Solar News Archiv Februar 2008

 




 

Carpevigo AG übergibt Solar-Kraftwerk Ampfing an Betreibergesellschaft

Solarpark Ampfing: Freiland-Photovoltaik unter erschwerten Bedingungen.
Solarpark Ampfing: Freiland-Photovoltaik
unter erschwerten Bedingungen.

Der kurz vor der Jahreswende 2007 / 2008 fertig gestellte Solarpark Ampfing der Carpevigo AG wurde am 29.02.2008 offiziell an die Betreibergesellschaft übergeben. Der Solarpark Ampfing hat eine Nennleistung von 1.318 kWp und erzeugt laut Carpevigo AG jährlich 1.486 Megawattstunden (MWh) Solarstrom. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von etwa 300 Haushalten. Der Umwelt werden damit Jahr für Jahr 1.315 Tonnen CO2 erspart. Die Baumaßnahmen waren in einer Rekordzeit von zwei Monaten durchgeführt worden, berichtet Carpevigo, Bauherr und Initiator des Projektes, in einer Pressemitteilung.   Das Solarkraftwerk wurde auf einer zuvor landwirtschaftlich genutzten Fläche mit einer Größe von rund drei Hektar gebaut. Eine leichte Hanglage und Südausrichtung machten das Areal zu einem idealen Standort für eine Freiflächen-Solarstromanlage. In der oberbayrischen Gemeinde hatte man vor der Baugenehmigung die Konzepte mehrerer Projektentwickler unter die Lupe genommen. Bürgermeister Ottmar Wimmer erläuterte bei der Übergabe der Anlage die Entscheidungskriterien der Gemeinde. So habe neben der harmonischen Einfügung der Anlage in das Landschaftsbild das Augenmerk besonders auf dem Bodenschutz in Form einer möglichst geringen Flächenversiegelung und der Möglichkeit eines Rückbaus nach Ende der zunächst auf 20 Jahre ausgelegten Nutzungsdauer des Geländes gelegen.


Solartechnik "Made in Germany"

"Mit ausschlaggebend für den Zuschlag an Carpevigo waren das optisch zurückhaltende Erscheinungsbild der Anlage, die sich immerhin über eine Fläche von drei Hektar erstreckt und die bodenschonende Unterkonstruktion mit Stahleindrehfundamenten. Mit dem Ergebnis sind wir außerordentlich zufrieden", sagte Bürgermeister Wimmer. Bei der Technik hat Carpevigo auch beim Solarpark Ampfing konsequent auf "Made in Germany" gesetzt. Die Solarmodule stammen aus der deutschen Produktion von First Solar in Frankfurt/Oder. Die Wechselrichter lieferte SMA. Und die Unterkonstruktion wurde von der PV-EIWA Systemtechnik, einer Tochtergesellschaft der Solea AG, geliefert und installiert.

Carpevigo will bis Ende 2008 allein in Deutschland PV-Anlagen mit einer Leistung von 15 MW realisieren. Weitere 20 MW seien an Standorten in Südeuropa geplant. Die Solarkraftwerke werden von Carpevigo projektiert, gebaut und über eine Tochtergesellschaft, die Carpevigo Management GmbH während der gesamten Nutzungsdauer verwaltet.

29.02.2008   Quelle: Carpevigo AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Test: 10 von 12 Solarthermie-Anlagen für Warmwasser sind "sehr gut" oder "gut"

"Test" 3/2008 mit Solarwärme-
anlagen und Energiesparlampen.

Einen klaren Beweis dafür, dass die Solartechnik inzwischen ausgereift ist und zuverlässig für warmes Wasser sorgt, sieht die Stiftung Warentest in ihrer Untersuchung von Solarwärmeanlagen, die in der März-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht ist. 10 von 12 Anlagen schnitten im Test "sehr gut" oder "gut" ab und ausgerechnet die beiden preisgünstigsten Modelle um 3.700 Euro waren die Testsieger, berichtet die Stiftung Warentest in einer Pressemitteilung. Im Test waren Solar-Pakete, bestehend aus Kollektoren, Speicher, Regelung und Zubehör, zum Beispiel Pumpe oder Temperaturfühler. Wichtigster Prüfpunkt war die Frage, wie viel teures Gas oder Öl die Anlagen ersetzen können. Die Anlagen kommen dabei auf eine Energieeinsparung von 50 bis 62,5 Prozent pro Jahr.   Zum Beispiel spare eine vierköpfige Familie bei 60 Prozent jährlich etwa 180 Euro. Das sind in 25 Jahren 4.500 Euro, also ungefähr so viel, wie eine Anlage inklusive Montage kostet. Der Staat fördert diesen Beitrag zum Umweltschutz mit einem Zuschuss: Für Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung bis 40 m2 installierter Bruttokollektorfläche beträgt die Förderung 60 € je m2 installierter Bruttokollektorfläche, mindestens jedoch 410,00 € je Anlage.

Auch hinsichtlich der Handhabung sind die Testergebnisse erfreulich: Eine korrekt installierte Anlage braucht ähnlich wenig Aufmerksamkeit wie ein konventioneller Heizkessel. Am besten abgeschnitten hat das Wagner "Top line"-Solarpaket, das 3.700 Euro kostet. Auf dem zweiten Platz folgt das Viessmann-Solarsystem für 3.760 Euro. Der ausführliche Test findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test oder im Internet unter http://www.test.de.

Informationen zur Solarwärme-Förderung unter: http://www.solarserver.de/marktanreizprogramm.html.

29.02.2008   Quelle: Stiftung Warentest   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stiftung Warentest,
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Photovoltaik-Hersteller Signet Solar schließt mehrjährigen Rahmenvertrag mit Vertriebsgesellschaft Alfa Solar

Solarmodul der alfasolar Pyramid-Serie.
Solarmodul der alfasolar
Pyramid-Serie.

Signet Solar und alfasolar geben bekannt, dass beide Unternehmen einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Dünnschichtmodulen mit einer Leistung von 24 MW bis zum Jahr 2011 unterzeichnet haben. Die von Signet Solar gelieferten Dünnschichtmodule sollen in verschiedenen großen Solarprojekten installiert werden, die von alfasolar entwickelt und betreut werden, berichtet die Signet Solar GmbH in einer Pressemitteilung. "Die alfasolar Vertriebsgesellschaft ist ein starker Partner im Solarsektor, mit dem wir langfristig wachsen werden", erklärte Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH.  "alfasolar gehört zu den ersten Unternehmen, die unsere Module in ihr Sortiment aufnehmen. Dies ist Anerkennung für die derzeit von uns geleistete Arbeit beim Aufbau unserer Forschungs- und Produktionsstätte und zeigt, dass mit der Dünnschichttechnologie zukünftig niedrigere Kosten und eine bessere Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen erreicht werden kann", so Ziegenbalg weiter.


Für die alfasolar Vertriebsgesellschaft, die über große Erfahrungen in der Entwicklung von Photovoltaik-Projekten verfügt, sei dieses Lieferabkommen ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung zuverlässiger und kostengünstiger Solaranlagen, heißt es in der Pressemitteilung. "Wir verfolgen seit längerer Zeit intensiv die Entwicklungen im Bereich Dünnschicht-Technologie und freuen uns, in Signet Solar einen starken Partner gefunden zu haben, der zukünftig Qualität und Zuverlässigkeit gewährleisten wird", sagte Martin Denz, Geschäftsführer der alfasolar Vertriebsgesellschaft. Die alfasolar Vertriebsgesellschaft mbH ist seit 15 Jahren als Hersteller, Großhandel und Systemhaus für Solarstrom-Anlagen tätig. Das 1993 gegründete Unternehmen mit Sitz in Hannover ist international aktiv und beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit 22 Mitarbeiter. Mit dem alfasolar "Pyramid Modul" ist es den Experten von alfasolar nach eigenen Angaben gelungen, das leistungsfähigste polykristalline Modul in der Branche zu produzieren. Der Wirkungsgrad betrage bis zu 14,7 Prozent. Gleichzeitig werde die Leistung bei senkrechter Einstrahlung um 3,5 Prozent und bei schräger Einstrahlung (80°) um 20 Prozent erhöht.

29.02.2008   Quelle: Signet Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: alfasolar Vertriebsgesellschaft mbH,
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Kyocera: Neue Photovoltaik-Modulserie KD löst KC-Serie ab

Kyocera ersetzt die KC-Serie durch die neue Modulserie KD.
Kyocera ersetzt die KC-Serie
durch die neue Modulserie
KD.

Der Japanische Technologiekonzern Kyocera (Kyoto; Japan), unter anderem Hersteller von Photovoltaik-Modulen, führt im Sommer 2008 seine neue Solarmodul-Serie KD ein. Sie ersetzt die bisherige KC-Serie und zeichne sich durch eine höhere Ausgangsleistung und große Zuverlässigkeit aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Solarzellen der neuen KD-Module werden in einem quadratischen Format produziert. Dieser Zuschnitt erlaubt eine günstige Anordnung ohne große Freiflächen innerhalb der Module und hat eine höhere Ausgangsleistung zur Folge. Den Anfang der neuen Serie macht im Frühsommer das Großmodul KD205GH-2P als Nachfolger des KC200GHT-2. Das KD205 leistet im direkten Vergleich 2,5 Prozent (5 Watt) mehr als sein Vorgänger.  Die KD-Serie stehe auch für große Zuverlässigkeit, betont der Hersteller: Die Abweichung der Nennleistung sei auf +/-5 Prozent reduziert worden. Bei der KC-Serie betrug diese Toleranz noch +10/-5 Prozent. "Wir sind stets bestrebt, sowohl unser Unternehmen als auch unsere Produkte weiterzuentwickeln. Unsere Solarmodule stehen dabei im Fokus, um unseren Vorsatz von einer Balance zwischen wirtschaftlichem Wachstum und Umweltschutz in die Praxis umzusetzen", sagt Mitsuru Imanaka, Europapräsident der Kyocera Fineceramics GmbH.


Alle KD-Module erfüllen laut Kyocera die neue IEC 61215 ed.2 Norm. Dieses Zertifikat ist ab dem 1. April 2008 für sämtliche kristallinen Solarmodule vorgeschrieben. Daher würden zu diesem Termin alle aktuellen KC-Module, deren KD-Nachfolger erst später hergestellt werden, modifiziert, kündigt Kyocera an.

29.02.2008   Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Fineceramics GmbH,
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3.000 Solar-Veranstaltungen: "Woche der Sonne" geht in die zweite Runde

Woche der Sonne: die größte Solar-Kampagne Deutschlands.
Woche der Sonne: die größte Solar-Kampagne
Deutschlands.

Die Woche vom 16. bis 25. Mai 2008 steht ganz im Zeichen der Sonne, wenn in mehreren Tausend Städten und Gemeinden über die Solarenergie informiert wird. Zum zweiten Mal lädt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) Handwerker, Solarinitiativen, Kommunen und andere lokal tätige Akteure dazu ein, vor Ort Veranstaltungen im Rahmen der "Woche der Sonne" durchzuführen. Die größte Solar-Kampagne Deutschlands hat das Ziel, über die Vorteile der Strom- und Wärmeerzeugung mit Solarenergie (Photovoltaik bzw. Solarthermie) zu informieren und diese noch stärker zu nutzen. Die Kampagne unterstützt lokale Solarveranstaltungen mit Ideen, Konzepten und kostenlosen Informationsmaterialien. Der BSW-Solar erwartet in diesem Jahr 3.000 Veranstaltungen, doppelt so viele als im Vorjahr. Die "Woche der Sonne" ist Teil der Europäischen Solartage, die am 16. und 17. Mai zeitgleich in 10 europäischen Ländern stattfinden. 

Großes Interesse an nachhaltiger Versorgung mit Solarenergie

"Die Woche der Sonne stieß im Vorjahr mit bundesweit mehr als tausend Teilnehmern auf eine unerwartet hohe Resonanz. Dies zeigt, wie groß das Interesse der Bevölkerung ist, sich vor Ort für eine nachhaltige Energieversorgung mit Solarenergie einzusetzen", so Gerhard Stryi-Hipp, Geschäftsführer des BSW-Solar. Während der Woche der Sonne finden in ganz Deutschland Vorträge, Solarfeste, Infostände, Tage der offenen Tür bei Handwerksbetrieben und Solaranlagenbetreibern, Ausstellungen in Rathäusern und Banken, Schulprojekte und vieles andere mehr statt. Mitmachen können alle, die sich vor Ort für die verstärkte Nutzung von umwelt- und klimafreundlicher Solarenergie engagieren möchten. Der BSW-Solar stellt dafür kostenlos professionelle Informations- und Werbematerialien zur Verfügung: Solarzeitungen und großformatige Posterausstellungen zu Solarstrom und Solarwärme sowie Ankündigungsplakate, Flyer und Luftballons.


"European Solar Days" in vielen europäischen Ländern

Unterstützt wird die Solarkampagne von den Zentralverbänden des Handwerks ZVSHK (Sanitär, Heizung, Klima), ZVEH (Elektro) und ZVDH (Dachdecker), dem Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie einer Vielzahl von Umwelt- und Solarverbänden, wie z.B. der Deutschen Umwelthilfe. Das Bundesumweltministerium fördert die Woche der Sonne, Minister Sigmar Gabriel ist Schirmherr. Zum ersten Mal finden in diesem Jahr am 16. und 17. Mai die Europäischen Solartage statt, die "European Solar Days". In Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien, Italien, Slowenien und vier weiteren europäischen Ländern werden zeitgleich Solarveranstaltungen durchgeführt. Unterstützt wird das Projekt von der Europäischen Kommission.

Aktuelle Informationen rund um die Kampagne bietet die Internetseite http://www.woche-der-sonne.de. Dort besteht ab sofort die Möglichkeit, Veranstaltungen zur Woche der Sonne 2008 zu registrieren, in Kürze können dort auch die Kampagnenmaterialien zu Solarwärme und Solarstrom bestellt werden. Interessierte Bürger finden dort auch die Veranstaltungen in ihrer Region.

29.02.2008   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) verabschiedet Vorstand Dr. Hansjörg Gabler

Dr. Hansjörg Gabler.
Dr. Hansjörg Gabler.

Dr. Hansjörg Gabler, Vorstand am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), geht zum 31. März in den Ruhestand. Gabler war über 25 Jahre in der Solarforschung tätig. Seit 1999 stand der 59jährige an der Spitze des ZSW-Geschäftsbereichs "Photovoltaik" mit den Standorten Stuttgart und Merklingen/Widderstall. In seine Amtszeit fällt der Erfolg in der Dünnschichttechnik: 2006 gelang dem Forschungsinstitut mit dem Industriepartner Würth Solar die erste industrielle Großproduktion von CIS-Dünnschichtsolarmodulen. Nachfolger von Hansjörg Gabler wird Dr.-Ing. Michael Powalla.   Prof. Dr. Frithjof Staiß, geschäftsführender Vorstand, würdigte die Leistungen seines scheidenden Vorstandskollegen: "Mit Hansjörg Gabler geht ein Solarforscher in den Ruhestand, der bereits in den Pionierjahren Grundlagenforschung und industrienahe Entwicklung vorangetrieben hat. Der heutige Spitzenplatz der deutschen Solarindustrie, gerade bei der Dünnschichttechnik, ist auch seinem Wirken zuzuschreiben."


Engagement für Photovoltaik zur ländlichen Elektrifizierung

Hansjörg Gabler studierte von 1967 bis 1974 Physik in Tübingen und Berlin. Nach ersten Berufsjahren in der Kraftwerksindustrie wechselte er 1980 in den damals neuen Arbeitschwerpunkt "Physik Regenerativer Energien" der Universität Oldenburg. Er leitete unter anderem die Errichtung des ersten deutschen Universitätsgebäudes mit netzfreier Strom- und Wärmeversorgung aus erneuerbaren Quellen. Und er fand ein Thema, dem er bis heute treu blieb: Die Nutzung der Photovoltaik zur netzfernen ländlichen Elektrifizierung. Ab 1993 führte Gabler am Fraunhofer ISE sechs Jahre die Abteilung "Photovoltaische Systeme und Messtechnik", 1999 wechselte er zum ZSW. Das ZSW gehört zu den renommiertesten deutschen Forschungsinstituten auf den Gebieten Energiesystemanalyse, Photovoltaik, Energieeffizienz, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen. Es erwirtschaftete 2007 mit rund 130 Beschäftigten einen Umsatz von 18 Millionen Euro.

29.02.2008   Quelle: ZSW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW,
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Solarzellen-Hersteller ersol benennt Vorstand für Dünnschicht-Photovoltaik

ersol-Vorstand Peter Schneidewind.
ersol-Vorstand Peter
Schneidewind.

Die ersol Solar Energy AG (ersol) erweitert mit Wirkung zum 1. März 2008 ihren bislang dreiköpfigen Vorstand. Peter Schneidewind, bis dato und auch weiterhin Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH, wird neben Dr. Claus Beneking (CEO), Ekhard von Dewitz (CFO) und Jürgen Pressl (COO) als viertes Vorstandsmitglied für die Dünnschicht-Photovoltaik verantwortlich sein. Schneidewind (40), ein studierter Physiker, ist seit dem 1. September 2007 in der Position des Director ersol Modules bei dem Thüringer PV-Unternehmen tätig.   Zu diesem Unternehmenssegment zählen die 100-prozentige ersol Tochtergesellschaft aimex-solar GmbH, die ersol Thin Film GmbH, an der ersol mehrheitlich beteiligt ist, sowie der 35-prozentige Anteil am chinesischen Joint Venture der ersol Gruppe, der Shanghai Electric Solar Energy Co. Ltd. (SESE).


Nach seiner Zeit am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg arbeitete Schneidewind zunächst als Produktentwickler für Solarsysteme bei Schott. Während seiner Tätigkeit als Produktmanager bei Ferrofluidics steuerte er den europaweiten Vertrieb für die Dünnschichttechnik. Zuletzt führte Peter Schneidewind bei Roland Berger Strategy Consultants viele Jahre den Hightech-Bereich mit den Schwerpunkten Halbleitertechnik und erneuerbare Energien. "Der Dünnschicht-Bereich von ersol legt ein enormes Wachstumstempo vor. Kürzlich haben wir den Modul-Vertrieb gestartet, einen Investor als Mitgesellschafter ins Boot geholt und eine Forschungsallianz für die Entwicklung der mikromorphen Technologie mit Schott Solar gegründet. Die ersol Thin Film ist damit sehr gut aufgestellt", erläutert Peter Schneidewind.


Erweiterung des Vorstands trägt starkem Wachstum Rechnung

Im Zuge der Berufung des weiteren Vorstandsmitgliedes werden die Ressorts in der Führungsmannschaft zum Teil neu vergeben. Aufgrund der vielen Aufgaben, die durch das Wachstum in allen Segmenten auf das Management zukommen, lautet die Verteilung der Zuständigkeiten nun wie folgt: Dr. Claus Beneking (Vorstandsvorsitzender) ist verantwortlich für Produktion und Vertrieb kristalliner Module, Konzernstrategie, Forschung und Entwicklung, Personal und Investor Relations. Ekhard von Dewitz (Finanzvorstand) ist zuständig für Finanzen, Controlling, IT, Innere Verwaltung und Recht. Jürgen Pressl (COO) ist neben seinen bisherigen Verantwortungsbereichen Silicon und Wafers nun auch für das Unternehmenssegment Solar Cells zuständig. Peter Schneidewind (Stellvertretendes Vorstandsmitglied) wird ab sofort den Bereich Thin Film, der bis jetzt bei Dr. Beneking lag, verantworten.

28.02.2008   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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BSW-Solar: Ostdeutsche Photovoltaik-Industrie ist auf Gigawatt-Kurs

Neue Arbeitsplätze in Ostdeutschland seit 2005
Neue Arbeitsplätze in Ostdeutschland
seit 2005

Die Solarstromindustrie in Ostdeutschland wächst rasant. Im Jahr 2007 wurden die Produktionskapazitäten für Solarzellen in den neuen Bundesländern verdoppelt. Sie überstiegen erstmals die Gigawatt-Marke, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Weltweit stammt rund jede sechste Solarzelle aus Ostdeutschland, so BSW-Solar. "Im Osten geht die Sonne auf! Die neuen Bundesländer sind das Herz der deutschen Solarproduktion und auch im internationalen Vergleich das 'Solarvalley' ", freut sich Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. Innerhalb weniger Jahre sei Ostdeutschland zum weltweit führenden Standort für Solartechnik aufgestiegen. Allein in diesem Jahr soll mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau der Photovoltaikindustrie investiert werden. 15 neue Solarfabriken entstehen derzeit in den neuen Bundesländern und schaffen zahlreiche neue Arbeitsplätze. 
In den letzten zwei Jahren wurden in der ostdeutschen Solarwirtschaft mehr Arbeitsplätze geschaffen als in der Chemieindustrie und Energiewirtschaft. Insgesamt zählt die Solarindustrie im Osten laut BSW-Solar derzeit rund 7.200 Beschäftigte. Hinzu kommen weitere 6.300 Arbeitsplätze bei Zulieferern, Handel und Handwerk. Für die kommenden fünf Jahre prognostiziert der BSW-Solar über 20.000 neue Industriearbeitsplätze in der Photovoltaikbranche in Deutschland, davon mehr als 15.000 in den neuen Bundesländern.


Re-Industrialisierung strukturschwacher Regionen

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beobachten Wirtschaftsexperten inzwischen die Herausbildung regelrechter solarer Industriecluster. Um die Solarfabriken herum bilden sich durch Ansiedlung von Zulieferindustrie und Forschungseinrichtungen Wirtschafts- und Wissensnetzwerke wie etwa das "Solarvalley Mitteldeutschland". Hier haben sich 25 regionale Photovoltaik-Unternehmen zu einem Verbund zusammengeschlossen und kooperieren mit zwölf Forschungseinrichtungen und der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland. Carsten Körnig: "Die stark expandierenden solaren Wirtschaftscluster sind eine unverzichtbare Chance für die Re-Industrialisierung strukturschwacher Regionen Ostdeutschlands. Sie sind ein Magnet für Milliardeninvestitionen aus dem In- und Ausland. Die Solarwirtschaft ist die Leitindustrie des 21. Jahrhunderts."


BSW-Solar kritisiert Senkung der Solarstromförderung ab 2009

Eine Bedrohung sieht der BSW-Solar in den jüngsten Vorschlägen der Bundesregierung zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Das Bundeskabinett hat dem Bundestag vorgeschlagen, die bisher geltende jährliche Senkung der Solarstromförderung ab 2009 von fünf auf zeitweise über neun Prozent zu beschleunigen. "Forschung und Produktion arbeiten unter Hochdruck und Hand in Hand an der Kostensenkung und stellen sich ambitionierten Zielen. Der Bogen darf jedoch nicht überspannt werden. Um wettbewerbsfähig zu werden, braucht die junge Branche Spielraum für Innovation und Investitionen!", kommentiert Körnig.
Nach Einschätzung des BSW-Solar wäre eine stufenweise Absenkung der Solarförderung um jährlich sechs bis maximal sieben Prozent gerade noch tragbar. Der Verband fordert die Parlamentarier im Deutschen Bundestag auf, den Gesetzesentwurf des EEG dahingehend nachzubessern. Aktuelle Beispiele für Solarfabriken, die derzeit in Ostdeutschland entstehen, sind Arise Technologies in Bischofswerda, Signet Solar in Döbeln, Inventux in Berlin, Wacker Schott Solar in Jena, Solibro in Bitterfeld-Wolfen, Nanosolar in Luckenwalde, Avancis in Torgau und PV Silicon in Bitterfeld.

28.02.2008   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar; Bundesagentur für Arbeit,
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Dietmar Schütz ist neuer Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie

BEE-Präsident Dietmar Schütz.
BEE-Präsident Dietmar Schütz.

Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat den früheren Bundestagsabgeordneten Dietmar Schütz am 27. Februar 2008 einstimmig zum Nachfolger von Johannes Lackmann gewählt, der seit 1999 an der Spitze des Verbandes stand. Schütz (64) hat von 1987 bis 2001 den Wahlkreis Oldenburg im Bundestag vertreten. Als Berichterstatter im Umweltausschuss war er maßgeblich an der Formulierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beteiligt. Von 2001 bis 2006 war Dietmar Schütz Oberbürgermeister von Oldenburg.   Johannes Lackmann wünschte seinem Nachfolger viel Erfolg für seine Arbeit an der Spitze des Dachverbandes der erneuerbaren Energien: "Die kommenden Monate sind mit entscheidend für das weitere Wachstum unserer Branche. Ich wünsche Dietmar Schütz viel Erfolg dabei, die Interessen der Erneuerbaren Energien zu bündeln und wirksam gegenüber der Politik zu vertreten." Der BEE-Vorstand dankte Johannes Lackmann für seine Verdienste um die Entwicklung der erneuerbaren Energien und ihren Dachverband.


Erneuerbare Energien-Wärmegesetz ist zentrales Anliegen

Dietmar Schütz skizzierte in der Mitgliederversammlung seine Schwerpunkte für die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität. "Die Erfolgsgeschichte EEG muss weitergehen, ich möchte einen Beitrag dazu leisten, Wachstumshemmnisse aus dem Weg zu räumen", so Schütz. Ein zentrales Augenmerk wird der neue BEE-Präsident auf die Entwicklung der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt legen: "Die Wärmefrage und damit die Entwicklung der Energiekosten ist eine neue soziale Frage. Das vorgeschlagene Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz ist ein erster Schritt, löst aber vor allem im Gebäudebestand keine ausreichende Dynamik aus. Hier muss ein Erfolgsmodell her, das wie das EEG einen wahren Boom auslöst".

Kommissarischer Geschäftsführer des BEE wird Björn Klusmann. Er folgt damit auf Milan Nitzschke, der im März eine leitende Funktion in einem Bonner Solarstromkonzern übernehmen wird. Klusmann (30) ist seit zwei Jahren als Referent für Politik beim BEE tätig und wird bis auf Weiteres die politische Arbeit und Kommunikation des Verbandes verantworten. Nitzschke wurde von der Mitgliederversammlung in den BEE-Vorstand gewählt und wird den Verband von nun an ehrenamtlich unterstützten. Als weiteres Vorstandsmitglied ist die Vizepräsidentin des Bundesverbandes Windenergie, Sylvia Pilarsky-Grosch, in den Vorstand gewählt worden.

28.02.2008   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Deutscher Bundestag.,
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Neue Studie zu Exportmärkten der Solar- und Windindustrie

PV-Exportanteil soll deutlich steigen.
PV-Exportanteil soll deutlich steigen.

Im Bereich der erneuerbaren Energien sind deutsche Unternehmen weltweit führend. Der Markt im eigenen Land ist europaweit der Größte, doch liegen die größten Wachstumspotenziale ohne Zweifel im Ausland, berichtet der Personaldienstleister ALINGHO – Renewable Energy Experts in einer Pressemitteilung. Zumindest für die großen und mittleren Player der Branche führe daher kein Weg an einer Internationalisierung vorbei, so das Ergebnis einer ALINGHO-Studie über den Stand der Auslandsaktivität deutscher Unternehmen.   "Unser Ziel war, mit Hilfe einer Umfrage ein Stimmungsbild der Internationalisierung der Wind- und Solarunternehmen zu erzeugen", erklärt Dr. Axel von Perfall, Geschäftsführer des Münchener Unternehmens. Die Ergebnisse fasst ALINGHO in drei Kernaussagen zusammen. Erstens sei der Auslandsanteil des Geschäfts mit 34 % in der Wind- und 29 % in der Photovoltaikbranche schon heute bedeutend. Dieser Anteil soll bis 2010 auf 59 % (Windindustrie) beziehungsweise 41% (Photovoltaik) steigen. Als Zukunftsmärkte gelten Süd- und Osteuropa, China und die USA.


Qualifizierte Mitarbeiter und lokale Netzwerke als Erfolgfaktoren

Zweitens müssen Unternehmen mit dem Ziel, im Ausland Fuß zu fassen, nach Ansicht der Befragten mehrere Erfolgsfaktoren erfüllen: Produkt- und Servicequalität müssen stimmen. Ausreichende Finanzmittel sowie eine gute Kenntnis der lokalen rechtlichen Besonderheiten sind vorzuweisen. Vor allem aber brauchten sie in ausreichender Zahl qualifizierte Mitarbeiter sowie gute lokale Netzwerke, betont ALINGHO. Und drittens könnten viele Unternehmen aufgrund ihres schnellen Wachstums diese Anforderungen oft nicht erfüllen: Vor allem die Informations- und Reportingsysteme unterstützten oft nur ungenügend die Abwicklung des Auslandsgeschäfts. Außerdem werde die Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter zunehmend zum gravierenden Problem.


