastung der Umwelt senken.
 
In ihrem Umweltreport würden die Stadtwerke als Eckpunkte ihrer Unternehmenspolitik Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit nennen, so die ödp. Um diese Ziele auch in Zukunft erreichen zu können, sei es notwendig, ein Konzept zu entwickeln, das sicherstellt, dass in etwa 10 Jahren der Anteil an erneuerbaren Energien von jetzt 17% auf 100% erhöht wird.


Sonnenwärme und Holz für die Wärmeerzeugung konkurrenzlos billig

"Die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens Stadtwerke - und die Begrenzung der finanziellen Belastung seiner Kunden - kann nur durch die rasche Umstellung auf regenerative Energien aufrecht erhalten bleiben, da erneuerbare Energiequellen tendenziell immer billiger, fossile Energieträger dagegen tendenziell immer teurer werden", heißt es in der ödp-Pressemitteilung. Schon jetzt seien Sonnenwärme und Holz für die Wärmeerzeugung sowie reines Pflanzenöl als Kraftstoff konkurrenzlos billig. Regenerative Energien schafften vor Ort Arbeitsplätze und sorgten dafür, dass die Kaufkraft im regionalen Wirtschaftskreislauf bleibe und nicht in Form von Devisen für Importe ausgegeben werden müsse, betont die ödp.


Vorbilder in Österreich, der Schweiz und in China

Eine vollständige Versorgung mit regenerativer Energie sei keine Utopie, sondern notwendig und möglich, so die ödp. Das Burgenland beispielsweise plane, schon bis 2013 seinen gesamten Energiebedarf mit erneuerbaren Energien zu decken und die Schweizer Grünen hätten ein Positionspapier verabschiedet, in dem der Weg zu einer solaren Vollversorgung beschrieben wird. In China werde gerade die erste moderne solare Großstadt gebaut (Dongtan), die als Modell für die künftige Städteplanung genützt werden soll. In den nächsten 20 Jahren sollen insgesamt 400 Städte neu gebaut werden.

In kleinem Maßstab sei schon jetzt in mehreren deutschen und österreichischen Gemeinden eine vollständige Versorgung mit erneuerbaren Energien realisiert worden, erinnert die ödp. Im Grünbuch der EU-Kommission würden für die europäische Energiestrategie drei Hauptziele genannt: Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Umweltverträglichkeit. "Diese Ziele können nur erreicht werden, wenn man auf lokaler Ebene schnellstmöglich die Versorgung mit erneuerbaren Energien durchsetzt", heißt es in der Pressemitteilung.

03.08.2006   Quelle: Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) - Stadtverband München; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ÖDP

 

Erneuerbare Energien senken Abhängigkeit von Energieimporten jedes Jahr um ein Prozent

Die Branche der Erneuerbaren Energien in Deutschland stellt sich hinter die Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Anteil der Energieimporte in Deutschland zu reduzieren, berichtet der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung. Gegenwärtig sei Deutschland bei Öl, Gas, Kohle und Uran zu insgesamt 75 Prozent von Importen insbesondere aus dem arabischen Raum und Russland abhängig – mit steigender Tendenz.  Diese Entwicklung müsse dringend gestoppt werden. Mit Hilfe erneuerbarer Energien und Energieeffizienz könne die Energieimportabhängigkeit bis 2020 auf unter 50 Prozent zurückgeführt werden. Allein durch den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland sei eine Reduzierung der Importabhängigkeit um jährlich einen Prozentpunkt möglich. Bereits heute sparten die erneuerbaren Energien Energieimporte im Wert von 3,5 Milliarden Euro pro Jahr ein, so der BEE.


Branche begrüßt Merkel-Statement zur Energiepolitik

In einem offenen Brief haben die Verbände der erneuerbaren Energien auf eine Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum 20-jährigen Jubiläum des Forschungszentrums Karlsruhe reagiert. Dort hatte Merkel erklärt: "Wir wollen die Abhängigkeit von Importen so weit wie möglich verringern. Wir wollen möglichst konstante Preise garantieren. Wir sehen aber in diesen Tagen, wie schwierig das ist. Außerdem müssen wir den globalen Klimawandel im Blick haben. Wer sich einmal die Wachstumsraten in anderen Regionen der Welt anschaut, der erkennt, vor welch großer Aufgabe wir stehen."


