Solar News Archiv August 2007

 




 

aleo solar rechnet mit mehr Umsatz; Markteinführung des ersten T_50-Dünnschicht-Moduls im kommenden Jahr

Der Photovoltaik-Hersteller aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) hebt seine Prognose für das kommende Jahr 2008 an: Statt des bislang angestrebten Umsatzes von mindestens 240 Millionen Euro geht das Unternehmen nun von einem organischen Wachstum auf 250 bis 270 Millionen Euro Umsatz bei einer weiterhin soliden EBIT-Marge aus. Der Auslandsanteil soll dabei rund 35% betragen und das Ziel, 50% des Umsatzes bis Ende 2010 im Ausland zu erwirtschaften, bekräftigt aleo in einer Pressemitteilung. Grundlage der angehobenen Prognose seien die ungebrochen hohe Nachfrage nach Solarmodulen sowie bereits geschlossene Lieferverträge für Solarzellen. Umsätze mit Dünnschichtmodulen seien in der Prognose nicht enthalten. Die Markteinführung des aleo-Moduls T_50, das auf einer neuen Dünnschichttechnologie basiert, ist für 2008 geplant.  Die Präsentation eines Prototyps bereits im September auf der 22. Europäischen PV-Konferenz in Mailand verschiebe sich allerdings: "Die Premium-Marke aleo steht für Ertragsstärke und ausgezeichnete Qualität. Wir wollen ein voll funktionsfähiges Modul mit hohem Wirkungsgrad präsentieren - das braucht Zeit; erläutert Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG.


Dünnschicht-Module der Johanna Solar Technology GmbH ab 2008 im Vertrieb

Die innovative Dünnschichttechnologie wird vom Kooperationspartner Johanna Solar Technology GmbH erstmalig im industriellen Maßstab angewendet. Zusammen mit dem südafrikanischen Erfinder dieser Technologie, Professor Vivian Alberts, werden derzeit die Produktion und der Produktionsprozess in Brandenburg/Havel optimiert. "Es handelt sich um einen weltweit einmaligen, komplexen Entwicklungsprozess, der zu Beginn nicht immer geradlinig verläuft", berichtet Jeroen Haberland, Geschäftsführer der Johanna Solar Technology. aleo solar ist der Vertriebspartner von Johanna Solar Technology und wird die Dünnschicht-Module unter der Marke "aleo" vertreiben. Diese Kooperation laufe über mindestens fünf Jahre, so aleo Solar.

31.08.2007   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Pro Solar Energietechnik: Entlassungen wegen veränderter Bedingungen am Solarwärme- und Pelletsmarkt

Pro Solar-Chefs Donneborg und Müller.
Pro Solar-Chefs Donneborg und Müller.

Der Systemanbieter pro solar Energietechnik GmbH mit Sitz im süddeutschen Ravensburg sieht sich aufgrund der derzeitigen Marktbedingungen zu "Anpassungen im Personalbereich" veranlasst, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Künftig will sich der Solar-Pionier stärker auf Solarsysteme konzentrieren und die Zusammenarbeit mit seinen Topkunden intensivieren. "Die Einbrüche im Markt für Solarwärme und Pelletheiztechnik lassen keine durchgreifende Verbesserung der Nachfrageschwäche erwarten", sagt Jes Donneborg, Managing Director von Pro Solar. "Um die Marktstellung des Unternehmens stabil zu halten und weiter ausbauen zu können, sieht sich die Geschäftsführung daher gezwungen, 35 Mitarbeiter abzubauen", heißt es in der Pressemitteilung. 


Gewerkschaft kritisiert Vorgehen der Geschäftsführung

Die Schwäbische Zeitung und der Südkurier berichteten in ihren Regionalausgaben, die Geschäftsführung des Ravensburger Unternehmens habe 40 ihrer 60 Mitarbeiter im Rahmen einer Betriebsversammlung entlassen. Nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di seien die Kriterien der Sozialverträglichkeit völlig vernachlässigt worden.


Gestrafftes Vertriebsnetz und Anpassung an Nachfrageschwerpunkte

Mit den Kündigungen solle der Vertrieb gestrafft und gleichzeitig die Servicequalität optimiert werden, betont Geschäftsführer Carsten Müller: "Wir werden die Vertriebsorganisation kurzfristig so strukturiert haben, dass unseren Fachhandwerkskunden eine ideale, fachorientierte Betreuung mit fest zugeordneten Ansprechpartnern im Innendienst sowie im Außendienst zur Verfügung steht", so Müller. Das Produktprogramm soll nach Informationen des Ravensburger Solar-Systemanbieters mehr den Nachfrageschwerpunkten bei Warmwasser-Solaranlagen, Solar-Komplettsystemen für Warmwasser und Heizungsunterstützung und regenerativer Wärmeerzeugung mit Pelletheiztechnik angepasst werden.

Weitere Informationen: http://www.suedkurier.de/region/ravensburg/art57654,2775669
http://www.szon.de/lokales/ravensburg/stadt/200708280300.html

31.08.2007   Quelle: pro solar Energietechnik GmbH; Südkurier, Schwäbische Zeitung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: pro solar Energietechnik GmbH,
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Oerlikon-Konzern erhöht Umsatzziel für 2007; Solar-Umsatz verfünffacht

Oerlikon-Konzern: Wachstum mit Photovoltaik.
Oerlikon-Konzern: Wachstum mit Photovoltaik.

Der Oerlikon-Konzern (Pfäffikon, Schweiz), unter anderem Hersteller von Anlagen zur Herstellung von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen, meldet einen erfreulichen Geschäftsverlauf für das erste Halbjahr 2007. Mit einem Zuwachs von 247 Prozent auf 2,7 Milliarden Schweizer Franken (+24 Prozent) habe das organische Wachstum ein Rekordniveau erreicht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Wir erhöhen daher unser Umsatzziel für das Gesamtjahr von über CHF 5 Mrd. um 5 bis 10 Prozent", sagt Oerlikon CEO Dr. Uwe Krüger. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) steige um 83 Prozent auf CHF 231 Mio. (+22 Prozent), der Bestellungseingang durchstoße mit einem Plus von 212 Prozent die 3 Milliarden Franken-Marke (+16 Prozent). Die Betrachtung der einzelnen Segmente zeige, dass fast alle Bereiche zu dem Erfolg des ersten Halbjahrs beigetragen hätten. Ein herausragendes Umsatzwachstum von 32,3 Prozent auf 478 Millionen Schweizer Franken habe das Segment Oerlikon Coating ausgewiesen - hier vor allem getragen durch die Business Unit Oerlikon Solar, die weitere Grossaufträge verbuchte und den Umsatz auf 127 Millionen Schweizer Franken mehr als verfünffachte. 


Weltweit erste Fabrik zur Herstellung von Dünnschichtsilizium-Solarmodulen

Die hohe Innovationskraft der Oerlikon-Gruppe sei im ersten Halbjahr 2007 besonders in der Geschäftseinheit Oerlikon Solar offensichtlich geworden, betont das Unternehmen. Im Berichtszeitraum wurde die weltweit erste Fabrik zur Herstellung von Dünnschichtsilizium-Solarmodulen bei ersol Thin Film (Erfurt) mit einer Jahreskapazität von 40 Megawatt peak in Betrieb genommen. Sämtliche vertraglich festgelegten Parameter bezüglich Lieferfristen, Moduleffizienz und Produktionsleistung seien erfüllt worden. Die Inbetriebnahme belege die industrielle Reife der Oerlikon-Dünnschichtsilizium-Technologie und den Innovationsvorsprung des Geschäftsbereichs. Dieser Nachweis habe wesentlich dazu beigetragen, weitere Kunden zu überzeugen und Aufträge abzuschließen. Hierzu gehört das taiwanesische High-Tech-Unternehmen CMC Magnetics.


Ausbau des Solar-Geschäfts: Produktionskapazitäten sollen bis 2008 mindestens verdoppelt werden

Dem Ausbau des Solargeschäfts komme innerhalb der Oerlikon-Gruppe höchste Priorität zu, heißt es in der Pressemitteilung. Die Produktionskapazitäten am Standort Trübbach sollen bis 2008 mindestens verdoppelt werden. Weitere Vertragsabschlüsse sähen die Lieferung der nächsten Generation, der zweifach beschichteten Micromorph Tandem-Module vor. Micromorph Tandem soll in naher Zukunft Photovoltaik-Wirkungsgrade von über 10 Prozent erreichen und stoße damit in Größenordnungen konventioneller kristalliner Solarzellen vor. Auf Grundlage dieser Technologie, weiterer Effizienzsteigerungen in Produktionstechnik sowie Skaleneffekten beim Bau größerer Fabriken zur Herstellung von Solarmodulen sei die Wettbewerbsfähigkeit der Solarenergie zu konventionellen Energieträgern (Grid Parity) schon mittelfristig realisierbar, betont Oerlikon. Das Umsatzziel für Oerlikon Solar für 2007 von über CHF 300 Mio. werde sicher erreicht. Darüber hinaus sei das Ziel, die kommenden Jahre mit mindestens 50 Prozent pro Jahr zu wachsen und damit die Marktführerschaft zu konsolidieren.

31.08.2007   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon-Konzern,
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Photovoltaik-Wachstumsmärkte präsentieren sich in Mailand

Solarstromanlage in Kalifornien.
Solarstromanlage in Kalifornien.

Die Zeichen für die Solarenergie stehen in Kalifornien auf grün, berichtet das Marktforschungsinstitut EuPD Research in einer Pressemitteilung. Mit der Verabschiedung der "California Solar Initiative" habe der Bundesstaat die nötigen Rahmenbedingungen für die Region geschaffen. Erwartungsgemäß springe nun auch die Industrie im "Sonnenstaat" an. Schon 2010 könnte Kalifornien die Gigawatt-Grenze überschreiten, prognostiziert Ländermarkt-Expertin Daniela Schreiber (EuPD Research). Auch Italien und Frankreich etablieren sich inzwischen mehr und mehr als neue Solarstrom-Wachstumsmärkte. Zu diesen Ergebnissen kommt EuPD Research in seinen aktuellen Erhebungen zu den drei Ländermärkten. "Trotz der inzwischen deutlich verbesserten Förderbedingungen in den Regionen bleiben aber die bürokratischen Hindernisse weiter ein Hemmschuh für die Entwicklung der Solarenergie", betont Markus A. W. Hoehner, Geschäftsführer von EuPD Research.  Am Montag, 3. September 2007, öffnet in Mailand (Italien) eines der bedeutendsten Treffen der Solar-Branche seine Tore für das Fachpublikum. Bereits zum 22. Mal findet die "European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition" statt. Eine Woche lang - vom 3. bis zum 7. September - diskutiert die Photovoltaik-Branche neue Forschungsergebnisse, Produktinnovationen und politische Rahmenbedingungen in den europäischen Mitgliedsstaaten. Die Veranstalter erwarten mehr als 3.000 Besucher aus über 75 Nationen.



Am Donnerstag, 6. September, zwischen 15:15 und 16:45 informiert EuPD Research in der Conference Poster Area (Session 6DV.4) gleich über drei Ländermärkte. Grundlage der Präsentationen sind Ergebnisse aus umfassenden Marktbefragungen unter relevanten Marktteilnehmern. Themen: "The Californian Photovoltaic Market – US Pioneer of Solar Energy", "The Italian PV Market - Another Run-Up to a European PV Top Market" und "The French PV Market 2007 - A Neglected Future Market?". Die Poster-Präsentationen hängen von Mittwochmorgen bis Donnerstagabend aus.


Kalifornien wird PV-Leistung von 59 MWp auf rund 100 MWp fast verdoppeln

"Allein in diesem Jahr wird sich die neu installierte, netzgekoppelte PV-Leistung in Kalifornien von 59 MWp auf rund 100 MWp beinahe verdoppeln. Kalifornien ist damit einer der wichtigsten PV-Märkte weltweit und bleibt ein Vorbild für den gesamten nordamerikanischen Raum", sagt Daniela Schreiber. Sarah Endres (EuPD Research), Expertin für Süd-Europa, gibt Einblicke in die Forschungsergebnisse zum französischen und italienischen Markt. "Beide Märkte sind durch kürzlich verbesserte Einspeisevergütungen zu vielseitigen Wachstumsmärkten geworden. Jedoch bergen beide ganz spezielle Risiken und Besonderheiten", so Endres.

31.08.2007   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Europressedienst Bonn,
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Offshore-Windkraft: TU Berlin arbeitet für den Klimaschutz auf See

Offshore-Windpark: Klimaschutz auf dem Meer.
Offshore-Windpark: Klimaschutz auf dem Meer.

Die Bundesregierung hat sich weit reichende Ziele zur Nutzung der Offshore-Windenergie gesteckt. Bereits 2002 verabschiedete sie die Strategie zur Windenergienutzung auf See. Danach sollen bis zum Jahr 2030 rund 15 Prozent des deutschen Strombedarfs durch die Offshore-Windenergie gedeckt werden. Stufenweise und möglichst umwelt- sowie naturverträglich soll der Ausbau auf See voranschreiten. Bereits für 2008 ist die Inbetriebnahme des ersten Offshore-Windparks "Alpha Ventus" in deutschen Gewässern anvisiert. Schon seit 2001 fördert das Bundesumweltministerium (BMU) zahlreiche Forschungsvorhaben zum Thema. Sie befassen sich neben technischen Entwicklungen insbesondere mit der Vorsorge zur Vermeidung von Konflikten zwischen Offshore-Windparks und dem Meeresnaturschutz. Künftig wird der Forschungsschwerpunkt im "Offshore-Testfeld" liegen.   Die Forschungsaktivitäten werden sich vor allem mit Fragen des Wind-Leistungsverhaltens der Anlagen, der Netzeigenschaften des Offshore-Windparks, der Tragwerksoptimierung und der Zustandsüberwachung und Instandhaltung sowie der ökologischen Begleitforschung beschäftigen.



Umweltverträglichkeitsprüfung und Landschaftspflegerische Begleitplanung von Offshore-Windparks an der TU Berlin

Das Fachgebiet Landschaftsplanung, speziell Umweltverträglichkeitsprüfung und Landschaftspflegerische Begleitplanung der TU Berlin leistete rund um die Entwicklung der Offshore-Windenergienutzung wichtige Beiträge mit planerischem Schwerpunkt. So wurden im Rahmen der ökologischen Begleitforschung Projekte durchgeführt, die sich mit Auswirkungen auf die Meeresumwelt im Zulassungsverfahren von Offshore-Windparks auseinandersetzen. In einem anderen Forschungsprojekt wurden die Voraussetzungen zur Integration der Ziele des Naturschutzes in die Raumordnung geschaffen.


Tagungsband zur Offshore-Windenergienutzung erscheint im September

Auf den "2. Wissenschaftstagen des Bundesumweltministeriums zur Offshore-Windenergienutzung" im Februar 2007, die vom Fachgebiet unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Wende und Prof. Dr. Johann Köppel, gleichzeitig Zweiter Vizepräsident der TU Berlin, organisiert wurden, informierten sich mehr als 200 Teilnehmer aus zwölf Ländern über die jüngsten Ergebnisse ökologischer Begleitforschung. Der Tagungsband zur Veranstaltung wird voraussichtlich ab Anfang September 2007 auf der Internetseite des Fachgebietes sowie des Bundesumweltministeriums zum Download zur Verfügung stehen.


"Berliner Erklärung" zur Offshore-Windkraft und deren Auswirkungen auf die Umwelt


Unmittelbar danach hatte die TU Berlin ebenfalls im Auftrag des Bundesumweltministeriums den "European Policy Workshop on Offshore Wind Power Deployment" ausgerichtet, der Bestandteil der deutschen EU-Ratspräsidentschaft war und auf dem rund 100 Vertreter europäischer Regierungen, der Windenergieindustrie und der Wissenschaft die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Offshore-Windenergieentwicklung in Europa diskutierten. Als Ergebnis liegt die so genannte Der Solar-PC zum Eigenbau: Mehrteilige Serie bei Tom's Hardware (19.08.2007)

  • Solarthermie pur: Erstes 100% solar beheiztes Mehrfamilienhaus Europas wird eingeweiht (20.08.2007)
  • Weiterentwicklung der Solarspiegel für mehr Effizienz von Parabolrinnenkraftwerken (20.08.2007)
  • 100% erneuerbare Energien: Solarenergie-Förderverein sucht Unterstützung für Offenen Brief an Bundesumweltminister Gabriel (20.08.2007)
  • Mastervolt ernennt Bouke Siebenga zum General Manager Solar (20.08.2007)
  • Vaillant-Solar-Röhrenkollektoren "auroTHERM exclusiv" werden vorläufig stillgelegt (20.08.2007)
  • Wattner AG finanziert Solar-Kraftwerke von Scheuten Solar für 90 Millionen Euro (21.08.2007)
  • Neues Photovoltaik-Design und mehr Solarstrom: Fraunhofer-Solarzellen mit "Metal Wrap Through"-Technologie (21.08.2007)
  • Erneut Photovoltaik-Großauftrag für die Solarpower GmbH (21.08.2007)
  • Photovoltaik könnte 14 % österreichischen Stromverbrauchs decken (21.08.2007)
  • Wachstumsmarkt Photovoltaik im Mittelpunkt einer ETP-Konferenz im Oktober (22.08.2007)
  • Photovoltaik-Produzent SOLON AG setzt starkes Wachstum fort (22.08.2007)
  • Internationale Industrie-Leitmessen Intersolar und AUTOMATICA im Juni 2008 gleichzeitig in München (22.08.2007)
  • Solar Millennium und Inner Mongolia Lvneng New Energy wollen erstes solarthermisches Kraftwerk Chinas bauen (22.08.2007)
  • Erster Spatenstich für neue SYSTAIC-Photovoltaik-Produktionsstätte in Landsberg / Lech (22.08.2007)
  • Antennenspezialist Kathrein produziert Solarstrom mit 1/4 Megawatt Leistung (24.08.2007)
  • Solarstrom von der Rolle: Sun EcoTour macht Station bei der Odersun AG (25.08.2007)
  • Laserspezialisten auf der 22. Europäischen Solarstrom-Konferenz in Mailand (27.08.2007)
  • Solarstrom: aleo solar liefert Module für eines der größten belgischen Photovoltaik-Systeme auf Industriedach (27.08.2007)
  • Solar-Fabrik AG beschließt Kapitalerhöhung um mehr als vier Millionen Euro (27.08.2007)
  • Solar-Technologie: Erlanger Student gewinnt internationalen Wettbewerb mit Konzept zur Produktion von Dünnfilm-Solarzellen auf Glas (28.08.2007)
  • Österreich: Trend zur Nutzung der Solarthermie im Tourismus setzt sich fort (28.08.2007)
  • Umweltfreundliche Heizung durch Kombination von Erdwärme und Photovoltaik (28.08.2007)
  • Europressedienst vergleicht Versicherungsschutz für Photovoltaikanlagen für Fachzeitschrift Sonne Wind & Wärme (28.08.2007)
  • BSW-SOLAR: Solarwärme als "Heizungsflatrate" für den Verbraucher (29.08.2007)
  • SOLON und ersol schließen weiteren Vertrag über Solarzellen-Lieferung für mehr als eine Milliarde Euro (29.08.2007)

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    Bundesweiter Heizspiegel 2007: Kosten gestiegen, Verbrauch gesunken

    Informationen über Heizkosten und –energieverbrauch.
    Informationen über Heizkosten und –energieverbrauch.

    Die Bundesbürger haben 2006 dank warmer Wintertage weniger Energie verheizt als in den Vorjahren, berichtet die Kampagne "Klima sucht Schutz" in einer Pressemitteilung. So sei der Heizenergieverbrauch durchschnittlich um sechs Prozent gesunken. Dennoch würden die Heizkosten höher ausfallen, weil Energiepreise und Heiznebenkosten im Durchschnitt stärker anzogen hätten als der Verbrauch zurückging. Die Heizkosten für Erdgas seien um durchschnittlich 12,5 Prozent, für Fernwärme um knapp fünf Prozent und für Heizöl um gut zwei Prozent gestiegen, so das Ergebnis des aktuellen bundesweiten Heizspiegel 2007, den die Kampagne in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e.V. unter veröffentlicht hat. "Die Preissteigerung beim Erdgas fällt vergleichsweise hoch aus, weil die Energieversorger zeitverzögert auf den Anstieg des Heizölpreises reagiert haben. Der Erdgaspreis läuft in der Regel sechs Monate hinterher, beim Heizöl fand die Preissteigerung bereits im Abrechnungsjahr 2005 statt", erklärt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer der gemeinnützigen co2online GmbH und Projektträger der Klimaschutzkampagne. 

    Der Bundesweite Heizspiegel liefert Vergleichswerte für das Jahr 2006. Er basiert auf deutschlandweit erhobenen Heizdaten zentral beheizter Wohngebäude. Mieter und Eigentümer können die Zahlen ihrer aktuellen Heizkostenabrechnung mit den Werten des Heizspiegels vergleichen und so ihr Gebäude einstufen. Der Heizspiegel bewertet den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten von Wohngebäuden in vier Klassen: optimal, durchschnittlich, erhöht und extrem hoch. Hierbei wird zwischen Erdgas, Heizöl und Fernwärme unterschieden. Der Heizspiegel ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Identifikation von Gebäuden mit hohem Heizenergieverbrauch. Bei diesen Fällen können Modernisierungsmaßnahmen die umweltschädigenden CO2-Werte halbieren. Für alle, die mehr über ihre Heizkosten und -verbrauch wissen möchten, enthält das Heizspiegel-Faltblatt einen Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten. Gegen Einsendung des komplett ausgefüllten Gutscheins und einer Kopie der letzten Heizkostenabrechnung, erstellt co2online in wenigen Wochen eine detaillierte Analyse und nennt Empfehlungen für die nächsten Schritte. Dieses Angebot gilt so lange der Vorrat reicht. Kommunen und Mietervereine können größere Mengen des Faltblatts zur Verteilung vor Ort kostenlos bestellen.


    Energiespar-Ratgeber als Service für kommunale Internetseiten

    co2online bietet Kommunen und Mietervereinen zusätzlich die Möglichkeit, die interaktiven Energiespar-Ratgeber der Kampagne in ihr Online-Beratungsangebot aufzunehmen. Aktuell sind neun interaktive Ratgeber verfügbar, rund um die Themen Raumwärme, Strom, energetische Modernisierung und Förderung. Ein BestPractice-Archiv stellt erfolgreich modernisierte Gebäude vor und liefert Ideen und Vorschläge zur Umsetzung geplanter Maßnahmen. Knapp 40 Kommunen nutzen diesen Service bereits. Der Bundesweite Heizspiegel ist Teil der Kampagne "Klima sucht Schutz", die vom Bundesumweltministerium gefördert wird. Er erscheint zum dritten Mal in Folge und wird wie im vergangen Jahr vom Deutschen Mieterbund e. V. unterstützt. Projektträger der Klimaschutzkampagne ist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online. Mit Heizspiegeln, interaktiven Energiespar-Ratgebern, einem Klimaquiz sowie Portalpartnern aus Städten und Gemeinden, Wirtschaft, Medien, Handwerk und Politik motiviert sie den Einzelnen, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen – und dabei Geld zu sparen!

    Weitere Informationen www.klima-sucht-schutz.de

    24.08.2007   Quelle: co2online gemeinnützige GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: co2online gemeinnützige GmbH,
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    Antennenspezialist Kathrein produziert Solarstrom mit 1/4 Megawatt Leistung

    Solarstromanlage der KATHREIN-Werke.
    Solarstromanlage der KATHREIN-Werke.

    Mitten im Rosenheimer Stadtgebiet hat der Antennenspezialist Kathrein eine Photovoltaik-Anlage zur Solarstrom-Produktion auf den Dächern seiner Werke I und III montiert. Die installierte Spitzenleistung von 250 kWp entspricht einem viertel Megwatt. "In der Photovoltaik wird die maximal mögliche Leistung eines Solargenerators bei Standardbedingungen als Peak-Leistung definiert. Als Standardbedingung wird eine optimale Sonneneinstrahlung von 1.000 Watt pro Quadratmeter angesetzt, die in Deutschland in den Mittagsstunden eines schönen Sommertages erreicht wird", erläutert Leiter des technischen Facility Managements, Otto Elsner, der sich bei Kathrein um die gesamte Gebäudetechnik kümmert. "Mit dieser Anlage werden wir jährlich über 250.000 Kilowattstunden Strom produzieren", ergänzt Unternehmer Prof. Dr. Anton Kathrein: "Das entspricht dem Bedarf von über 60 durchschnittlichen 4-Personenhaushalten pro Jahr", so Prof. Kathrein.   Für die Energiebilanz der CO2-Emissionen - das ist der Ausstoß von Kohlendioxid bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe - trage die neue Solar-Anlage bei Kathrein jährlich zu einer Reduzierung von 145 Tonnen bei. Die Solartromanlage wurde in Abstimmung mit den Gebäudetechnikern bei Kathrein von der Regensburger ILIOTEC Solar GmbH aufgebaut und kurz vor dem Jahreswechsel 2006/2007 in Betrieb genommen.

    Stromproduktion mit Wasserkaft und Photovoltaik

    ILIOTEC stattete auch das Uniklinikum Regensburg und das Frankenstadion in Nürnberg mit moderner Solartechnik aus. "Die Firma Kathrein gilt damit als Trendsetter im Sinne der stärkeren ökologischen Ausrichtung von Industriebetrieben - als Reaktion auf den bevorstehenden Klimawandel", so Dr. Thomas Reindl, Geschäftsleiter von ILIOTEC. "Immer mehr Betriebe versuchen heutzutage, Ihren Stromverbrauch mit erneuerbaren Energien zu decken. Und das hat ja bei Kathrein schließlich Tradition". Seit knapp acht Jahrzehnten produziert Kathrein im Werk I, in direkter Nachbarschaft zum Rosenheimer Bahnhof, auch umweltfreundlich Strom aus Wasserkraft. Die Anlage erhielt im Jahr 1999 eine neue Turbine und arbeitet zusammen mit zwei weiteren historischen Turbinen von 1885. Seit 2000 seien über 3.200.000 Kilowattstunden Strom eingespeist worden. "Allein unser Wasserkraftwerk trägt seit dem Jahr 2000 zu einer CO2-Einsparung von 1.800 Tonnen bei", betont Prof. Dr. Kathrein. 2.000 Tonnen entsprächen immerhin den Emissionen von 50 starken 40-Tonner-LkW. Prof. Dr. Kathrein: "Gemeinsam mit der CO2-Einsparung aus der neuen Photovoltaik-Anlage schaffen wir diesen Wert heuer noch locker." Die Investitionen für die Photovoltaik-Anlage bezifferte Kathrein mit über 1,3 Millionen Euro.

    24.08.2007   Quelle: KATHREIN-Werke KG; ILIOTEC Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: KATHREIN-Werke KG,
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    Konferenz ECO POWER diskutiert erneuerbare Energien in Brasilien und weltweit

    Die erste ECO POWER-Konferenz, das " International Renewable Energy Forum ", das vom 28.-30. November 2007 in Florianopolis im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina stattfindet, will das Wissen über erneuerbare Energien und ihre Nutzung in Brasilien, die Erhaltung der Umwelt und die Anregung geschäftlicher Aktivitäten fördern. Das internationale Forum für erneuerbare Energien sei gedacht für Geschäftsleute, Energie- und Umweltexperten, Finanzinstitutionen und Investoren, Politiker und Experten aus einer Vielzahl von Gebieten, so die Veranstalter. "Wir erwarten, dass die ECO POWER-Konferenz der Schaffung eines wissenschaftlichen und geschäftlichen Interesses zugute kommt und Brasilien und die übrige Welt auf das Thema aufmerksam macht. Wir schaffen einen neuen Markt, der durch die Revolution bei den erneuerbaren Energietechnologien begünstigt wird", erklärt Ricardo Bornhausen, Direktor von ECO POWER.  Brasilien will Führung bei der Produktion sauberer Energien in Südamerika übernehmen

    Die brasilianische Energiematrix sei sauber, sagt Bornhausen, und nachhaltige Energien schafften eine neue Tendenz und eine neue Geschäftsumgebung, die beide von Dauer seien. "Vor dreißig Jahren haben wir das erste alkoholbetriebene Auto hergestellt. Brasilien ist ein Pionier und kann die Führung in der Produktion sauberer Energien in Südamerika übernehmen", so Bornhausen. "Auf der Konferenz werden wir die für das Wachstum dieses Markts so notwendige, Finanzierung sowie Punkte für Kohle und selbst das Thema Marketing ansprechen - so zum Beispiel wie wichtig es ist, kohlefrei zu sein."

    Das International Renewable Energy Forum sei die erste groß angelegte Initiative in Brasilien sowie auf internationaler Ebene zu diesem Thema. Laut Bornhausen besteht das Ziel darin, die Diskussion über erneuerbare Energien, die in Brasilien in einer isolierten und sporadischen Weise stattfindet, anzuregen und in jährlichen Foren voranzubringen sowie unter Einbeziehung von Unternehmen und Investitionen Lösungen und Fragen voranzubringen. ECO POWER werde eine Vielzahl von Themen aufgreifen: unter anderem die Windenergie, die durch die globale Erwärmung verursachten Klimaänderungen, Biodiesel und Ethanol, den nachhaltigen Amazonasplan und die Kohleneutralisierung.

    Die Regierung des Bundesstaates Santa Catarina unterstützt das Forum, dessen Ziel es ist, die öffentliche Politik für nachhaltige Entwicklung zu erörtern. "Diese Veranstaltung findet am richtigen Platz und zum richtigen Zeitpunkt statt", sagte Gouverneur Luiz Henrique da Silveira. Die Veranstaltung wird in Florianopolis, der Hauptstadt von Santa Catarina, durchgeführt, die im Jahr 2006 von Newsweek als eine der 10 dynamischsten Städte der Welt in Bezug auf die Schaffung von Innovationen und als eine Konzentration von Talenten und nachhaltigem Wachstum gewürdigt worden sei.

    Informationen in Internet: http://www.ecopowerbrasil.com.br

    24.08.2007   Quelle: ECO POWER   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: ECO POWER,
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    Windenergieanlagen-Hersteller Nordex deutlich profitabler im ersten Halbjahr 2007

    Nordex-Windenergieanlagen in Norwegen.
    Nordex-Windenergieanlagen in Norwegen.

    Im ersten Halbjahr 2007 habe der Nordex Konzern (Norderstedt) seinen Umsatz erwartungsgemäß um 28 Prozent auf 323 Millionen Euro erhöht (Vorjahr: 252 Mio. Euro), berichtet die Nordex AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Rund 82 Prozent seines Geschäfts setzte der Hersteller von Windturbinen im Ausland um. Noch stärker habe das Neugeschäft zugelegt. Der Auftragseingang stieg nach Angaben des Unternehmens um 71 Prozent auf 683 Millionen Euro (Vorjahr: 400 Mio. Euro). Damit erhöhte sich der Bestand fester und bedingter Aufträge um 95 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 880 Mio. Euro). Weitere Aufträge im Umfang von rund 470 Millionen Euro seien vertraglich gesichert. Insgesamt entspreche dies einer Auftragsreichweite bis in das Jahr 2009 hinein, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung.   Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) verdoppelte sich laut Nordex AG auf 15,3 Millionen Euro (Vorjahr: 7,6 Mio. Euro). Die Umsatzrendite stieg von 3,0 Prozent auf 4,7 Prozent. Im zweiten Quartal lag die Rendite bei 5,7 Prozent.


    Weiter steigendes Geschäftsvolumen erwartet

    Wesentlicher Grund für diese positive Entwicklung sei die Abwicklung profitablerer Projekte, so das Unternehmen. "Mit diesem guten Ergebnis belegt Nordex einmal mehr, dass wir die Chancen des Windenergie-Marktes nutzen können, um nachhaltig profitabel zu wachsen. Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Ziele für das Gesamtjahr und darüber hinaus erreichen," so Thomas Richterich, Vorstandschef der Nordex AG. Für das zweite Halbjahr erwartet Nordex ein weiter steigendes Geschäftsvolumen. Für das Geschäftsjahr 2007 geht Nordex unverändert von einem Jahresumsatz in Höhe von 760 bis 770 Millionen Euro aus (Vorjahr: 514 Mio. Euro). Die EBIT-Marge soll rund 6 Prozent betragen (Vorjahr 3,0%).

    23.08.2007   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Nordex AG,
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    KACO: Photovoltaik-Wechselrichter Powador 8000xi erzielt maximalen Wirkungsgrad von 97,4 Prozent

    KACO-Wechselrichter Powador 8000xi
    KACO-Wechselrichter
    Powador 8000xi

    Durch maßgebliche Änderungen an der Hardware sei es den KACO-Ingenieuren gelungen, den Spitzenwirkungsgrad des Solar-Wechselrichters Powador 8000xi auf 97,4 Prozent zu erhöhen, berichtet die KACO GERÄTETECHNIK GmbH in einer Pressemitteilung. Damit liege das neue Seriengerät des Neckarsulmer Herstellers auf den vordersten Rängen. Den hohen Umwandlungswirkungsgrad von Solarstrom (Gleichstrom) in Wechselstrom machten neue verlustarme Bauteile möglich. Die geringe Differenz zum europäischen Wirkungsgrad von 97,1 Prozent (Teillastwirkungsgrade und Volllastwirkungsgrad nach der Häufigkeit ihres Auftretens gewichtet) zeige, dass der Wirkungsgrad auch bei unterschiedlichen Leistungen konstant auf hohem Niveau verlaufe.  Den Powador 8000xi hatte KACO erst im Juni vorgestellt. Kurz vor Serienstart haben Entwicklungsingenieure den neuen Wechselrichter weiter optimiert, so der hersteller. Verbessert worden seien die Ansteuerung des Leistungshalbleiters und die Induktivität in der Glättungsdrossel auf der Netzseite. Drei Powador 8000xi zu einer Gruppe verschaltet sind laut KACO als preisgünstige Alternative zu Zentralwechselrichtern gedacht. DC-Trennschalter und Strangsicherungen sind bereits integriert. Die Geräte verfügen laut KACO über sieben Jahre Garantie und würden CO2-neutral im neuen Nullemissions-Werk 3 in Neckarsulm hergestellt.



    Die KACO GERÄTETECHNIK GmbH aus Neckarsulm gehört nach eigenen Angaben zu den Wegbereitern der trafolosen Wechselrichtertechnik, die höhere Wirkungsgrade erzielt. Bereits 1999 sei das erste Seriengerät ohne Trafo entstanden. Heute zähle das Unternehmen weltweit zu den größten Herstellern von Photovoltaik-Netzeinspeisewechselrichtern.

    23.08.2007   Quelle: KACO GERÄTETECHNIK GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: KACO GERÄTETECHNIK GmbH,
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    Europäische Woche der nachhaltigen Energien sucht Organisatoren dezentraler Veranstaltungen

    Woche der nachhaltigen Energien in Europa.
    Woche der nachhaltigen Energien in Europa.

    Unterstützt von der EU-Kampagne "Sustainable Energy Europe 2005-2008", veranstalten die EU-Generaldirektion Energie und Verkehr und weitere europäische Institutionen sowie Interessengruppen aus dem Energiesektor die Europäische Woche der nachhaltigen Energien (EUSEW). Nach einer beispiellosen Zusammenarbeit zwischen der EU-Kommission und einer großen bandbreite privater und öffentlicher Akteure im Jahr 2007 wird die zweite EUSEW vom 28. Januar bis zum 1. Februar 2008 stattfinden. Die erste EUSEW brachte mehr als 5.000 Experten und Entscheider zusammen, die über 30 Veranstaltungen in Brüssel (Belgien), Murcia (Spanien) Grenoble (Frankreich) und Wels (Österreich) besuchten. Auch die zweite Europäische Woche der nachhaltigen Energien soll zur zentralen jährlichen Veranstaltung zu Fragen der nachhaltigen Energieversorgung in Europa werden.
     
    Energiekommissar Andris Piebalgs: Europa auf dem Weg zu einer echten Energie-Revolution.


    Für 2008 haben bereits über 47 Interessengruppen Vorschläge für Veranstaltungen in verschiedenen europäischen Städten eingereicht. Die EU-Generaldirektion Energie und Verkehr will darüber hinaus neue Initiativen lokaler Gemeinschaften und Akteure integrieren, um das Bewusstsein sowohl von Politikern als auch der Öffentlichkeit für nachhaltige Energiequellen und Energieeffizienz zu stärken. "Energiepolitik beschränkt sich nicht auf die Gesetzgebung, sondern es geht auch darum, miteinander zu reden, zuzuhören und alle Interessengruppen zusammenzubringen", sagte Energiekommissar Andris Piebalgs. Mit der Europäischen Woche der nachhaltigen Energien begleite die Kommission die aktivsten Interessengruppen auf dem Weg zu einer echten europäischen Energie-Revolution.

    Organisationen, die eine Veranstaltungen durchführen oder eine bereits geplante Veranstaltung in die nächste EUSEW einbinden wollen können Kontakt aufnehmen unter der E-Mail-Adresse eusew@sustenergy.org.

    Weitere Informationen: http://www.eusew.eu/

    23.08.2007   Quelle: EUSEW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: EUSEW,
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    Herbstforum Altbau 2007 zur energieeffizienten Modernisierung

    Fachtagung zur Altbausanierung.
    Fachtagung zur Altbausanierung.

    Das Programm "Zukunft Altbau" des Umweltministeriums Baden-Württemberg veranstaltet am 21. November das "Herbstforum Altbau 2007" im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Ministerin Tanja Gönner (CDU) eröffnet die Fachtagung: Experten informieren über die neuesten technischen Entwicklungen bei der energieeffizienten Altbaumodernisierung und erläutern was die neuen Gesetze und Ausführungsbestimmungen in der Praxis bedeuten. Das Herbstforum wendet sich an Energieberater, Verbände und Kommunen.   Das zum neunten Mal stattfindende Herbstforum Altbau ist die renommierteste Fachveranstaltung für Energieberater in Baden-Württemberg. Den Auftakt bildet eine Podiumsdiskussion zur Veränderung der Stadt durch Energiesparmaßnahmen mit Umweltministerin Tanja Gönner.

    Weitere Schwerpunkte der Vorträge sind das geplante Wärmegesetz zur Nutzung erneuerbarer Energien, die Energieeinsparverordnung und der Energieausweis sowie die Wärmedämmung von Dach, Fassade, Fenstern und Kellerdecke. Zukunft Altbau ist hervorgegangen aus dem 1999 gegründeten "Impuls-Programm Altbau“ und klärt Wohnungs- und Hausbesitzer firmenneutral über den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung auf. Fachleute finden bei ihm Fachinformationen und Kontaktmöglichkeiten für ihre Zielgruppe. Das Programm wird umgesetzt von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) in Karlsruhe.

    Anmeldung zum Herbstforum Altbau 2007 per E-Mail an info@zukunftaltbau.de

    23.08.2007   Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Umweltministerium Baden-Württemberg,
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    Schweizer Verbände: Endlich die Handbremse in der Klimapolitik lösen!

    Schweizer Energieperspektive: Wärme und Strom 100 % erneuerbar.
    Schweizer Energieperspektive: Wärme und Strom
    100 % erneuerbar.

    Der am 16. August 2007 vorgestellte Klimabericht setze die bisherige Zaghaftigkeit in der schweizerischen Klima- und Energiepolitik fort, kritisiert die Agentur für erneuerbare Energien und Energieeffizienz (AEE) in einer Pressemitteilung. "Die Schweiz kann und muss ihren Strom- und Wärmebedarf langfristig zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken. Dies gelingt aber nur, wenn jetzt die Weichen richtig gestellt werden - der Klimabericht tut dies nicht", so die AEE, ein Zusammenschluss von 25 Verbänden aus den Bereichen erneuerbare Energien, Haustechnik und Holzwirtschaft.   Der UNO-Klimabericht fordert eine Begrenzung der Erderwärmung auf 2° Celsius. Der schweizerische Bericht nehme jedoch in fahrlässiger Weise eine Erwärmung von 3° Celsius in Kauf und bleibe damit hinter den Zielen der EU zurück, so die AEE. Ein angemessener Beitrag der Schweiz zur Erreichung der 2°-Grenze wäre laut AEE eine Reduktion der CO2-Emissionen um 30% bis zum Jahr 2020.

    Bis 2050 müssten die Industrieländer ihre Emissionen sogar um 60 bis 80 Prozent senken. Eine solche Senkung sei dank der konsequenten Nutzung erneuerbarer Energien und der Reduktion der Energieverschwendung möglich. Die Potenziale zur Energiegewinnung aus Holz, Umweltwärme, Biomasse, Sonne und Wasserkraft übertreffen laut AEE den heutigen Energieverbrauch. So genannte Minergie-P-Neubauten würden mit 70 % weniger Energie auskommen als herkömmliche Bauten, während der Verbrauch bestehender Bauten bei einer energetischen Sanierung halbiert werden könne.


    Vollversorgung mit erneuerbaren Energien möglich

    "Langfristig ist bei Strom und Wärme eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien machbar", betont die AEE. Dazu soll nach Auffassung der AEE die Höhe der CO2-Abgabe auf Brennstoffe stufenweise bis zum gesetzlichen Maximum von 210 Franken pro Tonne CO2 im Jahre 2020 steigen. Weiter fordert die AEE die Einführung einer CO2-Abgabe auf Treibstoffe sowie verschärfte Vorschriften zum Energieverbrauch von Gebäuden, Geräten und Fahrzeugen und verbindliche gesetzliche Mindestanteile erneuerbarer Energien bei der Energieversorgung von Gebäuden. Außerdem sollen Förderprogramme zur Sanierung des Gebäudeparks geschaffen werden.

    Die vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vorgeschlagenen Optionen seien keine Alternativen, sondern müssen beide gleichzeitig eingesetzt werden, um die Ziele zu erreichen, betont die AEE. "Die Zeit für halbherzigen Klimaschutz ist abgelaufen!"

    Die Veröffentlichung "AEE-Energieperspektiven – Wärme und Strom: 100% erneuerbar" kann auf den Der Solar-PC zum Eigenbau: Mehrteilige Serie bei Tom's Hardware (19.08.2007)

  • Solarthermie pur: Erstes 100% solar beheiztes Mehrfamilienhaus Europas wird eingeweiht (20.08.2007)
  • Weiterentwicklung der Solarspiegel für mehr Effizienz von Parabolrinnenkraftwerken (20.08.2007)
  • 100% erneuerbare Energien: Solarenergie-Förderverein sucht Unterstützung für Offenen Brief an Bundesumweltminister Gabriel (20.08.2007)
  • Vaillant-Solar-Röhrenkollektoren "auroTHERM exclusiv" werden vorläufig stillgelegt (20.08.2007)
  • DNR zur Klausurtagung der Bundesregierung: "Etikettenschwindel beim Klimaschutz" (20.08.2007)
  • Greenpeace: Klimaschutz-Pläne der Bundesregierung verfehlen ihr Ziel (21.08.2007)
  • Solar Millennium und Inner Mongolia Lvneng New Energy wollen erstes solarthermisches Kraftwerk Chinas bauen (22.08.2007)
  • Schweizer Verbände: Endlich die Handbremse in der Klimapolitik lösen! (23.08.2007)
  • Konferenz ECO POWER diskutiert erneuerbare Energien in Brasilien und weltweit (24.08.2007)
  • NABU: Klimapaket der Bundesregierung kommt zehn Jahre zu spät (24.08.2007)
  • BEE zum Klima- und Energieprogramm der Bundesregierung: Jetzt müssen Taten folgen (24.08.2007)
  • Gabriel zum Kabinettsbeschluss: Klimaschutz nutzt auch den Verbrauchern und der Wirtschaft (24.08.2007)
  • Konferenz zur Windenergie-Entwicklung in Nordamerika auf der HUSUMwind 2007 (27.08.2007)

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    Phoenix Solar AG betritt den griechischen Photovoltaik-Markt

    Der Photovoltaik-Systemintegrator Phoenix Solar Gruppe (Sulzemoos) wird zusammen mit der KG Allgemeine Leasing GmbH & Co. (KGAL) im griechischen Solarmarkt aktiv. Dazu haben Phoenix und KGAL einen Projektentwicklungsvertrag über 25 Megawatt (MW) Photovoltaikleistung mit einem in Athen ansässigen Projektentwickler geschlossen, berichtet die Phoenix Solar Gruppe in einer Pressemitteilung. Griechenland sei durch ein im vergangenen Jahr verabschiedetes Einspeisegesetz für Strom aus erneuerbaren Energien zu einem der attraktivsten Solarmärkte Europas aufgerückt.   In dem sonnenreichen Land werden für Anlagen über 100 kW Spitzenleistung auf dem Festland 40 Cent pro eingespeister Kilowattstunde (kWh) Sonnenstrom vergütet. Auf den griechischen Inseln steigt für diese Anlagengröße die Vergütung auf 45 Cent /kWh. Die Tarife werden jährlich an die Inflationsrate angepasst.

    Der lokale griechische Partner wird im Auftrag einer von Phönix Projekt & Service AG und KGAL gegründeten Gesellschaft sieben Solarprojekte in verschiedenen Distrikten auf dem griechischen Festland entwickeln. Die Phönix Projekt & Service AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG. Die für den Bau der Solarstromkraftwerke notwendigen Flächen seien bereits durch Verträge gesichert. Fertig entwickelte Projekte sollen von der Phoenix Solar AG als Generalunternehmer errichtet werden. Als Auftraggeber für die Sonnenkraftwerke fungieren Projektgesellschaften der KGAL. Ziel ist, die Kraftwerke als Publikumsfonds in der KGAL Fondsreihe "InfraClass" aufzulegen und später zu verkaufen.

    Phoenix Solar hat nach eigenen Angaben in den vergangenen drei Jahren für die KGAL Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 16 Megawatt realisiert. Mit dem gemeinsamen Schritt in den äußerst attraktiven griechischen Markt wollen beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit festigen und weiter ausbauen.

    22.08.2007   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Erster Spatenstich für neue SYSTAIC-Photovoltaik-Produktionsstätte in Landsberg / Lech

    PV-Dach mit systaic-"Energiefeldern".

    Das Solar-Unternehmen systaic Deutschland GmbH beginnt offiziell mit dem Bau seiner ersten eigenen Produktionsstätte für Solarstromanlagen in Landsberg am Lech. Am Mittwoch, den 22. August um 10:00 Uhr werden sich die Projektpartner in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Ingo Lehmann und der stellvertretenden Landrätin Junker am Standort versammeln, um den Bau symbolisch zu starten. Interessierte können das Ereignis, wie auch später die gesamte Bauphase, live im Internet verfolgen. Mit dem Vorhaben setze SYSTAIC ihre auf den Säulen Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service begonnene Strategie konsequent fort, heißt es in der Pressemitteilung.   Für das Projekt wurden das Münchner Generalunternehmen Riebel Bau - das seit mehr als 85 Jahren qualitativ hochwertige Bauaufgaben im Hoch-, Industrie- und Gewerbebau realisiert - und die in Obernburg ansässige Maschinenfabrik Reis GmbH & Co KG - verantwortlich für die Einbindung aller Produktionsmaschinen und die Umsetzung des Automatisierungsprozesses - unter Vertrag genommen. Beide Generalunternehmen wollen ihre Kompetenzen ergänzen und das in seiner Art einzigartige Projekt erfolgreich durchführen, betont systaic.


    Polyurethanumspritzung und automatische Randverschaltung des Solarzellen-Layouts mit Diodenlaser-Löten

    Zulieferer für die wichtigsten Produktionskomponenten sind die deutschen Unternehmen Somont, Meier Vakuumtechnik und BBG. Damit verbleibte das gesamte Auftragsvolumen in der Bundesrepublik Deutschland, so die systaic Deutschland GmbH. "Mit diesen kompetenten und erfahrenen Partnern stellen wir die Basis für höchstwertige Produkte, welche auch automotive Qualitätsstandards erfüllen. Daneben stellen Innovationen wie die Polyurethanumspritzung sowie die automatische Randverschaltung des Solarzellenlayouts mittels Diodenlaserlöten eine außergewöhnlich hohe Produktivität sicher", erklärt Herr Helmut Teschner, Director of Development und Production bei SYSTAIC.


    Photovoltaik-Jahreskapazität von 36 MW geplant

    Auf dem im Juli gekauften 7.400 Quadratmeter großen Grundstück will SYSTAIC mit einem Investitionsvolumen von über 14 Millionen Euro eine 3.700 Quadratmeter große, vollautomatisierte und CO2-neutrale Produktionsstätte mit einer Jahreskapazität von 36 Megawatt (MW) errichten. Der Beginn der Produktion der innovativen Solarsysteme soll spätestens im März 2008 erfolgen.


    Solarzellen von Webasto und Q-Cells

    Weiterhin gibt SYSTAIC bekannt, dass die zur Produktion benötigten Solarzellen für 2007 und 2008 über die Webasto Solar GmbH abgesichert seien und für die Folgejahre ein entsprechender langfristiger Rahmenvertrag kurz vor dem Abschluss stehe. Eine entsprechende Absichtserklärung (Letter of Intend) sei mit Q-Cells über 8,1 MW unterzeichnet worden. Mit einem weiteren deutschen Hersteller laufen laut SYSTAIC derzeit intensive Gespräche, welche noch im September abgeschlossen werden sollen.

    22.08.2007   Quelle: systaic Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: systaic,
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    Solar Millennium und Inner Mongolia Lvneng New Energy wollen erstes solarthermisches Kraftwerk Chinas bauen

    Parabolrinnen-Kraftwerk der Solar Milennium AG
    Parabolrinnen-Kraftwerk der Solar
    Milennium AG

    Die Solar Millennium AG, Erlangen hat zusammen mit der Inner Mongolia Lvneng New Energy Co. Ltd. mit Sitz in Hohhot in der Volksrepublik China ein Joint Venture gegründet. Beide Unternehmen halten jeweils 50 Prozent der Anteile an dem neuen Unternehmen, der Inner Mongolia STP Development Co. Ltd. mit Sitz in Hohhot, berichtet Solar Millennium in einer Pressemitteilung Ziel neuen Unternehmens ist, das erste Parabolrinnen-Kraftwerk zur Produktion von Solarstrom in China zu entwickeln und zu bauen. Dazu werde das Gemeinschaftsunternehmen eine Machbarkeitsstudie beauftragen, die bis Mitte 2008 abgeschlossen sein soll. Mit Vorliegen eines positiven Ergebnisses sei dann kurzfristig die Realisierung des solarthermischen Kraftwerkes geplant.  Die Gründung des Joint Ventures sei ein erstes Ergebnis des Rahmenabkommens, das im letzten Jahr in Peking im Beisein des Ministerpräsidenten der Volksrepublik China, Wen Jiabao, und Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, unterzeichnet wurde. Dieses sieht die Realisierung von solarthermischen Kraftwerken mit einer Leistung von insgesamt 1.000 Megawatt von Solar Millennium und zwei chinesischen Unternehmen vor.



    Machbarkeitsstudie für 50 Megawatt-Kraftwerk in der Inneren Mongolei

    Bei dem geplanten ersten Projekt handelt es sich um ein Parabolrinnen-Kraftwerk mit einer Leistung von 50 Megawatt (MW) in der Inneren Mongolei. Dieses Projekt wurde bereits in den aktuellen Fünf-Jahres-Plan Chinas aufgenommen und soll Vorbild für den weiteren Einsatz dieser Technologie in China sein. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie werden drei Alternativstandorte untersucht. Die Flagsol GmbH, ein Technologieunternehmen der Solar Millennium AG, wird mit der Durchführung großer Teile der Machbarkeitsstudie beauftragt und legt dabei insbesondere das Solarfeld aus.


