Solar News Archiv Mai 2007

 




 

aleo solar AG weiht neue Photovoltaik-Fabrik in Spanien ein

Die aleo solar AG weiht am 31. Mai 2007 ihre neue Solarfabrik in Santa María de Palautordera in der Nähe von Barcelona ein. Das Unternehmen produziert und vertreibt dort über ihre spanische Tochter aleo solar España S.L. hochwertige Solarmodule, mit denen aus Sonnenstrahlung Strom erzeugt wird. Mit einer Jahreskapazität von zehn Megawatt (MW) Nennleistung gehört das aleo solar-Werk zu den größten in Spanien. Die Zahl der Mitarbeiter soll von derzeit rund 40 auf 70 zum Jahresende ausgebaut werden. Die aleo solar España gehört zum deutschen Solarmodulhersteller und Systemlieferanten aleo solar AG, der Qualitätsmodule für den internationalen Markt herstellt.  Zur Einweihung der Fabrik am 31. Mai um 12:30 Uhr wird der katalonische Sekretär des Ministers für Industrie und Unternehmen von Katalonien Antoni Soy i Casals erwartet.


"Spanien ist die Photovoltaik-Lokomotive in Südeuropa"


In Spanien sind 2006 Solarmodule mit einer Leistung von insgesamt schätzungsweise 64 Megawatt (MW) installiert worden. Gefördert werden vor allem Anlagen, die im Rahmen größerer Multi-Megawatt-Projekte auf Freiflächen errichtet werden. Bis 2010 wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum der neu installierten Leistung von rund 70 Prozent erwartet. "Aufgrund der optimalen Standortbedingungen sowie des guten politischen Rahmens durch ein Einspeisegesetz, das dem deutschen ähnelt, ist Spanien die Photovoltaik-Lokomotive im südeuropäischen Markt", sagt Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG: "Unsere Entscheidung, in Spanien mit einer eigenen Produktion zu starten, war deshalb goldrichtig. Die Qualität deutscher Produktionstechnik und der Technologievorsprung werden hier sehr geschätzt", so Smit weiter.


Aufträge von Gamesa und Endesa

Der Aufbau eines spanischen Vertriebsteams und die neue Fabrik zahlen sich laut aleo solar bereits aus: Mit Gamesa und Endesa, zwei großen spanischen Energieunternehmen, habe aleo solar bereits Aufträge im Wert von über 20 Millionen Euro zeichnen können. Mit verschiedenen spanischen Projektentwicklern seien Anfang des Jahres weitere 15 Millionen Euro an Aufträgen gezeichnet worden. Einer davon ist SOLARTIA, ein Projektentwickler und Betreiber von Solarparks, der aleo solar mit der Lieferung von 24.000 Modulen (rund 4 MW) für einen neuen Solarpark in Viana in der nordspanischen Provinz Navarra beauftragt hat. Durch mittel- und langfristige Verträge sei die Lieferung der benötigten Siliziumzellen für die Solarmodulproduktion im spanischen Werk sichergestellt worden.

"Als spanisches Unternehmen mit spanischen Mitarbeitern zeigen wir bereits heute, dass wir die hohen Ansprüche an die Qualität erfüllen. Denn die Marken-Solarmodule von aleo gehören in Sachen Stromertrag zu den besten in Europa", betont Werksleiter Manuel Grao. Neben den eigenen Markenmodulen bietet aleo solar dem Fachhandel auch in Spanien komplette, maßgeschneiderte Photovoltaikanlagen: Vom Wechselrichter bis zum Montagesystem erhalten aleo-Partner alles aus einer Hand. Mit dem Engagement auf dem spanischen Markt setzt die aleo solar AG ihre Internationalisierungsstrategie fort. Neben Spanien ist der Solarmodulspezialist auch in Italien aktiv. Im ersten Quartal 2007 wurden nach Angaben des Unternehmens bereits 35 Prozent des Gesamtumsatzes bereits außerhalb von Deutschland erwirtschaftet.

31.05.2007   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Roth & Rau: Neuer Großauftrag für schlüsselfertige Fertigungslinie zur Solarzellen-Produktion

Das Geschäft mit schlüsselfertigen Produktionslinien für die kostengünstige Massenproduktion von Silizium-Solarzellen entwickle sich für die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) zu einem soliden dritten Standbein, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Gerade sei ein weiterer Großauftrag über die Lieferung gewonnen worden. Das Auftragsvolumen in Höhe von 20 Millionen Euro werde sich aufgrund der langen Laufzeiten dieser "Turnkey"-Projekte zum überwiegenden Teil im Umsatz des Jahres 2008 widerspiegeln. Die Linie mit einer Produktionskapazität von 60 MWp soll bis Anfang des dritten Quartals 2008 fertig gestellt werden. Auftraggeber ist die Grupo Pevafersa mit Sitz in Toro, einer der führenden spanischen Hersteller und Systemintegratoren von Solarmodulen.  In dem Gesamtprojekt liefere Roth & Rau nicht nur eigene Anlagen sondern sei auch verantwortlich für die Projektsteuerung, die Koordination der Sublieferanten sowie Engineering, Installation und Technologietransfer. Dabei zeichne sich das Roth & Rau-Konzept durch eine konsequente In-Line Fertigung aus, die einen äußerst effizienten Produktionsablauf und somit deutlich reduzierte Produktionskosten gewährleiste.


Derzeit vier Solarzellen-Produktionslinien in Arbeit

Das Turnkey-Geschäft gewinnt laut Roth & Rau zunehmend an Kontinuität: Der Pevafersa-Auftrag sei bereits die zweite Bestellung in diesem Jahr und damit insgesamt die vierte Linie, an der die Roth & Rau-Mitarbeiter derzeit arbeiten. Das deutlich größte Einzelprojekt sei jedoch nach wie vor der Conergy-Großauftrag, mit dem erst im Juni 2006 der Durchbruch im Turnkey-Bereich gelungen sei. "Die Projekte laufen alle nach Plan. Durch die langen Laufzeiten und die entsprechenden Planungsphasen können wir unsere Kapazitäten sehr gut steuern", erklärt Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG. "Wir freuen uns, dass das Geschäft mit schlüsselfertigen Produktionslinien mittlerweile ein tragfähiges, weiteres Standbein für uns geworden ist. Durch die Erfahrungen, die wir in den laufenden Projekten auf diesem Gebiet sammeln konnten, haben wir uns inzwischen eine ausgezeichnete Position in diesem Marktsegment erarbeitet“, zeigt sich Dr. Roth zufrieden.

31.05.2007   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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UNEP-Chef Steiner: Klimaschutzdebatten kranken an "einer Atmosphäre des Misstrauens"

Der G8-Gipfel Anfang Juni biete Bundeskanzlerin Angela Merkel die Gelegenheit, mehr Vertrauen in die festgefahrenen Klimaverhandlungen zu bringen, schreibt der Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner, in der ZEIT. Deutschland müsse darauf hinwirken, dass die führenden Länder der Erde gegenseitig ihre Erfolge bei der Senkung der Treibhausgasemissionen anerkennen, so Steiner weiter. 

Verhandlungspartner sollten den Blick darauf richten, was die einzelnen Nationen bereits tun

Bisher krankten die Klimaschutzdebatten der Industrienationen und großen Schwellenländer an "wechselseitigen Anschuldigungen" und einer "Atmosphäre des Misstrauens", so Steiner in der ZEIT. Vor allem die USA und China würden als Buhmann gescholten. Wirkliche Fortschritte aber könnten nur erzielt werden, wenn die Verhandlungspartner "den Blick darauf richten, was die einzelnen Nationen bereits tun - statt immer nur wahrzunehmen, was sie nicht tun". Positive Schritte zur Senkung der CO2-Emissionen zur Kenntnis zu nehmen, könne "die scheinbar ausweglose Situation in den Klimaverhandlungen durchbrechen", so der UNEP-Chef.


Neuer Finanzierungsmechanismus soll Entwicklungsländern wirtschaftliche Anreize geben, ihre Wälder zu erhalten

Um mehr Vertrauen zwischen Nord und Süd zu schaffen, plädiert Steiner zudem für einen neuen Finanzierungsmechanismus der G8 + 5-Staaten, der den Entwicklungsländern einen wirtschaftlichen Anreiz gäbe, ihre Wälder zu erhalten. Eine solche Initiative trage dazu bei, das Klima und zugleich die natürliche Artenvielfalt zu schützen. Sie könne zugleich ein erster Schritt sein, Tropenwälder in den Emissionshandel einzubeziehen.

Der kompletten Beitrag ist veröffentlicht in der ZEIT Nr. 23 vom 31. Mai 2007.

31.05.2007   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Britische Regierung formuliert Klimaziele: Klimaschutz mit erneuerbaren Energien – und Atomstrom

Bislang galt Großbritannien nicht unbedingt als Vorzeigeland in Sachen der erneuerbare Energien. Solarstrom-Anlagen beispielsweise kosteten auf der Insel noch immer mehr als etwa im Solar-Land Deutschland, Förderprogramme existierten zwar, seien aber meist stark limitiert und bislang eher unzuverlässig, und die Einspeisetarife für den Sonnenstrom seien weit entfernt von der wirtschaftlichen Realität, so der Europressedienst Bonn (EuPD) in einem Bereicht über die größte britische Energiemesse „All Energy 07“. Ungleich besser als um die Photovoltaik stehe es im Vereinigten Königreich dagegen nur bei der Windenergie und dennoch habe England insgesamt großen Nachholbedarf bei der Förderung regenerativer Energien. Um der wachsenden Bedeutung gerecht zu werden, welche die erneuerbaren Energien künftig auch im britischen Energiemix spielen sollen, verabschiedete die Regierung Anfang März die "Climate Change Bill".  Ungläubig und etwas amüsiert habe das europäische Festland in den letzten Wochen den damit verbundenen politischen "Wettstreit“ um die Klimaziele verfolgt, so der EuPD. Forderungen der EU seien von der Labour-Regierung lautstark als zu gering zurückgewiesen worden, um gleich darauf von der Opposition noch einmal überboten zu werden. Herausgekommen sei eine mehr als ehrgeizige Verordnung, die vorsieht bis 2020 eine Reduktion der Kohlenstoffdioxidemissionen um 32 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 1990 zu erreichen. Bis 2050 sollen die CO2-Emmissionen dann noch einmal um weitere 28 Prozent verringert werden. Zu diesem Zweck sieht das Weißbuch auch den britischen Wiedereinstieg in die Atomenergie vor.


Interesse an erneuerbaren Energien gewachsen

Vor diesem Hintergrund wundere es wenig, dass auch die landesweit größte Messe der Energiewirtschaft, die "All Energy 2007", in diesen Tagen auf einer Welle der Begeisterung schwimme, berichtet der EuPD. Rund 4.000 nationale und internationale Gäste - etwa 40 Prozent mehr als noch im Vorjahr - besuchten die zweitägige Messe im schottischen Aberdeen. Die "All Energy" ist bereits seit sieben Jahren die größte Ausstellung zu erneuerbaren Energien in Großbritannien. Waren es 2006 noch 220 Aussteller, präsentierten sich in diesem Jahr über 350 nationale und internationale Unternehmen aus dem Energiesektor. Judith Pattan, Projektmanagerin der All-Energy, war mit dem Ausgang der Messe sehr zufrieden. "Das Feedback der Aussteller und Besucher war insgesamt sehr positiv", so Pattan gegenüber EuPD Europressedienst. Auch David Rodger, Kommunikationsbeauftragter der Aberdeen Renewable Energy Group, zog ein positives Fazit. "Das Interesse an erneuerbaren Energien ist eindeutig gewachsen und für die Industrie wird eine solche Bühne, wie sie sie mit der All Energy bekommt, immer wichtiger." Ein Schwerpunkt der Messe lag auch in diesem Jahr wieder auf der Windkraft, aber auch Unternehmen aus der Solar-Branche waren auf der Konferenz vertreten, zum Beispiel Solar Power Scotland und die Solar Trade Association.

Energie-Weißbuch: Anteil der Erneuerbaren an der britischen Stromproduktion bis 2015 auf 15 Prozent steigen

Zeitgleich mit der Messe in Aberdeen präsentierte die Regierung in London das "Energy White Paper". Das Energie-Weißbuch bündelt Maßnahmen zur Energieversorgung aus Atom, zum Stromsparen und zur Nutzung erneuerbarer Energien. Demnach soll der Anteil der erneuerbaren Energien an der britischen Stromproduktion bis zum Jahr 2015 auf 15 Prozent gesteigert werden, was angesichts der Marktentwicklung der vergangenen Jahre ein hochgestecktes Ziel sei, so der EuPD. Bei der Photovoltaik habe der jährliche Zubau im Jahr 2006 gerade mal 2,7 Megawatt (MW) betragen, der Anteil der Solarenergie an der Gesamtstromerzeugung lag laut EuPD 2005 bei 0,002 Prozent. Auch die Wasserkraft (0,4 Prozent) und die Windkraft (0,3 Prozent) machten 2005 nur einen kleinen Teil an der Gesamt-Stromproduktion aus. Der Chef der schottischen Regionalregierung Jack McConnell verweist in diesem Zusammenhang auf die günstigen Standortbedingungen der Insel. Bereits im vergangenen Sommer wurde in der schottischen Nordsee die erste Offshore-Windenergieanlage rund 25 km von der Küste entfernt in 44 Meter Wassertiefe erfolgreich installiert. Eine zweite Anlage soll je nach Wetterbedingungen im Juli 2007 errichtet werden.


Klimaschutz durch Wiedereinstieg in die Atomenergie?

Neben der Förderung der erneuerbaren Energien, sieht das Weißbuch aber auch den britischen Wiedereinstieg in die Atomenergie vor. "Ich bin der festen Ansicht, dass Atomkraft ein Teil unseres Energiemixes bleiben muss", sagte der britische Wirtschaftsminister Alistair Darling, betonte im Rahmen der All Energy aber auch Englands Bemühungen die erneuerbaren Energien voranzubringen. "Unser Ziel ist, die erneuerbaren Energien bis 2020 mit einem Anteil von 20 Prozent in das britische Stromnetz einzubinden", so Alistair Darling. Ohne Nuklearenergie seien jedoch seiner Ansicht nach die Klimaschutzziele nicht zu erreichen. Mit massivem Widerstand müsse die britische Regierung dabei jedoch von Seiten Schottlands rechnen - dem Gastgeberland der All Energy. Die neue nationalistisch geführte Regierung Schottlands plant bereits den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie, berichtet der EuPD.

31.05.2007   Quelle: Europressedienst, EuPD   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Österreichischer Hersteller liefert ersten Pelletskessel nach Japan

Holzpelletskessel von Gilles
Holzpelletskessel von Gilles

Das Österreichische Energietechnikunternehmen Gilles, nach eigenen Angaben einer der führenden Anbieter für Hackgutkessel und Pelletskessel sowie mit Biomasse betriebene Industrieanlagen mit Sitz in Gmunden hat den Sprung nach Japan gewagt. Das oberösterreichische Unternehmen habe mit über 13.000 zufriedenen Kunden seiner vollautomatischen Heizsysteme in den Segmenten Hackgut- und Pelletsanlagen sowie dem immer stärker an Bedeutung gewinnenden Industrieanlagenbereich seine Marktstärke unterstrichen, heißt es in der Pressemitteilung. Daher freue man sich besonders in Japan Fuß gefasst zu haben.  Aufgrund der geografischen und geomorphologischen Gegebenheiten des Inselstaates seien viele langwierige Behördenverfahren auf dem Weg zu einer Anlagengenehmigung in Japan notwendig, berichtet Gilles. Die große Gefährdung durch Erdbeben stelle in dieser tektonisch sehr aktiven Zone große Herausforderungen an die Heizungsanlagen. "Ölkessel dürfen aufgrund der Erdbebengefahr nur am Tag und nur unter Aufsicht betrieben werden", berichtet der für den japanischen Markt zuständige GILLES-Experte Christian Siessl. "Unsere Pelletskessel sind von Haus aus mit einem rückbrandsicheren Zellenrad und verschiedenen weiteren Sicherheitseinrichtungen ausgestattet und dürfen somit Tag und Nacht Wärme erzeugen", so Siessl weiter.


Japan sei seit wenigen Jahren ein Musterland der Pelletstechnologie, betont die GILLES Energie- und Umwelttechnik GmbH. Vier verschiedene Pelletsarten würden dort erzeugt und auch in der Stadt Uchiko stehe ein Pelletswerk. Der GILLES-Kooperationspartner, mit dem der Markt bearbeitet werde, will am 5. Mai im Rahmen eines großen nationalen Festtages die Kooperation mit dem österreichischen Pellets-Pionier feiern. Bei einem großen Fest, das vom japanischen Fernsehen übertragen werde , zolle man dem neuen Geschäftspartner Respekt und Anerkennung. "Bei Wettbewerben wird mit einer eigenen 'Kooperationsfahne', die die Zusammenarbeit der beiden Firmen repräsentiert in Schaukämpfen gerungen" freut sich Siessl über die Zusammenarbeit. Als nächstes gemeinsames Projekt soll im September 2007 ein Krankenhaus in derselben Region ebenfalls mit einer GILLES-Heizung ausgestattet werden.

31.05.2007   Quelle: GILLES Energie- und Umwelttechnik GmbH; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GILLES Energie- und Umwelttechnik GmbH,
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Schmack Biogas AG: Umsatz nahezu verfünffacht

Biogasanlage von Schmack
Biogasanlage von Schmack

Die Schmack Biogas AG (Schwandorf) unterstreicht mit ihren Kennzahlen zum ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres das dynamische Wachstum des Unternehmens. So konnte Schmack Biogas die Erlöse im traditionell umsatzschwächsten ersten Quartal nach eigenen Angaben von 6,6 Millionen Euro auf 31,0 Millionen Euro um 372 % steigern. Wesentliche Meilensteine im ersten Quartal seien die Übernahme der Hese Biogas sowie das gemeinsam von Schmack und der Regensburger REWAG gegründete Joint Venture RENION. Beide Partner wollen über dieses Gemeinschaftsunternehmen in den kommenden Jahren rund 50 Millionen Euro in neue Biogas-Anlagen investieren und gemeinsam Biogas produzieren und vermarkten.  "Unser Hauptaugenmerk liegt weiterhin auf unserer strategischen Positionierung im stark wachsenden Biogas-Markt und der Fortsetzung unseres Weges zum integrierten Technologiekonzern, der Leistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette anbieten kann. Ziel ist es, dadurch mittel- und langfristig die entscheidenden Felder im Biogas-Markt zu besetzen und die wesentlichen Zielgruppen für uns zu gewinnen", so Ulrich Schmack, Gründer und Sprecher des Vorstands. Darüber hinaus sei auch der Start in das Geschäftsjahr 2007 sehr gut gelungen. So habe das Unternehmen in den saisonal bedingt umsatzschwächsten Monaten des Jahres das anvisierte Wachstum sogar übertroffen.




Höhere Mitarbeiterzahl und starker Kapazitätsausbaus belasten das Ergebnis

Die Ertragskennzahlen des Schmack Biogas-Konzerns haben sich im ersten Quartal gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres teilweise deutlich verbessert. So belief sich das Brutto-Umsatzergebnis auf 1,8 Millionen Euro - nach minus 0,1 Millionen Euro in den ersten drei Monaten 2006. Infolge des erheblichen Anstiegs der Mitarbeiterzahl, des starken Kapazitätsausbaus sowie der im Zuge der Akquisitionen angefallenen Belastungen liege das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) mit minus 2,3 Mio. Euro jedoch unter dem des entsprechenden Vorjahreszeitraums (minus 1,3 Mio. Euro). Das Konzernergebnis nach Steuern (vor Minderheitsanteilen) lag nach Angaben des Unternehmens mit minus 1,6 Millionen Euro auf dem Niveau der Vorjahresperiode.

Für das laufende Geschäftsjahr geht die Schmack Biogas AG davon aus, Umsätze in Höhe von 150 Millionen Euro bis 170 Millionen Euro zu generieren. Dabei soll die EBIT-Marge verbessert und absolut ein EBIT von über 10 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Dr. Alexander Götz, Finanzvorstand von Schmack Biogas: "Das erste Quartal stimmt uns sehr optimistisch, unsere Zielsetzungen für 2007 zu erreichen. Je mehr die Strukturen in unserem wachsenden Unternehmen ineinander greifen, umso deutlicher wird sich dies auch in unseren Margen zeigen."

31.05.2007   Quelle: Schmack Biogas AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schmack Biogas AG,
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Photovoltaik-Hersteller Fronius eröffnet neuen Produktions- und Logistikstandort in Oberösterreich

Neuer Fronius-Standort in Oberösterreich
Neuer Fronius-Standort in
Oberösterreich

Durch die Eröffnung ihres neuen Standorts in Sattledt mit Fabrikationsflächen von insgesamt 38.000 Quadratmetern hat sich die Fronius International GmbH für weiteres Wachstum gerüstet und Voraussetzungen geschaffen, um den steigenden Bedarf an Produktionskapazität für PV-Wechselrichter und Batterieladesysteme bewältigen zu können. "Mit den bestehenden Produktionsanlagen wäre der Auftragseingang der vergangenen sechs Monate nicht umsetzbar gewesen", sagt Projektleiter Herbert Mühlböck. "Die Entscheidung zur Neuorganisation der gesamten Produktion und ihrer Bündelung in einem Standort, haben wir damit exakt zum richtigen Zeitpunkt getroffen", so Mühlböck weiter.  Das Herzstück bildet ein ausgeklügeltes internes Kanban-Logistiksystem verbunden mit effektiven Produktionsabläufen.



Photovoltaik-Anlage deckt bis zu 75 % des Strombedarfs, Biomassekraftwerk bis zu 80 % des Wärmebedarfs

Selbstverständlich setze Fronius bei dem neuen Gebäude auch auf regenerative Energieerzeugung, betont das Unternehmen. "Fossile Energiequellen wie Erdöl, Erdgas und Kohle sind langfristig zu unsicher, die Kosten nicht mehr kalkulierbar. Auf das Sonnenlicht können wir uns aber verlassen", so Klaus Fronius, Geschäftsführer von Fronius International. Auf dem Dach des neuen Standorts befindet sich deshalb eine der größten Solarstromanlagen Österreichs: mit insgesamt 3.600 Quadratmetern Modulfläche und einer Anlagenleistung von 603 kWp können bis zu 75 % des im Werk benötigten Stroms erzeugt werden. Zur Wärmeerzeugung wurde ein eigenes Biomassekraftwerk errichtet, das mit seinen 1.500 kW Leistung bis zu 80 % des Wärmebedarfs deckt.


Offene Architektur für Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz

Der neue Fronius-Standort wurde vom Welser Architekturbüro Benesch | Stögmüller entworfen und umgesetzt. Die offene und helle Atmosphäre im Gebäude schaffe ein Wohlfühlklima für die insgesamt über 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Lichthöfe und durchgängig offene Kommunikationsinseln bieten viel Luft und Raum. "Als Familienunternehmen liegt uns das Wohlergehen unserer Mitarbeiter besonders am Herzen. Für eine gesunde Arbeitsumgebung zu sorgen, liegt in unserer unternehmerischen Verantwortung", so Brigitte Strauß, die gemeinsam mit ihrem Bruder Klaus Fronius die Geschäftsleitung innehat. Den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen stehen Spazierwege, Sportflächen im Außenbereich und Fitnessräume zur Verfügung. Auch ein firmeneigener Kindergarten wird im Herbst 2007 eröffnet werden


Forschungsgeist, der sich bezahlt macht

Fronius erzielte nach eigenen Angaben im Jahr 2006 einen Umsatz von 235,12 Millionen Euro und weist eine Exportquote von 85,5 % auf. Das bedeute eine 15-prozentige Umsatzsteigerung gegenüber 2005. In der Investitionsquote von 18,5 % mache sich die Investition in den Bau des neuen Standort Sattledt von knapp 40 Millionen Euro besonders bemerkbar. Mit einer Forschungsquote von 9,4 % zähle Fronius zu den forschungsintensivsten Unternehmen Österreichs mit mehr als 400 Patenten weltweit.

30.05.2007   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International GmbH,
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S.A.G. Solarstrom AG schließt Geschäftsjahr 2006 mit Jahresüberschuss ab

Der S.A.G. Solarstrom-Konzern (Freiburg) schließt das Geschäftsjahr 2006 mit einem Jahresüberschuss von 463.000 Euro ab, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN 702100) zählt zu den größten börsennotierten Photovoltaik-Systemintegratoren in Deutschland. Der Konzern ist international ausgerichtet und mit eigenen Tochtergesellschaften in Italien, Österreich, der Schweiz und Spanien vertreten. Maßgebliche Gründe für dieses Ergebnis seien der Ertrag aus dem beendeten Rechtsstreit um die gescheiterte Kapitalerhöhung aus dem Jahre 2001 und die daraus resultierende Vergleichszahlung. Auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) sei mit 473.000 Euro positiv. Gleichwohl wäre es zu einem Konzernfehlbetrag und negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) gekommen, hätte es nicht den einmaligen Ertrag aus der Beendigung des Rechtsstreits um die gescheiterte Kapitalerhöhung gegeben, heißt es in der Pressemitteilung.  "Die Gründe liegen in der vorhandenen Kostenstruktur und nicht erreichten Plan-Roherträgen", sagt S.A.G.-Vorstandssprecher Uwe Ilgemann. "Während wir das Projektgeschäft in Deutschland über Plan steigern konnten, haben sich Projektentwicklungen in Spanien vom Jahr 2006 auf das Jahr 2007 verschoben", so Ilgemann weiter.

"In der zweiten Jahreshälfte 2006 haben wir ein umfassendes Controlling- und Reportingsystem eingeführt und ein Kostensenkungsprogramm gestartet. Damit konnte eine deutliche Kostenreduktion gegenüber der zweiten Jahreshälfte des Vorjahres erreicht werden", ergänzt S.A.G.-Finanzvorstand Markus Ziener. Die Vermögenslage des Konzerns sei solide und habe sich im Vergleich zum Vorjahr auf eine Eigenkapitalquote von 78,2 Prozent gesteigert. Dies sei durch den Abbau des kurzfristigen (Vorrats-)Vermögens sowie die Tilgung kurzfristiger Schulden erreicht worden.

30.05.2007   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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RegioSolar: Endspurt der Unterschriftenaktion für 100% erneuerbare Energien

Angesichts der Bedrohung des Klimawandels fordern immer mehr Bürgerinnen und Bürger die vollständige Umstellung der deutschen Energieversorgung auf erneuerbare Energien. Für eine entsprechende Resolution des Netzwerkes "RegioSolar" wurden seit Februar dieses Jahres über 16.000 Unterschriften gesammelt. Die Unterzeichner fordern die Bundesregierung und den Bundestag auf, die deutsche Energiepolitik klar auf das Ziel auszurichten, die Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien bis spätestens 2050 zu erreichen. Die Resolution kann noch bis zum 24. Juni im Internet unterzeichnet werden unter www.100-prozent-erneuerbare.de.  Weichen zum massiven Ausbau erneuerbarer Energien jetzt stellen

Deutschland hat unter Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Vorreiterrolle in der internationalen Klimaschutzpolitik eingenommen. Unter deutscher Ratspräsidentschaft hat der Europäische Rat am 9. März dieses Jahres verbindlich beschlossen, 20 Prozent der Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 bereitzustellen. Beim G8-Gipfel in Heiligendamm vom 6. bis 8. Juni wird die Diskussion einer weltweiten Klimaschutzvereinbarung auf der Tagesordnung stehen. "Das europäische 2020-Ziel ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, der konsequent weitergegangen werden muss. Der massive Ausbau erneuerbarer Energien ist für Versorgungssicherheit und den Schutz vor Kostensteigerungen bei Öl und Gas unabdingbar. Die Weichen müssen jetzt gestellt werden", fordert RegioSolar-Sprecher Hans-Joachim Möller.


Resolution soll im Vorfeld des nächsten Energiegipfels an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben werden

Eine Vielzahl von lokalen und regionalen Initiativen wirbt in ganz Deutschland vor Ort für die Energiewende und mehr erneuerbare Energien. Im Zusammenschluss RegioSolar sind die Initiativen vernetzt und bündeln ihre Aktivitäten. "Mit der RegioSolar-Resolution wollen wir der Bundeskanzlerin aufzeigen, wie groß der Zuspruch in der Bevölkerung für Erneuerbare Energien ist", hebt Möller hervor. Die Resolution "100% erneuerbare Energien in Deutschland bis spätestens 2050" enthält 29 konkrete Maßnahmen zur Erreichung des 100 %-Ziels, die nach Forderung von RegioSolar und allen Unterzeichnern in die aktuelle politische Energiediskussion einfließen sollen. Der Beirat von RegioSolar will die Resolution im Vorfeld des nächsten Energiegipfels an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben.


Unterschriftensammlung im Internet

Der vollständige Text der Resolution "100% erneuerbare Energien in Deutschland bis spätestens 2050", eine Möglichkeit zur Unterzeichnung sowie die Liste und aktuelle Zahl der Unterzeichner gibt es unter http://www.100-prozent-erneuerbare.de.

30.05.2007   Quelle: RegioSolar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Phönix SonnenStrom AG heißt künftig Phoenix Solar AG und zahlt Dividende

Neuer Name, neues Logo.
Neuer Name, neues Logo.

Die Phönix SonnenStrom AG (Sulzemoos, ISIN DE000A0BVU93), ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus, wird künftig unter dem Unternehmensnamen Phoenix Solar AG firmieren. Die Aktionäre der Gesellschaft haben auf der Hauptversammlung am 25. Mai 2007 der Änderung der Firma ohne Gegenstimmen zugestimmt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Daneben sei die Ausschüttung einer Dividende von 0,10 Euro je Stückaktie beschlossen worden.   Alle Tagesordnungspunkte seien mit Mehrheiten zwischen 99,88 und 100 Prozent verabschiedet worden. Mit der Umstellung des Unternehmensnamens auf "Phoenix Solar" will der international aufgestellte Konzern künftig in allen Ländern den gleichen Namen tragen. Der neue Unternehmensname wird zusammen mit einem neuen Logo und einem neuen Internetauftritt nach Eintragung ins Handelsregister eingeführt. Auch der Name der Internetseite wird dann geändert in www.PhoenixSolar.de.

30.05.2007   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Solare Kühlung mit Vakuumröhrenkollektoren: Klimaanlagen mit Solarenergie betreiben

Solarröhrenkollektoren zum Antrieb von Kälteanlagen.
Solarröhrenkollektoren zum Antrieb von
Kälteanlagen.

Der Mainzer Technologiekonzern SCHOTT bietet neue Lösungen zur Energieeinsparung im Haushalt an. Mit Hilfe von solarthermischen Röhrenkollektoren können Klimaanlagen umweltfreundlich und netzunabhängig betrieben werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das "Solar Cooling" biete sich besonders für klassische Sonnenregionen wie den Mittelmeerraum an.   Viele energieintensive Anwendungen wie zum Beispiel Klimaanlagen belasteten die Stromnetze in hohem Maße und trügen zu starken CO2-Emmissionen bei. In südlichen Ländern würden die Kältemaschinen jedoch auch deutlich zur Erhöhung der Lebensqualität beitragen. Deshalb sei kaum vorstellbar, dass ihre Zahl in den kommenden Jahren sinke. Daher seien umweltfreundliche und energiesparende Konzepte für ihren Betrieb notwendig, wie zum Beispiel das Solar Cooling.

Energienachfrage für Klimaanlagen und Energieangebot der Sonne decken sich

Mit Hilfe von Vakuumröhrenkollektoren aus hochwertigem Glas kann die benötigte Energie für die Klimaanlagen unabhängig und nachhaltig aus der Sonne gewonnen werden. Das Grundprinzip solarer Kühlung besteht darin, den Verursacher für den erhöhten Kühlbedarf selbst zur Kühlung zu nutzen. Der Vorteil: Die Energienachfrage für den Betrieb der Klimaanlagen und das Energieangebot der Sonne erreichen gleichzeitig ihr Maximum. Aufwändige und teure Methoden der Energiespeicherung werden nicht benötigt. Die eingesetzten Röhrenkollektoren wandeln die Sonnenstrahlung in Wärme um und führen diese einer thermisch betriebenen Kältemaschine zu. Die Kollektoren selbst werden bei SCHOTT Rohrglas in Mitterteich gefertigt. Sie bestehen vollständig aus hochwertigem Borosilikatglas und sind auch bei geringer Sonneneinstrahlung sehr effizient.


Trend: Mit Sonnenlicht heizen und kühlen

"Mit dieser Anwendung erweitern wir das Anwendungsspektrum der Solarröhrenkollektoren beträchtlich", erläutert Lars Waldmann, Referent Öffentlichkeitsarbeit bei SCHOTT Solar. "In Zukunft wird es verstärkt kombinierte Anlagen geben, die das Sonnenlicht im Winter in Heizungswärme und im Sommer in kühle Raumluft umwandeln", so Waldmann weiter. So könne jeder Haushalt etwas gegen die drohende Klimakatastrophe tun.

30.05.2007   Quelle: SCHOTT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT AG,
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Photovoltaik-Montagesysteme der SolarMarkt AG erhalten RAL-Gütezeichen

Einlegesystem AluTec, jetzt mit RAL-Gütezeichen.
Einlegesystem AluTec, jetzt mit
RAL-Gütezeichen.

Als einer der ersten Hersteller von PV-Montagesystemen hat die Freiburger SolarMarkt AG das RAL-Gütezeichen verliehen bekommen. Das Siegel verbrieft die hohen Qualitätsstandards, denen sich das Freiburger Solarhandelshaus seit jeher verpflichtet hat. Handwerker würden auf diese Weise eine zusätzliche, rechtlich verbindliche Garantie erhalten, dass die Montagesysteme AluTec und KLEMENS unter anderem hinsichtlich der Statik und Korrosion festgelegten Normen entsprechen. Die Besitzer erhielten eine langlebige Solarstrom-Anlage, die selbst extreme Wetterereignisse unbeschadet überstehe, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   "Im Sinne einer sicheren und verlässlich berechenbaren Montage haben wir uns stets um statische Nachweise und um eine bauaufsichtliche Zulassung unseres Dachhakens bemüht. Für uns war daher klar, dass wir uns den Prüfungen für das RAL-Gütezeichen stellen", erklärt Walter Leithold, Vorstandsvorsitzender der SolarMarkt AG. "Die Solarindustrie braucht einheitliche Standards, wie sie in anderen Branchen üblich sind", betont der Solarmarkt-Chef. Deshalb gehöre das Unternehmen zu den Gründungsmitgliedern der Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen e.V., in der alle Gütesiegelträger vertreten sind.

Güteschutz-Solar leistet umfassende Definition der guten fachlichen Praxis

Grundlage des Güteschutzes-Solar sind alle existierenden Normen. Das Siegel liefert auf diese Weise eine umfassende Definition der guten fachlichen Praxis für die Herstellung. Für die Montagesysteme ist vor allem die DIN 1055 relevant, nach der die Wind- und Schneelasten bestimmt werden. Außerdem müssen besondere Prüfbestimmungen erfüllt sein, die ständig aktualisiert werden: über 20 Jahre korrosionsbeständige Materialien, Tabellen zur Belastbarkeit in Abhängigkeit von Dachart und Flächengewichten, Ausschluss von Schmutz- und Moosbildung auf Modulen, witterungsgeschützte Kabelführung, Gewährleistung von Erdung und Blitzschutz, klare Produktbeschreibung durch detaillierte Dokumentation und Montageanleitung, sachgerechte Lagerung, qualifiziertes Fachpersonal.


Das RAL-Gütezeichen hat die SolarMarkt AG nach Prüfung durch einen unabhängigen Sachverständigen erhalten. Im Rahmen einer Selbstverpflichtung prüft sich das Unternehmen fortwährend selbst und führt eine detaillierte Dokumentation. Außerdem erfolgt in der Regel zweimal jährlich eine Folgeprüfung, bei der ein Gutachter die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben, auch bei Neuentwicklungen, überwacht.

Weitere Informationen zum RAL-Gütezeichen unter http://www.gueteschutz-solar.de.

30.05.2007   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt AG,
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SOLARATLAS 2007 bündelt Marktwissen zur Solarwärme

Marktführer zur Solarthermie.
Marktführer zur Solarthermie.

Solare Heizsysteme sind in der Gebäudetechnik auf dem Vormarsch. Rund eine Million Solarwärme-Anlagen sind mittlerweile auf deutschen Dächern installiert, so der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Allein in den nächsten fünf Jahren rechne die Branche mit Investitionen von über zehn Milliarden Euro in die Errichtung neuer Solarwärmeanlagen. Für den Mittelstand und das Handwerk entwickelt sich Solarwärme immer mehr zu einem interessanten Markt mit neuen Absatzchancen. Nach einem Wachstum von nahezu 60 Prozent im Vorjahr rechnet die Branche auch für die nächsten Jahre mit einem weiteren kräftigen Anziehen der Nachfrage. Um als Unternehmen von dieser Entwicklung zu profitieren, sind detaillierte Informationen über Marksituation und Marktumfeld unerlässlich. Der jüngst erschienene Leitfaden "Solaratlas 2007 - Aktuelle Absatztrends für Solarwärme" gibt einen umfassenden Überblick über die Absatztrends bundesweit und auf Länderebene und beschreibt die aktuellen Vertriebstrends.   Hilfestellung bei Geschäftsoptimierung und Potenzialabschätzung gibt zudem eine Analyse der wichtigsten Marktsegmente (Kompaktsysteme, Kombianlagen, Großanlagen).

Daten des BAFA zu Anträgen im Marktanreizprogramm enthalten

Der Solaratlas 2007 wurde von der Berliner Unternehmensberatung eclareon GmbH im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft e. V. verfasst. Integriert sind die Daten des BSW-Solar-Vertriebskompasses "Solaratlas". Dieses Instrument wertet im Internet detailgetreu die Daten des BAFA im Rahmen der Antragsverfahren im Marktanreizprogramm (MAP) aus. Der 60-seitige SOLARATLAS 2007 ist ab sofort direkt zu beziehen über den Bundesverband Solarwirtschaft e.V. im Internet unter http://www.solarwirtschaft.de oder per E-Mail an weissleder@bsw-solar.de. Der Leitfaden kostet 120 Euro, BSW-Solar-Mitglieder zahlen 85 Euro (zzgl. Ust.).

Weitere Informationen zum Marktanreizprogramm unter http://www.solarserver.de/marktanreizprogramm.html

30.05.2007   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar.,
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Paradigma bietet fünf Jahre lang Preis- und Liefergarantie für Holzpellets

Pelleskessel Pelletti mit Silo Pelleton
Pelleskessel Pelletti mit
Silo Pelleton

Wer sich jetzt für den Holzpellets-Kessel "Pelletti" von Paradigma entscheide, setze rechtzeitig auf Sicherheit und Qualität, berichtet die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG. in einer Pressemitteilung. Die Verbraucher profitierten nicht nur von der hohen Zuverlässigkeit des Pelletti als Hightech-Kessel der neuesten Generation, sondern auch von einem neuen und außergewöhnlichen Service des namhaften Anbieters ökologischer Heizsysteme: ab sofort gewährt Paradigma bundesweit eine umfassende Liefer- und Preisgarantie für Holzpellets - und das über einen Zeitraum von fünf Jahren ab Inbetriebnahme des Kessels.  "Mit der neuen Holzpellets Preis- und Liefergarantie wirken wir der Verunsicherung vieler Verbraucher über eine mögliche Verteuerung der Holzpellets und Lieferschwierigkeiten entgegen. Die Anschaffung eines Holzpellets-Kessels ist nach wie vor eine sichere Investition in die Zukunft", erläutert Matthias Reitzenstein, Paradigma-Geschäftsführer Marketing und Vertrieb.



Holzpellets aus standortnaher Produktion empfohlen

Diese Garantie bedeute für Besitzer eines zwischen dem 1. Juni und dem 31. Dezember 2007 installierten und in Betrieb genommenen Pelletti, dass sie ganze 60 Monate mit Qualitäts-Pellets in ausreichender Menge und frei von Lieferengpässen versorgt werden. Aus ökologischen Gründen empfiehlt Paradigma die Verwendung von Holzpellets aus standortnahen Produktionen, die in der Regel über einen Pellets-Händler in der Nähe zu beziehen sind. Sollte das beispielsweise durch eine fehlende Verfügbarkeit oder unzureichende Qualität der Holzpellets oder wegen eines Preises über 220 Euro pro Tonne nicht möglich sein, können Pellettibesitzer die Garantie von Paradigma in Anspruch nehmen. Die Belieferung erfolge dann über ausgewählte Paradigma-Logistikpartner.


Garantierter Maximalpreis in Höhe von 220 Euro pro Tonne Holzpellets

Die Kosten der Holzpellets entsprechen den jeweils geltenden, vom Pelletsverband DEPV ermittelten Marktpreisen (www.depv.de). Damit Besitzer des Paradigma Holzpellets-Kessels jedoch während der gesamten Garantiezeit Sicherheit hinsichtlich möglicher Preisentwicklungen haben, sagt das marktführende Unternehmen aus Karlsbad seinen Kunden einen garantierten Maximalpreis in Höhe von 220 Euro pro Tonne Holzpellets inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer zu. Ein Betrag, der dem Brutto-Preis von rund 44 Cent pro Liter leichtem Heizöl entspricht. Diese Preisgarantie für Verbraucher suche im Energiesektor Ihresgleichen, betont das Unternehmen. Wie die rasante Energiepreisentwicklung bei Benzin, Strom, Öl oder Gas zeige, legten sich Energielieferanten in der Regel keinesfalls auf Maximalpreise über mehrere Jahre fest - und freiwillig schon gar nicht.


Paradigma-Garantie beginnt mit der Inbetriebnahme des "Pelletti"

Mit dem Datum der Inbetriebnahme des Pelletti beginnt die fünfjährige Paradigma-Garantie. Die Inbetriebnahme muss vom ausführenden Fachhandwerker auf einem Garantieregistrierungsformular bestätigt werden. Das bestätigte Registrierungsformular sendet der Besitzer des Holzpellets-Kessels dann einfach per Fax oder Post an Paradigma und erhält im Gegenzug eine Garantie-Urkunde über die fünfjährige Holzpellets Liefer- und Preisgarantie. Wegen der Installation und Inbetriebnahme eines Pelletti Holzpellets-Kessels können sich interessierte Bauherren und Modernisierer an einen der über 900 speziell geschulten und bundesweit präsenten Paradigma Systempartner wenden.

30.05.2007   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG,
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Das Solarbuch in dritter Auflage erschienen

Das Solarbuch in dritter Auflage
Das Solarbuch in dritter
Auflage

Die Energieagentur Regio Freiburg hat nun schon zum dritten Mal "Das Solarbuch - Fakten und Strategien für den Klimschutz" neu aufgelegt. Die beiden Autoren Walter Witzel und Dieter Seifried haben das Buch komplett überabeitet und erweitert. Das Buch liefert einen kompakten Überblick über die Entwicklung, Nutzungspotenziale, technische Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten der regenerativen Energien. Die Neuauflage informiert über den Stand der Technik, die Potenziale und Nutzungsmöglichkeiten aller erneuerbaren Energien. Es zeigt auch Wege auf, wie die Erneuerbaren besser verbreitet und vermarktet werden können.  Die Autoren nennen dabei konkrete Schritte für den Einstieg ins Solarzeitalter. Auch auf die üblichen Einwände gegen erneuerbare Energien wird mit sachlichen und gründlich recherchierten Gegenargumente eingegangen.



Grafiken zur Herstellung eigener Vortragsfolien auf CD

Das Solarbuch wurde erweitert um die hoch aktuellen Themen Energiepflanzen, Biotreibstoffe, Geothermie, Wärmepumpe und Brennstoffzelle. Es präsentiert zudem neue Förderprogramme und Vermarktungsinstrumente für erneuerbare Energien. Zu den Vorzügen des Werks zählt die einfache und verständliche Beschreibung auch komplexer Inhalte auf 180 Seiten. Das Solarbuch enthält eine CD-ROM mit allen Grafiken für die Herstellung eigener Vortragsfolien und wird so zum idealen Hilfsmittel für die schulische und politische Bildungsarbeit.

30.05.2007   Quelle: Energieagentur Regio Freiburg GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Das Solarbuch in dritter Auflage,

 

Christian Wulff eröffnet größte Wärmepumpen-Fabrikation Mitteleuropas

Christian Wulff (rechts) eröffnet größte Wärmepumpenfabrikation Mitteleuropas
Christian Wulff (rechts) eröffnet größte
Wärmepumpenfabrikation Mitteleuropas

In nur sieben Monaten hat STIEBEL ELTRON mit einem Investitionsvolumen von mehr als zehn Millionen Euro am Hauptsitz in Holzminden eine neue Wärmepumpenfertigung mit bereits 6.000 Quadratmetern Produktionsfläche in der ersten Baustufe errichtet. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik, Wirtschaft, der Presse und der am Bau beteiligten Firmen, nahm Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff die neue Fertigungsstätte am 25. Mai in Betrieb. Auf fünf Fertigungslinien sollen hier künftig bis zu 40.000 Wärmepumpen pro Jahr hergestellt und über die weltweite Vertriebsorganisation vermarktet werden.  Bereits während des Hallenbaus entstanden laut STIEBEL ELTRON in Holzminden 200 neue Arbeitsplätze. "Umwelttechnologie aus Niedersachsen ist weltweit erfolgreich. Ich freue mich, dass mit der neuen Halle der Standort Niedersachsen gestärkt wird. Mit der größten Wärmepumpenfabrikation in Mitteleuropa werden zukunftssichere Arbeitsplätze geschaffen und gleichzeitig ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet", sagte Wulff.



"Die Zukunft gehöre Heizsystemen, die erneuerbare Energien nutzen"

Es sei das zweite Mal in der Geschichte des Unternehmens, dass die Halle 1, die Dr.-Theodor-Stiebel-Halle, errichtet wird, erinnert STIEBEL ELTRON. Das erste Mal sei mit dem Bau dieser Halle kurz vor Kriegsende im Jahr 1944 begonnen worden - damals ein Symbol für den Neuanfang und ein mutiger und wegweisender Schritt des Unternehmensgründers, Dr. Theodor Stiebel. Bis in die 70er Jahre seien hier Warmwassergeräte produziert worden. Jetzt gehe das Unternehmen wieder einen wegweisenden Schritt in die Zukunft - in die Zukunft mit erneuerbaren Energien. In Zeiten von Klimawandel, Energiewende und steigenden Energiepreisen nehme die Nachfrage nach Wärmepumpen europaweit stark zu. Die Zukunft gehöre Heizsystemen, die erneuerbare Energien nutzen, heißt es in der Pressemitteilung.


Fast 70 unterschiedliche Wärmepumpen-Typen

Bereits vor über dreißig Jahren habe STIEBEL ELTRON begonnen, Geräte zur Nutzung erneuerbarer Energien zu entwickeln. Heute sei das Unternehmen in Europa einer der führenden Anbieter von Wärmepumpen für Heizung, Warmwasser und Kühlung sowie Lüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung und thermischen Solar-Anlagen. Mit dem zehn Millionen Euro teuren Projekt - der größten Einzelinvestition in der 30jährigen Wärmepumpen-Geschichte - setze der Marktführer neue Zeichen für den Produktionsstandort Deutschland. Auf den neuen Fertigungslinien sollen dann fast 70 unterschiedliche Wärmepumpen-Typen für Deutschland und das internationale Geschäft der STIEBEL-ELTRON-Gruppe gebaut werden. Eine Zahl, die sich in den nächsten Monaten durch neue Produkte und spezielle Ausführungen für den Export fast verdoppeln soll.

30.05.2007   Quelle: STIEBEL ELTRON   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: STIBEL ELTRON,

 

Photovoltaik und Ästhetik: BIOHAUS baut neuen "SolarDachZiegel" in ansprechender Optik

Schwarz und schön: BIOSOL 190 de Luxe
Schwarz und schön:
BIOSOL 190 de Luxe

Die BIOHAUS PV Handels GmbH (Paderborn) hat einen Solar-Dachziegel mit Solarzellen aus kristallinem Silizium entwickelt, der durch seine herausragende Erscheinung besticht. "Gäbe es eine Steigerung von schöner Photovoltaik, so hieße sie 'BIOSOL 190 Integration De Luxe', so Biohaus-Geschäftsführer Willi Ernst. Schwarz seien nicht nur die monokristallinen 6-Zoll-Solarzellen von Ersol, sondern auch der Rahmen des Solar-Moduls und die verwendete Tedlar-Folie.  "Das Modul spricht insbesondere die Kunden an, die neben sauberem Strom auch Wert auf Ästhetik legen" betont Ernst. Das Modul mit den Abmessungen 1.682 x 864 mm gibt es in den Leistungsklassen 190 und 200 Watt peak (Wp). Die Sunarc-Antireflex-Oberfläche bewirke besonders hohe Jahres-Erträge und verbessere die Selbstreinigung, betont der Hersteller.



Indach-Modul spart Dacheindeckung und senkt die Kosten

Als Indach-Modul wird das BIOSOL 190 direkt in das Dach eingebaut. "Sie sparen jede weitere Dacheindeckung, wodurch sich die Kosten reduzieren", erklärt Ralf Zirkler, technischer Leiter im Biohaus. Das neue 190er–De Luxe–Modul eigne sich deshalb besonders für Neubauten oder Renovierungen, wenn noch kein Dach vorhanden ist oder dieses ersetzt werden muss. Die Garantie beträgt 25 Jahre auf 80 % der Leistung bei 5 Jahren Produktgarantie. "BIOSOL 190 M6+ Integration de Luxe" ist ab sofort lieferbar. Das aktuelle Datenblatt gibt es unter www.biohaus.de oder telefonisch unter 05251/500500.

BIOHAUS hat die Marke BIOSOL 2001 entwickelt. Das Unternehmen gilt als Spezialist für Gebäudeintegration. Die Eigenmarke BIOSOL umfasst neben kristallinen Modulen insbesondere Dünnschichtanlagen, die als solare Bedachungssysteme in Industrie und Landwirtschaft eingesetzt werden.

29.05.2007   Quelle: BIOHAUS PV Handels GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BIOHAUS PV Handels GmbH,
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G8-Gipfel: Greenpeace-Aktivisten warnen auf dem Berg Ararat vor Klimazerstörung

"G8: this is the point of no return. Save the climate now” (G8: es gibt kein Zurueck - Klimaschutz jetzt) steht auf einem Banner, das 14 Greenpeace-Aktivisten heute morgen auf dem Gipfel des Berg Ararat entfaltet haben. Mit ihrem Protest in 5.137 Metern Höhe appellieren die Umweltaktivisten an die Führer der G8-Staaten, die Bedrohungen des Klimawandels ernst zu nehmen. "Wir haben nicht mehr viel Zeit, das Ruder noch herum zu reißen. Sonst droht der Menschheit eine Klimakatastrophe, bei der Fluten, Stürme und Trockenheiten unzählige Menschen aus ihrer Heimat vertreiben werden oder umbringen", so Greenpeace-Kletterin Beate Steffens auf dem Gipfel.  Der Wissenschaftsrat der UN spreche vom einem Zeitfenster von weniger als 15 Jahren. "Bush, Merkel und Co. müssen begreifen, dass wir bald an einen Punkt kommen, an dem der Klimawandel nicht mehr zu stoppen ist. Wir erhalten nicht mehr viele Chancen, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen", so Steffens weiter. Um ihre Botschaft zu übermitteln, war den Kletterern kein Berg zu hoch. Drei Tage waren sie unterwegs durch Geröll, Eis und Schnee. Weder Temperaturen um minus 20 Grad nachts, die enorme Höhe noch steile, nur am Seil überwindbare Passagen konnte die Umweltschützer von ihrer Mission abbringen.

Die UN-Klimawissenschaftler des IPCC haben dieses Jahr bestätigt, dass der Klimawandel schneller und schlimmer kommt als befürchtet, wenn die weltweiten Treibhausgase nicht massiv reduziert werden. Dazu muss der Treibhausgasausstoß der G8-Laender bis 2020 um 30 Prozent und bis 2050 um 80 Prozent gesenkt werden. Weltweit muss der Ausstoß der Treibhausgase bis 2050 um die Hälfte sinken. Wie das ohne wirtschaftlichen Schaden und ohne Atomkraft gehen kann, hat Greenpeace dieses Jahr in einem Masterplan vorgerechnet. "Es gibt jetzt keine Ausreden mehr, alle Fakten liegen auf dem Tisch, nun muss gehandelt werden: Die G8-Staaten müssen bei ihrem Gipfel in Heiligendamm konkrete Reduktionsziele von Treibhausgasen beschließen", so Klima-Experte Andree Boehling.

Unverantwortlich sei zur Zeit vor allem das Verhalten der US-Regierung, kritisiert Greenpeace. Als weltgrößter Produzent von Treibhausgasen müssten auch die USA ihre Klimagase deutlich verringern. Genau 35 Jahre nach der ersten großen UN-Weltumweltkonferenz in Stockholm und 15 Jahre nach der Umweltkonferenz in Rio de Janero sei die Lage des Planeten bedrohlicher als jemals zuvor. "Wer jetzt weiter die Augen verschließt, geht in die Geschichte als ökologischer Schurkenstaat ein", so Boehling. Die symbolische Arche Noah, die Greenpeace derzeit auf dem Ararat im Südosten der Türkei errichtet, ist nach vierwöchiger Bauzeit nun fertig und soll am 31.05. in einer feierlichen Zeremonie der Öffentlichkeit übergeben werden. Greenpeace will dann in einer Ararat-Deklaration die Verantwortung der Politiker für den Klimaschutz abermals anmahnen.

29.05.2007   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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aleo solar AG unter den 20 besten marktorientierten Unternehmen

Der Solarmodul-Hersteller aleo solar AG wurde in der Mai-Ausgabe der „Absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing“ von 254 börsennotierten Aktiengesellschaften unter die TOP 20 gewählt - als einziges Unternehmen aus der Branche "Energie, Versorgung, Neue Energien". Die Auszeichnung basiere auf einer Studie, die im Auftrag der "Absatzwirtschaft" von Prof. Dr. Christoph Burmann (Lehrstuhl für innovatives Markenmanagement an der Uni Bremen) und der BBDO Consulting durchgeführt wurde. Die Untersuchung komme zu dem Schluss, dass mit wachsender Marktorientierung auch die Börsen-Performance steige. Außerdem seien die ausgezeichneten Unternehmen innovativer, deren Mitarbeiter motivierter, die Kunden zufriedener und loyaler, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.   Die aleo solar AG mit Vertrieb in Oldenburg (Niedersachsen) und Fertigung in Prenzlau (Brandenburg) wurde im September 2001 gegründet und stellt Solarmodule auf Basis von Siliziumzellen her. Das Werk in Prenzlau hat eine Jahreskapazität von 90 Megawatt und ist somit eine der größten Produktionsstätten für Solarmodule. Seit Anfang des Jahres 2007 wird auch in Santa María de Palautordera (Spanien) produziert mit einer Jahreskapazität von 10 MW.


aleo als Premium-Marke positioniert

Die aleo solar AG wurde bereits durch die Stiftung Warentest mit der Bestnote für ihr Solarmodul S_16 ausgezeichnet. Parallel sei die Produktstärke immer durch eine starke Markenpolitik begleitet worden, so das Unternehmen. "Ausgezeichnete Produkte, eine starke Marke und ein perfekter Service bilden bei uns den Dreiklang des Erfolges. Wir sind stolz auf diese Auszeichnung", freut sich der Vorstandsvorsitzende Jakobus Smit, der unter anderem auch das Marketing verantwortet. Von Anfang an sei aleo als Marke im Markt eingeführt worden, die sich deutlich von den Mitbewerbern abhebe und sich als Premium-Marke positioniere. "Wir beweisen sowohl auf der Produktions- als auch auf der Vertriebsseite Exzellenz und unsere Kunden wissen diese Qualität zu schätzen, auch wenn sie ihren Preis hat", ergänzt Smit. Die Kundenzufriedenheit werde jährlich erhoben, marktstrategische Gespräche würden regelmäßig mit den Lieferanten geführt und eine eigene spezialisierte Abteilung beobachte permanent die internationale Marktentwicklungen. Besonderen Wert lege aleo solar auf die umfassende Fachhändler-Unterstützung im Marketing.

Die Kommunikationswege zwischen Marketing und Vertrieb seien innerhalb der aleo solar besonders kurz: Marktorientierung durch permanente Gespräche bei den Fachhändlern vor Ort setze der Vertrieb intern in Service um und werde dabei kreativ vom Marketing unterstützt. Dabei stehe der praktische Nutzen für die Kunden im Mittelpunkt aller Support-Leistungen. "Kooperative Projektentwicklung bedeutet für uns, dass internationale Märkte gemäß ihren regionalen Gesetzen bedient und von Aufdach-Anlagen bis hin zu Multi-Megawatt-Freiflächenprojekten realisiert werden", so Smit.

29.05.2007   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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FH Bochum präsentiert Solar-Rennwagen "SolarWorld No.1"

Kohlefaser-Karosserie des SolarWorld No.1
Kohlefaser-Karosserie des SolarWorld No.1

Am Donnerstag, den 31. Mai 2007 um 14 Uhr wird das Solar-Mobil "SolarWorld No.1" offiziell an der Fachhochschule Bochum vorgestellt. Rund 45 Studierende haben über ein Jahr entworfen, konstruiert und gebaut, um SolarWorld No.1 auf drei Räder zu stellen. Entstanden sei ein Gefährt, das nicht nur durch seine Effizienz und technische Details überzeuge, heißt es in der Pressemitteilung der Fachhochschule. Vor allem die äußere Form der Kohlfaserkarosserie wirke spektakulär. Bei Audi im Windkanal getestet, unterbiete der Windwiderstand locker jeden PKW. Der genaue Wert bleibe allerdings bis zur World Solar Challenge im Oktober in Australien Geheimsache. Schon seit mehr als 5 Jahren entstehen an der FH Bochum Solarmobile. "HansGo!" hieß das erste komplett an der Hochschule in Bochum gebaute Fahrzeug, das bei der Weltmeisterschaft der Solar-Cars in Australien auf Platz 5 kam.   Alle zwei Jahre findet dieser Wettbewerb statt. Der Parcours führt 3.000 Kilometer durch das australische Outback von Darwin im Norden nach Adelaide im Süden des Kontinents.

Teilnahme an der World Solar Challenge im Oktober in Australien

Bis zu 30 Teams aus aller Welt werden zum 20-jährigen Jubiläum der World Solar Challenge in diesem Jahr im Oktober erwartet, mit dabei natürlich auch die Studierenden aus Bochum mit ihrem neuen Renner SolarWorld No.1. Konsequenter Leichtbau und höchste Energieeffizienz für alle verbauten Komponenten seien die zentralen Gesichtspunkte bei diesem Wettbewerb. Der Pilot muss nahezu aufrecht sitzen, so verlangen es die Regeln. Die Studierenden werden von 4 Professoren und mehreren Mitarbeitern bei der Konstruktion und dem Bau beraten, das Management des komplexen Projektes liegt in der Hand von Ralf Zweering, Dipl.-Ingenieur der Mechatronik und Student des Master-Studiengangs Mechatronik an der FH Bochum. Er leitet die wöchentlichen Teamsitzungen, bei ihm laufen die Fäden der Planung und Fertigung zusammen.

