Gabriel zum Klimaschutzbericht "Stern Review": Wir müssen jetzt handeln!
"Der Bericht bestätigt aus volkswirtschaftlicher Sicht: Der Klimawandel bedroht unsere wirtschaftliche Entwicklung. Wir müssen jetzt handeln - auf nationaler und internationaler Ebene."
Das erklärte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zu dem am 30.10.2006 veröffentlichten Bericht des Chefökonomen der britischen Regierung, Sir Nicholas Stern. "Die nächsten 10 bis 15 Jahre
entscheiden darüber, ob wir die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels noch verhindern können oder sie unseren Kindern und Enkeln einfach zumuten. Wir müssen daher alles daransetzen, dass
wir eine globale Erwärmung von 2° Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau verhindern", warnt der Bundesumweltminister. Je früher wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen
würde, desto geringer die Kosten. "Wir müssen noch viel deutlicher machen, dass wir sogar enorm davon profitieren werden, wenn wir unsere Gesellschaft klimaverträglicher und damit
zukunftsfest gestalten. Aktiver Klimaschutz stärkt unsere Wirtschaftskraft, schafft Arbeitsplätze und bietet Unternehmen enorme zusätzliche Exportchancen. Wer auf klimafreundliche
Energietechnologien, den effizienten Einsatz von Energie und auf erneuerbare Energien setzt, hat die Nase vorn", betont Gabriel.
31.10.2006 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar-Recycling: Solarstromanlagen sind erneuerbar
Allein im Jahr 2005 wurden auf deutschen Dächern rund 70.000 Photovoltaikanlagen neu installiert. Diese können den Strombedarf von zirka 120.000 Haushalten decken. Doch auch
Solarstromanlagen sind nicht unsterblich: nach etwa 20 Jahren haben sie ausgedient, so die Informationskampagne für Erneuerbare Energien. Für die Pionieranlagen der 80iger Jahre sei es
bereits soweit. Für den Müll aber sind die Solarzellen noch viel zu wertvoll. Viele der ausgedienten Teile können wieder verwertet werden - besonders aus dem wertvollen Silizium können neue
Solarzellen entstehen. Ein Unternehmen, das sich auf das Solar-Recycling spezialisiert hat, ist die Deutsche Solar AG in Freiberg-Sachsen. Dort werden die angelieferten Module in
einer Pilotanlage in ihre Bestandteile zerlegt. Was nicht sauber abgetrennt werden kann, wird in einem Hochtemperaturofen verbrannt. Unter der Glasplatte und dem Metallrahmen kommt
schließlich der Solar-Wafer zum Vorschein. Diese hauchdünne Siliziumplatte mit elektronischen Kontakten ist das Herz einer Solarzelle.
31.10.2006 Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Emissionshandel: Umweltverbände kritisieren Sonderregelungen für Braunkohlekraftwerke
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der World Wide Fund For Nature (WWF) und Greenpeace haben den Gesetzentwurf von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zur Zuteilung
der Kohlendioxid-Emissionsrechte für den Zeitraum von 2008 bis 2012 kritisiert. Neben der Tatsache, dass die Emissionsrechte kostenlos verteilt würden und die Minderungsziele für die
Energieversorger und Industrie viel zu niedrig seien, bemängelten die Verbände die vielen Privilegien für Kohlekraftwerke. Insbesondere die Sonderregelungen für die
Braunkohlenkraftwerke Neurath in Nordrhein-Westfalen und Boxberg in Sachsen sind den Verbänden ein Dorn im Auge.
31.10.2006 Quelle: BUND, WWF, Greenpeace Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Schweiz: Erneuerbare Energien sollen stärker gefördert werden
Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Schweizer Nationalrates (UREK-N) folgt dem ständerätlichen Vorschlag einer nationalen Netzgesellschaft, die sowohl Betreiberin als
auch Eigentümerin des Stromnetzes werden soll. Sie lege aber mehr Gewicht auf die Förderung erneuerbarer Energien als der Ständerat, berichtet die UREK-N in einer Pressemitteilung.
Im Unterschied zum Ständerat will die Kommission erneuerbaren Energien auch dann den Vorrang geben, wenn die sichere Stromversorgung mittel- und langfristig gefährdet wäre.
31.10.2006 Quelle: Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Technologievorstand der Q-Cells AG tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück
Der Solarzellen-Hersteller Q-Cells AG gibt einen personellen Wechsel in der Leitung des Bereichs Technologie bekannt: Der Technologievorstand (CTO) des Unternehmens, Reiner Lemoine, tritt
aus gesundheitlichen Gründen von seiner Position zurück. Lemoine habe wegen einer schweren Erkrankung bereits seit mehreren Monaten die Rolle als Technologievorstand nicht mehr wahrnehmen
können, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Q-Cells AG führe die von Reiner Lemoine angestoßenen Projekte weiter und baue die Abteilung Technologie unter Leitung des
Managing Director Technology, dem Wirtschaftsingenieur Dr. Florian Holzapfel, deutlich aus. Dr. Holzapfel hatte bereits in den vergangenen Monaten die kommissarische Leitung des
Bereichs inne. Vorstand, Aufsichtsrat und die Mitarbeiter der Q-Cells AG bedauern den Rücktritt von Reiner Lemoine sehr. Er ist einer der Gründer des Unternehmens und habe mit der Gründung
und dem Mitaufbau von Q-Cells seine Vision einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Energieversorgung für die Menschheit zu einem großen Stück verwirklicht.
30.10.2006 Quelle: Q-Cells AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar-Fabrik AG erzielt erneut Rekordergebnis
Die Freiburger Solar-Fabrik AG (ISIN: DE0006614712) hat die ersten neun Monate des Jahres 2006 mit einem Gewinn nach Steuern von knapp 3 Millionen Euro abgeschlossen, berichtet das
Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies ein Plus von rund 4,4 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug nach Angaben des Unternehmens 0,36
Euro (30.09.05: minus 0,18 Euro). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte 3.036.000 Euro und verbesserte sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund
3.730.000 Euro. Der Konzernumsatz stieg im Berichtszeitraum um zirka 54 % auf 49.816.000 Euro. Auch für das Gesamtjahr sei damit ein Rekordergebnis zu erwarten, heißt es in der
Pressemitteilung. Damit werde die Ergebnisprognose für 2006 bestätigt, die ein EBIT von deutlich über 4 Millionen Euro vorsieht.
30.10.2006 Quelle: Solar-Fabrik AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Suntech schließt langfristigen Solarwafer-Liefervertrag mit REC
Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (WUXI, China) Hersteller von Solarzellen und Solarmodulen berichtete am 25.10.2006, das Unternehmen habe eine Übereinkunft mit der Renewable Energy
Corporation ASA (REC, Norwegen) geschlossen über den Bezug von Silizium-Wafern im Umfang von 180 Millionen US-Dollar innerhalb von fünf Jahren. REC zählt zu den weltweit größten Herstellern
von Wafern aus multikristallinem Silizium für die Photovoltaikindustrie. Die japanische Sumitomo Corporation werde für das Geschäft mit den Solar-Wafern als Vertriebsrepräsentant
von REC agieren, berichtet Suntech in einer Pressemitteilung. "Diese Übereinkunft mit REC und Sumitomo sowie unsere weiteren langfristigen Lieferverträge werden Suntech in die Lage versetzen,
den Bezug von Wafern auf dem Spotmarkt weiter zu reduzieren und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern", sagte Suntech-Präsident und Vorstand Dr. Zhengrong Shi. Damit werde auch die
strategische Zusammenarbeit mit den weltweit führenden Silizium- und Waferproduzenten gestärkt.
30.10.2006 Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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80 % solar beheiztes Sonnen-Zentrum eröffnet
Das Sonnen-Zentrum von Maria und Thomas Hartmann in Rottenburg-Oberndorf bei Tübingen (Baden-Württemberg) ist ein Modellprojekt für energiebewusstes Arbeiten und Leben. Es ist auch ein
Beispiel für die gelungene Integration der Solartechnik in die Architektur und ein Plädoyer für das Heizen mit Sonne und Holz. Am 21. Oktober 2006 wurde der ausschließlich regenerativ
beheizte Gewerbepark eröffnet. Mehrere Tausend Gäste, darunter auch eine Delegation aus China, besuchten das Eröffnungswochenende mit einem umfangreichen Programm für die ganze Familie,
berichtet die Hartmann Energietechnik GmbH in einer Pressemitteilung. "Wir sind glücklich über den gelungenen Auftakt und freuen uns über das große Interesse am
Sonnen-Zentrum“, sagt Geschäftsführer Thomas Hartmann. Mit seinem breiten Angebot aus Information, Unterhaltung und Holzbackofen-Gastronomie soll das Sonnen-Zentrum ein Anziehungspunkt
in der gesamten Region werden und Kinder, Jugendliche und Erwachsene über eine umwelt- und Klima schonende Energieversorgung mit erneuerbaren Energien informieren. Das Gebäude bietet Platz
für Büros und Seminarräume, Ausstellungen, eine gläserne Kollektorfertigung, das Holzbackofen-Restaurant "Sonne – die feurige Gastronomie" sowie eine Wohnung.
30.10.2006 Quelle: Hartmann Energietechnik GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Workshop zur Energiemeteorologie am 2. November in Berlin
Das virtuelle Institut für Energiemeteorologie (vIEM) veranstaltet gemeinsam mit dem ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) am 2. November 2006 einen Workshop im Wissenschaftsforum Berlin.
Der Workshop "Energiemeteorologie" soll den Forschungsbedarf für eine umfassende Integration von Wetterinformationen in die künftige Energieversorgung ermitteln und einen Dialog zwischen
Forschung und Anwendung anstoßen, so der FVS in der Ankündigung der Veranstaltung. Meteorologische Informationen stellen laut FVS im Energiesektor mittlerweile einen erheblichen
ökonomischen und ökologischen Wert dar – Tendenz deutlich steigend. Die notwendigerweise zunehmende Nutzung der erneuerbaren Energiequellen wie Sonne und Wind sind mit komplexer
werdenden Energieversorgungsstrukturen verbunden, bei denen Information und Kommunikation zunehmende Bedeutung gewinnen.