Lösung des Personalengpasses ist Schlüssel zum weiteren Ausbau der Erneuerbaren

Zu der Ende vergangenen Jahres durchgeführten Studie haben 142 Unternehmen aus Windenergie, Photovoltaik und Solarthermie beigetragen. Die grafisch aufbereitete Zusammenfassung der Ergebnisse gibt detailliert Auskunft über die Top-Märkte einzelner Länder und präsentiert die Ergebnisse dreier Vertiefungsthemen zu Markt, Unternehmen und Personalsituation. Diese Studie zeige erneut, dass die Lösung des Personalengpasses der Schlüssel zum weiteren Ausbau erneuerbarer Energien sei. Daher biete ALINGHO - Renewable Energy Experts mit Expertenvermittlung, Personalberatung und Projektentwicklung allen Akteuren in der Branche maßgeschneiderte Konzepte, um erfolgreiches Wachstum zu erzielen.

Interessenten erhalten die 16-seitige Studie kostenlos bei ALINGHO - Renewable Energy Experts, Einsteinstraße 28, 81675 München. Tel.: 089 – 41 61 92 41, Fax: 089 – 41 61 92 46, info@alingho.com

28.02.2008   Quelle: Alingho GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Alingho GmbH & Co. KG,
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Wechselrichter-Hersteller Sputnik erhöht Produktionskapazität auf 400 Megawatt

Neue Zentralwechselrichter-Produktionsstätte von Sputnik in Biel.
Neue Zentralwechselrichter-Produktionsstätte
von Sputnik in Biel.

Als Abteilungsleiter hat Michel Castelletti die Zentralwechselrichterproduktion der Sputnik Engineering AG (Biel) seit August 2004 aufgebaut. 2007 wurde das viertausendste Gerät gefertigt. Jetzt steht dem 43-jährigen Elektroniker eine neue Herausforderung bevor: Im Januar wurde Castelletti zum Produktionsmanager befördert. Sein Ziel: Bis Jahresende soll die Produktionskapazität für String- und Zentralwechselrichter auf 400 Megawatt steigen. Damit das funktioniert, nimmt Castelletti im März im Bieler Vorort Port eine neue Produktionsstätte in Betrieb. "In Port besitzen wir ein Industriegebäude mit einer Fläche von 1.800 Quadratmetern. Der größte Teil wird für die Fertigung von Zentralwechselrichtern und von Komponenten für die Datenkommunikation verwendet", berichtet er.  25 bis 30 Sputnik-Mitarbeiter werden hier die SolarMax-Zentralwechselrichter mit Leistungen ab 50 Kilowatt zusammenbauen, Baugruppen und Leiterplatten testen, Überwachungssysteme und Datenlogger fertigen. "In diesem Jahr wollen wir den siebentausendsten Zentralwechselrichter produzieren", sagt Castelletti.


Die neuen Zentralwechselrichter der S-Serie und die kleineren Zentralwechselrichter der C-Serie mit Nennleistungen von 20 bis 35 Kilowatt werden extern produziert. Am Firmenhauptsitz im ehemaligen Rolex-Gebäude in Biel konzentriert sich Sputnik künftig auf die Produktion der Stringwechselrichter. Auch hier expandiert das Unternehmen. Derzeit sind zwölf Personen mit der Fertigung der SolarMax-Stringwechselrichter beschäftigt. Bis Ende 2008 soll die Mitarbeiterzahl auf 18 steigen. Weitere 100 Vollzeitbeschäftigte fertigen in ausgelagerten Schweizer Betrieben Baugruppen und Elektronikkomponenten für die SolarMax-String- und Zentralwechselrichter.


Absatzziel für 2008: Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 275 MW

In der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb arbeiten in Biel derzeit insgesamt rund 120 Sputnik-Mitarbeiter. Bis Ende 2008 soll ihre Zahl auf 170 steigen. Zum Vergleich: Ende 2004 beschäftigte der Schweizer Hersteller noch 38 Personen. Damals entschlossen sich die Geschäftsleiter Christoph von Bergen und Philipp Müller zu einer Expansionsstrategie. Das neue Firmengebäude in Biel wurde bezogen, die Produktionskapazität von 30 auf 300 Megawatt verzehnfacht. Die neuen Räume in Port bieten nun ausreichend Platz für die weitere Expansion. Ein notwendiger Schritt, denn Sputnik hat seine Verkäufe in den vergangenen Jahren drastisch erhöht: Verkaufte das Unternehmen 2006 Geräte mit einer Gesamtleistung von 120 Megawatt, waren es vergangenes Jahr bereits 188 Megawatt. In diesem Jahr will Sputnik Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 275 Megawatt absetzen.


Fast die komplette Produktion wird exportiert

Sputnik exportiert rund 99 Prozent seiner Geräte. Während im vergangenen Jahr 108 Megawatt in Deutschland installiert wurden, waren es in Spanien 70 Megawatt, in Italien vier Megawatt. Die deutsche Niederlassung Sputnik Engineering GmbH in Stockach (Baden-Württemberg) übernimmt seit 2001 den Vertrieb und die Kundenberatung in Deutschland. 2006 gründete Sputnik die spanische Niederlassung Sputnik Engineering Ibérica S.L., 2007 folgte die italienische Tochter Sputnik Engineering Italia S.r.l. "Mit unseren qualitativ hochwertigen Produkten und unserem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis sind wir auch in den neuen Märkten gut aufgestellt", sagt Sputnik-Geschäftsleiter Christoph von Bergen.


Qualifiziertes Personal fertigt Schweizer Qualitätsprodukte

Neben Deutschland, Spanien und Italien ist Sputnik zum Beispiel in Frankreich und in Griechenland aktiv. Während die Verkäufe nach Spanien im vergangenen Jahr um 250 Prozent wuchsen, stiegen sie in Italien um 200 und in Frankreich um 180 Prozent. Ende 2007 schloss Sputnik einen Vertrag über die Lieferung von zwei Megawatt nach Griechenland ab. Trotz steigender Internationalisierung hält Castelletti am Produktionsstandort Schweiz fest. "Hier haben wir das zuverlässige, hoch qualifizierte Personal mit viel Know-how, das wir für die Fertigung unser Schweizer Qualitätsprodukte brauchen." Denn schließlich ist es Sputniks Ziel, auch bei steigenden Produktionszahlen die bewährte Qualität zu gewährleisten.

28.02.2008   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Freudenstädter Anlagenbauer Bürkle liefert ersten Photovoltaik-Laminator nach Kanada

Bürkle-Photovoltaiklaminator (Teilansicht)
Bürkle-Photovoltaiklaminator
(Teilansicht)

Der erste Einetagen-Laminator der Robert Bürkle GmbH (Freudenstadt im Schwarzwald) geht nach Kanada: Das Solar-Unternehmen Day4 Energy Inc. mit Sitz in Burnaby (British Columbia; Großraum Vancouver) hatte die 20 Tonnen schwere Anlage zur Herstellung von Photovoltaikmodulen vor fünf Monaten bestellt. Die Jahresgesamtleistung, der je nach Ausstattung zwischen 400.000 bis 650.000 Euro teuren Anlagen, liegt laut Robert Bürkle GmbH bei 120.000 Modulen. Das entspricht einer Jahresstromleistung von 20 Megawatt oder dem Jahressstromverbrauch einer Stadt mit 15.000 Einwohnern.   In der dritten Februarwoche 2008 schickte Bürkle die neue Maschine per Seefracht über Bremerhafen, den Panamakanal, den Seehafen Oakland in das kanadische Burnaby. Mit dieser Lieferung steigen die Schwarzwälder, die bisher hauptsächlich die Holz- und Elektronik-Industrie beliefern, in das Geschäft mit der Sonnenenergie ein. "Bis 2010 erwirtschaften wir 50 Millionen Euro Umsatz nur mit Photovoltaikanlagen", kommentiert Firmenchef Hans-Joachim Bender. "In neun Wochen sind Transport, Installation und Inbetriebnahme der Maschine abgeschlossen und Day4 Energie kann produzieren", beschreibt Bürkle-Produktmanagerin Dagmar Metzger den Zeithorizont. Auf einer Nutzfläche von 10,1 Quadratmetern können die Kanadier künftig sechs Solarmodule parallel herstellen.

Alleine die kurze Zeitspanne - fünf Monate zwischen Auftragseingang und Liefertermin - zeige, wie schnell sich Bürkle im neuen Markt bewegt, betont das Unternehmen. Üblich seien Lieferzeiten, die länger als ein dreiviertel Jahr sind. Demnach produzierten die Freudenstädter fast doppelt so schnell als der Wettbewerb. Day4 Energie beliefert hauptsächlich Elektroinstallateure und Systemlieferanten mit Photovoltaikmodulen, die auf Hausdächern, in Solarparks oder an Schallschutzwänden von Autobahnen zu finden sind. Mit der Laminier-Anlage wollen die Energy-Experten die eigenen Kapazitäten erweitern. Auf Bürkle kamen die Kanadier über ein befreundetes deutsches Unternehmen zu, das ebenfalls aus der Solar-Branche stammt.


"Solar-Sandwich" aus Glas, Folien und Solarzellen

Damit die Module 25 Jahre wasserdicht und somit funktionsfähig sind, müssen die Laminatoren, die aus Sicherheitsglas, Einkapsel-Folien und kristallinen Solarzellen ein "Solar-Sandwich" pressen, äußerst exakt arbeiten. Eine gleichmäßige Temperaturverteilung auf der gesamten Fläche (~150 Grad Celsius) sowie reproduzierbare und durchgängig dokumentierte Prozesse zeichnen das Bürkle-Modell aus, so der Hersteller. Eine Kuriosität am Rande: Die Maschine ist so neu, dass sie noch nicht mal einen Namen hat. Derzeit prüft eine interne Bürkle-Kommission die Vorschläge des renommierten Namenserfinders Manfred Gotta. Der hat bereits Bezeichnungen für Autos wie den Twingo von Renault, das Bearbeitungszentrum Bluestar von Werkzeugmaschinenbauer MAG Hüller Hille oder ganze Konzernumfirmierungen entwickelt. "Ende März folgt die Taufe", ist Firmenchef Hans-Joachim Bender sicher.

28.02.2008   Quelle: Robert Bürkle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert Bürkle GmbH,
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Untersuchungen des TÜV Süd zum Solar-Kollektor von SCHOTT-Rohrglas abgeschlossen

Im Sommer 2007 gab es vereinzelt Fälle mit Sachschäden an Solarthermie-Anlagen, in denen Vakuumröhrenkollektoren des Typs ETC 16 der SCHOTT-Rohrglas GmbH (Mitterteich) integriert waren. Bei diesen Kollektoren handelt es sich um eine von SCHOTT-Rohrglas produzierte und zugelieferte Komponente, die verschiedene Heizungssystemanbieter in ihre Solarwärme-Systeme einbauen. Sofort nach Bekanntwerden der Schäden hat das Unternehmen den TÜV Süd mit der Ursachenanalyse zum Glasbruch der Kollektoren beauftragt, die Teil eines komplexen Gesamtsystems sind. Dieses zeitintensive und aufwändige Analyseverfahren ist nun abgeschlossen und der Bericht des unabhängigen Prüfinstituts liegt jetzt vor, berichtet SCHOTT-Rohrglas in einer Pressemitteilung.  Ursache des untersuchten Glasbruchs sind laut TÜV Süd höchstwahrscheinlich anlagenspezifische Konfigurationen oder Installationsmängel, die im Stagnationsbetrieb der Solaranlage (Stillstand) in einzelnen Fällen Brüche von Kollektorrohren auslösen können. Als kritisch gilt demnach die Verbindung folgender drei Faktoren:

1. Häufige Stagnation, begünstigt durch anlagenbezogene Fehlauslegungen oder Fehlinstallationen (zum Beispiel als Folge einer unzureichenden Dimensionierung des Ausdehnungsgefäßes).

2. Eintritt kalter Wärmeträgerflüssigkeit in die während des Stagnationsbetriebs aufgeheizten Kollektorrohre über den Vorlauf (d. h. entgegen der Durchströmungsrichtung, die in der von SCHOTT-Rohrglas zur Verfügung gestellten Montageanleitung vorgeschrieben ist), zum Beispiel begünstigt durch eine Verwechslung von Vor- und Rücklauf bei der Montage oder ungünstige Rohrleitungsführung.

3. Mechanische Vorschädigungen des Kollektors, zum Beispiel durch unsachgemäßen Transport oder unachtsamen Umgang bei der Installation oder Wartung, können in Kombination mit den beiden erstgenannten Faktoren die Wahrscheinlichkeit für einen Kollektorbruch erhöhen.


Solarthermieanlagen durch Fachhandwerker überprüfen lassen; Aufwandsentschädigung für den Anlagencheck

SCHOTT-Rohrglas hat seine Kunden über das Untersuchungsergebnis des TÜV Süd informiert. Um weitere Schadensfälle zu vermeiden, empfiehlt das Unternehmen seinen Kunden, alle Solarthermieanlagen mit integrierten Kollektoren von SCHOTT-Rohrglas durch einen Fachhandwerker auf mögliche Fehldimensionierungen, Montagefehler und Beschädigungen überprüfen zu lassen.

Als verlässlicher Marktpartner unterstütze das Unternehmen alle Maßnahmen, die einen Beitrag zur Eigensicherheit der installierten Solaranlagen leisten, betont das Unternehmen in der Pressemitteilung. Deshalb biete SCHOTT-Rohrglas seinen Kunden, den Heizungssystemanbietern, aus Kulanz eine festgelegte Aufwandsentschädigung für den Anlagencheck durch einen Fachhandwerker an.

27.02.2008   Quelle: SCHOTT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Roth & Rau AG: Umsatz- und Ergebnissprung mit Solarzellen-Beschichtung und Photovoltaik-Produktionslinien

Neuer Produktionsstandort für Solarzellen- Antireflexbeschichtungsanlagen der Serie SiNA
Neuer Produktionsstandort für Solarzellen-
Antireflexbeschichtungsanlagen der Serie SiNA

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2007 sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis kräftig gesteigert. Die Umsatzerlöse stiegen nach Angaben des Unternehmens um 241,2 % von 42,9 Millionen Euro auf 146,2 Millionen Euro und lagen damit deutlich über dem erwarteten Wert von 135,0 Millionen Euro. "Die Nachfrage nach unserem Hauptprodukt, der Anlagenserie SiNA, die zur Antireflexbeschichtung kristalliner Silizium-Solarzellen eingesetzt wird, ist auch im vergangenen Jahr wieder stark gestiegen. Ein weiterer wesentlicher Wachstumstreiber war darüber hinaus das Geschäft mit vollautomatisierten Produktionslinien (Turnkey-Linien) für die Solarzellen-Fertigung. In diesem Bereich konnten wir uns im vergangenen Jahr als einer der weltweit führenden Anbieter etablieren und somit verstärkt am Wachstum der Photovoltaik-Branche partizipieren", erläutert der Vorstandsvorsitzende Dr. Dietmar Roth die Entwicklung. 
Neben der Umsatzsteigerung erzielte Roth & Rau ebenfalls erhebliche Verbesserungen bei den Ergebniskennzahlen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 207,4 % auf 13,9 Mio. Euro nach 4,5 Mio. Euro im Vorjahr. Damit lagen sowohl das EBIT als auch die entsprechende EBIT-Marge von 9,5 % über den eigenen Erwartungen. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 302,2 % auf 11,7 Mio. Euro (2006: 2,9 Mio. Euro). "Mit diesem Ergebnis sind wir vor allem vor dem Hintergrund der hohen Investitionen in den weiteren Ausbau unserer Produktionskapazitäten sowie in die Erhöhung der Mitarbeiterzahl mehr als zufrieden", sagt Finanzvorstand Carsten Bovenschen.

Für das Jahr 2008 rechnet der Vorstand mit weiterem Wachstum mit erwarteten Umsatzerlösen in Höhe von mindestens 235 Mio. Euro. Diese Einschätzung stützt sich unter anderem auf den Auftragsbestand zum 31. Dezember 2007 in Höhe von 201,0 Mio. Euro (2006: 102,2 Mio. Euro) sowie die hohen Auftragseingänge zu Beginn des Jahres 2008. Die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 sowie weitere Informationen zum Geschäftsverlauf sollen mit dem Geschäftsbericht am 31. März 2008 veröffentlicht werden.

27.02.2008   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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SCHOTT Solar baut Photovoltaik-Vertrieb in Spanien aus und schließt Langfristvertrag mit Saclima Solar

Photovoltaik-Produktion bei SCHOTT Solar.
Photovoltaik-Produktion bei SCHOTT Solar

Die SCHOTT Solar GmbH (Alzenau) erweitert ihre Zusammenarbeit mit dem Vertriebspartner Saclima Solar Fotovoltaica (Alaquas; Valencia, Spanien) und baut dadurch die Präsenz auf dem spanischen Markt aus. Saclima vertreibt bereits seit 2005 Solarkomponenten von SCHOTT Solar. Jetzt haben die beiden Unternehmen einen Vertrag über die nächsten fünf Jahre mit einem Volumen von über 100 Millionen Euro geschlossen, berichtet SCHOTT Solar in einer Pressemitteilung. Saclima werde im Rahmen der Vereinbarung die SCHOTT Solar-Module SCHOTT POLY 165 und SCHOTT POLY 220 der neuesten Fertigungsgeneration anbieten können.   Saclima gelte als der führende Distributor von Photovoltaik-Anlagen in Spanien und beliefere über ein eigenes Vertriebsnetz ausschließlich Installationsbetriebe, die eine hohe Qualität der installierten Anlagen garantieren könnten. Mit diesem Qualitätsanspruch sei das Unternehmen der ideale Partner für SCHOTT Solar, um hochwertige Anlagen im spanischen Markt anzubieten, heißt es in der Pressemitteilung.


Saclima ist laut SCHOTT Solar bereits seit 25 Jahren im Solargeschäft aktiv. Im Jahr 2002 erfolgte die Geschäftsausweitung auf das strategische Feld Photovoltaik, um am stark wachsenden spanischen Markt partizipieren zu können. "SCHOTT Solar und Saclima Solar Fotovoltaica haben die gleiche Qualitätsphilosophie und verfügen beide über langjährige Erfahrung im Solargeschäft. Das und die bisherigen Erfolge haben bereits gezeigt, dass wir sehr gut zusammenpassen", sagt Michael Harre, Mitglied der Geschäftsleitung der SCHOTT Solar GmbH. Mario Tardio, Director Comercial von Saclima, kommentiert: "Saclima schätzt SCHOTT Solar sehr als zuverlässigen Partner, mit dem wir professionell und konstruktiv zusammen arbeiten. Wir freuen uns auf eine weiter wachsende Partnerschaft."

27.02.2008   Quelle: SCHOTT Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar GmbH,
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EPIA-Konferenz: Photovoltaik wird in den kommenden Jahren die größten Investitionen anlocken

Anteile der Investitionen in saubere Energietechnologie.
Anteile der Investitionen in saubere
Energietechnologie.

Die zweite internationale Konferenz zu Photovoltaik-Investments, organisiert vom europäischen Photovoltaik-Industrieverband EPIA lockte fast 300 Besucher aus 24 Ländern am 19. und 20.02.2008 nach Frankfurt am Main, berichtet EPIA in einer Pressemitteilung. Laut EPIA ist die Photovoltaik unter allen Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien der Bereich, in dem am meisten investiert wird. Über 25 % der Investitionen in Technologien zur sauberen Energieproduktion werden in der Photovoltaik getätigt. Die Konferenz gab einen Überblick der Trends auf den Photovoltaikmärkten, der Entwicklungen in der PV-Industrie sowie der Besonderheiten der PV-Technologie und den besten Finanzierungsinstrumente für PV-Projekte und Unternehmen.   Kongressteilnehmer sowohl aus der Photovoltaik-Industrie als auch dem Finanzsektor thematisierten den Bedarf an beidseitiger Zusammenarbeit. "Die internationale Investment-Konferenz von EPIA hat die wichtige Verbindung zwischen der Finanzwelt und der PV-Industrie gefestigt. Die wachsende Zahl der renommierten Teilnehmer und Referenten zeigt, wie wichtig ein solches Forum ist. Diese Konferenz wird sich auch künftig den Bedürfnissen beider Gruppen widmen: Solarstrom-Unternehmen sowie Investoren und Banken", sagte der Vorsitzende des Lenkungskomittees und EPIA-Direktor Christian Langen.


Marktentwicklungen: Unsicherheit in Deutschland und Spanien; konstantes Wachstum in Italien und Frankreich; Griechenland könnte bald boomen

EPIA-Präsident Winfried Hoffmann präsentierte die Prognosen des Verbandes, die von einem Photovoltaik-Weltmarkt in einer Größenordnung von 11 Gigawatt (GW) im Jahr 2010 ausgehen (2007 waren es 2,3 GW). Davon wird der größte Teil in Form netzgekoppelter Solarstromanlagen erreichtet werden, vor allem in Deutschland, in den USA und Spanien. Die EPIA-Prognosen basieren auf der Annahme, dass angemessene politische Unterstützung erfolgt oder verstetigt wird. Hoffmann bekräftigte, dass "öffentliche Unterstützung so lange erforderlich ist, bis die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik erreicht ist, was zunächst in sonnenreichen Ländern wie Italien und Spanien sowie zunehmend in ganz Europa um 2020 der Fall ist".


Experten aus den einzelnen Ländern boten Einblicke in gegenwärtige und künftig führend PV-Märkte in Europa:

· In Deutschland erwarten die PV-Unternehmen die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verbunden mit einer höheren Degression der Einspeisetarife, die ab 2009 wirksam werden soll. Der gegenwärtige Gesetzentwurf sieht eine Senkung der Solarstrom-Vergütung von rund 9 % im Jahr 2009 sowie um 7 % im Jahr 2010 und um 8 % ab 2011 vor. Deutschland hat seine Position als Marktführer gefestigt und im Jahr 2007 wurden dort 1.100 MW neu installiert.

· Spanien zeigt nach Auffassung der Experten die Herausforderungen einer nicht nachhaltigen Entwicklung mit einer Wachstumsrate von mehr als 300 % im Jahr 2007. Die gegenwärtige Regierung zwinge Marktteilnehmer, Projekte zu beschleunigen, und versäume es, ein langfristiges und nachhaltiges Wachstum sicherzustellen. Der "solare Goldrausch" in Spanien beruhe weitgehend auf der Unsicherheit hinsichtlich künftiger gesetzlicher Regelungen. In Spanien steht eine Revision des Dekrets an, das die Solarstrom-Einspeisevergütung regelt. Die Neufassung der Tarife wird im September 2008 erwartet, nachdem eine neue Regierung gewählt wurde.

· In Frankreich bewegt sich der Markt in Richtung Photovoltaik-Gebäudeintegration, da die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung mit 0,57 Eurocent pro Kilowattstunde höher ist als bei anderen Arten der Installation. Das Marktvolumen betrug 2007 rund 45 MWp. Französische Akteure schätzen, dass der Markt 2012 rund 500 MWp erreichen könnte und im Jahr 2020 sogar auf 7 bis 8 Gigawatt wachsen kann, was einem Wachstum von rund 30 % im kommenden Jahrzehnt entspräche.

· In Italien wurde ein Marktvolumen von 25 MWp verzeichnet, was gegenüber 2006 einen Zuwachs von mehr als 65 % bedeutet. Die Einspeisevergütung stieg in Italien von 0,36 €/KWh auf 0,49 €/KWh, das Tarifsystem ist an jenes in Deutschland angelehnt. Je kleiner und je stärker gebäudeintegriert eine PV-Anlage ist, desto höher fällt die Vergütung aus. Italien erwartet ein Wachstum, das mit der künftigen Entwicklung in Frankreich vergleichbar ist.

· Obwohl Griechenland 2006 neue und viel versprechende Einspeisetarife eingeführt hat, befindet sich der Markt noch immer in den Startlöchern. Die Nachfrage ist groß: mehr als 450 MW wurden laut EPIA beantragt. Als größtes Problem erwies sich das lange bürokratische Verfahren. Die PV-Installateure und Systemintegratoren in Griechenland erwarten, dass der Markt ab 2008 explodieren wird, wenn die Genehmigungen für die gegenwärtig beantragten Projekte vorliegen.


Nur gigantische Investitionen können die Solarstrom-Kosten senken

Die PV-Branche investiert laut EPIA kräftig in neue Produktionskapazitäten und Solarstromkraftwerke, um die Kosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu senken. Im Jahr 2010 rechnet EPIA mit einer Fertigungskapazität zwischen 18 und 20 GW und einem Dünnschichtanteil von 20 %. Beide Technologien haben ihre Vorzüge: auf der einen Seite sind siliziumbasierte Zellen und Module effizienter (Wirkungsgrade von 12% bis 21%) und ermöglichen einen hohen Solarstromertrag pro Quadratmeter. Auf der anderen Seite haben Dünnschichtmodule zwar einen niedrigeren Wirkungsgrad (bis 10 %), sie kosten jedoch merklich weniger.

Der "Flaschenhals" bei der Produktion von Silizium-Zellen und Modulen wird laut EPIA überwunden werden, denn weitere Akteure haben den Markt für Solar-Silizium betreten und neue Fabriken werden gebaut. Die Verfügbarkeit des Rohstoffs wächst und das Angebot wird ab 2009 der Nachfrage entsprechen. Im Jahr 2007 übertraf die von der Solarindustrie bezogene Menge an Silizium erstmals jene der klassischen Halbleiterindustrie. Der vorübergehende Engpass hat viele Unternehmen motiviert in andere Technologien wie die Dünnschicht-Photovoltaik zu investieren oder die Versorgung mit Silizium zu steigern.

Die Präsentationen der Konferenz können heruntergeladen werden unter http://www.epia.org/index.php?id=183

27.02.2008   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: New energy finance, January 2008; Sarasin,
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Verhaltene Nachfrage auf dem deutschen Photovoltaik-Markt

pvXchange: Großteil der Photovoltaik- Geschäfte 2007 auf dem spanischen Markt.
pvXchange: Großteil der Photovoltaik-
Geschäfte 2007 auf dem spanischen Markt.

Der heimische Photovoltaik-Markt komme im neuen Jahr nur langsam in Gang, berichtet die Photovoltaik-Handelsplattform pvXchange in einer Pressemitteilung. In den ersten zwei Monaten sei die Kauflust der Endkunden noch sehr verhalten. Das liege nicht zuletzt an den Preisen, welche seit Dezember 2007 nicht wirklich gefallen seien. Eine Preisreduktion seitens der Hersteller sei aber eine wichtige Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage. Wie in jedem Jahr sind auch 2008 die im EEG festgeschriebenen Vergütungssätze um 5 bis 6,5% gesenkt worden.   "Bei stagnierenden Preisen wird die Renditeerwartung beim Betrieb der Anlage auf ein Minimum eingedampft, so dass es momentan für deutsche Betreiber wenig Anreiz gibt, in Photovoltaik zu investieren und eine eigene Anlage zu errichten", heißt es in der Pressemitteilung. Die deutschen wie auch die ausländischen Anbieter von Solarmodulen konzentrierten sich momentan ganz auf den spanischen Markt, wo man höhere Preise und bessere Renditen erhoffe, erläutert pvXchange.


Martin Schachinger, Geschäftsführer der pvXchange GmbH, ist der Meinung: "Die Preise sind zu hoch!" Er appelliert an die Hersteller, die durch Massenfertigung und Effizienzsteigerung gesunkenen Produktionskosten an die Händler und Installateure weiterzugeben. Ansonsten sei in Deutschland - dem Markt, der die Hersteller international groß und finanzstark gemacht habe - in Kürze ein Einbruch zu erwarten. Das Argument der Anbieter, gestiegene Energiekosten beziehungsweise höhere Ausgaben für Vertrieb und Marketing erlaubten keine Preissenkungen, weist Martin Schachinger zurück. Es gebe im Zeitalter des Internets sehr innovative und schlanke Formen der Warenverteilung, welche hohe Personalaufwendungen, Reisekosten und sonstige Marketingausgaben überflüssig machten.