Neben den technischen Entwurfs- und Konstruktionsaufgaben stellt die Logistik zur Teilnahme an der World Solar Challenge 2007 eine extrem anspruchsvolle Aufgabe für das Team dar. Flüge, Schiffscontainer, Zollformalitäten, Begleitfahrzeuge, Unterkunft und Verpflegung vor und während des Rennens, Sicherheit, Kommunikationsinfrastruktur, Wetterinformationen - alles das muss genau geplant werden, wenn das Siegertreppchen erreicht werden soll. Prof. Dr. Friedbert Pautzke, Leiter des Projektes an der FH Bochum, ist begeistert vom Engagement der Studenten. "Hier qualifizieren sich die perfekten Ingenieure von morgen: Teamarbeiter, Projekt erfahren, konfliktfähig, belastbar und hoch motiviert bleibt für die jungen Ingenieurstudenten auch interkulturelles Management kein Fremdwort."


Solarstrom-Konzern sponsert das Solarmobil

Hauptsponsor der FH Bochum bei diesem Projekt ist die SolarWorld AG. Der Konzern gehört zum Spitzentrio der Solarstrom-Industrie und ist in dieser Branche auf allen Wertschöpfungsstufen aktiv: Vom Rohstoff Silizium über Solar-Wafer und Solarzellen, bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage. Die technologische Nähe zum Solar-Car Projekt mache die SolarWorld AG zum idealen Partner, betont die FH Bochum.

29.05.2007   Quelle: FH Bochum   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FH Bochum,

 

Photovoltaik: SunTechnics-Wechselrichter gewinnen den Technologiepreis "Plus X Award

Design-Award für SunTechnics-Wechselrichter.
Design-Award für
SunTechnics-Wechselrichter.

SunTechnics-Wechselrichter überzeugen nicht nur durch Ertragsstärke, Sicherheit und Anwendungskomfort: Jetzt sind die Geräte der Serie "STW 2000-5000 C/CV" und die passende Anschlussbox "ComCase" bei Europas größtem Technologie-Wettbewerb in Köln mit dem "Plus X Award" ausgezeichnet worden. Die SunTechnics Wechselrichter erhielten den Preis für eines der besten Technologieprodukte des Jahres in der Kategorie "Design" am 24.05.2007 im Rahmen einer festlichen Gala auf dem Kölner Messegelände. Die Geräte zur Umwandlung von solar erzeugtem Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom fanden mit ihrer klaren, eleganten Optik und ihrer anwenderfreundlichen Ausstattung den Anklang der Jury. "Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie unterstreicht die hohe Qualität und Benutzerfreundlichkeit unserer Premiumprodukte bis ins Detail", so Martina Petersen, Geschäftsführerin von SunTechnics.   "Genau wie eine Solaranlage von uns stimmig in das äußere Erscheinungsbild eines Hauses integriert wird, fügen sich unsere Wechselrichter harmonisch in den Wohnbereich ein", betont Petersen den Anspruch von SunTechnics, ihren Kunden technisch wie ästhetisch Energielösungen auf höchstem Niveau zu bieten.
Die Kombination der STW Serie mit der zweckmäßigen Anschlussbox ComCase stellt ein neuartiges Konzept im Wechselrichter-Markt dar. Der ComCase setzt konsequent das Design des Wechselrichters fort und erlaubt auf kleinem Raum die Integration peripherer Komponenten, darunter auch ein internetbasiertes Anlagenüberwachungssystem, das dem Betreiber überall und jederzeit die Kontrolle seiner Solaranlage erlaubt. Unkompliziert und schnell gestaltet sich auch die Installation des kompletten Wechselrichtersystems: Vorkonfektionierte Stecker und Bauteile, einfache Einhängevorrichtungen und Plug-and-Play Funktionalitäten sparen Zeit und Kosten. Und das hoch auflösende, beleuchtete Touch-Display der CV-Modelle aus der STW-Reihe sorgt mit seiner intuitiven Bedienung für höchsten Benutzerkomfort.

29.05.2007   Quelle: SunTechnics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics,
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Spanien: Regierung beschließt neue Einspeiseverordnung für Solarstrom

Die spanische Regierung hat am 25. Mai 2007 die Reform der Einspeiseverordnung für Strom aus erneuerbaren Energien von 2004 ("Real Decreto 436/2004") beschlossen. Das berichtet die Anwaltskanzlei VOELKER (Barcelona) in einer Pressemitteilung. Es werde erwartet, dass der Text der reformierten Verordnung noch im Mai im spanischen Staatsanzeiger veröffentlicht wird, so dass die neue Einspeiseverordnung am 1. Juni 2007 in Kraft treten kann, heißt es in der Pressemitteilung. Bezogen auf den zuletzt im März des Jahres bekannt gewordenen Entwurf sei in der Regierungserklärung zur Reform hervorzuheben, dass nun ausdrücklich eine Rückwirkung auf bestehende Anlagen ausgeschlossen ist ("[...] no tendrán carácter retroactivo"). Auch alle Anlagen, die bis zum 1. Januar 2008 betriebsbereit sind ("en funcionamiento"), fallen laut Anwaltskanzlei VOELKER unter das Rückwirkungsverbot, das heißt, auch für diese Anlagen werde die bisherige Vergütungsregelung des RD 436/2004 auf Dauer beibehalten.  Eine Ausnahme gelte nur für Anlagen, die ihre Vergütung über den Verkauf am freien Markt erhalten. Für diese Erzeuger sehe die neue Verordnung im Prinzip eine fünfjährige Übergangsfrist vor. Die nächste Überprüfung der Einspeisetarife kündigte die Regierung bereits jetzt für das Jahr 2010 an. Auch die künftigen Tarifreformen sollen nicht für Anlagen gelten, die bereits in Betrieb ("puesta en marcha") sind.

29.05.2007   Quelle: Kanzlei VOELKER, Barcelona   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Spanien: IBERDROLA-Tochterunternehmen baut 10 MW-Solarpark in der Provinz Cáceres

IBERINCO-Solarpark in der Region Murcia.
IBERINCO-Solarpark in der Region Murcia.

IBERDROLA Ingeniería y Construcción, Tochter des spanischen Energieerzeugungs- und -vertriebsunternehmens IBERDROLA, wird auf einem 60 Hektar großen Gründstück in Talayuela ein Photovoltaik-Kraftwerk mit einer Leistung vom 10 Megawatt erreichten. Das Solar-Kraftwerk in der westspanischen Provinz Cáceres soll nach zehn Monaten Bauzeit im ersten Quartal 2008 an das Netz gehen, berichtet die Iberdrola S.A in einer Pressemitteilung. IBERDROLA Ingeniería y Construcción wird das auf zwei Standorte verteilte Kraftwerk schlüsselfertig übergeben, beide Photovoltaikanlagen werden eine Nennleistung von 5 MW haben und bestehen aus 50 Einzelanlagen à 100 kW mit kristallinen Solarmodulen, die dem Lauf der Sonne zweiachsig nachgeführt werden. Der Solarpark Talayuela ist IBERINCOs zweites großes PV-Projekt.  Das Unternehmen schloss kürzlich einen weiteren Vertrag für einen 11.65 MW-Solarpark in Soria ab. Bislang hat IBERINCO nach eigenen Angaben insgesamt 8.2 MW ans Netz gebracht und Aufträge für weitere 21 MW in der Pipeline. Außer in Spanien arbeitet das Unternehmen auch in Griechenland, Italien, Frankreich und den USA, Ländern mit besonders großem Photovolataik-Potenzial.




Nach eigenen Angaben ist IBERINCO Spaniens umsatzstärkstes Energie-Ingenieursunternehmen. Der Umsatz wuchs laut IBERINCO im Jahr 2006 um 35,3 % auf 648,8 Millionen Euro; der Gewinn betrug 33,3 Millionen Euro - ein Zuwachs um 22,4 %.

29.05.2007   Quelle: IBERDROLA, S.A.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBERINCO.,
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Chinesischer Photovoltaik-Produzent Suntech baut Fabrik für Dünnschicht-Solarmodule

Suntech setzt auf Photovoltaik- Gebäudeintegration.
Suntech setzt auf
Photovoltaik-
Gebäudeintegration.

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (WUXI, China) berichtet über den Baubeginn einer Forschungs- und Produktionsstätte für Dünnschichtsolarmodule im Caohejing Hi-tech-Park in Shanghai. Die erste Produktionsstufe soll 2008 starten und bis 2009 eine Kapazität von 50 Megawatt (MW) erreicht haben. Suntechs Solarzellen-Technologie kombiniert amorphes und mikrokristallines Silizium in Dünnschichten auf Glas als Trägermaterial. Nach Angaben des Unternehmens werden weniger als zwei Prozent der Siliziummenge benötigt, die für vergleichbare Module aus kristallinem Silizium erforderlich ist. Suntech strebt einen Wirkungsgrad von 6 bis 9 Prozent und Herstellungskosten von 1,20 US-Dollar pro Watt an (basierend auf einem Wirkungsgrad von 6 %).   Die Dünnschichtmodule sollen knapp 6 Quadratmeter groß werden und so Installationskosten unter jenen anderer Photovoltaik-Lösungen ermöglichen.



"Nachdem wir mit MSK einen der Marktführer bei der Gebäudeintegration von Photovoltaik übernommen haben, freuen wir uns sehr über den stabilen und langfristigen Markt für solche Produkte, speziell der Dünnschichtmodule. Wir erwarten zusätzliche Umsätze zu unseren herkömmlichen Photovoltaik-Produkten", sagte Suntech-Präsident und Vorstandsvorsitzender Dr. Zhengrong Shi. Suntech plane, die Dünnschichtmodule mit den MSK-Produkten zur Gebäudeintegration zu kombinieren, um auf diese Weise einen größeren Teil der Wertschöpfungskette abzudecken, so Dr. Shi weiter.

29.05.2007   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.,
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Fachkonferenz zu nachhaltigen Energiekonzepten für Städte und Gemeinden

PV-Anlage in Freiburg.
PV-Anlage in Freiburg.

Welchen Beitrag erneuerbare Energien künftig zur Energieversorgung und zum Klimaschutz auf kommunaler Ebene leisten können, diskutiert die internationale Fachkonferenz "Local Renewables 2007", zu der vom 13. bis 15. Juni Kommunalentscheider und Spezialisten aus aller Welt nach Freiburg kommen. Themen der Tagung sind Finanzierungsformen und Rahmenbedingungen für die lokale Wirtschaft. Die Konferenz wird unterstützt durch das EU-Programm "Intelligent Energy Europe" und ist Teil des Themenschwerpunkts Umwelt und Klima der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Schirmherr ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.  Rund 50 % der Weltbevölkerung leben in Städten und erzeugen 75 % der weltweiten CO2-Emissionen. Deshalb sind Städte in einem hohen Maße verantwortlich für die Emission von Klimagasen. Zugleich sind sie von den künftigen Auswirkungen des Klimawandels überproportional betroffen. Stadtplaner und Kommunalentscheider auf der ganzen Welt machen sich zunehmend Gedanken, wie sie den Klimaschutz auf kommunaler Ebene voranbringen und zugleich unabhängiger von den knapper werdenden fossilen Brennstoffen werden können. Viele Experten sehen erneuerbare Energien als wesentliches Element einer langfristig tragfähigen Strategie.


Der Fachkongress "Local Renewables 2007" will den Transfer von abstrakten CO2-Reduktionszielen in Konzepte für die Energieversorgung und die kommunale Energiewirtschaft leisten. Gegenstand der dreitägigen Konferenz mit begleitender Ausstellung im Solar-Info-Center Freiburg sind Technologien und Verfahren, vor allem aber Lösungen und gangbare Wege für die Schaffung von Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen für die Zeit nach dem Erdöl. Auch wenn Mineralöl- und Kohlewirtschaft immer wieder auf Reserven verweisen würden und betonten, dass die Vorräte noch für Jahrzehnte reichen, sei der Höhepunkt der Erdölförderung ("Peak Oil" schon überschritten, so die Veranstalter. Nennenswerte neue Ölvorkommen würden nicht mehr entdeckt, die Fördermengen sänken bei steigenden Kosten und zugleich steige der weltweite Energieverbrauch exponentiell. Indikatoren dieser Entwicklung seien nicht nur die Preissteigerungen bei Öl und Gas. Es seien auch die politisch bedingten Unsicherheiten bei der Versorgung und der Kampf um die Versorgungswege nach Europa, die zuletzt auch Städte und Gemeinden mit Blick auf die Versorgungssicherheit alarmiert hätten.


Optionen erneuerbarer Energien - Umsetzung, Finanzierung und Fallbeispiele

Zu Beginn der Konferenz geben anerkannte Experten einen Überblick über die Optionen, die erneuerbare Energien nach aktuellem Stand der Technik bieten. Dies umfasst die Nutzung der Solarstrahlung für Heizung, solarthermische Kühlung und Stromerzeugung, die Geothermie für die Heizung und Kühlung von Wohn- und Bürogebäuden, Wasserkraft, Windenergie, Bioenergie bis zur Brennstoffzelle. Der Schwerpunkt der Konferenz liegt jedoch auf den Aspekten Umsetzung, Finanzierung und Fallbeispielen aus aller Welt.


Vernetzte Kommunen engagieren sich für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung

Die Konferenz "Local Renewables 2007" folgt auf den "Klimagipfel der Metropolen", der vom 14. bis 17. Mai in New York stattfand. Standen dort Lösungskonzepte für die weltweit 40 größten Metropolen im Vordergrund, geht es in Freiburg um Technologien, Finanzierungsformen und in der Praxis bereits bewährte Konzepte für Städte und Gemeinden vor allem in Europa. Fachlich federführend ist der internationale Kommunalverband ICLEI, ein im Jahr 1990 gegründeter Zusammenschluss von Kommunen, die sich global vernetzt für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung engagieren. Über 500 Städte und Gemeinden sind heute Mitglied der ICLEI-Organisation, davon 180 aus Europa. Über 1.000 Städte sind Teil von ICLEI?s Kampagne "Städte für den Klimaschutz". Der Hauptsitz befindet sich im kanadischen Toronto. Die europäische Zentrale ist in Freiburg zu Hause.


Oberbürgermeister der Solarstadt Freiburg berichtet über Erfolge in der Praxis

Dr. Dieter Salomon, Freiburgs Oberbürgermeister, gehört zum internationalen Vorstand von ICLEI. In seiner Rolle als Oberbürgermeister der Gastgeberstadt berichtet Dieter Salomon über Konzepte und deren erfolgreiche Übertragung in die Praxis in Freiburg. Dazu gehören die erste Null-Emissionsfabrik in Deutschland, das Heliotrop und die Plus-Energiehäuser des Stararchitekten Rolf Disch und das Quartier Vauban, ein Stadtteil, bei dem erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit von Beginn an Teil des Konzepts waren. Auch das Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme (ISE), das international auf diesem Gebiet führende Forschungsinstitut, hat seinen Sitz in der süddeutschen Universitätsstadt.

Die "Local Renewables 2007" ist vernetzt mit "sun21 - 10. Internationales Forum für erneuerbare Energien und Energieeffizienz", das vom 15. bis 22. Juni in Basel stattfindet. Sie findet im Vorfeld der Intersolar 2007 statt. Diese Fachmesse für Solartechnik findet seit dem Jahr 2000 in Freiburg statt und hat sich in dieser Zeit zu Europas führender Messe für Solartechnik entwickelt. Rund 25.000 Besucher aus aller Welt werden vom 21. bis 23. Juni zu dieser Messe in Freiburg erwartet.

Local Renewables 2007: 13. bis 15. Juni 2007; Freiburg im Breisgau, Solar-Info-Center. Konferenzsprachen: Englisch, Deutsch (Simultanübersetzung), Französisch, Italienisch, Portugiesisch (punktuelle Unterstützung). Veranstalter: Stadt Freiburg. Teilnahmegebühr: € 380 regulär; € 320 reduziert. Bei Anmeldung bis 26. Mai 2007 ist die Teilnehmergebühr um € 50 reduziert.

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.local-renewables2007.org

29.05.2007   Quelle: Local Renewables 2007   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Local Renewables 2007.,
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SolarWorld-Konzern versorgt 44 Dörfer in China mit Solarstrom

Der SolarWorld-Konzern hat sein bisher größtes Projekt zur Elektrifizierung fern vom Stromnetz liegender ländlicher Regionen vereinbart. Für 44 Dörfer in der westchinesischen Provinz Qinghai liefert die SolarWorld AG 4.800 Solarmodule mit jeweils 80 Watt Leistung und übernimmt die Installation der Photovoltaik-Systeme. Die bisher von der Stromversorgung abgekoppelten Dörfer erhalten damit erstmals Zugang zu elektrischer Energie, berichtet SolarWorld in einer Pressemitteilung.   "Die Versorgung mit Strom ist eine der wichtigsten Aufgaben zur wirtschaftlichen Entwicklung ländlicher Regionen insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern. Der Einsatz von Solarenergie ist dafür neben Klimaschutzaspekten auch unter ökonomischen Kriterien prädestiniert", sagt SolarWorld-Vorstandsvorsitzender Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck. Bisher habe der Konzern bereits 99 Dörfer in China mit Off-Grid-Solartechnologie ausgerüstet. Der Strom dient den Bewohnern zur Beleuchtung, zur Kühlung und zum Betrieb weiterer elektrischer Geräte.

28.05.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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30 Jahre Öko-Institut: Nachhaltig in die Zukunft!

Das Öko-Institut wird 30! Die gesellschaftlichen Herausforderungen mögen sich im Laufe der Zeit gewandelt haben, nicht jedoch der Gründungsgedanke des Institutes: "Wir können nur hoffen, wenn wir selbst handeln!" Inzwischen beziehen mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten daraus ihre Inspiration, wissenschaftliche Forschung und Politikberatung mit kreativen Ideen sowie praktischen Umsetzungsvorschlägen zu verbinden. Nach 30 Jahren Forschung und Politikberatung will das Institut sein Jubiläum nutzen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Zudem soll zusammen mit hochrangigen Referenten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft einen kritischer Blick auf die Nachhaltigkeits-Themen von heute und morgen geworfen werden.   Welche Nachhaltigkeitspolitik benötigen wir, um den gesellschaftlichen Herausforderungen in den kommenden 30 Jahren zu begegnen? Welche Rolle spielt dabei eine unabhängige Forschungs- und Beratungseinrichtung wie das Öko-Institut? Diese Fragen möchte das Öko-Institut diskutieren und lädt deshalb ein zur Jahrestagung "Nachhaltig in die Zukunft!". Sie findet statt am Freitag, 22. Juni 2007, im Historischen Kaufhaus, Münsterplatz 24, 79098 Freiburg.



Auftakt mit Astrid Klug, Rebecca Harms und Prof. Dr. Klaus Töpfer

Zum Auftakt der Veranstaltung sprechen Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, und die Europaabgeordnete Rebecca Harms Grußworte. Den Festvortrag hält der ehemalige UNEP-Direktor und frühere Bundesumweltminister Prof. Dr. Klaus Töpfer. In zwei Talkrunden diskutiert das Öko-Institut mit Referenten, wie sich ökonomischer Wettbewerb mit Zielen der Nachhaltigkeit auf globaler Ebene in Einklang bringen lässt. Und die Wissenschaftler fragen, ob Selbstverpflichtungen der Wirtschaft in Sachen Nachhaltigkeit ausreichen oder doch der Staat vieles regulieren muss.

Das Institut richtet zudem in einem interaktiven Forum den Fokus auf eine individuelle Ebene und schaut sich an, wie nachhaltiges Konsumverhalten gefördert werden kann und welche Aufgabe dabei dessen Kommunikation zukommt. Abschließend stellen sich die Wissenschaftler in einer von Prof. em. Dr. Udo E. Simonis moderierten Podiumsdiskussion drei Externen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die ihre Erwartungen an die Nachhaltigkeitsforschung am Öko-Institut von morgen vorbringen werden.

Bei der abendlichen Festveranstaltung findet unter anderem eine Versteigerung interessanter "Meilensteine" aus der 30-jährigen Erfolgsgeschichte des Institutes statt. Der Beitrag für Tagung und Festveranstaltung beträgt 30 Euro, ermäßigt 15 Euro. Anmeldungen nimmt Romy Klupsch entgegen, per Telefon 0761/452 95-0, per Fax 0761/452 95-88 oder per E-Mail an event@oeko.de.


Das komplette Programm und weitere Informationen gibt es im Internet unter: http://www.oeko.de/30-jahre

28.05.2007   Quelle: Öko-Institut e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Öko-Institut e.V.,

 

Nachhaltige Forschung am Institut für Brennstoffzellentechnik der Hochschule Esslingen

Gruppenbild der Initiatoren - im Vordergrund MdB Karin Roth und MdL Carla BregenzerMack.
Gruppenbild der Initiatoren - im Vordergrund
MdB Karin Roth und MdL Carla BregenzerMack.

Baden Württemberg und Deutschland haben sich führende Positionen auf dem Gebiet der Brennstoffzellentechnologie erarbeitet. Dem gemeinsamen Interesse, diese zu sichern und auszubauen, dienen die beiden Projekte "Brennstoffzellenantriebe für Boote und Leichtfahrzeuge" und das "Leuchtturmprojekt Bodensee". Sie sollen durchgeführt werden unter Beteiligung des Instituts für Brennstoffzellentechnik (IBZ) der Hochschule Esslingen und in enger Zusammenarbeit zwischen Land, Bund, den Partnern der Bodenseeregion und allen interessierten Leistungsträgern auf den Gebieten der Wasserstoff- und Brennstoffzellen.  Im Jahr 2002 wurde an der Hochschule Esslingen in Absprache mit der Industrie die Einrichtung des Schwerpunktes Alternative Fahrzeugkonzepte beschlossen mit dem Ziel die Ausbildung für Ingenieure im Bereich der Zukunftstechnologien zu vertiefen. Die nachhaltige Mobilität steht hier im Vordergrund.



Hochschul- Brennstoffzellenlabor mit zahlreichen Testständen

Kernelement dieses Schwerpunktes ist die 2005 mit den Fakultäten Fahrzeugtechnik, Versorgungstechnik und Umwelttechnik, Maschinenbau und Grundlagen erfolgte Gründung des Instituts für Brennstoffzellentechnik (IBZ). Dank engagiertem Sponsoring von DaimlerChrysler, Ballard, Nucellsys, MTU und dem Fraunhofer Institut besitzt das IBZ heute eines der leistungsstärksten Hochschul- Brennstoffzellenlabors, unter anderem mit Testständen für Brennstoffzellensysteme, Erdgasreformierung, Methanolreformierung und Hybrid-Systeme. Für Material- und Oberflächenuntersuchungen stehen im Grundlagenbereich ferner Rasterelektronen-, Rastertunnel- und Rasterkraftmikroskope zur Verfügung.

Damit sei ein Institut geschaffen worden, das wissenschaftliche mit anwendungsorientierter Kompetenz verknüpft, die sowohl der Ausbildung der Studierenden als auch der Forschung und der Zusammenarbeit mit der Industrie zugute kommt, betont die Hochschule Esslingen. Das IBZ ist Mitglied des Kompetenz- und Innovationszentrums Brennstoffzelle (KIBZ) in Baden-Württemberg und trägt in dieser Funktion zum Wissenstransfer aus der Hochschule in die meist kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie auch zu anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei. Dieses kann geschehen über gemeinsame Forschungsvorhaben oder Zusammenarbeit bei Projekt- oder Diplomarbeiten und dabei entstehenden Demonstratoren, mit denen die Machbarkeit von Lösungsansätzen zur Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik gezeigt werden kann. Beispiele der letzten Semester sind das hybride Brennstoffzellen-Power-Pack für 1 bis 3 kW, der Brennstoffzellen-Scooter, der Glider (Sieger des Michelin Challenge Bibendum Wettbewerbs für umweltfreundliche Fahrzeuge in Paris 2006), der E-Antrieb für das Weltrekordmobil "Hysun", Untersuchungen zu Brennstoffzellen-Leichtfahrzeugen, der Brennstoffzellen-Roadster und stationäre Anwendungen wie Klimageräte, Wärme/Kraft-Aggregate und erste Untersuchungen zu virtuellen Kraftwerken auf der Basis dezentraler Brennstoffzellenstationen.

Hohen Stellenwert für eine Hochschule haben Forschungsvorhaben. Zur Zeit beteiligt sich das IBZ an dem EU- Forschungsprogramm Hysys zur Untersuchung von Brennstoffzellenkomponenten, an der Entwicklung von Simulationsmodellen für alternative Fahrzeuge mit dem Electric Power Research Institute in Palo Alto, Kalifornien, an Brennstoffzellen-Antriebsstrang-Analysen mit dem Forschungsbereich von DaimlerChrysler sowie an Grundlagenuntersuchungen zu Brennstoffzellen-Materialien im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.


Brennstoffzellenantrieb für Boote und Leichtfahrzeuge

Beantragt sind zwei weitere sich ergänzende Projekte, die eine große Bedeutung für die Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnik in Baden Württemberg und in Deutschland haben können: Ein Brennstoffzellenantrieb für Boote und Leichtfahrzeuge, ein Initiativprojekt für den Aufbau von Wertschöpfungsketten in Baden Württemberg auf dem Gebiet der Brennstoffzellenanwendungen mit Schwerpunkten auf Umweltverträglichkeit und Emissionsfreiheit, marktnahe Entwicklungen, der Integration von kleinen und mitteständischen Unternehmen sowie Forschung und Lehre in Baden-Württemberg.

Das Leuchtturmprojekt "Bodensee" arbeitet an Brennstoffzellen-Antrieben für Boote und Leichtfahrzeuge. Es ist ein Strategieprojekt im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) der Bundesrepublik Deutschland. Dieses Zehnjahresprogramm der Bundesregierung hat zum Ziel, durch die gezielte Unterstützung und die Förderung der entstehenden Wasserstoff- und Brennstoffzellenbranche im mobilen, stationären und portablen Bereich die für den Standort Deutschland wichtige Marktentwicklung zu beschleunigen und insbesondere Wertschöpfungsketten und Wertschöpfungsanteile aufzubauen, um die Technologieführerschaft zu sichern. Karin Roth, Staatssekretärin im für die Federführung des Projektes zuständigen Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und Esslinger Bundestagsabgeordnete, hatte die Initiative ergriffen und die Teilnahme der Hochschule Esslingen an dem Programm angeregt.

28.05.2007   Quelle: Hochschule Esslingen; Institut für Brennstoffzellentechnik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hochschule Esslingen,

 

Deutsches Wissen für energieffizientes Bauen in China

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) will energieeffizientes Bauen auf dem expandierenden chinesischen Markt in den Mittelpunkt rücken. Sie hat deshalb gemeinsam mit dem chinesischen Bauministerium eine Veranstaltungsreihe in China organisiert, die sich an Führungspersonen in chinesischen Verwaltungen und der Wohnungswirtschaft richtet. Die Veranstaltungen werden ergänzt durch das neue Handbuch "Energieeffizientes Bauen in der Volksrepublik China".   Im Jahr 2015 wird laut dena die Hälfte aller Neubauten in China errichtet und bis 2020 soll sich die Wohnfläche in China verdoppeln. Der heute verwirklichte Energiestandard bleibe jedoch weit hinter dem zurück, was technisch und wirtschaftlich möglich und klimapolitisch erforderlich sei. Die Folge sei ein rasanter Anstieg des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen. "Die chinesische Regierung hat auf dem letzten Volkskongress verkündet, künftig größeren Wert auf Energieeffizienz zu legen. Die Steigerung der Energieeffizienz im Neubau hat positive Auswirkungen für China - und leistet einen erheblichen Beitrag zum internationalen Klimaschutz", kommentiert dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. "Wir haben jetzt die große Chance uns mit deutschem Know-how und deutscher Effizienztechnik daran zu beteiligen und gleichzeitig einen sehr wichtigen Wachstumsmarkt für deutsche Unternehmen zu erschließen. Der Wissenstransfer soll dafür einen Beitrag leisten", so Kohler weiter.


Handbuch liefert Empfehlungen für die chinesische Praxis

Das neue Handbuch, das die dena in Zusammearbeit mit chinesischen Experten des "Center of Energy Efficiency in Buildings" des chinesischen Bauministeriums erarbeitet hat, stellt die wichtigsten Handlungsfelder für Energieeffizienz im Neubau vor und gibt konkrete Empfehlungen für die Umsetzung in die Praxis. Im Vordergrund stehen Bautechnik, Wirtschaftlichkeit, Finanzierung, organisatorische und rechtliche Umsetzung sowie die Beachtung von Qualitätsstandards. Im Handbuch enthalten sind Berichte aus der deutschen Baupraxis sowie Erfahrungen mit chinesischen Modellprojekten. In sechs regionalen Veranstaltungen werden die Themen des Handbuchs vertieft. Sie vermitteln Wissen zu energieeffizientem Bauen und erläutern die Notwendigkeit von Qualität in Planung, Bauausführung und Materialwahl. Die ersten beiden Veranstaltungen fanden am 17. Mai in Peking und am 18. Mai in Shenyang statt. Weitere folgen bis zum Herbst 2007 in den Städten Shanghai, Qingdao, Shenzen und Chengdu. Das Handbuch und die Veranstaltungsreihe wurden im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen erstellt.

27.05.2007   Quelle: Deutsche Energie-Agentur (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neuerscheinung zum Tag der Umwelt: "Zeitenwende: Die postfossile Epoche"

Rechtzeitig zum Internationalen Tag der Umwelt am 5. Juni 2007 ist ein unterhaltsam geschriebenes Buch des emeritierten Architekturprofessors Dirk Althaus erschienen: "Zeitenwende: Die postfossile Epoche. Weiterleben auf dem Blauen Planeten". Althaus fragt, ob wir bessere Menschen werden müssen, um als Menschheit auf dem Blauen Planeten überleben zu können und mit welchem stammesgeschichtlichen Erbe wir in die unausweichlich anbrechende postfossile Epoche gehen. Die kurze Episode der Nutzung fossiler Energiequellen habe der Menschheit Luxus und Bequemlichkeit ermöglicht, die in der Geschichte ohne Beispiel seien. Unwiderruflich breche aber die postfossile Zeit an. Dirk Althaus stellt ein Modell des Seins auf dem Blauen Planeten dar - auf der Grundlage unserer ursprünglichen Veranlagungen, unserer hoch entwickelten Kultur und aller uns umgebenden Faktoren. Es weist Wege in eine Zukunft auch ohne fossile Ressourcen.   "Man muss mit dem Verfasser nicht immer einer Meinung sein. Aber die Lektüre seiner Schrift ist unbedingt lohnend. Ob man will oder nicht: Nach der Lektüre sieht man nicht nur seine Umwelt, sondern auch sich selbst ein wenig anders - vermutlich richtiger", kommentiert Prof. Dr. Meinhard Miegel. "Ein wichtiges Buch", sagt Michael Müller, Staatssekretär im Bundesumweltministerium.


Dirk Althaus: Zeitenwende - Die postfossile Epoche. Weiterleben auf dem Blauen Planeten. Mankau Verlag, Juni 2007; 14,95 Euro
Nähere Angaben zum Buch: http://www.mankau-verlag.de/webshop/verlag-buch-althaus-postfossil-epoche.html

27.05.2007   Quelle: mankau verlag; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: mankau verlag; (openPR),

 

Energieeffizienz durch Innovation: Erstes Haus der Welt leuchtet komplett mit LED

LED-Beleuchtung der Handelskammer Hamburg.
LED-Beleuchtung der Handelskammer
Hamburg.

Strahlende Premiere in der Hansestadt: Das kürzlich eröffnete "Haus im Haus" der Handelskammer Hamburg erhellen ausschließlich LED-Lichtmodule, die der Stuttgarter Leuchtenhersteller Nimbus GmbH in einer Projektpartnerschaft mit Behnisch Architekten entwickelt und energieeffizient programmiert hat.   Über 160 000 LED in 380 quadratischen Lichtmodulen wurden von Nimbus über die fünf Ebenen des Gebäudes eingeplant und in den gläsernen Etagenböden integriert. Die entscheidenden Vorteile von LED: sie entwickeln keine Wärme, verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom und haben mit bis zu 100 000 Stunden eine deutlich längere Lebensdauer als herkömmliche Leuchtmittel. "Die Eigenschaften von LED lassen sich nur mit Superlativen beschreiben, daher setzen wir voll auf dieses Leuchtmittel" sagt Nimbus-Geschäftsführer Dietrich Brennenstuhl.



Obwohl im "Haus im Haus" in großer Stückzahl eingesetzt, sind die miniaturisierten und extrem lichtstarken Leuchtmittel keine Blender. Dafür sorgen je 400 Bohrungen pro Modul, die den Abstrahlwinkel auf Augen schonende 90° begrenzen. Im Hamburger HK-Haus erstrahlt das Licht der Zukunft zudem dynamisch: Nimbus hat für die LED-Module ein Lichtkonzept programmiert, das die Dimmbarkeit der LED ausspielt. Nach Bedarf tauchen die LED-Module Räume in sattes Arbeitslicht, oder sie erhellen Flächen nur schwach, etwa als Wegbeleuchtung. Wo niemand arbeitet, bleibt es dunkel. Das Haus wird energieeffizient beleuchtet, weil nur die benötigte Lichtstärke abgefordert wird.

27.05.2007   Quelle: Nimbus GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nimbus GmbH,
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Bio-Kraftstoff-Rennwagen startet zum Tuning Grand Prix

Die Rennfahrerin Catharina Felser startet an Pfingsten beim Tuner Grand Prix auf dem Hockenheimring als einzige Teilnehmerin mit einem auf Bioethanol umgerüsteten Fahrzeug. Der Elia Renault Mégane RS hat einen Vierzylinder-Motor mit knapp 255 PS, fährt zu 80 Prozent CO2-neutral und wurde vom Tuner Elia AG in Zusammenarbeit mit der Umwelttankstelle Biofuel24 aufgebaut. Mit einem Ausstoß von nur etwa 45 Gramm CO2 pro Kilometer schlägt der Bioethanol-Renault laut Elia AG jedes Hybridfahrzeug, das noch mit fossilem Kraftstoff unterwegs ist.   Die Jurastudentin Felser ist eine der talentiertesten Rennfahrerinnen Deutschlands. Ihre Karriere begann im Kart und führte sie über verschiedene Formel-Serien zur Formel 3. Ihr fahrerisches Können hat sie in zahlreichen Rennen unter Beweis gestellt. Felser startete unter anderem beim 24-Stunden-Rennen in Dubai und mehrfach beim 24h-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings. 2006 war sie die erste Frau, die ein Rennen am Steuer eines Lamborghini Gallardo GT bestritt. 2007/2008 nimmt Felser in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft und bei den 24h Rennen von Dubai teil.


"Deutschlands einzige Umwelttanke"

Die Chemikerin Sabine Melching und der Autojournalist Oliver Lauter haben eine Tankstelle eröffnet, die nur umweltfreundliche Kraftstoffe verkaufe und Autos auf CO2-reduzierte Technik umrüste, so die Betreiber. Angeboten werden Bioethanol E85, Pflanzenöl und Erd- bzw. Autogas. Mehr als 100 Zulieferer und mittelständische Unternehmer seien daran beteiligt. Vom Tankhersteller Hünert über den Salatöl-Umbauer Puls bis hin zum Auto-Tuner ELIA, der durch Ethanol-Nachrüstung aufzeigen will, dass Tuning nicht zu Lasten der Umwelt gehen muss. Die Steinbeis Hochschule Berlin und das Niedersächsische Umweltministerium begleiten das Projekt. Ziel ist, zu beweisen, dass Öko - frech und intelligent umgesetzt - mehr nachhaltigen Erfolg bringen kann als Restriktionen.

26.05.2007   Quelle: Biofuel 24   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Wettbewerb an Europas Schulen sucht nachhaltige Lösungen zum Klimaschutz

Schüler gegen den Klimawandel.
Schüler gegen den
Klimawandel.

In einem europaweiten Wettbewerb fordern die Zeitschrift National Geographic und die Vattenfall Europe AG Schülerinnen und Schüler auf, Ideen für den Klimaschutz zu entwickeln. Der Wettbewerb "Combat Climate Change!" ("Kampf dem Klimawandel") findet an zahlreichen Schulen in Dänemark, Schweden, Finnland, Polen und Deutschland statt.   Insgesamt wurde mit etwa 30.000 Schulen Kontakt aufgenommen. Beiträge können bis zum 15. Juni eingereicht werden. Die von den Schülern vorgeschlagenen Maßnahmen für den Stopp der Erderwärmung können wissenschaftliche, kulturelle, soziale, politische oder wirtschaftliche Lösungen sein. Als Preis für die beste Idee winkt eine Reise nach Washington. Schulen mit hohen Teilnehmerzahlen erhalten außerdem Geldpreise für Geographie-Projekte.


Ziel des Wettbewerbs ist, junge Menschen für den Klimaschutz zu sensibilisieren und sie zu ermutigen, ihre Zukunft umweltbewusst zu gestalten. Für Deutschland wählt eine Jury von Klima-Experten die Gewinner aus. Dazu zählen: Dr. Ing. Manfred Fischedick, Vizepräsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie; Prof. Dr. Manfred Niekisch, Biologe und Naturschützer der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald; Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung und Vorstandsvorsitzender der REpower Systems AG; Klaus Liedtke, Chefredakteur National Geographic Deutschland, und Declan Moore, Vice President National Geographic, London.

Weitere Informationen und die Unterlagen zum Wettbewerb sowie zur Erderwärmung, Karten und Diagramme und interaktive Rätsel, die zur Auseinandersetzung mit dem Klimaschutz anregen, gibt es unter http://www.nationalgeographic.com/combatclimatechange.

26.05.2007   Quelle: National Geographic   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: National Geographic,
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Neue Solar-Kühltruhe ermöglicht extrem effiziente Energienutzung

Solar-Kühltruhe PF 166.
Solar-Kühltruhe PF 166.

Der Memminger Systemanbieter für elektronische Baugruppen und Geräte, Steca, hat seine Vorreiterrolle bei der Entwicklung besonders energiesparender Produkte weiter ausgebaut: Im Geschäftsbereich Solarelektronik hat Steca die umfangreiche Angebotspalette um eine neue Solarkühltruhe erweitert. Die Steca PF 166 sei die effizienteste Gleichstrom-Energiesparkühltruhe, die je entwickelt wurde, heißt es in der Pressemitteilung.   Das Gerät, das zusammen mit Liebherr, dem Spezialisten für Kühlgeräte, konzipiert wurde, vereine die Funktionen Kühlen und Gefrieren. Es sei optimal geeignet für alle DC-Anwendungen bis hin zur Medikamentenkühlung im Krankenhausalltag. Die Steca PF 166 erfüllt laut Hersteller die Anforderungen der neuesten A++ Energie-Effizienz-Klasse. Eine optimale elektronische Regelung gewährleiste eine extrem effiziente Nutzung der Energie und damit Höchstleistungen beim Stromsparen. Die neue Solarkühltruhe zeichne sich außerdem durch eine komfortable Handhabung aus. Die Steca PF 166 ist voll programmierbar: Der Anwender kann die Innenraumtemperaturen und die unterschiedlichen Konfigurationen individuell einstellen.



Das großzügige, digitale Display der Solar-Kühltruhe verfügt über zahlreiche Zusatzfunktionen wie eine Stromausfallanzeige und einen Temperaturwarner. Das Gerät sei außerdem leicht zu reinigen und abzutauen, betont Steca. Die neue Solar-Kühltruhe von Steca, die mit zwölf bis 24 Volt-Eingangsspannungen arbeitet, wird weltweit vertrieben.

25.05.2007   Quelle: Steca GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Steca GmbH,

 

LPKF AG: Laserspezialist stellt Aktivitäten im Solarmarkt vor

LPKF-Anlage zum Strukturieren von Dünnschicht-Solarzellen.
LPKF-Anlage zum Strukturieren von
Dünnschicht-Solarzellen.

Die LPKF Laser & Electronics AG (Garbsen) hat auf ihrer 9. Hauptversammlung am 24. Mai 2007 im Hannover Congress Centrum rund 300 Aktionären den neuen Geschäftsbereich Solar vorgestellt. Der Vorstandsvorsitzende Bernd Hackmann verkündete, man wolle ein "profitables neues Standbein" für den Konzern schaffen. Seit Jahresbeginn habe LPKF Aufträge über insgesamt vier Solar-Strukturierer erhalten. Die Systeme werden zur Produktion von Dünnschicht-Solarzellen eingesetzt.   "Wir freuen uns, auf diese Weise einen aktiven Beitrag zur Förderung alternativer Energien und damit zum Schutz unseres Klimas leisten zu können", sagte Vorstandssprecher Bernd Hackmann in seiner Rede an die Aktionäre. Auf Beschluss der Vollversammlung wird die LPKF Laser & Electronics AG eine Dividende von 12 Cent je Stückaktie an die Aktionäre ausschütten. Im vergangenen Jahr lag die Dividende pro Aktie bei 10 Cent. Mit der erhöhten Ausschüttung trage die LPKF dem überaus positiven Geschäftsverlauf des Jahres 2006 Rechnung.


Der Gesamtumsatz lag nach Angaben des Unternehmens 2006 mit 39,8 Millionen Euro um knapp 14 Prozent über Vorjahresniveau. Das Ergebnis verbesserte sich 2006 gegenüber 2005 um 21 Prozent auf 3,9 Millionen Euro. 85 Prozent des Umsatzerlöses für das Jahr 2006 erzielte die LPKF AG im Ausland. Der Umsatz im ersten Quartal 2007 lag mit 7,9 Millionen Euro knapp unter dem des Vergleichszeitraumes 2006 (8,1 Mio. €). Besonders in Asien habe das Geschäft unter dem starken Eurokurs gelitten. Im zweiten Quartal habe der Auftragseingang aber wieder kräftig angezogen, so dass die Geschäftsleitung das Umsatzziel von 45 Millionen Euro für das laufende Geschäftsjahr weiterhin für erreichbar hält.

Die LPKF Laser & Electronics AG entwickelt System- und Prozesslösungen vorwiegend für die Elektronik- und Automobilzulieferindustrie. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei Laborgeräten zum Leiterplatten-Prototyping und bei Laserschneidanlagen für Druckschablonen. Weltweit beschäftigt der Konzern knapp 300 Mitarbeiter.

25.05.2007   Quelle: LPKF Laser & Electronics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: LPKF Laser & Electronics AG.,
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ersol schließt langfristigen Solarzellen-Liefervertrag mit 3S Swiss Solar Systems

Gebäudeintegrierte Solarstroman- lagen: gefragt in Deutschland, Frankreich und der Schweiz.
Gebäudeintegrierte Solarstroman-
lagen: gefragt in Deutschland,
Frankreich und der Schweiz.

Die ersol Solar Energy AG (ersol; Erfurt) hat mit der 3S Swiss Solar Systems AG, Hersteller technologisch führender Anlagen für die Solarmodulproduktion und gleichzeitig größter Schweizer Modulfertiger für gebäudeintegrierte Solarsysteme, einen Vertrag zur Lieferung von Solarzellen bis zum Jahre 2017 abgeschlossen. Das Gesamtvolumen des Langfristkontrakts beträgt laut ersol zirka 60 Millionen Euro. Damit werde der gerade eingeleiteten dynamischen Entwicklung des Marktes für hochwertige Gebäudeintegration Rechnung getragen, heißt es in der Pressemitteilung der ersol Solar Energy AG.  Im Fokus für gebäudeintegrierte Anlagen lägen derzeit Frankreich, die Schweiz und Deutschland. "3S Swiss Solar Systems und ersol stehen bereits seit 2001 in laufenden Geschäftsbeziehungen. Umso erfreulicher ist es für ersol, 3S Swiss Solar Systems neuerlich als langfristigen Kunden und Partner in einem Marktsegment mit derart glänzenden Zukunftsperspektiven zu gewinnen“, so ersol’s Vorstandsvorsitzender Dr. Claus Beneking nach der Vertragsunterzeichnung.



"Besonders die hochwertigen, perfekt schwarzen BlackPower-Zellen der ersol eignen sich für anspruchsvolle Projekte in der Gebäudeintegration“, erklärt Dr. Patrick Hofer-Noser, Vorstandsvorsitzender der 3S Swiss Solar Systems AG, seine Entscheidung für eine weitere Zusammenarbeit mit ersol. Das Schweizer Unternehmen und ersol kooperieren schon seit längerem auch bei hochwertigen Maschinen für die Modulherstellung. So sei eine komplette semiautomatische Fertigungslinie beim ersol Joint Venture, Shanghai Electric Solar Energy Co. Ltd., in Shanghai bereits seit 2005 erfolgreich im Einsatz. ersol will 3S Swiss Solar Systems auch bei weiteren Entwicklungen im Bereich der Modulfertigung mit den jeweils neuesten Zellgenerationen aus den hochmodernen Fertigungsstätten der ersol Gruppe in Erfurt und Arnstadt unterstützen.

25.05.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol,
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Sunways AG: Deutlich wachsende Photovoltaik-Inlandsnachfrage im zweiten Quartal 2007

Die Sunways AG (Konstanz) verzeichnete in den ersten Wochen des zweiten Quartals 2007 deutlich steigende Umsätze, besonders im Inland. Durch diese erheblich bessere Entwicklung als im ersten Quartal des laufenden Jahres sei der Umsatzrückstand zum Vorquartal ausgeglichen worden, berichtet der Photovoltaik-Produzent in einer Pressemitteilung. Der Konzernumsatz lag nach Angaben des Unternehmens zum 15. Mai 2007 über dem Vorjahreswert. Die Nachfrage nach Sunways-Produkten nehme auch durch höhere Qualitätsanforderungen der Kunden zu. Die baldige Verfügbarkeit von eigenen Reaktoren zur Herstellung von Reinstsilizium für Solar-Wafer stärke zudem die Position der Sunways AG im Photovoltaik-Markt. 

Vorstandsvorsitzender Roland Burkhardt: Qualität zählt

Im Rahmen der am 24. Mai 2007 in Konstanz stattgefundenen Hauptversammlung berichtete die Sunways AG ihren Aktionären, die bis Ende März aufgebauten Lagerbestände seien reduziert worden. Die höhere Nachfrage sei vor allem aus dem sich im ersten Quartal schwächer entwickelnden Inland gekommen. Die Produktionsleistung habe Sunways aufgrund der weiterhin zu erwartenden Nachfrage auf hohem Niveau gehalten. Für das Geschäftsjahr 2007 geht die Sunways AG von einem stabilen bis stark wachsenden nationalen und internationalen Markt aus. "Die gute Entwicklung in den vergangenen Wochen bestärkt uns in unserer Überzeugung, dass Qualität zählt: 2006 haben wir durch technologische Weiterentwicklung eine Erhöhung der Leistungsstärke unserer Solarzellen erreicht. Module mit Sunways-Solarzellen bringen jetzt 6 Prozent mehr Leistung bei gleicher Fläche. Zellen mit einer Leistung von 4 Kilowatt peak werden bei uns in der Massenproduktion erreicht. Das schafft noch keiner unserer Mitbewerber“, kommentierte Roland Burkhardt, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG. Durch die besseren Leistungsdaten der Sunways Solarzellen könnten Anlagenbetreiber eine höhere Stromleistung pro Quadratmeter erzielen und so gleichzeitig die Rendite ihrer Photovoltaikanlage erhöhen.


Eigene Reaktoren zur Produktion von Solar-Silizium

Im Rahmen ihrer Rohstoffbeschaffungsstrategie kündigte die Sunways AG bereits vor einigen Tagen an, dass sie gemeinsam mit dem Unternehmen Solmic sowie anderen Lieferanten die komplette Ausrüstung für die Siliziumproduktion nach dem so genannten Siemens-Prozess zusammengefügt habe. Die beiden Siemens-Reaktoren seien auf eine Kapazität von 300 Tonnen pro Jahr ausgerichtet und würden auch die Herstellung von monokristallinem Silizium ermöglichen. Die weltweit geringe Verfügbarkeit solcher Reaktoren sei eine wesentliche Ursache für die vorherrschende Knappheit des Rohstoffes. Die Sunways AG habe die Reaktoren bereits 2006 bestellt und erwarte in Kürze die Lieferung. Derzeit befinde sich das Unternehmen in Gesprächen über einen möglichen Standort der Anlage. Im Hinblick auf die ab 2008 zu erwartenden Produktionsvolumina an Polysilizium habe die Sunways AG mit einem Kooperationspartner einen langfristigen Liefervertrag abgeschlossen und eine Anzahlung auf künftige Lieferungen von 10 Millionen Euro erhalten.

Für das laufende Jahr erwartet die Sunways AG eine positive Umsatz- und eine stabile Ergebnisentwicklung.

25.05.2007   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Hocheffiziente Solar-Pumpe von Laing räumt in England mehrere Preise ab

Britische Auszeichnung für schwäbische Solar-Pumpe.
Britische Auszeichnung für schwäbische
Solar-Pumpe.

Für ihre Solarpumpe D5 erhielt die Laing GmbH (Remseck) den "Heating and Ventilating News Award 2007". Der baden-württembergische Hersteller von Systemen für die Wärmetechnik wurde auf der nach eigenen Angaben führenden Veranstaltung der SHK-Industrie dieser Art in England ausgezeichnet, die unter dem Motto "Nachhaltige Lösungen für die Zukunft" stand. Über 1.000 Vertreter aus Industrie, Großhandel und Handwerk hätten an der Preisverleihung teilgenommen, in der die Solarpumpe des schwäbischen Pumpenspezialisten als einziges Produkt gleich zweimal in Gold und einmal in Silber ausgezeichnet wurde, berichtet die Laing GmbH in einer Pressemitteilung. Die Gleichstrompumpen Ecocirc D5solar von Laing sind für den direkten Betrieb über ein Photovoltaik-Modul ausgerüstet und verfügen über eine automatische Leistungsanpassung (Maximum-Power-Point-Tracker).   Die Solarpumpen finden damit laut Hersteller selbstständig die maximal mögliche Leistung, die das Modul je nach Sonneneinstrahlung liefert - auch bei wechselnden Licht- und Temperaturverhältnissen. Durch den serienmäßig integrierten Sanftanlauf laufen sie bereits bei sehr geringer Sonneneinstrahlung an. Sie können überall angewendet werden, wo Flüssigkeiten unabhängig vom festen Stromnetz umgewälzt werden sollen.



Clevere Kombination von Technologien für extrem niedrigen Stromverbrauch

Diese Technik ermöglichte der Solarpumpe den Sieg in der Kategorie "Haustechnikprodukt des Jahres". Es sei "eine großartige Idee und eine clevere Kombination von Technologien, um einen erkennbaren Bedarf zu decken", so die Haustechnik-Jury. Die Preisrichter der Kategorie "Industrieprodukt des Jahres" schlossen sich dieser Meinung an: durch die neuartige Kombination verschiedener effizienter Technologien sei eine herausragende Innovation für extrem niedrigen Stromverbrauch geschaffen worden. Der zweite Platz als "Produkt des Jahres - Erneuerbare Energien" der Laing Solarpumpe auf der Preisverleihung, die vom englischen Fernsehstar Patrick Kielty moderiert wurde, machte den Erfolg perfekt. "Seit wir vor einigen Jahren in den englischen Markt eingetreten sind, haben wir enorme Zuwachsraten mit unseren Kugelmotorpumpen und unseren Beimischsystemen erreicht. Wir sind glücklich und stolz darauf, im Wettbewerb gegen einige der größten Namen der SHK-Industrie jetzt gleich dreifach ausgezeichnet worden zu sein", sagt Robin Pomreinke, auch für England zuständig bei der Laing GmbH Systeme für Wärmetechnik. Die diesjährige Veranstaltung wurde neben englischen Zentralverbänden auch von einigen der wichtigsten Marken der Branche unterstützt, so beispielsweise von Vaillant, Viessmann, Baxi Potterton, Daikin, Férroli, Flaktwoods, Lochinvar, MHS Boilers, Powrmatic, Systemair, und Vokera.

25.05.2007   Quelle: Laing GmbH Systeme für Wärmetechnik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Laing GmbH,

 

Bundesverband Erneuerbare Energie: VDEW-Studie enttäuscht

Die Branche der erneuerbaren Energien zeigt sich enttäuscht von der am 23.05.2007 veröffentlichten Studie des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) zu einem "Energiewirtschaftlichen Gesamtkonzept 2030". "Die Stromwirtschaft will offensichtlich die Uhr zurückdrehen und so tun, als gäbe es keine Beschlüsse für mehr erneuerbare Energien und Energieeffizienz", so Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Besonders die von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit großer Kraftanstrengung herbeigeführten Beschlüsse der EU, den Anteil erneuerbarer Energien europaweit auf 20 Prozent bis 2020 zu erhöhen, würden bei den Berechnungen schlicht ignoriert, kritisiert der BEE. Gleiches gelte für die Ziele der Bundesregierung zur Steigerung der Energieeffizienz.  

BEE: Annahmen des VDEW zum Ausbau erneuerbarer Energien deutlich zu gering

Die ursprünglich als großer Wurf angekündigte Studie weise gravierende Mängel auf, bemängelt der BEE. Dabei offenbarten die Gutachter vor allem große Unkenntnis der erneuerbaren Energien. "Würden wir in den nächsten Jahren nur die Strommengen produzieren, die in den Hauptszenarien der Studie angesetzt worden sind, könnten wir unsere Anlagen gleich dicht machen. Alle Annahmen zum Ausbau erneuerbarer Energien sind deutlich zu gering", so Nitzschke. Bestes Beispiel sei die Aussage, im Jahr 2010 könnten Erneuerbare Energien 13 Prozent des Strombedarfes decken. "Diesen Anteil erreichen wir schon in diesem Jahr", stellt Nitzschke fest.


BEE-Geschäftsführer Nitzschke: "Erneuerbare können bis 2020 einen Anteil am Strommix von weit über 30 Prozent decken"

Hauptziel der Studie sei offensichtlich, die Kosten von Kohle- und Atomstrom "künstlich runterzurechnen" um damit zu möglichst hohen Kosten für einen ambitionierten Klimaschutz raufzurechnen. So würden in den Szenarien Preise für Öl, Gas und Kohle angenommen, die bis 2020 allesamt real unter denen des abgelaufenen Jahres liegen. Dies gelte selbst für die so genannten Hochpreisszenarien. Die Kosten für so genannte CO2-freie Kohlekraftwerke würden erst ganz weggelassen. Entsprechend niedrig fielen dann die berechneten Preise für konventionellen Strom aus. Nitzschke: "Während die deutschen Energiekonzerne uns jeden Tag aufs neue erklären, dass für neue Kraftwerke und steigende Brennstoffkosten die deutschen Strompreise steigen müssten, tut ihr Dachverband so, als würden die Preise sogar sinken." Damit begründe der VDEW dann die Forderung, den Ausbau erneuerbarer Energien zu bremsen und den CO2-Emissionshandel zu entschärfen. Tatsächlich sehe es aber genau anders aus. Nitzschke: "Erneuerbare Energien können bis 2020 einen Anteil am Strommix von weit über 30 Prozent decken. Damit sparen wir CO2-Emissionen und Energieimporte und stabilisieren die Strompreise für die Verbraucher."

25.05.2007   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sunways AG auf Tour: Photovoltaik-Informationsveranstaltungen

Sunways-Solarmodul SM215M.
Sunways-Solarmodul
SM215M.

Die Konstanzer Sunways AG bietet im Jahr 2007 im Rahmen ihres Kundendienstes Informationsveranstaltungen an, in denen sie ihre neusten Wechselrichter und Solarmodule vorstellt.   Sunways geht auf Deutschland-Tour und lädt interessierte Photovoltaik-Händler und -Installateure ein, die Sunways-Produkte und aktuelle Entwicklungen kennen zu lernen. In den Informationsveranstaltungen stellt das Unternehmen die Produktpalette seiner Wechselrichter vor und informiert über Aufbau, Funktionen, Merkmale und Vorteile der Sunways Solar Inverter. Im Mittelpunkt steht die neue Wechselrichter-Serie mit Advanced Technology, die Solar Inverter AT. Neben den Wechselrichtern werden auch die Sunways-Solarmodule präsentiert: Seit Februar dieses Jahres produziert die Sunways AG monokristalline Solarzellen mit drei statt der üblichen zwei Stromsammelschienen (Busbars).


Die Module sind durch das neue Kontaktdesign und eine weitere Optimierung der eingesetzten Solarzellen leistungsstärker. Die nachweisbar deutliche Erhöhung der Leistung zahle sich für den Anlagenbetreiber durch effektivere Flächennutzung aus, betont Sunways.

Das Vertriebsteam sowie Ansprechpartner aus dem Produktmanagement stehen für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltungen werden zu folgenden Terminen angeboten: 11. Juni in Köln; 12. Juni in Saarbrücken; 13. Juni in Heidelberg; 14. Juni in Freiburg und 15. Juni in Ulm, jeweils von 16 bis 19 Uhr. Interessenten können sich auf der Homepage der Sunways AG informieren und online anmelden (http://www.sunways.de). Eine weitere Tour ist im September für Nord- und Ostdeutschland, Bayern und die Schweiz geplant.

25.05.2007   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Solarindustrie fordert Fortbestand des EEG ohne Änderungen

Solarstrom - eine deutsche Erfolgsgeschichte
Solarstrom - eine deutsche Erfolgsgeschichte

Über 100 Experten aus Forschung, Industrie und Politik diskutierten auf dem 1. Solar-Forum der Financial Times Deutschland (FTD) in Berlin über Zukunft und Potenziale der Solarindustrie. Vor dem Hintergrund einer bevorstehenden Neufassung des Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG), in dem unter anderem die Einspeisevergütung für Solarstrom geregelt ist, waren sich die Teilnehmer einig, dass die Förderung auch künftig Bestand haben sollte, berichtet der Europressedienst Bonn. "Die Solarindustrie steht erst am Anfang und die weltweiten Potenziale sind noch gar nicht absehbar", stellte Carsten Körnig fest, Geschäftsführer des Bundesverbands der Solarwirtschaft (BSW-Solar).  In seinem Vortrag über die "Erfolggeschichte Deutschland", den weltweit größten Solarmarkt, betonte Körnig, dass nach der so genannten "grid paritiy" - der Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom gegenüber herkömmlich erzeugtem Strom, die in Deutschland bis spätestens 2020 erwartet wird - der Anteil an solarem Strom in Deutschland insgesamt etwa 20-25 Prozent der gesamten Strommenge ausmachen könnte.


Kritik äußerte der SPD-Politiker und Träger des Alternativen Nobelpreises, Hermann Scheer, an dem immer wieder geforderten Wettbewerbsvergleich von Solarstrom gegenüber Kohle und Atomstrom. Dabei werde übersehen, dass es durch die starke Subventionierung der Energieträger in der Vergangenheit nie einen echten Wettbewerb gegeben habe und es diesen auch heute so nicht gebe. Von Deutschland aus - so der Wunsch der Branche - soll sich die Erfolgsgeschichte der hiesigen Solarindustrie, die bis Ende 2007 bereits einen Exportanteil von 35 Prozent erreichen will, auch in ganz Europa fortsetzen. Murray Cameron, Vizepräsident des europäischen Solar-Verbandes EPIA, erwartet, dass Solarstrom im Mittelmeerraum schon in zehn Jahren im Stromwettbewerb mithalten kann.