30.10.2006 Quelle: FVS Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Klimaforschung: Die Welt steht am Scheideweg
Die Erde wird wärmer. Daran gibt es keinen Zweifel. Wie aber werden die Folgen des Klimawandels aussehen? Und können wir überhaupt noch etwas tun? In ihrer neuesten Ausgabe berichtet die
Zeitschrift natur+kosmos über die wichtigsten Kipp-Punkte im Klimasystem. Darunter verstehen Wissenschaftler Schwellenwerte, die - sind sie erst einmal eingetreten -Veränderungen anstoßen,
die nicht mehr gestoppt werden können. So schmilzt das Grönlandeis viel schneller als bislang angenommen. Die Eismassen gleiten auf Schmelzwasserflüssen Richtung Atlantik, brechen
ab und tauen auf dem offenen Meer. Noch in diesem Jahrhundert könnte deshalb der Meeresspiegel um mehrere Meter steigen. "Wenn ein Eisschild sich aufzulösen beginnt, dann kann es einen
Kipp-Punkt geben, jenseits dessen der Auflösungsprozess dramatisch schnell abläuft", warnt NASA-Direktor Jim Hansen.
29.10.2006 Quelle: natur+kosmos Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
ForschungsReport über den Weg vom Landwirt zum Energiewirt
Lesen bildet. Besonders bei einer Zugfahrt hat man auch die nötige Zeit dazu. Ein Sonderheft des ForschungsReports, das zurzeit in mehreren ICE-Linien der Deutschen Bahn aushängt, hält
viele spannende Beiträge bereit. Korrespondierend zu den verschiedenen Landschaften, die am Fenster vorüber gleiten, erfahren die Leser Wissenswertes aus dem gesamten Forschungsbereich des
Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), zum Beispiel über die Landwirtschaft als Produzent erneuerbarer Energien. Das Motto "Vom Landwirt
zum Energiewirt" zieht sich gegenwärtig durch alle Diskussionsrunden, die sich mit der Zukunft der Landwirtschaft und mit regenerativen Energien befassen. Im ForschungsReport wird das sowohl
von der technologischen als auch von der ökonomischen Seite beleuchtet. In diesem Zusammenhang weist der ForschungsReport darauf hin, dass es durch hohe Erdöl- und Energiepreise auch zu einem
Anstieg der Lebensmittelpreise kommen kann, da es weltweit zunehmend attraktiver werde, Energiepflanzen anzubauen. Dadurch verknappe sich die Ackerfläche, die für Produktion von
Nahrungsmitteln zur Verfügung steht.
29.10.2006 Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neue Zahlen: Haushalte und Verkehr führen Energieverbrauch an; Importabhängigkeit über 77 Prozent
Haushalte und Verkehr sind die größten Energieverbraucher. Sie hatten 2005 nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) einen Anteil von jeweils mehr als 28 Prozent am
gesamten Endenergieverbrauch in Deutschland. Es folgen die Industrie mit einem Anteil von knapp 27 Prozent sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungen mit zusammen rund 16 Prozent. Zur Deckung
des inländischen Energiebedarfs wurden 2005 nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft rund 433 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) an Energieträgern importiert.
Knapp 130 Mio. t SKE stammten aus heimischer Gewinnung. Damit lag die Importabhängigkeit der deutschen Energieversorgung bei über 77 Prozent. Vom gesamten Energieaufkommen von über 560 Mio. t
SKE wurden etwa 14 Prozent erneut exportiert. Für den inländischen Verbrauch standen 485,9 Mio. t SKE zur Verfügung. Abzüglich des nichtenergetischen Einsatzes, Eigenverbräuchen und
Umwandlungsverlusten standen den Verbrauchern 312,5 Mio. t SKE an Endenergie zur Verfügung, ermittelte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen.
28.10.2006 Quelle: AGEB Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Zeitforscher Prof. Geißler zur Zeitumstellung: Energieeinsparung selten belegt
Am 29. Oktober um 03.00 Uhr werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt und von der Sommer- auf die Winterzeit umgestellt. Der Zeitforscher und Professor an der Universität der
Bundeswehr München, Karlheinz Geißler, steht dieser Prozedur skeptisch gegenüber. Erwünschte Energiesparmaßnahmen, wie immer wieder behauptet aber selten belegt, seien es jedenfalls nicht, so
Prof. Geißler. Zumal die inzwischen weitgehend privatisierte Energiewirtschaft eher an einem höheren Stromverbrauch interessiert sei, als an dessen Einsparung. "Jedes Jahr die
gleiche Prozedur: Im Frühjahr wird uns eine Stunde genommen und im Herbst wird sie uns wieder zurückgegeben. Das stimmt natürlich nicht. Genommen wird uns gar nichts und geschenkt bekommen
wir ebenso wenig. Wir manipulieren, denn wenn wir die Sommerzeit einführen und rückgängig machen, ändern wir zwar die Uhrzeiger aber nicht die Zeit" erläutert Prof. Geißler.
28.10.2006 Quelle: Prof. Karlheinz Geißler, Universität der Bundeswehr München Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Würth Solar: Solarmodul-Fabrik "CISfab" in Schwäbisch Hall eröffnet
Fast exakt ein Jahr nach dem Spatenstich hat Würth Solar am 27.10.2006 seine neue Produktionsstätte für CIS-Solarmodule eröffnet: die CISfab. Das Unternehmen schlage damit ein neues
Kapitel der Photovoltaik auf, denn weltweit erstmalig laufen dort von nun an CIS-Solarmodule in Großserie vom Band, berichtet Würth Solar in einer Pressemiteilung. CIS-Solarmodule kommen im
Gegensatz zu den herkömmlichen Modulen ohne den derzeit knappen Rohstoff Silizium aus und gelten in Branchenkreisen als zukunftsweisend. "Würth Solar wird die Produktionskapazität
bis zum Jahresende kontinuierlich hochfahren und wie geplant zum Jahreswechsel die Vollauslastung in der CISfab erreichen. Damit sind wir Vorreiter bei einer Zukunftstechnologie der
Photovoltaik und setzen einen Meilenstein in der boomenden Solarbranche", sagt Karl-Heinz Groß, Geschäftsführer von Würth Solar. Ab 2007 will Würth Solar jährlich rund 200.000 CIS-Solarmodule
fertigen. Dies entspricht 14,8 Megawatt (MW). In der CISfab werden ab 2007 laut Würth Solar 175 Mitarbeiter beschäftigt sein, davon 35 beim Vertriebspartner Würth Solergy. Rund 400
Mitarbeiter und geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft wohnten der feierlichen Inbetriebnahme der vollautomatisierten Produktionslinie bei, unter ihnen der Ministerpräsident von
Baden-Württemberg, Günther H. Oettinger und Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrates der Würth-Gruppe.
27.10.2006 Quelle: Würth Elektronik Unternehmensgruppe Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Phönix SonnenStrom AG: Neue Vorstände in Mutter- und Tochtergesellschaft
Die Phönix SonnenStrom AG (ISIN DE000A0BVU93), einer der führenden, europaweit tätigen Photovoltaik-Systemintegratoren, passt ihre Konzernstrukturen weiter dem Unternehmenswachstum und
steigenden Kapitalmarkterfordernissen an, berichtet das Unternehmnen in einer Pressemitteilung. Sabine Kauper ist mit Wirkung zum 1. Januar 2007 für fünf Jahre zum Finanzvorstand der Phönix
SonnenStrom AG bestellt worden. Sie wird das Rechnungswesen, das Controlling, die Finanzen, das Rechts- und Vertragswesen sowie das Personalwesen verantworten. Die 38-jährige
Diplom-Betriebswirtin (FH) ist seit Juli 2000 bei der Phönix SonnenStrom AG beschäftigt und hat die genannten Bereiche als Prokuristin im Unternehmen aufgebaut. Die Anpassung der internen
Strukturen und Prozesse an die Entwicklung der schnell wachsenden Gesellschaft und die Implementierung eines internationalen Kapitalmarktstandards seien maßgeblich von Frau Kauper
verantwortet worden. Der Vorstand der Phönix SonnenStrom AG besteht künftig aus vier Mitgliedern: Dr. Andreas Hänel (Vorsitzender), Dipl.-Ing. Manfred Bächler (Technik), Dr. Murray Cameron
(Operatives Geschäft) und Dipl.-Betriebswirtin (FH) Sabine Kauper (Finanzen).
27.10.2006 Quelle: Phönix SonnenStrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Prinz Philippe von Belgien besichtigt größte belgische PV-Anlage mit Dünnschichtmodulen von BIOHAUS
Die derzeit wohl größte Photovoltaikanlage in Belgien findet großen Anklang in der Öffentlichkeit. Am vergangenen Dienstag besuchten Prinz Philippe von Belgien, die Staatssekretärin für
nachhaltige Entwicklung Els Van Weert und weitere hochkarätige Gäste aus Politik und Wirtschaft die Solaranlage im belgischen Halle. Die Solarstromanlage befindet sich auf dem Dach eines
Warenlagers des Discounters Colruyt. Die Colruyt-Gruppe, eine der führenden Lebensmittelketten in Belgien, hat mit der Paderborner BIOHAUS PV Handels GmbH einen Vertrag über die Lieferung von
330 kWp der Dünnschichtsysteme "PV Plate geschlossen". Das Bitumen-Flachdach hat eine Gesamtfläche von über 12.000 Quadratmetern. Durch die verwendete so genannte
Triple-Junction-Technologie der Dünnschicht-Systeme können auch bei geringer Dachneigung sehr gute Erträge erzielt werden.
