Solar News Archiv Oktober 2007

 




 

Fachmesse Intersolar 2008 erwartet am neuen Standort München 80 % Wachstum

Mehr als 32.000 Fachbesucher informierten sich auf der Intersolar 2007 in Freiburg
Mehr als 32.000 Fachbesucher informierten
sich auf der Intersolar 2007 in Freiburg

Die größte Fachmesse für Photovoltaik, Solarthermie und solares Bauen in Europa erweitert erneut ihre Ausstellungsfläche: Mit dem Wechsel nach München erwarten die Veranstalter ein Wachstum der Intersolar 2008 um über 80 %, da die Messe jetzt ihr Potenzial voll entfalten kann und insgesamt sechs Hallen auf dem Münchner Messegelände belegen wird. 2007 standen der Intersolar auf dem Gelände der Messe Freiburg noch 34.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Nachdem die Veranstalter für 2008 in München von 51.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in fünf Hallen ausgegangen waren, wurden jetzt die Zahlen nochmals nach oben korrigiert. Aufgrund der großen Nachfrage deutscher und internationaler Aussteller wurde die Ausstellungsfläche um eine sechste Halle erweitert und wird nun 62.000 Quadratmeter betragen - über 80 % mehr als 2007.   Dann werden auf dem Münchner Messegelände die Hallen C1 bis C4, B4 und B5 sowie ein großes Freigelände für die Besucher und Aussteller der Intersolar zur Verfügung stehen. Wie bereits in den Jahren zuvor werden die Messehallen wieder nach den Bereichen Solarwärme, Solarstrom und solares Bauen gegliedert sein.



Größere Stände und mehr Internationalität

Neben der Zahl der Aussteller, die von 638 im Jahr 2007 auf etwa 800 steigen wird, spielt auch die Vergrößerung der Stände eine entscheidende Rolle für die positive Entwicklung. Am neuen Messestandort kann jetzt allen Wünschen nach vergrößerten Flächen entsprochen werden, so die Veranstalter. Auch das starke Wachstum im Photovoltaik-Markt und das gestiegene Interesse internationaler Aussteller wirken sich positiv aus: Kamen 2007 bereits 37 % der Aussteller aus dem Ausland, erhöht sich dieser Anteil 2008 nochmals auf voraussichtlich über 40 %. Dazu trägt vor allem die Entwicklung europäischer Märkte wie Spanien, Italien und Frankreich bei, aber auch die positive Marktentwicklung in Ländern wie den USA und Südkorea.


Position als internationale Leitmesse der Solar-Industrie gestärkt

Mit der jetzt erreichten Größe und der Zahl internationaler Buchungen kann die Intersolar erneut ihren Status als zentrale europäische Leitmesse festigen und ihre Bedeutung auch weit über Europa hinaus vergrößern. Träger der Intersolar 2008 sind die führenden Industrieverbände der Solarbranche: der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V., sowie als weitere ideelle Träger die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) e.V., die European Photovoltaic Industry Association (EPIA), die European Solar Thermal Industry Federation (ESTIF) und die International Solar Energy Society (ISES). Die Kooperation der Veranstalter Solar Promotion GmbH (Pforzheim) und der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG wird auch am neuen Standort fortgesetzt.

Weitere Informationen: http://www.intersolar.de

31.10.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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BMU: Klimaschutzprogramm wird fünf Milliarden Euro sparen

Gabriel: Klimaschutz lohnt sich.
Gabriel: Klimaschutz lohnt sich.

Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung führt 2020 zu Einsparungen von fünf Milliarden Euro bei Privathaushalten und in der Wirtschaft, berichtet das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Das gehe hervor aus dem Zwischenbericht eines Gutachtens zu Kosten und Nutzen des Integrierten Energie- und Klimaprogramms der Bundesregierung, den der Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Andreas Troge, und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel am 31.10.2007 vorgestellt haben. Nach der Studie führen die vom Bundeskabinett im August in Meseberg beschlossenen Maßnahmen zu Kosteneinsparungen für Kohle, Öl und Gas in Höhe von über 36 Milliarden Euro. Dem stünden lediglich 31 Milliarden Euro an zusätzlichen Kosten für die entsprechenden Investitionen gegenüber.   Durchschnittlich führe jede eingesparte Tonne CO2 zu Einspareffekten von 26 Euro ("negative Vermeidungskosten"). "Die Studie belegt: Klimaschutz lohnt sich. Wir würden Geld verschleudern, wenn wir die Meseberger Beschlüsse zur Klima- und Energiepolitik nicht 1:1 umsetzen würden", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.



Eingesparte Energiekosten sind größer als zusätzlich notwendige Investitionen

Das Umweltbundesamt hat zwei Berechnungen durchgeführt. Zum einen werden die Klimaschutz-Wirkungen des Integrierten Energie- und Klimaprogramms analysiert. Danach können mit den beschlossenen Maßnahmen - wenn sie komplett umgesetzt werden - die CO2-Emissionen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 36 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 reduziert werden. "Die Ergebnisse zeigen: Das deutsche Klimaschutzziel von Minus 40 Prozent bis 2020 ist erreichbar. Allein das Paket von Meseberg bringt uns schon ganz nah an unsere Ziele für 2020", betonte Gabriel. Zum anderen hat ein Gutachter-Team unter Federführung des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe eine wirtschaftliche Bewertung der zentralen Maßnahmen des integrierten Energie- und Klimaprogramms erstellt. Zu den wichtigsten Ergebnissen zähle, dass alle Maßnahmen für die Energieeffizienz Nettoeinsparungen bringen, die eingesparten Energiekosten also größer sind als die zusätzlich notwendigen Investitionen. Weiter seien die Vermeidungskosten für CO2 durch Kraft-Wärme-Kopplung und durch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung moderat.


Förderprogramme sollen hohe Anfangsinvestitionen tragbar machen

Die Kosten der Wärme- und Biokraftstoffproduktion sind laut Studie höher: dort stehe Deutschland noch am Anfang einer technologischen Entwicklung, die bei den erneuerbaren Energien zur Stromversorgung bereits vor fünf bis zehn Jahren angeschoben worden sei. Insgesamt führe das Paket zu Kosteneinsparungen für die Wirtschaft und für jeden Einzelnen. Durch Förderprogramme des Bundes (z. B. Gebäudesanierungsprogramm) werde dafür gesorgt, dass auch etwaige hohe Anfangsinvestitionen von den Einzelnen getragen werden können. "Wir werden noch vor der internationalen Klimakonferenz in Bali Anfang Dezember die Umsetzung der zentralen Eckpunkte von Meseberg im Kabinett beschließen. Damit geben wir ein wichtiges Signal für die internationalen Verhandlungen: Klimaschutz lohnt sich", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

31.10.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Woche der Sonne.,
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Österreich: Ökostromgesetz-Evaluierung der Energieagentur fordert Photovoltaik-Marktentwicklung

Bernd Rumplmayr: Öko- stromgesetz als entschei- dender Anstoß für PV-Markt.
Bernd Rumplmayr: Öko-
stromgesetz als entschei-
dender Anstoß für PV-Markt.

Um bei der Novellierung des österreichischen Ökostromgesetzes die Erkenntnisse aus der Vergangenheit einfließen zu lassen und so das Gesetz zu einem wirkungskräftigen Förderinstrument für Ökostrom weiterzuentwickeln, beauftragte das Umweltministerium die Österreichische Energieagentur eine Evaluierung durchzuführen. Im eben erschienenen Evaluierungsbericht werden die bestehenden Rahmenbedingungen untersucht und Handlungsempfehlungen vor dem Hintergrund der zu erreichenden Klimaziele gegeben. "Dieser Evaluierungsbericht bildet den konstruktiven Gegenpol zur Evaluierung der E-Control und ist durchwegs positiv zu bewerten", lobt Photovoltaic Austria-Präsident Bernd Rumplmayr den Bericht.  "Er bringt deutlich zum Ausdruck, dass die Ökostromproduktion eine wichtige Maßnahme ist, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und die, von Österreich selbst gesteckten sowie mit der EU vereinbarten Ziele zu erreichen und sich nicht immer weiter davon zu entfernen", so Rumplmayr weiter.



Energieagentur plädiert für 45 MW Photovoltaik bis 2010

Es sei anzumerken, dass im Moment nicht einmal das im Gesetz selbst festgeschriebene Ziel erreicht werde, betont Rumplmayr, ein Ökostromanteil von 10 % im Jahr 2010. Das entspreche einer zusätzlichen Ökostrommenge von rund 1.290 Gigawattstunden GWh im Jahr. Angesichts des Potenzials der einzelnen Ökostromtechnologien spreche die Studie der Photovoltaik eine zu installierende Gesamtleistung von 45 Megawatt (MW) bis 2010 zu. "Die 15 MW, die sich daraus pro Jahr ergeben, stellen einen wichtigen Schritt zur Erfüllung der PV-Roadmap dar", so Rumplmayr. "Nun liegt es an den politischen Entscheidungsträgern, den Bericht als wertvollen Input zur Gesetzesnovellierung zu erkennen. Gemeinsam mit dem 10.000 Dächer Programm könnte dann das novellierte Ökostromgesetz dem Photovoltaikmarkt in Österreich den entscheidenden Anstoß geben", blickt Rumplmayr hoffnungsvoll in die Zukunft.

31.10.2007   Quelle: Photovoltaic Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaic Austria,
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Reinecke + Pohl Sun Energy AG steigert Umsatz und Ertrag deutlich

Auf Basis vorläufiger Zahlen hat die Reinecke + Pohl Sun Energy AG Umsatz und Ertrag gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich ausbauen können. So habe die Gesellschaft die Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 51,3 Millionen Euro gesteigert, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Dies entspreche einem Wachstum von 12,5 Millionen Euro beziehungsweise 32,2 % im Vergleich zu 2006. Das vorläufige Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg auf 1,5 Millionen Euro (9-Monatsergebnis 2006: minus 3,8 Millionen Euro).  In dem Ergebnis seien unter anderem erhöhte Rechts- und Beratungskosten im Zuge der Neuausrichtung sowie Investitionen für den Aufbau des deutschlandweiten Vertriebs enthalten. Als Periodenergebnis verzeichnete die Gesellschaft einen Gewinn von 0,8 Millionen Euro (2006: minus 2,7 Millionen Euro).

An der Umsatz- und Ergebnisprognose (75 Millionen Euro Umsatz, 5 Millionen Euro EBIT) für das laufende Geschäftsjahr halte der Vorstand aufgrund der Auftragseingänge und ausstehenden Großprojekte im vierten Quartal fest. Für das kommende Geschäftsjahr 2008 erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum von über 30 % auf über 100 Millionen Euro bei einer EBIT-Marge zwischen 5 und 7%.

31.10.2007   Quelle: Reinecke + Pohl Sun Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Phoenix Solar AG meldet kräftigen Gewinnsprung im dritten Quartal

940 kWp-Dünnschicht-Solarkraftwerk in Salching (Bayern).
940 kWp-Dünnschicht-Solarkraftwerk in
Salching (Bayern).

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos), ein internationales Photovoltaik-Systemhaus, hat auf der Grundlage vorläufiger Zahlen im dritten Quartal 2007 deutliche Umsatzsteigerungen und einen überproportionalen Gewinnsprung erreicht, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die Gesamtumsatzerlöse des Konzerns von Juli bis September 2007 belaufen sich nach eigenen Angaben auf 73,2 Millionen Euro. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2007 sei dies eine Steigerung um 67 Prozent (Q2 2007: 43,8 Millionen Euro), im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die Umsatzerlöse sogar um 156 Prozent (Q3 2006: 28,6 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs gegenüber dem zweiten Quartal um mehr als das Zehnfache und sprang von 0,94 Millionen Euro auf 9,5 Millionen Euro.   Im dritten Quartal des Vorjahres lag das EBIT bei 1,5 Millionen Euro. Neben den Steigerungen von Umsatz und EBIT sei auch die Profitabilität im Konzern gestiegen. Die EBIT-Marge (das Verhältnis von EBIT zu Umsatz) erreichte allein im dritten Quartal 13,0 Prozent. Im zweiten Quartal 2007 waren es 2,1 Prozent und im dritten Quartal des Vorjahres 5,3 Prozent.

Umsetzung von Photovoltaik-Großanlagen im Ausland; Vorstand erhöht Jahresprognose


Grund für das erfolgreiche dritte Quartal seien Umsätze im Segment Komponenten & Systeme sowie die erfolgreiche Umsetzung von Photovoltaik-Großanlagen im Ausland, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Der Vorstand passt seine Prognose für den Phoenix Solar-Konzern dem erfolgreichen Verlauf des dritten Quartals an und geht nun für das Gesamtjahr 2007 von Umsatzerlösen von mehr als 200 Millionen Euro (bisher 200 Millionen Euro) und einem EBIT von über 11 Millionen Euro (bisher 9 Millionen Euro) aus.

Der vollständige Quartalsbericht wird am 14. November 2007 veröffentlicht und ist auf der Internetseite der Gesellschaft abrufbar.

31.10.2007   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Solar-Nachführanlage von MP-TEC für Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2007 nominiert

Zweiachsige Solar-Nachführung von MP-TEC.
Zweiachsige Solar-Nachführung von MP-TEC.

Der Eberswalder Solarsystemanbieter MP-TEC wurde am 25.10.2007 offiziell für den Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2007 vorgeschlagen. Mehr als 120 Unternehmen hatten sich für das Finale des renommierten Preises beworben. Geschäftsführer Michael Preißel ist stolz, mit seiner zweiachsigen Nachführanlage die 16-köpfige Jury überzeugt zu haben: "Wir freuen uns sehr über die bisherige Anerkennung unserer Leistung und hoffen, die Jury weiterhin überzeugen zu können." Nominiert wurde MP-TEC für die Neuentwicklung einer zweiachsigen Nachführanlage, auf der sowohl Photovoltaik-Module als auch thermische Solarkollektoren angebracht werden können. Mittels Dreh- und Kippbewegungen folgt die Anlage dem Stand der Sonne. Das Besondere daran: Die Module sind um 360 Grad drehbar und können in einem Winkel von null bis 180 Grad gekippt werden. 


Somit könne die Plattform erstmals zu jedem beliebigen Punkt des Himmels nachgeführt und die Sonneneinstrahlung optimaler ausgenutzt werden, betont MP-TEC in einer Pressemitteilung. Zudem sei die Konstruktion besonders windstabil, so dass selbst bei Windstärke zwölf keine Ausfälle auftreten würden und die Betreiber keine Einnahmeverluste befürchten müssten, betont der Hersteller.

Der seit 1984 verliehene und mit 10.000 Euro dotierte Innovationspreis Berlin-Brandenburg hat sich als Markenzeichen für innovative Wirtschaftsförderung etabliert und wird von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie dem Brandenburger Ministerium für Wirtschaft an maximal fünf Kandidaten vergeben. Am Abend des 30. November 2007 wird der Preis in Potsdam überreicht von Harald Wolf, Berliner Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen, und Ulrich Junghanns, dem brandenburgischen Wirtschaftsminister.

31.10.2007   Quelle: MP-TEC GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MP-TEC GmbH & Co. KG,
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Solarwärme: Paradigma-Aktion "Wintersonne" startet mit Extrazuschüssen

Solarthermie-
Solarthermie-"AquaPaket" von Paradigma.

Eigenheimbesitzer können bis zum 31. Januar 2008 bei der Installation einer Solarwärme- oder Holzpellets-Anlage von besonders üppigen Fördergeldern profitieren, so die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung. Im Rahmen der "Aktion Wintersonne" bietet das Unternehmen Paradigma gemeinsam mit seinen bundesweit über 800 regionalen Systempartnern - das sind speziell geschulte Fachhandwerksbetriebe der Heizungsbranche - Endkunden attraktive Extra-Zuschüsse zusätzlich zur staatlichen Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Ziel dieser Aktion sei, Bauherren und Modernisierern beim Umstieg auf zukunftssichere und energieeffiziente Heiztechniken finanziell noch stärker zu unterstützen, heißt es in der Pressemitteilung. 


Paradigma-Fördersätze für Solarwärme und Pellets:

Konkret bedeutet die Extra-Förderung bei der Neuinstallation von Aqua-Solarwärmeanlagen, dass Paradigma-Kunden 40 Euro pro angefangenem Quadratmeter Bruttokollektorfläche für ein Solarthermie-System zur Warmwasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung erhalten. Diese Zuschüsse werden unabhängig von der BAFA-Förderung in Höhe von 60 beziehungsweise 105 Euro pro angefangenem Quadratmeter Bruttokollektorfläche gewährt. Die Förderaktion gilt auch für die Erweiterung bestehender Aqua-Solaranlagen sowie für die Installation eines ModuVarioAqua als Kombination aus sparsamer Gasbrennwert-Technik und modernem Aqua Solarwärme-System. Aqua-Systeme sind für die Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung geeignet - und das sowohl bei der Nachrüstung als auch bei Neuanlagen.

Beim Kauf eines Holzpelletskessels Pelletti erhöht Paradigma die Mindestförderung des BAFA um 500 Euro. Somit könne der Kunde hier mit einer Gesamtförderung in Höhe von 2.000 Euro rechnen. Interessant sei zudem, dass das Karlsbader Unternehmen allen Pelletti-Neubesitzern bis zum 31. Dezember 2007 eine Holzpellets Preis- und Liefergarantie über fünf Jahre bietet, die einen garantierten Maximalpreis in Höhe von 220 Euro pro Tonne Holzpellets inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer zusichert. Falls eine Aktionsanlage einen Speicher der Produktreihen TITAN Aqua oder OPTIMA Aqua enthält, bekommt der Kunde noch einmal einen Bonus von 100 Euro.


Zuschüsse für Bestellungen vom 01.01.07 – 31.01.2008

Die Zuschüsse werden allen Paradigma-Kunden gewährt, die während der zwischen dem 1. November und 31. Januar 2008 laufenden "Aktion Wintersonne" die Installation einer Solarwärme- oder Holzpellets-Anlage bei einem der teilnehmenden Paradigma Systempartner beauftragen - vorausgesetzt die Lieferung erfolgt bis zum 28.02.2008. Bestellungen der bezuschussten Anlagen sind über das Anlagen-Bestellformular zur Förderaktion "Wintersonne" möglich, das der regionalen Installationsfirma vorliegt. Der gesamte Aktions-Zuschuss wird von Paradigma dann direkt an den Endkunden überwiesen. Voraussetzung für die Auszahlung ist, dass der Kunde seine Bankverbindung zusammen mit der Auftragsnummer bis zum 30. April 2008 an Paradigma schickt.

31.10.2007   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG,
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Neue Experten im Management-Team des Photovoltaik-Produzenten ersol

Die ersol Solar Energy AG (ersol) verstärkt ihr Management um Peter Schneidewind, Director des Unternehmensbereichs Module und Geschäftsführer der ersol Töchter aimex-solar GmbH und ersol Thin Film GmbH. Dr. Christian Koitzsch wird neuer Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH. Rainer Lausen ist künftig Direktor der Solarzellenproduktion. Dr. Hans-Joachim Krokoszinski leitet die Technologie und Dr. Heribert Raaf wird Werksleiter der "Cell Fab 2". Damit gewinne die ersol Gruppe stark gefragte Spezialisten, zum Beispiel auf dem Gebiet der Halbleitertechnologie, die mit ihrem spezifischen Know-how für eine noch stärkere Optimierung der Produktionsabläufe und für die Umsetzung der Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sorgen sollen, heißt es in der Pressemitteilung. 
Physiker Peter Schneidewind arbeitet an der Weiterentwicklung der Dünnschichttechnik

Neu geschaffen wurde die Position des "Director ersol Modules". Seit 1. September 2007 zeichnet Peter Schneidewind (39) für diesen Unternehmensbereich verantwortlich. Der studierte Physiker verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Solarbranche. Nach seiner Zeit am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg arbeitete er zunächst als Produktentwickler für Solarsysteme bei Schott. Während seiner Tätigkeit als Produktmanager bei Ferrofluidics steuerte er den europaweiten Vertrieb für die Dünnschichttechnik. Zuletzt führte Peter Schneidewind bei Roland Berger Strategy Consultant den Hightech-Bereich mit den Schwerpunkten Halbleitertechnik und erneuerbare Energien. "Das Wachstum der Photovoltaikbranche in den vergangenen Jahren war fantastisch und wird auch in Zukunft anhalten. ersol entsprechend strategisch mit weiterzuentwickeln und den weiteren Wachstumspfad - besonders bei der Dünnschichttechnik und den Modulen - mit zu gestalten finde ich eine extrem reizvolle Aufgabe. Hier sehe ich ein sehr großes Entwicklungspotenzial für die ersol Thin Film GmbH und aimex-solar GmbH", erläutert Peter Schneidewind seine Beweggründe und Ziele.


Halbleiter-Spezialist Dr. Christian Koitzsch will Position der ersol Thin Film GmbH als Technologieführer ausbauen

Ebenso neuer Geschäftsführer der Dünnschicht-Tochter ersol Thin Film GmbH ist der promovierte Festkörper-Physiker Dr. Christian Koitzsch (32), der seit Juli 2006 bereits als Group Manager Silicon Material im ersol Konzern tätig war. Nach seinem Studium der Physik an der Schweizer Universität Neuchâtel war Dr. Koitzsch zunächst einige Jahre als Prozessingenieur in der Fertigung von ABB Semiconductors beschäftigt. Danach stieg er bei ersol ein, wo er die Siliziumrecycling-Tochter SRS Inc. in die ersol Gruppe integrierte. Seit 17. Oktober 2007 ist Dr. Christian Koitzsch nun neben dem ersol Finanzvorstand Ekhard von Dewitz und Peter Schneidewind Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH. Karsten Weltzien und Dr. Lutz Mittelstädt, die bisher zusammen mit Ekhard von Dewitz das Management dieser ersol Tochtergesellschaft bildeten, sind aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Dr. Koitzsch freut sich auf seine neue Aufgabe: "Die anstehende Ramp-up-Phase möchte ich mit meinem Hintergrundwissen in der Mikroelektronik und Physik dünner Schichten bestmöglich begleiten. Aber vor allem möchte ich am Ausbau der Position der ersol Thin Film GmbH als Technologieführer, gerade bei der bevorstehenden Entwicklung der mikromorphen Modultechnologie, mitwirken."


Rainer Lausen, Director Operations: "ersol goes lean"

Rainer Lausen (55) ist als "Director Operations" übergeordnet für die Zellfertigung bei ersol verantwortlich. Zu seinem Aufgabengebiet gehört auch die Betreuung der Qualitätssicherung. Bereits bei Philips in Hamburg war Lausen in der Halbleiterproduktion tätig. Als studierter Feinmechaniker (heute "Mechatroniker") und in verschiedenen Stationen bei HDW und Murata war Rainer Lausen zuletzt beim weltgrößten Automobilzulieferer Delphi beschäftigt. Dort war er für die Optimierung der Produktionsprozesse (Lean-Manufacturing) verantwortlich. "Meine Erfahrungen im Lean-Manufacturing lassen sich branchenübergreifend, also auch in der ersol Zellfertigung, optimal einsetzen und anwenden. Motto für mich wird 'ersol goes lean' sein. Wir peilen damit eine substanzielle Kostenersparnis an. Mit den zahlreichen Tools des Lean-Manufacturing lassen sich beispielsweise Durchlaufzeiten verkürzen, Lagerbestände reduzieren, Prozessabläufe optimieren - schlicht: Verschwendung erkennen und eliminieren" so Lausen. "In einer möglichen Cell Fab 3 könnten wir mit dem Lean-Manufacturing z. B. noch stärker logistische Aspekte berücksichtigen", erläutert Rainer Lausen seine persönliche Vision.


Technologie-Chef Dr. Krokoszinski kündigt Hocheffizienzzelle mit mehr als 20 Prozent Wirkungsgrad an

Dr. Hans-Joachim Krokoszinski (55) besetzt die neu geschaffene Position des Leiters Technologie der Solarzellenproduktion. Neben der Entwicklung neuartiger kristalliner Solarzellen will er die F&E-Aktivität der gesamten ersol Gruppe im Auge behalten. Als promovierter Festkörper-Physiker war er viele Jahre in leitenden Positionen in der Forschung von Großkonzernen tätig. So beschäftigte sich Dr. Krokoszinski bereits in den 80er Jahren im Forschungszentrum von Asea Brown Boveri (ABB) in Heidelberg mit Elektronik-Technologien und leitete die Abteilung Elektrische Energietechnik. Nach einem Ausflug in die Windenergie bei ABB war er zuletzt als Lab Manager Renewable Energy Systems bei General Electric Global Research tätig. Dann zog es ihn mit dem Wechsel zu ersol zu seinem Ursprung als Festkörper-Physiker in die Halbleiter- und Metallphysik zurück. „Ich freue mich auf die Herausforderung, bei ersol eine eigenständige Abteilung für Forschung und Entwicklung aufzubauen. Zunächst werden wir noch in 2007 ein Technologiezentrum gründen. Dieses Technikum soll bald eine Abteilung mit 15 Technologen beherbergen. In zirka zwei Jahren wollen wir unsere Hocheffizienzzelle mit mehr als 20 Prozent Wirkungsgrad entwickelt haben. Und das soll dann weltweit die wohl größte und hocheffizienteste Solarzelle auf mindestens 6 mal 6 Zoll-Siliziumwafern sein", schwärmt Dr. Krokoszinski von seinem neuen Aufgabenfeld. "ersol sehe ich hier als Front-Runner im technologischen Wettbewerb um die leistungsstärkste Siliziumsolarzelle, die in einer industriellen Serienfertigung produziert werden kann", ergänzt er.

Dr. Heribert Raaf (40), promovierter Oberflächen-Physiker, im Fachgebiet Mikrostrukturierung, unterstützt den Unternehmensbereich ersol Solar Cells alsWerkleiter der neuen Zellfabrik in Arnstadt. Seine langjährige Erfahrung in der Halbleiterindustrie, zuletzt bei der X-Fab (ZMD) in Dresden, kann er nun zielführend in der ersol Gruppe einbringen. "Zunächst soll schnellstmöglich der Ramp-up der neuen Zellfertigung erreicht sein. Bis Frühjahr 2008 werden wir dann an der maximalen Auslastung der Produktionskapazität arbeiten", freut sich Dr. Raaf über die neue Herausforderung und ergänzt: "Später möchte ich die technologischen Fortschritte, an denen unsere F&E-Abteilung bereits fieberhaft arbeitet, in die vorhandene Fertigung für unsere monokristallinen Solarzellen implementieren."

31.10.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SolarWorld No.1 ist das schönste Solar-Mobil der Welt

SolarWorld No.1 am Ziel in Adelaide.
SolarWorld No.1 am Ziel in Adelaide.

Die World Solar Challenge, das große Rennen für Solarmobile quer über den australischen Kontinent ging für das Team der Hochschule Bochum mit einer besonderen Ehrung zu Ende: Für die innovative Form des deutschen Solar-Rennwagens wurde der erstmals ausgelobte "Design Award" vergeben. Veranstaltungsdirektor Chris Selwood hatte schon vorher betont, dass sich die Verantwortlichen genau diese Entwicklung erhofft hatten, als sie die neuen Regeln für die so genannte Challenge Class entwickelt haben. SolarWorld No.1 habe in herausragender Weise bewiesen, dass der Weg zum alltagstauglichen Solarauto möglich sei.   Immer sei auch von anderen Teams und Zuschauern während des Wettbewerbes zu hören gewesen, dass SolarWorld No.1 mit seiner Formgebung weit über dem gesamten Feld der startenden Solarwagen stehe, heißt es in der Pressemitteilung der Hochschule Bochum. In den letzten Tagen standen zahlreiche sachkundige Fans um das ausgestellte Fahrzeug und bewunderten die vorbildliche Ingenieurarbeit aus Bochum.



Besonders begeistert war Prof. Dr. Wubo Ockels vom niederländischen Siegerteam Nuon. Angenehm überrascht von der bequemen Sitzhaltung lies sich Ockels alle Details genau erklären und lobte die zukunftsweisenden Entwicklungsansätze. Verantwortlich für die äußere Karosserie ist Prof. Dr. Eckard Beese aus dem Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau der Hochschule Bochum. Grundansatz für die Überlegungen Beeses war eine theoretische Arbeit von Alberto Morelli vom Politecnico di Torino (Italia). Mit aufwendigen Rechnersimulationen wurde die Formvorgabe an die Bedürfnisse eines Wettbewerbs-Solarfahrzeuges angepasst. Die kurvenreiche Hülle stellte besondere Anforderungen an die Fertigung, die das Bochumer Studententeam mit großem persönlichem Einsatz meisterte.

30.10.2007   Quelle: Hochschule Bochum   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hochschule Bochum,

 

Solar-Konzern REC will 1,5 Gigawatt-Photovoltaik-Fabrik in Singapur bauen

Silizium-Produktion bei REC.
Silizium-Produktion bei REC.

Der norwegische Solarkonzern Renewable Energy Corporation ASA (REC) hat sich entschieden, eine neue integrierte Photovoltaik-Produktion von Weltrang in Singapur zu errichten. Der Bau soll schrittweise erfolgen und sowohl die Solar-Wafer-Fertigung als auch die Produktion von Solarzellen und -modulen umfassen und im Endausbau der weltgrößte PV-Produktionskomplex sein. REC nimmt nach eigenen Angaben eine einzigartige Position in der Solar-Industrie ein, weil der Konzern über die gesamte Wertschöpfungskette präsent sei. REC Silizium und REC Wafer sind nach Angaben des Konzerns die weltweit größten Hersteller von polykristallinem Silizium und Wafern für die PV-Industrie. REC Solar fertigt Solarzellen und -module.  Die Entscheidung für den neuen Produktionsstandort fiel am 25.10.2007 und wurde fixiert in einem Abkommen mit dem Entwicklungsausschuss der Regierung von Singapur (Economic Development Board; EDB).



Für REC stehe Singapur für ein ideales Gleichgewicht zwischen finanziellen Erträgen, Risiken und Chancen, heißt es in der Pressemitteilung. Die Entwicklung dieses Standorts wird uns ermöglichen kostengünstig zu expandieren und REC's ehrgeizige Kostenziele unterstützen", kommentiert Erik Thorsen, Präsident und Vorstand von REC. Künftig könne REC Solar-Produkte liefern, die in sonnereichen Regionen mit herkömmlichen Energiequellen wettbewerbsfähig seien, und zwar ohne staatliche Förderung, betonte Thorsen.


Geplante Investition rund drei Milliarden Euro; bis zu 3.000 Arbeitsplätze

Das Vorhaben ist nach Angaben des Konzerns bereits finanziert und erste technische Vorbereitungen hätte bereits begonnen. Die erste definitive Investitionsentscheidung soll im ersten Halbjahr 2008 getroffen werden. Geplanter Standort ist Tuas View, etwa 30 Minuten Fahrzeit vom Zentrum Singapurs entfernt. Dort könne für jedes der drei Produkte eine Kapazität von 1,5 GW geschaffen werden, doch sei es nicht wahrscheinlich, dass die Fertigungskapazität für Wafer, Solarzellen und Module gleich groß sein werde. Abhängig von der Kapazität im Endausbau beziffert REC die Gesamtinvestition innerhalb der nächsten fünf Jahre mit mehr als drei Milliarden Euro; die Zahl der Beschäftigten könne bis zu 3.000 betragen.

30.10.2007   Quelle: REC Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REC Group,
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ÖkoFEN: Gößte Pelletsheizung mit 224 kW in Betrieb

4 Pelletskessel heizen kräftig ein.
4 Pelletskessel heizen kräftig ein.

ÖkoFEN, ein Pionier der Pellets-Heiztechnik, der bisher ausschließlich Kessel für Ein- und Zweifamilienhäuser lieferte (8-32 kW), erweiterte mit seinem 56 kW Kessel das Leistungsspektrum, um neue Zielgruppen zu erschließen. Ein Konzept das aufgehe, wie das erste große Projekt in Hamburg zeige, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Generationenhaus "Rommerskirchen" seien gleich vier der 56 kW Pelletskessel als Kaskade gebaut worden. Seit Mitte September sorgten nun Pellets in der neu errichteten Pflegeeinrichtung an der Alsterkrugchaussee innovativ, ökologisch und kostengünstig für wohlige Wärme.  "Nachdem wir uns bei der Planung bereits an den neuesten ökologischen Dämmstandards orientiert haben und das Wohnzentrum nach den Vorgaben des 'KFW Energiesparhauses' errichteten, haben wir uns bewusst bei der Wärmeversorgung aus ökologischen wie auch ökonomischen Gründen für das zukunftsweisende Heizen mit Holzpellets entschieden", so Jörg Rommerskirchen, Leiter der Pflegeeinrichtung.



Pellets ersetzen 40.000 Liter Heizöl und sparen fast 100 Tonnen CO2 pro Jahr ein

Auch vor dem Hintergrund ständig steigender Energiekosten, habe sich die Frage nach einer sicheren Alternative zu fossilen Brennstoffen gestellt. Das Heizen mit Holzpellets biete ein optimale Alternative, da es sich um einen regionalen, nachwachsenden Brennstoff handle, der dauerhaft günstig und krisensicher sei und der auch Unabhängigkeit vom Weltmarkt schaffe, heißt es in der Pressemitteilung. Darüber hinaus böten die kleinen regionalen Presslinge den gleichen Komfort wie eine Öl- oder Gasheizung und dank der CO2 neutralen Verbrennung leiste das Generationenhaus damit aktiv einen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz. "Mit der Installation von 4 Pelletskesseln mit einer jeweiligen Leistung von 56 kW ersetzt das Wohnheim 40.000 Liter Heizöl und spart somit fast 100 Tonnen CO2 pro Jahr ein", erklärt Stefan Dieck, Geschäftsführer der ÖkoFEN Regionalvertretung VEH Solar- und Energiesysteme aus Tostedt, der die Gesamtprojektleitung oblag. "Durch die Aufteilung der Heizleistung auf mehrere Kessel entsteht eine hohe Ausfallsicherheit, die gerade in Pflegeheimen äußerst wichtig ist", ergänzt sein Geschäftspartner Malte Claußen.


Pelletslager mit 40 Tonnen reicht für ein halbes Jahr

Die vierer Kesselkaskade heizt einen 1.500 Liter Pufferspeicher auf, vom dem aus die gesamte Wärme- und Warmwasserversorgung für das Gebäude erfolgt sowie die Lufterhitzer für die Küche betrieben werden. Dank eines straffen Projektmanagements habe die Anlage pünktlich zum Beginn der Heizperiode in Betrieb genommen werden können. Das Pelletslager umfasst 40 Tonnen, mit denen das Wohnheim ein halbes Jahr auskommt. Zweimal im Jahr wird künftig "getankt". Doch im Gegensatz zur Kostenentwicklung fossiler Energieträger, die aktuell nur die Richtung nach oben kennen, freut sich Rommerskirchen besonders, dass er mit seinem regionalen Pelletshändler eine Preis- und Liefergarantie für die nächsten Jahre vereinbaren konnte. "Kein anderer Energieträger bietet uns so verlässliche und kalkulierbare Energiekosten", sagt Rommerskirchen.

30.10.2007   Quelle: ÖkoFEN Heiztechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ÖkoFEN Heiztechnik GmbH,
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Heiß und dynamisch: Geothermie in Island boomt

Fernwärmeleitung nach Reykjavik.
Fernwärmeleitung nach Reykjavik.

Während der von EnEd in Zusammenarbeit mit Sterr-Kölln & Partner und forseo organisierten Impulsreise nach Island erkundeten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sämtliche Facetten der Tiefen Geothermie. Die Dynamik des Marktes vor Ort sei hautnah zu erleben gewesen, so die Veranstalter. Bei der eigens für die Exkursionsteilnehmer ausgerichteten Konferenz mit maßgeblichen isländischen Akteuren wie Enex, Exorka, Isor, Glitnir Bank und Reykjavik Energy Invest seien die Stärken der nordischen Akteure deutlich geworden. Island bündelt seine vorhandenen Kräfte, um in Zukunft in der Geothermie weltweit eine führende Position zu übernehmen. In der Tat kann der Inselstaat bereits selbst über eine eindrucksvolle Bilanz vorweisen: Sechs Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 450 Megawatt produzieren elektrische Energie. 20% des Stroms wird durch Geothermie bereitgestellt - zirka 1,7 Terawattstunden (TWh) jährlich.  Geothermie sichert über 90 % der Wärmeversorgung des Landes. Sechs weitere Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von mehreren hundert Megawatt sind bereits in Planung.



Die im März gegründete Reykjavik Energy Invest (REI) will laut Ásgeir Margeirsson, einem der beiden Vorstände, Weltmarktführer in der Geothermie werden. Das Unternehmen habe bereits heute einen Unternehmenswert von rund 745 Millionen Euro und decke die gesamte Wertschöpfungskette ab - von der Exploration bis hin zur Kraftwerkstechnologie. So verfüge REI über Mehrheitsbeteiligungen an Iceland Drilling, Hekla Energy, Enex, Enex China sowie über weitere Beteiligungen an Hitaveita Sudurnesja, Exorka, der kanadischen Western Geo Power und der philippinischen Ölgesellschaft PNOC. Weltweit will man in den nächsten 4 Jahren bis zu 4.000 MW installiert sehen - geschätztes Investitionsvolumen 5-8 Milliarden US-Dollar. Besonders Nordamerika wird als Markt mit großem Potenzial gesehen. Aber auch der deutsche Markt wird als viel versprechend eingestuft. Rund 460 Millionen Euro Eigenkapital seien von den Hauptgesellschaftern Reykjavik Energy, FL Group, Atorka sowie der Glitnir Bank investiert worden. 2009 will REI an die Börse gehen.


Heißes Wasser wird nach der Stromproduktion nach Reykjavik transportiert

Das Selbstbewusstsein kommt nicht von ungefähr, blickt man auf Island doch auf mehr als 50 Jahre Erfahrung erfolgreiche Nutzung der Geothermie zurück. Innerhalb der letzten 20 Jahre nahm der Ausbau der Geothermie rasant zu - neue Kraftwerke wurden gebaut, bestehende enorm ausgebaut. Das Svartsengi Kraftwerk produziert bereits seit Ende der 70er Jahre Strom. Fünf weitere Kraftwerke sind inzwischen dazugekommen, die mit hoch entwickelter Technologie Energie produzieren. Über die größte Kapazität verfügt momentan noch das Nesjavellir Kraftwerk, dort treibt 200 Grad heißer Dampf vier 30 MW-Turbinen an. 120 MW Strom und 380 MW Wärme werden so vor allem für die Hauptstadt Reykjavik produziert. Nach der Stromproduktion wird das heiße Wasser über eine 27 km lange Fernwärmeleitung in Richtung Reykjavik transportiert. Der Wärmeverlust auf der ganzen Strecke beträgt dank der optimierten Isolierung weniger als zwei Grad. Die Fernwärmeleitungen verlaufen oberirdisch, sind auf Rollen gelagert und sehr flexibel gebaut. Somit ist die Leitung einerseits erdbebensicher, andererseits wird der Ausdehnung des Materials durch die Wärme Rechnung getragen.


Geothermische Energie für Gewächshäuser und Schwimmbäder sowie für Warmwasser- und Heizung in Gebäuden

Wenn das warme Wasser die Fernwärmeleitung verlässt, wird es kaskadenartig genutzt: Geothermische Energie heizt Gewächshäuser, versorgt Schwimmbäder mit warmem Wasser, übernimmt über 90 % des Warmwasser- und Heizbedarfs der Gebäude der 300.000 Einwohner zählenden Insel. Nach der Nutzung als Brauchwasser wird das immer noch 20° C warme Wasser genutzt, um die Straßen und Gehwege eisfrei zu halten. Die Heizkosten in Island betragen ein Fünftel dessen, was für Heizöl bezahlt werden müsste. Die durch die Wasserkraft und Geothermie möglichen niedrigen Energiekosten stoßen auch bei ausländischen Unternehmen auf reges Interesse. Die energieintensive Aluminiumindustrie ist bereits vor Ort. Google und Microsoft denken darüber nach, ihre energieintensiven Serverfarmen mit hohem Kühlbedarf in Island anzusiedeln.


Neue Bohrungen bis in eine Tiefe von über 5.000 Metern

Die Erfolgsgeschichte der Geothermie soll aber auch weiter bzw. tiefer gehen. Mit dem Iceland Deep Drilling Project (IDDP) könnte tatsächlich ein neues Kapitel in der Geothermiegeschichte aufgeschlagen werden. Das Konsortium aus dem nationalen Energiedienst ISOR sowie den großen Energieversorgern des Landes will neue Bohrtechnologien erforschen und die wirtschaftliche Machbarkeit der Energiegewinnung aus überkritischen Fluiden untersuchen. Dazu werden in hydrothermalen Hochtemperaturfeldern Tiefbohrungen bis in eine Tiefe von über 5.000 Metern niedergebracht, in denen Temperaturen von 400-600 Grad erwartet werden. Somit könnte die Umwandlung in Strom mit einem wesentlich höheren Wirkungsgrad ermöglicht werden. IDDP ist ein sehr ambitioniertes Projekt, aber die Isländer schrecken so schnell vor nichts zurück, schließlich glaubt man an die gemeinsamen Stärken und kann an erzielte Erfolge anknüpfen.

Auch Deutschland verfügt über ein enormes geothermisches Potenzial, dessen Erschließung einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung basierend auf erneuerbaren Energien leisten könnte. Wenngleich sich die deutschen geothermischen Ressourcen von jenen in Island unterscheiden, gibt es doch einen reichen Erfahrungsschatz und Potenzial, das vorhandene Know-how nach Europa zu transferieren. "Die Reise hat einen beeindruckenden Einblick ermöglicht, wie vorhandenes geothermisches Potenzial erfolgreich genutzt werden kann", fasst Teilnehmer Dr. Michael Kraml zusammen. Alexander Richter von der Glitnir Bank erklärt: "Wir sind bereit, unsere Expertise für eine weitere Entwicklung der Geothermie in Deutschland bereitzustellen, um gemeinsam den Anteil an erneuerbaren Energien zu erhöhen und die Klimaziele zu erreichen."

30.10.2007   Quelle: EnEd GmbH; Sterr-Kölln & Partner GbR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Marissa Walzer,
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Photovoltaik-Hersteller SOLON AG beteiligt sich an Greifswalder Elektronik-Dienstleister

Die Berliner SOLON AG für Solartechnik beteiligt sich mit 41 Prozent an der ml&s GmbH & Co. KG (Greifswald), einem Komplett-Dienstleister für die Elektronikindustrie. Die Beteiligung erfolge durch Übernahme der Gesellschaftsanteile zweier Altgesellschafter, berichtet die SOLON AG in einer Pressemitteilung. Über die Höhe des Kaufpreises sei Stillschweigen vereinbart worden. Ziel der Beteiligung sei, die Zusammenarbeit im Zuge des geplanten Ausbaus der Photovoltaik-Modulproduktionskapazitäten der SOLON-Tochter SOLON Nord GmbH in Greifswald zu vertiefen und dem zunehmenden Bedarf an elektronischen Produkten und Systemen für Photovoltaikanwendungen Rechnung zu tragen.  Die 2002 gegründete ml&s GmbH & Co. KG mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern, beschäftigt laut SOLON AG mehr als 300 Mitarbeiter. Kerngeschäft des Unternehmens sind Fertigungs- und Logistikdienstleistungen als Auftragsfertiger von elektronischen Geräten und Systemen für eine Vielzahl von Branchen. Die SOLON AG und die ml&s GmbH & Co. KG kooperieren zudem bereits seit mehreren Jahren bei der Fertigung von Photovoltaikmodulen.

29.10.2007   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Design-Plus-Preis 2007 für transparentes Photovoltaik-Modul der Sunways AG

Transparente Photovoltaik von Sunways
Transparente Photovoltaik
von Sunways

Der Rat für Formgebung (German Design Council) hat das transparente Solar-Fassadenelement der Sunways AG (Konstanz) mit dem Prädikat Design Plus ausgezeichnet. Das Solarmodul kann in eine Gebäudehülle integriert werden und besteht aus Solarzellen mit Lochstruktur, die Strom aus Sonnenlicht erzeugen. Unternehmen aus der ganzen Welt reichten 175 Produkte ein, von denen der Rat für Formgebung dreißig auswählte. Laut Jury wird die Auszeichnung für Produkte vergeben, "bei deren Herstellung innovative Materialien oder Herstellungsverfahren zur Anwendung kommen".  Blaue Solarmodule auf deutschen Dächer sind inzwischen ein gewohnter Anblick, doch das prämierte Solarmodul der Konstanzer Sunways AG kann auch in Gebäudefronten eingebaut werden und zum Beispiel Fenster ersetzen. Überzeugt hätten die Fachjuroren die multifunktionalen Eigenschaften: Das Modul mit der Lochstruktur reguliert das einfallende Tageslicht, schattet ab und schützt gegen Sonne, Einblicke in das Gebäude, Wärme und Schall. Diese Eigenschaften und die gleichzeitige Stromgewinnung verbessern laut Sunways die Energiebilanz des Gebäudes und senken die Betriebskosten.