Solar-Förderung vergleichbar mit der Förderung anderer Branchen

Eine flexiblere Gestaltung der Fördersätze für Solarstrom im EEG forderte Andreas Renner, Bereichsleiter der Steuergruppe Regenerative Energien beim Stromversorger ENBW, der in Teilen zum französischen Atomkonzern EDF gehört. Ein wiederholter Vorwurf sei auch, dass durch die EEG-Vergütung die aktuellen Gewinnspannen der deutschen Solarindustrie zu hoch seien, und deshalb die Förderungen gekürzt werden müssten, so der Europressdienst. Eine aktuelle Untersuchung des BSW belege jedoch, dass die Margen in der deutschen Solarindustrie im Jahr 2006 im Durchschnitt gerade mal bei 8,1 Prozent gelegen hätten, was im Vergleich zu anderen Branchen wie dem Maschinenbau normal sei. Die derzeitigen Fördersätze sollten deshalb auf gleichem Niveau bleiben, um nicht nur die 40.000 neu geschaffenen Arbeitsplätze in der Solarindustrie zu sichern, sondern auch durch intensive Forschung den Wettbewerbsvorsprung der deutschen Industrie im weltweiten Wettbewerb zu erhalten.


Potenzial der Solarenergie bei Weitem nicht ausgeschöpft

Welche Potenziale die Weiterentwicklung der solaren Technik bei der Stromgewinnung hat, machte Peter Thiele in seinem Vortrag deutlich, Generalmanager der Sharp Electronics Solar Business Group Germany/Deutschland des Weltmarktführers Sharp. Derzeit, so besagen aktuelle Schätzungen der Internationalen Energie Agentur (IEA), seien noch knapp zwei Milliarden Menschen ohne Zugang zum Stromnetz. Diese Zahl mache das Potenzial deutlich, das die Solar-Energie gerade in Schwellenländern und besonders in Afrika auch heute noch habe. Eine Aufteilung der Welt in die einzelnen Klimazonen zeige, in welchen Breiten sich welche Technik besonders bewähre. Nach dieser Aufteilung eigne sich die Konzentrator-Technik besonders für den Einsatz in heißen Wüstengebieten mit extrem starker Sonneneinstrahlung, die siliziumbasierte Technik in den gemäßigten Zonen und die Dünnschicht-Photovoltaik eher in tropischen Bereichen. "Das Ziel der ersten Phase, die Sonnenenergie für uns nutzbar und der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen, haben wir erreicht. Nun sind wir einen Schritt weiter: Effizienzsteigerung, kostengünstigere Produktion und Entwicklung neuer Technologien sind die großen Herausforderungen für die kommenden Jahre, denen wir uns stellen müssen", so Thiele gegenüber dem EuPD Europressedienst.

24.05.2007   Quelle: EuPD   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Greenpeace Energy,
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Dr. Tim Meyer neuer Geschäftsführer der Conergy Services GmbH

Dr. Tim Meyer (37) ist zum Geschäftsführer der Conergy Services GmbH berufen worden. Er verantwortet dort ab sofort den Ausbau und die kaufmännische sowie technische Betriebsführung des durch die Conergy Services betreuten Portfolios, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bereits heute zähle die Conergy Services GmbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Conergy AG, zu den führenden Dienstleistern für die Betriebsführung von Großanlagen zu Nutzung erneuerbarer Energien. Derzeit betreuen die bundesweit rund 60 Mitarbeiter der Conergy Services 40 Photovoltaik-Solarparks mit einer Leistung von 41 Megawatt (MW), 500 MW-Windenergie-Leistung an 38 Standorten sowie 2 MW-Biogasleistung an drei Standorten.  Darüber hinaus sind Mitarbeiter in Spanien und Frankreich vor Ort, um dortige Großprojekte kundennah zu betreuen. So entsteht zurzeit der mit 140 Megawatt Gesamtspitzenleistung größte Windpark Frankreichs, dessen technische und kaufmännische Betriebsführung von der Conergy Services geleistet wird.

"Durch Erweiterung des von uns betreuten Portfolios auf über 1000 MW in diesem Jahr können wir unseren Kunden noch mehr Leistung bieten und unser Servicenetz noch engmaschiger ausbauen", erläutert Dr. Meyer. "Unsere langjährige Erfahrung garantiert eine maximale Performance der Anlagen und somit eine Ertragsgarantie für die Eigentümer", so Dr. Meyer weiter. Conergy Services plant, das betreute Portfolio in diesem Jahr zu verdoppeln. Dabei soll die Internationalisierung des Geschäfts weiter vorangetrieben und europaweit modernste Leittechnik eingesetzt werden. Conergy Services mit seinen technisch hoch qualifizierten Mitarbeitern liefert alles aus einer Hand und bietet darüber hinaus maßgeschneiderte und modulare Dienstleistungen, wie zum Beispiel Wartungs- und Servicearbeiten, so dass der optimale Betrieb von Großprojekten gewährleistet ist.

Dr. Tim Meyer leitete zuvor die Conergy Photovoltaik-Systemtechnik und trieb dort die Kundenausrichtung und Internationalisierung dieses Geschäftsbereichs voran. Bevor er 2005 zur Conergy wechselte, war er als Leiter der Systemtechnik beim Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE tätig.

24.05.2007   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarparc AG: Hauptversammlung beschließt erstmals Dividende

Freiflächen-Solarkraftwerk Hofkirchen.
Freiflächen-Solarkraftwerk Hofkirchen.

Die Hauptversammlung der Solarparc AG (Bonn) hat erstmals seit Börsengang die Ausschüttung einer Dividende beschlossen. Die Aktionäre erhalten nach Angaben des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2006 eine Gewinnbeteiligung von 0,10 Euro je Aktie. Nach Abbau der Verlustvorträge leite die Solarparc AG damit eine Politik der Dividendenkontinuität ein, heißt es in der Pressemitteilung. Das Geschäftsjahr 2007 sei in den ersten vier Monaten positiv verlaufen. Die Erträge der Stromerzeugung aus regenerativen Quellen seien infolge guter meteorologischer Bedingungen und der Optimierung des Kraftwerksparks im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zweistellig gestiegen und hätten mit insgesamt 28,5 Millionen Kilowattstunden bereits 45 Prozent des gesamten Vorjahresvolumens erreicht.   Durch die Inbetriebnahme eines 800 Kilowatt starken Windkraftwerks stieg die Windkraftkapazität des Konzerns auf 40,7 Megawatt. Zum Ende des Jahres plant die Solarparc AG den Bau von zwei 8 MW starken Windparks in Korschenbroich und Mönchengladbach mit jeweils vier Enercon-Windkraftanlagen vom Typ E 82.


Photovoltaik-Kraftwerk nahe Passau platziert

Für Investoren hat die Solarparc AG ihren ersten Solarpark 2007 mit einer Leistung von 1,9 MW platziert. Standort des Photovoltaik-Kraftwerks ist Haarbach-Oberhörbach in der Nähe von Passau. Im zweiten Halbjahr ist der Bau weiterer Solarparks in einstrahlungsreichen Regionen Süddeutschlands mit einer Leistung von bis zu 10 MW geplant.


Freiflächen-Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtkapazität von 33,7 MW

Die Solarparc AG habe außerdem ihre deutschlandweite Führungsposition in der Betriebsführung von Solarparks für Dritte weiter gefestigt. Bis Ende April betreute sie solare Freiflächenanlagen in Deutschland mit einer Gesamtkapazität von 33,7 MW. Ende 2006 lagen die betreuten Solarkapazitäten noch bei 13,7 MW.

24.05.2007   Quelle: Solarparc AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarparc AG.,
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Zeitschrift SONNENENERGIE: DGS und Solarpraxis auf getrennten Wegen

Leseprobe der DGS- SONNENENERGIE.
Leseprobe der DGS-
SONNENENERGIE.

Seit 2001 haben die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) und die Solarpraxis AG die Zeitschrift SONNENENERGIE sechs Mal pro Jahr herausgegeben. Im April 2007 hat die Delegiertenversammlung, das höchste Gremium des Vereins beschlossen, diese Partnerschaft wegen seit 2003 heftiger und zuletzt immer deutlicher zu Tage tretenden Turbulenzen aufzulösen. Juristisch sei die Entscheidung des Vereins wohlbegründet, doch sei eine solche Entscheidung immer auch ein politisches Votum, betont die DGS. Die von der Vereinsbasis gewählten Fach- und Regionalvertreter des gemeinnützigen Vereins hätten nicht nach kurzfristigen Umsatz- oder Kostengesichtspunkten entschieden, sondern seien den langfristigen Satzungszielen des Vereins verpflichtet: der Energievollversorgung aus der Sonne.   Gerade diese langfristige Perspektive sei der Grund, weshalb Verein und Mitglieder die Weichen nach reiflicher Überlegung und zweitätiger Debatte in einem einstimmigen Beschluss in Richtung Trennung von der Solarpraxis AG gestellt hätten. Die Trennung von der Solarpraxis AG spiegle auch die rasante Entwicklung der Solarbranche seit 2001 wider, erläutert die DGS. Zum Zeitpunkt des gemeinsamen Aufbruchs sei die Solarpraxis AG eine kleine inhabergeführte Aktiengesellschaft in Mitarbeiterhand gewesen, die DGS eine seit 30 Jahren erfolgreiche Vereinigung ehrenamtlich der Energiewende verpflichteter Individuen.



Börsenkapital oder Ehrenamt – ein unvermeidlicher Konflikt?

Heute sei die Solarpraxis AG ein börsennotiertes Unternehmen mit handelbaren Aktien und Erfolgsdruck. Ihre Vorstände würden nach Umsatzzielen bewertet und die Sparten des Unternehmens müssten den Renditezielen genügen - auch die Produktion der SONNENENERGIE. Die DGS hingegen habe ihren Platz als anerkannte technisch-wissenschaftliche Organisation gefunden und werde als gemeinnütziger Verein weiterhin voll von ehrenamtlichem Engagement getragen. Sie erhebe ihre unabhängige Stimme für eine nachhaltige Energiewirtschaft stellenweise auch kritisch, aber stets fundiert. Dies führe zwangsläufig zu Konflikten, die sich auch in der Vertragsbeziehung zur SONNENENERGIE herauskristallisiert hätten.


Marschroute der "neuen" SONNENENERGIE: kompetent, neutral und sachbezogen

"Wir von der DGS glauben, dass die SONNENENERGIE eine andere Zeitschrift sein soll, als zuletzt von der Solarpraxis geschaffen", heißt es im Newsletter des Vereins. Die SONNENENERGIE solle kompetenter werden, eine spannende Mischung aus interessanten Informationen für Jedermann und tiefgehenden, teilweise auch unbequemen Fachbeiträgen. Nicht beliebig und wohlfeil, sondern kompetent, neutral, sachbezogen und damit stets relevant. "Kurz gesagt: weniger Börsenerfolg - mehr Fachkompetenz. Wer den DGS Newsletter auf www.dgs.de in den letzten zwei Jahren verfolgt habe, könne den Kurs der Zeitschrift bereits erahnen, so die DGS. Meldungen in der SONNENENERGIE sollen laut DGS künftig wieder mehr Sachbezug haben und keinen PR-Charakter. Fachartikel sollen nicht nach Werberelevanz bearbeitet werden, sondern unter inhaltlichen Gesichtspunkten, auch wenn dies dazu führe, dass der Textumfang wachse. Für Fachleute sei dies meist unentbehrlich, da die Praxis oft komplizierter sei, als Journalisten zu erfassen bereit seien. Die neue Zeitschrift werde durch einen geringeren Nachrichten- und Produktmeldungsbereich "entschleunigt" und soll eher den Charakter einer mehr Wochenzeitung als jenen der Tagespresse haben, skizziert die DGS das künftige Profil ihres Vereinsorgans. Zugleich soll die SONNENENERGIE in Zukunft vereinsnaher sein, aber auch pluralistischer. "Wir möchten offene Diskussionen auch mit anderen Organisationen führen - bis hin zu den Gegnern der Energiewende", so die DGS.


Neutrale Information und weniger Werbung

Als offizielles Fachorgan der DGS werde die SONNENENERGIE eine Fachzeitschrift für Mitglieder, Freunde und Solarneukunden sein, kündigt die DGS an. Die SONNENENERGIE wolle nicht mit anderen Solarzeitschriften um Marktanteile ringen, die Zahl der Werbeseiten soll begrenzt, umsatzschwache Kioskverkauf gestrichen werden. "Die Ausrichtung heißt Relevanz statt Sensation, neutrale Information statt Product-Placement - kurz: eine Zeitschrift mit Bedeutung für ihre Leser", heißt es im DGS-Newsletter. Die SONNENENERGIE werde auch die begehrten DGS-Nutzerinformationen enthalten und sich unmittelbar für die vielen Kundenberatungsgespräche der Mitglieder und Mitgliedsunternehmen eignen. Die Nutzerinformationen sollen im Wechsel von Photovoltaik und Solarthermie mit der DGS-Firmendatenbank für Erstkunden stets griffbereit sein und die Kaufentscheidungen dieser wichtigen Zielgruppen beeinflussen, betont die DGS.

Hinsichtlich des schwelenden Konflikts um die Trennung von der Solarpraxis AG gibt sich die DGS zuversichtlich und erwartet, dass sich die Wogen rasch glätten werden. "Die Vereinsführung der DGS wünscht der Solarpraxis AG im Namen des gesamten Vereins aus ganzem Herzen Erfolg für ihre weiteren Geschäftsmodelle und stets eine handbreit Euros unter dem Aktienkiel", schließt der Newsletter.


Leseprobe im Internet

Mit einer Leseprobe dokumentiert die DGS den Neuanfang der SONNENENERGIE. Das gedruckte Exemplar soll rechtzeitig vor der Intersolar am 15. Juni 2007 bei den Mitgliedern sein. Die 22 Seiten starke Leseprobe enthält unter anderem Beiträge zur kostendeckenden Photovoltaik-Vergütung, zur EEG-Debatte auf den Berliner Energietagen und über Haftungsfragen für Handwerker. Sie kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden unter www.dgs.de

24.05.2007   Quelle: DGS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DGS,
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SolarWorld-Konzern schließt Lieferverträge für Solar-Wafer über 1,5 Milliarden Euro ab

Weltweit gefragt: Solar-Wafer des SolarWorld-Konzerns
Weltweit gefragt: Solar-Wafer des
SolarWorld-Konzerns

Die SolarWorld AG baut ihr Solarwafer-Geschäft mit der internationalen Solarzellen- und Modulindustrie kräftig aus. Die Tochtergesellschaft Deutsche Solar AG habe mit einer Reihe global operierender Zellen- und Modulhersteller neue Langfristverträge zur Versorgung mit Solarsiliziumwafern aus der Freiberger Produktion vereinbart, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Auftragsvolumen aus diesen Neuverträgen summiere sich für den SolarWorld-Konzern auf 1,5 Milliarden Euro. Der Horizont der Aufträge reiche bis 2018. 51 Prozent der Aufträge stammen laut SolarWorld aus Europa. Asien folge mit einer Quote von 37 Prozent. Allein auf China und Taiwan würden 16 Prozent aller neuen Lieferverträge entfallen. Nach Nordamerika sollen 12 Prozent der bestellten Wafer ausgeliefert werden. Der gesamte Auftragsbestand der Deutsche Solar AG für externe Kunden aus bereits vorliegenden Verträgen und den Neuabschlüssen betrage 4 Milliarden Euro. 




Solar-Wafer auch für eigene Solarzellen- und Modulfabriken der SolarWorld AG

Der Ausbau der Waferfertigung und der Beschäftigung in Freiberg werde mit den neuen Verträgen zusätzlich unterlegt, heißt es in der Pressemitteilung. Gleichzeitig festige die Deutsche Solar AG ihre Position als einer der weltweit führenden Hersteller von hauchdünnen Siliziumscheiben für die Solarindustrie und sichere ihre langjährigen Kundenbeziehungen. Neben der Versorgung der externen internationalen Nachfrage trage die Deutsche Solar AG dem konzerninternen Bedarf Rechnung und werde in etwa gleicher Größenordnung Solar-Wafer zur Weiterverarbeitung an die eigenen Solarzellen- und Modulfabriken der SolarWorld AG liefern.

24.05.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Fürther Solar-Fonds fängt die Sonne mit 1 MW-Photovoltaikanlagen ein

Mit einer Beteiligung an dem Solar-Fonds "Solarpark 1.000 Jahre Fürth" können Anleger von attraktiven Ausschüttungen profitieren und gleichzeitig den Einsatz erneuerbarer Energien fördern, berichten die KarstadtQuelle Versicherungen und die Sparkasse Fürth in einer Pressemitteilung. Die Investoren könnten mit einer Rendite von etwa 6,1 Prozent jährlich rechnen, so die Fond-Anbieter. Die Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 1.000 Kilowatt Spitzenleistung (1 Megawatt peak) werden auf Dächern der sonnenreichen Region Fürth installiert und sollen einen jährlicher Solarstrom-Ertrag von rund 940.000 Kilowattstunden (kWh) liefern. Dabei vermeiden sie laut KarstadtQuelle Versicherungen in 20 Jahren rund 11.000 Tonnen Kohlendioxid.   Die Gesamtinvestition betrage 4,4 Millionen Euro. Projektpartner sind die welivit new energy GmbH, eine 100-prozentige Tochter der KarstadtQuelle Versicherungen, die Sunline AG und die Sparkasse Fürth. Die Stadt Fürth zeichne die ersten Anteile und beweise damit wieder einmal ihren führenden Rang unter den bayerischen Solarstädten, heißt es in der Pressemitteilung.


Drittes Großprojekt in drei Jahren festigt den Ruf von Fürth als Solarstadt

Interessierte Anleger können sich ab sofort exklusiv über die Sparkasse Fürth an dem neuen Solarfonds "Solarpark 1.000 Jahre Fürth GmbH & Co. KG" beteiligen. Der Fonds wird anlässlich des 1.000. Geburtstages der Stadt Fürth aufgelegt, die sich an dem Projekt beteiligt. Die Gesamtsumme des Eigenkapitals beträgt nach Angaben der Sparkasse Fürth 1,1 Millionen Euro. Die Photovoltaikanlagen werden auf Dächern in Fürth und Umgebung installiert. "Mit dem Solarpark entsteht bereits das dritte Großprojekt in nur drei Jahren, das den Ruf von Fürth als Solarstadt weiter festigen wird", erklärt der Fürther Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung. "Die geplante Ausschüttung liegt bei einer Laufzeit von 20 Jahren kalkuliert bei etwa 6,1 Prozent p.a. und damit unter Chance-Risiko-Betrachtung deutlich über dem Kapitalmarktniveau", heißt es in der Pressemitteilung. Investoren können bis zum 30.09.2007 Kommanditanteile ab 5.000 Euro zeichnen. Das Aufgeld (Agio) beträgt 5,0 Prozent.


Betreiber rechnen mit einer Solarstrom-Vergütung von 445.000 Euro pro Jahr

Der Solarpark produziere pro Jahr genug grünen Strom, um rechnerisch 250 Zwei-Personen Haushalte damit zu versorgen, rechnen die Betreiber vor. Die mit dem Bau beauftragte Sunline AG aus Fürth verwende ausschließlich zertifizierte Module der Hersteller Sharp, ENI und Yingli sowie qualitativ hochwertige Wechselrichter der SMA Technologie AG. Der Standort des Fonds eigne sich besonders gut für die Errichtung der Solaranlagen, denn die durch den deutschen Wetterdienst errechnete durchschnittliche Sonneneinstrahlung in der Region Fürth bedeute voraussichtlich einen jährlichen Stromertrag von rund 940 kWh pro installiertem kWp. Dies entspreche einer Solarstrom-Vergütung von 445.000 Euro pro Jahr. Die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) über 20 Jahre gesetzlich garantierte Einspeisevergütung führe zu langfristig gut kalkulierbaren Erträgen und mache den Fonds damit zu einer ökonomisch wie ökologisch rentablen Kapitalanlage.


welivit new energy GmbH will bis Ende 2007 Solarstromanlagen in einer Größenordnung von insgesamt 11 MWp bauen

Die Projektentwicklung und Verwaltung des Solarfonds übernimmt die welivit new energy GmbH, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der KarstadtQuelle Versicherungen. "Mit dem Bau von Solaranlagen in der Region Nürnberg/Fürth stärken wir das Umweltbewusstsein und sichern gleichzeitig Arbeitsplätze in unserer Region", erklärt Peter M. Endres, Vorstandsvorsitzender der KarstadtQuelle Versicherungen. Die welivit new energy GmbH verfüge seit 2005 über umfangreiche Erfahrungen beim Umsetzen von Solarprojekten. "Bis Ende 2007 werden wir über welivit new energy Solaranlagen in einer Größenordnung von insgesamt über 11 MWp und einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen in Deutschland installiert haben. Und auch in Zukunft werden wir nachhaltig Solarenergie finanzieren", sagt Endres.

Interessierte Anleger können Fondsanteile ausschließlich über die Sparkasse Fürth erwerben. Die Sparkasse übernimmt nicht nur den Vertrieb, sondern auch die Finanzierung. "Wir unterstützen das Projekt durch die Bereitstellung eines Darlehens zu einem günstigen Zinssatz über die gesamte Laufzeit. Wir bieten mit diesem Solarfonds den Fürthern in Stadt und Landkreis eine attraktive Anlagemöglichkeit", erklärt der Vorstandsvorsitzende der Fürther Sparkasse, Rainer Heller. Insgesamt erfordere das Projekt Investitionen in Höhe von 4.440.000 Euro.

24.05.2007   Quelle: KarstadtQuelle Versicherungen; Sparkasse Fürth   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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HARIBO-Museum in Südfrankreich wird demnächst durch die Sonne gekühlt

Solar-Kollektoren des HARIBO-Museums (Montage).
Solar-Kollektoren des HARIBO-Museums
Montage).

Die PHÖNIX SonnenWärme AG (Berlin) installiert mit ihrer Tochter SK SonnenKlima GmbH eine mit einer Absorptionskältemaschine gekoppelte Solarwärme-Anlage vor dem HARIBO-Museum im Süden Frankreichs. Einen Monat vor der feierlichen Einweihung am 7. Juni 2007 beginne die Montage der Kollektoren zur solaren Kühlung in dem rund 50 Kilometer nordwestlich von Avignon gelegenen Ort Uzès, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Mitarbeiter der PHÖNIX SonnenWärme AG sorgen mit Ihrer Solarthermieanlage - gekoppelt mit der Absorptionskältemaschine "suninverse" zur Kühlung - für Konstruktion und Betrieb.  Finanziert wird das Projekt als öffenlich-privates Vorhaben (Public-Private-Partnership) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der PHÖNIX SonnenWärme AG.



Solarer Wärmeüberschuss entspricht den Bedarfsspitzen der Gebäudekühlung

Seit der Eröffnung des HARIBO-Museums im Mai 1996 informieren sich jährlich 220.000 große und kleine Besucher in dem kleinen südfranzösischen Ort über die Geschichte der Lakritz-, Fruchtgummi- und Bonbonherstellung. Die im Eingangsbereich installierten Solarpaneele spenden den Besucherschlangen im Sommer während der Wartezeit Schatten und kühlen gleichzeitig das Gebäudeinnere. Dass mit Solarenergie Brauchwasser erwärmt und Räume geheizt werden, ist bekannt; Sonnenwärme zur Kühlung zu nutzen ist ein Novum. Ein entscheidender Vorteil der solaren Kühlung ist, dass sich die Überschusswärme aus den Kollektoren im Sommer genau mit den Bedarfsspitzen der Gebäudekühlung deckt. Die zu kühlende/heizende Fläche des HARIBO-Museums beträgt über 800 Quadratmeter.



Informationskampagne zur Solarenergienutzung wirbt für Solartechnologie "Made in Germany"

Der Betrieb der Anlage ist verbunden mit einer Informationskampagne zur Solarenergienutzung sowie Schulungen für Vertriebspartner und wirbt vor Ort für die Qualität und Zuverlässigkeit von Solartechnologie "Made in Germany". Die Demonstrations- und Referenzanlage verstärkt den Markteinstieg der PHÖNIX SonnenWärme AG in Frankreich, die bereits seit 2003 in Nantes ansässig ist. "Wir sind stolz unseren französischen Kunden und Partnern mit dem HARIBO-Projekt eine weitere technische Lösung vorzustellen, die unser Know-how im Bereich Solarenergie manifestiert und unsere Entwicklung in Frankreich vorantreiben wird", sagt Nils Lunkenheimer, kaufmännischer Leiter der PHÖNIX SonnenWärme AG für Frankreich. Erneuerbare Energien stoßen in Frankreich zunehmend sowohl bei Unternehmen als auch bei privaten Bauherren auf Interesse. Kleine und mittelständische Unternehmen erhalten zudem hohe Förderungen beim Einsatz von Solartechnologie, je nach Region bis zu 70%. Privatpersonen können bis zu 50% der Investition von Solaranlagen steuerlich geltend machen.

24.05.2007   Quelle: Phönix SonnenWärme AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PHÖNIX SonnenWärme AG,
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Stahllieferant universal erweitert Kapazität für Offshore-Wind

Offshore-Windenergie: Zulieferer erhöhen Kapazitäten.
Offshore-Windenergie: Zulieferer
erhöhen Kapazitäten.

Mit dem gezielten Ausbau der Fertigungskapazität reagiert das Unternehmen universal EISEN UND STAHL GmbH (universal) auf die erhöhte Nachfrage der Offshore-Windenergiebranche. Neben der Vergrößerung der Lagerfläche um 5.000 Quadratmeter in der Niederlassung Hannover, erweitere der Spezialist für Grobbleche seine Kompetenz als Zulieferer, berichtet die Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) in einer Pressemitteilung. Dazu erhöhe universal sein Gesamtlagervolumen auf 100.000 Tonnen und sei damit für anstehende Offshore-Projekte gut positioniert.   "Wir tätigen diese Investition, um speziell die gestiegene Nachfrage für geplante sowie in der Umsetzung befindliche Offshore-Vorhaben optimal abzudecken", unterstreicht Karl-Heinz Sobirey, Niederlassungsleiter Hannover, die Entscheidung.


Universal hat sich seit seiner Gründung 1958 als einer der ersten Stahlhandelsgesellschaften in Deutschland gezielt auf Grobbleche spezialisiert. In Sachen Windenergie ist universal bereits Zulieferer für Unternehmen des Fundament- und Gründungsstrukturenbaus, Turmbaus, Maschinenträger-, Wartungsbühnen- sowie Elektromaschinenbaus. Durch die Kapazitätserweiterung gewährleiste das Unternehmen eine hohe und schnelle Verfügbarkeit sowie eine fristgemäße Anlieferung per Schiff, Schiene oder auf der Straße für alle gängigen Abmessungen und Qualitäten von Grobblech.


Konferenz "windstärke07 – kurs offshore" am 13. und 14. Juni 2007

Universal tritt als Sponsor der Konferenz "windstärke07 – kurs offshore" auf. "Das Engagement verdeutlicht die Vernetzung von Zulieferunternehmen mit der Offshore-Windenergie und unterstreicht die Bedeutung des sich entwickelnden Marktes", so Steffen Schleicher, Projektleiter Offshore bei der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB). Im Mittelpunkt der am 13. und 14. Juni 2007 stattfindenden Offshore-Konferenz in Bremerhaven stehen der Informations- und Erfahrungsaustausch. Die WAB bietet mit "windstärke07 – kurs offshore" bereits zum dritten Mal eine Plattform für die Offshore-Windenergie. Schirmherr der Veranstaltung ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Weitere Informationen zur Konferenz unter http://www.windenergie-agentur.de.

24.05.2007   Quelle: Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V.,
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GEOSOL baut weitere Photovoltaik-Kraftwerke in Spanien

GEOSOL-Solarkraftwerk in Spanien
GEOSOL-Solarkraftwerk in Spanien

Die zur internationalen Unternehmensgruppe GEOSOL gehörende GEOSOL Ibérica Holding mit Sitz in Berlin und die spanische Endesa Ingeniería haben am 23.05.2007 in Sevilla den Grundstein für eine Zusammenarbeit beim Bau von Solarstrom-Kraftwerken in Spanien gelegt. Die Geschäftsführer beider Unternehmen unterzeichneten eine Rahmenvereinbarung über die gemeinsame Errichtung von Solarstrom-Anlagen mit einem Auftragsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro, berichtet GEOSOL in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus vereinbarten beide Unternehmen den Abschluss von zwei Generalübernehmerverträgen über den Bau von zwei Solarstromkraftwerken mit einer Gesamtleistung von 3,78 Megawatt (MWp). Beide von Endesa Ingeniería zu errichtenden Kraftwerke sollen noch vor Jahresende in der Provinz Malaga (Andalusien) an das Netz gehen.  Der Süden Spaniens biete mit einer Sonneneinstrahlung von bis zu 1.800 Kilowattstunden je Quadratmeter ideale Voraussetzungen für den Einsatz von Photovoltaik. Daher konzentriere GEOSOL ihre geplanten Anlagen in den Autonomen Regionen Andalusien und Extremadura sowie auf den Kanarische Inseln.


Ziel von GEOSOL und Endesa Ingeniería ist die langfristige Zusammenarbeit auf dem Photovoltaiksektor - GEOSOL als Projektentwickler und Endesa Ingeniería als Bauträger der Anlagen. Beide Unternehmen setzen konsequent auf erneuerbare Energien und tragen mit ihren Solarstromkraftwerken kontinuierlich dazu bei, den Anteil regenerativer Energien an der Stromerzeugung zu steigern und somit dem Klimawandel zu begegnen. Mit gleichem Ziel haben sich GEOSOL Ibérica und die Corporación CajaGranada bereits im Juli 2006 zu einem Joint Venture zusammengeschlossen und blicken auf ein Jahr erfolgreicher Zusammenarbeit zurück.

Mit der am 23.05.2007 geschlossenen Kooperationsvereinbarung mit Endesa Ingeniería knüpft GEOSOL an ihre bisherigen Projektentwicklungen in Deutschland und Spanien an. In Deutschland errichtete GEOSOL im Jahr 2004 das seinerzeit weltgrößte Solarstromkraftwerk "Leipziger Land" mit einer Leistung von 5 MWp. In Andalusien seien bereits mehrere Anlagen der Megawattklasse in Betrieb, zahlreiche weitere Anlagen befänden sich im Bau.

23.05.2007   Quelle: GEOSOL Ibérica Holding GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GEOSOL Ibérica Holding GmbH,
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Marokko fördert erneuerbare Energien nach deutschem Vorbild

Als erstes arabisches Land verabschiedet Marokko in dieser Woche ein Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien, berichtet die Informationskampagne für Erneuerbare Energien in einer Pressemitteilung. Die Regelung orientiere sich am deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und soll im Juli in Kraft treten. Ziel des Gesetzes sei, den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch bis zum Jahr 2010 von zwei auf zehn Prozent zu erhöhen. Dank der hervorragenden Windverhältnisse in den Küstenregionen und der hohen Sonneneinstrahlung baue Marokko vor allem auf Wind- und Solarenergie. Langfristig wolle das Land auch Strom nach Europa exportieren.  Marokkos ehrgeizige Ausbauziele sind laut Informationskampagne eine Chance für die deutsche Erneuerbare-Energien-Industrie. Bereits im Jahr 2006 hätten deutsche Anlagenhersteller und Zulieferer durch Lieferungen in das Ausland einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dieser Betrag werde nach Branchenschätzungen bis 2012 auf knapp 16 Milliarden steigen. "Deutsche Unternehmen verdanken ihre weltweite Technologieführerschaft der gesetzlichen Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Der Export Erneuerbarer-Energie-Technik sichert inzwischen tausende Arbeitsplätze in Deutschland", betonte Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie.
Marokko bietet ausländischen Unternehmen mit der geplanten Förderung erneuerbarer Energien neue Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten. Bereits im Frühjahr 2006 haben etwa 50 interessierte Unternehmen aus Deutschland an einer Konferenz in Rabat teilgenommen. In der Folge unterstützen deutsche Unternehmen und Forschungsinstitute Marokko beim Ausbau erneuerbarer Energien mit dem notwendigen technologischen Know-how.

23.05.2007   Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Millennium AG erwartet für 2007/2008 deutlich höheren Umsatz und doppelten Gewinn

Parabolrinnen eines solarthermischen Kraftwerks.
Parabolrinnen eines solarthermischen
Kraftwerks.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2006/2007 (Bilanzstichtag 31. Oktober) eine deutliche Steigerung sowohl des Umsatzes als auch des Ergebnisses. Der Vorstand des Unternehmens geht davon aus, dass sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um über 80 % auf ca. 33 Millionen Euro erhöhen werden. Der Gewinn werde gegenüber dem Vorjahr um rund 20 % auf etwa 12 Millionen Euro steigen, heißt es in der Pressemitteilung der Solar Millennium AG. Für das nächste Geschäftsjahr 2007/2008 gehe der Vorstand mindestens von einer Verdreifachung des Umsatzes und einer Verdopplung des Gewinns gegenüber dem aktuellen Geschäftsjahr aus.   Basis der Planzahlen für das laufende Geschäftsjahr seien Abrechnungen für Projektentwicklungsleistungen anlässlich der Finanzierungszusagen für die solarthermischen Kraftwerksprojekte Andasol 2 und 3. Außerdem würden Verkäufe von Anteilen an den zugehörigen Projektgesellschaften abgerechnet. Hinzu kämen Erlöse im Geschäftsfeld Technologie aus der Beauftragung der Flagsol GmbH zur Lieferung von Engineering und Steuerungskomponenten für die solarthermischen Kraftwerke Andasol 1 und 2.



Spitzenposition durch Spezialisierung auf solarthermische Kraftwerke

"Mit unserer Spezialisierung auf solarthermische Kraftwerke und der Pioniertätigkeit in diesem Markt haben wir eine Spitzenposition mit hervorragender Umsatz- und Ergebnisentwicklung erreicht", so Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG. "Durch eine klare Wachstumsstrategie soll diese Position weiter ausgebaut werden. So verstärken wir unsere Präsenz in den USA. Hier kooperieren wir ebenfalls mit namhaften Unternehmen bei der Angebotsabgabe im Rahmen von Ausschreibungen", ergänzt Beltle.


Joint Venture mit der MAN Ferrostaal Power Industry GmbH

Für das nächste Geschäftsjahr plant das Unternehmen zusätzlich zu den bisherigen Geschäftsfeldern Projektentwicklung, Projektfinanzierung und Technologie erstmals auch Erlöse in dem neuen Geschäftsfeld Kraftwerksbau. Dazu hat Solar Millennium Anfang Mai 2007 ein Joint Venture mit der MAN Ferrostaal Power Industry GmbH gegründet. Ziel ist, das gemeinsame Unternehmen als weltweit führenden Anbieter von solarthermischen Kraftwerken zu etablieren. Die Umsätze und Erträge aus dem Unternehmen, der MAN Solar Millennium GmbH, sollen künftig anteilig mit 50 % in den Konzernabschluss einfließen.

23.05.2007   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Photovoltaik-Hersteller SOLON AG startet mit 48 % Umsatzwachstum in das Jahr 2007

SOLON-Mover: Gefragte Solartechnik aus Deutschland.
SOLON-Mover: Gefragte Solartechnik
aus Deutschland.

Die Berliner SOLON AG für Solartechnik (ISIN DE0007471195) hat am 23.05.2007 den Bericht für das erste Quartal 2007 vorgelegt. Das Geschäft der SOLON AG entwickelte sich nach Angeben des Unternehmens im ersten Quartal entsprechend der Erwartungen. Demnach erhöhte sich der Konzernumsatz um 48 % auf 75,1 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 50,9 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 16 % auf 5,0 Millionen Euro (Vorjahr: 4,3 Mio. Euro), Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um 22 % auf 6,7 Millionen Euro (Vorjahr: 5,5 Millionen Euro). Das Konzernergebnis verbesserte sich auf 12,2 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 2,5 Mio. Euro). Bereinigt um den Sondereffekt aus dem Verkauf der Beteiligung an dem niederländischen Solarzellenhersteller Solland Solar Energy Holding B.V. ergibt sich laut SOLON AG ein operatives Konzernergebnis nach Minderheiten in Höhe von 2,7 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug 1,31 Euro (Vorjahreszeitraum: 0,28 Euro). Ohne Berücksichtigung der erzielten Einmaleffekte ergibt sich ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,29 Euro. 


Export zieht weiter an, Tochtergesellschaft in den USA

Besonders das Auslandsgeschäft verzeichnete ein starke Dynamik, betont die SOLON AG. Zahlreiche Kraftwerksprojekte in Spanien seien weitergeführt worden, in Kürze stehe die Auslieferung des 5.000sten SOLON-Movers bevor. Neben den südeuropäischen Märkten stand der Wachstumsmarkt USA im Fokus der Aktivität. Dort wurde im ersten Quartal 2007 mit dem Aufbau einer Tochtergesellschaft begonnen. Die SOLON America Corporation mit Sitz in Tucson (Arizona) soll Ende des Jahres die Produktion für den nordamerikanischen Markt aufnehmen.


Prognose: Konzernergebnis soll um über 30 % steigen

Das weitere Wachstum des Unternehmens spiegelt sich auch in der gestiegenen Beschäftigtenzahl wider: Zum Ende des ersten Quartals 2007 waren 548 Mitarbeiter im SOLON-Konzern beschäftigt. Dies entspreche einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um 15 %. Für das Gesamtjahr bekräftigt das Unternehmen seine Prognose, den Konzernumsatz sowie das um den erzielten Beteiligungsgewinn bereinigte Konzernergebnis um über 30 % zu steigern. Der vollständige Bericht zum 31. März 2007 der SOLON AG steht auf der Internetseite des Unternehmens zum Herunterladen zur Verfügung.

23.05.2007   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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Hauseigentümer als Energiesparer: Solar-Anlagen rücken bei der Planung nach vorn

Solarwärme wird immer wichtiger.
Solarwärme wird immer wichtiger.

Gestiegene Energiepreise, die neuen Energieausweise sowie Sorgen um das Klima seien starke Anreize für Energiesparinvestitionen im Wohnungsbestand, berichten die Landesbausparkassen (LBS) in einer Pressemitteilung. Das sei das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Eigenheimbesitzern, die das Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag der LBS im Frühjahr 2007 durchgeführt hat. Befragt wurden Hauseigentümer, die in mindestens zehn Jahre alten Immobilien wohnen. Zur energetischen Verbesserung des in die Jahre gekommenen Gebäudebestandes haben allein in den letzten drei Jahren 30 Prozent von ihnen ihre Heizungs- bzw. Warmwasseranlage an moderne Standards angepasst, rund 20 Prozent haben Wärmeschutzfenster eingesetzt oder das Dach gedämmt. Bei den geplanten Energiemaßnahmen schiebt sich dagegen - parallel zur verstärkten Klimaschutzdiskussion - die Solaranlage mit 11 Prozent von Platz Fünf bereits auf Platz Zwei der Rangliste vor.  Das aktuelle Umfrageergebnis bestätigt nach Einschätzung der LBS-Immobilienexperten, dass von den Eigenheimbesitzern bei der Bestandsoptimierung die größten Impulse ausgehen - kein Wunder, denn bei kleineren Gebäuden können bauliche Veränderungen am leichtesten in Angriff genommen werden. Außerdem spüre der Selbstnutzer die positiven Folgen der Investition in seinem Energiebudget unmittelbar. Die Umfrage zeige auch, dass meist mehrere Einzelmaßnahmen miteinander kombiniert werden, um ein optimales Einsparresultat zu erzielen. So haben beispielsweise von denjenigen, die ihre Fassade gedämmt haben, fast zwei Drittel gleichzeitig ihre Heizung an den neuen Wärmebedarf angepasst. Und wer seinen Keller isoliert hat, der hat sich in weit mehr als der Hälfte aller Fälle auch an den Einbau von Wärmeschutzfenstern bzw. an die Dach- oder Fassadendämmung gemacht.



Solarwärmeanlagen und Erdwärme gewinnen an Bedeutung

Das bisherige Modernisierungsengagement hat laut Studie dazu geführt, dass nur noch 5 Prozent aller Eigentümer mit ihrem derzeitigen Energieverbrauch "sehr unzufrieden" sind. Weitere 18 Prozent zeigen sich "eher unzufrieden". Vor allem auch aus diesem Potenzial kommen die Energiesparer von morgen. Dabei zeigt sich nach Auskunft von LBS Research so etwas wie ein "Generationenwandel": Standen bis in die jüngste Zeit hinein noch eher konventionelle Energiesparmaßnahmen wie die modernere Heizungs- und Warmwasseranlage sowie neue Wärmeschutzfenster im Vordergrund, so richtet sich der Fokus der Planungen für die nächsten Jahre auf eher aufwändige Maßnahmen wie neue, wärmegedämmte Dächer und Solaranlagen. Auch die bislang bei Bestandsverbesserungen eher unbedeutende Erdwärme kommt in den Planungen immerhin auf einen Anteil von 2 Prozent.


Nach dem Umfrageergebnis sollen die Maßnahmen zudem in sehr überschaubaren Zeiträumen realisiert werden. Ein knappes Viertel der Hauseigentümer will sie bereits in diesem Jahr durchführen, weitere 30 Prozent im Jahr 2008. Und obwohl teilweise aufwändigere Kombinations-Investitionen zur Energieeinsparung geplant werden, wollen 65 Prozent sie dann nicht auf mehrere Jahre verteilen, sondern kurzfristig zum Abschluss bringen.


Verbesserungen offensichtlich nicht von staatlichen Fördermitteln abhängig

Beeindruckend ist für die LBS-Experten im übrigen die hohe Zahl der Hauseigentümer, die ihre Verbesserungsmaßnahmen offensichtlich nicht von staatlichen Fördermitteln abhängig machen. Auch unter denjenigen, die konkrete Planungen für die nächste Zeit vorhaben, kannte laut Umfrage überhaupt nur ein knappes Drittel die Förderprogramme des Bundes und der Länder, zwei von drei zeigten sich insoweit noch nicht informiert. Hier kann nach Auffassung von LBS Research eine intensivere Aufklärung genauso helfen wie beim Thema "Energieausweis". Auch bei diesem neuen Instrument zur Ermittlung des energetischen Gebäudezustands bestehen nämlich bislang noch große Informationsdefizite.

Informationen zur Förderung von Solarwärme- und Solarstromanlagen unter
http://www.solarserver.de/geld.html.

23.05.2007   Quelle: Landesbausparkassen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Landesbausparkassen (LBS); ots.,
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Milde Witterung senkt Wärmebedarf im 1. Quartal 2007; noch mehr Strom aus Wind und Wasser

Noch mehr Strom aus Wind- und Wasserkraft.
Noch mehr Strom aus Wind- und Wasserkraft.

Der extrem milde Jahresbeginn hat zu einem kräftigen Rückgang des Energiebedarfs in Deutschland geführt. Der Verbrauch an Primärenergieträgern sank in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vorjahresquartal nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) um knapp 12 Prozent. Zu diesem rechnerisch hohen Wert hätten allerdings auch die niedrigen Temperaturen zu Beginn des Jahres 2006 beigetragen, betont die AGEB. Im Gegensatz zu dem saisonal bedingten Rückgang fossiler Energieträger erhöhte sich die Stromerzeugung aus Wasserkraft und Wind. Die Wasserkraftwerke lieferten im 1. Quartal 2007 rund 16 Prozent mehr Strom, die Stromproduktion aus Wind hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar mehr als verdoppelt.   Der Mineralölverbrauch unterschritt den Vorjahreswert um rund 9 Prozent. Mit fast 40 Prozent kam es beim leichten Heizöl zu einem extremen Absatzeinbruch, der laut AGEB auch durch vorgezogene Käufe zum Jahresende 2006 beeinflusst wurde. Der Erdgasverbrauch sank ebenfalls witterungsbedingt stark und lag um ein Viertel niedriger als im Vorjahreszeitraum. Der Verbrauch an Steinkohlen verringerte sich dagegen nur um rund ein Prozent. Zwar gingen die Lieferungen an Kraftwerke zurück, die gute Lage in der Eisen- und Stahlindustrie konnte den Rückgang jedoch beinahe vollständig ausgleichen. Die geringere Auslastung der inländischen Kraftwerke sorgte bei der Braunkohle für einen Rückgang um knapp 4 Prozent und bei der Kernkraft für ein Minus von 12 Prozent. Insgesamt wurden in Deutschland in den ersten drei Monaten rund 127 Mio. t Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) an Primärenergieträgern verbraucht.

23.05.2007   Quelle: AGEB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AGEV.,
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Österreichischer Verband plädiert für "photovoltaische Landwirtschaft"

Gerhard Fallent betankt ein Solar-Mobil.
Gerhard Fallent betankt ein
Solar-Mobil.

Der weltweite Energiehunger ist enorm, betont der Österreichische Solarstrom-Verband "Photovoltaic Austria" in einer Pressemitteilung. Dauerhaft und klimaschonend könne dieser nur unter Einbeziehung der Landwirtschaft gestillt werden. Dabei werde die Nutzung der Sonnenenergie durch Photovoltaikanlagen ein wichtiger Schlüssel sein, denn jährlich stünden auf einer Fläche von einem Hektar zehn Millionen Kilowattstunden (kWh) Sonnenenergie zur Ernte bereit. Geschehe dies mit einer Solarstromanlage mit einem Wirkungsgrad von 15 % könnten damit zirka 520.000 kWh Strom produziert werden.  Eine solche Photovoltaikanlage bedeckt dabei nur ein Drittel der Fläche. Zwei Drittel der Fläche würden für konventionelle Nutzung verfügbar bleiben, rechnet Photovoltaic Austria vor. Beim Anbau von Energiepflanzen könnten im Vergleich nur zirka 15.000 kWh erwirtschaftet werden. "Das bedeutet, photovoltaische Landwirtschaft bringt einen zirka 35 Mal höheren Energieertrag als eine Landwirtschaft der Energiepflanzen", so Ing. Gerhard Fallent, Geschäftsführer von Photovoltaic Austria. Der Profit aus "photovoltaischer Landwirtschaft" müsse damit auch 35 Mal höher sein, betont Fallent.



"Sonne in den Tank und Solarstrom auf die Straße"

Die gewonnene elektrische Energie könne neben der herkömmlichen Nutzung besonders zur Mobilität eingesetzt werden, denn die EU-Kommission wolle bis 2020 den Anteil von CO2-neutralem Treibstoff auf 10 % steigern. Das Motto müsse daher lauten: "Mehr Sonne in den Tank und mehr Solarstrom auf die Straße", bemerkt Fallent abschließend.

23.05.2007   Quelle: Photovoltaic Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaic Austria.,
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Photovoltaik- Dünnschichtsysteme von BIOHAUS vom TÜV zertifiziert

Solardächer mit BIOSOL PV Plate
Solardächer mit BIOSOL PV Plate

Die solaren Bedachungssysteme "BIOSOL PV Plate" haben seit Anfang Mai neben der großen Akzeptanz im Markt auch die offizielle Anerkennung des TÜV Rheinland, berichtet der Hersteller BIOHAUS PV Handels GmbH (Paderborn) in einer Pressemitteilung. Die Experten des TÜVs prüften die Photovoltaik-Module "PV Plate B" für Bitumendächer und "PV Plate T" für Trapezdächer und bestätigten, dass sie den Anforderungen der IEC 61646 genügen. "Für unsere Kunden sind diese TÜV-Deklarationen ein wichtiger Beweis für die Leistungsfähigkeit der Module", erklärt Biohaus-Geschäftsführer Willi Ernst.  Die Dünnschicht-Experten von Biohaus haben die solaren "PowerPlates" im Jahr 2006 entwickelt. Die Sonnenfänger sind nahezu 6 Meter lang und somit ideal für große Dächer von Industrie und Landwirtschaft. "Die Dünnschicht-Systeme werden vom Markt sehr gut angenommen" freut sich Ralf Zirkler, technischer Leiter von Biohaus. "Die verwendete Technik bringt bei flachen Dächern bessere Erträge als kristalline Module", ergänzt Zirkler.





Kleiner Temperaturkoeffizient, hohe Schattentoleranz und Triple Junction Technologie

Die 272 Watt (Wp) starken Plates bestehen aus 2 Laminat-Bahnen, die auf Blech verklebt sind. Mit nur 9 kg/m² sind sie sehr leicht, so dass das Dach durch die PV-Anlage kaum zusätzlich belastet wird. Der Temperaturkoeffizient ist laut Biohaus mit 0,21 % um die Hälfte kleiner als bei guten kristallinen Modulen: Ein Vorteil, denn bei hohen Temperaturen ist der Ertrag größer. Eine weitere Besonderheit der Dünnschicht-Systeme ist die hohe Schattentoleranz, da jede Modul-Zelle durch eine Bypass-Diode geschützt wird: Die Anlage liefert weiter Strom, auch wenn einzelne Zellen verschattet sind. Hauptvorteil der Dünnschicht-Photovoltaik-Platten ist die so genannte Triple Junction Technologie für höhere Erträge. Jede Zelle besteht aus drei aufeinander liegenden Halbleiterschichten: die untere Zelle absorbiert das rote Licht, die mittlere das grüne/gelbe und die obere Zelle das blaue Licht.

22.05.2007   Quelle: BIOHAUS PV Handels GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BIOHAUS PV Handels GmbH,
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LPKF sichert sich weitere Solar-Aufträge

LPKF-Anlage zum Strukturieren von Dünnschicht-Solarzellen.
LPKF-Anlage zum Strukturieren
von Dünnschicht-Solarzellen.

Die LPKF SolarQuipment GmbH (Suhl), ein Tochterunternehmen der LPKF Laser & Electronics AG (Garbsen), hat zwei weitere Aufträge über Solar-Strukturierer des Typs "Allegro" erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Laseranlagen werden zur Produktion von Dünnschicht-Solarzellen auf großen Glasflächen eingesetzt. Über Einzelheiten der Verträge sei mit dem Kunden Stillschweigen vereinbart worden. LPKF hatte im Januar 2007 mit einem ersten Auftrag über zwei Solar-Strukturierer den Einstieg in den Solarmarkt bekannt gegeben.  Ende März wurde das Tochterunternehmen LPKF SolarQuipment GmbH mit Standort in Suhl gegründet, um den Erfordernissen des dynamisch wachsenden Marktes der Photovoltaik durch Bündelung von Kompetenzen Rechnung zu tragen. Aufgabe dieser Tochtergesellschaft ist es, sich ausschließlich auf Vertrieb, Entwicklung und Produktion der Laserstrukturierer für Solarzellen zu konzentrieren. Dabei könne sich die SolarQuipment auf die langjährige Erfahrung und das umfassende Know-how des LPKF-Konzerns in Sachen Lasermaterialbearbeitung und Antriebstechnik stützen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Aktien der LPKF Laser & Electronics AG notieren im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN DE0006450000).

22.05.2007   Quelle: LPKF Laser & Electronics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: LPKF Laser & Electronics AG,
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CENTROSOLAR AG steigert Umsatz um rund 36 % und EBITDA um 51 %

Photovoltaik-Dächer mit Solar- Befestigungssystemen von CENTROSOLAR.
Photovoltaik-Dächer mit Solar-
Befestigungssystemen von CENTROSOLAR.

Die CENTROSOLAR AG (München), nach eigenen Angaben europäischer Marktführer bei Photovoltaik-Anlagen für Privathaushalte, erwirtschaftete im 1. Quartal 2007 einen Umsatz von 35,5 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung zum ungeprüften Quartalsergebnis. Das entspreche einer Steigerung von 35,7 % gegenüber dem Vorjahresquartal (26,2 Mio. EUR). Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs laut Centrosolar überproportional auf 2 Millionen Euro EUR und liege damit um 51 % über dem Vorjahresquartal (1,3 Mio. EUR). Maßgeblicher Wachstumsfaktor sei die 2006 gestartete Internationalisierungsoffensive der CENTROSOLAR AG, die sich bereits im ersten Quartal mit einer deutlich erhöhten Exportquote von 39 % ausdrückte (Vorjahresquartal: 26 %). Die Erwartungen des Unternehmens für das Gesamtjahr seien im ersten Quartal in vollem Umfang erfüllt worden.  


Unternehmensaufkäufe der Gruppe belasten das Ergebnis

Branchenspezifisch werde in den ersten 3 Monaten nur 10 - 15 % der Jahresumsätze verwirklicht, betont CENTROSOLAR. Die CENTROSOLAR AG erwartet 2007 insgesamt einen Jahresumsatz von 220 Millionen Euro und ein EBITDA von 17 Millionen Euro. Als Ergebnis der "Buy and Build"-Strategie der CENTROSOLAR AG gehören jetzt sieben Unternehmen zur Gruppe, die das Produktspektrum kleiner bis mittlerer Photovoltaik-Komplettanlagen inklusive der Schlüsselkomponenten wie Solarglas und Befestigungssysteme vollständig abdecken. Als Konsequenz dieser erfolgreichen Akquisitionen würden allerdings das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), die Nettoumsatzrendite (EAT) und der Gewinn je Aktie (Earnings per Share; EPS) in den Jahren 2007 und 2008 durch Abschreibungen von rund 8 Millionen Euro pro Jahr belastet, die nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS 3) bilanziell anzurechnen sind, (aber nicht cash flow wirksam würden). Die IRFS 3-Abschreibungen betrugen im ersten Quartal 2,0 Millionen Euro (Vorjahresvergleichswert 0,4 Mio. EUR). Damit ergebe sich für das EBIT ein Wert von minus 0,4 Millionen Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR), das EAT belaufe sich auf minus 0,8 Millionen Euro (Vorjahr 0,3 Mio. EUR) und das Ergebnis je Aktie liege bei minus 0,06 EUR (Vorjahr plus 0,02 EUR).


Wachstum bei Solar-Systemen und -komponenten

Das Geschäftssegment Solar Integrated Systems trug mit etwa zwei Dritteln zum Umsatzwachstum der CENTROSOLAR AG bei. Im ersten Quartal 2007 verzeichnete es einen Umsatz von 25,8 Millionen Euro (Vorjahr 18,9 Mio. EUR), was einer Steigerung von 36,7 % (organisch rund 25 %) entspricht. Das EBITDA von 0,9 Mio. EUR (Vorjahresquartal 1,2 Mio. EUR) sei noch durch Anlaufkosten für die Auslandsexpansion der Gruppe geschmälert worden.

Das Geschäftssegment Solar Key Components hat laut CENTROSOLAR AG ein organisches Umsatzwachstum von 36,3 % auf 9,9 Millionen Euro erreicht (Vorjahr: 7,3 Mio. EUR). Dieser Sprung sei zudem mit einem starken Gewinnzuwachs (EBITDA) auf 1,0 Millionen Euro gekoppelt (Vorjahreszeitrum 0,1 Mio. EUR). Vor allem der weltweite Erfolg des nanobeschichteten Antireflex-Solarglases sei für diese Absatz- und Ergebnisentwicklung verantwortlich. Infolge dessen seien am Standort Fürth 3,1 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionsstätten für Solarglas investiert worden.


Neue Gesellschaft baut Solaranlagen auf Industriedächern

Bei den Solarstromanlagen für Privathaushalte in Deutschland seien von den Großhändlern im ersten Quartal zunächst noch Lagerbestände aus 2006 abgebaut worden. Das um ein vielfaches gestiegene Rahmenauftragsvolumen bei CENTROSOLAR signalisiere jedoch für den Rest des Jahres einen Umsatzsprung in diesem Kerngeschäft. Auch in Südeuropa und USA würden von den neuen Auslandsniederlassungen zusätzliche Wachstumschancen gemeldet. Zudem expandiere CENTROSOLAR mit der kürzlich gegründeten CENTROPLAN Projektentwicklungsgesellschaft auf den europäischen Spezialmarkt für Solaranlagen auf Industriedächern. Hier bestehe bereits ein Auftragsbestand für BIOSOL-Dünnschichtsysteme auf Industriedächern in zweistelliger Millionenhöhe.

22.05.2007   Quelle: CENTROSOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR AG.,
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Wachstum mit erneuerbaren Energien: Econcern verfünffacht Ertrag und Gewinn

Ecostream-Solarpark Heretsried (Teilansicht).
Ecostream-Solarpark Heretsried (Teilansicht).

Econcern (Utrecht, Niederlande) gab am 18.05.2007 bekannt, dass die Erträge und der Gewinn für das Geschäftsjahr 2006 um das fünffache gesteigert werden konnten. Der Ertrag lag nach Angaben des Unternehmens bei 240 Millionen Euro. Der Gewinn von Econcern, der Holding der Unternehmen Ecofys, Evelop, Ecostream und Ecoventures, konnte um den Faktor 6,5 auf 43,5 Millionen Euro gesteigert werden. Weiterhin dehnte das Unternehmen seine Präsenz auf 28 Büros in 14 Ländern aus. In Deutschland ist Econcern mit Büros in Köln, Nürnberg und Berlin vertreten. Aufgrund des erwartet starken Wachstums des Marktes für nachhaltige Energien geht Econcern 2007 von einer Verdoppelung seiner Erträge auf 500 Millionen Euro mit einer Gewinnrate von 11 % nach Steuern aus. Dafür sprächen Investitionen in saubere Energien aus den Bereichen Venture Capital und Private Equity, die das Wachstum des Marktes begleiten, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Zudem beliefen sich die Gesamtinvestitionen in den Markt für erneuerbare Energien 2006 bereits auf 5.000 Millionen Euro, eine Zahl, die in diesem Jahr weiter steigen werde. Zu guter Letzt hätten auch führende Banken angekündigt, ebenfalls im Milliarden-Bereich in Projekte zur Nutzung der erneuerbaren Energien investieren zu wollen.  


32 % Plus bei der Windenergie; 40 % Wachstum mit Solarenergie

So habe Econcern kürzlich eine Übereinkunft mit zwei Investoren bezüglich des Econcern zugeordneten Ampère Fonds erzielen können. Dieser Fond diene der Finanzierung größerer Projekte zur Windenergie und Biomasse, aber auch um entsprechende Entwicklungskosten zu decken. Insgesamt 60 % des 425 Millionen Euro-Fonds sollen von den beiden Hauptinvestoren getragen werden. Die endgültige Auflage des Ampére Fonds wird für das zweite Quartal 2007 erwartet. Laut Econcern wuchs der globale Markt für erneuerbare Energien 2006 in allen Sektoren stark. Dabei hätten Wind- und Solarenergie um 32 % beziehungsweise 40 % zugenommen, die Produktion von Biokraftstoff sei um 31 % gestiegen.Die Wachstumsaussichten von Econcern für das laufende Jahr fasst Gründer und Vorstandsvorsitzender Ad van Wijk so zusammen: "Vergleicht man das Wachstum des Marktes für erneuerbare Energien in 2005 und 2006, so bin ich stolz sagen zu können, dass Econcern deutlich schneller wächst als der Markt. Für 2007 wird ein Marktwachstum zwischen 30 % und 40 % angenommen, Econcern erwartet jedoch ein Wachstum von 100 %."


Schnelles Wachstum der Windenergie setzt sich weiter fort

Im Jahr 2006 wurde weltweit eine Windkraft-Leistung von 15.200 MW installiert. Die Windenergie hat damit einen Anteil von über 10 % an allen neu installierten Anlagen zur Energieerzeugung. Dank des Ankaufs von weiteren Portfoliobereichen (durch WinWind, Breeze, Terra Nova und Energy Investment Holding) habe Evelop, ein Unternehmen der Econcern-Holding, derzeit eine Leistung von 1.050 MW onshore und 2.200 MW offshore in der Pipeline, heißt es in der Econcern-Pressemitteilung So werde der Windpark Q7 in der Nordsee im März 2008 in Betrieb gehen und rund 125.000 Haushalte mit Elektrizität versorgen. Q7 sei der erste Offshore-Windpark, der sich selbst tragend finanziere. Weiterhin soll die Anlage Scira in der Nähe von Sheringham in der britischen 12-Meilenzone 315 MW produzieren. Ihre endgültige Genehmigung und Finanzierung wird für 2007 erwartet. Darüber hinaus ist mit Belwind ein weiterer Offshore-Windpark 40 km vor der belgischen Küste bei Zeebrügge mit einer Kapazität von 350 MW in Planung. Exklusivität und Netzeinspeisungsangebot seien bereits bewilligt, die endgültige Genehmigung wird zum Jahresende 2007 erwartet. "Um diese Menge an Windenergie zu realisieren und ein Marktwachstum herbeizuführen, bedarf es ein einer Menge an Verbesserungen und Innovationen im Hinblick auf Technologien, Systeme und Finanzierungsmodelle", so Ad van Wijk. Econcern sei deshalb beispielsweise an einem Projekt namens DarwinD beteiligt, bei dem es um die Entwicklung einer neuen 4,7 MW Windturbine für den direkten Offshore-Betrieb gehe.