27.10.2006 Quelle: BIOHAUS PV Handels GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar-Boom in Kalifornien: Einspeisevergütung und Milliardenförderprogramme ab 2007
In der kalifornischen Solarstrombranche stehen die Zeichen auf "Go". Nach Ansicht von J.P. Ross von "Vote Solar" können bereits bis Ende dieses Jahres 120 Megawatt oder mehr
Solarstromleistung neu in Kalifornien installiert werden. Das gab der Verbandsvertreter auf der Messe "Solar Power 2006" bekannt, die vom 15. bis 19. Oktober im kalifornischen San José
stattfand. Grund für die positive Prognose ist die Bereitstellung von Fördergeldern in Höhe von rund 300 Millionen US-Dollar sowie die Möglichkeit bereits in diesem Jahr Anträge für ein neue
Einspeisevergütung zu stellen, die ab Januar gezahlt wird. Zu der viertägigen Veranstaltung in San José waren 7.000 Teilnehmer gekommen, um sich über Strukturen, Marktteilnehmer und
Perspektiven des Solarmarktes zu informieren, berichtet der Europressedienst Bonn.
27.10.2006 Quelle: Europressedienst Bonn Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
BBT Thermotechnik investiert in Wärmepumpen- und Solarkollektor-Produktion
Die zur Bosch-Gruppe gehörende BBT Thermotechnik GmbH (Wetzlar ) investiert sieben Millionen Euro in den Ausbau ihrer Produktionskapazitäten für ressourcenschonende Energiesysteme. Fünf
Millionen Euro fließen in den schwedischen Standort Tranås der Tochtergesellschaft IVT Industrier AB, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bei IVT, einem der europaweit
führenden Hersteller von Elektro-Wärmepumpen, soll damit bis Ende 2007 die Fertigungsfläche nahezu verdoppelt werden. Für zwei Millionen Euro errichtet BBT Thermotechnik außerdem eine
Fertigungsanlage für Solarkollektoren im Werk Aveiro, Portugal. Ab Februar 2007 sollen dort jährlich bis zu 150.000 Kollektoren hergestellt werden - in unmittelbarer Nähe der
boomenden Solarwärme-Märkte Südeuropas.
27.10.2006 Quelle: BBT Thermotechnik GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Energieeinsparverordnung: Novelle kommt Mitte 2007
Die Bundesregierung hat sich am 24.10.2006 auf Eckpunkte geeinigt, um den Streit um die Neufassung der Energieeinsparverordnung (EnEV) beizulegen. Werde der Fahrplan eingehalten, komme die
EnEV Mitte 2007, berichtet die Redaktion der Zeitschrift Gebäude-Energieberater in einer Pressemitteilung. Die Energieausweise für Gebäude sollen ab 2008 bei Verkauf und Neuvermietung Pflicht
werden. Bis zuletzt sei über die Grenzen von Bedarfs- und Verbrauchsausweisen gestritten worden. Der Durchbruch sei auf Basis einer Vorlage von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel erreicht
worden. Ein Eckpunktepapier sieht vor, dass für Gebäude mit weniger als 5 Wohneinheiten, die vor 1978 errichtet wurden, der bedarfsorientierte Energieausweis verbindlich vorgeschrieben
wird. Das gilt auch für Gebäude beziehungsweise Modernisierungen an Gebäuden, die mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Für Gebäude, die durch Maßnahmen zur Verbesserung der
Energieeffizienz auf einen energetischen Stand gehoben worden sind, der mindestens dem Stand der ersten Wärmeschutzverordnung entspricht, gilt die Wahlfreiheit zwischen Bedarfs- und
Verbrauchsausweis.
27.10.2006 Quelle: Redaktion Gebäude-Energieberater Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarzellen-Produzent Q-Cells AG als Deutschlands am schnellsten wachsendes Technologieunternehmen ausgezeichnet
Die Q-Cells AG mit Sitz in Thalheim bei Wolfen (Sachsen-Anhalt) belegt den ersten Rang unter den "Deloitte Technology Fast 50", einer Rangliste der am schnellsten wachsenden
Technologieunternehmen in Deutschland. Die Platzierungen basieren auf den kumulierten prozentualen Umsatzwachstumsraten der Jahre 2001-2005, berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung. Der
Solarzellenhersteller konnte in diesem Zeitraum nach eigenen Angaben ein Wachstum von rund 33.000 Prozent erzielen. "Technologie ist der Schlüssel zu unserem Traum: Photovoltaik der
Menschheit zukünftig als kostengünstige Energiequelle zur Verfügung zu stellen. Unsere eigene Forschungs- und Entwicklungskompetenz wird durch gemeinsame Projekte und die enge Zusammenarbeit
mit Universitäten, Instituten und Technologiegesellschaften ergänzt", freut sich Anton Milner, Vorstandsvorsitzender der Q-Cells AG, anlässlich der Preisverleihung über die Fast
50-Platzierung.
26.10.2006 Quelle: Q-Cells AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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voltwerk AG steigt in den italienischen Markt ein
Auf einer Pressekonferenz am 25.10.2006 in Mailand hat die voltwerk AG (Hamburg) die Gründung eines Joint Ventures in Italien bekannt gegeben. In der voltwerk Italia S.R.L. ist das
deutsche Unternehmen für strukturierte Projektentwicklung und -finanzierung für erneuerbare Energien mit einem erfahrenen italienischen Projektentwickler vereint, der Fortore Energia S.p.A.
Die Fortore Energia sei bereits seit fünf Jahren erfolgreich im italienischen Windmarkt aktiv und habe bislang mehrere Projekte realisiert, berichtet voltwerk in einer Pressemitteilung. In
dem Joint Venture fassen beide Partner ihre Erfahrung und ihr Know-how bei der Entwicklung, Realisierung und Finanzierung von großen Projekten zusammen. "Mit dem Markteintritt in
Italien setzen wir unsere internationale Wachstumsstrategie weiter fort. Diese beruht auf der Erschließung junger Märkte, in denen die klimatischen Voraussetzungen mit entsprechenden
energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen einhergehen", so Nikolaus Krane, Vorstandsvorsitzender der voltwerk AG. Das Unternehmen erwartet in Italien mittelfristig eine ähnlich Entwicklung
wie in Spanien, wo sich das Geschäft überaus positiv darstelle.
26.10.2006 Quelle: voltwerk AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Ecofys Germany: Carsten Petersdorff folgt Frank Wouters als Geschäftsführer
Carsten Petersdorff ist zum Geschäftsführer der Ecofys Germany GmbH berufen worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In seiner neuen Position wird der 36-jährige die
strategischen und operativen Geschäfte von Ecofys Germany in Sachen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Klimaschutz verantworten. Die Leitung des Bereiches "Energie in Gebäuden" behält
er weiterhin inne. Carsten Petersdorff folgt Frank Wouters, Geschäftsführer von Econcern Germany. Wouters will sich in seiner neuen Position als Director of Business Development
nun voll der internationalen Geschäftsentwicklung von Econcern widmen.
26.10.2006 Quelle: Ecofys Germany Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Größter Solar-Carport Deutschlands am Netz
In Anwesenheit des brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck sowie mehr als 300 Gästen aus Politik, Wirtschaft und den Medien wurde am 23.10.2006 die größte mit Solarmodulen
bestückte Carportanlage Deutschlands auf dem Firmengelände der MP-TEC GmbH & Co. KG in Eberswalde feierlich in Betrieb genommen. Die neue Carportanlage der MP-TEC überdacht insgesamt 26
Mitarbeiterparkplätze und wurde aus 800 Metern des hauseigenen Montagesystems Quick-Line errichtet. Die Anlage hat eine Gesamtlänge von 69 Metern. Die Dachfläche des Solar-Carports wurde mit
305 Photovoltaikmodulen bestückt. Pro Jahr werden 42.500 Kilowattstunden (kWh) Energie in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Das entspricht dem Jahresverbrauch von etwa 15
Vier-Personen-Haushalten und führt dazu, dass jährlich 23,8 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen verhindert werden. Aus diesem Projekt entstand zudem ein neues Produkt – der "Quick-Line
Carport", der seit Jahresbeginn in der Standardversion und als Sonderanfertigung angeboten wird. Als Strom erzeugende Unterstellmöglichkeit für PKW spiele er die Anschaffungskosten selbst
wieder ein, betont die MP-TEC GmbH in einer Pressemitteilung. Da individuell erweiterbar, könne er auch zur Überdachung großer Parkplatzflächen eingesetzt werden.
26.10.2006 Quelle: MP-TEC GmbH & Co. KG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Internationaler Designpreis für Conergy-Kleinwindkraftturbinen
Die Kleinwindkraftturbinen Conergy SWT 6000 AC und SWT 7500 DC der Conergy AG zur netzgekoppelten oder autarken Energieversorgung wurden für ihre einzigartige Kombination aus ästhetischer
Gestaltung und Funktionalität mit dem internationalen Designpreis Baden-Württemberg 2006 unter dem Motto "Energie" ausgezeichnet. Das berichtet die Conergy AG in einer Pressemitteilung. Vor
zahlreichen Gästen nahmen Sven Dähne, Leiter Produktdesign bei Conergy und Peter Frieden, Entwickler der Kleinwindkraftanlage, am Freitag den begehrten Preis in Stuttgart entgegen.
"Dank des hervorragenden Erfahrungsaustausches zwischen unseren rund 700 weltweit aktiven Projektingenieuren und unseren Produktdesignern ist es gelungen, die Windkraftturbine mit einem
neuartigen Produktkonzept optimal auf die Kundenbedürfnisse auszurichten. Das Ergebnis ist ein harmonisches Zusammenspiel zwischen funktionaler Effektivitätssteigerung, maximierter
Anwenderfreundlichkeit und ästhetisch, kraftvoller Gestaltung", freut sich Peter Frieden über die Auszeichnung für sein Team.
