Solar News Archiv Juli 2007

 




 

Sharp plant größte Photovoltaik-Fabrik der Welt

Geplanter Sharp-Industriepark mit Solar-Fabrik in Sakai.
Geplanter Sharp-Industriepark mit Solar-Fabrik
in Sakai.

Das Technologieunternehmen Sharp will Ende dieses Jahres mit dem Bau der weltweit modernsten LCD-Fabrik im japanischen Sakai bei Osaka beginnen. Dort soll ein über eine Million Quadratmeter großer Industriepark entstehen, der neben der größten Solar-Fabrik für Dünnschicht-Solarzellen auch Platz für Zulieferbetriebe bietet. Durch die Kombination modernster Fabriken mit vertikal-integrierter Produktion demonstrierte Sharp seine Innovationsführerschaft in den Märkten der Zukunft: Consumer Electronics und erneuerbare Energien, heißt es in der Pressemitteilung. Mit der neuen Fabrik für leistungsfähige und siliziumsparende Dünnschicht-Solarzellen startet Sharp die Massenproduktion und plant ein Produktionsvolumen von 1.000 Megawatt (MW) pro Jahr.  Die Bauarbeiten für die neuen Fabriken beginnen laut Sharp im November dieses Jahres. Der Produktionsbeginn ist für März 2010 geplant.


Synergieeffekte bei der Solarzellen-Produktion und LCD-Panel-Herstellung

Sharp ist nach eigenen Angaben Technologieführer und Innovationstreiber bei LCD-Fernsehgeräten und der weltweit größte Hersteller von Solarzellen zur umweltfreundlichen Stromerzeugung. Beide Geschäftsfelder erzielen höchste Wachstumsraten und gehören zu den zentralen Unternehmensbereichen des LCD-TV-Erfinders. In der ersten LCD-Panel Fabrik der "10. Generation" und der größten Dünnschicht-Solarzellenfabrik soll eine Beschichtungstechnologie zum Einsatz kommen, die sowohl für die Herstellung von LCD-Panels als auch für Dünnschicht-Solarzellen dient. Neben Produktionsvorteilen durch die gemeinsame Verwendung von Materialien und Maschinen, entstehen laut Sharp zudem Synergieeffekte, von denen sowohl die Dünnschicht-Solarzellenproduktion, als auch die LCD-Panel Herstellung profitieren werde.



Neben den beiden "state-of-the-art"-Fabriken werden im 1,27 Millionen Quadratmeter großen Industriepark zudem Zulieferer für den gesamten Produktionsprozess und die Infrastruktur angesiedelt; das schaffe Zeit- und Kostenvorteile. Durch die vertikal-integrierte Produktion werden zudem CO2-Emmissionen vermieden. Damit unterstreiche Sharp auch seinen Anspruch, ein umweltfreundliches Unternehmen zu sein.

Die neue Produktionsstätte wird die weltweit erste LCD-Fabrik sein, die Muttergläser mit einer Größe von 8,7 Quadratmetern (2.850 mm mal 3.050 mm) verarbeiten kann. Diese Muttergläser seien damit 60 % größer, als die in der jetzigen Sharp LCD-Fabrik der achten Generation (Kameyama II) verwendeten. Daraus können dann beispielsweise sechs 60 Zoll, oder acht 50 Zoll LCD-Panels gefertigt werden. Neben der modernsten LCD-Fabrik entstehe gleichzeitig die größte Solar-Fabrik der Welt, betont das Unternehmen. Sharp ist seit vielen Jahren Weltmarktführer bei der Produktion von Solarzellen und -modulen und eine treibende Kraft für die starke Nutzung der Sonnenenergie weltweit. Neben poly- und monokristallinen Solarzellen stellt der Solarpionier auch Dünnschicht-Solarzellen her.

31.07.2007   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Corporation,
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SunPower weiht 330 MW-Solarzellenfabrik ein

Solarstromanlage mit SunPower-Modulen in Genf.
Solarstromanlage mit SunPower-Modulen in
Genf.

Der Photovoltaik-Hersteller SunPower Corporation mit Sitz im kalifornischen Silicon Valley, Produzent von hoch effizienten Solarzellen, Solarmodulen und Solarstrom-Systemen weihte am 30.07.2007 seine zweite Solarzellen-Produktion auf den Philippinen ein, genannt "cell Fab 2". Die Solar-Fabrik steht in Batangas, südlich von Manila. Die philippinische Präsidentin Macapagal-Arroyo und Energie Staatssekretär Raphael P. M. Lotilla werden den Start der Solarzellen-Produktion begleiten, die von der Internationalen Energieagentur für ihre Energieeffizienz gelobt wurde. Die neue Solarzellenfabrik hat etwa 40.000 Quadratmeter und ist damit etwa doppelt so groß als die "cell Fab 1".  Sie wird künftig ausschließlich SunPower's Zellen der zweiten Generation fertigen, bekannt unter dem Namen " Gen 2". Die Fabrik wird im Endausbau eine jährliche Produktionskapazität von 330 Megawatt haben, die auf zehn Solarzellen-Produktionslinien verteilt werden. Das Gebäude wurde mit diversen Techniken für die Energieeffizienz ausgestattet, welche den Energieverbrauch senken, darunter Hochspannungswechselstrom-Klimaanlagen, Wärmerückgewinnung und effiziente Beleuchtung mit LED.



50 % weniger CO2 bei der Produktion – 50 % billigere Solarstromanlagen bis 2010

"Die "Fab 2 ermöglicht uns, die weltweit effizientesten Solarzellen zu fertigen und gleichzeitig den 'ökologischen Fußabdruck' im Hinblick auf die CO2-Emissionen im Vergleich zu ähnlichen Gebäuden um 50 Prozent zu verkleinern", sagte SunPower-Geschäftsführer PM Pai.

"Die Einweihung unserer zweiten Solarzellenfabrik ist ein wichtiger Schritt für SunPower", sagte Vorstand Tom Werner. "Wenn Fab 2 voll ausgebaut ist, werden wir unsere Gesamtfertigungsleistung vervierfachen und wirtschaftliche Skaleneffekte bewirken, welche für unser Ziel, die Kosten von Solarstromanlagen bis 2012 um 50 Prozent zu senken, bedeutend sind", ergänzte Werner.

31.07.2007   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,

 

SunTechnics baut Photovoltaik-Schallschutzwand am Gotthard Alpentransit

Photovoltaik-Schallschutzwand in Melide.
Photovoltaik-Schallschutzwand in Melide.

Im Schweizer Kanton Tessin hat SunTechnics, einer der weltweit führenden Anbieter von Systemen zur Nutzung erneuerbarer Energien, ein Solar-Projekt der besonderen Art realisiert: An einer der meist befahrenen Autobahnen Europas, auf der Nord-Süd-Achse des Gotthard Alpentransits zwischen der Schweiz und Italien, hat die Schweizer SunTechnics Fabrisolar AG eine Solarstromanlage auf einer rund 480 Meter langen Schallschutzwand installiert. Von dem solaren Schallschutz profitieren die Anwohner der Gemeinde Melide gleich in zweifacher Hinsicht: Einerseits bietet ihnen die Konstruktion einen optimalen Schutz gegen den Lärm des vorbeirasenden Verkehrs, andererseits wird der Umwelt jährlich ein Ausstoß von rund 100 Tonnen Kohlendioxid erspart. 

585 Hochleistungsmodule mit 123 Kilowatt Gesamtleistung

Für den Bau der Photovoltaikanlage mit einer Gesamtspitzenleistung von rund 123 Kilowatt (kWp) wurden 585 Hochleistungsmodule des Typs "STM 210" verwendet, die mithilfe eines Sondergestells auf dem Schallschutzwall befestigt wurden. Und auch bei der Beschichtung der Module hat die SunTechnics Fabrisolar AG eine Speziallösung entwickelt: "Um maximale Erträge zu garantieren, haben wir die Module mit einer nanotechnischen Besichtigung versehen, die die Glasoberfläche dauerhaft ausglättet und versiegelt", erläutert Christian Roeske, Niederlassungsleiter von SunTechnics in der Schweiz, eine weitere Besonderheit der Anlage. Durch das so genannte PV-Guard-Verfahren wird die Selbstreinigung des Glases unterstützt und der Staub- und Schmutzablagerung in unmittelbarer Nähe zur Fahrbahn vorgebeugt.


130 Megawattstunden Solarstrom pro Jahr

Bei der Installation der Schallschutzwand meisterten die SunTechnics-Monteure einige Herausforderungen: Schwere Bauteile konnten angesichts des anstehenden Urlaubsverkehrs und notwendiger Spursperrrungen ausschließlich nachts angeliefert werden. Und da das Gebiet um Melide außerdem die höchste Blitzschlagwahrscheinlichkeit Europas aufweist, musste auf einen erstklassigen Überspannungsschutz der Anlage geachtet werden. "Diese anspruchsvolle Aufgabe haben wir in einer Montagezeit von nur drei Wochen abgeschlossen", berichtet Roeske. Das Solarsystem wird Anfang August vom lokalen Energieversorger AET in Betrieb genommen und produziert fortan jährlich rund 130 Megawattstunden geräusch- und abgasfreien Strom - genug, um durchschnittlich 40 Haushalte mit Elektrizität zu versorgen.

31.07.2007   Quelle: SunTechnics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics GmbH,
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PG&E will solarthermisches Kraftwerk mit 553 Megawatt Gesamtleistung bauen

Parabolrinnenkollektor von Solel.
Parabolrinnenkollektor von Solel.

Der US-Energieversorger Pacific Gas and Electric (San Francisco, Kalifornien) hat mit dem Unternehmen Solel-MSP-1 einen Vertrag zur Lieferung von Energie aus dem "Mojave Solar Park" geschlossen, der in der kalifornischen Mojave-Wüste errichtet werden soll. Das geplante solarthermische Kraftwerk soll eine Leistung von 553 Megawatt (MW) haben, was den Energieverbrauch von 400.000 Haushalten entspricht. Mit dem Solarstrom sollen PG & E-Kunden in Nord- und Zentralkalifornien versorgt werden. Der Mojave Solarpark sei das weltgrößte Solarprojekt an einem einzelnen Standort, betont Solel in einer Pressemitteilung. "Das heute angekündigte Solar-Vorhaben ist ein weiterer Meilenstein, um das Ziel zu erreichen, 20 % unserer Kunden mit erneuerbareren Energien zu versorgen", sagte Fong Wan, Vizepräsident für Energieversorgung bei PG & E.  "Durch den Vertrag mit Solel können wir die klimafreundliche Sonnenenergie in beispiellosem Umfang nutzen und unsere Kunden verlässlich und kosteneffektiv beliefern", hob Fong Wan hervor.



Parabolspiegel auf 14,5 Quadratkilometern bringen 553 Megawatt

Das Kraftwerk wird Solel’s patentierte und kommerziell erprobte Parabolrinnentechnik nutzen, die seit 20 Jahren in den neun bestehenden solarthermischen Kraftwerke in der Mojave-Wüste eingesetzt wird (354 Megawatt). Wenn der Mojave-Solarpark im Jahr 2011 planmäßig fertig gestellt ist, wird er bis zu neun Millionen Quadratmeilen umfassen (ca. 14,5 Quadratkilometer), auf denen 1,2 Millionen Parabolspiegel und Vakuumröhren mit einer Gesamtlänge von 317 Meilen (ca. 510 Kilometer) das Sonnenlicht einfangen. "Wir sind davon begeistert, 553 Megawatt saubere Energie für Kalifornien zu liefern", sagte Avi Brenmiller, Vorstand von Solel Solar Systems. Solel Solar Systems of Israel ist nach eigenen Angaben das größte Unternehmen der Welt, das an solarthermischen Kraftwerken arbeitet und Muttergesellschaft der Solel-MSP-1 LLC. Die Solel-Parabolrinnenkollektoren konzentrieren die Sonnenstrahlung auf patentierte Reciever vom Typ "VAC 2008", in denen eine Flüssigkeit zirkuliert, mit der Dampf erzeugt wird. Dieser Dampf treibt herkömmliche Turbinen an, die Strom erzeugen, der dann in das Netz eingespeist wird.

Weitere Informationen: "Strom aus Solarwärme: Solarthermische Kraftwerke als Option für eine klimafreundliche Elektrizitätsversorgung".

31.07.2007   Quelle: Solel Solar Systems of Israel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solel Solar Systems Ltd.,
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GEOSOL nimmt weiteres Solarstrom-Kraftwerk im Süden Spaniens in Betrieb

PV-Nachführung "SOLON-Mover".

Nach der Inbetriebnahme der Solarstromkraftwerke Alquería und Ventanas in Andalusien mit einer installierten Leistung von jeweils einem Megawatt (MWp) geht eine weitere, von der Unternehmensgruppe GEOSOL entwickelte Photovoltaikanlage an das Netz: Das Solarstrom-Kraftwerk "Llanos de Guadix", ebenfalls in der Provinz Granada gelegen, hat eine Leistung von 600 Kilowatt (kWp) und ist mit zweiachsiger Photovoltaik-Nachführung vom Typ "SOLON Mover" ausgestattet. Initiator und Projektentwickler ist die zur GEOSOL Gruppe gehörende GEOSOL Ibérica S.L. 


Photovoltaik-Kraftwerke mit insgesamt 30 MWp geplant

GEOSOL erreiche damit einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu ihrem ambitionierten Ziel: der Errichtung eines Solaranlagen-Clusters der Megawattklasse im Süden Spaniens und somit einer kontinuierlichen Erhöhung des Anteils regenerativer Energien an der Stromerzeugung. Hierfür habe GEOSOL mit den Unternehmen "Corporación CajaGranada" und "Endesa Ingeniería" starke Partner gewonnen und strebt nach eigenen Angaben bis Ende 2008 die Errichtung von Photovoltaik-Kraftwerken mit einer Gesamtleistung von 30 MWp an. Aktuell befinden sich Anlagen mit einer zu installierenden Leistung von 8 MWp im Bau, zahlreiche weitere Projekte sind in der fortgeschrittenen Planungsphase und bilden eine umfangreiche Projektpipeline, berichtet GEOSOL.


13 MWp installierte Leistung in Deutschland und Spanien

Die GEOSOL Gruppe knüpfe damit an ihre bisherigen Projektentwicklungen in Deutschland und Spanien an und zähle mit bislang 13 MWp installierter Leistung zu den führenden Unternehmen in der Entwicklung von Solarstromkraftwerken der Megawattklasse.

31.07.2007   Quelle: GEOSOL Ibérica Holding GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GEOSOL Ibérica Holding GmbH,
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Gute Bedingungen für Solar-Anlagen: Erstes Halbjahr 2007 mit noch mehr Sonnenstunden als im Vorjahr

Viel Sonne – viel Solarstrom.
Viel Sonne – viel Solarstrom.

In den ersten sechs Monaten 2007 schien die Sonne in Deutschland satte 1.000 Stunden, berichtet der Europressedienst Bonn (EuPD). Im Vergleich zum Vorjahr, als im gleichen Zeitraum lediglich 950 Sonnenstunden gemessen wurden, sei die Sonnen-Ausbeute für Solaranlagen in diesem Jahr noch einmal gestiegen. "Selbst wenn man derzeit das Gefühl bekommen kann, dass sich der Sonnenschein fast ausschließlich auf die Mittelmeerregionen erstreckt, war das erste Halbjahr 2007 durchweg rentabel für Betreiber von Solaranlagen", betont der EuPD. Vor allem März, April und Mai hätten mit teilweise historischen Höchstwerten punkten können. Nach einem noch ertragsarmen Januar mit gebietsweise weniger als zehn Sonnenstunden folgten laut EuPD überdurchschnittlich sonnige und damit lohnende Monate für Besitzer von Photovoltaik- und Solarwärmeanlagen. Im Mittel errechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) allein für März, April und Mai deutschlandweit einen Spitzenwert von rund 665 Sonnenstunden - den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1961. 

Saisonale und regionale Unterschiede

Damit ist das Frühjahr 2007 neuer Spitzenreiter bezogen auf die reine Sonnenscheindauer, so der DWD. Im Vergleich zu den sonst üblichen 459 Stunden die dem Institut als Referenzwert dienen, wird deutlich, dass die Strahlungszeiten beinahe 50 Prozent über dem Bundesdurchschnitt lagen. Für den Juli 2007 errechnete der Wetterdienst bislang "Sonnenschein nach Plan". Mit bundesweit 198 Sonnenstunden liegt der Monat genau im Soll. Dabei wirken sich neben den saisonalen Unterschieden auch regionalen Unterschiede auf die Sonnenstunden aus. Während die jährliche Strahlungsenergie im Norden und Westen der Republik im Mittel zwischen 1.000 und 1.100 Kilowattstunden kWh pro Quadratmeter beträgt, ist der Osten mit bis zu 1.150 kWh und der Süden mit teilweise mehr als 1.200 kWh pro Quadratmeter für Betreiber von Solaranlagen deutlich wirtschaftlicher.


Dem Frühjahr der Superlative folgt ein Frühsommer nach Plan

Im Januar 2007 lagen die Werte der Sonnenstunden, verglichen mit den Werten der Referenzperiode 1961 bis 1990, noch deutlich unter dem Durchschnitt. Der Deutsche Wetterdienst meldet, dass die Sonnenscheindauer im gesamten Monat teilweise noch weit unterhalb von 30 Stunden lag. Der Harz mit knapp 14 Stunden und der Thüringer Wald mit unter zehn Stunden bildeten dabei die Schlusslichter. Verglichen mit dem Vorjahr zeigt sich jedoch, dass genau hier im Januar 2006 noch Spitzenwerte erzielt wurden. Mit 140 Sonnenstunden gehörten die Hochlagen im Gebirge - darunter der Harz, der Bayrische Wald und der Schwarzwald - im vergangenen Jahr zu den sonnenreichsten Regionen. In Ostdeutschland, etwa nördlich von Berlin war der Januar 2006 sogar der sonnigste Januar seit Beginn der Messungen. Neuruppin verzeichnete damals fast die dreifache Sonnenscheindauer. Überdurchschnittlich sonnig war auch der Februar in den letzten zwei Jahren: im Süden und Südosten notierten die Wetterstationen für 2006 und 2007 relativ viel Sonnenschein, während der Rest der Republik meist hinter den Referenzwerten zurückblieb.

Mit Monatssummen von mehr als 100 Stunden war der Februar 2007 in Freiburg, Konstanz und München besonders lohnend für Besitzer von Solaranlagen. Sonnen-Defizite verzeichnete hingegen der Norden – dort wurde teilweise nicht einmal die Hälfte der sonst üblichen Sonnenstunden notiert. Der März dagegen startete beinahe hochsommerlich. Blieb der Sonnenschein stunden vor einem Jahr mit örtlich nur 80 Stunden deutlich unter den Referenzwerten, verwöhnte die Sonne in diesem März beinahe die gesamte Republik. Vor allem Solaranlagen in Schleswig-Holstein dürften aufgrund der guten Strahlungszeiten hohe Erträge geliefert haben.

Wer in diesem Jahr eine Solaranlage in Karlsruhe betrieben hat, dürfte sich vor allem über die April-Erträge gefreut haben. Mit mehr als 350 Sonnenstunden überschritt die Region die sonst übliche Sonnenscheindauer um Längen. Der April 2007 war - nach einem überdurchschnittlichen März - der zweite Monat der Superlative. An mehreren Stationen verzeichnete der Deutsche Wetterdienst Höchstwerte. Doch der Mai 2006 war mit örtlich nur 200 Sonnenstunden sehr viel schattiger als üblich. Im Juni 2007 dominierten dann vielerorts Regenwolken. Teilweise lagen die Sonnenstunden im vergangenen Monat noch unter 80 Prozent des Normalwertes. Besonders selten schien die Sonne in Trier, Bremen und Hamburg.

31.07.2007   Quelle: EuPD Europressedienst Bonn   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH,
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Photovoltaik-Hersteller systaic AG: Umsatz des gesamten Vorjahres bereits im ersten Halbjahr 2007 erreicht

Systaic-Solarsystem.
Systaic-Solarsystem.

Die systaic AG (Düsseldorf) Hersteller von Solar-Systemen, beschleunigt ihr Wachstum deutlich, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2007 sei der Umsatz nach vorläufigen Zahlen und vor prüferischer Durchsicht auf 9,56 Millionen Euro gestiegen. Damit habe systaic bereits im ersten Halbjahr 2007 mehr als doppelt so viel erlöst, wie im gesamten Geschäftsjahr 2006. Das Rohergebnis (Umsatz minus Materialaufwand) hat laut systaic AG 2,46 Millionen Euro erreicht.   Das entspreche einer Rohertragsmarge (Rohergebnis zu Umsatz) von 26 Prozent. Systaic produziert und vertreibt Solarstromanlagen in Form so genannter Energieeinheiten und hat sich spezialisiert auf die Photovoltaik-Gebäudeintegration.



Nach Personalaufwendungen von 1,1 Millionen Euro, Abschreibungen von 0,13 Millionen Euro, sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 3,79 Millionen Euro, sonstigen betrieblichen Erträgen von 3,01 Millionen Euro und Zinsaufwendungen von 0,05 Millionen Euro, habe das Unternehmen ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 0,44 Millionen Euro erzielt. Nach Steuern sei ein Jahresüberschuss von 0,43 Millionen Euro verblieben, während im gesamten Vorjahr noch ein Fehlbetrag von knapp einer Million Euro zu Buche stand. Die Netto-Umsatzrendite weise bereits 4,5 Prozent aus.

Die Webasto Solar GmbH, an der systaic seit Mitte Juni mit 64 Prozent beteiligt ist, hat laut systaic AG im zweiten Quartal 2007 rund 1,75 Millionen Euro umgesetzt. Das Rohergebnis habe 0,58 Millionen Euro erreicht. Das entspreche einer Rohertragsmarge von 33 Prozent. Im Zeitraum vom 4. April bis 30. Juni 2007 sei ein Jahresüberschuss in Höhe von 0,17 Millionen Euro erzielt worden. Das entspreche einer Netto-Umsatzrendite von 9,5 Prozent. "Mit prall gefüllten Auftragsbüchern geht systaic mit großer Zuversicht in die zweite Halbzeit des Geschäftsjahres 2007", heißt es in der Pressemitteilung. Der vollständige Halbjahresbericht soll am 13. August 2007 veröffentlicht werden.

30.07.2007   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Run auf Ökostrom: LichtBlick meldet über Tausend neue Kunden pro Tag

Der seit Beginn des Jahres 2007 zu verzeichnende, überproportional hohe Kundenzuwachs des Ökostromanbieter LichtBlick gewinnt weiter an Dynamik, berichtet die LichtBlick - die Zukunft d. Energie GmbH in einer Pressemitteilung. Die ursprünglich erst für 2008 geplante Marke von 300.000 Haushaltskunden sei bereits heute überschritten worden. Täglich kämen über eintausend Neukunden hinzu, mehr als doppelt so viele als zu Jahresbeginn. Hauptgründe für den Wechsel sind der Wille zu aktivem Klimaschutz, sich häufende Störfälle in Atomkraftwerken, schlechter Kundenservice sowie steigende Preise bei den Ex-Monopolisten, so Heiko von Tschischwitz, Geschäftsführer von LichtBlick und Ökomanager des Jahres 2006.  "Als privates und unabhängiges Unternehmen mit einem nachweislich guten Preis-Leistungs-Verhältnis bieten wir eine echte Alternative zur etablierten Versorgungswirtschaft. Der Wechsel ist dabei so einfach und sicher wie das Schreiben einer Postkarte aus dem Urlaub", sagt von Tschischwitz. LichtBlick-Strom sei zu 100 Prozent regenerativ erzeugt und reduziere die CO2-Emissionen gegenüber den bundesdurchschnittlichen Vergleichswerten um 94 Prozent. Der vom TÜV und den Trägern des ok-power-Ökostromlabels (WWF, Öko-Institut und Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen) geprüfte und zertifizierte Strom stammt im Jahr 2007 aus einem Biomasse-Heizkraftwerk in Sachsen-Anhalt und einem Donau-Laufwasserkraftwerk in Österreich.

Da LichtBlick seinen Strom in vielen Gebieten Deutschlands zum Teil sogar günstiger als die etablierten Versorger anbiete, urteilte Stiftung Warentest bereits im Jahr 2001 über das Angebot von LichtBlick: "ein Angebot, bei dem alles stimmt: Service, Preis und der Umweltschutz." Neben den 300.000 Privathaushalten versorgt LichtBlick auch Unternehmen und Institutionen wie Tchibo, Body Shop, verschiedene Universitäten und das Bundesumweltministerium. LichtBlick ist nach eigenen Angaben der mit Abstand größte Ökostromanbieter in Deutschland. In 2006 erwirtschaftete LichtBlick einen Umsatz von 200 Millionen Euro. LichtBlick startete im Oktober 1999 mit der Versorgung von acht Haushaltskunden als einer der ersten Newcomer in den damals gerade liberalisierten Strommarkt. Im Ranking der insgesamt 800 Stromanbieter belegt LichtBlick inzwischen einen Platz unter den Top 20. Erklärtes Unternehmensziel sind zwei Millionen Kunden und damit Platz fünf hinter den großen der Branche, E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall.

30.07.2007   Quelle: LichtBlick - die Zukunft d. Energie GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sharp-Solarstromanlage im Stadion der San Francisco Giants installiert

Giants-Baseballstadion mit Solarmodulen (im Vordergrund).
Giants-Baseballstadion mit Solarmodulen
(im Vordergrund).

Rechtzeitig vor dem All-Star Game wurde im AT&T Park, dem Stadion der San Francisco Giants, eine Sharp-Solarstromanlage eingeweiht: 590 Solarmodule des Weltmarktführers Sharp wurden in der Photovoltaikanlage verbaut - der ersten in einem Baseballstadion der amerikanischen Major League. Die Solar-Initiative ist eines der großen Ziele, die sich das Team in Sachen Energieeffizienz und Umweltschutz auf die Fahne geschrieben hat. Gleichzeitig ist sie Teil der Aktivität des kalifornischen Energieversorgers Pacific Gas and Electric Company, innovative Lösungen zu erschließen, um den Anteil erneuerbarer Energien an der Versorgung der kalifornischen Gemeinden zu erhöhen.   "Kalifornien ist der drittgrößte Solarstrommarkt der Welt und spielt in den USA schon seit langem eine wegweisende Rolle, wenn es um die Nutzung von Sonnenenergie geht. Dadurch dass sie die Förderung von Strom aus der Sonne zu einem festen Bestandteil des Baseball machen, leisten die Giants hier Pionierarbeit", so Ron Kenedi, Vice President der Solar Energy Solutions Group bei Sharp. "Als Marktführer in den USA freuen wir uns, die Giants und PG&E dabei unterstützen zu können, die Vorteile, die die Solarenergie den Verbrauchern bietet, mit Hilfe einer der beliebtesten Sportarten der Amerikaner vor Augen zu führen", so Kenedi weiter.



Die Module aus dem Hause Sharp haben eine Spitzenleistung von insgesamt 120 Kilowatt (kWp). Der Solarstrom wird in das Netz der PG&E eingespeist, die Kunden in Nord- und Mittelkalifornien versorgt. Die Größe der Gesamtanlage entspricht ungefähr 40 Solarstromanlagen auf Dächern von Privathäusern.

Sharp produziert Solarzellen im japanischen Werk Katsuragi, in der Präfektur Nara. Aus diesen Zellen werden in weltweit fünf Fabriken Solarmodule hergestellt. Neben drei Modulfertigungsstätten in Japan und einer in Tennessee/USA werden seit 2004 im walisischen Wrexham/Großbritannien Solarstrommodule für den europäischen Markt gefertigt. In Europa kauft der Solarpionier zudem Glas und Silizium für die Zell- und Modulproduktion ein und arbeitet bei der Installation von Solarstromanlagen mit Partnern zusammen. Sharp ist der weltweit führende Solarzellenhersteller mit einem Produktionsvolumen von 434 Megawatt in 2006. Heute sind mehr Solarstrommodule vom Weltmarktführer Sharp im Einsatz als von jedem anderen Hersteller.

30.07.2007   Quelle: Sharp Electronics Europe GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SHARP,
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Solarstrom-Technologieschub für Italien: Europäische Photovoltaik-Konferenz im September in Mailand

Neue Messe Mailand, Fiera Milano-Rho
Neue Messe Mailand, Fiera Milano-Rho

Weltraum-Solarzellen und Wirkungsgradrekorde, neue Photovoltaik-Märkte, Herstellungsmethoden und Anwendungsmöglichkeiten, werden vom 3. bis zum 7. September auf der weltweit bedeutendsten Konferenz der Solarstrom-Branche diskutiert. Auf dem neuen Messegelände in Mailand stehen die neuesten Forschungsergebnisse, Produkt- und Marktentwicklungen sowie politische Rahmenbedingungen im Mittelpunkt. Insgesamt werden mehr als 3.000 Kongressteilnehmer aus rund 75 Ländern erwartet.   In der begleitenden Ausstellung präsentieren nach Angaben der Veranstalter 500 Unternehmen ihre Produktneuheiten auf einer Fläche von mehr als 30.000 Quadratmetern. Im Vergleich zum letzten Jahr habe sich die Ausstellungsfläche fast verdoppelt.Die 22. Europäische Photovoltaikkonferenz und -Ausstellung bietet eine Plattform für den Wissenstransfer zwischen Forschern, Industrievertretern und Politikern. Solarzellen, Solarmodule und Photovoltaik-Wechselrichter sowie Materialien und Anlagen zu ihrer Produktion: die Konferenz und die begleitende Ausstellung decken die gesamte Wertschöpfungskette rund um den Solarstrom ab. "Mit mehr als 1.200 eingereichten Konferenzbeiträgen unterstreicht der Europäische Photovoltaikkongress seine Rolle als bedeutendste Plattform der internationalen Photovoltaikbranche", sagt Peter Helm, wissenschaftlicher Leiter der WIP und Organisator der Konferenz und Messe.


Zusatzveranstaltung für italienische Politiker, Forscher und Industrievertreter


Erstmals wird es in der 30-jährigen Geschichte neben der englischsprachigen Konferenz eine italienische Zusatzveranstaltung geben, bei der italienische Politiker, Forscher und Industrievertreter über die Perspektive der Photovoltaik in Italien diskutieren. "Wir wollen mit dem diesjährigen Kongress die Nutzung von Solarenergie in Südeuropa technologisch vorantreiben", erklärt der Vorsitzende der 22. Europäischen Photovoltaikkonferenz Professor Gerhard Willeke vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE). "Ich freue mich, dass die Photovoltaikkonferenz in diesem Jahr in Italien stattfindet", betont Willeke.


Einspeisetarife und hohe Sonneneinstrahlung eröffnen ausgezeichnete Perspektiven für Solarstrom in Italien


Seit der Einführung eines modifizierten Einspeisegesetzes für Solarstrom im Februar 2007 (Conto Energia) mit einem vereinfachten Antragsverfahren, neuen Einspeisetarifen und einer Aufhebung des Förderdeckels rechnet man in Italien mit einem Solar-Boom. Dank der hohen Sonneneinstrahlung und den ausgezeichneten Förderbedingungen habe Italien gute Aussichten, bereits kurzfristig unter die Top 3 der europäischen Länder mit der höchsten installierten Solarstromleistung zu kommen, so die Veranstalter der Konferenz.


Unterstützung aus Politik, Verbänden und Industrie


Institutionelle Unterstützung erhält die diesjährige Photovoltaikkonferenz von der Europäischen Kommission, dem italienischen Umweltministerium, dem italienischen Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung, der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), dem Weltrat für erneuerbare Energien (WCRE) und dem Europäischen Photovoltaik-Industrieverband (EPIA). Teilnahmegebühr: 790 Euro / 890 Euro (fünf Konferenztage einschließlich einer CD-Rom mit den Konferenzvorträgen); Ermäßigungen für Studenten und eintägige Registrierung möglich.

Weitere Informationen: www.photovoltaic-conference.com

30.07.2007   Quelle: WIP Renewable Energies   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: fieramilano,
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GILDEMEISTER-Konzern baut Solartechnik-Aktivität aus; Tochter a+f erhält Solar-Tracker-Großauftrag aus Spanien

Solar-Trackersystem "SunCarrier".

Die a+f GmbH (Würzburg), ein Unternehmen des GILDEMEISTER-Konzerns (Bielefeld), hat einen Großauftrag über 150 Solar-Trackersysteme (Photovoltaik-Nachführungen) vom Typ "SunCarrier" im Wert von rund 31,5 Millionen Euro erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit jeweils 250 Quadratmetern Fläche setze der "SunCarrier" neue Maßstäbe bei nachgeführten Solar-Systemen, betont a+f. Die Anlagen sollen im sonnenreichen Pozohondo (Region: Castilla-La Mancha), etwa 250 Kilometer südöstlich von Madrid, installiert werden. Die erzeugte Strommenge reiche rechnerisch für rund 2.800 Vier-Personen-Haushalte aus.   "Die zum Patent angemeldete Konstruktion von a+f überzeugt die Fachwelt vor allem durch ihre lange Lebensdauer und den geringen Serviceaufwand", heißt es in der Pressemitteilung. Der SPS-gesteuerte "SunCarrier" richte sich automatisch nach dem Sonnenstand aus und erziele somit bis zu 32 % mehr Leistung als fest aufgeständerte Photovoltaik-Systeme.

GILDEMEISTER will seine Aktivität im Bereich der regenerativen Energien weiter ausbauen. Aufgrund der hohen Nachfrage erwarte a+f für das Jahr 2007 ein Auftragsvolumen von bis zu 100 Millionen Euro. Die aktuellen Zahlen zum ersten Halbjahr 2007 will GILDEMEISTER am 2. August 2007 veröffentlichen.

30.07.2007   Quelle: GILDEMEISTER Aktiengesellschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: a+f GmbH,
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Solarenergie wird für Spaniens Bauindustrie immer wichtiger

Spaniens Solar-Markt boomt. Im Süden Europas ist die Energie aus der Sonne ein heißes Thema. Seitdem die spanische Bauverordnung "Código Técnico de Edificación" (CTE) den Einbau von Solartechnik in bestimmten Gebäuden vorschreibt, sei das Interesse an Solarenergie besonders bei Architekten und Bauträgern stark gestiegen, berichtet der Messe "InmoSolar Malaga" in einer Pressemitteilung. Aktuelle Informationen zu den verschiedenen Technologien und der Dialog mit Experten seien gefragt.  Die Messe InmoSolar Malaga ist eine internationale Ausstellung mit Fachkongress zur Solarenergie, die im Rahmen der Immobilienmesse SIMed (Salon Inmobiliario del Mediterraneo) vom 4. bis 6. Oktober 2007 im südspanischen Malaga stattfindet. Die Immobilienmesse SIMed zählte 2006 rund 25.000 Besucher. Ziel der Veranstaltung ist, eine Businessplattform für internationale Solarunternehmen und spanische Investoren, Bauträger und Architekten zu schaffen.


Fachkongress am 4. und 5. Oktober

Im Rahmen des internationalen Veranstaltungsprogramms finden am 4. und 5. Oktober Vorträge für das Fachpublikum zu folgenden Themen statt: Aktuelle Technik und Trends in der Solarindustrie, Einsatzbereiche thermischer und photovoltaischer Installationen im Baugewerbe, Bauverordnung CTE (Código Técnico de la Edificación), solare Installationen für den industriellen Einsatz, Investition in Solarparks, solare Klimatisierung und neue Technologien zur architektonischen Integration von Solartechnik an Gebäuden.


Publikumstage liefern Grundwissen über Solaranlagen

Am Freitagnachmittag und am Samstag den 6. Oktober ist die Messe allen an Solar-Installationen interessierten Personenkreisen sowie der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die angebotenen Seminare für das allgemeine Publikum sollen Grundwissen über Solaranlagen und deren effizienten und energiesparenden Einsatz in Einfamilienhäusern und Wohnanlagen vermitteln.

30.07.2007   Quelle: European Conference Management; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EU-Biogas-Barometer 2007: Wachstum im Jahr 2006 um 13,6 %

Biogas werde für die Länder der Europäischen Union, die Aufbereitungswege entsprechend ihres Potenzials entwickeln, auf Grund seiner Vorteile in Bezug auf Umwelt und Energieproduktion immer interessanter, berichtet das EU-Projekt EurObserv’ER in einer Pressemitteilung. So seien im Jahr 2006 fast 5,3 Millionen Tonnen Ölgleichwert produziert worden, was gegenüber 2005 einem Wachstum von 13,6% entspreche. EurObserv’ER legt in seinem Barometer erschienen in Nr. 179 der französischen Zeitschrift "Systèmes Solaires - Le Journal des Énergies Renouvelables", die aktuelle Tendenz des Sektors dar.  5,35 Millionen Tonnen Rohöl-Äquivalent in der EU aufbereitet

Die Primärenergieproduktion von Biogas ist laut EurObserv’ER auch 2006 wieder deutlich gestiegen und verzeichnet ein Wachstum von 13,6 % gegenüber 2005 (5.35 Millionen Tonnen Rohöl-Äquivalent; Mtoe). Diese Zahl enthalte ausschließlich die für die Aufbereitung bestimmte Produktion, und demnach also nicht das in Fackelrohren verbrannte Biogas. Wie auch 2005, macht das Biogas aus Deponien mit 3.1 Mtoe den größten Teil der Produktion aus. Biogas aus Methanisierungsprozessen wird jedoch nicht mehr hauptsächlich in Kläranlagen produziert, sondern fällt in die Kategorie "andere Biogase", die Biogase aus der Landwirtschaft, kollektiven Co-Vergärungsanlagen und Hausmüllaufbereitungsanlagen umfasst. Die Bruttostromproduktion aus Biogas nimmt laut EurObserv’ER stark zu (+ 28,9%, entsprechend 17,3 Terawattstunden, TWh), und dies besonders dank einer Erhöhung der Stromproduktion in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Letztere sei erstmals höher als der allein produzierte Strom.


Großbritannien größter Biogas-Primärenergieerzeuger pro Einwohner

In Deutschland entwickle sich zur Zeit die Primärenergie aus Biogas im Wesentlichen dank der Stromerzeugung in kleinen landwirtschaftlichen Methanisierungsanlagen in Kraft-Wärme-Kopplung. Die Erzeugung von Primärenergie betrage über 1,9 Mtoe, die vorwiegend zu Strom aufgewertet werde (7,3 TWh). Großbritannien (1,7 Mtoe im Jahr 2006) bleibe weiterhin größter Primärenergieerzeuger pro Einwohner mit 28,1 toe pro 1.000 Kopf gegenüber 23,3 toe pro 1.000 Einwohner in Deutschland, wo das Ansteigen der Primärenergieproduktion in erster Linie auf eine Steigerung der Stromerzeugung aus Deponiegasen zurückzuführen sei. In Frankreich beruhe die Biogasproduktion auf Deponien und Kläranlagen. Neue Einkaufspreise seit Juli 2006 dürften dort die Einrichtung eines Industriezweiges Methanisierung aus landwirtschaftlichen Anlagen ermöglichen, so EurObserv’ER.

Innerhalb von nur fünfzehn Jahren habe sich die Abfallmethanisierungsindustrie stark strukturiert, sodass sie heute einen eigenen Wirtschaftssektor darstelle, betont EurObserv’ER Verschiedene Verfahrenstypen für eine saubere Methanisierung seien entwickelt worden, um auf die Nachfrage zu antworten, die diesen boomenden Markt ausmacht.


Zu spät für die Zielvorgaben des Weißbuchs

Die aktuelle Tendenz sei insgesamt positiv, berichtet EurObserv’ER In den vergangenen Jahren seien von verschiedenen Ländern der EU (Großbritannien, Deutschland, Dänemark, Luxemburg und Schweden) ernsthafte Bemühungen unternommen worden, die insbesondere zur Einrichtung neuer Standorte geführt haben. Diese Erfolgsbeispiele und die Fördermechanismen hätten dazu geführt, dass Länder wie Frankreich ein effizientes Förderungssystem eingerichtet haben. Trotz dieser Anstrengungen würden jedoch die 1997 festgesetzten Ziele des EU-Weißbuchs (15 Mtoe im Jahr 2010) nicht erreicht. "Unsere Schätzungen, die sich auf die Antworten nationaler Experten auf unsere Fragebögen sowie das in den vergangenen Jahren beobachtete Wachstum stützen, rechnen für 2010 mit ungefähr 8,6 Mtoe", heißt es in der Pressemitteilung von EurObserv’ER.

Weitere Informationen im Internet

Die verschiedenen Barometer von EurObserv’ER stehen zur Verfügung unter der Adresse http://www.eufores.org/, zum Beispiel das Solarwärme-Barometer und das Photovoltaik-Barometer. Die komplette Ausgabe des Biogas-Barometers kann kostenlos eingesehen unter www.energies-renouvelables.

30.07.2007   Quelle: EurObserv’ER   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Druckluftspeicher machen Windstrom plan- und regelbar

BINE Info "Druckluftspeicher-Kraftwerke".

Die Windenergie liefert bereits mehr als 5 % des in Deutschland erzeugten Stroms und ihr Anteil steigt weiter. Da Windenergieanlagen den Strom witterungsabhängig und nicht bedarfsorientiert erzeugen, erfordert dies Anpassungen bei Stromnetzen, Kraftwerkspark und Energiemanagement. Ergänzend könnten große Energiespeicher die Energielieferung der Windparks ähnlich plan- und regelbar machen wie konventionelle Kraftwerke. Das neue BINE-Projekt-Info "Druckluftspeicher-Kraftwerke" (5/2007) stellt eine technische Option dafür vor und bereichtet über die Ergebnisse verschiedener, vom Bundesumweltministerium geförderter Studien für deren Nutzung und Netzintegration.  Verbrauchsschwankungen im Netz sind inzwischen gut vorherzusehen und auch die Prognosesicherheit der zu erwartenden Windeinspeisung hat zugenommen. Um Windstrom aus Sicht des Netzes noch vielseitiger zu machen, werden Speichermöglichkeiten erforscht, welche die Differenzen zwischen Angebot und Nachfrage ausgleichen. Jetzt sind Druckluftspeicher-Kraftwerke, die unterirdische Salzkavernen als Speicher nutzen, für diesen Zweck in den Fokus gerückt. In Norddeutschland, wo auch die Potenziale für den künftigen Ausbau der Windenergienutzung liegen, sind die geologischen Voraussetzungen dafür günstig.

Das weltweit erste Druckluftspeicher-Kraftwerk wurde 1978 in Niedersachsen als Ergänzung zu einem Grundlast-Kraftwerk in Betrieb genommen. Ein zweites steht in den USA. Inzwischen werden weltweit derartige Speicher-Projekte konzipiert, darunter eines an der deutschen Nordseeküste. Das Projekt-Info "Druckluftspeicher-Kraftwerke" ist kostenfrei erhältlich beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe, im Internet unter http://www.bine.info oder telefonisch unter 0228 – 923790.

29.07.2007   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BINE Informationsdienst,
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Weltweit erster Dauertest einer Biogas-Brennstoffzelle im T-Systems-Rechenzentrum

Brennstoffzellen-Hot-Module
Brennstoffzellen-Hot-Module" von
MTU CFC Solutions GmbH.

Als erstes Unternehmen weltweit testet T-Systems dauerhaft eine biogas-betriebene Brennstoffzelle für den Einsatz im Rechenzentrum. Die umweltfreundliche Technologie wird Teile des Münchener Rechenzentrums der T-Systems Enterprise Services GmbH mit Strom versorgen und kühlen. Die Brennstoffzelle erzeugt Energie aus gereinigtem Biogas. Die dafür notwendigen Futterpflanzen stammen aus dem Münchner Umland. "Bayern ist stolz darauf, dass die europaweit erste stationäre Brennstoffzelle auf Basis von Biomethan hier im Münchener Rechenzentrum von T-Systems ihren Betrieb aufnimmt", sagte Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Hans Spitzner bei der Einweihung der Anlage.   "Die Kombination aus dem hocheffizienten Energiewandler Brennstoffzelle und dem umweltfreundlichen, CO2-neutralen Energieträger Biomethan markiert einen weiteren Meilenstein in der Energietechnik. Das Projekt unterstreicht, dass wir ein Technologiestandort von Weltrang sind", so Spitzner weiter.

