REpower: Zwei 5 MW-Windenergieanlagen im Offshore-Testfeld in Betrieb
Die REpower Systems AG (WKN 617703) hat zwei Offshore-Windenergieanlagen des Typs REpower "5M" auf dem Testgelände des DEWI-OCC in Cuxhaven erfolgreich errichtet und in Betrieb genommen.
Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die erste fertig gestellte Anlage ist bestimmt für den Energieversorger EWE AG (Oldenburg/Niedersachsen), die zweite für das
Gemeinschaftsunternehmen EWC Windpark Cuxhaven GmbH der E.ON Energy Projects GmbH (München) und der Essent Wind Deutschland GmbH (Düsseldorf). Beide Gesellschaften wollen die
REpower 5M für Offshore-Projekte testen, nachdem die Weichen für den Ausbau der Windenergie auf See in Deutschland erst vor wenigen Wochen mit der Verabschiedung des Infrastrukturgesetzes
gestellt wurden. Mit der Verabschiedung des Gesetzes würden maßgebliche Hemmnisse und ein seit Jahren bestehender Investitionsstau beim Ausbau der Windenergie in der deutschen Nord- und
Ostsee beseitigt, betont REpower. Unter anderem verpflichtet es die Energiekonzerne, die Anschlusskosten für Offshore-Windstrom an das Netz zu übernehmen.
31.12.2006 Quelle: REpower Systems AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Biokraftstoffe der zweiten Generation können 20 Prozent des heutigen Kraftstoffverbrauchs decken
Biokraftstoffe der zweiten Generation wie "Biomass to Liquid" (BtL) sind technisch machbar und eine der vielversprechendsten Optionen unter den Kraftstoffen. Das belegt eine
BtL-Realisierungsstudie, die von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) geleitet und von einem Konsortium aus Industrie und Politik in Auftrag gegeben wurde. Demnach wäre in Deutschland
ausreichend Biomasse für die großtechnische BtL-Produktion vorhanden, um 20 Prozent des heutigen Kraftstoffverbrauchs zu decken. Bis zum Jahr 2030 liege das technische Potenzial
sogar bei bis zu 35 Prozent, dabei sei allerdings die zu erwartende Konkurrenz bei der Nutzung der Biomasse für Strom und Wärme sowie in der Chemie nicht berücksichtigt. Die Kosten für die
Produktion von einem Liter BtL-Kraftstoff lassen sich laut Studie auf unter 80 Cent senken, wenn die vorhandenen Optimierungspotenziale ausgeschöpft werden.
30.12.2006 Quelle: NABU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Experten planen Energie-Netzwerke für Asien
Wie Klimaschutz und eine bessere Energieversorgung in Asien miteinander vereinbart werden können diskutierten im November 2006 32 asiatische Energieexperten aus neun Ländern in Denpasar,
Indonesien. Sie alle haben zwischen 1990 und 2005 an der Universität Flensburg im Studiengang SESAM und dessen Vorläufer ARTES Energiemanagement studiert und arbeiten heute in
Regierungsorganisationen, Privatunternehmen und internationalen Organisationen. Eine der Hauptursachen für den Klimawandel sind die CO2 Emissionen, die bei der Nutzung von fossilen
Energieträgern für die Energieversorgung entstehen. Nach neuesten Schätzungen würde bei Fortführung der derzeitigen Politik der internationalen Energieagentur (IEA) der weltweite
Verbrauch fossiler Energieträger bis 2030 um rund 55 Prozent steigen; in den asiatischen Entwicklungsländern würde er sich sogar mehr als verdoppeln. Doch gilt dies nicht für die Menschen,
die dort in ländlichen Regionen leben. Auch im Jahre 2030 wären noch rund 1,9 Milliarden Menschen in Asien auf Holz, Kuhdung und landwirtschaftliche Abfälle als Brennstoff zum Kochen
angewiesen.
30.12.2006 Quelle: Universität Flensburg, Sustainable Energy Systems and Management (SESAM) Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Führungswechsel bei der Solar-Fabrik AG: Christoph Paradeis löst Chef und Gründer Georg Salvamoser ab
Der Aufsichtsrat der Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat am 28.12.2006 der Amtsniederlegung von Georg Salvamoser als Vorstand der Gesellschaft mit Wirkung zum 31. Dezember 2006 zugestimmt. Das berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Nach strategischer Neuausrichtung und erfolgreichem Ausbau der Solar-Fabrik AG zum voll integrierten internationalen Solarkonzern scheide der Unternehmensgründer und bisherige Vorstandsvorsitzende Georg Salvamoser zum Jahreswechsel aus der operativen Verantwortung für die Solar-Fabrik aus. Salvamoser sieht seine ursprünglichen Ziele erreicht und will sich künftig übergeordneten Aufgaben in der deutschen Solarwirtschaft widmen. Er will die Solar-Fabrik auch künftig beratend unterstützen und bleibe unverändert einer der Hauptgesellschafter. Der Aufsichtsrat hat in gleicher Sitzung den bisherigen Finanzchef, Christoph Paradeis, mit Wirkung zum 01. Januar 2007 zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Mit den vorliegenden und absehbaren Konzerndaten für das abgelaufene Geschäftsjahr könne die Solar-Fabrik AG bereits jetzt eine EBIT-Marge (Division des Umsatzes mit dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von über 5 % für 2006 melden. Das Umsatzziel für 2007 liege mit einer Steigerung von über 70 % bei 130 Millionen Euro, das Ziel für die EBIT-Marge bei mindestens 10 %.
29.12.2006 Quelle: Solar-Fabrik AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
SCHOTT fertigt Solar-Receiver künftig auch in Spanien
Der Mainzer Technologiekonzern SCHOTT wird in Spanien eine zweite Fertigungsstätte für Solarreceiver aufbauen. Erst im August hatte SCHOTT mit der Inbetriebnahme einer ersten
Produktionslinie an seinem Standort Mitterteich (Bayern) den Schritt von der Pilotfertigung zur industriellen Serienfertigung von Receivern für solarthermische Kraftwerke gemacht. Mit der
zweiten Receiverfabrik in der Region Sevilla will SCHOTT Anfang 2008 seine Produktionskapazität verdoppeln. Das Investitionsvolumen beträgt nach Angaben des Unternehmens rund 22 Millionen
Euro. Receiver (Absorberrohre) sind eine Schlüsselkomponente für solarthermische Parabolrinnenkraftwerke, welche die Sonnenenergie in Wärme umwandeln und diese wiederum zur
Stromerzeugung nutzen. "Parabolrinnenkraftwerke bieten ein enormes Potenzial für die Energieversorgung der Zukunft. Mit unserem Receiver sind wir weltweit Technologieführer. Unser Ziel ist
es, auch Marktführer zu werden. Wir bauen die zweite Fertigungslinie in Spanien, weil dort unsere europäischen Kunden sitzen und der Mittelmeerraum ein vielversprechender Markt für
solarthermische Kraftwerke ist", sagte Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG.
29.12.2006 Quelle: SCHOTT AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Frankreich: Solar-Siliziumfabrik in Saint-Auban (Provence) geplant
Der französische Industrieminister François Loos äußerte sich zufrieden über den beabsichtigten Bau einer innovativen Silizium-Fabrik in der provencalischen Gemeinde Saint-Auban. Sie sei
die weltweit erste Fabrik, in der ausschließlich Solar-Silizium hergestellt werden soll, heißt es in einer Pressemitteilung des französischen Wirtschaftsministeriums. Das Projekt soll von dem
Unternehmen SILPRO durchgeführt werden, das rund 245 Millionen Euro investieren will. Einen großen Teil davon stellen die Forschungs- und Entwicklungskosten dar. Die Fabrik soll 250
Mitarbeiter beschäftigen und voraussichtlich 2008 in Betrieb genommen werden. Im Hinblick auf das weltweit starke Wachstum der Photovoltaik-Branche hat sich der französische
Minister zugunsten einer schnellen und umfangreichen administrativen, technischen und finanziellen Unterstützung dieses Projektes ausgesprochen.
29.12.2006 Quelle: Wissenschaft-Frankreich (Nummer 122; 13.12.2006); Französische Botschaften in Deutschland und in Österreich Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Conergy übernimmt Güstrower Maschinenbau GmbH und steigt in Wärmepumpenproduktion ein
Die börsennotierte Conergy AG (Hamburg) steigt mit der Übernahme der Güstrower Maschinenbau GmbH (GMB) in die Produktion hochleistungsfähiger Wärmepumpen ein, um künftig ihren Kunden eine
weitere zukunftsweisende Technologie für die Nutzung regenerativer Energiequellen anzubieten. Das berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. Wärmepumpen nutzen die Energie aus der
Umgebungsluft, aus Wasser oder Erdreich, um Heizungswärme zu erzeugen. "Die Nachfrage für diese regenerative Systemtechnologie wird sich angesichts steigender Kosten für Öl und Gas
in den nächsten Jahren weltweit vervielfachen. Aktuell wächst der Markt in Deutschland für Wärmepumpen um über 100 %. Mit unseren Produktinnovationen sowie den kundennahen Vertriebskanälen
der Conergy in 22 Ländern werden wir dieses Marktpotenzial konsequent erschließen", freut sich Dr. Joachim Schreier, Geschäftsführer und Gründer der GMB mit 30 Mitarbeitern, auf die
Zusammenarbeit. Der Hersteller der unter der Marke SPARTEC vertriebenen Wärmepumpen wurde 2002 mit dem Solarpreis der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) ausgezeichnet.
28.12.2006 Quelle: Conergy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Experten und Verbraucher setzen auf Solarwärme
Das Vertrauen von Experten und Verbrauchern in solarthermische Anlagen sei auch 2006 ungebrochen - mit hervorragenden Perspektiven für die Zukunft, berichtet der Bund Solardach eG (BUSO)
in einer Pressemitteilung. Das Schweizer Bankhaus Sarasin habe in seiner jüngsten Studie bestätigt, dass kaum eine andere Technologie so viel fossile Brennstoffe und Kohlendioxid einspare wie
Solarwärmeanlagen. "Wir gehen davon aus, dass angesichts der zu erwartenden Energiepreisentwicklung und des gestiegenen Umweltbewusstseins der Trend bei solarthermischen Anlagen weiter
anhält", sagt Inna Tereschenko, Vorstandsvorsitzende der BUSO Bund Solardach eG in Berlin. Diese Einschätzung werde auch durch die Sarasin-Studie gestützt, die Solarwärmeanlagen
Konkurrenzfähigkeit hinsichtlich der Wärmegestehungskosten gegenüber Öl- und Gasheizungen bescheinige.
28.12.2006 Quelle: BUSO Bund Solardach eG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Sarasin-Studienergebnisse 2006: Nachhaltigkeit ist ökonomische Triebfeder
Nachhaltigkeitskriterien nehmen immer mehr Einfluss auf den unternehmerischen Erfolg, berichtet die Bank Sarasin mit Verweis auf ihre 2006 erstellten Studien. Gerade große Unternehmen
spürten den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Themen und wirtschaftlichem Erfolg. In Zeiten knapper Ressourcen werde auch Anlegern und Investoren bewusst, dass zukunftsfähiges
Wirtschaften dringend erforderlich ist, um ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gleichgewicht zu erhalten. Das Interesse an Nachhaltigkeitsthemen und Investitionen in
nachhaltige Kapitalanlagen nehme daher kontinuierlich zu. So hätten beispielsweise nachhaltige Geldanlagen gegenüber dem Jahr 2002 über 120 Prozent Zuwachs erzielen können. Eine
transparente Unternehmenspolitik sei für den Erfolg nachhaltiger Geldanlagen entscheidend. So müsse zu erkennen sein, ob und inwiefern soziale und ökologische Kriterien das Wirtschaften
beeinflussen. Das Team des Nachhaltigkeits-Research der Bank Sarasin & Cie AG analysiert und bewertet seit Jahren die Nachhaltigkeit von Unternehmen, Branchen und Länder.
Bewertungsschemata zeigen die Positionierung der Unternehmen aus wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Sicht. 2006 veröffentlichte die Bank Sarasin Studien zur Nachhaltigkeit der
Bekleidungs-, Textil- und Luxusgüterindustrie, zu Handelsunternehmen, Biokraftstoffen, Großbanken sowie Marktdaten zur Photovoltaik und Solarthermie. Die Studienergebnisse zeigen, dass
nachhaltiges Wirtschaften zu einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung und guten Renditeaussichten führt, aber auch dass in einigen Branchen noch Nachholbedarf besteht.
28.12.2006 Quelle: Bank Sarasin & Cie AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Klimaschutz: BUND empfiehlt den Film "Der Weiße Planet"
Am 28. Dezember 2006 läuft in den deutschen Kinos der Film "Der Weiße Planet" an. Eindrucksvoll zeige der Film, dass die Nordpolarregion alles andere ist als eine unbelebte Eiswüste. Der
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt diesen Film als "hervorragenden Naturfilm", der uns die Arktis und ihre Bewohner näher bringt. In der unzugänglichen und
weitestgehend unerforschten, lebensfeindlichen Arktis haben die französischen Filmemacher Thierry Ragobert und Thierry Piantanida in drei Jahren auf über 1.000 Stunden Filmmaterial die
Eiswüsten Grönlands auf bisher ungesehene Weise festgehalten sowie den Norden Kanadas, die Tundra Sibiriens und das Packeis des Polarmeeres. Sie zeigen in ergreifenden Bildern das
raue Leben und Überleben von Eisbären, Walen, Robben, Moschusochsen, Wölfen und vielen weiteren Tierarten, die gelernt haben, unter den widrigen Umständen zu leben. Dieser Film sei zweifellos
der erste, der die arktische Tierwelt ein ganzes Jahr begleitet - vom Einbruch des Winters, durch die lange Polarnacht und den kurzen Sommer hindurch bis zum Ende des Herbstes. "Polarbären
oder Wölfe, Narwale oder Belugas - wir kommen den arktischen Bewohnern so nah wie selten", lobt der BUND.
28.12.2006 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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2 MW-Solarpark Heretsried geht an das Netz
Nach rund dreimonatiger Bauzeit wird der Solarpark Heretsried im Landkreis Augsburg Ende des Jahres 2006 in Betrieb genommen. "Mit dem Solarpark will die Gemeinde maßgeblich zur
Reduzierung des CO2-Ausstoßes und zum nachhaltigen Schutz der Umwelt beitragen. Die Anlage kann unsere komplette Gemeinde mit Ökostrom versorgen", erklärt der Heretsrieder Bürgermeister
Helmut Schuster. Damit liege Heretsried ganz auf der Linie des Landkreises Augsburg, der bereits seit einiger Zeit bei der Energieversorgung verstärkt auf erneuerbare Energien
setzt. So werden neben einem eigenen Biomasse-Kraftwerk auch die Dächer von Schulen für Solarkollektoren genutzt.
