Solar News Archiv Juni 2007

 




 

Consolar mit Innovationspreis für Solarwärme-System ausgezeichnet

Geschäftsführer Dr. Leibfried nimmt den Innovationspreis für SOLAERA entgegen.
Geschäftsführer Dr. Leibfried nimmt den
Innovationspreis für SOLAERA entgegen.

Beim 17. Symposium Thermische Solaranlagen vom 09. – 11. Mai in Kloster Banz, Bad Staffelstein wurde Consolar für sein patentiertes neuartiges Solarsystem SOLAREA mit dem „Innovationspreis 2007“ ausgezeichnet. Insgesamt 409 Teilnehmer und Aussteller waren bei der Verleihung des begehrten Innovationspreises anwesend, bei der das neuartige solare Wärmepumpensystem SOLAERA für sein großes Potenzial zur Einsparung von Primärenergie beziehungsweise zur starken Reduktion von CO2-Emissionen ausgezeichnet wurde. Das kompakte System bestehend aus Hybridkollektor, Latentwärmespeicher auf Wasser/Eisbasis, Kombispeicher und Wärmepumpe ermöglicht in Verbindung mit umweltfreundlich erzeugtem Strom ein 100 % CO2 neutrales Heizen und ist eine interessante Alternative zu Wärmepumpen mit herkömmlichen Erdsonden.   "SOLAERA ist ein wichtiger Schritt zur 100%-igen solaren dezentralen Energieversorgung für Einfamilienhäuser. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Klimadiskussion bietet sich jedem Hausbesitzer mit SOLAERA eine hervorragende Möglichkeit, einen maximalen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten", erklärt Andreas Siegemund, Geschäftsführer und Firmengründer von Consolar. Aktuell seien mehrere Feldtestanlagen des innovativen Solar-Wärmepumpensystems in Betrieb. Die Markteinführung ist für das 2. Quartal 2008 geplant.




Das Fachsymposium des Ostbayerischen Technologie-Transfer-Instituts (OTTI) im nordbayerischen Staffelstein vereint drei Tage lang wichtige Vertreter aus Forschung und Industrie und dient somit als Plattform zum Austausch über Entwicklungen und neue Einsatzgebiete der Solarwärme.

Der Solarserver präsentierte SOLAERA als Solaranlage des Monats unter anlagemai2007.html

30.06.2007   Quelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Consolar Solare Energiesysteme GmbH,

 

Windenergie: Hersteller Nordex will Werke in Rostock erweitern und 300 neue Stellen schaffen

3D-Zeichnung einer N80 / 2500 kW
3D-Zeichnung
einer N80 / 2500 kW

"Mit einem Auftragsbuch von rund 2,1 Milliarden Euro ist unsere Umsatzplanung bis in das Jahr 2009 hinein gesichert", erläutert Thomas Richterich, Vorstandschef der Nordex AG, den geplanten Ausbau der Werke in Rostock. Schon im Jahr 2008 will Nordex seinen Umsatz gegenüber 2006 auf über eine Milliarde Euro verdoppeln. Rund 94 Prozent der Nachfrage komme aus Europa und soll damit aus den Werken in Rostock bedient werden. "Da die Produktion derzeit unter Volllast fährt, müssen wir unsere Fertigungskapazitäten am Standort massiv erweitern, um wie geplant weiter wachsen zu können", so Richterich. Bereits seit zwei Jahren expandiere Nordex schneller als der Wettbewerb.  Und ein Ende sei nicht in Sicht. Das Investitionsprogramm in Höhe von zunächst 86 Millionen Euro sieht einen Ausbau der Jahreskapazitäten von derzeit 850 Megawatt auf 2.000 Megawatt im Jahr 2010 vor. Dies betrifft die Montage von Windturbinen. Im Bau von Rotorblättern will das Unternehmen seine Leistung sogar verdreifachen. Für beide Bereiche baut Nordex seine Hallen am bestehenden Standort am Überseehafen kräftig aus. Auf einem Gelände von 220.000 Quadratmetern sollen in drei Jahren rund 70.000 m2 Fertigungshallen zur Verfügung stehen. Hinzu kommen neue Verwaltungsgebäude, um alle wesentlichen, produktionsnahen Funktionen aus Rostock an einem Standort zu bündeln.



Diese Erweiterung im großen Stil wäre im Stammwerk in der Rostocker Südstadt nicht möglich, so das Unternehmen. Eine Zunahme des Lieferverkehrs würde die nahe gelegenen Wohngebiete zu stark belasten. Zudem sei ein modernes Fertigungskonzept auf der grünen Wiese leichter zu realisieren. Um einen effizienten Betrieb am Überseehafen zu ermöglichen, müsste jedoch auch noch in die Verkehrswege investiert werden. Richterich: "Der Autobahn- und Hafenanschluss ist derzeit für unsere Großturbinen ein Flaschenhals. Bei der Lösung dieser Aufgabe befinden wir uns aber in guten Gesprächen mit der Stadt und dem Land."

Abhängig von der Auslastung sollen im Zuge der Werkserweiterung auch mindestens 300 neue Stellen bei Nordex geschaffen werden. Derzeit beschäftigt das Unternehmen in der Rostocker Produktion nach eigenen Angaben rund 450 Mitarbeiter. Weitere Werke in Übersee sind bei Nordex mittelfristig geplant. Die steigende weltweite Nachfrage könne Nordex nur bedienen, wenn das Unternehmen pro Kontinent über ausreichende Fertigungskapazitäten verfüge. Deshalb sei auch in China an Werkserweiterungen und in den USA an den Aufbau von Fertigungsstrukturen gedacht.

30.06.2007   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nordex AG,
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Klaus Töpfer: "Erneuerbare Energien öffnen faszinierenden Markt für die deutsche Wirtschaft"

Der Export von deutscher Technik und Know-how zur Nutzung der erneuerbaren Energien biete eine beeindruckende Chance für die deutsche Wirtschaft, erklärte der ehemalige Umweltminister und Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Prof. Dr. Klaus Töpfer, anlässlich seines Vortrags im Rahmen des Forum "Going Global" von Rödl & Partner in Nürnberg. Der Weltmarkt für erneuerbare Energien habe die 100 Milliarden Euro-Marke überschritten. "Die deutsche Wirtschaft muss die Chance ergreifen, auf diesem faszinierenden Markt eine führende Rolle zu spielen. Wer heute in Energieeffizienz und die Entwicklung erneuerbarer Energien investiert, sichert die Wettbewerbsfähigkeit von Morgen", betonte Töpfer.  Er warnte davor, die internationale Konkurrenz zu unterschätzen. "Die USA mögen in den politischen Verhandlungen zum Klimaschutz ein schwieriger Partner sein. Aber im Bereich der Technologieentwicklung sind die amerikanischen Unternehmen den Deutschen derzeit weit voraus", so Töpfer.


Modernste, ausgereifte Technik in Deutschland wirtschaftlich eingesetzt

"Erneuerbare Energien werden zum wichtigsten Exportschlager der deutschen Wirtschaft", erklärt Martin Wambach, der als Geschäftsführender Partner den Bereich Erneuerbare Energien bei Rödl & Partner leitet. Entscheidend seien dafür zwei Voraussetzungen: Die erfolgreiche Entwicklung und Anwendung der Technik in Deutschland und die Wirtschaftlichkeit der Energieträger. Wambach: "Im Bereich der erneuerbaren Energien helfen uns keine Trockenübungen und keine ineffizienten Traumschlösser. Was zählt ist modernste, ausgereifte Technik, die hier in Deutschland wirtschaftlich eingesetzt wird. So wird `made in Germany` ein begehrtes Gütesiegel für erneuerbare Energie in allen Ländern der Welt."


Geothermieprojekt in Unterhaching: Größtes deutsches Vorhaben zur Nutzung der Erdwärme

Rödl & Partner berät bereits über 100 Projekte der erneuerbaren Energien weltweit, darunter das Geothermieprojekt in Unterhaching, derzeit das größte Vorhaben zur Nutzung der Erdwärme in Deutschland sowie zahlreiche Projekte zur Errichtung von Photovoltaikanlagen in Spanien und Italien und Biomasseprojekte in Bulgarien und Rumänien. "Entscheidend für unseren Erfolg ist die Verbindung rechtlicher, steuerlicher und betriebswirtschaftlicher Kompetenz mit einem herausragendem fachlichen Know-how im Bereich Erneuerbare Energien und Umwelt", betont Wambach. Die Auftraggeber von Rödl & Partner seien Investoren, Fondsgesellschaften, Anlagenbauer, Energieversorger, Städte und Kommunen, das Umweltministerium und die Vereinten Nationen.


Forum Going Global ein großer Erfolg

Das zum 7. Mal veranstaltete Forum "Going Global" war laut Rödl & Partner ein großer Erfolg: Mit über 700 Teilnehmern sei das Forum eine der größten Außenwirtschaftsveranstaltungen in Bayern. Unternehmer aller Branchen informierten sich über aktuelle Themen Rund um Prüfung, Steuern und Recht im Auslandsgeschäft. Die Vorträge und Workshops wurden abgerundet durch persönliche Beratungsgespräche mit Experten aus den weltweiten Niederlassungen von Rödl & Partner.

30.06.2007   Quelle: Rödl & Partner   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EUROSOLAR: Energiegipfel ungeeignet zum Umbau der Energiewirtschaft - Vollversorgung mit 100 % erneuerbaren Energien schon jetzt machbar

Hermann Scheer: Kein Konsens zwischen Erneuerbaren und Energiekonzernen.
Hermann Scheer: Kein Konsens zwischen
Erneuerbaren und Energiekonzernen.

Anlässlich des dritten so genannten Energiegipfels der Bundeskanzlerin am 03. Juli 2007 weist EUROSOLAR darauf hin, dass diese "Runden Tische" ungeeignet für den notwendigen Umbau der deutschen Energiewirtschaft hin zur Nutzung heimischer Erneuerbarer Energien seien. Den Konsens zwischen erneuerbaren Energien und etablierten Energiekonzernen zu suchen, sei vertane Zeit, heißt es in der Pressemitteilung. Stattdessen fordert EUROSOLAR-Präsident Dr. Hermann Scheer (MdB), den Ausbau dezentraler Strukturen in der Hand von Stadtwerken, Landwirten und Bürgern voranzutreiben. "Die Interessen der am Energiegipfel Beteiligten liegen viel zu weit auseinander, als dass es dort zu einer Einigung kommen könnte," erklärte Scheer.   Bei konstanten jährlichen Ausbauraten der Kapazitäten zur Nutzung erneuerbarer Energien in Deutschland seien sowohl neue mit fossilen Brennstoffen betriebene Großkraftwerke als auch längere Laufzeiten für Atomreaktoren völlig überflüssig, so Scheer.



Demonstrationsprojekt zeigt bedarfsgerechte Bereitstellung von 100 % erneuerbaren Energien

EUROSOLAR-Geschäftsführerin Irm Pontenagel verwies auf ein von den drei Branchenvertretern der erneuerbaren Energien anlässlich des Energiegipfels vorgestelltes Demonstrationsprojekt, das die Leistung eines fossilen Kraftwerks vollständig ersetzt: Die Enercon GmbH, die SolarWorld AG und die Schmack Biogas AG hätten in einem vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützten Vorhaben 25 dezentrale Wind-, Solar-, Biomasse- und Wasserkraftanlagen zusammengeschaltet, so dass diese im Stromnetz nun äquivalent zu den Kapazitäten eines konventionellen Großkraftwerks ohne Schwankungen bedarfsgerecht 100 % erneuerbare Energien bieten. "Sonne, Wind, Wasser, Bioenergie und Erdwärme machen damit deutlich, dass sie sich längst als konkurrenzfähiges Angebot auf den Strommärkten etabliert haben. Einer solaren Vollversorgung stehen nur politische Hürden im Wege", heißt es in der EUROSOLAR-Pressemitteilung.

29.06.2007   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Büro Hermann Scheer,
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Doppelte Enthüllung eines Solar-Obelisken in Kassel und im Internet

Solar-Obelisk wirbt für erneuerbare Energien.
Solar-Obelisk wirbt
für erneuerbare
Energien.

Ein Solar-Obelisk des Unternehmens "Solar Lifestyle" wird am 29. Juni um 20 Uhr gleichzeitig im Kulturbahnhof in Kassel und in der virtuellen Onlinewelt „Second Life“ enthüllt. Damit setzt der Solar-Pionier Sharp anlässlich der zwölften Documenta ein Zeichen für die Nutzung erneuerbarer Energien in Deutschland. Im Rahmen der internationalen Kunstausstellung in Kassel enthüllt Martin Sonntag als Vertreter des Kulturbahnhofs in Kassel gemeinsam mit Jan Northoff als Initiator des virtuellen "New Berlin" in Second Life am Kulturbahnhof das Denkmal an die Sonne. Die beiden Welten werden durch den Obelisken direkt miteinander verbunden: während die Enthüllung des virtuellen Solarobelisken in Second Life an den Monitoren am Kulturbahnhof verfolgt werden kann, wird das Geschehen am Kulturbahnhof parallel in Second Life übertragen.  Der Solar-Obelisk ist eine solar betriebene, fünf Meter hohe Skulptur, die durch die Integration von Licht und einer Soundinstallation die erneuerbaren Energien sinnlich erfahrbar mache, so die Solar Lifestyle GmbH in einer Pressemitteilung. Vier halbtransparente Dünnschicht-Solar-Module von Sharp. versorgen den Solarobelisken mit Strom. Umgeben von einer Sitzbank eigne sich der Solarobelisk als attraktiver Treff- und Informationspunkt. Anlässlich der internationalen Konferenz für erneuerbare Energien renewables2004 vom 01. - 04. Juni 2004 in Bonn wurde dieses Objekt erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.



Verbindung von Technologie und Kunst

"Mit dem Solarobelisken wollen wir ein Zeichen für einen stärkeren Einsatz der erneuerbaren Energien und speziell der Sonnenenergie setzen. Angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Schäden des Klimawandels sowie der steigenden Strompreise muss ein Umdenken bei der zukünftigen Energiegewinnung einsetzen. Dabei sind die erneuerbaren Energien eine umweltfreundliche Alternative zu den fossilen Energieträgern", sagt Peter Thiele, General Manager der Sharp Solar Business Group Germany/Austria. "Mit der Enthüllung des Solarobelisken hier zur zwölften Documenta zeigen wir die Verbindung von Technologie und Kunst, um so die Menschen auf eine neue Art für das Thema Energie zu sensibilisieren", so Thiele weiter.

29.06.2007   Quelle: Sharp; Solar Lifestyle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Lifestyle GmbH,
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Solar-Fabrik weiter auf Expansionskurs, neues Büro in China

Vorstand Holder: Hohe Reputation in China.
Vorstand Holder: Hohe Reputation in China.

Die Solar-Fabrik Gruppe hat über ihr 100-prozentiges Tochterunternehmen, die Global Expertise Wafer Division Ltd. (GEWD), ein Büro in Shanghai eröffnet. Die neue Geschäftseinheit umfasse zunächst fünf Mitarbeiter, berichtet die Solar-Fabrik AG in einer Pressemitteilung. Sie beschaffen Rohmaterial (Ingots, Solar-Wafer, etc.) für den chinesischen Solar- und Halbleitermarkt und sind für die Weiterverarbeitung mit modernen Recyclingverfahren zuständig. Mit der Niederlassung in Shanghai werden die globalen Strukturen der GEWD weiter konsequent ausgebaut. GEWD verfügt bereits über regionale Büros in Kuala Lumpur (Malaysia), Singapur und San Jose (Kalifornien, USA).   "Durch die erfolgreiche Geschäftsentwicklung in Asien und den USA können wir unsere führende Rolle in der Beschaffung und dem Recycling von Rohmaterial sowohl für die Solar- als auch die Halbleiterbranche weiter strategisch ausbauen", so Burkhard Holder, Vorstand für International Business Development der Solar-Fabrik AG. "Wir sind sehr stolz, dass wir nach der erfolgreichen Markterschließung in vielen asiatischen Ländern und in den USA nun auch eine hohe Reputation in China mit ausgezeichneten Wachstumspotenzialen erreicht haben", so Holder weiter. Mit der Erweiterung der Strukturen zur Rohmaterialbeschaffung kann die Solar-Fabrik Group auch die Geschäftstätigkeit des mittlerweile zum Konzern gehörenden Recycling- und Verarbeitungscenters Poseidon Solar Services in Chennai (Indien) ausbauen.



"Die seit vielen Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen GEWD und Poseidon Solar Services hat dazu beigetragen, dass wir die Geschäftseinheit in China gründen konnten. Die neue Konzernrepräsentanz in China wird unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern und zum Erfolg der gesamten Solar-Fabrik Group beitragen", sagte Paul Atkinson, Geschäftsführer der GEWD. Mit den neu entstandenen Strukturen und Geschäftsfeldern in Asien zur Rohmaterialbeschaffung, hochwertigen Weiterverarbeitung und zum Recycling von Material für die Solar- und Halbleiterindustrie sowie dem Aufbau einer eigenen Solarzellen-Fertigung habe die Solar-Fabrik Group in den letzten zwei Jahren 200 neue Arbeitsplätze in dieser Region geschaffen. Von dem Ausbau dieser Aktivitäten profitiere die Produktion von Solarstrommodulen und -systemen in Freiburg. "Aufgrund der verbesserten Rohmaterialversorgung können die Arbeitsplätze in Freiburg gesichert und neue geschaffen werden. Bis zum Jahresende entstehen hier weitere 50-60 Arbeitsplätze", heißt es in der Pressemitteilung.

29.06.2007   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Berlin: Senat, Energieagentur und GASAG setzen auf Solarwärme und Erdgas

Senatorin Junge-Reyer (2. v.r.) übernimmt Schirmherrschaft für Erdgas + Solar XXL
Senatorin Junge-Reyer (2. v.r.) übernimmt
Schirmherrschaft für Erdgas + Solar XXL

Kurz bevor die Kanzlerin zum dritten Energiegipfel zur nachhaltigen Energieversorgung in Deutschland einlädt, stellte die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer einen konkreten Vorschlag für eine solare Energieversorgung in Berlin vor. Mit einem Panoramablick vom 17. Stock über die Dächer von Berlin verwies die Senatorin auf die vielen ungenutzten Dachflächen in Berlin, die für Solarwärme-Anlagen wie geschaffen seien. "Solarthermische Anlagen auf Mehrfamilienhäusern fristen in Berlin - von einigen Vorzeigebeispielen abgesehen - ein Schattendasein", so die Senatorin. Die Solarthermie stelle aber, gerade für die Mieterstadt Berlin, mit ihren rund 140.000 Mehrfamilienhäusern, eine ökologisch sinnvolle und wirtschaftlich machbare Energieversorgung dar. "Angesichts der zugespitzten Klimadebatte ist die Solarenergie die erneuerbare Energiequelle Nr. 1 für die Großstadt Berlin!", so die Senatorin. Mit ihrer Schirmherrschaft für die Kampagne "Erdgas + Solar XXL", die von der Berliner Energieagentur (BEA) und der GASAG angeregt wurde, wolle sie sich als Senatorin für den Durchbruch solarer Wärmeversorgung als klimaschutzpolitische Chance stark machen. 


Wohnungswirtschaft vom Nutzen großer Solarwärmeanlagen überzeugen - Sonderförderung durch die GASAG

"Große solarthermische Anlagen sind in Berlin auch nach unseren Erkenntnissen eher eine Seltenheit", bestätigte Andreas Prohl, Vorstand der GASAG. In Ein- und Zweifamilienhäusern seien in der Vergangenheit - zum Teil mit Förderung der GASAG - über 6.000 kleine und mittlere Anlagen in Berlin errichtet worden. "Mit der Kampagne Erdgas + Solar XXL wollen wir diesen Impuls auf die Berliner Wohnungswirtschaft ausweiten. Mit Solaren Frühstücksveranstaltungen wollen wir Vertreter der Wohnungswirtschaft über die aktuellen Förderbedingungen und Möglichkeiten eines kombinierten Energiemixes von Solarwärme und dem CO2-armen fossilen Energieträger Erdgas informieren. Im Rahmen der Kampagne werden alle Investoren bei der Planung und Umsetzung großer solarthermischer Anlagen unterstützt und erhalten eine Sonderförderung durch die GASAG", erläuterte der Vorstand.


Zahl der solarthermischen Großanlagen auf Berlins Dächern soll kurzfristig verdoppelt werden

"In Berlin werden jedes Jahr rund 5.000 Mehrfamilienhäuser energetisch saniert, zumeist ohne die Potenziale erneuerbarer Energien zu nutzen“, bedauerte Michael Geißler, Geschäftsführer der BEA. "Die Solarthermie ist für Berlin die wirtschaftlichste Option der erneuerbaren Energien", bekräftigte Geißler. Mindestens bei jeder zehnten Sanierung eines Mehrfamilienhauses sei eine Solarwärmeanlage technisch und wirtschaftlich umsetzbar. Für den einzelnen Haushalt bedeute das, dass bis zu zehn Prozent der Heizenergie durch die Sonne geliefert werden kann und somit auch zehn Prozent der klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen reduziert werden. Ziel der Kampagne sei deshalb, die Zahl der solarthermischen Großanlagen auf Berlins Dächern kurzfristig zu verdoppeln und künftig jährlich 500 Anlagen zuzubauen. "Von den damit verbundenen rund 20 Millionen Euro Investitionen pro Jahr profitiert neben der Umwelt auch das Berliner Handwerk", so Michael Geißler.


Große Solarthermie-Anlagen sollen zum Neubau- und Sanierungsstandard werden

Um möglichst schnell geeignete Dächer in Berlin zu finden, setzt die BEA auf die Initiative von Berliner Schülerinnen und Schülern. Diese sollen in den Sommerferien von der BEA als "Solaragenten" ausgebildet werden, um in ihrem Stadtteil die besten Dächer ausfindig zu machen. Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar), befürwortete die jüngste GASAG-Kampagne: "Effiziente Gasheizungen und Solarenergie ergänzen sich gut. Deshalb begrüßen wir die solare Kombiförderung der GASAG. Solaranlagen sind technisch ausgereift und müssen jetzt auch in städtischen Ballungsräumen zum Neubau- und Sanierungsstandard werden." Unterstützt wird die Aktion von der Stiftung Naturschutz, der Informationskampagne "Erneuerbare Energien" und dem Verein Life e. V..

29.06.2007   Quelle: Berliner Energieagentur GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Grundfos präsentiert neue Hocheffizienz-Umwälzpumpen für thermische Solaranlagen

Solar-Pumpe PM 15-80.
Solar-Pumpe PM 15-80.

Neue, kosten- und energiesparende Pumpentechnik für Solarwärme-Anlagen bietet die internationale Grundfos-Gruppen. Die "SOLAR PM 15-80"ist eine speziell für thermische Solaranlagen entwickelte elektrisch kommutierte Umwälzpumpe mit integriertem Frequenzumrichter und Permanentmagnetmotor. Mit ihr kann ein Solarregler mit PWM-Signalausgang die Förderleistung automatisch und exakt den kontinuierlich wechselnden Anforderungen der Anlage anpassen. Dabei arbeite die Solar PM auch im Teillastbereich mit höchsten Wirkungsgraden und verbrauche gegenüber herkömmlichen Pumpen bis zu 70 % weniger Strom.   Auf der INTERSOLAR in Freiburg hat Grundfos die SOLAR PM 15-80 zusammen mit den beiden Standard-Solarpumpen "SOLAR 15-45" und "SOLAR 15-65" dem Fachpublikum vorgestellt und wird diese ab Herbst 2007 exklusiv an Hersteller thermischer Solaranlagen oder Anschlussgruppen liefern.



Solarpumpen Baureihe speziell für kleine Volumenströme konzipiert


In einem wesentlichen Punkt zeichnen sich laut Hersteller alle drei Pumpen besonders für den Einsatz in Solarthermie-Anlagen aus. Während Pumpen in Heizungsanlagen von Ein- und Zweifamilienhäusern üblicherweise Volumenströme zwischen einem und drei Kubikmetern pro Stunde bewegen müssen, liege der Leistungsbedarf thermischer Solaranlagen mit 100 bis 500 Litern pro Stunde deutlich darunter. Deshalb sei die neue Solarpumpen Baureihe von Grundfos speziell für diese kleinen Volumenströme konzipiert worden, bei denen sie einen höheren Wirkungsgrad erreichten als die üblicherweise zum Einsatz kommenden Pumpen. Auf diese Weise könne ihre Leistungsaufnahme selbst bei Volllast deutlich reduziert werden. Da die SOLAR PM 15-80 zusätzlich im Teillastbereich aufgrund ihrer neuartigen Motortechnologie besonders wirtschaftlich arbeitet, belegte sie im Rahmen des Wettbewerbes für den Innovationspreis beim diesjährigen 17. Solarthermie-Symposium in Kloster Banz den zweiten Platz.


Steuerungstechnik in Solaranlagen

Herkömmliche Standardpumpen mit Festdrehzahlstufen werden entweder mit konstanter Leistung oder in "Match-Flow"-Anlagen mittels Pulspaketsteuerung von einem Solarregler mit veränderlicher Spannung versorgt. Diese netzseitige Steuerung sei aber bei Hocheffizienzpumpen mit integrierter ECM-Technik nicht möglich und würde sogar die Elektronik gefährden, betont Grundfos. Die Pulspaket-Ansteuerung der Versorgungsspannung biete zwar die Option, die Maximal- oder die Betriebsdrehzahl den Anlagenverhältnissen anzupassen, habe aber wegen der Verschlechterung des Pumpenwirkungsgrades im Teillastbereich in punkto Energieeinsparung noch nicht den gewünschten Erfolg.

Die SOLAR PM mit ihrem elektrisch kommutierten Permanentmagnetmotor und integriertem Frequenzumrichter hingegen zeichne sich durch den gegenüber Pumpen mit Asynchron-Nassläufermotoren deutlich höheren Wirkungsgrad aus, der in einem weiten Drehzahlbereich ohne signifikante Verschlechterung bestehen bleibe. Diese Technik habe sich bereits bei der ersten kleinen Grundfos-Hocheffizienzpumpe ALPHA PRO / UPM bewährt, die 2005 mit dem Energielabel A auf den Markt kam und inzwischen mehr als 100.000 Mal verkauft worden sei. Bei einem Förderstrom von z. B. 0,5 m3/h und einer Förderhöhe zwischen 1 und 8 m liege die Leistungsaufnahme der SOLAR PM 15-80 zwischen 5 und 50 Watt, statt, wie sonst üblich, zwischen 50 und 100 Watt.

Zur Steuerung solcher Hocheffizienz-ECM-Pumpen ist entweder eine integrierte Regelung oder eine externe Ansteuerung über ein separates Stellsignal erforderlich. Eine integrierte Regelung sei nur sinnvoll, wenn die Anlage mit veränderlichen Widerständen arbeitet. Während in herkömmlichen Steuerungsanlagen eine Analog-Ansteuerung (z.B. 0 – 10 V DC) gebräuchlich sei, verwende man in der Heizungstechnik (z.B. in fast allen Gasbrennwertgeräten) digitale PWM-Steuersignale. Mit dieser puls-weiten-modulierten Rechteckgleichspannung kann der Solarregler über eine separate Steuerleitung die Drehzahl der Pumpe in einem weiten Bereich bedarfsabhängig verstellen, betont Grundfos. Über eine dritte Ader der Steuerleitung kann die Pumpe der Steuerung ihren Betriebszustand melden.


Drei Solarpumpen in mehreren Ausführungen

Alle 3 Solarpumpen liefert Grundfos in mehreren Gehäuseausführungen: Ihr durch eine Kataphorese-Beschichtung vor Korrosion geschütztes Graugussgehäuse gibt es in der Einbaulänge von 180 mm mit 1“ oder 1?“ Außengewinde. In 130 mm Einbaulänge mit 1“ Außengewinde gibt es sie auch mit integriertem Luftabscheider. Der Schnellentlüfter ist nicht im Lieferumfang enthalten. Für Drainback-Anlagen gibt es diese Pumpen auch mit Bronzegehäuse in der Einbaulänge 130 mm und 1“ oder 1 ?“ Anschluss. Für alle Pumpen beträgt der maximale Systemdruck 1 MPa = 10 bar, aber auch kurzzeitig höhere Druckstöße sind zulässig. Als Medium kommt Solar-Anlagenwasser mit Inhibitoren und einem Glykolanteil von bis zu 50% in Betracht.

Die beiden Standardpumpen sind einsetzbar im Temperaturbereich von -10 °C bis +120 °C (kurzzeitig bis 140 °C), während der Anlaufphase aber auch bei niedriger bzw. hoher Medientemperatur betriebssicher, so der Hersteller.

29.06.2007   Quelle: Grundfos GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Grundfos GmbH,
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Photovoltaik-Hersteller Solland Solar baut Solarzellenfertigung aus

Hochleistungs-Solarzellen von Solland Solar.
Hochleistungs-Solarzellen von
Solland Solar.

Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres kündigt der Solarzellenhersteller Solland Solar eine erhebliche Produktionserweiterung an. Die Aktionäre hätten den Plan gebilligt, die Produktionskapazität nahezu zu verdreifachen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ab Mitte 2008 will Solland Solar in der Lage sein, jährlich 170 Solarzellen mit einer Leistung von Megawatt (MWp) herzustellen. Derzeit liege die Kapazität noch bei 60 MWp/Jahr.  Für diese Erweiterung baut Solland Solar auf dem deutschen Teil des zwischen Heerlen und Aachen liegenden Gewerbeparks "Avantis", seinem heutigen Standort, eine zusätzliche Fertigungshalle. Zurzeit ist die Inbetriebnahme der neuen Produktionskapazität für das Frühjahr 2008 geplant. Im Hinblick auf weitere Expansionspläne wurde auf diesem Gelände auch bereits Platz für zwei weitere Fertigungshallen reserviert.



Wachsende Photovoltaik-Nachfrage, steigende Produktionskapazität

Mit dieser Expansion reagiert Solland Solar auf die steigende Nachfrage nach Solarstrom. Eine Studie der Photon Consulting bestätigte Anfang April das zunehmende Marktinteresse, das auf die weltweite Besorgnis über den Klimawandel infolge der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Kohle, Öl, Gas) zurückzuführen ist. CO2-freie Alternativen wie die Photovoltaik erfreuen sich dadurch immer größerer Beliebtheit. Nach Schätzungen von Photon wird sich die heutige Produktionskapazität für Solarzellen von 2,7 GW bis zum Jahr 2010 vervierfachen.

Durch erheblich niedrigere Preise werde die Solarenergie auch für Verbraucher immer attraktiver. EPIA, der Dachverband der europäischen Solarzellenhersteller, hat berechnet, dass der Selbstkostenpreis von Solarstrom innerhalb von zehn Jahren bei 0,20 Eurocent pro Kilowattstunde betragen wird.


Solland Solar plant 500 MWp/Jahr bis 2010

Solland Solar ist ein niederländisch-deutscher Solarzellenhersteller. Bei der Aufnahme des Produktionsbetriebs Ende 2005 betrug die Fertigungskapazität von Solland Solar 20 MWp/Jahr. Nach einer vor kurzem durchgeführten Erweiterung ist die Kapazität auf 60 MWp/Jahr gestiegen, und Mitte 2008 soll sie bei 170 MWp/Jahr liegen. Solland Solar geht von einem anhaltenden Wachstum in diesem Sektor aus. Das Unternehmen strebt bis zum Jahr 2010 eine Kapazität von 500 MWp/Jahr (2007: 60MWp/Jahr) und einen Umsatz von einer Milliarde Euro an (2006: EUR 40 Millionen). Die Zahl der Beschäftigten soll sich von 160 im Jahr 2007 auf 400 im Jahr 2008 und 1.000 im Jahr 2010 erhöhen. Seit Februar 2007 halten Delta Solar und Sunergy eine Mehrheitsbeteiligung an Solland.

29.06.2007   Quelle: Solland Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solland Solar,
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VDI kritisiert Energieeinsparverordnung: CO2-Emissionen können stärker reduziert werden

VDI sieht stärkeres CO2-Einsparpotenzial bei Gebäuden.
VDI sieht stärkeres CO2-Einsparpotenzial bei
Gebäuden.

Die VDI-Gesellschaft Technische Gebäudeausrüstung (VDI-TGA) hält die am 27.06.2007 vom Bundeskabinett verabschiedete Energieeinsparverordnung (EnEV) für einen Schritt in die richtige Richtung, sieht aber Verbesserungsbedarf. "Die Anforderungen an Wohngebäude sind zu niedrig gefasst. Technologisch sind schon heute deutlich höhere CO2-Einsparungen möglich als es die EnEV vorsieht", sagt Michael Schmidt, der Vorsitzende der TGA. Die TGA empfiehlt technologisch ein "First-Class-Szenario", das darin bestünde, modernisierbare Bestandsbauten auf das Niveau des 3-Liter-Hauses zu sanieren und nicht modernisierbare Bauten zu ersetzen. 
Ein weiterer Einwand des VDI ist, dass ein zu breiter Kreis von Berufsgruppen zur Ausstellung von Energieausweisen berechtigt ist. "Insbesondere für komplexe Immobilien, wie moderne Bürogebäude mit umfangreicher Anlagentechnik, bedarf es zur Ausstellung aussagekräftiger Energieausweise umfangreicher Kenntnisse, wie sie qualifizierte Ingenieure der technischen Gebäudeausrüstung bzw. Gebäudetechnik mitbringen", betont der VDI-Experte. Dass dies Handwerker mit Zusatzqualifikationen ohne Weiteres können, hält Schmidt für fraglich. Dennoch wertet Schmidt die neue EnEV positiv: "Der Energieausweis trägt dazu bei, die Energieversorgung nachhaltig zu sichern und leistet einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz."

Der Energieausweis zeigt die energetische Qualität einer Immobilie auf und soll zu besserer Transparenz auf dem Immobilienmarkt und einem verstärkten Bewusstsein für Energiekosten führen. Bestandteil des Ausweises sollen Empfehlungen für eine kostengünstige Verbesserung der energetischen Gebäudeeigenschaften sein. Beginnend mit dem 1. Juli 2008 wird der Energieausweis verpflichtend, zunächst bei älteren Wohngebäuden. In vielen Fällen hat der Verkäufer oder Vermieter die Wahl zwischen dem Bedarfs- und dem Verbrauchsausweis.


Gebäudeenergieberater warnen: Keine Eile beim Energieausweis

Der Bundesverband Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker begrüßt die Verabschiedung der Energieeinsparverordnung 2007, warnt aber die Verbraucher vor übertriebener Eile beim Erwerb eines Verbrauchs- oder Bedarfsausweises : "Bis zum 30. Juni 2008 ist niemand dazu verpflichtet, einen Energieausweis vorzulegen. Verbraucher sollten sich dies nicht von unseriösen Anbietern einreden lassen", so Fred Weigl, 1. Vorsitzender des GIH, der mit 18 Mitgliedsverbänden rund 2.000 Energieberater bundesweit vertritt. Alle Energieausweise seien zehn Jahre gültig.

Mit der novellierten EnEV haben Verkäufer und Vermieter weitgehend die Wahl, ob sie einen Verbrauchs- oder einen Bedarfsausweis ausstellen lassen wollen. "Der Bedarfsausweis ist eindeutig der bessere", stellt Weigl fest. Indem dieser den rechnerisch ermittelten Energiebedarf einer Immobilie feststellt, biete er allen Beteiligten eine größere Sicherheit bei der Bewertung der Energieeffizienz eines Objektes. Der Verbrauchsausweis hingegen spiegle lediglich den sehr individuellen Energieverbrauch der aktuellen Bewohner wider.


Mehr Informationen und die ausführliche Stellungnahme der TGA gibt es im Internet unter http://www.vdi.de/tga

28.06.2007   Quelle: VDI; GIH-Bundesverband   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VDI,
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NRW-Wirtschaftsministerin Thoben weiht Solar-Siedlung in Köln ein

Solarsiedlung Köln-Ossendorf.
Solarsiedlung Köln-Ossendorf.

"Nichts ist so überzeugend, wie das gebaute Beispiel. Nordrhein-Westfalen ist mit 41 Projekten europaweiter Spitzenreiter bei Solarsiedlungen. Das Renovierungsprojekt der GAG in Köln und die weiteren 40 Projekte sind vorbildlich", sagte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben am 26.06.2007 bei der Einweihung des "Solarpoints" (Informationstafeln zur Siedlung) anlässlich der Sanierung der Solarsiedlung im Kölner Stadtteil Ossendorf.   Im Rahmen des Leitprojektes "50 Solarsiedlungen in NRW" fördert das Land seit Ende der 1990er Jahre den Bau oder die Sanierung von Siedlungen, die sich durch intensive Nutzung der Solarenergie zur Wärme- und Stromversorgung auszeichnen. Mittlerweile sind 17 Siedlungen mit über 1.600 Wohneinheiten fertig, in denen mehr als 4.000 Bürger leben. Aktuell werden 14 weitere Siedlungen gebaut und zehn sind in der Planung.



Wärmedämmung, Solarwärme und Solarstrom

Die Kölner Wohnungsgesellschaft GAG Immobilien AG hatte bei ihrem Großmodernisierungsprojekt in ökologischer Bauweise 144 Wohnungen von Grund auf nach dem neuesten Stand der Technik modernisiert. Die in der Siedlung nach Süden ausgerichteten Gebäude mit 48 Wohnungen erhielten neben einer sehr guten Wärmedämmung auch Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen und bilden damit den Bereich der Solarsiedlung innerhalb des Gesamtkomplexes. "Bei den derzeitig hohen Energiepreisen ist es logisch und konsequent, bestehende Wohngebäude so zu modernisieren. Die sanierten Wohnungen in den Siedlungen verbrauchen nur noch einen Bruchteil der Energie, die sie vorher benötigten. Gleichzeitig leisten erneuerbare Energien einen nennenswerten Beitrag zur Energieversorgung", erklärte Ministerin Thoben weiter.


Holzpellets-Heizungen und Solarwärme-Anlagen ersetzen alte Heizung

Die nun modernisierten Gebäude stammen aus dem Jahr 1963, waren ungedämmt und häufig mit Elektroheizungen und Durchlauferhitzern für Warmwasser ausgestattet. Jetzt erhielten die Wohnungen eine 14 Zentimeter starke lückenlose Wärmedämmung der Gebäudehülle. Die sanierten Häuser sind somit auf dem Stand von neuen Niedrig-Energiehäusern mit kontrollierter Be- und Entlüftung sowie Wärmerückgewinnung. "Die alten Heizungen wurden durch moderne Holzpellets-Heizungen und Solarwärme-Anlagen ersetzt. Dadurch reduzieren sich die Energiekosten für die Mieter. Vor zwei Jahren lagen die monatlichen Stromkosten für die Heizung und das Warmwasser bei rund drei Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Nach der Sanierung liegen sie nur noch bei 0,21 Euro. Dies bedeutet eine Reduzierung um mehr als 90 Prozent. Die Mietsteigerung von maximal zwei Euro je Quadratmeter wird durch die Energiekostenreduzierung mehr als ausgeglichen", so GAG-Vorstandsmitglied Günter Ott.

Weitere Informationen: http://www.50-solarsiedlungen.de und http://www.energieagentur.nrw.de

28.06.2007   Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.50-solarsiedlungen.de,
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SCHOTT beteiligt sich an Forschungsinitiative zur Organischen Photovoltaik (OPV)

Am Fraunhofer ISE hergestellte flexible Organische Solarzelle.
Am Fraunhofer ISE hergestellte
flexible Organische Solarzelle.

"Die OPV hat noch einen enormen Entwicklungsbedarf. Wir bei SCHOTT sehen die realistische Chance, dass sie in absehbarer Zeit neue Marktsegmente für die Photovoltaik erschließen kann". Mit diesen Worten kommentierte Dr. Martin Heming, Mitglied der SCHOTT Konzernleitung und Geschäftsführer der SCHOTT Solar GmbH, den Start der Technologieinitiative für Organische Photovoltaik (OPV) des Bundesforschungsministeriums am 27.06.2007. "Wenn wir es in unserem Entwicklungsverbund schaffen, OPV-Lösungen marktfähig zu machen, ist der Einstieg in die industrielle Fertigung von OPV-Komponenten eine interessante Zukunftsperspektive für SCHOTT Solar", betonte Dr. Heming. 


Silizium-Photovoltaik und Dünnschicht-Technologie stehen noch im Vordergrund – BMBF fördert OPV mit 60 Millionen Euro

Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan startete die Forschungsinitiative gemeinsam mit den Unternehmen BASF, Bosch, Merck und SCHOTT in der Neuen Börse Frankfurt. Als Organische Photovoltaik werden Kunststoffe bezeichnet, die aus Licht Strom erzeugen können. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt für Verbundprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft 60 Millionen Euro bereit. Bei SCHOTT Solar steht heute die etablierte kristalline Silizium-Technologie (Wafer-Technologie) im Vordergrund. Das SCHOTT-Tochterunternehmen mit Hauptsitz in Alzenau, Bayern, ist Europas größter integrierter Hersteller von Wafern, Zellen und Modulen. In Zukunft setzt SCHOTT Solar daneben verstärkt auf die Dünnschicht-Technologie und baut derzeit am Standort Jena eine industrielle Serienfertigung für Dünnschichtmodule mit 180 Arbeitsplätzen auf.

"Die Organische Photovoltaik kann vielleicht eines Tages eine interessante Ergänzung für das heutige Technologieportfolio von SCHOTT Solar werden", so Heming hinzu. Für die Zukunftsfähigkeit müssten aber vor allem die Wirkungsgrade von OPV-Zellen erheblich verbessert, ihre Lebensdauer erhöht und die Herstellkosten deutlich reduziert werden.

28.06.2007   Quelle: SCHOTT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE.,
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Klimaforscher melden Wärmerekord in Deutschland

PIK misst beschleunigte Erwärmung in Deutschland.
PIK misst beschleunigte Erwärmung in
Deutschland.

Nie war es in Deutschland über einen Zeitraum von 12 Monaten so warm wie zwischen Juni 2006 und Mai 2007, berichtet das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Bei einer der Routineuntersuchungen der meteorologischen Messreihe in Potsdam seien Wissenschaftler des Instituts darauf aufmerksam geworden, dass die Durchschnittstemperatur in Potsdam für den besagten Zeitraum mit 11,7° C um 3° C über Potsdams langjährigem Mittel von 8,7° C seit Messbeginn 1893 liegt. Durch weitere Analysen konnten die Potsdamer Forscher den Wärmerekord auch für ganz Deutschland bestätigen - hier lag die mittlere Temperatur mit etwa 11° C ebenfalls um 3 ° C über Deutschlands langjährigem Mittel von 8° C. Überrascht waren die Forscher von der Größe des neuen Rekords. "Falls sich diese Tendenz in nächster Zeit fortsetzt, handelt es sich um eine Beschleunigung der Erwärmung in Deutschland, wie sie bisher von Klimaforschern nicht erwartet wurde", so das PIK. 

Download der Grafik zur Temperaturentwicklung in Deutschland im Großformat: http://www.solarserver.de/images/PIK_Grossformat.gif

28.06.2007   Quelle: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PIK,
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Oerlikon Solar bietet schlüsselfertige Photovoltaik-Fabriken aus einer Hand

Mit der TCO 1200-Anlage wird der transparent leitende Frontkontakt auf die Dünnschichtmodule aufgebracht.
Mit der TCO 1200-Anlage wird der transparent
leitende Frontkontakt auf die Dünnschichtmodule
aufgebracht.

Auf der Intersolar 2007 präsentierte Oerlikon Solar erstmals die marktreife Beschichtungsanlage TCO 1200. "TCO" steht für "Transparent Conductive Oxide". Diese lichtdurchlässigen Schichten fungieren bei Dünnschicht-Siliziummodulen als Elektroden sowie als "Lichtfänger" und stellen damit Schlüsselkomponenten dar. Als weltweit einziger Anlagenhersteller biete Oerlikon Solar nun auch diesen Verfahrensschritt mit eigener Technologie an und beherrsche damit den gesamten Herstellungsprozess für Photovoltaik-Module aus Dünnschichtsilizium, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Wir sind jetzt in der Lage, schlüsselfertige Fabriken zur Herstellung von Dünnschichtsilizium-Modulen zu liefern", so Detlev Koch, Leiter von Oerlikon Solar.  Eine erste Fabrik dieses neuen, industriellen Typs nehme zur Zeit bei der ersol Thin Film in Erfurt die Produktion auf. Der Dünnschichttechnik werden von unabhängigen Marktforschungs-Instituten die größten Zukunftspotenziale eingeräumt.




Schlüsselkomponente von Dünnschicht-Solarmodulen gezielt optimieren

TCO-Schichten spielen in Dünnschicht-Photovoltaikmodulen aus Silizium aus zwei Gründen eine zentrale Rolle. Erstens müssen sie eine hervorragende elektrische Leitfähigkeit aufweisen, um den Solarstrom möglichst widerstandsfrei zu transportieren; zweitens fängt diese Schicht das Licht ein und leitet es durch die photoaktive Siliziumschicht. Die optische Absorption der TCO-Schicht muss gering, das sogenannte Lichteinfangpotenzial (light trapping) möglichst groß sein. Letztlich beeinflussen diese Faktoren die Leistung der Solarmodule und senken direkt die Kosten pro Watt peak. Bislang gibt es laut Oerlikon keinen Anbieter von TCO-Anlagen auf dem Weltmarkt. "Mit der eigenen TCO-Technik vergrößern wir unseren Technologievorsprung vor den Wettbewerbern", betont Oerlikon-Vorstand Dr. Uwe Krüger. Die Hersteller von Dünnfilm-Solarmodulen kaufen die TCO-beschichteten Gläser bislang direkt bei den Glasherstellern. Deshalb sei es in der Vergangenheit unmöglich gewesen, diese Schlüsselkomponente von Dünnschichtsolar-Modulen gezielt zu optimieren. "Diese Lücke schließen wir nun mit einer eigenen Anlagentechnik und können so die Leistungsfähigkeit der Dünnschichtsilizium-Module zusammen mit unseren Kunden weiterentwickeln“, so Oerlikon Solar-Chef Koch.


Umweltfreundliches Zinkoxid statt fluordotiertem Zinnoxid

Die neue Anlage von Oerlikon Solar basiert auf einem LPCVD-Prozess (Low Pressure Chemical Vapour Deposition), der anstelle des weit verbreiteten fluordotierten Zinnoxids das kostengünstige und umweltfreundliche Zinkoxid verwendet. Niedrige Depositionstemperaturen von rund 200 °C schonen zudem das Substrat beziehungsweise eröffnen eine breitere Substratwahl. Beim Abscheideverfahren reagieren Diethylzink und Wasserdampf unter reduziertem Druck zu Zinkoxid, wobei unter geeigneten Prozessbedingungen Schichten von zwei Mikrometern Dicke mit exzellenter Oberflächentextur ohne Nachbehandlung entstehen. Oerlikon überprüft diese Qualität direkt im Herstellungsprozess durch das Ausschleusen von TCO-beschichteten Gläsern.