Erneuerbare schon jetzt häufig günstiger als Öl, Gas und herkömmlich produzierter Strom

Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie: "Erneuerbare Energien und der sparsamere Umgang mit Energie sind der einzig mögliche Weg, um aus der Falle der Importabhängigkeit noch rechtzeitig herauszugelangen. Deutschland hat die Technologie dafür und kann maßgebend auch für andere Länder sein." Ohne Erneuerbare Energien sei der Preisanstieg bei Strom, Heizkosten und Benzin nicht aufzuhalten. Bereits heute seien erneuerbare Energien häufig günstiger als Öl, Gas und herkömmlich produzierter Strom. Zudem würden Umweltkosten in Milliardenhöhe gespart. Für zukünftige Generationen bedeuteten erneuerbare Energien die Garantie für eine sichere, umweltfreundliche und kostengünstige Energieversorgung.


Verbände: Gesetz für Wärme aus erneuerbaren Energien umsetzen

Die Voraussetzungen für einen effizienten Ausbau erneuerbarer Energien seien im Koalitionsvertrag der Regierungskoalition bereits aufgeführt, so die Verbände: Das bestehende Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die beschleunigte Markteinführung von Biokraftstoffen und die Schaffung eines Gesetzes für Wärme aus erneuerbaren Energien. Letzteres warte allerdings immer noch auf Umsetzung, erinnern die Verbände. Unterzeichner des offenen Briefes sind der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), Bundesverband Windenergie (BWE), Wirtschaftsverband Windkraftwerke (WVW), Geothermische Vereinigung - Bundesverband Geothermie (GtV-BV), Fachverband Biogas (FVB), Bundesverband Deutsche Wasserkraft (BDW) und der Bundesverband Bioenergie (BBE).

Der offene Brief im Original steht auf den Internetseiten des BEE zum Herunterladen zur Verfügung: www.bee-ev.de

02.08.2006   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Frankreich: Neue Einspeisetarife für Strom aus erneuerbaren Energien veröffentlicht

Bereits im Gesetz zur künftigen Energiepolitik Frankreichs vom 13. Juli letzten Jahres (LOT POPE) wurde eine Überprüfung der geltenden französischen Einspeisevergütungen angekündigt. Nun wurden die bereits mehrfach angekündigten, neuen Vergütungsregelungeii für die Einspeisung von regenerativem Strom aus Wind, Photovoltaik, Biogas und Geothermie im französischen Gesetzblatt (Journal Officiel) veröffentlicht, berichtet der auf erneuerbare Energien spezialisierte Beratungsdienstleister Sterr-Kölln & Partner GbR.   ,,Aus unserer Sicht ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung des ebenfalls im LOI POPE erklärten Ziels der französischen Regierung, bis zum Jahr 2010 einen Anteil der erneuerbaren Energien von 21 % am Strombedarf zu erreichen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Höhe der anfänglichen Einspeisevergütung richtet sich laut Sterr-Kölin & Partner auch künftig nach dem Jahr der Antragstellung auf Abschluss des Stromkaufvertrags (contrat d‘achat). Die genannten Vergütungen basieren auf dem Antragsjahr 2006. Neben der jährlichen Preisanpassung für Anträge ab dem Jahr 2007 beginnt ab dem Antragsjahr 2008 eine jährliche Absenkung des Tarifs um 2%. Während der Tariflaufzeit erfolgt eine jährliche Anpassung an die Preisentwicklung.