Bislang beziehen Rechenzentren ihren Strom aus dem Netz. Notstromaggregate überbrücken mögliche Ausfälle. Die Brennstoffzelle ist der erste Schritt zu einem Rechenzentrum, das unabhängig vom öffentlichen Stromnetz funktioniert, gleichzeitig umweltschonende, erneuerbare Energie nutzt und so dem Klimawandel Rechnung trägt. Die weltweit erste Anlage dieser Art ist ein gemeinsames Forschungsprojekt der Telekom-Töchter T-Systems und Power & Air Solutions sowie deren Kooperationspartnern Voigt & Haeffner und CFC Solutions. Eine Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wurde beantragt.

29.07.2007   Quelle: T-Systems   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MTU,

 

Österreich Spatenstich für energieautarkes Feriendorf

Spatenstich für energieautarkes Feriendorf in Lungau.
Spatenstich für energieautarkes Feriendorf in Lungau.

Effiziente Energiegewinnung bei höchstmöglichem Schutz von Klima und Umwelt. Mit diesem Grundsatz haben die oekoplan Energiedienstleistungen GmbH und das Planungsbüro ATB-Becker eine zukunftsweisende Kooperation gestartet. Gemeinsam verwirklichen sie ein in Österreich einzigartiges ökologisches Konzept zur autarken Energieversorgung des Feriendorfes in St. Martin im Lungau, berichtet die oekostrom AG in einer Pressemitteilung. Mittelpunkt des Konzeptes ist ein hoch effizientes Pflanzenöl-Blockheizkraftwerk (BHKW), das die Wärmeversorgung des Feriendorfes sicherstellen soll. Nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung werden zehn Ferienhäuser sowie der Wellness- und Spa-Bereich des Dorfes zusätzlich mit sauberem Strom aus Pflanzenöl versorgt.   Dieser Strom wird primär zur Eigenversorgung des Feriendorfes genutzt.

"Die Innovation steckt in der Effizienz des Gesamtkonzeptes: Sollte mehr Strom produziert werden, als das Feriendorf abnimmt, wird der Überschussstromanteil in die Bilanzgruppe der oekostrom Vertriebs GmbH eingespeist, des Stromversorgers des Feriendorfes", so oekoplan-Vertriebsmanager Martin Lackner. Wenn zu Spitzenzeiten aber mehr Strom benötigt werde, als das BHKW erzeugen kann, liefere die oekostrom Vertriebs GmbH 100 Prozent zertifizierten Ökostrom aus Wind, Sonne, Wasser und Biomasse. Die Ferienhäuser werden im Niedrigstenergiehausstandard und in traditioneller Salzburger Holzbauweise mit Schafwolldämmung gebaut.


Unabhängig von Öl und Atom

Mit dem Tochterunternehmen oekoplan Energiedienstleistungen GmbH verfügt die oekostrom AG über das know-how aus 15 Jahren Erfahrung mit Energieeffizienz-Projekten. Aufgrund des ganzheitlichen Ansatzes der oekostrom AG ist auch das Energiecontracting der oekoplan mit dem Umweltzeichen des Lebensministeriums ausgezeichnet. Ziel der oekoplan ist immer ein Gebäudekonzept auf Niedrigstenergie- oder Passivhausstandard. Der Restenergiebedarf wird zu 100 Prozent regionale, erneuerbare Energiequellen beziehungsweise Energieproduktion im Projekt selbst gedeckt. Damit biete die oekoplan Energielösungen, die sich langfristig ökonomisch und ökologisch bewähren, heißt es in der Pressemitteilung. Die Kooperation mit dem Planungsbüro ATB-Becker ermögliche eine Bündelung der Kräfte. Mit außer-gewöhnlichem Innovationsgeist und maximaler Effizienz sollen Projekte in Rekordzeit realisiert werden.

29.07.2007   Quelle: Ökostrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oekostrom AG; Fotsostudio Roland Holitzky,
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dena zeigt sieben Schritte vom Altbau zum Energie sparenden Eigenheim

dena-DVD zur Altbausanierung
dena-DVD zur Altbausanierung

Kräftig Kosten zu sparen, den Wohnkomfort zu steigern und den Wert der Immobilie zu erhöhen - das schaffe eine energetische Sanierung, betont die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Pressemitteilung. "Technisch ist es heute problemlos möglich, den Energieverbrauch eines durchschnittlichen Wohnhauses durch eine geschickte Sanierung um etwa 85 Prozent zu senken", bestätigt Felicitas Kraus, Bereichsleiterin Energieeffizienz bei der dena. Der Sanierungsfahrplan der dena stelle in sieben Schritte vor, was zu beachten ist. Jede Modernisierung beginne mit der Analyse des Gebäudes: Ein Energieberater untersucht, an welchen Stellen das Haus wie viel Energie verliert und welche Maßnahmen Energie einsparen würden.  Er begutachtet und bewertet einzelne Bauteile wie die Außenwände, die Fenster oder die Heizung. Abschließend überprüft er die Wirtschaftlichkeit möglicher Sanierungsmaßnahmen und gibt konkrete Empfehlungen.

Förderung vom Staat

Als zweiter Schritt wird die Finanzierung und Förderung geplant. Um die Finanzierung gemeinsam mit der Hausbank solide zu planen, muss der Bauherr wissen, welche Förderungen der Staat anbietet: Neben den Angeboten der KfW Förderbank und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt es einige regionale Förderprogramme. Der Staat fördert die energiesparende Sanierung durch zinsgünstige Darlehen oder Zuschüsse.


Kompetente Fachleute einbeziehen

Beim dritten Schritt werden Sanierungsmaßnahmen festgelegt und Fachleute einbezogen. Bei umfangreichen Sanierungen ist die Planung durch einen spezialisierten Bauingenieur oder Architekten sinnvoll. Besonders schrittweise Sanierungen über einen längeren Zeitraum sollte laut dena ein Spezialist planen. Um einen kompetenten Fachmann zu finden, der Erfahrungen mit energetischer Sanierung aufweisen kann, sollte man sich Referenzen zeigen lassen. Oft hat auch der Energieberater eine Ausbildung zum Bauingenieur oder Architekten absolviert und könne als Planer zusammen mit dem Eigentümer die Baumaßnahmen festlegen.


Mindestens drei Angebote einholen

Im vierten Schritt gilt es, Angebote einzuholen und Kompetenzen zu prüfen: Um den richtigen Handwerksbetrieb auszuwählen, sollte der Planer für alle Bauleistungen mindestens drei Angebote einholen und vergleichen. Denn Preise und Qualität variieren teilweise stark. Die Angebote sollten die geplanten Maßnahmen sowie Menge, Fabrikat und Merkmale des Baumaterials enthalten. Je detaillierter die Angebote sind, desto besser kann man ihre Qualität beurteilen und die richtige Entscheidung treffen. Auch Handwerksbetriebe sollten ihr Know-how durch Referenzen belegen können.


Bauvertrag soll qualitativ hochwertige Ausführung garantieren

Der Bauvertrag (5. Schritt) legt die Leistungen, einen Zeitplan mit verbindlichen Abnahmeterminen, Zahlungsfristen und Mängelansprüche fest. Auch Fristen aus bewilligten Förderungen werden erfasst. Um eine qualitativ hochwertige Ausführung zu garantieren, sollte der Architekt oder Fachplaner mehrmals die Baustelle kontrollieren und den Fortschritt dokumentieren. Ein sogenannter Blower-Door-Test kann die Luftdichtheit des Gebäudes kontrollieren. Anschließend können eventuelle Mängel noch behoben werden.


Schriftliches Abnahmeprotokoll

In einem Abnahmeprotokoll (Schritt 6) sollte man schriftlich festhalten, ob alle Arbeiten qualitativ hochwertig erledigt sind. Eventuelle Mängel und Fristen für deren Behebung sollten hier notiert werden. Zudem sollten die Fachleute vor Ort die neue Heizung oder Lüftungsanlage erklären. Ebenso sinnvoll ist es, Wartungsverträge für die Anlagentechnik abzuschließen.


Energieverbrauch beobachten

Last not least gilt es den Energieverbrauch beobachten und in einer Liste festzuhalten. Denn wer die eigenen Verbrauchsgewohnheiten kennt, weiß wodurch Energie verbraucht wird und schafft so die Vorraussetzung für neue Energiesparerfolge.


Die Internetseite www.zukunft-haus.info bietet weitere Informationen zur energieeffizienten Sanierung und zur Förderung sowie eine Datenbank mit Energieberatern vor Ort. Dort können auch Informationsbroschüren und digitale Medien mit praxisnahen Ratschlägen, Finanztipps und ausführliche Checklisten bestellt werden. Zudem finden Bauherren Informationen rund um das "dena-Modellvorhaben", das zusätzliche Förderungen für die optimale Sanierung des Wohnhauses bietet.

28.07.2007   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena),   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: dena,

 

Projekt des bemannten Brennstoffzellenflugzeugs "Hydrogenius" gewinnt an Fahrt

Skizze des Brennstoffzellenflugzeugs.
Skizze des Brennstoffzellenflugzeugs.

Ende 2006 haben Wissenschaftler der Universität Stuttgart mit dem Entwurf des zweisitzigen Brennstoffzellenflugzeugs "Hydrogenius" den renommierten Berblinger-Preis der Stadt Ulm gewonnen. Das geplante Leichtflugzeug mit etwa 18 Metern Spannweite und acht Metern Länge soll seine Antriebsenergie aus der kalten Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff beziehen, weder Abgase noch Lärm produzieren und kann dennoch bei den Flugleistungen mit herkömmlichen Leichtflugzeugen konkurrieren. Die größte Herausforderung dabei ist die Integration des Brennstoffzellensystems in den Flieger. Wenn alles planmäßig läuft, werde Hydrogenius das weltweit erste bemannte Brennstoffzellenflugzeug, das bei den Flugleistungen mit herkömmlichen zweisitzigen Flugzeugen konkurrieren kann, so die Universität Stuttgart in einer Pressemitteilung. Nun hat ein Team am Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart mit der Detailkonstruktion des Fliegers begonnen. Am 24. Juli stellte Prof. Rudolf Voit-Nitschmann vom Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart das Projekt in der Reihe "Forschung hinter den Kulissen" den Medien vor. 

Brennstoffzellentechnik für Verkehrsflugzeuge voranbringen

Das Projekt Hydrogenius verfolgt mehrere Ziele: Zum einen soll die Leistungsfähigkeit der Brennstoffzellentechnik in hoch komplexen Anwendungen demonstriert werden. "Dies soll diese Technik als Bordstromversorgung bei Verkehrsflugzeugen voranbringen", betonte Rudolf Voit-Nitschmann. "Gleichzeitig werden mit den Forschungsarbeiten zur Themen wie Aerodynamik, Bauweise und Materialien die Kompetenzen der beteiligten Wissenschaftler und Studierenden im Flugzeugbau erneut gestärkt", hob Voit-Nitschmann hervor und berichtete, dass mit dem Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) bereits ein kompetenter Partner gefunden wurde. Mit der Entwicklung und Realisierung kreativer Flugzeuge haben die Stuttgarter Wissenschaftler Erfahrung: Schon das Solarflugzeug "icaré II" wurde in der ersten Hälfte der 1990er Jahre an der Uni Stuttgart gebaut, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ist noch heute das weltweit leistungsfähigste bemannte Solar-Flugzeug.


Kompetente Partner beteiligt - Suche nach geeignetem Motor und Brennstoffzellensystem fortgeschritten

Unter Leitung von Prof. Voit-Nitschmannn bearbeiten die Diplomingenieure Steffen Geinitz den Antriebsstrang inklusive Tanksystem und Len Schumann den Flugzeugentwurf und die Konstruktion. Zusätzlich beschäftigen sich bereits vier Studenten in ihren Studien- oder Diplomarbeiten mit verschiedenen Themen wie etwa "Bauweisenuntersuchung" und "Entwurfsoptimierung". Viele weitere Studenten haben die Chance, auch in Kooperation mit anderen Instituten der Fakultät Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie im Hydrogenius- Team mitzuwirken und die Entwicklung eines High-Tech-Flugzeuges hautnah zu erleben und mit zu gestalten. "Weit fortgeschritten ist die Suche nach einem geeigneten Antriebsmotor", so Voit-Nitschmann. Mehrere Unternehmen seien interessiert, das Projekt mit ihrer Antriebstechnik zu unterstützen. Bereits weit vorangekommen sei man auch bei der Suche nach einem passenden und verfügbaren Brennstoffzellensystem. Die Entscheidung für ein System soll in den nächsten Wochen in Zusammenarbeit mit dem DLR erfolgen. Ein namhafter Luftfahrzeughersteller habe Interesse signalisiert, Hydrogenius zu unterstützen und den Bau des Flugzeugs zu übernehmen.


Der Erstflug für 2010 geplant.

Neben den technischen Herausforderungen, die es zu meistern gilt, bereitet dem Hydrogenius-Team vor allem die Finanzierung noch Kopfzerbrechen. Das projektierte Budget liegt, je nach verwendetem Brennstoffzellensystem, bei etwa 1,6 Millionen Euro, wobei etwa die Hälfte der Kosten auf die benötigten technischen Komponenten und Materialkosten entfällt. Dabei werde der besondere Vorteil einer universitären Entwicklung deutlich: Im gewerblichen Bereich wären die Kosten für ein vergleichbares Projekt bedeutend höher. Ein gutes Achtel des Budgets habe das Team bereits akquiriert. Hier habe wieder einmal Prof. Artur Fischer, Gründer der Fischerwerke, eine Vorreiterrolle übernommen. Er unterstützt das Projekt mit 100.000 Euro und möchte damit weitere Sponsoren zu einer Unterstützung ermutigen. Auch die Universität Stuttgart fördert das Projekt mit 50.000 Euro. Ein Dienstleistungsunternehmen aus der Region Stuttgart habe bereits weitere 50.000 Euro zugesagt. "Wir hoffen, dass weitere Firmen und Privatpersonen bereit sind, in Umweltschutz und Zukunftsforschung zu investieren", betonte Voit-Nitschmann. Zusätzlich seien ein Antrag zur Förderung des Forschungsvorhabens an die Landesregierung gestellt sowie eine Projektskizze zur Teilnahme am "Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie" der Bundesregierung eingereicht worden. Die Entscheidungen stehen noch aus.

"Wenn die Finanzierung gelingt, wird Hydrogenius dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit der Brennstoffzellentechnik und der deutschen Ingenieurkunst unter Beweis zu stellen", ist Prof. Voit-Nitschmann überzeugt. Mindestens 700 Kilometer Reichweite, das entspricht der Strecke München - Flensburg, sollen mit einer Tankfüllung möglich sein. Und das bei einem schadstofffreien Wasserstoff-Energieverbrauch, der pro Insasse gerade einmal einem Liter Benzin auf 100 Kilometern entspricht.

28.07.2007   Quelle: Universität Stuttgart; Institut für Flugzeugbau   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Institut für Flugzeugbau der Uni Stuttgart,

 

BWE-Vorsitzender nimmt eigene Solarstrom-Anlagen in Betrieb

Hermann Albers setzt auf Wind- und Solarstrom.
Hermann Albers setzt auf Wind- und Solarstrom.

Hermann Albers, neu gewählter Präsident des Bundesverbandes Windenergie (BWE) und Vizepräsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BBE), strahlt mit der Sonne um die Wette. Am 18. Juli nahm der 46-jährige Nordfriese seine eigenen Photovoltaik-Anlagen in Betrieb. Solarmodule mit einer Spitzenleistung von 100 Kilowatt (kWp) glänzen auf den Dächern zweier Stallungen, die zu Albers landwirtschaftlichem Betrieb in Simonsberg gehören. Gemeinsam mit den 15 kWp einer zweiten Anlage auf dem Dach seiner nahe gelegenen Reithalle produzieren die PV-Module genug Strom zur Versorgung von 40 Haushalten. Pro Kilowatt installierter Spitzenleistung wird ein Ertrag von bis zu 880 kWh pro Jahr erwartet, so dass die Anlagen in einem Zeitraum von 20 Jahren an die zwei Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen werden.   Geliefert wurde die neue Solaranlage von der Firma EWS aus Handewitt, die seit über 20 Jahren norddeutschlandweit im Bereich erneuerbarer Energien tätig ist.

Bei der Auswahl der Solarmodule hat Hermann Albers auf Qualität "Made in Germany" gesetzt. Die verwendeten Module der Marke Evergreen Solar wurden allesamt in Thalheim ( Sachsen-Anhalt) hergestellt. Dank seiner patentierten "String Ribbon-Technologie" produziert Evergreen Solar hochleistungsfähige Solarmodule besonders ressourcenschonend. Zudem zeichnen sich die Module bei der Produktion durch äußerst geringe CO2-Emissionswerte aus. Der Firmenslogan "Think Beyond" (zu deutsch: weiter denken) bringe das Innovationsbestreben des Unternehmens auf den Punkt und passe ebenso gut zum Leben von Hermann Albers, der sich seit über zwei Jahrzehnten aktiv für die Nutzung erneuerbarer Energien einsetzt, heißt es in der Pressemitteilung von Evergreen Solar.

Neben seiner Aktivität in Verbänden ist Albers Geschäftsführer etlicher Windparkgesellschaften, Gründungsmitglied des Offshore-Bürgerwindparks Butendiek und Gründer des Bildungszentrums Erneuerbare Energien in Husum. Zudem sitzt er stellvertretend dem IHK-Ausschuss für Energie in Schleswig-Holstein vor. Als Unternehmer und Idealist vertritt Hermann Albers stets das Ziel, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz Hand in Hand gehen zu lassen. So war es für den "Überzeugungstäter" Ehrensache, in eigene Photovoltaikanlagen zu investieren.

27.07.2007   Quelle: Evergreen Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar,
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Solar-Fabrik AG meldet Rekordumsatz und -ergebnis

Sitz der Solar-Fabrik AG in Freiburg
Sitz der Solar-Fabrik AG in Freiburg

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat das erste Halbjahr 2007 mit einem Periodenüberschuss von 2,13 Millionen Euro abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung (Vorjahr: 1,67 Millionen Euro). Der Konzernumsatz stieg laut Solar-Fabrik AG im ersten Halbjahr 2007 um über 71 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum auf rund 51 Millionen Euro. (Vorjahr: ca. 30 Mio. EUR). Die Solar-Fabrik plane aufgrund der weiter fortgeschrittenen Integration aller Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette weiterhin einen Umsatzanstieg von 72,7 Millionen Euro im vergangenen Jahr auf über EUR 130 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. 

166 % mehr Umsatz mit Solar-Wafern

Im Geschäftssegment Solar-Wafer hat die Solar-Fabrik in den ersten sechs Monaten des angelaufenen Geschäftsjahres einen Umsatz von rund 29,45 Millionen Euro erzielt, davon entfielen auf externe Umsätze rund 20 Millionen Euro. Das Segment steigerte damit den Umsatz im ersten Halbjahr um zirka 18 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Das entspreche einem Wachstum von rund 166 %. Das Segmentergebnis (Segmentumsätze minus Segmentaufwendungen und abzüglich der Abschreibungen) betrug 3,75 Millionen Euro (Vorjahr: 2,1 Mio. EUR). Der Ausbau der Aktivität der Global Expertise Wafer Division Ltd. (kurz: GEWD Ltd.) im Silizium- und Waferbereich soll weiter vorangetrieben werden. So sei zwischenzeitlich in Shanghai (China) eine weitere Repräsentanz eröffnet worden, um vom boomenden chinesischen Photovoltaik-Markt zu profitieren. Die Solar-Fabrik habe über ihre Tochtergesellschaft GEWD Ltd. im zweiten Quartal 2007 einen strategisch bedeutenden Siliziumliefervertrag mit Hoku Materials Inc. abgeschlossen. Die Sicherung der Polysiliziumversorgung ist aus Sicht der Gesellschaft ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Verwirklichung des gesetzten Primärziels der Solar-Fabrik AG: Globales Wachstum bei Sicherung der Kapazitätsauslastung über die gesamte Wertschöpfungskette.


Umorientierung in Richtung Großkunden; Rohmarge erwartungsgemäß verringert

Die Solar-Fabrik AG habe im Geschäftsbereich Solarstromsysteme ihre Verkaufsstrategie im 2. Quartal 2007 geändert und bediene nun verstärkt Großkunden. Die Umsätze in diesem Segment seien damit im Berichtszeitraum um mehr als 15 % gesteigert worden, von 27 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2006 auf 31 Millionen Euro. Das Kundensegment Großkunden sei preissensitiver, betont die Solar-Fabrik AG, das habe die Rohmarge erwartungsgemäß verringert. Das Konzernergebnis vor Zins und Steuer (EBIT) betrug somit 1,47 Millionen Euro (Vorjahr: 1,67 Mio. EUR). Das Segmentergebnis belief sich nach Angaben des Unternehmens insgesamt auf minus 2,32 Mio. EUR (Vorjahr: minus 478.000 Euro). Davon entfielen minus 787.000 Euro auf das 2. Quartal und rund minus 1,5 Millionen Euro auf das 1. Quartal 2007. Die Segmentverluste seien damit im Quartalsvergleich aufgrund höherer Kapazitätsauslastung nahezu halbiert worden.

Trotz höherer Preissensitivität biete das Großkundensegment Vorteile, die aus Sicht der Solar-Fabrik für ihre künftige Entwicklung von entscheidender Bedeutung sind. Die Solarstrommodulproduktion sei ein mengengetriebener Geschäftsbereich. Durch die Bedienung des Großkundenbereichs werde die Solar-Fabrik AG nach gegenwärtiger Planung im kommenden Geschäftsjahr 2008 deutlich höhere Mengen absetzen. Traditionelle saisonale Absatzschwankungen würden durch die Neuausrichtung auf Großkunden nivelliert; die Planungssicherheit entsprechend erhöht.


Deutliche Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis erwartet

Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich der Rohertrag bis Jahresende nachhaltig verbessern wird, da die Verkaufspreise bis dahin durch das gegebene Auftragsvolumen fixiert seien; die Einkaufspreise hingegen würden in den kommenden Monaten voraussichtlich weiter sinken. Die Gesellschaft erwartet für die kommenden Monate und die Zukunft deutliche Steigerungen bei Umsatz und Ergebnis. Begründet sei diese Erwartung durch die weitere konsequente Umsetzung einer 100%igen-Kapazitätsauslastung (und damit Fixkostendegression), den weiteren Ausbau der Kapazitäten entlang der Wertschöpfungskette, den Ausbau margenträchtiger Aktivitäten innerhalb der Wertschöpfungskette, weitere Effizienzsteigerungen in der Produktion, verbesserte Einkaufskonditionen durch wachsende Volumina, hohe Verlässlichkeit in der Rohstoffversorgung sowie einer Verbreiterung der Kundenbasis im In- und Ausland.

27.07.2007   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Photovoltaik: "3D-Solarzellen" sollen den Wirkungsgrad steigern und kleinere, leichtere und einfachere Solar-Generatoren ermöglichen

Jud Ready arbeitet an 3D-Solarzellen.
Jud Ready arbeitet an 3D-Solarzellen.

Neuartige dreidimensionale Solarzellen sollen fast alles Licht absorbieren, das auf sie trifft und so die Effizienz von Solarstromanlagen erhöhen und gleichzeitig deren Größe, Gewicht und Komplexität reduzieren. Das berichtet das Georgia Institute of Technology (GTRI) in einer Pressemitteilung. Die 3D-Solarzellen fangen Photonen mit einer Reihe von Miniatur-"Turm"-Strukturen ein, welche an Hochhäuser in einem Straßenzug erinnern, beschreibt das GTRI die neue Technologie. Diese Solarzellen könnten schon bald zur Stromversorgung von Flugzeugen dienen, heißt es in der Pressemitteilung. Indem sie eine höhere Effizienz photovoltaisch aktiver Schichten ermöglichen, könnten sie zudem das Design von Solarzellen für ein großes Anwendungsfeld verändern, so das GTRI.   "Unser Ziel ist es, jedes Photon zu nutzen", sagte Jud Ready, vom elektro-optischen Labor des GTRI. "Weil wir mit unseren 3D-Strukturen mehr Licht einfangen, können wir mit viel kleineren photovoltaisch aktiven Flächen arbeiten. Auf einem Satelliten oder einem Flugzeug würde das weniger Gewicht und weniger Platz erfordern", fügte Ready hinzu.



Forscher Ready: Der Wirkungsgrad unserer Solarzellen steigt sogar, wenn das Sonnenlicht sich aus der Senkrechten entfernt

Das 3D-Design wurde vorgestellt im März-Heft der Zeitschrift JOM, die von der Gesellschaft für Mineralien, Metalle und Materialien veröffentlich wird. Die Forschung wird unterstützt von der US-Luftwaffe sowie den Unternehmen NewCyte Inc. und LLC. Für die Technologie sei ein weltweites Patent beantragt worden. Die GTRI-Solarzellen absorbieren nach Angaben des Instituts Licht zwischen ihren Turmstrukturen, die nur 100 Mikrometer hoch sind, eine Fläche von 40 mal 40 Mikrometer haben und in einem Abstand von 10 Mikrometern platziert werden. Hergestellt werden diese Turmstrukturen aus senkrecht angeordneten Nanoröhren aus Kohlenstoff. Weil die Turmstrukturen Licht aus vielen verschiedenen Winkeln einfangen können, sei die Solarzelle auch dann effizient, wenn die Sonne nicht direkt darauf scheint. Das erlaube zum Beispiel den Verzicht auf eine Nachführung. "Der Wirkungsgrad unserer Solarzellen steigt sogar, wenn das Sonnenlicht sich aus der Senkrechten entfernt, deshalb brauchen wir keine mechanische Nachführung", merkte Ready an.


Rasche Freisetzung von Elektronen soll Rekombination verringern

Die Fähigkeit der 3D-Solarzellen, möglichst viel Licht zu absorbieren könne auch den Wirkungsgrad der Umwandlung in Strom verbessern, betont das GTRI. Die photovoltaisch aktive Schicht herkömmlicher Solarzellen müsse dick genug sein, um die Photonen einzufangen, deren Energie Elektronen freisetzt und so Strom erzeugt, erläutert Ready. Jedoch erzeuge jedes mobile Elektron ein "Loch" in der Struktur der PV-aktiven Schicht und je länger es dauere, bis die Elektronen diese Schicht verlassen, desto wahrscheinlicher werde es, dass sie sich wieder mit einem der "Löcher" verbinden und so den Stromfluss verringern. Weil die 3D-Zellen mehr Photonen absorbierten als herkömmliche Solarzellen könne die PV-aktive Schicht dünner sein und so die Elektronen rascher freigesetzt werden, was die Rekombination reduziere, so Ready. Das verstärke die "Quanteneffizienz", also die Menge der Photonen, die in Elektronen umgewandelt werden.


Silizium-Wafer plus mit Cadmiumtellurid (CdTe) und Cadmiumsulfid (CdS) beschichtete Nanoröhren

Die 3D-Zellen werden aus einem Silizium-Wafer hergestellt, der auch als unterer Kontakt dient. Die GTRI-Forscher beschichteten den Wafer zunächst mit einer dünnen Eisenschicht, die in einem photolithographischen Prozess aufgebracht wurde und verschiedene Muster haben kann. Danach wird der strukturierte Wafer in einem Ofen auf 780 Grad Celsuis erhitzt und Kohlenwasserstoffgase werden in den Ofen geleitet, in dem sich Kohlenstoff und Wasserstoff trennen. Mittels chemischer Bedampfung wachsen auf der Eisenschicht Flächen mit Nanoröhren, die mehrere Wände haben. Wenn diese Kohlenstoffröhrchen gewachsen sind, beschichten die GTRI-Forscher diese mit Cadmiumtellurid (CdTe) und Cadmiumsulfid (CdS) als P- und N-Halbleiter. Darüber wird eine dünne Schicht Zinnoxid angebracht als oberen Kontakt.

In der fertigen Solarzelle unterstützen die Nanoröhren laut GTRI nicht nur die 3D-Flächen, sondern dienen auch als leitfähige Verbindung zwischen den photovoltaischen Materialien und dem Siliziumwafer. Die Forscher hätten sich für Cadmium entschieden, weil dieses Material anderen Materialien ähnlich sei, mit denen sie bereits arbeiten. Doch auch viele andere photovoltaische Materialien könnten eingesetzt werden, wobei die Wahl des besten Materials für bestimmte Anwendungen das Ziel sei. Weiter gelte es, die Produktion vom Labormaßstab (quadratische Prototypen mit einer Kantenlänge von zwei Inch d. h. rund 5 cm) hin zur Serienfertigung zu entwickeln. "Wir haben gezeigt, dass wir mit diesem Verfahren Elektronen freisetzen können", sagte Ready. "Nun brauchen wir eine gute Fertigungslinie, um Materialien zu vergleichen, zu optimieren und die Technologie so voranzubringen", sagte Ready.

Weitere Informationen untrer: http://gtresearchnews.gatech.edu/newsrelease/3d-solar.htm
Eine Animation der 3D-Solarzelle bietet das GTRI im Internet unter der Adresse: http://www.gatech.edu/news-room/flash/CNTpv.html

27.07.2007   Quelle: GTRI   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GTRI,
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Einfache Photovoltaik-Überwachung durch Daten-Fernabfrage bei SOLPLUS-Wechselrichtern

PV-Auswertungssoftware SOLPLUS +.
PV-Auswertungssoftware
SOLPLUS +.

Die Solutronic GmbH (Grossbettlingen) setzt ihr Konzept der einfachen Kommunikation konsequent fort und präsentiert auf der European PV Solar Exhibition and Conference in Mailand vom 3.-7. September 2007 die Daten-Fernabfrage für SOLPLUS-Wechselrichter über den eigens entwickelten Server. Bei der Anlagenüberwachung über den Server habe der Betreiber einer Solarstrom-Anlage jederzeit per Internet Zugriff auf die gespeicherten Ertragsdaten seiner fernüberwachten Anlage. Beim Verlassen der erlaubten Betriebszustände werde er vom Server aktiv per E-Mail, SMS oder Fax über den Status seiner Anlage informiert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Voraussetzung der Anlagenüberwachung sei der Anschluss der Anlage über ein analoges oder GSM-Modem beziehungsweise über einen Internet-Anschluss. Die für die Serverüberwachung notwendigen Schnittstellen oder Optionskartensteckplätze seien in die Wechselrichtern von Solutronic bereits integriert.

Basierend auf der im Januar eingeführten, grafischen und kostenlosen PC-Software "SOLPLUS+" erhalte nun der Kunde einen komfortablen Zugriff auf seine Anlage, auch außerhalb der Betriebszeiten. Damit werde dem Betreiber der Photovoltaik-Anlage ein kostengünstiges, lückenloses Überwachungskonzept per Wechselrichter zur Verfügung gestellt.


27.07.2007   Quelle: Solutronic GmbH, pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solutronic GmbH,

 

Hessen: Umweltminister Dietzel und Heiztechnikhersteller Viessmann setzen auf schnell wachsende Energiehölzer

"Angesichts der stark gestiegenen Preise für fossile Energieträger und deren Endlichkeit, bin ich von der zunehmenden Bedeutung regenerativer Energiequellen überzeugt", erklärte der Hessische Umweltminister Wilhelm Dietzel bei einem Besuch des Landwirtschaftszentrums Eichhof in Bad Hersfeld. "Hessen hat sich das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2015 insgesamt 15 Prozent des gesamten Energieverbrauchs durch regenerative Energieträger zu ersetzen. Neben Windkraft, Photovoltaik und Geothermie liegen die größten Reserven in der Landwirtschaft. Beispiel hierfür ist die zunehmende Zahl von landwirtschaftlichen Biogasanlagen und der wachsende Anteil von Ackerflächen, die mit Pflanzen zur energetischen Nutzung bebaut werden. Auf diesem Gebiet demonstriert der Versuchsbetrieb Eichhof eine ganze Reihe von praxisnahen Beispielen. Für viele Landwirte wird so auch die Möglichkeit geschaffen, den Schritt vom Landwirt zum Energiewirt zu vollziehen", so der Minister. 

Viessmann will nach dem Erwerb zweier Hersteller mit Biomasseheizanlagen expandieren

Dr. Martin Viessmann erläuterte in der Gesprächsrunde die Unternehmensstrategie der Viessmann-Werke, die nach dem Erwerb zweier führender Biomasseheizanlagen-Hersteller in Österreich verstärkt in diesem Produktionszweig expandieren will. "Da man die Rohstoffverfügbarkeit aus dem Forst für insgesamt begrenzt erachtet, setzt man zukünftig verstärkt auf Biomasse von landwirtschaftlichen Flächen und hier insbesondere auf Kurzumtriebsplantagen schnell wachsender Energiehölzer, wie sie seit einem Jahr in Praxisversuchen des Eichhofs demonstriert werden. Ziel unseres Besuchs auf dem Eichhof ist daher die weiterführende Information und die Auslotung von Ansatzpunkten für gemeinsame Forschungs- und Versuchsvorhaben mit Hessen Rohstoffe und des Landesbetriebs Landwirtschaft", sagte Dr. Viessmann.


Demonstrationsanlage zur CO2-neutralen Energieversorgung im Allendorfer Stammwerk

Zu diesem Zweck hätten die Viessmann-Werke eine Demonstrationsanlage zur CO2-neutralen Energieversorgung im Allendorfer Stammwerk vorgesehen. Hierzu plane man den Aufbau eines landwirtschaftlichen Versuchsgutes zur Erzeugung nachwachsender Rohstoffe. Im Frühjahr dieses Jahres seien die ersten 16 Hektar Energiehölzer (Pappelstecklinge) in Battenberg als Mutterquartiere für die folgenden Flächen angelegt worden. "Ich möchte an dieser Stelle aber noch mal ausdrücklich betonen, dass der notwendige Flächenerwerb behutsam und einvernehmlich mit dem landwirtschaftlichen Berufsstand erfolgen wird", so Dr. Viessmann abschließend.

27.07.2007   Quelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Oerlikon Solar: Großauftrag aus Asien für Solarzellen-Produktionsanlage

TCO 1200-Anlage von Oerlikon Solar
TCO 1200-Anlage von Oerlikon Solar

Oerlikon Solar mit Sitz in Trübbach (Schweiz) schließt einen Vertrag mit CMC (Taiwan) zur Lieferung einer Dünnschichtsolarzellen-Produktionsanlage mit einer Kapazität von 40 MWp, berichtet Oerlikon Solar in einer Pressemitteilung. Mit diesem Auftrag setze ein weiteres renommiertes Unternehmen auf den Weltmarktführer in der Dünnschicht-Photovoltaik-Produktionstechnologie, heißt es in der Pressemitteilung. Die ersten Komponenten sollen bereits im laufenden Jahr geliefert werden, der Produktionsstart ist für Mitte 2008 geplant. "Mit diesem Großauftrag liefern wir als weltweit erste Firma eine vollautomatische Fertigungsstrasse für Dünnschicht-Solarmodule mit integrierter Messtechnik", erklärt Dr. Uwe Krüger, CEO von Oerlikon.  Der Vertrag umfasse sowohl die Möglichkeit zur weiteren Kapazitätserhöhung wie auch zum "Upgrading" der bestehenden Anlage auf die nächste Oerlikon-Technologiegeneration, der "Micromorph Tandemzelle".



Servicepaket inklusive neuer TCO-Technologie

Die moderne Oerlikon Solar-Hightech-Fertigungsstrasse ermögliche die Herstellung von Silizium-Dünnschichtmodulen mit einem vorläufigen Jahresausstoß von rund 40 MWp. Die schlüsselfertige "End-to-End" Anlage umfasse den gesamten Fertigungsprozess von der Glasreinigung bis zum Testen der fertigen Solarmodule. Im Auftrag ebenfalls enthalten sei ein Servicepaket zur Inbetriebnahme der Prozesstechnik und zum Hochfahren der Produktion. Neu im Lieferumfang ist laut Oerlikon Solar die Implementierung der gesamten Messtechnik zur Qualitätskontrolle sowie das "Back End" der Modulfertigung, wie auch die kürzlich am Markt eingeführte TCO-Technologie (Transparent Conductive Oxide).


Hohes Lichteinfangpotenzial für niedrigere Kosten pro Watt peak

Die innovativen TCO-Schichten spielen in Dünnschicht-Solarmodulen aus Silizium aus zwei Gründen eine zentrale Rolle. Erstens müssen sie eine hervorragende elektrische Leitfähigkeit aufweisen, um den Solarstrom möglichst widerstandsfrei zu transportieren; zweitens fängt diese Schicht das Licht ein und leitet es durch die photoaktive Siliziumschicht. Die optische Absorption der TCO-Schicht muss gering, das sogenannte Lichteinfangpotenzial ("light trapping") möglichst hoch sein. Letztlich beeinflussen diese Faktoren die Leistung der Solarmodule und könne die Kosten pro Watt peak direkt senken. Bislang gebe es keinen anderen Anbieter einer TCO-Anlage auf dem Weltmarkt, betont Oerlikon Solar. Das bedeute, dass Oerlikon planmäßig den nächsten wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung seines Produktportfolios geschafft habe und seinen Technologievorsprung vor den Mitbewerbern weiter ausbaue.

Als langjähriger Kunde setze CMC seit Jahren auf die Qualität und auf das Know-how von Oerlikon. "Nach unserer Einschätzung ist Oerlikon Solar in der Dünnschichtsolartechnologie absolut führend und zugleich der derzeit einzige Anbieter produktionsreifer Fertigungsanlagen für Dünnschichtsolarmodule. Unsere Entscheidung war daher klar - wir setzen auf den Markt- und Technologieführer", erklärt Bob Wang Chairman von CMC.

26.07.2007   Quelle: Oerlikon Solar; pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
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BEE: DIHK-Position zum Atomausstieg gefährdet Investitionen in erneuerbare Energien

Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), fordert im SPIEGEL vom 23. Juli 2007, den Atomausstieg rückgängig zu machen. Dies sei nicht nur energiepolitisch unsinnig, sondern auch industriepolitisch nicht akzeptabel, entgegnet der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung. Der Erhalt von zentralen Kraftwerkskapazitäten blockiere den Ausbau und Anschluss neuer, dezentraler Kapazitäten zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, warnt der BEE.   Die Branche der erneuerbaren Energien werde bis 2020 rund 120 Milliarden Euro in neue, saubere und dezentrale Kraftwerke investieren. Hierfür seien stabile Investitionsbedingungen und damit ein verlässlicher Gesetzesrahmen notwendig. Die andauernde Debatte über das geltende Atomgesetz könne diese Investitionen gefährden, heißt es in der BEE-Pressemitteilung.


BEE: Unternehmen sollen IHK-Beitrag aus Protest kürzen

"Der DIHK-Präsident handelt damit gegen die Interessen unserer Branche, die in Deutschland rund 250.000 Arbeitsplätze stellt und deren Unternehmen ebenso zur Finanzierung des DIHK beitragen, wie andere Teile der Energiewirtschaft, erklärt BEE-Präsident Johannes Lackmann. Lackmann hält die Äußerungen des DIHK-Präsidenten besonders vor dem Hintergrund der Pflichtmitgliedschaft in den Industrie- und Handelskammern für nicht akzeptabel. Rund fünf Prozent des IHK-Pflichtbeitrags jedes Unternehmens werden für die Arbeit des Dachverbandes DIHK abgeführt. Die einzelnen Industrie- und Handelskammern seien dabei aber nicht Pflichtmitglieder des DIHK. "Ich empfehle den Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche, ihren IHK-Beitrag um fünf Prozent zu kürzen. Dies wird von vielen Unternehmen bereits seit Jahren praktiziert, aus Protest gegen die immer wieder gegen Erneuerbare Energien gerichtete Positionierung des DIHK", so Lackmann.

Da der Deutsche Industrie- und Handelskammertag nicht die Interessen der gesamten Energiewirtschaft vertrete, sondern sich besonders zum Fürsprecher der Atomwirtschaft macht, fordert der BEE-Präsident die Bundesregierung zudem auf, "die missbräuchliche Verwendung von Pflichtbeiträgen, welche die Unternehmen an die Kammern entrichten, im DIHK zu beenden".

26.07.2007   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neues Schüco/E.ON-Unternehmen "Malibu" entwickelt und produziert Dünnschicht-Photovoltaik für Büro- und Verwaltungsgebäude

Vertragsunterzeichnung zwischen Schüco und Applied Materials
Vertragsunterzeichnung zwischen
Schüco und Applied Materials

Die Schüco International KG (Bielefeld) und die E.ON AG (Düsseldorf) wollen mit ihrer gemeinsamen Gesellschaft Malibu künftig Photovoltaik-Module für Bürofassaden auf Basis der Dünnschicht-Solartechnologie entwickeln und produzieren, berichtet Schüco in einer Pressemitteilung. Die Schüco International KG ist nach eigenen Angaben Marktführer sowohl für transparente Metall (Alu/Stahl)-Glas-Fassaden als auch bei der Integration von Photovoltaik in die Gebäudehülle, also auf dem Dach, am Fenster oder an der Fassade.


Mit der Vision "Energy²", Energie sparen und Energie gewinnen, will das Unternehmen nun alle vorhandenen Potenziale am Gebäude optimal miteinander vereinen. Eine effizientere und damit wirtschaftlichere PV-Technologie sei der zentrale Baustein dieser Strategie und zugleich klares Bekenntnis des Unternehmens zum Klimaschutz, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Die Fertigungsstraße für PV-Module werde auf einer voll integrierten Produktionsanlage von Applied Materials basieren.
  Vorrangiges Ziel der Malibu GmbH & Co. KG sei, die Integration von PV-Modulen in die Gebäudefassade zu einem attraktiveren Kosten-Nutzen-Verhältnis als bislang zu erreichen und damit für einen wesentlich größeren Markt attraktiver zu machen. Bereits Mitte 2008 soll mit der eigenen Produktion von Dünnschichtmodulen an einem Standort in Sachsen-Anhalt begonnen werden. Forschung und Entwicklung werden laut Schüco in Bielefeld angesiedelt. Mit dieser Investition in Höhe von rund 100 Millionen Euro werden nach Angaben des Unternehmens rund 150 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen.


Energie hoch zwei: Energie gewinnen und sparen

"Die Dünnschichttechnologie hat das Potenzial, bei einem vernünftigen Kosten-Nutzen-Verhältnis fester Bestandteil der Gebäudefassade zu werden. Immer mehr Architekten beschäftigen sich mit den neuen ästhetischen Möglichkeiten, aber auch mit dem klimaneutralen Beitrag der Solarenergie. Schließlich gibt es an jedem Gebäude zahlreiche Flächen, die den notwendigen Winkel zur Sonne aufweisen. Ich bin sicher, dass Solaranlagen bereits in naher Zukunft zum natürlichen Erscheinungsbild eines Gebäudes gehören werden. Mit unserer umfassenden Vision 'Energy² - Energie gewinnen und Energie sparen' tragen wir diesem Prozess bereits heute Rechnung", erläutert Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG die Entscheidung.


Grünes Licht für Dünnschichttechnologie

Heute sei Schüco der einzige Systemanbieter weltweit, der alle Komponenten des transparenten Fassadenbaus, der Photovoltaik (z. B. Unterkonstruktionen, Wechselrichter, Module) und der Solarthermie (z. B. Kollektoren, Speicher, Wärmepumpen) selbst entwickelt hat und somit ein komplett aufeinander abgestimmtes Produktprogramm anbiete. Hauptaugenmerk der jetzigen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sei die stetige Optimierung der heutigen amorphen Silizium-Technologie und die Nutzung der vielfältigen Chancen zur Fassadenintegration. Schließlich böten diese Module nicht allein die Möglichkeit zur solaren Stromerzeugung, sondern dienen durch ihren halbtransparenten Aufbau auch der Verschattung von Räumen. Wegen des hohen Absorptionsvermögens des amorphen Siliziums genügten für eine Solarzelle aus diesem Material - im Gegensatz zu den bekannten mono- und polykristallinen Zellen - Schichtdicken von wenigen Mikrometern (µm). Die amorphe Technologie kann daher mittels Dünnschichttechnik gefertigt werden und erreicht heute einen Wirkungsgrad von bis zu 6,5 Prozent (Single Junction). Gemeinsam mit verschiedenen Forschungseinrichtungen in Deutschland und Europa will Malibu an einer Verbesserung des Wirkungsgrades arbeiten; unter anderem ist dazu 2008 eine Stiftungsprofessur an der Universität Bielefeld geplant.