    Vorbildprojekt für nachhaltige Stromerzeugung in China

    "Wir wollen bereits im nächsten Jahr mit dem Bau des ersten Parabolrinnen-Kraftwerks in China beginnen. Nachdem die Solar Millennium AG erfolgreich die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke in Europa entwickelt hat, können wir nun auch in Asien erstmalig solarthermische Kraftwerke realisieren", sagt Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium. "Wir freuen uns sehr, dass wir gemeinsam mit unseren chinesischen Partnern ein wichtiges Vorbildprojekt nachhaltiger Stromerzeugung in dieser Region, die durch einen stark steigenden Energiebedarf gekennzeichnet ist, realisieren können", so Beltele weiter. Die Geschäftsführung des Joint Ventures werde von beiden Muttergesellschaften zu gleichen Teilen gestellt.

    22.08.2007   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Solar Milennium AG,
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    Internationale Industrie-Leitmessen Intersolar und AUTOMATICA im Juni 2008 gleichzeitig in München

    Solartechnik und Robotik auf der Intersolar 2007
    Solartechnik und Robotik auf der Intersolar 2007

    Vom 10. Juni bis zum 14. Juni 2008 finden die Intersolar 2008, Fachmesse für Solartechnik, und die AUTOMATICA 2008, Industriemesse für Automation, teilweise parallel in München statt. Am 12. und 13. Juni teilen sich die beiden internationalen Industrie-Leitmessen insgesamt zehn Messehallen auf dem Messegelände München und werden mehr internationale Fachbesucher als jemals zuvor anziehen.
    Sowohl die Intersolar als auch die AUTOMATICA haben sich während der letzten Jahre als unumstrittene internationale Fortschrittsplattformen etabliert. Beide Messen konnten in dieser Zeit immer wieder mit Rekordzuwächsen bei Ausstellern und internationalen Besuchern aufwarten. Während die AUTOMATICA bereits am 10. Juni 2008 beginnt und bis 13. Juni dauert, folgt kurz darauf die Intersolar vom 12. bis 14. Juni 2008. Die Veranstalter gehen davon aus, dass durch die Kooperation der beiden Messen zahlreiche positive Effekte für Besucher und Aussteller entstehen.
     

    Die Intersolar erstmals in München

    Die jährlich stattfindende Intersolar wurde 2007 ein letztes Mal in Freiburg veranstaltet, bevor sie 2008 wegen des großen Wachstums der letzten Jahre nach München übersiedelt. Die international etablierte Leitmesse für Photovoltaik, Solarthermie und solares Bauen konnte zuletzt ein Wachstum von 36 % bei den Besucherzahlen auf 32.000 Fachbesucher aus fast 100 Ländern verzeichnen. 37 % der 638 Aussteller kamen 2007 aus über 30 Ländern auf die Intersolar. Für das kommende Jahr erwarten die Veranstalter 800 Aussteller und mehr als 35.000 Besucher in fünf Messehallen. Der Umzug nach München wurde damit unvermeidbar - dort erfüllen 51.000 Quadratmeter den in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegenen Raumbedarf der Intersolar.


    AUTOMATICA legt zu

    Die AUTOMATICA präsentiert ein internationales Angebot zur Montage- und Handhabungstechnik, zur Robotik, zu industrieller Bildverarbeitung und den dazugehörigen Technologien. Schon 2006 konnte die zweijährlich stattfindende AUTOMATICA mit 28.500 Fachbesuchern aus 84 Ländern die Zahl ausländischer Besucher mehr als verdoppeln und damit ihren Status als internationale Leitmesse festigen: Zuletzt begrüßte die Messe 814 Aussteller aus 37 Ländern. Die Veranstalter der AUTOMATICA erwarten für 2008 erneut ein deutliches Wachstum und eine Steigerung der Internationalität bei Ausstellern und Besuchern.


    Kooperation für Besucher und Aussteller

    Die Zusammenarbeit der beiden Leitmessen AUTOMATICA und Intersolar sei die logische Konsequenz der Annäherung der beiden Industriezweige, so die Veranstalter. Die Automatisierungsbranche profitiere von zunehmenden Aufträgen aus der stetig wachsenden Solar-Branche, die bei einzelnen Unternehmen bereits 80 % der Neuaufträge ausmachten. Die Solarindustrie wiederum profitiere von den Vorteilen der automatisierten Fertigung, um die Qualität weiter zu erhöhen und die weltweit steigende Nachfrage zu befriedigen.


    Gemeinsame Konferenzen und Foren; Übergänge zwischen den Messen-

    An den beiden gemeinsamen Messetagen am 12. und 13. Juni 2008 werden Aussteller und Fachbesucher die Möglichkeit haben, von der Kooperation der beiden Messen zu profitieren. Es wird zwei Übergänge zwischen der Intersolar und der AUTOMATICA geben, die den Besuch beider Messen ermöglichen. Gleichzeitig werden gemeinsame Konferenzen und Foren geplant, die sich beispielsweise auf Automatisierungslösungen in der Solar-Branche und innovative Energielösungen für die Industrie beziehen werden. Weitere Kooperationen während der beiden Messen sind geplant.

    Weitere Informationen: http://www.intersolar.de und http://www.automatica-muenchen.de/

    22.08.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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    Photovoltaik-Produzent SOLON AG setzt starkes Wachstum fort

    SOLON-Soloarstromanlage bei der AUDI AG (Ingolstadt).
    SOLON-Soloarstromanlage bei der AUDI AG
    (Ingolstadt).

    Die Berliner SOLON AG für Solartechnik hat am 22.08.2007 ihren Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2007 vorgelegt. Danach erhöhte sich der Konzernumsatz um 37 % auf 193,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 141,8 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg nach Angaben des Unternehmens um 65 % auf 19,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 11,8 Mio. Euro), das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 67 % auf 15,7 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 9,4 Mio. Euro). Das Konzernergebnis verbesserte sich auf 17,6 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 5,5 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie betrug 1,87 Euro (Vorjahreszeitraum: 0,61 Euro). Bereinigt um den im ersten Quartal des Jahres aus dem Verkauf einer Beteiligung erzielten Sondereffekt ergebe sich für das erste Halbjahr 2007 ein operatives Konzernergebnis nach Minderheiten in Höhe von 8,8 Millionen Euro und ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,93 Euro. Dies entspreche einer Steigerung um 60 % bzw. 52 %. Das anhaltende Unternehmenswachstum ist laut SOLON AG besonders auf das kontinuierlich wachsende Photovoltaik-Auslandsgeschäft zurückzuführen.   Über 65 % des Umsatzes wurden im ersten Halbjahr 2007
    außerhalb Deutschlands erzielt. So sei es der SOLON AG gelungen, ihre starke Position im spanischen Kraftwerksgeschäft weiter auszubauen. Ein erstes Megawatt-Projekt in den USA werde realisiert.


    46 % mehr Solar-Projekte, Produktionskapazitäten sollen von 130 Megawatt auf 210 MW ausgebaut werden

    Durch das starke Wachstum des Projektgeschäfts erhöhte sich der Anteil des Segments Systemtechnik am Konzernumsatz auf 46 %. Die zunehmende Internationalisierung des Unternehmens spiegelt sich auch in der Personalentwicklung wider: Zum Ende des ersten Halbjahrs 2007 waren 599 Mitarbeiter im SOLON-Konzern beschäftigt, davon 53 % in Deutschland und 47 % an den ausländischen Standorten des Konzerns. Angesichts der positiven Entwicklung des ersten Halbjahrs geht das Management für das Gesamtjahr 2007 nunmehr davon aus, dass Konzernumsatz und -ergebnis um deutlich über 30 % wachsen werden. Die Jahresproduktion werde von 84 Megawatt im Vorjahr auf rund 110 Megawatt steigen. Bis Ende 2007 will das Unternehmen seine konzernweiten Produktionskapazitäten von derzeit 130 Megawatt auf 210 Megawatt ausbauen.

    Der vollständige Zwischenbericht der SOLON AG zum 30. Juni 2007 steht auf der Internetseite des Unternehmens zum Herunterladen zur Verfügung.

    22.08.2007   Quelle: SOLON AG:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SOLON AG,
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    Photovoltaik-Kabel "RHEYHALON Solar" kurz vor der TÜV-Zulassung

    PV-Kabel RHEYHALON Solar.
    PV-Kabel RHEYHALON Solar.

    Mit RHEYHALON Solar führt die Nexans Deutschland Industries GmbH & Co. KG nun ein Kabel im Programm, das speziell für den Einsatz in Photovoltaik-Anlagen auf der Gleichspannungsseite entwickelt wurde, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Gegensatz zu den bisher verwendeten Solarstrom-Kabeln sei es unempfindlich gegen Lichteinwirkung, Ozon oder zum Beispiel Pilzbefall und soll daher einen sicheren Betrieb über 25 und mehr Jahre ermöglichen. Es wurde laut Hersteller entsprechend dem neuen Anforderungskatalog für PV-Leitungen der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) im DIN und VDE (Frankfurt) entwickelt. Der TÜV Rheinland habe RHEYHALON Solar bereits auf seine Beständigkeit gegenüber Kabelkorrosion geprüft. Noch diesen Herbst soll es als eines der ersten PV-Kabel am deutschen Markt die TÜV-Zulassung erhalten. 
    RHEYHALON Solar eignet sich laut Nexans Deutschland Industries für Spannungen bis 1,8 kV (Leiter/Leiter, nicht geerdetes System). Sein Leiter bestehe in Einklang mit DIN EN 60228 (Klasse 5) aus verzinntem, feindrähtigem Kupfer und sei von einer Isolierung aus einer vernetzten Elastomer-Mischung umgeben. Diese wiederum sei ummantelt von einer vernetzten Polyolefin-Mischung, die gegen Öl, Ozon und UV-Licht beständig ist. Die Isolierung, die auch harter mechanischer Beanspruchung standhalte, besitze einen Widerstand von mehr als 1015 Ohm pro Zentimeter (Ω x cm). Im Gegensatz zu handelsüblichen gummiisolierten Leitungen seien bei RHEYHALON Solar weder Haarrisse noch ein altersbedingtes Schrumpfen des Mantels zu befürchten, heißt es in der Pressemitteilung. Auch im Hinblick auf die Eigenschaften im Brandfall erfülle es die TÜV-Kriterien: Seine Isolierung sei halogenfrei, setze bei Feuer keine toxischen Gase frei, und hemme die Brandfortleitung. Nexans neues PV-Kabel ist für den Betrieb bei -40 bis 110 °C vorgesehen und wird ab sofort in fünf verschiedenen Nennquerschnitten von 2,5 bis 16 Quadratmillimetern angeboten.

    22.08.2007   Quelle: Nexans Deutschland Industries GmbH & Co. KG; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Nexans Deutschland Industries GmbH & Co. KG,
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    Windtec Systems baut Windenergie-Anlagen für Privathaushalte

    Windturbinen vom Typ Enflo 0071.
    Windturbinen vom Typ Enflo 0071.

    Die Schweizer Windtec Systems AG aus Kreuzlingen am Bodensee arbeitet an einer neuen Form der privaten Energieversorgung: "Die Enflo-Windkraftanlage ist die Lösung für alle, die günstig, überall und unabhängig von großen Energieversorgern ihren eigenen Strom produzieren möchten", so Dirk Süss, Geschäftsführer der Windtec Systems AG, die ihre Anlagen in Deutschland entwickelt und produziert. Die Enflo 0071 ist laut Hersteller eine kleine Windturbine und kaum größer als ein Büro-Ventilator. Dafür sei die Enflo ein echtesKraftpaket: Auf dem Dach eines Einfamilienhauses, auf einer Segelyacht oder beim Camping produziere sie beim kleinsten Lufthauch Strom. Sie könne bis zu 500 Watt Energie erzeugen und decke damit einen erheblichen Teil des Strombedarfes einer Kleinfamilie, heißt es in der Pressemitteilung der Windtec Systems AG. 

    Mantelturbine steigert die Energieausbeute

    Das Geheimnis der Windkraftanlage sei eine raffinierte Kombination aus Pioniergeist und Präzisionstechnik. Die Windtec Systems AG setze bei ihren Windkraftanlagen erfolgreich das Prinzip der Mantelturbine um. Hierbei wird der Rotor von einem aerodynamisch geformten Mantel umschlossen. "Durch den Einsatz dieser Technologie erreichen wir bei unseren Windkraftanlagen eine Energieausbeute, die bis zu 2,5 Mal höher ist, als bei konventionellen Anlagen", erklärt Süss. Aufgrund der guten Marktresonanz entwickle das Unternehmen seine Technologie weiter und plane bereits Anlagen mit höherer Leistung.

    Inzwischen sei auch das deutsche Umweltministerium auf die Innovation aus Kreuzlingen aufmerksam geworden. "Wir freuen uns über das Interesse des Ministeriums an unserem Produkt", so Dirk Süss. Aufgrund der großen Nachfrage begrüßt der Windexperte eine Novellierung des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG). Seiner Meinung nach würde die staatliche Förderung von Windenergie zusätzliche Anreize für private und gewerbliche Nutzer bedeuten und somit den Umstieg auf erneuerbare Energie noch lukrativer machen.

    22.08.2007   Quelle: Windtec Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Windtec Systems AG,
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    Wachstumsmarkt Photovoltaik im Mittelpunkt einer ETP-Konferenz im Oktober

    Die deutsche Solarindustrie erlebe ein bislang ungebremstes Wachstum, so die ETP (Energie-Training für die Praxis), Veranstalter der Konferenz "Photovoltaik", in der Ankündigung der Veranstaltung. Vor allem die Photovoltaik verzeichnete zuletzt eine Umsatzsteigerung von 3,7 Milliarden Euro (2005) auf 4,9 Milliarden Euro (2006). Die Beschäftigtenzahl soll sich nach Expertenschätzung bis 2012 verdoppeln. Als Gründe für den Erfolg des Solar-Standorts Deutschland nennt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) vor allem einen stabilen Binnenmarkt und eine kontinuierliche Innovationsbereitschaft in den Unternehmen. Trotz aller Erfolgsprognosen stelle sich in Zukunft jedoch die Frage nach der Finanzierung der Branche.   Zwar rechneten Experten mit Investitionen in Forschung und Entwicklung in Höhe von 100 Millionen Euro für das laufende Jahr 2007. Doch sei als Folge eines erhöhten Solarstromanteils im Stromnetz auch mit hohen Aufwendungen für die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu rechnen.


    Wachstumsstrategien für die Solarwirtschaft

    Über Finanzierungs-, Investitionsmöglichkeiten und neue Technologien berichten Experten aus Forschung und Praxis auf der ETP-Konferenz "Photovoltaik" am 25. und 26. Oktober 2007 in Mannheim. Sie erörtern vor allem versicherungsrechtliche Aspekte bei in- und ausländischen Anlagen und veranschaulichen die Ertrags- und Kostenstruktur realisierter Anlagen. So stellt ein Vertreter des BSW Wachstumsstrategien für die Solarwirtschaft und seine Vision eines "Solar Valley" in einzelnen deutschen Bundesländern vor. Neben Wachstumschancen beleuchtet er aber auch die Grenzen des Booms: So soll diskutiert werden, ob der Solarindustrie eine ähnliches Ende droht wie der "Dot-com-Branche".

    Einen Einblick in die Photovoltaik-Forschung und die Entwicklung der Dünnschichttechnologie gibt das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW). Ferner besteht der Referentenkreis aus Spezialisten von Unternehmen wie der Commerzbank, der KFW IPEX-Bank, Phoenix Solar, Würth Solar, KG Leasing und der IKB Deutsche Industriebank. Der Veranstalter ETP (Energie-Training für die Praxis) ist ein Geschäftsbereich des Weiterbildungsunternehmens IIR Deutschland.

    Weitere Informationen: www.iir.de/photovoltaik

    22.08.2007   Quelle: IIR Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Neues Photovoltaik-Design und mehr Solarstrom: Fraunhofer-Solarzellen mit "Metal Wrap Through"-Technologie

    Modul-Prototyp aus 16 MWT-Solarzellen.
    Modul-Prototyp aus 16 MWT-Solarzellen.

    Wissenschaftler des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg haben in ihrer industrienahen Pilotfertigungslinie erfolgreich eine über die Rückseite kontaktierte multikristalline Solarzelle gefertigt, die nicht nur mit einem höheren Wirkungsgrad aufwartet, sondern auch mit einem neuen Erscheinungsbild. Im Vergleich zur Herstellung von Standard-Solarzellen sind es drei Prozessschritte, die das Konzept der MWT-Solarzelle ausmachen und ihr den Namen geben. MWT steht für »Metal Wrap Through«, ein Konzept, das die Vorderseitenkontakte teilweise auf die Rückseite verlegt und damit die Vorderseitenmetallisierung um fast die Hälfte reduziere. 



    Erste MWT-Zellen aus der Pilotfertigungslinie mit mehr als 16 % Wirkungsgrad

    Zunächst werden per Laser Löcher in die Zelle gebohrt. Mit dem dann folgenden Siebdruckschritt zur Herstellung der Kontakte auf der Rückseite erfolgt gleichzeitig die Durchkontaktierung der Zelle. Dies geschieht, indem die Siebdruckpaste die zuvor erzeugten Löcher füllt und damit die elektrische Verbindung zur Vorderseite herstellt. Ein im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren geringer Mehraufwand entstehe bei der Isolation der Kontakte, so das ISE. Die rückseitige Kontaktierung der MWT-Solarzelle erfordert eine leichte Modifizierung des Standardverfahrens. "Ein Mehraufwand, der sich durchaus lohnt", so Dr. Ralf Preu, Abteilungsleiter für PV-Produktionstechnologie und Qualitätssicherung am Fraunhofer ISE, "denn durch die Verringerung der Metallisierung auf der Zellvorderseite erzielen wir eine verminderte Abschattung und damit einen Stromgewinn, der zu einer deutlichen Wirkungsgradsteigerung führt". Erste MWT-Zellen aus der Pilotfertigungslinie des Instituts erzielen nach Angaben des ISE mehr als 16 % Wirkungsgrad und liegen damit bis zu einem halben Prozent über vergleichbaren siebgedruckten Standardsolarzellen, die aus demselben multikristallinen Material hergestellt wurden.

    Bbreitere Zellverbinder führen den Solarstrom verlustfreier ab

    Auch in der Weiterverarbeitung zum Modul zeigt die MWT-Zelle große Vorteile. "Da wir keine Abschattungsverluste auf der Vorderseite mehr berücksichtigen müssen, können wir breitere Zellverbinder verwenden und so den erzeugten Strom verlustfreier abführen", stellt Dr. Harry Wirth fest, der Leiter der Gruppe Photovoltaische Module. "Gleichzeitig können wir die Zellen dichter packen, da der Zellverbinder nicht mehr von einer Seite auf die andere geführt werden muss", so Wirth weiter.


    Modul-Prototyp auf der European Photovoltaic Solar Energy Conference in Mailand

    Ein erstes am Fraunhofer ISE entwickeltes Demonstrator-Modul aus 16 MWT-Solarzellen erzielte einen Wirkungsgrad von 15 %. Vergleiche man wiederum mit einem Modul aus Standardsolarzellen, entspreche dies einer Wirkungsgradsteigerung von mehr als einem halben Prozent, betont das ISE. Die Freiburger Forscher stellen ihre Neuentwicklung für die Fertigung industrieller Siebdrucksolarzellen auf der größten europäischen Photovoltaikkonferenz Anfang September in Mailand vor, der 22nd European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition vom 3.-7.Sept. 2007; Halle 20 Stand A1.

    21.08.2007   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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    Wattner AG finanziert Solar-Kraftwerke von Scheuten Solar für 90 Millionen Euro

    Solarpark in Meerane (Sachsen)
    Solarpark in Meerane (Sachsen)

    Die Wattner AG (Köln) und Scheuten Solar mit Sitz im niederländischen Venlo haben einen Rahmenvertrag unterzeichnet über die Finanzierung und den Bau von Solarkraftwerken für 90 Millionen Euro, berichtet die Wattner AG in einer Pressemitteilung. Beide Unternehmen wollen damit eine umfassende Kooperation ein gehen. Scheuten Solar wird als Generalunternehmer und Solarmodul-Hersteller für die schlüsselfertige Errichtung von Solarkraftwerken verantwortlich sein, für die Wattner das Eigenkapital stellt. "Mit Scheuten Solar sichern wir uns eine hohe Qualität für unsere Projekte und einen wichtigen strategischen Partner, mit dem wir schon in der Vergangenheit gut zusammen gearbeitet haben. So lieferte Scheuten Solarmodule für unsere Freiflächenanlage bei Meerane", erklärt Wattner-Vorstand Ulrich Uhlenhut. 


    Solarstromanlage auf 1,2 Kilometer langem Lärmschutzwall

    "Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Solaranlage auf 1,2 Kilometern Länge direkt auf einem Lärmschutzwall entlang der A4 errichtet ist und Scheuten die Herausforderungen dieses Projektes ausgezeichnet gemeistert hat", so Uhlenhut. Die Vereinbarung zwischen der Wattner Gruppe und Scheuten Solar sei für sech Jahren geschlossen. "Mit Wattner als Investor für unsere Projekte können wir uns voll auf unsere technologischen Kernkompetenzen konzentrieren", sagt Marinus Boogert, Marketing & Sales-Direktor der Scheuten Solar. "Dieser Rahmenvertrag über ein Gesamtvolumen von 30 Megawatt (MW) sichert uns über mehrere Jahre hinweg kontinuierlichen Absatz", so Boogert weiter.Aus dieser Kooperation heraus befänden sich in Spanien und Italien bereits Teilprojekte mit einem Umfang von rund 4 MW Leistung in der Pipeline; in Deutschland soll 2007 noch ein MW fertig gestellt werden.

    21.08.2007   Quelle: Wattner AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SESOL,
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    Solarthermie-Anbieter Paradigma: Absolute Sicherheit von CPC Vakuum-Röhrenkollektoren garantiert

    CPC Vakuum-Röhrenkollektor von Paradigma.
    CPC Vakuum-Röhrenkollektor von Paradigma.

    "Paradigma CPC Vakuum-Röhrenkollektoren sind absolut sicher. Eine Explosionsgefahr mit weit fliegenden Glassplittern wie bei Vaillant Ganzglas-Röhrenkollektoren können wir mit hundertprozentiger Sicherheit ausschließen, da bei unseren Kollektoren das unter Druck stehende Wärmeträger-Fluid nicht in Glas, sondern in Metallrohren eingeschlossen ist", so Karlheinz Venter, Marketingchef der Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG für Deutschland in einer Pressemitteilung.   Jede Solaranlage gehe im Laufe der Sommermonate mehrfach in den Zustand der Stagnation über, das heißt, die Solarpumpe werde aufgrund des vollständig aufgeheizten Solarspeichers abgeschaltet, erläutert Paradigma. Die üblichen Stillstandstemperaturen hocheffizienter Sonnenkollektoren könnten dabei - je nach Wetterlage - deutlich über 200° C liegen. Bei diesen hohen Temperaturen sei jeder Flach- oder Vakuum-Röhrenkollektor mehr oder weniger vollständig mit Dampf gefüllt.


    Dampf in Rohrregistern aus Edelstahl oder Kupfer eingeschlossen

    Um zu vermeiden, dass dieser Dampf bei Beschädigung des Kollektors unkontrolliert austreten und ernsthafte Schäden an Personen und Material verursachen kann, werde er in der Regel in hochbeständigen Rohrregistern aus Edelstahl oder Kupfer eingeschlossen. Diese Rohrregister widerstünden Druck und harten Schlägen von deutlich über 50 bar. Darum würden sie auch bei einer Beschädigung der transparenten Kollektorabdeckung (Glasscheibe oder Vakuum-Röhre) intakt bleiben und zuverlässig verhindern, dass durch plötzlichen Druckabfall und eine schlagartige Verdampfung des Wärmeträgers große Energiemengen unkontrolliert freigesetzt werden.

    Paradigma habe dieses Sicherheitskonzept bei seinen CPC Vakuum-Röhrenkollektoren perfektioniert, betont das Unternehmen. Werde bei einem CPC Kollektor im Stillstand eine Röhre mutwillig (z. B. durch Steinwurf) oder durch höhere Gewalt (z. B. durch Hagel mit Korngröße 6 cm) zerstört, bleibe der Dampf sicher im Edelstahlregister eingeschlossen. Darüber hinaus bleibe die Funktionsfähigkeit des CPC Kollektors nahezu vollständig erhalten: So erbringe ein Vakuum-Röhrenkollektor CPC 45 Star azzurro bei einer zerstörten Röhre noch bis zu 95 % seiner ursprünglichen Leistung, heißt es in der Pressemitteilung. "Eine defekte Vakuum-Röhre des CPC-Kollektors kann in wenigen Minuten ohne Werkzeug durch eine intakte Röhre ersetzt werden. Die CPC-Anlage bleibt dabei vollständig in Betrieb, ein Entleeren ist nicht erforderlich. Selbstverständlich übernimmt Paradigma bei Hagelschäden innerhalb der Garantiezeit von zehn Jahren auch die beim Röhrentausch anfallenden geringen Kosten für Arbeit und Material", verspricht Paradigma.

    21.08.2007   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG,
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    Greenpeace: Klimaschutz-Pläne der Bundesregierung verfehlen ihr Ziel

    Mit den Maßnahmen zum Klimaschutz, die das Bundeskabinett auf seiner Klausur ab Donnerstag in Meseberg beraten will, könne die Bundesregierung ihre Ziele zur CO2-Verringerung nicht erreichen, so die Umweltschutzorganisation Greenpeace in einer Pressemitteilung. Zu diesem Ergebnis komme die Ecofys GmbH in Nürnberg, die im Auftrag von Greenpeace das "Eckpunktepapier" analysiert hat, über das die Minister in Meseberg entscheiden werden. Selbst bei einer vollständigen und zügigen Umsetzung der 30 Maßnahmen dieses Papiers könnte Deutschland nur etwa zwei Drittel der erforderlichen Verringerung der Treibhausgase erzielen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat als Ziel vorgegeben, die Treibhausgase in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu senken. 

    "Das Klima verträgt keine weiteren Kompromisse"

    "Wenn sich Frau Merkel Ziele zum Schutz des Klimas setzt, muss sie diese auch erreichen wollen, sonst setzt sie ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Das Eckpunktepapier ist ein Anfang, reicht aber nicht aus", sagt Greenpeace Klimaexperte Karsten Smid. "Wer jetzt auch noch wie einige Industriebranchen versucht, diese Maßnahmen zu drosseln, hat nicht begriffen, wie ernst die Lage ist und welche großen Schritte wirklich nötig sind. Das Klima verträgt keine weiteren Kompromisse", so Smid. Greenpeace fordert ein Maßnahmenpaket, mit denen das Klimaschutzziel tatsächlich erreicht werden kann.


    Mit dem Eckpunktepapier wird das deutsche Klimaschutzziel nicht erreicht

    Ecofys hat unter der Leitung von Dr. Jochen Harnisch berechnet, dass die im Eckpunktepapier genannten Maßnahmen zu einer CO2-Verringerung von insgesamt 180 Millionen Tonnen bis zum Jahr 2020 führen können. Weitere Maßnahmen könnten bis zu 35 Millionen Tonnen einsparen, ihre Erreichung ist aber eher als unsicher anzusehen. Das deutsche Klimaschutzziel von 40 Prozent entspricht dagegen einer Verringerung um insgesamt 260 Millionen Tonnen CO2, gegenüber dem heutigen Stand.

    Das Eckpunktepapier bleibe damit deutlich hinter den Erwartungen zurück, betont Greenpeace. Die beiden wirkungsvollsten Maßnahmen seien der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Energieeinsparverordnung. Auch saubere Kraftwerkstechnologien könnten einen Beitrag leisten, wenn sie statt mit Kohle, mit Gas betrieben werden. "Unsere Analyse zeigt eine Deckungslücke von 80 Millionen Tonnen CO2. Wir empfehlen, den Eckpunkteplan durch Klimaschutzmaßnahmen in einer zweiten Phase zu ergänzen", so Dr. Harnisch von Ecofys.

    Vor zehn Jahren habe Angela Merkel als Bundesumweltministerin unter der Regierung Kohl drastische CO2-Verringerungen versprochen, erinnert Greenpeace. "Deutschland hat sich ein CO2-Reduktionsziel von 25 Prozent bis zum Jahr 2005, bezogen auf das Niveau von 1990, gesetzt. Dieses Ziel ist allgemein anerkannt und wird von den gesellschaftlichen Gruppen
    akzeptiert", zitiert Greenpeace Angela Merkel wörtlich. Dieses Ziel sei bis heute nicht erreicht worden. "Frau Merkel sollte aus ihren Fehlern als damalige Umweltministerin gelernt haben: Ankündigungen allein reichen nicht aus. Wenn in Meseberg nicht die Weichen gestellt werden, dann wiederholt sich die Geschichte. Ein zweites Versagen in der deutschen Klimapolitik können und dürfen wir uns aber nicht erlauben, so Karsten Smid.

    21.08.2007   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Offizielle Inbetriebnahme der ersten Solarfelder (6 MW) im größten Photovoltaik-Kraftwerk der Welt

    Stand der Bauarbeiten im Photovoltaik-Kraftwerk
    Stand der Bauarbeiten im
    Photovoltaik-Kraftwerk "Waldpolenz"

    Rund 11.000 Pfosten sind gerammt, die ersten 2.600 Aluminiumtische sind verschraubt, und rund 100.000 Solarmodule montiert und verkabelt - mit der Inbetriebnahme der ersten Solarfelder feiert die juwi-Gruppe aus Bolanden (Rheinland-Pfalz) am 21.08.2007 die offizielle Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts im künftig größten Solarstrom-Kraftwerk der Welt. "Ab dem heutigen Tage können wir bis zu sechs Megawatt Solarstrom einspeisen", betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. Bis Ende 2009 errichtet juwi auf einem ehemaligen Militärflughafen östlich von Leipzig eine 40-Megawatt-Anlage mit modernster Dünnschichttechnologie. Die Anlage im sächsischen Muldentalkreis wird auf der Hälfte einer 220 Hektar großen Fläche in den Gemeinden Brandis und Bennewitz gebaut. Die Grundfläche der Anlage entspricht der Größe von rund 200 Fußballfeldern. Nach kompletter Fertigstellung werden in dem Solar-Kraftwerk pro Jahr etwa 40 Million Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt. Das Solarkraftwerk wird damit jährlich rund 25.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) einsparen. 


    Solarstrom schont die Umwelt, macht unabhängig von teuren Energieimporten und schafft neue Arbeitsplätze

    "In einer Zeit, wo alle Welt über den Klimawandel diskutiert, zeigen wir somit die Leistungsfähigkeit der erneuerbaren Energien", betont Willenbacher. „Solarstrom schont nicht nur die Umwelt, sondern macht auch unabhängig von teuren Energieimporten und schafft neue Arbeitsplätze. Freiflächenanlagen als preisgünstigstes Photovoltaik-Segment tragen maßgeblich zu diesem Erfolg bei", so der Solar-Pionier weiter. Gleichzeitig gibt das Projekt dem regionalen und überregionalen Arbeitsmarkt neue Impulse: Während des Baus werden bis zu 100 Personen - überwiegend aus der Region - im Solarpark "Waldpolenz" mit der Montage der Anlage beschäftigt sein. Nach der Inbetriebnahme werden juwi-Mitarbeiter für die Betriebsführung sowie den Service und die Wartung des Solarparks tätig sein. Außerdem werden durch Solarprojekte dieser Art bundesweit zahlreiche Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie geschaffen, bei der Herstellung von Solarmodulen, Wechselrichtern und im Metallbau. Die rund 550.000 Solarmodule werden beispielsweise überwiegend in Frankfurt an der Oder produziert. An diesem Standort hat First Solar im Juli die weltweit größte und modernste Fertigung für Dünnschichtmodule mit über 400 neu geschaffenen Arbeitsplätzen offiziell eröffnet.


    Juwi als Generalunternehmer für Planung, Logistik und Bauleitung verantwortlich

    "Der Bau der weltweit größten Anlage ist eine echte Herausforderung für ein mittelständisches Unternehmen wie die juwi-Gruppe", betont Willenbacher. Neben den logistischen Aufgaben sei auch das Management des gesamten Projektes sehr anspruchsvoll, von der Vorbereitung der Grundfläche über den Einkauf der Komponenten bis zum Netzanschluss der Anlage. In zahlreichen Megawatt-Projekten, die juwi in den vergangenen Jahren bereits realisiert hat, habe das Unternehmen aus Rheinland-Pfalz bewiesen, dass es diese Aufgabe bewältigen werde. Und auch in Waldpolenz könne man sich von der rasanten Entwicklung überzeugen: die ersten sechs Megawatt wurden in nur vier Monaten errichtet.


    Investitionsvolumen rund 130 Millionen Euro

    "Waldpolenz" ist ein Meilenstein für die Entwicklung der juwi-Gruppe und für die Photovoltaik allgemein: Das Kraftwerk in Brandis ist laut juwi dank seiner Größe und den damit verbundenen Einsparmöglichkeiten auf allen Ebenen der Systemkosten ein Beleg für die Fortschritte bei der Erschließung der Kostensenkungspotenziale in der Photovoltaik-Industrie. Bei den durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgegebenen Vergütungssätzen für Freiflächenanlagen (rund 35 Cent pro Kilowattstunde) lassen sich vor allem Anlagen mit innovativer Technologie, wie beispielsweise der Dünnschicht-Photovoltaik, wirtschaftlich betreiben. Der juwi-Gruppe gelang es, gemeinsam mit der Sachsen LBGruppe zeitlich parallel zur Projektierungs- und Genehmigungsphase des Projektes, die Eigenkapital- und Fremdkapitalfinanzierung professionell zu strukturieren. "Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit juwi und SachsenFonds dieses zukunftsweisende und in dieser Größenordnung einzigartige Projekt realisieren zu können", betont Sachsen LB-Vorstandsmitglied Werner Eckert. Die SachsenFonds GmbH - ein Unternehmen der Sachsen LB-Gruppe - wird das Eigenkapital des Projektes voraussichtlich im Spätsommer dieses Jahres als geschlossenen Fonds interessierten Anlegern anbieten. Damit erhalten beispielsweise auch Einwohner der Region die Möglichkeit, sich an diesem einzigartigen Projekt zu beteiligen. Die strukturierte Projektfinanzierung wird durch die Sachsen LB zur Verfügung gestellt. "Vor allem die langjährige Erfahrung der Sachsen LB bei Projektfinanzierungen im Bereich regenerative Energien war für unsere Finanzierungsentscheidung ausschlaggebend", sagt Fred Jung, ebenfalls Vorstand und Mitbegründer der juwi-Gruppe.


    Module vom Dünnschicht-Spezialisten First Solar

    Ein wichtiger Partner wird dabei der weltweit führende Dünnschicht-Spezialist First Solar sein, der ebenso wie juwi die Philosophie einer schnellen Markteinführung von Solarstrom verfolgt. First Solar liefert die Solarmodule für den Solarpark Waldpolenz. "Wir sind stolz, dass First Solar von juwi bei diesem wegweisenden Projekt als Modullieferant ausgewählt wurde. Unsere Dünnschichtmodule lassen sich kostengünstig produzieren, genügen höchsten Qualitätsstandards und liefern überlegene Energieerträge", betont Stephan Hansen, Geschäftsführer der First Solar GmbH.

    21.08.2007   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: juwi Gruppe,
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    Solarthermie: SCHOTT-Rohrglas prüft Sonnenkollektoren

    Aufgrund von Sachschäden an einigen wenigen Solarwärmeanlagen auf den Dächern von Einfamilienhäusern, in denen es zum Glasbruch integrierter SCHOTT-Röhrenkollektoren gekommen ist, hat der Kollektorhersteller SCHOTT-Rohrglas umfangreiche Untersuchungen zur Ursachenermittlung eingeleitet. Ergebnisse lägen derzeit noch nicht vor, heißt es in der Pressemitteilung der SCHOTT-Rohrglas GmbH (Mitterteich). Aus Gründen der Vorsicht sei die Auslieferung weiterer Solar-Röhrenkollektoren vorübergehend ausgesetzt worden. Bei den geborstenen Röhrenkollektoren des Typs "ETC16 Vakuumröhrenkollektor" handle es sich um eine von SCHOTT-Rohrglas produzierte und zugelieferte Komponente, die in den bekannten Schadensfällen als Teil einer Solarthermieanlage des Heizungssystemanbieters Vaillant installiert wurde.   Als einer der weltweit führenden Hersteller von Spezialglasröhren sehe sich SCHOTT-Rohrglas höchsten Ansprüchen an Qualität und Sicherheit verpflichtet. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Sachschäden habe SCHOTT-Rohrglas gemeinsam mit Vaillant die geborstenen Vaillant-Systeme vor Ort begutachtet und nehme derzeit eine umfangreiche technische Analyse der Schadensbilder vor. Es gelte, ein vielschichtiges, mehrstufiges System zu durchleuchten, an dem vom Hersteller über den Systemanbieter bis hin zum Monteur drei Stufen in der Vertriebskette beteiligt sind.


    Auslieferung der Solar-Röhrenkollektoren vorübergehend eingestellt,

    Darüber hinaus habe SCHOTT-Rohrglas den TÜV Süd als unabhängiges Prüfinstitut mit der Ursachenermittlung beauftragt. Obwohl es keine Indizien dafür gebe, dass die SCHOTT-Kollektoren als (Mit-)Verursacher der Sachschäden in Betracht kommen, habe SCHOTT-Rohrglas aus Gründen der Sicherheit die Auslieferung seiner Solar-Röhrenkollektoren vorübergehend eingestellt. Sobald die Ergebnisse aus der unternehmensinternen sowie der externen Schadens- und Ursachenanalyse vorliegen, will SCHOTT-Rohrglas auf Basis der gesamten Faktenlage und im Rahmen seiner unternehmerischen Verantwortung darüber entscheiden, inwiefern qualitätssichernde Maßnahmen für weitere, bereits durch Heizungssystemanbieter in Gesamtsysteme verbaute Solar-Röhrenkollektoren zu erwägen sind.


    Strenge Qualitätssicherung bei SCHOTT

    Beim Betrieb einer Solarthermieanlage entsteht innerhalb einer Solar-Röhre ein Druck von maximal sechs bar. Die SCHOTT-Solarkollektoren sind laut Hersteller auf eine Belastbarkeit ausgerichtet, die wesentlich über dem Maximalwert von sechs bar liege. Den strengen SCHOTT-Qualitäts- und Sicherheitskontrollen entsprechend werde vor Verlassen des Werks jede einzelne Röhre eines Solarkollektors mit zehn bar Luft und jeder komplette Kollektor mit 25 bar und einem kalten Medium sowie mit zwölf bar und einem 160 Grad heißen Medium geprüft.

    21.08.2007   Quelle: SCHOTT-Rohrglas GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Photovoltaik könnte 14 % österreichischen Stromverbrauchs decken

    Photovoltaikanlage am Gemeindeamt Diex.
    Photovoltaikanlage am Gemeindeamt Diex.

    Österreichweit warten 100 Quadratkilometer Dachflächen auf ihre energetische Nutzung mit Photovoltaik, berichtet der Verband Photovoltaic Austria in einer Pressemitteilung. Auf dieser Fläche könnten jährlich zirka zehn Terawattstunden (TWh) Solarstrom produziert werden, rechnet der Verband vor. "Damit könnten bereits jetzt 14 % des jährlichen österreichischen Stromverbrauchs von zirka 69 TWh gedeckt werden", betont Photovoltaic Austria-Geschäftsführer Gerhard Fallent.   Dazu komme, dass Photovoltaik im Betrieb völlig emissionsfrei, äußerst langlebig und wartungsarm sei. Photovoltaik sei daher bereits heute in der Lage aufgrund der hervorragenden Integrierbarkeit ohne zusätzlichen Landschaftsverbrauch einen wesentlichen Beitrag zum Klimawandel zu leisten.

    Novelle des Ökostromgesetzes als Chance für den Klimaschutz

    Unser Motto lautet daher 'Strategiewandel statt Klimawandel'", betont Fallent. International sind sich die Experten einig, dass ein rascher Strategiewandel zur Eindämmung des Klimawandels um ein Vielfaches billiger komme als die Fortsetzung des "Business as usual". Das Ergebnis der neuerlichen Novellierung des Ökostromgesetzes werde zeigen, ob sich in Zukunft die Strategie oder das Klima wandle. "Die bisher geführten Gespräche lassen vermuten, dass sich dieses Mal doch die Strategie wandelt und Klimaschutz eine Chance erhält", gibt sich Fallent optimistisch.

    21.08.2007   Quelle: Photovoltaic Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Photovoltaic Austria,
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    Multibrid bestellt 13 Tripod-Fundamente für Offshore-Windparks bei Aker Kvaerner Verdal

    Stahlfundament für die M5000 an Land.
    Stahlfundament für die M5000 an Land.

    Die Multibrid Entwicklungsgesellschaft mbH aus Bremerhaven hat die norwegische Offshore-Stahlbauwerft Aker Kvaerner Verdal mit der Herstellung von 13 Stahlfundamenten für die Offshore-Windenergieanlage "Multibrid M5000" beauftragt, berichtet Multibrid in einer Pressemitteilung. Sechs der Fundamente (Tripods) sollen im deutschen Offshore-Testfeld "alpha ventus" installiert werden, 45 Kilometer vor der deutschen Nordseeküste. Sieben weitere sollen im französischen Offshore-Windpark "Côte d’Albâtre", 6 km vor der Küste der Normandie, zum Einsatz kommen.   Der Vertrag umfasst die schlüsselfertige Herstellung der Tripods bis hin zum "Seafastening" der Strukturen für den Transport – einschließlich der Beschaffung des Materials, dem Walzen der Rohre, der Herstellung, Beschichtung und Ausrüstung. Die Fundamente haben jeweils ein Gewicht von ungefähr 700 Tonnen und Höhe von zirka 45 Metern. Die Wassertiefe an den Einsatzorten liegt bei rund 30 Metern. Die Naben der Windenergieanlagen werden sich etwa 90 m über dem Meeresspiegel befinden.

    Großartiges Potenzial für Offshore-Windenergieanlagen der 5 Megawatt-Klasse

    Im November 2007 soll die Herstellung der Rohre beginnen; der Zusammenbau der Tripods in Norwegen startet laut Plan im Januar 2008. Die ersten sechs Tripods sollen im Juni 2008 für das deutsche Projekt ausgeliefert werden, sieben weitere sollen ab August 2008 folgen. "Der Vertrag mit Multibrid stellt einen Durchbruch für Aker Kvaerner Verdal dar. Wir sehen ein großartiges Potenzial im Offshore-Windenergiemarkt mit den Offshore-Windenergieanlagen der 5-MW-Klasse" sagte Bjørnar Skjevik, Präsident des in Mittel-Norwegen beheimateten Stahlbauers.


    Offshore-Windstrom für 80.000 Haushalte

    Die 13 zu errichtenden Multibrid "M5000", mit einer Nennleistung von je 5.000 Kilowatt (kW), werden Energie für rund 80.000 moderne Vier-Personen-Haushalte liefern. Die Offshore-Windenergieanlage M5000 sei speziell für die rauen Bedingungen auf See entworfen worden - ein patentiertes Luftaufbereitungssystem, die redundante Auslegung nahezu aller Nebenaggregate und eine Vielzahl anderer Offshore-Spezifika seien in die Anlage implementiert und garantierten eine hohe Zuverlässigkeit, eine lange Lebensdauer sowie lange Wartungsintervalle, heißt es in der Pressemitteilung. Multibrid will den französischen Offshore-Windpark im Jahr 2009 mit weiteren 14 Anlagen bestücken. Die Bauarbeiten für zwei weitere große Projekte in der deutschen Nordsee (BW II und MEG I) mit jeweils 80 Windrädern vom Typ M5000 sollen planmäßig ebenfalls im Jahr 2009 beginnen. EON Netz ist verpflichtet, bis dahin die Netzanbindung bereitzustellen. Verantwortlich für die technische Planung, die Technik und das Design sowie die Vertragsverhandlungen war die OWT Offshore Wind Technologie GmbH im Auftrag von Multibrid. Multibrid ist ein Unternehmen der PROKON Nord Gruppe.

    21.08.2007   Quelle: Multibrid Entwicklungsgesellschaft mbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Multibrid Entwicklungsgesellschaft mbH,
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    Erneut Photovoltaik-Großauftrag für die Solarpower GmbH

    PV-Aufständerung von SOLARPOWER
    PV-Aufständerung von SOLARPOWER

    Die SOLARPOWER GMBH mit Sitz in Plauen errichtet für die K&S Solarsysteme GmbH & Co.KG (Regensburg) im sächsischen Bockelwitz von Oktober bis November 2007 eine Photovoltaik-Aufständerung mit rund 14.000 Photovoltaik-Modulen. Das berichtet SOLARPOWER in einer Pressemitteilung. Das komplette Photovoltaik-Kraftwerk soll eine Nennleistung von 2,9 Megawatt haben.   Die Freiflächen-Solarstromanlage werde nach Kundenvorgaben maßgeschneidert und den Wind-, Gelände- und Schneelastbedingungen angepasst. Mit der Aufständerung wird laut SOLARPOWER GMBH ein Jahresertrag von über 3.000 Megawattsunden (MWh) erreicht - damit können rund 1.000 Haushalte mit einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 3.000 Kilowatt versorgt werden. Die CO2-Einsparung liege bei 2.400 Tonnen pro Jahr.

    21.08.2007   Quelle: SOLARPOWER GMBH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SOLARPOWER GMBH,
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    SMA liefert langfristig Photovoltaik-Wechselrichter an SunPower

    SMA-Wechselrichter: nun auch bei SunPower zu haben
    SMA-Wechselrichter: nun auch
    bei SunPower zu haben

    SunPower, Hersteller hoch effizienter Solarzellen, Solarmodule und -systeme mit Sitz im kalifornischen Silicon Valley, hat die Unterzeichnung eines langjährigen Liefervertrags mit der SMA Technologie AG (Kassel/Niestetal) bekanntgegeben. SunPower will die SMA-Wechselrichter künftig für Einfamilienhäuser und kleine, kommerzielle Anwendungen anbieten, heißt es in der Pressemitteilung der SMA. "Der Liefervertrag erlaubt es SunPower, eine größere Auswahl innovativer, hochqualitativer und zuverlässiger Solarwechselrichter für unser wachsendes Händlernetzwerk anzubieten. Wir freuen uns auf eine langjährige und fruchtbare Partnerschaft mit SMA", sagt Vikas Desai, Geschäftsführer des Bereichs Wiederverkäufer (Value Added Reseller; VAR) bei SunPower. 
    SMA ist innerhalb der Photovoltaikbranche als der Technologie- und Marktführer für Solar-Wechselrichter anerkannt. "Es ist kein Zufall, dass sowohl SMA als auch SunPower immer wieder für ihre technologischen Innovationen von Fachleuten ausgezeichnet werden", sagt Pierre-Pascal Urbon, SMA-Vertriebsvorstand und Präsident der Tochter SMA America. "Unsere Strategie, nur qualitativ hochwertige und technologisch innovative Produkte zu liefern, ermöglicht uns, SunPower mit zuverlässigen Wechselrichtern zu beliefern und dem stetig steigenden Bedarf der SunPower-Kunden optimal begegnen zu können", so Urbon weiter

    "SMA America ist hervorragend positioniert, um effiziente Komplettlösungen zu liefern, die sowohl die Energiegewinnung maximieren und als auch die Installation einfach und kosteneffektiv gestalten", so Kent Sheldon, Sales Director der SMA America. "Unsere innovativen Wechselrichtertechnologien bieten SunPower höchste Wirkungsgrade bei maximaler Sicherheit und einfacher Installation", so Kent Sheldon.

    20.08.2007   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SMA Technologie AG,
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    DNR zur Klausurtagung der Bundesregierung: "Etikettenschwindel beim Klimaschutz"

    Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat die bisher für die Klausurtagung der Bundesregierung vorbereiteten Entscheidungen zum Klimaschutz als Etikettenschwindel bezeichnet. "Klimapolitik darf nicht dem Koalitionsfrieden geopfert werden", mahnte DNR-Präsident Hubert Weinzierl am 19.08.2007 in Berlin. Zwar wolle das Kabinett über 20 "mehr oder weniger sinnvolle Einzelmaßnahmen" beschließen, die sich meist an die Adresse der einzelnen Bürgerinnen und Bürger richten. Damit lasse sich aber die von Bundeskanzlerin Merkel angestrebte Verringerung der CO2-Emissionen um 40 % bis 2020 (gegenüber 1990) nie und nimmer erreichen, beklagte der DNR. 
    Kritik an der Haltung des Bundeswirtschaftsministers zur Kraft-Wärme-Kopplung

    "Es ist jämmerlich", kritisierte DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen, "dass sich die Bundesregierung scheut, die notwendige Auseinandersetzung mit den Energie- und Autokonzernen zu führen." So weigere sich Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hartnäckig, den Anteil der besonders effizienten Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) an der Stromerzeugung von derzeit 11 % auszuweiten, heißt es in der Pressemitteilung des DNR. Vielmehr habe er in seinem jüngsten Vorschlag zur Novellierung des KWK-Gesetzes aus dem Jahr 2002 das dort enthaltene und viel zu bescheidene quantitative CO2-Minderungsziel von 20 bis 23 Millionen Tonnen CO2 bis 2010 einfach gestrichen, kritisiert der DNR. Der Koalitionspartner SPD spreche sich hingegen für einen Anteil der KWK-Stromerzeugung von 25 % bis 2020 aus.


    DNR: fordert Verdreifachung des bisherigen KWK-Anteils an der Stromerzeugung

    Der DNR fordert angesichts des KWK-Anteils an der Stromerzeugung in anderen europäischen Ländern von bis zu 50 % eine Verdreifachung des bisherigen KWK-Anteils bis 2020. Auch die für die Durchsetzung der Energieeffizienz unentbehrliche Schaffung eines Energieeffizienzfonds werde von der Bundesregierung nicht
    aufgegriffen, bemängelte der DNR.

    20.08.2007   Quelle: Deutscher Naturschutzring   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Vaillant-Solar-Röhrenkollektoren "auroTHERM exclusiv" werden vorläufig stillgelegt

    Zum vorbeugenden Verbraucherschutz informiert die Vaillant-Gruppe (Remscheid) über eine Sicherungsmaßnahme für Solarthermie-Röhrenkollektoren des Typs "auroTHERM exclusiv". "Die Partner aus dem Fachhandwerk werden gebeten, die von ihnen installierten Anlagen vorläufig außer Betrieb zu nehmen", heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Die Fachhandwerker würden sich zu diesem Zweck bei den betroffenen Endkunden melden.  Hersteller der von Vaillant vertriebenen Sonnenkollektoren und der darin eingesetzten Vakuumglasröhren ist die Schott-Rohrglas GmbH. Im Rahmen der regelmäßigen Produktüberprüfung habe Vaillant festgestellt, dass es unter besonderen Umständen in seltenen Fällen zu einem Bersten der aus Spezialglas bestehenden Röhren kommen kann.

    Im Juni hatte die Zeitschrift "Solarthemen" erstmals über die Explosion eines solchen Solarthermie-Kollektors in Ostwestfalen berichtet. Ein zweiter Solar-Kollektor dieses Typs war nach Solarthemen-Recherchen Anfang August in Schleswig-Holstein geborsten.


    "Höchste Ansprüche an Qualität und Sicherheit"

    Auch wenn das Risiko gering sei, seien Personen- und Sachschäden in einem solchen Fall nicht auszuschließen, so Vaillant weiter. Da die Vaillant-Gruppe höchste Ansprüche an Qualität, Service und Sicherheit stelle und selbst kleinste Risiken nicht toleriere, seien ein kundenorientiertes Vorgehen und umfangreiche Serviceleistungen für das Unternehmen selbstverständlich. Aus diesem Grund habe Vaillant die vorsorgliche Sicherungsmaßnahme gestartet.