Eine dieser Möglichkeiten eines schlanken Vertriebs stelle pvXchange mit seiner herstellerunabhängigen Online-Handelsplattform zur Verfügung. pvXchange führt seit Anfang 2005 Anbieter und Kaufinteressenten der Solarbranche zusammen. Angesprochen werden ausschließlich Fachfirmen, wie Hersteller, Großhändler und Installateure. Dabei bietet die pvXchange GmbH selbst keine Ware an, sondern tritt als Vermittler zwischen den über 1.500 Teilnehmern des Internetportals auf. Dank des breiten Angebotsspektrums und der günstigen Konditionen seien im vergangenen Jahr international Geschäfte mit einem Gesamtvolumen von fast 40 Megawatt oder 120 Millionen Euro vermittelt worden. Die Kunden schätzten insbesondere die Betreuung durch mehr als 30 pvXchange-Mitarbeiter, welche jedes einzelne Geschäft persönlich und fachkompetent begleiten. Neben dem Handelsgeschäft bieten die auf Europa, Asien und die USA verteilten Photovoltaikspezialisten ihren Kunden auch technische und strategische Beratung, Marktinformationen und Projektrealisierung an.

27.02.2008   Quelle: pvXchange GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: pvXchange,

 

Deutscher Bauernverband: Bioenergie mit Augenmaß voranbringen

Alle Bundestagsfraktionen betonten in der ersten Lesung zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des Erneuerbare Energien-Wärme-Gesetzes (EEW) am 21.02.2008 im Bundestag, das EEG in seiner jetzigen Grundstruktur bestehen lassen zu wollen und es konsequent weiterzuentwickeln. Dieses entspreche den Grundanliegen des Deutschen Bauernverbandes (DBV), die Bioenergie mit Augenmaß voranzubringen und Überhitzungen zu vermeiden, so der Verband in einer Pressemitteilung. Bereits in der Vorwoche habe der Bundesrat in einer Stellungnahme einige Vorschläge des DBV aufgegriffen, mehr Gülle und landwirtschaftliche Nebenprodukte in Biogasanlagen einzusetzen sowie die Nutzung der erzeugten Abwärme stärker zu fördern.  "Darauf sollte der Bundestag aufbauen und eine wirksame Unterstützung bestehender Biogasanlagen sicherstellen", heißt es in der DBV-Pressemitteilung.

Für das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz fordert der DBV, eine technologieoffene Förderung zur Wärmeversorgung. Biogas, Pflanzenöl und Biodiesel müssten neben Solarenergie gleichwertigen Zugang zum Wärmemarkt erhalten. Weiterhin fordert der DBV, zur Steigerung der Nutzung erneuerbarer Wärmeenergie ein Anreizsystem zu nutzen und keinen Zwang auszuüben, da ansonsten die Akzeptanz erneuerbarer Energien in der Gesellschaft leide.

27.02.2008   Quelle: Deutscher Bauernverband   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Phoenix Solar AG schließt Modulliefervertrag mit Signet Solar GmbH

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) hat mit dem Solarmodul-Hersteller Signet Solar einen Rahmenvertrag bis zum Jahr 2011 über die Lieferung von Photovoltaik-Modulen mit einer Spitzenleistung von rund 50 Megawatt (MW) unterzeichnet. Vereinbart worden sei die Lieferung von Dünnschichtmodulen einer neuen Generation mit einer Größe von bis zu 5,7 Quadratmetern, berichtet die Phoenix Solar AG in einer Pressemitteilung. Signet Solar errichtet gegenwärtig in Döbeln/Sachsen das europäische Stammwerk des kalifornischen Technologieunternehmens. Der Produktionsstart für die Modulfertigung ist für Mitte 2008 geplant.   Die Produktionsanlagen für die neuen Dünnschichtmodule stammen von Applied Materials, einem der weltweit führenden Hersteller von Maschinen zur Fertigung von Computerchips und Flachbildschirmen. Mit den Fertigungsanlagen für die weltweit größten Dünnschicht-Photovoltaikmodule können Module mit Kosten pro Watt produziert werden, die zu den niedrigsten weltweit zählen, betont Phoenix Solar.


Weitere Modulmengen für Freiflächenanlagen gesichert

Phoenix Solar will ab September 2008 von Signet Solar Dünnschichtmodule aus amorphem Silizium beziehen, ab 2010 sollen auch Module mit mikromorpher Siliziumtechnologie dazu kommen. Die amorphen Solarmodule haben Nennleistungen von jeweils über 80, 160 und 340 Watt und werden je nach Leistung in unterschiedlichen Abmessungen angeboten. Das größte Modul mit 2,2 m x 2,6 m sei hervorragend geeignet für den Einsatz in großen Freiflächenanlagen. "Mit diesem langfristigen Rahmenvertrag sichern wir uns weitere Modulmengen für Freiflächenanlagen, ein Geschäftsfeld, in dem Phoenix Solar europaweit zu den führenden Unternehmen zählt. Die Größe der Module stellt einen Technologiesprung dar, der bei den Systemkosten signifikante Kostensenkungen ermöglicht", so Manfred Bächler, Vorstand Technik der Phoenix Solar AG.

"Mit Phoenix Solar haben wir einen Partner, der langjährige Erfahrung im Bau von Freiflächenanlagen hat - und als eines der ersten Unternehmen auf Dünnschichttechnologie gesetzt hat. Wir freuen uns sehr, dass wir unseren ersten großen Liefervertrag mit Phoenix unterzeichnen", so Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH.

26.02.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Unternehmen SOLON AG steigert Umsatz auf über 500 Millionen Euro

Vormontage der SOLON-Mover im Werk
Vormontage der SOLON-Mover
im Werk

Die Berliner SOLON AG für Solartechnik hat am 26.02.2008 vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 vorgelegt. Danach konnte das Unternehmen im zurückliegenden Jahr erneut kräftig wachsen und produzierte Solarmodule und Kraftwerkssysteme mit einer Gesamtleistung von 118 Megawatt (Vorjahr: 84 Megawatt). Der Konzernumsatz stieg nach Angaben des Unternehmens um 45 % auf 503 Millionen Euro (2006: 346,4 Mio. Euro). Damit sei die im vergangenen November angehobene Umsatzerwartung für das Jahr 2007 übertroffen worden. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 39 % auf 43 Millionen Euro (2006: 30,9 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 35 Mio. Euro, eine Steigerung um 41 % gegenüber dem Vorjahr (2006: 24,8 Mio. Euro). Das Konzernergebnis inklusive Einmaleffekte betrug 37 Millionen Euro, das Ergebnis pro Aktie erhöhte sich auf 3,62 Euro.  Die enthaltenen Einmaleffekte resultieren laut SOLON AG aus der Veräußerung und Neubewertung von Beteiligungen sowie der Rückzahlung der Wandelanleihe 2005/2010. Bereinigt um Einmaleffekte ergibt sich für das Geschäftsjahr 2007 ein Konzernergebnis in Höhe von 21 Millionen Euro (2006: 14,4 Mio. Euro) und ein Ergebnis je Aktie von 2,05 Euro (2006: 1,56 Euro). Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr um 46 % und einer Erhöhung des Ergebnisses pro Aktie um 31 %.


Gesamtproduktionskapazität soll bis Jahresende auf 500 Megawatt steigen

Aktuell verfügt der SOLON-Konzern über fünf Produktionsstandorte in Deutschland, Österreich, Italien und USA mit einer Gesamtproduktionskapazität von 210 Megawatt/Jahr. Diese soll wie angekündigt bis Ende 2008 auf insgesamt 500 Megawatt ausgebaut werden, wobei der stärkste Ausbau in Greifswald (von 70 auf 200 Megawatt) und in Italien (von 30 auf 150 Megawatt) stattfindet. Damit steht dem SOLON-Konzern für 2008 eine durchschnittliche Produktionskapazität von 250 Megawatt zu Verfügung. Anlässlich der Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen für 2007 bekräftigte SOLON die Prognose für das laufende Geschäftsjahr: Das Unternehmen plant, die Produktionsmenge 2008 auf 200 Megawatt zu erhöhen. Die dafür benötigten Solarzellen seien durch Lieferungen aus bestehenden langfristigen Lieferverträgen gesichert. Für das Gesamtjahr 2008 erwartet SOLON einen Konzernumsatz von 850 - 900 Millionen Euro bei einer entsprechenden Steigerung des Konzernergebnisses. Für das Jahr 2009 rechnet SOLON erneut mit einem starken Wachstum bei Umsatz und Ergebnis um rund 50 %.

Der vollständige Geschäftsbericht der SOLON AG wird am 7. April 2008 veröffentlicht und steht dann auf der Internetseite des Unternehmens zum Download zur Verfügung.

26.02.2008   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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4. PV Industry Forum 2008: Innovative Dünnschicht-Photovoltaik und konzentrierende PV-Kraftwerke sind Topthemen

Konzentrator-Photovoltaiksystem der Concentrix Solar GmbH.
Konzentrator-Photovoltaiksystem der
Concentrix Solar GmbH.

Solare Großanlagen sowie neue Photovoltaik-Dünnschichttechnologien und -produkte erobern Europa: Das 4. PV Industry Forum lädt am 10. und 11. Juni 2008 Unternehmer, Zulieferer und Dienstleister der Solarstrom-Branche zur zweitägigen Fachkonferenz nach München. In den vergangenen drei Jahren verdoppelte sich die Leistung der weltweit installierten kommerziellen Solarstrom-Kraftwerke. Es ist zu erwarten, dass dieser Trend auch 2008 anhält und sich 2009 fortsetzt. In Deutschland entwickelt sich der Markt für solare Großanlagen derzeit sehr dynamisch. Die Entwicklungen im Anlagenbau und die Innovationen in der Dünnschichtverarbeitung sind die wichtigsten Themen des 4. PV Industry Forums, das vom 10. bis 11. Juni 2008 im Vorfeld der Intersolar 2008 in München stattfindet.  

Globales Wachstum hält an - Deutschland weltweit ganz vorn

Von einem globalen Photovoltaik-Marktwachstum von 40 Prozent geht der aktuelle Solar-Report der Internetportale Solarserver und PVresources für das Jahr 2007 aus - das entspricht einer neu installierten Leistung von 2,3 Gigawatt. Deutschland hält dabei mit 50 Prozent der Installationen klar die Spitzenposition. Aber auch Spanien mit einer Verdreifachung der Installationszahlen sowie Japan und die USA tragen zur positiven Marktentwicklung bei. Der Bundesverband Solarwirtschaft bestätigt diesen Trend: 2007 gingen in Deutschland so viele Photovoltaikanlagen wie nie zuvor an das Netz: Rund 1.100 Megawatt Neuleistung steigerten die Gesamtkapazität in der Bundesrepublik auf 3,8 Gigawatt. Die damit produzierte Strommenge von 3.000 Gigawattstunden (GWh) reicht rechnerisch aus, um ganz Hamburg mit umweltfreundlichem Haushaltsstrom zu versorgen. Auch in anderen Bereichen hält das "Solar Valley Germany“ die Spitzenposition: Aktuell ist hier nahezu die Hälfte der weltweiten Hochleistungs-Photovoltaikanlagen in Betrieb.


Europa Spitzenreiter bei kommerziellen Großanlagen

80 Prozent aller großen kommerziellen Photovoltaik-Kraftwerke (bezogen auf die Leistung) stehen in Europa, das damit Platz eins im weltweiten Vergleich belegt. Auf den Plätzen zwei und drei liegen die USA und Asien. Innerhalb von Europa erweist sich der deutsche Markt als sehr dynamisch und ist damit einer der wenigen, die in den vergangenen zehn Jahren ein stetiges Wachstum aufwiesen. Aktuell ist in Deutschland sogar nahezu die Hälfte der weltweiten Hochleistungs-Photovoltaikanlagen in Betrieb.


Vormarsch der Dünnschichtmodule

Auch in diesem Jahr wird die Dünnschichttechnologie auf dem Programm des Photovoltaik-Industrieforums stehen. Die materialsparende Technologie, die in den vergangenen Jahren immer weiter entwickelt wurde und inzwischen Schichten von weniger als einem Mikrometer Dicke erlaubt, gewinnt trotz einer sich entspannenden Lage auf dem Siliziummarkt weiter an Bedeutung: Dünnschichtmodulen wird in einigen Jahren ein Marktanteil von bis zu 20 Prozent vorhergesagt. Auch Konzentrator-Solarzellen bergen ein großes Potenzial: Bei dieser Technologie wird das einfallende Sonnenlicht mit Hilfe von vorgeschalteten Linsen gebündelt. So kommen konzentrierende Photovoltaiksysteme mit viel geringerer Zellfläche aus, weisen aber trotzdem einen hohen Wirkungsgrad auf. Sowohl Dünnschicht- als auch Konzentratorzellen gelten als Technologien mit den größten Zukunftsaussichten.


PV Industry Forum: Zwei Tage Toptreffen der Branche

Diese und weitere Entwicklungen der Photovoltaikbranche werden Teil des Programms des diesjährigen PV Industry Forums sein, das im Rahmenprogramm der Intersolar 2008 bereits zum vierten Mal stattfindet. Aufgrund der Bedeutung, welche die Photovoltaik inzwischen für den deutschen und internationalen Energiemarkt hat, wurde die Veranstaltung 2008 von bisher einem Tag auf zwei Tage ausgeweitet. Aber auch die wachsende Zahl an Teilnehmern und die zunehmende Internationalität erforderte die Verlängerung der Veranstaltung: Nutzten 2007 noch 319 Entscheider und Experten der Branche die Möglichkeit zu Austausch und Weiterbildung, werden für 2008 über 400 internationale Besucher erwartet. Dazu Horst Dufner, Mitveranstalter des PV Industry Forums: "Die Begeisterung, mit der die Branche in den letzten Jahren die Konferenz angenommen hat, zeigt uns, dass eine Austauschplattform für die Branche immer wichtiger wird. Mit der Verlängerung des PV Industry Forums hoffen wir, dieser Aufgabe noch besser gerecht werden zu können".

Themenschwerpunkte am 10. und 11. Juni werden die Entwicklungen der Dünnschichttechnologie und das Wachstum auf dem Markt der solaren Großanlagen und Photovoltaikkraftwerke sein. Mit neun Veranstaltungen, Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen in den Konferenzräumen des International Congresscenters München in direkter Nähe zum Veranstaltungsort der Intersolar wird Experten aus Technik, Politik und Wirtschaft schon im Vorfeld der Messe die Möglichkeit zu fachlichem Austausch gegeben. Weitere Informationen zur Photovoltaik-Marktentwicklung unter http://www.solarserver.de und http.//www.pvresources.com.

Weitere Informationen zum 4. PV Industry Forum unter http://www.pvindustry.de

26.02.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH; PSE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
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Photovoltaik-Konzern ersol schließt Jahr des größten Ausbaus sehr erfolgreich ab

Ersol-Solarzellenproduktion in Erfurt
Ersol-Solarzellenproduktion in Erfurt

Die ersol Solar Energy AG (ersol; Erfurt) blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurück: So stieg der Konzernumsatz nach Angaben des Unternehmens im Vergleich zu 2006 von 127,8 Millionen Euro auf 160,2 Millionen Euro - das entspreche einer Steigerung von 25,4 Prozent. Die wichtigsten Treiber für den sehr erfreulichen Umsatzanstieg seien im Vergleich zum Vorjahr die gesteigerte Solarzellen-Produktion (2007: 53 MWp Output, 2006: 40 MWp Output) sowie die Erlöse der aimex-solar GmbH im Jahr 2007 gewesen. Die 100-prozentige Konzerntochter habe allein 20,4 Millionen Euro im letzten Quartal erwirtschaftet – in den neun Monaten zuvor waren es 26,6 Millionen Euro. Zugleich konnte in 2007 auch das operative Ergebnis trotz Vorlaufkosten von über sechs Millionen Euro für den Kapazitätsausbau gesteigert werden: Hatte das Betriebsergebnis (EBIT) im Jahr 2006 noch bei 20,3 Millionen Euro gelegen, so erreichte es im Berichtsjahr 22,3 Millionen Euro - eine Steigerung um 10,1 Prozent.  Die EBIT-Marge belief sich auf 13,9 Prozent (2006: 15,9 Prozent). Trotz eines überdurchschnittlichen Umsatzbeitrages der ersol Tochter aimex-solar GmbH sei die Auswirkung auf das Konzern-EBIT aufgrund der branchenüblich niedrigen Handelsmargen sehr gering gewesen, heißt es in der Pressemitteilung. Im Ergebnis vor Steuern (EBT) weist ersol einen planmäßigen Rückgang von 31,8 Prozent auf 13,4 Millionen Euro (2006: 19,7 Millionen Euro) aus. Grund dafür seien vor allem höhere Finanzierungsaufwendungen, die zum einen durch gestiegenen Zinsaufwand wegen vermehrter Inanspruchnahme der Kreditlinien und zum anderen durch Zins- und Währungssicherungsgeschäfte - diese wirkten sich zum Teil jedoch rein buchtechnisch aus - bedingt sind.




Umsatz und Ergebnis übertrafen die Prognose

"2007 war für ersol ein gutes Jahr, in dem wir Substanz geschaffen haben, um unsere weiterhin ambitionierten Pläne in den nächsten Jahren zu erfüllen. Dass wir dabei auf einem guten Weg sind, belegen unsere Umsatz- und Ergebniszahlen. Sie lagen nicht nur deutlich über den Vorjahreswerten, sondern übertrafen zudem unsere Prognose", erklärt Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG, die vorläufigen Geschäftszahlen des Thüringer Photovoltaik-Unternehmens.


Produktion von 140 MWp Solarzellen und rund 20 MWp Dünnschicht-Module für 2008 geplant

Entsprechend der erwarteten Marktentwicklung geht ersol von einem weiteren Unternehmenswachstum für die nächsten Jahre aus - insbesondere vor dem Hintergrund, dass 2007 das Jahr des bisher größten Ausbaus gewesen sei, und ab 2008 nunmehr die Kapazitäten endlich deutlich stärker genutzt werden könnten: "Jetzt kann ersol die Früchte bisheriger Arbeit ernten", freut sich Beneking. Beim Umsatz für 2008 geht das Unternehmen von einem Output von rund 140 MWp Solarzellen und zirka 20 MWp bei amorphen Dünnschicht-Modulen aus. Zusammen mit den anderen Unternehmensbereichen erwartet ersol einen Umsatz in Höhe von 300 bis 320 Millionen Euro. Für 2009 werden Erlöse in Höhe von 420 bis 440 Millionen Euro prognostiziert, basierend auf einem geplanten Output von rund 180 MWp im kristallinen Bereich, von rund 30 MWp bei Dünnschicht-Photovoltaik-Modulen sowie zusätzlichen Erlösen aus dem Unternehmensbereich Silicon und aus dem Verkauf von kristallinen Modulen. Beim Konzern-EBIT geht ersol für 2008 von 70 bis 80 Millionen Euro bei einer Marge von über 20 Prozent aus; für 2009 werden zwischen 90 und 100 Millionen Euro prognostiziert.


Ehrgeizige Wachstumspläne der ersol Gruppe bis 2012

Auch in den Jahren 2008 bis 2012 stehen die Weichen bei ersol weiterhin auf Wachstum. "Wir planen, die Kapazitäten im Bereich kristalliner Solarzellen bis Ende 2012 auf rund 550 MWp auszubauen. Und auch der Bereich Dünnschicht-Module entwickelt sich hervorragend. Ebenfalls bis zum Jahresende 2012 beabsichtigt ersol, seine Kapazitäten in diesem Bereich - abhängig von Meilensteinen - auf zirka 200 MWp zu erweitern", erläutert Beneking die nächsten Schritte der ersol Gruppe. So sollen zwei weitere Solarzellen-Fertigungen und eine Fabrik für kristalline Module mit rund 50 MWp am Standort der Cell Fab 2 in Arnstadt entstehen, weil kurze Wege Kosten sparen und den Ausschuss minimieren, einen positiven Verlauf der abschließenden Standortbewertung und eine Genehmigung der Fördermittel durch die EU vorausgesetzt. ersol plant bis 2012 rund 500 Millionen Euro in den Ausbau des kristallinen Bereichs zu investieren. "Noch in 2008 wird ersol den 1.000sten Mitarbeiter im Unternehmen willkommen heißen. Ende 2010 wird unsere Belegschaft auf circa 2.000 angewachsen sein. Dies schaffen wir trotz eines intensiven Wettbewerbs um qualifizierte Mitarbeiter", zeigt sich Beneking zuversichtlich.


Langfristige Lieferverträge

Zur Absicherung dieses Zukunftsszenarios habe ersol 2007 umfassende Langfristverträge geschlossen: So sei mit der Hemlock Semiconductor Corporation der größte Siliziumliefervertrag in der Unternehmensgeschichte geschlossen worden, der zusammen mit weiteren Kontrakten die Rohstoffversorgung bis 2012 nahezu sichere. Ein ebenfalls wichtiger Abschluss sei der langfristige Kundenvertrag mit der Solon AG über die Lieferung von Solarzellen - ersols bislang größter Vertrag über Zelllieferungen. "Mit Hilfe dieses und weiterer abgeschlossener Kundenkontrakte ist unsere Produktion bis 2012 bereits jetzt zu rund 60 bis 70 Prozent verkauft. In diesem Jahr sind die Solarzellen von ersol bereits ausverkauft", so Dr. Claus Beneking abschließend. Die ersol AG will den vollständigen Jahresabschluss 2007 wie geplant am 28. März 2008 veröffentlichen.

26.02.2008   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Signet Solar beginnt mit Installation von Photovoltaik-Fertigungsequipment in Mochau

Künftige Photovoltaik-Fabrik von Signet Solar nahe Dresden
Künftige Photovoltaik-Fabrik von
Signet Solar nahe Dresden

Die Signet Solar GmbH brachte am 25.02.2008 die ersten Produktionsmaschinen in die neue Fabrik für amorphe Dünnschichtmodule in Mochau ein, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das kalifornische Technologie-Unternehmen läutet damit nach nur siebenmonatiger Bauphase die "Tool-Move-In"-Phase für die Photovoltaik-Fertigungsanlagen ein. Als erste Anlage werde zwei Wochen vor dem Plan eine CVD-Beschichtungsanlage (Chemical Vapor Deposition) des US-amerikanischen Unternehmens Applied Materials, einem weltweit führenden Anbieter von Dünnschichtanlagen, installiert. Sie wird künftig die Abscheidung der amorphen Siliziumschicht ermöglichen. In den kommenden Wochen werde die komplette Produktionslinie in die Fertigungsstätte der Signet Solar GmbH eingebracht.  Darunter sind so genannte PVD-Systeme (Physical Vapor Deposition) für die Rückseitenbeschichtung, Laser-Systeme sowie die damit verbundenen Anlagen zur Fertigung von Dünnschicht-Solarmodulen.



Erste großformatige Solarmodule sollen im Sommer 2008 vom Band laufen

"Mit dem offiziellen Beginn des Move-In liegen wir genau im Zeitplan", zeigt sich Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH erfreut über diesen wichtigen Schritt beim Aufbau des neuen Werkes. "Basierend auf diesem Equipment werden wir zukünftig mit den hier entwickelten Technologien die Kosten für Solarmodule drastisch senken und innerhalb von drei Jahren Kostenparität erreichen", so der Photovoltaik-Unternehmer weiter. In den Bau der Forschungs- und Produktionsstätte für Dünnschicht-Module vor den Toren von Dresden investiert Signet Solar 50 Millionen Euro. Die ersten Solarmodule mit den Abmessungen 2,20 m x 2,60 m sollen im Sommer 2008 vom Band laufen. Die Fertigung für die nächsten Jahre sei bereits mit Lieferverträgen untersetzt, betont das Unternehmen. Noch in diesem Jahr soll die Belegschaft von derzeit 25 auf 130 Beschäftigte anwachsen.


Weltweit größte Solarmodule mit neuester Dünnschicht-Technologie

Signet Solar wurde 2006 in den USA gegründet und entwickelt großflächige, preis- und leistungsoptimierte Dünnschicht-Solarmodule. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der stetigen Erhöhung der Energieleistung der Module und der Senkung der Kosten pro Watt. In Döbeln bei Dresden entsteht derzeit der europäische Stammsitz des Unternehmens. Ab Sommer 2008 will Signet Solar in Sachsen die weltweit größten Solarmodule mit neuester Dünnschicht-Technologie produzieren. Das an den Produktionsstandort angeschlossene Forschungs- und Entwicklungszentrum soll die Solarmodulentwicklung vorantreiben und weiterentwickeln. Verwendung sollen die Module im Mega-Format vor allem in Solarkraftwerken finden sowie in gebäudeintegrierten Installationen und großen kommerziellen Photovoltaik-Anlagen.

26.02.2008   Quelle: Signet Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar Inc.,
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Arizona Public Service will eines der größten solarthermischen Kraftwerke der Welt bauen

Abengoa Solar-Kraftwerke im
"Solucar Solar Park" (Spanien).

Die Arizona Public Service Co. (APS) kündigte am 21.02. 2008 an, das Unternehmen werde ein solarthermisches Kraftwerk mit einer Leistung von 280 Megawatt (MW) errichten, Das Solar-Kraftwerk, "Solana , das 70 Meilen südwestlich von Phoenix (Arizona) geplant ist würde zu den größten Solaranlagen der Welt zählen. Solana soll im Endausbau ab 2011 genug Strom liefern, um rund 70.000 APS-Kunden zu versorgen. Mit dem Bau beauftragt wurde das Unternehmen Abengoa Solar Inc., das in Sevilla im Süden Spaniens das erste kommerzielle solarthermische Kraftwerk Europas betreibt.  Die Anlage mit einer Leistung von 11 Megawatt (MW), wurde am 30.03.2007 in Betrieb genommen. Solana (spanisch: sonniger Ort) wird keine Treibhausgase freisetzen und es werde APS mehr Solarstrom liefern als jedes andere Solarkraftwerk in den USA, betont APS in einer Pressemitteilung.


Das solarthermische Kraftwerk in Arizone soll mehr Leistung bringen als alle derzeit arbeitenden Anlagen dieses Typs weltweit, unterstreicht APS. "APS will Arizona zum Mittelpunkt der solaren Welt machen und all seinen Kunden bezahlbare erneuerbare Energie liefern" sagte APS-Präsident Don Brandt. Die Energiekommission von Arizona habe die Energieversorger aufgefordert, sich bei den erneuerbaren Energien an die Spitze zu stellen, und das Untenehmen nehme diese Herausforderung an.

Janet Napolitano, Gouverneurin von Arizona, lobte das APS-Projekt: "Das ist ein Meilenstein, mit dem Arizona die Nutzung der erneuerbaren Energien in den USA steigern wird. Arizona zeigt den Weg, unsere Umwelt für kommende Generationen zu schützen, indem wir den Klimawandel bekämpfen, und für saubere Luft engagieren und mehr. Dieses Kraftwerk wird den Einwohnern von Arizona saubere und effiziente Energie liefern", so Napolitano.


Abengoa Solar-Projekte in den USA, in Spanien, Algerien und Marokko

Don Brandt sagte, APS habe Abengoa Solar ausgewählt, weil das Unternehmen umfangreiche Erfahrung beim Bau und Betrieb von solarthermischen Kraftwerke habe. Abengoa Solar liefere seine Technologie in alle Teile der Welt, darunter an Kraftwerke, die in den USA, in Spanien, Algerien und Marokko geplant würden oder sich im Bau befänden. Solana werde mit erprobter Technik auf dem neuesten Stand arbeiten, die sowohl Energie erzeugen als auch speichern könne, um auch Spitzenlasten zu decken. APS werde 100 % der produzierten Energie kaufen, wenn die Energiekommission dem zustimme. Den Wert der produzierten Energie beziffert APS mit rund vier Milliarden US-Doller in einem Zeitraum von 30 Jahren.

26.02.2008   Quelle: Arizona Public Service Co.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Abengoa Solar.,
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Mastervolt präsentiert Solar-Wechselrichter "Sunmaster XL"

Photovoltaik-Wechselrichter Sunmaster XL.
Photovoltaik-Wechselrichter
Sunmaster XL.