Windenergie: Anfangsvergütung von 8,2 Cent je kWh, offshore 13 Cent

Windprojekte mit Standorterträgen von bis zu 2.400 Volllaststunden jährlich erhalten künftig eine anfängliche Vergütung von 8,2 Cent je kWh für die Dauer von 15 Jahren. Für Projekte mit höheren jährlichen Standorterträgen sieht die Regelung ab dem 11. Jahr eine ertragsabhängige Absenkung der Vergütung nach dem bisherigen System vor. Für Windparkprojekte in den französischen Überseegebieten beträgt der anfängliche Tarif 11 Cent je kWh. Durch die Beschränkung der Tarifdegression auf die letzten 5 Jahre und die Erhöhung der Schwelle für den Beginn der Degression um 400 Stunden bringt die neue Tarifregelung eine wesentliche Verbesserung insbesondere für windstarke Standorte.

Für Offshoreprojekte mit bis zu 2.800 Volllaststunden beträgt die anfängliche Vergütung 13 Cent je kWh für die Dauer von 20 Jahren. Bei höheren Standorterträgen erfolgt ab dem 11. Jahr ebenfalls eine ertragsabhängige Absenkung der Vergütung.


Solarstrom: 30 bis 55 Cent je kWh

Die Vergütung für Solarstrom wird für 20 Jahre gewährt. Sie beträgt 30 Cent je kWh beziehungsweise 40 Cent je kWh für die französischen Überseegebiete sowie Korsika. Bei Gebäudeintegration erhöht sich die Vergütung jeweils auf 55 Cent. Die über 1.500 Volllaststunden (1.800 für die französischen Überseegebiete) hinausgehende jährliche Einspeisung wird mit 5 Cent je kWh vergütet.


Zwischen 7,5 und 9 Cent je kWh für Strom aus Biogas; 12 Cent für Geothermie

Abhängig von der Nennleistung beträgt die Vergütung für Strom aus Biogas zwischen 7,5 und 9 Centje kWh bzw. zwischen 8,6 und 10,3 Cent für die französischen Überseegebiete. Diese Vergütung wird für 15 Jahre gewährt und kann sich durch weitere Zuschläge um bis zu 5 Cent je kWh erhöhen. Die Vergütung für Strom aus Geothermie beträgt 12 Cent je kWh bzw. 10 Cent je kWh für die französischen Überseegebiete. Sie wird um einen Energieeffizienz-Zuschlag von bis zu 3 Cent je kWh erhöht und für 15 Jahre gewährt.


Solarstrom-Boom erwartet

Die neuen Tarife werden das mit der Verdopplung der installierten Leistung bereits im letzten Jahr eingeläutete rasante Wachstum des französischen Windmarkts weiter beschleunigen, so Sterr-Kölln & Partner. Auch Biogas und Geothermie würden von den neuen Regelungen profitieren. Für die Solarbranche sei ein rasch einsetzender PV-Boom zu erwarten.

Sterr-Kölln & Partner GbR ist ein interdisziplinärer Beratungsdienstleister für Unternehmen. Ein Beratungsschwerpunkt der Kanzlei sind emeuerbare Energien. Sterr-Kölln & Partner GbR ist nach eigenen Angaben seit mehr als 10 Jahren in diesem Bereich tätig. Die Beratungstätigkeit der Kanzlei werde besonders nachgefragt von international tätigen Banken, Investoren, Projektentwicklem und Herstellern.

02.08.2006   Quelle: Sterr-Kölln & Partner GbR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Plambeck Neue Energien AG steigert Umsatz und Ergebnis deutlich

Der Windpark-Projektierer Plambeck Neue Energien AG hat seine Restrukturierung erfolgreich fortgesetzt und den Konzern-Umsatz im ersten Halbjahr 2006 um 125 Prozent auf 44,4 Millionen Euro mehr als verdoppelt (Vorjahr: 19,7 Mio. Euro). Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Gesamtleistung erhöhte sich nach Angaben des Unternehmens auf 47,3 Millionen Euro (Vorjahr: 30,3 Mio. Euro), was einem Anstieg um 56 Prozent entspricht.  Das Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) wurde im ersten Halbjahr auf 3,0 Millionen Euro gesteigert (Vorjahr: minus 0,1 Mio. Euro). Als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) wurden 0,5 Mio. Euro erzielt (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro). Die Liquidität konnte zum 30. Juni 2006 deutlich auf 11,8 Mio. Euro verbessert werden. Das ergibt sich aus dem Bericht über das erste Halbjahr, den die Plambeck Neue Energien AG am 01.08.2006 veröffentlicht hat.