"Das von uns entwickelte Verfahren für die Herstellung der gleichmäßigen Lochstruktur ist ein entscheidender Marktvorteil", sagt der Vorstandsvorsitzende Roland Burkhardt. Bewertungskriterien im Wettbewerb Design Plus waren die Gestaltungsqualität in Bezug auf Material oder Herstellungsverfahren, die Materialwahl, der Gebrauchswert, die technische und ökologische Qualität und die Gesamtkonzeption. Die prämierten Produkte werden im Rahmen der Fachmesse und Konferenz Material Vision ausgestellt am 22. und 23. November 2007 im Forum Messe Frankfurt. Der Rat für Formgebung / German Design Council, Frankfurt, wurde 1953 auf Beschluss des Deutschen Bundestages ins Leben gerufen, um dem wachsenden Informationsbedarf der Wirtschaft zum Design zu entsprechen. Heute gehört er zu den weltweit führenden Kompetenzzentren für Kommunikation und Wissenstransfer im Bereich Design. Er organisiert Wettbewerbe, Ausstellungen, Konferenzen und bietet Beratungsleistungen, Recherchen und Publikationen an.

29.10.2007   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Photovoltaik: SCHOTT und WACKER legen Grundstein für Solarwafer-Produktion in Jena

Granulares Solar-Silizium, Rohmaterial für Solarzellen
Granulares Solar-Silizium,
Rohmaterial für Solarzellen

Die SCHOTT AG (Mainz) und die WACKER Chemie AG (München) legten am 29.10.2007 in Jena den Grundstein für ihr Gemeinschaftsunternehmen WACKER SCHOTT Solar GmbH, das Siliziumwafer für die Solarindustrie produzieren wird. Beide Partner bauen bis April 2008 mit einem Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro die erste Stufe ihrer gemeinsamen Wafer-Fertigung in Jena auf und schaffen damit zunächst 140 neue Arbeitsplätze am Standort. Die Produktionskapazität soll bereits zum Jahresende 2008 rund 100 Megawatt (MW) pro Jahr betragen. In der neuen Fertigung in Jena kommt die bewährte Technologie zur Herstellung von Wafern zum Einsatz. Dabei werden die einzelnen Siliziumscheiben aus multikristallinen Siliziumblöcken (Ingots) gesägt. In dem zweigeschossigen Gebäude stehen 7.560 Quadratmeter Fläche für die Produktionsanlagen zur Verfügung.  Vor wenigen Wochen hatten die zum Konzern der SCHOTT AG gehörende hundertprozentige Tochtergesellschaft SCHOTT Solar GmbH und die WACKER Chemie AG zwei Gemeinschaftsunternehmen zur Herstellung und zum Vertrieb von Siliziumwafern für die Solarindustrie gegründet. Geschäftsführer sind Dr. Patrick Markschläger von SCHOTT und Axel Schmidt von WACKER


Neue Fertigung soll bereits Ende 2008 Produktionskapazität von 100 Megawatt erreichen

In den kommenden Jahren wollen SCHOTT und WACKER an den Standorten Jena (Thüringen) und Alzenau (Bayern) gemeinsam insgesamt rund 370 Millionen Euro investieren und damit mindestens 700 neue Arbeitsplätze schaffen. Bis 2012 ist geplant, die gesamte Fertigungskapazität für Solarwafer schrittweise auf rund ein Gigawatt (GW) pro Jahr zu erweitern. Damit werde das Gemeinschaftsunternehmen einer der fünf größten Hersteller von Solarwafern weltweit sein. Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, sagte anlässlich der Grundsteinlegung: "Die Partnerschaft mit WACKER hat für uns große Bedeutung. Die gesicherte Versorgung mit dem derzeit weltweit knappen Solar-Silizium ist eine wichtige Vorraussetzung für die ehrgeizigen Wachstumsziele der Photovoltaik-Aktivitäten von SCHOTT Solar. Das Joint Venture wird zusammen mir unserem zur Zeit laufenden Kapazitätsausbau für Zellen und Module in Alzenau und in der Tschechischen Republik sowie dem geplanten Ausbau in USA wesentlich dazu beitragen, die Stellung von SCHOTT Solar als einem der weltweit führenden Hersteller von PV-Solarstrom-Komponenten zu stärken und auszubauen. Auch für unseren Standort Jena bedeutet die Ansiedlung des Joint Ventures WACKER SCHOTT Solar eine ernorme Stärkung."


Vorwärtsintegration zum weiteren Ausbau der Wertschöpfung im Wachstumssegment Photovoltaik

Dr. Peter-Alexander Wacker, Vorstandsvorsitzender der Wacker Chemie AG, unterstrich in seiner Festansprache die strategische Bedeutung des Gemeinschaftsunternehmens für den Münchner Chemiekonzern: "Die Vorwärtsintegration in die Produktion von Solarwafern gemeinsam mit einem starken Partner ist ein konsequenter Schritt zum weiteren Ausbau unserer Wertschöpfung im Wachstumssegment Photovoltaik. Als weltweit zweitgrößter Anbieter von Polysilizium und einer der führenden Hersteller von Siliziumwafern für die Halbleiterindustrie haben wir beste Voraussetzungen, um das neue Gemeinschaftsunternehmen erfolgreich am Markt zu etablieren." WACKER wird die WACKER SCHOTT Solar GmbH mit dem polykristallinen Reinstsilizium beliefern, aus dem die Wafer gefertigt werden. Den größten Teil der in dem Gemeinschaftsunternehmen hergestellten Wafer verarbeitet SCHOTT Solar selbst zu Solarzellen weiter. Solarwafer sollen aber auch an andere Hersteller von Solarzellen vermarktet werden, um Wachstumschancen und damit verbundene Skaleneffekte zu nutzen. Dazu haben die beiden Partner ein weiteres Gemeinschaftsunternehmen für den Vertrieb gegründet, die WACKER SCHOTT Solar Vertriebs GmbH.


Waferfertigung nach dem EFG-Verfahren in Alzenau

Am Eigenkapital der Produktionsgesellschaft WACKER SCHOTT Solar GmbH sind WACKER und SCHOTT mit jeweils 50 Prozent beteiligt, während bei der Vertriebsgesellschaft WACKER 51 Prozent und SCHOTT 49 Prozent der Anteile halten. Neben der jetzt in Jena im Aufbau befindlichen Waferfertigung sind auch bereits bestehende Anlagen von SCHOTT zur Fertigung von Solarwafern in Alzenau sowie bestehende Anlagen zur Herstellung von multikristallinen Siliciumblöcken (Ingots) in Jena Bestandteile des Produktions-Joint-Venture. In der "SmartSolarFab" in Alzenau werden Wafer nach dem von SCHOTT weiterentwickelten EFG-Verfahren (Edge defined Film-fed Growth) hergestellt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Fertigung durch Sägen eines Siliziumblockes in einzelne Waferscheiben wird bei dem EFG-Verfahren das Silizium-Ausgangsmaterial in Form eines hohlen Oktagons (achteckige Röhre) direkt aus der Siliciumschmelze gezogen. Ein Laserstrahl schneidet hieraus die Wafer.

29.10.2007   Quelle: SCHOTT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT AG,
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Millionstes Solarmodul von aleo solar auf EWE-Gasspeicher installiert

Übergabe des millionsten Moduls von aleo solar
Übergabe des millionsten Moduls
von aleo solar

Seit sechs Jahren vertreibt die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) Solarmodule - jetzt kam das millionste Modul aufs Dach. Das "Jubiläumsmodul" wird künftig nahe der Konzernzentrale im niedersächsischen Oldenburg umweltfreundlichen Strom einspeisen. Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, und Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG, feierten am 26. Oktober 2007 die Installation des Moduls auf einem Betriebsgebäude des Energieversorgers in Leer.  "Jahr für Jahr vermeiden unsere bislang verkauften Module fast 100.000 Tonnen Kohlendioxid", sagte Smit. "Mit diesen aleo-Solarmodulen von insgesamt rund 180 Megawatt können mehr als 45.000 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden. Das würde fast für den gesamten Landkreis Leer ausreichen", so Smit weiter.



480 neue Arbeitsplätze in Deutschland; künftig stärkere Aktivität im Ausland

Die vor sechs Jahren gegründete aleo solar AG hat mittlerweile 480 Arbeitsplätze geschaffen - davon fast 60 in Oldenburg - und das Unternehmen wächst stark weiter. Das aleo-Solarmodul S_16, ausgezeichnet mit der Bestnote von Stiftung Warentest, ist das "Herz" der Photovoltaik-Anlage in Leer mit einer Nennleistung von 56,2 Kilowatt (kWp), die nun Jahr für Jahr 51.000 Kilowattstunden Strom erzeugen wird und dabei knapp 30 Tonnen CO2 vermeiden hilft. Das Solar-Kraftwerk arbeitet auf dem Dach eines Betriebsgebäudes des EWE-Erdgaskavernenspeichers in Nüttermoor bei Leer. Dort und andernorts setzt die EWE AG auf Photovoltaik, um den Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix zu erhöhen. "Mit aleo solar setzen wir auf einen Partner aus der Region, der uns durch Qualität und Effizienz immer wieder überzeugt", sagte EWE-Chef Brinker.

Da sich das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als Exportschlager erweist, will aleo solar künftig noch stärker im Ausland aktiv werden. "Unser zwei-millionstes Modul wird vermutlich in Südeuropa installiert", sagte Smit.

29.10.2007   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Weltbank steigert Förderung für erneuerbare Energien und Energieeffizienz um 67 %

Photovoltaik-Projekt der Weltbank.
Photovoltaik-Projekt der Weltbank.

Die Förderung der Weltbank-Gruppe für erneuerbare Energien einschließlich der Windenergie, Solarenergie, Biomasse, Erdwärme und Wasserkraft wuchs um zwei Drittel auf insgesamt 1,43 Milliarden US-Dollar. Das geht hervor aus Zahlen, welche die Weltbank am 20.10.2007 veröffentlicht hat. Die Bemühungen der Weltbank, solche Projekte zu unterstützen nahmen im Finanzjahr, das am 30.06.2007 endete, um 67 % zu. Im Jahr zuvor betrug das Fördervolumen noch 860 Milliarden US-Dollar.  Die Weltbank hat ihre Unterstützung für Energievorhaben mit niedrigem Kohlenstoffverbrauch verstärkt, sagte Jamal Saghir, Direktor der Abteilung für Energie, Transport und Wasser bei der Weltbank.



1,8 Milliarden US-Dollar für Sonne, Wind, Biomasse, Geothermie und Energieeffizienz

Die Weltbank hat nach eigenen Angaben ihre auf der internationalen Konferenz für erneuerbare Energien im Jahr 2004 in Bonn gesetzte Selbstverpflichtung, Windenergie, Photovoltaik, Solarthermie, Bioenergie und Geothermie sowie Effizienzprojekte zu fördern mit einer Wachstumsrate von 20 % mehr als erfüllt. Seit Juli 2004 seien neue Projekte mit insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar unterstützt worden, fast doppelt so viel als in Bonn angekündigt worden war (913 Millionen US-Dollar).

29.10.2007   Quelle: Weltbank-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Weltbank Gruppe,
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Umfrage: 90% der Franzosen befürworten die Windenergie

Windkraftanlagen vom Typ Nordex N60.
Windkraftanlagen vom Typ Nordex N60.

Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts LH2 würden 90 % der Franzosen die Windenergie unterstützen, berichtet das Bulletin Wissenschaft Frankreich der französischen Botschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 41 % der Franzosen würden diese Form der Energie sogar bevorzugen. Die vom französischen Verband für erneuerbare Energien (SER) in Auftrag gegebene Umfrage wurde am 26. September 2007 veröffentlicht. 36 % der Befragten befürworten die Windenergie aus umweltpolitischen Gründen (für künftige Generationen), 29 % aus energiepolitischen Gründen (sie ermöglicht eine unweltverträgliche Energieerzeugung). 15 % halten diese Energieform auch wirtschaftlich für interessant (sie schafft Arbeitsplätze) und politisch bedeutend (sie trägt zum Erreichen der EU- Energie- und Klimaziele bei). 61 % unterstützen die Windenergie, da sie eine Reduzierung des energiebedingten CO2-Ausstoßes ermöglicht. Für 23 % trägt sie zur Diversifizierung der Energieerzeugung bei.  Im Gegensatz dazu sind 9 % der Befragten der Meinung, dass die Windenergie Risiken für die Umwelt bergen würde und 4 % betrachten sie als nutzlos. Innerhalb von zwei Tagen wurden 1003 Personen zu diesem Thema befragt. Die Ergebnisse der Umfrage stehen in französischer Sprache (im Powerpoint-Format) zur Verfügung unter http://www.enr.fr

29.10.2007   Quelle: Wissenschaft-Frankreich, Nr. 129; 17. August 2007; Französische Botschaften in Deutschland, Österreich und der Schweiz; France Energie Eolienne/Syndicat des énergies renouvelables   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi GmbH,

 

Chancen in der Energiewirtschaft: Projektmanager für erneuerbare Energien

Der Bedarf an Energieberatern und Verkäufern von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie an Planern für die Gebäude- und Versorgungstechnik sei auffallend gestiegen, betont die WBS TRAINING AG in einer Pressemitteilung. Deshalb starte das Unternehmen, ein deutschlandweit agierender Weiterbildungsanbieter, mit einem neuen Kursangebot in acht deutschen Großstädten. Im Herbst und Winter beginnen Kurse in München, Berlin, Hamburg und Köln. Die Weiterbildung richtet sich an Architekten, Bauingenieure, Dipl.-Ingenieure, Techniker oder Meister der Gebäude- beziehungsweise Versorgungstechnik und dauert 18 Wochen. 


Photovoltaik, Wärmepumpen und Biogas im Mittelpunkt

Im Vollzeitunterricht (montags bis freitags von 8 - 16.30 Uhr) lernen die Teilnehmer marktführende Anwendungsmöglichkeiten zur Nutzung erneuerbarer Energien kennen. Kursinhalte sind unter anderem Informationen über Photovoltaik-Anlagen, Wärmepumpen oder auch Biogas-Anlagen. Weitere Inhalte sind das Vertriebsmanagement, die Strukturierung, die Durchführung und das Controlling von Projekten oder auch das Kundenbeziehungsmanagement. Nach der erfolgreichen Abschlussprüfung können die Absolventen in Planungsbüros als Berater, Energieberater oder Planer für "Alternative Energieanwendungen" arbeiten und Interessenten über die verschiedenen Möglichkeiten informieren, Anlagen planen und die Bauausführung überwachen, heißt es in der Pressemitteilung. Diese Weiterbildungsmaßnahme erfülle die Voraussetzung für verschiedene Fördermöglichkeiten und werde beispielsweise durch den Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit gefördert.

Weitere Informationen zu diesen Kursen und Starttermine bei der WBS Training AG, Georg Kronbichler, Projektleitung Sonderprojekte
Boschetsrieder Str. 67, 81379 München, Tel. 089/7801677-12, Handy 0160/3650272, per E-Mail: Georg.Kronbichler@wbstraining.de.

29.10.2007   Quelle: WBS TRAINING AG; open PR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Klimaschutzkampagne und ZDF.umwelt suchen Energiesparmeister 2008

Energiesparmeister 2007: Einfamilienhaus mit Solarkollektoren (120 m²) und Vakuum- Isolationspaneelen.
Energiesparmeister 2007: Einfamilienhaus mit
Solarkollektoren (120 m²) und Vakuum-
Isolationspaneelen.

Energiesparen lohnt sich: ZDF.umwelt und die vom Bundesumweltministerium geförderte Klimaschutzkampagne suchen die besten Energiesparer, die nachweislich ihre Energie- und CO2-Bilanz verbessert haben. Ob mit Gebäudedämmung, stromeffizienten Haushaltsgeräten oder verändertem Heiz- und Reiseverhalten: Es gibt viele Möglichkeiten zum Punkten. Bis zum 4. April 2008 können sich angehende Energiesparmeister bewerben unter www.klima-sucht-schutz.de. Auf die Gewinner warten Geld- und Sachpreise in Höhe von insgesamt 50.000 Euro. Neu gegenüber den vergangenen Energiesparmeister-Wettbewerben: Teams oder Einzelpersonen können sich neben dem Gesamtsieg auch für einzelne Kategorien wie Modernisierung, Strom, Mobilität oder Nachhaltigkeit bewerben.  "Energiesparen ist die beste Klimaschutzmaßnahme. Wir suchen daher diejenigen, die Energiesparideen erfolgreich umsetzen und zum Nachmachen anregen", erklärt Wettbewerbsleiterin Tanja Loitz von co2online gGmbH, dem Projektträger der Klimaschutzkampagne.



Der Wettbewerb findet zum vierten Mal statt. Im vergangenen Jahr registrierten sich über 1.000 Teilnehmer im Internet, knapp 350 reichten umfangreiche Bewerbungsunterlagen ein. Den Energiesparmeister-Wettbewerb 2008 unterstützen Grundfos GmbH, Osram GmbH, Ursa Deutschland GmbH, Vereinsbank Victoria Bauspar AG und Wilo AG.


Fernseh-Tipp und weitere Informationen

Am Sonntag, den 28.10., startet der Energiesparmeister-Wettbewerb offiziell bei ZDF.umwelt um 13.15 Uhr. Familie Stoffers aus Nahe gewann im vergangenen Wettbewerb den Sonderpreis "Dachdämmung". Der Sendebeitrag zeigt die Umsetzung dieser effektiven Energiesparmaßnahme. Im Anschluss an die Sendung beantworten Energieexperten die Modernisierungsfragen der Zuschauer im Internetchat. Details zum Wettbewerb sowie die Anmeldungsformulare können im Internet abgerufen werden unter www.klima-sucht-schutz.de/energiesparmeister.html. Dort erhalten die Teilnehmer zusätzlich Tipps, wie sie ihre Wettbewerbs-Chancen verbessern können: Neun Energiespar-Ratgeber der Klimaschutzkampagne zeigen, wie Energie effizienter genutzt und das Klima geschützt werden kann. Die Gewinneraus den vergangenen Wettbewerben sowie über 250 Modernisierungsobjekte aus dem BestPractice Archiv liefern praxisnahe Beispiele mit vielfältigen Energiesparanregungen.

28.10.2007   Quelle: co2online gemeinnützige GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: co2online gGmbH.,

 

Architektur in GEO: Wohnen mit besonderem Dreh - und mit Windenergie

Architektur und Energie-
versorgung der Zukunft:
"Energieautonomie" von
Hermann Scheer.

Mit beweglichen Wolkenkratzern und rotierenden Wohnungen soll eine neue Ära der Baukunst anbrechen. Das berichtet das Magazin GEO in seiner November-Ausgabe. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten für den 313 Meter hohen "Rotating Tower" in Dubai beginnen - dem ersten Wolkenkratzer, der seine Gestalt ständig verändert und sich selbst umweltfreundlich mit Energie versorgt. Ersonnen hat das Konzept der "Dynamic Architecture" der israelisch-italienische Architekt David Fisher. Die Rotation der 68 Stockwerke, die wie dicke Scheiben in eine zentrale Säule eingefügt sind, bewirken 48 geräuscharme, horizontale Windturbinen. Zwischen den Etagen angebracht und optimal in den Wind gedreht, sollen sie jeweils 0,3 Megawatt Leistung haben.  Schon vier dieser Turbinen reichten aus, um den Energiebedarf der Bewohner zu decken; überschüssige Elektrizität werde in das Stromnetz von Dubai eingespeist, berichtet GEO in einer Pressemitteilung. Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 174 Seiten, kostet 6,- Euro und erschien am 19. Oktober 2007.




28.10.2007   Quelle: Gruner+Jahr, GEO   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kunstmann-Verl.,
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Erfolg mit erneuerbaren Energien: SHK-Betrieb montiert Solar-Kollektoren auch für Kollegen

Mit dem Motto "Die Zukunft gehört den regenerativen Energien" unterstreicht der bayrische SHK-Betrieb IGL Umwelt und Gebäudetechnik seines Kompetenz und sein Engagement für die Solarwärme. Der Erfolg dieser Strategie gibt dem Unternehmenschef Gerhard Igl aus dem 4.000 Einwohner zählenden Pfreimd im Oberpfälzer Wald recht. Inzwischen gilt Igl mit seinem Betrieb als Spezialist für Lösungen mit erneuerbaren Energien. Als Montageservice-Vertragspartner des Herstellers SONNENKRAFT hat sein Betrieb schon über 1.100 Dachmontagen von Solarkollektoren ausgeführt zum Festpreis – für Privatkunden und auch für Kollegen aus dem Handwerk.  Gerhard Igl, gelernter Gas- und Wasserinstallateurmeister sowie Zentralheizungsbauer und staatlich geprüfter Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechniker, gründete seinen Betrieb im Jahr 2001. Heute hat das Unternehmen 21 Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende. Schwerpunkt des Handwerksunternehmens sind regenerative Energien und Umwelttechnik. Igl will moderne Heiztechnik möglichst immer in Kombination mit Solaranlagen anbieten. Wärmepumpen, Pelletsheizungen und sogar Blockheizkraftwerke, Photovoltaik und Klimalösungen mit Wärmerückgewinnung gehören zum Repertoire seines Handwerksbetriebes.


Optimismus trotz verhaltenem Privatkundengeschäft

Rund 50 Solaranlagen von SONNENKRAFT verkauft, plant und montiert Igl nach eigenen Angaben im Jahr, zusätzlich zahlreiche Dach-Montagen für seine Kollegen. Seine größte Anlage hatte eine Kollektorfläche von über 30 Quadratmetern. Mit SONNENKRAFT habe er sich für einen Solarthermie-Hersteller entschieden, der größten Wert auf eine intensive Partnerbetreuung sowie qualitativ hochwertige Anlagen zu attraktiven Preisen lege, so der Handwerksmeister. Auch in Igls Betrieb zeichnet sich die derzeitige Entwicklung der Branche ab. So sei das Privatkundengeschäft sehr verhalten, besser laufe es im gewerblichen Bereich. Igl ist überzeugt, dass er mit seiner Betriebsausrichtung auf die regenerativen Energien eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen hat und blickt optimistisch in die Zukunft.


Solarkollektoren-Montageservice des Herstellers

Einen Montage-Service bietet SONNENKRAFT seinen Partnerbetrieben aus dem SHK-Handwerk. Zum Festpreis können Handwerksbetriebe die Kollektormontage mit einem Kran-LKW in Anspruch nehmen. Im Preis enthalten sind die Montage mit speziellen SONNENKRAFT Befestigungssystemen, die Durchführung von Vor- und Rücklauf in den Dachraum, die Fühlrohr-Verlängerung in den Dachraum sowie die Montage der Blecheinfassung bei Indachkollektoren. SONNENKRAFT lässt diese Arbeiten sowohl durch eigne Teams als auch durch erfahrene Vertragspartner ausführen. Einer dieser Vertragspartner ist der SHK-Betrieb IGL.

28.10.2007   Quelle: SONNENKRAFT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SONNENKRAFT,
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Bundespräsident Köhler überreicht Deutschen Umweltpreis

Preisträger Schellnhuber, Weber, Schmitt und Köhler (im Uhrzeigersinn).
Preisträger Schellnhuber,
Weber, Schmitt und Köhler
(im Uhrzeigersinn).

Bundespräsident Horst Köhler wird am Sonntag im Eurogress Aachen vor 1.200 geladenen Gästen den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) überreichen. Der mit 500.000 Euro höchst dotierte Umweltpreis Europas steht ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Die Auszeichnung geht an den Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber (57), den Gründer des Schwalmstädter Unternehmens Konvekta, Carl H. Schmitt (76), gemeinsam mit seinem langjährigen Entwicklungsleiter und heutigen Direktor des Instituts für Thermodynamik der Technischen Universität (TU) Braunschweig, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Köhler (53), sowie an die langjährige Oberbürgermeisterin Heidelbergs, Beate Weber (63). Nordrhein-Westfalens Umweltminister Eckhard Uhlenberg wird zu den zahlreichen Ehrengästen gehören. Durch die Veranstaltung führt Stefan Schulze-Hausmann (ZDF/3sat). 3sat wird den Festakt im Fernsehen von 11 bis 13 Uhr live übertragen.  


Klima- und Umweltschutz in Theorie und Praxis

Prof. Schellnhuber wird geehrt, weil er mit seinem Institut die internationale politische Diskussion zur Lösung des Klimaproblems entscheidend geprägt habe, wie DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde herausstellt. Er sei "einer der herausragendsten und kreativsten Denker, den die deutsche Umweltforschung hat". Das Gespann Köhler/Schmitt der mittelständischen Firma Konvekta habe gezeigt, dass auch mit relativ bescheidenen Mitteln wichtige Vorarbeiten für den möglichen Einsatz von Kohlendioxid als Kältemittel in der Fahrzeug-Klimatisierung geleistet werden könnten. Zum Nutzen für den Schutz des Klimas. Natürliches Kohlendioxid habe so Chancen, heutige Klimakiller-Kältemittel ab 2011 zu ersetzen, die ein 1.300-fach höheres Treibhauspotenzial besäßen. Und Beate Weber sei in ihrer 16-jährigen Amtszeit als Oberbürgermeisterin Heidelbergs die treibende Kraft in Sachen Klima- und Umweltschutz gewesen.

In verschiedenen Gesprächsrunden wird sich Moderator Schulze-Hausmann unter anderem mit Bundespräsident Köhler, dem DBU-Kuratoriumsvorsitzenden Hubert Weinzierl, dessen Stellvertreter, dem Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Matthias Machnig, Nordrhein-Westfalens Umweltminister Uhlenberg und den Preisträgern unterhalten. Die in Filmbeiträgen in den Festakt eingespielten Laudationes werden auf Schellnhuber und das Team Köhler/Schmitt von Prof. Dr. Martin Faulstich gehalten, Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen, und auf Beate Weber von Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP).


6.700 Projekte aus Umwelttechnik, -forschung, -kommunikation und Naturschutz mit 1,2 Milliarden Euro gefördert

Die DBU vergibt 2007 zum 15. Mal den mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas. Die in Osnabrück angesiedelte Stiftung zeichnet damit Einsatz und Leistungen aus, die entscheidend und in vorbildlicher Weise dazu beitragen, die Umwelt zu schützen. Auch Projekte, die in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung beitragen, stehen im Fokus. Die Auszeichnung soll Personen, Unternehmen und Organisationen "anstiften", Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Strategien zu entschärfen. Die DBU hat seit Aufnahme ihrer Fördertätigkeit am 1. März 1991 in über 6.700 innovative Projekte aus Umwelttechnik, -forschung, -kommunikation und Naturschutz 1,2 Milliarden Euro investiert.

27.10.2007   Quelle: DBU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DBU,
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Chef des chinesischen Photovoltaik-Produzenten Suntech ist "Global Hero of the Environment 2007"

Dr. Zhengrong Shi, Vorstand und Präsident des Solarzellen-, und Solarmodulherstellers Suntech Power Holdings Co., Ltd. ist einer der "Helden des Umweltschutzes 2007". Das renommierte britische TIME Magazine hat Dr. Shi gemeinsam mit 43 Persönlichkeiten aus aller Welt zum "Heroes of the Environment" gekürt, darunter die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, Friedensnobelpreisträger Al Gore und Prinz Charles sowie der Gründer des Windenergie-Unternehmens Suzlon, Tulsi Tanti. 

Laudatio von Photovoltaik-Pionier Martin Green

Dr. Shis Profil im TIME Magazin stammt aus der Feder von Dr. Martin Green, Forschungsdirektor des Photovoltaik-Zentrums der University von New South Wales (UNSW). Shi begann sich als Student von Green für die Solarenergie zu engagieren und forschte an der UNSW 1989 an Solarzellen. Nach seiner Promotion wurde Shi Forschungsleiter an einem ausgegründeten Unternehmen, das sich mit der nächsten Solarzellen-Generation beschäftigte. 2001 gründete er Suntech, das erste private chinesische Unternehmen, dessen Aktien an der New Yorker Börse gehandelt wurden.

Heute nutzt Shi ein Fünftel seiner Zeit, um gemeinsam mit Politikern, Unternehmern, Wissenschaftlern und Bürgern das Bewusstsein für die Gefahren des Klimawandels und der globalen Erwärmung zu stärken. "Es ist eine besondere Ehre, zu dieser internationalen Runde zu zählen", sagte Dr. Shi. TIME würdige die individuellen persönlichen Beiträge von Menschen, die dem Klimaschutz eine vernehmliche Stimme geben. Und TIME zeige auch seinen Lesern die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen. "Wir bei Suntech wissen, dass die Unterstützung der Solarenergie weltweit wächst. Ich bin überzeugt, dass es mit der Solarenergie gelingt, die Energieversorgung der Welt auf eine neue Grundlage zu stellen - und ich bin sicher, dass jeder Einzelne dazu beitragen kann" betont Shi.

Die "Heroes of the Environment" im Internet unter: http://www.time.com/heroes2007. Das TIME-Porträt von Dr. Shi ist zugänglich unter: http://www.time.com/time/specials/2007/article/0,28804,1663317_1663322_1669932,00.html

27.10.2007   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Lt.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Schülerzeitungswettbewerb "Energize!": Junge Redakteure schreiben über erneuerbare Energien

Holzpellets: Klimaneutrale und erneuerbare Energieträger.
Holzpellets: Klimaneutrale und
erneuerbare Energieträger.

Wie kann man Jugendliche für erneuerbare Energien wie beispielsweise Holzpellets begeistern? Indem man ihre Kreativität weckt und sie auf Spurensuche in die Natur schickt, so die Initiative Pro Pellets (IPP) in einer Pressemitteilung. Gelegenheit dazu biete der Schülerzeitungswettbewerb "Energize!", den die IPP zusammen mit der bundesweiten Kampagne "Treffpunkt Wald" ins Leben gerufen hat. Damit soll bei den Journalisten von morgen unter anderem das Umweltbewusstsein gefördert werden. "Die Jugendlichen betätigen sich kreativ und werden so angeregt, sich mit erneuerbaren Energieträgern wie zum Beispiel Holzpellets, Wasserkraft und Solarenergie auseinanderzusetzen", erklärt IPP-Sprecher Konrad von Viereck.   Viele Schulen hätten in diesen Tagen bereits den Aufruf erhalten, einen interessanten Schülerzeitungsartikel über erneuerbare Energien einzusenden. Die Beiträge werden von einer Jury, bestehend aus namhaften Journalisten und Energie-Experten, beurteilt. "Die Schüler sollen für ihre Leistung belohnt und gleichzeitig motiviert werden", so von Viereck. Daher winken den drei besten Beiträgen Geldpreise im Wert von insgesamt 1.000 Euro. Welche Schülerzeitung das Rennen macht, wird sich Ende Januar 2008 entscheiden. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2008. Weitere Infos gibt es unter http://www.initiative-pro-pellets.com.

27.10.2007   Quelle: Initiative Pro Pellets   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IPP,
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Freiburger Photovoltaik-Konzern Solar-Fabrik AG verdoppelt Umsatz

Solar-Fabrik-Zentrale in Freiburg.
Solar-Fabrik-Zentrale in Freiburg.

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat den Konzernumsatz in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um über 106 % auf 102,9 Millionen Euro gesteigert, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Als Konsequenz werde die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr von ursprünglich mindestens 130 Millionen Euro auf nunmehr mindestens 140 Millionen Euro angehoben.   Aus der letzten Kapitalerhöhung seien der Gesellschaft rund 41 Millionen Euro zugeflossen. Zur Absicherung der beschlossenen und geplanten Unternehmensexpansion seien weitere EUR 43 Millionen Euro als Fremdmittel im Rahmen einer mittlerweile abgeschlossenen strukturierten Finanzierung akquiriert worden. Damit stünden dem Unternehmen die erforderlichen Mittel für die anstehende Unternehmensausweitung zur Verfügung. "Somit ist die Rohmaterialversorgung zur Erhöhung der Solarzellenproduktion in Singapur wie auch die Erweiterung der Fertigungskapazitäten für Solarstrommodule und Solarzellen gewährleistet", heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung.



Die erste Tranche der im Polysilizium-Vertrag mit Hoku Materials Inc. genannten Liefermengen sei durch die Ausstellung eines Letter of Credits in Höhe 25 Millionen US-Dollar sowie dessen "Barunterlegung" zu den für diese Mengen vereinbarten Preisen gesichert, so das Unternehmen. Über eine weitere Tranche und deren Konditionen fänden derzeit Gespräche statt, die spätestens zum Jahresende abgeschlossen werden sollen. Daraus ergäben sich zusätzlich bedeutende Expansionspotenziale ab dem Geschäftsjahr 2009, die in derzeitigen Planungen noch keine Berücksichtigung gefunden hätten.


Solar-Wafer-Wachstumsrate rund 182 %

Im Geschäftssegment Solar-Wafer hat die Solar-Fabrik nach eigenen Angaben in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von rund 52 Millionen Euro erzielt, davon entfielen auf externe Umsätze rund 39 Millionen Euro. Das Geschäftssegment steigerte damit den Umsatz in den ersten neun Monaten um rund 34 Millionen Euro gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (18 Mio. EUR), damit ergebe sich eine Wachstumsrate von rund 182 %.


Solarstromsysteme legen um 53 % zu

Im 2. Quartal 2007 habe die Solar-Fabrik ihre Verkaufsstrategie im Geschäftssegment Solarstromsysteme geändert und bedient seitdem verstärkt Großkunden. Die Umsätze stiegen im Berichtszeitraum in diesem Segment um rund 53 % auf etwa 63 Millionen Euro (Vorjahr: 41 Mio. EUR). Die operativen Verluste seien in diesem Bereich aufgrund der geänderten Verkaufsstrategie seit Jahresbeginn dynamisch reduziert worden.

Der operative Turnaround im Segment Solarzellen sei ebenfalls im dritten Quartal 2007 geschafft worden, betont das Unternehmen. Nachdem im ersten Halbjahr 2007 noch Anfangsverluste verbucht werden mussten, habe das 3. Quartal bereits ein Segmentergebnis von plus 140.000 Euro gebracht.

Das Segment Waferaufbereitung, das derzeit zu nahezu 100 % konzerninterne Leistungen erbringt, hat ein Neun-Monatssegmentergebnis von rund 700.000 Euro erzielt. Der Ausbau werde forciert vorangetrieben. In diesem Zusammenhang würden derzeit die Kapazitäten des Segments Waferaufbereitung am Standort Indien durch den Bau eines zweiten Werks mehr als verdoppelt.


200 Millionen Euro Konzernumsatz für 2008 geplant

Die Solar-Fabrik plant (weitgehend bereits vertraglich abgesichert) für das Wirtschaftsjahr 2008 im Segment Solarstromsysteme bis zu 70 MWp Modulleistung abzusetzen, so dass hier mengen- und preisinduziert mit einem deutlich positiven operativen Ergebnisbeitrag gerechnet wird. Für den Konzern wird 2008 ein Mindestumsatz von 200 Millionen Euro geplant.

26.10.2007   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Conergy AG: Vorläufige Zahlen deutlich unter Erwartungen; neues Programm für profitables Wachstum und Effizienz

Der Vorstand des Solar-Unternehmens Conergy AG will ein umfassendes konzernweites Programm zur Fokussierung auf ertragsorientiertes Wachstum starten, mit dem Ziel, die Effizienz und Ertragsstärke des Unternehmens nachhaltig zu verbessern. Der Conergy-Vorstand habe dieses Programm vor dem Hintergrund einer unbefriedigenden Gewinnentwicklung im Geschäftsjahr 2007 angestoßen, so das Unternehmen. Auf Basis vorläufiger Zahlen für die ersten neun Monate 2007 betrug das Konzernergebnis nach Angaben des Unternehmens minus 8,8 Millionen Euro bei einem Umsatz von 641 Millionen Euro. Die Umsatz- und Rohertragsentwicklung im dritten Quartal 2007 sei wesentlich von Lieferverzögerungen bei Modulen beeinträchtigt worden. Diese Verzögerungen wirkten sich mit etwa 130 Millionen Euro im Umsatz aus.  Weitere Einflussgrößen für die Entwicklung des Konzernergebnisses seien gestiegene Personalkosten und sonstige betriebliche Aufwendungen. Das "Working Capital" sei zum Ende des dritten Quartals auf rund 525 Millionen Euro gestiegen, damit werde die Zielquote in Höhe von 20 Prozent des Umsatzes zum Jahresende als nicht erreichbar angesehen, so das Unternehmen.


Verstärkte Ausrichtung auf Wachstum mit Photovoltaik

Die strategische Fokussierung auf profitable Geschäftsgebiete, eine verstärkte Ausrichtung auf profitables Wachstum in der Photovoltaik sowie die Optimierung der Kosten- und Unternehmensstrukturen sind Kernelemente des neuen Programms. Erste Maßnahmen des Programms, das mit einer umfassenden Analyse der internationalen Aktivitäten, der Geschäftsbereiche sowie der Konzernstrukturen beginne, sollen laut Conergy bereits im laufenden Geschäftsjahr umgesetzt werden. Bis zuletzt sei erwartet worden, dass die fehlenden Modulmengen im vierten Quartal wie vereinbart geliefert würden, heißt es in der Investor-Relations-Mitteilung. Nach einer aktuellen Bewertung sei die termingerechte Lieferung wesentlicher Mengen im vierten Quartal jedoch nicht gesichert. Daher gehe der Vorstand nunmehr von einem Umsatzwachstum von mindestens 33 Prozent auf über eine Milliarde Euro aus. Bei der Ergebnisentwicklung für das Geschäftsjahr 2007 erwartet der Vorstand ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 40 Millionen Euro. Dagegen stünden erwartete Risiken in Höhe von 30 – 50 Millionen Euro. Das Konzernergebnis werde daher nach heutiger Einschätzung entsprechend negativ ausfallen.

Diese Ergebnisprognose basiert laut Conergy auf der aktuellen Bewertung potenzieller Chancen und Risiken. Bei der operativen Ergebnisentwicklung wirkten sich besonders die negativen Effekte aufgrund erwarteter Lieferverzögerungen sowie schwierige Rahmenbedingungen im Bereich Bioenergie aus. Die erwarteten Risiken in Höhe von 30 – 50 Millionen Euro enthalten im Wesentlichen Risiken beim Fortschritt von Großprojekten, aus Währungssicherungsgeschäften sowie erwartete Effekte aus der Abwertung von Vorräten und Forderungen.

26.10.2007   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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IEA-Expertenworkshop zur Messung der Sonneneinstrahlung bei SunTechnics

IEA-Expertenworkshop bei SunTechnics.
IEA-Expertenworkshop bei SunTechnics.

SunTechnics, Hamburger Systemanbieter für erneuerbare Energien, hatte vom 23. bis 25. Oktober hochkarätige Experten der Internationalen Energieagentur (IEA) im "Berliner Bogen" zu Gast: Zum 4. internationalen Experten-Workshop der IEA-Arbeitsgruppe "Solar Resource Knowledge Management" kamen 30 renommierte Wissenschaftler und Ingenieure zusammen, aus den USA, Kanada, Frankreich, Spanien, der Schweiz, Österreich, Italien, Brasilien und Deutschland. Zu dem Teilnehmerkreis gehörten auch Mitglieder der NASA, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Joint Research Centre der europäischen Kommission, aus der Industrie sowie zahlreicher Universitäten und wichtiger Forschungsinstitute.  "Ich freue mich sehr, dass dieser dreitägige IEA-Workshop dieses Mal in unseren Räumlichkeiten stattfinden konnte. Als Anbieter aller mit der Sonne betriebenen Energietechnologien liegt uns eine aktive Teilnahme an dieser Arbeitsgruppe sehr am Herzen", so Christoph Koeppen, Geschäftsführer der SunTechnics GmbH.



Verlässliche Solarstrahlungsdaten für Branche und Kunden

"Dank unseres Mitarbeiters Dr. Richard Meyer, der als Teil der IEA-Expertengruppe Solarstrahlungsdaten qualitativ verbessert, unterstützen wir die Entwicklung weltweiter Standards. Davon profitieren sowohl die gesamte Solarbranche als auch zugleich natürlich unsere Kunden. Wir stellen höchste Qualitätsanforderungen an unsere Planung. Durch die direkte Mitarbeit in der Fachgruppe können wir die Anlagenauslegung und Finanzierung solarer Großprojekte optimieren. Gerade für die Entwicklung und Planung von solarthermischen Großkraftwerken - ein Bereich, den wir in den vergangenen zwei Jahren mit einem Experten-Team aufgebaut haben - ist ein verlässlicher Daten-Input aufgrund des hohen Investitionsvolumens unerlässlich", erläutert Christoph Koeppen.


Globale Datensets schaffen Planungssicherheit für Solarenergie-Projekte

Generelles Ziel der internationalen Arbeitsgruppe ist die Standardisierung und Verbesserung der Datenlage zur weltweiten Sonneneinstrahlung. Auf Basis von Satellitendaten, Messungen, Wetter- und Klimamodellen soll die räumliche und zeitliche Verteilung der Sonneneinstrahlung auf der Erde künftig noch genauer bestimmt und vorhergesagt werden. Seit dem Start der IEA-Arbeitsgruppe im Jahr 2005 wurden drei globale Datensets neu erzeugt oder verbessert. Im Vergleich zu vorher verfügbaren Produkten konnte die Datenqualität deutlich gesteigert werden, so dass heute Solarenergie-Projekte höhere Planungssicherheit haben. Voraussetzung hierfür war die Verbesserung von Satelliten-Algorithmen und auch die deutliche Ausweitung des Datenumfangs. Bevor die IEA-Arbeitsgruppe ihre Arbeit aufgenommen hatte, waren lediglich Solarstrahlungsklimatologien für wenige Jahren verfügbar. Heute decken diese Daten hingegen einen Zeitraum von 20 und mehr Jahren ab.


Arbeit an international anerkannten Standards zum Strahlungsangebot

Dieser Fortschritt führt dazu, dass der langjährige Mittelwert der Einstrahlung an einem Standort nun etwa doppelt so genau angegeben werden kann. "Müsste man die Standorte allein durch Messungen qualifizieren, würde dies den weiteren Ausbau der Solarenergie erheblich verzögern. Die Kombination mit Satellitendaten erlaubt es jedoch, die Projektentwicklung zu beschleunigen und führt so dazu, dass früher und kostengünstiger mehr Solarstrom ans Netz geht", erklärt Dr. Richard Meyer den Fortschritt. "Im Verlauf der IEA-Task sei die Datenqualität bereits erheblich verbessert worden. Investoren wären jedoch künftig noch leichter zu überzeugen, wenn es für die Bestimmung des Strahlungsangebots international anerkannte Standards gäbe. Daran müssen wir verstärkt arbeiten", so Meyer, der die IEA Task auch bei SolarPACES repräsentiert, einem Gremium der IEA, das sich vor allem mit solarthermischen Kraftwerken befasst.

26.10.2007   Quelle: SunTechnics   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics,
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Photovoltaik-Hersteller EverQ plant bedeutende Kapazitätserweiterung und Börsengang

String-Ribbon-Technologie zur Produktion von Silizium-Bänden.
String-Ribbon-Technologie zur
Produktion von Silizium-Bänden.

Die Q-Cells AG und deren Partner im Gemeinschaftsunternehmen EverQ GmbH (Bitterfeld-Wolfen) - Evergreen Solar, Inc. und REC Renewable Energy Corporation ASA - haben Pläne für eine umfassende Kapazitätserweiterung der EverQ GmbH beschlossen. EverQ werde auf dem Firmengelände in Bitterfeld-Wolfen eine dritte integrierte Produktionsanlage für Solar-Wafer, Solarzellen und Solarmodule errichten, berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung. Mit der neuen Anlage erhöhe sich die Photovoltaik-Produktionskapazität des Joint Venture von 100 Megawatt (MWp) auf 180 MWp. Die beteiligten Unternehmen wollen knapp 150 Millionen Euro in den Bau des neuen Werks investieren, das im ersten Quartal 2009 die Produktion aufnehmen soll. Die neue Anlage wird zur Waferherstellung die so genannte "Quad-Furnace"-Technologie von Evergreen Solar nutzen.   In dem von Evergreen Solar entwickelten "String Ribbon"-Verfahren werden polykristalline Solar-Wafer nicht aus Siliziumblöcken gesägt, sondern das Silizium wird eingeschmolzen und die Wafer "wachsen" in einem komplizierten chemischen Prozess zwischen zwei Drähten ("String Ribbons") aus der Schmelze. Bisher konnten zeitgleich zwei Siliziumflächen pro Fertigungsanlage aus der Schmelze gezogen werden. Auf den Quad-Anlagen hingegen sind es vier.


Börsengang und eigener Markenauftritt von EverQ

Q-Cells, Evergreen Solar und REC haben ebenfalls vereinbart, unverzüglich mit den Vorbereitungen für den Börsengang von EverQ zu beginnen. Der genaue Zeitplan für den Börsengang stehe noch nicht fest. Im Rahmen der Vorbereitungen für den Börsengang sollen Management und Organisation von EverQ deutlich gestärkt werden. Ziel sei, das Unternehmen unabhängiger von den Joint-Venture-Partnern zu machen und einen eigenen Markenauftritt zu entwickeln. Aus diesem Grund soll die Vertriebs- und Marketingorganisation weiter ausgebaut, da die Solarmodule von EverQ zukünftig unter der eigenen Marke vertrieben werden sollen.