Vollautomatisiertes Design für Dünnschicht-Solarfabriken

Die TCO 1200 reiht sich ein in das vollautomatisierte Fabrikdesign FAB 1200, mit dem Oerlikon Solar sämtliche Herstellungstechnologien und -prozesse zu einer schlüsselfertigen Solarfabrik integriert. "Als zur Zeit weltweit einziger Anlagenbauer beherrscht Oerlikon Solar die zentralen Schritte – TCO Beschichtung, Dünnfilmsilizium-Beschichtung, Laser-Strukturierung, Endmontage - mit eigenen Technologien - und kann industriell ausgereifte Fertigungslösungen liefern", heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Die erste Solarfabrik dieser neuen Generation wurde in den vergangenen Monaten bei der ersol Thin Film GmbH in Erfurt gebaut und nimmt in diesen Wochen die Produktion auf. Die Dünnschicht-Module, die mit Kostenvorteilen von bis zu 30 Prozent gegenüber den konventionellen Solarzellen wesentlich ökonomischer seien, könnten damit jetzt an breiter Front in die Anwendung gehen. Unabhängige Marktforschungsinstitute sagen der Dünnschichtsilizium-Technik für die kommenden Jahre Wachstumsraten von deutlich über 50 Prozent voraus. "Mit unseren Produktionslösungen und Innovationen wie der TCO 1200 sorgen wir dafür, dass die Dünnschichtsilizium-Technik sich weiter auf dem Markt etablieren kann", so Dr. Krüger.

28.06.2007   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
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Solar-Förderung: BAFA Zuschüsse auch für Sonnenkollektoren mit mehr als 40 m² auf Ein- und Zweifamilienhäusern

BMU-Referentin Viertl (rechts) vor dem Sonnenhaus Diergardt.
BMU-Referentin Viertl (rechts) vor dem
Sonnenhaus Diergardt.

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat die Förderbedingungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) dahingehend präzisiert, dass nun wieder Solarwärmeanlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern mit mehr als 40 Quadratmetern Kollektorfläche gefördert werden. Das berichtet das Sonnenhaus-Institut e.V. (Straubing) in einer Pressemitteilung. Der Zuschuss sei allerdings auf die ersten 40 m² begrenzt, teilte Cornelia Viertl, Referentin für Solarenergie und Geothermie im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, dem Sonnenhaus-Institut mit. Die geänderte Förderung sei bereits gültig. Auch Hausbesitzer, die in diesem Jahr bereits gebaut und noch keinen Antrag gestellt haben, könnten den Zuschuss nachträglich beantragen.   In dem im Januar novellierten Marktanreizprogramm (MAP) waren Solarwärme-Anlagen mit über 40 m² Kollektorfläche nicht förderfähig. Deshalb wurde im Mai 2007 das Programm "Erneuerbare Energien" der KfW für Anlagen mit einer Kollektorfläche von mehr als 40 m² neu aufgelegt. Dies gilt jedoch nur für Gebäude ab drei Wohneinheiten. Die KfW fördert damit große solarthermisch thermische Anlagen mit bis zu 30 % Investitionszuschüssen und zinsgünstigen Krediten.



Cornelia Viertl: BMU will Marktsegment großer Solaranlagen erschließen

"Wir wurden recht schnell von den Herstellern von Sonnen- und Solarhäusern und anderen Interessensvertretern wie dem Sonnenhaus-Institut auf die Lücke beim Ein- und Zweifamilienhaus aufmerksam gemacht", sagt Viertl. Das BMU habe diese Häuser nicht ausgrenzen wollen. "Im Gegenteil, wir wollen das neue Marktsegment großer Solaranlagen mit einer verbesserten Förderung ja gerade erschließen", betont die BMU-Referentin.


Solar-Unternehmen trugen zur Änderung der BAFA-Förderung bei

Um auf den unglücklichen Umstand aufmerksam zu machen, hatte das Sonnenhaus-Institut Cornelia Viertl zu einem mehrstündigen Informationsgespräch nach Niederbayern eingeladen. Gemeinsam mit dem Sonnenhaus-Architekten und 1. Vorsitzenden Georg Dasch, Helmut Jäger, Geschäftsführer von Solvis und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) sowie dem Solarfachmann Wolfgang Hilz besuchte Viertl am 1. Juni das Sonnenhaus Diergardt in Straubing. Das Einfamilienhaus wird mit 60 m² Sonnenkollektoren zu 70 % solar beheizt. Aus dem Kreise des Sonnenhaus-Instituts heraus wurden um die 100 Häuser realisiert, die zu mindestens der Hälfte solar beheizt werden. Mit dem "Energetikplushaus" ist auch das sächsische Unternehmen Solifer seit 2005 auf dem Gebiet aktiv. Auch Geschäftsführer Timo Leukefeld habe durch Gespräche und Informationen zu der Änderung in der BAFA-Förderung beigetragen, berichtet Cornelia Viertl.

Peter Rubeck, Geschäftsführer des Sonnenhaus-Instituts, begrüßt die Änderung. "Die Handbremse wurde wieder gelöst. Sonnenhäuser sind wieder förderfähig. Allerdings muss noch kräftig nachgelegt werden", sagt Rubeck. Cornelia Viertl war von dem Sonnenhaus Diergardt in Straubing begeistert. "Ein wunderschönes Haus mit einer tollen Atmosphäre", so ihr Kommentar. Nähere Informationen über das Sonnenhaus-Bau- und Heizkonzept gibt es unter http://www.sonnenhaus-institut.de oder telefonisch unter 0700 / 70 10 90 10 (12 ct./min.).

28.06.2007   Quelle: Sonnenhaus-Institut e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sonnenhaus-Institut e.V.,
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SolarMarkt AG: Neues Montagesystem für rahmenlose Photovoltaik-Module

Mit AluTec FL müssen Module nur eingelegt werden.
Mit AluTec FL müssen Module
nur eingelegt werden.

Auch für rahmenlose Solarmodule ist jetzt ein Einlegesystem der SolarMarkt AG (Freiburg) erhältlich: Die Horizontalprofile von AluTec FL (FL für Frameless) seien speziell für diese empfindliche Solarmodul-Bauart entwickelt worden und eignen sich laut Hersteller für Dünnschicht-Solarmodule und kristalline Module in Freilandanlagen, auf Schräg- und auf Flachdächern. Da sie spannungsfrei ohne Klemmen und Schrauben in den Einschubprofilen liegen, seien Schäden am Glas ausgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Eine weitere Produktneuheit ist die dazugehörige Aufständerung, die das Freiburger Unternehmen im Rahmen seines Projektgeschäfts für den Bau eines Freiflächen Solar-Kraftwerks mit 1,4 Megawatt entworfen hat.   Mit diesem System für Großanlagen gibt die SolarMarkt AG ihre Montage-Erfahrungen an andere Anlagenbauer weiter. "Von unseren Kunden wissen wir, dass bei Klemmsystemen rahmenlose Module immer wieder gebrochen sind", erzählt Walter Leithold, Vorstandsvorsitzender der SolarMarkt AG. "Da wir vor Jahren die Einlegetechnik erfunden haben, war uns sofort klar, wie die Lösung auszusehen hat. Bei unserem eigenen Projektgeschäft profitieren wir von der Geschwindigkeit, in der man mit AluTec FL Anlagen errichten kann", freut sich Leithold.



AluTec FL ist beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet. Es handelt sich um eine Weiterentwicklung des Einlegesystems AluTec, das die SolarMarkt AG bereits 1998 entwickelt und fortwährend optimiert hat. Die Einlegetechnik schone grundsätzlich alle Module, was bei rahmenlosen Modulen besonders wichtig sei, betont der Hersteller. Ohne Rahmen könnten Klemmen nur auf dem Glas befestigt werden, wobei beim Andrehen der Schrauben schnell Bruch entstehe. Bei AluTec FL könnten die Monteure die Module einfach mit ein paar Handgriffen in Profilschienen einlegen. An den Seiten befestigte Gummibacken sorgen für zusätzlichen Schutz und sicheren Halt. AluTec FL lässt sich mit allen Profilen der SolarMarkt AG verschrauben. Bei KLEMENS XL erfolgt das bequem und schnell mit Schrauben und Halteklammern in einem Gewindekanal mit geprüft hohen Auszugskräften. Bei AluVer Plus sind es ebenfalls Halteklammern, die jeweils mit einer Schraube und einem rostfreien Nutenstein am Horizontalprofil verschraubt werden. Eine eingebaute Kugelfeder verhindert, dass der Nutenstein beim Zurechtlegen der Schiene verrutscht.


Kosteneffiziente Montage von Freilandanlagen

Dünnschichtmodule kommen vor allem auf großen Flachdächern und im freien Gelände zum Einsatz. Durch die größere Fläche, die zur Verfügung steht, wird ihr geringerer Wirkungsgrad ausgeglichen. Bei dieser Anwendung sind bereits Aufständerungen als Unterkonstruktion vorhanden, so dass sich AluTec FL als besonders kostengünstig erweise, betont die SolarMarkt AG. Das Einlegsystem spare viel Zeit, da die Module nicht zusätzlich verschraubt werden müssen. Kosteneffiziente Montage sei bei Dünnschichtmodulen von großer Bedeutung, da für die selbe Leistung im Vergleich zu kristallinen Modulen fast doppelt so viele Module und Montageschienen verbaut werden. Bei einer Einspeisevergütung von 37,96 Cent pro Kilowattstunde für Freilandanlagen stimme die Rendite nur, wenn die Montage schnell geht, betont der SolarMarkt.

AluTec FL und die Großanlagen-Aufständerung wurden in Zusammenarbeit mit der Creotecc GmbH entwickelt, die sich auf Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von solaren Montagesystemen spezialisiert hat.

28.06.2007   Quelle: SolaSolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt AG,
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Bundeskabinett verabschiedet Energieeinsparverordnung

Glos: Energiepass gibt Anreiz für energiesparende Sanierung
Glos: Energiepass gibt
Anreiz für energiesparende
Sanierung

Das Bundeskabinett hat am 27.06.2007 die Energieeinsparverordnung (EnEV) verabschiedet. Im Kern wird mit der Verordnung der Energieausweis für Bestandsgebäude bei Vermietung und Verkauf verpflichtend eingeführt. Der Gebäudeenergieausweis zeigt die energetische Qualität von Gebäuden auf. In Verbindung mit den Modernisierungsempfehlungen gibt er zudem Hinweise für kostengünstige Verbesserungen der energetischen Gebäudeeigenschaften.  "Der Gebäudeenergieausweis wird zu mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt führen. Er setzt einen deutlichen Anreiz für energiesparende Sanierungen. Dieses wichtige Instrument zur nachhaltigen Sicherung unserer Energieversorgung wird einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Zudem sind für die mittelständische Wirtschaft positive Auswirkungen zu erwarten," erklärte der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos.


Der Energieausweis wird zeitlich versetzt verpflichtend, beginnend mit dem 1. Juli 2008 für ältere Wohngebäude. Ein großer Teil der Verkäufer und Vermieter hat die Wahl zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis. Bedarfsausweise werden ab 1. Oktober 2008 für Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten unter den beiden Voraussetzungen verpflichtend, dass erstens der Bauantrag gestellt worden ist, bevor die erste Wärmeschutzverordnung vom November 1977 gegolten hat und zweitens Zwischenzeitlich keine Maßnahmen durchgeführt wurden, die dazu führen, dass das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung erfüllt wird.

Die Energieeinsparverordnung berechtigt einen breiten Kreis qualifizierter Berufsgruppen zur Ausstellung von Energieausweisen, darunter besonders Handwerker aus den Bereichen des Bau-, Ausbau- oder anlagentechnischen Gewerbes. Damit werde gewährleistet, dass die Gebäudeenergieausweise in der erforderlichen Qualität ausgestellt werden können und dass die zu erwartende Nachfrage auch marktgerecht erfüllt werden kann, so das Bundeswirtschaftsministerium. Die Energieeinsparverordnung soll in Kürze im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden.

27.06.2007   Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMWi,
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Intersolar: Conergy-Gruppe meldet neue Aufträge von über 50 Millionen Euro

Conergy-Stand auf der Intersolar 2007
Conergy-Stand auf der Intersolar 2007

Europas größte Solar-Fachmesse übertraf mit ihren über 30.000 Besuchern nicht nur die Erwartungen der Veranstalter. Auch die Hamburger Solar-Unternehmen Conergy AG blickt 2007 auf die bisher erfolgreichste Intersolar zurück: Tausende Besucher informierten sich auf dem mit 450 Quadratmetern größten Messestand und dem Freigelände der Conergy über die zahlreichen Innovationen. In acht verschiedenen Themenwelten stellte Europas umsatzstärkstes Solar-Unternehmen Kunden und Interessierten die Highlights des unternehmensweiten Portfolios aus Photovoltaik, Solarthermie und Umweltwärme vor. "Bei allen ausgestellten Produkten haben wir eine unerwartet hohe Nachfrage erlebt. So konnten wir in der Gruppe Aufträge von über 50 Millionen Euro in den Bereichen Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpen verbuchen", berichtet Katrin Krohn, verantwortlich für den Conergy Vertrieb in Deutschland.  "Im Bereich Umweltwärme erfreuten sich die neue Luftwärmepumpe sowie die beiden weiterentwickelten Sole-/Wasser-Pumpen größter Beliebtheit. Bei der Solarthermie standen die Hochleistungs-Kollektoren und das neue, universelle Gestellsystem im Vordergrund. Auch in der Photovoltaik honorierten die Kunden unsere ganzheitliche Kompetenz als Technologieführer bei Zentralwechselrichtern, Befestigungssystemen und Solarmodulen. Spitzenreiter des Kundeninteresses war aber ganz klar unser neues, in Frankfurt (Oder) produziertes Hochleistungs-Solarmodul 'Conergy PowerPlus' ", ergänzt Krohn.


50 Prozent aller Kunden kamen aus dem Ausland

Die mehr als 70 Conergy-Vertriebsprofis aus zwölf verschiedenen Ländern standen über 1.000 Neukunden und Interessierten zu allen Neuheiten Rede und Antwort. Den von der Messeleitung erfassten Trend zu mehr Internationalität kann auch Conergy bestätigen: Rund 50 Prozent aller Kunden vor Ort kamen aus dem Ausland. "Gerade der Mittelmeerraum hat auf der Intersolar sein immenses Potential offenbart. Doch auch aus den neuen EU-Mitgliedern Bulgarien, Slowenien und Rumänien, die neuerdings Fördermaßnahmen eingeführt haben, kam starkes Interesse vor allem am PV-Bereich. Ebenso konnten wir überraschend viele potentielle Kunden aus den USA betreuen", betont Conergy Vertriebsvorstand Christian Langen.


Rund 200 Interessierte sprachen mit den Personalberatern

Damit habe die diesjährige Intersolar gezeigt, dass sich Conergy mit der konsequenten Umsetzung der langfristig angelegten Internationalisierungs-Strategie rechtzeitig auf die individuellen Kundenbedürfnisse der potentialträchtigsten Wachstumsregionen eingestellt habe. Conergy will bereits dieses Jahr, und damit ein Jahr früher als geplant, ihren Umsatz zu rund 50 % außerhalb Deutschlands erzielen. Doch nicht nur Kunden, auch potenzielle Bewerber zeigten am belebten Conergy Stand großes Interesse. So beriet gut ein halbes Dutzend Conergy-Personalberater fast 200 Jobinteressierte. Mit den neuen Aufträgen und konkreten Produktanfragen im Gepäck wird die Conergy AG ihren Personalstamm von aktuell über 2.200 Mitarbeiter weiter gezielt ausbauen.

27.06.2007   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: solarserver.de (LS),
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Intersolar auf dem Weg zur Weltmesse für Solartechnik

Auf der Intersolar 2007 präsentierten sich 638 Unternehmen.
Auf der Intersolar 2007 präsentierten sich
638 Unternehmen.

Mit einem neuen Besucherrekord endete am 23.06.2007 die Intersolar 2007, Europas größte Fachmesse für Photovoltaik, Solarthermie und Solares Bauen. Die Intersolar konnte ihren Status als Leitmesse der europäischen Solartechnik-Branche weiter ausbauen und verabschiedet sich nach acht Jahren mit einem Besucherrekord von rund 32.000 Gästen (+ 30 %) aus Freiburg. Ab 2008 findet die Intersolar am Messestandort München statt.  Die Besucherzahlen waren noch positiver als erwartet: Nachdem die Veranstalter anfangs noch mit etwa 26.000 Gästen gerechnet hatten, zeichnete sich schnell ab, dass die Prognose übertroffen würde: 31.964 Entscheider aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistungsunternehmen trafen sich in Freiburg – fast ein Drittel mehr als im Vorjahr. "Die Intersolar hat mit diesen Zahlen nochmals ihre Position als führende Plattform in Europa und darüber hinaus bestätigt. Auch weltweit kennen wir keine größere Veranstaltung", so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH.



Internationalität weiter gestiegen

Den größten Besucherzuwachs verzeichneten die ersten beiden Tage der Messe, die den Fachbesuchern vorbehalten waren: Gäste aus fast 100 Ländern fanden sich am Donnerstag und Freitag in Freiburg ein. Damit bestätigt sich der Stellenwert, den die Messe für das internationale Fachpublikum einnimmt. Auch die Ausstellerliste zeigt den Trend zur Internationalisierung: In diesem Jahr reisten bereits 37 Prozent der Aussteller aus über 30 Ländern zur Intersolar nach Freiburg.


Großer Erfolg des Rahmenprogramms

Bereits im Vorfeld der Messe fand im Konzerthaus Freiburg Europas größte Industriekonferenz für Solarthermie statt, die estec2007. Experten aus Wissenschaft und Industrie gaben Einblicke in die europäischen Solarwärme-Märkte, diskutierten die aktuellen Trends und nutzten die internationale Plattform für den interdisziplinären Austausch. Beeindruckend war vor allem die Internationalität der Gäste: 67 Prozent der 503 Teilnehmer kamen aus 50 Ländern nach Freiburg.

Das 3. PV Industry Forum fand ebenfalls im Konzerthaus statt. Hier informierten internationale Referenten aus der Photovoltaik-Industrie und aus verschiedensten Forschungseinrichtungen über internationale Photovoltaik-Märkte und technische Innovationen. Auch hier war die Internationalität der Gäste beeindruckend: 62 Prozent der 319 Teilnehmer des PV Industry Forums reisten in diesem Jahr aus dem Ausland nach Freiburg. Insgesamt waren 42 verschiedene Nationen vertreten. Nach dem großen Erfolg wird das PV Industry Forum auch im kommenden Jahr stattfinden, ausgeweitet auf anderthalb Tage im Rahmenprogramm der Intersolar 2008 in München.


Gute Prognose für München

Aus den diesjährigen Zahlen ergeben sich erste Prognosen für die Intersolar 2008 in München. Die Veranstalter erwarten dann 800 Aussteller und mehr als 35.000 Besucher. Der Umzug in die Messehallen in München wird damit unvermeidbar, dort erfüllen 51.000 Quadratmeter den in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegenen Raumbedarf der Intersolar. Die Intersolar 2008 findet statt vom 12. bis zum 14. Juni 2008 in der Neuen Messe München.


Solar-Branche legt weiter zu

Die herausragende Bilanz der Intersolar 2007 spiegelt die aktuelle Situation der Branche insgesamt wider. Im Jahr 2006 wurden in Deutschland rund 220.000 neue Solaranlagen im Wert von fünf Milliarden Euro installiert. Die Auslandsumsätze betrugen im letzten Jahr rund eine Milliarde Euro. Für dieses Jahr erwartet die Branche ein Steigen der Auslandsumsätze auf 1,5 Milliarden Euro. Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Solarbranche kann sich nach Einschätzungen des Branchenverbandes BSW-Solar bis 2012 auf 90.000 Beschäftigte nahezu verdoppeln.

27.06.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Bund und Unternehmen wollen 360 Millionen Euro für "Revolution in der Photovoltaik" bereitstellen

BMBF-Förderprogramm "Optische
Technologien".

Bundesforschungsministerin Annette Schavan und die Vorstände von BASF, BOSCH, MERCK und SCHOTT haben am 27.07.2007 in Frankfurt eine gemeinsame Technologieinitiative für die Organische Photovoltaik vorgestellt. Sie wollen in den kommenden Jahren dafür insgesamt 360 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Ziel der Forschung sind biegsame, leichte und kostengünstige Solarzellen. "Die Initiative zur Organischen Photovoltaik zeigt, wie wir Kräfte bündeln und in neue Technologien investieren. So setzen wir die Hightech-Strategie der Bundesregierung erfolgreich um", erklärte Schavan.  Das Bundesforschungsministerium (BMBF) stellt für Verbundprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft Fördermittel von 60 Millionen Euro bereit. Gleichzeitig haben die beteiligten Unternehmen der Initiative zugesagt, 300 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung zu investieren. "Die optischen Technologien entwickeln sich immer stärker zum Innovationsmotor in Deutschland. Ich lade weitere Partner, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen dazu ein, sich ebenfalls an der Initiative zur Organischen Photovoltaik zu beteiligen", sagte Schavan.


Organische Solarzellen auf Dächern, Fassaden und sogar in Fenstern

Die Technologieinitiative soll für die Entwicklung neuer und entscheidend verbesserter Solarzellen auf Basis organischer und polymerer Materialien (Kunststoffe) sorgen. Im Unterschied zu herkömmlichen Solarzellen können Organische Solarzellen biegsam, dünn und transparent wie eine Folie sein. So eignen sie sich beispielsweise für den Einsatz zur Stromversorgung von Mobiltelefonen. Angestrebt wird auch der Einsatz von Organischen Solarzellen in der Bauindustrie, wo sie künftig auf Dächern, Fassaden oder sogar in Fenstern Strom erzeugen könnten. Voraussetzung für solche Anwendungen sind deutlich bessere Wirkungsgrade, eine wesentlich höhere Lebensdauer der Bauelemente sowie geringere Herstellungskosten. Insbesondere hier besteht Forschungsbedarf.


Wirtschaftliches Potenzial und Beitrag zum Umweltschutz

"Die neue Generation von organischen Solarzellen kann nicht nur ein Beitrag zum Umweltschutz in Zeiten des Klimawandels sein. Sie birgt auch hohes wirtschaftliches Potenzial. Deutschland kann hier im internationalen Wettbewerb eine führende Rolle einnehmen", betonte Schavan. Den ersten Förderaufruf für Projektvorschläge im Bereich der Organischen Photovoltaik hat das Bundesforschungsministerium am 27.07.2007 veröffentlicht.

Weitere Informationen zu optischen Technologien sind erhältlich unter http://www.bmbf.de/opv.

27.06.2007   Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMBF,
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Frithjof Staiß wird neuer Chef des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)

Thomas Schott (l.) und Frithjof Staiß.
Thomas Schott (l.) und Frithjof Staiß.

Der geschäftsführende Vorstand des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), Dr. Thomas Schott, wurde am 20. Juni 2007 im Rahmen einer Abschiedsfeier von Gästen aus Politik, Wirtschaft und den Mitarbeitern des ZSW in den Ruhestand verabschiedet. Mit der Übergabe der Institutsleitung an den Nachfolger Prof. Dr. Frithjof Staiß endet für Thomas Schott ein mehr als dreißigjähriges berufliches Engagement in der Erforschung und Entwicklung der erneuerbaren Energien. Prof. Dr. Staiß tritt den Posten des geschäftsführenden ZSW-Vorstandes am 1. Juli an.  Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister würdigte die Verdienste des scheidenden ZSW-Vorstandes: "Das ZSW ist eine der Kronjuwelen im Portfolio der vom Wirtschaftsministerium betreuten und geförderten Forschungsinstitute. Dr. Thomas Schott hat in den letzten acht Jahren für das ZSW das Beste bewirkt. In der Zeit seines Wirkens hat die Idee von der Technologie neuer und effizienter Dünnschicht-Photovoltaik ‚laufen gelernt’ und die Saat ist aufgegangen. Ich halte das für ein sehr gelungenes Beispiel staatlich unterstützter Technologieförderung.“


Thomas Schott, Jahrgang 1945, wurde 1999 vom Land als geschäftsführender Vorstand in der Nachfolge von Prof. Dr. Hans Albrecht berufen. Davor war er zwei Jahre Fachreferent im Bundesministerium für Forschung und Technologie für die Förderung der Photovoltaik. Von 1989 bis 1996 arbeitete er am Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) in Kassel, in den letzten Jahren als Vorstand. Schott promovierte 1974 in Physik und befasste sich bereits in den siebziger Jahren, den Pionierjahren, mit der Entwicklung erneuerbarer Energien. Nach den ersten Piloterfolgen in den achtziger Jahren setzte Baden-Württemberg auf den Aufbau eines interdisziplinären und wirtschaftsnahen Forschungsinstitutes. 1988 gegründet, hat das ZSW eine Beschleunigung des Technologietransfers in die heimische Industrie zum Ziel.


Schotts Nachfolger Prof. Dr. Frithjof Staiß führte bisher das ZSW-Fachgebiet "Energiesystemanalyse", das sich vor allem mit der Politikberatung zur Ausgestaltung von Instrumenten zur Förderung erneuerbarer Energien befasst. Staiß leitet die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) im Auftrag des Bundesumweltministeriums und ist Autor des Standardwerks "Jahrbuch Erneuerbare Energien", das 2007 in vierter Ausgabe erschienen ist. 1961 geboren, promovierte er 1998 an der TU Darmstadt. Dort ist er seit 2007 Honorarprofessor am Institut für Volkswirtschaftslehre.


Aufbau der industriellen Produktion von CIS-Dünnschicht-Solarmodulen

Unter der Ägide von Schott ist das Forschungsinstitut weiter gewachsen und erreichte international beachtete Erfolge. Ein Beispiel ist der Aufbau der industriellen Produktion von CIS-Dünnschicht-Solarmodulen mit dem Industriepartner Würth Solar. Im Oktober 2006 eröffnete die bis heute weltweit größte CIS-Photovoltaik-Dünnschicht Fabrik in Schwäbisch Hall. Ausgehend von Grundlagenerkenntnissen an der Universität Stuttgart entwickelte das ZSW die Technik zur Produktionsreife, 1999 wurde ein Joint Venture mit Würth Solar gegründet. Mit dem am Standort Ulm entstandenen Forschungs-"Cluster" zur Brennstoffzellentechnologie verfügt das Land über eine weitere hervorragende Ausgangsposition bei der anstehenden Industrialisierung einer neuen Schlüsseltechnologie.


Spezialisten für Solarstrom, Energieeffizienz und Brennstoffzellen

Das ZSW gehört zu den führenden deutschen Forschungsinstituten für Photovoltaik, Energieeffizienz, regenerative Kraftstoffe, Brennstoffzellen und Batterietechnik. Es erwirtschaftete 2006 mit 130 Beschäftigten einen Umsatz von rund 17 Millionen Euro. Das Institut finanziert sich durch Industrieforschung, eine Grundförderung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg sowie die öffentliche Förderung des Bundes und der Europäischen Kommission.

27.06.2007   Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW,
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Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells AG eröffnet Niederlassung in Japan

Q-Cells-Chef Milner sieht Marktchancen in Japan.
Q-Cells-Chef Milner sieht Marktchancen in
Japan.

Mit einer feierlichen Zeremonie in der deutschen Botschaft in Tokyo eröffnete der Solarzellen-Hersteller Q-Cells AG am 27. Juni 2006 seine Repräsentanz in der japanischen Hauptstadt. Damit ist der weltweit zweitgrößte Hersteller das erste Unternehmen aus der erfolgreichen deutschen Photovoltaik-Branche, das den Schritt in das Land der aufgehenden Sonne wagt. Der Weg auf den japanischen Markt ist vor allem deshalb ungewöhnlich, weil Japan nach wie vor Weltmarktführer in der Produktion von Photovoltaik-Anlagen ist.  Allerdings sei es gerade dieser Umstand, der das Land für die Q-Cells AG interessant mache, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Denn die Niederlassung in Tokyo werde sich in erster Linie mit dem Einkauf beschäftigen. "Wir haben langjährige gute Beziehungen zu Wafer-Herstellern und anderen Lieferanten in Japan. Diese wollen wir durch unsere Präsenz vor Ort ausbauen", beschreibt der Q-Cells-Vorstandsvorsitzende Anton Milner die wesentlichen Gründe für die Eröffnung des Büros.



Gute Beziehungen zur japanischen Photovoltaik-Community

Darüber hinaus soll die Repräsentanz in Japan mit ihren gegenwärtig drei Mitarbeitern mittel- bis langfristig auch den Absatz der Solarzellen aus Thalheim auf dem japanischen Markt steigern. "Wir beliefern seit längerem einen großen japanischen Modulhersteller", so Milner. "Trotz der starken Konkurrenz der japanischen Konzerne sehen wir durchaus Marktchancen für uns. Denn auch hier gibt es Modulhersteller, die auf einen unabhängigen Partner in der Zellherstellung setzen", so Milner weiter. Mit der Eröffnung einer Niederlassung in der japanischen Hauptstadt bekräftige der bei weitem größte europäische Hersteller von Solarzellen seine globale Position. "Durch unsere guten Beziehungen zu Lieferanten und Kunden sind wir eng mit der japanischen Photovoltaik-Community verbunden. Das bringen wir durch diese Niederlassung zum Ausdruck", sagt Björn Sandberg, der Leiter der Repräsentanz. Der Norweger hat 5 Jahre in Japan gearbeitet und verfügt laut Q-Cells über exzellente Kontakte in der japanischen Photovoltaik-Industrie. Mit ihm gemeinsam werden zwei japanische Mitarbeiter die Q-Cells AG vertreten. "Mit unseren Kollegen aus den japanischen Unternehmen verbindet uns ein großes Ziel: Wir wollen die Solarenergie so schnell wie möglich zur Hauptenergiequelle der Zukunft machen", fügt Sandberg hinzu. Dafür seien die partnerschaftliche Zusammenarbeit und der gegenseitige Erfahrungaustausch sehr wichtig.


Q-Cells Asia Limited mit Sitz in Hongkong

Die Repräsentanz in Japan ist bereits die dritte Niederlassung der Q-Cells AG auf den ostasiatischen Zukunftsmärkten. Zuvor hatte das Unternehmen ein Büro in Hangzhou/China und die Q-Cells Asia Limited mit Sitz in Hongkong gegründet, deren Mitarbeiter von dort aus die Vertriebstätigkeiten im asiatisch-ozeanischen Raum leiten, unter anderem in Südkorea, einem der gegenwärtig bedeutendsten Wachstumsmärkten der Photovoltaik, und in Indien, einem potenziell äußerst bedeutenden Zukunftsmarkt.

27.06.2007   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells AG,
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Windenergie: Hersteller Nordex erwartet mittelfristig bis zu vier Milliarden Euro Umsatz

Nordex-Fertigungskapazitäten soll bis 2011 auf 4,5 GW steigen.
Nordex-Fertigungskapazitäten soll bis 2011
auf 4,5 GW steigen.

Aufgrund erhöhter Planungssicherheit konkretisiert der Windenergieanlagen-Produzent Nordex seine mittelfristige Prognose und erwartet nun im Jahr 2011 zwischen 2,5 und 4 Milliarden Euro Umsatz und eine operative Marge (EBIT) zwischen 9 und 12 %, so die Nordex in einer Ad-hoc-Mitteilung. Ende April 2007 erreichte der Auftragsbestand nach Angaben des Unternehmens mit 2,1 Milliarden Euro ein neues Rekordniveau (inklusive bedingter Aufträge) und sichere damit das bisher prognostizierte Umsatzwachstum von jährlich 50 % über das Jahr 2008 hinaus.   Die Verbesserung der operativen Marge werde im Wesentlichen begünstigt durch eine steigende Auslastung der Kapazitäten und die Abwicklung profitablerer Projekte. Insgesamt will Nordex zwischen den Jahren 2007 und 2011 rund 280 Millionen Euro in den Aus- und Aufbau bestehender beziehungsweise neuer Werke investieren. Dies betreffe die europäische Fertigung in Rostock, die Werke in China und - ab voraussichtlich 2009 - eine Fertigung in den USA. Die Fertigungskapazitäten von derzeit knapp 1.000 Megawatt (MW) sollen dann rund 4.500 MW betragen.

27.06.2007   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nordex AG,
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Solarzellen-Hersteller ersol betritt den Gigawatt-Bereich

Solarwafer-Produktion bei ersol
Solarwafer-Produktion
bei ersol

Die ersol Solar Energy AG (ersol; Erfurt) unterzeichnete am 27. Juni 2007 den in der Firmengeschichte des Thüringer Solar-Unternehmens bislang umfangreichsten Vertrag über die Lieferung von Silizium mit der Hemlock Semiconductor Corporation (HSC). HSC ist der weltweit größte Hersteller von Reinstsilizium für die Solar- und Halbleiterindustrie. Der Kontrakt werde ersol ab 2010 über zehn Jahre eine zusätzliche Produktionsmenge von insgesamt rund 1,8 Gigawatt Peak (GWp) ermöglichen, berichtet ersol in einer Pressemitteilung. Der Preis für das Silizium sei für die gesamte Vertragslaufzeit fest vereinbart worden.  Es sei vorgesehen, dass ersol Anzahlungen (so genannte "Downpayments") von zweistelligen Millionen-Euro-Beträgen leistet, die später beim Bezug des Rohstoffs in Form einer Kaufpreisreduzierung angerechnet werden sollen.



Langfristlieferverträge sichern weiteres Wachstum

"Wir freuen uns über den Abschluss des nunmehr zweiten langfristigen Siliziumliefervertrags in diesem Jahr. Mit Hemlock zählen wir nicht nur einen etablierten Player im Siliziumgeschäft zu unseren Geschäftspartnern sondern auch den größten Produzenten des knappen Rohstoffs. Dieser große Vertrag ist ein toller Erfolg für unser Unternehmen", so ersols Vorstandsvorsitzender Dr. Claus Beneking nach der Unterzeichnung. "Wir halten den Abschluss von Langfristlieferverträgen zur Versorgung mit Silizium unverändert für die richtige Strategie, um dem nach unserer Erwartung anhaltenden Rohstoffengpass zu begegnen und das weitere Wachstum bestmöglich zu sichern", erläutert Jürgen Pressl, der für die Silizium und Solar-Wafer zuständige ersol Vorstand die Sichtweise des Thüringer Photovoltaik-Unternehmens.


Material ermöglicht ab 2010 eine zusätzliche Produktion von rund 1,8 Gigawatt-Peak

Die Siliziummengen von HSC ermöglichen ersol den Start für die weiteren Ausbautätigkeiten über die bereits bis Ende 2008 prognostizierten 220 MWp im kristallinen Bereich hinaus. "Rund 500 MWp Nominalkapazität in 2012 sind für uns somit in greifbare Nähe gerückt", blickt Beneking in die Zukunft. Die für den weiteren Ausbau nötigen Mittel möchte die ersol Gruppe unter anderem mit Hilfe einer Kapitalerhöhung um bis zu 10 Prozent aufbringen und hat ebenfalls heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft um bis zu 1.847.048 Euro unter teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals beschlossen. Das Grundkapital der Gesellschaft wird hierdurch von 19.600.000 Euro auf bis zu 21.447.048 Euro durch Ausgabe von bis zu 923.524 neuen ersol Aktien gegen Bareinlagen erhöht.


Kapitalerhöhung und Platzierung von bis zu 10 Prozent des Grundkapitals

Die neuen Aktien werden den ersol Aktionären durch die Emissionsbank HSBC Trinkaus & Burkhardt AG in der Zeit vom 2. bis 17. Juli 2007 im Wege des mittelbaren Bezugsrechts angeboten. Den endgültigen Bezugspreis für die neuen Aktien will die ersol Solar Energy AG voraussichtlich am 12. Juli 2007 festlegen. Emissionspreis und Zuteilung der Aktien werden dann separat veröffentlicht. Das Bezugsverhältnis beträgt 10:1, d. h. für zehn gehaltene ersol Aktien kann eine neue Aktie erworben werden. Ein Handel der Bezugsrechte ist nicht vorgesehen. Etwaige nicht bezogene neue Aktien werden nach Ablauf der Bezugsfrist durch die Emissionsbank im Rahmen einer Privatplatzierung qualifizierten Anlegern angeboten.

Der Großaktionär Ventizz Capital Fund II LP hat laut ersol bereits zugesagt, entsprechend seinem Anteil am Grundkapital von ersol (50,41 Prozent) neue Aktien zu beziehen. "Diese Entscheidung unseres Mehrheitsaktionärs, der dadurch sein Bekenntnis zu ersol erneut unter Beweis stellt, hat uns sehr gefreut", so Ekhard von Dewitz, ersols Finanzvorstand. "Die Kapitalerhöhung gibt uns den nötigen Spielraum zur anteiligen Finanzierung des weiterhin starken Wachstums in den nächsten Jahren und der zu leistenden Anzahlungen für die abgeschlossenen Siliziumlangfristverträge ", erklärt von Dewitz die Gründe für die Kapitalmaßnahme und richtet sich an die ersol Aktionäre: "Ich denke, die dadurch gewonnene Flexibilität ist gut für Ihr Unternehmen."


Ungebrochen hohe Nachfrage nach Solarzellen "made in Erfurt"

Aber auch die ungebrochen hohe Nachfrage gebe den Wachstumsplänen des PV-Unternehmens recht. ersol habe schon in den letzten Wochen gezeigt, dass der Vertrieb der leistungsstarken Solarzellen "made in Erfurt" weiterhin sehr gut laufe. Über den Verkauf der Produkte, die aus dem neuen Hemlock-Material prozessiert werden, werde bereits mit Interessenten aus allen Teilen der Welt verhandelt. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir unsere Erfolge auf der Einkaufsseite auch auf der Verkaufsseite unter Beweis stellen können und rechnen mit vergleichbaren Resultaten wie schon bei den Vertragsabschlüssen in den Wochen davor", so Beneking abschließend.

27.06.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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SunTechnics baut drittgrößten Solarstrom-Park der US-Westküste (1,9 MW)

SunTechnics-Solarpark Hemau (Deutschland).
SunTechnics-Solarpark Hemau (Deutschland).

Der Wasserversorger "South San Joaquin Irrigation District" (SSIJD, Sacramento, Kalifornien) und die SunTechnics Energy Systems Inc. haben einen Vertrag abgeschlossen über den Bau einer der größten Photovoltaik-Anlagen der USA. SunTechnics, Komplettanbieter für Systeme zur Nutzung erneuerbarer Energien, wird einen Solarpark mit einer Leistung von 1,9 Megawatt (MW) und einachsig der Sonne nachgeführten Solarmodulen planen und errichten, der Solarstrom nach dem neuesten Stand der Technik erzeugt und ein Wasserwerk versorgen wird. Das Solar-Kraftwerk wird rund 12,5 Millionen US-Dollar kosten und besteht aus 11.040 Solarmodulen, die etwa 3,7 Millionen Kilowattstunden Solarstrom liefern werden – genug um 550 Haushalte mit Elektrizität zu versorgen.   Die Solar-Anlage vermeidet dabei die Emission von mehr als zwei Millionen Kilogramm Kohlendioxid. Das Solarkraftwerk soll bereits ab 2008 grünen Strom liefern.



Solarstrom statt Blackouts und hoher Kosten

Seit der Eröffnung des Wasserwerks im Jahr 2007 sei dieses immer wieder mit Stromnetzausfällen (Blackouts) und hohen Rechnungen für die benötigte Elektrizität konfrontiert worden, berichtet SunTechnics. Der grüne Strom aus der Solar-Anlage nahe dem Woodward-Staussee, an dem SSJID zwei Wasserkraftwerke betreibt, wird den Großteil der Kosten von rund 500.000 US-Dollar senken, die SSJID für den Betrieb der Wasseraufbereitung jährlich zu zahlen hatte. "Das ist ein gewichtiger Meilenstein für Kalifornien und wir sind sehr froh, mit SunTechnics einen erfahrenen Partner zu haben", sagte Jeff Shields, Chef der Versorgungsbetriebe bei SSJID. "Indem SSJID der grünste Wasserversorger der USA wird, erfüllen wir das Versprechen, die Einwohner des Bezirks von San Joaquin zuverlässig zu versorgen", ergänzt Shields. SSJID erwägt zudem, das lokale Stromnetz zu erwerben, um damit einen Beitrag zur Senkung der Stromkosten ihrer Kunden um mindestens 15 % zu leisten.


SunTechnics-Leistungsgarantie über 10 Jahre

"Wir sind glücklich, an dem großen Schritt der SSJID in Richtung Energieautonomie und Treibhausgasreduktion teilzuhaben", sagte Florian Edler, Vorstand der SunTechnics Energy Systems, Inc. "Wie bei SSJID steht auch bei uns der Kundenservice im Mittelpunkt. Denn dieser macht uns - zusammen mit unserm Ingenieurs-know-how und der Erfahrung aus tausenden Solar-Installationen weltweit - zu einem starken Team", ergänzt Edler. Der Vetrag mit SunTechnics enthält eine Leistungsgarantie, mit der SunTechnics einen definierten Energie-Output für zehn Jahre zusichert, um die Rentabilität der Investition von SSJID sicherzustellen. Die SunTechnics-Leistungsgarantie ist die einzige ihrer Art und bietet einen finanziellen Ausgleich unabhängig von der Größe und Art des Systems.

27.06.2007   Quelle: SunTechnics Energy Systems Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics.,
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SCHOTT Solar: Massiver Ausbau der Photovoltaik-Kapazitäten; ab Herbst 2007 zusätzlich Kapazität für 33 MW Dünnschicht-Solarstrommodule

Solarzellen-Produktion bei SCHOTT Solar.
Solarzellen-Produktion bei SCHOTT Solar.

Der Photovoltaik-Hersteller SCHOTT Solar GmbH baut seine Position als einer der weltweiten Technologie- und Marktführer in der Solarstromtechnologie weiter aus. Dazu sollen bis 2010 die Produktionskapazitäten vervierfacht werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Allein in den kommenden sechs Monaten investiere die SCHOTT Solar GmbH 100 Millionen Euro. Vor allem in Deutschland und Tschechien soll die Solar-Wafer, Solarzellen- und Solarmodul-Fertigung erweitert werden. Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb werden nach Angaben des Unternehmens weltweit verstärkt.   Bei der Sicherstellung der Siliziumversorgung für die nächsten Jahre habe SCHOTT Solar in den vergangenen Monaten so große Fortschritte erzielt, dass das für den Ausbau erforderliche Material ausreichend vorhanden ist.



Dünnschicht-Solarstrommodule aus Jena

SCHOTT Solar ist nach eigenen Angaben Europas größter integrierter Hersteller von Wafern, Zellen und Modulen für die Photovoltaik und zählt seit 2006 international zu den Top 10. Mit dem angekündigten Ausbau will das Unternehmen bis 2010 zu der weltweiten Spitze aufschließen. Mit großen Schritten schreite SCHOTT Solar dabei voran: Im Herbst 2007 gehe die neue Fertigungsanlage für Dünnschicht-Solarstrommodule in Jena planmäßig in Betrieb. Die Produktionskapazität liegt bei 33 Megawatt (MW) pro Jahr. 60 Millionen Euro habe das Unternehmen dafür bereits investiert. Mit dem Aufbau der Solarproduktion wird SCHOTT am Verbundstandort Jena 180 neue Arbeitsplätze schaffen.

Neben der Dünnschichttechnologie baut SCHOTT Solar auch das kristalline Geschäft auf allen Wertschöpfungsstufen deutlich aus: Wafer-, Zell- und Modulfertigung werden an den bestehenden Standorten modernisiert und erweitert, vor allem in Alzenau und Jena in Deutschland sowie im tschechischen Valasské Mezirící.


Zusammenarbeit mit weltweit renommierten Instituten und Universitäten

"Massive Investitionen in Forschung und Entwicklung werden eine effizientere Produktion sowie höhere Wirkungsgrade und weiter verbesserte Qualität der Produkte ermöglichen", erklärt Dr. Martin Heming, Geschäftsführer der SCHOTT Solar GmbH und Mitglied der Konzernleitung der SCHOTT AG. "SCHOTT Solar kooperiert dabei weltweit mit renommierten Instituten und Universitäten, um die internationale Technologieführerschaft auszubauen", so Heming weiter. Erweitert wird auch das weltweite Vertriebsnetz. Dafür plant SCHOTT Solar die enge Zusammenarbeit mit seinen Vertragshändlern weiter zu stärken. In Deutschland, dem weltgrößten Markt für Photovoltaik, soll die Marktdurchdringung stark erhöht werden. Zusätzliche Märkte werden international gemeinsam mit den Partnern erschlossen.

Um 30 Prozent könnte der weltweite Markt unter günstigen Förderbedingungen jährlich wachsen, schätzt die Europäische Photovoltaik Vereinigung (EPIA). Lag 2006 das jährliche Marktvolumen noch bei 1.362 Megawatt (MW), soll bis zum Jahr 2010 die Leistung der jährlich neu installierten Photovoltaik-Anlagen 5.600 MW erreichen.

27.06.2007   Quelle: SCHOTT Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar GmbH,
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Sunline installiert Solarstromanlage mit 150 Kilowatt Spitzenleistung auf Nürnberger Autohaus

Solarstromanlage mit kristallinen Modulen (vorne) und Dünnschichttechnik.
Solarstromanlage mit kristallinen Modulen
(vorne) und Dünnschichttechnik.

Während Kommunen wie die Städte Nürnberg oder Fürth schon lange Dächer für Solarstromanlagen vermieten, stehen viele Unternehmen den solaren Dachaufbauten noch skeptisch gegenüber. Uwe Feser, Chef mehrerer Autohäuser, sieht das anders: Auf dem Dach des Nürnberger Autozentrums Nopitschstraße der regionalen Feser-Graf-Gruppe ging am 20. Juni ein Photovoltaik-System mit fast 150 Kilowatt Spitzenleistung (kWp) in Betrieb. Wolfgang Wismeth, Vorstand des Fürther Solar-Systemhauses SUNLINE AG hofft, dass viele Unternehmer Fesers Beispiel folgen: "Dächer sind für PVAnlagen wie geschaffen", hebt Wismeth hervor.  Zirka 2.000 Quadratmeter ist die Fläche auf der Solarmodule installiert wurden. Über 140.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom sollen sie jährlich produzieren und so der Umwelt jeweils knapp 35.000 Kilogramm umweltschädliches CO2 ersparen. Außer für das Erdklima sei die PV-Anlage gleichzeitig eine rentable Investition für mehrere Seiten betont SUNLINE in einer Pressemitteilung. Die KarstadtQuelle Versicherungen (KQV) legen Geld ihrer Kunden im Rahmen des insgesamt 5.000 kWp großen Solarfonds Süddeutschland für 20 Jahre hier an. Und das Autohaus als Dachvermieter erhält genauso lange sichere Pachteinnahmen. Das "Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert eine über diesen Zeitraum festgelegte Vergütung je kWh Solarstrom durch den Stromnetzbetreiber, in Nürnberg also die N-ERGIE AG.