    Derzeit ermittelten die Schott-Rohrglas GmbH und Vaillant die Ursache für das Bersten der Glasröhren und arbeiteten an einer technischen Lösung für den sicheren Anlagenbetrieb. Zudem sei der TÜV Rheinland beauftragt worden, eine Schadensanalyse durchzuführen. Den Betroffenen werde für die Zeit des Betriebsausfalls der Energiemehrverbrauch in Form einer Pauschale erstattet.

    Für Betroffene hat Vaillant eine kostenfreie Aktions-Hotline eingerichtet unter der Nummer 0800 477 477 4.

    20.08.2007   Quelle: Vaillant-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Weltgrößtes Aufdach-Solarkraftwerk mit Dünnschicht-Modulen in Betrieb

    2,5 MW-Solarkraftwerk in Ramstein.
    2,5 MW-Solarkraftwerk in Ramstein.

    Das mit 2,5 Megawatt Leistung weltweit größte Aufdach-Solarkraftwerk in Dünnschicht-Technik hat am 15.08.2007 in Ramstein (Rheinland-Pfalz ) nach nur vier Monaten Bauzeit planmäßig den Betrieb aufgenommen, berichtet die Reinecke + Pohl Sun Energy AG (RPSE) in einer Pressemitteilung. Voraussichtlich Anfang September will die RPSE-Tochter COLEXON die Anlage an den Auftraggeber übergeben, die britische Consensus Business Group. Das Projekt hat laut RPSE ein Auftragsvolumen von rund 9,5 Millionen Euro und stelle einen wichtigen Meilenstein für die RPSE AG dar. Auf der 90.000 qm großen Dachfläche einer Lagerhalle wurden in Ramstein mehr als 37.000 Dünnschicht-Module des Herstellers First Solar installiert. 
    Zudem seien 115 Tonnen Kabel auf 24.000 Metern Aluwannen zusammen mit 1.100 Tonnen Kies verbaut worden. Drei Wechselrichter sorgen für die Umwandlung des solaren Gleichstroms in Wechselstrom. Unter der Bauleitung von COLEXON seien zeitweise über 40 Handwerker auf der Baustelle tätig gewesen. Das Solarkraftwerk wird laut RPSE rund 2,4 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr produzieren. Bei einer Einspeisevergütung von 46,30 Cent pro Kilowattstunde ergebe diese Erlöse von über 1,1 Millionen Euro pro Jahr. Gleichzeitig entspreche die produzierte Strommenge einer geschätzten Einsparung an CO2-Emission von über 2.000 Tonnen jährlich.

    Weitere Informationen zu dem Projekt unter http://www.colexon.de

    20.08.2007   Quelle: COLEXON-Nastro-Umwelttechnik; Reinecke + Pohl Sun Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: COLEXON,
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    Mastervolt ernennt Bouke Siebenga zum General Manager Solar

    Mastervolt-Zentrale in Amsterdam.
    Mastervolt-Zentrale in Amsterdam.

    Mastervolt International BV besetzt die neu geschaffene Position des General Manager Solar mit Bouke Siebenga, der von General Electric zu dem Photovoltaik-Unternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam kommt. Der niederländische Anbieter von Solar-Wechselrichtern, Systemen für die (Fern-)Überwachung von Solarstromanlagen und autarken Stromversorgungssystemen will damit der wachsenden Bedeutung des Geschäftsfeld solare Stromerzeugung Rechnung tragen. Bouke Siebenga hat bei General Electric zuletzt das Nordamerika- und Großbritannien-Geschäft zur unterbrechungsfreien Stromversorgung verantwortet  Der Diplom-Ingenieur mit MBA der Universität Groningen hatte seit 1996 bei General Electric Fach- und Führungsfunktionen in Thailand, Malysia, Australien und Nordamerika inne. Siebenga sei ein ausgewiesener Experte der Leistungselektronik und der autarken (netzferne)
    Stromversorgung, heißt es in der Pressemitteilung.


    Internationalisierung des Photovoltaik-Marktes; 2,3 Megawatt-Referenzprojekt Solarpark "La Predera" in Spanien

    In seiner Funktion als General Manager Solar berichtet Bouke Siebenga an den Mastervolt-Vortstand Paul Kenninck. Mit dieser Besetzung trage Mastervolt der zunehmenden Internationalisierung des Geschäfts Rechnung. Dies gelte derzeit besonders für den spanischen Markt. Jüngste Erfolge seien hier der Solarpark "La Predera", für den Mastervolt Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 2,3 Megawatt (MWp) lieferte. Der fachliche Hintergrund von Bouke Siebenga spiegle aber auch die Vernetzung der Geschäftsfelder solare Stromerzeugung sowie mobile und marine Stromversorgungssysteme wieder. Bei der solaren Stromerzeugung stünden die Rendite und die Maximierung der Betriebsstunden im Vordergrund. An Stromversorgungssysteme auf Schiffen, in Einsatzfahrzeugen und in netzfernen Regionen hingegen würden höchste Anforderungen hinsichtlich Ausfallsicherheit gestellt, da diese unter Umständen über Leben und Tod entscheiden. Hier kommen laut Matervolt zunehmend Hybridsysteme mit Photovoltaik-Komponenten zum Einsatz.

    Mastervolt ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter auf dem Gebiet der mobilen und marinen Stromversorgung. In Sachen Solarstrom zählt Mastervolt zu den zehn weltweit größten Anbietern von Wechselrichtern. Weltweit seien mehr als 250.000 Wechselrichter von Mastervolt im Einsatz.

    20.08.2007   Quelle: Mastervolt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Mastervolt International BV,
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    100% erneuerbare Energien: Solarenergie-Förderverein sucht Unterstützung für Offenen Brief an Bundesumweltminister Gabriel

    Gabriel bei der Eröffnung der "Woche der Sonne".

    Der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) und die Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Solar-Initiativen laden Umweltgruppen und -vereine sowie Parteien ein, einen offenen Brief an Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zu unterzeichnen. Das Schreiben soll Gabriel am 24.08.07 gesandt werden. "Angesichts der weltweiten Häufung von Unwetterkatastrophen und der weiteren Zunahme (!) des deutschen CO2-Ausstoßes fragen wir uns, welche Strategie zur Eindämmung des Klimawandels das BMU verfolgt", heißt es in der Einleitung des Schreibens. Der SFV bezieht sich auf eine Rede des Ministers vom 22.03.07 und zitiert Gabriel zur künftigen Stromversorgung: "Wenn wir im Jahr 2020 rund 25 % des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien decken, dann ist dies ein wichtiger Schritt - aber es bleiben 75 % übrig für die fossilen Energien. Deshalb brauchen wir Investitionen in moderne, hocheffiziente Öl-, Gas- und Kohlekraftwerke." Der SFV tritt ein für eine 100%ige Versorgung mit erneuerbaren Energien und wirft Gabriels Ministerium "Mutlosigkeit" vor.   "Nach Ihrer Auffassung können also bis 2020 nur 25 Prozent der Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umgestellt werden, obwohl - so unsere Erkenntnis - das bisherige Wachstum der erneuerbaren Energien auch einen erheblich höheren Wert zulassen würde (wir haben jetzt schon 13 Prozent)"


    Aus welchen Quellen kommt der Strom nach 2020?

    Konsequenterweise müssten nach 2020 auch die restlichen 75 % der Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umgestellt werden, argumentiert der SFV. "Doch da stellen die von Ihnen geforderten modernen hocheffizienten fossilen Kraftwerke ein Hindernis dar. Sollen die dann gleich wieder abgeschaltet werden? Das wäre eine gewaltige volkswirtschaftliche Fehlinvestition! Oder glauben Sie gar nicht, dass die erneuerbaren Energien auch mehr als 25% decken können?" fragt der SFV in dem offenen Brief. Was das geplante Ausbautempo der erneuerbaren Energien betrifft (25 % bis 2020) meldet der SFV ebenfalls Zweifel an der Einschätzung des Bundesumweltministeriums an und zitiert ein Gutachten für das BMU vom März 2006 mit dem Titel "Vergütungszahlungen und Differenzkosten durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz" wie folgt: "Die Photovoltaik hatte in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum zu verzeichnen. (...) Eine Fortsetzung dieser Wachstumsentwicklung (...) über einen längeren Zeitraum ist in Deutschland nicht vorstellbar."


    Kritik an BMU-Gutachten zum Ausbau der Photovoltaik

    "Ihre Gutachter können sich also ein so schnelles Wachstum über einen längeren Zeitraum nicht vorstellen. Das darf jedoch kein Grund sein, ab 2005 für die Installation neuer PV-Anlagen in Deutschland abrupt nun überhaupt gar kein Wachstum mehr anzunehmen! Maximal 600 Megawatt jährlich - ohne jede Steigerung bis zum Jahr 2020 - sieht das Gutachten vor. Die Photovoltaik ist nur ein Beispiel. Die Windenergie im Binnenland kommt in dem BMU-Gutachten sogar noch schlechter weg. Die bestehenden Wachstumspotentiale sollen offenbar nicht genutzt werden und das EEG wird entsprechend verschlechtert", heißt es im Entwurf des Offenen Briefs


    "Angst vor angeblich unbezahlbaren Kosten"

    Aus dem Gutachten spreche die Angst vor angeblich unbezahlbaren Kosten, so der SFV. Doch hier seien die Gutachter einem verhängnisvollen Irrtum aufgesessen. "Die für die den Bau von Photovoltaik- oder Windanlagen aufzuwendenden Gelder verschwinden ja nicht einfach aus dem Wirtschaftskreislauf, z.B. bei den Ölscheichs oder bei Gazprom, sondern fließen großenteils in neue Arbeitsplätze bei den deutschen Produzenten und im deutschen Installationsgewerbe. Sie mobilisieren bisher ungenutzte Ressourcen an Arbeitskräften und Kapital. Sie führen dazu, dass Hunderttausende von Arbeitslosen wieder für ihren eigenen Lebensunterhalt und den ihrer Familien sorgen und sich mit ihren Gehältern am Wirtschaftsleben beteiligen können. Der Ausbau der Erneuerbaren entlastet damit die deutschen Sozialsysteme und stützt die Konjunktur", so der Text des Schreibens.


    Nationale zum Schutz des Klimas

    Außerdem würden die erneuerbaren Energien durch Massenproduktion kostengünstiger, betont der SFV. Damit werde ihre Konkurrenzfähigkeit verbessert bis hin zum weltweiten Durchbruch. "Wir brauchen deshalb eine nationale Anstrengung, um die Folgen des Klimawandels möglichst gering zu halten. Und dazu brauchen wir einen Umweltminister, der alles in seiner Macht stehende tut, die erneuerbaren Energien so rasch wie möglich auf 100 Prozent zu bringen. Hierzu möchten wir Sie mit unserem Offenen Brief ermutigen", appelliert der SFV.

    Der Offene Brief an Sigmar Gabriel ist zugänglich unter der Internetadresse http://www.sfv.de/artikel/2007/Mutlosig.htm

    Kontakt per E-Mail: mailto:zentrale@sfv.de

    Weitere Informationen: Rede vom Sigmar Gabriel vom 22.03.07: http://www.bmu.de/reden/bundesumweltminister_sigmar_gabriel/doc/39094.php

    SFV zur BMU-Studie: "Vergütungszahlungen und Differenzkosten durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz"
    http://www.sfv.de/lokal/mails/wvf/zuwachsz.htm

    20.08.2007   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: BSW_Solar,
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    Weiterentwicklung der Solarspiegel für mehr Effizienz von Parabolrinnenkraftwerken

    Solarspiegel eines solarthermischen Kraftwerks.
    Solarspiegel eines solarthermischen Kraftwerks.

    Der Glasveredler FLABEG GmbH & Co. KG (Nürnberg) hat die Meßlatte für Solarspiegel noch einmal höher gesetzt und bietet nun höhere Reflektion und eine präzisere Biegung, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. FLABEG ist nach eigenen Angaben derzeit der weltweit einzige Lieferant von präzisionsgebogenen Parabolspiegeln für solarthermische Kraftwerke. "Da solarthermische Kraftwerke zum festen Bestandteil regenerativer Stromerzeugung zählen, erweitern wir unser Leistungsprofil", erklärt FLABEG-Vortstand Axel Buchholz. "Wir setzen auf unseren Erfahrungs- und Entwicklungsvorsprung von rund 30 Jahren, doch wir ruhen uns nicht darauf aus. Das beweisen die aktuellen Werte unserer Spiegel: die Energiereflexion beträgt aktuell 93%", so Buchholz. Die Spiegel sind laut FLABEG so exakt gebogen, dass über 99 % der reflektierten Sonnenstrahlung das Absorberrohr trifft. 
    Reflexion und Biegepräzision seien wichtige Einflussgrößen hinsichtlich der Leistung eines Solarkraftwerkes: Bei einem 50-Megawatt Kraftwerk erzeuge ein Prozent mehr Strahlung jährlich fünf Millionen Kilowattstunden mehr Strom. FLABEG hat die heute führende Messtechnik in Zusammenarbeit mit MAN im Rahmen des Raumfahrtprogramms "Arianne" bereits in den 70ziger Jahren entwickelt.

    FLABEG agiert in den Geschäftsbereichen Automotive Mirrors, Automotive Interior, Solar Mirrors und Technical Glass. Rund 30 Millionen Fahrzeuge werden nach Angaben des Unternehmens jährlich mit FLABEG-Spiegelgläsern ausgestattet. FLABEG beherrsche alle Prozesse der Glasveredelung, besonders in seinen Kernkompetenzen Biegen und Beschichten sei das Unternehmen technisch führend.

    20.08.2007   Quelle: FLABEG GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: FLABEG GmbH & Co. KG,
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    Solarthermie pur: Erstes 100% solar beheiztes Mehrfamilienhaus Europas wird eingeweiht

    Transport des Solar-Speichers zur Baustelle
    Transport des Solar-Speichers zur Baustelle

    Der Solar-Pionier und Bauherr Josef Jenni weiht am 31. August 2007 das erste vollständig mit Sonnenenergie beheizte Mehrfamilienhaus Europas ein. Auf und in dem Gebäude in Oberburg im Kanton Bern (Schweiz) sorgen 276 Quadratmeter Sonnenkollektoren und ein 205.000-Liter-Speicher das ganze Jahr über für Warmwasser und angenehme Temperaturen in acht Wohnungen. Der 17 Meter hohe Solar-Speicher, einer der größten Solarwärmespeicher überhaupt, hat einen Durchmesser von vier Metern und wiegt 15 Tonnen. Das Gebäude erfüllt den strengen "MINERGIE-P"-Standard und kommt ohne jegliche Zusatzheizung aus. Das Solarhaus sei eine konkrete Antwort auf das absehbare Versiegen der konventionellen Energieträger, betont der Bauherr.   Bei der Einweihung wird Barbara Egger-Jenzer, Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin des Kantons Bern, das "MINERGIE-P-Zertifikat" übergeben. Ein Haus, das den sehr strengen Anforderungen von MINERGIE-P genügt, ist als Gesamtsystem und in allen seinen Teilen konsequent auf niedrigen Energieverbrauch hin geplant, gebaut und im Betrieb optimiert. MINERGIE-P stellt hohe Anforderungen an das Komfortangebot, die Wirtschaftlichkeit und die Ästhetik, unter anderem an einen niedrigen Heizwärmebedarf und die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle

    20.08.2007   Quelle: Jenni AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Jenni AG,
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    SMA-Vorstand wünscht sich "Umsicht und Weitsicht" bei der EEG-Novelle

    Kurt Beck (l.) beim Solartechnik-Hersteller SMA
    Kurt Beck (l.) beim Solartechnik-Hersteller SMA

    Im Rahmen seiner Sommerreise hat der SPD-Parteivorsitzende Kurt Beck die SMA Technologie AG, Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern und Solartechnik, in Kassel/Niestetal besucht. Von der Innovationsstärke des Solartechnik-Hersteller sei nicht nur der Parteivorsitzende Beck beeindruckt gewesen, sondern auch die ebenfalls angereiste Landesvorsitzende der SPD Hessen, Andrea Ypsilanti, berichtet SMA in einer Pressemitteilung. Im Gespräch mit dem SMA Vorstand diskutierten die Politiker vor allem die anstehende Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).  Während ihres Besuchs informierten sich die beiden SPD-Politiker eingehend über das Unternehmen SMA, das als weltweit führender Hersteller des Solar-Wechselrichters "Sunny Boy" maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung der Photovoltaik beigetragen habe, wie Andrea Ypsilanti betonte.



    EEG-Novelle: SMA baut auf Marktverständnis der Politiker

    Aber nicht nur Innovationsstärke und moderne Produktionsverfahren seien entscheidend für weiteres Wachstum des noch jungen Solarmarktes, sondern natürlich auch das EEG, erklärte SMA-Vertriebsvorstand Pierre-Pascal Urbon im Gespräch mit Beck. Die Zielsetzung des EEG sei wirtschaftlich sinnvoll und das Gesetz habe sich zum Erfolgsmodell auch für andere europäische Länder entwickelt.

    SMA Vorstand Peter Drews wies nach dem gemeinsamen Firmenrundgang noch einmal darauf hin, dass für den Erfolg der Photovoltaik und damit für eine langfristig umwettfreundliche Energieversorgung weiteres Wachstum in Deutschland eine wichtige Voraussetzung sei. Besonders die geplante Neufassung des EEG dürfe nicht dazu führen, dass dieser noch junge Wachstumsmarkt gebremst werde, bevor er sich vollständig entfalten könne. "Wir bauen auf eine umsichtige Politik und auf Entscheidungen, die von Marktverständnis und langfristigem Denken geprägt sind. Weitsicht und Umsicht -das ist unser Appell an die Politiker", so die SMA Vorstände gegenüber Beck und Ypsilanti.

    20.08.2007   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SMA Technologie AG,
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    Druckluftspeicher liefern Strom aus Windenergie nach Bedarf

    Neue Tecnologie speichert Windstrom mit Druckluft.
    Neue Tecnologie speichert Windstrom
    mit Druckluft.

    Vor allem in der Nutzung der Windkraft sehen Experten eine zukunftsträchtige Stromquelle. Das Problem dabei sind derzeit noch nicht ausgereifte Technologien zur Speicherung der durch Windkraft gewonnenen Energie. Denn bisher müssen zunächst allein für die Speicherung rund 30 bis 40 Prozent der gewonnenen Energie aufgewendet werden. Die Herausforderung ist, Windenergie ohne Verluste zu speichern, so dass sie nicht nur bei Bedarf verfügbar ist, sondern auch bezahlbar wird. Wind-Energie auf Abruf – erstmals präsentiert auf der Husumwind 2007. Diesem Problem hat sich das amerikanische Unternehmen General Compression gewidmet. Auf der diesjährigen Messe Husumwind wird das Unternehmen erstmals in Deutschland seine neuartige Technologie "Dispatchable Wind" vorstellen. Diese mache es möglich, die gewonnene Windenergie mittels Druckluft nahezu ohne Energieverlust zu speichern, so dass sie je nach Bedarf zu beinahe 100 Prozent wieder abgegeben werden kann, berichtet General Compression in einer Pressemitteilung. 
    Höhere Produktivität und niedrigere Kosten pro Kilowattstunde

    Angetrieben mit einem neuartigen Windturbinensystem erlaubt Dispatchable Wind Power Systems (DWPS) die Gewinnung und Speicherung von Windenergie sowie deren Abgabe nach Bedarf. Windanlagen von General Compression seien so in der Lage, Strom zu Spitzenbelastungszeiten zu verkaufen und auf die Bedürfnisse des Netzes abgestimmt. Mit Dispatchable Wind lasse sich auch der Wirkungsgrad ganzer Windfarmen enorm steigern und eine viel größere Produktivität mit niedrigeren Kosten je Kilowatt erzielen, als dies bei konventionellen Windtechnologien bislang der Fall ist. Künftig könnten Windfarmen mit dem neuen System unabhängig von der tagesaktuellen Windstärke rund um die Uhr konstant Energie liefern oder je nach Bedarf auch ad-hoc größere Energiemengen abgeben, betont General Compression. Windenergie werde dadurch tatsächlich mit konventionellen fossilen Brennstoffquellen wettbewerbsfähig.

    General Compressions auf der Husumwind vom 18.-22. September; Messestand 3A23.

    20.08.2007   Quelle: General Compressions; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: General Compression,
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    Der Solar-PC zum Eigenbau: Mehrteilige Serie bei Tom's Hardware

    Die Technologie-Website "Tom’s Hardware" startete im August 2007 ein zukunftsweisendes Projekt: Über mehrere Wochen will das Münchner Testlabor von Tom’s Hardware einen PC ausschließlich mit Solarenergie betreiben und die Ergebnisse in einer Artikelserie dokumentieren. "Selbst unter gnadenlosen Leistungsfanatikern setzt sich die Erkenntnis durch: Ein hochgerüsteter PC kostet eine Menge Geld. Dabei ist es vor allem der Stromverbrauch, der im Dauerbetrieb drastisch zu Buche schlägt: Ein klassischer Bolide kann 400 Euro Stromkosten im Jahr verursachen", heißt es in der Pressemitteilung. Steigende Energiekosten, staatliche Vorschriften und die Ideologie der Stromkonzerne ließen die Photovoltaik immer interessanter werden, betont Tom’s Hardware.  Nachgeführte PV-Anlage mit einer Spitzenleistung von 290 Watt

    In dem Projekt soll ein Desktop-PC samt Bildschirm ausschließlich mit Solarenergie betrieben werden. Das System sei für den autarken Dauereinsatz fernab vom öffentlichen Stromnetz ausgelegt. Stromsparen habe dabei höchste Priorität, auf Leistung soll jedoch nicht verzichtet werden. Der hohe technische Anspruch der Redaktion setzte die Messlatte, so dass das Projekt auf einem herkömmlichen PC-System basiere: Ein großformatiges, hochauflösendes Display und hohe Rechenleistung in Kombination mit einer vollwertigen Tastatur sorgen für Ergonomie im täglichen Gebrauch. Die fertig aufgebaute Solaranlage, die sich automatisch an den Sonnenstand anpasse, erreiche eine Spitzenleistung von 290 Watt.


    Solares Inselsystem für abgelegene Orte

    Das Solar-Projekt fällt unter die so genannten Inselsysteme, ohne Verbindung zum öffentlichen Stromnetz. Nachts oder an besonders trüben Tagen wird die Anlage mit einem Akkus gepuffert, der zuvor mit Solarstrom aufgeladen wurde. Eine solche Anlage kann nicht nur zu Stromsparzwecken eingesetzt werden. An besonders abgelegenen Orten dieser Erde, beispielsweise für Forschungsprojekte, macht sie den autarken Einsatz von PCs erst möglich. In der mehrteiligen Artikelserie werden der Aufbau der Solarstrom-Anlage, die Auswahl der Komponenten und die Montage beschrieben. Bilder und Videos veranschaulichen Schritt für Schritt die genaue Vorgehensweise. Den ersten Teil des Projekts ist dokumentiert unter Der Solar-PC zum Eigenbau: Mehrteilige Serie bei Tom's Hardware (19.08.2007)

  • Druckluftspeicher liefern Strom aus Windenergie nach Bedarf (20.08.2007)
  • Multibrid bestellt 13 Tripod-Fundamente für Offshore-Windparks bei Aker Kvaerner Verdal (21.08.2007)
  • Windtec Systems baut Windenergie-Anlagen für Privathaushalte (22.08.2007)
  • Erneuerbare Energien-Branche: Deutsches Klimaschutzprogramm erreicht die EU-Ziele nicht (22.08.2007)
  • Windenergieanlagen-Hersteller Nordex deutlich profitabler im ersten Halbjahr 2007 (23.08.2007)
  • Konferenz ECO POWER diskutiert erneuerbare Energien in Brasilien und weltweit (24.08.2007)
  • Bundesweiter Heizspiegel 2007: Kosten gestiegen, Verbrauch gesunken (24.08.2007)

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    Energieausweis: Praktische Umsetzung der Energie-Einsparverordnung noch undurchsichtig

    Am 24. Juli 2007 stimmte der Bundesrat dem Entwurf zur Novellierung der Energie-Einsparverordnung (EnEV) zu. Bisher nur für Neubauten verpflichtend, soll der Energieausweis damit ab Juli 2008 auch für bereits errichtete Gebäude ausgestellt werden. Der Energiepass soll dazu beitragen die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden zu optimieren. Personen, die Wohnungen oder Häuser kaufen oder mieten wollen, erhalten durch den Ausweis Informationen über den Energiebedarf beziehungsweise -verbrauch der jeweiligen Gebäude. Dass allerdings bei der praktischen Umsetzung der Energieausweis-Pflicht noch einige Schwierigkeiten bis hin zu zivilrechtlichen Fragen auftreten könnten, sei auf der Fachtagung "Der Energieausweis für den Gebäudebestand" deutlich geworden, berichtet der Europressedienst Bonn (EuPD).   Auf der Veranstaltung, die organisiert wurde von der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE) in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V. (VdZ) diskutierten rund 90 Interessierte mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik über die Rahmenbedingungen zur Einführung des Energieausweises.


    Energiebedarf oder Energieverbrauch?

    Unklarheit für den Endkunden entsteht beispielsweise durch die zwei Arten des Energieausweises. So kann die Energieeffizienz eines Hauses entweder über den Energiebedarf festgestellt werden, der unter anderem von Aspekten wie der Bausubstanz oder den Fenstern abhängt. Deutlich einfacher und damit kostengünstiger ist die Ermittlung auf Basis des Energieverbrauchs der letzten drei Jahre. Damit kann ein Energiepass erstellt werden, obwohl der Aussteller das entsprechende Gebäude niemals betreten hat. Ungenaue Beurteilungen seien hierbei nicht auszuschließen, so der EuPD. Dazu wies Jürgen Stock, Referatsleiter beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Bonn in seinem Vortrag darauf hin, dass das neue Gesetz an manchen Stellen bewusst offen gehalten worden sei, um größere Akzeptanz in der Bevölkerung zu finden.


    Modernisierungsempfehlungen sind verpflichtender Bestandteil eines Energieausweises

    Auch die Frage, wer tatsächlich als potenzieller Mieter oder Käufer zu betrachten sei und damit ein Anrecht habe einen Blick in den Energieausweis zu werfen, ist für Stock bislang nicht ausreichend zu beantworten. Verweigert der Verkäufer oder Vermieter dem Interessenten allerdings den Einblick in den Energieausweis, handelt er ordnungswidrig und ihm droht eine Bußgeldforderung. Die Möglichkeit, bei bereits bestehenden Mietverhältnissen rechtliche Ansprüche aus dem Energieausweis abzuleiten, beurteilt Stock als schwierig. "Wer den Energieausweis als Gegenstand in einen neuen Vertrag einbezieht, dem kann man nicht helfen", meint der Referatsleiter. Ähnlich verhalte es sich auch mit den Modernisierungsempfehlungen, die ebenfalls verpflichtender Bestandteil eines Energieausweises sind. Hat der Mieter ein Anrecht auf den Einbau neuer Fenster, wenn dies im Energieausweis empfohlen wird? Hier sind sicherlich noch einige zivilrechtliche Klagen abzuwarten, bis in der Praxis Klarheit besteht, urteilte Stock.


    Warnung vor billigen Energieausweisen aus dem Internet

    Aufgrund mangelnder preisrechtlicher Vorgaben in der EnEV, lägen die Kosten für einen Energieausweis im Ermessen des Ausstellers, betont der EuPD. So würden sich nach Schätzungen die Kosten für einen verbrauchsorientierten Ausweis für ein Einfamilienhaus auf knapp 50 Euro belaufen. Doch bereits jetzt könnten im Internet bei "Ebay" Energieausweise für nur 9,90 Euro erstanden werden. Hier sei allerdings Vorsicht geboten, denn nicht alle Ausweise entsprächen den gesetzlichen Anforderungen der EnEV. Damit stelle die Preiskalkulation eine weitere Unsicherheit für den Endkunden dar. Um dem Verbraucher im Dschungel der Energieausweise Orientierungspunkte zu geben, fordert Horst Eisenbeis, Geschäftsführer der VdZ, gegenüber dem EuPD Europressedienst dringend mehr Transparenz seitens der Anbieter.

    Die Einführung von Energieausweisen basiert auf der EU-Richtlinie zur "Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden" aus dem Jahr 2002 und verpflichtet die Mitgliedstaaten der europäischen Union zur Umsetzung verschiedener Maßnahmen zur Energie- und CO2-Einsparung in Gebäuden.

    19.08.2007   Quelle: EuPD Europressedienst Bonn   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

     

    Tag der Holzpellets in NRW: Klimafreundliche Wärme aus Holz live erleben

    Holzpellets: die heimische Alternative zu Öl und Gas.
    Holzpellets: die heimische
    Alternative zu Öl und Gas.

    Um möglichst vielen interessierten Bürgern die Holzpellets-Heiztechnik näher zu bringen, ruft die EnergieAgentur Nordrhein-Westfalen auch in diesem Jahr zum mittlerweile fünften "Tag der Holzpellets" auf. Am Samstag, den 6. Oktober 2007 öffnen Privatleute in ganz NRW ihre Kellertüren und laden zur Besichtigung ihrer Holzpelletsheizung ein. Das Heizen mit Holzpellets habe in den letzten Jahren einen wahren Boom erlebt, berichtet die EnergieAgentur NRW in einer Pressemitteilung. Immer mehr Bürger setzten auf den innovativen Brennstoff. Ein Grund für den Anstieg seien die steigenden Preise für Öl und Gas.   Pelletheizungen seien trotz höherer Investitionskosten langfristig kostengünstiger, betont die EnergieAgentur. Aktuell seien Holzpellets als Brennstoff im Vergleich zu Öl und Gas rund 30 bis 40 Prozent günstiger.

    Auch vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussion um die Folgen des Klimawandels und des verbindlichen Beschlusses des Europäischen Rates, den Marktanteil von erneuerbaren Energien bis 2020 von 6 auf 20 % zu steigern, gewännen Holzpellets an Bedeutung, denn die aus naturbelassenem Restholz hergestellten, Pellets verbrennen C02-neutral. Doch moderne Holzpelletsheizungen sind nicht nur klimafreundlich und wirtschaftlich, sie bieten dabei auch hohen Bedienkomfort und sind damit eine echte Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen.

    Pelletheizungsbesitzer können sich bis zum 30. September zur Teilnahme am Tag der Holzpellets in NRW anmelden. Unter allen Teilnehmern verlost die EnergieAgentur NRW fünfmal drei Tonnen Holzpellets. Wo eine Holzpellets-Anlage besichtigt werden kann, erfahren Interessenten unter der Telefonnummer 01803 - 19 00 00 (9 Ct/Min. aus dem deutschen Festnetz) oder im Internet unter www.aktion-holzpellets.de.

    18.08.2007   Quelle: Aktion Holzpellets der EnergieAgentur.NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Energieagentur NRW.,
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    Gülle vergolden: Landwirte entdecken erneuerbare Energien

    Biogas-Bauernhof in Wakendorf.
    Biogas-Bauernhof in Wakendorf.

    Das Gelände rund um die drei kreisrunden Großtanks ist frisch asphaltiert. Noch lärmen ein paar Baufahrzeuge. Karsten Hamdorf geht in die Generatorhalle, überprüft die Maschine, kontrolliert das Steuerpult. Die Atmosphäre auf dem Hof in Wakendorf bei Lübeck gleicht eher der eines kleinen Industriegebiets. Tanks statt Ställe, Generatorbrummen statt Schweinegrunzen: Auf diesem Bauernhof ist längst nichts mehr so, wie es früher einmal war. Statt auf klassischen Ackerbau und Viehzucht setzt Bauer Hamdorf heute konsequent auf die Chancen steigender Energiepreise. Seit Jahresbeginn produziert er Wärme und Strom.   Seitdem käme gewiss niemand mehr auf den Gedanken, hier idyllische Ferien auf dem Bauernhof verbringen zu wollen. "Das ist noch immer eine große Baustelle", sagt der 49-Jährige. Er verfolgt keine traditionell-bäuerlichen Ziele, sondern zukunftsorientiert-wirtschaftliche. Mit dem Bau der 370-KW-Biogas-Anlage, die knapp drei Millionen Kilowattstunden im Jahr liefern wird, ist er in das Energiegeschäft eingestiegen.

    Einkünfte aus der Energieproduktion sicherer als Agrarpreise

    Biogas boomt. Rund 3.500 Biogasanlagen gibt es derzeit in Deutschland. Finanzierte die staatliche KfW Förderbank im Jahr 2004 erst 17 solcher Anlagen und ein Jahr später 85, waren es 2006 bereits 404. Immer mehr Bauern stellen ihre Produktion auf Energieerzeugung um: Sie bauen energiereiche Pflanzen an, die sie in Biogasanlagen verstromen und verkaufen die Kilowattstunden - dank hoher Einspeisevergütung für Strom aus regenerativen Energiequellen - zu lukrativen Konditionen. Anders als die schwankenden Agrarpreise sind die Einkünfte aus der Energieproduktion wegen der fixierten Einspeisevergütung besser kalkulierbar.


    Strom und Wärme aus Mais und Gülle

    Seit 2004 befasst sich Hamdorf mit dem Projekt. Den Anlass, nach Alternativen zu suchen, gab der damals sehr niedrige Getreidepreis. "Ich glaube, in der Energieerzeugung sind dauerhaft bessere Preise zu erzielen", sagt Hamdorf. Heute baut er Mais an und kauft welchen dazu, um ihn mit der Gülle in den Tanks unter permanentem Rühren immer stärker zum Gären zu bringen. Das Gas wird verbrannt und verstromt. Mit der anfallenden Wärme heizt er seine Wohnung sowie einige Mietwohnungen in der Nachbarschaft. Die Investition von rund einer Million Euro soll sich in rund zehn Jahren rechnen, auch weil er eine günstige Finanzierung gefunden hat. Die maßgeschneiderte Kombination von Krediten aus drei KfW-Programmen bescherte ihm Zinsen zwischen 2,85 und 4,55 Prozent. "Durch so niedrige Zinsen bei Laufzeiten von bis zu 20 Jahren bleibt für mich das Risiko überschaubar", sagt Hamdorf.


    Strom vom Gutshof

    Erneuerbare Energien sind für Landwirte zur echten Alternative geworden - auch für Großbetriebe. Der Land- und Forstbetrieb des Freiherrn Karl-Hubertus von Beverfoerde beispielsweise umfasst 2.000 Hektar Wald und 250 Hektar Acker. "Wir machen Holz, Getreide, Mais und betreiben Schweinemast - das ganze Programm", sagt Rentmeister Ludger Elias. Eine reichhaltige Palette hat das Gut mit zehn Mitarbeitern in Ostbevern bei Münster auch im Bereich erneuerbarer Energiequellen vorzuweisen: Neben einer kleinen Wasserkraftanlage, die Strom für das Netz produziert, verarbeitet eine Holzhackschnitzelanlage Resthölzer, mit denen geheizt werden kann. "Damit ersetzen wir 400.000 Liter Heizöl im Jahr", sagt der 48-jährige Elias.

    Seit Jahresbeginn ist zudem eine 370-KW-Biogasanlage am Netz. "Wir haben überlegt, wie wir unseren Betrieb zukunftssicher machen können", sagt Elias über die Investition. Zwei Gülle-Bottiche - je sechs Meter hoch und bis zu dreißig Meter im Durchmesser, ein Technikgebäude und einige Mais-Silos sind gebaut worden. Mehr als eine Million Euro aus dem ERP-Umweltprogramm und dem Umweltprogramm der KfW Förderbank wurden investiert. "Das Angebot lag etwa einen halben Prozentpunkt unter anderen Angeboten", sagt Elias, der schon bisherige Investitionen mit KfW-Krediten finanziert hat.

    Eine Begleiterscheinung des neuen Geschäftsfelds auf dem Land ist das höhere Qualifikationsniveau der Arbeit. "Die Arbeit ist technischer, die Mitarbeiter sind versierter geworden", sagt Elias. Arbeiten auf dem Bauernhof hat einen neuen Reiz. Bauer Hamdorf knüpft daran die Hoffnung, den Familienbetrieb an den Sohn übergeben zu können. "Er verfolgt die Bauarbeiten jedenfalls mit Interesse", sagt der 49-Jährige.

    18.08.2007   Quelle: KfW Bankengruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: KfW Bankengruppe,
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    Versorgungssicherheit bei Holzpellets langfristig gewährleistet

    Bioenergiepotenzial 2030: 17,4 %.
    Bioenergiepotenzial 2030: 17,4 %.

    Der Holzvorrat deutscher Wälder sei mit 3,4 Milliarden Kubikmetern sowohl im europäischen als auch im historischen Vergleich besonders hoch, zitiert die EWS GmbH & Co. KG (Handewitt ) die zweite Bundeswaldinventur. Für die Holzpellets-Branche bedeute dies eine nachhaltige Rohstoffverfügbarkeit, denn bei einem jährlich nutzbaren Zuwachs von etwa 80 Millionen Kubikmeter Wald seien künftig ausreichend Reserven für eine ökologisch unbedenkliche Ausweitung der Holznutzung vorhanden. Fachleute erwarteten auf Basis der günstigen Versorgungslage daher eine Verzehnfachung der installierten Holzpelletsheizungen bis zum Jahr 2015.   Dank neuer Produktionsstätten und erweiterter Werkskapazitäten werde sich die Menge der in Deutschland produzierten Holzpellets im Vergleich zum Jahr 2005 in 2007 auf 1,4 Millionen Tonnen verdreifachen.

    Energetische Nutzung der Holzpellets keine Konkurrenz zur stofflichen Holzverwertung

    Da Holzpellets aus den bei der Holzverarbeitung anfallenden Säge- und Hobelspänen gepresst werden, steht ihre energetische Nutzung in keiner Konkurrenz zu einer stofflichen Holzverwertung. Als CO2-neutraler Brennstoff aus der Region leisten Holzpellets aufgrund ihrer Klimafreundlichkeit und ihrer importunabhängigen Verfügbarkeit einen wertvollen Beitrag zur zukünftigen Energieversorgung. Davon kann auch die heimische Wirtschaft profitieren: ein Zuwachs an Arbeitsplätzen und ein Wachstum speziell im ländlichen Bereich sind die positiven Folgen einer verstärkten Holznachfrage. Die Verkaufserlöse der Forstwirtschaft sichern wiederum die zukünftige Waldbewirtschaftung, so dass Ökologie und Ökonomie Hand in Hand gehen.

    18.08.2007   Quelle: EWS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: FNR,
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    Solar-Wunder von Bern: Mit Kyocera-Modulen zum neuen Photovoltaik-Weltrekord im Stadionbau

    PV-Dach des STADE DE SUISSE Wankdorf Bern.
    PV-Dach des STADE DE SUISSE Wankdorf Bern.

    Am 16.08.2007 wurde auf dem "STADE DE SUISSE Wankdorf Bern" die weltgrößte stadionintegrierte Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Nach der zusätzlichen Installation von 2.808 Solarmodulen verfügt das Stadion insgesamt über 7.930 Module des dem japanischen Technologie-Unternehmens Kyocera, Hauptsponsor von Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Die komplette Anlage bringe einen jährlichen Energieertrag von 1.134.045 Kilowattstunden (kWh) und vermeide den Ausstoß von 630 Tonnen CO2 pro Jahr, heißt es in der Pressemitteilung der Kyocera Corporation.   Die Komplettanlage auf dem zweitgrößten Stadion der Schweiz wurde vom Systemanbieter TRITEC geplant und in einer Gesamtbauzeit von etwa 10 Monaten auf dem STADE DE SUISSE montiert, damit wurde sie ein Jahr vor der Europameisterschaft in der Schweiz und in Österreich fertig gestellt. Der Energieertrag von 1.134.045 kWh pro Jahr deckt rechnerisch den Stromverbrauch von mehr als 350 Haushalten à vier Personen.

    "Wir sind sehr stolz auf die Einzigartigkeit dieser Anlage und freuen uns, dass wir mit den Solarmodulen von Kyocera einen Beitrag zu diesem innovativen und ökologisch wertvollen Projekt leisten durften", sagt Mitsuru Imanaka, Präsident der Kyocera Fineceramics GmbH in Europa. Das "STADE DE SUISSE Wankdorf Bern" wurde für die Integration der Photovoltaikanlage sowohl mit dem Schweizerischen als auch mit dem Europäischen Solarpreis ausgezeichnet und ist als Austragungsort für die Europameisterschaft bestens gerüstet.

    17.08.2007   Quelle: Kyocera Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Kyocera Corporation,

     

    Erneuerbare-Energien-Branche kritisiert Klimaprogramm der Bundesregierung: "Wärmegesetz wird ausgehöhlt"

    Die Branche der erneuerbaren Energien ist enttäuscht von den Plänen der Bundesregierung für ein Klima- und Energieprogramm. "So sind die von der Kanzlerin vorgegebenen Ziele für Klimaschutz und Erneuerbare Energien nicht zu erreichen", kommentiert Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Besonders das lange angekündigte Gesetz für Wärme aus erneuerbaren Energien sei komplett ausgehöhlt worden, kritisiert der BEE. Statt klare Vorgaben für den Ersatz von Öl und Gas durch erneuerbare Energien zu machen, hätten sich die Regierungsvertreter vor allem darauf konzentriert, Ausnahmeregelungen zu formulieren.  So solle jeder Hauseigentümer, der die geltenden Energieeffizienzvorgaben auch nur geringfügig überschreite, von der Pflicht, erneuerbare Energien zu nutzen, befreit werden. Gleiches gelte für die gesamte Fernwärme. Das Wärmegesetz werde so zum "stumpfen Schwert", warnt der BEE.


    Auch die ursprünglich von Umweltminister Sigmar Gabriel vorgeschlagene Festschreibung eines Förderbetrages für Wärme aus erneuerbaren Energien für mehrere Jahre sei in den Verhandlungen gestrichen worden, kritisiert der BEE. Damit fehle der Branche der erneuerbaren Energien im Wärmebereich jede Planungssicherheit. Investitionen von bis zu 70 Milliarden Euro bis 2020 stünden jetzt wieder auf der Kippe. "Deutschland wird so im internationalen Wettbewerb gegen Länder wie beispielsweise Frankreich und Spanien verlieren", so Lackmann. Erste Unternehmen der Branche würden bereits nach Südeuropa abwandern.

    Auch in anderen Bereichen sei bei den Verhandlungen um das Klima- und Energieprogramm nichts erreicht worden. Lackmann: "Die Bundesregierung vermeidet, das entscheidende Thema Netzausbau konsequent anzugehen. Hier ist das Papier deutlich entschärft worden, um die großen Netzbetreiber zu schonen. Damit riskiert die Regierung, dass der Ausbau erneuerbarer Energien im Strombereich ins Stocken gerät."

    17.08.2007   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    CENTROSOLAR Group AG: Umsatzplus von 37,0 %, erfolgreiche Internationalisierungsoffensive

    Solar-Dach von CENTROSOLAR
    Solar-Dach von CENTROSOLAR

    Die CENTROSOLAR Group AG (München) hat am den 16.8.2007 ihre ungeprüften Ergebnisse für das erste Halbjahr 2007 vorgelegt. Der Gesamtumsatz des zu dem die sieben traditionsreichen Photovoltaik-Unternehmen Solara, Biohaus, Solarstocc, Ubbink Solar Modules, Ubbink Econergy Solar, Centrosolar Glas und Solarsquare gehören, lag im Berichtszeitraum bei 91,8 Millionen Euro und damit um 37,0 % höher als im Vorjahreszeitraum (67,0 Mio. EUR). Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbuchte der Experte für komplette Photovoltaik-Solaranlagen für Privathäuser sogar einen überproportionalen Anstieg um 67,0 % auf 6,0 Millionen Euro nach einem Ergebnis von 3,6 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum.  Die deutlich erhöhte Exportquote von 31 % (Vorjahreshalbjahr: 26 %) demonstriere eindrucksvoll den Erfolg der Internationalisierungsoffensive, so die CENTROSOLAR Group AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Insgesamt untermauerten die Ergebnisse des 1.Halbjahres die Prognose für das laufende Fiskaljahr. Die CENTROSOLAR Group AG plant 2007 einen Gesamtjahresumsatz von mindestens 220 Millionen Euro und ein EBITDA von 17 Millionen Eurpo. Zusatzpotenzial ab 2008 ergebe sich durch die kürzlich gemeldete Projektpartnerschaft mit dem DCM Solarfonds und Pohlen Bedachungen.



    Wachstum mit Solar-Komponenten und integrierten Solar-Systemen

    Die Entwicklung des Geschäftssegment "Solar Key Components" im ersten Quartal 2007 konnte laut CENTROSOLAR Group AG im zweiten Quartal mit einem kumulierten organischen Umsatzwachstum von 46,1 % auf 21,8 Millionen Euro (Vorjahreshalbjahr: 14,9 Mio. EUR) nochmals gesteigert werden. Der Gewinnzuwachs beim EBITDA auf 2,3 Millionen Euro (Vorjahreszeitrum 0,7 Mio. EUR) war sogar noch deutlicher. Das Geschäftssegment "Solar Integrated Systems" trug mit einem Umsatz von 70,7 Millionen Euro (Vorjahr: 52,1 Mio. EUR) zum Gesamtergebnis bei, was einer Steigerung von 35,7 % entspricht. Das EBITDA von 3,7 Millionen EUR (Vorjahreshalbjahr: 2,9 Mio. EUR) konnte überproportional zum Umsatz gesteigert werden.


    Weitere Wachstumspotenziale in Deutschland und Europa

    Für die nächsten Jahre sei mit noch höheren Wachstumsraten zu rechnen, betont das Unternehmen. Die diskutierte Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in Deutschland, die gerade kleinere Solarstromanlagen unverändert fördern soll, dürfte dem CENTROSOLAR Spezialsegment der kleinen bis mittelgroßen Photovoltaik-Komplettanlagen noch weiteren Auftrieb geben, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Durch die strategisch ausgerichtete Zusammenführung der Kernunternehmen des Segmentes Solar Integrated Systems habe das Unternehmen zudem seine kundennahe Struktur noch weiter ausgebaut. Verheißungsvoll seien auch die stetig steigenden Umsätze im europäischen Ausland. Dies gelte besonders für südeuropäische Länder wie Spanien, wo PV-Anlagen zunehmend stärker gefördert werden und in denen CENTROSOLAR mit einer eigenen Vertriebsstruktur vertreten ist.
    Als Projektpartner des DCM Solar Fonds 1 habe CENTROSOLAR zudem den Eintritt in den Wachstumsmarkt der schlüsselfertigen Entwicklung, Betrieb und Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen auf Gewerbeimmobilien vollzogen und damit ein zusätzliches Absatzpotenzial erschlossen.

    17.08.2007   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,

     

    Schweiz: Solarwärme weiterhin im Trend

    Solarwärmeanlage in der Schweiz.
    Solarwärmeanlage in der Schweiz.

    Die Verkäufe von Sonnenkollektoren für Warmwasser- und Heizungsunterstützung in der Schweiz lagen im ersten Halbjahr 2007 bei rund 57 % des Vorjahres. Wenn sich der Trend fortsetzt, erwartet der Verband SWISSOLAR im Jahr 2007 ein Marktwachstum von rund 25 % - beinahe gleich viel als im Vorjahr (33 %). An der vom Solarenergie-Fachverband initiierten Markterhebung beteiligten sich 17 Hersteller und Importeure - allesamt Partner der Kampagne "solarbegeistert". Damit sei der schweizerische Solarthermie-Markt praktisch vollständig abgebildet, betont SWISSOLAR in einer Pressemitteilung. Investoren setzten zunehmend auf Wärme aus der Sonne, weil es sich in vielerlei Hinsicht lohne. Die Anlagen bewährten sich mindestens 20 Jahre. Die Sonne scheine weiterhin gratis, auch wenn der Öl- und Gaspreis klettert.  

    CO2-Abgabe auf Heizöl und Gas; verschärfte Vorschriften zum Energieverbrauch in Gebäuden

    Sonnenkollektoren für Warmwasser und Heizung lassen sich mit allen anderen Energiequellen kombinieren. Eine Kompaktanlage liefert mindestens 60 % des Warmwassers, größere Anlagen decken mindestens 25 % des gesamten Wärmebedarfs. Der nachträgliche Einbau kann in der Schweiz von der Steuer abgezogen werden, und Beiträge von Kanton oder Gemeinde senken vielerorts die Investitionskosten deutlich. Die Einführung der CO2-Abgabe auf Heizöl und Gas ab 2008 werde den Immobilienbesitzern ein weiteres Signal zur Reduktion des Verbrauchs fossiler Energien geben, so SWISSOLAR. Die von den kantonalen Energiedirektoren beschlossene Einführung verschärfter Vorschriften zum Energieverbrauch in Gebäuden ziele in die gleiche Richtung. Wer jetzt nicht auf Wärme von der Sonne setze, sei selbst schuld, heißt es in der Pressemitteilung.

    17.08.2007   Quelle: SWISSOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SWISSOLAR,
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    DGS-Umfrage zur Qualitätssicherung für Solar-Anlagen

    Das RAL-Gütezeichen Solarenergieanlagen (RAL-GZ 966) wird seit mittlerweile gut zwei Jahren maßgeblich von der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) weiterentwickelt und gewinnt kontinuierlich an Mitgliedern. Momentan ist eine Neufassung der Güte- und Prüfbestimmungen im Gange. Angesichts der regen Diskussion der Verbände und Branchenvertreter zu den Vor- und Nachteilen des RAL-Gütesiegels, will die DGS herausfinden, wo weiterer Informationsbedarf besteht, wo die Stärken des Siegels liegen und wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Der wissenschaftlich-technische Verband hat deshalb einen Fragebogen zusammengestellt, mit dem die Qualität des RAL-Gütezeichens Solarenergieanlagen verbessert werden soll.   Unter allen Teilnehmern werden drei Freiabonnements der Zeitschrift SONNENENERGIE, herausgegeben von der DGS, verlost.

    Der Fragebogen ist im Internet zugänglich unter der Adresse http://www.dgs.de/index.php?id=1704. Weitere Informationen zum RAL –Siegel stehen bereit auf der Internetseite www.gueteschutz-solar.de.

    17.08.2007   Quelle: DGS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: DGS,

     

    Murphy&Spitz will sich an der Eisenbeiß Solar AG beteiligen

    Thermicom Energiecenter zur teilsolaren Raumheizung.
    hermicom Energiecenter zur
    teilsolaren Raumheizung.

    Die "grüne" Beteiligungsgesellschaft Murphy&Spitz Green Capital AG habe die Verhandlungen über eine Investition in die Augsburger Eisenbeiß Solar AG erfolgreich abgeschlossen und werde sich mit rund einem Drittel des Grundkapitals an der Eisenbeiß Solar AG beteiligen, so Murphy&Spitz in einer Pressemitteilung. Die Eisenbeiß Solar AG sei als aussichtsreiches Investment identifiziert, weil sie über einen technologischen Vorsprung auf dem Gebiet effizienter Regelungs- und Speichertechnik für Wärmeenergie verfügt. Das "Thermicom"-System der Eisenbeiß Solar AG optimiere in seiner Funktion als Energiemanager die Nutzung verschiedener Wärmequellen einschließlich der Solarwärme und stelle den jeweils sparsamsten Energiemix zur Verfügung.   Bis zu 60 % der Energiekosten ließen sich durch das Energiemanagement einsparen. "Dieses Potenzial dürfte die Marktfähigkeit nicht nur bei steigenden Energiekosten sicher stellen", betont die Beteiligungsgesellschaft.