Die neueste Entwicklung von Mastervolt, dem niederländischen Spezialisten für autarke Stromversorgungssysteme, ist ein leistungsfähiger und hoch effizienter Solarwechselrichter mit AC- Leistungen zwischen 10 und 15 kW, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Sunmaster XL seien Hochleistungs-Wechselrichter für Photovoltaik-Systeme. Die neuen Modelle können laut Hersteller in einem netzgekoppelten Tracker-System (Solar-Nachführung) genau so eingesetzt werden wie in einem fest installierten PV-System.  Die AC Leistung liegt zwischen 10 und 15 kW. Beim Sunmaster XL 10 seien drei identische Leistungsmodule mit je 3,3 kW Leistung, beim Sunmaster XL 15 mit je 5 kW eingebaut. Der Gleichspannungsarbeitsbereich der Einheit, also auf der Solarseite, wird mit 100 bis 600 Volt DC angegeben, bei nominal 400 V DC. Für die Galvanische Trennung zwischen DC- und AC-Seite sorgt ein HF-Transformator der Klasse II. Bei einem einphasigen AC-Fehler, beispielsweise einem Netzausfall, werden als Schutz gegen die so genannte Inselbildung alle drei Leistungsmodule sofort abgeschaltet. Um die Kommunikation zwischen den Power-Modulen sicherzustellen, werde das MasterBus-Kommunikationskabel eingesetzt.


Die neuen Sunmaster XL haben laut Hersteller nach EU-Norm einen Wirkungsgrad von mehr als 95 Prozent. Die Ausgangsspannung ist bei 230 V AC und 50 Herz dreiphasig. Der Hochleistungs-Solarwechselrichter schalte sich nach der Installation und Inbetriebnahme automatisch ein, sobald ausreichend Sonneneinstrahlung auf die PV-Module fällt.

26.02.2008   Quelle: Mastervolt International BV   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mastervolt International BV,
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Erfolgreiche Premiere der Messe "Gebäude.Energie.Technik"

Energieberatung war auf der Messe sehr gefragt.
Energieberatung war auf der Messe sehr
gefragt.

Durchweg informierte und interessierte Besucher - insgesamt über 10.000 und damit doppelt so viel als die erwarteten 5.000 - kamen zur Premiere von Freiburgs neuer Bau- und Energiemesse Gebäude.Energie.Technik vom 15. bis 17. Februar 2008. Sowohl die Veranstalter als auch die 140 Aussteller zeigten sich rundum zufrieden. Der Marktplatz Energieberatung erwies sich als gelungenes und gut angenommenes Herzstück des Messekonzepts. Detaillierte Fachvorträge und Seminare rundeten das Angebot rund um energieeffizientes Bauen, Sanieren und Modernisieren ab. Künftig werde die Gebäude.Energie.Technik im jährlichen Turnus stattfinden, berichten die Veranstalter in einer Pressemitteilung.   "Unser Konzept, dem hohen Beratungsbedarf bei Sanierung und Neubau zu begegnen, ist aufgegangen. Das spiegelt sich in den positiven Rückmeldungen der zahlreichen Besucher wider. Mit einem solch starken Interesse haben wir nicht gerechnet", freut sich Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM). "Die Premiere der Gebäude.Energie.Technik war getragen von einem aufgeschlossenen und gut vorinformierten Publikum: Sowohl Endverbraucher als auch Fachhandwerker und Energieberater informierten sich detailliert über Altbausanierung, energieeffizientes Bauen und Modernisieren", bewertet Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, die drei Messetage. Konkrete Fragen und aktuelle Planungsvorhaben kennzeichneten die Standgespräche und die sehr gut besuchten Vortragsreihen der Gebäude.Energie.Technik. "Die aktiven Klimaschützer im Handwerk haben ihre Plattform gefunden. Die Gebäude.Energie.Technik war die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt", so Johannes Burger, Geschäftsführer der Handwerkskammer Freiburg.


Marktplatz Energieberatung durchgehend gut besucht; viele Planungsvorhaben mit Solarwärmeanlagen

Durchgehend stark besucht war der Marktplatz Energieberatung: Als Herzstück der Messe liefen hier über 300 Erstberatungen mit qualifizierten Energieberatern. Die Besucher bewerteten das Angebot des Marktplatz Energieberatung als hilfreich - auf diesem Wege würden Fehlinvestitionen verhindert: "Gerade die neutrale Bewertung des Energieberaters haben wir als sehr wertvoll empfunden", so ein Paar aus Neuenburg, das sich mit einem aktuellen Sanierungsvorhaben befasst. Anschließend informierten sich viele Besucher beim breiten Ausstellerangebot zu energieeffizienten Techniken, ökologischen Baustoffen und Heizungsanlagen mit Nutzung erneuerbarer Energien. Aussteller Gerd Schallenmüller vom Paradigma-Vertriebszentrum Freiburg sagt: "Auffallend viele Besucher haben auch aktuelle Planungsvorhaben mit Solarwärmeanlagen und zeigten sich gut informiert.“ Harald Kreklow, Projektmanager beim Baustoffzulieferer sto AG, meint: "Das Konzept der Informationsplattform passt: Wohnungsbaugesellschaften, Architekten und Privatpersonen zeigten durchgehend starke Resonanz." "Wir sind positiv überrascht, sowohl von der Besucherfrequenz als auch der Qualität. Der überwiegende Teil unserer Besucher möchte in diesem Jahr einen Heizungstausch vornehmen. Dem Brennstoff Holzpellets wurde eine große Aufmerksamkeit zuteil", pflichtet Raimon Dörr, Vertriebsleiter beim Pelletshersteller Schellinger KG bei.


Bunte Wärmebilder vom Eigenheim: Starker Zuspruch beim Rahmenprogramm

Volle Besucherreihen und gezielte Fragen kennzeichneten auch die Vorträge des Rahmenprogramms: Wärmebildkameras lieferten nur in der kalten Jahreszeit aussagekräftige Bilder über den Wärmeverlust eines Bestandsgebäudes, lautete eine der Botschaften aus dem vielfältigen Themenangebot. Auch Steckdosen und Rollladenumgebungen bergen häufig die Gefahr von Zugluft, teilweise gebe es regelrechte "Steckdosenorkane". "Wir sind mehr als 120 Prozent begeistert vom Publikum, das sehr zielgerichtet mit konkreten Fragen auf uns zukam und teilweise einen weiten Anfahrtsweg hatte", so die Energieberater Johannes Dold, Christian Dittrich und Harald Becherer vom Waldkircher Energieberater-Netzwerk U-Sieben. "Bei uns stand die Altbausanierung im Mittelpunkt: Wir trafen auf ein sehr gutes Fach- und Endpublikum mit starkem Interesse an energetischem Sanieren, speziell für Fassade und Dach", meint Hans-Peter Behringer vom Holzfaserplatten-Hersteller Gutex.


Solararchitekt Disch: enormer Aktionsbedarf in den Gemeinden

Solararchitekt Rolf Disch stellt fest: "Die hohe Besucherfrequenz der Gebäude.Energie.Technik zeigt, dass das Thema Klimaschutz bei den Menschen angekommen ist. Unterstützt wird dies sicherlich durch die steigenden Energiepreise. Ich gebe der Gebäude.Energie.Technik riesige Chancen, über die Region hinaus zu wachsen. Viele Bürgermeister, Stadtplaner, Energie- und Umweltberater aus Kommunen haben unseren Stand besucht: Es ist enorm, wie viele Gemeinden Aktionsbedarf sehen."

Am Wochenende lief zeitgleich in der Messehalle 3 die neue Immobilienmesse IMMO 2008. Rund 50 Makler, Bauträger und Finanzdienstleister boten Bestandsimmobilien und Neubauprojekte sowie die passende Finanzierung. Viele Bauherren, Investoren und Wohnungssuchende informierten sich rund um das Immobilienangebot im Großraum Freiburgs. "Gebäude.Energie.Technik und IMMO haben sich hervorragend ergänzt und Synergien geliefert, denn viele Besucher haben beide Angebote genutzt", bewertet FWTM-Geschäftsführer Klaus W. Seilnacht das lebendige Messewochenende. "Die Erwartungen der Aussteller wurden weit übertroffen", sagt Hugo W. Sprenker, Vizepräsident des Immobilienverband Deutschland (IVB).

26.02.2008   Quelle: Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe; Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Roth & Rau gründet Gemeinschaftsunternehmen für Automatisierungstechnik zur Solarzellen-Herstellung

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat mit dem Montagetechnik- und Handlingspezialisten USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH (Limbach-Oberfrohna) ein Joint Venture zur Herstellung von Produkten in der Automatisierungstechnik für die Solarzellenfertigung gegründet. An dem neuen Gemeinschaftsunternehmen, der SLS Solar Line Saxony GmbH (SLS), halten Roth & Rau 51 % und die USK 49 % der Anteile, berichtet Roth & Rau in einer Pressemitteilung. Auf der Grundlage von langfristigen Rahmenlieferverträgen soll Roth & Rau künftig bevorzugt von SLS mit Automatisierungsanlagen für die Solarzellenfertigung beliefert werden. Roth & Rau entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Plasmaprozess-Systeme für die Photovoltaikindustrie (Dünnschicht-Photovoltaik).   "Im Rahmen dieser strategischen Zusammenarbeit sichern wir uns den Zugriff auf Komponenten, die für die Automatisierung unserer Anlagen und Turnkey-Linien notwendig sind. Gemessen an unserem Marktanteil sind wir bereits heute einer der weltweit führenden Anbieter von Produktionsequipment für die Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen. Durch die gezielte Erweiterung unserer Wertschöpfung können wir diese Marktposition festigen", sagte sich Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG.

Die Roth & Rau AG beziehe die für die Herstellung ihrer Anlagen benötigte Automatisierungstechnik von verschiedenen Lieferanten und erschließe nun mit SLS eine weitere Bezugsquelle, betont das Unternehmen."Durch das Joint Venture sind wir in der Lage, die Standardisierung der von uns vertriebenen Produkte und ihrer Schnittstellen weiter voranzutreiben. Darüber hinaus können wir durch einen effizienteren Einkauf Kostenvorteile generieren, was sich mittelfristig positiv auf die Margenentwicklung auswirken wird", ergänzte Finanzvorstand Carsten Bovenschen, der auch das Ressort Materialwirtschaft bei Roth & Rau verantwortet.

25.02.2008   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Prof. Joachim Luther wird Chef des Solar-Forschungsinstituts in Singapur

Prof. Luther und S. Iswaran, Minister of State for Trade and Industry, Singapur.
Prof. Luther und S. Iswaran, Minister of State
for Trade and Industry, Singapur.

Prof. Joachim Luther, der ehemalige Leiter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), wird in Singapur das im Februar 2008 gegründete Solar Energy Research Institute of Singapore (SERIS) aufbauen. SERIS wird als selbstständige Einrichtung innerhalb der National University of Singapore (NUS) errichtet. Für die ersten fünf Jahre ist für das Institut ein Budget von etwa 60 Millionen Euro vorgesehen, etwa die Hälfte davon für Investitionen in wissenschaftlichtechnologisches Gerät. "Der Aufbau des SERIS in Singapur gibt mir die Möglichkeit, wieder aktiv gestaltend im Bereich der Solarenergieforschung und -Technologienetwicklung tätig zu sein", so Joachim Luther.  "Meine Frau und ich lieben es, neue Dinge anzupacken. Die Regierung von Singapur und die National University of Singapore bieten uns die besten Bedingungen dafür", so Luther weiter. Die Arbeiten von SERIS sollen im Wesentlichen industrieorientiert ausgerichtet werden. Innovationen für den kurz- bis mittelfristigen Zeithorizont stehen im Mittelpunkt der Forschung. Stärker langfristig ausgerichtete Arbeiten werden in enger Kooperation zwischen der NUS und dem SERIS durchgeführt werden.


Forschung und Industrie werden sich rasant globalisieren

Die ersten für SERIS vorgesehenen Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte sind: Solarzellen aus Silizium (Wafer- und Dünnschicht-Solarzellen), nanostrukturierte Solarzellen sowie Material- und Systemforschung für das solare und energieeffiziente Bauen. Der Aufbau des SERIS bietet die Chance, zu einer engen, sich gegenseitig verstärkenden Forschungskooperation zwischen Deutschland und Fernost zu kommen. "Nicht nur die Industrie, auch die Forschung wird sich in rasantem Tempo globalisieren. Das Fraunhofer ISE wird die sich daraus ergebenden Herausforderungen in strategischer Weise annehmen", sagt Institutsleiter Prof. Eicke R. Weber. "Ich freue mich über die neue Aktivität von Herrn Luther in Singapur. Herr Luther und ich sind entschlossen, eine enge Kooperation zwischen den beiden Instituten aufzubauen und ich bin sicher, dass beide Institute davon ausgesprochen profitieren werden", betont Weber.


Forschungs- und Entwicklungs-Leuchtturm in Fernost

Diese vorausblickende Sicht der Forschungsglobalisierung wird von Joachim Luther unterstrichen: "Um ein globales nachhaltiges Energiesystem aufzubauen, brauchen wir praktisch überall auf der Welt die Produktion von entsprechenden energietechnischen Komponenten. Eine optimale industrielle Produktion verlangt in der Regel Forschung und Entwicklung vor Ort. Wir werden uns bemühen, aus SERIS einen Forschungs- und Entwicklungs-Leuchtturm in Fernost zu machen und dadurch die Verbreitung der Solarenergienutzung in dieser Region tatkräftig zu unterstützen."

25.02.2008   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE.,

 

centrotherm photovoltaics meldet deutliches Umsatz- und Ergebnisplus

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren), legte am 25.02.2008 vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 vor: Der Technologie-Anbieter und Dienstleister für Hersteller von Solarzellen und Solar-Silizium hat nach eigenen Angaben einen Umsatz von voraussichtlich 166,2 Millionen Euro erzielt, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das sei ein Plus von 53 Prozent gegenüber dem Vorjahr (108,5 Millionen Euro). Die Gesamtleistung stieg auf rund 168,7 Millionen Euro. (Vorjahr: 107,8 Millionen Euro). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdoppelte sich fast auf rund 21,1 Millionen Euro (Vorjahr: 11,3 Millionen Euro).  Die EBIT-Marge - bezogen auf die Gesamtleistung - liege voraussichtlich bei 12,5 Prozent (Vorjahr: 10,5 Prozent), heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Damit hat die Gesellschaft mit Sitz im baden-württembergischen Blaubeuren die im Rahmen des Börsengangs prognostizierte Konsens-Schätzung der Analysten für Umsatz (142 Millionen Euro) und EBIT (14 Millionen Euro) deutlich übertroffen.

25.02.2008   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Zwei neue LORENTZ-Solarparks in Spanien

Nachführeinheiten ETATRACK active 1500SP in Badajoz.
Nachführeinheiten ETATRACK active 1500SP
in Badajoz.

Die Bernt Lorentz GmbH & Co. KG (Henstedt-Ulzburg) kann ihre Position auf dem spanischen Solarmarkt ausbauen. Das Unternehmen liefert die Nachführsysteme für zwei mittelgroße Photovoltaik-Freiflächenanlagen nahe der Stadt Badajoz in der Region Extremadura mit einer Leistung von 1,1 Megawatt (MWp) und nahe Cambil in der Region Andalusien mit 2,1 MWp. Der mit 520 Solar-Nachführeinheiten vom Typ ETATRACK active 1500SP bestückte Park in Badajoz habe seinen Betrieb in zwei Ausbaustufen im Juli und Oktober 2007 aufgenommen und leiste nun 1,1 MWp, die direkt in das Netz eingespeist werden, berichtet LORENTZ in einer Pressemitteilung.  Ein mehrstufiges Wachstum sei dank des flexiblen Steuerkonzeptes von LORENTZ kein Problem. Die Zentralsteuerung könne auf bis zu 2000 Nachführeinheiten erweitert werden.


Lieferung und Installation erfolgten in enger Abstimmung mit einem LORENTZ-Distributor und lokalen Installateuren. Vor Ort wurden Servicepartner ausgebildet, um einen reibungslosen Betrieb nachhaltig sicherzustellen. "Die Kooperation mit unseren Partnern vor Ort könnte besser nicht sein", sagt Oliver Nave, stellvertretender Geschäftsführer von LORENTZ. "Durch diese Zusammenarbeit können wir unseren Kunden jederzeit eine schnelle, problemlose Wartung garantieren. Ausfälle werden von vornherein vermieden", betont Nave.

Ein weiterer Park in der Nähe von Cambil in Andalusien mit 912 Nachführeinheiten ETATRACK active 1800SP und einer Leistung von 2,1 MWp soll voraussichtlich im Frühsommer 2008 in Betrieb gehen. Der Tracker - in dieser Größe bislang nicht im LORENTZ-Programm - wurde exakt abgestimmt auf die Bedürfnisse des Kunden entwickelt und geliefert. Die einachsigen LORENTZ Nachführungen sind nach Angaben des Unternehmens weltweit im Einsatz, robust und anspruchslos und hätten sich in sämtlichen Klimazonen bewährt, so auch in taifungefährdeten Lagen in Südkorea. Sie arbeiten im netzunabhängigen Betrieb wie auch in Solarparks für die Netzeinspeisung.

25.02.2008   Quelle: LORENTZ; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bernt Lorentz GmbH & Co. KG,
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Solarenergie-Förderverein Deutschland: Deutlicher Rückgang des Photovoltaik-Zubaus in Südwestdeutschland

Entwicklung der installierten Leistung (kWp, rot), Zahl der Anlagen (Blau)
Entwicklung der installierten Leistung
(kWp, rot), Zahl der Anlagen (Blau)

In der Diskussion über die Höhe der Solarstrom-Einspeisevergütungen bestehe weitgehend Unsicherheit darüber, ob der Zubau an Solarstromanlagen in den letzten Jahren zugenommen oder abgenommen hat, stellt der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) in seiner Rundmail fest. Der SFV habe deshalb die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben der EnBW Transportnetze AG ausgewertet. Diese enthalten laut SFV die Solarstromanlagen sämtlicher nachgelagerter Verteilnetze in der Regelzone der EnBW - auch der konzernunabhängigen Netzbetreiber, wie beispielsweise die Photovoltaikanlagen der EWS Schönau. Nach diesen Zahlen ist der Neubau von PV-Anlagen in dem genannten Gebiet in den Jahren 2006 und 2007* um jeweils 10 % zurückgegangen.  Die EnBW Transportnetze AG ist neben E.ON, RWE und Vattenfall einer der vier Transportnetzbetreiber in Deutschland. Die Auswertung zeige, dass ab dem Jahr 2005 sowohl die Zahl der in Betrieb gegangenen PV-Anlagen als auch die neu installierte Gesamtleistung deutlich zurückgegangen ist, unterstreicht der SFV. Eine weitere Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom scheine vor diesem Hintergrund unverantwortlich.

(* Stand der bis zum 20.02.2008 gemeldeten Solarstromanlagen. Von einigen wenigen nachgelagerten Netzbetreibern stehen die Meldungen noch aus.)

25.02.2008   Quelle: Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SFV,
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Neue Version der Software MiniBHKW-Plan berechnet Verwertung von Bioerdgas in dezentralen BHKW

MiniBHKW-Plan: Software zur Planung von Klein- und Mini-Blockheizkraftwerken.
MiniBHKW-Plan: Software zur Planung von
Klein- und Mini-Blockheizkraftwerken.

Biogas lässt sich bei entsprechender Aufbereitung auf Erdgasqualität veredeln und als Bioerdgas oder Biomethan in vorhandene Erdgasnetze einspeisen. Bei der Verbrennung von Bioerdgas wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie die zu ihrer Herstellung genutzte Biomasse zuvor der Atmosphäre entzogen hat. Mit der neuen Version 2.01 des Programms "MiniBHKW-Plan" kann jetzt auch die Verwertung von Bioerdgas in dezentralen Blockheizkraftwerken (BHKW) berechnet werden. Dabei können die Kosten des Bioerdgases für das BHKW und die Kosten des Erdgases für den Heizkessel getrennt berücksichtigt werden, berichtet der Software-Anbieter Steinborn innovative Gebäude-Energieversorgung in einer Pressemitteilung.   Neben dem Arbeitspreis für Bioerdgas, kann auch ein Leistungspreis für das Bioerdgas bestimmt werden. Der erzeugte Strom wird dann nach dem EEG für Strompreise von 16,51 bis 20,99 Ct/kWhel eingespeist. Damit können schnell und zuverlässig Aussagen zur Wirtschaftlichkeit von mit Bioerdgas betriebenen dezentralen BHKW gemacht werden, betont Dipl.-Ing. (FH) Friedhelm Steinborn.


Weiter wurde die Berechnung der Energieanlagenaufwandzahl von dezentralen BHKW nach der neuen Energieeinsparverordnung (EnEv) überarbeitet und angepasst. MiniBHKW-Plan gehört laut Anbieter zu den wenigen Programmen, die in der Lage sind, die Energieanlagenaufwandszahlen für dezentralen BHKW zu berechnen.
Weitere Informationen zur Software finden Sie unter http://www.minibhkw.de

25.02.2008   Quelle: Steinborn innovative Gebäude-Energieversorgung Dipl.-Ing. (FH)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Steinborn innovative Gebäude-Energieversorgung,

 

HelioTech: Solar-Wasseraufbereitungssystem für sauberes, trinkbares Wasser aus Meer- oder Brackwasser

Solar-Watertreatment-System von HelioTech.
Solar-Watertreatment-System von HelioTech.

"Der globale Wassermangel ist eine größere Bedrohung für die Menschheit als der Klimawandel, denn die Folgen sind unmittelbar jetzt zu spüren und nicht erst in hundert Jahren!“, zitiert die HelioTech Türk GmbH aus einem Interview mit einem Experten. Milliarden Menschen haben laut UNO keinen Zugang zu sauberem, trinkbarem Wasser. Und jedes Jahr sterben mehr als fünf Millionen Menschen an Krankheiten, ausgelöst durch verschmutztes Wasser, darunter überwiegend Kinder. Das Solar-Watertreatment-System von HelioTech (Baldham bei München), könnte Milliarden Menschen sofort sauberes, trinkbares Wasser liefern, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. HelioTech hat eine dezentrale solarthermische Lösung für dieses globale Problem gefunden: Das HelioTech Solar-Watertreatment-System zur Wasseraufbereitung nutzt ausschließlich die Energiequelle, die in den Trockengebieten immer und überall vorhanden ist: die Sonne.  "Hochleistungs-Vakuumröhren in einer sinnreichen Konstruktion ergeben die Einzigartigkeit dieser Entwicklung", heißt es in der Pressemitteilung.



Solarbetrieb plus Verdampfungsprinzip

Das HelioTech-System arbeite als einzige Anlage, soweit diese ausschließlich solar betrieben wird, nach dem Verdampfungsprinzip, betont der Hersteller. Das bedeute, dass das bei einer Verdampfungstemperatur von zirka 100 Grad gewonnene Wasser absolut keimfrei sei und nach Abkühlung sofort trinkbar ist. Es müsse nicht mehr, wie bisher üblich, chemisch oder durch Bestrahlung nachgebessert werden. Von 40 Litern Trinkwasser pro Tag bis zu jeder beliebigen Menge sauberen Wassers kann das modulares System skaliert werden.


Keine Strom- oder Energiequellen erforderlich

Die völlige Unabhängigkeit von jeder Strom- oder Energiequelle (Abwärme, Heizkraftwerk etc.) in Kombination mit der kompakten Modulbauweise prädestiniere das HelioTech-System für den dezentralen, lokalen oder regionalen Einsatz. Überall dort, wo sauberes Trinkwasser teure Mangelware ist. Für die Landwirtschaft, Industriebetriebe oder auch Hotelanlagen auf Inseln kann das HelioTech-Watertreatment-System eingesetzt werden, um reines Wasser in jeder benötigten Menge zu gewinnen. Ob 3 Kubikmeter pro Tag für den Wasserbedarf einer Farm oder 30 Kubikmeter täglich für den Wasserbedarf eines kleinen Dorfes. Das Destillat verbessere zudem den Ertrag aus den Ackerböden, weil diese bewässerungsbedingt meist auch bereits übersalzen seien, so HelioTech.

24.02.2008   Quelle: HelioTech Türk GmbH und Dr. Bernd Höfler GbR; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HelioTech Türk GmbH,
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juwi-Gruppe baut das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt

Modell des Bürokomplexes.
Modell des Bürokomplexes.

Die juwi-Gruppe aus Rheinland-Pfalz hat mit dem Bau einer neuen Unternehmenszentrale in Wörrstadt (Landkreis Alzey-Worms) begonnen. Bereits im Juli des Jahres will der Allrounder für erneuerbare Energien dort ein hochmodernes Bürogebäude beziehen. Der aus drei Gebäudeteilen und sieben Staffelgeschossen bestehende Bürokomplex werde in Holzbauweise errichtet, zeichne sich durch ein hervorragendes Energiekonzept aus und biete Platz für rund 300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, berichtet juwi in einer Pressemitteilung. Eine modulare Bauweise ermögliche zudem, die Mitarbeiterzahl später auf rund 600 zu erhöhen. "Dabei legen wir nicht nur Wert auf ein überaus angenehmes Arbeitsumfeld, sondern wir wollen mit dem Bau des energieeffizientesten Bürogebäudes der Welt auch neue Standards setzen", betonen die juwi-Vorstände Fred Jung und Matthias Willenbacher.  Der rund 12 Meter hohe und etwa 100 Meter lange Neubau der juwi-Gruppe wird ein hervorragendes Ambiente für qualitativ hochwertige Leistungen schaffen: Der Bürokomplex bietet auf über 8.000 Quadratmetern und über insgesamt sieben, versetzte Etagen in unterschiedlichen Konstellationen.



Platz für Arbeit und Kommunikation sowie Freiräume für Kreativität, Entspannung und zum Auftanken

So beabsichtigt juwi beispielsweise, neben einem Speisesaal auch eine Kinderkrippe sowie einen Andachts- und einen Freizeitraum einzurichten. "Dabei steht im Vordergrund die Kommunikation insbesondere außerhalb der Büroräume zu fördern und die Vereinbarkeit von Arbeit, Freizeit und Familie zu verbessern. Mit diesen Angeboten wollen wir uns auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt auch vom Wettbewerb absetzen, um so neue Fachkräfte zu gewinnen",
betont Jung. Derzeit sucht die juwi-Gruppe über 100 neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in allen Geschäftsbereichen. "Für uns ist es zudem keine Frage, ein Plusenergiehaus bauen zu lassen", so die Bauherren Jung und Willenbacher. So wird das neue juwi-Gebäude nicht nur in ökologisch vorbildlicher Weise aus dem Naturbaustoff Holz
errichtet, sondern auch die gesamte Architektur und Ausstattung des Gebäudes folgt der Philosophie einer energiesparenden Bauweise. "Eine den Passivhausstandards entsprechende Dämmung ist für uns dabei selbstverständlich. Doch wir wollen darüber hinaus auch den Energiebedarf für Strom, Wärme und Kühlung minimieren", betont Willenbacher. Energie sparende Laptops statt PC, minimaler Kühlungsbedarf für die Servereinheiten sowie Spüleinrichtungen, die solarthermisch erhitztes Wasser nutzen, sind nur einige weitere Beispiele dafür. Verschattungselemente schützen zudem vor einer Aufheizung des Gebäudes im Sommer.


Photovoltaikanlagen erzeugen mehr Solarstrom als im Gebäude verbraucht wird

Selbstverständlich ist auch eine Energieversorgung mit regenerativen
Energieträgern: Beispielsweise werden mehrere Photovoltaik-Anlagen am und auf dem Gebäude mit einer Gesamtleistung von rund 225 Kilowatt mehr Energie erzeugen als verbraucht wird. Eine so genannte Energiekabine, ausgestattet mit Pelletsheizung und solarthermischer Anlage, sorgt für die umweltfreundliche Wärmeversorgung des Gebäudekomplexes. In der Mensa, in der auch Biokost angeboten wird, werden die Speisen mit Biogas zubereitet. "Mit diesen Maßnahmen werden wir unsere Energiekosten drastisch minimieren können“, betont Willenbacher. Ziel ist es, nicht mehr als 200.000 Kilowattstunden im Jahr für Strom, Wärme und Kühlung zu verbrauchen. In Euro ausgedrückt heißt das: Die Nebenkosten für Energie liegen im Jahr bei rund zwei Euro pro Quadratmeter (qm). Zum Vergleich: Besitzer eines Einfamilienhauses müssen heute mit Energiekosten von etwa 20 Euro pro qm im Jahr rechnen. Das neue juwi-Gebäude wird also bei den Energiekosten um den Faktor 10 günstiger sein als ein heutiges "Standardhaus". Das erreichen wir durch eine konsequente Verwendung von günstigen regenerativen Energien und modernen Einspartechnologien", erläutert der juwi-Vorstand.