REC liefert rund 4.000 Tonnen Polysilizium

Um EverQ bei seinen weiteren Wachstumsbestrebungen zu unterstützen, habe REC dem Unternehmen einen zusätzlichen Liefervertrag für Polysilizium angeboten, mit dem EverQ seine Produktionskapazität bis 2012 auf 600 MWp steigern kann, heißt es in der Pressemitteilung. Das Gesamtvolumen des Liefervertrags belaufe sich auf rund 4.000 Tonnen, die zu marktüblichen Konditionen geliefert würden. Die jährlichen Lieferungen im Rahmen des neuen Vertrags sollen bis zu knapp über 700 Tonnen betragen und erstrecken sich über den Zeitraum von 2010 bis 2015. Damit könnte die Gesamtmenge an Polysilizium, die REC im Rahmen der bestehenden und neuen Verträge an EverQ liefert, auf bis zu 2.100 Tonnen im Jahr steigen.

Um die unabhängige Entwicklung sicherzustellen, erhalte EverQ ein Eigentumsrecht an der derzeitigen Technologiebasis von Evergreen und das Recht, alle technologischen Fortschritte zu lizenzieren, die Evergreen in den ersten fünf Jahren nach dem Börsengang basierend auf der "String Ribbon"-Plattform entwickelt. EverQ will zudem ein großes eigenes Forschungs- und Entwicklungsteam aufbauen, um diese Technologien durch eigene Entwicklungen weiter voranzutreiben.

26.10.2007   Quelle: Q-CELLS AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar,
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Conergy sichert sich langfristig Silizium-Wafer für Solar-Fabrik in Frankfurt/Oder

Die Hamburger Conergy AG, Europas größtes Solar-Unternehmen, kooperiert im anhaltend boomenden Photovoltaik-Markt mit einem neuen strategischen Partner und hat die langfristige Versorgung mit Silizium-Wafern sichergestellt, einem Vorprodukt der Solarzelle. Das Unternehmen vereinbarte nach eigenen Angaben am 25.10.2007 mit MEMC Electronic Materials mit Sitz in Missouri (USA) die Lieferung von Solar-Wafern im Wert zwischen 7 und 8 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2018. Damit habe sich das Hamburger Unternehmen langfristig einen wesentlichen Teil seines Rohstoffbedarfs für die voll integrierte Solarfabrik in Frankfurt (Oder) gesichert und die Weichen für kontinuierliches weiteres Wachstum gestellt, heißt es in der Pressemitteilung. Die neue Fabrik der Conergy produziert bereits seit Sommer erste Photovoltaik-Module und soll im Frühjahr 2008 ihre volle Produktionskapazität von bis zu 250 Megawatt (MWp) erreichen.  "Dieser Vertrag ist ein Quantensprung für uns, da er eine der wesentlichen Unsicherheiten in unserem Markt, die Versorgung mit Rohstoffen, beseitigt", sagte Hans-Martin Rüter, Vorsitzender des Vorstandes der Conergy AG. "Diese Vereinbarung ermöglicht uns, schon bald die große und weiter wachsende Nachfrage im Markt mit unseren Marken Epuron und SunTechnics großteils aus eigener Fertigung zu bedienen. Mit den Wafern von MEMC für unser Werk in Frankfurt (Oder) erschließen wir ganz neue Margenpotentiale. Außerdem können wir unsere globale Führungsposition im Markt für Photovoltaik-Systeme weiter ausbauen", so Rüter weiter. "Wir sind sicher, dass wir mit über 50 Jahren Erfahrung in der Wafer-Herstellung für beide Unternehmen einen ganz entscheidenden Schritt nach vorne machen werden. Wir sind mit dem Vertrag sehr zufrieden und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Conergy als einem der solaren Branchenführer", kommentiert Nabeel Gareeb, Vorsitzender des Vorstandes von MEMC.


Option zum Bezug monokristalliner Wafer

Im Einzelnen sieht die Vereinbarung vor, dass Conergy ab Juli 2008 mit Silizium-Wafern von MEMC beliefert wird. Das Volumen der Lieferungen soll jährlich wachsen. Die Preisgestaltung für die Wafer sei degressiv gestaltet, so dass diese bei den zu erwartenden Systempreisreduzierungen im solaren Weltmarkt eine wettbewerbsfähige Positionierung zu herstellerüblichen Margen für Conergy ermögliche. Auch bestehe für beide Seiten der Anreiz, von Verbesserungen des Zellwirkungsgrads zu profitieren. Conergy werde MEMC Vorauszahlungen für die vertraglich vereinbarten Lieferungen im marktüblichen Rahmen im Jahr 2008 leisten. Zu Beginn sollen multikristalline Wafer geliefert werden. Zu einem späteren Zeitpunkt bestehe die Option, auch monokristalline Wafer zu erhalten, so die Conergy AG.


40 % des Rohstoffsbedarfs für 2008 gedeckt

Für Conergy bedeute die Belieferung mit Wafern eine mögliche Reduzierung der eigenen Wafer-Sägekapazitäten. Der zusätzliche Ertrag, der dem Unternehmen durch die Verkürzung der Wertschöpfung für einen Teil der Produktion entgehe, werde durch die attraktive Preisgestaltung mit MEMC kompensiert, heißt es in der Pressemitteilung. Conergy plane nicht, sich vollständig aus der Wafer-Sägerei zurückzuziehen. Für 2008 habe Conergy mit diesem Vertrag in Frankfurt (Oder) jetzt insgesamt über 40 % des Rohstoffsbedarfs gesichert. Ohne weitere Ausbaustufen liege die Bedarfsdeckung 2009 bei 80 % und ab 2010 bei über 100 %. Für die fehlenden Rohstoffe im Jahr 2008 müssten noch weitere Lieferverträge geschlossen werden.


Solarstrom in Süddeutschland ab 2014 wettbewerbsfähig

Nach dem Vertrag mit dem US-Hersteller rechnet Conergy schon im Jahr 2014 damit, Photovoltaik-Systeme liefern zu können, die in Süddeutschland zu wettbewerbsfähigen Kosten Solarstrom erzeugen können. Dann nämlich könne der Strom aus der Solarzelle mit knapp 30 Eurocent pro Kilowattstunde gleich viel kosten, wie der Strom aus der Steckdose, betont Conergy.

26.10.2007   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neue Weltrekorde beim Zusammentreffen von Nanotechnologie, Attosekundenphysik und Photovoltaik

Grundlagenforscher Heinzmann (Mitte), Hendel (links) und Müller.
Grundlagenforscher Heinzmann (Mitte),
Hendel (links) und Müller.

Wie die renommierte englisch-amerikanische Zeitschrift "Nature" in ihrer neuesten Ausgabe vom 25.10.2007 berichtet, gibt es zur Zeitauflösung in der Elektronik fester Materie bahnbrechende Experimente, die in mehrfacher Hinsicht neue Weltrekorde aufstellen: Einem Forscherteam um Norbert Müller und Ulrich Heinzmann (Bielefeld) sowie Adrian Cavalieri und Ferenc Krausz (Garching) ist es erstmalig gelungen, Geschwindigkeiten und Laufzeiten von Elektronen in einem Metall innerhalb von zwei Atomlagen (ein halbes Nanometer: 0,000 000 000 500 m) mit einer Zeitauflösung von besser als 100 Attosekunden (0,000 000 000 000 000 100 s) zu messen. Dies erfolgte mit einer Bielefelder Ultrahochvakuumapparatur zur Vermessung der zeitlichen Dynamik von Photoströmen (photovoltaisch erzeugter Solarstrom) und mit einem Garchinger Lasersystem.   Die quantitative theoretische Beschreibung der beobachteten physikalischen Abläufe des Photostroms lieferte der spanische Theoretiker Pedro Echenique (San Sebastian).




Von Einstein entdeckter Photoeffekt ist physikalische Grundlage der Photovoltaik

Photovoltaik, Photosensorik, Optoelektronik und ultraschnelle Schaltprozesse sind die Schlüsselgebiete der modernen Hightech- Elektronik. Der auf Albert Einstein zurückgehende Photoeffekt stellt die physikalische Grundlage der Photovoltaik, der Photosensorik, der Optoelektronik und der Halbleiterelektronik dar. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse zeigen in diesem wichtigen Gebiet auf, wie in nanotechnologisch wichtigen Materialien und Bauelementen selbst auf atomarer Ortskala zeitliche Abläufe der Elektronik gemessen werden können. Die der Ortskala von Nanometern entsprechenden "Flugzeiten" von Photoströmen sind die jetzt auch für angewandte Technologie zugänglichen Attosekunden.


Photostrom-Pulse breiten sich mit 5.000 km pro Sekunde aus

Verschiedene ultrakurze Photostrompulse einer Dauer von 300 Attosekunden (300 mal·10-18s) wurden in Wolfram erzeugt und nachgewiesen. Sie breiten sich für den Laufweg von nur 0,5 Nanometer (ein bis zwei Atomlagen) mit einer Geschwindigkeit von 5.000 km pro Sekunde im Metall aus und benötigen dabei Laufzeiten zwischen 50 und 200 Attosekunden. Wie experimentell gezeigt wurde, erreichen diese verschiedenen aber gleichzeitig erzeugten Photostrompulse zu unterschiedlichen Ankunftszeiten die Metalloberfläche trotz gleicher Wegstrecke. Eine Differenz der Ankunftszeit zweier Elektronenpakete von 110 Attosekunden wurde gemessen. Dabei verhalten sich die Elektronen im Metall hinsichtlich ihrer Geschwindigkeit anders als freie Elektronen: die tatsächlichen Geschwindigkeiten entsprechen nicht der von der Bewegungsenergie abgeleiteten Geschwindigkeit, sondern sind teils größer, teils kleiner.

26.10.2007   Quelle: Universität Bielefeld   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Bielefeld,
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Hermann Scheer: Speichertechnologien für Solar- und Windstrom werden die Energiemärkte revolutionieren

Pumpspeicherwerk an der Wendefurther Talsperre im Harz.
Pumpspeicherwerk an der Wendefurther
Talsperre im Harz.

"Unaufhörlich wird von einschlägiger Seite die Behauptung wiederholt, dass Solar- und Windstrom nicht grundlastfähig seien und sich nicht speichern ließen, weshalb diese Lücken von atomaren und/oder fossilen Großkraftwerken gefüllt werden müssten", kritisierte Dr. Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR und Vorsitzender des Weltrats für erneuerbare Energien bei einer Medienpräsentation von EUROSOLAR am 24.10.2007 im Frankfurter Presseclub. Bei den Zweifeln an den Stromspeichertechnologien handle es sich um "Techniklügen", mit denen das Festhalten an konventionellen Kraftwerken begründet werden solle. Diese falschen Behauptungen würden in Hessen vor allem von der CDU verbreitet, stellt Scheer fest. Tatsächlich gebe es eine breite Palette technischer Lösungsansätze für eine ausschließlich auf erneuerbare Energien gründende Stromversorgung, bei der sich die Quellen erneuerbarer Energien wechselseitig ergänzen und mit denen ein breiter Ausbau von Solar- und Windkrafterzeugung realisiert werden könne.   Das Spektrum der Möglichkeiten wird vom 19.-21. November auf der Internationalen Konferenz zur Speicherung erneuerbarer Energien in Bonn in über 40 wissenschaftlich-technischen Vorträgen vorgestellt. Diese Konferenz wird von EUROSOLAR und dem Weltrat für Erneuerbare Energien organisiert.



Kein modernes Energiesystem könne ohne Speicher- und Ersatzkapazität bestehen, betont Scheer. Das gelte nicht nur für erneuerbare Energien, sondern auch für fossile und atomare. Die Frage, was zu tun sei, wenn kein Wind weht, sei berechtigt, werde aber meist einseitig gestellt und den erneuerbaren Energien zur Last gelegt. Die Antwort sei klar: Dann werde eine andere Quelle zugeschaltet - und diese könne wiederum eine erneuerbare sein. Gegenwärtig seien in Deutschland vier Atomkraftwerke außer Betrieb - und für alle gebe es Reservekapazitäten, betont Scheer.


Im Daten- und Stromnetzwerk verbundenes System dezentraler Erzeugungsanlagen verringert Bedarf an Reservekapazitäten

"Das Potenzial an Reservekapazitäten kann in dem Maße verringert werden, in dem es im Strommarkt ein größeres Feedback zwischen Nachfrage und Angebot gibt, etwa durch ein System flexibler zeitvariabler Tarife nach technischen Lastkurven und laufender Preisinformationen bei den Verbrauchern. Es lässt sich aber auch verringern durch ein im Daten- und Stromnetzwerk verbundenes modulares System dezentraler Erzeugungsanlagen gerade mit erneuerbaren Energien. Dadurch sind 'overhead'-Kosten von Großkonzernen ebenso wie Leitungsverluste besser vermeidbar", heißt es in der Pressemitteilung von Hermann Scheer und des SPD-Zukunftsteams für Wirtschaft und Umwelt in Hessen.


Bei Solar- und Windstrom entfallen Primärenergietransporte

Der grundlegende Unterschied zwischen den im konventionellen Energiesystem überwiegend genutzten Speicherformen und der Speicherung von Solar- und Windkraft sei, dass im herkömmlichen System in der Regel die Speicherung vor der Umwandlung in Strom erfolge (Kohlehalden, atomares Brennstoffzellenlager, Öl- und Gasbehälter). Dies sei bei Sonne und Wind nicht möglich, die Speicherung müsse nach der Umwandlung in Strom stattfinden.
Dabei könne jedoch auf durchaus bewährte Techniken zurückgegriffen werden, neben neu hinzukommenden. Der wesentliche Unterschied sei, dass bei großen Anteilen von Solar- und Windstrom mehr Stromspeichermöglichkeiten benötigt würden, dafür aber der Speicherbedarf für Primärenergie sowie die Primärenergietransporte wegfallen.

"Es ist logisch, dass der zu mobilisierende technische Speicherbedarf für Solar- und Windstrom nicht vor der diesbezüglichen Stromerzeugung eingeführt wird, sondern erst danach - und zwar sobald der Bedarf dafür auftritt. Alles andere wäre wirtschaftlicher Unsinn", fasst Scheer zusammen und skizziert das Spektrum der Speichermöglichkeiten, das als Stand der Technik bezeichnet werden könne:


Kombination erneuerbarer Energien in Hybridsystemen

Hybridsysteme sind technisch realisierte Kombination zweiter Stromerzeugungen, die sich wechselseitig so ergänzen, dass eine kontinuierliche Stromversorgung möglich ist. Ansätze dazu könnten zum Beispiel die Kombination von Wasserkraft aus Skandinavien und den alten Bundesländern mit Windkraft in einem großräumigen Netzverbund sein. Sobald nicht genug Windstrom im Netz ist, werde dann die Bedarfslücke durch das Zuschalten zusätzlicher Wasserkraftturbinen unmittelbar gedeckt. Ein Beispiel im kleinräumigen Maßstab sei die Kombination von Windkraft mit Biogas: Sobald nicht genug Wind weht, wird ein Gasmotor zur Stromerzeugung angetrieben oder auf höhere Leistung gebracht.

Alle weiteren Speicherformen gehen über Hybridanlagen hinaus und kombinieren Solarkraft, Windkraft, Wasserkraft, Biomasse und geothermische Energie mit zusätzlichen Speicherformen, die in der Elektrizitätswirtschaft genutzt werden: etwa Wasser in Pumpspeichern, elektrolytisch erzeugter Wasserstoff oder Druckluft.


Neue Entwicklungen bei Pumpspeicherwerken

Die Technik der Pumpspeicherwerke ist bekannt, betont Scheer. Auch dort gebe es neue Entwicklungen, die in der Schweiz vor der Anwendung stünden - und zwar in Form von Bergspeichern, Talspeichern oder der Speicherung von Wasser in Kavernen und Salzstöcken. "Es ist also nicht nötig mit neuen Pumpspeicherkapazitäten unbedingt in Höhenlagen zu gehen. Es gibt ein großes Potential an natürlichen Erdkavernen in Deutschland. Dieses Potential wurde 1973 systematisch erfasst, als in Zeiten der Ölkrise Vorkehrungen für vermehrte Erdölspeicher getroffen werden sollten. Diese Kavernen müssen tendenziell weitgehend genutzt werden, und zwar für die Speicherung großer Biogasmengen, Wasserstoff- und Druckluftmengen. Kapazitäten für intelligente Speichervolumen ergeben sich auch aus der Nutzung der Leerräume von Türmen von Windkraftanlagen", so Scheer.


Forschung der IT- und Automobilindustrie verbessert Stromspeicherung in Batterien

Hinzu kommen laut Scheer neue technische Sprünge bei der Stromspeicherung in Batterien, besonders aus der Informationstechnologie, der Hybrid-Automobiltechnologie und den darüber hinausgehenden Ansätzen der Automobilindustrie hin zum reinen Elektromobil. Ein Stromwechsel hin zu erneuerbaren Energien bis hin zum vollständigen Ersatz atomarer und fossiler Energien sei technisch machbar, so Scheers Fazit. Dabei würden Wind- und Solarstrom die wichtigste Rolle spielen - und die Bioenergie werde als Reserve die prominenteste Rolle bei allen regionalen Konzepten eines Mixes aus erneuerbaren Energien spielen.


60 % des Windstroms in Deutschland deckt Grundlasten

Außerdem müsse in Rechnung gestellt werden, dass der Beitrag von Solar- und Windstrom zur Grundlast mit der Erhöhung des Wirkungsgrades und der damit verbundenen Jahresleistung permanent steige. Schon jetzt stünden 60 % der Windstromerzeugung in Deutschland für die Grundlast zur Verfügung. Mit der Leistungssteigerung durch Repowering und der Möglichkeit, mehr als 3.000 Jahresvolllaststunden zu erreichen werde dieser Anteil weiter steigen.

26.10.2007   Quelle: Hermann Scheer; SPD-Landtagsfraktion Hessen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wikipedia; Foto: Marian Szengel,
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Energy Efficiency Award 2008: 30.000 Euro für herausragende Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) schreibt im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz in Zusammenarbeit mit der KfW Förderbank und der Deutschen Messe zum zweiten Mal den Energy Efficiency Award aus. Mit dem mit insgesamt 30.000 EUR dotierten Preis sollen herausragende Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe prämiert werden. Die Preisträger werden am 22. April 2008 auf dem "WORLD ENERGY DIALOGUE" der HANNOVER Messe 2008 ausgezeichnet.  Häufig unterschätzen Unternehmen ihre Energieeinsparmöglichkeiten und auch die damit verbundenen Kostensenkungspotenziale, betonen dena und KfW. Hier setze der Energy Efficiency Award an. Mit dem Wettbewerb soll öffentlichkeitswirksam demonstriert werden, dass die effiziente Energienutzung nicht nur dem Klimaschutz dient, sondern die Unternehmen dabei auch ihre Betriebskosten spürbar senken und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können - ein Aspekt, der vor dem Hintergrund steigender Energiepreise immer bedeutender werde.


Bewerbungen bis zum 31. Januar 2008 einreichen

Am Wettbewerb können sich besonders kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie und produzierendem Gewerbe beteiligen, die erfolgreich Energieeffizienzmaßnahmen in ihrem Betrieb durchgeführt haben, also erhebliche Energie- und Kosteneinsparungen realisieren konnten. Detaillierte Informationen zum Wettbewerb und zum Bewerbungsverfahren gibt es unter http://www.industrie-energieeffizienz.de.

26.10.2007   Quelle: KfW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar- und Windenergie-Unternehmen entwickeln sich zu Schwergewichten an der Börse

Aktienindex RENIXX World: 72 % plus seit Jahresbeginn.
Aktienindex RENIXX World:
72 % plus seit Jahresbeginn.

Starkes globales Marktwachstum infolge der hohen Nachfrage nach Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien und die Diskussionen um den Klimawandel lassen den Wert börsennotierter Unternehmen in diesem Sektor immer höher steigen, berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in einer Pressemitteilung. Laut einer aktuellen Untersuchung des Internationalen IWR weisen bereits acht der 30 im weltweiten Aktienindex RENIXX World (Renewable Energy Industrial Index) gelisteten internationalen Unternehmen eine gleich hohe oder höhere Marktkapitalisierung auf als der derzeit kleinste DAX-Wert, die TUI AG mit 4,9 Milliarden Euro (Schlusskurs: 24.10.2007). An der Spitze der internationalen RENIXX-Rangliste steht mit einem Börsenwert von 15,6 Milliarden Euro das norwegische Solar-Unternehmen Renewable Energy Corporation (REC), das damit bewertet wird höher als beispielsweise die DAX-Unternehmen Linde AG (14,6 Mrd. Euro) bzw. Continental (14,1 Mrd.Euro).  


Photovoltaik-Konzern Q-Cells AG gleichauf mit Henkel

Auf Platz zwei rangiert der dänische Windkraftanlagen-Hersteller Vestas (10,9 Mrd. Euro), noch vor der Lufthansa (9,3 Mrd. Euro) oder der Deutschen Postbank, die 8,1 Mrd. Euro schwer ist. Rang drei belegt der spanische Windkraftanlagen-Produzent Gamesa (7,8 Mrd. Euro), das RENIXX-Unternehmen liegt damit aktuell vor dem DAX-Titel Infineon (7,6 Mrd. Euro). Danach folgen mit First Solar (7,3 Mrd. Euro) und Sunpower (6,4 Mrd. Euro) zwei RENIXX-Solarunternehmen aus den USA. Der deutsche Solarkonzern Q-Cells AG (6,3 Mrd. Euro) liegt gleichauf mit Henkel (6,3 Mrd. Euro). Suntech Power (5,0 Mrd. Euro) aus China notiert aktuell höher als die TUI AG (4,9 Mrd. Euro), während der SolarWorld-Konzern auf gleichem Bewertungsniveau (4,9 Mrd. Euro) liegt.

Unterdessen hat der RENIXX World am 24.07.2007 im Tagesverlauf erstmals die Marke von 1.600 Punkten überschritten, konnte dieses Niveau bis zum Abend aber nicht halten (Schlusskurs am 24.10.2007: 1589,56 Punkte). Seit Jahresbeginn (925,61 Punkte) ist der Aktienindex für erneuerbare Energien auf Schlusskursbasis damit bisher um rund 72 Prozent gestiegen.


RENIXX-World im Internet: http://www.iwr.de/renixx

25.10.2007   Quelle: IWR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IWR,
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Richtfest für erste Photovoltaik-Produktionslinie der Solibro GmbH in Thalheim

Die Solibro GmbH aus Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt), ein Photovoltaik-Gemeinschaftsunternehmen der Q-Cells AG mit der schwedischen Solibro AB, feierte am 24. Oktober 2007 das Richtfest für die erste Dünnschicht-Produktionslinie im "Solar Valley" Thalheim. Nur einen Tag nachdem die Q-Cells AG den Produktionskomplex V einweihte, bewies Europas größter Standort der Solar-Industrie damit erneut seine enorme Dynamik. "Für Solibro und unsere Partner ist das ein ganz wichtiger Schritt auf dem Weg zur Serienfertigung", so Johannes Segner, Geschäftsführer der Solibro GmbH, anlässlich des Richtfests. "Schon im November werden wir das erste Produktionsequipment installieren, und wir sind optimistisch, dass hier bald qualitativ hochwertige Solarmodule mit höchsten Wirkungsgraden vom Band laufen", so Segner weiter.  Die Solibro GmbH, an der die Q-Cells AG 67,5 % der Anteile hält, will in der Produktionslinie eine in Schweden von Solibro AB entwickelte Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid-(CIGS-)-Dünnschichttechnologie kommerzialisieren.



Q-Cells AG investiert 60 Millionen Euro

Der Produktionsstart ist für Mitte 2008 geplant, die volle Produktionskapazität von 25 bis 30 Megawatt peak (MWp) soll Ende kommenden Jahres erreicht sein. Q-Cells investiert 60 Millionen Euro in die erste Ausbaustufe der Produktionslinie. Am Standort Bitterfeld-Wolfen sind momentan 30 Mitarbeiter beschäftigt. Bis Ende 2008 sollen insgesamt bis zu 120 neue Stellen entstehen, darunter auch vier Ausbildungsplätze.

Die schwedische Solibro AB ist eine Ausgründung der CIGS-Forschungsgruppe des renommierten Ångström Solar Centers an der Universität Uppsala. Die bisherige Pilotlinie in Uppsala wurde bereits in ein Entwicklungszentrum als 100%iges Tochterunternehmen der Solibro GmbH überführt. Dieses Zentrum unterstützt die Produktion technologisch und treibt strategisch bedeutende Weiterentwicklungen der CIGS - Dünnschichttechnologie voran.

25.10.2007   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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TIME Magazine kürt Aachener Solarthermie-Unternehmer Lokurlu zum "Global Hero of the Environment"

Solar-Parabolrinnenkollektoranlage der Solitem GmbH in Dalaman/Türkei
Solar-Parabolrinnenkollektoranlage der
Solitem GmbH in Dalaman/Türkei

Das renommierte britische TIME Magazine hat Dr. Ahmet Lokurlu, Chef des deutschen Solarwärme-Unternehmens SOLITEM GmbH "Global Hero of the Environment 2007" ernannt und ihn sowie sein Unternehmen in einer Sonderausgabe des Magazins mit einem ausführlichen Portrait vorgestellt. Lokurlu ist zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel der einzige Deutsche unter den Preisträgern. weitere Träger der Auszeichnung in diesem Jahr sind unter anderem Prince Charles, Al Gore, Robert Redford und Richard Branson. Die aus einem Forschungsprojekt entstandene und im Jahr 2000 gegründete Solitem GmbH hat ihren Hauptsitz in Aachen und eine Tochtergesellschaft in der Türkei. Die vom Solitem-Gründer und Geschäftsführer Dr. Ahmet Lokurlu entwickelten und patentierte solaren Hochtemperatur-Solarthermiesysteme eröffnen neue und bahnbrechende Perspektiven für eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Solarenergienutzung, besonders zur Klimatisierung und solaren Prozessdampferzeugung.  Das Magazin TIME ehrt seit Jahren herausragende Persönlichkeiten aus aller Welt, die sich besonders verdient gemacht haben, mit dem "Hero"-Award. In diesem Jahr werden Pioniere ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit engagieren und weltweit Veränderungen angestoßen haben oder anstoßen werden.



Parabolrinnenkollektoren zur solaren Klimatisierung und Prozesswärmeproduktion

Die ersten Solitem-Anlagen wurden unter anderem in zwei namhaften Hotels an der türkischen Mittelmeerküsten installiert. Zur Zeit bereitet das Solitem-Team Projekte in Marokko und Jordanien, in der Türkei, in Deutschland und auf Malta vor. Im Forschungs- und Entwicklungslabor in Aachen arbeiten die Solitem-Wissenschaftler an der Weiterentwicklung und Optimierung der von Dr. Lokurlu entwickelten Parabolrinnenkollektor-Systeme und deren Nutzungsmöglichkeiten.


Preisverleihung am 25.10.2007 in London

Frühere "globale Helden" waren bedeutende Persönlichkeiten aus allen Sparten und Ländern: Von Michail Gorbatschow über den EUROSOLAR-Präsidenten Dr. Hermann Scheer bis Herbert Grönemeyer, von Vattenfall-Chef Lars Josefsson bis hin zu Pedro Almodovar. Dr. Lokurlu wird die Auszeichnung bei einer festlichen Preisverleihung in London am 25.10. entgegennehmen. Zu der Veranstaltung sind neben früheren Preisträgern zahlreiche Persönlichkeiten des politischen und öffentlichen Lebens aus dem In- und Ausland geladen.

Das Porträt von Dr. Ahmet Lokurlu ist veröffentlicht im TIME Magazin

25.10.2007   Quelle: SOLITEM GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solitem GmbH,
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Neue Runde im dena-Solardachprogramm: Deutsche Photovoltaik und Solarthermie rund um die Welt

dena-Programm wirbt für deutsche Solartechnik im Ausland.
dena-Programm wirbt für
deutsche Solartechnik im
Ausland.

Das Solardachprogramm der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) startet in die nächste Runde: Die Vorhaben für 2008 in Afrika, Asien, Australien und Europa umfassen neben den Standardanlagen jetzt auch gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anwendungen (BIPV) und Solarstromanlagen zur Elektrifizierung des ländlichen Raums in Entwicklungs- und Schwellenländern.   Auch im nächsten Jahr sind wieder neue Solardächer mit namhaften deutschen Systemanbietern und Herstellern von Solartechnik geplant, unter anderem in Taiwan (abakus energiesysteme GmbH), Indonesien (Sunset Energietechnik GmbH), Australien (Phoenix Solar AG), Senegal (Solar 23 GmbH), Südafrika (Schüco International KG), Ägypten (Kaco Gerätetechnik GmbH), Indien (IBC SOLAR AG), Großbritannien (Viessmann Werke GmbH & Co KG) und Jordanien (Synlift Systems GmbH).



Solardächer auf deutschen Schulen und Einrichtungen im Ausland

Noch in diesem Jahr werden die beiden Dächer an den Deutschen Schulen in Bilbao und in Santa Cruz auf Teneriffa zusammen mit dem Modulhersteller Solon AG eingeweiht. 2004 wurde mit dem Olympischen Solardach in Athen das erste Solardachprojekt im Rahmen des Programms "Solardächer auf deutschen Schulen und Einrichtungen im Ausland" realisiert. Heute demonstrieren 14 Projekte in 13 Ländern erfolgreich die Vielfalt und Qualität deutscher Solartechnik im Ausland und erleichtern deutschen Solarunternehmen gleichzeitig den Einstieg in wichtige Zielmärkte.


Technische und inhaltliche Vielfalt

Von solarer Stromerzeugung über die solarthermische Warmwasserbereitung bis hin zu Gebäudeheizung- und kühlung präsentieren die Demonstrations- und Referenzanlagen die gesamte Palette deutscher Solar-Technologie. Die technische und inhaltliche Vielfalt des dena-Solardachprogramms demonstrieren die solare Heiz- und Kühlungsanlage am Haribo-Museum in Uzès/Frankreich, die Photovoltaikanlage und Outdoor-Ausstellung über Solartechnik an der Emirates National School in Abu Dhabi und die Solarthermieanlage zur Brauchwassererwärmung an der Deutschen Schule in Santiago de Chile. Besonders viel Aufmerksamkeit bekam die Solar-Hybridanlage im tansanischen Mbinga, die mit dem Roy Family Award der Harvard University ausgezeichnet wurde.


Demonstrations- und Referenzanlagen plus Marketing und Schulung

Ziel des Solardachprogramms ist es, Kenntnisse über Anwendungsmöglichkeiten, Installation, Finanzierung und Ertrag von Photovoltaik-, Solarthermie- und solaren Kühlungstechnologien in aussichtsreichen Märkten zu verbreiten und den Aufbau internationaler Geschäftsbeziehungen zu fördern. Dabei werden Solaranlagen als Demonstrations- und Referenzanlagen installiert und durch PR-, Marketing und Schulungsmaßnahmen begleitet. Das Programm "Solardächer auf deutschen Schulen und Einrichtungen im Ausland" wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) koordiniert und kofinanziert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Die Solar-Hybridanlage im tansanischen Mbinga präsentierte der Solarserver als "Anlage des Monats" im Februar 2007 unter anlagefebruar2007.html.

25.10.2007   Quelle: dena   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: dena,
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Solarer Autoscooter auf der grünen Wiesn: Münchner Oktoberfest bald mit 100 % erneuerbarer Energie?

Öko-Wiesn: Solarstromanlage versorgte Autoscooter.
Öko-Wiesn: Solarstromanlage versorgte
Autoscooter.

Das Münchner Oktoberfest verschluckt in 16 Tagen 2,7 Millionen Kilowattstunden Strom. "Diese Energie könnte vollständig von erneuerbaren Energien geliefert werden", sagt Mike Zehner, Geschäftsführer des Ingenieurbüros Solarschmiede GmbH aus München. Beim diesjährigen Oktoberfest haben die Projektpartner Solarschmiede, BEC Engineering und Gehrlicher Umweltschonende Energiesysteme GmbH je nach Wetterlage drei bis fünf Autoscooter mit Solarstrom versorgt: Am Stand des Fahrgeschäftbetreibers Distel errichteten sie eine 4,6-Kilowatt-Photovoltaikanlage auf einem fünf Meter hohen Mast, der sich automatisch zur Sonne ausgerichtet hat. Den Auftrag für das Projekt erhielt die Solarschmiede GmbH von dem Pro Sieben-Wissensmagazin "Galileo" und deren Klimaschutzinitiative CO2NTRA. Projektpartner, Wiesnbesucher und Veranstalter waren mit der Aktion rundum zufrieden.  "Seit vielen Jahren sind Regelungen und Maßnahmen zum Schutz der Umwelt Bestandteil der Organisation des Oktoberfestes - von der Abfallreduzierung über Wasser-Recycling bis zum Ökostrom. So begrüßen wir die Idee eines solar betriebenen Autoskooters als originellen Beitrag zur Öko-Wiesn", sagte die Oktoberfest-Chefin Dr. Gabriele Weishäupl. Seit 1995 vergeben die Wiesn-Veranstalter Ökopunkte für umweltbewusste Wiesnbewerber, mit denen die Chance auf einen der begehrten Standplätze steigt - von 1374 Bewerbern konnten dieses Jahr nur 624 zugelassen werden.



Drei Megawatt Photovoltaik für die "grüne Wiesn"

Um nicht nur die Autoscooter, sondern die gesamte Wiesn mit Solarstrom zu versorgen, müsste auf einer 106 Hektar großen Fläche vorübergehend eine Solarstromanlage mit einer Leistung von 53 Megawatt (MW) errichtet werden. "Eine Photovoltaikanlage ist jedoch viel rentabler, wenn sie fest installiert wird und nicht nur während der Wiesnzeit Strom produziert. "In diesem Fall reicht eine Leistung von drei Megawatt auf einer sechs Hektar großen Fläche vollkommen aus", rechnet Solarschmiede-Mitarbeiter Tobias Müller vor. Die Energiebilanz wäre grün; die Energie für das Oktoberfest würde über das gesamte Jahr erzeugt. Die Projektpartner stehen bereits in den Startlöchern: Die Solarschmiede GmbH sucht derzeit Investoren, die sich an der Realisierung der "grünen Wiesn" beteiligen wollen. Neben Ökopunkten fürs nächste Oktoberfest winkt ihnen die Solarstrom-Einspeisevergütung, die vom Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert wird.

25.10.2007   Quelle: Die Solarschmiede GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarschmiede GmbH,
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SolarWorld AG plant integrierte Solarzellen- und -Solarmodulproduktion in Südkorea

Koreanisches Joint Venture wird Solarwafer der SolarWorld AG beziehen
Koreanisches Joint Venture wird Solarwafer
der SolarWorld AG beziehen

Die SolarWorld AG will in Südkorea eine integrierte Photovoltaik-Produktion zur Versorgung der stark wachsenden Nachfrage der asiatischen Märkte bauen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Vorstandsvorsitzende Frank H. Asbeck hat am 24.10.2007 in Singapur mit dem Präsidenten der südkoreanischen SolarPark Engineering Co. Ltd. (Seoul), Hyun Woo, eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet, nach der beide Partner den Bau einer integrierten Solarzellen- und Modulproduktion in Südkorea realisieren wollen. Das Projekt soll als gleichberechtigtes Joint Venture mit dem Namen SolarWorld Korea Ltd. geführt werden. Im ersten Schritt sei eine Investition von 60 Millionen Euro geplant, heißt es in der Pressemitteilung. 


Produktion von 120 MW exklusiv für für Korea, Japan und China geplant

Die Solar-Fabrik soll zunächst über eine Jahreskapazität von 60 Megawatt (MW) verfügen, die später auf 120 MW ausgebaut werden soll. Angestrebt sei die Aufnahme der Produktion bereits Ende 2008. Die Partner vereinbarten, dass die integrierte Produktion die Solarsiliziumwafer über den SolarWorld-Konzern beziehen wird. Vertrieben werden sollen die Solarmodule der SolarWorld Korea Ltd. exklusiv in Korea, Japan und China. Beide Partner arbeiten in Südkorea bereits seit langem zusammen. Der SolarWorld-Konzern beliefert im Auftrag der Gochang SolarPark Co. Ltd. in der südwestlichen Provinz Chollabuk-Do ein 15 Megawatt- Solarprojekt. Dabei handle es sich um das bisher größte Photovoltaik-Einzelprojekt Asiens. Ein weiterer 20 MW-Solarpark befinde sich in der Projektierung. Südkorea ist dank einer soliden Einspeisevergütung nach Japan der größte Markt für netzgekoppelte Solarstromanlagen in Asien. Der SolarWorld-Konzern zählt nach eigenen Angaben zu den Marktführern in Südkorea und in Südostasien.

24.10.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Solarvalue AG ernennt Dr. Christian Bornhauser zum COO

Ofenhäuser der Solarvalue AG in Ruse.
Ofenhäuser der Solarvalue AG in Ruse.

Die Solarvalue AG mit Sitz in Berlin hat ihren Vorstand erweitert. Mit Wirkung vom 7. September 2007 wurde Dr. Christian Bornhauser zum Leitenden Geschäftsführer (COO) ernannt. Dr. Bornhauser ist bereits seit Januar 2005 als Berater für die Solarvalue AG und seit Mai 2007 für das Tochterunternehmen Solarvalue Proizvodnja d.d. tätig und verantwortet als Projektleiter den Aufbau der Produktion von hochreinem Solarsilizium am Standort Ruse in Slowenien. Seine erste Begegnung mit der Photovoltaik fand bereits Mitte der neunziger Jahre statt, im Rahmen eines Projektes zur Prozessoptimierung bei der damaligen Siemens Solar in Camarillo (Kalifornien).   Der Werkstoffwissenschaftler verfüge über umfangreiche einschlägige Erfahrungen, heißt es in der Pressemitteilung. Zu Beginn seiner Laufbahn beschäftigte er sich am Max-Planck-Institut in Stuttgart und an der TU-Berlin mit der Herstellung und den Eigenschaften innovativer Materialien. Sein weiterer Weg führte ihn in die Forschungslabors der Siemens AG und von dort in unterschiedliche Fertigungsbereiche weltweit, wo er Produkte zur Serienreife entwickelte und Fabriken optimierte.



Solarvalue-Chefin Boehringer: Der Aufbau der Produktion hat höchste Priorität

1999 entschloss sich Dr. Bornhauser, eine eigene Firma zu gründen. Seither hat er namhafte Unternehmen weltweit bei der Planung und Umsetzung von Projekten im Umfeld der Produktion beraten. Am faszinierendsten empfand Dr. Bornhauser stets die Mitwirkung bei Großprojekten, wie dem Aufbau von Chipfabriken für die Infineon AG: "Wenn man einmal erlebt hat, wie aus einer staubigen Baustelle eine Chip-Fabrik mit tausenden Quadratmetern hochkomplexer Reinraum-Technologie wächst, lässt einen das nie wieder los." Dr. Bornhauser unterstützt die Solarvalue AG schon seit den frühen Anfängen bei zahlreichen technischen Fragen sowie bei der Erstellung der Business-Pläne. "Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, Herrn Dr. Bornhauser als Vorstandsmitglied zu gewinnen", so Claudia Boehringer, CEO der Solarvalue AG: "Der Aufbau der Produktion genießt derzeit höchste Priorität. Mit Dr. Bornhauser verfügen wir jetzt über einen hervorragenden Fachmann für diesen Bereich auf Führungsebene", betont Boehringer.

24.10.2007   Quelle: Solarvalue AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarvalue AG,
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Photovoltaik-Produzent SYSTAIC erweitert Management

Energiefeld von SYSTAIC.
Energiefeld von SYSTAIC.

Mit Wirkung zum 24. Oktober 2007 übernimmt Gregor Schoess den vakanten Posten des Finanzvorstandes (Chief Financial Officer) bei der systaic AG. Mit Schoess gewinne die im "Entry Standard" gelistete systaic AG eine außerordentlich renommierte Führungskraft mit über 20 Jahren Erfahrung aus der Managementpraxis, so systaic in einer Pressemitteilung. Der Diplom Kaufmann habe unter anderem über 10 Jahre als Bereichsleiter des weltweit tätigen DAX-Unternehmen und Automobilzulieferer Continental AG die Verantwortung für die gesamten Finanzen des Konzerns getragen. Nach weiteren Stationen als Finanzvorstand war Gregor Schoess zuletzt als selbständiger Berater tätig. Bei der systaic AG wird er als CFO unter anderem für die Investor Relations, Analystenkonferenzen und die Informationspolitik zuständig sein. 


Erste Wohnhäuser in Deutschland mit "Energieeinheiten" ausgestattet

Ebenfalls zum 24. 10. 2007 verstärkt die systaic Deutschland GmbH, operative Tochter der systaic AG mit Betriebstätten in Büttelborn, Berlin, Düsseldorf und Landsberg ihr Geschäftsleitungsteam um Michael Pack. Der Dipl.-Holzwirt war unter anderem fünf Jahre Alleingeschäftsführer bzw. Sprecher der Geschäftsführung der VELUX Deutschland GmbH, Weltmarktführer bei Dachfenstern. In der SYSTAIC Gruppe wird Pack als Mitglied der Geschäftsleitung der systaic Deutschland GmbH besonders das Marketing und den Kundendienst verantworten. "Mit diesen Personalien wollen wir ein Zeichen setzen für ein weiterhin schnelles, aber auch nachhaltiges europaweites Wachstum der SYSTAIC Gruppe. Wir sind sehr froh, dass wir zwei solch hochkarätige Manager für unser noch junges Unternehmen begeistern konnten", sagt Vorstand Olaf Achilles. "Die ersten Wohnhäuser in Deutschland wurden bereits mit unserem außergewöhnlichen Solarsystem ausgestattet. Bis zum Jahresende werden wir planmäßig über 3.500 Quadratmeter Dachfläche mit unseren Energieeinheiten belegt haben, die wir seit 4 Wochen im Zweischichtbetrieb in Landsberg selber produzieren. Dort werden gerade zusätzliche Maschinen, insbesondere ein moderner Stringer, aufgebaut und für eine Kapazitätsausweitung eingefahren“.


Wachsendes Interesse an Solardächern für PKW

Auch der Neubau und die Fertigung der automatischen Produktionslinie liege nach wie vor im Terminplan mit einem geplanten Serienanlauf im März 2008. Dies sei besonders wichtig, da auch das Automotivgeschäft bei der Mehrheitsbeteiligung Webasto Solar GmbH ständig wachse. "Nach der IAA ist das internationale Interesse an Solardächern für PKW stark gestiegen“, berichtet Olaf Achilles. Am 14. November 2007 werde man anlässlich einer Konferenz mit Analysten und institutionellen Investoren in Frankfurt die Planzahlen für dieses Jahr und einen Ausblick auf die Erwartungen für 2008 bekannt geben.

24.10.2007   Quelle: SYSTAIC Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic Deutschland GmbH,
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230 Kilowatt-Photovoltaikanlage auf METRO Cash & Carry-Großmarkt

Teilansicht der METRO-PV-Anlage (herkömmliche Solarmodule).
Teilansicht der METRO-PV-Anlage
(herkömmliche Solarmodule).

Die 9.200 Quadratmeter große Photovoltaik-Anlage auf dem METRO Cash & Carry-Großmarkt in Düsseldorf ist am 23.10.2007 vom nordrhein-westfälischen Minister für Bauen und Verkehr, Oliver Wittke, eingeweiht worden. Die Solarstromanlage, die zur Hälfte mit Solarmodulen der neusten Generation ausgerüstet ist, nutzt Sonnenlicht zur Erzeugung von Strom und leistet so einen direkten Beitrag zum Klimaschutz. "Der Einsatz erneuerbarer Energien gehört zu den strategischen Zielen im Baubereich des Konzerns, um zukunftsweisend Zeichen zu setzen" sagt Professor Michael Cesarz, Geschäftsführer der METRO Group Asset Management. Die Solaranlage auf dem Dach des METRO Cash & Carry-Großmarktes ist eine der größten Photovoltaik-Anlagen auf einer Handelsimmobilie in Deutschland.   "Wir freuen uns, mit dieser neuen Anlage vor Augen zu führen, dass wir bei METRO Cash & Carry unsere Verantwortung für die Zukunft ernst nehmen", sagt Rainer Grünewald, Vorsitzender der Geschäftsführung von METRO Cash & Carry Deutschland. "Mit der Photovoltaik-Anlage werden wir unserem Anspruch an den Düsseldorfer Großmarkt gerecht, die Innovationsschmiede von METRO Cash & Carry zu sein."



200.000 Kilowattstunden Solarstrom jährlich

"Die METRO Group ist mit dem Bau dieser großen Anlage in eine Vorreiter-Rolle getreten. Ich freue mich darüber, dass noch weitere Solarprojekte des Konzerns in der Realisierung sind", betonte Minister Wittke. Mit einer Gesamtleistung von 230 Kilowatt (kWp) wird die Anlage auf dem MCC Markt in Düsseldorf gut 200.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr erzeugen. Das ist annähernd vergleichbar mit der Menge Strom, die 45 vierköpfige Familien pro Jahr verbrauchen. Die Modulfläche von 9.200 m² entspricht etwa der Größe eines Fußballfeldes. Besonders interessant ist die innovative Dünnschicht-Solarzellen-Technologie, die bei dieser hochmodernen Anlage zum Einsatz kommt. Die Solarzellen in Form einer flexiblen Folie wurden direkt auf das Dach aufgebracht. Teure und die Gebäudekonstruktion belastende Trägerkonstruktionen waren nicht nötig. Gut die Hälfte des Solardachs ist mit diesen Solarmodulen ausgestattet.