Solardachbörse bringt private und gewerbliche Anbieter von Dachflächen sowie potenzielle Investoren zusammen

Betrieben wird die Solarstromanlage in der Nopitschstraße durch die Nürnberger Welivit New Energy GmbH (WNE). "Die PV-Anlage auf dem Autohaus liefert Ökostrom für 40 Haushalte“, rechnet WNE-Geschäftsführer Dr. Clemens Bloß vor. Das KQV-Tochterunternehmen WNE kümmert sich auch um deren weitere sonnige Investitionen: Eine davon ist kurz vor der Fußball-WM auf dem Franken-Stadion Nürnberg in Betrieb gegangen. Sogar Nürnbergs Umweltbürgermeister Dr. Klemens Gsell nahm sich die Zeit und an der Inbetriebnahme teil. Die Stadt Nürnberg unterstütze nicht nur durch Vermietung eigener Dachflächen die PV-Entwicklung in der Noris: Das Umweltamt habe eine Solardachbörse ins Leben gerufen, die private und gewerbliche Anbieter von Dachflächen sowie potenzielle Investoren zusammen führen helfe, erläuterte Dr. Gsell. Eine gute Sache, die Sunline-, WNE- und KQV-Vertreter einvernehmlich begrüßten.



Innovatives Anlagenkonzept mit Modulen aus kristallinem und amorphem Silizium

Nicht nur die Zusammenarbeit zwischen den mittelständischen Dachvermietern der Feser-Graf-Gruppe und den Solar-Investoren beziehungsweise -Planern ist bei der PV-Anlage auf dem Autozentrum zukunftsweisend. Um ein möglichst leistungsfähiges Solarsystem auf dem mit vielen Dachgauben und Sheds strukturierten Dach des Gebäudes montieren zu können, haben die Sunline-Ingenieure unterschiedliche Arten von Solarmodulen verwendet. "Eine sehr innovative Anlagenplanung", bestätigt deshalb auch WNE-Geschäftsführer Harald Sauber den Technikern. Auf den Flachdächern kommen insgesamt 480 Module mit kristallinen Silizium-Solarzellen und höchsten Wirkungsgraden zum Einsatz: Sie leisten 86,4 kWp, wurden auf konventionelle Dachgestelle geschraubt und genau nach Süden ausgerichtet. Die sogenannten Sheddächer, die nach Südwesten geneigt und ziemlich steil sind und die sich bei bestimmtem Sonnenstand teilweise verschatten, stellten eine größere Herausforderung dar. Dafür wurden so genannte "amorphe Dünnschichtmodule" mit einer Leistung von 62,1 kWp ausgewählt. Solche Solarstromerzeuger benötigen wegen ihres geringeren Wirkungsgrades zwar mehr Fläche, arbeiten bei Beschattung jedoch wesentlich effektiver als kristalline Module. "Wir zeigen damit, dass es auch bei nicht optimal ausgerichteten Dächern gelingt, hoch effiziente PV-Anlagen zu planen und zu errichten", erläutert Sunline-Vertriebsvorstand Michael Schatz.

27.06.2007   Quelle: Sunline AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunline AG.,
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Megawatt-Photovoltaik-Aufträge für SunTechnics in Italien und den USA

Montage von SunTechnics-Modulen in Italien
Montage von SunTechnics-Modulen
in Italien

SunTechnics hat in Italien sowie in den USA Aufträge zur schlüsselfertigen Installation von Solar-Kraftwerken erhalten: In Kalifornien wurde der Systemintegrator mit dem Bau des drittgrößten Solarparks an der Westküste der USA beauftragt. Ein weiteres Megawattprojekt installiert SunTechnics in Italien: In den nordöstlichen Regionen Piemont und Toskana sowie im südöstlichen Apulien sollen künftig vier Solarparks für die Produktion von umweltfreundlichem Strom sorgen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Über einen Großauftrag freuen kann sich die italienische Tochtergesellschaft SunTechnics Impianti Energetici Srl mit Hauptsitz in Brescia.




Vier Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 2,7 Megawatt in Italien

Von Solar Ventures, einem der ersten unabhängigen Entwickler für Photovoltaik-Großsysteme in Italien, hat SunTechnics Impianti Energetici den Auftrag zur Installation eines Solarparks erhalten, bestehend aus vier Photovoltaik-Anlagen, mit einer Gesamtleistung von 2,7 Megawatt (MW). Die Finanzierung wird von Dexia Cediop übernommen, der führenden Investmentbank auf dem Gebiet der öffentlichen Finanzierung.

Das Photovoltaikprojekt ist eines der größten, das noch im Rahmen des früheren "Conto Energia" genehmigt worden ist. Die Freiflächenanlagen werden in drei verschiedenen Regionen der Halbinsel gebaut (Piemont, Toskana und Apulien) und sollen jährlich rund vier Millionen Kilowattstunden Solarstrom produzieren.

Der Aufbau der ersten Anlage mit einer Gesamtleistung von 450 Kilowatt (kWp) in Casalnoceto, Piemont, wird bereits in diesem Monat beginnen; es folgen die Solarstromanlage in Sansepolcro in der Toscana (650 kWp) sowie zwei weitere Photovoltaik-Systeme im Apulischen Corato (600 kWp) und Serracapriola (1.000 kWp). Insgesamt werden 15.085 monokristalline Module auf einer Fläche von 8,6 Hektar installiert. Bis zum Ende des Jahres sollen alle Anlagen voll einsatzfähig sein.


1,9 Megawatt-Solarpark für Kalifornien

Der South San Joaquin Irrigation District (SSJID) und SunTechnics Energy Systems Inc. aus Sacramento haben einen Vertrag zur Realisierung eines Solar-Kraftwerkes mit einer Gesamtleistung von 1,9 Megawatt unterzeichnet. Der Komplettanbieter für Erneuerbare-Energie-Lösungen wird eine der Sonne nachgeführte Solarstromanlage zur Versorgung einer modernen Wasseraufbereitungsanlage im südlichen Verwaltungsbezirk entwickeln und schlüsselfertig installieren. Das System im Wert von 12,5 Millionen US-Dollar wird Anfang 2008 mit der Erzeugung umweltfreundlichen Stroms beginnen. Mehr als 11.000 Solarmodule werden die Ingenieure auf einachsigen Tracking-Systemen installieren.

Seit der Instandsetzung der Wasseraufbereitungsanlage im Jahr 2005 werden die Betreiber regelmäßig mit Stromausfällen und hohen Stromrechnungen konfrontiert. Mit Hilfe der Solaranlage können fast die gesamten Stromkosten in Höhe von 500.000 US-Dollar eingespart werden, die der SSJID jährlich für den Betrieb der Anlage zahlt.

26.06.2007   Quelle: SunTechnics   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics,
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Applied Materials stärkt Position im Solarmarkt durch Übernahme von HCT Shaping Systems

Silizium-Schneidesystem
Silizium-Schneidesystem "SQUARER"
von HCT

Applied Materials, Inc. (Santa Clara, USA) hat am 26.06.2007 die Übernahme von HCT Shaping Systems SA bekanntgegeben, einem in Privatbesitz befindlichen Unternehmen aus der Schweiz. HCT ist der weltweit führende Anbieter von Präzisionssystemen zur Produktion von Solar-Wafern, die vor allem bei der Herstellung kristalliner Siliziumsubstrate (c-Si) für die Solar-Industrie eingesetzt werden. Die Vertragsbedingungen sehen vor, dass Applied Materials für das gesamte Umlaufkapital von HCT 583 Millionen Schweizer Franken (zirka 475 Millionen US-Dollar zum derzeitigen Wechselkurs) in bar bezahlt, berichtet Applied Materials in einer Pressemitteilung. Die Übernahme sei Teil der Strategie von Applied Materials, die Herstellkosten von Photovoltaik-Zellen zu reduzieren und damit Solarenergie wettbewerbsfähiger zu machen.  "Die Akquisition passt gut zu unserer generellen Strategie, die Kosten pro Watt für die Erzeugung der Solarenergie durch c-SI- und Dünnschichtanwendungen zu senken", sagte Michael Splinter, Präsident und CEO von Applied Materials. "c-Si ist die Technologie, die derzeit bei der Herstellung von 90 Prozent aller Solarzellen eingesetzt wird. Mit HCT können wir unsere Position in diesem Markt signifikant ausbauen. Durch die Kombination von HCTs Präzisionssystemen zur Herstellung von Wafern mit unserer globalen Service-Infrastruktur und dem umfassenden Prozess-Know-how von Applied Materials können wir bei der Herstellung von Solar-Wafern eine neues Produktivitätsniveau erreichen", so Splinter weiter.



Dicke der Solar-Wafer signifikant reduzieren

HCT ist laut Applied Materials ein Pionier im Bereich des Präzisions-Wafering. Die Produktpalette umfasse auch Lösungen für das Schneiden von Ingots (quadrieren und croppen) und slurry recovery (Aufbereitung von Schneidemitteln). Die Wafering-Systeme von HCT können Siliziumbarren (Ingots) mit hoher Präzision in dünne Substrate zerlegen, die für die Produktion von c-Si-Solarzellen verwendet werden. In Folge der rasanten Entwicklung der Solarindustrie sei das Unternehmen schnell gewachsen und beliefere Solarzellenhersteller auf der ganzen Welt. Eine zentrale Herausforderung bei der Herstellung von Solarzellen seien Kosten und Verfügbarkeit des Rohsiliziums. Durch den Einsatz der Technologie von HCT könne bei der Herstellung von c-Si-Solarzellen die Dicke der Wafer signifikant reduziert und damit der Bedarf an Silizium verringert werden, betont Applied Materials. Auch bei der Dünnschichttechnologie setzt Applied Materials auf Systeme mit möglichst geringem Siliziumverbrauch, die Glasssubstrate unter Einsatz von Gasen mit einer nur wenige Atome dünnen Siliziumschicht überziehen.

"Unsere Strategie für den Solarmarkt verfolgt das Ziel, Kosten pro Watt zu reduzieren. Für die c-Si-Technologie bedeutet es, die Menge des pro Watt benötigten Siliziums zu reduzieren (Gramm pro Watt)", sagte Dr. Mark Pinto, Senior Vice President und General Manager der New Business and New Products Group von Applied Materials. "Die Technologie von HCT zur Reduktion der Dicke von Wafern ist entscheidend für die Verbesserung der Materialnutzung und passt optimal zu unserem ATON-Hochleistungssystem zur Beschichtung von c-Si-Wafern für Solarzellen. Die Kombination dieser beiden Technologien wird unsere Kunden in die Lage versetzen, ihre Produktivät zu steigern und gleichzeitig ihre Produktionskosten zu senken", so Pinto weiter.

Die Transaktion soll entsprechend den üblichen Abschlusskonditionen vollzogen werden, einschließlich der Genehmigung durch nicht-amerikanische Regulierungsbehörden. Die Parteien erwarten den Abschluss der Transaktion im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2007 von Applied Materials. Applied Materials wird zu dieser Ankündigung im Rahmen eines "Conference Calls" Stellung nehmen, der um 14:30 Uhr Ortszeit (23:30 Uhr MESZ) beginnt. Ein Live-Webcast wird zu sehen sein auf der Internetseite http://www.appliedmaterials.com, die Wiederholung steht ab 17:00 Uhr Ortszeit (2:00 Uhr MESZ des Folgetages) zur Verfügung.

26.06.2007   Quelle: Applied Materials   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HCT Shaping Systems SA,
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CENTROSOLAR-Gruppe fokussiert sich: Solar-Komplettanlagenlieferanten jetzt unter einem Dach

Dr. Kirsch: "Durch den Zusammen-
schluss stärken wir vor allem
unseren Vertrieb".

Die CENTROSOLAR-Unternehmensgruppe, europäischer Marktführer bei Photovoltaik-Anlagen für private Haushalte, richtet sich neu aus. Die drei Kernunternehmen des Segmentes "Solar Integrated Systems" werden zur CENTROSOLAR AG zusammengefasst. Der Name der börsennotierten Muttergesellschaft wird geändert in CENTROSOLAR Group AG. Die Neuorganisation soll die Vertriebs- und Einkaufsaktivitäten fokussieren und damit die Internationalisierung der gesamten Unternehmensgruppe unterstützen.   Die CENTROSOLAR-Gruppe besteht aus den sieben traditionsreichen Photovoltaik-Unternehmen Solara, Biohaus, Solarstocc, Ubbink Solar Modules, Ubbink Econergy Solar, Centrosolar Glas und Solarsquare. Die bisherigen Unternehmen Solara AG, Biohaus PV Handels GmbH und Solarstocc AG werden zum 1. September 2007 zur CENTROSOLAR AG zusammengeführt.



Gemeinsamer Vertrieb, Einkauf, Produktion und Logistik

Solara, Biohaus und Solarstocc, die drei Mitgliedsunternehmen der neuen CENTROSOLAR AG, vertreiben Photovoltaik-Komplett-Anlagen für alle Einsatzbereiche der solaren Stromerzeugung. Die Zusammenlegung mache Synergieeffekte in Einkauf, Produktion, Marketing und Vertrieb nutzbar. Der besondere Kundenvorteil dabei: In den vier Niederlassungen Hamburg, Berlin, Paderborn und Durach/Kempten sei nun jede Marke vor Ort präsent. Der Kunde habe die Auswahl im vollständigen Produktsortiment und werde im engen Kontakt betreut.


Eingeführte Markennamen werden weitergeführt

Die drei Qualitätsmarken sollen weiter ausgebaut werden und stehen für genau umrissene Produkt- und Vertriebskonzepte: So bleibt "Biohaus", als Begriff für 20 Jahre Erfahrung in der Integration von kristallinen Modulen oder auch Dünnschichtzellen in die Gebäudehülle, der Spezialist für anspruchsvolle Integrationslösungen. "Solara" wird weiter mit seinen eigen gefertigten Modulen für VDE-GS-zertifizierte Qualität "Made in Germany" sowie auch hochwertige Netzverbund- und Insel-Solaranlagen bürgen. "Solarstocc", die sich einen Namen mit leistungsfähigen Komplettanlagen speziell im Fachhandel für das Heizung/Sanitär- und Elektrohandwerk geschaffen hat, will sich in ganz Europa auf diesen stark wachsenden Vertriebskanal fokussieren.


Kräftebündelung für internationale Expansion

Angesichts des starken organischen Wachstums bei allen drei Unternehmen bleiben alle Arbeitsplätze vollständig erhalten, betont die CENTROSOLAR-Unternehmensgruppe. Es sei sogar geplant, die Zahl der Vertriebsmitarbeiter in Deutschland weiter zu erhöhen um in punkto Kundennähe die "Nummer 1" zu sein. Bereits heute sind nach Angaben des Unternehmens schon über 200 Mitarbeiter im Segment Integrated Systems aktiv. Dem Unternehmen soll die Bündelung der Kräfte auch bei der Auslandsexpansion nutzen: "Durch die schlagkräftiger organisierten Einkaufs-, Produktions- und Logistikfunktionen sowie einem fokussierten Marketing verbessert CENTROSOLAR auch das Leistungsangebot der Auslandsniederlassungen", heißt es in der Pressemitteilung. Derzeit ist CENTROSOLAR in Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, der Schweiz, den Niederlanden und den USA mit eigenen Unternehmen präsent. In den ersten drei Monaten des Jahres 2007 erzielte die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben bereits knapp 40 % ihres Umsatzes außerhalb von Deutschland. Dieser Anteil soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.

"Durch den Zusammenschluss stärken wir vor allem unseren Vertrieb. In Deutschland sind wir in jeder Region kompetent vertreten. Wir unterstützen unsere Kunden - die Handwerker - ganz nah vor Ort nicht nur bei der Technik, sondern auch beim Verkauf an den Endkunden. Mit dieser starken Heimatbasis können wir unser Erfolgsmodell auch im Ausland weiter ausbauen", kommentiert Dr. Alexander Kirsch, CEO der CENTROSOLAR Group AG.

26.06.2007   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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SolarWorld: Gratisaktien verdoppeln Wertpapierbestand bei rechnerisch halbiertem Akteinkurs

Die SolarWorld AG gibt Gratisaktien an ihre Aktionäre aus, wie von der Hauptversammlung am 24. Mai 2007 beschlossen. Die Zuteilung an die Aktionäre erfolge im Verhältnis eins zu eins am 28. Juni 2007 nach Börsenschluss, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. So würden alle SolarWorld-Aktionäre für eine alte Aktie je eine Zusatzaktie erhalten. Damit verdopple sich der Bestand an SolarWorld-Wertpapieren in den Depots, während sich zeitgleich der Kurs der Aktien rechnerisch halbiere. Auf den Wert des einzelnen SolarWorld-Aktienbestandes habe diese Maßnahme somit keinen Einfluss.   Die insgesamt 55.860.000 Gratisaktien sind laut SolarWorld handelbar mit dem Börsenbeginn am Freitag, 29. Juni 2007. Die neuen Aktien notieren unter den gleichen unveränderten Wertpapier-Kennziffern und nehmen am Gewinn des Geschäftsjahres 2007 teil. Die Grundlage für die Zuteilung der neuen Aktien ist eine von der Hauptversammlung beschlossene Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln durch Umwandlung eines Teilbetrages der Kapitalrücklage, wodurch sich das Grundkapital der SolarWorld AG von 55,86 Millionen Euro auf 111,72 Millionen Euro verdoppelt.


"Optische Verbilligung" der SolarWorld-Aktie soll den Handel stimulieren

Hintergrund für die Ausgabe der Gratisaktien sei eine angestrebte Verbesserung der Fungibilität (Umwandlung von Wertpapieren), so das Unternehmen. Durch die "optische Verbilligung" der SolarWorld-Papiere soll der Handel stimuliert werden. Nachdem die Gesellschaft die Ausschüttung der im dritten Jahr in Folge erhöhten Dividende von 0,20 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,13) auf die Konten der Aktionäre bereits Ende Mai vorgenommen hat, setze sie mit der Ausgabe der Gratisaktien einen weiteren Beschluss der Hauptversammlung nach Eintragung ins Handelsregister operativ um. Der Termin für die Hauptversammlung im kommenden Jahr ist für den 21. Mai 2008 festgelegt.


SolarWorld AG im Öko-DAX vertreten

Die Aktie der SolarWorld AG zählt zu den Gründungsmitgliedern des seit Anfang Juni 2007 bestehenden Öko-DAX der Deutsche Börse AG. In diesem neuen Auswahlindex sind die nach Marktkapitalisierung zehn größten deutschen Titel der Branche der regenerativen Energien vertreten.

26.06.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Photovoltaik-Hersteller aleo solar AG meldet neue Aufträge über 20 Millionen Euro aus Deutschland

Fassade mit Modu- len von aleo solar.
Fassade mit Modu-
len von aleo solar.

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) berichtet in einer Pressemitteilung über neue feste Aufträge sowie den Ausbau bestehender Aufträge für 2007 in Deutschland: aleo-Module im Gesamtwert von 20 Millionen Euro seien von Fachhändlern und Installateuren bestellt worden, so das Unternehmen. Realisiert würden vor allem Aufdach-Anlagen, da diese in Deutschland am höchsten gefördert werden. Die aleo solar könne ihren Kundenstamm von 200 Fachhändlern und Installateuren in Deutschland deutlich ausweiten. Das gesamte nationale Auftragsvolumen der aleo solar AG für das Jahr 2007 erhöht sich nach Angaben des Unternehmens auf rund 55 Millionen Euro.   Uwe Bögershausen, Mitglied des Vorstands der aleo solar AG, zeigt sich zuversichtlich: "Das Geschäft verläuft äußerst zufrieden stellend. Schon das 1. Quartal war sehr gut für uns: wir konnten ein Umsatzplus von 44,8 % auf 37,2 Millionen Euro erzielen. Die Modulpreise sind stabil und die ungebrochen hohe Nachfrage, auch nach dem neu vorgestellten Premium-Modul S_24, zeigt uns deutlich, dass unsere Qualitätsmodule im Heimatmarkt sehr geschätzt werden", so Bögershausen.



Intersolar als Dreh- und Angelpunkt der nationalen und internationalen Solarbranche etabliert

Am Wochenende ging in Freiburg die Intersolar 2007 zu Ende, Europas größte Fachmesse für Solartechnik. Heiner Willers, Vorstandsmitglied der aleo solar AG, zieht ein positives Fazit: "Die Intersolar hat sich mittlerweile zum Dreh- und Angelpunkt der nationalen und internationalen Solarbranche hochgeschraubt. Die Gespräche mit unseren Installateuren und Fachhändlern haben gezeigt, dass Qualität, sehr guter Service und partnerschaftliche enge Zusammenarbeit geschätzt und gesucht werden. Bei aleo solar setzen wir auf Qualität, die ihren Preis hat, und die starken Nachfragen aus dem In- und Ausland bestätigen diesen strategischen Ansatz", betont Willers. Deutschland bleibe weiterhin Photovoltaik-Weltmeister, was die jährlich neu installierte Leistung angeht. Dazu passe es gut, dass die aleo solar AG ihre Produktionskapazität am Standort Prenzlau auf 180 Megawatt ausbaue.

26.06.2007   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Applied Materials baut Produktionslinie für Dünnschichtsolarmodule für taiwanesischen Photovoltaik-Hersteller GET

Green Energy Technology Inc., Ltd. (GET, TAIPEI), der größte taiwanesische Hersteller von Solar-Wafern, wird als erstes Unternehmen in Taiwan Dünnschicht-Solarmodule aus ultragroßen Glas-Substraten mit einer Größe von 5,7 Quadratmetern produzieren. GET hat Applied Materials, Inc. beauftragt, am geplanten Standort ihrer Solarfabrik im taiwanesischen TaoYuan eine Produktionslinie für die Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen aufzubauen, berichtet Applied Materials in einer Pressemitteilung. "Als Hersteller von Wafern für die Produktion kristalliner Solarzellen beobachten wir eine zunehmende Siliziumknappheit, die auf die steigende Nachfrage der Halbleiter- und Solarindustrie zurückzuführen ist", sagt Hurlon Lin, Präsident von GET.   "Der Einsatz der Dünnschichttechnologie für die Produktion von Solarzellen profitiert von der hohen Verfügbarkeit der Glas-Substrate und dem weltweit wachsenden Bedarf an kosteneffektiven Photovoltaikmodulen", so Lin weiter.


Signifikante ökonomische Vorteile durch Dünnschichtsolarmodule aus ultragroßen Substraten

Applied Materials wird eine voll integrierte Fertigungslinie zur Herstellung von Solarmodulen mit einer nominellen Kapazität von 40 Megawatt pro Jahr errichten. Die Systeme sollen im ersten Halbjahr 2008 ausgeliefert und installiert werden. Die Produktion soll noch im gleichen Jahr starten. GET möchte vor allem den schnell wachsenden Markt für kosteneffiziente, großflächige Anwendungen bedienen, beispielsweise für Solarkraftwerke oder gebäudeintegrierte Photovoltaik (building integrated PV). "Die Technologie zur Herstellung von Dünnschichtsolarmodulen aus ultragroßen Substraten bietet signifikante ökonomische Vorteile", ergänzt Lin. "Die umfassende Expertise von Applied Materials bei Beschichtungsprozessen für große Flächen, wird uns helfen, unser neues Projekt zum Erfolg zu machen", ergänzt der GET-Präsident.

"Wir freuen uns über den Auftrag von GET und ihrer Muttergesellschaft Tatung, die seit langem über eine hohe Reputation für qualitativ hochwertige Produkte verfügt", kommentiert Dr. Mark Pinto, Senior Vice President und General Manager der New Business and New Products Group von Applied Materials. "Bereits über viele Jahre hinweg liefert Applied sehr erfolgreich verschiedenste Generationen von Produktionssystemen für immer größer werdende Substrate an die Flachbildschirm-Industrie, die damit deutliche Kostenreduzierungen erzielt. Wir erwarten vom Einsatz dieser ultragroßen Substrate in der Solarindustrie ähnliche Kostenvorteile", so Pinto.

26.06.2007   Quelle: Applied Materials, Inc. (AMAT)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller EverQ eröffnet zweites Werk und verdreifacht Solarmodul-Produktion am deutschen Standort

Solarmodul-Produktion bei EverQ.
Solarmodul-Produktion bei EverQ.

Die EverQ GmbH, Hersteller von Solarmodulen der Marke Evergreen Solar, erreichte mit der Eröffnung eines zweiten Werks in Thalheim (Sachsen-Anhalt) einen weiteren Meilenstein ihres rasanten Wachstums. Die neue 60 Megawatt-Solar-Fabrik hat den Betrieb nur ein Jahr nach Eröffnung des ersten EverQ-Werks am selben Standort zum 19. Juni 2007 aufgenommen. Durch die Expansion wächst die bisherige Produktionskapazität des Gemeinschaftsunternehmens von 30 MW um 60 MW. Durch die Inbetriebnahme des neuen Werkes werde die Belegschaft des neuen Werks um rund 450 Mitarbeiter verstärkt, wodurch die Gesamtzahl der Beschäftigten von EverQ auf etwa 800 steigen werde, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Die Bundesrepublik Deutschland, das Land Sachsen-Anhalt und die EU – beteiligten sich an den Investitionskosten von EverQ. Bisher trug Sachsen-Anhalt zur Finanzierung des Baus, der Infrastruktur und der Personalkosten bei.



Solarwafer-Produktion ohne Siliziumabfälle

EverQ ist eine strategische Partnerschaft gleichberechtigter Unternehmen zwischen drei Weltmarktführern der Solarenergiebranche: Evergreen Solar, Inc. (USA), Q-Cells AG (Deutschland) und die Renewable Energy Corporation ASA (REC) aus Norwegen. Evergreen Solar entwickelt, produziert und vermarktet Solarprodukte unter Verwendung des patentierten String Ribbon-Verfahrens. Evergreen Solar verarbeitet das Silizium in flüssiger Form bei einer Temperatur von zirka 1.400 Grad. Ähnlich einer Seifenblase bildet das flüssige Silizium zwischen zwei Fäden (Strings) einen hauchdünnen Film, der allmählich abkühlt und auskristallisiert. Auf diese Art und Weise "wächst" der Wafer (Ribbon) aus der Siliziumschmelze. Anders als beim bisher üblichen Sägen von Siliziumblöcken entstehen bei dieser Technologie keine Siliziumabfälle. Somit sinke der Siliziumbedarf im Vergleich zur bisherigen Verarbeitung um nahezu die Hälfte, betont Evergreen Solar. Q-Cells ist der weltweit größte unabhängige Hersteller von kristallinen Silizium-Solarzellen. REC ist der weltweit größte Hersteller von Solarsilizium und multikristallinen Solar-Wafern für die Solarindustrie und ebenfalls in den Geschäftsfeldern Solarzellen und Module tätig.

Während viele Solar-Unternehmen entweder Solar-Wafer oder Solarzellen oder Module produzieren, stellt EverQ alle drei Produkte unter einem Dach her. Dadurch hat der Hersteller volle Kontrolle über jeden Schritt des Produktionsprozesses und kann so qualitativ hochwertige Produkte garantieren. Alle von EverQ hergestellten Module gehören zur "Spruce Line"-Serie der Marke Evergreen Solar und werden über ausgewählte Großhändler in Europa und der ganzen Welt vertrieben.


Produktion soll bis 2010 auf 300 MW ausgebaut werden

"Mit der Eröffnung von EverQ 2 gelingt es uns, den ambitionierten Expansionsplan des Joint Ventures einzuhalten, der vorsieht, dass die Produktion bis 2010 auf 300 MW erhöht wird", sagte Rick Feldt, CEO der amerikanischen Evergreen Solar. "Der Weltmarkt für Solarenergie bleibt weiterhin stark. Wir freuen uns, dass wir unsere Kunden weltweit mit Produkten von hoher Qualität beliefern können", so Feldt weiter. Auch Anton Milner, Vorstandsvorsitzender der deutschen Q-Cells AG, freut sich über den Erfolg von EverQ. "Es sind die einzigartigen Fachkenntnisse, Verfahren und Ressourcen jedes einzelnen Partners, die den beeindruckenden Leistungen unseres Joint Ventures zugrunde liegen. Die Geschwindigkeit, mit der EverQ seine Produktionskapazität verdreifacht hat, ist beachtlich. Dies bestätigt, dass unsere Entscheidung für den Standort Deutschland – mit seiner starken regierungsseitigen Unterstützung und seinen gut ausgebildeten Arbeitskräften – die richtige Wahl war."


Fokussierung auf Produktionskosten soll Solarstrom wettbewerbsfähig machen

"EverQ hat unser gemeinsames Ziel, qualitativ sehr hochwertige Produkte herzustellen, bereits erreicht", sagte Erik Thorsen, Vorstandsvorsitzender der Renewable Energy Corporation ASA. "Unser Hauptaugenmerk liegt nun darauf, unsere effiziente Produktionsleistung und unsere reichen Vorräte an Polysilizium dazu zu nutzen, die Produktion weiter schnell zu steigern. Weiteres Wachstum und eine Fokussierung auf Produktionskosten zielen darauf ab, dass Solarenergie im Wettbewerb letztendlich mit der konventionellen Energie preislich gleichziehen wird", so Thorsen.

26.06.2007   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar,
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SunTechnics: Weltweit erstes Unternehmen mit TÜV-Siegel für mehrere erneuerbare Energien

Zertifizierte Qualität: Wärmepumpe von SunTechnics.
Zertifizierte Qualität: Wärmepumpe
von SunTechnics.

Der Komplettanbieter SunTechnics hat als erstes Unternehmen weltweit mit seinen Leistungen und Arbeitsverfahren die hohen Anforderungen des TÜV Rheinland erfüllt und das Qualitätssiegel für erneuerbare Energien erhalten. Das Zertifikat zeichnet SunTechnics aus für die Beratung, Planung, Komponentenauswahl, Installation und Serviceleistungen bei netzgekoppelten Solarstromanlagen, solarthermischen Anlagen, Wärmepumpen und automatischen Biomassefeuerungen (Pelletsöfen). "Das TÜV-Siegel bestätigt unsere hohen Ansprüche als Premiumanbieter bei der Kundenberatung, dem Produktangebot und der individuellen Anlagenplanung in unserer gesamten Leistungspalette", betont Matthias Ermer, Geschäftsleiter von SunTechnics für Deutschland, Österreich und die Schweiz. "Mit unserer langjährigen Erfahrung und dem fundierten Engineering-know-how aus dem Bau tausender Erneuerbare-Energien-Systeme ist es uns gelungen, Standards zu setzen", so Ermer weiter. Bei der umfassenden Zertifizierung durch das unabhängige Institut TÜV Rheinland wurden die Angebote und Serviceleistungen von SunTechnics genauestens unter die Lupe genommen. 


Langjährige Praxis in Photovoltaik und Solarthermie, bei Wärmepumpen und Pellets-Feuerung

Das Ergebnis der aufwändigen Prüfung: Kunden können sich sicher sein, dass die Beratung durch SunTechnics Mitarbeiter zu allen Technologien sachlich richtig ist und stets die spezifischen Verhältnisse vor Ort berücksichtigt. Und auch bei Planung, Komponentenauswahl und Installation des Erneuerbare-Energien-Systems erhalten Kunden mit dem TÜV-Siegel eine wichtige Orientierungshilfe: Das Prüfzeichen garantiert die Einhaltung höchster technischer Standards und das umfassende Know-how der Ingenieure, das auf langjähriger beruflicher Praxis und der Realisierung zahlreicher Anlagen in der Photovoltaik und Solarthermie, bei Wärmepumpen und in der Pellets-Technologie beruht. Damit sich Kunden stets auf die vom TÜV zertifizierten ganzheitlichen Leistungen und Arbeitsweisen von SunTechnics verlassen können, bestätigen jährliche TÜV-Kontrollen die Einhaltung der Qualitätskriterien. "Jetzt heißt es für uns, unsere Leistungen von diesem hohen Niveau aus noch weiterzuentwickeln und unseren Kunden auch künftig stets die optimale, maßgeschneiderte Lösung anzubieten", erklärt Matthias Ermer.


Die neuen SunTechnics Wärmepumpen: Noch leistungsstärker und flexibler

Ein gutes Beispiel für den stetigen Fortschritt bei SunTechnics ist die technische Weiterentwicklung der Produkte. So hat das Unternehmen beispielsweise seine Wärmepumpen-Serie STH 100/200 und STH 500/600 anhand spezifischer Kundenbedürfnisse fortentwickelt: Die neuen Wärmepumpen sind dank ihrer modularen Bauweise noch vielseitiger einsetzbar und überzeugen durch ihre verbesserte Leistungszahl (Coefficient of Performance). DER COP, die erweiterte Leistungszahl beziffert das Verhältnis von Heizleistung (in kW) zur Antriebsleistung (kW) der Wärmepumpe in einem bestimmten Betriebszustand und liege beispielsweise beim Modell STH 510 G bei 4,96, so das Unternehmen. Die neue SunTechnics Wärmepumpen-Serie biete Hausbesitzern höchsten Wohnkomfort durch eine optimale Versorgung mit Energie aus der Außenluft oder dem Erdreich. Die Erschließung der Energiequelle erfolgt über außen aufgestellte Luftmodule, das effiziente und Platz sparende Verfahren der Direktverdampfung mit horizontal ins Erdreich verlegten Rohren oder durch vertikal gebohrte Erdsonden. Auf Wunsch können letztere um einem Baustein zur aktiven und passiven Kühlung erweitert werden - so ist auch im Sommer für eine optimale Klimatisierung der Wohnräume gesorgt. Alle Systeme werden schlüsselfertig inklusive der Erschließung der jeweiligen Energiequelle installiert. Je nach Bedarf sind die Wärmepumpen (Sole-Wasser) in verschiedenen Leistungsklassen von 5 bis 26 Kilowatt erhältlich. Sie sind damit sowohl für Neubauten als auch für den nachträglichen Einbau im Rahmen einer Sanierung bestens geeignet.


Zentrale Regelung für bis zu vier Energiequellen

Dank ihrer Modulbauweise lassen sich die Systeme einfach und flexibel transportieren und auch in beengten Raumverhältnissen optimal installieren. Mit einem zusätzlichen Abluftmodul kann zudem die in Küchen oder Bädern gespeicherte Wärmeenergie in der Luft genutzt werden. Eine zentrale Regelung mit Klartextanzeige, über die bis zu vier verschiedene Energiequellen gleichzeitig bedient werden können - zum Beispiel die Solarwärme-Anlage - ermöglicht eine einfache und komfortable Steuerung des Gesamtsystems. Mit einem intelligenten Fernüberwachungssystem kann zudem die Anlage kontinuierlich kontrolliert werden. Alle SunTechnics Wärmepumpen sind nach Angaben des Herstellers bedienerfreundlich, leise, vibrationsarm und arbeiten darüber hinaus mit Kältemitteln, die FCKW-frei, ungiftig, biologisch abbaubar und nicht brennbar sind.


26.06.2007   Quelle: SunTechnics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics,
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VDE: Deutschland bei Photovoltaik-Standards Spitze - Solartechnik "Made in Germany" weltweit führend

Solarstromanlagen aus Deutschland: exzellente Position auf dem Weltmarkt.
Solarstromanlagen aus Deutschland:
exzellente Position auf dem
Weltmarkt.

Energietechnik "Made in Germany" gilt weltweit als Exportschlager Nummer Eins. Neun von zehn Mitgliedsunternehmen des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik (VDE) sprechen Europa und besonders Deutschland die höchste Innovationskraft in der Energietechnik zu. Ein fester Bestandteil der Photovoltaik-Industrie sind dabei Normen. Sie hätten in großem Maße mit zur Akzeptanz und Verbreitung dieser Technologie beigetragen und stellten den Schutz vor einer elektrischen Gefährdung sicher, betont der VDE in einer Pressemitteilung. "Die Photovoltaik-Industrie in Deutschland verdankt ihre exzellente Position auf dem Weltmarkt mitunter der Normung. Durch hohe Photovoltaik-Standards kann sie sie festigen und noch weiter ausbauen", so Arno Bergmann, Normungsexperte beim VDE.  



Ein einheitliches europäisches und internationales Normenwerk führe dazu, dass die Unternehmen ihre Handelskosten reduzieren können, so der VDE. Handelshemmnisse in Form nationaler Normen würden abgebaut. "Genormt" werde in der im VDE angesiedelten DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE). Sie ist die nationale Organisation für die Erarbeitung von Normen und Sicherheitsbestimmungen in der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik in Deutschland.


Führende europäische Hersteller einigen sich auf Standards zur Messung von Solar-Wafern


Bergmann rät den Unternehmen zu einer aktiven Mitarbeit in der Normung. Denn die Vorteile einer aktiven Mitarbeit in der Normung ergäben sich nicht nur durch bessere Einbindung in Netzwerke. Das Risiko der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit werde durch die Teilnahme am Normungsprozess reduziert, da die Unternehmen Einfluss auf die Inhalte nehmen könnten. Für die Industrie bedeute die Mitarbeit an der Normung einen eindeutigen Vorteil: Während die internationale Konkurrenz sich erst noch mit der Norm vertraut machen müsse, würden die europäischen Hersteller sie bereits kennen und könnten danach produzieren. Die führenden europäischen Hersteller von Solar-Wafern und Solarzellen haben sich kürzlich im DKE-Arbeitskreis "Solarzellen, Wafer und Module" auf Standards zur Messung von Solarwafern geeinigt. "Im Juni erscheint dies als deutsche Vornorm bevor der Mess-Standard dann zur europäischen Norm wird. Diejenigen Unternehmen, die mit an der Normung beteiligt waren, sind ihrer Konkurrenz eindeutig voraus", sagt Bergmann.

Die vom VDE getragene DKE erarbeitet Normen und Sicherheitsbestimmungen für die Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik. Sie vertritt die deutschen Interessen im Europäischen Komitee für Elektrotechnische Normung (CENELEC) und in der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC). Rund 3.500 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung erarbeiten ehrenamtlich das VDE-Vorschriftenwerk in der DKE. Nähere Informationen: http://www.dke.de.

26.06.2007   Quelle: VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics,
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Solarwärme-Konferenz estec 2007: europäischer Solarthermie-Markt legt weiter zu

Solar-Kollektoren: starkes Wachstum in Frankreich und Spanien.
Solar-Kollektoren: starkes Wachstum in
Frankreich und Spanien.

Bereits zum dritten Mal fand am 19. und 20. Juni die Europäische Solarthermiekonferenz estec 2007 in Freiburg statt. Gemeinsam tauschte sich die Branche über ihre Zukunft aus und nahm dabei neben den Wachstumsmärkten auch verstärkt die Qualitätssicherung in den Blick. Viele Regionen in Europa können sich schon heute über ein rasante Solarwärme-Wachstum freuen: Allein im vergangenen Jahr wuchs der französische Solarthermie-Markt um mehr als 80 Prozent, damit gehört er zu den Spitzenreitern beim Marktwachstum. Ähnlich dynamisch wächst auch der spanische Markt: Rund 60 Prozent Zuwachs konnten die Südeuropäer innerhalb des letzten Jahres verzeichnen.   Solche Zahlen machten deutlich, dass die solarthermische Energiegewinnung zunehmend an Bedeutung gewinnt, berichtet der Europressedienst Bonn (EuPD).



Neue Zertifizierungsprogramme und Qualifizierungsmaßnahmen sollen Qualität sichern

Ein zentraler Aspekt der Diskussionen waren die unterschiedlichen europäischen Zertifizierungsprogramme und Qualifizierungsmaßnahmen. So gründet die Branche ihre Hoffnungen etwa auf die europaweite Akzeptanz von Gütesiegeln wie "Solar Keymark", das der Däne Jan Erik Nielsen in seinen Einzelheiten vorstellte. Zusätzlich setzt der französische Markt - allen voran Richard Loyen vom französischen Verband für Solarwirtschaft Enerplan - auf zusätzliche Qualitätssicherung mit Schulungsprogrammen für Installateure. Förderprogramme wie der französische "Plan Soleil", den Loyen in Freiburg im Detail vorstellte, sollen das Wachstum der Branche weiter voranbringen. Ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Schulung ist die französischen Initiative "Qualisol", die Handwerker und Installateure über sachgerechten Umgang mit Solarthermie-Anlagen informiert. Ins Leben gerufen wurde diese Initiative bereits im Januar 2006 von der Energie und Umweltagentur ADEME.


Verhaltenes Solarthermie-Wachstum bei den EU-Neulingen

Mit Blick auf die europaweite Entwicklung stellten einige Marktteilnehmer neue Kollektor- und Speichertechnologien vor, die Vertreter von Politik und Verbänden diskutierten neue Markteinführungsprogramme und politische Regelwerke. Im Mittelpunkt der europäischen Länderporträts standen auch die EU-Neulinge wie Polen, Slowenien, Rumänien, Bulgarien und die Tschechische Republik. Eine interessante Entwicklung der Solarthermie konnte beispielsweise Rumänien vorweisen. Saso Medved von der slowenischen Universität Ljubljana erläuterte auf der estec, dass dort bereits in den 1980er Jahren ein Millionen-Quadratmeter-Markt für Solarkollektoren entstanden war, von denen heute allerdings nur noch ein Bruchteil von etwa sieben Prozent genutzt werde. Auf Grund der niedrigen Rohölpreise in den 90ern sei die Nachfrage nach Solar-Kollektoren in der gesamten Region stark zurückgegangen. Auch der bulgarische Markt erhole sich erst langsam von dieser Wende in der Energiepolitik und wachse derzeit ausgesprochen zaghaft, so Medved.

25.06.2007   Quelle: EuPD Europressedienst Bonn   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: estec 2007,
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Photovoltaik-Industrieforum: Globaler Solarstrom-Markt wächst bis 2010 auf 5,6 Gigawatt

Shri Vilas Muttemwar, indischer Minister für erneuerbare Energien, auf der Intersolar 2007.
Shri Vilas Muttemwar, indischer Minister für
erneuerbare Energien, auf der Intersolar 2007.

Nach Angaben der Europäischen Photovoltaik-Industrievereinigung (EPIA) wird der weltweite Solarstrom-Markt im Jahr 2010 ein jährliches Volumen von etwa 5.600 Megawatt peak (MWp) erreichen. Prognosen der US-amerikanischen Unternehmensberatung Navigant Consulting zufolge werden sich jedoch zehn Ländermärkte über 90 Prozent des gesamten Photovoltaik-Marktes teilen. Paula Mints, Direktorin bei Navigant Consulting, warnte auf dem 3. PV Industry Forum am 20.06.2007 in Freiburg vor übertrieben hohen Erwartungen an den US-amerikanischen Markt: "Bislang stellt das umfangreiche Förderprogramm für Photovoltaik in Kalifornien noch eine Ausnahme dar. Es müssen noch mehr Schwarzenegger in anderen amerikanischen Bundesstaaten folgen, um das vorhandene Potential auch langfristig erfolgreich zu nutzen."  Zur Diskussion über die Marktentwicklung und den technischen Fortschritt der Photovoltaik versammelten sich im Vorfeld der Intersolar 2007 rund 300 Entscheider aus Wirtschaft und Politik auf dem dritten Photovoltaik-Industrieforum. Ausrichter des internationalen Branchentreffens waren der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) und die Deutsche Energie-Agentur (dena).


Deutschland ist größter Solarstrom-Markt weltweit

Deutschland ist mit einem jährlichen Marktvolumen von etwa 750 MWp im Jahr 2006 der derzeit größte Photovoltaik-Absatzmarkt weltweit. Als wesentliche Markttreiber gelten hier - neben den guten Rahmenbedingungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) - auch die ausgesprochen positive Einstellung der deutschen Endkunden gegenüber der Sonnenenergie und die guten Finanzierungsbedingungen. Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland haben ein ähnliches Einspeisegesetz für regenerative Energien eingeführt. Marktanalysten erwarteten, dass 2010 allein der europäische Markt etwa die Hälfte des Weltmarktes ausmachen wird, berichtet der Europressedienst Bonn (EuPD).


Große Photovoltaik-Potenziale in der Dritten Welt

Den Schwellen- und Entwicklungsländern werde zwar das höchste technisch nutzbare Potenzial zugesprochen, die Marktentwicklung würde diesen Ansprüchen aber noch wenig gerecht. So habe China bereits eine eigenständige Photovoltaikindustrie aufgebaut, es fehle aber an einer entsprechenden Förderung als Initialzündung für das Marktwachstum in Binnenland. Auch die Entwicklungsländer seien allenfalls mit vereinzelten Projekten im Markt vertreten. Weltweit haben nach Angaben der Vereinten Nationen über zwei Milliarden Menschen noch keinen Zugang zu einer funktionierenden Stromquelle. Gerade der Elektrifizierungsgrad in Afrika sei äußerst gering. Doch trotz des großen Energiebedarfs in diesen Regionen sieht Jon Adams von der Sustainable Energy Society Southern Africa (SESSA) die bisherige Entwicklung skeptisch: "Die Photovoltaik hat einen schwierigen Stand in Afrika. Es nützt wenig nur Vorzeigeprojekte zu realisieren, wichtiger ist die Einbindung der Solarenergie in eine koordinierte Planung zur ländlichen Elektrifizierung." Großes Potenzial sieht Berthold Breit, Projektleiter für regenerative Energien bei der Deutschen Energie-Agentur (dena), dagegen im Einsatz von Photovoltaik-Hybrid-Anlagen in netzfernen Gegenden. Dort sind Dorfstromnetze, so genannte "Mini-Grids" auf Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden, die Technologien der Zukunft.


Dünnschicht auf dem Vormarsch

Derzeit wird der Weltmarkt noch stark von Wafer-basierten Solarzellen dominiert, die einen Marktanteil von rund 90 Prozent haben. Eine Alternative hierzu sehen viele Hersteller in der Dünnschichttechnologie. Der Wirkungsgrad dieser Zellen liegt derzeit zwar noch unterhalb der Effizienz herkömmlicher Solarzellen, doch die Dünnschicht-Technik bietet auch große Vorteile, vor allem bezogen auf die Herstellungskosten und die flexiblere Anwendung – beispielsweise als fassadenintegrierte Lösung. Stefan Hansen, Managing Director der deutschen Sparte des Herstellers First Solar, sieht für das Jahr 2010 die Produktionskosten von Dünnschichtmodulen bei etwa 1,25 Euro pro Watt peak. Dies liegt deutlich unter den Kostenschätzungen für Wafer-basierte Solarmodule. Unabhängig von der Technologie herrsche in der Branche Einigkeit darüber, dass die Senkung der Produktionskosten ein entscheidender Faktor für die weltweite Marktentwicklung ist, so der EuPD. Gleichzeitig seien die Experten zuversichtlich, dass durch die zunehmende Massenproduktion ebenfalls ein deutliches Kostensenkungspotential gegeben ist.