Energiekonzept des Freiburger Experten Martin Ufheil - Referenzprojekte zur Wind-, Solar- und Bioenergie

Mit dem Bau beauftragt ist ein renommiertes Unternehmen: Die GriffnerHaus AG fertigt Häuser aus Holz und Glas für eine moderne Wohnkultur. Die Zentrale des international tätigen Unternehmens befindet sich seit über zwei Jahrzehnten am Standort Griffen in Kärnten, die Griffner Haus Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Mülheim-Kärlich bei Koblenz in Rheinland-Pfalz. Für das Energiekonzept konnte juwi den renommierten Freiburger Experten Martin Ufheil von der solares bauen GmbH gewinnen. "Mit diesen Partnern sind wir zuversichtlich, das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt in ziemlich kurzer Bauzeit realisieren zu können", so Jung und Willenbacher. In unmittelbarer Nähe zum künftigen Firmensitz plant juwi zudem mehrere Referenzprojekte in den Geschäftsfeldern Wind-, Solar- und Bioenergie. "Windräder, Biogasanlagen und Photovoltaik-Anlagen in geringer Reichweite werden es uns ermöglichen, unseren zunehmend internationalen Kunden die ganze Palette unserer Dienstleistungen vorzuführen", blicken die beiden Energie-Enthusiasten optimistisch den nächsten Monaten entgegen.

24.02.2008   Quelle: Juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Profi-Wetter: präzise Wetterprognosen und Solar-Strahlungsdaten per Mausklick

Proplanta informiert aktuell über Solarstrahlung.
Proplanta informiert aktuell über Solarstrahlung.

Mit der Überarbeitung der Internetseiten hat Proplanta - das Informationszentrum für die Landwirtschaft - auch den Profi-Wetterservice erweitert: Ab sofort stehen dem Besucher alle aktuellen Messwerte und Wetterprognosen, inklusive Sonnenscheindauer und Globalstrahlung, Windrichtung, Windstärke, Luftdruck und Astrodaten per Mausklick zur Verfügung. Wem diese Fülle an Informationen zu viel ist, der kann sich nach kostenfreier Anmeldung persönliche Wetterprofile anlegen und dabei selbst zusammenstellen, welche Wetterdaten angezeigt werden sollen. Für Betreiber von Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen kann dies zum Beispiel eine Kombination der Sonnenstunden und Sonneneinstrahlung sowie der Bewölkung sein.   Über einen automatisch erstellten Link lässt sich das Profil dann jederzeit schnell aufrufen. Betreibern von Websites steht darüber hinaus auch eine kostenfreie Wetterbox zur Option, über die das umfassende Wetterangebot komfortabel, durch Eingabe von Stadtnamen oder Postleitzahl, zu erreichen ist.




Schneller Überblick zu zahlreichen Wetterdaten

Das Profi-Wetter von Proplanta umfasst rund 7.500 Orte in Deutschland und bietet stündlich aktualisierte präzise Wetterinformationen mit zahlreichen Wetterparametern. Neben dem Wetterzustand und 4-Tages-Wetterprognosen für 48 klimatologische Regionen, Pollenflughinweisen, Bio-Wetter und Wassertemperaturen sämtlicher deutscher Seen, ermöglichen Übersichtskarten einen schnellen Überblick über die Wettersituation auf Bundeslandebene. Proplanta agiert als unabhängiger Informationsdienstleister für die Landwirtschaft sowohl im Print- als auch im Onlinebereich. Das fachkundige Team berät bei agrarwissenschaftlichen Studien und verfasst wissenschaftliche Publikationen und Fachbeiträge.

http://www.proplanta.com

24.02.2008   Quelle: Proplanta   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Proplanta,
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30 Jahre Blauer Engel: BMU, UBA und Jury Umweltzeichen starten mit dem erfolgreichen Umweltzeichen in das Jubiläumsjahr

Marke für konkretes Engagement im Um- weltschutz.

Marke für konkretes
Engagement im Um-
weltschutz.

Seit 30 Jahren steht der Blaue Engel für anspruchsvollen Umweltschutz. Er sei ein wichtiges Instrument, um die Klima- und Ressourcenschutzziele der Bundesregierung zu erreichen, berichten das Umweltbundesamt (UBA) und das Bundesumweltministerium (BMU) in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Der Blaue Engel sei Innovationstreiber für die effizientesten Lösungen am Markt, und damit für die ökologische Industriepolitik zur Förderung neuer Techniken und Produkte besonders wichtig. Er stärke somit die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. Sein Erfolg und sein Wert liegen laut UBA in seiner hohen Glaubwürdigkeit und Orientierungsfunktion für Verbraucherinnen und Verbraucher: 80 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland kennen den Blauen Engel, betont das UBA.  Viele Verbraucherinnen und Verbraucher orientieren sich im täglichen Einkauf am Umweltzeichen. "Der Blaue Engel ist zu einer Marke geworden und steht für konkretes Engagement im Umweltschutz", sagte Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes, während der Pressekonferenz zum Auftakt des Jubiläumsjahres des Umweltzeichens am 19. Februar 2008 in Berlin. "Mit dem Blauen Engel können Unternehmen konkret ihre soziale Verantwortung für Mensch und Umwelt dokumentieren und für ihre Positionierung auf dem Markt nutzen. Produkte mit dem Blauen Engel schonen nicht nur die Gesundheit und die Umwelt, sie sind auch wirtschaftlich erfolgreich", so Troge.


Auszeichnung für hohe Standards, z.B. von Photovoltaik-Produkten und Solarthermieanlagen

Seit seiner Entstehung im Jahr 1978 zielt der Blaue Engel auf wegweisende Anforderungen an die Produkte im Sinne des Umwelt-, Verbraucher- und Gesundheitsschutzes. "Besonders erfolgreich ist der Blaue Engel dort, wo seine Anforderungen in das öffentliche Beschaffungswesen Eingang gefunden haben. Damit wurde der Marktstandard häufig in breiter Front angehoben und bereitete nicht selten den Weg für EU-weite gesetzliche Vorschriften", so Prof. Dr. Edda Müller, die "Mutter" des Blauen Engels und stellvertretende Vorsitzende der Jury Umweltzeichen. Aktuell sind 10.000 Waren und Dienstleistungen von circa 950 Zeichenanwendern in 80 Produktgruppen mit dem Blauen Engel ausgezeichnet, unter anderem Photovoltaik-Produkte, Solarwärmeanlagen, Pelletsheizungen und Wärmepumpen.

Im Jubiläumsjahr starten die Jury Umweltzeichen, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) in Kooperation mit den Ländern, Städten und Gemeinden sowie Herstellern und Handel vielfältige Aktionen zum Blauen Engel. Die "Aktion Blaues Sofa" bindet eine Vielzahl von Akteuren ein, um den Blauen Engel in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Schon heute sagten führende Handels- und Industrieunternehmen, Landesregierungen, Städte und Gemeinden ihr aktives Mitwirken an der Kampagne zu. Den Startschuss für die "Aktion Blaues Sofa" geben Edda Müller und die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad am 9. Mai 2008 in Mainz.

Informationen zum Umweltzeichen Der Blaue Engel und den geplanten Aktionen unter http://www.umweltbundesamt.de und http://www.blauer-engel.de

23.02.2008   Quelle: UBA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: UBA,
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Südafrikanischer Energiekonzern schreibt Bau von Windkraftanlage aus

Der südafrikanische Energieversorger Eskom (Kapstadt) hat in Verbindung mit dem wachsenden Energiebedarf in Südafrika sowie der Notwendigkeit zur Diversifikation des lokalen Energiemixes zu Gunsten erneuerbarer Energien den Bau einer Windkraftanlage angekündigt und zur Ausschreibung gegeben. Zuletzt war der staatseigene Stromproduzent und das zuständige Ministerium für Staatsbetriebe für die derzeitige angespannte Energiesituation in Südafrika kritisiert worden. Die zum Bau ausgeschriebene Windkraftanlage soll in Koekenaap in der Westkapprovinz nördlich von Kapstadt errichtet werden.  Die Westküste Südafrikas eignet sich für diese Art der Energieproduktion besonders aufgrund der dünn besiedelten und freien Fläche sowie den beständigen Winden, die für die Gegend typisch sind. Die Stromproduktionskapazität der Anlage umfasst dabei nach Plänen der Eskom 100 Megawatt (MW) bzw. 200 MW. Mit den Bauarbeiten soll 2009 begonnen werden mit dem Ziel, 2010 die erzeugte Energie in das Stromnetz einzuspeisen.


Regierung will 10.000 Gigawattstunden (GWh) aus erneuerbaren Energiequellen bis 2013

In einer Pilotstudie untersuchte Eskom die Effizienz der Energieproduktion mittels Windkraft an der Westküste des Landes. Auf Basis der Untersuchungsergebnisse werde dort nun der Ausbau der Energieproduktion durch Windkraftanlagen vorangetrieben, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Strategiepapier der südafrikanischen Regierung zum Einsatz erneuerbarer Energie sieht vor, bis 2013 rund 10.000 Gigawattstunden (GWh) aus regenerativen Energiequellen zu erzeugen. Die Ausschreibung richtet sich an internationale Unternehmen des Windkraftanlagenbaus. Die entsprechenden Angebote müssen bis zum 15. April 2008 bei der Eskom eingereicht werden.

23.02.2008   Quelle: ESA-Meridian Consulting   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Gesellschaft für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gegründet: Eine Milliarde Euro für umweltfreundliche Zukunftstechnologie

"Heute haben wir den Startschuss für die Umsetzung des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gegeben. Gemeinsam mit der Industrie stellen wir in den nächsten zehn Jahren eine Milliarde Euro für die Entwicklung und Anwendung dieser Technologie zur Verfügung", sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee anlässlich der Gründung der Bundesgesellschaft "NOW" am 18.02.2008. Mit dem Programm unterstützt die Bundesregierung eine Vielzahl kleiner und mittelständischer Zulieferunternehmen sowie die Automobil-, Energie und Heizungsindustrie bei der Entwicklung dieser Zukunftstechnologien.  Tiefensee: "Wir müssen bei der Energieversorgung auf innovative, zukunftsgerichtete Lösungen setzen. Das gilt ganz besonders für den verbrauchsintensiven Verkehrs- und Gebäudebereich. Mit dieser Technologie können wir langfristig die CO2-Emissionen reduzieren und gleichzeitig unsere Abhängigkeit vom Öl verringern. Gemeinsam mit Industrie und Wissenschaft wollen wir in Demonstrationsprojekten die Alltagstauglichkeit von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie erproben. Damit investieren wir nicht nur in unsere Umwelt, wir schaffen auch zukunftsfähige Arbeitsplätze in Deutschland."


Mehrjähriges Innovationsprogramm für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

"Für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands ist die Entwicklung von innovativen Technologien von herausragender Bedeutung. Mit der Gründung der NOW GmbH sind wir jetzt in der Lage, marktfähige, energieeffiziente und international konkurrenzfähige Produkte für den Verkehr, die Haushalte und die Energieversorgung zu entwickeln", so Bundesminister Tiefensee. Ähnlich wie die USA und Japan verfüge Deutschland ab sofort auch über ein gezieltes, mehrjähriges Innovationsprogramm, das die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie von der Grundlagenforschung über anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung bis zur Marktvorbereitung führen soll. Auf europäischer Ebene ist ein entsprechendes Programm noch in Vorbereitung. Das deutsche Milliardenprogramm hingegen könne sofort starten, betont Tiefensee.

Die neu gegründete Bundesgesellschaft Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) ist die Anlaufstelle für die gesamte Branche. Als Geschäftsführer wurden Klaus Bonhoff und Kai Klinder bestellt, beides Experten der anwendungsbezogenen Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Die neue Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin. Sie wird insgesamt neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Nähere Informationen unter http://www.now-gmbh.de.

23.02.2008   Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Fabrik präsentiert 10-kW-Wechselrichter mit dreiphasiger Einspeisung

convert 6T: Wechselrichter mit dreiphasiger Netzeinspeisung.
convert 6T: Wechselrichter mit dreiphasiger
Netzeinspeisung.

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) bietet einen neuen Wechselrichter in der Leistungsklasse von 10 Kilowatt (kW) mit dreiphasiger Netzeinspeisung an.
Mit dem neuen "convert 10T" lassen sich die Anlagenerträge laut Solar-Fabrik maximieren, weil die 3-Phasen-Technologie in der 10 kW- Klasse besonders wirkungsvoll zum Einsatz komme. Die symmetrische Netzbelastung erlaube sowohl den Einsatz als Einzelgerät bei Anlagen im 10 kW-Bereich als auch den Parallelbetrieb von zwei Geräten bei größeren Anlagen, heißt es in der Pressemitteilung.
  Der neue convert 10T sei exakt auf die Solar-Fabrik-Module abgestimmt und ab sofort verfügbar. Er biete ein sehr großes Spannungsfenster (180 bis 850 Volt) und einen hohen europäischen Wirkungsgrad von 95,1 %. Mehrere MPP-Tracker ermöglichten in Verbindung mit dem großen Spannungsfenster maximale Verschaltungsflexibilität. Der convert 10T ist mit 34 kg Gewicht ungewöhnlich leicht, was die Montage erheblich vereinfache. Entwickelt wurde das Gerät von der Kostal Industrie Elektrik GmbH, einem renommierten Elektronikzulieferer der Automobilindustrie.


Dreiphasige Wechselrichter bei den Energieversorgungsunternehmen gern gesehen

"Die convert-T-Serie erleichtert die Anlagenauslegung, weil sich alle Geräte - convert 4T, 6T und 10T - untereinander flexibel kombinieren lassen. Damit bietet die Serie optimale Lösungen für alle Anlagengrößen", so die Solar-Fabrik AG. Alle drei Geräte der convert-Serie speisen dreiphasig ein, was in der Leistungsklasse bis 10 kW selten sei. Aufgrund der symmetrischen Netzbelastung seien Wechselrichter mit dieser Technologie bei den Energieversorgungsunternehmen sehr gern gesehen. Der convert 10T vereint wie die anderen Geräte der convert-T-Serie die Vorteile großer Zentralwechselrichter mit der Flexibilität und dem hohen Wirkungsgrad von trafolosen Stringwechselrichtern. Ein integrierter Datenspeicher und die schnelle Anbindung an das Internetportal www.convert-control.de ermöglichen eine kontinuierliche Überwachung der Anlage und die Auswertung der Daten. Darüber hinaus bietet der convert 10T laut Solar-Fabrik ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis.

22.02.2008   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Dr. Klaus Heidler Solar Consulting: 10 Jahre Kommunikation für eine Zukunftsbranche

Das Solar Consulting-Team mit Dr. Klaus Heidler (3. v.l.)
Das Solar Consulting-Team mit Dr. Klaus
Heidler (3. v.l.)

Dr. Klaus Heidler Solar Consulting, die Agentur für nachhaltige Kommunikation in Freiburg, feiert im Februar 2008 ihr 10jähriges Bestehen. Heidler, der als Physiker und Pressesprecher 20 Jahre am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE gearbeitet hat, machte sich Anfang 1998 selbständig. Mit seinen sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist er auf Pressearbeit und Marketing für erneuerbare Energien, energieeffizientes Bauen und andere High-tech Produkte spezialisiert. Der zertifizierte Transaktionsanalytiker arbeitet auch als Trainer. Einer der ersten Aufträge war die Begleitung des Expo 2000-Beitrags der Stadt Freiburg als Solar-Manager.  Danach übernahm Solar Consulting die Konzeption und Umsetzung des Shell Photovoltaik-Informationszentrums PIZ in Gelsenkirchen. Der Schwerpunkt heute ist Pressearbeit rund um das Thema Energie für Forschungsinstitute, Hersteller, Handel, Verbände und öffentliche Auftraggeber.


Einer der ersten Kommunikationsdienstleister der Solar-Branche

Heidler begann 1977 seine Promotion mit einem zum Solarsimulator umgebauten Kinoprojektor. Solarzellen gab es damals nur im Weltraum. Als er sich 1998 selbständig machte, war er einer der ersten Kommunikationsdienstleister einer Branche, die heute über 230.000 Menschen beschäftigt. Am Freitag, 22. Februar feiert Solar Consulting das Jubiläum mit einem kleinen Empfang von 16-19 Uhr im Solar Info Center. Neben der Demonstration der ersten bispektralen Infrarot-Kamera gibt es Live-Jazz, Trommeln für Solarenergie in Afrika und kleine Leckereien. Gäste sind herzlich willkommen. Dr. Klaus Heidler Solar Consulting, Solar Info Center, D-79072 Freiburg.

22.02.2008   Quelle: Dr. Klaus Heidler Solar Consulting   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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aleo solar AG gründet Gemeinschaftsunternehmen zum Bau einer Solarmodul-Produktion in China

Die aleo solar AG (Oldenburg/Prenzlau) hat einen Joint Venture-Vertrag mit der börsennotierten Sunvim Group Co. Ltd. zur Errichtung einer Photovoltaik-Modulfertigung in Gaomi (Provinz Shandong) unterzeichnet. Bestandteil der Vereinbarung sei die Gründung des Joint Ventures avim solar Co. Ltd., an dem die Partner mit jeweils 50 Prozent beteiligt seien, berichtet aleo solar AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. avim solar Co. Ltd. soll die Modulfabrik bis Ende 2009 realisieren. Die Modulproduktion werde zunächst eine Kapazität von 50 Megawatt (MW) haben.   Die Zellversorgung hierfür werde durch die aleo solar AG gesichert. Zusammen mit den eigenen Produktionskapazitäten in Deutschland und Spanien von 180 Megawatt Ende 2009 sieht sich der aleo solar-Konzern damit gut gerüstet für künftiges Wachstum.


Photovoltaik-Markt in Südkorea, Japan und China: bis 2012 wird ein Marktvolumen von mindestens 8 Milliarden Euro erwartet

Der Vertrieb der Solarmodule soll exklusiv über die aleo solar AG erfolgen. Ziel sei, die steigende Nachfrage in den Wachstumsmärkten Asiens zu bedienen. Übereinstimmend erwarten Branchenexperten bis zum Jahr 2012 in Südkorea, Japan und China ein Marktvolumen von mindestens 8 Milliarden Euro. Durch das Joint Venture will sich die aleo solar AG ihren Anteil daran sichern. Die Sunvim Group ist ein chinesischer Mischkonzern, der offizieller, lizenzierter Hersteller von Textilien für die olympischen Spiele 2008 in Peking ist sowie ein Lieferant für europäische Handelsmarken.

22.02.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Mehr als 1.000 Mitglieder beim Solar-Expertenforum SolarFreax

SolarFreax, ein noch junges Expertenforum für Photovoltaik und Solarthermie durfte vor wenigen Tagen das 1.000 Mitglied begrüßen. Das vor einem Jahr gestartete Diskussionsforum entwickelt sich zunehmend zum virtuellen Treffpunkt der Solarbranche, berichten die Betreiber in einer Pressemitteilung. "Die Mitgliederzahl hat sich in den vergangenen Monaten rasant entwickelt, so dass mittlerweile ein kontinuierlicher Austausch zu einzelnen Fachthemen stattfindet", sagt Initiator Daniel Köpf.   Anders als bei zahlreichen bereits existierenden Solarforen, die sich vorwiegend an Solarinteressierte oder Anlagenbetreiber wenden, richtet sich das Angebot von SolarFreax ausschließlich an Installateure, Großhändler, Hersteller, Planer, Forscher, Entwickler und Finanzdienstleister.



Schwesterforum HVACR-Freax

Vom Erfolg von SolarFreax beflügelt, wurde in den vergangenen Tagen das Schwester-Forum HVACR-Freax für Haus- & Umwelttechnik ins Leben gerufen. Ähnlich wie bei SolarFreax können aktive Branchenteilnehmer Themen zur technische Gebäudeausrüstung und damit verbundene Technologien zur ressourcenschonenden Energiegewinnung und -einsparung diskutieren. SolarFreax und HVACR-Freax nutzen die Plattform XING und erfordern eine kostenlose Registrierung.

SolarFreax http://www.SolarFreax.de
HVACR-Freax http://www.xing.com/net/hvacr-freax

22.02.2008   Quelle: Daniel Köpf, SolarFreax   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Wattner Gruppe präsentiert Solar-Fonds "Wattner SunAsset 1"

Das Emissionshaus Wattner Kapital AG (Köln) bringt ein neues Produkt auf den Markt: Der geschlossene Solarfonds "Wattner SunAsset 1" investiere in baureife Standorte, lasse Solarkraftwerke darauf errichten und verkaufe die produzierenden Kraftwerke anschließend an Investoren, berichtet die Wattner-Gruppe in einer Pressemitteilung. Das Fondsvolumen beträgt nach Angaben des Unternehmens fünf Millionen Euro. Die Mindestbeteiligung am Solar-Fonds Wattner SunAsset 1 liegt bei 5.000 Euro. Bei nur sechs Jahren Laufzeit sei eine Zielrendite (IRR nach Steuern) von 10,5 Prozent angestrebt, so der Anbieter  "Beginnend 2009 ist eine Gesamtausschüttung von 184 Prozent prognostiziert", heißt es in der Pressemitteilung. Platzierungsbeginn ist der 25. Februar. Da der Wattner SunAsset 1 als reiner Eigenkapitalfonds konzipiert sei, würden entsprechende Finanzierungskosten entfallen. Die Wattner AG selbst beteiligt sich nach eigenen Angaben mit einer hohen Eigeneinlage von 150.000 Euro und gewährleiste damit eine zusätzliche Sicherheit für eine eventuelle Rückabwicklung bis zum Erreichen des Startvolumens.

Investitionssicherheit soll durch geringe Risiken und fixe Kosten gewährleistet werden

"Das Investitionskonzept sieht vor, die Gewinne des Fonds aus der Differenz zwischen Investition und Verkaufserlös zu erzielen. Um Rentabilität und Wirtschaftlichkeit des Wattner SunAsset 1 zu gewährleisten, sind sämtliche Investitionsschritte möglichst risikofrei und kostensicher gestaltet", so die Wattner Kapital AG. Das beginne bereits bei der Standortentwicklung: "Der Fonds akquiriert ausschließlich baureife Standorte in Deutschland und Südeuropa, die hohe Qualitätskriterien erfüllen müssen", verspricht die Wattner Kapital AG.

Auch in Bezug auf Bau, Anschluss und Inbetriebnahme der Solarkraftwerke werde der Wattner SunAsset 1 typische Risiken vergleichbarer Kapitalmarktprodukte vermeiden und schaffe verlässliche Kostensicherheit: "Die Solarkraftwerke werden von den Partnern der Wattner Gruppe schlüsselfertig und zum vereinbarten Festpreis errichtet", so der Fonds-Anbieter. Und schließlich zeige sich der Wattner SunAsset 1 mit einer marktorientierten Ausstiegs-Strategie: Ein produzierendes Solarkraftwerk mit zuverlässigen Einnahmen sei ein ideales Investitionsobjekt für Großinvestoren wie Branchen- und Pensionsfonds, Versicherungen, Banken und Investmentgesellschaften, die laufend Investitionsziele mit stabilem Cash-Flow suchen würden.


Erfahrene Solarexperten als Partner

Zu den Partnern von Wattner zählen beispielsweise die Systemlieferanten Scheuten Solar und die europäische Solar-Tochter von SANYO. Mit beiden habe die Wattner AG Rahmenverträge über die Finanzierung und den Bau von Solarkraftwerken abgeschlossen; über 90 Mio. Euro Volumen mit Scheuten Solar und jährlich 20 Millionen Euro mit SANYO.

Die Wattner AG mit ihren Tochtergesellschaften entwickelt, finanziert und realisiert Kraftwerke für erneuerbare Energien mit Schwerpunkt Solarenergie. Vorstand der Gesellschaft ist Ulrich Uhlenhut. Hundertprozentige Töchter des Unternehmens sind die Wattner Projektentwicklungsgesellschaft mbH und die Wattner Kapital AG. Schwerpunkte der in Köln ansässigen Gruppe sind: Projektentwicklung, Strukturierung des Finanzaufbaus, Stellung von Eigenkapital, Prospektierung und Vermarktung schlüsselfertiger Energieanlagen. In den Jahren 2004 bis 2007 hat Wattner nach eigenen Angaben Anlagen mit einem Investitionsvolumen von über 31 Millionen Euro realisiert.

22.02.2008   Quelle: Wattner Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Die Allianz erwirbt den Windpark Pröttlin in Brandenburg von Denker & Wulf

Die Denker & Wulf AG hat den 20 Megawatt-Windpark Pröttlin an die Allianz verkauft, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Windpark, südlich von Schwerin in Brandenburg gelegen, ging Ende 2007 an das Netz und wurde von der Denker & Wulf geplant und errichtet. Er besteht aus 10 REpower MM82-Windturbinen mit einer Nabenhöhe von 100 Metern und einer Nennleistung von 20 Megawatt (MW), mit der voraussichtlich 38 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugt werden.   "Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Erwerb des Windpark Pröttlin. Wir erwarten, unsere Beziehung zur Denker & Wulf AG noch zu vertiefen und unserem wachsenden Portfolio in 2008 weitere Projekte hinzuzufügen", so David Jones, CEO der Allianz Specialised Investments Limited.

"Dieser Verkauf bestätigt die intensive Arbeit der Denker & Wulf AG und bildet die Basis für mögliche weitere Transaktionen mit der Allianz", fügte Torsten Levsen, Vorstandsvorsitzender der Denker & Wulf AG, hinzu. Als Teil der Aktivität der Allianz im Bereich alternative Geldanlagen widmet sich Allianz Specialised Investments dem Segment der erneuerbaren Energien: Ziel ist, ein langfristiges Portfolio in erneuerbaren Energien aufzubauen, besonders der Windenergie. Aktuell besteht das Portfolio aus 10 Windparks mit einer Gesamtleistung von 241 Megawatt.

22.02.2008   Quelle: Denker & Wulf AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BEE: Bundestag muss beim EEG und Wärmegesetz nachbessern

Der Bundestag hat am 21. Februar 2008 in erster Lesung die Regierungsentwürfe zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und für ein Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz beraten. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) sieht in dem umfassenden Gesetzespaket zwar einen wichtigen ersten Schritt, hofft aber auf Verbesserungen im parlamentarischen Verfahren. "Damit die deutschen Energie- und Klimaziele wirklich erreicht werden können, muss noch deutlich nachgebessert werden", erklärt Milan Nitzschke, Geschäftsführer des BEE. Das EEG ist bisher das wichtigste und erfolgreichste Instrument zum Ausbau erneuerbarer Energien zur Stromproduktion. Innerhalb weniger Jahre hat es zu einem Anstieg der Stromerzeugung aus Wind, Wasser, Bioenergie, Solarenergie und Erdwärme auf mehr als 14 Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs geführt.  Bis 2020 ist laut BEE ein Anteil von deutlich über 35 Prozent möglich. Im vergangenen Jahr seien jedoch die Investitionen in neue Anlagen eingebrochen. Grund sei der massive Anstieg der Preise für Stahl und andere Rohstoffe. "Das neue EEG muss dies bei der Festlegung der Vergütungs- und Degressionssätze berücksichtigen", so Nitzschke. Während der konventionelle Energiesektor diese Preissteigerungen an die Kunden weitergeben könne, schreibe das EEG jedes Jahr sinkende Vergütungssätze vor. Der BEE begrüßt daher, dass der Bundestag seine Beratungen zügig begonnen hat. So sei schnell das für die Branche dringend benötigte Signal möglich, dass sich die Investitionsbedingungen für erneuerbare Energien wieder verbessern. Ein Inkrafttreten des Gesetzes zur Jahresmitte sei hierfür dringend erforderlich.