26.10.2006 Quelle: Conergy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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SPD: Bundestag vor Durchbruch beim Ausbau der erneuerbaren Energien
"Mit den Entscheidungen dieser Woche haben wir den Grundstein dafür gelegt, den Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch insgesamt deutlich zu steigern. Tatsächlich ist ein
Zielwert von 30 Prozent im Jahr 2020 in greifbare Nähe gerückt." So kommentiert Ulrich Kelber, stellvertretender Vorsitzendee der SPD-Bundestagsfraktion, aktuelle Beschlüsse der Großen
Koalition und bevorstehenden energiepolitisch bedeutsamen Entscheidungen im Deutschen Bundestag zur Zumischung von Biokraftstoffen und zum Ausbau der Windenergienutzung auf
See."
26.10.2006 Quelle: SPD-Bundestagsfraktion Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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DLR zeigt Brennstoffzellen für Flugzeuge auf der H2-Expo
Neueste Forschungsarbeiten zur Energieversorgung an Bord von Flugzeugen sowie einen handlichen Brennstoffzellen-Rucksack für den mobilen Einsatz stellt das Deutsche Zentrum für Luft- und
Raumfahrt (DLR) auf der Internationalen Konferenz und Fachmesse für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie "H2-Expo" vom 25. bis 26. Oktober 2006 in Hamburg vor. Der
Energiebedarf an Bord von Flugzeugen steigt stetig. Nach dem heutigen Stand der Technik stellen im Flugbetrieb gasturbinengetriebene Generatoren die elektrische Energie bereit. Ein weiterer
Trend geht dazu, die pneumatischen und hydraulischen Systeme im Flugzeug, gemäß dem Motto "more electric aircraft", zu reduzieren. Zu diesem Zweck entwickelt das Institut für Technische
Thermodynamik des DLR in Stuttgart zusammen mit Airbus luftfahrttaugliche Brennstoffzellen-Systeme. Diese sollen die derzeitige on-board-Stromversorgung künftig ergänzen, beziehungsweise
später vollständig ersetzen. Die Entwickler erwarten neben einem hohen elektrischen Wirkungsgrad - weniger Treibstoffverbrauch sowie niedrigere Abgasemissionen - weitere Synergieeffekte
derartiger Systeme, etwa auf dem Gebiet der Frischwasserversorgung an Bord.
25.10.2006 Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Gebäudeenergieausweis kommt ab 2008 - dena begrüßt Kompromiss der Bundesregierung
Die Bundesregierung hat sich auf einen Mittelweg zum so genannten Energiepass für Gebäude geeinigt, der ab 2008 Pflicht werden soll. Für Gebäude mit bis zu vier Wohnungen, die vor 1978
gebaut worden sind, soll der anspruchsvollere bedarfsorientierte Energiepass gelten, für größere Gebäude wahlweise der verbrauchs- oder bedarfsorientierte Energiepass. Staatliche Fördermittel
sollen nur noch gewährt werden, wenn ein bedarfsorientierter Energiepass vorliegt. "Wir begrüßen es sehr, dass sich die Koalition nun geeinigt und eine klare Regelung zum
Gebäudeenergieausweis beschlossen hat", kommentiert Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Als zentrales Informations- und Kompetenzzentrum für
Energieausweise werde die dena über alle Verfahren und Anwendungsweisen des Energieausweises informieren. Der Gebäudeenergieausweis werde sich jetzt als Qualitätsmerkmal auf dem
Immobilienmarkt etablieren und die dringend notwendige Markttransparenz im Gebäudebestand schaffen. "Mieter und Gebäudeeigentümer möchten fundierte Informationen über den
Energiebedarf ihres Gebäudes, vor allem aber praxisgerechte und konkrete Modernisierungsempfehlungen. Der bedarfsorientierte Energieausweis ist für alle Hausbesitzer, die sich gegen steigende
Energiepreise wappnen wollen, ein hervorragendes Instrument - nicht nur für diejenigen, die jetzt per Gesetz verpflichtet werden. Wir werden deshalb die Umsetzung des bedarfsbasierten
Energieausweises am Markt weiter vorantreiben und arbeiten darüber hinaus an einem differenzierten Qualitätssicherungssystem für die Aussteller des Energieausweises, damit sich Hausbesitzer
in Zukunft für einen Gebäudeenergieausweis mit garantierter Qualität und Aussagekraft entscheiden können", so Kohler weiter.
25.10.2006 Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
RegioSolar 2006: Steigendes Engagement für umweltfreundliche Energie
Vom 3. bis 4. November 2006 werden rund 250 Vertreter von Solarinitiativen aus ganz Deutschland in Hannover erwartet: Die 3. RegioSolar-Konferenz lädt Handwerker und Unternehmen, Bürger,
Initiativen, Vereine und Kommunalvertreter zum Erfahrungsaustausch über erneuerbare Energien ein. Sie will neue Impulse setzen für eine nachhaltige Energieversorgung in Städten, Gemeinden und
Landkreisen. Auf dem Programm stehen Referate, Workshops und Podiumsdiskussionen zu Beispielen von erfolgreichem Bürgerengagement für die Energiewende vor Ort. Die vom
Bundesumweltministerium geförderte Konferenz ist die größte ihrer Art in Deutschland. Organisiert wird sie durch den Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), die Klimaschutzagentur Region
Hannover und proKlima - Der enercity-Fonds.
25.10.2006 Quelle: RegioSolar; Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Bundesgartenschau stoppt Solar-Pavillon
Kurz vor Vertragsunterzeichnung hat die Bundesgartenschau GmbH den Bau eines Solar-Pavillons gestoppt - ohne Angabe einer stichhaltigen Begründung, so die Agentur Gröschel Geheeb
Responsible Branding GmbH in einer Pressemitteilung. Der Solarpavillon war als Höhepunkt für die erwarteten 1,6 Millionen Besucher der Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg geplant: die
moderne Pavillon-Architektur mit Solarenergie sollte gegenüber dem ehemaligen Uranerzbergbau der Wismut platziert werden - als Zeichen für ein verantwortungsbewusstes und attraktives Bauen
mit erneuerbaren Energien "made in Germany". Der Solarpavillon, ein Projekt der Gröschel Geheeb Responsible Branding GmbH, wurde in Zusammenarbeit mit dem Wiener Architekten Stefan
Pfefferle entwickelt und sollte als Infopavillon auf der BUGA 2007 präsentiert werden. Zur Finanzierung hatte die Agentur renommierte Unternehmen aus der Solartechnik, der Ökostromproduktion
und der Glasherstellung als Sponsoren gewonnen.
25.10.2006 Quelle: Gröschel-Geheeb-Responsible Branding GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Hamburger Staatsrätin eröffnet Konferenz und Fachmesse für Wasserstoff und Brennstoffzellen
Dr. Herlind Gundelach, Staatsrätin der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, eröffnet am Mittwoch, 25. Oktober, um 9.30 Uhr im CCH-Congress Center Hamburg die H2Expo 2006, 6.
Internationale Konferenz und Fachmesse für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien. Auf der H2Expo stellen vom 25. bis 26. Oktober im Rahmen der wissenschaftlichen Konferenz rund 70
Referenten aus aller Welt Forschungsergebnisse und Projekte vor. 44 namhafte Firmen und Institutionen sind im Ausstellungsbereich mit ihren Dienstleistungen, Entwicklungen sowie industriellen
Anwendungen vertreten. Dazu zählen das Brennstoffzellenboot H2Yacht sowie die mobile Betankungseinheit traiLH2™, die erstmals in der Öffentlichkeit präsentiert werden. Auf
der H2Expo sprechen außerdem Raj Manchanda, Director, Advanced Technology Programs, American Society of Mechanical Engineers (ASME), sowie Wolfgang Müller vom Fachreferat Klimaschutzprogramm
der Bundesregierung. Schirmherr der H2Expo ist Senator Dr. Michael Freytag, Präses der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.
24.10.2006 Quelle: Greenpeace energy eG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Windkraft Nord verkauft 63 Megawatt-Windenergieprojekt an italienischen Energieversorger Enel
Windkraft Nord USA, Inc., eine Niederlassung der WKN Windkraft Nord AG, hat die Rechte ihres 63 Megawatt-Windenergie-Vorhabens "Snyder" an Enel North America, Inc., verkauft. Das
Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft des italienischen Energieversorgers Enel SpA. Nahe der Stadt Snyder im mittleren Texas sollen 21 Windenergieanlagen vom V90 des Herstellers Vestas mit
einer Leistung von je 3,0 MW errichtet werden. Das vollständig genehmigte Projekt wird laut WKN 2007 gebaut und soll ab dem vierten Quartal den US-amerikanischen Bundesstaat Texas
mit umweltfreundlichem Strom versorgen.
24.10.2006 Quelle: WKN Windkraft Nord AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Hamburger SunTechnics GmbH weitet Aktivität in Kalifornien aus
SunTechnics baut ihre Präsenz in Kalifornien durch die vollständige Übernahme der voll profitablen D&J Electric mit Sitz in Cottonwood weiter aus. Die Firma D&J Electric habe sich
seit ihrer Gründung in 1992 im Norden des amerikanischen Sonnenstaats vom Anbieter für elektrische Installationen und Services zum erfahrenen Systemintegrator für Solarsysteme entwickelt,
berichtet die SunTechnics GmbH in einer Pressemitteilung. Mit hoher Mobilität habe das zehnköpfige Team um den erfahrenen Solaringenieur und Geschäftsführer Dan Herman in ganz Kalifornien
bereits zahlreiche Photovoltaiksysteme installiert, von Anlagen auf privaten Hausdächern bis hin zu Solargroßanlagen im Megawattbereich. "Wir freuen uns, nun Teil der weltweit
aktiven SunTechnics Gruppe zu sein. Gemeinsam wollen wir im dynamischen Erneuerbaren Energienmarkt weiter wachsen und die Marktanteile in den USA konsequent ausbauen", erklärt Dan Herman, der
als Regional Sales Manager des neuen SunTechnics Standorts künftig für die nördliche Region Kaliforniens verantwortlich sein wird.