Applied Materials liefert Dünnschicht-Produktionsanlage

Ein Kernelement der Investition mit einem Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro ist der jetzt geschlossene Vertrag mit Applied Materials, Inc., dem weltweiten Marktführer für Nanofertigungs-Technologielösungen zur Herstellung von Halbleiterchips, Flachbildschirmen, Solarzellen und -modulen. Applied Materials wird eine Dünnschicht-Produktionsanlage an Malibu liefern, welche die Herstellung von PV-Modulen aus besonders großen Glasplatten mit einer Größe von bis zu 5,7 m² (2,20 x 2,60 m) ermöglichen wird, wodurch sich die Produktionskosten für Solarmodule senken und die Produktionseffizienz erheblich steigern lassen. Applied Materials verfügt über 14 Jahre Erfahrung in Entwicklung und Vertrieb von Produktionsanlagen für Substrate im Großformat. Mit der neuen Anlage wird es ab Mitte 2008 möglich sein, bis zu 5,7 m² große Dünnschicht-Module mit einer Leistung von bis zu 460 Watt pro Modul zu bauen. Gerade diese Modulgröße eignet sich laut Schüco hervorragend für den Einsatz als Fassadenelement und verbessere damit die bereits heute starke Position von Schüco als Marktführer im Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik (kurz: BIPV, Building Integrated PV).


Photovoltaik-Fassadenintegration seit 1988

"Die neue Dünnschicht-Technologie erweitert unser Angebot im Fassadenbereich erheblich. Als solarer Systemanbieter werden wir natürlich auch weiterhin unsere Kunden mit kristallinen und Dünnschicht- Standardmodulen in den bekannten Marktsegmenten versorgen. Insbesondere die Einführung der neuen Generation Schüco 175er läuft sehr erfolgreich. Unsere langjährigen Lieferantenbeziehungen in diesem Bereich werden wir auch weiterhin intensiv pflegen", so Hindrichs weiter. Seit 1988 beschäftigt sich Schüco mit der Integration von Photovoltaik in die Fassade; bereits seit 1999 werden auch Solarkollektoren zur Nutzung der Sonnenwärme produziert. 2005 übernahm Schüco das Werk Aachen der Saint-Gobain Glas Solar GmbH und produziert dort seitdem unter dem Markennamen "PROSOL" gebäudeintegrierte PV-Module, die von führenden Architekten weltweit eingesetzt werden.

Schüco ist weltweit tätig in der Realisierung von Gebäudehüllen. Die Produkt-Palette reicht von Aluminiumfassaden-Systemen für avantgardistische Architektur, Solarthermie-Kollektoren und Photovoltaikmodulen für den Wohnungsbau, über Wintergärten, Aluminium-Fenster- und Türsysteme bis zu einer Vielzahl von Kunststofffenstersystemen für besonders ökonomische Modernisierungen und Neubauten. Die 4.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit erwirtschafteten nach Angaben des Unternehmens 2006 einen Jahresumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro, darunter rund 325 Millionen mit Solartechnik.

26.07.2007   Quelle: Schüco International KG; pts   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schüco International KG,
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SOLution realisiert Solarwärme-Großprojekt in Spanien

Solarkollektoren des spanischen Fussballklubs Terassa FC.
Solarkollektoren des spanischen Fussballklubs
Terassa FC.

Spanien gilt in der Solar-Branche als einer der Zukunftsmärkte schlechthin, denn die Rahmenbedingungen sind gut. Im September des vergangenen Jahres ist die Verordnung "Código Técnico de la Edificación" (CTE)‚ in Kraft getreten, die unter anderem vorschreibt, dass fast alle Neubauten 30 – 70 % des Warmwasserbedarfs mit Solarenergie decken müssen. Kein Wunder also, dass in den kommenden Jahren in Spanien ein Marktwachstum im dreistelligen Bereich erwartet wird. Bereits heute profitiert der österreichische Solarthermie-Hersteller SOLution Solartechnik GmbH mit Sitz in Sattledt vom spanischen Solarboom, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Anfang Juni wurde die bisher größte SOLution-Solarwärmeanlage in Spanien installiert. Insgesamt 432 Aufdach-Solarkollektoren mit einer Gesamtfläche von 1.166 Quadratmetern sorgen für ausreichend Warmwasser und dienen darüber hinaus zur Schwimmbeckenerwärmung.   Standort des Großprojektes ist ein Gebäude des Fussballklubs Terassa FC, eines Zweitligisten in der Nähe von Barcelona. Laut SOLution liefert die solarthermische Anlage eine von 750 Kilowattstunden Wärme pro Quadratmeter Kollektorfläche (kWh/m²) und spare damit jährlich über 105.000 Kubikmeter Gas ein. Die Installation des gesamten Projektes dauerte laut SOLution inklusive Verrohrung nur acht Tage.

Die günstigen Rahmenbedingungen am spanischen Markt will SOLution auch weiterhin nutzen. "Das Projekt in Terrassa war für uns ein guter Beginn in Spanien; wir möchten aber auch weiterhin unsere Position in diesem Markt ausbauen und haben uns auch personell für das internationale Geschäft verstärkt", so Geschäftsführerin Mag. Andrea Dober.

26.07.2007   Quelle: SOLution Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLution Solartechnik GmbH.,
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Marktanreizprogramm: Noch 123 Millionen Euro für Sonnenkollektoren, Pellets- und Scheitholz-Vergaserkessel verfügbar

Noch genügend Mittel zur Förderung von Solar- Kollektoren vorhanden.
Noch genügend Mittel zur Förderung von Solar-
Kollektoren vorhanden.

Für das Jahr 2007 stehen für die Förderung von Solarwärme- und Bioenergie-Heizungen im Marktanreizprogramm des Bundesumweltministeriums (MAP) insgesamt 175 Millionen Euro zur Verfügung. Die Anlagen werden in Form von Zuschüssen gefördert. Mit der Aufstockung des Titels könne eine hohe Nachfrage nach Förderung bedient werden und eine kontinuierliche Bewilligung von Fördermitteln über das gesamte Jahr erfolgen, betont das mit der Durchführung betraute Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Von den in diesem Jahr für das Marktanreizprogramm zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von 175 Millionen Euro sind laut BAFA bisher 52 Millionen Euro bewilligt und ausgezahlt worden (Stand: Ende Juli 2007). Damit stehen in diesem Jahr noch 123 Millionen Euro zur Verfügung. Die Antragsbearbeitung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs beim BAFA.   Eine Grundvergütung wird gewährt für Solarkollektoranlagen zur Warmwasserbereitung (40 Euro/m2, mindestens 275 Euro je Anlage), Solarkollektoranlagen zur Heizungsunterstützung (70 Euro/m2), Pelletskessel (24 Euro/ kW Nennwärmeleistung), Hackschnitzelanlagen (pauschal 500 Euro je Anlage) und Scheitholzvergaserkessel (pauschal 750 Euro je Anlage).



Verfahren für die Basisförderung vereinfacht

Seit 2007 erfolgt die "Basisförderung" nach einem neuen Verfahren: Für den Antragsteller entfällt die bisherige Verpflichtung, vor Abschluss eines Liefer- und Leistungsvertrages einen Förderantrag beim BAFA zu stellen. Die Basisförderung umfasst die Förderung von Solarkollektoranlagen bis 40 m2 installierter Bruttokollektorfläche, von automatisch beschickten Biomasseanlagen ab 8 kW bis 100 kW Nennwärmeleistung und von handbeschickten Scheitholzvergaserkesseln ab 15 kW bis 30 kW Nennwärmeleistung. Für die Basisförderung sind Anträge auf Förderung erst nach Herstellung der Betriebsbereitschaft der Anlage zu stellen.

Weitere Informationen unter http://www.solarserver.de/marktanreizprogramm.html. Die "Förderampel" des BAFA zum aktuellen Stand des Marktanreizprogramms ist zu finden unter http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/foerderampel.html


Formulare und Listen förderfähiger Biomasse-Kessel im Internet

Die einzelnen Antragsformulare stellt das BAFA zum Herunterladen im Internet zur Verfügung unter

Weitere Projekte mit Evergreen Solar–Modulen

Noch in diesem Jahr soll die Anlage in Avila an das Netz angeschlossen werden. Zwei weitere Projekte mit Evergreen Solar–Modulen will RALOS unter der spanischen Sonne ebenfalls 2007 beginnen und 2008 fertig stellen. Neben dem spanischen Großprojekt ist RALOS im südeuropäischen Raum in Italien, Portugal und Griechenland aktiv. In Deutschland stellte RALOS gerade einen 2,3 MW Solarpark in Tagewerben (Sachsen-Anhalt) fertig, eine weitere 1,2 MW-Aufdachanlage im baden-württembergischen Grosselfingen befinde sich bereits im Bau.

16.07.2007   Quelle: Ralos Vertriebs GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RALOS GmbH,
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BEE: Stromwirtschaft verdankt Klimaschutzerfolg den erneuerbaren Energien

Erneuerbare vermieden von 1998 bis 2005 33 Millionen Tonnen CO2-Emissionen.
Erneuerbare vermieden von 1998
bis 2005 33 Millionen Tonnen
CO2-Emissionen.

"Die großen Energieversorger verdanken das angebliche Erreichen ihrer Klimaschutzversprechen vor allem dem Erneuerbare-Energien-Gesetz", betont Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). "Die konventionellen Stromerzeuger verschweigen, dass ihre Maßnahmen allein nicht ausgereicht hätten, um das selbst gesteckte Reduktionsziel zu erreichen. Vielmehr haben Tausende kleine und mittlere Stromerzeuger der Erneuerbare-Energien-Branche den Erfolg erst möglich gemacht", so Nitzschke weiter. Grundlage dafür sei das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das den Anteil der regenerativen Energiequellen am Stromverbrauch massiv gesteigert habe, betont der BEE- Geschäftsführer.   Von 1998 bis 2005 ist der Bruttostromverbrauch in Deutschland laut BEE um 54 Milliarden Kilowattstunden gestiegen. Im selben Zeitraum habe die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um 36 Milliarden Kilowattstunden zugenommen. Dadurch seien 33 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden worden, die sonst von fossilen Energieträgern verursacht worden wären, rechnet der BEE vor. "Ohne die erneuerbaren Energien hätten die großen Energieversorger ihr Reduktionsziel also deutlich verfehlt. Die CO2-Minderung durch KWK und Effizienzsteigerung allein hätte nicht einmal ausgereicht, um eine absolute Senkung der Emissionen zu erreichen", heißt es in der BEE-Pressemitteilung.

16.07.2007   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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WACKER baut neue Produktionsanlage für granulares Solar-Silizium

Granulares Polysilicium lässt sich effizienter zu Solar- Wafern verarbeiten.
Granulares Polysilicium lässt
sich effizienter zu Solar-
Wafern verarbeiten.

Der Chemie-Konzern WACKER will am Standort Burghausen eine neue Anlage zur Herstellung von granularem Polysilizium für die Photovoltaik-Industrie errichten. Dies gab das Unternehmen am 16.07.2007 bekannt. Die Produktion mit einer Nennkapazität von 650 Jahrestonnen soll bereits Ende 2008 den Betrieb aufnehmen. Sie arbeitet nach dem so genannten Wirbelschichtverfahren und erzeugt aus Trichlorsilan granulares Solar-Silizium. Granulares Silicium biete den Herstellern von Solar-Wafern bei bestimmten Produktionsverfahren Vorteile in der Verarbeitung und ergänze damit das bestehende Produktportfolio von WACKER für die Photovoltaik-Industrie. WACKER habe das neue Verfahren in den vergangenen zweieinhalb Jahren in Pilotreaktoren erfolgreich erprobt und führe es nun erstmals in den kommerziellen Maßstab über.   "Mit der kommerziellen Herstellung von granularem Polysilizium aus Trichlorsilan unterstreicht WACKER erneut seine Innovations- und Technologieführerschaft in diesem Bereich", erklärte Ewald Schindlbeck, Leiter des Geschäftsbereichs WACKER POLYSILICON.



Effizientere Verarbeitung, geringerer Energieverbrauch wirkt sich positiv auf die Energiebilanz von Solarzellen aus

"Tests unserer Kunden haben ergeben, dass sich granulares Silizium bei der Herstellung von Solar-Wafern, dem Basismaterial für Solarzellen, speziell in kontinuierlichen Kristallisationsprozessen deutlich effizienter verarbeiten lässt als die sonst üblichen Polysilizium-Stücke. Der im Vergleich zum herkömmlichen Abscheideverfahren geringere Energieverbrauch wirkt sich zudem positiv auf die Energiebilanz von Solarzellen aus. Ein weiterer Vorteil unseres neuen Verfahrens liegt in der hohen Ausbeute, die sich mit Trichlorsilan als Einsatzstoff erzielen lässt", erläutert Schindlbeck.

Seit mehr als 50 Jahren produziert WACKER im oberbayerischen Burghausen hochreines polykristallines Silizium für die Halbleiterindustrie. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Solarsilizium hat WACKER POLYSILICON seine Produktion Schritt für Schritt ausgebaut und beliefert seit dem Jahr 2000 verstärkt auch die Photovoltaikindustrie. Der Geschäftsbereich ist heute nach eigenen Angaben der zweitgrößte Hersteller von Polysilizium weltweit.

16.07.2007   Quelle: Wacker Chemie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wacker Chemie AG,
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BSW-Solar: Solarwärme schützt Verbraucher vor Rekord-Ölpreisen

Solarwärmeanlage mit TERMO-Kombispeicher.
Solarwärmeanlage mit
TERMO-Kombispeicher.

Der Ölpreis wird nach Prognosen von Experten langfristig weiter deutlich steigen, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Heizen mit Öl und Gas werde dadurch für viele Verbraucher zum immer spürbareren Kostenfaktor. Die Nutzung der Sonnenenergie biete eine technisch ausgereifte Alternative, um unabhängiger von konventionellen Energieträgern zu werden. Solarthermie-Anlagen wandeln die Sonnenstrahlen in Wärme um und dienen so der Trinkwassererwärmung oder Unterstützung der Raumheizung. Einmal installiert, liefere die Solaranlage die umweltfreundliche Wärme zum Nulltarif.  Die aktuelle Mittelfristprognose der Internationalen Energieagentur (IEA) geht laut BSW-Solar von einem anhaltenden Wachstum des weltweiten Ölbedarfs aus, dem das Angebot nicht entsprechend nachkommen werde. Noch kritischer als beim Öl beurteilt die IEA die Situation auf dem Gasmarkt zum Ende des Jahrzehnts. In der Folge könnten die Verbraucherpreise für Öl und Gas nach Einschätzung drastisch steigen. So rechne auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) mit weiterhin deutlichen Preissprüngen. Seit seinem Tiefstand im Januar 2007 habe der Ölpreis in diesem Jahr um über 40 Prozent zugelegt und nähere sich seinem Allzeit-Hoch.



Heizen mit Öl und Gas könnte so teuer werden wie lange nicht mehr

"Der Trend des Ölpreises könnte dazu führen, dass das Heizen mit Öl und Gas in dieser Heizsaison so teuer wird wie lange nicht mehr", warnt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. Verbrauchern rät der Verband, sich vor der Nebenkostenfalle durch Solarenergie zu schützen. "Praktisch auf jedem Haus können Solarkollektoren installiert werden", so Körnig weiter. Jüngst habe Bundesumweltminister Sigmar Gabriel empfohlen, jetzt die Heizungserneuerung zum Einbau einer Solaranlage zu nutzen oder diese bei bestehenden Heizungsanlagen nachzurüsten. Die Installation von Solarwärme-Anlagen wird vom Bundesumweltministerium über das Marktanreizprogramm (MAP) gefördert. Für Solarkollektoren zur Warmwasseraufbereitung beträgt die Förderung 40 Euro je Quadratmeter installierter Kollektorfläche, mindestens jedoch 275 Euro. Bauherren von Solarkollektoren für die kombinierte Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung erhalten 70 Euro Förderung je Quadratmeter von Vater Staat.


6,4 Prozent aller Hauseigentümer wollen in den nächsten zwei Jahren eine Solarwärmeanlage anschaffen

Immer mehr Hausbesitzer nutzen laut BSW-Solar die Vorteile der solaren Wärmeerzeugung zum Kostensparen. Rund eine Million Solarthermieanlagen sind auf deutschen Dächern installiert. Laut SOKO-Institut für Sozialforschung und Kommunikation planen 6,4 Prozent aller Hauseigentümer die Anschaffung einer Solarwärmeanlage innerhalb der nächsten 24 Monate. Das seien besonders jene, die noch mit Heizöl heizen und in Häusern wohnen, die nach 1980 errichtet wurden. Als erstes Bundesland hat Baden-Württemberg jetzt die Initiative ergriffen, die Nutzung erneuerbarer Energien in Gebäuden zum Standard zu erheben und dadurch Kohlendioxidemissionen einzusparen. Das kürzlich in diesem Bundesland beschlossene Wärmegesetz sieht vor, dass vom 1. April 2008 an ein Fünftel der Wärmeenergie in Neubauten regenerativ erzeugt werden muss. Der Bundesverband Solarwirtschaft begrüßt den Vorstoß Baden-Württembergs und erwartet Rückenwind für das geplante Wärmegesetz auf Bundesebene.

16.07.2007   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wagner & Co, Cölbe,
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Ästhetik von Solarwärme-Anlagen gewinnt an Bedeutung

BUSO-Solardach mit 25 m2 Kollektorfläche.
BUSO-Solardach mit 25 m2 Kollektorfläche.

Neben ökologischen und ökonomischen Faktoren gewinnt die ästhetische Wirkung von Solar-Anlagen als Verkaufsargument weiter an Bedeutung, so die BUSO Bund Solardach eG. Die jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Ipsos im Auftrag der Zeitschrift "Das Haus" hat gezeigt, dass jede fünfte Frau und jeder achte Mann herkömmliche Solarkollektoren unattraktiv finden. "Wir hingegen haben mit unserem BUSO-Solardach von Anfang an auf Indach-Kollektoren und die Möglichkeit von Schrägschnitten gesetzt, um eine homogene und ästhetisch ansprechende Dachfläche zu schaffen", sagt Inna Tereschenko, Vorstandsvorsitzende der BUSO Bund Solardach eG.  "In gewisser Weise fühlen wir uns hier als Trendsetter. Die Richtigkeit unserer Entscheidung wurde uns erst unlängst wieder von der aus Architekten und Journalisten bestehenden Jury des BUSO-Solardachpreises 2007 bestätigt", so Tereschenko weiter.



Mit dem Preis werden die gestalterisch überzeugendsten Lösungen zur Integration des BUSO-Solardaches in die Architektur der Gebäude geehrt. Dabei legte die Jury besonderen Wert auf die Ästhetik, die Integration in die Gesamtarchitektur, die Platzierung und Geometrie auf dem Dach, Innovationsfreude, Kreativität und die Vorbildfunktion in der Gestaltung. Die besondere ästhetische Wirkung des BUSO-Solardachs sei auch in vielen Fällen des Denkmalschutzes das entscheidende Argument für die Nutzung der Solarenergie.


Wirtschaftlicher Nutzen weiterhin das entscheidende Argument

Während bei den Verbrauchern die Ästhetik der Solaranlage zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist ein hoher wirtschaftlicher und ökologischer Nutzen aber weiterhin das entscheidende Argument. "Wir haben festgestellt, dass die Verbraucher Wert darauf legen, eine individuell für ihr Haus und ihren Wärmebedarf projektierte und produzierte Anlage zu erhalten. Nur so lassen sich ökologischer und ökonomischer Nutzen optimieren", so die BUSO-Vorstandsvorsitzende. Hinzu komme, dass viele Verbraucher auf das Label "Made in Germany" setzen. Auch hier könne BUSO punkten.

16.07.2007   Quelle: BUSO Bund Solardach eG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BUSO Bund Solardach eG,
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Internationale Konferenz zur Solarenergie in Architektur und Stadtplanung: Beiträge bis 1. Oktober einreichen

Die von der EU-Kommission angeregte europäische Konferenz "Solarenergie in Architektur und Stadtplanung" fand erstmals 1987 in München statt. Auf den fünf nachfolgenden Konferenzen wurden die Ideen und Konzepte der direkten Nutzung solarer Energie in Gebäuden und für die Stadtentwicklung ständig weiterentwickelt, einhergehend mit neuen technischen Anwendungen. Im Jahr 2008 setzt EUROSOLAR in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung diese Konferenzreihe mit der 7. Konferenz unter dem Titel "Sun and Sense" fort. "Sun and Sense" soll zeigen, wie die enormen technischen Fortschritte der erneuerbaren Energien in den letzten Jahren umfassend in Architektur und Stadtplanung umgesetzt werden können. 

Wie bei den vorangegangenen Konferenzen steht die Perspektive einer dezentralen und emissionsfreien Energienutzung und die bewusste Einbeziehung der natürlichen Umgebung im Vordergrund, um Wohnen und Stadtentwicklung nach den elementaren Bedürfnissen der Menschen in ihren vielfältigen Wohn- und Lebensformen zu gestalten, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und die Perspektiven einer emissionsfreien Energieversorgung zu realisieren.

Kurzdarstellungen zu Projekten können in den folgenden Themenbereichen eingereicht werden:

· Das Haus als Sonnenkraftwerk – Solare Architektur/Architektonische Integration von Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien
· Stadtentwicklung und Siedlungsmodelle
· Urbane Mobilität mit erneuerbaren Energien
· Stadt-Umland-Beziehungen, die Einbettung der Stadt in den Kontext ihrer lokalen Ressourcen
· 100%-Szenarien und Projekte auf Gebäude-, Siedlungs-, Stadt- und Regionalebene
· Nutzung von erneuerbaren Energien in Megastädten in Entwicklungs- und Schwellenländern

Eine Kurzdarstellung des Vortrags oder das Konzept einer Posterpräsentation (max. 2 Seiten) können bis zum 1. Oktober 2007 in deutscher oder englischer Sprache per E-Mail an EUIROSOLAR gesandt werden:


Aufbruch in ein solares Zeitalter des Bauens

Die Konferenzreihe hat bereits zahlreiche gedankliche und praktische Impulse gegeben und maßgeblich dazu beigetragen, dass immer mehr beispielhafte Projekte realisiert werden, durch die Bauherren, Architekten, Bauingenieure und Stadtplaner angeregt werden. So wurde 1996 auf der Konferenz unter Federführung von Thomas Herzog die Europäische Charta "Solarenergie in Architektur und Stadtplanung" formuliert. 1998 richtete EUROSOLAR die 5. Konferenz unter dem Motto "Ein neues Jahrhundert bauen" aus, im Jahr 2000 die 6. Konferenz mit über 700 Teilnehmern unter dem Motto "Die Stadt als Sonnenkraftwerk", die den Aufbruch in ein solares Zeitalter des Bauens markierte.

16.07.2007   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EREC: 20/20 Ziel der EU nur erreichbar, wenn politische Rahmenbedingungen schnell geschaffen werden

Den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20 % zu steigern sei nur möglich, wenn rasch angemessene politische Rahmenbedingungen festgesetzt werden, betont der Europäische Rat für Erneuerbare Energien (EREC). "Aus unserer Sicht ist es möglich 35 % des europäischen Stromverbrauchs und 25 % der gesamten Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien zu decken – und mindestens einen Anteil der Biokraftstoffe von 10 % zu schaffen", sagte Professor Arthouros Zervos, Präsident des European Renewable Energy Councils zur Eröffnung eines Seminars zu erneurbaren Energien im Rahmen der portugiesischen Ratspräsidentschaft.  "Doch damit diese Ziele erreicht werden, ist eine gute zeitliche Koordinierung das Schlüsselelement. In nur 13 Jahren wollen wir einen Ausbau der Erneuerbaren um 13 Prozentpunkte geschafft haben", betonte Zervos. Das bedeute, dass die EU die notwendigen Maßnahmen so bald wie möglich ergreifen müsse. "Versäumnisse bei der Gesetzgebung könnten enorme Verzögerungen bei der Umsetzung zur Folge haben, warnt Zervos.

16.07.2007   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Zukunftssicher Heizen mit Holzpellets: Stabile Preise und volle Lager

Pellets brennen CO2-neutral.
Pellets brennen CO2-neutral.

Die Lager der Holzpellets-Lieferanten sind prall gefüllt und die umweltfreundlichen Energiestäbchen preisgünstiger denn je, berichtet Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung. So hätten die Kosten für eine Bestellmenge von sechs Tonnen Pellets im April 2007 bei durchschnittlich 194 Euro pro Tonne gelegen, also auf Vorjahresniveau. Seitdem seien sie sogar noch günstiger geworden. Derzeit betragen die Energiekosten von Pellets laut Paradigma zirka 3,81 Prozent pro Kilowattstunde, während Eigenheimbesitzer bei Heizungen, die mit Heizöl befeuert werden, mit 6,35 Cent rechnen müssten. Eine Kilowattstunde Heizwärme aus Holzpellets koste zudem rund 44 Prozent weniger als aus Erdgas. Für ein Einfamilienhaus liege der Bedarf für Heizung und Warmwasser bei rund drei bis vier Tonnen pro Jahr, die Brennstoffkosten demnach zwischen 600 und 800 Euro. 

Verbraucher durch alte Meldungen über Verteuerungen und scheinbare Lieferengpässe verunsichert

"Leider weiß eine breite Öffentlichkeit nichts von dieser positiven Entwicklung. Im Gegenteil, viele Verbraucher sind durch alte Meldungen über Verteuerungen und 'Lieferengpässe' vom Ende letzten Jahres derart verunsichert, dass sie vom sparsamen und CO2-neutralen Heizen mit Holzpellets nichts mehr wissen wollen", heißt es in der Paradigma-Pressemitteilung. Pelletskessel hätten sich im Vorjahr als klimaneutrale und heimische Energielösung - auch wegen der enormen Preissteigerungen bei Öl und Gas - derart gut verkauft, dass die Hersteller der gepressten Sägemehlstifte mit der Produktion nicht mehr nachkamen. Inzwischen sei die Produktionskapazität nahezu verdoppelt worden und solle weiter ausgebaut werden. Die anhaltende Irritation in Bezug auf die preisgünstigen Pellets freue all diejenigen, die mit fossilen Brennstoffen Geschäfte machen, so Paradigma. Wer dabei draufzahle, sei letztlich der Verbraucher.



Pelletsheizung contra Wärmepumpe

Zur Zeit sei in den Publikumsmedien von Pelletsheizungen kaum noch die Rede. Dafür werde die Wärmepumpe hofiert, die aber keine echte, zukunftssichere Alternative zum Heizen mit Holzpellets darstelle, so der Karlsbader Hersteller von Pelletskesseln. Denn zur Nutzung der Umgebungswärme benötige sie einen erheblichen Anteil an elektrischem Strom, der noch immer überwiegend von fossilen Energieträgern komme. Darum sei die Wärmepumpe heute auch nach Einschätzung des Bundesumweltministeriums "ein Zwitter aus sparsamem, konventionellem Energieeinsatz und erneuerbaren Energien", zitiert Paradigma. Aus ökologischer Sicht werde sie erst konkurrenzfähig mit einem wachsenden Anteil von erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung an der künftigen Stromerzeugung.


Kombination mit einer Solarwärmeanlage macht Pelletsöfen und –Heizungen noch effizienter

Die Anschaffung des energiesparenden Heizsystems Pelletskessel sei hingegen nach wie vor eine sichere Investition in die Zukunft, die mit üppigen staatlichen Zuschüssen gefördert wird. Diese erhöhen sich bei der Kombination mit einer Solarwärmeanlage, die Pelletsöfen und Zentralheizungen mit Pellets noch effizienter macht. "Es gibt kein einziges sinnvolles Argument gegen die runden Presslinge. Sie verbrennen nahezu rückstandsfrei - ihr Ascheanteil liegt bei weniger als einem Prozent gegenüber dem ursprünglichen Volumen. Zudem haben moderne Pelletsheizungen wie die des deutschen Marktführers Paradigma kein Feinstaubproblem", heißt es in der Pressemitteilung.


Feinstaubanteil weit unter den zugelassenen Emissionswerten

Wie verschiedene neutrale Untersuchungen, auch aus der Schweiz und Österreich, bestätigten, liege der Feinstaubanteil mit 4 bis 8 Milligramm pro Megajoule weit unter den zugelassenen Emissionswerten. Qualitätspellets, die aus naturbelassenem Restholz wie Sägemehl, Hobelspänen oder Waldholz bestehen, sind CO2-neutral. Sie setzen beim Verbrennen lediglich die Menge an CO2 frei, die das Holz während seines Wachstums aufgenommen hat. Das sind Entweichungen, zu denen es auch beim Vermodern von Holz kommt. Ein weiterer Vorteil von Holzpellets ist die Stärkung der lokalen Wirtschaft, da das Holz für ihre Herstellung meist aus der Region stammt.

15.07.2007   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG,
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KfW: Tilgungsrechner für Energie- und Baukredite überarbeitet

Die Tilgungsrechner für das KfW-Wohneigentumsprogramm, das CO2-Gebäudesanierungsprogramm, die Programme "Wohnraum Modernisieren" und "Ökologisch Bauen" sowie das Förderprogramm "Solarstrom Erzeugen" wurden überarbeitet und weisen ab sofort auch den Effektivzinssatz aus. Damit werde die Berechnung des Zinssatzes erleichtert, berichtet die KfW-Bankengruppe. Fragen zum Produkt- und Serviceangebot der KfW-Bankengruppe beantworten die Berater und Beraterinnen in den KfW- Infocentern.  Das Infocenter der KfW Mittelstandsbank ist erreichbar unter der Servicenummer 01801 / 24 11 24 und berät zu den Programmen, die von der KfW Mittelstandsbank angeboten werden. Darüber hinaus wird der Bereich gewerblicher Umweltschutz abgedeckt.

Die Berater des Infocenters der KfW-Förderbank sind erreichbar unter der Servicenummer 01801 / 33 55 77 und informieren über Förderprodukte für die Wohnwirtschaft, für private Umweltschutzinvestitionen, Infrastruktur und Soziales sowie Bildungsförderung. Die Infocenter sind montags bis freitags, jeweils von 07:30 Uhr bis 18:30 Uhr, erreichbar. Eine aktuelle Konditionenübersicht steht im Internet zur Verfügung unter http://www.kfw.de und per Fax-Abruf unter der Nummer 069 / 7431 - 4214.

15.07.2007   Quelle: KfW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Klimaschutz an der Tankstelle: Biodiesel kann die persönliche Umweltbilanz um 60% verbessern

60% weniger CO2 – mit Biodiesel.
60% weniger CO2 – mit Biodiesel.

Am Donnerstag 12. Juli 2007 startete das von der EU geförderte Projekt "co2star". Das Vorhaben will private Verbraucher und Unternehmen mit Fuhrpark davon überzeugen, von fossilem Diesel auf Biodiesel umzusteigen und damit die persönliche CO2-Bilanz um 60% zu verbessern, so die Initiative co2star in einer Pressemitteilung.  Biodiesel ist der bekannteste und am häufigsten eingesetzte Biotreibstoff und wird in Deutschland in der Regel aus Rapsöl hergestellt. Der Vorteil von Biokraftstoffen bestehe in ihrem nahezu vollständig geschlossenen Kohlenstoff-Kreislauf, betont die Initiative. Fossile Brennstoffe hingegen, die aus Rohöl hergestellt wurden, bestünden aus Kohlenstoff, der vor Jahrmillionen durch Pflanzen chemisch gebunden wurde und der Erdatmosphäre lange entzogen war. Dieser Kohlenstoff werde bei der Verbrennung von Rohölprodukten innerhalb erdgeschichtlich kurzer Zeit in Form von CO2 freigesetzt und erwärme unser Klima – auf diese Weise entstehe der so genannte Treibhauseffekt.




Zwar werde auch bei der Verbrennung von Biodiesel CO2 ausgestoßen, das jedoch innerhalb kurzer Zeit wieder von den Pflanzen aufgenommen werde, zum Beispiel vom Raps. Bei der Erstellung der CO2-Bilanz von Biotreibstoffen müsse auch berücksichtigt werden, dass auch im Zuge der Produktion (Anbau, Ernte und Transport) Energie benötigt und CO2 emittiert wird. Dennoch spare die Verwendung von Biodiesel aus Raps mindestens 60% CO2 im Vergleich zu fossilem Diesel ein.

Die co2star-Kampagne wird im Rahmen des von der Europäischen Kommission geförderten Projekts "Carbon Labelling" durchgeführt. Die offizielle Geburtsstunde der Initiative schlug am Donnerstag, den 12. Juli. Geburtsort war eine Osnabrücker Tankstelle. "Wir sind überrascht, wie groß das Interesse und die Wechselbereitschaft der Verbraucher sind. Der Tag war ein voller Erfolg für die Initiative co2star. Ich bin sicher, dass auch das Live-Earth-Kozert am vergangenen Samstag einen großen Beitrag zur Aufmerksamkeitssteigerung und Sensibilisierung zum Thema Klimaschutz und CO2-Emission geleistet hat", berichtet Sven Bürkner, Vertreter der Tankstellenkette Q1, die Mitglied der Initiative co2star ist. Um die Wirkung dieser ersten europäischen Pilot-Kampagne zu evaluieren, sollen außerdem Konsumentenbefragungen durchgeführt wrden. Interessenten erhalten an den teilnehmenden Tankstellen Informationsunterlagen rund um den Biodiesel und - getreu dem Motto "Tue gutes und rede darüber" gibt es für alle bekennenden Biodiesel-Botschafter einen kostenlosen co2star-Aufkleber für den Tankdeckel.

Noch dieses Jahr soll das Label co2star für eine weitere Kampagne in den Niederlanden eingesetzt werden. Dort sollen Einsparungen des CO2 Ausstoßes durch den Einsatz von Biodiesel in Logistik-Unternehmen gefördert werden.

15.07.2007   Quelle: co2star   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: co2star,
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STRATO: Erster großer Webhoster stellt Rechenzentren komplett auf Ökostrom um

Wasserkraftwerk Laufenburg liefert Strom für Webhoster STRATO.
Wasserkraftwerk Laufenburg liefert Strom
für Webhoster STRATO.

Die globale IT-Branche trägt durch ihren CO2-Ausstoß vergleichbar stark zum Klimawandel bei wie der internationale Flugverkehr, kritisieren Experten. Die Berliner STRATO AG stelle sich ihrer Verantwortung als zweitgrößter europäischer Webhoster und versorge ihre Hochleistungsrechenzentren als erstes Unternehmen im freenet Konzern vollständig mit klimaneutral erzeugtem Strom aus Wasserkraft, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. So vermeide STRATO den Ausstoß von jährlich rund 15.000 Tonnen CO2. Das entspreche der Menge, die bei der Stromversorgung von 5.000 Vier-Personen-Haushalten anfällt.   Die Preise sämtlicher STRATO Produkte bleiben dabei unverändert, betont das Unternehmen. Da Strom ein wesentlicher Kostenfaktor im IT-Bereich ist, setze STRATO schon seit Jahren auf energiesparende und leistungsoptimierte Technik. Durch energieeffiziente Hardware, intelligente Gebäudetechnik und plattformoptimierte Software habe der Energieverbrauch pro Kunde allein in den letzten 18 Monaten um 30 Prozent gesenkt werden können.



STRATO wird mit dem Bezug des klimaneutralen Stroms für die Rechenzentren einer der größten Kunden der süddeutschen NaturEnergie AG. Ein mehrjähriger Versorgungsvertrag sichere STRATO ab Januar 2008 die Produktion der benötigten Strommenge zum Zeitpunkt des Verbrauchs im Rechenzentrum. Der Strom stammt vollständig aus Laufwasserkraftwerken am Hochrhein. Die NaturEnergie AG baut derzeit die Produktionskapazität ihrer Kraftwerke deutlich aus. Damit kann sie zu einer tatsächlichen Ausweitung des Anteils regenerativer Energien am Strommix beitragen - weit über die Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hinaus.

Zu der wegweisenden Entscheidung für Regenerativstrom sagt Damian Schmidt, STRATO Vorstandsvorsitzender: "Statt auf einzelne Öko-Pakete und Öko-Server zu setzen, stellen wir die komplette Engergieversorgung für unser Produktportfolio ohne Aufpreis auf Regenerativstrom um. Damit beweisen wir, dass verantwortungsbewusstes Handeln auch im hart umkämpften Webhosting-Markt möglich ist."

14.07.2007   Quelle: STRATO AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: NaturEnergie AG,
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Neues Programm wirbt in Baden-Württemberg für Energieberater bei der Altbausanierung

Programm "Zukunft Altbau" im Internet

Am 4. Juli 2007 startete die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) in Stuttgart das neue Programm "Zukunft Altbau". Das Programm will Wohnungs- und Hausbesitzer firmenneutral über den Nutzen energieeffizienter Altbausanierung aufklären. Damit die Sanierung ganzheitlich gestaltet wird, rät Zukunft Altbau, Gebäudeenergieberater im Vorfeld hinzuzuziehen. Um die Nachfrage zu erhöhen, bietet das Programm jetzt Informationen für Altbaubesitzer an. Auch Energieberater können das Angebot an ihre potenziellen Kunden weitergeben. Zukunft Altbau ist hervorgegangen aus dem „Impuls-Programm Altbau“ und will mit der neuen Marketingkampagne Immobilienbesitzer aus allen Altersschichten direkter ansprechen. Broschüren und die Internetseite zeigen mit vielen Bildern und aktuellen Texten die gesamte Bandbreite der Vorteile von Altbausanierung auf: Mehr Komfort und Lebensfreude, weniger Betriebskosten, klimafreundlich wohnen, Wertsteigerung und vieles mehr. 

Allein in Baden-Württemberg gibt es rund zwei Millionen Wohngebäude, die vor 1977 errichtet wurden. Sie haben einen bis zu siebenfach höheren Heizbedarf als energetisch modernisierte Gebäude. Dieses Potenzial möchte Zukunft Altbau mit den Gebäudeenergieberatern jetzt verstärkt aktivieren. "Ob Gründerzeit, Nachkriegsbau oder Siebziger Jahre, für jedes Haus gibt es attraktive Sanierungskonzepte", sagt Claudia Rist, Leiterin des Programms, das bei der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) in Karlsruhe angesiedelt ist.


"Damit der Sanierungseffekt maximiert und die Investition minimiert werden können, wollen wir Eigentümer von ganzheitlichen Sanierungskonzepten überzeugen", so Claudia Rist. "Dazu gehört an erster Stelle die Einschaltung eines Gebäudeenergieberaters. Das verhindert ineffiziente Einzelaktionen, seien sie fachlich noch so korrekt ausgeführt."


Experten schätzen, dass die Zahl der Altbausanierungen künftig stärker zunehmen wird. In 12 Monaten, am 1. Juli 2008, tritt der Energieausweis für Gebäude schrittweise in Kraft. Doch: Auch die Zahl der Energieberater wird weiter wachsen. Ein guter Grund, selbst aktiv zu werden. Zukunft Altbau unterstützt das mit den Materialien, aber auch mit Marketing: So können Energieberater etwa an den Ständen des Programms auf Verbrauchermessen Kunden gewinnen.

Auf der neuen Internetseite http://www.zukunftaltbau.de erhalten Immobilienbesitzer einen kompakten Überblick – selbstverständlich firmenneutral. Die Seite verrät, wie viel Energie Eigentümer bei ihrer Immobilie einsparen können, welches die effizientesten Techniken sind, wie viele Fördermöglichkeiten es gibt und wo der nächste Gebäudeenergieberater sitzt. Eine neue Broschüre zeigt, wie Sanierer richtig in die Gebäudesanierung einsteigen. Informationen und Tipps zum Thema Altbausanierung gibt es auch bei der kostenfreien Hotline 08000/123333.

Mehr Informationen unter http://www.zukunftaltbau.de.

14.07.2007   Quelle: Zukunft Altbau   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Zukunft Altbau,
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Erdwärme in Bayern: Drei Gemeinden setzen gemeinsam auf geothermische Fernwärme

Südbayern steckt voller Thermalwasser. In München und um München herum boomt die Geothermie. Die begehrtesten Aufsuchungsgebiete seien bereits vergeben, berichtet die Geothermische Vereinigung / Bundesverband Geothermie (GtV-BV) in einer Pressemitteilung. Nicht immer zur Zufriedenheit der Akteure, Streit bleibe nicht aus. Dass man sich auch zusammensetzen kann, um ein Vorhaben gemeinsam zu entwickeln, zeigten die Verantwortlichen der Gemeinden Aschheim, Feldkirchen und Kirchheim. Dort gibt es das Erlaubnisfeld "Ascaim", in dem heißes Thermalwasser erschlossen werden soll, von dem die Bürger aller drei Kommunen profitieren sollen.   Kurz hintereinander beschlossen die Mitglieder der drei Räte (Aschheim am 24.05.2007, Kirchheim am 12.06.2007 und Feldkirchen am 14.06.2007) einmütig, eine interkommunale GmbH zur Erschließung der sauberen Energie aus der Tiefe zu gründen, um die Bürger der Gemeinden mit klimafreundlicher und langfristig preisstabiler Fernwärme versorgen zu können.


Resolution mit "fast historischer" Dimension

Am 19. Juni fand in Aschheim die erste gemeinsame Sitzung aller drei Räte statt, um das erste interkommunale Geothermieprojekt aus der Taufe zu heben. Quer durch alle Fraktionen und ohne eine Gegenstimme wurde eine Resolution verabschiedet und von den drei Bürgermeistern unterschrieben, der die Beteiligten eine "fast historische" Dimension beimessen. Die Bürgermeister Helmut J. Englmann (Aschheim), Leonhard Baumann (Feldkirchen) und Heinz Hilger (Kirchheim) betonten die Einstimmigkeit aller Beschlüsse in den drei Gemeinderäten. Das Geothermieprojekt sei "eine neue, große Herausforderung", die man miteinander meistern wolle, betonte BM Englmann. Wichtig sei dabei, die Bürger auf dem Weg der Realisation mitzunehmen. Als nächsten Schritt kündigte er für Ende Juli die nächste Sitzung des interkommunalen Arbeitsausschusses an, bei der es unter anderem bereits um die Auftragsvergabe für die Detailplanungen zu den Bohrungen und um eine Fragebogenaktion unter den Bürgern und Gewerbebetrieben gehe.


Geologische Chance nutzen

Feldkirchens Bürgermeister Leonhard Baumann betonte, dass es "in der Zukunft keine Alternative zur Geothermie gibt". Es gelte deshalb die geologische Chance zu nutzen, denn "wir haben es in der Hand etwas für die Umwelt und für die nachfolgenden Generationen zu tun." Optimistisch zeigte sich auch Kirchheims Bürgermeister Heinz Hilger: "Wir werden es mit Sicherheit gemeinsam schaffen."


Heißes Wasser aus 2.000 bis 2.200 Metern Tiefe

Vertreter der Fachbüros Erdwerk GmbH (Geologie/Bohrtechnik), Kess GmbH (Versorgungstechnik) und Augusta Unternehmensberatung GmbH (Wirtschaftlichkeit) stellten die Basisdaten des Vorhabens vor: Aus 2.000 bis 2.200 Metern Tiefe soll mit zwei Bohrungen 82 bis 85 Grad heißes Wasser gefördert werden. Die Fördermenge wird 40 bis 65 Liter pro Sekunde betragen. Die Gesamtinvestition für das Geothermieprojekt beläuft sich laut GtV-BV auf rund 80 Millionen in 30 Jahren. Je nach Anschlussgrad können bis zu 100 % der Kunden mit Geothermie-Wärme versorgt werden. Mittellasten sollen mit Biomasse gedeckt werden. Die Bürger profitieren laut GtV-BV: Ein durchschnittlicher Familiehaushalt müsse für die Geothermie-Versorgung weniger aufbringen als für eine entsprechende Belieferung mit Gas. Der Zeitplan sieht vor, die interkommunalen GmbH im Spätherbst 2007 zu gründen und mit den Bohrungen ab Mitte 2008 zu beginnen. Bereits im Herbst 2008 / Frühjahr 2009 sollen die Fernwärmeleitungen verlegt, im Sommer 2009 die ersten Häuser angeschlossen werden. In 12 bis 15 Jahren soll die interkommunale GmbH erstmals schwarze Zahlen schreiben.

14.07.2007   Quelle: Geothermische Vereinigung - Bundesverband Geothermie e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Frankreich: Modifiziertes Baugenehmigungsverfahren bringt auch Vorteile für die Windenergie

Das reformierte Baugenehmigungsverfahren in Frankreich soll nun zum 1. Oktober 2007 in Kraft treten, berichtet die Sterr-Kölln & Partner GbR (Freiburg) in einer Pressemitteilung. Experten erwarten laut Sterr-Kölln & Partner beschleunigte Genehmigungsverfahren mit mehr Planungssicherheit und Transparenz, auch für Windenergieprojekte. Das französische Baugesetzbuch (code de l’urbanisme) sieht künftig einheitliche und vereinfachte Regeln für die verschiedenen Genehmigungsarten vor. Statt bisher elf werde es nur noch drei Genehmigungsarten geben (permis de construire, permis d’aménanger, permis de démolir) sowie die anzeigepflichtigen Bauvorhaben (déclaration préalable). Neue Antragsformulare wurden am 21. Juni veröffentlicht. 