Dünnschichttechnologie am Anfang der Lernkurve

Volker Ruhl, Business Analyst bei EuPD Research: "Mit einer weltweiten Produktionskapazität von rund 450 MW, sowie einer tatsächlich produzierten Menge von lediglich 160 MW zum Ende des letzten Jahres stehen wir bei der Dünnschichttechnologie noch am Anfang der Lernkurve. Bis zum Jahr 2010 rechnen wir realistischer Weise mit einer Verzehnfachung der Herstellerkapazitäten und damit auch mit der Realisierung von Skaleneffekten und signifikanten Verbesserungen des Effizienzgrades." Bis 2010 soll dann der Anteil der Dünnschichttechnologien an der weitweiten Produktionsmenge auf 20 Prozent steigen. Welche der zahlreichen Dünnschichttechnologien sich durchsetzen wird, ist heute noch nicht abzusehen. Derzeit überwiegen noch die siliziumbasierten Techniken. Viele Neueinsteiger favorisieren dagegen Varianten mit Halbleitern wie Kupfer-Indium-Disulfid wegen des derzeit höheren Wirkungsgrades.

25.06.2007   Quelle: EuPD Europressedienst Bonn   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Intersolar 2007: Gäste aus 96 Nationen und neue Besucherrekorde prägten die Solar-Fachmesse in Freiburg

Der Solar-Boulevard der Intersolar 2007
Der Solar-Boulevard der Intersolar 2007

Vom 21. bis 23.06.2007 präsentierten sich die Unternehmen der internationalen Solarindustrie in Freiburg auf der größten europäischen Solar-Fachmesse, der Intersolar 2007. Nicht nur die rund 30.000 Besucher sorgten für Zufriedenheit am Messestandort Freiburg, auch die besonders hohe Zahl ausländischer Fachbesucher ließ die Herzen von Veranstaltern und Ausstellern höher schlagen. Schon vor Beginn der Messe zeichneten sich Rekorde für die achte Intersolar ab: Mehr Aussteller, mehr Fläche und mehr Nationen waren angekündigt worden. Wegen des großen Wachstums wird die Intersolar ab 2008 in München stattfinden.  Bereits am Nachmittag des letzten Veranstaltungstages sei deutlich geworden, dass die optimistische Prognose von 26.000 Besuchern nach oben korrigiert werden musste, berichten die Veranstalter in einer Pressemitteilung. Die Marke von 30.000 Gästen sei in diesem Jahr überschritten worden.



Fachpublikum aus aller Welt

Vor allem die Internationalität des Fachpublikums sorgte für große Zufriedenheit bei den Ausstellern. Wolfgang Weber, Marketingleiter der SMA Technologie AG zeigt sich hoch erfreut über die Bilanz der Messe: "Wir haben nicht eine Sekunde Luft holen können. Auch die Leiter unserer Niederlassungen in Europa, Korea und den USA, die wir bewusst hier vor Ort hatten, führten ununterbrochen Gespräche. Für uns steht die Intersolar ganz klar für ein internationales Publikum." Auch Ferdinand Tunkel von den Viessmann-Werken ist beeindruckt von der internationalen Herkunft der Messebesucher und der Teilnehmer des begleitenden Kongressprogramms: "Bisher konnten wir über 50 Prozent ausländischer Gäste an unserem Stand begrüßen. Auch die estec2007 im Vorfeld der Intersolar dürfte dazu maßgeblich beigetragen haben."


Anerkannte Leitmesse der Branche

Nicht zuletzt wegen der rapide wachsenden Zahl internationaler Besucher und Aussteller hat sich die Intersolar während der letzten Jahre zur Leitmesse der Branche entwickelt, wie die vertretenen Unternehmen bestätigen: "Was die CeBIT für die Computertechnik ist, das ist die Intersolar für die Solartechnik.", so Dr. Stefan Wiebach, Leiter der Solar-Division bei Kyocera. Holly Wu, Marketing-Direktorin der Suntech Power, bestätigt diese Einschätzung: "Wir konnten sehr, sehr viele Besucher aus Italien, Spanien, Griechenland und anderen europäischen Ländern bei uns begrüßen. Als international tätiges Unternehmen mit Sitz in China ist die Intersolar für uns der wichtigste Zugang zum europäischen Markt."


Abschied von Freiburg: wehmütig und erwartungsvoll zugleich

Mit dem enormen Andrang von Besuchern und Ausstellern ist aber auch deutlich geworden, dass der Umzug der Intersolar nach München nicht mehr aufzuschieben war. "Dem Wechsel der Intersolar nach München 2008 sehen wir sehr erwartungsvoll entgegen. Auf dem Weg zu einer Weltmesse war dieser Schritt für die Intersolar abzusehen und musste irgendwann kommen. Ein bisschen Wehmut schwingt aber bei allen von uns mit. Die Intersolar ist in der Sonnenstadt Freiburg groß geworden und wir waren in den letzten Jahren immer sehr gerne zu Gast hier," so Christian Langen, Vorstand der Conergy AG.


Träger und Veranstalter der Intersolar

Träger der Intersolar 2007 sind die führenden Industrieverbände der Solarbranche: der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V., die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V., die European Photovoltaic Industry Federation (EPIA), die European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF) und die International Solar Energy Society (ISES). Die Intersolar wird seit dem Jahr 2000 von der Solar Promotion GmbH (Pforzheim) in Kooperation mit der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG veranstaltet. Auch in München wird die Zusammenarbeit der bisherigen Veranstalter fortgesetzt.


Maßgebliche europäische Plattform für Solarstrom, Solarwärme und solares Bauen

Die Fachmesse konzentriert sich auf Photovoltaik, Solarthermie und solares Bauen. Mit der achten Veranstaltung im Jahr 2007 hat sie ihren Status als größte europäische Fachmesse für Solartechnik weiter ausgebaut: Die Zahl der Aussteller stieg im Vergleich zum Vorjahr von 454 auf 638 und die Ausstellungsfläche wurde von 26.000 Quadratmetern auf rund 34.000 Quadratmeter vergrößert. Gleichzeitig entwickelte sich die Intersolar immer mehr zur maßgeblichen europäischen Plattform für Solartechnik. 2006 betrug der Anteil internationaler Aussteller 30 %. In diesem Jahr reisen bereits 37 % der Aussteller aus über 30 Ländern zur Intersolar nach Freiburg.

Weitere Informationen zur Intersolar 2007 im Internet unter http://www.intersolar.de

25.06.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Solare Kühlung: Festo AG nutzt Solarwärme zur Klimatisierung

Festo AG: Solar-Kollektoren liefern künftig Wärme für die Klimatisierung
Festo AG: Solar-Kollektoren liefern
künftig Wärme für die Klimatisierung

Eine solar unterstützte Klimaanlage in Esslingen-Berkheim betreut die Hochschule Offenburg in Zusammenarbeit mit dem Bundesumweltministerium, der Festo AG & Co. KG und dem Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme ISE. Die Solar-Klimaanlage (Solar Cooling System), mit deren Realisierung bereits begonnen wurde, ist Teil des Förderprogramms Solarthermie2000plus. In Zukunft sollen rund 1.300 Quadratmeter Vakuumröhrenkollektoren einen beträchtlichen Teil der Energie zur Heizung und Kühlung liefern.  Seit einigen Jahren ist am Standort Esslingen-Berkheim die gegenwärtig weltweit größte Adsorptionskälteanlage installiert, bestehend aus drei Kältemaschinen mit jeweils 500 Kilowatt (kW) Kälteleistung. Mit der erzeugten Kälte werden die Büroräume und ein Rechenzentrum des Unternehmens gekühlt. Festo hat sich für die Adsorptionskältetechnik entschieden, um anfallende Kompressorenabwärme nutzen zu können. Die restliche Wärme wird durch Gas- beziehungsweise Öl-Kessel zur Verfügung gestellt.



1.218 Quadratmeter Solar-Kollektoren sparen 500 MWh Primärenergie

In die bestehende Anlage soll als dritte Wärmequelle eine Solarthermie-Anlage integriert werden, mit 1.218 Quadratmetern Vakuumröhrenkollektoren und zwei Solarspeichern mit jeweils 7 Kubikmetern Inhalt. Im Winter, wenn keine Kühlung benötigt wird, soll die Solarwärme zur Heizung genutzt werden. Durch die Einbindung der Solaranlage sollen jährlich rund 500 Megawattstunden (MWh) Primärenergie eingespart und damit ein deutlicher Beitrag zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung geleistet werden, so die Hochschule Offenburg in einer Pressemitteilung.

Derzeit werden von der Hochschule Offenburg im Rahmen des Förderprogramms Solarthermie2000plus insgesamt acht thermische Solar-Großanlagen betreut. Sechs Anlagen zur Warmwasserbereitung in Freiburg, Mindelheim, Singen, Baden-Baden und Waldbronn, eine zur Unterstützung einer Nahwärmeversorgung in Holzgerlingen und die oben beschriebene Anlage zur solar unterstützen Klimatisierung in Esslingen.


Weitere Partner für Solarthermie2000plus gesucht; bis zu 50% der Investitionskosten werden gefördert

Vorrangiges Ziel ist, durch forschungsbegleitende Pilot- und Demonstrationsprojekte die wissenschaftlich-technischen und rechtlich-organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Solarthermie künftig einen deutlich höheren Beitrag am Wärmemarkt leisten kann. Durch die weitere Senkung der solaren Wärmekosten soll die Wirtschaftlichkeit verbessert werden. Um diese Ziele zu erreichen, werden derzeit verstärkt Partner gesucht, die eine solche öffentlichkeitswirksame Solaranlage mit einer Kollektorfläche von mindestens 100 m² errichten wollen. Sofern die Förderungsvoraussetzungen erfüllt sind, werden derzeit bis zu 50 % der Investitionskosten übernommen, wobei die Anlagenmesstechnik zu 100 % gefördert wird.

25.06.2007   Quelle: Hochschule Offenburg; Solarthermie2000plus   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hochschule Offenburg; Festo AG,
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Photovoltaik-Wechselrichter: SMA präsentierte neue Sunny Boy-Generation auf der Intersolar 2007

Neues
Neues "Weltgerät": Photovoltaik-Wechselrichter
Sunny Boy 5000TL

Am ersten Tag der Intersolar 2007 präsentierten die beiden SMA-Vorstände Günther Cramer und Pierre-Pascal Urbon der deutschen und internationalen Fachpresse die neue Generation der SMA-Wechselrichter im Rahmen einer Pressekonferenz unter dem Motto "Vollkommen. Einfach." Ein großes Grafik-Display, ergonomisches Design und einfachste Montage kennzeichnen den Multi-String Sunny Boy 5000TL, das erste Gerät der neuen Wechselrichter-Serie von SMA. "In dieser neuen Generation stecken unser gesamtes technologisches Wissen aus weltweit mehr als 500.000 installierten Wechselrichtern und über 20-jährige Erfahrung in der Systemtechnik für Photovoltaik. Aber nicht nur. Einfache Bedienung und höchster Anwenderkomfort waren uns bei seiner Entwicklung ebenso wichtig wie der Einsatz modernster Technologien", so Günther Cramer, SMA Vorstand für Forschung und Entwicklung.  Neuerungen gebe es bei der Kommunikation, für den Einsatz auf dem Weltmarkt, bei der Installation und der Spitzentechnologie.



Einfache Montage, modernste Technologie

Für den Fachhandwerker vereinfache sich die Installation nicht nur durch ein neues Montage-Konzept, betont SMA. Der neue Sunny Boy wiege 20 Prozent weniger als sein Vorgänger und könne dank spezieller Federzugklemmen nahezu ohne Werkzeuge verdrahtet werden. Als trafoloser Multi-String mit einem Spitzenwirkungsgrad von 97 Prozent und ausgestattet mit dem aktiven Kühlsystem "OptiCool", dem MPP-Tracker "OptiTrac" sowie dem integrierten Gleichstrom-Lasttrenner "ESS" sorge der Sunny Boy 5000TL zudem für ausgezeichnete Solar-Erträge und maximale Sicherheit bei der Montage. Und über die relevanten Tageswerte können sich Betreiber jetzt auch abends informieren: das neue Grafik-Display ist auch nach Sonnenuntergang funktionstüchtig. Eine ebenfalls für Anlagenbetreiber interessante Neuerung dürfte die integrierte Diebstahlsicherung sein. Sie wirkt bei der Bewertung der Gesamtanlage risikomindernd und sorge für niedrigere Versicherungsprämien.


Gerüstet für den weltweiten Einsatz; gesenkte Kosten

Auch bei der Kommunikation haben die SMA-Entwickler neueste Technologie eingesetzt: Alle neuen Sunny Boys verfügen über den weltweit einsetzbaren Funkstandard "Bluetooth" und bieten auf Wunsch die Möglichkeit der kabellosen Anlagenüberwachung und Visualisierung per PDA. Aber nicht nur die Überwachung per Funk macht die neuen Sunny Boys einsatzbereit für internationale Solarmärkte. "Die neue Generation wurde als so genanntes Weltgerät entwickelt und kann vor Ort mit nur zwei Drehschaltern an die landesspezifischen Besonderheiten angepasst werden", betont Marketing- und Vertriebsvorstand Urbon. Vor allem Händler und international tätige Installateure profitierten von gesenkten Kosten durch das geringe Volumen der Geräte und eine vereinfachte Logistik. Die SMA-Solarakademie bietet ab September regelmäßig Seminare zur neuen Sunny Boy-Generation für Fachhandwerker an. Im Januar 2008 werden die ersten Sunny Boys 5000TL und 4000TL vom Band rollen.

25.06.2007   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Technologie AG,
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Schwarzenegger und Ontarios Premier McGuinty bekämpfen den Klimawandel gemeinsam

Mit vereinten Kräften gegen den Klimawandel: Kaliforniens Gouverneur Schwarzenegger und Ontarios Premier McGuinty (rechts).
Mit vereinten Kräften gegen den Klimawandel:
Kaliforniens Gouverneur Schwarzenegger
und Ontarios Premier McGuinty (rechts).

Ontarios Premierminister Dalton McGuinty und der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger unterzeichneten im Juni 2007
im Parlament der Provinz Ontario eine Absichtserklärung für eine abgestimmte Klimapolitik. In Sachen Klima wollen die beiden Regierungen künftig ihre Verkehrspolitik in wichtigen Punkten angleichen. Ontario will zum Beispiel Automobilherstellern vorschreiben, den durch Straßenverkehr verursachten CO2-Ausstoß bis 2020 um zehn Prozent zu reduzieren.
  Umgerechnet entspreche das etwa 700.000 Fahrzeugen, die dadurch von den Straßen verbannt würden. Zum Vorteil aller reguliere damit der Markt ganz unbürokratisch den Emissionsabbau, heißt es in der Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums von Ontario. "Ontario und Kalifornien haben schon frühzeitig die Initiative im Kampf gegen den Klimawandel ergriffen, indem sie seit langem eine fortschrittliche Klimapolitik betreiben und Innovation fördern, sagte Premier McGuinty bei der Unterzeichnung des Dokuments.



Schwarzenegger: Aktiv gegen die globale Erwärmung vorgehen und Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern

Ein weiterer zentraler Punkt des Abkommens ist die enge Zusammenarbeit bei Programmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Die Regierungen wollen den Umstieg auf saubere Energie erleichtern und den Bau von Niedrigenergiehäusern fördern. Beide Regierungschefs einigten sich zudem darauf, den Emissionshandel effizienter zu gestalten. Dazu gehöre auch, den Kampf gegen den Klimawandel verstärkt auf die nordamerikanische und globale Ebene auszuweiten. "Wie Kalifornien gehört auch Ontario zu den ersten Akteuren, die erkannt haben, dass wir aktiv gegen die globale Erwärmung vorgehen und unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern müssen", sagte Gouverneur Schwarzenegger. "Regionen, Provinzen, Bundesstaaten und ganze Nationen müssen gemeinsam Lösungen finden, die sowohl die Umwelt schützen als auch das Wirtschaftswachstum unterstützen", so Schwarzenegger weiter.

24.06.2007   Quelle: Ontario Ministry of Economic Development and Trade   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ontario Ministry of Economic Development and Trade,

 

Marokko: Solar-Kocher sollen aussterbenden Arganwald retten

Königliche Stiftung wirbt in Marokko für Solarkocher.
Königliche Stiftung wirbt in Marokko für
Solarkocher.

Der Bedarf an Brennholz zwinge Berberfrauen in Marokko dazu, Arganbäume zu fällen, berichtet das Unternehmen Mogador Arganöl & Arganölprodukte. Diese Bäume existieren seit über 80 Millionen Jahren und wachsen nur noch im Südwesten Marokkos auf 820.000 Hektar. Der Arganbaum trägt Früchte, die Samen enthalten, aus denen das "flüssige Gold Marokkos" hergestellt wird, das Arganöl. Das Bevölkerungswachstum und der ständige Bedarf an Brennholz verhindern jedoch, dass der Baumbestand sich erneuert. Dies habe dramatische Folgen für das Gleichgewicht des Argangebiets und trage zur Verwüstung bei: der Arganhain verliere jedes Jahr bis 600 Hektar. Eine Rettungschance biete jedoch die Solarenergie. Mit Unterstützung der marokkanischen königlichen Stiftung Mohamed VI. für die Forschung und den Erhalt des Arganbaums, sowie der Association Essaouira-Mogador und der Stiftung Fondation CDG, hat die französische Firma Four Solaire Développement aus Mont-Louis Solarkocher für die Berberbevölkerung des Arganhains entwickelt. 


Sonnenkocher statt Brennholz

Der Sonnenkocher ist eine gut isolierte Holzkiste mit einer inneren, geschwärzten Aluminiumwanne und einem Fenster mit Doppelverglasung. Durch den "Treibhauseffekt" erhitzten sich Pfanne und Töpfe im Innern des Ofens langsam auf 120° bis 130° C. Nach zwei bis vier Stunden ist das Kochgut gar und dies ohne jede Überwachung. Ein Sonnenkocher ist eine saubere, autonome und unerschöpfliche Energiequelle. Er schützt nicht nur die Umwelt, sondern entlastet die Berberfrauen und ihre Kinder vom mühsamen täglichen Auflesen des Brennholzes.


Comics informieren über die solare Alternative

Die Stiftung Mohamed VI. leitete im Schuljahr 2006-2007 Projekte in den dortigen Schulen, um die Schüler für die Umweltprobleme zu sensibilisieren. Die Schüler lernten Sonnenkocher aufzubauen und zu handhaben. Außerdem gab die Stiftung Mohamed VI. eine Broschüre in Form eines Comicstrips in Französisch, Arabisch und der Sprache der Berber für die Schüler und deren Familien heraus. 1998 hat die UNESCO den Arganhain in Marokko zum Bioreservat erklärt und geschützt. Seit wenigen Jahren steige die Nachfrage nach Arganöl und Arganölprodukten, berichtet das Reutlinger Unternehmen. Die Pflanzung und Pflege des Arganbaumes seien für die einheimische Bevölkerung, welche den Arganhain intensiv pflegt, zunehmend interessant. Dipl. Biol. Mohamed Hassani, Geschäftsführer der Firma Mogador Arganöl & Arganölprodukte aus Reutlingen ist aktives Mitglied der Stiftung Mohamed VI., und vermarktet hochwertiges Arganöl und Naturkosmetik auf Arganölbasis. Weitere Informationen zu den Sonnenkochern und den aktuellen Projekten der Stiftung Mohamed VI. für die Forschung und den Erhalt des Arganbaums, sowie zum Arganbaum oder Arganöl sind erhältlich bei Mogador Arganöl & Arganölprodukte; Am Heilbrunnen 47; D-72766 Reutlingen; Tel 07121-486610; Fax: 07121-486625; E-Mail: info@argavital.de

24.06.2007   Quelle: Mogador Arganöl & Arganölprodukte   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stiftung Mohamed VI.,

 

IEU: Solar-Kollektoren funktionieren auch bei Bewölkung

Mit Solarwärme sind selbst bewölkte Tage Sonnentage.
Mit Solarwärme sind selbst
bewölkte Tage Sonnentage.

Wer im Sommer braun wird, obwohl er im Schatten sitzt, wird es wissen: Nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung bräunt. Genauso verhält es sich bei Solarkollektoren, informiert der Initiativkreis Erdgas & Umwelt IEU. Wärme wird auch dann gewonnen, wenn der Himmel bewölkt ist. In Deutschland gibt es so viele Sonnenstunden, dass mit einer Solarwärmeanlage durchschnittlich 60 Prozent der für die Trinkwassererwärmung benötigten Heizenergie eingespart werden können.  Ein Kollektor, der meist auf dem Dach installiert ist, nimmt über seinen Absorber die Sonnenstrahlung auf und überträgt die Wärme an dünne Kupferröhrchen, in denen die so genannte Wärmeträgerflüssigkeit fließt. Die gewonnene Wärme wird über Wärmetauscher an das Wasser im Warmwasserspeicher abgegeben. Das warme Wasser steht nun zum Verbrauch bereit. In der Übergangszeit und im Winter, wenn die Sonne nicht so intensiv scheint, sorgt ein Heizkessel für die zusätzlich benötigte Wärme.



In Deutschland sei eine Solarwärmeanlage ohne zusätzliche Heizenergie, nicht praktikabel, so der IEU. In Kombination mit einem Brennwertgerät lasse sich der Energieverbrauch im Vergleich zu einem herkömmlichen Niedertemperaturkessel jeoch zusätzlich um bis zu 15 Prozent reduzieren. Die Planung und Installation einer Solarwärmeanlage gehört zum Aufgabengebiet eines Heizungsfachbetriebes. Der Initiativkreis Erdgas & Umwelt bietet eine kostenlose Solar-Broschüre an. Ein Einzelexemplar gibt es kostenlos bei der Hotline 0 18 02/34 34 52 (6 Cent pro Gespräch) oder im Internet unter http://www.ieu.de.

24.06.2007   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IEU,
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Zeitschrift natur+kosmos berichtet über Solar-Strom aus der Wüste

natur+kosmos Beitrag zum Wüstenstrom.
natur+kosmos Beitrag zum Wüstenstrom.

Die Sonne scheint nicht nur für den sportlich braunen Sommerteint sondern liefert auch Wärme und Strom frei Haus - so viel, dass damit ein Vielfaches des weltweiten Energiebedarfs gedeckt werden könnte. Noch dazu sauber und billig. Tatsächlich werde derzeit aber nur weniger als 0,1 Prozent des Potenzials genutzt, doch das könnte in naher Zukunft anders werden, berichtet die Zeitschrift natur+kosmos in ihrer Juli-Ausgabe. In Spaniens Süden werden derzeit vor der gewaltigen Kulisse der Sierra Nevada Europas erste Parabolrinnenkraftwerke errichtet. Und deutsche Unternehmen sind ganz vorne mit dabei.   Wegen der hohen Leistungsfähigkeit werde die in Spanien verwendete Technik mit nicht einmal halb so viel Geld subventioniert wie Sonnenstrom in Deutschland, betont natur+kosmos. Bereits im Jahr 2010 könne Sonnenstrom in Spanien für acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde hergestellt werden - und wäre damit nicht teurer als Strom aus einem neuen Braunkohlekraftwerk.



IEA und Greenpeace sehen riesige Pozenziale

Die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris sieht laut natur+kosmos bereits ein Potenzial von 20.000 bis 40.000 Megawatt, das mithilfe solcher solarthermischen Kraftwerke bis zum Jahr 2020 erzeugt werden könne. Eine Studie von Greenpeace gehe noch weiter: Die Befürworter der Energiewende kommen zu dem Ergebnis, dass weltweit in den nächsten Jahrzehnten solarthermische Kraftwerke mit einer Leistung von 630.000 Megawatt an das Netz gehen könnten, vor allem in Saudi-Arabien, Algerien, Ägypten und den USA. Das sei mehr als alle Kernkraftwerke der Welt zusammen an Leistung bringen.


Deutsche Unternehmen haben die Nase vorn

Das Besondere all dieser Prognosen: Mit Solar Millennium hat derzeit nicht nur ein deutsches Unternehmen bei der Verwirklichung die Nase vorn. Es sind auch deutsche Zulieferer, welche die entscheidenden Komponenten liefern. Zum Beispiel kommen die Spiegel von der Schott Rohrglas GmbH aus Mitterteich und der Fürther Flabeg GmbH. Damit entstehen Arbeitsplätze in Deutschland: langfristig und zukunftssicher.

23.06.2007   Quelle: natur+kosmos   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: natur+kosmos,
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ÖkoFEN bringt ersten serienreifen Holzpellets-Brennwertkessel auf den Markt

Brennwerttechnik ermöglicht zusätzlichen Wämegewinn aus Abgasen.
Brennwerttechnik ermöglicht
zusätzlichen Wämegewinn
aus Abgasen.

Ausgezeichnet mit dem renommierten "Grand Prix de l’Innovation" und dem bayerischen "Ernst Pelz Preis" legt die ÖkoFEN serienmäßig den weltweit ersten Pellets-Brennwertkessel auf. Nach mehrjähriger Entwicklung und der in Österreich erfolgreich verlaufenden Feldtestphase, ist der neue Pelletsbrennwertkessel PELLEMATIC-PLUS jetzt auch auf dem deutschen Markt serienmäßig erhältlich, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Brennwertsysteme sind in der Lage, die im Abgas enthaltene latente (versteckte) Wärme zu nutzen. Die Ausnutzung dieser Wärme erfolgt, indem das Abgas so weit heruntergekühlt wird, dass der im Abgas immer vorhandene Wasserdampf kondensiert (sich verflüssigt) und dabei die versteckte Wärme freigesetzt wird. Diese wird nun dem System wieder zugeführt. Durch die effiziente Ausnutzung der im Abgas enthaltenen Kondensationswärme, erreiche der Brennwertkessel PELLEMATIC PLUS einen Kesselwirkungsgrad von über 103 % bezogen auf den Norm-Heizwert, heißt es in der Pressemitteilung. Der höhere Wirkungsgrad und die raumluftunabhängige Betriebsweise ermöglichten somit eine zusätzliche Heizkostenersparnis von jährlich bis zu 15 Prozent, gegenüber Anlagen mit herkömmlicher Technik. Zudem würden die Staubemissionen mit der neuartigen Pelletsheizung auf nur noch 4 Milligramm pro Megajoule (mg/MJ) gesenkt. Das seien rund 95 % weniger Staubemissionen im Vergleich zu Holzheizungen älterer Bauart.




"Mit der Einführung der Pellet-Brennwerttechnik ist ÖkoFEN ein weiterer Meilenstein in der nachhaltigen Fortentwicklung der Pelletsheiztechnik gelungen", meint Dipl. Ing. Helmut Gastl, Geschäftsführer von ÖkoFEN Deutschland. Damit erweise sich Branchenführer ÖkoFEN erneut als Pionier in der Forschung und Entwicklung. Jahrelange Prüfstandserfahrung sowie hundertfache Feldtests hätten auch in diesem Fall zu einem ausgereiften, umweltfreundlichen Produkt beigetragen, das bereits mit zwei renommierten Preisen ausgezeichnet wurde.


500 Euro Innovationsbonus für den Endverbraucher

Doch neben den Auszeichnungen und Preisen für den Hersteller, gibt es auch noch ein Plus für den Endverbraucher. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat in diesem Jahr einen "Innovationsbonus" für besonders innovative Anwendungen eingeführt. Ab Oktober 2007 kann der Kunde für die PELLEMATIC PLUS zusätzlich zur bisherigen Basisförderung von Holzpelletkesseln in Höhe von 1.000 Euro noch den Innovationsbonus in Höhe von 500 Euro beantragen. Die PELLEMATIC PLU ist im Leistungsbereich zwischen 12 und 32 kW erhältlich. Besitzer einer ÖkoFEN Pelletsheizung ab dem Baujahr 2006, haben sogar die Möglichkeit, ihren Pelletskessel auf die innovative Brennwerttechnik nachzurüsten.

23.06.2007   Quelle: ÖkoFEN Heiztechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ÖkoFEN,
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Offshore-Konferenz zeigt Chancen der Windenergie-Nutzung auf See

Zum dritten Mal in Folge hat die Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) die Fachkonferenz ,,windstärke07 - kurs offshore“ in Bremerhaven veranstaltet. Schwerpunkte waren die nationale und internationale Entwicklung der Offshore-Windenergie. Während der zweitägigen Veranstaltung haben 28 Referenten das aus 230 Teilnehmern bestehende Fachpublikum über Windenergie, Energieversorgung und Zulieferunternehmen informiert.   ,,Die steigende Teilnehmerzahl zeigt, dass die Umsetzung von Offshore-Projekten in Deutschland voranschreitet. Die Konferenz bietet ein hervorragendes Forum, um die Entwicklungen und Rahmenbedingungen in Deutschland mit denen in anderen Ländern zu vergleichen“, erläuterte WAB-Geschäfisführer Jan Rispens. Die Konferenz fand unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministers Sigmar Gabriel statt. Gabriel betonte in seinem schriftlichen Grußwort: ,,Die Offshore-Windenergie wird im Energiemix der Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen. Ich bin mir sicher, dass die innovative Windenergie-Branche gemeinsam mit der maritimen Wirtschaft den Sprung in die kommerzielle Nutzung der Offshore-Windenergie schaffen und damit einen Beitrag zur Beantwortung der drängenden Fragen des Klimaschutzes und der Energieversorgung geben wird.“



Gesetz verbessert die Rahmenbedingungen in Deutschland

Die Bundesregierung verabschiedete Ende 2006 das so genannte Infrastrukturplanungsbeschleunigungsgesetz und hat damit nach Auffassung der WAB die Offshore-Rahmenbedingungen in Deutschland deutlich verbessert. Das Gesetz verpflichtet die Netzbetreibergesellschaften, Offshore-Windparks an das Ubertragungsnetz anzubinden. Die Neuregelung hat laut WAB zahlreiche Hersteller bestärkt, erhebliche Investitionen zu tätigen und neue Anlagen an der deutschen Nordseeküste auf- und auszubauen. Dies war für die WAB Anlass, die Netzanbindung zu einem zentralen Thema der Konferenz zu machen. Experten referierten auch über Fundament- und Gründungsstrukturen für Offshore-Windenergieanlagen, die extremen Belastungen standhalten und in Serie gefertigt werden müssen, um kostengünstig zu sein. Hersteller wie Siemens, die Wind Power GmbH, die Multibrid Entwicklungsgesellschaft mbH, die REpower Systems AG und die BARD Engineering GmbH stellten ihre für den Offshore-Einsatz entwickelten Anlagen und Fertigungspläne vor.


Immer mehr europäische Staaten fördern die Windparks auf See

International haben in den letzten Jahren vor allem Großbritannien, Dänemark und die Niederlande Offshore-Windparks realisiert. Derzeit bringen es dreizehn Offshore-Windparks mit jeweils mehr als 10 Megawatt (MW) auf insgesamt 852 MW Offshore-Leistung Auch Frankreich, Spanien, Schweden und Belgien wollen die Energiegewinnung auf See ausbauen und verabschiedeten entsprechende Förderregelungen. Jan Rispens sieht diese Entwicklung positiv: ,,Auch international tut sich für die Windenergiebranche ein interessanter und immer breiter aufgestellter Offshore-Markt auf“ Um der schnell voranschreitenden Entwicklung der Offshore-Windenergie Rechnung zu tragen, präsentierte die WAB zur Konferenz das Sondermagazin Offshore-Windenergie. Es beschäftigt sich mit wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aspekten der Offshore-Windenergie auf aktueller Datenbasis. Weitere Informationen im Internet unter http://www.windenergie-agentur.de.

23.06.2007   Quelle: Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WAB,
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Trend Capital vertreibt Solar-Fonds zum Bau eines neuen 4,2 MW-Photovoltaikkraftwerks in Göttelborn

Photovoltaikkraftwerk Göttelborn wird um 4,2 MW erweitert.
Photovoltaikkraftwerk Göttelborn wird um
4,2 MW erweitert.

Am 30.05.2007 beginnt der Vertrieb des "Trend Capital GmbH & Co. Solarfonds 2 KG", berichtet die Trend Capital Unternehmensberatung für Finanzen & Immobilien GmbH in einer Pressemitteilung. Nachdem der erste Fonds des Unternehmens im Sommer 2006 an fünf Privatinvestoren verkauft worden sei, soll der zweite Fonds zu 100 % nur über Vertriebspartner vertrieben werden. Bei dem Projekt handelt es sich um einen neuen Solarpark auf dem Gelände der stillgelegten Kohlezeche Göttelborn, rund 12 Kilometer nördlich von Saarbrücken. Auf dem Gelände wird bereits ein Freiflächen-Solarkraftwerk mit einer Leistung von 4 MW betrieben. Zusammen werden die Solarstrom-Anlagen eine Leistung von mehr als 8 MW haben und damit zu den zehn größten Solarkraftwerken mit Modulen auf der Basis von kristallinem Silizium zählen.
 


City Solar baut, meteocontrol und Fraunhofer ISE lieferten Gutachten

Bereits am 06. Juni 2007 soll die Installation der Photovoltaik-Anlage beginnen. Als Generalunternehmen sei die City Solar AG (Bad Kreuznach) gewonnen worden, die in Spanien nahe Valencia das derzeit größte Solarkraftwerk der Welt errichte. Die Wechselrichter sowie die Elektrotechnik würden von Siemens geliefert. Nach Angaben des Fonds-Anbieters wurden Ertragsgutachten von zwei unabhängigen, namhaften Institutionen erstellt, der meteocontrol GmbH (Augsburg) und dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE, Freiburg). Das Projekt soll in 20 Jahren rund 80 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und dabei beachtliche 67.000 Tonnen CO2 einsparen. Schon bei einer Beteiligung in Höhe von 3.000 Euro würden jährlich 3.100 Kilogramm CO2 eingespart, betont die Trend Capital GmbH & Co. Solarfonds 2 KG.


Komplettes Solarkraftwerk kostet 16,2 Millionen

Nach Angaben von Trend Capital hat das Projekt ein Volumen von rund 16,2 Millionen Euro, einschließlich der Gründungs- und Finanzierungskosten. Davon würden etwa 3,2 Millionen durch das Eigenkapital der Gesellschaft und rund 13 Millionen Euro durch Bankdarlehen finanziert. Der Anbieter verspricht eine Rendite von durchschnittlich 8 % über die Laufzeit und charakterisiert den Fonds als eines der attraktivsten Produkte am deutschen Solarmarkt. Das komplette Gelände sei umzäunt und werde per Video ständig überwacht. Die Absicherung erfolge über eine vollständige und überaus umfassende Anlagenversicherung. Die Solarstrom-Einspeisevergütung ist über 20 Jahre abgesichert durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Der Prospekt sei von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigt worden. Eine Mindestbeteiligung ist möglich ab 3.000 Euro zzgl. 5 % Agio.

22.06.2007   Quelle: Trend Capital Unternehmensberatung für Finanzen & Immobilien GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Trend Capital Unternehmensberatung für Finanzen & Immobilien GmbH,
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Pelletsverband: Bundesgerichtshof sieht Holzpellets als Alternative zum Gas

Holzpellets: Saubere Konkurrenz zu Öl und Gas.
Holzpellets: Saubere Konkurrenz zu Öl
und Gas.

Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) begrüßt die Einschätzung des Bundesgerichtshofes (BGH), dass mit Holzpellets eine konkurrenzfähige Alternative zum Gas zur Verfügung steht. Der BGH habe die Prüfung eines zu hohen Gasgrundpreises in einem Prozess am 13. Juni 2007 abgelehnt, berichtet der DEPV. Eine Überprüfung und Festsetzung von Tarifen sei nur bei monopolartigen Unternehmen möglich. Gasversorger seien jedoch keine Monopolisten, denn ihnen stünde ein Konkurrenzangebot wie beispielsweise Holzpellets gegenüber, das den Preisgestaltungsspielraum der Gasanbieter begrenzte, so der Pellets-Verband in einer Pressemitteilung. Der DEPV teile die Ansicht des BGH-Senatsvorsitzenden Wolfgang Ball. "Aktuell zahlt der Verbraucher beim Einsatz von Pellets 3,8 Cent je Kilowattstunde Wärme und damit rund 30 bis 40 Prozent weniger als beim Einsatz von Öl oder Gas", so Martin Bentele, designierter Geschäftsführer des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes.  


Umweltfreundliche Verbrennung dank moderner Technik und genormtem Brennstoff

"Ein Verhältnis, das sich mittelfristig weiter zugunsten der Pellets verschieben wird", betont Bentele. Auch die gestiegene Produktionskapazität für Holzpellets spreche für stabile Preise und Versorgungssicherheit. Sie sei bundesweit auf über eine Million Tonnen im Jahr ausgeweitet worden. "Der Verbraucher hat es selbst in der Hand, sich für einen zukunftsfähigen Energieträger zu entscheiden", betont Bentele. Doch nicht nur des Preises wegen seien Pellets eine echte Alternative, deren Attraktivität heute bundesweit durch über 70.000 Heizkessel und Öfen belegt werde. Aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz erzeugt, sind Pellets ein dauerhaft verfügbarer Brennstoff, der zum Klimaschutz beiträgt. Bei der Verbrennung von Holzpellets wird nur so viel Kohlendioxid frei, wie der Baum zuvor im Laufe seines Wachstums der Atmosphäre entzogen hat. Diese Klimaneutralität besitzt nach Aussagen von Bentele kein anderer Brennstoff. "Holzpelletsheizungen bieten dem Verbraucher durch ihre moderne Anlagentechnik, gepaart mit der umweltfreundlichen Verbrennung und den hohen Wirkungsgraden, einen hervorragenden Komfort und ein gutes Gewissen in Sachen Klimaschutz" so Bentele.

22.06.2007   Quelle: DEPV   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEPV,
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Mobilität mit Sonnenenergie: Mit dem Solar-Taxi um die Erde

Solartaxi mit Photovoltaik-Anhänger auf Testfahrt.
Solartaxi mit Photovoltaik-Anhänger auf
Testfahrt.

Im Juli 2007 startet der Schweizer Louis Palmer zu einer abenteuerlichen Testfahrt: als weltweit Erster will er mit 100 Prozent Solarstrom um den Globus fahren, 50.000 Kilometer weit, durch fünf Kontinente und 50 Länder. "Am 3. Juli 2007 starte ich zur ersten Reise rund um die Erde mit einem solar betriebenen Fahrzeug. Ich als normaler Bürger kann die Welt zwar nicht verändern, aber ich kann damit der Welt aufzeigen, wie schlecht es um das globale Klima wirklich steht und wie viele ausgereifte Lösungen zur Senkung von Treibhausgasen es ja schon gibt, die noch viele weitere Vorteile mit sich bringen", sagt Palmer.  Das Solarmobil soll einen Anstoß geben zu Hoffnung und Lebensfreude, ein Zeichen setzen gegen die Resignation und zum Nachdenken anregen.



Das Solartaxi besteht aus einem Solarmobil und sechs Quadratmeter großem Anhänger, auf dem die Solarzellen angebracht sind. Die Photovoltaik-Module liefern bis zur Hälfte des benötigten Stroms. Die zweite Hälfte wird aus der Steckdose zugetankt, so Palmer. Dieser Strom werde in der Schweiz als Solarstrom in das Netz eingespeist. "Die Zukunft gehört der solaren Mobilität. 9 m2 Solarzellen auf dem Dach liefern pro Jahr Strom für 15.000 km. Günstig, zuverlässig und CO2-frei!", betont der Schweizer.


100 Kilometer mit Strom für einen Euro

Der sparsame Energieverbrauch schlägt sich in den Kosten nieder, betont Palmer. Je nach Zeit und Ort koste der Strom für 100 km Fahrt ab Steckdose zwischen 0.40 und 1.20 Euro. Die Anschaffung einer Batterie schlage mit 8. 000 Euro zu Buche. Bei einer Lebensdauer von 300.000 km entspreche dies zusätzlichen 2.5 Cent pro km, rechnet Palmer vor. Bei einer Serienherstellung könnte der Preis der Batterie auf unter 2.000 Euro fallen. In Serie produziert werde das Solartaxi weniger als 10.000 Euro kosten - und Arbeitsplätze in Westeuropa schaffen. "Zwei Millionen Solartaxis mit eigenem kleinen Solarkraftwerk auf dem Dach senken den CO2-Ausstoss der Schweiz um 16 %", beschreibt Palmer seine klimapolitische Mission.

22.06.2007   Quelle: Louis Palmer, solartaxi   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: solartaxi,
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SOLON AG: Praxistest für CO2-freie Mobilität in Freiburg

Solar-Tankstelle für Fahrspaß ohne CO2.
Solar-Tankstelle für Fahrspaß ohne CO2.

Die Berliner SOLON AG, einer der führenden europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, zeigt während der diesjährigen Intersolar in Freiburg, dass Mobilität auch ohne jeglichen CO2-Ausstoß machbar ist - Fahrspaß inklusive. Zum Praxistest bittet das Unternehmen alle Freiburgerinnen und Freiburger vom 20. bis 23. Juni auf den Platz der Alten Synagoge: "Betankt" an einer futuristisch anmutenden Solar-Tankstelle von SOLON, stehen dort zweisitzige Vectrix Electric-Scooter drei Tage lang für kostenlose Probefahrten durch Freiburg bereit, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Unterstützt wird das Projekt durch die Stadt Freiburg, deren Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon die Solartankstelle am 20.06. um 13.00 Uhr gemeinsam mit SOLON-Vorstand Thomas Krupke eröffnet hat. 


Kern des solaren Mobilitätskonzepts von SOLON ist die rund 600 Quadratmeter große, vollkommen netzunabhängige solare Ladestation, die von einer Photovoltaikanlage mit Energie versorgt wird. Dieser "SOLON-Mover", bestehend aus 12 Solar-Modulen auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern und hat eine Leistung von 8 Kilowatt peak (kWp). Mit der daraus gewonnenen Energie wird sowohl die "Betankung" der Scooter als auch der Betrieb der Solartankstelle sichergestellt. Die "Treibstoffkosten" von 9 Cent pro Kilometer entsprechen laut SOLON den Kosten für den Betrieb eines vergleichbaren benzinbetriebenen Scooters.


Mobilität auch ohne fossile Brennstoffe möglich

"Mit diesem Konzept positioniert sich unser Unternehmen als Pionier auf dem Gebiet der CO2-freien Mobilität. Angesichts der Diskussion um den globalen Klimawandel treten wir den Beweis an, dass der Verzicht auf fossile Brennstoffe nicht Einschränkung der Mobilität bedeuten muss", so Thomas Krupke, Vorstand der SOLON AG. Das marktreife Konzept biete Fahrspaß ohne Reue: Die Scooter beschleunigen von 0 auf 80 km/h in 6,8 Sekunden. Der Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h und einer Reichweite von 100 km sind in der Freiburger Innenstadt allerdings natürliche Grenzen gesetzt. Aber auch streng nach der Straßenverkehrsordnung bewegen sich die Scooter mit der Sonne im Tank als ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative auf der Überholspur. Die international bekannte Solarstadt Freiburg geht in der Solarenergie bereits seit Jahren mit herausragendem Beispiel voran: So summiert sich beispielsweise die Gesamtfläche aller Photovoltaikanlagen im Stadtkreis Freiburg auf rund 12 Fußballfelder und das Interesse aus der Bevölkerung, aber auch Wirtschaft ist äußerst groß.


Freiburg: Solarenergie als bedeutender Standortfaktor

"Die Solarenergie ist damit auch zu einem wichtigen wirtschaftlichen Standortfaktor geworden, da Freiburg Kompetenz in Forschung und Entwicklung vereint. Von Beginn an unterstützte die Stadt Freiburg die Solartechnologie als Schlüsselinvestition für die Umweltwirtschaft", so Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon. Initiativen wie die Einrichtung des Solar-Infocenters, Sitz des SOLON-Tochterunternehmens SOLON Solar Investments GmbH, und eigene städtische Förderprogramme mit hohen Einspeisevergütungen illustrieren die Anstrengungen und auch Erfolge Freiburgs auf diesem Gebiet. Die Präsenz von wichtigen Institutionen und Verbänden wie ICLEI, ISES, Öko-Institut und BASE oder auch die Intersolar als größte Fachmesse dieser Art in ganz Europa vervollständigen die Bedeutung der Solarenergie für eine nachhaltige Freiburger Stadtentwicklung.

21.06.2007   Quelle: SOLON AG für Solartechnik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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City-Solar-Gruppe baut drei neue Solarstrom-Großkraftwerke in Spanien

Die City-Solar-Gruppe baut ihre Anteile im spanischen Photovoltaik-Markt auf knapp 30 Prozent aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Parallel zum Bau des derzeit weltgrößten Solarstrom-Kraftwerks in Beneixama im Südosten Spaniens (Nennleistung 20 Megawatt peak (MWp) habe das Unternehmen mit Hauptsitz im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach in diesen Tagen mit einem Großinvestor Verträge über Photovoltaik-Großkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 25,75 MW unterzeichnet.  Bis Anfang August sollen die letzten der 200 x 100 KWp-Anlagen in Beneixama an das Netz gehen. Das Projekt war der Einstieg der City-Solar-Gruppe in Spanien. "Und gleichzeitig auch der beste Türöffner für weitere Großprojekte", betont Dr. Peer Piske, Leiter des City-Solar-Büros in Madrid. Die Solar-Kraftwerke in Mahora (15 MWp) und in Bonete (0,75 MWp), beide in der Provinz Albacete, baut City Solar mit einem selbst entwickelten nachgeführten Trackersystem - einem System, das vereinfacht gesagt nach dem Prinzip der Sonnenblume mit der Sonne wandert, um mehr Erträge zu erzielen. Die restlichen 10 MWp in Alconchel (Provinz Badajoz, nahe der Grenze zu Portugal) werden mit starren Photovoltaik-Komponenten ausgestattet.


22 Prozent Mehrertrag durch eigenes Nachführsystem

Nur ein knappes Jahr habe die Entwicklungsabteilung der City-Solar-Gruppe benötigt, jetzt seien die selbst entwickelten Tracker bereit für den ersten Großeinsatz in Spanien. City Solar setzt auf ein einachsig nachgeführtes System. Jeder Tracker besteht aus zehn City-Solar-Modulen vom Typ PQ 200, die bereits in Kraftwerken wie in Beneixama, Saarbrücken oder Sembach arbeiten. Die Tracker seien speziell für diesen Modultyp optimiert und acht Monate lang zahlreicher Belastungstests unterzogen worden. "Insgesamt rechnen wir mit einem Mehrertrag von mindestens 22 Prozent im Vergleich zu den starren Aufbauten", erklärt Christof Lagaly, Kopf des Entwicklungsstabs.

Die ersten Tracker werden in einem kleinen Kraftwerk mit einer Nennleistung von 750 Kilowatt peak (kWp) in Bonete installiert, zirka 100 Kilometer nordwestlich von Alicante. Baubeginn ist bereits in diesen Tagen. Bei einer Globalstrahlung von mehr als 1.900 Kilowattstunden pro Quadratmeter wird das Kraftwerk laut City Solar zirka 1,4 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr produzieren.