    Die bereitgestellten finanziellen Mittel im Rahmen einer einstelligen Millionensumme sollen den Vertrieb des Unternehmens stärken und zur Sicherung des Technologievorsprunges verwendet werden. Im Zuge einer Kapitalerhöhung erhalte M&S Green Capital rund ein Drittel der Unternehmensanteile an der Eisenbeiß Solar AG. "Unser Partner Eisenbeiß Solar hat uns in Technologie und Management überzeugt. Die technischen Daten erwiesen sich nach Prüfung als zutreffend. In der Verhandlungsphase hat uns das Unternehmen jederzeit über alles Notwendige umfassend informiert. Das Unternehmen verfügt über hervorragende Marktchancen", so Andrew Murphy, Vorstand von M&S Green Capital.

    Stefan Eisenbeiß, Vorstand der Eisenbeiß Solar kommentiert: "Wir sind erfreut, mit Murphy&Spitz Green Capital einen fairen und zuverlässigen Partner für den Fortschritt unseres Unternehmens gewonnen zu haben. Die vereinbarte Finanzierung ermöglicht uns den Vertrieb auszubauen und zu wachsen."

    17.08.2007   Quelle: Murphy&Spitz Green Capital AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Eisenbeiß Solar AG,
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    Photovoltaik aus Frankreich: Sunworx GmbH schließt Vertrag über 11 MW Tenesol–Module

    Das Photovoltaik-Systemhaus Sunworx GmbH (Lauf a.d. Pegnitz) weitet sein Angebot aus und baut Lieferengpässe ab, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Sunworx-Geschäftsführer Willi Wohlfart hat einen Liefervertrag über Tenesol-Photovoltaik-Module bis zum Mai nächsten Jahres geschlossen. Die Qualitätsmodule, die im französischen Toulouse produziert werden, gälten in der Branche als Alternative zu den führenden deutschen Modulen und können ab sofort über den Fachhandel gekauft werden, heißt es in der Pressemitteilung.   Mit Tenesol-Modulen habe Sunworx bereits seit 2005 gute Erfahrungen gesammelt. Seine Vorrangstellung als größter Tenesol-Distributor in Deutschland will Geschäftsführer Wohlfart, nun weiter ausbauen: "Der Umsatzanteil der Tenesol-Module könnte von jetzt 30 Prozent auf 50 Prozent wachsen", so Wohlfart. Das liege mit daran, dass Tenesol durch die neuen Produktionsanlagen in Toulouse sowie durch technische Verbesserungen zu führenden deutschen Modul-Marken wie ersol und Solon aufgeschlossen habe.

    Die Ausweitung des Angebots mit Tenesol-Qualitätsmodulen biete für Sunworx einerseits die Möglichkeit, die Versorgungssicherheit der Kunden mit hochwertigen PV-Modulen zu erhöhen bei Lieferengpässen deutscher Anbieter könne Wohlfart nun eine Alternative anbieten, die dank europäischer Fertigung kurzfristig lieferbar ist. Andererseits sei die Diversifizierung des Angebots ein weiterer Schritt zur Erschließung internationaler Märkte, auch des französischen.

    Die verbesserten beziehungsweise neuen Tenesol-Modultypen "TE2000" und "TE2200" werden in Toulouse mit modernster Fertigungstechnik produziert. Zu den wesentlichen Qualitätsverbesserungen zähle, dass sie ausschließlich mit Q-Cells-Solarzellen gefertigt werden, 1000 Volt Systemspannung verkrafteten und Spitzenleistungen bis zu 210 Wp bzw. 245 Wp liefern. Damit die Module den künftig häufiger zu erwartenden Wetterextremen besser standhalten, sei die Rahmenstärke von 38 mm auf 50 mm erhöht worden. Verwendet werden können die Module laut SUNWORX für alle gängigen Einsatzbereiche.

    16.08.2007   Quelle: SUNWORX GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Windpark-Projektierer Plambeck Neue Energien AG erwartet Umsatzwachstum mit Offshore-Wind

    Die Plambeck Neue Energien AG (Cuxhaven) rechne nach einem schwächeren ersten Halbjahr 2007 in der zweiten Jahreshälfte mit einer kräftigen Steigerung von Umsatz und Gesamtleistung sowie für das Gesamtjahr mit einem deutlich positivem Ergebnis, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dazu beitragen sollen unter anderem Umsätze und Ergebnisse aus der Offshore-Windenergie, erklärten Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern und Vorstand Martin Billhardt am 13.08.2007 anlässlich der Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichtes.  Die Plambeck Neue Energien AG hat nach eigenen Angaben im ersten Halbjahr 2007 eine Konzern-Gesamtleistung von 26,6 Millionen Euro erreicht (im Vorjahr 47,3 Mio. Euro), welche sich in Höhe von 21,7 Millionen Euro aus Umsatzerlösen (Vorjahr: 44,4 Mio. Euro), 2,0 Millionen Euro aus Bestandsveränderungen (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) und 2,9 Millionen Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro) aus sonstigen betrieblichen Erlösen ergibt. Der Konzern erzielte damit ein Betriebsergebnis (EBIT) von 0,3 Millionen Euro (im Vorjahr 3,0 Mio. Euro), und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) in Höhe von minus 1,3 Mio. Euro (im Vorjahr 0,5 Mio. Euro).

    Sehr erfreulich sei die positive Entwicklung der SSP Technology A/S, die in der Forschung und Entwicklung von Rotorblättern für Windenergieanlagen und dem Bau von Formen zur Rotorblattfertigung tätig ist. SSP Technology erzielte laut Plambeck im ersten Halbjahr eine Gesamtleistung von rund 4 Millionen Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro). Zum 30.Juni 2007 verfügte das Unternehmen über einen Auftragsbestand von rund 6 Millionen Euro.


    Vorstand erwartet besseres politisches Umfeld für den Ausbau der Offshore-Windenergie

    Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern erwartet künftig ein besseres politisches Umfeld für den Ausbau der Offshore-Windenergie: "Die Rahmenbedingungen für deutsche Offshore-Windpark-Projekten müssen dem internationalen Standard angepasst werden. Das bedeutet vor allem höhere Vergütungen für Strom aus Offshore-Windparks. Im Zuge der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gebe es dafür in der Bundespolitik durchaus gute Ansätze, die jetzt zügig verwirklicht werden müssen, so von Geldern. "Die Windenergie ist die wirtschaftlichste der erneuerbaren Energien. Damit kommt ihrem zügigen Ausbau die entscheidende Bedeutung zu." Das Unternehmen sei weiter auf Wachstum eingestellt. Dennoch könnten stichtagsbezogene Quartalsergebnisse im Projektierungsgeschäft stark schwanken, so die Plambeck Neue Energien AG.

    Der Bericht über das erste Halbjahr 2007 ist auf der Internetseite
    www.pne.de im Bereich "Investor Relations" veröffentlicht und kann von dort herunter geladen werden.

    16.08.2007   Quelle: Plambeck Neue Energien AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

     

    Biogas-Tochter der BKN BioKraftstoff Nord AG erhält Baugenehmigung für Biogasanlagen mit einem Volumen von 10 Millionen Euro

    Die BIOSTROM Energy Group AG, eine Tochter der BKN BioKraftstoff Nord AG, hat kürzlich insgesamt fünf Baugenehmigungen für Biogasanlagen erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Gesamtvolumen dieser Projekte betrage rund zehn Millionen Euro und werde noch im laufenden Jahr umsatz- und ergebniswirksam, so die BKN BioKraftstoff Nord AG. "Unsere Strategie, den wachstumsstarken Biogasmarkt zu erschließen, zahlt sich aus. Wir befinden uns auf einem guten Weg, unsere ehrgeizigen Ziele für das laufende Geschäftsjahr zu erreichen", kommentiert Ulrich Wogart, Vorstandsvorsitzender der BKN BioKraftstoff Nord AG, die aktuelle Entwicklung der Unternehmensgruppe. 
    Restwärme wird zur Versorgung anderer Objekte genutzt

    Die fünf Biogasanlagen werden eine Leistung von zusammengefasst 2,5 Megawatt (MW) haben. Ein Großteil davon sei mit einem staatlich geförderten Wärmekonzept ausgestattet. Dabei werde ein bestimmter nicht benötigter Anteil an Restwärme aus der Energiegewinnung zur Versorgung anderer Objekte genutzt. So werde beispielsweise an einem Standort in Niedersachsen die dort produzierte Wärme von der Kommune künftig zur Versorgung öffentlicher Einrichtungen genutzt.

    16.08.2007   Quelle: BKN BioKraftstoff Nord AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Solarthemen berichten über Vaillant-Rückrufaktion für Solar-Röhrenkollektoren

    Aus Sicherheitsgründen wird der Heizungs-Systemanbieter Vaillant europaweit 5.000 Solar-Röhrenkollektoren vom Typ "auroTHERM exclusiv" stilllegen lassen. Dies hat der Geschäftsführer der Vaillant Group, Dieter Müller, in einem Interview der Fachzeitschrift Solarthemen angekündigt. Es handle sich um einen speziellen Typ von Ganzglas-Röhrenkollektoren, den der Glashersteller Schott seit mehreren Jahren für Vaillant und andere Heizungssystemanbieter fertige, heißt es in der Pressemitteilung der Solarthemen. Im Juni hatte die Zeitschrift erstmals die Explosion eines solchen Solarthermie-Kollektors in Ostwestfalen öffentlich gemacht.   Ein zweiter Solar-Kollektor dieses Typs war nach Solarthemen-Recherchen Anfang August in Schleswig-Holstein in die Luft gegangen. In beiden Fällen seien keine Menschen verletzt worden; allerdings sei erheblicher Sachschaden durch weit umherfliegende Glassplitter entstanden. Der TÜV untersuche zur Zeit die Explosionsursache .

    Der Vertrieb dieses Kollektortyps werde eingestellt, die Partnerschaft mit Schott im Bereich der Röhrenkollektoren zunächst einmal beendet, sagte Vaillant-Chef Müller im Interview. "Entweder wir finden eine betriebssichere Lösung oder es gibt einen Austausch. Wir werden auf jeden einzelnen Kunden zugehen", verspricht er. Außerdem werde Vaillant den Kunden eine Kompensation der durch die Stilllegung entgangenen Solarwärme anbieten.


    Andere Kollektortypen nicht betroffen

    Solarthemen-Chefredakteur Guido Bröer betont, dass das Risiko von Explosionen mit weit fliegenden Glassplittern nur bei dem speziellen Typ der von Schott gefertigten Ganzglas-Vakuumröhrenkollektoren bestehe. In allen anderen Vakuumröhren- und Flachkollektortypen sei das unter Druck stehende Wärmeträger-Fluid nicht in Glas- sondern in Metallrohren eingeschlossen. Das Interview mit Vaillant-Chef Dieter Müller erscheint in der Solarthemen-Ausgabe vom 16. August 2007, Nr. 261.

    16.08.2007   Quelle: Solarthemen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Landesbank Rheinland-Pfalz finanziert 6,5 Megawatt-Solarpark in Spanien

    Megawatt-Solarpark der Phoenix Solar AG in Oberschwaben (Deutschland)
    Megawatt-Solarpark der Phoenix Solar AG in Oberschwaben (Deutschland)

    Die LRP Landesbank Rheinland-Pfalz (Mainz) finanziert den Bau und Betrieb eines Solar-Kraftwerkes in der spanischen Region Castilla-La Mancha. Hierzu habe die LRP mit 60 Beteiligungsgesellschaften der KG Allgemeine Leasing GmbH & Co. (KGAL) ein Finanzierungspaket abgeschlossen. Dieses umfasse die Bauphase und eine sich anschließende Projektfinanzierung in Höhe von 31,6 Millionen Euro, heißt es in der Pressemitteilung der LRP. Mit der schlüsselfertigen Errichtung des Solarparks wurde das deutsche Unternehmen Phoenix Solar AG (Sulzemoos) beauftragt.   Das 6,5 Megawatt-Solarkraftwerk wird in der Nähe der Ortschaft La Solana, rund 200 km südlich von Madrid errichtet. Auf einer Fläche von 21 Hektar werden rund 40.000 polykristalline Solarmodule installiert werden.

    Der Anlagenertrag liege in der Region Castilla-La Mancha bei über 1.500 Kilowattstunden Solarstrom pro installiertem Kilowatt Photovoltaik-Leistung (kWp), was eine Energieausbeute von rund 9,8 Millionen Kilowattstunden jährlich erwarten lasse. Baubeginn des Projekts war im Juni 2007, die Inbetriebnahme soll bis März 2008
    erfolgen.

    Das La Solana-Projekt ist bereits der vierte Solarpark, den die Phoenix Solar AG im Auftrag der KGAL errichten wird. Der Solarmarkt in Spanien ist mit einer Leistung von rund 45 Megawatt im Jahr 2006 derzeit der zweitgrößte Markt in Europa, nach Deutschland mit rund 750 Megawatt.

    16.08.2007   Quelle: LRP Landesbank Rheinland-Pfalz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: LRP Landesbank Rheinland-Pfalz,
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    FVS-Jahrestagung 2007 zu Produktionstechnologien für Solaranlagen

    FVS-Tagung zu Solar-Produktionstechnologien
    FVS-Tagung zu Solar-Produktionstechnologien

    Die Fertigungstechnologie für Solarwärme- und Solarstromanlagen steht im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung des Forschungsverbundes Sonnenenergie (FVS) vom 26.-27. September 2007 in der Universität Hannover. Dabei wird der Bogen weit gespannt: von der Produktion thermischer Solaranlagen über die verschiedenen Technologielinien der Photovoltaik, bis hin zu großen solarthermischen Kraftwerken. Auf der FVS-Jahrestagung berichten Experten aus Forschung und Industrie über fortschrittliche Produktionsverfahren, Kostenreduktion sowie die Qualitätssicherung von Komponenten und Systemtechnik. Außerdem soll die wachsende Bedeutung der jungen Solarindustrie für die Energieversorgung, Volkswirtschaft und Beschäftigung verdeutlicht werden.   Die Tagung wird zusammen mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) organisiert und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministeriums (BMU).


    Wechselwirkungen zwischen Forschung und Industrie

    Zu Beginn beschäftigt sich die FVS-Jahrestagung mit den Wechselwirkungen zwischen Forschung und Industrie im Hinblick auf die Entwicklung der Produktionstechnologien. Über die Struktur der Solarindustrie in Deutschland sowie die Entwicklung der Produktionstechnologien von Zulieferfirmen bis hin zum schlüsselfertigen System referiert Gerhard Stryi-Hipp (BSW-Solar). Die Wertschöpfung und Arbeitsplatzeffekte durch Nutung der erneuerbaren Energien in Deutschland beleuchtet Dr. Fritjof Staiß vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung in Stuttgart (ZSW). Den Weg von der Manufaktur zu Gigawatt-Anlagen beschreibt Dr. Hubert Aulich von der PV Silicon Forschungs- und Produktions AG. Weitere Themen sind die Technologieentwicklung zur Komponentenherstellung und Logistik der Montage solarthermische Kraftwerke sowie die Produktionstechnologie für solarthermische Anlagen.

    Das ausführliche Tagungsprogramm und Anmeldeunterlagen für die FVS-Jahrestagung 2007 gibt es im Internet unter www.fv-sonnenenergie.de
    http://www.fv-sonnenenergie.de/index.php?id=165&termin_id=90

    16.08.2007   Quelle: FVS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: FVS,

     

    EUROSOLAR: Informationszentrum klimafreundliches Kohlekraftwerk ist eine Mogelkampagne der Energie-Großkonzerne

    Hermann Scheer bei der Einweihung des Solarparks Bavaria.
    Hermann Scheer bei der Einweihung
    des Solarparks Bavaria.

    "Der neu gegründete Lobby-Club mit dem verharmlosenden und irreführenden Namen 'Informationszentrum Klima' ist eine millionenschwere Mogelpackung zur Täuschung der Menschen", warnt Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR und Träger des Alternativen Nobelpreises. Laut Scheer ist das IZ Klima ein neuer Trick der großen Energiekonzerne, denn das Image von Kohlekraftwerken lasse sich mit "Schwarzer Magie" nicht künstlich aufpolieren. "Dass sich angeblich ein Beirat von Klimafachleuten und Regierungsvertretern daran beteiligen will, ist kein Beleg für die Seriosität dieser Industrie-Kampagne", betont Scheer.   Die Beiratsmitglieder sollten sich überlegen, ob sie diesem von den Vertretern einer überholten Energiepolitik zur Durchsetzung ihrer Interessen geschaffenen Gremium fernbleiben, empfiehlt der EUROSOLAR-Präsident.

    Nach Überzeugung von Hermann Scheer ist die unausgegorene Ankündigung, CO2 abzuscheiden und zu speichern, keine Lösung, um die Folgen des Klimawandels zu bewältigen. Die unterirdische Lagerung des abgeschiedenen CO2 führe zu derartigen Kostensteigerungen, dass Kohlestrom deutlich teurer würde als erneuerbare Energien. Außerdem gefährde die Kohlesequestrierung das Ziel der Energieeffizienz. Schließlich sei CO2 im gelagerten Zustand ein dauerndes Zukunftsrisiko wie der Atommüll.

    "Der Ersatzbedarf zur Atomkraft muss vollständig aus erneuerbaren Energien kommen. Der Neubau von fossilen Kohlekraftwerken ist schädlich, auch wenn sie mit Hilfe von Lobby-Propaganda als klimafreundlich ausgegeben werden", sagt der Scheer. "Was wir brauchen, sind nicht alte Rezepte in undurchsichtigen neuen Verpackungen, sondern politischer Handlungsmut für Erneuerbare Energien. Wenn wir von der Notwendigkeit des Umbaus überzeugt sind, werden wir ihn schaffen", so Scheer weiter.

    Weitere Informationen unter

    16.08.2007   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Powerlight Corporation,
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    Solar-Unternehmen Conergy steigert Umsatz im ersten Halbjahr um 71 Prozent auf 418 Millionen Euro

    Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Conergy AG
    Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender
    und Gründer der Conergy AG

    Die börsennotierte Hamburger Conergy AG hat ihren Halbjahresumsatz um 70,6 Prozent auf 418 Millionen Euro gesteigert (Vorjahresperiode: 245 Mio. EUR), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dabei überstieg der auf 223,6 Millionen Euro mehr als verdreifachte Auslandsumsatz erstmals den ebenfalls leicht gewachsenen Umsatz innerhalb Deutschlands (Vorjahreszeitraum: 60,5 Mio. EUR. Conergy bietet ihre Systeme zur Nutzung von Solar-, Wind- und Bioenergie bereits in 26 Ländern durch ihre drei auf Endkunden, Handel und Investoren fokussierten Markenwelten an. Wachstumsmotor bleibe das Kerngeschäft Photovoltaik, das mit einem Plus von 80,3 Prozent über Erwartung zulegen konnte. In den übrigen Technologien sei eine Umsatzsteigerung um 36,8 Prozent gelungen. 




    Konzernergebnis zum Halbjahr positiv

    Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) habe wegen der im Jahresverlauf steigenden Umsätze von minus 6,1 Millionen Euro im ersten Quartal auf plus 13,6 Millionen Euro im zweiten Quartal verbessert werden können, heißt es in der Pressemitteilung. Die Rohertragsmarge konnte im ersten Halbjahr 2007 im Vergleich zur Vorjahresperiode von 16,8 Prozent auf 21,1 Prozent gesteigert werden. Damit sei das traditionell negative Konzernergebnis aus dem ersten Quartal (EUR minus 4,9 Mio. EUR) bereits zum Halbjahr ausgeglichen worden. Zum Halbjahr wurde ein positives Konzernergebnis nach Zinsen und Steuern in Höhe von EUR 1,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Anlagenbau sei die Saisonalität des Geschäfts bei den Quartalsergebnissen zu beachten. So starteten viele Großprojekte im Frühjahr, weshalb Conergy traditionell rund 50 % ihres Umsatzes im vierten Quartal generiere.


    Auftragsbestand steigt auf 1,2 Milliarden Euro

    Der Auftragsbestand überschritt nach Angaben des Unternehmens zum 30.06. 2007 erstmals die Milliardengrenze und stieg auf 1,238 Milliarden Euro. Diese Aufträge sollen fast durchgängig innerhalb der nächsten 18 Monate ausgeführt werden. 62 Prozent der Aufträge kommen aus dem Ausland, wachstumsstärkste Märkte sind aktuell Korea und die USA.



    Verbessertes Working Capital und positiver operativer Cashflow nach Investitionen

    Durch die eingeleiteten Maßnahmen zur Optimierung des Nettoumlaufvermögens ("Working Capital") konnte Conergy eine Verbesserung von 83 Millionen Euro erzielen und damit das selbst gesteckte Ziel von 70 Millionen Euro übertreffen. Trotz Investitionen von 37,4 Millionen Euro im zweiten Quartal habe Conergy einen positiven Netto-Cashflow von 44 Millionen Euro erzielt. Conergy erwartet, dass sich dieser positive Trend weiter fortsetzen wird. Gemeinsam mit einem Eigenkapital von EUR 326 Millionen Euro und der syndizierten Kreditlinie von 600 Millionen Euro verfüge die Conergy Gruppe über eine solide Basis für die Finanzierung des geplanten Wachstums der nächsten Jahre.

    Solarmodulproduktion in Frankfurt (Oder) plangemäß angelaufen

    Die Kosten sowie der Aufbau der eigenen Solar-Wafer, Solarzellen und -modulproduktion in Frankfurt (Oder) sind laut Conergy im Plan. Erste eigene Module befänden sich seit Mai in internationalen Zertifizierungsprozessen, so dass die für 2007 geplanten 50 Megawatt aus eigener Produktion bereits ab Herbst auf zahlreichen Baustellen installiert werden könnten. Die Nachfrage nach den innovativen und hochqualitativen Premium-Modulen von Conergy übersteige bereits jetzt die geplanten Fertigungsmengen, so das Unternehmen.


    Conergy optimiert seine Strukturen für das weitere Wachstum

    Zum 30.06.2007 beschäftigte die Conergy Gruppe 2.255 Mitarbeiter. Dies entspricht einer Steigerung um 1.164 Arbeitsplätze innerhalb der letzten zwölf Monate. Neben 573 neuen Stellen in Deutschland wurde die Anzahl der Ingenieure und Vertriebsprofis im Ausland auf 908 nahezu verdreifacht. Damit habe sich Conergy nicht nur auf das anstehende Wachstum vorbereitet, sondern auch viele Stellen für die neuen und erweiterten Produktionsstandorte geschaffen.

    15.08.2007   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Conergy AG,

     

    Solar Millennium AG setzt Wachstumskurs konsequent fort

    Parabolrinnenkollektoren der Solar Millennium AG.
    Parabolrinnenkollektoren der
    Solar Millennium AG.

    Die Solar Millennium AG (Erlangen), ein global tätiger Konzern mit dem Schwerpunkt auf solarthermischen Kraftwerken, verfolgt im aktuellen Geschäftsjahr ihre Wachstumsstrategie weiterhin zielstrebig. Die Umsatzerlöse auf Konzernebene erhöhten sich nach Angaben des Unternehmens in den ersten acht Monaten des laufenden Geschäftsjahres (1. November 2006 bis 30. Juni 2007) gegenüber den ersten acht Monaten des vorherigen Geschäftsjahres (8,25 Millionen Euro) um rund 33,5 % auf 11,01 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern belaufe sich im Berichtszeitraum auf 1,71 Millionen Euro gegenüber 4,58 Millionen Euro in der entsprechenden Vorjahresperiode.   Dies entspreche einem Gewinn pro Aktie von 0,17 Euro in der Berichtsperiode. Anders als im Vorjahr würden alle Erlöse aus Anteilsverkäufen von Kraftwerksgesellschaften im laufenden Geschäftsjahr erst im vierten Quartal erzielt, so das Unternehmen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Solar Millennium weiterhin das Erreichen des prognostizierten Gewinns von rund 12 Millionen Euro.

    Die Umsatzerlöse resultieren besonders aus den Geschäftsfeldern Projektentwicklung und Technologie. So konnte der Solar-Konzern Umsätze aus der bisherigen Projektentwicklungstätigkeit des solarthermischen Kraftwerks Andasol 2 generieren, die aufgrund des Abschlusses der Kraftwerksfinanzierung fällig wurden. Hinzu kommen Umsatzerlöse der Technologietochter Flagsol GmbH, die für das erste Parabolrinnen-Kraftwerk Europas, Andasol 1, das Engineering sowie die Steuerungskomponenten des Solarfeldes liefert.

    "Wir verfolgen eine klare Wachstumsstrategie. Durch die Erweiterung der Geschäftsfelder und der Zahl unserer Projekte erwarten wir eine größere Regelmäßigkeit der Umsatz- und Ergebnisgenerierung, so dass auch unterjährige Zwischenergebnisse aussagekräftiger verglichen werden können", kommentiert Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG.

    Der Konzern-Zwischenbericht der Solar Millennium AG nach IFRS zum 30. Juni 2007 kann auf den Internetseiten des Unternehmens heruntergeladen werden.

    15.08.2007   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Solar Millennium AG.,
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    Mit Holzpellets übertreffen Hausbesitzer künftige Wärmegesetz-Anforderungen

    Rund 5.000 Besucher informierten sich auf der Pellets 2006.
    Rund 5.000 Besucher informierten sich auf der
    Pellets 2006.

    Die Nutzung von Holzpellets kann bei Bestands- und Neubauten hundert Prozent des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien decken. Das sei mehr als der kürzlich beschlossene richtungsweisende Gesetzentwurf des Landes Baden-Württemberg zur Nutzung erneuerbarer Energien in Wohngebäuden fordert, betont die Solar Promotion GmbH, Veranstalter der Messe Interpellets 2007, in einer Pressemitteilung. Künftig sollen in Neubauten in Baden-Württemberg zur Kohlendioxid-Einsparung 20 Prozent des Wärmebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Interessierte Eigenheimbesitzer, Bauträger und -genossenschaften finden am Publikumstag der Interpellets 2007 technisch ausgereifte Pelletsanlagen sowie Neuheiten und Trends der Pelletsbranche. Die Interpellets 2007 findet vom 10. bis 12. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart statt.  Baden-Württemberg verfügt über hohen Anteil an austauschbedürftigen Heizkesseln


    In Baden-Württemberg stehen 2,2 Millionen Häuser mit insgesamt rund 422 Millionen Quadratmetern Wohnfläche. Der Heizenergieverbrauch liegt durchschnittlich bei 171 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche. Rund 67 Prozent des gesamten Gebäudebestandes machen Häuser aus, die vor der ersten Wärmeschutzverordnung 1977 errichtet wurden und über 90 Prozent der gebäudebezogenen Kohlendioxid-Emissionen verursachen. "Damit verfügt Baden-Württemberg über einen hohen Anteil an zu erneuernden Heizkesseln. Mit Pelletsanlagen decken Hausbesitzer den Wärmebedarf zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien und sparen gleichzeitig durch die Umstellung einer Öl- oder Gasheizung 100 Prozent Kohlendioxid ein", sagt Horst Dufner, Projektleiter der Fachmesse Interpellets 2007. "Rund 60 Prozent aller deutschen Pelletsheizungen sind bereits in Baden-Württemberg und Bayern installiert", so Horst Dufner weiter.


    Ausgereifte Pelletstechnologie spart Kohlendioxid- Emissionen


    Dem Gesetzentwurf der baden-württembergischen Landesregierung zufolge soll der Wärmebedarf in Neubauten ab 2008 zu 20 Prozent durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Für Bestandsgebäude soll die Pflicht ab 2010 und nur bei einem Austausch der Heizungsanlage gelten. Hier liegt der vorgeschriebene Anteil regenerativer Energien bei 10 Prozent. Maßnahmen zur Energieeffizienz - beispielsweise mittels Wärmedämmung - werden ersatzweise anerkannt. Baden-Württemberg hätte mit dem Wärmegesetz für regenerative Energien auf Bundesebene Vorbildcharakter.

    Holzpellets bieten Eigenheimbesitzern eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative. Die Holzpresslinge verbrennen Kohlendioxid-neutral und emissionsarm: Sie setzen bei der Verbrennung genau die Menge an Kohlendioxid frei, die beim Wachstum des Holzes aufgenommen worden ist. Die Emissionsgrenzwerte der 1. Bundes-Immissions-Schutz-Verordnung werden deutlich unterschritten. "Holzpellets-Heizanlagen sind technisch ausgereift und für jeden Leistungsbedarf verfügbar", betont Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes e.V. (DEPV) und weist darauf hin, dass bei gut gedämmten Neubauten 20 Prozent des Energiebedarfs schon mit Pellets-Zimmeröfen gedeckt werden könnten.


    36 Euro Zuschuss je Kilowatt Nennwärmeleistung, mindestens 1.500 Euro pro Pelletsheizung

    Seit 2. August gilt zudem bundesweit die erhöhte Förderung aus dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien: Der Zuschuss für Pelletsheizungen beträgt jetzt 36 Euro (vorher 24 Euro) je Kilowatt Nennwärmeleistung, mindestens jedoch 1.500 Euro (vorher 1.000 Euro). Antragsteller profitieren ab sofort von dieser Regelung, wenn sie ihre Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
    einreichen.


    Interpellets 2007: Alles rund um die Heiztechnik mit Holzpellets


    Neue Pelletstechnologien sowie alles rund um die Versorgung mit dem Brennstoff Holzpellets bietet die Fachmesse Interpellets 2007. Der Veranstalter Solar Promotion erwartet rund 150 Aussteller und 6.000 Besucher, davon rund 20 Prozent aus dem Ausland. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten Wertschöpfungskette präsentieren auf der Interpellets 2007 ihre Produkte und Dienstleistungen. Die ersten beiden Tage sind ausschließlich den Fachbesuchern vorbehalten. Am 12. Oktober öffnet die Interpellets 2007 ihre Tore von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr auch für Endverbraucher. Im Vorfeld findet das 7. Industrieforum Pellets statt zu dem über 400 Teilnehmer erwartet werden (9. / 10. Oktober, Internationales Congresscenter Stuttgart).

    15.08.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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    Windenergie: REpower steigert Umsatz auf 200 Millionen Euro; Auftragsbestand erstmalig über 1.000 Megawatt

    Repower: 336 neue Stellen in der Windenergie-Produktion
    Repower: 336 neue Stellen in der
    Windenergie-Produktion

    Die REpower Systems AG, Produzent von Windenergieanlagen mit Sitz in Hamburg hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2007 um 12,2 % von 178,5 Millionen Euro auf 200,2 Millionen Euro gesteigert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Betriebsergebnis lag bei EUR 0,3 Millionen Euro gegenüber EUR 2,4 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand erhöhte sich im Berichtszeitraum erneut deutlich von 821,5 Megawatt (MW) im Vorjahr auf 1.028 MW.   Vor dem Hintergrund des hohen Auftragsbestands erwartee REpower auch in den Jahren 2008 und 2009 eine Fortsetzung des starken Wachstums, für das seit dem 30. Juni 2006 336 neue Mitarbeiter eingestellt wurden, heißt es in der Pressemitteilung. Von Januar bis Juni 2007 hat die REpower Systems AG nach eigenen Angaben insgesamt 84 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 161 MW umsatzwirksam realisiert.

    Verzögerungen seitens der Zulieferer bremsen den Bau vieler Windenergieanlagen

    Im Vorjahr seien es 125 Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 233 MW gewesen sowie 17 Anlagen, die bereits im Jahr 2005 teilgewinnrealisiert waren. Hintergrund des Rückgangs seien - wie schon im ersten Quartal - Verzögerungen seitens der Zulieferer. Diese Verspätungen hatten zur Folge, dass sehr viele Windenergieanlagen zum Stichtag nicht vollständig fertig gestellt werden konnten. Da dieser Effekt teilweise durch den Bestand der Anlagen, die nach der "Percentage of Completion"-Methode bewertet wurden, wieder ausgeglichen worden sei, wirke sich die niedrige Zahl an umsatzwirksam realisierten Anlagen nur teilweise auf Gesamtleistung, Umsatz und Ergebnis des Konzerns aus.


    336 neue Mitarbeiter, davon 86 im Ausland

    Um dem weiter anhaltenden Wachstum Rechnung zu tragen, hat REpower im Jahresvergleich 336 Mitarbeiter neu eingestellt, davon 86 im Ausland. Die Mitarbeiterzahl des REpower Systems Konzerns erhöhte sich zum 30. Juni 2007 auf 1.010 gegenüber 674 am Vorjahresstichtag. REpower erwartet im Geschäftsjahr 2007 eine Erhöhung des Umsatzvolumens auf 650 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge von 3,0 – 4,5 %. Im Geschäftsjahr 2008 plant REpower eine Steigerung des Umsatzvolumens auf 900 Millionen Euro und eine weitere Verbesserung der EBIT-Marge.

    15.08.2007   Quelle: REpower Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: REpower Systems AG,
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    First Solar gibt volle Herstellergarantie beim Einsatz trafoloser Conergy-Wechselrichter

    Conergy-Wechselrichter der IPG-Serie
    Conergy-Wechselrichter der IPG-Serie

    Der weltweit führende Dünnschicht-Solarmodulhersteller First Solar hat mit der Conergy IPG-Serie eine trafolose Wechselrichter-Topologie für den Einsatz mit seinen Photovoltaik-Modulen qualifiziert, berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. Hierzu sei die Kompatibilität der PV-Systemkomponenten durch ein unabhängiges Forschungsinstitut in einem gemeinschaftlichen Testprogramm über zwei Jahre in diversen Testverfahren geprüft worden. Die Testresultate in Kombination mit der erfolgreichen Überprüfung der Wechselrichter-Topologie, erlaubten die Freigabe über den First Solar-Prüfprozess SDA (System Design and Application), die eine erforderliche Bedingung für den Anwender ist, die volle Modulherstellergarantie zu erhalten. 


    "Balanced Mode": Maximale Langlebigkeit mit bis zu 1,5 Prozent höherem Wirkungsgrad

    Conergy-Wechselrichter der neuesten Generation bieten für alle gängigen Modultypen höchsten Ertrag und maximale Langlebigkeit, betont der Hersteller. Die neue trafolose IPG-Serie unterstütze nicht nur kristalline sondern auch Dünnschicht-Module. "Grund ist die integrierte Balanced Mode-Technologie (BMT), die hohe Erträge und Schonung der angeschlossenen Dünnschicht-Module vereint", erläutert Conergy-Entwicklungsleiter Dr. Peter Knaup. Hierbei simuliere die BMT im Wechselrichter den ansonsten wirkungsgradmindernden Trafo und unterbinde so die schädlichen Ableitströme. "Damit sichern wir nicht nur maximale Langlebigkeit, sondern holen - im Gegensatz zu Wechselrichtern mit eingebauten Trafos - noch einmal bis zu anderthalb Prozent mehr Energie-Output aus dem System", hebt Knaup hervor.

    Dünnschicht PV-Module benötigen laut Conergy in der Regel Wechselrichter mit "galvanisch trennendem Trafo". Dieser schütze vor im System entstehenden Ableitströmen, die in den Modulen langfristig zu Beschädigungen und damit Wirkungsgradverlusten führten. Nachteil eines Wechselrichters mit Trafo sei jedoch der entstehende Systemwirkungsgradverlust von bis zu 1,5 Prozent und somit ein Ertragsverlust für den Kunden. Mit den Hochleistungs-Wechselrichtern der Conergy finde diese Minderung - mangels Trafo - in der Kombination mit den robusten First Solar-Modulen nicht mehr statt. "Die gewonnenen 1,5 Prozent mehr Energie-Output bedeuten durch die im EEG garantierte Einspeisevergütung damit auch eine um anderthalb Prozent höhere Rendite - und damit für den Betreiber bares Geld", so Dr. Knaup.

    14.08.2007   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Conergy AG,
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    SolarWorld präsentiert endgültige Quartalszahlen, Auslandsquote steigt auf 53 Prozent

    Künftige Solarwafer- und Solarzellenfabrikation der SolarWorld in Hillsboro (Oregon).
    Künftige Solarwafer- und Solarzellenfabrikation
    der SolarWorld in Hillsboro (Oregon).

    Die SolarWorld AG (Bonn) bestätigt mit Vorlage ihres jüngsten Finanzberichtes ihre vorläufigen Zahlen zum 2. Quartal 2007. Demnach stieg der Konzerngewinn nach Steuern von April bis Juni auf 26,8 Millionen Euro (Vorjahr: 23,6 Mio. EUR) und im 1. Halbjahr auf 48,2 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug im 2. Quartal 0,24 Euro (Vorjahr 0,21 EUR) und summierte sich zum Halbjahr auf 0,43 Euro (0,37 EUR). Das konzernweite Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte im 2. Quartal 2007 um 31,7 Prozent auf 49,7 Millionen Euro zu (Vorjahr: 37,7 Mio. EUR); im 1. Halbjahr wuchs es um 31,6 Prozent auf 84,8 Millionen Euro (Vorjahr: 64,5 Mio. EUR).   Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte im 2. Quartal um 35,2 Prozent auf 59,0 (Vorjahr: 43,7) Mio. Euro und im 1. Halbjahr um 36,7 Prozent auf 103,9 (Vorjahr: 76,0) Mio. Euro. Die EBIT-Marge betrug im 2. Quartal 27,5 (Vorjahr: 37,2) Prozent und im 1. Halbjahr 27,1 (Vorjahr: 34,9) Prozent. Der operative Cashflow kletterte von Januar bis Juni auf 100,5 (73,1) Mio. Euro.

    Konzernumsatz trotz sinkender Modulpreise gestiegen

    Der Konzern habe sein Geschäft entlang der gesamten Wertschöpfungskette ausgebaut und internationalisiert, betont die SolarWorld AG. Infolge des Ausbaus der Produktionskapazitäten und der Steigerung des Absatzes sei der Konzernumsatz im 2. Quartal trotz sinkender Modulpreise gegenüber dem Vorjahr auf 180,8 Millionen Euro gestiegen (Vorjahr: 101,3 Mio. EUR); von Januar bis Juni stieg er auf 313,6 Millionen Euro (Vorjahr: 184,6 Mio. EUR). Die konzernweite Auslandsquote stieg deutlich auf 53 Prozent (Vorjahr: 39 %). Im Wafer-Geschäft wuchsen die Umsätze durch deutliche Kapazitätserweiterungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 50 Prozent auf 80 Millionen Euro. Das Handelssegment verzeichnete im 1. Halbjahr aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage im In- und Ausland ein Umsatzwachstum von 80 Prozent auf 222 Millionen Euro.


    472 Millionen Euro neues Fremdkapital für weitere Expansion

    Zum Ausbau seiner Expansionspläne habe der Konzern im 1. Halbjahr 2007 wie berichtet neues Fremdkapital aus der Platzierung von Schuldscheindarlehen in Höhe von 472 Millionen Euro aufgenommen. Durch die Ausweitung der Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote auf 41,3 Prozent (31.12.2006: 59,5 %) und liege damit weiterhin auf einem soliden Niveau, so die SolarWorld AG. Die Eigenkapitalrendite sei mit 7,6 Prozent annähernd konstant geblieben (Vorjahreszeitraum: 7,9 %). Der Konzern verfügte zum Bilanzstichtag über eine ausgezeichnete Liquiditätslage. Die freie Liquidität (flüssige Mittel und sonstige finanzielle Vermögenswerte) betrug laut SolarWorld AG 718,7 Millionen Euro (31.12.2006: 303,2 Mio. EUR). Die Investitionen in den internationalen Ausbau der Produktion lagen nach Angaben des Unternehmens im 1. Halbjahr bei 61,9 Millionen Euro (Vorjahr: 44,8 Mio. EUR).


    Mitarbeiterzahl in einem Jahr mehr als verdoppelt - Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer

    Im Zuge des konsequenten Wachstums habe sich Zahl der Menschen, die für den SolarWorld-Konzern tätig sind, innerhalb eines Jahres auf weltweit 1.800 Frauen und Männer mehr als verdoppelt. An allen Standorten sind die SolarWorld-Beschäftigten direkt am Unternehmenserfolg beteiligt. "Die Mitarbeiter sind Leistungsträger der positiven Unternehmensentwicklung. Für uns ist es selbstverständlich, sie am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen. In Deutschland zählen wir damit zu den Vorreitern", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. So würden etwa die Beschäftigten am traditionsreichen Halbleiterstandort Freiberg (Sachsen) schon seit vielen Jahren eine Gewinnbeteiligung erhalten, dank derer ihre gesamten Einkünfte über Westniveau liegen. Die Erfolgsbeteiligung aus dem GOMAB (Gewinnorientierte Mitarbeiterbeteiligung)-Programm komme für die Freiberger Mitarbeiter einem 13. und 14. Gehalt gleich.

    14.08.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SolarWorld AG,
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    Photovoltaik-Unternehmen ersol steigert Halbjahresumsatz im Vorjahresvergleich um 13,7 %

    Siliziums-Ingot für Solar-Wafer
    Siliziums-Ingot für
    Solar-Wafer

    Die ersol Solar Energy AG (ersol) konnte in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres den Konzernumsatz auf 69,8 Millionen Euro erhöhen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (61,4 Millionen Euro) liege er damit um 13,7 Prozent höher. Hauptabsatzmarkt bleibe weiterhin Deutschland. Wie schon im ersten Quartal seien hier jedoch mit 49,5 Prozent weniger als die Hälfte der Umsätze getätigt worden (Vorjahr: 57,3 Prozent). ersol habe den Anteil internationaler Kunden erneut ausbauen und damit seine Abhängigkeit vom deutschen PV-Markt verringern können.   Im Quartalsvergleich konnte die ersol Gruppe den Umsatz nach eigenen Angaben von 35,7 Millionen Euro im Q2 2006 auf 43,7 Millionen Euro, also um 22,6 Prozent im Vergleichsquartal 2007, steigern. Der Anstieg der Erlöse sei dadurch begründet, dass aus dem Unternehmensbereich "Modules" Modullieferungen an ein spanisches Großprojekt aufgenommen worden seien. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) lag mit 9,6 Millionen Euro leicht unter dem Ergebnis des ersten Halbjahres 2006 von 10,6 Millionen Euro.

    Vorlaufkosten für die Dünnschicht-Fertigung und neues Zellwerk belasten EBIT und EBIT-Marge

    Im zweiten Quartal sank das EBIT im Vergleich zum Vorjahr (7,3 Millionen Euro) um 27 Prozent auf 5,3 Millionen Euro. Auch die EBIT-Marge ging im Vergleich zum Vorjahr zurück: sie betrug 13,8 Prozent (Q2 2007: 12,2 Prozent). 2006 waren es noch 17,3 Prozent (Q2 2006: 20,4 Prozent). Grund für den Rückgang seien die erwarteten Vorlaufkosten für die Dünnschicht-Fertigung und das neue Zellwerk. Da diese Effekte in der Geschäftsplanung der ersol berücksichtigt seien, werde an der Prognose des EBIT für das Gesamtjahr auf mindestens Vorjahresniveau von 20 Millionen Euro unverändert festgehalten.

    Das Ergebnis nach Steuern ging im Vergleich zum Vorjahr (6,5 Millionen Euro) ebenfalls zurück, um 20,8 Prozent auf 5,1 Millionen Euro. Auf Quartalsbasis verzeichnet die ersol Gruppe eine Minderung um 17,4 Prozent auf 3,7 Millionen Euro. Dieser deutliche Rückgang sei vor allem im gesunkenen EBIT und zudem in höheren Finanzierungsaufwendungen begründet. Der operative Cashflow hingegen sei nach der Negativzahl im ersten Quartal dieses Jahres zum Halbjahr 2007 wieder positiv und verzeichnet einen Mittelzufluss von 3,2 Millionen Euro. Hier komme der Abbau des Vorratsvermögens im Vergleich zum ersten Quartal 2007 zum Ausdruck. Im Vorjahreszeitraum belief sich der operative Cashflow noch auf 9,8 Millionen Euro, da hier der starke Ausbau der Gruppe noch nicht zum Tragen gekommen sei.


    Weiterer Ausbau der Fertigungskapazitäten – unveränderte Gesamtjahresprognose

    "Angesichts der positiven Entwicklung in den ersten sechs Monaten blickt die ersol Gruppe zuversichtlich auf die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2007", heißt es in der Pressemitteilung. Hier sei durch die bereits angelaufenen erhöhten Siliziumliefermengen aus den 2005 geschlossenen Verträgen mit einem Anstieg der Produktionsmenge zu rechnen. Aber auch das zweite Halbjahr stehe im Zeichen des weiteren Ausbaus der Fertigungskapazitäten und deren Inbetriebnahmen, vor allem in den Segmenten Wafers und Solar Cells. Parallel hierzu habe - nach Abschluss des Siliziumliefervertrages mit der Hemlock Semiconductor Corporation (HSC) - die Planung für eine abermalige Verdopplung der Fertigungskapazitäten in der kristallinen Wafer- und Zelltechnologie mit einer Standortevaluierung begonnen. ersol verfolge dabei konsequent weiter die Strategie, neue Fertigungen erst dann aufzubauen, wenn die hierzu benötigten Siliziummengen vertraglich gesichert wurden. Nach Abschluss des ersten Halbjahres habe sich an der Gesamtjahresprognose von ersol nichts geändert. Aus heutiger Sicht plant das Unternehmen folglich weiterhin mit einem Umsatz zwischen 148 und 155 Millionen Euro und einem operativen Gewinn von mindestens 20 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2007.

    Nähere Angaben zu den Geschäftszahlen für das 1. Halbjahr 2007 liefert der Zwischenbericht zum 30. Juni 2007 auf der ersol-Internetseite.

    14.08.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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    Systemintegrator Phoenix Solar AG: Quartalsumsatz im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt, EBIT fast versechsfacht

    940 kWp-Photovoltaik-Dach der Phoenix Solar AG im niederbayerischen Salching.
    940 kWp-Photovoltaik-Dach der Phoenix Solar AG
    im niederbayerischen Salching.

    Die Phoenix Solar AG, ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus hat das zweite Quartal 2007 mit hohen Umsatz- und EBIT-Steigerungen abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemiteilung. Hohe Auftragseingänge, besonders aus dem Ausland, veranlassten den Vorstand dazu, die Prognose für Photovoltik-Auslandsumsätze von 40 auf 60 Millionen Euro für das Gesamtjahr anzuheben. Vom 1. April bis zum 30. Juni 2007 erzielte der Phoenix Solar Konzern nach eigenen Angaben im In- und Ausland Gesamtumsatzerlöse von 43,78 Millionen Euro. Das sei mehr als doppelt so viel als im zweiten Quartal des Vorjahres mit 21,44 Millionen Euro.   Die Umsätze verteilen sich auf die Segmente Komponenten & Systeme mit 25,37 Millionen Euro (Q2 2006: 12,45 Millionen Euro) und Kraftwerke mit 18,41 Millionen Euro (Q2 2006: 8,93 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrage im zweiten Quartal 0,94 Millionen Euro und sei damit fast sechsmal so hoch wie im Vorjahresquartal (Q2 2006: 0,16 Millionen Euro). Die EBIT-Marge - das Verhältnis von EBIT zu Umsatz - liege im zweiten Quartal bei 2,15 Prozent (Q2 2006: 0,75 Prozent).

    Auslandsgeschäft wächst um 354 Prozent

    Im ersten Halbjahr stiegen die Gesamtumsatzerlöse des Konzerns gegenüber dem Vorjahr um 60 Prozent auf 58,81 Millionen Euro (H1 2006: 36,73 Millionen Euro). Davon entfielen rund 23 Prozent auf Auslandsumsätze, das sind 13,44 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnete das Auslandsgeschäft damit einen Zuwachs von 354 Prozent (H1 2006: 2,96 Millionen Euro). Das Segment Komponenten & Systeme erzielte in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 36,76 Millionen Euro (H1 2006: 27,38 Millionen Euro), das Segment Kraftwerke 22,05 Millionen Euro (H1 2006: 9,29 Millionen Euro). Das EBIT beträgt im ersten Halbjahr minus 0,56 Millionen Euro (H1 2006: 0,28 Millionen Euro). Die EBIT-Marge für das erste Halbjahr liegt bei minus 0,95 Prozent (H1 2006: 0,76 Prozent).


    Auftragsbestand erreicht erneut den höchsten Stand der Unternehmensgeschichte

    Beim Auftragsbestand habe der Konzern erneut den höchsten Stand der Unternehmensgeschichte erreicht, heißt es in der Pressemitteilung. Nach 40,9 Millionen Euro am Vorjahresstichtag liege der Auftragsbestand zum 30. Juni 2007 bei 110,8 Millionen Euro. Davon stammen 45,4 Millionen Euro aus dem Segment Komponenten & Systeme und 65,4 Millionen Euro aus dem Segment Kraftwerke. Der Auftragsbestand aus dem Auslandsgeschäft beträgt laut Phönix Solar AG 56,2 Millionen Euro. Der Halbjahresbericht kann ab dem 14. August 2007 auf der Internetseite der Gesellschaft unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

    14.08.2007   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Phoenix Solar AG.,
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    Solarzellen-Hersteller Q-Cells: 44 % mehr Umsatz, Jahresprognose erneut angehoben

    Solarzellenproduktion bei Q-Cells.
    Solarzellenproduktion bei Q-Cells.

    Die Q-Cells AG (Bitterfeld-Wolfen) hat den Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2007 vorgelegt. Demnach konnte der weltweit zweitgrößte Solarzellenhersteller seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen und die Produktion in den ersten sechs Monaten des Jahres 2007 auf 159,8 Megawatt peak (MWp) steigern (Vorjahreszeitraum: 112,6 MWp). Dies entspreche einem Zuwachs von rund 42 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2006, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Aufgrund von Verbesserungen im Produktionsprozess sowie Steigerungen beim Wirkungsgrad sei die Produktionsmenge bei vergleichbarer Produktionskapazität von 78,0 MWp im ersten Quartal 2007 auf 81,8 MWp im zweiten Quartal erhöht worden. Der Umsatz erhöhte sich laut Q-Cells in den ersten sechs Monaten um 44 % auf 350,4 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 243,1 Mio. Euro).   Im zweiten Quartal lag der Umsatz bei 186,9 Millionen Euro, eine Steigerung um 46 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
    Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei trotz gestiegener Materialeinkaufs- sowie gesunkener Verkaufspreise zum Beginn des Jahres aufgrund technologischer Verbesserungen und weiterer Kostensenkungen um 45 % auf 80,9 Mio. Euro (55,9 Mio. Euro) gesteigert worden. Das EBIT für das zweite Quartal 2007 erreichte 44,7 Millionen Euro und stieg damit um 52 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge konnte damit im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahreszeitraum trotz gesunkener Verkaufspreise mit 22 % (Halbjahr) bzw. 23 % (2. Quartal) stabil gehalten werden. Der Periodenüberschuss für das erste Halbjahr belief sich insgesamt auf 77,3 Millionen Euro (37,5 Mio. Euro). Dies entspreche einer Steigerung von 106 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für das zweite Quartal wurde ein Überschuss von 43,6 Millionen Euro ausgewiesen, eine Steigerung von 112 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Neben dem Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit enthält der Periodenüberschuss das anteilige Ergebnis der REC Renewable Energy Corporation ASA sowie daraus resultierende Sondereffekte.


    13,0 Millionen Euro aus der Beteiligung an der REC Renewable Energy Corporation ASA

    Für das erste Halbjahr verbuchte die Q-Cells ein ordentliches Nettoergebnis aus der Beteiligung an REC in Höhe von 13,0 Millionen Euro. Dieses enthält das anteilige Ergebnis von 18,1 Millionen Euro sowie die Abschreibung auf die erworbenen immateriellen Vermögenswerte der REC (im Wesentlichen der Auftragsbestand) von 5,1 Millionen Euro. Weitere Sondereffekte ergaben sich aus der bilanziellen Wertminderung der "Put-Optionen" auf die REC-Aktien auf Grund der positiven Kursentwicklung und dem im Juni 2007 erfolgten Verkauf von 3,5 Millionen REC-Aktien zum Ausgleich dieser Minderung. Diese Sondereffekte summierten sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2007 auf 13,4 Millionen Euro.