27.12.2006 Quelle: Ecostream Germany GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Weltweite Kohlendioxid-Emissionen steigen weiter, Deutschland kann sein Klimaziel noch erreichen
Mit dem 1997 vereinbarten Kyoto-Protokoll haben sich alle unterzeichnenden Staaten zum Klimaschutz verpflichtet, wobei für die beteiligten Staaten unterschiedliche Vorgaben zum Tragen
kommen. Deutschland hat sich etwa zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2012 seine Kohlendioxid-(CO2)-Emissionen gegenüber dem Referenzjahr 1990 um 21 Prozent zu verringern. Andere Länder wie
beispielsweise Spanien dürfen mit + 15 Prozent ihre Emissionen sogar ausweiten. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW, Berlin) hat nun eine aktuelle Zwischenbilanz gezogen.
Danach kann Deutschland das selbst gesteckte Ziel noch erreichen. Die Kohlendioxid-Emissionen gingen letztes Jahr gegenüber 2004 leicht zurück (-2,3 Prozent). Im Vergleich zu 1990
betrug der Rückgang damit 19 Prozent. Dies ist jedoch vorrangig auf den massiven Rückgang der industriellen Produktion in den ostdeutschen Bundesländern zurückzuführen - weniger auf Maßnahmen
beziehungsweise Ergebnisse aktiven Klimaschutzes. Zur Einsparung der noch fehlenden zwei Prozentpunkte, die rund 22 Millionen Tonnen CO2 entsprechen, sind laut DIW weitergehende Anstrengungen
notwendig.
27.12.2006 Quelle: ASUE Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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630 Stromanbieter wollen Preise erhöhenLaut Auskunft der zuständigen Wirtschafts- und Umweltministerien liegen bundesweit rund 630 Anträge auf Erhöhung der Strom-Grundversorgungstarife für das Jahr 2007 vor. Bei 882 in Frage kommenden Stromversorgern bedeute dies, dass etwa drei Viertel der Unternehmen die Strompreise um mehr als die neue Mehrwertsteuer erhöhen wollen, berichtet der Verbraucher-Informationsdienst Verivox in einer Pressemitteilung. Die Strompreise für das kommende Jahr würden vor allem durch drei Faktoren beeinflusst: Die Mehrwertsteuererhöhung, die Senkung der Netznutzungsentgelte und höhere Beschaffungspreise. Die gestiegenen Beschaffungskosten dienten den meisten Energieversorgungsunternehmen (EVU) als Argument bei den Anträgen auf Strompreiserhöhungen, so Verivox. Anträge seien in fast allen Bundesländern, außer in Schleswig-Holstein sowie Berlin und Hamburg eingegangen. Festzustellen bleibe, dass sich die Preisspirale weiter dreht und in nächster Zeit trotz verminderter Netzentgelte keine Senkungen der Strompreise zu erwarten seien. Diese würden durch die höheren Beschaffungskosten für Strom mindestens ausgeglichen. So bleibe dem Verbraucher bei einer Anhebung der Strompreise nur eins: Sich zu informieren und den Anbieter zu wechseln.
27.12.2006 Quelle: Verivox GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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City Solar AG finanziert Stiftungsprofessur an der Universität Frankfurt
Die City Solar AG (Bad Kreuznach) fördert die Wissenschaft: Am 20.12.2006 unterzeichneten das Solarunternehmen und Universitätspräsident Prof. Rudolf Steinberg einen Vertrag zur
Einrichtung einer W3-Stiftungsprofessur am Institut für Anorganische und Analytische Chemie der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Über einen Zeitraum von zunächst zehn Jahren unterstütze
City Solar die dortigen Forschungsaktivitäten mit einem Gesamtbetrag von 4,5 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Mit dieser Stiftungsprofessur
möchten wir der Universität auch etwas zurückgeben", stellte Generalbevollmächtigter Steffen Kammler die gute Zusammenarbeit heraus. Der Inhaber der Stiftungsprofessur soll sich am Institut
für Anorganische und Analytische Chemie Fragen der grundlegenden Materialforschung widmen. Den ersten Kontakt zwischen dem Universitäts-Institut und der City Solar AG stellte vor zwei Jahren
der ehemalige Vizepräsident Prof. Jürgen Bereiter-Hahn her.
23.12.2006 Quelle: City Solar AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Solar-Unternehmen Ralos gründet Solarakademie
Die Ralos Gruppe mit Hauptsitz im hessischen Michelstadt, hat mit der Unterstützung des Landkreises die Solarakademie Odenwald gegründet. Zwischen Ralos und dem Fachbereich Elektrotechnik
und Informationstechnik der Hochschule Darmstadt bestehe eine enge Zusammenarbeit, die es ermögliche Produktneuheiten in der Photovoltaik systematisch zu testen und wichtige Erfahrungswerte
zu sammeln, berichtet Ralos in einer Pressemitteilung. Insbesondere Nachführsysteme, Solarmodule und Wechselrichter sollen auf ihre Kosten-Nutzen-Potentiale hin untersucht werden.
Der Standort der Solarakademie in Südhessen ermögliche die Sammlung von Betriebsdaten stellvertretend für andere Regionen mit ähnlichen meteorologischen Gegebenheiten in Europa.
23.12.2006 Quelle: Ralos Gruppe Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Stromverbrauch: 409 Millionen kWh für Weihnachtsbeleuchtung
Rund 77 Millionen Euro werden sich die deutschen Haushalte dieses Jahr ihre Weihnachtsbeleuchtung kosten lassen, so die Prognose des Heidelberger Instituts für Energiedienstleistungen
(Ifed). Die dafür verbrauchten 409 Millionen Kilowattstunden würden ausreichen, um etwa 140.000 Haushalte ein Jahr lang komplett mit Strom zu versorgen. Das berichtet das Max-Planck-Institut
für Plasmaphysik (IPP) in seinem Newsletter ENERGIE-PERSPEKTIVEN: Forschung für die Energieversorgung von morgen, Ausgabe 4/2006. Städte und Gemeinden hingegen kommen für ihre weihnachtliche
Illumination nur auf 10 Millionen Kilowattstunden. Eine einzige Lichterkette im privaten Bereich verbraucht laut Ifed über die Weihnachtszeit im Mittel 30 Kilowattstunden und
kostet 5,60 Euro, Lichtschläuche ein Mehrfaches: Strom sparende Leuchtmittel, zum Beispiel LED-Lichterketten, und Zeitschaltuhren sind also sehr zu empfehlen.
23.12.2006 Quelle: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Wechselrichter-Hersteller Xantrex erhält 1,7 Millionen US-Dollar Auftrag von SunEdison
Die Xantrex Technology Inc. mit Sitz im Kanadischen Vancouver erhielt einen Auftrag über netzgekoppelte Wechselrichter mit einem Volumen von rund 1,3 Millionen Euro vom dem
US-amerikanischen Unternehmen SunEdison, einem der größten Energiedienstleister in Nordamerika. Dies berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom 20.12.2006. Die Auslieferung soll
im ersten Quartal 2007 beginnen. "Wir freuen uns sehr, mit SunEdison arbeiten zu dürfen", sagte Xantrex-Chef Mossadiq S. Umedaly. " SunEdison ist ein wichtiger neuer Kunde mit einem
hervorragenden Ruf als führendes Solar-Unternehmen und Xantrex ist der Nordamerikanische Marktführer bei Wechselrichtern für den kommerziellen Einsatz", fügte Umedaly hinzu. SunEdisons
Verkaufs-Vizepräsident Brian Jacolick sagte: "Wir haben Xantrex nach umfangreichen Untersuchungen seiner Produkte ausgewählt und sind sicher, dass sie die Ansprüche an hochwertige,
verlässliche und effiziente Wechselrichter für unsere wachsende Kundenbasis erfüllen." Xantrex-Vorstand John Wallace fügte hinzu, dass die Zusammenarbeit mit dem innovativen Solar-Anbieter
SunEdison beträchtliche Chancen eröffne.
22.12.2006 Quelle: Xantrex Technology Inc. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar-Wafer: SolarWorld verdoppelt Fertigungskapazität in Freiberg auf 500 MW
Die SolarWorld AG will ihre Kapazität zur Fertigung moderner und hoch effizienter Solarsilizium-Wafer am Standort Freiberg (Sachsen) von aktuell 250 Megawatt (MW) innerhalb der nächsten 28
Monate auf 500 MW ausbauen. 50 Prozent dieses Volumens seien bis 2018 durch langfristige Lieferverträge mit der internationalen Solarzellenindustrie bereits verkauft, heißt es in einer
Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens. Die andere Hälfte fließe in den konzerninternen Wertschöpfungsprozess. Das Solarsilizium für die Produktion der 500 MW Solarwafer sichere sich
der Konzern durch Langfristverträge mit führenden internationalen Siliziumproduzenten, den Aufbau eigener Siliziumfabriken und seine Freiberger Recyclingfabrik.
22.12.2006 Quelle: SolarWorld AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Capital Stage stockt Beteiligung an ANTEC Solar auf
Die Hamburger Beteiligungsgesellschaft Capital Stage AG hat ihren Anteil an der ANTEC Solar Energy AG mit Sitz in Frankfurt am Main auf 21,24 % aufgestockt, berichtet ANTEC in einer
Pressemitteilung. Bereits im November 2006 habe sich Capital Stage erstmalig an dem Solarunternehmen beteiligt. Antec ist nach eigenen Angaben der europäisch führende Hersteller von
CdTe-Dünnschicht-Solarmodulen. Nach dem außerordentlich erfolgreichen Börsengang des Wettbewerbers First Solar (USA) spreche im Moment vieles für ein ähnlich erfolgreiches
Börsendebüt von Antec, an welchem der Vorstand nach eigenem Bekunden derzeit arbeite, heißt es in der Pressemitteilung. Capital Stage und sein Management haben laut ANTEC fundierte Kenntnisse
über Solarunternehmen. So habe man sich früh an der Conergy AG beteiligt und das Unternehmen erfolgreich an die Börse geführt. Felix Goedhart, Vorsitzender des Vorstandes von Capital Stage,
begleitete die Erfolgsgeschichte der ErSol AG - mit fast fünfzigfacher Überzeichnung einer der erfolgreichsten Börsengänge in Deutschland überhaupt, betont ANTEC.
22.12.2006 Quelle: ANTEC Solar Energy International AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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5 Megawatt-Biomasseheizkraftwerk in Schkölen (Thüringen) eingeweiht
Am 20.12.2006 weihte der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar, das Biomasseheizkraftwerk in Schkölen (Saale-Holzland-Kreis) ein. Das Kraftwerk
mit Kraft-Wärme-Kopplung auf der Basis von naturbelassenem Waldrestholz hat eine elektrische Leistung von 5 Megawatt (MW). Für das Konzept der Wärmebereitstellung hat die BKS Bio-Kraftwerk
Schkölen GmbH neben der Stadt Schkölen und einer 5 Hektar-Gewächshausanlage der TOGAZ auch die Eigennutzung der Wärme für die Holzhackschnitzeltrocknung vorgesehen. "Bei der
Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahre 2004 haben wir uns verstärkt für den Anreiz der Kraft-Wärme-Kopplung eingesetzt. Immerhin bringt jetzt die Erzeugung von Strom
nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz eine zusätzliche Vergütung von 2 Cent pro Kilowattstunde“, so der Minister.
22.12.2006 Quelle: Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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EUROSOLAR ehrte Adolf Goetzberger mit Europäischem Solarpreis 2006
Der Gründer des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme (ISE), Prof. Adolf Goetzberger, wurde von der Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. ausgezeichnet
mit dem Solarpreis 2006, Kategorie "Sonderpreis für persönliches Engagement". EUROSOLAR würdigt damit Prof. Goetzbergers wissenschaftliche Leistungen für die erneuerbaren Energien und seinen
Einsatz für die Solarforschung. Als er 1981 mit dem Fraunhofer ISE das erste außeruniversitäre Solarforschungsinstitut in Europa gründete, galt Adolf Goetzberger noch als Pionier auf einem
Feld mit ungewissen Zukunftsaussichten. Heute ist das Fraunhofer ISE, das Goetzberger bis 1993 leitete, eines der weltweit führenden Solarforschungsinstitute. Dies sei nicht
zuletzt seinem Mut in den Anfangsjahren, seinen wissenschaftlichen Errungenschaften sowie seiner Beharrlichkeit im Verfolgen seiner Vision zu verdanken, so das ISE in einer Pressemitteilung.
Von 1991 bis 1993 war Adolf Goetzberger zudem Präsident der International Solar Energy Society, dessen Vorstand er von 1987 bis 1999 angehörte. Seit 2000 fungiert er dort als
Ehrenvorsitzender.
22.12.2006 Quelle: Fraunhofer ISE Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Grünen-Sprecher Fell kritisiert das "Wintermärchen vom sinkenden Ölpreis"
"Die Ölpreisanalysten lernen nichts aus ihren Fehlprognosen der vergangenen Jahre", kommentiert Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie und Technologie von Bündnis 90/ Die Grünen die
Ölpreisprognosen der DZ-Bank und der Commerzbank für 2007. Auch jetzt würden wieder sinkende Ölpreise vorausgesagt. Doch die Fehlprognosen der letzten Jahre sprächen eine deutliche Sprache:
Seit 1999 seien die Prognosen immer zu niedrig angesetzt und von der Realität in das Reich der Wintermärchen gewiesen worden, so Fell. Beispielsweise seien für 2000 etwa 18 Dollar pro Barrel
prognostiziert worden, aber die realen Durchschnittspreise hätten bei 28 Dollar gelegen. Ähnlich dann 2004. Prognose: 24 Dollar pro Barrel. Durchschnittspreis etwa 38 Dollar. Auch
für 2006 hätten die Analysten 52 Dollar pro Barrel vorhergesagt, doch der Durchschnittspreis habe sich bei etwa 62 Dollar pro Barrel Erdöl eingependelt.
22.12.2006 Quelle: Hans-Josef Fell (MdB) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Größte Photovoltaik-Anlage eines Ökostromanbieters am Netz
Im bayerischen Landkreis Aichach-Friedberg geht am 21.12.2006 eine der größten Solarstrom-Aufdachanlagen in Deutschland in Betrieb. Für das Projekt des Ökostromanbieters Greenpeace energy
eG wurden rund 31.000 Quadratmeter mit rund 8.500 Solarmodulen bestückt, eine Fläche so groß wie vier Fußballfelder. Drei große Hallendächer sind zu einem Solarkraftwerk mit insgesamt 1,56
MWp Leistung zusammengeschaltet. Das Solarkraftwerk mit einer Investitionssumme von 8,2 Millionen Euro wurde durch die Planet energy GmbH verwirklicht, eine Tochtergesellschaft der
Stromgenossenschaft Greenpeace energy. "Die Anlage bei den Orten Dasing und Sielenbach ist das größte Photovoltaik-Kraftwerk, das bisher in Deutschland von einem Ökostromanbieter
gebaut wurde", sagt Sönke Tangermann, Geschäftsführer bei Planet energy. "Das ist ein Meilenstein in der Realisierung von Solarenergie durch einen Stromversorger", so Tangermann. Planet
energy erwartet einen Jahresertrag von rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, entsprechend dem Strombedarf von rund 500 Haushalten. "So bauen Greenpeace energy und Planet energy schon
heute - gemeinsam mit den Kunden, Mitgliedern und Anlegern - die Energieversorgung der Zukunft auf", sagt Tangermann.