Vereinfachtes Verfahren

Windkraftanlagen werden auch künftig der Baugenehmigungspflicht unterliegen, jedoch soll das Bearbeitungsverfahren gestrafft werden. Wie Sibylle Weiler, Avocat à la Cour und Rechtsanwältin bei SK & Partner in Paris, ausführt, muss die Genehmigungsbehörde nun innerhalb von einem Monat die Vollständigkeitserklärung erteilen oder nach einer abschließenden Liste weitere Unterlagen anfordern. Der Antragsteller muss die fehlenden Unterlagen innerhalb einer Frist von drei Monaten einreichen. Neu ist, dass der Antragsteller lediglich eine formlose Erklärung abgibt, dass er zu dem Bauvorhaben berechtigt ist. Damit werde die Bearbeitungszeit des Antrags verkürzt, so SK & Partner.

Ferner kann der Inhaber einer Baugenehmigung den Beginn der Widerspruchsfrist nun selbst in Gang setzen. Diese Frist beginnt mit dem Aushang der Baugenehmigung auf der Baustelle, unabhängig vom Zeitpunkt des Aushangs bei der örtlichen Behörde. Gegnerverbände können in der Regel nur noch Widerspruch einlegen, wenn deren Statuten bei Beantragung der Baugenehmigung bereits bei der Präfektur hinterlegt waren. Bei Einreichung eines Widerspruchs wird der Gültigkeitszeitraum der Baugenehmigung von zwei Jahren nun automatisch unterbrochen. Die Rücknahmefrist der Genehmigungsbehörde für rechtswidrig erteilte Baugenehmigungen wurde von vier auf drei Monate verkürzt.


Bauherr bestätigt Konformität künftig selbst

Neu ist ebenfalls, dass der Bauherr selbst bestätigt, dass das Bauwerk entsprechend der Baugenehmigung erstellt wurde. Eine Kontrolle ist zwar für Windenergieanlagen in einer Frist von fünf Monaten nach Fertigstellung immer noch vorgeschrieben, jedoch werde es künftig kein Konformitätszertifikat mehr geben, berichten SK & Partner. Weitere Auskünfte zur Projektentwicklung in Frankreich sowie die deutsch-französischen Fassungen der Tarifdekrete für Windstrom, Solarstrom, Biogas und Geothermie sind per E-Mail erhältlich an mailto:info@sterr-koelln.com.

13.07.2007   Quelle: Sterr-Kölln & Partner   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neubau-Studie: Kosten entscheiden bei der Wahl der Heizung

Künftig sollen im Heizkosten-Ratgeber auch Solar-Kollektoren berücksichtigt werden.
Künftig sollen im Heizkosten-Ratgeber auch
Solar-Kollektoren berücksichtigt werden.

Die künftigen Heizkosten sind entscheidend bei der Wahl des Heizungstyps für einen Neubau. Zweitrangig ist die CO2-Bilanz des Energieträgers und Herstellermarke fällt bei der Entscheidung kaum ins Gewicht. Zu diesen Ergebnissen kommt die Neubau-Studie der Kampagne "Klima sucht Schutz", die rund 1.000 Bauherren nach ihren Vorlieben und Motiven für die Wahl ihres künftigen Heizsystems befragt hat. Zuvor hatten die Befragten über den interaktiven Kampagnen-Ratgeber "Heizkosten im Neubau" fünf verschiedene Heizsysteme miteinander verglichen (Heizöl, Erdgas, Fernwärme, Pellets und Erdwärmepumpe). Solarwärme-Anlagen wurden in der Studie nicht berücksichtigt.  In der Mehrzahl der Fälle entschieden sich die Befragten laut Studie nicht für das System mit den geringsten CO2-Emissionen. "Wir werden künftig noch stärker auf die Bedeutung emissionsarmer Heizsysteme für Neubauten hinweisen - auch wenn die Kostenvorteile derzeit noch für den Kauf von weniger umweltfreundlichen Heizsystemen sprechen", erklärt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer der gemeinnützigen co2online GmbH und Projektträger der Klimaschutzkampagne.



Interesse verlagert sich von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien

"Bemerkenswert ist jedoch, dass sich das Interesse der Ratgebernutzer im Untersuchungszeitraum von den fossilen (Heizöl und Erdgas) auf die alternativen Energieträger (Pellets und Erdwärme) deutlich verlagert hat", ergänzt Hengstenberg. Von den Befragten favorisieren 50 Prozent die Wärmepumpe als Heizsystem, gefolgt von Erdgasheizungen (27 Prozent), Holzpellets (13 Prozent), Heizöl (9 Prozent) und Fernwärme (2 Prozent). In der Gruppe der unter 30jährigen seien erneuerbare Energieträger besonders gefragt: 57 Prozent sprachen sich für die Nutzung der Umweltwärme mit einer Erdwärmepumpe aus, 20 Prozent wollen Pellets-Heizungen. Mehr als jeder Zweite nutze oder plane Fördermittel ins Anspruch zu nehmen. Bei der Entscheidung für ein Heizsystem werde neben dem Rat von Fachleuten verstärkt im Internet recherchiert und auf Herstellerinformationen zurückgegriffen. Herkömmliche Medien wie Tageszeitung und Fernsehen spielten bei der Entscheidung eine untergeordnete Rolle.


Jeden dritten Bauherren erreicht

Zwischen Juli 2004 und Juli 2007 nutzten laut Klima sucht Schutz rund 190.000 Verbraucher den Online-Ratgeber "Heizkosten im Neubau" für die Planung ihres Bauvorhabens. Er erreichte somit jeden dritten Bauherren in Deutschland. Derzeit ist eine Überarbeitung des Ratgebers in Arbeit, der künftig auch die Auswirkung solarthermischer Anlagen auf die Emissions- und Kostenbilanz berücksichtigt und dem Nutzer die Möglichkeit gibt, für einen Zeitraum von 20 Jahren unterschiedliche Preissteigerungsszenarien bei Heizöl, Erdgas, Fernwärme, Pellets und Strom durchzurechnen.


Studie "Heizkosten im Neubau" im Internet zugänglich

Der Heizkosten-Ratgeber zählt zu insgesamt neun Energiespar-Ratgebern der Klimaschutzkampagne, die Nutzer über Möglichkeiten zum sparsamen Umgang mit Raumwärme und Strom informieren. Zugänglich sind die Ratgeber zusätzlich zur Website http://www.klima-sucht-schutz.de auf den Portalen von 700 Partnern (Medien, Kommunen, Verbände, Hersteller von Heiz- und Dämmtechnik) die mit der Kampagne kooperieren. Das Netzwerk von Portalpartnern ermöglichte insgesamt 1,8 Millionen Online-Beratungen seit dem Start der Kampagne im Juli 2004. Eine Zusammenfassung der aktuellen Studie "Heizkosten im Neubau" kann im Internet herunter geladen werden unter http://www.klima-sucht-schutz.de/evaluation.html. Sie schließt als fünfte Studie die Bewertung der Klimaschutzkampagne ab, die mit ihren verschiedenen Instrumenten eine CO2-Minderung von nachweislich 2,4 Millionen Tonnen erzielt habe.

13.07.2007   Quelle: co2online gemeinnützige GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BUSO,
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Bonn: Solarthermie im ersten Halbjahr 2007 mit 60.000 Euro gefördert

Solarthermie-Anlage in Bonn.
Solarthermie-Anlage in Bonn.

Gut angenommen wurde das Fünf-Jahres-Programm "Solarthermie" der Stadt Bonn im ersten Halbjahr 2007. Wie das Bonner Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und Lokale Agenda mitteilt, wurden bis zum 6. Juli 78 Anträge bewilligt und damit knapp über 60.000 Euro städtische Fördermittel in Anspruch genommen. Dabei handelt es sich um 47 Solarwärme-Anlagen mit ausschließlicher Erwärmung von Trinkwasser sowie um 31 Solar-Kombianlagen zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung. Insgesamt werden damit 605 Quadratmeter Sonnenkollektorfläche durch die Stadt Bonn gefördert. Die Gesamtinvestitionen einschließlich Fördermittel betragen rund 620.000 Euro.  Für 2007 stehe noch eine Fördersumme von etwa 40.000 Euro zur Verfügung, so das Umweltdezernat. Die Unterstützung der Solarthermie hatte sich die Stadt Bonn Ende 2006 auf die Fahnen geschrieben. Der Stadtrat hatte in der Dezembersitzung beschlossen, unter Federführung des Umweltdezernats ab Januar 2007 ein Fünf-Jahres-Programm aufzustellen, das einen Anreiz zum Bau solarthermischer Anlagen schaffen soll. Pro Jahr stehen dafür 100.000 Euro als Fördermittel bereit.




Solarthermie lange im Schatten des Photovoltaik-Booms

"Wir wollen diejenigen erreichen, die beim Kauf eines Neubaus oder bei der Sanierung eines Gebäudes diese Investition scheuen. Ein nachträglicher Einbau ist wirtschaftlich unrentabel, die Chance auf die Nutzung der Solarthermie wäre jeweils für 20 Jahre vertan“, so Umweltdezernent Dr. Volker Kregel damals. Die Nutzung der Sonne zur Wärmeerzeugung habe sich lange im Schatten des Photovoltaik-Booms bewegt, obwohl sie bei gut gedämmten Gebäuden einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung leisten könne. Nachdem die bundesweite Förderung der Solarwärme nach dem Marktanreizprogramm für regenerative Energien im August 2006 ausgelaufen war, sah die Stadt Bonn darin eine Möglichkeit, damit einen weiteren aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Auch wirtschaftliche Effekte für das lokale Handwerk erhofft sich die Stadt. Beim Förderprogramm der Stadtwerke Bonn für solarthermische Anlagen zwischen 1996 und 2001 hatten rund 300.000 DM (150.000 Euro) Fördergelder private Investitionen von über 2 Millionen DM (1 Million Euro) zur Folge.

13.07.2007   Quelle: Stadt Bonn   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energieagentur NRW.,
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Solarpower GmbH erweitert Produktpalette um Solar-Tracker und erhält ersten Großauftrag aus Spanien

Solarpower-Tracker.
Solarpower-Tracker.

Die Solarpower GmbH mit Sitz in Plauen hat ihre Photovoltaik-Produktpalette erweitert und bietet jetzt auch nachgeführte PV-Trackersysteme an. Mit den Solar-Trackern werden Photovoltaik-Module über elektrische Antriebe tages- und jahreszeitlich einachsig oder zweiachsig in der Idealposition zur Sonne geführt, um einen maximalen Solarstrom-Ertrag zu erzielen. Durch den Einsatz einer solchen Solar-Nachführung kann der Energieertrag einer Photovoltaikanlage laut Solarpower um bis zu 40 % gesteigert werden.   Die Anlagen werden nach Kundenvorgaben individuell maßgeschneidert und ganz an Gelände-, Wind- und Schneelastbedingungen angepasst. Neben Standardgrößen können beliebige Sonnensegelgrößen konstruiert, produziert und geliefert werden. Laut Solarpower GmbH sind die Tracker einfach und schnell zu installieren, umweltfreundlich, robust und wartungsfrei. Außerdem können Achsen und Flächen dank modularem Systemaufbau erweitert werden.



Großauftrag für Solarpark in Spanien

Der in Pamplona ansässige Solarpark-Entwickler "Sunstroom" errichtet in Los Arcos in der spanischen Region Navarra einen Photovoltaik-Park mit einer Kapazität von bis zu zehn Megawatt, berichtet die Solarpower GmbH. Der Spatenstich sei bereits Anfang Juni 2007 erfolgt. Die erste Phase mit bis zu 1,1 Megawatt (MW) Leistung soll noch vor Jahresende an das Netz gehen. Die Solarpower GmbH sei beauftragt worden, für den ersten Bauabschnitt 676 zweiachsig nachgeführte Photovoltaik-Trackersysteme zu liefern. Die Möglichkeit zur Ausstattung des gesamten Parks mit der siebenfachen Menge von Trackern durch die Solarpower GmbH bestehe ebenfalls, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. An dem spanischen Standort sollen die Systeme im Vergleich zu fixen Feldaufständerungen von Photovoltaik-Modulen oder Dachaufständerungen eine Leistungssteigerung von 35 –40 % bringen.

Die Solarpower GmbH ist seit 2001 auf dem Markt der Solarenergie tätig. Der Fokus des Unternehmens liegt auf Solarthermie und Windenergie. Derzeit sind am Standort in Plauen 40 Mitarbeiter beschäftigt.

13.07.2007   Quelle: Die Solarpower GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpower GmbH,
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Solarvalue erwirbt Produktionsstätte in Slowenien

TDR-Fabrik in Ruse ( Slowenien)
TDR-Fabrik in Ruse ( Slowenien)

Die Solarvalue Proizvodnja d.d. hat einen großen Teil der TDR-Fabrik in Ruse ( Slowenien) gekauft. Darüber hinaus plane Solarvalue, rund 60 langjährige Mitarbeiter von TDR zu übernehmen, berichtet die Solarvalue AG in einer Pressemitteilung. Die erworbenen Gebäude, der Hochofen und die Anlagen sollen von dem slowenischen Unternehmen, einer Tochtergesellschaft der Berliner Solarvalue AG, für die künftige Produktion von Solar-Silizium genutzt werden. "Mit dieser strategischen Investition verfügen wir nun im eigenen Unternehmen über die gesamte Infrastruktur, die zur Produktion von Solarsilizium notwendig ist", sagte Claudia Boehringer, Vorstand der Solarvalue AG.  Nach eingehender Abwägung aller Risiken und einer Kosten-Nutzen-Analyse des bisherigen Konzepts, das die Pacht der Anlagen enthielt, habe sich Solarvalue für den Kauf entschieden, heißt es in der Pressemitteilung. Kernstück der Produktion sei ein leistungsfähiger Hochofen, der die technischen Anforderungen zur Produktion von Solarsilizium in idealer Weise erfülle. Darüber hinaus verfüge Solarvalue jetzt über die notwendige Infrastruktur zur Strom- und Wasserversorgung. Insgesamt plane Solarvalue rund 60 Mitarbeiter zu übernehmen, die über hervorragendes Know-how im gesamten Wertschöpfungsprozess, der so genannten "Supply Chain", verfügten. "Wir decken mit den übernommenen Wissensträgern alle Bereiche des Supply Chain Managements (SCM) ab – von der Beschaffung der Rohstoffe über die Produktion bis hin zu Logistik und Vertrieb", betont Claudia Boehringer.



Insgesamt sei das gekaufte Areal größer als das bisher gepachtete; von Vorteil sei, dass die einzelnen Gebäude und Anlagen räumlich verbunden sind. Dadurch werde die interne Logistik erheblich vereinfacht. Transportwege sowohl der Rohmaterialien als auch beispielsweise des flüssigen Metalls seien in diesem Produktionsumfeld erheblich kürzer und damit wirtschaftlicher. "Der Kauf dieser Produktionsanlagen verschafft uns die langfristige Planungssicherheit, die wir für die nächsten Jahre benötigen", erklärt Claudia Boehringer. "Wir sind auf diese Weise besser und flexibler als vorher aufgestellt. Gleichzeitig setzen wir in der Region ein Zeichen für unser langfristiges Engagement. Die zukünftig geplanten Produktionserweiterungen hinsichtlich Mengen und weiterer Wertschöpfungsstufen sind nunmehr gesichert", so Boehringer.

Die Solarvalue AG wurde im Juni 2005 gegründet. Unternehmenszweck ist zunächst die Herstellung von Solar-Silizium. Langfristiges Ziel ist die Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette eines integrierten Photovoltaik-Konzerns.

12.07.2007   Quelle: Solarvalue AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarvalue AG,
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Pellets-Verband lobt Wärmegesetz-Entwurf in Baden-Württemberg

CO2-Emissionen verschiedener Heizsysteme inklusive Vorketten.
CO2-Emissionen verschiedener Heizsysteme
inklusive Vorketten.

Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) begrüßt den baden-württembergischen Entwurf eines Wärmegesetzes für erneuerbare Energien. Die Ziele der baden-württembergischen Regierung seien mit Pellets-Heizungen schon heute umsetzbar, betont der DEPV. Der Verband wertet den Gesetzesentwurf der Landesregierung von Baden-Württemberg als Schritt in die richtige Richtung. "Bei einer konsequenten Nutzung von Pelletsheizungen könnte der Ansatz der Landesregierung, 20 Prozent Kohlendioxid (CO2) einzusparen, sogar deutlich übertroffen werden, und das so kostengünstig wie mit keinem anderen regenerativen Energieträger", so DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele.   Der DEPV begrüßt auch das Vorhaben der Landesregierung, den Anteil der CO2-Einsparung über 20 Prozent hinaus kontinuierlich zu erhöhen. "Wer neu baut oder eine Renovierung plant und sich dabei für eine Pelletsheizung entscheidet, anstatt auf fossile Energieträger zu setzen, erreicht das Maximalziel von fast 100 Prozent CO2-Einsparung auf Anhieb und entledigt sich dadurch weiterer Pflichten beim Klimaschutz", betonte Bentele.



Hervorragende Kombination mit Solarwärmeanlagen

Der DEPV weist darauf hin, dass Holzpelletsheizungen im Betrieb aktuell mit einem Brennstoffpreis von 3,7 ct/kWh fast um die Hälfte günstiger als Gas (6,9 ct/kWh) und deutlich günstiger als Öl (5,7 ct/kWh) seien. Die Produktionskapazitäten für Pellets seien in diesem und im letzten Jahr deutlich ausgeweitet worden, so dass die Liefersicherheit gewährleistet sei. Das Umweltbundesamt (UBA) habe sich deutlich für Pellets als umweltschonenden und effektiven CO2-senkenden Energieträger ausgesprochen, was in den Fördermaßnahmen des Bundes seinen Niederschlag finde, der die Anschaffung von Pelletheizungen derzeit mit mindestens 1.000 Euro je Anlage unterstützt. Aufgrund des normierten Brennstoffes und durch die automatische Verfeuerung haben Pelletsheizungen laut DEPV hervorragende Emissionswerte und bleiben unter den gegenwärtig geplanten gesetzlichen Vorgaben. Der DEPV betont, dass sich Pelletheizungen hervorragend dazu eignen, mit thermischen Solaranlagen kombiniert zu werden.

12.07.2007   Quelle: Deutscher Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Öko-Institut; Gemis 4.0,
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Photovoltaik-Hersteller SOLON AG legt Grundstein für neue Zentrale und Produktion in Adlershof

Computeranimation der künftigen SOLON-Zentrale.
Computeranimation der künftigen
SOLON-Zentrale.

Die Berliner SOLON AG, einer der größten europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaiksystemen, feierte am 12.07.2007 die Grundsteinlegung für ihr neues Hauptquartier und einen neuen Produktionsstandort auf dem Gelände des Technologie-Zentrums Adlershof. In den Bau des neuen Standortes mit insgesamt 23.000 Quadratmetern Nutzfläche (12.000 m2 Büro/Funktionsräume, 11.000 m2 Produktion) fließen laut SOLON AG Investitionen von rund 40 Millionen Euro. Der Umzug vom derzeitigen Sitz der SOLON AG in Neukölln nach Adlershof sei für Anfang 2008 geplant, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   "Mit der Entscheidung, auch künftig unsere weltweiten Aktivitäten von der Hauptstadt aus zu steuern ist auch ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Berlin verbunden", betonte Thomas Krupke, Vorstandsvorsitzender der SOLON AG.


Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf, der zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik zur Grundsteinlegung begrüßen konnte, erklärte: "Auch angesichts der aktuellen Klimawandel-Diskussion wird dieser Grundstein im innovativen Umfeld von Adlershof zu einem weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg Berlins zu einem Zentrum zukunftsorientierter Hightech-Industrie."


150 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden

Mit dem Umzug will die SOLON AG im Verlauf des kommenden Jahres die Zahl ihrer Mitarbeiter in Berlin von heute 250 auf rund 400 erhöhen. Zusätzlich schaffe das US-Unternehmen Global Solar Energy, an dem die SOLON AG beteiligt ist, weitere 100 neue Arbeitsplätze in dem architektonisch spannenden und futuristisch anmutenden Neubau. Mit 50 Megawatt pro Jahr sei die künftige Produktionskapazität der SOLON AG an dem neuen Standort fast doppelt so hoch wie im alten Werk. Global Solar Energy baue eine Produktion von rund 30 MW hoch innovativer Dünnschichtsolarzellen auf.


Energie- und Klimakonzept minimiert Vebrauch und integriert erneuerbare Energien

Als führendes Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien setze die SOLON AG mit ihrem Neubau neue Maßstäbe auch in punkto Energiemanagement. Ein neuartiges Energie- und Klimakonzept, entwickelt von Prof. Dr. M. Norbert Fisch, Leiter des Instituts für Gebäude- und Solartechnik (IGS) an der TU Braunschweig und Chef der EGSplan GmbH (Stuttgart) verbindet die Minimierung des Energieverbrauchs mit der Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Damit produziere die SOLON AG CO2-frei, und das bei etwa einem Viertel des Energieverbrauchs herkömmlicher Industriestandorte vergleichbarer Größe.

12.07.2007   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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Chinesischer Photovoltaik-Produzent Trina schließt mehrere Solarmodul-Lieferverträge für Europa

Monokristallines Solarmodul von Trina.
Monokristallines
Solarmodul von
Trina.

Trina Solar Limited, ein integrierter Hersteller von Photovoltaik-Produkten mit Sitz in Changzhou (China), berichtete am 09.07.2007, das Unternehmen habe mehrere Verträge über die Lieferung von Solarmodulen mit einem Umfang von bis zu 99 Megawatt (MW) mit Kunden in Europa geschlossen. Erste Lieferungen seien bereits erfolgt, berichtet Trina Solar in einer Pressemitteilung. "Die kürzlich erfolgten Vertragsabschlüsse belegen unseren Erfolg bei der Ansprache kleiner und mittlerer Unternehmen einschließlich der Systemintegratoren, Distributoren und Großhändler", sagte Arturo Herrero, Verkaufs- und Marketingdirektor von Trina.   Diese neuen Aufträge sind zudem ein wichtiger Schritt für Trina, um in den strategisch wichtigen Märkten Europas als Marke wahrgenommen zu werden und schaffen eine Grundlage, unsere Präsenz weiter auszubauen", ergänzte Herrero.



IBC Solar AG bezieht 40 MW Solarmodule von Trina

Trina habe im ersten Halbjahr 2007 deutliche Fortschritte hinsichtlich seiner Marktposition in Deutschland gemacht und sei auch in die Märkte in Spanien und Italien eingedrungen. Die Solarmodul-Lieferverträge mit Italienischen Kunden umfassen laut Trina ein Volumen von 6 MW mit Enerpoint, 22 bis 33 MW für Tecnospot und 20 MW für Enereco. Zusätzlich habe Trina einen Vertrag mit der deutschen IBC Solar AG im Umfang von 40 MW geschlossen, der auch ausgeweitet werden könne. "Wir sind hoch erfreut über unseren Fortschritt auf dem europäischen Markt und ganz besonders unsere starke Präsenz in den am schnellsten wachsenden Märkten für Solarmodule in Spanien und Italien", betonte Trina-Vorstand Jifan Gao.

12.07.2007   Quelle: Trina Solar Limited   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Trina Solar Ltd.,
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Germanwatch-Hintergrundpapier zum Klimaschutz: Bali wird zur Nagelprobe für Heiligendamm

Der G8-Gipfel in Heiligendamm sollte ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu dem notwendigen Post-2012-UN-Klimaabkommen sein. Erst nach dem UN-Klimagipfel in Bali (Dezember 2007) werde man sehen, ob dieser Versuch, das Thema zur "Chefsache" zu machen, tatsächlich die gewünschte Dynamik erzeugt hat, so Germanwatch in einer Pressemitteilung. Germanwatch hat nun eine Detailanalyse des Klimateils des G8-Abschlusstextes vorgelegt, welche die Chancen und Risiken des Ergebnisses im Einzelnen beleuchtet. 

Einigkeit über den Bericht des Weltklimarates; Notwendigkeit rechtlich verbindlicher UN-Abkommen betont

Alle G8-Staaten haben auf dem Gipfel den Bericht des Weltklimarates IPCC als wissenschaftliche Grundlage anerkannt. Die Notwendigkeit rechtlich verbindlicher UN-Abkommen mit substanziellen Treibhausgasreduktionen wurde betont. Die G8-Staaten einigten sich darauf, bis 2009 das Post-2012-Abkommen im UN-Rahmen zu Ende zu verhandeln. Wie weit die Rhetorik trägt, sei vollkommen offen, betont Germanwatch. Und auf ein gemeinsames Grobziel, wie viel Treibhausgasreduktion notwendig sei, um einen im großen Maßstab gefährlichen Klimawandel zu vermeiden, habe man sich nicht verständigen können. Der Klimagipfel in Bali im Dezember dieses Jahres werde nun zur Nagelprobe für den G8-Gipfel. Dort werde sich zeigen, ob der Startschuss für das notwendige Verhandlungspaket gegeben wird. Die Ziele werde man erst am nun angepeilten Ende der Verhandlungen im Jahr 2009 beurteilen können.


Verhandlungen versprechen, äußerst kompliziert und schwierig zu werden

Die Architektur des Post-2012-Abkommens beginne sich abzuzeichnen, stellt Germanwatch fest. "Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir erst am Anfang von Verhandlungen stehen, die äußerst kompliziert und schwierig zu werden versprechen. Während die Wahrscheinlichkeit für ein gegenüber Kyoto verschärftes und erweitertes Abkommen deutlich gestiegen ist, bleibt das Ausmaß der Reduktions- und Begrenzungsziele sowie der Anreizsysteme zunächst ungewiss", heißt es in dem Hintergrundpapier, das heruntergeladen werden kann unter http://www.germanwatch.org

12.07.2007   Quelle: Germanwatch e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neues Verpackungssystem für Solar-Module: SOLARWATT-Innovation erfolgreich auf dem Markt

QUICKSTAXX"-Verpackung für
Solarmodule.

Nach einem Jahr Praxistest berichtet die SOLARWATT AG (Dresden) über durchgehend positive Reaktionen auf ihr neues Ressourcen schonendes "QUICKSTAXX"-Verpackungssystem für Solarmodule. Die QUICKSTAXX-Verpackungsecken werden bei der Stapelung der Module auf die Modulecken aufgesetzt und die Modulstapel anschließend mit Folie und Spannbändern auf den Paletten fixiert. Die Neuentwicklung ermögliche neben einem weitestgehend automatisierten Verpackungsprozess eine Zeit sparende, einfache Kommissionierung der Module beim Kunden. Die geringe Menge an Verpackungsmaterial schaffe außerdem erhebliche Erleichterungen bei der Entsorgung, betont die SOLARWATT AG. 


Hinzu kommt die Umweltverträglichkeit des eingesetzten Materials: ARBOBLEND sei ein thermoplastisch verarbeiteter, aus Holz gewonnener Werkstoff mit einem hohen Anteil nachwachsender Rohstoffen. Nach der Nutzung könne ARBOBLEND kompostiert oder verbrannt werden. "Für die SOLARWATT AG ist diese Innovation ein weiterer Beitrag zum Schutz der Umwelt entsprechend der Unternehmensphilosophie", heißt es in der Pressemitteilung.

Die SOLARWATT AG zählt zu den führenden Herstellern von Solarmodulen in Deutschland. Seit seiner Gründung im Jahr 1993 ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen. SOLARWATT verfügt nach eigenen Angaben über eine Modulfertigungskapazität von 100 MWp. Zu den Produkten gehören Solarmodule für unterschiedlichste Anwendungen mit einer Leistung von 2 Watt bis 320 Watt.

12.07.2007   Quelle: SOLARWATT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarwatt AG,
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Erdöl - Ende einer Ära? Internationale Konferenz diskutiert aktuelle Entwicklungen des Ölmarktes

Noch ist Erdöl der weltweit wichtigste Energierohstoff: Mit über 42 Prozent Anteil an der Weltproduktion ist Öl - noch vor Steinkohle und Erdgas - der meistgenutzte fossile Energieträger. Zudem hat es, auch aufgrund seiner Knappheit als Ressource, weltweit große wirtschafts- und finanzpolitische Bedeutung. 30 Milliarden Dollar werden nach Schätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) jährlich in die Ölwirtschaft investiert. Doch nun sagen Experten das Ende des Ölzeitalters voraus: Grund dafür sei nicht zuletzt die Forderung von Politikern, Ökonomen und Umweltaktivisten, auf erneuerbare Energien umzusteigen, so die IIR Deutschland GmbH in einer Pressemitteilung. 

Die künftigen Entwicklungen in der Ölindustrie beleuchtet die erstmals stattfindende internationale Konferenz "The Future of Oil" des Kongressveranstalters IIR Deutschland. Vom 25. bis 26. September 2007 kommen in Hamburg Experten aus Politik, Mineralölindustrie und Finanzwirtschaft zusammen, um Prognosen und Strategien auszutauschen. Neben aktuellen und künftigen Marktentwicklungen stehen Ölhandel und Ölpreis-Volatilität, der Trend hin zu alternativen Energien sowie Finanzinstrumente wie Derivate und Hedge Funds auf der Tagesordnung.

Experten der European Industry Association (EUROPIA), der IEA und des auf Ölwirtschaft spezialisierten Beratungsunternehmens FACTS Global Energy nehmen Stellung zur derzeitigen Situation auf dem Ölmarkt und geben einen Ausblick auf die Entwicklungen der nächsten fünf bis zwölf Jahre.


Deutschland deckt über 20 Prozent seines Energiebedarfs mit Öl, Gas und Steinkohle aus Russland

Russland ist mit einer Produktion von täglich knapp zehn Millionen Barrel Rohöl und jährlich über 590 Milliarden Kubikmetern Erdgas einer der größten Energieexporteure der Welt. Allein Deutschland deckt über 20 Prozent seines Energiebedarfs mit Öl, Gas und Steinkohle aus Russland. Welche Perspektiven der russische Energiemarkt hat und welche Rolle der Versorger Gazprom dabei spielt, erläutert ein Experte des Energiebrokers PVM Oil Associates. Über die Möglichkeiten und Risiken von Investitionen im Mittleren Osten informiert ein Spezialist vom Fachorgan Middle East Economic Survey (MEES). Auch Strategien für nationale Ölunternehmen stehen im Mittelpunkt mehrerer Vorträge. So wird ein Ölmarkt-Analyst von Shell International über die aktuellen Herausforderungen für die Raffinerien berichten.

Der zweite Konferenztag steht im Zeichen finanzpolitischer Entwicklungen. Hier diskutieren Referenten von der Deutschen Bank, der Commerzbank und des britischen Centre for Global Energy Studies über Investmentstrategien und Möglichkeiten des Risikomanagements. Ein Vertreter des Bundesumweltministeriums erörtert zudem die möglichen Auswirkungen von Biokraftstoffen auf den Ölmarkt. Folker Hellmeyer, Ölmarkt-Experte und Chefanalyst der Bremer Landesbank, zeigt, wie der Ölpreis durch den US-Dollarkurs beeinflusst wird.

Der Referentenkreis setzt sich aus internationalen Experten zusammen: Von 19 Sprechern kommen zwölf aus dem europäischen Ausland. Alle Vorträge werden in englischer Sprache gehalten. Den fachlichen Vorsitz halten Beate Raabe (International Association of Oil and Gas Producers) und Bernd Mittag (Oil Market
Report).

Weitere Informationen: http://www.the-future-of-oil.com

12.07.2007   Quelle: IIR Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Weltgrößter Solar-Standort wird ausgebaut: Grundstein für Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 2 gelegt

Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 1
Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 1

Am 11. Juli 2007 erfolgte die Grundsteinlegung des Parabolrinnen-Kraftwerks Andasol 2 in der Hochebene von Guadix im südspanischen Andalusien. Der andalusische Minister für Innovation, Wissenschaft und Unternehmen, Francisco Vallejo Serrano, begleitete die Grundsteinlegung einer Technologie, die in der Lage ist, fossil und nuklear betriebene Kraftwerke zu ersetzen und damit einen Beitrag zur zukünftigen, klimafreundlichen Energieerzeugung zu leisten. Das 300 Millionen-Euro-Projekt wurde entwickelt von der Erlanger Solar Millennium AG und entsteht in direkter Nachbarschaft des seit einem Jahr in Bau befindlichen solarthermischen Kraftwerks Andasol 1. Bei den Andasol-Kraftwerken handelt es sich um die ersten Anlagen dieser Art in Europa. Die Bauzeit beträgt laut Solar Millennium 24 Monate. Die Erdbauarbeiten für Andasol 2 hätten bereits im Februar begonnen, so dass die Anlage Anfang 2009 in Betrieb gehe, heißt es in der Pressemitteilung der Solar Millennium AG.  Ein Kraftwerk soll bis zu 200.000 Menschen mit umweltfreundlichem Strom versorgen. Mit einer Kollektorfläche von 512.000 Quadratmetern pro Anlage entstünden in Andalusien die größten Solarkraftwerke der Welt.



Deutsche Unternehmen liefern wichtige Komponenten

An der Technologie sind deutsche Unternehmen maßgeblich beteiligt: Die Flagsol GmbH, Technologietochter von Solar Millennium, liefert Engineering-Leistungen für das Solarfeld, übernimmt also die Planung, Auslegung und Bauüberwachung sowie die Steuerung. Schott und Flabeg liefern wichtige Komponenten des Solarfeldes, Siemens die Turbine. Für den Bau zeichnet vor allem die spanische ACS/Cobra-Gruppe verantwortlich, die auch 75 Prozent der Anteile an der Projektgesellschaft übernommen hat. Die Solarkraftwerke können Strom planbar auch nach Sonnenuntergang bereitstellen. Große Wärmespeicher stellen dafür eine Energiemenge bereit, die ausreicht, das Kraftwerk 7,5 Stunden unter Volllast weiter zu betreiben. Die Andasol-Kraftwerke helfen zudem, die Nachfragespitzen im spanischen Stromnetz in den Sommermonaten abzudecken, die vor allem durch den hohen Energiebedarf der Klimaanlagen verursacht werden, betont Solar Millennium.


Vorbildfunktion für den Markt der solarthermischen Kraftwerke

"Der Bau dieser ersten europäischen Parabolrinnen-Kraftwerke in Andalusien erfüllt für den Markt der solarthermischen Kraftwerke eine wichtige Vorbildfunktion. Dank der erfolgreichen Pionierarbeit verfügt Solar Millennium heute über eine Spitzenposition im Markt, die wir weiter ausbauen wollen“, so Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium. Am selben Standort habe Solar Millennium noch ein drittes Kraftwerk entwickelt, das zusammen mit der portugiesischen EDP-Gruppe realisiert werde. Der Bau dieser Anlage soll Ende dieses Jahres beginnen.


Solar Millennium: Auftakt für den massiven Ausbau erneuernbarer Energien

Der Bau der Andasol-Projekte für eine umweltfreundliche Stromversorgung in Spanien ist laut Solar Millennium nur der Auftakt für den massiven Ausbau regenerativer Energie und die Vergrößerung des Strommixes in Europa. "Solarthermische Kraftwerke im Mittelmeerraum, insbesondere in den riesigen sonnenreichen Flächen Nordafrikas, können wesentlich kostengünstiger große Mengen klimafreundlichen Stroms erzeugen als Solaranlagen in Deutschland. Der Stromimport nach Deutschland ist bei entsprechender Leitungsinfrastruktur effizient möglich und kann die Versorgungssicherheit steigern,“ erläutert Christian Beltle diese Langfriststrategie, die so auch vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in wissenschaftlichen Studien untermauert wird: 2050 könnten 15 Prozent des europäischen Strombedarfs aus Solarkraftwerken in Nordafrika und dem Mittleren Osten kommen. Im Mittelmeerraum würden solarthermische Kraftwerke dann zwei Mal soviel elektrische Energie liefern wie Wind, Photovoltaik, Biomasse und geothermische Kraftwerke zusammen.

11.07.2007   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Erster Bauabschnitt der weltgrößten Photovoltaik-Anlage geht im August an das Netz

Fotomontage des Solarparks Waldpolenz.
Fotomontage des Solarparks Waldpolenz.

Seit dem 23. April 2007 wird auf dem ehemaligen Militärflughafen "Waldpolenz" im sächsischen Muldentalkreis die größte Solarstrom-Anlage der Welt errichtet. Das Photovoltaik-Kraftwerk wird nach Fertigstellung eine Fläche von rund 200 Fußballfeldern belegen und eine Spitzenleistung von 40.000 Kilowatt (kWp) haben. Der Solarpark wachse rasant, berichtet die ausführende juwi GmbH (Mainz). Zur offiziellen Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts am 21. August 2007 wird Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sprechen. Dann gehen die ersten rund 2,5 Megawatt offiziell an das Stromnetz und der Solarpark "Waldpolenz" kann kontinuierlich in der Rangliste der weltweiten größten PV-Projekte nach oben klettern.   Bis Ende 2009 soll östlich von Leipzig die 40 Megawatt (MW) starke Freiflächen-Photovoltaikanlage mit modernster Dünnschichttechnologie errichtet werden. Die Anlage wird auf einer insgesamt 220 Hektar großen Fläche in den Gemeinden Brandis und Bennewitz gebaut. Der Dünnschicht-Spezialist First Solar wird 550.000 Module liefern, die überwiegend in Frankfurt an der Oder produziert werden sollen und eine Gesamtfläche von rund 400.000 Quadratmetern haben.


Pro Jahr sollen in dem Solarstrom-Kraftwerk rund 40 Millionen Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt werden. Das Solarkraftwerk soll auf diese Weise jährlich rund 25.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) einsparen. Und bereits nach einem Jahr wird es laut juwi GmbH so viel Energie erzeugt haben, wie für Herstellung und Montage der Anlage benötigt wird (energetische Amortisation).

11.07.2007   Quelle: Juwi GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi GmbH,
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Plambeck: Offshore-Windpark-Projekte mit rund 2.700 MW im Portfolio

Plambeck plant Offshore-Windparks mit 2,7 GW.
Plambeck plant Offshore-Windparks
mit 2,7 GW.

Sieben große Offshore-Windkraft-Projekte mit einer geplanten Nennleistung von rund 2.700 Megawatt (MW) und einem Projektumsatz von insgesamt sechs bis acht Milliarden Euro werden derzeit von der Plambeck Neue Energien AG für die Realisierung in Nord- und Ostsee vorbereitet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit "Borkum Riffgrund I" und "Gode Wind I", die in der Nordsee entstehen werden, seien bereits zwei Projekte genehmigt. Für das Projekt "Borkum Riffgrund II" habe die Antragskonferenz stattgefunden, die einen wesentlichen Schritt auf dem Weg zur Genehmigung darstelle. Weitere vier Vorhaben befinden sich in der Planungsphase; eines davon soll in der Ostsee verwirklicht werden.  
"Mit diesem umfangreichen Portfolio von Offshore-Windpark-Projekten zählt die Plambeck Neue Energien AG zu den bedeutendsten deutschen Projektierungsunternehmen auf diesem Zukunftsmarkt", stellen Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern und Vorstand Martin Billhardt fest. Beide begrüßen die von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel angekündigte Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Offshore-Windenergie ausdrücklich. Um schnelle Investitionsentscheidungen zu erreichen, sei die Anpassung der deutschen Regelungen an das Niveau der europäischen Nachbarländer notwendig. Mit den jetzt vom Bundesumweltministerium vorgestellten Rahmendaten befinde sich die Bundesregierung auf dem richtigen Weg. Besonders wichtig sei eine Vergütung für Offshore-Windstrom auf dem Niveau von 14 Cent/kWh.

Nach gegenwärtigem Planungsstand können in den Offshore-Windparks der Plambeck Neue Energien AG bis zu 680 Windenergieanlagen errichtet werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist unter anderem die Größe der auszuwählenden Anlagen, die zwischen 3 und 5 MW betragen wird.

11.07.2007   Quelle: Plambeck Neue Energien AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Plambeck Neue Energien AG,
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Solarzellen-Hersteller ersol setzt auf Vertriebsbüros in den USA

ersol-Solarzellenproduktion.
ersol-Solarzellenproduktion.

Die ersol Solar Energy AG (ersol) hat beschlossen, im Sommer dieses Jahres zwei Vertriebsbüros in den US-Bundesstaaten Ohio und Kalifornien zu eröffnen. Damit verstärke ersol seine Präsenz auf dem nordamerikanischen Kontinent zusätzlich zur bereits in Kalifornien angesiedelten Silizum-Recycling-Tochter SRS Inc., berichtet ersol in einer Pressemitteilung. Die neuen Vertriebsstandorte sollen ersol beim Absatz von kristallinen Silizium-Solarzellen und Photovoltaik-Modulen unterstützen. Die Vertriebsbüros sollen auch für die aimex-solar GmbH, Modulvertriebstochter der ersol AG, in den USA aktiv werden. Mittelfristig sei auch der Vertrieb der in der Tochtergesellschaft ersol Thin Film GmbH produzierten Silizium-Dünnschichtmodule möglich.  "Mit den neuen Vertriebsstandorten möchten wir näher an die Kunden im boomenden US-Markt heranrücken, die wir mit einer Repräsentanz vor Ort deutlich besser erreichen können", so ersols Vorstandsvorsitzender Dr. Claus Beneking zu den Plänen des Thüringer Unternehmens.




Aktivitäten auf dem US-Photovoltaik-Markt stärker vorantreiben

Bisher steuerte die ersol Solar Energy AG sämtliche Vertriebsaktivitäten vom Standort Erfurt aus. ersol bereitet sich mit den neuen Büros in Ohio und Kalifornien auf eine deutliche Ausweitung ihres US-Geschäftes vor. "Diese beiden Niederlassungen sind Teil unserer Vertriebsstrategie. Wir glauben, damit unsere Aktivitäten auf dem US-amerikanischen Photovoltaik-Markt stärker vorantreiben zu können. Zudem können wir Kunden wie PowerLight und Solon, die auf dem US-Markt aktiv sind, intensiver vor Ort betreuen. Zusätzlich werden wir auch das Neukundengeschäft weiter ankurbeln können", ergänzt Franz Ziering, Geschäftsführer der aimex-solar GmbH.

11.07.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Grüne: Baden-Württemberg überholt Berlin beim Wärmegesetz


"Wir begrüßen den Vorstoß aus Baden-Württemberg, die Einbaupflicht von Ökoheizungen voranzubringen. Herr Gabriel sollte sich die Baden-Württemberger zum Vorbild nehmen und endlich einen dringend notwendigen Gesetzesentwurf für ein Wärmegesetz vorlegen", kommentierte Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie- und Technologiepolitik Bündnis90/Die Grünen, die geplante Pflicht zum Bau von Ökoheizungen in Baden-Württemberg. "596 Tage sind bereits vergangen, in denen die große Koalition viel über ein Wärmegesetz geredet, aber bis heute nichts vorgelegt hat. Jetzt überholen die Länder die Bundesregierung", erinnert Fell.
 

Hans-Josef Fell: In Neubauten sind 100 Prozent erneuerbare Energien möglich

Die Regelung in Baden-Württemberg habe allerdings gravierende Defizite, betont Fell: Sie gelte zunächst nur für Neubauten. Hinzu komme, dass gerade in Neubauten unter Umständen sogar 100 Prozent erneuerbare Energien genutzt werden könnten, und nicht wie vorgesehen nur ein Fünftel des Wärmebedarfs zu decken sei. "Die Einbaupflicht für Altbauten erst ab 2010 einzusetzen ist außerdem falsch", merkt Fell an. "Gerade im Altbaubereich schlummert ein Riesenpotenzial, mit dem man einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Es wird endlich Zeit zu handeln, aber ohne die Defizite aus Baden-Württemberg, dies muss auch Bundesminister Gabriel einsehen", appelliert Fell.