    Produktionsvolumen im Kerngeschäft von rund 370 MWp erwartet

    Die Exportquote konnte im Zuge der weiteren Internationalisierung auf 57,6 % gesteigert werden. Auf der Basis der Zahlen für das 1. Halbjahr 2007 und angesichts des erfolgreichen "Ramp-ups" in der neuen Linie V hebt Q-Cells die Prognose für das Geschäftsjahr 2007 erneut an. Im Gesamtjahr wird ein Produktionsvolumen im Kerngeschäft von rund 370 MWp erwartet (im Vj. 253,1 MWp). Bislang ist das Unternehmen von einem Produktionsvolumen von 360 MWp ausgegangen. Auf Grund der höheren Produktionsmenge und der erwarteten Preisentwicklung im zweiten Halbjahr geht die Q-Cells AG für das Geschäftsjahr 2007 nunmehr von einem Umsatz von mindestens 800 Millionen Euro aus (bislang ca. 750 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll im Geschäftsjahr 2007 bei einer durch Anlaufkosten für die neuen Technologien beeinflussten EBIT-Marge von rund 21 % auf zirka 170 Millionen Euro steigen. Im Kerngeschäft erwartet die Q-Cells AG ein Ergebnis von etwa 130 Millionen Euro (bisheriger Ausblick mindestens 120 Mio. Euro).


    Jahresergebnis von zirka 163 Millionen Euro geplant

    Die Anlaufkosten der neuen Technologien sowie das einmalige Ergebnis aus Siliziumverkäufen werden laut Q-Cells voraussichtlich zu saldierten Aufwendungen von rund 10 Millionen Euro führen. Insgesamt rechnet die Q-Cells AG - vor Berücksichtigung der Wertentwicklung der Put-Optionen im zweiten Halbjahr - mit einem Jahresergebnis von zirka 163 Millionen Euro. Dies setzt sich aus dem Ergebnis aus Kerngeschäft, neuen Technologien und Siliziumgeschäft von rund 120 Millionen Euro und den Effekten aus der Beteiligung an REC zusammen. Dazu zählen das anteilige Ergebnis der REC, das sich auf Basis der derzeitigen Konsensschätzungen auf etwa 41 Millionen Euro belaufen wird, sowie der Nettoertrag von 44 Millionen Euro aus dem Verkauf von 3,5 Millionen REC-Aktien. Diesen positiven Effekten aus der Beteiligung an REC stehe die Abschreibung der mit dem Kauf der REC-Anteile erworbenen immateriellen Vermögenswerte gegenüber (im Wesentlichen Auftragsbestand) in Höhe von voraussichtlich 11 Millionen Euro.


    2008 soll der Umsatz erstmals eine Milliarde Euro erreichen

    Für das Jahr 2008 setzt sich die Q-Cells AG das Ziel, einen Umsatz von mindestens einer Milliarde Euro und eine Umsatzrendite von 13 % zu erreichen. Für 2009 wird ein Umsatz von mindestens 1,4 Milliarden Euro angestrebt. Der Bericht zum ersten Halbjahr 2007 und eine aktuelle Unternehmenspräsentation stehen auf den Internetseiten der Q-Cells AG im Investor Relations-Bereich zum Herunterladen bereit.

    14.08.2007   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Q-Cells AG,
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    Sunways AG: Positive Entwicklung dank guter Photovoltaik-Nachfrage im zweiten Quartal 2007

    Gefragte Photovoltaik-Technologie: Sunways Solar Inverter NT.
    Gefragte Photovoltaik-Technologie:
    Sunways Solar Inverter NT.

    Die Sunways AG (Konstanz), Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen, Solar-Systemen und Wechselrichtern hat das zweite Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahr mit einem um 59 Prozent gestiegenen Umsatz und einem um 33 Prozent höheren Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) abgeschlossen. Das berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Umsatzwachstum sei von beiden Geschäftsbereichen getragen worden (Solarzellen, Solarsysteme sowie Solar-Projekte). Die im ersten Quartal aufgebauten Lagerbestände seien aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage weitgehend zurückgeführt worden. Die Sunways AG ist zuversichtlich, das für das laufende Jahr 2007 geplante Umsatzwachstum sowie ein im Vergleich zum Vorjahr stabiles EBIT zu erzielen.   Im zweiten Quartal 2007 stieg der Konzernumsatz nach Angaben des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um 59 Prozent auf 61 Millionen Euro (Vorjahr: 38,4 Millionen Euro); das EBIT verbesserte sich um 33 Prozent auf plus 0,58 Millionen Euro, sei jedoch weiterhin durch hohe Rohstoffkosten beeinträchtigt.
    Die positive Geschäftsentwicklung führte im zweiten Quartal zu einem Anstieg des Konzernüberschusses auf plus 0,3 Millionen Euro (Vorjahr: plus 0,1 Millionen Euro). Aufgrund des deutlich über der Produktionsleistung liegenden Absatzes seien die Lagerbestände weitgehend abgebaut, so die Sunways AG. Dazu habe neben der anziehenden Nachfrage aus Deutschland auch das wachsende internationale Geschäft beigetragen: Im ersten Halbjahr 2007 stieg der Auslandsanteil auf 15,6 Prozent (Vorjahr: 12,4 Prozent).


    17,4 Megawatt Solarzellen vollständig abgesetzt

    Zum 30. Juni 2007 beschäftigte Sunways 240 Mitarbeiter (Vorjahr: 230). Im Segment Solarzellen stieg der Umsatz im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 58 Prozent auf 24,4 Millionen Euro deutlich (Vorjahr: 15,5 Millionen Euro). Durch eine Veränderung im Produktmix erhöhten sich jedoch die durchschnittlichen Einstandskosten. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 wuchs das EBIT dennoch deutlich von minus 1,5 Millionen Euro auf plus 1,1 Millionen Euro. Die im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 um 22 Prozent auf 17,4 Megawatt gesteigerte Produktionsleistung sei vollständig abgesetzt worden. 17 Prozent des Umsatzes im Geschäftsbereich wurden außerhalb Deutschlands erwirtschaftet (Vorjahr: 24 Prozent); im Halbjahresvergleich stieg der Auslandsanteil auf 24 Prozent (Vorjahr: 21 Prozent).


    Starken Anstieg der Verkaufszahlen von Wechselrichtern

    Im Segment Solarsysteme und -projekte führte die starke Nachfrage im zweiten Quartal zu einer deutlichen Verbesserung des Umsatzes und zu einer Erholung des EBIT nach einem schwachen ersten Quartal. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 stieg der Umsatz in den abgelaufenen drei Monaten um rund 60 Prozent auf 36,6 Millionen Euro (Vorjahr: 22,9 Millionen Euro). Das EBIT betrug plus 0,9 Millionen Euro (Vorjahr: plus 1,5 Millionen Euro). Das positive EBIT im vergangenen Quartal sei vor allem auf den starken Anstieg der Verkaufszahlen von Wechselrichtern zurückzuführen, woran vor allem der Sunways Solar Inverter NT 10000 einen großen Anteil habe.

    Insgesamt wurden im zweiten Quartal 8,4 Prozent des Segmentumsatzes im Ausland erzielt (Vorjahr: 10 Prozent). Das leicht höhere Preisniveau im Ausland kompensierte den Preisrückgang im Inland dabei teilweise. Der im zweiten Quartal 2007 begonnene Verkauf des neuen Wechselrichters Sunways Solar Inverter AT lasse eine sehr positive Absatzentwicklung erwarten, ebenso wie die neuen Sunways Solarmodule mit Drei-Busbar-Technologie.

    Für das dritte Quartal 2007 stehen der Sunways AG Rohstoffmengen auf hohem Niveau zur Verfügung; für das vierte Quartal rechnet das Unternehmen mit einer ähnlich hohen Versorgung bei jedoch weiterhin hohen Einstandspreisen. "Die erfreulichen Marktsignale bestärken das Sunways-Management aber in der Überzeugung, dass die für das Geschäftsjahr 2007 geplanten Zuwächse in beiden Geschäftsbereichen erreicht werden und das dritte Quartal stabil verlaufen wird", heißt es in der Pressemitteilung. Auf Konzernebene erwartet die Sunways AG für das Gesamtjahr einen steigenden Umsatz und eine stabile Ergebnisentwicklung.

    14.08.2007   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Sunways AG,
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    Photovoltaik-Hersteller aleo solar AG meldet Umsatzwachstum von mehr als 60 % und hebt Prognose an

    Der Solarmodulhersteller aleo solar AG mit Vertrieb in Oldenburg (Niedersachsen) und Fertigung in Prenzlau (Brandenburg) hebt nach Bekanntgabe der Ergebnisse für das erste Halbjahr 2007 seine Prognose für das Gesamtjahr an: statt der bislang geplanten 185 Millionen Euro Umsatz für das Jahr 2007 geht aleo solar nunmehr von einem organischen Wachstum auf rund 200 Millionen Euro Umsatz bei einer weiterhin soliden EBIT-Marge aus. Der Auslandsanteil soll dabei zirka 30 % betragen und das Ziel, 50 % des Umsatzes bis Ende 2010 im Ausland zu erwirtschaften, werde bekräftigt, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung der aleo solar AG.   Der aus dieser Umsatzsteigerung resultierende Bedarf an Solarzellen sei bereits vollständig durch bestehende Verträge abgesichert.

    Umsatzplus von 61,9 %

    Grundlage für die angehobene Prognose liefere die ungebrochen hohe Nachfrage an Solarmodulen. Der Umsatz stieg nach Angaben des Unternehmens im Berichtszeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2007 um 61,9 % auf 90,1 Millionen Euro (1. Halbjahr 2006: 55,7 Mio. Euro). Dabei betrug der Auslandsanteil am Umsatz 34,2 %. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 6,0 Millionen Euro (1. Halbjahr 2006: 6,1 Mio. Euro); damit betrage die EBIT-Marge solide 6,7 %, betont das Unternehmen. Die produzierte Leistung konnte auf 38,2 MW ausgebaut werden (1. Halbjahr
    2006: 22,9 MW). Das Ergebnis je Aktie liegt bei 0,27 Euro (1. Halbjahr 2006: 0,28 Euro).


    Internationale Photovoltaik-Wachstum stärker als erwartet

    Das nationale Geschäft zeichne sich weiterhin durch konstant hohe Nachfrage aus, so die aleo solar AG. Das internationale Wachstum sei sogar stärker als erwartet: die verstärkten Marketing- und Vertriebsaktivitäten zeigten erste Erfolge. Der spanische Markt honorierte die Eröffnung einer eigenen Fabrik in der Nähe von Barcelona und den Aufbau eines spanischen Vertriebs mit entsprechenden Aufträgen. In Italien habe die aleo solar AG einen deutlich gestiegenen Auftragseingang verzeichnen können, nachdem im Februar eine vereinfachte Gesetzgebung verabschiedet wurde. Außerhalb Deutschlands seien so bis zum Ende des 1. Halbjahres 2007 34,2 % des Gesamtumsatzes erzielt worden, in der Vergleichsperiode des Vorjahres waren es 5,1%.

    14.08.2007   Quelle: Aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: aleo solar AG,
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    Emissionshandel: Startschuss für die zweite Handelsperiode; Zuteilungsgesetz 2012 tritt in Kraft

    Das am 22. Juni 2007 vom Deutschen Bundestag beschlossene Zuteilungsgesetz 2012 (ZuG 2012) trat am 11.08.2007 in Kraft. Das Gesetz regelt die Grundlagen für die zweite Handelsperiode des CO2-Emissionshandels in Deutschland. Zusätzlich wird in der 33.Kalenderwoche eine Verordnung in Kraft treten, die weitere Details für das Zuteilungsverfahren regelt, berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Das ZuG 2012 lege ein ehrgeiziges Ziel für die CO2-Reduktionen für 2008 bis 2012 fest, schaffte die Rahmenbedingungen für den Einstieg in die Versteigerung und regle die kostenlose Zuteilung überwiegend auf Basis von festen Emissionswerten für die Herstellung von Produkten mit den effizientesten Techniken (Benchmarking), so das BMU.  Gabriel: Jetzt sind die Unternehmen gefragt, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten

    "Wir haben mit diesem Gesetz den Emissionshandel in Deutschland zu einem schlagkräftigen Instrument für den Klimaschutz gemacht. Vor allem im Energiesektor wirken nun sehr starke Anreize zur Modernisierung und zum Ersatz von alten Anlagen durch neue hocheffiziente Kraftwerke. Im europäischen Vergleich setzen wir Maßstäbe beim Einstieg in die Versteigerung. Die Politik hat ihre Hausaufgaben gemacht - nun sind die Unternehmen gefragt, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.", kommentiert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Die Zuteilungsmenge für 2008 bis 2012 liege etwa 37 Millionen Tonnen pro Jahr unter dem aktuellen Emissionsniveau der emissionshandelspflichtigen Anlagen. Dies entspreche einer effektiven Kürzung der Emissionsmenge um rund acht Prozent. Gegenüber dem ersten Allokationsplan beträgt die Reduktion der Zuteilungsmenge sogar 57 Millionen Tonnen pro Jahr, betont das BMU.


    Benchmarking-System soll effiziente Anlagen belohnen

    Die Zuteilung für Energieanlagen wird laut BMU auf ein Benchmarking-System umgestellt, das effiziente Anlagen belohne und veraltete Technik belaste. Der Modernisierungsprozess in der deutschen Energiewirtschaft werde dadurch nachdrücklich beschleunigt. Vom produzierenden Gewerbe würden weniger Minderungsleistungen als von der Energiewirtschaft verlangt. Diese differenzierte Behandlung der Branchen berücksichtige die unterschiedliche Wettbewerbssituation und Minderungspotenziale. Zudem würden kleine Emittenten mit weniger als 25.000 Tonnen CO2 pro Jahr von Minderungsbeiträgen ganz freigestellt.


    Einnahmen aus Versteigerungen für Klimaschutz und erneuerbare Wärme

    Etwa ein Zehntel der gesamten Zuteilungsmenge, nämlich 40 Millionen Berechtigungen pro Jahr, wird laut BMU nicht mehr gratis verteilt, sondern verkauft. Deutschland werde damit EU-weit die größte Anzahl an Emissionsberechtigungen versteigern. So würden in Zukunft Zusatzgewinne abgeschöpft, die vor allem Energievorsorgungsunternehmen durch die Einpreisung des Wertes der kostenlos zugeteilten Zertifikate in den Strompreis derzeit erzielten. Die Nettomehreinnahmen für den Bund sollen für nationale und internationale Klimaschutzmaßnahmen und für die Förderung der Erneuerbaren Energien zur Wärmeversorgung eingesetzt werden.

    Für die Nutzung der beiden projektbezogenen Kyoto-Mechanismen JI (Joint Implementation) und CDM (Clean Development Mechanism) werden laut BMU großzügige Rahmenbedingungen geschaffen. Insgesamt könnten deutsche Unternehmen pro Jahr 90 Millionen Emissionsgutschriften aus kostengünstigen Klimaschutzprojekten im Ausland nutzen und zugleich zum dringend notwendigen Transfer von Technologie und Know-how in Entwicklungs- und Schwellenländer beitragen.

    Bis zum Beginn der Zuteilungsperiode am 1. Januar 2008 wird nun das Zuteilungsverfahren für die betroffenen Anlagen durchgeführt. Hierzu müssen die Anlagenbetreiber bis Mitte November einen Zuteilungsantrag bei der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) beim Umweltbundesamt stellen. Bei mehr als 60 Prozent der betroffenen Anlagen sind für die Zuteilung allerdings nur Daten notwendig, die die DEHSt bereits erhoben hat. Dies reduziere die Kosten für die Betreiber und den Verwaltungsaufwand der Behörde, betont das BMU.

    14.08.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Baubeginn für solarthermisches Versuchskraftwerk in Jülich

    Heliostate bündeln Sonnenlicht.
    Heliostate bündeln Sonnenlicht.

    Am 31. August 2007 startet der Bau des solarthermischen Demonstrationskraftwerks "Solarturm Jülich". Mit dem Solarturmkraftwerk wird laut Bundesumweltministerium (BMU) eine höchst innovative erneuerbare Technik zur Nutzung der Solarenergie demonstriert. Zum ersten Spatenstich kommt der parlamentarische Staatssekretär im BMU, Michael Müller. Das Versuchskraftwerk sei ein weiterer Meilenstein einer Entwicklung, die das Ministerium mit seiner Forschungsförderung seit Jahren unterstütze. Der Solarturm soll Ende 2008 mit einer elektrischen Leistung von 1,5 Megawatt (MW) zur Verfügung stehen und jährlich rund 1.000 Megawattstunden (MWh) Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Das Projekt der Stadtwerke Jülich unterstützen neben dem Bundesumweltministerium die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Bayern. 

    Industrie und Forschungseinrichtungen leisten Pionierarbeit

    Solarthermische Kraftwerke sollen in den kommenden Jahrzehnten weltweit einen nennenswerten Beitrag zur sicheren und sauberen Energieversorgung leisten, so der Konsens von Politik, Wirtschaft und Forschung. Der deutsche Anlagen- und Maschinenbau wirkt als Innovationsmotor auf diesem neuen stark expandierenden Markt. Gemeinsam mit dem Industriepartner KAM (Kraftanlagen München) und den Forschungseinrichtungen DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und SIJ (Solar-Institut Jülich der FH Aachen) wollen die Stadtwerke Jülich Pionierarbeit für diese zukunftsweisenden Technologie leisten.


    Elektrische Energie aus der gebündelten Kraft der Sonne

    Sobald die Sonne scheint, richten sich der Sonne nachgeführte Spiegel, so genannte Heliostate, so aus, dass das Sonnenlicht auf den Turm reflektiert wird. Kern des Solarturmkraftwerks ist der so genannte Receiver. Umgebungsluft von außen und erkaltete Luft aus dem Luftkreislauf wird angesaugt und bis auf 700° C aufgeheizt. Die heiße Luft wird dann zur Erzeugung von Wasserdampf und zum Antrieb einer Turbine genutzt. Im letzten Schritt wandelt ein Generator die Rotationsenergie der Turbine in elektrischen Strom um, der auf der Mittelspannungsebene in das öffentliche Netz eingespeist wird. Das seit April 2000 geltende Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sichert dabei eine erhöhte Einspeisevergütung zu.

    Die entscheidenden in Jülich zum Einsatz kommenden Komponenten wurden bereits in Almeria in Südspanien erfolgreich erprobt. Im Rahmen des Projekts wird jetzt der mehrjährige Test des Gesamtsystems und damit der konsequente Schritt von der Entwicklung zur Vermarktung angestrebt. Wirtschaftliches Gesamtziel ist es, der lokalen, der nordrhein-westfälischen und der deutschen Forschung und Industrie eine solide Basis für eine kontinuierliche Weiterentwicklung zu schaffen und die derzeitige Marktführerschaft zu sichern.

    14.08.2007   Quelle: DGS; Stadtwerke Jülich   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Stadtwerke Jülich,
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    Rapsölblockheizkraftwerk auf der Wasserkuppe als "Ort im Land der Ideen" ausgezeichnet

    Rapsöl BHKW auf der Wasserkuppe.
    Rapsöl BHKW auf der Wasserkuppe.

    "Dieses mit Rapsöl betriebene Blockheizkraftwerk (BHKW) auf der Wasserkuppe in der Rhön ist ein hervorragendes Beispiel für die gelungene Umsetzung des Förderansatzes der Hessischen Landesregierung die erneuerbaren Energien weiter auszubauen, erklärte der Hessische Umweltminister Wilhelm Dietzel am 11.08.2007 in Fulda. "Es freut mich besonders, dass dieses vom Land Hessen im Jahr 2001 mit 153.387 Euro unterstützte Pilot- und Demonstrationsvorhaben, durch die Initiatoren von 'Deutschland - Land der Ideen' als 'Ausgewählter Ort 2007' ausgezeichnet wird. Denn es ist ja das Ziel der Initiative außergewöhnliche Vorhaben und Lösungen zu prämieren. Ein ähnlich gelungenes Beispiel der Umsetzung von Ansprüchen der Ökologie durch Lösungsvorschläge von Technik und Ökonomie ist schwer zu finden", so Dietzel weiter. 
    Intelligente Umnutzung einer Notstromanlage

    In der Zeit des Kalten Krieges wurde auf Hessens höchstem Berg eine Radaranlage betrieben, zu der auch eine Notstromanlage gehörte. Nach der Wende bot sich der Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG) die Chance, die starken Dieselmotoren des Notstrom-Kraftwerks so umzurüsten, dass sie mit reinem, unbehandeltem Rapsöl laufen. Die bei der ganzjährigen Stromerzeugung entstehende Wärme wird zum Heizen der zahlreichen Gebäude auf der Wasserkuppe genutzt (Kraft-Wärme-Kopplung). Zur Verteilung der Wärme hat die ÜWAG ein Fernwärmenetz von rund 1,4 km Länge aufgebaut. Die Menge des nun Jahr für Jahr auf der Wasserkuppe benötigten Rapsöls entspricht laut ÜWAG dem Ertrag von über 400 Hektar Fläche und wird in der heimischen Region eingekauft. Die beiden umgerüsteten Dieselmotoren haben eine thermische Gesamtleistung von 956 Kilowatt (kW) und eine elektrische Gesamtleistung von 820 kW. Der Wirkungsgrad liegt laut ÜWAG bei rund 85 %

    Neben den Erzeugern der erforderlichen Rohstoffe aus der Land- und Forstwirtschaft, profitiere auch die hessische Industrie von den vielfältigen Anforderungen an beispielsweise neu zu entwickelnde technische Lösungen, so Minister Dietzel. Auch der Klimaschutz und damit die Umwelt seien Nutznießer dieser Entwicklungen. "So bewirkt die Verwendung von Rapsöl auch eine Verbesserung der CO2-Bilanz", erklärte Dietzel. "Ich bin guter Hoffnung, dass sich in Hessen weitere Orte finden werden, die man einer Auszeichnung im Rahmen der Initiative 'Deutschland - Land der Ideen' für würdig befindet und wünsche den Projektbeteiligten und den Betreibern des Blockheizkraftwerkes weiterhin viel Erfolg", so der Minister abschließend.

    14.08.2007   Quelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: ÜWAG.,
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    Reiner Lemoine Stiftung fördert Forschung zu erneuerbaren Energien

    Reiner Lemoine.
    Reiner Lemoine.

    Um das Lebenswerk des Visionärs und Solar-Pioniers Reiner Lemoine fortzusetzen, fördert die nach ihm benannte Stiftung die Forschung und Wissenschaft zur Nutzung regenerativer Energien. Jährlich vergibt die Reiner Lemoine Stiftung (RLS) acht Stipendien an Doktoranden beziehungsweise Diplomanden, deren Arbeit einen Bezug zu den erneuerbaren Energien aufweist.  Seit Ende der 1990er Jahre zeigt die Erneuerbare- Energien-Branche ein enormes Entwicklungspotenzial und Deutschland ist Technologie- und Innovationsführer. So ist in den vergangen sieben Jahren das Ausfuhrvolumen der Branche von einer halben Milliarde Euro auf heute sechs Milliarden Euro gewachsen. Bis 2010 erwartet die Branche Auslandsverkäufe mit einem Volumen von 15 Milliarden Euro.



    Jährlich acht Stipendien für Lösungen zur Nutzung der Erneuerbaren

    Damit das Wachstum der Branche in Deutschland auch langfristig anhält, benötigt sie dringend neue Impulse aus Forschung und Wissenschaft; das hat Reiner Lemoine klar erkannt. Die kurz vor seinem Tod von ihm gegründete gemeinnützige Reiner Lemoine Stiftung fördert daher Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung sowie die Entwicklungshilfe im Bereich regenerativer Energien. Dies verwirklicht die Stiftung, in dem sie jährlich acht Stipendien vergibt an Nachwuchswissenschaftler, die an Lösungen zur Nutzung erneuerbarer Energien arbeiten. Darüber sollen Preise verliehen werden und Bildungsprojekte in Schulen sowie wissenschaftliche Veranstaltungen und Vorträge gefördert werden.


    Photovoltaik-Unternehmer mit hohem ethischem Anspruch

    Reiner Lemoine, der die Photovoltaik-Unternehmen Solon AG und Q-Cells gründete, sei Zeit seines Lebens ein Querdenker und Visionär geblieben, so die Stiftung. Seine Entscheidungen seien immer auch ethisch motiviert gewesen. Lemoine war davon überzeugt, dass die Förderung regenerativer Energien auch der Unabhängigkeit von Nationen, dem Frieden, der Sicherung der Lebensgrundlage von Millionen von Menschen und dem Schutz der Umwelt dient. In der Verpflichtung, dem ethischen Anspruch Reiner Lemoines gerecht zu werden, will die Stiftung das Lebenswerk ihres 2006 verstorbenen Gründers fortsetzen.

    Weitere Informationen: http://www.reiner-lemoine-stiftung.de

    13.08.2007   Quelle: Gröschel Geheeb Responsible Branding GmbH; RLS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: RLS,
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    ZDF-Magazin Frontal21 berichtet über "Verbraucher im Würgegriff der Energiekonzerne"

    In drei Jahren habe der Energiekonzern RWE mit Sitz in Essen 20 Milliarden Euro Gewinn gemacht und seinen Börsenkurs von 2003 bis heute verdreifacht, so das ZDF-Magazin "Frontal21" in der Ankündigung eines Betrags über den deutschen Energiemarkt. Ähnlich gute Ergebnisse erzielten auch die drei anderen deutschen Energieriesen E.ON, Vattenfall, und EnBW. Allein E.ON habe 2006 einen Gewinn von 7,3 Milliarden Euro verbucht. Gleichzeitig stiegen die Strom- und Gaspreise in astronomische Höhen und die Rendite-Rekorde zeigten dramatische Folgen. In dem ZDF-Film "Das Kartell" beleuchten Steffen Judzikowski und Hans Koberstein am 14.08.2007 um 21 Uhr die aktuellen Entwicklungen. 

    Widerstand allerorten

    Die Verbraucher aber setzten sich inzwischen zur Wehr, berichtet Frontal21. Überall in Deutschland formiere sich Widerstand. Bürger zahlten ihre Stromrechnungen nicht mehr, klagten gegen Preiserhöhungen und würden sich zu Genossenschaften zusammen, um billiger Gas einzukaufen.

    Doch günstigere Anbieter seien rar, betont Frontal21, denn die "Großen Vier" hätten ihre Marktmacht bestens organisiert - mit tatkräftiger Hilfe der Politik. Statt den Wettbewerb zu fördern, habe die Politik das Monopol der Konzerne erst gefestigt. In der Amtszeit des damaligen Wirtschaftsministers Werner Müller, der aus der Energiebranche erst in die Politik und dann wieder dorthin zurück wechselte, durfte E.ON mit der Ruhrgas AG fusionieren - gegen das Votum der Kartellbehörde. Der so entstandene Energieriese sei für viele Kritiker der Sündenfall der deutschen Energiepolitik.


    Lobbyisten führen Regie

    Wie nah sich Politik und Energieunternehmen seien, habe sich auch 2005 gezeigt: Auf Druck der Europäischen Union sollte ein neues Energiewirtschaftsgesetz mehr Wettbewerb bringen. Doch die Energie-Lobbyisten führten bei der Gesetzgebung gekonnt Regie. Bis in die letzte nächtliche Verhandlungsrunde hätten sie erfolgreich versucht, ihre Interessen durchzusetzen und das neue Gesetz aufzuweichen.


    Verbraucher abkassiert

    "Der Markt versagt, und die Politik schaut weg", so das ZDF-Magazin. "Gegen die Tricks von E.ON, RWE & Co. scheinen Verbraucher machtlos zu sein. Die Frontal21-Dokumentation mit Theo Koll berichtet über die Hintergründe dramatischer Fehlentwicklungen. Sie zeigt, wie Verbraucher abkassiert werden, wie die Politik Deutschlands mächtigen Energie-Monopolisten ausgeliefert ist und sucht Antworten auf die Frage: Wer rettet uns vor diesem Kartell?", heißt es in der Ankündigung der Sendung, die ausgestrahlt wird am 14. August um 21.00 Uhr.

    13.08.2007   Quelle: ZDF   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: ZDF,
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    König Mohamed VI und Bundespräsident Horst Köhler übernehmen Schirmherrschaft für deutsch-marokkanisches Schulprojekt "EduSolar"

    König Mohamed VI und Bundes- präsident Köhler.
    König Mohamed VI und Bundes-
    präsident Köhler.

    Das vom MENA-Institut e.V. (Kassel) gemeinsam mit der Botschaft des Königreichs Marokko in Berlin angestoßene und konzipierte Schulprojekt "EduSolar - Mit der Sonne leben und Lernen" wird von König Mohamed VI und Bundespräsident Horst Köhler unterstützt und als "großartige Idee" gelobt. "Die Förderung des kulturellen Austauschs zwischen Deutschland und Marokko ist ein besonderes Anliegen beider Länder", sagte der Botschafter des Königreichs Marokko, Rachad Bouhlal, der das Projekt zur Chefsache gemacht hat. König Mohamed VI und Bundespräsident Köhler bezeichnen es als einen hervorragenden Beitrag zur Förderung der Nutzung von Sonnenenergie.  Es sei ganz wesentlich, junge Menschen so früh wie möglich für die erneuerbaren Energien zu begeistern und ihnen für die Zukunft die entsprechende Gestaltungskompetenz zu vermitteln. Die beteiligten Länder erwarteten von dem kulturellen und technischen Austausch einen nachhaltigen Entwicklungsschub und unterstützten daher die bilaterale Bildungsinitiative besonders gern, zitiert das MENA-Institut König Mohamed VI und den Bundespräsidenten.


    Schüler planen, dimensionieren und montieren Photovoltaikanlagen auf Schulen und Krankenstationen im Atlasgebirge

    Das Vorhaben verknüpft deutsche Schulen mit Bildungseinrichtungen in Marokko, bündelt die Themen Solarenergie und Entwicklung innerhalb und außerhalb der schulischen Ausbildung und zielt auf die praxisorientierte Unterweisung in moderne, zukunftsfähige und nachhaltige Energietechnik. Mit Unterstützung der Universität Kassel, des MENA-Instituts e.V., des Instituts für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) sowie assoziierter Partner der Wirtschaft, Politik und des öffentlichen Lebens aus Deutschland und dem Königreich Marokko werden die Schüler beider Länder mit der technischen Nutzung der Sonnenenergie vertraut gemacht. Sie sind dann selber in der Lage, Photovoltaikanlagen zu planen, zu dimensionieren und auf Schulen bzw. Krankenstationen im Atlasgebirge zu montieren. EduSolar sieht vor, dass die Schüler darüber hinaus eine solar betriebene Wasserpumpe für das betreffende Gebäude installieren können.

    Die Anlagen werden mit Überwachungssystemen versehen, welche die Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung der Daten sowie die Übermittlung von Messwerten ermöglichen. Die Daten werden Schulen und Fachhochschulen, die an dem Projekt beteiligt sind, über Internet- und Satellitenkommunikationstechnologie zur Verfügung gestellt. Die Versorgung mit Solarstrom soll dazu führen, dass ländliche Schulen auch abends Unterricht anbieten können, so dass auch Kinder, die tagsüber auf den Feldern arbeiten müssen, eine Schulbildung erhalten können. Dies bietet auch Erwachsenen die Möglichkeit sich zu bilden.


    Solarboote und Solarmobile im Wettstreit in Marrakesch

    Ein weiterer Projektinhalt ist der Bau von solar betriebenen Fahrzeugen (Solarboote, Solarmobile). Mit diesen Solarfahrzeugen wollen die Schüler an dem vom Mena-Institut weltweit ausgeschriebenen "EduSolarcup" im Mai 2008 in Marrakesch teilnehmen. Auf diese Weise werden die Schüler in die Lage versetzt, ihre bereits vorhandenen Grundkenntnisse in Mathematik und Physik zu erweitern und auf technische Problemstellungen anzuwenden, so Dr. Mustapha Ayaita von der Universität Kassel und 1. Vorsitzender des Mena-Instituts.

    Die ersten Schritte des "EduSolar"-Projektes sind bereits getan. Die Schüler des Gymnasiums Wolfen-Stadt arbeiten bereits mit dem Lycée Moulay Ismail (Meknes), das Wilhelmsgymnasium (Kassel) mit dem Lycée Al Khawarismi (Casablanca) und das Werner-von-Siemens-Gymnasium (Berlin) mit dem Lycée Allaymoune (Rabat) zusammen. Weitere Partnerschaften sind in Vorbereitung (Hannover - Essaouira, Hamburg - Tanger, Kiel - Kenitra, München - Marrakesch)

    Homepage des Projektes: http://www.edusolar.de

    13.08.2007   Quelle: Mena-Institut e.V., Botschaft des Königreichs Marokko in Berlin   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: MENA-Institut.,
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    Nur 21,8g CO2/km: Biofuel24 präsentiert Weltrekord-Hybridauto mit Bioethanol-Technik

    Nach knapp einem Jahr Entwicklungszeit hat die Tankstellenmarke Biofuel24 erstmals ein Hybrid-Automobil auf umweltfreundliche Bioethanol-Technik umgerüstet. Das Serien-Fahrzeug vom Typ Honda Civic Hybrid habe schon ab Werk einen günstigen Kohlendioxid-Ausstoß von nur 109 Gramm pro Kilometer. Durch die Umrüstung auf regeneratives Bioethanol stoße der Vierzylinder nur noch 21,8 zusätzliche Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer aus, berichtet die Biofuel24 GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung. Damit sei der Biofuel24-Hybrid-Honda das derzeit umweltfreundlichste Serienauto.   Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Mittelklassewagen emittiert 150 g CO2/km. Das entspreche rund 120.000 Luftballons, prall mit CO2 gefüllt, so Biofuel24.


    Minimale Emissionswerte

    Die Umrüstung auf Bioethanol E85 erfolgt über ein Zusatz-Steuergerät. Dabei werden die Einspritzzeiten im Kaltstart und bei Volllast modifiziert, erläutert Biofuel24. Die Einspritzmenge bleibe dabei unangetastet. Erste Tests belegten, dass die Verbrauchswerte des Honda Civic Hybrid auch mit Bioethanol auf Serienniveau bleiben. Ein Abgastest habe gezeigt, dass durch die nahezu rückstandsfreie Verbrennung von Bioethanol im Vergleich zu konventionellem Kraftstoff aus Benzin zusätzlich die giftigen Substanzen im Abgas sinken: Der Kohlenmoxid-Wert (CO) sinkt laut Biofuel24 von 0,03 Volumenprozent auf 0,003 Vol%, der Wert für unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC) reduziert sich von 100 ppm auf 2 ppm.


    Benzin oder Bioethanol beliebig tanken

    Auch nach dem Umbau kann das Fahrzeug noch mit Benzin betrieben werden, betont Biofuel24. Bioethanol und Benzin lassen sich in jedem Verhältnis beliebig mischen. Das heißt, der Autofahrer kann mit Bioethanol starten, unterwegs wahlweise Bioethanol oder Benzin zutanken. Das digitale Steuergerät von Biofuel24 registriere über die permanente Abgasmessung automatisch, wie hoch der Bioethanol-Anteil im Kraftstoff ist und gleiche die Einspritzzeiten entsprechend an.


    Rennsprit aus dem Motorsport

    "Bioethanol hat mit 110 Oktan mehr Power als das teuerste, synthetische Superplus (100 Oktan), kostet aber mit 89 Cent bis zu 60 Cent pro Liter weniger Benzin aus Mineralöl", heißt es in der Pressemitteilung. Ethanol ist bekannt aus dem Motorsport, weil es z.B. in vielen amerikanischen Rennserien zur Leistungssteigerung von Motoren eingesetzt wird.


    Vorbild Schweden

    Bioethanol E85 besteht zu 85 Prozent aus Alkohol und zu 15% aus Super bleifrei. In Schweden und Brasilien fahren laut Biofuel24 schon heute fast alle Benziner mit dem nachwachsenden, hochoktanigen Kraftstoff. Hierzulande wird Bioethanol aus Holzabfällen, Getreide oder Zuckerrüben gewonnen. Das Bioethanol in Bodenwerder-Alkohol stammt von Kornbrennereien aus der Umgebung.

    12.08.2007   Quelle: Biofuel24 GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Solarthermie: Sonnenkraft will Endkunden-Nachfrage mobilisieren

    Solarthermie-Referenzanlage von Sonnenkraft.
    Solarthermie-Referenzanlage von Sonnenkraft.

    Zeitgleich mit der Erhöhung der Zuschüsse für Solarwärme-Anlagen im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien um 50 Prozent durch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel mobilisiere die Sonnenkraft GmbH die Endkundennachfrage nach solarthermischen Anlagen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ab Mitte August bis zum Spätherbst sollen Hausbesitzern bundesweit die Vorteile hochwertiger Solarwärme-Lösungen in mehr als hundert Vorträgen erläutert werden. Dass dabei das Fachhandwerk mit im Boot sitze, sei für Sonnenkraft selbstverständlich.   Interessierte Betriebe könnten sich bei den Regensburgern noch um die Teilnahme am Programm bewerben.


    Auch das Umweltministerium will die weitere Markteinführung der erneuerbaren Energie-Technologien mit all ihren positiven Effekten für Investitionen und Arbeitsplätze in der mittelständisch geprägten Branche und im Handwerk ankurbeln. "Ich hoffe, dass durch die verbesserten Investitionsanreize klimaschonende Technologien im Wärmemarkt stärker Einzug halten", zitiert Sonnenkraft Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. "Hier sehen wir auch unseren Ansatz," erläutert Sonnenkraft-Deutschland-Geschäftsführer Rainer Höfer. "Durch eine umfassende, individuelle Beratung wollen wir diese Anreize gemeinsam mit dem Handwerk in Euro und Cent umsetzen", betont Höfer.

    12.08.2007   Quelle: Sonnenkraft GmbH; pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Sonnenkraft GmbH,
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    Fondsvolumen nachhaltiger Geldanlagen wächst um fast 50 Prozent

    Der Markt für nachhaltige und ethische Fonds wachse schnell, berichtet der Dortmunder Branchendienst ECOreporter.de in einer Pressemitteilung. In den ersten sechs Monaten des Jahres sei das Gesamtvolumen dieser Fonds in Deutschland auf 19,1 Milliarden Euro gestiegen. Ende 2006 hatten die Anleger erst 13,4 Milliarden Euro in solche Fonds investiert. Als ECOreporter.de vor zehn Jahren diese Daten ermittelte, verfügten die damals zwölf nachhaltigen Fonds nur über insgesamt 220 Millionen Euro. Besonders erfolgreich waren laut ECOreporter 2007 die nachhaltigen Aktienfonds.  Ende Juni gab es davon 77 (plus 10) mit einem Gesamtvolumen von 15,0 Milliarden Euro - ein Plus von über 50 Prozent gegenüber dem Gesamtvolumen von 9,55 Milliarden Euro, dass die 67 nachhaltigen Aktienfonds Ende 2006 aufwiesen.


    Erneuerbare-Energie-Fonds verdoppeln fast ihr Vermögen

    Die 16 nachhaltigen Rentenfonds hatten Ende Juni 2007 ein Volumen von 1,73 Milliarden Euro. Die 24 nachhaltigen Dach- und Mischfonds kamen auf 2,3 Milliarden Euro - beide Gruppen blieben damit in etwa konstant. Auf über 4,5 Milliarden Euro steigerten hingegen die Erneuerbare-Energie-Fonds ihr Vermögen. Das sei nahezu eine Verdoppelung binnen sechs Monaten, betont ECOreporter. Addiere man ihr Volumen zu dem der nachhaltigen Fonds, ergebe sich ein Gesamtvolumen von fast 23,7 Milliarden Euro.

    12.08.2007   Quelle: ECOreporter.de AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

     

    Reithalle mit über 600 Photovoltaik-Modulen auf Nord- und Süddach eingeweiht

    In zwei Himmelsrichtungen orientierte Module liefern Solarstrom.
    In zwei Himmelsrichtungen orientierte Module
    liefern Solarstrom.

    Der Reit- und Fahrverein Weil der Stadt (Landkreis Böblingen) hat 02.08.2007 eine Solarstromanlage mit einer Gesamtleistung von 135 Kilowatt (kWp) eingeweiht. Installateur und gleichzeitig Betreiber, der Anlage ist die Firma Diebold Voltaik, deren Junior-Chef Christian Diebold sich mit Unterstützung der Centrosolar-Gruppe, welche die Module für das Projekt lieferte, für eine Doppellösung entschieden hat. "Auf der Südseite des Dachs haben wir klassische kristalline Module installiert. Für die Nordseite sind Dünnschichtmodule die bessere Lösung", erklärt Diebold. Dünnschichtsysteme hätten gegenüber kristallinen Photovoltaik-Modulen den Vorteil, dass sie sich aufgrund der zugrunde liegenden "Triple-Junction Technology" auch bei Norddächern oder geringen Dachneigungen rentierten, betont Diebold.   Die Anlage auf der Reithalle hat eine Gesamtgröße von 135 kWp. Die Südseite fasst 468 polykristalline Module der Serie "SL 180 P 6“ von Solarstocc mit einer Gesamtleistung von 84,24 kWp.



    Module und Wechselrichter der Centrosolar-Gruppe

    Auf dem Norddach, das eine Neigung von 15 Grad hat, wurden 187 Module vom Typ "PV Plate" von Biohaus direkt auf das Trapezdach verschraubt. "Ein Montagesystem ist hier unnötig", freut sich Diebold. Die über fünf Meter langen Plates bringen eine Gesamtleistung von 50,86 kWp auf einer Fläche von 922 Quadratmetern. Als Wechselrichter hat Diebold die Marke Powerstocc von Solarstocc gewählt. Alle Module und Wechselrichter kommen aus der Centrosolar-Gruppe, zu der Biohaus und Solarstocc gehören. Die Installation der kompletten Anlage sei in drei Wochen erledigt worden. Die Module der Südseite sind am 4. Juli 2007 an das Netz gegangen, die Nordseite folgte drei Wochen später. Neben Modulen und Wechselrichtern haben die Installateure 14.200 Meter Kabel verlegt.


    Dünnschichtmodule auf der Nordseite

    "Hier im Umkreis gibt es keine andere Photovoltaik-Anlage in der Größe. Seit wir die Anlage auf dem Dach haben, werden wir ständig darauf angesprochen", berichtet Hans-Georg Reiner vom Reitverein. Von besonderem Interesse sei die Nordseite mit den Dünnschichtmodulen. Diese sind mit einer Dachlast von nur 9 kg/m² vergleichsweise leicht, so dass sie auch auf Dächern verlegt werden können, die aufgrund der Statik andere - schwerere - Module nicht zulassen. "Wir haben viele Kunden, die schon lange an einer PV-Anlage interessiert sind, bisher aber keine passende Lösung für ihr nur gering belastbares Dach gefunden haben. Mit unseren Dünnschichtsystemen können wir da helfen", erklärt Ralf Zirkler, technischer Leiter von Biohaus. Außerdem haben Dünnschichtmodule einen geringeren Temperaturkoeffizienten als kristalline Module. Das heißt, dass im Sommer bei hohen Temperaturen ein besserer Ertrag erzielt wird.

    Neben dem ökologisch produzierten Strom und der 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung profitieren auch die Reiter in Weil der Stadt von den Solarmodulen: Seit die Module auf dem Dach sind, ist es in der Halle angenehm kühl und der Boden muss seltener gesprengt werden.

    11.08.2007   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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    Startschuss zur ersten CO2-freien Wärmepumpen-Siedlung in Rheinland-Pfalz

    "Energiehaus der Zukunft"
    nutzt Umweltwärme.

    Das Projekt "Energiehaus der Zukunft" nimmt Gestalt an, berichtet die RWE AG in einer Pressemitteilung. Achim Südmeier, Vertriebsvorstand der RWE Rhein-Ruhr AG, gab am 02.08.2007 den Startschuss zur ersten CO2-freien Wärmepumpen-Siedlung in Rheinland-Pfalz. Unterstützt wurde er von Otto Maria Bastgen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf sowie Ossi Steinmetz, Ortsbürgermeister der Ortsgemeinde Bausendorf. Das Projekt wird von RWE Rhein-Ruhr umgesetzt in Zusammenarbeit mit der Verbands- und Ortsgemeinde im Neubaugebiet "Mühlenflur" in Bausendorf. Insgesamt 18 Bauplätze stehen in dem im Landkreis Bernkastel-Wittlich gelegenen Städtchen zur Verfügung. Jedes der dort zu errichtenden Gebäude soll mit modernster Anlagentechnik ausgerüstet werden. Dazu gehört die Nutzung der Umweltwärme zur Heizung der Gebäude mit modernsten Wärmepumpen ebenso wie die Installation innovativer Mess- und Zählertechnik, geannt "Smart Metering". 


    Vollkommen CO2-frei - mit Wärmepumpen-Strom aus erneuerbaren Energiequellen

    Wärmepumpen nutzen ganzjährig die im Boden, dem Grundwasser und der Luft gespeicherte Sonnenenergie zur Heizung von Gebäuden sowie zur Erwärmung von Brauchwasser. Möglich wird dies durch ein einfaches physikalisches Prinzip, welches dem eines Kühlschranks entspricht. Die Wärmepumpe entzieht dem Boden, dem Grundwasser oder der Luft Wärme. Diese Wärme wird in der Wärmepumpe auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und dann an das Wärmeabgabesystem abgegeben, im Idealfall ist dies eine Fußbodenheizung. Ein herkömmlicher Heizkessel ist nicht notwendig. Um die Umweltwärme für die Heizung zu nutzen würden lediglich rund 25 Prozent elektrische Antriebsenergie für die Wärmepumpe benötigt, betont RWE. Dieser Strom komme im Energiehaus der Zukunft aus erneuerbaren Energiequellen, so dass die Wärmepumpe die Beheizung und Brauchwassererwärmung der Gebäude vollkommen CO2-frei leiste.

    Darüber hinaus bietet RWE Rhein-Ruhr den Bewohnern der umweltfreundlichen Energiehäuser für den übrigen Stromverbrauch im Haushaltsbereich das Produkt "RWE private nature" an. Hierbei handle es sich um ein durch den TÜV Süd zertifiziertes Ökostromprodukt, welches sich eines wachsenden Zuspruches erfreue. Der Wärmepumpenabsatz hat sich in Deutschland laut RWE im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt und die Technik erlebe zur Zeit einen enormen Boom. "Dies sollte aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die Gesamtzahl installierter Wärmepumpen erst einen Anteil von 6 bis 8 Prozent am Gesamtheizungsmarkt hat", betont das Unternehmen.


    Innovative Zählertechnik

    Neben der Wärmepumpe, die in dem Modellvorhaben mit Ökostrom betrieben wird, stelle die Installation innovativer Mess- und Zählertechnik einen weiteren zentralen Teil des Projektes "Energiehaus der Zukunft" dar. Mit "Smart Meter"-Technik werde der gesamte Energieverbrauch des Hauses für den Kunden erstmals vollkommen transparent. Der Zähler sei mit einem Display gekoppelt, das sich im Wohnbereich der Häuser befindet. Über diese Anzeigentafel soll der Bewohner den Energieverbrauch für die Wärmepumpe sowie den Bezug des übrigen Haushaltsstroms kontinuierlich überprüfen. Mit Hilfe einfacher und leicht verständlicher Darstellungen lassen sich Verbrauchswerte ablesen, Vergleiche zu den Vorjahren darstellen sowie eine Einsparung bei sich ändernden Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel bei der Anschaffung eines energieeffizienten Kühlschrankes oder der Umsetzung von Energiespartipps. Somit könnten die Bewohner ihren Energieverbrauch zeitnah optimieren und Schwachstellen schnell aufspüren.


    Ökonomisch sinnvolle Alternativen

    "Dieses in Rheinland-Pfalz einzigartige Projekt zeigt auf, was heute mit moderner Technik möglich ist", so Achim Südmeier. "Mit unserem richtungsweisenden Projekt in Bausendorf machen wir klar, dass wir nicht nur über Energieeffizienz sprechen, sondern auch konkrete Lösungsansätze für Bauherren und Modernisierer zur Umsetzung umweltfreundlicher und ökonomisch sinnvoller Alternativen zur Energieeinsparung und CO2-Reduzierung parat haben", so Südmeier weiter. Neben dem Engagement von RWE Rhein-Ruhr sowie der Verbands- und Ortsgemeinde wird das Projekt "Energiehaus der Zukunft" vom Umweltministerium Rheinland-Pfalz begleitet.

    11.08.2007   Quelle: RWE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: RWE AG,
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    Neuer Ratgeber: VERBRAUCHER INITIATIVE informiert zum Stromwechsel

    Neuer Ratgeber zum Stromwechsel.
    Neuer Ratgeber
    zum Stromwechsel.

    Der Wegfall der behördlichen Preisaufsicht mache es den Energiekonzernen noch leichter, sich "unverschämt an den Stromverbrauchern zu bereichern", kritisiert der Bundesverband VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. in einer Pressemitteilung. Das belegten die neuerlichen Preissteigerungen des Sommers. Ein aktueller Ratgeber der Initiative will Stromkunden jetzt informieren, wie sie sich dagegen wehren können. Immer mehr Kunden möchten ihren Anbieter wechseln, trauten jedoch nicht den oft verlockenden Werbeaussagen neuer Energieversorger, so die VERBRAUCHER INITIATIVE.   "Der Preis alleine sagt nichts über die Qualität eines Anbieters", erläutert Ralf Schmidt-Pleschka, Energieexperte der VERBRAUCHER INITIATIVE. Vorsicht sei vor allem bei Angeboten zur Stromlieferung gegen Vorkasse geboten. Verbraucher sollten sich nicht an den Erstbesten binden, sondern auch auf Kundenfreundlichkeit und Preistransparenz achten, betont Schmidt-Pleschka.


    VERBRAUCHER INITIATIVE: Öko-Strom in vielen Städten billiger als herkömmliche Angebote

    Ein wichtiges Kriterium bei der Wahl sollte laut Schmidt-Pleschka zudem die Herkunft des Stroms sein. Die VERBRAUCHER INITIATIVE empfiehlt Öko-Strom. Ihr Ratgeber stelle verlässliche Öko-Siegel vor und informiere, wie der Wechsel in wenigen Minuten vollzogen werden kann. "Mit dem Umstieg auf Öko-Strom kann jeder dazu beitragen, den Atomausstieg zu beschleunigen und den Bau klimaschädlicher Kohlekraftwerke zu verhindern", erläutert Ralf Schmidt-Pleschka. Mehrkosten seien damit kaum noch verbunden, in vielen Städten sei Öko-Strom sogar billiger als konventionelle Angebote.

    Nicht vernachlässigen sollten Verbraucher auch die vielfältigen Möglichkeiten, Strom zu sparen. Nach Berechnungen der VERBRAUCHER INITIATIVE kann ein durchschnittlicher Haushalt seine Stromrechnung ohne großen Aufwand um 200 Euro im Jahr senken. Die Broschüre bietet dazu viele Tipps und zeigt, wo es sich besonders auszahlt auf den Stromverbrauch zu achten. Die 16-seitige Broschüre "Strom sparen!" kann für 3,55 (inkl. Versand) bestellt werden bei der VERBRAUCHER INITIATIVE, Elsenstraße 106, 12435 Berlin oder für 2,05 Euro im Internet heruntergeladen werden unter http://www.verbraucher.com.

    11.08.2007   Quelle: VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. (Bundesverband); pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.,
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    Windenergie: Nordex erweitert Multimegawatt-Programm um ertragsstarke Turbine für das Binnenland

    Multi-Megawatt-Windturbine N80/2500.
    Multi-Megawatt-Windturbine N80/2500.