Solarenergie: Rohstoffknappheit beeinflusst "köchelnden" Markt

Der weltweite Boom der erneuerbaren Energien hat zu allgemeinen Lieferschwierigkeiten geführt, betont Econcern. Besonders Solar-Silizium, der Rohstoff für Photovoltaikzellen, sei sehr teuer und werde dies auch noch geraume Zeit bleiben. "Um die Deckung unseres Bedarfs im Solarmarkt zukünftig sichern zu können, haben wir unsere Lieferverträge für Solarzellen mit Solland auf zehn Jahre ausgeweitet. Darüber hinaus beteiligen wir uns an verschiedenen Unternehmen und Initiativen wie Ubbink Solar Moduls und der Silizium-Fabrik Silicium de Provence (Silpro) in Frankreich", so Van Wijk. "Die Silpro-Fabrik werde nach Fertigstellung der Bauarbeiten ab 2009 qualitativ hochwertiges Solar-Silizium zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren. Econcern's Wachstum mit Solarsystemen und -anlagen sei 2006 hauptsächlich in Spanien und Deutschland erfolgt. Diese Projekte werden von der Econcern-Tochter Ecostream durchgeführt. Beispielsweise sei in Heretsried (Bayern) ein 2 MW-Solarpark in nur drei Monaten realisiert worden. In Spanien gehörten zu den größten Projekten ein 2 MW-Solarsystem in Don Benito in Extremadura vom Sommer 2006 und ein 2,1 MW System in Huelva, Andalusien. Die Econcern-Tochter Ecostream erstelle darüber hinaus in Lobosillo bei Murcia das weltweit größte Solarsystem mit 14 MW.

Doch Solarenergie weise auch bei Anlagen für kleinere Gebäude große Wachstumspotentiale auf. In Belgien habe Ecostream deshalb Solaranlagenbausätze für Privathäuser entwickelt. In den Niederlanden seien das Konzept "Living++" eingeführt und die Produktion der ersten 2.000 Brauchwassererhitzer mit integrierten Sonnenkollektoren und -speichern auf den Weg gebracht worden.

22.05.2007   Quelle: Econcern   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ecostream Germany GmbH,
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Photovoltaik-Handelsportal pvXchange setzt auf internationales Wachstum

Die Handelsplattform pvXchange habe sich im Jahr 2006 hervorragend entwickelt, berichten die Betreiber in einer Pressemitteilung. pvXchange sei nach Bekanntheitsgrad und Handelsvolumen die Nummer 1 unter den Photovoltaik-Handelsplattformen in Europa. Dieses erfolgreiche Konzept werde nun Schritt für Schritt auf internationaler Ebene erweitert. Alle Informationen der Internet-Handelsplattform werden auf Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch und Italienisch verbreitet. Sei bislang noch ein großer Teil der von pvXchange vermittelten Geschäfte in Deutschland abgewickelt worden, internationalisiere das 20-köpfige-Vertriebsteam seit Mitte 2006 seine Aktivitäten konsequent. Mittlerweise würden schon 20 - 25 % der Umsätze im Ausland erzielt, Tendenz stark steigend. 

Tendenz zu Dünnschichttechnologien erkennbar

Auf der Handelsplattform werden Photovoltaik-Module beinahe jedes größeren Herstellers gehandelt, daneben gebe es auch viele Produkte, die momentan noch als Geheimtipp bezeichnet werden können, so die Betreiber. Das Handelsvolumen habe sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht: Wurden laut pvXchange im Jahr 2005 bereits 3 Megawatt erfolgreich vermittelt, so seien es im Jahr 2006 bei rund 670 durchgeführten Handelsvorgängen schon über 10 Megawatt gewesen. Davon waren gut 75 % der Module mit kristallinen Zellen ausgestattet, 25 % waren Dünnschichtmodule. Weniger als 10% der vermittelten Solarmodule wurden in China hergestellt. Im Jahr 2007 sei eine Verschiebung in Richtung Dünnschichttechnologien erkennbar, aber auch die chinesischen Hersteller gewännen zunehmend an Boden.


Niedriges Preisniveau für Solarmodule im ersten Quartal 2007

Die in der erste Hälfte des Jahres 2006 stabilen Modulpreise auf sehr hohem Niveau fielen aufgrund verhaltener Nachfrage im In- und Ausland bis zum Ende des Jahres auf ein Rekordtief, heißt es in der Pressemitteilung. Die Modulpreise reduzierten sich ab dem Sommer je nach Modultyp um bis zu 20 %. Die bei vielen Großhändlern aufgebauten, oftmals beträchtlichen Lagerbestände hätten bis Anfang 2007 nur teilweise abgebaut werden können. So habe sich das niedrige Preisniveau, welches die wirtschaftliche Errichtung zahlreicher PV-Anlagen begünstigte, im ersten Quartal noch halten können. Mittlerweile seien aber bei sehr begehrten Modultypen wieder Engpässe zu verzeichnen, so dass vereinzelt schon Preiserhöhungen in Kauf genommen werden müssten. "Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser Trend im Jahresverlauf noch verstärkt oder ob Fachhandel und Endkunden bereit sind, auf leichter verfügbare Markenprodukte umzusteigen", so pvXchange.


Neue Solarstrom-Märkte in Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland

Das pvXchange-Team nutze seine guten Verbindungen zu hunderten von Anbietern, um den Bedarf seiner Kunden jederzeit fristgerecht zu decken. Hierbei rückten aufstrebende Märkte wie Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Dazu beschäftige pvXchange zahlreiche neue Mitarbeiter in diesen Ländern. Bis zum Jahresende sollen fach- und sprachkundige Vertreter auch in China und den USA den direkten Kontakt zu Herstellern, Großhändlern und Installateuren pflegen. Neben reinen Geschäftsvermittlungen würden auch umfangreiche Consultingleistungen angeboten, um Neueinsteigern dank des reichen Erfahrungsschatzes des pvXchange-Teams den Eintritt in ihre Zielmärkte zu erleichtern.

22.05.2007   Quelle: pvXchange gmbh   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Jenni Energietechnik AG exportiert bislang größten Solar-Speicher

Am 21. Mai 2007 verließ der bis zu diesem Datum größte für den Export produzierte Solar-Speicher die Werkhallen der Jenni Energietechnik AG im Schweizerischen Oberburg (Emmental). Mit einem Schwertransporter wurde der zehn Tonnen schwere Solarspeicher aus Stahl nach Stuttgart transportiert. Dort wurde er auf der Baustelle eines Dreifamilienhauses aufgestellt. Der Solarspeicher mit einem Fassungsvermögen von 104.000 Litern wird mit Wasser gefüllt und funktioniert wie eine Thermosflasche. Auf dem Dach des Gebäudes werden 110 Quadratmeter Sonnenkollektoren ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel auf über 100 °C erwärmen. Diese Flüssigkeit wird zum Solarspeicher gepumpt und gibt die Wärme dort über Wärmetauscher an das Speicherwasser ab. Das Gebäude kann mit der gespeicherten Sonnenwärme ganzjährig zu hundert Prozent solar beheizt werden.   Auch das Warmwasser wird von der Sonne aufbereitet. Die Produktion großvolumiger Speicher für Solar- und andere Wärmeanlagen gewinne für das Solarunternehmen stetig an Bedeutung, betont die Jenni AG. Ein- und Mehrfamilienhäuser könnten heute preiswert weitestgehend oder sogar vollständig mit Sonnenenergie beheizt werden.

22.05.2007   Quelle: JENNI ENERGIETECHNIK AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jenni Energietechnik AG,
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Bayerischer Staatsminister Schnappauf weiht Dünnschicht-Solarpark von EPURON ein

Solarpark Pfarrkirchen.
Solarpark Pfarrkirchen.

Die EPURON GmbH, ein Unternehmen der Conergy AG, hat am 16. Mai 2007 im niederbayerischen Pfarrkirchen ein weiteres Photovoltaik-Großprojekt eingeweiht. Bayerns Staatsminister für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Dr. Werner Schnappauf (CSU) hat im Beisein zahlreicher geladener Gäste aus Politik und Wirtschaft der Region Niederbayern die Anlage offiziell in Betrieb genommen. Die von EPURON geplante und finanzierte Anlage zählt nach Angaben des Unternehmens mit einer Leistung von 1,9 Megawatt (MW) zu den zehn weltweit größten Solar-Projekten auf Dünnschichtbasis. Mit der Bauausführung wurde im vergangenen Oktober die Schwestergesellschaft SunTechnics beauftragt, ein weltweit führender Systemanbieter für Anlagen zur Nutzung der erneuerbaren Energien.   Innerhalb von nur zwei Monaten entstand auf einer Fläche von 6,5 Hektar eine Solarstrom-Anlage, die von nun an rund zwei Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Solarstrom pro Jahr erzeugen wird. Genug, um über 500 Haushalte zu versorgen. Im gleichen Zeitraum entspricht das einer CO2-Einsparung von 1.500 Tonnen.



Dünnschicht-Solarmodule glänzen mit kaum messbaren Leistungsabfall bei hohen sommerlichen Temperaturen, schnellen Ansprechverhalten bei niedrigen Einstrahlungswerten und vergleichsweise niedrigen Produktionskosten

Der Solarpark Pfarrkirchen ist nach der 1,78 Megawatt Photovoltaikanlage in Mering bei Augsburg bereits das zweite Großprojekt mit Dünnschichtmodulen, das von EPURON in Bayern realisiert wird. Zu den Vorteilen dieser Technologie zählen neben dem kaum messbaren Leistungsabfall bei hohen sommerlichen Temperaturen und dem schnellen Ansprechverhalten bei niedrigen Einstrahlungswerten auch die vergleichsweise niedrigen Produktionskosten. "Die Dünnschichttechnologie hat sich zu einer echten Alternative zu Modulen auf Silizium-Basis entwickelt und ermöglicht uns, weitere große Projekte in Deutschland umzusetzen", so Thomas-Tim Sävecke, Geschäftsführer der EPURON. "Insbesondere Bayern bietet aufgrund hoher Einstrahlungswerte und der guten politischen Unterstützung auch auf regionaler Ebene hervorragende Bedingungen für den Ausbau der Photovoltaik. Wenn Politik und Wirtschaft global so effizient wie hier in Bayern zusammenarbeiten, kommen wir den Klimaschutzzielen deutlich näher", so Sävecke weiter.


Dr. Werner Schnappauf: "Ausbau erneuerbarer Energien ist aktiver Klimaschutz"


Dr. Werner Schnappauf betonte in seiner Rede die zentrale Bedeutung der Erneuerbaren Energien in Deutschland für den globalen Klimaschutz: "Der weltweite Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Neben dem sparsamen und effizienten Umgang mit vorhandenen Ressourcen ist insbesondere der Ausbau CO2-neutraler und CO2-freier Erneuerbarer Energien entscheidend." Der Staatsminister ging unter anderem auch auf die internationale Vorbildfunktion Bayerns ein. "Obwohl Bayern nur mit 0,3 Prozent zum weltweiten CO2-Ausstoß beiträgt, muss der Freistaat als High-Tech-Standort Vorbild sein. Nur mit glaubhaftem Engagement können noch zaudernde Akteure für eine globale Klimaentlastung gewonnen werden", so Schnappauf weiter. In Bayern beträgt der Anteil erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch knapp 8 Prozent, was bundesweit einen Spitzenplatz bedeutet. Schnappauf: "Diesen Kurs für klimafreundliche und eigene Energieträger werden wir konsequent fortsetzen." Erst kürzlich habe die Staatsregierung daher den Klima-Aktionsplan 2020 beschlossen. Der Anteil klimafreundlicher Erneuerbarer Energien soll im nächsten Jahrzehnt auf mindestens 16 Prozent verdoppelt werden."

21.05.2007   Quelle: EPURON   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPURON GmbH,
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Photovoltaik-Hersteller Sunways erhält zwei Reaktoren zur Herstellung von Solar-Silizium

Die Sunways AG (Konstanz), Hersteller von Solarzellen, Photovoltaik-Wechselrichtern und Solarmodulen, erwartet die Auslieferung von zwei Reaktoren für die Herstellung von Polysilizium (Solarsilizium) für Juni 2007. Das berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Gemeinsam mit der SolMic GmbH (Burghausen) und anderen Lieferanten habe die Sunways AG die komplette Ausrüstung zusammengefügt, die für eine Produktion von Reinstsilizium nach dem so genannten Siemens-Prozess benötigt wird. Die nach diesem Verfahren arbeitenden Reaktoren seien auf eine Kapazität von 300 Tonnen pro Jahr ausgerichtet und würden auch die Herstellung von monokristallinem Silizium ermöglichen.   Die Sunways AG habe die Konstruktion der beiden Reaktoren im Rahmen der bereits im Jahr 2006 eingeleiteten Maßnahmen zur Sicherung der Rohstoffversorgung in Auftrag gegeben, da die Verfügbarkeit von Reaktoren zur Herstellung von Reinstsilizium den Engpass des Marktes darstelle. Sunways befinde sich derzeit in Gesprächen über einen möglichen Standort der Anlage. Im Hinblick auf die ab 2008 zu erwartenden Produktionsvolumina an Polysilizium habe die Sunways AG mit einem Kooperationspartner einen langfristigen Liefervertrag abgeschlossen und eine Anzahlung auf künftige Lieferungen von 10 Millionen Euro erhalten.

Die Sunways AG zählt zu den technologisch und qualitativ führenden Photovoltaikunternehmen in Deutschland. Kernkompetenz ist die Entwicklung und Herstellung von Lösungen und Produkten für die Stromgewinnung durch Sonnenenergie wie Solarzellen, Wechselrichter, Solarmodule und -systeme. Das Unternehmen ist seit dem 9. Februar 2001 an der Deutschen Börse gelistet sowie seit dem Jahr 2003 im Prime Standard notiert. Im Geschäftsjahr 2006 steigerte die Sunways AG ihren Konzernumsatz nach eigenen Angaben um 67 Prozent auf 152,3 Millionen Euro. Das Konzern-EBIT belief sich auf 1,0 Millionen Euro, der Konzern-Jahresüberschuss betrug rund 1,7 Millionen Euro. Zum 31. März 2007 beschäftigte die Sunways AG 238 Mitarbeiter.

21.05.2007   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neues Sunways-Solarmodul: Leistungsschub durch besseres Kontaktdesign und Optimierung der Solarzellen

Sunways-Solarmodul SM215M mit drei Busbars
Sunways-Solarmodul SM215M mit drei Busbars

Seit Februar 2007 produziert die Sunways AG monokristalline Solarzellen im Format 156 mm x 156 mm mit drei statt den üblichen zwei Stromsammelschienen (Busbars). Der Vorteil des neuen Kontaktdesigns: Der in der Solarzelle erzeugte elektrische Strom wird mit deutlich reduzierten Verlusten im Solarmodul abgeführt. In Kombination mit einer erneuten Steigerung des Wirkungsgrades der Sunways-Solarzelle führt das neue Kontaktdesign dazu, dass die Sunways AG das Modul SM215M in einer noch leistungsstärkeren Variante anbieten kann. Die nachweisbar deutliche Erhöhung der Leistung des Solarmodules zahle sich für den Anlagenbetreiber durch effektivere Flächennutzung aus, betont Sunways in der Pressemitteilung.  Die Sunways AG, Konstanz, entwickelt und produziert innovative Lösungen und Produkte für die Stromgewinnung aus Sonnenenergie (Solarzellen, Wechselrichter, Solarmodule/-systeme). Sunways strebt durch Technologieführerschaft eine maßgebliche Beteiligung am Wachstum des Photovoltaikmarktes an. Die Kernkompetenz wird durch intensive Forschung und Entwicklung in Kooperation mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen kontinuierlich ausgebaut. Das Unternehmen ist seit dem Jahr 2001 an der Börse und seit 2003 im Prime Standard notiert und beschäftigte zum 31. Dezember 2006 240 Mitarbeiter.

21.05.2007   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Solarwärme-Branche: Wärmegesetz kann den Markt für Heizsysteme mit regenerativen Energien auf Hochtouren bringen

Gabriel kündigt weitere Marktanreize für Solarthermie an.
Gabriel kündigt weitere Marktanreize
für Solarthermie an.

Das von Bundesumweltminister Gabriel in einer Regierungserklärung angekündigte Wärmegesetz wird dem deutschen Solarwärmemarkt nach Ansicht des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) einen kräftigen Wachstumsschub bescheren. Davon würden neben dem Verbraucher besonders die rund 100 deutschen Hersteller von Solarwärmesystemen und einige tausend Handwerksbetriebe profitieren. In der Bau- und Wohnungswirtschaft könnte das Wärmegesetz als Katalysator für ein großes Modernisierungsprogramm wirken und dadurch zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.  
BSW-Solar-Geschäftsführer Körnig: Langfristig kann Solarwärme rund ein Drittel des deutschen Wärmebedarfs decken

Gabriel hatte angekündigt, dass bei Neubauten und der grundlegenden Sanierung von Altbauten künftig ein bestimmter Anteil des Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden müsse und zugleich der Fördertopf für bestehende Marktanreize weiter aufgestockt werde. "Langfristig kann Solarwärme rund ein Drittel des deutschen Wärmebedarfs decken und Deutschland unabhängiger von teuren und unsicheren Energie-Importen machen", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft e. V. in Berlin. Das Wärmegesetz sei der erhoffte kraftvolle Motor, der den Markt für Heizsysteme auf regenerativer Basis auf Hochtouren bringt.


Gewaltiges Potenzial für klimafreundliche Heizungstechnik

Das Potenzial für solare Heizungssysteme in Deutschland ist laut BSW-Solar gewaltig: Gemessen an den rund 650.000 im vergangenen Jahr neu installierten Heizungen bleibt der Solar-Anteil mit 140.000 neuen Solaranlagen ausbaufähig. Doch die Nachfrage wachse kontinuierlich. Allein 2006 habe der Markt für Solarkollektoren um beinahe 60 Prozent zugelegt. Nur im mehrgeschossigen Wohnungsbau seien Solarwärme-Anlagen noch immer die Ausnahme. Viel zu selten macht die Wohnungswirtschaft nach Ansicht des BSW-Solar davon Gebrauch, solarthermische Anlagen zur Betriebskostensenkung einzusetzen. Hier liege bislang zudem ein gewaltiges Potenzial für klimafreundliche Heizungstechnik brach. Das Wärmegesetz sei der richtige Ansatz, einer bewährten und effizienten Technologie auch in der Wohnungswirtschaft endlich zum Durchbruch zu verhelfen und damit den Mieter vor explodierenden Öl- und Gaskosten zu schützen, betont der BSW-Solar.

Wie groß das Interesse an der Solarenergie ist, zeigte sich erst jüngst bei der "Woche der Sonne". Unter der Schirmherrschaft von Sigmar Gabriel und der Koordination des BSW-Solar fanden in der letzten Woche im ganzen Bundesgebiet rund 1.600 Veranstaltungen statt, auf denen über regenerative Energieerzeugung informiert wurde. Der Branchenumsatz für Solarwärme betrug laut BSW-Solar im vergangenen Jahr 1,2 Milliarden Euro. Die rund 4.000 deutschen Solarwärmeunternehmen beschäftigen rund 20.000 Mitarbeiter. Rund eine Million Solarwärme-Anlagen sind auf deutschen Dächern installiert.

21.05.2007   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar; R. Upmann,
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Neu: Stündlich aktuelle Wetter-Daten mit Sonnenscheindauer und Globalstrahlung

Stündlich aktualisierte Wetter-Messwerte von 7.500 Orten und detaillierte Profi-Wetterprognosen bietet das unabhängige Landwirtschafts-Informationszentrum "Proplanta" bundesweit und kostenfrei allen, die hohe Ansprüche an den Wetterbericht stellen. Der frei verfügbare Service im Internet bietet eine Fülle präziser Wetterinformationen und richtet sich in erster Linie an landwirtschaftliche Betriebe. Für Betreiber von Solaranlagen besonders interessant sind die Prognosen der Sonnenscheindauer in Prozent und der Globalstrahlung in Kilowattstunden pro Quadratmeter, die für fünf Tage zur Verfügung gestellt werden.   Neben stündlich aktuellen Messwerten wie Temperatur, Wetterzustand und Luftfeuchtigkeit werden 4-Tages-Wetterprognosen im "3-Stunden-Rhythmus" bereitgestellt. Diese enthalten Angaben beispielsweise zu Niederschlagsrisiko, Verdunstung, Windrichtung und -geschwindigkeit, Sonnenscheindauer, Bedeckungsgrad des Himmels und Globalstrahlung.

"Ein Wetterservice in dieser Ausführlichkeit, Aktualität und Übersichtlichkeit dürfte hierzulande wohl einzigartig sein", meint Dr. Jörg Mehrtens, Geschäftsführer von Proplanta. "Besonders wichtig war uns bei der Realisierung, eine bedienerfreundliche Umgebung mit einer ansprechenden Darstellungsform zu vereinen", betont Mehrtens. Dass dies gelungen sei, zeigten die anschaulichen Wetterkarten und -tabellen, die sich über ein einfaches Popup-Menü aufrufen lassen. Der Nutzer hat die Möglichkeit, wahlweise für ganz Deutschland, einzelne Bundesländer, 48 klimatologische Regionen sowie rund 7.500 Orte Wetterinformationen zu erhalten.

Der Wetter-Service im Internet: http://www.proplanta.de/ Menüpunkt: Profi-Wetter

21.05.2007   Quelle: Proplanta - Das Informationszentrum für die Landwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Akademie E3 bietet Photovoltaik-Fachseminare für Handwerker und Privatpersonen

Indoor-Trainingscenter der Akademie E3
Indoor-Trainingscenter der Akademie E3

Die Erzeugung von Strom aus Sonnenlicht hat innerhalb kürzester Zeit größte Aktualität gewonnen und wird von privaten Interessenten immer mehr nachgefragt. Eine Photovoltaikanlage kann eine sehr lohnende Investition sein, betont die Akademie E3 in einer Pressemitteilung. Voraussetzung dafür sei aber, neben der Entscheidung für eine qualitativ hochwertige Anlage, deren sachgemäße und professionelle Installation. "Photovoltaikanlagen bringen oft nicht die Leistung, die von der Anlage her möglich ist", bestätigt Christoph Würtemberger, Leiter der Akademie E3 in Marbach. "Der Grund liegt einfach darin, dass es für Handwerker nach unserer Erfahrung schwierig ist, sich konzentriert und fundiert das dafür notwendige praxisbezogene Wissen zur Photovoltaik anzueignen. Hierin sehen wir unsere Aufgabe", so Würtemberger.  Trainingscenter mit vier Dachflächen-Varianten

Auf Basis langjähriger Erfahrung in der Photovoltaik-Branche bieten Würtemberger und sein Team seit Anfang des Jahres ein umfangreiches Schulungsangebot, das für Handwerker von der Auslegung und Berechnung einer Solarstromanlage über deren Installation und eventuelle Fehlersuche bis hin zur Verkaufsschulung reicht. Privatpersonen können sich über die Grundlagen der Solarstromtechnik und die Vermeidung von Fehlern beim Betrieb ihrer netzgekoppelten Solarstromanlage informieren. "Schwerpunkt bei allen Schulungen ist für uns, neben der Vermittlung theoretischer Grundlagen und Normen, der konkrete Praxisbezug", unterstreicht Würtemberger. So stehen im Indoor-Trainingscenter in Marbach vier unterschiedliche Dachflächen-Varianten zur Verfügung, an denen der Aufbau einer netzgekoppelten Solarstromanlage geübt wird. Sowohl Grundlagenvermittlung als auch Praxisübungen seien herstellerunabhängig, betont die Akademie E3.

20.05.2007   Quelle: Akademie E3, Expertenforum Energie & Elektronik; Würth Elektronik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Akademie E3,
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Europäischer Geothermie-Kongress zur Energie aus Europas Untergrund

Erdwärme, die Energie von unten.
Erdwärme, die Energie von unten.

Die Strahlung der Sonne als Energiequelle kann direkt genutzt werden (Solarthermie und Photovoltaik) oder über Umwege wie den Wind, die Biomasse und die Wasserkraft. Auch die Erde strahlt ständig Wärme ab. 99 % des Erdinnern sind heißer als 1.000 °C und 99 % des Rests immerhin noch wärmer als 100 °C. An manchen Stellen, etwa in Island, ist die kältere Schale, auf der wir leben, besonders dünn. Doch überall im Untergrund ist Wärmeenergie zu finden, die mit der richtigen Technologie nutzbar wird. Auf unserem Kontinent geschieht das schon lange und für die unterschiedlichsten Zwecke: In Thermalbädern, Kraftwerken, Fernwärmenetzen, in der Landwirtschaft und im Gartenbau, zum Heizen und Klimatisieren einzelner Gebäude, im Einfamilienhaus oder Industriebetrieb – Die Geothermie zeigt viele Talente. Der weltweit erste geothermische Strom ließ bereits 1904 in Italien die Möglichkeiten dieses Energieträgers aufleuchten. Heute sind rund um den Globus über 9.000 Megawatt Kraftwerksleitung installiert. Bis 2010 werden einige Tausend MW hinzukommen. Mit fast 30.000 MW trägt die saubere Energie aus der Tiefe zu einer das Klima und die Ressourcen schonenden Wärmeversorgung bei.  
In Deutschland steht für 2007 die Fertigstellung von drei neuen kleinen Kraftwerken an. Sie sind laut GtV-BV die Speerspitze einer Entwicklung, welche die Karten unter den erneuerbaren Energieträgern im Lande neu mischen werde

Nicht nur Island oder Italien bauen jetzt geothermische Kraftwerke. Neue Technologien, die es ermöglichen, auch Temperaturen zwischen 100 - 200 °C zur Verstromung zu nutzen, haben die Brandbreite der Möglichkeiten beträchtlich erweitert, berichtet die Geothermische Vereinigung e.V. - Bundesverband Geothermie (GtV-BV). Österreich sei schon 2000 in die Stromliga aufgestiegen, die erste ungarische Anlage werde in zwei Jahren an das Netz gehen. Auch in anderen Ländern werde geplant und entwickelt. Die Geothermie soll in Zukunft einen bedeutenden Beitrag zur Entschärfung des Klimaproblems leisten können. In Deutschland steht für 2007 die Fertigstellung von drei neuen kleinen Kraftwerken an. Sie sind laut GtV-BV die Speerspitze einer Entwicklung, welche die Karten unter den erneuerbaren Energieträgern im Lande neu mischen werde. Ein guter Grund, die zentrale Veranstaltung der europäischen Geothermie in diesem Jahr nach Deutschland zu holen, den "European Geothermal Congress EGC2007". Eine dieser Anlagen entsteht gegenwärtig in Unterhaching bei München. Der Austragungsort sei also mit Bedacht gewählt worden betont die GtV-BV.

Träger der Kongresse ist die International Geothermal Association IGA. Ihr europäischer Zweig sowie der GtV-BV, das European Geothermal Energy Council, die Geothermischen Vereinigungen der Schweiz, Serbiens und Mazedoniens bilden 2007 die Gruppe der Veranstalter. Die organisatorische Durchführung liegt beim GtV-BV. In Unterhaching werden zirka 250 Teilnehmer aus allen Regionen Europas erwartet, aus Forschung, Entwicklung und Wirtschaft. Der Kongress wird durch eine Fachausstellung begleitet. 22 Stände von Unternehmen und Organisationen geben einen Einblick in das weite Spektrum der technischen und wirtschaftlichen Entwicklung. Tagungsort des EGC2007 ist die Unterhachinger Generali-Sportarena am Utzweg. Der Kongress beginnt am 30.05.2007 um 10:00 Uhr mit einer Eröffnungsveranstaltung. Das Bundesumweltministerium ist durch seine Parlamentarische Staatssekretärin Astrid Klug vertreten, das Bayerische Staatsministerium für Umwelt durch Staatssekretär Dr. Otmar Bernhard.

Weitere Informationen und das Kongressprogramm unter: www.egc2007.de

20.05.2007   Quelle: Geothermische Vereinigung e.V. - Bundesverband Geothermie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: European Geothermal Energy Council (EGEC),

 

Effiziente Lichttechnik senkt die Stromkosten im Büro

Nicht nur zur Glühlampe gibt es Strom und Kosten sparende Alternativen: Die Initiative Energieeffizienz zeigt, wie auch in Büros und Dienstleistungsbetrieben durch moderne Beleuchtung ein erheblicher Teil des Stromverbrauchs eingespart werden kann. "Bis zu 75 Prozent der Stromkosten für Beleuchtung lassen sich in einem typischen Büro vermeiden, wenn veraltete Beleuchtungstechnik gegen moderne Systeme ausgetauscht wird. Mit einer solchen Investition können attraktive Kapitalrenditen im zweistelligen Bereich erwirtschaftet werden", rechnet Stephan Kohler vor, Geschäftsführer der Deutschen Ejnergeiagentur (dena). Der Anteil der Beleuchtung könne in reinen Bürogebäuden bis zu 50 Prozent der gesamten Stromkosten ausmachen.  Flackernde Lampen können teuer werden

Schon ein kurzer Blick auf die vorhandene Beleuchtung kann wichtige Erkenntnisse liefern: Leuchtstofflampen, die beim Einschalten flackern und mit milchigen Abdeckungen ohne Reflektoren ausgerüstet sind, zeugen laut dena von einer veralteten Technik. In diesem Fall könnten durch moderne Spiegelrasterleuchten mit effizienten Röhren und elektronischen Vorschaltgeräten etwa 50 Prozent der Stromkosten gespart werden. Tageslichtabhängiges Dimmen sowie der Einsatz von Anwesenheitssensoren für wenig genutzte Bereiche könne die Stromkosten um weitere 25 Prozent senken. Zusätzlich kann die moderne Technologie den Lichtkomfort verbessern und wegen der längeren Lebensdauer energieeffizienter Lampen den Aufwand für Instandhaltung und Entsorgung verringern.


Contracting: Spezialisten modernisieren und garantieren Spareffekte

Selbst wenn die Mittel für eine umfassende Modernisierung nicht zur Verfügung stehen, gibt es Lösungen: Nachrüstungssysteme ermöglichen wesentliche Verbesserungen mit geringem Aufwand. Im so genannten Contracting-Verfahren finanzieren spezialisierte Dienstleister die Modernisierung und garantieren eine monatliche Einsparung. Über die Möglichkeiten einer geldbeutel- und klimaschonenden Beleuchtung im Büro informiert die Initiative EnergieEffizienz in der neuen Broschüre "Effiziente Beleuchtung: Konsequent Kosten senken". Sie kann im Internet bestellt werden unter www.energieeffizienz-im-service.de.

20.05.2007   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Umweltschonend Heizen: Verbrauchermagazin "Öko-Test" empfiehlt Wärmepumpen

Fachhandwerker beraten zu Wärmepumpen.
Fachhandwerker beraten zu Wärmepumpen.

Bauherren und Hausbesitzer stehen mehr denn je vor der schwierigen Entscheidung, welche Heizungstechnik die günstigste ist: traditionell mit Öl beziehungsweise Gas oder umweltschonend mit Wärmepumpe oder Pelletskessel? Das Verbrauchermagazin "Öko-Test" präsentierte nun fundierte Ergebnisse: Von unabhängigen Fachleuten an Beispielen für Neubau und Sanierung durchgeführte Berechnungen belegten, dass gerade die Systeme, die mit alternativer und ressourcenschonender Technik arbeiten, bei entsprechenden baulichen Bedingungen deutlich günstiger sein können.   Zu Grunde gelegt waren dabei ein Neubau mit 120 Quadratmetern Wohnfläche und einer Dämmung nach Energieeinsparverordnung (EnEV), bzw. die Komplettsanierung eines Altbau aus den 60er Jahren. Den ersten Platz in der "Öko-Test"-Anlayse nimmt die Erdreichwärmepumpe ein. Sie erfordere zwar höhere Anfangsinvestitionen, sei aber hinsichtlich der Gesamtwärmekosten die günstigste, wenn die Kosten auf die normale Lebensdauer von Heizungen von etwa 20 Jahren bezogen werden. Sowohl hinsichtlich des Schadstoffausstoßes als auch in Sachen Energieverbrauch glänze die Wärmepumpe mit besten Ergebnissen.

Unbedingt von Fachhandwerkern beraten lassen

Laut Bundesverband Wärmepumpe ist der Trend hin zu dieser Technik schon seit längerem zu spüren: Allein im letzten Jahr sei der Absatz um fast 60 Prozent gestiegen. Dies bestätigt auch Ludger Kämpfer, Geschäftsführer des Wärmepumpenunternehmens Tecalor aus Holzminden: "Das Interesse ist enorm, gerade im Sanierungsbereich. Wenn der Bauherr sicher gehen will, dass die Wärmepumpe wirtschaftlich arbeitet, sollte er sich unbedingt von Fachhandwerkern beraten lassen. Das Sanierungspaket muss die Dämmung von Wänden, Dach und Fenstern berücksichtigen. Wer sich dann für die richtige Wärmepumpe entscheidet, schont dauerhaft Umwelt und Geldbeutel."

19.05.2007   Quelle: tecalor GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: tecalor GmbH,
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CENTROSOLAR präsentiert Photovoltaik-Produktspektrum auf der Intersolar

Solardach von BIOHAUS
Solardach von BIOHAUS

Die aus dem Zusammenschluss traditionsreicher Solarunternehmen entstandene CENTROSOLAR AG ist zwar neu auf der Intersolar 2007, aber in allen Bereichen vertreten.   Auf der europäischen Fachmesse für Solartechnik geben die Unternehmen der CENTROSOLAR AG zum ersten Mal einen Überblick über ihre Produktpalette, die das gesamte Spektrum der Photovoltaik abdeckt. Zur CENTROSOLAR AG gehören unter anderem die BIOHAUS PV Handels GmbH, die SOLARA AG, UBBINK Solar, die Solarstocc AG sowie die CENTROSOLAR Glas GmbH & Co KG. Die BIOHAUS PV Handels GmbH setzt einen besonderen Schwerpunkt auf PV-Komplettsysteme und dort vor allem auf die Integration von Solarsystemen in die Gebäudehülle (BIPV). Mit ihren selbst gefertigten "Solar-Dachziegeln"(Photovoltaiksystemen) ist BIOHAUS europaweit Marktführer.

Bei großen Dachflächen in Landwirtschaft und Industrie garantieren die solaren Bedachungssysteme auf Dünnschichtbasis optimale Erträge. Seit vielen Jahren ist die SOLARA AG als Modul-Hersteller und Distributor hochwertiger PV-Produkte für den stationären und mobilen Einsatz bekannt. Im mobilen off-grid-Bereich ist die Solara AG nach eigenen Angaben europäischer Marktführer.


Ubbink Solar zeigt Montagesysteme; Solarstocc AG Komponenten und Anlagen

Auf die patentierten Montagesysteme INTERSOLE und CONSOLE konzentriert sich Ubbink Solar. Das vor allem in Frankreich bewährte INTERSOLE-System garantiert laut Hersteller eine gute Hinterlüftung der Module. Die Solarstocc AG entwirft, fertigt, plant und vertreibt Photovoltaikprodukte, -komponenten und Anlagen zur solaren Stromerzeugung: Hochleistungsmodule, Wechselrichter mit der wegweisenden "Ride-Through"-Funktion, innovative Montagesysteme, Komponenten, Zubehör und Planungsdienstleistungen. Solarstocc bietet ein ausgereiftes, leicht montierbares Solar-System, das sich durch hohe Effizienz auszeichne und technisch wie ästhetisch beeindruckende Maßstäbe setze, heißt es in der Pressemitteilung.


CENTROSOLAR Glas GmbH präsentiert Nano-Beschichtung für Module

Die CENTROSOLAR Glas GmbH & Co KG, ehemalige Flabeg, ist besonders das durch Patente geschützte Nano- Beschichtungsverfahren zur Erzeugung von Antireflexschichten erfolgreich. Dieses Verfahren erhöhe den Wirkungsgrad eines Solarmoduls um 3 - 5 Prozent. Zu den Kunden der CENTROSOLAR Glas gehören weltweit viele renommierte Modul- und Kollektorhersteller.

19.05.2007   Quelle: Cetrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BIOHAUS PV,
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Europäische Energie- und Umweltschutzberater begrüßen Einführung des Energieausweises

Der Europäische Verband der Energie- und Umweltschutzberater (EVEU) befürwortet die vom Bundeskabinett beschlossene Einführung eines Energieausweises für Immobilien. Hauseigentümer müssen den Energiepass ab 2008 bei einem Verkauf oder bei der Vermietung vorlegen. Der Ausweis soll Auskunft geben über den Wärme- und Stromverbrauch des Gebäudes und damit Energiekosten und Umweltverträglichkeit anschaulich machen.  "Der Energieausweis schafft Transparenz und ist ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz!", erklärt der EVEU-Vorsitzende Franz Sedlmeier. Schließlich würden rund 40 Prozent der Energie in Deutschland in Gebäuden verbraucht– das meiste davon für die Heizung. So entstehe in deutschen Heizungskellern annähernd so viel CO2 wie im viel gescholtenen Autoverkehr, betont der EVEU Der Verband hofft, dass der Energieausweis den gewünschten Effekt haben wird. "Der Energieausweis soll die Miet- oder Kaufentscheidung bei Immobilien beeinflussen, ja sogar zum zentralen Element dabei werden", sagt Sedlmeier. Der EVEU-Vorsitzende ist jedoch skeptisch, ob dieses Ziel erreicht werden kann: "Da muss sich noch einiges ändern, sonst läuft der Energieausweis völlig ins Leere".


Umweltbewusstsein bei der Haus- und Wohnungssuche hilft sparen

Seldmeier kritisiert die nachlässige Haltung vieler Mieter gegenüber dem Energieverbrauch. Viele Verbraucher würden mittlerweile zwar beim Kauf ihres Autos oder Kühlschranks auf die Umweltverträglichkeit achten, nicht aber bei der Wohnungssuche. "Das Umweltbewusstsein der Deutschen ist in den letzten Jahren in vielen Bereichen enorm angestiegen. In einigen Bereichen aber ist es noch fast gar nicht aktiviert", sagt Sedlmeier. Dazu zählten beispielsweise Fernreisen oder Immobilien. "Bei der Wohnungssuche zählen zunächst Größe und Lage", weiß Sedlmeier. Beim Preis stelle sich dann lediglich die Frage, ob man sich das leisten könne, nicht aber, ob man mit einer anderen Wohnung sparen oder gar etwas für die Umwelt tun könnte.


Bei einem Nutzerwechsel wird der Energiepass zur Pflicht

Vom 1. Januar 2008 an braucht jedes vor 1965 gebaute Haus bei einem Nutzerwechsel den Energieausweis, ein halbes Jahr später sind auch jüngere Häuser an der Reihe. Ausgenommen von der Regelung sind selbst genutzte Ein- und Zweifamilienhäuser. Begutachtet werden vor allem die Dämmung, die Fenster und die Heizung. Ausgestellt wird der Energieausweis von einem autorisierten Energieberater, die Kosten richten sich nach Alter und Größe des Gebäudes. Nähere Informationen zum Gebäudeenergieausweis und Adressen von Energieberatern vor Ort gibt es beim EVEU im Internet unter www.eveu.de

19.05.2007   Quelle: Europäischer Verband der Energie- und Umweltschutzberater (EVEU)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Financial Times Deutschland veranstaltet Konferenz "Solar Klimaschutz und Wirtschaftsmotor für Deutschland"

FTD-Konferenz Solar
FTD-Konferenz Solar

Der Klimawandel ist spätestens seit dem "Stern"-Report der britischen Regierung und dem jüngsten Klimabericht der Vereinten Nationen zum Top-Thema avanciert. Mit der FTD-Konferenz Solar, die am 22. Mai 2007 in der Berliner Bertelsmann Repräsentanz stattfindet, will die Financial Times Deutschland einen Beitrag dazu leisten, dem Thema Klimawandel auch weiterhin die angemessene Geltung zu verschaffen. Energiesparen und der Einsatz von erneuerbaren Energien sind die beiden zentralen Träger einer Energiewirtschaft, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch tragfähig ist.   Die Solarenergie scheine beiden Seiten gerecht zu werden, so die FTD. Ihr komme im Konzert der erneuerbaren Energietechnologien das bei weitem größte Potential zu. Anders als bei Windkraft oder Erdwärme lasse sich die Solartechnik an jedem Ort der Erde nutzen, auf den die Sonne scheint.

Auf der FTD-Konferenz Solar diskutieren hochkarätige Experten aus der Branche welche Energiestrategien sich im Hinblick einer sich abzeichnenden Energie- und Klimakrise anbieten. Unter welchen Bedingungen der Ausbau des Marktes für Photovoltaik erfolgt und welche neuen Entwicklungen und Trends sich in der Photovoltaik abzeichnen sind weitere Schwerpunkte.

Den zukunftsweisenden Themenstellungen widmen sich unter anderem Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen; Andreas Renner, Bereichsleiter der Steuergruppe für Regenerative Energien bei EnBW sowie Heiko Piossek, Vorstandsmitglied der Conergy AG. Moderiert wird die Konferenz von FTD-Korrespondent Timm Krägenow.

Nähere Informationen unter www.ftd.de/konferenzen.

18.05.2007   Quelle: Financial Times Deutschland   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FTD,
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ECOTEC 2007 / SOLON AG präsentiert weltweit erstes CO2-freies Mobilitätskonzept

Staatssekretär Matthias Machnig und Esther Frey (SOLON AG) testen den Vectrix Scooter.
Staatssekretär Matthias Machnig und Esther Frey (SOLON AG) testen den Vectrix Scooter.

Der Berliner Photovoltaik-Produzent SOLON AG für Solartechnik wird auf der erstmals ausgerichteten Messe ECOTEC 2007 innovative Ansätze zur Nutzung der Solarenergie vorstellen. Das Unternehmen sieht seine Teilnahme im Umfeld des unter dem Motto "Umwelt, Innovation, Beschäftigung" stattfindenden Wissensmarktes für Umwelttechnologie als wichtigen Beitrag zur stärkeren Präsenz regenerativer Energien in der Öffentlichkeit. Im Rahmen der dreitägigen ECOTEC in Essen präsentiert SOLON das nach eigenen Angaben weltweit erste CO2-freie, netzunabhängige und marktreife Mobilitätskonzept.   "Wir freuen uns über die Möglichkeit, parallel zum informellen EU-Umweltministertreffen in der Zeche Zollverein unser marktreifes CO2-freies Mobilitätsprojekt für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt vorzustellen", sagt Thomas Krupke, Vorstand SOLON AG. Die in den letzten Monaten vorgestellten UNO Klima-Berichte hätten deutlich gemacht, dass die Zukunft maßgeblich erneuerbaren Energien wie der Solarenergie gehören müsse, so Krupke weiter.

Mit Solarstrom betriebener Elektro-Roller fährt ohne CO2-Emissionen

Im Rahmen der ECOTEC vom 1. bis 3. Juni präsentiert die SOLON AG das Konzept einer Solartankstelle. Die anwesenden Minister sowie Besucher erhalten die Möglichkeit, CO2-freie Mobilität hautnah zu erleben. Zentrales Element ist der Vectrix Electric Maxi-Scooter. Mit Batterien angetrieben erreicht der Zweisitzer eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 100 Stundenkilometern. Der Clou dabei: Wird der Roller mit Solarstrom betrieben, ist Mobilität mit ihm absolut CO2-frei.

18.05.2007   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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Neue Photovoltaik-Zentralwechselrichter von KACO, speziell für Solarparks

Solarpark-Wechselrichter von KACO.
Solarpark-Wechselrichter von KACO.

Die KACO GERÄTETECHNIK GmbH in Neckarsulm bietet mit der Baureihe Powador xi Park drei Zentralwechselrichter mit einer Leistung von 25 bis 33 Kilowatt speziell für Photovoltaik-Anlagen auf Freiflächen an. Mit 97,1 % Wirkungsgrad setzen sie nach Angeben des Herstellers einen hohen Maßstab in ihrer Klasse. Auch die anderen Zentralwechselrichter profitierten von der neuen Technologie, betont KACO. "Zentralwechselrichter nehmen einen immer größeren Anteil unserer Produktion ein", so Firmenchef Ralf Hofmann.  "Das liegt daran, dass generell die Projekte größer werden und immer mehr Solarparks, zum Beispiel in Spanien, entstehen. Auf diese Entwicklung hat unser Forschungs- und Entwicklungsteam in Kassel schnell reagiert", so Hofmann weiter.


Betriebsgeräusch erinnert an "das leise Zirpen von Grillen"

Die Solarpark-Wechselrichter tragen die Bezeichnung 25000xi Park, 30000xi Park und 33000xi Park. Die Wechselstrom-Nennleistungen betragen 25 kW, 29,9 kW und 33,33 kW. Sie unterscheiden sich in drei Punkten von den bisherigen Zentralwechselrichtern: Geänderte Taktfrequenz, neuartige Leistungsschalter der Spitzenklasse und optimierte Lüftertechnologie. Die Leistungsschalter bestehen aus neuartigen Insulated Gate Bipolar Transistors (IGBT) und haben laut KACO extrem geringe Durchlassverluste. In den Powador xi Park-Zentralwechselrichtern hätten die Entwicklungsingenieure die IGBT-Taktfrequenz jetzt auf neun Kilohertz halbiert und so die Schaltverluste deutlich verringert. Dafür sei jetzt im Betrieb ein leises Geräusch wahrnehmbar, das an das leise Zirpen von Grillen erinnere. Bei der Außenanwendung in Solarparks sei das kaum mehr hörbar, betont das Unternehmen. Auch die Halbleitertechnologie sei neu. KACO verwende jetzt die nächste Generation von IGBT, die noch effizienter arbeite. Die neuartigen Lüfter der Solarpark-Zentralwechselrichter sorgen laut Hersteller für eine erheblich verbesserte Wärmeabfuhr, was gerade an mediterranen Standorten wichtig sei. Die Lüfter würden optional mit Bezugsstrom versorgt. So könne der Betreiber mehr Photovoltaikstrom einspeisen.

Erst im Februar 2006 hatte die KACO GERÄTETECHNIK die "drei Muskeltiere" vorgestellt, die Zentralwechselrichter Powador 25000xi, 30000xi und 33000xi. Ihre Verkaufszahlen hätten alle Erwartungen übertroffen. Im Zuge seiner Qualitätsoffensive habe KACO die Geräte überarbeitet.

18.05.2007   Quelle: KACO GERÄTETECHNIK GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO GERÄTETECHNIK GmbH,
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Marktbericht 2006: Photovoltaik in Österreich erneut rückläufig

Weltweit boomt die Photovoltaik. In Deutschland wurden im Jahr 2006 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von zirka 750 Megawatt (MWp) errichtet. Für 2007 wird ein Zubau von 1.000 MWp prognostiziert. Anders verhalte es sich in Österreich, betont der Verband Photovoltaic Austria in einer Pressemitteilung. Ing. Bernd Rumplmayr, Präsident von Photovoltaic Austria, bringt es auf den Punkt: "2006 war der Photovoltaikmarkt in Österreich stark rückläufig und somit erneut ein Stiefkind".   Seien 2003 noch 6,4 MWp installiert worden, so seien es 2005 nur noch 2,9 MWp und 2006 sogar nur noch 1,5 MWp gewesen. Dies sei weniger als ein Viertel von 2003, betont Rumplmayr. Das Verhältnis Österreichs zu Deutschland betrage somit zirka 1 : 500. "Die Verantwortlichen in unserem Land setzen offenbar lieber auf einen milliardenschweren Zukauf von CO2-Zertifikaten, um zumindest auf dem Papier dem Kyoto-Ziel doch noch näher zu kommen", so Rumplmayr weiter. "Dieser Zertifikatszukauf bringt für uns aber weder Arbeit, Wohlstand noch Klimaschutz. Er kostet nur sehr viel Geld", gibt der Präsident von Photovoltaic Austria abschließend zu bedenken.

18.05.2007   Quelle: Verband Photovoltaic Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Nutzfahrzeugbetreiber sind die größten Biodiesel-Kunden

Laut einer Erhebung der Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel (AGQM) war das Transportgewerbe im vergangenen Jahr der wichtigste Kunde der deutschen Biodieselwirtschaft. 1,25 Millionen Tonnen Biodiesel setzten die Produzenten 2006 nach Zahlen der AGQM an diese Kunden ab. Experten gingen davon aus, dass durch die Steuerbegünstigung von Biodiesel und den dadurch niedrigeren Preis Tanktourismus im Ausland vermieden wurde. Zweitwichtigster Biodieselkunde war 2006 die Mineralölindustrie, die herkömmlichem Diesel etwa eine Million Tonnen Biodiesel beimischte.   Die weitere Entwicklung des Biodieselabsatzes wird laut AGQM durch die von der Bundesregierung eingeführte stufenweise Besteuerung von reinem Biodiesel erheblich behindert. Die im Januar 2008 anstehende nächste Steuerstufe, die reinen Biodiesel um sechs Cent verteuern wird, werde den Absatz von reinem Biodiesel noch stärker treffen.


12 Millionen Tonnen CO2 könnten eingespart werden

Die Produktionskapazitäten für Biodiesel werden laut AGQM Ende 2007 bei über 5 Millionen Tonnen angelangt sein. Die Beimischung zu konventionellem Diesel in der Größenordnung von 1,5 Millionen Tonnen Biodiesel, die durch das Biokraftstoffquotengesetz vorgeschrieben ist, könne diese Kapazitäten nur zu einem geringen Teil auslasten. Die Biodieselwirtschaft fordert daher von der Bundesregierung Änderungen der Steuerpolitik, um den Markt für reinen Biodiesel nicht zu verlieren. Dies sei auch aus Klimaschutzgründen fatal, da die Produktionskapazität ausreiche, um bereits heute 16 Prozent des Dieselbedarfs in Deutschland energetisch zu ersetzen, warnt die AGQM. Diese Menge genüge, um sofort etwa 12 Millionen Tonnen CO2 im Straßenverkehr einzusparen, die bei der Verbrennung fossiler Treibstoffe anfallen würden.

Annähernd 50 Prozent der deutschen Produktionskapazitäten für Biodiesel werden nach Auskunft der AGQM durch deren Mitglieder gedeckt. Die Arbeitsgemeinschaft hat seit ihrer Gründung im Jahr 1999 das Qualitätssicherungssystem für Biodiesel stetig ausgebaut. Einbezogen sind Biodieselhersteller, Händler und über ein Markenlizenzsystem 1.300 der insgesamt 1.900 öffentlichen Tankstellen.

18.05.2007   Quelle: AGQM Biodiesel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Spatenstich für neues Brennstoffzellen-Testzentrum (TAZ) in Duisburg

Brennstoffzelle.
Brennstoffzelle.

"Die Arbeit des neuen TAZ wird dazu beitragen, die Kosten bei der Herstellung von Brennstoffzellensystemen weiter zu reduzieren, um so die breite Vermarktung und Anwendung noch rascher zu erreichen. Vielfältige Dienstleistungen sollen dort unter einem Dach gebündelt werden. Dieses Angebot ist europaweit einzigartig", sagte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben am 11. Mai 2007 beim ersten Spatenstich für das neue Test-, Applikations- und Assemblierungs-Zentrum (TAZ) am Duisburger Zentrum für Brennstoffzellen-Technik (ZBT gGmbH). Mit diesem Neubauprojekt an der Universität Duisburg-Essen werde die strategische Kompetenz Nordrhein-Westfalens konsequent fortentwickelt, so die Wirtschaftsministerin.  Nordrhein-Westfalen als führendes europäisches Brennstoffzellen- und Wasserstoffland ergänze damit ein Angebot für die produktionstechnische Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie.


Brennstoffzellenfertigung soll von Partnern aus der Wirtschaft realisiert werden

Die Arbeitsfelder des neuen Test- und Anwendungszentrums umfassen Fertigungstechnik, Montage, Inbetriebnahme, Tests und Bewertung von Brennstoffzellen, Komponenten und Gesamtsystemen. Das Land NRW und die Europäische Union unterstützen das ZBT und den Aufbau des TAZ mit einer Gesamtsumme von rund 15,6 Millionen Euro. Bereits heute würden die Dienstleistungen des ZBT seitens der Industrie stark nachgefragt. Daher sei davon auszugehen, dass das Zentrum auch weitere längerfristige Kooperationen mit Industriepartnern eingehen könne, um die entsprechenden Brennstoffzellentechnologien gemeinsam mit diesen zu entwickeln, fachgerecht zu prüfen und in den Markt zu bringen. Der Aufbau einer eigenen Brennstoffzellenfertigung sei jedoch nicht geplant; diese soll von Partnern aus der Wirtschaft realisiert werden.


Kompetenz-Netzwerk mit rund 300 Unternehmen und Forschungseinrichtungen

Die Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie gehört zu einem der Förder- und Entwicklungsschwerpunkte der NRW-Landesregierung. Die Aktivität des Landes wird organisiert und koordiniert im Rahmen des vor sieben Jahren gegründeten "Kompetenz-Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff" der EnergieAgentur.NRW. Zusammen mit dem Wissenschaftsministerium hat das Wirtschaftsministerium bisher 65 Projekte mit einem Zuschuss von insgesamt 75 Millionen Euro bei einem Gesamtvolumen von mehr als 123 Millionen Euro gefördert. Das ZBT ist seit seiner Gründung Mitglied des Kompetenz-Netzwerks, dem sich rund 300 zum großen Teil mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen angeschlossen haben. Ziel ist, die bestehenden Kompetenzen sowohl für die Entwicklung von Brennstoffzellensystemen und -komponenten als auch hinsichtlich der Produktion, Speicherung und des Transports von Wasserstoff stärker als bisher zusammenzuführen und neue Kompetenzfelder zu identifizieren.


Nationales Innovationsprogramm "Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie"

Auch die Bundesregierung will künftig diese innovative Energietechnik im Rahmen des "Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie" verstärkt fördern. In den nächsten zehn Jahren sollen 500 Millionen Euro für die Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie zur Verfügung gestellt werden. Unternehmen und Institute aus NRW haben in diesem Programm bereits 22 konkrete Projekte mit Unterstützung des Kompetenz-Netzwerks eingereicht. Nordrhein-Westfalen hat jetzt zudem den Vorsitz in der Länderarbeitsgruppe "Wasserstoff und Brennstoffzellen" auf Bundesebene übernommen und wird im Beirat der sich in der Gründung befindenden Nationalen Organisation für Wasserstoff und Brennstoffzellen (NOW) die übrigen Bundesländer vertreten. Dies unterstreiche die Bedeutung, die NRW auf Bundesebene in diesem Bereich einnehme, betont das Wirtschaftsministerium.


Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern

"Die Entwicklung und Verbreitung neuer Energietechniken ist eine globale Herausforderung. Daher ist die intensive Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern besonders notwendig", betonte Ministerin Thoben abschließend. Deshalb beteilige sich NRW unter anderem auch an der Hydrogen and Fuel Cells Technology Platform mit seiner European Joint Technology Initiative (JTI). Das Land engagiere sich außerdem in der International Partnership for the Hydrogen Economy, in der auf Initiative der USA 17 Nationen und die Europäische Union die Weiterentwicklung und Markteinführung der Brennstoffzellen vorantreiben.

Informationen im Internet: http://www.brennstoffzelle-nrw.de

17.05.2007   Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.brennstoffzelle-nrw.de.,
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Klima-Bündnis-Städte und Gemeinden zeigen Wege zur klimaverträglichen Gesellschaft

Eine klimaverträgliche Gesellschaft ist realistisch und machbar, lautet das Fazit der am 11.05.2007 beendeten Jahreskonferenz des Klima-Bündnisses der europäischen Städte in Zürich. Neben verschiedenen kommunalen Strategien für eine klimaverträgliche Gesellschaft wurde erstmals eine neue Initiative der Europäischen Kommission vorgestellt: der Konvent der Bürgermeister zur Energieeffizienz. Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Mitglied des Club of Rome und Träger des Alternativen Nobelpreises, forderte eine Neuorientierung von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft hin zu einem energiebewussteren Lebensstil. Während der 15. Internationalen Jahreskonferenz des Klima-Bündnisses wurden die Wege, Maßnahmen und Strategien der über 1.400 Mitgliedsstädte und -gemeinden vorgestellt, um eine Reduktion der CO2-Emissionen um zehn Prozent alle fünf Jahre zu erreichen.   Die Stadt Zürich hat dazu das ehrgeizige Programm "2000-Watt-Gesellschaft" aufgelegt. Die Gemeinde Thüringerberg in Österreich setzt zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien, während die niederländische Stadt Apeldoorn den Weg zur CO2-Neutralität beschreitet. München hat Strategien zur Halbierung der CO2-Emissionen bis 2030 entwickelt und setzt diese jetzt um. Dies sind nur einige von zahlreichen vorgestellten Beispielen aus Städten und Gemeinden.


"Konvent der BürgermeisterInnen"

Pedro Ballesteros Torres von der Europäischen Kommission erläuterte den EU-Aktionsplan 20 Prozent Energieeinsparungen bis 2020 und lud alle Klima-Bündnis-Städte und Gemeinden ein, sich an der Europäischen Kampagne für nachhaltige Energie zu beteiligen. Ballesteros unterstrich die wichtige Rolle der Städte und Gemeinden bei der Umsetzung der Energie- und Klimapolitik der EU. Erstmalig stellte er den von der Kommission vorgesehenen "Konvent der BürgermeisterInnen" vor. Dieser bündelt die politischen Führungskräfte der fortschrittlichsten Städte in Europa und stellt einen entscheidenden Schritt zu einer kooperativen Arbeit im Klimaschutz dar.


Energieverbrauch von durchschnittlich 1.500 Watt pro Kopf als Ziel

Gemäß Prof. Dr. Hans-Peter Dürr braucht es eine Änderung der rechtlichen, finanziellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie tief greifende Reformen, um eine zukunftsfähige Gesellschaft zu erhalten. Besonders solle der jährliche Energieverbrauch durchschnittlich nicht mehr als 1.500 Watt pro Kopf betragen. Laut Dürr ist dies ohne Probleme durch Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu erreichen. Die 220 Kommunalvertreterinnen und -vertreter aus ganz Europa haben betont, dass eine klimaverträgliche Gesellschaft notwendig und machbar ist. Dies sei weniger eine Frage der Technik, sondern eine Entscheidung. Klimaschutz müsse in die Alltagsarbeit von Politik, Wirtschaft und der einzelnen Bürgerinnen und Bürger einfließen.

Weitere Inhalte der Konferenz und der Workshops finden Sie in Kürze auf den Klima-Bündnis-Websites: http://www.klimabuendnis.org und
http://www.klimabuendnis.ch

17.05.2007   Quelle: Climate Alliance / Klima-Bündnis / Alianza del Clima e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kleiner Verbrauch und großer Triumph beim Rennen um das sparsamste Auto der Welt

TU Chemnitz erreicht Platz 2 mit dem Brennstoffzellen-Fahrzeug
TU Chemnitz erreicht Platz 2 mit dem
Brennstoffzellen-Fahrzeug "Sax 2".