7.000 Tracker in Mahora

Weitaus größere Dimensionen erreicht die ebenfalls nachgeführte 15-MW-Anlage in Mahora, nur 50 Kilometer nördlich von Bonete, die ab 1. September gebaut wird und bis spätestens Mitte 2008 fertig gestellt sein soll. Bei vergleichbarer Sonneneinstrahlung prognostiziert City Solar mit 7.000 Trackern und 70.000 Modulen eine Jahresproduktion von 28 Millionen Kilowattstunden. Das genüge, um den Bedarf einer Kleinstadt mit 11.200 Durchschnittshaushalten abzudecken. Dabei würden pro Jahr 28.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden.

Nahe der Grenze zu Portugal und dem mittelalterlichen Ort Alconchel errichtet City Solar demnächst ein 10 MW starkes Solarkraftwerk. Dafür verwende das Unternehmen sein bewährtes, starres Gestellsystem und erreiche pro Jahr eine Produktion von 15 Millionen Kilowattstunden, heißt es in der Pressemitteilung. Das sei genug Strom, um 6.000 Durchschnittshaushalte zu versorgen.


Drei Solar-Kraftwerke vermeiden so viel CO2 wie 28.000 PKW produzieren

Laut der neuesten EU-Richtlinie darf ein PKW nicht mehr als 130 Gramm CO2 pro Kilometer produzieren. Addiert man die CO2-Vermeidung der drei neuen City-Solar-Kraftwerke in Spanien, entspricht dies nach Berechnungen des Unternehmens dem CO2-Ausstoß von zirka 28.000 PKW mit einer jährlichen Laufleistung von 10.000 Kilometern.

21.06.2007   Quelle: City Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Intersolar 2007: Marketinggesellschaft des Bundes informiert über den Photovoltaik-Standort Deutschland

Photovoltaik-Strandort Deutschland: attraktiv für Investoren aus aller Welt
Photovoltaik-Strandort Deutschland:
attraktiv für Investoren aus aller Welt

Die größte internationale Fachmesse für Solartechnik erwartet vom 21. bis 23. Juli in Freiburg rund 26.000 Besucher aus 90 Nationen. 560 Aussteller informieren drei Tage lang über Photovoltaik, Solarthermie und Solares Bauen. Invest in Germany, die Standortmarketinggesellschaft des Bundes, wird auf der Intersolar Industrievertretern die Vorteile von Photovoltaik-Investitionen in Deutschland präsentieren. Deutschland ist Weltmarktführer in der Photovoltaik, 55% der weltweiten Solarstrom-Leistung sind hier installiert. 2006 beliefen sich die Umsätze der Photovoltaik-Industrie laut Invest in Germany auf 3,8 Milliarden Euro. 

Staatliche Fördermittel für Investitionen in einzelnen Regionen

Entscheidenden Anteil an der Vorreiterstellung Deutschlands hat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das Gesetz schreibt den Energiekonzernen vor, den erzeugten Strom von den Betreibern der PV-Anlagen zu einem Preis in Höhe von 37.96 bis 54.21 Eurocent pro Kilowattsunde in den nächsten 20 Jahren abzunehmen. Dieser festgelegte Tarif führe zur Bildung eines risikolosen Marktes für die PV-Technologie, betont die Standortmarketinggesellschaft des Bundes. In bestimmten Regionen, etwa im "Silicon Saxony", wo sich mittlerweile zahlreiche PV- und Halbleiter-Produzenten angesiedelt haben, stehen außerdem staatliche Fördermittel für Investitionen zur Verfügung, betont Invest in Germany.


Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte zentrales Kriterium

Nicht nur die politischen Voraussetzungen begünstigen die Entwicklung der deutschen PV- Industrie. Für die Branche sind ebenso die hoch qualifizierten Fachkräfte sowie die F&E-Landschaft von entscheidender Bedeutung. Diese Faktoren spielten beispielsweise bei der Standortwahl des kanadischen Solarunternehmens ARISE Technologies Corporation eine Rolle. Bei der Eröffnung der Fertigungsstätte in der Nähe der Stadt Bischofswerda bestätigte Ian MacLellan, Vorstandsvorsitzender von ARISE, dass die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte eins der zentralen Kriterien war: "Wir haben uns für Deutschland entschieden, weil es der größte Solarmarkt der Welt ist. Neben der hohen Konzentration von Solarunternehmen bietet der deutsche Markt qualifiziertes Fachpersonal", so MacLellan.

Anfang Juli wird das amerikanische Unternehmen First Solar eine Fertigungsstätte in der Nähe von Frankfurt/Oder eröffnen. Die Investitionssumme beläuft sich auf 115 Millionen Euro. Erst kürzlich hatte auch das kalifornische Unternehmen Signet Solar zum Spatenstich für ein Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie eine erste Fertigungslinie für Solarmodule im sächsischen Mochau geladen.


Günstige politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Deutschland will sich weiterhin stark für Photovoltaik und erneuerbare Energien einsetzen. Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schaffen die Voraussetzungen dafür, dass internationale PV-Unternehmen wettbewerbsfähig und erfolgreich am Standort Deutschland produzieren können. Invest in Germany informiert ausländische Anleger über Investitionsmöglichkeiten in Deutschland und die Rahmenbedingungen am Standort. Invest in Germany ist auf der Intersolar in Halle 1, Stand 1.03.09 vertreten.

21.06.2007   Quelle: Invest in Germany   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Invest in Germany,
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Bundesforschungsministerium startet Initiative zur Organischen Photovoltaik

Am Fraunhofer ISE hergestellte, flexible Organische Solarzelle.
Am Fraunhofer ISE hergestellte, flexible
Organische Solarzelle.

Mit ihrer High-Tech-Strategie setze die Bundesregierung auf neue Technologien, betont das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in einer Pressemitteilung. In diesem Rahmen werde das BMBF gemeinsam mit den Unternehmen BASF, Bosch, Merck und Schott eine Forschungsinitiative zur Organischen Photovoltaik (OPV) starten. Als Organische Photovoltaik werden Solarzellen auf Basis organischer Halbleiter-Materialien bezeichnet, die aus Licht Strom erzeugen können. Eigenschaften wie Transparenz oder Flexibilität prädestinieren OPV-Bauelemente besonders für den mobilen Einsatz, so das BMBF. Voraussetzung hierfür seien jedoch deutlich bessere Wirkungsgrade, eine merklich höhere Lebensdauer der Bauelemente sowie eine drastische Reduzierung der hohen Herstellungskosten.   Dafür soll die OPV-Initiative in Verbundforschungsprojekten in enger Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft Lösungen erarbeiten. Die Initiatoren auf Seiten des Bundes und der Unternehmen wollen dazu erhebliche Mittel investieren. Die OPV-Initiative ist offen für weitere Beteiligte.


In einer Auftaktveranstaltung für ausgewählte Teilnehmer am Mittwoch, den 27. Juni 2007 um 15:00 Uhr, in der Neuen Börse (Frankfurt/M.) werden Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan und prominente Redner der beteiligten Unternehmen die wichtigsten Informationen zur OPV-Initiative vermitteln. Die Bundesforschungsministerin eröffne die Veranstaltung, die einen Blick hinter die Kulissen der organischen Photovoltaik erlauben soll mit dem Vortrag " Die OPV-Initiative –-Ein Glanzlicht im Rahmen der High-Tech-Strategie für Deutschland". Dr. Stefan Marcinowski, Mitglied des Vorstandes der BASF Aktiengesellschaft, spricht über den Start des Zukunftspaktes „Organische Photovoltaik“ und Dr. Siegfried Dais Stv. Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH berichtet über "OPV - Auf dem Weg zum energieautarken Haus". Materialien für die OPV stellt Dr. Bernd Reckmann vor, Mitglied der Geschäftsleitung und persönlich haftender Gesellschafter der Merck KgaA. Abschließend referiert Dr. Martin Heming, Mitglied der Konzernleitung der Schott AG und Geschäftsführer SCHOTT Solar GmbH über OPV als Schlüssel zur Eröffnung neuer Anwendungsfelder für die Photovoltaik.

Weitere Informationen: Dr. Eckhard Heybrock (VDI Technologiezentrum), Rufnummer 0211/62 14 -581

21.06.2007   Quelle: BMBF   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE.,
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Intersolar 2007: SOLARC präsentiert DC-Wandler, Solarmodule im Kleinstleistungsbereich und neue Software zur Überprüfung von Solaranlagen

Globalstrahlungsmess- gerät MacSolar.
Globalstrahlungsmess-
gerät MacSolar.

Die SOLARC Innovative Solarprodukte GmbH (Berlin) hat ihr Industrieprogramm um Low Power DC-Wandler sowie um neue Solarmodule im Kleinstleistungsbereich erweitert und stellt diese vom 21. – 23.06. in Freiburg vor. Die neuen Gleichstromwandler im Leistungsbereich zwischen 0,5 und 10 Watt sind mit verschiedenen Ein- und Ausgangsspannungen zwischen zirka einem und 14 Volt lieferbar und können speziell auch am Punkt maximaler Leistung (Maximum Power Point; MPP) von Solarmodulen und Brennstoffzellen betrieben werden, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Daneben zeigt SOLARC Solarmodule in verschiedenen Ausführungen (Dünnschicht, kristallin, kristallin flexibel / high efficiency im Leistungsbereich zwischen zirka 0,1 und 6 Watt peak (Wp) vor.  Die neuartigen Micro-Solarmodule in kristalliner Technologie seien aufgrund ihrer exzellenten Schwachlicht-Eigenschaften auch für die Nutzung in Gebäuden geeignet und Dünnschichtmodulen weit überlegen, betont SOLARC. Die flexiblen Module sind laut SOLARC direkt in Kleidung integrierbar (einzunähen) und lassen sich dehnen, stauchen und verdrillen.



Neues Programm zur Auswertung der Daten von Globalstrahlungsmessgeräten

SOLARC stellt auf der Intersolar 2007 außerdem eine neue Auswertungs-Software zur Überprüfung von Solaranlagen vor. "MacView" wurde speziell zur Auswertung von Messreihen entwickelt, die von Globalstrahlungsmessgeräten wie z.B. dem MacSolar erfasst und gespeichert werden. Das Globalstrahlungsmessgerät MacSolar ist ein ebenfalls von SOLARC entwickeltes Handmessgerät mit integriertem Datenlogger, das zur schnellen Überprüfung von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen dient. Mit Hilfe der neuen Software MacView sind nun umfangreiche Auswertungsoptionen verfügbar, besonders zur grafischen Darstellung und Anlagensimulation. So können die eingelesenen Strahlungs- und Temperaturmessdaten entweder direkt in übersichtlichen Diagrammen variabel von täglich bis jährlich dargestellt werden. Darüber hinaus sind in MacView umfangreiche Simulationstools implementiert, mit deren Hilfe Energieerträge und andere Parameter bestehender Photovoltaik-Anlagen simuliert werden können. Mit berücksichtigt werden laut Hersteller sämtliche Systemverluste von einer Fehlanpassung der Module (Modul-Mismatch) bis hin zum Wechselrichter-Wirkungsgrad. Das Schwachlichtverhalten der zu überprüfenden Solarmodule kann nun mittels beliebiger Eta-Kennlinien simuliert werden, betont SOLARC.

21.06.2007   Quelle: SOLARC Innovative Solarprodukte GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLARC Innovative Solarprodukte GmbH,
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Offizieller Verkaufsstart des SYSTAIC Solarsystems auf der Intersolar 2007

Energiefeld von SYSTAIC.
Energiefeld von SYSTAIC.

Mit dem SYSTAIC-Energiefeld sei Solarstrom auch ästhetisch in diesem Jahrtausend angekommen, so die systaic Deutschland GmbH in einer Pressemitteilung. Europe’s Solar Service Group startet auf der diesjährigen Intersolar vom 21. - 23. Juni in Freiburg nach zweijähriger Entwicklungszeit offiziell mit dem Verkauf ihres Solarsystems. "Unsere Vision war es, eine zeitgemäße Lösung zu entwickeln, die sich nicht nur allein an der Produkteffektivität orientiert, sondern auch ästhetischen Ansprüchen gerecht wird", erklärt Hans-Jörg Hölzenbein, Director International Operations der SYSTAIC Gruppe.   SYSTAIC habe in den letzten beiden Jahren ihre neuartige und ästhetische Solar-Lösung, basierend auf den SYSTAIC Energieeinheiten, von Grund auf neu geplant und entwickelt. Das SYSTAIC-System mache flächendeckende und homogene Gesamtlösungen für alle Dacharten möglich. Aufgrund seiner hohen Produktivität, der einfachen Handhabung und des beispiellosen Designs sei das SYSTAIC System damit im Spitzenfeld der am Markt verfügbaren Solarsysteme positioniert, heißt es in der Pressemitteilung.



Die einzelnen SYSTAIC-Energieeinheiten seien offen für jede Art von Zelltechnologie, ließen sich kabellos miteinander verbinden und passten sich der Dachfläche optimal an. "Wir können jetzt jedes Dach komplett mit einer hocheffizienten und dabei auch sehr ästhetischen Solarstromfläche belegen", so Dirk Gersonde, Vertriebsleiter der systaic Deutschland GmbH. Auf der Intersolar zeigt SYSTAIC über die gesamte Breite Ihres Messestandes (Halle 9, Stand 9.3.45) auf einer Dachfläche von über 36 Quadratmetern ein aus 26 Energieeinheiten bestehendes "Energiefeld" und vermittelt den Besuchern auf diese Art einen realen Eindruck ihrer innovativen und hocheffizienten Systemtechnologie in zeitgemäßem Design.

21.06.2007   Quelle: systaic Deutschland GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic Deutschland GmbH,
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Photovoltaik: Forscher bestätigen äußerst positive Energiebilanz

Freiflächen-Solarstromanlage in Österreich.
Freiflächen-Solarstromanlage in Österreich.

Das Argument, für die Produktion von Solarstromanlagen werde mehr Energie verbraucht, als sie während ihrer Lebensdauer erzeugen, habe sich als eindeutig falsch erwiesen, betont der österreichische Verband Photovoltaic Austria in einer Pressemitteilung. Nach jüngsten Berechnungen der Europäischen Photovoltaik Technologie Plattform, erzeuge eine Photovoltaikanlage während einer angenommenen Lebensdauer von 30 Jahren je nach Standort und Technologie zehn bis 30 Mal mehr Energie als für ihre Produktion aufgewendet wurde (energetische Amortisation).   Erik Alsema, Forscher an der Universität Utrecht (Niederlande), stellt fest: "Wir haben herausgefunden, dass Photovoltaiksysteme bei durchschnittlicher südeuropäischer Einstrahlung eine energetische Amortisationszeit von maximal 2 Jahren haben." Besonders gut würde bei dieser Betrachtung die neue Dünnschichttechnologie abschneiden, betont Photovoltaic Austria. "In ihr steckt großes Entwicklungspotenzial", ist sich Photovoltaic Austria-Geschäftsführer Gerhard Fallent sicher.


Es werde erwartet, dass die energetische Amortisation der am häufigsten eingesetzten Solarzellen-Typen bereits in den nächsten Jahren deutlich unter einem Jahr liege. Die Photovoltaik nehme damit bereits heute einen Spitzenplatz unter den eingesetzten Energieproduktionstechnologien ein. "Besonders positiv ist, dass Photovoltaik nur bei ihrer Herstellung Energie verbraucht, da im Betrieb Sonnenlicht direkt in nutzbaren Strom umgewandelt wird", hält Fallent abschließend fest.

20.06.2007   Quelle: Photovoltaic Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaic Austria,
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Intersolar 2007: Solvis stellt Solar-Wärmepumpensystem vor

Solarheizkessel SolvisMax kombiniert Solar- und Erdwärme mit Wärmepumpe.
Solarheizkessel SolvisMax kombiniert
Solar- und Erdwärme mit Wärmepumpe.

Auf der internationalen Fachmasse für Solartechnik in Freiburg präsentiert der Solar- und Heizungshersteller Solvis vom 21. – 23.06. 2006 ein neues Solar-Heizsystem. Die technologische Lösung SolvisMax ergänzt Solarkollektoren um eine Wärmepumpe - in Kombination mit Warmwasserspeicher und Gas- oder Ölbrennwertkessel in einem Gerät. Die Verbindung von Erdwärme und Solarwärme sei besonders für Niedrigenergiehäuser eine wirtschaftliche Lösung und ermögliche aktiven Klimaschutz, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.   Zentrale Komponente des Systems ist der bereits mehrfach ausgezeichnete Solarheizkessel SolvisMax, der Solar-Schichtspeicher und Brenner in einem Gerät vereint. Die Stiftung Warentest stufte ihn 2003 mit "sehr gut" ein. Nach den Varianten mit Gas- oder Ölbrennwertkessel präsentiert Solvis jetzt die Modullösung mit Wärmepumpe. Der Kondensator ist ein Rippenrohr-Wärmetauscher: Eine Enthitzerschleife im oberen Speicherbereich sorgt dafür, dass die zugeführte Wärme direkt zur Wassererwärmung genutzt werden kann.



Sonnenenergie hat Vorrang, Erdwärme wird nur bei Bedarf zugeführt

Möglich ist auch eine Kombination mit einem Holz- oder Kaminofen, so dass CO2-neutral auch größerer Wärmebedarf - je nach Nutzerverhalten und Größe des Holzofens - bis zu 12 kW realisiert werden kann. Ebenso ist es im Sommer problemlos möglich, das Gebäude mit der Erdwärmequelle sowie einer Fußboden- oder Wandheizung zu kühlen. Das System SolvisMax Wärmepumpe ist laut Solvis eine wirtschaftliche Lösung für Niedrigenergiehäuser bis 6 kW Heizleistung. Da im Vergleich zu Öl- oder Pelletheizungen kein Brennstofflager nötig ist, zeichne sich das System durch geringen Platzbedarf aus. Niedrige Betriebskosten und geringer Wartungsaufwand sowie reduzierter Strombedarf durch die Kombination mit Solarwärme und einer hohen Leistungszahl der Wärmepumpe nennt Solvis als weitere Vorzüge. Die Sonnenenergie habe bei der Plattform SolvisMax immer Vorrang, nur bei Bedarf werde Erdwärme zugeführt. Wenn jedoch das Budget nicht für eine komplette Solarkombianlage reiche, sei der spätere "Anschluss an die Sonne" problemlos möglich. Weitere Informationen auf der Intersolar in Halle 2 – Stand 2.5.31.

20.06.2007   Quelle: SOLVIS GmbH & Co KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Plambeck gründet Gemeinschaftsunternehmen für neun Windparkprojekte mit bis zu 260 MW in Ungarn

Der Windparkprojektierer Plambeck Neue Energien AG (Cuxhaven) und die GM Umwelt- und Energiewirtschaft GmbH (Dresden) gründen ein Joint Venture zur Entwicklung und Realisierung von Windparks in Ungarn. Die Plambeck Neue Energien AG werde mit 79 Prozent die Mehrheit in dem Joint Venture halten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In das Gemeinschaftsunternehmen sollen neun Windpark-Projekte mit bis zu 130 Windenergieanlagen und bis zu 260 MW zu installierender Nennleistung eingebracht werden, die sich in verschiedenen Entwicklungsstadien befinden.   Mit der Realisierung dieser Windpark-Projekte, die bis 2011 vorgesehen ist, seien voraussichtliche Investitionen von rund 365 Millionen Euro verbunden.

"In der Zusammenarbeit mit der GM Umwelt- und Energiewirtschaft GmbH können wir zügig in den ungarischen Markt eintreten und unser Kerngeschäft mit Windparks onshore weiter ausbauen", sagt Martin Billhardt, Vorstand der Plambeck Neue Energien AG. "Nach unserem erfolgreichen Engagement in Frankreich, sehen wir nun auch erhebliche Perspektiven in anderen europäischen Märkten - Ungarn ist ein wichtiger Einstieg", so Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern.

Die GM Umwelt- und Energiewirtschaft GmbH wird in dem Joint Venture die Entwicklung der Windpark-Projekte bis zur Baureife übernehmen. Die Plambeck Neue Energien AG wird für Auswahl und Einkauf der Windenergieanlagen, die Projekt-Finanzierung und den Vertrieb sowie für die kaufmännische und technische Betriebsführung in der Betriebsphase der Windparks zuständig sein. Das Joint Venture wird als Plambeck GM New Energy Hungary Kft. firmieren und seinen Sitz in Ungarn haben.

20.06.2007   Quelle: Plambeck Neue Energien AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarvalue AG gewinnt neuen Großaktionär

Das Unternehmen Gartmore Investment Limited (London) habe mehr als 10 Prozent der Anteile an der Solarvalue AG erworben, berichtet der künftige Produzent von Solar-Silizium in einer Pressemitteilung. Die weltweit operierende Investmentgesellschaft Gartmore verwalte ein Vermögen von umgerechnet 36 Milliarden Euro und sei nun zweitgrößter Aktionär der Solarvalue AG.  Die Aktien seien zum aktuellen Börsenkurs im Rahmen eines Private Placement vom Hauptaktionär, der Solarvalue Holding GmbH, umplatziert worden.

Die Solarvalue AG wurde im Juni 2005 gegründet. Unternehmenszweck ist zunächst die Herstellung von Solarsilizium in einer Fabrik im slowenischen Ruse. Langfristiges Ziel ist nach Angaben des Unternehmens die Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette eines integrierten Photovoltaik-Konzerns.

"Unser Ziel ist es, die bestehende Aktionärsbasis weiter auszubauen und vermehrt institutionelle Investoren zu gewinnen. Daran arbeiten wir sehr intensiv", so Claudia Böhringer, Vorstand der Solarvalue AG: Aktuell habe das Unternehmen, abgeleitet von den versandten Einladungen zur Hauptversammlung, knapp 1.500 Aktionäre. Darunter seien bereits institutionelle Investoren aus dem In- und Ausland.

20.06.2007   Quelle: Solarvalue AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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DUH: Koalition muss bei CO2-Verschmutzungsrechten dem Druck der Kohle-Lobby widerstehen

Nach den internationalen "Merkel-Wochen im Klimaschutz" drohe die nationale Misere schneller zurückzukehren als selbst Pessimisten befürchtet hatten, stellt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einer Pressemitteilung fest. Am Anfang der Woche, in der die Große Koalition endgültig über die Zuteilung von Kohlendioxid-Verschmutzungsrechten an Energiewirtschaft und Industrie für die Jahre bis 2012 entscheiden will, seien zentrale Zuteilungsregeln völlig offen und innerhalb der Koalition umstritten, so die DUH. Darauf weist die DUH vor den entscheidenden Sitzungen des Bundestags-Umweltausschusses am Mittwoch, den 20.06, und des Bundestagsplenums (2. und 3. Lesung des Zuteilungsgesetzes, am 22.06.) hin. "Für 2020 und 2050 werden uns hehre Klimaziele versprochen. Hier und heute werden Lobbyinteressen der kohlebasierten Traditionswirtschaft bedient und ausgerechnet die Klima schädlichsten Techniken bevorzugt“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake.   Die DUH beobachte seit Wochen wie es der Kohle-Lobby erneut gelinge, ihre Interessen hinter den Kulissen zu Lasten des Klimaschutzes durchzusetzen. So habe die Kohlewirtschaft den Bundeswirtschaftsminister und Abgeordnete aus beiden Koalitionsfraktionen für sich eingespannt und wolle zum Beispiel erreichen, dass Neuanlagen bei der geplanten Teil-Versteigerung von Emissionszertifikaten ausgenommen werden. Damit würde jeder Lenkungseffekt in Richtung neuer, Klima schonender Technologien von vornherein vereitelt, warnt die DUH.

Baake forderte die Koalition auf, "die Signale jetzt konsequent auf ökologische Modernisierung zu stellen, damit der Klimaschutz nicht auf der Strecke bleibt." Dazu müsse der Gesetzgeber bei der Zuteilung der Verschmutzungsrechte vier zentrale Bedingungen festschreiben: Erstens müssten neue, fossil befeuerte Kraftwerke in die geplante Versteigerung einbezogen werden. Zweitens müsse die Privilegierung der klimaschädlichen Kohleverstromung fallen. Und drittens soll nach den Vorstellungen der DUH die Reserve für die Ausstattung von Neuanlagen auf insgesamt 40 Millionen Tonnen CO2/a angehoben werden. Der Bund werde ansonsten gezwungen sein, zuvor verschenkte Zertifikate später am europäischen Markt zurückzukaufen. Schließlich müsse eine Missbrauchsregel eingeführt werden, damit alte, zur Stilllegung vorgesehene Kraftwerke nach 2008 nicht im Scheinbetrieb weitergeführt würden mit dem Ziel, die wertvollen geschenkten Zertifikate behalten zu können.

"Die Regierung hat bei der Verabschiedung des Zuteilungsgesetzes versucht, den Eindruck zu erwecken, es gäbe jetzt Regeln gegen den Scheinbetrieb von Anlagen. Tatsächlich darf jeder Betreiber, wenn er seine Anlage nach dem 1. Januar 2008 auf eine Jahresauslastung von nur wenigen Prozent herunterfährt, alle kostenlos zugeteilten Zertifikate behalten", heißt es in der DUH-Pressemitteilung. Große Energieversorgungsunternehmen könnten mit dem Scheinbetrieb von wenigen Anlagen so leicht alle klimapolitischen Einsparverpflichtungen ihres Kraftwerkparks erfüllen. Kein Wunder, dass zum Beispiel in NRW Anlagen des Versorgers RWE, deren Stilllegung früher politisch zugesagt worden sei, jetzt länger laufen sollten, so die DUH.

19.06.2007   Quelle: DUH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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juwi solar errichtet die beiden größten Aufdach-Photovoltaikanlagen der Firmengeschichte

Reifengroßhandel mit 1,8-MW- PV-Anlage in Muggensturm.
Reifengroßhandel mit 1,8-MW-
PV-Anlage in Muggensturm.

Die juwi solar GmbH hat am 18.06.2007 mit der Inbetriebnahme der beiden größten Aufdach-Photovoltaik-Anlagen der Unternehmensgeschichte begonnen. Die beiden Solarstromanlagen haben zusammen eine Gesamtleistung von 3.400 Kilowatt und wurden innerhalb von nur zwei Monaten auf gewerblich genutzten Hallen in Muggensturm (Baden-Württemberg) und Mutterstadt (Rheinland-Pfalz) errichtet.  Die Photovoltaik-Anlage auf den Flachdächern der Firma "Reifen Ihle" in Muggensturm bei Rastatt in Baden-Württemberg hat eine Gesamtleistung von 1.800 Kilowatt und ist damit die größte Aufdach-PV-Anlage in der Firmengeschichte der juwi-Gruppe. Die Anlage besitzt eine Modulfläche von knapp 200.000 Quadratmetern und wird pro Jahr rund 1,8 Mio. Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren.


Die PV-Anlage auf den Schrägdächern des Obst- und Gemüsehandels "Pfalzmarkt" in Mutterstadt bei Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz leistet 1.600 Kilowatt und ist damit die zweitgrößte Aufdach-PV-Anlage in der Firmengeschichte der juwi-Gruppe. Die Anlage hat eine Modulfläche von rund 175.000 m² und wird pro Jahr rund 1,6 Millionen kWh Solarstrom produzieren. Juwi hat beide Projekte als Generalunternehmer schlüsselfertig errichtet. Das Investitionsvolumen für die beiden Anlagen liegt nach Angaben des Unternehmens zusammen bei über 13 Millionen Euro. Der in beiden Anlagen erzeugte Strom entspricht in etwa dem Jahresbedarf von rund 1.000 Haushalten. Die PV-Anlagen nutzen modernste Dünnschichttechnologie von First Solar; die Wechselrichter liefert die SMA Technologie AG aus Hessen.

19.06.2007   Quelle: juwi solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi solar GmbH,
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Solarthermie: bislang nur ein Solar-Speicher mit dem Blauen Engel ausgezeichnet

Montage eines Solar-Speichers.
Montage eines Solar-Speichers.

Der Wärmeverlust von Solarspeichern ist wichtiger, als vielleicht gemeinhin vermutet so die Deutsche Gesellschaft für Sonnenergie e. V. (DGS) in einer Pressemitteilung. Dies erkannte letztes Jahr auch das Bundesumweltministerium. Seit dem 2. Juni 2006 können Hersteller für gut isolierte Solar-Warmwasserspeicher von der Jury Umweltzeichen einen "Blauen Engel" zu erhalten. Seit dieser Ankündigung habe sich jedoch nur ein einziges Unternehmen zertifizieren lassen, betont die DGS. Lediglich der Solar-Schichtenspeicher LATENTO XXL der IVT GmbH & Co. KG aus dem fränkischen Rohr darf momentan das Zeichen Energiesparende Warmwasserspeicher RAL-UZ 124 führen. Die Messlatte für diese Umweltzeichenvergabe wäre jedoch für andere Hersteller durchaus einzuhalten, betont die DGS. 


Anforderungen können von etlichen Herstellern erfüllt werden

Der Schwerpunkt der Anforderungen des Blauen Engels liegt auf der rationellen Energienutzung, so die DGS. Speicher mit dem Blauen Engel müssten sich durch einen geringen Wärmeverlust auszeichnen, deshalb sei ein Grenzwert für die Wärmeverlustrate (WVR) einzuhalten, der in Abhängigkeit vom Speichervolumen zu berechnen ist. Zudem müsse das Produkt recyclinggerecht konstruiert sein. Weiter ist der Antragsteller verpflichtet ein ausführliches Datenblatt vorzulegen und muss klare und eindeutig formulierte Produktinformationen hinsichtlich Sicherheit, Installation, Bedienung, Wartung, Demontage und Recycling bzw. Entsorgung vorweisen.

Die geforderten technischen Angaben zum Speicher seien im Übrigen nahezu identisch mit dem Datenblatt, das die Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen (RAL GZ 966) in den Besonderen Güte- und Prüfbestimmungen fordert, so die DGS. Schließlich verpflichte sich der Antragsteller sein Produkt und die darin eingesetzten Materialien nach Gebrauch bei für den Antragsteller kostenfreier Anlieferung zurückzunehmen und einer Verwertung zuzuführen.


Solarspeicher als Bauteil solarthermischer Anlagen oft unterschätzt

Wesentlich für einen hohen Solaranlagen-Wirkungsgrad sind eine durchdachte Anlagenkonfiguration, die richtige Auswahl des Solarspeichers und eine sinnvolle Zusammenstellung der einzelnen Komponenten. Der Speicher ist das "Herz" einer Solaranlage. Damit die Sonnenenergie optimal ausgenutzt werden kann, muss der Speicher sorgfältig ausgewählt werden. Bei der Solartechnik bedeutet Qualität, dass Solaranlagen dann funktionieren und optimal wirtschaftlich sind, wenn Sie von qualifiziertem Personal, nach der guten fachlichen Praxis geplant, ausgeschrieben und aus hochwertigen Komponenten errichtet werden. Solarspeicher seien ein oft unterschätztes Bauteil solarthermischer Anlagen, so die DGS. Im Mittelpunkt des Interesses vieler Anwender, Kunden wie Handwerker, stehe meist der Kollektor. Zahlreiche Veröffentlichungen und Tests und natürlich seine exponierte Lage auf dem Dach machen ihn zum meistbeachteten Bauteil. Aber der beste Kollektorertrag nütze wenig, wenn am nächsten Morgen nichts mehr übrig ist von der eingefangenen Wärme und der Kessel wieder anspringt.


Umweltbundesamt: Den Verbrauchern wichtige Produktinformation zu den Umwelteigenschaften von Speichern nicht vorenthalten

Mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel", können Produkte und Verfahren ausgezeichnet werden, die im Vergleich zu anderen, die dem selben Gebrauchszweck dienen, günstigere Umwelteigenschaften haben. Zeicheninhaber des Umweltzeichens Blauer Engel ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Getragen und verwaltet wird es vom Umweltbundesamt sowie dem RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. Bei Speichern soll das Umweltzeichen es dem Kunden erleichtern, Geräte einfacher zu erkennen, die erhitztes Wasser besonders gut speichern und deren Wärmeverlustrate gering ist. Besonders für den Einsatz eines Warmwasserspeichers mit einer Solaranlage ist das von großer Bedeutung. Warum jedoch nur ein einziger Hersteller seinen Kunden diese Hilfestellung geben möchte sei unklar, so die DGS. Damit werde dem Verbraucher eine wichtige Produktinformation zu den Umwelteigenschaften von Speichern vorenthalten, kommentiert Angela Seifert vom Umweltbundesamt.

19.06.2007   Quelle: Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.; pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLVIS,
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"Solar-Papst“ Hermann Scheer spricht am 20.06.2007 auf Tagung der mittelständischen Wirtschaft

Dr. Hermann Scheer, Bundestagabgeordneter und Träger des alternativen Nobelpreises wird am ,,Tag der mittelständischen Wirtschaft 2007 - Hessen“ (TDMW) sprechen. Sein Vortrag beantwortet die Frage ,,Klimawandel - was müssen wir ändern?“ Die rund 2.000 erwarteten Gäste könnten auf seinen Vortrag im Congress Park Hanau am 20. Juni 2007 gespannt sein, so der Veranstalter, der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft e.V. Schließlich befasse sich Scheer mit einem derzeit heftig diskutierten Thema.   Nicht umsonst werde Scheer als ,,Solar-Papst“ Deutschlands bezeichnet: Als Vorreiter auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien - ein Schwerpunktthema auf dem diesjährigen TDMW - ist Scheer Präsident von EUROSOLAR, Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien, Vorsitzender des Internationalen Parlamentarier-Forums Erneuerbare Energien; Träger des Welt-Solarpreises; des Weltpreises für Bioenergie und des Weltpreises für Windenergie. Das TIME-MAGAZIN kürte ihn zum ,,Hero of the Green Century 2002“. Um 11:00 Uhr wird Hermann Scheer seine aktuellen Thesen zur Klimadiskussion präsentieren.


Die Organisatoren der Tagung, EXAMPLE Sales & Marketing Ltd., erwarten weitere hochkarätige Redner. Unterstützt wird das Vorhaben vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V. (BVMW), ausgerichtet durch den Regionalverbund Frankfurt Rhein-Main und dem Kreisverband Main-Kinzig. Unternehmen, die sich mit einem Stand oder einem Vortrag an dem ,,Marktplatz für den Mittelstand in Hessen“ beteiligen wollen, können sich ab sofort anmelden bei:
tdmw@example-ltd.de oder per Freecall aus dem deutschen Festnetz 0800 EXAMPLE = 0800 3926753. Mehr Infos zum TDMW: http://tdmw.example-ltd.de.

19.06.2007   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BVMW; (openPR),
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Xantrex erhält OEM-Aufträge für Solar-Wechselrichter mit einem Volumen von rund 8 Millionen US-Dollar

Wechselrichter "Xantrex GT 3.0".

Die Xantrex Technology Inc. (VANCOUVER) berichtete Ende Mai 2007, das Unternehmen habe zusätzliche Aufträge eines bisherigen Originalgeräteherstellers (OEM Manufacturer) in Höhe von 4,4 Millionen US-Dollar erhalten für netzgekoppelte Solarwechselrichter, die für den US-Markt vorgesehen sind. Zusammen mit einem Auftrag dieses nicht genannten Kunden, den Xantrex bereits Anfang 2007 erhalten habe, belaufe sich das Auftragsvolumen auf nunmehr 8,2 Millionen US-Dollar.   "Wir erweitern unseren Marktanteil bei Wechselrichtern und agieren auf dem rasch wachsenden Solarmarkt", sagte Xantrex-Chef Mossadiq S. Umedaly. "Das Interesse an unseren Solar-Inverten ist groß und wir können unsere Kunden weltweit mit hochwertigen Produkten versorgen", ergänzt Umedaly.



Die Xantrex-Wechselrichter sollen vom Kunden unter dem OEM-Label verkauft werden und basieren auf der Xantrex GT-Serie zur Umwandlung von solarem Gleichstrom in netzkompatiblen Wechselstrom. "Wir sind hoch erfreut über diese OEM-Partnerschaft und streben mit unserem Partner positive Ergebnisse für beide Unternehmen und für unsere Solar-Kunden an, ergänzt Xantrex-Vorstand John Wallace.

19.06.2007   Quelle: Xantrex Technology Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Xantrex Technology Inc.,
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ersol gewinnt IBC SOLAR als neuen Solarzellen-Großkunden

Die ersol Solar Energy AG (ersol; Erfurt) liefert ab 2008 Silizium-Solarzellen an das in Bad Staffelstein ansässige Systemhaus IBC SOLAR AG. Zu diesem Zweck haben beide Gesellschaften am 18.06.2007 einen Langfristvertrag unterschrieben, der 2017 endet, berichte ersol in einer Pressemitteilung. Das Gesamtvolumen des Kontraktes belaufe sich auf rund 230 Millionen Euro. Es sei vorgesehen, dass ersol Anzahlungen (so genannte "Downpayments") von IBC SOLAR AG erhält, die dem deutschen Photovoltaik-Komplett-Anbieter später beim Bezug der Solarzellen in Form einer Kaufpreisreduzierung angerechnet werden. Die Module, die mit ersol Solarzellen gefertigt werden, verbaut die IBC SOLAR AG als eines der weltweit führenden Systemhäuser im Bereich kompletter Photovoltaik-Anlagen neben dem Kernmarkt Deutschland auch in Projekten in Südeuropa.  ersol unterstützt damit seinen Neukunden IBC SOLAR AG bei der Bedienung seiner etablierten Märkte mit besonderem Fokus auf die gleichzeitige Eroberung der Zielmärkte Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland und Portugal mit hochwertigen deutschen Photovoltaik-Komponenten.


Zukunftsmärkte in Südeuropa im Visier

"Neben den Zukunftsmärkten USA und Asien weist Südeuropa eines der größten Wachstumspotentiale für die PV-Industrie auf. Mit der Lieferung unserer hoch effizienten Solarzellen aus der BluePower- und BlackPower-Familie an IBC werden unsere Produkte nun noch stärker in Photovoltaik-Systemen in den sonnenreichen südeuropäischen Ländern Verwendung finden “ , so ersols Vorstandsvorsitzender Dr. Claus Beneking nach Unterzeichnung des Vertrags. IBC-Vorstand Udo Möhrstedt freut sich auf die intensive Zusammenarbeit mit der ersol Gruppe: "Mit ersol verbindet uns bereits seit einigen Jahren ein kontinuierlicher Geschäftskontakt, der mit dem nun unterschriebenen Vertrag eine neue Dimension erreicht. Zukünftig stehen uns beträchtliche Mengen an hochwertigen mono- und multikristallinen Silizium-Solarzellen von ersol zur Verfügung, die wir zur Abdeckung des stark wachsenden Geschäftes insgesamt und des expansiven Projektgeschäftes in den südeuropäischen Ländern benötigen. Dort haben wir als Systemhaus und Komplettanbieter mit 25 Jahren Erfahrung bereits zahlreiche große Solarprojekte betreut", so Möhrstedt weiter.

18.06.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Q-Cells bereitet sich auf weiteres Wachstum vor und will in Wafer-Produktion einsteigen

Die Hauptversammlung des Solarzellen-Herstellers Q-Cells AG (Thalheim) hat am 14. Juni 2007 alle im Rahmen der Tagesordnung vorgestellten Punkte mit großer Mehrheit beschlossen, darunter auch den Plan zum Einstieg in die Fertigung von Solar-Wafern. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Neben der vollständigen Gewinnthesaurierung des Jahresüberschusses 2006 zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und zur Finanzierung des weiteren Wachstums haben die Aktionäre der möglichen Aufnahme von Options- und/oder Wandelanleihen im Gesamtnennbetrag von bis zu drei Milliarden Euro zugestimmt.  Damit habe die Hauptversammlung der Q-Cells AG umfangreiche Möglichkeiten zur Aufnahme von Fremdkapital geschaffen und eine wichtige Grundlage für das geplante schnelle Unternehmenswachstum gelegt. Ebenfalls beschlossen hat die Hauptversammlung ein neues Aktienoptionsprogramm für alle Mitarbeiter der Q-Cells AG. Daneben wurde die Q-Cells AG ermächtigt, eigene Aktien bis zu einer Höhe von 10 % des Grundkapitals zu erwerben.


Einstieg in die Solarwafer-Produktion geplant

Anlässlich der Hauptversammlung gab die Q-Cells AG auch bekannt, dass sie plant, in die Produktion von Solar-Wafern einzusteigen. Die so genannten Wafer aus Silizium sind das Vorprodukt der Solarzellen-Fertigung. Das Unternehmen sieht darin eine gute Lösung, um einen Teil der ab dem Jahr 2008 von der norwegischen Elkem Solar gelieferten Silizium-Mengen zu Wafern zu verarbeiten. Die Q-Cells AG hatte im Februar dieses Jahres einen Vertrag über die Lieferung großer Mengen metallurgischen Siliziums mit Elkem Solar abgeschlossen. Vom Einstieg in die Waferproduktion erwartet Q-Cells, deutliche Kostenvorteile bei der Waferbeschaffung und Synergieeffekte zwischen Wafer- und Zellfertigung zu erreichen. Für das Jahr 2009 plant das Unternehmen, Siliziumwafer für die eigene Zellfertigung mit einer Gesamtkapazität von mehr als 240 MWp zu produzieren.


Good Energies-Vorstand Richard Kauffman neu im Aufsichtsrat; Gerhard Rauter neuer Produktions-Chef

Die Hauptversammlung wählte ebenfalls ein neues Aufsichtsratsmitglied. Diese Wahl war notwendig geworden, weil das bisherige Aufsichtsratsmitglied Immo Ströher sein Amt mit Wirkung zum 14. Juni 2007 niedergelegt hatte. Zum Nachfolger wählten die anwesenden Anteilseigner Richard Kauffman. Der 52 Jahre alte US-Amerikaner ist Vorstand der Good Energies, Inc. mit Sitz in New York. Damit stellt Hauptanteilseigner Good Energies nun zwei der neun Mitglieder des Aufsichtsrats. Im Zuge der Vorbereitung des weiteren Unternehmenswachstums sowie der verstärkten Internationalisierung der Aktivitäten der Q-Cells AG stellt sich das Unternehmen personell neu auf: Mit Wirkung vom 1. Oktober 2007 wird Gerhard Rauter als neuer Chief Operating Officer (COO) mit der Verantwortung für die Produktion in den Vorstand berufen. Mit dem 49 Jahre alten Österreicher Rauter konnte die Q-Cells AG einen erfahrenen Manager als Produktionsvorstand gewinnen, der seit mehr als 20 Jahren in leitenden Positionen bei der Siemens AG und der Infineon Technologies AG tätig war. Rauter soll bei Q-Cells seine umfangreichen Erfahrungen insbesondere für den weiteren schnellen Ausbau der Produktionskapazitäten in allen Technologien einbringen. Der bisherige Produktionsvorstand Thomas Schmidt wird sich auf Aufgaben im Kerngeschäft konzentrieren.

18.06.2007   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q Cells AG,
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aleo solar erhält weitere Photovoltaik-Großaufträge von spanischen Multi-Megawatt-Projektentwicklern

Die aleo solar AG (Oldenburg/Prenzlau) berichtet in einer Pressemitteilung von neuen Großaufträgen aus Spanien. aleo-Module im Gesamtwert von rund 30 Millionen Euro seien von mehreren spanischen Projektentwicklern geordert worden. Realisiert werden sollen vor allem Solarparks als Freiflächenanlagen, die in Spanien eine hohe Einspeisevergütung erhalten. Die aleo solar AG, die bereits große spanische Energieunternehmen zu ihren Kunden zählt, könne mit diesen Aufträgen von Projektentwicklern ihren Kundenstamm deutlich ausweiten, so das Unternehmen. Damit erhöhe sich das gesamte internationale Auftragsvolumen der aleo solar AG für das Jahr 2007 bereits auf zirka 50 Millionen Euro.   Seit Anfang 2007 produziert die aleo solar AG in ihrer Produktionsstätte nahe Barcelona Solarmodule für den spanischen Markt. Die spanische Solar-Fabrik ist auf eine Gesamtkapazität von 10 Megawatt (MW) ausgelegt. Für Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, geht die Internationalisierungsstrategie auf: "Die Kombination aus sehr hochwertiger Technik und Präsenz vor Ort, die wir durch unsere Fabrik in Santa María de Palautordera zeigen, wird von unseren spanischen Kunden honoriert. Aktuell gehen wir sogar schon zu einem Drei-Schicht-Betrieb über, gefertigt wird ausschließlich für den spanischen Markt."


Neue Regelung zur Solarstrom-Einspeisevergütung: Projekte starten durch

Erst vor wenigen Wochen hatte die spanische Regierung abschließende Sicherheit für die Solarstrom-Einspeiseregelung gewährleistet, indem sie die Reform des "Real Decreto 436/2004" verabschiedete. "Dieses Signal wurde deutlich im Markt wahrgenommen, Projekte in der Warteschleife starten nun wieder richtig durch und wir registrieren eine starke Nachfrage bereits bis weit hinein ins 4. Quartal", erklärt Christopher Dunne, internationaler Vertriebsleiter der aleo solar AG.

18.06.2007   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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ersol Gruppe: Solar-Fabrik für Dünnschichtmodule eingeweiht

ersol-Zentrale in Erfurt.
ersol-Zentrale in Erfurt.

Die ersol Solar Energy AG (ersol; Erfurt) hat am 15. Juni 2007 zusammen mit Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein und weiteren Gästen ihre erste Photovoltaik-Fabrik zur Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen auf der Basis von Silizium eingeweiht. Nach einer knapp einjährigen Bauphase wurde die neue Fertigungsstätte im Erfurter Güterverkehrszentrum (GVZ) feierlich eröffnet. Seit dem Spatenstich im Juli des vergangenen Jahres seien die Arbeiten am Produktionsgebäude fast abgeschlossen, berichtet ersol in einer Pressemitteilung. Der Start für die Serienproduktion ist bereits für August dieses Jahres geplant.   Zunächst soll das Werk über eine Nominalkapazität von 40 Megawatt peak (MWp) verfügen, wobei im Jahr 2007 eine Produktionsmenge von 6 MWp und 2008 rund 24 MWp erwartet werden. In die neue Produktionsstätte werden laut ersol mehr als 80 Millionen Euro investiert.

160 bis 200 neue Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Produktion

Die Fertigungsanlagen der ersol Dünnschicht-Modul-Fabrik stammen zu einem wesentlichen Teil von der Schweizer Oerlikon Solar, einem weltweit führenden Unternehmen der Dünnschicht- und Vakuumtechnologie. Oerlikon installierte für die ersol Thin Film GmbH die erste Dünnschichtfertigung dieser Art. So entstand in Erfurt innerhalb nur eines Jahres eine der modernsten Photovoltaik-Produktionsstätten Europas. In dieser sollen bis Ende 2008 etwa 160 Mitarbeiter beschäftigt sein. Derzeit ist das Dünnschicht-Team der ersol Gruppe zirka 120 Personen stark. Die Belegschaft der ersol Thin Film könnte mittelfristig auf rund 200 Mitarbeiter anwachsen, denn ersol plant, die Nominalkapazität der Dünnschicht-Modulproduktion, wahrscheinlich bis 2010, auf 100 MWp zu erweitern.