21.12.2006 Quelle: Greenpeace energy eG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BUND: AKW-Laufzeitverlängerung ist kein Klimaschutz
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel aufgefordert, den von EnBW gestellten Antrag zur Laufzeitverlängerung für das AKW
Neckarwestheim 1 nicht zu genehmigen. Der Reaktor gehöre zu den ältesten und unsichersten Atomanlagen Deutschlands und müsse wie im Atomkonsens und im Atomgesetz vereinbart, spätestens Anfang
2009 vom Netz genommen werden. Mit dem Antrag stelle die EnBW ihre egoistischen Gewinninteressen über die Sicherheit der Bevölkerung, so der BUND. Die EnBW wolle Strommengen von
einem jüngeren Reaktor auf einen älteren (Neckarwestheim 1) übertragen. In einem solchen Fall verlange das Atomgesetz jedoch, dass die Altanlage zumindest auf dem gleichen Sicherheitsniveau
stehe wie die jüngere, betont der Bund für Umwelt und Naturschutz. Das sei jedoch bei Neckarwestheim 1 nicht gegeben. Dieser Reaktor sei nicht gegen den Absturz von Flugzeugen und somit auch
nicht gegen Terrorangriffe gesichert. Eine Serie von Pannen belege zudem die generelle Störanfälligkeit der Atomanlage.
21.12.2006 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarstrom aus Friesland: Größte Photovoltaik-Anlage Norddeutschlands am Netz
Die größte Solarstromanlage Norddeutschlands wird am 21.12.2006 im nordfriesischen Rodenäs in Betrieb genommen. Das 2 Megawatt-System wurde von der Solarpark Rodenäs GmbH realisiert, einem
Anbieter von schlüsselfertigen Solarstromanlagen. Die Anzahl der Sonnenstunden ist in Rodenäs ähnlich hoch wie im süddeutschen Raum, so Armin Wulf und Frank Groneberg, Geschäftsführer der
Solarpark Rodenäs GmbH. Der Globalstrahlungswert betrage 991 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Wegen der frischen Küstenbrise würden die Solarmodule in Rodenäs jedoch besser gekühlt und
lieferten dadurch noch mehr Solarstrom. Bei den bisher installierten Dachanlagen habe man bereits Erträge von deutlich mehr als 1.000 Kilowattstunden Solarstrom pro installiertem
Kilowatt Photovoltaik-Leistung (kWp) erreicht, berichtet Groneberg.
21.12.2006 Quelle: Sputnik Engineering AG; Solarpark Rodenäs GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarwärme europaweit auf dem Vormarsch – europäische Konferenz im Juni 2007 in Freiburg
Die Nutzung der Solarwärme hat im laufenden Jahr stark zugenommen, der Absatz von Solarwärmeanlagen ist in Europa im Jahr 2006 um mehr als 35 % auf etwa 1.900 Megawatt (MW)
Solarwärmeleistung gestiegen. Die dynamischsten Märkte sind Frankreich, Großbritannien und Deutschland, die Wachstumsraten zwischen 40 % und 70 % aufweisen. Das berichtet die European Solar
Thermal Industry Federation (ESTIF) in einer Pressemitteilung. Motiviert durch die Erfolge entwickeln Industrie und Forschung derzeit gemeinsam eine Vision für die Solarwärmenutzung im Jahr
2030 und haben zu ihrer Umsetzung die Europäische Solarwärme-Technologieplattform ESTTP gegründet. Die aktuellen Entwicklungen auf den internationalen Solarwärmemärkten, in Industrie,
Technologie und Politik werden diskutiert auf der europäischen Solarthermiekonferenz estec2007 am 19./20. Juni 2007 in Freiburg/Deutschland. Sie wird damit zum wichtigsten internationalen
Treffpunkt der Branche im Jahr 2007.
21.12.2006 Quelle: ESTIF; BSW Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
DEPV: Pellets können zur Lösung des Feinstaubproblems beitragen
Feinstaub ist ein "Dauerbrenner" seit die EU-Feinstaubrichtlinie viele Städte und Gemeinden zum Handeln zwingt. Diese Richtlinie trat Anfang 2005 in Kraft. Zur Begrenzung innerstädtischer
Feinstaubbelastungen wird inzwischen eine Reihe von Maßnahmen ergriffen: Durchfahrtsverbote für LKW gibt es schon, Feinstaubplaketten für Diesel-PKW sollen kommen. Auch Pellets-Heizungen
stehen wegen angeblich hoher Feinstaubemissionen in der Kritik - zu Unrecht, so der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) in einer Pressemitteilung. Trotz der guten
Nachrichten halte sich das Vorurteil, dass auch Pelletsfeuerungen maßgeblich zur Feinstaubbelastung beitrügen. Etliche Untersuchungen bewiesen jedoch das Gegenteil: "Herkömmliche
Holzfeuerungen und moderne Pelletsanlagen dürfen nicht über einen Kamm geschoren werden. Sie sind, was den Partikelausstoß angeht, völlig unterschiedlich zu bewerten, sagt Cornelis Hemmer,
Geschäftsführer des DEPV.
21.12.2006 Quelle: Deutscher Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Woche der Umwelt: Aussteller-Bewerbungen nur noch bis Ende des Jahres
Nach 2002 und 2004 ist es auch im kommenden Jahr wieder so weit: Am 5. und 6. Juni 2007 lädt Bundespräsident Horst Köhler in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)
erneut die besten Unternehmen und Institutionen zur Präsentation innovativer Umweltschutztechnologien in den Park von Schloss Bellevue. 2007 gibt es wieder eine Woche der Umwelt. Wie in den
vergangenen Jahren werden rund 150 Projekte die Möglichkeit haben, sich vor exklusiven hochkarätigen Gästen im Park von Schloss Bellevue zu präsentieren. Die DBU hat die
Ausschreibungsmodalitäten und Bewerbungsunterlagen im Internet bereitgestellt. Bewerbungen werden nur berücksichtigt, wenn Sie bis spätestens zum 3. Januar 2007 (per Post, Fax oder E-Mail)
bei der DBU eingegangen sind. Dem Bundespräsidenten und der DBU ist es ein großes Anliegen, das Thema Umweltschutz unter besonderer Berücksichtigung der damit verbundenen wirtschaftlichen
Möglichkeiten und Chancen verstärkt und öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.
21.12.2006 Quelle: DBU Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Solarsiliziumfabrik in Ruse macht Fortschritte: Solarvalue übernimmt TDR-Fabrik
Der Kauf der TDR-Fabrik im slowenischen Ruse durch die WP Profil Solarvalue Holding d.o.o., an der die Solarvalue AG mit 49 % beteiligt ist, ist jetzt vertragsrechtlich abgeschlossen:
Nachdem Ende November die slowenische Regierung ihre Zustimmung gegeben hatte, wurden am 20.12.2006 die Aktien von TDR an die WP Profil Solarvalue Holding d.o.o. übergeben und das Werk
offiziell übernommen, berichtet die Solarvalue AG in einer Pressemitteilung. Solarvalue will nun planmäßig die Prozessimplementierung für die künftige
Solarsilizium-Produktionsstätte vornehmen. Im Solarvalue-Verfahren wird zunächst metallurgisches Silizium hergestellt werden, das in zwei weiteren Prozessen zu kostengünstigem Solar Grade
Silicon veredelt wird.
20.12.2006 Quelle: Solarvalue AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarparc AG plant für 2006 erstmals Dividende
Vor dem Hintergrund des positiven Geschäftsverlaufs 2006 plant der Vorstand der Solarparc AG (ISIN: DE0006352537), die Aktionäre erstmals mit einer Dividende von 10 Cent je Aktie am Gewinn der Gesellschaft zu beteiligen, das berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die Solarparc AG habe zuletzt ihre drei Solarparks in Süddeutschland planmäßig an das Stromnetz angeschlossen und veräußert. Die Betriebsführung erfolgt durch die Solarparc AG. Die Parks Salching (1,4 MW), Greding (1,1 MW) und Malgersdorf (2,3 MW) haben zusammen eine Solarstrom-Kapazität von 4,8 Megawatt (MW) Spitzenleistung. Zwei der drei solaren Kraftwerkparks wurden mit dem modernen Nachführsystem Suntracs® der SolarWorld AG ausgerüstet, die dem Stand der Sonne folgen. Mit dem Einsatz dieser Technologie erreichen die Parks im Vergleich zu fest stehenden Anlagen laut Solarparc AG bis zu 45 Prozent höhere Erträge. Die Solarparc AG plant, baut und betreibt Solar- und Windkraftparks für Dritte und für den Eigenbestand. Investoren bietet sie renditeorientierte Beteiligungen an den von ihr konzipierten schlüsselfertigen Clean-Energy-Parks an. Die Solarparc AG ist damit auf allen Wertschöpfungsstufen der regenerativen Stromerzeugung präsent - von der Planung über den Bau bis zum Verkauf und Betrieb der sauberen Kraftwerke. Großaktionär der Gesellschaft ist mit 29 Prozent die SolarWorld AG.
20.12.2006 Quelle: Solarparc AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Phönix SonnenStrom AG gründet Tochtergesellschaft in Singapur
Die Phönix SonnenStrom AG (Sulzemoos; ISIN DE000A0BVU93), einer der führenden, bislang europaweit tätigen Photovoltaik-Systemintegratoren, hat im Dezember 2006 eine Tochtergesellschaft in
Singapur gegründet. Damit habe das Unternehmen den ersten bedeutenden Schritt in den wichtigen Asien-Pazifik-Markt getan und setze so seine internationale Expansionsstrategie weiter
erfolgreich um, berichtet die Phönix SonnenStrom AG in einer Pressemitteilung. Bis zum Jahr 2010 soll das gesamte Auslandsgeschäft mit über 50 Prozent zum Konzernumsatz beitragen.
Die Phoenix Solar Pte Ltd. mit Sitz in Singapur soll im gesamten asiatisch-pazifischen Raum Projekte im Kraftwerksbau entwickeln und umsetzen sowie Photovoltaik-Komponenten & -Systeme
vertreiben. Das Angebotsspektrum umfasse hierbei neben netzgekoppelten SonnenStrom Anlagen auch Photovoltaik Inselsysteme.
20.12.2006 Quelle: Phönix SonnenStrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarwärme kann 30 Prozent der Ölimporte aus dem Mittleren Osten ersetzen
Europa kann gut ein Drittel Prozent seiner Ölimporte aus dem mittleren Osten einsparen, wenn es gezielt auf die Förderung von Solarwärme setzt. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des
Schweizer Bankhauses Sarasin. Die Jahrzehnte des billigen Öls seien definitiv vorbei und die Solarwärme würde fossile Brennstoffe und Strom für Heiz- oder Kühlzwecke zusehends ersetzen,
kommentiert der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in einer Pressemitteilung. Angesichts der Energieabhängigkeit würden die Regierungen gezielt anfangen, solarthermische Anwendungen zu
fördern. Dies geschehe entweder durch direkte finanzielle Anreize, durch neue Bauvorschriften oder durch die Unterstützung von Informations- und Marketingkampagnen so die Schweizer
Experten. Solarwärmeanlagen bescheinigt Sarasin Konkurrenzfähigkeit bei den Wärmegestehungskosten gegenüber Öl- und Gasheizungen. Allerdings seien Sonnenkollektoren bei der
Anschaffung in der Regel noch teurer als konventionelle Heizsysteme. Eine sinnvolle Förderung und die erwartungsgemäß steigende Energiekosten für fossile Brennstoffe könne hier ein riesiges
Potenzial eröffnen.
20.12.2006 Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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aleo solar weitet Auftrag mit PowerLight Corp. aus
Der Solarmodul-Spezialist und Systemlieferant aleo solar AG (Oldenburg und Prenzlau) weitet seine Geschäftsbeziehung zum kalifornischen Solarunternehmen PowerLight Corp. deutlich aus. 2007
werde aleo solar bis zu 50.000 Photovoltaikmodule für das US-amerikanische Unternehmen produzieren, berichtet die aleo solar AG in einer Pressemitteilung. Damit werde die im September 2006
begonnene Zusammenarbeit erfolgreich fortgesetzt; gemeinsam startete man damals mit der Fertigung von rund 10.000 Modulen. "Unsere hohe Produktionskompetenz wird immer stärker von
Kunden und anderen Marktteilnehmern nachgefragt, auch für die Auftragsfertigung. Dabei werden die erforderlichen Solarzellen für diesen Auftrag von PowerLight bereit gestellt und in unserem
Prenzlauer Werk zu Modulen verarbeitet", erklärt Heiner Willers, Vorstandsmitglied der aleo solar AG.
20.12.2006 Quelle: aleo solar AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Internationaler Energieeffizienz-Workshop im BMWi
Nationale und europäische Experten diskutierten am 11. Dezember 2006 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) über die Gestaltung und Bewertung von
Energieeffizienzprogrammen. Anlass war ein gemeinsam von Ecofys International und dem BMWi organisierter Workshop, der sich mit der Umsetzung der EU-Energiedienstleistungsrichtlinie befasste.
Neben dem Erfahrungsaustausch und der Diskussion von Erfolgsfaktoren und Hemmnissen von Energieeffizienzprogrammen diente der Workshop der Vorstellung der von Ecofys in seinem
EU-Forschungsprojekt AID-EE entwickelten Methodik zur Evaluierung und Gestaltung dieser Programme. EU-Mitgliedstaaten sollen Endenergieverbrauch binnen neun Jahren um insgesamt 9
Prozent verringern
20.12.2006 Quelle: BMWi Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar-Fabrik und KOSTAL gründen Wechselrichter-Vertriebsgesellschaft
Die Solar-Fabrik AG (Freiburg, ISIN: DE0006614712) und die KOSTAL Industrie Elektrik GmbH (Hagen ) haben am 19.12.2006 eine gemeinsame Wechselrichter-Vertriebsgesellschaft gegründet. Die
neue Gesellschaft, an der die Solar-Fabrik AG 49% der Anteile hält, firmiert künftig unter dem Namen KOSTAL Solar Electric GmbH, hat ihren Sitz in Freiburg und nimmt zum 1. Januar 2007 ihren
Geschäftsbetrieb auf. Sie vertreibt exklusiv und weltweit das gesamte Wechselrichter-Produktportfolio der KOSTAL GmbH und bündle somit die technologische Kompetenz von KOSTAL und die
exzellente Branchenkenntnis der Solar-Fabrik AG, heißt es in der Pressemitteilung der Solar-Fabrik. "Im weltweit stark wachsenden Photovoltaik-Markt sind die Solar-Fabrik AG als
Lieferant von hochwertigen Photovoltaik-Komponenten und KOSTAL als renommierter Zulieferer von Automobil- und Industrieelektronik ideale Partner" so Christoph Paradeis, einer der beiden
Geschäftsführer der neuen Vertriebsgesellschaft.
