EU-Kommission verteilt Nationale Zertifikate zum Emissionshandel und senkt vorgeschlagene Emissionen um knapp sieben Prozent
Die Europäische Kommission hat am 29.11.2006 über zehn nationale Pläne für die Zuteilung von CO2-Emissionszertifikaten an energieintensive Industrieanlagen entschieden. Die Zertifikate
gelten für den Zeitraum 2008 bis 2012. Die Kommission entschied, die Gesamtmenge der Zertifikate gegenüber dem Emissionsvolumen von 2005 um sieben Prozent herabzusetzen. Weiter senkte sie die
von den Ländern vorgeschlagenen Emissionen um fast sieben Prozent. Auf die von Deutschland, Griechenland, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, der Slowakei, Schweden und dem
Vereinigten Königreich vorgelegten so genannten Allokationspläne entfallen 42 Prozent der Zertifikate, die im ersten Handelszeitraum (2005 bis 2007) des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS)
zugeteilt wurden. Für Deutschland genehmigte die Kommission CO2-Zertifikate in Höhe von 453,1 Millionen Tonnen. "Die heutigen Entscheidungen zeigen mit aller Deutlichkeit, dass Europa das
Kyoto-Ziel verwirklichen und das EU-ETS zum vollen Erfolg führen will", sagte EU-Umweltkommissar Stavros Dimas. "Bei der Prüfung der Pläne ist die Kommission systematisch so vorgegangen, dass
Gleichbehandlung der Mitgliedstaaten gewährleistet ist und die erforderliche Knappheit auf dem europäischen CO2-Markt entsteht. Dieselben Maßstäbe werden an die noch ausstehenden Pläne
angelegt", kündigte Dimas an.
29.11.2006 Quelle: DGS Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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SPD: Ausbau der Offshore-Windkraft kann beginnen; FDP: Keine neuen Windkraftsubventionen
"Mit der heutigen Zustimmung des Bundesrates zum Infrastrukturplanungsbeschleunigungsgesetz kann der Ausbau der Offshore-Windenergie beginnen". Mit diesen Worten kommentiert Marco Bülow,
umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die Abstimmung zur Regelung der Netzanbindung von Offshore-Windkraftanlagen am 24.11.2006 im Bundesrat. Damit komme endlich eine Technologie in
Schwung, die notwendige zukunftssichere Arbeitsplätze schaffe und eine wichtige Säule im Kampf gegen den Klimawandel darstelle, so Bülow. Zum Glück habe eine Mehrheit der
Bundesländer die Chancen der Regelung erkannt und dem Gesetz in der Sitzung des Bundesrates zugestimmt. Nur drei Länder (Bayern, Baden-Württemberg und Saarland) hätten für eine Anrufung des
Vermittlungsausschusses votiert, stellt Bülow fest.
29.11.2006 Quelle: SPD-Bundestagsfraktion; Marco Bülow (MdB); FDP-Bundestagsfraktion, Gudrun Kopp (MdB) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Degussa AG plant Produktionsausbau für Solar-Silizium
Die Degussa AG (Düsseldorf) hat beschlossen, ihre Kapazitäten für Trichlorsilan auszubauen und zusätzlich eine Monosilanproduktion neu zu errichten, berichtet das Unternehmen in einer
Pressemitteilung.
28.11.2006 Quelle: Degussa AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Shell und Saint-Gobain beschließen Produktion von CIS-Solarzellen im sächsischen Torgau
Die Shell Erneuerbare Energien GmbH ("Shell") und die Saint-Gobain Glass Deutschland GmbH haben grünes Licht gegeben für die Produktion von Dünnschicht-Solarzellen aus
Kupfer-Indium-Diselenid (CIS). Die "Solarzellen der nächsten Generation" sollen von dem neuen Gemeinschaftsunternehmen AVANCIS (Torgau, Sachsen) hergestellt werden. Dessen Gründung sei von
der Europäischen Kommission kürzlich genehmigt worden, berichtet Shell in einer Pressemitteilung. Die Produktion der CIS-Module soll voraussichtlich im 2008 anlaufen. Die geplante jährliche
Produktionskapazität der Anlage liegt zunächst bei 20 Megawatt (MW) und soll nach dem Willen der Partner-Unternehmen zügig ausgebaut werden. Die Produktionskapazität der Anlage
werde ausreichen, um jedes Jahr 6.000 weitere Haushalte in Europa mit sauberer Energie zu versorgen. Für diese Strommenge würde ein Kohlekraftwerk jährlich etwa 14.000 Tonnen CO2
ausstoßen.
28.11.2006 Quelle: Shell Deutschland Oil GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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FNR arbeitet an der Zertifizierung von Biokraftstoffen
Im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums lässt die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) jetzt einen konkreten Vorschlag für die Zertifizierung von Biokraftstoffen erarbeiten.
Die Unternehmensberatung meó Consulting Team erarbeite zusammen mit Vertretern aus Industrie, Handel, Landwirtschaft, Politik und NGO ein entsprechendes Konzept, berichtet die FNR in einer
Pressemitteilung. Mit steigender Nachfrage verschaffen sich auch kritische Stimmen Gehör: Regenwaldrodung, vertriebene indigene Völker und ausgebeutete Arbeiter auf den Palm- und
Zuckerrohrplantagen seien Schlagzeilen, in denen sich Vorwürfe nicht nur aus den Reihen der Nichtregierungsorganisationen (NGO) widerspiegeln, so die FNR. Mit der Einführung der
Beimischungsquote für Biokraftstoffe werden diese in größerem Umfang als bisher auf den Markt gelangen. Die Quote verpflichte die Mineralölhersteller, ihren Kraftstoffen bis 2010 6,75 Prozent
Pflanzensprit beizumischen, den die Konzerne so günstig wie möglich einkaufen würden.
28.11.2006 Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Bundesumweltministerium bezieht künftig Ökostrom von LichtBlick
Die LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH hat den Zuschlag in der europaweiten Strom-Ausschreibung des Bundesumweltministeriums erhalten. Damit werden das Bundesumweltministerium in
Berlin (BMU), das Umweltbundesamt in Dessau, das Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter und weitere dem Ministerium unterstellte Dienststellen für drei Jahre umweltfreundlich erzeugten
Strom von LichtBlick beziehen. LichtBlick habe sich als der ökonomisch günstigste und ökologisch beste Anbieter durchgesetzt, heißt es in der Pressemitteilung des Ökostromanbieters. In der
Ausschreibung musste ein Preis-Leistungs-Verhältnis aus wettbewerbsfähigem Strompreis und maximaler Minderung an klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen angeboten werden. Die
Zellstoff Stendal GmbH in Arneburg (Sachsen-Anhalt) erzeugt die für das Umweltressort jährlich notwendigen 13 Millionen Kilowattstunden Ökostrom aus Biomasse. Pro Jahr fallen so 4.400 Tonnen
weniger klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) an als im konventionellen Strommix, berichtet das BMU.
26.11.2006 Quelle: BINE Informationsdienst Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
3S Swiss Solar Systems installiert maßgefertigte Solarstromanlage für Museum in Kalifornien
Die 3S Swiss Solar Systems AG (Lyss, Schweiz), nach eigenen Angaben technologischer Weltmarktführer für manuelle und semiautomatische Produktionsanlagen zur Fertigung von Solarmodulen, hat
zusammen mit der Morrow Meadows Corp. eine moderne gebäudeintegrierte Solarstromanlage über dem Eingangsbereich des Museums Center for Water Education in Hemet (Kalifornien) installiert. Die
in einer Überkopfverglasung integrierten Solarzellen haben eine Spitzenleistung von insgesamt 41,75 Kilowatt (kWp). Die rahmenlosen Glas/Glas-Solarlaminate wurden von 3S Swiss
Solar Systems in der Schweiz entwickelt und von Atlantis Energy Systems Inc. in den USA produziert. Diese speziellen Solarlaminate wurden von den Underwriterr Laboratories (UL) zertifiziert,
berichtet die 3S Swiss Solar Systems AG in einer Pressemitteilung.
26.11.2006 Quelle: 3S Swiss Solar Systems AG; openPR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neue Broschüre zur Wasserstoff-Produktion
Wasserstoff ist ein hervorragender Energieträger, aber er muss zunächst einmal unter Energieaufwand hergestellt werden. Die Energie ist also der Schlüssel, besonders die nachhaltige
Energie, denn Wasserstoff gibt es reichlich. Grüner oder billiger als die Primärenergie kann ein Energieträger nicht sein. Auf welcher energetischen Grundlage die Wasserstoff- und
Brennstoffzellentechnik steht, zeigt eine neue Veröffentlichung des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbandes e.V. (DWV) mit dem Titel "Woher kommt die Energie für die
Wasserstofferzeugung - Status und Alternativen". Sie wurde angefertigt im Auftrag des Verbandes von der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH in Ottobrunn und wirft einen unabhängigen
Blick auf die allgemein verfügbaren Daten. Die Ludwig-Bölkow-Systemtechnik kommt in der DWV-Broschüre zu dem Ergebnis, dass der bald zu erwartende Rückgang der Ölförderung eine Lücke
hinterlassen wird, die nicht durch fossile und nukleare Energieressourcen geschlossen werden kann.
25.11.2006 Quelle: DWV Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Änderungen im europäischen Emissionshandel ab 2013 geplant
Die Europäische Kommission hat am 13.11.2006 ihren Zeitplan für die Überarbeitung des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS) festgelegt. Sie will den Emissionshandel effizienter gestalten,
indem sie neue Sektoren und Gase einbezieht. Die Überarbeitung soll Investoren außerdem mehr Planungssicherheit bieten und für eine einheitlichere Anwendung sorgen, heißt es in der
Pressemitteilung der Kommission. In die Änderungsbestrebungen für den Emissionshandel fließen die seit der Einführung des Systems im Januar 2005 gemachten Erfahrungen ein. Im
zweiten Halbjahr 2007 will die Kommission Rechtsvorschriften zur Änderung der Richtlinie 2003/87/EG über ein System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten vorschlagen, die 2013
in Kraft treten werden.
23.11.2006 Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW); European Solar Thermal Technology Platform (ESTTP); ESTIF Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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CO2-Gebäudesanierungsprogramm: künftig auch Zuschüsse für energetische Modernisierung
Zum ersten Januar 2007 werden die Fördermöglichkeiten für die energetische Gebäudesanierung im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms ausgeweitet, berichtet die bau- und
wohnungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Petra Weis, in einer Pressemitteilung. Neben der Förderung über zinsgünstige Kredite werde erstmals auch eine Zuschussvariante
angeboten, die besonders interessant sei für Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Wohnungen in Wohneigentumsgemeinschaften sowie für Eigentümer selbst genutzter oder vermieteter
Ein- und Zweifamilienhäuser. Gefördert werden sollen Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung mit Zuschüssen zwischen fünf und 17,5 Prozent der förderfähigen
Investitionskosten.