Silizium-Dünnschicht-Modul speziell für große Dach- und Freiflächenanlagen

"Das erste Produkt, welches in wenigen Wochen die Fertigungsanlagen der ersol Thin Film verlassen soll, heißt "Nova". Unser Silizium-Dünnschicht-Modul hat eine Größe von 1,10 Meter Breite und 1,30 Meter Höhe. Die ersten Tests bestätigen die aufgrund der Vorversuche in der Pilotfertigung von Oerlikon Solar zugrunde gelegte Erwartung des zu erreichenden Wirkungsgrades", so Karsten Weltzien, Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH. "Mit knapp sechs Prozent werden unsere Dünnschicht-Module im Vergleich zu kristallinen, also herkömmlichen Solarmodulen zwar einen geringeren Wirkungsgrad aufweisen. Jedoch erwarten wir bei Dünnschicht-Modulen ein besseres Preis-Flächen-Verhältnis. Dies ist vor allem für große Dach- und Freiflächenanlagen ein Vorteil. Nova wird auch optisch sehr ansprechend sein, was bei einer großflächigen Nutzung nicht unwichtig ist", ergänzt Dr. Lutz Mittelstädt, ebenso Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH. Die Leistung der ersten vom Band laufenden Dünnschicht-Module soll bei knapp 80 Watt-peak liegen. Später soll diese auf 85 bis 95 Wp und dann auf zirka 120 Wp pro Modul gesteigert werden.

18.06.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Photovoltaik: Weltweit größte Dünnschichtmodule kommen künftig aus Sachsen

Signet-Geschäftsführer Ziegenbalg:
"Solarenergie als ernstzunehmende Alternative etablieren".

Hochrangige Vertreter aus Wirtschaft und Politik trafen sich am 15. Juni 2007 in Mochau bei Dresden gemeinsam mit den Investoren zum ersten Spatenstich für das europäische Stammwerk der Signet Solar Inc. Ab Sommer 2008 sollen an diesem Standort die weltweit größten Dünnschicht-Solarmodule mit Abmessungen von bis zu 2.20m x 2.60m produziert werden. In der ersten Ausbaustufe werden 50 Millionen Euro investiert und 130 Arbeitsplätze geschaffen, berichtet Signet Solar Inc. in einer Pressemitteilung. Ein weiterer Ausbau bis auf eine Fertigungskapazität von 120 MW mit 350 Arbeitsplätzen in Stufe 2 und 3 sei in Vorbereitung.   Um hochwertige Solarmodule bei geringen Kosten in großer Stückzahl zu produzieren, kombiniere Signet Solar amerikanische Technologie mit Erfahrungen aus dem deutschen Ingenieurumfeld aus den Arbeitsfeldern Photovoltaik und Halbleitertechnik sowie einem globalen Vertrieb und weltweiter Produktion. Am Standort Döbeln entsteht der Hauptsitz des Unternehmens, in welchem die Schwerpunkte auf Forschung und Entwicklung sowie in der Fertigung für den europäischen Markt liegen werden. Ziel ist, mit neuen Technologien die Effizienz der Solarmodule weiter zu erhöhen und damit Kostengleichheit zu konventionell erzeugtem Strom zu erreichen. Der Start der Serienproduktion Mitte nächsten Jahres stelle ein äußerst anspruchsvolles Ziel dar, da es derzeit weltweit noch keine vergleichbaren Fertigungsstätten gebe, betont Signet Solar.

"Unsere Vision ist es, Solarenergie als eine ernstzunehmende Alternative zu etablieren, um den weltweit steigenden Energiebedarf zu bedienen. Unser Forschungs- und Entwicklungszentrum in Deutschland wird sich auf die Entwicklung und Etablierung eines einzigartigen Produktdesigns, innovativer Solarzellstrukturen und die Optimierung der Fertigungskosten konzentrieren. Unsere Erfahrungen in Deutschland werden uns helfen, unsere Produktion in weiteren Werken weltweit kosteneffizient zu replizieren", so Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH.


1 GW-Photovoltaik-Produktion in Indien geplant

Als erster derartiger Standort ist Indien vorgesehen. Das Unternehmen gab vergangene Woche bekannt, dass es im Zeitraum von 2008 bis 2015 für ein Investitionsvolumen von zwei Milliarden US Dollar eine Fertigungskapazität für Solarmodule von einem Gigawatt errichten will. Rajeeva Lahri, Vorstandsvorsitzender und Gründer von Signet Solar Inc. betont: "Die in Europa entwickelte und angewandte Solartechnologie ist eine attraktive Möglichkeit den sprunghaft wachsenden Energiebedarf von Indien zu adressieren. Wir sehen die Erweiterung im indischen Markt als Kernpunkt unserer globalen Strategie und die Grundlage zum weltweiten Erfolg." Dass die indische Botschafterin Meera Shankar zum Spatenstich nach Mochau gekommen sei, unterstreiche die Bedeutung des Projektes für den indischen Staat.


Sachsen profiliert sich als Standort für erneuerbare Energien

"Die Photovoltaik ist ein wesentlicher Bestandteil der künftigen Energieversorgung. Und wir in Sachsen sitzen bei dieser Entwicklung im vorderen Teil des gerade erst Fahrt aufnehmenden Zuges. Nicht zuletzt die hohe Qualifikation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Branche ist dabei ein gewichtiger Trumpf", sagte der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk anlässlich des ersten Spatenstichs. Mit der Errichtung der Produktionsstätte und des Forschungs- und Entwicklungszentrums der Signet Solar gewinne der Freistaat als Standort für erneuerbare Energien international weiter an Profil.


Fertigungs-Technologie von Applied Materials

Die Basistechnologien für die Produktion bezieht Signet Solar von dem US-Unternehmen Applied Materials Inc. Die künftigen Nutzer der Solarmodule sollen vor allem großflächige netzgekoppelte Solarkraftwerke sein sowie gebäudeintegrierte kommerzielle Installationen und allein stehende Solaranlagen für ländliche, bislang noch nicht elektrifizierte Gebiete, die auf diesem Weg unabhängig vom Netz mit Strom versorgt werden können.

18.06.2007   Quelle: Signet Solar Inc.; Invest in Germany   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar,
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Australisches Unternehmen Dyesol arbeitet an der Kommerzialisierung von Farbstoff-Solarzellen

Dyesol-Demonstration von Farbstoff-Solarzellen.
Dyesol-Demonstration von
Farbstoff-Solarzellen.

Die Dyesol Ltd. mit Sitz im australischen Queanbeyan nahe Canberra produziert und liefert ein aus Zubehör, Chemikalien, Materialien, Einzelteilen und dazugehörigen Dienstleistungen bestehendes Sortiment an Farbstoffsolarzellen-Produkten an Wissenschaftler und Hersteller von Farbstoff-Solarzellen (FSZ). Das Unternehmen spielt nach eigenen Angaben eine führende Rolle dabei, diese "Solarzellen der dritten Generation" aus dem Labor und in den Markt zu bringen.   Dyesol unterstützt die Forschung an der Queensland University of Technology (QUT) zur Entwicklung modernster, experimenteller FSZ-Materialien. Der Australische Forschungsrat (ARC) fördert die Technologieentwicklung mit Geldern der australischen Bundesregierung in Höhe von 360.000 australischen Dollar. Die staatlichen Subventionen sind für die Arbeit an fortschrittlichen FSZMaterialien bestimmt, der Gesamtwert des Projekts beläuft sich auf 1,4 Millionen Dollar. Die Universität will ebenfalls beachtliche Mittel zu dem Projekt beisteuern.


In Folge des erfolgreichen Förder-Antrags will Dyesol Vermarktungsrechte an geistigem Eigentum gewinnen, das im Rahmen des 3-jährigen Projekts entwickelt wird. Zur Zeit unterstützt Dyesol eine frühe Phase dieser Forschung an der QUT, die bereits beachtliche Fortschritte bei der Elektrolytenentwicklung erbracht habe. Im weiteren Projektverlauf will Dyesol Dienstleistungen seine hochmodernen Einrichtungen zur Materialentwicklung und Prüfung von Prototypen bereitstellen.


Solarzellen produzieren Strom nach dem Vorbild der Photosynthese in Pflanzen

Die Farbstoff-Solarzellentechnologie, erfunden von dem Schweizer Professor Michael Grätzel, lässt sich am besten als "künstliche Photosynthese" beschreiben. Zur Stromerzeugung wird ein in Glas eingelegtes Elektrolyt benutzt. Dieses Elektrolyt besteht aus einer Schicht Titandioxid (ein in weißer Farbe und Zahnpasta verwendetes Pigment) und einem Ruthenium-Farbstoff. Durch Lichteinfall in den Farbstoff werden Elektronen angeregt, die vom Titandioxid absorbiert werden. Dabei entsteht ein elektrischer Stromkreislauf, der um ein Vielfaches stärker ist als jener, der sich bei der natürlichen Photosynthese in Pflanzen ergibt. Fortschritte der Nanotechnologie ermöglichten bereits eine vielfach vergrößerte Lichtabsorption und führten so zu einer Effizienzsteigerung der Farbstoffsolarzellen auf etwa 8 %. Im Vergleich zu herkömmlicher photovoltaischer Technik auf Siliziumbasis seien bei Dyesols Technologie die durch die Herstellung entstehenden Kosten und die so genannte graue Energie niedriger, und selbst bei schwachen Lichtverhältnissen werde Elektrizität effektiver produziert, betont das Unternehmen. Außerdem könne die Farbstoff-Solarzelle durch das Auswechseln gegen herkömmliche Verglasung direkt in Gebäude integriert werden, anstatt Dachflächen oder zusätzliche Grundstücksareale erforderlich zu machen.


Ziel: kommerzielle Farbstoff-Solarzellen mit 12 % Wirkungsgrad

Das Forschungsprojekt unter der Leitung von Professor John Bell von der Fakultät für Architektur und Technik an der QUT beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer komplementärer Katalysator- und Elektrolytmaterialien zur Effizienzsteigerung von FSZ. Außerdem sollen die Leistungskennlinien neuer Materialkombinationen in Farbstoffsolarzellen erforscht werden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Dyesol-Team und Professor Bell in Sachen FSZ begann bereits in den ganz frühen Tagen der Grundlagenforschung im Jahre 1995. Das neue Projekt hat sich für gewerbliche FSZ eine 12-prozentige Effizienz (Wirkungsgrad) zum Ziel gesetzt. Projektleiter Bell ist zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit Früchte tragen wird. "Dyesol leistet einen außerordentlichen Beitrag zu diesem Projekt, indem sie Zugang zur einzigen Produktionsstätte für FSZ-Prototypen auf der Welt bieten. Dieser Zugang gewährleistet, dass die Forschung beträchtliche und rapide Fortschritte gegenüber dem experimentellen Rahmenplan machen kann", so Professor Bell.


Forschungsprojekt soll neue Anwendungen und Materialien für Farbstoffsolarzellen liefern

Dyesols Wissenschaftler Dr. Gavin Tulloch und Dr. Hans Desilvestro werden ebenfalls an der Leitung der Forschung teilnehmen. Dyesols Leitende Direktorin, Sylvia Tulloch, betont, die Kollaboration mit QUT sei Teil der mittelfristigen Strategie des Unternehmens zur Bewahrung seiner weltweit führenden Rolle bei der Entwicklung von FSZ-Materialien: "Die Vereinbarung mit QUT ist ein Beispiel des extrem rationellen Ansatzes, den wir gewählt haben. Auf diese Weise kann Dyesol seine Erfahrung und Fähigkeiten, in diesem Fall die Benutzung unserer Zellproduktionsstätte, wirksam dafür einsetzen, bei der Entwicklung neuer FSZ-Materialien ganz vorne zu bleiben. Ich bin zuversichtlich, dass dieses Projekt zu neuen und zahlreicheren Anwendungen für Farbstoff-Solarzellen und neuen Materialien führen wird, mit denen Dyesol seine Kunden beliefern kann."

18.06.2007   Quelle: Dyesol Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Dyesol Ltd.,
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Offene Internet-Universität für erneuerbare Energien rückt näher

Screenshot des REnKnow.Net.
Screenshot des REnKnow.Net.

Die offene Universität für erneuerbare Energien (OPURE) ist mit der am 13.06.2007 vorgestellten Internetplattform "REnKnow.Net" der Realisierung ein Stück näher gerückt, berichtet Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie- und Technologiepolitik von Bündnis90/Die Grünen. "REnKnow.Net" stellt Ausbildungsinhalte zur Verfügung und trägt zur Vernetzung der Forschung bei. Die Idee zur OPURE wurde 2004 auf der internationalen Konferenz für erneuerbare Energien in Bonn geboren und in einen Aktionsplan zum weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien aufgenommen. Nach den Beschlüssen der damaligen rot-grünen Mehrheit des Bundestages stellte das Bildungs- und Forschungsministerium Mittel für den Start der offenen Universität zur Verfügung.  In der Zwischenzeit seien die Bildungs- und Forschungsaktivitäten noch wichtiger geworden, betont Fell. Bereits heute gebe es in der rasant wachsenden Branche der erneuerbaren Energien einen Mangel an ausgebildetem Personal. Zugleich habe das weit reichende internationale Informationsdefizit zu erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren kaum verringert werden könne, so Fell.



Die Internetplattform "REnKnow.Net" soll dazu beitragen, diese Lücken zu füllen. Dennoch bleibt eine weitere Informationslücke bestehen, sagt Fell. Um auch diese zu schließen, sei es dringend notwendig, zusätzliche Schritte hin zu OPURE zu gehen. Das Netzwerk müsse international erweitert und zugleich vertieft werden. Andere Regierungen, Forschungseinrichtungen, Universitäten sowie Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche seien dazu aufgefordert, sich aktiv zu beteiligen.


Von Experten begutachtetes Bildungsmaterial kostenlos verfügbar

Das Wissenstransfernetzwerk "REnKnow.Net" dient dem weltweiten Austausch von Forschungs- und Bildungsmaterialien unter Wissenschaftlern, Ingenieuren, Forschern, Dozenten und Studenten auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Kern dieses Netzwerkes ist eine Datenbank, deren Einträge von international anerkannten Experten begutachtet wurden ("Peer Review"). Sämtliches Material auf REnKnow.Net steht kostenfrei zum Herunterladen bereit. Eine unverbindliche und kostenlose Registrierung ist erforderlich, um von dem erweiterten Leistungsumfang von REnKnow.Net zu profitieren. Dazu gehört zum Beispiel das Hochladen von Objekten, die erweiterte Suche und die Möglichkeit, Kommentare zu einzelnen Objekten einzutragen. Die Datenbank erfasst Objekte (Dokumente, Grafiken, Messwerte etv.), die ein breites Feld der erneuerbaren Energien und der dezentralen Energieerzeugung abdecken und einfach über die Suchfunktion gefunden werden können:

· Aus- und Fortbildungsmaterialien,
· Vorlesungen und Vorlesungsfolien,
· Mess- und Simulationsdaten,
· Grafiken und Bilder,
· Multimedia Objekte (Animationen und Videos).

Das Netzwerk basiert auf dem Prinzip des aktiven Austauschs von Materialien unter allen Teilnehmern innerhalb einer anerkannten internationalen Wissenschaftsgemeinschaft. Im Internet unter http://www.renknow.net/

18.06.2007   Quelle: Hans-Josef Fell, MdB; REnKnow.Net c/o Institut für Solare Energieversorgungstechnik - ISET e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REnKnow.Net,
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Fraunhofer-Institut für Bauphysik neu im ForschungsVerbund Sonnenenergie

IBP-Chef Prof. Dr. Gerd Hauser.
IBP-Chef Prof. Dr.
Gerd Hauser.

Das Fraunhofer Institut für Bauphysik (Fraunhofer IBP) ist das nunmehr zehnte Mitgliedsinstitut des ForschungsVerbundes Sonnenenergie (FVS). Der Verbund ist eine Kooperation außeruniversitärer Forschungsinstitute für erneuerbare Energien. Mit etwa 1.500 Mitarbeitenden repräsentiert der FVS ungefähr 80 % der Forschungskapazität zu erneuerbaren Energien in Deutschland. Das Themenspektrum umfasst alle solaren und erneuerbaren Energien von Solarzellen und solarthermischen Kraftwerken über Windenergie, Biomasse und Erdwärme bis hin zu Brennstoffzellen und Speichertechnik. Mit der Aufnahme des Fraunhofer IBP baut der ForschungsVerbund Sonnenenergie sein Kompetenzspektrum für die Erforschung erneuerbarer Energien weiter aus. Der Sprecher des FVS, Prof. Dr. Rolf Brendel, begrüßt den Neuzugang: "Die Forschungsarbeiten des Fraunhofer IBP zu Energieeffizienz und -einsparung, Bauphysik, Lichttechnik und Raumklima in Gebäuden ergänzen in hervorragender Weise die Expertisen des FVS beim solaren Bauen, der Energiespeicherung und der solaren Klimatisierung."
 
Das 1929 in Stuttgart gegründete Fraunhofer IBP hat derzeit rund 170 Mitarbeiter. Diese forschen in sechs Abteilungen an den Standorten Stuttgart, Holzkirchen bei München und mit einer Projektgruppe in Kassel. Das Fraunhofer IBP wird im Direktorium des ForschungsVerbunds Sonnenenergie von Prof. Dr. Gerd Hauser vertreten. Er leitet das Institut seit 2004 gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus Sedlbauer. Hauser hat eine Professur für Bauphysik an der Technischen Universität München inne und ist unter anderem Vorsitzender der Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung, Obmann des Arbeitsausschusses Wärmeschutz und stellvertretender Obmann des DIN Koordinierungsausschusses Energie-Einsparung und Wärmeschutz. "Durch den Beitritt zum ForschungsVerbund Sonnenergie wollen wir die Vernetzung des Fraunhofer IBP im Energieforschungsbereich weiter stärken", betont Gerd Hauser.

Das Institut arbeitet zusammen mit Industriepartnern an der Markteinführung neuer und umweltverträglicher Baustoffe, Bauteile und Bausysteme. Vertragspartner des Fraunhofer IBP sind Unternehmen aus dem Bauwesen, dem Maschinen- und Anlagenbau, öffentliche und private Bauforschungsträger und Architekten.

Das Fraunhofer IPB ist eine bauaufsichtlich anerkannte Stelle für die Prüfung, Überwachung und Zertifizierung von Bauprodukten und Bauarten in Deutschland und Europa.

18.06.2007   Quelle: FVS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FVS,
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Sonne mit System nutzen bringt hohe Erträge

Hohe Erträge im System: Deutschlands leistungsstärkster Flachkollektor.
Hohe Erträge im System: Deutschlands
leistungsstärkster Flachkollektor.

Solar-Produkte mit hoher Wirtschaftlichkeit, erstklassigen Leistungswerten und Bestnoten bei der Stiftung Warentest seien kein Zufall, betont die Wagner & Co Solartechnik GmbH (Cölbe) in einer Pressemitteilung. Auch für Solaranlagen gelte, dass das Ganze mehr ist, als die Summe seiner Teile. Ob Sonnenkollektoren, Solar-Speicher, Regler, Anschlusssysteme, emissionsarme Pelletsheizungen oder Photovoltaikkomponenten, bei Wagner & Co werde gleich zu Beginn der Entwicklung neuer Systeme und deren Bestandteile der gesamte Lebenszyklus mit einbezogen. Anlagenoptimierung bedeute eine genaue Abstimmung und Auslegung der Einzelteile sowie eine sorgfältige Auswahl der Systemkomponenten für die jeweilige Anwendung.   Optimal entwickelte Solar-Kollektoren wie etwa der EURO C20 AR - einer der leistungsstärksten Flachkollektoren auf dem Markt - können ihre Leistung nur entfalten im Zusammenspiel mit hervorragender Regeltechnik, verlustarmen Speichern und einem korrekt ausgelegten Solarkreis.



Dieser Ansatz behalte jeden einzelnen Schritt im Auge. Dies beginne mit der ersten Konzeptualisierung eines neuen Produktes und reiche bis hin zu Anlagenplanung, Montage, Inbetriebnahme und Dauerbetrieb. Für das Wagner & Co Programm bedeute diese Philosophie vor allem drei Dinge: auch unter Bedingungen erhöhter Produktionskapazitäten und verstärkter Nachfrage weiter nach mehr Flexibilität, mehr Leistung und noch mehr Qualität zu streben.

17.06.2007   Quelle: Wagner & Co Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wagner & Co Solartechnik GmbH,
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Projekt "EduSolar": neun Schul-Partnerschaften zwischen Deutschland und Marokko geschlossen

Deutsche und marokkanische Schüler aktiv für Solarenergie.
Deutsche und marokkanische Schüler aktiv
für Solarenergie.

Das vom MENA-Institut (Kassel) gemeinsam mit der Botschaft des Königreichs Marokko in Berlin angestoßene und konzipierte Schulprojekt "EduSolar. Mit der Sonne leben und lernen" schreitet voran und arbeitet mittlerweile mit neun Schul-Partnerschaften zwischen Deutschland und Marokko. Das Vorhaben verknüpft deutsche Schulen mit Bildungseinrichtungen in Marokko, bündelt die Themen Solarenergie und Entwicklung innerhalb der schulischen Ausbildung und zielt auf die praxisorientierte Unterweisung in moderne, zukunftsfähige und nachhaltige Energietechnik.   Das Projekt soll darüber hinaus das Verständnis zwischen den Kulturen durch Schaffung persönlicher Kontakte fördern.



Solarstromanlagen zur Versorgung von Wechselstromverbrauchern und einer Wasserpumpe für die Umgebung

Deutsche und marokkanische Schüler sollen bei EduSolar eine Schule oder eine Krankenstation im ländlichen Raum Marokkos mit Solar- und Windenergie versorgen. Die Solarstromanlage soll neben der Gewährleistung einer Versorgung von Wechselstromverbrauchern im betreffenden Gebäude eine Wasserpumpe für die Umgebung betreiben. Darüber hinaus wird die Anlage mit einem Überwachungssystem versehen, das die Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung der Daten, die Überwachung der Anlage sowie die Übermittlung von Anlagendaten und Fehlermeldungen ermöglicht (Messdatenerfassung und Fernüberwachung über Internet). Die Messwerte werden an dem Projekt beteiligten Schulen und Fachhochschulen zur Verfügung gestellt. Die Anlage soll des Weiteren zu Demonstrationszwecken zu Photovoltaik und regenerativen Energien dienen. Die PV-Anlage soll ein erster Schritt sein, um die Chancen und Möglichkeiten regenerativer Energien zunächst in Marokko sowie künftig in Afrika und weiteren arabischen Staaten zu publizieren und zu nutzen.


Ländliche Solar-Elektrifizierung zur infrastrukturellen Entwicklung

Zu diesem Projekt gehören auch die Einrichtung von Lehrwerkstätten in den Schulen und Unterrichtseinheiten in denen die theoretischen Grundlagen der Solarstromerzeugung gelehrt werden. Neben der Elektrifizierung von humanitären Einrichtungen wie beispielsweise Einrichtungen zur medizinischen Versorgung sollen ländliche Schulen mit regenerativer Energie auf Wechselstrom-Basis versorgt werden. Dies biete dem Land eine große Chance, den Bildungsstand der Bevölkerung auch in abgelegenen Gebieten zu erhöhen. Neben der Möglichkeit einer Umgestaltung der Lehr- und Lerninhalte durch Einsatz moderner Kommunikationssysteme für Kinder und Jugendliche, sollen Bibliotheken eingerichtet werden und Erwachsene Abendschulen besuchen, was einen großen Beitrag zur Alphabetisierung und damit zur infrastrukturellen Entwicklung Marokkos leisten wird.


Ministerium und Universität unterstützen das Vorhaben

Das MENA-Institut " Institut für Angewandte Forschung und Zusammenarbeit mit den Ländern des Nahen Ostens und Nordafrika (MENA-Ländern) " ist eine Organisation zur Förderung von Bildung, Forschung und Zukunftstechnologien zwischen Europa und den MENA-Ländern. Diese Kooperation konzentriert sich auf folgende Bereiche. Mit der Aufnahme des Wilhelmsgymnasiums in Kassel und des Werner-von-Siemens-Gymnasiums in Berlin sind nunmehr neun Schul-Partnerschaften zwischen Deutschland und Marokko entstanden. Durch die Integration der Projektidee in die Lehrpläne der am Projekt beteiligten Schulen sind die Kultusministerien der einzelnen Länder einbezogen und haben ihre volle Unterstützung zugesagt: das marokkanische Ministerium für nationale Bildung, Hochschulbildung, Ausbildung von Führungskräften und wissenschaftliche Forschung (MEEFR), die Universität Kassel, das Institut für Solare Energieversorgungstechnik e.V. (ISET Kassel), das Zentrum für Erneuerbare Energien (CDER) in Marrakesch sowie das künftige MENA-Technologietransferzentrum Lohfelden. Neben dieser politischen und wissenschaftlichen Projektbegleitung seien Förderer aus Wirtschaft und Kultur gewonnen worden, berichtet EduSolar in einer Pressemitteilung. Die Projektleitung (Koordinierung, Controlling, technischer Support, Akquisition weiterer Schul- und Projektpartner) sowie die Herstellung von Schulungsmaterialen übernehmen die Initiatoren, das MENA-Institut e.V und die Botschaft des Königreichs Marokko in Berlin.

Weitere Informationen gibt es auf der Projekt-Homepage http://www.edusolar.de

17.06.2007   Quelle: MENA-Institut e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MENA-Institut,
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Ashden Awards for Sustainable Energy: Auszeichnungen für Solar-Projekte in der Dritten Welt

Solar-Boote liefern Energie für Bildung in Bangladesch.
Solar-Boote liefern Energie für Bildung
in Bangladesch.

Vorbildliche Projekte aus Afrika, Asien und Lateinamerika wurden in die Endrunde um eine der weltweit bedeutenden Auszeichnungen in Sachen Ökoenergie gewählt. Die Ashden Awards for Sustainable Energy werden am 21. Juni 2007 vom früheren US-Vizepräsidenten Al Gore in der Royal Geographical Society in London verliehen.  "Die Ashden Awards zeigen eindrucksvoll, dass gut geplante und ausgeführte lokale Initiativen zur nachhaltigen Energieversorgung den Klimawandel entgegenwirken können und gleichzeitig die Bedürfnisse der Gemeinschaften vor Ort befriedigen. Diese Probleme sowohl in den reichen als auch in den armen Ländern gemeinsam zu lösen ist entscheidend, um die beiden großen globalen Herausforderungen zu bewältigen: Den Klimawandel und eine nachhaltige Entwicklung", betont Al Gore.



Die zehn Teilnehmer im Finale um den Ashden Award kommen aus Bangladesch, China, Ghana, Indien (2x) Laos, Nepal, Peru, den Philippinen and Tansania. Sie bewerben sich um einen der fünf mit rund 200.000 Pfund dotierten Preise, mit denen die Vorhaben ausgeweitet und in anderen Gemeinschaften lokal und national wiederholt werden sollen. "Alle Finalisten wurden ausgewählt, weil sie als anregende Beispiele dienen für die Bereitstellung von nachhaltiger Energie zu geringen Kosten und zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Das sind auch enorme wirtschaftliche und soziale Errungenschaften", erklärt Sarah Butler-Sloss, Gründerin und Vorsitzende der Ashden Awards.


Herausragende Lösungen zur Solarenergie-Nutzung

Shidhulai Swanirvar Sangstha aus Bangladesch wurde nominiert für eine Flotte von 88 Solarbooten, welche die Aus- und Weiterbildung von mehr als 400.000 Menschen ermöglichen und gleichzeitig Solarstrom liefern. Das Unternehmen Deng Ltd, mit Sitz in Ghana entwickelte ein Geschäftsmodell zur Energieversorgung mit Solar-Home-Systems (Solar-Inselanlagen) in netzfernen Gebieten. Und die Sunlabob Renewable Energies Ltd. sorgt dafür, dass sich auch die Armen auf dem Land hochwertige kleine Solarstromanlagen leisten können. In Tansania liefert die Zara Solar Ltd. erschwingliche autarke Solarstromanlagen als zuverlässige Energieversorgung.

Die Ashden Awards for Sustainable Energy ehren herausragende neue Projekte Großbritannien und in den Entwicklungsländern, welche den Klimawandel bremsen und die Lebensqualität steigern, indem sie erneuerbare Energiequellen erschließen und die Energieeffizienz erhöhen. Weitere Informationen in englischer Sprache sowie Porträts der Sieger unter http://www.ashdenawards.org/finalists_2007.

17.06.2007   Quelle: The Ashden Awards for Sustainable Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: The Ashden Awards for Sustainable Energy,
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Tag der Energiespar-Rekorde zeigt Chancen der Gebäudesanierung

Saniertes Einfamilienhaus mit Solarstroman- lage in Augsburg.
Saniertes Einfamilienhaus mit Solarstroman-
lage in Augsburg.

Mit dem "Tag der Energiespar-Rekorde" macht die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) am 16. Juni 2007 auf das große Potenzial der Gebäudesanierung für die deutsche Wirtschaft und den Klimaschutz aufmerksam. Mit dem Aktionstag will die dena die Modernisierungslust der deutschen Bauherren und Hausbesitzer wecken, denn allein mit Energieeffizienz im Gebäudebestand könne der jährliche Wärmebedarf von Häusern bis 2020 um 19 Prozent gesenkt und damit der Ausstoß von Kohlendioxid um 70 Millionen Tonnen reduziert werden.  Beispiele für energetische Sanierung sind die über 140 Zukunftshäuser des dena-Modellvorhabens "Niedrigenergiehaus im Bestand", die am 16. Juni vorgestellt werden. "Energieeffizienz im Gebäudebestand kann von allen Verbrauchssektoren den größten Einzelbeitrag zum Klimaschutz leisten" betont dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. "Maßnahmen für die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden bergen außerdem ein immenses Potenzial für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Rund neunzehn Millionen Wohnungen stehen hier zu Lande in den nächsten Jahren zur Sanierung an. Wird Haus für Haus modernisiert, würden so über einen längeren Zeitraum zehntausende Arbeitsplätze jährlich entstehen und die Baubranche könnte sich über eine durchgreifende Belebung des Geschäfts freuen", so Kohler weiter.


25.000 Arbeitsplätze pro investierter Milliarde Euro

Im Jahr 2006 wurden rund 265.000 Wohnungen und Eigenheime mit Darlehen der KfW Förderbank energetisch saniert. Kredite in Höhe von fast fünf Milliarden Euro wurden im Rahmen der energetischen Sanierung zugesagt und Investitionen in Höhe von 11 Milliarden Euro ausgelöst. Insgesamt konnten so rund 900.000 Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß vermieden werden. Kohler aber reicht dies noch lange nicht: "Der Sanierungsstau der letzten Jahre löst sich erst allmählich auf. Wir wollen die Sanierungsquote deutlich steigern und gleichzeitig die energetische Qualität der Maßnahmen erhöhen." Hausmodernisierungen seien ein personalintensives Geschäft. Für bessere Wärmedämmung, den Einbau moderner Fenster und intelligenter Heizungstechnik würden versierte Architekten, Handwerker und Energieexperten gebraucht. Die Investition komme somit Betrieben in der Region zu Gute. Werde hingegen ein Neubau errichtet, entfalle der größere Teil der Investitionen auf das Baumaterial. Im Verhältnis zur Gesamtinvestition schaffe Modernisieren mehr Arbeitsplätze: Nach der bisherigen Erfahrung werden laut dena mit jeder investierten Milliarde Euro 25.000 Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen. Gleichzeitig gingen Experten von einem Investitionsbedarf in Höhe von 30 bis 40 Milliarden Euro aus.


Information und Beratung am "Tag der Energiesparrekorde"

Am 16. Juni können deutschlandweit vorbildlich energetisch sanierte Objekte besichtigt werden, vom Einfamilienhaus der 60er Jahre über das Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert bis hin zum großen Plattenbau. Darüber hinaus können Interessierte sich informieren und beraten lassen bei zentralen Veranstaltungen in Hannover, Bochum, Darmstadt, Chemnitz, Augsburg und Konstanz. Die vollständige Liste aller an der Veranstaltung teilnehmenden Wohngebäude ist im Internet zugänglich unter der Internetseite
Solarthemen-Verlag will sich stärker mit Publikationen für Energie-Profis profilieren

"Bei der Solarpraxis AG sehen wir unser Magazin 'Solarboulevard', das wir in den vergangenen Jahren kontinuierlich entwickelt haben, in guten Händen", erklären die bisherigen Herausgeber Andreas Witt und Guido Bröer vom Solarthemen-Verlag: "Die Solarpraxis hat das Potenzial, das wichtige Thema der erneuerbaren Energien über das Verbrauchermagazin einem noch größeren Leserkreis zugänglich zu machen." Für den Solarthemen-Verlag ziele der Verkauf des Publikumsmagazins auf eine noch stärkere Profilierung im Bereich seiner klassischen Fachpublikationen für Energie-Profis.

08.06.2007   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarthemen,

 

Energie von oben: Der Vatikan setzt auf Solarstrom

Satellitenaufnahme des Vatikans mit Dach der Audienzhalle (vorne links).
Satellitenaufnahme des Vatikans mit Dach
der Audienzhalle (vorne links).

Auf dem Dach der Päpstlichen Audienzhalle ("Aula delle Udienze Pontificie") sollen Anfang 2008 im großen Stil Solarmodule installiert werden, berichtet der Adventistische Pressedienst (APD) in einer Pressemitteilung. Die Photovoltaikanlage soll das Gebäude, das derzeit als einer der größten Stromverbraucher des Vatikans gilt, mit Solarstrom versorgen. Wie die Verwaltung des Vatikanstaats bekannt gab, sei auch für andere Gebäude im Vatikan die ökologische Stromerzeugung mit Photovoltaik beziehungsweise die Wärmeversorgung mit thermischen Solarkollektoren mit ins Auge gefasst worden, damit der Vatikan "unabhängiger von fremder Energie" werde.   Beim Governatorat, der Regierungsbehörde des Vatikanstaates, sei eine Kommission errichtet worden, die darüber berate.


Die Päpstliche Audienzhalle links hinter den Kolonnaden des Petersplatzes wurde von Papst Paul VI. in Auftrag gegeben und 1971 fertig gestellt. Sie ist ein Werk von Pier Luigi Nervi, der als Meister des italienischen Rationalismus gilt, und bietet Platz für 12.000 Gläubige. Aus Kreisen italienischer Kunsthistoriker sei schon jetzt ein Mitspracherecht eingefordert worden, berichtet die Zeitung DIE TAGESPOST. Ein römischer Architekt sehe in dem geplanten Erstprojekt eine Beeinträchtigung der Arbeit Nervis und warnt: "Es darf zu keiner Verschandelung des Werks kommen".

07.06.2007   Quelle: Adventistischer Pressedienst (APD); DIE TAGESPOST   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: APD,
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16.400 neue Solarzellen für die Internationale Raumstation ISS

Atlantis-Mission bringt Solarzellen in den Weltraum
Atlantis-Mission bringt Solarzellen in den
Weltraum

Für Freitag, den 8. Juni 2007, um 19:38 Uhr Ortszeit (Samstag, 9. Juni, 1:38 Uhr MESZ) ist der Start der Mission STS-117, Space Shuttle Atlantis, am Kennedy Space Center/Florida geplant. Während des elftägigen Flugs der Atlantis zur Internationalen Raumstation ISS sollen die neuen Strukturelemente S3/S4 mit 16.400 Solarzellen zur weiteren Verbesserung der Energieversorgung auf der ISS installiert und in Betrieb genommen werden.  Das berichtet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einer Pressemitteilung. Zur Hauptaufgabe der sechsköpfigen Crew der Atlantis gehört die Montage und Inbetriebnahme der beiden 17,5 Tonnen schweren so genannten "Starboard Truss Segments" S3/S4 an der Internationalen Raumstation.

Diese ergänzen die im Verlaufe der Mission STS-115 montierten Solarenergie-Elemente P3/P4. Damit kann die elektrische Versorgung der Forschungsmodule sichergestellt werden, deren Start in den kommenden zwei Jahren geplant ist, darunter auch das europäische Forschungslabor Columbus. Während des Flugs der Atlantis sind drei Weltraumausstiege geplant, bei denen weitere Installations- und Wartungsarbeiten durchführt werden.

07.06.2007   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,
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Klimaschutz-Aktion: 31.703 Unterschriften in Eis

Rechtzeitig vor dem Eintreffen des Umwelt- ministers erstrahlte die Eiswand in voller Pracht.
Rechtzeitig vor dem Eintreffen des Umwelt-
ministers erstrahlte die Eiswand in voller Pracht.

Als die europäischen Umweltminister am 2. Juni 2007 in der Zeche Zollverein in Essen eintrafen, erwartete sie eine in der Morgensonne schmelzende, fünf Meter breite Eiswand mit dem Schriftzug "ZEIT ZU HANDELN". Darin eingefroren: die Namen von 31.703 Unterzeichner/innen des Klima-Appells der deutschen Umwelt-, Verbraucherschutz- und Verkehrsverbände. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nahm die Unterschriften entgegen - begleitet von einem Blitzlichtgewitter der Journalisten. Die Aktion habe zu Beginn der Endphase der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ein wichtiges Zeichen gesetzt, betont das Online-Bürgernetzwerk Campact. Die Bundesregierung dürfe die Pläne der EU-Kommission zur Entflechtung der Energiemärkte nicht länger blockieren. Auch beim Flugverkehr und bei Grenzwerten für den CO2-Ausstoß von Neuwagen komme es sehr auf die deutsche Position an, so die Verbände.   Leider hätten nur wenige Medien über die Aktion berichtet, klagen die Veranstalter. Die Ausschreitungen während der G8-Demonstration in Rostock hätten in der Presse vom Montag alles dominiert: Das Treffen der EU-Umweltminister habe kaum Erwähnung gefunden. Dennoch sei die schmelzende Wand für die Politiker und alle Anwesenden ein wichtiges Symbol gewesen, das sich einprägt habe. Der Klima-Appell kann noch bis zum 21.6., dem Treffen der Europäischen Staats- und Regierungschefs, unterschrieben werden.


Der Klima-Appell wird getragen von dem Online-Bürgernetzwerk Campact, der Deutschen Umwelthilfe (DUH), dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), dem Deutschen Naturschutzring (DNR), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), Germanwatch, urgewald, dem Forum Umwelt- und Entwicklung und der BUNDjugend. "Die Bundesregierung hat sich den Klimaschutz als Schwerpunkt ihrer EU-Ratspräsidentschaft auf die Fahnen geschrieben. Jetzt kommt es darauf an, dass den Worten Taten folgen, damit der deutsche Vorsitz in der EU nach holperigem Start noch zu einer klimapolitischen Erfolgsgeschichte wird", so Christoph Bautz, Mitinitiator des Klima-Appells.


EU soll Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 um 30% senken

Der Aufruf der Verbände enthält sechs klimapolitische Forderungen an die Bundesregierung, die in der verbleibenden Zeit der Ratspräsidentschaft umgesetzt oder auf den Weg gebracht werden sollen. Demnach soll sich die EU im Vorfeld der bevorstehenden globalen Klimaverhandlungen zu einer 30-prozentigen Reduktion ihrer Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 verpflichten (gegenüber 1990). Die europäischen Autohersteller müssten verbindlich auf eine Senkung des CO2-Ausstoßes ihrer Neuwagen auf durchschnittlich 120 Gramm pro Kilometer bis 2012 verpflichtet werden, heißt es im Klima-Appell.


25 % erneuerbare Energien und verpflichtende Ziele für Strom, Wärme und Kraftstoffe

Darüber hinaus soll die Macht großer Energiekonzerne über die Energienetze gebrochen werden, um künftig durch neue, ökologisch orientierte Energieanbieter mehr Wettbewerb in der Energiewirtschaft zu ermöglichen. Die Fluglinien sollen europaweit in den Handel mit CO2 einbezogen werden. Außerdem soll der Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtenergiebedarf bis 2020 verbindlich auf 25 gesteigert werden, bei gleichzeitiger Zielfestlegung für die Strom, Wärme und Kraftstoffe. Schließlich müsse der im Herbst 2006 verabschiedete Aktionsplan Energieeffizienz der EU-Kommission zügig umgesetzt werden.

Die Unterschriften unter dem Klima-Appell sollen der Bundesregierung anlässlich des Treffens der EU-Umweltminister in Essen Anfang Juni in eine Eiswand eingefroren übergeben werden. Diese wird den Schriftzug "Zeit zum Handeln" tragen und während des Ministertreffens zusammenschmelzen - wie es auch die verbleibende Zeit zum Handeln tut.

Der Klima-Appell im Internet unter http://www.klima-appell.de
Campact - Demokratie in Aktion (http://www.campact.de)

07.06.2007   Quelle: Campact   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Campact,
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Beck Energy präsentiert Solarkraftwerke im Park des Bundespräsidenten

Bernhard Beck (Mitte) und Hans-Josef Fell (r)
Bernhard Beck (Mitte) und Hans-Josef Fell (r)

Die Beck Energy GmbH aus dem unterfränkischen Kolitzheim präsentierte im Park von Schloss Bellevue in Berlin im Rahmen der "Woche der Umwelt" ihre innovativen Photovoltaik-Technologien einem erlesenen Publikum, darunter viele hochkarätige Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Bundesweit erhielten nur 187 Unternehmen, die sich zu den innovativsten Umweltfirmen Deutschlands zählen dürfen, durch ein Auswahlverfahren diese Möglichkeit. Die Projekte und Unternehmen, die unter der Schirmherrschaft des Hausherren, Bundespräsident Horst Köhler, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt (DBU) vorgestellt wurden wurden, sollten einen Überblick über die Breite und Vielfalt der Arbeiten aus Umwelttechnik, -forschung und -bildung geben und verdeutlichen, dass es sich dabei um ein wichtiges Zukunftsthema handelt, das für Deutschland von erheblicher Bedeutung ist. 
Null-Emissionen mit erneuerbaren Energien sind bezahlbar

Bernhard Beck, Gesellschafter und Geschäftsführer der Beck Energy GmbH, durfte sich über das Interesse von Bundespräsident Horst Köhler und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel freuen, die am Stand von des Unternehmens Unterlagen zu Freiflächen-Solarkraftwerken entgegennahmen. Auch der Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, stattete Beck Energy einen Besuch ab und äußerte seinen Standpunkt zur energiepolitischen Zukunft. "Klimaschutz ist keine Last, Null-Emissionen mit erneuerbaren Energien sind bezahlbar, bringen neue Arbeitsplätze und wirklichen Klimaschutz", so Fell.


Photovoltaik-Kraftwerke von Beck Energy voll recyclingfähig

Das von Beck Energy beispielhaft präsentierte Projekt, ein Solarkraftwerk in Dimbach, kann seit 2004 mit einer Nennleistung von 1.465 kWp etwa 450 Haushalte mit Energie versorgen und so jährlich über 1.500 Tonnen CO2-Ausstoß vermeiden - ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Beck Energy, nach eigenen Angaben Weltmarktführer beim Einsatz von Solarmodulen mit Dünnschichttechnologie in Solarkraftwerken, ist besonders stolz auf die Integration ökonomischer und ökologischer Gesichtspunkte: Zum einen ermöglichen moderne Dünnschichtmodule und weitere durch Eigenentwicklungen optimierte Systemkomponenten, wie Wechselrichter und Verkabelung, einen signifikant höheren Jahresertrag als herkömmliche Solarkraftwerke gleicher Leistung. Zum anderen erlaubt die ebenso robuste wie unkomplizierte Systembauweise der Unterkonstruktion einen Fortbestand der natürlichen Vegetation und leistet so eine deutlichen Beitrag zum Umweltschutz. Abgerundet wird die Umweltbilanz der recyclingfähigen Beck Energy-Kraftwerke durch ein umfangreiches "Life Cycle Management" des Modulherstellers, das nicht nur weit reichende Leistungsgarantien, sondern auch ein kostenloses Rücknahme- und Recyclingprogramm mit heute schon 100 % Recyclingfähigkeit aller Solarmodule umfasst, d.h. 98 % werden für die Produktion eines neuen Solarmoduls und der Rest in einem weiteren Kreislauf eingesetzt.

06.06.2007   Quelle: Beck Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Beck Energy,
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Erneuerbare Energien plus Wasserstoff: Startschuss für das ENERTRAG-Hybrid-Kraftwerk

Dieser Tage bewegte sich weltweit etwas im Klimaschutz, so die ENERTRAG AG in einer Pressemitteilung. Es sei auch höchste Zeit. Die Antwort auf die Herausforderung, die Energieversorgung emissionsfrei und gleichzeitig bezahlbar zu gestalten, lieferten unzweifelhaft die erneuerbaren Energien. Der nächste Schritt der Technologieentwicklung führe von der ständigen Verbesserung der einzelnen Anlagen hin zur High-Tech-Kombination im Hybrid-Kraftwerk. Das ENERTRAG-Hybrid-Kraftwerk mache erneuerbare Energien zu vollwertigen Kraftwerken. Zum Strom aus Windkraft und Biomasse komme der Wasserstoff für den Kraftstoff- und Wärmemarkt oder für die zeitversetzte Rückverstromung. Dafür werde eine komplexe Daten- und Steuerungstechnik entwickelt, die für eine bedarfsgerechte Produktionsweise sorge: Das Hybrid-Kraftwerk versetze ENERTRAG in die Lage, jederzeit die benötigte Menge an Strom, Wärme und Kraftstoff variabel liefern zu können - egal, ob der Wind gerade weht oder nicht. 

Über 120 Megawatt Windkraft- und Biogasleistung versorgen Wasserstoffanlage mit 500 Kilowatt Leistung

An dem Projekt arbeiten seit über einem Jahr Experten der Fachhochschule Stralsund, der TU Braunschweig, der internationalen Wasserstoffwirtschaft und ENERTRAG. Jetzt fiel der offizielle Startschuss: Die Wasserstoffproduktion im industriellen Maßstab, die direkt mit erneuerbaren Energien gekoppelt wird, soll 2008 in der Nähe von Prenzlau in der nordbrandenburgischen Uckermark in Betrieb gehen. Nach der erfolgreichen Vernetzung von über 120 Megawatt Windkraft- und Biogasleistung entstehe mit der neuen Wasserstoffanlage mit 500 Kilowatt Leistung das weltweit erste Hybrid-Kraftwerk mit erneuerbaren Energien, betont ENERTRAG. "Wir stolz, dass es uns möglich war, mit dem Hybrid-Kraftwerk den Startschuss für den Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft zu geben", so Werner Diwald, Vorstand der ENERTRAG AG.

Das Brandenburger Unternehmen ENERTRAG zählt mit über 500 Megawatt am Netz zu den führenden Windkraftunternehmen Europas. Auf dem Gebiet der Technologieentwicklung machte der Energieerzeuger vor allem durch die Errichtung eigener Einspeise-Stromnetze von sich reden. ENERTRAG beteiligt sich auch an wissenschaftlichen Studien zur künftigen Energieversorgung und setzt diese in die Praxis um.