11.07.2007   Quelle: Hans-Josef Fell, MdB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Baden-Württemberg: Landesregierung beschließt bundesweit ersten Entwurf für ein Öko-Wärmegesetz

Sonnenhaus in Rottenburg (Baden-Württemberg)
Sonnenhaus in Rottenburg
(Baden-Württemberg)

"Die vorhandenen Möglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien in Wohngebäuden werden nur sehr unzureichend ausgeschöpft. Dabei gibt es eine große Auswahl marktgängiger, technisch ausgereifter Anlagen. Über den Weg der gesetzlichen Verpflichtung wollen wir das, was in diesem Bereich heute bereits möglich und sinnvoll ist, zum Standard machen." Das erklärten der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Umweltministerin Tanja Gönner am 10. Juli 2007 in Stuttgart. Baden-Württemberg nehme mit diesem Gesetzentwurf beim Klimaschutz eine bundesweite Vorreiterrolle ein und leiste einen wichtigen Beitrag, den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid dauerhaft zu vermindern, betonten Oettinger und Gönner.  Die Landesregierung habe als bundesweit erstes Land den Entwurf eines Wärmegesetzes beschlossen und zur Anhörung freigegeben. Bei der Heizung und Warmwasserbereitung in Wohngebäuden soll damit künftig die Nutzung erneuerbarer Energien zum Standard werden. In Neubauten soll bereits ab dem kommenden Jahr ein Fünftel des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Für den Wohnungsbestand sollen gesetzliche Regelungen erst nach einer Vorlaufzeit von über zwei Jahren in Kraft treten und nur unter bestimmten Voraussetzungen greifen.



Solar- und Bioenergie als Alternative bei steigenden Energiepreisen

Etwa ein Drittel der jährlichen Kohlendioxidemissionen im Land (rund 74 Millionen Tonnen) gingen auf das Konto von Wohngebäuden, sagten Ministerpräsident Oettinger und Umweltministerin Gönner. Zahlreiche Techniken wie beispielsweise die Solarthermie, Biomasseheizungen mit Holzpellets oder Holz, die Geothermie, aber auch die Nutzung von Biogas und Bioöl seien ausgereift, in der Praxis erprobt und stellten auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten bei steigenden Energiepreisen eine Alternative zur Versorgung mit fossilen Brennstoffen wie Erdgas, Öl oder Kohle dar. "Während im Bereich der Stromerzeugung die erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren eine steile Entwicklung genommen haben, steht der Wärmebereich erst am Beginn, seine Potenziale zu erschließen. Mit unserer Initiative wollen wir in diesem Bereich zusätzliche Impulse schaffen", unterstrich der Ministerpräsident.


10 Prozent der Wärme im Gebäudebestand soll aus erneuerbaren Energien kommen

Für bestehende Wohngebäude greife nach einer über zweijährigen Übergangsfrist die gesetzliche Regelung erst bei einer notwendig werdenden Erneuerung der Heizungsanlage, hob Umweltministerin Gönner hervor. Der vorgeschriebene Anteil erneuerbarer Energien solle dabei auf zehn Prozent festgeschrieben werden. An Stelle der Nutzung erneuerbarer Energien werde dem Eigentümer die Möglichkeit eingeräumt, ersatzweise alternative bauliche Maßnahmen durchzuführen, die in vergleichbarer Größenordnung zur Verringerung des Wärmebedarfs und damit zur Minderung des Kohlendioxidausstoßes beitragen.


"Ehrgeizige Ziele mit Augenmaß verfolgen"

Dafür komme beispielsweise eine entsprechend über den heutigen Vorgaben liegende Wärmedämmung in Betracht. Erfüllt werden könne die Verpflichtung außerdem durch den Einsatz von Biogas oder Bioheizöl. Bestehende Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien würden anerkannt. "Ist der Einsatz erneuerbarer Energien aus technischen Gründen nicht möglich, soll der Hauseigentümer von der Verpflichtung befreit werden. Eine Befreiung ist auch möglich, wenn ein unverhältnismäßig hoher Aufwand oder eine sonstige Härte entstünde. Wir verfolgen im Bereich erneuerbarer Energien ehrgeizige Ziele, aber mit Augenmaß", so Oettinger und Gönner.


Schub zur technischen Weiterentwicklung

Nur etwa fünf Prozent des gesamten Primärenergieverbrauchs würden landes- wie auch bundesweit derzeit über erneuerbare Energien gedeckt, hoben der Ministerpräsident und die Umweltministerin hervor. "In der Wärmeversorgung besteht auch gegenüber der Stromerzeugung ein erheblicher Nachholbedarf. Diese Lücke wollen wir im Interesse des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung, aber auch mit Blick auf die immer weiter steigenden Energiekosten für Wohnungseigentümer und Mieter, schließen", erklärten Oettinger und Gönner. "Außerdem werden die Kosten für eine Anlage durch die steigende Nachfrage und höhere Stückzahlen mittelfristig weiter sinken. Gleichzeitig bekommen wir einen Schub bei der technischen Weiterentwicklung", betonten Ministerpräsident und Umweltministerin. Moderne Umwelttechniken seien eine der viel versprechendsten Zukunftsbranchen. Über 100.000 Menschen im Land seien bereits im Umweltschutz und in der Umwelttechnik beschäftigt.

11.07.2007   Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sonnenhaus-Institut,
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Worldwatch: Erneuerbare Energien – eine neue amerikanische Revolution

Worldwatch-Veröffentlichung
"American Energy".

Nachdem am 4. Juli wieder einmal der amerikanische Unabhängigkeitstag (Independence Day) gefeiert wurde, fordert das Worldwatch-Institut die Amerikaner auf, sich einer weiteren Revolution anzuschließen: der Anstrengung, unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden. Laut der Worldwatch-Publikation "American Energy: The Renewable Path to Energy Security" decken fossile Brennstoffe gegenwärtig 85 % des US-Energiebedarfs. Vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung, empor schnellender Ölpreisen und sich verschlechternder Beziehungen zum Nahen Osten blieben den Amerikanern keine Gründe mehr, die erneuerbaren Energien nicht dynamisch auszubauen, betont Worldwatch.   Wie die Gründerväter setzten auch die heutigen Pioniere der erneuerbaren Energien auf Innovation und Industrie, erinnert Worldwatch. Und ihre Bemühungen seien von beeindruckenden Erfolgen gekrönt, sowohl in den USA als auch weltweit.

Zwischen 2000 und 2006 sei die weltweite Produktion von Biokraftstoffen aus Pflanzen mehr als verdoppelt worden, die Windenergie legte weltweit um das doppelte zu und die Solarstromproduktion wuchs um den Faktor 6. In zwei von diesen Industriezweigen – Ethanol und Windkraft – seien die USA inzwischen Weltmarkführer und würden zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt die Kapazitäten schneller ausbauen, als jedes andere Land der Welt.

Während die Kapazitäten zur Produktion von Anlagen zur Nutzung der Erneuerbaren erweitert würden, hinke auch der Bau der Anlagen zur Energieproduktion nicht hinterher. Die "Amerikanische Energievision" zeige, dass eine Zukunft auf Grundlage der in Hülle und Fülle vorhandenen erneuerbaren Energien nicht nur dringend geboten, sondern auch zu verwirklichen sei. "Die Zeit ist reif für ein starkes nationales Bekenntnis zu einer neuen Politik auf allen Ebenen", betont das Worldwatch-Institut. Nur so könnten die USA an die Weltspitze beim Bau des Energiesystems des 21. Jahrhunderts gelangen. Diese Herausforderung zu bewältigen erfordere gemeinsame Aktionen von Regierungen, Wirtschaft und Bürgern überall in den Vereinigten Staaten.

Worldwatch bietet eine 40 Seiten starke Version von "American Energy" zum kostenlosen Herunterladen als

11.07.2007   Quelle: EUROSOLAR; Universität Lüneburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: hermann-scheer.de,
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VDE: Deutschland führt bei Wind-, Solar- und Bioenergie

In den kommenden 25 Jahren wird sich die Stromproduktion verdoppeln, prophezeit der "International Energy Outlook 2006". Vor diesem Hintergrund erwarten Experten, dass die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen um 57 Prozent steigen wird. Voraussetzung dafür dürfte aber sein, dass die Kosten weiter sinken und die Versorgungsqualität stimmt, so der Verband er Elektrotechnik Elektronik (VDE ) in einer Pressemitteilung. Bereits heute sei eine Industrie entstanden, die weltweit in nur sieben Jahren ihre Umsätze von 30 auf 60 Milliarden Euro verdoppelt habe. Bis 2020 soll dieser Markt sogar auf 400 Milliarden Euro explodieren. Deutschland sei gleich in mehreren Bereichen "Weltmeister" (Windenergie, Solarenergie und Bioenergie) und profitiere hiervon durch eine hohe Beschäftigung.   Bis 2020 sollen in diesem Arbeitsfeld rund 130.000 Arbeitsplätze hinzukommen, welche die Gesamtzahl auf 300.000 erhöht. Deutschlands führende Position besonders bei der Windenergie und bei der Photovoltaik, also der direkten Stromerzeugung aus Sonnenlicht, sei auch auf die intensive und erfolgreiche Normungs- und Standardisierungsarbeit der Industrie zurückzuführen, heißt es in der Pressemitteilung. Rund 130 Experten erarbeiten in der im VDE angesiedelten DKE (Deutsche Kommission Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik im DIN und VDE) die entsprechenden Normen.

"Standardisierung ist eine grundlegende Voraussetzung dafür, dass innovative Technologien im Feld der erneuerbaren Energien marktfähig werden. Sie sind auch die Basis für Konformitätsbewertungsverfahren, welche die Vermarktung von hochqualitativen Produkten im internationalen Handel ebenso ermöglichen wie den Wissenstransfer von herkömmlichen, bereits etablierten Energiesystemen", erklärt Dr.-Ing. Bernhard Thies, DKE-Geschäftsführer und Sekretär des Nationalen Komitees der IEC. "Nur wenn die Standardisierung mit der raschen Entwicklung in diesem Feld Schritt hält, sind die Chancen für eine weitere Durchsetzung gegeben."


Solar-Kraftwerke sollen immer größer werden

Bis 2012 will China laut VDE Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Leistung von rund 100 Megawatt (MW) in der Stadt Duanhang bauen, die Kosten belaufen sich auf etwa 600 Millionen Euro. Ein Jahr später will der australische Bundesstaat Victoria sogar ein Kraftwerk mit 154 MW an das Netz bringen.

Riesiges Potenzial für die Windenergie - China auf dem Vormarsch

Nach einem Report des "Journal of Geophysical Research" gibt es weltweit ein Potenzial von 72 Millionen Gigawatt Windenergie, das entspricht dem fünffachen globalen Energieverbrauch von 2002. China, heute bereits führend in der Verbreitung von solarthermischen Systemen, könnte schon bald eine Führungsrolle in der Windenergie einnehmen, die derzeit noch Deutschland besitzt, so der VDE. Diese starke Position Chinas drücke schon jetzt deutlich auf die Preise von Windkraftanlagen, die tendenziell immer größer und immer häufiger auf See (offshore) errichtet werden. Die VDE-Normungsexperten kümmern sich insbesondere um Sicherheits- und messtechnische Fragen sowie um Testverfahren zur Netzverträglichkeit von Windenergieanlagen. "Wir beschäftigen uns mit Standardanforderungen an das Lärmverhalten, an die mechanische Belastbarkeit und Kommunikationstechnik zur Überwachung und Kontrolle von Windenergieanlagen", so Experte Bergmann. "Laufende Arbeiten zielen zudem vor allem auf die Auslegung von Offshore-Windenergieanlagen und Rotorblättern sowie auf die Gesamtoptimierung von ganzen Windparks ab", so Bergmann weiter.

11.07.2007   Quelle: VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Rund 9% weniger Strom von Januar bis April 2007 erzeugt

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag die Elektrizitätserzeugung der Energieversorger in den ersten vier Monaten des Jahres 2007 bei 178,8 Terawattstunden (TWh); das sind 8,9 % weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (196,2 Terawattstunden). Eine Terawattstunde entspricht einer Milliarde Kilowattstunden (kWh). Grund für den Rückgang ist laut Statistischem Bundesamt die geringere Nachfrage der Endverbraucher, die auf die milde Witterung im vergangenen Winter zurückzuführen sei.   Im Mix der Energieversorger ist die Kernenergie laut Statistischem Bundesamt mit einem Anteil von 29,1% (52,1 Terawattstunden von Januar bis April 2007) der bedeutendste Energieträger zur Stromerzeugung, gefolgt von der Braunkohle mit 27,6% und der Steinkohle mit 24,3%.

Nach aktuellen Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien - Statistik (AGEE-Stat) hat die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2006 weiter zugelegt: ihr Anteil am Bruttostromverbrauch stieg von 10,4 % im Jahr 2005 auf 12,0 % im Jahr 2006.

10.07.2007   Quelle: Statistisches Bundesamt; AGEE-Stat   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Fronius SolarWeb: Photovoltaik-Anlagenüberwachung im Internet

Fronius SolarWeb
Fronius SolarWeb

Auf der diesjährigen Intersolar präsentierte Fronius erstmals das "Fronius SolarWeb", die neue Internetplattform zur Überwachung und Analyse von Solarstrom-Anlagen. Die im Hause Fronius entwickelte, kostenlose Web-Plattform setze vollkommen neue Maßstäbe und löse das bisherige Fronius-IG.online ab, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   "Einfache Bedienbarkeit, Benutzerfreundlichkeit, sowie umfangreiche Analysemöglichkeiten standen für uns bei der Entwicklung dieses neuen Online-Dienstes ganz weit oben", erklärt Thomas Mühlberger, Projektleiter Datenkommunikation. "Schon auf der Startseite findet der Benutzer wesentliche Informationen auf einen Blick. Ein Monats- und ein Leistungsdiagramm fassen die Eckdaten der Anlage zusammen, in einem separaten 'Info-Feld' scheinen wichtige User-Informationen oder eventuelle Warnmeldungen auf", so Mühlberger weiter. Interaktive Diagramme ermöglichen dem Benutzer eine komfortable und schnelle Navigation. Durch einfaches Scrollen über das Diagramm lassen sich Detailansichten wie etwa eine spezifische Tagesansicht heranzoomen. Für jene, die lieber klicken als scrollen, gibt es einen interaktiven Kalender, um zwischen den Tages-, Monats- und Jahresansichten zu wechseln.


Individuelle Zugriffsrechte ermöglichen bedarfskonforme Nutzung


Um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Interessen der Benutzer individuell einzugehen, bietet das Fronius SolarWeb die Möglichkeit zur Vergabe verschiedener Berechtigungsstufen. So kann zum Beispiel ein Anlagenbesitzer einem interessierten Freund, Nachbarn oder Kollegen durch Vergabe eines "Gastzugriffes" Einblick in ausgewählte Anlagendaten geben. Möchte er hingegen sein System durch den Installateur seines Vertrauens überwachen lassen, bietet sich die Vergabe eines "Vollzugriffes" an, der es dem Installateur ermöglicht, sämtliche Anlageninformationen abzufragen und darüber hinaus auch Einstellungen an der PV-Anlage zu verändern.


Alle Solarstrom-Anlagen auf einen Blick


Besitzer mehrerer Photovoltaik-Anlagen oder Installateure, die ihren Kunden die Anlagenüberwachung als Serviceleistung anbieten, werden das neue Fronius SolarWeb besonders schätzen: Musste man sich bisher für jede Anlage separat einloggen, sind jetzt alle Anlagen unter einem Login abrufbar. Damit entfällt nicht nur das lästige Ein- und Ausloggen. Erstmals sind auch völlig neue Analyse- und Visualisierungsvarianten möglich, wie etwa eine Gesamtansicht aller Anlagen in einem einzigen Diagramm oder der Vergleich mehrerer Anlagen miteinander.


Für bestehende Kunden von Fronius IG.online ist der Umstieg denkbar einfach: Sämtliche Anlagendaten aus dem Fronius IG.online werden automatisch auf die neue Plattform überspielt. Es sind keine weiteren Einstellungen notwendig. Die Neuregistrierung erfolgt mittels Eingabe der wichtigsten Anlagen- und Besitzerdaten über www.fronius.com. Der Anlagenbesitzer erhält danach umgehend eine Registrierungsbestätigung per E-Mail und hat damit sofortigen Zugang zum Fronius SolarWeb.

Das Fronius SolarWeb ist seit Ende Juni in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Die Benutzung ist - wie schon bei Fronius IG.online - kostenlos. Das Fronius SolarWeb löst Fronius IG.online ab, das noch weitere drei Monate parallel zum Fronius SolarWeb verfügbar bleiben wird.

10.07.2007   Quelle: Fronius International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International,
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Solarstrom statt Sonderabfall: 600 kW-Photovoltaik-Kraftwerk auf ehemaliger Mülldeponie eingeweiht

First Solar-Module in RPSE-Anlage in Gescher (NRW).
First Solar-Module in RPSE-Anlage in Gescher (NRW).

Die Umweltministerin des Landes Baden-Württemberg, Tanja Gönner, hat am 09.07.2007 ein Freiland-Solarkraftwerk mit einer Nennleistung von 600 Kilowatt (kWp) auf dem Gelände einer ehemaligen Sonderabfalldeponie in Malsch bei Heidelberg offiziell eingeweiht. Die Solarstrom-Anlage ist seit April 2007 in Betrieb. Ausführungsplanung und Installation erfolgten durch die Nastro-Umwelttechnik GmbH (zukünftig COLEXON), eine Tochtergesellschaft der Reinecke + Pohl Sun Energy AG (RPSE). Für die Photovoltaikanlage wurden Dünnschicht-Solarmodule des Herstellers First Solar eingesetzt. Diese Module seien aus mehreren Gründen für das Projekt ausgewählt worden, heißt es in der Pressemitteilung von Reinecke + Pohl. First Solar-Module seien in der Herstellung und somit auch in der Anschaffung günstiger als herkömmliche kristalline Module und brächten zugleich bei diffuser Sonneneinstrahlung höhere Leistung. Darüber hinaus besteht bei First Solar für den Investor eine Zusage über die kostenlose Rücknahme zum Recycling nach Ablauf der Modul-Lebensdauer.   "Dünnschicht-Module eignen sich aufgrund ihrer Kosteneffizienz sowie ihres Flächenwirkungsgrades besonders für den Einsatz bei Solargroßanlagen und auf Freiflächen", betont die Reinecke + Pohl Sun Energy AG.

9.216 Module mit einer Oberfläche von 6.635 Quadratmetern

Beim Bau der Anlage wurden 144 Modultische mit je 64 Modulen à 65 bzw. 67,5 Watt auf vier flach gegründeten Stahlbetonfundamenten errichtet. Die Anzahl und Dimensionierung der Fundamente wurde so gewählt, dass die zulässige Bodenpressung nicht überschritten wird. Dies sei erforderlich gewesen, damit die Abdichtung der Deponie nicht beschädigt wird. Eine weitere Besonderheit bei der Konzeption und Aufstellung der Modultische ist, dass die Schafbeweidung auf der Fläche zu berücksichtigen war. Insgesamt wurden 9.216 Module mit einer Oberfläche von 6.635,5 Quadratmetern verbaut. Über eine Station mit Trafo und zwei Zentralwechselrichtern wird der Strom in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Das Investitionsvolumen für die Anlage beträgt laut Reinecke + Pohl 2.632.500 Euro. Jährlich sollen die rund 9.200 Solarmodule etwa 586.765 Kilowattstunden Solarstrom produzieren, was einer geschätzten Einsparung an CO2-Emission von 438 Tonnen pro Jahr entspricht.

10.07.2007   Quelle: Nastro / Reinecke + Pohl Sun Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Reinecke + Pohl Sun Energy AG,
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Kroatien: Planungssicherheit für Solarstrom-Erzeuger durch garantierte Einspeisetarife

Solarstrom-Anlagen werden auch in Kroatien interessant
Solarstrom-Anlagen werden
auch in Kroatien interessant

Das international konkurrenzfähige kroatische Modell zur Vergütung von Photovoltaik-Strom ist mit dem Inkrafttreten der kroatischen EEG-Regelungen seit dem 01.07.2007 gültig, berichtet das Solar-Unternehmen Carpe Diem d.o.o. in einer Pressemitteilung. Die kroatischen Stromproduzenten, speziell Betreiber von Photovoltaik-Anlagen haben nun einen Rechtsanspruch auf den Verkauf der produzierten elektrischen Energie, wenn sie eine entsprechende Lizenz und einen Abnahmevertrag mit der kroatischen Clearingstelle haben. Dieser Vertrag hat in der Regel eine Laufzeit von 12 Jahren. Innerhalb der gesamten Laufzeit gilt der zum Vertragsbeginn aktuelle Tarif. Für einen Vertragsabschluss im Jahr 2007 und eine installierte Kapazität bis zu 10 kWp gilt die Tarifpreisgarantie von 3,40 KUNA/kWh (0,46 Euro).  Nach Ablauf des ersten 12 Jahres-Vertrags besteht weiterhin ein Rechtsanspruch auf einen Anschlussvertrag für weitere 12 Jahre. Tarifgrundlage für diesen Vertrag ist das dann aktuell gültige Tarifniveau.


Tarifstruktur und Tarifentwicklung

Die kroatischen EEG-Regelungen sehen bis zum Jahr 2010 eine jährliche Überprüfung der Tarife vor. Entsprechend der Erreichung der Ziele für diesen Markt soll eine Tarifanpassung vorgenommen werden. Da der PV-Markt in Kroatien erst entwickelt wird, sei nach aktuellen Informationen der kroatischen Clearingstelle nicht mit einer Verringerung des Tarifniveaus zu rechnen, sondern eher mit einer moderaten Anhebung der Tarife in den kommenden Jahren, so dass künftig selbst ein Tarifniveau wie aktuell in Frankreich möglich werde. Die vollen Einspeisungsvergütungen seien allerdings nur dann wirksam, wenn die Wertschöpfung der eingesetzten Anlagen zu mindestens 60% in Kroatien erfolgte. Bei einer niedrigeren Wertschöpfungsrate reduziere sich das Tarifentgelt anteilig.

Solarstrom-Vergütung von 0,29 Euro bis 0,46 Euro/kWh

Für Solarenergie gelten im Jahr 2007 folgende Tarife für den Stromverkauf von Anlagenbetreibern: Für Photovoltaik-Anlagen bis 10 kWp: 0,46 Euro/kWh, bis 30 kWp 0,41 Euro/kWh und für Strom aus Anlagen mit einer Leistung über 30 kWp werden 0,29 Euro/kWh bezahlt.

Direkte gesetzliche Förderungen seien noch nicht beschlossen, berichtet Carpe Diem. Rückfragen hätten aber ergeben, dass zur Zeit auch solche Fördermodelle in der Entwicklung und Vorbereitung seien. Die gesetzlichen Planungen bis 2010 sehen für erneuerbare Energien einen Mindestanteil von 5,8 % an der Gesamtstromproduktion in Kroatien vor. Eine gesetzliche Obergrenze für erneuerbare Energien - wie in Spanien - sehe das neue Gesetz nicht vor.

10.07.2007   Quelle: Carpe Diem d.o.o.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: solarserver.de,
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PROKON-Unternehmensgruppe verkauft Biogas-Sparte

PROKON setzt künftig verstärkt auf Windenergie.
PROKON setzt künftig verstärkt auf
Windenergie.

Die Biogas-Sparte der PROKON-Unternehmensgruppe aus Itzehoe wird künftig von agri.capital fortgeführt. Den Verkaufserlös will PROKON nutzen, um seine Aktivitäten in der Windenergie und bei biogenen Kraftstoffen deutlich zu intensivieren. PROKON verfügt in der Windenergie-Nutzung über 15 Jahre und auf dem Gebiet der Bio-Kraftstoffe über acht Jahre Erfahrung. Mit einem umgesetzten Projektvolumen von mehr als 550 Millionen Euro gehört die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben zu den Marktführern in Deutschland. Während seiner zweijährigen Tätigkeit in Sachen Biogas brachte PROKON rund 80 Vorhaben auf den Weg.  Diese befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien und sind zum Teil bereits realisiert. "Mit agri.capital haben wir einen Partner gefunden, der auf Biogas spezialisiert ist und nahtlos an unsere Erfolge anknüpfen wird", ist PROKON-Geschäftsführer und Unternehmensgründer Carsten Rodbertus überzeugt.Durch den Verkauf der Biogas-Sparte an agri.capital werden Auslagen in Höhe von über 10 Millionen Euro an PROKON zurückfließen. Über den Kaufpreis selbst haben beide Unternehmen Stillschweigen vereinbart.



Gutachten belegen Senkung des Strompreises durch die Windenergie

Aufgrund der Verknappung sowie der steigenden Preise für fossile Brennstoffe und Uran ist die Windenergie mittlerweile eine wirtschaftliche und zukunftsfähige Alternative. Gleich zwei Gutachten aus dem Jahr 2006, die von Forschern des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) sowie des Stromkonzerns E.On erstellt wurden, belegen die Senkung des Strompreises durch die Windenergie. Vor diesem Hintergrund überarbeiteten die Gemeinden in Deutschland ihre Regionalpläne und würden neue Flächen für den Ausbau der Windenergie ausweisen, berichtet PROKON. "Diese Potenziale werden wir auf jeden Fall nutzen", so Rodbertus.

Gleichzeitig sieht PROKON seine besondere Stärke in der Sanierung ungünstig finanzierter Windparks. Dazu Rodbertus: "Die vergangenen Jahre waren in Deutschland leider nicht besonders windreich. Viele Windparks sind jedoch so finanziert, dass gerade in den ersten Jahren hohe Tilgungsleistungen für langfristige Kredite zu erbringen sind. Obwohl diese Windparks grundsätzlich rentabel wären, leiden sie unter Liquiditätsmangel. Solche Projekte werden wir übernehmen und durch Umfinanzierungen einen wirtschaftlichen Betrieb ermöglichen." Dabei profitiere PROKON von seiner langjährigen Erfahrung sowie seiner Innovationskraft und Kompetenz in der Finanzierung der eigenen Windparks.

Aber nicht nur Deutschland ist für PROKON attraktiv. Immer mehr europäische und außereuropäische Länder schaffen die politischen Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche Nutzung der Windenergie. Dabei orientieren sie sich häufig am deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Das Gesetz verpflichtet die Energieversorger zur Abnahme und Vergütung von Windstrom. Besonders Polen und Frankreich böten vielfältige Chancen für ein weiteres Wachstum der PROKON Unternehmensgruppe.

Alternative Kraftstoffe erfahren ebenfalls eine ungebrochen hohe Nachfrage. PROKON hat nach eigenen Angaben bereits 1.700 dieselbetriebene Nutzfahrzeuge auf Pflanzenöl umgerüstet sowie zehn Pflanzenöl-Tankstellen in Betrieb genommen. Sowohl für PROKON als auch für agri.capital trage die Transaktion entscheidend zum Erreichen der Wachstumsziele bei. Künftig wollen beide Unternehmen besonders in der Standortentwicklung strategisch zusammenarbeiten.

10.07.2007   Quelle: PROKON Unternehmensgruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PROKON-Unternehmensgruppe,
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Photovoltaik-Hersteller Q-Cells AG unterstützt Schweizer Solartaxi- Projekt

Das Solartaxi bei einem Stopp in Stuttgart.
Das Solartaxi bei einem Stopp in Stuttgart.

Zwar nicht in 80 Tagen, aber dafür von Solarenergie angetrieben um die Welt - das ist das Projekt "Solartaxi" des Schweizer Lehrers und Abenteurers Louis Palmer. Der Solarzellen-Produzent Q-Cells AG engagiert sich als Hauptsponsor für diese Idee und schicke das in den Unternehmensfarben blau und weiß erstrahlende Solar-Mobil am 6. Juli, vom Firmensitz in Thalheim bei Wolfen (Sachsen-Anhalt) aus auf die Reise. Die Tour in dem mit Hilfe von Studenten von vier Technischen Hochschulen, zehn Schweizer Unternehmen und 70 Helfern selbst entwickelten Solarauto wird Palmer und seinen Begleiter, den Berliner Studenten Thomas Gottschalk, in etwas über einem Jahr Fahrtzeit einmal rund um die Welt führen.   Das "Solartaxi" soll neue, machbare Lösungen für die Mobilität der Menschen aufzuzeigen. Das heraufziehende Ende des Ölzeitalters und die globale Erwärmung erforderten ein Umdenken auch im Verkehr, so Palmer. Neue, umweltfreundliche Antriebe müssten entwickelt werden, wenn es in Zukunft noch einen motorisierten Individualverkehr geben soll. Und auch hier könne die Lösung nur Solarenergie heißen.



Anhänger mit Q-Cells- Solarzellen und Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Swisscom liefern den Strom

Vor diesem Hintergrund hat sich Palmer vor drei Jahren an die Arbeit gemacht, getreu seinem Motto: „Wenn alles vom Klimaschutz spricht, ist es Zeit, die Lösungen zu bringen!" Für den Antrieb des solaren Zweisitzers sorgt zum einen ein Anhänger, der mit von Q-Cells gelieferten Solarzellen bestückt ist. Daneben speist eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Schweizer Telekommunikationsunternehmens Swisscom den benötigten Strom in das Stromnetz ein, so dass Palmer jederzeit an einer Steckdose "auftanken" kann. "Elektroantriebe für Fahrzeuge machen nur dann Sinn, wenn der benötigte Strom umweltfreundlich erzeugt wird, denn sonst kommen wir ja nur vom Regen in die Traufe", betont Palmer.


Solare Mobilität demonstrieren

Die Q-Cells AG unterstützt das als Hauptsponsor und Solarzellen-Lieferant. Aus diesem Grund machte das Fahrzeug Station in Thalheim. "Die Idee ist richtig gut: der Welt zeigen, wie solare Mobilität funktionieren kann, und dadurch rund um die Welt mit Menschen ins Gespräch kommen. Wir waren schnell davon überzeugt, dass die Idee gut zu Q-Cells passt", begründete Technologievorstand Dr. Florian Holzapfel das Engagement des Unternehmens. Und natürlich ließ er es sich nicht nehmen, mit dem Solartaxi eine Runde um den Block zu fahren. Nach weiteren Stationen in Berlin und Dresden verlassen Louis Palmer und das Solartaxi bald Deutschland, um sich auf die lange Reise über Südosteuropa nach Asien zu machen. Von dort soll es dann über Australien und Nordamerika wieder nach Europa zurückgehen. Auf dem Weg macht das Taxi bei denjenigen Station, die sich für eine zukunftsfähige Energieversorgung einsetzen: Wissenschaftler, Politiker, Aktivisten und Unternehmen, die sich für die Solarenergie engagieren. Wer nicht die Chance hat, das Solartaxi irgendwo auf der Welt zu treffen, kann den Verlauf der Reise verfolgen unter http://www.solartaxi.com

10.07.2007   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.solartaxi.com,
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Solarthermische Kraftwerke: neue Technik macht Solarstrom billiger

Fresnel-Kollektoren des solarthermischen Kraftwerks in Almeria.
Fresnel-Kollektoren des solarthermischen
Kraftwerks in Almeria.

Almería in Südspanien bietet Sonne pur: ein idealer Standort für die solarthermische Stromgewinnung. Am 9.7.2007 wird dort eine Versuchsanlage eingeweiht, die mit einem hundert Meter langen Fresnel-Kollektor arbeitet. Mit beteiligt an der Entwicklung der Technik sind Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Fossile Energiequellen werden knapp. Außerdem entstehen bei Ihrer Verbrennung Treibhausgase. "Die Zukunft gehört daher regenerativen Energien", erklärt Prof. Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. "Wir erwarten, dass 2050 die Hälfte des globalen Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen wie Wind- Wasser- und Sonnenenergie gedeckt wird", so Weber weiter.   Der wichtigste Energielieferant ist und bleibt die Sonne: Die Solar-Energie, die in einer einzigen Stunde auf der Erde ankommt, reicht theoretisch, um die gesamte Menschheit ein Jahr lang zu versorgen. Man muss sie nur einfangen. Genau das aber ist immer noch eine große technische Herausforderung.



Fresnel-Kollektoren statt Parabolspiegel

In sonnigen Ländern lohnt sich der Bau von großen solarthermischen Kraftwerken, in deren Solarfeldern Thermoöl erhitzt wird. Über einen Wärmetauscher wird Dampf erzeugt, der eine Turbine mit einem Generator zur Stromerzeugung antreibt. Bisher verwenden die Ingenieure riesige Parabolspiegel, die das Sonnenlicht auf ein zentrales Absorberrohr fokussieren. Eine kostengünstige Alternative sind Fresnel-Kollektoren: die in langen Reihen verlegten, flachen Spiegel, sind so ausgerichtet, dass sie das Sonnenlicht mit Hilfe eines kleinen zweiten Spiegels auf ein Rohr bündeln, das über den Spiegelreihen entlangläuft. In diesem Rohr wird Wasser direkt verdampft und unter hohem Druck bis zu 450 Grad Celsius erhitzt. "Verglichen mit den Parabolspiegeln sind lineare Fresnel-Kollektoren billiger, platzsparender und unempfindlicher gegen Wind", so Weber. Die Technik habe daher gute Chancen, sich auf dem Markt durchzusetzen.

Die Demonstrationsanlage in Almería hat Webers Team zusammen mit anderen renommierten Forschergruppen, darunter Wissenschaftlern des DLR, im Auftrag des Industriepartners MAN Ferrostaal Power Industry GmbH geplant. Mit der Eröffnung beginnt jetzt ein groß angelegter Praxistest. Wenn die linearen Fresnel-Kollektoren diesen bestehen, können Sie eingesetzt werden für den Bau kommerzieller solarthermischer Anlagen.

09.07.2007   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ISE,
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Bioenergie: Großes Potenzial für Pellets-Märkte in Europa und weltweit

Auf der Pellets 2006 präsentierten 110 Unter- nehmen Produkte und Dienstleistungen.
Auf der Pellets 2006 präsentierten 110 Unter-
nehmen Produkte und Dienstleistungen.

Der Brennstoff Holzpellets wird zunehmend weltweit gehandelt, berichtet die Solar Promotion GmbH, Veranstalter der Fachmesse Interpellets und des Industrieforums Holzpellets, in einer Pressemitteilung. Dabei entwickelten sich die nationalen Pelletsmärkte sehr unterschiedlich: Deutschland gehöre mit Schweden, Italien und Österreich zu den größten Pelletsmärkten in Europa. Seit kurzem zeige auch Frankreich viel versprechende Marktentwicklungen. Das 7. Industrieforum Pellets und die Fachmesse Interpellets 2007 fördern den Austausch zwischen Herstellern, Händlern, Zulieferern und Dienstleistern aus dem In- und Ausland. Das 7. Industrieforum Pellets findet statt am 9. und 10. Oktober im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS), die Interpellets 2007 vom 10. bis 12. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart. 

Internationalisierung wirkt positiv auf Pellets-Wertschöpfungskette

Die Internationalisierung der Pelletsmärkte wirke sich positiv auf die gesamte Wertschöpfungskette aus. Potenziale bestünden in der Erweiterung von Kapazitäten bei der Pelletsproduktion sowie beim Im- und Export von Lager- und Fördersystemen sowie von Pellets-Heizungen. "Neben den etablierten Pelletsmärkten in den deutschsprachigen Ländern und Schweden entstehen derzeit in ganz Europa neue Märkte mit länderspezifischen Besonderheiten bei Produktion, Verbrauch, Förderung und Abnehmern", so die Projektleiterin des 7. Industrieforums Pellets, Barbara Pilz. Das 7. Industrieforum Pellets und die Interpellets 2007 tragen als europäische Branchentreffpunkte dieser zunehmenden Internationalisierung Rechnung.


Etablierte Pelletsmärkte in Deutschland und Schweden

Unterschiede in Produktion und Verbrauch kennzeichnen die internationalen Pelletsmärkte. Deutschland produzierte im vergangenen Jahr 550.000 Tonnen Holzpellets, gleichzeitig wurden bundesweit 450.000 Tonnen verbraucht. Der Gesamtbestand an Pellets-Heizungen liegt hier bei 70.000 Anlagen. Zusätzlich ist in diesem Jahr ein weiterer Ausbau der Produktionskapazitäten von 1,2 Millionen Tonnen auf 2,4 Millionen Tonnen Holzpellets geplant. Große Anlagen mit Leistungen über 150 Kilowatt werden zunehmend von Großverbrauchern wie beispielsweise Hotels nachgefragt. Private Haushalte sind aber - im Gegensatz zu Ländern wie Schweden - noch immer Hauptabnehmer. In Schweden haben Pellets einen großen Anteil am gesamten Brennstoffmarkt und werden zu 60 Prozent auch in größeren Kraftwerken bis zwei Megawatt sowie in Nahwärmenetzen eingesetzt. Im Jahr 2006 verbrauchte Schweden rund 1,6 Millionen Tonnen Pellets und ist damit weltweiter Spitzenreiter im Verbrauch. Gleichzeitig produzierte Schweden in zirka 30 Pelletsproduktionsstätten rund 1,4 Millionen Tonnen Holzpellets.


Nur noch zehn Prozent der schwedischen Haushalte heizen mit Öl

Rund 80.000 Pelletsheizungen sind in Schweden installiert, nur noch zehn Prozent der privaten Haushalte heizen mit Öl. Die Wachstumsrate ist in Schweden mit jährlich 25 Prozent Neuinstallationen unverändert hoch. Grund ist unter anderem die hohe CO2-Besteuerung von 52 Prozent auf alle fossilen Brennstoffe.


Italien: Pelletsöfen sogar in Supermärkten erhältlich

Italien hat einen der größten und am schnellsten wachsenden Märkte für Pelletsheizungen in Europa. 80 Prozent der verkauften Geräte sind Öfen mit einer Leistung von zehn bis zwölf Kilowatt, weitere 20 Prozent sind Pelletszentralheizungen. Aufgrund der hohen Nachfrage sind Pelletsöfen teilweise im Angebot großer Supermärkte erhältlich. Rund 400.000 Pelletsöfen stehen vornehmlich in norditalienischen Haushalten, während der Süden vor allem einen stark steigenden Kesselanteil verzeichnet. Im vergangenen Jahr lag der Pelletsverbrauch in Italien mit 550.000 Tonnen höher als in Deutschland (450.000 Tonnen) oder Österreich (400.000 Tonnen).


Baltische Republiken, Finnland, Russland, Polen und Kanada exportieren Pellets

Ein neuer Wachstumsmarkt liegt in Frankreich. Pellets werden bei Installateuren und Endverbrauchern immer bekannter. Gründe hierfür sind unter anderem das staatliche und die verschiedenen regionalen Marktanreizprogramme: Der jährliche Zuwachs bei Kesseln und Öfen beträgt derzeit rund 30 Prozent. Ein weiteres Beispiel für das Wachstum ist der Bau von 27 neuen Pelletswerken in Frankreich im Jahr 2006.
Fast ausschließlich Exporteure von Holzpellets sind die baltischen Republiken, Finnland, Russland, Polen sowie Kanada. Sie alle haben nur geringen Inlandsabsatz. So produzierte Kanada rund 1,2 Millionen Tonnen Pellets im vergangenen Jahr, von denen über den Umschlagplatz Rotterdam ein hoher Anteil nach Europa abgesetzt wurde. Der kanadische Pelletsverband rechnet damit, dass in diesem Jahr 700.000 Tonnen kanadische Holzpellets in europäischen Kraftwerken eingesetzt werden. Vor allem Russland hat mit rund 880 Millionen Hektar Waldfläche zusätzlich ein großes Potenzial zur Pelletsproduktion. Angetrieben von dieser rasanten Entwicklung erweitern Produzenten in vielen Ländern ihre Kapazitäten


Interpellets 2007 und 7. Industrieforum Pellets bieten Plattform für internationale Pellets-Akteure

Als Plattform für diese innovative Pelletsbranche und zur Förderung des internationalen Erfahrungsaustauschs findet die Interpellets 2007 vom 10. bis 12. Oktober 2007 in der Neuen Messe Stuttgart statt. Die gesamte Wertschöpfungskette der Pelletsbranche ist vertreten: Hersteller, Großhändler, Zulieferer und Dienstleister präsentieren auf der Interpellets 2007 ihr Angebot. Im Vorfeld, vom 9. bis 10. Oktober, treffen sich über 400 Experten der Pelletsbranche zum 7. Industrieforum Pellets im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS). Sie diskutieren, was die Branche aktuell bewegt. Alle Vorträge des Kongresses werden simultan übersetzt (deutsch/englisch). Der Veranstalter Solar Promotion erwartet rund 150 Aussteller und 6.000 Besucher, davon rund 20 Prozent aus dem Ausland.

09.07.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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First Solar eröffnet neue 120 MW-Photovoltaik-Fabrik in Frankfurt (Oder)

Solarmodulfertigung bei First Solar.
Solarmodulfertigung bei
First Solar.

Der Photovoltaik-Produzent First Solar Inc. hat am 09. 07. 2007 seine neue Produktionsanlage für Solarmodule in Frankfurt (Oder) mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und dem Präsidenten von First Solar, Bruce Sohn, offiziell eröffnet. "Deutschland ist für uns als weltweit größter Markt für Solarenergie der ideale Produktionsstandort. Die Ansiedelung von First Solar in Frankfurt (Oder) ist ein Paradebeispiel für die erfolgreiche Klimaschutz- und Wirtschaftspolitik in Deutschland. Das günstige Investitionsklima wurde durch die konsequente Förderung von umweltfreundlichen Energien durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erreicht", sagte Bruce Sohn zum Start der Produktion.   An dem Festakt nahmen auch der Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg, Ulrich Junghanns, der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder), Martin Patzelt, sowie US-Botschafter William R. Timken jr. Teil.



400 neue Arbeitsplätze

"Die Firma First Solar leistet mit der neuen Solarfabrik in Frankfurt (Oder) einen wichtigen Beitrag für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Über 400 neue Arbeitsplätze sind ein wesentlicher Faktor für die Beschäftigung in der Region und die Produktion von kostengünstigen Solarmodulen trägt wesentlich zum Klimaschutz bei. Ich freue mich über diese Investition eines US-Unternehmens in Deutschland", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.


Unterstützung durch Bundesregierung, Land Brandenburg und Stadt Frankfurt

"Wir haben Dank der großzügigen Unterstützung der Bundesregierung, des Landes Brandenburg und der Stadt Frankfurt (Oder) innerhalb kürzester Zeit ein neues Werk aufbauen können. Insgesamt haben wir bisher mehr als 400 Mitarbeiter eingestellt und wir sind stolz auf eine hoch motivierte und qualifizierte Belegschaft, die wir für unsere Fertigung gewinnen konnten", betonte Heiner Eichermüller, Geschäftsführer der First Solar Manufacturing GmbH. First Solar fertigt Solarmodule mit Hilfe eines hoch entwickelten Halbleiter-Beschichtungsverfahrens, das die Kosten für Solarstrom deutlich reduziert.

09.07.2007   Quelle: First Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: First Solar Inc.,
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SolarWorld: Neue Tochtergesellschaften für das Silizium-Geschäft und die Technologieentwicklung

SolarWorld-Solarzellen
SolarWorld-Solarzellen

Parallel zur Expansion seiner Solarwafer-Kapazitäten baut der Konzern der SolarWorld AG die Siliziumversorgung und die Technologieentwicklung konsequent aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Beide Geschäftsaktivitäten sollen künftig von eigenen 100-prozentigen Tochtergesellschaften mit Sitz in Freiberg/Sachsen geführt werden. Die Sunicon AG ist verantwortlich für die Rohstoffsicherung des Konzerns und soll die Silizium-Projekte der SolarWorld AG führen und weiter ausbauen. Dazu zählt die Joint Solar Silicon GmbH & Co. KG (JSSI), die 2008 die industrielle Gewinnung von Solarsilizium aufnehmen wird.  Der Vorstand der Sunicon AG besteht aus Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstandsvorsitzender des weltweit führenden Solarwafer-Herstellers und SolarWorld-Tochter Deutsche Solar AG, und Dr. Armin Müller, bisher verantwortlich für die Konzernforschung der SolarWorld AG. Der promovierte Diplom-Chemiker Armin Müller ist seit 1996 für die Deutsche Solar AG tätig, leitet seit 2001 den Konzernbereich Forschung und Entwicklung der SolarWorld AG und übernahm 2002 die Geschäftsführung der JSSI. Dr. Müller ist zudem seit 2004 Lehrbeauftragter an der TU Bergakademie Freiberg.