23.11.2006 Quelle: SPD-Bundestagsfraktion Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Erneuerbare Energien senken CO2-Ausstoß um mehr als zehn Prozent
Erneuerbare Energien sind schon heute der wichtigste Klimaschützer in Deutschland, berichtet die Informationskampagne für Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung. In diesem Jahr
werden Wind- und Wasserkraft, Bio- und Solarenergie sowie Erdwärme nach Angaben der Kampagne hierzulande voraussichtlich den Ausstoß von rund 90 Millionen Tonnen klimaschädlicher Gasen
verhindern. Damit reduzierten die erneuerbaren Energien die deutschen CO2-Emissionen um etwa zehn Prozent. Diese betragen gegenwärtig etwa 870 Millionen Tonnen CO2 jährlich. Bis
zum Jahr 2020 könnten die erneuerbaren Energien jährlich mindestens 270 Millionen Tonnen CO2 einsparen und damit den Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland gegenüber heute um ein Drittel
reduzieren. Diese Prognose beruht auf dem Ziel der Erneuerbare-Energien-Branche, in 15 Jahren, mindestens 20 Prozent des Bedarfs an Strom, Wärme und Kraftstoffen hierzulande zu decken.
Gegenwärtig decken die erneuerbaren Energien in Deutschland 11 Prozent des Strombedarfs, vier Prozent der Kraftstoffe und sechs Prozent der Heizwärme werden auf Klima schützende Art und Weise
erzeugt.
23.11.2006 Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Gutachten zweifelt an der Nutzung von Pflanzen als Biosprit
Die Verwandlung von Pflanzenmasse in Treibstoff für Automobile ist nach einem Gutachten für die Internationale Energie Agentur (IEA) wesentlich ineffektiver als die Nutzung dieser
Rohstoffe zum Heizen. Das berichtet die Wochenzeitung DIE ZEIT in einer Pressemitteilung. "Deutschland und die EU haben den falschen Weg eingeschlagen", sagt Thomas Nussbaumer von der
Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich in der ZEIT. Im Auftrag der IEA hat der Schweizer Ingenieur ausgerechnet, auf welchem Weg die Nutzung von Biomasse am meisten
fossile Energie ersetzt.
22.11.2006 Quelle: DIE ZEIT Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Forum Solarpraxis: Solarstrombranche auf stetigem Wachstumskurs
"Vom Wochenmarkt zur Großindustrie": Mit diesen Worten charakterisierte Karl-Heinz Remmers, Vorstand der Solarpraxis AG, die deutsche Solarstrombranche bei der Eröffnung des "7. Forums
Solarpraxis" in Berlin. Über 500 Teilnehmer, darunter Branchen- und Verbandsvertreter, Analysten und Politiker, nahmen an der Konferenz teil, berichtet der Europressedienst Bonn. Für den
deutschen Photovoltaikmarkt rechnen die Marktteilnehmer mit einem jährlichen Wachstum von rund 25 Prozent. Weltweit soll sich der Markt für Sonnenstrom dank attraktiver staatlicher
Förderprogramme ebenfalls im zweistelligen Bereich vergrößern. Besonders in asiatischen Ländern, Kalifornien und Südeuropa will die Branche künftig ihre Produkte anbieten.
22.11.2006 Quelle: Europressedienst Bonn Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BEE: Bundesregierung soll in Brüssel für neue Energiepolitik kämpfen
Anlässlich des Treffens der EU-Energieminister am 22.11.2006 fordert der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) Bundeswirtschaftsminister Michael Glos auf, sich für klare Zielvorgaben zum
weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien einzusetzen. Bis 2020 soll ein Viertel des europäischen Energieverbrauches aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden, fordert der BEE. Zudem
seien verbindliche Einzelziele für Strom, Wärme und Kraftstoffe notwendig. Ohne derartige Ziele würde die Abhängigkeit der EU von teuren Energieimporten von heute 50 auf über 70
Prozent steigen. Zudem sei ein konsequenter Ausbau erneuerbarer Energien erforderlich, um die Klimaschutzziele der EU zu erreichen.
22.11.2006 Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Paradigma verzichtet 2007 auf ISH-Teilnahme und setzt auf eigene Veranstaltungen
An Stelle einer Beteiligung an der Messe ISH 2007 will die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG Handwerksbetriebe in ganz Deutschland über eine eigene Veranstaltungsreihe
ansprechen. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Pionier auf dem Gebiet ökologischer Heizsysteme plant eine Veranstaltungsreihe, die mit Stationen in ganz Deutschland
im Frühjahr 2007 stattfinden soll. Für Kontakte mit dem internationalen Fachpublikum will Paradigma sich auf die Fachmesse Intersolar konzentrieren. "Zuletzt war für uns die Standposition
ausschlaggebend", erläutert Matthias Reitzenstein die Entscheidung des Unternehmens. Er ist Geschäftsführer Marketing und Vertrieb. "Als Systemanbieter auf dem Gebiet ökologische
Heizsysteme und Markt- und Technologieführer in zahlreichen Segmenten ist für uns eine Beteiligung an einer klassischen SHK-Messe nur bedingt sinnvoll. Wir sind überzeugt, dass wir unsere
Ziele in Deutschland mit einer eigenen Veranstaltungsreihe besser erreichen", so Reitzenstein.
22.11.2006 Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BUND zieht gemischte Bilanz der Umwelt- und Naturschutzpolitik der Bundesregierung
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat ein Jahr nach dem Amtsantritt der schwarz-roten Koalition eine "ernüchternde" Bilanz der Umwelt- und Naturschutzpolitik der
Bundesregierung gezogen. Es habe gegenüber anfänglichen Befürchtungen zwar kein Rollback in diesem Bereich gegeben, sagte die Vorsitzende des Umweltverbandes, Angelika Zahrnt. Der Ausbau
erneuerbarer Energien werde fortgesetzt, die wärmetechnische Gebäudesanierung verstärkt gefördert und in der internationalen Klimadiplomatie spiele Deutschland weiter eine positive Rolle. In
der Verkehrs- und in der Agrarpolitik rudere die Regierungskoalition jedoch rückwärts.
21.11.2006 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BIOHAUS: Neue Leitung für Vertrieb und Produktion
Ab dem 1. Dezember 2006 übernimmt Michael Klinge die Vertriebsleitung der Paderborner BIOHAUS PV Handels GmbH. Seine Hauptaufgabe wird der Vertrieb aller Solarsysteme sein, die BIOHAUS
anbietet. Dazu zählen neben den Photovoltaikmodulen namhafter Hersteller auch die Systeme der hauseigenen Marke "BIOSOL", die das Unternehmen selbst entwickelt hat und ständig erweitert.
Besonders die BIOSOL-Dünnschicht-Solarstromsysteme soll Michael Klinge als Produktmanager technisch weiter entwickeln und neue Vermarktungswege erschließen. Neben der Führung des
Vertriebsteams werde Klinge auch dafür verantwortlich sein, im Rahmen der Internationalisierungsstrategie der Centrosolar-Gruppe neue Vertriebskanäle auszumachen, so BIOHAUS in einer
Pressemitteilung. Der 44-Jährige Diplom-Ingenieur im Bereich Hochbau (Schwerpunkt Metallbau) war zuletzt als Vertriebsleiter und Produktmanager bei ThyssenKrupp Solartec tätig.
21.11.2006 Quelle: BIOHAUS PV Handels GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Börsengang von First Solar: Aktien kosten 20 US-DollarDer Solarmodul-Hersteller First Solar, Inc. (PHOENIX, Arizona; Nasdaq: FSLR) ging am 17.11.2006 an die Börse. 20 Millionen Aktien wurden angeboten zum Preis von jeweils 20 US-Dollar. Darunter befinden sich laut First Solar 6.750.000 Aktien, die von Anteilseignern der Gesellschaft verkauft werden. Das Unternehmen arbeitet mit einer Dünnschicht-Halbleitertechnik und verfügt über eine automatisierte Produktion, welche Solarmodule zu den weltweit günstigsten Kosten produziere, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Das Unternehmen haben den Konsortialbanken im Zuge des Börsengangs das Recht garantiert, bei besonders hoher Nachfrage ein zusätzliches Kontingent von 2.942.500 Aktien zu Originalkonditionen zu kaufen. Die First Solar-Aktien werden im Nasdaq Global Market gehandelt unter dem Kürzel "FSLR". First Solar arbeitet nach eigenen Angaben daran, Solarstrom so preisgünstig wie herkömmlich produzierte Elektrizität zu machen. Als so genannte Bookrunner agieren beim Börsengang die Credit Suisse Securities (USA) LLC und Morgan Stanley & Co. Incorporated. An der Börse in München war das Wertpapier am 21.11.2006 mit 19,50 Euro notiert.
21.11.2006 Quelle: First Solar, Inc. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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City Solar verwirklicht Photovoltaik-Großprojekte in Deutschland und Spanien
Bad Kreuznach ist um ein Solarkraftwerk reicher. Zu den Großanlagen auf dem Dach der Unternehmen „Michelin“ (2,2 Megawatt peak / MWp) sowie auf der Freifläche auf dem Bad
Kreuznacher Kuhberg (1 MWp) gesellt sich eine weitere Photovoltaik-Großanlage mit 420 Kilowatt Nennleistung. Das Solarkraftwerk auf der neuen Lagerhalle des Holzhandel-Unternehmens "Kurz KG"
wurde entwickelt, gebaut und betrieben von der City Solar AG, die seit Anfang des Jahres ihren Hauptsitz in der Kurstadt hat. City Solar ist seit drei Jahren am Markt und hat sich
von Beginn an auf Großprojekte spezialisiert. Seitdem haben sich die Bad Kreuznacher nach eigenen Angaben zu einem der führenden Anbieter entwickelt. Unter anderem stehen bereits drei
Solarkraftwerke mit jeweils 4 MWp in Sembach, Saarbrücken und Göttelborn auf der Referenzliste. Dort wird jeweils "sauberer" Strom für rund 2.000 Haushalte produziert. Auch die 1-MW-Anlage
der Bad Kreuznacher Stadtwerke auf dem Kuhberg stammt von City Solar.
21.11.2006 Quelle: City Solar AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Johanna Solar Technology: Bau der neuen Solarfabrik läuft nach Plan
Der Bau der weltweit modernsten Fabrik für Dünnschicht–Solarmodule in Brandenburg an der Havel schreitet voran, berichtet die Johanna Solar Technology GmbH in einer Pressemitteilung.
Ab Januar sollen wie geplant die speziell für dieses Vorhaben angepassten Maschinen geliefert und aufgestellt werden. Der Produktionsstart ist Mitte 2007 geplant. Auch auf der Kostenseite
liege der Bau im Plan, so das Unternehmen. Investoren und Banken seien mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden. "Innerhalb der letzten zwei Jahre hat die Solarindustrie in
Brandenburg einen gewaltigen Sprung gemacht. Keine Branche im Land hat in so kurzer Zeit solch ein Wachstum erreicht. Die Firma Johanna Solar Technology trägt mit dazu bei, dass in
Brandenburg `sonnige Zeiten`anbrechen", kommentiert Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns. Das Vorhaben des Solarunternehmens, das in Brandenburg an der Havel mit einer
hochinnovativen Technologie an den Start gehen will, sei nicht nur für die Stadt, sondern auch für das Land von Struktur bildender Bedeutung. Damit könne sich die Mark Brandenburg in einem
technologisch wichtigen, zukunftsorientierten Feld weiter profilieren.
21.11.2006 Quelle: Johanna Solar Technology GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarstrom: juwi-Gruppe errichtet ihre 500. PV-Anlage in Waldalgesheim
In den nächsten Wochen baut die juwi solar GmbH aus Bolanden (Rheinland-Pfalz) auf zwei Gebäuden in Waldalgesheim (Landkreis Mainz-Bingen) zwei größere Photovoltaik-Anlagen. Damit setzt
das rheinland-pfälzische Unternehmen die von Dr. Gerhard Hanke (Bürgermeister Waldalgesheim) und Wolfgang Kollay (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe) vor kurzem verkündete
Nachhaltigkeitsstrategie um. Eine Photovoltaik-Anlage errichtet juwi solar auf der Reithalle der Familie Kesser, die diese Anlage auch selbst betreiben wird. Die Anlage, nach Fertigstellung
die größte Solaranlage im Ort, hat eine Spitzenleistung von 39 Kilowatt; sie ist gleichzeitig die 500. PV-Anlage der juwi-Gruppe. Die zweite Anlage mit einer Spitzenleistung von 29 Kilowatt
kommt auf das Dach der Grundschule Waldalgesheim. Einen entsprechenden Pachtvertrag habe juwi solar nun mit dem Eigentümer der Schule abgeschlossen, der Verbandsgemeinde
Rhein-Nahe.
21.11.2006 Quelle: juwi solar GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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SolarWorld AG unterstützt solaren Motorsport
Die SolarWorld AG steigt als Sponsor in den solaren Spitzensport ein: Mit einem neu entwickelten solaren Rennwagen will der solare Technologiekonzern als Hauptsponsor die inoffiziellen
Weltmeisterschaften "World Solar Challenge" vom 21. bis 28. Oktober 2007 in Australien gewinnen. Das Fahrzeug wird von angehenden Ingenieuren der Fachhochschule Bochum in Zusammenarbeit mit
der SolarWorld AG entwickelt und gebaut. Der mit Solarenergie "betankte" Rennwagen wird den Namen "SolarWorld No.1" tragen und soll der Ambition gerecht werden, den 1. Platz zu erreichen.
"Der neue Racer wird technologisch neue Maßstäbe setzen", kündigt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck an, Vorstandssprecher der SolarWorld AG. Das gelte vor allem für die Effizienz und die
Aerodynamik. Die rund 50 jungen Ingenieurinnen und Ingenieure des "SolarWorld No. 1 Team der FH Bochum" aus den Fachbereichen Mechatronik und Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informatik
arbeiten derzeit auf Hochtouren an der Neuentwicklung. Richtungweisend dabei seien die neuen Regeln der "Challenge Class", wonach sonnengetriebene Fahrzeuge deutlich alltagstauglicher
gestaltet sein müssen.
20.11.2006 Quelle: SolarWorld AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Erneuerbare Energien: Deutschland fördert Technologien in Entwicklungsländern mit 24 Millionen Euro
Auf Initiative von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die Europäische Union auf der Klimakonferenz in Nairobi einen neuen Fonds zur Investitionsförderung für effiziente und
erneuerbare Energietechnologien vorgestellt (GEREF: Global Efficiency and Renewable Energy Fund). Mit 80 Millionen Euro pro Jahr für den Zeitraum von zunächst vier Jahren sollen Investitionen
in effiziente und erneuerbare Energien für Entwicklungsländer unterstützt werden, berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Der Fonds übernehme die Kreditrisiken
bei Investitionen in solche Technologien in Entwicklungsländern und ermögliche damit ein Investitionsvolumen von bis zu einer Milliarde Euro. Deutschland beteilige sich an diesem
Fonds mit zusätzlichen 24 Millionen Euro innerhalb der kommenden vier Jahre, so das BMU. Aufgrund dieser deutschen Initiative hätten andere Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ebenfalls
zugesagt, ihren Beitrag zu diesem Fonds aufzustocken. Allein durch den zusätzlichen deutschen Beitrag wächst der Fonds bereits auf mehr als 100 Millionen Euro an und hebt damit auch das
erreichbare Investitionsvolumen auf rund 1,25 Milliarden Euro. Die Entwicklungsländer haben diese Initiative auf der Klimakonferenz in Nairobi besonders begrüßt.
20.11.2006 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BUND: Nairobi-Klimagipfel endet ohne Klarheit
Zu dem am 17.11.2006 beendeten Weltklimagipfel erklärte Gerhard Timm, Geschäftsführer des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Nairobi (Kenia): "Das Ergebnis von Nairobi
ist frustrierend. Die Bedrohung durch den Klimawandel wird immer dramatischer und die Klimadiplomatie bewegt sich im Schneckentempo. In Nairobi konnte leider kein wirksamer
Klimaschutz-Fahrplan vereinbart werden. Dabei braucht die Welt dringend anspruchsvolle Ziele für die Zeit nach dem Kyoto-Abkommen". Auch national müsse mehr getan werden, sagte Timm. Es
gelte, die Energieeffizienz zu steigern und aus der Kohleverstromung auszusteigen. "2007 muss das Jahr des europäischen Klimaschutzes werden. Wer hier zu spät kommt, den bestrafen
nicht nur Überschwemmungen, Dürren und Wirtschaftskrisen, der verspielt auch Arbeitsplätze und Exportchancen", warnt der BUND-Geschäftsführer.
20.11.2006 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BP Solar will seine Photovoltaikproduktion in den USA fast verdoppeln
BP Solar hat am 16.11.2006 bekannt gegeben, das Unternehmen werde sein nordamerikanisches Hauptquartier in Frederick (Maryland) für 70 Millionen US-Dollar ausbauen. Mit der Erweiterung der
Produktion soll die Kapazität auf rund 150 Megawatt steigen, 70 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden. Machbarkeitsstudien für das Vorhaben sind laut BP Solar bereits abgeschlossen und
sollen nun in die Praxis umgesetzt werden. Nach dem Ausbau werde in Frederick die größte voll integrierte Photovoltaik-Produktion in Nordamerika sein, so das Unternehmen. "Das ist
eine beträchtliche Investition in ein etabliertes Geschäftsfeld von Weltrang", sagte Bob Malone, Vorsitzender und Präsident der BP America. Damit bleibe BP Solar führend in der wachsenden
Photovoltaikindustrie, könne die künftige Nachfrage decken und innovative Produkte anbieten, ergänzte Malone.
20.11.2006 Quelle: BP Solar Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Fachverband: Biogas-Boom hält an
Die rege Beteiligung an der Messe EUROTIER 2006 in Hannover und der erstmalige Messeschwerpunkt "BioEnergy Europe" zeigen, dass der Biogas Boom weiter ungebrochen ist, berichtet der
Fachverband Biogas in einer Pressemitteilung. Mit über 110 Unternehmen stellen Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes Biogas den Großteil der BioEnergy Europe-Aussteller in Halle 27. Hier ist
auch der traditionelle Gemeinschaftsstand des Fachverbandes Biogas zu finden - dieses Mal in Rekordgröße mit 25 Firmen auf fast 600 Quadratmetern (Halle 27 Stand F 29). Die EUROTIER findet
noch statt bis Freitag, den 17.11. Die Entwicklung der Investitionen in Biogasanlagen - erstmals über eine Milliarde Euro - untermauert laut Fachverband die herausragende Stellung,
welche die Biogas-Technologie innerhalb der Landwirtschaft und innerhalb der Erneuerbaren Energien einnimmt. Kaum eine Branche könne vergleichbare Wachstumsraten vorweisen.
20.11.2006 Quelle: Fachverband Biogas Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Solarenergie-Nutzung auf betrieblichen Dächern wächst weiter
Bereits rund ein Zehntel des in Deutschland erzeugten Solarstroms wird auf gewerblich beziehungsweise industriell genutzten Flächen produziert, berichtet der Europressedienst Bonn. Bei
einem Marktvolumen von 620 Megawatt (MW) im Jahr 2006 entspreche das rund 70 MW Solarstromleistung, Tendenz steigend. Insgesamt stehe in Deutschland laut einer Studie des
Bundesumweltministeriums (BMU) für Dachanlagen eine Fläche von etwa 200 Millionen Quadratmetern zur Verfügung. Handwerksbetriebe, die Solarstromanlagen installieren, bescheinigten diesem
Sektor großes Wachstumspotenzial. Besonders im gewerblichen Bereich sei die Zahl bislang ungenutzter Dachflächen groß und Photovoltaikanlagen mit einer Leistung zwischen zehn und 1.000
Kilowatt peak (kWp) entpuppten sich als begehrtes Renditeobjekt, denn gleichzeitig mit der sinkenden Förderung im Rahmen des "Erneuerbare-Energien-Gesetz" (EEG) ab 2007, würden auch die
Anlagenpreise fallen.
20.11.2006 Quelle: Europressedienst Bonn Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Deutscher Solarpreis für das Handbuch "Auf dem Weg zur 100%-Region"
Ein Autorenteam der B.A.U.M. Consult GmbH in München wurde mit dem Deutschen Solarpreis 2006 in der Kategorie Medien ausgezeichnet für das Handbuch für eine nachhaltige Energieversorgung
von Regionen mit dem Titel "Auf dem Weg zur 100%-Region". Michael Stöhr, Ludwig Karg, Markus Lurz und Martin Tischer haben sich zusammengetan, um im Rahmen eines EU-Forschungsprojektes einen
praxisnahen Leitfaden für die komplette regionale Umstellung auf erneuerbare Energien zu verfassen. "Durch das Teamwork der Autoren entstand ein flüssig geschriebenes und stilistisch
homogenes Werk, das eine Vielfalt unterschiedlichster Erfahrungen systematisiert, zusammenfasst und Querverbindungen herstellt. Für den praktischen Nutzen sind gerade die
Konkretisierungen von hohem Wert, was wann wo von wem und wie zu tun ist. Es enthält unmittelbar verwendbare Tipps und verweist auf einen gut gepflegten Pool von Hilfsmitteln auf einer
speziell dafür betriebenen Internetplattform", lobt die EUROSOLAR-Jury.
19.11.2006 Quelle: EUROSOLAR Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Schweiz: ADEV Solarstrom AG startet weitere Kapitalerhöhung
Die ADEV Solarstrom AG (Liestal) startete am 15.11.2006 eine öffentliche Platzierung von 6386 Namenaktien mit einem Nennwert von 500 Franken. Das Unternehmen will damit das Aktienkapital
von bisher 6,7 Millionen Franken auf rund 10 Millionen Franken erhöhen. Die ADEV Solarstrom AG habe in diesem Jahr einen weiteren Wachstumsschritt vollbracht, indem sie über ein halbes
Megawatt Solarmodule in neuen Solarkraftwerken in Betrieb nahm, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zu den großen Investitionen der letzten zwölf Monate zähle eine
Photovoltaikanlage mit 270 Kilowatt (kW) in Carouge bei Genf, die Wiedermontage der auf 200 kW vergrößerten Solarstromanlage auf dem Fußballstadion St. Jakob Park in Basel und der Bau einer
218 kW-Anlage im deutschen Ostfildern, nahe Stuttgart. Insgesamt seien in diesem Jahr 5.500 Quadratmeter Module auf Dächern platziert und über 5 Millionen Franken investiert
worden.
19.11.2006 Quelle: ADEV Solarstrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Umfrage: Große Mehrheit für mehr Wettbewerb bei Strom, Gas und Bahn
Die meisten Bundesbürger wollen eine schärfere Konkurrenz auf den Märkten für Strom und Gas. 82 Prozent sind nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid für die
Zeitschrift 2manager magazin2 dafür, die großen Netzbetreiber schärferem Wettbewerb auszusetzen. Auch das Netz der Bahn soll nach dem Willen einer breiten Mehrheit von 63 Prozent
"uneingeschränkt für Wettbewerber geöffnet werden", so der Spiegel-Verlag in einer Pressemitteilung. In anderen Bereichen beurteilen die Bürger die Segnungen offener Märkte jedoch deutlich
skeptischer. So sind 73 Prozent dafür, Handwerksunternehmen weiterhin dadurch vor Wettbewerb zu schützen, dass nur Meister und erfahrene Gesellen Firmen gründen dürfen. Lediglich 23
Prozent sind für eine Aufhebung dieser Beschränkungen, die viele Experten für eines der größten Hindernisse bei der Schaffung neuer Jobs ansehen.
19.11.2006 Quelle: manager magazin Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Bundesumweltministerium fördert Projekt zur Energiegewinnung aus Wasserkraft
Für ein Wasserkraftprojekt stellt Bundesumweltminister Gabriel 570.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm zur Verfügung, berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer
Pressemitteilung. Mit dem Vorhaben der Hydro-Energie Projekt Faurndau GmbH & Co. KG in der Nähe von Göppingen soll die Vereinbarkeit von Wasserkraftanlagen mit der Gewässerökologie
demonstriert werden. "Der Bau und die Betriebsweise von Wasserkraftanlagen sollen verbessert werden, um die Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie zu gewährleisten. Wir haben mit dem
Erneuerbare-Energien-Gesetz dafür gesorgt, dass die Einspeisevergütung von einer Verbesserung des ökologischen Zustands abhängig gemacht wird. Die geplante Anlage erfüllt diesen Anspruch
beispielhaft", so Gabriel. Geplant ist eine so genannte Laufwasserkraftanlage: diese Anlage nutzt das strömende Wasser eines Flusses um Energie zu gewinnen. Generator und Turbine
werden in einem wasserumströmten Gehäuse an einer bereits bestehenden Stauhaltung untergebracht.
18.11.2006 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Private Haushalte verbrauchen trotz Effizienzverbesserungen mehr Energie
Der Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen ist im Zeitraum 1995 bis 2005 - bereinigt um die jährlichen Temperaturschwankungen - um 3,5% gestiegen, berichtet das Statistische
Bundesamt. "Die erheblichen Verbesserungen bei Wärmedämmung, Heizungstechnik und Haushaltsgeräten reichten nicht aus, um den gestiegenen Energieverbrauch der Haushalte auszugleichen, der
unter anderem durch eine wachsende Ausstattung mit Elektrogeräten und die zunehmende Wohnfläche verursacht wird", so der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, Walter Radermacher, auf
einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Umweltbundesamt in Berlin. Nach neuen Ergebnissen der Umweltökonomischen Gesamtrechnungen (UGR) basiert dieses Plus von insgesamt 3,5 %
auf einer zweigeteilten Entwicklung: Bis zum Jahr 2000 war der Energieverbrauch zunächst um rund 11 % gestiegen, um dann - sicher auch beeinflusst von den Energiepreiserhöhungen (+ 42% von
1999 bis 2005) - um rund 7% zu sinken.
18.11.2006 Quelle: Statistisches Bundesamt Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Schriftstellerin Margaret Atwood: Klimaänderungen schlimmer als Krieg
Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood hält den Klimawandel für bedrohlicher als Kriege: "Diese begrenzten Kriege, die wir momentan noch haben, sind nicht das große Thema. Das
große Thema ist die Klimaveränderung. Wenn die nicht gestoppt wird, geht es irgendwann nirgends mehr hin mit uns. In Kriegen gibt es Waffenstillstände", sagt sie der Wochenzeitung DIE
ZEIT. Für Atwood kommt die Entwicklung nicht überraschend: "Oft bin ich erstaunt darüber, wie überrascht die Leute von neuen Katastrophenmeldungen sind. Vielleicht liegt es daran,
dass ich so viel historisches Material lese. Was uns heute passiert, ist hoch alarmierend - aber neu kann ich es nicht finden. Menschen werden immer bis zur Grenze ihrer Möglichkeiten gehen",
so die Autorin.
18.11.2006 Quelle: DIE ZEIT Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Phönix SonnenStrom AG: Wachstum bei Solar-Kraftwerken, Rückgang bei Komponenten und Systemen
Der Photovoltaik-Systemintegrator Phönix SonnenStrom AG (Sulzemoos / ISIN DE000A0BVU93) hat mit einem guten dritten Quartal das schwache erste Halbjahr weitgehend wettmachen können,
berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die Gesamtumsatzerlöse des Konzerns vom 1. Juli bis 30. September 2006 lagen nach Angaben des Unternehmens mit 28,6 Millionen Euro um
mehr als 30 Prozent über denen im Vergleichszeitraum des Vorjahres (21,9 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte im dritten Quartal 1,49 Millionen
Euro und übertraf den Vorjahreswert (1,20 Millionen Euro) damit um fast 25 Prozent. Die EBIT-Marge im dritten Quartal lag mit 5,2 Prozent deutlich über dem Wert des zweiten Quartals von 0,7
Prozent und damit nahezu auf Vorjahresniveau (5,4 Prozent).
17.11.2006 Quelle: Phönix SonnenStrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Wirtschaftsminister weiht WPD-Windpark in Kroatien ein
Der kroatische Wirtschaftsminister Branko Vukelic hat am 14.11.2006 den WPD-Windpark "Trtar-Krtolin" nahe der Hafenstadt Sibenik feierlich eingeweiht. Der Windpark mit 14 Anlagen vom Typ
"Enercon E-48" habe im Juli dieses Jahres die Produktion aufgenommen und könne wie erwartet hervorragende Erträge vorweisen, berichtet die WPD AG in einer Pressemitteilung. Entwickelt wurde
das Projekt von der kroatischen WPD-Tochtergesellschaft EnerSys d.o.o. mit Sitz in Dubrovnik. Vor rund 100 geladenen Gästen hob Minister Vukelic die zunehmende Bedeutung
erneuerbarer Energien in Kroatien hervor und betonte den politischen Willen, besonders den Anteil der Windenergie am kroatischen Strom-Mix zu erhöhen.
17.11.2006 Quelle: WPD AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Sunways AG steigert Umsatz in den ersten neun Monaten um 90 Prozent
Die Sunways AG (Konstanz, ISIN DE0007332207, ISIN DE000A0BNPN0) hat das dritte Quartal 2006 mit einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von 1,9 Millionen Euro abgeschlossen (Vorjahr 0,0
Millionen Euro), berichtet der Solarzellen-, Wechselrichter- und Systemhersteller in einer Pressemitteilung. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuer EBIT betrug laut Sunways AG +0,5 Millionen Euro
(Vorjahr +0,5 Millionen Euro). Auf Neunmonatsbasis sei ein Konzern-EBIT von +1,8 Millionen Euro (Vorjahr: +1,1 Millionen Euro) erzielt worden. Das Ergebnis je Aktie betrug nach Ablauf des
dritten Quartals 0,21 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Die Geschäftsentwicklung der Sunways AG war auch im dritten Quartal 2006 positiv: Den Umsatz hat das Unternehmen in diesem Zeitraum
im Vergleich zum Vorjahr um 69 Prozent auf 39,2 Millionen Euro gesteigert (Vorjahr: 23,2 Millionen Euro). Das im Berichtszeitraum erzielte Ergebnis vor Zinsen und Steuern spiegle die stark
gestiegenen Rohstoffpreise wider.
17.11.2006 Quelle: Sunways AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Neue Studie: Deutsche Solarstromunternehmen expandieren weltweit
Deutsche Photovoltaikunternehmen kauften in den letzten fünf Jahren achtmal so viele Unternehmen im Ausland als ausländische Photovoltaikunternehmen Firmen in Deutschland übernahmen. Diese
von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young zum Forum Solarpraxis in Berlin vorgestellte Zahl dokumentiere den internationalen Expansionskurs deutscher
Photovoltaikunternehmen. Der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW) sieht darin einen Beleg für die hohe Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Solarbranche. Photovoltaikunternehmen
aus Deutschland sind bei internationalen Firmenübernahmen spitze. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "TransAction Erneuerbare Energien – Marktüberblick und M & A- Aktivitäten
2001-2006" der international renommierten Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Im Rahmen der Studie wurden 72 Übernahmen von Photovoltaikunternehmen analysiert. Davon wurden
50 Transaktionen von deutschen Unternehmen initiiert. Lässt man innerdeutsche Transaktionen unberücksichtigt, so kauften mehr als achtmal so viele deutsche Photovoltaikunternehmen im Ausland
zu, als ausländische Unternehmen in Deutschland. Zielregionen waren Europa, die USA, China und Australien.
17.11.2006 Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Prof. Holger Rogall erhält Deutschen Solarpreis für Berliner Solar-Verordnung
Dr. Holger Rogall, Professor für Umweltökonomie setzte sich jahrelang für die Nutzung erneuerbarer Energien im Bauwesen ein. Jetzt wurde sein politisches Engagement von EUROSOLAR mit dem
Deutschen Solarpreis 2006 gewürdigt. Rogall entwickelte die Berliner Solarverordnung, einen Meilenstein für die administrative Vorgaben für das solare Bauen. "In einem politischen Kraftakt
brachte der "Nachhaltigkeitspolitiker" diese solare Bauordnung durch alle politischen Instanzen bis kurz vor die Abstimmung im Berliner Abgeordnetenhaus, wo es aber Lobbyinteressen gelang,
sie von der Tagesordnung nehmen zu lassen. Trotzdem erreichte Prof. Rogall durch sein wissenschaftliches Engagement und seine politische Hartnäckigkeit ein neues Problem- und vor allem
Chancenbewusstsein im Bauwesen, dem andere Städte erfolgreich gefolgt sind", heißt es in der Begründung der Jury. So wurde die Berliner Solarverordnung als "ordenanca solar"
bereits erfolgreich in Barcelona umgesetzt, auch Hamburg und Vellmar haben den Gedanken des solaren Bauens in ihre Bauordnungen aufgenommen.
17.11.2006 Quelle: EUROSOLAR; Solarserver Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Umweltpolitik: Greenpeace vermisst "Angela Schwarzenegger"
Ein Jahr nach ihrem Start sei die Große Koalition in Sachen Umweltpolitik noch schwach auf der Brust, stellt die Umweltorganisation Greenpeace fest. "Bundeskanzlerin Merkel hat ihre
Regierung nicht fit gemacht für die ökologischen Herausforderungen von heute. Ökologisch fehlt ihr der Mut eines Arnold Schwarzenegger!", sagt Stefan Krug, Leiter der Politischen Vertretung
von Greenpeace Deutschland. Während der konservative kalifornische Gouverneur etwa die Autoindustrie wegen Klimazerstörung verklage, entscheide Merkel im Zweifel gegen Umwelt- und
Verbraucherschutz und für die Interessen vor allem der großen Unternehmen, kritisiert Greenpeace.
17.11.2006 Quelle: Greenpeace e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Dünnschicht-Solarpark der Megawattklasse eingeweiht
Im bayerischen Mering bei Augsburg hat die voltwerk AG am 16. 11. 2006 zusammen mit Dr. Otmar Bernhard, Staatssekretär im Bayerischen Umweltministerium, eine der weltweit größten
Dünnschicht-Solarstromanlagen eingeweiht. Anwesend waren auch zahlreiche Gemeinderatsmitglieder und Anwohner, die sich über die ökonomischen und ökologischen Vorteile von
Photovoltaik-Kraftwerken informierten. Die Anlage mit einer Gesamtleistung von 1,78 Megawatt (MW) wurde von der SunTechnics GmbH, einem Schwesterunternehmen der voltwerk, in einer Bauzeit von
nur drei Monaten auf einer sechs Hektar großen Fläche installiert. Dabei hat SunTechnics auf insgesamt sieben regionale Partnerunternehmen zurückgegriffen. Über die Hälfte der am
Aufbau beteiligten Mitarbeiter stammen somit aus der Region Mering. Das rund 7 Millionen Euro teure, bereits im Juli fertig gestellte Solarkraftwerk erzeugt jährlich rund 1,9 Millionen
Kilowattstunden Sonnenstrom, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Über 500 Haushalte können so ganzjährig mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden - und das über die
nächsten 20 Jahre. In diesem Zeitraum entspricht das laut voltwerk einer CO2-Einsparung von 28.500 Tonnen.
16.11.2006 Quelle: voltwerk AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Conergy-Töchter eröffnen Standorte in Pennsylvania
Die börsennotierte Conergy AG (ISIN DE 0060 40024) wird im US-Bundesstaat Pennsylvania einen weiteren kundennahen Vertriebsstandort der SunTechnics GmbH für schlüsselfertige Solarsysteme
eröffnen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus soll auch das neue US-Hauptquartier der voltwerk AG für die Projektfinanzierung regenerativer Großkraftwerke dort
angesiedelt werden. Conergy ist das umsatzstärkste Solarunternehmen Europas und bereits heute weltweit in 22 Ländern vertreten. Dank des Erfahrungsvorsprungs beim Engineering und
den kundennahen Niederlassungen in Kalifornien, New Mexiko und Colorado erwartet Conergy, ihren weltweiten Umsatz auch 2007 und 2008 um mindestens 50 % zu steigern. "Im rasant wachsenden
US-Markt für erneuerbare Energien übernimmt Pennsylvania mehr und mehr eine Vorreiterrolle. Daher freuen wir uns sehr, hier unsere Aktivitäten an der Ostküste zu bündeln und Teil der
Wirtschaft von Pennsylvania zu werden", so Cameron Mac Moore, Regional Head der Conergy Gruppe in Nordamerika. Von dem neuen Hauptquartier der Conergy Gruppe für die Ostküste werde auch das
Wachstum in weiteren Bundesstaaten wie beispielsweise New Jersey vorangetrieben.
16.11.2006 Quelle: Conergy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Spanien: Baubeginn für Freiflächen-Solarkraftwerk in Marchal
Das andalusische Unternehmen ASSYCE Fotovoltaica. S.L. baut in der Gemeinde Marchal (Granada-Spanien) ein Freiflächen-Solarkraftwerk mit einer Leistung von 2.000 Kilowatt peak (kWp). Auf
einer Fläche von 10 Hektar sollen 20 einzelne Kraftwerksblöcke mit jeweils rund 100 kWp errichtet werden. Die durch die Kraft der Sonne erzeugte elektrische Energie entspreche mit 3.200.000
Kilowattstunden pro Jahr dem Jahresenergieverbrauch von 1.000 Haushalten. Die CO2 Ersparnis komme einer bewaldeten Fläche von 650 Hektar gleich. Zum offiziellen Baubeginn am
20.10.2006 waren mehr als 100 Ehrengäste aus der Politik und Industrie sowie die Investoren geladen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
16.11.2006 Quelle: ASSYCE Fotovoltaica S.L. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Pellet-Verband: Heizen mit Pellets weiterhin wirtschaftlich
Immer mehr Haushalte in Deutschland heizen mit Holzpellets. Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) rechnet bis Ende des Jahres mit rund 70.000 Pelletsheizungen in Deutschland.
Holzpellets seien im Gebrauch sowohl wirtschaftlich als auch umweltfreundlich, denn Holz verbrenne CO2-neutral, betont der DEPV. Zudem lösten sich Besitzer von Pelletsheizungen durch die
Nutzung eines heimischen Brennstoffs aus der Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas exportierenden Ländern. In den vergangenen Monaten seien die Energiepreise allgemein gestiegen. Auch bei
Holzpellets ist laut DEPV ein Preisanstieg zu verzeichnen. Besitzer von Pelletsheizungen reagierten darauf zunehmend verunsichert. Sie fragten nach den Ursachen für diese Entwicklung und wie
sich die Perspektiven dieser fortschrittlichen Heizungsart gestalten werden. Der DEPV erläutert die Gründe der derzeitigen Preisentwicklung und liefert Argumente, die nach wie vor für den
Einsatz von Holzpelletsheizungen sprechen.
16.11.2006 Quelle: Solar Promotion GmbH/DEPV Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar-Hybrid-Systeme: Wegweisendes Referenzprojekt in Tansania eingeweiht
Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Repräsentanten zahlreicher afrikanischer Botschaften informierten sich im Rahmen einer Informationsveranstaltung über neue Möglichkeiten
vollständiger dezentraler Energieversorgung mit erneuerbareren Energien. Der Kölner Solarenergiespezialist Energiebau, der in Afrika bereits seit 1994 dezentrale Energieversorgungen für
Krankenhäuser, Schulen oder für die Wasserförderung realisiert, hat eine neue Technologie entwickelt, die eine dezentrale Stromversorgung mit Photovoltaik und Pflanzenöl ermöglicht.
In den ländlichen Regionen Afrikas gibt es bislang meist keine Stromversorgung. Ein flächendeckender Ausbau der zentralen Stromnetze ist in vielen Ländern wirtschaftlich nicht
realisierbar. Daher werden überwiegend Dieselgeneratoren zur Erzeugung von Strom genutzt. Wegen der hohen Treibstoffkosten steht Strom jedoch auch bei Nutzung solcher Generatoren in den
meisten Fällen nur stundenweise zur Verfügung.
16.11.2006 Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarmodul-Hersteller SOLON steigert Konzernumsatz um 81 Prozent
Die SOLON AG für Solartechnik (Berlin; ISIN DE0007471195) konnte ihr Wachstum im dritten Quartal 2006 unvermindert fortsetzen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der
Konzernumsatz stieg nach Angaben der SOLON AG in den ersten neun Monaten des Jahres auf 218 Millionen Euro. Dies entspreche einem Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 81
Prozent. Das Ergebnis vor Steuern, Zins und Abschreibung (EBITDA) wuchs laut SOLON auf 19,9 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 10,2 Millionen Euro), das Ergebnis vor Zins und
Steuern (EBIT) auf 15,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 8,1 Millionen Euro), und das Konzernergebnis auf 9,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 4,5 Millionen Euro). Das Ergebnis der
insgesamt 9,3 Millionen Aktien betrug zum 30.09.2006 je Aktie 1,04 Euro und stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 58 Prozent.
15.11.2006 Quelle: SOLON AG für Solartechnik Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BIOHAUS bietet neues Dünnschichtsystem für mittlere und große Dachflächen an
Nach Einführung der Großflächensysteme BIOSOL XXL und BIOSOL PV Plate bietet die BIOHAUS PV Handels GmbH ein weiteres solares Bedachungssystem basierend auf Dünnschichtzellen an: BIOSOL
UniPro. Alle drei Systeme basieren auf Laminaten des amerikanischen Herstellers United Solar. Allen Anwendungen liegt die bewährte Triple-Junction-Technology zugrunde. Diese Technologie
garantiere beste Erträge auch bei diffusem Licht und bei ungünstigen Dachausrichtungen wie Ost-, oder Westdächern und Dachneigungen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
BIOSOL UniPro stelle das Pendant zum Indachsystem BIOSOL XXL dar, erklärt die BIOHAUS PV Handels GmbH. Bei gleichen Maßen sei das Modul zur Aufdachmontage besonders für alle mittleren und
großen Dachflächen geeignet. Die Modulleistung liege bei 124 bzw. 127 Wp. Die Rahmung des Laminats erfolge manuell bei BIOHAUS mit einem stabilen Rahmen aus eloxiertem Aluminium. Dadurch sei
das Modul vielseitig einsetzbar und besonders robust. BIOSOL UniPro ist seit Oktober 2006 bei Biohaus erhältlich.
15.11.2006 Quelle: BIOHAUS PV Handels GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Conergy plant vollintegrierte Modulproduktion in Frankfurt (Oder)
Die Hamburger Conergy AG plant, in Frankfurt (Oder) die weltweit modernste Produktionsstätte für Solarmodule zu errichten. Das Unternehmen will für den Aufbau einer vollintegrierten
Massenproduktion vom Wafer über die Zelle bis zum Modul rund EUR 250 Mio. in der ersten Ausbaustufe investieren. Mittelfristig sollen auf dem Gelände der ehemaligen Chipfabrik über 1.000
Arbeitsplätze entstehen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
15.11.2006 Quelle: Conergy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Energieverbrauch legt leicht zu, Erneuerbare bleiben stabil
Der Energieverbrauch in Deutschland wird 2006 leicht ansteigen, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) in einer Pressemitteilung. Die AGEB erwartet nach ersten
vorläufigen Berechungen einen Zuwachs von gut einem Prozent auf 493 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE), das entspricht etwa 14.450 Petajoule (PJ). Weniger Wind und Wasser
verringern den Beitrag der beiden wichtigsten erneuerbaren Energieträger zur Stromerzeugung um 4,5 sowie 1,2 Prozent, so die AGEB. Dem stünden Zuwächse bei Holz, Biokraftstoffen und anderen
erneuerbaren Energien gegenüber. Ingesamt werde der Anteil erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch bei unverändert 4,5 Prozent liegen. Am stärksten fällt laut AGEB der Zuwachs beim
Erdgas mit einem Plus von rund 4 Prozent aus. Erdgas verzeichnete vor allem im ersten Quartal 2006 infolge der sehr niedrigen Temperaturen kräftige Zuwächse, die sich im
Jahresverlauf abschwächten. Der Anteil des Erdgases am gesamten Primärenergieverbrauch in Deutschland steigt leicht auf über 23 Prozent.
15.11.2006 Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarwärme in der EU: 2005 wurden mehr als zwei Millionen Quadratmeter Kollektorfläche installiert
Der Solarwärmemarkt der Europäischen Union (verglaste Flachkollektoren, Vakuumkollektoren, unverglaste Flachkollektoren) ist im vergangenen Jahr um 22,8 % gewachsen und die installierte
Fläche übersteigt inzwischen zwei Millionen Quadratmeter, was einer Gesamt-Wärmekapazität von rund 1.450 Megawatt (MWth) entspricht. Das berichtet das von der EU-Kommission geförderte Projekt
"EurObserv’ER" in einer Pressemitteilung. EurObserv’ER beschreibt in seinem in Nummer 175 des französischen Magazins Systèmes Solaires veröffentlichen Barometer die aktuelle
Tendenz des europäischen Solarwärmemarktes. Dessen Wachstum sei in erster Linie zurückzuführen auf die sehr gute Entwicklung der drei wesentlichen Solarwärmemärkte Deutschland, Österreich und
Griechenland sowie den starken Zuwachs des französischen und spanischen Marktes. Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Solarwärmeindustrie befinden sich im stetigen Wandel:
Ständig steigende Energiepreise, verbunden mit Anreizen, die von den meisten Regierungen geschaffen worden sind, konnten den Solarwärmemarkt stärken, so EurObserv’ER. Während des Jahres
2005 habe der Markt die Grenze von zwei Millionen in Europa neu installierten Quadratmetern Kollektorfläche überschritten (2.073.391 m2, 1 451,4 MWth). Verglaste Flachkollektoren machen den
wesentlichen Teil des Solarwärmemarktes aus (89,4 % Marktanteil), gefolgt von Vakuumkollektoren (6,4 %) und unverglasten Flachkollektoren (4,2 %). Die Vakuumkollektoren sind meist weniger
preisgünstig, ermöglichten aber, weit höhere Temperaturen zu erzielen. Diese Technologie eignet sich sowohl in kalten Klimazonen zur Warmwasserproduktion und Gebäudeheizung als auch für warme
Klimazonen, in denen für Kühlsysteme sehr hohe Temperaturen erforderlich sind. Die Leistung unverglaster Flachkollektoren wiederum ist zur Beheizung von Schwimmbecken völlig
ausreichend.
11.11.2006 Quelle: Capgemini Deutschland GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Erdwärme: das heißeste Thema im Südwesten
Von der Politik gefördert, vom Verbraucher akzeptiert: Umweltverträgliche und zugleich kostengünstige Energiegewinnung über Erdwärmeanlagen wird in den nächsten Jahren verstärk wachsen, so
die Messe Offenburg-Ortenau GmbH, Veranstalter der "GeoTHERM – expo & congress" in einer Pressemitteilung. Private wie öffentliche Haushalte und die Wirtschaft setzten zunehmend auf
die "Energie von unten". Die Premiere der Geothermie-Messe in Offenburg bündle im März 2007 Informationen, Angebote und Nachfrage in der größten Geothermie-Veranstaltung im Südwesten
Deutschlands. Die GeoTHERM wird unterstützt vom Wirtschafts- und vom Umweltministerium Baden-Württemberg, zahlreichen deutschen und schweizerischen Fachverbänden, Hochschulen und
der Wirtschaft. Der Energiekonzern EnBW fördert die Veranstaltung gezielt.
11.11.2006 Quelle: Messe Offenburg-Ortenau GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Thüringen: Biogastechnologie auf dem Vormarsch
"Zur Vermeidung oder zumindest zur Reduktion der energiebedingten Umweltauswirkungen gelten regenerative Energien mehr und mehr als ‚Hoffnungsträger", erklärte der Thüringer Minister
für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar, anlässlich der Inbetriebnahme einer Biogasanlage der SARIA ReFood GmbH in Schwallungen (Landkreis Schmalkalden-Meiningen). Die
Verarbeitungskapazität der Anlage beträgt 78.000 Tonnen pro Jahr. Der künftig erzeugte Strom reicht rechnerisch aus, um rund 5.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom und gleichzeitig 500
Haushalte mit Wärme zu versorgen. Die Wärmeenergie wird in dem Unternehmen auch für die Hygienisierung und im Prozess der Fettabscheidung genutzt.
11.11.2006 Quelle: Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Marktanreizprogramm: Fördervolumen für 2007 soll erhöht werden
Die geplante Erhöhung der Fördermittel im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) von 174,5 Millionen Euro auf 214,5 Millionen Euro für das Jahr 2007 begrüßen der Bundesverband
Solarwirtschaft e. V. (BSW) und der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE). Auf der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages am 09.11. 2006 sei die Aufstockung der
Fördermittel für umweltschonende Heizungsanlagen im Rahmen des Marktanreizprogrammes beschlossen worden, so die beiden Verbände in einer Pressemitteilung.
10.11.2006 Quelle: BSW, BEE, CDU/CSU-Fraktion im Bundestag Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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RegioEnergie entwickelt Marktstrategien für Solar- und Bioenergie
Energie mit Photovoltaik und aus Biomasse selbst erzeugen - was einst als sonderbare Idee einiger Öko-Freaks belächelt wurde, hat sich zu einem viel versprechenden jungen Wirtschaftszweig
etabliert, vor allem in Baden-Württemberg, berichtet die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg in einer Pressemitteilung. Davon profitierten alle: eine Erhöhung des Anteils regenerativer
Energie am Stromverbrauch und Heizwärmebedarf mache Deutschland unabhängiger von der Zulieferung fossiler Energie und schaffe darüber hinaus Wirtschaftswachstum und neue Arbeitsplätze. Wie
Unternehmen und bürgerschaftlich getragene Initiativen solche wirtschaftlichen Prozesse ins Rollen bringen und welche Marktpotenziale sich weiterhin strategisch erschließen lassen, soll das
Projekt RegioEnergie klären. In drei unterschiedlich strukturierten Referenzregionen in Baden-Württemberg (westlicher Bodensee, Nordschwarzwald und Großraum Stuttgart) sollen
Potenziale, Markt und Marktpartner im Geschäftsfeld erneuerbare Energien untersucht und Strategien zur Förderung der Branche entwickelt werden. Mit 350.000 Euro fördert das Bundesministerium
für Bildung und Forschung dieses Projekt, das durchgeführt wird unter Federführung der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (Prof. Dr. Rainer Luick) zusammen mit der Forschungsgruppe
Solarenergienutzung an der Hochschule für Technik Stuttgart (Prof. Dr. Ursula Eicker).
10.11.2006 Quelle: Hochschule Rottenburg Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Dritter Tag des Passivhauses am 12. November
Die Informations-Gemeinschaft Passivhaus Deutschland (IG Passivhaus) veranstaltet ihren Mitgliedern und anderen europäischen Passivhaus-Verbänden nun bereits zum dritten Mal den
deutschlandweiten und internationalen "Tag des Passivhauses 2006". Ziel dieser Aktion ist es Bauherren, aber auch Fachleute zu überzeugen und für das Passivhaus-Konzept zu begeistern. Das
Passivhaus ist keine patentierte Bauweise sondern ein allgemein zugänglicher Baustandard. Passivhäuser sind der weltweit führende Standard für besonders energiesparendes Bauen: Verglichen mit
durchschnittlichen Gebäuden im Bestand kommt ein Passivhaus mit nur 5 % der Heizenergie aus. Gespart wird aber nur beim Verbrauch und keinesfalls am Komfort. Dass Passivhäuser
behaglich warm sind ohne viel Heizenergie zu verbrauchen, lässt sich am besten beim Besuch in einem bereits bewohnten Haus erfahren.
10.11.2006 Quelle: RONGEN ARCHITEKTEN; openPR Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Erneuerbare Energien: Breites Spektrum an Beteiligungsmöglichkeiten zum Jahresende
"Die Zeit ist reif für die Bioenergie", so oder ähnlich könnte das Fazit beim Blick in aktuelle Übersichten grüner Fondsbeteiligungen ausfallen, berichtet Daniel Kellermann Betreiber des
Informationsportals www.greenvalue.de in einer Pressemitteilung. Zahlreiche neue Initiatoren widmeten sich dem Biogas und das Fondsvolumen eines Angebots habe erstmals ein dreistelliges
Millionen-Volumen erreicht. Im Gegensatz zu anderen Biogasfonds setze das Angebot von Doric Asset Management ausschließlich auf eine reine Eigenkapitalfinanzierung und erziele Erlöse aus dem
Leasing. Anders bei traditionellen Fonds, wie sie beispielsweise von der Regensburger Aufwind Schmack GmbH angeboten werden. Die Gesamtfinanzierung basiere dort, wie bei
Erneuerbare-Energien-Projekten üblich, zu rund 70 % auf Fremdkapital und die Erlöse des Fonds stammen aus dem Verkauf von Strom und künftig auch Biogas. Interessant seien die vielfältigen
Möglichkeiten der Investition in Bioenergie, betont Kellermann: holzartige Biomasse, Biogas, Bioethanol und Biodiesel. Die verschiedenen Initiatoren böten die ganze Bandbreite der
Bioenergienutzung an. Die Ausschüttungen lägen teilweise bei über 300 % während der meist 20-jährigen Laufzeit.
10.11.2006 Quelle: Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Potenzialstudie zeigt: Mindestens 57 % der Stromerzeugung in KWK möglich
Spätestens seit dem Energiegipfel steht die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wieder auf der energiepolitischen Tagesordnung. Eine Novellierung des KWK-Gesetzes werde als eine der konkreten
Ergebnisse genannt, so der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) in einer Pressemitteilung. Für deren Ausgestaltung hat der B.KWK mit anderen Verbänden gemeinsame Eckpunkte
vorgelegt. Nun sei die Politik am Zug. Eine aktuelle Potenzialstudie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zeige, dass mindestens 57 % der Stromerzeugung in KWK produziert werden
könnten. Die Studie sei Teil der "Hausaufgaben", die den nationalen Regierungen von der EU-KWK-Richtlinie aufgegeben wurden. Die EU-Kommission erwarte nun, dass die in der Studie
ebenfalls untersuchten noch bestehende Hemmnisse konsequent abgebaut werden und konkrete Schritte zur Realisierung der Potenziale eingeleitet werden, heißt es in der Pressemitteilung des
B.KWK.
10.11.2006 Quelle: Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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UBA: Lagerung von Treibhausgasen in der Tiefe ist nur eine Übergangslösung
Der Ausstoß der Treibhausgase, vor allem von Kohlendioxid (CO2), nimmt weltweit zu. Damit das Klima sich nicht weiter aufheizt, müssen die Treibhausgassemissionen deutlich sinken. Auch
Deutschland müsse - wie die übrigen Industrieländer - seine CO2-Emissionen drastisch verringern, so das Umweltbundesamt (UBA) in einer Pressemitteilung. Das UBA hält eine Verminderung um 40
Prozent von 1990 bis 2020 und von 80 Prozent bis 2050 für notwendig. Als eine Maßnahme zu Minderung wird seit einiger Zeit die technische Abscheidung und Speicherung von CO2 in tiefen
geologischen Schichten erprobt. Die kommerzielle und industrielle Verfügbarkeit in deutschen Kraftwerken wird ab 2020 erwartet. Zwei kürzlich vom UBA veröffentlichte Studien zeigen die
Potenziale, aber auch Grenzen dieser Technik auf. Ein Ergebnis dieser Studien ist, dass es sich allenfalls um eine Übergangslösung handeln kann.
09.11.2006 Quelle: UBA Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik: ZSW arbeitet an Dünnschichtsolarzellen von der Rolle
Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW) will ein neues und effizientes Verfahren zur Herstellung von Dünnschichtsolarmodulen entwickeln, um die
Kosten der Solarenergienutzung zu senken. Die aktive Schicht dieser Solarmodule wird aus dem Verbindungshalbleiter Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIS) bestehen, so das ZSW in einer
Pressemitteilung. CIS-Module werden bisher auf dem Trägermaterial Fensterglas in mehreren vakuumtechnischen Schritten sowie dazwischen geschalteten Strukturierungsschritten hergestellt. Diese
Prozesse sind teils Durchlaufprozesse, teils Einzelprozesse, bei denen die Trägermaterialien (Substrate) nacheinander bearbeitet werden. Bei dem neuen Produktionsverfahren handelt es sich um
ein "Rolle zu Rolle"-Konzept. Dahinter verbirgt sich ein Vorgang, bei dem eine Polymer- oder Metallfolie von einer Rolle abgewickelt wird und verschiedene Zonen durchläuft, in denen die
einzelnen dünnen Schichten aufgebracht werden. Außerdem werden weitere Fertigungs- und Kontrollschritte durchgeführt, bevor die Solar-Folie am anderen Ende der Anlage wieder auf
eine Rolle aufgewickelt wird. Der gesamte Prozess kann im Vakuum stattfinden, ohne dass das Material zwischendurch an Luft kommt. Das Ergebnis ist eine Dünnschichtzelle "von der Rolle".
09.11.2006 Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Schweiz: Solarwärme weiterhin stark im Aufschwung
Die Verkäufe von Sonnenkollektoren für Warmwasser und Heizung in der Schweiz erreichten im ersten Halbjahr 2006 rund 62 % des Vorjahres. Das berichtet der Schweizerische Fachverband für
Sonnenenergie (Swissolar) in einer Pressemitteilung. Wenn sich der Trend fortsetze, erwartet SWISSOLAR für 2006 ein Marktwachstum von rund 25 % - beinahe gleich viel wie im Vorjahr (26
%). An der von dem Solarenergie-Fachverband SWISSOLAR angestoßenen Markterhebung beteiligten sich die 14 wichtigsten Hersteller und Importeure. Schweizer Investoren setzen laut
Swissolar zunehmend auf Wärme aus der Sonne, weil es sich in vielerlei Hinsicht lohne. Die Anlagen bewährten sich mindestens 20 Jahre. Die Sonne scheine weiterhin gratis, auch wenn der Öl-
und Gaspreis steigt. Sonnenkollektoren für Warmwasser und Heizung lassen sich mit allen anderen Energiequellen kombinieren, betont Swisssolar.
09.11.2006 Quelle: Swissolar Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Blanke Meier Evers gewinnt ersten Prozess um Offshore-Windpark "Baltic I"
Mit Beschluss vom 18. Oktober 2006 habe das Verwaltungsgericht Greifswald zu Gunsten des Betreibers des Offshore-Windparks "Baltic I" entschieden, berichtet die Anwaltskanzlei Blanke Meier
Evers in einer Pressemitteilung. Geklagt hatten mehrere Gemeinden und Privatpersonen sowie der Naturschutzbund Deutschland (NABU). Sie argumentierten, dass der Betrieb des geplanten und
bereits genehmigten Windparks mit einundzwanzig Offshore-Windkraftanlagen die Wirtschaft der Kommunen nachhaltig beieinträchtige, besonders den Tourismus. Darüber hinaus seien
Auswirkungen auf die Natur zu befürchten, speziell auf den Vogelzug. Das Gericht entschied laut Blanke Meier Evers, dass eine Rechtsverletzung der Kläger bereits zum Beginn des Baus nicht
möglich sei. Es habe ausgeführt, dass die Errichtung von Windkraftanlagen in einer Entfernung von zirka 15 Kilometern nicht zu den von den Klägern prognostizierten Szenarien führe und daher
von der behaupteten Belastung keine Rede sein könne.
09.11.2006 Quelle: BLANKE MEIER EVERS Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarstrom: 2005 wurden 912 MW Photovoltaik-Leistung in Deutschland installiert
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland neue Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 912 Megawatt (MW) installiert, berichtet das Solarstrom-Magazin PHOTON in seiner aktuellen
November-Ausgabe. 2004 waren es 597 MW. Die Zahlen seien deutlich höher als bisher angenommen. Eine neue Datenbasis erlaube nun sichere Aussagen. Alle in Deutschland auf Dächern und
Freiflächen installierten Solarstromanlagen trugen laut Photon im Jahr 2005 mit insgesamt 0,26 Prozent zur deutschen Stromproduktion bei. Allein in Bayern wurden im vergangenen
Jahr 419 MW Solarstromleistung installiert: das ist mehr als in den weltweit zweit- und drittgrößten Märkten Japan (290 MW) und USA (100 MW) zusammen.
08.11.2006 Quelle: PHOTON, Solar Verlag Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarzellenhersteller Q-Cells auf Nachwuchssuche
Neue Wege bei der Suche nach hoch qualifizierten Nachwuchskräften für ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilung beschritt die Q-Cells AG. Der Solarzellenproduzent aus Thalheim bei Wolfen
(Sachsen-Anhalt) gab interessierten Naturwissenschaftlern und Ingenieuren auf einem mehrtägigen "PV-Try-Out"-Seminar Gelegenheit, die Photovoltaik-Branche und das Unternehmen kennen zu
lernen. Das Programm umfasste neben einführenden Vorträgen zur Solarbranche, zur Produktion von Solarzellen und zu den Aufgaben der Abteilung Business Development sowie einer
Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Anton Milner ein von Q-Cells entwickeltes „PV-Try-Out“-Planspiel.
08.11.2006 Quelle: Q-Cells AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Gesellschaft für Netzintegration: Netzüberlastung nicht durch Windstrom verursacht
Eine erste Fehleranalyse an repräsentativen GENI-Windkraftanlagen zeige, dass die Stromnetz-Störung in der Nacht vom 4. zum 5. November 2006 nicht durch die Windeinspeisung verursacht
wurde, berichtet die Gesellschaft für Netzintegration e.V. (GENI) in einer Pressemitteilung. Vielmehr hätten und die Windenergie-Anlagen dazu beigetragen, den Blackout zu beseitigen.
Untersucht wurden laut GENI vier Windparks mit einer Gesamtleistung von 105 Megawatt. Darunter das Windfeld Weenermoor zirka 30 Kilometer nördlich von Papenburg, dem vermuteten Zentrum der
Störung im Stromnetz. Die Auswertung der alle 10 Minuten erfassten Daten zeige erstens, dass die Windkraftanlagen bis zu dem Frequenzanstieg durch den Störfall im normalen Betrieb liefen und
dann nach 22.10 Uhr durch das vom Netzbetreiber vorgeschriebene Anlagenschutzsystem vom Stromnetz getrennt wurden. Die Daten zeigen laut GENI zum zweiten, dass die Einspeiseleistung
zum Zeitpunkt des Störfalles in Weenermoor bei 21,5 Prozent lag. Auch bei den anderen untersuchten Windparks in Niedersachsen habe sie zwischen 17 und 27 Prozent der maximalen Leistung
gelegen. Dies decke sich mit den Angaben von E.ON-Netz, dass zum Zeitpunkt des Störfalles 3.310 Megawatt bei einer Gesamtleistung von über 7.600 Megawatt im E.ON-Netzgebiet eingespeist
wurden. "Von einer Netzüberlastung durch Windstrom kann also keine Rede sein", betont die GENI.
08.11.2006 Quelle: GENI – Gesellschaft für Netzintegration e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarmodul-Hersteller aleo solar: Gewinn halbiert; Wachstumsprognose korrigiert
Der Umsatz der aleo solar AG ist in den ersten neun Monaten 2006 auf 78,9 Millionen Euro gestiegen, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung (Vergleichzeitraum 2005: 76,6
Millionen Euro). Zehn Prozent davon wurden im Ausland erzielt, im Vorjahreszeitraum sei es gerade einmal ein Prozent gewesen. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug nach Angaben des
Unternehmens 5,7 Millionen Euro; im Vorjahreszeitraum waren es 12,8 Millionen Euro. Im dritten Quartal 2006 seien in Deutschland weniger Solarmodule verkauft als aleo solar erwartet hatte.
Gestiegene Einkaufspreise für Solarzellen und der gesunkene Verkaufspreis für Solarmodule beeinflussten das Ergebnis, betont das Unternehmen. Trotz der Erfolge im internationalen
Geschäft passe aleo solar deshalb die Prognose für das Gesamtjahr 2006 an: Das Unternehmen plane den Umsatz von 106,9 Millionen Euro im Jahr 2005 auf 116 Millionen Euro im laufenden Jahr zu
steigern. Bisher seien über 25 Prozent Wachstum geplant gewesen. aleo solar habe auf die veränderte Marktsituation bereits reagiert und die Preise für Solarmodule im vierten Quartal gesenkt
und den Vertrieb verstärkt.
07.11.2006 Quelle: aleo solar AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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SFV: Blackout im Stromnetz - kein Verschulden der Windenergie
In der Nacht vom 4. zum 5. November gab es kurz vor Mitternacht das, was bisher von den Deutschen Stromversorgern als ausgeschlossen bezeichnet worden sei - einen von Deutschland
ausgehenden, etwa eineinhalbstündigen kritischen Zustand mit mehreren Blackouts in weiten Teilen des Europäischen Stromnetzes, so der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) in einer
Pressemitteilung. Nach ersten Darstellungen sei der Auslöser für den Vorgang die planmäßige kurzfristige Abschaltung einer Höchstspannungsleitung über die Ems gewesen. Die vollständige
Aufklärung des Vorfalls werde voraussichtlich noch bis zum Monatsende dauern. Ein großes Kreuzfahrtschiff mit hohen Aufbauten sollte auf dem Weg von der Meyer-Werft in Papenburg zur Nordsee
ungefährdet unter der Leitung hindurch fahren können. Dann sei das Europäische Verbundnetz in einen nordöstlichen Teil mit Leistungsüberschuss und einen südwestlichen Teil mit
Leistungsdefizit zerfallen. "Reflexartig deuteten die Gegner der erneuerbaren Energien bereits wenige Stunden nach dem Vorfall ein mögliches Verschulden der Windenergie an. Die Medien gaben
diese Vermutungen ungeprüft weiter", kritisiert der SFV. Doch von einem Verschulden der Windenergie könne keine Rede sein. Es habe sich vielmehr um ein Verteilungsproblem gehandelt,
genauer gesagt um ein Netzproblem.
07.11.2006 Quelle: SFV Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Sharp baut Solarzellenproduktion auf 600 Megawatt aus
Die Sharp Corporation hat die jährliche Fertigungskapazität für Solarzellen in ihrem japanischen Werk in Katsuragi (Präfektur Nara) um 100 Megawatt (MW) erweitert, um die wachsende
Nachfrage in Japan und im Ausland zu decken. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die neue Fertigungslinie soll noch im November 2006 in vollem Umfang arbeiten. Mit dieser
Erweiterung steigt die Solarzellenproduktionskapazität im Werk Katsuragi auf 600 MW pro Jahr, die größte Solarzellenfertigung weltweit. Die Investitionskosten beziffert Sharp mit
umgerechnet rund 25 Millionen US-Dollar. Trotz der Bedenken hinsichtlich der Knappheit von Solar-Silizium auf dem Weltmarkt wachse in Japan der industrielle Einsatz von Solarstromsystemen und
die Integration von PV-Anlagen durch Bauträger nehme deutlich zu. Auch in Europa und in den USA wachse die Nachfrage aufgrund von Förderprogrammen und Einspeisevergütungen weiter, besonders
für die kommerzielle Solarstromproduktion.
07.11.2006 Quelle: Sharp Corporation Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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7. Forum Solarpraxis: Experten diskutieren Trends im Solartechnik-Markt
Im Mittelpunkt des 7. Forums Solarpraxis stehen Strategien, mit denen das Marktwachstum der Solarbranche stabilisiert und ausgebaut werden kann, berichtet die Solarpraxis AG in einer
Pressemitteilung. Experten werden am 16. und 17. November 2006 in Berlin über die Rolle der Solartechnik innerhalb der nationalen Energiepolitik, die nationale und internationale
Marktentwicklung sowie Finanzierungs-, Marketing- und Verkaufsstrategien diskutieren. Das 7. Forum Solarpraxis steht unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Sigmar
Gabriel.
07.11.2006 Quelle: Solarpraxis AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Gabriel zur Wettbewerbsinitiative von E.ON: Wir nehmen die Energieversorger beim Wort
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat den Vorstoß des Energieversorgungsunternehmens E.ON, den Zutritt neuer Wettbewerber auf den Energiemarkt zu erleichtern, als Schritt in die richtige
Richtung begrüßt. Er betonte jedoch, dass weitere Schritte folgen müssten. "Wir nehmen die Energieversorgungsunternehmen beim Wort. Wettbewerb und Konkurrenz auf dem Energiemarkt müssen
Realität werden. Deswegen müssen die dafür notwendigen Schritte geltendes Recht werden und können nicht die Initiative eines Unternehmens bleiben", so der Bundesumweltminister. E.ON
hatte angekündigt, in seinem Netzbereich solle in Zukunft jeder Wettbewerber zügig den nötigen Netzanschluss erhalten. Mögliche Netzengpässe würden durch eine verringerte Einspeisung aller
Kraftwerke im Netzgebiet ausgeglichen, das gelte auch für die E.ON-Anlagen. Zugleich kündigte das Unternehmen den Ausbau von grenzüberschreitenden Stromnetzen an.
07.11.2006 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Conergy festigt solare Marktführerschaft in der Schweiz durch Übernahme
Durch die 100%-ige Übernahme der voll profitablen Vögelin GmbH baut die börsennotierte Conergy Gruppe ihre solare Marktposition in der Schweiz weiter aus, berichtet die Conergy AG
(Hamburg) in einer Pressemitteilung. Bereits seit 1998 sei die Conergy Gruppe durch ihre Tochtergesellschaft SunTechnics Fabrisolar sowohl bei der solaren Systemintegration als auch im
solaren Handelsgeschäft über die AET Swiss im Schweizer Photovoltaikmarkt führend. Zu den zahlreichen preisgekrönten Referenzprojekten zählen unter anderem die architektonisch höchst
anspruchsvollen fassadenintegrierten Solarstromanlagen der Piz Nair Bergstation in St. Moritz sowie die US-Botschaft in Genf. Bereits im Frühjahr dieses Jahres sei durch die
Integration der hoch innovativen Enerbus-Technologie der Genfer Aqua’quitus und ERTE SA der Einstieg in die solare Haustechnik gelungen.
06.11.2006 Quelle: Conergy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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"Klimapoker unter afrikanischer Sonne": WWF fordert Unterstützung für Entwicklungsländer
Am 06.11.2006 begann in Nairobi die nächste Verhandlungsrunde im internationalen Klimaschutz. Wieder werden sich mehr als 5000 Delegierte aus aller Welt den Kopf darüber zerbrechen, wie
man die Welt vor dem Klimachaos bewahren kann. "Es kommt jetzt darauf an, den Rahmen zu schaffen, damit Klimaschutz nach dem Auslaufen der ersten Phase des Kyoto-Protokolls im Jahr 2012
anspruchsvoller fortgeführt wird. Vielen technischen Details soll ein Feinschliff gegeben werden", sagt Regine Günther, Leiterin des Klimareferats beim WWF. Wichtigster Tagesordnungspunkt sei
die Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen endgültig zu klären, etwa den Bau von Deichen. Zwar habe man die Gründung eines so genannten "Adaptation Funds" beschlossen, doch gebe es nach wie vor
Unklarheiten wie die ärmsten Länder auf diese Mittel Zugriff erhalten. Vor diesem Hintergrund sei die kenianische Hauptstadt als Tagungsort gut gewählt. Die Delegierten dürften
einen Vorgeschmack erhalten, was viele Regionen der Welt erwarte, wenn es nicht gelinge, den globalen Anstieg der Temperatur unter zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten zu
begrenzen, so der WWF.
06.11.2006 Quelle: WWF World Wide Fund For Nature Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Stromausfälle in Europa: Pflanzenölkraftwerke als zusätzlicher Sicherheitsfaktor
Am vergangenen Wochenende, kam es wieder in großen Teilen von Deutschland und Europa zu Stromausfällen. Wieder ist die Diskussion entbrannt, ob unsere Netzsicherheit und damit die Qualität
unseres Stromnetzes ausreichend ist. Diese Frage sei mit Ja zu beantworten, jedoch könne ein Ausfall von Netzteilen oder Kraftwerken das Netz in eine problematische Zone bringen, warnt die
EUROENERGIE AG (Hamburg ) in einer Pressemitteilung. Wegen zentralisierter Kraftwerke und der großen zu überwindenden Distanzen im Übertragungsnetz sei auf maximale Sicherheit im
Übertragungsnetz zu achten. Einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor könnten die von EUROENERGIE entwickelten Pflanzenölkraftwerke erzielen. Einzelne Kraftwerke mit einer Leistung von rund 300 kW
werden in Form eines so genannten Kraftwerksfeldes realisiert. Dieses Kraftwerksfeld, kann laut EUROENERGIE in jedes Übertragungsnetz integriert werden. Durch die Architektur des
Kraftwerksfeldes sei eine extrem hohe Ausfallsicherheit gewährleistet. Weiter könne jedes Einzelkraftwerk durch die hochmoderne Steuerungstechnik mittels Fernwartung einzeln vom
Netzmanagement reguliert und angesprochen werden.
06.11.2006 Quelle: EUROENERGIE AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarstromförderung in Italien soll überarbeitet werden
Die Förderung der Photovoltaik in Italien soll neu geregelt werden, so der Europressedienst Bonn in einem Bericht über die Messe "PVTech Expo". Erste Details aus dem geplanten Dekret
wurden auf der "PVTech Expo" der Öffentlichkeit vorgestellt. "Wir wollen ein einfaches, verständliches Gesetz zur Förderung von Photovoltaiksystemen", sagteFabrizio Fabbri vom italienischen
Umweltministerium in Mailand, der an der Umsetzung des neuen Förderdekrets beteiligt ist. Zentrale Neuerungen seien die Vereinfachung des Antragverfahrens sowie die Aufhebung der
bisherigen jährlichen 85 Megawatt-Obergrenze (Deckel) für Neuinstallationen. Die Verordnung soll ab Frühjahr 2007 gelten. Bislang wurde die Installation von Solarstromanlagen im Rahmen des
"Conto Energia" gefördert, das Ende Juli 2005 in Kraft getreten ist.
06.11.2006 Quelle: Europressedienst Bonn Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Unordnung kann die Effizienz von Dünnschicht-Solarzellen steigern
Dünnschichtsolarzellen aus Chalkopyriten, so genannte CIS-Zellen (zum Beispiel aus Kupfer-Indium-Sulfid oder Kupfer-Indium-Selenid) weisen in polykristalliner Form höhere Effizienzen auf
als in der monokristallinen Form - im Gegensatz zu Silizium-Zellen. Forscher des Hahn-Meitner-Instituts Berlin (HMI) haben nun erstmals einen Nachweis geliefert, der dieses Phänomen erklären
könnte. In polykristallinen Materialien bilden sich so genannte Korngrenzen, wenn zwei Kristalle aufeinander stoßen. Diese Korngrenzen sind Kristallstörungen und bilden elektrisch
geladene Defekte. Sie sind für die Qualität der Bauelemente schädlich, da sie die Anzahl der vom Licht generierten Ladungsträger durch Rekombination reduzieren. Bei diesem Effekt treffen zwei
Ladungsträger mit entgegengesetzten Vorzeichen aufeinander und "löschen sich aus".
06.11.2006 Quelle: Hahn-Meitner-Institut Berlin GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Garantierte Qualität: Sharp startet Registrierung von Dünnschicht-Solarmodulen
Ab sofort bietet das Technologieunternehmen Sharp mit der Registrierung von Dünnschichtmodulen der NA-Serie einen einzigartigen Wettbewerbsvorteil: Garantierte Qualität, größere
Transparenz und mehr Sicherheit für Sharp-Partner und Endkunden sind die Ziele der Service-Offensive, berichtet Sharp in einer Pressemitteilung. Damit setze der Weltmarktführer bei der
Produktion von Solarzellen neue Maßstäbe in punkto Qualität und Service im Geschäft mit Solarstrommodulen. Bei der Installation einer Solarstromanlage seien nicht nur die hohe
Qualität der Module, sondern auch das Service- und Garantieangebot des Herstellers kaufentscheidend, betont Sharp.
06.11.2006 Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Estorfer Engagement für erneuerbare Energien durch EU-Kommission anerkannt
Die Grundschule im niedersächsischen Estorf (Landkreis Stade) setzt sich seit Jahren für die Nutung erneuerbarer Energien ein. Jeweils Ende April werden Energietage mit einer kleinen
Gewerbeschau durchgeführt. Auch die beiden Solaranlagen auf den Schuldächern tragen dazu bei, dass Schule als offizielle Partnerin der Kampagne "SUSTAINABLE ENERGY EUROPE 2005-2008" anerkannt
ist. Diese Kampagne der EU-Kommission für Energie und Verkehr will an vielen Standorten in Europa öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen unterstützen. Dazu passt das Motto "Unsere Schule
soll zu 100% mit Erneuerbaren Energien versorgt werden". Die Estorfer sind europaweit die erste Schule unter gegenwärtig 80 Partnern. Die grüne Europaabgeordnete Rebecca Harms kam
eigens aus Brüssel und schraubte gemeinsam mit Sylvia Flieger vom Europabüro in Lüneburg die Anerkennungsplakette der Kampagne am Eingang fest. 2006 wurde die Grundschule zum vierten Mal als
"Umweltschule in Europa" ausgezeichnet. Sie erhielt diese Auszeichnung für vielfältige Aktivitäten im Umweltschutz, besonders wegen des Baues einer 9,6 kWpeak-Solarstromanlage auf dem Dach
ihrer Turnhalle. Damit können rund 60% des Jahresstrombedarfs selbst gedeckt werden.
04.11.2006 Quelle: Greenpeace e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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EU-Kommission: Deutsches Kyoto-Emissionsziel ist realistisch
Die Europäische Kommission hat ihren jährlichen Bericht über die Fortschritte der EU-Mitgliedsländer bei der Verringerung ihrer CO2-Emissionen vorgelegt. Danach werden die EU-15 Länder
(EU-Beitritt vor 2004) ihre Kyoto-Ziele nur knapp erreichen. Deutschland würde laut EU-Kommission mit seinen bisherigen Strategien und Maßnahmen zur Halbzeit im Jahre 2010 seine
CO2-Emissionen nur um 19,8 Prozent gesenkt haben. Mit zusätzlichen Anstrengungen könnte Deutschland sein Ziel einer Absenkung der Treibhausgase bereits 2010 erreichen, so der Bericht.
Im Kyoto-Protokoll hatte sich die EU-15 verpflichtet, ihre Gesamtemissionen im Zeitraum 2008 bis 2012 um 8 Prozent gegenüber den Werten des Bezugsjahres 1990 zu senken. Deutschland ist
eine Reduktionsverpflichtung von 21 Prozent eingegangen.
01.11.2006 Quelle: Verbraucherzentrale Niedersachsen Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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