111 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr

Solarenergie hat gegenüber anderen Energieformen viele Vorteile: Sie birgt keine Risiken, verbraucht keine natürlichen Flächen und verursacht keine umweltschädlichen Emissionen. Im Gegenteil: Für die Metro-Anlage wurde eine CO2-Einsparung von 111 Tonnen pro Jahr berechnet. Photovoltaik gilt als eine der wichtigsten und zugleich nachhaltigsten Energiequellen der Zukunft. Weitere Solarenergie-Projekte der METRO Group werden derzeit im "Future Store" in Tönisvorst sowie in einem C+C Schaper-Großmarkt in Aachen realisiert. METRO Cash & Carry betreibt nach eigenen Angaben mit mehr als 18.100 Mitarbeitern 120 Großmärkte in Deutschland.

24.10.2007   Quelle: METRO Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: METRO Group,

 

Neuer Photovoltaik-Produktionskomplex der Q-Cells AG eingeweiht

Q-Cells-Gründer Milner: Start-up-Unternehmen wächst von vier auf knapp 1.500 Mitarbeiter
Q-Cells-Gründer Milner: Start-up-Unternehmen
wächst von vier auf knapp 1.500 Mitarbeiter

Die Q-Cells AG aus Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt)
hat am 23. Oktober 2007 in Anwesenheit von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos feierlich ihre fünfte Produktionslinie und den dazu gehörenden Produktionskomplex eingeweiht. Der Komplex im "Solar Valley Thalheim" umfasst neben der Solarzellen-Fabrik ein neues Bürogebäude sowie zentrale Lagereinrichtungen für die Fabriken der Q-Cells AG und ihrer Tochterunternehmen. "Das ist ein großartiger Tag für unser Unternehmen und den Standort Thalheim".so Anton Milner, Vorstandsvorsitzender der Q-Cells AG, anlässlich der Einweihung. "1999 hätte keiner erwartet, dass wir als damals kleines Start-up-Unternehmen mit 4 Leuten nun knapp 1.500 Mitarbeiter beschäftigen. Heute weihen wir Produktionslinie V ein, und die Linie VI ist schon in Planung", ergänzt Milner. Die endgültige Fertigstellung des Bauvorhabens sei für Ende dieses Jahres geplant.
 

Die größte Solarzellenfabrik Europas - und eine der größten der Welt

Bundeswirtschaftsminister Glos drückte symbolisch den Knopf zur Aufnahme des Probebetriebs in Linie V. Die Fabrik wird nach dem beendeten "Ramp-Up" im Regelbetrieb eine Produktionskapazität von 240 Megawatt (MWp) aufweisen, mehr als zwei Drittel der Kapazität der bestehenden Linien I bis IV. Damit ist die Linie V die größte Solarzellenfabrik Europas und eine der größten der Welt. In der Linie V, die rund um die Uhr Solarzellen produzieren wird, werden 212 Mitarbeiter unmittelbar in der Produktion arbeiten. Auf dem Gelände hat Q-Cells auch ein Ausbildungszentrum integriert. Im August 2007 haben 52 Auszubildende in verschiedenen Fachrichtungen ihre Ausbildung begonnen, wodurch die Gesamtzahl der Auszubildenden auf 82 gestiegen ist. In den nächsten Jahren soll die Zahl der Ausbildungsplätze auf bis zu 10 % der Beschäftigten steigen. Vier neue Ausbilder nahmen ihre Tätigkeit auf, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Jugendlichen zu garantieren. Und auch um die ganz Jungen wird sich die Q-Cells AG kümmern: Der Bau eines Kindergartens ist beschlossene Sache, im Moment laufen laut Q-Cells die konkreten Planungen.


Anton Milner: Das Herz des Global Players schlägt in Thalheim

Die Einweihung des Produktionskomplexes sei ein weiterer Meilenstein in der Wachstumsgeschichte der Photovoltaik-Industrie in den neuen Bundesländern. Das schnelle Wachstum am Standort Bitterfeld-Wolfen, einer Region mit hoher Arbeitslosigkeit, habe besonders durch die dort verfügbaren, hoch qualifizierten Mitarbeiter erreicht werden können. Hinzu kämen die guten Rahmenbedingungen vor Ort sowie eine unbürokratische Unterstützung durch die Kommune und das Land Sachsen-Anhalt. Anton Milner unterstreicht diese Tatsache: "Q-Cells ist ein Global Player, doch unser Herz schlägt hier in Thalheim. Allein 2007 investieren wir rund 400 Mio. EURO in den Produktionsausbau und die Forschung am Standort und die Planungen für eine weitere Expansion laufen."


Tochter- und Beteiligungsunternehmen starten Produktion von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen

Im Solar Valley, dem derzeit größten Solarstandort Europas, arbeiten bereits heute über 2.500 Menschen. Im Jahr 2010 sollen hier schon mehr als 5.000 Menschen in dieser zukunftsorientierten Branche beschäftigt sein. Neben Q-Cells und den bereits produzierenden Unternehmen EverQ und CSG Solar werden die Tochter- und Beteiligungsunternehmen Calyxo, Brilliant 234. und Solibro in diesem und im kommenden Jahr mit der Produktion von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen beginnen. Ebenfalls 2008 soll auch die Produktionslinie VI von Q-Cells die Arbeit aufnehmen.


EEG ist Grundlage des Photovoltaik-Booms in Deutschland und zu einem Exportschlager der Solarstrom-Förderung geworden

Die Solarbranche ist eine der Branchen, die am Standort Deutschland massiv ihre Produktionskapazitäten ausbaut und dabei viele tausend Arbeitsplätze geschafft hat und in Zukunft noch schaffen wird. Grundlage dieses Booms der Photovoltaik in Deutschland ist das im Jahr 2001 von der damaligen Bundesregierung eingeführte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es garantiert feste Einspeisestarife für regenerativ erzeugten Strom. Das EEG ist zu einem Exportschlager geworden und mittlerweile haben viele Länder in Europa, Asien und Amerika das Gesetz nahezu identisch übernommen. Davon profitiert auch Q-Cells, denn die produzierten Solarzellen werden weltweit in mehr als 30 Ländern verkauft und zu Solarmodulen verarbeit. Momentan beträgt die Exportquote fast 60 % und wird im kommenden Jahr weiter steigen. Allerdings bleibt Deutschland vorerst wichtigster Markt. Daher sei die Förderung durch das EEG noch wenige Jahre notwendig, bis die Branche die Produktionskosten signifikant gesenkt und gleichzeitig die Effizienz so erhöht habe, dass Solarstrom konkurrenzfähig sei gegenüber konventionellem Strom aus fossilen Brennstoffen, heißt es in der Pressemitteilung.

24.10.2007   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells AG,
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Solar-Unternehmen aus den USA informieren sich in Berlin über den Photovoltaik-Markt

12 kalifornische Solar-Unternehmen sind vom 24. bis 26. Oktober in Berlin, um mit potenziellen Kooperationspartnern aus der Hauptstadt-Region ins Gespräch zu kommen, berichtet die Berlin Partner GmbH in einer Pressemitteilung. Dabei werde es auch um konkrete Möglichkeiten gehen, in den deutschen Solar-Markt einzusteigen. Im Rahmen eines durch die Bundesregierung geförderten Projekts wollen die Deutsch-Amerikanische Handelskammer San Francisco und die Berlin Partner GmbH den Unternehmen deutsche Solarprodukte und -technologien näher bringen. Bei den US-Unternehmen handle es sich um Hersteller und Großhändler von Solarmodulen und -zellen, um Beratungsunternehmen, aber auch um Projektentwickler sowie Betreiber und Finanziers von Solaranlagen. Manche denken laut Berlin Partner auch über die Etablierung von Vertriebsniederlassungen oder auch Produktionsstätten in Deutschland nach.  Auf dem Programm stehen unter anderem Besuche bei Berliner Solarunternehmen, ein Symposium in der Landesvertretung Thüringens und eine Kooperationsbörse im Ludwig Erhard Haus.


Solon, Inventux Technologies AG und Despatch Industries produzieren in Berlin

Berlin habe als deutsche "Solar-Hauptstadt" zusammen mit den Unternehmen in der Region in der Solartechnik viel zu bieten, heißt es in der Pressemitteilung. Die Solarunternehmen aus Berlin und Brandenburg hätten das Potenzial für einen Einstieg in den kalifornischen Solarmarkt. Bereits heute kommen laut Berlin Partner 35 Prozent der in Deutschland produzierten Photovoltaik-Module aus der Hauptstadtregion. Berlin konnte in diesem Jahr unter anderem den Aufbau einer neuen Produktionsstätte der Solon AG, die Ansiedlung der Inventux Technologies AG und des amerikanischen Zulieferers Despatch Industries melden.


3,2 Milliarden US-Dollar für Solar-Förderung in Kalifornien

Kalifornien ist der US-Solarmarkt Nummer Eins. So hat Gouverneur Arnold Schwarzenegger mit der kalifornischen Landesregierung im letzten Jahr unter anderem ein mit 3,2 Milliarden US-Dollar ausgestattetes Programm zur Förderung der kalifornischen Solarindustrie auf den Weg gebracht, die so genannte California Solar Initiative, Kalifornien hat die ehrgeizigste Gesetzgebung für erneuerbare Energien in den gesamten Vereinigten Staaten. Der kalifornische Renewable Portfolio Standard (RPS) verpflichtet alle kalifornischen Energieversorgungsunternehmen, bis zum Jahr 2020 ein Drittel der Energie aus erneuerbaren Energien zu beziehen oder zu erzeugen.

24.10.2007   Quelle: Berlin Partner GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Klimapaket bringt Tempo in die Weiterentwicklung der Energieeinsparverordnung: Nächste EnEV-Novelle schon in Arbeit

Zeitschrift
Zeitschrift "Gebäu-
de-Energieberater".

Am 1. Oktober ist die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft getreten. Doch die nächste Novellierung ist schon in Sicht. Sie soll verschärfte Höchstwerte für die energetische Qualität von Gebäuden und einen gestärkten Vollzug bringen, berichtet die Zeitschrift "Gebäude-Energieberater" in einer Pressemitteilung. Die Bundesregierung hat am 23. und 24. August bei ihrer Kabinettsklausur in Meseberg "Eckpunkte für ein integriertes Energie- und Klimaprogramm" vereinbart. Die konkreten Inhalte sollen laut Aussage von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bereits bis Anfang Dezember ausgestaltet sein: "Wir wollen, dass die Einzelpunkte als Gesetzespaket noch vor der Klimaschutzkonferenz auf Bali vom Kabinett beschlossen und in den Bundestag eingebracht werden", so Gabriel. 

Anforderungen einer EnEV-Novelle 2008/2009 sollen um durchschnittlich 30 Prozent verschärft werden

Das Eckpunkte-Papier enthält auch Aussagen zur Energieeinsparverordnung. Danach entspricht der energetische Standard von Gebäuden, der in der Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgeschrieben ist, nicht mehr dem Stand der Technik. Ziel ist, die energetischen Anforderungen an Gebäude stufenweise dem Stand der Technik und der Energiepreisentwicklung anzupassen. Ab dem Jahr 2020 soll die Wärmeversorgung von Neubauten möglichst weitgehend unabhängig von fossilen Energieträgern sein. Deshalb sollen die Anforderungen einer EnEV-Novelle in den Jahren 2008/2009 um durchschnittlich 30 Prozent verschärft werden, bis 2012 nochmals um dieselbe Größenordnung. Offensichtlich sei es auch bis zur Regierung vorgedrungen, dass die konsequente Umsetzung der EnEV zu wünschen übrig lasse, betont die Fachzeitschrift. Denn als weitere Maßnahmen seien aufgeführt: "Stärkung des Vollzugs durch Intensivierung privater Nachweispflichten (z. B. Fachunternehmerbescheinigungen). Die Einführung einheitlicher Bußgeldvorschriften für Neu- und Altbauanforderungen wird angestrebt."


Nachrüstungsverpflichtungen sollen ausgeweitet werden

"Die EnEV 2007 ist ein Verordnungsstand für kurze Zeit", kommentierte Horst-P. Schettler-Köhler, Referatsleiter im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), die derzeitigen Entwicklungen bei einer Tagung der Vereinigung der deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V. (VdZ). Durch den Bericht des Weltklimarates und das Klimapaket der Bundesregierung werde die EnEV 2007 schon früher abgelöst, als zunächst geplant. Dabei sollen nicht nur die energetischen Anforderungen bei Neubau- und Bestandsmaßnahmen verschärft, sondern auch Nachrüstungsverpflichtungen bei Anlagen und Gebäuden ausgeweitet werden. Derzeit lasse das BBR für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung verschiedene Voruntersuchungen für die nächste EnEV-Novelle durchführen. Untersucht würden beispielsweise die Wirtschaftlichkeit für das künftige Anforderungsniveau und messtechnische Verfahren zur Heizungsinspektion. Außerdem soll ein Normteil beziehungsweise Beiblatt zur DIN V 18599 für Wohngebäude konzipiert werden.


Vortrag "Energieeinsparverordnung 2007, 2008, 2009" im Effizienzforum

Mehr zur Weiterentwicklung der EnEV beim effizienz.forum am 8./9. November im Rahmen des Vortrages "Energieeinsparverordnung 2007, 2008, 2009: Die nächste Novellierung wirft ihre Schatten voraus". Weitere Themen der Kongressmesse für energieeffizientes Planen, Bauen und Sanieren sind unter anderem "Energieeffizienz und erneuerbare Energien – Schlüssel zum Klimaschutz"; "Motive für energiesparende Sanierungsmaßnahmen – Was hemmt, was motiviert Bauherrn?"; "Das Vor-Ort-Beratungsprogramm des BAFA – Was Sie schon immer über die Abwicklung wissen wollten" sowie ein Expertengespräch "KfW-Programme–Tipps und Ratschläge, die nicht in den Merkblättern stehen".

Mehr Infos zur Veranstaltung unter http://www.effizienzforum.de

24.10.2007   Quelle: Gebäude-Energieberater; Gentner Verlag, Stuttgart   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gentner Verlag,

 

Bundeswirtschaftsminister Glos besucht Solar-Hersteller Q-Cells in Bitterfeld

Wirtschaftsminister Glos zur Photovoltaik: eine starke Idee, deren Zeit gekommen ist.
Wirtschaftsminister Glos
zur Photovoltaik: eine
starke Idee, deren Zeit
gekommen ist.

Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie hat am 23.10.2007 anlässlich der Inbetriebnahme neuer Photovoltaik-Produktionsanlagen den Solarzellenhersteller Q-Cells AG in Bitterfeld-Wolfen besucht. Das Unternehmen ist mit einem Marktanteil von etwa 10 % der zweitgrößte Solarzellenhersteller der Welt. Mit der Erhöhung der Fertigungskapazität um fast 50 % trägt Q-Cells der weiterhin steigenden Nachfrage nach Solarzellen zur Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie Rechnung. Dafür hat das Unternehmen 150 Millionen Euro investiert und fast 400 neue Arbeitsplätze geschaffen. Minister Glos betonte in seiner Eröffnungsrede die wachsende Bedeutung der erneuerbaren Energien für einen aktiven Klimaschutz: "Unser Ziel muss sein, Ökologie und Ökonomie miteinander zu verbinden." 


Erneuerbare Energien wie die Solarenergie seien zwar CO2-frei oder CO2-neutral aber noch nicht wirtschaftlich. Deshalb müsse die auch Solarenergie kosteneffizienter werden, um eine zukunftsweisende Option zu sein, so der Minister. "Hier bei Q-Cells sind Sie auf dem richtigen Weg, aus einer starken Idee, deren Zeit gekommen ist, ein starkes Unternehmen mit vielen Arbeitsplätzen zu schaffen", lobte Glos. Das erst 1999 gegründete Unternehmen beschäftigt inzwischen 1.600 Mitarbeiter - davon 200 in der Forschung und Entwicklung - und exportiert 60 % seiner Produktion.

23.10.2007   Quelle: BMWi   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: michael-glos.de,
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IV. Deutsch-Spanische Tagung zur Solarenergie versammelt über 200 Marktteilnehmer in Sevilla

Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 1.
Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 1.

Über 200 deutsche und spanische Unternehmer der Solarbranche kamen am 22. Oktober 2007 im spanischen Sevilla zur IV. Deutsch-Spanischen Tagung über Solarenergie zusammen, die von der Deutschen Handelskammer für Spanien (AHK Spanien) in Zusammenarbeit mit der andalusischen Energie-Agentur IDEA organisiert wurde. Zentrale Themen der Veranstaltung waren die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, die Marktentwicklung und die Finanzierung von Photovoltaik- und Solarthermieprojekten in Spanien. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Jesús Banceri, Leiter der Abteilung Forschung & Entwicklung der IDEA, Michael Richtsteig, deutscher Generalkonsul in Sevilla und Peter Moser, Geschäftsführer der AHK Spanien. "Die neuen Entwicklungen im spanischen Markt bieten deutschen Unternehmen ein großes Potenzial“, betonte Peter Moser, Geschäftsführer der AHK Spanien, in seiner Eröffnungsrede.  "Die Solarenergie ist ein gutes Beispiel dafür, wie gut Spanien und Deutschland beim Aufbau neuer, innovativer und nachhaltiger Geschäftsfelder zusammenarbeiten können. Beide Länder profitieren vom Wertschöpfungsprozess und Know-how-Transfer", so Moser.



Boomender Solarmarkt in Spanien durch Aktionsplan und Solar-Pflicht

Spanien gehört zu den wachstumsstärksten Märkten in der Photovoltaik und der Solarthermie in Europa. Die Voraussetzungen zur Nutzung von solarer Energie sind ideal: Mit durchschnittlich 2.500 Sonnenstunden pro Jahr und einer durchschnittlichen Einstrahlung von 1.650 Kilowattstunden pro Quadratmeter weist Spanien das höchste technische Nutzungspotenzial der Solarenergie in der Europäischen Union auf. Neben den günstigen klimatischen Bedingungen haben vor allem die rechtlichen Rahmenbedingungen dem Markt zu einem rasanten Wachstum verholfen, darunter der Aktionsplan zur Förderung der erneuerbaren Energien (Plan de Energías Renovables 2005-2010) und die im März 2006 in Kraft getretenen technischen Normen zur Gebäudeerrichtung (Código Técnico de la Edificación), die für Neubauten den Einbau von Solartechnik vorschreiben. Aktuell verzeichnet Spanien ein Wachstum von 200 bis 300 MW installierter Fotovoltaikleistung pro Jahr, Fachleute rechnen im Zeitraum 2008 –2010 mit einer neu installierten Solarleistung von 1.750 MW.


Andalusien und seine künftigen Energiezentren: Solarthermische Kraftwerke und erstes kommerzielles Solarturm-Kraftwerk

Mit einer Sonneneinstrahlung von bis zu 1.800 Kilowattstunden je Quadratmeter und einer ehrgeizigen Förderpolitik hat sich besonders Andalusien als internationale Referenz für die Nutzung der Sonnenenergie etabliert. Dazu beigetragen haben deutsch-spanische Gemeinschaftsprojekte, wie der Bau des weltweit größten thermischen Solarkraftwerks "Andasol 1" in Aldeire (Granada) und der Produktionsanlage von Solarreceivern durch die deutsche Schott AG in Azanalcóllar (Sevilla). "Andasol 2" ist bereits im Bau, "Andasol 3" in Planung. Neben den Parabolrinnen-Anlagen ist Andalusien auch bei solarthermischen Turmkraftwerken Pionier.

Im andalusischen Sanlúcar la Mayor bei Sevilla ist dieses Jahr das erste kommerzielle Solar-Turmkraftwerk Europas an das Netz gegangen. Dass Andalusien längst eine wichtige Forschungsplattform für deutsche Unternehmen ist, zeigt ebenfalls die vom Essener Unternehmen MAN Ferrostahl gebaute Versuchsanlage mit Fresnel-Technik, die am 9. Juli 2007 auf der Plataforma Solar de Almeria, dem weltgrößten Forschungszentrum für Hochtemperatur-Solartechnik, vorgestellt wurde. Auch in dem zukunftsträchtigen Anwendungsfeld der solarthermischen Kühlung ist Andalusien mit den meisten installierten Anlagen landesweit Vorreiter. Gründe genug für die AHK Spanien, die vierte Edition der Deutsch-Spanischen Tagung über Solarenergie in Sevilla zu organisieren.

Mit der IV. Deutsch-Spanischen Tagung über Solarenergie bot die AHK Spanien deutschen und spanischen Unternehmen eine Plattform für den fachlichen Austausch und für das Knüpfen neuer Geschäftskontakte. Die Veranstaltung war Teil des Geschäftsreiseprogramms "Solarenergie", das die AHK Spanien im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das vierte Jahr in Folge durchführt - dieses Jahr erstmals in Sevilla und nicht wie bisher in Madrid. Am 23. und 24. Oktober haben die teilnehmenden deutschen Unternehmen die Möglichkeit, individuelle Gespräche mit potenziellen spanischen Kooperationspartnern zu führen.

Während der Tagung stellten acht deutsche Unternehmen aus der Solarindustrie ihre Produkte und Dienstleistungen vor: ASP Energietechnik, Centrosolar AG, IRES GmbH, Phönix SonnenWärme AG, Roto Bauelemente GmbH, Sunset Energietechnik GmbH, Solarc Innovative Solarprodukte GmbH und Westfa GmbH.

Weitere Informationen http://www.ahk.es

23.10.2007   Quelle: DEUTSCHE HANDELSKAMMER FÜR SPANIEN   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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aleo solar AG schließt Solarmodul-Liefervertrag im Wert von über 30 Millionen Euro

Photovoltaik-Produktion von aleo solar in Spanien
Photovoltaik-Produktion von aleo solar
in Spanien

Der Photovoltaik-Produzent aleo solar AG (Prenzlau/Oldenburg) hat mit der a+f GmbH, Tochterunternehmen des Technologie-Konzerns GILDEMEISTER, einen Liefer- und Kooperationsvertrag abgeschlossen. a+f hat im Jahr 2006 den "SunCarrier" auf den Markt gebracht, ein der Sonne nachgeführtes Trägersystem für Photovoltaik-Module. Für mehrere Großaufträge der a+f GmbH in südeuropäischen Ländern werden laut aleo solar Solarmodule benötigt, mit denen die SunCarrier bestückt werden sollen. Als Lieferant und Kooperationspartner für Großprojekte in Südeuropa sei die aleo solar AG ausgewählt worden, die ihre hochwertigen Solarmodule im Rahmen eines Lieferauftrages über mehr als 30 Millionen Euro einbringt, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung.  Die Belieferung des ersten gemeinsamen Projektes erfolge vom Herbst 2007 bis zum Sommer 2008. Über 20 Millionen
Euro davon sollen 2008 realisiert werden.



Bis zu 32% mehr Leistung durch Solarmodul-Nachführung

Thomas Petsch, Geschäftsführer der a+f GmbH, sieht vor allem in der Qualitätsorientierung des Solarmodulherstellers ein Plus für die Zusammenarbeit: "Für unsere internationalen Großprojekte ist die aleo solar AG die erste Wahl aufgrund der Qualität ihrer Produkte und der hohen Erträge der Module. Der SPS-gesteuerte SunCarrier richtet sich automatisch nach dem Sonnenstand aus und erzielt somit bis zu 32% mehr Leistung als fest aufgeständerte Systeme. Die internationale Orientierung der aleo solar AG passt gut zu unserer Strategie im südeuropäischen Raum. Wir werden diesen Weg gemeinsam beschreiten."


aleo solar-Umsatz im Ausland wächst um 30%

Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, zeigt sich zuversichtlich: "Der aleo solar AG gelingt es damit, schlüsselfertige Multi-Megawatt-Projekte anzubieten. Die SunCarrier zeichnen sich durch ihre lange Lebensdauer und einen geringen Serviceaufwand aus. Auf diesem Weg sammeln wir mit einem leistungsfähigen Partner an unserer Seite weitere Erfahrungen im Großprojektgeschäft. Wir wollen international weiter wachsen und werden dieses Jahr mit rund 30% Umsatz im Ausland abschließen. Neben Spanien erwarten wir auch eine starke Nachfrage in Griechenland."

23.10.2007   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Energy Watch Group erwartet steiles Sinken der Ölförderung

Die weltweite Ölproduktion habe bereits 2006 ihren Höhepunkt (Peak) überschritten und falle um einige Prozentpunkte pro Jahr zurück, berichtet die Energy Watch Group in einer Pressemitteilung. Die Energy Watch Group, eine Initiative des grünen Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell und von Parlamentariern aus weiteren Ländern, präsentierte ihre globalen Ressourcen-Studie am 22.10.2007 im Londoner Auslandspresseclub. Schon in den nächsten beiden Jahrzehnten werde die globale Ölversorgung dramatisch zurückgehen und eine Versorgungslücke erzeugen, die auch durch erhöhte Energieproduktion aus anderen fossilen oder atomaren und alternativen Quellen kaum so schnell geschlossen werden könne, betont die Energy Watch Group, die von der Ludwig-Bölkow-Stiftung getragen wird. "Das alarmierendste Zeichen ist die steile Abnahme der Ölversorgung nach dem Peak", warnt Jörg Schindler.  Dieses Ergebnis und dazu der Zeitpunkt des Peak stünden offensichtlich in scharfem Kontrast zu den Projektionen und Prognosen der Internationalen Energie-Agentur (IEA).


1.255 oder nur 854 Gigabarrel Weltölreserven?

Die IEA bestritt bis vor kurzem, dass eine grundlegende Änderung der Energieversorgung in naher oder weiterer Zukunft wahrscheinlich sei. Hans-Josef Fell kommentiert: "Die Botschaft der IEA, dass auch in Zukunft business as usual möglich sei, schickt ein diffuses Signal an die Märkte und verhindert damit Investitionen in die bereits vorhandenen Technologien der erneuerbaren Energien." Laut Industriedatenbank HIS (2006) werden die restlichen Weltölreserven auf 1,255 Gigabarrel geschätzt. Für die Energy Watch Group gibt es jedoch stichhaltige Gründe, diese Zahlen für einige Regionen und Schlüsselländer zu korrigieren und daraus eine Schätzung von 854 Gigabarrel abzuleiten. Die Wissenschaftler der Energy Watch Group verlassen sich nach eigenen Angaben nicht in erster Linie auf Daten über Öl-Reserven, weil diese Angaben sich in der Vergangenheit häufig als unzuverlässig erwiesen hätten, sondern gründeten ihre Analyse hauptsächlich auf Produktionsdaten, die leichter zu verfolgen und auch zuverlässiger seien.


König Abdullah von Saudi Arabien: "Der Ölboom ist vorbei"

Der Energie-Ausblick der Energy Watch Group entspreche den Aussagen des ehemaligen US-Verteidigungssekretärs und CIA-Direktors James Schlesinger vor kurzem auf einem Ölgipfel in Cork: "Die Schlacht ist vorbei, die Peak-Oil-Protagonisten haben gewonnen", zitiert die Energy Watch Group. Schon zuvor habe sich König Abdullah von Saudi Arabien, des größten Ölproduzenten der Welt, dazu geäußert: "Der Ölboom ist vorbei und wird nicht zurückkehren. Wir müssen uns alle an einen anderen Lebenstil gewöhnen."


Peak Oil: absehbare Entwicklung als ernsthafte Bedrohung

Indes gehe die Debatte über "Peak Oil" weiter. Verschiedene, den Energiekonzernen nahestehende Institutionen wie CERA beteiligten sich laut Energy Watch Group an einer Kampagne, die Peak Oil als "Theorie" darzustellen versuche. Der Report der Energy Watch Group hingegen weise Peak Oil als Realität aus. Die Welt stehe am Anfang einer strukturellen Veränderung des Wirtschaftssystems. Diese Veränderung werde mit einer steil abnehmenden Versorgung mit fossilen Brennstoffen beginnen und fast alle Aspekte des täglichen Lebens beeinflussen. Versorgungsengpässe könnten sogar zu Massenunruhen führen, wie das Beispiel Birma in diesem Monat zeigte. "Die Regierungen, die Wirtschaft und die Bürger sollten sich darüber klar werden, dass die jetzt absehbare Entwicklung eine ernsthafte Bedrohung für die Gesellschaft darstellt", heißt es in der Pressemitteilung der Energy Watsch Group. "In der Diskussion mit der Ölindustrie habe ich die Erfahrung gemacht, dass der Peak Oil dort wie auch in der Regierung ein Tabuthema ist. Je offensichtlicher die Förderspitze ist, umso weniger wird verstanden, was das bedeutet", sagt Jeremy Leggett, Chef von Solarcentury und früherer Berater der britischen Regierung für erneuerbare Energien.

Der Report (102 S, englisch) kann heruntergeladen werden unter
http://www.energywatchgroup.org/fileadmin/global/pdf/EWG_Oilreport_10-2007.pdf. Eine Kurzfassung 13 S.) ist erhältlich unter: www.iea-pvps.org

22.10.2007   Quelle: IEA, PVPS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IEA PVPS,
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Erneuerbare Energien: greenValue liefert Marktüberblick zu Beteiligungen mit einem Investitionsvolumen von mehr als 550 Millionen Euro

Die Anbieter von Beteiligungen an Vorhaben zu Nutzung erneuerbarer Energien bieten nach Angaben des Informationsdienstes greenValue derzeit mehr als 20 Fonds mit einem Investitionsvolumen von über 550 Millionen Euro an. Photovoltaik-Fonds bestimmen mit 54 % des Investitionsvolumens am Gesamtmarkt und 10 verschiedenen Beteiligungsangeboten das Marktgeschehen. Mit Mindestbeteiligungen zwischen 2.000 und 20.000 Euro werden alle Solarfonds als KG-Beteiligungen angeboten. Erstmals bieten zwei Emittenten die Beteiligung an spanischen Photovoltaik-Standorten an, alle weiteren Solarstrom-Projekte werden in Deutschland realisiert.  In der greenValue-Informationsrubrik "Dachfonds & weitere Umwelt-Beteiligungen" werden zahlreiche Beteiligungen vorgestellt, die in Waldbewirtschaftung, Abwasserbehandlung, Öko-Immobilien oder auch als Dachfondskonzept in den gesamten Energiemarkt investieren. Kapitalanleger die in festverzinsliche Wertpapiere wie Genussrechte oder in steueroptimierende Einzelprojekte investieren wollen, werden auf der nach eigenen Angaben neutralen und unabhängigen Internetseite ebenfalls fündig


Wenig Angebote in Sachen Windenergie und Bioenergie

Kaum Angebote zur Beteiligung an Kommanditgesellschaften gibt es derzeit laut greenValue in der Windenergie und Bioenergie. "Der Markt ist in Bewegung und institutionelle Investoren, nutzen ihre Chancen auch in diesen Energiesegmenten", erläutert Daniel Kellermann den Wettbewerb um Projekte, durch die gestiegene Nachfrage von institutioneller Seite und folglich einer geringeren Anzahl von Fondsangeboten. "Auch wir sind mit Nachfrage von Investoren einerseits und internationalen Angeboten andererseits konfrontiert. Lösungen sind gefragt, denen wir selbstverständlich mit Sachverstand und Engagement wie im bereits etablierten Geschäftsbereich der Marketingberatung begegnen", kommentiert Kellermann die beiden weiteren Geschäftsbereiche.

greenValue ist eines der großen unabhängigen Informationsportale für Erneuerbare Energie-Beteiligungen und -Projekte. Besucher finden dort aktuelle Übersichten von Beteiligungen, Genussrechten und individuellen Einzelprojekten der Windenergie, Photovoltaik, und Bioenergie sowie bei Biotreibstoffen und Geothermie. Sie können auf die Webseiten der Anbieter wechseln um dort Informationen zu den Offerten abzurufen. "greenValue ist weder Finanzberater- noch Vermittler, ein Verkauf von Fondsanteilen oder die Bewertung von Fonds ist ausgeschlossen", betont Kellermann.

Weitere Infos unter http://www.greenvalue.de.

22.10.2007   Quelle: greenValue   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Voltavis GmbH erhält Förderbewilligung zum Bau einer Dünnschicht-Solarfabrik in Sachsen

Das sächsische Wirtschaftsministerium hat einen Förderantrag der Voltavis GmbH - hundertprozentiges Tochterunternehmen der Voltavis AG, (Zug; CH) - für den Bau einer Photovoltaik-Produktionsstätte für Solarmodule und Zubehör mit Dünnschichttechnologie bewilligt. Der Standort für die geplante Solar-Fabrik liegt in der Nähe der Stadt Ölsnitz bei Plauen (Sachsen), berichtet Voltavis in einer Pressemitteilung. Bereits im August habe die Voltavis GmbH die vorläufige Zusage über die beantragten Investitionszuschüsse des Freistaates Sachsen sowie die Bestätigung einer Investitionszulage in Höhe von 12,6 Millionen Euro erhalten. Mit der definitiven Zusage aus Sachsen will die Voltavis GmbH nun mit der weiteren Umsetzung ihres Bauvorhabens beginnen.  Für die kommenden Wochen seien bereits der Abschluss eines Kaufvertrages über ein 12 Hektar großes Grundstück in Ölsnitz, Planierungsarbeiten sowie ein erster Spatenstich geplant.


Verhandlungen über den Aufbau einer potenziellen Produktionsstätte in Amerika

Die Voltavis AG hat Verhandlungen mit einem US-amerikanischen Unternehmen aufgenommen, um eine geeignete Vertriebsstruktur für ihre Photovoltaik-Produkte in Amerika aufzubauen. Ziel der Verhandlungen sei außerdem, einen Standort für den Aufbau einer potenziellen Produktionsstätte zu finden. Nach der Zusage des sächsischen Investitionszuschusses für das Produktionsvorhaben in Deutschland, plane die Voltavis AG eine weitere Produktionsstätte im US-amerikanischen Raum, heißt es in der Pressemitteilung. In den USA werden derzeit noch etwa 70 % der gesamten Stromnachfrage durch fossile Energieträger wie Kohle, Gas oder Öl gedeckt. Aus diversen Gründen sieht die Voltavis AG im US-amerikanischen Markt ein sehr großes Absatzpotenzial und strebt dort daher frühzeitig eine optimale Positionierung an.


USA-weite Solar-Förderung plus Initiativen der Bundesstaaten

Nur wenige Unternehmen in den USA hätten sich bisher auf die Energiegewinnung mit Solartechnologie spezialisiert, die Nachfrage nach Solaranlagen steige aber stetig, betont Voltavis. Bereits im Jahr 2006 habe der amerikanische Markt ein Wachstum von 33 % verzeichnet. Neben dem momentan angespannten Strommarkt - ausgelöst vor allem durch steigende Großhandelspreise für Erdgas - sei hierfür auch das "Solar Rebate Program" verantwortlich. Dieses gewährt Privatbürgern Zuschüsse für errichtete Solaranlagen. Darüber hinaus habe etwa Kalifornien mit der "California Solar Initiative" als einer von vielen Initiativen verschiedener Solar Rebate Program im August die erforderlichen Rahmenbedingungen für die Förderung der Solarenergie geschaffen. Beispielhaft nennt Voltaivs den Bundesstaat New Jersey: Bis Ende 2020 soll allein dort umweltfreundlicher Solarstrom mit einer Gesamtspitzenleistung von 1.500 Megawatt produziert werden.

22.10.2007   Quelle: Voltavis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fertighaus-Hersteller Danhaus feiert Jubiläum mit neuem 1-Liter-Haus

Niedrigenergie-Fertighaus von Danhaus.
Niedrigenergie-Fertighaus von Danhaus.

Im 30. Jubiläumsjahr von Danhaus (Flensburg), erwarte Bauherren ab sofort eine Vielzahl einmaliger Vorteile, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nicht nur, dass der Hersteller von Fertighäusern mit dänischem Flair zu seinem Geburtstag ein Energiesparhaus in ganz neuer Optik präsentiere. Die durchdachten Technik-Komplettlösungen und die massive "Polarwand" in drei verschiedenen Fassaden-Varianten aus 100% natürlichen Materialien gebe es auch zu attraktiven Aktionspreisen. Dieses 1-Liter-Haus mit der in Deutschland einmaligen Danhaus-Polarwand garantiere mit seinem hoch effizienten Isolierkonzept dauerhaft niedrige Heizendenergiekosten von Euro 19,00 im Monat, heißt es in der Pressemitteilung.  Als 1-Liter-Häuser kann ein Niedrigenergiegebäude bezeichnet werden, das einen jährlichen Primärenergiebedarf je m² Nutzfläche für die Beheizung des Hauses von rund als 10 Kilowattstunden Primärenergie aufweist; dies entspricht dem Primärenergiegehalt von einem Liter Heizöl.



"Mit unseren Specials und Jubiläums-Rabatten von 30% bauen unsere Kunden so günstig wie nie und dazu zukunftssicher und absolut wertbeständig", sagt Danhaus-Geschäftsführer Hans-Werner Erben. Auch die Umwelt könne sich freuen: Das 1-Liter-Haus sei im Vergleich zu den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) rund 90% besser. Ausgestattet mit einer Pellet-Heizung und Solarthermieanlage für die Brauchwassererwärmung werde ein Danhaus zu einem Null-CO2-Haus.

21.10.2007   Quelle: Danhaus GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Danhaus GmbH,
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Neues Beratungspaket "Wärmepumpen - Heizen mit Umweltwärme" im Solarpraxis Verlag erschienen

Beratungspaket Wärmepumpen.
Beratungspaket
Wärmepumpen.

Pünktlich zum Forum Wärmepumpe am 11. und 12. Oktober 2007 kam das neue Beratungspaket "Wärmepumpen - Heizen mit Umweltwärme" auf den Markt. Der 160-seitige Ringordner richtet sich an Heizungsbauer, Installateure, Energieberater und Planer. In zehn Kapiteln erläutert Autor Frank Hartmann die Grundlagen der Nutzung von Umweltwärme sowie den Einsatz von Wärmepumpen in Neubauten und bei Modernisierung. Ansprechende Grafiken erleichtern die Orientierung in den technischen Details und geben Einblick in die rasant wachsende Branche der Wärmepumpen.   Ein Schwerpunkt liegt auf der Kombination von Wärmepumpen mit anderen Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien wie der Solarthermie oder Holzkaminen. Auf der beiliegenden CD-Rom finden sich umfangreiche Präsentationsgrafiken und Checklisten, die sich zur Vorbereitung von Kundengesprächen nutzen lassen.


Beigefügt ist auch ein anschaulicher Vortrag des Autors zu den Grundlagen der Wärmepumpen. Der Ordner mit 160 Seiten ist durchgehend vierfarbig gedruckt und enthält zahlreiche Grafiken, Fotos und Tabellen. Er ist zum Preis von 49,90 Euro direkt zu beziehen über den Internet-Verlagsshop der Solarpraxis unter www.solarpraxis.de sowie im Buchhandel ISBN 978-3-934595-76-7 erhältlich.

21.10.2007   Quelle: Solarpraxis Verlag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis Verlag,

 

Capito Heiztechnik bietet Solar-Schichtungsspeicher mit Europa-Patent

Schnitt durch den Ronden- bereich des Puffer-Speichers.
Schnitt durch den Ronden-
bereich des Puffer-Speichers.

Beim dem europaweit patentierten Solar-Schichtenspeicher "Schichtungs-PD" der Carl Capito Heiztechnik GmbH sind Aufheizzone und Heizwassererwärmungszone durch eine massive Kunststoffplatte voneinander getrennt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bei dem abgebildeten Schnittmodell (s. Grafik) wurde ein Teil der Kunststoffplatte ausgeschnitten, um die Funktion zu verdeutlichen: Für die Wärmeübertragung zwischen der Aufheizzone (unten) und der Trinkwasser-/Heizungserwärmungszone (oben) sorge eine simple Konstruktion mit je einem Fall- bzw. Steigrohr. Über diese Strömungskanäle baue sich die Schichtung nach dem Prinzip der Schwerkraft auf: Abgekühltes Wasser sinkt nach unten in die Aufheiz-Pufferzone und verdrängt dadurch erwärmtes Heizwasser in den oberen Speicherbereich. Der Solar-Wärmetauscher sitzt im unteren Teil des Speichers. 


Die Solarflüssigkeit werde im Speicher so weit abgekühlt, dass sie stets mit tiefen Rücklauftemperaturen zum Solarkollektor zurückfließe und somit ein hoher Solarertrag gewährleistet werde. Der Speicherteil oberhalb der Trennplatte dient zur Trinkwassererwärmung im Durchlaufprinzip (über Rippenrohr-Wärmetauscher) sowie der Heizungsunterstützung (aus dem Pufferinhalt). Oberhalb der Trennplatte ist ein zusätzlicher Rippenrohr-Wärmetauscher aus Kupfer eingesetzt. Dieser wirke als Vorwärmstufe für die Trinkwassererwärmung. Damit werde der untere Pufferspeicherteil (oberhalb der Trennplatte) stets auf tiefen Temperaturen gehalten. "Für die angeschlossene Solarwärmeanlage kann somit eine hohe Energieausbeute erzielt werden, gleichzeitig wird damit auch eine hohe Trinkwarmwasserleistung erreicht", heißt es in der Pressemitteilung.

21.10.2007   Quelle: Carl Capito Heiztechnik GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Carl Capito Heiztechnik GmbH,
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Solar Decathlon: TU Darmstadt gewinnt Spitzenwettbewerb um energieeffizienteste Solar-Haus

TU Darmstadt baut das energieeffizienteste Solar-Haus
TU Darmstadt baut das energieeffizienteste
Solar-Haus

Die Technische Universität Darmstadt hat den internationalen Wettbewerb "Solar Decathlon 2007" um das attraktivste und energieeffizienteste Solar-Haus gewonnen. Das Team um den Architektur-Professor Manfred Hegger verwies in dem einwöchigen Finale vor dem Weißen Haus in Washington D.C. die Konkurrenz von 19 Top-Universitäten auf die Plätze, unter anderem Teilnehmer aus den USA, Kanada und Spanien. Rang zwei belegte die University of Maryland, Rang drei die Santa Clara University. Mit dem undankbaren vierten Platz musste sich die Penn State University zufrieden geben. Abgeschlagen war am Ende unter anderem das Michigan Institute of Technology (MIT). Die Juroren der einzelnen Disziplinen waren voll des Lobes für die Leistungen der TU Darmstadt. Die Universität gewann in drei der zehn Teildisziplinen souverän: Architektur, Beleuchtungskonzept und Technik. 


Maximum an Innovation; Antwort auf Zukunftsfragen

"Eine Klasse für sich", schwärmte die Architektur-Jury. Darmstadt habe hinsichtlich Ästhetik und Funktionalität "alles herausgeholt, was nur möglich war". Die Licht-Gutachter waren fasziniert von der Ausstrahlung bei Nacht. Die Jury aus Ingenieurwissenschaftlern bescheinigte ein Maximum an Innovation. Auch in der Energiebilanz lautet das Urteil "perfekt". Besucher hatten die ganze Woche über auf dem Wettbewerbs-Gelände an der National Mall in Washington Schlange gestanden, um sich im Darmstädter Haus umzusehen. Sie seien tief beeindruckt und begeistert gewesen, berichteten die Juroren. "Der Sieg unseres Teams in diesem anspruchsvollen internationalen Wettbewerb freut mich außerordentlich. Er unterstreicht, dass Deutschland bei den erneuerbaren Energien weltweit Vorreiter ist. Energie und Nachhaltiges Bauen und Wohnen gehören zu den großen Kompetenzfeldern der Technischen Universität Darmstadt", sagte Präsident Hans Jürgen Prömel. "Wir geben mit unserem einzigartigen Haus eine Antwort auf die Zukunftsfrage, wie die Menschheit im 21. Jahrhundert, im Zeitalter immer knapper werdender Ressourcen, wohnen wird", so Prömel weiter.


Deutscher Solarpreis 2006; ausgewählter Ort im "Land der Ideen"

Die TU Darmstadt hatte als eine von nur zwei europäischen und einzige deutsche Universität den Sprung in den Bauwettbewerb geschafft. Mit einem überzeugenden Entwurf, einer klaren Konstruktion und einem hoch rentablen Betriebskonzept für das Solar-Haus der Zukunft hatte sie sich für die Endrunde des renommierten Wettbewerbs qualifiziert. Das in Darmstadt gebaute High-Tech-Haus wurde für die Präsentation in den USA eigens zerlegt und in speziellen Boxen über den Atlantik verschifft. Das Wohngebäude, das von einem Team aus 30 Nachwuchswissenschaftlern des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt unter Leitung von Prof. Manfred Hegger entwickelt wurde, hatte 2006 bereits den Deutschen Solarpreis gewonnen und ist ausgewählter Ort der Initiative "Deutschland - Land der Ideen".

Weitere Infos zum Solar-Haus: http://www.solarserver.de/news/news-7790.html

20.10.2007   Quelle: TU Darmstadt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Decathlon 2007,
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Solar-Lampen für die Armen der Welt im Zeichen globalen Klimaschutzes

Ephraim (l.) und Denis bauen in Tansania Solarlampen zusammen.
Ephraim (l.) und Denis bauen in Tansania
Solarlampen zusammen.

Ist Lesen im Schein von Petroleumlampen im Zeitalter der Raumfahrt ein für allemal Vergangenheit? Mitnichten! Über zwei Milliarden Menschen steht bis heute keine Elektrizität zur Verfügung. Doch Petroleumlampen liefern nur schwaches Licht und setzen gleichzeitig gesundheitsschädliche Rußpartikel frei. Der Verein solarprojekt-freilassing hat sich des Problems angenommen und mithilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) eine umwelt- und gesundheitsschonende Alternative entwickelt: die mobile Solarlampe SOLAR 2000-LED.  "Allein in Afrika sind schätzungsweise mehr als 50 Millionen Petroleumlampen in Betrieb. Das ist nicht nur schlecht für die Gesundheit, sondern auch teuer und klimaschädlich. Denn für die Beleuchtung sind je Lampe durchschnittlich drei Liter Petroleum im Monat notwendig. Das führt zu einem jährlichen Ausstoß von 80 Kilogramm Kohlendioxid", sagt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Bei 50 Millionen Petroleumlampen seien das 40 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Gases im Jahr, rechnet Brickwedde vor.



DBU-Förderung ermöglicht verbesserte Technik der Solarlampen

Die Kirchengemeinde Mpwapwa aus Tansania hatte 1996 eine Kooperation mit der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Freilassing angeregt, um Solartechnik in dem sonnengesegneten Land anzuwenden, erinnert Brickwedde. Vier Jahre später sei in Zusammenarbeit mit Schülern der Berufsschule Berchtesgadener Land die Lampe SOLAR 2000 entwickelt worden, deren Licht bis zu fünf Mal heller und der Gebrauch sehr einfach gewesen sei. Die Entwickler hätten dabei besonders auf eine einfache Bedienung und robuste Bauweise geachtet, um Langlebigkeit vor Ort zu garantieren. Doch in Teilen der Lampe hätten sich umweltbelastende Schwermetalle und Quecksilber befunden. Durch die DBU-Förderung von rund 66.000 Euro habe die Technik verbessert werden können. Außerdem seien die umweltbelastenden Bestandteile ausgetauscht worden.


Nutzer bezahlen eine monatliche Leihgebühr von zirka zwei Euro für eine Solarlampe

Seit 2001 verschicke der Verein solarprojekt-freilassing Bausätze und Werkzeuge in Entwicklungsländer rund um den Globus und bilde Arbeiter für die Werkstätten vor Ort aus, erläutert Brickwedde weiter. 79 Euro koste ein solcher Bausatz, zusätzlich kämen Kosten für Verpackung, Transport, Zoll und Montage hinzu: eine Summe, die für die Menschen vor Ort nicht bezahlbar sei. Durch die Einführung eines Mietsystems entrichte der Nutzer eine einmalige Kaution und bezahle danach eine monatliche Leihgebühr von zirca zwei Euro. Das sei zwar relativ viel Geld für Entwicklungsländer, aber immer noch günstiger als der Aufwand für Kerosin oder Petroleum. Brickwedde: "Das System setzte sich auf den lokalen Märkten durch. Die Werkstätten in Tansania und Mali stellten bereits Nachbestellungen in Aussicht, und weitere Interessenten haben zusätzlich angefragt."


Verein solar-freilassing ist ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit

Gerade in Entwicklungsländern seien die Umweltprobleme riesig. Deshalb müssten dort besondere Anstrengungen unternommen werden um der Bevölkerung einen Zugang zu sauberer Energie zu ermöglichen, sagt Brickwedde. "Dabei muss eine ressourcen- und umweltschonende Energieversorgung unter Ausnutzung lokaler - auch erneuerbarer - Energiequellen einbezogen werden. Gerade in Hinblick auf die Klimaerwärmung ist ein kooperatives Handeln in der ganzen Welt grundlegend für die Erhaltung unseres Planeten. Das ehrenamtliche Engagement des Vereins solar-freilassing ist ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit: Neben dem Umweltaspekt garantiert die Wartung der Anlagen zusätzlich dauerhafte Arbeitsplätze in den Werkstätten für Solartechnik."

20.10.2007   Quelle: DBU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Neue Broschüre erklärt den Klimawandel verständlich und anschaulich

Klimaschutz-Broschüre der Humboldt-Universität Berlin.
Klimaschutz-Broschüre der
Humboldt-Universität Berlin.

Eine von Geographen und Meteorologen gemeinsam verfasste Broschüre informiert in verständlich geschriebenen Beiträgen über die Hintergründe, Zusammenhänge und Auswirkungen des Klimawandels. Der Klimawandel ist real und durch Aktivität des Menschen verursacht. Das haben die Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre nachdrücklich bestätigt. Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass ein ungebremster Klimawandel gefährliche Folgen haben würde und dass seine Beherrschung die vielleicht größte umweltpolitische Herausforderung des 21. Jahrhunderts darstellt, betont die Humboldt-Universität Berlin in einer Pressemitteilung. Forscher aus Deutschland und der Schweiz haben sich deshalb zusammengetan, um den aktuellen Wissensstand zu dokumentieren. In verständlich geschriebenen Beiträgen erklären namhafte Wissenschaftler, wie das Klima funktioniert, welchen Schwankungen es in der Vergangenheit unterworfen war und worauf wir uns zukünftig einstellen müssen.  Im Schlusskapitel "Das Unbeherrschbare vermeiden und das Unvermeidbare beherrschen" werden schließlich Strategien gegen die gefährlichen Auswirkungen des Klimawandels aufgezeigt.



Beiträge können vom Dokumentenserver der Humboldt-Universität heruntergeladen werden

Die Broschüre "Der Klimawandel - Einblicke, Rückblicke und Ausblicke" mit vielen Farbfotos und -grafiken ist speziell für die Verwendung im Erdkundeunterricht konzipiert, denn künftige Generationen werden von den Auswirkungen des Klimawandels noch viel stärker betroffen sein als wir heute. Angesprochen sind aber grundsätzlich alle, die sich rasch und dennoch fundiert auf den aktuellen Stand des Wissens bringen wollen. Das Heft wurde anlässlich des diesjährigen Deutschen Geographentags herausgegeben im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG), des Potsdam- Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Humboldt-Universität Berlin von Prof. Wilfried Endlicher (Berlin) und Prof. Friedrich- Wilhelm Gerstengarbe (Potsdam). Die Broschüre hat 131 Seiten und kostet fünf Euro (zzgl. Versand; Rabatte für größere Abnahmemengen). Zu beziehen ist sie über die Bundesgeschäftsstelle des Verbandes der Geographen an Deutschen Hochschulen in Bonn, E-Mail: vgdh@giub.uni-bonn.de. Die einzelnen Beiträge stehen zudem zum Herunterladen zur Verfügung auf dem Dokumentenserver der Humboldt-Universität Berlin unter   Auch hinsichtlich der technischen Ausstattung soll der Sunny Mini Central 11000TL einen neuen Standard definieren: Ein innovatives Montagekonzept, fünf statt wie bisher vier String-Anschlüsse und eine integrierte String-Sicherung sorgen laut Cramer für noch mehr Komfort und Sicherheit - sowohl bei der Montage als auch beim Betrieb der Anlage.



Aus drei einphasigen Geräten wird mit dem Sunny Mini Central 11000TL ein dreiphasiges Solarstrom-System

Spezielle SMA Technologien wie die "H5-Topologie", das optimierte MPP-Tracking-Verfahren "OptiTrac" und das aktive Kühlkonzept "OptiCool" sind Standard bei allen neuen Geräten und erhöhen die Effizienz beim Betrieb der Anlage noch einmal deutlich. Darüber hinaus dient das eigens für diese Produktreihe entwickelte Schieflastmanagement "Power Balancer" zur Vermeidung eines unsymmetrischen Einspeiseverhaltens. Vor allem das auf der Photovoltaik-Konferenz in Mailand präsentierte "33 kW-Kraftwerk" beeindruckte die Besucher am SMA Stand - denn aus drei einphasigen Geräten wird mit dem Sunny Mini Central 11000TL ein dreiphasiges System, das sich flexibel planen und einfach an die EVU-Anforderungen anpassen lässt.


Dezentrale Solarkraftwerke bis in den Megawatt-Bereich realisierbar

Neben dem Sunny Mini Central 11000TL wurde die Familie auch um den Sunny Mini Central 9000TL und 10000TL erweitert. So lassen sich Solarkraftwerke von 27 kWp bis in den Megawatt-Bereich auf dezentraler Basis realisieren. "Die abgestuften Leistungsklassen ermöglichen aufgrund der dezentralen Struktur nicht nur eine hohe Anlagenverfügbarkeit, sondern bieten dem Installateur auch maximale Flexibilität bei der Planung. Besonders bei Großanlagen können Betreiber durch die reduzierte Geräteanzahl mit den neuen Sunny Mini Centrals Zeit und Kosten sparen. Insbesondere aufgrund der niedrigen Lebenszykluskosten eignen sich die neuen Geräte hervorragend für den Einsatz in Großanlagen", stellt Günther Cramer abschließend die Vorteile der neuen Geräte heraus.

Die neuen Sunny Mini Centrals sind serienmäßig mit dem DC-Lasttrenner ESS ausgestattet und werden ab Frühjahr 2008 im Handel erhältlich sein.

16.10.2007   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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BEE: Erneuerbare Energien taugen nicht als Argument für Strompreiserhöhungen

Erneuerbare sind kein Preistreiber.
Erneuerbare sind kein Preistreiber.

Erneuerbare Energien sind nicht der Grund für die von E.ON zum Jahreswechsel angekündigte Strompreiserhöhung, so der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung. Nach Berechnungen des BEE verändert sich die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nur um einen Bruchteil der von E.ON angekündigten Preissteigerung. "Der Preissprung bei E.ON ist 15 Mal so hoch, wie der Anstieg der EEG-Kosten. Hier wird offenbar versucht, die Verbraucher abzuzocken und dafür die erneuerbaren Energien als Sündenbock heranzuziehen", kritisiert Milan Nitzschke, Geschäftsführer des BEE, die aktuelle Preispolitik des Stromriesen.  


EEG-Umlage liegt weit unter der angekündigten Preiserhöhung von E.ON

Heute macht die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energien für einen Durchschnittshaushalt mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch nach Angaben des BEE allenfalls zwei Euro pro Monat oder 0,7 Cent pro Kilowattstunde aus. Im kommenden Jahr werde sich diese Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nur minimal um etwa 0,1 Cent pro Kilowattstunde verändern. Der gleiche Musterhaushalt zahle dann maximal 30 Cent im Monat zusätzlich für das EEG. Die von E.ON angekündigte Preiserhöhung bedeute jedoch Mehrkosten von durchschnittlich 5 Euro pro Monat, so der BEE. "Schon heute rechnen alle uns bekannten Stromversorger eine um mindestens 0,1 Cent pro Kilowattstunde erhöhte EEG-Umlage ab. Erneuerbare Energien rechtfertigen keine weitere Preiserhöhung", betont Nitzschke.


BEE: Die Versorger haben Einsparungen nicht an die Verbraucher weitergegeben

Tatsächlich führe das große Angebot von rund 15 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien sogar zu niedrigeren Strompreisen, unterstreicht der BEE. Das Bundesumweltministerium beziffere die preisdämpfenden Effekte des Erneuerbare-Energien-Gesetzes mit 5 Milliarden Euro. Die Versorger hätten diese Einsparungen bisher nicht an die Verbraucher weitergegeben. Offenbar hätten sie dies auch aufgrund der starken Position einiger weniger Anbieter auf dem Strommarkt verhindern können. "Der BEE unterstützt deshalb das Vorhaben von NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, die angekündigten Preiserhöhungen auch kartellrechtlich unter die Lupe zu nehmen", so Nitzschke.

16.10.2007   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Sommer der Superlative: mehr als 130 Megawatt Zubau im dritten Quartal

Anteile der großen PV-Kraftwerke weltweit (Sept. 2007).
Anteile der großen PV-Kraftwerke weltweit
(Sept. 2007).

Aufgrund der Dynamik des weltweiten, besonders aber des spanischen Photovoltaik-Marktes lassen sich die vergangenen drei Monate als "Sommer der Superlative" beschreiben, berichtet das Internetportal pvresources.com. Mit dem Solarpark Beneixama (Spanien; 20 Megawatt) wurde die aktuell weltgrößte Photovoltaik-Anlage fertiggestellt. Der Solarpark Göttelborn (Deutschland) wurde nach einer Erweiterung auf 8,4 MW zur drittgrößten Solarstrom-Anlage der Welt. Die kumulative Leistung der in den letzten drei Monaten fertiggestellten Anlagen schätzt pvresources auf mehr als 130 MW, wobei nur Anlagen mit einer Leistung von mehr als 200 kWp berücksichtigt wurden. Nach den Recherchen von pvresources gingen mehr als 60 solcher PV-Anlagen in den letzten drei Monaten weltweit neu an das Netz. 


Installierte Solarstrom-Leistung in Spanien nahezu verdoppelt

Deutschland hat im vergangenen Quartal etwas Markanteile verloren und kommt derzeit, bei einem weiteren moderaten Wachstum (rund 10 %) auf rund 49 % des Weltmarktes. Ein extremes Marktwachstum beobachtete pvresources in Spanien: die kumulierte Leistung der großen Solarstrom-Kraftwerke in Spanien hat sich in den vergangenen drei Monaten fast verdoppelt. Waren im Juni 2007 rund 95 MWp installiert, betrug die installierte Leistung im September 2007 bereits rund 180 MWp. Wie lange diese Wachstumsgeschwindigkeit aufrechterhalten werden kann sei schwer zu beurteilen, zumindest kurzfristig sei aber mit einer weiteren dynamischen Marktentwicklung in Spanien zu rechnen, da zur Zeit mehrere Anlagen mit einer Leistung oberhalb von 20 MW gebaut würden. Europa hat den Solarstrom-Anteil gegenüber anderen Regionen der Welt noch ausgebaut (Marktanteil zirka 82 %). Deutliches Wachstum ist aber auch in Asien (Korea) und in den USA zu verzeichnen.


EPURON ist gemeinsam mit SunTechnics Marktführer


EPURON belegt gemeinsam mit SunTechnics nach der Fertigstellung mehrerer Anlagen im dritten Quartal 2007 beim Bau von Solarkraftwerken den ersten Platz unter Systemintegratoren. Da aber auch die SunPower Corporation mit Tochterunternehmen (Powerlight) weiterhin sehr aktiv ist, bleibe der Kampf um den ersten Platz weiter spannend, betont pvresources. Weitere erfolgreiche "Global Player" sind die City Solar AG, die Phoenix Solar AG, die juwi GmbH, Acciona Energia, BP Solar, die Solarparc AG und Tauber Solar (incl. Ralos). Exakte Zahlen sind laut pvresources nicht zu ermitteln, da oft mehrere Unternehmen an den selben Projekten beteiligt seien.


Weitere Informationen und die Top 500-Solarkraftwerke unter http://www.pvresources.com

16.10.2007   Quelle: pvresources.com   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: pvresources.,

 

Photovoltaik-Handelsportal pvXchange: Neue Kontakte auf der "SolarPower", Kooperation mit der Solarpraxis AG

pvXchange und Solarpraxis auf der SolarPower 2007.
pvXchange und Solarpraxis auf der SolarPower
2007.

pvXchange kehrt mit zahlreichen Unternehmenskontakten von seinem ersten Messeauftritt in den USA zurück und zieht eine sehr positive Bilanz der Zusammenarbeit mit der ebenfalls aus Berlin stammenden Solarpraxis AG. "Die Arbeitsteilung mit der Solarpraxis klappt hervorragend - wir ergänzen uns in vielen Bereichen ideal!", so pvXchange-Geschäftsführer Martin Schachinger. Der Gemeinschaftsstand auf der Konferenz im kalifornischen Long Beach ist nach der PVSEC in Mailand nun schon der zweite internationale Messeauftritt, den die beiden Berliner Unternehmen in diesem Jahr gemeinsam bestritten haben. Die bestehende Kooperation soll in Zukunft auf mehreren Ebenen ausgebaut werden, heißt es in der Pressemitteilung der pvXchange GmbH. 


Hohe Sonneneinstrahlung in den meisten US-Bundesstaaten

Der amerikanische Solar-Markt zählt weltweit zu den attraktivsten Wachstumsmärkten. Allein der Bundesstaat Kalifornien machte im letzten Jahr rund 70 % des nordamerikanischen Photovoltaik-Marktes aus. Signifikante Modulmengen werden außerdem in den Bundesstaaten New Jersey und New York verbaut. Die in Europa übliche Einspeisevergütung ist in den USA bislang aber erst in Vorbereitung, oft wird hier das so genannte "net metering" als Mittel zur Verbreitung der Photovoltaik genutzt. Dabei wird nur die Differenz zwischen eingespeister und verbrauchter Energie vergütet. Da besonders im Süden der Vereinigten Staaten sehr gute Einstrahlungswerte vorzufinden sind, können PV-Anlagen dennoch gewinnbringend betrieben werden. Das für US-Verhältnisse nördlich gelegene New York befindet sich etwa auf demselben Breitengrad wie Madrid in Spanien. Dementsprechend seien die Einstrahlungsbedingungen in den meisten US-Bundesstaaten als geradezu ideal zu bezeichnen, betont Martin Schachinger.


Brücken in den aufstrebenden US-Photovoltaikmarkt

Mit zwei neuen Mitarbeitern will pvXchange in den kommenden Monaten Brücken in diesen aufstrebenden Markt schlagen. Mit einem gut frequentierten Marktplatz, strategischer Beratung und weiteren Markteintrittshilfen sowie technischer Beratung bei der Errichtung von Solarparks bietet pvXchange Firmen auf beiden Seiten des Atlantiks ein breites Spektrum. "Wir erwarten zwar in den USA einen von Europa weitgehend abgetrennten Markt", berichtet Florian Meyer-Delpho, zuständig für die Auslandsexpansion des Unternehmens. "Dennoch sind wir sicher, dass der Austausch zwischen amerikanischen und europäischen Marktteilnehmern nicht zuletzt mit Hilfe von pvXchange deutlich zunehmen wird", fügt Meyer-Delpho hinzu.

16.10.2007   Quelle: pvXchange GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: pvXchange,
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REpower North realisiert Windenergieprojekt mit 150 MW in China

REpower North (China) Co., das Gemeinschaftsunternehmen der REpower Systems AG (WKN 617703) in China, hat am 12.10.2007 ein Windpark-Projekt über 150 Megawatt (MW) im Rahmen eines Bieterprozesses zugesprochen bekommen, berichtet die REpower Systems AG in einer Pressemitteilung. Das Vorhaben Projekt soll an der Küstenlinie der chinesischen Provinz Shandong umgesetzt werden, 500 Kilometer südöstlich von Peking. Es ist das erste kommerzielle Projekt von REpower North und gleichzeitig eines der größten in der Geschichte der REpower Systems-Gruppe. Die Lieferung der ersten 75 Anlagen ist von Juni 2008 bis April 2009 geplant und wird in diesem Zeitraum die gesamte Produktionskapazität von REpower North beanspruchen. Der Kunde habe eine Option auf die Lieferung von weiteren 75 Anlagen 2009/2010, heißt es in der Pressemitteilung.  REpower wird die bewährte 2-Megawatt -Windenergieanlage "MM82" liefern, die für die höchsten Windgeschwindigkeiten zertifiziert ist und somit sowohl in Südchinas Regionen mit den dortigen extrem hohen Spitzenwindgeschwindigkeiten als auch in Nordchina mit den ebenso hohen Durchschnittswindgeschwindigkeiten installiert werden kann. Eine Cold Climate-Version (CCV) der MM82, von der REpower Systems AG für Temperaturen bis -40° C entwickelt, ist für Installationen an der Nordgrenze Chinas Ende 2007 vorgesehen.


Das Kundenkonsortium besteht aus der Guohua Energy Investment Co. Ltd. mit Sitz in Peking und dem australischen Unternehmen Roaring 40s Renewable Energy Pty Ltd. Guohua ist ein Tochterunternehmen der Shenhua-Gruppe, eines Finanzinvestors, der unter anderem in Immobilien und neue Energien investiert. Seit 2003 entwickelt das Unternehmen große Windenergieprojekte in der Inneren Mongolei und den Provinzen Hebei und Shandong. Roaring 40s ist ein 50:50-Joint Venture von Hydro Tasmania in Australien und der an der Hongkonger Börse gelisteten CLP Group. Roaring 40s ist Großentwickler im Bereich der erneuerbaren Energien mit Projekten in Australien, China und Indien und Installationen von bisher über 300 MW. Der Name "Roaring 40s" ist abgeleitet von den heftigen Winden rund um den 40. Breitengrad Süd.


Nationale Entwicklungs- und Reformkommission schreibt 8 % Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien vor

"Dieser Vertrag ist ein Meilenstein für REpower North. Wir freuen uns auf die Umsetzung dieses Projekts, Hand in Hand mit dem hochprofessionellen Team von Guohua und Roaring 40s. REpower North, ausgestattet mit der führenden Technologie und der Unterstützung von REpower Systems, ist gut positioniert, um einer der Top-Lieferanten in China zu werden. Mit der neuen Quote der NDRC (Nationale Entwicklungs- und Reformkommission), die 8 % Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (ohne Wasserkraft) vorschreibt, wird das energiehungrige China sicherlich eine dauerhafte Position unter den Top-3-Windenergiemärkten weltweit einnehmen", sagte Prof. Fritz Vahrenholt, Vorstandsvorsitzender der REpower Systems AG und Aufsichtsratvorsitzender bei REpower North, bei der Unterzeichnungszeremonie in Peking. Für das Projekt habe sich REpower wichtige Anlagenkomponenten von örtlichen Zulieferern in China gesichert.

REpower North (China) hat seinen Sitz in Baotou, der Geschäftsmetropole der Inneren Mongolei, in welcher der Hauptanteil der chinesischen Windkraft- Installationen erwartet wird. Neben dem deutschen Hauptgesellschafter REpower besteht das Joint Venture aus der staatlichen North Heavy Industry Corporation und dem chinesisch-britischen Projektentwickler Honiton Energy. Der Anteilseigner Honiton plant den Kauf von MM82 CCV-Anlagen von REpower North für Projekte in der Inneren Mongolei ab Anfang 2009.

16.10.2007   Quelle: REpower Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REpower Systems AG,
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BMU richtet Clearingstelle zum EEG ein: Streitfälle sollen schneller geschlichtet werden

Das Bundesumweltministerium hat eine Clearingstelle zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingerichtet, die am 15. Oktober 2007 ihre Arbeit aufnimmt. Ihre Aufgabe ist es, Streitigkeiten und Fragen zur Umsetzung des EEG zu klären und damit die Anwendung des Gesetzes zu erleichtern. "Mit der Clearingstelle haben wir ein unbürokratisches Instrument geschaffen, um Rechtsprobleme zum EEG schnell zu lösen und Gerichtsverfahren zu vermeiden", so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Die Clearingstelle soll als Anlaufstelle bei konkreten Problemen und Streitfragen zum EEG dienen und Empfehlungen zu abstrakten Rechtsfragen des Gesetzes geben, um Streitigkeiten vorzubeugen. Sie kann von Anlagenbetreibern und Netzbetreibern gleichermaßen angerufen werden und bietet Verfahren zur Einigung und Schlichtung bei potenziellen oder aufgetretenen Konflikten.  Die Clearingstelle fungiert als neutrale Mittlerin und bietet neben ihrer Fach- und Sachkompetenz auch Methoden der außergerichtlichen Streitbeilegung an, um langwierige Gerichtsprozesse überflüssig zu machen.


Dynamischer Markt der erneuerbaren Energien verlangt rasche Klarheit über die Rahmenbedingungen

Um diese Aufgaben wahrzunehmen, ist die Clearingstelle mit einem interdisziplinären Team von Expertinnen und Experten im Bereich der erneuerbaren Energien und der außergerichtlichen Streitbeilegung besetzt. "Der dynamische Markt der erneuerbaren Energien verlangt von den Akteuren rasche Klarheit über die Rahmenbedingungen für Investitionen. Die Clearingstelle EEG steht für den Ausbau der erneuerbaren Energien unter Beachtung der Interessen aller Beteiligten", sagte Rechtsanwalt Dr. Sebastian Lovens als Leiter der EEG-Clearingstelle zur Eröffnung.

Nähere Informationen zur Clearingstelle und eine Kontaktmöglichkeit gibt es im Internet unter http://www.clearingstelle-eeg.de.

15.10.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Wechselrichterhersteller SMA expandiert nach Griechenland

Haris Christidis, General Manager SMA Griechenland.
Haris Christidis, General Manager SMA
Griechenland.

Die SMA Technologie AG hat Anfang September 2007 eine Tochtergesellschaft in Griechenland gegründet. Damit ist das Photovoltaik-Unternehmen europaweit in allen Ländern präsent, die den Einsatz erneuerbarer Energien mit umfangreichen Förderprogrammen unterstützen. Betreiber von Solarstromanlagen in Griechenland erhalten eine lukrative Vergütung, die weitere Investitionsanreize geben soll. Dadurch ergebe sich ein zusätzliches, vielversprechendes Marktpotenzial innerhalb Europas, das zu einem verstärkten Einsatz der Photovoltaik und damit zu verminderten CO2-Emissionen führe, betont SMA. "Unser Ziel ist es, mit einem eigenen Vertrieb und einem erstklassigen Service die steigende Nachfrage nach unseren Solar-Wechselrichtern und Komponenten der Solaren Datentechnik vor Ort schnell und unkompliziert bedienen zu können", erklärt Haris Christidis, General Manager von SMA Hellas AE.   "Zu unseren vorrangigen Aufgaben gehört es darüber hinaus, frühzeitig lokale Trends zu erfassen und damit unsere Technologieführerschaft auch international weiter zu festigen", so Christidis weiter.


Die hohe solare Einstrahlung und die Vielzahl großer, unbewirtschafteter Freiflächen in Griechenland sind für den Einsatz leistungsstarker Solarkraftwerke besonders geeignet. Um den aus den Solarmodulen gewonnenen Gleichstrom in das öffentliche Wechselstromnetz einspeisen zu können, wird ein Wechselrichter benötigt. SMA bietet vom 100 kW-Zentralwechselrichter bis zum 1 MW-Solarkraftwerk für jede Anlagengröße die passende technische Lösung. Der Wirkungsgrad, die Kompatibilität mit unterschiedlichsten Modulen sowie die Verarbeitungsqualität sind die entscheidenden Merkmale bei der Auswahl des Solarwechselrichters. Die SMA Technologie AG ist mit Niederlassungen in den USA, der VR China, Südkorea, Italien, Spanien, Frankreich und Australien bereits international in wichtigen Zukunftsmärkten vertreten.


SMA-Referenzobjekt: autarkes Energieversorgungsnetz auf Kythnos

Mit der jetzt erfolgten Niederlassungsgründung in der Nähe Athens setzt SMA nicht nur seine Internationalisierungsstrategie konsequent um, sondern knüpft an historisch gewachsene Geschäftsbeziehungen an. Anfang der 80er Jahre hatte SMA auf der Insel Kythnos das Dieselkraftwerk durch einen Windpark sowie eine Photovoltaik-Anlage ergänzt und damit eines der ersten autarken Energieversorgungsnetze Europas auf Basis erneuerbarerer Energien errichtet. Seit dieser Zeit gilt Kythnos als Referenzobjekt für die Leistungsfähigkeit von Inselstromsystemen und der regenerativen Energien im Allgemeinen.

15.10.2007   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA,
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Grüne: Erneuerbare Energien in Gefahr

Bütikofer kritisiert Gabriels Pläne zur EEG-Novelle.
Bütikofer kritisiert
Gabriels Pläne zur
EEG-Novelle.

"Bundesumweltminister Gabriel hat im Jahr 2007 schon Wind gemacht. Als Ankündigungsminister wohlklingender Klimaschutzmaßnahmen ist er unübertroffen. Im konkreten Handeln hat er sich bisher mehr für Kohle eingesetzt als für Erneuerbare Energie. Jetzt droht er der Windkraft ganz den Wind aus den Rotoren zu nehmen". So kommentiert Reinhard Bütikofer, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen die Pläne von Bundesumweltminister Gabriel zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Wenn Gabriels Pläne Realität würden, drohe der außerordentlich erfolgreichen Windindustrie in Deutschland ein Stillstand und Rückschritt, warnt der Grünen-Chef. Kurzsichtig und unrealistisch sei der Plan des Ministers, die verbesserte Förderung von Offshore-Windanlagen bis 2012 zu begrenzen. Noch absurder sei sein Vorhaben bei Onshore-Wind. Die von Gabriel geplante Beschleunigung der Degression (Senkung der Einspeisevergütung) mache Windenergie in Deutschland weitgehend unrentabel, so Bütikofer.   "Wir Grüne fordern daher wenigstens einen Inflationsausgleich wie in Frankreich. Windkraft hat in Deutschland seit der Einführung des EEG eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben. Jetzt, wo andere Länder dieser Innovation hinterherkommen, den eigenen Erfolg zu zerstören, wäre ein einmaliger Schildbürgerstreich", sagt der Bundesvorsitzende der Grünen



Gabriel soll sich gegen EU-Pläne zu einem Handelsmodell für Erneuerbare wehren

"Ich fordere Minister Gabriel auch auf, sich gegen die Pläne der EU zur Wehr zu setzen, nach denen erneuerbare Energie in Europa sich extrem verteuern würde. Es ist völlig unbegreiflich, wieso die EU-Kommission ein Handelsmodell für erneuerbare Energien durchsetzen will, das in Großbritannien oder Italien, wo es bereits existiert, die Megawattstunde Windkraft doppelt so teuer macht wie in Deutschland oder Irland. Hinter den Plänen von Gabriel und der EU-Kommission steckt, so ist zu vermuten, dieselbe kontraproduktive Grundstrategie: Beide Vorgehensweisen würden die mittelständische Energiebranche, die den Fortschritt bei den Erneuerbaren Energien verantwortet, extrem benachteiligen. Klimapolitische Unvernunft und wirtschaftspolitische Blindheit geben sich da die Hand", kritisiert Bütikofer.

15.10.2007   Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,
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US-Photovoltaikunternehmen Innovalight bringt 28 Millionen Dollar für Solar-Produktentwicklung auf

Innovalight, Inc., ein in Privatbesitz befindliches Unternehmen, das nach eigenen Angaben Solarzellen auf der Basis von "Silizium-Tinte" entwickelt, gab am 11.10.2007 bekannt, dass es 28 Millionen US-Dollar neues Kapital aufgebracht hat. Mit der neuen Finanzierung will das Unternehmen in eine neue 30.000 Quadratfuß große Betriebsstätte in Sunnyvale (Kalifornien) umziehen. Innovalight wurde im Jahr 2002 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Santa Clara (Kalifornien). Das Unternehmen will Photovoltaik-Dünnschichtmodule auf Grundlage seiner nanokristallinen "Silizium-Tinte" (silicon-ink) fertigen.  Die "Serie-C-Finanzierung" sei durch den in Norwegen ansässigen Investor Convexa Capital geleitet und durch Scatec AS unterstützt worden. Die bereits vorhandenen Investoren Apax Partners, ARCH Venture Partners, Harris & Harris Group, Sevin Rosen Funds und Triton Ventures seien ebenfalls an dieser Finanzierung beteiligt.


Neues Verfahren zur Herstellung billigerer Solarzellen

"Innovalight entwickelt eine sehr attraktive Methode zur Senkung der Kosten der herkömmlichen Solarenergie", erklärte Bjorge Gretland, Managing Partner von Convexa Capital, der dem Vorstand von Innovalight beitritt. "Das Siliziumtintenverfahren des Unternehmens zur Herstellung billigerer Solarzellen bietet große Potenziale zum nachhaltigen Wachstum des gesamten Solarmarktes", fügte er hinzu. Im Vergleich zu Solarmodulen im heutigen Markt habe Innovalight eine patentrechtlich geschützte Technologie entwickelt, welche die flüssige Verarbeitung von Silizium nutze, um Hochleistungs-Solarzellen zu produzieren, die das Potenzial hätten, Solarkosten um mehr als 50 Prozent zu senken, heißt es in der Pressemitteilung.


Ehemaliger REC-Chef neu im Vorstand

Innovalight hat vor kurzem Alf Bjorseth, Chairman von Scatec AS, in den Unternehmensvorstand aufgenommen. Bjorseth ist der Gründer, frühere President und Chief Executive Officer von Renewable Energy Corporation (REC) - eines der größten vertikal integrierten Solarenergieunternehmen der Welt. "Diese neue Kapitalspritze für Innovalight wird dem Unternehmen beim Übergang von der Entwicklung zur ersten Produktion helfen", sagte Conrad Burke, President und Chief Executive Officer. "Wir freuen uns, unserem schon starken Syndikat zwei sehr bedeutende Investoren hinzuzufügen", setzte er hinzu.

Das berichtete das Unternehmen über die Innovalight-Entwicklung unter der Überschrift: Unique Quantum Effect found in Silicon Nanocrystals.

15.10.2007   Quelle: Innovalight, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sunways AG: Bewährtes Schulungskonzept für Händler und Installateure wird im Jahr 2008 fortgesetzt

Photovoltaik-Produktlinie der Sunways AG.
Photovoltaik-Produktlinie der Sunways AG.

Die Konstanzer Sunways AG, Entwickler und Hersteller von Solarzellen und Wechselrichtern, bot im September 2007 in verschiedenen deutschen Städten und in der Schweiz kostenfreie Praxisseminare für Händler und Installateure von Photovoltaiksystemen an. Aufgrund des großen Erfolgs werde die Seminarreihe im Jahr 2008 fortgesetzt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Voranmeldungen seien bereits jetzt möglich. Nahezu 200 Händler und Installateure aus ganz Deutschland und der Schweiz nutzten im September 2007 die Möglichkeit, sich über Produkte und Neuheiten aus dem Hause Sunways zu informieren. Ein Team aus Technik und Vertrieb des Konstanzer Unternehmens stellte die Sunways-Produktpalette vor, wobei der Fokus auf den Sunways-Solarmodulen sowie der Funktion und Anwendung der Sunways Solar Inverter NT und AT lag.  Die Nachfrage nach den Wechselrichtern der AT Serie und die positive Resonanz aus den Seminaren belege, dass das Gerät - unter anderem durch seine Kompatibilität mit Dünnschicht-Solarmodulen und den vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten - die Bedürfnisse der Kunden genau treffe, betont die Sunways AG.



Hinsichtlich der Solarmodule habe das neue Konzept "LeistungPlus+" regen Anklang bei den Teilnehmern gefunden: Die tatsächliche Nennleistung der Sunways-Module liege über der angegebenen - ein positiver Effekt für jeden Anlagenbetreiber. Innovationen aus erster Hand waren ebenso Thema der "sunways on tour"-Veranstaltungen: Im September erhielten die Teilnehmer Details zum neuen Zentralwechselrichter PT 30k, der ab Anfang 2008 erhältlich sein wird


Positive Resonanz bei Teilnehmern und Veranstalter

Der Mehrwert des Seminares wurde von den Teilnehmern bestätigt, von der Relevanz für die Praxis waren sie überzeugt: "Qualifizierte Informationen und wichtige Hintergrundinformationen", so das Urteil eines Teilnehmers. Auch die Sunways AG als Veranstalter war mit dem Verlauf sehr zufrieden. Produktmanager Christian Buchholz begrüßte vor allem die konstruktiven Rückmeldungen der Teilnehmer und den Erfahrungsaustausch unter Fachleuten: "Die Gespräche und Diskussionen auf diesen Veranstaltungen geben uns wesentliche Impulse für die Produktentwicklung. Gerne greifen wir Anregungen und Wünsche auf."


Zielmarkt Schweiz

Premiere hatte die Veranstaltung in der Schweiz. Dieser Zielmarkt wird im Rahmen der Internationalisierung des Konstanzer Unternehmens gemeinsam mit Vertriebspartnern flächendeckend betreut.


"sunways on tour 2008"

Die Tour wird im Jahr 2008 aufgrund der großen Nachfrage im Januar (Spanien), April und September (Deutschland, Schweiz) fortgesetzt. Interessenten können sich bereits jetzt unter der Telefonnummer 07531 99677481 vormerken lassen.

15.10.2007   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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NEU: Download-Center für Solarwärme-Profis

Installateure, Planer und Architekten suchen oft nach konkreten Arbeitshilfen zur Planung und Errichtung von Solarwärmeanlagen. Das neue Download-Center des österreichischen Programms "klima:aktiv solarwärme" bietet Solarthermie-Profis topaktuelle Informationen und Arbeitshilfen zur optimalen Planung, Dimensionierung, Gebäudeintegration, Ausführung und Wartung von thermischen Solaranlagen mit hoher Qualität. Das Angebot umfasst praxisnahe Broschüren und Publikationen für größere Solaranlagen sowie Simulationssoftware und Tools zur sicheren Auslegung und Berechnung.  Für die Installation bietet das Download-Center erprobte Musterprotokolle zur Anlagenübergabe an den Kunden und zur Wartung sowie Hinweise auf wichtige Solarnormen. Auch Links zu Prüfberichten und technischen Marktübersichten für Sonnenkollektoren und Solarspeicher sind zu finden unter http://www.solarwaerme.at/Profi-Center/Downloads.

15.10.2007   Quelle: Verband Austria Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Verband Austria Solar,
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Steca: Wechselrichter zur Erweiterung der Photovoltaik-Flächen auf "schwierigen" Dächern

Passende Wechselrichter können PV-Flächen erweitern.
Passende Wechselrichter können PV-Flächen
erweitern.

Deutschlands Dachlandschaft habe sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert, so die Memminger Steca GmbH in einer Pressemitteilung. "Oben ohne“ sei nicht länger gefragt in dem Land, das 2005 zum Solar-Weltmeister gekürt wurde. Ob öffentlicher oder privater Bau, Einfamilienhaus oder Industrieanlage, Neubau oder Renovierung: Ingenieure, Architekten, Planer und Bauherren würden sich immer häufiger dafür entscheiden, die Sonne anzuzapfen. Ausgereifte Photovoltaik-Technik und attraktive Fördermodelle erleichterten den Entschluss für eine Solarstromanlage, die sich passgenau und harmonisch integrieren lasse - selbst auf "schwierigen" Dächern, "die nicht an der Sonnenseite liegen", so der Systemanbieter für elektronische Baugruppen und Geräte.   Für solche Anwendungen habe das Unternehmen die Familie der Steca-Wechselrichter für netzgekoppelte Solarstromanlagen entwickelt, mit einer Vielzahl modularer Bausteine und mehr als 100 verschiedenen Verschaltungsmöglichkeiten.



Ob "MiniSting" oder "MultiString": Die Wechselrichter zur Netzeinspeisung von Steca bieten laut Hersteller höchstmögliche Leistung bei einfachster Anwendung und maximaler Flexibilität - auch bei technisch besonders anspruchsvollen Dachflächen und Fassaden, die durch Bäume oder einen ungünstigen Sonnenstand im Tagesverlauf teilweise verschattet werden oder unterschiedlich ausgerichtet sind (Gauben, Ost/West-Anordnungen). Selbst auf außergewöhnlichen Flächen - etwa Garagen und Carports - könnten dank der maßgeschneiderten Wechselrichter-Lösungen von Steca wirtschaftliche Sonnenkraftwerke installiert werden, heißt es in der Pressemitteilung. In Zeiten, in denen Dächer für Solarstromanlagen immer rarer und begehrter würden, eine optimale Möglichkeit, die Photovoltaikflächen weiter zu erhöhen.


MiniString für kleinere Solarstromanlagen

Die Produktfamilie der MiniString-Wechselrichter hat Steca speziell für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen ab einer Leistung von rund 300 Watt peak (Wp) entwickelt. Die Wechselrichter StecaGrid 300 und 500 erreichen Wechselstrom-Nennleistungen von 300 bis 500 Watt (Wac), können aber auch erweitert und miteinander kombiniert werden. Jedes Gerät verfüge über einen eigenen, unabhängigen MPP-Tracker und erreiche aufgrund des transformatorlosen Schaltungskonzeptes Wirkungsgrade bis zu 95,8 Prozent. Die MiniString-Wechselrichter eignen sich laut Hersteller besonders für Garagen, Carports, Reihen- und Einfamilienhäuser. Außerdem eröffneten sie aufgrund kurzer Modulstränge zahlreiche Möglichkeiten für kleinteilige oder teilverschattete Dächer.


MultiString für Solargeneratoren ab zwei Kilowatt Spitzenleistung

Vielseitig verwendbar und einsetzbar für größere Anlagen sind laut Steca die Wechselrichter der MultiString-Produktfamilie, die das Unternehmen speziell für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen ab 2 kWp entwickelt hat. Die MultiString-Reihe besteht aus Mastern und Slaves. Der Master umfasst neben dem eigentlichen Wechselrichter zusätzliche Funktionen - ein vierzeiliges Display, einen Datenlogger zur Speicherung der Ertragswerte, eine Netzüberwachung und die Möglichkeit, eine Schnittstellenkarte einzusetzen. Der Master kann um ein oder zwei zusätzlichen Slaves erweitert werden, so dass sich Wechselrichtereinheiten mit 4.000 oder 6.000 Wac zusammenstellen lassen. Jeder StecaGrid 2000/2000+ hat zwei separate Eingänge, von denen jeder über einen eigenen MPP-Tracker verfügt. Daher können zwei Modulstränge angeschlossen werden. Dadurch seien auch bei kleinteiligen Anlagen oder Verschattungsproblemen eine maximale Leistung und eine kurze Amortisationszeit garantiert, so die Steca GmbH.

14.10.2007   Quelle: Steca GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Steca GmbH,
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US-Unternehmen Energy Photovoltaics heißt jetzt EPV SOLAR

Gebäudeintegrierte EPV- Module am Times Square (New York).
Gebäudeintegrierte EPV-
Module am Times Square
(New York).

Energy Photovoltaics, Inc. (EPV), ein im US-Bundesstaat New Jersey ansässiger Hersteller von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen, meldete am 11.10.2007 eine Serie organisatorischer Änderungen und die Umgestaltung der Unternehmensführung, welche die neue Richtung des Unternehmens widerspiegeln. Mit der Zustimmung seines Board of Directors und seiner Aktionäre wird Energy Photovoltaics, Inc. ab sofort als EPV SOLAR, Inc. auftreten. Bereits am 20. Juni 2007 berichtete EPV SOLAR, das Unternehmen habe neue Finanzmittel in Höhe von 77,5 Millionen US-Dollar erhalten zur Erweiterung seiner Produktionskapazität für Dünnschicht-Module.   Die Pläne von EPV SOLAR sehen vor, die jährliche Produktionskapazität während der nächsten 18 Monate um mehr als 85 Megawatt (MW) zu erhöhen. Verschiedene US-Bundesstaaten und europäische Länder würden für die Ausweitung der Produktionskapazitäten von EPV SOLAR in Betracht gezogen.

14.10.2007   Quelle: EPV SOLAR, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPV SOLAR, Inc.,
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EU-Kommission unterstützt Markteinführung von Wasserstoffautos

Die Europäische-Kommission will die Entwicklung und Vermarktung sauberer und sicherer Wasserstoff-Fahrzeuge vorantreiben. Dafür schlägt sie zum einen ein integriertes Programm für Forschung, Entwicklung und Demonstration unter Federführung der Industrie vor, das in den kommenden sechs Jahren mit einer EU-Finanzhilfe von 470 Millionen Euro ausgestattet ist. Mit dieser Technologieinitiative soll die Entwicklung von Wasserstofftechnologien so beschleunigt werden, dass ihre Marktreife zwischen 2010 und 2020 erreicht werden kann. Zum anderen soll die Genehmigung von Wasserstoffautos für den europäischen Markt vereinfacht werden. "Die Einführung von Kraftfahrzeugen mit Wasserstoffantrieb kann die Luftqualität Europas verbessern und seine Abhängigkeit vom Erdöl verringern. Durch gemeinsame Anforderungen wird die Einführung dieser Fahrzeuge unterstützt und den Bürgern ein hohes Sicherheitsniveau gewährleistet. Außerdem wird die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Hersteller angekurbelt", betont EU-Kommissionsvizepräsident Günter Verheugen, zuständig für Unternehmen und Industrie.  EU-Forschungskommissar Janez Potočnik ergänzte: "Europa steht vor großen Herausforderungen: zum einen ist die Energieversorgung sicherzustellen, zum anderen müssen der Klimawandel bekämpft, die Umwelt geschützt und die Wirtschaft wettbewerbsfähig gehalten werden. Technologien wie Brennstoffzellen und Wasserstoff können uns dabei helfen, all diese Ziele zu erreichen."


470 Millionen Euro aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm; Industrie muss gleichwertigen Beitrag leisten


Derzeit werden Kraftfahrzeuge mit Wasserstoffantrieb nicht vom so genannten EG-Typgenehmigungssystem erfasst. Dies führt zu komplizierten und teuren Genehmigungsverfahren und behindert die gemeinschaftsweite Markteinführung auf einer einheitlichen Basis. Der aktuelle Vorschlag zielt darauf ab, diese Fahrzeuge in das Typgenehmigungssystem aufzunehmen. Darüber hinaus soll eine öffentlich-private Partnerschaft für Forschung die Entwicklung von Wasserstoff und Brennstoffzellen voranbringen. Für diese Technologieinitiative stellt die EU 470 Millionen Euro aus dem 7. Forschungsrahmenprogramm bereit. Die Partner aus der Industrie müssen einen gleichwertigen Beitrag leisten.