    Die Nordex AG (Hamburg) erweitert ihr Produktportofolio mit einer speziell für Schwachwindgebiete ausgelegten Multi-Megawatt-Windenergieanlage mit 2,5 Megawatt (MW) installierter Leistung. Auf der internationalen Windmesse "Husumwind" vom 18. - 22. September 2007 erhalten Besucher die Gelegenheit, sich ausführlich über die N100/2500 zu informieren. Nach der N80/2500 und N90/2500 sei die N100/2500 die neue Generation der Multi-Megawatt-Produktfamilie, heißt es in der Pressemitteilung. Die N100/2500 ist eine Weiterentwicklung der Turbinenfamilie N80/N90.   Seit dem Jahr 2000 hat Nordex nach eigenen Angaben über 400 dieser Anlagen in internationalen Projekten errichtet, weitere 370 befänden sich aktuell in der Errichtung.




    23 Prozent mehr überstrichene Rotorfläche

    Das Herausragende der N100/2500 sind die 49 Meter langen Rotorblätter und der große Rotordurchmesser von rund 100 Metern. Dies entspreche einer Erhöhung der überstrichenen Rotorfläche um 23 Prozent gegenüber der N90/2500 Windenergieanlage auf nunmehr 7.823 Quadratmeter. Damit sei die N100/2500 besonders für Schwachwindstandorte mit durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten bis zu 7,5 Metern pro Sekunde ausgelegt. Sämtliche Weiterentwicklungen der Produktfamilie N80/N90 in den zurückliegenden sieben Jahren hätten Eingang in das Design der N100/2500 gefunden. Zahlreiche neue Detaillösungen stellen laut Nordex eine erhöhte Verfügbarkeit und speziell für Binnenstandorte hohe Erträge sicher.

    Die Leistungskurve und Schallleistungspegel sollen in den kommenden Monaten vermessen werden. Die Netzverträglichkeit basiere auf dem bewährten Maschinenbaukonzept der N90/2500. Die Anlage wird nach DIBt2 und IEC 3a zertifiziert und als 50-Hz-Version geliefert. Für den US-Markt steht ebenfalls eine 60-Hz-Version zur Verfügung. Die Turbine wird zunächst auf 100-Meter-Stahlrohrtürmen angeboten. Die Nullserie will Nordex 2008 produzieren und ab 2009 soll die Turbine in Serienproduktion gehen.

    Nordex-Stand auf der Husumwind: Halle 3, Stand 3B04

    10.08.2007   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Nordex AG,
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    Institut der deutschen Wirtschaft zum Klimaschutz nach Kyoto: USA in die Pflicht nehmen

    Neuerscheinung zur Klimapolitik.
    Neuerscheinung zur
    Klimapolitik.

    Auch wenn das Kyoto-Protokoll erst 2012 ausläuft, stünden einige Anforderungen an das Folgeabkommen bereits fest, betont das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Pressemitteilung. So werde es ohne Schwellen- und Entwicklungsländer sowie vor allem ohne die USA nicht gehen; die Industriestaaten müssten konkrete Verpflichtungen eingehen, die Treibhausgas-Emissionen (weiter) zu verringern. Eine Möglichkeit wäre laut IW, dass sich alle Industrieländer dem Ziel anschließen, das die Europäische Union bereits für sich beschlossen hat: ein Treibhausgas-Minus von 20 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 bis zu einem noch festzulegenden Zeitpunkt. 


    USA müssten 2.185 Millionen Tonnen Treibhausgase einsparen

    Während die EU dann gegenüber dem Stand von 2004 noch 11,5 Prozent an Treibhausgasen einzusparen hätte, wären es in Japan 25 Prozent und in den USA 31 Prozent - umgerechnet 2.185 Millionen Tonnen Treibhausgase. Südkorea müsste seine Emissionsmenge im Vergleich zu heute sogar halbieren. Die Schwellenländer sollten demgegenüber zumindest verbindlich zusagen, ihre absolute Emissionsmenge auf dem heutigen Stand stabil zu halten und gleichzeitig den Treibhausgas-Ausstoß je Einheit des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um einen festgelegten Wert zu verringern.

    Die Entwicklungsländer schließlich könnten ebenfalls dazu verpflichtet werden, die Treibhausgas-Emissionen je Dollar BIP zu reduzieren - ohne dass es dabei jedoch eine absolute Begrenzung der Ausstoßmengen gibt.

    Weitere Informationen liefert die Veröffentlichung "Klimapolitik nach 2012 – Optionen für den internationalen Klimaschutz " von Hubertus Bardt und Jan-Welf Selke, IW-Positionen Nr. 29, Köln 2007, 52 Seiten, 11,80 Euro.

    10.08.2007   Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Deutsche Instituts-Verlag GmbH,
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    Solarthermie: Deutsche Technologieplattform startet Ende August

    Solarthermie-Pilotanlage in Steinfurt-Borghorst
    Solarthermie-Pilotanlage in Steinfurt-Borghorst

    Um die Solarthermie-Technologieentwicklung zu beschleunigen, wird am 30. und 31. August 2007 in Berlin die Deutsche Solarthermie-Technologieplattform (DSTTP) gegründet. Solarwärme-Experten aus Industrie und Forschung sind eingeladen, in einem Workshop die vielfältigen Möglichkeiten zur weiteren Intensivierung der Solarwärmenutzung zu diskutieren. Die DSTTP ist die nationale Gruppe der Europäischen Solarthermie-Technologieplattform (ESTTP), die seit Mai 2006 auf europäischer Ebene eine Solarthermie-Vision für 2030 und eine Forschungsstrategie erarbeitet.  Seit einigen Jahren erhält die Solarwärme aufgrund von Energiepreissteigerungen, Importabhängigkeit und Klimawandel europaweit einen starken Auftrieb als wichtige Technologie zur nachhaltigen Wärmeversorgung. In Deutschland ist ein Wärmegesetz und in der EU ist eine Wärmerichtlinie für erneuerbare Energien in Vorbereitung.




    100%-Solarhaus soll bis 2030 Standard sein

    Experten sehen große Entwicklungspotenziale zur verstärkten Nutzung der Solarwärme und zur weiteren Kostenreduktion: Spätestens im Jahr 2030 sollen das vollständig solar beheizte Gebäude im Neubau und die solare Sanierung im Gebäudebestand europaweit Baustandard sein sowie solare Prozesswärme und solare Kühlung standardmäßig eingesetzt werden. Die DSTTP will den Entwicklungsbedarf konkretisieren und eine entsprechende Forschungsstrategie entwickeln.


    Nationale Forschungsstrategie und Solarwärme-Vision für Deutschland

    In dem DSTTP-Workshop sollen die technischen, wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen und Chancen für die Solarwärme in Deutschland und Europa vorgestellt und diskutiert werden. In acht Arbeitsgruppen zu Komponenten und Systemfragen, Aus- und Weiterbildung sowie Marktbereitung werden Eckpunkte beim Ausbau der Solarthermie erörtert. In diesen Arbeitsgruppen soll innerhalb eines Jahres ein Vorschlag für eine Solarwärmevision und eine entsprechende nationale Forschungsstrategie für Deutschland entwickelt werden.

    Die DSTTP wird als eine der nationalen Plattformen im Rahmen der Europäischen Solarthermie-Technologieplattform ESTTP arbeiten. Nationale Plattformen gibt es schon in Österreich und Slowenien, weitere sind in Vorbereitung. Die DSTTP ist eine Initiative des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar), des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (FhG-ISE) und des Instituts für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW). Das Bundesumweltministerium fördert die Plattform im Rahmen des Forschungsprojektes TechnoSol.

    Die Teilnahme am Workshop ist offen für aller Solarthermie-Experten und -Interessenten. Weitere Informationen und ein Anmeldeformular gibt es auf der Webseite http://www.dsttp.de.

    10.08.2007   Quelle: DSTTP; Bundesverband Solarwirtschaft e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: BINE Informationsdienst,
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    Conergy präsentiert neues Solarmodul und innovative Photovoltaik-Komponenten in Mailand

    Nachführsystem SolarOptimus auf der Intersolar 2007
    Nachführsystem SolarOptimus auf
    der Intersolar 2007

    Vom 3. bis zum 7. September stellt sich die Conergy AG in der begleitenden Ausstellung zur 22. Europäischen Solarenergiekonferenz (EU PVSEC 2007) in Mailand als Unternehmen vor, das alle Komponenten eines Solarstrom-Systems aus einer Hand anbietet - vom Gestell über den Wechselrichter bis hin zum Modul. Die erhöhte Kompatibilität der Komponenten mache nicht nur die Installation deutlich einfacher und schneller, sondern steigere zugleich die Systemeffizienz, berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. Die Solarmodule der Serie "Conergy PowerPlus" werden komplett in Deutschland entwickelt, produziert und nach der neuen Sicherheitsnorm IEC 61730 bis ins Detail genau geprüft.   Der hochmoderne, vollautomatisierte Fertigungsprozess der Conergy-Fabrik in Frankfurt/Oder sichere höchste Qualität der Module. Eine außerordentlich geringe Leistungstoleranz von +/– 3 % sorgt nach Angaben des Herstellers dafür, dass der Kunde auch wirklich die Modul-Leistung bekomme, die er erwartet. Mit seinem vier Millimeter starken Solarglas und dem verwindungssteifem Rahmen widerstehe das extrem stabile Modul auch Druck-Belastungen bis 5.400 Pascal. Dadurch sei der Einsatz von Conergy PowerPlus-Solarmodulen auch bei anspruchsvollen Umgebungsbedingungen möglich. Die Module sind in der Leistungsspanne von 190 Watt peak bis 230 Watt peak erhältlich.



    Allround-Wechselrichter für Dünnschicht- und kristalline Module

    Mit einem maximalen Wirkungsgrad von bis zu 96,7 % und einem europäischen Wirkungsgrad von 96 % speisen die String-Wechselrichter der Conergy IPG Serie durch moderne, trafolose Technologie den Wechselstrom höchst effizient ins öffentliche Stromnetz, betont das Unternehmen. Die Geräte seien ideal für Photovoltaik-Anlagen mit kleinerer bis mittlerer Leistung ausgelegt und als Produktvariante "vision" standardmäßig mit hochauflösendem Touch-Display ausgestattet, um jederzeit komfortabel den genauen Betriebszustand der Anlage zu präsentieren.

    Das patentierte Schaltungskonzept "Conergy Balanced Mode Technology" (BMT) reduziere Ableitströme unter die in der Hausinstallationstechnik vorgesehenen Grenzwerte. Damit würden die schonenden Eigenschaften von Trafowechselrichtern erreicht, die sogar den Anschluss von zahlreichen Dünnschichtmodulen ermöglichen, betont Conergy. Das steigere die Betriebssicherheit der PV-Anlage, da ein mögliches Auslösen des Fehlerstromschutzschalters nicht mehr auftrete. Und dies, ohne Kompromisse beim Wirkungsgrad einzugehen, der durch die trafolose Konvertierung maximiert werde. Die Conergy IPG-Serie ist erhältlich in den Leistungsklassen 2000, 3000, 4000 und 5000 Watt.


    Zweiachsiges Photovoltaik-Nachführsystem für strahlungsintensive südliche Regionen

    Außerdem präsentiert Conergy auf der PVSEC 2007 einen Zentralwechselrichter mit 1,5 Prozent höherem Wirkungsgrad, den "intelligenten Anschlusskasten" Conergy SmartConnect, das Überwachungssystem "Conergy SmartControl" und das zweiachsige Nachführsystem "Conergy SolarOptimus". Die Nachführung wurde speziell für die strahlungsintensiven südlichen Regionen entwickelt. Indem sie die installierten Module über die gesamte Strahlungszeit der Sonne nachführt, erziele die Anlage bis zu 30 Prozent mehr Ertrag. Hochwertige Materialien und Komponenten garantieren laut Conergy mindestens 20 Jahre Lebensdauer. Ein im spanischen Darro realisierter SolarOptimus-Park liefere hier derzeit beste Ergebnisse.

    Weitere Schwerpunkte der Conergy-Präsentation auf der PVSEC 2007 sind Off-Grid Systeme und Gestelltechnik. Mit "Conergy SolarDelta" hat Conergy ein robustes Indach-System entwickelt, das auch gerahmte Solarmodule statt wie bisher nur Laminate zulässt.

    10.08.2007   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Conergy AG,
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    Energieverbrauch: Minus bei Öl, Gas und Kernkraft; Windenergie-Zuwachs um 63 %

    Windenergie legt wieder kräftig zu.
    Windenergie legt wieder kräftig zu.

    Der Verbrauch an Primärenergieträgern sank in den ersten sechs Monaten des Jahres 2007 in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen um rund 8 Prozent auf etwa 233 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten (Mio. t SKE). Ursache für diese deutliche Veränderung sei der milde Witterungsverlauf, so die AGEB. Zuwächse verzeichneten im ersten Halbjahr die Windkraft (+ 62 %) sowie die Steinkohle (+ 1,2%). Die Stromerzeugung aus Wasserkraft verringerte sich um rund 5 Prozent, die aus Windenergie stieg um mehr als 60 Prozent aufgrund der außergewöhnlichen günstigen Windverhältnisse. Der Beitrag aller erneuerbaren Energien zum Primärenergieverbrauch des ersten Halbjahres erreichte 6,7 Prozent.   Die Konjunkturentwicklung und das Energiepreisniveau hatten dagegen laut AGEB nur geringen Einfluss auf die Verbrauchsentwicklung. Laut AGEB verringerte sich der Verbrauch von Mineralöl im ersten Halbjahr um rund 10 Prozent. Außer den Flugkraftstoffen verzeichneten alle Mineralölprodukte ein Minus, das beim leichten Heizöl mit etwa 40 Prozent besonders kräftig ausfiel.





    Der Erdgasabsatz lag um 18,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Witterungsbedingt ging der Verbrauch an Heizgas bei den privaten Haushalten überdurchschnittlich um etwa ein Viertel zurück. Der Verbrauch an Steinkohlen erhöhte sich leicht um rund 1 Prozent infolge einer erhöhten Nachfrage der Eisen- und Stahlindustrie. Die geringere Verfügbarkeit der inländischen Braunkohlenkraftwerke verringerte den Beitrag der heimischen Braunkohle zur Energiebilanz um 1,4 Prozent. Bei der Kernkraft kam es zu einem Minus von 12,5 Prozent.

    10.08.2007   Quelle: AGEB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: AGEB,
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    BUSO sucht neue Solarthermie-Partner in der Schweiz

    BUSO-Solardach mit 24 m2 Kollektorfläche.
    BUSO-Solardach mit 24 m2 Kollektorfläche.

    Die BUSO Bund Solardach eG, die auf solarthermische Anlagen zur Heizungsunterstützung spezialisiert ist, will im laufenden Jahr ihr Engagement in der Schweiz ausbauen. Dazu soll die Zahl der Vertriebspartner von zwei auf fünf erhöht werden, berichtet BUSO in einer Pressemitteilung. "Wir haben bislang gute Erfahrungen auf dem Markt in der Schweiz gemacht", sagt Inna Tereschenko, Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft mit Sitz in Berlin. "Die JK Solar GmbH aus Küsnacht und die Firma Solartechnik Wärme & Wasser Jost aus Siebnen sind hier praktisch die Wegbereiter", so Tereschenko.  "Die derzeitigen Aktivitäten in der Schweiz sind Teil der Strategie, unser Engagement im gesamten deutschsprachigen Raum - also auch in Österreich und in Norditalien – zu verstärken“, bestätigt Andreas Class, der bei BUSO die internationale Geschäftsentwicklung verantwortet.



    2006 rund 65.000 Quadratmeter Solardächer installiert

    "Wir bieten ein hervorragendes und exklusives Produkt und eine starke Marke und suchen deshalb ebenbürtige Partner – im Idealfall Heizungs- und Sanitärbetriebe mit Erfahrung im Bereich Solarthermie. Durch Gebietsschutz und den Verzicht auf Groß- und Zwischenhandel gewinnt unser Angebot zusätzlich an Attraktivität", so Class weiter. Die BUSO Bund Solardach eG ist die einzige länderübergreifende Solargenossenschaft Europas mit rund 120 Partnern in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Estland. Im Jahr 2006 wurden nach eigenen Angaben 65.000 Quadratmeter Solardächer installiert. Die Produktion der Anlagen erfolge komplett in Maßfertigung. Das betreffe sowohl den Kollektor- und Speicherbau als auch die Systemtechnik. Die hohen Qualitätsansprüche und die umfangreichen Garantien (10 Jahre auf die Kollektoren, 20 Jahre auf den Pufferspeicher und 30 Jahre Ersatzteilliefergarantie) seien in dieser Kombination in der Branche einzigartig.

    Kontaktmöglichkeiten für interessierte Unternehmen bestehen vom 30.8. - 3.9.2007 auf der Messe Bauen & Modernisieren in Zürich, Halle 5, Stand A08.

    10.08.2007   Quelle: BUSO Bund Solardach eG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: BUSO,
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    Solar-Technologie an der FH Köln; Forschung und Industrie kooperieren

    Photovoltaikanlage der FH Köln.
    Photovoltaikanlage der FH Köln.

    Die Fachhochschule Köln und die Ecostream Germany GmbH, Spezialist für schlüsselfertige Solarstromanlagen, stellten am 07. August 2007 erstmals ihr gemeinsames Projekt einer Testanlage für moderne Solar-Technologie der Öffentlichkeit vor. Für das Joint-Venture stellt die Hochschule das Dach der Halle West des Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums (IWZ) in Köln-Deutz zur Verfügung, auf dem Ecostream eine Photovoltaikanlage installiert, die von Prof. Dr. Wiesner und seinen Studierenden zu wissenschaftlichen Studien genutzt werden soll.  Mit dieser neuen Möglichkeit das Potenzial der Solartechnik zu erforschen, will sich die FH Köln in einer der derzeit wichtigsten Zukunftstechnologien im Energieland NRW profilieren. Ecostream wiederum will die Anlage zur Qualitätssicherung der eingesetzten Komponenten nutzen. Die Anlage wird laut FH Köln im Endausbau mit 30 kWh den Strom für rund 500 Glühbirnen liefern. Die Kosten belaufen sich auf 150.000 Euro, die Laufzeit beträgt - wie bei Solarstromanlagen - üblich 20 Jahre.

    09.08.2007   Quelle: Fachhochschule Köln   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: FH Köln.,
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    Internetportal des Umweltbundesamtes informiert über das Spektrum deutscher Umwelttechnologie

    Umwelttechnologie-Portal des UBA.
    Umwelttechnologie-Portal des UBA.

    Umweltzerstörung, Klimawandel und globale Wasserknappheit gehören zu den entscheidenden Herausforderungen der Zukunft, so das Umweltbundesamt (UBA) in iner Pressemitteilung. Die Umwelttechnologie spiele in diesem Zusammenhang eine zunehmend wichtigere Rolle. Als eines der führenden Länder in der Umwelttechnologie gebe es in Deutschland zahlreiche Unternehmen, die einzigartige und innovative Lösungen anbieten. Um den Transfer deutscher Umwelttechnologie in das Ausland zu fördern, betreibt das UBA seit einiger Zeit das Internetportal "Cleaner Production Germany". Das Portal bietet einen gebündelten Überblick über die Leistungsfähigkeit der deutschen Umwelttechnologie sowie zahlreiche weitere Informationen.   Entscheider und potenzielle Multiplikatoren können sich damit über die Möglichkeiten deutscher Umwelttechnologie informieren. Um auch ausländische Interessenten zu erreichen, ist ein Großteil der Informationen auch auf Englisch verfügbar.



    Portal in neuem Design und mit neuen Funktionen

    Seit Beginn des Jahres präsentiert sich www.cleaner-production.de in vollständig neuem Design und mit zahlreichen neuen Funktionen. Von Abfalltechnik bis hin zu Textil- und Bekleidungtechnologie lassen sich aus einer Datenbank detaillierte Beschreibungen zu Projekten und "Best Practices" abrufen, die das Potenzial deutscher Umwelttechnologie demonstrieren. Die Seite weist auch auf Veranstaltungen und Konferenzen im Bereich der Umwelttechnologie hin. Von besonderem praktischen Nutzen ist der umfassende Überblick über staatliche und nichtstaatliche Institutionen im In- und Ausland, die in der Umwelttechnologie eine Rolle spielen. Weiterhin enthält Cleaner Production Germany Hinweise zur staatlichen Förderung innovativer Umwelttechnologieprojekte.

    Cleaner Production Germany glänzt laut UBA besonders durch seine Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Es ermögliche damit auch Nicht-Profis, sich schnell zurecht zu finden und gezielt nach Informationen zu suchen. Die Nutzung ist kostenlos und steht allen Interessierten offen: http://www.cleaner-production.de

    09.08.2007   Quelle: UBA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: UBA,
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    Pellets-Heizkessel von Pro Solar: Nur der Brennstoff macht noch den Unterschied

    Holzpellets-Heiz-
    kessel "Fire Line".

    Moderne Holzpellets-Heizkessel passen die Heizleistung modulierend an den jeweiligen Heizwärmebedarf an. So auch der Pelletskessel FireLine, der von Pro Solar in den Leistungsgrößen 15 und 26 kW angeboten wird. Die digitale Regelung dosiere die benötigten Brennstoff- und Verbrennungsluftmengen und sorge damit für eine optimierte Energieausnutzung, berichtet die pro solar Energietechnik GmbH in einer Pressemitteilung. Nach Herstellerangaben erreicht der FireLine einen feuerungstechnischen Wirkungsgrad bis 95%.  Eine "flüsterleise" Saugturbine holt bei Bedarf den Brennstoff-Nachschub aus dem Pelletslager. Die kleinen Holzstifte wandern in einen Vorratsbehälter innerhalb des Kessel-Gehäuses, der 232 Liter Pellets fasst (rund 150 kg). Von dort transportiert eine Förderschnecke die Pellets in dosierten Mengen zum Brenner.



    Vollautomatische Regelung und Ascheentsorgung sowie Reinigung der Heizflächen und der Brennerschale

    Die Regelung des FireLine-Pelletkessels überwacht die Funktionen der gesamten Anlage automatisch; die Betriebszustände sind auf einer menügeführten und beleuchteten Volltextanzeige ablesbar. Mit einer Stellfläche von 120 x 79 cm beanspruche der Pelletheizkessel nicht wesentlich mehr Platz als ein herkömmlicher Heizkessel vergleichbarer Leistung. Zur Einbringung in den Keller lässt sich der Kessel in transportfreundliche Teile zerlegen. Im Betrieb zeige sich ein weiteres Komfortmerkmal, betont pro solar: die Asche wird vollautomatisch aus dem Brennraum ausgetragen und die Heizflächen sowie die Brennerschale werden ebenfalls vollautomatisch gereinigt, so dass sich lange Intervalle für die Ascheentsorgung und die Kesselreinigung ergeben.

    09.08.2007   Quelle: pro solar Energietechnik GmbH; pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: pro solar Energietechnik GmbH,
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    Brennstoffzellen-Kongress "f-cell" präsentiert breites Programm

    Brennstoffzellen-Kongress und -Messe
    Brennstoffzellen-Kongress und -Messe "f-cell".

    Der Schwerpunkt des diesjährigen Brennstoffzellen-Forums "f-cell", das am 24. und 25. September in Stuttgart renommierte internationale Referenten präsentiert, liegt dieses Jahr auf mobilen Anwendungen. Weitere, teilweise parallele Foren decken erneut das gesamte Spektrum des Themas ab, wie zum Beispiel "Technik, Märkte, Anwendungen", "Infrastruktur, H2-Herstellung und –Speicherung", "Brennstoffzellen in der stationären" sowie "Brennstoffzellen in der portablen Anwendung", "Stack-Technologie", "Brennstoffzellen-Komponenten" und - neu – "Kommunikation in Sachen Brennstoffzelle". Außerdem gehören Vortrags- und Messebesuch sowie ein Rahmenprogramm mit feierlicher "f-cell"-Award-Verleihung und Exkursion zusammen.   "Unser Programm steht und ist im Internet in deutsch und englisch abrufbar", erklärten die Veranstalter. Interessierte können das gedruckte Programmheft auch telefonisch oder per E-Mail anfordern. Die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH aus Gerlingen sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstalten die "f-cell", die Kongress und Messe vereint und deutschlandweit die größte Veranstaltung dieser Art ist in Kooperation mit dem Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg und der DaimlerChrysler AG. Auch für 2007 konnten die Organisatoren wieder prominente Redner für ein vielseitiges Programm gewinnen.



    Deutschland: Schub durch Innovationsprogramm

    Nilgün Parker, Referentin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wird die Arbeit des nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie der Bundesregierung vorstellen, in das neben dem oben genannten Ministerium auch die Ministerien für Bildung und Forschung sowie für Wirtschaft und Technologie eingebunden sind. Dem Zehnjahresprogramm stehen mit komplementären Mitteln der Wirtschaft insgesamt eine Milliarde Euro zur Verfügung, die in Forschungs- und Entwicklungs- sowie Marktvorbereitungsprojekte für die mobile, stationäre und portable Anwendung der Brennstoffzelle fließen. Seit Beginn des Jahres konnten dafür Projektanträge gestellt werden.


    Europäische Kooperation und Entwicklungen weltweit

    Professor Dr. Herbert Kohler, Forschungsleiter und Umweltbevollmächtigter bei DaimlerChrysler, der für sein Unternehmen das Ziel formulierte, zwischen 2012 und 2015 mit einem Brennstoffzellenantrieb wettbewerbsfähig und serienreif zu sein, stellt in einem Übersichtsvortrag "Von der Strategie zur Umsetzung" Ergebnisse der Arbeit der European Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform (HFP) vor, die 2005 ihre Tätigkeit aufnahm. Die weiteren Plenumsvorträge lenken den Blick über Europa hinaus - nach Kanada und nach Japan. John Tak, Präsident und Geschäftsführer des kanadischen Brennstoffzellen-Verbandes H2FCC, wird einen Überblick über den nordamerikanischen Markt geben. Die japanischen Brennstoffzellenaktivitäten beleuchtet Akiteru Maruta, Projektmanager beim HighTech-Beratungsunternehmen Technova Incorporated in Tokio. Er berücksichtigt dabei vorrangig die mobilen Anwendungen, auf denen während der diesjährigen "f-cell" ein besonderer Fokus liegt.


    Neu: Forum zur Kommunikation des Themas "Brennstoffzelle"

    "Die Breite der Veranstaltung, die in jeweils eigenen Foren alle Anwendungsbereiche der Brennstoffzelle abdeckt, bleibt jedoch bestehen", betont Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Agentur, ausdrücklich. "Wir erweitern unser Spektrum sogar: Mit dem Forum 'Kommunikation in Sachen Brennstoffzelle' sprechen wir Marketing- und PR-Leiter sowie Vertriebschefs der Branche an, die zunehmend vor der Herausforderung stehen, Strategien für Markteinführung und Kunden-Kommunikation zu entwickeln."


    Die Sicht des Klimaforschers

    Der zweite Kongresstag startet ebenfalls mit einer Plenumsveranstaltung. Professor Dr. Hartmut Graßl, langjähriger Leiter des Weltklimaprogramms der UN in Genf sowie bis 2005 Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg, fordert in seinem gleichnamigen Vortrag "ein nachhaltiges Energiesystem". Dr. Ulrich Bünger von der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH in Ottobrunn bei München spricht anschließend über "Wasserstoff und Brennstoffzelle - Motive und Umsetzungsstrategien zur Markteinführung".


    Messebesuch gehört dazu

    Die gleichzeitig im Stuttgarter Haus der Wirtschaft stattfindende "f-cell"-Messe, deren Besuch im Symposiumspreis inbegriffen ist, sowie ein Rahmenprogramm mit Verleihung des "f-cell"-Award und eine Exkursion am 26. September zu interessanten Projekten in der Region bieten den Besuchern vielfältige Gelegenheiten zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Erfahrungsaustausch.

    Weitere Informationen: unter http://www.f-cell.de. Programmanforderung per E-Mail: f-cell@messe-sauber.de oder per Telefon: 07156-43624-50.

    09.08.2007   Quelle: Peter Sauber Agentur; Hydrogeit; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

     

    UmweltBank AG: Geschäftsvolumen überschreitet eine Milliarde Euro - anhaltendes Interesse an Solar-Krediten

    Vor 10 Jahren startete die UmweltBank (Nürnberg ) mit einem Geschäftsvolumen von 20 Millionen Euro, das zunächst dem Eigenkapital entsprach. Laut Halbjahreszahlen zum 30. Juni 2007 hat das Geschäftsvolumen der ökologischen Direktbank erstmals die eine Milliarde Euro Marke überschritten. Im Vergleich zum 31.12.2006 erhöhte sich die Bilanzsumme von 810,3 auf knapp 899 Millionen Euro (ein Plus von rund 11 Prozent). Die Kundenzahl sei bis Ende Juni 2007 auf über 56.000 gestiegen, berichtet die UmweltBank AG in einer Pressemitteilung. Das anhaltende Interesse der Kunden an Solar-Krediten habe dazu beigetragen, dass der Anteil an Solarfinanzierungen im Kreditportfolio der UmweltBank von 33 auf 39 Prozent gestiegen ist.   Seit Anfang des Jahres seien über 1.300 neue Förderprojekte mit zinsgünstigen Krediten der UmweltBank finanziert worden. Insgesamt hat die UmweltBank nach eigenen Angaben bisher 7.998 ökologische Projekte gefördert (plus 19,5 Prozent).


    18 Prozent des Kreditvolumens für Windenergie- und Wasserkraftprojekte

    Auf die ökologischen Baufinanzierungen entfallen 29 Prozent des Kreditvolumens, gefolgt von Wind- und Wasserkraftprojekten mit insgesamt 18 Prozent. Die Finanzierungen von Biomasse- und Biogasanlagen, der ökologischen Landwirtschaft sowie sonstigen ökologisch sinnvollen Projekten machen insgesamt 14 Prozent des Kreditvolumens der UmweltBank aus. Im Vergleich zum 31.12.2006 ist das Kreditzusagevolumen von 685,9 auf 745,3 Mio. Euro gestiegen (plus 8,7 Prozent). Die Summe der in Anspruch genommenen Kredite erhöhte sich um 8,2 Prozent auf 653,2 Millionen Euro.


    14 Prozent plus bei grünen Geldanlagen

    Auch das Interesse an grünen Geldanlagen wuchs laut UmweltBank stetig. Im ersten Halbjahr 2007 erhöhte sich das Anlagevolumen der bankeigenen ökologischen Sparangebote um rund 14 Prozent auf 588,4 Millionen Euro. Besonders beliebt sei nach wie vor das UmweltPluskonto – ein attraktiv verzinstes Tagesgeldkonto. Das Neuvolumen der Vermögensberatung belief sich auf rund 31,4 Millionen Euro und wurde durch den Vertrieb von "grünen" Aktien, Umweltfonds, ökologischen Genussrechten und umweltfreundlichen Altersvorsorgeprodukten erzielt.

    09.08.2007   Quelle: UmweltBank AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

     

    Solar-Silizium-Projekt von Degussa und SolarWorld liegt im Plan

    Reaktor zur Produktion von Solarsilizium
    Reaktor zur Produktion
    von Solarsilizium

    Der Aufbau der Solarsilizium-Anlage des Joint Ventures der SolarWorld AG (Bonn) mit der Degussa GmbH (Düsseldorf) am Standort Rheinfelden erfolgt planmäßig, berichtet SolarWorld in einer Pressemitteilung. Die Joint Solar Silicon GmbH & Co. KG (JSSI) feierte am 08.08.2007 Richtfest. Bei weiterem planmäßigen Ausbau werde nach der Hochfahrphase der industriellen Produktion im kommenden Jahr eine Jahreskapazität von zunächst 850 Tonnen Solarsilizium erreicht.   "Und mit einer deutlich besseren Energiebilanz durch ein neuartiges Produktionsverfahren", unterstreicht Dr. Alfred Oberholz, RAG-Vorstand und Degussa-Geschäftsführer. "Gegenüber anderen Verfahren benötigen wir lediglich zehn Prozent der bisher eingesetzten Energien", so Oberholz weiter. Das Investitionsvolumen bewege sich in der Größenordnung eines zweistelligen Millionenbetrages. "Mit der JSSI bauen wir unsere Aktivitäten in der Rohstoffversorgung konsequent aus", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Wir fertigen aus Solarsilizium hauchdünne Wafer, die weiter zu Solarzellen und -modulen verarbeitet werden", erläutert Asbeck.



    Bessere Energiebilanz durch neuartiges Silizium-Verfahren

    In der anhaltenden internationalen Nachfrage für Solarstromprodukte sehen Degussa und SolarWorld gute Chancen für die neue Technologie. Sie wurde von JSSI in Zusammenarbeit mit führenden Universitäten entwickelt. Bei dem Verfahren verwandelt zunächst Degussa in Rheinfelden Trichlorsilan in das Zwischenprodukt Monosilan. Daraus stellt die neue Verbundanlage im nächsten Schritt künftig multikristallines Solar-Silizium her, laut SolarWorld der wichtigste Rohstoff für die Solarindustrie. Derzeit werde das Wachstum der Branche noch durch knappe Rohstoffkapazitäten begrenzt. Mit der neuen Anlage sei Joint Solar Silicon seinem Ziel deutlich näher gekommen, die Nachfrage zu befriedigen und der Solarindustrie qualitativ hochwertiges und kostengünstiges Solarsilizium zur Verfügung zu stellen.

    08.08.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Degussa AG,
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    Dr. Julio A. Bragagnolo ist neuer Technik-Vorstand der Solarvalue AG

    Dr. Julio A. Bragagnolo ist mit Wirkung vom 1. August zum Leitenden Technischen Vorstand (Chief Technology Officer; CTO) der Solarvalue AG mit Sitz in Berlin ernannt worden. Schwerpunkt seiner Tätigkeit werde die Weiterentwicklung des Geschäftsfeldes von Solarvalue entlang der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette sein, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   "Dank der langjährigen Erfahrung von Dr. Bragagnolo in der Solarbranche und der finanziellen Flexibilität, die wir durch die kürzlich angekündigte Erhöhung unseres Aktienkapitals gewonnen haben, sind wir zur Erreichung unseres mittelfristigen Ziels bestens aufgestellt: die Weiterentwicklung und Umsetzung unserer Geschäftsstrategie zur Abbildung der gesamten Photovoltaik-Wertschöpfungskette", erklärte Claudia Boehringer, Vorstand der Solarvalue AG. "Ich fühle mich geehrt und freue mich, die Verantwortung für die Festlegung und Planung der Technologiestrategie bei Solarvalue zu übernehmen. Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts wird unseren Kunden, Mitarbeitern und Investoren große Vorteile bringen", sagte Bragagnolo.

    Der in Argentinien geborene Dr. Bragagnolo hat an der Universität von Buenos Aires Physik studiert und an der Universität von Delaware promoviert. Den Großteil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte er in der Solarbranche. Seine Erfahrung reiche von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Produktion und Vermarktung von Dünnschicht- und kristallinen Solarmodulen auf Siliziumbasis sowie Fertigungsanlagen, so Solarvalue. Zuletzt war Dr. Bragagnolo von 2000 bis Juli 2007 bei der NPC America Corporation als Director und Vice President beschäftigt. Zuvor war er bei Pacific Solar PTY Limited (Sydney, Australien), AstroPower Incorporation (Newark, Delaware), Spire Corporation (Boston, Massachusetts) und der Solarex Corporation, (Rockville und Frederick, Maryland) tätig.

    Die Solarvalue AG wurde im Juni 2005 gegründet. Unternehmenszweck ist zunächst die Herstellung von Solarsilizium. Langfristiges Ziel ist die Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette eines integrierten PV-Konzerns.

    08.08.2007   Quelle: Solarvalue AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Photovoltaik-Großprojekt für Evergreen Solar: 1.000 Solarmodule für das Stettiner Haff

    Module von Evergreen Solar auf Öko-Bauerhof in Leopoldshagen.
    Module von Evergreen Solar auf Öko-Bauerhof
    in Leopoldshagen.

    Der amerikanische Photovoltaik-Hersteller Evergreen Solar kann ein weiteres Referenz-Projekt vorweisen. Das Unternehmen, das seine Solarmodule seit 2006 hauptsächlich im sachsen-anhaltinischen Thalheim produziert, rüstete einen landwirtschaftlichen Betrieb in Leopoldshagen mit 1.000 Photovoltaik-Modulen aus. Die Anlage in dem Ferienort am Stettiner Haff befindet sich auf den Dächern eines landwirtschaftlichen Öko-Betriebes und wurde bereits im März dieses Jahres in Betrieb genommen. Durch die Erweiterung erhöhe sich die Solarstrom-Spitzenleistung von bislang 80 Kilowatt (kWp) auf 290 kWp, berichtet Evergreen Solar in einer Pressemitteilung.   Der Durchschnittsertrag liege bei rund 280.000 Kilowattstunden (kWh) - einer Energiemenge, die für die Versorgung von etwa 100 Haushalten in Leopoldshagen ausreiche. Mit einer Gesamtfläche von 2.500 Quadratmetern zählt die Solarstromanlage zudem zu den größten in Mecklenburg-Vorpommern. Beeindruckend sei auch die Energiebilanz: Dank dieser Anlage könnten jährlich fast 200 Tonnen CO2 eingespart werden, betont Evergreen Solar.



    Günstige Bedingungen an küstennahen Standorten

    Gerade küstennahe Standorte wie Leopoldshagen seien prädestiniert für Photovoltaikanlagen, betont Evergreen Solar. Das hohe Windaufkommen in Kombination mit den niedrigen Temperaturen verhindere eine leistungsmindernde Überhitzung der Solarmodule und ermögliche konstant höchste Solarstrom-Erträge. Betreiber der Solaranlage ist die Firma EWS aus Handewitt bei Flensburg. Seit über 20 Jahren befasst sich das Unternehmen mit den Nutzungsmöglichkeiten erneuerbarer Energien und ist als Großhändler für Photovoltaik im ganzen Norden aktiv.

    Bei der Auswahl der Solarmodule habe sich EWS bewusst für die umweltfreundliche Lösungen von Evergreen Solar entschieden: Die patentierte "String Ribbon"-Technologie weise bei der Produktion der Module äußerst geringe CO2-Emissionsraten auf und habe eine Energieamortisationszeit von nur 12 Monaten.


    Weiteres Großprojekt in der spanischen Region Kastilien-León

    Bereits am 16.Juli 2007 fand in dem spanischen Ort Avila der Spatenstich für ein Großprojekt von Evergreen Solar statt. Es werden dort insgesamt 12.240 Solarmodule installiert - vorwiegend aus sachsen-anhaltinischer Produktion. Der Ertrag der Anlage soll jährlich etwa 3.000 Megawattstunden (MWh) betragen.

    08.08.2007   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Evergreen Solar,
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    juwi startet Holzpellets-Produktion im Hunsrück

    juwi-Pelletsfabrik in Morbach.
    juwi-Pelletsfabrik in Morbach.

    Anfang August 2007 hat die juwi-Gruppe mit der Produktion von Holzpellets im Hunsrück begonnen. Nach einer kurzen Testphase seien in der Morbacher Energielandschaft (MEL) die ersten juwi-Pellets in handelsübliche 15-kg-Säcke abgefüllt worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.. Der Bau der Holzpelletsfabrik hatte Anfang des Jahres begonnen. Die Gesamtproduktionskapazität beträgt laut juwi 20.000 Tonnen pro Jahr. Geplant sei zunächst allerdings ein Zwei-Schicht-Betrieb mit einer Jahresproduktion von 8.000 Tonnen.  Abnehmer der ersten Pelletslieferung sei die juwi GmbH, die am Firmensitz in Bolanden (Donnersbergkreis) ihre Bürogebäude mit diesem umweltfreundlichen Energieträger beheizt.



    Betreiber der rund drei Millionen Euro teuren Anlage wird die juwi Beteiligungs GmbH & Co. Holzpelletieranlage Morbach KG sein. "Wir sind sehr zufrieden, dass nach nur rund sechsmonatiger Bauzeit nun die ersten juwi-pellets in der Morbacher Energielandschaft (MEL) produziert werden", lobt Projektleiter Torsten Schopbach die am Bau beteiligten Firmen. Dazu gehören so renommierte Unternehmen wie die Friedli Engineering AG und die GT ZeSor AG aus der Schweiz.


    Vertrieb über regionalen Großhandel, per Silofahrzeug und als Sackware

    "Gefüttert" werde die Pellets-Produktionsanlage mit Material aus der näheren Umgebung: Unternehmen der Sägeindustrie aus dem Hunsrück liefern die jährlich rund 57.500 Schüttraummeter (SRM) Späne an. Das entspreche rund drei bis vier LKW-Ladungen pro Werktag. Die Späne und Holzstücke werden zerkleinert und getrocknet, bevor sie über ein hoch entwickeltes Transport- und Bearbeitungssystem zu einer Pellet-Presse gelangen. Dort werden die kleinen, ultrakompakten Brennstäbchen normgerecht hergestellt: zwei Zentimeter lang und sechs Millimeter im Durchmesser - zehn Stück wiegen etwa sieben Gramm. "Beim Absatz verfolgen wir drei Strategien", so Betriebsleiter Frank Brusius. Zum einen werde man den regionalen Großhandel bedienen, zum anderen mit dem eigens angeschafften Silofahrzeug Holzpellets an Endkunden im Umkreis von maximal 100 Kilometer ausliefern. Außerdem wolle man über die so genannte Sackware - abgepackt in 15-kg-Einheiten - auch den Endkunden vor Ort die Möglichkeit bieten, direkt in der Morbacher Energielandschaft die umweltfreundlichen Holzpellets zu kaufen. Ein entsprechendes Verkaufsbüro und Lager richtet juwi derzeit auf dem Gelände der MEL, die bis Anfang der Neunzigerjahre das größte Waffenlager der US-Armee in Westeuropa war, in einer ehemaligen Bomben-Wartungshalle ein.


    Weltweit erste rein regenerativ produzierte Pellets

    Ein weiteres Highlight: Die Pellets werden nahezu komplett mit regenerativer Energie hergestellt. Zur Trocknung des Holzes wird die Abwärme einer Biogasanlage genutzt, die juwi im Herbst 2006 in unmittelbarer Nähe errichtet hat. Und den benötigten Strom werden die Windräder liefern, die seit rund vier Jahren in Morbach in Betrieb sind. „Damit sind unsere Pellets die weltweit ersten rein regenerativ hergestellten Pellets“, betont Schopbach.

    08.08.2007   Quelle: juwi GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: juwi-Gruppe,
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    Evergreen Solar: Rodolfo Archbold verantwortet internationale Produktionsexpansion des Photovoltaik-Herstellers

    Solarmodul-Produktion bei Evergreen Solar.
    Solarmodul-Produktion bei
    Evergreen Solar.

    Nach dem Aufbau zweier Photovoltaik-Fabriken in Deutschland baut der amerikanische Solaranlagenhersteller Evergreen Solar, Inc. nun wieder im heimatlichen Marlboro (Massachusetts). Dort entsteht eine Solar-Fabrik mit einer Kapazität von 75 Megawatt (MW). Neuer Vice President of Operations wird Rodolfo Archbold (53), der künftig für die internationale Ausweitung der Produktionskapazitäten und das Fertigungsmanagement von Evergreen Solar verantwortlich sein wird. "Wir wollen unsere internationale Produktionskapazität weiter ausbauen und freuen uns, dass mit Rodolfo Archbold ein erfahrener Mann in diesem Bereich das Ruder übernommen hat", erklärt Richard M. Feldt, Vorsitzender, Präsident und CEO von Evergreen Solar.   Erst vor wenigen Wochen nahm Evergreen Solar mit seinen Joint Venture-Partnern "EverQ 2 eine zweite Solarmodul-Produktionsanlage in Thalheim (Sachsen-Anhalt) in Betrieb.




    Ziel: 500 MW weltweit bis 2012

    Derzeit läuft der Aufbau eines weiteren Werks am Hauptsitz in Marlboro, Massachusetts auf Hochtouren. Das 75 MW-Werk in Marlboro soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2008 den Betrieb aufnehmen. "Weltweit wollen wir bis 2012 zirka 500 Megawatt erreichen", beschreibt Feldt die mittelfristigen Ziele. Bis vor kurzem war Rodolfo Archbold als Operations Consultant bei Teradyne tätig, einem der Weltmarktführer in der Herstellung von Halbleiter-Testgeräten mit einem Umsatz von 1,1 Milliarden Dollar. In dieser Funktion war Archbold für die Reduzierung der Herstellungskosten sowie den Aufbau globaler Logistiknetzwerke zuständig. Archbold hat einen Bachelor in Industriechemie an der Universität Puerto Rico erworben und an der Universität New York den Master in Betriebswirtschaft.

    08.08.2007   Quelle: Evergreen Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Evergreen Solar,
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    REpower und EPURON schließen Rahmenvertrag über Windkraftanlagen mit insgesamt 160 MW

    Repower-Windenergieanlage MM92 (2 MW).
    Repower-Windenergieanlage MM92 (2 MW).

    Die Hamburger Unternehmen REpower Systems AG und EPURON GmbH haben einen gemeinsamen Rahmenvertrag über die Lieferung von 80 Windenergieanlagen für internationale Projekte geschlossen. Es handle sich dabei hauptsächlich um die REpower-Anlagentypen MM82 und MM92, berichtet EPURON in einer Pressemitteilung. Die Windparkprojekte sollen in Deutschland, Italien, Frankreich und Australien bis voraussichtlich Ende 2009 realisiert werden. REpower ist der drittgrößte deutsche Hersteller von Windkraftanlagen für den Einsatz an Land (Onshore) und auf See (Offshore). EPURON, eine Tochter der börsennotierten Conergy AG, entwickelt, finanziert und realisiert Großprojekte zur Nutzung der erneuerbaren Energien.  "Der Abschluss dieses Rahmenvertrags beweist das Vertrauen von EPURON in unsere internationale Erfahrung in der Herstellung und Installation von Multimegawatt-Anlagen. Wir freuen uns auf die Realisierung der gemeinsamen weltweiten Projekte und die langfristige Zusammenarbeit", sagte Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Vorstandsvorsitzender der REpower Systems AG.



    EPURON-Projekte in Italien, Frankreich und Australien

    Joachim Müller, in der Geschäftsführung der EPURON unter anderem verantwortlich für Windaktivitäten ergänzt: "Mit REpower arbeiten wir bereits seit längerem für Projekte in Europa vertrauensvoll zusammen. Das sowie die hohe Zuverlässigkeit und bewährte Technologie der REpower-Anlagen haben für uns den Ausschlag gegeben, diesen Rahmenvertrag über 160 MW abzuschließen." Die Vereinbarung ermögliche es EPURON, seine internationale Wachstumsstrategie im Geschäftsfeld Wind auszubauen. "Mit dieser Vereinbarung können wir unsere bereits gesicherten Projekte in Italien, Frankreich und Australien nun zeitnah realisieren", berichtet Müller. Darüber hinaus erschließe das Unternehmen weitere attraktive Märkte wie zum Beispiel Indien, Türkei und die USA. Bislang hat EPURON nach eigenen Angaben Windprojekte mit einer Leistung von rund 235 Megawatt entwickelt, finanziert und realisiert.

    Der Rahmenvertrag mit EPURON ist - ebenso wie der kürzlich von REpower abgeschlossene Vertrag mit enXco in den USA - eines der Projekte aus der von REpower am 2. Juli dieses Jahres veröffentlichten Stellungnahme, dass sich das Unternehmen derzeit in Verhandlungen über Aufträge für verschiedene Projekte im europäischen Ausland und in den USA befinde, die in den Jahren 2008 bis 2010 realisiert werden sollen.

    08.08.2007   Quelle: EPURON GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: REpower Systems AG,
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    S.A.G. Solarstrom AG platziert Wandelanleihe und Kapitalerhöhung

    S.A.G.-Projekt in Müllheim (Baden).
    S.A.G.-Projekt in Müllheim (Baden).

    Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg), einer der großen börsennotierten Photovoltaik-Systemintegratoren, hat am 6. Juli 2007 die Begebung einer 6,85 Prozent-Wandelschuldverschreibung und die Ausgabe einer Kapitalerhöhung ohne Bezugsrecht bekannt gegeben. Beide Kapitalmaßnahmen seien vollständig platziert worden berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit der BBV Beteiligung Beratung Verwaltung GmbH aus Recklinghausen, die knapp 10 Prozent der Anteile halten wird, verzeichne die S.A.G. Solarstrom AG den ersten maßgeblichen Aktionär ihrer Unternehmensgeschichte, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Die am 16. Juli begebene Wandelanleihe in Höhe von 10 Millionen Euro sei vollständig gezeichnet: 1.143.500 Euro seien von Altaktionären übernommen worden, 8.861.472 Euro von der BBV.   Für die Kapitalerhöhung standen 1.115.986 Stückaktien zur Verfügung, die vollständig von der BBV gezeichnet wurden. Das Geld habe für die strategische Weiterentwicklung hohe Bedeutung, betont die S.A.G. Solarstrom AG.


    Nach erfolgter Eintragung in das Handelsregister seien der Gesellschaft rund 3,85 Millionen Euro zugeflossen. Das Grundkapital der Gesellschaft betrage damit 31.426.165 Euro. Erstmals in der fast zehnjährigen Unternehmensgeschichte der S.A.G. Solarstrom gebe es mit der BBV einen maßgeblichen Aktionär mit knapp 10 Prozent Beteiligung. Dr. Karl Kuhlmann, der die Interessen der BBV vertritt, werde sich in der kommenden Hauptversammlung als Aufsichtsrat zur Wahl stellen. Nach seiner Aussage ist die BBV eine Investitionsgesellschaft mit unternehmerischen Interessen in der Solar-Branche, die von dem Erfolgspotenzial der S.A.G. Solarstrom im In- und Ausland überzeugt ist. Rechtsanwalt Roland Gäng wird als Aufsichtsratsmitglied ausscheiden. Die Einladung zur Hauptversammlung wird in den kommenden Wochen versendet.

    07.08.2007   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: S.A.G. Solarstrom AG.,
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    Holzpellets als Alternative zu sinkendem Ölangebot

    Energiepreise 2007: Pellets deutlich günstiger als Öl und Gas.
    Energiepreise 2007: Pellets deutlich
    günstiger als Öl und Gas.

    Nach dem aktuellen Ölmarkt-Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) zeichnen sich dramatische Entwicklungen ab: Alles deute auf einen drohenden Engpass hin, der zu Preisen auf Rekordniveau führen könnte, so die IEA. Eine effizientere Energienutzung und mehr erneuerbare Energien sind deshalb wichtige Bausteine für Klimaschutz und Energiesicherheit. Holzpellets beispielsweise bieten eine nachhaltige, wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative zur drohenden Knappheit fossiler Brennstoffe. Internationale Pelletsmärkte und -trends beleuchtet das 7. Industrieforum Pellets, das am 9. und 10. Oktober im Internationalen Congresscenter Stuttgart stattfindet. Daran anschließend vereint die Fachmesse Interpellets 2007 Pelletshersteller, Händler, Zulieferer und Dienstleister aus dem In- und Ausland. Die Interpellets findet vom 10. bis 12. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart statt. 


    Steigender Ölpreis durch explodierende Nachfrage

    In ihrem aktuellen Ölmarktbericht warnt IEA vor einer Ölknappheit bis zum Jahr 2012. Die Prognose: Preisexplosionen auf dem Ölmarkt und eine größere Abhängigkeit von der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC). Die IEA sieht die steigende Nachfrage bei fast gleich bleibendem Angebot als Ursache dieser kritischen Entwicklung. War die IEA bislang zurückhaltend in ihren Prognosen, sagt sie für die kommenden fünf Jahre ein durchschnittliches Wachstum der weltweiten Ölnachfrage von jährlich 2,2 Prozent voraus, was einer Ölmenge von rund 96 Millionen Barrel täglich entspreche. Vor allem aus bevölkerungsreichen Schwellenländern wie China und Indien sei eine stark wachsende Nachfrage zu verzeichnen. Hinzu komme ein deutlicher Angebotsrückgang an Öl in gut erschließbaren Förderregionen – zum Beispiel der Nordsee. Das Ölangebot aus Nicht-OPEC-Staaten wird laut IEA jährlich nur noch um ein Prozent steigen und die Abhängigkeit großer Verbraucherländer von der OPEC wird weiter wachsen. Angesichts dieser Entwicklungen ist ein Umdenken in der Energiepolitik unumgänglich, hin zu einer effizienteren Energienutzung und erneuerbaren Energien.