Beim 23. Shell Eco-marathon in Nogaro/Frankreich haben die deutschen Teams in allen Wertungskategorien überzeugt: Die Hochschule Offenburg (2.716 km/Liter) und die TU Chemnitz (2.552 km/Liter) belegten die Podiumsplätze 2 und 3, der Newcomer FH Trier (1.800 km/Liter) einen respektablen 5. Platz in der wasserstoffbetriebenen Prototypen-Kategorie. Sieger wurde das französische Team der Polytechnischen Schule aus Nantes, das 2.797 Kilometer mit einem Liter Benzin zurücklegte. In der Solar-Klasse belegte das Oberstufenzentrum Neuruppin, das zum ersten Mal mit ihrem "Ruppin-Jet" an den Start ging, hinter dem französischen Team aus Arles den zweiten Platz. Und in der "Urban Concept"- Kategorie belegte die Iselinschule aus Rosenfeld auf Anhieb den 7. Platz (198 km/Liter).   Der Shell Eco-marathon in Nogaro/Frankreich fand bereits zum 23. Mal statt. Vom 11.-13. Mai 2007 waren 262 Teams von Universitäten und Fachhochschulen aus 20 Ländern für den Start gemeldet. Mit einem Liter Kraftstoff die größtmögliche Entfernung zurücklegen und dabei so wenig Schadstoffe wie möglich ausstoßen, ist der Grundgedanke des etwas anderen Rennens. Der derzeitige Rekord liegt bei 3.836 Kilometern mit nur einem Liter Benzin. Dies entspricht der Strecke von Berlin nach Moskau und retour oder einem Verbrauch von nur 0,026 Litern pro 100 km. Glückwünsche kamen auch von Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, die in diesem Jahr erstmals die Schirmherrschaft für die deutschen Teams übernommen hatte:"Die hervorragenden Ergebnisse der deutschen Teilnehmer am Shell Eco-marathon zeigen, dass Deutschland und die deutschen Universitäten auf dem Gebiet der nachhaltigen Energieforschung eine führende Position in Europa einnehmen", so die Ministerin.


Nach dem zweiten Platz hatten die Studenten aus Offenburg sogar noch Energie für eine Weltpremiere: ihre Demonstrationsfahrt mit einem Fahrzeug, dass mit der weltweit ersten Ethanolbrennstoffzelle betrieben wird. Ebenfalls große Beachtung fand das Fahrzeug des Teams der HS Merseburg/Burg Giebichenstein, das überwiegend aus recyclebaren Materialien wie Seide, Hanf, Balsaholz und Baumwolle gebaut war - aufgrund technischer Probleme blieben sie leider ohne gültigen Wertungslauf.Weitere deutsche Teams erreichten Platz 64 (GTS Offenbach mit 519 km/Liter) und Platz 76 (FH Stralsund mit 444 km/Liter).

17.05.2007   Quelle: Shell Eco-marathon   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Technische Universität Chemnitz,

 

Photovoltaik: Internationale Märkte wachsen weiter, Branche trifft sich auf dem 3. PV Industry Forum

Auf dem 2. PV Industry Forum informierten weltweit tätige Experten über 200 Teilnehmer.
Auf dem 2. PV Industry Forum informierten
weltweit tätige Experten über 200 Teilnehmer.

Die Europäische Photovoltaik Vereinigung (EPIA) rechnet damit, dass bis zum Jahr 2010 die Leistung der jährlich neu installierten Photovoltaik-Anlagen 5.600 Megawatt peak (MWp) erreichen wird. 2006 lag das jährliche Marktvolumen noch bei 1.362 Megawatt peak (MWp). Die internationale Photovoltaik-Branche diskutiert diese dynamische Marktentwicklung sowie weitere aktuelle Themen auf dem 3. PV Industry Forum am 20. Juni 2007 in Freiburg im Vorfeld der Intersolar, Europas größter Fachmesse für Solartechnik. Die industrienahe Konferenz vermittelt Experten der Branche neueste Trends der internationalen Photovoltaikmärkte sowie Schlüsselthemen aus der Solartechnik.  Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) sind Träger des 3. PV Industry Forums. Dieses findet am 20. Juni 2007 in Freiburg statt.



Zusätzliches Silizium beschleunigt Marktwachstum

Bis zum Jahr 2010 hält EPIA unter günstigen Förderbedingungen ein beschleunigtes Wachstum des weltweiten Marktvolumens von jährlich über 30 Prozent auf 5.600 Megawatt peak für möglich. Dies spiegelt die stark wachsende, dynamische Entwicklung des weltweiten PV-Marktes wider. Begrenzt war das Wachstum in den vergangenen beiden Jahren durch einen Mangel des Rohstoffs Silizium. Ab 2008 kommen, laut der jüngst erschienenen Sarasin-Nachhaltigkeitsstudie "Solarenergie 2006", erhebliche zusätzliche Mengen an Silizium auf den Markt, die zu einem beschleunigten Marktwachstum führen dürften.


300 Teilnehmer diskutieren Trends in Markt und Technologie

Zur Diskussion dieser und anderer industrierelevanter Themen versammeln sich jährlich die Entscheider der Photovoltaik-Branche auf dem PV Industry Forum. Geschäftsführer, Vertriebs- und Marketingleiter sowie Produktmanager nutzen diese Plattform und tauschen sich intensiv über aktuelle Trends in Markt und Technologie aus. Träger des 3. PV Industry Forums ist der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar), gemeinsam mit der Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena). Insgesamt 300 Teilnehmer werden von den Veranstaltern erwartet, der Solar Promotion GmbH aus Pforzheim und der Freiburger PSE GmbH.

Deutschland, Spanien und Italien sind die wichtigsten europäischen Solarstrom-Märkte

Im Zentrum des 3. PV Industry Forums stehen auch die wichigsten PV-Märkte weltweit: Schätzungen des BSW-Solar zufolge wurden im Jahr 2006 allein in Deutschland, Europas führendem PV-Markt, rund 750 MWp an neuer Leistung installiert. Als weitere wichtige europäische Zukunftsmärkte gelten Spanien und Italien. In Kalifornien, dem führenden US-Markt, sollen innerhalb der kommenden zehn Jahre 3,2 Milliarden US-Dollar in den Ausbau der Solarenergie fließen. Dies lässt eine weitere Beschleunigung des Wachstums erwarten. Asiatische Länder wie China, Indien, Südkorea, Taiwan und Thailand werden - der Sarasin-Studie zufolge - ebenfalls zu den wichtigsten PV-Märkten zählen.


Zehn neue Fertigungslinien für Dünnschichttechnologie

Die PV-Industrie reagiert auf diese Marktentwicklung: Weltweit investieren viele Unternehmen verstärkt in den Auf- und Ausbau von Solarfabriken und deren Modernisierung sowie in neue Produktionstechniken: "Nach unseren Schätzungen investierte die deutsche PV-Branche bislang zwei Milliarden Euro. Allein in den Aufbau von über zehn neuen Fertigungslinien im Bereich Dünnschichttechnologie fließen in den Jahren 2006/2007 rund 500 Millionen Euro", erläutert BSW-Solar-Geschäftsführer Gerhard Stryi-Hipp.


"Mini-Grids" und PV-Hybrid-Anlagen für Schwellenländer

Das 3. PV Industry Forum widmet den aktuellen Entwicklungen der Dünnschichttechnologien eine Session mit vier Beiträgen. Die derzeitige Situation bei den multikristallinen Zellen mit Engpässen beim Silizium und entsprechend steigenden Preisen begünstigt das Wachstum der Material sparenden Dünnschichttechnologien weiter: Im Jahr 2005 hatten Dünnschichtmodule einen Anteil von 6,5 Prozent am gesamten Weltmarkt. Der ländlichen Elektrifizierung in Entwicklungs- und Schwellenländern ist eine weitere Session des Kongressprogramms gewidmet: "In netzfernen Gegenden sind Dorfstromnetze, so genannte 'Mini-Grids' auf Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden die Technologie der Zukunft. Ebenso die Anwendung von leistungsstarken Photovoltaik-Hybrid-Anlagen: Diese können Dieselgeneratoren ersetzen oder ergänzen", sagt Berthold Breid, Projektleiter Regenerative Energien bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).

Das 3. PV Industry Forum im Überblick:

Datum: Mittwoch, 20. Juni 2007, 10:00 bis 17:00 Uhr. Ort:
Konzerthaus Freiburg i.B. Zielgruppe: Multiplikatoren der Photovoltaikindustrie (Hersteller, Zulieferer, Händler, Verbände).
Konferenzsprache: englisch. Teilnahmegebühr: € 280 bei Anmeldung bis zum 08.06.2007, € 320 vor Ort

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung: http://www.pvindustry.de

16.05.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Neues Jahrbuch Erneuerbare Energien 2007 liefert umfangreiche Statistiken und informiert über internationale Entwicklung

Nachschlagewerk zur klimafreundlichen Energieversorgung.
Nachschlagewerk zur
klimafreundlichen
Energieversorgung.

Im Jahr 2050 können erneuerbare Energien in Deutschland 50 % des Primärenergiebedarfs decken. Das neue "Jahrbuch Erneuerbare Energien 2007" des Autors Prof. Dr. Frithjof Staiß vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) liefert jetzt Hintergrundinformationen und statistische Daten zu der sich ausweitenden Erfolgsgeschichte. Die vierte Ausgabe des Standardwerks enthält die derzeit umfassendste Analyse der Sachgebiete - inklusive der internationalen Entwicklung. Es wendet sich an alle, die mit regenerativen Energien zu tun haben. Das Jahrbuch wird herausgegeben von der Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg und ist im Bieberstein Verlag erschienen. Frithjof Staiß und sein ZSW-Team haben mit 20 Experten auf 470 Seiten umfangreiches Wissen zusammengetragen. Hinzu kommen über 450 Tabellen und Grafiken auf CD-ROM und zahlreiche Internetverweise. 



Die Leser finden in dem Kompendium detaillierte Informationen zur Nutzung von Sonne, Wind, Wasser, Bioenergie und Erdwärme. Es gibt einen ausführlichen Überblick über Marktentwicklung, finanzielle Förderung, politische Rahmenbedingungen und Perspektiven einer nachhaltigen Energieversorgung in den nächsten Jahren und Jahrzehnten. Der immer wichtiger werdende EU- und weltweite Ausbau der klimaverträglichen Energien wird in einem eigenständigen Kapitel behandelt.

Das "Jahrbuch Erneuerbare Energien" ist damit ein unverzichtbares Nachschlagewerk zu allen Fragen der zukunftsfähigen Energien. Es richtet sich an Fachleute in Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Verbänden und Interessengruppen sowie die interessierte Öffentlichkeit. Das Werk ist erhältlich über den Buchhandel, den Verlag (Tel. 0351/8360-120, Fax 0351/8360-122) oder online unter http://www.jee.info. Es kostet 24,95 Euro, mit Tabellen und Grafiken auf CD-ROM 35,20 Euro.


ZSW berät die Politik bei der Ausgestaltung von Instrumenten zur Förderung erneuerbarer Energien

Das Stuttgarter ZSW leitet die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) im Auftrag des Bundesumweltministeriums und berät die Politik bei der Ausgestaltung von Instrumenten zur Förderung erneuerbarer Energien. Weitere Schwerpunkte des Forschungsinstitutes sind die Entwicklung von Dünnschicht-Solarzellen, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen. Das ZSW setzt mit 130 Beschäftigten rund 16 Millionen Euro pro Jahr um - der Großteil stammt aus der Industrieforschung und von öffentlichen Auftraggebern. Prof. Dr. Frithjof Staiß ist Fachgebietsleiter "Systemanalyse" am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Standort Stuttgart.


Bibliographische Daten:

Staiß, Frithjof: Jahrbuch Erneuerbare Energien 2007, Hrsg. Stiftung Energieforschung Baden-Württemberg, Bieberstein-Verlag, Radebeul 2007, 470 Seiten. Das Buch ist auch mit CD-ROM erhältlich (über 450 Tabellen und Grafiken)

16.05.2007   Quelle: ZSW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW,
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Solar-Konzern Conergy: Umsatz im ersten Quartal auf 173 Millionen Euro verdoppelt

Solarstromfassade der US-Botschaft in Genf erreichtet von der Conergy-Tochtergesellschaft SunTechnics Fabrisolar.
Solarstromfassade der US-Botschaft in Genf
erreichtet von der Conergy-Tochtergesellschaft
SunTechnics Fabrisolar.

Die Conergy AG, Systemanbieter für Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien, hat im ersten Quartal 2007 einen Umsatz in Höhe von 173,1 Millionen Euro erzielt. Dies entsprefhe einer Steigerung um 101 % im Vergleich zur Vorjahresperiode (EUR 86,3 Mio.), berichte das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Wesentlichen Anteil daran habe das stark wachsende Auslandsgeschäft, das bereits 49 % des Umsatzes ausmache. Conergy bietet ihre Systeme zur Nutzung von Solar-, Wind- und Bioenergie bereits in 25 Ländern durch ihre drei auf Endkunden, Handel und Investoren fokussierten Markenwelten an. Auch die Umsätze mit Solarwärmeanlagen, Wind- und Bioenergie-Systemen konnten laut Conergy auf einen Anteil von 23,9 % am gesamten Umsatz substanziell gesteigert werden (Vorjahresperiode: 2,5 %).  Bei den Quartalsergebnissen im Anlagenbau sei die Saisonalität des Geschäfts zu beachten, betont das Unternehmen. So werde der Baubeginn vieler Großprojekte im Frühjahr gestartet, wodurch diesen Leistungen im ersten Quartal nur bedingt Umsätze und Erträge gegenüberstünden. Die im Dezember lieferbedingt verschobenen Solar-Projekte seien wie angekündigt im ersten Quartal verbucht worden und hätten mit 37 Millionen Euro zum Umsatz beigetragen. Ebenfalls lieferbedingt verschobene Windenergieprojekte im Umfang von 16 Millionen Euro seien bereits ausgeliefert worden, würden jedoch erst nach Anschluss an das Stromnetz im 2. Quartal als Umsatz gebucht.




EBIT leicht verbessert -Vorstand bestätigt Umsatz- und Ergebnisziele für 2007

Dank überdurchschnittlich hoher Auftragsbestände, ausreichender Zulieferverträge und planmäßig verlaufender Projektfortschritte bestätigt der Vorstand das Umsatzziel von 1,25 Milliarden Euro bei einer Verdoppellung des Jahresüberschusses 2007 auf über 60 Millionen Euro. Die Rohertragsmarge konnte laut Conergy im ersten Quartal 2007 im Vergleich zur Vorjahresperiode von 14 auf 18 % gesteigert werden. Auch das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) konnte um rund zwei Millionen Euro auf minus 6,1 Millionen Euro verbessert werden. Darin enthalten seien Anlaufkosten für die eigene Solarmodul-Produktion in Frankfurt (Oder) in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Nach Zinsen und Steuern lag das Konzernergebnis mit minus 4,9 Millionen Euro etwa auf Vorjahresniveau (minus 4,5 Mio. EUR).


Neue Strukturen für globales Wachstum

Zur Planung und Realisierung der im Jahresverlauf steigenden Projektumsätze beschäftigte die Conergy Gruppe zum 31. März 2007 weltweit 1.844 Mitarbeiter (31. März 2006: 873 Mitarbeiter). Die Baufortschritte der Großprojekte laufen nach Angaben des Unternehmens planmäßig. Auch die Vorbereitungen zum Start der eigenen Modulproduktion in Frankfurt (Oder) im Sommer 2007 schritten wie geplant voran. Für die eigene Modulproduktion seien bereits die notwendigen Rohstoffe beziehungsweise Vorprodukte für mehr als 80 % des Zielvolumens von 50 MWp gesichert. Für die Erfüllung der Produktionserwartung von 50 MWp an Solarmodulen sieht sich Conergy ebenfalls im Plan. Das gesamte Planvolumen von 217 MWp für 2007 würden die vertraglich gesicherten Zukaufkontingente zuzüglich der eigenen Produktion um aktuell 40 MWp übertreffen. Reduktionen eines bestehenden Lieferanten seien durch zwei neue Lieferanten überkompensiert worden.


Positiver operativer Cashflow für 2007 erwartet

Fällige Zahlungen aus dem Jahresendgeschäft 2006, anstehende Schlussrechnungen aus Großprojekten sowie getroffene Maßnahmen zur Optimierung von Projektfinanzierungen werden nach Erwartungen des Unternehmens bei den Forderungen und damit auch beim "Working Capital" zu einer Verbesserung um mindestens 70 Millionen Euro im 2. Quartal führen. Conergy geht davon aus, dass der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit im zweiten Quartal sowie im Gesamtjahr positiv ausfallen wird. Mit einer Eigenkapitalquote von 39 % verfüge Conergy über eine solide Ausgangsbasis zur Finanzierung des Wachstums. Für Working Capital und Investitionen lägen Finanzierungszusagen mehrerer Banken über 600 Millionen Euro für einen syndizierten Kredit vor.


50/50/08: Die Wachstumsphilosophie der Conergy bis 2008

Conergy habe bereits im ersten Quartal dieses Jahres ihr Ziel fast erreicht, über 50 % des Gesamtumsatzes im Ausland zu realisieren, heißt es in der Pressemitteilung. Darüber hinaus soll das am regional unterschiedlichen Energiebedarf ausgerichtete Produktangebot ebenfalls über 50 Prozent des Umsatzes außerhalb des bisherigen, weiter schnell wachsenden Kerngeschäfts Photovoltaik erwirtschaften. Einen wesentlichen Anteil daran sollen Solarthermie, Wind- und Bioenergie haben. Auf diese Megatrends habe sich Conergy konsequent mit ihrem Produktangebot ausgerichtet. Die Produktlinien böten für den weltweit steigenden Energiebedarf intelligente Systemtechnologien, um Strom, Wärme oder Kühlung durch unterschiedliche regenerative Ressourcen zu gewinnen.

Neben Wechselrichtern für die Umwandlung solaren Gleichstroms in netzkonformen Wechselstrom in allen Leistungsbereichen entwickelt und fertigt Conergy ab Sommer 2007 auch eigene Solarstrommodule aus voll integrierter Produktion in Frankfurt (Oder). Darüber hinaus produziert Conergy Flachkollektoren für Wärme oder Kühlung aus Sonnenlicht sowie Wärmepumpen, die kombiniert einsetzbar sind. Neben diesen solaren High-Tech-Schlüsseltechnologien produziert Conergy auch Kleinwindkraftanlagen und patentierte Gestelltechnik für regenerative Energiesysteme. Als Technologieführer zur Entwicklung leistungsfähigster Gesamtsysteme erweitert Conergy ihre Produktlinien zielorientiert in den lukrativsten Bereichen der regenerativen Systemtechnik.

16.05.2007   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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US-Photovoltaik-Unternehmen Signet Solar will Produktion größtflächiger Solarmodule bei Dresden ansiedeln

Geplante Fabrik von Signet Solar nahe Dresden.
Geplante Fabrik von Signet Solar nahe
Dresden.

Der kalifornische Solarmodulhersteller Signet Solar Inc. will ein zentrales Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie seine erste Fertigungslinie für Solarmodule in Döbeln nahe Dresden errichten. Das gab das Unternehmen am 14.05.2007 bekannt. Mit neuester Dünnschicht-Solartechnologie stelle sich das Unternehmen dem rasant wachsenden Markt für erneuerbare Energien. Ziel sei, mit den Produkten möglichst schnell Kostengleichheit zu konventionell erzeugtem Strom (Grid Parity) zu erreichen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Mitten im High-Tech-Raum Sachsen will das kalifornische Unternehmen, welches über umfassende Erfahrungen aus dem Halbleiterbereich verfüge, preis- und leistungsoptimierte Photovoltaik-Module entwickeln und fertigen. Zum Einsatz kommen sollen diese Module, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln, auf Grund ihres großen Formats in Solarfarmen/ -kraftwerken und großen kommerziellen Installationen. 

Dünnschicht-Module mit bis zu 5,72 Quadratmetern

Die breit angelegte Produktion auf Basis von Dünnschicht-Silizium-Technologie soll Mitte 2008 in Döbeln starten und in der ersten Ausbaustufe etwa 130 Mitarbeiter beschäftigen. In den Fertigungslinien werden die laut Signet Solar Solarmodule mit den Abmessungen 2,20 m x 2,60 m auf Glasträgern hergestellt, welche als Gesamt- oder Teilmodule installierbar seien. Aus logistischer Sicht sei damit das Maximalformat erreicht, da die Glasträger transportabel bleiben müssen. Signet Solar plant die Fertigungslinien zusammen mit ihren eigenen patentierten Prozessen in Deutschland und später in weiteren Produktionsstandorten in Asien und den USA zu verdoppeln. Die Produktionsstätte in Sachsen werde das zentrale Mutterwerk der
Firma.


Technologie in der Fertigung von LCD-Plasma-Flachbildschirmen erprobt

Mit niedrigsten Kosten bei der Modulherstellung, so eine der zentralen Strategien des Unternehmens, sollen weltweit Märkte wesentlich erweitert und neue Märkte unter anderem in den Entwicklungsländern erschlossen werden, heißt es in der Pressemitteilung. Die von Signet Solar eingesetzte Dünnschicht-Siliziumtechnologie, welche auf Anlagen produziert wird, die in der LCD-Plasma-Produktion (Flachbildschirme) erprobt wurden, spiele dabei eine wesentliche Rolle. Sie habe gegenüber den herkömmlichen Verfahren der Solarzellenproduktion erhebliche Vorteile und berge ein noch nicht ausgeschöpftes Potenzial zur Kostensenkung sowie der Technologieinnovation. Sie sei umweltfreundlich, weil schadstofffrei, kenne keine Rohmaterialengpässe und sei durch ihre enorme Substratgröße ideal für großflächige Installationen geeignet.


Bund und Freistaat Sachsen unterstützen die Ansiedlung

"Unserem Markteintritt ist ein Jahr intensiver Forschung und Planung voraus gegangen", so Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH. "Es ging vor allem darum die geeigneten Technologien und Produktionsprozesse mit den größten Potenzialen hinsichtlich Kostenreduzierung zu finden. Nicht zu vergessen ist die Suche nach dem optimalen ersten Fertigungs- und Entwicklungsstandort", erläutert der gebürtige Dresdner, der vor zwölf Jahren Deutschland verließ, um in den Vereinigten Staaten die Niederlassung des Zentrum Mikroelektronik Dresden (ZMD AG) aufzubauen. Für den Unternehmensaufbau kehrte er nun zurück und ist dafür verantwortlich, dass Signet Solar im Juli 2008 mit der Produktion in Döbeln in Serie gehen kann. Für den Standort in Ostdeutschland habe sich das Unternehmen entschieden, weil es hier die besten Vorraussetzungen für dieses Großprojekt gefunden habe. "Neben der umfassenden Unterstützung der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH und des Freistaates Sachsen stand uns die Standortmarketinggesellschaft des Bundes 'Invest in Germany' zur Seite. So haben wir jetzt in dieser entscheidenden Anfangsphase beste Startbedingungen, die wir anderswo nur schwerlich gefunden hätten.“, lobt Gunter Ziegenbalg das Engagement der Beteiligten und ist sich sicher "dass wir von dem bereits existierenden Umfeld hier in Sachsen, welches in den Bereichen Mikroelektronik und Informationstechnologie weltweit seinesgleichen sucht, enorm profitieren werden."


Applied Materials liefert Basistechnologien für Module auf Glassubstraten

Die Basistechnologien für ihre Produktion bezieht Signet Solar von dem US-Unternehmen Applied Materials, Inc., einem weltweit führenden Hersteller von Halbleiterausrüstungen, der die komplette integrierte Produktionslösung für Glas-Trägermaterialien mit einer Größe von über fünf Quadratmetern liefert. Die Tatsache, dass der Halbleiterausrüster ebenfalls eine Niederlassung in Dresden hat, trug zur Standortentscheidung bei Signet Solar bei. "Die Produktionsprozesse von Solarmodulen und Halbleitern sind eng verwandt. Signet Solar ist in einer einzigartigen Position, umfassendes Wissen aus der Halbleiterproduktion und Expertise aus der Halbleitertechnologie auf die Optimierung modernster Dünnschicht-Solarmodulproduktion zu übertragen", erklärt Dr. Mark R. Pinto, Senior Vice President und General Manager der New Business and New Products Group bei Applied Materials. Das Unternehmen ist für sein breites Portfolio unter anderem an Ausrüstungsprodukten für die Herstellung von Halbleiterchips, Solar-Fotovoltaikzellen und energieeffizientem Glas bekannt.

16.05.2007   Quelle: Signet Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar Inc.,
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M+W Zander sorgt für Technik und Infrastruktur der neuen Solar-Fabrik von First Solar

Beck Solarpark mit Modulen von First Solar.
Beck Solarpark mit Modulen von First Solar.

Die M+W Zander FE GmbH (Stuttgart) übernimmt die komplette technische und infrastrukturelle Versorgung der First Solar-Modulfabrik in Frankfurt (Oder). Der Vertrag laufe bis Ende des Jahres 2011, berichtet M+W Zander in einer Pressemitteilung. Die Solarmodulfabrik von First Solar-Modulfabrik wurde bereits von M+W Zander als Generalübernehmer geplant und gebaut. Der endgültige Start der Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen ist für die Jahresmitte vorgesehen.  "Durch die ganzheitliche Betreuung vom Planen und Bauen bis hin zum Betreiben der technischen und infrastrukturellen Systeme und Gebäude hat First Solar nur noch einen einzigen, kompetenten Ansprechpartner für den Betrieb des gesamten Standortes", sagt Robert Gattereder, Geschäftsführer von M+W Zander FE. "Der Kunde kann sich hundertprozentig auf die Herstellung seiner Module konzentrieren – wir nehmen ihm das komplette Versorgungs- und Schnittstellenmanagement ab und kümmern uns um die Gewährleistungsverfolgung", so Gattereder weiter. M+W Zander übernimmt die ausfallfreie Versorgung der First Solar-Fabrik mit Reinstwasser sowie -gasen, Kühlwasser, Druckluft und kümmert sich um den Betrieb der Gebäudesysteme. Hinzu kommen die Stromversorgung und Abwasserbehandlung. Zu den infrastrukturellen Dienstleistungen für das rund 40.000 Quadratmeter große Gelände zählen Bewachung, Entsorgung und Reinigung.


First Solar produziert Solarmodule mit einem fortschrittlichen Dünnschicht-Halbleiterprozess, der die Solarstrom-Kosten erheblich senkt. Mit Technik zur Nutzung der Solarenergie zu erschwinglichen Preisen bietet First Solar eine wirtschaftliche Alternative zu fossilen Energien, trägt zur Senkung von Treibhausgasemissionen bei und zur Verringerung von Engpässen im Stromnetz.

Die M+W Zander FE GmbH, ein Unternehmen der weltweit operierenden M+W Zander Gruppe, ist in Europa und dem Mittelmeerraum tätig. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung und den Bau von Hightech-Anlagen für Kunden aus der Halbleiter- und Flachbildschirmproduktion, der Photovoltaikindustrie und dem Energiesektor. Im Photovoltaiksektor zählt das Unternehmen ebenso wie im Halbleiterbereich zu den Marktführern bei Planung und schlüsselfertigem Bau von Fertigungsanlagen. Insgesamt hat die M+W Zander Gruppe im Jahr 2006 nach eigenen Angaben mit weltweit rund 7700 Mitarbeitern circa 1,76 Milliarden Euro umgesetzt.

16.05.2007   Quelle: M+W Zander FE GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Beck Energy GmbH,

 

Umweltfreundliche Technik für Kälteanlagen gewürdigt: "CyberOne"-Award für Bondorfer MAKATEC GmbH

Die MAKATEC GmbH aus Bondorf wurde für ihre Kälte- und Klimatechnik am 15.05.2007 mit dem Technologiepreis "CyberOne" ausgezeichnet. Der Preis ist der wichtigste Technologie-Award im Südwesten, so die Wirtschaftsinitiative "Baden-Württemberg: Connected" (bwcon), die den "CyberOne" seit 1998 vergibt. Überreicht wurde die Auszeichnung von Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU). Makatec produziert und vertreibt innovative Systeme und Komponenten für die Kälte- und Klimatechnik sowie für Wärmepumpen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat die Entwicklung dieser Technik mit 284.000 Euro gefördert.   "Schließlich verbrauchen die Makatec-Apparate deutlich weniger Energie als Kompressionskälteanlagen. Absorptionskältemaschinen sind damit nun auch mit Blick auf die Investitionskosten wettbewerbsfähig", erklärt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Entwickelt wurde die umweltschonende Technik vom Gründer der MAKATEC GmbH zusammen mit dem Berliner Unternehmen Mattes Engineering und den Wissenschaftlern am Institut für Technische Thermodynamik und Thermische Verfahrenstechnik (ITT) der Universität Stuttgart. Das junge Unternehmen Makatec hat nun die Weiterentwicklung und Vermarktung aufgenommen.


Membranabsorptionskälteanlagen können fast vollständig mit Solarwärme betrieben werden

"Die Membran-Absorptionstechnik hat gegenüber konventionellen Techniken für Kälte-, Klima- und Heizungsanlagen zahlreiche Vorteile", so Dr.-Ing. Thomas Weimer, Geschäftsführer von Makatec. Die Geräte würden deutlich kleiner und kostengünstiger. Außerdem reagierten sie weniger empfindlich auf Erschütterungen als bisherige Modelle. Deshalb seien sie nicht nur in Gebäuden einsetzbar, sondern auch in LKW, Yachten oder Wohnmobilen. "Klimaanlagen mit dieser Technik können außerdem im Gegensatz zu den bisher weit verbreiteten elektrisch betriebenen Kompressionskälteanlagen fast vollständig mit Abwärme und solarer Beheizung betrieben werden. Sie arbeiten dann praktisch ohne nennenswerten Einsatz von Elektroenergie oder Brennstoffen. Das bedeutet, dass weniger Rohstoffe verbraucht und auch die Lärm- und Schadstoff-Emissionen deutlich verringert werden,“ ergänzt DBU-Experte Dr.-Ing. Jörg Lefèvre.

16.05.2007   Quelle: DBU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Preise für Holzpellets sinken auf Vorjahresniveau

Geplante Pelletieranlagen (grün) in Deutschland.
Geplante Pelletieranlagen (grün)
in Deutschland.

Holzpellets waren im April dieses Jahres so günstig wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das berichtet die Interpellets 2007, Plattform für die Holzpellets-Branche, in einer Pressemitteilung. Im Vergleich zu Öl und Gas seien die Kosten für den Brennstoff Pellets damit deutlich niedriger. Gründe sind laut Interpellets erhöhte Produktionskapazitäten deutscher Pelletshersteller sowie die geringe Nachfrage aufgrund des milden Winters. Eine Bestellmenge von sechs Tonnen Pellets kostete im April dieses Jahres nach Berechnungen der Interpellets-Veranstalter durchschnittlich 194 Euro pro Tonne. Das sind 27 Prozent weniger als noch im Dezember 2006.  Damals erreichten die Preise den Höchststand von 265 Euro pro Tonne. Somit seien die Kosten für eine Kilowattstunde Heizwärme aus Holzpellets mit 3,9 Cent mehr als 30 Prozent niedriger als beim Einsatz von Heizöl. Im April 2007 kostete Letzteres 5,7 Cent pro Kilowattstunde. "Im Vergleich zu 7 Cent pro Kilowattstunde bei der Nutzung von Erdgas sind Holzpellets sogar um 44 Prozent günstiger", kommentiert Horst Dufner, Projektleiter der Fachmesse Interpellets 2007, die Entwicklung.



Bis zu 20 neue Pelletswerke mit Gesamtkapazität für 1,2 Millionen Tonnen geplant


Zwei neue Produktionsstandorte mit insgesamt 190.000 Tonnen Holzpellets Jahreskapazität sind in den letzten sechs Monaten in Betrieb gegangen: Die German Pellets GmbH eröffnete im badischen Ettenheim ihr drittes Werk. Nach Unternehmensaussagen ist eine Kapazität von 160.000 Tonnen bereits Ende 2006 realisiert worden. Im Odenwald baute die Bio-Energie Mudau GmbH & Co. KG ein Werk, das eine Produktionskapazität von 30.000 Tonnen Pellets pro Jahr hat. Mitte 2006 lag die Jahreskapazität der Pelletsproduktion von 35 Werken noch bei rund einer Million Tonnen. Mit nun 1,2 Millionen Tonnen Produktionskapazität könnten rund 200.000 Haushalte mit Holzpellets aus deutscher Produktion versorgt werden. Zum Vergleich: Ende des Jahres waren 70.000 Pelletsheizungen in deutschen Haushalten installiert. Bis Ende dieses Jahres könnten bis zu 20 geplante Pelletswerke die Kapazitäten um weitere 1,2 Millionen Tonnen auf 2,4 Millionen Tonnen Holzpellets verdoppeln.


Milder Winter, volle Lager

Neben den erweiterten Produktionskapazitäten gibt es einen weiteren Grund für die Preissenkung: Die Nachfrage nach Holzpellets ist aufgrund des milden Winters 2006/2007 spürbar zurückgegangen. Die Folge: Die Lager der Pelletslieferanten sind voll. Im Umfeld dieser dynamischen Branchen- und Marktentwicklung findet die Interpellets 2007 vom 10. bis 12. Oktober 2007 in der Neuen Messe Stuttgart statt. Im Vorfeld treffen sich über 400 Experten der Pelletsbranche zum 7. Industrieforum Pellets. Hier werden aktuelle Themen des internationalen Pelletsmarktes vom 9. bis 10. Oktober im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) diskutiert. Der Veranstalter Solar Promotion erwartet zirka 150 Aussteller und 6.000 Besucher, davon rund 20 Prozent aus dem Ausland. Die gesamte Wertschöpfungskette der Pelletsbranche ist vertreten: Hersteller, Großhändler, Zulieferer und Dienstleister präsentieren auf der Interpellets 2007 neue Produkte und Dienstleistungen.

Weitere Informationen: http://www.interpellets.de

15.05.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH.,
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Solarzellen-Hersteller Q-Cells AG: Umsatz und EBIT kräftig gewachsen

Die Q-Cells AG (Thalheim ) hat den Zwischenbericht für das erste Quartal 2007 vorgelegt. Demnach konnte der weltweit zweitgrößte Solarzellenhersteller seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen und die Produktion in den ersten drei Monaten des Jahres 2007 auf 78,0 Megawatt peak (MWp) steigern. (Vorjahreszeitraum: 53,7 MWp). Dies entspricht einem Zuwachs von rund 45 % gegenüber dem ersten Quartal 2006. Der Umsatz erhöhte sich nach Angaben des Unternehmens um 43 % auf 163,5 Millionen Euro (114,7 Mio. Euro).   Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe trotz gestiegener Materialeinkaufs- sowie gesunkener Verkaufspreise zum Beginn des Jahres aufgrund technologischer Verbesserungen und weiterer Kostensenkungen um 37 % gesteigert werden können auf 36,2 Millionen Euro (26,5 Mio. Euro).

15.05.2007   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Phönix SonnenStrom AG: Verluste in den ersten drei Monaten, Rekord-Auftragsbestand für das zweite Quartal

Die Phönix SonnenStrom AG (Sulzemoos, ISIN DE000A0BVU93), ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus, legte am 15.05.2007 ihre Quartalszahlen vor, die erwartungsgemäß ausgefallen seien. Der saisonale Verlauf im Photovoltaik-Systemgeschäft sei besonders in Deutschland – dem größten Photovoltaikmarkt weltweit – von der Senkung der Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen jeweils zum 1. Januar bestimmt. Daher sei ein viertes Quartal besonders umsatz- und ertragsstark und ein erstes Quartal verlaufe in der Regel sehr schwach, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.  Darüber hinaus erhöhe bei der Phönix SonnenStrom AG die weitere Expansion des Konzerns, verbunden mit der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und daher gestiegenen Personalkosten, den Fixkostenblock im ersten Quartal verhältnismäßig stark.


Negatives Ergebnis pro Aktie

Vom 1. Januar bis zum 31. März 2007 liegen die Gesamtumsatzerlöse des Phönix SonnenStrom Konzerns aus dem In- und Ausland nach Angeben des Unternehmens leicht unter dem Wert des Vergleichsquartals bei 15,03 Millionen Euro (Q1 2006: 15,29 Millionen Euro). Die Umsätze verteilen sich auf die Segmente Komponenten & Systeme mit 11,39 Millionen Euro (Q1 2006: 14,93 Millionen Euro) und Kraftwerke mit 3,64 Millionen Euro (Q1 2006: 0,36 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt minus 1,5 Millionen Euro im Berichtszeitraum (Q1 2006: 0,12 Millionen Euro), liege aber deutlich über den Planwerten, betont das Unternehmen. Das Konzernperiodenergebnis falle mit minus 1,94 Millionen Euro (Q1 2006: 0,10 Millionen Euro) entsprechend aus. Daraus errechne sich ein Ergebnis pro Aktie (EPS) von minus 0,32 Euro (Q1 2006: 0,02 Euro). Die EBIT-Marge - das Verhältnis von EBIT zu Umsatz - liegt im ersten Quartal bei minus 10 Prozent (Q1 2006: 0,8 Prozent).


Auftragsbestand um fast 600 Prozent gestiegen

Mit einem Rekord-Auftragsbestand von 78,13 Millionen Euro gehe der Konzern in das zweite Quartal, betont die Phönix SonnenStrom AG. (31. März 2006: 14,3 Millionen Euro). Gegenüber dem 31. Dezember 2006 sei der Auftragsbestand von 11,27 Millionen Euro um beachtliche 66,86 Millionen Euro oder um fast 600 Prozent gestiegen. Der Auftragseingang im zweiten Quartal sei kontinuierlich auf hohem Niveau und erstrecke sich über beide Segmente. Das Segment Kraftwerke habe zahlreiche Aufträge für Großprojekte im In- und Ausland vorliegen. Zum 30. April stieg der Auftragsbestand im Konzern erstmals über 100 Millionen Euro.


Vorstand bestätigt Prognose

Der Vorstand der Phönix SonnenStrom AG sieht dem Jahresverlauf positiv entgegen und bestätigt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2007. Geplant sind ein Konzernumsatz von 200 Millionen Euro und ein EBIT von 9 Millionen Euro, woraus sich eine EBIT-Marge von 4,5 Prozent errechnet. Mindestens 20 Prozent der Umsätze sollen aus dem Ausland kommen. Für das Jahr 2008 geht der Vorstand von einem Konzernwachstum aus, das über dem erwarteten Weltmarktwachstum liegt.

Der Quartalsbericht kann auf der Internetseite der Gesellschaft heruntergeladen werden.

15.05.2007   Quelle: Phönix SonnenStrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarmodul-Hersteller aleo solar AG steigert Umsatz um 45 % und hebt Prognose an

Solarmodul-Produktion der aleo solar AG
Solarmodul-Produktion der aleo solar AG.

Die aleo solar AG (ISIN: DE000A0JM634) hebt nach Bekanntgabe der Ergebnisse für das 1. Quartal 2007 ihre Prognose für das Gesamtjahr an: statt der bislang geplanten 155 Millionen Euro Umsatz geht das Unternehmen nunmehr von einem Wachstum auf mindestens 170 Millionen Euro Umsatz aus. Der Auslandsanteil soll künftig mindestens 25 % betragen, so das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Der aus dieser Umsatzsteigerung resultierende Bedarf an Solarzellen sei bereits vollständig durch bestehende Verträge abgesichert. Grundlage für die angehobene Prognose seien die Sicherung von mehr Solarzellen sowie die Zahlen für das 1. Quartal 2007.   Der Umsatz stieg nach Angaben des Unternehmens um 44,8 % auf 37,2 Millionen Euro (1. Quartal 2006: 25,7 Mio. Euro). Dabei betrug der Auslandsanteil am Umsatz 35%. Das Ergebnis von Zins und Steuern (EBIT) lag bei 2,7 Millionen Euro (Q1-2006: 3,4 Mio. Euro); damit betrage die EBIT-Marge solide 7,2%.



Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 17,5 MW produziert – internationale Photovoltaik-Märkte ziehen an

Die produzierte Leistung konnte laut aleo solar auf 17,5 Megawatt MW ausgebaut werden (Q1-2006: 12,9 MW). Das Ergebnis je Aktie liegt bei 0,13 Euro (Q1-2006: 0,16 Euro, auf Basis der heutigen Stückzahl). Das nationale Geschäft entwickelte sich nach Unternehmensangaben stabil. Das internationale Wachstum sei stärker als erwartet: die verstärkten Marketing- und Vertriebsaktivitäten zeigten erste Erfolge. Der spanische Markt honoriere die Eröffnung einer eigenen Solar-Fabrik in der Nähe von Barcelona und den Aufbau eines spanischen Vertriebs mit entsprechenden Aufträgen. In Italien könne die aleo solar AG einen deutlich gestiegenen Auftragseingang verzeichnen, nachdem im Februar eine vereinfachtes Verfahren für die Solarstrom-Einspeisevergütung (Conto Energie) verabschiedet wurde. Außerhalb Deutschlands seien bis zum Quartalsende 35 % des Gesamtumsatzes erzielt worden, in der Vergleichsperiode des Vorjahres waren es 4,1%.

15.05.2007   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Photovoltaik-Hersteller Sunways AG: konstante Gesamtleistung, Gewinn im ersten Quartal gestiegen

Sunways-Solarzellen.
Sunways-Solarzellen.

Die Sunways AG (ISIN DE000733 2207, ISIN DE000A0BNPN0) hat das erste Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahr mit einer konstant hohen Gesamtleistung und einem um 11 Prozent höheren Ergebnis vor Zins und Steuern (EBIT) abgeschlossen. Der Umsatz lag bei 27,9 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Gesamtleistung der Sunways AG entwickelte sich im ersten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahr mit 35,7 Millionen Euro stabil. Das EBIT verbesserte sich um 11 Prozent auf plus 1,0 Millionen Euro (Vorjahr: + 0,9 Millionen Euro).   Der Umsatz betrug 27,9 Millionen Euro (Vorjahr: 36,3 Millionen Euro). Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von plus 1,9 Millionen Euro auf plus 2,1 Millionen Euro. Die Geschäftsentwicklung führte im ersten Quartal 2007 zu einem Anstieg des Konzernüberschusses auf 0,5 Millionen Euro (Vorjahr: + 0,4 Millionen Euro).


Nationale und internationale Photovoltaik-Nachfrage deutlich verhaltener – positive Impulse aus Italien

Das unverwässerte Ergebnis je Sunways-Aktie betrug nach dem ersten Quartal 0,04 Euro und blieb trotz des gestiegenen Aktienbestandes im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konstant. Im Vergleich zum ersten Quartal 2006 zeigte sich die nationale und internationale Nachfrage deutlich zurückhaltender, betont Sunways. In Deutschland führten Preisüberlegungen und die Diskussion um Preisobergrenzen im Systemgeschäft zu einer nachhaltigen Verunsicherung der Kunden und einer Kaufzurückhaltung. Während in Spanien die Wachstumsimpulse aufgrund einer verzögerten Genehmigung eines neuen Einspeisegesetzes noch fehlten, seien aus dem stark anziehenden italienischen Markt nach der Verabschiedung eines neuen Gesetzes seit der zweiten Februarhälfte neue Impulse gekommen.


Ergebnis der Solarzellenproduktion trotz Umsatzrückgang verbessert

Im Segment Solarzellen, dessen Umsatz sich auf 14,3 Millionen Euro belief (Vorjahr: 19,5 Millionen Euro) konnte das Ergebnis (EBIT) trotz des Umsatzrückgangs auf +1,4 Millionen Euro verbessert werden (Vorjahr: + 0,4 Millionen Euro). Dabei sei der Auslandsanteil deutlich von 19 Prozent auf 36 Prozent gestiegen. Beide Produktionsstätten in Konstanz und Arnstadt seien im Berichtszeitraum ausgelastet gewesen, die Produktionsleistung stieg laut Sunways um nahezu 40 Prozent auf 9,6 Megawatt. Die hohe Produktionsleistung im Segment Solarzellen führte in Verbindung mit einem geringeren Umsatz zu einem Anstieg des Lagerbestandes. Das förderunabhängige Geschäft mit Sunways-Solarzellen für die Automobilindustrie sei im ersten Quartal planmäßig positiv verlaufen. Ebenso seien in den ersten drei Monaten mehrere individualisierte Kundenprojekte mit transparenten Spezialzellen erfolgreich umgesetzt worden.

Im Segment Solarsysteme und -projekte sank der Umsatz um 20 Prozent auf 13,6 Millionen Euro (Vorjahr: 16,8 Millionen Euro). Ungefähr 10 Prozent des Umsatzes wurden im Ausland realisiert (Vorjahr: 4 Prozent). Im Berichtszeitraum seien die Preise unter Druck geraten; ein Teil des Ertragsrückganges habe jedoch durch bessere Einkaufsbedingungen und eine Ausweitung des Exportgeschäftes kompensiert werden können. Der Anstieg der Lagerbestände bewege sich aufgrund einer frühzeitig eingeleiteten, zurückhaltenden Bestellpolitik im Rahmen der üblichen Schwankungsbreite des operativen Geschäftes.


Positive Marktsignale in den ersten Wochen des zweiten Quartals

Zum 31. März 2007 beschäftigte Sunways 238 Mitarbeiter (Vorjahr: 221). Für das Geschäftsjahr 2007 erwartet das Unternehmen einen stabilen bis stark wachsenden nationalen und internationalen Markt. Die sich in den ersten Wochen des zweiten Quartals manifestierenden positiven Marktsignale bestärken das Management in der Einschätzung, dass die für das Geschäftsjahr 2007 geplanten Zuwächse in beiden Geschäftsbereichen erreicht und die Bestände abgebaut werden. Im zweiten Quartal 2007 führt die Sunways AG einen neuen Wechselrichter in den Markt ein. Der Solar Inverter AT ist flexibel einsetzbar, unter anderem in Kombination mit der Dünnschichttechnologie. Die Rohstoffversorgung für die Produktion von Solarzellen sei für das zweite Quartal 2007 gesichert. Sunways geht auch für das dritte und vierte Quartal des laufenden Jahres von einer Versorgung auf dem derzeitigen hohen Niveau aus.

15.05.2007   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG.,
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Photovoltaik-Produzent ersol steigert operatives Ergebnis um 28 Prozent

Solarzellenproduktion bei ersol.
Solarzellenproduktion bei ersol.

Die ersol Solar Energy AG (ersol) erzielte in den ersten drei Monaten dieses Jahres 26,1 Millionen Euro Umsatz, berichtet der Solarzellen-Hersteller in einer Pressemitteilung. Die Erlöse lagen damit nach Angaben des Unternehmens um 1,5 Prozent höher als im ersten Quartal des Vorjahres (2006: 25,7 Millionen Euro). Dieses moderate Wachstum sei zum einen darin begründet, dass ersol für die Erfüllung des im März geschlossenen Modulliefervertrags mit einer spanischen Projektgruppe Solarzellen auf Lager gehalten habe und zum anderen die externen Umsätze mit Solar-Wafern aufgrund der fortschreitenden Integration des Unternehmensbereichs in die Gruppe immer geringer würden. Die Umsatzerwartung zwischen 148 und 155 Millionen Euro für das laufende Jahr werde unverändert beibehalten.  
Exportquote steigt auf über 50 %

Die regionale Verteilung der Umsätze zeige im Vergleich zum Vorjahr deutlich die zunehmende Unabhängigkeit der ersol vom deutschen Markt. Seien es im ersten Quartal 2006 noch 55,6 Prozent gewesen, die ersol in Deutschland absetzte, so habe sich diese Quote im Vergleichszeitraum dieses Jahres auf 45,7 Prozent verringert. Das operative Ergebnis (EBIT) konnte im Vergleich zum Vorjahr weiter gesteigert werden: Lag es im ersten Quartal 2006 noch bei 3,4 Millionen Euro, so stieg es im Berichtszeitraum um 28,1 Prozent auf 4,3 Millionen Euro. Die EBIT-Marge wuchs ebenfalls auf 16,5 Prozent an (2006: 13,1 Prozent).


Spanisches Photovoltaik-Projekt soll im zweiten Quartal 2007 einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisbeitrag leisten

Nach Abschluss des ersten Quartals habe sich an der Gesamtjahresprognose von ersol nichts geändert, heißt es in der Pressemitteilung. Die Solarzellen und Module für das spanische Projekt würden voraussichtlich im zweiten Quartal 2007 zu einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisbeitrag führen, da die Lieferungen seit April planmäßig erfolgten. Aus heutiger Sicht plant das Unternehmen weiterhin mit einem Umsatz zwischen 148 und 155 Millionen Euro und einem operativen Gewinn von rund 20 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2007. Nähere Angaben zu den Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2007 liefert der Zwischenbericht zum 31. März 2007 auf der ersol-Internetseite.


Mehr als 500 Mitarbeiter produzieren Wafer, Solarzellen und -Module

Die ersol Solar Energy AG produziert und vertreibt siliziumbasierte Photovoltaik-Produkte. Die Gruppe besteht aus den Unternehmensbereichen Silicon, Wafers, Solar Cells und Modules. Mit einem Umsatz von 128 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2006 zählt das Thüringer Unternehmen zu den führenden in der Solarstrombranche. Seit dem 30. September 2005 im Prime Standard der Frankfurter Börse gelistet, wurde die junge ersol Aktie bereits am 19. Dezember 2005 in den TecDAX aufgenommen. Derzeit beschäftigt die ersol Gruppe nach eigenen Angaben mehr als 500 Mitarbeiter. Primäres Ziel des Unternehmens ist es, sich als Hersteller mono- und multikristalliner Silizium-Solarzellen weiter zu etablieren und überproportional am erwarteten Wachstum der Photovoltaik-Branche teilzuhaben.


Solarmodul-Fertigung in Shanghai

Seit Anfang 2006 liefert das Unternehmen einen Teil seiner Solarzellen zur Herstellung von Solarmodulen an das Joint Venture Shanghai Electric Solar Energy Co. Ltd. (SESE), an dem die ersol Gruppe zu 35% beteiligt ist. Der Vertrieb dieser in geringem Umfang produzierten Photovoltaikmodule wird zum Teil über das Unternehmenssegment Modules abgewickelt. Zu diesem Bereich soll künftig auch die für 2009 geplante eigene Modulproduktion gehören.

15.05.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Neues Auslegungsprogramm zur Optimierung von Solarstrom-Anlagen

PVscout-Dachzeichnung.
PVscout-Dachzeichnung.

Mit dem Programm "PVscout" präsentiert die Münchner Solarschmiede GmbH in Zusammenarbeit mit der ETU Software GmbH Köln ein neues, herstellerunabhängiges Auslegungsprogramm für netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen. Die innovative Software wird der Öffentlichkeit erstmals auf Europas größter Messe für Solartechnik vorgestellt, der "Intersolar", vom 21. bis zum 23. Juni in Freiburg. Umfassende Datenbanken, flexible Auswertungsoptionen und anschauliche Darstellungsmöglichkeiten zeichneten PVscout in besonderem Maße aus, betonen die Hersteller.  In die konkrete Berechnung fließe eine Vielzahl relevanter Variablen ein, die in umfangreichen Datenbanken hinterlegt sind. Zum einen seien detaillierte europäische Klimadaten zu nennen, zum anderen herstellerunabhängig mehr als 500 PV-Modultypen und über 200 Wechselrichtermodelle. Diese Datenbanken würden laufend über das Internet aktualisiert. Die Auflösung in Minutenmittelwerte entspreche dem neuesten wissenschaftlichen Auslegungsstandard.


Ein weiterer Vorteil von PVscout sei die exakte Analyse der Gegebenheiten vor Ort, etwa von Dachkonstruktionen, Einstrahlungswinkel und Sperrflächen wie Gauben oder Dachfenster. Dabei sei die Bedienung des Programms denkbar einfach und benutzerfreundlich: Sie erfolge vollautomatisch über eine dynamische und intelligente Menüführung. Am Ende erhalte der Nutzer eine komplette Anlagendokumentation in einem aussagekräftigen und anschaulichen Ausdruck.

PVscout optimiert laut Hersteller die Systemkonfiguration für einen maximalen Energieertrag in Abhängigkeit vom Anlagenstandort, von der Ausrichtung und von den Komponenten. Das Programm berechne darüber hinaus auch Alternativen zum "Best Case", damit die Flexibilität bei der Wahl der Solarmodule und Wechselrichter gewährleistet ist. Schnittstellen zu den Energieeffizienz-Programmen der Hottgenroth/ETU Software GmbH sorgen für ein Höchstmaß an Kompatibilität.

15.05.2007   Quelle: Die Solarschmiede GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Die Solarschmiede GmbH,
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Solarzellen-Hersteller Q-Cells unterstützt Solar-Projekte von Vereinen

Die Q-Cells AG aus Thalheim bei Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) fördert in den kommenden beiden Jahren das Projekt "Sonne für Vereine" der Naturstiftung David. Das haben der weltgrößte unabhängige Hersteller von Solarzellen und die in Sachen erneuerbare Energien und Naturschutz tätige Umweltstiftung aus Erfurt vereinbart. Neben der finanziellen Unterstützung des Projektes gewähre Q-Cells gemeinnützigen Vereinen Sonderkonditionen bei der Lieferung von Solarzellen. Ziel des Projekts sei, gemeinnützigen Vereinen in den neuen Bundesländern den Kauf und den Betrieb einer Solarstrom-Anlage zu ermöglichen, um sich so dauerhaft eine verlässliche und umweltfreundliche Finanzierungsquelle für ihre Arbeit zu sichern.   Dazu unterstützt die Naturstiftung David die Vereine mit einer umfangreichen Beratung und der Vermittlung besonders günstiger Konditionen für den Erwerb der PV-Anlagen. Diese Konditionen ermöglichen die Partner aus der Industrie, wie die Q-Cells AG, deren Unterstützung Vereinen aus Sachsen-Anhalt und dem Raum Leipzig zu Gute kommen wird. "Wir können gar nicht anders, als dieses sehr gute Projekt zu unterstützen", so Q-Cells-Vorstandschef Anton Milner anlässlich der Unterzeichnung der Vereinbarung. "Denn damit fördern wir nicht nur die Nutzung der Photovoltaik in unserer unmittelbaren Umgebung, sondern helfen auch gemeinnützigen Vereinen, ihre wichtige Arbeit für die Gesellschaft zu leisten", so Milner weiter.


Solarstromanlagen finanzieren gemeinnützige Arbeit

Ulrich Scheidt, Präsident der Naturstiftung David, ergänzt: "Das Interesse an dem Projekt ist sehr groß. Viele Vereine haben sich bei uns bereits vormerken lassen. Mit der Unterstützung von Q-Cells können wir nun den am Klimaschutz interessierten Vereinen aus dem Umwelt-, Sozial- und Bildungsbereich tatkräftig unter die Arme greifen." Vereine und andere Gruppen können sich an die Naturstiftung David wenden, wenn sie an einer Photovoltaik-Anlage mit Zellen von Q-Cells interessiert sind. Berechtigt sind nicht nur Vereine im engeren Sinne. Auch Kirchengemeinden können zum Beispiel unterstützt werden - wichtig ist nicht die Rechtsform, sondern die gemeinnützige Arbeit, die durch die Erträge der Anlage finanziert werden soll.

Kontakt: unter http://www.sonne-fuer-vereine.de

15.05.2007   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Evelop und Ballast Nedam erwerben Alleinrechte für den Bau des Offshore-Windparks "Scheveningen Buiten"

Offshore-Windparks lieferen sauberen Strom für Tausende Haushalte.
Offshore-Windparks lieferen sauberen Strom
für Tausende Haushalte.

Ende April 2007 gab die Nordsee-Direktion der niederländischen Straßen- und Wasserbaubehörde bekannt, dass sie den von den Unternehmen Evelop International BV und Ballast Nedam Concessies gestellten Genehmigungsantrag für den Offshore-Windpark "Scheveningen Buiten" als vollständig anerkannt hat, einschließlich der Umweltverträglichkeitsprüfung. Von jetzt an würden für diesen Standort keine Anträge anderer Parteien mehr entgegengenommen, berichten die Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dem Konsortium aus Evelop und Ballast Nedam Concessies sei damit das alleinige Recht zur weiteren Entwicklung der Anlage "Scheveningen Buiten" erteilt worden.   Der Windpark wird jenseits der 12-Meilen-Zone vor der Küste von Scheveningen angelegt. Er entsteht in rund 30 Kilometer Entfernung von der Küste und wird voraussichtlich im Jahr 2011 fertig gestellt. Die Leistung der Windkraftanlagen soll mehr als 300 Megawatt betragen. Mit der Stromproduktion können laut Evelop bis zu 350.000 Haushalte versorgt werden.


Das Konsortium aus den Projektentwicklern Evelop und Ballast Nedam verfüge über alle erforderlichen Kenntnisse und Kompetenzen auf dem Gebiet der Offshore-Windenergie im In- und Ausland. Beide Parteien sind deshalb zuversichtlich, dass es ihnen gemeinsam und in einvernehmlicher Absprache mit den zuständigen Behörden gelingen wird, weitere Windenergieprojekte vor der niederländischen Küste zu entwickeln und durchzuführen. Diese Projekte stellen einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung der politischen Zielvorgaben auf dem Gebiet der erneuerbaren Energie dar.


Offshore Projekte mit 2.200 MW geplant oder in der Entwicklung

Die Econcern Tochtergesellschaft Evelop hat nach eigenen Angaben etwa 2.200 MW-Offshore Projekte in der Planungs- und Entwicklungsphase. Q7, ein 12 MW-Windpark in der Nordsee soll voraussichtlich im März 2008 in Betrieb gehen. Der 315 MW-Offshore-Windpark "Scira" in der britischen 12 Meilen-Zone nahe Sheringham befindet sich in der Planungsphase. Die letzen Genehmigungen und Abschluss der finanziellen Verhandlungen werden voraussichtlich noch für 2007 abgeschlossen. Evelop erwartet weiterhin in der zweiten Jahreshälfte 2007 die Konzession für "Belwind" an der Bligh Bank, 46 Kilometer entfernt von der belgischen Küste. Die Kapazität von Belwind wird 330 MW betragen.


Erster niederländischer Offshore-Windpark "Egmond aan Zee" arbeitet seit 2006

Ballast Nedam Concessies ist in mehreren europäischen Ländern an der Entwicklung neuer Windkraftanlagen vor der Küste beteiligt. Der Erwerb des Alleinrechts für die Offshore-Windenergieanlage "Scheveningen Buiten" sei daher ein weiterer Meilenstein in dem Bestreben von Ballast Nedam Concessies, sich eine Stellung als führendes Unternehmen für die Entwicklung von Offshore-Windparks zu sichern. Die Muttergesellschaft von Ballast Nedam hat 2006 in der Nordsee den ersten niederländischen Offshore-Windpark errichtet: den "Offshore Windpark Egmond aan Zee".