Unzureichender Netzausbau bremst Ausbau der Erneuerbaren

Weiteres zentrales Hemmnis eines schnellen Ausbaus Erneuerbarer Energien ist laut BEE der unzureichende Netzausbau. "Das EEG muss diese Bremse lösen", fordert Nitzschke. "Es kann nicht länger hingenommen werden, dass Anlagen ohne einen Ausgleich der entgangenen Einnahmen heruntergeregelt werden, weil die Netzbetreiber nicht früh genug mit dem Ausbau begonnen haben", spricht sich Nitzschke für einen Verlustausgleich bei unvermeidbaren Anlagenabschaltungen aus. Ebenfalls könne das EEG helfen, mit Anreizen für eine bessere Integration der erneuerbaren Energien zu einer besseren Ausnutzung der Netzkapazitäten beizutragen.


Potenzial erneuerbarer Energien im Wärmemarkt längst nicht ausgeschöpft

Im Wärmemarkt stagniert das Wachstum erneuerbarer Energien seit längerem, weil es kein wirksames Instrument für diesen Bereich gibt. Dabei bietet gerade der Wärmemarkt enorme Möglichkeiten, mit vergleichsweise geringem Aufwand den Einsatz von Öl und Gas zu vermeiden. Ein wirksames Wärmegesetz könne bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch erreichen, betont der BEE. Die Bundesregierung nehme sich mit ihrem Entwurf gerade einmal 14 Prozent vor und habe nur für den Neubauten eine Regelung vorgelegt. "Der Entwurf des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz schöpft das enorme Potenzial erneuerbarer Energien für den Wärmemarkt so noch nicht aus und schützt die Verbraucher nicht ausreichend vor den ansteigenden Ölpreisen", bewertet Nitzschke das Vorhaben. Es sieht eine Nutzungspflicht für den Neubausektor vor und kündigt eine Erhöhung der Mittel des Marktanreizprogramms auf bis zu 500 Millionen Euro an. Die Branche brauche jedoch für den Gebäudebestand einen gesetzlich garantierten Anspruch dieser Förderung. Dieser müsse unabhängig von den jährlichen Haushaltsberatungen im Gesetz als Mindestsumme festgeschrieben sein und den wirtschaftlichen Betrieb von Erneuerbare-Energien-Anlagen ermöglichen.

21.02.2008   Quelle: BEE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Heizöl- und Benzinpreise nehmen Rekordhoch ins Visier

Ölpreisentwicklung Anfang 2008
Ölpreisentwicklung Anfang 2008

Nach einer neuerlichen Preisrallye am Ölmarkt herrsche Katerstimmung bei den deutschen Heizölhändlern und –verbrauchern, berichtet die interaid GmbH, Internetagentur für den Mineralölhandel, in einer Pressemitteilung. Gerade als die Preise begannen, sich zu normalisieren und so mancher auf ein Zwischentief hoffte, überrollte ein fast 10%iger Ölpreisanstieg den heimischen Markt. Der Ölpreis hat am 20. Februar 2008 erneut die Marke von 100 $ je Barrel überstiegen. Diesmal drohe eine nachhaltige Überschreitung, betont interaid. Ein Ende der Preisspirale sei nicht absehbar.   "Rohöl über 100 $", "Heizöl so teuer wie nie" lauteten die Schlagzeilen des gestrigen Tages. Innerhalb von nur zwei Wochen sei der Preis für ein Barrel US-Öl um über 15 % von 86 $ auf 100 $ gestiegen. "Der Rohstoffhype aus dem Jahr 2007 hat wieder Fahrt aufgenommen. Innerhalb nur einer Woche ist der Preis für einen Liter Heizöl von durchschnittlich 66 Cent auf fast 73 Cent gestiegen", heißt es in der Pressemitteilung. Auch Benzin habe sich drastisch verteuert: Der Liter Super koste an deutschen Tankstellen verbreitet über 1,40 €. Tanken und Heizen blieben ein teures Übel. Auch die Erdgaspreise würden erfahrungsgemäß nachziehen und in den nächsten Monaten weiter steigen. Zum Quartalswechsel drohe hier eine böse Überraschung.


Unsichere Rahmenbedingungen in vielen Öl-Förderländern; endliche Ressourcen

Problematisch ist der Preisanstieg laut interaid GmbH vor allem deshalb, weil Verbraucher kaum Alternativen haben. So sei beispielsweise der umweltpolitisch gefeierte Biodiesel ökologisch gesehen nicht unproblematisch. Für die Beheizung eines Einfamilienhauses sei immerhin ein Rapsfeld mit 10.000 Quadratmetern erforderlich, um genügend Bio-Brennstoff zu erzeugen. Das entspreche der Fläche von fast zwei Fußballfeldern. Ursächlich für den starken Ölpreisanstieg seien nach Meinung von Experten die unsicheren Rahmenbedingungen in vielen Förderländern (Nigeria, Venezuela, Iran) und der nachlassende Pessimismus bezüglich der amerikanischen Konjunktur. Der weltweite Ölverbrauch solle sich zwar in diesem Jahr kaum noch erhöhen, doch dies beseitige nicht das Problem der Endlichkeit der Ressourcen. Und auch für den Fall sinkender Ölnachfrage könnten die Preise hoch bleiben, warnt interaid. Nämlich dann, wenn die OPEC als Reaktion die Förderquoten senke.


Preisaufschwung wird zum Selbstläufer

"Etwas zynisch betrachtet kommt die derzeitige Situation einem Perpetuum Mobile gleich. Milliarden von vereinnahmten Petrodollars der Erzeugerländer wollen angelegt werden. Zieht man in Betracht, dass ein Teil der Einnahmen der Ölmultis erfolgreich in Ölkontrakte an der New Yorker Nymex reinvestiert wird, so entwickelt sich der Preisaufschwung zum Selbstläufer. Die Situation am Mineralölmarkt könnte also noch ungemütlicher werden", endet die Pressemitteilung.

21.02.2008   Quelle: HeizOel24 (www.heizoel24.de); interaid GmbH; Internetagentur für den Mineralölhandel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: interaid GmbH,

 

BSW-Solar: Jeder 100. Industriearbeiter Ostdeutschlands arbeitet in einer Solar-Fabrik

Sunways-Solarzellenproduktion in Thüringen
Sunways-Solarzellenproduktion in Thüringen

Am 21.2.2008 berät der Deutsche Bundestag in erster Lesung die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Dieses regelt unter anderem die Förderung von Solarstrom in Deutschland. Neue Zahlen des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. belegen die positive Auswirkung des EEG als Jobmotor: 40.000 Arbeitnehmer beschäftige die Solarstrombranche aktuell, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Die Photovoltaik-Branche habe damit bereits Industriesparten wie die kommerzielle Biotechnologie überflügelt. Jeder 100. Industriearbeiter Ostdeutschlands arbeite heute bereits in einer Solarfabrik, so die Vorab-Ergebnisse einer aktuellen Studie des Wirtschaftsverbandes. 


Während sich konventioneller Strom rasant verteuere, seien die Preise für Solarstrom im letzten Jahr um sechs Prozent gesunken. Der BSW-Solar warnt die Bundespolitik jedoch vor einer zu schnellen Senkung der Solarförderung. Dies könne "den Jobmotor abwürgen" und Deutschlands Technologieführerschaft gefährden. Zu starke Einschnitte würden vor allem die vielen kleinen und mittelständischen Solarunternehmen hart treffen, betont der BSW-Solar. Sie könnten einen möglichen Marktrückgang in Deutschland nicht durch Exporte abfedern. Das Bundeskabinett hat dem Bundestag vorgeschlagen, die bisher geltende jährliche Senkung der Solarstromförderung (Degression) ab 2009 von fünf Prozent auf bis zu neun Prozent anzuheben. Der BSW-Solar hält hingegen eine stufenweise Absenkung der Solarförderung um jährlich sechs bis maximal sieben Prozent für tragbar.


Carsten Körnig: Solarstrom braucht bis zur Wettbewerbsfähigkeit politische Rückendeckung
Am Standort Deutschland sind bereits über 70 Solarfabriken in Betrieb, rund 15 derzeit neu im Bau. "Die Solarenergie hat beste Voraussetzungen, zur Leitindustrie des 21. Jahrhunderts aufzusteigen", sagt Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. Nicht nur das Klima, auch der Wirtschaftsstandort Deutschland profitiere zunehmend von Deutschlands solarer Technologieführerschaft. Verlässliche energiepolitische Rahmenbedingungen seien jedoch für Investoren aus dem In- und Ausland jedoch unverzichtbar. "Bis Solarstrom im kommenden Jahrzehnt die Wettbewerbsfähigkeit mit konventionellen Energiequellen erreicht, brauchen wir die klare Rückendeckung der Politik", so Körnig weiter.


"Jobwunder im Solar Valley"

Die arbeitsmarktpolitische Tragweite der anstehenden Gesetzesnovelle illustrieren auch jüngste Berechnungen der Bonner Wirtschaftsexperten "EuPD Research". Danach können in den nächsten fünf Jahren über 20.000 neue Arbeitsplätze in der deutschen Solarstrombranche geschaffen werden, langfristig sogar insgesamt bis zu 200.000 Solar-Jobs. Körnig: "Das Jobwunder im Solar Valley Deutschland geht weiter, wenn die Politik jetzt gesetzlich nachbessert und der Solarwirtschaft einen fairen Entwicklungsspielraum lässt."
Besonders stark profitieren die ostdeutschen Bundesländer von den Arbeitsplatzeffekten der Solarstrombranche. 7.000 industrielle Arbeitsplätze sind nach Angaben des BSW-Solar in den letzten Jahren in ostdeutschen Solarfabriken entstanden. Damit entfällt jeder 100. industrielle Arbeitsplatz in Ostdeutschland auf die Solarindustrie. Allein in den letzten beiden Jahren habe die Photovoltaik insbesondere in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin-Brandenburg mehr neue Arbeitsplätze geschaffen als die chemische Industrie und die Energie- und Wasserwirtschaft zusammen.

21.02.2008   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Millionenförderung für Fraunhofer-Center zur Silizium-Photovoltaik in Halle

 „Multi Crystallizer“ zur Herstellung von Solar-Wafern.
„Multi Crystallizer“ zur Herstellung von Solar-Wafern.

Das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle erhält vom Land Sachsen-Anhalt eine Forschungsförderung in Höhe von 52,5 Millionen Euro. Davon stammen 45 Millionen Euro aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung EFRE. Weitere 7,5 Millionen Euro werden von der Fraunhofer Gesellschaft in München beigesteuert. Im CSP wird unter anderem schwerpunktmäßig an Kristallisationsverfahren für Solar-Silizium gearbeitet.   Der Aufbau des weltweit einmaligen Kristallisations- und Materialanalysezentrums in Halle zeige, dass Sachsen-Anhalt in vielen Bereichen der Wissenschaft und Forschung mittlerweile "Frühaufsteher" ist, so die IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH in einer Pressemitteilung.

Neue Silizium-Materialien sowie Konzepte für Silizium-Dünnschichtsolarzellen und Modulintegration

Mit dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP, das in der Endausbaustufe mindestens 60 Arbeitsplätze bieten wird, entsteht eine Forschungseinrichung, in der gezielte Forschung und Entwicklung an neuen Silizium-Materialien durchgeführt wird. Diese Arbeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit Industriepartnern. In weiteren Schwerpunkten werden Konzepte für Silizium-Dünnschichtsolarzellen und Modulintegration entwickelt. Die in einem Zeitraum von vier Jahren liegenden Bau- und Geräteinvestitionen für das neue Forschungszentrum liegen insgesamt bei rund 60 Millionen Euro, welche durch das Land Sachsen-Anhalt, die Europäische Union sowie die Fraunhofer-Gesellschaft finanziert werden.


CSP-Leiter Bagdahn: Innovationsvorsprung weiter ausbauen

Steigende Energiepreise und die Verknappung fossiler Ressourcen sind treibende Faktoren bei der Entwicklung und Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Eine große Herausforderung für die Photovoltaik-Branche ist, den alternativ erzeugten Strom innerhalb der nächsten Jahre zu den gleichen Preisen wie konventionellen Strom anzubieten. Voraussetzung hierfür ist eine kontinuierliche Förderung für die Forschung und Entwicklung der erneuerbaren Energiequellen. Über den Förderbescheid ist Dr. Jörg Bagdahn, einer der zwei Leiter und derzeitiger Geschäftsführer des CSP, daher erfreut: "Es zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Um das bestehende Potenzial auf nachhaltige Weise zu nutzen, ist eine langfristige Technologieentwicklung unabdingbar." Um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, gelte es auch den Innovationsvorsprung zur insbesondere asiatischen Konkurrenz weiter auszubauen. "Forschungsförderung beschleunigt die Technologieentwicklung immens und senkt rapide die Einführungskosten," begrüßt auch Professor Dr. Gerhard Willeke, ebenfalls Leiter des CSP und zuständig für den Bereich Kristallisation, den EU-Entscheid.

Die Initiatoren des Centers sind das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM mit seinen Standorten in Freiburg und Halle und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE mit seinen Standorten in Freiburg, Gelsenkirchen, Freiberg und Konstanz.

21.02.2008   Quelle: IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PVA TePla,
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Paradigma ModuVarioAqua kombiniert Gasbrennwerttechnik- und Solarthermie

ModuVarioAqua in die Küche integriert.
ModuVarioAqua in die Küche
integriert.

Das "ModuVarioAqua" der Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG ist ein kompaktes Kraftpaket für Wärme- und Warmwasserproduktion. Es sei das bislang effizienteste und umweltschonendste Produktpaket unter den Paradigma Gasbrennwert-Systemen, betont der Hersteller. Als Kombination aus sparsamer Gasbrennwert-Technik und modernem Aqua Solarwärme-System versorge ModuVarioAqua Ein- und Zweifamilienhäuser besonders effektiv und umweltfreundlich mit Wärme und Warmwasser. In dieser Energiespar-Kombination sind das Brennwertgerät, der Schichtenspeicher und die wichtigsten hydraulischen Komponenten anschlussfertig zu einer Einheit zusammengefasst.   Die im ModuVarioAqua eingesetzte Gasbrennwert-Technik, mit der laut Paradigma Heizkosteneinsparungen von bis zu 30 % erzielbar sind, funktioniert so: Beim Verbrennen des Gases entstehen Abgase mit viel Wasserdampf, der normalerweise im Schornstein verschwindet. Damit wird wertvolle Energie verschwendet. Gasbrennwert-Systeme hingegen gewinnen einen Großteil der Wärmeenergie aus den Abgasen zurück. Dafür werden die Abgase zum Wärmetauscher des Brennwertkessels geführt. Dort kondensiert der Wasseranteil der Abgase. Dabei wird Wärme frei, die ihrerseits zusätzlich das Kesselwasser erwärmt. Aus Abwärme entsteht so Nutzwärme und der Energieaufwand beim Heizen verringert sich.


Statt einer Wasser-Glykolmischung wird bei Paradigma Heizungswasser durch den Solarkollektor gepumpt

Darüber hinaus birgt der bodenstehende ModuVarioAqua alle erforderlichen Solar-Komponenten des AquaSystems in sich. Außerdem ist in jedem ModuVarioAqua-Paket ein Hochleistungs-Vakuumröhren-Kollektor von Paradigma enthalten, der die Sonnenstrahlen auf dem Dach aufnimmt. Durch die zusätzliche Nutzung von Sonnenenergie können Hausbesitzer bei der Warmwasserbereitung weitere Energiekosten einsparen. Für einen 4-Personen-Haushalt sind Energieeinsparungen bis zu 37 % im Vergleich zu einem Niedertemperatur-Ölkessel aus den 80ern möglich, rechnet Paradigma vor. Das AquaSystem von Paradigma, ausgezeichnet vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit dem "Bundespreis 2006 für hervorragende innovatorische Leistungen für das Handwerk", verfügt über eine einzigartige Technologie: Statt der üblichen Wasser-Glykolmischung wird hier Heizungswasser durch den Solarkollektor gepumpt. Dieses Heizungswasser erwärmt anschließend das Trinkwasser über denselben Wärmetauscher, den auch der Heizkessel nutzt, und kann optional sogar zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden.

Neben Energie spart der ModuVarioAqua auch viel Platz - mit einer geringen Stellfläche von 0,46 m² und einer Bauhöhe von 1,85 m. Das "Leichtgewicht" von 124 Kilogramm ist komplett vormontiert und bietet dadurch größtmögliche Funktionssicherheit. Das führe zu einer erheblich verkürzten Montagezeit und entsprechend günstigen Installationskosten, betont der Hersteller. Nach dem Anschluss, der ohne seitliche Serviceabstände erfolgen könne, sei der aufgeräumt und übersichtlich wirkende ModuVarioAqua sofort einsatzbereit. Sein großer Kessel-Leistungsbereich von 5 bis 20 kW sorge für lange Laufzeiten und geringe Emissionen. Mit dem integrierten 180 Liter-Edelstahl-Trinkwasserspeicher plus effektiver Wärmedämmung sehe die neue "Kompaktklasse für Wärme und Warmwasser" nicht nur gut aus, sondern garantiere auch hohe spezifische Solarerträge und minimale Speicherverluste. Darüber hinaus steht bei der eingesetzten Aqua-Solar-Technologie solar erwärmtes Wasser durch Nutzung des Kesselwärmetauschers direkt zum Verbrauch zur Verfügung und ein regelmäßiger Austausch des Wasser-Frostschutz-Gemisches kann entfallen.

21.02.2008   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG: Pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma,
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Franz Alt veröffentlicht neues Buch: "Ich fange da an, wo Al Gore aufhört"

"Sonnige Aussichten", das
neue Buch von Franz Alt

Laut einer Umfrage des Magazins "Zeit Wissen" glauben 80 Prozent der Deutschen, sie könnten nichts gegen den Klimawandel tun. Franz Alt will das ändern. In seinem neuen Buch "Sonnige Aussichten. Wie Klimaschutz zum Gewinn für alle wird" analysiert er die aktuelle Situation des Weltklimas aus verschiedenen Blickwinkeln und stellt eine Reihe von realistischen Lösungen vor, berichtet der Verlag in der Ankündigung der Neuerscheinung. Dabei bleibe seine Argumentation bei Weitem nicht auf ökologische Fragen beschränkt. Es gehe um eine ganzheitliche Lösung der Energiefrage auf der Basis einer neuen Ökonomie und einer neuen Ethik. Franz Alt will aufklären, Perspektiven aufzeigen und die Chancen - aber auch die Notwendigkeit - einer "globalen Solar-Evolution" darlegen.  Im vergangenen Jahr setzte Friedensnobelpreisträger Al Gore den Klimawandel ganz vorne auf die globale Tagesordnung. Franz Alt gehe einen Schritt weiter und veranschauliche, was konkret getan werden kann und muss, um die Welt zu retten, so das Gütersloher Verlaghaus. Sein Antrieb war, dort anzufangen, wo Al Gore aufgehört hat. Franz Alt: "Deutschland ist erneuerbar, Europa ist erneuerbar, die Welt ist erneuerbar."


Seit vielen Jahren setzt sich Franz Alt mit der Klimapolitik, alternativer Energieerzeugung, der ökologischen Verkehrswende und Steuerreform sowie mit Frieden und Menschenrechten auseinander. Aktuelle Prognosen und ein sich spürbar abzeichnendes Umdenken in Politik und Gesellschaft haben den bekannten Querdenker, renommierten Journalisten und bekennenden Katholiken jetzt dazu veranlasst, erneut seine Stimme zu erheben und eindringlich für eine "globale Sonnenpolitik" zu plädieren. "In diesem Buch schlage ich eine Mobilmachung zur Rettung unseres Wohlstands und unserer Zivilisation vor", betont Alt.


Teile der Politik und Wirtschaft blockieren die Energiewende

Ein Festhalten an der alten Öl-, Gas-, Atom- und Kohlewelt zerstöre den Planeten, und sei ein Verhalten, für das es keine seriösen Ausreden mehr gebe, stellt Alt fest. Eine auf Sonnenenergie basierende Ökonomie sei dagegen in der Lage,"die Energiefrage für alle Zeit zu lösen", so Alt. Die Botschaft sei klar: "Der 100-prozentige Umstieg auf erneuerbare Energien ist möglich - und zwar weltweit." Die komplizierten Zusammenhänge zwischen Ökologie und Ökonomie, zwischen Energie- und Friedenspolitik, Solartechnik und der sozialen Frage erläutert Franz Alt in einer klaren, allgemein verständlichen Sprache, die unverblümt ausspricht, was zu tun ist. So nennt der Autor auch die Namen von Politikern, die sich nach dem "Prinzip legalisierter Korruption" gegen diese Energiewende stellen. Alts Liste der Lobbyisten reicht von den ehemaligen Wirtschaftsministern Wolfgang Clement und Werner Müller bis hin zu dem früheren CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer und Walter Hohlefelder, Referatsleiter für Reaktorsicherheit in der Regierung Helmut Kohl. Dass E.ON-Chef Wulf Bernotat sein Privathaus mit Solarzellen und Wärmepumpen ausgestattet habe, während er seinen Kunden steigende Gas- und Strompreise zumute, bleibt ebenso wenig ausgespart wie das Wahlversprechen von Andrea Ypsilanti, die Hessen bis zum Jahr 2030 zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie versorgen will.


Ungeheureres ökonomisches und beschäftigungspolitisches Potenzial einer neuen Energiewirtschaft

In "Sonnige Aussichten. Wie Klimaschutz zum Gewinn für alle wird" stellt Alt den globalen Katastrophenszenarien der ersten Kapitel schließlich eindrucksvolle Beispiele für eine lokal geglückte Energiewende entgegen. Damit macht er deutlich, dass der Klimaschutz, wie im Untertitel des Buches bereits angedeutet, einen Gewinn für die gesamte Menschheit darstellt. Mit dem Hinweis auf den Erfolg der Branche der erneuerbaren Energien, die im Jahr 2006 weltweit bereits einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden Dollar verzeichnen konnte, unterstreicht er das ungeheure ökonomische und beschäftigungspolitische Potenzial dieser neuen Energiewirtschaft. Franz Alt ist sich sicher: Bei der solaren Weltwirtschaft geht es nicht um Verzicht, es geht um persönlichen, seelischen und nicht zuletzt wirtschaftlichen Gewinn. "Das Ziel des solaren Zeitalters und einer solaren Weltwirtschaft heißt: Bürger zur Sonne, zur Freiheit!", unterstreicht Alt.

Bibliographische Daten:

Franz Alt: Sonnige Aussichten. Wie Klimaschutz zum Gewinn für alle wird. Gütersloher Verlagshaus 2008; 240 Seiten / mit zahlreichen sw- und Farbfotos; gebunden mit Schutzumschlag. Erscheinungstermin: Ende Februar 2008.

21.02.2008   Quelle: Gütersloher Verlagshaus   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Gütersloher Verlagshaus,
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Solarzellen-Hersteller Suntech drängt auf deutschen und spanischen Photovoltaik-Markt

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), Hersteller von Solarzellen und Photovoltaikmodulen, berichtete am 19.02.2008, das Unternehmen habe Verkaufsbüros in Deutschland und Spanien eröffnet. Damit soll das europäische Vertriebsnetz des mittlerweile zu den drei größten Solarzellenherstellern weltweit zählenden Unternehmens gestärkt werden. Die Präsenz vor Ort erlaube Suntech, die außergewöhnliche Nachfrage zu bedienen, die in beiden Ländern zu erkennen sei, kommentierte Suntech-Vorstand Dr. Zhengrong Shi. 

Dr. Shi: Suntech ist größter Modullieferant in Spanien und zweitgrößter Zulieferer in Deutschland

"Aufgrund unserer bedeutenden Installationsbasis und der Zusammenarbeit bei bahnbrechenden PV-Projekten in Europa ist Suntech bekannt für hochwertige Photovoltaik-Produkte - und wir haben bereits einen gesunden Marktanteil gewonnen", so Dr. Shi. "Wir gehen davon aus, dass Suntech bereits der größte Solarmodul-Lieferant in Spanien ist und die Nummer zwei in Deutschland", ergänzt Shi. Jerry Stokes, President von Suntech Europa, kündigte weitere Vertriebsniederlassungen in Italien, Griechenland und der Schweiz an.

21.02.2008   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fronius Solarelektronik eröffnet Tochterniederlassung in Italien

Gebäude der Fronius Solarelectronic Energie Rinnovabilli
Gebäude der Fronius Solarelectronic
Energie Rinnovabilli

Am 1.1.2008 nahm die neu gegründete italienische Tochterfirma der Fronius International GmbH ihren Betrieb auf. Die "Fronius Solarelectronic Energie Rinnovabilli s.r.l." mit Sitz in Bussolengo nahe Verona versteht sich als Support- und Serviceniederlassung und sei durch ihre gute Verkehrsanbindung und die zentrale Lage ein optimal geeigneter Ausgangspunkt für die künftigen Aktivitäten der Sparte Solarelektronik in Italien, berichtet Fronius in einer Pressemitteilung. Sämtliche Vertriebsangelegenheiten werden weiterhin durch die Fronius International GmbH abgewickelt.  "Der italienische Markt hat in der Vergangenheit zunehmend an Bedeutung gewonnen und wird auch in Zukunft immer wichtiger für uns werden. Die Vorbereitungen zur Gründung dieser Niederlassung wurden daher zeitgerecht in Angriff genommen, um bereits frühzeitig auf diesem wachsenden Markt mit erstklassigen Support- und Serviceleistungen präsent zu sein. Die neue Niederlassung ist ein klares Zeichen an unsere italienischen Partner und soll dazu beitragen, die Kundenbeziehungen zu intensivieren", so Hannes Wendeler, Vertriebsleiter Fronius International.



Aktuell betreuen fünf Mitarbeiter die italienischen Kunden vor Ort. Neben den bereits erwähnten Support- und Servicetätigkeiten sind auch Produkt- und Serviceschulungen ein wichtiges und zentrales Thema: Angeboten werden zusätzlich zu allgemeinen Produktschulungen spezielle Serviceseminare für Installateure, die sich zu Fronius-Service-Partnern qualifizieren möchten. Dass das Konzept der Fronius-Servicepartnerschaft erfolgreich ist, habe sich schon in der Vergangenheit gezeigt, so das Unternehmen. Durch die Präsenz vor Ort soll das Partnernetz noch schneller aufgebaut und effizient betreut werden.

20.02.2008   Quelle: Fronius International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Centrosolar: Dachintegrierte Photovoltaik in Frankreich stark gefragt

Hallendach mit Großflächenmodul BIOSOL PV Plate
Hallendach mit Großflächenmodul
BIOSOL PV Plate

Die Centrosolar AG ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen Interclima in Paris. "Die Teilnahme an dieser Messe hat sich für uns gelohnt. Unser Team auf dem Stand hatte ununterbrochen zu tun, wir konnten bis zu 150 Kontakte pro Tag verzeichnen", erklärt Eric Sauvage, Director der Centrosolar France SARL. Die Centrosolar AG stellte auf dem 50 m² großen Stand ihre drei Marken Solara, Biohaus und Solarstocc PV vor. Neben kristallinen Solarmodulen zeigte das Unternehmen großflächige Module basierend auf Dünnschichttechnik. "Besonders die dachintegrierten Solarmodule waren stark gefragt", betont Sauvage.  Die "Interclima + elec home&building" fand vom 5. - 8. Februar 2008 in Paris statt. Die Messe umfasste alle Bereiche der Gebäudetechnik: Neben Kältetechnik und Automatisierungssystemen nahmen erneuerbare Energien einen besonderen Stellenwert ein. In Halle sieben des Messegeländes in Paris / Porte de Versailles demonstrierten 700 Aussteller auf insgesamt drei Ebenen den (Fach-) Besuchern ihre Neuheiten.