27 Windenergieanlagen mit insgesamt 54 Megawatt Leistung errichtet

"Mit diesem Halbjahresergebnis haben wir die geplanten Ziele erreicht. Die Unternehmensentwicklung und die Restrukturierung verlaufen wie prognostiziert. Wir können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein", erklärten Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern und Vorstand Martin Billhardt. Grundlage des derzeitigen operativen Geschäftes sei der Bau von Onshore-Windparks deren Verkauf bereits im vergangenen und in diesem Jahr gesichert worden sei. Fertig gestellt und an die Käufer übergeben seien im ersten Halbjahr die Windparks Freudenberg, Brieske und Groß Welle. In diesen Windparks wurden 27 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 54 Megawatt (MW) errichtet. Sie werden künftig ausreichend umweltfreundlichen Strom erzeugen, um damit den durchschnittlichen Jahresbedarf von rund 30.000 Haushalten zu decken.


Neue Windparks im Bau

Darüber hinaus sei im zweiten Quartal der Bau der Windparks Prötzel und Hiddestorf fortgesetzt worden. In diesen Windparks werden 9 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von zusammen 17 MW errichtet. Für diese Windparks seien bereits in 2005/2006
Kaufverträge abgeschlossen worden.


180 Windenergieanlagen mit mehr als 300 MW sollen in den kommenden Jahren errichtet werden

Die Basis der künftigen operativen Tätigkeiten der Plambeck Neue Energien AG sei der im März dieses Jahres abgeschlossene Rahmenvertrag mit der in Australien börsennotierten Babcock & Brown Wind Partners Limited über den Bau und die Übernahme von 30 Windparks onshore in Deutschland. Das Geschäft hat laut Plambeck ein Volumen von etwa 400 Millionen Euro. Diese Windparks mit etwa 180 Windenergieanlagen und einer Gesamtleistung von mehr als 300 MW sollen von der Plambeck Neue Energien AG in den kommenden Jahren schlüsselfertig errichtet werden. Die Lieferung eines erheblichen Teils der benötigten Windenergieanlagen habe sich die Plambeck Neue Energien AG durch einen Vertrag mit Vestas Deutschland über 90 Windenergieanlagen mit 180 MW gesichert. Angesichts der weltweit boomenden Nachfrage nach Windenergieanlagen komme diesem Vertrag hohe Bedeutung zu.

Positiv für das Unternehmen wirkten sich die im April durchgeführte Kapitalerhöhung sowie die teilweise Wandlung der Wandelanleihe nach der Hauptversammlung aus. Beides zusammen habe zu einer Stärkung der Eigenkapitalbasis und der Liquidität sowie zur Verminderung von Belastungen geführt.

Der vollständige Quartalsbericht steht auf den Internetseiten der Plambeck Neue Energien AG unter zur Verfügung.

02.08.2006   Quelle: Plambeck Neue Energien AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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FNR veröffentlicht Vergleichsstudie zu Biokraftstoffen

Entscheider aus Wirtschaft und Politik können sich jetzt mit der Kurzstudie "Biokraftstoffe, eine vergleichende Analyse" einen guten Überblick über die wichtigsten Kraftstoffe aus Biomasse und ihre Eckdaten verschaffen. Die Studie wurde von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) herausgegeben, dem Projektträger des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Auf 83 Seiten stellt die Unternehmensberatung meó Consulting die sechs Biokraftstoffe Biodiesel, Pflanzenöl, Bioethanol, BtL-Kraftstoff, Biogas und Biowasserstoff einander gegenüber.
 
Dabei ging es den Autoren vor allem um aktuelle und praxisnahe Informationen zu Kosten, Mengenpotenzialen, Umwelteffekten und Technologien. Um entsprechende Daten erheben zu können, bildeten sie ein Projektteam mit Mitarbeitern aus elf Unternehmen und einer Forschungseinrichtung. Die beteiligten Branchen Agrarhandel, Mineralölwirtschaft, Automobil- und Anlagenbau vertreten die gesamte Wertschöpfungskette von der Rohstoffproduktion bis zum fertigen Kraftstoff.