15.05.2007   Quelle: Evelop International BV; Ballast Nedam Concessies B.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evelop International BV,
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WDR-Wirtschaftsmagazin markt: Klimaschädliche Braunkohlekraftwerke werden weiterhin nicht stillgelegt

Trotz der für 2008 geplanten neuen Ausstattung der Kraftwerke mit einer verringerten Zahl von Verschmutzungsrechten, der so genannten CO2-Zertifikate, sei noch immer nicht absehbar, wann die alten, besonders klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke stillgelegt werden, berichten das ARD-Morgenmagazin und die WDR-Wirtschaftssendung "markt" in ihren morgigen Sendungen vom 14.05.2007. Auch die reichliche Ausstattung mit CO2-Zertifikaten für den vorhergehenden Zeitraum von 2004 bis 2007 habe keine Stilllegung bewirkt.   Frimmersdorf, das zu den sechsgrößten CO2-"Dreckschleudern" Europas gehöre, soll nach Planungen von RWE erst 2012 vollständig abgeschaltet werden, heißt ein in einer Pressemitteilung des Westdeutschen Rundfunks (WDR). Andere alte Kraftwerke würden sogar noch länger am Netz bleiben. Dabei sollte der Handel mit Emissionszertifikaten die Stromerzeugung mit "museumsreifen" Kraftwerken eigentlich drastisch verteuern.


Sigmar Gabriel: "Große Geschäfte mit mehr Emissionen, und nicht mit weniger"

Das Gegenteil sei in der Verteilungsperiode 2004 bis 2007 passiert, so der WDR. Das räumte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gegenüber dem ARD-Morgenmagazin und dem WDR-Wirtschaftsmagazin "markt" ein: "Da sind große Geschäfte mit mehr Emissionen gemacht worden, und nicht mit weniger", so Gabriel. Bei der nächsten Vergabe von Emissionszertifikaten ab 2008 soll das eigentlich anders werden. Aber auch dann werden alte Braunkohlekraftwerke nach heutiger Planung des Bundesumweltministeriums wieder einen Teil der Emissionsrechte geschenkt bekommen. Deshalb sei nicht absehbar, dass RWE seinen "Klimakiller" in Frimmersdorf früher als geplant abschalten wird, so die ARD-Magazine.


Ehemaliger NRW-Wirtschaftsminister: ständige Mogeleien

Dabei habe RWE 1994 als Gegenleistung für die Genehmigung des umstrittenen Braunkohletagebaugebiets Garzweiler II der Landesregierung NRW fest versprochen, alte Kraftwerke "Zug um Zug" durch modernere zu ersetzen. Schon seit 2002 sei solch ein modernes Kraftwerk in Niederaußem in Betrieb. Aber bis heute sei von den versprochenen sechs nur ein Kraftwerksblock in Frimmersdorf stillgelegt worden. Für den ehemaligen NRW-Wirtschaftsminister Günther Einert, der das Versprechen für das Land entgegengenommen hatte, hat sich der Konzern nicht an seine Zusage gehalten. Günther Einert sagte gegenüber dem WDR: "Da mogelt man sich heute ständig Jahr um Jahr vorbei. Ob man das nun Nichteinhaltung oder Betrug nennt, lass ich mal offen. Ich kann es nur mit Erstaunen und Entsetzen feststellen." Aus Sicht der heutigen Landesregierung war die Zusage rechtlich unverbindlich. Deshalb sieht die Regierung keine Möglichkeit, gegen RWE vorzugehen.

Sendetermin "markt": Montag, 14. Mai 2007, 21.00 - 21.45 Uhr im WDR-Fernsehen

14.05.2007   Quelle: WDR Westdeutscher Rundfunk   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EPURON setzt erstes Photovoltaik-Projekt in Italien um

Michelin-Solarstromanlage in Hallstadt.
Michelin-Solarstromanlage in Hallstadt.

Die EPURON GmbH hat über ihre Tochtergesellschaft in Italien mit dem Bau eines 900 Kilowatt Photovoltaik-Projekts begonnen. An insgesamt drei Standorten in Mosciano, Notaresco und Cesena im Zentrum Italiens werde das Tochterunternehmen mit Sitz in Brescia bis Mitte des Jahres eine der landesweit größten Photovoltaikanlagen realisieren, berichtet EPURON in einer Pressemitteilung. Möglich geworden sei dieses Projekt durch die Zusammenarbeit mit Amadori, einem führenden europäischen Lebensmittelproduzenten. Amadori verpachtet seine Grundstücksflächen an die EPURON GmbH, die darauf Solarstrom-Anlagen installiert.  Dem Lebensmittelhersteller fließen durch die Bereitstellung seiner Flächen langfristig zusätzliche Erträge zu. Ein Modell, das sich bei EPURON mittlerweile bewährt hat. Bereits 2005 konnte EPURON durch eine Unternehmenskooperation mit dem Reifenhersteller Michelin das weltweit größte Aufdachprojekt realisieren.


"Die Kooperation mit Großunternehmen werden wir auch in Italien weiter fokussieren. Viele Unternehmen sind Erneuerbaren Energien gegenüber sehr aufgeschlossen, da sie wirtschaftliches Handeln und Klimaschutz sinnvoll verbinden können", so Thomas-Tim Sävecke, Geschäftsführer der EPURON und verantwortlich für das Geschäftsfeld Photovoltaik. "Für Amadori gehört Nachhaltigkeit zur Unternehmenstradition. Dazu zählt für uns insbesondere auch der Naturschutz, da er eng mit der Landwirtschaft verbunden ist. Darüber hinaus erwirtschaften wir mit den einst ungenutzten Flächen zusätzliche Erträge", erläutert Francesco Amadori, Gründer und Geschäftsführer von Amadori, sein Engagement.


Freiflächenanlagen mit einer Leistung von jeweils 300 Kilowatt

In Mosciano und Notaresco werden auf Freiflächen kristalline Solar-Module mit einer Leistung von jeweils 300 Kilowatt installiert. Das Projekt in Notaresco wird mit der Sonne nachgeführten Gestellsystemen realisiert. In Cesena, dem nördlichst gelegenen Standort, verwendet das Unternehmen aufgrund der vergleichsweise geringen Einstrahlungswerte eine fest installierte Freiflächenanlage mit Dünnschicht-Solarmodulen, die auch bei Schwachlichtverhalten eine hohe Energieausbeute liefern. Mit dieser innovativen Technologie hat EPURON in Deutschland bereits erfolgreich Großanlagen realisiert und wird auch in Zukunft die internationale Projektpipeline für Dünnschichtparks weiter ausbauen.


Konstantes Wachstum durch Einspeisegesetz "Conto Energia"

EPURON erwartet in Italien durch die Einführung des italienischen Einspeisegesetzes "Conto Energia" im Jahr 2005und dessen Anpassung an die deutsche Regelung im Februar 2007 ein konstantes Wachstum der erneuerbaren Energien. Das Unternehmen weitet die Geschäftstätigkeit für Großprojekte in Italien neben der Photovoltaik auch auf die Bio- und Windenergie aus. Im vergangenen Jahr konnte EPURON nach eigenen Angaben bereits den ersten Windpark mit einer Leistung von 12 Megawatt in der Region Puglia realisieren.

14.05.2007   Quelle: EPURON GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPURON GmbH.,
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Deutschland und EU bedauern Scheitern der Nachhaltigkeitskonferenz in New York

Die Europäische Union bedauere zutiefst, das die UN-Kommission über Nachhaltige Entwicklung (CSD) nicht in der Lage gewesen sei, sich auf einen anspruchsvollen Text zu Energie, Klima, Luftverschmutzung und industrieller Entwicklung zu einigen, erklärten Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, zugleich in seiner Eigenschaft als Vertreter der EU-Ratspräsidentschaft, und der EU-Kommissar für Umwelt, Stavros Dimas zum Ausgang der 15. Sitzung der UNO-Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD) in New York. Die 15. Jahrestagung der CSD war in New York zusammengekommen, um die Verpflichtungen zu nachhaltiger Entwicklung voranzubringen, die man 2002 im Johannesburger Aktionsplan eingegangen war. 
Gabriel: Die Welt erwartet von der UN konkrete Schritte

Die Europäische Union ist laut Gabriel und Dimas überzeugt, dass die CSD ein einzigartiges Forum ist, um nachhaltige Entwicklung auf globaler Ebene voranzubringen. Nachhaltige Entwicklung bedürfe eines integrierten Ansatzes, und die CSD sei dafür genau das richtige Gremium. Es sei bedauerlich, dass die 15. CSD es nicht geschafft habe, diese Rolle zu spielen, heißt es in der Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums. "Die Welt erwartet von der UN, dass sie konkrete Schritte unternimmt, um Probleme wie die Bekämpfung der Armut durch Zugang zu erschwinglicher und nachhaltiger Energieversorgung, die Steigerung der Energieeffizienz, den Ausbau der erneuerbaren Energien, den Klimawandel und die Verbesserung der Luftqualität anzugehen. Die Europäische Union hat sich daher während der vergangenen zwei Wochen unermüdlich dafür eingesetzt, dass über eine inhaltlich aussagefähige Verständigung verhandelt wird", so Gabriel.


EU will konkrete Zeitziele beim Ausbau erneuerbarer Energien

"Die Herausforderungen des Klimawandels, der sicheren Energieversorgung und der Luftverschmutzung stellen sich heute noch deutlicher als vor fünf Jahren. Sie verlangen von der internationalen Politik stärkere und ehrgeizigere Verpflichtungen. Es ist schade, dass die CSD 15 unfähig war, dieser Erwartung gerecht zu werden", sagte Stavros Dimas, Europäischer Kommissar für Umwelt. Die EU hatte sich in den Verhandlungen auf der CSD unter anderem eingesetzt für konkrete Zeitziele beim Ausbau erneuerbarer Energien, für die Einbeziehung der Energiepolitik in die nationale Planung ab 2010, für einen Überprüfungsmechanismus zu Energiefragen im Rahmen der CSD sowie für ein internationales Abkommen zur Energieeffizienz. Die EU betrachtet dies als wesentliche Elemente auf dem Weg zur Erreichung der Millennium- Entwicklungsziele.

14.05.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Cooling: SunTechnics präsentiert Modell einer Solar-Klimaanlage auf der Intersolar

Solar Cooling-Komplettlösung: Kollektoren, darunter der Container für Absorptions-, Kühl- und Regelanlage.
Solar Cooling-Komplettlösung: Kollektoren,
darunter der Container für Absorptions-,
Kühl- und Regelanlage.

Die Hamburger SunTechnics GmbH gibt auf der Intersolar 2007 in einer Reihe von Fachvorträgen Einblick in ihr breites Leistungsportfolio und ihre gebündelte Ingenieurskompetenz. Mehrmals täglich können sich Messebesucher am SunTechnics Stand in kurzen Vorträgen über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und die technische Umsetzung von Lösungen zur Nutzung der erneuerbaren Energien informieren. Themen sind unter anderem komfortable und klimaschonende Pelletsöfen, neue Photovoltaik-Module und –Montagesysteme sowie ein System zur Klimatisierung mit Solarenergie. Für den Wechsel zwischen Kühlen und Wärmen bietet SunTechnics ihren Kunden modernste Solar Cooling Systeme an. Der Komplettanbieter vertritt hinsichtlich der solaren Klimatisierung die Philosophie der Dreifachnutzung: Das Solar Cooling System wird nicht nur zur Kühlung sondern bei Bedarf auch zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung eingesetzt. 


Das ganze Jahr über wohltemperiert: Solar Cooling Systeme von SunTechnics

Die ganzjährige Nutzung verbessert die Wirtschaftlichkeit und Amortisation des Solar-Systems. Auf der diesjährigen Messe Intersolar stellt SunTechnics diese Technologie anhand eines Modells vor. Dieses System ist enorm Platz sparend, da die Absorptions-, Kühl- und Regelanlage in einem einzigen Behälter untergebracht sind und die Komponenten somit nicht einzeln montiert werden müssen. Darüber hinaus kann das System dank modernster "Plug-and-Play-Technik" einfach und schnell installiert werden und ist sofort einsatzbereit. Die Kühlung gewinne vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung immer stärker an Bedeutung, betont SunTechnics. Gerade in Südeuropa wachse der Bedarf an Klimatisierung. So habe SunTechnics beispielsweise in Spanien bereits verschiedene Solar Cooling-Projekte realisiert, unter anderem in der Deutschen Schule in Barcelona und in einem Firmengebäude in La Coruna (s. Foto oben).


Mono- und polykristalline Solarmodule für hohe Erträge bei geringer Leistungstoleranz

SunTechnics macht mit ihren neuen monokristallinen Solarmodulen der Serie STM 170 bzw. 175 MME und polykristallinen Modulen der Serie 190 bzw. 200 PME einen weiteren Schritt in die solare Zukunft: Die neuen PV-Module haben laut Hersteller eine Nennspitzenleistung von 170 bis 200 Watt und zeichnen sich besonders durch ihre geringe Leistungstoleranz von nur 2 Prozent nach unten und 3 Prozent nach oben aus. Bei den monokristallinen Modulen ermögliche eine spezielle Beschichtung der Zellen maximale Erträge und sorge für einen ästhetischen, gleichmäßig dunkelblauen Anblick. Bypass-Dioden verhinderten "Hot-Spot-Effekte" und ein eloxierter Alurahmen widerstehe auch starken Belastungen durch Wind oder Schnee. Und auch die polykristallinen Module befriedigen hohe Ansprüche: Die 54 6-Zoll-Zellen werden von einer 3 Millimeter starken, reflexionsarmen Sicherheitsverglasung geschützt. "Die kompakte Bauweise und ihre hohe Leistung machen die STM 190 und 200 PME Module zur perfekten Lösung für ertragsstarke Anlagen", heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. In jedem Fall können sich SunTechnics-Kunden bei der Wahl ihrer neuen Solarmodule auf lange Haltbarkeit und hohe Stromgewinne verlassen: Auf alle neuen Modultypen gibt es 5 Jahre Produktgarantie, die Leistungsgarantie für 90 Prozent der Minimalleistung gilt 12 Jahre; auf 80 Prozent sind es 25 Jahre.


Neue Photovoltaik-Gestellsysteme für Dachhaut und Freifläche

Mit den neuen Gestellsystemen von SunTechnics werden Solarstrommodule auf optisch ansprechende Art in die Dachhaut integriert oder kommen sicher und wartungsarm auf Freiflächenanlagen zum Einsatz. Das Photovoltaik-Gestell STG 40 wurde für die harmonische Installation gerahmter Solarmodule in die Dachhaut konzipiert. Seine haltbaren Spezialprofile aus Aluminium werden auf die vorhandene Dachlattung montiert und treten damit an die Stelle der üblichen Eindeckung. Die vollständige Dichtigkeit des Dachs bleibe durch die Unterkonstruktion des Gestells gewahrt. Dank seines Baukastenprinzips können nahezu alle gerahmten Modultypen leicht in sanierte oder neue Schrägdächer integriert werden. Das neue PV-Gestell STG 700 wurde dagegen für den Einsatz auf Freiflächen entwickelt. Das Tragsystem aus Aluminium und verzinktem Stahl kann sowohl für Laminate als auch für gerahmte Module verwendet werden und zeichnet sich laut SunTechnics durch seine extreme Haltbarkeit aus. Mit flexiblen Grundschienen und seiner Höhenverstellbarkeit eignet sich das STG 700 auch hervorragend für die Installation in unebenem Gelände.


Inspektions- und Servicevertrag für Photovoltaikanlagen mit String- oder Zentralwechselrichtern

SunTechnics bietet ab sofort ein umfangreiches Wartungs- und Servicepaket: Betreiber von SunTechnics-Solarstromanlagen jeder Größe können künftig auf Wunsch einen Inspektions- und Servicevertrag abschließen – und sichern damit die reibungslose Betriebsfähigkeit ihrer Anlagen. Das Servicepaket setzt sich aus vier Komponenten zusammen: In einer Jahresinspektion werden die Erträge kontrolliert und das komplette Photovoltaik-System auf seine Funktionsfähigkeit hin überprüft. Die Fernüberwachung gewährleistet die schnelle Reaktion auf Störungen und veranlasst nötige Reparaturarbeiten. Schriftliche Berichte über die einzelnen Monatserträge und die Inspektion dienen dem Anlagenbetreiber als umfassender Überblick über sein komplettes System. Und schließlich ist SunTechnics über eine kostenlose Service-Hotline für die Kunden erreichbar und garantiert im Fall der Fälle die schnelle Behebung von Störungen.


Intersolar-Schwerpunkte: solarer Großkraftwerke im Ausland, intelligente Wärmekonzepte und Solararchitektur

Auf der diesjährigen INTERSOLAR 2007 präsentieren erfahrene Ingenieure, Projektmanager und Architekten geplante und bereits verwirklichte Photovoltaik-Projekte, Vorhaben zum Solar Cooling und zur Bioenergie. Im Vordergrund stehen laut SunTechnics die anspruchsvolle Realisierung solarer Großkraftwerke im Ausland und intelligente Wärmekonzepte für Gebäude. Auch die solare Architektur spiele eine zentrale Rolle. Angesichts der Herausforderung, den Energiebedarf der Zukunft noch umweltschonender zu decken, biete gerade die Photovoltaik eine breite Palette an Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten.

14.05.2007   Quelle: SunTechnics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics,
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VDE-Studie zur dezentralen Energieversorgung setzt auf stärkere Nutzung erneuerbarer Energien

VDE-Szenarien zur Energieversorgung.
VDE-Szenarien zur Energieversorgung.

Die Kombination von dezentraler und zentraler Energieversorgung wird in Deutschland nach einer Studie des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik (VDE) bis zum Jahr 2020 etwa 10-20 Prozent des Strombedarfs decken. Sie wird Primärenergie wie Kohle und Öl einsparen, CO2-Emissionen reduzieren und die Abhängigkeit von Energieimporten verringern. Diese innovative Kombination setze auf die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien sowie die Kraft-Wärme-Kopplung und verringere außerdem die Netzverluste beim Transport von Strom. Der VDE geht außerdem davon aus, dass sich der Wirkungsgrad der Kraftwerke um 10 Prozent verbessern wird.  Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der VDE-Studie "Dezentrale Energieversorgung 2020", die am 10. Mai 2007 in Berlin vorgestellt wurde. Allerdings macht die Studie den Erfolg des Konzepts von einem hoch effizienten Energiemanagement sowie Investitionen in die Stromnetze abhängig. Die Studie sieht einen hohen Investitionsbedarf in die Netze, in "virtuelle Kraftwerke" sowie in die Aufrüstung der gesamten Stromversorgung mit Informationstechnik. Intelligentes Energiemanagement kann, zu einem Exportschlager "Made in Germany" werden, so der VDE.


Dezentrale Produktion von Solar- und Windenergie oder Biogas gewinnt an Bedeutung

Um die Energieversorgung der Industrienation Deutschland zuverlässig, nachhaltig, umweltverträglich und preisgünstig zu sichern, gehen die VDE-Experten von einer Mischung aus zentraler und dezentraler Erzeugung aus. Zwar würden auch 2020 wie bisher traditionelle Kraftwerke in Übertragungs- und Verteilnetze einspeisen. Zunehmende Bedeutung sollen aber dezentrale Erzeugungssysteme für die optimale Einbindung von Solar- und Windenergie oder Biogas erhalten. Hierzu zählt der VDE Ein- und Mehrfamilienhäuser mit Solarstromanlagen (Photovoltaik), Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Wärmepumpe, Gewerbebetriebe mit Blockheizkraftwerken (BHKW) sowie Siedlungen oder ganze Städte mit weitgehender Eigenerzeugung von Energie, so genannte Microgrids. Durch die Zusammenschaltung und Bündelung solcher selbständigen Einheiten sollen virtuelle Kraftwerke entstehen, die traditionellen Kraftwerken in Sachen Energieerzeugung nicht nachstehen. Als einen der größten Vorteile der verbrauchernah erzeugten Energie benennen
die VDE-Experten die geringeren Netzverluste.


Szenario geht von einer Nutzung der Kernenergie auf heutigem Niveau aus

Berechnungen des VDE zeigen, dass sich der CO2-Ausstoß bis 2020 um 40% senken lässt. Kern dieses Szenarios sind ein deutlich geringerer Einsatz fossiler Brennstoffe, der signifikante Ausbau regenerativer Energien und der dezentralen Energieversorgung auf einen Anteil von 25% sowie die Nutzung der Kernenergie auf heutigem Niveau.


Sinkender Wärmebedarf und höherer Stromverbrauch vorhergesagt

Die von Experten der Energietechnischen Gesellschaft im VDE ausgearbeitete Studie prognostiziert für das Jahr 2020 einen gegenüber 2006 deutlich veränderten Energiebedarf. Sie unterstellt, dass der Wärmebedarf aufgrund von Energiesparmaßnahmen, aber auch einer abnehmenden Bevölkerung um bis zu 50 % sinken wird, die Nachfrage nach Strom hingegen um 10 % steigen wird - bei um 30 % höheren Strompreisen. Zwar würden die einzelnen Verbrauchsgeräte aufgrund immer besserer Technik immer weniger Strom benötigen, aber deren absolute Menge werde bis zum Jahr 2020 zunehmen. So sinke zwar der Stromverbrauch in der Industrie (- 0,85 %) und bei Beleuchtungskörpern (- 0,8 %) leicht. Aber durch die Informations- und Telekommunikationstechnik (+ 3,0 %), Gewerbe/Handel/Dienstleistung (+ 1,8 %), den Verkehr (+ 0,8 %), den Haushalt (+ 1,4 %), aber auch durch die zunehmende Klimatisierung von Räumen (+ 2 %) werde dieser Effekt wieder aufgezehrt.


Intelligentes Energiemanagement als "Exportschlager made in Germany"

Das künftige Nebeneinander von zentralen und dezentralen Versorgungssystemen verlangt nach Ansicht der VDE-Experten dreierlei: Erstens ein auf modernster IT-Technik beruhendes Energiemanagement. Durch den Einsatz heute bereits vorhandener Informations- und Kommunikationstechnik in der Energietechnik lasse sich die Effizienz der eingesetzten Ressourcen, also auch Kohle und Öl steigern. Deutschland ist nach Einschätzung der VDE-Experten schon heute das Land mit der größten Erfahrung in Sachen intelligenter Energieversorgung und werde diese Dienstleistung bis zum Jahr 2020 zu einem Exportschlager ausbauen. Dies bedeute eine Riesenchance für den Standort in einem Feld, in dem andere Länder noch im Hintertreffen lägen.

Zweitens erforderlich ist laut VDE besonders die verstärkte Nutzung regenerativer Energien, der über alle Spannungsebenen gut ausgebaute Stromnetze nötig mache, um den dezentral erzeugten Energiezufluss bewältigen können. Da zum Beispiel Strom aus Windkraft bisher nicht gespeichert werden könne, müssten Kraftwerke und Netze so flexibel ausgelegt sein, dass sie zu jeder Zeit einen Ausgleich zwischen Erzeugung und Verbrauch sicherstellen können. Außerdem würden sich die künftig aufgrund der Windenergieeinspeisung von Nord nach Süd sowie der wegen des internationalen Stromhandels von Ost nach West gehenden Lastflüsse überlagern und ganz neue Anforderungen an die Netze stellen. Die Forschung müsse besonders in Sachen Energiespeicherung intensiviert werden


Investitionsbedarf in Milliardenhöhe; VDE regt staatliche Anschubfinanzierung an

Insgesamt sieht die VDE-Studie einen Investitionsbedarf in dezentrale Versorgungssysteme in Milliardenhöhe, der ohne eine öffentliche Förderung nicht zu leisten sei. Dezentrale Systeme seien derzeit teilweise noch nicht wirtschaftlich beziehungsweise konkurrenzfähig. Auf der Habenseite würden aber die Einsparung von Primärenergie, die Reduzierung von CO2 sowie die deutlich verringerte Abhängigkeit von Primärenergieimporten stehen. Nach Ansicht des VDE lassen sich die Ziele der EU, den Anteil erneuerbarer Energien auf 22 Prozent und die Energie aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage auf 18 Prozent zu steigern, nur mit dem Mix aus zentraler und dezentraler Energieversorgung erreichen. Dies müsse angesichts der aktuellen Diskussion um den Klimawandel ein originäres Interesse der Politik sein.

Als Konsequenz aus den Erkenntnissen der Studie fordert der VDE als ersten Schritt die Entwicklung eines Gesamtkonzepts für die Energieversorgung mit der Einbettung dezentraler Erzeuger, um die Leistung dezentraler Systeme für die Gesamtversorgung optimal einzubringen. Darüber hinaus müssten Kraft-Wärme-Kopplungssysteme mit höheren Stromkennziffern, also einem höheren Strom/Wärmeverhältnis entwickelt werden. In der Leittechnik seien Standards für die Schnittstellen, einheitliche Übertragungsprotokolle und neue Regelungskonzepte zu entwickeln, um das einwandfreie Zusammenspiel aller leittechnischen Komponenten zur Steuerung des Lastflusses zu gewährleisten. Und schließlich regt der VDE eine staatliche Anschubfinanzierung zur Einbindung dezentraler Versorgungsstrukturen in das Gesamtsystem an.

VDE-Grafik zur Energieversorgung im Großformat

14.05.2007   Quelle: VDE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VDE.,
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ILIOTEC Solar GmbH vom TÜV zertifiziert

Die ILIOTEC Solar GmbH (Regensburg) gehört zu den ersten Unternehmen in der Photovoltaik-Branche, die vom TÜV zertifiziert sind. Das bedeute, Dienstleistungen und Produkte entsprechen höchsten europäischen Anforderungen, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In der 18. Kalenderwoche 2007 sei das TÜV-Audit erfolgreich durchgeführt worden. Als internationaler Dienstleistungskonzern dokumentiert die TÜV Rheinland-Gruppe die Sicherheit und Qualität neuer und bestehender Produkte, Systeme und Dienstleistungen. Verbraucher und Kunden gewinnen über das Zertifikat Einsicht und Vertrauen in die Arbeits des Unternehmens.   Netzgekoppelte Photovoltaikanlagen mit Qualitätssiegel

Der TÜV zertifizierte die Qualität der ILIOTEC Solar GmbH in Sachen netzgekoppelte Solarstromanlagen. "Durch das vergebene Gütezeichen werden die Leistungen und Arbeitsverfahren in den Bereichen der Beratung, Planung, Komponentenauswahl, Installation und Serviceleistungen im Bereich netzgekoppelter Solarstromanlagen ausgezeichnet. Es ist damit sichergestellt, dass die Kundenberatung in allen Bereichen sachlich richtig erfolgt und auch die spezifischen Verhältnisse beim Kunden vor Ort richtig berücksichtigt werden", so der TÜV. Die Planung und Komponentenauswahl sowie die Installation erfolgten so, dass immer die Einhaltung des Standes der Technik und der bewährtesten Praxis sichergestellt seien. Darüber hinaus würden überprüfte spezifizierte Leistungen für eine nachhaltige und ganzheitliche Kundenbetreuung, wie zum Beispiel eine Ertragsgarantie und eine Versicherung angeboten.

Neben der Hauptgeschäftsstelle in Regensburg besitzt ILIOTEC weitere Niederlassungen in Deutschland und Europa. Mit über 150 Mitarbeitern und einer jährlichen Eigenmontage-Kapazität von 13 MWp zählt sich ILIOTEC zu den größten Planungs- und Realisierungsunternehmen in der Solarbranche.

14.05.2007   Quelle: ILIOTEC Solar GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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DWV-Innovationspreis für Arbeiten zur Wasserstoffspeicherung und zu Stoffströmen in Brennstoffzellen

Brennstoffzellen-Preisträger Panella, Holz.
Brennstoffzellen-Preisträger Panella, Holz.

Der DWV-Wettbewerb um die beste Diplom/Master- oder Doktorarbeit aus dem Jahre 2006 über Wasserstoff oder Brennstoffzellen ist entschieden: Sieger sind Barbara Panella aus Stuttgart mit ihrer Dissertation und Heiko Holz aus Erbach an der Donau mit seiner Diplomarbeit. Die 1978 in Rom geborene Barbara Panella hat ihre Arbeit über "Hydrogen Storage by Physisorption on Porous Materials" an der Universität Stuttgart und am dortigen Max-Planck-Institut für Metallforschung angefertigt. Sie beschäftigt sich darin mit dem wohl größten wissenschaftlichen Problem der Wasserstofftechnologie, nämlich der Speicherung größerer Mengen des Gases auf kleinem Raum für längere Zeit mit geringem Energieaufwand. Die Arbeit des gelernten KFZ-Elektrikers Heiko Holz, geboren 1980 in Ulm, zur "Optimierung von Brennstoffzellenkomponenten zur Verbesserung des Wasseraustrags bei kondensierenden Betriebsbedingungen" wurde an der Fachhochschule Ulm sowie am dortigen Standort des ZSW angefertigt. 


Speicherfähigkeit poröser Materialien für Wasserstoff


Eine Alternative zu komprimiertem Gas oder tiefkalter Flüssigkeit wäre die physikalische Anlagerung der Moleküle (Physisorption) an die Oberflächen hochporöser Stoffe. Von diesen gibt es verschiedene Arten, von der altbekannten Aktivkohle bis hin zu Kohlenstoff-Nanostrukturen. Über deren Speicherfähigkeit wurden vor einigen Jahren sensationelle Zahlen verbreitet, die aber niemand reproduzieren konnte. Auch die Angaben über andere poröse Materialien geben kein einheitliches Bild. Den Kern der Arbeit von Barbara Panella bilden daher systematische Untersuchungen der Sorptionsmechanismen für verschiedene Klassen von Materialien, in erster Linie solche auf Kohlenstoffbasis und metallorganische Gerüstverbindungen. Diese erst seit kurzer Zeit bekannten Stoffe waren bisher unter diesem Gesichtspunkt kaum untersucht worden.

Die maximale Speicherkapazität aller untersuchten Stoffe ist unabhängig von ihrer Struktur, aber proportional zur spezifischen Oberfläche. Dieses Ergebnis wird künftige Abschätzungen der Eignung von Adsorbern erheblich erleichtern. Das beste Kohlenstoffmaterial war hoch poröse Aktivkohle mit einer Speicherkapazität von 4,5 % (alle % auf das Gewicht bezogen) bei 77 K. Bei Raumtemperatur waren es weniger als 0,5 %. Als bester Adsorber überhaupt erwies sich ein metallorganisches Gerüst auf Zinkbasis mit 5,1 % bei 77 K.Bei 200 K sind es 1,2 %, bei Raumtemperatur weniger als 0,4 %. Die Ergebnisse weisen laut Jury Wege zu neuen Methoden, poröse Materialien zu charakterisieren und neue zu entwickeln oder zu optimieren, um zu technisch interessanten Speicherdichten zu kommen.


Optimaler Transport von Gasen und Flüssigkeiten in der Brennstoffzelle

Eine Brennstoffzelle kann nur dann gut funktionieren, wenn der in der Fläche stattfindenden Reaktion stets genug gasförmige Reaktanden zuführt und zugleich das entstehende Wasser schnell genug wieder abführt wird. Diese beiden Forderungen sind eigentlich widersprüchlich, denn die Gaskanäle sind möglichst weit, um die Druckverluste bei der Gasströmung zu verringern, sonst lässt sich das Wasser nicht mehr so gut austreiben. In umfangreichen Versuchsreihen mit verschiedenen Mäander-Flowfields unter verschiedenen Randbedingungen hat Heiko Holz tatsächlich eine Form mit 23 parallelen Kanälen gefunden, die eine deutliche Verbesserung darstellt und sich auch noch durch Prägeprozesse kostengünstig herstellen lässt. Über die experimentelle Arbeit hinaus wurden die Versuche auch theoretisch ausgewertet, so dass auf der Arbeit aufbauend weitere Entwicklungsschritte möglich sind.

Die Preisverleihung findet statt am Nachmittag des 6. Juni 2007 anlässlich der DWV-Mitgliederversammlung in München im Rahmen eines öffentlichen Vortragsprogramms in den Räumen des TÜV Süd.

13.05.2007   Quelle: Deutscher Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DWV,
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Klima-Kampagne: Berlin könnte durch Energieeinsparung eine Stadt mit 240.000 Einwohnern versorgen

Die Berliner Kampagne "PROST KLIMA!" analysiert Energieeinsparpotenziale für Gastronomen und Übernachtungsbetriebe und zeigt am Beispiel der Bundeshauptstadt, dass allein in der Berliner Gastronomie 43 bis 70 Millionen Kilowattstunden jährlich eingespart werden könnten. 265 Millionen Kilowattstunden könnten insgesamt eingespart werden, wenn alle Haushalte Berlins mitziehen würden und moderne, effiziente Technologie und Geräte einsetzen. Das entspräche rechnerisch dem Verbrauch einer Großstadt mit 240.000 Einwohnern.   Diese Maßnahmen - zum Beispiel bei der Beleuchtung und in Kühltechnik, schaltbare Steckdosenleisten oder energiebewusstes Verhalten - rechnen sich meist schon innerhalb des ersten Jahres, so die auf Umweltthemen spezialisierte Agentur Gröschel Geheeb, Initiator von Prost Klima! "Klimaschutz ist lukrativ für alle! Man muss den riesigen Energieberg, auf dem Berlin sitzt, nun endlich erschließen", fordert Geschäftsführer Lothar Gröschel. Die Erfahrungen mit den Cafés, Kneipen und Hotels, die bisher beraten wurden, belegten dies.


Energieeffizienz und Klimaschatz sind öffentlichkeitswirksam

Ziel der Kampagne ist, alle Interessierten zu deren Energiesparpotenzialen zu beraten und zu zeigen, wie sie davon profitieren können. Ebenso verspricht sich die Kampagne positive Impulse für die Tourismusbranche in Berlin. Die Gastronomen erhalten eine detaillierte Analyse und Auswertung aller Stromverbraucher und das Prost Klima-Zeichen an dem der Gast erkennen kann, dass in diesem Betrieb mit Ressourcen vernünftig umgegangen wird. Diesen Ansatz begrüßt auch Staatssekretär Dr. Benjamin-Immanuel Hoff vom Senat für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Prost Klima! betonte er, dass die Berliner Wirtschaft mit solchen positiven Anreizen für den Klimaschutz gewonnen werden könne. "Die Kampagne Prost Klima! ist für die Tourismusbranche eine Chance, sich über die Themen Energie und Klima in der Öffentlichkeit zu profilieren." Energieeffizienz sei ein zentraler Schlüssel für einen wirksamen Klimaschutz, so Dr. Hoff.

13.05.2007   Quelle: Gröschel Geheeb; Kampagne PROST KLIMA!   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Konferenz "München Erneuerbar": 20 Prozent erneuerbare Energien bis 2020 als Mindestvorgabe

Etwa 100 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten am 2. Mai 2007 auf der Konferenz "München Erneuerbar" lokale Strategien zur Energieversorgung der Zukunft“ Der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Axel Berg forderte auf der Veranstaltung der energiewerk Stiftung ein Klimaschutzbündnis auf Münchner Ebene zu gründen, alle gesellschaftlichen Gruppen an einen Tisch zu bringen und die Münchner Bürger über Möglichkeiten zum Klimaschutz zu informieren. Stephan Schwarz, Geschäftsführer Technik und Versorgung der Stadtwerke München (SWM), präsentierte einen Fahrplan, um bis 2020 rund 20 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen zu gewinnen und äußerte, dass der Ausstieg aus der Kernenergie ein "sehr erstrebenswertes Ziel" sei.   Der Ausfall des Atomstroms könne jedoch nicht vollständig durch erneuerbare Energien ausgeglichen werden, weshalb der Einstieg in ein Kohle- oder Gasheizkraftwerk notwendig sei.

In der abschließenden Podiumsdiskussion stellte Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der SWM-Geschäftsführung fest, dass einen Anteil von 20 Prozent erneuerbare Energien zu erreichen, für die Stadtwerke München eher als Mindestziel zu sehen sei. Eine Studie des Öko-Instituts für die SWM, die Christof Timpe, Mitautor der Studie, vorstellte, bestätigte die Machbarkeit des SWM-Ziels bei hohem Einsatz von Biomasse. Dr. Harry Lehmann, Leiter des Klimaschutzbereichs beim Umweltbundesamt, begrüßte die Schritte, die bereits unternommen wurden und ermutigte die Münchner den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen. Die energiewerk Stiftung plant weitere Veranstaltungen, um den Dialog fortzuführen und zu intensivieren.

13.05.2007   Quelle: energiewerk Stiftung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Vortrag in der Woche der Sonne: 100 % Erneuerbare Energien sind möglich

Eberhard Waffenschmidt: 100 % Erneuerbare sind möglich.
Eberhard Waffenschmidt: 100 % Erneuerbare
sind möglich.

Im voll besetzten Güterschuppen in Westerstede referierte der Aachener Energieexperte Dr. Eberhard Waffenschmidt auf Einladung von Westerstede Solar e.V. über die praktischen Möglichkeiten, Deutschlands Gesamtenergiebedarf auf der Basis jetzt schon vorhandener Technologien zu 100 % aus regenerativen Quellen zu speisen. Waffenschmidt geht davon aus, dass mit Hilfe von Energieeinsparungen bereits rund 40 % des gesamten heutigen Energieverbrauchs von zirka 2.400 Milliarden Kilowattstunden eingespart werden können.   Dies könne geschehen unter anderem durch flächendeckende Wärmedämmung der Gebäude im Bestand, der Einsatz von Energiesparlampen und anderen sparsameren Elektrogeräten, die Abschaltung der Stand-by-Funktionen vieler Geräte, die Umstellung auf 3-Liter-Autos und die Verlagerung von zwei Dritteln des Güterfernverkehrs auf die Bahn.


60 % der Energie aus Sonne, Wind und Wasser, Erdwärme und Biomasse

Die verbleibenden 60 % des Energiebedarfs könnten durch eine konsequente, sofort beginnende Umstellung auf die Nutzung von Energie aus Sonne, Wind und Wasser, Erdwärme und Biomasse bereit gestellt werden, ohne dass deswegen der Lebensstandard in Deutschland sinken würde. Neben dem unmittelbaren Nutzen für das Klima hätte eine solche Umstellung weitere sehr positive Effekte. So entstünden durch die ausgelösten Investitionen weitere Arbeitsplätze in den Umwelttechnologien, das Geld, das sonst für den Einkauf von Öl und Gas der Volkswirtschaft entzogen würde, bliebe im Land und stünde hier für Investitionen zur Verfügung, und nicht zuletzt wäre es nicht mehr nötig, viel Geld für die militärische Sicherung der Energieimporte aus Krisenregionen zu auszugeben.


Übergangstechnologien unnötig, Atomenergie-Risiken unkalkulierbar

In der in der anschließenden Diskussion argumentierte Dr. Waffenschmidt, dass dafür keine "Übergangstechnologien" wie etwa die Atomenergie nötig seien, die er wegen des unkalkulierbaren Risikos, dass heutzutage von Selbstmordattentätern ausgehen könne, für unverantwortlich hält. Nötig wäre stattdessen lediglich eine Umsteuerung der Investitionen etwa von Kohlekraftwerken hin zu Kraftwerken auf der Basis erneuerbarer Energien oder vom Autobahnbau hin zum qualifizierten Ausbau des Schienennetzes, um die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene verkraften zu können.


Sehr gute Resonanz der Woche der Sonne stärkt Motivation der Solar-Initiative

Peter Meiwald, Vorsitzender von Westerstede Solar e.V. zeigte sich im Anschluss begeistert von der Veranstaltung: "Die sehr gute Resonanz in der gesamten Woche der Sonne hat uns bestätigt, dass wir mit unserem Einsatz für Klimaschutz durch erneuerbare Energien nicht mehr nur ein Randthema bearbeiten, sondern eine ganz wichtige gesellschaftliche Frage vorantreiben! Der heutige Vortrag gibt dazu zusätzlich neue Motivation und viele neue gute Argumente für unsere weitere Arbeit!“

12.05.2007   Quelle: Westerstede Solar e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Westerstede Solar e.V.,
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Systemanbieter Pro Solar "Woche der Sonne" schaffte mehr Nähe zur solaren Wärmequelle

Sigmar Gabriel eröffnete die "Woche der
Sonne".

In der "Woche der Sonne" vom 27. April bis 6. Mai 2007 fanden im Rahmen der vom Bundesverband Solarwirtschaft organisierten Aktion in ganz Deutschland Informationsveranstaltungen statt, um die Bevölkerung über die Nutzung der Solarenergie zu informieren. Unterstützt wurde die bundesweite Aktion vom Bundesumweltministerium, aber auch von einigen Pionieren der Solarbranche, darunter der Pellet-Solar-Systemanbieter Pro Solar Energietechnik GmbH. Unternehmen wie dem Ravensburger Spezialisten für Wärme aus erneuerbaren Energien schreibt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) dabei eine bedeutende Rolle zu: "Die Unternehmen der ersten Stunde leisten einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Solarbranche in Deutschland. Der Einsatz der Pionierfirmen in Forschung und Entwicklung hat die Erfolgsgeschichte der deutschen Solarindustrie bis heute maßgeblich mitgestaltet", sagt Dr. Sebastian Fasbender, Pressesprecher des BSW-Solar.   Auch die "Woche der Sonne" habe die Relevanz der Solar-Pionierunternehmen gezeigt, deren Unterstützung ganz wesentlich zum Erfolg der Kampagne beigetragen habe.


Vertrauensvolles Verhältnis zwischen Verbraucher und ausführendem Handwerksunternehmen

Übereinstimmung besteht sowohl bei Pro Solar als auch beim Bundesverband Solarwirtschaft darüber, dass der Informationsbedarf der Endverbraucher beim Thema Solarwärme größer ist als bei herkömmlicher Heiztechnik. "Sowohl die Fachhandwerksbetriebe als auch die Solarunternehmen sind hierbei wichtige Multiplikatoren. Eine wichtige Rolle spielt ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Verbraucher und ausführendem Handwerksunternehmen, ebenso wirkt sich die Nähe zu einem spezialisierten Systemanbieter positiv aus", so Dr. Fasbender. Vor diesem Hintergrund hat sich Pro Solar stärker auf die Unterstützung seiner Systempartner ausgerichtet: "Unser erklärtes Ziel ist die Stärkung der Partner im Fachhandwerk, um gemeinsam am Markt weiter zu wachsen und mehr Nähe zum Kunden zu schaffen", bekräftigt Geschäftsführer Carsten Müller.


Solarenergie kann rund ein Drittel des Heizwärmebedarfs in Deutschland decken

Aktionen wie die "Woche der Sonne" sollen laut BSW-Solar dazu beitragen, dem Verbraucher die Vorteile von Solarenergie für die Schonung der eigenen Haushaltskasse und den Klimaschutz aufzuzeigen. Langfristig ließe sich nach Einschätzung des Verbandes rund ein Drittel des Heizwärmebedarfs in Deutschland mit Solarenergie decken. Im Mix mit anderen erneuerbaren Energieträgern werde damit langfristig eine Vollversorgung mit heimisch verfügbaren erneuerbaren Energien möglich. Der Systemanbieter Pro Solar sieht dazu in der Kombination von Pelletsheiztechnik und Solarwärme eine ideale Verbindung, die der Wärmespezialist mit der Produktbezeichnung "IdealSysteme" zum Ausdruck bringen will.

12.05.2007   Quelle: Pro Solar Energietechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW; Pro Solar Energietechnik GmbH,
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Neuer Ratgeber zu Bioenergie-Heizungen

Neuer Leitfaden zur Bioenergie-Heizung.
Neuer Leitfaden zur
Bioenergie-Heizung.

Immer mehr Menschen wollen ihren eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten und deshalb mit nachwachsenden Rohstoffen heizen. Der Freiburger Verein fesa e. V., der sich seit 14 Jahren für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien in Südbaden einsetzt, hat jetzt einen neuen 24-seitigen Ratgeber herausgegeben, der alle wesentlichen Informationen zum Heizen mit Bioenergie zusammenfasst. Die übersichtlich gegliederte Broschüre informiert gut verständlich über ein breites Themenspektrum und kann allen Hausbesitzern, die sich mit dem Gedanken tragen, eine neue Heizung zu installieren, einen ersten Überblick zur Bioenergie-Heizung geben.   So werden zum Beispiel die verschiedenen nachwachsenden Brennstoffe wie Holz, Getreide, Pflanzenöl oder Stroh vorgestellt und deren Einsatzmöglichkeiten beleuchtet. Ebenso beschäftigt sich der Ratgeber mit der Preisentwicklung von Brennstoffen, der Wirtschaftlichkeit von Pellet-, Stückholz- und Pflanzenölheizungen, mit der Finanzierung und den aktuellen technischen Möglichkeiten, Bioenergie möglichst effizient als Heizquelle zu nutzen. Da die Planung und Installation einer neuen Heizanlage rechtzeitig vor der nächsten Heizsaison abgeschlossen sein sollte, sei jetzt der richtige Zeitpunkt, sich zu informieren, heißt es in der Pressemitteilung des fesa e. V.


Klimaneutrale Heizung mit nachwachsenden Brennstoffen

Dass das Heizen mit nachwachsenden Brennstoffen dem Klimaschutz dient, stehe außer Frage: Die Bioenergieheizung arbeite klimaneutral, da sie nur soviel Kohlendioxid in die Luft entlässt, wie die Pflanze im Laufe ihres Lebens gebunden hat. Da ein Fünftel des gesamten Kohlendioxids in Deutschland von Privathaushalten produziert wird, liege hier ein großes Einsparungspotenzial, betont die fesa. So könne jeder einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten, ohne dabei auf Komfort verzichten zu müssen. Der fesa-Leitfaden „Wärme zum Wohlfühlen – Heizen mit Bioenergie“ kostet 4,50 Euro zzgl. Versand und kann bestellt werden unter www.fesa.de , per Fax unter 0761-404770 oder per E-Mail über mail@fesa.de.

12.05.2007   Quelle: Fesa e.V   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: fesa. E.V.,
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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon: Klimaschutz ist die größte Aufgabe des 21. Jahrhunderts

Ban Ki Moon: Klimaschutz ist Voraus- setzung für wirtschaftliche Entwicklung.
Ban Ki Moon: Klimaschutz ist Voraus-
setzung für wirtschaftliche Entwicklung.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat die programmatischen Äußerungen von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zur Klimaschutzpolitik als notwendig und wegweisend begrüßt. In seiner Rede zur Eröffnung der 15. Ministerkonferenz der Commission on Sustainable Development (CSD) in New York hatte Moon am Mittwoch Klimaschutz als die "wichtigste Aufgabe unserer Generation" bezeichnet und von der Weltgemeinschaft tief greifende und wirksame Maßnahmen eingefordert.  "Zum ersten Mal hat ein Generalsekretär der Vereinten Nationen sich verpflichtet, den Schutz des Klimas an die Spitze seiner eigenen politischen Agenda zu setzen. Nicht nur das: Der Generalsekretär hat zu Recht darauf hingewiesen, dass eine anspruchsvolle Klimaschutzpolitik kein Hindernis für wirtschaftliche Entwicklung ist, sondern deren Voraussetzung, und dass sie zugleich große Chancen für die Innovation unserer Volkswirtschaften bietet", so Gabriel.



Gabriel: Regierungen sollen konkrete und verbindliche Ziele für Energieeffizienz und erneuerbare Energien empfehlen

Auf der New Yorker Konferenz werden besonders Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils erneuerbarer Energien sowie zur Verbesserung der Zugangsmöglichkeiten zur Energieversorgung erörtert. In seiner Rede vor dem UNO-Gremium hatte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auch im Namen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft die CSD aufgerufen, den Regierungen die Übernahme konkreter und verbindlicher Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz und zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu empfehlen: "Die globale Sicherheit im 21. Jahrhundert wird maßgeblich durch die Sicherung der Energieversorgung und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen bestimmt. Der effiziente Umgang mit Rohstoffen und Energie ist daher eine Schlüsselfrage. Sowohl Industrie- als auch Entwicklungsländer erkennen zunehmend, dass nur solche Volkswirtschaften erfolgreich sein werden, die auf massive Effizienzsteigerungen und den Ausbau erneuerbarer Energien setzen", betonte Gabriel.

Die diesjährige Ministerkonferenz der UN-Kommission für nachhaltige Entwicklung (UN Commission for Sustainable Development - CSD) berät noch bis zum 11. Mai in New York Politikempfehlungen zu nachhaltiger Energiepolitik, Klimaschutz, industrieller Entwicklung und Luftverschmutzung.

11.05.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wikipedia; public domain,
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ISE-Leiter Weber: Photovoltaik-Markt wird Halbleiterbranche überholen

Solarzellen werden bis 2020 bedeutender als klassische Halbleiterprodukte
Solarzellen werden bis 2020 bedeutender
als klassische Halbleiterprodukte

Der Weltmarkt für Solarzellen wird 2020 den klassischen Halbleitermarkt überholen, prognostiziert Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme (ISE), in einem Exklusiv-Interview in der aktuellen Sonderpublikation "Solarindustrie - Vielfalt für Deutschland" (Ausgabe 1/2007) des Solarpraxis Verlags.  Während das Volumen des Solarmarkts weltweit heute noch bei 14 Milliarden Euro liege, werde 2020 über 250 Milliarden Euro Umsatz mit Solarzellen gemacht, so der Wissenschaftler. Einen erheblichen Anteil am Marktwachstum werde der verstärkte Einsatz von Solarzellen mit speziell gereinigtem metallurgischem Silizium haben. Diese Zellen, die das so genannte "Dirty Silicon" enthalten, würden sich mittelfristig bei Preisen zwischen zehn und 30 US-Dollar pro Kilogramm einpendeln - während rein kristallines Solar-Silizium auf dem Markt für 150 bis 200 US-Dollar gehandelt werde. "Wir erwarten, dass bis 2015 rund die Hälfte aller Solarzellen aus dem neuen Material gefertigt werden", sagte Weber gegenüber der "Solarindustrie".



Solarstrom-Leistung ab 2015 für weniger als ein Euro pro installiertem Watt

Nach Ansicht des Freiburger Wissenschaftlers befördern diese reduzierten Zellpreise massiv den Absatz. "Dreh- und Angelpunkt des Solarbooms sind die Kosten für Zellen und Module. Es gibt eine technologische Lernkurve, nach der man abschätzen kann, dass wir etwa 2015 unter ein Euro für jedes installierte Watt Solarstromleistung rutschen", so Weber im Interview. Man könne somit sogar während Stromverbrauchs-Spitzenzeiten 15 Eurocent je Kilowattstunde erreichen. "Damit wären wir konkurrenzfähig zu fossilen Technologien der Energieerzeugung", erklärt der Leiter des ISE.

11.05.2007   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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Solarthermie: Markt in Österreich wächst um 24 %; Export von Solarwärme-Anlagen sogar um 49 %

Jugendhotel Angerhof (Tirol ) mit Solaranlage.
Jugendhotel Angerhof (Tirol ) mit Solaranlage.

Der österreichische Markt für Flach- und Vakuumröhrenkollektoren wuchs laut der aktuellen Studie "Der Solarmarkt in Österreich 2006" im vergangenen Jahr um 24 %. Im letzten Jahr wurden in Österreich 299.604 Quadratmeter Sonnenkollektorfläche neu installiert, entsprechend einer Solarwärme-Leistung von 210 MWth. Das sind rund 1.000 Quadratmeter pro Arbeitstag. Ende des Jahres 2006 waren etwa insgesamt 3,3 Millionen m² Kollektorfläche mit einer Leistung von 2.318 MWth. in Betrieb. Auf 1.000 Einwohner in Österreich entfällt demnach eine installierte thermische Leistung von 282 kW.  Die Studie wurde verfasst von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Faninger im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) für die AEE INTEC in Gleisdorf und die Technische Universität Wien, Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft, Energy Economics Group.


Export-Europameister in Sachen Solarwärme

Österreich ist laut Studie größter Solarthermie-Produzent und -Exporteur in Europa. Im Jahr 2006 wurden 1.129.600 m² Kollektoren gefertigt, das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 66 %. Österreichische Kollektor-Produzenten haben im Jahre 2006 insgesamt 843.560 m² in mehr als 20 Länder exportiert und einen Umsatz von rund 400 Millionen Euro erzielt, was einer Zuwachsrate gegenüber dem Vorjahr von +49 % entspricht. 6.500 Vollzeit-Arbeitsplätze bestehen in Österreich durch diesen wachsenden Industriezweig.


Die gesamte Studie kann kostenlos heruntergeladen werden auf den Internetseiten der AEE INTEC: http://www.aee-intec.at.

11.05.2007   Quelle: AEE INTEC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Teufel & Schwarz GmbH.,
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Mit Hightech dem Klimawandel begegnen: Klimaforschungsgipfel legt konkrete Fahrpläne fest

"Der aktuelle UN-Klimabericht macht deutlich, dass Klimaschutz machbar ist. Untätigkeit können wir uns nicht leisten! Der Preis dafür wäre um ein Vielfaches höher, als es kluge Investition in den Klimaschutz sind", kommentierte Bundesforschungsministerin Annette Schavan den IPCC-Bericht, der am 4.Mai in Bangkok vorgelegt wurde. "Dazu brauchen wir Forschung und die richtigen Technologien, die den Ausstoß klimaschädlicher Gase in den entscheidenden Bereichen unseres Alltags und der Wirtschaft wirkungsvoll reduzieren", so Schavan weiter. Der UN-Klimabericht nennt Energieversorgung, Verkehr, Gebäude, Industrie, Landwirtschaft, Forst- und Abfallmanagement als zentrale Sektoren. 

Konkrete Technologien zum Klimaschutz, darunter Photovoltaik, künstliche Photosynthese und Wärmedämmung

"Auf dem Klima-Forschungsgipfel in Hamburg haben wir die richtigen Schritte unternommen und die Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammengebracht, die umweltfreundliche Technologien entwickeln und implementieren können. Wir haben einen verbindlichen Prozess gestartet, der bis zum Herbst in einer Hightech-Strategie zum Klimaschutz mündet", erläuterte Schavan. Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft hätten dazu konkrete Technologien identifiziert. Dazu zählten zum Beispiel Photovoltaik, CO2-Abtrennung und Speicherung bei Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen, emissionsarme Herstellungsverfahren der Materialwirtschaft, künstliche Photosynthese, Wärmedämmung in Gebäuden, neuartige Antriebstechnologien und Energiespeicher für Kraftfahrzeuge. Deutschland spiele bereits heute eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung umweltschonender Produkte, Dienstleistungen und Verfahren. Mit der Hightech-Strategie will das Bundesforschungsministerium diese Rolle weiter stärken und deutsche Technologie auf diesen Gebieten zum Exportschlager machen.

Der UN-Klimabericht betont, dass viele Entwicklungsländer oft stärker vom Klimawandel betroffen sind als die Industriestaaten, obwohl sie pro Einwohner wesentlich weniger zu den Treibhausgasemissionen beitragen. "Wir haben in Europa auch Verantwortung für die Ärmsten der Armen. Auch hieran müssen sich unsere Anstrengungen messen lassen," sagte Schavan.

11.05.2007   Quelle: BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Schüco baut Solarwärme-Anlage in Chile als Leuchtturmprojekt des dena-Solardachprogramms

Solarthermieanlage in Santiago de Chile.
Solarthermieanlage in Santiago de Chile.

Die Deutsche Schule Santiago de Chile hat zusammen mit der Schüco International KG und der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) eine Solarthermieanlage eingeweiht. Auf dem Dach der Schulsporthalle wurde die erste Solarwärmeanlage zur Brauchwassererwärmung im Rahmen des dena-Programms "Solardächer auf deutschen Schulen und Einrichtungen im Ausland" errichtet. Der Betrieb der Anlage ist verbunden mit einer Informationskampagne zur Solarenergienutzung sowie Schulungen für Vertriebspartner. Die Kampagne wirbt vor Ort für die Qualität und Zuverlässigkeit von Solartechnologie "made in Germany“ . Die Demonstrations- und Referenzanlage soll zusammen mit Information und Marketing den Markteinstieg der Schüco International KG in Chile unterstützen. Nahezu der gesamte Warmwasserverbrauch (täglich ca. 2.500 Liter) der Deutschen Schule erfolgt über die Duschen der Sporthalle. Die solarthermische Anlage mit 18 Kollektoren und einer Gesamtbruttofläche von knapp 50 Quadratmetern wurde daher in das Dach der Sporthalle integriert und direkt in die Warmwasserbereitung eingebunden.   Die Jahressimulation der Schüco International KG geht von einer jährlichen Einsparung von über 2.500 Kubikmetern Erdgas und einem jährlich vermiedenen CO2-Ausstoss von rund sechs Tonnen aus.


Die Energieversorgung spielt in Chile eine große Rolle, denn der Bedarf des auf Energieimporte angewiesenen Landes kann schon heute nicht mehr ausreichend gedeckt werden. Das Nachbarland Argentinien, einzige Erdgasquelle Chiles, hat seine Lieferungen erheblich zurückgefahren. Lösungen bieten die Erschließung von Energieeffizienzpotenzialen und die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Wie gut sich diese Lösungsansätze verbinden lassen, zeigt die Deutsche Schule Santiago: Schüco optimierte die Warmwasserbereitung für die Sporthalle durch gezielte Energieeffizienzmaßnahmen, der verbleibende Energiebedarf für die Warmwasserbereitung wird zum Großteil mit der Solarthermieanlage gedeckt.

"Regenerative Energien und Energieeffizienz sind wichtige Säulen für die zukünftige Energieversorgung in Chile", betonte Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Das starke Wirtschaftswachstum und der damit zunehmende Energiebedarf führten zu einer hohen Abhängigkeit des Landes von Erdgasimporten. Regierung, Wirtschaft und Industrie setzten daher verstärkt auf einen breiteren Energiemix und besonders auf erneuerbare Energien.

„Der rasant steigende Energie-Bedarf der Zukunft - ob in Chile oder in Deutschland - wird nur aus einem Mix der vorhandenen mit klimaneutralen, unerschöpflichen Energieträgern zu erreichen sein. "Energy²" ist die Chance, durch den kombinierten Einsatz moderner Fenster- und Fassadensysteme mit Solartechnik in doppelter Weise zu profitieren – nämlich Energie einzusparen und zugleich Energie zu gewinnen“, erläutert Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG, das Engagement.


Öffentlichkeitsarbeit zur Solarthermie-Nutzung

Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit im Internet, mit Broschüren, Poster, Film und Führungen sollen Erfahrungen zur Solarthermie-Nutzung und Energieeffizienz an Politiker, Ingenieure, Installateure und Investoren weitergegeben werden. Schüler, Mitarbeiter und Besucher der Deutschen Schule Santiago können sich über ein Display im Eingangsbereich des Gebäudes sowie im Internet über die Leistung der Solarthermieanlage (aktuelle Leistung, Gesamtenergieertrag, CO2-Einsparung) informieren. Finanziert werden die Projekte als Public-Private-Partnership vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und von den teilnehmenden Unternehmen. Vergleichbare Projekte wurden bereits in Athen, San Salvador, Windhuk, Lissabon, Singapur, Shanghai und Seoul realisiert. Jedes Projekt umfasst die Installation einer Demonstrations-Solaranlage auf einer deutschen Einrichtung im Ausland sowie Informationen und Schulungen zum Thema Solarenergie vor Ort.

Weitere Informationen über das Solardachprogramm unter: http://www.exportinitiative.de

11.05.2007   Quelle: Schüco International KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schüco International KG.,
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M+W Zander und NOVATEC BioSol schließen Kooperationsvertrag zum Bau solarthermischer Kraftwerke in Spanien

Solarfeld eines solarthermischen Kraftwerks
Solarfeld eines solarthermischen Kraftwerks

Die NOVATEC BioSol AG (Karlsruhe) und die M+W Zander FE GmbH (Stuttgart) haben einen Kooperationsvertrag geschlossen mit dem Ziel, gemeinsam den Bau solarthermischer Kraftwerke in Spanien zu realisieren. Der Vertrag umfasst laut die M+W Zander zunächst den Bau dreier Solar-Kraftwerke in Südspanien, die sich derzeit noch in der Genehmigungsphase befinden. Jedes der Solar-Kraftwerke ist mit einer Leistung von rund 30 Megawatt geplant.  Zurzeit laufen nach Angaben der Kooperationspartner konkrete Verhandlungen mit mehreren Investoren. Es sei geplant, noch dieses Jahr mit dem Bau der ersten Anlage zu beginnen. "Durch diese Kooperation kann sich die NOVATEC BioSol AG noch stärker auf ihre Kernkompetenz, die Serienfertigung von Solarfeldelementen und Errichtung schlüsselfertiger Solarfelder zur direkten Dampferzeugung konzentrieren“, kommentiert Martin Selig, Vorstand der NOVATEC BioSol AG.




Zusammenarbeit im dynamisch wachsenden Markt solarthermischer Energieerzeugung

Der Sprecher der M+W Zander FE Geschäftsführung, Dr. Günter Schneider, ergänzte: "Mit dieser Kooperation übertragen wir unsere langjährigen Erfahrungen bei Planung und Bau von Kraftwerken auf den dynamisch wachsenden Markt solarthermischer Energieerzeugung. Die M+W Zander Beteiligungs GmbH bietet mit ihren Tochterunternehmen und Beteiligungsgesellschaften weltweit ein ganzheitliches Leistungsspektrum rund um High-Tech-Produktionsanlagen und Gebäude. Arbeitsschwerpunkte liegen in der Elektronik-, Solar-, Pharma-, Chemie- und Energiebranche sowie Forschungseinrichtungen, in der Produktion von Reinraumkomponenten sowie im Facility Management. 2006 wurden nach Angaben des Unternehmens mit rund 8.000 Mitarbeitern circa zwei Milliarden Umsatz erwirtschaftet.

10.05.2007   Quelle: M+W Zander   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: NOVATEC BioSol AG,
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BISS und BSW starten Internetumfrage zu Solar-Kaufentscheidungen

Das Hamburger Business Institute Solar Strategy (BISS) hat die Befragung "Solares Kundenbarometer" (SOKU) gestartet. Die Umfrage wird durchgeführt auf den Internetseiten des vom Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) betriebenen Online-Beraters www.solarfoerderung.de. Das Kundenbarometer befragt die an Solartechnik Interessierten (Kunden und Installateure) zu deren tatsächlichen kaufentscheidenden Kriterien. Mit dem Projekt hat sich das BISS zum Ziel gesetzt, die Erfahrungen und Bedürfnisse der Solar-Kunden transparent zu machen und damit der Solarindustrie ein besseres Verständnis der konkreten Kundenbedürfnisse zu ermöglichen.  "Das Thema ist hochaktuell, da der Solarbranche mittelfristig große Veränderungen bevorstehen. Die Branche muss der Nische entwachsen, um neue Kundenschichten zu erreichen. In den nächsten zwei Jahren wird sich entscheiden, welche Unternehmen davon profitieren. Dabei kommt dem Kundenverständnis wachsende Bedeutung zu", erläutert der Gründer des BISS, Dr. Gerwin Dreesmann. Als Dank für die Teilnahme spendet das BISS für jeden ausgefüllten Fragebogen einen Euro an das Projekt "Licht für Bildung III" der Stiftung Solarenergie. Außerdem kann jeder Befragte an der Verlosung von zehn Solar-Ladegeräten des Typs "e.GO!Master" teilnehmen.

Das Business Institute Solar Strategy (BISS) ist ein kommerzielles Institut für Strategieentwicklung und Umsetzungsbegleitung im Bereich der erneuerbaren Energien, speziell der Photovoltaik und Solarthermie. Das BISS möchte den Ausbau der Solarenergie zur wirtschaftlichsten Energiegewinnung beschleunigen und damit den Klimawandel durch den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien nachhaltig stoppen. Dafür unterstütze das Institut die Hersteller, den Handel und das Handwerk bei konkreten Geschäftsanbahnungen, der Erarbeitung von Zielsetzungen, in der Informationsbeschaffung, der Erarbeitung von Marktstrategien, deren organisatorischen und personellen Umsetzung sowie dem Monitoring der Umsetzung, heißt es in der Pressemitteilung.

10.05.2007   Quelle: Business Institute Solar Strategy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Experten diskutieren Perspektiven der Solarthermie auf der Konferenz estec2007

Posterausstellung auf der estec2005.
Posterausstellung auf der estec2005.

Die europäische Solarwärme-Konferenz estec2007 wird dieses Jahr die weltweit wichtigste Veranstaltung der Solarthermiebranche sein. Die neue Richtlinie der Europäischen Union für das Heizen und Kühlen mit erneuerbaren Energien, die gerade auf den Weg gebracht wurde, das starke Marktwachstum von bis zu 80 % in Frankreich und bis zu 60 % in Spanien, Deutschland und im Vereinigten Königreich zeigen das schnell wachsende Interesse an solarthermischer Energie. Auf der estec2007 wird es Informationen geben über die weltweiten Solarthermiemärkte, politische Rahmenbedingungen sowie zu industriellen und technologischen Entwicklungen. Ebenfalls wird die europäische Solarthermieplattform ESTTP ihre aktuellen Ergebnisse präsentieren.   Das Programmkomitee hat eine hochkarätige Tagesordnung zusammengestellt. Die zweitägige Konferenz richtet sich an Experten und Entscheider aus Industrie, Forschung und Politik. Die künftige Entwicklung europäischer und weltweiter Märkte, die effizientesten Markteinführungsprogramme, neue Kollektor- und Speichertechnologien sowie die Prozesswärme und die solare Klimatisierung sind einige der wichtigen Themen, welche die Branche bewegen.


Workshop der Europäischen Solarwärme-Technologieplattform im Vorfeld

Vor dem eigentlichen Beginn der estec2007 wird am Morgen des 19. Juni ein Workshop der Europäischen Solarwärme-Technologieplattform (European Solar Thermal Technology Plattform - ESTTP) stattfinden. Die ESTTP wurde letztes Jahr ins Leben gerufen. Experten aus ganz Europa arbeiten gemeinsam an einer Vision der Solarwärme-Technologie für das Jahr 2030. Ihre Aufgabe ist, eine strategische Forschungsagenda sowie eine Strategie für die künftige Entwicklung der europäischen Solarwärme-Märkte zu entwickeln. Erste Ergebnisse werden während des ESTTP-Workshops vorgestellt.


Solar-Qualifizierungsprogramm "Qualisol" in Frankreich

Solar-Förderprogramme wie der französische "Plan Soleil" können den Aufschwung für nationale Wirtschaftszweige bringen, wenn diese in Kombination mit Qualifizierungsprogrammen auf den Weg gebracht werden. Dies ist das Ziel des Programms "Qualisol", das von der französischen Energieagentur ADEME im Januar 2006 ins Leben gerufen wurde und mit dem Handwerker fit gemacht werden für die Installation von Solarwärmeanlagen. Richard Loyen von ENERPLAN, dem französischen Verband der Solarwirtschaft, wird "Qualisol" auf der estec2007 vorstellen.


Vorbildliche Solarwärme-Großanlagen

Standardisierte Konzepte für solarthermische Großanlagen mit einer Kollektorfläche von mehr als 50 Quadratmetern hat das EU-Projekt NEGST untersucht. Projektkoordinator Jan Schindl vom österreichischen Forschungszentrum Arsenal research wird die Ergebnisse dieser Untersuchung auf der estec präsentieren. Für das Vorhaben wurden "good practice systems" in Österreich, Deutschland, Griechenland, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Spanien von Projektteilnehmern untersucht und Experten wurden nach deren Erfahrungen mit verschiedenen Anlagenkonzepten befragt.

Die 3. Europäische Solarthermiekonferenz estec2007 findet am 19. und 20. Juni 2007 in Freiburg i. Br. statt. Vom 21. bis 23. Juni schließt sich auf dem Messegelände mit der Intersolar 2007 Europas größte Fachmesse für Solartechnik an (http://www.intersolar.de). Die Konferenz wird gefördert von der Europäischen Gemeinschaft im Rahmen des Intelligent Energy Europe-Programms sowie der Sustainable Energy Europe-Kampagne 2005-2008.

Weitere Informationen zur Konferenz sind erhältlich unter: http://www.estec2007.org, Die Registrierung ist online möglich unter http://www.estec2007.org/registration. Dort kann der Newsletter bestellt werden, der im Vorfeld der Konferenz monatlich über die Entwicklung der internationalen Solarwärmemärkte und die wichtigsten Konferenzthemen informiert.

10.05.2007   Quelle: estec2007   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: estec2007.,
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SunTechnics stärkt Solarwärme-Geschäft in Kalifornien durch Übernahme

Aztec-Solardach mit Absorbern zur Schwimmbaderwärmung
Aztec-Solardach mit Absorbern zur
Schwimmbaderwärmung

Die SunTechnics Energy Systems, Inc. (Sacramento), ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Hamburger SunTechnics GmbH, zählt durch die Übernahme der Aztec Solar im US-Bundesstaat Kalifornien nun auch zu den führenden Anbietern solarer Wärmesysteme. Das 1996 von Ed Murray in Sacramento gegründete Unternehmen ist laut SunTechnics profitabel und gelte mit einem Umsatz von rund drei Millionen US-Dollar aktuell als die Nummer 4 im Solarwärme-Markt an der US-Westküste. Das inzwischen rund 30 Mitarbeiter starke Team hat in Kalifornien bisher mehr als 7.500 Solarthermieanlagen für Privat- und Gewerbekunden schlüsselfertig installiert.  Der kalifornische Markt für Solarwärme wuchs allein in den vergangenen beiden Jahren um über 50 % und steht mit einer installierten thermischen Leistung von rund 80 Megawatt (MWth)im Jahr 2006 erst am Anfang einer noch dynamischeren Nachfrageentwicklung.



Erfahrungsvorsprung hilft, im solaren Wärmegeschäft Marktanteile zu gewinnen

"Als Teil der SunTechnics werden wir unseren Kunden jetzt ganzheitliche regenerative Systeme für Strom oder Wärme anbieten und die Synergien aus dem starken Vertriebs- und Servicenetz nutzen, freut sich Ed Murray auf die Zusammenarbeit, der mehrere Jahre auch als Vizepräsident der CAL SEIA (The California Solar Energies Industries Association) tätig war und für SunTechnics USA den Bereich Solarthermie leiten wird. "Mit den erfahrenen Kollegen von Aztec Solar gewinnen wir jetzt den Erfahrungsvorsprung, um neben der Photovoltaik auch im solaren Wärmegeschäft kräftig Marktanteile hinzuzugewinnen und unseren Umsatz 2007 zu verzehnfachen. Dabei können wir das vertriebliche Know-How mit unserer Produktkompetenz ideal verbinden", erklärt Florian Edler, Geschäftsführer der SunTechnics USA.


Nachfrage nach Solarwärmeanlagen steigt

Steigende Gas- und Ölpreise sowie günstige geografische Bedingungen machen Kalifornien zu einem der Zukunftsmärkte für solare Energie. Bisher konzentrierte sich die Nachfrage nach Solarwärme in den USA zu über 90 % auf die Erwärmung privater Swimmingpools. Nicht zuletzt wegen der Steuervergünstigungen von 30 % für Privat- und Gewerbekunden steigt die Nachfrage zur häuslichen Brauchwassererwärmung oder zum Heizen mit Solarenergie überdurchschnittlich.

10.05.2007   Quelle: SunTechnics   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Aztec Solar,
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Sunways präsentiert Solar Inverter AT: Multitalent mit vielen Extras

Sunways-Wechselrichter der AT-Serie:flexible Einsatzmöglichkeiten und zahlreiche Extras
Sunways-Wechselrichter der AT-Serie:flexible
Einsatzmöglichkeiten und zahlreiche Extras

Die Sunways AG (Konstanz), bekannt für ihre hocheffizienten, transformatorlosen Photovoltaik-Wechselrichter "Solar Inverter NT" zur Netzeinspeisung von Solarstrom, stellt auf der Intersolar in Freiburg ihren neuen Solar Inverter der AT-Serie vor. Der transformatorlose Solar Inverter AT zeichne sich vor allem durch seine flexiblen Einsatzmöglichkeiten aus, betont der Hersteller: Der breite, gegenüber der NT-Serie nach unten erweiterte Eingangsspannungsbereich von 150 bis 680 Volt biete vielfältige Verschaltungsmöglichkeiten von Solarmodulen. Das Gerät wird in vier Leistungsklassen angeboten, die von 2,7 bis 5,0 Kilowatt Ausgangsleistung reichen.  Gemeinsam mit der bewährten NT-Serie kann die Sunways AG so alle gewünschten Betriebsbereiche von Strangwechselrichtern bis zehn Kilowatt Wechselstrom-Leistung bedienen. Der Solar Inverter AT besteht aus zwei Einheiten: einem DC-Steller zur Anpassung der Gleichstrom-Eingangsspannung sowie einem hocheffizienten Wechselrichter, der nach dem "HERIC"-Prinzip aufgebaut ist.



HERIC-Technologie erstmals für Dünnschichttechnologie nutzbar

Die Wirkungsgrade sind laut Sunways auch bei unterschiedlichen Eingangsspannungen und Leistungen, wie sie im Jahresverlauf bei jeder Photovoltaikanlage auftreten, sehr stabil und liegen mit über 95 Prozent für die möglichen Einsatzgebiete auf vergleichsweise hohem Niveau. Die Vorteile der HERIC-Technologie (Highly Efficient & Reliable Inverter Concept) werden mit dem neuen Gerät erstmals auch für die Dünnschichttechnologie nutzbar: Die gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE entwickelte HERIC-FP-Schaltung sorgt für eine Spannungscharakteristik am Solargenerator, wie sie von geerdeten Transformatorgeräten bekannt ist und für den Betrieb an Dünnschichtmodulen allgemein anerkannt wird. Die Installation wurde vereinfacht: Eine zusätzliche Erdung des Minuspols des Solargenerators über ein Erdungskit kann bei diesem Gerät entfallen. Weitere Vorteile für eine einfache und schnelle Installation sind die nach außen gelegten Anschlüsse, die das Öffnen des Gehäuses überflüssig machen. Durch eine spezielle Abdeckkappe für die Schnittstellen erfüllt das Gehäuse die Schutzart IP54. Der in das Gerät integrierte, mechanische DC-Lasttrennschalter erspart die zusätzliche Installation eines externen Schalters.


Serienausstattung bietet alle Möglichkeiten der Anlagenüberwachung

Die neue AT-Serie glänzt gemäß der "All in One-Philosophie" von Sunways mit einer Serienausstattung, die nicht nur Privatbetreiber interessieren dürfte: Hintergrundbeleuchtetes Grafik-Display mit Bedientasten sowie eine intuitive menügestützte Navigation zwischen Momentanwerten, Ertragsanzeige, Statusmeldungen und Einstellungen geben dem Betreiber alle Möglichkeiten der Anlagenüberwachung an die Hand. Beim Einsatz mehrerer Wechselrichter der AT-Serie setzt die Sunways AG erstmals auf einen Vernetzungs- und Kommunikationsstandard namens "CANopen", der derzeit branchenweit für die Anwendungsgebiete der Photovoltaik angepasst werde. Im Fehlerfall kann der AT-Inverter zum Beispiel selbständig und ohne weiteres Zubehör über ein vorhandenes Ethernet-Netzwerk eine Mitteilung verschicken.


Schnittstellen für Displays und Computer

Der Solar Inverter AT ist serienmäßig mit zahlreichen Schnittstellen ausgestattet: einer Schnittstelle zum Anschluss und zur Anzeige von Einstrahlung und Temperatur, einem Impulsausgang zur Ansteuerung des Sunways-Displays oder anderen Großanzeigen, einem Melde-Relais für einfachste Überwachung vor Ort, einer Modemschnittstelle zum Anschluss des SunwaysModems (analog, ISDN oder GSM) und einer Ethernet-Schnittstelle zur direkten Visualisierung zahlreicher Messwerte und Betriebsdaten an einem PC über den integrierten Webserver. Der AT Solar ist demnächst über die Sunways-Vertriebspartner erhältlich.

10.05.2007   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Solar-Boot "sun21" überquert Atlantik ausschließlich mit Sonnenenergie

sun21 vor der Skyline von Miami
sun21 vor der Skyline von Miami

Am 8. Mai 2007 um drei Uhr Nachmittags ist der Solar-Katamaran "sun21" im Hafen von New York eingelaufen. Sun21 beendete damit die erste motorisierte Atlantiküberquerung ohne einen Tropfen Treibstoff. Bis zur Ankunft in New York hatte sun21 rund 7.000 Seemeilen zurückgelegt. Dieser neue Weltrekord belegt das große Potenzial der Solartechnik auch in der Schifffahrt.  Das Schiff, das fünf Passagieren Platz bietet, fuhr ausschließlich mit dem Solarstrom von Modulen, die auf dem Dach des Katamarans installiert sind. Das Projekt wird getragen vom Verein transatlantic21 unter Federführung der Basler Ärztin Daniela Schlettwein-Gsell. Das Westschweizer Unternehmen MWLine hat das neuartige Solarboot in einer Werft bei Yverdon gebaut.



Die "sun21" ist vierzehn Meter lang und sechs Meter breit. Mit Solarzellen, Batterien und Elektromotoren ausgerüstet, bewegt sich der Katamaran Tag und Nacht ohne einen Tropfen Treibstoff zu verbrauchen. Gesteuert wurde es von den Westschweizern Mark Wüst und Michel Thonney. Mit an Bord waren der Basler Arzt Martin Vosseler, der Historiker Beat von Scarpatetti und Professor David Senn, der die Fahrt für meeresbiologische Studien nutzte.

Solarbooten gehört die Zukunft
Die Veranstalter wollten mit ihrem Rekord die Möglichkeiten der Solartechnologie unter Beweis stellen, nicht nur für die Schifffahrt. Neben Bertrand Piccards für 2011 geplanter Erdumrundung im Solarflugzeug ist transatlantic21 ein weiteres Schweizer Solarprojekt der Superlative.

10.05.2007   Quelle: transatlantic21   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: transatlantic21,
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Solarstrom: CIS-Photovoltaikmodule von Würth Solar ersetzen Dachziegel

Indach-Solarstromanlage mit CIS-Modulen von Würth Solar
Indach-Solarstromanlage mit CIS-Modulen
von Würth Solar

Würth Solar, weltweiter Vorreiter bei der Produktion von CIS-Solarmodulen zur photovoltaischen Stromerzeugung, bringt gemeinsam mit seinem Systemanbieter Würth Solergy eine komplette Indach-Lösung für CIS-Solarmodule auf den Markt. Dank des patentierten Befestigungssystems STARfix III können die Solarmodule auf der Basis von Kupfer-Indium-Diselenid (CIS) nun direkt in Schrägdächer integriert werden.  Dies eröffne neue ästhetische Perspektiven, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. STARfix III wird auf der Intersolar in Freiburg vom 21. bis 23. Juni 2007 vorgestellt (Messestand Nr. 10.2.45 in Halle 10).




Schwarze Solarmodule in Schindeltechnik verlegt

Unter dem Namen STARfix III hat Würth Solergy ein Befestigungssystem entwickelt, mit dessen Hilfe CIS-Solarmodule sich quasi nahtlos in ein Schrägdach einbauen lassen. Dachziegel werden komplett ersetzt. Das dreiteilige Gesamtsystem besteht aus optisch ansprechenden, ertragsstarken CIS-Modulen, leistungsfähigen Würth Solergy-Wechselrichtern sowie dem patentierten Haltesystem. Die Module werden in der bei Ziegeln bewährten Schindeltechnik verlegt. Die homogen schwarze Farbe der CIS-Module führe zu einem besonders ästhetischen Gesamteindruck der Dachanlage.


Flexibel, einfach und schnell montiert

Zu den Vorteilen des Befestigungssystems zählen neben der Ästhetik - die Halterungen, die nach der Anbringung nicht mehr sichtbar sind - auch die zeitsparende und einfache Montage, die sichere Haltefunktion sowie die Wetterbeständigkeit der Gesamtanlage, so der Hersteller. Die Dichtigkeit wird durch ein TÜV-Zertifikat bescheinigt. Das System ist sowohl für Komplett- als auch für Teil-Dachintegration geeignet. „"Besondere Aufmerksamkeit erregt das Würth Solergy In-Dach-System durch die eingesetzten CIS-Module. Es ergibt sich ein attraktives Gesamtbild des Gebäudes und eine ideale Kombination von herausragender Leistung mit bestechender Ästhetik", erläutert Bernd Petruzzelli, Vertriebsleiter von Würth Solergy.

10.05.2007   Quelle: Würth Solergy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würth Solar,
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aleo solar: Mit deutscher Photovoltaik-Qualität auf italienische Dächer

Solarfassade der aleo solar AG
Solarfassade der aleo solar AG

Seit der Überarbeitung des italienischen Einspeisevergütungsgesetzes für Solarstrom (Conto Energia) Anfang 2007 sind fast alle bürokratischen Hürden gefallen. Experten rechnen damit, dass der italienische Photovoltaik-Markt in den nächsten Monaten kräftig wachsen wird. Allein in den ersten drei Monaten 2007 ist fast doppelt soviel Leistung installiert worden als im ganzen vergangenen Jahr. Bis 2016 sollen in Italien Solarmodule mit einer Nennleistung von insgesamt 3.000 Megawatt (MW) installiert werden. Der deutsche Solarmodul-Spezialist aleo solar AG hat auf der Messe "Solarexpo" Ende April in Verona wichtige Kontakte zu italienischen Fachhändlern und Solarinstallateuren geknüpft. Christopher Dunne, Vertriebsleiter International der aleo solar AG, ist mit den Ergebnissen der Messe: "95% unserer Besucher waren Fachhändler und Installateure und wir haben dieses Jahr in Italien bereits Aufträge über 600 Kilowatt (kW) gezeichnet - Tendenz: weiter stark steigend. Wir beweisen mit aleo solar-Modulen auf deutschen Häusern seit Jahren, dass gute Qualität dauerhaft einen hohen Stromertrag sichert."  Mit sehr guten Modulen, seinem Know-how-Vorsprung und breiter Fachhändlerunterstützung sei aleo ein begehrter Partner. "Mit diesem Erfolgsmodell kommen wir jetzt auch auf italienische Dächer. Seit 2006 ist aleo solar mit einem eigenen Vertriebsteam in Italien aktiv. Der Verkauf der Produkte läuft - genau wie in Deutschland - über Fachhändler und Installateure. Diese erhalten von aleo solar eine breite Unterstützung in Form von technischer Beratung und Schulungen, Informations- und Werbematerialien", so Dunne.



Vorstandsvorsitzender Smit: In Italien entwickelt sich ein mit Deutschland vergleichbarer Markt für Aufdach-Anlagen

In Italien sind seit 2005 die Weichen für die jungen Solarunternehmen gestellt: Im Juli wurde das erste EEG-ähnliche Einspeisevergütungsgesetz für Photovoltaik verabschiedet. Im September 2005 trat es in Kraft, bereits im Dezember 2005 und im Februar 2006 gab es erste Anpassungen. Im Rahmen dieses Gesetzes wurden im vergangenen Jahr rund 8 MW installiert. Im Februar 2007 hat die italienische Regierung ein überarbeitetes Gesetz veröffentlicht, das die Einspeisetarife neu regelt. Wesentliche Neuerungen sind der Wegfall sämtlicher bisher vor der Installation notwendigen Anträge, die Aufhebung der jährlichen Obergrenze (Deckelung) und die Anhebung der Gesamtbegrenzung von 500 auf 1.200 MW. "Vor allem kleine, voll integrierte Photovoltaik-Anlagen bis 20 kW Nennleistung werden künftig in Italien nachgefragt werden", sagt Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG. "Von der Anwendung her gesehen entwickelt sich hier ein mit Deutschland vergleichbarer Markt für Aufdach-Anlagen. Und wir werden davon profitieren - das können wir bereits an den steigenden Auftragseingängen ablesen", so Smit weiter.

09.05.2007   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Woche der Sonne: Größte Solar-Kampagne Deutschlands erfolgreich beendet

Solartechnik zum Anfassen in der
Solartechnik zum Anfassen in der
"Woche der Sonne"

Die erste "Woche der Sonne" ist in ganz Deutschland auf große Resonanz gestoßen, berichten die Veranstalter in einer Pressemitteilung. Bei über 1.600 Solar-Aktionen informierten sich Verbraucher vom 28. April bis 6. Mai 2007 bundesweit über die klimaschonende und sichere Energieversorgung mit Solarstrom und Solarwärme. In rund 1.000 Städten und Gemeinden beteiligten sich Handwerker, Umweltgruppen, Stadtwerke und andere lokale Akteure mit Ausstellungen, Solarfesten, Infoständen oder Tagen der Offenen Tür an der "Woche der Sonne". Die Akteure ziehen eine positive Bilanz: vielerorts habe das Interesse der Verbraucher an den Solar-Aktionen die Erwartungen der Veranstalter übertroffen.  Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) organisierte 2007 erstmals die Aktionswoche mit dem Ziel aufzuzeigen, wie Klimaschutz praktisch und vor Ort funktioniert. Die Informationskampagne wird vom Bundesumweltministerium gefördert und von zahlreichen Partnern unterstützt. Aufgrund des großen Interesses soll künftig jedes Jahr die erste Maiwoche als "Woche der Sonne" ausgerufen werden.



Gebäudeintegration der Solartechnik soll in absehbarer Zeit selbstverständlich werden

"Das große Interesse an den bundesweiten Solaraktionen zeigt, dass die 'Woche der Sonne' zur rechten Zeit kam", so BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig. Steigende Preise für Öl und Gas und der Klimawandel ließen die Nachfrage der Verbraucher nach klimaschonenden und sicheren Energiealternativen ansteigen. "Diesem Informationsbedürfnis wollen wir nachkommen und dadurch dazu beitragen, die gewaltigen Potenziale der Solarenergie in Deutschland kontinuierlich zu erschließen. Unser Ziel ist es, dass die Integration von Solartechnik in Gebäude in absehbarer Zeit zur Selbstverständlichkeit wird", so Körnig weiter.


Begeisterung für erneuerbare Energien wecken

Die "Woche der Sonne" stand dank frühsommerlichem Wetter ganz im Zeichen ihres Namens. Laut Deutschem Wetterdienst war der April 2007 der wärmste, trockenste und sonnigste April seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen. Die Witterung dieses Frühjahrs unterstreiche damit die Forderung der "Woche der Sonne" nach wirksamen Maßnahmen gegen die Klimaänderungen, betont der BSW. Jüngst hat der Klimarat der Vereinten Nationen in seinem Weltklimabericht die Bedeutung erneuerbarer Energien für einen wirksamen Klimaschutz hervorgehoben. In seinem Grußwort an die Aktionswoche betonte Schirmherr Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, dass Aktionen wie die "Woche der Sonne" besonders wichtig seien, da sie Begeisterung für erneuerbare Energien weckten. Die ehrgeizigen Klimaschutzziele seien nur durch eine noch stärkere Nutzung erneuerbarer Energien erreichbar, hob Gabriel hervor.

Nach Einschätzung des Bundesverbands Solarwirtschaft wird die Solarenergie in Deutschland einen wesentlichen Beitrag für den Klimaschutz leisten: Langfristig werde rund ein Drittel des deutschen Wärmebedarfs und ein Viertel des Strombedarfs mit Solaranlagen gedeckt.

09.05.2007   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW,
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SunTechnics baut schlüsselfertiges 20 MW-Solar-Kraftwerk in Südkorea

Bereits am Netz: SunTechnics-Solarkraftwerk (1 MW) in Südkorea
Bereits am Netz: SunTechnics-Solarkraftwerk
(1 MW) in Südkorea

Noch in diesem Jahr soll in SinAn, südwestlich der koreanischen Hauptstadt Seoul, der weltweit größte Solarstrom-Park entstehen. Für die Planung und Realisierung des rund 90 Millionen Euro teuren Solar-Kraftwerks wurde das deutsche Unternehmen SunTechnics, Tochtergesellschaft der im TecDax gelisteten Conergy AG (ISIN DE 00060 40025) von dem in Korea führenden Bauunternehmen Dongyang Engineering & Construction Corporation aus Seoul beauftragt.  Die Dongyang Holding zählt mit vier Jahrzehnten Erfahrung zu den koreanischen Pionieren der Bauindustrie. Dank ihrer einzigartigen Erfolgsgeschichte gilt die Aktiengesellschaft als eines der führenden Unternehmen, die das koreanische Wirtschaftwunder maßgeblich beeinflusst haben. Im Jahr 2005 hat der koreanische Bauexperte mit rund 1.650 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 550 Millionen Euro erzielt, berichtet SunTechnics in einer Pressemitteilung.



Weltweit größter Solarpark als Vorzeigeprojekt nachhaltiger Energiegewinnung

Die rund 600.000 Quadratmeter große Anlage mit der Sonne nachgeführten Photovoltaikmodulen mit wird eine Gesamtspitzenleistung von 19,6 Megawatt (MW) haben und künftig jährlich über 27.000 Megawattstunden (MWh) Solarstrom produzieren. Dies wird etwa dem Jahresverbrauch von über 6.000 Haushalten entsprechen. "Wir freuen uns, mit SunTechnics den mit Abstand weltweit erfahrensten Partner im Solarbereich für das in seiner Größe und Auslegung einzigartige, gemeinsame Großprojekt gewonnen zu haben", berichtet Yoon-shin Choi, CEO der DongYang Holding. "Mit dem Bau dieses Solarparks in SinAn setzen wir in Korea ein wichtiges Signal für eine nachhaltige und saubere Energiegewinnung. Über 300.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid werden allein durch den Betrieb unsere Anlagen in den nächsten 15 Jahren vermieden", so der bereits seit mehreren Jahren an erneuerbaren Energien interessierte Choi weiter.


109.000 Solarmodule, 426 Kilometer Kabel und über 3.000 Tonnen Stahl

Im Vorfeld haben die Spezialisten der Bauindustrie mit SunTechnics die optimale Leistungsfähigkeit der richtungweisenden nachführenden Solartechnologie praxisgerecht erprobt. Diese erfolgreiche Testphase habe gezeigt, dass die automatische Ausrichtung der Module zum Sonnenverlauf reibungslos funktioniere und die Anlage damit deutlich mehr und wirtschaftlicher Solarstrom produzieren wird. Insgesamt installiert SunTechnics rund 109.000 Solarmodule auf der Sonne nachführenden Gestellsystemen, verlegt fachgerecht mehr als 426 Kilometer Kabel und verbaut über 3.000 Tonnen Stahl.


SunTechnics baut Marktführerschaft weiter aus

Bereits in 2006 konnte sich SunTechnics als führender Anbieter schlüsselfertiger Systeme zur Nutzung regenerativer Energien in Südkorea erfolgreich etablieren. Zwei Solarkraftwerke in der Region Incheon und in MuAn mit jeweils einem Megawatt Leistung wurden bereits erfolgreich ans Netz gebracht. Zwei weitere Solarkraftwerke mit je einem Megawatt Leistung befinden sich seit Ende vergangenen Jahres im Bau. Mit dem Bau des dann weltweit größten Solarkraftwerks baut der Hamburger Engineering-Experte für regenerative Energiesysteme seine Markführerschaft in Korea mit mehr als 25 Prozent Marktanteil weiter aus. "Wir freuen uns sehr, dass Koreas renommiertestes Bauunternehmen uns als Partner und Spezialist für leistungsfähigste regenerative Energiesysteme beauftragt", erklärt Stefan Müller, Regional Manager Asia-Pacific der SunTechnics. "Wie in Korea profitieren wir in ganz Asien-Pazifik von unserer Erfahrung aus der Installation von weltweit mehrerer Tausender regenerativer Energiesysteme. Dank hoher Nachfrage und einer prall gefüllten Projektpipeline, die von Solar Home- und Hybridystemen zur ländlichen Elektrifizierung über architektonisch anspruchsvolle fassendenintegrierte Photovoltaikanlagen bis hin zu Solarkraftwerken im Megawattbereich reicht, bauen wir unsere Marktpositionen in den wichtigsten Wachstumsregionen Asiens weiter stark aus. Bis 2008 werden wir unseren Umsatz in Asien-Pazifik mehr als vervierfachen und viele hundert Arbeitsplätze in der Region schaffen", so Müller weiter.

09.05.2007   Quelle: SunTechnics   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Innovationspreis für Chef des Solarthermie-Unternehmens Solitem

Solitem-Solarwärmeanlage im Iberotel Sarigerme Park (Türkei).
Solitem-Solarwärmeanlage im Iberotel
Sarigerme Park (Türkei).

Der Aachener Solar-Unternehmer Ahmet Lokurlu und seine Solitem GmbH wurden am 3.5.2007 auf dem Sustainability-Congress in Bonn mit dem "Award für Nachhaltige Innovation 2007" des Sustainability-Vereins ausgezeichnet, einer Interessengemeinschaft renommierter nachhaltigkeitsorientierter Kapitalinvestmentgesellschaften. Lokurlu erhielt den Preis der Kategorie "Nachhaltige Innovation" aus den Händen der Kongress-Schirmherrin Bärbel Höhn, MdB. Die Jury beeindruckten besonders die wissenschaftliche Kompetenz, der Einfallsreichtum und die Kreativität mit der Lokurlu und sein Team innovative Parabolrinnenkollektoren entwickelten, mit deren Hilfe sich Sonnenenergie zum effizienten Betrieb hochleistungsfähiger Klimatisierungsanlagen sowie zur Wärme- und Dampferzeugung nutzen lässt. 

Hochtemperatur-Solarwärmeanlagen in der Türkei

Die aus einem Forschungsprojekt entstandene und im Jahr 2000 gegründete Solitem GmbH eröffnet mit ihren patentierten Solarthermie-Hochtemperaturanlagen vollkommen neue und bahnbrechende Perspektiven für die ökologisch und ökonomisch sinnvolle Solarenergienutzung. In den ersten drei Solitem-Solarwärmeanlagen, die in zwei Hotels und einem Forschungszentrum an der türkischen Mittelmeerküste errichtet wurden, habe sich bereits erfolgreich und eindrucksvoll gezeigt, dass eine solche Anlage auf einzigartige Weise Nachhaltigkeit und Umweltschutz mit wirtschaftlicher Effizienz verbinde, heißt es in der Pressemitteilung.

09.05.2007   Quelle: Solitem GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solitem GmbH,
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Degussa unternimmt weiteren Schritt in den Wachstumsmarkt Photovoltaik

Degussa-Reaktor zur Produktion von Solarsilizium.
Degussa-Reaktor zur
Produktion von Solarsilizium.

Die Degussa GmbH (Düsseldorf) und die PV Silicon Forschungs- und Produktions AG (Erfurt), eine Tochter der PV Crystalox Solar AG, haben einen Vertrag zur Lieferung von Chlorsilanen unterzeichnet. Dieser umfasse einen Zeitraum von zehn Jahren, heißt es in einer Pressemitteilung der RAG Beteiligungs-AG. PV Silicon baut im Chemiepark Bitterfeld, einem der größten europäischen Chemiestandorte, eine Produktionsanlage für Photovoltaik-Silizium. Dieses Polysilizium nutzt das Erfurter Unternehmen zur Herstellung polykristalliner Wafer für Solarzellen.   Aus ihrer dortigen Anlage beliefert Degussa die neue Produktionsstätte künftig mit ihren Siridion-Chlorsilanen. Die RAG-Tochter Degussa ist nach eigenen Angaben der weltweit größte Hersteller von hochreinen Chlorsilanen, einem Rohstoff zur Produktion von Polysilizium. "Aufgrund des begrenzten Vorrats an fossilen Energieträgern rücken alternative Energiequellen immer stärker in unseren Fokus“, bekräftigt Dr. Klaus Engel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Degussa GmbH. "Einer der für uns attraktivsten Wachstumsmärkte ist dabei die Photovoltaik. Hier bauen wir unser Engagement konsequent aus", so Dr. Engel weiter.



1.800 Tonnen Solar-Silizium ab 2009

Die Photovoltaik-Silizium-Anlage soll ab 2009 ihre Produktion aufnehmen und eine Jahreskapazität von 1.800 Tonnen haben. Je nach Marktentwicklung könne die Kapazität auf das Dreifache erhöht werden, betont die Degussa GmbH. Die so genannte Fence-to-Fence-Produktion mit Degussa am Bitterfelder Standort vereinfache dabei die Lieferung und Handhabung von Chlorsilanen sowie anfallender Nebenprodukte erheblich. "Fence-to-Fence" bezeichnet Rohrleitungsgeschäfte, bei denen die Anlagen in unmittelbarer Nähe zur Produktion des Kunden stehen und Stoffströme direkt ausgetauscht werden können. Für die Lieferung an PV Silicon erweitere das weltweit führende Spezialchemieunternehmen seine Chlorsilan-Kapazitäten am Standort Bitterfeld.


Photovoltaik- Engagement auch in Frankreich

Bereits im April dieses Jahres hatte Degussa mit der Silicium de Provence (Silpro) eine Absichtserklärung zum Bau einer neuen Verbundproduktion für hochreines Polysilizium unterzeichnet. Auf dem Silpro-Betriebsgelände in Saint Auban soll hochreines Polysilizium nach dem Siemens-Verfahren hergestellt werden. Die Planungen sehen vor, dass Degussa dort eine Chlorsilanproduktion aufbaut. Hieraus werde Silpro mit dem hochreinen Rohstoff Siridion-Chlorsilan versorgt.

Für die Photovoltaik erwarten Experten in den nächsten Jahren zweistellige Steigerungsraten. In diesem attraktiven Markt ist Degussa schon seit Jahren aktiv. So gründete das Spezialchemieunternehmen bereits 2002 zusammen mit dem Partner SolarWorld AG das Joint Venture "Joint Solar Silicon GmbH &Co. KG". Es hat seinen Sitz im sächsischen Freiberg und betreibt künftig am Degussa-Standort Rheinfelden eine Anlage zur Herstellung von Solarsilizium aus Monosilan. Die Produktion nach einem neuartigen Verfahren startet im kommenden Jahr mit einer Kapazität von zunächst 850 Tonnen Solarsilizium jährlich. Daraus fertigt der SolarWorld-Konzern Solarwafer, die zu Solarzellen und -modulen weiterverarbeitet werden.

Weitere Informationen zum Thema Solarsilizium bietet die Publikation Broschüre kann kostenlos heruntergeladen werden; die DVD kostet pro Stück 4,90 Euro inkl. aller Versandkosten und MWSt..


06.05.2007   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: dena.,

 

Allianz-Umfrage zum Klimawandel: Bundesbürger fürchten Naturkatastrophen

Die Menschen in Deutschland sorgen sich vor einem Klimawandel und sind daher bereit, energiesparender zu leben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag der Allianz Deutschland AG. Befragt wurden insgesamt 501 Personen ab 14 Jahre. Vor einem weltweiten Klimawandel sorgen sich 68 Prozent der Befragten. Eher weniger besorgt zeigen sich 22 Prozent, gar nicht besorgt nur 10 Prozent. Dabei fürchten die Bundesbürger besonders Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und schwere Stürme (91 Prozent).  Auch die mögliche Ausbreitung von Schädlingen und Krankheitserregern (73 Prozent) sowie gesundheitliche Probleme durch Hitzewellen im Sommer (68 Prozent) beunruhigen die Deutschen. Die Aussicht auf wärmere Sommer und mildere Winter begrüßt hingegen nur etwa ein Viertel der Befragten.


Bereitschaft Energie einzusparen und weniger Auto zu fahren

Zwei Drittel der Bundesbürger glauben, dass sie mit ihrem eigenem Verhalten den Klimawandel beeinflussen können. Die Bereitschaft, die eigene Lebensführung umzustellen, um den negativen Folgen der Erderwärmung zu begegnen, ist laut Umfrage vorhanden. Besonders hoch ist die Bereitschaft, Energie einzusparen und auf energiesparende Geräte umzusteigen (92 Prozent). Drei Viertel der Befragten wollen mehr Produkte aus der eigenen Region kaufen, und zwar auch dann, wenn diese teurer sind. Auch ist eine deutliche Mehrheit bereit, weniger Auto zu fahren (61 Prozent) und häufiger auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen (58 Prozent). Gespalten sind die Deutschen dagegen, wenn es um ihren Urlaub geht: nur rund die Hälfte der Befragten würde mit Blick auf den Klimaschutz auf Urlaubsflüge verzichten.

Befragt nach dem eigenen Versicherungsschutz fühle sich nur gut jeder Zweite ausreichend gegen die Folgen von Naturkatastrophen versichert, heißt es in der Allianz-Pressemitteilung. Ein Drittel verneine dies ausdrücklich, die übrigen Befragten seien unsicher. Gleichzeitig zeige sich etwa die Hälfte der Bundesbürger bereit, für ihren Versicherungsschutz gegen die Folgen von Naturkatastrophen mehr Geld auszugeben. Lediglich 15 Prozent schließen dies laut Studie kategorisch aus. "Schäden durch Naturereignisse können gerade an Wohngebäuden enorme Kosten verursachen", so Thomas Pleines, Vorstandsmitglied der Allianz Deutschland AG. Über den ausreichenden Schutz der eigenen vier Wände müsse daher jeder Immobilienbesitzer gründlich nachdenken. "80 Prozent unserer Kunden, die eine Wohngebäudeversicherung besitzen, haben das Gebäude auch gegen Sturmschäden versichert. Eine Versicherung gegen Elementargefahren wie Hochwasser, Überschwemmung, Erdbeben und Schneelast haben allerdings nur rund 20 Prozent", so Pleines.

06.05.2007   Quelle: Allianz Deutschland AG (ADAG)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Innovatives Brennstoffzellen-Fahrzeug für das Bundesverkehrsministerium

Bundesminister Tiefensee im Brennstoffzellen-PKW.
Bundesminister Tiefensee im
Brennstoffzellen-PKW.

Seit Ende April zählt zum Fuhrpark des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) auch ein Brennstoffzellen-PKW von DaimlerChrysler. Übergeben wurde der Wagen von Dr. Christian Mohrdieck, Leiter der Brennstoffzellen-Antriebsentwicklung des Unternehmens. "Die Brennstoffzellentechnologie und der Wasserstoff sind zukunftsträchtige Alternativen im Energiebereich. Die Forschung und Entwicklung dieser innovativen Technologien werden wir weiter voranbringen. Das gilt vor allem für die Erprobung im Alltag. Das Brennstoffzellenauto wird zunächst für ein Jahr im Fuhrpark des Ministeriums unter realistischen Bedingungen eingesetzt", so Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee bei der Übergabe.   Deutschland sei bei der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie weltweit führend, betonte der Minister. Diese Position gelte es zu behaupten und auszubauen.


Eine Milliarde für Weiterentwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie

"Wir freuen uns sehr über das Engagement der Bundesregierung für die Brennstoffzellentechnologie", erklärt der Umweltbeauftragte und Leiter der Konzernforschung von DaimlerChrysler, Prof. Dr. Herbert Kohler. "Denn nur mit einer gemeinsamen Initiative von Politik, Automobilherstellern, Mineralölproduzenten und Energieversorgern können wir den Weg hin zu einer nachhaltigen Mobilität sichern."

Die Bundesregierung hat 2006 ein "Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff und Brennstoffzellen-Technologie" aufgelegt und stellt dafür Fördermittel von 500 Millionen Euro für die kommenden zehn Jahre bereit. Mit den Mitteln der Industrie wird daraus ein Langfristprogramm mit einem Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro. Ziel ist es, die anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklung von Wasserstoff und Brennstoffzelle erheblich zu verstärken.


Clean Energy Partnership will Alltagstauglichkeit beweisen

Der Betrieb des Brennstoffzellen-Fahrzeugs erfolgt in Berlin im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP). Die CEP ist ein internationaler Zusammenschluss verschiedener Unternehmen mit dem Ziel, den Energieträger Wasserstoff nicht nur technologisch zu erschließen, sondern ihn auf seine Alltagstauglichkeit und Systemfähigkeit hin zu erproben. Die zweite Projektphase - die im kommenden Jahr beginnen soll - ist bereits in Vorbereitung. In Kürze wird der Fuhrpark des Ministeriums außerdem um ein BMW-Wasserstofffahrzeug mit Verbrennungsmotor.

06.05.2007   Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Georg Lopata; BMVBS.,
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Brennstoffzellen-Fahrzeug im Rennen um das sparsamste Auto der Welt

Brennstoffzellen-Fahrzeug
Brennstoffzellen-Fahrzeug "Sax 2.

"Mit nur einem Liter Benzin von Chemnitz nach Paris und zurück" - so lautet das Motto des Chemnitzer Teams "Fortis Saxonia". Mit ihrem selbst entwickelten, mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeug "Sax 2"starten Studierende und Absolventen der TU Chemnitz und der Fachhochschule Mittweida vom 11. bis 13. Mai 2007 zum dritten Mal beim Shell Eco-marathon im französischen Nogaro. Das 3,10 Meter lange Brennstoffzellen-Fahrzeug "Sax 2" hat eine Karosserie, an der die Luft mit sehr geringem Widerstand entlang strömt. Das Öko-Mobil aus Sachsen wiegt nur 45 Kilogramm, 18 Kilogramm weniger als der Vorgänger "Sax 1". Erreicht wird dies durch Einsatz eines Kohlefaserverbundes. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem Elektromotor, der Energie aus einer Brennstoffzelle erhält.   "Mit nur einem Liter Benzin von Chemnitz nach Paris und zurück" - so lautet das Motto des Chemnitzer Teams "Fortis Saxonia". Mit ihrem selbst entwickelten, mit Wasserstoff betriebenen Fahrzeug "Sax 2"starten Studierende und Absolventen der TU Chemnitz und der Fachhochschule Mittweida vom 11. bis 13. Mai 2007 zum dritten Mal beim Shell Eco-marathon im französischen Nogaro. Das 3,10 Meter lange Brennstoffzellen-Fahrzeug "Sax 2" hat eine Karosserie, an der die Luft mit sehr geringem Widerstand entlang strömt. Das Öko-Mobil aus Sachsen wiegt nur 45 Kilogramm, 18 Kilogramm weniger als der Vorgänger "Sax 1". Erreicht wird dies durch Einsatz eines Kohlefaserverbundes. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem Elektromotor, der Energie aus einer Brennstoffzelle erhält. Als Kraftstoff nutzt das System Wasserstoff. Gelenkt wird mit einer speziellen Hinterradlenkung, welche die im "Ecocar" liegende Fahrerin mit einem Joystick bedient. Mit Knöpfen und Hebeln wird beschleunigt und gebremst.


2.500 Kilometer mit nur einem Liter Kraftstoff

"Sax 2" erreicht maximal 45 Kilometer pro Stunde. "Durch die Leichtbauweise, das aerodynamische Design und die effiziente Brennstoffzelle kann Sax 2 mehr als 2.500 Kilometer mit einem Liter Kraftstoff fahren", berichtet Teamsprecher Thomas Mäder. Damit könne bei dem Rennen in Frankreich die Leistung des Vorgängerfahrzeuges um 800 Kilometer überboten werden. Das Team "Fortis Saxonia" hat "Sax 2" ein Jahr lang in seiner Freizeit geplant und gebaut. Mehr als 60.000 Euro stecken in der Entwicklung. Das meiste Geld kam von Sponsoren und Projektpartnern.


"Sparweltmeister" siegen mit geringstem Energieverbrauch

Der Shell Eco-marathon wurde 1985 ins Leben gerufen und ist eines der ungewöhnlichsten Rennen der Welt. In den Energie-Kategorien Benzin, Diesel, Flüssiggas und alternative Energien werden die "Sparweltmeister" ermittelt. Sieger ist nicht das schnellste Fahrzeug, sondern das sparsamste. Im vergangen Jahr traten insgesamt 255 internationale Teams gegeneinander an und versuchten mit umgerechnet einem Liter Kraftstoff so weit wie möglich zu fahren, darunter vier aus Deutschland. Auch "Fortis Saxonia" ging mit dem Vorgänger "Sax 1" an den Start, der eine Strecke von umgerechnet 1.742 Kilometern zurücklegte und Platz 12 der Gesamtwertung erreichte. Diese Leistung soll "Sax 2" nun noch verbessern. Mehr als 2.500 Kilometer wollen die beiden Fahrerinnen mit der Startnummer 205 während der vier Wertungsläufe schaffen. "Es gibt fünf Abschnitte auf der Strecke, auf denen wir beschleunigen. Ansonsten wird gerollt und nur im Notfall gebremst", so eine der Fahrerinnen. Auf diese Weise soll "Sax 2" in die "Top Five" der Gesamtwertung fahren. "Angesichts der Tatsache, dass 262 Teams aus 20 Ländern an den Start gehen, ist dies ein ehrgeiziges Ziel", meint TU-Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, der das Projekt unterstützt. Am Shell Eco-marathon nehmen in diesem Jahr insgesamt acht Mannschaften aus Deutschland teil.

05.05.2007   Quelle: Technische Universität Chemnitz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Chemnitz.,
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Pilotschulen für energiesparende Gebäudesanierung gesucht

Eine energieeffiziente Sanierung kann bei vielen öffentlichen Gebäuden in Deutschland zu deutlichen Energie- und Kosteneinsparungen führen. Daher startet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) das bundesweite Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand für Schulen“. Öffentliche und gemeinnützige Gebäudeeigentümer können sich an dem Modellvorhaben zur umfassenden energetischen Sanierung beteiligen und eine Förderung erhalten. Besonders Schulen sind aufgerufen, sich um einen der 50 Plätze in dem Modellvorhaben zu bewerben.   Ziel des Förderprojekts ist, durch energetische Sanierungen den Energiebedarf der Gebäude so stark zu verringern, dass er deutlich unter dem eines vergleichbaren Neubaus liegt. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der erzielten Energieeinsparung: Wer den in der Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgeschriebenen maximalen Energiebedarf eines vergleichbaren Neubaus um mindestens 20 Prozent unterschreitet, erhält zur Finanzierung der Maßnahmen ein zinsverbilligtes Darlehen der KfW-Förderbank in Höhe von 400 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche (NGF). Verpflichtet sich der Eigentümer auf ein Sanierungsziel, das um 40 Prozent besser als ein Neubau ist, erhält er sogar ein Darlehen in Höhe von 500 Euro pro Quadratmeter.


Öffentliche Einrichtungen könnten immense Kosten sparen

„Die Klimaschutzziele der EU, bis 2020 den Energieverbrauch um mindestens 20 Prozent zu senken, verpflichtet auch die Kommunen zum Handeln. Die energetische Sanierung des kommunalen Gebäudebestands kann zu einer erheblichen Verringerung der CO2-Emissionen beitragen", sagte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. Das Modellvorhaben solle Beispiele für die umfassende energetische Sanierung von Nichtwohngebäuden schaffen und zur Nachahmung anregen. Zudem soll es die Verbreitung von Fachwissen fördern und die Einführung energiesparender Technologien unterstützen. „Kommunen, Kirchen und gemeinnützige Organisationen können nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern zusätzlich ihre Haushaltsetats um viele Millionen Euro jährlich entlasten, wenn sie die vorhandenen Möglichkeiten zur Energieeinsparung in ihren Liegenschaften ausschöpfen“, so Kohler weiter.


Bewerbungen sind bis Ende Oktober möglich

Bewerbungen sind bis zum 31. Oktober 2007 bei der dena möglich. In einem zweistufigen Aufnahmeverfahren werden die Bewerbungsunterlagen durch eine Sachverständigenjury auf Nachhaltigkeit und Langfristigkeit geprüft: Neben den energetischen Effekten der Sanierung und anschließenden Nutzung sind die Wirtschaftlichkeit sowie Übertragbarkeit der Maßnahmen entscheidende Kriterien für die Projektauswahl. Dazu müssen die Projektteilnehmer den Gebäudezustand vor der Sanierung sowie den angestrebten Zustand nach der Sanierung dokumentieren. Das Projekt wird von der dena durchgeführt in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), der BASF AG und der E.ON Ruhrgas AG als Partner. Weitere Informationen und die ausführlichen Teilnahmebedingungen unter: http://www.zukunft-haus.info

05.05.2007   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Raiffeisenverband: Genossenschaften sind auf Bioenergie-Boom gut vorbereitet

Auf die Möglichkeiten des Klimaschutzes, der Bioenergie und Energieeffizienz sei keine Wirtschaftsgruppe so gut vorbereitet wie die Raiffeisen-Genossenschaften, erklärte Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), bei der Jahrespressekonferenz in Berlin. Bereits zu Beginn der 90er Jahre seien die Genossenschaften in die Vermarktung von Endprodukten aus nachwachsenden Rohstoffen eingestiegen. 1995 hätten sie ihr Angebot bereits auf über 200 Biodiesel-Tankstellen ausgebaut, heute gebe es über 700. Durch erfolgreiche Marketingaktivitäten hätten die Genossenschaften eine hohe Akzeptanz für das Nischenprodukt Biodiesel erreicht.   Ebenso erfolgreich seien die Unternehmen im Aufbau von Absatzmärkten für erneuerbare Energien, ein Beispiel dafür sei der expandierende Markt für Holzpellets. Der Einsatz von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien, Solarkollektoren und Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse werden staatlich durch Programme der KfW-Bankengruppe und vom Bundesumweltministerium im Marktanreizprogramm (MAP)gefördert. Raiffeisen-Genossenschaften nutzen diese Förderprogramme gezielt zur Einbindung in komplette Beratungspakete zum Energiesparen und zur Steigerung der Energieeffizienz.


Raiffeisenverband fordert Korrekturen der nationalen Bioenergiepolitik

Bei der Ausgestaltung und unternehmerischen Umsetzung der nationalen Energiepolitik sieht Nüssel Korrekturbedarf: Bereits bei der Verabschiedung des Energiesteuergesetzes im Sommer 2006 habe der DRV auf die Gefahr hingewiesen, dass die Branche mit dem schrittweisen Abbau der Steuerbegünstigung für reine Biokraftstoffe außerhalb der ab 2007 geltenden Beimischungsquote erheblich an Wettbewerbsfähigkeit einbüße. "Leider werden diese Befürchtungen durch die aktuellen Entwicklungen bestätigt. Die Genossenschaften, die diesen Markt langfristig aufgebaut haben, leiden unter einem dramatischen Absatzeinbruch. Wird dieses Segment aufgegeben, sind die ambitionierten Ziele der Europäischen Union, bis 2020 einen Biokraftstoff-Anteil von 10 Prozent am gesamten Kraftstoffmarkt zu erreichen, völlig unrealistisch", so Nüssel. Korrigiert werden könne dies durch die kurzfristige Erhöhung der Quoten für die Verwendung von Biotreibstoffen. Durch die zusätzliche Nachfrage würden die vorhandenen Produktionskapazitäten vom bestehenden Absatz- und Preisdruck entlastet und den jüngsten Klima-Beschlüssen des EU-Gipfels Rechnung getragen.


Strukturelle Verwerfungen bei Biogas und Biomasse verhindern

Die Verstromung von Biomasse wird seit 2004 durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Mittlerweile seien in Deutschland fast 3.500 Anlagen entstanden, die mit einer Produktion von fast 1.500 Megawatt aber nur knapp 0,5 Prozent des hiesigen Strombedarfs decken würden, führte Nüssel aus. Diese Anlagen hätten einen Rohstoffbedarf, der jenem von etwa 20 Prozent der aktuellen Maisanbaufläche Deutschlands entspreche. "Die zunehmende Flächenkonkurrenz führt zu höheren Produktionskosten bei den landwirtschaftlichen Veredlungsbetrieben. So entstehen regional massive Wettbewerbsnachteile gegenüber den um den Absatzmarkt konkurrierenden landwirtschaftlichen Veredlungsbetrieben in den benachbarten EU-Mitgliedstaaten. Hier drohen strukturelle Verwerfungen und nachteilige Umweltwirkungen, so dass der Gesetzgeber bei der Überprüfung des EEG korrigierend eingreifen sollte", so Nüssel. Nach Auffassung des DRV spricht unter gewissen Voraussetzungen nichts gegen eine in die landwirtschaftliche Produktion integrierte Nutzung der Biomasse zur Stromerzeugung. Eine dieser Voraussetzungen sei eine ortsnahe Verwendung der aus Biomasse erzeugten Energie.


Weitere Genossenschaftsgründungen zur Nutzung erneuerbarer Energien

Für unternehmerische Initiativen in Sachen Bioenergie biete sich die Genossenschaft als flexible, wirtschaftlich stabile Gesellschaftsform zum gemeinschaftlichen Betrieb von kapitalintensiven Biogasanlagen geradezu an, betont der DRV. Steuerlich ergäben sich positive Effekte bei der Wahl der Genossenschaft als Rechtsform durch Teilung in eine Biogaserzeugungs-Genossenschaft und eine Generatoren-Genossenschaft zur Stromerzeugung, erläutert Nüssel.

05.05.2007   Quelle: Deutscher Raiffeisenverband   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

DGS: Solar-Industrie soll Versprechen der Kostensenkung von 2004 einlösen

Lernkurve zur Markt- und Kostenentwicklung der Photovoltaik.
Lernkurve zur Markt- und Kostenentwicklung
der Photovoltaik.

In der aktuellen Ausgabe des Solarstrom-Magazins Photon (Mai 2007) erscheint ein Artikel mit dem Titel "Das 150-Milliarden-Euro-Ding", in dem über die Kostenentwicklung der Solarstromvergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) berichtet wird. Außerdem wird ein Gespräch mit dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) zu lesen sein, Dr. Jan Kai Dobelmann. Der Titel des Interviews "DGS will Vergütung auf 34 Cent senken" führe jedoch in die Irre, kritisiert die DGS in einer Pressemitteilung. "Diese Forderung entspricht nicht der Wahrheit", so die DGS, die argumentiert, eine eventuelle Anpassung der Einspeisevergütung ergäbe sich vielmehr aus der Kostenreduktion der Photovoltaik-Industrie.  "Konflikte herbeizuschreiben ist nicht Stil der DGS. Bei der Auswahl des Interviewtitels hat sich Photon-Pistolero Christoph Podewils jedoch schwer in seinem selbstgeschaffenen Pulverdampf vergaloppiert. Weder gibt es diese DGS Forderung, noch den von der Photon herbei geschriebenen Konflikt mit dem BSW. Die DGS greift lediglich die unwiderlegten BSW-Versprechen der EEG Novelle von 2004 auf und möchte das Einhalten der Kostenkurve sehen. Dies können wir auch glasklar mit Grafiken des BSW belegen", kommentiert DGS-Präsident Dr. Dobelmann die Photon-Artikel und die Überschrift des Interviews.


Verdopplung des Marktes - Kostensenkung um 20 % ?

Anlässlich der EEG Novelle im Jahr 2004 hat die Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft (UVS, inzwischen Teil des Bundesverbandes Solarwirtschaft, BSW) unter BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig eine Grafik erstellt, welche die Theorie der Lernkurve zur Kostenreduktion der Photovoltaik abbildet. Diese, bis vor vier Wochen auch vom BSW verbreitete Grafik trägt den Titel " Solarstrom: Kostensenkung durch Marktwachstum". Die Grafik zeige deutlich, dass eine Verdoppelung des Marktes zu einer Kostensenkung von etwa 20 % führe, kommentiert die DGS. Der globale Photovoltaikmarkt habe sich jedoch viel besser entwickelt, als alle Experten erwartet hätten. Hinsichtlich des Marktvolumens sei die in der Lernkurve für das Jahr 2010 anvisierte Größenordnung bereits heute erreicht.