"Die Vergütung für Solaranlagen, die direkt ins Dach integriert werden, ist in Frankreich höher", erläutert Sauvage. Der Großteil der Besucher kam wie erwartet aus Frankreich, aber auch Interessenten aus Belgien, Luxemburg sowie La Réunion, Algerien, Tunesien und Marokko reisten extra für die Messe nach Paris. "Das Interesse an Photovoltaik in Frankreich ist enorm. Viele Handwerker nutzen die Messe, um sich qualifizierte Informationen zu beschaffen", berichtet Rafael del Granado, Vice President International Sales. Auf der Messe seien viele neue Kontakte geknüpft worden, bei denen von kurzfristigen Folgegeschäften auszugehen sei. Neben kleineren Anlagen für Einfamilienhäuser gehörten auch einige Großprojekte dazu.
Die Centrosolar Group AG zählt zu den führenden Anbietern von Photovoltaikanlagen für Privathaushalte und größeren Anlagen für Industriedächer. Das Angebot umfasst komplette Solarsysteme (netzungebundene, netzgebundene sowie gebäudeintegrierte Systeme), PV-Module (kristalline und Dünnschichtmodule), Wechselrichter, Befestigungssysteme und Solarglas. 2007 hat das Unternehmen Niederlassungen in mehreren europäischen Ländern eröffnet. Die Centrosolar SARL France mit Sitz in Ecully hat mittlerweile sieben Mitarbeiter.

20.02.2008   Quelle: Centrosolar Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar AG,
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Photovoltaik-Montagespezialist Creotecc rechnet weiter mit kräftigem Umsatzwachstum

Creotecc-Referenzanlage (223 kWp) im Letzigrund-Stadion Zürich
Creotecc-Referenzanlage (223 kWp)
im Letzigrund-Stadion Zürich

Bereits nach Ablauf des ersten Geschäftsjahres meldet die Freiburger Creotecc GmbH rund drei Millionen Euro Umsatz. Der neu gegründete Spezialist für Photovoltaik-Montagesysteme entwickelt und vertreibt die bekannten Marken AluTec und KLEMENS. Für Projektentwickler großer PV-Anlagen bietet er Sonderlösungen an. Ein Drittel des Umsatzes sei auf Kunden auf diesen Bereich zurückzuführen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zwei Drittel seien über den Großhandel verkauft worden. Für 2008 rechnet Creotecc mit mehr als einer Verdopplung des Umsatzes auf acht Millionen Euro.  "Vor allem der Erfolg bei Projektentwicklern ist auf die hohe Qualität unserer Montagesysteme zurückzuführen", erklärt Creotecc-Geschäftsführer Thomas Nickel. "Von entscheidender Bedeutung wird auch künftig sein, dass wir zeitgleich zu den Neuentwicklungen der Modulhersteller die optimalen Befestigungslösungen präsentieren", so Nickel weiter.



Montagesystem AluTec FL hat den größten Anteil am Umsatz

Creotecc wurde im Mai 2007 gegründet. Seither hat sich die Zahl der Mitarbeiter von sechs auf vierzehn erhöht. Großes Wachstumspotenzial sieht Nickel in der Dienstleistung für Projektentwickler. Zusammen mit Spezialisten aus der Automotiv-Branche arbeitet Creotecc derzeit an der industriellen Vormontage der Freilandgestelle. Für die Kunden bedeute das hohe Planungssicherheit und Kosteneinsparung durch vereinfachte Baustellenlogistik. Den größten Anteil am Umsatz mit knapp 60 Prozent hat AluTec FL. Das vom US-amerikanischen Modulhersteller First Solar freigegebene Montagesystem eignet sich vor allem für empfindliche Dünnschichtmodule, die bevorzugt in immer größeren Freilandanlagen verbaut werden. Neben den hohen Qualitätsansprüchen bei Statik und Korrosionsbeständigkeit spielt die kosteneffiziente Montage eine wichtige Rolle. Bei AluTec FL legen Monteure die Module mit wenigen Handgriffen in die Profilschienen ein. An den Seiten befestigte Gummibacken sorgen dauerhaft für Schutz und sicheren Halt.

Creotecc ist ein RAL-zertifizierter Hersteller von Montagesystemen. Die Produkte basieren auf über 20 Jahre Erfahrung in der Solarbranche. Gemeinsam mit Handwerk, Industrie und unabhängigen Instituten werden die Montagesysteme fortwährend optimiert und den wachsenden Bedürfnissen angepasst. Creotecc unterstützt auch bei der Planung und begleitet Projektentwickler während des Anlagenbaus. Ziel des Unternehmens ist es, die Montagezeiten bei maximaler Systemqualität weiter zu minimieren.

20.02.2008   Quelle: Creotecc GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Creotecc GmbH,
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Nanopartikel mit Goldspitzen als Perspektive für die Entwicklung billiger Solarzellen

Prof. Dr. Carsten Sönnichsen.
Prof. Dr. Carsten Sönnichsen.

Wissenschaftlern der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist es gelungen, ein stark verzweigtes Geflecht von Nanopartikeln mit Goldspitzen zu versehen und dadurch einen elektrischen Kontakt aufzupfropfen. Die Verbindung des verästelten Nano-Knäuels mit einem metallischen Leiter kann für die Entwicklung von neuen elektronischen oder optischen Materialien von Bedeutung sein, besonders für die Herstellung effizienterer Solarzellen.   Die Forschungen am Institut für Physikalische Chemie wurden unter dem Titel "Growth of Gold Tips onto Hyperbranched CdTe Nanostructures" in der Fachzeitschrift Advanced Materials veröffentlicht und von Nature als Research Highlight herausgestellt. Dipl. Chem. Yuriy Khalavka, Matcor-Stipendiat aus der Ukraine, und Prof. Dr. Carsten Sönnichsen, Leiter einer Emmy Noether- Nachwuchsgruppe am Institut für Physikalische Chemie, haben zunächst Kristalle aus Cadmium-Tellurid (CdTe) gezüchtet, die sich in ein feines Geflecht stark verzweigen. Das Knäuel aus den nur 8 Nanometer dicken Filamenten - das ist nur so breit wie wenige Dutzend Atome - ist relativ stabil und weist eine große Oberfläche auf, sodass es mit anderen, organischen Substanzen eine Verbindung eingehen könnte.



Organisch/anorganische Hybrid-Solarzellen vom Band

"Die Idee, die dahinter steckt, ist, auf diesem Weg vielleicht einmal Solarzellen aus Kunststoffen herzustellen", erläutert Sönnichsen. "Es gibt viele organische Farbstoffe, die das Licht gut absorbieren und in das Knäuel eingebaut werden könnten. Die Energie müsste dann nur noch abtransportiert werden", so Sönnichsen weiter. Im Gegensatz zu herkömmlichen Solarzellen, die aus hochreinen Ausgangsmaterialien in aufwändigen Vakuum- Beschichtungsanlagen hergestellt werden, könnte so eine organisch/anorganische Hybrid-Solarzelle wie eine Plastikfolie durch Gießen und Walzen hergestellt werden.


Cadmium-Tellurid-Halbleiter mit Gold-Kontakt

Hier setzen die Forschungen der beiden Naturwissenschaftler ein: Um die gewonnene Energie weiterzugeben, müsste der Cadmium-Tellurid- Halbleiter mit einem Kontakt versehen werden. Khalavka und Sönnichsen haben dazu ein Goldsalz verwendet und versucht, es nur auf die Spitzen des CdTe-Knäuels aufzuwachsen. "Wir mussten dabei sehr vorsichtig vorgehen, damit wir einen schönen Goldkristall bekommen und nicht alles voller Gold ist. Dieser Optimierungsprozess ist uns jetzt gelungen", so Sönnichsen. Als wichtigster Parameter habe sich dabei die Wahl des geeigneten Lösungsmittels erwiesen.

Cadmium-Tellurid wird schon heute in Dünnschicht-Solarzellen eingesetzt und gilt wegen der vergleichsweise geringen Kosten als vielversprechende Alternative zum herkömmlichen Silizium. Sönnichsen hat mit Cadmium-Tellurid vor drei Jahren als Postdoc am Lawrence Berkeley National Laboratory in den USA einen Durchbruch erzielt, als es gelungen ist, hochverzweigte CdTe-Halbleiternanokristalle in einer kontrollierten Synthese zu züchten. Die Länge der Arme und das Ausmaß der Verzweigung konnten dabei unabhängig voneinander gesteuert werden.

Sönnichsen ist seit Anfang 2005 Juniorprofessor am Institut für Physikalische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Leiter einer Emmy Noether-Nachwuchsgruppe. Als Stipendiat der Graduiertenschule Matcor - Teil der im Bundesexzellenzwettbewerb erfolgreichen Graduiertenschule "Materials Science in Mainz (MAINZ)" - ist Khalavka seit Oktober 2006 Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Sönnichsen.

20.02.2008   Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz; Institut für Physikalische Chemie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz,
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1. Spatenstich für zweite Solarsiedlung in Düsseldorf

Solarsiedlung in Leverkusen (NRW).
Solarsiedlung in Leverkusen (NRW).

In Düsseldorf-Garath errichtet die Rheinwohnungsbau GmbH ihre zweite Solarsiedlung in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt mit rund 114 Mietwohnungen. "Dieses vorbildliche Projekt ist gebauter Klimaschutz. Die zweite Düsseldorfer Solarsiedlung trägt wie schon die erste Siedlung im Medienhafen dazu bei, diesen innovativen Baustandard weiter in den Markt einzuführen", sagte Wirtschaftsministerin Christa Thoben anlässlich des 1. Spatenstiches, den sie am 18.02.2008 zusammen mit Oberbürgermeister Joachim Erwin und den Geschäftsführern der Rheinwohnungsbau, Manfred Franck und Thomas Hummelsbeck, vornahm.   Die Bewohner hätten nicht nur allen Grund zur Freude über helle, sonnige Wohnräume und sehr geringe Nebenkosten. Gleichzeitig leisteten sie auch ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz, so die Ministerin weiter.



Solarthermieanlagen decken 40 Prozent des Warmwasserbedarfs; Photovoltaik ergänzt das Energiekonzept

Die Gebäude werden in einem hohen baulichen Wärmedämmstandard realisiert, dem 3-Liter-Standard. Zusätzlich sorgen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung für eine Energieeinsparung und angenehmes Raumklima. Der Warmwasserbedarf wird zu 40 Prozent über eine Solarthermieanlage gedeckt. Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung ergänzen das Energiekonzept. Neben der Solarsiedlung werden noch weitere 74 Wohnungen neu gebaut. Die Gesamtinvestitionskosten betragen rund 35 Millionen Euro. Die Solarsiedlung soll Mitte 2011 komplett bezugsfertig sein, die weiteren Baumaßnahmen sollen bis Ende 2013 abgeschlossen sein.


Solarwärme für 4.500 Mieter oder Eigentümer

Im Rahmen des Leitprojektes "50 Solarsiedlungen in NRW" fördert die nordrhein-westfälische Landesregierung den Bau und die Sanierung von Siedlungen, die sich durch energieeffiziente Gebäude und die aktive und passive Nutzung der Solarenergie auszeichnen. Mittlerweile sind 21 Siedlungen mit über 1.800 Wohneinheiten und 4.500 Mietern oder Eigentümern fertig. 18 weitere Siedlungen werden aktuell gebaut und damit ist NRW europaweit Spitzenreiter in Sachen Solarsiedlungen. Die EnergieAgentur.NRW koordiniert und betreut das Projekt "50 Solarsiedlungen in NRW".Weitere Informationen:
http://www.50-solarsiedlungen.de und http://www.energieagentur.nrw.de

20.02.2008   Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EnergieAgentur.NRW,
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Fachzeitschrift Gebäude-Energieberater veröffentlicht Sonderheft "Sanieren nach EnEV"

GEB-Sonderheft mit EnEV-Schnell- einstieg.
GEB-Sonderheft
mit EnEV-Schnell-
einstieg.

Im Dezember 2007 ist im Gentner Verlag (Stuttgart) ein Sonderheft der Fachzeitschrift Gebäude-Energieberater (GEB) erschienen, in dem sich alles um das Sanieren nach der Energieeinsparverordnung (EnEv) dreht. Auf insgesamt 84 Seiten sind viele praxisnahe Tipps und aktuelle Informationen für Planer und Energieberater zusammengefasst, die tiefer in die energetische Gebäudesanierung einsteigen möchten. Damit lassen sich Fragen kompetent und mit aktuellem Bezug zur EnEV 2007 beantworten. Dreh- und Angelpunkt des Sonderheftes ist die Energie-Einsparverordnung, die in ihrer Neufassung vom 1. Oktober 2007 gerade für den Gebäudebestand zahlreiche Änderungen wie zum Beispiel die stufenweise Einführung des Energieausweises vorsieht. Ein EnEV-Schnelleinstieg liefert Planern und Energieberatern wichtiges Grundwissen und erläutert prinzipielle Fragen zur Energiebilanzierung von Gebäuden.   Auch die Praxis kommt in dem Sonderheft nicht zu kurz, das Antworten liefert auf Fragen wie beispielsweise: Welche Auswirkungen hat die EnEV 2007 auf den Planungsprozess bei einer Gebäudesanierung? Wie sehen geeignete Modernisierungskonzepte aus? Wie kann man aus einem maroden Altbau ein Passivhaus zaubern?


Infos zur Praxis der Gebäudesanierung und ausgesuchte Projektbeispiele

Auch ein erfahrener Klimaingenieur kommt zu Wort: Michael Schuler von Transsolar erklärt im persönlichen Gespräch mit der Redaktion, wie sich die Erfahrungen aus dem Neubau auf das weite Feld der Gebäudesanierung übertragen lassen und warum sich Architekten stärker dem energieeffizienten Bauen und Sanieren widmen müssen. Hilfreich ist auch die aktuelle Marktübersicht zur passenden EnEV-Software, mit der künftig auch Nichtwohngebäude nach DIN V 18599 bewertet werden müssen. Ein kleiner Exkurs in die Anlagentechnik informiert, wie Anlagen zur Lüftung und Kühlung in den Gebäudebestand integriert werden können. Auch die Bewertung der vorgefundenen Heizungsanlagen spielt bei der Gebäudesanierung eine maßgebliche Rolle. Die DIN V 4701-10 ist hierfür ein gutes Werkzeug - ein praxisbezogener Beitrag erläutert, wie man damit umgeht. Abschließend zeigen vier ausgesuchte Projektbeispiele, dass sich für jedes Baujahr und für jeden Gebäudetyp ein passendes energetisches Sanierungskonzept erarbeiten lässt. Die aufgelisteten Vorher-Nachher-Verbräuche zeigen, welche Einsparungen mit vergleichsweise einfachen Techniken möglich sind. Insgesamt gibt das Sonderheft Planern und Energieberatern einen umfassenden und sehr praxisbezogenen Überblick über die energetische Gebäudesanierung. Das Sonderheft kann für € 14,90 beim Verlag bestellt werden.

20.02.2008   Quelle: Redaktion Gebäude-Energieberater   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Redaktion Gebäude-Energieberater,

 

Conergy verkauft Thermie-Aktivitäten in Belgien und in den Niederlanden

Im Rahmen der Neuausrichtung der Hamburger Conergy AG zum fokussierten Photovoltaik-Anbieter hat sich das Unternehmen von seinen Thermie-Aktivitäten in Belgien und den Niederlanden getrennt. "Der Verkauf ist ein wichtiger Schritt des Restrukturierungsprogramms, mit dem wir die Conergy auf unsere Kernkompetenzen im Solarstromgeschäft ausrichten. So stärken wir unsere Ertragskraft und werden damit bald wieder auf der Erfolgsspur sein", kommentiert Conergy-Vorstand Dieter Ammer. Der Verkauf umfasse zum einen die belgische Conergy bvba mit Sitz in Lille. Hierzu zählen die Produktion für Solarwärme-Kollektoren sowie die angeschlossene B2B-Vertriebsstruktur für Belgien und die Niederlande. Zum anderen trennt sich Conergy von der Redenko bv, die vom niederländischen Breda aus Wärmepumpen und Fernwärmesysteme an ihre regionalen Kunden vertreibt.   Käufer ist die ZEN International bv mit ihren Gesellschaftern Teun Bokhoven, Hans Brekelmans, John Van Dam und Karel Veen. Diese hatten in der Vergangenheit das Thermie-Geschäft der Conergy in Belgien und den Niederlanden geleitet und übernehmen die Conergy bvba sowie die Redenko bv im Rahmen eines Management-Buyouts. Bokhoven dazu: "Wir freuen uns, dass der Verkauf so schnell vonstatten ging. Damit können wir unseren Kunden in Belgien und Nordeuropa zukünftig ein starkes Erneuerbare Energien Portfolio anbieten; im Bereich PV werden wir hier auch zukünftig weiter eng mit Conergy zusammenarbeiten."

Für die Conergy AG sei der Verkauf beider Unternehmen ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum fokussierten Anbieter im Solarstromgeschäft, betont das Unternehmen. Der Solarkonzern will sich zeitnah von weiteren, nicht strategischen Aktivitäten und Bereichen trennen und sich damit voll und ganz auf seine Kernkompetenz in der Entwicklung, Produktion, dem Vertrieb sowie der Installation von Photovoltaik-Komponenten und -anlagen konzentrieren.

19.02.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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GILDEMEISTER-Tochter a+f erhält Photovoltaik-Großauftrag über 55,4 Millionen Euro

Nachgeführte Photovoltaik-Anlagen vom
Typ "SunCarrier".

Die a+f GmbH, ein Unternehmen des GILDEMEISTER-Konzerns (Bielefeld), hat erneut einen Großauftrag über die Lieferung von Solarstromanlagen erhalten, berichtet die Gildemeister AG in einer Pressemitteilung. Es handle sich um 240 "SunCarrier" im Wert von 55,4 Millionen Euro. Die a+f GmbH werde im Auftrag eines spanischen Investors einen weiteren Solarpark in Extremadura (Spanien) errichten. Der Großauftrag umfasst die Lieferung von 240 gesteuerten Solar-Tracker-Systemen (Photovoltaik-Nachführung), die auf einer Fläche von 42 Hektar in Alange installiert werden. Ein "SunCarrier" kann nach Angaben des Herstellers in Spanien bis zu 20 Haushalte mit Elektrizität versorgen. Der SPS-gesteuerte jeweils 250 Quadratmeter große "SunCarrier" folgt dem Sonnenstand durch eine Drehung von bis zu 220 Grad.   Damit erziele er rund 30 % mehr Leistung als fest aufgeständerte Systeme, betont GILDEMEISTER. Das Konzept von a+f sei zum Patent angemeldet. Es zeichne sich aus durch eine solide Technik, lange Lebensdauer und einen geringen Serviceaufwand.


GILDEMEISTER habe sich erfolgreich im zukunftsweisenden Geschäftsfeld der Solartechnik etabliert, betont der Konzern. Die Geschäftsaktivitäten mit Solaranlagen sollen weiter ausgebaut werden. Aufgrund des wachsenden südeuropäischen Solarmarktes und der hohen Nachfrage erwarte a+f im laufenden Geschäftsjahr für den Bereich "SunCarrier" ein Auftragsvolumen von rund 150 Millionen Euro. Anlässlich der Bilanzpressekonferenz 13. März 2008 will GILDEMEISTER detaillierte Informationen zum Geschäftsjahr 2007 und einen Ausblick auf 2008 veröffentlichen.

19.02.2008   Quelle: GILDEMEISTER AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GILDEMEISTER AG,
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Photovoltaik-Hersteller Q-Cells AG steigert Umsatz um 59 % und EBIT auf 197 Millionen Euro

Solarzellenproduktion bei Q-Cells
Solarzellenproduktion bei Q-Cells

Die Q-Cells AG (Bitterfeld-Wolfen) hat die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 veröffentlicht. Das führende Unternehmen der Photovoltaik-Branche konnte im vergangenen Jahr seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen und die Produktion im Jahr 2007 nach eigenen Angaben auf 389,2 Megawatt peak (MWp) steigern (Vorjahreszeitraum: 253,1 MWp). Dies entspreche einem Zuwachs von 54 % gegenüber dem Vorjahr, berichtet Q-Cells in einer Ad-hoc-Mitteilung. Einer am vergangenen Freitag vom Fachmagazin "Photon" herausgegebenen Pressemitteilung zufolge, ist Q-Cells mit dieser Produktionsleistung im Jahr 2007 weltweit größter Hersteller von Solarzellen geworden. Das Magazin habe diese Feststellung auf Basis der prognostizierten Produktionsleistung von 370 MWp getroffen. Bereits damit hätte Q-Cells eine höhere Gesamtleistung produziert als die größten Wettbewerber Sharp und Suntech, heißt es in der Pressemitteilung. Der Umsatz erhöhte sich im Jahr 2007 um 59 % auf 858,9 Millionen Euro (539,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 52 % auf 197,0 Millionen Euro (129,4 Mio. Euro).  Die EBIT-Marge (bezogen auf Umsatz und Bestandsveränderung) konnte damit mit 23 % auf dem hohen Niveau des Vorjahrs gehalten werden.



Jahresüberschuss zirka 148,2 Millionen Euro

Der Jahresüberschuss ohne den Ergebnisbeitrag aus der Beteiligung an der Renewable Energy Corporation ASA (REC) beziffert Q-Cells auf etwa 127,0 Millionen Euro (87,7 Mio. Euro). Insgesamt betrug der Jahresüberschuss im Jahr 2007 zirka 148,2 Millionen Euro, er liegt damit rund 69 % über dem Wert des Vorjahres, jedoch unterhalb des ursprünglich prognostizierten Wertes, da der Ergebnisbeitrag aus der REC-Beteiligung geringer ausgefallen sei und im vierten Quartal 2007 eine weitere Abschreibung auf die "Put-Option" für die REC-Aktien vorgenommen worden sei. Für das Gesamtjahr 2008 erwartet die Q-Cells AG unverändert einen Gesamtumsatz von zirka 1,2 Milliarden Euro. Vor Berücksichtigung des REC-Ergebnisbeitrages strebt das Unternehmen eine Umsatzrendite von 14 % an. Die Gesamtproduktion an mono- und multikristallinen Solarzellen und Photovoltaik-Dünnschichtmodulen soll im Jahr 2008 auf insgesamt etwa 565 bis 590 MWp ansteigen. Von dieser Gesamtleistung sollen zirka 60 % in der zweiten Jahreshälfte produziert werden. Die Gründe dafür liegen laut Q-Cells in der Verfügbarkeit zusätzlicher Kapazitäten sowohl im Kerngeschäft als auch in der Dünnschicht-Photovoltaik ab der Jahresmitte sowie in planmäßigen Optimierungsmaßnahmen in den Produktionslinien I bis IV in der ersten Jahreshälfte.


Weiterer Ausbau im In- und Ausland beschlossen; siebte Produktionslinie wird in Malaysia errichtet

Um das fortgesetzte deutliche Wachstum zu ermöglichen, hat die Q-Cells AG den weiteren Ausbau der Produktionskapazitäten beschlossen. Im Kerngeschäft, der Produktion mono- und multikristalliner Solarzellen auf Siliziumwafer-Basis, hat die Q-Cells AG den Ramp-Up der ersten beiden Ausbaustufen der Produktionslinie V abgeschlossen und beginnt nun mit der Errichtung der Produktionslinie VI in Bitterfeld-Wolfen. Die erste Ausbaustufe mit einer Produktionskapazität von 130 MWp soll im vierten Quartal 2008 die Produktion aufnehmen. Da sich das Photovoltaik-Geschäft zunehmend weltweit entwickelt, hat die Q-Cells AG im Rahmen der eigenen Globalisierungsstrategie beschlossen, die siebte Produktionslinie des Unternehmens in Malaysia zu errichten. Vom Bau einer Fabrik für multikristalline Solarzellen, die über mehrere Ausbauphasen eine Produktionskapazität von mehr als 300 MWp erreichen soll, verspricht sich das Unternehmen im Wesentlichen Vorteile in der Erschließung neuer Wachstumsmärkte und eine bessere Absicherung gegenüber Währungsschwankungen. Baubeginn soll im 2. Quartal 2008 sein, die Ramp-Up-Phase der ersten Stufe (160 MWp) wird voraussichtlich im ersten Quartal 2009 beginnen.


Tochterunternehmen Calyxo will Kapazität für Dünnschichtmodule deutlich ausbauen

Die Calyxo GmbH, die Dünnschichtmodule unter Verwendung einer patentierten Cadmium-Tellurid-Technologie produziert, soll 2008 über die im Bau befindliche Kapazität von 25 MWp hinaus erweitert werden. Calyxo will eine weitere Ausbaustufe von 60 MWp errichten, die im zweiten Quartal 2009 die Produktion aufnehmen soll. Die Fabrik basiere auf einem Konzept, das es ermögliche, Produktionslinien mit dieser Kapazität in Zukunft sehr schnell errichten zu können. Eine Präsentation zu den vorläufigen Zahlen 2007 steht auf den Internetseiten der Q-Cells AG im Investor Relations-Bereich zum Download bereit.

19.02.2008   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells AG,
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EUROSOLAR schreibt Deutsche und Europäische Solarpreise 2008 aus

Europäischer Solarpreis.
Europäischer Solarpreis.

Seit 1994 verleiht EUROSOLAR die Europäischen und Deutschen Solarpreise an beispielhafte Initiativen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Bewerbungen und Vorschläge für auszeichnungswürdige Projekte und Personen können bis zum 31. Juli 2008 gemacht werden. Im Mittelpunkt stehen dabei herausragende innovative und kreative Leistungen für die Verbreitung erneuerbarer Energien. Um der Breitenwirkung der Erneuerbaren in der Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten und -bereiche gerecht zu werden, erfolgt die Preisvergabe in verschiedenen thematischen Kategorien.   Ausgezeichnet werden: Städte/Gemeinden, Landkreise oder Stadtwerke; Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen; Lokale oder regionale Vereine als Förderer von Projekten für erneuerbare Energien; Solares Bauen und Stadtentwicklung; Medien; Transportsysteme mit erneuerbaren Energien; Bildung und Ausbildung; Eine-Welt-Zusammenarbeit. Ein Sonderpreis wird für besonderes persönliches Engagement verliehen.

Zweistufige Preisvergabe; Plaketten für private Betreiber

Die Preisvergabe erfolgt zweistufig: Die Europäischen Solarpreise werden von den jeweiligen nationalen EUROSOLAR-Sektionen einzeln ausgeschrieben. Aus den Vorschlägen, die auf nationaler Ebene eingereicht und prämiert werden, wählt dann eine europäische Jury die Preisträger der Europäischen Solarpreise aus. Private Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien (z. B. Plusenergie- oder Nullemissionshäuser) können sich in Deutschland für eine Plakette im Rahmen des Deutschen Solarpreises bewerben. Auch Schulen und Bildungseinrichtungen können sich für eine Plakette bewerben.

In den vergangenen vierzehn Jahren wurden europaweit mehr als 300 Preisträger aus rund 2500 vorgeschlagenen Projekten ausgezeichnet.
Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren, ein Online-Anmeldungsformular sowie Präsentationen der bisherigen Preisträger im Internet unter www.eurosolar.org.

19.02.2008   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Eurosolar,
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OSTWIND eröffnet den größten Windpark Frankreichs in Fruges

Windpark Fruges im frühen Projektstadium.
Windpark Fruges im frühen Projektstadium.

In der Großgemeinde Fruges (Pas-de-Calais) wurde am 16. und 17. Februar 2008 die Eröffnung des größten Windparks Frankreichs mit einer Gesamtleistung von 140 Megawatt (MW) gefeiert. OSTWIND international (OI), verantwortlich für Planung und Realisierung, und die Großgemeinde Fruges luden zu einem zweitätigen "Forum Erneuerbare Energien". Neben den politischen Vertretern/innen des Departements und der Region, vielen Bürgermeistern sowie zahlreichen in- und ausländischen Repräsentanten/innen der am Bau beteiligten Unternehmen informierten sich auch Bürgerinnen und Bürger über einen der modernsten Windparks Europas und die Energieversorgung der Zukunft.   Schulkinder aus dem ganzen Kanton Fruges eröffneten am Samstagmorgen den neuen Windpark mit 1.000 blauen Luftballons, die in den Himmel über dem "Land der sieben Täler" steigen, symbolisch. Symbolisch auch deshalb, weil der Ausbau erneuerbarer Energien vor allem den jüngeren und künftigen Generationen zugute kommt - im Sinne von Klimaschutz, nachhaltiger Energieversorgung und regionaler Entwicklung.