Weitere Informationen zur Typgenehmigung von Kraftfahrzeugen mit Wasserstoffantrieb auf der Seite der
Das Potenzial der Solarwärme zur Einsparung fossiler Brennstoffe und zur CO2-Minderung ist laut BSW-Solar gewaltig. Solarwärme ersetze bereits jetzt rund 500 Millionen Liter Öl, dies entspreche dem Inhalt von etwa 36.000 Öllieferfahrzeugen. Mittel- und langfristig könnte Deutschland nach BSW-Solar-Einschätzung seine Importabhängigkeit von fossilen Brennstoffen durch den Ausbau der Solarwärme deutlich verringern und rund 30 Prozent aller Ölimporte aus Nahost einsparen.

12.10.2007   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Austria Solar; AEE INTEC,
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SolarWorld AG engagiert sich für solare Elektrifizierung in Afrika

Frank Asbeck: Solarstrom für eine faire Entwicklung der Dritten Welt.
Frank Asbeck: Solarstrom
für eine faire Entwicklung
der Dritten Welt.

Mitte dieses Jahres gründete der Chef der SolarWorld AG, Frank Asbeck den "Ethics Council", dessen Aufgabe es ist, neben dem wirtschaftlichen Wachstum des Konzerns, die ökologische und soziale Dimension der Solarenergie für eine weltweit faire und nachhaltige Entwicklung deutlich zu machen. Der Nachhaltigkeitsgedanke in Form einer konzernweiten Strategie zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Verantwortung soll in der SolarWorld AG langfristig verankert werden. Gerade in ärmeren Regionen dieser Erde sei die Elektrifizierung ein entscheidender Faktor für eine faire Entwicklung. Unter dem Dach "Solar2World" will die SolarWorld AG künftig ausgesuchte Projekte mit Schwerpunkt in Afrika bündeln, über die Solarstrommodule diesen Regionen bereit gestellt werden.  SolarWorld-Vorstandsvorsitzender und gleichzeitig auch Vorsitzender des "Ethics Council" des Unternehmens, Frank Asbeck begründet sein Engagement wie folgt: "Zwei Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zum Stromnetz und verbrauchen zur Energieversorgung Milliarden Tonnen des umwelt- und gesundheitsschädlichen Kerosins. Solarenergie ist für diese Menschen oft die einzige Chance Licht zu haben, Arzneimittel zu kühlen, Wasserpumpen zu betreiben, das Mobiltelefon oder den Laptop aufladen zu können". Die SolarWorld AG wolle mit ihren Solarstromprodukten dazu beitragen, den Anspruch dieser Menschen auf eine faire Entwicklung zu erfüllen. "Mit unseren "Solar2World"-Projekten legen wir den Grundstein beim Aufbau einer weltweiten solaren Infrastruktur", betont Asbeck.



Solarstrom-Anlage für ein Aids-Waisenhaus

Ein neues "Solar2World"-Projekt wurde soeben ins Leben gerufen: In der sächsischen Gemeinde Gablenz wurde im "VWL Umweltcentrum für Haustechnik" des SolarWorld-Fachpartners Harald Leitl eine Solarstrom-Anlage für ein Aids-Waisenhaus in der afrikanischen Republik Malawi zu Demonstrationszwecken aufgebaut, anschließend verpackt und verschifft. In einigen Monaten soll es in Malawi Solarstrom produzieren. Bestimmt ist die Anlage für ein abgelegenes Dorf, in dem über 500 Aids-Waisen leben; Kinder, deren Eltern an Aids gestorben sind und die häufig selbst mit dieser Immunschwächekrankheit infiziert sind.


Solarstrom zur Beleuchtung, zur Wasserversorgung und zur Kühlung von Medikamenten

Projektpartner der SolarWorld AG ist die Liebenzeller Mission, eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Bad Liebenzell im Schwarzwald. Über sie wurde ein Dorfprogramm aufgelegt, das die Elektro- und Wasserversorgung, die medizinische Hilfe und die Ausbildung für Jugendliche fördert. Der Solarstrom wird benötigt für Beleuchtung, zum Antrieb von Tiefbrunnenpumpen, zur Wasserversorgung und für Kühlschränke, in denen Medikamente kühl gehalten werden können. Um mit Notstromaggregaten die Versorgung sicherstellen zu können, hätte der dafür benötigte Kraftstoff mehrere hundert Kilometer weit transportiert werden müssen. In dieses aktuelle "Solar2World"-Projekt sind von der US-Raumfahrtbehörde NASA bereitgestellte Wetterdaten eingeflossen, wonach die erzielbare Leistung pro Modul am Ort des Projekts berechnet wurde. Die Regenzeit sei dabei kein Problem - Tageslicht und Batterieleistung reichen laut SolarWorld für den Dauerbetrieb aus.

12.10.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Photovoltaik-Industrie schlägt freiwilliges Rücknahmesystem für PV-Produkte vor

PV Cycle arbeitet an ei- nem Recyclingsystem für die Photovoltaik.
PV Cycle arbeitet an ei-
nem Recyclingsystem
für die Photovoltaik.

Die zweiten Gespräche am Runden Tisch, veranstaltet vom Europäischen Photovoltaik-Industrieverband EPIA, beschäftigten sich mit Elektronikschrott und Recycling im Photovoltaik-Sektor. Bis Dezember sind insgesamt sieben solcher Gesprächsrunden geplant. Die Veranstaltung stellte die Initiative der PV-Industrie für ein freiwilliges Rücknahmesystem in den Mittelpunkt und forderte von der EU-Kommission gleichzeitig, die Photovoltaik nicht in die WEEE-Richtlinie (Waste Electrical and Electronic Equipment) einzubeziehen, die gegenwärtig überarbeitet wird.  Aktuell seien Photovoltaik-Komponenten nicht Teil dieser Richtlinie, doch eine mögliche Einbeziehung neuer Produkte werde im Laufe des kommenden Jahres präsentiert, berichtet EPIA in einer Pressemitteilung.



Recyclingbedarf für Photovoltaik noch gering

Die aktuelle WEEE-Richtlinie regelt die Vermeidung und Reduzierung von Elektronikschrott durch Recycling. Jeder Hersteller ist verantwortlich für die Finanzierung der Sammlung, Behandlung und Entsorgung seiner Produkte. Laut EPIA ist der Recyclingbedarf für Photovoltaik noch gering, weil die PV-Massenproduktion erst vor wenigen Jahren startete. Doch der PV-Industrieverband sieht eine deutliche Veränderung der Situation in etwa 20 Jahren, wenn die ersten Produkte ausgedient haben und beispielsweise Solarmodule recycled werden müssen. Aus diesem Grund schlägt EPIA mit dem Projekt "PV Cycle" nun ein freiwilliges System vor, welches den PV-Sektor in die Lage versetzen soll, bis 2015 rund 90 % der Photovoltaikkomponenten zurückzunehmen.


Nachhaltiges Lebenszyklusmanagement für die Photovoltaik

EPIA vertritt derzeit mehr als 70 % des PV-Weltmarkts und will ein Recyclingsystem für die gesamte Industrie schaffen sowie ein nachhaltiges Lebenszyklusmanagement in der Industrie etablieren. Weiter soll die Verantwortlichkeit der PV-Industrie für ihre Produkte ausgebaut und eine Überwachungssystem sichergestellt werden. Darüber hinaus will EPIA die bereits ins Auge gefasste Forschung zur Entsorgung der PV-Produkte unterstützen.

Die Einbeziehung der Photovoltaik in die WEEE-Richtlinie würde bedeuten, dass diese Teil von 27 unterschiedliche Recyclingsystemen mit entsprechendem bürokratischem Aufwand und Kosten würde, betont EPIA. Das stattdessen vorgeschlagene Programm PV Cycle hingegen sei ein in sich stimmiges EU-weites Recyclingverfahren, das ein effizientes und ökonomisch sinnvolles Management des Schrotts der PV-Industrie ermögliche. Deshalb drängt EPIA die EU-Kommission, die Mitgliedsstaaten und das Europäische Parlament, die Photovoltaik nicht in die kommende Überarbeitung der WEEE-Richtlinie einzubeziehen.

Die Vorträge zur Veranstaltung können heruntergeladen werden unter http://www.epia.org/index.php?id=137

12.10.2007   Quelle: European Photovoltaic Industry Association   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA,
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Chance Solarenergie: Neue Broschüre für kommunale Entscheider

Solarsiedlung Freiburg.
Solarsiedlung Freiburg.

Anlässlich der RegioSolar-Konferenz 2007 hat der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) die Broschüre "Chance Solarenergie: Kommunale Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Entwicklung" veröffentlicht. Gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) und der Deutschen Umwelthilfe informiert der BSW-Solar über die Möglichkeiten von Kommunen, die Nutzung der Solarenergie vor Ort aktiv zu fördern. Die Veröffentlichung wendet sich an Entscheider in Kommunen und Landkreisen und wird beim RegioSolar-Kommunalforum in Mannheim vorgestellt.   "Die Explosion der Öl- und Gaspreise sowie die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels haben die Nachfrage nach sicheren und umweltschonenden Alternativen zu den fossilen Energierohstoffen stark ansteigen lassen", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft.



Nutzung der Solarenergie vor Ort unterstützen

"Solarenergie ist unverzichtbar für den Klimaschutz und bietet die Chance, unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden. Durch den dezentralen Einsatz von Solaranlagen entstehen dabei insbesondere für Kommunen neue Handlungsfelder in Energiefragen", betont Körnig. Städte- und Gemeinden hätten vielfältige Möglichkeiten, die Nutzung von Solarenergie vor Ort zu unterstützen, z. B. durch eine solare Bauleitplanung, Förderprogramme, Bürgerberatung oder Anlagen auf kommunalen Geschosswohnbauten. Warum dies notwendig sie und welche wirtschaftlichen Chancen daraus für Kommunen und Regionen entstehen könnten, zeige die Veröffentlichung an vielen Praxisbeispielen.


Best-Practice-Beispiele und Handlungsspielräume

Solarthermie im mehrgeschossigen Wohnungsbau in Berlin, Solardachbörsen für Photovoltaik-Anlagen in Freiburg und Bremen, das solar beheizte Freibad in Freising: anhand dieser und weiterer Beispiele stellt die Broschüre nachahmenswerte kommunale Best-Practice-Erfahrungen dar. Darüber hinaus werden die Handlungsspielräume von Kommunen aufgezeigt, durch die Stadt- und Bebauungsplanung den Ausbau der Solarenergie zu beschleunigen. Welche kommunalen Standortvorteile sich daraus ergeben können, erläutern kurze Profile der drei Solar-Städte Freiburg, Neckarsulm und Tittmoning im Chiemgau.

Die Solarbroschüre für Kommunen erscheint in der Reihe DStGB-Dokumentation und kann bezogen werden beim Bundesverband Solarwirtschaft zum Preis von 7,00 Euro (freitag@regiosolar.de).

12.10.2007   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarsiedlung GmbH, Freiburg,
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Sustainable Energy Awards Europe: Bewerbungsschluss bis 31.10.2007 verlängert

Nach dem Erfolg des EU-weiten Wettbewerbs um die Sustainable Energy Awards Europe 2007 wurde die Einreichungsfrist für Vorschläge für die Auszeichnungen im Jahr 2008 bis zum 31. Oktober 2007 verlängert. Die Auszeichnungen sind integraler Bestandteil der Kampagne "Nachhaltige Energie für Europa" (Sustainable Energy Europe) der EU-Kommission. Die Awards sollen herausragenden, ehrgeizigen und innovativen Partnern der Kampagne Gelegenheit bieten, ihre Arbeit auf dem Gebiet der nachhaltigen Energieversorgung bekannter zu machen. An dem Wettbewerb können alle bisherigen und neuen Partner der Kampagne teilnehmen. Die EU-Kommission würdigt mit der Auszeichnung Initiativen, die einen exemplarischen Beitrag zur Erreichung der energiepolitischen Ziele in Europa leisten. 

Gewinner werden am 28. Januar 2008 in Brüssel ausgezeichnet

Die Auszeichnungen werden in fünf Kategorien verliehen: "Nachhaltige Energie-Gemeinschaften", "Markteinführung", Förderung. Kommunikation und Ausbildung", Demonstrationsvorhaben" und "Kooperationsprogramme". Eine Beratergruppe wählt die besten Kampagnenpartner aus. Eine unabhängige Jury, bestehend aus Vertretern der wichtigsten Interessenvertreter auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene wird die Gewinner benennen. Die Sieger werden im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 28. Januar 2008 in Brüssel geehrt.

Weitere Informationen unter
http://www.sustenergy.org/tpl/page.cfm?pageName=award_competition?

12.10.2007   Quelle: Sustainable Energy Europe Campaign   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sustainable Energy Europe Campaign,
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Erneuerbare-Energien-Branche weist Vorschläge der EU-Kommission zur Förderung zurück

Das aktuelle Vorhaben der Europäischen Kommission, einen europaweiten Zertifikatehandel für erneuerbare Energien einzuführen, wird von der deutschen Regenerativ-Branche strikt zurückgewiesen. "Derartige Zertifikatesysteme haben bisher nirgends in Europa funktioniert. Sie kosten den Verbraucher viel Geld und führen nicht zu einem nennenswerten Ausbau der Erneuerbaren Energien", so Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Ehrgeizige Ausbauziele, wie das von Angela Merkel in Brüssel durchgesetzte Ziel, 20 Prozent des europäischen Strom-, Wärme- und Kraftstoffverbrauchs bis 2020 durch Erneuerbare Energien zu decken, seien so nicht zu erreichen. Die Unternehmen der Erneuerbaren Energien in Deutschland erwarten jetzt, dass Bundesregierung, in Brüssel interveniert. 

BEE: Strom aus erneuerbaren Energien wird durch Zertifikatesysteme deutlich teurer als heute

Hinter den aktuellen Vorschlägen der Europäischen Kommission steht laut BEE der Versuch einiger Länder, die Defizite ihrer eigenen Fördersysteme auf Kosten erfolgreicher Staaten wie Deutschland und Spanien auszugleichen. Erreiche ein Land seine EU-Ausbauziele nicht, könnte es nach dem Vorschlag der EU-Kommission beispielsweise von deutschen Produzenten Zertifikate für den hier preisgünstiger erzeugten Erneuerbare-Energien-Strom kaufen. Gleichzeitig würde Deutschland das Recht verlieren, sich diesen Strom zur eigenen Zielerreichung anrechnen zu lassen. Entsprechend müsste Deutschland später selbst in anderen Ländern wieder Zertifikate kaufen - allerdings zu einem höheren Preis, da sich der Zertifikatspreis langfristig auf dem Niveau der teuersten Kilowattstunde aus erneuerbaren Energien einpendle, die zur Erreichung der EU-Ziele notwendig ist. Damit werde Strom aus erneuerbaren Energien deutlich teurer als heute, warnt der BEE. Allein in Deutschland sei mit Mehrkosten von 30 Milliarden Euro bis 2020 zu rechnen. Der Vergleich zeige heute schon, dass die Verbraucher in Großbritannien durch das Zertifikatesystem 13 Cent pro Kilowattstunde für Windstrom bezahlen müssen, in Deutschland über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gerade mal 8 Cent.


Branche: Einspeisesysteme wie das EEG beschleunigen den Ausbau erneuerbarer Energien und sind besonders kostengünstig

In einer großen Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten werden erneuerbare Energien mit einem dem EEG vergleichbaren Einspeisesystem gefördert. In Deutschland, Spanien und anderswo hat dies zu einem Boom beim Ausbau erneuerbarer Energien zur Stromversorgung geführt. Zudem sei in diesen Ländern der Ausbau besonders kostengünstig vorangegangen, betont der BEE. In Ländern, die heute schon ihre EE-Ausbauziele erreichen, treibe ein europäisches Zertifikatesystem demnach die Strompreise in die Höhe. Gleichzeitig leiste der Handel von Papierzertifikaten in Ländern, die derzeit hinter den EU-Zielen zurückbleiben noch keinen Beitrag zur Versorgungssicherheit. Beispielsweise werde Großbritannien große Mengen an Zertifikaten hinzukaufen können, jedoch sei damit in England noch keine einzige saubere Kilowattstunde Strom produziert worden.

11.10.2007   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fraunhofer ISE entwickelt nächste Solarzellen-Generation mit NanoFocus-Technologie

Experten bei der Messung von Solarzellen mit dem Gerät μsurf.
Experten bei der Messung von Solarzellen mit
dem Gerät μsurf.

Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg optimiert seine Forschung an neuartigen Solarzellen mit Analysesystemen der NanoFocus AG. Der auf die Qualitätssicherung mikro- und nanostrukturierter Oberflächen spezialisierte Ausrüster aus Oberhausen dringe damit in den stark wachsenden Markt der Solar-Industrie vor, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit der Anschaffung je eines Messsystems aus der Produktserie "NanoFocus µsurf" und –"µscan" durch das Fraunhofer ISE sei der NanoFocus AG Anfang des Jahres der direkte Einstieg in den Wachstumsmarkt Photovoltaik gelungen. Derzeit werde eine von der NanoFocus AG neu entwickelte Mess- und Analysesoftware in Betrieb genommen, um größere Mengen von Solarzellen automatisiert zu überprüfen.  "Unser Einstieg in die Qualitätssicherung und Optimierung von Solarzellen während der Forschungs- und Entwicklungsphase ist eine wichtige Voraussetzung, um den späteren Einsatz unserer Geräte in der Massenproduktion zu sichern. Das ist ein Teil unserer 3D-Wachstumsstrategie", so Dr. Hans Hermann Schreier, Vorstandsvorsitzender der NanoFocus AG. Mit den bedienfreundlichen, robusten und wirtschaftlichen Messinstrumenten sei NanoFocus bereits in Spezialbereichen der Automobilindustrie und der Medizintechnik tätig.



Gezielte Optimierung der Solarzellenfertigung

Die NanoFocus-Technologie wird zur präzisen dreidimensionalen Abbildung und Analyse komplexer Funktionsstrukturen, wie Siebdruck- und Laserstrukturen im Mikrometerbereich eingesetzt. Mittels der gewonnenen Erkenntnisse könne die Effizienz der Solarzellen und somit deren Wirtschaftlichkeit erheblich gesteigert werden. Zunächst werde eine Offline-Charakterisierung der Elemente getestet, der zukünftig eine Inline-Lösung folgen soll. "Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der NanoFocus AG. Die hochgenauen Systeme helfen uns bei der gezielten Optimierung verschiedenster Prozesse der Solarzellenfertigung", so Dr. Stefan Rein, Leiter der Gruppe Inline-Messtechnik und Qualitätssicherung am Fraunhofer ISE. Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ist eines der weltweit führenden Institute der Siliziumforschung. Die Freiburger hätten bereits früh erkannt, dass die Siliziumtechnologie das Zugpferd für die Photovoltaik sein werde, heißt es in der Pressemitteilung der NanoFocus AG.

11.10.2007   Quelle: NanoFocus AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: NanoFocus AG,
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Conergy AG und Q-Cells AG mit Sustained Excellence Award von Deloitte ausgezeichnet

Technology Fast 50 Award für Conergy und Q-Cells.
Technology Fast 50 Award für Conergy
und Q-Cells.

Das Hamburger Solar-Unternehmen Conergy AG wurde von der international renommierten Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte mit dem "Technology Fast 50 Sustained Excellence Award" ausgezeichnet. Der Hamburger Systemanbieter für erneuerbare Energien zählt damit zu den am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen. Der Solarzellen-Hersteller Q-Cells AG (Thalheim) erhält ebenfalls diesen Sonderpreis mit dem Deloitte insgesamt drei Technologieunternehmen ehrt, die neben langfristigem Wachstum durch herausragende Innovationskraft, Unternehmergeist und hervorragende Leistungen auf sich aufmerksam machen. Besondere Kriterien sind dabei die Wettbewerbsposition, die Unternehmenskultur und finanzielle Leistungsindikatoren.   Vor zahlreichen Gästen nahm Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzender Hans-Martin Rüter den Preis von Deloitte-Partner Frank M. Hülsberg und Capital-Chefredakteur Klaus Schweinsberg im Frankfurter Palais im Zoo entgegen. "Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Sie zeigt, dass wir bei Conergy auf dem richtigen Weg sind, indem wir unsere Kunden stets in den Vordergrund unseres Handels stellen. Deren Energiebedarf genau zu verstehen und dafür optimale regenerative Systemlösungen anzubieten, ist die Basis für den Ausbau unserer weltweiten Marktanteile und weiter überdurchschnittlich wachsende Umsätze, so Rüter.



Q-Cells: Technologieführerschaft in einer dynamischen Industrie

„Diese Auszeichnung macht uns sehr stolz, zeigt sie doch, dass das Wachstum der Photovoltaik-Branche und unser eigenes auf Dauer angelegt ist. Es ist uns gelungen, uns durch ein in der Branche außergewöhnliches - und außergewöhnlich erfolgreiches - Geschäftsmodell, durch Technologieführerschaft und unsere spezifische Unternehmenskultur an der Spitze einer dynamischen Industrie zu etablieren. Dieser Preis ist Bestätigung und Ansporn zugleich, diesen Weg weiterzugehen", so Anton Milner, Vorstandsvorsitzender der Q-Cells AG.

Die Liste aller prämierten Unternehmen und deren Platzierung ist zu finden unter http://www.fast50.de.

11.10.2007   Quelle: Conergy AG; Deloitte & Touche GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Deloitte & Touche GmbH,
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Fachmesse Interpellets 2007 wächst: Marktbedingungen stimmen Pelletsbranche zuversichtlich

Experten präsentieren auf der Interpellets die gesamte Produktpalette der Branche
Experten präsentieren auf der Interpellets die
gesamte Produktpalette der Branche

Trends aus dem Pelletsmarkt und der Pelletstechnik sind bis zum 12. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart zu sehen: Auf der Fachmesse Interpellets 2007 präsentieren 136 Aussteller der Pellets-Branche auf 7.000 Quadratmetern ihre Neuheiten. Damit wächst die Interpellets entgegen dem aktuellen Stimmungsbild, das der Branchenreport Pellets für das Jahr 2007 zeichnet. Für das kommende Jahr stehen die Vorzeichen hinsichtlich Marktwachstum laut Branchenreport Pellets positiv. Einzigartig in der Messelandschaft ist die Interpellets 2007 durch ihre ausschließliche Fokussierung auf Holzpellets. Der Veranstalter Solar Promotion erwartet 6.000 Besucher, davon rund 20 Prozent aus dem Ausland.  Die ersten beiden Tage sind Fachbesuchern vorbehalten. Am 12. Oktober ist die Interpellets 2007 von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr auch für Endverbraucher geöffnet.



Know-how und Technik auf der Interpellets: 136 Aussteller auf 7.000 Quadratmetern


Hersteller, Händler, Zulieferer und Dienstleister der Pelletsbranche präsentieren in der Halle 4 der Neuen Messe Stuttgart ihre Produkte und Dienstleistungen: vom ausgeklügelten Pellets-Lagersystem über Kessel und Öfen in allen Leistungsgrößen bis hin zur Pelletspresse. Die Ausstellerzahl ist von 110 im Jahr 2006 auf 136 - und damit um 24 Prozent - gewachsen. Rund 40 Prozent größer ist die Ausstellungsfläche im Vergleich zum Vorjahr: 7.000 statt vormals 5.000 Quadratmeter. "Die gesamte Wertschöpfungskette rund um Holzpellets-Heizungen ist auf der Interpellets 2007 vertreten. Das Konzept der ausschließlichen Fokussierung auf Pellets, verstärkt durch zunehmendes internationales Interesse, geht auf", bewertet Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, die Fachmesse. "Grundsätzlich ist die Interpellets ein Spiegelbild der Branche. Auch wenn das Wachstum der Branche in diesem Jahr nicht in der gewünschten Geschwindigkeit erfolgte, wie der aktuelle Branchenreport zeigt: die Vorzeichen zum Thema Pellets stehen weiter positiv2, so Elsässer weiter.


Interpellets 2007 als einzigartige Plattform in der europäischen Messelandschaft

Umfangreich in Ausstattung und technischen Details präsentieren Händler, Hersteller und Zulieferer der Pelletsbranche ihre Produktpaletten auf der diesjährigen Interpellets 2007. "Nirgendwo sonst treffen Pellets-Fachleute aus dem In- und Ausland auf die technische Vielfalt und die Markttrends der Zukunft. Das macht die Interpellets zu einer einzigartigen Plattform in der europäischen Messelandschaft", erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPV. "Das Wachstum der Interpellets spiegelt das gestiegene Interesse der internationalen Aussteller, an diesem jungen Markt teilzunehmen. Ich sehe diese Entwicklung als Anzeichen dafür, dass Heizen mit Pellets in wenigen Jahren auch beim Endverbraucher endgültig etabliert sein wird“, betont Bentele.


7. Industrieforum Pellets: Treffpunkt für die internationale Pelletsbranche


Bereits am 9. Oktober, hatte das 7. Industrieforum Pellets im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) begonnen. Hochkarätige Referenten aus der Pelletsindustrie, der Politik und von Verbänden berichten über aktuelle Entwicklungen des deutschen und internationalen Pelletsmarktes. Außerdem standen Technologietrends aus der Pelletsbranche im Mittepunkt. Diese praxisnahen Informationen nutzen die Teilnehmer wiederum für ihre Investitionsentscheidungen. Die zunehmende Internationalisierung der Pelletsbranche spiegelt sich auch im Teilnehmerkreis wider: Aus über 30 Nationen, darunter Neuseeland, Kanada und Russland, sind die über 400 Fachleute zum 7. Industrieforum Pellets angereist, das bis zum 10.10.andauerte.


Aktueller Branchenreport: Stimmungsbild der Pelletsbranche


Das Stimmungsbild der deutschen Pelletsbranche zeigt sich im aktuellen Branchenreport des deutschen Pelletsmarkts. Zusammen mit dem Deutschen Energie-Pellet-Verband (DEPV) führte die Solar Promotion GmbH ihre jährliche Umfrage unter Händlern, Herstellern und Installationsfachbetrieben durch. Insgesamt schilderten 144 Hersteller und Händler von Pellets, Pelletsheizungen und Lagersystemen ihre Einschätzungen zur aktuellen Marktsituation. Der Branchenreport verdeutlicht ein schwieriges Marktumfeld in diesem Jahr. Über 45 Prozent der Hersteller und Händler gaben für das Jahr 2007 einen Marktrückgang an, während noch 32 Prozent von einem Marktwachstum von bis zu 25 Prozent ausgehen. Differenziert nach den Sparten Pellets, Kessel, Lager- und Abgassystem, prognostizieren die Kessel-, Ofen- und Abgassystem-Hersteller den größten Rückgang. 90 Prozent der Pelletshersteller erwarten hingegen für dieses Jahr ein Wachstum. Die Rahmenbedingungen für eine positive Marktentwicklung sind günstig: Die Fördersätze im deutschen Marktanreizprogramm wurden im August um 50 Prozent angehoben, Kohlendioxid-Einsparungen werden ebenso weltweit diskutiert wie regenerative Wärmegesetze. Außerdem werden die Produktionskapazitäten für Pellets dieses Jahr auf rund 2,4 Millionen Tonnen pro Jahr steigen. "Die Produktionskapazitäten für Pellets und Kessel sind in diesem und im letzten Jahr deutlich ausgeweitet worden, so dass Verfügbarkeit und Liefersicherheit gewährleistet sind", erklärt Beate Schmidt, Vorstandsvorsitzende des DEPV. Für das kommende Jahr fallen die Wachstumserwartungen daher deutlich positiver aus: Über 60 Prozent der Branche erwartet im Jahr 2008 ein Marktwachstum von bis zu 25 Prozent.

11.10.2007   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,

 

Unternehmensberatung WTC: Marktanteil der Dünnschicht-Solarmodule steigt bis 2011 auf 18 %

Dr. Henning Wicht: 2.500 MW Dünnschicht-PV bis 2011 möglich.
Dr. Henning Wicht: 2.500 MW
Dünnschicht-PV bis 2011 möglich.

Der Markt für Dünnschicht-Photovoltaik, die in Solarmodulen verwendet werden, wird nach einer Untersuchung des Münchner Unternehmens Wicht Technologie Consulting (WTC) in den nächsten fünf Jahren von 90 Megawatt (MW) auf 460 MW wachsen. Der derzeitige Marktanteil liege bei rund 10 %, ein Anstieg auf 18 % im Jahr 2011 sei realistisch. Die Prognose ist abgeleitet aus einer Marktstudie, die von Juli bis August 2007 unter europäischen Photovoltaik-Projektierern, Dünnschicht-Spezialisten und Großhändlern durchgeführt wurde. Dünnschicht-Module werden vor allem dann verwendet, wenn die Umgebungsbedingungen für wafer-basierte Systeme nicht optimal sind.   Typische Anwendungsbeispiele für Dünnschicht-Solarzellen sind Standorte mit eher wolkigem Himmel und den daraus resultierenden indirekten, diffusen Lichtverhältnissen, einem Neigungswinkel der Module von weniger als 10° und schließlich hohen Temperaturen. Bei 40° C betrage der Effizienzverlust einer Dünnschichtzelle, bedingt durch die hohe Temperatur, beispielsweise nur 20 %, was wesentlich geringer als bei einer wafer-basierten Solarzelle sei, betont WTC.

Argumente pro und contra Dünnschicht-Solartechnik

Dünnschicht-Module sind leichter als wafer-basierte Module, wenn Glasträger durch Polymer- oder Stahlfolien ersetzt werden. Dies ermöglicht es, Photovoltaik-Systeme auf Gebäuden zu installieren, deren Statik wenig Spielraum zulässt. Außerdem seien es die Herstellungskosten pro Watt, welche die Dünnschicht-Technologie immer beliebter machen, so WTC in einer Pressemitteilung. Bekannt sei auf der anderen Seite, dass die Dünnschicht-Module verglichen mit Wafer-Lösungen weniger Leistung bringen. Und es gebe einen noch wichtigeren Faktor, der die Nutzer beim Einsatz von Dünnschicht-Solarzellen zögern lasse: Die Unsicherheit in punkto Lebensdauer dieser Module. Die Leistung der Neuinstallationen in Europa 2006 wird laut WTC auf 850 bis 1.000 MW geschätzt. Dünnschicht-Module bringen zirka 90 MW, also 10 % der Gesamtstromleistung. WTC schätzt für 2011 einen Anteil von ungefähr 18% und 2.500 MW.


Dünnschichtmodule zur Gebäudeintegration

Große Dächer und Solarparks sind die zwei Hauptanwendungsgebiete für Dünnschichtmodule. Installationen auf kleinen Dächern sind laut WTC heute noch nicht profitabel genug. Die Systemkosten -hauptsächlich durch Montage, Stromwandler und Anschluss verursacht - würden durch die geringere Leistung (noch) nicht gedeckt. Gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) sei für die Dünnschicht-Befürworter eine "heiße" Sache, so WTC. Einige neue Hersteller setzten ihre Hoffnungen darauf, dass die Dünnschicht-Technologie zum Standardprodukt für Fassaden und Dachkonstruktionen wird. Die Dünnschicht-Technologie biete diverse Vorteile für Architekten und Gebäudeplaner. Die wichtigsten Aspekte seien ein homogenes Aussehen, die Möglichkeit, neben dunkelblau beziehungsweise schwarz auch andere Farben einzusetzen, die Halbtransparenz sowie die Einsatzmöglichkeit auf gekrümmten Trägerflächen.


Gegenwärtig nur ein paar Megawatt BIPV-Anlagen in Europa

"Trotzdem haben wir festgestellt, dass es noch großer Anstrengungen bedarf, bis der Dünnschicht-BIPV-Markt einen signifikanten Anteil am gesamten PV-Markt erlangen wird. Im Jahr 2006 betrug die Stromleistung der eingesetzten BIPV-Anlagen in Europa gerade einmal ein paar Megawatt, und davon waren die meisten noch wafer-basierte kristalline Module", sagt Dr. Henning Wicht. Um die Bauindustrie dahingehend zu missionieren, hätten sich inzwischen einige Hersteller dazu entschieden, in die Entwicklung von Spezialprodukten und Vorzeigeobjekten zu investieren.

11.10.2007   Quelle: WTC Wicht Technologie Consulting   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WTC,
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Verbraucherbefragung: Solarwärme-Nutzer sind zufrieden

Sonne statt Öl.
Sonne statt Öl.

Der überwiegende Teil der inzwischen über eine Million deutschen Betreiber von Solar-Heizungen ist mit seiner Solarthermieanlage zufrieden. Eine große Mehrheit der Solarwärmenutzer würde ihre Solaranlage sogar weiterempfehlen. Dies ergab die jüngste Verbraucherbefragung des Hamburger "Business Institute Solar Strategy", die mit Unterstützung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) durchgeführt wurde. Rund 85 Prozent der Solarwärmenutzer bewerten laut "Solares Kundenbarometer" die technische Leistung und das wirtschaftliche Ergebnis ihrer Solaranlage als gut oder sehr gut.   Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar): "Solarwärme-Technik ist ausgereift und Solaranlagen lassen sich einfach in die bestehende Haustechnik integrieren. In ganz Deutschland haben sich tausende qualifizierter Handwerksbetriebe auf Solartechnik spezialisiert und beraten Solar-Interessenten vom Erstgespräch bis hin zur Installation und Wartung der Anlage. Das schlägt sich deutlich in der großen Kundenzufriedenheit nieder."

Rekordölpreise zum Herbstbeginn; Umstieg auf Solarwärme

Als wichtigsten Grund für Investitionsentscheidungen in Solarwärme-Anlagen nennt die Studie die steigenden Energiekosten. Übergeordnete Faktoren wie Umweltschutzaspekte und technologische Innovation spielen ebenfalls eine wichtige Rolle beim Kauf einer Solaranlage. Die Verbraucherkosten für Warmwasser und Heizung werden sich laut BSW-Solar weiter erhöhen. Das aktuelle Energiemarktbarometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung prognostiziere langfristig weiter steigende Öl- und Gaspreise. "Rekordölpreise zum Herbstbeginn deuten darauf hin, dass die anstehende Heizsaison wieder teuer wird", so Körnig. "Wir empfehlen daher, den Umstieg auf Solarwärme nicht weiter hinauszuzögern. Der Zeitpunkt ist so günstig wie nie zuvor."

Erst kürzlich hat die Bundesregierung die Förderung für Solarwärmeanlagen um 50 Prozent erhöht. Über das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien (MAP) fördert das Bundesamt für Wirtschaft die Installation von Solarkollektoren jetzt mit 400 bis 4.200 Euro. Die Förderhöhe ist unter anderem von der Größe der Kollektorfläche abhängig. Weitere Informationen: http://www.solarserver.de/marktanreizprogramm.html.

11.10.2007   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Swissolar,
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Kombikraftwerk als erster Schritt zur vollständigen Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen

Wasser, Sonne, Wind und Bioenergie speisen das Kombikraftwerk.
Wasser, Sonne, Wind und Bioenergie
speisen das Kombikraftwerk.

Die Unternehmen Enercon GmbH, SolarWorld AG und Schmack Biogas AG haben am 09.10.2007 das Kombikraftwerk präsentiert. Gemeinsam mit dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) der Universität Kassel haben die drei Unternehmen mit diesem Pilotprojekt bewiesen, dass erneuerbare Energien eine bedarfsgerechte Stromversorgung zu 100 Prozent sicherstellen können. "Das Kombikraftwerk zeigt, dass erneuerbare Energien genug Strom liefern, jederzeit regelbar sind, im Verbund funktionieren und sich über das Netz ausgleichen", sagte Ulrich Schmack, Vorstandssprecher der Schmack Biogas AG. Das Gemeinschaftsprojekt von Schmack Biogas, SolarWorld und Enercon verknüpft 36 dezentrale Kraftwerke für Wind, Wasser, Sonne und Biogas so miteinander, dass sie rund um die Uhr und bei jedem Wetter jeden Strombedarf liefern können. Es nutzt die ungleich verteilten Energiepotenziale in allen Regionen Deutschlands. 
Dezentrale und vernetzte Wind-, Solar- und Biogasanlagen wie ein herkömmliches Großkraftwerk gesteuert

"Das Kombikraftwerk deckt im Maßstab 1/10.000 den Strombedarf in Deutschland mit erneuerbaren Energien. Dieser Maßstab entspricht dem jährlichen Strombedarf einer Kleinstadt wie Stade mit etwa 12.000 Haushalten. Das Kombikraftwerk zeigt so im Kleinen, was auch im Großen möglich ist: eine Vollversorgung durch Erneuerbare Energien", betonte Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Wind und Sonne sind nicht zu beeinflussen. Deshalb kommt den aus allen Regionen Deutschlands vernetzten Wind-, Solar- und Biogasanlagen in diesem Kombikraftwerk eine große Bedeutung zu. "Die dezentrale Vernetzung erlaubt es, die Wind-, Solar- und Biogasanlagen wie ein herkömmliches Großkraftwerk zu steuern und den wechselhaften Energiebedarf Deutschlands zu decken", erläuterte Kurt Rohrig vom ISET die zentrale Steuerungseinheit des Kombikraftwerks.

Weiterführende Informationen zum Kombikraftwerk stehen zum Abruf bereit unter www.unendlich-viel-energie.de/kombikraftwerk.

10.10.2007   Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien,

 

Explodierender spanischer Photovoltaik-Markt interessant für internationale Investoren

Der spanische Solarstrom-Markt wächst weiter kräftig.
Der spanische Solarstrom-Markt wächst weiter kräftig.

Der PV-Markt in Spanien wachse so schnell - mindesten um 100 % im laufenden Jahr - dass das Ziel des Erneuerbare-Energien-Plans (PER) für 2005 - 2010 von 400 Megawatt (MW) bereits Ende 2007 erreicht werde, berichtet der Online-Photovoltaikmarktplatz "SolarPlaza" in einer Pressemitteilung. In der vergangenen Woche habe das spanische Industrieministerium der nationalen Energiekommission einen Vorschlag gesandt, die Zielvorgabe von 400 auf 1.200 MW zu erhöhen und dafür die Einspeisetarife für Solarstrom zu senken. Im September 2007 waren laut SolarPlaza bereits 85 % der insgesamt 400 MW Photovoltaikleistung installiert. Projektentwickler hätten nun noch Zeit bis Ende September 2008 um in den Genuss des Einspeisetarifs von 44 Cent zu kommen.   Interessanterweise sei im Royal Decreto 661/2007 für diesen Zeitraum keine Obergrenze definiert, betont SolarPlaza. Allerdings seien Gerüchte im Umlauf, dass die Einspeisevergütung auf etwa 31 Cent gesenkt werden solle. Hinsichtlich der Einspeisevergütung für Anlagen, die nach dem September 2008 an das Netz gehen, lägen keine offiziellen Verlautbarungen vor. Laut SolarPlaze führt dies zu einem explosionsartigen Wachstum der PV-Projekte in den kommenden Monate. Sowohl die Projektentwickler als auch die Investoren würden die kommenden 12 Monate als einzigartige Chance werten, so viele Vorhaben wie möglich im Rahmen des gegenwärtigen Einspeisetarifs fertigzustellen. Das Ergebnis könnte ein weiteres Wachstum der Solarparks um mehrere Hundert Megawatt sein, heißt es in der Pressemitteilung von SolarPlaza. Tatsache sei, dass verschiedene internationale Modullieferanten bis zum ersten Quartal 2008 aufgrund der enormen Nachfrage aus Spanien ausverkauft seien.



Auch langfristige Perspektive vielversprechend

Auch die langfristigen Perspektiven der Photovoltaik in Spanien seien gut, berichtet SolarPlaza. "Obwohl in Spanien fast jeder sicher zu sein scheint, dass die Einspeisevergütung um 10 - 25 % sinken wird, muss dies das Marktwachstum nicht beeinflussen. Wegen des enormen Wachstums der Solarindustrie in den Jahren 2007 und 2008 ist zu erwarten, dass die Modulpreise sinken werden. Und wenn die Projektentwickler bereit sind, auf einen Teil ihrer gegenwärtig höchst attraktiven Margen zu verzichten, wird der spanische Solarmarkt auch künftig attraktiver sein als der derzeit weltgrößte Markt in Deutschland", heißt es in der Pressemitteilung.

Darüber hinaus sei zu erwarten, dass sich die Erfahrungen beim Bau von Solarparks in den letzten Jahren in Form niedrigerer Kosten für schlüsselfertige Vorhaben niederschlagen. Und schließlich hätten internationale Investoren und Fonds Spanien als lohnenden Markt für verlässliche Investitionen entdeckt. Immer mehr Vorhaben gingen an das Netz und Spanien schreibe damit eine beständige Erfolgsgeschichte. Für die Investoren seien die Photovoltaik-Lernkurve und die Kontinuität der Regelungen sehr wichtig. "Natürlich überzeugt auch die erwartete Rendite von 10 % über einen Zeitraum von 25 Jahren. Und all das wird Spanien nächstes Jahr zum zweitgrößten PV-Markt der Welt machen", betont SolarPlaza.


Konferenz in Madrid informiert über den spanischen PV-Markt

Am 6. und 7 November 2007 veranstaltet SolarPlaza eine Konferenz in Madrid, die sich dem Markt in Spanien widmet. Themen des ersten Tages sind die künftige Gesetzgebung, Erfahrungen von Entwicklern großer Projekte, sowie Finanzierung durch Banken und Investoren. Die Besichtigung eines Solarparks wird ebenfalls angeboten. Am zweiten Tag werden Projektentwickler ihre Vorhaben potenziellen Investoren präsentieren. Der Preis für komplette Veranstaltung beträgt € 1.595 einschließlich einer Übernachtung im 4-Sterne-Hotel mit Vollpension. Weitere Informationen unter www.solarplaza.com .

10.10.2007   Quelle: SolarPlaza   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarPlaza,
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M+W Zander: Kostenersparnisse und weniger Energieverbrauch für die Solar-Fabrik der Zukunft

Neues Konzept für Solarzellenfabriken
Neues Konzept für Solarzellenfabriken

Auf der Messe Semicon Europa in Stuttgart präsentiert sich die M+W Zander FE GmbH vom 9. bis 11. Oktober 2007 als einer der führenden Anbieter für die Planung und den Bau von Halbleiter- und Photovoltaik-Fabriken in Europa. Ein Schwerpunktthema auf dem Messestand Nr. 2502 in Halle 3 ist die weitere Senkung der Herstellungskosten von Solarzellen. Dazu hält M+W Zander FE-Geschäftsführer Robert Gattereder im Rahmen des Semicon-Konferenzprogramms einen Vortrag über die "Herausforderungen für künftige Fabrikkonzepte" in der Photovoltaik (PV). Energieeinsparungen und die Modernisierung von Halbleiterfabriken in Europa sind weitere Themen.  Der Vortrag von Gattereder findet am Donnerstag, 11. Oktober 2007, um 12:05 Uhr im Messe-Kongresszentrum (ICS) statt. Gattereder beschreibt dort die verschiedenen Einsparmöglichkeiten bei der Planung und dem Bau künftiger PV-Fabriken. Nach Untersuchungen von M+W Zander lassen sich in einer PV-Fabrik mit rund einem Gigawatt Jahreskapazität allein durch Recycling von Prozesschemikalien und Reinstwasser Einsparungen in zweistelliger Millionenhöhe (Euro) erzielen.



Bei der Energieversorgung erwartet Gattereder durch eine verbesserte Planung der Solar-Fabriken Einsparungen von bis zu fünf Prozent. Sie lassen sich in erster Linie durch bessere Wärmenutzung, den Abbau von Druckverlusten und einen optimierten Einsatz von Kühlwasser erzielen. Das Einsparpotenzial der Photovoltaik-Produktion könne sogar auf bis zu 30 Prozent steigen, wenn die Hersteller die aus der Halbleiter- und Energiebranche bewährten Energiezentren nutzten, betont Gattereder. Solche Anlagen verwenden moderne Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, sparen Energiekosten und senken die CO2-Emissionen.
In der verbesserten Planung von Fabrikanlagen sieht Gattereder weitere Einsparmöglicheiten: So könne man bei einer Fabrik mit mehr als 500 Megawatt-Jahreskapazität den Anteil der Produktion im Verhältnis zur Ver- und Entsorgung um bis zu 15 Prozent ausweiten. Das Konzept sieht ein zentrales Gebäude für die Versorgungssysteme vor (Gase, Wasser, Energie), das die Versorgung zweier gleichartiger Fabrikmodule übernehmen könnte. Das reduziere den Flächen- und Leitungsbedarf für die Versorgung und führe damit letztlich zu weiter reduzierten Herstellungskosten.


Modernisierung von Halbleiterfabriken und in ganz Europa

Neben Planung und Bau komplett neuer Fabriken übernimmt M+W Zander als Generalunternehmer auch die Modernisierung bestehender Anlagen sowie deren Aus- und Umbau in ganz Europa. Damit könnten Kunden nicht nur ihre Kapazität erweitern sondern gleichzeitig ihre Herstellungskosten senken, betont das Unternehmen. Die Konvertierung auf modernere Anlagen führe M+W Zander auch bei laufendem Betrieb durch. Zum Leistungsspektrum zähle darüber hinaus das Anschließen - das sogenannte Hook-up - des Maschinenparks an die Ver- und Entsorgungssysteme der Fabrik. Darüber hinaus lohne sich auch an Halbleiterstandorten der Aus- oder Neubau von Energiezentren, die sowohl für eine stabile Energieversorgung als auch für Kosten- und CO2-Einsparungen durch moderne Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung sorgen.