19.12.2006 Quelle: Solar-Fabrik AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BUND: Regierung darf sich beim Klimaschutz nicht erpressen lassen
Anlässlich der am 20.12.2006 bevorstehenden Entscheidung des Bundeskabinetts über den Emissionshandel forderte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Bundesregierung
auf, die Vorgaben der EU-Kommission zum Klimaschutz ohne Abstriche umzusetzen. Die Kommission verlangt von den am Emissionshandel teilnehmenden Unternehmen in Deutschland, den
Kohlendioxidausstoß zwischen 2005 und 2012 um 32 Millionen Tonnen auf 453 Millionen Tonnen zu reduzieren. Dies seien lediglich 6,6 Prozent weniger CO2 in sieben Jahren, heißt es in der
BUND-Pressemitteilung. Die Wirtschaft habe früher bereits eine Reduzierung um 45 Millionen Tonnen bis 2010 zugesagt. Die Vorgabe aus Brüssel sei also keineswegs zu anspruchsvoll, so
der BUND. "Die Energiekonzerne haben vor fünf Jahren vollmundig ein Klimaschutzversprechen abgegeben, um weitere Erhöhungen der Ökosteuer abzuwenden. Jetzt wollen sie nichts mehr von ihrer
Zusage wissen. Die Bundesregierung darf sich von den Unternehmen nicht auf der Nase herumtanzen lassen", kommentiert BUND-Bundesgeschäftsführer Gerhard Timm. Die Brüsseler Forderungen zum
Klimaschutz müssten 1:1 umgesetzt werden.
19.12.2006 Quelle: BUND Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Umfrage: Photovoltaik-Nachfrage zieht an; Endkundenpreise um etwa vier Prozent gesunken
Zum Jahresende hat sich die Lage im deutschen Photovoltaikmarkt wieder gefestigt, berichtet der Europressedienst Bonn in einer Pressemitteilung. Nach dem deutlichen Nachfragerückgang in
den ersten beiden Quartalen des Jahres 2006 seien die Endkundenpreise im Herbst im Vergleich zu den Sommermonaten bereits um etwa vier Prozent gefallen. So koste eine private Aufdachanlage
bestehend aus Markenkomponenten inklusive Montage nach einer aktuellen Befragung von EuPD Research im Durchschnitt 4.870 Euro pro Kilowatt Spitzenleistung (kWp) ohne Mehrwertsteuer. Ein Grund
für die nun wieder gestiegene Nachfrage ist laut EuPD Research das bislang milde Winterwetter, welches Installationen nach wie vor möglich macht. Auch die zum Jahreswechsel
bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung sowie die sinkende Einspeisevergütung hätten viele Endkunden noch zu einem Kauf in diesem Jahr bewegt. Insgesamt liege der Preis aber noch um fünf bis
zehn Prozent über dem Preisniveau von 2003, was mit den deutlich gestiegenen Siliziumpreisen begründet werde.
19.12.2006 Quelle: Europressedienst Bonn Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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M+W Zander baut Solarmodulfabrik für First Solar
Die M+W Zander FE GmbH (Stuttgart) plant und baut in Frankfurt(Oder) eine neue Fabrik der First Solar Manufacturing GmbH zur Herstellung von Solarmodulen. Das berichtet M+W Zander in einer
Pressemitteilung. First Solar Manufacturing, Tochterunternehmen des US-Konzerns First Solar (Phoenix/Arizona), beauftragte den Stuttgarter Technologiekonzern als Generalübernehmer. Der
Auftrag im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich schließe die schlüsselfertige Übergabe des Gebäudekomplexes, das Einbringen der Maschinen und deren Anschluss (Hook-up) an die
Versorgungseinrichtungen ein.
19.12.2006 Quelle: M+W Zander FE GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Johanna Solar Technology: Produktionshalle wird zum Wintereinbruch überdacht
Die Johanna Solar Technology GmbH in Brandenburg an der Havel ist für den Winter gerüstet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Unternehmen ANES Bauausführungen GmbH
und BTW haben im Dreischichtbetrieb die letzten Vorbereitungen für den Aufbau des Hallendaches der künftigen Solar-Fabrik abgeschlossen. Ab dem 18.12.2006 werden die 27 Meter langen und vier
Tonnen schweren Leimbinder auf der Produktionshalle montiert. Damit werde die 14.000 qm große Halle pünktlich zum Wintereinbruch überdacht sein und die hochmodernen Maschinen können
ab Januar eingebracht werden.
19.12.2006 Quelle: Johanna Solar Technology GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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SolarMarkt AG: Neue Photovoltaik-Seminare für Handwerker
Wie Handwerker von dem Wirtschaftszweig Photovoltaik profitieren können, zeigt die Freiburger SolarMarkt AG auch im kommenden Jahr in Solarstrom-Seminaren. Experten der Solarbranche,
Steuerberater, Rechtsanwälte und Marketingprofis vermitteln Know-how rund um die Photovoltaik und unterrichten über aktuelle Entwicklungen auf dem Markt der zukunftsfähigen Stromerzeugung.
Das südbadische Solarhandelshaus bietet jetzt erstmals auch Seminare in Thüringen an, seit Ende dieses Jahres gibt es dort eine Filiale. Die 2004 gestarteten
Fortbildungsveranstaltungen verzeichnen großen Zulauf: rund 350 Handwerker haben sich bereits weitergebildet, so die SolarMarkt AG. Die Teilnehmer lernen von Fachleuten die Grundlagen der
Photovoltaik, korrekte Planung und Dimensionierung einer Solarstromanlage und erhalten Praxistipps für eine sichere Montage. Weitere Seminare trainieren das Verkaufsgeschick oder behandeln
den neuesten Stand in Sachen Recht und Finanzierung. Die SolarMarkt AG führt die Fortbildungsreihe in Kooperation mit der Handwerkskammer Freiburg durch.
19.12.2006 Quelle: SolarMarkt AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BMU: Klimaschutz und Energie sind Schwerpunkte der EU-Ratspräsidentschaft
Am 1. Januar 2007 übernimmt Deutschland für ein halbes Jahr den Vorsitz des Rates der Europäischen Union (EU). "Die Übernahme der EU-Ratspräsidentschaft ist zugleich eine Herausforderung
und eine Chance. Eine innovationsorientierte Umweltpolitik bringt eine doppelte Dividende für Umwelt und Wirtschaft, bringt neue Märkte, neue Produkte und neue Beschäftigung", sagt
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Deshalb stehe die deutsche Präsidentschaft im Umweltbereich unter dem Motto "Umwelt – Innovation – Beschäftigung". Unter diesem Titel
informiert auch eine neue Broschüre des Bundesumweltministeriums über die Pläne der deutschen Präsidentschaft in Sachen Umwelt. Das BMU hat Klimaschutz und Energie, umweltverträgliche
Mobilität sowie biologische Vielfalt und Schutz der Wälder zu Schwerpunkten seiner Ratspräsidentschaft gemacht. Für eine zukunftsfeste und klimafreundliche Energiepolitik spielen die
Verbesserung der Energieeffizienz und der Ausbau der erneuerbaren Energien eine große Rolle.
18.12.2006 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Auch höhere CO-2-Minderungsziele mit erneuerbaren Energien erreichbar
Erneuerbare Energien werden allein bei der Stromversorgung bis 2012 zusätzlich 30 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen, so die Informationskampagne für Erneuerbare Energien (IKEE) in
einer Pressemitteilung. Das sei mehr als die von der Bundesregierung für den Emissionshandel vorgesehene Minderungsmenge. Bereits heute führe der jährliche Ausbau erneuerbarer Energien dazu,
dass die zum Emissionshandel verpflichteten Unternehmen über mehr Emissionsrechte verfügen, als sie benötigen, so die IKEE. Auch die jetzt von der Europäischen Kommission geforderte
Verschärfung der Emissionsvorgaben könnte komplett durch erneuerbare Energien erfüllt werden. Hierzu müssten erneuerbare Energien neben der Stromversorgung auch stärker in der Wärme- und
Kraftstofferzeugung eingesetzt werden. "Der Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland deckt jedes Klimaziel, das aktuell in der Debatte ist. Befürchtungen vor einer Belastung der am
Emissionshandel beteiligten Unternehmen entbehren damit jeder Grundlage", so Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE).
18.12.2006 Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien (IKEE) Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Europäisches Parlament stimmt für verbindliche Ziele für erneuerbare Energien
Am 14.12.2006 setzte das Europäische Parlament ein klares Zeichen, wie die erneuerbaren Energien in der EU bis 2020 gefördert werden sollen: 479 Abgeordnete stimmten für verbindliche
Zielvorgaben zum Ausbau der erneuerbaren Energien, 16 Parlamentarier stimmten dagegen. Das berichtet der Europäische Rat für erneuerbare Energien (European Renewable Energy Council, EREC) in
einer Pressemitteilung. Gleichzeitig erwarte die EU-Kommission, lediglich mit freundlichen Worten voranzukommen, aber ohne konkrete Maßnahmen, kritisiert EREC. Das belege der für Ende Januar
2007 vorgesehene Entwurf einer "Roadmap" für die Erneuerbaren. Das EU-Parlament habe sich auf das Grünbuch der Kommission zur nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und sicheren
Energieversorgung bezogen und verbindliche Ziele für die einzelnen erneuerbaren Energiequellen verlangt, um einen Anteil an der Primärenergie von 25 % bis 2020 zu erreichen.
18.12.2006 Quelle: Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Bestes Pilotprojekt zur Energieeffizienz im Mittelmeerraum wird in Israel geplant
Die zehn erfolgreichsten Energieeffizienz-Pilotprojekte in den Ländern des südlichen Mittelmeerraumes werden über einen Zeitraum von zwei Jahren von der Europäischen Union technisch und
finanziell unterstützt. MED-ENEC, ein Konsortium unter der Leitung der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und den Partnern Ecofys, Near East Engineering &
Development Services (NEEDS) sowie dem Energy Research Centre of Cairo University (ERC) hat die "Top Ten" ausgewählt. Ein israelisches Gebäudekonzept für ein Lern- und Bildungszentrum in
Sakhnin im Norden Israels überzeugte als bestes Projekt. Es verbindet passive Energiesparmaßnahmen wie Dämmung und passive Kühlung mit aktiven Systemen wie Photovoltaik,
Solarthermie und Windenergieanlagen. Ziel ist die größtmögliche Unabhängigkeit vom Einsatz fossiler Energieträger.
18.12.2006 Quelle: Ecofys Germany Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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PV-Hersteller Nanosolar wählt Produktionsstandorte in Brandenburg und Kalifornien aus
Das US- Photovoltaik-Unternehmen Nanosolar Inc. mit Sitz in Palo Alto (Kalifornien) gab am 12. Dezember 2006 bekannt, dass zur Herstellung von Solarprodukten die Standorte in Kalifornien
und in Deutschland ausgewählt wurden. Zusammen bieten beide Standorte 60.000 Quadratmeter Fertigungsfläche, berichtet Nanosolar in einer Pressemitteilung. Diese Flächen sollen die
Solarzellen- und Solarmodulproduktion, Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb und weitere Unternehmensfunktionen beherbergen. Für die Herstellung von Solarmodulen entschied sich Nanosolar
für eine neuwertige Produktionsanlage in Luckenwalde nahe Berlin. Die Solarzellenproduktion soll in einer ehemaligen Cisco-Fabrik in San Jose (Bundesstaat Kalifornien) errichtet werden.
Nanosolar ist ein innovaties Photovoltaik-Unternehmen, mit dem Ziel durch die Kombination von nanostrukturierter Halbleitertinte mit einer schnellen Drucktechnik Solarstrom preiswert
zu machen. Das Unternehmen baut zurzeit die Produktion für seine Dünnfilm-Solarprodukte auf. Produktionsstart soll im Jahr 2007 sein.
18.12.2006 Quelle: Nanosolar Inc. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Europäische Kommission fördert Brennstoffzellensystem-Prototypen von Plug Power und Vaillant
Die Plug Power Inc. (New York) und die Vaillant Group aus Deutschland sollen von der Europäischen Kommission Subventionen erhalten, für die internationale Entwicklung und Ausführung dreier
gekoppelter Wärme und Strom erzeugender Prototypen eines Hochtemperatur- Brennstoffzellensystems mit Protonen-Austausch-Membran (HT-PEM). "Diese Subvention wird dazu beitragen, dass Plug
Power und seine Partner die Umsetzung von Brennstoffzellensystemen als Wärme- und Stromquellen für den kommerziellen Einsatz und in Wohngebieten schneller vorantreiben können", sagte Dr.
Roger Saillant, Vorstand von Plug Power. "Darüber hinaus stellt das Projekt ein hochinteressantes Beispiel für die künftige Entwicklung von Brennstoffzellen dar und gibt eine
Antwort auf den zunehmenden Bedarf an umwandelnden, sauberen Energieerzeugern".
17.12.2006 Quelle: Plug Power Inc. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Holz statt Erdöl: DVD gibt nützliche Tipps für Verbraucher
Das Interesse an nachwachsenden Rohstoffen wächst. Einer davon ist Holz. Jahrelang wegen schlechter Erlöse vernachlässigt, erlebt die Holzbranche jetzt einen Boom. Die Nachfrage steigt,
die Preise ziehen an. Trotzdem bietet das Heizen mit Holz eine Alternative zu anderen Heizmethoden, sowohl ökonomisch als auch ökologisch, so die Kemptener Filmproduktion w|k|&|f
KOMMUNIKATION GmbH. Wie Verbraucher den Rohstoff Holz sinnvoll einsetzen können, wo die Vorteile liegen und welche Kosten entstehen, sagt die DVD "Holz statt Erdöl". Aus aktuellem Anlass sei
sie um die Schwerpunkte Pellets und Kleinfeuerungen ergänzt worden so die Filmproduzenten. Vor allem der Markt für Holzpellets wächst enorm. Er hat sich im letzten Jahr nahezu
verdoppelt, rund 200.000 Tonnen Pellets werden zur Zeit verheizt, der Anteil der Pelletsheizungen am deutschen Heizungsmarkt liegt bei 2 % (Jahrbuch Neue Energie, Landwirtschaftsverlag
Münster). Bis Ende 2006 sind etwa 70.000 Pelletsheizungen in Betrieb (Deutscher Energie-Pellet-Verband e.V.). Vorsichtige Schätzungen für das kommende Jahr gehen von ähnlichen Zuwächsen aus,
weil die Attraktivität mit steigenden Öl- und Gaspreisen nur noch weiter zunimmt.
17.12.2006 Quelle: w|k|&|f KOMMUNIKATION GmbH; openPR Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
"Preis der Arbeit“ für Schönauer "Stromrebellen"
Für ihr vorbildliches gesellschaftliches Engagement haben die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) den erstmals verliehenen "Preis der Arbeit" erhalten. Gestiftet wird er vom "Forum
Zukunftsökonomie e. V.", einer Initiative von sechs Medien mit zusammen mehr als drei Millionen Lesern, darunter vorwärts, BUNDmagazin, Einblick , taz, ver.di PUBLIK und Verbraucher konkret.
Mit der Auszeichnung werden Unternehmen gewürdigt, die ökologische und soziale Verantwortung übernehmen, "statt diese nur wie eine öffentlichkeitswirksame Monstranz vor sich her zu tragen",
so die Schirmherrin Gesine Schwan. Freudestrahlend nahm Ursula Sladek, Geschäftsführerin der EWS-"Stromrebellen" am 30. November im Berliner Cafe Einstein den Leserpreis
stellvertretend für die 650 Gesellschafter der EWS-Schönau entgegen - eine vom taz-Karikaturisten "©TOM" gestaltete Trophäe.
17.12.2006 Quelle: Elektrizitätswerke Schönau Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
SolarWorld-Konzern beteiligt Mitarbeiter am Gewinn
Die Beschäftigten der SolarWorld-Gruppe in Freiberg werden 2007 im vierten Jahr in Folge den Geschäftserfolg des Konzerns im eigenen Portemonnaie spüren können. Grund dafür sei das
erfolgreiche Programm der gewinnorientierten Mitarbeiterbeteiligung (GOMAB), das der Konzern 2003 für die Beschäftigten in Freiberg eingeführt hat, berichtet die SolarWorld AG in einer
Pressemitteilung. Am Holding-Standort Bonn würden die Mitarbeiter seit 2005 am Gewinn beteiligt. "Mit diesem Modell zählen wir in Deutschland zu den Vorreitern", sagt Dipl.-Ing. Frank H.
Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG. Mit dem GOMAB, das 2007 in das fünfte Jahr seines Bestehens geht, erhalten alle fest angestellten Mitarbeiter in Freiberg zusätzlich
zum Gehalt eine erfolgsabhängige Prämie. "Wenn der Konzern und die Einzelgesellschaften in Freiberg erfolgreich wie in den letzten Jahren wirtschaften, dann können die Mitarbeiter
GOMAB-Prämien zwischen 10 und 30 Prozent des Jahresgehaltes erzielen", erklärt Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstandsvorsitzender der Wafertochter Deutsche Solar AG und Vater des
Programms.
16.12.2006 Quelle: SolarWorld AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Conergy-Tochter voltwerk heißt künftig EPURON
Die Hamburger voltwerk AG, eines der führenden Unternehmen für Projektentwicklung und strukturierte Finanzierung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, heißt künftig EPURON GmbH.
Die Umfirmierung erfolgt mit Wirkung zum 1. Januar 2007, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. EPURON hat im vergangenen Jahr einen entscheidenden Schritt zum nachhaltigen
Wachstum des Unternehmens vollzogen. Durch die Diversifizierung in die Technologiebereiche Photovoltaik, Bioenergie, Windenergie und solarthermische Kraftwerke sowie die zunehmende
Expansion in ausländische Märkte stelle sich das Geschäft äußerst dynamisch dar. Der Entwicklung vom national führenden Solarfondsanbieter zu einem Unternehmen, das seinen Kunden weltweit
professionelle Projektentwicklung und Kapitalmarktprodukte für sämtliche Technologien aus einer Hand anbietet, trage EPURON nun mit seinem neuen Namen Rechnung.
15.12.2006 Quelle: voltwerk AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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BP Solar ruft Photovoltaik-Module vorsorglich zurück
BP Solar hat ein potenzielles Sicherheitsrisiko bei Solar-Produkten festgestellt, die von Januar 2003 bis Ende Juni 2004 in einem ihrer Werke produziert wurden. Es bestehe die Möglichkeit,
dass die isolierende Rückseitenfolie der Produkte infolge eines systembedingten Verarbeitungsfehlers kleine, kaum sichtbare Beschädigungen aufweise, berichtet das Unternehmen in einer
Pressemitteilung. Dadurch könne es unter bestimmten Bedingungen in seltenen Fällen zu einer Spannungsübertragung von den Leiterbahnen der Photovoltaik-Module oder der Laminate zum
Rahmen oder der tragenden Konstruktion kommen. Im Extremfall könnte dies bei Berührung der Anlage zu einem Stromschlag führen, so BP Solar. Bis heute sei jedoch kein solcher Unfall
aufgetreten.
15.12.2006 Quelle: BP Solar Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Solarwärme: Marktübersicht hilft, den passenden Tank für die Sonne zu finden
Bei der Installation einer Solarwärmeanlage ist die Wahl des Speichers entscheidend: Er ist das Herzstück einer Solaranlage. Damit die Sonnenenergie optimal ausgenutzt werden kann, muss er
sorgfältig ausgewählt werden. Daten wie die Leistungszahl, aber auch geometrische Größen sind wichtige Kennzahlen. Die zum vierten Mal im Verlag der Solarpraxis AG erschienene Marktübersicht
Solarspeicher bietet eine komfortable Auswahl aus mittlerweile über 1.000 Speichern. Die Übersicht auf DVD zeigt, wo die Unterschiede bei Solarspeichern liegen und hilft, den
jeweils richtigen Solarspeicher auszuwählen. Sie enthält die wichtigsten Daten der erhältlichen Speichermodelle und bietet zudem die Möglichkeit, alle wichtigen Eigenschaften wie
beispielsweise Größe, Leistungszahl oder Wärmeverlustrate der Speicher zu vergleichen. Das Fürther Solarenergie-Informations- und Demonstrationszentrum "solid" hat die Marktübersicht zum
zweiten Mal in Zusammenarbeit mit der Berliner Solarpraxis AG herausgebracht.
15.12.2006 Quelle: Solid; Solarpraxis AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Best Western-Hotel "Schmöker Hof" wird Deutschlands größtes Solar-Hotel
Das Best Western-Hotel "Schmöker Hof" in Norderstedt bei Hamburg soll das größte Solar-Hotel in Deutschland werden. 1.700 Quadratmeter der insgesamt 2.000 Quadratmeter großen Dachfläche
des Hotels werden mit 291 Solarmodulen bestückt, berichtet die Solar im Norden GmbH in einer Pressemitteilung. Die Photovoltaikanlage werde bei durchschnittlicher Sonneneinstrahlung pro Jahr
55.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom liefern. Damit erhalte das 122-Zimmer-Haus die größte Solarstromanlage in der deutschen Hotellerie. Dr. Anton Schmid, Geschäftsführer des
Best Western Hotel Schmöker Hof, nimmt damit eine Vorreiterrolle beim nachhaltigen Umweltmanagement in der Hotellerie ein: "Es ist heute essentiell, angesichts knapper Ressourcen,
verantwortungsvoll mit Energie umzugehen und die Möglichkeiten alternativer Stromgewinnung auszuschöpfen. Deshalb investieren wir und gehen davon aus, dass sich die Anlage in spätestens zehn
bis zwölf Jahren amortisiert haben wird", so der Hotel-Chef.
15.12.2006 Quelle: SOLAR im NORDEN GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Shell She-Study Award: Nachwuchsforscherin für Arbeit zu Dünnschicht-Solarzellen ausgezeichnet
Auch in diesem Jahr war die Entscheidung über die Sieger des 10. Shell She-Study Award wieder spannend bis zuletzt: Alle Studienarbeiten der sechs Finalistinnen des Wettbewerbs waren
hervorragend, so die Jury. Die Preisrichter hatten bei der Bewertung der Arbeiten der jungen Wissenschaftlerinnen aus den Bereichen Mineralöl, Erdgas, Chemie und erneuerbare Energien, die
Qual der Wahl. Siegerin wurde Dr. Eveline Rudigier aus Berlin. Ihr Thema: Die Dünnschichttechnologie von Solarzellen. Dr. Rudigier erhielt am 08.12.2006 aus der Hand der
ZDF-Moderatorin Petra Gerster den Shell She-Study Award 2006. Ines Bettermann aus Duisburg wurde für ihre Diplomarbeit mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Ihre Arbeit untersucht, wie
Kraftstoffe durch die stufenweise Entfernung aromatischer Kohlenwasserstoffe weniger giftig gemacht werden. Dr. Susanne Klose kam mit ihrer Dissertation auf den dritten Platz. Die 29-jährige
hat sich mit der Frage beschäftigt, wie die Verbrennungseigenschaften von Kraftstoffen verbessert werden können.
15.12.2006 Quelle: Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
OECD: Klimawandel gefährdet über zwei Drittel der Skiregionen in den Alpen
Nahezu alle Skigebiete in Deutschland und rund 70 Prozent der Skiregionen in Österreich müssen durch den Klimawandel um die Schneesicherheit fürchten, und damit um die wirtschaftliche
Grundlage des Wintertourismus. Zu diesem Ergebnis kommen am 13.12.2006 veröffentlichte Berechnungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), in denen die
Auswirkungen des Klimawandels auf den Skitourismus zum ersten Mal systematisch für die gesamte Alpenregion untersucht werden. Derzeit gelten rund 90 Prozent (609 von 666) der mittelgroßen und
großen Skiregionen in den Alpen als schneesicher. Die übrigen rund zehn Prozent der Gebiete können schon heute nicht mehr als schneesicher gelten. Ein weiterer Anstieg der
Durchschnittstemperaturen werde die Zahl der schneesicheren Skigebiete deutlich reduzieren, so die OECD-Untersuchung. Bei einem Anstieg der durchschnittlichen regionalen Jahrestemperatur um
ein Grad Celsius wären noch rund 500 Gebiete schneesicher, bei zwei Grad noch 400 und bei vier Grad noch 200 Skiregionen.
14.12.2006 Quelle: OECD Berlin Centre Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Universität Hannover: Farbstoff-Solarzellen kurz vor der Kommerzialisierung
Das Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie der Leibniz Universität Hannover arbeitet intensiv an einer Alternative zu herkömmlichen Silizium-Solarzellen. Die neuen, so
genannten Farbstoffsolarzellen, welche die Sonnenenergie mit Hilfe eines aufgebrachten Farbstoffs in Strom umwandeln, seien erheblich günstiger herzustellen als die bekannten
Silizium-Solarzellen. Ziel der Arbeiten sei, die Effektivität der Farbstoffsolarzellen durch neue Fertigungskonzepte zu steigern, um sie konkurrenzfähig zur Silizium- Zelle zu machen, heißt
es in der Pressemitteilung der Hannoveraner Universität. Zudem habe sich die Forschergruppe zum Ziel gesetzt, flexible Farbstoffsolarzellen zu entwickeln, die zum Beispiel in
Kleidung oder Zeltplanen integriert werden können. So könnten künftig elektronische Geräte unterwegs ohne Batterien betrieben werden. Ein attraktiver Nebenaspekt der neuen Solarzellen sei,
dass sie in vielen bunten Farben hergestellt werden können, was sie als Energie bringendes Accessoire durchaus populär machen könnte. Vier von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
geförderte Projekte zur Entwicklung und Verbesserung von Farbstoffsolarzellen werden momentan unter der Leitung von Dr. Torsten Oekermann bearbeitet.
14.12.2006 Quelle: Leibniz Universität Hannover Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
FH München weiht Solarstromanlage für die Ausbildung ein
Bereits seit 1990 sind Photovoltaikanlagen auf dem Dach der Fachhochschule München installiert. Mit ihrer Hilfe wird die Forschung und Entwicklung vorangetrieben und auch Energie gewonnen. Nun wird eine weitere moderne Anlage eingeweiht. Damit können Studierende im Labor für Solartechnik und energietechnische Anlagen wie gewohnt mit dem neuesten Stand der Technik arbeiten und auf hohem Niveau ausgebildet werden. Das Forschungsangebot im Bereich der regenerativen Energien wird durch Laborleiter Prof. Dr. Gerd Becker und sein Team weiter ausgebaut. Die anschaulich aufgebaute Anlage auf dem Dach des FH-Neubaus in der Lothstraße 64 ist komplett begehbar und wird zu diesem anlässlich der Einweihungsfeier am 14. Dezember 2006 von einer "künstlichen Sonne" spektakulär beleuchtet. Die Solarstromanlage hat die für eine Hochschule beachtliche Gesamtleistung von 36,8 kWp, die zum größten Teil in das Energienetz eingespeist werden und einen Teil des Energiebedarfs des Gebäudes decken. Sie ist Teil des EU-Projektes "PV-Enlargement", das sich mit der gezielten Förderung, Planung und Umsetzung von Photovoltaiktechnologien befasst und von der Europäischen Kommission gefördert wird.
14.12.2006 Quelle: Fachhochschule München Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Grüne fordern Gesetz für Wärme aus erneuerbaren Energien
Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/ Die Grünen hat einen Antrag beschlossen, der die Bundesregierung zur Vorlage eines Erneuerbare–Energien-Wärmegesetz (EEW) auffordert. Der
Antrag werde noch in dieser Woche in den Bundestag eingebracht, berichtet der energiepolitische Sprecher der Grünen, Hans-Josef Fell. Die Bundesregierung soll bis März 2007 einen Entwurf
eines ordnungsrechtlichen Wärmegesetzes vorlegen, fordern die Grünen. Hintergrund des bündnisgrünen Antrages sei die vorläufige Absage an ein solches Gesetz durch den
Bundesumweltminister. Überlegungen des Bundesumweltministeriums, lediglich eine gesonderte Regelung für öffentliche Gebäude einzuführen, gehen den Grünen nicht weit genug.
13.12.2006 Quelle: Hans-Josef Fell (MdB)Sprecher für Energie- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Staatssekretär im BMU besorgt über Klima-Entwicklung in Deutschland
Die Wetterkapriolen der letzten Wochen und Monate sind ein klares Indiz, dass der Wandel des weltweiten Klimas in vollem Gange ist. Davon ist Michael Müller überzeugt. Er ist
Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Anlässlich eines Informationsbesuchs am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie äußerte Müller sich besorgt über
Entwicklungen, die auch Deutschland erfasst haben: "Zunehmende Temperaturen und Trockenperioden, abschmelzende Gletscher und Felsbrüche in den Alpen und eine höhere Zahl extremer
Wetterereignisse werden uns auch in Mitteleuropa mehr und mehr zu schaffen machen", so der Parlamentarische Staatssekretär.
13.12.2006 Quelle: BMU Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Phönix SonnenStrom AG schließt Kapitalerhöhung an einem Tag ab
Die Phönix SonnenStrom AG (ISIN DE000A0BVU93) hat im Rahmen einer Privatplatzierung unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2006 und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre 552.000 neue nennwertlose Inhaberstückaktien bei institutionellen Investoren innerhalb eines Tages platziert. Das Grundkapital erhöhe sich damit von 5.525.000 Euro auf 6.077.000 Euro, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die neuen Aktien sollen prospektfrei zum Handel im amtlichen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen werden (Prime Standard) und seien ab 1. Januar 2006 gewinnanteilberechtigt. Die Gesellschaft habe durch die Kapitalerhöhung einen Bruttoemissionserlös in Höhe von 7.341.600 Euro erzielt. Die hinzu gewonnenen Finanzmittel sollen für die Finanzierung des geplanten Unternehmenswachstums sowie für die weitere Internationalisierung des Konzerns zur Verfügung stehen.
13.12.2006 Quelle: Phönix SonnenStrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Automobilhersteller Honda will ab 2007 Dünnschicht-Photovoltaik produzieren
Die Motor Co., Ltd. (TOKYO, Japan) kündigte am 1.12.2006 an, sie werde eine hunderprozentige Tochtergesellschaft mit dem Namen Honda Soltec Co., Ltd. gründen. Honda Soltec soll
Dünnschichtsolarzellen ("Solarzellen der nächsten Generation") fertigen und vermarkten, die Techniker der Honda Engineering Co. selbst entwickelt haben. Mit dem neuen Unternehmen werde Honda
voll in die Solarzellenproduktion einsteigen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Durch den Einsatz von Dünnfilmen aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen (CIGS)
halbiere Honda den Energiebedarf bei der Produktion von Solarzellen gegenüber der Herstellung herkömmlicher Silizium-Zellen. Diese Energie sparende Fertigungstechnik mache die
Honda-Solarzellen zudem umweltfreundlicher, weil CO2-Emissionen vermieden werden.
13.12.2006 Quelle: Honda Motor Co., Ltd. Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Erste Gebäudeenergieberater mit GIH-Gütesiegel
Das neu geschaffene Gütesiegel des Bundesverbandes Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker (GIH) garantiert Hausbesitzern und Endkunden eine qualitativ hochwertige und unabhängige
Gebäudeenergieberatung.
13.12.2006 Quelle: GIH-Bundesverband Gebäudeenergieberater – Ingenieure – Handwerker e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Sunways-Schulungsangebot 2007: Neue Wechselrichter-Workshops in Konstanz
Die Sunways AG, Hersteller des Wechselrichters "Sunways Solar Inverter", bietet 2007 erneut Workshops an, in denen praxisrelevante Kenntnisse über Funktion und Handhabung vermittelt
werden. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In das Schulungsangebot für 2007 neu aufgenommen wurde die Wechselrichter-Serie mit Advanced Technology, die Solar Inverter
AT, die im Frühjahr 2007 auf den Markt kommt und das Sunways Solar Inverter-Portfolio erweitert. An folgenden Terminen liegt der Schwerpunkt der Schulung auf dem neuen
Wechselrichter Solar Inverter AT: 15./16. März, 26./27. April, 06. Juli, 14. September und 09. November 2007. Informationen zum Sunways Solar Inverter NT stehen an folgenden Terminen im
Vordergrund: 1./2. Februar, 05. Juli, 13. September und 8. November 2007.
13.12.2006 Quelle: Sunways AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Endesa und Gamesa bestellen aleo-Solar-Module für über 20 Millionen Euro
Der Solarmodul-Spezialist und Systemlieferant aleo solar AG hat weitere Großaufträge in Spanien gewonnen: aleo solar-Module im Gesamtwert von über 20 Millionen Euro würden größtenteils im
Laufe des Jahres 2007 an den Erneuerbare-Energien-Konzern Gamesa Solar S.A. und den Energieversorger Endesa Energía S.A. geliefert. Das berichtet die aleo solar AG in einer Pressemitteilung.
Diese Aufträge würden die Bedeutung von Photovoltaik-Anlagen unterstreichen, welche die spanische Regierung fördert, um durch attraktive Bedingungen die Errichtung von Solarstrom-Kraftwerken
in Spanien zu forcieren. Da ein Teil der Aufträge bereits im Dezember ergebniswirksam werde, könne das bisherige Umsatzziel von 116 Millionen Euro für 2006 mehr als gesichert
betrachtet werden, heißt es in der Pressemitteilung. "Wir haben diese Entwicklungen in Spanien rechtzeitig erkannt und sind mit unserer neuen Produktionsstätte in der Nähe von Barcelona und
unserem spanischen Vertrieb hervorragend gerüstet für das zukünftige Wachstum des südeuropäischen Sonnenlandes", sagt Heiner Willers, Vorstand der aleo solar AG. "Wir gehen fest davon aus,
dass es uns in den nächsten Monaten gelingen wird, weitere bedeutende Marktteilnehmer in Südeuropa zu gewinnen", fügt Willers hinzu.
12.12.2006 Quelle: aleo solar AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Phönix SonnenStrom AG beschließt Kapitalerhöhung um bis zu 552.000 EuroDer Vorstand der Phönix SonnenStrom AG (ISIN DE000A0BVU93) hat am 11.12.2006 beschlossen, das Kapital der Gesellschaft durch eine teilweise Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2006 um bis zu 552.000 Euro durch Ausgabe von bis zu 552.000 nennwertlosen Inhaberstückaktien zu erhöhen. Die neuen Aktien sollen prospektfrei zum Handel im amtlichen Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen werden und sind nach Angaben des Unternehmens ab dem 1. Januar 2006 gewinnanteilberechtigt. Der Aufsichtsrat habe dem Beschluss am 12.12.2006 zugestimmt, berichtet die Phönix SonnenStrom AG in einer Pressemitteilung. Im Wege eines beschleunigten Platzierungsverfahrens (Accelerated Bookbuilding) sollen die neuen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts institutionellen Investoren in Deutschland und im europäischen Ausland zum Erwerb angeboten werden. Der endgültige Platzierungspreis werde nach Abschluss dieses Verfahrens festgelegt. HSBC Trinkaus & Burkhardt AG begleitet die Transaktion als Lead Manager und Sole Bookrunner. Das durch die Kapitalerhöhung hinzu gewonnene Kapital soll für die Finanzierung des geplanten Wachstums des Photovoltaik-Systemhauses sowie für die weitere Internationalisierung des Konzerns zur Verfügung stehen.
12.12.2006 Quelle: Phönix SonnenStrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solarpraxis-Umfrage: Starkes Jahresendgeschäft mit Photovoltaik erwartet
Photovoltaik-Hersteller, Händler und Handwerksbetriebe erwarten zum Ende des Jahres gute Geschäfte in Deutschland, berichtet die Solarpraxis AG in einer Pressemitteilung. Dies sei das
Ergebnis einer Umfrage unter 30 Solarunternehmen aus Handel und Produktion. Die aktuelle Befragung, durchgeführt durch die Unternehmenssparte Verlag, habe zwei wesentliche Faktoren für den
aktuellen Boom ausgemacht: Gute Einkaufsbedingungen und günstiges Bauwetter. Sollte das günstige Montagewetter weiterhin stabil bleiben, könnten die aus dem strengen Winter zu Jahresbeginn
resultierenden Rückstände in den Absatzzahlen wieder wett gemacht werden. Gestützt durch die Preissenkungen in den vergangenen Monaten nutzten nun auch Investoren in großem Umfang
die erheblich besseren Einkaufskonditionen, um verschobene Projekte doch durchzuführen. Die Abfrage aktueller Angebote im Bereich kleiner und größerer Anlagen habe in vielen Fällen sehr
interessante Konditionen für eine Anlagenrealisierung noch in diesem Jahr ergeben, so die Solarpraxis AG.
12.12.2006 Quelle: Solarpraxis AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Unionspolitiker sprechen sich für das Erneuerbare-Energien-Gesetz aus
Der CSU-Politiker und Energieexperte im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Georg Nüßlein (MdB), besuchte am 06. 12. 2006 die Phönix SonnenStrom AG in Sulzemoos.
In einem Pressegespräch diskutierten Dr. Nüßlein und Doris Meyer, die bis 2005 Bundestagsabgeordnete und Berichterstatterin der CDU/CSU Bundestagsfraktion für das Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) war, mit Andreas Hänel, dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, über energiepolitische Themen. Aktuelles Thema waren Medienberichte über die anstehende Überprüfung des EEG. Nüsslein
stellte klar, dass am vorgesehenen Zeitplan festgehalten werde. Für das Jahr 2007 sei eine Überprüfung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vorgesehen. Grundlage hierfür sei der
Erfahrungsbericht der Bundesregierung, der in der ersten Jahreshälfte 2007 an die Referate gehen soll und Ende 2007 im Parlament diskutiert werden soll. "Ohne eine solide Informationsbasis
können wir keinerlei Entscheidungen fällen - und sollten aus diesem Grunde zum jetzigen Zeitpunkt auch keine Spekulationen aufkommen lassen, die der Sache nicht förderlich sind und nur
Verunsicherung hervorrufen", so Nüßlein. "Wir haben keinerlei Bestrebung, die positive Entwicklung bei den erneuerbaren Energien, insbesondere der Photovoltaik, zu bremsen. In
dieser zukunftsweisenden Branche können wir Ökonomie und Ökologie volkswirtschaftlich gewinnbringend verbinden", betonte der studierte Wirtschaftswissenschaftler Nüßlein.
12.12.2006 Quelle: Phönix SonnenStrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
3sat-Wissensabend über die Energieversorgung der Zukunft
Die Energieversorgung ist für die Zukunft der Zivilisation entscheidend. Der weltweite Energieverbrauch ist heute fast doppelt so hoch wie zu Beginn der 1970er Jahre und wird nach Meinung
von Experten ohne Gegenmaßnahmen bis 2020 nochmals um ein Drittel steigen. Gleichzeitig lebt noch immer ein Drittel der Menschheit ohne Zugang zu elektrischem Strom. Lange bevor der letzte
Tropfen Öl geflossen ist, ist ein Kampf um die Rohstoffe entbrannt. Wie der Mensch in Zukunft leben und arbeiten wird, hänge in hohem Maß davon ab, woher wir die dafür nötige Energie
beziehen, so der Fernsehsender 3sat in der Ankündigung der Sendung "wissen spezial: Energie" am Mittwoch, 13. Dezember 2006 um 20.15 Uhr.
12.12.2006 Quelle: 3sat Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Q-Cells AG: Dr. Florian Holzapfel wird stellvertretendes Vorstandsmitglied für Technologie
Der Aufsichtsrat des Solarzellenherstellers Q-Cells AG hat in seiner Sitzung vom 07.12.2006 Dr. Florian Holzapfel zum stellvertretenden Vorstandsmitglied für den Bereich Technologie
bestellt. Damit tritt er die Nachfolge des vor wenigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Reiner Lemoine an. Dr. Holzapfel, bisheriger Managing Director Technology, hatte
bereits die kommissarische Leitung des Bereichs inne. Unter seiner Leitung führt die Q-Cells AG die von Reiner Lemoine angestoßenen Projekte weiter und baut den Bereich Technologie aus, so
das Unternehmen in einer Pressemitteilung.
11.12.2006 Quelle: Q-Cells AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Zinsgünstige Kredite für energetische Sanierung von Schulen, Turnhallen, Kindertagesstätten und Vereinsgebäuden
Ab dem 01. Januar 2007 starten im Rahmen der Förderinitiative Wohnen, Umwelt, Wachstum zusätzliche Förderprogramme zur Energieeinsparung in Kommunen. Damit bietet die KfW in Zusammenarbeit
mit der Bundesregierung nun auch Kommunen und gemeinnützigen Organisationsformen besonders zinsgünstige Kredite für Energiespar-Investitionen an. Der für bis zu 10 Jahre
festgeschriebene Förderzinssatz werde für Kommunen in Abhängigkeit von der Kreditlaufzeit zum Jahresanfang 2007 nahe bei 2 % pro Jahr liegen, berichtet die KfW in einer Pressemitteilung.
Neben Wohnungen haben auch gemeinnützig und kommunal genutzte Gebäude ein erhebliches Potenzial zur CO2-Minderung. "Die Erfahrungen haben gezeigt, dass Investitionen in die energetische
Gebäudesanierung gleich drei Ziele erreichen: Sie verbessern die Lebensqualität, sie tragen zur CO2-Minderung bei und sie sind ein Konjunkturprogramm für das mittelständische Baugewerbe in
Deutschland", so Ingrid Matthäus-Maier, Sprecherin des Vorstands der KfW Bankengruppe.
11.12.2006 Quelle: KfW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Heizen mit Holzpellets: Komplette Wohnanlage in Karlsruhe unabhängig von Öl und Gas
Vollständig von Erdgas auf Holzpellets wird die Heizung und Warmwasserversorgung einer Wohnanlage mit vier Hochhäusern in Karlsruhe umgestellt. Anfang Dezember 2006 wurde eine der größten
Holpellets-Heizungen Deutschlands im Karlsruher Stadtteil Daxlanden für insgesamt 136 Wohnungen installiert. Die beiden Pellets-Kessel im Heizwerk Lindenallee 31, aus dem die vier Wohnblöcke
über ein kleines Nahwärme-Netz versorgt werden, haben eine Heizleistung von je 300 kWth. Zusätzlich wird in der Rheinstrandsiedlung derzeit ein Rapsöl-Blockheizkraftwerk (BHKW)
eingebaut. Das Pflanzenöl-BHKW hat eine elektrische Leistung von 25 kW und erzeugt mit einem Energie sparenden Biodieselmotor sowohl Wärme für Heizung und Brauchwarmwasser (Leistung
44 kWth) als auch Strom, der in das Netz eingespeist und nach EEG vergütet (elektrische Leistung: 25 kW). Das berichtet die städtische Karlsruher Immobiliengesellschaft VOLKSWOHNUNG GmbH in
einer Pressemitteilung
11.12.2006 Quelle: VOLKSWOHNUNG GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
E.ON plant größten Offshore-Windpark Großbritanniens
Anfang nächsten Jahres soll "Robin Rigg" entstehen, der größte Offshore-Windpark Großbritanniens, mit einer Gesamtleistung von 180 Megawatt MW. E.ON UK plant den Bau von 60
Windkraftanlagen mit je drei Megawatt Leistung vor der schottischen Küste. Nach der für Frühjahr 2009 vorgesehenen Inbetriebnahme soll Robin Rigg jährlich rund 550 Millionen Kilowattstunden
Strom produzieren. Diese Menge decke den durchschnittlichen Jahresbedarf von rund 150.000 Haushalten, so E.ON. Im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung würden mit Robin Rigg
jährlich rund 230.000 Tonnen CO2 eingespart, heißt es in der E.ON-Pressemitteilung. Die Gesamtinvestitionen für den Windpark liegen nach Angaben des Unternehmens bei rund 500 Milllionen Euro.
Bereits seit 2004 betreibt E.ON in Großbritannien den Offshore-Windpark "Scroby Sands" mit einer Gesamtleistung von 60 MW. In Deutschland und Dänemark ist das Unternehmen an mehreren
Pilotprojekten für Offshore-Windparks beteiligt. Hier seien jedoch noch umfangreichere Entwicklungsarbeiten erforderlich, da die Anlagen in tieferem Wasser und in größerer Entfernung zum
Festland errichtet werden müssen.
11.12.2006 Quelle: E.ON AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Weihnachtsaktion: Stiftung Solarenergie sammelt für Äthiopien
Die Weihnachtsaktion "Sonne schenken" richtet sich an alle, die dieses Jahr auf das Päckchenpacken verzichten möchten. Die Stiftung Solarenergie bietet die Möglichkeit, einen
Sonnenstifteranteil von mindestens 50 Euro zu verschenken. Der Beschenkte wird so automatisch zum Sonnenstifter und erhält rechtzeitig zum Weihnachtsfest eine Urkunde von der Stiftung
Solarenergie. Ziel der Stiftung Solarenergie ist, durch die Nutzung erneuerbarer Energien, besonders der Solarenergie, die Armut in Äthiopien zu lindern. Alle Sonnenstifter werden
in einer ständig wachsenden Stifterrolle dokumentiert, die im Internet veröffentlicht wird. "Sonnenstifter tragen dazu bei, den Ausbau der Solarenergie voranzutreiben und die Lebenssituation
der Menschen in Äthiopien zu verbessern", erklärt Harald Schützeichel, Vorstand der Stiftung Solarenergie. Mit den Erträgen aus dem Stiftungskapital und Spenden unterstützt die Stiftung
Solarenergie Solarprojekte in Äthiopien, einem der ärmsten Länder der Erde. Unter schwersten Bedingungen und auf kargen Böden leben die Menschen dort auf den Hochebenen, um sich vor der
Malaria zu schützen. In den ländlichen Regionen haben viele Dörfer keinen Strom. Wenn es abends um 18 Uhr dunkel wird, sind oft nur sehr schwache und gesundheitsschädliche Kerosinlampen die
einzige Lichtquelle. Die Solarenergie ist hier eine sinnvolle Alternative und bietet die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklungshilfe. Denn Energie ist ein Schlüssel zu Bildung,
Gesundheit und Entwicklung.
10.12.2006 Quelle: Förderverein Stiftung Solarenergie e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Forscher entwickeln Simulationssoftware zur Montage von Offshore-Windanlagen
Steigende Energiepreise sorgen weltweit für einen Aufschwung der Windenergiebranche: Weil der Wind auf hoher See stetiger und deutlich kräftiger weht als an Land, planen und bauen weltweit
immer mehr Länder Windenergieanlagen auf dem Meer. Vor der Nordseeküste wird nun das erste deutsche Offshore-Testfeld mit 12 Windenergieanlagen der 5-Megawattklasse gebaut. Doch der Bau von
Windenergieanlagen auf hoher See ist schwierig, denn die Verankerung der stählernen Riesen muss allen Stürmen trotzen. Für die Fertigungsplanung dreibeiniger Stahlfundamente entwickelten
Forscher nun eine neue Simulationssoftware. In einem Projekt mit der WeserWind GmbH Offshore Construction Georgsmarienhütte und der Technologiekontor Bremerhaven GmbH begleiteten
Fraunhofer-Forscher des Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM und des Centers für Windenergie und Meerestechnik CWMT die Montageplanung eines dreibeinigen
Fundaments, auch Tripod genannt.
10.12.2006 Quelle: Fraunhofer IFAM Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Kälte-Wärme-Verbund mit dem Energy Globe Austria ausgezeichnet
Über 1.400 Teilnehmer nahmen am 24. November 2006 an der Verleihung des Energy Globe Austra teil. Mit diesem Energie- und Umweltpreis werden Projekte ausgezeichnet, die sich für einen
sparsamen und schonenden Ressourceneinsatz, sowie für die Nutzung erneuerbarer Energien einsetzen. In der Kategorie Feuer überzeugten die M-Tec Mittermayr GmbH und Hauser GmbH mit ihrem
patentierten Energy-Saving-System (ES). Beim ES System wird einerseits die Abwärme der Kühlanlagen zum Heizen genutzt, die sonst ungenutzt ins Freie geblasen wird. Zusätzlich liefert das
System in Spitzenzeiten im Wärmepumpenbetrieb indirekt Sonnen- und geothermische Energie aus der Erde. Im Sommer eigne sich das System optimal für eine effiziente Gebäudekühlung,
so die Leistungsgemeinschaft Wärmepumpe Austria (LGWA) in einer Pressemitteilung.
10.12.2006 Quelle: Leistungsgemeinschaft Wärmepumpe Austria (LGWA); (openPR) Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
WWF und Ökostromanbieter LichtBlick errichten den ökologischsten Weihnachtsbaum Deutschlands
Der Weihnachtsbaum vor dem Roten Rathaus in Berlin mit 24.000 Lichtpunkten ist ein weihnachtlicher und ökologischer Lichtblick in jeder Beziehung: die 18 Meter hohe Tanne stammt von der
Umweltschutzorganisation WWF aus ökologischem Waldanbau aus einem Berliner Forst nordöstlich von Spandau. Sie trägt das Ökowaldlabel FSC (Forest Stewardship Council). Die 24.000 LED-Lichter
verbrauchen über 80 Prozent weniger Strom als eine herkömmliche Beleuchtung und setzen damit Maßstäbe bei der Energieeinsparung. Der größte unabhängige Ökostromanbieter in Deutschland, der
den zu Hundert Prozent regenerativ erzeugten und vom TÜV zertifizierten Strom liefert, hat den Baum zudem mit über 1.000 Kugeln festlich geschmückt. Jede einzelne Kugel trägt die
Symbole der Stromerzeugung der Zukunft: Sonne, Wind, Wasser und Biomasse. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, stellte den Baum am 4.12.2006 in einer feierlichen Zeremonie
der Öffentlichkeit vor.
09.12.2006 Quelle: LichtBlick - die Zukunft d. Energie GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Portable Brennstoffzellen von SFC erreichen wichtigen Meilenstein
Die SFC Smart Fuel Cell AG und DuPont Fuel Cells melden den erfolgreichen Abschluss einer Bewertung des U.S.-Verteidigungsministeriums im Rahmen seines Programms zur Einführung einer
leichten, tragbaren Stromversorgung für Soldaten im Feld. Die Programmbeurteilung, die das Regierungsteam des Defense Acquisition Challenge Program (DACP) der U.S. Army vor kurzem bei SFC
Smart Fuel Cell AG durchgeführt hatte, war die erste einer Serie von insgesamt drei Reviews, deren erfolgreicher Abschluss voraussichtlich 2008 zur Erteilung eines Erstserienauftrags (Low
Rate Initial Production) durch die U.S. Army 2008 führen könne, heißt es in der Pressemitteilung. Das tragbare Brennstoffzellensystem M-25 LW SPGS (Land Warrior Soldier Power Generator
System) kombiniere DuPont Komponenten mit der langjährigen Expertise von SFC in der Systemintegration und Kommerzialisierung. Es besteht aus einem SFC Brennstoffzellensystem (0,7
kg), einer Ultralife Hybridbatterie LI-145 (1 kg), DuPont Membranelektrodeneinheiten (MEAs), und Militärtankpatronen. Das System ist Teil einer integrierten Energieversorgungslösung, die der
Soldat in einer Weste am Körper mit sich führen kann. Durch den Einsatz des M-25 LW SPGS ergeben sich Gewichtseinsparungen von bis zu 80 Prozent gegenüber herkömmlichen
Stromversorgungslösungen in längeren Missionseinsätzen.
09.12.2006 Quelle: SFC Smart Fuel Cell AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Laptopseite investiert pro verkauftem Rechner zehn Euro in Solarparks
Das Internetportal Laptopseite.de investiert im Dezember 2006 für jeden verkauften Laptop 10 Euro in Solarparks. Zum Nikolaustag startete der Onlineshop eine Weihnachtsaktion für den
Klimaschutz: Für jeden im Dezember verkauften Rechner verdoppelt Betreiber Wilhelm Meinhold seine Solar-Investition von fünf auf zehn Euro. Rechnerisch kämen auf diese Weise auf einen
Weihnachtsaktions-Laptop gut 2 Watt neu installierter Photovoltaik-Leistung, die im Jahr rund 2.200 Wattstunden (Wh) erzeugt. Das reiche beispielsweise aus, um täglich mit seinem
Laptop E-Mails abzurufen und zu verfassen - und das mindestens 20 Jahre lang, so die Laptopseite in einer Pressemitteilung. Bezahlt werde der "Solarinvest" zu 100 % aus der Provision der
Laptopseite. Der Preis für die Käufer bleibe daher genau der gleiche wie beim Direktkauf bei einem Partner der Laptopseite. Für jeden Laptop, der über die Laptopseite gekauft wird, investiert
der Betreiber normalerweise fünf Euro in die Nutzung erneuerbarer Energien - beispielsweise über die Beteiligung an einem Solarpark.
09.12.2006 Quelle: Laptopseite.de; open pr Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Aktienindex RENIXX legt im November um 13,9 Prozent zu
Der internationale Markt für Aktien von Unternehmen aus dem Arbeitsfeld erneuerbare Energien hat sich im November 2006 sehr fest gezeigt. Das Börsenbarometer RENIXX (Renewable Energy
Industrial Index), in dem die 15 größten internationalen Aktien aus der Regenerative-Energien-Wirtschaft gelistet sind, legte im abgelaufenen Monat um 110,9 Indexpunkte auf 908,3 Punkte zu
(+13,9 Prozent), teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Seit Jahresbeginn kann der RENIXX bisher einen Anstieg von 39,5 Prozent
verzeichnen. Internationale Windenergie-Aktien konnten im letzten Monat nach der Vorlage von Unternehmenszahlen überdurchschnittlich profitieren. Der dänische
Windkraftanlagen-Hersteller und Weltmarktführer Vestas erzielte im November den höchsten Monatsgewinn mit einem Kursplus von 34,3 Prozent. Die Aktien des zweitgrößten amerikanischen
Bioethanol-Herstellers VeraSun Energy (+ 33,9 Prozent) und des deutschen Solarkonzerns Conergy (+ 24,0 Prozent) glänzten ebenfalls mit hohen zweistelligen Zuwächsen.
08.12.2006 Quelle: IWR Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Im Osten geht die Sonne auf: Solarwirtschaft schafft Arbeitsplätze in den neuen Bundesländern
Das Land Brandenburg entwickelt sich immer mehr zu einer Hochburg für Solartechnik: Etwa 1.500 neue Arbeitsplätze schaffen Investoren aus der Solarbranche mittelfristig allein in der
Region Frankfurt/Oder. So errichten die Conergy AG, die First Solar GmbH und die Odersun AG gegenwärtig neue Fabriken in der Grenzstadt und bieten Arbeitnehmern damit langfristige
Berufsperspektiven. Am 09.12.2006 präsentieren sich diese Unternehmen auf dem Jobforum "Arbeiten & Leben" in Frankfurt/Oder und stellen unter Anwesenheit von Brandenburgs
Wirtschaftsminister Ulrich Junghans ihren Personalbedarf vor. Doch nicht nur im solaren Ballungszentrum Frankfurt/Oder steht die Brandenburger Solarbranche vor einem Boom. Auch in
Brandenburg an der Havel wird gerade eine neue Solarfabrik errichtet. Die Johanna Solar Technology will dort ab Mitte 2007 Dünnschicht-Solarmodule produzieren und in der ersten Ausbaustufe
180 neue Arbeitsplätze schaffen. Bereits seit längerem produzieren rund 250 Beschäftigte in Prenzlau Solarmodule in den Fabrikanlagen der aleo solar AG.
08.12.2006 Quelle: BSW Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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S.A.G. Solarstrom AG erhält 2,7 Millionen Euro Schadensersatz für gescheiterte Kapitalerhöhung
Der jahrelange Rechtsstreit um die misslungene Kapitalerhöhung der S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) im Jahr 2001 ist beigelegt: Der Aufsichtsrat der S.A.G. Solarstrom AG habe am 06.12.2006
beschlossen, einen außergerichtlichen Vergleichsvorschlag anzunehmen, berichtet das Unternehmen. Demnach erhalte die S.A.G. Solarstrom noch in diesem Jahr 2,7 Millionen Euro Schadensersatz
sowie die bislang angefallenen Gerichtskosten. Hintergrund dieser Vergleichsvereinbarung ist eine Kapitalerhöhung aus dem Jahr 2001. Bei der bisher größten Kapitalerhöhung in der
Unternehmensgeschichte der S.A.G. Solarstrom AG hätten Interessenten Aktien im Wert von 20 Millionen Euro gezeichnet. Diese Kapitalerhöhung habe im gleichen Jahr storniert werden müssen und
mehrere tausend Zeichner erhielten ihr Geld zurück. Gründe für das Scheitern der Kapitalerhöhung seien ein Beratungsfehler der damals tätigen Anwaltskanzlei sowie ein daraus resultierender
Formfehler gewesen, so die S.A.G. Solarstrom AG.
08.12.2006 Quelle: S.A.G. Solarstrom AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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REpower: Serienproduktion der Offshore-Anlage 5M soll 2007 anlaufen
Der Aufsichtsrat des Windenergieanlagen-Herstellers REpower Systems AG (WKN 617703) hat in seiner Sitzung am 05.12.2006 über die künftigen Standorte zur Produktion der REpower 5M
entschieden. Um der großen Nachfrage nach dieser speziell für den Offshore-Einsatz entwickelten 5-Megawatt-Anlage nachkommen zu können, soll die Produktion bereits ab 2007 in Bremerhaven
starten. Langfristig sollen die Maschinenhäuser im schleswig-holsteinischen Rendsburg-Osterrönfeld gefertigt werden. Die planerischen Voraussetzungen hierzu müssen noch geschaffen
werden, zum Beispiel die für den Transport wichtige Kaianbindung. Die Dimensionen der 5M, deren Maschinenhaus die Abmessung eines Einfamilienhauses hat und rund 290 Tonnen wiegt, stellen
besondere Anforderungen an die Größe und Infrastruktur des Produktionsstandorts. Die erste 5M hat REpower daher bei der HDW-Werft in Kiel gefertigt, die vier nachfolgenden bei der J. Kramer
Werft in Bremerhaven und anschließend verschifft. Alle übrigen Windkraftanlagen der REpower Systems AG werden in Husum (Kreis Nordfriesland) sowie in Trampe/Brandenburg produziert.
08.12.2006 Quelle: REpower Systems AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Solar Millennium will zwei weitere solarthermische Kraftwerke in Spanien bauen
Die Solar Millennium AG (Erlangen) baut ihre Partnerschaft mit der spanischen NEO Energía mit Sitz in Oviedo weiter aus. NEO Energía ist ein Tochterunternehmen der portugiesischen
EDP-Gruppe (Energias de Portugal S.A.), das sich spezialsiert hat auf die Nutzung der erneuerbaren Energien. Neben dem Kraftwerksprojekt Andasol 3 im südspanischen Andalusien umfasse die
Zusammenarbeit nun auch zwei Vorhaben in den benachbarten Regionen Extremadura und Murcia, berichtet die Solar Millennium AG in einer Pressemitteilung. Nach den am 21.11.2006 erfolgten
Übertragungen halte die Solar Millennium AG nun jeweils 50 Prozent der Anteile an den zugehörigen Projektgesellschaften Ibersol und Murciasol-1. Aufgabe der Projektgesellschaften
sei die weitere Projektentwicklung jeweils eines 50 MW-Solarkraftwerks unter Verwendung der Parabolrinnen-Technologie. "Mit dem Einstieg von NEO Energía in die beiden Projekte setzen wir
konsequent unsere Strategie fort, solarthermische Großkraftwerke gemeinsam mit großen regionalen Kooperationspartnern zu realisieren. Damit bauen wir unsere Marktposition auf der iberischen
Halbinsel weiter aus", eräutert Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG.
08.12.2006 Quelle: Solar Millennium AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Architekturzeitschrift SOLARES BAUEN 2006 erschienen
Die neueste Ausgabe des jährlich von der Solarpraxis-Verlag herausgegebenen Sonderheftes SOLARES BAUEN ist jetzt erhältlich. Die Architekturzeitschrift informiert auf über 90 Seiten über
innovative Gebäude und Energiekonzepte rund um das Planen, Bauen und Sanieren. Schwerpunkte sind solare Gebäudeintegration, Solar-Architektur und energieeffizentes Bauen. In der aktuellen
Ausgabe stellt die Redaktion unter anderem das Capricorn-Haus in Düsseldorf vor. Bei diesem Bürogebäude wird der zu erwartende Gesamtenergieverbrauch etwa ein Viertel unter den
gesetzlichen Mindestanforderungen liegen - durch eine beispielhafte Wärmedämmung, moderne Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sowie eine Betonkernaktivierung. Ein weiterer
Themenschwerpunkt ist die gebäudeintegrierte Photovoltaik. Um entwurfsintegrierte Solarstromanlagen zu fördern, wurde 2005 erstmals der bundesweite Architektenwettbewerb "PV im Bau –
Photovoltaik im Gebäudeentwurf" ausgelobt. SOLARES BAUEN zeigt die Sieger des vom Bundesumweltministerium gemeinsam mit dem Bund Deutscher Architekten und der Bundesarchitektenkammer
gestarteten Wettbewerbs.
08.12.2006 Quelle: Solarpraxis AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
SolarWorld erweitert Silizium-Versorgung: Erste Solarsilizium-Produktion Sachsens
Die SolarWorld AG hat mit der niederländischen Scheuten Solarholding B.V. das Gemeinschaftsunternehmen "Scheuten SolarWorld Solizium GmbH" zur zukunftsorientierten Gewinnung von solarem
Silizium gegründet. Beide Unternehmen haben jeweils mit einem Anteil von 50 Prozent an dem neuen Produzenten von Solar-Silizium. Das Joint Venture betreibe die Entwicklung und den Bau einer
Produktionsanlage zur Herstellung von hochreinem Solarsilizium auf Basis metallurgischen Siliziums mit einer Kapazität von vorerst 1.000 Tonnen jährlich, heißt es in der
Pressemitteilung. Damit schaffe der führende Solartechnologiekonzern in Freiberg eine weitere Quelle für die Versorgung seiner solarindustriellen Fertigung mit Rohstoffen.
Deutschlandweit werde damit erstmals eine Technologie zur Gewinnung von Solarsilizium unter Verwendung von uneingeschränkt verfügbarem metallurgischem Siliziums industriell umgesetzt. Die
SolarWorld AG will mit dem neuen Joint Venture ihre technologischen Optionen zur Rohstoffgewinnung ausbauen. Dabei geht es um die Veredelung von metallurgischem Silizium, das über einen
Reinheitsgrad von rund 98 Prozent verfügt. Die Photovoltaikindustrie benötigt allerdings noch reineres Rohmaterial, weshalb das Rohsilizium weiter aufgewertet werden muss.
07.12.2006 Quelle: SolarWorld AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Neue Sarasin-Solarstudie: Photovoltaik und Solarthermie setzen sich weiter durch
20 Photovoltaik-Unternehmen wagten 2005 den Sprung an die Börse. Solartitel profitierten von einer Wertentwicklung von teilweise 150 Prozent – bis im Mai 2006 der Einbruch folgte.
Dass sich nicht alle Unternehmen von dieser Korrektur erholen konnten, zeigt neben den Wachstumschancen der Solarenergie auch deren Schattenseiten. Der Erfolg von Unternehmen, die von den
erneuerbaren Energien profitieren wollen, hängt davon ab, wie sie Herausforderungen wie Rohstoffknappheit, bürokratische Hürden bei Förderprogrammen und zunehmende Konkurrenz meistern.
Ingesamt geht die Bank Sarasin in ihrer neuen Solarstudie jedoch von einem weiteren Wachstum der Photovoltaik aus. Die hohen Öl- und Gaspreise rücken darüber hinaus die Solarwärme als
Alternative immer stärker in den Mittelpunkt. Deutschland spiele in beiden Bereichen noch eine führende Rolle, so die Bank in einer Pressemitteilung. Bereits zum vierten Mal in
Folge stellt die Bank Sarasin ihre jährliche Studie zum Solarenergie-Markt vor. In der Publikation "Solarenergie 2006 – Licht- und Schattenseiten einer boomenden Industrie" untersucht
die Bank den gesamten Solarenergiemarkt von der Photovoltaik über die Solarthermie bis hin zu solarthermischen Großkraftwerken. Neu hinzugekommen ist die strategische Bewertung einzelner
börsennotierter Photovoltaik-Unternehmen.
07.12.2006 Quelle: Bank Sarasin & Cie AG, Sustainability Research Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
EUROSOLAR zeichnet Träger des Europäischen Solarpreises 2006 aus
Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. zeichnet am Donnerstag, 07. Dezember 2006, in Berlin die Gewinner der Europäischen Solarpreise 2006 aus. Das Grußwort
hält Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstandes der KfW-Bankengruppe. Dr. Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR und Träger des Alternativen Nobelpreises, spricht zum Thema "Preisträger als
Vorbilder". Die Laudatio auf die Preisträger hält der Journalist und Meteorologe Jörg Kachelmann. Moderiert wird die Veranstaltung von EUROSOLAR-Geschäftsführerin Irm Pontenagel. In der
Kategorie Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke geht die Auszeichnung an die Gemeinde Mureck (Österreich) für das Projekt "Bioenergieregion Mureck/Steiermark" und die Jämtland County
Energy Agency (Schweden) für das Projekt "Energieautonome Region". In der Kategorie Industrielle, kommerzielle und landwirtschaftliche Unternehmen/Betriebe – wird Solarcentury
(Großbritannien) ausgezeichnet. Das Ehepaar Béat und Elsbeth Aeberhard (Vivy-Energie Sàrl, Schweiz) erhält den Europäischen Solarpreis für seinen solaren Landwirtschaftsbetrieb in der
Kategorie Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien.
07.12.2006 Quelle: EUROSOLAR e.V. Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Europäischer Solarpreis für Plattenbau-Sanierung in Ungarn
EUROSOLAR hat Hartmut Hübner und Andreas Hermelink vom Wissenschaftlichen Zentrum für Umweltsystemforschung der Universität Kassel mit dem Europäischen Solarpreis 2006 in der Kategorie
Bildung und Ausbildung ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 7. Dezember 2006 in Berlin statt. Hartmut Hübner erhält die Auszeichnung für ein Pilotprojekt: Der Wissenschaftler aus
Kassel hat erstmals einen Plattenbau 70 Kilometer südlich von Budapest mit Passivhaus-Technologien umgebaut. Das Vorhaben SOLANOVA startete im Januar 2003 und war das erste
"Öko-Haus"-Projekt der Europäischen Kommission in Osteuropa. SOLANOVA (Solar-supported, integrated eco-efficient renovation of large residential buildings and heat-supply-systems) ist ein
"best practice"-Beispiel für die Umsetzung der Energieeffizienz- und Gebäuderichtlinie der EU-Kommission.
07.12.2006 Quelle: Universität Kassel (UNIK); Zentrum für Umweltsystemforschung Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
ENERCON weiht 10.000ste Windenergieanlage ein
Die 10.000ste ENERCON-Windturbine dreht sich seit dem 9. Oktober auf einem Bergrücken oberhalb des Ortes Kisselbach im Hunsrück. Zur Einweihungsfeier am 5. Dezember hatten die ENERCON GmbH
mit Sitz in Aurich und der Betreiber JUWI (Mainz) gemeinsam eingeladen. Zu den Gästen zählten Vertreter der Kommunal-, der Bundes- und der Landespolitik ebenso wie Vertreter von ENERCON
Zulieferern in ganz Deutschland sowie die Freunde und Partner von JUWI. Die Jubiläums-Maschine ist eine ENERCON E-82/2MW mit einer Nabenhöhe von 108 Metern. Diese Anlage ist speziell für
mittlere Windstärken konzipiert. Sie garantiere mit ihrem großen Rotor und variablen Turmhöhen bis 138 Metern Nabenhöhe gerade im Binnenland optimale Erträge in der 2 MW-Klasse,
berichtet ENERCON in einer Pressemitteilung.
07.12.2006 Quelle: ENERCON GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Solar Decathlon 2007: Deutscher Beitrag mit Passivhaus-Fenstern aus Speyer
Die Ludwig Häußler GmbH aus Speyer liefert die Fenster und Türen für den deutschen Beitrag zum internationalen Architektur-Wettbewerb "Solar Decathlon 2007" in Washington D.C. Wie das
Unternehmen mitteilte, entschied sich die Technische Universität Darmstadt (TUD ) für energieeffiziente Passivhaus-Fenster der Marke "Energate" des Speyerer Traditionsunternehmens, da es hohe
Dämmleistungen mit anspruchsvollem Design verbindet. Häußler betreut das Projekt unter Leitung von Prof. Hegger von der Planung bis zur Wettbewerbsdurchführung und sitzt gemeinsam mit den
Unternehmen HochTief und Bosch im Beirat. Da beim Wettbewerbsentwurf der TUD Darmstadt hoch dämmende Fenster als Außenwände vorgesehen sind, haben die Fenster den maßgeblichen
Anteil an der gesamten Dämmleistung des Gebäudes. Und damit entscheidenden Einfluss auf die Wettbewerbschancen des deutschen Beitrags unter dem Motto "Future made in Germany".
07.12.2006 Quelle: Ludwig Häußler GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Windenergie: Conergy schließt strategische Allianz mit Voith Industrial Services
Die Conergy Services GmbH baut ihr Angebot bei der Betriebsführung von Windkraftanlagen durch die strategische Zusammenarbeit mit Voith Industrial Services aus. Dank des nun gebündelten
Know-how-Vorsprungs profitierten Kunden von einem Rundum-Service, der auch auf individuelle Bedürfnisse bestens abgestimmt sei, berichtet die Conergy AG in einer Pressemitteilung. Ein
optimiertes und hoch modernes Betriebsführungsmanagement reduziere die laufenden Kosten der Betreiber und maximiere die jährlichen Energieerträge. "Durch die Zusammenarbeit zwischen
Betreiber, Betriebsführer, Serviceprovider und Komponentenlieferanten wird insbesondere die Verfügbarkeit von Ersatzteilen erhöht. Ausfallzeiten von Windkraftanlagen werden dadurch auf ein
Minimum reduziert", freut sich Detmar Dettmann, Managing Director der Conergy Services GmbH, über die Kooperation mit Voith. "Die teilweise sehr hohen Investitionen der Anlagen werden so
maximal gesichert und die Instandhaltung langfristig kalkulierbar gemacht", so Dettmann weiter. Um lange Betriebsunterbrechungen von Windenergieanlagen zu minimieren, umfasse die Kooperation
kontinuierliche prozessoptimierende Maßnahmen, die auch die Zulieferindustrie mit einbeziehen.
06.12.2006 Quelle: Conergy AG Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik: Oerlikon Solar liefert schlüsselfertige Dünnschicht-Solarfabrik mit 160 MW nach Deutschland
Der Technologiekonzern Oerlikon mit Hauptsitz in Pfäffikon (Schweiz) hat von der API GmbH (Offenbach) einen Auftrag für eine schlüsselfertige Solarzellenfabrik mit einer jährlichen
Produktionskapazität von 160 Megawatt erhalten. Der Auftrag mit einem Gesamtvolumen von 320 Millionen Schweizer Franken (rund 200 Mio. EUR) umfasse acht Beschichtungsanlagen vom Typ "Kai
1200", 16 TCO-Systeme (Transparent Conductive Oxid) und 40 Laser-Schneidesysteme sowie die damit verbundenen Anlagen zur Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen. API will mit dieser
Technik an ihrem deutschen Standort im hessischen Offenbach die größte europäische Dünnschicht-Photovoltaikproduktion bauen. API werde unterstützt von einer Gruppe saudiarabischer Investoren,
die mit dieser ersten Investition in den Zukunftsmarkt Dünnschicht- Solar einsteige, heißt es in der Pressemitteilung von Oerlikon Solar.
06.12.2006 Quelle: Oerlikon Solar Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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Grüne wollen Klima- und Umweltschutz mit Null Emissionen
Auf ihrem Bundesparteitag am 2. und 3. 12. 2006 haben Bündnis 90/ Die Grünen eine Nullemissionsstrategie als Ziel grüner Umweltpolitik beschlossen. Diese dränge auf nachhaltige Lösungen
und versuche nicht nur Probleme zu minimieren, berichtet Hans-Josef Fell (MdB), der den Antrag zur Weiterentwicklung grüner Umweltpolitik eingebracht hatte. Statt den Ausstoß von
Treibhausgasen und anderen schädlichen Emissionen zu reduzieren, sollten sie in Zukunft gar nicht erst entstehen, so die Grünen. Dies bedeute zum Beispiel, dass die Energieversorgung
vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden soll. Chlorchemie oder Erdölchemie sollen durch eine Chemie auf der Basis von Nachwachsenden Rohstoffen ersetzt werden. Auch
im Verkehr soll nun die Durchsetzung von Antriebstechniken ohne Emissionen angestrebt werden.
06.12.2006 Quelle: Hans-Josef Fell, MdB; Sprecher für Energie- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen Solarserver.de © Heindl Server GmbH
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TÜV-Zertifizikat für Franken Solar-Photovoltaik-Gestell "FR GS 2"
Der Nürnberger Photovoltaik-Systemanbieter FR-FrankenSolar GmbH liefert ab sofort sein Montagegestell für Solarmodule auf Schrägdächern in TUEV.COM-Qualität aus.
FrankenSolar-Geschäftsführer Karl Halbmeyer nennt es "nur logisch für uns als PV-Systemanbieter, dass wir vor Jahren entschieden haben, ein eigenes Montagegestell auf den Markt zu bringen".
Die nun vom TÜV Rheinland durchgeführte Zertifizierung des Gestells "FR GS " sei eine konsequente Weiterentwicklung in Richtung höherer Qualitätsstandards bekräftigt Halbmeyer.
PV-Fachinstallateuren im ganzen Land bietet FrankenSolar das zertifizierte Gestellsystem einschließlich der Dachanker entweder vorkonfektioniert für die geplante PV-Anlage oder als
"Stangenmaterial, das mit wenigen Handgriffen mit Hilfe einer Säge oder Flex angepasst werden kann", wie Klaus Schneider erklärt, der bei FrankenSolar für das Gestell verantwortliche
Entwicklungsingenieur.
01.12.2006 Quelle: M+W Zander FE GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH |
Solarvalue: Slowenische Regierung genehmigt Kauf der künftigen Solarsiliziumfabrik
Die slowenische Regierung hat am 30.11.2006 offiziell ihre Zustimmung zum Kauf der TDR-Fabrik in Ruse gegeben, berichtet die Solarvalue AG (Berlin) in einer Pressemitteilung. Bereits im
Oktober sei der Kaufvertrag vom Aufsichtsrat des bisherigen Eigentümers (HSE) unterzeichnet worden. Neuer Eigentümer sei die WP Profil Solarvalue Holding d.o.o., ein Joint Venture der
Solarvalue AG und ihres lokalen Partners, W&P Profil d.o.o. Die Genehmigung sei zugleich Startschuss für die beginnende Umrüstung der Fabrik. Bereits Mitte 2007 soll mit der
Produktion von hochreinem Solarsilizium (Solar Grade Silicon) begonnen werden. Im Solarvalue-Verfahren werde zunächst metallurgisches Silizium hergestellt, in zwei weiteren Prozessen soll es
dann zu kostengünstigem Solarsilizium veredelt werden. Bis Ende 2008 plant die Solarvalue AG den Aufbau einer Produktionskapazität von rund 4.400 Tonnen Solarsilizium. |