Für die bereits im Markt vertretenen Kraftstoffe Biodiesel, Pflanzenöl und Ethanol seien die zusammengetragenen Daten naturgemäß belastbarer als für die sich noch im Entwicklungsstadium befindlichen BtL-Kraftstoffe, Biogas und besonders den Biowasserstoff, so die FNR. Hier beruhten die Aussagen der Studie zum Teil auf Abschätzungen: Die noch nicht im Markt vertretenen Biokraftstoffe BtL und Ethanol aus Lignocellulose könnten mittelfristig bessere Kostenpositionen erreichen als die derzeit schon verfügbaren Kraftstoffe Pflanzenöl, Biodiesel und Ethanol aus Zucker und Stärke. Bei Biodiesel sei mit einem Kostenanstieg aufgrund steigender Pflanzenölpreise und gesättigter Nebenproduktmärkte zu rechnen.


Wettbewerbsfähigkeit von Biokraftstoffen gegenüber fossilen Kraftstoffen noch nicht erreicht

Derzeit sei die Wettbewerbsfähigkeit von in Deutschland produzierten Biokraftstoffen zu den fossilen Kraftstoffen nicht gegeben, sie werde erst bei einem Rohölpreis von etwa 75 US-Dollar pro Barrel erreicht, so die FNR. Biokraftstoffe brauchten deshalb Unterstützung bei der Markteinführung, zum Beispiel durch Steuerermäßigungen. Die Biokraftstoffe der 2. Generation (BtL, Biogas, Bioethanol aus Lignocellulose und Biowasserstoff) hätten zudem weiteren Förderbedarf bei Forschung und Entwicklung, Pilot- und Demonstrationsvorhaben.


Bioethanol-Nachfrage steigt weltweit

Im internationalen Vergleich setze Brasilien den Benchmark: Das Land produziere Ethanol aus Zucker und Stärke zu weniger als der Hälfte der Kosten im Vergleich zu Deutschland. Diese Produktionskosten könnten hierzulande nicht erreicht werden. Allerdings könne der deutsche Bedarf nicht ausschließlich aus brasilianischen Exporten gedeckt werden, da die Bioethanol-Nachfrage weltweit steige. Biodiesel aus Rapsöl befinde sich mit Soja- und Palmölprodukten in internationaler Konkurrenz. Bei BtL-Kraftstoffen sei die Konkurrenzfähigkeit gegebenenfalls dann gegeben, wenn der Technologievorsprung gehalten werden und die Rohstoffversorgung günstig erfolgen könne.


Reserven in Form von Energiepflanzen, Holz, Stroh und Bioabfällen

Die Flächen- und Rohstoffpotenziale für Biokraftstoffe in Deutschland sind laut FNR begrenzt. Dies gelte vor allem für Biodiesel und Pflanzenöl aufgrund der beim Rapsanbau einzuhaltenden Fruchtfolgen. BtL und Ethanol aus Lignocellulose böten hier größere Reserven, da die Rohstoffbasis - Energiepflanzen, Holz, Stroh und Bioabfälle - breiter sei und weniger in Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung stehe.

Bei den Treibhausgaseinsparungen seien die Potenziale von BtL-Kraftstoffen am Höchsten, die dadurch entstehenden Vermeidungskosten würden, neben Pflanzenöl, bei BtL mittelfristig am Geringsten ausfallen. Ergänzt wird die Studie durch eine umfangreiche, aktuelle Datensammlung zu Biokraftstoffen.