23.10.2006 Quelle: SunTechnics GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Baugenehmigung für französischen 16 MW-Windpark erteilt
Der Präfekt des nordfranzösischen Departments Calvados hat vor wenigen Tagen den Bau eines 16 MW-Windparks süd-östlich der Stadt Caen genehmigt. Damit sei der Weg frei für die Installation
von acht Enercon-Windenergieanlagen des Typs E-70 mit einer Leistung von jeweils 2 Megawatt und einer Nabenhöhe von 85 Metern, berichtet das Grüne Emissionshaus in einer Pressemitteilung. Das
Projekt wurde von Intervent, der französischen Tochter des Grünen Emissionshauses in Freiburg entwickelt und ist jetzt im Besitz der Firma renergys GmbH aus Ladenburg. Nachdem der
Liefervertrag mit Enercon bereits unterzeichnet ist, gehen die beiden Unternehmen davon aus, dass die Inbetriebnahme des Windparks im Laufe des zweiten Halbjahrs 2007 erfolgen kann.
Die acht Anlagen sollen im Durchschnitt rund 32 Millionen Kilowattstunden pro Jahr produzieren und damit genug Strom für gut 10.000 Haushalte liefern. Caen ist der erste Windpark aus dem
insgesamt 300 MW starken Projekt-Portfolio von Intervent, der die Baugenehmigung erhalten hat. renergys will sich als Inhaber der Projektrechte nun vor allem auf die Finanzierung und die
rechtliche Strukturierung des Vorhabens konzentrieren, während Intervent weiterhin für die Kontakte vor Ort und die weitere Optimierung technischer Details zuständig ist. Nach Fertigstellung
des Projekts soll Intervent auch die technische Betriebsführung des Windparks übernehmen.
23.10.2006 Quelle: Das Grüne Emissionshaus GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neuer EU-Aktionsplan für Energieeffizienz
Zur Bewältigung der energiepolitischen Herausforderungen hat die EU-Kommission am 19.10.2006 einen Aktionsplan für Energieeffizienz vorgeschlagen. Der Plan enthalte ein Maßnahmenpaket, das
eine Reihe kosteneffizienter Initiativen für größere Energieeffizienz umfasse, heißt es in einer Pressemitteilung. Die EU-Kommission schlägt strenge neue Normen vor, durch die Energie
verbrauchende Geräte, Gebäude, der Verkehr und die Energiegewinnung effizienter werden sollen. Zudem will sie Energiedienstleistungen fördern und gezielte Finanzierungsmechanismen zur
Förderung energieeffizienter Erzeugnisse einführen. Insgesamt enthält der Aktionsplan über 75 Maßnahmen.
23.10.2006 Quelle: EU-Kommission Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Ostasien: Zwei neue Solardächer made in Germany
In Shanghai und in Seoul nehmen zwei neue Photovoltaikanlagen aus dem Solardachprogramm der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) ihren Betrieb auf: Eine Solarstromanlage wandelt seit dem
am 18.10.2006 auf der Deutschen Schule in Shanghai (China) Sonnenlicht in Elektrizität um, die andere ab dem 23.10.2006 auf dem Goethe-Institut in Seoul (Südkorea). Der Betrieb der beiden
Anlagen ist mit Informationsveranstaltungen zum Thema Solarenergie und Schulungen für Vertriebspartner verbunden und wird so vor Ort die Qualität von Solartechnologie aus Deutschland
demonstrieren. In Shanghai führen die SMA Technologie AG und die Sunset Energietechnik GmbH das Projekt durch; in Seoul die Scheuten Solar Technology GmbH wiederum in
Zusammenarbeit mit dem Wechselrichterhersteller SMA. Die Photovoltaikanlagen in Shanghai und Seoul haben eine Spitzenleistung von 13,4 beziehungsweise 15,4 Kilowatt. Im Jahr werden sie
voraussichtlich 14.000 beziehungsweise 15.000 Kilowattstunden umweltfreundlichen Stroms produzieren. Dieser wird in Shanghai direkt genutzt und in Seoul in das Netz des örtlichen
Energieversorgers eingespeist und vergütet.
23.10.2006 Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Österreich: Zwei Drittel aller verkauften Solarwärmeanlagen mit Austria Solar-Gütesiegel
Solarwärmeanlagen mit besten Komponenten, optimierter Planung und fehlerfreier Installation funktionieren auch nach mehr als zwanzig Jahren noch tadellos. Seit dem Jahr 2003 vergibt der
Verband Austria Solar ein Gütesiegel für die besten Anbieter von thermischen Solaranlagen. Bereits zwölf Betriebe, die mehr als zwei Drittel des heimischen Solarmarktes beliefern, tragen
dieses Gütesiegel. Um diese begehrte Auszeichnung zu erhalten, müssen alle Solarkomponenten eine Reihe von strengen Umwelt- und Qualitätsanforderungen erfüllen. Neben guter Hardware
ist auch eine Garantieleistung Voraussetzung, die weit über die marktübliche hinausgeht. Zusätzlich verpflichten sich Gütesiegelbetriebe, ihre Kunden mit leicht verständlichen Anleitungen und
Dokumentationen zu versorgen. Geprüft und überwacht wird das Gütesiegel von einer unabhängigen Kommission.
23.10.2006 Quelle: Verband Austria Solar Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neu: Photovoltaik-Einkauf per Ausschreibung beim Internetauktionshaus Spothunter.com
Das Internetauktionshaus Spothunter.com bietet eine neue Form des Handelns: Mit Hilfe von Ausschreibungen können sich Käufer das günstigste Angebot für einen gesuchten Artikel machen
lassen, berichtet Spothunter in einer Pressemitteilung. Dabei gebe der Käufer seinen maximalen Kaufpreis an. Interessierte Anbieter könnten anschließend ihr Gebot abgeben, wobei das jeweils
niedrigste Gebot führe. Der günstigste Bieter erhalte nach Ablauf der Auktionsdauer automatisch den Zuschlag für die Angebots-Auktion.
23.10.2006 Quelle: spotHunter Online-Marktplatz GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Bürstadt: 5 MW-Solardach plus neues 5 kWp-Sonnensegel
Eine nachgeführt Solarstromanlage mit einer Leistung von rund 5 Kilowatt ziert seit kurzem einen Verkehrskreisel im hessischen Bürstadt (Kreis Bergstraße). Die Kommune hatte sich mit dem
Slogan "Die Sonnenstadt im Blumenmeer" an dem Städtewettbewerb "Entente Floral" beteiligt. Mit der weltgrößten Dachphotovoltaikanlage (5 MW) hatte die Stadt bereits ein Pfund mit dem sie
wuchern konnte, aber es sollte zusätzlich noch etwas besonderes "solares mit Blumen" sein. Der entscheidende Hinweis kam von Erhard Renz, der bereits die Idee zum 5 MW Weltrekord-Kraftwerk
hatte.
22.10.2006 Quelle: Erhard Renz Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neue Versorgungsbedingungen für Strom und Gas erleichtern Anbieterwechsel
Die Bundesregierung hat am 18.10.2006 Verordnungen zur Neufassung der allgemeinen Versorgungsbedingungen für Strom und Gas bestätigt, so dass diese in Kürze in Kraft treten können. Das
berichtet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in einer Pressemitteilung. Die Regelungen sollen Rechtssicherheit für alle Haushaltskunden und die betroffenen
Energieversorger schaffen. Ein wichtiges Anliegen der Reform sei die weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen für einen Wechsel des Energielieferanten. So regelt das neue
gesetzliche Anschlussnutzungsverhältnis automatisch die Rechtsbeziehungen zwischen Energieverbraucher und Netzbetreiber, ohne dass vom Verbraucher noch der Abschluss eines gesonderten
Anschlussvertrages mit dem Netzbetreiber gefordert werden kann. Das Anschlussnutzungsverhältnis bleibe auch im Falle eines Lieferantenwechsels unverändert, betont das BMWi.
22.10.2006 Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Pilotprojekt zur Sanierung: Innovative Haustechnik senkt Energiebedarf um 90 Prozent
Ein Gebäude aus den 50er Jahren in Bochum setzt neue Maßstäbe im Energiesparen: Das Mehrfamilienhaus "Im Hole 3" wird nach Abschluss der derzeit laufenden Sanierung 90 Prozent weniger
Primärenergie benötigen als vorher, berichtet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Pressemitteilung. Rund 140 Architekten, Planer und Eigentümer nahmen am 18.10.2006 in Bochum an
einer Fachveranstaltung der dena und der Energieagentur NRW teil, um mehr über das Pilotprojekt und Energieeffizienz beim Sanieren zu erfahren. Der Gebäudeenergieausweis, der demnächst
bundesweit eingeführt werden soll, war ein weiterer Schwerpunkt. "Die energetische Sanierung von Gebäuden ist die beste Antwort auf steigende Energiepreise. Sie senkt die Nebenkosten, erhöht
den Wohnkomfort und macht die Bestandsgebäude dauerhaft attraktiv auf dem Immobilienmarkt", sagte Christian Stolte von der dena. Die Nachfrage nach Gebäuden mit einer guten
Energiebilanz werde merklich steigen, wenn Eigentümer, Käufer und Mieter demnächst anhand von Energieausweisen die energetische Qualität eines Gebäudes genau einschätzen könnten.
22.10.2006 Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Gabriel startet Kompetenzzentrum für Klimafolgen im Umweltbundesamt
Die Modellrechungen und Szenarien der Klimaforscher fügen sich immer schneller zu einem Bild zusammen: Das Klima in Deutschland wird sich bis zum Jahr 2100 spürbar ändern. Auf Einladung
des Umweltbundesamtes (UBA) diskutieren am 17.10.2006 in Berlin rund 200 Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung über Klimafolgen und die Anpassung an Klimaänderungen. "Es ist
höchste Zeit, dass wir uns intensiver mit den Folgen des Klimawandels in Deutschland befassen. Wir müssen uns heute anpassen, um morgen nicht von seinen wirtschaftlichen und sozialen Folgen
überrollt zu werden. Hierfür benötigen wir eine gemeinsame nationale Strategie. Alle wichtigen Akteure müssen hierfür mit ins Boot", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Er gab auf der
Veranstaltung zusammen mit UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge den Startschuss für das neue "Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass)" im UBA. KomPass soll Fachwissen
vernetzen und Entscheider in Unternehmen und Verwaltung sowie die Öffentlichkeit informieren. "Wir müssen wissen, was uns erwartet. Nur dann können wir uns optimal und zu vertretbaren Kosten
an den Klimawandel anpassen", so UBA-Präsident Troge.