06.06.2007   Quelle: ENERTRAG Aktiengesellschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Woche der Umwelt: Greenpeace stellt Solar-Kühlschrank und Umweltauto vor

Bundespräsident Horst Koehler ist an innovativen
Konzepten zum Klimaschutz interessiert. Deswegen hat Koehler Greenpeace für den 5. und 6. Juni zur "Woche der Umwelt" nach Schloss Bellevue eingeladen. Dort präsentieren die Umweltschützer zwei Ideen zum Schutz des Klimas. Mit dem PKW-Konzept SmILE und mit dem solar betriebenen Kühlschrank "SolarChill" für Entwicklungsländer zeigt Greenpeace, wie man Sprit und Strom sparen kann. Zu der Veranstaltung, die zum dritten Mal stattfindet, werden rund 10.000 geladene Besucher erwartet. "Mit SmILE und SolarChill demonstriert Greenpeace auf den beiden wichtigen Gebieten Mobilität und Kältetechnik beispielhaft, in welche Richtung nachhaltige und innovative technische Entwicklung gehen muss.
  Sie sind ressourcen- und klimaschonend, effizient und gleichzeitig bezahlbar", sagt Wolfgang Lohbeck, Leiter des Bereichs Sonderprojekte bei Greenpeace. "SmILE und SolarChill zeigen beide, dass gerade in der Einfachheit Innovation und Zukunftsfähigkeit begründet sind", so Lohbeck weiter.



Kältetechnik ohne Netzstrom und fossile Brennstoffe

"Solar Chill"ist der Name für die von Greenpeace initiierte und zusammen mit anderen Organisationen entwickelte Kältetechnik ohne klimaschädliche Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) und Fluorkohlenwasserstoffe (FKW), ohne Netzstrom, ohne fossile Brennstoffe und ohne Batterien. Mit Solar Chill kann auch in Regionen mit unregelmäßiger oder fehlender Stromversorgung eine Kühlkette realisiert werden, beispielsweise für Impfstoffe. Bislang werden Impfstoffe überwiegend mit Kerosingeräten gekühlt. Schätzungsweise 100.000 solcher Geräte sind weltweit in Betrieb. Sie verbrauchen rund einen Liter Treibstoff pro Tag und stoßen jährlich bis zu rund 91.000 Tonnen Kohlendioxid aus. Zudem halten sie die erforderliche Kühltemperatur für Impfstoffe nicht konstant ein. Solar Chill kann Abhilfe schaffen.


3 Liter-Auto halbiert CO2-Ausstoß

Autos nach dem SmILE-Prinzip (Small, Intelligent, Light, Efficient) werden kompakt gebaut und mit intelligenter Technik betrieben, sie müssen leicht und effizient sein. Dieses technische Konzept erlaubt laut Greenpeace eine Halbierung des Spritverbrauchs bei den meisten Serienmodellen. Es funktioniere mit vorhandener Technik, ohne Mehrkosten und ohne Einbussen bei den Fahreigenschaften und der Sicherheit. Das SmILE-Prinzip hat Greenpeace schon 1996 erfolgreich mit dem Umbau eines serienmässigen Renault Twingo verwirklicht, der bei der Woche der Umwelt gezeigt wird. Das Fahrzeug hat in der Zwischenzeit mehr als 80.000 Kilometer bei Testfahrten zurückgelegt, der Durchschnittsverbrauch liegt laut Greenpeace bei 3 Litern auf 100 Kilometer. Das sind rund 50 Prozent weniger Spritverbrauch und CO2-Ausstoß als beim Serienmodell.

06.06.2007   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: solarchill.org,
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Neue Photovoltaik-Anzeigeeinheit MaxVisio visualisiert Solarstrom-Daten vor Ort

Photovoltaik-Anzeige MaxVisio.
Photovoltaik-Anzeige MaxVisio.

Mit der neuer Anzeigeeinheit "MaxVisio" der Sputnik Engineering AG können sich Betreiber von Solarstromanlagen den Weg für die Datenabfrage in den Keller, die Scheune, an den Computer oder auf den Dachboden sparen. MaxVisio stellt die Daten der Solaranlage bequem im Wohnzimmer dar und zeigt wie viel Energie die Solarmodule produzieren, wie viel Kohlendioxid dank der Anlage nicht in die Atmosphäre gelangt und ob alles in Ordnung ist. Das ansprechend gestaltete Gerät kann über einen berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen) bedient werden.  Die Verbindung zur Photovoltaikanlage hält MaxVisio über die Schnittstelle MaxComm. Sie ist ab der C-Serie bereits in die SolarMax-Wechselrichter eingebaut. Die Anzeigeeinheit stellt die Anlagendaten sowohl graphisch als auch numerisch dar. Der integrierte Datenlogger speichert Ertragsdaten bis zu 20 Jahre lang. Mit einem Cardreader können die Daten von einer SD-Karte auf einen Computer übertragen und dort ausgewertet werden.


MaxVisio solo: der Datenlogger für kleinere Solarstromanlagen

Als eigenständiger Datenlogger für kleinere Photovoltaikanlagen ohne Fernüberwachung zeigt MaxVisio sowohl die Daten der gesamten Anlage mit bis zu 50 Wechselrichtern als auch die Werte der einzelnen Wechselrichter an. Die Momentanwerte (Gesamtleistung, Leistung der einzelnen Wechselrichter, Ertrag, Kohlendioxideinsparung, Betriebsstatus, etc.) erscheinen auf dem Startbildschirm. Um zur graphischen Darstellung der historischen Werte (Tagesverläufe, Monats- und Jahresverläufe) und den aktuellen Messwerten zu gelangen, muss man den Bildschirm berühren. Ist die Solaranlage mit einem Max-Meteo-Einstrahlungssensor ausgestattet, erfasst MaxVisio zusätzlich die Einstrahlungsdaten und stellt sie dar.


MaxVisio kombiniert mit Internet-Datenlogger MaxWeb

MaxVisio kann auch zusammen mit dem internetfähigen Datenlogger MaxWeb eingesetzt werden. In diesem Fall überträgt MaxWeb die Anlagendaten zur Anzeigeeinheit MaxVisio. So können die aktuellen und historischen Werte der Gesamtanlage auch ohne Computer numerisch und graphisch dargestellt werden. Sputnik präsentiert MaxVisio erstmals vom 21. bis zum 23. Juni in Freiburg auf der Intersolar, Europas größter Fachmesse für Solartechnik, in Halle 4, Standnummer 4.2.10.

06.06.2007   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Nordex errichtet erste Windenergie-Anlage N90/2500 in den USA

Nordex Windkraftanlage N90/2500.
Nordex Windkraftanlage N90/2500.

Seit Anfang Juni 2007 ist die erste N90/2500 HS in Nordamerika am Netz, berichtet die Nordex AG in einer Pressemitteilung. In Hewitt (Minnesota) produziere damit eine der bisher leistungsstärksten Anlagen in den USA saubere Energie. So habe die durchschnittliche Kapazität der insgesamt 1.532 in den USA im vergangenen Jahr errichteten Anlagen rund 1,6 Megawatt (MW) betragen. Die Kapazität der jetzt von Nordex errichteten Turbine beträgt demgegenüber 2,5 MW.  Den Jahresertrag der N90 von rund 8,828 Megawattstunden MWh Strom speist der Betreiber, die Wing River Wind LCC, in das Netz von Minnesota Power ein. Darüber hinaus sei die Lieferung weiterer 21 Turbinen des gleichen Typs noch bis Anfang 2009 ebenfalls nach Minnesota geplant.



Mit der Installation der N90/2500 hat die Nordex-Gruppe ihr erstes Projekt mit einer Multimegawatt-Anlage in den USA planmäßig fertig gestellt. Die Turbine ist mit neuesten Detaillösungen ausgestattet: So kommt die neue, optimierte Regelungstechnik "Nordex AP" zum Einsatz. Zwei eng miteinander verkoppelte Regler - Momentregler und Pitchregler - verbessern die Regeldynamik, optimieren das Hysterese-Verhalten und decken spezielle Betriebszustände der Turbine ab. Für diese Weiterentwicklung der Steuerungssoftware Nordex Control 2 und der Umrichtertechnologie sind internationale Patente angemeldet worden.

Ferner erlaubt eine elektrischer Aufzug den komfortablen Aufstieg in das Maschinenhaus, ein Condition Monitoring System sorgt als Frühwarnsystem für eine übergreifende, sichere Lösung vor unvorhergesehenem Komponentenverschleiß. Eissensoren und ein automatisches Feuerlöschsystem runden das Sicherheitspaket der Anlage ab. Die elektrischen Eigenschaften der N90/2500 erfüllen die örtlichen Netzanschlussregeln, die Turbine ist zertifiziert und wurde als 60-Hz-Version geliefert.

Die N90/2500 ist ein betriebsbewährtes Windkraftwerk, das mit 90 Meter Rotordurchmesser durch das ökonomisch ausgelegte Leistungsverhalten hohe Erträge im gesamten Windspektrum erzielt. Die jetzt installierte N90/2500 HS ist die Grundversion "High Speed" für Starkwindstandorte. In Hewitt liegt die durchschnittliche Jahreswindgeschwindigkeit in 80 Meter Nabenhöhe bei ca. 8m/s.

Die Nordex N80/N90 Baureihe gehört nach Angaben des Herstellers zu den aktuell meistverkauften Windenergieanlagen der Nordex-Gruppe. Mit der erfolgreichen Errichtung der Windenergieanlage in den USA unterstreicht Nordex die internationale strategische Ausrichtung zum Ausbau auch des Marktes in Nordamerika. "Es ist der Wiedereintritt in einen Markt mit sehr guten Wachstumsprognosen. Gerade hier machen die hohen durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten die Errichtung von Windparks mit großen und leistungsfähigen Turbinen attraktiv", kommentiert Carsten Pedersen, Vertriebsvorstand der Nordex AG.

06.06.2007   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nordex AG,

 

Sunways Solarzellen-Produktion erhält Anerkennung für vorbildliche Arbeitsschutzmaßnahmen

Sunways-Solarzellenproduktion in Arnstadt (Thüringen).
Sunways-Solarzellenproduktion in Arnstadt
(Thüringen).

Das Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit sprach der Sunways Production GmbH eine Anerkennung für vorbildliche Lösungen zur Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit aus. Minister Klaus Zeh überreichte der hundertprozentigen Tochter der Konstanzer Sunways AG die Anerkennungsurkunde im Rahmen des Thüringer Arbeitsschutztages im Mai 2007. Die Auszeichnung soll Vorbilder modernen Arbeitsschutzes einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen.  "Die Qualität unseres Lebens wird wesentlich durch die Gesundheit bestimmt. Gesunde Arbeitsplätze tragen zur Erhaltung von Motivation, Leistungsstärke, Kreativität und einem positiven Arbeitsklima bei", so Dr. Arnd Boueke, Geschäftsführer der Sunways Production GmbH.


Nach diesem Unternehmensgrundsatz führte die Sunways Production GmbH im Rahmen eines 16-monatigen Projektes in der Photovoltaik-Produktion in Arnstadt ein Arbeitsschutzmanagement ein und integrierte es in das bereits bestehende Qualitätsmanagementsystem. Synergetische Effekte vermieden Kosten und Mehrarbeit. Arbeitsschutzvorgaben wurden systematisch festgelegt sowie dokumentiert - seit Einführung werden diese regelmäßig überprüft, bewertet und gegebenenfalls verbessert. Vor diesem Hintergrund hatte das Unternehmen dem Ministerium einen Lösungsvorschlag zur Verbesserung betrieblicher Arbeitsschutzorganisation eingereicht.


Hohe Qualitätsansprüche an Photovoltaik-Produkte, Produktion und Arbeitsschuz

Bezog sich der hohe Qualitätsanspruch des Sunways-Konzerns bisher auf die wirtschaftliche Nutzung von Photovoltaik sowie sicherheitsgerechte und gefährdungsfreie Produktherstellung, wurde er durch das Projekt auf die Organisation eines präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes ausgedehnt. Als Ergebnis wurde eine humane Arbeitsumgebung für alle Mitarbeiter des Unternehmens geschaffen.

06.06.2007   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Intersolar 2007: Solarenergie beschert dem Arbeitsmarkt rosige Aussichten

Auf der Intersolar 2007 werden Solar-Fachkräfte gesucht.
Auf der Intersolar 2007 werden
Solar-Fachkräfte gesucht.

Die Solarbranche boomt und entwickelt sich zum Jobmotor der deutschen Industrie. Das bestätigen jetzt die Aussteller der Intersolar 2007. Europas größte Fachmesse für Solartechnik kommt der enormen Nachfrage entgegen und bringt auf der neuen Stellenbörse Arbeitgeber und Arbeitssuchende zusammen. Die Rückmeldungen von Seiten der Aussteller zeigen den großen Bedarf: Allein die Branchengrößen Conergy AG, Q-Cells AG, SMA Technologie AG und SolarWorld AG wollen in diesem Jahr weit über 2000 neue Stellen besetzen.   Dass sich der deutsche Markt für Umwelttechnik zum Jobmotor entwickelt, belegt auch der im Auftrag von Bundesumweltminsiter Sigmar Gabriel veröffentlichte "Umwelttechnologie-Atlas": Im Jahr 2020 werden mehr Menschen in der Umwelt-Branche arbeiten als in der Automobilindustrie oder im Maschinenbau, so eine Prognose der Studie, für die mehr als 1.500 Unternehmen befragt wurden. In der europäischen Solarindustrie ist diese Entwicklung schon heute deutlich spürbar und bestimmt die Wachstumsstrategien vieler Unternehmen.


Bedarf an Arbeitskräften wächst - Tausende neuer Stellen

Andreas Hofmann, Director Corporate HR der Conergy AG, einem Anbieter solartechnischer Lösungen, bestätigt den großen Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften: "Der Markt für erneuerbare Energien ist erst am Anfang und wird in den nächsten Jahren enorme Wachstumsraten erleben. Die Conergy AG hat diese Entwicklung während der letzten Jahre entscheidend mit gestaltet und plant auch weiterhin stärker als der Markt zu wachsen. Seit Jahresbeginn haben wir bereits mehr als 500 zusätzliche Jobs geschaffen und werden bis Ende des Jahres rund 500 weitere Stellen in verschiedensten Bereichen besetzen."


Q-Cells startete Solarzellenproduktion mit 19 Fachkräften, heute sind es über 1.100

Anton Milner, Vorstand des international agierenden Solarzellenherstellers Q-Cells teilt diese Zukunftsaussicht: "Die Photovoltaik-Industrie ist auf dem Weg, in den nächsten Jahrzehnten einer der führenden Industriezweige der Welt zu werden. Nehmen Sie die Q-Cells AG: Wir wachsen in einem außerordentlichen Tempo. Vor sechs Jahren begann die Produktion von Solarzellen mit 19 Mitarbeitern. Heute sind wir mehr als 1.100, und im Jahre 2010 werden wir mindestens 5.000 Menschen beschäftigen."


SMA stellt mehr als 400 neue Mitarbeiter ein

Die SMA Technologie AG aus Niestetal bei Kassel beschäftigt heute 1.200 Mitarbeiter und kann während der letzten Jahre auf ein kontinuierliches Wachstum von über 20 % jährlich verweisen. Auch bei der SMA dürfte sich die Entwicklung wohl noch weiter beschleunigen. "Als Technologieführer im Markt für Solartechnik profitieren wir von dem guten Klima im Markt. Die Wachstumsaussichten sind nicht erst in einigen Jahren, sondern schon heute hervorragend. Das wirkt sich natürlich auch positiv auf unser Personalwachstum aus. Insgesamt werden wir in diesem Jahr weit mehr als 400 neue Mitarbeiter einstellen, darunter mindestens 200 Festangestellte." so Jürgen Dolle, Leiter Personalmanagement der SMA.


SolarWorld AG erwartet bis 2020 eine halbe Million Stellen in der Branche

Die SolarWorld AG aus Bonn hat 2006 weltweit 589 neue Stellen geschaffen. Davon entstanden 164 Arbeitsplätze allein in Deutschland. Im Jahr 2007 plant das Unternehmen, das Wachstum unvermindert fortzusetzen. Für Frank H. Asbeck, Sprecher des Vorstandes und CEO der SolarWorld AG ist die Richtung klar: "2020: 20 % Erneuerbare Energien bedeuten 500.000 Jobs mit zumeist höherer Qualifikation - wer das verschläft, ist selber schuld."

Dabei sind es nicht nur die großen Unternehmen, die neue Mitarbeiter einstellen. Auch die kleinen und mittleren Betriebe suchen vielfach qualifiziertes Personal. Das zeigen die Beispiele der Mainzer Juwi GmbH oder des Berliner Unternehmens IB Vogt, die ebenfalls nach vielen neuen Arbeitskräften für das Wachstum in einer zukunftsträchtigen Branche suchen.


Intersolar 2007 als Plattform für Unternehmen und Arbeitssuchende

Die Intersolar 2007 will mit dem neuen Engagement das Angebot für nationale und internationale Anbieter aus der Solarbranche noch mehr ausweiten und kooperiert dazu mit greenjobs.de, einer der ersten Jobbörsen speziell für Umweltfachkräfte. Mit einem speziellen Angebot für die Solarindustrie bietet die größte Fachmesse für Solartechnik in Europa damit eine neue Plattform in einem etablierten Netzwerk, die den Kontakt zwischen Unternehmen und Arbeitssuchenden intensiviert.

Die Jobbörse der Intersolar 2007 wird sowohl auf der Messe selbst als auch im Internet verfügbar sein: Das regelmäßig aktualisierte Onlineportal unter http://www.intersolar.de hält ab sofort zahlreiche Stellenangebote parat. Während der Messe selbst entsteht die Jobbörse im Zentralfoyer der Messe Freiburg zwischen den Hallen 3 und 4. Hier wird Ausstellern und interessierten Besuchern eine professionelle Plattform für Unternehmen und Stellensuchende geboten.

Die angebotenen Jobs werden vor Ort allen Interessierten zur Verfügung gestellt. Zusätzlich bietet die Jobbörse Personalverantwortlichen und Bewerbern Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen: Die beteiligten Unternehmen präsentieren sich im Rahmen der Jobbörse und sind mit ihren Ansprechpartnern auf der Intersolar 2007 vertreten.

Weitere Informationen zur Intersolar 2007 im Internet unter http://www.intersolar.de

05.06.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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BEE: Vorschläge der Internationalen Energieagentur nicht länger ernst zu nehmen

Verbände kritisieren IEA-Report
Verbände kritisieren
IEA-Report

Die am 04. Juni 2007 von der Internationalen Energie-Agentur (IEA) vorgelegte Analyse der deutschen Energiepolitik offenbart aus Sicht des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) gravierende Mängel: Zwar loben die Autoren die beispiellosen Erfolge beim Ausbau erneuerbarer Energien Deutschland. Gleichzeitig fordere die IEA aber die Abkehr von dem hierfür verantwortlichen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). "Diese Forderung ist absurd", kommentiert BEE-Geschäftsführer Milan Nitzschke.  Während Bundeskanzlerin Angela Merkel sich in Heiligendamm darum bemühe, die G8 zu einer engagierten Klimaschutzpolitik zu bewegen, empfehle die IEA der Bundesregierung, sich von ihrem erfolgreichsten Klimaschutzinstrument abzuwenden, dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz. Damit schließe sich die IEA den Interessen der großen Kohle- und Atomstromerzeuger an, die schon lange die Umstellung des deutschen Fördersystems auf ein dem Emissionshandel vergleichbares Quotensystem nach britischem Vorbild fordern, kritisiert der BEE.



Dabei sei das Ergebnis in Großbritannien eindeutig: Der Ausbau Erneuerbarer Energien stocke, Akteure seien ausschließlich große Energieversorger einschließlich der deutschen Unternehmen E.ON und RWE und die Verbraucherpreise beispielsweise für Windstrom seien anderthalbmal so hoch wie in Deutschland. Zudem seien die Mitnahmeeffekte solcher Systeme aus dem Emissionshandel zu genüge bekannt, so der BEE.


EU bestätigt Wirksamkeit und Kosteneffizienz des EEG

Würde ein solches Instrument in Deutschland eingesetzt werden, führe es aus Sicht des Branchenverbandes BEE zur Umkehr der deutschen Erfolgsstory. Der Ausbau würde zum Erliegen kommen. Die unabhängigen Produzenten für Strom aus Erneuerbaren Energien würden sehr schnell vom Markt verschwinden und für die Verbraucher würde es teurer werden, warnt der BEE. Demgegenüber sei das deutsche EEG das mit Abstand effizienteste Instrument, um den Ausbau klimafreundlicher erneuerbarer Energien zu fördern. Inzwischen hätten weltweit über 40 Länder dieses System übernommen. Auch die Europäische Kommission habe in ihrem Bericht zur Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien in der EU eindeutig festgestellt, dass das EEG nicht nur beispiellos effektiv, sondern auch besonders kosteneffizient sei. Dies habe EU-Kommissar Andris Piebalgs erst kürzlich erneut bestätigt.


IRENA statt IEA

"Die Empfehlungen der IEA zum Thema Erneuerbare Energien sind nicht länger ernst zu nehmen", so Nitzschke.Vor diesem Hintergrund empfehle der BEE der Bundesregierung eine Neubewertung der Mitgliedschaft in der IEA. Die Branche der erneuerbaren Energien bekräftigt zudem ihre Forderung nach einer Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA). Auch die große Koalition habe in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, sich dafür einzusetzen. "Wir brauchen jetzt diese Institution, die sich auf internationaler Ebene glaubhaft für Erneuerbare Energien einsetzt", so Nitzschke.

Weitere Informationen zum IEA-Report (in englischer Sprache)unter http://www.iea.org/W/bookshop/add.aspx?id=309

05.06.2007   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solarzellen-Hersteller ersol gewinnt weiteren Kooperationspartner für die Siliziumversorgung

Solarwafer aus Erfurt
Solarwafer aus Erfurt

Die ersol Solar Energy AG (ersol; Erfurt) hat am 5. Juni 2007, dem Tag der Hauptversammlung des Unternehmens, mit der russischen NITOL-Gruppe eine Absichtserklärung (Letter of Intent; LOI) unterzeichnet für die Lieferung von Polysilizium bis 2012. das berichtet die Die ersol Solar Energy AG in einer Pressemitteilung. Diese Kooperation könnte für ersol eine zusätzliche Solarzellen-Produktionsmenge von rund 140 MWp über vier Jahre bedeuten, heißt es in der Pressemitteilung. ersol produziert und vertreibt qualitativ hochwertige siliziumbasierte Photovoltaik-Produkte. Die Gruppe besteht aus den Unternehmensbereichen Silizium, Solarwafer, Solarzellen und Solarmodule.  "Dieses zusätzliche Rohmaterial wäre ein weiterer Schritt zum kontinuierlichen Ausbau unserer Kapazitäten mit dem strategischen Ziel einer Nominalkapazität von 500 MWp in 2012", erläutert Jürgen Pressl, im ersol Vorstand verantwortlich für die Silizium und Solar-Wafer, nach der Unterzeichnung des LOI.



Siliziumproduktion in Sibirien: Materialtests ab 2008

NITOL sitze an einem Standort für eine Siliziumproduktion in Sibirien mit günstigen Voraussetzungen für niedrige Produktionskosten, betont ersol. Die russische Gruppe verfüge bereits über eine Trichlorsilan-Produktion. Bei dem Verfahren handle es sich um die Überführung von metallurgischem Silizium in flüchtiges Trichlorsilan, das nach der Reinigung (Destillation) als Ausgangsbasis für die nachfolgende Abscheidung von hoch reinem Polysilizium im Siemens-Reaktor dient. Dies sei ein Herstellungsprozess, der auch bei anderen Siliziumproduzenten eingesetzt werde. "Bei Erfolg der umfangreichen, für 2008 geplanten Materialtests des produzierten Polysiliziums aus den neu errichteten Abscheidereaktoren könnte Nitol in den Folgejahren einen signifikanten Beitrag zur kostengünstigen Rohmaterialversorgung in der Solarzellenproduktion der ersol Gruppe leisten", so Pressl.

Dimitry Kotenko, Vorstandsvorsitzender von NITOL, sagte abschließend: "Wir sehen die ersol Gruppe als einen langfristigen strategischen Kunden und Partner. Das Nitol-Team wird dazu beitragen, die Kooperation zwischen den beiden Unternehmen zufestigen."

05.06.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Universität Salzburg erforscht neue Materialien für Dünnschicht-Photovoltaik

Photovoltaik-Forscher Dittrich im Labor.
Photovoltaik-Forscher Dittrich im Labor.

Im neuen Christian Doppler-Labor "Applications of Sulfosalts in Energy Conversion" an der Universität Salzburg erforscht Professor Herbert Dittrich ein völlig neuartiges Halbleitermaterial, das zur Herstellung von Solarzellen genutzt werden soll. Das Labor wird am 4. Juni 2007 eröffnet. Dittrich, seit 2004 Universitätsprofessor für Materialforschung an der Universität Salzburg, leitet das nunmehr vierte Christian Doppler-Labor an der Paris Lodron Universität. Er beschäftigt sich mit einer neuen Generation von Halbleitermaterial, den so geannten Sulfosalzen, die das klassische Silizium in der Photovoltaik ablösen sollen. "Unser Ziel ist es, im Christian Doppler-Labor ein Material herzustellen, das wesentlich preiswerter ist, als das bisher verwendete und die Stromgewinnung durch die Photovoltaik revolutionieren könnte", sagt Dittrich.   Denn die neuen Dünnschichtmaterialien aus Sulfosalzen könnten das Licht wesentlich effizienter in elektrischen Strom umwandeln, als das bislang in der klassischen Photovoltaik übliche Silizium. Alle durchgeführten Studien wiesen darauf hin, dass die neue Dünnschicht-Photovoltaik um die Hälfte billiger sein werde als Silizium, wenn die Dünnschichttechnik ausgereift und entwickelt ist.


Sulfosalze in der Bauelemententwicklung noch nicht berücksichtigt

Als Sulfosalze werde natürlich vorkommende, sehr komplexe Chalkogenide bezeichnet, deren außerordentliche Halbleitereigenschaften noch keine Berücksichtigung in der Bauelemententwicklung gefunden haben. Auf Grund dieser Halbleitereigenschaften lassen sich aber laut Dittrich Anwendungen auf dem Gebiet der Photovoltaik (Solarzellen), Thermoelektrik (Thermoelektrische Generatoren, Peltier-Elemente) und Sensorik (Röntgendetektoren) erschließen. Bei den neuen Dünnschichtmaterialien gebe es zwar auch Konkurrenzprodukte, doch auch diese will der Materialwissenschafter bei den Herstellungskosten unterbieten.


Kostenintensive Materialforschung mit Wirtschaftspartner und Unterstützung des Landes

Dittrich arbeitet mit der in Villach (Kärnten) ansässigen SEZ AG zusammen, einem führenden Unternehmen für die Entwicklung, Produktion, Vermarktung und Betreuung von Prozess-Anlagen zur Herstellung von Mikroprozessoren. Er verfügt über knapp zwei Millionen Euro, die Laufzeit des Christian Doppler-Labors beträgt sieben Jahre. Wie bei Christian Doppler-Labors üblich, kommt die Hälfte der Summe vom Wirtschaftspartner, die andere Hälfte trägt der Bund. Das Land Salzburg steuert 10 % der Gesamtsumme bei. Materialforschung ist sehr kostenintensiv, so Dittrich. Es gebe keine Literatur, die Forschung sei rein experimentell. "Das Risiko ist hoch, die Ergebnisse sind noch nicht abschätzbar, aber wenn es funktioniert, wäre es revolutionär", betont Dittrich. Der Wissenschafter arbeitet mit einem fünfköpfigen Team und ist österreichweit der einzige Forscher auf dem Gebiet der Photovoltaik.

05.06.2007   Quelle: Universität Salzburg, Fachbereich Materialwissenschaften   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Salzburg,
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ADEV-Gruppe: Mehr Umsatz und Gewinn mit Solarstrom und Kleinwasserkraftwerken

ADEV-Solarkraftwerk "M-Parc La Praille".

Im Mittelpunkt der Generalversammlungen der ADEV-Gruppe in Liestal (Schweiz) standen am 01.06.2007 der erhöhte Umsatz und der erhöhte Jahresgewinn. Bei einem um 24 % gesteigerten Gruppenumsatz von 4.2 Millionen Franken ergebe sich für das Jahr 2006 ein konsolidierter Gruppengewinn von 227.000 Franken, berichtet ADEV in einer Pressemitteilung. Damit sei das Gruppenergebnis gegenüber dem Vorjahr um 78% gesteigert worden. Stammhaus der ADEV-Gruppe ist die ADEV Energiegenossenschaft mit Sitz in Liestal. Sie baut dezentrale, umweltfreundliche Energieanlagen und bietet konkrete Beteiligungsmöglichkeiten in den als Aktiengesellschaften ausgestalteten ADEV-Tochtergesellschaften an.  Zur ADEV-Gruppe gehören heute die drei publikumsgeöffneten und rechtlich autonomen Tochtergesellschaften ADEV Wasserkraftwerk AG, ADEV Solarstrom AG und ADEV Windkraft AG, welche in Kleinwasserkraftwerke, in Solarstromanlagen und in Windkraftwerke investieren. Die ADEV Energiegenossenschaft ist in jeder Gesellschaft eine bedeutende Aktionärin, hat eine strategische Führungsfunktion und übernimmt die Managementaufgaben.



Gesteigerte Solarstromproduktion

Für Solarstromanlagen wurden laut ADEV im letzten Geschäftsjahr erhebliche Investitionen getätigt und eine zusätzliche Kraftwerksleistung von 691 kWp in der Schweiz und in Deutschland in Betrieb genommen. Der Umsatz stieg um 57 % auf insgesamt 840.000 Franken.


Konstanz bei den Kleinwasserkraftwerken

Die vier Kleinwasserkraftwerke der ADEV Wasserkraftwerk AG produzierten in den Standortkantonen Zürich, Basel-Landschaft, Solothurn und Bern über 8 Millionen Kilowattstunden elektrische Energie. Bei einem Umsatz von 1,34 Millionen Franken resultierte ein Jahresgewinn von 103.000 Franken.


Windkraft mit ausgeglichenem Ergebnis

Das Windenergieangebot blieb wegen des windschwachen Jahres erneut unter den Erwartungen, so die ADEV. Die ADEV Windkraft AG habe deshalb darum erneut mit allen Windkraftanlagen unter dem Plansoll produziert. Das Jahresergebnis schloss bei einem Umsatz von 0,2 Mio. Franken mit einer schwarzen Null.


Wärmeverkauf mit Blockheizkraftwerken und Holzschnitzelfeuerungen

Eine wesentliche Aktivität der ADEV ist nach wie vor das Wärmecontracting. Dabei erstellt und betreibt die ADEV Energiegenossenschaft oder ihre Tochtergesellschaft Oeko-Wärme AG die Wärmezentrale mit energieeffizienten Blockheizkraftwerken oder mit Holzschnitzelfeuerungen. Der Umsatz aus dem Strom- und Wärmeverkauf betrug 1,6 Millionen Franken. Weitere Dienstleistungen erbringt die ADEV Energiegenossenschaft mit ihren sechs Angestellten und den 13 Anlagenwarten (Nebenbeschäftigung) im Bereich Betriebsführung und Anlagenmanagement für Dritte.


Erfolgreiches Modell für die Energiewende

Die ADEV-Gruppe ist in ihrem 22. Geschäftsjahr weiterhin ein erfolgreiches Bürgerbeteiligungsprojekt. Aktionärinnen und Aktionäre, Genossenschafterinnen und Genossenschafter leisten mit ihrer Beteiligung einen konkreten Beitrag zur Energiewende: einer Energieversorgung ohne Atomenergie, konkret gestaltet mit Energieeffizienz und erneuerbaren Energien.

05.06.2007   Quelle: ADEV-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ADEV-Gruppe,
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Neue Broschüre zur Einbindung von kleinen und mittleren Blockheizkraftwerken/KWK-Anlagen

Fachinformationen zu Block- heizkraftwerken und KWK- Anlagen.
Fachinformationen zu Block-
heizkraftwerken und KWK-
Anlagen.

Die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. (ASUE) hat die Broschüre "Einbindung von kleinen und mittleren Blockheizkraftwerken/KWK-Anlagen" veröffentlicht. Blockheizkraftwerke (BHKW) beziehungsweise Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) sind eine effiziente Technik, um Objekte sowohl mit Wärme als auch mit elektrischem Strom zu versorgen. Daher eignen sie sich besonders zur Senkung des Primärenergiebedarfs sowie zur Minderung der Kohlendioxidemissionen.   Bei der Integration in die Energieversorgung – zum Beispiel zur Heizung von Gebäuden oder zur Brauchwassererwärmung – seien einige Punkte zu beachten, um einen sicheren und möglichst sparsamen Betrieb zu gewährleisten, so die ASUE. In der Broschüre werden Beispiele vorgestellt, wie BHKW und KWK-Anlagen in Kombination mit einem Pufferspeicher oder unterschiedlichen Kesseln geplant und installiert werden können.



Einzelexemplare und Download der Broschüre kostenlos

Weiterhin werden Beispiele der elektrischen Einbindung vorgestellt. Ergänzende Kapitel beschreiben Aspekte, die beim Anschluss an das Erdgasnetz beziehungsweise an die Abgasanlage sowie an die Regelungstechnik zu berücksichtigen sind. Abschließend fasst eine Checkliste noch einmal wichtige Punkte zusammen. Die ASUE-Broschüre "Einbindung von kleinen und mittleren Blockheizkraftwerken/KWK-Anlagen" kann zum Preis von 2,50 Euro pro Stück, zuzüglich Verpackung, Versandkosten und Mehrwertsteuer bestellt werden über den Verlag Rationeller Erdgaseinsatz, Postfach 2547, 67613 Kaiserslautern, Fax: (0631) 360 90 71, (Mindestbestellwert 10 Euro). Einzelexemplare sind kostenfrei erhältlich bei der ASUE, Tel.: (0631) 360 90 70, E-Mail: info@asue.de. Zudem kann die Publikation kostenlos von der ASUE-Homepage aus der Rubrik "Blockheizkraftwerke/Veröffentlichungen" herunter geladen werden.

05.06.2007   Quelle: ASUE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ASUE.,
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Hessen: Andrea Ypsilanti beruft Hermann Scheer in ihr "Zukunftsteam" für Wirtschaft und Umwelt

Andrea Ypsilanti und Hermann Scheer
Andrea Ypsilanti und Hermann Scheer

Andrea Ypsilanti, die SPD-Spitzenkandidatin bei der hessischen Landtagswahl am 27. Januar 2008, hat auf dem Hessen-Forum der SPD "Neue Energie für Hessen" am 1. Juni 2007 in Wiesbaden mit Hermann Scheer das erste Mitglied für ihr "Zukunftsteam" bekannt gegeben.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete und EUROSOLAR-Präsident ist als Wirtschafts- und Umweltminister vorgesehen. Die weiteren Benennungen für das „Zukunftsteam“ wird sie nach der Sommerpause vorstellen. "Mit Hermann Scheer habe ich eine weltweit anerkannte und profilierte Persönlichkeit auf dem zentralen Zukunftsfeld der erneuerbaren Energien gewonnen. Er ist bekannt für seine konzeptionelle Begabung für neu einzuschlagende Wege, seine vielfach bewiesene Durchsetzungskraft und seine Fähigkeit, Menschen für ambitionierte neue Ziele zu motivieren. Er ist sowohl als Wissenschaftler wie als politischer Praktiker ausgewiesen", kommentiert Andrea Ypsilanti.
 


Programm "Neue Energie für Hessen"

Hermann Scheers Konzepte zielten auf eine Ressourcenwirtschaft als Kernelement einer neuen Industrie-, Technologie-, Landwirtschafts-, Bau- und Verkehrspolitik sowie einer künftigen kommunalen Daseinsvorsorge und regionalen Wirtschaftssicherung. "Dies ist die größte Chance zur wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit und für neue Arbeitsplätze. Für meinen neuen Politikansatz der Integration von Wirtschafts- und Umweltpolitik ist er die denkbar beste Wahl", so Ypsilanti. Die wachsende weltweite Aufmerksamkeit für die lange Zeit unterschätzten Erneuerbaren Energien gehe ebenso auf Scheers Wirken zurück wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) von 2000, das international zum Vorbild für die Mobilisierung Erneuerbarer Energien geworden sei. "Hermann Scheer hat bereits unser Programm 'Neue Energie für Hessen' federführend erarbeitet. Er hat in den letzten Jahren viele Regierungen und Parlamente bei der Entwicklung neuer Energieprogramme politisch beraten - von Kalifornien bis China und Japan, von Jordanien bis Vietnam und erst jüngst im britischen Unterhaus. Für mein 'Zukunftsteam'; in Hessen steht er mit Rat und Tat zur Verfügung, worüber ich sehr froh bin", betont Ypsilanti.


Energiekonflikt wird in Hessen stellvertretend für die Bundespolitik ausgetragen

"Ich übernehme diese Aufgabe aus drei Gründen gerne: Erstens um Andrea Ypsilanti tatkräftig zu unterstützen, die persönlich ungewöhnlich glaubwürdig ist und die eine außergewöhnliche Courage hat, die für unsere Zukunftssicherung zwingend erforderlichen neuen Wege einzuschlagen", erklärte Hermann Scheer zu seiner Benennung als Mitglied des "Zukunftsteams" für Wirtschaft und Umwelt von Andrea Ypsilanti. "Zweitens weil in Hessen der allen vor Augen stehende Energiekonflikt klarer als andernorts ansteht und hier stellvertretend für die Bundespolitik insgesamt ausgetragen wird. Nach dem Atomausstiegsgesetz wird die Atomstromproduktion in Hessen schon 2013 beendet sein und damit deutlich früher als in anderen Bundesländern mit Atomreaktorstandorten", so Scheer weiter. " Und drittens geht es beim weiteren und massiv zu beschleunigenden Ausbau Erneuerbarer Energien zunehmend darum, die in der Länderverantwortung stehende Raumordnungs- und Infrastrukturpolitik und die kommunale Energieentwicklung darauf einzustellen. Dies in einem Bundesland beispielhaft voranzubringen, hat bahnbrechende Bedeutung weit über Hessen hinaus", führt Scheer aus.


Erfolgreiches und langjähriges Engagement für erneuerbare Energien

Dr. Hermann Scheer ist seit 1980 Mitglied des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis Waiblingen/Baden-Württemberg und seit 1993 Mitglied des SPD- Bundesvorstandes. Seit 1988 ist er ehrenamtlicher Präsident von EUROSOLAR, der gemeinnützigen und überparteilichen Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien. Seit 2001 ist er ehrenamtlicher Vorsitzender des Weltrates für Erneuerbare Energien und seit 2004 Vorsitzender des Internationalen Parlamentarierforums Erneuerbare Energien.

Seine Bücher "Sonnenstrategie", "Solare Weltwirtschaft" und "Energieautonomie" sind in zwölf Sprachen übersetzt und gelten als die weltweit meistgelesenen Standardwerke über Erneuerbare Energien. Mit dem britischen Architekten Sir Norman Foster veröffentlichte er das Buch "Solarenergie in Architektur und Stadtplanung", das zu einem Grundlagenwerk für die Orientierung auf solares und energieeffizientes Bauen wurde. Auch das Konzept "Der Landwirt als Energie- und Rohstoffwirt" wurde von ihm entwickelt. Er hat für sein weltweites Engagement für erneuerbare Energien bereits im Jahr 1999 den Alternativen Nobelpreis erhalten.

Weitere Informationen zum Programm "Neue Energie für Hessen" artikelnovember2006.html

Interview mit Andrea Ypsilanti: interview_ypsilanti.html#ziel

04.06.2007   Quelle: SPD-Landtagsfraktion Hessen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarserver,
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BMU: Deutschland-Bericht der Internationalen Energieagentur kurzsichtig und unausgewogen

Die Empfehlungen der IEA seien kurzsichtig und ignorant, kommentiert das Bundesumweltministerium (BMU) den am 04.06.2007 veröffentlichten Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) zur deutschen Energiepolitik. Die IEA hatte in Ihrem Report "Energy Policies of IEA Countries - Germany" sowohl den deutschen Atomausstieg als auch die Förderung der erneuerbaren Energien nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz kritisiert. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit seinen festen Einspeisevergütungen habe sich für die Förderung und den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland als äußerst effektiv bewährt, betont das BMU.  "Die IEA sollte zur Kenntnis nehmen, welche Erfolge Deutschland mit dem EEG erreicht hat – sowohl für den Klimaschutz als auch für Beschäftigung und wirtschaftliches Wachstum. In diesem Bereich arbeiten bereits mehr als 200.000 Menschen bei uns", heißt es in der Pressemitteilung


Energieszenarien der Bundesregierung zeigen, dass Deutschland seine Klimaschutzziele ohne Atomkraft erreichen kann

Auch die Kritik der IEA am Atomausstieg sei hanebüchen und spiegle die Atomfixiertheit der Agentur wider, entgegnet das Bundesumweltministerium. Das Argument, dass Deutschland ohne Atomkraft seine Klimaschutzziele nicht erreichen könne, sei längst widerlegt, zuletzt durch die jüngst vorgestellten Energieszenarien der Bundesregierung. Danach sei eine Senkung der Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis 2020 bei Fortsetzung des Atomausstiegs möglich. Eine Verlängerung der Laufzeiten der deutschen AKW könnte das Risiko einer Zielverfehlung lediglich um 5 Prozentpunkte mindern - allerdings bei 100-prozentiger Erhöhung des Risikos, das mit dem Betrieb hoch betagter Atomkraftwerke und der ungeklärten Entsorgung des damit anwachsenden Atommülls verbunden sei "Auch die IEA sollte irgendwann erkennen, dass ein neues Energiezeitalter angebrochen ist", heißt es in der BMU-Pressemitteilung.

04.06.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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G8-Gipfel: EU-Kommissionspräsident Barroso für klares Zeichen gegen den Klimawandel

Die G8-Staaten und die zum Gipfel eingeladenen Schwellenländer sollen sich auf ein multilaterales Vorgehen gegen die Erderwärmung verständigen, forderte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso kurz vor dem Beginn des Gipfeltreffens in Heiligendamm. Barroso wird die Kommission bei dem G8-Treffen vertreten. "Wenige Monate, nachdem sich der Europäische Rat auf das ehrgeizige Klima- und Energiepaket der EU geeinigt hat, ist Heiligendamm jetzt der Ort, von dem weltweit neue Impulse ausgehen sollten", sagte der Kommissionspräsident.   Er forderte die G8 auf, für die UN-Konferenz zum Klimawandel im Dezember ein klares Zeichen setzen. "Für die Zeit nach Kyoto, also nach 2012, schlägt Europa ein weltweit verbindliches, durchsetzbares und differenziertes System vor, in dessen Mittelpunkt der Handel mit Kohlenstoff-Zertifikaten steht", so Barroso.

04.06.2007   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Multikristalline Kyocera-Silizium-Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von 18,5 Prozent

Der Photovoltaik-Hersteller Kyocera gab am 1. Juni 2007 bekannt, dass seine neuen multikristallinen Silizium-Solarzellen mit einer Fläche von 15 x 15,5 Zentimeter nach eigenen Messungen eine Energieumwandlungseffizienz (Wirkungsgrad) von 18,5 Prozent erreichen. Präsentiert wird die neue Solarzelle auf der Intersolar in Freiburg am Kyocera-Stand 4.3.63. Das Unternehmen war im Jahr 1985 erster Hersteller kommerziell vermarkteter multikristalliner Solartechnologie. Mit dem aktuellen Weltrekord setze Kyocera die Reihe seiner seitdem erzielten Erfolge jetzt fort, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.  Vorherige Rekorde für den Wirkungsgrad von multikristallinen Silizium-Solarzellen waren laut Kyocera 14,5 Prozent im Jahr 1989, 17,1 Prozent im Jahr 1996, und 17,7 Prozent im Jahr 2004.


Optimierung der Kontaktlinienanordnung und Oberflächentexturierung

Die Wirkungsgradsteigerung sei durch eine Optimierung der Kontaktlinienanordnung und durch die Oberflächentexturierung der Solarzelle unter Verwendung des von Kyocera patentierten "d.Blue"-Verfahrens erzielt worden, welches die Sonnenlichtaufnahme durch reduzierte Reflektion erhöht. Die neueste Verbesserung sei das Ergebnis einer gesteigerten Lichtabsorbtion der Zelle, da die Frontkontaktflächen auf die Rückseite verlagert wurden. "Der Weltrekord von Kyocera zeigt unser Engagement für weitere Fortschritte in der Entwicklung von Solartechnik", sagt Mitsuru Imanaka, Europa Chef von Kyocera. "Wir sind sehr stolz, dass unser Team diesen Meilenstein erreicht hat", so Imanaka weiter.

Die Kyocera Corporation ist Pionier im Solarenergiemarkt und begann bereits im Jahr 1975 mit der Entwicklung von Solarzellen. Der Gründer des Unternehmens, Dr. Kazuo Inamori, leistete damit einen fundamentalen Beitrag zur Solarindustrie, unter anderem trieb er die Serienfertigung von multikristallinem Silizium voran. Seitdem weist das Unternehmen eine langjährige Erfahrung und enge Bindung an das Solargeschäft auf. Heute ist Kyocera einer der international führenden Hersteller von Solarzellen und -modulen. Neben dem globalen Vertrieb der Hochleistungs-Solarmodule und einem breiten Spektrum an Solarkomponenten bietet das Unternehmen schlüsselfertige Solarkomplettsysteme an. Kyocera beherrscht hoch kontrolliert alle Produktionsschritte, von der Wafer- und Zellfertigung bis hin zur Modulmontage.

04.06.2007   Quelle: Kyocera Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Worldwatch: Sonnige Aussichten für die Photovoltaik

PV-Anlage in den USA.
PV-Anlage in den USA.

Die Photovoltaik-Industrie ist bereit für eine rasche Senkung der Produktionskosten und wird Solarstrom in den kommenden Jahren zu einer der wichtigen Optionen der Energieversorgung machen, so eine neue Studie des Worldwatch-Instituts (Washington, D.C.) und des Prometheus-Instituts in Cambridge (Massachusetts). Die weltweite Solarzellenproduktion ist laut Studie seit 2000 um das Sechsfache gewachsen und legte allein im Jahr 2006 um 41 % zu. Obwohl die netzgekoppelte Solarstrom-Leistung noch immer weniger als ein Prozent zur globalen Stromversorgung beiträgt, wuchs die Photovoltaik-Kapazität 2005 um fast 50 % auf 5.000 Megawatt - angetrieben von den boomenden Märkten in Deutschland und Japan. Auch Spanien und die USA sind laut Worldwatch-Institut auf dem Weg in die solare Oberliga.   "Solarenergie ist die weltweit ergiebigste Energiequelle, und die Herausforderung lag darin, sie kostengünstig und effizient zu nutzen", sagt Janet Sawin, ein Forscherin am Worldwatch-Institut, die die neue Studie verantwortet. "Jetzt sehen wir die wichtigsten Trends, welche das Wachstum der Photovoltaik beschleunigen werden: die Entwicklung verbesserter Technologien und das Auftreten Chinas als kostengünstiger Produzent", ergänzt Sawin.