SolarWorld Innovations bündelt Kompetenzen

Die internationale Forschung und Entwicklung des Konzerns wird künftig zentral in der SolarWorld Innovations GmbH (science2technology) gebündelt sein. Die Gesellschaft soll sich um die Technologieentwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Kristallisation über die Solar-Wafer-, Solarzellen und Solarmodulfertigung bis zu kompletten Solarsystemen kümmern. "Im Fokus unserer Arbeit steht die Weiterentwicklung sämtlicher Prozesse und Verfahren in der Produktion mit dem Ziel nachhaltiger Effizienzsteigerung", sagt Dr. Ralf Lüdemann, Geschäftsführer der SolarWorld Innovations. "Unsere Stärken liegen in der produktionstechnischen Erfahrung und Kreativität unserer Mitarbeiter in allen Wertschöpfungsbereichen unseres voll integrierten Solar-Konzerns. In Zukunft werden wir diese noch effektiver bündeln und Synergien maximal nutzen", so Lüdemann weiter. Der promovierte Diplom-Physiker ist nach Forschungstätigkeiten am Georgia Institute of Technology in Atlanta und am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg seit 2002 für den SolarWorld-Konzern tätig. Seit 2004 ist Dr. Lüdemann Geschäftsführer der Solarzellentochter Deutsche Cell GmbH und seit 2005 ebenfalls Lehrbeauftragter an der TU Bergakademie Freiberg.

09.07.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Gabriel im Interview mit der Märkischen Oderzeitung: Solarstrom-Vergütung soll 2009 und 2011 um jeweils zwei bis drei Prozentpunkte sinken

Gabriel: Solar-Branche entwickelte sich rasanter, als die Politik gedacht hat
Gabriel: Solar-Branche entwickelte sich
rasanter, als die Politik gedacht hat

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) lobt in einem Interview mit der Märkischen Oderzeitung (Frankfurt/Oder) das große Engagement der Solar-Industrie als beispielhaft, sehr viel Geld in die Forschung und Entwicklung zu investieren. Gleichzeitig stellte Gabriel fest, die Solar-Branche sei derzeit "überfördert" und kündigte eine Korrektur der Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für die Jahre 2009 und 2011 an. "Gut wäre es, wenn auch die großen Energieversorger mal beginnen würden, intensiver in die Forschung in den Bereich der erneuerbaren Energien einzusteigen. Die halten sich da sehr zurück", kritisiert Gabriel hingegen die großen Stromkonzerne.  Er erwartet auch von den Bundesländern, dass sie sich in ihrer Hochschulpolitik auf die neue Branche einstellen. "So könnten Partnerschaften, wie beispielsweise Stiftungs-Lehrstühle entstehen", schlägt er vor. Den Solar-Unternehmen empfiehlt er daher, direkt auf die Universitäten und Landesregierungen zuzugehen.


Gabriel: Die Photovoltaik-Branche wird nicht gefährdet

Gabriel sieht die Solar-Branche derzeit überfördert. Sie hätte sich rasanter entwickelt, als die Politik gedacht hat. "Die Solarbranche macht gewaltige Gewinne", hebt Gabriel hervor. "Deswegen ist eine Anpassung der Förderung auch in der Branche im Prinzip nicht umstritten", sagte er. Ansonsten käme es zu einer dauerhaften Überförderung auf Kosten der Stromkunden. Gabriel kündigte an, dass die jährliche Abnahme (Degression) der Förderung für Photovoltaik-Strom in zwei Schritten in den Jahren 2009 und 2011 um zwei bis drei Prozentpunkte angehoben werde. "Die Branche wird dadurch nicht gefährdet", sagte Gabriel. Man werde sich die Schritte des Abschmelzens der Förderung differenziert anschauen. "Aufgabe des Erneuerbaren-Energien-Gesetz ist es ja, erneuerbare Energien wirtschaftlicher, und nicht tüchtige Solar-Unternehmer in möglichst kurzer Zeit zu Millionären zu machen", begründete Der Bundesumweltminister die vorgesehenen veränderten Förderbedingungen.

Sigmar Gabriel eröffnet am 09.07.2007 in Frankfurt (Oder) die weltweitgrößte Solar-Fabrik für Dünnschichtmodule. Das US-Unternehmen First Solar investierte in das Werk 115 Millionen Euro und beschäftigt deutlich über 400 Mitarbeiter.

09.07.2007   Quelle: Märkische Oderzeitung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FVS,
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Solarmodul-Hersteller SOLON eröffnet neuen Produktionsstandort in Tucson (Arizona)

Nachgeführtes Photovoltaik-System
Nachgeführtes Photovoltaik-System
"SOLON-Mover"

Die Berliner SOLON AG, einer der führenden europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, baut ihre Marktposition in den USA aus. Zusammen mit der Kongressabgeordneten Gabrielle Giffords, dem Bürgermeister von Tucson, Bob Walkup, und zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft feierte SOLON am 06.07.2007 die Eröffnung ihres Anfang des Jahres gegründeten Tochterunternehmens SOLON America Corporation in Tucson, US-Bundesstaat Arizona.
Die SOLON America soll Anfang 2008 mit der Massenproduktion von Solarmodulen für den nordamerikanischen Markt beginnen. Im ersten Ausbauschritt werden laut SOLON am Standort Tucson Produktionskapazitäten von 40 Megawatt geschaffen. Die Zahl der Mitarbeiter soll bis Ende des kommenden Jahres auf über 100 ausgebaut werden.
 


8 Megawatt-Projekt "Alamosa Photovoltaic Plant in Colorado

Neben der Produktion von Solarmodulen bietet SOLON America Kunden in Wirtschaft, Industrie und öffentlichen Verwaltungen auch Installation und Service für Photovoltaiksysteme und Solarkraftwerke im ganzen Land. So habe das Unternehmen kürzlich den Zuschlag erhalten für die Lieferung von Kraftwerkssystemen für ein großes Kraftwerksprojekt in den USA. Der Auftrag mit einem Umfang von einem Megawatt ist Teil des Projektes "Alamosa Photovoltaic Plant" mit einem Gesamtumfang von 8 Megawatt, das derzeit im US-Bundesstaat Colorado realisiert wird. Auftraggeber ist das US-Unternehmen SunEdison, LLC. Geliefert werden Kraftwerkssysteme des Typs SOLON Mover XL, eine kürzlich eingeführte Produktvariante des SOLON-Movers. Der SOLON MOVER XL Eco ist ein speziell für den Einsatz in sehr großen Solarkraftwerken entwickeltes, konzentrierendes Photovoltaiksystem. Es unterscheidet sich von dem vielfach bewährten SOLON Mover außerdem durch die doppelt so große aktive Solarfläche.

Auf der Eröffnungsfeier der SOLON America in Tucson würdigte Olaf Koester, President und CEO des Unternehmens, den ambitionierten Einsatz von Gabrielle Giffords, Arizona zum Solar Valley der USA auszubauen: "Wir freuen uns darauf, dass wir in dieser traditionsreichen Stadt, die schon lange bekannt ist für ihr Engagement in der Solartechnologie, unseren Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg von Tucson und des Bundesstaates leisten können. Die Verantwortung für eine saubere Umwelt ist zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Mit unseren innovativen Technologien setzen wir alles daran, die Solarenergie zur Energiequelle der ersten Wahl zu machen - sicher, zuverlässig, sauber und wirtschaftlich", so Koester.

09.07.2007   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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Landwirtschaft setzt verstärkt auf Solarwärme

Landwirtschaftlicher Betrieb mit großer Solarwärmeanlage.
Landwirtschaftlicher Betrieb mit großer
Solarwärmeanlage.

Der Einsatz der Solarthermie in der Landwirtschaft birgt in vielen Bereichen erhebliches Einsparpotenzial. "Wichtig sind dabei vor allem innovative Lösungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Landwirtschaftsbetriebe zugeschnitten sind", sagt Inna Tereschenko, Vorstandsvorsitzende der BUSO Bund Solardach eG. Im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg hat die Solargenossenschaft durch ihren Partner, die Werner Banze Wärmetechnik, auf Basis der BUSO-Solartechnik eine Anlage zur solarthermischen Getreidetrocknung entwickelt.   Im ersten Betriebsjahr habe die Heizölersparnis bei einem Vorjahresverbrauch von rund 2.500 Liter bereits bei 1.000 Liter gelegen. Der Landwirt schätzt, dass der Heizölbedarf bei entsprechender Witterung in den Sommermonaten auf Null sinken könnte.



100 Quadratmeter Kollektoren senken Heizölbedarf um 50 Prozent

Ein weiteres Beispiel für das Innovationspotenzial der BUSO-Solartechnik ist eine Anlage im niedersächsischen Fürstenau. Das Landwirtschaftsunternehmen betreibt eine Ferkelzucht mit 100 Sauen und 25 Abferkelplätzen, die ganzjährig beheizt werden müssen. Mit einer 100 Quadratmeter großen Kollektorfläche und einem 5.000 Liter fassenden Pufferspeicher, die durch den BUSO-Partner Santel GmbH & Co. KG projektiert wurde, konnte der Landwirt seinen Heizölbedarf von jährlich 12.000 Litern um 50 Prozent reduzieren. "Die hohen Energiekosten und die Futterpreise, die durch den stetig wachsenden Bedarf der Biogasproduzenten steigen, sind ein großes Problem", erläutert Landwirt Theo Wessel seine Entscheidung. Gerade bei der Ferkelzucht mit ganzjährigem Wärmebedarf sei deshalb eine Solarwärmeanlage eine ideale Möglichkeit, die Kosten entscheidend zu senken und die Ferkelzucht rentabel zu betreiben.

09.07.2007   Quelle: BUSO Bund Solardach eG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BUSO,
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10 Jahre Elektrizitätswerke Schönau: ohne Atomstrom, klimafreundlich und bürgereigen

Ursula und Michael Sladek mit der Gründerpreistrophäe.
Ursula und Michael Sladek mit der
Gründerpreistrophäe.

Die frisch gekürten Träger des "Deutschen Gründerpreises" – die Elektrizitätswerke Schönau - feiern das 10-jährige Jubiläum des Netzbetriebs in der Schwarzwald-Stadt Schönau. Am 1. Juli 1997 haben die EWS, hervorgegangen aus einer Bürgerinitiative, als erster bürgereigener Stromversorger das Stromnetz in Schönau nach zwei Bürgerentscheiden und der spektakulären bundesweiten Spendenkampagne "Ich bin ein Störfall" übernommen. Seither betreiben die EWS das Schönauer Ortsnetz ökologisch vorbildlich und ökonomisch erfolgreich. "Wir konnten zeigen, dass auch ein Stromversorger mit strengen ökologischen Leitlinien einen hoch zuverlässigen, und modernen Netzbetrieb mit kundenfreundlichen Preisen realisieren kann", so Martin Halm, Geschäftsführer der EWS Netze GmbH. 

50.000 Strom-Kunden nehmen Abschied von Atom und Kohle

Pünktlich zum 10. Jubiläum konnte die EWS auch den 50.000 Kunden im bundesweiten Stromhandel willkommen heißen. EWS-Geschäftsführerin Ursula Sladek begrüßte den Jubiläumskunden Rainer von Overstraeten aus Eichstetten persönlich und überreichte ein Willkommensgeschenk. Die EWS konnten nach eigenen Angaben allein im ersten Halbjahr 2007 einen Zuwachs von über 25 % im bundesweiten Stromhandel verzeichnen. "Die EWS konnte ihren Kundenstamm seit 1999 verdreißigfachen. Wir freuen uns, dass immer mehr Menschen mit ihrem Stromwechsel einen klaren Abschied von Atom und Kohle fordern und für eine klimaschonende, zukunftsfähige Energiepolitik eintreten", sagt Ursula Sladek.


1.000 "Rebellenkraftwerke" gefördert

Die EWS fördern mit dem im Stromtarif enthaltenen "Sonnencent" die Entstehung von kleinen Stromerzeugungsanlagen in Bürgerhand. Die bislang geförderten Anlagen (Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, Solaranlagen, kleine Wasserkraft- und Biogasanlagen) haben zusammen eine Leistung von 6 Megawatt und erzeugten 2006 rund elf Millionen Kilowattstunden Strom. Dies entspricht dem Verbrauch einer Kleinstadt mit rund 3.000 Einwohnern. Zum Jubiläum konnte die 1.000ste Anlage gefeiert werden. Die Bürgergemeinschaftsanlage auf dem Dach der Janusz-Korczak-Schule in Göttingen-Nikolausberg wurde von der Ratsfrau Sabine Morgenroth initiiert. "Schon vor 25 Jahren hatte ich in der Anti-Atombewegung aktiv mitgewirkt, nun wollte ich die Energiewende aktiv unterstützen und nicht mehr nur diskutieren", so Morgenroth. Die 180.000 Euro teure Anlage produzierte seit Herbst 2006 bereits 18.700 kWh Strom und sparte so 14.000 Tonnen CO2 ein. "Mit dem Förderprogramm wollen wir Menschen ermutigen, selbst in die nachhaltige Stromerzeugung einzusteigen. Dezentrale ökologische Anlagen sind der Schlüssel für eine regenerative und klimaschonende Energiezukunft", erläutert Michael Sladek von den EWS das Förderprogramm


Eurosolar- Geschäftsführerin Pontenagel ist "Stromrebellin 2007"

Irm Pontenagel, Geschäftsführerin von Eurosolar () und Herausgeberin des vierteljährlich erscheinenden "Solarzeitalters" ist von den EWS zur "Stromrebellin 2007" gekürt worden. In ihrer Laudatio würdigte Ursula Sladek besonders die strategische und wertorientierte Arbeit von Frau Pontenagel, die mit ihrem Mann Hermann Scheer (MdB, Träger des alternativen Nobelpreises) sowie anderen Politikern und Wissenschaftlern 1988 Eurosolar gründete. "Sie ist nicht nur die Seele von Eurosolar sondern auch der strategische Kopf. Ihrer Arbeit ist es zu verdanken, dass die Vereinigung wesentlich dazu beigetragen hat, Erneuerbare Energien im öffentlichen Bewusstsein und in politischen Programmen zu verankern", so Ursula Sladek in ihrer Laudatio.

Den Ehrenpreis "Stromrebell des Jahres" verleihen die Schönauer Energie-Initiativen gemeinsam mit der Stadt Schönau. Die Preisträger sind Menschen, die mit persönlichem Engagement Visionen umsetzen, Widerstände überwinden und sich mit ganzem Herzen für die Umwelt und eine nachhaltige Wirtschaftsweise einsetzen. Unter den bisherigen Preisträgern befinden sich, der Geschäftsführer der fesa GmbH Dr. Josef Pesch, der Klimaforscher Prof. Dr. Hartmut Graßl, Unternehmer Alfred Ritter (Ritter Sport und Paradigma), Thomas Jorberg (Vorstand der GLS Gemeinschaftsbank Bochum eG) und Hanna Lehmann (Studienleiterin der katholischen Akademie Freiburg).

09.07.2007   Quelle: Elektrizitätswerke Schönau   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EWS,
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Deutsche und Europäische Solarpreise 2007: Bewerbungen nur noch wenige Wochen möglich

Auch in diesem Jahr verleiht EUROSOLAR die Deutschen und Europäischen Solarpreise an beispielhafte Initiativen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Die gemeinnützige Bereinigung für erneuerbare Energien berichtet von einer außerordentlich regen Teilnahme von Gemeinden, Organisationen, kommunalen Unternehmen und Einzelpersonen am Ausschreibungsverfahren. Eine Teilnahme am Wettbewerb um die Solarpreise sei nach wie vor möglich: bis zum 31. Juli 2007 nimmt EUROSOLAR Bewerbungen und Vorschläge für auszeichnungswürdige Projekte und Personen entgegen.   Um der Breitenwirkung der Erneuerbaren in der Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten und -bereiche gerecht zu werden, erfolgt die Preisvergabe in mehreren thematischen Kategorien.

Die Europäischen Solarpreise werden zugleich in mehreren europäischen Ländern ausgeschrieben durch die jeweiligen nationalen EUROSOLAR-Sektionen. Aus den Vorschlägen, die auf nationaler Ebene eingereicht und prämiert werden, wählt dann eine europäische Jury die Preisträger der Europäischen Solarpreise aus. Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien im privaten Bereich (z.B. Plusenergie- oder Nullemissionshäuser) können sich in Deutschland für eine Plakette im Rahmen des Deutschen Solarpreises bewerben. Auch Schulen und Bildungseinrichtungen können sich für eine Plakette bewerben.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren, ein Online-Anmeldungsformular sowie Präsentationen der bisherigen Preisträger gibt es unter .

09.07.2007   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Künast widerspricht Gabriel in der Klima-Debatte: "Verhaltensänderungen erforderlich"

Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, widerspricht der zentralen Annahme von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) in der Klimapolitik. "Die alte Fortschrittsgläubigkeit, der Glaube an die Technologie als alleinige Lösung der Klimafrage, greift zu kurz", schreibt Künast in der ZEIT. Vorher hatte Gabriel ebenfalls in der ZEIT erklärt, die Lösung der Klimaprobleme werde durch technische Fortschritte erreicht und die Bürger müssten für den Klimaschutz keine Opfer bringen. 


Ökologische Kosten unserer Lebensweise sichtbar machen

Künast hält dagegen: "Da hilft es nicht, sich wie Gabriel aus Angst zu verstecken und Debatten über Verhaltensänderungen zu ersticken." Nach ihrer Ansicht muss die Bevölkerung "anders produzieren, transportieren und leben". Die Grünen-Politikerin spricht sich dafür aus, dass "die ökologischen Kosten unserer Lebensweise nicht länger unsichtbar bleiben". Eine ökologische Finanzreform müsse "umweltschädliche Subventionen abschaffen, umwelt-freundliche Investitionen unterstützen und mögliche Mehrkosten für Verbraucherinnen und Verbraucher sozial abfedern".


Bauvorschriften sollen Niedrigenergiehäuser zum Neubaustandard machen

Im Detail fordert Künast: "Wenn mehr als die Hälfte der Menschen heute in Städten lebt, müssen gerade die Städte des 21. Jahrhunderts bei Transport, Wohnen und Gewerbe völlig neu - ökologisch - gedacht werden. Umfassende Gebäudesanierung - beginnend bei öffentlichen Gebäuden, Schulen, Universitäten - senkt Energieverbrauch und Kosten, Bauvorschriften können Niedrigenergiehäuser zum Neubaustandard machen. Zu integrierten Verkehrskonzepten gehören ein CO2-freier Nahverkehr, Umwelt- und Sozialkarten und eine sichere Fahrradinfrastruktur."

Der komplette Beitrag ist veröffentlicht in der ZEIT Nr. 28 vom 5. Juli 2007.

08.07.2007   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Tragbare Photovoltaik macht Kleidung zum Energiespender für Handy & Co.

Solarjacke
Solarjacke

Der italienische Premium-Hersteller ZEGNA stellte auf der Modemesse Pitti Uomo vom 20. bis 23. Juni 2007 in Florenz die erste kommerziell erhältliche "Outerwear"-Jacke mit integrierter Solar-Lösung vor. Die Jacke "Solar JKT" von Zegna Sport ist nach Angaben des Herstellers das weltweit erste Iuterwear-Produkt im Premium-Segment, welches ein Mobiltelefon, einen iPod oder andere Geräte durch Sonnenenergie wieder aufladen kann. Die von Zegna Sport in exklusiver Partnerschaft mit Interactive Wear entwickelte Solar-Jacke soll mit der Frühjahr-/Sommerkollektion 2008 auf den Markt gebracht werden. Die Photovoltaik-Module sind auf einen Neoprenkragen montiert; die in Strom umgewandelte Sonnenenergie wird durch leitende textile Kabel in einer Pufferbatterie zwischengespeichert oder direkt an ein angeschlossenes Gerät abgegeben. 



Wearable Solar-Technologieplattform "iSolarX"

Elektronische Grundlage der "Solar JKT" von Zegna Sport ist die von der Interactive Wear AG in enger Kooperation mit dem Technologiepartner SOLARC (Berlin) entwickelte Wearable Solar-Technologieplattform iSolarX. Damit können Solarzellen einfach und bequem in Bekleidung und textile Accessoires jeglicher Art integriert werden, inklusive Verkabelung und einer daran gekoppelten miniaturisierten Ladeelektronik, zum Beispiel für Handys, mp3-Player oder andere mobile Elektronikgeräte mit USB-Anschluss.

Interactive Wear hat sich für die Entwicklung von Solarlösungen für den erfahrenen Spezialisten SOLARC aus Berlin als Technologie-Partner entschieden und ist exklusiver Lösungsanbieter der patentierten SOLARC-Technologie für den Bekleidungsmarkt. Interactive Wear und SOLARC wollen gemeinsam die Entwicklung innovativer Solarlösungen für die Bekleidungsindustrie vorantreiben. Weiterhin ist Interactive Wear auch an der auf nationaler Ebene stattfindenden Forschung und Entwicklung zur Effizienzsteigerung von flexiblen Lösungen auf Basis organischer Solarzellen beteiligt. Die Solar-Technologieplattform iSolarX besteht aus den Funktionselementen Solarmodule, textiles Integrationskit und Ladeelektronik. In der Grundkonfiguration sorgen zwei kleine siliziumbasierte, mono- oder polykristalline Solarmodule (jeweils ca. 9 cm x 5,5 cm) für eine Ladeleistung von zirka einem Watt bei voller Sonne.


Solar-Ladeelektronik zur effizienten Umsetzung der schwankenden Leistung von Photovoltaikmodulen

Die Ladeelektronik von SOLARC wurde entwickelt zur effizienten Umsetzung der schwankenden Leistung von Solarmodulen an eine stabile Ausgangsleistung bei stabiler, einstellbarer Ausgangsspannung. Bei einer max. Eingangsspannung von 10V und einem max. Eingangsstrom von 1A wird eine Ausgangsleistung von max. 1,5W erbracht. Die flache Bauform (70 mm x 60 mm x 13 mm) und das geringe Gewicht von unter 100 Gramm prädestiniert das Lademodul für die Integration in textile Produkte. Die Ausgangsspannung ist in zwei Stufen wählbar (5V für USB-Geräte wie z.B. für iPod, 6V für Mobiltelefone). Zur Pufferung der eingespeisten Energie werden je nach Modell Li- Ionen-Akkus mit verschiedenen Kapazitäten eingesetzt. Der Batterieladungszustand und die Stromerzeugung über die Solarmodule wird jeweils über eine LED signalisiert.

08.07.2007   Quelle: Interactive Wear AG. SOLARC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Interactive Wear AG. SOLARC,
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Wettbewerb "Climate Star" sucht Ideen für Mobilität und Klimaschutz

Climate Star: Klimaschutzwettbe- werb für Kommunen.
Climate Star: Klimaschutzwettbe-
werb für Kommunen.

Das Klima-Bündnis der europäischen Städte wirbt für eine Beteiligung aller europäischen Kommunen und Kreise an dem Klimaschutz-Wettbewerb "Climate Star 2007". Im Mittelpunkt steht die Mobilität, denn der Verkehr sei die am schnellsten wachsende Quelle für Treibhausgas-Emissionen und verursache rund 30 Prozent des CO2-Ausstoßes in Europa, heißt es der Presseerklärung des Zusammenschlusses europäischer Kommunen, die auch eine Partnerschaft mit Völkern der Regenwälder eingegangen sind.   Im Wettbewerb gesucht werden intelligente und innovative Lösungen auf kommunaler Ebene, um Mobilität nachhaltig und für Menschen erträglich zu gestalten sowie einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Bis jetzt liegen Anmeldungen aus sieben europäischen Ländern vor. Mehrere Ansätze befassen sich mit der verträglichen Bewältigung der Pendlerströme, aber auch mit der Mobilität von Touristen. Nicht nur der Öffentliche Nahverkehr spielt dabei eine große Rolle, sondern auch die Mobilität mit dem Rad und zu Fuß.


Bewerbungsfrist verlängert, Bewerbungsunterlagen über Internet

Auf Wunsch vieler Kommunen ist die Bewerbungsfrist für den Climate Star bis zum 15. Juli 2007 verlängert worden. Außerdem können sich Städte, Gemeinden und Kreise jetzt die Bewerbungsunterlagen direkt von der Climate-Star-Website herunterladen. Die Verleihung der Climate Stars findet am 23. November 2007 in Baden bei Wien statt. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen stehen im Internet zur Verfügung unter http://www.climate-star.net/index.php?id=464&L=1

08.07.2007   Quelle: Klima-Bündnis der europäischen Städte   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Klima-Bündnis der europäischen Städte,
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Deutsches EEG hat weltweit 47 Nachahmer - Wann kommt Österreich?

Wie das deutsche Bundesumweltministerium (BMU) bestätigt habe, ist das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu einem Exportschlager geworden, berichtet der österreichische Verband Photovoltaic Austria in einer Pressemitteilung. 47 Staaten der Erde haben das EEG laut BMU als Vorbild für ihre eigenen Förderinstrumente herangezogen. Bemerkenswert sei, dass es damit weltweit mehr Staaten mit diesem oder einem ähnlichen Förderinstrument gebe als Staaten mit Atomkraftwerken, betont Photovoltaic Austria. "Für uns stellt sich die Frage: Wann kommt Österreich?“, so Gerhard Fallent, Geschäftsführer von Photovoltaic Austria. 
Anteil der Erneuerbaren in Österreich von 70 % auf 57,5 % gesunken

Fallent verweist auf den Bericht des Weltklimarates, wonach erneuerbare Energien zusammen mit deutlichen Effizienzsteigerungen von zentraler Bedeutung für das Erreichen der Klimaziele seien. In Österreich habe der Anteil erneuerbarer Energien im Jahr 1990 noch bei zirka 70 %. gelegen Zur Zeit liege er laut EU-Bericht aufgrund eines deutlichen Stromverbrauchszuwachses und schlechter Rahmenbedingungen für den Einsatz erneuerbarer Energieträger bei 57,5 %. Die Bundesregierung habe sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2010 den Anteil der erneuerbaren Energien auf 80 % zu erhöhen. "Um diese Ziele erreichen zu können, müssen deutlich bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden", fordert Fallent.

07.07.2007   Quelle: Photovoltaic Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Live Earth: Weltweite Rockkonzerte für den Klimaschutz

Nach Konzerten für Frieden und gegen Armut rocken Musiker am 7. Juli 2007 weltweit für den Klimaschutz. Unter dem Namen LIVE EARTH hat der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore alles, was in der Pop- und Rockwelt Rang und Namen hat, zusammen getrommelt, um ein Zeichen gegen die globale Erwärmung zu setzen. Dieser Mega-Veranstaltung und ihren Vorläufern widmet sich das Magazin natur+kosmos in seiner Juli-Ausgabe.  Denn mit Musik für die gute Sache einzutreten, sei keine neue Erscheinung, so die Zeitschrift. Seit den 1950er Jahren setzten sich Musiker mit ihrer Kunst für eine bessere Welt ein. Autor Claus Biegert, Leiter der Initiative Nuclear-Free Future Award und Kenner der Polit- und Musikszene, erzählt die Geschichte: Angefangen bei Woody Guthries Protestsongs, über John Lennons und Yoko Onos "Love-in"-Performance und Woodstock bis hin zu Bob Geldofs Konzertveranstaltungen live aid, mit ihren rund 400 Millionen Dollar Spendeneinnahmen für Afrika.


Al Gore: "Wahrheiten über die Klimakrise für Milliarden in der ganzen Welt zugänglich machen"

Al Gore will mit seiner globalen Party LIVE EARTH alle Vorgänger übertreffen. Pharell Williams, die Red Hot Chili Peppers, Madonna, Sting, Melissa Etheridge und über 100 andere Stars aus der Pop- und Rockszene werden mit von der Partie sein. Das Musikereignis soll an Veranstaltungsorten auf allen Kontinenten insgesamt 24 Stunden lang stattfinden. Es wird in 120 Ländern über TV, Radio und im Internet übertragen. Al Gore sieht die Konzerte als Startschuss für eine weltweite Kampagne. "Wir wollen die Wahrheiten über die Klimakrise für Milliarden in der ganzen Welt zugänglich machen" sagt der prominenteste Klimaaktivist Amerikas. "Die musikalischen Darbietungen vom 7. Juli werden ein Notruf der lebendigen Erde sein", so Gore.

07.07.2007   Quelle: natur+kosmos   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Freeplay: Produkte zum Klimaschutz mit Sonnenenergie

Solar-Radio von Freeplay.
Solar-Radio von Freeplay.

Mit den innovativen, patentierten Produkten der Marke Freeplay kann jeder einen individuellen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Alle Geräte funktionieren ohne Batterie, ohne Netz und ohne Umweltbelastung. Scheint die Sonne, laden sich die NiMH-Akkus per Solarzelle auf. Zeigt sich der Himmel grau, hilft als "Notaggregat" ein Kurbelmechanismus. 30 Sekunden Kurbeln erlauben zum Beispiel beim "Eye Max", 35 Minuten Radio zu hören. Unabhängigkeit, Ethik und Flexibilität sind die Maximen, die zur Entwicklung der Freeplay-Produkte führten.   Hintergrund ist eine BBC-Dokumentation über das Aids-Problem in Südafrika, die für eine verbesserte Aufklärung durch Radiosendungen eintrat Dadurch motiviert, gründete sich 1994 Freeplay Energy Group unter dem Motto "Energy for life". Kurz darauf stellte sie das erste Solar-Radio vor, das ohne weitere Kosten (vor allem ohne Strom) auch im entlegendsten Winkel des Landes gehört werden konnte.



Im deutschsprachigen Raum sind die Freeplay-Produkte ab sofort über den Distributor Löw Energy Systems (Grevenbroich) zu beziehen. Mittlerweile umfasst die Produktpalette neben Radios verschiedene netz- und kurbelbetriebene Taschen- und Campinglampen sowie Ladestationen für Handys. Mini-Fernseher und GPS Systeme auf der gleichen Basis sind in Planung. "Unsere Geräte treffen den Nerv der Zeit, sie sparen Energie und schonen mit ihren mehrere Hundert Mal aufladbaren NiMH-Akkus die Umwelt", betont Peter Löw. Die pfiffigen Produkte sind heute bei Campern und Backpackern genauso beliebt wie auf Baustellen oder im Büro. Denn die Mischung aus ausgefeilter Technik, modernem Design und einfachem Kurbelmechanismus birgt einen hohen Spaß-Faktor. Und das Gefühl, die Umwelt zu schonen, tut gut. Peter Löw kümmert sich mit viel Erfahrung und Engagement um seine Kunden. Dazu gehören Versender und Warenhäuser genauso wie die Werbemittelbranche und der Groß- und Einzelhandel. Löw ist mit Freeplay auf den Messen "Outdoor" und "PSI" sowie auf regionalen Ausstellungen vertreten. Ganz neu, präsentiert er "FlareSafe", eine einzigartige Kombination aus LED-Taschenlampe, Rauchmelder und Alarmgerät.

07.07.2007   Quelle: Löw Energy Systems   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Löw Energy Systems,
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Klimawandel: Fernseh-Premiere von Al Gores Dokumentation "Eine unbequeme Wahrheit" auf ProSieben

Al Gores Film zum Klimaschutz.
Al Gores Film zum
Klimaschutz.

Der Fernsehsender ProSieben präsentiert die Oscar-prämierte Dokumentation "Eine unbequeme Wahrheit" am Samstag, den 7. Juli 2007, um 20.15 Uhr im Zuge des "We love our Planet - Der ProSieben-Live Earth Day". Der Film erhielt den Oscar" 2007 als "beste Dokumentation" und für den "besten Song (I need to wake up" von Melissa Etheridge). In der aufsehenerregenden Dokumentation von Davis Guggenheim weist der ehemalige US-Vizepräsidente Al Gore auf die Ursachen und Folgen der globalen Erderwärmung hin.   Premiere feierte der Film auf dem Sundance Film Festival 2006 und erregt seitdem die Gemüter. Er erhielt als erster Film seit zehn Jahren einen Special-Humanitas-Preis für seine besonders gelungene Botschaft an die Menschheit. Weltweit hat der Film Einnahmen in Höhe von 49 Millionen Dollar erzielt. Das macht "Eine unbequeme Wahrheit" zur dritterfolgreichsten Dokumentation der Filmgeschichte - nach "Fahrenheit 9/11" und "Die Reise der Pinguine".




"Galileo-Spezial - Klimafalle Deutschland" und Jahrhundertkonzert gegen den Klimawandel

Nach dem Film "Eine unbequeme Wahrheit" untersucht das "Galileo-Spezial - Klimafalle Deutschland" um 22.15 Uhr mit Aiman Abdallah die Folgen der globalen Erderwärmung in Deutschland. Wie sehen die Veränderungen im Norden und Süden des Landes aus? Wo ist der sicherste Ort in Deutschland? Jeweils vor und nach den Dokumentationen - von 17.00 bis 20.15 Uhr und von 23.15 bis 3.00 Uhr - schaltet ProSieben zu dem weltgrößten Benefizkonzert "Live Earth - Das Jahrhundertkonzert gegen den Klimawandel" und präsentiert aus 12 Metropolen Mega-Stars wie The Police, Genesis, Bon Jovi, Madonna, Kanye West, Kelly Clarkson, Red Hot Chili Peppers, Duran Duran u. v. m.

ProSieben-Geschäftsführer Andreas Bartl: "Mit unserem We love our Planet - Der ProSieben-Live Earth Day" am 7. Juli 2007 möchten wir vor allem unserer jungen Zielgruppe zeigen, wie sie mit der Verantwortung, die wir alle für unseren Planeten haben, umgehen können."

06.07.2007   Quelle: ProSieben Television GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paramount Home Entertainment,
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Gabriel will Anpassung der Einspeisevergütungen im EEG; Novelle soll Teil des Klimaschutzgesetzes werden

Kanzlerin Merkel und Umweltminister Gabriel beim Energiegipfel.
Kanzlerin Merkel und Umweltminister Gabriel
beim Energiegipfel.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat am 05.07.2007 einen Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgelegt, der belegt, dass die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien durch das EEG für Deutschland außerordentlich erfolgreich war. Für die Zukunft fordert Gabriel einen weiteren Ausbau des Anteils der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung.  "Das EEG ist eine Erfolgsgeschichte für Klimaschutz, Energieversorgung und Arbeitsplätze. Mit ihm entwickelten sich die deutschen Hersteller zur weltweit führenden Kraft in diesem wichtigen globalen Marktsegment", so Gabriel. Das Förderinstrument EEG habe sich bewährt und schon heute übersteige der Nutzen des EEG seine Kosten.



"Anreize für Innovationen durch Anpassung der Förderstruktur"

Nach dem EEG erhält jeder, der Strom aus erneuerbaren Energien in das Stromnetz einspeist, eine Vergütung vom Netzbetreiber. Diese unterscheidet sich danach wie der Strom gewonnen wird und wie viel dies kostet. Die Einspeisevergütung ist im EEG detailliert festgeschrieben. Nach dem Erfahrungsbericht müssten die Vergütungshöhen angepasst werden, um Anreize für mehr Effizienz und neue Innovationen zu bieten, heißt es in der Pressemitteilung der Bundesregierung.


Degression für Offshore-Windstrom soll später einsetzen, neue Angebote für das Repowering

Eine Novellierung des EEG soll dem weiteren Ausbau von Offshore-Windanlagen zum Durchbruch verhelfen. Die im Gesetz vorgesehene Senkung (Degression) der Förderung soll laut Gabriel später einsetzen, die Anfangsvergütung auf 9,1 Cent pro Kilowattstunde erhöht werden. Gleichzeitig sei erforderlich, Lösungen für den weiteren Netzausbau zu finden. Für Windanlagen an Land soll es künftig attraktive Angebote zum so genannten Repowering geben. Dabei sollen ältere Windenergie-Anlagen der ersten Generation durch neue, leistungsstärkere Maschinen ersetzt werden. Damit sollen verfügbare Standorte besser erreicht werden. Außerdem kann die installierte Leistung erhöht werden - und gleichzeitig die Zahl der Anlagen verringert werden.


Stärkere Förderung von Biomasse in Kombination mit Kraft-Wärme-Kopplung

Wo Strom aus Biomasse gewonnen wird, sollen künftig Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) verstärkt gefördert werden. Außerdem sollen Nachhaltigkeitskriterien eingeführt werden. Mit diesen werden eingesetzte Ausgangsstoffe zertifiziert. Nicht umweltfreundlich produzierte Palmöle sollen nicht mehr eingesetzt werden.


Photovoltaik-Förderung soll künftig schneller gesenkt werden

Die Novelle soll auch die Bedingungen für den Ausbau und die Nutzung von Wasserkraft und Erdwärme zur Stromerzeugung verbessern. Die Erfolge bei der Photovoltaik machen es laut Gabriel dagegen möglich, die Förderung schneller abzubauen, um eine Überförderung zu vermeiden.


EEG-Novelle soll ein Teil des Klimaschutz- und Energiegesetzes werden

Als Ergebnis des dritten Energiegipfels hatte die Bundeskanzlerin das Wirtschafts- und das Umweltministerium beauftragt, ein Klimaschutz- und Energiegesetz vorzubereiten. Die Grundlage des Gesetzes bilden drei Säulen: Die Steigerung der Energieeffizienz, die Modernisierung des Kraftwerkparks und der Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Novelle des EEG werde deshalb ein Teil dieses Gesetzespakets sein, heißt es in der Pressemitteilung. Ende August wollen die Minister Eckpunkte für das Gesetz vorlegen. Es soll noch vor der Uno-Klimakonferenz in Bali beschlossen werden. Damit zeige die Bundesregierung, wie sie die Beschlüsse der Europäischen Union und die Vereinbarungen im Heiligendamm-Prozess mit konkreten Maßnahmen umsetzt.

06.07.2007   Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Phoenix Solar AG baut 3 MW-Solar-Kraftwerk für britischen Investor

Phoenix Solar-Kraftwerk in Altomünster (Teilansicht).
Phoenix Solar-Kraftwerk in Altomünster
(Teilansicht).

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), die bis Mitte Juni als Phönix SonnenStrom AG firmierte, baut erstmals ein Solar-Kraftwerk für einen britischen Investor. Der in London ansässige Direktinvestor Consensus Business Group (CBG) kauft von Phoenix Solar eine schlüsselfertige Photovoltaikanlage mit einer Spitzenleistung von 3 Megawatt (MW). Standort des SonnenStrom-Kraftwerks wird Longuich bei Trier sein, berichtet Phoenix Solar in einer Pressemitteilung.  "Wir sehen in den erneuerbaren Energien einen enormen Wachstumsmarkt und haben bereits über 500 Millionen Dollar in unser Technologie-Programm investiert. Und es werden jährlich Investitionen in Höhe von 250 Millionen Dollar dazukommen. Wir freuen uns sehr, dass die renommierte Phoenix Solar AG unser Partner für das 3-MW-Photovoltaik-Projekt in Longuich ist. Auch in der Zukunft wollen wir weitere Projekte mit der Phoenix Solar AG realisieren", so Vincent Tchenguiz, Chairman der CBG. Die Idee, in Longuich ein SonnenStrom Kraftwerk zu bauen, hatte die in Trier ansässige Bürgerservice gGmbH bereits vor über einem Jahr. Sie entwickelte das Projekt, das sie nun an den Investor übergibt. Eigentümer der 13 Hektar großen Fläche ist die Gemeinde Longuich, die den Grund für 25 Jahre an CBG verpachtet.



45.000 Dünnschicht-Solarmodule liefern über drei Millionen Kilowattstunden Solarstrom

Phoenix Solar errichtet das Kraftwerk mit ihrem bewährten Freiland-Montagegestell und über 45.000 Dünnschicht-Solarmodulen des Herstellers First Solar. Die Vorteile der Dünnschicht-Technologie sind niedrigere Systemkosten und höhere Erträge. Das Kraftwerk in Longuich soll einen jährlichen Energieertrag von über drei Millionen Kilowattstunden Solarstrom liefern. Mit dieser Menge können rund 1.000 Haushalte pro Jahr mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden.


Nachfrage nach Photovoltaik-Kraftwerken übertrifft Angebot an rentablen Standorten

"Für das Wachstum des weltweiten Photovoltaikmarktes ist es enorm wichtig, dass inzwischen auch ausländische Investorengruppen das hohe Potenzial der Photovoltaik erkennen und in Solarkraftwerke investieren. Die Nachfrage von Großinvestoren nach Photovoltaik-Kraftwerken in Spanien, Italien und Deutschland liegt zur Zeit deutlich über dem Angebot an rentablen Standorten", so Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG.

06.07.2007   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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S.A.G. Solarstrom erwartet geringeren Jahresüberschuss: Hauptversammlung auf 19. September verschoben

Zum Halbjahr wird der S.A.G. Solarstrom-Konzern (Freiburg) voraussichtlich ein deutliches Minus erzielen. Ende Mai habe das Ergebnis bei minus 1,2 Millionen Euro und damit deutlich unter Plan gelegen, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zur Zeit werde die Jahresgesamtplanung für den S.A.G. Solarstrom-Konzern überarbeitet. Die Gesellschaft beabsichtige, in der kommenden Woche eine Wandelschuldverschreibung mit Bezugsrecht zu begeben. Zudem soll eine Kapitalerhöhung durchgeführt werden gemäß §186 Abs. 3 Satz 4 des Aktiengesetzes und unter Ausschluss des Bezugsrechts.   Deshalb werde die Hauptversammlung vom 19. Juli auf den 19. September verschoben.

Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN 702100) ist einer der großen börsennotierten Photovoltaik-Systemintegratoren in Deutschland. Der Konzern ist international ausgerichtet und mit eigenen Tochtergesellschaften in Italien, Österreich, der Schweiz und Spanien vertreten.

06.07.2007   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EPIA: Garantierte Einspeisevergütungen machen Solarstrom immer wettbewerbsfähiger

Photovoltaik-Fassade in Portugal
Photovoltaik-Fassade in Portugal

Die zweiten Gespräche am Runden Tisch, veranstaltet vom Europäischen Photovoltaik-Industrieverband EPIA, eröffneten die Diskussion über Fördermechanismen für erneuerbare Energien und speziell die Photovoltaik. Bis Dezember sind sieben solcher Gesprächsrunden geplant. Die Sprecher der EPIA-Debatte betonten, dass angemessene Einspeisevergütungen nötig seien, um Solarstrom zu fördern, warnten aber gleichzeitig vor einer Angleichung der Einspeisetarife in Europa, da diese sich negativ auswirken könne. Die kommende europäische Richtlinie für erneuerbare Energien, die von der EU-Kommission im Herbst 2007 vorgelegt werden soll, wird Strom, Heizung und Kühlung mit erneuerbaren Energien sowie Biokraftstoffe umfassen. EPIA unterstrich, dass der Teil der Richtlinie, der sich mit der Elektrizität befasst keine Harmonisierung der Förderschemata enthalten soll und keinesfalls hinter die Regelungen der bestehenden Richtlinie für Ökostrom aus dem Jahr 2001 zurückfallen dürfe, sondern diese verbessern müsse.  "Diese Fragen müssen noch vor den Entscheidungen der EU-Kommission und der einzelnen Mitgliedsländer geklärt werden, und zwar jetzt! Denn ein neues Rahmenwerk wird die Zukunft des gesamten Photovoltaik-Sektors bestimmen, betont EPIA in einer Pressemitteilung.



Deutsches EEG als Marktöffner

Die Erfahrungen mit dem erfolgreichen deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und den darin festgelegten, angemessenen Einspeisevergütungen für Solarstrom kurbelten den Markt auf mehrere Weisen an: Zunächst garantierten sie den Preis des Solarstroms unabhängig vom staatlichen Haushalt. Die Einspeisevergütung werde indirekt von allen Stromkunden bezahlt und erlaube den Verbrauchern, den Ausbau der erneuerbaren Energien mit der monatlichen Stromrechnung zu fördern.


Planungssicherheit für Investoren, Industrie unter Kostendruck

Weiter sicherten garantierte Einspeisevergütungen die Finanzierung von Photovoltaikanlagen, denn ein gesetzlich fixierter Einspeisetarif schaffe Planungssicherheit für alle, die eine Solarstromanlage kaufen wollen, betont EPIA. Außerdem förderten Einspeisevergütungen die Kostensenkung der Photovoltaik durch deren planmäßige Senkung (Degression) für Anlagen, die neu an das Netz angeschlossen werden, und sie machten auf diese Weise Druck auf die PV-Industrie, die Kosten zu senken. Schließlich würden die Einspeisetarife die Industrie motivieren, den Wirkungsgrad zu verbessern, denn eine Photovoltaik-Investition hänge von der Effizienz des Systems ab und die Kunden würden sich für jene Anlagen entscheiden, welche die höchsten Erträge liefern.