Weltweites Know-how abrufbar

Bei der Umsetung seiner Projekte kann der Anlagenbauer auf das Know-how seiner Experten in der weltweit vertretenen M+W Zander Gruppe zurückgreifen. Über elektronische Plattformen stehe dieses Fachwissen rund um die Uhr zur Verfügung. M+W Zander war und ist an der Planung und dem Bau von Halbleiter- und PV-Fabriken sowohl in Europa als auch in Asien und Amerika beteiligt.

Eine Präsentation zu Skalengewinnen in Photovoltaik-Fabriken bietet M+W Zander im Internet an unter http://www.mw-zander.com/hld-newspress-pm061019-solarcellfactories.pdf

10.10.2007   Quelle: M+W Zander Beteiligungs GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: M+W Zander Gruppe,
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Solarstrom: Aufdach-Photovoltaikanlage mit 1,2 MW am Netz

1,2 MW-PV-Dach in Grosselfingen
1,2 MW-PV-Dach in Grosselfingen

Eine der weltweit größten Photovoltaik-Anlagen auf einem Dach ist in Grosselfingen (Baden-Württemberg) an das Netz gegangen. Die 1,2 Megawatt-Anlage erstreckt sich auf 13.000 Quadratmetern über drei Gewerbehallen und ist mit rund 6.500 Modulen des amerikanisch-deutschen Solartechnologie-Herstellers Evergreen Solar ausgestattet. 255 Haushalte könnten dadurch komplett mit alternativer Energie versorgt werden, berichtet Evergreen Solar in einer Pressemitteilung. Mit dieser Leistung stoße die Anlage in die Top 10 der größten Aufdach-Anlagen weltweit vor. Am 27. September 2007 wurde das Prestigeprojekt eingeweiht.  Realisiert wurde die Anlage von einer Arbeitsgemeinschaft aus der ortsansässigen Hahn GbR (Bauherr), der Relatio PV GmbH und der RALOS GmbH. Während RALOS für die technische Umsetzung zuständig war, zeichnete Relatio PV für den Netzanschluss, die Wechselrichter sowie Transformatoren und Schaltanlagen verantwortlich. Die Stromerzeugung laufe bereits reibungslos. Beeindrucken könne die Anlage auch in punkto Energiebilanz und Umweltfreundlichkeit: Mit der Inbetriebnahme der Anlage werden jährlich 705 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermieden.


Zudem haben die Betreiber auf den Einsatz besonders energieeffizienter Solarmodule geachtet: Evergreen Solar stellt die Siliziumscheiben für seine Wafer nicht durch Sägen, sondern mit einem ein selbst entwickelten und patentierten Schmelzverfahren her (String Ribbon-Technologie). So kann mit wesentlich geringerem Ressourcen- und Energieaufwand produziert werden. Die niederländische Energy Research Foundation (ECN) fand heraus, dass der so genannte "carbon footprint", die Menge Kohlendioxid, die bei der Herstellung eines Produkts anfällt, bei Evergreen Solar-Modulen deutlich kleiner ist als bei Modulen aus herkömmlicher Produktion. Die in Grosselfingen eingesetzten "Spruce Line"-Module kommen zum größten Teil aus Thalheim (Sachsen-Anhalt). Dort betreibt Evergreen Solar, neben seinem Produktionsstandort in Marlboro, Massachusetts (Kapazität: 15 MW), mittlerweile zwei weitere Solarfabriken mit einer jährlichen Fertigungskapazität von insgesamt 90 MW.


"Grosselfingen zeigt, wie reibungslos in Deutschland mittlerweile Großprojekte dieser Art umgesetzt werden können", sagte Rick Feldt, Vorstand und Präsident von Evergreen Solar. Nach Aussagen des Experten hat sich hierzulande ein weltweit einzigartiges Solar-Know-how gebildet. Dieses werde durch eine Vielzahl hoch spezialisierter Unternehmen getragen. "Die Bindungen zwischen Hersteller- und Installationsunternehmen werden immer enger. Das hilft auch bei der Erschließung weiterer Märkte", betont Feldt. Gemeinsam mit RALOS realisiert Evergreen Solar derzeit ein Projekt ähnlicher Größenordung im spanischen Avila. Dort werden insgesamt 12.240 Solarmodule installiert - vorwiegend aus sachsen-anhaltinischer Produktion. Der Ertrag der Anlage soll jährlich etwa 3.000 Megawattstunden (MWh) betragen. Weitere Projekte seien bereits in Planung.

10.10.2007   Quelle: Evergreen Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar,
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Windenergie: REpower weiht neue Produktionshalle in Brandenburg ein

Die REpower Systems AG (Hamburg) baut ihre Produktionskapazität in Deutschland weiter aus und weihte am 08.10.2007 am nordöstlich von Berlin gelegenen Standort Trampe eine neue Produktionshalle für Windenergieanlagen ein. Um der auch international wachsenden Nachfrage nach Windkraftanlagen der Multi-Megawattklasse "made by REpower" nachkommen zu können, seien die beiden bestehenden jeweils 55 Meter langen Hallen des Unternehmens um je einen Anbau von 35 Metern Länge erweitert worden, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Hierfür investierte das REpower nach eigenen Angaben rund 1,2 Millionen Euro. Baubeginn war im Juni dieses Jahres, seit letzter Woche sind die Hallen fertig gestellt. 

Sechs neue 2 MW-Windkraftanlagen pro Woche

Bisher wies die Produktion in Trampe eine Produktionskapazität von rund 150 Windkraftanlagen pro Jahr auf; in den erweiterten Hallen können nun wöchentlich sechs Windkraftanlagen der 2-Megawatt-Klasse gefertigt werden, womit sich die jährliche Produktionskapazität verdoppeln wird. In seiner Rede betonte der REpower-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Fritz Vahrenholt die Bedeutung des brandenburgischen Standortes für das Unternehmen: "Durch den derzeit höchsten Auftragsbestand unserer Unternehmensgeschichte - insgesamt mehr als 1.000 Megawatt - war es notwendig, neben dem Bau neuer Produktionsstätten wie derzeit in Bremerhaven oder Osterrönfeld auch unsere bestehenden Fertigungsstätten zu erweitern. Außerdem werden wir für unser Wachstum im nächsten Jahr 30 neue Mitarbeiter hier in Trampe einstellen. Hier, vom brandenburgischen Trampe aus, gehen unsere Windkraftanlagen in alle Welt. Unsere Kunden schätzen an unseren Windkraftwerken die zuverlässige Technologie, die hervorragende Qualität und außerdem unseren Service, dessen einer Stützpunkt sich ebenfalls hier in Trampe befindet."

09.10.2007   Quelle: REpower Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kostenlose TERNA-Studie zur Energiepolitik in 23 Staaten weist Wege zum "grünen Strom"

Energiepolitik-Studie der GTZ.
Energiepolitik-Studie der GTZ.

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH hat die vierte Neuauflage der so genannten TERNA-Länderstudie des Windenergieprogramms TERNA (Technical Expertise for Renewable Energy Application) veröffentlicht. Die Untersuchung liefert einen detaillierten Überblick über die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Strommärkte und erneuerbare Energien in 23 Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Studie entstand im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ). Die TERNA-Länderstudie informiert Entwickler, Lieferanten, und Finanziers von Energievorhaben über Chancen und Bedingungen in den Zielländern.   Sie gibt Einblick in den jeweiligen, landesspezifischen Elektrizitätsmarkt sowie dessen Beteiligte. Sie beschreibt die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Energiesektor und zeigt bestehende Förderpolitiken für erneuerbare Energien. Eine Darstellung des Standes der ländlichen Elektrifizierung rundet die einzelnen Länderkapitel ab.




Als weltweit tätiges Bundesunternehmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer entwickungspolitischen Ziele. Sie bietet zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt und fördert komplexe Reformen und Veränderungsprozesse auch unter schwierigen Bedingungen. Ihr Ziel ist, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern.

Die aktuelle TERNA Länderstudie 2007 ist - wie auch die bisherigen Ausgaben - in deutscher und englischer Sprache kostenlos verfügbar auf der Homepage http://www.gtz.de/windenergie (deutsch) oder http://www.gtz.de/wind (englisch). Zum ersten Mal ist die Studie auch auf CD-ROM erhältlich. Informationen hierzu ebenfalls auf der Homepage.

09.10.2007   Quelle: Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GTZ,
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BINE-Projekt-Info gibt Einblick in offene Forschungsfabrik für neue Solarzellen

BINE Info zum Photovoltaik-Technologie- Evaluationscenter.
BINE Info zum Photovoltaik-Technologie-
Evaluationscenter.

Durch den aktuellen Photovoltaik-Boom seien die Produktionsanlagen in der Solar-Industrie voll ausgelastet, berichtet der BINE Informationsdienst in einer Pressemitteilung. Das erschwere die Erprobung neuer Technologien und Konzepte, denn dafür müsste gewöhnlich der Betrieb unterbrochen werden. Hier setze das Photovoltaik-Technologie-Evaluationscenter (PV-TEC) in Freiburg an: In einer hochmodernen Produktionslinie für kristalline Silizium-Solarzellen können seit Anfang 2006 Hersteller und auch Anlagenbauer technologische Innovationen im Produktionsmaßstab praxisnah testen, analysieren und weiterentwickeln. Das neue BINE-Projekt-Info "PV-TEC – Forschungsfabrik für Solarzellen" (08/07) zeigt die Möglichkeiten und Angebote der Einrichtung und gibt einen Einblick in die ersten Projekte.  Das PV-TEC bietet Solarzellen-, Wafer- und Modulherstellern eine komplette, hoch flexible Solarzellenfertigung unter produktionsähnlichen Bedingungen.



Einführung neuer Solarzellen-Designs und Produktionstechnologie in die industriellen Solarzellen-Herstellung soll beschleunigt werden

Auf etwa 2.000 Quadratmetern steht eine Test-, Experimentier- und Evaluationslinie mit einem Durchsatz von mindestens 200 Solar-Wafern pro Stunde. Die Anlagentechnik ist so konzipiert, dass für jeden Fertigungsschritt einzelne Parameter verändert und Technologiealternativen getestet werden können, ohne die Produktionslinie komplett umzustellen. Jedes einzelne Produkt vom Wafer bis zur fertigen Solarzelle wird vollständig und überwiegend automatisch kontrolliert. So können die Experimente im Anschluss systematisch und auf breiter statistischer Basis ausgewertet werden. Mit dem Zentrum soll die Einführung neuer Solarzellen-Designs und innovativer Produktionstechnologie in die industrielle Solarzellen-Herstellung beschleunigt werden. Schon im ersten Betriebsjahr haben viele namhafte Solarzellenhersteller und Produktionsausrüster Projekte im PV-TEC durchgeführt.

09.10.2007   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BINE Informationsdienst,
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Null-Heizenergie-Wohnsiedlung erhält Schweizer Solarpreis

Visualisierung der Wohnsiedlung Eulachhof
Visualisierung der Wohnsiedlung
Eulachhof

Die Null-Heizenergie-Wohnsiedlung "Eulachhof" in Winterthur, ein Investment-Projekt der Allianz Suisse und der Profond Vorsorgeeinrichtung, wurde am 03.10.2007 mit dem Solarpreis 2007 der Solar Agentur Schweiz ausgezeichnet. Der Eulachhof besteche durch sein innovatives Energiekonzept sowie durch die hoch effiziente Haustechnik und die verwendeten Baumaterialien, welche besonders strengen Umwelt- und Energieanforderungen genügen mussten, betont die Allianz Suisse in einer Pressemitteilung. Schweizweit sei der Eulachhof mit 132 Mietwohnungen und acht Geschäftsflächen auf einer Nutzfläche von 15.500 Quadratmetern die größte Überbauung mit ausgeglichener Energiebilanz. Der für das Gebäude notwendige Strom wird mit einer Photovoltaikanlage produziert. In der Gebäudehülle werden sogenannte opake Glassfassadenelemente eingesetzt; diese wirken im Sommer wärmeregulierend und im Winter heizend.  Weitere energetische Maßnahmen (Haustechnik, Wärmedämmung) reduzieren den Energieverbrauch gegenüber herkömmlicher Bauweise um rund zwei Drittel und den Kohlendioxid-Ausstoß um rund 710 Tonnen pro Jahr.



Als Bau-Investor Verantwortung gegenüber der Umwelt wahrnehmen

Die Allianz Suisse will als Investor des Eulachhofs einen Beitrag zum nachhaltigen und zukunftsgerichteten Bauen leisten. "Als bedeutende Versicherung wollen wir den schonenden und nachhaltigen Umgang mit der Umwelt gezielt fördern. Dies tun wir auch, indem wir in ökologisch wegweisende Projekte wie den Eulachof investieren. Wir sind stolz, dass dieses gemeinsame Investment-Projekt der Allianz Suisse und der Profond Vorsorgeeinrichtung mit dem Solarpreis 2007 ausgezeichnet wurde", sagt Manfred Knof, CEO der Allianz-Suisse.


Energetisch innovative Immobilien-Projekte als Programm

Der Winterthurer Eulachhof sei nicht das erste Immobilienprojekt der Allianz Suisse, das auf innovative Energietechnologien setzt, heißt es in der Pressemitteilung. Sowohl bei eigenen Bauprojekten als auch bei Immobilien-Investitionen setze Allianz Suisse seit längerem gezielt auf energetisch nachhaltiges Bauen. "Wir wollen damit bewusst ein Zeichen setzen. Unsere Direktionsgebäude in Bern wurden nach energetischen Gesichtpunkten erstellt, z.B. mit dem Einsatz von Erdsonden und Regenwasser-Recycling. Auch beim laufenden Um- und Erweiterungsbau unseres Direktionsstandortes in Genf kommt der strenge Minergie-Standard zum Tragen. Für Allianz Suisse hat die Nachhaltigkeit im Immobiliengeschäft neben den wirtschaftlichen Aspekten einen hohen Stellenwert", so Reiner Gfeller von Allianz Suisse Immobilien.

09.10.2007   Quelle: Allianz Suisse   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Allianz Suisse,
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Sunways-Photovoltaik-Wechselrichter mit Internationalem Designpreis Baden-Württemberg 2007 ausgezeichnet

Design-Preis für Sunways-Wechselrichter AT 5000
Design-Preis für Sunways-Wechselrichter
AT 5000

Der Sunways Wechselrichter AT 5000 wurde im Rahmen des Wettbewerbs Internationaler Designpreis Baden-Württemberg 2007 des Design Centers Stuttgart mit dem Focus in Silber ausgezeichnet, berichtet die Sunways AG (Konstanz) in einer Pressemitteilung. Die Jury honorierte damit ein Produkt, das in der Kategorie Haustechnik durch eine außergewöhnliche Gestaltungsqualität eine Spitzenposition einnehme. Bewertungskriterien waren zudem der Innovationsgehalt, die Ergonomie, die Benutzerfreundlichkeit und die gestalterische Qualität der Produktausstattung. Ein Wechselrichter ist das Herz jeder Photovoltaikanlage: Mit ihm wird der in den Solarmodulen erzeugte Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und dann in das öffentliche Stromnetz eingespeist.  Mit der Auszeichnung Focus in Silber würdigte die Jury das innovative Gerät, das vielschichtige Sicherheitsaspekte berücksichtigt und durch sein Äußeres widerspiegelt: ein klares, zeitloses Design, funktional, mit ausgewählter Technik ausgestattet und kombiniert mit einer komfortablen Bedienung ist Ausdruck von Langlebigkeit, Stabilität und Sicherheit.




Entwickler legten besonderen Wert auf die Sicherheit

Der transformatorlose Wechselrichter Sunways Solar Inverter AT ist besonders anwenderfreundlich, flexibel einsetzbar - sowohl mit Silizium- als auch in Kombination mit Dünnschichtsolarmodulen - und dabei äußerst sicher in der Anwendung. Bei der Entwicklung in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE legte die Sunways AG besonderen Wert auf die Sicherheit: Steckbare Anschlüsse und Verpolungssicherheit gewährleisten eine sichere Montage und Inbetriebnahme. Das Gerät besitzt eine klare Bedienerführung auf einem grafikfähigen Bildschirm. Erfreulich sei auch die Erleichterung bei der Installation: Eine zusätzliche Erdung des Minuspols des Solargenerators über ein Erdungskit könne bei diesem Gerät entfallen. Nach außen gelegte Anschlüsse machen eine Öffnung des Wechselrichters bei der Installation überflüssig und erleichtern dem Installateur die Arbeit. Der Sunways Solar Inverter AT hält laut Hersteller alle für die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz notwendigen sicherheitsrelevanten Normen ein: So schalte er bei Netzfehlern oder Ausfällen durch eine redundante Übewachung automatisch ab. Durch eine spezielle Abdeckkappe für die Schnittstellen erfüllt das Gehäuse die Schutzart IP54. Der in das Gerät integrierte, mechanische DC-Lasttrennschalter erspart die zusätzliche Installation eines externen Schalters - bei gleicher Sicherheit.


Neuer Vernetzungs- und Kommunikationsstandard "CANopen"

Die sicherheitsrelevanten Details konnten gestalterisch ansprechend umgesetzt werden und integrieren sich in das Design. Der Zugriff zum Gerät ist passwortgeschützt. Sicher kann sich der Betreiber der Photovoltaikanlage auch bezüglich der Leistung des Wechselrichters sein: Seine Wirkungsgrade seien auch bei unterschiedlichen Eingangsspannungen und Leistungen, wie sie im Jahresverlauf bei jeder Photovoltaikanlage auftreten, sehr stabil und liegen mit über 95 Prozent auf einem hohen Niveau. Daneben überzeuge der AT-Wechselrichter mit seiner Serienausstattung: Hintergrundbeleuchtetes Grafik-Display mit Bedientasten sowie eine intuitive menügestützte Navigation geben dem Betreiber alle Möglichkeiten der Anlagenüberwachung. Beim Einsatz mehrerer Wechselrichter setzt der Hersteller erstmals auf einen Vernetzungs- und Kommunikationsstandard namens CANopen. Im Fehlerfall verschickt das Gerät zum Beispiel selbständig eine Mitteilung.

Der Staatspreis "Internationaler Designpreis BadenWürttemberg" wird für zukunftsweisende, professionelle, herausragende Gestaltungsleistungen an Hersteller und Designer verliehen. Die Auszeichnung des im In- und Ausland renommierten Wettbewerbes ist eine begehrte Bestätigung für höchste Designqualität. Das Design Center Stuttgart schrieb in diesem Jahr den Wettbewerb als Focus Sicherheit aus und griff damit zum siebten Mal einen speziellen Themenschwerpunkt auf, der für Hersteller und professionelle Designer eine besondere Herausforderung an Innovationskraft und Gestaltungsqualität darstellt. Die ausgezeichneten Produkte können bis zum 9. Dezember 2007 im Werkzentrum Weststadt der Stadt Ludwigsburg besichtigt werden.

08.10.2007   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Solar-Unternehmen Conergy verstärkt Management mit internationalem Konzern-Know-how

Die Conergy AG (Hamburg) gibt bekannt, dass Dr. Jörg Spiekerkötter (49) mit Wirkung zum 1. November 2007 als neues Vorstandsmitglied für Finanzen tätig werden wird. Mit Dr. Spiekerkötter gewinne das im TecDAX gelistete Unternehmen eine renommierte Führungskraft als Finanzvorstand mit über sieben Jahren Managementerfahrung bei einem weltweit aktiven DAX-Unternehmen, so die Conergy AG in einer Pressemitteilung. Der promovierte Jurist leitete im Vorstand die Finanzen der Schering AG und darüber hinaus die IT, das Justiziat sowie das Personalwesen. Diese Bereiche verantworte er ab dem 1. November auch bei der Hamburger Conergy AG.  Zuletzt war Spiekerkötter als Finanzvorstand der holländischen ORGANON BioSciences tätig.


Dr. Spiekerkötter löst Heiko Piossek als Finanzvorstand ab

"Sein Vorgänger, Heiko Piossek, hat einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, das Unternehmen innerhalb von zwei Jahren auf ein völlig neues Niveau zu heben. Er hat insbesondere im Finanz- ,IT- und Personalbereich weit reichende strukturelle Veränderungen umgesetzt. Vorstand und Aufsichtsrat danken ihm für sein Engagement und die geleistete Arbeit. Inzwischen ist Conergy ein Global Player in jeder Hinsicht, auch auf den internationalen Finanzmärkten. Deshalb hat sich das Unternehmen dafür entschieden, mit Dr. Jörg Spiekerkötter, eine Führungspersönlichkeit mit diesem Profil und dem Potenzial für weiteres Wachstum an Bord zu holen", sagt Hans-Martin Rüter, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Conergy AG.


Philip von Schmeling zum stellvertretenden Vorstandsmitglied berufen

Neben dem neuen Finanzvorstand wurde mit Philip von Schmeling (39) auch ein stellvertretendes Vorstandsmitglied vom Aufsichtsrat benannt. "Mit diesen Personalien stellen wir die Weichen für ein substanziell nachhaltiges Wachstum unserer Conergy Gruppe. Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Vorstand auf dem Weg hin zum ersten Global Player für regenerative Energietechnik jetzt mit zwei weiteren international erfahrenen Managern ergänzen konnten", berichtet Hans-Martin Rüter.

Philip von Schmeling leitete bisher das GTT (Global Technology Team) PV-Module. Der international erfahrene Manager verantwortet derzeit den plangemäß verlaufenden Aufbau der eigenen voll automatisierten Produktion in Frankfurt (Oder). Darüber hinaus verantwortete er die weltweite Beschaffung und Qualitätskontrolle der für das Kerngeschäft der Conergy Gruppe wesentlichen Solarmodule. Für zusätzliche Synergien aus dem optimalen Zusammenspiel bei Forschung, Entwicklung und Fertigung der wesentlichen solaren Systembausteine, wird er unter anderem künftig die Produktbereiche in der Photovoltaik führen, vom Modul bis zum Wechselrichter. Bereits vor seinem Eintritt bei Conergy war der gebürtige Münchner sehr international ausgerichtet. So hat er seinen MBA am INSEAD in Frankreich abgeschlossen, war acht Jahre bei Boston Consulting beschäftigt und hat sieben Jahre als Manager in den USA und Lateinamerika gearbeitet. Dies und seine gute Vernetzung innerhalb der Conergy Gruppe seien die Basis für eine erfolgreiche Erweiterung seines Aufgabengebiets, heißt es in der Pressemitteilung.

08.10.2007   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EUROSOLAR: Deutsche Solarpreise 2007 verliehen

Deutscher Solarpreis für die Rhein-Main-Deponie
Deutscher Solarpreis für die
Rhein-Main-Deponie

EUROSOLAR. die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien hat am Samstag, 06. Oktober 2007, in Kassel die Gewinner der Deutschen Solarpreise 2007 geehrt. Die Vergabe erfolge in Anwesenheit des Landrats des Landkreises Kassel, Dr. Udo Schlitzberger sowie von Andrea Ypsilanti (MdL), Vorsitzende der hessischen SPD und der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag. Bärbel Höhn (MdB), stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Josef Göppel (MdB), umweltpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und Rosa Hemmers, Vorsitzende der EUROSOLAR-Sektion Deutschland nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil. Die Laudatio auf die Preisträger hielt der Präsident von EUROSOLAR und Träger des Alternativen Nobelpreises, Dr. Hermann Scheer. 




Energielandschaft, Bioenergie und energetische Kreislaufwirtschaft

In der Kategorie Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke erhielten den Deutschen Solarpreis 2007 die Gemeinde Morbach und die juwi GmbH (Rheinland-Pfalz) für die "Morbacher Energielandschaft". Die hessische Gemeinde Alheim wurde ausgezeichnet für ihre vorausschauende Energiepolitik. Sieger in der Kategorie Industrielle, kommerzielle und landwirtschaftliche Unternehmen/Betriebe ist die
Tauber-Solar GmbH (Tauberbischofsheim) mit ihrem innovativen Unternehmenskonzept. Herbert Fellner (Hirschau/Bayern) wird mit dem Solarpreis geehrt für die Bioenergie-Anpflanzung im landwirtschaftlichen Betrieb. Die Rhein-Main Deponie GmbH (Flörsheim am Main) erhält einen Sonderpreis für energetische Kreislaufwirtschaft.


Gemeinnütziges Engagement und journalistische Arbeit für die erneuerbaren Energien

In der Kategorie lokale oder regionale Vereine sind die Preisträger die City Solar AG (Bad Kreuznach) für ihr soziales und gemeinnütziges Engagement und die Projektgruppe Erneuerbare Energien im Aller-Leine-Tal (Niedersachsen) für die energiepolitische Vorbildfunktion in der Region Aller-Leine-Tal. Der Medienpreis ging an Martin Unfried (Maastricht) für seine journalistische Arbeit zu den erneuerbaren Energien sowie an die Zeitschrift für Neues Energierecht (ZNER), für deren rechtswissenschaftlichen und rechtspolitischen Einsatz für erneuerbare Energien. Die SkySails GmbH & Co. KG (Hamburg) wird preisgekrönt für ihr innovatives Zugdrachen-Windantriebssystem für die Schifffahrt

Den Sonderpreis für besonderes persönliches Engagement erhielt Dieter Schaarschmidt (Wustrow) für seinen herausragenden Einsatz für erneuerbare Energien im Wendland.

Der Deutsche Solarpreis wird von EUROSOLAR seit 1994 jährlich an Kommunen, Unternehmen, Einzelpersonen sowie an Organisationen vergeben, die sich besonders um die Nutzung der Sonnenenergie in all ihren verfügbaren Formen verdient gemacht haben. Es werden herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen Erneuerbarer Energien in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.

Bewerbungen in der Kategorie Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien und in der Kategorie Schulen und Bildungseinrichtungen werden laut Jurybeschluss mit einer Plakette ausgezeichnet und auf den EUROSOLAR-Internetseiten in einer eigenen Rubrik präsentiert.

Ausführliche Würdigungen und Präsentationsfilme aller Preisträger sind auf den Internetseiten von EUROSOLAR zu finden unter .

08.10.2007   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR,
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Hunsrückgemeinde und juwi-Gruppe erhalten Deutschen Solarpreis für Morbacher Energielandschaft

Deutscher Solarpreis für die Morbacher Energielandschaft
Deutscher Solarpreis für die
Morbacher Energielandschaft

Die Gemeinde Morbach und die Mainzer juwi-Gruppe haben am 06.10.2007 in Kassel den Deutschen Solarpreis in der Kategorie "Kommunen" in Empfang genommen. In der Würdigung des Veranstalters Eurosolar e.V., der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien, heißt es unter anderem: "Die rheinland-pfälzische Gemeinde Morbach im Hunsrück setzt seit 2001 konsequent auf eine nachhaltige Regionalentwicklung unter Einsatz von erneuerbaren Energien. Zusammen mit der Unternehmensgruppe juwi GmbH hat Morbach für ein ehemaliges Militärgelände das Konzept einer Energielandschaft entwickelt. Die juwi GmbH zeichnet sich seit Jahren durch kompetentes und erfolgreiches Wirtschaften im Bereich der erneuerbaren Energien aus und ist demzufolge der ideale Partner für das Morbacher Vorhaben. Bau, Betrieb und Verwaltung der Anlagen werden über juwi abgewickelt, einen wirtschaftlichen Gewinn verzeichnen dabei beide Seiten. Das Projekt ist ein Musterbeispiel für eine funktionierende Public-Private-Partnership." 

Windkraft, Photovoltaik, Biogas, Holzpellets und solare Trinkwasseraufbereitung

Die Morbacher Energielandschaft (MEL) umfasst heute 14 Windkraft-Anlagen der Zwei-Megawatt-Klasse, eine 500 Kilowatt-Photovoltaikanlage, eine 500 Kilowatt große, rein landwirtschaftliche Biogasanlage, eine Holzpellets-Produktion sowie eine Anlage zur solaren Trinkwasseraufbereitung. Die erzeugte Energiemenge übersteigt bereits heute den Verbrauch der 11.000-Einwohner-Gemeinde. Für Morbach und das Unternehmen juwi entstehen Gewinne, welche die wirtschaftliche Struktur der Region festigen und neue Investitionen sichern. Morbachs Bürgermeister Gregor Eibes kommentiert: "Der Gewinn des Deutschen Solarpreises 2007 erfüllt uns mit großem Stolz. Er bestätigt uns in dem Weg, den wir seit 2001 als Folgenutzung für das ehemalige Munitionslager der US-Luftwaffe gewählt haben. Auch die Zusammenarbeit mit der Firma juwi erwies sich für Morbach als ideal. Unser Ziel ist, neben dem weiteren Ausbau der Morbacher Energielandschaft, die ganze Region als 'Energielandschaft' zu entwickeln, um im Jahre 2020 vollständig energieautark zu sein. Auf diesem Weg, den wir zusammen mit juwi beschreiten wollen,ist der Gewinn des Deutschen Solarpreises ein großer Meilenstein.“


Photovoltaik-Anlage soll um rund 200 Kilowatt erweitert werden

Die beiden juwi-Vorstände Fred Jung und Matthias Willenbacher sehen in der Ehrung neben der Bestätigung der bisherigen Aktivität vor allem eine Motivation für die Fortsetzung des Ausbaus der erneuerbaren Energien. "Für den Elektrizitätssektor haben wir Anfang September beispielsweise eine Studie vorgelegt, in der ein Weg zu einer 100-prozentig regenerativen Stromerzeugung im Jahr 2030 in Rheinland-Pfalz aufgezeigt wird", so Jung und Willenbacher. Morbach könne auf diesem Weg ein leuchtendes Beispiel sein. In den nächsten Monaten will die juwi-Gruppe daher in Morbach weitere Investitionen tätigen. Noch in diesem Jahr soll beispielsweise die Leistung der Photovoltaik-Anlage um rund 200 Kilowatt erweitert werden. Die juwi solar GmbH wird dabei mehrere verschiedene Systeme in einem Freiflächen-Testfeld errichten. Die juwi-Ingenieure können so wichtige Erkenntnisse für die Systemoptimierung und damit die Kostensenkungspotenziale der Photovoltaik-Technik sammeln. Unter anderem werden verschiedene ein- und zweiachsige Nachführsysteme (Solar-Tracker) erprobt, bei denen die Module dem Sonnengang folgen und somit ein höherer Jahresertrag erzielt werden kann.


Höchste Windenergie-Anlage der Welt

In Sachen Windenergie plant die juwi GmbH zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Anlagenhersteller Fuhrländer AG aus dem Westerwald den Bau der mit 210 Meter Gesamthöhe höchsten Windenergie-Anlage der Welt. Die Fuhrländer FL 2500 (Nennleistung: 2.500 Kilowatt) hat einen Rotordurchmesser von 100 Metern und wird auf einem 160 Meter hohen Gittermast errichtet. Pro Jahr soll die Anlage dank der verbesserten Technik rund 6,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Mit dem Aufbau soll im Sommer 2008 begonnen werden, derzeit befindet sich das Projekt in der Genehmigungsphase.


Biogasanlage versorgt Holzpellets-Fabrik mit Energie

Ein weiteres Projekt, das weltweit Beachtung erlangen soll, ist die geplante industrielle Biogasanlage in der Morbacher Energielandschaft. In dieser Anlage werden beispielsweise Grünschnitt und Speisereste vergoren. Der Strom wird in das Netz der RWE eingespeist, die komplette Wärme dient zur Versorgung der benachbarten Holzpellets-Fabrik, deren Jahresproduktion von heute 8.000 auf 20.000 Tonnen pro Jahr erhöht werden soll. Damit wird ein zu 100 % sauberer Brennstoff für die Region erzeugt. Das Besondere an diesem Projekt wird zudem die Behandlung der Gärreste sein: Während die Reststoffe einer landwirtschaftlichen Biogasanlage in aller Regel wieder auf den Äckern der beteiligten Landwirte ausgebracht werden, sollen die Reststoffe der industriellen Biogasanlage im Rahmen einer Abwasserbehandlung in einem weltweit einmaligen Verfahren zur Herstellung von hochwertiger Erde genutzt werden.


Erneuerbaren Energien für die kommunale Wertschöpfung

"Die Morbacher Energielandschaft ist somit auch ein hervorragendes Beispiel, wie die erneuerbaren Energien zur kommunalen Wertschöpfung beitragen und intelligent miteinander vernetzt werden können", betonen Jung und Willenbacher. Denn die Energieprojekte sorgten nicht nur für mehr Umwelt- und Klimaschutz, sondern schafften auch neue Arbeitsplätze, machten unabhängig von Energieimporten, stabilisierten somit auch die Energiepreise und trügen letztendlich durch Gewerbesteuer und Pachtzahlungen in großem Maße zur regionalen Wertschöpfung bei. Für den weiteren Aufbau einer nachhaltigen Energieversorgung weltweit sucht juwi derzeit rund 150 neue Mitarbeiter.

08.10.2007   Quelle: juwi GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR,
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City Solar erhält Deutschen Solarpreis: Erfolg und ethischer Anspruch überzeugen Eurosolar-Jury

Eurosolar-Präsident Hermann Scheer (r.) überreichte den Deutschen Solarpreis an City Solar
Eurosolar-Präsident Hermann Scheer (r.)
überreichte den Deutschen Solarpreis an
City Solar

Die City Solar AG aus dem rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach wurde am 06.10.2007 von der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien (Eurosolar e.V.) mit dem "Deutschen Solarpreis 2007" ausgezeichnet. Laut Jury überzeugte nicht nur der schnelle Erfolgsweg und die mittlerweile europaweit führende Rolle beim Bau von Solar-Großkraftwerken, sondern auch, dass sich "City Solar einem hohen ethischen Anspruch verpflichtet fühlt", erklärte Jury-Vorsitzender und Eurosolar-Präsident Hermann Scheer in seiner Laudatio. "Die Sonne ist nicht nur für City Solar da, sondern für alle Menschen dieser Welt. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, einen Teil des Erfolges auch zurückzugeben", begründete City-Solar-Chef Steffen Kammler die Philosophie des Unternehmens.  Zehn Prozent der jährlichen Gewinne fließen laut City Solar an gemeinnützige Organisationen. Parallel besitzt City Solar die "Stiftung Sonne für Kinder". Für diese werden eigene Solarkraftwerke gebaut - pro Jahr eines in der Größenordnung von einem Megawatt Spitzenleistung (MWp). Die Erträge wiederum kommen speziellen Kinder- und Jugendhilfsprojekten zu Gute. "Solarkraftwerke werden damit also als ethisches Investment genutzt", stellte Scheer heraus.



Unterstützt wurde zum Beispiel das Projekt "Klasse 2000" mit dem Konzept "Gesundheit macht Grundschule", ein Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung. Das Konzept zielt darauf ab, die sozialen Kompetenzen und das Selbstwertgefühl von Kindern bereits im Grundschulalter zu stärken und den Schülerinnen und Schülern eine positive Einstellung zur Gesundheit zu vermitteln.


Derzeit weltgrößtes PV-Kraftwerk im spanischen Beneixama

Die City Solar AG wurde 2003 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Bad Kreuznach. Kerngeschäft ist der Bau und Betrieb von Photovoltaik-Großkraftwerken. Das erste Solarkraftwerk mit einer Nennleistung von 1,4 Megawatt peak ging im Januar 2004 am Flughafen Saarbrücken an das Netz. Mittlerweile gehört City Solar mit einem Marktanteil von 16 % europaweit zu den führenden Unternehmen. Am stärksten ist City Solar in Deutschland (14 % Marktanteil) und Spanien (15 %) positioniert. Unter anderem initiierte und baute City Solar das derzeit weltgrößte PV-Kraftwerk im spanischen Beneixama (Provinz Alicante). Erste PV-Projekte laufen bereits auch in Italien und Griechenland. Um auf Dauer unabhängig agieren zu können und den Markt mit weiteren Innovationen zu bereichern, investiert die Gruppe außerdem einen großen Teil in die eigene Forschung.

08.10.2007   Quelle: City Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: City Solar AG,
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Brasilien erhält den Welt-Windenergiepreis für sein "Proinfa"-Förderprogramm

Welt-Windenergiekonferenz in Argentinien.
Welt-Windenergiekonferenz in Argentinien.

Auf der 6. Welt-Windenergiekonferenz 2007 in Mar del Platam (Argentinien) hat der Vorstand des Welt-Windenergieverbandes (WWEA) den globalen Windenergiepreis an Brasilien verliehen für die erfolgreiche Umsetzung des Förderprogramms Proinfa, das die Entwicklung und Nutzung der Windenergie in dem südamerikanischen Staat ankurbelte.   WWEA-Präsident Dr. Anil Kane übergab die Auszeichnung am 05.10.2007 an die Staatsministerin und frühere Energieministerin Dilma Vana Rousseff, die Direktorin der Abteilung für erneuerbare Energien im Ministerium für Bergbau und Energie, Laura Porto, Valter Luiz Cardeal, Chef des Verbandes des brasilianischen Stromversorger (Eletrobrás) sowie Dr. Sebastião Florentino da Silva, den Koordinator des Proinfa-Programms.



Herausragendes Beispiel für die Einführung der Windenergie im großen Stil

Durch den Einsatz der Preisträger sei das Windenergiepotenzial Brasiliens derart genutzt worden, dass das Land zur führenden Windenergie-Nation in Lateinamerika wurde, lobte die WWEA. Seit dem Start des Proinfa-Programms seien Kaufverträge über 1.423 Megawatt Windkraft-Leistung geschlossen worden, die bis Dezember 2008 installiert sein sollen. Gegenwärtig hat Brasilien eine Windstrom-Kapazität von insgesamt 237 MW, von der 208 MW im Jahr 2006 im Zuge des Proinfa-Programms realisiert wurden. Die WWEA sieht die Schaffung und Umsetzung des Proinfa-Programms als ein herausragendes Beispiel dafür, wie ein Schwellenland die Windenergie im großen Stil einführen kann. Ein fester Einspeisetarif für einen bestimmten Zeitraum habe bereits in Dänemark, Deutschland und Spanien für einen rasanten Ausbau der Windenergie-Industrie gesorgt und Brasilien sei das erste lateinamerikanische Land, welches vergleichbare Regelungen getroffen habe und dennoch die spezifischen Bedingungen vor Ort beachte. Aus diesem Grund muss die Wertschöpfung von Windparks zu 60 % in Brasilien erfolgen, was den Ausbau einer eigenen Windindustrie erforderlich macht, gemeinsam mit internationalen Windenergieanlagenherstellern.

Die WWEA hofft, dass die Auszeichnung die Regierung von Brasilien ermutigt, die intensive Förderung der Windenergie fortzusetzen und andere Regierungen in der Region diesem Beispiel folgen, heißt es in der Presseerklärung.

07.10.2007   Quelle: WWEA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WWEA,
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Institut der deutschen Wirtschaft: Industrie steigert Energieeffizienz um 13 Prozent

Energiesparen bedeute nicht automatisch Verzicht auf Wachstum und Wohlstand, berichtet das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) in einer Pressemitteilung. Das zeige das Beispiel Deutschland: Der jährliche Verbrauch primärer Energie, also noch nicht in Strom oder Wärme umgewandelter Energielieferanten, sei von 1991 bis 2006 um rund ein Prozent gesunken - das Bruttoinlandsprodukt aber gleichzeitig um 24 Prozent gewachsen. Damit hat sich laut IW Köln die Energieintensität - der nötige Energieeinsatz, um eine bestimmte Produktionsleistung zu erzielen - um ein Fünftel verringert. Die Industrie verbesserte ihre Energieeffizienz laut IW Köln allein von 1995 bis 2005 um nahezu 13 Prozent.   Die deutschen Unternehmen zählten damit international zu den Vorreitern in Sachen klimafreundliche Produktion: Für 1.000 Dollar Wertschöpfung benötigten Industrie und Bergbau laut IW Köln hierzulande im Jahr 2005 nur noch eine Energiemenge von umgerechnet 98 Kilogramm Öleinheiten. In Kanada und Polen sei der Energiebedarf rund dreimal, in Südkorea, Australien und Spanien fast doppelt so hoch gewesen.

Literatur: Hubertus Bardt: Steigerung der Energieeffizienz - ein Beitrag für mehr Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit, IW-Positionen Nr. 30, Köln 2007, 40 Seiten, 11,80 Euro. Bestellung über Fax: 0221 4981-445 oder unter: http://www.divkoeln.de

07.10.2007   Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Elektor-Verlag veröffentlicht neues Fachbuch über Photovoltaik-Anlagen

Neues PV-Fachbuch aus dem Elektor-Verlag.
Neues PV-Fachbuch
aus dem Elektor-
Verlag.

Der neue Praxis-Ratgeber "Photovoltaik-Anlagen" wendet sich an alle, die sich für die Technik, Planung, Montage und den Profit von Solarstromanlagen interessieren. Angefangen mit den Grundlagen der solaren Stromerzeugung über die Funktion und Dimensionierung von Leitungen, Wechselrichtern, Ladereglern und Akkus bis hin zu Photovoltaik-Generatoren, die für den Einsatz in netzgekoppelten Anlagen oder Inselanlagen benötigt werden, enthalte dieses Buch viele wichtige und gewinnbringende Informationen, heißt es in der Verlagsankündigung. Dem Anfänger sowie dem Elektrotechniker und -meister diene das Buch auch als Leitfaden, der ihn durch die "Technischen Anschlussbedingungen" und die Richtlinien der Netzbetreiber führt. 


Planungs- und Montageabläufe detailliert beschrieben

Das Werk enthält laut Elektor-Verlag weiterhin Wissenswertes über die Sicherheitsbestimmungen sowie zur Statik und Standsicherheit von Photovoltaik-Generatoren. Autor Hans-Joachim Geist beschreibe sehr detailliert die Planungs- und Montageabläufe mit vielen Bildern und mit verständlich abgefassten Texten, sodass auch der technisch versierte Laie nicht überfordert sei und zusätzlich wertvolle Auskünfte über Förderprogramme, Kosten und den Ertrag von Photovoltaik-Anlagen erhalte. Das Buch schließt mit einem Verzeichnis wichtiger Internetseiten. Dort findet der Interessent kostenlose Software für die Auslegung von netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen und Photovoltaik-Inselanlagen zum Herunterladen; sie erspare den Erwerb von teuren PC-Programmen, so der Verlag.

Bibliographische Angaben: Hans-Joachim Geist: Photovoltaik-Anlagen. Elektor Verlag Aachen; Format: 14 x 21 cm (kartoniert), 160 Seiten; ISBN: 978-3-89576-191-1. Preise: € 19,90 (D) / € 20,50 (A) / CHF 33,90

07.10.2007   Quelle: Elektor-Verlag GmbH; pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Elektor-Verlag GmbH,
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Österreich: Umweltminister setzt Meilenstein zur Photovoltaik-Marktentwicklung

Solarstromanlage nahe Völkermarkt.
Solarstromanlage nahe Völkermarkt.

Um die österreichischen Klimaschutzziele erreichen zu können, gelte es, rasch zu Handeln und auf allen Ebenen geeignete Maßnahmen einzuleiten, betont der Fachverband Photovoltaic Austria in einer Pressemitteilung. Der Lebens- und Perspektivenminister (Umweltminister) Josef PRÖLL habe dies nun im Rahmen seiner Möglichkeiten getan. "Mit dem angekündigten 10.000-Dächerprogramm für Photovoltaik übernimmt der Lebens- und Perspektivenminister Verantwortung, gibt die Richtung vor und setzt somit ein starkes Signal in Richtung neues Ökostromgesetz", betont Photovoltaic Austria-Geschäftsführer Gerhard Fallent.   "Dafür gebührt ihm Lob und Anerkennung", so Fallent weiter. Mit diesem 10.000 Dächer Programm könnten -angenommen, dass kleine Solarstromanlagen errichtet werden, die einen Großteil des jährlichen Strombedarfs der Haushalte decken - Investitionen in einer Größenordnung von 150 Millionen Euro ausgelöst werden, erwartet der Verband. Profitieren würde davon nicht nur das Klima; Chancen ergäben sich auch für die Produzenten, Planer, Händler, Errichter und Banken. "Vor allem aber werden Strom verbrauchende Haushalte zu dezentralen Kraftwerken, die Strom ins öffentliche Netz einspeisen", zeigt sich Fallent erfreut. Und, so Fallen, weiter "es werden zusätzlich die tausenden österreichischen Elektrotechnikunternehmen von diesem Programm profitieren."



Das 10.000 Dächer Programm sei ein erster und sehr wichtiger Schritt. Nun müsse der zweite Schritt mit einer ambitionierten Novelle des Ökostromgesetzes folgen, betont Fallent. Weitere Schritte, um die Photovoltaik nach vorne zu bringen, würden bereits von großen österreichischen Energiekonzernen geplant. "Wenn alle unserem Motto 'Strategiewandel statt Klimawandel' folgen, wird es auch in Österreich eine sonnige Zukunft für die Photovoltaik geben", so Fallent abschließend.

06.10.2007   Quelle: Photovoltaic Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photovoltaic Austria,
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Clean Power Producing: EECH GROUP AG wird regenerativer Stromerzeuger

Die EECH GROUP AG (Hamburg) will ihre Geschäftstätigkeit in Zukunft ausschließlich auf erneuerbare Energien konzentrieren. Das Hamburger Unternehmen, das seinen Ursprung in der Entwicklung von Windparks hat, beabsichtigt, künftig nur noch in Projekte zur Nutzung regenerativer Energien zu investieren und darüber hinaus auch selbst Anlagen zu betreiben, heißt es in der Pressemitteilung.  "Mit der Ausrichtung ausschließlich auf regenerative Energien positioniert sich die EECH GROUP AG als erster börsennotierter Stromerzeuger in Europa, der ausnahmslos auf erneuerbare Energiequellen setzt. Wir verfolgen den Ansatz des Clean Power Producing, bei dem unser Unternehmen künftig nicht nur regenerative Energieanlagen entwickelt, sondern auch auf eigene Rechnung betreibt," erläutert Vorstand Tarik Ersin Yoleri. Bis 2013 wolle die EECH GROUP AG weitere 1.000 Megawatt Energieleistung aus Wind, Sonne, Bioenergie und Geothermie projektieren, bauen und in das Netz einspeisen.