    Gesicherte Brennstoffversorgung und Wirtschaftlichkeit durch Holzpellets

    Um Holzpellets als Alternative zu fossilen Brennstoffen dreht sich alles beim 7. Industrieforum Pellets und der Fachmesse Interpellets 2007: Holzpellets bieten Versorgungssicherheit, sind wirtschaftlich und umweltfreundlich in Produktion und Verbrauch. "Durch konstante Erweiterung der weltweiten Produktionskapazitäten wird die dauerhafte Versorgung mit dem alternativen Brennstoff sichergestellt", sagt Barbara Pilz, Projektleiterin des 7. Industrieforum Pellets. Der Ausbau wirke auch ausgleichend auf die Preisentwicklung der Holzpellets. Schon jetzt seien die Kosten für eine Kilowattstunde Heizwärme beim Einsatz von Holzpellets mit 3,7 Cent um 35 Prozent niedriger als Heizöl (5,7 Cent).

    Die Verbrennung von Holzpellets in Pelletsheizungen ist zudem emissionsarm und CO2-neutral: Die Emissionsgrenzwerte der 1. Bundes-Immissions-Schutz-Verordnung werden deutlich unterschritten. Zudem setzen Holzpellets bei der Verbrennung genau die Menge an CO2 frei, die beim Wachstum des Holzes verbraucht worden ist. Somit besitzen Pellets als alternativer Brennstoff viele Vorteile: Wer mit Pellets heizt, ist unabhängig von der Entwicklung der Öl- und Gaspreise, unterstützt die heimische Wirtschaft und trägt in hohem Maße zum Klimaschutz bei.


    Internationale Branchentreffpunkte: 7. Industrieforum Pellets und Interpellets 2007

    Angesichts des wachsenden internationalen Brennstoffhandels und des zunehmenden Interesses am Markt für Pelletstechnologie ist der Informationsaustausch über aktuelle Entwicklungen und Technologietrends von zentraler Bedeutung. Themen wie die nationalen und internationalen Marktentwicklungen sind ebenso Schwerpunkte des Austausches wie die aktuellen und geplanten Entwicklungen bei der Pelletsproduktion: So referiert beispielsweise im Rahmen des 7. Industrieforums Pellets Finn Normann Jensen vom österreichischen Pelletieranlagen-Hersteller Andritz Sprout AG über "Trends im globalen Pelletier-Business".

    Zum 7. Industrieforum Pellets (9. / 10. Oktober, Internationales Congresscenter Stuttgart) werden über 400 Teilnehmer erwartet. Zur Förderung des internationalen Erfahrungsaustauschs und als Plattform für die europäische Pelletsbranche findet die Fachmesse Interpellets 2007 vom 10. bis 12. Oktober 2007 in der Neuen Messe Stuttgart statt. Die Wertschöpfungskette der Pelletsbranche erschließt sich den Fachbesuchern in ihrer gesamten Tiefe und Breite: Hersteller, Großhändler, Zulieferer und Dienstleister präsentieren auf der Interpellets 2007 ihr Angebot. Der Veranstalter Solar Promotion erwartet circa 150 Aussteller und 6.000 Besucher, davon rund 20 Prozent aus dem Ausland.

    Grafik zur Energiepreisentwicklung im Großformat http://www.solarserver.de/images/energiepreis_2007_gross.jpg

    07.08.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Solar Promotion Gmbh.,
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    Solar-Unternehmen SOLON AG meldet Umsatzplus von 36 % und baut Produktionskapazitäten aus

    Solar-Nachführsysteme "SOLON Mover".

    Der Berliner Photovoltaik-Produzent SOLON AG für Solartechnik legt vorläufige Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2007 vor: Nach Angaben des Unternehmens erhöhte sich der Konzernumsatz um 36 % auf 193 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 141,8 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 61 % auf 19 Millionen Euro (Vorjahr: 11,8 Mio. EUR), während sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 60 % auf 15 Millionen Euro verbesserte (Vorjahr: 9,4 Mio. EUR). Bereinigt um im 1. Quartal 2007 erzielte Einmaleffekte sei das Konzernergebnis auf 8,7 Millionen Euro gestiegen (Vorjahreszeitraum: 5,5 Mio. EUR), eine Verbesserung um 58 %. Dies entspreche einem Ergebnis je Aktie von 0,90 Euro (Vorjahreszeitraum: 0,61 Euro). Für das Gesamtjahr 2007 rechnet das Unternehmen damit, seine Wachstumsprognose von 30 % deutlich zu übertreffen.   Die endgültigen Unternehmenszahlen der SOLON AG sowie der vollständige Bericht zum 30. Juni 2007 sollen am 22. August 2007 veröffentlicht werden.


    Produktionsausbau in Berlin, Greifswald und Tucson

    Aufgrund der anhaltend guten Geschäftsentwicklung will der SOLON-Konzern seine Produktionskapazitäten bis Ende 2007 von derzeit 130 Megawatt (MW) auf 210 MW ausbauen: Am neuen Produktionsstandort in Berlin-Adlershof stehen dann Kapazitäten von 50 MW zur Verfügung. Die Produktionskapazität in Greifswald soll auf 70 Megawatt erweitert werden. An den Standorten Österreich und Italien erfolge ein Ausbau auf 30 bzw. 20 MW. Bei der neuen Tochtergesellschaft in Tucson (USA) werden derzeit Kapazitäten von 40 Megawatt aufgebaut. Die Gesamtinvestition beträgt nach Angaben des Unternehmens rund 20 Millionen Euro und sei in der aktuellen Unternehmensplanung bereits berücksichtigt.

    07.08.2007   Quelle: SOLON AG für Solartechnik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SOLON AG,
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    Milliarden für Solarstrom und Solarwärme: US-Repräsentantenhaus verabschiedet Solar-Gesetzentwurf

    USA fördern Solarenergie durch Steuernachlässe.
    USA fördern Solarenergie durch
    Steuernachlässe.

    Das House of Representatives, eine der beiden Kammern des US-Kongresses in der jeder Bundesstaat im Verhältnis zu seiner Bevölkerung im Parlament vertreten ist, hat am 04.08.2007 zwei Gesetzentwürfe verabschiedet, welche neue Anstöße für Investitionen in die in den USA im Überfluss vorhandene Solarenergie geben können, berichtet der Solarindustrieverband (SEIA) in einer Pressemitteilung. Das Repräsentantenhaus stimmte den beiden wichtigsten Entwürfen des Energiesteuer-Gesetzespakets zu, den Verordnungen H.R. 2776 und H.R. 2776. Die Bestimmungen des Entwurfs H.R. 2776 sähen eine Verlängerung der Steuergutschriften in Höhe von 30 % für gewerbliche Investitionen in die Nutzung der Sonnenenergie (Photovoltaik und Solarthermie) bis zum Jahr 2016 vor und verbesserten zudem die Steuergutschriften für private Hausbesitzer, so die Solar Energy Industries Association (SEIA). 

    SEIA-Präsident Resch: Solarenergie könnte die Hälfte der neu installierten Strom-Kapazitäten ausmachen

    "Der Beschluss von heute bringt dem amerikanischen Volk genau das, was es braucht, eine grundlegend neue Versorgung des Landes mit sauberer Energie. Wir erwarten, dass die Solarenergie durch die Solar-Förderung in der Steuergesetzgebung innerhalb von acht Jahren rund 50 % der neu installierten Stromversorgung ausmachen wird", so SEIA-Präsident Rhone Resch. Das Wachstum des US-Solarenergiemarktes wird laut Resch zehntausende High-tech-Arbeitsplätze in den USA schaffen und gleichzeitig dazu beitragen Öl- und Gasressourcen zu schonen sowie die Energiekosten der Steuerzahler mindern.


    Langfristige Ausweitung der Steuergutschriften für die Solarenergie-Nutzung

    "Wir gratulieren dem Repräsentantenhaus zu dieser Gesetzgebung, welche die Produktion sauberer Energie beschleunigen wird und einen Beitrag zur Sicherung der nationalen Energieversorgung leisten kann. Unser besonderer Dank gilt den Abgeordneten Michael McNulty (New York) and Dave Camp (MINNESOTA), auf die der Entwurf für eine Verlängerung der Steuergutschriften zurückgeht", so Resch. Die SEIA erwarte nun eine konstruktive Zusammenarbeit von Repräsentantenhaus und Senat, die eine langfristige Ausweitung der Steuergutschriften für die Solarenergie-Nutzung umfassen soll, fügte Resch hinzu.


    Steuergutschriften für gewerbliche Investitionen sollen ausgeweitet werden, Obergrenze der Förderung privater Bauherren soll entfallen

    Der Entwurf H.R. 2776 (Renewable Energy and Energy Conservation Tax) sieht unter anderem eine Verlängerung der bestehenden Steuergutschriften in Höhe von 30 % für gewerbliche Investitionen um acht Jahre vor. Eine Verlängerung der Steuergutschriften für private Bauherren sei zwar nicht vorgesehen, dafür soll die Obergrenze der Förderung von privaten Investitionen in Höhe von 2.000 US-Dollar entfallen. Insgesamt werden laut SEIA durch das Gesetz bis zu 2,4 Milliarden Dollar für die Solar-Förderung bereitgestellt. Die SEIA geht davon aus, dass Repräsentantenhaus und Senat sich nach der Sommerpause auf den endgültigen Entwurf einigen werden.

    07.08.2007   Quelle: SEIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SEIA,
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    Geschäftsklimaindex für Photovoltaik und Solarthermie: Unterschiedliche Stimmung in den Branchen

    Der EuPD Research-Geschäftsklimaindex für die Photovoltaik- und Solarthermie-Branche liefert für das 2. Quartal 2007 ein uneinheitliches Bild: Während die befragten Solarthermie-Unternehmen ihre Geschäftslage deutlich negativer einschätzten als noch im vorangegangen Quartal, zeigte sich die Photovoltaik-Branche derzeit zufrieden. Knapp zwei Drittel der befragten Unternehmen beurteilten ihre Geschäftslage als "sehr gut" oder "eher gut", heißt es in einer Pressemitteilung von EuPD Research. Die Nachfrage nach Solarstromanlagen sei aufgrund gesunkener Preise gestiegen und somit verzeichnete auch knapp die Hälfte der Unternehmen Umsatzzuwächse.  

    Verunsicherung durch Pläne zur Senkung Solarstromvergütung

    So seien auch bei einem Viertel der Befragten die Investitionssummen gewachsen, betont EuPD Research. Nur die gesunkene Geschäftserwartung für das kommende Halbjahr sorge für den leicht fallenden Geschäftsklimaindex. Eine "eher günstigere" oder "deutlich günstigere" Geschäftsentwicklung in den nächsten beiden Quartalen 2007 erwarten nur noch 40 Prozent der Unternehmen. Im ersten Viertel dieses Jahres waren es immerhin noch 64 Prozent. Als Grund hierfür, nennt Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer des Markt- und Meinungsforschungsinstituts EuPD Research die Diskussion über die geplante Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). "Die konkreter werdenden Pläne zur Senkung der Förderung für Solarstrom, wie sie Bundesumweltminister Gabriel derzeit fordert, scheinen die Unternehmen zu verunsichern", interpretiert Hoehner die Umfrageergebnisse.


    Solarthermie-Unternehmen hoffen auf neues Wärmegesetz

    In der Solarthermie ist der Geschäftsklimaindex im Vergleich zum vorigen Quartal deutlich abgefallen: Die angegebene Geschäftslage liegt laut EuPD Research massiv unter den Vorjahreswerten und falle erstmals seit Anfang 2005 unter den Ausgangswert von 100 Punkten. Einzig die Geschäftserwartung für die nächsten sechs Monate sei weniger stark zurückgegangen. "Diese Einbrüche sind durch die langwierige Diskussion über ein neues, regeneratives Wärmegesetz zu begründen. Viele Endkunden scheinen derzeit von Neuinvestitionen in der Solarthermie Abstand zu nehmen, weil sie sich durch eine Novellierung des Gesetzes bessere Konditionen erhoffen", meint Hoehner. Deshalb rechneten immerhin 43 Prozent der Solarthermie-Unternehmen mit einer Erholung im zweiten Halbjahr 2007.

    Das Bonner Marktforschungsinstitut EuPD Research befragt jedes Quartel jeweils 100 Unternehmen aus der Photovoltaik- und Solarthermie-Branche zur Ermittlung des Geschäftsklimaindizes am Markt der Sonnenenergie. Neben der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage und der Geschäftserwartung für die nächsten sechs Monate, werden Indikatoren wie Preisentwicklung, Beschäftigungsentwicklung, Investitionsentwicklung und Umsatzentwicklung ermittelt.

    07.08.2007   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Kassel: Kreis-Solarprogramm läuft weiter - neue Photovoltaikanlage der Grundschule Niestetal

    Solarstromanlage auf der Schule in Niestetal.
    Solarstromanlage auf der Schule in Niestetal.

    Mit der Fertigstellung der Solarstrom-Anlage auf dem Dach der Grundschule Niestetal-Sandershausen geht das von der Planungs- und Betriebs GmbH des Landkreises Kassel durchgeführte Kreis-Solarprogramm im Altkreis Kassel in die nächste Runde. "Der Kreistag hat im Dezember 2006 einer Bürgschaft für die Planungs- und Betriebs-GmbH in Höhe von 6,5 Millionen Euro zugestimmt - damit nimmt das Solarprogramm des Kreises nochmals richtig Fahrt auf", informierte Landrat Dr. Udo Schlitzberger bei der Einweihung der neuen Anlage. Mit dem Investitionsprogramm sollen Schritt für Schritt alle verfügbaren und geeigneten landkreiseigenen Dächer mit Photovoltaikanlagen bestückt werden.  Bereits im letzten Jahr seien mit Investitionsmitteln von 1,5 Millionen Euro zwölf neue Photovoltaikanlagen auf landkreiseigenen Dächern entstanden. "Damit festigen wir unsere Spitzenposition im Bereich des Einsatzes erneuerbarer Energien", betonte Dr. Schlitzberger.



    Installation der Solaranlage rechnet sich ab dem Jahr 2018

    Die jetzt projektierten Photovoltaik-Kraftwerke seien ökologisch und betriebswirtschaftlich gleichermaßen sinnvoll. "Auf dem Dach der Grundschule erwarten wir einen Jahresertrag von rund 17.500 Kilowattstunden mit dem eine Einspeisevergütung von 8.612 Euro im Jahr erzielt wird", so der Landrat. Die erzeugten Kilowattstunden reichten aus, um fünf 3-Personen-Haushalte mit Strom zu versorgen. Die Einspeisevergütung laufe für zwanzig Jahre. Bei einer Investitionssumme von rund 98.000 Euro rechne sich die Installation der Anlage somit ab dem Jahr 2018. Die Anlage in Sandershausen mit einer Leistung von 21,6 Kilowatt wurde vom Maschinenring Calden aufgestellt, der bei der notwendigen Ausschreibung das günstigste Angebot abgegeben hatte. Auch nach Ablauf der Frist könne der erzeugte Strom weiter für den Eigenbedarf genutzt werden, so dass sich der wirtschaftliche Nutzen weiter erhöhe, erläuterte Dr. Schlitzberger. So decke eine vergleichbare Anlage auf dem Dach der Herwig-Blankertz-Schule in Hofgeismar mittlerweile rund 20 Prozent des Stromverbrauchs der Schule.


    886 kWp auf Kreisgebäuden

    "Als wir vor 1995 auf den Dächern der Jugendburg Sensenstein eine Demonstrationsanlage installiert haben, waren Photovoltaik-Dachanlagen eine viel kritisierte Ausnahme", erinnert sich Schlitzberger. Mittlerweile gäbe es auch eine größere Anlage auf dem Dach des Freizeitheimes Panorama in Berchtesgaden. Erst in den letzten beiden Jahren habe der aktuelle Boom mit selbst erzeugtem Sonnenstrom eingesetzt. "Dass sich Photovoltaik lohnt, ist erst mit dem Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien richtig deutlich geworden", so Dr. Schlitzberger weiter. Insgesamt stehe mittlerweile eine Gesamt-Solarleistung auf Kreisgebäuden von 886,3 Kilowatt zur Verfügung.

    07.08.2007   Quelle: Landkreis Kassel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Landkreis Kassel,
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    Indonesisches Tsunami–Früherkennungssystem arbeitet mit Photovoltaik-Modulen aus Deutschland

    Tsunami-Warnsystem mit Solara-Solarmodulen
    Tsunami-Warnsystem mit Solara-Solarmodulen

    Die Solara AG aus Hamburg liefert die Solarmodule für ein Früherkennungssysteme zur Tsunami-Warnung. Zwei von zehn geplanten Stationen vor den Inseln Java und Sumatra haben bereits im Juli 2007 den Betrieb aufgenommen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Durch diese zusätzlichen Warnstationen könne die Bevölkerung im Fall eines Tsunamis früher gewarnt werden, als durch die bisher verwendeten Bojen, die ebenfalls von Solarmodulen mit Strom versorgt werden.  Die neuen, landgestützten Stationen überwachen die Wasserpegelstände, denn vor einem Tsunami geht das Wasser erst stark zurück, um dann als gewaltige Welle an die Küsten zu rollen. Die Bojen überwachen Veränderungen des Meeresbodens per Sonar (sound navigation and ranging), um die Flutwellen vorherzusagen.




    Bestmöglicher Solarstrom-Ertrag durch Modulaufstellung in Form eines Satteldachs

    Den Strom für die Pegelmessstationen erzeugen je vier Photovoltaikmodule der SOLARA S-Serie (SM340S) mit einer Leistung von jeweils 85 Watt (Wp). Zudem wird noch eine Satellitenverbindung mit einem Strombedarf von 50 Watt vier bis fünf Stunden täglich gehalten. Zusätzlich produzieren zwei SOLARA-Module vom Typ SM200S mit einer Leistung von jeweils 55 Wp die Energie für die Pegelmessung. "Auf Grund der fast exakten Äquatorlage haben wir nicht die übliche, nach Süden ausgerichtete Aufstellung gewählt, sondern eine Satteldachform, bei der die Module nach Osten und Westen zeigen. So erzielen wir das ganze Jahr über den bestmöglichen Ertrag“, erklärt Projektleiter Walther Grauenholz.


    Kooperation mit dem Geoforschungsinstitut Potsdam und der mit der ortsansässigen Bevölkerung

    Solara unterstützt das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Geoforschungsinstitut Potsdam. "Die Montage der Stationen erfolgt zusammen mit der ortsansässigen Bevölkerung. Alle zu verrichtenden Arbeiten - Betonsockel gießen, Zäune aufstellen - werden vor Ort in Auftrag gegeben", berichtet Grauenholz. Bewachung und Pflege der Station übernehme ebenfalls ein Mitglied der Dorfgemeinschaft. Ein so genannter "local operator" betrachte die Station quasi als sein Eigentum, bekomme für die tägliche Kontrolle eine monatliche Entlohnung von 20 Dollar und stelle den Betrieb sicher. Einziges Problem für einen reibungslosen Ablauf: Der hohe Salzgehalt und die Luftfeuchtigkeit. Allerdings nur für Modulgestelle und Zäune, welche entsprechend mit Rostschutz behandelt werden müssen. Die Module von SOLARA trotzen diesen Umwelteinflüssen mit Leichtigkeit, heißt es in der Pressemitteilung.

    SOLARA entwirft, fertigt und vertreibt Photovoltaikprodukte, Solarstromsysteme und -anlagen sowie deren Komponenten zur solaren Stromerzeugung. Neben Solarsystemen ohne Netzanbindung (so genannte "Inselanlagen") vertreibt Solara klassische Netzverbundanlagen. In der vom Netz unabhängigen Solarstromversorgung zählt Solara zu den Marktführern in Europa.

    06.08.2007   Quelle: SOLARA AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Solara AG,
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    Neue Zahlen: rund 14 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien

    Energiestatistik des BMU.
    Energiestatistik des BMU.

    Die erneuerbaren Energien haben im ersten Halbjahr 2007 weiter kräftig zugelegt, berichtet das Bundesumweltministerium (BM) in einer Pressemitteilung. Allein mit Windenergie seien rund 22 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt worden. Unter Einbeziehung der anderen erneuerbaren Energieträger wie Wasser, Biomasse und Sonne sei für das Jahresende ein Beitrag von rund 14 Prozent am Bruttostromverbrauch zu erwarten, so das BMU. Damit habe Deutschland schon heute sein Ziel für Strom aus erneuerbaren Energien deutlich überschritten, einen Anteil von 12,5 Prozent am Bruttostromverbrauch bis zum Jahr 2010.   "Die erneuerbaren Energien sind ein Erfolg, der sich nicht nur fortsetzt, sondern sogar verstärkt", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. "Es ist mehr als realistisch, dass wir auch das Ziel für 2020, mindestens 20 Prozent, bei weitem überschreiten werden", betont Gabriel. Dies zeige, wie gut das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wirke.



    "Tragende Säule einer Klima schonenden und sicheren Energieversorgung"

    Diese erste grobe Schätzung des BMU basiert auf der Annahme eines ähnlich hohen Stromverbrauches im Jahr 2007 wie im Jahr 2006 und normalen meteorologischen Bedingungen im zweiten Halbjahr. Zum Vergleich: Im Jahr 2005 lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bei 10,4 Prozent, im Jahr 2006 bei 12 Prozent. Im Jahr 2000 hatte er noch bei lediglich 6,3 Prozent gelegen. Gabriel: "Schon heute sind die erneuerbaren Energien die tragende Säule einer Klima schonenden und sicheren Energieversorgung in Deutschland."

    Alle aktuellen Daten zur Entwicklung der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2006 stehen in der neuen BMU-Broschüre "Erneuerbare Energien in Zahlen - nationale und internationale Entwicklung" (60 S.). Sie steht zum Herunterladen im Internet bereit unter http://www.erneuerbare-energien.de und http://www.bmu.de und kann dort auch als Druckversion bestellt werden.

    06.08.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: BMU,
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    Zwei Grad plus: FTD-Serie über Anpassungsstrategien an den Klimawandel

    Der Klimawandel ist nicht erst seit dem G8-Gipfel eines der brennendsten Themen der Zeit, das die Gesellschaft vor Herausforderungen stellt, dem sich Unternehmen wie Politik gleichermaßen stellen müssen. In ihrer neuen Serie "Zwei Grad plus", die am 6. August startet, beleuchtet die Financial Times Deutschland, wie sich der Klimawandel bereits jetzt auf die verschiedenen Bereiche des Lebens auswirkt und welche Strategien notwendig sind, um sich an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen. 
    In ihrer neunteiligen Serie beschäftigt sich die FTD dazu täglich mit einer Branche. So würden in der deutschen Landwirtschaft etwa neue Kulturen rentabel, die Pflanzperiode verlängere sich; längere Trockenperioden erforderten jedoch auch Investitionen in Bewässerungssysteme, heißt es in der Pressemitteilung der FTD. Im Städtebau würden sturmsichere Hochhäuser zunehmend wichtiger, südeuropäische Metropolen müssten sich mit stärkeren Hitzeperioden auseinandersetzen. Heiße Sommer stellten die Wasserversorgung vor Herausforderungen. Der Klimawandel wirke sich auf Hochwasser- und Küstenschutz ebenso aus wie auf das Gesundheitswesen. Aber auch Versicherungen und Finanzdienstleister seien betroffen, für die die neuen Risiken neben einigem Forschungsaufwand auch neue Geschäftsfelder bedeuteten.

    Zum Auftakt zeigt die FTD am 06.08.2007 auf einer Sonderseite, wo in Europa die spektakulärsten Veränderungen drohen und wie Deutschland dabei wegkommt. In einem Interview erläutert Martin Parry, Leiter des Panels für Anpassungsstrategien beim UN-Klimarat (IPPC), die zentralen Entwicklungen und Aufgaben, auf die sich die Länder einstellen müssen.

    Die Serie "Zwei Grad plus" erscheint ab dem 6.8.2007 täglich im Politikteil der FTD.

    06.08.2007   Quelle: Financial Times Deutschland   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    aleo solar erhält Photovoltaik-Aufträge aus Italien mit einem Volumen über 12 Millionen Euro

    Solarmodulfertigung der aleo solar AG.
    Solarmodulfertigung der aleo solar AG.

    Die aleo solar AG mit Vertrieb in Oldenburg (Niedersachsen) und Fertigung in Prenzlau (Brandenburg) meldet neue Aufträge aus Italien: aleo-Module im Gesamtwert von 12 Millionen Euro seien von mehreren Fachhändlern und Installateuren geordert worden, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Realisiert würden vor allem Aufdachanlagen mit einer Solarstrom-Leistung bis zu 50 Kilowatt (kW), die in Italien eine hohe Einspeisevergütung erhalten. Die aleo solar AG könne mit diesen Aufträgen ihren italienischen Kundenstamm deutlich ausweiten. Damit erhöhe sich das gesamte internationale Auftragsvolumen der aleo solar AG für das Jahr 2007 Ende Juli bereits auf über 60 Millionen Euro.  Seit Mitte 2006 ist aleo solar mit einem eigenen Vertrieb in Italien aufgestellt. Anfang 2007 wurde dort eine vereinfachte Gesetzgebung verabschiedet. Im April wurde das aleo-Vertriebsteam vergrößert und die starke Fachhändlerunterstützung auf der Fachmesse "Solarexpo" in Verona vorgestellt. Für Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, geht die Internationalisierungsstrategie auf: "Die Kombination aus sehr hochwertiger Technik und Präsenz vor Ort, die wir durch einen eigenen italienischen Vertrieb zeigen, wird von unseren Kunden honoriert. Wir bieten für unsere Partner eine Zertifizierung als aleo-Fachhändler an, die sehr stark nachgefragt ist. Unsere zertifizierten Partner erhalten die bevorzugte Behandlung in unserem aleo power network", so Smit.



    Aufdach-Photovoltaikanlagen bis 50 kW in Italien besonders gefragt

    In Italien entwickelt sich laut aleo ein mit Deutschland vergleichbarer Aufdachanlagenmarkt, in dem vor allem Solarkraftwerke bis zu 50 kW nachgefragt werden. "Ausgezeichnete deutsche Produktqualität, langjährige Erfahrung mit Aufdachanlagen und unsere starke Fachhändlerunterstützung machen aleo solar in Italien zu einem gesuchten Partner. Neben Spanien ist Italien international unser wichtigster Markt", erklärt Christopher Dunne, internationaler Vertriebsleiter der aleo solar AG.

    06.08.2007   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: aleo solar AG,
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    Photovoltaik plus Brennstoffzelle: Ganzjährige Stromversorgung mit der Fronius-Energiezelle

    Fronius-Energiezelle.
    Fronius-Energiezelle.

    Ein Forschungsteam des Photovoltaik-Komponentenherstellers Fronius hat ein Konzept entwickelt, das den Kreislauf zwischen solarer Energiegewinnung, effizienter Speicherung und bedarfskonformer Verfügbarkeit schließt. Ein mit Solarstrom betriebener Elektrolyseur spaltet dabei Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff. Der Wasserstoff wird in einem Tank zwischengespeichert und bei Bedarf - also wenn keine Energie aus den Solarmodulen bereitgestellt werden kann - einer hybriden Brennstoffzelle zugeführt. Hier wird der zwischengespeicherte Wasserstoff wiederum in Gleichstrom und danach von der Wechselrichterelektronik in haushaltsüblichen Wechselstrom umgewandelt.   Das in der Brennstoffzelle anfallende Reaktionswasser kann dem Elektrolyseur zur Herstellung von Wasserstoff zurückgeführt werden. "Energieeffizienz in diesem Zusammenhang bedeutet, dass solare Energie immer mit geringsten Umwandlungsverlusten dem Nutzer zur Verfügung gestellt und Abwärme und Reaktionswasser nach Möglichkeit im Kreislauf neuerlich genutzt wird", so Ewald Wahlmüller, Projektleiter des Forschungsteams Energiezelle bei Fronius.



    Heute schon Realität: Die hybride Brennstoffzelle

    Den Kern des Fronius-Konzeptes, eine hybride Brennstoffzelle mit integrierter Wechselrichterelektronik, gibt es bereits als Vorseriengerät. Sie wurde auf der diesjährigen Intersolar erstmals der breiten Öffentlichkeit präsentiert, erste Testanlagen sind bereits in Betrieb. So zum Beispiel in Steyr (Österreich), wo mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage und einer Brennstoffzelle eine Umweltmessstation ganzjährig autonom mit Energie versorgt wird. Wesentlicher Vorteil dieser Backup-Lösung: eine Einsparung von 2/3 der PV-Generatorleistung und eine deutliche Reduktion der Batteriekapazität. Das durch die Brennstoffzelle optimierte Batteriemanagement erhöht die Lebensdauer dieser sehr kostenintensiven Komponente. Zudem wird die Versorgungssicherheit wegen der höheren Redundanz verbessert.


    Fronius-Energiezelle lädt Batterien von Logistikfahrzeugen

    Am neuen Produktions- und Logistikstandort von Fronius in Sattledt, (Österreich) kommt die Fronius-Energiezelle im Rahmen eines innerbetrieblichen Logistiksystems zum Einsatz. Mehr als acht Stunden Batterieladen der Logistikfahrzeuge wird so durch wenige Minuten Wasserstoffbetankung ersetzt. Aus technologischer Sicht bringt diese innovative und zudem komplett emissionsfreie Transportlösung eine Verdoppelung der Reichweite für das Fahrzeug „Derzeit läuft die TÜV-Zertifizierung für den Prototypen. Sobald diese erfolgt ist, gehen ab 2008 weitere externe Pilotanlagen in verschiedenen Anwendungen in Betrieb. Im Verlauf dieser Pilotphase wird Fronius den Termin der offiziellen Markteinführung für die Energiezelle definieren.“ so Michael Schubert, Business Development.


    Energiezelle ersetzt umwelt- und lärmbelastende Dieselgeneratoren

    Um Sonnenstrom jederzeit nutzbar zu machen - unabhängig von der aktuellen Wetterlage und Jahreszeit - bedarf es einer adäquaten Speichermöglichkeit. Die Speicherung von überschüssigem Solarstrom für Zeiten mit keiner oder geringer Sonneneinstrahlung (zum Beispiel für die Nacht oder die Wintermonate) ist jedoch aufgrund der Selbstentladung von Batterien (5 -10% pro Monat) mit großen Verlusten verbunden, daher wenig energieeffizient beziehungsweise über längere Perioden sogar unmöglich. Um eine ganzjährige autonome Energieversorgung in Kombination mit Photovoltaik sicherzustellen, musste bisher auf umwelt- und lärmbelastende Dieselgeneratoren zurückgreifen.

    06.08.2007   Quelle: Fronius Solarelektronik; Fronius International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Fronius International,
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    SOLON AG erhält Auftrag für mehrere Solar-Kraftwerke in Spanien

    SOLON-Mover auf Gut Erlasee (Deutschland).
    SOLON-Mover auf Gut Erlasee (Deutschland).

    Die Berliner SOLON AG, einer der größten europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, hat den Auftrag zur Realisierung mehrerer solarer Großkraftwerke in Spanien erhalten und baut damit ihre starke Position im spanischen Markt weiter aus. Die Vereinbarung mit einem europäischen Finanzinvestor und einem Gesamtvolumen von 36 Megawatt (MW) umfasse die Lieferung von Photovoltaik-Kraftwerkssystemen für Projekte auf dem spanischen Festland sowie auf den Balearen, berichtet SOLON in einer Pressemitteilung. Mit dem Bau der Vorhaben werde im vierten Quartal 2007 begonnen. Die Fertigstellung soll bis zum ersten Quartal 2009 erfolgen.   Darüber hinaus seien mit demselben Kunden Verträge über weitere Projekte in Spanien mit einem Gesamtumfang von 14 Megawatt abgeschlossen worden, die von der SOLON Solar Investments GmbH entwickelt und realisiert werden. Das SOLON-Tochterunternehmen ist auf die Projektierung von solaren Großkraftwerken für Finanzinvestoren spezialisiert.


    Seit der Markteinführung des SOLON-Movers im Jahr 2005 hat die SOLON AG nach eigenen Angaben bereits Kraftwerksprojekte in Spanien mit einem Gesamtumfang von über 20 Megawatt in verschiedenen Regionen realisiert. Weitere Projekte im Umfang von über 13 Megawatt befänden sich derzeit im Bau. Mit einem Marktvolumen von 105 Megawatt im Jahr 2006 zähle die SOLON AG damit zu den führenden Unternehmen im spanischen Solarmarkt.

    06.08.2007   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SOLON AG,
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    Photovoltaik-Wissen für die Handwerkspraxis: Freiburger SolarMarkt AG baut Seminarreihe aus

    PV-Seminare für Profis.
    PV-Seminare für Profis

    Mit 14 neuen Terminen hat die SolarMarkt AG ihre Seminarreihe erneut erweitert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das bedeute, dass noch mehr Experten ihr Wissen an Handwerker weitergeben: Forscher berichten über Qualitätssicherung und Blitzschutz, Produktentwickler klären über die neuesten Trends auf, Praktiker teilen ihre Erfahrungen. Neu ist die Zusammenarbeit mit der Dr. Valentin EnergieSoftware GmbH, die ausführlich eine Photovoltaik-Simulationssoftware trainiert.  Außerdem bietet das Freiburger Solarhandelshaus erstmalig auch Seminare am Standort der Schweizer Tochter in Aarau an. Mit Thüringen ist eine weitere Filiale Veranstaltungsort.


    Grundlagen der Photovoltaik plus Praxistipps

    Die 2004 gestartete Seminarreihe erfreut sich laut SolarMarkt AG großer Beliebtheit. Bereits rund 450 Handwerker haben sich weitergebildet. Die Teilnehmer erfahren alles Wissenswerte zu den Grundlagen der Photovoltaik und über die korrekte Planung und Realisierung einer Solarstromanlage, außerdem gibt es Praxistipps für eine sichere Montage. Weitere Seminare informieren über neuere Entwicklungen wie Indach- und Dünnschichtmodule oder zeigen Möglichkeiten auf, wie der Ertrag optimiert werden kann.

    Das vollständige Programm für das zweite Halbjahr 2007 gibt es unter http://www.solarmarkt.com

    06.08.2007   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SolarMarkt AG,
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    Solarstrom für Nepal: Krannich Solar unterstützt Hilfsorganisation Mountain Spirit

    Deutsche Solarmodule auf dem Dach der Welt.
    Deutsche Solarmodule auf dem
    Dach der Welt.

    Mountain Spirit Deutschland e.V., unterstützt Menschen und Dörfer in Nepal nach dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" bei der Verbesserung der Lebensbedingungen. Steffen Gohl, Leiter der Marketingabteilung bei Krannich Solartechnik e. K., wurde durch ein Radio-Interview auf Mountain Spirit aufmerksam, trat mit der Organisation in Verbindung und startete ein ehrgeiziges Photovoltaik-Projekt, um öffentliche, sozial genutzte Einrichtungen mit Solarstrom-Inselanlagen für elektrisches Licht auszurüsten. Die Entscheidung fiel auf die Krankenstation des etwa 2.600 m hohen Dorfes Shermatang sowie auf das Schulzentrum im 2.800 m hoch gelegenen Kloster sowie die Krankenstation von Chyangmityang. Krannich Solar lieferte drei komplette photovoltaische Inselanlagen, während Wolf Lehner, Vize-Präsident bei Mountain Spirit und Betreuer des Projektes, die logistische sowie personelle Umsetzung von der Entstehung der Idee bis zur deren Realisierung organisierte.
     

    Solarstromanlagen über mehr als 380 Kilometer und tausende Höhenmeter transportiert

    Ein Mitarbeiter der Hilfsorganisation wurde bei Krannich Solar für den Aufbau und die Verschaltung der solaren Inselsysteme geschult. Im Frühjahr des Jahres 2007 reiste Panos Avramidis nach Nepal, wo er die Solarmodule und weitere Komponenten aus dem Zolllager in Empfang nahm. Der Transport der Anlagenkomponenten zu den Zielorten erfolgte zu Fuß über schmale Bergpfade, teils bei ungünstigen Witterungsverhältnissen. Bei diesen vieltägigen Fußmärschen wurden mehr als 380 Kilometer und tausende Höhenmeter zurückgelegt. Die Inselanlagen sind nun bereits seit Mai 2007 vor traumhaft schöner Kulisse in Betrieb und sorgen zuverlässig für elektrisches Licht und die Möglichkeit, auch abends medizinische Versorgung zu leisten, zu lesen, zu lernen und die Kultur zu bewahren.

    05.08.2007   Quelle: Krannich Solartechnik e. K.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Krannich Solartechnik e. K,
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    Umweltbundesamt empfiehlt Klimaschutz durch Stromkennzeichnung

    UBA-Infos zur Stromkennzeich- nung.
    UBA-Infos zur Stromkennzeich-
    nung.

    Viele Stromanbieter haben zum 1. Juli 2007 ihre Preise erhöht. Verbraucher, die sich deshalb nach einem neuen Anbieter umschauen, sollten die Gelegenheit nutzen und auf klimafreundlich erzeugten Strom umsteigen, betont das Umweltbundesamt (UBA). Seit 2006 sind Stromanbieter verpflichtet, ihre Kunden über die verschiedenen Quellen des bereitgestellten Stroms aufzuklären. Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeige, dass die Verbraucher durch die Kennzeichnung leichter erkennen können, welche Umweltwirkungen der von ihnen bezogene Strom im Vergleich zum Bundesdurchschnitt aufweist. Laut aktueller Marktübersichten seien Ökostrom-Angebote oft nicht teurer als herkömmlich erzeugter Strom, betont das UBA.  Die Studie bestätige außerdem, dass eine verbesserte Markttransparenz langfristig zu einer erhöhten Nachfrage nach klimafreundlich erzeugtem Strom führen kann. Um diese Transparenz weiter zu erhöhen wurden in der Untersuchung weitere Verbesserungen an der Stromkennzeichnung diskutiert, wie zum Beispiel die Schaffung eines einheitlichen Stromkennzeichens, eine stärkere Differenzierung der dargestellten Energieträger und eine verbesserte Bilanzierung von Strom, der an der Strombörse eingekauft oder importiert wurde.



    Die Studie „Potenziale und Erfordernisse der Stromkennzeichnung“ ist im Internet abrufbar unter: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3252.pdf

    05.08.2007   Quelle: UBA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: UBA,
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    Sonne statt Diesel: RWE-Messroboter sollen mit Photovoltaik ausgestattet werden

    Georobot-Container: Computertechnik läuft künftig mit Solarstrom.
    Georobot-Container: Computertechnik
    läuft künftig mit Solarstrom.

    Die mit neuester Computertechnik vollgestopften "Georobots" stehen dort, wo sich die weltgrößten Schaufelradbagger durch die rheinische Braunkohle fressen. Permanent überwachen die Computer in drei gelben Kästen jede noch so minimale Bewegung an der nördlichen Grenze des Tagebaus Hambach, denn durch die Entnahme der Braunkohle aus dem Abbaufeld kann es zu leichten Verschiebungen der Randböschung kommen. Die Georobot-Container sind dafür da, diese aufzuzeichnen und an die Betriebsüberwachung zu melden. Jede Abweichung von vorgegebenen Toleranzwerten löst automatisch eine Warnmeldung aus. Damit diese Arbeit in Zukunft noch effizienter und vor allem umweltverträglicher durchgeführt werden kann, überlegten sich die Ingenieure Peter Göllner und Jörg Klein, die Dächer der zurzeit noch mit Dieselaggregaten betriebenen Georobot-Container künftig mit Solarstrom-Modulen zu bestücken. 


    Photovoltaik deutlich langlebiger als Dieselaggregate

    "5.500 Liter Diesel, zirka 100 Betankungsfahrten und mehr als 15.000 Euro Wartungskosten könnten so für jedes der drei Dieselaggregate jährlich eingespart werden. Einmal ganz zu schweigen von den CO2 Emissionen", rechnen Göllner und Klein vor. Und noch einen Vorteil hätten die Solarmodule. Während Dieselaggregate häufig nach nur zwei Jahren bereits den Geist aufgeben, hat die Solartechnik eine deutlich längere Lebensdauer. "Der Hersteller übernimmt bis zu zwanzig Jahren Garantie", betont Göllner. Zur Realisierung des Projektes wurde eine Gruppe ins Leben gerufen, die nun die Machbarkeit prüft. Viel versprechende Modellrechnungen lägen bereits vor, der Testbetrieb soll in kürze gestartet werden.


    05.08.2007   Quelle: RWE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: RWE,
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    Grundstein für 70 Millionen Euro teures Laufwasserkraftwerk am Hochrhein gelegt

    Die Baustelle aus der Luft.
    Die Baustelle aus der Luft.

    Die Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG, eine 77-prozentige Mehrheitsbeteiligung der RWE Power, hat am 30.07.2007 den Grundstein für ein neues Laufwasserkraftwerk gelegt. Bis Ende 2009 soll das neue Wehrkraftwerk fertiggestellt sein und wird dann über eine Leistung von 24 Megawatt (MW) verfügen. Damit erhöhe sich die Gesamtleistung des Standortes auf 104 MW. Mit dem produzierten Strom kann ab 2010 der Bedarf von umgerechnet 180.000 Haushalten im Jahr gedeckt werden.   Die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner vollzog den feierlichen Akt gemeinsam mit dem Landtagspräsidenten Peter Straub und dem Landrat des Landkreises Waldshut, Tilman Bollacher, sowie mit Dr. Manfred Rost, Technischer Vorstand der RADAG, Peter Bühler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der AEW Energie AG und Dr. Gerd Jäger, RADAG-Aufsichtsratsvorsitzender und Vorstandsmitglied der RWE Power AG.


    Ausbau der erneuerbaren Energien

    Die Investitionssumme für das Wasserkraftwerk beläuft sich laut RWE Power auf rund 70 Millionen Euro. "Ich freue mich sehr, dass hier ein klares Zeichen für den Ausbau der erneuerbaren Energien gesetzt wird. Baden-Württemberg ist traditionell stark in der Nutzung der Wasserkraft. Durch einen gezielten und ökologisch verantwortbaren Ausbau schon bestehender Anlagen am Hochrhein, wie hier in Albbruck-Dogern, können wir konkret etwas für den Klimaschutz tun", betonte Ministerin Gönner.


    Regionale Wirtschaft wird gestärkt

    "Das Neubauprojekt ist das zweitgrößte seiner Art in Deutschland. Über 50 Prozent des Auftragsvolumens werden an die regionale Wirtschaft gehen", erklärte Dr. Jäger, Aufsichtsratvorsitzender der RADAG und Vorstand der RWE Power AG für das Ressort Kernkraftwerke/regenerative Energien. Zeitgleich mit der Errichtung des neuen Laufwasserkraftwerks werde auch die Altrheinstrecke am Standort ökologisch aufgewertet. Kern der Maßnahme ist die Einrichtung eines bis zu 15 Meter breiten, natürlichen Umgehungsgewässers, durch das z. B. auch Lachse einen sicheren Flussaufstieg finden werden. Durch Kiesschüttungen und die Schaffung von Flachwasserzonen und Inseln wird sich dieser Flussabschnitt zu einem wertvollen Lebensraum entwickeln


    "Engagiertes Klimaschutzprogramm mit Erneuerbaren, Kohleverstromung und Kernenergie"

    "Die erneuerbaren Energien spielen bei RWE Power bereits heute eine große Rolle. Im Rahmen unseres Klimaschutzprogramms werden wir in den nächsten Jahren mehrere hundert Millionen Euro in den Ausbau von Wasser-, Wind- und Biomasseprojekten in Europa investieren. Und zwar dort, wo es ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist", erläuterte Jäger. Er unterstrich: "Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss alle Energieträger einbeziehen. Eine klimaverträgliche Kohleverstromung, die Nutzung der Kernenergie und der regenerativen Energien sind die tragenden Säulen einer zukunftsfähigen Energieversorgung", so der Vorstand der RWE Power AG.

    04.08.2007   Quelle: RWE Power AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: RWE,
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    AZUR Solar GmbH: Solarstrom-Millionenprojekt in Belgien abgeschlossen

    Bernd Sauter & Dirk Feryn.
    Bernd Sauter & Dirk Feryn.

    Eine der größten Photovoltaikanlagen Belgiens kommt von der AZUR Solar GmbH in Wangen (Allgäu), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit einer Investitionssumme von 2,5 Millionen Euro und einer Leistung von 500 Kilowatt (kWp) sei das Solarkraftwerk seit Juli in Betrieb. "Es war ein schöner Auftrag, der uns weiter auf europäischem Erfolgskurs hält", resümiert Bernd Sauter, Geschäftsführer der AZUR Solar GmbH. Auftraggeber ist der Kühlhausbetreiber "Freeze & Store" in Zedelgem (Belgien). Auf zirka 6.000 Quadratmetern wurden 2.950 AZUR-Solar-PV-Module installiert. Diese verteilen sich auf verschiedene Dachflächen und -arten. Bei einer Gesamtleistung von 500 kWp errichtete AZUR Solar damit eine der derzeit größten Photovoltaikanlagen Belgiens. 

    Die PV-Module, das gesamte Montagematerial sowie die Wechselrichter der Reihe "Platinum" aus dem Hause Ako/Diehl lieferte die AZUR Solar GmbH. Vor Ort war das belgische Partnerunternehmen Solarroof an der Montage beteiligt. Die neue Solarstromanlage sorgt für eine Reduktion des CO2-Ausstoßes von rund 450 Tonnen pro Jahr. Freeze & Store deckt laut AZUR Solar gut ein Viertel seines gesamten Energiebedarfs mit Photovoltaik. Gründer und Inhaber der AZUR Solar GmbH ist der 38-jährige Bernd Sauter. Auf stetigem Wachstumskurs beschäftigt der Mittelständler heute nach eigenen Angaben 40 gewerbliche und kaufmännische Mitarbeiter sowie Arbeitnehmer auf Werkvertragsbasis. AZUR Solar plane derzeit weitere Einstellungen, betont Sauter.

    04.08.2007   Quelle: AZUR Solar GmbH, pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: AZUR Solar GmbH,
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    Pellets-Heizung: Verband erwartet steigende Nachfrage nach Anhebung der Zuschüsse

    50 % höhere Zuschüsse für Pellets-Heizung.
    50 % höhere Zuschüsse für Pellets-Heizung.

    Die Erhöhung der Förderung für Pelletsfeuerungen durch die Bundesregierung zum 1.8.2007 mache das Heizen mit Pellets noch attraktiver, betont der Deutsche Energie-Pellet-Verbandes e.V. (DEPV) in einer Pressemitteilung. Die Branche erwarte einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach dem umweltfreundlichen Heizsystem. Die vom Bundesumweltministerium am 1. August 2007 bekannt gegebenen Verbesserungen der Förderbedingungen im Marktanreizprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien (MAP) werden nach Einschätzung des DEPV in diesem Jahr zu einer deutlichen Nachfragesteigerung nach Pelletsheizungen führen. Die DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt lobte die Entscheidung der Bundesregierung am 2. August 2007: "Wir begrüßen diese vom Verband geforderte Erhöhung der Fördersätze sehr."   Schmidt würdigte den Schritt der Bundesregierung als klimapolitisches Signal in die richtige Richtung. Die aktuellen Richtlinienänderungen im MAP gelten ab dem 2. August 2007 und bedeuten für den Verbraucher eine Erhöhung des Investitionszuschusses beim Kauf einer Pelletsheizung von derzeit mindestens 1.000 Euro auf 1.500 Euro. Die Förderung erhöht sich von bislang 24 auf nun 36 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung.



    Brennstoffversorgung gesichert

    Angesichts der aktuellen Klimaschutzdiskussion und der verbesserten Rahmenbedingungen sieht die DEPV-Vorsitzende beim Endverbraucher eine zunehmende Tendenz zur Umstellung des Heizsystems auf Holzpellets. Die in den letzten 15 Monaten deutlich gestiegenen Produktionskapazitäten gewährleisteten heute und in Zukunft Versorgungssicherheit und Preisstabilität, betont Schmidt. Im Jahr 2007 würden die in Deutschland produzierten Holzpellets erstmals die Eine Millionen Tonnen-Marke übersteigen. Damit sei die Produktion in Deutschland derzeit fast doppelt so hoch als der Verbrauch. Auch die Hersteller von Heizkesseln und Öfen für die Pelletsverbrennung seien für einen höhere Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte 2007 gut gerüstet und könnten die umweltfreundlichen Heizsysteme umgehend liefern und montieren, so der DEPV.


    Mit Pelletheizungen den CO2-Ausstoß reduzieren

    Mit Pelletheizungen lassen sich aus Sicht der DEPV-Vorsitzenden nicht nur erhebliche Energiekosten sparen, sondern auch die Klimaschutzziele der Bundesregierung am effektivsten umsetzen. "In der gegenwärtigen Diskussion um regenerative Wärmegesetze auf Bundesebene und in Baden-Württemberg bieten Pelletsheizungen dem Verbraucher die Möglichkeit, beim Neubau oder bei Sanierungen eine maximale Kohlendioxidreduzierung zu erreichen. Wer mit Pellets heizt, leistet aktiv einen hundertprozentigen Beitrag zum Klimaschutz", betont Beate Schmidt.

    04.08.2007   Quelle: Deutscher Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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    Phoenix Solar erhält 20 Millionen Euro-Aufträge für zwei Solarkraftwerke in Spanien

    Die Phoenix Solar S.L., spanische Tochtergesellschaft der deutschen Phoenix Solar AG, hat Aufträge für rund 20 Millionen Euro akquiriert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Vertragsinhalt seien der Bau und die schlüsselfertige Errichtung von Photovoltaik- Kraftwerken mit einer Spitzenleistung von vier Megawatt (MW) an zwei Standorten in Spanien. In Jumilla (Murcia) hat Phoenix Solar bereits eine Megawatt-Anlage mit Solarmodulen von First Solar fertig gestellt, die seit Ende Juli in das öffentliche Stromnetz einspeist.   Der Auftraggeber, Nemesis Desarrollo S.L., mit Sitz in Pinoso (Alicante), habe nun auf demselben Gelände weitere zwei Megawatt beauftragt. Neben Planung und Bau der Anlage wird Phoenix Solar ebenfalls für Wartung und Anlagenüberwachung zuständig sein. Nemesis Desarrollo ist Eigentümer des ca. 15 Hektar großen Geländes. Die Gesellschaft besitze mehrere Gründstücke in der Region und plane, weiter in Solarkraftwerke zu investieren, so Phönix Solar.

    Der Folgeauftrag über 2 MW werde erstmals nach dem neuen spanischen Einspeisegesetz realisiert, was bedeute, dass eine Stückelung in Anlagengrößen von je 100 kWp entfällt. Das Kraftwerk soll in vier Einheiten von je 500 kWp mit vier Zentralwechselrichtern gebaut werden. Die Bauausführung erfolge durch das erfahrene Bauteam der Muttergesellschaft. Ein weiteres Megawattprojekt baut Phoenix Solar für die in Madrid ansässige Sun Fund 5 S.L. In Alcolea de Tajo (Toledo) wird das Unternehmen auf einem rund 3 Hektar großen Gelände ein Solar-Kraftwerk mit kristallinen Photovoltaikmodulen installieren. Auch Sun Fund 5 habe bereits Erfahrung mit Solarstromanlagen. Auf dem gleichen Gelände befinde sich eine nachgeführte 1,2 MW Anlage. Phoenix baut auf dem Gelände die Anlagenerweiterung mit dem Phoenix-eigenen Freilandmontagesystem.