"Steckdosenpreis" für Solarstrom soll 2015 erreicht werden

Bei einem Marktvolumen von 4,5 Gigawatt (GW) habe der BSW Photovoltaik-Systemkosten von rund 3.000 Euro je Kilowatt Spitzenleistung (€/kWp) versprochen. Ausgehend von dieser Zahl und einer für die DGS essentiellen Rendite von 7 % für den PV-Investor sowie ordentlichen Handwerkervergütungen, kommt die DGS auf eine notwendige EEG-Vergütung zwischen 34 und 35 Cent. Frank Asbeck, Chef der SolarWorld AG, habe diese Kostenreduktion in der jüngsten Ausgabe des KfW-Kundenmagazins "Chancen" noch einmal bestätigt und versprochen bis 2015 den "Steckdosenpreis" für Solarstrom, das heißt die Wettbewerbsfähigkeit mit herkömmlich produziertem Strom zu ereichen. "Diese vernünftige Sichtweise entspricht auch den Vorstellungen der DGS, wir möchten jedoch, dass von der Kostenreduktion mehr an die Handwerker weitergegeben wird, damit die Handwerker den Kunden bessere Preise machen können", heißt es in der DGS-Pressemitteilung.


Deutscher Photovoltaik-Markt darf nicht wegen politischer Vorgaben um 50 % schrumpfen

Ansätze, das Marktwachstum in einer Größenordnung von 540 MWp zu halten, wie sie das Bundesumweltministerium (BMU) in seinem Leitszenario verfolge, sind laut DGS "Gift für die Solarhandwerker". Der deutsche Markt habe bereits 2006 mehr als das doppelte Installationsvolumen erreicht. Auch profitiere das Handwerk nicht von dem industriepolitisch oft gepriesenen Exportgeschäft.


EEG-Novelle soll weiter Innovationsanreize geben

Die DGS will, dass Solartechnik auch weiterhin in Deutschland installiert wird und die Premium-Produkte hier hergestellt werden und die deutsche Solarindustrie ihre Technologieführerschaft verteidigt und ausbaut. "Dies wird sicher nicht mit dem massengefertigten Standardmodul möglich sein, da die klassische Halbleiterindustrie zeigt, dass Deutschland kein bevorzugter Produktionsstandort dafür ist", heißt es in der Pressemitteilung. Erreicht werden könne dies nur mit Innovationen im Gebäudebereich. Deutsche Hersteller könnten sich besser als kostengünstige Asiaten auf die technischen Anforderungen der Gebäudeintegration einstellen. Dies müsse ein zukunftsfähiges EEG fördern, um den Standort zu sichern. Hierzu sollte die deutsche Solarindustrie laut DGS auch eine höhere Kostendegression für Standardmodule in Kauf nehmen, um einen Schutzraum für Innovationen zu erhalten.

DGS-Forderungen zur EEG Novelle: Innovationssprung einleiten und Kosten senken


Die DGS hatte bereits in ihrem Positionspapier für die Verbändeanhörung im Bundesumweltministerium darauf hingewiesen, dass sie einer Optimierung und Veränderung der EEG-Vergütung von Photovoltaik aufgeschlossen gegenüberstehe. Wichtig für den Verband sei, dass Zukunftsperspektiven erweitert werden und keine Nachteile für die heimischen Technologieführer entstehen.


Innovationen brauchen Wachstumsraum

Die Gebäudehülle müsse als klimaneutrales Kraftwerk erschlossen werden, fordert die DGS. Hierzu sei im EEG ein Innovationsbonus nötig für Solartechnik, die Teil der Gebäudehülle ist. Dabei müssten zwei Wachstumsbranchen in Deutschland verbunden werden. Dies brauche noch Zeit, sei aber eine richtungweisende Zukunftsinvestition. "Wird der Schutz jetzt gewährt, wirkt dies ummittelbar auf den nationalen Mittelstand und das Handwerk", so die DGS.


Solarindustrie soll zum Gesellschaftsvertrag der Kostenreduktion stehen

Marktvolumina und Kostenkurve für Standardmodule seien durch die Industrie veröffentlicht und bestätigt worden, so die DGS. Dieses Gesellschaftsversprechen müsse die internationale Photovoltaik-Industrie einlösen. Der derzeitige Boom habe auch Experten überrascht, und nun müsse die kostendeckende Vergütung des EEG an den deutschen Stromkunden weitergereicht werden. Die kostendeckende Vergütung verpflichte und übe Druck auf die größtenteils asiatischen Hersteller von Massenware aus. Das schaffe die Basis für günstige Rohstoffe und Komponenten wie Solarzellen.

Weiterführende Informationen:

Grafik zur Solarstrom-Lernkurve im Großformat

Originaltext des Photon-Interviews mit Jan Kai Dobelmann

Photon: Photovoltaik-Förderung wird bis 2010 rund 77 Milliarden Euro kosten.

ZDF Beitrag: "Spitzentechnologie made in Germany - Wie fit ist Deutschlands Ökobranche wirklich?"

04.05.2007   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW (UVS).,
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SolarWorld AG steigert Ergebnis trotz gesenkter Solarmodulpreise

Die SolarWorld AG (Bonn) hat ihr Geschäft im 1. Quartal 2007 vor dem Hintergrund hoher internationaler Nachfrage konzernweit ausgebaut, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Konzernumsatz stieg nach Unternehmensangaben im Vergleich zum Vorjahresquartal um 60 Prozent auf 132,8 Millionen Euro (Vorjahr: 83,2 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte um 31 Prozent zu, auf 35,1 Millionen Euro (Vorjahr: 26,7 Mio. Euro), der Jahresüberschuss sei um 30 Prozent auf 21,4 Millionen Euro gewachsen (Vorjahr: 16,5 Mio. Euro).  Im Umsatz spiegeln sich laut SolarWorld die erhöhten Produktionsmengen und im Ergebnis die auf allen Wertschöpfungsstufen erreichten Kostenreduktionen wider. Neben der guten Versorgung der inländischen Vertragspartner zu gesenkten Preisen, habe die Auslandsquote um rund 17 Prozentpunkte seit Jahresende (43 Prozent) auf rund 60 Prozent erhöht werden können.

Im Hinblick auf die Veröffentlichung des 3. Teils des UN-Klimaberichtes 2007 "Mitigation of Climate Change" am 04.05.2007 bestätige der Erfolg der SolarWorld AG, dass Solarenergie einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Klimawandels leisten könne, heißt es in der Pressemitteilung.

04.05.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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NABU: Dritter UN-Klimabericht wirbt für Umdenken in Energiepolitik

Der am 04.05.2007 in Bangkok vorgestellte dritte Teil des UN-Klimaberichts spreche eine deutliche Sprache, so der Naturschutzbund NABU in einer Pressemitteilung. Ohne zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen würden die globalen Emissionen der Treibhausgase weiter dramatisch ansteigen. Nur mit einem sofortigen Umdenken in der Energiepolitik und in der Landwirtschaft könnten die ökonomischen und ökologischen Folgen der Klimaveränderung auf ein noch erträgliches Maß begrenzt werden. "Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Kosten für frühzeitigen Klimaschutz deutlich geringer ausfallen als die durch einen ungebremsten Klimawandel später verursachten Schäden", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. 

Nur Begrenzung der fossil-atomaren Kapazitäten kann Potenziale für Effizienz und den Ausbau der erneuerbaren Energien erschließen

Je höher die Preise für fossile Energieträger, desto schneller würden Innovationen und Alternativen entwickelt und eingesetzt. "Die Anreize über den Emissionshandel sollten daher so gesetzt werden, dass sich mittelfristig der Anteil der Kohle im deutschen und weltweiten Energiemix verringert. Nur wenn die Kapazitäten bei fossilen und atomaren Großkraftwerken wirksam begrenzt werden, können die im Bericht dargelegten Potenziale für eine effizientere Erzeugung und Nutzung von Energie sowie für den Ausbau der Erneuerbaren Energien auch tatsächlich erschlossen werden", so Tschimpke.


Energieverbrauch senken und Umstieg auf kohlenstoffärmere Methoden der Energiegewinnung

Die 400 in Bangkok tagenden Experten des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) haben Wege aufgezeigt, wie klimaschädliche Emissionen effektiv begrenzt werden können. Dazu zählen die Reduzierung des Energieverbrauchs und die Umstellung auf kohlenstoffärmere Methoden der Energiegewinnung. Energieeffizienz bei Elektrogeräten, an Gebäuden und im Verkehr zahlen sich auch ökonomisch aus, weil sich damit steigende Energiekosten vermeiden lassen.


Wirksamer Klimaschutz braucht intakte Ökosysteme

Der NABU begrüßt die vom Weltklimarat vorgeschlagene Multigasstrategie. Danach sollen sich Klimaschutzmaßnahmen nicht nur auf die Reduzierung energiebedingter Kohlendioxid-Emissionen beschränken, sondern auch die anderen Treibhausgase wie Methan (CH4) und Lachgas (N2O) aus Viehhaltung, Nassreisanbau und Stickstoffdüngung in der Landwirtschaft stärker mit einbeziehen. "Ein wirksamer Klimaschutz braucht intakte Ökosysteme und eine naturverträgliche Landnutzung", betonte Tschimpke. Intensive Bewirtschaftungsformen, die Entwässerung von Mooren und die Zerstörung von Wäldern fördern die klimaschädliche Freisetzung des in Böden und Pflanzen gebundenen Kohlenstoffs.

04.05.2007   Quelle: NABU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-optimierter Gewerbepark mit Photovoltaik-Kraftwerk

Modell des PV-Gerwerbeparks.
Modell des PV-Gerwerbeparks.

Ein Solarstrom-Gewerbepark entsteht derzeit in Grosselfingen bei Balingen am Rande der Schwäbischen Alb. Rund 10 Millionen Euro investiere die Hahn GbR in das zukunftsträchtige Projekt, berichtet die relatio PV GmbH und Co. KG in einer Pressemitteilung. An erster Stelle bei der Planung stehe ein 13.000 Quadratmeter großes Photovoltaik-Kraftwerk. Gewerbeparks gebe es viele, doch dieser sei einzigartig, betont Investor Martin Hahn. "Eigentlich sind die Gewerbeflächen nur entstanden, weil unter den Solarmodulen viel Platz ist" erläutert Hahn. Während andere von unten anfangen und an die solare Nutzung erst am Schluss denken, sind wir genau umgekehrt vorgegangen", skizziert der Investor das Geschäftsmodell.   Der 33-jährige Bauingenieur nennt seine Gründe: Eine Freiflächen-Anlage sei für ihn nicht in Frage gekommen, weil er es für falsch halte, auf der einen Seite wertvolle Landschaft mit Photovoltaik-Modulen zuzubauen, während gleichzeitig Gewerbeimmobilien entstünden, bei denen die Dächer "nichtsnutzig in der Sonne liegen", und nicht solar genutzt würden.


Großprojekt als Schritt in die solare Zukunft

"Was liegt näher, als ein solches Projekt in einer Region zu realisieren, die zu den sonnenreichsten in Deutschland zählt", sagt Hahn. Wirtschaftliche Überlegungen seien für ihn nur die Grundlage, damit das Projekt funktioniert. "Im Zollernalbkreis muss jetzt etwas passieren, was Signalwirkung hat", so Hahn weiter. Der Kreis habe sich in den letzten Jahren teilweise langsamer entwickelt als manche Nachbarkreise - zumindest in manchen Bereichen. Mit seinem Großprojekt will Hahn wieder für Aufbruchstimmung sorgen. Er sieht es als Schritt in die Zukunft, denn das Projektkonzept sei schlüssig: Optimal zur Sonne ausgerichtet, erwirtschafte das Objekt jährliche Solarstromerträge im oberen sechsstelligen Euro-Bereich. Erträge, die den Mietern und Pächtern zugute kämen, denn durch die Photovoltaik-Integration stünden Baukosten und Flächen in einem günstigen Verhältnis. Hahn kann dadurch nach eigenen Angaben seine Mieten im Vergleich zu anderen Gewerbeflächen deutlich günstiger kalkulieren und betont die große Nachfrage. Bei der Grundsteinlegung Ende April seien bereits Vorreservierungen für die kompletten Nutzflächen erfolgt, die teilweise sogar schon vertraglich fixiert seien.


1,15 Millionen Kilowattstunden Solarstrom jährlich

Das Balinger Beratungsunternehmen RELATIO hat sich auf größere Solarkraftwerke spezialisiert und das Projekt von Anfang an begleitet. Relatio-Vertriebsleiter Andreas Schneider kennt das Photovoltaik-Geschäft und freut sich besonders über das positive Echo in der Region: "Auf kommunaler Ebene sind wir sofort auf große Unterstützung gestoßen - vier Monate nach Einreichung des Baugesuches lag die Genehmigung vor!". Sehr schnell habe sich gezeigt, dass man in Grosselfingen aufgeschlossen ist für erneuerbare Energien. "Im Zollernalbkreis und in der weiteren Umgebung gibt es nichts Vergleichbares", erklärt Schneider "Man muss sich vorstellen, dass dieses mittelständische Gewerbezentrum mit seinem Solardach so ganz nebenbei 1,15 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom pro Jahr erzeugt". Gebaut wird das Solarkraftwerk von der Firma Ralos. Zum Einsatz kommen Evergreen-Solarmodule und Xantrex-Wechselrichter.

Zahlreiche Besucher machten sich bei der offiziellen Grundsteinlegung am 21.04.2007 ein Bild von dem "sonnigen Gewerbezentrum", das laut Hahn auch ökologisch sonst noch einiges zu bieten hat: Die Dachflächen der drei unterschiedlich großen Gebäude würden sich harmonisch in die hügelige Landschaft des Albvorlandes einfügen. Eine üppige Begrünung und mehrere Teichanlagen, die gleichzeitig als Regenrückhalt und Löschwasserreservoir dienen, sorgten für ein angenehmes Gesamtbild.

04.05.2007   Quelle: relatio PV GmbH und Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: relatio PV GmbH und Co. KG.,
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Umweltbundesamt: Förderung der erneuerbaren Energien kostet weniger als vermiedene Umwelt- und Gesundheitsschäden

Mit der "Methodenkonvention zur Schätzung externer Umweltkosten" des Umweltbundesamtes (UBA) lassen sich die durch Umweltschutzmaßnahmen vermeidbaren Kosten anhand einheitlicher und transparenter Kriterien besser bewerten. Für die Energieerzeugung berechnete das UBA beispielhaft diese externen Kosten: Es zeigte sich, dass die Kosten der Stromerzeugung, die der Allgemeinheit zur Last fallen, bei Stein- und Braunkohle in der Größenordnung von 6 bis 9 Cent pro Kilowattstunde (kWh) liegen. Für den durchschnittlichen, derzeitigen Stromerzeugungsmix in Deutschland betragen die externen Kosten knapp 6 Cent pro kWh. Die externen Kosten für Strom aus erneuerbaren Energien liegen im Mittel deutlich unter einem Cent pro kWh. Dies zeige, dass die Förderung der erneuerbaren Energien in Deutschland volkswirtschaftlich vernünftig ist, betont das UBA. Im Jahr 2006 kostete die Förderung der erneuerbaren Energien über das EEG nach vorläufigen Angaben 3,2 Milliarden Euro. Dem standen jedoch vermiedene Umwelt- und Gesundheitskosten in Höhe von mindestens 3,4 Milliarden Euro gegenüber. 

Neue Methode zur besseren Schätzung externer Umweltkosten

Externe Umweltkosten sind laut UBA ein wichtiger Indikator für die Umweltpolitik: Sie zeigen in Geldeinheiten ausgedrückt, was Umweltschutz "bringt". Der Nutzen des Umweltschutzes lasse sich so mit den Kosten für den Umweltschutz vergleichen; letztere dominieren oft die öffentlichen Diskussionen. Analysen externer Kosten helfen auch, die Höhe umweltbezogener Abgaben und Subventionen fachlich zu untermauern. Die "Methodenkonvention" schlägt ein einheitliches Vorgehen vor, um externe Kosten zu berechnen und empfiehlt für wichtige Schadenskategorien - wie Klimafolgeschäden und Schäden durch Luftschadstoffe wie Feinstaub - einheitliche Kostensätze. Die Methodenkonvention soll künftig bei allen Studien des UBA verwendet werden. Einen wesentlichen wissenschaftlichen Beitrag leistete das Forschungsprojekt "Maßstäbe zur Schätzung umweltrelevanter externer Kosten" unter der Federführung des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER, Stuttgart).


Mehr Infos gibt es im Hintergrundpapier "Externe Kosten kennen – Umwelt besser schützen" unter http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/hintergrund/externekosten.pdf. Die "Methodenkonvention zur Schätzung externer Umweltkosten" gibt es unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3193.pdf.

04.05.2007   Quelle: UBA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarenergie-FORUM: Deutsche Photovoltaik-Ausrüster weltweit gefragt

Solarstrom-Anlage der Deutschen Handelskammer in Madrid.
Solarstrom-Anlage der Deutschen
Handelskammer in Madrid.

Das Geschäft mit der Sonne lohne sich, betont das FORUM Institut für Management GmbH in einer Pressemitteilung. Der Strom aus Sonne sei nicht nur populär wie kaum je zuvor, die Solarenergie beschere den Ausrüstern aktuell eine wahren "Auftrags-Regen". Die Möglichkeiten der noch jungen Branche versprächen viel, die Photovoltaik-Industrie sei die an Wachstum und Zukunftsperspektive stärkste Branche Deutschlands. Deutsche Unternehmen hätten das Potenzial, zu den weltweit führenden Ausrüstern zu werden. Das "Internationale Solarenergie-FORUM 2007" am 29. Juni in Frankfurt am Main will Antworten geben auf die Herausforderungen der Internationalisierung.  Internationale Branchenentwicklungen werden diskutiert und strategische Entscheidungshilfen gegeben. Eine systematische Exportpolitik, bedeutsame Weichenstellungen in Form internationaler Expansionsvorhaben sowie der europäische Emissionshandel stehen auf dem Programm. Die Darstellung internationaler Wachstums- und Finanzierungsmodelle rundet die Fachtagung inhaltlich ab.


Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, und zahlreiche weitere Experten aus Wissenschaft und Praxis geben relevante Einblicke in das Geschehen einer sich stetig weiter entwickelnden Branche. Die Tagung richtet sich vorrangig an Fach- und Führungskräfte der nationalen Solarenergiebranche: Geschäftsführer und Vertriebsleiter der Hersteller-, Betreiber- und Zuliefererfirmen, der Systemanbieter und des Großhandels. Aber auch Anlegern und Investoren bietet dieses FORUM Gelegenheit, wichtige Branchenentwicklungen zu erfahren. Vertreter der übrigen nationalen Energiewirtschaft sowie politische Entscheider spiegeln die Rahmenbedingungen dieser Branche wieder. Auf die Energieversorgung und die Durchführung von Unternehmenszusammenschlüssen sowie die Optimierung der internationalen Vertriebsaktivität spezialisierte Beraterfirmen und Juristen runden das Teilnehmerspektrum ab.

Das Veranstaltungsprospekt zum Download gibt es unter: http://www.forum-institut.de/pdf/0706820.pdf

04.05.2007   Quelle: FORUM Institut für Management GmbH; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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Wirtschaftsverband Windkraftwerke fordert Anpassung des EEG zum Ausbau der Windkraft

Der Bau von Windparks auf hoher See (offshore), an neuen Standorten an im Binnenland und das Repowering, der Ersatz alter, kleiner Windenergieanlagen durch moderne, seien die Säulen der künftigen Entwicklung der Windpark-Projektierer in Deutschland, so der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) in einer Pressemitteilung. "Wir benötigen alle drei Säulen", erklärt der Vorsitzende des WVW, Dr. Wolfgang von Geldern. Um das sicherzustellen, sei im Zuge der turnusmäßigen Überprüfung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die Anpassung der Rahmenbedingungen an internationale Standards erforderlich, damit Windpark-Projekte an Land, auf hoher See und das Repowering ökonomisch und ökologisch sinnvoll projektiert und betrieben werden können. 
Investitionen fließen derzeit überwiegend in das europäische Ausland

Anpassungen der gesetzlichen Regelungen sind laut WVW vor allem für Offshore-Windparks und Repowering-Projekte dringend erforderlich. Derzeit würden die Investitionen überwiegend in das europäische Ausland fließen. "Das zeigt uns, dass dort die Rahmenbedingungen besser sind. Hier ist der deutsche Gesetzgeber gefordert, die teilweise bereits vor acht Jahren aufgrund von Schätzungen festgelegten Gesetzesregelungen an den Stand der Dinge anzupassen", betont von Geldern.


Degression von Vergütungssätzen soll gestrichen werden, Mindestpreise für Strom aus Offshore- Windparks gefordert

Im Zuge der turnusmäßigen Überprüfung des EEG fordert der WVW die Streichung der Degression von Vergütungssätzen sowie die Erhöhung der im Gesetz fixierten Mindestpreise für Strom aus Offshore-Windparks. "Nur mit Verbesserungen können wir das enorme Investitions- und Entwicklungspotenzial nutzen und weiterhin einen kontinuierlich wachsenden Beitrag zum Klimaschutz und zur Sicherung der Energieversorgung leisten", so von Geldern. Der WVW will diese Position mit einem Gutachten untermauern, dass derzeit erarbeitet wird.

Der 1996 gegründete Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) vertritt die Interessen von rund 100 Unternehmen, die in Deutschland Windparks projektieren, bauen und betreiben.

03.05.2007   Quelle: Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BR-Magazin "quer" berichtet über Diebstahl von Photovoltaik-Modulen

Auch Diebe setzen auf Solarenergie und haben mitunter leichtes Spiel: Den Drahtzaun durchtrennen, ein paar Schrauben lösen, und schon können sie sich bedienen. Solarmodule im Wert von 70.000 Euro wurden letzte Woche bei einem Unternehmen im Landkreis Dachau gestohlen, berichtet der Bayerische Rundfunk in der Ankündigung eines Berichts über Diebstähle von PV-Modulen. Auch die Langfinger nehmen sich immer häufiger ihren Anteil am Solar-Boom, so der BR. Aus diesem Grund fragt "quer", wie diebstahlsicher Solarstromanlagen sind – und machte den Testklau.  In dem Beitrag, der am 3.5. um 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wird, tritt Oskar Wolf, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) und solid-Berater als mutmaßlicher Moduldieb auf. Die Sendung beschäftigt sich unter anderem mit dem Problem, dass die Seriennummern der installierten Solarmodule gegenwärtig weder im Kaufvertrag noch im Versicherungsvertrag aufgeführt sind. Darüber hinaus informiert "quer" über den Güteschutz für Solaranlagen


Weitere Informationen im Internet: http://www.br-online.de/kultur-szene/quer

03.05.2007   Quelle: BR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BR,
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Klimadebatte lässt Aktienkurse der Erneuerbare-Energien-Branche weiter steigen

Der weltweite Aktienindex für erneuerbare Energien RENIXX (Renewable Energy Industrial Index) World hat den sechsten Monat in Folge höher und erneut auf einem Rekordniveau geschlossen, berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in einer Pressemitteilung. Allein im April 2007 sei der Aktienindex mit 20 international führenden Unternehmen der Branche der erneuerbaren Energien um 7,23 Prozent auf 1235,51 Punkte gestiegen.  Ende April sei das Börsenbarometer der Wirtschaft zur Nutzung der regenerativen Energien damit bereits 33,48 Prozent höher als zu Jahresbeginn.

RENIXX-World, Zusammensetzung und Gewichtung sowie aktueller Kursverlauf im Internet: http://www.iwr.de/renixx.
Geschäftsklima-Index: http://www.iwr.de/geschaeftsklima

03.05.2007   Quelle: IWR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sputnik bringt neue Strangwechselrichterserie SolarMax S auf den Markt

Neuer SolarMax Stringwechselrichter.
Neuer SolarMax Stringwechselrichter.

Die Sputnik Engineering AG bringt die Photovoltaik-Stringwechselrichterserie "SolarMax S" mit Nennleistungen von 1,8 bis 4,6 Kilowatt auf den Markt. Die vier Modelle der neuen Serie werden erstmals vom 21. bis zum 23. Juni 2007 in Freiburg präsentiert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit der SolarMax-S-Stringwechselrichterserie setze Sputnik neue Maßstäbe in punkto Handhabung und Stabilität: Statt der bisher verwendeten Einrichtung zur Netzüberwachung mit Impedanzmessung (ENS) nutzt Sputnik bei der neuen Serie das aus den USA bekannte Schwingkreisverfahren, um einen ungewollten Inselbetrieb zu vermeiden. Seit Inkrafttreten der neuen Vornorm DIN-VDE 0126-1-1 im letzten Jahr sei diese Methode auch in Deutschland zugelassen. Mit dem neuen Verfahren laufen die SolarMax-Wechselrichter jetzt noch stabiler, so das Unternehmen.   Um den Klirrfaktor weiter zu reduzieren, wird die Stromform bei der neuen Wechselrichterserie digital geregelt, berichtet Sputnik. Sowohl unerwünschte Oberwellen als auch die DC-Komponente auf den AC-Strom würden dadurch reduziert. Dank eines verbesserten Kühlkonzepts speisen die Geräte nach Angaben des Herstellers jetzt auch bei Umgebungstemperaturen von bis zu 45 °Celsius 100 Prozent ihrer Leistung ein. Der MPP-Bereich der transformatorlosen Geräte liege zwischen 100 und 550 Volt. Der europäische Wirkungsgrad betrage je nach Modell zwischen 95,4 und 96,2 Prozent.

Verbesserte Handhabung, sonnengelbes Gehäuse

Dank eines neuen Herstellungsverfahrens bringen die Wechselrichter jetzt deutlich weniger auf die Waage: Im Vergleich zu den Geräten der C-Serie ist die S-Serie bei gleicher Nennleistung bis zu 2,3 Kilogramm leichter. Zusätzlich werde die Handhabung noch durch eine Montageschiene erleichtert, in die man die Wechselrichter ganz einfach einhängen kann. Sämtliche Anschlüsse - auch der Fehlermeldekontakt - seien jetzt von außen steckbar angebracht. Ob bei der Montage, der Inbetriebnahme oder auch beim Wechseln des Außenlüfters - ein Öffnen des Wechselrichters entfalle.


DC-Trennschalter integriert

Standardmäßig verfügt die neue S-Serie neben einer RS485- jetzt auch über eine Ethernetschnittstelle. Neu ist ferner ein Graphikdisplay, das über drei Tasten bedient werden kann. Das Aluminiumgehäuse entspricht der Schutzart IP 54 und eignet sich sowohl für die Innen- als auch für die Außenanwendung. Künftig ist es nicht mehr grau, sondern leuchtet in sonnengelber Farbe. Der nach der neuen Norm DIN-VDE 0100-712 vorgeschriebene DC-Trennschalter ist bei der neuen S-Serie bereits integriert. Die Wechselrichter der SolarMax-S-Serie werden erstmals präsentiert vom 21. bis zum 23. Juni im Rahmen von Europas größter Fachmesse für Solartechnik, der Intersolar 2007 in Freiburg in Halle 4, Standnummer 4.2.10.

03.05.2007   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG.,
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13.000 Unterschriften für Resolution "100 % Erneuerbare Energien in Deutschland": Aktion läuft noch bis Ende Mai

Die deutschen Solar-Initiativen fordern von der Bundesregierung und vom Bundestag ein klares Ziel für eine nachhaltige Energieversorgung und 100 % erneuerbare Energien bis 2050. Der Resolution der deutschen Solar-Akteure im Internet schlossen sich bis Ende Mai über 13.000 Einzelpersonen, Unternehmen und Verbände an. Die Solarinitiativen und alle Unterzeichner appellieren an Regierung und Parlament, die Energieversorgung bis 2050 vollständig auf regenerative Quellen umzustellen sowie vorrangige und kurzfristige Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles zu beschließen und umzusetzen.   Dieses Ziel soll auch im Grundgesetz festgeschrieben werden, denn eine nachhaltige Energieversorgung sei sowohl eine Frage des Überlebens als auch des Wohlstands unserer Nation, argumentieren die Initiativen.


Unterschriftensammlung bis Ende Mai im Internet; Übergabe an Bundeskanzlerin Merkel

Die Resolution wurde verabschiedet vom Beirat des Projektes RegioSolar. Der Text des Beschlusses steht als PDF-Dokument zur Verfügung unter www.solarserver.de/Resolution.pdf. "Bitte unterstützen Sie uns und unterzeichnen sie diese Resolution bis 31. März 2007. Werben Sie auch bei Ihren Bekannten für eine Unterzeichnung", bittet der RegioSolar-Beirat. Die Unterschriftenliste wird geführt unter: http://www.100-prozent-erneuerbare.de. Bis zum 01.05.2007 wurden 13.148 Unterschriften gesammelt. Die Resolution mit den Listen aller Unterschriften soll an die Bundesregierung und den Bundestag gesandt werden. Bis Ende Mai kann die Resolution noch unterschrieben werden, bevor sie der Bundeskanzlerin überreicht wird: http://www.100-prozent-erneuerbare.de/

03.05.2007   Quelle: RegioSolar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RegioSolar,
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Neues Internetportal informiert über Klimaschutzinstrumente des Kyoto-Protokolls

Für viele Unternehmen können Emissionszertifikate aus den projektbasierten Mechanismen des Kyoto-Protokolls eine kostengünstige Alternative sein, um ihren CO2-Einsparverpflichtungen im Zuge des Europäischen Emissionshandels nachzukommen, so das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Mit einem eigenen Internetportal will das BMU das Informationsangebot zu diesen so genannten "Kyoto-Mechanismen" verbessern. Unter der Adresse www.jiko-bmu.de können sich ab sofort Internetnutzer über die Grundlagen der projektbasierten Mechanismen informieren. Das Portal bietet eine ausführliche Einführung in den "Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung" (Clean Development Mechanism - CDM) sowie in die "gemeinsame Projektumsetzung" (Joint Implementation - JI). Das Angebot richtet sich in erster Linie an ein Publikum mit Vorkenntnissen über das internationale Klimaregime.  Deshalb finden sich dort neben aktuellen Nachrichten und Terminhinweisen vor allem alle für die Projektentwicklung erforderliche Informationen. Dies reicht von den Projektzyklen über einen Projekt-Kurz-Check für neue Projektideen, Informationen zu Gastländern hin zu allen wichtigen Rechtstexten.


Umfassendes Informationsangebot, gemeinsam mit DEHSt, GTZ und dena

Das Bundesumweltministerium unterstützt die Projektaktivitäten der Unternehmen im Rahmen der CDM-Initiative, die Bundesminister Gabriel vor einem Jahr ins Leben gerufen hat. Das Internetportal ist entstanden in Zusammenarbeit unter anderem mit der Deutschen Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt (DEHSt), der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und der Deutschen Energieagentur (dena). Dadurch sei es gelungen, ein umfassendes Informationsangebot bereit zu stellen, betont das BMU.


Kyoto-Mechanismen von deutschen Unternehmen noch relativ wenig genutzt

Durch CDM- und JI-Projekte werden moderne Technologien für den Klimaschutz weltweit zum Einsatz gebracht. Das sichert in Deutschland Arbeitsplätze und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in den Entwicklungsländern. Diese neuartigen Mechanismen würden von deutschen Unternehmen bislang jedoch noch relativ wenig genutzt, so das BMU. Der Anteil Deutschlands an den bisher weltweit registrierten CDM-Projekten liege gegenwärtig erst bei knapp 3 Prozent.

Weitere Informationen: http://www.jiko-bmu.de

03.05.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Energieeffizienz: Unternehmen für beispielhafte Einsparungen und Kostensenkung ausgezeichnet

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hat drei Unternehmen mit dem internationalen "Energy Efficiency Award" für vorbildliche Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe ausgeschrieben und im Rahmen des "World Energy Dialogue" auf der Hannover Messe verliehen. Den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt die Weidmüller Interface GmbH & Co. KG.   Der zweite Preis wurde der Paderborner Brauerei Haus Cramer KG überreicht und der dritte Preis ging an die METRO Group Asset Management GmbH & Co. KG.


Stromverbrauch deutlich gesenkt

Die Weidmüller Interface GmbH hat erhebliche Energie- und Kosteneinsparungen erzielt durch den Ersatz von Wärme aus Strom durch Wärme aus einem hoch effizienten Blockheizkraftwerk (BHKW) und konsequente Wärmerückgewinnung. Das hat die Jury überzeugt: In nur vier Monaten amortisierten sich laut dena die Investitionen in die Energieeffizienz, bei einer bemerkenswerten Kapitalrendite von 300 Prozent. Die Paderborner Brauerei Haus Cramer wurde für eine systematische energetische Optimierung des betrieblichen Druckluftsystems gewürdigt, die unter anderem die Zusammenlegung zweier separat betriebener Druckluftnetze umfasste. So konnte der Stromverbrauch des Systems um 50 Prozent gesenkt werden. Das Beispiel Paderborner Brauerei zeigt, dass eine Steigerung der Energieeffizienz auch in mittelständischen Betrieben zu entscheidenden Kostenvorteilen führen kann. Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket hat die METRO Group Asset Management ein Energiekonzept für Lüftung und Klimatisierung verwirklicht. Neue Lösungen wie zum Beispiel Personenzähleinrichtungen zur Regulierung der Raumlüftung mündeten in einer Energieeinsparung von insgesamt 800.000 Kilowattstunden Strom und 1,7 Millionen kWh Fernwärme.


Aktionsplattform für effiziente Stromnutzung

Der internationale "Energy Efficiency Award" verdeutlicht die Wirtschaftlichkeit von Energieeffizienzprojekten in Industrie und Gewerbe und demonstriert deren Machbarkeit. Die ausgezeichneten Vorreiter der Energieeffizienz sollen weitere Unternehmen zu einem effizienten Energieeinsatz motivieren. Mehr Informationen gibt es im Internet unter http://www.industrie-energieeffizienz.de.

Der "Energy Efficiency Award" ist Teil der Initiative EnergieEffizienz, einer Aktionsplattform für effiziente Stromnutzung in allen Verbrauchssektoren, die getragen wird von der dena und den Unternehmen E.ON AG, EnBW AG, RWE AG sowie Vattenfall Europe AG. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert die Initaitive.

03.05.2007   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Auftakt zum „Tag der Sonne“ in der Schweiz

Solar-Kollektoren in Hedingen, Schweiz.
Solar-Kollektoren in Hedingen, Schweiz.

Die "2000-Watt-Gesellschaft" ist das Ziel des staatlichen Programms "EnergieSchweiz". Der Weg führe über mehr Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien. Solarenergie könne wesentlich zu diesem Ziel beitragen, betont der Schweizerische Fachverband für Sonnenenergie (SWISSOLAR) in der Ankündigung der Solar-Aktionstage am 4. und 5. Mai 2007. Davon würden nicht nur die Umwelt, sondern auch einheimische Unternehmen profitieren. Am offiziellen "Tag der Sonne" werden die Potenziale der Solarenergie breiter bekannt gemacht. Eine Schwerpunktaktion findet in Winterthur statt. Mit wegweisenden Leistungen zeigt die Stadt, dass sie das Label "Energiestadt" zu Recht trägt.   In rund 160 Veranstaltungen steht an den schweizerischen Aktionstagen die Sonne im Mittelpunkt. Das Thema ist aufgrund der Klimadebatte besonders aktuell. Die Veranstalter rechnen mit vielen Interessierten an Infoständen, bei Besichtigungen, Vorträgen und unterhaltsamen Aktionen.


Bis 2020 jeweils ein Quadratmeter Sonnenkollektorfläche und Solarzellen pro Kopf

Der Wille zum konkreten Handeln für die "2000-Watt-Gesellschaft" sei vorhanden, betont Michael Kaufmann, Programmleiter EnergieSchweiz. Für die Umsetzung spielten Energieeffizienz und erneuerbare Energien eine wichtige Rolle. Die Ziele von Swissolar seien ehrgeizig, aber realistisch, wie Geschäftsführer David Stickelberger ausführt. Bis 2020 sollen pro Kopf der Bevölkerung ein Quadratmeter Sonnenkollektorfläche und ein Quadratmeter Solarzellen installiert sein. Damit könnten zwei Drittel des Warmwasserbedarfs gedeckt und 10 % des Hauhaltstroms produziert werden.


Neu: Klimapolitik mit Klimafonds

Gastgeber der diesjährigen Auftaktveranstaltung zum "Tag der Sonne" ist die Energiestadt Winterthur. Sie setzt zur Nachhaltigkeit auf Energieeffizienz und CO2-Reduktion. Die Stadt profilierte sich mit der frühen Einführung von Tempo-30-Zonen, als Fahrrad-Modellstadt und mit der größten Fussgängerzone. Jetzt offerieren die Stadtwerke Winterthur ihrer Kundschaft neue Handlungsmöglichkeiten: Wahlfreiheit unter Stromprodukten mit unterschiedlichen ökologischen Aspekten und die Möglichkeit eines freiwilligen Aufschlags von zwei Rappen pro bezogene kWh. Damit wird ein Klimafonds für die Finanzierung von Klimaschutzprojekten unterstützt.


Unternehmen profitieren vom Solarwärme-Boom

Vom gegenwärtigen Boom bei Solaranlagen profitieren auch das Gewerbe und die Hersteller. Dass sich Durchhaltewillen, Innovationsfreude und Qualität lohnen, hat Fritz Schuppisser erfahren. Die Soltop Schuppisser AG in Elgg produziert mit 30 Mitarbeitenden hochwertige Sonnenkollektoren und kann pro Jahr zwischen 15 bis 25 Prozent Umsatzzuwachs verbuchen.


Solar-Begeisterung in Winterthur

Eine bunte Palette wird dem Publikum am 4. und 5. Mai auch in der Winterthurer Altstadt am Graben geboten. Themen sind Strom und Wärme von der Sonne, Energieeffizienz und Ökostrom sowie kluges Bauen und Renovieren. Nebst Wissenswertem gibt es Unterhaltsames, wie das Mini-Solar-Autorennen, Probefahrten mit den neuesten Elektrobikes, gratis Solarnektar und noch viel mehr. Dahinter stehen Swissolar, das Stadtwerk Winterthur, die Stadt Winterthur sowie Solarunternehmen und -Organisationen.

Details zu allen Veranstaltungen: http://www.tagdersonne.ch

02.05.2007   Quelle: Swisssolar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Swissolar.,
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Steca richtet Messlabor für Solar-Produkte ein und prüft Neuentwicklungen unter realen Bedingungen

Steca Solarelektronik-Messlabor.
Steca Solarelektronik-Messlabor.

Die Steca GmbH, Systemanbieter für elektronische Baugruppen und Geräte, hat am Firmenstandort in Memmingen ein hochmodernes Messlabor für Solar-Produkte eingerichtet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die aufwändige Verschalteinrichtung ermögliche, Gleichstrom-Spannungen zwischen 24 und 830 Volt DC sowie Ströme zwischen 13 und 150 Ampere variabel zu erzeugen. Als Spannungsquelle diene die 2006 an der Fassade des Firmengebäudes installierte 10-Kilowatt-Solarstromanlage. Das neue Messlabor testet die umfangreiche Photovoltaik-Produktpalette von Steca unter Realbedingungen, vom Stand-Alone-Batterieladeregler über DC-Energiesparlampen bis hin zu netzgekoppelten Geräten.   Per Mikroprozessorsteuerung können 21 unterschiedliche Anlagenkonfigurationen ausgewählt werden, um damit die vielschichtigen Eigenentwicklungen zu prüfen. Neben den bereits seit langem bei der Steca als Standard eingeführten entwicklungsbegleitenden Prüfungen sowie den üblichen Zulassungsprüfungen wie UL, VDE und CE können nun auch Geräte und Komponenten in einem wesentlich erweiterten Rahmen auf ihre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit geprüft werden. Daneben dient die Anlage auch zur Grundlagenforschung für Neuentwicklungen.

Das Testfeld ist in das firmeninterne Computernetzwerk integriert worden. Diese Verbindung ermöglicht, die Laborarbeitsplätze vom Netzwerk aus fern zu steuern, zu überwachen und Daten automatisiert aufzuzeichnen. Steca hat das neue Messlabor gemeinsam mit dem rumänischen Entwicklungspartner Steca Romania entwickelt und erstellt. Neben der Zuverlässigkeit der Produkte stehe auch die Sicherheit der Mitarbeiter im Vordergrund. So verfügt die Hochleistungsteststation über modernste Sicherheitseinrichtungen um ein gefahrloses Arbeiten bei hohen Spannungen und Strömen zu ermöglichen.

02.05.2007   Quelle: Steca GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Steca GmbH.,

 

SMA erhält Wechselrichter-Großauftrag für weltgrößtes Solar-Kraftwerk bei Leipzig

Produktion der 500 kW-Zentralwechselrichter Zentralwechselrichter bei SMA
Produktion der 500 kW-Zentralwechselrichter
Zentralwechselrichter bei SMA

Die SMA Technologie AG (Niestetal) hat den bislang größten Einzelauftrag für Zentralwechselrichter erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Vom April 2007 bis August 2008 soll SMA 42 Zentralwechselrichter von Typ "Sunny Central" mit einer Leistung von je 500 Kilowatt (kW) an die ausführende Firma juwi solar GmbH liefern. Weitere 20 Einheiten seien zur Auslieferung für das Jahr 2009 vorgesehen. Darüber hinaus umfasse der Auftrag die gesamte für eine internetbasierte Anlagenüberwachung benötigte solare Datentechnik. Das Solarkraftwerk mit einer Leistung von 36 Megawatt (MW) wird auf einem stillgelegten Militärflughafen bei Brandis in der Nähe von Leipzig errichtet und die größte Photovoltaik-Anlage der Welt. Es verspricht eine CO2-Einsparung von rund 25.000 Tonnen pro Jahr.  "SMA hat alleine im vergangenen Jahr 100.000 Wechselrichter ausgeliefert. Gemessen daran sind 62 Stück eine kleine Menge. Hier kommen allerdings Zentralwechselrichter zum Einsatz, von denen jeder einzelne mehr als das 120-fache der Leistung einer durchschnittlichen PV-Anlage erzeugt", erklärt Gerd Hackenberg, Produktmanager Zentralwechselrichter bei SMA. "Es ist ein Schritt in eine Dimension, die zeigt, dass die konventionelle Stromerzeugung mittelfristig ersetzbar ist - ohne atomares Risikopotenzial und ohne Klimagefährdung", so Hackenberg.



Solarenergie als Jobmotor im deutschen Arbeitsmarkt

Durch die Aufstellung der Wechselrichter in unmittelbarer Nähe zu den Modulen können die Verkabelungskosten und der Installationsaufwand gesenkt werden. Auf einem Areal, das mit 110 Hektar der Fläche von 200 Fußballfeldern entspricht, kommen modernste Dünnschichtmodule zum Einsatz, die bei gleicher Leistung mit erheblich weniger Rohstoffaufwand auskommen. Auch diese 550.000 Module sowie die bodennahe Unterkonstruktion stammen aus deutscher Produktion und sind ein Beleg für die zunehmende Bedeutung der erneuerbaren Energien als Jobmotor im hiesigen Arbeitsmarkt. Zusätzlich werden etwa 100 Arbeitskräfte aus der Region Leipzig für die Errichtung des Solarparks Brandis beschäftigt. Bei SMA können durch die anhaltend gute Geschäftsentwicklung 12 zusätzliche Ausbildungsplätze für den Beruf des Elektroanlagenmonteurs geschaffen werden.

02.05.2007   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Technologie AG,
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Solarwärme-Pionier PHÖNIX SonnenWärme AG erhält RAL Güteschutz-Zertifikat

Solardach mit Phönix-Indach-Kollektoren (oben im Bild).
Solardach mit Phönix-Indach-Kollektoren
(oben im Bild).

Die PHÖNIX SonnenWärme AG aus Berlin, Anbieter von Solar-Komplettanlagen zur Wärmeerzeugung, hat sich als erster Hersteller dem Prüfverfahren der Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen e.V. unterzogen und am 30.03.2007 die Zertifizierung erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In einem intensiven Prüfprozess habe das Unternehmen die Einhaltung maximaler Qualitätsstandards nachgewiesen und darf zukünftig das RAL Gütesiegel Solar verwenden. "Durch das starke Marktwachstum drängen auch viele Billiganbieter mit teilweise deutlich geringerwertigen Produkten auf den Markt. Das Zeichen der RAL Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen garantiert dem Kunden, dass er eine Anlage erhält, die das leistet, was er erwartet und was der Hersteller verspricht", so der PHÖNIX SonnenWärme-Vorstand Raoul von der Heydt.   Das Interesse an dem neuen Qualitätssiegel sei besonders bei öffentlichen Auftraggebern und der Versicherungswirtschaft groß. Letztere sehe sich zunehmend mit den Folgeproblemen unzutreffender Leistungsangaben konfrontiert. Die Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen e.V. hat deshalb Standards entwickelt, deren Einhaltung dem Verbraucher garantieren kann, dass seine Solaranlage optimal konfiguriert ist und die zugesicherten Ertragswerte erreicht werden.


Unterschiede zu Billiganbietern betonen

Für die PHÖNIX SonnenWärme AG ist das RAL Zeichen Ausdruck der konsequenten Kundenorientierung, die das Unternehmen von Beginn an auszeichne. Dazu Vertriebsleiter Tino Zimmermann: "Der ganzheitliche Ansatz der Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen e.V. mit der Integration von hochwertigen Komponenten, bedarfsorientierter Planung und fachgerechter Ausführung entspricht optimal unserer Firmenphilosophie. Bei technisch so komplexen Produkten wie Solarwärmeanlagen ist für langfristig zufriedene Kunden das gesamte Paket aus Produkt, Dokumentation und Service wichtig. PHÖNIX hat hier seit 1994 Standards gesetzt. Es war deshalb für uns nur logisch, auch beim RAL Gütesiegel Vorreiter zu sein. Daneben ermöglicht es uns auch, deutlich die existierenden Unterschiede zu Billiganbietern zu betonen. Ziel von PHÖNIX ist ein optimales Verhältnis aus Anschaffungskosten einer Solaranlage und nutzbarem Ertrag über die Lebenszeit. Mit dem RAL Gütesiegel wird dieser Ansatz für den Verbraucher zu einem Versprechen."

02.05.2007   Quelle: Phönix SonnenWärme AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PHÖNIX SonnenWärme AG,
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7. Industrieforum Pellets: Beiträge bis 31. Mai einrichten

Rund 5.000 Besucher informierten sich auf der Pellets 2006.
Rund 5.000 Besucher informierten sich auf der
Pellets 2006.

Neueste Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus der internationalen Pelletsbranche bietet das 7. Industrieforum Pellets vom 9.-10. Oktober 2007 in der Neuen Messe Stuttgart. In Fachvorträgen werden dort aktuelle Themen aufgegriffen und dem internationalen Publikum neueste Studien und relevante Entwicklungen präsentiert. Die Schwerpunktthemen des Kongresses richten sich dabei nach dem, was den Markt und die Industrie aktuell bewegt. Noch bis zum 31. Mai 2007 haben Interessenten die Möglichkeit, sich am Call for Papers zu beteiligen und eine Kurzfassung ihres Beitrags (maximal 2 Seiten) einzureichen.  Über die Jahre hinweg hat sich das Industrieforum zu dem zentralen Treffpunkt der Pelletsbranche in Deutschland entwickelt. Hier tauschen sich die Experten und Entscheider aus Industrie, Forschung und Politik intensiv aus. Allein im Jahr 2006 zog das 6. Industrieforum Pellets 420 Experten aus 21 Nationen nach Stuttgart. In Kombination mit der Fachmesse Interpellets 2007 die vom 10.-12. Oktober stattfindet, bietet sich den Branchenexperten in Stuttgart eine ideale Möglichkeit, sich über die aktuellen Marktentwicklungen und Trends zu informieren.


Nähere Informationen zum 7. Industrieforum Pellets, zu den möglichen Themen des Kongresses sowie zum Ablauf des Call for Papers finden Sie unter http://www.pelletsforum.de zur Messe unter http://www.interpellets.de

02.05.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Erneuerbare Energien in Sachsen auf dem Vormarsch

Der Anteil der erneuerbarer Energien am Endverbrauch von Strom und Wärme ist in Sachsen im Jahr 2006 auf 4,8 Prozent gestiegen, berichtet das sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft in einer Pressemitteilung. Wie Umweltminister Stanislaw Tillich anlässlich des Tages der Erneuerbaren Energien mitteilte, sei dies gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um 20 Prozent. "Damit sind wir der Zielstellung des Sächsischen Klimaschutzprogramms - die 5 Prozent-Marke zu erreichen - ein großes Stück näher gekommen", betonte der Minister.  Durch die Nutzung erneuerbarer Energien im Jahre 2006 seien rund 2,6 Millionen Tonnen CO-2-Emissionen vermieden worden. Die detaillierten Ergebnisse sind auf der Homepage des Sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (LfUG) veröffentlicht. unter http://www.umwelt.sachsen.de/lfug.



Der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch ist in Sachsen auf 11,4 Prozent gestiegen. Wie bereits in den vergangenen Jahren habe die Windenergie mit 6,3 Prozent den größten Anteil. Den höchsten Zuwachs verzeichne der Biomassestrom. Sein Anteil stieg um ein Drittel auf jetzt 3,6 Prozent. Biomasse habe außerdem den Vorteil, dass durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eine hohe Energieeffizienz erreicht werden kann. Die Bereitschaft der Kommunen zur energieautarken Versorgung könnte hier einen entscheidenden Beitrag leisten.

Infos und Statistiken zu erneuerbaren Energien in Sachsen unter http://www.umwelt.sachsen.de/lfug.

02.05.2007   Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.,
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Neues Fachbuch "Energieeffizient Sanieren" aus dem Solarpraxis Verlag

Fachbuch "Energieeffizient
Sanieren".

Mit 30,1 Prozent des Gesamtverbrauchs sind die privaten Haushalte bei der Raum- und Heizungsenergie die stärksten Energienutzer, noch vor Industrie, Kleingewerbe und Verkehr. Dabei ließen sich zwischen 50 und 90 Prozent des Heizungsenergiebedarfs mit den richtigen Maßnahmen reduzieren, betont die Solarpraxis AG in einer Pressemitteilung. Für alle, die das große Einsparpotenzial richtig nutzen wollen, habe der Solarpraxis Verlag jetzt ein Standardwerk herausgeben: "Energieeffizient Sanieren. Mit innovativer Technik zum Niedrigenergie-Standard" von Alfred Kerschberger, Martin Brillinger und Markus Binder. Einführend bietet „Energieeffizient Sanieren“ einen Überblick über die gesetzlichen Vorschriften zur Energieeinsparung, die Berechnung von Bedarfswerten und die Standards der energetischen Sanierung.   Anschließend werden die neuesten Trends energiesparender Bauweise vorgestellt: bei Dämmung, Fenstern und Beleuchtung sowie innovative Ideen aus der Haustechnik, von Heizung und Warmwasser über Kühlung bis hin zur Gebäudeautomation. In einem weiteren Kapitel werden die Potenziale erneuerbarer Energien bei der Altbau-Sanierung diskutiert. Überlegungen zur Verbindung von Wirtschaftlichkeit und Ökologie sowie ein Ausblick auf das Sanierungsgeschäft im nächsten Jahrzehnt runden das neue Fachbuch zur Modernisierung und Sanierung von Wohngebäuden ab. Es richtet sich an Planer, Architekten, Ingenieure und Entscheider im Wohnungsbau.


Eine beigefügte CD-ROM enthält zahlreiche ausführliche Projektdarstellungen, das vollständige Literaturverzeichnis sowie eine umfangreiche Auflistung von Adressen mit Internetlinks. "Energieeffizient Sanieren" mit 224 vierfarbigen Seiten kostet 49,- Euro. Es ist direkt über den Internet-Verlagsshop der Solarpraxis zu beziehen unter http://www.solarpraxis.de sowie im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-934595-72-9).

02.05.2007   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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Österreichischer PV-Verband: Tag der Arbeit ist Tag der Photovoltaik

Solarfassade eines Installationsfachmarktes in Niederösterreich.
Solarfassade eines Installationsfachmarktes
in Niederösterreich.

Die Photovoltaik sei einer der bedeutendsten "Jobmotoren" des 21. Jahrhunderts, betont der österreichische Photovoltaik-Verband "Photovoltaic Austria " in einer Pressemitteilung. Bereits heute zähle die PV-Branche in Deutschland 50.000 Beschäftigte. Im Jahr 2010 würden es mehr als 100.000 sein. Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland und viele andere Länder hätten das Potenzial der Photovoltaik hinsichtlich der Arbeitsplätze erkannt und durch entsprechende Gesetze zum Ausgleich von Wettbewerbsverzerrungen den Boden für eine Erfolgsgeschichte der Solarstrom-Produktion nach deutschem Vorbild bereitet.  „Auch Österreich ist aufgefordert wesentlich stärker in die Markt- und Technologieentwicklung der Photovoltaik zu investieren, denn nur so wird es uns gelingen aufzuschließen und ebenfalls sichere Arbeitsplätze zu schaffen", kommentiert Ing. Gerhard Fallent, Geschäftsführer des Verbandes Photovoltaic Austria.



Fallent: Auch Österreich braucht ein EEG

In der Umwelttechnik werden laut PV Austria 2030 mehr Menschen Beschäftigung finden als in der Automobilindustrie. Das bedeute, dass Photovoltaik schon heute die Sicherung der sozialen Strukturen wesentlich unterstütze. "Speziell am Tag der Arbeit möchten wir die österreichischen Entscheidungsträger dazu aufrufen, das enorme Beschäftigungspotenzial der Photovoltaik zu erkennen und dieser Erkenntnis gemäß zu handeln. Auch wir brauchen ein EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) nach deutschem Vorbild“, appelliert Fallent.

01.05.2007   Quelle: Verband PV Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Verband Austria Solar,
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Deutsches Brennstoffzellen-Forum "f-cell" nun auch in Kanada präsent

Impressionen von der f-cell 2006.
Impressionen von der f-cell
2006.

Auf der kanadischen Wasserstoff- und Brennstoffzellenmesse "Hydrogen & Fuel Cells 2007" in Vancouver vom 29. April bis zum 2. Mai ist auch das Brennstoffzellen-Forum "f-cell" vertreten. Mit der Präsenz in Kanada sollen die Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit von Unternehmen weiter ausgebaut werden. "Es ist eine globale Herausforderung, schnell Lösungen für die nötige Kohlendioxid-Reduktion zu finden. Das schaffen wir nur gemeinsam", sagt Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Messen und Kongresse GmbH , die zusammen mit der Wirtschaftsförderung der Region Stuttgart das internationale Brennstoffzellen-Forum "f-cell" in Stuttgart veranstaltet.  In der baden-württembergischen Landeshauptstadt präsentiert sich die "f-cell2 am 24. und 25. September 2007. Das Brennstoffzellen-Forum vereint einen Kongress und eine Messe, welche die ganze Bandbreite der Brennstoffzellenanwendung abdecken.


Die deutschen Konferenzveranstalter wollen ihre Kontakte nach Kanada pflegen und weiter ausbauen. "Kanada ist eines der führenden Brennstoffzellen-Länder. 2005 kam bereits eine Delegation von dort zur 'f-cell' nach Stuttgart, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen zu sondieren", berichtet Sauber. Daran möchten die "f-cell"-Veranstalter anknüpfen und noch mehr kanadische Unternehmen davon überzeugen, dass sich die Reise nach Stuttgart lohnt.

Weitere Informationen im Internet unter http://www.f-cell.de

01.05.2007   Quelle: Peter Sauber Agentur Messe und Kongresse GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Peter Sauber Agentur Messe und Kongresse GmbH,
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Bundesregierung setzt auf bessere Energieeffizienz; ehrgeizigere Ziele für die Energieeinsparverordnung geplant

Die Bundesregierung hat am 25.04.2007 die von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, und Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee vorgelegte neue Energieeinsparverordnung (EnEV) beschlossen. " Zum Jahreswechsel 2007/2008 führen wir den Energieausweis für bestehende Gebäude schrittweise ein", kündigte Minister Tiefensee an.   Mieter und Käufer würden damit einen klaren Überblick über die zu erwartenden Heiz- und Warmwasserkosten erhalten, so der Minister. Das werde die Entscheidungen von Mietern und Käufern beeinflussen, und sei von der Bundesregierung so gewollt. "Damit schaffen wir die notwendige Transparenz auf dem Immobilienmarkt. Dies alles wird in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt", sagte Tiefensee.


Standards der EnEV sollen 2008 angehoben werden

Vieles von dem, was die EG-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verlangt, gelte in Deutschland bereits. Im europäischen Vergleich nimmt Deutschland laut Tiefensee damit eine Spitzenposition ein. Mit der EnEV werde ein weiterer wichtiger Baustein zur Klimapolitik der Bundesregierung hinzugefügt.

" Wir werden uns aber weitere, noch ehrgeizigere Ziele vornehmen: Unsere Neubauten müssen künftig noch höhere Energiestandards erreichen und auch bei den Gebäuden im Bestand müssen wir noch besser werden. Deshalb werden wir nach der Einführung der Energieausweise im nächsten Jahr die Standards der EnEV in einem zweiten Schritt anheben: Bei Neubauten muss die Energiebilanz um bis zu 30 Prozent besser werden. Gleiches soll für Gebäude im Bestand gelten, wenn sie umfangreich modernisiert werden. Wir setzen auf eine Kombination unterschiedlicher Instrumente, auf Transparenz wie beim Energieausweis, Anreize durch das CO2-Gebäudesanierungsprogramm und ehrgeizige Ziele", so Tiefensee.


Glos: Effizienterer Umgang mit Energie ist auch Voraussetzung für weltweites Wirtschaftswachstum

Bundesminister Michael Glos erklärte: "Wirtschaft und Umwelt brauchen vernünftige, nachhaltige Rahmenbedingungen. Diese sind nicht von selbst gegeben. Die Bundesregierung hat deshalb das Thema Energieeffizienz zu einem Schwerpunkt ihrer EU- und G8-Präsidentschaft gemacht. Globalisierung und Klimawandel zeigen uns allen, dass es dabei um weltweite Herausforderungen geht. Der noch wesentlich effizientere Umgang mit Energie ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine sichere und kostengünstige Umwelt sowie Ressourcen schonende Energieversorgung der internationalen Märkte und damit für weltweites Wirtschaftswachstum, das den kommenden Generationen die benötigten natürlichen und sozialen Lebensgrundlagen erhält. Darüber wollen wir mit unseren Partnern aus aller Welt sprechen."


G8-Gipfel soll wirksame Klimaschutzziele über das Jahr 2012 hinaus festlegen

Auf dem bevorstehenden Gipfel im Juni in Heiligendamm werden die G8-Staaten über die Fortsetzung der Gleneagles-Initiative beraten und die Steigerung der Energieeffizienz als zentrales Handlungsfeld für die zukünftige Weltwirtschaftspolitik hervorheben. International wird nach Wegen gesucht, wirksame Klimaschutzziele über das Jahr 2012 hinaus festzulegen. Die EU-Kommission hat in ihrem Energieeffizienz-Aktionsplan ein internationales Rahmenabkommen zur Energieeffizienz vorgeschlagen. Die EU-Mitgliedstaaten bereiten derzeit nationale Energieeffizienz-Aktionspläne vor. Es sei das Anliegen der deutschen EU- und G8-Ratspräsidentschaft, die nationalen und die europäischen Erfahrungen in einen globalen Dialog einzubringen. Die Konferenz werde zeigen, dass die weitere Entkoppelung des weltweiten Wirtschaftswachstums vom Energieverbrauch möglich sei Der Schlüssel dies zu erreichen, sei die Steigerung der Energieeffizienz, so Glos.

01.05.2007   Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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