Bürokratie bremst Photovoltaik im Süden Europas

Neben Deutschland haben sich auch Länder wie beispielsweise Frankreich, Italien oder Griechenland entschlossen, Solarstrom mit gesetzlichen Einspeisevergütungen zu fördern. Doch bürokratische Hindernisse und aufwändige Genehmigungsverfahren bremsten in verschiedenen Ländern die Markteinführung der Photovoltaik im Vergleich zu Deutschland und bedingten zudem höhere Anlagenpreise.


Kostengünstige und wirksame Solarstrom-Förderung mit Einspeisetarifen

Claude Turmes, Vizepräsident des Europäischen Parlaments und engagierter Befürworter der Erneuerbaren, mischt sich in die Debatte ein. Turmes bestätigte, das Einspeisevergütungen die kostengünstigste und wirksamste Methode zur Solarstrom-Förderung seien. Alternativen wie zum Beispiel Zertifikate würden den Investoren nicht die Sicherheit geben, die mit angemessenen Einspeisevergütungen gewährleistet werde.
Cornelia Viertel, Referentin für Solarenergie und Geothermie im deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, und Hauptrednerin der Gespräche am Runden Tisch, sagte, das EEG sei die effektivste Art, Solarstrom zu fördern. Sie betonte weiter, dass andere Länder das deutsche Modell zwar nicht komplett übernehmen sollten aber zumindest dessen Prinzipien.

06.07.2007   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Solar-Konzern Conergy: ethische Werte und Grundsätze prägen künftig das unternehmerische Verhalten

Conergy-Chef Rüter setzt auf Vertrauen, Fairness und Integrität
Conergy-Chef Rüter setzt auf
Vertrauen, Fairness und Integrität

Der vom Vorstand der Conergy AG beschlossene und vom Aufsichtsrat genehmigte "Code of Business Conduct and Ethics" bildet ab sofort die Grundlage für das Handeln des börsennotierten Unternehmens. Das Regelwerk beschreibt die Werte, Grundsätze und Verfahren, die das unternehmerische Verhalten der Conergy bestimmen sollen. Es dient ferner zur Orientierung der Mitarbeiter und Organe der Conergy-Gruppe hinsichtlich der grundlegenden ethischen und rechtlichen Pflichten. "Der Name Conergy steht für höchste Unternehmensstandards. Unser globaler Erfolg als Unternehmen steht im direkten Zusammenhang mit dem Vertrauen, das uns Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre, Regierungsbehörden, Lieferanten und die Gemeinschaften, in denen wir leben und arbeiten, entgegenbringen", so Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Conergy AG.   "Vertrauen, Fairness und Integrität sind somit besondere Werte, die wir aktiv durch Interaktion mit unserem Umfeld aufbauen und erhalten wollen", ergänzt Rüter.



In dem Unternehmens-Kodex werden die Ziele der Unternehmensleitung unterstützt, um unternehmensweit die ethischen Normen zu stärken und ein Arbeitsumfeld aus Integrität, Respekt und fairem Verhalten zu fördern. Der Vorstand ist überzeugt, dass dieser Kodex im Einklang mit dem starken, soliden internationalen Wachstum der Conergy-Gruppe steht und somit auch deren langfristigen Interessen dient. Der "Code of Business Conduct and Ethics" steht auf den Internetseiten des Unternehmens im Bereich Investor Relations zur Verfügung.

06.07.2007   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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ProSieben, N24 und SolarWorld präsentieren TV-Übertragung des Benefizkonzerts "Live Earth" in Deutschland

Klimaschutz-Konzert
Klimaschutz-Konzert "Live Earth"

Rund eine Million Besucher vor Ort, zwei Milliarden Zuschauer und Zuhörer vor den Bildschirmen und Radiogeräten, 100 Künstler bei neun Konzerten: "Live Earth" soll das größte Benefizkonzert aller Zeiten werden und am 7. Juli 2007 alle Rekorde brechen. Auch beim Programm-Sponsoring der deutschen TV-Übertragung auf ProSieben und N24 steht der Klimaschutz im Mittelpunkt: Mit der SolarWorld AG konnte der ProSiebenSat.1-Vermarkter SevenOne Media gemeinsam mit der Agentur SKS Kölner Connection einen der weltweit führenden Solar-Konzerne als TV-Sponsor des 24-stündigen Live-Konzerts gewinnen. 


Die SolarWorld AG nutzt die optimale Verbindung von Programm und Unternehmensziel, um erstmals im Fernsehen zu werben. Neben dem Sponsoring setzen SevenOne Media und SKS Kölner Connection, eine Agentur für Sonderwerbeformen, auch ein so genanntes Animated Sponsoring Icon für SolarWorld ein. Diese Sonderwerbeform wird während der Live-Übertragung auf ProSieben mehrmals in das laufende Programm eingeblendet und weist auf den Sponsor hin. Dabei ist zunächst die rotierende Weltkugel mit dem Schriftzug von SolarWorld zu sehen. Anschließend entwickelt sich das Motiv weiter, indem die im Unternehmenslogo dargestellten Sonnenstrahlen nach und nach eingeblendet werden, bis schließlich das komplette SolarWorld-Logo das Anfangsmotiv ersetzt.


SolarWorld-Chef Asbeck: "Die richtige Bühne, um unsere Idee einer freundlicheren Welt vorzutragen"

"Als eines der drei größten Solarstromunternehmen weltweit setzt sich die SolarWorld AG mit ihrer nachhaltigen Unternehmensführung für eine langfristige Lösung der globalen Energie- und Klimaprobleme ein. Vor diesem Hintergrund bildet das Event 'Live Earth' verbunden mit dem persönlichen Engagement von Al Gore die richtige Bühne, um mit den Künstlern gemeinsam unsere Idee einer freundlicheren Welt vorzutragen", so Frank Asbeck, Vorstandssprecher der Solar World AG. Dr. Andrea Malgara, Geschäftsführer Marketing SevenOne Media ergänzt: "Das Beispiel von SolarWorld zeigt, dass bei einer optimalen Verbindung von Programm und Sponsor das Image eines Unternehmens durch TV-Werbung glaubwürdig gestärkt werden kann."


Das Benefizkonzert "Live Earth" auf ProSieben und N24

Initiiert von ehemaligen US- Vizepräsidenten Al Gore und Kevin Wall bildet die Veranstaltung den Startschuss zu einer mehrjährigen Kampagne gegen die globale Erwärmung. Die Konzerte finden statt in New York, London, Johannesburg, Rio de Janeiro, Shanghai, Tokio, Sydney, Hamburg und Istanbul. N24 und ProSieben sind dabei die deutschen TV-Partner von "Live Earth". Die Live-Übertragung der "Live Earth"-Konzerte gibt es am 07. Juli auf ProSieben in der Zeit von 17.15 Uhr bis 20.15 Uhr und von 23.15 Uhr bis 03.00 Uhr sowie auf dem Nachrichtensender N24 zwischen 05.00 Uhr und 17.30 Uhr und von 20.10 Uhr bis 01.00 Uhr statt. Zusätzlich zeigt N24 am 08. Juli eine Zusammenfassung des Events zwischen 09.05 Uhr und 14.00 Uhr.

06.07.2007   Quelle: SevenOne Media GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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BWE: Erfahrungsbericht zum EEG bestätigt Erfolgsgeschichte der Windenergie

BMU-Vorschläge zur Offshore-Windenergie entsprechen Erwartungen des BWE
BMU-Vorschläge zur Offshore-Windenergie
entsprechen Erwartungen des BWE

Der Bundesverband WindEnergie (BWE) sieht sich durch den am 5. Juli 2007 von Umweltminister Gabriel vorgestellten Entwurf des Erfahrungsberichts zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bestätigt. "Der Erfahrungsbericht zum EEG zeigt eindrucksvoll die Erfolge der deutschen Windenergie-Branche auf. Sie hat nicht nur den größten Beitrag zum Wachstum der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen erbracht, sondern seit 1991 auch die Kosten um über 60 Prozent senken können", so Hermann Albers, Präsident des BWE. "Weiterhin sind 75.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Dank des EEG ist die deutsche Windindustrie heute Weltmarktführer und hat eine Exportrate von über 70 Prozent erreicht", ergänzt Albers. 



Vorschläge für die Windenergienutzung an Land im Detail vage

Während die Vorschläge des Bundesumweltministeriums für die Windenergienutzung auf See (Offshore) annähernd den Erwartungen des BWE entsprechen, seien die Vorschläge für die Windenergienutzung an Land im Detail noch vage, so der BWE. "Für uns ist noch nicht erkennbar, dass mit diesen Handlungsempfehlungen der weitere Ausbau der Windenergie an Land gesichert ist. Wir werden dies ausführlich mit dem Umwelt- und Wirtschaftsministerium diskutieren", kündigt Albers an.


Windenergie an Land als "Billigmacher im Konzert der erneuerbaren Energien"

Fest stehe jedoch, dass die Windenergie an Land der "Billigmacher im Konzert der erneuerbaren Energien" sei und bleibe. "Und nur mit Windenergie an Land kann die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele fristgerecht und kostengünstig erreichen", betont Albers. Der BWE geht davon aus, dass allein die Windenergie an Land bis 2020 mit 110 Milliarden Kilowattstunden 20 Prozent des Strombedarfs decken kann.


Neue Initiative zur Optimierung der Übertragungsnetze angekündigt

Mit den Handlungsempfehlungen im EEG-Bericht seien die richtigen Themen für den weiteren Ausbau der Windenergie angesprochen worden: Erhöhung der Netzkapazitäten, Repowering, Rohstoffkosten und der Beitrag der Windenergieanlagen zur Netzstabilität. "Wir begrüßen die heute von Minister Gabriel angekündigte neue Initiative zur Optimierung der Übertragungsnetze und der Möglichkeit von Erdkabel-Verlegungen für neue Höchstspannungstrassen. Neben willkürlichen Begrenzungen in der Bauhöhe sind die immer häufigeren Abschaltungen von Windenergieanlagen aufgrund mangelnder Netzkapazitäten der größte Effizienzkiller", so Albers abschließend.

05.07.2007   Quelle: BWE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BWE,
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Gabriel legt Erfahrungsbericht zum EEG vor - Förderstruktur soll in einzelnen Bereichen angepasst werden

Gabriel: Nutzen des EEG übersteigt schon heute seine Kosten
Gabriel: Nutzen des EEG übersteigt schon
heute seine Kosten

Der in Deutschland eingeschlagene Weg, die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu fördern, sei überaus erfolgreich, berichtet das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung. Das habe die Überprüfung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ergeben. "Das EEG ist eine Erfolgsgeschichte für Klimaschutz, Energieversorgung und Arbeitsplätze. Mit ihm entwickelten sich die deutschen Hersteller zur weltweit führenden Kraft in diesem wichtigen globalen Marktsegment", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel am 05.07.2007 bei der Vorstellung des ersten Erfahrungsberichts zu dem Gesetz. Gesamtwirtschaftlich übersteige der Nutzen des EEG schon heute seine Kosten. Gabriel sagte, das Förderinstrument EEG habe sich bewährt und solle in seiner Struktur beibehalten werden. Allerdings zeige der Erfahrungsbericht, dass die Förderstruktur in einzelnen Bereichen angepasst werden müsse, um die Effizienz zu steigern und weitere Anreize für Innovationen zu setzen. Dies gelte zum Beispiel für die Nutzung der Windkraft auf See. 

Gabriel wies darauf hin, dass das für 2010 gesetzte Ausbauziel für die erneuerbaren Energien bereits Mitte 2007 erreicht worden sei: "Wir können und müssen die Latte für 2020 höher legen: auf mindestens 27 Prozent Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Stromverbrauch. Nur so können wir einen entscheidenden Beitrag leisten, die anspruchsvollen EU-Ziele zu erreichen, die im März unter deutschem Vorsitz beschlossen worden sind", so der Minister. 2030 solle der Anteil mindestens 45 Prozent betragen. Bisher ist im EEG festgeschrieben, diesen Anteil bis 2010 auf 12,5 % und bis 2020 auf mindestens 20 % zu erhöhen. 2006 lag er noch bei 12 %.


45 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, 125.000 Arbeitsplätze geschaffen

Die Bilanz des EEG kann sich laut Gabriel sehen lassen: 2006 wurden allein durch das EEG 45 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart - das sind 8 Millionen Tonnen mehr als 2005. Das EEG leistet damit einen beträchtlichen Beitrag zum Klimaschutz. Insgesamt haben die erneuerbaren Energien 2006 über 100 Millionen Tonnen CO2 vermieden. Das EEG hat sich auch als Jobmotor erwiesen: Von den insgesamt rund 214.000 Arbeitsplätzen im Bereich der erneuerbaren Energien sind etwa 125.000 auf das EEG zurückzuführen. Die erneuerbaren Energien sind auch ein bedeutender Investitionsfaktor und eine Größe beim Export geworden. 2006 wurden neun Milliarden Euro in EEG-Anlagen in Deutschland investiert. Über 70 Prozent der hier produzierten Windanlagen wurden exportiert; eine ähnliche Entwicklung sei in der Photovoltaik-Branche in Sicht, betont das BMU.


Volkswirtschaftlicher Nutzen des EEG in Höhe von rund 9 Milliarden Euro

Durch den EEG-Strom wird das Angebot im Strommarkt erhöht - mit preisdämpfender Wirkung. Dadurch seien die Großhandelspreise für Strom 2006 um rund 5 Milliarden Euro gesunken, so das BMU. Zusätzlich würden Importe von Brennstoffen (0,9 Milliarden Euro) sowie Umwelt- und Klimaschäden vermieden (rund 3,4 Milliarden. Euro). Der volkswirtschaftliche Nutzen des EEG betrug daher laut BMU etwa 9 Milliarden Euro. Darüber hinaus steige der Anteil der erneuerbaren Energien, deren CO2-Einsparung und die Senkung der Großhandelspreise für Strom schneller als die EEG-Umlage.

Der EEG-Erfahrungsbericht soll nun mit den anderen Ministerien beraten werden und muss dem Bundestag bis Ende 2007 zugeleitet werden; er dient als Grundlage für eine Novelle des Gesetzes 2008. Den Entwurf für eine Neufassung des EEG will das Bundesumweltministerium im Herbst vorlegen.

05.07.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.sigmargabriel.de,
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Bundesverband Solarwirtschaft warnt vor zu schneller Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung

BSW-Solar-Geschäftsführer Carsten Körnig
BSW-Solar-Geschäftsführer
Carsten Körnig

Die am 5. Juli 2007 von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel präsentierten Vorschläge zur schnelleren Senkung der Solarstrom-Förderung im Zuge der Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sind nach Auffassung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) nicht Ziel führend und für die Solarbranche inakzeptabel. "Das EEG in seiner bisherigen Fassung ist das Fundament für einen wirksamen Klimaschutz. Wer jetzt die Statik ändert, riskiert Wachstum, Innovation und Marktführerschaft bei der wichtigsten Schlüsseltechnologie unserer zukünftigen Energieversorgung", kommentiert Verbandsgeschäftsführer Carsten Körnig den vom BMU vorgelegten EEG-Erfahrungsbericht.  "Eine Veränderung der Förderarithmetik schwächt den Solarmarkt, benachteiligt Anbieter hochwertiger Solartechnik und damit vor allem heimischen Mittelstand und das Handwerk. Deshalb: Hände weg vom Innovationsmotor EEG!“ appelliert Körnig.



Bundesumweltministerium schlägt Senkung der Solarstromvergütung von sieben bis 9,5 Prozent vor

Sollten die Vorschläge des Bundesumweltministeriums (BMU) umgesetzt werden, würde die Solarstromförderung ab dem Jahr 2009 für neue Photovoltaikanlagen auf Dächern jährlich um sieben Prozent, ab 2011 sogar um acht Prozent gesenkt werden, so der BSW-Solar. Bislang ist im Gesetz eine Förderdegression für neu errichtete Solaranlagen von nominal fünf Prozent pro Jahr festgeschrieben. Für ebenerdig errichtete Solarstromanlagen soll die Solarstromvergütung nach dem Willen des Bundesumweltministeriums künftig stufenweise sogar um 9,5 % pro Jahr sinken. Sollten die Preise für Solarstromanlagen in den nächsten Jahren nicht in gleicher Höhe sinken, werde der Ausbau der Solarstromnutzung in Deutschland unattraktiv, warnt Körnig: "Die Photovoltaik entwickelt sich zwar rasant, Technologiesprünge für Kostensenkungen in der jetzt geplanten Größenordnung wird es jedoch voraussichtlich nicht geben."

Die Solarbranche befindet sich nach Angaben des BSW-Solar derzeit in einer sensiblen Aufbauphase und in einem harten internationalen Wettbewerb mit Asien. Die Branche sei deshalb auf attraktive und verlässliche Rahmenbedingungen in Deutschland angewiesen. "Deutschland befindet sich gegenüber Hauptwettbewerber Japan derzeit auf der Überholspur. Wer jetzt Baustellen errichtet, gefährdet das Überholmanöver", so Körnig.


Photovoltaik-Produktion als "Leitindustrie des 21. Jahrhunderts"

Deutschlands Photovoltaikindustrie gilt inzwischen als Technologieführer und kann Japan bei anhaltendem Wachstumstempo in den nächsten Jahren auch bei der Produktionsmenge von Solarzellen überholen. Nach BSW-Solar-Angaben investieren Solarunternehmen allein in diesem Jahr rund eine Milliarde Euro in den Ausbau der über 50 deutschen Solar-Fabriken und rund 100 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung mit dem Ziel einer kontinuierlichen Kostensenkung. Wirtschaftsexperten wie Roland Berger bezeichnen die Solarbranche inzwischen als "Leitindustrie des 21. Jahrhunderts" mit globalen jährlichen Wachstumsraten von über 20 Prozent.


BSW-Solar: Jährliche Preissenkung von 5 – 6 % ehrgeizig, aber zu leisten

Die Erfahrungen der letzten Jahre hätten gezeigt, dass eine jährliche Preissenkung von 5 – 6 % bei steigender Qualität ehrgeizig, aber zu leisten sei. Sie werde dazu führen, dass Solarstrom vom eigenen Dach in den nächsten zehn Jahren preisgünstiger wird als der konventionelle Strombezug vom Energieversorger, betont der BSW-Solar. Langfristig könne rund ein Viertel des heimischen Strombedarfs aus Solarenergie gedeckt werden, so die Prognosen der Branche. Der Bundesverband Solarwirtschaft appelliert deshalb an Bundesumweltminister Sigmar Gabriel, den jüngsten Vorschlag zur Novellierung des EEG nochmals zu überdenken und die Annahmen der Gutachter zu überprüfen. Im September dieses Jahres will Gabriel einen Gesetzesentwurf vorlegen, der nach der Ressortabstimmung im nächsten Jahr dem Bundestag zugeleitet werden soll.


Solarwirtschaft fordert von der Politik Fingerspitzengefühl und Augenmaß

Der BSW-Solar appelliert an die Politik, im weiteren Verlauf der EEG-Novellierung viel Fingerspitzengefühl und Augenmaß zu beweisen und den industriellen Aufbau einer leistungsfähigen Solarindustrie durch eine Verschlechterung der Marktbedingungen nicht zu gefährden. Mit über 50.000 Beschäftigten in Industrie und Handwerk, rund 10.000 Unternehmen, fünf Milliarden Umsatz und einer inländischen Wertschöpfungsanteil von 70 Prozent sei die Solar-Wirtschaft eine deutsche Erfolgsbranche. Der stabile deutsche Solarmarkt trage maßgeblich dazu bei, dass deutsche Solarunternehmen Exporterfolge in aller Welt feierten.

05.07.2007   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Landkreis Traunstein will 100 % erneuerbare Energien bis 2020

Solarparkhaus in Traunstein.
Solarparkhaus in Traunstein.

In einer Kreistagssitzung (Umwelt- und Entwicklungsausschuss) hat der Landkreis Traunstein einstimmig quer durch alle Fraktionen beschlossen, bis zum Jahr 2020 eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien zur Stromversorgung anzustreben. Diesem Beschluss voraus gegangen sei die Ausarbeitung einer "Energievision Landkreis Traunstein" in welcher der Bestand an Systemen zur Nutzung der erneuerbaren Energien erhoben und das Potenzial geschätzt wurden, berichtet das Forum Ökologie Traunstein in einer Pressemitteilung. Überraschend sei dabei gewesen, dass bereits heute 53 % des gesamten Strombedarfes der Region aus erneuerbaren Energien gedeckt werde. Der Großteil der rund 310 Millionen Kilowattstunden sauberen Stroms entfalle auf die Wasserkraft mit einem Anteil von 87 % am Regenerativstrom, gefolgt von Biogas (rund 6 %), Photovoltaik (5 %) und Windenergie (2 %). 


Vollversorgung mit Wasserkraft, Solarstrom und Biogas

In der Potentialschätzung übernehmen vor allem Biogas und Photovoltaik eine Schlüsselrolle. Die erforderlichen 600 Millionen Kilowattstunden Strom zur Vollversorgung aus erneuerbaren Energiequellen sollen künftig zu 60 Prozent aus Wasserkraft, zu 19 Prozent mit Solarstrom und rund 14 Prozent mit Biogas erzeugt werden. Die Windkraft soll moderat ausgebaut werden und einen Anteil von 8 % liefern. Noch unbetrachtet sei das Potential der Geothermie. Diese sehr gute Ausgangslage und Perspektive beflügelte Landrat Hermann Steinmaßl und die Kreisräte zu einem einstimmigen Beschluss, der nicht nur unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes, sondern vor allem im Hinblick auf eine regionale Wirtschaftsförderung und Unabhängigkeit der Region gefällt worden sei. Der Landkreis Traunstein ist bundesweit die erste Region, die sich als Zeithorizont eine Umsetzung bis 2020 vornimmt. In den nächsten Wochen soll das Maßnahmenkonzept verfeinert und mit maßgeblichen Akteuren diskutiert werden.


Erfolg des Aktionsbündnisses "Sonnenenergie vom Watzmann bis zum Wendelstein"

Der Kreistagsbeschluss sieht auch hinsichtlich der Wärmeversorgung einen Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien vor, aufgrund der schlechten Datenlage allerdings ohne Bestandsanalyse und Potenzialabschätzung. Der Landkreis Traunstein will zudem in den kommenden Jahren die eigenen Liegenschaften energetisch sanieren und die Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umstellen. Die langjährige Überzeugungsarbeit des Aktionsbündnisses "Sonnenenergie vom Watzmann bis zum Wendelstein" über mehr als sieben Jahre habe sich ausgezahlt und bestärke die Akteure, den erfolgreichen Weg einer positiven Regionalentwicklung mit Erneuerbaren Energien fortzusetzen, so das Forum Ökologie Traunstein.

05.07.2007   Quelle: Forum Ökologie Traunstein   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 1. Traunsteiner Solarstrom GbR Schrag / Schenk.,
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Workshop zur Konzentrator-Photovoltaik in Marburg

FLATCON-Konzentratormodul: 16 Quadratzentimeter große Fresnel-Linsen bündeln das Sonnenlicht.
FLATCON-Konzentratormodul:
16 Quadratzentimeter große
Fresnel-Linsen bündeln das
Sonnenlicht.

Vom 11.-12. Oktober 2007 ist Marburg, etwa 80 km nördlich von Frankfurt am Main (Deutschland) Veranstaltungsort eines Internationalen Workshops zu Kraftwerken mit der Technologie der konzentrierenden Photovoltaik, optischen Solarmodulen und Netzanbindung. Organisiert wird die Veranstaltung von der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem deutschen Energieconsulting-Unternehmen "Energynautics". Der Workshop zeigt, wie die Konzentrator-Solartechnologie (CPV) funktioniert und Fresnel-Linsen und (Mehrschicht-)Solarzellen leisten können.   Physiker der Philipps-Universität in Marburg sind überzeugt, mit CPV einen hervorragenden Ansatz gefunden zu haben. CPV werde künftig einen kleinen, aber wachsenden Anteil an Solarenergie liefern und entwickle sich zu einer eigenständigen Photovoltaik-Technologie, ähnlich wie die Offshore-Technologie innerhalb der Windenergie.



CPV-Technologie und Netzanbindung

Der Workshop verknüpft spezifische Fragen zur CPV-Technologie mit Fragestellungen, welche die Energieerzeugung aus regenerativen Energiequellen generell betreffen. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit der Perspektive der Energieversorger ebenso wie die Netzanbindung. Die meisten Systemintegratoren hätten derzeit Probleme, eine endgültige Entscheidung über die Technologie für ihre CPV-Module zu treffen, so die Universität in Marburg. Oft sei die Auswahl für bestimmte Konzentratoroptiken und -module noch nicht getroffen worden, zum anderen erfordere die Spitzentechnologie eine entsprechende Herstellungsqualität. Auf Grund der Größe der benötigten Fläche werde die Optik in naher Zukunft zum begrenzenden Faktor bei CPV. Wie die Hersteller sich darauf einstellen, will die Konferenz verdeutlichen.

Der zweitägige Workshop im September in Marburg zielt darauf ab, Projektentwickler, Ingenieure und Physiker zusammenzubringen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Gestaltung von Konzentrator-PV-Kraftwerken beschäftigen. Er bietet namhaften Wissenschaftlern und Entscheidungsträgern aus der Wirtschaft ein Forum für intensive Diskussionen. Die Organisatoren der Konferenz sind Prof. Dr. Wolfgang Stolz, verantwortlich für den Marburger Teil des "EU-FP6 FULLSPECTRUM"-Programms, Dr. Thomas Ackermann, Spezialist für Windkraft und dezentrale Energieerzeugung (Energynautics), sowie Dr. Ralf Leutz, "der" Entwickler von Fresnel-Linsen und CPV. Jeder dieser drei Wissenschaftler ist gleichzeitig auch Unternehmer.
Der CPV-Workshop soll künftig alle ein bis zwei Jahre in Marburg stattfinden.

Das vorläufige Veranstaltungsprogramm sowie die Anmeldeunterlagen sind im Internet verfügbar unter http://www.concentrating-pv.org.

05.07.2007   Quelle: Philipps-Universität Marburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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stern: Erwärmung in Deutschland hat sich seit 1988 beschleunigt

Deutschland erlebt eine außergewöhnliche Wärmephase, berichtet der "stern" in einer Pressemittelung. Das habe die Auswertung von Wetteraufzeichnungen aus 106 Jahren ergeben, die der Deutsche Wetterdienst für das Hamburger Magazin durchführte. Die Temperatur lag demnach in den vergangenen zwölf Monaten um 3,1 Grad höher als üblich. Eine Daten-Kurve, die der DWD für den stern erstellt hat, erreichte Ende Juni ihren Höhepunkt: Die Grafik zeigt, dass es die wärmste 12-Monats-Periode seit Beginn der Datenerhebung des DWD war. Alle Monate außer dem August 2006 waren seit der Fußballweltmeisterschaft im Juni 2006 deutlich wärmer als sonst.   Am stärksten wich der Januar von der Norm ab, die Temperatur lag fünf Grad höher als gewöhnlich. Der soeben zu Ende gegangene Juni war knapp zwei Grad wärmer als normal, gleichwohl regnete es mehr als üblich.


Ein ungewöhnlich mildes Jahr nach dem anderen

Die Daten des DWD zeigen, dass sich die Erwärmung in Deutschland seit 1988 beschleunigt hat. Seither erlebt das Land ein ungewöhnlich mildes Jahr nach dem anderen, lediglich 1996 sorgte für Abkühlung. Dennoch: Für den Sommer 2007 kündigt der DWD im stern wechselhaftes Wetter an. Für den Juli sieht der DWD Anzeichen für einen "Mix aus sonnigen und wolkenreichen Tagen". Es werde vermutlich "nicht zu heiß".

05.07.2007   Quelle: Gruner+Jahr, stern   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Österreich: Ökostromverbände fordern Totalreform des Ökostromgesetzes

Gerhard Fallent: Ökostromgesetz hat nicht nur bei der Photovoltaik versagt.
Gerhard Fallent: Ökostromgesetz hat nicht
nur bei der Photovoltaik versagt.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz am 29. Juni 2007 forderten die österreichischen Ökostromverbände eine komplette Reform des Ökostromgesetzes. Der Verband Photovoltaic Austria wurde dabei von Geschäftsführer Gerhard Fallent am Podium repräsentiert. In seinem Statement betonte Fallent die Bedeutung der Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen für die Entwicklung eines heimischen Marktes und wies auf die zahlreichen Vorteile der Photovoltaik hin. Dass das Ökostromgesetz nicht nur bei der Photovoltaik sondern auf ganzer Linie versagt habe, beweise beispielsweise die von IG Windkraft-Geschäftsführer Hantsch angesprochene Tatsache, dass in Österreich seit dem 1. Juli 2006 keine Windkraftanlage mehr errichtet wurde. 


Maßnahmenkatalog für die Ökostromgesetzesnovelle vorgestellt

Kritikpunkte am bestehenden Ökostromgesetz sehen die Verbände vor allem in der fehlenden Planungs- und Investitionssicherheit sowie im geringen Fördervolumen. Zahlen der Ökostromabwicklungsstelle (OeMAG) zeigten, dass 94 % des ohnehin schon geringen Fördervolumens des Jahres 2007 noch nicht genutzt worden sei, was auf eine fehlende Attraktivität der Rahmenbedingungen für potenzielle Investoren hinweise. Abschließend wurde ein Maßnahmenkatalog für die Ökostromgesetzesnovelle 2007 vorgestellt, in dem Aspekte genannt werden, die bei einer umfassenden Neugestaltung Berücksichtigung finden sollten, darunter eine generelle Abnahmepflicht für Strom aus Erneuerbaren Energien, Klarheit über die Höhe der Einspeisetarife bereits in der Genehmigungsphase, der Verzicht auf eine Förderung von Kraft-Wärme-Kopplung aus fossilen Energiequellen und eine Vereinfachung des Finanzierungssystems.

Der Maßnahmenkatalog ist in Internet zugänglich unter http://www.pvaustria.at/upload/926_Massnahmenkatalog.pdf.

04.07.2007   Quelle: Verband Photovoltaic Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaic Austria,
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Wirtschaftsverband Windkraftwerke: Windenergie in Deutschland am Scheideweg

WVW fordert bessere Rahmen- bedingungen für Windenergie.
WVW fordert bessere Rahmen-
bedingungen für Windenergie.

Der Bau von Windparks an neuen Standorten in Deutschland sowie auf hoher See (offshore) und das Repowering, also der Ersatz alter, kleiner Windenergieanlagen durch moderne, seien die Säulen der künftigen Entwicklung der Windpark-Projektierer in Deutschland, betont der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) in einer Pressemitteilung. "Wir benötigen alle drei Säulen und können das nur sichern, wenn eine Anpassung der Rahmenbedingungen an internationale Standards erfolgt, damit Windpark-Projekte an Land, auf hoher See und im Repowering ökonomisch und ökologisch sinnvoll projektiert und betrieben werden können", so der Vorsitzende des WVW, Dr. Wolfgang von Geldern. Daher fordere der WVW die Streichung der Degression von Vergütungssätzen für Windstrom und den Abbau bürokratischer Hemmnisse wie Höhen- und Abstandsbegrenzungen für neue Windparks an Land und für Repowering-Projekte. 


Scharfer Wettbewerb der Standorte

"Die Entwicklung der Offshore-Windenergie in Deutschland steht an einem Scheideweg. Andere europäische Länder wie Spanien, Frankreich und Großbritannien unternehmen große Anstrengungen, um ihre energie- und industriepolitisch motivierten ehrgeizigen Ausbaupläne für Offshore-Windkraftanlagen zu verwirklichen. Angesichts noch knapper Ressourcen an Windkraftanlagen, Fundamenten, Kabeln, Installations-Equipment sowie Logistik herrscht ein scharfer Wettbewerb der Standorte. Die Investoren setzen ihr Geld dort ein, wo die Rahmenbedingungen das geringste Risiko bieten und die Rendite am erfolgversprechendsten ist", heißt es in der WVW-Pressemitteilung.


Langjähriger Stillstand bei Entwicklung der Offshore-Windenergie zu befürchten

Mit der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes im Oktober 2006 seien die Offshore-Windparkprojekte anderen Kraftwerken gleichgestellt und von den Netzbauinvestitionen entlastet worden. Das habe der Offshore-Windkraftbranche wichtige neue Impulse gegeben für Investitionsentscheidungen zum Aufbau von Multimegawattturbinen im Küstenraum und für die Entwicklung von Hafeninfrastrukturen und -flächen. Aber im Vergleich zu anderen europäischen Standorten hätten sich die ökonomischen Rahmenbedingungen in den letzten Monaten nachteilig entwickelt. Ohne eine maßgebliche Verbesserung der Rahmenbedingungen würden die potenziellen Investoren an Deutschland vorbeigehen. "Dann ist ein langjähriger Stillstand in der Entwicklung der Offshore-Windenergie zu befürchten", so der WVW.


WVW erinnert an Ausbauziele für Offshore-Windkraft

Während der 5. Maritimen Konferenz der Bundesregierung im Dezember 2006 in Hamburg habe die Bundeskanzlerin die Ausbauziele für die erneuerbaren Energien und insbesondere für die Offshore-Windkraft noch einmal bestätigt, erinnert der WVW. Sie seien eingebettet in die vom EU-Klimagipfel festgelegten CO2-Reduktionspläne. Um diese Ziele zu erreichen, sind laut WVW folgende Maßnahmen dringend und umgehend erforderlich:
1. Bürokratische Hemmnisse für die Realisierung und das Repowering von Windparks an Land sind zu beseitigen.
2. Die jährliche Degression der Windenergie-Vergütung muss ausgesetzt werden.
3. Die Anfangsvergütung für Strom aus Offshore-Windparks ist auf 14 Cents/kWh anzuheben.
4. Die Befristung der Vergütungsregelung für Offshore-Windparks auf den 31. Dezember 2010 ist aufzuheben.
5. Die Befristung der Netzanschlussregelung für Offshore-Windparks im Energiewirtschaftsgesetz auf den 31. Dezember 2011 ist aufzuheben.

Der 1996 gegründete Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) vertritt die Interessen von rund 100 Unternehmen, die in Deutschland Windparks projektieren, bauen und betreiben.

04.07.2007   Quelle: Wirtschaftsverband Windkraftwerke e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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Erneuerbare Energien decken 8,0 % des Endenergieverbrauchs

Rapsfelder und Windräder in Mecklenburg-Vorpommern.
Rapsfelder und Windräder in
Mecklenburg-Vorpommern.

Der Anteil der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch in Deutschland ist laut aktuellen Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien - Statistik (AGEE-Stat) von 4,7 % im Jahr 2005 auf 5,8 % im Jahr 2006 gestiegen. Der Beitrag der Erneuerbaren am gesamten Endenergieverbrauch (Strom, Wärme, Kraftstoffe) stieg nach Angaben der Arbeitsgruppe von 6,6 % im Jahr 2005 auf 8,0 % im Jahr 2006. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hat im Jahr 2006 weiter zugelegt: ihr Anteil am Bruttostromverbrauch stieg von 10,4 % im Jahr 2005 auf 12,0 % im Jahr 2006. Der Beitrag der erneuerbaren Energien zur Wärmebereitstellung stieg von 5,4 % (2005) auf 6,0 % (2006). 



2006 rund 101 Millionen Tonnen CO2 vermieden

Der Beitrag der Biokraftstoffe zur Kraftstoffversorgung im Straßenverkehr erhöhte sich von 3,8 % (2005) auf 6,6 % im Jahr 2006. Einen bedeutenden Beitrag leisten die Erneuerbaren Energien zum Klimaschutz. Insgesamt konnten durch die Nutzung erneuerbarer Energien im Jahr 2006 rund 101 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. Detaillierte Informationen zur Entwicklung der erneuerbaren Energien werden in der neuen Ausgabe der BMU-Publikation "Erneuerbare Energien in Zahlen – nationale und internationale Entwicklung" veröffentlicht. Diese Veröffentlichung wird in Kürze auf den Internetseiten des Bundesumweltministeriums zu finden sein. Sie steht dann zum Herunterladen zur Verfügung, kann aber auch beim BMU bestellt werden.

Weitere Informationen als PDF-Dokument: http://www.erneuerbare-energien.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_zahlen_2006.pdf

04.07.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU / Brigitte Hiss,
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SUNLINE AG vertritt chinesischen Solar-Hersteller Shenzhen in Europa

Sunline weitet Zusammenarbeit mit chinesischen Solarfirmen aus.
Sunline weitet Zusammenarbeit mit
chinesischen Solarfirmen aus.

Mit einem Kooperationsvertrag soll die Partnerschaft zwischen dem Fürther Solarsystemhaus SUNLINE AG und SHENZHEN TOPRAY SOLAR Co. Ldt., einem erfolgreichen chinesischen Hersteller für Solar-Consumerprodukte und Kleinmodule, nochmals intensiviert werden: Ab sofort übernehme die Sunline AG europaweit den Vertrieb für Topray-Solar-Produkte sowie den "After Sales Service" bei bestehenden und neuen Kunden, berichtet Sunline in einer Pressemitteilung. Bereits seit über 10 Jahren arbeiteten die beiden Unternehmen Sunline und Topray Solar partnerschaftlich und erfolgreich zusammen.   "Shenzhen Topray Solar ist spezialisiert auf Insellösungen und Consumerprodukte, angefangen von Solarleuchten bis zu kleinen netzautarken Solarstromsystemen. Mit der Kooperation geht Sunline einen strategisch wichtigen, weiteren Schritt, um das Consumergeschäft auch international voranzubringen", begründet Sunline-Vertriebsvorstand Michael Schatz die Bedeutung der vertraglich fixierten Zusammenarbeit.



Sunline setzt auf Einzelhandelsunternehmen zum Vertrieb von Solar-Consumerprodukten

"Topray ist ein sehr leistungsfähiges Unternehmen mit hohen Zuwachsraten. Im Marktsegment Consumerprodukte realisiert das Unternehmen bereits heute bemerkenswerte, gute zweistellige Milionen-Umsätze. Hier zählt Topray weltweit schon länger zu den Großen der Branche", betont Schatz. So sei das Unternehmen bei bekannten großen amerikanischen Warenhäusern gelistet, unter anderem bei Home Depot und Wal Mart. Auch in Europa beliefere Topray bereits mehrere international tätige Einzelhandelsunternehmen. Diese Kundengruppe will intensiv betreuen. Die Chinesen bauen bei Sunline im Consumer-Markt auf die über 20-jährige Erfahrung. Künftig werde es auch gemeinsame Produktentwicklungen zwischen Topray und Sunline geben. "Die vertrauensvolle Kooperation begann bereits beim ersten Besuch einer Wirtschaftsdelegation aus Nürnberg in Shenzhen vor mehr als 10 Jahren", erinnert sich Sunline-Gründer Wolfgang Wismeth.


Preisgünstige Dünnschichtmodule ab Ende 2007 angekündigt

Für die Zukunft setzt der chinesische Solarhersteller auch auf größere Solarstromanwendungen: Mit ihrer langjährigen Erfahrung bei kleineren Systemen steige Topray nun in die Serienproduktion von großen 40- bis 60-Watt-Dünnschicht-Photovoltaikmodulen ein. Die ersten Module sollen noch im Jahr 2007 verfügbar sein, und dabei wesentlich preiswerter als kristalline Solarmodule.

04.07.2007   Quelle: Sunline AG, Fürth   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunline AG,
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Voith Siemens Hydro baut weltweit erstes kommerzielles Wellenkraftwerk

Im Hafen von Mutriku entsteht das erste kommerzielle Wellenkraftwerk.
Im Hafen von Mutriku entsteht das erste
kommerzielle Wellenkraftwerk.

Das erste kommerziell betriebene Wellenkraftwerk der Welt wird von Voith Siemens Hydro an der spanischen Atlantikküste gebaut. Kunde ist der baskische Energieversorger Ente Vasco de Energia. Das neue Kraftwerk im nordspanischen Mutriku wird mit der so genannten Technologie der oszillierenden Wassersäule (Oscillating Water Column - OWC) arbeiten. Sie wurde von der Voith Siemens Hydro-Tochter Wavegen entwickelt. Der schottische Pionier der Wellenenergie betreibt seit sieben Jahren das erste, schon seit Jahren in ein Netz einspeisende Wellenkraftwerk auf der schottischen Insel Islay. Die Turbinen für Mutriku sind eine Weiterentwicklung der dort getesteten Maschinen.  "Mutriku ist ein Meilenstein in der Geschichte der Wellenenergie. Wir sind stolz, dass das erste Breakwater-Wellenkraftwerk auf Wavegens Technologie setzt", so Dr. Hubert Lienhard, Voith Siemens Hydro Chef und Voith Vorstand. 16 so genannte Wellsturbinen werden in die Hafenmole von Mutriku eingebaut, die von der lokalen Verwaltung neu errichtet wird. Die Nennleistung der Anlage, die rund 250 Haushalte mit grüner Energie versorgen wird, liegt bei rund 300 Kilowatt (kW) und soll im Winter 2008/2009 in Betrieb genommen werden.




Startschuss für grüne Energie aus Wellen

Das Konzept der umweltfreundlichen Produktion von Energie ist laut Voith Siemens Hydro besonders innovativ, da es das Wellenkraftwerk in die Hafenanlage mit einbaut. Dadurch könnten die zusätzlich entstehenden Kosten auf einem Minimum gehalten werden. Planungen für ein solches Kraftwerk an der deutschen Nordseeküste liegen ebenfalls schon vor. Die avisierte Pilotgröße liegt dort bei einer Leistung von 250 kW und einer Jahresstromerzeugung von 400 Megawattstunden (MWh). "Das Projekt in Mutriku ist ein großer Schritt zur kommerziellen Nutzung von Wellenenergie. Wir entwickeln unsere Technologie ständig weiter und zeigen gleichzeitig, dass ein Betrieb unter realen Marktbedingungen bereits jetzt möglich ist", sagt David Gibb, Geschäftsführer von Wavegen.


Wie aus Wellen Strom wird

Das Wellenkraftwerk beruht auf dem Prinzip der oszillierenden Wassersäule, das bereits seit 2000 in Wavegens Testanlage in Schottland genutzt wird. Eine Öffnung an der Vorderseite des Wellenbrechers lässt den Wasserspiegel in einer Kammer je nach Wellentätigkeit steigen oder fallen. Diese Bewegung komprimiert und dekomprimiert die in der Kammer eingeschlossene Luft. Die Energie aus den Druckunterschieden wird mit Hilfe einer Wells-Turbine und eines Generators in Strom umgewandelt.

Voith Siemens Hydro Power Generation gehört zum Voith-Konzern und zählt mit 2.500 Mitarbeitern und einem Auftragseingang von 720 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr zu den weltweit führenden Anbietern von Wasserkraftwerken.

04.07.2007   Quelle: Voith AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/Voith AG,
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Klimaforscher Prof. Mojib Latif: Ein Bruchteil der Sonnenenergie kann den Bedarf an fossilen Brennstoffen aufheben

Klimaforscher Prof. Mojib Latif.
Klimaforscher Prof. Mojib
Latif.

Der "4. Wissenschaftssommer Sylt" erwartet am Mittwoch, 4. Juli 2007 einen der renommiertesten Klimaforscher und viel befragten Experten zum Klimawandel: Prof. Dr. Mojib Latif vom Leibnitz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel. Die Erkenntnis, dass der Klimawandel schon längst eingesetzt hat, wird durch zahlreiche Fakten belegt. Die Treibhausgas-Konzentrationen steigen infolge menschlicher Aktivität massiv, der Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre war seit mindestens 650 000 Jahren nicht so hoch wie heute, die globale Erwärmung hat durch den Treibhauseffekt in den letzten hundert Jahren um 0,8 Grad Celsius zugenommen.  Um gravierende Klimaänderungen in den nächsten hundert Jahren zu vermeiden, müsste der weltweite Ausstoß von Treibhausgasen gegenüber dem heutigen Ausstoß um mindestens 90 Prozent bis 2100 reduziert werden. Das ist weit mehr als das, was im Kyoto-Protokoll gefordert wird und als Forschung, Industrie und Gesellschaft glauben realisieren zu können.



Nutzung der erneuerbaren Energien von zentraler Bedeutung

Doch eines ist klar: Nur Innovationen garantieren Wohlstand und können das Klimaproblem lösen. Die Entwicklung und der Export neuer Technologien sind von besonderer Bedeutung, setzen aber eine entsprechende Bildungs- und Forschungslandschaft voraus. Nicht auf vorgeschlagene "Ingenieurlösungen" zu bauen, sondern das Übel an der Wurzel zu packen, ist eines der Anliegen von Latif. Bezogen auf die globale Erwärmung heißt dies, dass der Ausstoß von Treibhausgasen in die Atmosphäre zu senken ist. Zur Vermeidung gravierender Klimaänderungen ist die Nutzung der erneuerbaren Energien von zentraler Bedeutung. Nur einen Bruchteil der Sonnenenergie nutzbar zu machen, würde den Bedarf an fossilen Brennstoffen aufheben.