    Spanien auf dem Sprung zum weltweit drittgrößten Solar-Markt

    Spanien ist derzeit nach Deutschland der zweitgrößte Solarmarkt in Europa und könnte in diesem Jahr die USA als weltweit drittgrößten Markt ablösen. Die Erwartungen für den spanischen Markt für 2007 liegen nach unterschiedlichen Quellen bei über 200 Megawatt. Das spanische Einspeisegesetz bietet attraktive Rahmenbedingungen, speziell für Sonnenstrom-Großkraftwerke. Die Einspeisevergütung für Anlagengrößen von 100 kWp bis 10 MWp liegt derzeit bei 41,75 ct/kWh und wird 25 Jahre lang bezahlt. Im Anschluss daran beträgt die Einspeisevergütung noch 80 % des letzten Einspeisetarifs. Zusammen mit dem im Bau befindlichen 6,5 MW Projekt La Solana und den neuen Aufträgen habe sich der spanische Markt im Jahr 2007 zum wichtigsten ausländischen Solarmarkt für die Phoenix Solar Gruppe entwickelt, betont das Unternehmen.

    03.08.2007   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Solarparc AG steigert Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr deutlich

    Photovoltaik-Freiflächenanlage der Solarparc AG in Hofkirchen.
    Photovoltaik-Freiflächenanlage der
    Solarparc AG in Hofkirchen.

    Die Solarparc AG (Bonn) hat ihr Geschäftsvolumen im 1. Halbjahr 2007 deutlich ausgebaut, berichtet das Unternehmen, das Solar- und Windkraftparks sowohl für Dritte als auch für den Eigenbestand plant, baut und betreibt, in einer Pressemitteilung. Der Gewinn nach Steuern habe sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 0,5 Millionen Euro erhöht (1. Halbjahr 2006: 0,06 Mio. EUR) und liege somit bereits über dem Jahresergebnis des Vorjahres (Konzernergebnis nach Steuern 2006: 0,32 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg nach Angaben des Unternehmens um 65 Prozent auf 1,4 Millionen Euro (Vergleichszeitraum Vorjahr: 0,85 Mio. EUR) und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 27 Prozent auf 2,8 Millionen Euro (Vergleichszeitraum Vorjahr: 2,2 Mio. EUR).   Geprägt sei die positive Ergebnisentwicklung vom Verkauf des 1,9 Megawatt (MWp) starken Solarparks Oberhörbach an einen international tätigen Finanzinvestor sowie von der guten Entwicklung in der regenerativen Stromerzeugung und der Betriebsführung.



    Photovoltaik-Kraftwerke mit 20,2 MWp betreut

    So seien etwa die Erlöse aus der Windstromerzeugung in den ersten sechs Monaten um 0,75 Millionen Euro gestiegen, auf nunmehr 3,3 Mio. EUR, was einem Plus von 29 Prozent entspreche. Mit einem betreuten Leistungsvolumen von 20,2 MWp habe die Solarparc AG außerdem ihre Position als Marktführer in der Betriebsführung von Solarstrom-Parks (Photovoltaik-Freiflächenanlagen) in Deutschland gesichert. In dem Halbjahresergebnis 2007 sei allerdings auch eine Abschreibung in Höhe von 0,35 Millionen Euro enthalten, die auf das nicht mehr realisierbar erscheinende Projekt in Zülpich vorgenommen werden musste. Hintergrund sei die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes in Aachen, die Baugenehmigung für den Windpark in Zülpich in erster Instanz zunächst nicht zu erteilen.

    Der Konzernumsatz steigerte sich laut Solarparc AGim 1. Halbjahr überproportional auf 12,1 Millionen Euro (1. Halbjahr 2006: 4,3 Mio. EUR). Anders als in den Vorjahren, werde das Projektgeschäft nicht mehr in Betreibergesellschaften realisiert. Somit würden sich Umsatz und Kosten hieraus unmittelbar in den Zahlen der Solarparc AG niederschlagen. Der Konzern verfüge zum Stichtag 30. Juni 2007 über eine weiterhin solide Bilanzstruktur mit einer robusten Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung, heißt es in der Pressemitteilung. Die Eigenkapitalquote stieg laut Solarparc AG auf 44,8 Prozent (Ende 2006: 43,6 %). Die flüssigen Mittel hätten wegen der Investition in eine neue Windkraftanlage, der Auszahlung der Dividende und der Rückführung der Darlehen auf 7,9 Millionen Euro (Ende 2006: 10,1 Mio. EUR) abgenommen, aber auch weiterhin deutlich über den kurzfristigen Schulden in Höhe von 5,1 Millionen Euro gelegen (Ende 2006: 5,0 Mio. EUR). Die langfristigen Schulden seien gegenüber dem Ende des letzten Jahres um 1,7 Millionen Euro auf 25,2 Millionen Euro zurückgeführt worden.


    Fortsetzung der positiven Entwicklung erwartet

    Der Vorstand der Solarparc AG rechnet für das Geschäftsjahr 2007 mit der Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung. Der Konzernumsatz werde deutlich über den Vorjahren liegen, da die Solarpark-Projekte - anders als in den Vorjahren - in vollem Umfang umsatzwirksam würden. Ein Anstieg der Umsätze aus der regenerativen Stromerzeugung sei abhängig von den meteorologischen Gegebenheiten im 2. Halbjahr. In der Betriebsführung sei für das Gesamtjahr mit einer deutlichen Steigerung von Umsatz und Ertrag zu rechnen. Mit seinen überproportionalen Zuwächsen werde das Segment immer mehr zu einer tragenden Säule des Konzerngeschäftes.

    Das Jahresergebnis wird nach den Erwartungen des Vorstands über dem Vorjahresniveau liegen. Eine weitere Steigerung hänge entscheidend vom Erfolg und der Platzierung der geplanten Projekte im 2. Halbjahr ab. Der Konzern plant nunmehr für das Gesamtjahr die Realisierung von Solarparks in Süddeutschland mit einer Leistung von bis zu 8 MWp.

    03.08.2007   Quelle: Solarparc AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Solarparc AG,
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    Ecofys: Mehr als 2300 Quadratkilometer Gebäudefläche für Photovoltaik und Solarthermie nutzbar

    PV-Dach des Logistikunternehmens Hartmann in Muggensturm.
    PV-Dach des Logistikunternehmens
    Hartmann in Muggensturm.

    Das Beratungsunternehmen Ecofys leistet einen weiteren Beitrag zum solaren Städtebau und veröffentlicht aktuelle Zahlen zum städtischen Flächenpotenzial für die aktive Nutzung der Solarenergie. In einem Beitrag des neu erschienenen Buches "Solarer Städtebau - Vom Pilotprojekt zum planerischen Leitbild" kommt Ecofys zu dem Ergebnis, dass Deutschlands Städte eine Gebäudefläche von 2344 km2 aufweisen, die solare Nutzung zulassen würde. Besonders Gewerbe- und Industriekomplexe kommen für die Installation von aktiven Solar-Systemen in Frage. Die Ergebnisse ermittelte Ecofys in Zusammenarbeit mit der Herausgeberin des Buches, der Architektin Dr. Dagmar Everding vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.   Die 2344 Quadratkilometer, auf denen Solarstromanlagen und/oder Solarwärmeanlagen installiert werden könnten, teilen sich auf in eine Dachfläche von 1760 km2 und eine Fassadenfläche von 584 km2. "Das von uns ermittelte Potenzial liegt auf Grund der Genauigkeit unserer Berechnungsmethodik höher als alle bisherigen Potentialstudien in Deutschland. Die Ergebnisse verdeutlichen dabei insbesondere eines: Wenn Kommunen ihr Solarpotenzial erkennen und umsetzen würden, könnte in deutschen Städten auf tausenden Quadratkilometern solare Energie erzeugt werden", erläutert Frank Wouters, Geschäftsführer der als Holding von Ecofys fungierenden Econcern GmbH und Fachautor des Buches.



    Einteilung in Stadtraumtypen zur Analyse geeigneter Solar-Flächen

    Für die Untersuchung der geeigneten, möglichen Flächen in der Gebäudehülle gliederte Ecofys den deutschen städtischen Gebäudebestand in 20 Stadtraumtypen, zu denen etwa Altstadtquartiere, Gewerbe und Industriekomplexe oder Plattenbausiedlungen der 80er Jahre zu zählen sind. Diese ermittelte Ecofys anhand von Prototypen unter Zuhilfenahme der Verschattungssoftware SOLARIN. Flächen, unterteilt in Fassaden und Dächer, mit einer Südabweichung von weniger als 45 Grad und einer Besonnung am 21. Dezember um 12:00 Uhr sind dabei als potenziell für Solarthermie und Photovoltaik nutzbar eingestuft worden.


    Hohe Flächen- und Bedarfspotenziale für die Solarenergie

    Die ermittelten Potenziale gliedern sich dabei in Flächen- und Bedarfspotentiale. Das erste beschreibt das theoretisch-technisch mögliche Potenzial; Letzteres beschreibt die tatsächlich nutzbare und bedarfsorientierte Fläche, auf der Solarthermie und/oder Photovoltaik installiert und sinnvoll genutzt werden könnte. Das Flächenpotential für solare Nutzung ist laut ecofys für Zweckbaukomplexe, öffentliche Einrichtungen und Einkaufszentren am größten. Höchstes Bedarfspotential für die Installation vorrangig solarthermischer Anlagen weisen die Dachflächen vom Stadtraumtyp "Wiederaufbau-Ensembles" aus, zum Beispiel die Wohnbebauung in den 50er Jahren. Vorrangig für Photovoltaik-Nutzung eignen sich Gewerbe und Industriekomplexe aus der Gründerzeit ebenso wie Plattenbausiedlungen der 80er Jahre.


    Kommunen erkennen solares Potenzial: Solare Rahmenpläne für Berlin und Gelsenkirchen

    Einige deutsche Städte haben bereits ihr solares Potenzial erkannt und dieses mittels eines so genannten Solaren Rahmenplanes analysieren lassen, um die Ergebnisse zur Optimierung ihres Solarpotentials nutzen zu können. So hat Ecofys 2006 für die Berliner Senatsverwaltung einen Solaren Rahmenplan erstellt, der für die Wärme- und Stromversorgung der Stadt Berlin einen langfristigen möglichen Beitrag der Solarthermie und Photovoltaik ermittelte. Auch Gelsenkirchen beauftragte Ecofys, das solare Flächenpotential der Dächer und Fassaden der Stadt zu eruieren. "In Zeiten, in denen der schonende Umgang mit knappen Ressourcen immer bedeutender wird, ist es für Kommunen sinnvoll, ihre Energieversorgung nicht nur auf fossile Brennstoffe zu stützen, sondern ihr solares Potenzial zu erkennen und umzusetzen. Gerade bei Stadtumbau-, Stadtrückbau- sowie Neubaugebieten sollten solare Anforderungen berücksichtigt und in die Planung integriert werden, um so den möglichen Beitrag solarer Energien zu erhöhen", sagt Sigrid Lindner, Ecofys-Expertin für den solaren Städtebau.


    Solare Rahmenpläne als Ergebnis eines Forschungsprojektes

    Solare Rahmenpläne sind als integrierte städtebauliche und energetische informelle Fachplanung zu verstehen. Sie zielen darauf ab, das solar-urbane Potenzial von Kommunen zu mobilisieren, ob im Zuge von Sanierungen, Stadtumbau oder Planung von neuen Baugebieten. Solarenergie zur Wärme- und Stromversorgung kann einen Anteil an der Umsetzung der lokalen Klimaschutzziele übernehmen. Die Bestandteile des Solaren Rahmenplans beruhen auf den Ergebnissen eines Forschungsprojektes, welches Ecofys mit dem Institut für Städtebau und Landesplanung RWTH Aachen und mit dem Institut für regenerative Energietechnik der Fachhochschule Köln von 2002 bis 2004 durchführte. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) förderte das Projekt. Ecofys hat hierbei ein rechts- und Fachgutachten zu Energieeffizienz und Solarenergienutzung in der Bauleitplanung erstellt. Auftraggeber waren das Klimabündnis und die Städte Aachen, Berlin, Frankfurt, Hannover, Heidelberg und München.


    Verbesserte gesetzliche Rahmenbedingungen durch Baugesetzbuch-Novellen

    Durch die Baugesetzbuch-Novellen von 1998 und 2004 sind Kommunen mehr Möglichkeiten geboten, energieeffizientes Bauen und die Nutzung erneuerbarer Energien in ihrer städtebaulichen Planung zu berücksichtigen, betont Ecofys. Dies betrifft sowohl die Neubauplanung als auch die städtebauliche Sanierung. Informelle Fachplanungen wie der solare Rahmenplan können helfen, in diesem Feld erfolgreich und rechtssicher zu agieren.

    03.08.2007   Quelle: Ecofys Germany GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Tauber Solar,
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    Bundesforschungsministerium fördert nächste Generation der Solartechnik mit bis zu zehn Millionen Euro jährlich

    Photovoltaik ist Teil der deutschen Hightech-Strategie
    Photovoltaik ist Teil der deutschen
    Hightech-Strategie

    Das Bundesforschungsministerium fördert künftig eine neue Generation der Solar-Technik mit jährlich bis zu zehn Millionen Euro. Das gab Bundesforschungsministerin Annette Schavan am 01.08.2007 bei einem Besuch des Fraunhofer-Instituts für Solare Energien (ISE) in Freiburg bekannt. "Für die Umsetzung unserer energie- und klimapolitischen Ziele müssen neben den Maßnahmen zur effizienten Energienutzung auch neue, langfristige Zukunftslösungen für die Energietechnik gefunden werden. Das BMBF trägt mit seiner Förderinitiative "Solarenergietechnik der nächsten Generation" dazu bei. In interdisziplinären Forschungsnetzwerken sollen hoch innovative Dünnschicht-Solarzellen zur Stromerzeugung und Systeme für die solare Wasserstofferzeugung entwickelt werden", sagte Schavan.  Für die Solarstromerzeugung mit Photovoltaik soll der Einsatz von Dünnschichtsolarzellen aus Verbindungshalbleitern und aus amorphem sowie mikrokristallinem Silizium in der Energieversorgung ausgebaut werden. Dies könne sowohl durch eine wesentliche Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Solarzellen als auch durch eine deutliche Reduzierung ihrer Herstellungskosten erreicht werden, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums. Die Forschungsarbeiten sollen Schlüsselfragen zur entscheidenden Verbesserung bekannter Dünnschichtsolarzellen-Typen lösen oder Ansätze für völlig neuartige Dünnschichtsolarzellen eröffnen.

    In einem zukunftsorientierten nachhaltigen Energieszenario eröffne die Nutzung des Wasserstoffs als Sekundärenergieträger eine wichtige energiepolitische Option, betonte Schavan. Seine bisher praktizierte Herstellung mit Elektrolyseverfahren sei nur in Ausnahmefällen wirtschaftlich und ohne CO2-Emission durchführbar. "Mit dem Programm soll die Forschung zu alternativen Herstellungsverfahren gefördert werden, bei denen durch Sonnenstrahlung biologische und chemische Reaktionen oder Reaktionen an Halbleiter-Grenzflächen ausgelöst werden, bei denen Wasserstoff produziert wird", steckte Schavan das Ziel ab.


    Solar-Förderinitiative ist Teil der Hightech-Strategie der Bundesregierung

    Mit dem Förderprogramm soll vor allem die gemeinsame Forschung und Entwicklung von energietechnischen Institutionen und Einrichtungen der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung unterstützt werden, damit neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft zur Beseitigung technologischer Entwicklungshemmnisse bei innovativen solarenergetischen Systemen genutzt werden können. Eine weitere Option ist, völlig neue Forschungsansätze aus der Grundlagenforschung zur Solarenergienutzung zu erproben, um damit langfristig neue Perspektiven für eine künftige Energieversorgung eröffnen zu können. Die Ministerin hob hervor, dass die Förderinitiative Teil eines neuen forschungspolitischen Gesamtansatzes sei, wie er in der Hightech-Strategie der Bundesregierung formuliert ist. "Forschungspolitik ist Innovations- und Gesellschaftspolitik. Wir wollen, dass neue Ideen schnell in Produkte zum Wohl für die Menschen und zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland umgesetzt werden. Das gilt insbesondere auch im Hinblick auf die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt", sagte Schavan.

    Weitere Informationen zur Förderinitiative "Solarenergietechnik der nächsten Generation" im Internet unter http://www.bmbf.de/foerderungen/10458.php sowie beim Projektträger Jülich (PTJ), Geschäftsbereich ERG3, Forschungszentrum Jülich GmbH, E-Mail: ptj-ngee@fz-juelich.de.

    03.08.2007   Quelle: BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: BMBF,
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    SolarWorld AG: Umsatz und Ertrag im 2. Quartal zweistellig ausgebaut

    Das Photovoltaik-Unternehmen SolarWorld AG (Bonn) hat im 2. Quartal 2007 Umsatz und Ertrag zweistellig gesteigert. Der Konzernumsatz wuchs im 2. Quartal auf 180,8 Millionen Euro (Vorjahr: 101,3 Mio. EUR) und im 1. Halbjahr auf 313,6 Millionen Euro (Vorjahr: 184,6 Mio. EUR), berichtet die SolarWorld AG in einer Ad-hoc-Meldung. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich nach Angaben des Unternehmens von April bis Juni um 32 Prozent auf 49,7 Millionen Euro (Vorjahr: 37,7 Mio. EUR) und im 1. Halbjahr auf 84,8 Millionen Euro (Vorjahr: 64,5 Mio. EUR).  Der Quartalsgewinn stieg gegenüber dem 1. Quartal dieses Jahres um 25 Prozent auf 26,8 Millionen Euro an.

    Im 1. Halbjahr 2007 legte der Jahresüberschuss auf 48,2 Millionen Euro zu (Vorjahr: 40,1 Mio. EUR). Für das Gesamtjahr strebt die SolarWorld AG wie im 1. Halbjahr an, die Wachstumsprognose von 20 Prozent zu übertreffen. Auch auf Basis der bereinigten Ergebniszahlen 2006 (EBIT: 118 Mio. EUR) rechnet die SolarWorld AG mindestens mit einem operativen Gewinnwachstum von 20 Prozent.

    03.08.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    BWE: Windenergie entlastet Stromverbraucher 2007 um zwei Milliarden Euro

    Windenergiemacht den Strom billiger
    Windenergiemacht den Strom billiger

    Die Erzeugung von Windstrom erspart dem Verbraucher 2007 voraussichtlich zwei Milliarden Euro, berichtet der Bundesverband WindEnergie (BWE) in einer Pressemitteilung. Bereits im ersten Halbjahr produzierten Deutschlands Windkraftanlagen laut BWE 22,0 Milliarden Kilowattstunden Strom – und deckten damit fast neun Prozent des deutschen Stromverbrauchs. "Wir rechnen bis Ende des Jahres etwa mit der doppelten Menge Windstrom", sagte BWE-Geschäftsführer Ralf Bischof: "Trotz guter Konjunktur und ungeplanten Stillständen von Kernkraftwerken liegen die Preise an der Strombörse niedriger als im Vorjahr. Daran hat die Windenergie einen großen Anteil", betont Bischof. 


    Einsparungen durch Windenergie doppelt so hoch als die Mehrkosten durch die Windstromvergütung nach dem EEG

    Da der produzierte Windstrom per Gesetz von den Energieversorgern abgenommen werden muss, vergrößere sich das Angebot bei der Stromerzeugung erheblich, erläutert der BWE. Die Folge sei, dass teure konventionelle Kraftwerke - wie etwa alte und ineffiziente Gas- oder Kohlekraftwerke - zur Deckung des Strombedarfs kaum mehr benötigt würden. Da das teuerste gerade noch benötigte Kraftwerk den Preis für den gesamten Strom diktiere, dieses aber bei viel Wind nicht mehr gebraucht werde, sänken die Preise an der Strombörse kräftig, hebt der BWE hervor. Im ersten Halbjahr beliefen sich diese Einsparungen durch Windenergie laut BWE auf 2,3 Milliarden Euro, das sei doppelt so viel als die Mehrkosten durch die Windstromvergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

    Das Bundesumweltministerium hat zuletzt in seinem wissenschaftlichen Erfahrungsbericht zum EEG die Preissenkung durch den so genannten "Merit-Order-Effekt" aller erneuerbaren Energien für 2006 mit fünf Milliarden Euro beziffert. Bischof: "2007 könnte die Windenergie fast alleine die Strompreise um 4,5 Milliarden Euro dämpfen. Die Mehrkosten, die dem Verbraucher durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz entstehen, zahlt die Windenergie also doppelt zurück", so der BWE-Geschäftsführer.
    Weitere Informationen:
    Hintergrund-Info Windenergie und Strompreis (Merit-Order-Effekt) unter
    http://www.wind-energie.de/de/themen/strompreise/
    Entwurf des EEG-Erfahrungsberichts des Bundesumweltministeriums unter
    http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/39631/

    03.08.2007   Quelle: Bundesverband WindEnergie e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: BMU,
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    SCHOTT und WACKER gründen gemeinsame Solar-Unternehmen für Wafer-Produktion und -vertrieb

    EFG Ziehverfahren der SmartSolarFab von SCHOTT.
    EFG Ziehverfahren der SmartSolarFab von
    SCHOTT.

    Die zum Konzern der SCHOTT AG gehörende hundertprozentige Tochtergesellschaft SCHOTT Solar GmbH und die WACKER Chemie AG wollen zwei Gemeinschaftsunternehmen gründen, die Silizium-Solarwafer für die Solar-Industrie herstellen und vertreiben sollen. Eine entsprechende Vereinbarung haben die beiden Partner am 02.08.2007 unterzeichnet, berichten die Unternehmen in einer Pressemitteilung. In den kommenden Jahren wollen SCHOTT und WACKER an den Standorten Jena (Thüringen) und Alzenau (Bayern) gemeinsam insgesamt rund 370 Millionen Euro investieren und damit mindestens 700 neue Arbeitsplätze schaffen. Das Projekt bedürfe noch der Genehmigung durch die zuständigen nationalen und europäischen Behörden, heißt es in der Pressemitteilung. Bereits im laufenden Jahr will die SCHOTT WACKER Solar GmbH mit der Produktion von multikristallinen Siliziumblöcken (Ingots) und Solar-Wafern beginnen, die das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Solarzellen sind.  


    Produktionsbeginn bereits 2007 - Kapazitätsausbau auf 1 GW pro Jahr bis 2012 geplant

    Bis 2012 ist geplant, die Fertigungskapazität für Solarwafer schrittweise auf rund ein Gigawatt (GW) pro Jahr zu erweitern. Damit werde die SCHOTT WACKER Solar GmbH einer der fünf größten Hersteller von Solarwafern weltweit. Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, zeigte sich mit der neuen Partnerschaft hoch zufrieden: "Die gesicherte Versorgung mit dem derzeit weltweit knappen Solarsilizium ist eine essenzielle Voraussetzung für die ehrgeizigen Wachstumsziele der Photovoltaik-Aktivitäten von SCHOTT Solar. Das Joint Venture wird zusammen mit unserem zur Zeit laufenden Kapazitätsausbau für Zellen und Module in Alzenau und im tschechischen Valasské Mezirící wesentlich dazu beitragen, die Stellung von SCHOTT Solar als einem der weltweit führenden Hersteller von PV-Solarstromkomponenten zu stärken und auszubauen."



    Dr. Peter-Alexander Wacker, Vorsitzender des Vorstands der Wacker Chemie AG, betonte ebenfalls den hohen Stellenwert des neuen Gemeinschaftsunternehmens für WACKER: "Im Geschäft mit polykristallinem Reinstsilizium ist WACKER heute die weltweite Nummer 2 und ein Pionier bei der Herstellung von Polysilizium für die Solarindustrie. Die Vorwärtsintegration in die Produktion von Solarwafern gemeinsam mit einem starken Partner ist für uns ein wichtiger strategischer Schritt zum weiteren Ausbau unserer Wertschöpfung in diesem Wachstumssegment. Mit dem von uns kürzlich beschlossenen Ausbau unserer Gesamtkapazität für Polysilizium auf jährlich über 22.000 Tonnen ist die Rohstoffversorgung des Gemeinschaftsunternehmens gesichert."

    WACKER wird die SCHOTT WACKER Solar GmbH mit dem polykristallinen Reinstsilizium beliefern, aus dem die Wafer gefertigt werden. Den größten Teil der in dem Gemeinschaftsunternehmen hergestellten Wafer will SCHOTT Solar selbst zu Solarzellen weiterverarbeiten. Die Solarwafer sollen aber auch an andere Hersteller von Solarzellen vermarktet werden, um Wachstumschancen und damit verbundene Skaleneffekte zu nutzen. Dazu wollen die beiden Partner ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen für den Vertrieb gründen, die WACKER SCHOTT Solar GmbH.

    Am Eigenkapital der Produktionsgesellschaft SCHOTT WACKER Solar GmbH wollen sich WACKER und SCHOTT mit jeweils 50 Prozent beteiligen, während bei der Vertriebsgesellschaft WACKER 51 Prozent und SCHOTT 49 Prozent der Anteile halten wollen. Bestandteil des geplanten Produktions-Joint-Ventures sind bereits bestehende Anlagen von SCHOTT zur Fertigung von Solarwafern in Alzenau sowie bestehende Anlagen zur Herstellung von multikristallinen Siliziumblöcken in Jena. Das Gemeinschaftsunternehmen will existierende Fertigungskapazitäten ausbauen und darüber hinaus neue Produktionsstätten für das Blocking und Wafering errichten.


    SCHOTT- SmartSolarFab zieht Solar-Wafer direkt aus der Siliziumschmelze

    In der SmartSolarFab® in Alzenau werden Wafer nach dem von SCHOTT weiterentwickelten EFG-Verfahren (Edge defined Film-fed Growth) hergestellt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Fertigung durch Sägen eines Siliziumblockes in einzelne Wafer-Scheiben wird bei dem EFG-Verfahren das Silizium-Ausgangsmaterial in Form eines hohlen Oktagons (achteckige Röhre) direkt aus der Siliziumschmelze gezogen. Ein Laserstrahl schneidet hieraus die Wafer. Zu den Vorteilen der EFG-Solarzellen zählen unter anderem eine sehr gute elektrische Langzeitstabilität und ein besonders effizienter Siliziumeinsatz.

    02.08.2007   Quelle: SCHOTT AG; WACKER Chemie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Schott AG,
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    Mehr Geld für Solarwärme: Bundesregierung stockt Zuschüsse für Solarthermie um 50 Prozent auf

    Kollektoren einer Solarwärme-Anlage zur Heizungsunterstützung.
    Kollektoren einer Solarwärme-Anlage zur
    Heizungsunterstützung.

    Ab sofort erhöht die Bundesregierung ihre Förderung für Solarwärmeanlagen um 50 Prozent und macht damit den Weg frei für den weiteren Ausbau dieser umweltfreundlichen und effizienten Heizungstechnologie. Schon jetzt vertrauen laut Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) über eine Million deutsche Haushalte auf Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung und senken damit ihre Heizkosten. Angesichts stetig steigender Öl- und Gaspreise und der deutlich verbesserten Förderkonditionen empfiehlt die Bundesregierung jetzt Verbrauchern, ihre Eigenheime mit Solaranlagen auszustatten. Je nach Typ und Größe der Solarthermie-Anlage können Eigenheimbesitzer jetzt Zuwendungen von 300 bis über 1.000 Euro erhalten. So beträgt die Investitionsbeihilfe für Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung jetzt 60 Euro je Quadratmeter Solarkollektorfläche. Für eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung erhält der Bauherr sogar einen Zuschuss von 105 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche. 


    BSW-Solar: effiziente Brennwertgeräte plus Solar-Kollektoren halbieren die Heizkosten

    "Solaranlagen sind eine ausgezeichnete Versicherung gegen die Heizkostenfalle und zugleich unverzichtbar für den Klimaschutz. Wir begrüßen deshalb die jüngste Initiative des Umweltministers. Die Investition in eine Solaranlage ist damit so attraktiv wie nie", kommentiert Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Die nächste Heizperiode könnte den Verbraucher hart treffen, warnt Körnig, denn führende Energieexperten rechneten mit neuen Höchstständen bei Öl- und Gaspreisen. Einmal montiert, liefere eine Solarwärmeanlage hingegen Energie zum Nulltarif und entlaste so für viele Jahre den Geldbeutel des Verbrauchers. Beim Austausch alter Heizungen durch effiziente Brennwertgeräte in Kombination mit Solar-Kollektoren ist es nach Angaben des BSW-Solar möglich, die Heizkosten zu halbieren.


    Solarwärme könnte rund 30 Prozent aller Ölimporte einsparen

    Nicht nur die Einsparmöglichkeiten machen Solarwärme zur beliebtesten Heizungsart der Deutschen, wie jüngst eine Studie des SOKO-Instituts für Sozialforschung und Kommunikation herausfand. Sie leistet auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und spart in Deutschland schon heute jährlich rund eine Million Tonnen Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid ein. Konkret planen nach Erhebungen des SOKO-Instituts deswegen 6,4 Prozent aller Hauseigentümer die Anschaffung einer Solarwärmeanlage innerhalb der nächsten 24 Monate. Bereits heute ersetzt Solarwärme laut BSW-Solar rund 500 Millionen Liter Öl oder Kubikmeter Gas pro Jahr, dies entspricht etwa 36.000 Öllieferfahrzeugen. Mittel- und langfristig könnte Deutschland nach BSW-Solar-Einschätzungen seine Importabhängigkeit von fossilen Brennstoffen durch den Ausbau der Solarwärme deutlich verringern und rund 30 Prozent aller Ölimporte aus Nahost einsparen.

    Weitere Informationen zur Solar-Förderung unter http://www.solarserver.de/marktanreizprogramm.html

    02.08.2007   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Solarpraxis AG,
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    Reinecke + Pohl Sun Energy AG steigert Umsatz um 24 Prozent

    PV-Referenzanlage der RPSE in Gescher (NRW).
    PV-Referenzanlage der RPSE in Gescher (NRW).

    Der Photovoltaik-Systemanbieter Reinecke + Pohl Sun Energy AG (RPSE) hat nach vorläufigen Zahlen in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 29,6 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 0,75 Millionen Euro erzielt. Der Umsatz des auf die Projektierung schlüsselfertiger Solarstromanlagen spezialisierten Unternehmens sei um gut 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, berichtet RPSE in einer Pressemitteilung. (korrigierter Halbjahresumsatz 2006: 23,8 Mio. Euro).  Die Gesellschaft erwirtschaftete zum Halbjahr ein Perioden-Ergebnis von 0,35 Millionen Euro und habe damit gegenüber dem berichtigten negativen Halbjahresergebnis des Vorjahres 1,33 Millionen Euro mehr verdient. In das Perioden-Ergebnis seien unter anderem Kosten für die deutschlandweite Expansion durch den Ausbau des Vertriebs eingeflossen. In der Branche seien traditionell die beiden letzten Quartale des Jahres die umsatzstärksten, betont RPSE. Der Vorstand plane für das Gesamtjahr 2007 einen Umsatz von 75 Millionen Euro und ein EBIT von 5 Millionen Euro. Der Halbjahresbericht 2007 soll voraussichtlich am 30. August 2007 veröffentlicht werden.


    02.08.2007   Quelle: Reinecke + Pohl Sun Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: RPSE,
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    SINGULUS TECHNOLOGIES übernimmt Solar-Unternehmen STANGL

    STANGL-Nassprozessanlage zur Herstellung von Solarzellen.
    STANGL-Nassprozessanlage zur Herstellung
    von Solarzellen.

    Die SINGULUS TECHNOLOGIES AG (SINGULUS; Kahl am Main), Hersteller von Maschinen und Anlagen für optische Speichermedien, erwirbt 51 % an der STANGL Semiconductor Equipment AG (STANGL, Eichenau bei München). Eine entsprechende Vereinbarung wurde in der Nacht zum 01.08.2007 unterzeichnet, berichtet SINGULUS in einer Pressemitteilung. Für die restlichen Unternehmensanteile von STANGL habe SINGULUS eine Kaufoption ab 2010 vereinbart. STANGL ist laut SINGULUS mit einem für 2007 geplanten Umsatz von 30 Millionen Euro einer der weltweit führenden Anbieter von Anlagen für nasschemische Prozesse, wie sie in der Photovoltaik- und Halbleiterindustrie benötigt werden.  "STANGL ist die erste Akquisition außerhalb unseres traditionellen Arbeitsgebietes der Optical Disc Produktionsanlagen. STANGL ist ein hochprofitables Unternehmen, das uns sofort den strategisch sehr wichtigen Marktzugang zur boomenden Solar-Industrie ermöglicht", sagte Stefan A. Baustert, Vorstandsvorsitzender der SINGULUS TECHNOLOGIES AG.



    STANGL produziert seit fünf Jahren Anlagen für die Solarzellenproduktion

    Der Kaufpreis für 51 % der Aktien beträgt laut SINGULUS 43,8 Millionen Euro und soll mit einer Bar- und Aktienkomponente dargestellt werden: Der Aktienanteil werde aus dem genehmigten Kapital aufgebracht, welches SINGULUS für die Transaktion zu rund 25 % ausschöpfen will. Exakte Daten würden sich erst nach dem für September erwarteten Abschluss ergeben. STANGL wurde 1988 als Equipmenthersteller für die Halbleiterindustrie gegründet und produziert seit fünf Jahren Anlagen für die Solarzellenproduktion. Das Unternehmen fertigt Produktionsanlagen sowohl für Silizium-Solarzellen als auch für Dünnschicht-Solarzellen. Die STANGL Semiconductor Equipment AG mit Sitz in Eichenau bei München habe mit ihren rund 100 Mitarbeitern über die Jahre ein konstantes Umsatz- und Ergebniswachstum durch neue Technologien gezeigt, betont SINGULUS.


    SINGULUS will bis Mitte 2008 eigene Vakuum-Beschichtungsanlagen für Solarzellen herstellen

    SINGULUS sei mit dieser Übernahme nun auch als Equipment-Lieferant in der Solarindustrie vertreten. Das Unternehmen erwartet schon 2007 einen deutlich positiven Ergebnisbeitrag durch dies Übernahme. Es sei davon auszugehen, dass STANGL sein dynamisches Wachstum fortsetze und vor diesem Hintergrund zusätzlich bis zu 50 qualifizierte Mitarbeiter noch in diesem Jahr einstellen werde. SINGULUS will in Kahl ein Entwicklungsprojekt starten und damit bis Mitte 2008 eigene Vakuum-Beschichtungsanlagen für Solarzellen in Kombination mit den Anlagen von STANGL produzieren. Ziel ist, bei Produktionslinien für Solarzellen in den nächsten Jahren in eine weltweit führende Position vorzustoßen. Die Akquisition sei Teil der SINGULUS-Wachstumsstrategie, die steigende Umsatz- und Ergebnisbeiträge durch den Ausbau der Kompetenz in der Dünnschichttechnik zum Ziel hat.

    02.08.2007   Quelle: SINGULUS TECHNOLOGIES AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: STANGL Semiconductor Equipment AG,
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    Verbessertes Photovoltaik-Haltesystem von Ubbink: Vorteile bei der Montage, attraktiveres Design

    PV-Montagesystem "Intersole".

    Auf der diesjährigen PV-Konferenz in Mailand stellt Ubbink Econergy Solar die neue Generation des bewährten PV-Haltesystems "Intersole" vor. Das Intersole-System habe sich in den vergangenen Jahren als handwerklich solide und regensichere Lösung für die Integration von PV-Modulen in die Dachhaut erwiesen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit der neuen Version sei eine schnellere und einfachere Montage möglich. "Durch die Entwicklung einer neuen, patentierten Technologie der Modulbefestigung wird die Arbeit der Installateure einfacher und effizienter", erklärt Ubbink-Geschäftsführer Geerling Loois. Der Modulhalter könne mit einer Hand in die Systemträgerschiene eingerastet werden und habe ohne Anziehen der Schrauben den nötigen Halt, um Module vor dem Abrutschen zu sichern. Das abschließende Anziehen der Schaubverbindung sorge für eine sichere Verbindung und dauerhaft festen Halt.  Um die Logistik der Kleinteile wesentlich zu vereinfachen, wird Intersole SE mit variablen Modul- und Endhaltern geliefert, die jeweils das gesamte Modulrahmenspektrum von 34 – 50 mm abdecken. Die Modulbefestigung besteht nur noch aus zwei Teilen; bisher waren es bei den Modulhaltern drei und bei den Endhaltern in Millimeterschritten jeweils einer von 34 bis 50 mm.



    Facelifting: Photovoltaik-System 10 Prozent tiefergelegt

    Mit dem höhenverstellbaren Endhalter ebnet das Kölner Solar-Unternehmen gleichzeitig den Weg für die industrielle Fertigung hoher Stückzahlen nur eines universellen Endhalters, anstelle der vormals 17 verschiedenen Halterungen. Neben der vereinfachten Montage haben sich die Ingenieure von Ubbink Econergy mit der Überarbeitung von Intersole und der Gestaltung der Second Edition (SE) auch ein "facelifting" des in die Jahre gekommenen Systems vorgenommen. "Eine Dachintegration wird von den Kunden in erster Linie wegen des gefälligen Aussehens und der harmonischen Einbindung in die Gebäudehülle gewählt", erklärt Loois. Durch die Optimierung der Systemträgerschiene sei es den Entwicklern von Intersole SE gelungen, bei gleicher Stabilität das System um 10 Prozent tiefer zu legen, der Harmonie und Ästhetik zu Liebe.


    Höhere Solarstrom-Vergütung bei Photovoltaik-Gebäudeintegration in Frankreich

    Ubbink vertreibt seine Systeme in Deutschland und ganz Europa. Vor allem in Frankreich komme das System sehr gut an. Teilweise liege der Grund dafür in der höheren Einspeisevergütung für dachintegrierte Lösungen in dem westlichen Nachbarland. Wesentlicher Faktor sei jedoch auch die höherwertige Ästhetik einer dachintegrierten PV-Anlage im Vergleich zu einem aufgeständerten Modulfeld, betont Ubbink Econergy Solar.

    Intersole kann auf der PV-Konferenz in Mailand auf dem Gemeinschaftsstand der Centrosolar-Gruppe besichtigt werden: Halle 20, Stand C 14.

    02.08.2007   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Ubbink Econergy Solar,
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    Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau erhöht Prognose für das Gesamtjahr 2007

    Die Roth & Rau AG, Hersteller von Anlagen zur Solarzellenproduktion, konnte im ersten Halbjahr nach vorläufigen Berechnungen bei Umsatz und Ergebnis deutlich wachsen. Der Umsatz stieg auf 65,2 Millionen Euro und habe sich damit im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 vervierfacht (Vorjahr: 15,6 Mio. Euro), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei ebenfalls deutlich gewachsen, auf 6,9 Millionen Euro (Vorjahr: 2,1). Dies entspreche einer EBIT-Marge von 10,5 % (Gesamtjahr 2006: 10,5%). "Aufgrund dieser positiven Ergebnisse und des nachhaltig starken Branchenumfelds erhöht der Vorstand seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr von 100 Millionen Euro auf mindestens 135 Mio. Euro. "Wir erwarten bei diesem Umsatz für das Gesamtjahr 2007 ein EBIT in Höhe von rund 12 Mio. Euro", so Roth & Rau-Finanzchef Carsten Bovenschen. 
    Antireflexbeschichtungsanlagen für chinesischen PV-Hersteller JA Solar; Kooperation mit Oerlikon Solar

    Die komfortable Auftragslage untermauere diese Prognose: so habe der Auftragsbestand zum 30. Juni 2007 rund 121 Millionen Euro betragen. Darüber hinaus seien im dritten Quartal bereits weitere neue Aufträge eingegangen. Der im Nasdaq gelistete chinesische Solarzellenhersteller JA Solar und langjährige Kunde der Roth & Rau AG habe insgesamt zehn Antireflexbeschichtungsanlagen des Typs "SiNA L" zur Erweiterung seiner Produktion in Ninjing geordert. Die Auslieferung der Anlagen im Gesamtwert von 14 Millionen Euro soll voraussichtlich im dritten Quartal 2008 abgeschlossen sein. Ein weiterer Großauftrag ging aus der Schweiz ein: Der Roth & Rau-Kooperationspartner Oerlikon Solar beauftragte den sächsischen Equipment-Hersteller mit der Lieferung weiterer Produktionsanlagen für die Herstellung von Dünnschichtsolarzellen mit einer Produktionskapazität von insgesamt 40 MWp. Durch die Lieferung der so genannten TCO-Anlagen baue die Roth & Rau AG ihre Aktivität auf dem stark wachsenden Markt der Dünnschicht-Solartechnologie weiter aus. Die Auslieferung soll zum Teil noch in diesem Jahr erfolgen. Beide Aufträge würden sich überwiegend im Umsatz des Jahres 2008 widerspiegeln.

    "Wir sind sehr zufrieden mit der aktuellen Geschäftsentwicklung und obwohl sich das starke Auftrags- und Umsatzwachstum und die daraus resultierenden Maßnahmen zur Ausweitung unserer Produktionskapazitäten spürbar auf der Kostenseite auswirken, können wir das EBIT in diesem Jahr mehr als verdoppeln", erläutert Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG.


    Antireflexbeschichtungsanlagen für kristalline Silizium-Solarzellen

    Die Roth & Rau AG entwickelt und fertigt Anlagen und Prozesssysteme auf Basis der Plasma- und Ionenstrahltechnologie und liefert diese an einen weltweiten Kundenstamm aus den unterschiedlichsten Branchen. Im Geschäftsfeld Photovoltaik bietet Roth & Rau vor allem Antireflexbeschichtungsanlagen für kristalline Silizium-Solarzellen an. Der vollständige Bericht über das zweite Quartal sowie das erste Halbjahr 2007 wird am 15. August veröffentlicht und dann abrufbar sein unter http://www.roth-rau.de

    02.08.2007   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Biohaus präsentiert Solar-Dachziegel auf Photovoltaik-Konferenz in Mailand

    De-Luxe-Solardachziegel "BIOSOL 190".

    Biohaus (Paderborn) stellt auf der diesjährigen PV-Konferenz in Mailand den neuen De-Luxe-Solardachziegel "BIOSOL 190" vor. Das monokristalline Photovoltaik-Modul gibt es in den Leistungsklassen von 180-200 Watt. "Die Nachfrage nach unserem Solardachziegel in Italien ist riesig, denn dachintegrierte Photovoltaiksysteme werden dort besonders gut gefördert", erklärt Biohaus-Geschäftsführer Willi Ernst. Der Solardachziegel sticht neben der Leistung auch durch seine Optik hervor: Ein schwarzer Rahmen umschließt die ebenfalls schwarzen monokristallinen Solarzellen. "Dieser Solardachziegel spricht Kunden an, die neben sauberem Strom auch Wert darauf legen, dass das Dach auch mit PV-Anlage gut aussieht", betont Ernst.  Das Modul hat die Abmessungen 1682 x 864 mm. Da es direkt ins Dach integriert wird, eignet es sich besonders für Neubauten und Renovierungen. Die ursprüngliche Dacheindeckung - z. B. Dachpfannen - fällt weg, der Kunde spart die Kosten. Das Modul ist mit hoch transparentem Solarsicherheitsglas mit Antireflex-Oberfläche versehen, das zur hohen Leistung bis zu 200 Watt beiträgt.



    Neues Dünnschichtmodul mit Unisolar-Zellen

    Die Solardachziegel von Biohaus zählen zu den meistinstallierten in ganz Europa. Neben dachintegrierten Anwendungen ist Biohaus Spezialist in der Dünnschicht-Solartechnik. Das neueste Modul basierend auf Dünnschichtzellen - BIOSOL PV Membrane - kommt voraussichtlich im September auf den Markt und wird auf der PV-Konferenz in Mailand exklusiv vorgestellt. Es besteht aus 2 x 22 amorphen Zellen des Herstellers Unisolar, verklebt auf der PVC-freien Dachbahn "Sintofoil RG 1.2". Das System wird auf das Dach geklebt oder mechanisch befestigt, die Bahnen untereinander verschweißt; selbst die Befestigung auf Bitumendächern ist möglich. Das Modul erzielt eine Leistung von 272 Watt. Mit einer Länge von sechs Metern und einer Breite von einem Meter eignet es sich besonders für große Dachflächen in Industrie und Landwirtschaft. Studien belegen, dass Dünnschichtzellen auch bei geringen Dachneigungen gute Erträge liefern. PV Membrane kann deshalb auf Flachdächer ab 3 Grad Dachneigung installiert werden.

    Biohaus stellt auf dem Gemeinschaftsstand der Centrosolar Gruppe aus, zu der Biohaus gehört: Halle 20, Stand C 14. Die PV-Konferenz findet statt vom 3. – 7. September in Mailand, die Messe nur bis zum 6. September 2007.

    01.08.2007   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: BIOHAUS,
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    Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien: Zuschüsse ab sofort um 50 Prozent erhöht

    Ab sofort 50 % mehr Zuschuss für Solar-Kollektoren
    Ab sofort 50 % mehr Zuschuss für
    Solar-Kollektoren

    Das Auftragsvolumen bei solarthermischen Anlagen und Biomassekesseln ist seit Jahresbeginn stark zurückgegangen. Absatzrückgänge von 35 Prozent bei der SolarThermie und sogar über 60 Prozent bei Biomasse-Heizungen seien zu verzeichnen, berichtet das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung. Um die Markteinführung dieser Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien mit all ihren positiven Effekten für Investitionen und Arbeitsplätze in der mittelständisch geprägten Branche und im Handwerk anzukurbeln, hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel jetzt die Investitionskosten-Zuschüsse um 50 Prozent erhöht. "Ich hoffe, dass durch die verbesserten Investitionsanreize klimaschonende Technologien im Wärmemarkt stärker Einzug halten", so Gabriel. Die geänderte Richtlinie zum Marktanreizprogramm tritt am 2. August 2007 in Kraft. Antragsteller können ab sofort von dieser Regelung profitieren und ihre Anträge bei dem dafür zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen. 


    Innovationsbonus für große Solarwärmeanlagen, solare Kühlung und solare Prozesswärme

    Im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien stehen in diesem Jahr unverändert 213 Millionen Euro zur Verfügung. Besonders attraktiv ist die Förderung innovativer Anlagen, wie großer solarthermischer Anlagen zur Heizungsunterstützung, zur solaren Kühlung oder zur Bereitstellung von solarer Prozesswärme. Hierfür wird seit März 2007 das Dreifache der Basisförderung gewährt, also bis zu 210 Euro pro Quadratmeter Solarkollektorfläche. Auch die KfW-Bankengruppe stellt innerhalb ihres Förderprogramms für erneuerbare Energien für diese Technologien einen Tilgungszuschuss in Höhe von bis zu 30 Prozent der förderfähigen Investitionskosten zur Verfügung.

    01.08.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Solar-Einkaufsgemeinschaften e.V.,
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    Climagy investiert in Solar-Kraftwerkstechnik der Beck Energy GmbH

    Das Solarkraftwerk Eggenbach spart jährlich etwa 1100 Tonnen CO2 ein.
    Das Solarkraftwerk Eggenbach spart
    jährlich etwa 1100 Tonnen CO2 ein.

    Ende Juni 2007 wurde im oberfränkischen Eggenbach bei Bad Staffelstein das neueste Solarkraftwerk der Beck Energy GmbH in Betrieb genommen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die 5,8 Hektar große Photovoltaik-Anlage wurde komplett mit CTS-Dünnschichtsolarmodulen des Herstellers First Solar realisiert. Mit einer Nennleistung von 1.616 Kilowatt (kWp) und einem Jahres-Solarstromertrag von 1,6 Gigawattstunden (GWh) wird sie jährlich etwa 1.100 Tonnen CO2 einsparen und rund 500 Haushalte klimafreundlich mit Strom versorgen. Die Finanzierung der Großanlage erfolgte durch die SachsenLB, einen der bundesweit führenden Finanzierungspartner für Anlagen zur Nutzung erneuerbare Energiequellen.   Die Betreibergesellschaft Solarkraftwerk Eggenbach GmbH & Co KG konnte erstmals auf die Unterstützung der Climagy GmbH zurückgreifen. Das am Energiemarkt neue Unternehmen investiert gezielt in klimafreundliche Energieerzeugung; das Projekt in Eggenbach ist der Startschuss für ein weitergehendes und intensives Engagement der Climagy GmbH.

    01.08.2007   Quelle: Climagy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Climagy GmbH,
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    Sunline AG arbeitet am derzeit größten Solarstrom-Projekt Tschechiens

    Sunline Energy CZ s.r.o., 100%-ige Tochtergesellschaft der Sunline AG (Fürth) baut das bisher größte Solarkraftwerk in Tschechien. Am vergangenen Mittwoch unterzeichneten Sunline-CZ-Geschäftsführer Frantisek Rozkot und ein tschechischer Privatinvestor den Vertrag über den Bau des Megawatt-Solarstromkraftwerkes in Skupeè, berichtet die Sunline AG in einer Pressemitteilung. Für rund 4,6 Millionen Euro soll dort der erste Solarpark Tschechiens mit einer Leistung im Megawattbereich entstehen. Mit dem Bau soll Ende Oktober begonnen werden, nach Vorliegen der Baugenehmigung. Ab Februar 2008 soll die Photovoltaik-Anlage Solarstrom in das öffentliche Netz einspeisen.   Nach Abschluss dieses ersten Vertrags über eine Megawatt-PV-Anlage ist Geschäftsführer Frantisek Rozkot "zuversichtlich, im zweiten Halbjahr 2007 noch zwei weitere Großprojekte an Land zu ziehen."


    Rund 43 Eurocent pro eingespeister Kilowattstunde Solarstrom

    Seit dem 1. Januar 2007 gilt in der Republik Tschechien ein Einspeisegesetz für Solarstrom: Jede Kilowattstunde wird dort mit 12,40 Tschechischen Kronen (zirka 0,43 Euro) vergütet. Und bereits am 30. Januar nahm die Sunline Energy CZ s.r.o. die Arbeit auf. Sunline-Vertriebsvorstand Michael Schatz sieht sich mit dem ersten Megawatt-Auftrag aus dem Nachbarland bestätigt: "Das zeigt, dass unser frühzeitiger Weg nach Tschechien und die Gründung einer Tochterfirma dort richtig waren", betont Schatz. Nach seinen Berechnungen können Solarstromkraftwerke in der Nachbarrepublik ähnliche Renditen erwirtschaften wie in Deutschland: "Tschechien - ein gutes Pflaster auch für hiesige Solar-Investoren", ist der Sunline-Vorstand sicher.

    01.08.2007   Quelle: bildtext.de; Sunline AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Biodiesel: Kapazitäten steigen 2007 auf Rekordniveau

    In Deutschland werden immer mehr Produktionsanlagen zur Herstellung von Biodiesel errichtet. Nach einer aktuellen Analyse seien für das laufende Jahr zusätzliche Anlagen mit einer Jahreskapazität von 1,54 Millionen Tonnen geplant, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Die gesamte Kapazität zur Produktion von Biodiesel in Deutschland steige bis Ende des Jahres um über 40 Prozent auf rund 5,4 Millionen Tonnen (2006: 3,8 Millionen Tonnen).   Der gesamte Treibstoffabsatz in Deutschland erreichte im Jahr 2006 insgesamt 51,7 Millionen Tonnen, davon 29,1 Millionen Tonnen Diesel und 22,6 Millionen Tonnen Ottokraftstoffe. Bei Vollauslastung der inländischen Produktionskapazitäten wäre damit ein theoretischer Anteil des Biodiesels am mineralischen Diesel in Höhe von über 18 Prozent möglich.

    Informationen zu den Biodiesel-Produktionskapazitäten im Internet unter: http://www.iwr.de/biodiesel

    01.08.2007   Quelle: Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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