08.10.2006 Quelle: Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Universität Jena Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarmobilrennen zeigt erneuerbare Energien als Zukunft für Strom-, Wärme- und Kraftstofferzeugung
"Alle großen Erfinder haben angefangen wie Ihr. Zuerst eine Idee, dann die Neugier und der Ehrgeiz diese Idee auch auszuprobieren. Aus Fehlern lernen, nie zufrieden sein und das Erreichte
immer weiter verbessern, das macht einen echten Erfinder aus", sagte Umweltminister Prof. Dr. Wolfgang Methling am 29. September 2006 als Schirmherr des Solarmobilrennens des Vereins
Technisches Landesmuseum in Schwerin. "Sonne tanken": das wünscht sich angesichts hoher Spritpreise jeder Autofahrer. Solare Minifahrzeuge sind dazu bereits in der Lage.
08.10.2006 Quelle: Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern; Technisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Onlinewettbewerb zum Stromsparen: Jugendliche zeigen Kreativität und Engagement
Der bundesweite Jugend-Onlinewettbewerb der Initiative EnergieEffizienz mit dem Titel "Join the PowerScout" ging mit einer feierlichen Preisverleihung am 30. September in Berlin
erfolgreich zu Ende. Die prominent und namhaft besetzte Jury prämierte insgesamt neun Beiträge. Ob originell, lustig oder lehrreich - alle Gewinnerbeiträge zeigen, dass sich die Jugendlichen
intensiv mit Energieeffizienz und "Stand-by" beschäftigten. Der Wettbewerb wurde von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) angestoßen und durchgeführt.
08.10.2006 Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Klimaschutzkampagne gewinnt Softwarepreis für Online-Spiel
Als bestes Online-Angebot in der Kategorie „Sekundarstufe“ erhält das kostenlose Internetspiel "Mission Blue Planet" auf der Frankfurter Buchmesse die Auszeichnung "Giga-Maus
2006". „So entwickeln sich spielerisch und im Wettstreit der Online-Spieler solide Kenntnisse über Klima und Umwelt", resümiert die Jury der Zeitschrift Eltern family und Hewlett
Packard. Der Softwarepreis für die besten Programme sowie Online-Angebote für Kinder und Familien gilt in der Branche als anerkanntes Gütesiegel. „Der Preis ist für uns eine weitere
Bestätigung, dass es gut ankommt, wie wir Wissen zu Klimawandel und Klimaschutz vermitteln“, erklärt Andreas Grabolle.
07.10.2006 Quelle: co2online gGmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Sunways AG erfolgreich auf Deutschland-Tour
Die von der Konstanzer Sunways AG angebotenen Informationsveranstaltungen zu ihren Wechselrichtern wurden von den Teilnehmern sehr gut angenommen, berichtet das Unternehmen in einer
Pressemitteilung. Die Sunways-Wechselrichter gehören seit Jahren zu den führenden Technologieprodukten für die Photovoltaik. Aufgrund steigender Nachfrage hat das Unternehmen seinen
Kundenservice ausgebaut und Ende September Informationsveranstaltungen in Stuttgart, Hannover, Berlin, Erfurt und München angeboten.
07.10.2006 Quelle: Sunways AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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M+W Zander: Neue Geschäftsführer für Photovoltaik und erneuerbare Energien
Die M+W Zander FE GmbH (Stuttgart) verstärkt mit den neuen Geschäftsführern Robert Gattereder und Dr. Günter Schneider ihre Aktivität in der Photovoltaikindustrie sowie für traditionelle
und erneuerbare Energien. Für Vertrieb und Marketing in den Bereichen Photovoltaik und Elektronikindustrie zeichnet Robert Gattereder (41) in der Geschäftsführung verantwortlich. Er ist
gleichzeitig kaufmännischer Leiter. Gattereder ist bereits seit 2001 in leitenden Funktionen für M+W Zander tätig. Dr. Günter Schneider (39) verantwortet den neu geschaffenen Bereich Energy
Solutions innerhalb der Geschäftsführung von M+W Zander FE. Zuvor war er bei verschiedenen Unternehmen der Energiewirtschaft in leitenden Positionen beschäftigt, darunter EnBW, Fortum und
E.ON Energy. "M+W Zander transferiert das innovative Facility-Planungs-Knowhow aus der etablierten Halbleiterindustrie in die junge Photovoltaikbranche und partizipiert an dem
enormen Wachstumspotenzial dieser Industrie", beschreibt Robert Gattereder die Perspektive für die Solarbranche. Dr. Schneider ergänzt: "M+W Zander hat über 30 Jahre Prozess-Know-how bei Bau
und Modernisierung von Kraftwerken und Energieversorgungszentren. Das bündeln wir jetzt im Bereich ‚Energy Solutions’, um in Kombination mit innovativen Technologien neue,
zukunftsfähige Projekte in weltweit wachsenden Märkten realisieren zu können."
07.10.2006 Quelle: M+W Zander Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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CENTROTEC kauft Hersteller von Heiz- und Klimageräten
Die CENTROTEC Sustainable AG (Brilon) hat am 5. Oktober 2006 die Wolf GmbH (Mainburg) zu 100 % von der TUI AG und der Wolf Beteilgungs GmbH übernommen. Wolf ist ein Systemanbieter für
Klima- und Lüftungssysteme sowie Wärme und Solarthermie. Mit dieser Akquisition sei CENTROTEC die Übernahme eines Unternehmens mit weitestgehend komplementärem Produktspektrum im Bereich der
Gebäude-Energiespartechnik gelungen und das Unternehmen könne dadurch seine Kernsegmente deutlich ausbauen, heißt es in der Pressemitteilung der CENTROTEC Sustainable AG. Der
Kaufpreis liege im oberen zweistelligen Millionenbereich. Die Übernahme sei ohne Kapitalerhöhung der CENTROTEC Sustainable AG finanziert worden. Mit dieser Akquisition sei auch die erste,
voll integrierte "Energiespar-Aktie" entstanden. Mit dem Verkauf fokussiere sich die TUI AG endgültig auf Touristik und Schifffahrt.
06.10.2006 Quelle: CENTROTEC Sustainable AG. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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"Ort im Land der Ideen": Ausstellung und Vorträge am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme
Im Rahmen der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" öffnet das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) am Mittwoch, 11. Oktober 2006, von 10 bis 17 Uhr seine
Pforten für Gäste mit Voranmeldung. Wer sich für die angebotenen Vorträge und/oder die Ausstellung anmelden möchte, kann dies ab sofort auf der Internetseite des Instituts tun. Von 10 Uhr bis
17 Uhr zeigen die Solarforscher in einer Ausstellung Prototypen und Demonstrationsmodelle ihrer unterschiedlichen Arbeitsbereiche. Schwerpunkte des Instituts sind: Photovoltaik,
energieeffizientes und solares Bauen sowie Wasserstofftechnologie.
06.10.2006 Quelle: Fraunhofer ISE Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Wechselrichter-Hersteller Sputnik eröffnet Niederlassung in Spanien
Die Schweizer Sputnik Engineering AG eröffnet Ende Oktober eine Filiale in Spanien, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Mit unseren SolarMax-Wechselrichtern sind wir auf
der iberischen Halbinsel bereits gut etabliert", erklärt Sputnik-Geschäftsleiter Christoph von Bergen. "Um unsere Vertriebspräsenz, den Kundenservice und die Reaktionszeit bei
Serviceeinsätzen noch weiter zu verbessern, haben wir jetzt die Sputnik Engineering Iberica S.L. in einem Vorort von Madrid gegründet", so von Bergen. Die neue Niederlassung wird von dem
36-jährigen Ingenieur Alejandro Lupion geleitet, der sowohl die schweizerische als auch die spanische Staatsbürgerschaft besitzt.
06.10.2006 Quelle: Sputnik Engineering AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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VDI-Fachtagung Energieeffizienz in der Praxis
"Energieeffizienz – Chancen für die Zukunft" lautet das Motto der VDI-Fachtagung, die das VDI Wissensforum am 14. und 15. November 2006 in Berlin veranstaltet. Das Senken von Kosten
durch Reduktion des Energieverbrauchs sei angesichts knapper werdender Energieressourcen und steigender Energiepreise eine Voraussetzung für erfolgreiches unternehmerisches Handeln in der
Zukunft, betont der VDI in der Ankündigung der Veranstaltung. In der Praxis erfordere dies eine nachhaltige Steigerung der Energieeffizienz. Effiziente Energienutzung leiste in Unternehmen
und Kommunen einen wichtigen Beitrag zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
06.10.2006 Quelle: VDI Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Dünnschicht-Solarmodulhersteller Johanna Solar: Führungsteam komplett
Matthias Baumann (41) ist seit dem 01. Oktober 2006 Kaufmännischer Geschäftsführer (CFO) der Johanna Solar Technology GmbH. Damit ist die Unternehmensleitung von "Johanna" komplett,
berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Baumann stammt aus Oldenburg und war dort früher als Steuerberater tätig. Die letzten Jahre arbeitete er als Geschäftsführer in
mittelständischen Unternehmen der Region. Die Johanna Solar Technology errichtet in Brandenburg an der Havel Europas modernste Fabrik für Dünnschicht-Solarmodule auf siliziumfreier Basis mit
einem Investitionsvolumen von 72,5 Millionen Euro.
05.10.2006 Quelle: Johanna Solar Technology GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BUND legt Stromsparpaket zum Energiegipfel vor
Anlässlich des Energiegipfels am 09.10.2006 hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ein "Stromsparpaket" vorgelegt, mit dem sich bis 2012 rund 50 Millionen Tonnen CO2
vermeiden lassen. Es gehe darum, alle Energieverbraucher in Industrie, Dienstleistungsgewerbe und Privathaushalten zum effizienten Umgang mit Elektrizität anzuhalten, heißt es in der
BUND-Pressemitteilung. Dazu müsse die Bundesregierung ein Markteinführungsprogramm für effiziente Elektrogeräte auflegen. Der Stromverbrauch der Geräte müsse klar ausgewiesen und
Standby-Systeme verboten werden. Das nütze der Schonung der Ressourcen und dem Klimaschutz. "Wir fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, den Energiegipfel zum Effizienzgipfel zu machen.
Sie darf sich nicht auf die Alibiprojekte der großen Stromkonzerne einlassen", sagte die stellvertretende BUND-Vorsitzende Brigitte Dahlbender.
05.10.2006 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarstrom: In Spanien droht Kürzung der Förderung
In Spanien könnte die Förderung von Solarstrom deutlich reduziert werden, berichtet das Solarstrom-Magazin PHOTON in einer Pressemitteilung. PHOTON liege ein entsprechender Gesetzentwurf
aus dem zuständigen spanischen Industrieministerium vor. Kürzlich sei bereits ein im bisherigen Fördergesetz zugesagter Wachstumszuschlag gestrichen worden. Dies betreffe auch Altanlagen.
Vertreter der drei größten spanischen Industrieverbände für erneuerbare Energien warnten in einem gemeinsamen Brief an die Regierung, dass schon Projekte zum Stillstand gekommen seien. Andere
würden annulliert.
05.10.2006 Quelle: Photon, Solar Verlag Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarstrom soll wirtschaftliche Eigeninitiative am unteren Mekong fördern
Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) hat zusammen mit der französischen Stiftung "Energies Pour Le Monde" ein neues Modell entwickelt, mit dem
Photovoltaikanlagen in den Ländern des unteren Mekong nicht nur die Stromversorgung verbessern, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort anregen sollen. Auf einer Tagung in Pnom
Penh am 5. und 6.10.2006 werden die neuen Konzepte mit den Akteuren diskutiert. "Bisher lag der Schwerpunkt bei ländlicher Elektrifizierung auf der Bereitstellung der Technik. In unserem
Modell steht der wirtschaftliche Anreiz für den Betreiber im Vordergrund", erläutert Sebastian Gölz den neuen Ansatz.
05.10.2006 Quelle: Fraunhofer ISE Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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UBA-Chef Troge: Keine Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke; Energieverbrauch halbieren
Kurz vor dem zweiten Energiegipfel der Bundesregierung spricht sich der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Andreas Troge (CDU), dagegen aus, die Laufzeit von Kernkraftwerken zu
verlängern. Kernenergie sei "keine Lösung für unser Energieproblem", sagt Troge in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Wer sich davon niedrige Strompreise erhoffe, "dürfte enttäuscht werden", so
Troge in der ZEIT.
05.10.2006 Quelle: DIE ZEIT Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Gabriel gibt grünes Licht für Offshore-Windenergieentwicklung in Deutschland
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat am 2. Oktober 2006 das Startsignal für das deutsche Offshore-Windenergie-Testfeld in der Nordsee vor der niedersächsischen Küste gegeben. "Mit der
Verständigung aller beteiligten Akteure auf ein gemeinsames Vorgehen zum Bau des Testfelds ist ein Meilenstein für die Entwicklung der deutschen Offshore-Windindustrie gesetzt. Das Projekt
ist die Grundlage für die kommerzielle Windenergienutzung auf See nach 2008", so Gabriel.
05.10.2006 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
DUH: Vattenfall verweigert Auskunft über Sicherheitsdefizite im AKW Brunsbüttel
Die Kernkraftwerk Brunsbüttel GmbH & Co. oHG, eine Tochter der Energiekonzerne Vattenfall Europe und E.ON, verhindere aktiv die Veröffentlichung einer Liste mit seit Jahren offenen
Punkten aus der Sicherheitsüberprüfung des Problemreaktors Brunsbüttel an der Elbe, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) in einer Pressemitteilung. Das gehe hervor aus einem
Schreiben des Kieler Sozialministeriums an die DUH vom Ende vergangener Woche. Darin teile die schleswig-holsteinische Atomaufsicht der Umweltorganisation mit, dass der
Atomkraftwerksbetreiber "einer Weitergabe der Informationen an Sie widersprochen hat." Dies müsse nun "eingehend geprüft werden." Die DUH hatte Ende August ein entsprechendes
Informationsbegehren auf Grundlage der EU-Umweltinformationsrichtlinie an die Kieler Atomaufsicht gerichtet.
04.10.2006 Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar-Fabrik AG beschließt Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital
Der Vorstand der Freiburger Solar-Fabrik AG (ISIN DE0006614712) hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 03.10.2006 beschlossen, das genehmigte Kapital gemäß § 5 Abs. 5 der Satzung
auszunutzen und das Grundkapital der Gesellschaft von 8,1 Millionen Euro um bis zu 800.000 Euro zu erhöhen (das heißt um bis zu knapp 10 %). Das berichtet der Photovoltaik-Hersteller in einer
Ad hoc-Mitteilung. Dazu sollen bis zu 800.000 neue Aktien gem. § 186 Abs. 3 Satz 4 Aktiengesetz unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu einem börsennahen Preis ausgegeben
werden. Die Aktien sollen im Rahmen einer Privatplatzierung bei Investoren platziert werden. Die Solar-Fabrik AG beabsichtigt, mit der Kapitalerhöhung ihre Eigenkapitalbasis zu
stärken und zusätzlichen Spielraum für die Finanzierung des zukünftigen Wachstums zu schaffen.
04.10.2006 Quelle: Solar-Fabrik AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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PV-Montagesysteme: SolarMarkt AG bietet ersten bauaufsichtlich zugelassenen Dachhaken
Die Freiburger SolarMarkt AG hat als erster Hersteller von Photovoltaik-Montagesystemen eine Zulassung der Bauaufsicht für ihre Dachhaken eingeholt. Dem Deutschen Institut für Bautechnik
zufolge ist die Belastung eines einzelnen Alu-Guss-Dachhakens mit bis zu 150 Kilogramm zulässig. Die amtliche Dokumentation der maximalen Belastbarkeit mache AluTec und KLEMENS zu den
sichersten Montagesystemen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die benötigte Anzahl der Haken könne jetzt zuverlässig berechnet werden. Die neu erschienene
Anleitung zum ab sofort lieferbaren Klemmsystem KLEMENS erleichtere die Montage zusätzlich.
04.10.2006 Quelle: SolarMarkt AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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CENTROSOLAR übernimmt Photovoltaik-Hersteller Solarstocc AG komplett
Das Duracher Photovoltaikunternehmen Solarstocc AG ist zu 100% von der CENTROSOLAR AG (München) übernommen worden. Die Münchener Gesellschaft habe mit den Aktionären der Solarstocc AG die
Übertragung aller weiteren Unternehmensanteile vereinbart, berichtet die Solarstocc AG in einer Pressemitteilung. Bisher sei die CENTROSOLAR AG an ihrer Tochtergesellschaft Solarstocc AG mit
66,52 % beteiligt gewesen. Nunmehr habe die CENTROSOLAR AG von den Altaktionären und Unternehmensgründern, Jakob Waehrens und Jens Brannaschk, die restlichen 33,48 % erworben und halte
sämtliche Aktien. Jakob Waehrens und Jens Brannaschk werden die Solarstocc AG weiter als Vorstände leiten. Die Solarstocc AG entwickelt, produziert und vertreibt komplette
Photovoltaik-Systeme und will im Jahr 2006 einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro erreichen. Mit der Übernahme von Solarstocc baue CENTROSOLAR die Markführerschaft bei Solarstromanlagen für
Privathaushalte aus, heißt es in der Pressemitteilung. Nachdem sich das Münchener Unternehmen bis Ende 2005 eine führende Position auf dem deutschen Markt erarbeitet habe, konzentriere es
jetzt verstärkt seine Aktivität auf Auslandsgeschäfte, da die Nachfrage in immer mehr Auslandsmärkten zunehme.
04.10.2006 Quelle: Solarstocc AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Holzpelletskessel: Paradigma bleibt trotz starker Nachfrage lieferfähig
Die starke Nachfrage nach Holzpellets-Heizsystemen hält weiter an. Branchenexperten gehen für das Jahr 2006 in Deutschland von einer Verdopplung der Zahl der abgesetzten Kessel im
Vergleich zum Vorjahr aus. Das bedeute eine große Herausforderung an die Kesselproduzenten, so die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung. Der
Hersteller aus Karlsbad sei für diese Herausforderung bestens gerüstet: Die Produktionskapazitäten der Paradigma-Tochter RNO-Kesselfabrik würden bis zum Jahresende um das Dreifache erweitert,
auf bis zu 16.000 Kessel jährlich. Bereits Ende 2005 sei abzusehen gewesen, dass die Nachfrage nach Holzpelletskesseln weiter steigen werde. Paradigma habe diesen Trend frühzeitig
erkannt und sofort reagiert: Die vorhanden Produktionslinien des Tochterunternehmens RNO-Kesselfabrik seien so optimiert worden, dass die Kapazitäten deutlich vergrößert werden konnten.
Weiter sicherte sich Paradigma ausreichend Liefermengen bei seinen Vorlieferanten. Entwickelten sich die Absatzzahlen gemäß dem Trend und setze die erwartete Verdopplung gegenüber dem Vorjahr
ein, werde Paradigma die Nachfrage problemlos und ohne Lieferengpässe bedienen können, heißt es in der Pressemitteilung.
04.10.2006 Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarwärme: Effiziente Anlagen mit richtig ausgelegten Kollektoren und Speichern
Ob beim Neubau oder im Rahmen einer Sanierung: Das Wasser im Haushalt mit Sonne zu erwärmen, wird immer attraktiver, berichtet die Initiative Solarwärme Plus in einer Pressemitteilung.
Auch die Heizung kann durch solare Wärme unterstützt werden. Je besser eine Solaranlage auf den Bedarf im Haus zugeschnitten ist, desto effizienter kann die Sonnenwärme genutzt werden. Das
heißt: Die Kollektoren und der Speicher sollten weder zu groß noch zu klein ausfallen. Für die Wassererwärmung mit Sonnenenergie gilt: Wer normale Solarkollektoren einsetzt, so
genannte Flachkollektoren, benötigt pro Person im Haushalt etwa 1,5 Quadratmeter Kollektorfläche. Bei den etwas leistungsstärkeren Röhrenkollektoren reduziert sich der Pro-Kopf-Wert auf etwa
1,0 Quadratmeter Fläche. Die Größe des Speichers orientiert sich am Warmwasserbedarf der Bewohner: Man rechnet pro Person und Tag 40 Liter 45 Grad warmes Wasser. Multipliziert man den
Tageswarmwasserbedarf aller Bewohner mit zwei, ergibt sich ein Annäherungswert für die Speichergröße.
03.10.2006 Quelle: Initiative Solarwärme Plus; dena Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Energieeffizientes Bauen: Experten klagen über hohe Hürden für Bauherren und Planer
"Ungefähr wie dem Wandersmann, der den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann, geht es heute zunehmend selbst Fachleuten, wenn sie die Vorschriften zur Umsetzung von
energieeffizienten Baukonstruktionen berücksichtigen sollen - oder in der Flut von Neuerungen in der Haustechnik den Überblick behalten wollen", stellt die Energieagentur NRW in einer
Pressemitteilung fest. "Die Komplexität der Materie in Verbindung mit dem steigenden Kosten- und Zeitdruck gefährdet zunehmend die Qualität unserer Neubauten. Schon heute ist die Gefahr
immanent, dass unter diesen Einflüssen das eigentliche Ziel, nämlich ein energetisch optimiertes und mängelfreies Bauwerk zu erstellen, aus dem Auge verloren wird", erklärte Prof. Dr. Norbert
Hüttenhölscher, Leiter der Energieagentur NRW, anlässlich der "IngenieurImpulse", einer Diskussionsrunde der Energieagentur NRW und der Ingenieurkammer-Bau NRW, die bei den Stadtwerken in
Düsseldorf stattfand. Fünf Experten hatten auf dem Podium Platz genommen und vor vollem Haus Stellung bezogen zum Thema "Bau - vor - Schriften! Oder: Ist energieeffizientes Bauen
zu kompliziert?".
03.10.2006 Quelle: Energieagentur NRW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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WVW begrüßt Öffnung von Bundeswehrflächen für die Windenergie
Der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) begrüßt nachdrücklich die begonnene Öffnung von Liegenschaften der Bundeswehr für die Nutzung durch die Windenergie. "Von der Bundeswehr
nicht mehr oder nur geringfügig genutzte Flächen eröffnen ein erhebliches Potenzial für den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland onshore", betont WVW-Vorsitzender Dr. Wolfgang von
Geldern. Mit Unterstützung des Bundesverteidigungsministeriums kann die Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb mbH (g.e.b.b.) mehrere bisher militärisch genutzte Flächen der
Nutzung durch Windenergieprojekte zuführen, berichtet der WVW in einer Pressemitteilung. Erste Vergabeverfahren an die späteren Betreiber der Windparks seien bereits erfolgreich
abgeschlossen. Die Betreiber hätten dadurch das Recht, innerhalb eines mehrjährigen Zeitraums Planungen durchzuführen und Genehmigungen für die Windenergieprojekte zu erwirken. Nach
Informationen des WVW sind weitere Vergabeverfahren geplant.
03.10.2006 Quelle: Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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juwi errichtet größte Solarstromanlage in Rheinland-Pfalz
Die Gemeinde Waldalgesheim nahe Bingen am Rhein hat am 29.09.2006 einen Vertrag mit der juwi solar GmbH aus Bolanden (Pfalz) zur Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaik-Anlage in der
Gemarkung Genheim abgeschlossen. Die Anlage soll im Endausbau eine Spitzenleistung von zirka 4.500 Kilowatt (4,5 MW) haben und pro Jahr rund 4,2 Millionen Kilowattstunden Solarstrom
produzieren, berichtet juwi solar in einer Pressemitteilung. Dies entspreche dem Jahresbedarf von rund 1.400 Haushalten beziehungsweise dem Haushaltsstromverbrauch der Gemeinde
Waldalgesheim (zirka 4.000 Einwohner).
02.10.2006 Quelle: juwi solar GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Marktübersicht zu Pellets-/Solarheizungen im Verbrauchermagazin Solarboulevard
Bei Heizungen für Holzpellets in Kombination mit Solarwärme gibt es deutliche Preisunterschiede. Das hat das Verbrauchermagazin Solarboulevard festgestellt. In seiner neuen Ausgabe bietet
der Solarboulevard dem Leser auf acht Seiten eine Übersicht über 42 Pellets-Solarwärme-Kombinationen an. Bei vergleichbarer Leistung unterscheiden sich die Lösungen im Preis um bis zu 13.000
Euro, so das Verbrauchermagazin. Die 42 Paketangebote der Hersteller werden angeboten für Neubauten und für Heizungssanierungen in ungedämmten Altbauten. Die Marktübersicht
erscheint zum richtigen Zeitpunkt: Holz und Sonne im Paket wird von immer mehr Verbrauchern gewünscht. Die Kombination ist attraktiv. Denn sie vereinigt Umweltschutz und
Brennstoff(kosten)einsparung in einem System. Außerdem spricht laut Solarboulevard einiges dafür, als Kunde auf das Kombisystem eines Anbieters zu setzen. Der wichtigste Grund sei die
bestmögliche Abstimmung der Komponenten und ihrer Regelung untereinander. Optimale Abstimmung und Regelung machten das Heizsystem erst effizient.
02.10.2006 Quelle: Solarthemen; Solarboulevard Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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WPD erhält Ernst & Young Global Renewable Energy Award
Am 25. September erhielt der Bremer Windpark-Projektierer WPD AG in London den Preis in der Kategorie "Developer of the year" im Rahmen der Euromoney/Ernst & Young "Global Renewable
Energy Awards". In der Begründung der Jury heißt es: "Die WPD ist seit 10 Jahren erfolgreich im Segment der erneuerbaren Energien tätig und verzeichnet ein im Branchenvergleich
überproportionales Wachstum. Neben dem begleiteten Investvolumen von mehr als 1,4 Milliarden Euro sind auch die erfolgreichen Aktivitäten im Offshore-Segment hervorzuheben".
02.10.2006 Quelle: WPD AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Klimawandel und erneuerbare Energien am 3sat-Thementag "Nach uns die Zukunft"
"Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft", hat Salvador Dalí einmal gesagt. Doch nicht nur Avantgardisten verfügen über den visionären Blick: Klimaforscher, Weltraumarchitekten und
High-Tech-Erfinder entwerfen gleichfalls unsere Welt von morgen. Am Thementag „Nach uns die Zukunft“ zeigt 3sat am 3. Oktober, ab 8.15 Uhr, wie diese aussehen könnte. Besonders
empfehlenswert ist ein Beitrag, den 3sat um 13.30 Uhr sendet: die Dokumentation von Franz Fitzke " DIE NEUE POWER".
02.10.2006 Quelle: 3sat Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Pelletsmärkte in Europa entwickeln sich dynamisch
Der Boom im deutschen Pelletsmarkt ist ungebrochen. Gegen Ende dieses Jahres wird in Deutschland ein Bestand von rund 70.000 installierten Pelletsheizungen erwartet. Auch in Österreich und
Schweden haben sich in den letzten Jahren Märkte entwickelt. Und zunehmend steigt die Nachfrage in weiteren europäischen Ländern wie Italien, Frankreich oder Großbritannien - ebenso wie der
Bedarf nach Informationsaustausch und Kontakten mit Ländern, die bereits Erfahrungen in der Branche gesammelt haben.
02.10.2006 Quelle: Solar Promotion GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Fraunhofer ISE-Wissenschaftler ist einer der "100 Köpfe von morgen"
Im Rahmen der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" wählte eine prominente Jury junge Frauen und Männer aus allen gesellschaftlichen Bereichen, die für die neue Generation der
jungen Kreativen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft und ihre Ideen in unserem Land stehen. Einer dieser "100 Köpfe von morgen" ist der promovierte Physiker Benedikt Bläsi,
der sich am Fraunhofer ISE als "Lichtmanager" mit mikrostrukturierten Oberflächen auseinandersetzt.
01.10.2006 Quelle: Fraunhofer ISE Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Umfrage: Heizkosten belasten Haushalte, erneuerbare Energien als Ausweg
Die Mehrheit der Bundesbürger macht sich Sorgen darüber, dass das Heizen immer teurer wird und die Haushaltskasse noch stärker belastet als jetzt. Das ist das Ergebnis einer
repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa zu Beginn der Heizperiode am 1. Oktober. 68 Prozent der Bürger wissen der Umfrage zufolge jedoch auch, wie sie sich vor
unkalkulierbaren Heizkosten schützen können: Sie würden sich für eine Heizungsanlage mit erneuerbaren Energien entscheiden, wenn sie jetzt ihre Heizung erneuern müssten.
01.10.2006 Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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SolarMax-Wechselrichter bei spanischen Photovoltaik-Projekten führend
In diesem Jahr hat die Sputnik Engineering AG ihre Verkaufszahlen nach Spanien um das Siebeneinhalbfache erhöht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bis Jahresende liefere
der Schweizer Hersteller Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 15 Megawatt (MW) auf die iberische Halbinsel. Werde die für 2006 in Spanien erwartete neu installierte Gesamtleistung von
50 Megawatt erreicht, ergebe das für Sputnik einen Marktanteil von 30 Prozent.
01.10.2006 Quelle: Sputnik Engineering AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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