Noch ist Zeit zum Handeln

Dass Klimaschutz bei jedem anfängt und man in seinem persönlichen Umfeld Beiträge zum Energiesparen und zur effizienteren Energienutzung leisten kann, stellt Latif in den Mittelpunkt seines Vortrages. "Das Klimaproblem ist lösbar. Noch ist Zeit zum Handeln. Eine gewisse weitere globale Erwärmung der Erde können wir zwar nicht mehr verhindern, die ganz starken Veränderungen sind aber noch vermeidbar", so Prof. Mojib Latif.

Der 4. Wissenschaftssommer Sylt wird veranstaltet durch die Stiftung kunst:raum sylt quelle in Kooperation mit der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Hamburg und unterstützt durch die ZEIT Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und FORSEO und NDR. Er bringt in einer hochkarätig besetzten Vortrags- und Diskussionsreihe Wissenschaft und Kultur miteinander ins Gespräch.

Weitere Informationen: http://www.kunstraum-syltquelle.de

04.07.2007   Quelle: Stiftung kunst:raum sylt quelle   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stiftung kunst:raum sylt quelle,
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Kartellamtschef Heitzer kritisiert hohe Energiepreise und kündigt schnelle Entscheidungen an

Bernhard Heitzer, Chef des Bundeskartellamtes, kritisiert den Wettbewerb auf dem deutschen Energiemarkt als "nicht hinreichend ausgeprägt" und kündigt "noch für dieses Jahr" Entscheidungen der Bonner Behörde dazu an. Die Energiepreise seien "zu hoch", sagt Heitzer im Gespräch mit der ZEIT. Wirtschaft und private Verbraucher müssten sie gleichermaßen bezahlen. Mit ihrer Preispolitik gefährde die Energiewirtschaft die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, sagte Heitzer. Zugleich werde die Arbeitslosigkeit hoch gehalten.   "Arbeitslosenquote und Preissteigerungsrate könnten geringer sein, wenn wir niedrigere Energiepreise hätten. Und das Wachstum wäre signifikant höher als heute", so Heitzer in der ZEIT.


Anhängige Klage gegen Energiekonzerne im Zusammenhang mit CO2-Verschmutzungsrechten

Der oberste Wettbewerbshüter will künftig den Missbrauch von Marktmacht verhindern. "Noch für dieses Jahr" kündigt Heitzer dazu Entscheidungen des Kartellamtes an. Etwa zu einer seit zwei Jahren anhängigen Klage: Danach sollen Energiekonzerne wie RWE ihre marktbeherrschende Stellung missbräuchlich ausnutzen, um die Verbraucher den Marktpreis der kostenfrei zugeteilten CO2-Verschmutzungsrechte praktisch doppelt zahlen zu lassen.

Der komplette Text ist veröffentlicht in der ZEIT Nr. 27 vom 28. Juni 2007.

03.07.2007   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BUND zum Energiegipfel: Klimaschutz muss gegen die Stromkonzerne durchgesetzt werden

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und der erneuerbaren Energien zur Wärmeversorgung mit einem "Energie- und Klimaschutzgesetz" voranzubringen. Das Ziel, die Energieeffizienz um jährlich drei Prozent zu steigern, sei ambitioniert und auch erreichbar, so der BUND. Die Pläne zur Verbesserung der Effizienz von Kraftfahrzeugen, zur Gebäudedämmung und zur Förderung des Energiesparens in Privathaushalten wiesen ebenfalls in die richtige Richtung. Der Umweltverband kritisierte jedoch, dass drei Energiegipfel nötig gewesen seien, um längst überfällige Energiesparmaßnahmen anzukündigen. Das Klimaschutzgesetz müsse jetzt schnell kommen. 
"Frau Merkel scheint verstanden zu haben, dass wirksamer Klimaschutz nur gegen die Interessen der großen Stromkonzerne möglich ist", kommentiert die BUND-Vorsitzende Angelika Zahrnt. "Wer siebenundzwanzig neue Kohlekraftwerke plant und Verlängerungen der Laufzeit von Atomkraftwerken fordert, kann es mit dem Klimaschutz nicht wirklich ernst meinen. Die Bundesregierung muss handeln und ihre Energiepolitik neu ausrichten. Anstatt seine Energie für die Atomkraft zu vergeuden, muss Bundeswirtschaftsminister Michael Glos endlich dafür sorgen, dass die Energievergeudung ein Ende hat", so Zahrnt weiter.


KWK verdreifachen; Erneuerbare-Energien-Gesetz auch für Wärme

Das geplante Klimaschutzgesetz müsse sicherstellen, dass der Kohlendioxidausstoß in Deutschland im Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent niedriger liege. Um dieses Ziel zu erreichen, sei eine Verdreifachung der Kapazität von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen bis 2020 erforderlich. Die Energieeffizienz müsse durch schärfere Anforderungen an die Dämmung von Gebäuden, das Verbot von "Stand-by"-Schaltungen und einen Fonds zur Förderung effizienter Technologien erhöht werden. Zudem müsse der Ausbau regenerativer Energien noch in diesem Jahr mit einem Erneuerbare-Energien-Gesetz für die Wärmeproduktion beschleunigt werden.

03.07.2007   Quelle: BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EPURON schließt Rahmenfinanzierung für Photovoltaik-Projekte über rund 105 Millionen Euro ab

EPURON-Dünnschicht-Solarpark in Mering (1,78 MW)
EPURON-Dünnschicht-Solarpark
in Mering (1,78 MW)

Die EPURON GmbH (Hamburg), ein Unternehmen der börsennotierten Conergy AG, gibt den Abschluss einer Rahmenfinanzierung für Solarstrom-Projekte mit einem Volumen von 105 Millionen Euro bekannt. Der Vertrag sei mit einer deutschen Großbank unterzeichnet worden und sichere die Realisierung von Solarkraftwerken mit einer Gesamtleistung von bis zu 28 Megawatt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bereits im November vergangenen Jahres traf EPURON in Madrid eine Vereinbarung zur Rahmenfinanzierung spanischer Photovoltaik-Projekte in Höhe von 394 Millionen Euro.  EPURON plant, in Deutschland bis Ende des laufenden Jahres Solarparks mit einer Gesamtleistung von mindestens 15 Megawatt umzusetzen. Das entsprechende Modulkontingent sei bereits gesichert. Etwa die Hälfte der finanzierten Projekte ist nach Angaben des Unternehmens bereits fertig gestellt oder befindet sich im Bau, weitere Standorte in Süddeutschland seien in der fortgeschrittenen Planung. Darüber hinaus sei durch den Vertrag die Finanzierung von Projekten mit bis zu drei Megawatt in Italien gewährleistet. Davon würden bereits Teilprojekte mit einem Umfang von rund einem Megawatt realisiert.




Solar-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von über 43 Megawatt in Deutschland gebaut

"Der deutsche Photovoltaikmarkt ist weltweit führend und hat weiterhin starkes Ausbaupotential. Dieses sehen wir insbesondere im Bereich der Freiflächenanlagen. Der abgeschlossene Kreditrahmen ermöglicht uns die zügige Umsetzung unserer Projekte und ist somit entscheidend für das Erreichen unserer Wachstumsziele", erklärt Joachim Müller, Geschäftsführer bei EPURON und unter anderem für die Projektfinanzierung verantwortlich. "Seit Gründung des Unternehmens haben wir allein in Deutschland Solarprojekte mit einer Gesamtleistung von über 43 Megawatt realisiert. Neben unserem Engagement in Deutschland treiben wir im Rahmen unserer 50-50-08-Strategie gleichzeitig den Eintritt in attraktive Auslandsmärkte voran. Mit unseren derzeitigen Aktivitäten in Spanien, Italien und Griechenland bauen wir in Europa unsere Position als führender Projektentwickler und -finanzierer von großen Solarkraftwerken weiter aus", so Müller weiter.


Kristalline Solarmodule ab der zweiten Jahreshälfte 2007 aus der neuen Solar-Farbrik der Conergy AG

Weltweit befinden sich im Geschäftsfeld Photovoltaik EPURON-Projekte mit einem Umfang von rund 110 Megawatt in der Entwicklung. Abhängig von den Standortgegebenheiten werden sowohl Projekte mit kristallinen Solarzellen als auch Projekte auf Dünnschichtbasis umgesetzt. Die Dünnschichtmodule werden durch langfristige Verträge gesichert. Kristalline Module wird EPURON ab der zweiten Jahreshälfte 2007 von der Conergy AG beziehen, die derzeit in Frankfurt (Oder) eine der weltweit modernsten Solarfabriken mit einem jährlichen Produktionsvolumen von 250 MW aufbaut.

03.07.2007   Quelle: EPURON GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPURON GmbH,
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Europäischer Industrieverband veröffentlicht gemeinsamen Photovoltaik-Aktionsplan

Photovoltaik-Aktionsplan für Europa.
Photovoltaik-Aktionsplan für
Europa.

Der europäische Photovoltaik-Industrieverband (EPIA) hat einen 52 Seiten starken Aktionsplan und eine Zusammenfassung der "PV-Politikgruppe" veröffentlicht. Das Papier ist das Ergebnis einer gemeinsamen Aktion acht europäischer Energieagenturen, der EPIA und des Unternehmens WIP. Der Aktionsplan wurde erarbeitet innerhalb des Projekts "PV-Politikgruppe - Verbesserung der europäischen und nationalen Unterstützungssysteme für die Photovoltaik". Die PV-Politikgruppe wird vom EU-Programm "Intelligent Energy Europe" mitfinanziert. Das Positionspapier des Aktionsplans liefert konkrete Empfehlungen für eine Politik zur Förderung der Photovoltaik, einschließlich PV-Strategien und Wegen zu deren Umsetzung, ordnungsrechtlicher Rahmenbedingungen, Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung und zu Kontrollsystemen (Monitoring). 


Mit dem Aktionsplan soll die politische Unterstützung der Photovoltaik in ganz Europa verbessert werden. Er schlägt fünf länderübergreifende gemeinsame Maßnahmen vor:

1. Fortsetzung der "PV-Politikgruppe" zur Unterstützung nationaler PV-Strategien und deren Umsetzung
2. Netzzugangsregelugen für kleine, dezentralisierte PV-Anlagen und andere Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien
3. Photovoltaik und Umwelt
4. Finanzielle PV-Förderung – Neue Finanzierungsmöglichkeiten für kleine PV-Projekte
5. Entwurf eines gesamteuropäischen Monitoring-Systems


"Dieses Papier soll als Leitfaden für Politiker dienen, um die bestehenden und funktionierenden Unterstützungsmaßnahmen zu verbessern", betont EPIA. Zusätzlich sind nationale Aktionspläne für folgende Länder erstellt worden: Österreich, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Portugal, Slowenien, Spanien und die Niederlande. Diese sind zugänglich im Internet unter der Adresse http://www.pvpolicy.org/

03.07.2007   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA,
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Bau des Solar-Kraftwerks Griesheim geht in die Endphase

Mit der Montage der Solar-Module geht die Fertigstellung des Solarparks Griesheim (Hessen) in die Endphase. "Es hat lange gedauert, es gilt aber trotz der zeitlichen Verzögerungen nach vorne zu blicken", so Bürgermeister Norbert Leber. Die netzgekoppelte Photovoltaik-Freiflächenanlage wird eine Leistung von 2.507 Kilowatt (kWp) haben. Zwei Zentralwechselrichter wandeln künftig den Gleichstrom der 16.130 Solarmodule in netzkompatiblen Wechselstrom um.  Bereits im Sommer 2004 hätten ein örtlicher Landwirt und ein privaten Investor die Idee gehabt, an der Peterswiese in der westlichen Außengemarkung von Griesheim ein Solar-Kraftwerk zu errichten. "Wir haben diese Idee natürlich nachhaltig unterstützt", betont Bürgermeister Leber. Zunächst sei eine Grundsatzentscheidung im Kommunalparlament gefällt worden, danach habe sich die Verwaltung unter Federführung des Umweltamtes mit der vielschichtigen Sachlage beschäftigt. Neben der Bauleitplanung (Bebauungsplan und Änderung des Flächennutzungsplans) musste auch ein Umweltbericht erstellt werden, der die Auswirkungen eines solchen Vorhabens intensiv prüfte. Aber auch die naturschutzrechtliche Kompensation musste erfolgen. Eine landschaftspflegerische Begleitplanung des Umweltamtes wurde erstellt, so dass der ökologische Ausgleich "vor Ort" erfolgt.


Lokales Engagement für Klimaschutz und erneuerbare Energien

"Wir haben somit innerhalb von kurzer Zeit die Voraussetzungen geschaffen und sind jetzt froh, dass nach zwei Jahren das Projekt in die Endphase geht", meint Leber weiter. Im Rahmen der "Griesheimer Klimaschutzinitiative" sei es ein "Meilenstein in die lokale solare Zukunft", so Hans-Peter Hörr vom Umweltamt. Der Solarpark unterstütze mit Inbetriebnahme die Bemühungen der "Klimaschutzkommune Griesheim". Eine "sonnige Aussicht" auch für neue Technologien sieht die Verwaltung. "Wenn wir uns auch lokal für den Klimaschutz einsetzen und es mit erneuerbaren Energien ernst meinen, muss für ein solches Engagement ein Weg vorhanden sein", stellt Bürgermeister Leber fest. Die Stadt wolle deshalb auch Vorbild sein. Demnächst werde ein städtisches Dach mit einer eigenen Solaranlage versehen. Derzeit gibt es in Griesheim rund 70 Anlagen, die nahezu 700.000 Kilowattstunden Strom insgesamt erzeugen. Zum Klimaschutz gehöre aber auch Energieeinsparung und Energieeffizienz. "Diese Bausteine leisten insgesamt wirkungsvolle Beiträge zum Klimaschutz", so der Bürgermeister.

03.07.2007   Quelle: Stadt Griesheim   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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dena: Deutschland kann jährlich 105 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen

Deutschland kann Energie und CO2 sparen.
Deutschland kann Energie und CO2 sparen.

Laut Koalitionsvertrag will die Bundesregierung die Energieproduktivität bis zum Jahr 2020 verdoppeln. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Energieproduktivität in den nächsten Jahren jährlich um drei Prozent gesteigert werden, so die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena). in ihrer Effizienzstrategie hat die dena berechnet, wie viel Energie dafür in den drei großen Verbrauchsbereichen (Strom, Gebäude, Verkehr) eingespart werden muss. Zum Energiegipfel hat die dena hierzu eine aussagekräftige Infografik erstellt. Sie zeigt die mögliche Treibhausgasreduktion und die Sparpotenziale beim Energieverbrauch.  Laut dena kann der jährliche Stromverbrauch um 8 %, der Wärmebedarf von Gebäuden um 19 % und der Energiebedarf für den Verkehr um 5 % gesenkt werden. Das entspreche jährlich vermiedenen CO2-Emissionen bei der Stromproduktion um 20 Millionen Tonnen, in den Gebäuden um 70 Millionen Tonnen und im Verkehr um 15 Millionen Tonnen.



Die Infografik im Großformat unter http://www.solarserver.de/images/energieeinsparung_dena-gr.gif

03.07.2007   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: dena,
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CENTROSOLAR-Gruppe: Erfolg auf der Intersolar mit komplettem Photovoltaik-Spektrum

Solar-Halterung "Quickstocc" von Solarstocc.

Auf der diesjährigen Intersolar präsentierte sich die CENTROSOLAR-Group erstmalig gemeinsam. Die sieben traditionsreichen Photovoltaik-Unternehmen Solara, Biohaus, Solarstocc, Ubbink Solar Modules, Ubbink Econergy Solar, Centrosolar Glas und Solarsquare zeigten an einem über 180 Quadratmeter großen Messestand die komplette Bandbreite der Photovoltaik - und das mit großem Erfolg. "Die ersten Verträge sind schon auf der Messe unterschrieben worden“, berichtet Dr. Alexander Kirsch, Vorstandsvorsitzender der CENTROSOLAR Group AG. Besonders groß gewesen sei das Interesse an der Messeneuheit "PV Membrane", einer Dachfolie mit eingebautem Solarmodul von Biohaus.   Ein Vertrag über ein 750 kWp-Photovoltaik-Projekt auf einem Industriedach werde diese Woche unterzeichnet, weitere Projekte in ähnlichen Größenordnungen sollen folgen. Ebenfalls sehr gefragt: Die neue Solar-Halterung "Quickstocc" von Solarstocc. Dieser neue Solardachstein ist mit einem Haltesystem ausgestattet, das eine schnelle und unkomplizierte Montage der PV-Module ermöglicht.



Nachfrage nach Spezialprodukten zur Photovoltaik-Dachintegration aus Frankreich; netzunabhängige Solarstromanlagen für die Fidji-Inseln

Neben Besuchern aus ganz Deutschland kamen rund ein Drittel der Interessenten aus dem Ausland, berichtet CENTROSOLAR: Frankreich, Italien und Griechenland seien stark vertreten gewesen, überraschend aber auch osteuropäische Länder wie die Ukraine und Bulgarien. "Aus Frankreich bemerken wir aufgrund der besonderen Förderung von dachintegrierten Systemen eine starke Nachfrage nach unseren Spezialprodukten hierfür", berichtet Thomas Güntzer, Mitglied des Vorstandes. Auch für den Export seien schon auf der Messe Verträge unterschrieben worden, aus denen Projekte in einer Größenordnung bis 775 kWp resultieren. Diese Projekte wickeln die Vertreter der CENTROSOLAR-Auslandsvertretungen in Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland direkt ab. Bei netzunabhängigen Solarstromanlagen - einem Schwerpunkt von Solara in Hamburg - sei eine Anfrage zur Modullieferung im Rahmen eines EU-Projektes auf die Fidji-Inseln gekommen.


Biohaus, Solara und Solarstocc werden zur CENTROSOLAR AG

Das neue Standkonzept kam bei den Kunden sehr gut an, betont CENTROSOLAR: Auf zwei Etagen stellten die sieben Firmen der CENTROSOLAR Group ähnlich wie auf einem Marktplatz ihre Neuheiten vor. Neben den Kunden informierten sich zahlreiche Vertreter der Presse über Neuheiten und über die neue Organisation des Unternehmens. Die Komplettsystemanbieter Biohaus, Solara und Solarstocc werden am 1.9.2007 zur neuen CENTROSOLAR AG zusammengeführt. Gemeinsam mit Ubbink Solar, Centrosolar Glas und Solarsquare bilden alle Unternehmen die CENTROSOLAR Group. Insgesamt war die Messe ein großer Erfolg.

02.07.2007   Quelle: CENTROSOLAR-Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CENTROSOLAR-Gruppe,
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Greenpeace-Befragung: Klare Bundestagsmehrheit für den Klimaschutz

Am 02.07.2007 hat Greenpeace das Endergebnis einer Klimaschutzabstimmung unter den 613 Bundestags-Abgeordneten bekannt gegeben. Die Umweltorganisation hatte die namentliche Abstimmung zum Klimaschutz seit März "außerparlamentarisch" angeregt. Insgesamt haben sich bis zum Stichtag 28. Juni 422 Abgeordnete aller Fraktionen an der Befragung beteiligt. Davon habe sich eine deutliche Mehrheit von 259 Parlamentariern aus allen Bundestagsfraktionen für ein Reduktionsziel für Treibhausgase von 40 Prozent bis 2020 ausgesprochen - "ohne Wenn und Aber", berichtet Greenpeace in einer Pressemitteilung.  Anlass dieser ungewöhnlichen Abstimmung war die zögerliche Haltung der Bundesregierung, sich für ein klares CO2-Reduktionsziel in der Größenordnung von 40 Prozent auszusprechen, ohne dies an Vorleistungen anderer Staaten zu knüpfen. Deutschland muss sich nach Vorstellungen von Greenpeace als internationaler Vorreiter im Klimaschutz positionieren.


Bundeskanzlerin Merkel soll sich dem überzeugendem Votum anschließen

An der Abstimmung haben sich Abgeordnete quer durch alle Fraktionen beteiligt. Mit "Ja" gestimmt haben unter anderem der Fraktionsvorsitzende Peter Struck (SPD), Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD), der Obmann der CDU/CSU-Fraktion Josef Göppel (CSU), sowie fast die gesamten Fraktionen der Grünen und der Linken. Da der Klimaschutz eine Überlebensfrage der Zukunft darstelle, waren die Abgeordneten zu einer persönlichen Stimmabgabe aufgerufen worden, bei der sie ausschließlich nach ihrem Gewissen entscheiden sollten. Greenpeace fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich diesem überzeugendem Votum anzuschließen. "Frau Merkel muss endlich Klarheit in die deutsche Klimapolitik bringen," sagt Greenpeace- Klimaexperte Karsten Smid. "Sie muss am Atomausstieg festhalten und klimafeindlichen Forderungen von Energiemanagern eine klare Absage erteilen. Der Energiegipfel am 3. Juli ist dafür eine gute Gelegenheit." Spätestens nach der Weigerung der Manager von RWE, Vattenfall, E.ON und EnBW die Effizienzziele der Bundesregierung umzusetzen ist nach Ansicht von Greenpeace klar, dass Klimaschutzpolitik nicht mit, sondern nur gegen die Energiekonzerne durchsetzbar ist.

Greenpeace hatte seine Initiative am 5. März mit einem Brief an alle Bundestagsabgeordneten gestartet. Nach einem Erinnerungsschreiben drei Wochen später starteten Ehrenamtliche in Greenpeace-Gruppen eine Besuchstour in den Wahlkreisen der Parlamentarier. Insgesamt nahmen rund 150 Greenpeace-Freiwillige an dieser Aktion teil. Im Mai errichtete die Greenpeace-Jugendinitiative "SolarGeneration" ein Klimacamp vor dem Reichstag, um die Abgeordneten in einem persönlichen Gespräch von der Notwendigkeit eines engagierten Klimaschutzes zu überzeugen. In den letzten Tagen wurden noch einmal zahlreiche Abgeordnete über eine Telefonaktion angesprochen.

02.07.2007   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Erneuerbare-Energien-Branche unterstützt Kanzlerin Merkel beim Energiegipfel

SolarWorld-Chef Asbeck: Etablierte Energie- versorger wollen das
SolarWorld-Chef Asbeck: Etablierte Energie-
versorger wollen das "goldene Ende" ihrer
Atom- und Kohlekraftwerke verlängern.

Einen Tag vor dem Energiegipfel erhielt Bundeskanzlerin Angela Merkel volle Rückendeckung für ihre Energie- und Klimaziele durch die Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche. "Effizienz, Klimaschutz und 20 Prozent erneuerbare Energien - alles machbar und alles zwingend notwendig", erklärte Frank H. Asbeck, Chef der SolarWorld AG und Teilnehmer des Energiegipfels am 3. Juli. "Für Frau Merkel besteht überhaupt kein Anlass, den Forderungen von Energiewirtschaft und Industrie nach Abschwächung ihrer Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien nachzugeben. Den etablierten Energieversorgern geht es nur darum, das 'goldene Ende' ihrer alten Atom- und Kohlekraftwerke möglichst weit zu verlängern. Hier darf die Kanzlerin nicht nachgeben", so Asbeck. Das von Angela Merkel auf dem EU-Frühjahrsgipfel durchgesetzte Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien in der EU bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen, müsse in Deutschland umgesetzt werden.  "Damit lässt sich der Atomausstieg ebenso umsetzen wie das 40-Prozent-Ziel zur CO2-Reduktion", betont Ulrich Schmack, Vorstand der Schmack Biogas AG und ebenfalls Teilnehmer des Energiegipfels. Zudem werde die Importabhängigkeit Deutschlands von ausländischen Energielieferungen um 15 Prozent gesenkt.



Um die EU-Ziele zu erreichen, hat die Branche der erneuerbaren Energien ein Investitionspaket von 200 Milliarden Euro angekündigt. Die Zahl der Beschäftigten soll auf 500.000 verdoppelt werden. Für den Kraftwerkspark habe der Ausbau erneuerbarer Energien weit reichende Konsequenzen, betont die Informationskampagne für Erneuerbare Energien in ihrer Pressemitteilung: Im Jahr 2020 wären von den heute 19 Atomkraftwerken nur noch fünf in Betrieb. Von 21 geplanten neuen Kohlekraftwerken müssten gerade noch drei realisiert werden. Der Rest werde wegen des wachsenden Stromangebots aus Wind, Biogas und Co. unwirtschaftlich. Das erkläre die wachsenden Widerstände der großen Stromkonzerne im Vorfeld des Energiegipfels.


Anteil der Erneuerbaren an der Stromversorgung seit 2000 auf 12,5 Prozent verdoppelt

Voraussetzung für einen schnellen Ausbau erneuerbarer Energien sind nach Auffassung der Branche stabile Investitionsbedingungen. So hätten das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und der gesetzlich festgelegte Atomausstieg bis heute Investitionen in Höhe von 36 Milliarden Euro ausgelöst. Seit dem Jahr 2000 sei dadurch der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung auf heute 12,5 Prozent verdoppelt worden. Damit sei das Ziel der EU für 2010 in Deutschland bereits jetzt erreicht worden. "Wir erwarten morgen von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zu den vereinbarten Zielen des EU-Gipfels. 20 Prozent Erneuerbare Energien bis 2020 müssen für den weltweiten Vorreiter Deutschland selbstverständlich sein. Hierfür brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen. Im Strombereich erwarten wir eine Fortsetzung des erfolgreichen Erneuerbare-Energien-Gesetzes und ein Festhalten am Atomausstieg ohne wenn und aber. Für den Heizungsbereich brauchen wir ein Wärmegesetz für erneuerbare Energien. Und im Verkehrssektor sind deutlich höhere Mindestanteile für Biokraftstoffe notwendig", erklärten Schmack und Asbeck übereinstimmend.


Neues Kombikraftwerk koppelt Wind, Wasser, Sonne und Biogas

Gleichzeitig soll die Integration der erneuerbaren Energien in das deutsche Energienetz weiterentwickelt werden. "Wir machen unsere Hausaufgaben. Wir entwickeln erfolgreich das 'Kombikraftwerk Erneuerbare Energien', das in diesen Tagen in den Betrieb gegangen ist", betonte Schmack. Das Gemeinschaftsprojekt von Schmack Biogas, SolarWorld und Enercon verknüpft dezentrale Kraftwerke für Wind, Wasser, Sonne und Biogas so miteinander, dass sie jederzeit und flexibel jeden Strombedarf liefern können.

02.07.2007   Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Energiegipfel: Umweltverbände fordern "Effizienzrevolution jetzt!"

Energieproduktion: Umweltverbände fordern Effizienzrevolution.
Energieproduktion: Umweltverbände fordern
Effizienzrevolution.

Angesichts der Herausforderungen durch Klimawandel und Ressourcenverknappung sehen die deutschen Umweltverbände in einer Effizienzrevolution den Schlüssel für eine sichere Energiezukunft. "Nach der Energiewende mit der Erschließung regenerativer Quellen müssen wir jetzt unsere Ressourcen effizienter nutzen", forderte der Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), Hubert Weinzierl, im Vorfeld des Energiegipfels. "Nur so kann Deutschland den selbst gesteckten und den internationalen Verpflichtungen gerecht werden", betont Weinzierl. Die Steigerung der Energieproduktivität um 3 % jährlich sei dabei notfalls auch mit Hilfe des Ordnungsrechts durchzusetzen.  "Leider hat die Selbstverpflichtung der Industrie bisher kläglich versagt", kritisiert der DNR-Präsident.



Gegen Renaissance der Atomkraft und "Klimakiller"

Der DNR warnte gleichzeitig davor, im Zuge der Klimadiskussion "klammheimlich" an einer Renaissance der Atomkraft zu basteln. "Alte Atom- und neue Kohlekraftwerke versperren uns den Weg in eine sicherere Energiezukunft", warnte Weinzierl. Ihr Einsatz führe zu nicht rückholbaren Konsequenzen und sei deshalb unmoralisch. Die Umweltorganisationen würden es jedenfalls nicht zulassen, dass Klimakiller und radioaktive Risiken gegen den Willen der Gesellschaft durchgedrückt würden. Die Drohung von Teilen der Industrie, im Falle einer konsequenten Klimaschutzpolitik aus Deutschland abzuwandern, bezeichnete der DNR-Präsident als "lächerlich". "Längst ist klar geworden, dass unsere Zukunft in den weltweit gefragten Technologien der erneuerbaren Energien und einer besseren Effizienz liege. "Hier entstehen die Märkte und Arbeitsplätze von morgen", so Weinzierl.

02.07.2007   Quelle: DNR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU; H.-G. Oed,
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Windenergie-Werbefilm von EPURON gewinnt Goldenen Löwen in Cannes

Windenergie-Spot von EPURON.
Windenergie-Spot von EPURON.

Die EPURON GmbH (Hamburg), ein Unternehmen der Conergy AG, hat auf dem internationalen Werbefim-Festival in Cannes Gold für den besten Werbespot gewonnen. Der Film ist unter http://www.epuron.de zu sehen. Konzipiert und realisiert wurde der Spot von der Werbeagentur Nordpol+ Hamburg, die weltweit zu den kreativsten Agenturen zähle und Stammgast bei der Preisverleihung der Werbe-Oskars in Cannes sei, heißt es in der Pressemitteilung der EPURON GmbH. Der Werbfilm demonstriere auf sehr charmante, poetische Art, dass die Kraft des Windes - intelligent genutzt - allen zugute kommt. Aus diesem Grund unterstützt auch das Bundesministerium für Umwelt den Film. "Als ich 'Power of Wind' das erste Mal sah, war ich begeistert von der Grundidee des Films und seinem hintergründigen Humor. Dem Nordpol-Team ist es hervorragend gelungen, das Thema Windenergie in Bild und Ton zu übersetzen. Eine tolle Werbung für die Zukunftsbranche der erneuerbaren Energien", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. 

Die Conergy-Gruppe ist zum wiederholten Mal für einen Werbespot ausgezeichnet worden. Schon im Jahr 2001 war Conergy mit einem Film auf der "Shortlist" in Cannes vertreten. Jetzt steht EPURON auf dem Treppchen ganz oben. "Der Goldene Löwe beweist, dass keiner an Erneuerbaren Energien vorbei kommt, auch nicht die Jury in Cannes", freut sich Nikolaus Krane, Vorstand der Conergy AG und Geschäftsführer von EPURON. Joachim Müller, bei EPURON verantwortlich für das Windgeschäft, ergänzt: "Die kreative Leistung von Nordpol passt hervorragend zu unserem Windgeschäft. Auch wir bieten unseren Kunden mit großem Erfolg innovative Konzepte an. Statt Kontakte steigern wir jedoch die Profitabilität für die Investoren unserer Windparks", so Müller.
Der Werbespot ist zu sehen unter www.epuron.de


EPURON will den Spot für seine internationalen B-2-B Aktivitäten im TV sowie in der Online-Kommunikation einsetzen.

02.07.2007   Quelle: EPURON GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPURON GmbH.,
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SolarWorld baut Gigawatt-Solar-Fabrik und schafft 1.000 neue Arbeitsplätze

Solarwafer-Produktion bei der Deutschen Solar AG
Solarwafer-Produktion bei der Deutschen
Solar AG

Der SolarWorld-Konzern will vor dem Hintergrund des boomenden Photovoltaik-Exportgeschäftes für 600 Millionen Euro eine weitere integrierte Solar-Fabrik (GigaFab) in Freiberg bauen und damit die Kapazitäten der Solarwafer-Produktion in Sachsen um 500 Megawatt (MW) auf 1,0 Gigawatt (1.000 Megawatt) erhöhen. Am neuen Standort entstehen ab 2008 auf einer Fläche von 20 Hektar 1.000 neue Arbeitsplätze, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Verdoppelung des bisherigen Ausbauziels sei der hohen internationalen Nachfrage für die Siliziumwafer der SolarWorld-Tochter Deutsche Solar AG geschuldet, einem der weltweit größten Produzenten der hauchdünnen Solarsiliziumscheiben.  Die Deutsche Solar AG habe - zusätzlich zu den bisher vereinbarten und vermeldeten Kontrakten - weitere Langfristverträge mit Kunden aus der internationalen Solarzellen- und Solarmodulindustrie über 500 Millionen Euro abgeschlossen, so der SolarWorld-Konzern. Insgesamt summiere sich der Auftragsbestand damit auf fünf Milliarden Euro mit einer Laufzeit bis 2020. 90 Prozent der Aufträge stammen aus dem Ausland, allein 43 Prozent aus Asien. Nach Europa (ohne Deutschland) werden 40 Prozent des Gesamtvolumens ausgeliefert. Auf Kunden aus Deutschland entfallen 10 Prozent der Bestellungen und auf Nordamerika 7 Prozent.



Durch den Abschluss neuer Rohstoffkontrakte hat der Konzern nach eigenen Angaben neben der anlaufenden Eigenproduktion von Silizium die notwendigen Vorpodukte zum Ausbau der Kapazitäten gesichert. "Das exportgetriebene externe Waferbusiness ist neben dem Handel zu einer Säule unseres Konzerngeschäftes geworden", erläutert Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Wir sichern unsere führende Position als verlässlicher Anbieter hochwertiger Solarsiliziumwafer. Dafür begrenzen wir 2007 und 2008 bewusst das Wachstum in der konzerninternen Weiterverarbeitung", so Asbeck weiter.


Auftrag über 15 Megawatt aus Süd-Korea

Auch das internationale Handelsgeschäft werde konsequent ausgebaut. Der Konzern habe in Süd-Korea, einem der größten asiatischen Solarmärkte, mit der Gochang Solarpark Co Ltd. einen Auftrag zur Lieferung und zum Bau eines 15 Megawatt (MW) starken Solarprojektes abgeschlossen. Noch im Juli sollen in der südwestlichen Provinz Chollabuk-Do die Bauarbeiten beginnen, mit deren Abschluss Anfang 2008 zu rechnen sei. "Damit realisieren wir das bisher größte solare Einzelprojekt Asiens", sagt Jörg Walberer, Managing Director der SolarWorld Asia Pacific PTE Ltd. aus Singapur. "Wir zählen in Süd-Korea und in Südostasien zu den Marktführern und werden diese Position konsequent ausbauen", fügt Walberer hinzu.


Frank Asbeck: "Effizienzsteigerung von jährlich mehr als 6 Prozent"

"Das Wachstum der regenerativen Energien weltweit sichert in Deutschland mittlerweile über 200.000 Arbeitsplätze. 2020 werden es mehr als 500.000 sein. Unter der Prämisse 'Technology and Efficiency made in Germany' exportieren wir immer mehr klimafreundliche Produkte in die Welt", sagt SolarWorld-Chef Frank Asbeck, der am Energiegipfel bei Bundeskanzlerin Angela Merkel teilnimmt. "Durch kontinuierliche technologische Optimierungen wollen wir als SolarWorld-Konzern jährlich eine Effizienzsteigerung von mehr als 6 Prozent erreichen und damit das Regierungsziel von 3 Prozent verdoppeln. Wir sehen als Branche der Regenerativen das Potential, das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 einen Anteil regenerativer Energien an der Stromversorgung von 27 Prozent aufzubauen, noch einmal um die Hälfte zu übertreffen und eine Zielgröße von mindestens 40 Prozent zu erreichen", so Asbeck.

02.07.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Tagungsband zeigt neueste Forschungsergebnisse für eine nachhaltige Versorgung mit erneuerbaren Energien

Informationen zur nachhalti- gen Energieversorgung.
Informationen zur nachhalti-
gen Energieversorgung.

Das neue Themenheft des ForschungsVerbunds Sonnenenergie (FVS), das am 27. Juni 2007 erscheint, stellt aktuelle Forschungen vor für die nachhaltige Erzeugung von Strom, Wärme und Brennstoffen. Der Tagungsband zeigt den Wandel der Versorgungsstrukturen, um die Erneuerbaren mehr und mehr zu integrieren. Die Bedeutung der Nachhaltigkeit als Steuerungskonzept für den Energiesektor, um erneuerbare Energien in den Markt, die Politik und Gesellschaft aufzunehmen, wird ebenfalls diskutiert. Das Heft mit dem Titel "Forschung und Innovation für eine nachhaltige Energieversorgung" kann kostenfrei bestellt werden bei der FVS-Geschäftsstelle und steht auch im Internet zur Verfügung.   Im Gesamtkonzept einer nachhaltigen Entwicklung kommt der Energieversorgung eine wichtige Rolle zu. Der Einsatz von Energie ermöglicht wirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand, kann aber auch negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Für die Entwicklung der Energieversorgung müssen alle drei Koordinaten der Nachhaltigkeit beachtet werden: Umwelt, Wirtschaft und Soziales. Mit Hilfe verschiedener Indikatoren wie Treibhausgasemissionen, Energiekosten, Importabhängigkeit und Arbeitsplätze im Energiesektor können die verschiedenen Optionen belastbar beurteilt werden.




Solarenergie und der andere regenerative Energien überzeugen

Die Indikatoren zeigen, wie weit wir auf dem Weg der Nachhaltigkeit schon vorangekommen sind: Die Kriterien der Nachhaltigkeit werden von keiner anderen Energietechnik so überzeugend erfüllt wie von den Technologien zur Nutzung der solaren und der anderen erneuerbaren Energien. Schon heute genießen die erneuerbaren Energien eine außerordentlich hohe soziale Akzeptanz. Sie sind umweltfreundlich, global zu nutzen und - geeignete energiepolitische Maßnahmen vorausgesetzt - wirtschaftlich. Sie können die Nutzung von Kohle, Erdöl, Erdgas und nuklearen Energien im Strom- und Wärmemarkt reduzieren und langfristig ersetzen.

Die Veröffentlichung zeigt diese Zusammenhänge auf und wendet sich reich illustriert und gut verständlich über den Kreis der Forschenden hinaus an Wirtschaft und Politik und kann auch als Unterrichtsmaterial verwendet werden. Der Band dokumentiert auch die tagungsbegleitende Ausstellung "Nachhaltigkeit im Unterricht" mit Ansprechpartnern, die Informations- und Unterrichtsmaterial anbieten, um das Thema Nachhaltigkeit in Schule und Ausbildung zu behandeln.

"Forschung und Innovation für eine nachhaltige Energieversorgung" kann im Internet heruntergeladen werden unter http://www.FV-Sonnenenergie.de (Rubrik Publikationen)

02.07.2007   Quelle: ForschungsVerbund Sonnenenergie, FVS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FVS,
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Delta präsentiert netzgebundenen Photovoltaik-Wechselrichter "SI 5000"

Delta-Wechselrichter SI 5000.
Delta-Wechselrichter SI 5000.

Zur Intersolar 2007 hat der internationale Hersteller Delta Energy Systems (Delta) seine Topline Solarinverter-Serie um den SI 5000 mit 5.000 Watt Ausgangsleistung ergänzt. Alle Topline Solar Inverter sind laut Hersteller Trafogeräte mit Spitzenwirkungsgraden von bis zu 96,0%. "Mit einem Plus an Sicherheit, großer Zuverlässigkeit und intelligentem MPP-Tracking entnehmen Deltas Solar Inverter bei jedem Betriebszustand die maximale Leistung aus Solarmodulen und eignen sich durch die Isolation von Primär-und Sekundärkreis besonders für Dünnschichtmodule", heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Der SI 5000 hat zwei separate MPP-Tracker für unterschiedliche PV-Strings (Modulgruppen).   Sollte eine Modulgruppe verschattet sein, arbeite die zweite dennoch an ihrem optimalen Arbeitspunkt (Maximum Power Point, MPP). Dies führt zu einer Verbesserung des Anlagennutzungsgrades und Vermeidung von so genannten Mismatch-Verlusten.



Der Solar Inverter SI 5000 ist strahlwassergeschützt nach IP65 und kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden, betont Delta. Selbst bei hohen Außentemperaturen bis 60° C wandle der lüfterlose Inverter den Gleichstrom, der von den Solarmodulen erzeugt wird, ohne Leistungsbegrenzung höchst effizient in Wechselstrom um. Der SI 5000 wird ab Herbst 2007 in Serienstückzahlen erhältlich sein.

02.07.2007   Quelle: Delta Energy Systems (Germany) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Delta Energy Systems (Germany) GmbH,
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Studie: Energieeinsparung muss Behaglichkeit nicht ausschließen

Das Fraunhofer-Haus in Mün- chen wird im Sommer aus- schließlich mit Nachtluft gekühlt.
Das Fraunhofer-Haus in Mün-
chen wird im Sommer aus-
schließlich mit Nachtluft gekühlt.

Sparsamer Umgang mit der in Bürogebäuden genutzten Energie steht keineswegs im Widerspruch zur Behaglichkeit. Dies belegt eine vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung beauftragte Studie. Durchgeführt wurde sie vom Lehrstuhl für Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung der Universität Wuppertal und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg.  Auf das Wohlbefinden in Gebäuden gehen in Deutschland rund 40 % der verbrauchten Endenergie zurück. Mit dieser Energie wird geheizt, gekühlt, gelüftet und beleuchtet. Eine der wesentlichen Aufgaben einer Gebäudeplanung ist es, durch Entwurf, baukonstruktive Maßnahmen und technische Anlagen angemessene Innenraumbedingungen für die jeweilige Nutzung sicherzustellen. Die zunehmenden Anforderungen an Energieeinsparung und Klimaschutz fordern dazu heute ein Vorgehen, bei dem die Begrenzung der klimarelevanten Emissionen und des fossilen Energieverbrauchs besondere Beachtung finden. Während für den Winter bewährte Konzepte den Einzug in die Baupraxis gefunden haben, hat vor allem der Jahrhundertsommer 2003 Mängel hinsichtlich der sommerlichen Situation offenbart.



Klimaerwärmung steigert Anforderungen an sommerlichen Wärmeschutz von Gebäuden

Aktuelle Gerichtsurteile bestätigten, dass vermietete Räume für die Nutzung angemessene sommerliche Raumtemperaturen aufweisen müssen. Ist dies nicht der Fall, liegt ein Mangel vor, der eine Mietminderung rechtfertigt und bauliche (Sonnenschutz) oder anlagentechnische (Kühlung) Nachrüstungen erforderlich macht. In Anbetracht der vorhergesagten globalen Klimaerwärmung steigen die Anforderungen an sommerlichen Wärmeschutz von Gebäuden. Zusätzliche Kühlung und Klimatisierung von Gebäuden steigert den Energieverbrauch. Die nationale Umsetzung der Gesamtenergieeffizienz-Richtlinie der EU fordert die Einführung von ganzheitlichen Primärenergiegrenzwerten, welche die Kühlung und Klimatisierung einbeziehen und damit dem Mehrverbrauch zukünftig Grenzen setzen.


Je geringer der verbleibende Energiebedarf, desto größer der Anteil, den erneuerbare Energien decken können

Im Auftrag des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung führten der Lehrstuhl für Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung der Universität Wuppertal und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg eine Forschungsarbeit zu diesem Themenkomplex durch. Die Ergebnisse sind jetzt in Form eines 100-seitigen Berichts erhältlich. Für Prof. Karsten Voss von der Universität Wuppertal steht fest: "Rationelle Energienutzung reduziert nicht nur den Energiebedarf von Gebäuden, sie verbessert oft den Nutzungskomfort". Forschungspartner Dr. Jens Pfafferott von der Gruppe Solares Bauen am Fraunhofer ISE ergänzt: "Gleichzeitig gilt: je geringer der verbleibende Energiebedarf, desto größer der Anteil, den erneuerbare Energien decken können". Am Fraunhofer ISE sind Gebäude und ihre technische Ausrüstung ein zentrales Geschäftsfeld. Wegen der besonderen Relevanz legen die Verfasser der Studie den Schwerpunkt ihrer Betrachtung auf Büro- und Verwaltungsbauten. Im Vordergrund stehen dabei Gebäude ohne Teil- oder Vollklimaanlagen und mit einem hohen Potenzial zur individuellen Einwirkung der Nutzer auf das Raumklima. Sie bieten damit - im Sinne der Fragestellung für die vorliegende Forschungsarbeit - prinzipiell gute Voraussetzungen für einen sparsamen Umgang mit Energie bei hoher Behaglichkeit.


Kostenlose Exemplare, Download im Internet

"Energieeinsparung contra Behaglichkeit?"; Hrsg.: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Forschungen Heft 121, 2007, Selbstverlag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Im Internet zugänglich als PDF-Dokument (96 S.) unter: