Solar News Archiv November 2007

 




 

Klimaschutz: Koalition beschließt 80 Prozent weniger CO2 bis 2050

"Der britische Premierminister Gordon Brown hat mit seiner Erklärung, dass Großbritannien seine CO2-Emissionen bis 2050 um 80 Prozent senken will, nochmals den Führungsanspruch der EU beim Klimaschutz bekräftigt, erklärte der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Frank Schwabe anlässlich der Bundestagsdebatte vom 29.11.2007 zum Haushalt des Bundesumweltministeriums und zu einem Antrag der Koalitionsfraktionen zur UN-Klimakonferenz auf Bali. "Die Koalitionsfraktionen haben heute im Bundestag nachgelegt. In ihrem Antrag zur UN-Klimakonferenz auf Bali greifen sie gegen Widerstände in der Unionsfraktion den Vorschlag von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesregierung zu einer gerechten Verteilung der Lasten im Kampf gegen den Klimawandel auf", so Schwabe weiter. 
Nach Merkels Vorschlag soll jeder Mensch zur Mitte des Jahrhunderts nur noch zwei Tonnen pro Kopf im Jahr verbrauchen, damit eine gefährliche Erderwärmung von mehr als zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau verhindert werde. Für Deutschland, wo der Durchschnitt derzeit bei etwa zehn Tonnen liege, bedeute das laut aktuellen Berechnungen des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung eine Senkung der CO2-Emissionen von mehr als 80 Prozent bis 2050, betont der SPD-Politiker. Die Rechnung sei einfach: "Zwei Grad plus zwei Tonnen heißt für Deutschland mehr als 80 Prozent weniger CO2 bis 2050", so Schwabe.

30.11.2007   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produzent ersol setzt weiter auf Solar-Silizium von Wacker Chemie

Solarsilizium von WACKER.
Solarsilizium von WACKER.

Die ersol Solar Energy AG (ersol; Erfurt) unterzeichnete am späten Abend des 28.11.2007 mit der deutschen Wacker Chemie AG, dem weltweit zweitgrößten Anbieter von Polysilizium für die Halbleiter- und Photovoltaikindustrie, einen weiteren Vertrag über die Lieferung des knappen Rohmaterials, berichtet ersol in einer Pressemitteilung. Der Kontrakt gelte ab 2010 und werde ersol über neun Jahre eine zusätzliche Produktionsmenge von kristallinen Solarzellen mit einer Gesamtleistung von rund 300 Megawatt (MWp) ermöglichen. Der Preis für das Silizium sei für die gesamte Vertragslaufzeit fest vereinbart worden. Es sei vorgesehen, dass ersol Anzahlungen ("Downpayments") leiste.   "ersol geht nach wie vor davon aus, dass Silizium in nächster Zukunft der limitierende Faktor in der PV-Branche bleibt. Um 'abgesichert' wachsen zu können, haben wir uns entschieden, erneut mit Wacker einen Langfristliefervertrag zu unterzeichnen", erläutert Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender von ersol, die Zusammenarbeit mit dem bayerischen Chemieunternehmen.


"Die vereinbarten Siliziumpreise ermöglichen es uns, den ersol Kunden unsere Solarzellen zu attraktiven Bedingungen in ebenfalls langfristigen Verträgen anzubieten", so Beneking abschließend.

30.11.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wacker Chemie AG,
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EUROSOLAR zeichnet Preisträger zum Europäischen Solarpreis 2007 aus

Huerta Solar" Solarparks für
breite Bevölkerungsschichten.

Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V. und die KfW Bankengruppe ehrten am 29. November 2007 in Berlin die Gewinner der Europäischen Solarpreise 2007. Preisträger und Teilnehmer der Auszeichnung wurden von Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstandes der KfW Bankengruppe, in der Berliner Niederlassung der KfW Bankengruppe begrüßt. Dr. Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR und Preisträger des Alternativen Nobelpreises, sprach über "Preisträger als Vorbilder". Die Laudatio auf die Preisträger hielt Prof. Dr. Dr. Udo E. Simonis, Wissenschaftszentrum Berlin. Moderiert wurde die Veranstaltung von EUROSOLAR-Geschäftsführerin Irm Pontenagel.  In der Kategorie Städte/Gemeinden, Landkreise und Stadtwerke erhielt die Kommune Thisted (Dänemark) den Europäischen Solarpreis für die Energieversorgung mit erneuerbaren Energien. Thisted, das sich auf eine Fläche von mehr als einem Quadratkilometer erstreckt und über 45.000 Einwohner hat, deckt heute mit insgesamt 252 Windrädern 68 % des Stromverbrauchs der Kommune, lobt die Eurosolar-Jury. In der geothermischen Wärmeerzeugung ist die Kommune Thisted ebenfalls führend: Sie betrieb die erste Anlage dieser Art in Dänemark. Insgesamt kommen 82% der gesamten Wärme aus erneuerbaren Energien.



Unternehmenspreis an SMA und Acciona

Die SMA Technologie AG (Deutschland) wurde in der Kategorie Unternehmen ausgezeichnet für ihre innovative Produktpalette zur solaren Energieversorgung (Photovoltaik), ebenso die Acciona Solar, S.A. (Spanien) für das Konzept "Huerta Solar" (Solargarten bzw. Solarpark).

Der landwirtschaftliche Betrieb von Wolfgang Löser (Österreich) erhält den Europäischen Solarpreis als erster energieautarker Bauernhof Österreichs. Die ZEVO, spol.s.r.o. (Tschechische Republik) wird ausgezeichnte für die größte Biogasanlage in Osteuropa. In der Kategorie Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien siegte die J. Schmalz GmbH/Deutschland als innovatives Plus-Energie-Unternehmen.

In der Kategorie lokale oder regionale Vereine gewann die Association négaWatt (Frankreich) mit ihrer energiepolitischen Vorreiterrolle in Frankreich. Peter Droege (Australien) erhält den Solarpreis in der Kategorie Bildung und Ausbildung für seinen langjährigen Einsatz für eine urbane Energiewende ("Renewable City. A comprehensive guide to an Urban Revolution).


Sonderpreis für Solar-Pionier Martin Vosseler

Den Sonderpreis für besonderes persönliches Engagement erhält der Schweizer Martin Vosseler für seinen herausragenden Einsatz für eine Energiewende in Europa; Victoria Kerner-Alexandratou (Griechenland) wird geehrt für ihr außergewöhnliches Engagement zur Nutzung erneuerbarer Energien. Den Medienpreis erhalten Bigi Alt (Sonnenseite, Deutschland) für vorbildliche Informationsarbeit zum Thema erneuerbare Energien und "La Maison écologique" (Frankreich) für journalistische Arbeit auf dem Gebiet des ökologischen Bauens und der erneuerbaren Energien.

Der Europäische Solarpreis wird von EUROSOLAR, der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V., seit 1994 jährlich an Kommunen, Unternehmen, Einzelpersonen sowie an Organisationen vergeben, die sich besonders um die Nutzung der Sonnenenergie in all ihren verfügbaren Formen verdient gemacht haben. Es werden herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen Erneuerbarer Energien in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.

30.11.2007   Quelle: EUROSOLAR e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Acciona Solar; Eurosolar,
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Experten diskutieren deutsches Klimaprogramm auf "3. Forum Bioenergie"

Das diesjährige "Forum Bioenergie" der Solarpraxis AG am 6./7. Dezember in Berlin reagiert auf die aktuellen politischen Entwicklungen und stellt diese in den Mittelpunkt des zweitägigen Fachkongresses. Branchenvertreter und Oppositionspolitiker werden während der Konferenz die Verabschiedung des Klimapakets im Bundeskabinett am 5. Dezember diskutieren und kommentieren. Neben der Diskussion aktueller politischer Entwicklungen bereichern auch wieder hochkarätige Referenten und Vorträge das "3. Forum Bioenergie". Unter anderem wird Hilmar Platz (Kayenburg AG) aus Analystensicht über die strategischen Herausforderungen der Bioenergie-Branche als Schnittstellenindustrie berichten. Ein Highlight des Forums ist auch der Workshop der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit GmbH (GTZ), in dem über neue Märkte und Kooperationsmöglichkeiten diskutiert wird.  Best-Practice-Beispiele stellt Rolf Beyer von der Wirtschaftsförderung Rhein-Sieg-Kreis vor unter der Überschrift: "Erneuerbare Energien im Verbund - Modellierung autarker Regionen".

Das zweitägige "Forum Bioenergie" der Solarpraxis AG bietet seit 2005 aktuelle und praxisnahe Vorträge zu allen nicht-technischen Themen der Bioenergie-Branche. Dabei stehen praktische Anwendbarkeit der Informationen sowie die konkrete Umsetzung von Projekten im Vordergrund. Erstmals wird es im Rahmenprogramm auch Präsentationen börsennotierter Bioenergie-Unternehmen geben. Die Veranstaltung richtet sich an Geschäftsführer, Vertriebs- und Marketingleiter, Großhändler, Analysten und Investoren sowie Politiker und Fachjournalisten. Die Veranstalter erwarten mehr als 200 Teilnehmer. Das Programm und weitere Informationen zum „3. Forum Bioenergie“ gibt es im Bereich Kongresse unter http://www.solarpraxis.de.

30.11.2007   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Solar-Tour führt Studenten zur IBC SOLAR AG

IBC-Testanlage für Photovoltaik-Systeme und Komponenten.
IBC-Testanlage für Photovoltaik-Systeme
und Komponenten.

Im Rahmen einer "Solar-Tour" durch Bayern besuchten 70 Studenten des neuen Studiengangs "Regenerative Energien – Energietechnik" (REE) der Hochschule München und ihr Professor den Stammsitz der IBC SOLAR AG im oberfränkischen Bad Staffelstein. Bei IBC, einem der weltweit führenden Photovoltaik-Systemhäuser, erhielten die Studenten erste Einblicke in die Arbeit eines Photovoltaik-Projektingenieurs. Für IBC bot der Studententag die Möglichkeit, innovative PV-Technologie vorzustellen und den Studierenden ein interessantes Arbeitsgebiet, einen potentiellen Praktikums-, Diplom- oder Ingenieur-Arbeitsplatz schmackhaft zu machen. "Gut ausgebildete Fachkräfte für morgen sind ein Standbein für die weitere positive Entwicklung von IBC", betont Rudi Sebald, Leiter der Technischen Abteilungen bei IBC.  Die IBC SOLAR AG arbeitet schon seit Jahren eng mit der Hochschule München und der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik zusammen. Prof. Dr.-Ing. Gerd Becker zeigte sich sehr zufrieden mit dem Besuch bei IBC. Die Studenten bekamen einen Rundum-Einblick in die Photovoltaik-Systeme der IBC-Testanlage, vom Modultest über Nachführsysteme, Montagegestelle für Freilandanlagen bis hin zu Solarstrom-Inselsystemen.



Diplomanden entwickeln Mess-System für die Sonneneinstrahlung

"Der Besuch bei IBC war für mich sehr wichtig", sagte Jörn Surek, Student im ersten Semester des neuen REE-Studienganges. "Ich weiß nun, wo ich hin will und gehe viel motivierter an mein Studium. Ich werde mich auf jeden Fall um ein Praktikum bei IBC bemühen", so Surek. Bereits im vergangenen Jahr entstand im Rahmen einer Diplomarbeit ein sogenannter "Messpilz" zur Erfassung der Sonneneinstrahlung über den Jahresverlauf. Das von einem IBC-Diplomanden entwickelte System misst die Globalstrahlung in unterschiedlichen Himmelsrichtungen und Neigungen von Solarmodulen. Mit den Ergebnissen können wichtige Erkenntnisse für die Planung von PV-Anlagen gewonnen werden.

30.11.2007   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC Solar AG,
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SolarWorld AG baut Solarstrom-Kraftwerke mit 8,5 Megawatt Leistung auf Mallorca

Dachintegrierte Photovoltaik- Anlage der BMW-Welt in München.
Dachintegrierte Photovoltaik-
Anlage der BMW-Welt in München.

Die SolarWorld AG sorgt für klimafreundlichen Solarstrom in Spanien und baut auf der Mittelmeerinsel Mallorca vier Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Spitzenleistung von zusammen 8,5 Megawatt (MW), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Deutsche Bank AG (Asset Finance & Leasing) habe die Entwicklung des Projektes koordiniert und die Finanzierung der Kraftwerke arrangiert. Es sei geplant, dass die Anlagen auf Mallorca bis Anfang 2008 ans Netz gehen. Die Standorte für die Freifeldanlagen seien in Zusammenarbeit mit lokalen Behörden nach ökologischen und ökonomischen Kriterien sorgfältig ausgewählt worden, betont SolarWorld. Neben ihren Solarmodulen setzt die SolarWorld AG die eigenentwickelte Gestelltechnologie "Sunfix" ein, die sich auch auf unebenem Geländeprofil flexibel einsetzen lasse und durch Schraubfundamente jede Oberflächenversiegelung vermeide. 

Die modernen PV-Kraftwerke sollen jährlich 11,9 Millionen Kilowattstunden Solarstrom liefern und damit einen nachhaltigen Beitrag zur angespannten Energieversorgung auf der Mittelmeerinsel leisten. Der Stromertrag entspreche dem Jahresverbrauch von rund 3.500 Drei-Personen-Haushalten. Die SolarWorld AG beabsichtigt, gemeinsam mit der Deutschen Bank weitere Projekte im Mittelmeerraum zu realisieren. Die Schwerpunkt liegen besonders in Spanien, Italien und Griechenland, die über ausgezeichnete Einstrahlungsbedingungen verfügen.



SolarWorld AG liefert Montagesystem für Photovoltaikanlage von BMW

Die SolarWorld AG hat außerdem für die Gestelltechnik für eine 824 Kilowatt starke, dachintegrierte Solarstromanlage des Automobilherstellers BMW AG geliefert, die auf dem neuen Kunden- und Auslieferungszentrum in München installiert wurde. Neben der klimafreundlichen Stromerzeugung stand die ästhetische Gestaltung des Daches im Mittelpunkt, der die SolarWorld AG durch ihre Energiedach-Technologie Rechnung getragen habe. Mit dem Projekt demonstriere Deutschlands führender integrierter Solarkonzern seine Kompetenzen bei der Komponentenentwicklung, heißt es in der Pressemitteilung.

29.11.2007   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLARWATT AG,

 

Landesbank Sachsen setzt auf erneuerbare Energien und steigert Neugeschäftsvolumen um fast 48 %

Von der Sachsen LBGruppe finanziertes
Photovoltaik-Projekt "Waldpolenz".

Die Landesbank Sachsen AG geht für das laufende Geschäftsjahr 2007 im Geschäftsfeld "Erneuerbare Energien" von einem Neugeschäftsvolumen von mehr als 340 Millionen Euro aus, was einem Wachstum von fast 48 Prozent entspreche, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dies unterstrich Peter Kröger, Bereichsleiter Corporate Banking der Sachsen LB, am 29.11.2007 in seiner Eröffnungsrede anlässlich der Konferenz "Erneuerbare Energien". Die Sachsen LB veranstaltet das Branchentreffen in Leipzig bereits zum dritten Mal. "Die Sachsen LB war eine der ersten Banken, die sich als zuverlässiger Finanzierungspartner für Erneuerbare-Energien-Kraftwerke und deren Anlagenhersteller positioniert hat. Seit 1994 engagierte sich das Unternehmen mit einem Kreditvolumen von inzwischen mehr als 1,5 Milliarden Euro erfolgreich in diesem Segment.   Sie ist damit ein wesentlicher Impulsgeber der Branche", so Kröger weiter.



Marktanteil der Finanzierungen im Bereich der erneuerbaren Energien soll ausgebaut werden

Mit 129 Projekten zur Windenergie, zwölf Investitionsvorhaben im Segment der Photovoltaik und 18 Bioenergie-Anlagen zählt die Sachsen LB bundesweit zu den führenden Finanzierern von Erneuerbare-Energien-Vorhaben. Im Rahmen der neuen Geschäftsausrichtung nach dem geplanten Anteilseignerwechsel soll dem Geschäftsfeld "Erneuerbare Energien" innerhalb der Sachsen LB weiterhin eine bedeutende Rolle zukommen. "In den nächsten zwei Jahren wollen wir den Marktanteil der Sachsen LB bei Finanzierungen im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland von aktuell acht Prozent auf über zehn Prozent ausbauen", sagt Kröger. An der Konferenz unter dem Motto "Einfluss der technischen Performance auf die Wirtschaftlichkeit von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien" nahmen laut Sachsen LB insgesamt 150 Gäste teil.

29.11.2007   Quelle: Landesbank Sachsen Aktiengesellschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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SOLON AG baut Zusammenarbeit mit spanischem Photovoltaik-Partnerunternehmen aus

SOLON-Mover
SOLON-Mover

Die Berliner SOLON AG, Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, hat mit dem spanischen Unternehmen GUASCOR SOLAR S.A.U. Verträge über mehrere Solarstrom-Kraftwerksprojekte in Spanien in einem Gesamtvolumen von über 130 Millionen Euro abgeschlossen, berichtet SOLON in einer Pressemitteilung. Die Vereinbarungen stellen eine Fortsetzung der bereits bestehenden Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen dar. Die ersten gemeinsamen Solar-Projekte im Megawatt-Bereich wurden kürzlich in Castilla la Mancha und Navarra fertig gestellt. Das nun beschlossene Projektpaket umfasse vier Kraftwerksprojekte mit unterschiedlichem Umfang: Die größte Anlage mit einer Leistung von 11,4 Megawatt (MW) wird die SOLON AG schlüsselfertig als Generalunternehmer nahe der Stadt Badajoz in der Region Extremadura errichten, die drei weiteren Kraftwerksanlagen entstehen in Andalusien mit Einzelleistungen zwischen 2 und 3,3 MW.   Bei diesen Projekten kommen Kraftwerkssysteme des Typs SOLON-Mover L und XL zum Einsatz. Die ersten Lieferungen sollen bereits im Dezember 2007 erfolgen. Der Abschluss der Projekte ist für Ende Juli 2008 geplant.


GUASCOR will bis Anfang 2008 SOLON-Mover in Spanien produzieren

Zusätzlich zu diesen Kraftwerksprojekten wurde laut SOLON ein Vertrag über die Lieferung von Standardmodulen in einem Umfang von 85 Millionen Euro unterzeichnet. SOLON und GUASCOR SOLAR haben darüber hinaus vereinbart, ihre Zusammenarbeit künftig auf die Produktion in Spanien auszuweiten. Geplant ist die Fertigung von SOLON-Kraftwerkssystemen in Spanien durch GUASCOR SOLAR. Dazu will das spanische Partnerunternehmen in der Nähe des Hauptsitzes der GUASCOR-Gruppe im baskischen Vitoria-Gasteiz eine Fertigung aufbauen, die im 1. Quartal 2008 den Betrieb aufnehmen soll. Die durch GUASCOR SOLAR in Lizenz gefertigten SOLON-Mover sind für die Lieferung in spanische Kraftwerksprojekte der GUASCOR-Gruppe bestimmt sowie in andere Länder, in denen GUASCOR tätig ist. GUASCOR SOLAR S.A.U. ist auf das Design und die Lieferung von Photovoltaik-Projekten unter Verwendung konventioneller Solarmodule in Europa und Lateinamerika spezialisiert. Das Unternehmen gehört zur GRUPO GUASCOR PV-Division, die außerdem auf dem Gebiet der Photovoltaik-Konzentratortechnologie und der Vermarktung von PV-Projekten tätig ist.

29.11.2007   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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EPIA: Photovoltaik-Forschung muss breit angegangen werden

EPIA-Gespräch am Runden Tisch.
EPIA-Gespräch am Runden Tisch.

Die sechsten Gespräche am Runden Tisch, veranstaltet vom Europäischen Photovoltaik-Industrieverband EPIA, widmeten sich der Photovoltaik-Forschung und –Entwicklung sowie deren Einfluss auf die Marktentwicklung. Wenige Tage nach der Veröffentlichung des Strategieplan für Energietechnologie der EU-Kommission (SET-Plan) nutzte EPIA die Gelegenheit, die Vorhaben der Kommission zu kommentieren, aber auch den möglichen Einfluss der strategischen PV-Forschungsagenda (SRA) und die mittelfristigen Forschungsprioritäten zu betonen. Die strategische PV-Forschungsagenda liefert kurz- bis langfristige Forschungsschwerpunkte, um die Photovoltaik-Branche hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen.   Sie ist das Ergebnis gemeinsamer Arbeit mehrerer Interessengruppen aus dem PV-Sektor. Mit gut koordinierten Forschungsaktivitäten auf nationaler und europäischer Ebene könnte die PV-Industrie Produkte herstellen, mit denen Solarstrom in Südeuropa bis 2015 und in einem großen Teil Europas bis 2020 wettbewerbsfähig wird, betont EPIA. Damit könne zudem ein deutlicher Beitrag zum Erreichen der EU-Klimaschutzziele für 2020 geleistet werden.



PV-Branche steigert Forschungsinvestitionen – Budget des kommenden EU-Forschungsplans soll verdoppelt werden

Die Wirtschaft steigere gegenwärtig die Investitionen in die Forschung und in naher Zukunft könnte der Beitrag der Unternehmen die öffentliche Forschungsförderung übersteigen, so EPIA in einer Pressemitteilung. Der Forschungsbeitrag der PV-Branche werde mit dem rasanten Wachstum der Unternehmen noch steigen. Die Mittel für die PV-Forschung im Forschungsplan der EU (FP6; 2002-2006) betrugen laut EPIA etwa 108 Millionen Euro und machen damit rund 20 % aller öffentlichen Photovoltaik-Fördermittel in Europa aus. Zur Umsetzung der SRA und als Antwort auf die schnell steigenden Forschungsinvestitionen der Wirtschaft sollen diese Mittel im FP7 verdoppelt werden, fordert EPIA. Angesichts der gesamten EU-Forschungsausgaben sei klar, dass auch die Mitgliedsstaaten sich daran beteiligen müssten.


PV-Industrie: Markt- und Technologieentwicklung gleichzeitig fördern

EIPA und die EU PV Technology Platform zeigten sich erfreut, dass Solarenergie in den SET-Plan Eingang gefunden hat, betonen aber, dass es wesentlich sei, dass die EU sowohl große als auch kleine dezentrale Solarkraftwerke einbezieht, speziell die Photovoltaik-Gebäudeintegration. Darüber hinaus müsse sowohl die Markt- als auch die Technologieentwicklung gefördert werden, da dies die Eckpfeiler des Erfolgs seien. Nicht zuletzt solle die EU sowohl EPIA als auch die Technologieplattform eng in die Gestaltung künftiger Vorstöße einbeziehen, damit die Bedürfnisse der Branche und der PV-Experten berücksichtigt werden.

Der Industrieverband und die Technologieplattform fordern konkret eine Verdopplung der EU-Forschungsmitte im FP7 gegenüber dem FP6 und wollen bei der Gestaltung der "Europäischen Solarinitiative ("Solar Europe Initiative") mitwirken, die im SET-Plan vorgeschlagen wird.

Die Vorträge des sechsten Gesprächs am Runden Tisch können heruntergeladen werden unter http://www.epia.org/index.php?id=153.


Weitere Informationen zur SRA: "Forschungsagenda liefert eine Vision für die Photovoltaik in Europa"

29.11.2007   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA,
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Grüne legen Eckpunkte für ein Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz vor

Grünen-Sprecher Fell: EEW muss beim Austausch von Heizungen ansetzen.
Grünen-Sprecher Fell:
EEW muss beim Aus-
tausch von Heizungen
ansetzen.

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat ein Eckpunktepapier für ein Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEW) vorgelegt, das Pflichtanteile regenerativer Energieversorgung von 20 Prozent für Neubauten vorgibt und auch öffentliche Gebäude einschließt. Die Anteilsvorgaben sollen in Fünfjahresschritten jeweils um 10 Prozentpunkte bei Neubauten und um 5 Prozentpunkte bei Bestandsbauten erhöht werden. "In dem von uns beschlossenen Eckpunktepapier für ein Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz setzen wir auf einen Mix aus konsequenten ordnungspolitischen Verpflichtungen und monetären Anreizen", erläutert Hans-Josef Fell, Sprecher der Grünen für Energie und Technologie. "  "Anders als die Bundesregierung, fordern wir einen Pflichtanteil von 20 Prozent bei Neubauten, statt nur 15 Prozent. Anders als die Landesregierung Baden-Württemberg beziehen wir auch öffentliche Gebäude ein. Anders als die Bundesregierung und die Landesregierung Baden-Württemberg, stagnieren wir nicht bei der Höhe der Anteilspflicht, sondern erhöhen sie alle fünf Jahre. Ob die Bundesregierung tatsächlich am 5. Dezember ein wirksames Wärmegesetz verabschiedet, ist zweifelhaft. Fakt ist jedoch, dass die Minister Glos und Tiefensee den Rotstift am BMU-Entwurf angesetzt haben", stellt Fell fest.




Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung enthalte viele Ausnahmen, kritisieren die Grünen. Hinzu komme die vertane Chance, den Gebäudebestand einzubeziehen. Der Entwurf greife nur dann, wenn neben einem Kesselaustausch auch eine grundlegende Sanierung durchgeführt werde. "Damit das Wärmegesetz überhaupt einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann, fordern wir stattdessen, dass das EEW im Bestand schon beim Austausch von Heizungsanlagen zur Wirkung kommt und kaum Ausnahmen zulässt. Mit unserem Vorschlag kann bis 2020 der Verbrauch fossiler Energien bei der Wärmebereitstellung deutlich reduziert werden. So lässt sich erfolgreich Klimaschutz betreiben und die Abhängigkeit von knappem Erdöl und Erdgas verringern", heißt es in der Pressemitteilung der Grünen.



EEW soll auch Windenergie und kleine Wasserkraft einbeziehen

Nach dem grünen Eckwertepapier soll das EEW folgende Erneuerbare Energien berücksichtigen: Solarthermie, Bioenergien (bevorzugt in Kraft-Wärme-Kopplung), Tiefen-Erdwärme, Windenergie und Wasserkraft in Form kleiner gebäudenaher oder gebundener Windräder und Wasserräder, Umgebungswärme und Oberflächenerdwärme (die aber nur als regenerativ anzusehen ist, wenn auch die Antriebsenergie für die notwendigen Wärmepumpen aus Ökostrom oder Biogas hergestellt werden). Wärmepumpen sollen nur dann berücksichtigt werden, wenn sie eine positive Umweltbilanz aufweisen. Zur Klimatisierung setzen die Grünen auf solarthermische Kühlung sowie mit Ökostrom, Biogas oder Erdwärme effizient betriebene Kühlungsaggregate.


EEW soll für alle verbindlich sein und wirksam sanktioniert werden

Betreiber neu errichteter Wärmeerzeugungsanlagen und Anlagenbetreiber, die bestehende Anlagen austauschen oder modernisieren, sollen zum anteiligen Mindesteinsatz von Wärme aus regenerativen Energiequellen verpflichtet werden. Diese Pflicht soll für alle Betreiber gelten, ungeachtet ob die beheizten Gebäude privat, gewerblich oder öffentlich genutzt werden, und sie muss auch die Betreiber von Wärmenetzen umfassen. Wenn diese Verpflichtung nicht erfüllt werden kann, soll eine Ersatzabgabe in Relation zur installierten Leistung der fossilen Wärmeerzeugungsanlage fällig werden. Das Aufkommen aus dieser Abgabe soll zur Förderung von regenerativen Wärmeerzeugungsanlagen, Wärmespeicheranlagen, Energieeinsparprogrammen und Wärmenetzen verwendet.


Technologie-Innovationsprogramm plus Aufstockung des MAP auf 400 Millionen

Das EEW soll nach den Vorstellungen der Grünen als dritte Säule eines ambitionierten Systems zur Verbesserung der Energiestandards von Gebäuden wirken. Dazu bedürfe es einer flankierenden Optimierung vorhandener Gesetze und Förderprogramme, ökonomischer Anreize und einer engen Verzahnung zu einem effizienten Instrumentarium des Förderns und Forderns beim Energiesparen. So soll das bisherige MAP für erneuerbare Energien auf 400 Millionen aufgestockt und zu einem zweigleisigen Programm umgestaltet werden. Neu geschaffen werden müsse ein Innovationsprogramm, das die Technologien der nächsten Generation zur Marktreife führt. Der andere Pfad soll Hausbesitzer dabei unterstützen, Erneuerbare Energien zu nutzen. Dieser Topf soll Haushalten finanzielle Anreize bieten, erneuerbare Energien über den im EEW vorgeschriebenen Anteil am Wärmeverbrauch hinaus zu nutzen, bis hin zu einer Vollversorgung durch erneuerbare Energien.

Das Eckpunktepapier ist zugänglich unter www.hans-josef-fell.de

29.11.2007   Quelle: Hans-Josef Fell MdB   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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Solarstrom aus den Wüsten: SCHOTT unterstützt Energiekonzept des Club of Rome

Solarthermisches Krarftwerk "Nevada Solar
One" (64MW).

Der Technologiekonzern SCHOTT, Hersteller von Solarreceivern für solarthermische Kraftwerke, unterstützt den Vorstoß des Club of Rome zu einer Kooperation Europas mit dem Nahen Osten und Nordafrika (MENA-Region) bei der Stromversorgung aus erneuerbaren Energien. Diese ist beschrieben in dem Weißbuch "Clean Power from Deserts - The DESERTEC Concept for Energy, Water and Climate Security" der Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation (TREC), einer Initiative des Club of Rome. "Solarthermische Kraftwerke bieten eine hervorragende Lösung für die großtechnische Stromerzeugung in sonnenreichen Regionen der Erde", sagte Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, anlässlich der Präsentation des Weißbuchs am 27.11.2007 in Brüssel.   "Diese Technologie steht weltweit vor dem Durchbruch und kann einen wichtigen Beitrag für eine klima-freundliche Energieerzeugung leisten. Sie bietet darüber hinaus die Chance für die infrastrukturelle, energietechnische und wirtschaftliche Entwicklung in der südlichen und östlichen Mittelmeerregion", so Dr. Ungeheuer weiter.



Receiver der SCHOTT Solarthermie GmbH (Mitterteich, Bayern) bilden das Herzstück von solarthermischen Parabolrinnenkraft-werken. Solche Kraftwerke bestehen aus einem riesigen Feld parabolisch gewölbter Spiegel, die das Sonnenlicht auf Absorber-rohre (Receiver) bündeln, die sich in der Brennlinie befinden. In den speziell beschichteten Receivern wird die konzentrierte Sonnenstrahlung in Wärme umgesetzt und an ein zirkulierendes Spezialöl abgegeben. Dieses Öl erhitzt sich auf bis zu 400 Grad Celsius, wird dann zum zentralen Kraftwerksblock gepumpt, durchfließt mehrere Wärmetauscher und erzeugt so - wie in konventionellen Kraftwerken - den nötigen Dampf für den Antrieb von Turbinen zur Stromerzeugung. Bei Receivern ist SCHOTT weltweit Technologieführer.


Parabolrinnenkraftwerke: bewährte Technologie zur solaren Stromproduktion

Seit mehr als 15 Jahren haben sich Parabolrinnenkraftwerke in der Mojave-Wüste in Kalifornien technisch bewährt. Jetzt werden effizientere Kraftwerke der zweiten Generation gebaut. Im Juni 2007 ging das Kraftwerk "Nevada Solar One" in Boulder City in der Nähe von Las Vegas im US-Bundesstaat Nevada an das Netz. Im Sommer 2008 wird in der Nähe von Granada in Andalusien (Spanien) das erste kommerzielle europäische Parabolrinnenkraftwerk "AndaSol" den Betrieb aufnehmen. Receiver von SCHOTT sind im Kraftwerk "Nevada Solar One" im Einsatz und werden auch im Kraftwerk "AndaSol" eingesetzt. SCHOTT errichtet derzeit eine zweite Receiverfertigung in Spanien.

29.11.2007   Quelle: SCHOTT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT AG,
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Investor „Financière de Champlain“ erhöht Anteil an der Conergy AG

Die französische Investment-Gesellschaft "Financière de Champlain" mit Sitz in Paris hat dem Vorstand der Conergy AG mitgeteilt, dass sie ihre Beteiligung an der Conergy AG auf 3,26 % aufgestockt hat, berichtet das Solar-Unternehmen Conergy in einer Pressemitteilung. Financière de Champlain wurde 2003 von Jean-François Descaves gegründet und hielt bereits seit dem Börsengang von Conergy im März 2005 eine Minderheitsbeteiligung an dem Hamburger Unternehmen. Der Fonds hat sich auf Investments im Bereich Nachhaltigkeit spezialisiert. "Wir sind überzeugt, dass Conergy mittelfristig wieder zurück auf die Erfolgsspur finden wird und haben deshalb diese günstige Gelegenheit genutzt, um uns langfristig zu engagieren", sagt der Gründer und Präsident von "Financière de Champlain", Jean-François Descaves.  Dieter Ammer, Vorsitzender des Vorstandes der Conergy AG ergänzt: "Wir freuen uns über jeden Investor, der langfristig auf unser Geschäftmodell setzt und noch dazu, wie Financière de Champlain, reichlich Branchenexpertise mitbringt."

Darüber hinaus haben die Vorstandsmitglieder Dieter Ammer, Pepyn Dinandt und Philipp von Schmeling, wie am Montag gemeldet, Conergy-Aktien gekauft. Ammer, der 100.000 Aktien zum Preis von jeweils 17,56 Euro erworben hat, hält nun 10,8 % am Unternehmen. Dinandt hat erstmals 2.800 der Papiere zum Preis von 17,75 Euro erstanden. Von Schmeling hat 5.000 Aktien zum Preis von 17,80 Euro erworben.

28.11.2007   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Gabriel gibt Greenpeace Recht: Klimaschutz ist mit 25 Kohlekraftwerken unmöglich

Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat eine detaillierte Prüfung der von der Umweltorganisation Greenpeace veröffentlichten aktuellen Liste der geplanten Kohlekraftwerke angekündigt. In der vergangenen Woche hatte Gabriel nach der Veröffentlichung einer Greenpeace-Studie kritisiert, dass die Umweltorganisation von 25 geplanten Kohlekraftwerken ausgehe. Er habe behauptet, in Deutschland seien nur neun neue Kohlekraftwerke geplant, heißt es in der Greenpeace-Pressemitteilung. Nachdem Greenpeace daraufhin eine aktuelle Liste der Bauprojekte veröffentlichte, habe Gabriel jetzt gegenüber Greenpeace erstmals zugegeben, dass die Klimaschutzziele der Bundesregierung mit dem Bau von 25 Kohlekraftwerken nicht erreicht werden könnten. Greenpeace fordert vom Umweltminister klare Informationen darüber, welche Kohlekraftwerke nicht gebaut werden sollen.  "Umweltminister Gabriel muss jetzt darlegen, wie er den Bau von 15 Kohle-Kraftwerken verhindern will. Mit den bisher geplanten 25 Kraftwerken ist das Klimaschutzkonzept der Bundesregierung gescheitert", so Klima-Experte Karsten Smid von Greenpeace. Laut der von Greenpeace geführten Liste ist bisher für sieben Anlagen eine Genehmigung erteilt, bei 13 Projekten ist das Genehmigungsverfahren eingeleitet und an vier Standorten laufen konkrete Planungen für neue Kohlekraftwerke. Das Projekt der RWE für ein neues Steinkohlekraftwerk im saarländischen Ensdorf wurde am Wochenende durch ein Bürgervotum verhindert.

Gabriel hatte auf Nachfrage von Greenpeace auf einer Veranstaltung der SPD in Salzgitter am Montag zu der Liste mit 25 Kraftwerksprojekten erklärt: "Ich muss feststellen, dass Sie Recht haben. Wenn diese Anzahl von Kohlekraftwerken, vor allem wenn sie ohne Kraftwärmekopplung gebaut werden, gebaut wird, werden wir die Klimaschutzziele deshalb nicht erreichen [...],", zitiert Greenpeace den Bundesumweltminister. Und weiter: "Ich habe keine Lust mit einem Riesenaufstand ein Energiepaket durch die Bundesregierung zu kriegen [...], und [dass] dann hinterher ein Teil wieder aufgefressen wird, durch eine Energiepolitik von vier Konzernen", die sich, so Gabriel, bisher in der Klimapolitik nicht um das Notwendige gekümmert hätten.

Eine in der vergangenen Woche von Greenpeace veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Bundesregierung ihr angestrebtes Ziel einer Treibhausgasminderung von 40 Prozent bis 2020 mit dem Klimaschutzpaket in seiner aktuellen Form nicht erreichen wird. Statt der notwendigen Reduktion von 270 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr, sei nur eine jährliche Minderung um maximal 160 Millionen Tonnen CO2 zu erwarten. Hauptgrund für das Scheitern der Regierungspläne sei das Neubauprogramm für Kohlekraftwerke in Deutschland.

28.11.2007   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Google steigt ganz groß in die erneuerbaren Energien ein

Entwurf eines solarthermischen Kraftwerks von Google-Partner eSolar.
Entwurf eines solarthermischen Kraftwerks
von Google-Partner eSolar.

Das Internetunternehmen Google (Mountain View, Kalifornien) kündigte am 27.11.2007 eine neue strategische Initiative zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen an, die kostengünstiger sein soll als Elektrizität aus Kohle. Die "RE less than C"-Initiative werde sich auf hochentwickelte solarthermische Kraftwerke, Windenergie und Geothermie sowie weitere Zukunftstechnologien konzentrieren, heißt es in der Pressemitteilung. RE less than C werde Ingenieure und Energieexperten einstellen, um die Forschung und Entwicklung voranzutreiben, die mit einem Projekt zur solarthermischen Stromerzeugung starten und mit Geothermie-Vorhaben fortgesetzt werden soll. 2008 will Google mehrere zehn Millionen Dollar in die Forschung und Entwicklung zu erneuerbaren Energien investieren.  Die langfristige Finanzplanung des Unternehmens sehe hunderte Millionen für innovative Technologien zur Nutzung der Erneuerbaren vor - eine Investition die sich auszahlen werde, heißt es in der Google-Pressemitteilung. "Wir haben bereits Erfahrungen beim Bau großer, energieintensiver Gebäudekomplexe gesammelt und effiziente Datenzentren errichtet ", sagt Google-Gründer und Produktchef Larry Page. "Nun wollen wir die gleiche Kreativität und Innovationskraft der Herausforderung widmen, regenerativen Strom im großen Stil billiger als Kohle-Strom zu erzeugen", betont Page.



Googles Ziel: Eine Produktionskapazität von einem Gigawatt (GW) in wenigen Jahren

"In Sachen erneuerbare Energien wurde beachtliches geleistet. Technologien wurden entwickelt, mit denen eine Industrie entstehen kann, die Elektrizität billiger als den Kohlestrom produzieren kann. Die solarthermische Stromproduktion zum Beispiel ist ein solcher Weg. Wir kennen etliche vergleichbare Technologien und sind sicher, das es noch viel mehr davon gibt", ergänzt Page. Mit Technologieexperten, Partnern und beachtlichen Investitionen will Google große Schritte nach vorne machen. Ziel sei, eine Produktionskapazität von einem Gigawatt (GW) aufzubauen. "Wir sind zuversichtlich, dass diese in wenigen Jahren möglich ist und nicht Jahrzehnte dauern wird", betont Page und illustriert, das mit einer solchen Kapazität eine Stadt wie San Francisco versorgt werden kann.


Technologiechef Brin: Billiger Ökostrom ist von zentraler Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung

"Wenn wir dieses Ziel erreichen und die Ökostromproduktion billiger ist als Kohle, dann kann die Welt einen wesentlichen Teil ihres Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen decken und die CO2-Emissionen drastisch senken. Und das wird auch ein gutes Geschäft für uns werden", so Page. "Billiger Ökostrom ist nicht nur wichtig für die Umwelt, sondern auch von zentraler Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung an Orten, wo die Energieversorgung nicht gewährleistet ist," fügt Co-Gründer und Technologiechef Sergey Brin hinzu.

Strategische Investitionen und finanzielle Unterstützung

Mit RE<C will Google strategisch investieren und Mittel für Vorhaben bereitstellen, die bewiesen, dass Ökostrom billiger als herkömmliche Elektrizität erzeugt werden kann. Das Unternehmen plant Partnerschaften mit verschiedenen Organisationen, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Universitäten. Zum Beispiel mit der eSolar Inc.,( Pasadena, Kalifornien), die sich auf solarthermische Kraftwerke spezialisiert hat, in denen der fossile Brennstoff durch Solarenergie ersetzt wird. Die Technologie von eSolar habe ein enormes Potenzial zur Kostensenkung, betont Google. Ein weiterer Google-Partner ist Makani Power Inc., (Alameda, Kalifornien), die Hochleistungs-Windenergieanlagen entwickelt. Mit solchen Anlagen könne die Windkraft einen beträchtlichen Teil des Welt-Energiebedarfs decken, so Google.


Permanente Anstrengungen

Die Ankündigung vom 27.11. sei nur der jüngste Schritt, der Googles Bekenntnis zu den erneuerbaren Energien belege, heißt es in der Pressemitteilung. Bereits im vergangenen Frühling habe Google begonnen, das Unternehmen CO2-neutral zu machen und werde dies auch schaffen. Dafür sei viel getan worden, unter anderem mit zahlreichen Energieeffizienz-Maßnahmen und einer 1,6 MW-Photovoltaikanlage auf dem Mountain View campus.

Weitere Informationen über Googles Unternehmenspolitik in Sachen erneuerbare Energien unter http://www.google.com/renewable-energy

28.11.2007   Quelle: Google Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: eSolar Inc.,
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Photovoltaik-Hersteller Sunways AG will in Polysilizium-Herstellung einsteigen

Solarzellen-Prüfstand der Schmid Silicon Technology GmbH.
Solarzellen-Prüfstand der
Schmid Silicon Technology GmbH.

Die Sunways AG (Konstanz)will von der Firma Schmid Silicon Technology GmbH, ein Unternehmen der Schmid-Gruppe (Freudenstadt) eine schlüsselfertige Anlage zur Produktion von Polysilizium erwerben und diese in eine eigene Gesellschaft einbringen, berichtet Sunways in einer Pressemitteilung. Die Produktionsanlage basiere auf dem Monosilan-Prozess, werde eine Jahresproduktionskapazität von 1.000 Tonnen haben und am Industriestandort "Schwarze Pumpe" im Freistaat Sachsen stehen. Sunways plant, aus dieser Anlage voraussichtlich zum Jahresende 2009 erstes Silizium zu gewinnen. Ab 2010 sollen die vollen 1.000 Tonnen Jahreskapazität verfügbar sein.   Dieses Silizium-Volumen reiche aus für die Produktion von Wafern für Solarzellen mit einer Gesamtleistung von 100 Megawatt. Die Kosten dieses Produktionsverfahrens würden sich voraussichtlich unter dem bislang bekannten Kostenniveau der Polysiliziumproduktion bewegen, heißt es in der Sunways-Pressemitteilung. Das für den Produktionsprozess notwendige Trichlorsilan werde durch einen in der Produktion dieses Eingangsstoffes erfahrenen Industriepartner bereitgestellt. Über die weiteren Einzelheiten des Vertrags sei zum aktuellen Zeitpunkt Stillschweigen vereinbart worden. Der Erwerb dieser Produktionslinie sei Bestandteil der langfristigen und wirtschaftlich vorteilhaften Rohstoffversorgung der Sunways AG.


Mehrere Silizium-Produktionen mit einer jährlichen Kapazität von jeweils rund 1.000 Tonnen werden in Sachsen aufgebaut

Schmid, Hersteller von modularisierten Anlagen zur Solarzellen-Produktion, plant im Freistaat Sachsen am Industriestandort Schwarze Pumpe ein Technologiezentrum zur Entwicklung von Prozessen und Ausrüstung zur Siliziumherstellung, basierend auf dem Monosilan-Prozess. Als Generalunternehmer für mehrere internationale Photovoltaik-Unternehmen realisiere Schmid dort mehrere modulare Silizium-Produktionen mit jeweils einer jährlichen Kapazität von etwa 1.000 Tonnen Silizium (Monosilan-Prozess), die von einer Betreibergesellschaft zentral mit den notwendigen Vorprodukten (TCS, Gase, Energie) versorgt würden, berichtet Sunways.


Schmid liefert Produktionsausrüstung für die Photovoltaik, von der Wafer-Fertigung über die Solarzellen-Herstellung bis zur Modulfabrikation

In den Geschäftsbereichen Solar/Photovoltaik, Leiterplatten und Flat Panel Displays entwickelt und produziert die Gebr. Schmid GmbH & Co. weltweit an insgesamt 13 Standorten (davon drei in Deutschland) mit mehr als 1.300 Mitarbeitern eine breite Palette von Produktionsequipment und Sondermaschinen: von der Einzelanlage bis zur kompletten schlüsselfertigen Fabrik. Seit 2001 liefert Schmid Produktionsausrüstung für die Photovoltaik zur Wafer-Fertigung, Solarzellen-Herstellung und Modulfabrikation. Das Unternehmen erzielte nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz in Höhe von 200 Millionen Euro; für das Jahr 2007 werden 300 Millionen Euro angestrebt.

28.11.2007   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schmid Silicon Technology GmbH,
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Prinz Hassan bin Talal von Jordanien präsentiert Weißbuch zum Solarstrom aus den Wüsten im Europaparlament

Solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk.
Solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk.

Der frühere Präsident des Club of Rome, Seine Königliche Hoheit Prinz Hassan bin Talal von Jordanien, wird am 28. November im Europaparlament in Brüssel das Weißbuch "Clean Power from Deserts – The DESERTEC Concept for Energy, Water and Climate Security" präsentieren und es dem Präsidenten des Europaparlamentes, Professor Hans-Gert Hermann Pöttering übergeben. Das Weißbuch schreibt den Wüsten des Sonnengürtels ein enormes Potenzial zu für die Schaffung einer sicheren, sauberen und günstigen Stromversorgung für Europa, den Nahen Osten und Nord Afrika (EU-MENA). Die Autoren des Weißbuches schlagen eine Zusammenarbeit zwischen Technologie- und Sonnengürtel vor: zwischen Europa und der MENA Region. So soll der Klimawandel "auf einem ökonomisch und technologisch machbaren und entwicklungspolitisch sinnvollen Weg" bekämpft werden.  "Wir befinden uns aktuell im Verteidigungsfall! Wir müssen Energieverknappung, Trinkwasserknappheit und den Klimawandel abwehren! Dafür sind eine Verteidigungsstrategie, Sofortmaßnahmen und ein Verteidigungsbudget erforderlich", meint Dr. Gerhard Knies, Koordinator des internationalen Netzwerkes der Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation (TREC), die das DESERTEC Konzept in Zusammenarbeit mit Forschern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt hat.



Solarthermische Kraftwerke mit Wärmespeichern und verlustarme Hochspannungs-Gleichstromübertragung

Als Lösung stellt der Club of Rome im Europaparlament einen internationalen Aktionsplan vor. Dieser fordert sieben Sofortmaßnahmen, die in sieben Jahren realisierbar seien. Der Club of Rome plädiert zur Umsetzung des DESERTEC-Konzeptes für eine dem Apollo- Raumfahrtprogramm in den 1960er Jahren vergleichbare Anstrengung und ein Budget von 10 Milliarden Euro. Schlüsseltechnologien im DESERTEC Konzept sind solarthermische Kraftwerke mit Wärmespeichern für Tag- und Nachtbetrieb sowie verlustarme Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ), um den sauberen Strom aus den Wüsten der MENA Region nach Europa zu transportieren.


Aktionsplan als PDF-Datei im Internet

Die Präsentation im Europaparlament wird fraktionsübergreifend organisiert von den EU Parlamentariern Matthias Groote, Rebecca Harms, Vittorio Prodi und Anders Wijkman sowie von der Club of Rome Initiative TREC. Ab dem 29. November werden das Weißbuch und der angekündigte Aktionsplan als PDF-Dateien verfügbar sein unter: http://www.DESERTEC.org/de

28.11.2007   Quelle: TREC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG.,
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RAL Solar startet Infokampagne: Qualität ist das Einhalten von Vereinbarungen

Die RAL Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen e.V. (RAL-GZ 966) hat eine Informationskampagne rund um dem Einsatz der Güte- und Prüfbestimmungen für Solarstrom- und Solarwärmeanlagen gestartet. In fünf Motiven wird die Nützlichkeit der Güte- und Prüfbestimmungen beim Einsatz als technische Lieferbedingung und damit als vertraglich vereinbartes Pflichtenheft erläutert. Auf diese Weise will der RAL Güteschutz Solar Wahrheit und Klarheit in Lieferbeziehungen sicher stellen und bietet Vorlagen technischer Lieferbedingungen für Kunden und Unternehmen. In der Vergabe- und Vertragspraxis angewandt, böten RAL-Systeme seit 1925 Klarheit über das vertragliche Leistungsbild für alle Seiten, betont die Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen. 

Prüfbestimmungen, Checklisten und Abnahmeprotokolle im Internet

"Unternehmen mit dem RAL Gütezeichen Solar weisen ihr Bekenntnis zu dieser bewährten Qualitätsphilosophie verbindlich aus und werden unabhängig überwacht", heißt es in der Pressemitteilung. Die RAL Gütegemeinschaft weist in diesem Zusammenhag auf die kostenfrei für jedermann verfügbaren Checklisten und Abnahmeprotokolle hin, die eine Überprüfung der vereinbarten Leistung gewährleisten können: Die aktuelle Version der Güte- und Prüfbestimmungen (61 S., PFD) kann heruntergeladen werden unter http://www.dgs.de/uploads/media/RAL-GZ_966-Endversion_01.pdf. Dokumente zum Kundengespräch, das Leistungsverzeichnis, ein Abnahmeprotokoll, sowie Informationen zur Kundeneinweisung gibt es ebenfalls unter http://www.gueteschutz-solar.de

28.11.2007   Quelle: RAL Gütegemeinschaft Solarenergieanlagen e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Online-Marktplatz Spothunter vermittelt Solar-Komponenten für Großanlagen

Solarkomponenten für Großanlagen.
Solarkomponenten für Großanlagen.

Solarmodule sind weltweit zu einem begehrten Handelsgut geworden. Die sichere Belieferung solarer Großanlagen habe sich aufgrund der hohen Nachfrage zu einer echten Herausforderung entwickelt, betont Spothunter, ein B2B-Internetmarktplatz für Haus- und Umwelttechnik in einer Pressemitteilung. Durch die angekündigten reduzierten Solarstrom-Einspeisevergütungen in Spanien und Deutschland sei im Marktsegment der Photovoltaik-Großanlagen mit einem anhaltenden Boom für 2008 zu rechnen. Mit "Power Plants" bietet der auf Warenvermittlung spezialisierte Online-Marktplatz die professionelle Vermittlung von Solarkomponenten für Großanlagen von 500 kWp bis in den Megawattbereich.  "Wir sind bei der Beschaffung von Komponenten für solare Großanlagen behilflich. Ein Netzwerk an internationalen Kontakten ist ständig auf der Suche nach geeigneten Kontingenten und Produktionskapazitäten.", sagt Daniel Köpf, General Manager bei Spothunter. Durch weltweite Kontakte zu Herstellern, Importeuren und Großhändlern könnten so laufend attraktive Positionen vermittelt werden.


"Mit unserer 15jährigen Erfahrung im Handel mit Photovoltaikprodukten bieten wir Unterstützung bei den Vertragsverhandlungen und helfen bei Fragen zu Leistung, Qualität und Abwicklung. Auch namhafte Marktteilnehmer konnten so in der Vergangenheit bereits erfolgreich zueinander gebracht werden." fügt Köpf an. Interessierte können über die für "Power Plants" eingerichtete Website unter www.spothunter.com mit Spothunter in Kontakt treten. Auch bei der Suche nach kleineren Mengen könne Spothunter helfen, betont Köpf. Mit einer Angebots-Auktion (Reverse-Auktion) können sich Käufer das günstigste Angebot für einen gesuchten Artikel machen lassen. Der günstigste Anbieter erhält nach Ablauf der Auktionsdauer automatisch den Zuschlag.

Spothunter ist ein weltweiter B2B-Online-Marktplatz für Haus- und Umwelttechnik. Im geschlossenen Marktplatz treffen sich Hersteller, Großhändler, Zwischenhändler, Systemanbieter und Installateure der Haus- und Umweltbranche.

28.11.2007   Quelle: spotHunter Online-Marktplatz GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Spothunter,
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Versicherungen: Gothaer strebt Marktführerschaft bei erneuerbaren Energien in Europa an

Der Gothaer-Konzern setze einen großen Schwerpunkt auf die erneuerbaren Energien und strebe dort die Marktführerschaft in Europa an, berichtet der Versicherungskonzern in einer Pressemitteilung. Bei der Versicherung von Windenergieanlagen ist das Kölner Unternehmen nach eigenen Angaben mit 30 % Marktanteil bereits Marktführer in Deutschland. So seien über 6.000 der insgesamt 19.000 in Deutschland stehenden Windenergie-Anlagen bei der Gothaer versichert. In Spanien, Frankreich und Italien sind es nach Angaben des Konzerns 1.000 Windräder. Nun soll die Marktführerschaft bei der Windenergie auch in weiteren europäischen Ländern ausgebaut werden.   "Die Gothaer ist bereits seit 15 Jahren im Bereich der Erneuerbaren Energien aktiv. Wir sind also seit den Anfängen mit dabei und haben einen guten Know-how-Vorsprung aufgebaut. Unsere Kunden begleiten wir gerne auch ins Ausland", erläutert Klaus-Christoph Reichert, Leiter Industrie- und Firmenkunden bei der Gothaer.


Versicherungen für Geothermie und Off-shore-Windenergie

Neben der Versicherung von Windenergieanlagen betätigt sich die Gothaer auch in den folgenden Feldern: Sonnenenergie (Photovoltaik/ Solarthermie), Biomasse einschließlich Biokraftstoffe, Biogas und Geothermie. Bei der Versicherung von Anlagen zur Gewinnung von Energie aus Biogas sei die Gothaer mit ihrem speziell entwickelten Deckungskonzept einer der führenden Versicherer von Projekten in Deutschland. Für die Windenergie offshore und die Geothermie entwickelt die Gothaer zusammen mit ihren Kunden individuelle Riskmanagement- und Versicherungslösungen.

27.11.2007   Quelle: Gothaer   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarpark Claußnitz: 750 Tonnen jährliche CO2-Ersparnis durch Photovoltaik-Kraftwerk

In enger Zusammenarbeit mit der ELICON Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH (Chemnitz) entsteht derzeit in der Nähe von Sachsen ein weiteres Photovoltaik-Kraftwerk der Solar*Tec AG (München) auf einem für längere Zeit brachliegenden ehemaligen Militärgelände. Der Bau des Solarparks im Claußnitzer Ortsteil Markersdorf erfolge durch die Solar*Tec AG, die auch die Finanzierung arrangiert habe, berichtet ELICON in einer Pressemitteilung. Insgesamt sollen 5.436 Module vom Typ "Solar*Tec Silizium monokristallin 170" installiert werden. Der Netzanschluss des Solarkraftwerks mit einer geplanten Nennleistung von 924,12 Kilowatt (kWp) im Endausbau sei für spätestens Ende 2007 geplant. Die jährliche CO2-Ersparnis beziffert ELICON mit 750 Tonnen.   Die Projektentwicklung, die Bauleitung sowie der Tiefbau der Verkabelung am Standort erfolgen durch die ELICON Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH.

27.11.2007   Quelle: ELICON Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BEE-Präsident Lackmann tritt zurück: "Lobbyismus ist nicht mein Job!"

Johannes Lackmann kritisiert Solar-Lobby
Johannes Lackmann
kritisiert Solar-Lobby

Johannes Lackmann, langjähriger Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE), hat zum Januar 2008 seinen Rücktritt erklärt. Im Interview mit dem Solarstrom-Magazin PHOTON erklärt er, dass es für ihn nicht in Frage komme, beliebige wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Ihm sei wichtig gewesen, glaubwürdig gegenüber der Politik aufzutreten. "Das, was von uns jetzt erwartet wird - sowohl von der Branche als auch von der Politik - ist reiner Lobbyismus. Und da sage ich: Tut mir leid, das ist nicht mein Job!" Zudem kritisiert der BEE-Präsident, dass die Solarlobby daran mitgewirkt habe, Geld aus dem Fördertopf für erneuerbare Energien (Marktanreizprogramm) faktisch zur Förderung fossil betriebener Heizkessel auszugeben.  "Wenn ich jetzt sehe, dass BDH (Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V.) und BSW (Bundesverband Solarwirtschaft e. V.) gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium vereinbart haben, für Solarthermie mehr zu zahlen, wenn man Brennwertkessel einsetzt - das heißt, dass es letztlich für fossile Heizkessel Geld aus dem Marktanzreizprogramm für erneuerbare Energien gibt -, dann sträuben sich mir einfach die Nackenhaare", sagte Lackmann im PHOTON-Interview.


Eine Vorabveröffentlichung aus dem Dezember-Heft der Photon ist zu finden unter http://www.worldwatch.org/node/5496

26.11.2007   Quelle: Worldwatch Institut   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Worldwatch Institut,
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EU-Kommission schlägt Forschungsfahrplan für kohlenstofffreie Energietechnologien vor

SET-Plan der EU: Künftig weniger CO2
SET-Plan der EU: Künftig weniger CO2

Die Europäische Kommission hat am 22.11.2007 einen Strategieplan für Energietechnologie vorgeschlagen (SET-Plan), der die Energieforschungsagenda für Europa festlegt. Ziel ist unter anderem, dass die europäische Industrie eine Vorreiterrolle in der rasch wachsenden Branche kohlenstoffemissionsarmer Technologien einnehmen kann, wie beispielsweise der Windkraft-Nutzung, der Solartechnik oder Biomasse-Nutzung. Flankiert werden soll der Plan durch den besseren Einsatz und eine Aufstockung der finanziellen und personellen Ressourcen, damit die Entwicklung und Einführung kohlenstoffemissionsarmer Technologien beschleunigt wird.  Die Maßnahmen seien erforderlich, will die EU ihre Ziele im Hinblick auf Treibhausgasemissionen, erneuerbare Energien und Energieeffizienz bis 2020 erreichen, heißt es in der Pressemitteilung der Kommission. Europa verfüge bei der Entwicklung einer neuen Generation kohlenstofffreier Energietechnologien über ungeheure Möglichkeiten, betont die EU-Kommission. Vielfach sei jedoch die Energieforschung in der EU finanziell unzureichend ausgestattet, verstreut und schlecht koordiniert.


Wettlauf um die Märkte für kohlenstoffemissionsarme Technologien

"Wenn wir in dem zunehmenden globalen Wettlauf um die Gewinnung der Märkte für kohlenstoffemissionsarme Technologien zurückfallen, laufen wir Gefahr, unsere Ziele mit importierten Technologien zu erreichen", sagte EU-Energiekommissar Andris Piebalgs. EU-Forschungskommissar Janez Potočnik ergänzte: "Wir haben das Glück, bei den kohlenstoffemissionsarmen Technologien weltweit führend zu sein, aber wenn in Europa keine effektivere Zusammenarbeit stattfindet, werden wir diese Chance vertun, und die wirtschaftlichen Vorteile des Übergangs zu einer kohlenstoffemissionsarmen Wirtschaft werden an andere gehen."


Neue europäische Industrie-Initiativen

Forschung und Innovation in der Energietechnologie sind von entscheidender Bedeutung dafür, dass die EU ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 um 60 bis 80 Prozent senken kann. Die EU-Kommission schlägt daher eine neue Herangehensweise vor, die auf ein größeres Maß an gemeinsamer Planung, eine bessere Nutzung des Potenzials des Europäischen Forschungs- und Innovationsraums und eine vollständige Ausschöpfung der durch den Binnenmarkt geschaffenen Möglichkeiten ausgerichtet ist. Der Plan sieht insbesondere vor, dass eine Reihe neuer, vorrangiger europäischer Industrie-Initiativen auf den Weg gebracht werden. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Technologien, bei denen eine Zusammenarbeit auf Gemeinschaftsebene den größten zusätzlichen Nutzen bringt.


Europäisches Energieforschungsbündnis vorgeschlagen

Ferner wird im Plan vorgeschlagen, Forschung und Innovation in der Industrie dadurch zu stärken, dass die europäischen, einzelstaatlichen und industriellen Tätigkeiten aufeinander abgestimmt werden. Des Weiteren wird ein europäisches Energieforschungsbündnis vorgeschlagen, durch das eine wesentlich größere Zusammenarbeit zwischen Energieforschungseinrichtungen sowie eine bessere Planung und Zukunftsforschung auf europäischer Ebene im Hinblick auf Energieinfrastruktur und Energiesysteme gewährleistet werden sollen. Die EU-Kommission wird 2008 ihre Vorstellungen für die Finanzierung kohlenstoffemissionsarmer Technologien vorstellen.

Weitere Informationen zum SET-Plan gibt es in englischer Sprache unter http://ec.europa.eu/energy/res/setplan/index_en.htm

26.11.2007   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EU-Kommission,
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Forschungsprojekt SUN-AREA: 70 % des Strombedarfs der Osnabrücker Privathaushalte kann mit Sonnenenergie gedeckt werden

Modellierung der Verschattung mit Laserscandaten.
Modellierung der Verschattung mit
Laserscandaten.

In Deutschland komme derzeit nicht einmal ein Prozent der Stromproduktion aus Photovoltaik, so die Fachhochschule Osnabrück in einer Pressemitteilung. Ein Forscherteam der Fachhochschule unter der Leitung von Prof. Dr. Martina Klärle habe nun jedoch exemplarisch nachgewiesen, dass mit der effektiven Nutzung der geeigneten Dachflächen rund 70 % des Strombedarfs der Osnabrücker Privathaushalte mit Photovoltaikanlagen gedeckt werden könnten. Grundlage der Ergebnisse des Projekts "SUN-AREA" ist eine vollautomatische Analyse-Methode zur Ermittlung und Darstellung des Solarenergie-Potenzials für jedes Einzeldach. Die Methode, die in Osnabrück erstmals in Deutschland für ein komplettes Stadtgebiet erprobt wurde, lasse sich auch auf andere Städte übertragen. Zur Erfassung der Grundlagendaten werden Spezialflugzeuge eingesetzt, an deren Rumpf ein Sensor angebracht ist, der das gesamte Gelände hochauflösend scannt. Diese Laserscanner-Daten werden mit Hilfe geographischer Informationssysteme (GIS) analysiert. 
Auf diese Weise wird es erst möglich, für jedes Dach Größe, Form, Neigung, Ausrichtung und Verschattung vollautomatisch zu berechnen und damit dessen solarenergetisches Potential zu ermitteln. Osnabrück ist neben Braunschweig die einzige niedersächsische Stadt, die derartige Daten flächendeckend besitzt und für das Forschungsprojekt zur Verfügung gestellt hat. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Osnabrück wurde eine interaktive Stadtkarte für das Internet entwickelt - so kann künftig jeder Osnabrücker Privathaushalt selbst überprüfen, ob sein Dach für eine Photovoltaik-Nutzung geeignet ist, wie viel Strom darüber erzeugt werden könnte und wie hoch die CO2-Einsparung wäre.

Der "Online-Solar-Server" für die Stadt Osnabrück soll ab dem 22.11.2007 freigeschaltet werden. Weitere Informationen unter www.erneuerbare-energien.de.

24.11.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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REpower liefert 25 Windkraftanlagen (50 MW) an neuen US-Kunden Cannon Power

Die REpower Systems AG (Hamburg) hat von der Cascade Wind Holdings, LLC - einer Tochtergesellschaft der Cannon Power Corporation - einen Auftrag zur Lieferung von 25 Windenergieanlagen der 2-Megawatt-Klasse erhalten. Die Anlagen vom Typ "REpower MM92" (Gesamtleistung 50 MW) sind bestimmt für den Windpark "Windy Point, Phase I" in Goldendale (Washington). Cannon Power Corporation ist ein Windenergie-Projektentwickler mit Sitz in San Diego (USA). Das Unternehmen hat laut REpower bislang über 1.400 Windkraftanlagen in Betrieb genommen und ist der zweite US-Kunde von REpower. Das Projekt "Windy Point" wird durch die Cannon-Tochtergesellschaft Cascade entwickelt und befindet sich an der Pazifikküste im Nordwesten der USA, einer schnell wachsenden Region für Windparkprojekte. Es ist geplant, das "Windy Point"-Projekt im Endausbau auf mehr als 450 MW zu erweitern. 
REpower liefert in dieser Region bereits insgesamt 175 2-Megawattanlagen des Typs MM92 an enXco, die US-Tochter von EDF Energies Nouvelles. Das Projekt "Windy Point" werde auf einer von einheimischen Grundbesitzern gepachteten Fläche mit nachweislich guten Windverhältnissen entstehen, heißt es in der Pressemitteilung der REpower Systems AG. Die Steuerung übernehme REpower USA, eine Tochtergesellschaft der REpower-Gruppe für Vertrieb, Projektmanagement und Service mit Sitz in Portland (Oregon). Die Fertigstellung von "Windy Point, Phase I" ist für 2008 geplant. "Mit der Lieferung für das "Windy Point"-Projekt stärken wir unsere Präsenz in der nordwestlichen Pazifikregion", kommentiert der neue Geschäftsführer von REpower USA, Steve Dayney.

REpower USA ist die jüngste internationale Tochtergesellschaft des deutschen Windkraftanlagenherstellers und trägt nach Angaben des Unternehmens bereits merklich zu den Umsatz- und Unternehmenszielen des Unternehmens im wichtigen US-Markt bei.

23.11.2007   Quelle: REpower Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fachzeitschrift "neue wärme" erscheint erstmals zum 8. Forum Solarpraxis

Profi-Magazin für Regenerativ-Wärme
Profi-Magazin für
Regenerativ-Wärme

Pünktlich zum 8. Forum Solarpraxis, das am 22. und 23.11.2007 in Berlin stattfindet, gibt die Verlagsgemeinschaft des Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG und der Solarpraxis AG eine neue Fachzeitschrift heraus: "neue wärme - das Profimagazin für regenerative Energietechnik". Diese Publikation richtet sich ausschließlich an die Akteure aus Branchen der regenerativen Wärmeversorgung, darunter die Solarthermie, die Umweltwärme (Wärmepumpen), die Biomasse (vor allem Holzheizungen) und Blockheizkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).   Ab März 2008 wird "neue wärme" in acht Ausgaben jährlich aktuelle Nachrichten, Hintergrundartikel, Projektberichte sowie Kommentare über die Entwicklungen des Erneuerbare-Wärme-Marktes bieten.

"Wir sind davon überzeugt, dass wir mit 'neue wärme' bei Lesern und Anzeigenkunden in eine Marktlücke stoßen werden - wie schon zuvor mit der Fachzeitschrift 'photovoltaik - Das Magazin für Profis' ", sagt Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender der Solarpraxis AG. Und Erwin Fidelis Reisch, Geschäftsführer des Alfons W. Gentner Verlags, ergänzt: "Der große Erfolg dieses Photovoltaik-Fachmagazins, das wir mit der Solarpraxis AG im Sommer dieses Jahres herausgegeben haben, hat gezeigt, dass die Branchenakteure Informationen wollen, die direkt auf ihre Bedürfnisse zu geschnitten sind. Dieses Konzept verfolgen wir auch mit 'neue wärme'".

Die Branche der erneuerbaren Wärme hat laut Solarpraxis AG im vergangenen Jahr in Deutschland die Umsatzgrenze von 2,5 Milliarden Euro überschritten. "Viele der in diesem Sektor Beschäftigten aus Handwerk, Handel und Industrie suchen nach einer eigenen Fachzeitschrift. Bisher kommt die regenerative Energietechnik nur am Rande in Zeitschriften vor, die vor allem über Windenergie und Photovoltaik berichten", so Heiko Schwarzburger, kommissarischer Chefredakteur von 'neue wärme". "Unser Magazin wird diesen Marktteilnehmern erstklassige und aktuelle Detailinformationen liefern", verspricht Schwarzburger.

Die erste Ausgabe von "neue wärme" wird auf dem Forum Solarpraxis am 22./23. November 2007 vorgestellt. Ab Frühjahr 2008 kommt das Magazin acht Mal jährlich mit einer Druckauflage von 18.000 Exemplaren und zu einem Preis von 15 Euro pro Heft auf den Markt. Parallel zur Printausgabe von 'neue wärme' soll ein eigenes Internetportal eingerichtet werden, auf dem zusätzlich Nachrichten, Hintergrundberichte und interaktive Tools zu finden sein werden.

23.11.2007   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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SOLON AG erhält Photovoltaik-Großauftrag aus Italien mit mehr als 50 MW

Nachführsystem "SOLON Mover".

Der Berliner Solarmodul- und Photovoltaik-Systemhersteller SOLON AG erhielt den Auftrag zur Errichtung mehrerer solarer Großkraftwerke in Italien, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Projekte sollen von der italienischen SOLON-Tochter S.E. Project srl im Auftrag von Veronagest S.A. umgesetzt werden, einem Unternehmen mit Sitz in Verona (Italien), das auf Entwicklung, Realisierung und Betrieb von Erneuerbare-Energien-Kraftwerksprojekte in Italien und anderen europäischen Ländern spezialisiert ist. Die Vereinbarung umfasse die schlüsselfertige Errichtung mehrerer Photovoltaik-Kraftwerke in der süditalienischen Region Apulien: Die Errichtung eines 2,4 MW-Kraftwerks bis Ende 2008 sowie den Bau von fünf weiteren Kraftwerken mit je 10 MW Nennleistung in den Jahren 2008-2009.  


Option zum Bau einer 100 MW-Anlage in den Jahren 2009-2011

Darüber hinaus bestehe die Option auf die Errichtung einer 100 MW-Anlage in den Jahren 2009-2011, heißt es in der SOLON-Pressemitteilung. In den Vorhaben kommen neben Nachführsystemen auch fest aufgeständerte Photovoltaiksysteme zum Einsatz. Die Region Apulien gehört sowohl aufgrund ihrer geografischen Bedingungen mit rund 1.400 Sonnenstunden im Jahr als auch durch die lokalen Fördergesetze zu den für die Errichtung von Photovoltaikanlagen besonders attraktiven Regionen Italiens.

23.11.2007   Quelle: SOLON AG für Solartechnik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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RWE bündelt erneuerbare Energien in neuer Gesellschaft RWE Innogy

Prof. Fritz Vahrenholt (l.) und Dr. Jürgen Großmann.
Prof. Fritz Vahrenholt (l.) und Dr. Jürgen Großmann.

RWE baut den Geschäftsbereich erneuerbare Energien stark aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dr. Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, stellte am 22.11.2007 in Essen den Chef der künftigen Gesellschaft vor: Prof. Dr. Fritz Vahrenholt. Am 1. Februar 2008 soll die neue Führungsgesellschaft für erneuerbare Energien "RWE Innogy" an den Start gehen. RWE plant, für den Ausbau der regenerativen Energien ab 2008 jedes Jahr mindestens eine Milliarde Euro zu investieren, unter Beachtung der üblichen Wirtschaftlichkeitsanforderungen des Konzerns. Das Wachstum orientiere sich an den politischen Zielen auf nationaler und auf EU-Ebene. Unternehmenssitz ist Essen.  "Wir haben uns für die neue Gesellschaft sehr viel vorgenommen. Ich freue mich, dass wir mit Fritz Vahrenholt große Erfahrung bei erneuerbaren Energien an Bord holen", sagte Großmann. Es sei vorgesehen, zum Start Erzeugungskapazitäten von rund 1.500 Megawatt (MW) in der neuen Gesellschaft zu bündeln. Das Geschäftsmodell umfasse Planung, Errichtung und Betrieb von Anlagen für regenerative Stromerzeugung und Energiegewinnung. Der Schwerpunkt werde auf organisches Wachstum gelegt. Zusätzlich werde RWE Innogy das Geschäft durch strategische Zukäufe von Unternehmen und Anlagen verstärken.


Schwerpunkt: Windkraftprojekte an Land und auf See
"Unser Ziel ist der zügige Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern in Europa. Wir wollen dabei schnell zusätzlichen Wert schaffen", sagte Vahrenholt bei der Präsentation des Geschäftsmodells. "Unser Fokus liegt klar auf Windkraftprojekten im europäischen On- und Offshore-Bereich. Wachsen werden wir aber auch in den Bereichen Wasserkraft und Biomasse", so Vahrenholt weiter. Auch mit Solar- und Geothermie sowie mit Wellen- und Gezeitenkraftwerken will sich RWE intensiv beschäftigen. Innovation sei zentrale Aufgabe der neuen Gesellschaft, heißt es in der Pressemitteilung. Vahrenholt: "Dabei beschränken wir uns nicht nur auf die klassische Forschung und Entwicklung, sondern investieren auch ausgewählt in viel versprechende junge Technologiefirmen. Damit schieben wir Zukunftstechnologien in Deutschland an."

RWE zählt bereits heute zu den größten Windkraftbetreibern in Großbritannien. Neben der Windenergie liegen weitere Schwerpunkte auf Wasser- und Biomasseprojekten in ganz Europa. In Wales betreibt das Unternehmen beispielsweise bereits heute mit North Hoyle den ersten großen britischen Offshore-Windpark überhaupt: Acht Kilometer vor der Küste steht dort ein Windpark mit 60 Megawatt Leistung. Die nächsten Großprojekte sind Rhyl Flats und Gwynt y Môr. Der geplante Offshore-Windpark im walisischen Gwynt y Môr wäre mit 750 Megawatt einer der größten Windparks weltweit.

23.11.2007   Quelle: RWE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RWE AG,
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Photovoltech stellt neue Photovoltaik-Produktionslinie vor und entscheidet über weitere Investitionen

Photovoltech, europäischer Hersteller von Photovoltaik-Zellen in gemeinsamem Besitz von Total, SUEZ und Imec, hat eine neue Solarzellen-Produktionslinie in Tienen (Belgien) in Betrieb genommen. Für die neue Fertigungslinie seien Investitionen in Höhe von 30 Millionen Euro getätigt worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Gesamtproduktionskapazität von Photovoltech sei damit von 20 Megawatt (MWp) auf 80 MWp pro Jahr gestiegen.  Bei der Vorstellung der neuen Produktionslinie in Anwesenheit des Ministerpräsidenten von Flandern, Kris Peeters, des Vorstandsvorsitzenden von Total, Christophe de Margerie, sowie des SUEZ-Konzernchefs, Gérard Mestrallet, kündigte Photovoltech außerdem eine neue Investition in Höhe von 45 Millionen Euro zur Erhöhung der Gesamtproduktionsleistung auf 140 MWp bis 2009 an. Dadurch sollen zirka 60 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

"Die Welt muss im Bereich der Sonnenenergie hochgesteckte Ziele verfolgen. Photovoltech ist für Total eine der wichtigsten Säulen beim Aufbau eines globalen Geschäftsbereichs für alle Solar-Photovoltaik-Produkte", sagte Christophe de Margerie. Gérard Mestrallet zufolge "gehören die erneuerbaren Energien für Europa und SUEZ zu den wichtigsten Anliegen. Mit ihrer Hilfe lassen sich Antworten auf die großen Herausforderungen von morgen finden: eine verlässliche, umweltfreundliche und wettbewerbsfähige Energieversorgung. Das Know-how von Photovoltech im Bereich der Solarenergie stellt für unseren Konzern einen einzigartigen Vorteil dar."

Aufgrund der guten Wachstumsaussichten der Solarenergiesparte in Europa könne Photovoltech eine stetige Produktionssteigerung der Photovoltaikzellen planen, mit dem Ziel eines weltweiten Marktanteils von 4 bis 5 Prozent im Jahr 2015, heißt es in der Pressemitteilung. Gegründet wurde Photovoltech im Dezember 2001 auf Initiative von Total, SUEZ (über Electrabel) und Imec (Interuniversity MicroElectronics Center), ein unabhängiges, europäisches Forschungszentrum für Mikroelektronik. Die Partner sind heute jeweils zu 47,8 Prozent, 47,8 Prozent (einschließlich der Beteiligung von Soltech) und 4,4 Prozent am Kapital beteiligt. Die hergestellten Solarzellen beruhen auf einer von Imec entwickelten Technologie. Photovoltech konnte nach eigenen Angaben 2006 einen Jahresumsatz von 40 Millionen Euro verzeichnen.

23.11.2007   Quelle: TOTAL Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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LPKF Laser & Electronics AG: Zwei Millionen Euro-Auftrag für Laseranlagen zum Strukturieren von Dünnschicht-Solarzellen

LPKF-Anlage zur Strukturierung von Dünnschicht-Solarzellen.
LPKF-Anlage zur Strukturierung von
Dünnschicht-Solarzellen.

Kumuliert für die ersten drei Quartale 2007 weise der LPKF Laser & Electronics AG-Konzern beim Umsatz ein leichtes Plus auf 27,7 Millionen Euro aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im dritten Quartal sei der Umsatz um etwa 5% gestiegen. Die starke Dynamik der Wachstumsbereiche Solar (Photovoltaik), MID und Kunststoffschweißen schlage sich in einem um 15 % verbesserten Auftragseingang nieder. Die Konzerntochter LPKF SolarQuipment GmbH meldet den Vertragsabschluss für mehrere Laseranlagen zum Strukturieren von Dünnschichtsolarzellen mit einem neuen Kunden. Das Auftragsvolumen liegt nach Angaben des Unternehmens bei knapp zwei Millionen Euro.   Die Anlagen sollen 2008 ausgeliefert werden. Im Geschäftsjahr 2007 werde der Umsatz dieses Geschäftsfeldes bei rund zwei Millionen Euro liegen.

23.11.2007   Quelle: LPKF Laser & Electronics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: LPKF Laser & Electronics AG,
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Georg Salvamoser ist neuer Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar)

Georg Salvamoser, neuer Vorsitzender des BSW-Solar
Georg Salvamoser, neuer
Vorsitzender des BSW-Solar

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar), die Interessenvertretung von über 600 Solar-Unternehmen hat einen neuen Vorstand. Zum neuen Vorsitzenden des Verbandes wurde der Solarunternehmer Georg Salvamoser gewählt, zu seinem Stellvertreter der Solarproduzent Helmut Jäger. Beide sind Solar-Pioniere der ersten Stunde. Salvamoser (57), Geschäftsführer der Firma GS Consult, gründete 1996 die Solar-Fabrik AG in Freiburg und erhielt 1998 den Deutschen Umweltpreis. Helmut Jäger (51) ist Mitgründer und Geschäftsführer der Solvis GmbH in Braunschweig und seit 1982 in der Solarthermie-Branche aktiv. Die bisherigen Präsidenten des BSW-Solar Dr. Winfried Hoffmann und Hans-Martin Rüter scheiden aus dem Vorstand aus. 


Frank Asbeck und Anton Milner neu im BSW-Solar-Vorstand

Neu in den BSW-Vorstand gewählt wurden zudem Frank Asbeck, Gründer und Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG und Anton Milner, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Q-Cells AG. Beide stehen an der Spitze weltweit führender deutscher Photovoltaik-Produzenten. Rudolf Sonnemann, Geschäftsführer des Traditionsunternehmens STIEBEL ELTRON ersetzt den ebenfalls ausgeschiedenen BSW-Vorstand Matthias Reitzenstein. Der Solarunternehmer Matthijs Bruijnse (BP Solar) und der Unternehmensberater Werner Koldehoff werden Ihre Arbeit im BSW-Vorstand für weitere zwei Jahre fortsetzen, ebenfalls Claudio Fischer-Zernin-Schmitt, der dort die Interessen des Solarhandwerks vertritt.

Die Mitglieder würdigten auf ihrer diesjährigen Jahresversammlung in Berlin die Verdienste Dr. Hoffmanns, Rüters und Reitzensteins für die Gründung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. vor zwei Jahren. Der BSW-Solar war im Frühjahr 2006 aus einer Fusion der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft und dem Bundesverband Solarindustrie hervorgegangen.

Der Bundesverband Solarwirtschaft hat über 600 Mitglieder und repräsentiert über 80% der inländischen Produktion von Solaranlagen. Für dieses Jahr erwartet die Branche einen Umsatz von rund fünf Milliarden Euro. Sie zählt nach Verbandsangaben inzwischen rund 60.000 Beschäftigte am Standort Deutschland. Operativ wird der Bundesverband Solarwirtschaft auch in Zukunft von den beiden Geschäftsführern Carsten Körnig (Public Affairs, Public Relations) und Gerhard Stryi-Hipp (Export, Technik) geleitet.

22.11.2007   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Deutsche Photovoltaik-Industrie wächst und investiert weiter kräftig

Solarzellenproduktion bei der Deutschen Solar (SolarWorld AG).
Solarzellenproduktion bei der Deutschen Solar
(SolarWorld AG).

In den nächsten drei Jahren werde die deutsche Solarstromindustrie ihre heimischen Produktionskapazitäten verdreifachen, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig rechneten die Hersteller damit, im Jahr 2010 etwa 50 Prozent ihrer Umsätze im Ausland zu erwirtschaften. Dazu investiere die Branche massiv in den Auf- und Ausbau neuer Photovoltaik-Fertigungsstätten. 2010 wird die jährliche Investitionssumme laut einer aktuellen Unternehmensbefragung des Bonner Marktforschungsinstituts EuPD-Research rund 2,6 Milliarden Euro betragen - ein Plus von einer Milliarde gegenüber 2007.   "Deutsche Solarunternehmen reinvestieren ihre Gewinne in ihre Expansion und verschaffen sich damit eine starke Wettbewerbsposition am internationalen Solarmarkt. Derzeit entstehen allein 15 neue Fertigungsstätten und festigen Deutschlands Stellung als globale Solarschmiede", sagt BSW-Solar- Geschäftsführer Carsten Körnig. Einer aktuellen Studie des Schweizer Bankhauses Sarasin & Cie. zufolge werde der Weltmarkt für Solartechnik bis 2020 jährlich im Schnitt um 30 Prozent wachsen. "Erfreulicherweise haben sich die Perspektiven der weltweiten PV-Märkte weiter verbessert, da sich einige Hürden wie der Siliziumengpass oder fehlende Förderprogramme aufzulösen beginnen. Für 2010 erwartet die Bank Sarasin eine neu installierte PV-Leistung von über acht Gigawatt", unterstreicht Dr. Matthias Fawer, Autor der Sarasin-Studie, das enorme Potenzial.


Kapazitätsausbau schafft Arbeitsplätze; Forschung und Entwicklung werden vorangetrieben

Der Kapazitätsausbau sorgt in Deutschland nach Berechnungen von EuPD-Research für mehrere Zehntausend neue Arbeitsplätze. In der Summe könnten 2020 über 100.000 Beschäftigte in der Solarstrombranche tätig sein. Jobmotoren sind dabei auch neue Solar-Technologien wie etwa Dünnschichtzellen. Mehr als 20.000 Beschäftigte erwarten die Marktforscher bis Ende der nächsten Dekade in diesem Marktsegment. Deutschland zählt heute international zu den Technologieführern bei Solarzellen. Um dieses Plus im harten internationalen Wettbewerb insbesondere gegenüber Fernost und den USA behaupten zu können, bauen die Solarunternehmen ihre Forschung und Entwicklung beträchtlich aus. In diesem Jahr fließen rund 166 Millionen Euro in diesen Bereich, 2020 könnten es laut EuPD-Research rund 545 Millionen Euro sein.


Volker Ruhl, Head of Economics and Financial Research von EuPD Research, kommentiert: "Im Zentrum der Forschungsaktivitäten steht eine Verbesserung des Preis-Leistungsverhältnisses von Solarprodukten. Die Erhöhung des Wirkungsgrads von Solarzellen spielt dabei ebenso eine wichtige Rolle wie die Verbesserung der Materialeffizienz im Fertigungsprozess."


"Solarstrom wird noch im kommenden Jahrzehnt genauso viel kosten wie Strom aus der Steckdose"

Der Solarstandort Deutschland profitiert stark vom Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es garantiert Betreibern von Solaranlagen über 20 Jahre die Abnahme und kostendeckende Vergütung für selbst erzeugten Solarstrom und macht damit ihren Betrieb wirtschaftlich. Die gesetzlich verankerte Senkung der Förderung (Degression) bei neu installierten Anlagen von jährlich fünf Prozent habe dazu geführt, dass die Endverbraucherpreise für Solaranlagen kontinuierlich sinken und die Systempreise in Deutschland mittlerweile weltweit zu den niedrigsten gehören, betont der BSW-Solar. Noch im kommenden Jahrzehnt rechnet der Verband mit der Netzparität (Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom) und halbierten Solarstrompreisen. "Solarstrom wird dann genauso viel kosten wie Strom aus der Steckdose", erläutert Carsten Körnig. Bis zu diesem Zeitpunkt werde Solarstrom auf eine Förderung angewiesen sein. Solarenergie habe das Potenzial, langfristig ein Viertel des deutschen und den Großteil des weltweiten Stromverbrauchs zu decken. Auf Dauer gebe es keine Alternative zu erneuerbaren Energien, so Körnig. Erst kürzlich hätten Wissenschaftler der Universität Kassel nachgewiesen, dass eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien in Deutschland möglich werde.

22.11.2007   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Geothermie: Start der Stromerzeugung in Landau – ein Meilenstein bei der Nutzung der Energie aus dem Untergrund

Geothermie-Kraftwerk in Landau.
Geothermie-Kraftwerk in Landau.

Das erste ganzjährig industriell nutzbare Geothermie-Kraftwerk Deutschlands wurde am 21.11.2007 im Beisein von Ministerpräsident Kurt Beck und der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Astrid Klug, offiziell in Betrieb genommen. Klug betonte die Vorbildfunktion des Erdwärme-Kraftwerks. "Diese Anlage wird der geothermischen Stromerzeugung in Deutschland einen Schub verleihen. Damit treiben wir unsere Strategie zum Ausbau der erneuerbaren Energien entscheidend voran", so Klug. Die Anlage wird eine Strommenge erzeugen, die dem Jahresbedarf von 6.000 Haushalten entspricht. Mit der überschüssigen Wärme sollen anfangs 300 Haushalte und später - nach einer Kapazitätserweiterung - 1.000 Haushalte versorgt werden.   Das Projekt wurde durch das Bundesumweltministerium mit über 2,6 Millionen Euro unterstützt. Betreiber des Kraftwerks ist die geox GmbH, eine 50-prozentige Tochter der EnergieSüdwest und der Pfalzwerke. In Kürze wird als zweites industriell genutztes Geothermiekraftwerk in Deutschland die Anlage in Unterhaching die Stromproduktion aufnehmen. Wärme für große Gebiete der Gemeinde Unterhaching liefert das Kraftwerk schon jetzt.

Staatssekretärin Klug: Geothermie wird vom integrierten Energie- und Klimapaket der Bundesregierung profitieren


Astrid Klug wies auch auf geplante Änderungen der Rahmenbedingungen für die Tiefengeothermie hin. Sowohl bei der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) als auch im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien seien deutliche Verbesserungen vorgesehen. "Die Nutzung der Geothermie wird von den anstehenden Gesetzesänderungen und Maßnahmen des integrierten Energie- und Klimapakets der Bundesregierung profitieren", betonte Klug. Die Zeichen in der Geothermiebranche stünden damit auf Wachstum. Dies lasse sich an der Zahl der Planungen für geothermische Anlagen erkennen - in Deutschland sind laut BMU gegenwärtig rund 150 Projekte zur Wärmenutzung oder zur Stromerzeugung in Arbeit.

22.11.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: geox GmbH,

 

DGS schlägt CO2-Emissionsbeschränkung für Heizsysteme statt Nutzungspflicht für erneuerbare Energien vor

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. (DGS) fordert eine CO2-Emmissionsbeschränkung für Heizungen auf 240 Gramm pro Kilowattstunde Wärmeenergie – und zwar statt "starrer Technologievorgaben" wie es das Bundesumweltministerium (BMU) für das geplante Erneuerbare - Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) vorschlage. "Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. begrüßt nachdrücklich den Vorstoß des Bundesumweltministers, die Förderung der nachhaltigen und klimaneutralen Wärmeversorgung gesetzlich zu regeln", so der technisch-wissenschaftliche Verband in einer Pressemitteilung. Die im Gesetzesvorschlag genannten Ziele seien zwar deckungsgleich mit den Anliegen der DGS, dennoch sehe die DGS in dem vom Bundesumweltministerium vorgelegten Entwurf eine Vielzahl technischer Probleme, die mit dem DGS-Vorschlag elegant gelöst werden könnten, indem Grenzwerte nach dem Vorbild der Emissionsvorgaben im Verkehr festgesetzt werden. 

"Solar-Pflicht" für Gebäudeeigentümer

Betroffen vom BMU-Gesetzentwurf sind Eigentümer von Gebäuden. Diese sollen künftig den Wärmeenergiebedarf teilweise mit erneuerbaren Energien decken. Diese Pflicht kann erfüllt werden durch die Nutzung von Biomasse, Erdwärme, solarer Strahlungsenergie und Umweltwärme. Bei der Nutzung solarer Strahlungsenergie wird die Pflicht dadurch erfüllt, dass Sonnenkollektoren mit einer Fläche von mindestens 0,04 Quadratmetern Kollektorfläche je Quadratmeter Nutzfläche installiert werden. Bei Nutzung von fester Biomasse, Geothermie und Umweltwärme wird die Pflicht dadurch erfüllt, dass der Wärmeenergiebedarf überwiegend aus diesen Quellen gedeckt wird.


Probleme des BMU-Vorschlags zum Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz

Erstmalig werde im Hinblick auf eine saubere Wärmeversorgung das Ordnungsrecht bemüht, was aus Sicht der DGS nicht grundsätzlich abzulehnen ist, doch dies bedeute, dass Bauherren bei Nichtbeachtung mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro belegt werden könnten. Da das Gesetz starre Technologievorgaben mache, könne diese Kombination für die Akzeptanz des Gesetzes sehr problematisch werden, betont die DGS. Offen blieben Fragen, ob ein Bauherr auch zu einem Bußgeld verpflichtet werden könne, wenn ein Handwerker eine technisch nicht funktionsfähige Anlage liefert oder falsch auslegt. Weiter sieht die DGS bei der Solarthermie das Problem, die Nutzungsverpflichtung in Quadratmetern Kollektorfläche festzusetzen, da hieraus kein direkter Bezug zum Wärmeertrag hergestellt werden könne. "Diese sind nur einige ausgewählte Problemfälle von vielen Detailproblemen", so die DGS.


Lernen vom Verkehr: Vorschlag der EU Kommission: 120 gCO2/km

"Das Terrain eines regenerativen Wärmegesetzes ist schwierig, deshalb hilft in einer solchen Situation oftmals der Blick auf die Strasse. Hier kann der Schlüssel zu einem innovativen und praktikablen Ansatz liegen", stellt die DGS fest. Die EU-Kommission habe für den Verkehr bewiesen, dass mit einer CO2-Emissionsbegrenzung ein wirksamer Klimaschutz angegangen werden kann. "Im Heizungsmarkt angewandt könnte die Bundesregierung mit der gleichen Methode den gordischen Knoten der gesetzlichen Förderung erneuerbarer Wärmeenergie durchtrennen und ein wirksames Instrument bereitstellen.


Argumente für einen CO2-Immissionschutz mit 240 gCO2/kWh Wärmeenergie: Transparenz schafft Akzeptanz

Für ihren Vorschlag spricht laut DGS, dass es sich dabei um eine transparente Lösung handle, die den direkten Bezug zwischen Forderung und Maßnahme herstellt. Für die Akzeptanz ordnungsrechtlicher Maßnahmen sei dies wesentlich. Der Ansatz einer CO2-Emissionsbeschränkung auf 240 gCO2/kWh Wärmeenergie schaffe diesen direkten Bezug zum Klimaschutz.


Ausbaufähige Ergänzung zur Energieeinsparverordnung, ohne komplizierte Umrechnungsfaktoren

Außerdem sieht die DGS den CO2-Immissionschutz als perfekte Ergänzung zur bereits bestehenden Verbrauchsbegrenzung für Gebäude nach der Energieeinsparverordnung (EnEV). Für dieses Vorgehen spreche auch, dass eine Beschränkung der CO2-Emissionen im Verkehr bereits auf EU-Ebene praktiziert wird, so dass eine Kompatibilität mit dem EU-Recht gegeben sei.
Der Ansatz einer CO2-Emissionsbeschränkung sei zudem technologieoffen und schaffe Raum für Innovationen, betont die DGS. Komplizierte Umrechnungsfaktoren wie etwa von Kilowattstunden zu Quadratmetern würden komplett entfallen und gäben damit Rechtssicherheit. Schließlich sei der Ansatz einer CO2-Emissionsbeschränkung auf 240 gCO2/kWh Wärmeenergie ausbaufähig, da Verschärfungen nach Technologiefortschritten jederzeit möglich seien.


Tabelle zum EE-Anteil im Internet

Bei einer Beschränkung der CO2- Emissionen auf 240 gCO2/kWh würde beispielsweise der notwendige Anteil an erneuerbaren Energien bei einem neuen Erdgas-Brennwertkessel bei 20 % liegen, errechnete die DGS auf Grundlage der Werte des KfW-C02-Gebäudesanierungsprogramms. Eine Elektro-Speicherheizung müsste zum Beispiel entsprechend zu 70 % durch erneuerbare Energien ergänzt werden. Biogas-Heizungen, mit Biomasse betriebene Heizkraftwerke und Blockheizkraftwerke sowie Solarkollektoren zur Raumheizung könnten die Vorgaben direkt erfüllen.

Die Auswirkungen ihres Vorschlags hat die DGS in einer Tabelle dargestellt, die heruntergeladen werden kann unter   In dem Solarkraftwerk kommen Photovoltaik-Nachführsysteme vom Typ SOLON-Mover zum Einsatz. Neben dem Hunter Valley-Projekt seien noch weitere Projekte in Vorbereitung, darunter ein Projekt auf der tasmanischen Insel King Island. Für die SOLON AG bedeutet das Projekt einen ersten Schritt in den australischen Photovoltaikmarkt, heißt es in der Pressemitteilung.

20.11.2007   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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US-Unternehmen Solar Integrated erhält Auftrag für größtes Photovoltaik-Dach in Frankreich

Photovoltaik-Dacheindeckung von Solar Integrated.
Photovoltaik-Dacheindeckung von
Solar Integrated.

Die Solar Integrated Technologies, Inc. (Los Angeles, Kalifornien), Hersteller gebäudeintegrierter Solarstromanlagen (building integrated photovoltaic; BIPV) berichtet in einer Pressemitteilung, das Unternehmen habe am 15.11.2007 einen Auftrag mit einem Volumen von 6,6 Millionen US-Dollar für ein Photovoltaik-Dach erhalten. Auftraggeber und künftiger Betreiber ist das Unternehmen Akuo Energy, ein Entwickler von Projekten zur Nutzung erneuerbarer Energien. Das Solar-Kraftwerk soll von Urbasolar, einem französischen Anbieter schlüsselfertiger Photovoltaiksysteme, auf einem Logistikgebäude in Südfrankreich installiert werden. Urbasolar ist autorisierter Distributor und Partner von Solar Integrated in Frankreich. Das Vorhaben, das im Jahr 2008 fertig gestellt werden soll, wird laut Solar Integrated Technologies das größte gebäudeintegrierte Solardach Frankreichs.  Solar Integrated Technologies kombiniert selbst entwickelte Dünnschichtmodule mit einer einlagigen Dachmembran und konzentriert sich auf gewerbliche und industrielle Photovoltaik-Anwendungen im großen Stil.



0,55 Euro pro Kilowattstunde Solarstrom aus gebäudeintegrierten Systemen

"Dieser hoch interessante Vertrag ist ein weiterer Beleg für unsere starke Wettbewerbsposition in Frankreich, wo ein herausragender Einspeisetarif von 0,55 Euro pro Kilowattstunde Solarstrom aus unseren dachintegrierten PV-Systemen bezahlt wird", sagte R. Randall MacEwen, Präsident und Vortand von Solar Integrated. Akuo Energy beweist mit der Entwicklung des größten gebäudeintegrierten Solarstromsystems seine führende Rolle in Frankreich. Wir freuen uns über das Vertrauen von Akuo in unsere PV-Dachintegration", ergänzte MacEwen.


Erster Schritt in einer langen Reihe von Photovoltaik-Erfolgen in Frankreich

Eric Scotto, Vorstand von Akuo Energy kommentiert: " Wir sind begeistert davon, eines der größten Solardach-Projekte in Europa zu finanzieren und zu betreiben. Akuo investiert in alle Arten der erneuerbaren Energien, doch wir sind überzeugt, dass die Solarenergie einer der vielversprechendsten Wachstumsmärkte ist. Deshalb sehen wir dieses Vorhaben als ersten Schritt in einer langen Reihe künftiger Erfolge der Photovoltaik in Frankreich - und wir können uns für in Europa noch viel mehr vorstellen", fügte Urbasolar-Vorstand Stephanie Giraud hinzu.

20.11.2007   Quelle: Integrated Technologies, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Integrated Technologies, Inc.,
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Strategische Photovoltaik-Partnerschaft: SCHOTT Solar stärkt Vertrieb in Indien mit Premier Solar Systems

SCHOTT-Solarzelle aus polykristallinem Silizium.
SCHOTT-Solarzelle aus polykristallinem
Silizium.

Kurz nach dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Indien erhält die dortige Solar-Branche durch die strategische Partnerschaft zwischen einem indischen und einem deutschen Unternehmen einen großen Schub: Die SCHOTT Solar GmbH hat mit dem indischen Solarmodulhersteller Premier Solar Systems (Hyderrabad) eine Liefervereinbarung über die nächsten vier Jahre getroffen, berichtet SCHOTT Solar in einer Pressemitteilung. SCHOTT Solar wird den indischen Hersteller mit kristallinen und Dünnschichtsolarzellen versorgen, aus denen Premier dann Solarmodule fertigt.  Diese sollen in verschiedensten Solarsystemen verarbeitet werden, die Premier Solar Systems in Indien, Asien und Afrika vertreibt - zum Beispiel in Form von Solarstromanlagen oder Solar-Wasserpumpensystemen, aber auch zur Energieversorgung von Straßenlaternen und als solarstrombetriebene Lichtquellen für den Hausgebrauch.


Auf die Details der Kooperation haben sich beide Unternehmen bereits Anfang 2007 geeinigt; im Oktober startete Premier Solar Systems nun mit der Weiterverarbeitung der so genannten ASI OEM Dünnschicht-Module von SCHOTT Solar. SCHOTT Solar sei als einziges Unternehmen in der Lage, derart variable Rohmodule zu liefern, dass Premier Solar Systems diese völlig flexibel weiterverarbeiten kann, heißt es in der Pressemitteilung. Premier Solar Systems Pvt Ltd, mit Sitz in Hyderrabad, wurde 1995 gegründet. Heute betreibt das Unternehmen eine hochmoderne Solarmodul-Fertigungslinie mit einer Produktionskapazität von 15 Megawatt (MW) jährlich.


2.300 bis 3.200 Sonnenstunden jährlich - ein riesiges Potenzial für die Solartechnik

Die Solartechnik hat enorme Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Indiens. Die starke Sonneneinstrahlung auf dem Subkontinent - Experten sprechen von 2.300 bis 3.200 Sonnenstunden jährlich - bietet ein riesiges Potenzial für die Produktion und den Absatz von Solartechnik-Lösungen. Genau dieses Potenzial wollen SCHOTT Solar und Premier Solar Systems durch ihre starke Partnerschaft erschließen. "Wir profitieren mehrfach von dieser Partnerschaft mit SCHOTT Solar, indem wir unseren Kunden sowohl kristalline Module als auch ASI Produkte in SCHOTT Solar Qualität aus einer Hand anbieten können", sagt C. Saluja, Geschäftsführer von Premier Solar Systems. "Durch die Verwendung von SCHOTT Solar Ausgangsprodukten kann jedes Modul eine IEC konforme Qualität erreichen. Diese hohe Produktqualität können wir nur mit dem Marktführer in der PV Solartechnik SCHOTT Solar erzielen", ist Saluja überzeugt. Michael Harre, Mitglied der Geschäftsführung bei SCHOTT Solar fügt hinzu: "Mit Premier Solar Systems freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit einem Partner, der wie SCHOTT Solar auf Qualität und Kundennähe großen Wert legt."

20.11.2007   Quelle: SCHOTT Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar GmbH,
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Arnold Schwarzenegger: "Wir wollen jedes Haus zum Kraftwerk machen"

Schwarzenegger (l) und Schüco-Chef Hindrichs.
Schwarzenegger (l) und Schüco-Chef Hindrichs.

Arnold Schwarzenegger, Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien und Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG, kamen vor kurzem zu einem intensiven Gedankenaustausch zusammen. Beide sind sich einig: Jedes Gebäude kann schon bald seine eigene Energie erzeugen. Schwerpunkt des mehr als 90 Minuten dauernden Gesprächs sei die Einschätzung und Bewertung von Szenarien zur künftigen Energieversorgung in Deutschland wie in Kalifornien gewesen, heißt es in der Pressemitteilung der Schüco International KG, Schwarzeneggers besonderes Interesse habe dem Leitbild "Energy2" gegolten. Dieses steht für Energie sparen und Energie gewinnen, beispielsweise durch energieeffiziente Fenster und Fassaden kombiniert mit Photovoltaik, Solarthermie und Wärmepumpen.  Gerade für sonnenreiche Gegenden wie Kalifornien böten sich große Entwicklungspotenziale, betont Schüco. Ziel sei das gänzlich "energiekostenfreie Haus": ein Haus, das mehr Energie produziert als es selbst verbraucht.



Millionen-Solardächer-Programm soll 3.000 Megawatt saubere Energie bringen

Schwarzenegger gilt als einer der wichtigsten politischen Repräsentanten, die in der aktuellen Klimadiskussion mit Taten glänzen. Als kalifornischer Gouverneur hat er Energieeinsparung und Umweltschutz von Anfang an zur Chefsache erklärt. So initiierte er bereits 2004 das "Grüne-Gebäude-Programm", das die Entwicklung energetischer Gebäudebestandteile und die Sanierung von bestehenden Immobilien fördert. Mit dem "Millionen-Solardächer-Programm" unterstützt die kalifornische Regierung außerdem die Installation von Photovoltaik-Anlagen. "Das Programm wird 3.000 Megawatt saubere Energie produzieren und gleichzeitig den Ausstoß von Treibhausgasen um drei Millionen Tonnen reduzieren", so Schwarzenegger. "Das hat dieselbe Wirkung, als würde man eine Million Autos von der Straße nehmen."


Gebäude als Kraftwerke mit integrierten Photovoltaik-Modulen

Das Interesse des amerikanischen Marktes an Fenster- und Solarsystemen von Schüco hat nach Angaben des Unternehmens in den letzten Monaten deutlich zugenommen. "Ich bin sicher, dass Solaranlagen bereits in naher Zukunft zum natürlichen Erscheinungsbild eines Gebäudes gehören werden", meint Dirk U. Hindrichs. "So lassen sich beispielsweise Photovoltaikmodule schon heute problemlos in Fassaden integrieren. Schüco-Innovationen können damit die Vision von Gebäuden als Kraftwerken vorantreiben. Ich bin beeindruckt von den Initiativen, die Gouverneur Schwarzenegger bereits auf den Weg gebracht hat. Wir sind davon überzeugt, mit unseren zukunftsweisenden Produkten die Vision des Gouverneurs in den nächsten Jahren eindrucksvoll zu unterstützen und zur erfolgreichen Umsetzung beizutragen. Deshalb werden wir 2008 die Schüco Aktivitäten in Kalifornien erheblich ausbauen."

20.11.2007   Quelle: Schüco International KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schüco International KG,
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Statistisches Bundesamt: Durchschnittserlös der Energieversorger für Strom deutlich gestiegen

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes betrug der vorläufige Grenzpreis oder Durchschnittserlös für Strom im Jahr 2006 10,46 Cent je Kilowattstunde. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Grenzpreis damit um 7,3 % gestiegen. Der Grenzpreis ist gesetzlich definiert als Durchschnittserlös der Versorgungsunternehmen je Kilowattstunde Strom, berechnet aus den Stromlieferungen an alle Letztverbraucher. Bei der Abgabe an die Sondervertragskunden erlösten die Versorgungsunternehmen 2006 im Durchschnitt 8,02 Cent je Kilowattstunde, 11,2 % mehr als 2005. Der Durchschnittserlös aus der Stromabgabe an die privaten Haushalte belief sich 2006 auf 15,36 Cent je Kilowattstunde. Das ist ein Plus von 7,4 % gegenüber 2005.  Der Durchschnittserlös oder Grenzpreis wird ohne Mehrwertsteuer und ohne rückwirkende Stromsteuerrückerstattungen ausgewiesen, enthält jedoch die Netznutzungsentgelte, die Stromsteuer, die Konzessionsabgaben sowie Ausgleichsabgaben nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz. Der Grenzpreis dient den Energieversorgungsunternehmen als Grundlage zur Berechnung der Konzessionsabgaben. Das sind Entgelte, welche die Energieversorgungsunternehmen den Gemeinden zahlen müssen für das Recht, die Letztverbraucher mit Strom zu versorgen und öffentliche Verkehrswege für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen zu nutzen.

19.11.2007   Quelle: Statistisches Bundesamt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau: Neuer Fertigungsstandort sichert zusätzliche Kapazitäten für weiteres Wachstum

Solarzellen-Beschichtungsanlage SiNA_L von Roth & Rau
Solarzellen-Beschichtungsanlage
SiNA_L von Roth & Rau

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat am 16.11.2007 ihren neuen Produktionsstandort feierlich eröffnet. Wenige Kilometer entfernt von dem ursprünglichen Unternehmenssitz entstanden innerhalb der letzten zehn Monate drei Produktionshallen, die optimale Voraussetzungen für die Produktion der Hightech-Anlagen und Prozesssysteme für die Photovoltaik-Industrie bieten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf 7.500 Quadratmetern entsteht dort künftig das Hauptprodukt der Roth & Rau AG, die Antireflexbeschichtungs-Anlagen der Serie SiNA. Darüber hinaus sollen hier die hauseigene Vorfertigung, die Fertigung von Anlagen für die Dünnschicht-Technologie sowie ein neues Technikum für Forschung und Entwicklung eingerichtet werden. Zudem entstanden zusätzliche Büroräume mit einer Fläche von 2.600 m2, in denen ab sofort Projektmanagement, Engineering und Softwareentwicklung für den Geschäftsbereich Photovoltaik sowie die Verwaltung untergebracht sind. An dem alten Standort verbleiben der zweite Geschäftsbereich Plasma- und Ionenstrahltechnologie und die Fertigung einiger Anlagenkomponenten für den Geschäftsbereich Photovoltaik. 


Roth & Rau erwartet im Photovoltaik-Markt bis 2010 Wachstumsraten von über 20 %

"Mit dem Bau des neuen Standorts konnten wir uns zusätzlichen Raum für das weitere Wachstum erschließen. In den ersten neun Monaten 2007 haben wir unseren Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode verdreifacht und bei Wachstumsraten im Photovoltaik-Markt von über 20 % bis 2010 rechnen wir auch in den kommenden Jahren mit einer weiterhin dynamischen Geschäftsentwicklung. Der neue Photovoltaik-Standort ist ein erster Schritt innerhalb unseres Kapazitätsausbaus. Zusätzlich haben wir seit Anfang des Jahres 57 neue Mitarbeiter eingestellt und sind auch weiterhin auf der Suche nach qualifiziertem Personal. Darüber hinaus prüfen wir weitere Möglichkeiten der Kapazitätserweiterung wie Akquisitionen oder Kooperationen mit Partner-Unternehmen", erläutert der Vorstandsvorsitzende Dr. Dietmar Roth.


Region Chemnitz profitiert von der Solarindustrie

Nicht nur für Roth & Rau berge die Inbetriebnahme des neuen Standorts enormes Potenzial, auch die Region Chemnitz profitiere davon, betont das Unternehmen. Die Ansiedlung vieler wachstumsstarker Unternehmen aus dem näheren Umfeld der Solarindustrie beschere der Region zusätzliche Arbeitsplätze und mache sie zu einem attraktiven Standort für Fach- und Führungskräfte in Deutschland. In ihren Reden anlässlich der Eröffnungsfeier von Roth & Rau betonten die Ehrengäste, Prof. Dr. Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, sowie Dr. Christoph Scheurer, Landrat des Landkreises Chemnitzer Land, eben diese wirtschaftliche Bedeutung der Solarindustrie für den Standort.

19.11.2007   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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Weltklimarat verabschiedet Zusammenfassung der Klimaschutzberichte - Michael Müller: Mehr Grund zur Sorge denn je

Der Zwischenstaatliche Ausschuss zu globalen Klimaänderungen (IPCC) am 17. November 2007 in Valencia den Synthesebericht zum 4. Sachstandsbericht verabschiedet. "Die Ergebnisse der Wissenschaft sind unmissverständlich. Wir müssen schnell und entschlossen handeln, um den Klimawandel in einem beherrschbaren Rahmen zu halten. Die Politik muss diese Herausforderung annehmen und bei der UN-Klimakonferenz in Bali ein starkes Signal senden", kommentiert Michael Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium (BMU).   "Wir brauchen ein klares Mandat für den Beginn von Verhandlungen zu einem umfassenden Klimaschutzregime auf der Grundlage des Kyoto-Protokolls. Der IPCC hat deutlich gemacht, dass wir bis 2015 die Wende schaffen müssen. Und er hat es entscheiden abgelehnt, eine kurzsichtige Debatte über vermeintliche Profiteure des Klimawandels in einzelnen Weltregionen zu führen", so Müller weiter.


Ohne schnelles Gegensteuern drohen unkontrollierbare Risiken

Der Synthesebericht fasst die Inhalte der bereits im ersten Halbjahr2007 veröffentlichten Teilbände des 4. Sachstandsbericht zusammen. Kernaussagen sind, dass die Klimaänderung stattfindet und die Folgen spürbar sind. Ohne schnelles Gegensteuern drohen laut IPCC unkontrollierbare Risiken. Die Menschheit habe die Instrumente in der Hand, um die Risiken zu mindern und abzuwenden, so der Weltklimarat. Mit geeigneter Politik und einem effektiven internationalen Klimaregime könne es gelingen, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2050 um mindestens die Hälfte gegenüber dem Basisjahr 1990 zu reduzieren.

Erstmals benennt der IPCC klar die Risiken, die drohen, wenn die globale Erwärmung weiter steigt: Bei einem Anstieg um 1-2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten drohen ernsthafte Risiken für viele einzigartige und bedrohte Ökosysteme. Bei einem Anstieg der globalen Erwärmung um mehr als etwa 2,5 Grad wären 20-30 Prozent der Arten weltweit vom Aussterben bedroht. Außerdem drohen dann die polaren Eiskappen abzuschmelzen. Das könnte zu einem schnelleren Anstieg des Meeresspiegels über die nächsten Jahrhunderte führen.


WWF lobt IPCC-Bericht: "Ein Weckruf an die Politik"

"Der Report ist ein lauter Weckruf an die Politik, endlich die Verringerung der Treibhausgase anzupacken", urteilt die Umweltorganisation WWF. Die Regierungen würden in die Pflicht genommen, auf der UN Konferenz in Bali in zwei Wochen über tiefe Einschnitte zur Reduzierung der Treibhausgase zu verhandeln. Der WWF erkennt an, dass sich die Wissenschaftler dem enormen Druck einiger Regierungen widersetzt hätten und in dem Synthese-Bericht alle Schlüsselfaktoren und wesentlichen Vorhersagen zum Klimawandel zusammen getragen haben. "Die Zeit der Ausreden ist endgültig vorbei", so Eberhard Brandes, Geschäftsführer des WWF Deutschland.

Als ersten Schritt fordert der WWF von den reichen und industrialisierten Ländern, ihre Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 30 Prozent unter die Werte von 1990 zu drücken. Wichtig sei, sofort zu handeln und hier erheblich mehr Geld in saubere Technologien sowie in Anpassungsmaßnahmen in den Entwicklungsländern.


Hintergrundinformationen und IPCC-Teilberichte im Internet

Ein Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes mit dem Titel „Klimaänderungen, deren Auswirkungen und was für den Klimaschutz zu tun ist“ steht zum Herunterladen bereit unter http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/hintergrund/ipccsynthese.pdf.
Die drei Zusammenfassungen der Teilberichte gibt es in deutscher und englischer Sprache unter: http://www.de-ipcc.de. Die ausführlichen Berichte in Englisch unter: www.ipcc.ch.

19.11.2007   Quelle: BMU; WWF World Wide Fund For Nature, UBA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Chinesische XinAo-Gruppe kauft Produktionslinie von Applied Materials zur Herstellung von Dünnschicht-Modulen

Applied SunFab: Produktionslinie für Dünnschicht-Solarmodule
Applied SunFab: Produktionslinie für
Dünnschicht-Solarmodule

Mit der Bekanntgabe seines Vorhabens zur Errichtung der bedeutendsten Produktionsanlage für Photovoltaik-Module in China steigt der Energieversorger XinAo Group (Heibei; China) in den Markt für Solarenergie ein. Der Komplettanbieter von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien unterzeichnete einen Vertrags mit Applied Materials über die Lieferung einer Dünnschicht-Produktionslinie vom Typ "Applied SunFab" mit modernster Photovoltaik-Technologie auf Basis von 5,7 Quadratmeter großen Glas-Trägermaterialien.  Die Produktionslinie mit einer optionalen Aufrüstung auf Tandem-Junction-Technologie (übereinandergeschichtete Solarzellen, die ein breiteres Lichtspektrum nutzen und einen höheren Wirkungsgrad ermöglichen) wird bereits in der ersten Phase PV-Module mit einer Gesamtleistung von über 50 Megawatt MW produzieren können. Geplant sei, die Gesamtkapazität des Produktionsstandortes schrittweise auf insgesamt 500 MW auszubauen, berichtet Applied Materials in einer Pressemitteilung.



XinAo-Chef Wang: Erneuerbare Energie zum wettbewerbsfähigen Preis anzubieten

Der Vertrag wurde am 13. November unterzeichnet von Yusuo Wang, Präsident der, XinAo-Gruppe, und Franz Janker, Geschäftsführender Vizepräsident von, Applied Materials. "Die Herstellung von Solar-Modulen ist ein bedeutender Bestandteil unserer Strategie, sowohl China als auch andere Ländern mit sauberer Energie zu versorgen. Wir nutzen unsere Innovationskraft und Erfahrung in der Energieproduktion und -verteilung, um erneuerbare Energie zu einem wettbewerbsfähigen Preis anzubieten", sagte Wang. "Wir haben uns aus zwei Gründen für Applied Materials als Hauptlieferanten entschieden: Einerseits ist das Unternehmen führend in der Verarbeitung ultra-großer Substrate. Andererseits blicken chinesische Halbleiterproduzenten und Applied Materials bereits auf 23 Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit zurück", so Wang weiter.


Kostenvorteile durch große Substrate

"Wir freuen uns sehr, die XinAo Group bei ihrem ersten Solar-Projekt unterstützen zu dürfen und wir werden dieses ambitionierte Projekt gemeinsam zum Erfolg machen", sagte Franz Janker. "Die Applied SunFab Dünnschicht-Produktionslinie verwendet Substrate, die mit 5,7 m2 viermal so groß sind wie die heute üblicherweise eingesetzten Module. Durch diese Größenvorteile wird XinAo sowohl die Herstellungs- als auch die Montagekosten senken. Der Einsatz dieser großen Substrate wird die Entwicklung kostengünstiger Lösungen zur Erzeugung sauberer, erneuerbarer Energie beschleunigen", betont Janker.

19.11.2007   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials,
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Broschüre "Maschinenbau und Ausrüster der Photovoltaikindustrie" erschienen

Cover (Ausschnitt) der Broschüre.
Cover (Ausschnitt) der Broschüre.

Allein in Deutschland sind inzwischen Solarstromanlagen mit einer Leistung von rund 2,5 Gigawatt (GW) installiert. Weltweit tragen Photovoltaik-Kraftwerke mit über 6,6 GW dazu bei, den wachsenden Energiehunger zu stillen. Trotz ihres enormen Anteils an der Erfolgsgeschichte der Photovoltaik stand aber die Zulieferindustrie bislang kaum im Fokus. Nun hat die Solarpraxis AG die Broschüre "Engineering the solar age - Maschinenbau und Ausrüster der Photovoltaikindustrie" herausgegeben. Die Publikation widmet sich erstmals ausschließlich der Wertschöpfungskette "vor der PV-Fabrik" und vermittelt einen Eindruck ihrer Leistungsfähigkeit und der darin liegenden Chancen.   "Der Solarstandort Deutschland profitiert von der Stärke des heimischen Maschinen- und Anlagenbaus. Im Verbund mit einer weltweit führenden Forschung und innovationsbereiten Solarunternehmen ist er die Antriebswelle für die Markterschließung der Solarenergie", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar).


Entwicklung der Solarstromindustrie plus 30 Unternehmensporträts

Im ersten Teil wird der Weg der Photovoltaik zur Großindustrie beschrieben. Aktuelle Zahlen und Studienergebnisse bieten einen umfassenden und fundierten Überblick über die Branche. Im zweiten Teil der Broschüre stellen sich knapp 30 Unternehmen aus der Zulieferindustrie vor, die direkt und indirekt am Bau und Betrieb von Solaranlagen und -technik beteiligt sind.

Weitere Informationen: http://www.photovoltaik-zulieferer.de/

19.11.2007   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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Konferenz in Kairo: Erneuerbare Energien für Afrika

Wind-, Solar- und Bioenergie gewinnen auf dem afrikanischen Kontinent und im mittleren Osten zunehmend an Bedeutung, berichtet der Europressedienst (Bonn). Die drohende Ausschöpfung traditioneller Ressourcen, der gestiegene Rohölpreis und der Klimawandel machten eine Neuorientierung der Energieversorgung erforderlich. Auf dem "Africa/Middle East Renewable Energy Summit 2007" in Kairo werden Experten und Unternehmer aus aller Welt über die Möglichkeiten und Chancen aber auch die Risiken der Entwicklung erneuerbarer Energien in diesen Ländern informieren. 

Schwerpunkt Südafrika: Solar- und Windstrom zur Sicherung der Stromversorgung

Der Energiegipfel für Afrika und den Mittleren Osten findet am 20. und 21. November in der ägyptischen Hauptstadt Kairo statt. Ein Schwerpunkt der Konferenz liegt auf der Etablierung erneuerbarer Energien in Südafrika. Vor allem in Hinblick auf die FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2010 bedürfe das Land einer gesicherten Stromversorgung, die durch die Nutzung erneuerbarer Energien, wie Wind- und Sonnenstrom unterstützt werden soll. So spreche auf dem Podium unter anderem Dieter Holm von der International Solar Energy Society – South Africa über die Zukunft erneuerbarer Energien in Entwicklungsländern. Um dort auch in ländlichen Gebieten die Elektrifizierung voranzutreiben, eignen sich beispielsweise netzunabhängige Photovoltaikanlagen besonders. Doch auch Schwierigkeiten durch gesetzliche Vorschriften oder Risiken wie Diebstahl werden auf der Konferenz behandelt.

Über das nördliche Afrika und die EU-Pläne, 50 Prozent des Strombedarfs im Jahr 2050 von dort zu importieren spricht Peter Göpfrich, Geschäftsführer der deutsch-arabischen Industrie- und Handelskammer in Kairo. Eine Förderung erneuerbarer Energien, ähnlich dem Einspeisetarif in Deutschland, ist in Afrika und dem mittleren Osten noch eher selten. Deshalb liegt ein weiterer Fokus der Veranstaltung auf den Finanzierungsmöglichkeiten für erneuerbare Energien in diesen Gebieten. Hierzu informieren Experten der Weltbank aber auch Vertreter von Unternehmen, welche bereits in diesen Ländern in Wind-, Sonnen- oder Bioenergie investiert haben.

Veranstaltet wird der Africa/Middle East Renewable Energy Summit 2007 in Kairo von Universal Network Intelligence aus Singapur. Zur dritten Konferenz dieser Art erwartet das Unternehmen Teilnehmer aus aller Welt, darunter hauptsächlich Entscheider aus der Industrie sowie Investoren und Regierungsorganisationen. EuPD Europressedienst wird vor Ort sein und exklusiv berichten.

19.11.2007   Quelle: EuPD   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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HELMA Eigenheimbau AG eröffnet Sonnenhaus im Musterhauspark in Lehrte

Taufe des Solarspeichers in Lehrte.
Taufe des Solarspeichers in Lehrte.

Die HELMA Eigenheimbau AG (Isernhagen) eröffnete am 16. November 2007 ein HELMA-Sonnenhaus in ihrem Musterhauspark in Lehrte. Das HELMA-Sonnenhaus sei die innovativste und effektivste Art, Energie zu sparen und biete zu dem die bemerkenswerte Möglichkeit, absolut CO2-neutral zu heizen, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Durch die ganzjährige Nutzung der Solar-Energie könne mit einem HELMA-Sonnenhaus beim Heizen vollständig auf die Nutzung von Öl, Gas und Strom verzichtet werden. Die gespeicherte Sonnenenergie reiche selbst in kalten und sonnenarmen Perioden aus, um das Haus komfortabel zu beheizen.  "Mit dem Sonnenhaus hat die HELMA Eigenheimbau AG ihr Produktportfolio um einen sehr aussichtsreichen, ressourcenschonenden Haustyp erweitert", heißt es in der Pressemitteilung. Neben dem Sonnenhaus im Musterhauspark in Lehrte (Norddeutschland) können sich Interessenten auch im zeitgleich fertig gestellten Musterhaus im Süden Deutschlands (Offenburg) eindrucksvoll von den Vorzügen des Sonnenhauses überzeugen. HELMA verfüge somit über zwei schlagkräftige Standorte, um die innovative Sonnenhaus-Technik präsentieren zu können und somit den Vertrieb dieses Haustyps entschieden voranzutreiben. Als Sonnenhaus darf laut Sonnenhaus-Institut (Straubing), nur ein Gebäude bezeichnet werden, das zu mindestens 50 Prozent solar beheizt wird. Der Restwärmebedarf wird mit dem heimischen Rohstoff Holz gedeckt, der zudem CO2-neutral verbrennt.



Energiesparende Haustypen immer gefragter

Vor dem Hintergrund stetig steigender Energiekosten hat die Nachfrage nach energiesparenden Haustypen erheblich zugenommen. Hierzu haben neben dem gestiegenen ökologischen Bewusstsein auch die verkürzten Amortisationszeiten beigetragen, die Energiesparhäuser auch wirtschaftlich zunehmend zu einer intelligenten Investition machen. "Wir beschäftigen uns bereits seit vielen Jahren intensiv mit energieeffizienten Bauweisen und haben uns so frühzeitig eine hohe Expertise in diesem Bereich aufbauen können", so Karl-Heinz Maerzke, Vorstandsvorsitzender der HELMA Eigenheimbau AG. "Mit unseren KfW-40/60-Häusern, dem Passivhaus und nun dem Sonnenhaus haben wir uns optimal in diesem wichtigen Zukunftsmarkt positioniert, der in den kommenden Jahren maßgeblich zu unserem Unternehmenserfolg beitragen wird", so Maerzke weiter.

Weitere Informationen über Sonnenhäuser:

· Massives Ziegelhaus 100 % mit Sonnenenergie beheizt.
· Solarheizung pur – 100% Sonnenwärme, auch im Winter.


18.11.2007   Quelle: HELMA Eigenheimbau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HELMA Eigenheimbau AG,
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Neue Online-Datenbank hilft qualifizierte und unabhängige Energieberater zu finden

Energieberater auf einen Klick.
Energieberater auf einen Klick.

Mit seiner neuen Internet-Datenbank bietet der Bundesverband der Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker (GIH) e.V. allen Hausbesitzern die Möglichkeit, innerhalb von Sekunden einen neutralen und fachkundigen Energieberater in der Nähe zu finden. Interessenten brauchen lediglich die Postleitzahl und den gewünschten Umkreis einzugeben. Ihre Suche können die Besucher der Website nach bestimmten Kriterien einschränken. Drei Kategorien gibt es hier. Unter dem Stichwort §Qualifikation" kann der Suchende beispielsweise auswählen, ob der Berater das GIH-Siegel haben soll, ob er beim BAFA zugelassen oder bei der Deutschen Energieagentur (dena) oder bei der KfW registriert ist. 

In der Kategorie "Profil" kann das Interesse spezifiziert werden. Wird ein Fachmann für Schimmel oder Bauphysik gesucht? Dreht es sich um Solaranlagen, Erdwärme und Holzheizungen? Oder soll er sich mit den länderspezifischen Beraterprogrammen auskennen? Ein Glossar rundet das neue Angebot ab. In dem laufend erweiterten Verzeichnis erläutert der GIH Fachbegriffe aus der Energieberatung, angefangen mit dem Stichwort "Anlagen-Aufwandszahl" über "Nutzenergie" bis zur Wärmeschutzverglasung. "Mit der Datenbank wollen wir erreichen, dass Hausbesitzer eine qualifizierte, gewerkeunabhängige und neutrale Beratung erhalten", erläutert Fred Weigl, 1. Vorsitzender des GIH-Bundesverbandes, das Ziel.

Der GIH-Bundesverband ist die Dachorganisation von derzeit 19 regional strukturierten Mitgliedsvereinen und -verbänden mit rund 2.300 Energieberatern. Er sieht sich als Vertretung unabhängiger Energieberater aus Handwerk, Architektur, Ingenieurswesen und Naturwissenschaft. Der GIH ist anhörungsberechtigter Interessensverband und Ansprechpartner für Politik und Wissenschaft. Der Leitsatz lautet: Energieeffizienz durch qualifizierte Beratung. Das GIH-Siegel wurde als Nachweis für Professionalität und Kompetenz geschaffen. GIH-Berater verpflichten sich zur Unabhängigkeit und Fortbildung und lassen sich regelmäßig überprüfen.

Die Datenbank im Internet: http://www.energieberater-datenbank.de



18.11.2007   Quelle: GIH-Bundesverband e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GIH.,

 

Honda präsentiert neues Brennstoffzellenfahrzeug "FCX Clarity"

Brennstoffzellen-Stapel (Stack) von Honda.
Brennstoffzellen-Stapel (Stack) von Honda.

Honda präsentierte am 15.11.2007 auf der Los Angeles International Auto Show das Brennstoffzellen-Fahrzeug "FCX Clarity" und gab Pläne bekannt, das Automobil ab Sommer 2008 in begrenztem Umfang zu vermarkten. Der FCX Clarity ist ein emissionsfreies Brennstoffzellenfahrzeug der nächsten Generation mit Wasserstoffantrieb auf Grundlage der komplett erneuerten Brennstoffzellenplattform "Honda V Flow". Besonderes Kennzeichen dieses Antriebs sei ein ultrakompakter, effizienter und leistungsstarker Brennstoffzellenstapel, heißt es in der Pressemitteilung.   Mit enormen Verbesserungen hinsichtlich Reichweite, Leistung, Gewicht und Wirtschaftlichkeit sowie seiner sportlichen, dynamischen und eleganten Erscheinung, die zuvor für ein Brennstoffzellenfahrzeug unerreichbar waren, beweise der FCX Clarity die deutlichen Fortschritte von Honda, das mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenfahrzeug in punkto Form und Funktion an die gewohnten Standards anzugleichen.



Honda plant, den FCX Clarity über eine begrenzte Anzahl von Leasing-Endkunden in Südkalifornien (USA) auf dem Markt einzuführen. Die erste Übergabe soll im Sommer 2008 stattfinden. Genauere Einzelheiten zu dem Leasing-Programm sollen noch vor der Auslieferung bekannt gegeben werden. Gegenwärtig ist ein dreijähriger Leasing-Zeitraum mit einer Monatsrate von 600 US-Dollar einschließlich Wartung und Kaskoversicherung vorgesehen.

18.11.2007   Quelle: Honda Motor Europe (North) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Honda Motor Europe (North) GmbH,
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Kompaktes Brennstoffzellen-System von Ecofys für mobile Anwendung im Verkehr

Von Ecofys entwickelter Brennstoffzellenantrieb
des Bootes "Hydrogen Xperiance".

Ecofys (Köln/Utrecht) hat ein neues Brennstoffzellen-System entwickelt, das mit Hilfe eines äußerst kompakten Reformers aus Flüssiggas (LPG) direkt vor Ort Wasserstoff herstellt und damit die Probleme bei der separaten Infrastruktur für den Transport und die Lagerung von Wasserstoff löst. Das System konzipierte Ecofys gemeinsam mit den Unternehmen Brinkmann & Niemeijer, JD Nederland und Voller Energy. Die Entwicklung bringe die breite Nutzung von Brennstoffzellen zur abgas- und geräuscharmen Energieerzeugung einen wichtigen Schritt voran, heißt es in der Pressemitteilung.   Durch den Reformer können Brennstoffzellen-Systeme viel kompakter als derzeitige Wasserstoff-Systeme gestaltet werden, während sie gleichzeitig auf mehrere erneuerbare Energieformen zurückgreifen. Das Produkt ist deshalb besonders praktisch für Endverbraucher und entspricht unserem Unternehmensziel, eine nachhaltige Energieversorgung für alle erreichen zu wollen", so Robert van den Hoed, Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Experte bei Ecofys. Zudem eröffneten die kleinen Maße und die direkte Umwandlung von LPG viele neue mobile Anwendungsmöglichkeiten, etwa auf Booten oder als Generatoren auf Baustellen. Neben herkömmlichen Kraftstoffen wie LPG soll das System in Kürze auch mit flüssigen Biokraftstoffen laufen können. Hierzu will Ecofys einen entsprechend kompakten Biomethanol-Umwandler vorstellen.



Einsatz des Prototyps für niederländisches Transport-Ministerium

Das kompakte Brennstoffzellen-System erhielt kürzlich durch Camiel Eurlings, Transportminister der Niederlande, den "Small Business Innovation Research Award". Ecofys will nun gemeinsam mit seinen Partnern einen Prototypen des Systems entwickeln und diesen auf einem mobilen Warnhinweis-Verkehrsschild installieren.

17.11.2007   Quelle: Ecofys   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ecofys,
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Umfrage: Große Bereitschaft zum Stromsparen - Verbraucher wollen mehr Informationen

Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haus- halt kann mehr als 250 Euro einsparen.
Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haus-
halt kann mehr als 250 Euro einsparen.

Nach den jüngsten Diskussionen über die Strompreise zeichnet sich bei den Verbrauchern ein hohes Interesse für das Stromsparen ab. Dies zeigt eine von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz in Auftrag gegebene repräsentative Bevölkerungsumfrage. Über 70 Prozent der Befragten geben an, dass der effiziente Umgang mit Strom im Haushalt für sie eine hohe oder sehr hohe Bedeutung hat. Über 50 Prozent sehen auch das größte Stromsparpotenzial in privaten Haushalten statt in Industrie und Gewerbe oder im Dienstleistungssektor. Gleichzeitig fühlt sich die Hälfte nur durchschnittlich oder unzureichend über Einsparmöglichkeiten informiert.  "Beim Stromsparen geht es den Menschen nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie", kommentiert Annegret Cl. Agricola, Bereichsleiterin für Energieeffizienz und Elektrizität bei der dena. Tatsächlich könne zum Beispiel ein privater Haushalt seinen Stromverbrauch durch wirtschaftliche Maßnahmen um 25 Prozent und mehr reduzieren. "Jetzt kommt es darauf an, die passenden Informationen zielgenau und handlungsorientiert bereit zu stellen", betont Agricola.


Laut Umfrage besteht der größte Informationsbedarf bei den Energieeinsparpotenzialen von Haushaltsgroßgeräten, Informations- und Kommunikationstechnik und beim Stand-by-Verbrauch elektrischer Geräte. Energiespartipps für diese Bereiche wünschen sich jeweils zirka 45 Prozent der Befragten. Rund 30 Prozent hätten gerne mehr Hinweise zum Energiesparen bei Umwälzpumpen in Heizungssystemen und der elektrischen Warmwasserbereitung. Die Mehrheit der Befragten informiert sich am liebsten in den klassischen Medien Zeitungen und Zeitschriften sowie Fernsehen und Radio über das Stromsparen. Das Internet und Broschüren sind ebenfalls beliebt.

Die Initiative EnergieEffizienz setzt an diesen Punkten an und bietet Verbrauchern in privaten Haushalten, in Industrie und Gewerbe und Dienstleistungsbetrieben Informationen über alle Möglichkeiten zum Strom- und damit Kostensparen. Regelmäßige Veröffentlichungen in der Tages- und Fachpresse geben schnell umzusetzende Stromspartipps.

Nutzerfreundliche Broschüren erläutern, wie der Stromverbrauch problemlos reduziert und vor allem wie viel Geld dabei gespart werden kann. Ein umfangreiches Internetangebot hält weitere Tipps bereit und hilft durch spezielle Datenbanken bei der Auswahl besonders energieeffizienter Geräte. Für private und gewerbliche Nutzer gibt es außerdem Rechenhilfen, welche die individuellen Stromkosten und das Einsparpotenzial aufzeigen.

Alle Angebote der Initiative sowie die Ergebnisse der Umfrage gibt es unter http://www.initiative-energieeffizienz.de.

17.11.2007   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Initiative EnergieEffizienz/dena (Deutsche Energie-Agentur GmbH).,
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Mecklenburg-Vorpommern siegt beim Klimaschutz-Test aller deutschen Bundesländer

GEO mit Ländertest zum Klimaschutz.
GEO mit Ländertest zum Klimaschutz.

Mecklenburg-Vorpommern ist deutscher Spitzenreiter, wenn es um den Klimaschutz geht. Zu diesem Ergebnis kommt der von der Zeitschrift GEO in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Beirat angeregte Test "Was leisten die 16 Bundesländer für den Klimaschutz?". Die Ränge 2 bis 4 belegen Berlin, Brandenburg und Bayern. Schlusslichter sind das Saarland und Rheinland-Pfalz. In 20 Kategorien wurden Energie, Verkehr, Bau und politische Strategien bewertet, darunter Faktoren wie der Pro-Kopf-Energieverbrauch und -CO2-Ausstoß, der Anteil erneuerbarer Energien, Pkw-Dichte, Flughäufigkeit oder die Bereitschaft, energiesparsam zu bauen.   Außerdem ermittelte das Magazin, wie vorbildlich sich die Landesregierungen selbst verhalten, indem sie beispielsweise Solaranlagen auf landeseigenen Gebäuden installieren oder regelmäßig über Fortschritte im Klimaschutz berichten. Die detaillierten Ergebnisse sind in einer umfangreichen Sonderbeilage zur Dezemberausgabe der Zeitschrift GEO veröffentlicht.



36 Prozent Strom aus regenerativen Quellen in Mecklenburg

Besonders groß sind die Unterschiede beim Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch. Hier liegt Mecklenburg mit 36 Prozent Ökostrom vor Schleswig-Holstein mit 29 Prozent. Auch in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Bayern übersteigt der Anteil inzwischen 20 Prozent. In neun Bundesländern liegt die Quote hingegen bisher unter zehn Prozent: Zu den Nachzüglern gehören nicht nur die Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen, sondern auch das Saarland, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Baden-Württemberg.


Drastische Leistungsunterschiede der Bundesländer beim Klimaschutz

"Diese Untersuchung ist bisher einzigartig und war dringend notwendig", sagt Udo Ernst Simonis, Professor am Wissenschaftszentrum Berlin, der den GEO-Test als einer von fünf wissenschaftlichen Beiräten begleitet hat. "Transparenz zu der Frage, was die Landesregierungen für den Klimaschutz tun, fehlte bisher", so Simonis weiter. Martin Meister, Wissenschafts-Ressortleiter bei GEO fügt hinzu: "Alle Welt redet darüber, wie dringend notwendig konsequente Klimapolitik ist. Doch was geschieht tatsächlich auf regionaler Ebene? Wir sind überrascht, wie drastisch die Leistungsunterschiede der Bundesländer in den einzelnen Feldern des Klimaschutzes sind."

"Handeln nach dem Klimaschock" lautet der Titel des GEO-Themenschwerpunkts in der Dezemberausgabe. Satellitenaufnahmen zeigen, wie sehr sich die Erde in Zeiten der globalen Erwärmung bereits verändert hat. Ein Essay widmet sich der Frage, weshalb es den Menschen so gut gelingt, den Klimawandel zu verdrängen. Überdies werden nationale und internationale Vorbilder in ihrem Engagement für den Klimaschutz vorgestellt. Außerdem präsentiert das Heft die wichtigsten Fakten und die populärsten Mythen zur Erderwärmung.

Die aktuelle GEO-Ausgabe hat 238 Seiten, kostet 6,- Euro und erscheint am 16. November 2007.

17.11.2007   Quelle: Gruner+Jahr, GEO   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gruner+Jahr, GEO,
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Haushaltsausschuss des Bundestages erhöht Gabriels Etat um 50 Prozent - 400 Millionen Euro für Klimaschutzprojekte

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat am 15.11.2007 dem Vorschlag des Bundesumweltministeriums zur Verwendung der Erlöse aus der Veräußerung von Emissionszertifikaten zugestimmt. Die auf rund 400 Millionen Euro veranschlagten Netto-Einnahmen sollen in den Haushalt des Bundesumweltministeriums (BMU) eingestellt werden, der damit um 50 Prozent aufgestockt wird. Die Klimaschutzausgaben des gesamten Bundeshaushalts steigen damit um 200 Prozent; von 875 Millionen Euro im Jahr 2005 auf 2,6 Milliarden Euro im Jahr 2008. Die Mittel sollen zur Finanzierung einer umfassenden Klimaschutzinitiative des BMU verwendet werden, die dem Klimaschutz auf nationaler und internationaler Ebene zusätzliche Impulse geben soll.  "Das ist ein Riesenerfolg für den Klimaschutz und ein starkes Signal für den bevorstehenden Klimagipfel auf Bali", kommentiert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Deutschland werde das einzige Land der Welt sein, das mit einem Kohlendioxid-Reduktionsziel von 40 Prozent bis 2020 nach Bali fährt. "Wir sind die einzigen, die das mit einem konkreten Maßnahmenpaket unterlegen können. Und wir sind auch die einzigen, die einen Teil der Einnahmen aus dem heimischen Emissionshandel für internationale Klimaschutzmaßnahmen einsetzen, konkret 120 von 400 Millionen Euro", so Gabriel weiter.


280 Millionen Euro für Klimaschutzinvestitionen in Deutschland und 120 Millionen für internationalen Klimaschutz

Die Mittel seien zwar noch bis zur Vorlage der entsprechenden Richtlinien für die Förderprogramme gesperrt, heißt es in der Pressemitteilung des BMU. Das Umweltministerium werde diese Richtlinien aber bereits im Januar und Februar des kommenden Jahres vorlegen können. Die Klimaschutzinitiative des BMU besteht aus einem nationalen und einem internationalen Teil. Mit 280 Millionen Euro sollen Klimaschutzinvestitionen der Wirtschaft, die Markteinführung umweltfreundlicher Produkte sowie Klimaschutzprojekte in sozialen und kulturellen Einrichtungen und in Kommunen gefördert werden. 120 Millionen Euro stehen für internationale Klimaschutzausgaben zur Verfügung, etwa für den Aufbau nachhaltiger Energieversorgungsstrukturen in Entwicklungsländern und für Investitionen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.

16.11.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Photovoltaic Austria: Ökostrom dämpft Strompreisentwicklung

PV-Anlage Bahnhofcity Wels (Österreich).
PV-Anlage Bahnhofcity Wels (Österreich).

Die neuerliche Kontingentierung des jährlichen Fördervolumens für Ökostrom in Österreich, die am 15.11.2007 von Bundeswirtschaftsminister Dr. Martin Bartenstein mit 21 Millionen Euro beziffert wurde, wirke sich äußerst negativ auf die künftige Strompreisentwicklung aus, kritisiert der Verband Photovoltaic Austria in einer Pressemitteilung. Besonders die Preissteigerungen fossiler Energieträger hätten in den letzten Jahren zu massiven Strompreiserhöhungen geführt, betont der Photovoltaik-Verband. Diese Erhöhungen seien zurückzuführen auf die enorme Nachfrage nach Energie, auf mangelnden Wettbewerb, auf Spekulationen an den Börsen, Krisen in den Ölförderländern und auf "überdimensionale" Gewinne der Energiekonzerne. "Nur mit heimischem Ökostrom können wir die künftige Preisentwicklung positiv gestalten und dem Energiepreisdiktat von außen entkommen", betont Photovoltaic Austria-Geschäftsführer Gerhard Fallent. 


Strom aus Ökostromanlagen sei bereits heute über die gesamte Laufzeit der Anlage kalkulierbar und konstant, betont Photovoltaic Austria. Die Photovoltaik ermögliche Planungssicherheit und konstante Strompreise über viele Jahrzehnte. "Da die Preise von fossilen Energieträgern weiter stark steigen werden, dämpfen Ökostromanlagen die Energiepreise der kommenden Jahre", bemerkt Fallent. "Es wäre daher wirtschafts- und energiepolitisch sehr klug auf diese Kontingentierung von 21 Mio. Euro jährlich zu verzichten und einen möglichst raschen Ausbau des heimischen Ökostroms zu unterstützen", gibt Fallent abschließend zu bedenken.

16.11.2007   Quelle: Photovoltaic Austria   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MEA SOLAR GmbH,
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Photovoltaik-Hersteller ersol weiht neue Solarzellen-Produktion in Arnstadt ein

Neue ersol-Solarfabrik in Arnstadt (Thüringen).
Neue ersol-Solarfabrik in Arnstadt (Thüringen).

Die ersol Solar Energy AG (ersol) eröffnet am 16.11.2007 gemeinsam mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Dieter Althaus, Ministerpräsident von Thüringen, ihre zweite Zellproduktion. In wenigen Wochen will ersol die neue Fertigung für hocheffiziente kristalline Solarzellen offiziell in Betrieb nehmen. Die neue Produktionsstätte für kristalline Silizium-Solarzellen in Arnstadt, in die nach Angaben des Unternehmens rund 46 Millionen Euro investiert wurden, verfügt über eine Produktionskapazität von 100 Megawatt (MWp). Schrittweise werden in der zweiten ersol-Zellfabrik bis zu 150 Beschäftigte dauerhaft Arbeit finden, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Anfang 2008 sollen die ersten multi- und monokristallinen Silizium-Solarzellen Arnstadt verlassen und einen Beitrag zur umweltfreundlichen Energieversorgung in einem nachhaltigen Energiemix leisten.  


Photovoltaik-Produktion vom Wafer bis zur Solarzelle

"Es ist großartig, dass wir heute unser zweites Werk für kristalline Solarzellen feierlich einweihen können. Für ersol ist dies ein entscheidender Meilenstein bei der Erweiterung seiner Kapazitäten. Die kristalline Zellfertigung ist zentraler Bestandteil unseres Produktportfolios. Nun können wir am Standort Arnstadt ohne große Logistikwege vom Wafer bis zur Solarzelle produzieren. Damit schaffen wir es, den Markt und die immense Nachfrage nach unseren Produkten zu bedienen. Eine Jahresproduktion der neuen Zellfabrik kann rund 30.000 Haushalte mit Solarstrom versorgen und entlastet die Umwelt um einen CO2-Ausstoß von rund 1 Million Tonnen", so Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wird am 16.11. symbolisch den Knopf zum Start des Testbetriebs der neuen ersol-Zellproduktion betätigen. Auf einem 41.000 Quadratmeter großen Gelände ist binnen knapp eines Jahres eine etwa 10.100 m2 große Fertigungsstätte entstanden. Baubeginn für die neue Zellproduktion war Dezember 2006, Richtfest im April 2007. M+W Zander FE GmbH errichtete ein schlüsselfertiges Produktionsgebäude, welches dann noch mit entsprechenden Produktionsanlagen ausgestattet wurde. Als Subunternehmen war mit der Züblin Ost aus Jena eine Thüringer Firma für den Rohbau verantwortlich. Insgesamt 80 Prozent der von M+W Zander beauftragten Subunternehmen waren Thüringer Firmen.


Bis Ende 2012 Kapazität von mehr als 500 MWp geplant

Nun verfügt ersol über eine weitere hochmoderne Fabrik, welche die verfügbare Nominalkapazität im Bereich kristalline Zellen in der ersol-Gruppe bis Ende 2008 auf 220 MWp anwachsen lässt. Zum Jahresende 2010 plant ersol, über eine Nominalkapazität von 400 MWp und Ende 2012 über 500 MWp zu verfügen. Dafür habe sich die ersol Gruppe mittels verschiedener Langfristlieferverträge den erforderlichen Rohstoff Silizium entsprechend gesichert.


Bis Ende 2010 sollen 1.000 ersol-Mitarbeiter Solarstromtechnik produzieren

Auch im thüringischen Arnstadt soll wie in der Erfurter Produktionsstätte im Vierschicht-Betrieb an sieben Tagen in der Woche gearbeitet werden. Den Personalbedarf für dieses neue Werk kann ersol aufgrund seiner aktiven Personalstrategie decken. Durch eine gelungene Kooperation mit der Agentur für Arbeit und dem Erfurter Bildungsträger BWAW konnte die ersol Gruppe bereits in den vergangenen Monaten ausreichend viele Fachkräfte für die Arbeit in der neuen Zellproduktion qualifizieren. Die ausgebildeten Mikrotechnologen können deshalb zum offiziellen Start der Arnstädter Zellfertigung ihre Arbeit aufnehmen. Bis Ende 2010 erwartet ersol, rund 1.000 Mitarbeiter zu beschäftigen. Vor kurzem hatte die ersol Gruppe die 700-Personen-Marke durchbrochen und ist derzeit ein über 740 Mitarbeiter starkes Solarunternehmen.

16.11.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Rheinland-pfälzische Umweltministerin kritisiert Vorschlag der EU-Kommission zum Fördersystem für erneuerbare Energien

Umweltministerin Conrad: EEG statt Quotenmodell.
Umweltministerin Conrad:
EEG statt Quotenmodell.

Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad (SPD) hat bei der Konferenz der Umweltminister des Bundes und der Länder am 14.11.2007 in Krickenbeck einen Antrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa eingebracht, berichtet das Ministerium für Umwelt und Forsten - Rheinlandpfalz (MUFVRLP) in einer Pressemitteilung. In dem Antrag fordert Rheinland-Pfalz die Aufnahme des deutschen Einspeisesystems auf der Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in den Vorschlag der EU-Kommission zum Ausbau der erneuerbaren Energien. "Sollten die derzeitigen Vorstellungen der Kommission umgesetzt werden, gefährdet dies die Erfolgsgeschichte für die regenerativen Energien in Deutschland und die Führungsposition - und zwar in ihrer ganzen Breite - bei den Technologien der Erneuerbaren Energien", stellte Conrad fest.  Anfang Januar 2008 will die EU-Kommission vorschlagen, wie die unter deutscher Ratspräsidentschaft beschlossenen anspruchsvollen Ziele im Klimaschutz und der Ausbau der erneuerbaren Energien auf 20 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs der Europäischen Union erreicht werden sollen. Es geht dabei darum, wie das EU-Ziel auf die einzelnen Mitgliedstaaten aufgeteilt und nach welchem System die Ziele umgesetzt werden sollen.


Margit Conrad: Quotensystem ungeeignet zum Ausbau der Erneuerbaren

Die derzeitigen Überlegungen der Kommission sähen für die Umsetzung des Regenerativstrom-Anteils ein EU-weites Handelssystem für grüne Zertifikate vor, heißt es in der Pressemitteilung. Im Kern bedeute das, dass die Stromversorger künftig bezogen auf ihre Verkaufsmenge Mindestanteile (Quoten) an erneuerbarer Energie anbieten müssen. Soweit sie die erneuerbaren Energien nicht selbst erzeugen, müssen sie die fehlenden Ökostrom-Mengen bei anderen Erzeugern zukaufen, gleichgültig wo die in Europa produzieren. "Das von der EU-Kommission vorgesehene Quotensystem ist kein geeignetes Modell für die Entwicklung und den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Quote wird im Gegensatz zur Förderung nach Energie-Einspeise-Gesetz EEG die noch notwendigen Technologieentwicklungen bei den Erneuerbaren nicht voranbringen, sondern eher behindern", heißt es in der Pressemiteilung des Ministeriums für Umwelt und Forsten - Rheinlandpfalz (MUFVRLP).


Photovoltaik-Ausbau würde auf die lange Bank geschoben

Conrad: "Jeder greift zunächst nach dem billigsten Produkt. Das sind auch Wasserkraft, dann Wind. Die teureren, noch am Anfang der Entwicklung stehenden Energien wie zum Beispiel die Photovoltaik, werden auf die lange Bank geschoben." Die im Quotensystem mögliche Erfüllung der eigenen Regenerativstrom-Verpflichtungen durch Kauf von Zertifikaten in anderen Mitgliedstaaten trage auch nichts zur eigenen Versorgungssicherung bei.


Mitgliedstaaten sollen das Einspeisesystem selbst wählen

Nach dem rheinland-pfälzischen Vorschlag soll es dem jeweiligen Mitgliedstaat überlassen sein, nach welchem System die nationalen Ausbauziele erfüllt werden. Ob Anteile erneuerbarer Energien aus anderen Mitgliedstaaten auf das nationale Ausbauziel angerechnet werden können und in welchem Umfang, müsse ebenfalls in die Entscheidungskompetenz der Mitgliedstaaten fallen. "Es wäre für niemanden nachvollziehbar, wenn das Einspeisesystem als weltweit erfolgreichstes und kostengünstigstes System zum Ausbau der erneuerbaren Energien durch die EU-Kommission gefährdet würde. Überall dort, wo eine Quote zur Förderung der erneuerbaren Energien vorgeschrieben ist, ist der Strom aus dieser CO 2-freien Energiequelle teurer als in Deutschland", betont Ministerin Conrad.

16.11.2007   Quelle: Ministeriums für Umwelt und Forsten - Rheinlandpfalz (MUFVRLP)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.margit-conrad.de,
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USA: PG&E and Ausra wollen solathermisches Kraftwerk mit 177 Megawatt bauen

Solar-Kollektoren von Ausra.
Solar-Kollektoren von Ausra.

Der US-Stromversorger Pacific Gas and Electric (San Francisco, Kalifornien) und das Solarthermie-Technologieunternehmen Ausra Inc. (Palo Alto) haben am 05.11.2007 berichtet, dass sie einen Vertrag über den Bau eines solarthermischen Kraftwerks geschlossen haben, das im Zentrums Kalifornien errichtet werden soll. "Der heut geschlossene Vertrag zwischen Ausra und PG&E unterstreicht, wie eine saubere Energieproduktion Arbeitsplätze in Kalifornien schaffen kann und gleichzeitig eine verlässliche Quelle erneuerbarer Energie darstellt", sagt Gouverneur Arnold Schwarzenegger. "Ich freue mich, dass die Kalifornischen Unternehmen die Herausforderung der historischen Klimaschutzinitiative AB 32 annehmen zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen und zur Bekämpfung des Klimawandels", so Schwarzenegger weiter. Kalifornien bleibe US-Vorreiter bei der Forschung, Entwicklung und Produktion grüner Energie, betonte der Gouverneur. Das solarthermsiche Kraftwerk, das in San Luis Obispo County gebaut werden soll, soll ab 2010 Strom produzieren.   Ausra habe die erforderliche Genehmigung durch die Kalifornische Energiekommission bereits beantragt, so das Unternehmen. "Die Solarthermie ist für unsere Kunden eine zuverlässige und saubere Energiequelle, welche sich vorzüglich zur Deckung von Strom-Spitzenlasten eignet", sagte Fong Wan, Vizepräsident für Energieversorgung bei PG&E. Gemeinsam mit Ausra nehme sein Unternehmen einen weiteren Schritt, um den Elektrizitätsbedarf der Kunden aus einer der saubersten Energiequellen der USA zu decken, ergänzte Wan.


177 Megawatt Leistung auf nur einer Quadratmeile Land

Nach den Plänen von Ausra wird der Bau des Solar-Kraftwerks mehr als 350 hoch qualifizierte Arbeitsplätze schaffen sowie zusätzlich 100 langfristige Jobs in der Region. Das Kraftwerk werde keine Brennstoffe verwenden, nur minimal Wasser verbrauchen und keine Emissionen verursachen. Für eine Leistung von 177 Megawatt werde das Vorhaben dank der außergewöhnlichen Effizient der Ausra-Kollektoren nur eine Quadratmeile Land beanspruchen, heißt es in der Pressemitteilung. "Dieses 177 MW-Kraftwerk ist der erste gemeinsame Ausdruck der gemeinsamen Vision von Ausra und PG&E, wettbewerbsfähigen Solarstrom im großen Stil zu erzeugen", sagte Glen Davis, geschäftsführender Vizepräsident und Vorstand von Asra. "Wir sind begeistert, künftig gemeinsam mit PG&E grünen Strom zu Spitzenverbrauchszeiten zu liefern", so Davis.


Ein Gigawatt Solarthermie-Leistung bis 2012 geplant

Bei der Jahrestagung der "Clinton Global Initiative" hatten die beiden Unternehmen angekündigt, in den kommenden fünf Jahren solarthermische Kraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 1.000 Megawatt zu bauen beziehungsweise zu erwerben Die jetzige Übereinkunft sei das jüngste Beispiel für das Engagement von PG&E in Sachen solarthermische Kraftwerke. PG&E hat nach eigenen Angaben 553 MW-Solarthermieleistung unter Vertrag.

16.11.2007   Quelle: Ausra. Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ausra.Inc.,
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BMU startet Ideen-Wettbewerb zur Verknüpfung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz

Der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Verknüpfung mit Energieeffizienz-Maßnahmen müssen Hand in Hand gehen, so das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Beide seien der Schlüssel für mehr Klimaschutz, erhöhte Versorgungssicherheit und eine langfristig bezahlbare Energieversorgung. In der Praxis zeige sich häufig, dass bisher ungenutzte Synergieeffekte erschlossen werden können. Mit einem Ideenwettbewerb will das BMU jetzt die Kenntnisse und Entwicklungen auf diesem Gebiet weiter vorantreiben. So sollen besonders wegweisende Produkte, Anlagen und Konzepte, die Erneuerbare Energien und Energie-Effizienz verbinden, gefördert werden. 

Insgesamt 6.000 Euro Preisgeld und Präsentation der besten Projekte in einer Broschüre

Unter dem Wettbewerbs-Motto "Gut verzahnt geplant" suchen das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie im Auftrag des BMU innovative Entwicklerinnen und Entwickler, die in beispielhafter Weise den effizienten Umgang mit Energieressourcen und die Nutzung erneuerbarer Energien miteinander verzahnen. Überzeugende Beiträge werden durch die Forschungsinstitute in einer Broschüre portraitiert und die drei besten Einsendungen mit einem Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro prämiert.

Der Wettbewerb findet statt im Rahmen des BMU-Forschungsvorhabens "Energiebalance - Optimale Systemlösungen für erneuerbare Energien und Energieeffizienz". In diesem Projekt werden die technischen und praktischen Hemmnisse zur optimalen Ausgestaltung von Effizienzmaßnahmen in Kombination mit dem Einsatz von erneuerbaren Energien recherchiert und bewertet. Partner des Wettbewerbs sind der Bundesindustrieverband Deutschland, Haus-, Energie- und Umwelttechnik sowie die vdi-nachrichten.

Alle Informationen zum Wettbewerb, die Teilnahmebedingungen und der Fragebogen zur Idee befinden sich auf den Internetseiten des ifeu-Instituts unter http://www.ifeu.de/energiebalance sowie auf der BMU-Seite unter www.erneuerbare-energien.de. Bewerbungen sind ausschließlich per E-mail oder schriftlich an das ifeu-Institut, Wilckensstraße 3, D-69120 Heidelberg zu richten. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2007.

16.11.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu),
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S.A.G. Solarstrom AG: Vorstandssprecher Ilgemann geht, zwei neue Vorstände kommen

Der bisherige Finanzvorstand Markus Ziener ist ab sofort neuer Vorstandssprecher der S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg). Das Unternehmen zählt zu den großen börsennotierten Photovoltaik-Systemintegratoren in Deutschland. Oliver Günther wird neuer Vertriebsvorstand. Mit Christoph Koch kommt ein Finanz- und Steuerfachmann als neuer Finanzvorstand. Uwe Ilgemann, seit fast 5 Jahren Vorstandssprecher, verlässt das Unternehmen zum Jahresende, berichtet die S.A.G. Solarstrom AG in einer Pressemitteilung. Markus Ziener übernimmt gleichzeitig mit der neuen Position die Führung von Einkauf und Personal.  "Der Aufsichtsrat ist sehr erfreut, dass Markus Ziener weiterhin im operativen Geschäft bleibt, um mit seiner langjährigen Erfahrung auch künftig das Unternehmen fortzuentwickeln", so der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Karl Kuhlmann zum Wechsel an der Unternehmensspitze. Bevor Markus Ziener Finanzvorstand wurde, war er bereits im Aufsichtsrat der S.A.G. Solarstrom AG tätig.

Über den scheidenden Vorstandsprecher Uwe Ilgemann sagte Dr. Karl Kuhlmann: "Uwe Ilgemann hat das Unternehmen durch schwierige Zeiten geführt und hat Strukturen im In- und Ausland geschaffen, die es bei seinem Eintritt nicht gab. Er hat wichtige Aufbauarbeit geleistet. Besonders zu nennen ist hier die Expansion des Unternehmens in Europa." Ilgemann werde dem Unternehmen weiter beratend zur Verfügung stehen, so die S.A.G. Solarstrom AG . Grund für die einvernehmliche Beendigung seiner Tätigkeit als Vorstand der S.A.G. Solarstrom AG seien unterschiedliche Vorstellungen über die weitere Unternehmensentwicklung zwischen Ilgemann und dem Aufsichtsrat.

Oliver Günther wird ab dem 1. Januar 2008 das Vorstandsressort Vertrieb übernehmen. Mit ihm kommt Rüdiger Wolf als neuer Leiter des operativen Geschäfts der deutschen S.A.G. Solarstrom Vertriebs GmbH nach Freiburg. Beide hätten Erfahrung im Flächenvertrieb erklärungsbedürftiger, technischer Produkte und brächten somit die nötigen Voraussetzungen mit, erfolgreich Solaranlagen in Deutschland und Europa zu verkaufen, heißt es in der Pressemitteilung. Die langjährige Vertriebs- und Marketingerfahrung beider Vertriebsspezialisten werde bei der Weiterentwicklung der S.A.G. Solarstrom AG von entscheidender Bedeutung sein.

15.11.2007   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Windenergie-Anlagenhersteller REpower: Ergebnis um mehr als 100 % verbessert, höchster Auftragsbestand der Unternehmensgeschichte

Windenergieanlage 5M mit 5 Megawatt Leistung.
Windenergieanlage 5M mit 5 Megawatt Leistung.

Der drittgrößte deutsche Windkraftanlagenhersteller REpower Systems AG hat am 15.11.2007 seinen Neun-Monats-Bericht 2007 vorgelegt und setzt seinen erfolgreichen Wachstumskurs fort. Im Zeitraum Januar bis September 2007 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 172 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 329 Megawatt (MW) umsatzwirksam installiert oder ausgeliefert und eine Gesamtleistung von 394,1 Millionen Euro erzielt (Vorjahreszeitraum: 297,4 Mio. EUR). Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich von 3,4 Millionen Euro auf 7,9 Millionen Euro. Mit 1.223 MW sei der Auftragsbestand zum 30. September 2007 erneut auf dem höchsten Niveau seit Gründung der REpower Systems AG, heißt es in der Pressemitteilung.   Der noch bis zum 31.12.2007 amtierende Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, kommentiert: "REpower ist hervorragend gerüstet für das weitere Wachstum: In Deutschland bauen wir derzeit in Bremerhaven eine Fertigung für unser Offshore-Kraftwerk 5M sowie eine eigene Rotorblattproduktion auf. Der Standort Trampe/Brandenburg wurde kürzlich ausgebaut, so dass die Produktionskapazität verdoppelt werden kann. Hinzu kommt demnächst ein weiterer Standort - Osterrönfeld in Schleswig-Holstein – sowie, zusammen mit Suzlon, ein Technologiezentrum in Hamburg. Außerdem treiben wir die Expansion in unseren Auslandskernmärkten in Europa oder den USA und China weiter voran."


REpower bestätigt seine Ziele für das Jahr 2007 (Umsatz: 650 Millionen EUR und eine EBIT-Marge von 3,0 bis 4,5 Prozent) und erhöht seine Umsatzprognose für das Jahr 2008 auf mindestens eine Milliarde Euro bei einer EBIT-Marge von vier bis sechs Prozent. Vahrenholt: "Wir gehen davon aus, dass wir den Umsatz alle zwei Jahre nahezu verdoppeln und REpower somit 2010 einen Umsatz von mehr als EUR 2,0 Milliarden realisieren kann."

15.11.2007   Quelle: REpower Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REpower Systems AG; Fotograf: Jan Oelker.,
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Studenten entwickeln Blitzschutz für Photovoltaik- und Biogasanlagen

VDE-Infos zum Blitzschutz von PV-Anlagen.
VDE-Infos zum Blitzschutz
von PV-Anlagen.

Blitze werden Biogas- und Solarstromanlagen künftig kaum Schaden zufügen können, denn gleich zwei Studenten haben sich deren Schutz genauer vorgenommen. Der mit 1.000 Euro dotierte Nachwuchspreis 2007 des VDE-Ausschusses für Blitzschutz und Blitzforschung (ABB) wird in diesem Jahr vergeben an Jens Baumann von der Fachhochschule Lippe und Höxter sowie an Thorsten-Peter Müller von der Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz/Oldenburg. Die prämierten Arbeiten beschäftigen sich mit dem praktischen Blitzschutz von Anlagen, die regenerative Energien nutzen, erklärt der Gutachter Prof. Dr.-Ing. Alexander Kern von der Fachhochschule Aachen: "Jens Baumann stellt die Untersuchung und Auswahl von Überspannungsableitern für Gleichspannungsanwendungen in Photovoltaikanlagen in den Mittelpunkt seiner Arbeit; Thorsten-Peter Müller hat die Planung des Blitzschutzsystems von Biogasanlagen im Fokus."  Ausgeschrieben wurde der Nachwuchspreis vom VDE, das Preisgeld stiftete die Blitzschutzbau Rhein-Main Adam Herbert GmbH in Aachen.



Ihre Auszeichnung nehmen die beiden Kandidaten im Rahmen der VDE/ABB-Blitzschutztagung am 15. November 2007 in Neu-Ulm entgegen. Eine Ehrung, auf die sie besonders stolz sein dürfen, denn praktischer Blitzschutz ist von großer Bedeutung: "Blitze können jeden treffen und häufig auch immense Schäden anrichten. Es geht darum Menschen und Anlagen zu schützen und für Innovationen im Bereich des aktiven Blitzschutzes zu sorgen. Ein Engagement, das wir mit diesem Nachwuchspreis unterstützen wollen", erklärt Dipl.-Ing. Thomas Raphael vom VDE.

Blitzschutz-Broschüren im Internet zugänglich

Weitere Informationen unter http://www.vde.com/blitzschutz. Dort können auch PDF-Dokumente heruntergeladen werden: Sowohl eine Broschüre zum Blitzschutz für Laien als auch eine

140 MW-Solarstrom-Leistung mit Tracker-Technologie

Mit der Vertragsunterzeichnung will Naturener seine spanischen Projekte zusammenführen. "Wir gehen davon aus, dass diese drei Solarparks im Sommer 2008 in Betrieb gehen und wir werden sie in unser Portfolio von Wasserkraft- und Windenergieanlagen einfügen", sagte Rafael Sanchez-Castillo, Vorstand der Naturener-Gruppe. SunPower hat nach eigenen Angaben mittlerweile rund 140 MW PV-Leistung mit der SunPower-Tracker-Technologie in Spanien unter Vertrag beziehungsweise kürzlich verkauft, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

13.11.2007   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,
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Photovoltaik-Experte erhält RWTH-Preis für Wissenschaftsjournalismus

Photovoltaik-Fachjournalist Johannes Bernreuter.
Photovoltaik-Fachjournalist
Johannes Bernreuter.

Der RWTH-Preis Wissenschaftsjournalismus der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen geht in diesem Jahr an den Würzburger Fachjournalisten Johannes Bernreuter (42). Der Photovoltaik-Experte erhielt am 9. November die Auszeichnung in der Kategorie Printmedien für seinen Beitrag "Solarzellen - einfach gedruckt", der in der Ausgabe 2/2007 der Zeitschrift "bild der wissenschaft" erschienen ist. Bernreuter beschreibt darin den Ansatz der kalifornischen Start-up-Firma Nanosolar, Dünnschicht-Solarzellen aus dem Verbindungshalbleiter Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid mit einer Tinte aus Nanopartikeln auf Aluminiumfolie zu drucken.   Das Unternehmen verspricht sich von dem Verfahren Herstellungskosten von nur noch 0,35 Dollar pro Watt Modulleistung.



Auszeichnungen für Beiträge über Solarsilizium-Engpass und Photovoltaik der dritten Generation

Für Bernreuter ist es bereits die vierte journalistische Auszeichnung. Mit einem 2001 im Solarstrom-Magazin "Photon" veröffentlichten Report über den sich abzeichnenden Engpass bei Solarsilizium und alternative Herstellungsverfahren gewann er den Karl-Theodor-Vogel-Preis für Technikpublizistik. 2002 und 2003 erhielt er jeweils den "Stromerzähler"-Preis der NaturEnergie AG für Beiträge über die "Photovoltaik der dritten Generation" und das Potenzial von Solarstrom für eine Vollversorgung mit erneuerbaren Energien.


Hörfunkpreis für Feature zum Klimawandel

Den RWTH-Preis in der Kategorie Hörfunk holte dieses Jahr der Kölner Wissenschaftsjournalist Jan Lublinski mit dem am 30. April 2006 im
Deutschlandfunk gesendeten Feature „Der saure Ozean – wie der Klimawandel die Weltmeere bedroht“. Gewinner der Fernseh-Auszeichnung ist die Redaktion des WDR-Wissenschaftsmagazins "Quarks & Co" (Moderator: Ranga Yogeshwar) mit der Sendung „Herzklopfen – Rhythmus des Lebens“ vom 14. November 2006. Der in jeder Kategorie mit 1.000 Euro dotierte RWTH-Preis wird seit 1993 alle zwei Jahre vergeben. Diesmal hatten sich 64 Teilnehmer beworben.

13.11.2007   Quelle: Johannes Bernreuter   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wilhelm Breuer,
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Photovoltaik-Konzern First Solar vervierfacht Quartalsumsatz und verzehnfacht Gewinn

Der Solarmodul-Hersteller First Solar, Inc. (Phoenix, USA) gab am 07.11.2007 seine Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal 2007 bekannt, das am 29.09.2007 endete. Nach Angaben des Unternehmens betrugen die Umsatzerlöse im dritten Quartal des Jahres 159 Millionen US-Dollar; im zweiten Quartal des Finanzjahres waren es noch 77, 2 Millionen US-Dollar - und im dritten Quartal des letzten Geschäftsjahres lag der Gesamtumsatz bei 40, 8 Millionen US-Dollar. Den Gewinn im dritten Geschäftsquartal 2007 beziffert First Solar mit 46.0 Millionen US-Dollar oder 0,58 US-Dollar je Aktie einschließlich aller Umtauschrechte, verglichen mit 4,3 Millionen US-Dollar beziehungsweise 0,06 US-Dollar je Aktie im dritten Finanzquartal 2006. 
Produktion in Deutschland ermöglicht weiteres Wachstum

Das dritte Quartal 2007 schließt einen weiteren wichtigen Meilenstein auf unserem Weg hin zur Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom ab. Wir haben den Aufbau unserer Produktion in Deutschland noch vor dem geplanten Zeitpunkt erfolgreich abgeschlossen", kommentiert der Vorstandsvorsitzende von First Solar, Mike Ahearn. Die neue Solar-Fabrik in Frankfurt (Oder) habe dem Unternehmen weiteres Wachstum ermöglicht sowie ein zusätzliches Produktionsvolumen in einem Markt, der weiterhin durch kräftige Nachfrage charakterisiert sei. First Solar produziert Solarmodule mit einem fortschrittlichen Dünnschicht-Halbleiterprozess, der die Solarstromkosten erheblich senken soll. Mit der Bereitstellung von Solartechnik zu erschwinglichen Preisen biete First Solar eine wirtschaftliche Alternative zu fossilen Energien an, helfe Treibhausgasemissionen zu reduzieren und Netzengpässe zu minimieren, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.

13.11.2007   Quelle: First Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Weltklimarat: Klimaerwärmung muss entschlossen bekämpft werden

Der vierte und abschließende Bericht der ab dem 12.11.2007 im spanischen Valencia tagenden zwischenstaatlichen Sachverständigengruppe über Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change; IPCC) werde erneut deutlich machen, dass die Reduzierung der Treibhausgase zuerst Aufgabe der Industriestaaten sei, betont der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in einer Pressemitteilung. Die BUND-Vorsitzende Angelika Zahrnt sieht beim Schutz des globalen Klimas zwar auch die Schwellenländer in der Pflicht. Die CO2-Emissionen müssten jedoch hauptsächlich von jenen deutlich verringert werden, die in der Vergangenheit die größten Mengen des Klimagiftes in die Atmosphäre entlassen haben und dies weiterhin tun. 


Beunruhigende Forschungsergebnisse zum Schmelzen der arktischen Gletscher und zum Auftauen der sibirischen Permafrostböden

"Die Weltklimaberichte liefern umfangreiche Daten über die Ursachen der Erderwärmung. Hurrikans wie Katrina, Orkane wie Lothar und Kyrill, Hochwasserfluten und extreme Dürren sind die Folgen. Die Hauptverantwortung für die Klimaerwärmung tragen die Industriestaaten. Deshalb müssen sie zuerst und vor allem schnell ihre Treibhausgase verringern", Zahrnt. Besonders beunruhigend seien die Forschungsergebnisse des IPCC zum Schmelzen der arktischen Gletscher und zum Auftauen der sibirischen Permafrostböden. Die Eismassen der Arktis erwiesen sich als wesentlich instabiler als vorhergesagt. Ihr Abschmelzen könne dazu führen, dass der Meeresspiegel um mehrere Meter steige. Die Methanemissionen der auftauenden Permafrostböden heizten die Erderwärmung zusätzlich an. Besonders in Regionen, in denen die Menschen in extremer Armut lebten, seien die zu erwartenden Folgen dramatisch. Hinzu komme, dass dort die Mittel für Anpassungsmaßnahmen fehlten.


"Wer die Klimaerwärmung weiter leugnet, macht sich mitschuldig an der Vergeudung wertvoller Energieressourcen"

Zahrnt: "Die Ergebnisse der UN-Klimaforscher sind hieb- und stichfest. Keines der Argumente der so genannten Klimaskeptiker hält noch der Überprüfung stand. Inzwischen erkennen sogar Vertreter großer Ölkonzerne den Ernst der Lage. Wer die Klimaerwärmung weiter leugnet oder verharmlost, macht sich zudem mitschuldig an der Vergeudung wertvoller Energieressourcen." Die IPCC-Berichte seien eine gute Basis für die Anfang Dezember in Bali stattfindende Weltklimakonferenz. Dort müsse der Weg für ein Nachfolgeabkommen für das 2012 auslaufende Kyoto-Klimaschutzprogramm geebnet werden. Die Industriestaaten müssten sich verpflichten, ihre CO2-Emissionen bis 2050 um 80 Prozent zu verringern.


BUND: Bundesregierung muss beim Klimaschutz deutlich an Tempo zulegen

Deutschland könne zu einem erheblichen Teil dazu beitragen, dass der globale Klimaschutz gelinge. Deshalb dürfe das nationale Ziel, die Emissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent zu reduzieren, nicht aufgegeben werden, fordert der BUND. Leider seien bisher lediglich drei der rund dreißig angekündigten Klimaschutzmaßnahmen auf den Weg gebracht worden. Die Bundesregierung müsse hier deutlich an Tempo zulegen. Nur dann werde sie andere Staaten zu mehr Klimaschutz bewegen können.

12.11.2007   Quelle: BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Conergy bestätigt vorläufige Zahlen zum dritten Quartal

Die Hamburger Conergy AG konnte den Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 (per Ende September) um 67 % auf 641,1 Millionen Euro steigern (Vorjahreszeitraum: EUR 384,5 Mio.), berichtet das Solar-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Auslandsumsätze haben sich nach Angaben des Unternehmens im Vergleichszeitraum auf 372,5 Millionen Euro verdreifacht. Im dritten Quartal sei der Umsatz um 60 % auf EUR 223,0 Millionen Euro gestiegen, aber wegen Lieferverzögerungen von Solarmodulen hinter den Erwartungen zurückgeblieben.  Dies wirkte sich im dritten Quartal mit etwa 130 Millionen Euro beim Umsatz aus. Der daraus fehlende Rohertrag sowie Einmaleffekte hätten das Ergebnis, wie bereits berichtet, belastet. Dies führte insgesamt zu einem Konzernergebnis im dritten Quartal in Höhe von minus 10 Millionen Euro.

12.11.2007   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarstrom in Entwicklungsländern: gegen Armut und Klimawandel

Photovoltaik-Projekt im Senegal.
Photovoltaik-Projekt im Senegal.

Die fünften Gespräche am Runden Tisch, veranstaltet vom Europäischen Photovoltaik-Industrieverband EPIA, beschäftigten sich mit der Entwicklungshilfe der EU und speziell mit der Frage, wie die Photovoltaik wettbewerbsfähige, maßgeschneiderte und nachhaltige technologische Lösungen für die ländliche Elektrifizierung liefern kann. 1,6 Milliarden Menschen in Entwicklungsländern haben keinen Zugang zum Stromnetz. Mit neuen Mitteln könnte die Entwicklungshilfe der EU dazu beitragen, diese Zahl rasch zu senken, betont die EPIA. Bislang hat sich die Solarstrom-Technologie dank aktiver Förderpolitik zugunsten erneuerbarer Energien in Europa weit entwickelt. Als Ergebnis dieses Fortschritts kann die Photovoltaik-Branche Ausrüstung, Fachwissen und Experten-Know-how auch der Dritten Welt zur Verfügung stellen, um die Elektrifizierung voranzutreiben.   Der Zugang zu Energie wurde als zentrales Aufgabenfeld der EU-Entwicklungspolitik definiert, damit die Armut in den Schwellen- und Entwicklungsländern bekämpft werden kann. Die EU-Kommission hat kürzlich Programme angestoßen, die Investitionen in nachhaltige Energieprojekte in Entwicklungsländern nach sich ziehen sollen, zum Beispiel COOPENER (Kooperation mit Drittstaaten/Entwicklungszusammenarbeit), das ACP-EU Energie-Kreditprogramm und den künftigen Fonds für Weltweite Energieeffizienz und erneuerbare Energien (Global Energy Efficiency and Renewable Energy Fund; GEEREF).




Photovoltaik ist eine der besten Techniken zur Stromversorgung in den ärmsten Ländern der Welt

Es sei jedoch noch immer unklar, wie viel Erfolg diese Programme bei der Finanzierung relativ kleiner Projekte zur ländlichen Elektrifizierung haben oder haben werden, erinnert die EPIA. "Die Photovoltaik hat sich als eine der besten Techniken erwiesen, um flexible und langfristige Lösungen zur Stromversorgung in den ärmsten Ländern der Welt möglich zu machen. Deshalb muss die EU sicherstellen, dass ihre Initiativen auch auf die richtigen Energiebedürfnisse abheben und eine angemessene Technologie zur nachhaltigen Stromproduktion zum Einsatz kommt. Ein wesentliches Kriterium hierfür ist die Unterstützung für kleine und mittlere Projekte wieder zu verstärken", sagte EPIA-Vizepräsident Ernesto Macias, der auch Präsident des Bündnisses zur ländlichen Elektrifizierung ist.


Globale Energiepolitik für Photovoltaik und alle Erneuerbaren

Für die EPIA ist von zentraler Bedeutung, dass sich die EU auf politischer Ebene sowohl für Förderprogramme für erneuerbare Energien stark macht als auch gegen den Klimawandel. Was wir brauchen, ist eine globale Energiepolitik, die nicht nur die Photovoltaik einschließt, sondern alle Erneuerbaren", fasst Macias zusammen. Die EPIA und die "Alliance for Rural electrification" drängen deshalb die EU-Kommission, das Potenzial und die Wirksamkeit photovoltaischer Lösungen in der Entwicklungspolitik angemessen einzubeziehen; Finanzierungshilfen für die ländliche Elektrifizierung bereitzustellen und nicht zuletzt auch auf die Politik in den Entwicklungsländern einzuwirken, damit günstige Rahmenbedingungen für die Erneuerbaren geschaffen werden.

"EPIA und das Bündnis zur ländlichen Elektrifizierung, schlagen - nicht nur als Vertreter der Photovoltaik, sondern der erneuerbaren Energien insgesamt - vor, den Dialog zwischen den EU-Institutionen und der PV-Branche zu intensivieren, um sicherzustellen, dass die Möglichkeiten der Solarstromtechnik in den Entwicklungsländern zur Armutsbekämpfung und gegen den Klimawandel in vollem Umfang genutzt werden", heißt es in der Pressemitteilung.
Die Vorträge des fünften Gesprächs am Runden Tisch sowie Videos zur ländlichen Elektrifizierung können heruntergeladen werden unter der Internetadresse http://www.epia.org/index.php?id=141.

12.11.2007   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPIA,
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dena-Förderübersicht EU-27 Photovoltaik: Einspeisetarife in Griechenland angepasst, Investitionszuschüsse gesenkt

dena-Informationen zur PV-Förderung in Europa.
dena-Informationen zur
PV-Förderung in Europa.

Die aktuelle Ausgabe der monatlich erscheinenden Förderübersicht EU-27 Photovoltaik der Exportinitiative Erneuerbare Energien greift unter anderem die Veränderungen im griechischen Markt auf. Im Zuge der jährlichen Anpassung der Einspeisetarife für Strom aus erneuerbaren Energiequellen, die sich an der Inflationsrate sowie der Entwicklung des Strompreisniveaus orientiert, seien die Tarif leicht angehoben worden, berichtet die Exportinitiative in ihrem Newsletter. Die für 2007 vorgesehenen Installationskapazitäten auf dem Festland seien mittlerweile jedoch stark überbucht, nur für einzelne Inseln könnten noch Anträge angenommen werden. Eine weitere Änderung ergab sich beim Investitionszuschuss für Unternehmen. Auf Grund des außerordentlich hohen Interesses und der limitierten Fördermittel sei die maximale Zuschusshöhe deutlich gesenkt worden.  Die November-Ausgabe der dena-Förderübersicht EU-27 – Photovoltaik informiert über die Details der geänderten Förderbedingungen Sie enthält in diesem Monat neben Informationen zu den fortdauernden Förderprogrammen neue Einträge für Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Österreich, Rumänien und Schweden.



Die dena-Förderübersicht EU-27 Photovoltaik (November 2007; DIN A4 farbig; print/pdf. Preis: ab 350,- Euro inkl. MwSt.) gibt in kompakter tabellarischer Form Auskunft über die vorhandenen Förderprogramme zur Photovoltaik-Nutzung. Sie informiert über die Ausgestaltungsmöglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen der Förderprogramme. Besonders nützlich für den individuellen Gebrauch sind die Kontaktmöglichkeiten, welche die Daten der jeweiligen Instrumente ergänzen. Die Förderübersicht beschreibt die Gegebenheiten in allen EU-Mitgliedsstaaten; sie wird monatlich aktualisiert und herausgegeben. Sämtliche öffentlichen, nachfrageseitigen Förderinstrumente können bis zur regionalen Ebene nachverfolgt werden.

12.11.2007   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: dena,
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Kanada will Akzente für Biomasse, Biokraftstoffe und Solarenergie setzen - Marktchancen für deutsche Unternehmen

Mit 10 % der weltweiten Waldfläche und über 60 Millionen Hektar landwirtschaftlich nutzbarer Gebiete verfüge Kanada weltweit über die größten Biomasseressourcen pro Einwohner, so die Auslandshandelskammer (AHK) Kanada (Montreal) in einer Pressemitteilung. Dennoch decke Bioenergie in Kanada zur Zeit nur 6 % des primären Energiebedarfs. Für die nahe Zukunft würden jedoch hohe Wachstumsraten erwartet. Eine der größten holzbetriebenen Produktionsanlagen mit einer Kapazität von 66 Megawatt (MW) befinde sich am Williams Lake in British Columbia.   Produktion und Gebrauch von Biokraftstoffen befinden sich laut AHK in Kanada noch in der Anfangsphase. Neben weit reichenden Initiativen auf Provinzebene mache die kanadische Bundesregierung Vorgaben für Ethanol (1,4 Mrd. Liter bis 2010) und Biodiesel (500 Mio. Liter bis 2010). Biokraftstoffe werden heute an rund 1500 spezialisierten Verkaufspunkten angeboten, bei einem Umsatz von rund 260 Millionen Liter pro Jahr.


15 MW Photovoltaik-Leistung und 500 MW Solarthermie installiert

Der Jahresumsatz der kanadischen Photovoltaik-Branche beträgt laut Auslandshandelskammer etwa 30 Millionen Kanadische Dollar. Insgesamt seien bisher Solarstromanlagen mit einer Leistung von 15 MW in Betrieb genommen worden. Die Solarthermie-Branche setzt jährlich etwa 6 Millionen Kanadische Dollar um. Bisher wurden Solarwärmeanlagen mit einer Leistung von 500 MW installiert, wobei diese Anlagen vor allem der Warmwasserbereitung dienen.


Konferenz zu Biomasse, Biokraftstoffen und Solarenergie in Berlin

Am 28.11.2007 können deutsche Unternehmer auf der Konferenz Biomasse, Biokraftstoffe und Solarenergie in Kanada einen Einblick in den kanadischen Markt und sein Potenzial gewinnen. Neben der Gelegenheit zur Diskussion mit aus Kanada angereisten Experten der drei Branchen sowie einem fachbezogenen Austausch zwischen deutschen und kanadischen Unternehmens-, Verbands- und Regierungsvertretern bietet die Konferenz in Berlin Möglichkeiten zum Aufbau und zur Vertiefung von Kontakten. Die Konferenz wird organisiert durch die Deutsch-Kanadische Industrie- und Handelskammer (AHK Kanada) im Auftrag der Bundesagentur für Außenwirtschaft und in Zusammenarbeit mit der Botschaft von Kanada.
Veranstaltungsort: Kanadische Botschaft, Leipziger Platz 17, 10117 Berlin.

Weitere Informationen unter www.germanchamber.ca

12.11.2007   Quelle: Deutsch-Kanadische Industrie- und Handelskammer (AHK Kanada, Büro Montreal)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarwärme pur: Mieter beziehen europaweit erstes vollständig solar beheiztes Mehrfamilienhaus

Ausschließlich solar beheiztes Mehrfamilienhaus in Oberburg (CH).
Ausschließlich solar beheiztes Mehrfamilienhaus
in Oberburg (CH).

Anfang November 2007 wurden die ersten zwei von acht Wohnungen in dem 100 % solar beheizten Mehrfamilienhaus in Oberburg (Kanton Bern, Schweiz) bezogen. Innerhalb kurzer Zeit konnten sechs Wohnungen vermietet werden, berichtet die Jenni Energietechnik AG in einer Pressemitteilung. Besonders attraktiv seien sehr gut wärmegedämmte und solar beheizte Gebäude nicht zuletzt wegen den niedrigen Heizkosten. In dem Solar-Mehrfamilienhauses in Oberburg (Minergie-P zertifiziert) fallen gar keine Heizkosten, da auf eine Zusatzheizung verzichtet wurde. Eine ausgezeichnete Wärmedämmung und passive Sonnennutzung über die Fenster sorgen zusammen mit einer kräftigen Solar-Heizung mit 276 Quadratmetern thermischer Sonnenkollektoren und einem 205.000-Liter-Speicher ganzjährig für Warmwasser und angenehme Raumtemperaturen. 


Solar- und Niedrigenergiehäuser mit dauerhaft niedrigen Nebenkosten

Im Gegensatz dazu erleben Mieter und Hausbesitzer mit einer Ölheizung bei der Nebenkostenabrechnung eine böse Überraschung: Der Heizölpreis ist bereits sehr hoch und droht aufgrund der Erdölverknappung noch weiter zu steigen. Es verwundere also nicht, dass auf dem Immobilienmarkt die Nachfrage nach Niedrigenergie- Solar- und Minergiehäusern steige, betont die Jenni Energietechnik AG. Die dauerhaft niedrigen Nebenkosten und die Klimafreundlichkeit machten Niedrigenergiehäuser zu einer guten Investition.

11.11.2007   Quelle: JENNI ENERGIETECHNIKAG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jenni Energietechnik AG,

 

Mikrobrennstoffzellen übertreffen Primärbatterien - und suchen Anwender

Miniatur-Brennstoffzellen von der Rolle.
Miniatur-Brennstoffzellen
von der Rolle.

Die Mikrobrennstoffzelle ist serienreif. Jetzt fehlen nur noch die Anwender, die von Primärbatterien auf das leistungsfähigere und preisgünstigere System wechseln möchten. "Unsere wasserstoffbetriebenen Mikrobrennstoffzellen sind überall dort ideale Energielieferanten, wo über einen langen Zeitraum geringe Ströme benötigt werden", sagt Dr. Robert Hahn vom Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM).   Für alle Anwendungen, deren Nutzerfreundlichkeit bislang an der kurzen Lebensdauer von Primärbatterien krankte, sei Abhilfe in Sicht. Nicht länger müsse ein Milchaufschäumer schon nach wenigen Gläsern Latte macchiato röcheln, denn ein Industriekonsortium unter Koordination des Fraunhofer IZM habe die Mikrobrennstoffzelle für die Serienproduktion fit gemacht und eine passende Wasserstoff-Versorgung entwickelt, die durch eine chemische Redaktion zwischen Zink und Wasser den benötigten Wasserstoff herstellt. Das Gesamtsystem ist nur wenige Kubikzentimeter groß und weise eine Energiedichte auf, die rund doppelt so hoch ist als jene von Alkali-Mangan-Batterien. Jetzt sucht der Verbund Anwender für die neue Technik, die Wert auf Leichtigkeit und Langlebigkeit der Energieversorgung legen und einen Bedarf zwischen einem Milliwatt und zwei Watt abdecken möchten. Ein Hersteller von Taschenlampen und Arbeitsleuchten habe bereits Interesse signalisiert.



Kunden sollen mit entscheiden

"Investitionen für die Serienfertigung tätigt die Industrie aber erst dann, wenn genügend Abnehmer da sind", erklärt Dr. Hahn, der über den erfolgreichen Abschluss des vom Bundesforschungsministerium geförderten Projektes zur Serienreife der Mikrobrennstoffzelle unlängst während des Brennstoffzellen-Forums "f-cell" in Stuttgart berichtete. Unternehmen, die jetzt einstiegen, hätten die Möglichkeit, das Design des Systems noch maßgeblich mit zu prägen und für die jeweiligen Einsatzbedingungen zu optimieren. "Während wir die Brennstoffzellen in Größe und Leistung den individuellen Kundenbedürfnissen anpassen können, geht es uns bei der Auslegung der Wasserstoffversorgung darum, ähnlich wie bei Batterien, Standardformate zu entwickeln", so Dr. Hahn. Dabei sei es wichtig, möglichst viele Informationen vorliegen zu haben, was für die unterschiedlichsten Anwendungen sinnvoll sei und gewünscht werde.


Brennstoffzellen von der Rolle

Für die Brennstoffzellen, deren Komponenten unter anderem von der Würth Elektronik GmbH & Co KG aus Niedernhall (Baden-Württemberg) stammen, entwickelte die Mühlbauer AG aus Roding bei Regensburg eine hoch produktive Rolle-zu-Rolle-Fertigungstechnik, die es erlaubt, stündlich 1.000 bis 2.000 der Miniatur-Brennstoffzellen herzustellen. Auch was den künftigen Preis angeht, gibt es schon einen Anhaltspunkt: "Das System wird etwa 4,50 Euro kosten", sagt Hahn.


Günstiger Wasserstoff

Während diese Komponente im Gerät bleibt, muss der Wasserstofferzeuger turnusmäßig ausgewechselt werden. "Wie häufig das der Fall ist, hängt von der Anwendung und ihrem Strombedarf ab. Manche Sensorik benötigt nur sehr kleine Ströme im Mikrowattbereich. In einem solchen Falle hält der Wasserstofferzeuger jahrelang", erläutert Hahn. " Kostenmäßig schlägt ein Wasserstofferzeuger-Wechsel kaum zu Buche: Die Herstellung der Zellen soll pro Stück später nicht mehr als 0,25 Cent kosten. Damit stellen sie die zwar etwa vergleichbar langlebigen aber etwa 1,50 Euro teuren Lithium-Primärbatterien deutlich in den Schatten. Die Varta Microbattery GmbH im schwäbischen Ellwangen entwickelte die neue Komponente auf Grundlage ihrer Wasserstoffentwicklungszelle und sorgte dafür, dass das Reaktionsgas erst im Moment des Verbrauchs erzeugt wird. Dadurch entfalle seine komplizierte Speicherung völlig.


Individuelle Beratung

"Wir beraten Unternehmen, die überlegen, ob Mikrobrennstoffzellen eine Energie-Alternative für ihre Produkte sein könnten", bietet Hahn an. Interessenten erreichen Dr. Robert Hahn unter der Telefonnummer 030 – 46403-609 oder per E-Mail robert.hahn@izm.fraunhofer.de. Informationen über das Konsortium und sein Mikrobrennstoffzellen-Projekt gibt es auch im Internet unter: http://www.pro-zell.de.

11.11.2007   Quelle: Fraunhofer IZM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer IZM,

 

SolarImpulse: Schweizer Bundesrat Couchepin öffnet Türe zum Solarzeitalter

SolarImpulse Animation.
SolarImpulse Animation.

Am 5. November 2007 öffnete der Schweizer Bundesrat Pascal Couchepin die Türe zur Fabrikationshalle des Solar-Flugzeugs "HB-SIA" - und damit auch die Türe zum Solarzeitalter in der Schweiz. Mit dem Solar-Flugzeug HB-SIA sollen im Herbst 2008 erste Probeflüge stattfinden, 2009 ist ein erster Tag-Nacht-Flug geplant. Im Jahr 2011 wollen die Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg die erste Weltumrundung im Tag-Nacht-Flug nur mit Solarenergie (Photovoltaik) und ohne einen Tropfen Treibstoff starten. Auf der "SolarImpulse"-Pressekonferenz in Zürich-Dübendorf wies der Arzt und Pionier Dr. Bertrand Piccard auf die steigenden Preise von Erdöl und Uran, die Endlichkeit der fossil-atomaren Energieträger sowie auf die Notwendigkeit diese durch erneuerbare Energien zu ersetzen, hin.   Sponsoren wie Christian Jourquin (Solvay), Nick Hayek (Swatch), Stephen Urquhart (Omega), Dr. Josef Ackermann (Deutsche Bank) betonten die Notwendigkeit, die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz auszubauen.



Mit Solarenergie um die Welt fliegen

Bertrand Piccard betonte, dass es nicht das Ziel sei, die ersten oder die einzigen zu sein, die mit Solarenergie um die Welt fliegen. Das Solarflugzeug soll zugleich ein Symbol für die neuen Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien sein, die Bevölkerung für Energieeffizienz und erneuerbare Energien motivieren und über deren Notwendigkeit zu informieren. Bertrand Piccard ist überzeugt, dass es möglich ist, diese neuen Technologien zur sinnvollen Nutzung der Energiereserven unseres Planeten einzusetzen.


Solar Peace: Fossil-atomare Türen schließen

Nach der Türöffnung zum Solarzeitalter bleibe abzuwarten, ob Bundesrat Pascal Couchepin schon nächstes Jahr als Bundespräsident die "Türe zum Verließ der Atomenergie" schließen wird, kommentiert die Schweizer Informationsplattform Solar Peace in einer Pressemitteilung. "Das Schließen der alten fossil-atomaren Türen ist ebenso wichtig wie das Öffnen der neuen erneuerbaren", sagt Wolfgang Rehfus von Solar Peace. Auch aus wirtschaftlicher Sicht sei dies zu wünschen, damit die notwendigen Rahmenbedingungen zum raschen Ausbau der erneuerbaren Energien mit wirtschaftlichen Impulsen und neuen Arbeitsplätzen geschaffen würden. Allein die geeigneten Dachflächen in der Schweiz haben laut Rehfus ein realisierbares Solar-Potential, um von 30 bis 50% des Stromverbrauchs in der Schweiz zu decken. Dabei könne jeder Privathaushalt mithelfen, indem er ein Ökostrom-Produkte, mit Solarstrom-Anteilen bezieht.

Weitere Informationen:
· In einem Solarserver-Interview erläutert André Borschberg die Pläne des SolarImpulse-Teams: "SolarImpulse: Nur mit der Energie der Sonne in 20 Tagen um die Erde fliegen"

· "SolarImpulse: Nur mit der Energie der Sonne in 20 Tagen um die Erde fliegen". Am Ende des Solar-Reports Intersolar 2006: Solartechnik und Nachfrage auf Spitzenniveau

· http://www.solarimpulse.com/en/index.php

11.11.2007   Quelle: Solar Peace   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarImpulse, EPFL, artist Claudio Leonardi,
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PV-Hersteller SYSTAIC erhält auf französischer Baumesse Innovationspreise von Publikum und Fachjury

Christophe Vermersch (links) mit dem Innovationspreis für systaic.
Christophe Vermersch (links) mit dem
Innovationspreis für systaic.

Auf dem diesjährigen Pariser "Salon International de la construction", der BATIMAT 2007, wurde das Photovoltaik-Unternehmen SYSTAIC für sein innovatives Solar-System mit dem vom französischen Energieversorger Électricité de France (EDF) gesponserten "Goldenen Innovationspreis für nachhaltige Entwicklung" sowie dem Publikumspreis "Trophée de l'Innovation" ausgezeichnet.  Im Rahmen des Festaktes im Théatre Marigny nahm der Directeur Commercial der systaic France, Christophe Vermersch, die Auszeichnung vom Repräsentanten der EDF-Kampagne "Bleu Ciel", Phillippe Monloubou, entgegen. "Dieser Preis unterstreicht deutlich, dass unser völlig neues Solarsystem, das ein Höchstmaß an Effizienz und Ästhetik miteinander vereint, nicht nur in Deutschland, sondern europa- und weltweit Bedeutung hat und entsprechende Beachtung findet", kommentierte Vermersch die Auszeichnung.



SYSTAIC erhielt außerdem die vom Publikum vergebene "Trophée de l'Innovation". Die Internetgemeinde der Batimat Monitoringseite "Batiproduit.com“ vergibt den Preis für das innovativste Produkt der Messe und ihre Wahl fiel auf das Solarsystem der SYSTAIC, das auf der Batimat erstmalig dem französischen Publikum vorgestellt wurde. Damit war SYSTAIC das einzige deutsche Unternehmen auf der Batimat, das sowohl von der Fachjury als auch vom Publikum geehrt wurde. Für ihr Solarsystem gewann SYSTAIC mit dem Goldenen Innovationspreis einen Hauptpreis und sei damit für ihr zum Patent angemeldetes Solarsystem ausgezeichnet worden, das als erstes seiner Art eine homogene und transparente Dachgestaltung ermögliche, die sich individuell an jede Dachform anpassen lasse, heißt es in der Pressemitteilung der systaic AG. Der von EDF gesponserte Preis für nachhaltige Entwicklung wurde der Kategorie "Rohbau / Struktur" zugeordnet. "Hiermit ist es SYSTAIC gelungen, sich in der Baubranche und damit in einem für Solarsysteme relativ neuen Kontext als Innovationsmotor zu positionieren", unterstreicht Hans-Jörg Hölzenbein, Director International Operations der SYSTAIC.

10.11.2007   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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Photovoltaik: Dünnschichtanlagen von Centrosolar auch in Spanien erfolgreich

Montage der Großflächenmodule in Peñafiel
Montage der Großflächenmodule
in Peñafiel.

Seit zwei Jahren werden die Dünnschicht-Solaranlagen der Marke Biohaus (CENTROSOLAR-Gruppe) in Deutschland installiert. Jetzt erobern die Großflächenmodule den spanischen Markt, berichtet Centrosolar in einer Pressemitteilung. Centrosolar Spanien habe mehrere Projekte in Planung, die erste Anlage in Peñafiel sei bereits im Oktober an das Netz gegangen. Auf einem Hallendach hat die spanische Firma TSK 184 Photovoltaik-Module vom Typ "PV Plate" installiert: 23 Bahnen mit je acht Modulen ergeben eine Fläche von 891,1 Quadratmetern mit einer Leistung von 50 Kilowatt (kWp). Die Dachneigung beträgt 22 Grad. Die Module sind nach Süd-Osten ausgerichtet. Die Anlage arbeitet in Peñafiel (Valladolid), 180 Kilometer nördlich von Madrid.  "Die Installation der Anlage war unkompliziert. Die Module werden auf das Trapezdach gelegt, verschraubt, verkabelt und ans Netz geschlossen", berichtet Roberto Montes, Director General Depto. Solar von TSK. TSK plane neben dieser Anlage ein weiteres Solardach mit Modulen von Centrosolar. "Wir werden noch bis Ende des Jahres eine zweite Anlage in dieser Größenordnung installieren, ebenfalls mit amorphen Dünnschichtmodulen", so Montes weiter.


Die Firma TSK gehört zu den führenden spanischen Anbietern von schlüsselfertiger Energieanlagen. Als einziges Unternehmen in Spanien führe TSK Projekte selbstständig - ohne Outsourcing – durch, heißt es in der Centrosolar-Pressemitteilung. Für den Kunden spiegle sich dies im attraktiven Preis wider. Die Anlage in Peñafiel sie das zweite Gemeinschaftsprojekt von TSK und Gerson Castillo, Director von Centrosolar Fotovoltaico Spanien. "Wir sind offen für neue Technologien und haben deshalb mit der Centrosolar AG einen guten Partner gefunden. Wir gehören zu den Ersten, die in Spanien Dünnschichtmodule installiert haben", erklärt Montes stolz.


Triple-Junction-Technologie: höhere Solarstrom-Ausbeute auch unter ungünstigen Bedingungen

Das System PV Plate haben die Experten von Centrosolar (ehemals Biohaus) 2005 entwickelt. Der Vorteil der amorphen Großflächenmodule liegt in der verwendeten Triple-Junction-Technologie: Dadurch garantieren die Module Solarstrom-Ausbeute auch unter ungünstigen Bedingungen - z. B. bei Norddächern oder geringen Dachneigungen - berichtet Roberto Montes, Director General Depto. Solar von TSK.. Bei diffusem Licht arbeiten die Module effektiver und mit höherer Ausbeute als kristalline Solaranlagen. Aufgrund der Größe sind die Plates prädestiniert für Industrie und Landwirtschaft. Vorteile ergeben sich auch in der Montage: "Der Kunde spart nicht nur Material, sondern auch Arbeitskraft. Die Montage erfolgt in kürzester Zeit. Dadurch kann der Installateur ausgesprochen wettbewerbsfähige Preise im Vergleich zu kristallinen Anlagen und anderen amorphen Technologien kalkulieren, " erklärt Gerson Castillo.

Selbst wenn die in Spanien von der Regierung geplanten neuen Solarstromvergütungstarife wirksam werden sollten, bleibe PV Plate attraktiv, betont Centrosolar. Aufdachanlagen, und dazu zähle gehört PV Plate, würden besonders gefördert.

10.11.2007   Quelle: CENTROSOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar AG,
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US-Markt für erneuerbare Energien: Neue Möglichkeiten für deutsche Unternehmen

Pennsylvania setzt zunehmend auf die Erneuerbaren.
Pennsylvania setzt zunehmend auf die
Erneuerbaren.

Zurückgekehrt von einer Europa-Rundreise in Sachen erneuerbare Energien ist Daniel J. Desmond, stellvertretender Minister für Umweltschutz (DEP) im US-Bundesstaat Pennsylvania, voller positiver Eindrücke. "Gerade auf Europas größter Windmesse, der HUSUMwind, war die Aufbruchstimmung internationaler Unternehmen aus dem Energiesektor deutlich zu spüren. Europäische Unternehmen drängen auf den US-Markt", freut sich Desmond. Wichtig sei nun, dass sich die US-Bundesstaaten gezielt auf die ausländischen Investoren einstellten, betont der stellvertretende Minister.   "In Pennsylvania entwickeln wir gerade ein Cluster für Erneuerbare Energien. Unsere Bemühungen versprechen große Export- und Investitionschancen für die internationale Branche der Alternativenergien. Wer jetzt investiert, hat die besten Möglichkeiten, unseren Energiemarkt entscheidend mitzugestalten," so Desmond weiter.



Strompreiserhöhungen als Chance für neue Energiekonzepte

In der Tat sprächen mehrere Gründe dafür, als Unternehmen aus dem Energiesektor gerade jetzt über eine Niederlassung in den USA nachzudenken, heißt es in der Pressemitteilung des Commonwealth of Pennsylvania. Der günstige Dollarkurs biete einen willkommenen Anlass. Entscheidend für die Branche sei jedoch, dass im Laufe der kommenden vier Jahre in den meisten US-Bundesstaaten die Bezuschussung regionaler Stromanbieter zur Stabilisierung der Strompreise entfalle. In Zusammenhang mit dem Ablauf dieser "Rate Caps" würden viele Anbieter ihre Preise um mehr als 50 Prozent erhöhen müssen. Im Bundesstaat Maryland beispielsweise, seien die Preise eines Stromversorgers in diesem Zusammenhang um 72 Prozent gestiegen - eine große Chance für neue Energiekonzepte und Anbieter regenerativer Modelle. In Pennsylvania versucht Gouverneur Edward G. Rendell mit seiner "New Energy Strategy" einer möglichen Kostenexplosion vorzubeugen: Durch die gezielte Förderung von Projekten zur Nutzung regenerativer Energiequellen vor Ort soll der Markt an die neue Situation angepasst werden. So habe Pennsylvania in den letzten Monaten bereits ein enormes Branchenwachstum verzeichnen können.


Mangel an Fachkräften für Solartechnik und Windenergie

Führende Unternehmen wie GAMESA bei der Windenergie und Conergy bei der Solarenergie hätten die Entwicklung stark angekurbelt und hunderte von Arbeitsplätzen geschaffen. Zulieferer, Wartungs- und Serviceunternehmen zögen nach. Der Bedarf an Fachkräften sei jedoch nach wie vor hoch. "Gerade kleine und mittlere innovative Unternehmen aus Deutschland haben hier gute Chancen, in das regionale Netzwerk einzusteigen und von der hervorragenden Infrastruktur und den Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen vor Ort zu profitieren", sagt David Scrimgeour, Repräsentant des Commonwealth of Pennsylvania in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Individuelle Unterstützung und Beratung biete dabei die Pennsylvania Energy Development Agency (PEDA).

10.11.2007   Quelle: Commonwealth of Pennsylvania (Repräsentanz Deutschland, Österreich, Schweiz)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Commonwealth of Pennsylvania,
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Dieter Ammer holt Pepyn R. Dinandt als neuen COO in den Vorstand von Conergy

Der Aufsichtsrat des Solar-Unternehmens Conergy AG hat Pepyn R. Dinandt (46) zum leitenden Geschäfstführer (COO) und Mitglied des Vorstandes bestellt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dinandt tritt zum 15. November 2007 an und wird Stellvertreter von Dieter Ammer, der zum selben Datum vorübergehend den Vorstandsvorsitz der Conergy übernehmen wird.  Damit gewinne Conergy einen erfahrenen internationalen Manager, der Experte für Reorganisationen ist und verschiedene Vorstands- und Geschäftsführungspositionen erfolgreich bekleidet habe, heißt es in der Pressemitteilung. Zum 1. November hatte bereits der ehemalige Schering-Finanzvorstand Dr. Jörg Spiekerkötter als Finanzchef (CFO) bei Conergy begonnen. "Ich freue mich, dass wir nun nach Monaten der Suche ein exzellent aufgestelltes und vollständiges Führungsteam haben, um die vor uns liegenden Herausforderungen schnell anzupacken. Mit Herrn Dinandt gewinnen wir einen Mitstreiter, der über ein reiches Repertoire an Erfahrung in der Reorganisation von Unternehmen verfügt", so der künftige Vorstandsvorsitzende und jetzige Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Ammer.


Pepyn R. Dinandt: Das volle Potezial für ein nachhaltiges ertragreiches Wachstum ausschöpfen

Pepyn R. Dinandt hat in England Wirtschaftswissenschaften studiert. Nach einer Vertriebstätigkeit bei Hewlett Packard stieg er bei der internationalen Unternehmensberatung McKinsey ein und übernahm danach geschäftsführende Positionen in verschiedenen Industrieunternehmen. Der in der Türkei, in Surinam, Irland und Holland aufgewachsene Holländer hat in unterschiedlichen Branchen - vom Maschinenbau bis hin zur Elektrotechnik - rund 15 Jahre Führungserfahrung gesammelt. Zuletzt war Dinandt Mitglied der Geschäftsführung der SMS GmbH Düsseldorf (€ 2,8 Mrd. Umsatz und 9.000 Mitarbeiter). "Erneuerbare Energien und speziell der Solartechnik bieten sich weltweit enorme Wachstumspotentiale. Conergy ist bereits heute bestens in diesen attraktiven Märkten kundennah vertreten. Jetzt gilt es, das volle Potenzial für ein nachhaltiges ertragreiches Wachstum auszuschöpfen", sagte Dinandt.

09.11.2007   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Italienischer Botschafter zu Besuch bei der Freiburger SolarMarkt AG

Walter Leithold (links) und Botschafter Antonio Puri Purini.
Walter Leithold (links) und Botschafter
Antonio Puri Purini.

Der italienische Botschafter Antonio Puri Purini besuchte am 08.11.2007 das Freiburger Solar-Handelshaus SolarMarkt AG. Anlass für den Besuch des höchsten Repräsentanten Italiens in Deutschland war unter anderem die im März 2007 erfolgte Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens in der Freiburger Partnerstadt Padua. Zusammen mit dem Italian Solar Infocenter wurde der SolarMarkt Italia S.r.L. ins Leben gerufen.  Der SolarMarkt-Vorstandsvorsitzende Walter Leithold informierte Purini über die Synergieeffekte eines gemeinsamen Unternehmens. "Ohne die Hilfe unserer italienischen Partner hätten wir jenseits der Alpen nicht so gut Fuß fassen können", erklärte Leithold dem aus Berlin angereisten Botschafter. "Während wir über viel Erfahrung in der Photovoltaik und über ausreichende Modulkontingente verfügen, haben unsere Partner die nötigen Kontakte und das Vertrauen ihrer italienischen Kunden", so Leitholt weiter.



Deutsch-italienische Kooperation in Sachen Solarstrom

Italien gilt als eines der wichtigsten Photovoltaik-Länder der Zukunft. Seine Bedeutung liege für die SolarMarkt AG darin, dass Wachstum in einem zunehmend internationalen und von Konzentration gekennzeichneten Markt eine entscheidende Frage sei, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Umgekehrt profitierten auch die italienischen Partner von dem Joint Venture. Angesichts des auf dem Weltmarkt knappen Angebots an Solarmodulen verfügt die SolarMarkt AG mit ihren eigenen SolarMarkt-Modulen und ihren guten Kontakten zu Herstellern über ausreichend Ware. Weitere Effekte der Zusammenarbeit sind: Die gemeinsame, höhere Nachfrage nach Modulen stärkt die Verhandlungsposition. Mit Solarkomponenten, die das Freiburger Solarhandelshaus zur Verfügung stellt, lernen italienische Handwerker, wie man Photovoltaik-Anlagen sicher installiert. Umgekehrt erlangt die SolarMarkt AG wichtiges Wissen über die baulichen Eigenheiten in Südeuropa, die eventuell neue Produktentwicklungen erfordern.

Der SolarMarkt Italia S.r.L. ist auf die Städtepartnerschaft Padua - Freiburg zurückzuführen. Die beiden Firmenchefs Walter Leithold und Sergio Benetello haben sich auf der Umweltmesse Sepolution 2006 in Padua kennengelernt. Oberbürgermeister Dieter Salomon hatte die SolarMarkt AG eingeladen, sich an einer Präsentation zu beteiligen. Ein halbes Jahr später wurde im Freiburger Rathaus die Gründung des Joint Ventures besiegelt. Seither habe das gemeinsame Unternehmen einen Umsatz von rund sechs Millionen Euro verbucht, heißt es in der Pressemitteilung. Solarstromanlagen mit einer Leistung von insgesamt 1,5 Megawatt (MW) sind gebaut oder in Planung.

09.11.2007   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt AG.,
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ForschungsVerbund Sonnenenergie: Neue Internetseite mit Informationen zu allen erneuerbaren Energien

1 Liter-Solarhaus
1 Liter-Solarhaus

Der ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS) hat seinen Internetauftritt aktualisiert, übersichtlicher gestaltet und mit einer neuen Suchfunktion ausgestattet. Unter www.FV-Sonnenenergie.de finden sich Artikel zu allen erneuerbaren Energien von der Photovoltaik und der Solarthermie über die Windenergie, Biomasse und Erdwärme bis hin zu Brennstoffzellen und Energiespeicherung. Im Bildarchiv stellen die Mitgliedsinstitute des ForschungsVerbunds Sonnenenergie kostenlos Bildmaterial aus ihren Forschungsarbeiten zum herunterladen zur Verfügung. Unter dem Menupunkt "Wirtschaft" zeigt eine Liste von Ausgründungen aus den Mitgliedsinstituten, wie Forschungs-Know-how in Innovationen umgesetzt wird. Experten zu allen Energiethemen finden interessierte auf der Kontaktseite. Und auf der Seite "Förderung" werden Programme zur Förderung von Forschungsprojekten der verschiedenen Bundesministerien sowie anderer Institutionen aufgelistet. 

Kostenlose Downloads aktueller Forschungsberichte

Neu ist, dass Beiträge aus verschiedenen Tagungsbänden nach Forschungsthemen zusammengestellt werden können. Bei einer Suche, wie zum Beispiel nach "solarem Bauen", erhält der Besucher zunächst einen kompakten, gut verständlichen Einführungstext gefolgt von einer Materialienliste. Dort werden sämtliche im FVS veröffentlichten Artikel zu dem Thema nach Aktualität sortiert gelistet und als kostenlose Downloads angeboten. Die im FVS veröffentlichten Artikel wenden sich über den Kreis der Wissenschaftler und Studierenden hinaus an alle Interessierten, zum Beispiel auch an Entscheider in Wirtschaft und Politik. Sie sind allgemein verständlich und mit erklärenden Grafiken illustriert. Solange der Vorrat reicht, können die Tagungs- und Workshopbände auch als gedruckte Hefte kostenfrei angefordert werden.

Die Internetseite des FVS ist jetzt "barrierearm" eingerichtet. Damit sind ihre Inhalte für alle Nutzer besser zugängig unabhängig von eventuellen körperlichen Einschränkungen wie beispielsweise einer Sehschwäche oder bestimmten technischen Voraussetzungen wie dem verwendeten Betriebssystem und der Software. Auch das neue Layout und die gut verständliche Sprache tragen dazu bei, dass die Inhalte übersichtlich und gut zugängig sind.

Der ForschungsVerbund Sonnenenergie ist eine Kooperation außeruniversitärer Forschungsinstitute für erneuerbare Energien. Mit etwa 1500 Mitarbeitenden repräsentiert der FVS ungefähr 80 Prozent der Forschungskapazität für erneuerbare Energien in Deutschland und ist damit der stärkste Kompetenzpool für erneuerbare Energien in Europa.

09.11.2007   Quelle: ForschungsVerbund Sonnenenergie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Bundesumweltminister Gabriel auf N24: "Öl ist eine Droge"

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel lehnt Steuersenkungen als Ausgleich für die Energiepreise auf Rekordniveau ab. Das sei eine "Milchmädchenrechnung", sagte er am 08.11.07 in der N24-Sendung "Studio Friedman". Damit streue man den Menschen Sand in die Augen. "Wenn wir auf Energiesteuern verzichten, ist nur die Frage, wie finanzieren wir die Aufgaben in diesem Staat.", so Gabriel. Er plädierte dafür, eher die Steuern auf Arbeit zu senken als jene auf Energie. Die Politik habe "keine Möglichkeit, auf steigende Rohstoffpreise zu reagieren." Sie könne nur etwas dafür tun, dass weniger Sprit verbraucht und mehr Energie aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werde. "Öl ist eine Droge, man muss weg davon", betonte Gabriel. 

Der SPD-Politiker schloss zudem nicht aus, dass die Stromnetze von den deutschen Stromkonzernen abgekoppelt werden (Unbundling), wenn nicht mehr Wettbewerb entstehe. Diese Forderung der EU-Kommission hat die Bundesregierung bislang abgelehnt. Es werde gerade darüber geredet, ob die Netze abgetrennt werden können und ob der Kraftwerksneubau noch den großen Konzernen überlassen bleiben solle, sagte Gabriel, räumte aber ein, dass er sich damit bislang nicht habe durchsetzen können.

09.11.2007   Quelle: N24; Studio Friedman   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Schweizer Photovoltaik-Branche in Aufbruchstimmung

Photovoltaikanlage Migros Altstätten, 24.4 kW, 360 m².
Photovoltaikanlage Migros Altstätten, 24.4 kW,
360 m².

Die Schweiz steht kurz vor der Einführung einer kostendeckenden Vergütung für Strom aus erneuerbaren Energien, berichtet der Schweizer Fachverband für Sonnenenergie, Swissolar, in einer Pressemitteilung. Solarwirtschaft und Bauherren setzten große Hoffnungen in dieses Förderinstrument, das der Photovoltaik in Deutschland und vielen anderen Ländern zum Durchbruch verhalf. Bei der nationalen Photovoltaik-Tagung in Emmenbrücke wiesen jedoch verschiedene Referenten auf die Unwägbarkeiten der neuen Regelung hin: Bei einem ähnlich schnellen Marktwachstum wie in Deutschland würden viele Investoren aufgrund der stark begrenzten Mittel nicht von der neuen Regelung profitieren können - die Solarbranche könnte also Opfer des eigenen Erfolges werden.  Die Produktion von Solarstrom boomt. Weltweit sind jährliche Wachstumsraten von 30 - 40 Prozent zu verzeichnen. Zur Zeit ist der Beitrag zur Stromversorgung noch marginal, aber langfristig kann diese emissionsfreie Energiequelle ein wesentliches Standbein der Energieversorgung bilden.



Garantierte Einspeisevergütung für Solarstrom soll 2008 kommen

Unbestrittener Marktführer ist Deutschland, dank der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Verschiedene Länder haben dieses nachweislich wirksame Förderinstrument bereits übernommen, und im Verlauf des nächsten Jahres soll es auch in der Schweiz eingeführt werden, parallel zur Liberalisierung des Strommarkts. Bei Investoren stoße es schon jetzt auf enormes Interesse, betont Swissolar. Hunderte von Landwirten sowie gewerblichen und privaten Hausbesitzern planten Photovoltaik-Anlagen.


Quoten für einzelne Technologien könnten die Solarstrombranche ausbremsen

Auf der 7. Nationalen Photovoltaik-Tagung in Emmenbrücke zeigten Experten aus Verwaltung, Solarindustrie, Elektrizitätswirtschaft und dem Finanzsektor, wie sich die neue Regelung auf den Zubau von Solaranlagen in der Schweiz auswirken dürfte. Einerseits wurde die Hoffnung geäußert, dass diese nun endlich den lang erhofften Marktaufschwung bringe, andererseits wurde auf die großen Unsicherheiten des Gesetzes hingewiesen. Ähnlich wie früher in Deutschland enthalte es Quoten für die einzelnen Technologien, und besonders die schnell wachsende Solarstrombranche könnte dieses enge Korsett bald zu drücken beginnen. Bei einem ähnlich raschen Marktwachstum wie in Deutschland und bei gleichbleibenden Preisen wären die bereitgestellten Mittel schnell ausgeschöpft und manche Investoren könnten ihre Projekte nicht realisieren. Dies träfe speziell Landwirte, deren Dachflächen ein großes Potenzial für Solarstrom bieten. Mehrere Referenten richteten angesichts dieser Unsicherheiten die Forderung an das Parlament, die Rahmenbedingungen für ein kontinuierliches Marktwachstum sicherzustellen und bei Bedarf die Quoten für die Photovoltaik im Energiegesetz anzuheben.


Photovoltaik nimmt im Energieforschungskonzept für 2008 - 2011 einen wichtigen Platz ein

Am zweiten Veranstaltungstag erhielten die Tagungsteilnehmer Einblicke in den hochqualifizierten Photovoltaik Forschungs- und Produktionsstandort Schweiz, der die Grundlage für qualitativ hochstehende, wettbewerbsfähige Produkte und Anwendungen sowie für eine rasch wachsende Exportindustrie schaffe. Die Photovoltaik nimmt im neuen Energieforschungskonzept des Bundes für 2008 - 2011 einen wichtigen Platz ein. Vertreter aus Forschung und Industrie zeigten ihre neusten Entwicklungen in der Grundlagenforschung, der systemorientierten Forschung wie bei industriellen Produktionsanlagen auf. Bereits in zehn Jahren könne Solarstrom gleich viel wie konventioneller Strom aus der Steckdose kosten (Netzparität), betont Swissolar. Dies werde den Zubau von Photovoltaik-Anlagen weiter beschleunigen, womit sich langfristig die Frage nach der Integration des witterungsabhängigen Solarstroms ins Leitungsnetz vermehrt stellen wird.

09.11.2007   Quelle: Swissolar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Migros Genossenschaftsbund Zürich,
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IEA World Energy Outlook: Die nächsten zehn Jahre werden kritisch

Die riesigen Herausforderungen von China und Indien in Sachen Energieversorgung sind zugleich eine weltweite Herausforderung und verlangen eine globale Antwort. Der Welt-Energiebericht 2007 weist den Weg zu einem sichereren, wettbewerbsfähigen und durch niedrigere CO2-Emissionen gekennzeichneten Energiesystem – ein Weg, der auch die beiden neuen Riesen einbeziehen muss", sagte der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Nobuo Tanaka, am 07.11.2007 zur Veröffentlichung des neuesten IEA-Energieberichts (World Energy Outlook,WEO) der sich auf die Entwicklung in China und Indien konzentriert. "Der WEO 2007 zeigt deutlicher denn je, dass die Öl- und Gasimporte und damit auch die CO2-Emissionen bis 2030 unaufhaltsam steigen werden, wenn die Regierungen ihre Politik nicht ändern", betonte Tanaka. Diese Trends würden sowohl die Sicherheit der Energieversorgung gefährden als auch den Klimawandel beschleunigen, sagte Tanaka. 


Weltweiter Energiebedarf im Jahr 2030 wird 50 % höher sein als heute; Kohlendioxid-Emissionen steigen um 57 %.

Unter anderem bedingt durch das Wachstum in China und Indien wird laut IEA der globale Energiebedarf 50 % über dem gegenwärtigen liegen, wenn die Regierungen an der bisherigen Politik festhalten. China und Indien werden an diesem Zuwachs mit 45 % beteiligt sein, da sie ihren Energieverbrauch laut IEA-Szenario von 2005 bis 2030 verdoppeln werden. Fossile Energieträger (Öl, Gas und Kohle) werden den weltweiten Energiemix weiter dominieren. Am schnellsten wächst der Verbrauch von Kohle, verursacht durch den Energiebedarf in China und Indien. Das führe zu einer weiteren Zunahme der mit der Energieproduktion verbunden Kohlendioxid-Emissionen von 27 Gigatonnen im Jahr 2005 auf 42 Gt im Jahr 2030 – ein Zuwachs von 57 %. Eine Gigatonne entspricht einer Milliarde [109] Tonnen. China wird laut IEA die USA schon 2007 als größten CO2-Emittenden ablösen, und Indien wird 2015 zum drittgrößten Verursacher von Kohlendioxid-Emissionen.


Radikaler Wandel hin zu saubereren, effizienteren und sichereren Energietechnologien erforderlich

"Die kommenden zehn Jahre werden kritisch für alle Länder, einschließlich China und Indien", betonte Tanaka. Jetzt gelte es, dafür zu sorgen, dass Investitionen zugunsten saubererer effizienterer und sicherer Energietechnologien getätigt werden.

Weitere Informationen zum WEO: http://www.iea.org/Textbase/nptoc/WEO2007TOC.pdf

09.11.2007   Quelle: IEA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IEA,
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Fraunhofer Institute informieren am 27. 11. über Mikroenergietechnik

Flexible organische Solarzelle zur Energieversorgung von Mikrobauteilen
Flexible organische Solarzelle zur
Energieversorgung von Mikrobauteilen

Handys, die immer einsatzbereit sind, Gasturbinen mit vier Millimeter Durchmesser, Generatoren, die aus Vibrationen elektrische Energie gewinnen, intelligente Frachtchips, die ständig ihren Standort mitteilen und die Energie dazu aus der Umgebung abgreifen - was wie Zauberkraft klingt ist handfeste Realität: Mikroenergietechnik macht Mobilität leistungsstärker und Sensoren energieautark. International führende Wissenschaftler informieren über die neue Welt der Energiewandlung auf Mikroskalen. Zehn Fraunhofer-Institute veranstalten am 27. November 2007 in Freiburg das "Fraunhofer-Symposium Mikroenergietechnik – Power To Go". Themen des Symposiums sind aktive Energiewandlungstechnologien wie Brennstoffzellen oder passives "Energy harvesting" ebenso wie Fragen der Energiespeicherung sowie der Leistungsaufbereitung und Leistungsübertragung im Niedrigenergiebereich. 

Workshop mit neusten Forschungsergebnissen zu mikroelektromechanischen Systemen

An das Symposium schließt sich der siebte internationale PowerMEMS 2007 Workshop am 28. und 29. November 2007 an. PowerMEMS sind mikroelektromechanische Systeme, die auf Strukturgrößen im Mikrometermaßstab zahlreiche technologische Disziplinen der Mikroenergietechnik wie Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Chemie und Materialwissenschaften für die Energiewandlung im Milliwattbereich vereinen. Weltweit führende Wissenschaftler präsentieren die neusten Forschungsergebnisse aus diesen Bereichen und diskutieren mögliche Kommerzialisierungsstrategien. Dr. Christopher Hebling vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE leitet die Veranstaltungen. Weitere Informationen unter http://www.microenergy-technology.com und http://www.powermems.org.

09.11.2007   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Solares Kundenbarometer: Kunden klagen über mangelnde Informationen zu Technologien und Rahmenbedingungen

Mit dem Projekt "Solares Kundenbarometer" hat sich das Business Institute Solar Strategy (BISS; Hamburg) zum Ziel gesetzt, die tatsächlichen Erfahrungen und Bedürfnisse von Endkunden und Unternehmen transparent zu machen. Die Studie liefert allen Marktteilnehmern einen hochaktuellen Einblick in die Erfahrungen und Bedürfnisse der Käufer und Installateure der deutschen Solarbranche.  Zu den zentralen Erkenntnissen der Studie zählt laut BISS, dass potenzielle Kunden sich über Technologien und Rahmenbedingungen nicht genügend informiert fühlen. Weiter seien Interessenten häufig verunsichert, ob die Anlagen wirklich so funktionieren wie ihnen versprochen wird. Qualität sei einer der wichtigsten kaufentscheidenden Faktoren, betont das BISS. Viele zufriedene Käufer seien bereit, die Produkte weiterzuempfehlen. Installationsbetriebe und Planungsbüros setzen laut Kundenbarometer neben finanziellen Kriterien vermehrt auf Kundenfreundlichkeit und fachliche Unterstützung bei der Lieferantenauswahl.


Dr. Gerwin Dreesmann: Der Wind dreht sich

"Unserer noch jungen Solarbranche stehen in den nächsten Jahren vielfältige Herausforderungen bevor", stellt Dr. Gerwin Dreesmann, Gründer und Inhaber des BISS, fest. Nach Zeiten des ungebremsten Wachstums drehe sich nun der Wind. "Die bisher sehr positiv auf das Marktgeschehen wirkende Einspeisevergütung für Photovoltaik könnte nach aktuellem Stand der Diskussion ab 2009 deutlich stärker sinken als bisher. Außerdem verunsichern qualitativ schwer einschätzbare Produkte die Kunden und Installateure zunehmend", ergänzt Dreesmann. Um Interessenten und potenzielle Kunden zu überzeugen, müsse die Solarindustrie diesen "zuhören". Die von BISS veröffentlichten Detailstudien "Solares Kundenbarometer 2007" -Photovoltaik beziehungsweise Solarthermie" gäben Antworten auf die Fragen, was der Kunde über das Produkt und den Markt weiß, was er genau will und wie er die Leistungen der Solarindustrie empfindet.

Grundlage des Solar-Kundenbarometers ist eine Online-Umfrage, die vom Mai bis August 2007 über das Informationsportal des BSW-Solar durchgeführt wurde. Im genannten Zeitraum nahmen laut BISS 1.700 Endkunden und rund 200 Installationsbetriebe, Planer und Händler von Solartechnik an der Befragung teil. Das "Solare Kundenbarometer 2007" richte sich an alle aktuellen und künftigen Marktteilnehmer, die einen qualifizierten Einblick in das Entscheidungsverhalten ihrer Kundengruppen gewinnen möchten. Die Studienergebnisse sollen eine gezieltere beziehungsweise effektivere Ausrichtung der Markt- und Vertriebsstrategie an den tatsächlichen Bedürfnissen der Branche ermöglichen.

"Die Ergebnisse sind unverzichtbar zur erfolgreichen Bewältigung der vielen neuen Herausforderungen für Anbieter im Solarmarkt. Die zielgruppengenauen und regionsspezifischen Auswertungen bilden die ideale Grundlage für Unternehmen, um die kundenorientierte Entwicklung von Produkten, Systemen und Dienstleistungen voranzutreiben", heißt es in der Pressemitteilung.

Das "Solare Kundenbarometer 2007" kann bezogen werden über das BISS, die Druckversion kostet 3.500 € zzgl. MwSt. (Normalpreis) bzw. 1.750 € zzgl. MwSt. für Mitglieder des BSW-Solar.

08.11.2007   Quelle: BUSINESS INSTITUTE SOLAR STRATEGY (BISS)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Sunfilm AG feiert Richtfest für das Fertigungsgebäude

Bau der Solar-Fabrik in Großröhrsdorf schreitet voran.
Bau der Solar-Fabrik in Großröhrsdorf
schreitet voran.

Nur fünf Monate nach dem ersten Spatenstich für die neue Produktionsstätte feierte die Sunfilm AG (Großröhrsdorf, Sachsen) am 08.11.2007 Richtfest. Das neu gegründete Unternehmen mit Sitz wird Photovoltaik- Dünnschichtmodule mit zwei Schichten ("Tandem Junction") und übergroßem Format produzieren, basierend auf mikrokristallinem Silizium. Der offensive und zeitlich eng abgesteckte Fahrplan für das 25.000 Quadratmeter große, nach dem neuesten Stand der Technik geplante Fertigungsgebäude, habe eingehalten werden können, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Gebäude soll bis Mitte Dezember soweit fertig gestellt sein, dass die Installation der Produktionsausstattung beginnen kann.  Der Produktionsbeginn ist für das zweite Halbjahr 2008 vorgesehen. Mit einer Gesamtkapazität von über 60 Megawatt (MWp) sollen im Jahr 2009 hoch effiziente, Solar-Module gefertigt werden.



Solar-Fabrik mit 180 neuen Arbeitsplätzen in Sachsen

Wolfgang Heinze, Vorstandsvorsitzender der Sunfilm AG, kommentierte: "Die Tatsache, dass wir unseren ambitionierten Baufahrplan einhalten konnten, verdanken wir im Wesentlichem dem Einsatz unserer Planungsfirmen, den Generalunternehmern und ihren Unterlieferanten und Zulieferern. Dank gilt ebenso den lokalen und staatlichen Behörden, die uns beim Bauantrag und bei dem Baugenehmigungsprozess sehr unterstützen. Dadurch haben wir nicht einen einzigen Tag für dieses Projekt verloren." Die Solar-Fabrik der Sunfilm AG werde die erste ihrer Art sein, die noch effizientere Tandem-junction Silizium-Dünnschichtmodule produzieren wird - und zwar mit einem Format von bis zu 5,7 Quadratmetern. Bei voller Kapazitätsauslastung werde die Produktionslinie mindestens 180 neue Arbeitsplätze mit einer Vielzahl an erforderlichen Fertigkeiten in unterschiedlichen Anforderungsstufen schaffen.

08.11.2007   Quelle: Sunfilm AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunfilm AG,
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Phoenix Solar AG schließt Verträge für den Bau von drei Photovoltaik-Kraftwerken mit einer Spitzenleistung von 5,4 Megawatt

Phönix-Solarpark in Miegersbach 5,3 MW.
Phönix-Solarpark in Miegersbach 5,3 MW.

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) hat Aufträge für die schlüsselfertige Errichtung von drei Solarkraftwerken mit einer Spitzenleistung von 5,4 Megawatt (MW) unterzeichnet. Die Solarstromanlagen sollen im ersten Quartal 2008 ans Netz gehen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Für einen in München ansässigen Investor werde Phoenix Solar an zwei Standorten in Bayern Solarkraftwerke mit 3,1 und 1,7 MW Spitzenleistung erstellen. Diese Anlagen werden mit modernen Dünnschicht-Solarmodulen von First Solar gebaut. Auf den insgesamt 17,5 Hektar großen Flächen in den Orten Greding und Salching wird Phoenix Solar über 65.600 Solarmodule installieren. Die Photovoltaikanlagen sollen jährlich über fünf Millionen Kilowattstunden Solarstrom liefern und zirka 1.400 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen. 


560 Kilowatt auf ehemaliger Mülldeponie

Eine Solaranlage mit einer Spitzenleistung von 560 Kilowatt wird Phoenix Solar für die solarcomplex AG aus Singen am Bodensee errichten. Bereits 2006 und 2007 hatte Phoenix Solar auf der ehemaligen Kreismülldeponie Rickelshausen im Landkreis Konstanz ein 1,65 MW großes Freiflächen-Solarkraftwerk mit Dünnschichtmodulen von First Solar errichtet. Das nächste Freiflächen-Kraftwerk mit der gleichen Technologie soll auf der benachbarten Deponie Langenried im ersten Quartal 2008 an das Netz gehen.

Vorbereitende Maßnahmen für alle drei Solarkraftwerke sollen noch in diesem Jahr dafür Sorge tragen, dass die Anlagen im ersten Quartal 2008 fertig gestellt werden können. Die Vertragsabschlüsse seien auch ein Zeichen für die verbesserte Modulverfügbarkeit durch den Abschluss von langfristigen Modullieferverträgen, betont die Phönix Solar AG. "Wir freuen uns über das ungebrochen große Interesse an Freiflächenanlagen in Deutschland, ein Marktsegment, in dem die Phoenix Solar AG führend ist", so Vorstand Technik Dipl.-Ing. Manfred Bächler, der bei Phoenix Solar für den Kraftwerksbau zuständig ist.

08.11.2007   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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S&F Umwelttechnik baut 2 MW-Photovoltaikanlagen für EDEKA

EDEKA-Filiale Bergtheim mit 85,26 kWp-Solarstromanlage
EDEKA-Filiale Bergtheim mit
85,26 kWp-Solarstromanlage

Mit der Einweihung einer großen Photovoltaikanlage auf dem Dach einer Filiale der EDEKA Nordbayern Sachsen Thüringen im unterfränkischen Bergtheim fiel der Startschuss für eine breit angelegte Solarinitiative: Noch im Jahr 2007 werden im gesamten Geschäftsgebiet der EDEKA Nordbayern Sachsen Thüringen Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 2 Megawatt (MW) auf 14 Objekten errichtet.

Insgesamt speisen die Anlagen künftig pro Jahr rund 2 Gigawattstunden (GWh) Solarstrom in das öffentliche Elektrizitätsnetz ein. Damit können über 500 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden. Gleichzeitig werden etwa 1.300 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. In jedem Markt wird eine große Anzeigetafel die Kunden über die aktuellen Stromertragswerte und die damit erzielte CO2 Einsparung informieren. Zur Installation der Anlagen auf den Dächern von Märkten und Lagergebäuden wurde ein Rahmenvertrag mit der S&F Umwelttechnik GmbH aus Kolitzheim in Unterfranken geschlossen.
 
10 Megawatt PV-Leistung auf von Edeka genutzten Objekten geplant

Für Edo Günther, geschäftsführender Vorstand und Sprecher der EDEKA-Unternehmensgruppe, ist es eine Investition in die Zukunft: "Wir stehen zu unserer Verantwortung, sei es gegenüber unseren Kunden, der Region oder der Umwelt und setzen daher auch auf erneuerbare Energiequellen", so Günther. In den nächsten drei Jahren sollen insgesamt mehr als 10 Megawatt auf von Edeka genutzten Objekten installiert werden. Die Nutzung der vorhandenen Dachflächen als Solarkraftwerke ist für den führenden deutschen Lebensmitteleinzelhändler weit mehr als nur ein reines Investitionsobjekt. Mit der Inbetriebnahme der ersten Anlage unterstreicht das Unternehmen seine Ausrichtung als Branchenführer und Innovator auch im Umweltschutz. Umgesetzt wird das Vorhaben von der S&F Umwelttechnik GmbH aus Kolitzheim in der Nähe von Würzburg. Martin Zembsch, Geschäftsführer von S&F: "Neben Energiesparmaßnahmen im täglichen Betrieb ist die Integration von Photovoltaik in die Gebäude eine ideale Möglichkeit, die eigene Umweltbilanz zu verbessern und gleichzeitig ein sichtbares Zeichen für das Engagement des Unternehmens in Sachen Umwelt- und Klimaschutz zu setzen. Die notwendigen großen Dachflächen sind in der Regel bereits vorhanden. Wir helfen dabei, sie effizient zu nutzen."


Dünnschichtmodule von First Solar und modernste Wechselrichter von SMA

Die Spezialisten für PV-Anlagen auf privaten und gewerblichen Dächern haben schon über 1.000 Projekte im gesamten Bundesgebiet realisiert. Auch für EDEKA setzt man konsequent auf High-tech, um maximale Stromerträge und Betriebssicherheit zu realisieren. Statt herkömmlicher, siliziumbasierter Solarmodule kommen ausschließlich FS CTS-Dünnschichtmodule des Herstellers First Solar zum Einsatz. Diese zeichnen sich durch ein sehr gutes Verhalten sowohl bei hohen Temperaturen als auch bei schlechten Lichtverhältnissen aus. Kombiniert mit modernsten Wechselrichtern der SMA Technologie AG kann im Jahresdurchschnitt etwa 10 % mehr Stromertrag als mit herkömmlicher Technologie erwirtschaftet werden, betont die S&F Umwelttechnik GmbH. Zusätzlich zu umfangreichen Leistungsgarantien werden die FS CTS-Module am Ende ihrer Nutzungsdauer kostenlos vom Hersteller zurückgenommen und recycled.

08.11.2007   Quelle: S&F Umwelttechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S&F Umwelttechnik GmbH,
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Solarstrom künftig auch nachts: DLR schafft Durchbruch mit neuem Wärmespeicher

Latentwärmespeicher auf der Plataforma Solar de Almería.
Latentwärmespeicher auf der Plataforma Solar
de Almería.

Strom aus Sonnenenergie wird in Zukunft eine Schlüsselrolle für die nachhaltige Energieversorgung spielen. Solarthermischen Kraftwerken mit solarer Direktverdampfung wird hier das größte Potenzial zugeschrieben. Doch die dafür benötigte Sonnenenergie steht nicht immer durchgängig zu Verfügung. Um die Stromproduktion auch auf die Nachtstunden oder auf Zeiten mit starker Bewölkung ausdehnen zu können, sind Wärmespeicher notwendig. Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es jetzt erstmalig gelungen, einen derartigen Speicher für solar erzeugten Dampf erfolgreich in Betrieb zu nehmen. Im Vordergrund muss auch bei erneuerbaren Energien die Versorgungssicherheit stehen. Das bedeutet, dass die Stromerzeugung von den Schwankungen der Sonnenstrahlung entkoppelt werden muss. Der dazu im DLR entwickelte Wärmespeicher kann den erzeugten Dampf über viele Stunden zwischenspeichern und bei Bedarf, also beispielsweise nachts wieder an das Kraftwerk abgeben.  Er wird auf dem größten europäischen Testzentrum für Solarenergie betrieben, der Plataforma Solar de Almería in Spanien. Der Speicher leistet 100 Kilowatt bei Temperaturen von mehr als 200 Grad Celsius.




Latentspeichermaterialien minimieren Energieverluste

Der Dampfspeicher ist das Ergebnis des im Februar 2004 begonnenen EU-Projekts DISTOR (Energy Storage for Direct Steam Solar Power Plants). Unter Federführung des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik befassten sich insgesamt dreizehn Industrie- und Forschungspartner aus fünf Ländern mit der Entwicklung von innovativen Speichersystemen für solare Dampferzeuger. Die Speichersysteme sollen den aus Solarkraft gewonnenen 200 bis 300 Grad Celsius heißen Dampf aufnehmen, zwischenspeichern und dann bei Bedarf mit möglichst wenig Verlust wieder abgeben. Hierfür eignen sich so genannte Latentspeichermaterialien. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Energiezufuhr beziehungsweise -abfuhr bei nahezu konstanter Temperatur einen Wechsel vom festen in den flüssigen Zustand bewirkt und umgekehrt - ein Prinzip, das im Niedertemperaturbereich, beispielsweise als Handtaschenwärmer schon länger im Einsatz ist.


Anschlussprojekt wird das Speicherprinzip für eine Megawatt-Anlage nutzen

Für den Temperaturbereich, in dem solarthermische Kraftwerke arbeiten, war bislang allerdings keine Umsetzung eines wirtschaftlich attraktiven Systems gelungen. Denn die wesentliche Herausforderung lag für die Wissenschaftler darin, eine ausreichend hohe Leistungsdichte des Speichers zu erreichen. Die experimentellen Ergebnisse führten nun zu einem "Sandwich"-Konzept, bei dem sich mehrere Schichten aus Graphitfolien und Speichermaterial abwechseln. Das Konzept wurde gemeinsam mit dem Industriepartner SGL zum Patent angemeldet und stellt nun die Basis für weitere Entwicklungsarbeiten dar. In einem Anschlussprojekt werden die Forscher ihr Speicherprinzip auf eine 1 Megawatt-Anlage erweitern. Dabei sollen dann Temperaturen von mehr als 300 Grad Celsius erreicht werden, was die Nutzung von Solarenergie für bestimmte Kraftwerksanwendungen noch attraktiver werden lässt.


Solarwärme für die Industrie

Mit dem Konzept des Latentwärmespeichers ist auch die Grundvoraussetzung geschaffen, Solarwärme für industrielle Prozesse einzusetzen. Denn gerade in der Industrie wird eine konstante und auf den jeweiligen Bedarf abgestimmte Energiemenge benötigt. Solarer Dampf eignet sich beispielsweise für Abläufe in der Baustoff- oder Nahrungsmittelindustrie.

08.11.2007   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,
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Solar-Konzern Conergy baut Vorstand um und stärkt Kapitalbasis für künftiges Wachstum

Hans-Martin Rüter (Foto) übergibt Vorstandsvorsitz an Dieter Ammer
Hans-Martin Rüter (Foto) übergibt
Vorstandsvorsitz an Dieter Ammer

Die Conergy AG erhält eine neue Vorstandsspitze und stärkt ihre Finanzkraft mit Mitteln aus einer Kapitalerhöhung sowie einer Erhöhung des Kreditrahmens einiger Banken in Höhe von insgesamt 100 Millionen Euro, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzende Hans-Martin Rüter wird nach der Bekanntgabe der 9-Monatszahlen für das laufende Jahr am 12. November 2007 seinen Posten an Aufsichtsratschef Dieter Ammer übergeben, der den Vorstandsvorsitz vorübergehend übernimmt. Ammer, der die Conergy vor neun Jahren gemeinsam mit Rüter gründete, hat sich zum Ziel gesetzt, den Wachstumskurs mit Fokus auf Ertrag und Kerngeschäftsfelder fortzusetzen. Unterstützt wird er dabei durch den neuen Finanzvorstand, Dr. Jörg Spiekerkötter, der Erfahrungen aus dem im DAX 30 notierten Berliner Pharmakonzern Schering mitbringt und am 1. November bei Conergy eingetreten ist.  "Conergy ist von einem Start-Up zu einem global aufgestellten Milliarden-Unternehmen mit über 2.700 Mitarbeitern gewachsen. Conergy ist in 28 Ländern tätig, wächst stärker als der Markt und erhält nun ein international und konzernerfahrenes Führungsteam", betont Unternehmensgründer Rüter. Weiterhin im Vorstand bleiben Nikolaus Krane (für das Projektgeschäft) und Christian Langen (Internationalisierung und Vertrieb). Zum 1. November war Philip von Schmeling für das Ressort Logistik, Photovoltaik und Heat & Cooling als stellvertretendes Mitglied in den Vorstand berufen worden.



Kapitalausstattung verbessert; Liquiditätsengpass beseitigt

Vorstand und Aufsichtsrat haben unverzüglich auf einen in den vergangenen Wochen aufgetretenen Liquiditätsengpass reagiert und die Kapitalausstattung wesentlich verbessert, heißt es in der Pressemitteilung. Diese Situation sei im Rahmen des dynamischen, ungestümen Wachstums der Conergy bei gleichzeitig aufgetretenen Lieferengpässen am Modulmarkt entstanden. Durch den Zufluss der Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro sei dieser Liquiditätsengpass beseitigt worden. Diese Summe setze sich zusammen aus einer von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossenen Kapitalerhöhung, zu der einige Altaktionäre 20 Millionen Euro und der Industrielle Dr. Otto Happel nach einem sehr kurzen Entscheidungsprozess in der letzten Woche 50 Millionen Euro beigetragen hätten. Zum Kreis der beteiligten Altaktionäre gehören Hans-Martin Rüter, die Grazia Equity GmbH, Dieter Ammer und Mitglieder der Familie Andreas Rüter. Gleichzeitig erhöhten einige Banken ihren Kreditrahmen um zusätzliche 30 Millionen Euro.


Dieter Ammer: Schlussstrich unter die Unsicherheiten der vergangenen Wochen gesetzt, Finanzsituation stabilisiert

Otto Happel beteiligt sich an der Kapitalerhöhung laut Conergy mit einem Anteil von 4,25 Prozent des erhöhten Grundkapitals. Daneben habe er mit Altaktionären, die damit einen großen Beitrag zur Stabilisierung der Gesellschaft geleistet hätten, vereinbart, Optionen für weitere Anteile bis zu einer Höhe von 25,1 Prozent deutlich unter dem Marktpreis zu erwerben. "Wir setzen einen Schlussstrich unter die Unsicherheiten der vergangenen Wochen und haben unsere Finanzsituation stabilisiert", so Dieter Ammer. "Jetzt haben wir die Weichen gestellt, um in den wirtschaftlich attraktivsten Geschäftsfeldern im stark wachsenden Zukunftsmarkt für erneuerbare Energien unsere führende Position weiter auszubauen", ergänzt der künftige Vorstandsvorsitzende. In den nächsten Monaten werde der neue Vorstand ein dreiteiliges Konzept vorlegen und unverzüglich stufenweise einführen. Das Konzept umfasse sowohl die Fokussierung auf profitable Geschäftsbereiche und nachhaltiges Wachstum als auch die Optimierung von Cash Management und Working Capital


Eigene Produktion von Solarmodulen reduziert Abhängigkeit von Zulieferern

Conergys bislang hohe Abhängigkeit von Solarmodulzulieferern verringert sich künftig zunehmend durch die eigene, integrierte Herstellung von Solarmodulen in Frankfurt (Oder). Zudem sei es Conergy durch den Vertragsabschluss mit der US-amerikanischen MEMC gelungen, einen wesentlichen Teil der Rohstoff-Zufuhr für die eigene Modulfertigung langfristig abzusichern.


Hans-Martin Rüter: Gründer eines der erfolgreichsten Start-Ups der deutschen Unternehmensgeschichte

Der Ausblick für das laufende Jahr stehe unter Vorbehalt einer kritischen Würdigung der bilanziellen Wertansätze der Conergy AG sowie unter Vorbehalt der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen, die derzeit die verschiedenen Geschäftsfelder untersuchen, so das Unternehmen. "Hans-Martin Rüter ist der Spiritus Rector und Gründer von Conergy, über viele Jahre einem der erfolgreichsten Start-Ups der deutschen Unternehmensgeschichte. Er hat aus einer Vision reale Erfolge entstehen lassen und damit darüber hinaus auch als Präsident des Solarindustrieverbandes BSW einen sehr großen Beitrag dazu geleistet, dass Deutschland zur führenden Nation im Bereich erneuerbarer Energien geworden ist", sagte Dieter Ammer.

07.11.2007   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Bundesverband Solarwirtschaft: Bundesregierung gefährdet Photovoltaik-Technologieführerschaft

BSW-Geschäftsführer Körnig: Soll deutsche Solarwirtschaft Lokomotive oder Zaungast sein?
BSW-Geschäftsführer Körnig: Soll deutsche
Solarwirtschaft Lokomotive oder Zaungast sein?

Die am 07.11.2007 vom Bundeskabinett mit dem Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beschlossenen Vorschläge zur schnelleren Senkung der Solarstromförderung gefährden nach Auffassung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) das weitere Wachstum und die internationale Technologieführerschaft der deutschen Solar-Industrie. "Gestiegene Rohstoff- und Finanzierungskosten lassen keinen Spielraum für stärker sinkende Preise bei Solaranlagen. Die Bundesregierung darf daher die Solarstromförderung nicht noch schneller reduzieren", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. "Im weiteren Verfahren zur Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) hat die Bundesregierung zu entscheiden, ob die heimische Solarindustrie auf den internationalen Märkten wie bisher Lokomotive oder nur noch Zaungast sein soll", so Körnig weiter. 

Rohstoffpreise und Kreditkosten deutlich gestiegen

Die Preise, der für die Herstellung von Solaranlagen benötigten Rohstoffe Aluminium, Stahl, Kupfer und Silber haben sich laut BSW Solar in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt. Auch die Kosten für die Finanzierung von Solaranlagen mittels Krediten hätten sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Diese Kostensteigerungen haben nach Angaben des BSW-Solar verhindert, dass sich Rationalisierungserfolge der Solarindustrie in vollem Umfang in sinkenden Preisen von Solaranlagen niederschlagen konnten.
Sollten die jetzt präsentierten Vorschläge der Bundesregierung in der anstehenden EEG-Novelle umgesetzt werden, würde die Solarstromförderung ab dem Jahr 2009 für neue Photovoltaikanlagen auf dem Dach jährlich um sieben Prozent, ab 2011 sogar um acht Prozent gesenkt werden. Zusätzlich ist für 2009 eine einmalige Absenkung des Fördersatzes um einen Cent vorgesehen. Seit 2004 ist im EEG hingegen eine jährliche Absenkung der Solarförderung von nominal fünf Prozent verankert.

Der Anteil der von der Solarbranche beeinflussbaren Systemkosten beträgt laut BSW Solar derzeit aufgrund schlechter Rohstoff- und Finanzierungskonditionen lediglich rund 50 Prozent. Um die bestehende Gesetzesvorgabe dennoch erfüllen zu können, müssten die Solar-Fabrikanten daher schon jetzt durch Rationalisierungsmaßnahmen und Forschungserfolge die Produktionskosten jährlich um rund zehn Prozent senken. Hinzu komme, dass die Preise für den Ausgangsstoff Silizium auf Grund weltweiter Nachfrage konstant hoch seien und voraussichtlich nur langsam sinken würden.

Die bisherigen Vorgaben des EEG hätten dazu geführt, dass die Durchschnittspreise für Photovoltaikanlagen in keinem anderen Land so niedrig sind wie in Deutschland, betont der BSW Solar. Laut einer aktuellen Studie der Internationalen Energie Agentur (IEA) lagen die Preise für Solarstromsysteme in Deutschland rund 20 Prozent unter den Preisen der Hauptwettbewerber Japan und USA und sogar 30 Prozent unter den Preisen, die auf dem spanischen Markt durchschnittlich erzielt wurden.

Bis Solarstrom in rund zehn Jahren in Deutschland mit dem Steckdosenpreis für konventionellen Strom konkurrieren könne, benötige die Branche Investitionssicherheit, verlässliche Rahmenbedingungen und faire Zugangsvoraussetzungen am deutschen Heimatmarkt, so der Solar-Verband. Der BSW-Solar appelliert daher an die Politik, den industriellen Aufbau einer leistungsfähigen Solarindustrie durch eine Verschlechterung der Marktbedingungen nicht zu gefährden und Arbeitsplätze aufs Spiel zu setzen.

07.11.2007   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e. V (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Bundeskabinett beschließt Erfahrungsbericht zum Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG

Arbeit an der Photovoltaik-Nachführung in einem Solarpark.
Arbeit an der Photovoltaik-Nachführung in
einem Solarpark.

Die in Deutschland entwickelte Methode zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist überaus erfolgreich, betont das Bundessumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sei das effektivste Instrument zur Förderung der erneuerbaren Energien und werde auch international als beispielhaft angesehen. Keine andere Maßnahme zum Klimaschutz spare mehr CO2 ein. Das EEG schaffe darüber hinaus Arbeitsplätze und zukunftsträchtige Industriestrukturen. Zu diesen Ergebnissen kommt der "EEG-Erfahrungsbericht 2007", der am 07.11.2007 vom Bundeskabinett beschlossen wurde. "Das EEG ist eine Erfolgsstory für Klimaschutz, Energieversorgung und Arbeitsplätze", kommentiert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Auf der Grundlage des Erfahrungsberichts plant die Bundesregierung noch vor der Klimakonferenz in Bali einen Entwurf der EEG-Novelle zu beschließen. Dies wurde auf der Klausurtagung des Bundeskabinetts am 23. August 2007 in Meseberg vereinbart. Die im EEG-Erfahrungsbericht beschlossenen Maßnahmen werden in die anstehende EEG-Novelle einfließen. Das EEG ist Teil des integrierten Energie- und Klimaprogramms der Bundesregierung. 


Niedrigere Vergütung für Solarstrom, mehr für Windenergieanlagen an Land und auf See

"Das Förderinstrument EEG hat sich bewährt und soll in seiner Struktur beibehalten werden. Allerdings zeigt der Erfahrungsbericht, dass in einzelnen Bereichen eine Feinjustierung stattfinden muss um die Effizienz zu steigern und weitere Anreize für Innovationen zu setzen. So sollen die Vergütungen für Strom aus den einzelnen Sparten (Biomasse, Geothermie, Solarstrahlung sowie Wasser- und Windkraft) an die aktuelle Entwicklung angepasst werden", betonte der Bundesumweltminister. Für Solarstrom (Photovoltaik) sieht der Erfahrungsbericht eine stufenweise Erhöhung der Degressionssätze um 2 % für 2009 und 2010 und ab 2011 um 3 % vor. Das heißt, die Vergütung für Strom aus Photovoltaik-Dachanlagen soll statt jährlich um 5 % künftig um 7 bzw. 8 % sinken und für Solarstrom aus Freiflächenanlagen statt 6,5 % um 8,5 bzw. 9,5 % pro Jahr. Weiter ist die Einführung einer neuen Leistungsklasse für Dachanlagen ab 1.000 kWp bei Absenkung des Vergütungssatzes beschlossen. Der Degressionssatz für die Vergütung von Strom aus neuen Windenergieanlagen an Land soll gesenkt werden: von 2 % pro Jahr auf künftig 1% jährlich.


100 Millionen Tonnen Kohlendioxid vermieden; 134.000 Arbeitsplätze geschaffen

Durch das EEG haben die deutschen Hersteller eine weltweit führende Position in diesem wichtigen globalen Marktsegment entwickeln können. Die Bilanz des EEG kann sich laut BMU sehen lassen: Durch EEG-Strom wurden im Jahr 2006 bereits 44 Millionen Tonnen CO2 vermieden - das sind rund 6 Millionen Tonnen CO2 mehr als 2005. Wenn erneuerbare Wärme und Treibstoffe sowie nicht-EEG-Strom hinzu gerechnet werden, haben alle erneuerbaren Energien zusammen im Jahr 2006 sogar rund 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart. Zusätzlich hat sich das EEG als Job-Motor erwiesen und es entstehen weiter neue, attraktive Arbeitsplätze: Die Zahl der Beschäftigten in allen Bereichen der Erneuerbaren Energien stieg von 160.000 im Jahr 2004 auf rund 236.000 im Jahr 2006. Etwa 134.000, das heißt fast 60 Prozent davon, sind dem EEG zuzurechnen.


Gabriel: Hohe Stromkostensteigerungen sind nicht auf das EEG zurückzuführen

Die Mehrkosten dieses verstärkten Ausbaus bleiben dabei überschaubar, so das BMU. Im Jahr 2006 habe die EEG-Umlage etwa 0,75 Cent pro Kilowattstunde ausgemacht, das seien unter vier Prozent der Stromkosten für Haushalte. Pro Monat und Verbraucher liegen die Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren Energien laut BMU nur bei zirka einem Euro. "Die hohen Stromkostensteigerungen der letzten Zeit und die für den Jahreswechsel wieder angekündigten Preissteigerungen sind nicht auf das EEG zurückzuführen", betonte Gabriel.


Kontinuierlicher Ausbau der Erneuerbaren

Der Erfahrungsbericht empfiehlt, den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch von heute gut 13 Prozent bis zum Jahr 2020 auf 25 bis 30 Prozent zu steigern und danach kontinuierlich weiter auszubauen. "Die erneuerbaren Energien sind und bleiben treibende Kraft der Modernisierung unseres Energiesystems. Neben Investitionen in Anlagen zur Nutzung von Wind-, Wasser-, Solar-, Geothermie- und Bioenergie müssen auch die Modernisierung und der Ausbau der Netze zügig vorangehen", sagte der Bundesumweltminister.



Der EEG-Erfahrungsbericht ist veröffentlicht auf den
Weitere Informationen:
Fachartikel aus der DGS-Zeitschrift "SONNENENERGIE" mit dem Titel

Referenzprojekte mit Wind-, Solar- und Bioenergie

Deshalb verwundere es auch nicht, dass juwi in unmittelbarer Nähe zum künftigen Firmensitz mehrere Referenzprojekte in den Geschäftsfeldern Wind-, Solar- und Bioenergie plant. "Windräder, Biogasanlagen und Photovoltaik-Anlagen in geringer Reichweite werden es uns ermöglichen, unseren zunehmend internationalen Kunden die ganze Palette unserer Dienstleistungen vorzuführen", so Jung und Willenbacher. Diese Entwicklung wäre an den bisherigen Standorten Mainz und Bolanden - wenn überhaupt - nur eingeschränkt möglich gewesen: So habe sich beispielsweise der Mainzer Stadtrat vor kurzem gegen weitere Windräder ausgesprochen, und im Donnersbergkreis stehe noch immer eine Resolution gegen große Erneuerbare-Energien-Projekte im Raum. "Im Sinne eines globalen und lokalen Umwelt- und Klimaschutzes brauchen wir aber ganz eindeutig regelmäßig neue Impulse, keine neue Hürden", unterstreichen Jung und Willenbacher.


Verbandsgemeinde ändert Flächennutzungsplan zu Gunsten neuer Windräder, einer Photovoltaikanlage und einer Bioenergie-Anlage

Markus Conrad, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wörrstadt, freut sich über die Ansiedlung der juwi-Gruppe: "Es handelt sich um eine der wichtigsten Gewerbeansiedlungen, die bisher in unserer Verbandsgemeinde erfolgten. Vor allem die Tatsache, dass die Firma juwi in einer zukunftsorientierten, ökologischen Wachstumsbranche als einer der Leuchttürme tätig ist, war für unsere Unterstützung ein ganz wichtiges Kriterium. Daher war es für uns selbstverständlich, dass wir auch die weiteren Referenz-Projekte im Bereich des neuen Firmensitzes wie neue Windräder, eine Photovoltaikanlage und eine Bioenergie-Anlage durch die Änderung unseres Flächennutzungsplans ermöglichen wollen. Wir selbst haben beispielsweise als aktive Verbandsgemeinde in der lokalen Agenda einer Bürger-GmbH ermöglicht, eine Photovoltaikanlage mit 30 Kilowatt Leistung auf unserem Verwaltungsgebäude zu betreiben, um auch hier ein Zeichen zu setzen", so Bürgermeister Conrad.


Photovoltaik-Anlage wird mehr Energie erzeugen, als im Neubau verbraucht wird

Der Neubau der juwi-Gruppe wird auf 6.500 Quadratmetern und über insgesamt vier Etagen in unterschiedlichen Konstellationen Platz für Arbeit und Kommunikation sowie Freiräume für Kreativität, Entspannung und zum Auftanken bieten. So beabsichtigt juwi beispielsweise, neben einem Speisesaal auch einer Kinderkrippe sowie einen Andachts- und einen Freizeitraum einzurichten. Diese Einrichtungen sollen neben den eigenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auch teilweise benachbarten Unternehmen offen stehen. "Für uns ist es zudem keine Frage gewesen, ein Plusenergiehaus bauen zu lassen", so die Bauherren. So werde das neue juwi-Gebäude nicht nur in ökologisch vorbildlicher Weise aus dem Naturbaustoff Holz errichtet, sondern auch die gesamte Architektur und Ausstattung des Gebäudes (z. B. die Dämmung) folge der Philosophie einer energiesparenden Bauweise. Selbstverständlich sei auch eine Energieversorgung mit regenerativen Energieträgern: Beispielsweise werde eine Photovoltaik-Anlage am und auf dem Gebäude mehr Energie erzeugen als verbraucht wird.

Die Gebäude an den derzeitigen Standorten Mainz und Bolanden werden auch weiterhin von der juwi-Gruppe genutzt und stehen den Tochterunternehmen pfalzwind GmbH (Bolanden) und RIO Energie (Mainz) sowie anderen Kooperationsfirmen auch künftig als Firmensitz zur Verfügung. "Außerdem werden wir uns bemühen, weitere Unternehmen aus der Branche der erneuerbaren Energien zu einer Ansiedlung in diesen Räumlichkeiten zu motivieren", ergänzen Jung und Willenbacher.

06.11.2007   Quelle: juwi GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi GmbH,
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EuPD Research-Studie: Deutscher Photovoltaikmarkt weiter auf Wachstumskurs

EUPD-Prognosen zur PV-Marktentwicklung.
EUPD-Prognosen zur PV-Marktentwicklung.

Die Geschäftslage deutscher Solarstrom-Unternehmen war noch nie so gut wie heute, so der Bonner Marktforscher EuPD Research in einer Pressemitteilung. 69 Prozent der für den Geschäftsklimaindex von EuPD Research befragten Photovoltaik-Unternehmen beurteilt ihre aktuelle Geschäftslage als "sehr gut" beziehungsweise "gut". Dies seien fünf Prozent mehr als im vorigen Quartal. Der Index, der seit 2005 vierteljährlich unter 100 Entscheidern der Photovoltaikbranche erhoben wird, hat im Oktober erstmals den Ausgangswert von 2005 überschritten. Hinsichtlich der Geschäftserwartung sind die Unternehmen allerdings verhaltener. Unsicherheiten bezüglich der anstehenden Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vergrößern die Differenz zwischen der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage und der Erwartung der künftigen Geschäftsentwicklung. Das Geschäftsklima, also der Mittelwert aus Geschäftslage und Erwartung bleibt damit gegenüber dem Vorquartal fast unverändert. 

Prognose: Die fünfzehn größten deutschen Photovoltaik-Unternehmen erzielen ein Umsatzplus von 39 %

Dass der deutsche Photovoltaik-Markt stetig wächst, bestätigt die aktuelle Studie "Der deutsche Photovoltaikmarkt 2007/2008 - From Sales to Strategic Marketing" von EuPD Research. In der repräsentativen Erhebung wurden insgesamt 303 installierende Betriebe befragt. Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EuPD Research, zieht Bilanz: "Der deutsche Photovoltaikmarkt ist und bleibt mit enormem Abstand der weltweite Schlüsselmarkt und hat darüber hinaus großes und nachhaltiges Entwicklungspotenzial." Als exemplarisch für das Branchenwachstum prognostiziert die Analyse unter anderem für 2007 allein für die fünfzehn größten deutschen Photovoltaik-Unternehmen ein Umsatzplus von 39 % gegenüber 2006.


Einspeisevergütung, Kosten des PV-Systems und Renditeanforderungen bestimmen die Marktentwicklung

Laut Hoehner wird die weitere Marktentwicklung maßgeblich durch die Höhe der Einspeisevergütung, den Anschaffungspreis des PV-Systems sowie die Renditeanforderung des Endkunden beeinflusst. Unter Berücksichtigung des aktuellen "Erfahrungsberichts 2007 zum Erneuerbare-Energien-Gesetz" des Bundesumweltministeriums hat EuPD Research drei Szenarien berechnet, wie sich die Marktentwicklung in Deutschland künftig darstellen könnte. Alle Szenarien rechnen dabei mit einer stufenweise Anhebung der jährlichen Degression (Senkung der Solarstromvergütung) für neue Anlagen ab 2009 um zwei Prozent und ab 2011 um ein weiteres Prozent. Bei Freiflächenanlagen ist eine Anhebung auf 8,5 von seither 6,5 Prozent und ab 2011 auf 9,5 Prozent einkalkuliert. Darüber hinaus wurden auf der Grundlage der Installateursbefragung die Mindestanforderungen der Endkunden an die Rendite einer Anlage ermittelt. Danach erwarten die Endabnehmer aus Sicht der Installateure eine durchschnittliche Gesamtkapitalrendite von 6,6 Prozent. In Abhängigkeit von diesen Annahmen gilt künftig der Anschaffungspreis der Anlage als entscheidende Variable, damit die Einspeisevergütung ausreicht, die Renditeanforderung der Endkunden zu erfüllen, betont EuPD Research. Auf der Basis dieser Überlegungen wurden verschiedenen Wirtschaftlichkeitsszenarien diverser Musteranlagen berechnet, die fundierte Rückschlüsse auf die Nachfragentwicklung im deutschen Markt erlauben, so das Marktforschungsinstitut.


Marktvolumen im Jahr 2007 bis zu 1,5 Gigawatt (GW)

Im "Worst-Case"-Szenario sinken die Photovoltaik-Systempreise deutlich weniger als fünf Prozent pro Jahr. Die Rendite bleibt somit deutlich unter den veranschlagten 6,6 Prozent. Der entscheidende Wachstumseinbruch erfolgt laut diesem Szenario mit der Erhöhung der Degression im Jahr 2009. Das "Best-Case"-Szenario setzt einen Rückgang der Systempreise von jährlich rund sieben bis neun Prozent voraus. Als Ergebnis würde der Betrieb von PV-Systemen auch weiterhin eine sehr profitable Gesamtkapitalrendite mit sich bringen, was sich in einer konstant hohen jährlichen Wachstumsrate widerspiegeln würde. Das "Base-Case"-Szenario bildet den Durchschnitt der zuvor beschriebenen Extreme. Diesem Modell liegt ein jährlicher Preisrückgang von fünf bis sieben Prozent zugrunde. Im Rahmen dieses Modells rechnet EuPD Research für die Zukunft mit einem eher moderaten Rückgang der Wachstumsraten. Aus Sicht von EuPD Research ist dieses Szenario am wahrscheinlichsten, was für Deutschland in 2007 ein Marktvolumen von bis zu 1,5 Gigawatt (GW) zur Folge hätte.
Daneben wird die Marktentwicklung auch von der weltweiten Siliziumproduktion beeinflusst, dem wichtigsten Rohstoff zur Herstellung von Solarzellen. Hier geht EuPD Research davon aus, dass sich der Engpass in den kommenden Jahren durch die Ausweitung der Produktionskapazitäten und den Markteintritt neuer Unternehmen sowie einer effizienteren Materialnutzung entspannen wird.


Der Kunde rückt in den Mittelpunkt

Auf Grundlage der erhobenen Zahlen prognostiziert EuPD Research eine Entwicklung vom nachfrage- zu einem wettbewerbsorientierten Absatzmarkt: "Der Kunde wird zunehmend in den Mittelpunkt rücken. Dies wird mittelfristig zu einem Ausbau der Produktdiversifikationen führen. Schon jetzt erweitern die Anbieter ihre Absatzkanäle sowie ihr Angebot an Komplettsystemen und Serviceleistungen", so Projektleiter Christian Münch. Denn die Ansprüche der Endkunden seien in den letzten Jahren laut der Befragung deutlich gestiegen. Im Vergleich zu den vorherigen Analysen habe sich die Bedeutung aller Faktoren verstärkt, die einen direkten oder indirekten Einfluss auf die Funktions- sowie Leistungsfähigkeit und damit auf die Renditeerwartung der Systeme ausüben. Auch das Design einer Solarstromanlage werde eine größere Rolle spielen, weshalb die Modulmarke und deren Leistung das Kaufverhalten stärker als bisher beeinflussen würden.


Direkte Befragung der Endkunden gibt Aufschluss über Kaufpräferenzen und -verhalten

In seiner neuesten Studie widmet sich EuPD Research bereits zum fünften Mal seit dem Jahr 2002 Teilgebieten der Photovoltaik entlang der Wertschöpfungskette, vom Hersteller bis zum Installateur. Ziel der Studie ist eine Übersicht über aktuelle und künftige Entwicklungen auf dem deutschen Photovoltaikmarkt. "Die Stärke der Arbeit liegt dabei in der Kombination volkswirtschaftlicher Untersuchungen, umfangreicher quantitativer Datenerhebungen sowie unternehmensspezifischer Analysen", heißt es in der Pressemitteilung. Das empirische Gerüst bilde eine quantitative Erhebung unter Handwerksbetrieben, die teilweise oder ausschließlich in der Photovoltaik tätig sind. Sie seien das Bindeglied zwischen PV-Industrie und Endkunden und stellten folglich die wichtigsten Absatzmittler im deutschen Photovoltaikmarkt dar. Ergänzt wurden die Ergebnisse dieses Jahr zum ersten Mal durch eine direkte Befragung von Endkunden. Dies erlaube Einblicke in Kaufpräferenzen und -verhalten. Besondere Beachtung komme darüber hinaus der Marktsegmentierung sowie den unternehmensspezifischen Entwicklungen entlang der Wertschöpfungskette zu.
Die Studie "Der Deutsche Photovoltaik Markt 2007/2008 – From Sales to Strategic Marketing" ist auf Deutsch und ab Mitte November auf Englisch erhältlich. Preis 680 Euro (zzgl. MwSt.). Die Bestellung und die kostenlose Zusammenfassung sind abrufbar unter www.eupd-research.com.

Grafik zur Marktentwicklung im Großformat

06.11.2007   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EuPD Research,
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Aus Elektronik-Abfall werden Solarzellen - IBM entwickelt Recyclingprozess zur Herstellung von Solar-Wafern

Aus alten Chips werden neue Solarzellen.
Aus alten Chips werden neue
Solarzellen.

IBM hat einen neuen Recyclingprozess für Halbleiterwafer vorgestellt, der in der unternehmenseigenen Produktionsstätte in Burlington (USA) entwickelt wurde. Das Verfahren nutze eine spezielle Technik zur Oberflächenstrukturentfernung, die es ermögliche, verbrauchte Halbleiterscheiben zur Herstellung siliziumbasierter Solarzellen zu verwenden, heißt es in der Pressemitteilung. Die dünnen Siliziumplatten, werden bisher mit aufgedruckter Struktur als Grundlage für Halbleiterchips eingesetzt, in Computern, Mobiltelefonen, Videospielen und weiterer Verbraucherelektronik.   Das neue Verfahren wurde bereits mit dem "2007 Most Valuable Pollution Prevention Award" des US-NPPR (National Pollution Prevention Roundtable) ausgezeichnet. Durch den innovativen Recyclingprozess könne IBM Strukturen effektiver als bisher von der Waferoberfläche entfernen und die bereinigten Wafer entweder intern als so genannte "Kontroll-Wafer" einsetzen oder der Photovoltaik-Idustrie anbieten, die eine enorme Nachfrage an Silizium für Photovoltaikzellen bedienen muss. IBM plant, weitere Informationen zu diesem Verfahren an die Halbleiterindustrie weiterzugeben.




Gebrauchtes Siliziummaterial für die Photovoltaik-Produktion

Der Recyclingprozess werde gegenwärtig in der Anlage in Burlington, Vermont eingesetzt und auch in einer IBM Halbleiterfabrik in East Fishkill (USA) implementiert. "Der Mangel an Silizium stellt eine der größten Herausforderungen an die Solarindustrie dar und bedroht ihr rasantes Wachstum", zitiert IBM Charles Bai, Finanzvorstand von ReneSola, eines schnell wachsenden Solarenergieunternehmens in China. "Aus diesem Grund haben wir uns für den Einsatz von gebrauchtem Siliziummaterial aus der Halbleiterindustrie entschlossen, um den Bedarf an Rohstoffen für die Fertigung unserer Sonnenkollektoren decken zu können", so Bai.


Drei Millionen aussortierte Wafer als kostengünstiger und energiesparender Rohstoff

IBM und die anderen Branchenunternehmen nutzen Siliziumwafer sowohl als Basis für die Herstellung mikroelektronischer Produkte - von Mobiltelefonen und Computern über Verbraucherelektronik - als auch zur Überwachung der zahlreichen Schritte im Fertigungsprozess. Nach Angaben der Halbleiterindustrie werden pro Tag branchenweit 250.000 Wafer verwendet. IBM schätzt, dass bis zu 3,3 Prozent dieser Scheiben Ausschuss werden. Im Laufe eines Jahres ergäben sich knapp drei Millionen aussortierte Scheiben. Da die Scheiben auf ihrer Oberfläche "Intellectual Property" tragen, könne ein Großteil davon nicht an firmenfremde Händler weitergegeben werden. Sie werden deshalb bislang zerkleinert und in einer Deponie entsorgt oder eingeschmolzen und erneut verkauft. Der neue Recyclingprozess hingegen wandle aussortierte Siliziumscheiben in Kontroll-Wafer um und spare insgesamt 90 Prozent an Energie, da IBM nicht mehr die übliche Menge an neuen Scheiben kaufen müsse, um die Fertigungsnachfrage zu bedienen. Sobald die Überwachungsscheiben dann ihre maximale Lebensdauer erreicht haben, sollen sie an die Solarindustrie verkauft werden. Je nachdem wie die einzelnen Solarzellenhersteller die aussortierten Scheiben verwenden, könnten zwischen 30 und 90 Prozent der Energie im Vergleich zu neuem Siliziummaterial gespart werden.

Das Programm habe zu einer Reduzierung der Kosten für Kontroll-Wafer geführt und die Effizienz des Wafer-Recyclingprogramms von IBM erhöht, betont das Unternehmen. Am IBM Standort in Burlington sei 2006 mehr als eine halbe Million US-Dollar eingespart worden. Die Prognose für 2007 belaufe sich auf knapp 1,5 Millionen US-Dollar und die einmaligen Einsparungen für wiederverwertete Lagerbestände an Scheiben werden mit mehr als 1,5 Millionen US-Dollar beziffert.

06.11.2007   Quelle: IBM Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBM,

 

Wagner & Co: Baubeginn der energieautarken Solar-Fabrik im Landkreis Marburg

In der energieautarken Solarfabrik sollen ab 2008 rund 200.000 Kollektoren pro Jahr gefertigt werden.
In der energieautarken Solarfabrik sollen ab
2008 rund 200.000 Kollektoren pro Jahr
gefertigt werden.

Für den wachsenden Solarmarkt in Europa errichtet die Wagner & Co Solartechnik GmbH eine Fabrik zur Produktion von Solar-Kollektoren in Kirchhain (Hessen). Mit dem Bau der energieunabhängigen Produktionsstätte mit einer Kapazität von bis zu 200.000 Sonnenkollektoren pro Jahr werde Wagner & Co einen großen Schritt nach vorne machen, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Die Produktionsleistung entspreche einer Gesamt-Kollektorfläche von zirka 460.000 Quadratmetern und damit der Fläche von mehr als 60 Fußballfeldern. Mit dem Bau der Solarthermie-Fabrik werde im November 2007 begonnen, die Fertigstellung und Aufnahme der Produktion ist für den Frühsommer 2008 geplant. In der neuen Fabrik soll auf einer Gebäudefläche von ca. 5.300 Quadratmetern die Endfertigung der Typenreihe EURO-Kollektoren erfolgen, zu der mit dem EURO-C20-AR der leistungsstärkste Flachkollektor auf dem Solarmarkt gehört. Das integrierte Energiekonzept für das Gebäude sieht neben konsequenter Energiespartechnik eine praktisch autarke Energieversorgung vor, die ausschließlich regenerativ und CO2-neutral an Ort und Stelle gewonnen wird. 


250 kWp-Solarstromanlage plus thermische Solaranlage für die Warmwasserversorgung

Beim Bau des Gebäudes wird ein für Industriegebäude überdurchschnittlicher Dämmstandard bei Außenwänden, Dach und Fenstern realisiert und damit der Wärmebedarf deutlich reduziert. Energiesparende Heiztechnik wie Deckenstrahler und Betonkernaktivierung senken den Energieverbrauch und die Einbindung der LKW-Entladung innerhalb der Gebäudehülle vermeidet einen Großteil der Lüftungswärmeverluste. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Gebäudedach mit einer Leistung von 250 Kilowatt (kWp) produziert laut Wagner & Co mehr Strom als für den Betrieb des Gebäudes und die Kollektorproduktion verbraucht wird. Die Heizenergie liefert eine moderne Hackschnitzelanlage, die mit Verpackungsholz aus der eigenen Produktion betrieben wird (Einwegpaletten, Holzkisten etc). Eine thermische Solaranlage für die Warmwasserversorgung der Duschen und Sanitärräume sowie eine Regenwasseranlage für die Toilettenspülung ergänzen das ökologische Gesamtkonzept.


Effektivere Produktion durch die Optimierung von Arbeitsabläufenund Senkung der Transport- und Lagerkosten

Die Produktion der Solarkollektoren kann künftig in bis zu fünf parallelen Fertigungslinien erfolgen. So können verschiedene Varianten des EURO-Kollektortyps gleichzeitig gefertigt und die Produktion flexibel den Bedürfnissen des Marktes und der Kunden angepasst werden. Auch die Integration künftiger Kollektorgenerationen, die sich derzeit noch im Entwicklungsstadium befinden, sei ein wesentlicher Teil des Produktionslayouts und sichere damit die Zukunftsfähigkeit der Fertigungsanlage. Wagner & Co verspricht sich von der Investition in die neue Kollektorfabrik eine höhere Effektivität der Produktion durch die Optimierung der Arbeitsabläufe und Senkung der Transport- und Lagerkosten. Die parallele Fertigung verschiedener Kollektortypen und Produktions-Chargen werde die Möglichkeiten verbessern, Produktinnovationen schneller zu realisieren, flexibel auf Nachfrageänderungen zu reagieren und speziellen Wünschen von Großkunden entgegenzukommen. "Wagner & Co hat sich bewusst für die Produktion in Deutschland entschieden um den Wirtschaftsstandort Hessen zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern", heißt es in der Pressemitteilung.

06.11.2007   Quelle: Wagner & Co Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wagner & Co Solartechnik GmbH,
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Heizen und Kühlen mit Grundwasser: Umweltministerium startet Forschungsprojekt

Drei-Liter-Schulhaus in Biberach.
Drei-Liter-Schulhaus in Biberach.

Best-Practice-Beispiele zur Nutzung erneuerbarer Energien stellt das Umweltministerium Baden-Württemberg in einer Broschüre vor – unter anderem eine Grundwasserwärmepumpe im Berufsschulzentrum Biberach. Die Broschüre "Leuchtturmprojekte zur Nutzung erneuerbarer Energien" zeigt auf rund 50 Seiten den Einsatz innovativer Techniken mit hoher Energieeffizienz. Der Neubau der Gebhard-Müller-Schule, eines Berufsschulzentrums für 1.650 Schüler, wird durch eine so genannte thermische Aktivierung der Stahlbetondecken temperiert. Als Wärme- und Kühlungsquelle kommt jeweils Grundwasser zum Einsatz.   Über eine vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierte wissenschaftliche Begleitforschung ist die Hochschule Biberach seit Beginn intensiv in das Projekt eingebunden. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff und Dr.-Ing. Stephan Heinrich (Studiengang Gebäudeklimatik/Institut für Gebäude- und Energiesysteme) wurden Messdaten erhoben, ausgewertet, der laufende Betrieb des Gebäudes optimiert sowie wichtige Erkenntnisse für künftige derartige Vorhaben gewonnen.



Von Planungsbeginn an wurde dieses Leuchtturmprojekt als Niedrigenergiegebäude konzipiert, das höchsten energetischen Anforderungen genügen sollte; mittlerweile ist es als Drei-Liter-Schulhaus bekannt. Innerhalb des Monitorings konnten Koenigsdorff und Heinrich den Energieverbrauch im laufenden Betrieb noch wesentlich verringern. "Nach wie vor wird bei viel zu wenigen Gebäuden das Thema Energie konsequent genug verfolgt", so Prof. Koenigsdorff. In diesem Sinne sei die Gebhard-Müller-Schule ein Leuchtturmprojekt, weil hier vom Architektenwettbewerb über alle Projektphasen hinweg bis in den Schulbetrieb hinein die energetischen Ziele nicht verloren gegangen seien.

Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner will mit der Broschüre deutlich machen, welche Möglichkeiten es für den Einsatz von erneuerbaren Energien bereits gibt - und darüber hinaus zur stärkeren Nutzung erneuerbarere Energien motivieren. "Es ist allerhöchste Zeit, den Ausbau der erneuerbaren Energien zu forcieren", sagt Prof. Koenigsdorff. Und: Nichts sei so motivierend wie vorbildliche und funktionierende Beispiele.

Die Broschüre kann als PDF-Dokument heruntergeladen werden unter

05.11.2007   Quelle: AVANTIS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AVANTIS European Science and Business Park,

 

Neues Buch über Solar-Dachanlagen hilft, Fehler zu vermeiden und Geld zu sparen

Do it yourself-Ratgeber
"Solar-Dachanlagen".

Angesichts ständig steigender Energiepreise wächst das Interesse an Maßnahmen, die den Verbraucher ein Stück unabhängiger machen von den Energieversorgern. Solarstromanlagen liegen dabei nach wie vor im Trend. Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail. Welche Anlage ist für mein Haus die richtige? Welche Arbeiten kann ich selbst übernehmen? Wo lauern Fehler? Welche Ausgaben kann ich mir sparen? Antworten auf diese Fragen liefert Bo Hanus in seinem neuen Buch "Solar-Dachanlagen selbst planen und installieren", das die Franzis Verlags GmbH jetzt in ihrer "Do it yourself"-Reihe veröffentlicht hat.   Objektiv und leicht verständlich leiste Bo Hanus seinen Beitrag dazu, dass jeder, der sich für Solar-Dachanlagen interessiert, zwischen der Wahrheit und den vollmundigen Versprechen eines Werbeprospekts unterscheiden kann, heißt es in der Verlagsankündigung. Das zeige sich vor allem dann, wenn Hanus auf die Schwachstellen der verschiedenen Systeme verweist.

Herstellerneutrale Informationen und konkrete Installationsbeispiele

Das Buch "Solar-Dachanlagen selbst planen und installieren" macht den Leser auf rund 128 Seiten und mit 114 farbigen Abbildungen mit dem nötigen Fachwissen vertraut. Vorkenntnisse werden laut Verlag nicht verlangt. Hanus erklärt den Unterschied zwischen Solarstrom- und Solarwärmeanlagen, zwischen netzunabhängigen und netzgekoppelten Anlagen. Tipps zur richtigen Planung gehen Hand in Hand mit Erklärungen zur technischen Funktion und Hinweisen zur Montage. Hinzu kommen Rechenbeispiele für den Tages-, Monats- und Jahresertrag an Kilowattstunden –verbunden mit Ausführungen zur Abhängigkeit von der Dauer des Sonnenscheins. Dem Autor sei besonders wichtig, dass seine Angaben neutral sind und keinen Hersteller oder Händler bevorzugen, betont der Verlag. Konkrete Installationsbeispiele würden die Entscheidung für ein bestimmtes System erleichtern und zu einem hohen Kosten-Nutzen-Verhältnis beitragen.

"Solar-Dachanlagen selbst planen und installieren" aus der "Do it yourself"-Reihe der Franzis Verlags GmbH ist ab sofort im Handel und unter www.franzis.de erhältlich zum Preis von 14.95 EUR.

05.11.2007   Quelle: Franzis Verlag GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Franzis Verlag,
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Neue Marktübersicht zu Hackschnitzel-Heizungen, FNR gibt neutralen Überblick mit technischen Daten

In Ergänzung zu den erfolgreichen Marktübersichten für Scheitholz- und Pelletheizungen hat die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) jetzt eine Marktübersicht zu Hackschnitzelkesseln veröffentlicht. 186 Modelle von 23 Herstellern werden anhand ihrer Typenblätter detailliert vorgestellt. Zusätzlich finden sich Informationen zu Brennstoffen, Anlagentechnik und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen sowie umfangreiche Adressen. Holzhackschnitzel aus der Land- und Forstwirtschaft, der Landschaftspflege sowie Holzreste aus dem verarbeitenden Gewerbe bieten erhebliche Potenziale für den Ausbau der Bioenergienutzung. Besonders zur Wärmeversorgung von Landwirtschaftsbetrieben, Mehrfamilienhäusern oder öffentlichen Gebäuden eröffnen sich besondere Chancen zur Stärkung der Gemeinschaft und regionaler Wirtschaftskreisläufe, betont die FNR. 
Holzhackschnitzel oft fossilen Brennstoffe wirtschaftlich ebenbürtig oder sogar überlegen

Dank rasantem Fortschritt bei der Entwicklung moderner Hackschnitzelheizungen und dem wesentlich gestiegenen Qualitätsbewusstsein bei der Hackschnitzelherstellung sowie moderner Logistikkonzepte verheiße das Heizen mit Holzhackschnitzeln heute interessante technische Alternativen. In vielen Fällen sei es den Vergleichsvarianten auf Basis fossiler Brennstoffe aber auch wirtschaftlich ebenbürtig oder überlegen, wobei das Brennstoffkostenrisiko für die Zukunft deutlich geringer ausfalle, so die FNR. Die Marktübersicht Hackschnitzel bietet einen von den Herstellern strikt unabhängigen Überblick über die aktuelle Marktsituation. Sie kann kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden unter http://www.fnr.de, Stichwort "Literatur". Sämtliche Daten können stehen unter www.bio-energie.de auch als ständig aktualisierte Datenbank bereit.

05.11.2007   Quelle: FNR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FNR,

 

Mobile Bibliothek in Großbritannien produziert Solarstrom zur Selbstversorgung

Fahrbibliothek mit Solarstromanlage in Somerset (GB)
Fahrbibliothek mit Solarstromanlage in Somerset (GB)

Das Kulturamt des Bezirks Somerset im Südwesten Großbritanniens versorgt die Einwohner der ländlichen Region mit rollenden Bibliotheken mit Literatur. Beim Kauf einer neuen Fahrbücherei entschied sich die Bezirksgemeinde für eine umweltfreundliche Lösung der Energieversorgung: Das Unternehmen Tri Power lieferte ein Solarstrom-Inselsystem mit einer Leistung von 1,040 Kilowatt (kWp) für die Bibliothek auf Rädern. Tri-Power, Partner der TRITEC-Gruppe mit Sitz in Allschwil (Kanton Basel; Schweiz) entwarf eine effiziente Solarstromversorgung mit acht Solarmodulen vom Typ "Kyocera KC130", die auf dem Dach des LKW montiert wurden.   Laderegler von MorningStar und AGM-Batterien sorgen für eine kontinuierliche Energieversorgung. Der Strombedarf des Fahrzeugs kann laut Tri-Power fast ausschließlich mit der Photovoltaik-Anlage gedeckt werden.

800 Kilowattstunden Solarstrom für Informationstechnik, Kühlschrank und Mikrowelle

Die Photovolatik-Module auf dem LKW-Dach liefern nicht nur den Strom für die Beleuchtung und Informationstechnik im Bücherbus, sondern auch für einen Kühlschrank und einen Mikrowellenherd. Nach den positiven Erfahrungen mit der ersten mobilen Solar-Bibliothek und der PV-Anlage, die jährlich 800 Kilowattstunden Solarstrom erzeugt, habe der Bezirksrat bereits ein weiteres Fahrzeug mit Solarstromanlage bestellt, berichtet Tri Power in einer Pressemitteilung.

04.11.2007   Quelle: TRITEC Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TRITEC Group,
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Energie und Heizkosten sparen mit High-Tech-Wärmeschutzfolie Luxasolar Clear View

EU-Kommission spart Energie mit Wärmeschutzfolie Luxasolar.
EU-Kommission spart Energie mit Wärmeschutzfolie Luxasolar.

Mit der innovativen Glasfolie "Luxasolar Clear View" könne jeder Wohnungseigentümer oder Mieter mit einem minimalen Aufwand seine Kosten für Energie und Heizung herunterschrauben, berichtet das Unternehmen Luxafoil nv (Sint-Niklaas, Belgien) in einer Pressemitteilung. Die High-Tech-Wärmeschutzfolie basiere auf der innovativen "Sputtering-Technik" und habe eine Vielzahl funktionaler, ökologischer und ökonomischer Vorteile. Die Glasfolie besteht laut Hersteller aus fünf laminierten Polyesterlagen, die selektiv auf bestimmte Wellenlängen des Solar-Spektrums (IR, UV) wirken. Das Ergebnis sei eine stark wärmereflektierende, optisch klare Glasfolie mit minimalem Spiegeleffekt und minimaler Wärmeabsorption. Im Sommer halte die Folie die Sonnenwärme draußen und im Winter die Wärme im Raum.   Die Folge seien ein gleichmäßiges, gesundheitsförderndes Raumklima, eine Schonung der Einrichtungsgegenstände vor Sonneneinstrahlungen und eine Heizkostenersparnis von bis zu 20 %, heißt es in der Pressemitteilung.

Europäische Kommission und Fraunhofer Institut als Vorreiter

Um messbar Energie einzusparen hat die Europäische Kommission 2007 auf den 2.300 Quadratmetern Innenseiten der Glasflächen ihres Gebäudes in Brüssel der Europäischen Kommission Luxasolar Clear View installiert und habe damit bereits jetzt ihre angepeilte Einsparung weit übertroffen, betont Luxafoil nv. Ende Oktober 2007 sei eine Versuchsreihe zur Wirkung der Folie an einem stark verglasten Gebäudeteil der Universität Bayreuth gestartet. Das Raumklima in dem Versuchsraum sei stark von der Sonneneinstrahlung beeinflusst. Es sei geplant, dass die Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation, ansässig am Lehrstuhl Umweltgerechte Produktionstechnik der Universität Bayreuth, die Versuchsreihe wissenschaftlich begleitet. Ziel ist, zu dokumentieren wie viel Energie bei Klimatisierung im Sommer sowie bei Heizung im Winter eingespart werden kann.

Laut Hersteller sind mit der Solar-Folie Energieeinsparungen in Wohnhäusern im Winter zwischen 17 % und 25 % möglich sowie eine Verbesserung der Energiebilanz im neuen Energiepass nach der Energieeinsparverordnung (ENEV 2007). Die Folie ist getestet durch WTCB-CSTC gemäß den europäischen Normen NBN EN 410, NBN EN 12898 und NBN EN 673.

04.11.2007   Quelle: Luxafoil nv   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Luxafoil nv,

 

Bundesumweltministerium bietet Fakten und Kontroversen zum Atomausstieg

BMU-Infos zum Atomausstieg.
BMU-Infos zum
Atomausstieg.

Das Bundesumweltministerium baut seinen kostenlosen Service für Lehrerinnen und Lehrer weiter aus: Das Unterrichtsmaterial mit dem Titel "Einfach abschalten? Fakten und Kontroversen zum Atomausstieg" steht ab sofort im Internet zum Abruf bereit. Es bietet nicht nur Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die unterschiedlichen Positionen in der Atom-Kontroverse nachzuvollziehen und die Argumente mit dem ihrem Alter angemessenen naturwissenschaftlichen und technischen Sachverstand zu bewerten. Damit sollen Schülerinnen und Schüler sich selbst eine fachlich fundierte Meinung bilden und diese Position in einer Diskussion auch zu vertreten können.   Dass die Nutzung der Kernenergie für junge Menschen auch heute ein wichtiges Thema ist, belegt eine vom Bundesumweltministerium in Auftrag gegebene forsa-Umfrage unter Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren aus dem Jahr 2006. 72 Prozent der Jugendlichen wünschen demnach, dass im Schulunterricht die Themen Atomkraft und Energieversorgung stärker berücksichtigt werden sollten. Die Bildungsmaterialien bestehen aus einem Set mit Arbeitsblättern, der Handreichung und den Informationen für die Lehrkräfte sowie dem Einsatzrahmen und den PISA-Aufgaben.

Mit Hilfe der Materialien können die Schülerinnen und Schüler den Sachstand und die Probleme der Atomenergie-Nutzung (Unfälle, Risiken, Auswirkungen, Umweltschäden, radioaktive Abfälle etc.) erfassen. Zudem lernen sie die Pro- und Contra-Argumente kennen. Diese Argumente können anschließend mit Hilfe des erarbeiteten Hintergrundwissens beurteilt und die persönliche Einstellung zur Nutzung der Atomkraft reflektierter überprüft werden.

Der Bildungsservice des Bundesumweltministeriums ist von der UNESCO als offizielles Projekt der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet worden. Die praxiserprobten Materialien für den naturwissenschaftlich-technischen und fächerübergreifenden Unterricht können im Internet kostenlos abgerufen werden unter www.bmu.de/bildungsservice.


04.11.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,

 

Solar-Bundesliga erfreut sich wachsender Beteiligung: 1111 Kommunen betreiben "Solarsport"

Meisterfeier der Solarbundeliga-Saison 2006/2007.
Meisterfeier der Solarbundeliga-Saison 2006/2007.

Mit der Gemeinde Bammental im Rhein-Neckar-Kreis ist die 1111-te Kommune in die Solarbundesliga aufgenommen worden. Über die erreichte "Schnapszahl" freuen sich die Fachzeitschrift Solarthemen und die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH), die den Kommunalwettbewerb seit dem Jahr 2001 gemeinsam veranstalten. In der Solarbundesliga kämpfen Städte und Gemeinden um die höchste Dichte von Photovoltaik- und Solarwärme-Anlagen in Deutschland. Jährlich werden ein Deutscher Meister und die Sieger in mehreren Kategorien gekürt. Von den Werten des Deutschen Meisters 2007, Rettenbach am Auerberg, wo pro Kopf der Bevölkerung mehr als ein Kilowatt Solarstromleistung und 0,75 Quadratmeter Solarwärme-Kollektoren installiert sind, ist Bammental als Newcomer zwar noch ein gutes Stück entfernt. Mit 34 Ligapunkten liegt die Kommune jedoch schon im oberen Mittelfeld.  
Auch im Solarsport gilt das olympische Motto "Dabei sein ist alles". Bis zum Stichtag der Herbstmeisterschaft am 31. Dezember 2007 können die Bammentaler ja noch einige Quadratmeter Solarfläche installieren, um in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. "Dem Bürgermeister von Bammental, Gerhard Vogel, schicken wir zum Ansporn eine Kiste 'Secco Solar' aus der Solarbundesliga-Stadt Neckarsulm, damit er mit dem Gemeinderat auf die Schnapszahl 1111 anstoßen kann", verspricht Solarthemen-Herausgeber Guido Bröer. Die Solarbundesliga wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Austragungsort des Solarsport-Wettkampfs ist das Internet: http://www.solarbundesliga.de

03.11.2007   Quelle: Solarthemen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarthemen,
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Klima-Musical für Kinder feierte Premiere

Eisbär und Dr. Ping kämpfen für Windräder und gegen Stromfresser.
Eisbär und Dr. Ping kämpfen für Windräder
und gegen Stromfresser.

Lothar, der Eisbär, sitzt im Kühlschrank und ein promovierter Pinguin namens Dr. Ping steht vor der Haustür - für Pauline und Paula beginnt so ein aufregendes Abenteuer: Die Erde hat Fieber und die Schwestern wollen gemeinsam mit ihren beiden neuen Freunden die Menschen für den Schutz des Klimas gewinnen. Ihre Gegenspieler sind die bösen Stromfresser Ampere, Volt und Watt. Gemeinsam mit vielen weiteren "Freunden der Erde" wird es Pauline und Paula gelingen, die Stromfresser auszuschalten. Das ist zusammengefasst die Geschichte des Klima-Musicals "Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde", das am 30. Oktober 2007 von Schülerinnen und Schülern der Erika-Mann-Grundschule im Berliner Theater "Glaskasten" uraufgeführt wurde. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Kontakte-Musikverlag haben es produziert.  

"Mit dem Klimamusical für Kinder hat der BUND Neuland betreten. Mit Erfolg - wie die Berliner Uraufführung zeigt. Wenn nur ein Teil der Begeisterung der Schülerinnen und Schüler der Erika-Mann-Schule auf andere Kindergruppen und Schulklassen überspringt, sind wir sehr zufrieden", so Norbert Franck, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des BUND und Mitinitiator des Musicals. Das Musical zeige, dass Kinder sich einmischen können. "Sie können Stromfresser abschalten und so etwas für den Klimaschutz tun", betont Franck.

Prominente Sprecher auf der Hörspiel-CD


Bei dem Klima-Musical macht auch der 9-jährige Jacob aus Berlin mit. Zu Hause geht er als "Energiedetektiv" auf Stromfresserjagd. "Da mach’ ich immer das Licht und den Fernseher aus, wenn keiner das braucht. Und die Akkus von meinem Nintendo lade ich erst, wenn sie wirklich leer sind." Am besten gefällt ihm das Lied "Freunde der Erde". Das mag auch die Schülerin Sevgi am liebsten: "Da singen alle zusammen ganz laut mit - auch das Publikum." Das besondere an dem Musical: Mit Hilfe einer Playback-CD und einem Begleitbuch können Grundschüler und Kindergruppen das Stück selbst aufführen. Das Buch gibt Tipps, wie man Kostüme basteln und die Bühne gestalten kann. Auch die Hauptrollen auf der Hörspiel-CD sind prominent besetzt: Imogen Kogge, Polizeiruf-110-Kommissarin, und Grimme-Preisträger Gerd Wameling sprechen und singen den Pinguin Dr. Ping bzw. den Eisbären Lothar. Das Musical wurde von der UNESCO als "Offizielles Projekt der UN-Weltdekade 2007/2008 - Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet.

Das Hörspiel "Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde" (€ 9,90) , das Begleitbuch (€ 17,80) und die Playback-CD (€ 13,50) können beim BUND bestellt werden unter http://www.bund.net/lab/reddot2/aktuell_6494.htm

03.11.2007   Quelle: BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BUND,

 

BMU-Staatssekretärin Klug: Gute Perspektiven für die Erdwärme

"Geothermie wird von den anstehenden Gesetzesänderungen und Maßnahmen des integrierten Energie- und Klimapakets der Bundesregierung stark profitieren", sagte Astrid Klug, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, in ihrer Rede auf dem Geothermiekongress in Bochum. "Im Gespräch sind eine Verbesserung der Förderung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie eine verbesserte Mittelausstattung des Marktanreizprogramms und der Forschung", erklärte Klug.   In Kürze würden zwei neue Geothermie-Kraftwerke in Landau und in Unterhaching Strom und Wärme liefern. Die Zeichen in der Geothermiebranche stünden auf Wachstum. Dies lasse sich an der Zahl der Genehmigungen für Geothermiekraftwerke erkennen. Danach sind deutschlandweit rund 150 Projekte in der Planung. Das Investitionsvolumen dieser Projekte wird auf 4 Milliarden Euro geschätzt. "Wir wollen Investitionshemmnisse weiter abbauen. Deshalb planen wir, die politischen Rahmenbedingungen für die Geothermie mit der Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und mit Erneuerbaren Energien Wärmegesetz deutlich zu verbessern. Dies wird helfen, die Wirtschaftlichkeit und die Planungssicherheit der Projekte zu erhöhen", erläuterte Klug.

Weltweit sind Geothermie-Kraftwerke mit rund 9.000 Megawatt elektrischer Leistung installiert. Zu den größten geothermischen Stromproduzenten gehören Italien, die USA, die Philippinen, Indonesien und Mexiko. In Deutschland steht die Stromgewinnung aus Erdwärme noch am Anfang. Die Nutzung von geothermischer Wärme ist aber bereits eine feste Größe: Rund 2.000 Gigawattstunden Wärme werden aus geothermischen Anlagen jährlich erzeugt. Einen wichtigen Beitrag dazu liefern auch private Haushalte, die Wärmepumpen installiert haben. Rund 115.000 Systeme sind derzeit installiert. Das Marktvolumen für Wärmepumpen in Deutschland hat sich im letzten Jahr verdoppelt.

03.11.2007   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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ersol gewinnt asola als Neukunden: 230 Millionen Euro-Vertrag über Lieferung von Solarzellen geschlossen

asola-Produktion in Isseroda bei Erfurt
asola-Produktion in Isseroda bei Erfurt

Die ersol Solar Energy AG (ersol) wird ab 2008 Silizium-Solarzellen an den in Erfurt ansässigen Modulproduzenten Advanced and Automotive Solar Systems GmbH (asola) liefern, berichtet ersol in einer Pressemitteilung. Zu diesem Zweck haben beide Gesellschaften am 02.11.2007 einen Langfristvertrag unterschrieben, der 2017 endet. Das Gesamtvolumen des Kontraktes beläuft sich laut ersol auf rund 230 Millionen Euro. Es sei vorgesehen, dass ersol Anzahlungen (so genannte Downpayments) von asola erhält, die dem deutschen Modulbauer später beim Bezug der Solarzellen in Form einer Kaufpreisreduzierung angerechnet werden sollen. "Quantum und asola planen parallel zu ihrer Produktion in Erfurt eine 30 MWp-Fertigung in Kalifornien. Für ersol bietet dieser Vertragsabschluss erneut eine Möglichkeit zur weiteren Erschließung des in Zukunft wichtigen US-Marktes", so Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender der ersol AG, bei der Unterschrift des Neukundenvertrags. Durch den Abschluss dieses jüngsten Kontraktes habe sich bei ersol das Auftragsvolumen für Solarzellen auf über 3 Milliarden Euro erhöht. 

Asola-Kapazitätsausbau mit neuem Gesellschafter Quantum

asola plant die Erweiterung seiner Fertigung in Erfurt auf über 30 MWp bis Ende 2008 und will dies mit Hilfe von Quantum Technologies realisieren, die an dem Thüringer Unternehmen mit 24,9 Prozent beteiligt sind. "asola und Quantum schätzen die erstklassige Zelltechnologie von ersol und die absehbare Weiterentwicklung. Dieser Liefervertrag bildet die Basis für weitere Kontrakte mit noch größeren Volumina", erläutert Reinhard Wecker, Geschäftsführer von asola, seine Entscheidung für die Solarzellen "made by ersol". "Gemeinsam mit dem neuen Gesellschafter Quantum werden wir unsere Kapazität in Deutschland verdoppeln und in die USA sowie nach Italien und Spanien expandieren", so Wecker weiter. "Gerade als kalifornisches Unternehmen denken wir, dass Quantum gemeinsam mit asola gut positioniert ist, um Umsätze aus der mit mehreren Milliarden Dollar geförderten Californian Solar Initiative zu generieren. Diese Initiative bezuschusst in den kommenden zehn Jahren Solaranlagen in Wohnhäusern, Gewerbe- und Industriebauten sowie für landwirtschaftliche Zwecke", so Alan P. Niedzwiecki, der Vorstandsvorsitzende von Quantum.



Asola produziert Solardächer für die Automobilindustrie

asola entwickelt, fertigt und vertreibt Photovoltaik-Solarmodule, die höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden, so das Unternehmen. asola fertig nicht nur Standardsolarmodule im Leistungsbereich von 150-300 Watt, sondern auch sphärische Solardächer für die Automobilindustrie. Seit über 20 Jahren ist asola nach eigenen Angaben mit seinen Mitarbeitern in der Fertigung von Solarmodulen tätig und sieht sich im schnell wachsenden Solarmarkt gut positioniert.
Gemeinsam mit dem neuen Gesellschafter Quantum soll die geplante Produktionskapazität von zwei Mal 30 MW in den USA und Deutschland auf 60-100 MW ausgeweitet werden. Weitere "Satelliten"- Fertigungsstätten seien in Italien und Spanien geplant, heißt es in der Pressemitteilung.

02.11.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Advanced and Automotive Solar System GmbH,
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Ersol: Dünnschicht-Photovoltaikmodul "Nova-T" erfüllt Anforderungen der Schutzklasse II

Dünnschicht-Modul von ersol.
Dünnschicht-Modul von ersol.

Die ersol Thin Film GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Solar Energy AG (ersol), hat mit der erfolgreichen Schutzklasse II Überprüfung durch das unabhängige akkreditierte EMV-Labor der CE-LAB GmbH Ilmenau einen wesentlichen Meilenstein für die Markteinführung des ersol Dünnschicht-Moduls "Nova-T" erreicht, berichtet ersol in einer Pressemitteilung. Damit werden die sichere Isolation der Systemspannung im Modul (bis zu 1.000 Volt), die Gewährleistung des Berührungsschutzes und somit die elektrische Sicherheit gewährleistet. Die Schutzklasse II-Überprüfung ist ferner eine notwendige Voraussetzung zur CE-Kennzeichnung und wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsqualifikation photovoltaischer Module. Die Ergebnisse der Schutzklasse II Tests werden dabei in den Zertifizierungsprozess (IEC 61730) übernommen.  Mit der vollständigen Zertifizierung, die nicht zwingend Voraussetzung für den Einsatz der Module im PV-System sei, werde aufgrund des langen Testzeitraums erst in 2008 gerechnet, heißt es in der Pressemitteilung.


Vertriebsstart für amorphe Module im Frühjahr 2008 geplant

Da die geplante Umstellung der amorphen auf die mikromorphe Produktgeneration schon allein durch die Lieferzeit wesentlicher Anlagekomponenten noch geraume Zeit in Anspruch nehmen werde, plant ersol nunmehr, als Zwischenschritt zu der mikromorphen Produktion den Vertrieb amorpher Module im Frühjahr 2008 aufzunehmen. Die amorphen Module aus den von Oerlikon Solar gelieferten Anlagen erreichten bereits seit dem Start der Testproduktion im Sommer 2007 die geplanten Spezifikationen von durchschnittlich 78 Watt peak (Wp) stabilisierter Leistung. Diese soll in der mikromorphen Variante noch deutlich gesteigert werden. "Wir bereiten derzeit mit ersten Schlüsselkunden den Feldeinsatz der Nova-T-Module vor und freuen uns auf den Netzanschluss erster Demonstrations- und Testanlagen voraussichtlich bereits im ersten Quartal 2008", so Dr. Christian Koitzsch, technischer Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH. "Über den Produktionsplan für 2008 insgesamt wurde jedoch noch nicht entschieden", so Koitzsch abschließend.


Mikromorphe Dünnschicht-Module ab Mitte 2008

Mit ersten Demonstrationsmustern der mikromorphen Dünnschicht-Module rechnet ersol ab Mitte 2008. Die ersol Thin Film GmbH ist der Kompetenzträger zur Dünnschicht-Photovoltaik innerhalb der ersol Gruppe. Um am überproportionalen Marktwachstum der Solarindustrie trotz der Siliziumknappheit angemessen teilhaben und die eigenen Expansionspläne schneller vorantreiben zu können, hat sich ersol bereits Anfang 2006 entschieden, sich in dieser Rohstoff sparenden und zukunftsweisenden Technologie zu engagieren. Mit der dafür geründeten, 100-prozentigen Unternehmenstochter ersol Thin Film GmbH baut die ersol Gruppe eine Produktionslinie für Dünnschichtmodule auf Basis von amorphem und mikrokristallinem Siliziums auf. Das anfängliche Prozess-Know-how sowie die Maschinen kommen vom Schweizer Spezialmaschinenhersteller Oerlikon Solar. In die neue Erfurter Produktionsstätte für Dünnschicht-Module investierte die ersol Gruppe nach eigenen Angaben mehr als 80 Millionen Euro.

02.11.2007   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
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Solar Decathlon: TU Darmstadt siegt mit Photovoltaik-Technologie von SMA

Solar-Haus der TU Darmstadt mit in Eichenholzlamellen integrierten PV-Modulen
Solar-Haus der TU Darmstadt mit in
Eichenholzlamellen integrierten PV-Modulen

Mit Photovoltaik-Wechselrichtertechnik der SMA Technologie AG hat das Team der Technischen Universität Darmstadt (TUD) den "Solar Decathlon 2007" gewonnen. An dem internationalen Wettbewerb um das komfortabelste und energieeffizienteste Solar-Haus der Welt, der vom 12. bis 20. Oktober 2007 in Washington D.C. stattfand, nahmen neben dem Team aus Deutschland weitere 19 Gruppen teil, unter anderem aus den USA, Kanada und Spanien. Bereits die erstmalige Teilnahme eines deutschen Teams war ein Erfolg: Die technische Universität Darmstadt realisierte mit den SMA-Produkten Sunny Island 5048, Sunny Mini Central 6000A sowie den Sunny Boys 1100 und 1100LV eine autonome Stromversorgung und war mit dieser und den baulichen Maßnahmen so effizient, dass sie den diesjährigen Solar Decathlon souverän gewonnen hat.  Bei dem "Solaren Zehnkampf" gilt es, ein Haus zu konstruieren und zu betreiben, dessen Energieverbrauch ausschließlich durch eine Solaranlage gedeckt wird und das nicht mehr Energie nutzt, als es selbst produzieren kann. Der Zeitraum der Messung betrug fünf Tage. "Dabei mussten die 20 Teilnehmermannschaften nicht nur beweisen, dass sie ein komfortables und energieeffizientes Haus konstruieren und bauen können. Sie mussten auch zeigen, dass sie in der Lage sind, es energiesparend und umweltbewusst zu betreiben, ohne eine öffentliche Stromversorgung in Anspruch zu nehmen", erklärt Wilhelm van Butselaar, Ansprechpartner der SMA Technologie AG beim Solar Decathlon 2007.



Kombination von Inselwechselrichtern und Netzwechselrichtern optimiert Energiebilanz

Die Fachjury bewertete Solar-Häuser in zehn Teildisziplinen. Dabei setzte sich die Mannschaft der Technischen Universität Darmstadt vor allem in bei der Architektur, mit dem Beleuchtungskonzept, der Technik und Energiebilanz souverän durch. Aus Sicht von SMA gehörte die Energiebilanz zu einer der wichtigsten Kategorien. Hier galt es nachzuweisen, dass die von der Photovoltaik-Anlage erzeugte Sonnenenergie den Strombedarf des Hauses tatsächlich decken kann. Das innovative PV-Anlagenkonzept von SMA führte das Team der TUD zum Erfolg: "Die vorteilhafte Kombination aus SMA-Inselwechselrichtern und Netz-Wechselrichtern der SMA hat sich in der Disziplin Energiebilanz als die effektivste Lösung zur solaren Inselstromerzeugung erwiesen", freut sich Wilhelm van Butselaar. Eine Besonderheit der PV-Anlage des Gewinnerhauses: Ein Teil der installierten PV-Module war in die Eichenholzlamellen integriert, die zum Schutz vor Hitze, Einblick und Einbruch am Haus angebracht waren.

Auch weitere sechs Mannschaften, die mit SMA-Technik angetreten sind und von SMA-Ingenieuren der spanischen und amerikanischen Niederlassungen unterstützt wurden, haben bei der Energiebilanz zu den Besten gezählt. Die SMA Technologie AG mit Hauptsitz in Niestetal, Deutschland und Niederlassungen in Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, USA, Südkorea und in der VR China beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 1.300 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatz von rund 200 Millionen Euro.

02.11.2007   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Darmstadt,
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Solarzellen-Hersteller Q-Cells und US-Unternehmen Solar Fields stärken Zusammenarbeit

Die Q-Cells AG (Bitterfeld-Wolfen, Sachsen-Anhalt), ihr Tochterunternehmen Calyxo GmbH und die US-amerikanische Solar Fields LLC wollen ihre Aktivitäten in der Produktion von Cadmium-Tellurid-Dünnschichtsolarmodulen künftig gemeinsam fortführen. Die drei Unternehmen arbeiten bereits sehr eng zusammen, seit Solar Fields der 100%igen QCells-Tochter Calyxo ein exklusives Nutzungsrecht für ihre innovative Beschichtungstechnologie gewährt hat, berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung. Um die weitere Entwicklung und die Kommerzialisierung der Technologie zu beschleunigen und das wirtschaftliche Potenzial voll auszuschöpfen, haben die Partner ihre Geschäftsbeziehungen nun auf eine neue Grundlage gestellt.  Calyxo übernehme sämtliche Patente der Solar Fields und erlange so einen dauerhaften und exklusiven Zugang zu der Technologie und allen Weiterentwicklungen, heißt es in der Pressemitteilung.


Erste Prototyplinie in soll im Frühjahr 2008 den Betrieb aufnehmen

Die Vermögensgegenstände der Solar Fields sollen in die neu gegründete Calyxo USA, Inc. Eingebracht werden, eine 100%ige Tochter der Calyxo GmbH. Calyxo USA mit Sitz in Toledom (Ohio) will sich auf Forschungs- und Entwicklungsaufgaben konzentrieren. Alle Mitarbeiter von Solar Fields werden von Calyxo USA übernommen. Im Gegenzug erhält Solar Fields neben einer Einmalzahlung von 5 Millionen US-Dollar 7 % der Anteile an der Calyxo GmbH. Die anderen 93 % hält nach wie vor die Q-Cells AG. Calyxo baut laut Q-Cells zurzeit die erste Prototyplinie mit einer Nominalkapazität von 25 MWp in Bitterfeld-Wolfen, die voraussichtlich im ersten Quartal 2008 den Betrieb aufnehmen soll. Die Q-Cells AG hat den festen Willen bekundet, den weiteren Ausbau von Calyxo zu unterstützen.

02.11.2007   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Laser-Speziaist LPKF rüstet sich für Solar-Aufträge

LPKF-Anlage zum Strukturieren von Dünnschicht-Solarzellen.
LPKF-Anlage zum Strukturieren von
Dünnschicht-Solarzellen.

Nach dem Einstieg der LPKF Laser & Electronics AG (Garbsen) in die Photovoltaik sei am thüringischen Standort Suhl eine Erweiterung der Produktionsräume notwendig geworden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nun sei dort der Bau einer neuen Montagehalle fertig gestellt. Sie enthält auch zwei Räume, die kurzfristig in Reinräume für besonders anspruchsvolle Fertigungsschritte umgewandelt werden könnten. Die LPKF Laser & Electronics AG ist Spezialist für Lasertechnologie, Lasermaterialbearbeitung und Antriebstechnologie. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Systeme, die in der Elektronikfertigung, in der Automobilindustrie und bei der Herstellung von Solarzellen zum Einsatz kommen.  Der Exportanteil liegt nach Angaben des Unternehmens bei 80 Prozent, weltweit beschäftigt der Konzern rund 300 Mitarbeiter.



"Mit der neuen Halle wurde der für LPKF so wichtige Standort Suhl ausgebaut, um den gewachsenen Anforderungen speziell im Ge-schäftsbereich Solartechnik Rechnung zu tragen", so Jürgen Bergedieck, Geschäftsführer der LPKF SolarQuipment GmbH. Nach der erfreulichen Entwicklung im Solarbereich sei LPKF nun für künftige Aufträge und Anforderungen gewappnet.

02.11.2007   Quelle: LPKF Laser & Electronics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: LPKF Laser & Electronics AG,
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meridian Neue Energien GmbH: Neue Photovoltaikprojekte in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern

Solarpark Kloster Veßra
Solarpark Kloster Veßra

Mit dem Bau der Solarparks Kloster Veßra (Thüringen) und Kublank (Mecklenburg–Vorpommern) setzt die meridian Neue Energien GmbH weitere Meilensteine bei der Errichtung von Aufdach-Photovoltaikanlagen auf Landwirtschaftsgebäuden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Allein im Jahr 2007 seien rund 130.000 Qudratmeter Dachflächen durch die meridian Neue Energien GmbH saniert worden. Vor der Installation der Solarstromanlagen, saniere die meridian Neue Energien GmbH die mit Asbest belegten Dächer vollständig auf eigene Kosten, betont das Unternehmen. Im Gegenzug würden die Dächer der meridian Neue Energien GmbH 20 Jahre lang für den Betrieb der Photovoltaikanlagen überlassen  Sämtliche Kosten der Errichtung und des Betriebes trage die meridian Neue Energien GmbH. Der Landwirt profitiere direkt von der Dachsanierung und somit von der Wertsteigerung seiner Gebäude.


Zur Realisierung weiterer Projekte ist die meridian Neue Energien GmbH auf der Suche nach neuen Standorten mit einer Dachfläche von mehr als 10.000 m². Weitere Information hierzu, sowie zu den Referenzen finden Sie unter http://www.meridian-energy.de

02.11.2007   Quelle: meridian Neue Energien GmbH, open PR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: meridian Neue Energien GmbH,
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Offizieller Startschuss für die erste Biogasanlage in Köln

Seit dem 23.10.2007 wird die erste Biogasanlage Kölns im Stadtteil Porz-Lind gebaut, für deren Konzeption und Vorplanung das Beratungsunternehmen Ecofys verantwortlich zeichnete. Den Bau führt nun das Unternehmen BioConstruct durch; Ecofys übernimmt die qualitative Bauüberwachung. Die Biogasanlage, deren Inbetriebnahme bereits Ende 2007 geplant ist, hat über eine Leistung von 500 Kilowatt (kW) und kann damit laut Ecofys bis zu vier Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr und beinahe ebenso viel Wärme erzeugen. Damit können bis zu 1.000 durchschnittliche Haushalte mit Energie versorgt werden. Laut Landwirtschaftskammer NRW sind derzeit in Nordrhein-Westfalen rund 230 landwirtschaftliche Biogasanlagen in Betrieb. Im Stadtgebiet Köln hatte es bisher allerdings noch keine Anlage dieser Art gegeben.  "Der Baubeginn ist für die Projektpartner und die umliegenden Bewohner ein voller Erfolg - fast 1.000 Haushalte können bald mit nachhaltiger Energie versorgt werden und sind so unabhängig von fossilen Brennstoffen", betont Guido Krämer, Projektverantwortlicher bei Ecofys. Insgesamt könnten mit dem von der Biogasanlage erzeugten Strom rund 1.800 Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr eingespart werden und sogar etwa 3.000 Tonnen, wenn durch die zusätzlich erzeugte Wärme Ölheizungen ersetzt werden. Dies sei ein weiterer, bedeutender Schritt auf dem Weg einer nachhaltigen Energieversorgung für alle.


Wärmeversorgung eines Gewerbegebiets geplant

Zunächst wird die Biogasanlage vor allem Strom erzeugen. Um die lokale Energieversorgung noch weiter voranzubringen, soll sie in einem nächsten Schritt auch ein angrenzendes Gewerbegebiet mit drei Millionen Kilowattstunden Wärmenergie beliefern. Das entspricht laut Ecofys einer Einsparung von 300.000 Litern Heizöl. Ecofys erstellt dafür im Auftrag der BGA Margarethenhof GmbH & Co. KG ein Wärmekonzept. Die Investition in die Biogasanlage beläuft sich auf insgesamt 2 Millionen Euro. Als Betreiber fungiert die BGA Margarethenhof GmbH & Co. KG, ein Zusammenschluss der Freiherr von Eltz’schen Verwaltung und der Familie Bulich, Pächter des Margarethenhofes.


Energie aus nachwachsenden Rohstoffen

Nach Anschluss der Biogasanlage an das öffentliche Versorgungsnetz wird der Strom, der durch die Verbrennung des entstandenen Biogases erzeugt wird, gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingespeist. Die erzeugte Wärme wird auf Grundlage privater Wärmelieferverträge verteilt. Das Biogas wird im Zuge der Vergärung von jährlich bis zu 10.000 Tonnen Energiepflanzen und nachwachsenden Rohstoffen gewonnen, deren Anbau auf einer über 100 Hektar großen Fläche erfolgt.

02.11.2007   Quelle: Ecofys   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Edding nimmt 26,1 kWp-Solarstromanlage auf Flachdach in Betrieb

Solarstromanlage auf dem Dach von edding (Ausschnitt).
Solarstromanlage auf dem Dach von edding
(Ausschnitt).

Schon vor Jahren, als Umweltschutz noch nicht in aller Munde war, engagierte sich edding für eine nachhaltige Unternehmenspolitik. Bereits im Jahr 1995 erhielt die edding AG den B.A.U.M.-Umweltpreis. Der kontinuierliche Einsatz für die Umwelt mündet nun in der neuesten Errungenschaft: edding hat eine Solarstromanlage auf dem Dach des Hochregallagers in Ahrensburg in Betrieb genommen. Auf über 400 Quadratmetern wurden Solarzellen verlegt, um aus Sonnenenergie elektronischen Strom zu erzeugen. Die 26,1 Kilowatt starke Photovoltaikanlage, bestehend aus einem Foliensystem vom Typ EVALON-Solar des Herstellers alwitra, produziert rund 20.000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr.  Das entspricht dem jährlichen Verbrauch von fünf Einfamilienhäusern und vermeidet damit rund 18.000 Kilogramm CO2- Emissionen pro Jahr. Die gewonnene Energie wird direkt dem allgemeinen Stromnetz zugeführt. "Wir wollen mit dieser Photovoltaikanlage auch einen Beitrag für die Gesellschaft und eine lebenswerte Zukunft leisten", erklärt Per Ledermann, Vorstand der edding AG.



Die Solarstromanlage ist für edding ein weiterer Schritt zum Ausbau des Umweltengagements. In der Produktion werden seit langem verschiedene Verfahren angewandt, die nicht nur den Abfall reduzieren, sondern auch Rohstoffe einsparen und den Kohlendioxid-Ausstoß vermindern. Zudem ist ein Großteil der edding Produkte nachfüllbar. Doch auch im Alltäglichen zeigt sich das Unternehmen umweltbewusst. So wurden zum Beispiel Tischdrucker und Faxgeräte durch feinstaubarme Multifunktionsgeräte ersetzt. Zudem wurde ein Video-Konferenzsystem installiert, das die edding Tochtergesellschaften miteinander vernetzt und somit die Auto- und Flugreisen deutlich reduzieren konnte.

Auch für die Zukunft hat sich edding viel vorgenommen. Ein großes Projekt ist die für 2008 geplante Zertifizierung nach der Umweltmanagementnorm DIN ISO 14001. Damit erfülle edding die weltweit anerkannten Anforderungen an das Umweltmanagementsystem eines Unternehmens und beweise einmal mehr seine ökologische Glaubwürdigkeit. Wichtig ist es dem Unternehmen dabei, Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden in seine Tätigkeiten einzubinden, damit jeder seinen Teil zum Umweltschutz beitragen kann. So ist bei edding auch der umweltfreundlichste Rasenmäher der Welt fest angestellt: die firmeneigene Schafherde.

01.11.2007   Quelle: edding International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: edding AG,
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Hydrogeit-Verlag erweitert Angebotsspektrum

Der Hydrogeit-Verlag komplettiert und aktualisiert sein Angebot. Seit Ende Oktober 2007 ist die 2., überarbeitete Auflage der "Wasserstoff-CD" erhältlich. Nachdem die Erstauflage restlos ausverkauft sei, erscheint nun die aktualisierte CD-ROM mit neuen Inhalten zur Hälfte des bisherigen Preises: 9,90 Euro statt zuvor 19,90 Euro. Als zweite Neuerung sei bereits im August die französische Version des sehr erfolgreichen Buches "Erneuerbare Energien und alternative Kraftstoffe" erschienen. Die überarbeitete Wasserstoff-CD biete eine noch größere Palette an Hintergrundinformationen: von zukunftsweisenden Wasserstoffprojekten bis zum Brennstoffzelleneinsatz in Reisemobilen.  Als Zugabe stünden in der 2. Auflage noch mehr Kapitel und neue Downloads zur Verfügung, die zudem alle auf den aktuellen Stand gebracht worden seien. Neben kompletten digitalisierten Informationsbroschüren befinden sich auf der CD-ROM als Extra auch alle bisher erschienenen Hefte des Magazins für Wasserstoff und Brennstoffzellen – "HZwei".


Neben dieser Neuauflage betätigt sich der Verleger und Buchautor Sven Geitmann seit neuestem auf internationalem Terrain. Sein bereits auf Deutsch sehr beliebter Ratgeber über erneuerbare Energien ist jetzt auch auf Französisch erhältlich. "Énergies Renouvelables & Carburants Alternatifs" heißt die übersetzte Version, die neben dem deutschen auch den gerade in Frankreich im Entstehen begriffenen Markt beschreibt. Entsprechende Vertriebspartner werden zurzeit noch gesucht.

01.11.2007   Quelle: Hydrogeit Verlag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hydrogeit Verlag,

 

ÖKO-TEST zu Strompreiserhöhungen: Wechseln ist sinnvoll und einfach

ÖKO-TEST mit Tipps zu Strom- preisen und Ökostrom.
ÖKO-TEST mit Tipps zu Strom-
preisen und Ökostrom.

Millionen Verbraucher haben in diesen Tagen Post von ihrem Stromversorger bekommen - mit der Mitteilung, dass die Preise wieder einmal kräftig angehoben werden. Doch ein großer ÖKO-TEST-Vergleich der Strompreise in den 100 größten deutschen Städten zeige ganz klar, dass es echte Geldverschwendung sei, wenn man jetzt nicht zu einem günstigeren Versorger wechsle, so der ÖKO Test-Verlag in einer Pressemitteilung. Die Angebote unterscheiden sich laut ÖKO-TEST teilweise um mehr als 40 Prozent. Das seien mehrere hundert Euro pro Jahr, rechnet die Zeitschrift vor. Die vollständige Liste mit dem großen Vergleich ist veröffentlicht in der aktuellen November-Ausgabe des ÖKO-TEST-Magazins.  Das Heft erschien am 29.Oktober und kostet 3,50 Euro. Das Wechseln sei ganz einfach, betont das Magazin. Hat der Kunde einen neuen Versorger gefunden, reiche ein Anruf oder eine E-Mail und schon kommt ein neuer Antrag ins Haus. Einige wenige Angaben und eine Unterschrift genügten - die eigentlichen Wechselformalitäten übernehme der neue Anbieter. Im Internet gibt es zudem kostenlose Vermittler - etwa das Portal http://www.verifox.de.


Öko-Strom teilweise günstiger als Elektrizität aus Kohle und Atomkraft

Die ÖKO-TEST-Untersuchungen kamen darüber hinaus zu dem Ergebnis, dass der Standardtarif mit einem Energiemix aus Kohle, Atomkraft und Erdgas teilweise sogar teurer ist als Öko-Strom. Wem es also nicht egal sei, ob der für ihn erzeugte Strom die Erdatmosphäre aufheizt oder tonnenweise radioaktiv strahlenden Müll hinterlässt, der finde teils für weniger Geld oder für einen relativ kleinen Aufschlag ein sauberes Angebot.

01.11.2007   Quelle: ÖKO-TEST Verlag GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ÖKO-TEST,

 

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