Die Studie "Biokraftstoffe, eine vergleichende Analyse" kann kostenlos im Internet bestellt werden (www.fnr.de Stichwort Literatur)

02.08.2006   Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FNR
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SolarWorld AG verdoppelt Gewinnprognose, Wachstum setzt sich im 2. Quartal fort

Der Vorstand der SolarWorld AG (ISIN: DE0005108401) hebt seine Prognose für das Gesamtjahr an. Das Unternehmen rechne konzernweit mit einem Gewinnwachstum von 40 Prozent (bisher 20 %) analog zum erwarteten Umsatzwachstum von ebenfalls 40 Prozent, berichtet die SolarWorld AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die Prognose verstehe sich inklusive der zum 1. Juli 2006 übernommene Solar-Assets der Shell-Gruppe.  Im 2. Quartal habe der SolarWorld-Konzern nahtlos an die positive Ertragsentwicklung der Vorquartale angeknüpft, so das Unternehmen.


Konzernumsatz wächst im 2. Quartal um 28,8 Prozent auf 101,3 Millionen Euro

Der Konzerngewinn nach Steuern sei nach vorläufiger Berechnung im 2. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 113,0 Prozent auf 23,6 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 11,1 Mio. EUR). Im 1. Halbjahr 2006 betrug das Gewinnwachstum 116,7 Prozent auf 40,1 Millionen Euro (Vorjahr: 18,5 Mio. EUR). Der (Vorjahr: 78,7 Mio. EUR) und von Januar bis Juni um 35,1 Prozent auf 184,6 Millionen Euro (Vorjahr: 136,6 Mio. EUR).


Exportquote steigt auf 38,7 Prozent

Der Konzern profitierte vor dem Hintergrund anhaltend starker Nachfrage, vor allem im Ausland, von seiner margenstarken Positionierung entlang der gesamten solaren Wertschöpfungskette. So habe das konzernweite Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im 2. Quartal 2006 um 111,0 Prozent zugelegt, auf 38,0 Millionen Euro (Vorjahr: 18,0 Mio. EUR). Im 1. Halbjahr 2006 sei es um 106,5 Prozent auf 64,8 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 31,4 Mio. EUR) zu. Die Exportquote legte im Konzern auf 38,7 Prozent zu (Vorjahr: 27,7 %). Im Inland verzeichnete der solare Technologie- und Produktionskonzern ein Wachstum von 14,6 Prozent. Die Eigenkapitalquote betrug zum 30. Juni 2006 laut SolarWorld AG 64,0 Prozent (Vorjahr: 52,0 %)


15 Prozent Wachstum in Deutschland erwartet – Importware soll verdrängt werden

In Deutschland erwartet der größte deutsche Solarstromkonzern für 2006 ein Wachstum von 15 Prozent. Der deutsche Markt wird nach Ansicht des Unternehmens um 10 Prozent zulegen. "Durch den Ausbau der Kapazitäten werden wir überproportional wachsen können und Importware aus Japan und China verdrängen", prognostiziert Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Das gelte auch für andere deutsche Hersteller und belege die Effekte der heimischen Unterstützung, die zum Aufbau von Produktionskapazitäten und Arbeitsplätzen in Deutschland führe. Gleichzeitig zeige das Unternehmen mit seiner erfolgreichen Internationalisierung, dass die Nachfrage in immer mehr Auslandsmärkten rasant zunehme. Die SolarWorld AG erwartet 2006 konzernweit eine Exportquote von über 40 Prozent. Bis 2008 soll der Exportanteil auf 70 Prozent steigen. "In Märkten wie etwa den USA wird mit der SolarWorld AG als dortiger Marktführer ein deutsches Unternehmen von den attraktiven Anreizprogrammen profitieren können", so Asbeck.

01.08.2006   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solar-Rennwagen Sundancer gewinnt größten Wettbewerb in den USA

Komplett von Studierenden gebaut, ausschließlich von der Sonne angetrieben: Solar-Rennwagen
Komplett von Studierenden gebaut, ausschließlich von der Sonne angetrieben: Solar-Rennwagen "Sundancer".