Erneuerbare Energien mittelfristig ohne staatliche Förderung rentabel

Die entwickelten Projekte sollen künftig wirtschaftliches Eigentum des Konzerns bleiben. "Projekte aus dem Segment erneuerbare Energien werden sich - bedingt durch die steigenden Strompreise - mittelfristig ohne staatliche Förderungen rechnen. Die zu erwartenden Vergütungen aus der Energieproduktion stellen für unseren Konzern eine sichere und besonders zukunftsgerichtete Einnahmequelle dar, die darüber hinaus auch für ausreichend Substanzwerte sorgt", führt der Vorstand weiter aus. Derzeit seien durch den Konzern projektierte Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien mit einer Gesamtleistung von über 430 Megawatt (Marktwert laut EECH GROUP AG rund 1,1 Milliarden Euro) europaweit verkauft worden, die in den vergangenen Jahren installiert und in Betrieb genommen wurden.


Solarkraftwerke mit rund 20 Megawatt im Bau

Weitere 200 Megawatt (Marktwert rund 600 Millionen Euro), für die bereits Abnahmeverträge mit Dritten bestünden, befänden sich in der Realisierungs- und Bauphase. Neben dem bestehenden Know-how im Bereich Windenergie sei die EECH GROUP AG seit drei Jahren im Segment Solarenergie aktiv. Aktuell realisiere der Konzern im südlichen Spanien und in Sachsen Solarkraftwerke mit einer Leistung von rund 20 Megawatt. Für die Zukunft seien zusätzliche Projekte in den Segmenten Bioenergie und Geothermie vorgesehen. "In den vergangenen Jahren haben wir uns insbesondere in Südeuropa eine Erfolg versprechende Projektpipeline aufgebaut. So können wir nun in unseren Stammregionen in Italien, Frankreich und Spanien sowie einigen neuen europäischen Ländern weitere Projekte für den eigenen Bestand erfolgreich realisieren," sagt Yoleri.

Die Konzerntochter EECH - European Energy Consult Holding AG deckt nach Angaben des Unternehmens fortan alle Geschäftsfelder der Projektentwicklung und Finanzierung ab. Sie übernehme auch die Koordination der internationalen Tochtergesellschaften. "Sämtliche nicht regenerativen Assetklassen sollen sukzessive aus dem Konzernverbund herausgelöst und verkauft werden", heißt es in der Pressemitteilung.

06.10.2007   Quelle: EECH GROUP AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fazit des Brennstoffzellen-Forums „f-cell“: Jetzt geht es um Optimierung!

Blick in einen Brennstoffzellen-PKW.
Blick in einen Brennstoffzellen-PKW.

"Wasserstoff in Kombination mit Brennstoffzellen: Das ist die beste Lösung für eine emissonsfreie und nachhaltige Mobilität", sagte Professor Werner Tillmetz in seiner Rede während des internationalen Brennstoffzellen-Forums "f-cell" am 24. und 25. September in Stuttgart, zu dem rund 600 Fachleute aus 18 Ländern angereist waren. Im Zentrum des Branchen-Treffs standen die mobilen Anwendungen der Brennstoffzelle. Die DaimlerChrysler AG sowie das Umweltministerium Baden-Württemberg waren Kooperationspartner der "f-cell", die einen großen Kongress mit insgesamt 56 Vorträgen, eine Messe mit 400 Quadratmetern vermieteter Standfläche sowie zahlreiche Begleitveranstaltungen umfasste. Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner setzt große Hoffnung in die Brennstoffzellentechnologie: "Baden-Württemberg verfügt über exzellente Strukturen in der Wissenschaft, Forschung und Anwendung. Das sind gute Voraussetzungen weiter voranzukommen." 


Mit Sonnenenergie gewonnener Wasserstoff sechs bis sieben mal effizienter als Biodiesel

Die Brennstoffzellentechnik könne einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Ausstoßes von Luftschadstoffen und zum Klimaschutz leisten. Tillmetz, Leiter des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) in Ulm, zitierte aus dem letzten "World Energy Outlook" der International Energy Agency (IEA): "Wenn wir am gegenwärtigen Trend im Energieverbrauch festhalten, sind wir auf dem Weg in eine instabile, teure und dreckige Zukunft. Wir müssen den weltweit weiter steigenden Energie-Bedarf auf eine andere Basis stellen." Doch allein Wasserstoff habe das Potential, der großen Nachfrage nach Kraftstoff gerecht zu werden. Dr. Johannes Töpler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbandes (DWV), der unlängst in Berlin die Studie "Woher kommt die Energie für die Wasserstofferzeugung?" vorstellte, bestätigt die Analyse: "Mit Biodiesel können wir pro Hektar Anbaufläche gerade mal drei Autos versorgen. Wasserstoff aus Windkraft in Brennstoffzellenfahrzeugen bringt 1,5 Mal so viel Ertrag. Bei mittels Sonnenenergie gewonnenem Wasserstoff sieht es noch deutlich besser aus: Damit sind wir sechs bis sieben mal effizienter."


Brennstoffzellen-Auto auf dem Weg zur Marktreife

Dr. Christian Mohrdieck, Leiter Entwicklung Brennstoffzellenantrieb bei DaimlerChrysler, sieht daher die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energiequellen, die Reduktion der Treibhausgasemissionen und Erhöhung der Versorgungssicherheit auch als Haupttreiber bei der Einführung neue Kraftstoffe und Antriebe. Das Unternehmen DaimlerChrysler, das über die weltweit größte Flotte an Brennstoffzellen-Fahrzeugen verfüge, stelle sich dieser Herausforderung seit Jahren: "Unsere über 100 verschiedenen Autos, Lieferfahrzeuge und Busse haben mittlerweile insgesamt mehr als 3,6 Millionen Kilometer zurück gelegt und stellen ihre Alltagstauglichkeit eindrucksvoll unter Beweis", sagte Mohrdieck. "Es liegen aber auch noch Herausforderungen vor uns. Sie bestehen vor allem darin, die Herstellungskosten zu senken und eine Betankungsinfrastruktur aufzubauen." Das Brennstoffzellen-Fahrzeug selbst optimierte Mercedes-Benz nach den Erfahrungen mit der Mercedes-Benz F-Cell A-Klasse noch einmal deutlich. Die neue brennstoffzellenbetriebene Mercedes-Benz B-Klasse, die auf der "f-cell" als Schnittmodell zu sehen war, besitzt ein kompakteres und um 30 Prozent leistungsfähigeres Brennstoffzellen-System, das zugleich 16 Prozent weniger verbraucht.


Brennstoffzellen-Auto für jedermann ab 2015

"Ab 2010 werden wir dieses Auto mit lokal emissionsfreiem Brennstoffzellen-Antrieb unter Serienbedingungen produzieren", erklärte Mohrdieck. Beliefert würden jedoch zunächst ausgesuchte Fuhrpark- und Flottenkunden, mit denen das Unternehmen bereits heute spreche. "Ab etwa 2015, so schätzen wir, wird das Brennstoffzellen-Auto für jedermann zu haben sein", erklärte Dr. Ulrich Bünger, von der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH in Ottobrunn bei München in seinem Vortrag zur Markteinführung von Wasserstoff und Brennstoffzellen.


Strom und Wärme für Einfamilienhäuser

Doch nicht nur für den Markteintritt bei den mobilen Anwendungen der Brennstoffzelle stehen inzwischen konkrete Jahreszahlen im Raum, stationäre Anlagen, die Einfamilienhäuser mit Strom und Wärme versorgen, sollen mit Beginn des nächsten Jahrzehnts ebenfalls in Serie gehen. Bis 2015, so kündigten die Hersteller an, würden die Stückzahlen kontinuierlich hochgefahren. Markus Edel, Manager Fuel Cells bei der EnBW Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH in Stuttgart, die 23 Brennstoffzellen-Anlagen in Einfamilienhäusern testet, verkündete während der "f-cell" einen Rekord: "Eine der Anlagen läuft jetzt seit fast fünf Jahren und absolvierte insgesamt 42.000 Betriebsstunden. Das ist auch für den Hersteller Hexis das älteste noch in Betrieb befindliche System", so Edel. Bis zur Serienfertigung müsste das Herzstück, der Brennstoffzellenstapel, seine Lebensdauer jedoch noch erhöhen.


"Jetzt geht es um Optimierung!"

"Jeder hier hat eine Brennstoffzelle, die funktioniert. Wir sind jetzt in einer Phase, in der es um Optimierung geht", sagte Erich Gülzow, Fachgebietsleiter Zellen und Stacks beim Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Stuttgart, mit einem Blick über die Messe. Dazu benötigen die Entwickler zum einen noch genauere Daten, die ihnen detaillierten Einblick in die Abläufe in der Brennstoffzelle geben und zum anderen Informationen, wie sich veränderte Rahmenbedingungen auf das System genau auswirken. "Wir entwickelten einen Teststand, der es uns erlaubt, die Situation an Bord eines Flugzeugs exakt zu simulieren", so Gülzow. "Der niedrige Druck, der auf Reiseflughöhe nur noch 200 Millibar beträgt, und die geringe Luftfeuchtigkeit, die statt bei 50 oder 60 bei maximal zehn Prozent liegt, machen der Brennstoffzelle zu schaffen. Ihr Wirkungsgrad sinkt auf 30 Prozent", sagte er. "Jetzt müssen wir die Zelle den Bedingungen besser anpassen, damit sie mit einem niedrigen Druck und wenig Feuchtigkeit zurecht kommt – denn einfach eine größere Brennstoffzelle zu installieren, ist keine gute Lösung."

Der Termin für das nächste „f-cell“-Forum steht bereits fest: Es wird am 29. und 30. September 2008 in Stuttgart stattfinden.

06.10.2007   Quelle: Peter Sauber Agentur   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Peter Sauber Agentur / Mark Hindley,

 

IEA- Solartrendstudie: Preisvorteil für Photovoltaik-Anlagen in Deutschland

Photovoltaik ist in Deutschland am günstigsten.
Photovoltaik ist in Deutschland am günstigsten.

Solarstromanlagen kosten in Deutschland weniger als im Ausland. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Solartrendstudie der Internationalen Energieagentur (IEA). Demnach sind die Durchschnittspreise für Photovoltaikanlagen in keinem anderen Land so niedrig wie in Deutschland. Im vergangenen Jahr lagen die Preise für Solarstrom-Systeme laut IEA in Deutschland rund 20 Prozent unter den Preisen der Hauptwettbewerber Japan und USA und sogar 30 Prozent unter den Preisen, die auf dem spanischen Markt durchschnittlich erzielt wurden. "Die Zahlen belegen den Erfolg der Kostensenkungsstrategie deutscher Solarunternehmen am Heimatmarkt durch den Aufbau einer Hightech-Massenproduktion", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar).   Treiber dieser für den Verbraucher erfreulichen Entwicklung seien die effizienten und verlässlichen Vorgaben des deutschen Gesetzgebers. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) reduziert die Solarförderung für Neuanlagen jährlich um 5 - 6,5 Prozent.




BSW-SOLAR: Solarstrom vom eigenen Dach bereits in rund zehn Jahren billiger als herkömmlicher Strom aus der Steckdose

"Das EEG hat einen harten technologischen Wettbewerb ausgelöst, der sinkende Solarstrompreise zur Folge hat", betont Carsten Körnig. Laut BSW-Solar werden durch diesen Mechanismus die Preise für Solaranlagen auch in Zukunft weiter sinken: "Wir rechnen damit, dass Solarstrom vom eigenen Dach bereits in rund zehn Jahren billiger sein wird als konventioneller Strom aus der Steckdose", so Körnig. Vor dem Hintergrund der anstehenden EEG-Novelle appelliert Körnig an die Bundesregierung, auch in Zukunft für Investitionssicherheit zu sorgen und die erfolgreichen Gesetzesvorgaben unverändert beizubehalten: "Nur auf der Basis verlässlicher Rahmenbedingungen kann die Solarbranche die notwendigen Milliardeninvestitionen für immer modernere und größere Solarfabriken am Standort Deutschland stemmen. Neben erheblichen Forschungsanstrengungen sind sie die Basis für weiter sinkende Preise bei gleichbleibend hoher Qualität." Die in Deutschland erzielten Kostenvorteile ermöglichen der Photovoltaikbranche eine starke Wettbewerbsposition in den anziehenden Märkten Südeuropas und Nordamerikas. Bereits in diesem Jahr erwartet die Branche eine Exportquote von 40 Prozent. Im vergangenen Jahr lag der Systempreis pro installiertem Watt für netzgekoppelte Anlagen über zehn Kilowatt in Deutschland laut IEA bei 4,40 Euro. Verbraucher aus Spanien, Italien oder Japan mussten nach der Studie über fünf Euro pro Kilowatt bezahlen.

05.10.2007   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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SolarWorld übergibt gemeinnütziges Solar-Fernsehprojekt in Südafrika

SolarWorld-Chef Asbeck wirbt für solare Elektrifizierung in Afrika.
SolarWorld-Chef Asbeck wirbt für
solare Elektrifizierung in Afrika.

Anlässlich des aktuellen Afrikabesuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel, an dem der Vorstandsvorsitzende der SolarWorld AG, Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, teilnimmt, übergibt der Konzern seine erste gemeinnützige "Sun-TV-Station" an das "John Wesley Community Center" in Etwatwa am Stadtrand von Johannesburg. Dabei handelt es sich um die Installation einer öffentlichen, mit Solarstrom betriebenen Fernsehstation, die vielen Menschen erstmals den Zugang zu modernen Medieninformationen ermöglicht. Die Initiative der SolarWorld AG zielt außerdem darauf ab, die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 über solar betriebenes "Public Viewing" kostenlos zu den Menschen zu bringen.  Das gemeinnützige "John Wesley Community Center" am Rande des Ballungsraums Johannesburg kümmert sich um soziale Aufgaben wie Kinderbetreuung und Erwachsenenbildung und wird für den Betrieb des Sun-TV die Verantwortung übernehmen. "Wir möchten den Fußball begeisterten Menschen in Südafrika, die aus ökonomischen Gründen sonst dazu keine Chance haben dürften, eine Möglichkeit geben, an dem sportlichen Großereignis teilzunehmen", sagt Gregor Küpper, Geschäftsführer der SolarWorld Africa (Pyt) Ltd. aus Johannesburg. "Das John Wesley Community Center ist ein großartiges Beispiel für den ehrenamtlichen Einsatz von Menschen für ihre Gemeinschaft."



Die Afrikareise von Angela Merkel führt über Äthiopien und Südafrika nach Liberia. SolarWorld-Chef Asbeck begleitet die Bundeskanzlerin als Teil der Wirtschaftsdelegation und will die Chancen der solaren Elektrifizierung für die wirtschaftliche Entwicklung Afrikas erörtern wie sie der Konzern im Sun-TV-Projekt beispielhaft vorstellt.


Schulungs- und Bildungsangebote via Solar-TV

Die Übergabe an das Community Center in Etwatwa ist der Auftakt für die Installation weiterer solar betriebener TV-Geräte in ländlichen Regionen und sozialen Brennpunkten in den Ballungsräumen Südafrikas. Auf öffentlichen Plätzen will der internationale Solarkonzern in Abstimmung mit den lokal Verantwortlichen die mit einem Satellitenanschluss ausgestatteten solaren Empfangsstationen installieren und sie als Spende übergeben. Die Anlagen sollen mit einem DVD-Player ausgerüstet werden, um der Gemeinschaft auch vor und nach der WM die Möglichkeit zu geben, Schulungs- und Bildungsangebote via TV in Anspruch zu nehmen. "Das Projekt Sun-TV ist eine Initiative mit doppeltem Nutzen", erklärt SolarWorld-Africa-Chef Küpper. "Neben dem gemeinschaftsstiftenden Public Viewing zur Fußball-WM werden Schulungsfilme, Bildungsfernsehen und Informationen zu Gesundheit und Vorsorge zu sehen sein. Mit dem Zugang zu den Massenmedien steigen auch die Zukunftschancen für die Mitglieder der Dorf- und Quartiersgemeinschaften."

Von Johannesburg (Midrand) aus bietet die SolarWorld Africa (Pty) Ltd. ein Sortiment an Solarstrommodulen und Zubehör für Solarhändler südlich der Sahara an. Schwerpunkt des Geschäftes ist der Einsatz der Solarstromtechnologie jenseits des zentralen Stromnetzes. Dazu zählen Wasserpumpen und Wasseraufbereitungsanlagen, Straßenbeleuchtung und Telekommunikationslösungen.

05.10.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Bundeswirtschaftsministerium legt nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan vor

Gemäß der EU-Richtlinie für Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) der Europäischen Kommission den ersten nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan (EEAP) vorgelegt. Der ressortabgestimmte Aktionsplan lege dar, durch welche Maßnahmen die Einsparziele der europäischen Richtlinie (9 Prozent Endenergieeinsparung bis 2017) erreicht werden sollen, so das BMWi in einer Pressemitteilung. Im Abstand von jeweils drei Jahren sollen zwei weitere Aktionspläne folgen. Die Steigerung der Energieeffizienz sei eine der kostengünstigsten Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung und zum Schutz des Klimas, betont das BMWi. 


Bundeswirtschaftsminister Glos: Energiesparen und Klimaschutz gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und mit der Wirtschaft

Mit dem EEAP werde zugleich im direkten Anschluss an die Kabinettsklausur von Meseberg ein erster Katalog wirtschaftlich umsetzbarer Energieeinsparmaßnahmen zusammengestellt. Der Aktionsplan fußt auf den Ergebnissen einer Studie zu den aktuellen wirtschaftlichen Energieeffizienzpotenzialen, die das Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegeben hatte, mit dem Ziel, etwaige Belastungen für die Bürger auf ein Minimum zu reduzieren. "Ich will Energiesparen und Klimaschutz mit den Bürgerinnen und Bürgern und mit der Wirtschaft, nicht gegen sie. Deshalb begrüße ich, dass wir uns strikt an der Wirtschaftlichkeit orientieren. Damit wird dieser Plan richtungweisend für unsere Politik der kommenden Jahre sein", so Bundeswirtschaftsminister Glos.


CO2-Gebäudesanierungsprogramm soll verstetigt werden

Im Aktionsplan werden mehrere Maßnahmen hervorgehoben, darunter eine deutliche Verschärfung der energetischen Anforderungen an Gebäude, der Ausbau beziehungsweise das Auflegen verschiedener Förderprogramme, um im Gewerbe, in den Haushalten, der Land- und Forstwirtschaft, in Handel Dienstleistungen sowie im Verkehr die kostengünstigsten Effizienzpotentiale zu mobilisieren. Weiter soll das CO2-Gebäudesanierungsprogramm verstetigt werden und die Fördertatbestände erweitert. Der Aktionsplan fordert zudem verstärkte Investitionen in die Energieeffizienz öffentlicher Gebäude und die Beschaffung energieeffizienter Produkte und Dienstleistungen. Durch eine Liberalisierung des Strom-Messwesens soll die Voraussetzung für die zügige Verbreitung der zeitgenauen Verbrauchsmessung ("Smart Metering") geschaffen werden.

Vorgesehen sind auch Anreize zum Austausch von Nachstromspeicherheizungen, Energieeinspar-Contracting für Wohngebäude, eine Verbesserung der Energieverbrauchskennzeichnung von PKW. Gefordert wird auch die unverzügliche Festlegung von Standards für Geräte und Produkte im Rahmen der Öko-Design-Richtlinie sowie die Verbesserung der Energieverbrauchskennzeichnung.


Technologieprogramm und Ausbau der Energieforschung

Weiter finden sich im Maßnahmenkatalog der Start eines Technologieprogramms "Klimaschutz und Energieeffizienz" sowie der Ausbau der Energieforschung zur Energieeffizienzsteigerung unter anderem in Gebäuden, in der Industrie und in Gewerbe, Handel und Dienstleistungen.

Der Energieeffizienz-Aktionsplan ist veröffentlicht unter:
www.bmwi.de.

05.10.2007   Quelle: BMWi   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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TAUBER-SOLAR baut weiteres Photovoltaik-Kraftwerk in Spanien

TAUBER-SOLAR Freiflächenanlage in Abuzaderas.
TAUBER-SOLAR Freiflächenanlage in
Abuzaderas.

Nach Unterzeichnung aller erforderlichen Verträge ist bereits mit dem Bau einer Photovoltaik-Freiflächenanlage im spanischen Abuzaderas begonnen worden. 11 Reihen mit Modulen sind bereits errichtet, berichtet TAUBER-SOLAR in einer Pressemitteilung. Abuzaderas liegt in der Region Castilla La Mancha, 150 Kilometer südlich der spanischen Hauptstadt. Die Gegend zeichne sich durch einen erheblichen Anteil an erneuerbaren Energien aus, insbesondere Windkraftanlagen. Diese Region sei aufgrund ihrer geographischen Lage hervorragend zum Aufbau und Betrieb von PV-Anlagen geeignet. Die Module der Anlage kommen von der Hamburger Conergy AG, ebenso die Unterkonstruktion, die sich "Solar Gigant" nennt.   Durch die Ausführung in Aluminium sei der "Solar Gigant" extrem wartungsarm während der gesamten Anlagenlaufzeit. Diese Befestigungstechnik ist speziell für den spanischen Markt entwickelt worden.



3,3 Megawatt Solarstrom-Leistung im Endausbau

Die Gesamtfläche des Solar-Kraftwerks beträgt rund 130.000 Quadratmeter. Nach Fertigstellung der Anlage sollen nach Angaben der Betreibergesellschaft etwa 18.000 Module in zirka 100 Reihen montiert sein mit einer Leistung von rund 3.300 Kilowatt Spitzenleistung (kW peak) und jährlich rund 5,1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen. Die Betreiber rechnen mit einer Stromausbeute von 1.550 Kilowattstunden (kWh) pro installiertem kWp. Damit können etwa 1.300 Vier-Personen-Haushalte ganzjährig mit Strom versorgt werden. Das ebene Gelände zeichnet sich besonders durch seine Höhenlage aus, die auch in den heißen Sommermonaten für eine natürlich Belüftung der Module sorgt.


Finanzierung durch Bankdarlehen und Mitunternehmer

Die Betreibergesellschaft will über die Hälfte der Gesamtkosten durch ein Bankdarlehen in Höhe von zirka 15,5 Millionen Euro langfristig finanzieren. Der kleinere Rest soll durch Eigenkapital von Mitunternehmerinnen und Mitunternehmern kommen. Die Einspeisevergütung beträgt 0,4404 €/kWh, dazu kommt noch eine jährliche teilweise Inflationsanpassung gemäß dem spanischen privaten Teuerungsindex (IPC), der im Durchschnitt der Jahre 1990-2007 bei 3,72 % lag. Diese Vergütung ist nach spanischem Gesetz (Real Decreto 661/2007) 25 Jahre garantiert.

Die weltweit führende bundesdeutsche Solarbranche hat in den letzten Jahren, angestoßen durch einen gut funktionierenden inländischen Markt, viele Projekte mit ausländischen Partnern initiiert. Die Vorteile solcher Großprojekte liegen auf der Hand, betont TAUBER SOLAR: Die volkswirtschaftliche Wertschöpfung erfolgt in beiden Ländern, die Großanlagen führen zum schnelleren Rückgang der Fertigungskosten und machen dadurch die Solarstromerzeugung rascher wettbewerbsfähig.


Solarstrom in Spanien in etwa drei Jahren wettbewerbsfähig

Die Photovoltaikindustrie, die von Wirtschaftsforschungsinstituten als Leitbranche der nächsten Jahrzehnte bezeichnet wird, rechnet damit, dass der Preis für eine Kilowattstunde Solarstrom in Spanien in drei Jahren auf Endkundenniveau der privaten Haushalte liegen wird. Damit wäre volle Wettbewerbsfähigkeit gegeben. Nach Angaben des bundesdeutschen Photovoltaik-Modulherstellers SolarWorld könnte das auch in Deutschland bereits in sieben Jahren der Fall sein.

05.10.2007   Quelle: TAUBER-SOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TAUBER SOLAR,
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Fortschritt in der Photovoltaik-Produktion: Laser fügen Solarzellen berührungslos zusammen

Solarzellen mit angelöteten Stringern.
Solarzellen mit angelöteten Stringern.

Eine Solarzelle allein erzeugt nicht allzu viel Spannung - erst gemeinsam sind die Zellen stark. Verbunden werden sie über kleine Metallbändchen. Ist die Temperatur beim Laserlöten zu hoch, kann die Lötstelle brechen. Deshalb haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT in Aachen ein berührungsloses Lötverfahren entwickelt, bei dem sie die Temperatur ständig kontrollieren. Weicht sie ab, regelt das System sie automatisch in unbedenkliche Bereiche. "Zum Löten verwenden wir statt der Elektrode einen Laserstrahl", sagt Dr. Arnold Gillner, Abteilungsleiter am ILT.  "Wir schmelzen das Lötzinn, indem wir mit einem Laserstrahl über das vorverzinnte Bändchen scannen. Eine Infrarot-Wärmekamera misst die Temperatur des Siliziums und des Bändchens in Echtzeit über die abgegebene Wärmestrahlung. Ist die Temperatur zu hoch oder zu niedrig, passt ein Regelkreis die Leistung des Lasers innerhalb einiger Millisekunden automatisch an." Für Anwendungen in der Oberflächentechnik sei das System in der Industrie bereits etabliert, für Solaranwendungen könnte es in etwa einem Jahr auf dem Markt sein, heißt es in der Pressemitteilung der ILT.



Metallische Bändchen verbinden die Solarzellen

Um Taschenrechner, Parkscheinautomaten und Solarstromanlagen mit ausreichend Spannung zu versorgen, müssen mehrere Solarzellen gleichzeitig das Sonnenlicht einfangen. Sie werden hintereinander gereiht und durch kleine metallische Bändchen (Stringer) miteinander verbunden. Dazu positionieren die Experten des ILT das Bändchen an der jeweils richtigen Stelle und schmelzen mit einer heißen Elektrode das Lötzinn, in das das Bändchen gehüllt ist. Erstarrt das Lötzinn wieder, verbindet es den Stringer fest mit der Metallschicht auf dem Silizium. Wie weit sich Bändchen und Silizium erhitzen, hängt vom Kontakt zwischen Lötelektrode und Bändchen ab. Ist die Energie zu hoch, kommt es zu thermischen Spannungen, welche die Lötverbindung schlimmstenfalls zerstören, den Stromkreis unterbrechen und das Solarmodul funktionsunfähig machen.


Laserschweißen statt Löten verringert thermisch bedingte Defekte

In Zukunft wollen die Forscher die Solarzellen noch schneller und zuverlässiger miteinander verbinden: mit dem Laserschweißen. "Im Unterschied zum Löten schmilzt man dabei nicht den Lötzinn, sondern das Bändchen selbst an", sagt Gillner. Dafür müssen die Forscher es weiter erhitzen als beim Löten, aber nur für sehr kurze Zeit. "Da der Laser nur sehr kurz auf die Materialien trifft, übertragen wir trotz der höheren Temperatur weniger Energie auf die Materialien – es entstehen noch weniger thermisch bedingte Defekte", erklärt der Experte. Die Herausforderung: Das Bändchen hat lediglich einen Durchmesser von etwa 200 Mikrometern, die metallische Beschichtung auf dem Silizium, die für den Stromfluss sorgt, eine Dicke von 10 Mikrometern. Die Forscher modulieren den Laserstrahl nun so, dass das Bändchen zwar schmilzt, aber die Schicht auf dem Silizium unbeschädigt bleibt.

05.10.2007   Quelle: Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT,
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Spanien: Staatssekretär setzt Frist für hohe Solarstrom-Vergütung

Der spanische Staatssekretär für Energie hat am 27. September 2007 die Zwölfmonatsfrist für das Auslaufen des hohen Einspeisetarifs für netzgekoppelte Photovoltaik-Projekte offiziell verkündet. Das berichten die Exportinitiative Erneuerbare Energien und die spanische Anwaltskanzlei DIKEOS Abogados. Das am 01. Juni 2007 in Kraft getretene "Real Decreto 661/2007" sieht für den hohen Vergütungstarif eine Obergrenze von 371 Megawatt installierter Solarstrom-Leistung vor. Sobald die Nationale Energiekommission dem spanischen Staatssekretär anzeigt, dass 85 % davon erreicht sind, setzt nach den weiteren Regelungen des Real Decreto der Staatssekretär für Energie eine Frist, innerhalb derer noch alle Projekte in den Genuss des hohen Vergütungsregimes kommen. Die Dauer dieser Frist darf zwölf Monate nicht unterschreiten. Diese Frist habe der Staatssekretär nun offiziell verkündet und ihre Dauer auf zwölf Monate festgesetzt.  Der Beschluss sei am 29. September 2007 im spanischen Generalanzeiger veröffentlicht worden, berichten DIKEOS Abogados.


Eintragung im Stromerzeugerregister bis spätestens 29. September 2008

Damit sei klar, dass nur noch solche Solarstrom-Projekte den hohen Einspeisetarif erhalten, die spätestens am 29. September 2008 die sogenannte "definitive Eintragung" (Inscripción definitiva) im "Register der Erzeuger von elektrischer Energie im besonderen Vergütungsregime" (REPE) erhalten haben. Die Zwölfmonatsfrist gelte für alle Projekte vollkommen unabhängig davon, in welchem Entwicklungs- oder Baustadium sich Projekte im Moment befinden. Projekte, die diese Frist nicht einhalten, müssten damit rechnen, möglicherweise über den Stromtarif vergütet zu werden.

"Der Bau netzgekoppelter Photovoltaik-Anlagen sollte daher spätestens im Juli 2008 abgeschlossen sein, damit für den fristgerechten Erhalt der 'definitiven Eintragung' noch ausreichend Zeit besteht", heißt es in den "Exportnews Erneuerbare Energien - Nr. 37 / 2007". Genauere Informationen zum Verfahren nach Abschluss der Bauarbeiten und zu dem Vergütungsregime nach Ablauf der Zwölfmonatsfrist sollen in einer der nächsten Ausgaben dieses Newsletters folgen. Newsletterabonnement unter http://www.exportinitiative.de

05.10.2007   Quelle: Exportinitiative Erneuerbare Energien; DIKEOS Abogados   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Basler erhält Großauftrag aus der Solar-Industrie

Basler-Inspektionssystem für die Flachbildschirmproduktion.
Basler-Inspektionssystem für die
Flachbildschirmproduktion.

Die Basler AG (Ahrensburg), international einer der bedeutenden Spezialisten für maschinelles Sehen (Vision Technology), hat von einem der drei weltweit größten Hersteller von Solarzellen einen Auftrag über die Ausstattung seiner Produktionslinien mit Inspektionssystemen erhalten. Die Inspektionssysteme von Basler sollen dazu eingesetzt werden, im laufenden Photovoltaik-Produktionsprozess Materialbruch zu vermeiden und die Ausbeute der Produktion zu steigern, berichtet die Basler AG in einer Pressemitteilung. Besonderes Augenmerk liege dabei auf der Erkennung sogenannter Micro-Cracks (Mikrorisse), die zum Bruch der Solar-Wafer im Produktionsprozess führen können.   Einmal erkannt, können die defekten Wafer aus der Solarzellen-Produktion ausgeschleust werden, was die Bruchrate in der Produktion deutlich reduziere und somit die Ausbeute (Yield) direkt erhöhe.



Auch Solarwafer mit Fremdmaterialeinschlüssen können nach Angaben des Unternehmens von den Basler-Systemen zuverlässig erfasst und ausgeschleust werden. Die von der Auswertesoftware des Inspektionssystems während der laufenden Produktion gesammelten Informationen über die Fehlermerkmale der Solar-Wafer erlaubten eine kontinuierliche und systematische Verbesserung des Produktionsprozesses. Auf diese Weise versetze die Inspektionstechnologie von Basler die Hersteller von Solarzellen in die Lage, in kürzerer Zeit mehr gute Erzeugnisse aus dem knappen Rohstoff Silizium herzustellen, als dies bisher möglich war.

Ausschlaggebend für die Auftragsvergabe an Basler sei die auf dem Markt bisher einzigartige Leistungsfähigkeit der erst vor kurzem eingeführten neuen Produktlinie. Mit diesem Auftrag etabliere sich Basler als technologisch führender Partner der Solar-Industrie für die Inspektionstechnologie und erreiche einen strategisch wichtigen Meilenstein auf seinem Weg zur Marktführerschaft in dieser wichtigen Zukunftsbranche.

05.10.2007   Quelle: Basler AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Basler AG,
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SMA liefert Photovoltaik-Inselsysteme für die chinesische Provinz Qinghai

Inselstromsystem in der chinesischen Provinz Yunnan.
Inselstromsystem in der chinesischen Provinz
Yunnan.

Ausreichende Stromversorgung bedeutet Lebensqualität: Mit weiteren 44 autarken Solarstrom-Systemen versorgt die SMA Technologie AG (Niestetal) rund 12.000 Menschen der Provinz Qinghai (Volksrepublik China) erstmalig mit Elektrizität. Damit unterstützt das Unternehmen die Aktivität der chinesischen Regierung, eine Energieversorgung auf Basis regenerativer Energien für die ländlichen Gebiete aufzubauen. Das Gesamtvolumen des Projektes beläuft sich laut SMA auf mehr als 750.000 Euro. Die SMA Technologie AG unterstützt den Aufbau einer netzunabhängigen Versorgung mit erneuerbaren Energien in China zusammen mit den Systemintegratoren SolarWorld und Schott Solar. Insgesamt sind 180 Dorfstromversorgungsanlagen in Betrieb, die Energie für rund 60.000 Menschen in den Provinzen Yunnan, Xinjiang, Gansu und Qinghai liefern.  "Die Stromversorgung mit Sunny Island verbessert den Lebensstandard in den Regionen ganz erheblich. Davon profitieren unter anderem auch Dorfschulen und ländliche Gesundheitsstationen, die nun ihr Dienstleistungsangebot erweitern können", so Michael Wollny, Leiter Sales Off-Grid Solutions bei SMA.




Bereitstellung von Wissen und Technologie

Neben der Lieferung der wesentlichen Komponenten einer Dorfstromversorgung übernimmt die SMA Technologie AG die Ausbildung und Schulung der lokalen Installateure und Anlagenbetreuer. Nach Durchführung eines Workshops in chinesischer Sprache zu Anlageninstallation und Inbetriebnahme übernehmen die chinesischen Teams vor Ort selbstständig den Aufbau der PV/Hybrid-Anlagen. Die Stromerzeugung funktioniert nach dem bewährten Prinzip: Während die Solaranlage den benötigten Strom erzeugt, leitet der Inselwechselrichter Sunny Island die aus der Sonne gewonnene Energie direkt zu den Verbrauchern und übernimmt darüber hinaus alle Regelungsprozesse des Dorfnetzes. Die Inselstromversorgung besteht aus einem PV-Generator mit einer Leistung von 6 kWp bis 20 kWp, einer Batterieeinheit, den Inselwechselrichtern Sunny Island, String-Wechselrichtern vom Typ Sunny Boy und der Kommunikationseinheit Sunny Boy Control.


Steigerung der Lebensqualität

In den chinesischen Provinzen ist Elektrizität Mangelware. Dies ist unter anderem auf die großen Entfernungen zum bestehenden Versorgungsnetz und auf die geringe Bevölkerungsdichte zurückzuführen. "Die Energieversorgung bedeutet einen signifikanten Anstieg der Lebensqualität für die Landbevölkerung der Provinzen: Neben der für uns schon selbstverständlichen elektrischen Beleuchtung erhalten die Menschen erstmalig auch Zugang zu den Informationsmedien. Über den praktischen Nutzen hinaus können wir mit dem einfachen Aufbau von Wechselstromnetzen auch in ländlichen Gebieten einen wichtigen Beitrag leisten, um der zunehmenden Landflucht in China entgegen zu wirken", so Michael Wollny.

Das Projekt wird kofinanziert durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und durch das chinesische Finanzministerium.
Die SMA Technologie AG mit Hauptsitz in Niestetal (Deutschland) und Niederlassungen in Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, USA, Südkorea und in der VR China, beschäftigt mehr als 1300 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2006 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro.

04.10.2007   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Technologie AG,
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DGS und Solarpraxis AG einigen sich über Zukunft der Zeitschrift SONNENENERGIE

Aktueller Titel der SONNENENERGIE
Aktueller Titel der
SONNENENERGIE

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS, München) und die Berliner Solarpraxis AG haben eine Einigung zur Zukunft der Zeitschrift SONNENENERGIE erzielt. Nach konstruktiven Gesprächen zwischen dem Vorstand der Solarpraxis AG und dem Präsidium der DGS sei eine für beide Seiten tragbare Lösung erreicht worden, berichtet die DGS in einer Pressemitteilung. Die Zeitschrift SONNENENERGIE wird zukünftig von der DGS produziert und verbreitet, die Solarpraxis AG beendet nach sieben Jahren Herausgeberschaft ihr Engagement für den Titel.   "Damit können wir die SONNENENERGIE zukünftig nach unseren Vorstellungen als unabhängiges Informationsmedium der DGS für die Branche ausrichten", so DGS-Präsident Dr. Jan Kai Dobelmann.



In der Verlagssparte der Solarpraxis AG werden wie bisher die Zeitschriftentitel "Solares Bauen", "MODERNE ENERGIE & Wohnen" sowie die "Energieseiten" erscheinen, zudem der 2007 eingeführte Titel "photovoltaik – das Magazin für Profis". Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender der Solarpraxis AG, erklärt: "Mit der Einigung haben beide Seiten nun Planungssicherheit für ihre Weiterentwicklung. Für uns bedeutet die Neustrukturierung des Zeitschriftenbereichs einen deutlichen Schritt nach vorne. Wir sind nun das einzige Unternehmen, welches Zielgruppen- und themenscharfe Zeitschriften rund um die erneuerbare Energien anbietet."

Beide Parteien haben im Rahmen ihrer Einigung eine weitere Zusammenarbeit in Sachen SONNENENERGIE vereinbart. So wird das Fachbuch-Angebot der Solarpraxis auch weiterhin in der Fachzeitschrift zu finden sein. "In einigen Bereichen macht die weitere Zusammenarbeit viel Sinn", so DGS-Vizepräsident Jörg Sutter. "Wir verfolgen trotz vielfach unterschiedlicher Auffassungen das gleiche langfristige Ziel und wollen eine möglichst schnelle breite Einführung der erneuerbaren Energien erreichen", betont Sutter.

04.10.2007   Quelle: DGS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Phoenix Solar AG errichtet Megawatt-Solarkraftwerk in der Nähe von Thessaloniki

Phönix-Megawatt-PV-Kraftwerk in Miegersbach (Deutschland).
Phönix-Megawatt-PV-Kraftwerk in Miegersbach
(Deutschland).

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) hat am 28. September 2007 mit einer in Großbritannien ansässigen Gesellschaft einen Generalunternehmervertrag für ein Photovoltaik-Kraftwerk in Griechenland mit einer Spitzenleistung von 952 Kilowatt (kWp) unterzeichnet. Der Startschuss für den Bau der Anlage soll noch in diesem Jahr erfolgen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Fertigstellung des Photovoltaikkraftwerks sei ebenfalls noch in diesem Jahr geplant.   Das Projekt befindet sich auf dem griechischen Festland in der Nähe von Thessaloniki. Für die Projektentwicklung, das heißt die Bereitstellung aller notwendigen Genehmigungen, ist ein in Zypern ansässiger Projektentwickler verantwortlich. Phoenix Solar plant und errichtet das Kraftwerk und übergibt es dann schlüsselfertig. Griechenland ist durch ein im vergangenen Jahr verabschiedetes Einspeisegesetz für Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu einem der attraktivsten Solarmärkte Europas avanciert. In dem sonnenreichen Land werden für Anlagen über 100 kW Spitzenleistung auf dem Festland 40 Cent pro eingespeister Kilowattstunde (kWh) Solarstrom vergütet. Die Tarife werden jährlich an die Inflationsrate angepasst.

Größte netzgekoppelte Solarstromanlage Griechenlands

Die Nachfrage nach netzgekoppelten Photovoltaik-Großkraftwerken ist laut Phönix Solar AG in Griechenland sehr hoch. Auf Grund des aufwändigen und langwierigen Genehmigungsverfahrens seien bisher jedoch keine netzgekoppelten Photovoltaikanlagen über 100 kW Spitzenleistung umgesetzt worden. Das Megawatt-Solarkraftwerk werde nach Fertigstellung die größte netzgekoppelte Photovoltaikanlage Griechenlands sein. Die Phoenix Solar AG arbeitet seit zwei Jahren am Markteintritt in Griechenland. Mit diesem Megawatt-Projekt sowie dem im vergangenen Monat geschlossenen Rahmenvertrag über die Projektentwicklung von 25 Megawatt Photovoltaikleistung sichere sich das Unternehmen eine ausgezeichnete Ausgangsposition für den attraktiven und aussichtsreichen griechischen Solarmarkt, heißt es in der Pressemitteilung.

04.10.2007   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phönix Solar AG,
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EREC: 20 %-Ziel der EU kann erreicht werden, wenn schnell handfeste Gesetze beschlossen werden

Bis 2020 sollen die Erneuerbaren in der EU einen Anteil von 20 % haben.
Bis 2020 sollen die Erneuerba-
ren in der EU einen Anteil von
20 % haben.

Der Europäische Rat für erneuerbare Energien (EREC) präsentierte am 1.10.2007 ein Positionspapier zu der kommenden EU-Rahmenrichtlinie für die Erneuerbaren, um die Ansprüche und Bedenken der Industrie zu skizzieren. "Eine der wichtigsten Fragen ist jetzt, dass rasch ein Vorschlag vorgelegt wird und die Richtlinie zügig umgesetzt werden kann", sagte EREC Policy Director Oliver Schäfer. "Wir haben nun noch 13 Jahre um das Ziel zu erreichen, deshalb müssen wir die nötige Gesetzgebung rasch auf den Weg bringen. Wir erwarten, dass die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten keine Zeit mehr mit Verhandlungen mehr verschwenden. Das EU-Ziel wird nur erreicht, wenn die Gesetzgebung rechtzeitig greift", so Schäfer weiter.   Drei wesentliche Ziele für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Treibhausgasemissionen wurden von den Staatschefs Anfang 2007 gesetzt. Jedes sei sinnvoll und stehe für sich allein, so EREC. Bestrebungen, das Ziel für die Erneuerbaren herunterzuspielen - etwa indem die Bedeutung der Treibhausgasreduktion hervorgehoben und der Anteil der Atomenergie gegenüber jenem der Erneuerbaren betont werde - müssten gestoppt werden.



EREC gegen eine Angleichung der Fördersysteme in der EU

Ein Harmonisierung der Förderschemata sei verfrüht, betont EREC in seinem Positionspapier. "Die Entwicklung könnte gestoppt werden, bevor sie in einigen Mitgliedstaaten überhaupt begonnen hat", warnt Schäfer. Dennoch sollte ein Kriterienkatalog erstellt werden, welche den erfolgreichen Ausbau der erneuerbaren Energien sicherstellt. Einige Mitgliedsstaaten hätten einen EU-weiten Handelsmechanismus für Strom, Wärme und Kraftstoffe aus regenerativen Quellen gefordert, doch dafür müsse es sowohl Verkäufer als auch Käufer geben, kritisiert EREC. "Bislang fordern einige Länder zwar den Handel in der EU, sind aber nicht am Verkauf interessiert, sondern nur am Kauf. Wenn der Handel erlaubt werde, würden verschiedene Mitgliedsstaaten ihr Anstrengungen verringern und darauf setzen, dass sie "Ursprungszertifikate" im Ausland kaufen können – und zwar zum spätest möglichen Zeitpunkt, warnt EREC. "Ein Handelssystem wird dazu führen, dass das Ziel verfehlt wird, so lange keiner weiß, wer die Verkäufer sein sollen", sagt Schäfer. "Es gibt keinen Grund, einen derartigen künstlichen Mechanismus einzuführen, denn dies würde bedeuten, dass die Investitionen in den einzelnen Ländern verhindert und die Förderung durch zusätzlichen bürokratischen Aufwand gefährdet wird", unterstreicht Schäfer.


Nachhaltigkeitskriterien für Biomasse gefordert

Darüber hinaus macht sich EREC stark für anspruchsvolle Nachhaltigkeitskriterien, nicht nur für Biokraftstoffe, sondern auch für die Biomasse – und zwar unabhängig von der Nutzung (Treibstoff, Nahrung, Strom etc.) Biomasse, die diese Kriterien nicht erfüllt, dürfe nicht auf das EU-Ziel angerechnet werden. Schließlich müsse die EU-Kommission dafür sorgen, dass sie mit Geldbußen arbeiten kann, wenn klar wird, dass Mitgliedsstaaten ihre Zielvorgaben nicht erreichen werden.
Das komplette Positionspapier kann heruntergeladen werden unter