China wird zum drittgrößten Solarzellen-Produzenten der Welt

Die größte Überraschung sei 2006 das enorme Wachstum der Photovoltaik-Produktion in China gewesen, so der Worldwatch-Bericht. Im vergangenen Jahr habe China die USA überholt, die die moderne Solarzellentechnik in den 50er Jahren des 20. Jahrunderts in den Bell-Laboren entwickelt haben. China wurde zum drittgrößten Solarzellen-Produzenten der Welt – nach Deutschland und Japan. Suntech Power kletterte vom achten Platz unter den Herstellern auf Rang vier und der Vorstandvorsitzende des chinesischen Unternehmens sei einer der reichsten Männer seines Landes geworden. Nach Einschätzung von Experten könne China mit seinem wachsenden Energiebedarf, dem riesigen Reservoir an Arbeitskräften und seiner leistungsfähigen industriellen Basis die Photovoltaik-Preise in den kommenden Jahren beträchtlich senken und dazu beitragen, dass Solarstrom auch ohne Förderung wettbewerbsfähig wird.


Dünnschicht-Photovoltaik etabliert sich; neue Unternehmen am Markt

"Wenn man behaupten würde, dass das die chinesischen PV-Produzenten planen, die Produktion im kommenden Jahr rasch auszubauen, wäre das deutlich untertrieben", sagt der Präsident des Prometheus-Instituts, Travis Bradford. "Sie haben durch ihre Börsengänge Milliarden zur Verfügung, mit denen sie neue Produktionskapazitäten aufbauen, um die Kosten zu senken. Allein vier neu an der Börse notierte Unternehmen werden in diesem Monat den Markt betreten", so Bradford. Mittlerweile habe der Siliziummangel den Fortschritt der Dünnschicht-Photovoltaik beschleunigt und die Hersteller von Dünnschichtsolarmodulen seien zu den Lieblingen der Risikokapitalgeber geworden. Zwar hätten Dünnschichtsolarzellen in der Vergangenheit hinsichtlich der Effizienz nicht mit den Zellen aus Silizium mithalten können, doch inzwischen sei über ein Dutzend Unternehmen in den Wettbewerb eingetreten, darunter Miasole, Nanosolar und Ovonics. Diese Unternehmen bauten die Produktion kostengünstiger flexibler Solarmodule aus, die am laufenden Band hergestellt werden können.

"Die traditionelle Energiewirtschaft wird sich wundern, wie schnell sich die Photovoltaik etablieren wird – und zwar billig genug, um CO2-freien Strom auf Dächern zu produzieren und gleichzeitig den Energiebedarf von Milliarden armer Menschen zu decken, die bislang keinen Strom haben", betont Janet Sawin.

04.06.2007   Quelle: Worldwatch Institut   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Worldwatch-Institute,
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Solarthermie in Indien: Mit der Kraft der Sonne kochen

Solares Dampfkochsystem der Armee in in Ladakh.
Solares Dampfkochsystem der Armee in in Ladakh.

In Europa wird die Sonnenenergie überwiegend zur Warmwasserbereitung und zur Unterstützung der Heizung genutzt. In Indien jedoch wird mit Solarenergie gekocht: Konzentrierende Spiegel bündeln das Sonnenlicht auf einen Wärmetauscher, in dem Dampf erzeugt wird. Dieser Dampf wird dann in isolierten Röhren in die Küche geleitet. Derartige Solarthermie-Systeme werden genutzt in Tempeln, Schulen, Krankenhäusern oder Kantinen und versorgen 500 bis 15.000 Menschen mit warmen Mahlzeiten.   Das größte solare Dampfkochsystem in Südindien erzeugt genug Energie, um 30.000 Mahlzeiten zuzubereiten und spart täglich 400 Liter Diesel. Deepak Gadhia von dem indischen Unternehmen Gadhia Solar wird solche solaren Dampfkochsysteme auf der europäischen Solarwärmekonferenz estec2007 präsentieren. Weitere Nutzungsanwendungen für die konzentrierenden Solarspiegel sind beispielsweise die Meerwasserentsalzung oder Müllverbrennungsanlagen.

Weitere Informationen unter http://www.estec2007.org

04.06.2007   Quelle: estec2007   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Deepak Gadhia, Gadhia Solar,
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Deutsche und Europäische Solarpreise 2007: Bewerbungen bis Ende Juli 2007 möglich

Seit 1994 verleiht die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR die Deutschen und Europäischen Solarpreise an beispielhafte Initiativen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Bis zum 31. Juli 2007 nimmt EUROSOLAR wieder Bewerbungen und Vorschläge für auszeichnungswürdige Projekte und Personen entgegen. In den vergangenen dreizehn Jahren wurden europaweit zirka 280 Preisträger aus rund 2.500 vorgeschlagenen Projekten ausgezeichnet. Im Mittelpunkt der Solarpreise stehen herausragende innovative und kreative Leistungen für die Verbreitung erneuerbarer Energien.  
Um der Breitenwirkung der Erneuerbaren in der Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten und -bereiche gerecht zu werden, erfolgt die Preisvergabe in den thematischen Kategorien:

- Städte / Gemeinden, Landkreise oder Stadtwerke;
- Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe / Unternehmen;
- Lokale oder regionale Vereine als Förderer von Projekten für Erneuerbare Energien;
- Solares Bauen;
- Medien;
- Transportsysteme mit Erneuerbaren Energien;
- Bildung und Ausbildung;
- Eine-Welt-Zusammenarbeit;
- Sonderpreis für besonderes persönliches Engagement.

Die Europäischen Solarpreise werden durch die jeweiligen nationalen EUROSOLAR-Sektionen zugleich in mehreren europäischen Ländern ausgeschrieben. Aus den Vorschlägen, die auf nationaler Ebene eingereicht und prämiert werden, wählt dann eine europäische Jury die Preisträger der Europäischen Solarpreise aus.

Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im privaten Bereich (z. B. Plusenergie- oder Nullemissionshäuser) können sich in Deutschland für eine Plakette im Rahmen des Deutschen Solarpreises bewerben. Auch Schulen und Bildungseinrichtungen können sich für eine Plakette bewerben.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren, ein Online-Anmeldungsformular sowie Präsentationen der bisherigen Preisträger gibt es unter .

04.06.2007   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR,
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nano spezial zur Energieeffizienz von der "Woche der Umwelt" in Berlin

Das 3sat-Zukunftsmagazin "nano" wird am Mittwoch, 6. Juni 2007, um 18.30 Uhr in einer "spezial"-Ausgabe von der "Woche der Umwelt" im Park des Schlosses Bellevue in Berlin berichten. Am 5. und 6. Juni versammelt Bundespräsident Horst Köhler dort 170 deutsche Institutionen und Unternehmen, die besonders innovativ bei der Entwicklung von Umwelt- und Klimaschutztechnik sind, mitsamt ihren Exponaten. Die Projektpräsentationen im Park von Schloss Bellevue sollen den erwarteten 10.000 Besuchern einen Überblick über die Leistungen in Umwelttechnik, -forschung und -bildung geben und verdeutlichen, dass es sich dabei um ein wichtiges Zukunftsthema handelt, das für Deutschland von großer Bedeutung ist.

  Unermessliches Einsparpotential bei Stromproduktion und Stromverbrauch

"nano" stöbert in Berlin in den Exponaten und stellt einige Neuheiten vor. Dabei legt das 3sat-Zukunftsmagazin sein Augenmerk auf Klima und Energie: Die beste Möglichkeit, Energie zu sparen, ist, Energie effizienter zu nutzen. Sowohl bei der Stromproduktion als auch beim Stromverbrauch gibt es immenses Einsparpotential. So wurde für die Industrie in Europa im Grünbuch der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2005 ein Einsparpotential von etwa 20 Prozent errechnet, würde man neue Technik einsetzen – und das alles ohne Kompromisse bei der Qualität der Produkte. "nano" zeigt, wie das heute schon geht, und fragt nach, warum die guten Beispiele (noch) die Ausnahme sind. Außerdem schaut "nano" besonders auf die Energieeffizienz von Kraftwerken.

Auf dem Ausstellungsgelände im Park von Schloss Bellevue trifft "nano"-Moderatorin Angela Elis hochkarätige Gesprächspartner, die ihren kritischen Fragen zum Umwelt- und Klimaschutz Rede und Antwort stehen.

03.06.2007   Quelle: 3sat   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 3sat,
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Woche der Umwelt: Leistungsschau des Umweltschutzes

Woche der Umwelt am 5./6. Juni im Park von Schloss Bellevue.
Woche der Umwelt am 5./6. Juni im Park
von Schloss Bellevue.

Der Bundespräsident und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) veranstalten am 5./6. Juni in Berlin zum dritten Mal die "Woche der Umwelt". 187 Aussteller sowie 300 Experten in 75 Foren beantworten die Frage, welchen Beitrag pfiffige Technik für den Umweltschutz, speziell den Klimaschutz leisten kann. Der Leiter der Abteilung Inland des Bundespräsidialamts, Dr. Hans-Jürgen Wolff, nannte die "Woche der Umwelt" in einem Pressegespräch eine Leistungsschau des Umweltschutzes in Deutschland.   Die Veranstaltung zeige, welche enormen Potenziale freigesetzt werden könnten, wenn Ökonomie und Ökologie nicht als Gegensatz, sondern als zwei Seiten der selben Medaille begriffen würden. Die von einer Jury ausgewählten Aussteller könnten sich als die Betreiber der innovativsten Umweltprojekte Deutschlands bezeichnen, so Wolff. Entstanden sei eine interessante thematische Mischung gelungener Beispiele innovative Umwelttechnik, Klimaschutz, Energie und Mobilität, Naturschutz, Gewässer- und Bodenschutz, Umweltkommunikation und Umweltbildung sowie internationale Umweltkooperationen.

Umweltverträglichkeit und ökonomischer Erfolg sind vereinbar

DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde betonte, wegen des drohenden Klimawandels bestehe großer Handlungsbedarf. Wirkungsvolle Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Verringerung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe setzten an verschiedenen Stellen an. Ein Ziel müsse sein, die Nutzung der Windenergie, der Biomasse, der Wasserkraft oder der Photovoltaik auszuweiten. Ein weiteres, enormes Potenzial liege in der Steigerung der Energieeffizienz. Analysen zeigten, dass 35 bis 45 Prozent des derzeitigen Energieverbrauchs eingespart werden könnten, ohne dass Abstriche an Energiedienstleistungen gemacht werden müssten. Auch das individuelle Verhalten müsse sich so ändern, dass Ressourcenschonung und der Schutz der Umwelt einen höheren Stellenwert erhielten. Die "Woche der Umwelt" zeige, was Umwelttechnik leisten könne, "um den Menschen ein ökologisch verträgliches und ökonomisch erfolgreiches Leben zu ermöglichen", so Brickwedde


Zukunftsmagazin "nano" berichtet über Energieeffizienz

Mit der Kampagne "Haus sanieren – profitieren" zum Beispiel will die DBU Eigentümern einen Leitfaden an die Hand geben, um ihr Haus Schritt für Schritt zu sanieren. So könnten in den nächsten fünf Jahren - konservativ geschätzt - 675.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart und Investitionen in Höhe von mindestens einer Milliarde Euro für Sanierungen in Ein- und Zweifamilienhaushalten angestoßen werden. Das ist auch für das Fernsehen ein Thema: In einem "spezial: Energieeffizienz" berichtet das 3sat-Zukunftsmagazin "nano" am 6. Juni um 18.30 Uhr von der "Woche der Umwelt".

03.06.2007   Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DBU,
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Umwelttechnologie-Atlas wirbt für "Greentech made in Germany"

Die Umwelttechnologie entwickelt sich zum Wachstumsmarkt der Zukunft. Im Jahr 2020 werde die Umwelttechnologie-Branche in Deutschland mehr Umsatz erzielen als der Kraftfahrzeug- oder Maschinenbau, berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Der Anteil der Umwelttechnik an der gesamten deutschen Industrieproduktion werde im Jahr 2030 auf 16 Prozent steigen, das entspreche einer Vervierfachung gegenüber 2005. Das gehe hervor aus dem neuen Umwelttechnologie-Atlas für Deutschland, den Bundesumweltminister Sigmar Gabriel am 30.05.2007 in Berlin vorgestellt hat.   Die Studie basiert auf einer Befragung von 1.500 Unternehmen und 250 Forschungseinrichtungen, welche die Unternehmensberatung Roland Berger im Auftrag des BMU durchgeführt hat.


Deutsche Unternehmen sind auch in der Umwelttechnik Exportweltmeister

"Die globalen Herausforderungen wie Klimawandel oder Wasser- und Rohstoffknappheit können nur gelöst werden, wenn neue Technologien entwickelt und weltweit vertrieben werden. Deshalb ist eine leistungsfähige Umweltbranche so wichtig", betonte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Deutschland sei auch in der Umwelttechnik Exportweltmeister. Im global boomenden Leitmarkt der Energieerzeugung beispielsweise halten deutsche Unternehmen laut Gabriel einen Weltmarktanteil von 30 Prozent, allein die Unternehmen dieses Segments erwarten ein Umsatzwachstum von 27 Prozent bis zum Jahr 2009. Die befragten Unternehmen gingen davon aus, dass sie in den kommenden beiden Jahren 13 Prozent zusätzliche Mitarbeiter einstellen werden. "Ich kenne keine andere Branche mit einer so dynamischen Beschäftigungsentwicklung", so Gabriel.

Die im Umwelttechnologie-Atlas dargestellten Märkte hatten laut Gabriel im Jahr 2005 ein Weltmarktvolumen von etwa 1.000 Milliarden Euro. Bis 2020 werde sich der Umsatz der Umweltindustrien voraussichtlich auf 2.200 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Umwelttechnologie sei schon lange keine Nischenbranche mehr sondern einer der wichtigsten Innovations- und Beschäftigungsmotoren der deutschen Volkswirtschaft. Das solle mit dem Umwelttechnologie-Atlas der Öffentlichkeit vorgestellt werden, der außerdem ein geeignetes Instrument darstelle, um weltweit für Umwelt-Dienstleistungen und -Produkte aus Deutschland zu werben.

Atlas bietet Marktanalyse und Orientierungshilfe

Im ersten Teil des Umwelttechnologie-Atlas werden sechs Leitmärkte analysiert, in denen sich ökonomische und ökologische Herausforderungen in besonderer Weise verknüpfen. Zudem werden die Entwicklung von Umsatz, Beschäftigung und Absatzmärkten untersucht und technologische Trends ebenso wie Forschungsschwerpunkte und Möglichkeiten der Zusammenarbeit dargestellt. Der zweite Teil liefert Profile von 400 Unternehmen und über 100 Forschungsinstituten. Dem schließt sich ein Verzeichnis mit Adressen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen an. Der Umwelttechnologie-Atlas "Greentech made in Germany" ist in deutscher und englischer Sprache erschienen im Franz-Vahlen-Verlag und kostet im Buchhandel 29 Euro.

03.06.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Kläranlage liefert Erdgas-Ersatz und Wasserstoff

In der Kläranlage Bottrop soll mit einem neuen Verfahren Faulgas zu gasförmigem Wasserstoff aufbereitet werden. Dies teilt das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie in Nordrhein-Westfalen mit. Ziel des Vorhabens sei, die Entwicklung der Wasserstoffinfrastruktur voranzutreiben und die Markteinführung von Brennstoffzellen zu beschleunigen. Das Land NRW und die Europäische Union unterstützen das Pilotprojekt "EuWak - Erdgas und Wasserstoff aus Kläranlagen" mit rund 1,2 Millionen Euro.  Die Gesamtkosten liegen nach Angaben des Ministeriums bei rund 3,7 Millionen Euro. Das Projekt sieht vor, einen Teil des Faulgases, das derzeit über drei baugleiche Gasmotoren zur Kraft-Wärme-Kopplung genutzt wird, abzuzweigen und zu "Erdgas" sowie in einem weiteren Schritt als Wasserstoff aufzubereiten. Dieser soll dann zu einem nahe gelegenen Schulzentrum geleitet und in einem Blockheizkraftwerk eingesetzt werden, um das Zentrum inklusive des dortigen Schwimmbades mit Strom und Wärme zu versorgen. Mit dem verbleibenden Gas sollen Erdgasfahrzeuge aus dem Fuhrpark der Emschergenossenschaft betankt werden.

Die Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie gehört zu einem der Förder- und Entwicklungsschwerpunkte der Landesregierung. Zusammen mit dem Innovationsministerium hat das Wirtschaftsministerium bisher 65 Projekte mit einem Zuschuss von insgesamt 75 Millionen Euro bei einem Gesamtvolumen von mehr als 123 Millionen Euro gefördert.


Pilotprojekt soll allgemein verwendbare Verfahrenstechnik liefern

"Der Standort Kläranlage kann als wichtiger Wegbereiter zur Einführung einer regenerativen Wasserstoff-Infrastruktur fungieren. Dieses Pilotprojekt soll eine allgemein verwendbare Verfahrenstechnik liefern, die dann auf alle gleichartigen Anlagen übertragen werden kann", betont die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben. Weitere Informationen im Internet den unter : www.brennstoffzelle-nrw.de und www.energieagentur.nrw.de

02.06.2007   Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie in Nordrhein-Westfalen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Leistungsschau kommunaler Klimaschutz-Projekte

Derzeit wird mehr geredet über Klimaschutz denn je. Aber was wird eigentlich getan? Dieser Frage widmeten sich in Frankfurt/M. Vertreter von Städten und Gemeinden auf dem Kongress "Gute Beispiele für den kommunalen Klimaschutz" am 24. Mai 2007. Die von der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) organisierte Veranstaltung bot engagierten Kommunen Gelegenheit, eigene Projekte vorzustellen und zu diskutieren. Erfolgsrezepte zur Kraft-Wärme-Kopplung und Nutzung der erneuerbaren Energien, die Siedlungsentwicklung, Vorhaben zum Energiesparen und im Verkehr wurden präsentiert und zeigten beispielhaft wie Klimaschutz auf kommunaler Ebene praktisch umgesetzt werden kann. Sowohl größere Städte als auch kleinere Gemeinden leisten auf vielen Gebieten einen wichtigen und sehr handfesten Beitrag zur Realisierung der nationalen Klimaschutzziele.   Ob ein Holzhackschnitzelheizwerk errichtet wird, kommunale Gebäude energetisch saniert werden, ein Baugebiet nach ökologischen Kriterien ausgewiesen oder der Umweltverbund im kommunalen Verkehrskonzept besonders gefördert wird - für Städte und Gemeinden gibt es vielfältige Möglichkeiten Gutes für den Klimaschutz zu tun. Der Kongress bot die Gelegenheit, sich über intelligente und kreative Projektideen zu informieren und über die Perspektiven im kommunalen Klimaschutz auszutauschen.


Klimaschutzaktivitäten zahlen sich auch finanziell aus

"Wir müssen überlegen, wie wir die hohe Qualität, die in einigen Städten und Gemeinden schon erreicht wird, in die Breite bringen. Man sollte stärker hervorheben, dass kommunaler Klimaschutz eine sehr kosteneffiziente Sache ist. Klimaschutzaktivitäten sollten daher für alle Städte und Gemeinden gefordert und zugleich ausreichend gefördert werden", erklärte der Frankfurter Verkehrsdezernent und Stadtrat Lutz Sikorski. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses diskutierten bestehende Hemmnisse im kommunalen Klimaschutz und Möglichkeiten zu ihrer Überwindung. Viel zu wenig Beachtung fände immer noch die Tatsache, dass die Realisierung eines Großteils der Projekte und Maßnahmen sich per Saldo auch finanziell auszahlten - für die Kommunen selbst und ihre Bürgerinnen und Bürger. In vielen Fällen sei konkreter Klimaschutz heute sehr kosteneffizient, weil er teure Energie einspart.

"Die vorgestellten Projekte zeigen: Es gibt die Vorbilder. In einer Reihe von Städten und Gemeinden wird schon heute großartiges geleistet für den Klimaschutz. Trotzdem müssen wir noch viel mehr kommunales Engagement gewinnen, wenn den schlimmsten Folgen der globalen Erwärmung wirksam begegnet werden soll. Die Aktivitäten der Deutschen Umwelthilfe sollen dazu beitragen, gute Klimaschutzprojekte zu ermitteln, sie bekannt zu machen und so zur Nachahmung anzuregen", so Isabelle Franzen-Reuter, Leiterin Kommunaler Umweltschutz bei der DUH.

Vorbildliche Konzepte, die im letzten Jahr im Rahmen des DUH-Wettbewerbs "Bundeshauptstadt im Klimaschutz" zusammengetragen und ausgezeichnet wurden, sollen in Kürze in einer eigenen Broschüre veröffentlicht werden. Das Projekt "Bundeshauptstadt im Klimaschutz" wird gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Klimaschutzinitiative CO2NTRA der Saint-Gobain Isover G+H AG. Weitere Informationen erhalten unter www.klimaschutzkommune.de.

02.06.2007   Quelle: DUH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Immer mehr Anleger setzen auf nachhaltige Investmentfonds

Der Markt für nachhaltige und ethische Geldanlagen wächst weiter: 16,07 Milliarden Euro betrug das Gesamtvolumen solcher Fonds in Deutschland Ende März 2007. Zum Jahresende 2006 waren es noch 13,4 Milliarden Euro, berichtet der Dortmunder Branchendienst ECOreporter.de. Als ECOreporter 1998 erstmalig diese Daten ermittelte, verfügten zwölf solcher Fonds über insgesamt 300 Millionen Euro. Besonders erfolgreich waren laut ECOreporter die nachhaltigen Aktienfonds: Ende März 2007 gab es davon 73 mit einem Gesamtvolumen von 12,1 Milliarden Euro – und einem Plus von 26,7 Prozent gegenüber Ende 2006.   Die 18 nachhaltigen Rentenfonds hatten Ende März 2007 ein Volumen von 1,77 Milliarden Euro (plus 0,12 Milliarden gegenüber Ende 2006). Konstant bei 2,2 Milliarden Euro blieb das Volumen der nachhaltigen Dach- und Mischfonds. Um mehr als ein Viertel auf 3,3 Milliarden Euro wuchsen hingegen die sechs Erneuerbare-Energie-Fonds im ersten Quartal 2007.

Nur geschlossene Fonds stellen direkt Geld für erneuerbare Energien zur Verfügung

Nicht derart enorme Zuwächsen erzielte eine Erneuerbare-Energien-Geldanlage, die laut ECOreporter bis vor wenigen Jahren das Zugpferd der nachhaltigen Geldanlage war: Die geschlossenen Wind-, Sonnen- und Bioenergiefonds. "Die einzelnen Windfonds liefen zwar 2006 und 2007 vom Mittelzufluss her sehr gut, aber es gab nur wenige Angebote", erläutert Georg Hetz, als Geschäftsführer des unabhängigen Nürnberger Anbieters UDI. "Oft haben große Investoren Windparks komplett gekauft, damit hatten die Privatanleger-Fonds das Nachsehen", so Hetz. Auch an Solarfonds hat es laut Hetz 2006 und Anfang 2007 nur wenige Angebote gegeben - genaue Statistiken seien aber nicht verfügbar. Selbst bei Biomasse- und Biogasfonds sieht Hetz Zurückhaltung: "Die steigenden Getreidepreise halten viele Landwirte davon ab, solche Projekte mitzuentwickeln., Dabei stellen nur die geschlossenen Erneuerbare-Energie-Fonds direkt Geld für Wind-, Solar- und Bioenergieanlagen zur Verfügung. Beim Kauf eines Aktienfonds wandert das Geld nicht in Klimaschutz, sondern von einem Anleger zum nächsten", so Hetz. Bis zum Ende des Jahres rechnet er auch bei den geschlossenen Fonds mit steigenden Volumina.

02.06.2007   Quelle: ECOreporter.de   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Solarthermisches Kraftwerk "Nevada Solar One" geht an das Netz

Nevada Solar One
Nevada Solar One

In den ersten Juni-Tagen wird das Parabolrinnenkraftwerk "Nevada Solar One" in Boulder City nahe Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada an das Stromnetz gehen, berichtet die SCHOTT AG in einer Pressemitteilung. Das 64-Megawatt-Solarkraftwerk ist das erste große solarthermische Kraftwerk seit 15 Jahren und soll jährlich etwa 129 Millionen Kilowattstunden (kWh) Solarstrom produzieren. Das entspreche dem Strombedarf von 15.000 amerikanischen Haushalten. "Nevada Solar One" erstreckt sich über eine Fläche von 1,4 Millionen Quadratmetern und ist damit so groß wie 212 Fußballplätze. Bauherrin und Betreibergesellschaft ist die Acciona Solar Power Inc., eine Tochtergesellschaft des spanischen Konzerns Acciona, der sich zunehmend in der Energieproduktion engagiert. Solarreceiver des deutschen Technologiekonzerns SCHOTT bilden das Herzstück von "Nevada Solar One". 

Erprobte Technologie schon bald wettbewerbsfähig

"Wir sind davon überzeugt, dass mit Nevada Solar One Parabolrinnenkraftwerke weltweit vor dem Durchbruch stehen. Die Technologie ist erprobt und die Stromgestehungskosten sind schon bald wettbewerbsfähig", sagte Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG. Damit böten Parabolrinnenkraftwerke ein riesiges Potenzial für eine umwelt- und klima- freundliche Stromerzeugung. "Wir freuen uns, dass wir mit unseren Receivern das Herzstück zu dieser zukunftsweisenden Technologie beisteuern können", so Prof. Dr.-Ing. Ungeheuer weiter. Anlässlich des informellen Treffens der EU-Umweltminister vom 1. bis 3. Juni in Essen forderte Ungeheuer mehr politische Unterstützung für die solarthermische Kraftwerkstechnologie: "Die Europäische Union sollte die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, dass Europa eines Tages auch mit Solarstrom aus solarthermischen Kraftwerken rund um das Mittelmeer versorgt wird. Europäische Unternehmen sind Technologieführer auf diesem Gebiet. Der Transport über entsprechende Leitungen ist technisch lösbar. Was wir im Sinne des Klimaschutzes brauchen, ist der feste politische Wille auf europäischer und nationaler Ebene", betont der Vorstandvorsitzende der SCHOTT AG.


Neue solarthermische Kraftwerke in Spanien, Nordafrika und im Südwesten der USA geplant

In der Nähe von Granada in Andalusien / Spanien werden zur Zeit die ersten kommerziell betriebenen solarthermischen Kraftwerke in Europa gebaut. Auch dort werden Receiver von SCHOTT zum Einsatz kommen. Die zunächst zwei "AndaSol"-Kraftwerke werden mit einer Leistung von jeweils 50 Megawatt (MW) den privaten Strombedarf von jeweils mehr als 50.000 Haushalten beziehungsweise mehr als 150.000 Menschen decken. In Spanien sind laut SCHOTT AG 30 weitere Kraftwerksprojekte in Planung, ebenso in Nordafrika, im Südwesten der USA und anderen Sonnengürtelregionen.

Zur vertiefenden Information steht das "SCHOTT Memorandum zur solarthermischen Kraftwerkstechnologie" zum Herunterladen bereit unter www.schott.com/solar

01.06.2007   Quelle: SCHOTT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT AG; Acciona.,
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Forschungszentrum Jülich präsentiert Dünnschicht-Photovoltaik auf der Messe ECOTEC

Monolithische Solarzellen-Serienverschaltung per Laser am IPV Jülich
Monolithische Solarzellen-Serienverschaltung
per Laser am IPV Jülich

Solarzellen erzeugen umweltfreundlichen und sauberen Strom aus Sonnenlicht, doch noch behindert der relativ hohe Preis ihren großflächigen Einsatz. Forscher aus Jülich entwickeln deshalb Solarzellen aus extrem dünnen Schichten, die teures Silizium einsparen und so die Kosten entscheidend reduzieren können. Parallel zur europäischen Umweltministerkonferenz stellt das Forschungszentrum Jülich auf der Messe ECOTEC 2007 seine industriereife Entwicklung vom 1. bis 3. Juni vor (Halle 5, Stand B11). Preiswerte Solarzellen entstehen im Forschungszentrum Jülich aus zwei neuen Arten von Silizium: amorphem und mikrokristallinem. In der Jülicher Tandem-Solarzelle werden beide Materialien kombiniert, so dass sie sich optimal ergänzen.  Zusätzlich helfen die rauen und hochreflektierenden Grenzflächen zwischen den Schichten, das Licht optimal einzufangen und in Strom umzuwandeln.



Neue Solarzellen für die industrielle Produktion

Die eigentliche photoaktive Schicht ist nur einige Mikrometer dick und beträgt damit nur ein hundertstel der bestehenden Solarwafer-Technik. Einerseits spart man teures Silizium, andererseits lassen sich kostengünstige Trägermaterialen wie Kunststoff- oder Metallfolien einsetzen. Zudem werden selbst großflächige Solarzellen in einem Arbeitsschritt hergestellt. Vom Material bis zum industriellen Produktionsprozess entwickeln Jülicher Forscher die Technik für diese neuartige Solarzelle. Mittlerweile nutzen fast alle Unternehmen der Solarbranche das Know-How aus Jülich. Die Q-Cells-Tochter Brilliant 234 baut zurzeit eine Pilot-Fabrik mit Jülicher Dünnschicht-Technologie in Sachsen-Anhalt. Ebenso nutzen Applied Materials, Schott Solar und andere für ihre Fertigungsstraßen Technologie aus Jülich.

Weitere Informationen: http://www.fz-juelich.de/ief/ief-5/
Mehr Informationen zur ECOTEC: http://www.ecotec2007.eu

01.06.2007   Quelle: Forschungszentrum Jülich   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Forschungszentrum Jülich,
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SOLON AG: CO2-Aktion zum Europatreffen der Umweltminister

SOLON-Aktion gegen CO2
SOLON-Aktion gegen CO2

Seit dem 31.05.2007 sorgen in und um Essen "demonstrierende CO2-Moleküle" für Aufmerksamkeit. Ihre Botschaft, die sie in zahlreichen Aktionen bis zum kommenden Sonntag noch lautstark verkünden werden lautet "Wir kämpfen um unser Überleben in einer Welt, die uns nicht mehr haben will". Die viertägige Aktion, die parallel zum informellen europäischen Umweltministertreffen und der Messe ECOTEC 2007 an der Zeche Zollverein auf die CO2-Problematik aufmerksam machen soll, ist Teil der Initiative "Bye Bye CO2". Initiator ist das Photovoltaik-Unternehmen SOLON AG, das die CO2-Reduktion bewusst auf diese ungewöhnliche Art und Weise thematisiert.  Über 100 als CO2-Moleküle verkleidete Personen sind vier Tage lang im Stadtgebiet von Essen und auf dem Gelände der Zeche Zollverein unterwegs, um auf humorvolle und vor allem unkonventionelle Weise das Thema CO2-Reduzierung anzusprechen. Mit Sprüchen wie "Verbraucht mehr Benzin" und der Forderung, mehr mit "dem Gas zu spielen" und alles mit dem Auto zu erledigen, kämpfen sie ums Überleben. Auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel werde sich mit den demonstrierenden CO2-Molekülen auseinandersetzen müssen, denn schließlich sei er ein erklärter Gegner von mehr CO2, heißt es in der Pressemitteilung.


Sonnenenergie siegt über Klimaschädlinge

"Mit den um ihr Überleben kämpfenden CO2-Molekülen gehen wir das global bedeutsame Thema einmal ganz neu an. Natürlich verlieren die Klima-Schädlinge ihren Kampf und werden im Rahmen der Aktionen von ihren Feinden in die Flucht geschlagen. Ein Sieg, der symbolisch für die Unterstützung regenerativer Energien wie der Sonnenenergie steht", sagt Thomas Krupke, Vorstand SOLON AG. Neben den Aktionen der demonstrierenden CO2-Moleküle im Stadtgebiet Essen präsentiert sich die SOLON AG im Rahmen des Wissensmarktes für Umwelttechnologie – der ECOTEC 2007. Auf dem Gelände der Zeche Zollverein stellt das Berliner Solar-Unternehmen vom 1. bis zum 3. Juni das nach eigenen Angaben erste 100 Prozent CO2-freie, netzunabhängige und marktreife Mobilitätskonzept vor: An einer ausschließlich solar betriebenen, futuristisch anmutenden Solar-Tankstelle haben die Besucher Gelegenheit, diese "Tankstelle der Zukunft" hautnah zu erleben. Batteriebetriebene Elektro-Roller - mit Solarstrom aufgeladen - zeigen den Gästen, wie rasant 100 Prozent CO2-freie Mobilität heute schon sein kann.

01.06.2007   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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3S Swiss Solar Systems liefert Solarmodul-Laminierstrasse nach Spanien

Laminierstraße zur Solarmodulfertigung
Laminierstraße zur Solarmodulfertigung

Für die neue Solarmodulfertigung der aleo solar AG in Santa María de Palautordera nahe Barcelona hat die 3S Swiss Solar Systems AG (Lyss, Schweiz) eine so genannte Laminierstrasse geliefert. aleo solar produziert und vertreibt über ihre spanische Tochter aleo solar España S.L. hochwertige Photovoltaik-Module, mit denen aus Sonnenstrahlung Solarstrom erzeugt wird. Die Laminierstrasse bildet das Herzstück jeder Solarmodulfertigung. Bei der Laminierung werden die Solarzellen zwischen einer Rückwandfolie und einer Glasscheibe oder zwischen zwei Glasscheiben verkapselt.  Dieser Vorgang entscheidet über die Lebensdauer der Solarmodule.




Schweizer Technologie für spanische Solar-Fabriken

Die von 3S Swiss Solar Systems patentrechtlich geschützte Hybridheizplatte gewährleistet nach Angaben des Unternehmens eine außerordentlich hohe Temperaturhomogenität. Damit biete die Laminierstrasse der aleo solar nicht nur die höchstmögliche Prozesssicherheit, sondern auch kurze Prozesszeiten, die aleo solar einen hohen Durchsatz ermöglichten. aleo solar ist laut 3S Swiss Solar Systems bereits das dritte Unternehmen in Spanien, das Produktionsanlagen der Schweizer Herstellers einsetzt, um hochwertige Solarmodule für den dortigen Markt zu produzieren. "Wir freuen uns über das Vertrauen der aleo solar in unsere Laminierstrassen", erklärt Dr. Patrick Hofer-Noser, Vorstand der 3S Swiss Solar Systems. Der Werksleiter der aleo solar España, Manuel Grao, kommentiert: "Mit der Laminierstrasse der 3S Swiss Solar Systems können wir unsere hohen Ansprüche an die Qualität der Solarmodule erfüllen."

01.06.2007   Quelle: 3S Swiss Solar Systems AG; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 3S Swiss Solar Systems AG,
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BEE unterstützt Vorschläge des Mieterbundes zum Wärmegesetz

Mieter wollen mehr Solaranlagen
Mieter wollen mehr Solaranlagen

Der Deutsche Mieterbund hat am 30.05.2007 ein Konzept für den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeversorgung vorgestellt. Danach soll ein "Erneuerbare-Energien-Cent" auf Öl und Gas erhoben werden, abgesichert durch ein Gesetz zur Förderung der Wärmeproduktion aus regenerativen Energiequellen. Ziel ist, in 15 Jahren 20 Prozent der Raumwärme aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. "Wir begrüßen den Vorschlag des Mieterbundes außerordentlich, insbesondere die Forderungen nach einer Umlage und deren Absicherung in einem Wärmegesetz. Dieser Ansatz ist geeignet den schlafenden Riesen der erneuerbaren Energien, den Wärmemarkt, zu wecken", so Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Nirgendwo sonst seien konventionelle Energieträger so günstig durch erneuerbare Energien zu ersetzen als bei der Wärmeversorgung von Gebäuden. 

Regierung soll ehrgeizigen Gesetzentwurf vorlegen

Die vom Deutschen Mieterbund angekündigte Empfehlung an seine Vereinsmitglieder, Wohnungen mit Öko-Heizungen anderen vorzuziehen, sei ein richtiger Schritt, um den Umstieg auf erneuerbare Energien zu forcieren, so Nitzschke. Jetzt sei die Regierungskoalition gefordert, einen ambitionierten Gesetzentwurf vorzulegen, der sowohl Neubauten als auch Bestandsbauten erfasst. Nach Berechnungen des BEE ist es technisch und wirtschaftlich möglich, 20 Prozent des Wärmebedarfs bis 2020 mit erneuerbare Energien zu decken. Das größte Potenzial liege bei den Bestandsbauten. Damit könnten in Deutschland Investitionen in Höhe von 70 Milliarden Euro angestoßen und allein in diesem Bereich 50.000 Arbeitsplätze geschaffen werden.


Mehrkosten für Verbraucher sollen vermieden werden

Der BEE hat eine marktwirtschaftliche Ausgestaltung eines Wärmegesetzes vorgeschlagen, die für die Verbraucher keine Mehrkosten verursachen soll. Voraussetzung hierfür sei, dass die Mittel, die schon bisher zur Förderung von Wärme aus erneuerbaren Energien im Bundeshaushalt eingesetzt werden, in den nächsten Jahren aufgestockt und festgeschrieben werden.

01.06.2007   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Initiative Solarwärme Plus; dena,
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Marokko beschließt Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien nach dem Vorbild des EEG

Windpark Essaouira an der marokkanischen Atlantikküste
Windpark Essaouira an der marokkanischen
Atlantikküste

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (MA-EEG) übernimmt Marokko neben fast allen EU-Mitgliedstaaten das Modell des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Damit sei ein wichtiger Meilenstein zur Erfüllung der ehrgeizigen Ziele für erneuerbare Energien in Marokko erreicht, berichten die Universität Kassel und das Mena-Institut e.V. in einer Pressemitteilung. Das neue Gesetz werde voraussichtlich im Juli in Kraft treten. Ziel des MA-EEG ist, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion bis 2012 von zwei auf 20 % zu steigern und so die Importabhängigkeit bei der Energieversorgung zu mindern, die ländlichen Gebiete vollständig zu elektrifizieren, Arbeitsplätze zu schaffen und die CO2-Emissionen des Landes zu senken. Dabei wolle Marokko vor allem die riesigen Potentiale der Wind- und Sonnenenergie nutzen, wobei das Know-how deutscher Hersteller eine große Rolle spielen werde.  Langfristig will das Land laut Mena-Institut auch Strom nach Europa exportieren.



Deutsch-marokkanische Konferenz leistete Vorarbeiten für das MA-EEG

Die vom Mena-Institut e.V., der Botschaft des Königreichs Marokko in Berlin, der Universität Kassel und dem Entwicklungszentrum für erneuerbare Energien (CDER, Marrakesch) veranstaltete deutsch-marokkanische Konferenz über Erneuerbare Energien im März 2006 in Rabat hat den Durchbruch zur Erarbeitung dieses EEG geschafft. An dieser Veranstaltung nahmen renommierte Wissenschaftler aus Kassel teil (Prof. Kleinkauf, Prof. Zacharias, Prof. Roßnagel, Prof. Heier) sowie Vertreter führender Unternehmen wie der SMA Technologie AG, der Q-Cells AG, der Conergy AG und der Aleo Solar AG, außerdem auch wichtige Verbände und Institute aus Deutschland. Der marokkanische Energieminister Mohamed Boutaleb hob damals in seiner Eröffnungsrede hervor, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen seien, um Marokko für die internationale Wind- und Solarenergiebranche interessant zu machen. Er versprach, einen Ausbau der erneuerbaren Energien in Marokko zu fördern und ein entsprechendes Gesetz ins Leben zu rufen.


Neuer Markt für Windenergie und Photovoltaik

Das ambitionierte Ausbauprogramm bietet deutschen Unternehmen und Forschungsinstitutionen neue Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten. Das MENA-Institut rechnet damit, dass weiterhin große Teile der Technik für Windkraft- und Solar-Anlagen sowie anderes technisches Equipment aus Deutschland kommen werden. Schon jetzt seien deutliche Anzeichen zu erkennen, dass sich ausländische Unternehmen zunehmend für den marokkanischen Markt interessierten, vor allem für die Windenergie und Photovoltaik. Das Gesetz werde dieser Entwicklung weiteren Vorschub leisten.


Windparks im Norden Marokkos und an der Atlantikküste

Im Rahmen der neuen Energiepolitik seien zahlreiche groß angelegte und international unterstützte Projekte ins Leben gerufen worden, berichtet das MENA-Institut. So sei der erste Windpark mit einer Leistung von 54 Megawatt nahe der Stadt Tetouan im Norden Marokkos bereits 2000 fertig gestellt worden, der Windpark "Essaouira" an der Atlantikküste ist seit dem 13. April 2007 in Betrieb und soll jährlich 210 Gigawattstunden Strom erzeugen. Ein 140-MW-Park in der Region Tanger wird geplant. Durch die Windparks werden nicht nur Haushalte mit Strom versorgt, sie leisten auch einen wichtigen Beitrag zum globalen Klimaschutz. Denn durch sie werden neben anderen Schadstoffemissionen vor allem Kohlendioxid-Emissionen vermieden.


Forschungs- und Trainingszentren für Wind- und Solarenergie geplant

Zur Erreichung der Ziele für erneuerbare Energien in Marokko ist qualifiziertes Personal gefragt, besonders Betreiber, Ingenieure, Techniker, Planer und Monteure. Das Mena-Institut plant daher in den kommenden Jahren in Kooperation mit der Universität Kassel die Errichtung von Forschungs- und Trainingszentren für Wind- und Solarenergie in Rabat und Meknes.

01.06.2007   Quelle: Mena-Institut e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KfW-Entwicklungsbank,
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Erfolgreiches Jahr für Biogasanlagen-Hersteller EnviTec

Biogaspark Penkun (Teilansicht)
Biogaspark Penkun (Teilansicht)

Die EnviTec Biogas GmbH mit Sitz im niedersächsischen Lohne hat im Geschäftsjahr 2006 einen Konzernumsatz von 100,7 Millionen Euro erzielt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das sei mehr als doppelt so viel als im Vorjahr (40,8 Millionen Euro). Noch besser entwickelte sich das operative Ergebnis: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg nach Angaben des Unternehmens von 5,5 Millionen Euro im Jahr 2005 auf 18,5 Millionen Euro im Jahr 2006. Bis Ende 2006 hätten von EnviTec errichtete Anlagen mit einer elektrischen Anschlussleistung von insgesamt 61,9 Megawatt (MWel) ihren Betrieb aufgenommen. Gemessen daran sei das Unternehmen der führende integrierte Anbieter von Biogasanlagen in Europa. Das dynamische Wachstum habe auch für neue Arbeitsplätze gesorgt: Die Zahl der Mitarbeiter stieg von durchschnittlich 66 im Jahr 2005 auf durchschnittlich mehr als 150 Mitarbeiter im letzten Jahr. Heute arbeiten insgesamt rund 240 Mitarbeiter für den erst im Jahr 2002 gegründeten Biogasanlagen-Hersteller. 

Biogaspark Penkun (Mecklenburg-Vorpommern) mit einer elektrischen Leistung von 20 MW

EnviTec deckt die gesamte Wertschöpfungskette für die Herstellung von Biogas ab: Dazu gehört die Planung und der schlüsselfertige Bau von Biogasanlagen ebenso wie deren Inbetriebnahme. Die Niedersachsen sorgen für den biologischen und technischen Service, bieten außerdem das gesamte Anlagenmanagement und die Betriebsführung an. Daneben betreibt EnviTec auch eigene Biogasanlagen. Darüber hinaus hat sich die Gesellschaft eine Vorreiterrolle beim Bau von großen Biogasparks erarbeitet: In Penkun in Mecklenburg-Vorpommern baut EnviTec derzeit die voraussichtlich weltweit größte Anlage mit einer elektrischen Anschlussleistung von 20 MWel. "Mit unseren Systemen sind wir in der Lage, neben Landwirten auch professionelle Energieerzeuger und Kapitalanleger als Kunden zu gewinnen", erklärt Geschäftsführer Kunibert Ruhe. Ein wichtiges Verkaufsargument sei die hohe Effizienz der Anlagen von EnviTec. Die im Jahr 2006 von EnviTec errichteten Biogasanlagen erzielten nach Abschluss der Anlaufphase eine Auslastung von durchschnittlich mehr als 90 Prozent.


Strom für das Netz einspeisen und Wärme zum Heizen
Biogas entsteht in zeltartigen Gärbehältern, den so genannten Fermentern. Als Input eignen sich: Klärschlamm, Bioabfall und Speisereste, Dünger wie Mist und Gülle sowie gezielt angebaute Energiepflanzen wie zum Beispiel Mais. Bakterien zersetzen unter Luftabschluss diese Biomasse. Das dabei entstehende methanhaltige Gas wird direkt zum Blockheizkraftwerk geleitet. Beim Verbrennen des Gases wird Strom und Wärme erzeugt. Übrig bleibt Wasser und vergorenes organisches Material, das sich in den meisten Fällen wieder als hochwertiger Dünger verwenden lässt. Olaf von Lehmden, ebenfalls Geschäftsführer bei EnviTec: "Finanziell lohnt sich eine Biogasanlage, weil der Betreiber die Energie gegen eine gesetzlich zugesicherte Vergütung ins Stromnetz einspeisen und die Wärme zum Heizen von Gewerbebetrieben und kommunalen Einrichtungen wie zum Beispiel Schwimmbäder, Schulen und Krankenhäuser, aber auch für die eigenen Gebäude nutzen kann."


Zeitlich flexible Produktion von Strom und Wärme

Biogas bietet laut EnviTec gegenüber anderen erneuerbaren Energien zahlreiche Vorteile. So werde bei der Gewinnung von Biogas die ganze Pflanze verarbeitet, nicht nur Rapskörner wie beim Biodiesel oder das Getreidekorn wie beim Bioethanol. Der Energieertrag pro Hektar bei Biogas sei damit etwa drei Mal so hoch als bei diesen alternativen Energieträgern. Im Unterschied zur Energiegewinnung aus Windkraft und Sonne könne eine Biogasanlage unabhängig von Klima und Witterung betrieben werden. Und im Gegensatz zur Wasserkraft benötige die Biogasproduktion keinen See- oder Flusslauf, sondern sei überall möglich, sofern die für den Betrieb erforderlichen Substrate in der Nähe zur Verfügung stehen. Ein weiterer Vorteil: Biogas ist speicherfähig. Somit können Strom und Wärme zeitlich flexibel erzeugt und genutzt werden. Die Spitzenlastfähigkeit sichert zudem die Energieversorgung, wenn Strom tatsächlich am meisten benötigt wird.

EnviTec ist mit eigenen Gesellschaften, Joint Ventures oder Vertriebsbüros in den Niederlanden, in Belgien, Italien, Ungarn, Tschechien, in der Ukraine und in Indien tätig. Darüber hinaus realisieren und projektieren die Niedersachsen bereits in Kroatien und Rumänien Biogasanlagen.

01.06.2007   Quelle: EnviTec Biogas GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EnviTec Biogas GmbH,
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