Am 21.07.2006 ließ der Solar-Flitzer "Sundancer" bei der Dell-Winston School Solar Car Challenge alle Konkurrenten hinter sich. Das Solar-Rennen ist die größte Veranstaltung dieser Art in den vereinigten Staaten. Das Sundancer-Team aus Houston, Mississippi, siegte zum sechsten Mal in Folge. Der nur mit Solarenergie angetriebene Sundancer wiegt 356 Kilogramm, ist 5 Meter lang, 1,8 Meter breit und einen Meter hoch.
  Die Energie, die SCHOTT-Solarzellen liefern, wird in Power Sonic-Batterien gespeichert, welche einen Elektromotor vom Typ SLC150 antreiben. Während des viertägigen Rennens fuhr der Sundancer in sieben Läufen 413 Runden und knapp 1.000 Kilometer.


Höchstgeschwindigkeit knapp 100 km/h

Der Solar-Bolide erreichte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 48 Stundenkilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von 96,5 km/h. "Dieses Jahr beteiligten sich einige neue Teams am Rennen und die langjährigen Teilnehmen haben ihre Fahrzeuge verbessert. Doch unsere neu entworfene Karrosserie, neue Solarzellen von SCHOTT und hervorragende Teamarbeit brachten uns den Vorsprung, um unsere Siegesserie fortzusetzen", sagte Teamchef Leigh Springer.


Gewinnserie für SCHOTT-Solarzellen

Seit 2001, als das Sundancer-Team sich für SHOTT-Solarzellen entschieden hat, hat es jedes Rennen gewonnen. Die 856 Schott-Solarzellen, die in der aktuellen Version des Rennwagens verwendet werden, wurden in der SCHOTT-Fabrik in Billerica, Massachusetts, hergestellt, die eine Produktionskapazität von 20 Megawatt (MW) hat. SCHOTT Solar zählt zu den Weltmarktführern bei der Produktion von Solarzellen, Solarmodulen und Zubehör.



01.08.2006   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT North America, Inc.

 

Pellets: aufgeheizte Preisdiskussion am Markt

Kurzfristige Preisschwankungen und Engpässe bei der Lieferung heizten die Diskussion um Pellets und deren Preis wieder an. Viele potenzielle Kunden seien verunsichert und warteten mit dem Kauf von Pelletsheizungen noch zu, berichtet der oberösterreichische Heizkesselerzeuger Gilles in einer Pressemitteilung. "Wer die Preisentwicklung jedoch langfristiger betrachtet, wird feststellen, dass Pellets nach wie vor konkurrenzlos günstig sind", so das Unternehmen.   Tatsache sei, dass sich der Preis für den "Biomassebrennstoff der Zukunft" in den letzten fünf Monaten sich bei zirka 21 Cent pro Kilogramm eingependelt habe. Auf diesem Niveau habe der Pelletspreis sich bereits im Jahr 1999 befunden. Durch den Bau zahlreicher neuer Pelletieranlagen in Europa und die überschüssigen Mengen auf dem Markt sei es ab 2001 zu einem Preisverfall zum Vorteil der Kunden gekommen.


Biomasse günstiger als fossile Brennstoffe

Seit dem Januar 1999 ist der Ölpreis rasch angestiegen: von 12 US-Dollar pro Barrel auf mittlerweile bis zu 78 US US-Dollar pro Faß. Das entspreche einem Preisanstieg um das sechseinhalbfache, rechnet Johann Gillesberger, Inhaber des Heizkesselerzeugers GILLES vor. Parallel dazu sei der Preis für Heizöl und Gas gesteigen. "Wir stehen zurzeit bei einem Heizölpreis von rund 70 Cent Pro Liter. Der Pelletspreis beträgt hingegen nur 22 Cent/kg", so Gillesberger. "Trotz der kurzfristigen Preiskorrektur nach oben am Pelletsmarkt heizen die Biomassekunden aufgrund der hervorragenden Wirkungsgrade der Heizanlagen und des insgesamt günstigen Pelletspreises nach wie vor um 40 Prozent günstiger als Kunden mit Ölheizungen", erläutert Gillesberger. Zwei Kilogramm Pellets entsprechen etwa dem Brennwert von einem Liter Öl, so Gillesberger. 6000 kg Pellets kosteten den Haushalt nun also 1.320 Euro, fast gleich viel wie im Jahr 2001. 3.000 Liter Öl kosten im Juli 2006 aber 2.100 Euro, also rund 40% mehr.


Erholung der Pelletspreise ab 2008 erwartet

Pellets sind ein Produkt aus der Sägeindustrie und Holzwirtschaft. Aufgrund der Nachfrage nach umweltfreundlichen, nachhaltigen Brennstoffen, die kostengünstiger sind als Öl und Gas, aber auch aufgrund des strengeren Winters 2005/2006 seien die Nachfrage gestiegen und damit auch der Preis gestiegen, betont Gillesberger. Gegenwärtig würden aber weltweit zahlreiche neue Pellets-Produktionswerke gebaut. Für das Jahr 2008 werde daher eine Erholung der Pelletspreise erwartet. "Das wird auch unsere Kunden sehr freuen. Auch zukünftig wird es im Sommer immer wieder Überschüsse am Markt geben, die eine Pelletseinlagerung besonders günstig machen", so der Pellets-Experte. "Alle bisher bekannten Wirtschaftsdaten sprechen genau dafür und unsere Kunden werden für ihre Entscheidung, umweltfreundlich zu heizen, auch zukünftig im Geldbörsl belohnt werden", verspricht Gillesberger.

01.08.2006   Quelle: GILLES - Energie und Umwelttechnik, openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Neue Energieberater-Lehrgänge ab September 2006

Energie sparende Maßnahmen, wie neue Fenster, Wärmedämmung oder der Einsatz erneuerbarer Energien würden von Verbrauchern immer stärker nachgefragt, berichtet das Nürnberger Schulungs- und Beratungsunternehmen Q.Punkt in einer Pressemitteilung. Gefragt seien daher auch kompetente Ansprechpartner, die Schwachstellen im Gebäude aufdecken und entsprechende Sanierungsmaßnahmen aufzeigen können. Ab September 2006 bietet Q.Punkt zwei Lehrgänge zum Energieberater an.   Der dreimonatige berufsbegleitende Kurs "Energiesparberatung vor Ort" wird in Zusammenarbeit mit dem Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. angeboten. Er startet am 15. September und dauert bis zum 16. Dezember 2006.


Workshops und Lehrgang

Während der ein- bis zweimal monatlich jeweils freitags und samstags stattfindenden Workshops werden unter anderem behandelt: die Energieeinsparverordnung (EnEV), Baukostenplanung, Gebäudesanierung unter energetischen Gesichtspunkten, Dämmstoffe und Wärmeschutz, Solarenergienutzung, Förderprogramme und rechtliche Fragen, Umgang mit einer Energieberater-Software sowie der Bericht für das BAFA. Damit beschäftigt sich auch der von der Agentur für Arbeit geförderte dreimonatige Lehrgang "Energieberater/in". Dieser Kurs beginnt am 18. September 2006 und richtet sich an arbeitslose Architekt/innen und Bauingenieur/innen.


Vor-Ort-Beratung informiert Eigentümer über rationellen Energieeinsatz

Die so genannte "Vor-Ort-Beratung" bietet Eigentümern Orientierung, die sich über einen rationellen Energieeinsatz informieren und in Wärmedämmung und in Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien investieren wollen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert dieses Beratungsangebot, vorausgesetzt, es wird von eigens dafür qualifizierten Ingenieur/innen vorgenommen. Bei entsprechender persönlicher Eignung können sich die Teilnehmer/innen nach den Lehrgängen in die Energieberaterliste beim BAFA eintragen lassen.


Der Energiepass kommt

Ab kommenden Jahr sei zudem mit einer verstärkten Nachfrage nach Energiepässen zu rechnen, so Q.Punkt. Eine Europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden sehe vor, dass Gebäudeeigentümer Miet- und Kaufinteressenten künftig bei der Neuvermietung beziehungsweise beim Verkauf einen solchen Pass vorlegen müssen. Was bei Kühlschränken und Waschmaschinen längst gängig ist, soll bei Gebäuden bald selbstverständlich sein. Künftig kann dann auch in Immobilienanzeigen mit Energieeffizienzklasse A geworben werden.

01.08.2006   Quelle: Q.Punkt, (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

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