Dies war und ist auch für Jean-Jaques Hilmoine, Bürgermeister von Fruges und Präsident des Kantons, ein wesentlicher Impuls, die Windkraft nach Fruges zu holen: "Unser Land ist reich an Wind. Und mit diesem Projekt können wir unsere Visionen in die Tat umsetzen, damit mehr und mehr junge Menschen in unsere wunderschöne Gegend mit dieser fantastischen Landschaft ziehen und lange dort bleiben und die Region weiterentwickeln und stärken." Im Jahr 2002 hatte die Großgemeinde Fruges OSTWIND international als Partner ausgesucht, weil das Unternehmen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit garantierte und die gesamte Entwicklung und Planung in enger Abstimmung mit den beteiligten Kommunen und Behörden vornahm. "Aber auch in der Bevölkerung wurde das Vorhaben von Anfang an positiv aufgenommen und sehr konstruktiv begleitet", betont Fabien Kayser, Direktor von OSTWIND international (OI).


70 Windkraftanlagen liefern Strom für rund 150.000 Haushalte

Das gesamte "Windprojekt Fruges" umfasst 16 verschiedene Standorte mit insgesamt 70 Windkraftanlagen vom Typ Enercon E 70 und einer Leistung von 140 MW. Rund 150.000 Haushalte erhalten von dort sauberen und klimafreundlichen Windstrom. Die Planungen für das Projekt begannen schon vor sechs Jahren und entwickelten sich zu einem landesweiten Referenzprojekt für die gemeindeübergreifende Realisierung von Windparks. Auch das Umweltministerium in Paris begrüßte die Entstehung eines echten "Kompetenzzentrums für Windkraft im Departement."

Innerhalb der OSTWIND-Gruppe ist Fruges das größte Projekt, das in der Unternehmensgeschichte bislang verwirklicht wurde. Erstmals betreibt die OSTWIND-Gruppe dort auch einen Teil aus dem Gesamtprojekt selbst: OSTWIND production übernimmt 15 Windkraftanlagen mit 30 MW Leistung in Eigenregie. "Wir freuen uns sehr, dass unsere hier geleistete Entwicklungsarbeit auf fruchtbaren Boden gefallen ist und jetzt sichtbare Erträge bringt", würdigen Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz, die internationale Unternehmensleitung der OSTWIND-Gruppe, das neue Projekt.

19.02.2008   Quelle: OSTWIND-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ostwind,
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100 Jahre Wasserkraft am Hochrhein: ein Jahrhundert Strom aus Laufenburg

Kraftwerk Laufenburg.
Kraftwerk Laufenburg.

Die Energiedienst Holding AG (Laufenburg) wird hundert: seit Beginn des 20. Jahrhunderts produziert die Unternehmensgruppe umweltfreundlich Strom aus Wasserkraft und investiert weiterhin konsequent in den Ausbau dieser regenerativen Energiequelle. Vor hundert Jahren, am 10. Februar 1908, wurde das Kraftwerk Laufenburg (heute Energiedienst Holding AG) gegründet. Zuvor hatten das badische Innenministerium sowie die Schweizer Regierung das Wasserrecht für die Nutzung des Rheins an diesem Standort erteilt. Zu den jährlich 1,2 Milliarden Kilowattstunden, die Energiedienst heute - ein Jahrhundert später - in den eigenen Rheinkraftwerken produziert, trägt das Wasserkraftwerk Laufenburg mit rund 700 Millionen Kilowattstunden mehr als die Hälfte bei.   Dass es dazu kommen und sich aus dem Kraftwerk Laufenburg der erfolgreiche regionale Energieversorger Energiedienst entwickeln konnte, sei dem Pioniergeist der Gründer der Kraftwerksgesellschaft und vor allem den damaligen Ingenieuren zu verdanken, betont die Energiedienst Holding AG in ihrer Pressemitteilung.

Pionierleistung wird zum Vorbild für moderne Laufwasserkraftwerke

Der Bau des Wasserkraftwerks Laufenburg in den Jahren 1909 bis 1914 war sowohl ein architektonisches als auch flussbauliches Wagnis, denn während die Kraftwerke Rheinfelden (1898) und Wyhlen (1912) noch am Flussufer errichtet wurden, war Laufenburg das erste Wasserkraftwerk, das quer zum Fluss gebaut worden war. Noch heute ist Laufenburg daher klassisches Vorbild für moderne Laufwasserkraftwerke. Mit einer Leistung von 40 Megawatt (MW) war das Kraftwerk Laufenburg außerdem das in jener Zeit leistungsstärkste in Europa. Zehn Francis-Maschinen-Gruppen sorgten zunächst für eine jährliche Stromproduktion von rund 310 Millionen Kilowattstunden.

Langwierige Bauplanungen

Vor allem die Laufenburger Bürger selbst setzten sich für ihr Kraftwerk ein. Sie befürworteten den Bau im Interesse eines wirtschaftlichen und sozialen Wohlstands. Zudem erwies sich, dass entgegen mancher Befürchtungen der Rhein durch den Bau des Kraftwerks mehr Platz bekam und vormals verheerende Hochwasser ausblieben. Schon 1891 hatte der ortsansässige Ingenieur Alexander Trautweiler ein Wasserkraftwerk geplant, dessen produzierte Energie mechanisch mittels Druckluft übertragen werden sollte. Doch die rasante Entwicklung in der Elektrotechnik holte diese Überlegungen ein. In der Folge kam es zu einem gemeinsamen Projekt mit dem englischen Ingenieur Sebastian Ziani de Ferranti, das der Basler Heinrich EduardGruner leitete.


Rund 730 Millionen Euro Gesamtinvestitionen

Bereits vor der Inbetriebnahme des Kraftwerks im Oktober 1914 waren Stromlieferungsverträge mit Gemeinden und Industrieunternehmen abgeschlossen. Auch der Aufbau eines Hoch- und Mittelspannungsnetzes ging zügig voran. So entwickelten sich die Regionen Hochrhein und Südbaden zu Beginn der Elektrifizierung zum Wegbereiter in ein neues Zeitalter. Aufgrund des rasch steigenden Energiebedarfs begann der erste Ausbau des Kraftwerks Laufenburg schon 15 Jahre nach Inbetriebnahme. Weitere Modernisierungen folgten. Seit 1994 produzieren zehn moderne Straflo-Maschinen mit einer Leistung von zusammen 106 MW jährlich rund 700 Millionen Kilowattstunden. Allein in den jüngsten Umbau in Laufenburg investierte Energiedienst 250 Millionen Euro. Insgesamt werde die Unternehmensgruppe von 1992 bis 2011 rund 730 Millionen Euro in den Ausbau der heimischen regenerativen Wasserkraft investiert haben, heißt es in der Pressemitteilung. Energiedienst spiele heute im liberalisierten Strommarkt eine wichtige Rolle: Das Unternehmen versorgt nach eigenen Angaben in einem Gebiet von knapp 4.000 Quadratkilometern rund 750.000 Menschen zuverlässig mit Strom und energienahen Dienstleistungen. Zu den regionalen Kunden gehören fast 300.000 Privat- und Gewerbekunden, über 2.500 Geschäftskunden und 19 weiterverteilende kommunale Kunden.

19.02.2008   Quelle: Energiedienst Holding AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Die Energiedienst Holding AG,
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Energie-Radar: Verbraucher fordern mehr Transparenz beim Ökostrom

Die jüngsten Diskussionen über die Glaubwürdigkeit von Ökostromprodukten zeigen offenbar Wirkung: 91 Prozent der Deutschen fordern, dass Ökostrom von unabhängigen Stellen überprüft werden sollte. Dies ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Untersuchung, die das Marktforschungsinstitut mindline energy in Kooperation mit dem Energie Informationsdienst (EID) durchgeführt hat. Demnach geht der Wunsch nach einer externen und unabhängigen Überwachung von Ökostromangeboten quer durch die Bevölkerung. Nur bei jungen Leuten ist er mit 84 Prozent etwas schwächer ausgeprägt.   Die Verunsicherung der Verbraucher werde auch dadurch unterstrichen, dass 83 % aller Deutschen fordern, die Zusammensetzung von Ökostrom offenzulegen. Offenbar erhofften sich die meisten Deutschen durch mehr Transparenz eine höhere Verlässlichkeit des Umweltschutzversprechens, heißt es in der Pressemitteilung von mindline energy.

Mehr als die Hälfte der Deutschen hält Ökostrom für glaubwürdig

Interessant sei auch, wie glaubwürdig Ökostrom im Vergleich zu anderen Ökoprodukten in den Augen der Bevölkerung ist: Zwar halten 54 Prozent der Befragten Ökostrom für eher glaubwürdig - im Vergleich zu Produkten wie Bio-Lebensmitteln, die zwei Drittel für glaubwürdig halten, oder Öko-Farben und -Baustoffen (64 Prozent) zeige sich jedoch ein gewisses Vertrauensdefizit. Andererseits verdeutlichten die Ergebnisse, dass Öko-Textilien (51 Prozent), umweltfreundlich produzierte Möbel (51 Prozent) und umweltschonend organisierte Urlaubsreisen (32 Prozent) vergleichsweise weniger glaubwürdig sind als Ökostrom.


Ökostrom Interessenten schauen genau hin

"Zwar gilt Ökostrom immerhin bei einer knappen Mehrheit als glaubwürdig, die Deutschen sind jedoch skeptisch. Mehrkosten für Ökostrom werden nur dann toleriert, wenn es gelingt, den Umweltschutzaspekt glaubhaft zu machen", kommentiert Michael Briem, Geschäftsführer von mindline energy, die Ergebnisse. Speziell im Ökosegment spiele die Glaubwürdigkeit von Produkten und Unternehmen eine herausragende Rolle. Verbraucher, die sich für Ökostrom interessieren, seien meist gut gebildet und schauten ganz genau hin, ehe sie sich für ein Angebot entscheiden. Das "Energie-Radar" ist eine regelmäßige bevölkerungsrepräsentative Befragung von 1.000 Deutschen ab 14 Jahren. Die Untersuchung wird mit Hilfe telefonischer Interviews durchgeführt. Die Ergebnisse werden regelmäßig und exklusiv vom EID veröffentlicht.

18.02.2008   Quelle: mindline energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: mindline energy,

 

BUND: Bundeswirtschaftsminister Glos muss Blockade der Kraft-Wärme-Kopplung aufgeben

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos aufgefordert, die umweltfreundliche Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) nicht länger zu blockieren und den am 15.02.2008 im Bundesrat behandelten Gesetzentwurf zur Förderung von KWK-Anlagen entscheidend nachzubessern. Die Fördersätze im KWK-Gesetz müssten deutlich erhöht und die Begrenzung der Förderung auf maximal 750 Millionen Euro aufgehoben werden, fordert der BUND. Mit einer entschlossenen Förderung könnte die Strom- und Wärmeerzeugung in KWK-Anlagen bis 2020 verdreifacht werden. Auch der Bundesrat habe gefordert, den Gesetzentwurf nachzubessern, damit das "bescheidene" Regierungsziel einer Verdoppelung der KWK-Energie erreicht werde, heißt es in der Pressemitteilung des BUND. 

KWK-Gesetz soll Boom für die umweltfreundliche Energieerzeugung auslösen wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz

"Atom- und Kohlekraftwerke müssen schnellstens von umwelt- und klimaverträglichen Alternativen abgelöst werden. Bisher betreibt die Bundesregierung die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung jedoch nur mit angezogener Handbremse. Deutschland wird seine Klimaschutzziele verfehlen, wenn neben Stromsparen und den erneuerbaren Energien die Kraft-Wärme-Kopplung nicht entschieden vorangebracht wird", warnt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Wir brauchen ein mutiges KWK-Gesetz, das einen ebensolchen Boom für die umweltfreundliche Energieerzeugung auslöst wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz", so Weiger weiter.


Mindestens eine Verdoppelung des KWK-Anteils erforderlich

In KWK-Anlagen werden 80 Prozent der eingesetzten Energie für die Strom- und Wärmeerzeugung genutzt, während der Wirkungsgrad von nur der Stromerzeugung dienenden Kohlekraftwerken lediglich 43 bis 46 Prozent beträgt. Bei Letzteren entweicht mehr als die Hälfte der Energie ungenutzt über die Kühltürme. Die Bundesregierung ist laut BUND derzeit noch weit von ihrem Ziel entfernt, durch Nutzung der KWK bis 2010 im Vergleich zu 1998 eine CO2-Minderung von 20 bis 23 Millionen Tonnen im Jahr zu erreichen. Dazu wäre mindestens die Verdoppelung des KWK-Anteils erforderlich. Dieser liegt derzeit bei lediglich 12 Prozent der Stromversorgung, obwohl laut einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums ein Anteil von über 50 Prozent möglich wäre.

Weiger: "Jetzt, wo die geplanten Kohlekraftwerke auf immer stärkeren Widerstand in der Bevölkerung stoßen, versuchen die Energieriesen Ängste vor einer angeblichen Stromknappheit zu schüren. Dabei sind es Eon, RWE, Vattenfall und EnBW, die in unschöner Eintracht mit Bundeswirtschaftsminister Glos eine effiziente, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung blockieren", betont Weiger.

Ein BUND-Hintergrundpapier zum Entwurf des KWK-Gesetzes im Internet zugänglich unter http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/bundletter20080212/klima_eu_emissionshandel_hintergrund.pdf

18.02.2008   Quelle: BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarzellen-Hersteller Q-Cells ist Nummer eins der Weltrangliste

Q-Cells produzierte 2007 weltweit die meisten Solarzellen
Q-Cells produzierte 2007 weltweit
die meisten Solarzellen

Das Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells AG war im vergangenen Jahr der weltweit größte Hersteller von Solarzellen, berichtet das Fachmagazin PHOTON International in einer Pressemitteilung. Eine Photovoltaik-Jahresproduktion von 370 Megawatt (MW) sicherte dem Unternehmen aus Thalheim (Sachsen-Anhalt) einen knappen Vorsprung vor den beiden Konkurrenten Sharp Corp. (Japan) und Suntech Power Co. Ltd. (China). Sharp meldete laut PHOTON International eine Jahresproduktion von 363 Megawatt, Suntech nenne "363 bis 365 Megawatt", wobei diese Zahlen noch vorläufig seien; die endgültige Bilanz soll mit dem Unternehmensbericht für das vierte Quartal 2007 am 20. Februar präsentiert werden.  Q-Cells hat seine Produktion laut PHOTON International gegenüber 2006 (253 Megawatt, damals Platz zwei hinter Sharp) um rund 46 Prozent gesteigert. Suntech gelang gegenüber den 160 Megawatt des Vorjahres (Platz vier) mit einer Steigerung von 127 Prozent eine noch weitaus schnellere Expansion.



Kyocera und First Solar auf den Plätzen 4 und 5

"Beide Unternehmen verdanken ihre Spitzenplätze indes auch der Tatsache, dass Sharp im Vergleich zu den 434,7 Megawatt des Jahres 2006 um 16 Prozent nachließ - ein krasser Misserfolg, der vermutlich vor allem auf Fehler bei der Versorgung mit Rohsilizium zurückzuführen ist", heißt es in der Pressemitteilung der internationalen Photovoltaik-Zeitschrift. Die Zahlen ermittelt PHOTON International im Rahmen seiner alljährlichen Erhebung zur weltweiten Produktion der Photovoltaikindustrie. Die Erhebung für 2007 sei noch nicht ganz abgeschlossen, die vollständigen Ergebnisse will PHOTON International im März veröffentlichen. Es zeichne sich aber bereits ab, dass die japanische Kyocera Corp. in diesem Jahr mit 207 Megawatt den vierten Platz belegen wird, während der US-amerikanische Hersteller First Solar Inc. mit 200 Megawatt Platz fünf belegen dürfte.


Reine Photovoltaik-Unternehmen liegen vorne; chinesische Produzenten etablieren sich

Die Zahlen belegen laut PHOTON International drei bedeutsame Trends in der Solarbranche: Mit Q-Cells und Suntech sind zwei der drei Spitzenplätze von reinen Photovoltaik-Unternehmen belegt. Die Solarsparten von Großkonzernen - neben Sharp und Kyocera sind dies unter anderen Sanyo, Mitsubishi, BP Solar oder Schott - haben zumindest vorerst das Nachsehen. Außerdem belegt die Spitzenposition von Suntech, dass sich chinesische Akteure dauerhaft in der internationalen Solarwirtschaft etablieren. Das Unternehmen mit Sitz in Wuxi wurde erst 2001 gegründet und ist damit noch jünger als die Ende 1999 gegründete Q-Cells AG.


Dünnschicht-Photovoltaik gewinnt weiter an Bedeutung;

Die Platzierung von First Solar, einem Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen auf Basis von Cadmium-Tellurid, ist für PHOTON International wiederum ein Beleg für die wachsende Bedeutung der Dünnschichttechnologie; allerdings komme kein anderer Hersteller in diesem Bereich auch nur annähernd an die Produktionszahlen des US-Unternehmens heran, dass unter anderem in Frankfurt (Oder) eine Fabrik unterhält. Nach wie vor seien kristalline Solarzellen die mit weitem Abstand marktbeherrschende Technologie.^

PHOTON International erscheint seit zehn Jahren im Solar Verlag (Aachen) und ist die weltweit führende internationale Zeitschrift für Solarstrom. Mit einer Auflage von 25.000 Exemplaren informiert sie monatlich unabhängig unter anderem über internationale Marktdaten, die Solarstrombranche betreffende politische Entwicklungen, technische Neuheiten und Unternehmensnachrichten. Die Zeitschrift wird nur im Abonnement vertrieben. Einzelexemplar können beim Verlag angefordert werden.

18.02.2008   Quelle: PHOTON International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells AG,
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Studie zeigt großes, ungenutztes Potenzial der erneuerbaren Energien in den Bundesländern

Leuchtturmprojekt "Bioenergiedorf Jühnde".

Sieben deutsche Bundesländer könnten ihren Strombedarf schon heute komplett aus erneuerbaren Energiequellen decken - also aus Solar- und Windenergie, Wasserkraft und Biomasse. Mecklenburg-Vorpommern könnte sogar seinen vollständigen Verbrauch an Primärenergie (Strom- und Wärmebedarf) mit erneuerbaren Energien decken. Das haben Wissenschaftler der Forschungsstelle für Umweltpolitik am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin in einer Studie belegt, die das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in Auftrag gegeben hatte. Trotz der vorhandenen Ressourcen und der energiepolitischen und rechtlichen Machbarkeit nutzen jedoch alle Bundesländer ihre Kompetenzen und Möglichkeiten zu wenig, betonen die Forscher.   Das Team der Forschungsstelle um Dr. Lutz Mez hat in der Machbarkeitsstudie "Zukünftiger Ausbau erneuerbarer Energieträger unter besonderer Berücksichtigung der Bundesländer" die Wirtschaftlichkeit und die Hemmnisse bei der Weiterentwicklung der Erneuerbaren Energien untersucht. Entgegen landläufiger Meinung verfügen die Länder über nicht zu unterschätzende rechtliche Kompetenzen, um die Entwicklung der Erneuerbaren Energien voranzutreiben, vom Baurecht über die Raumordnung bis zur Landesplanung. Davon werde aber kaum Gebrauch gemacht, so Lutz Mez, Koordinator der Studie.

Gezieltere politische Förderung erforderlich

Die Wissenschaftler vermissen außerdem eigene energiepolitische Programme der Länder, die sich in einem Landesenergiegesetz, aber auch in einem Landesklimaschutzgesetz niederschlagen könnten. Darin könnten gezielte Vorgaben zur CO2-Reduzierung aufgestellt werden, um den Klimaschutz auch auf Länderebene zu forcieren. Mit konkreten Zielvorgaben für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energieträger bis 2010 oder 2020 könnte deren Entwicklung weiter angeschoben werden. Um das große Potenzial an erneuerbaren Energien der einzelnen Bundesländer zu nutzen, müsste politisch gezielter gefördert werden: "In den USA zeigt Kalifornien beispielhaft, wie sich eine Region energiepolitisch profiliert und dabei auch die heimische Wirtschaft stärkt", so Lutz Mez. Zwar sei das Beispiel Kaliforniens nicht 1:1 auf die Bundesrepublik übertragbar, dennoch gebe es in der Bundesrepublik große Chancen für energiepolitische Initiativen auch auf Länderebene.


Aus naturgegebenen Bedingungen resultieren spezifische Stärken der Länder

Jedes deutsche Bundesland hat bei den erneuerbaren Energien entsprechend den jeweils eigenen naturgegebenen Bedingungen seine spezifischen Stärken: Bayern und Baden-Württemberg führen bei der Wasserkraft, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern stehen bei der Windenergie an der Spitze. Bei der Stromerzeugung aus Biomasse dominieren wiederum Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Das größte Hemmnis bestehe noch immer in der Benachteiligung der erneuerbaren Energien gegenüber den fossilen und atomaren Energien, die jahrzehntelang stark subventioniert worden seien, so die Studie.


Leuchtturmprojekte können eine Anschubfunktion übernehmen

Die Wissenschaftler empfehlen eine stärkere Vernetzung der Bundesländer untereinander, um Kapazitäten zu bündeln. Die Länder sollten den Strom für ihre landeseigenen Einrichtungen aus erneuerbaren Energien beziehen und so Vorbild für die Bürger sein. Darüber hinaus könnten Leuchtturmprojekte wie etwa die erste Offshore- Windkraftanlage bei Rostock, das Bioenergiedorf in Jühnde (Kreis Göttingen) oder das solarthermische Kraftwerk in Jülich eine Anschubfunktion übernehmen.

18.02.2008   Quelle: Forschungsstelle für Umweltpolitik am Otto- Suhr-Institut für Politikwissenschaft (FU Berlin)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HAASE Energietechnik AG,
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Chinesischer Photovoltaik-Produzent Suntech eröffnet Vertriebsbüro in Südkorea

Suntech-Module.
Suntech-Module.

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), Hersteller von Solarzellen und Photovoltaikmodulen, hat am 13.02.2008 ein Vertriebsbüro in Südkorea eröffnet, um die Geschäftsentwicklung vor Ort zu beschleunigen und den Kundendienst auszuweiten. "Der Solar-Markt in Südkorea hat sich schnell zu einem der wesentlichen Treiber der Nachfrage in Asien entwickelt" kommentiert Suntech-Chef Dr. Dr. Zhengrong Shi. In kürzester Zeit habe Suntech für Südkorea ein Team mit vier Mitarbeitern zusammengestellt, das auf 15 Jahre Erfahrung in der Photovoltaik-Industrie zurückgreifen könne. "Unsere Mannschaft wird sich auf intensive Beziehungen zu den Kunden und herausragenden Service konzentrieren", so Shi weiter. Das Vertriebsbüro sei zentraler Bestandteil von Suntechs Plan, die wichtigsten Kunden in Märkten mit langfristigem Wachstumspotenzial zu gewinnen.

 
Rund 48 Cent Einspeisevergütung für Solarstrom

Südkorea unterstützt die Nutzung der Solarenergie mit attraktiven Einspeisevergütungen von mehr als 70 US-Cent (0,48 Euro) pro Kilowattstunde und einem beeindruckenden Ziel von 1,3 Gigawatt installierter Leistung bis 2011. "Das starke Bekenntnis der Regierung zu den erneuerbaren Energien ist ein stabiles Fundament für ein langfristiges, nachhaltiges Wachstum der Solarindustrie in Südkorea - und Suntech wird dieses Ziel unterstützen", betonte Shi. Mit dem wachsenden Vertriebsteam werde Suntech seinen Verkaufzahlen in Südkorea im Vergleich zum Vorjahr verfünffachen. Bereits im November 2007 stellte Suntech zusammen mit der Hyosung Corporation den ersten Bauabschnitt eines 3 MW-Solarparks für den Energieversorger WEPCO (Korea Western Power Co., Ltd.) fertig. WEPCO ist ein Tochterunternehmen des landesweit größten Energieversorgers, der Korea Electric Power Corporation (KEPCO).

18.02.2008   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co.,
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4. Deutscher Wasserstoffkongress am 20. und 21. Februar in Essen

Die Brennstoffzelle, ein umweltfreundlicher Energiewandler
Die Brennstoffzelle, ein umweltfreundlicher
Energiewandler

Am 20. und 21. Februar 2008 findet im Rahmen der Messe "E-world energy & water" der 4. Deutsche Wasserstoff Congress 2008 in der Messe Essen statt. Dieser greift die aktuellen Entwicklungen der Brennstoffzellentechnologie auf und präzisiert die Rolle des Wasserstoffs in einer zukunftsfähigen Energiewirtschaft. Neben Strategie- und Fachvorträgen sind eine Ausstellung, ein Schüler-, Lehrer- und Studententag sowie Exkursionen geplant. Wasserstoff als CO2-freier, nachhaltiger Energieträger und Brennstoffzellen als effiziente, saubere Technologie zur Energieumwandlung haben durch die Diskussionen um die Klimaänderungen und Energieversorgungssicherheit globale Beachtung sowie politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Wichtigkeit erlangt. Durch die gezielte nationale und internationale Förderung der Innovation und Markteinführung von Wasserstoff und Brennstoffzellen sollen wissenschaftlicher Fortschritt und wirtschaftliches Engagement gleichermaßen unterstützt werden.   Damit sollen technische Lösungen für die dringendsten Fragen im Hinblick auf die Nutzung alternativer Primärenergieträger, die Erhöhung der Energieeffizienz und die Sicherstellung der Energieversorgung erarbeitet und bereitgestellt werden.

Der 4. Deutsche Wasserstoff Congress 2008 liefert im Hinblick auf Energie, Technik und Wirtschaft qualifizierte Expertenbeiträge über den Weg und die Rolle des Wasserstoffs in der Energiewirtschaft sowie über den Entwicklungsstand und die Perspektiven der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien. In Fachvorträgen wird berichtet über den aktuellen Stand von Forschung, Entwicklung und Demonstration bei der Herstellung, Verteilung und Speicherung von Wasserstoff sowie über den Einsatz von Brennstoffzellen in den verschiedenen Anwendungsbereichen. Internationale Aktivitäten werden zudem in einer englischsprachigen Session beleuchtet, zu der u. a. Delegierte aus den 17 Mitgliedsländern der International Partnership for the Hydrogen Economy (IPHE) erwartet werden. Gemeinsame Veranstalter von Kongress und begleitender Ausstellung sind der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband, das Forschungszentrum Jülich, die EnergieAgentur.NRW und die E-world energy & water GmbH.

Weitere Informationen im Internet unter: www.h2congress.de

18.02.2008   Quelle: EnergieAgentur.NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS),
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Profibergsteigerin Kaltenbrunner setzt auf Pellets und Solar

Pelletsheizung im Hause Kaltenbrunner.
Pelletsheizung im Hause Kaltenbrunner.

Die große Leidenschaft von Gerlinde Kaltenbrunner sind die Berge. Die Österreicherin ist durch die Besteigung der zehn Hauptgipfel der Himalajakette und mit insgesamt 11 Gipfeln über 8.000 Metern zur erfolgreichsten Höhen-Bergsteigerin der Welt geworden. Im vergangenen Sommer unternahm die 37-jährige eine Expedition zum zweithöchsten Berg der Welt, dem K2. Von den zahlreichen Gipfeltouren und Medienterminen erholen sich Gerlinde Kaltenbrunner und Ihr Mann Ralf Dujmovits, ebenfalls Profibergsteiger, zu Hause im Schwarzwald. Bei ihrem Neubau in Bühl / Baden haben sie sich jetzt für eine Pellets-Heizung in Kombination mit einer Solarwärmeanlage entschieden.   "Seit Jahren erlebe ich bereits die klimatischen Veränderungen in allen Bergregionen dieser Welt hautnah mit. Jahr für Jahr können wir das weitere Abschmelzen der Gletscher beobachten. Für uns war es daher selbstverständlich, das wir unser neues Haus umweltfreundlich mit Pellets und Solarenergie beheizen, sagte Gerlinde Kaltenbrunner bei der feierlichen Inbetriebnahme in Bühl. Zu diesem besonderen Anlass hatte die baden-württembergische ÖkoFEN-Vertretung Bach, Journalisten und Partnerbetriebe eingeladen. Fast 25 Teilnehmer nahmen an der Exkursion teil.

"Wir freuen uns natürlich sehr, dass Frau Kaltenbrunner sich für das Klimaschutzprogramm von ÖkoFEN entschieden hat und in Zukunft innovativ und umweltfreundlich heizt. Uns verbindet sicherlich nicht nur der Respekt vor der Natur, sondern während Frau Kaltenbrunner immer auf der Suche nach neuer Herausforderung ist, sind wir immer auf der Suche nach neuen technischen Lösungen, so Beate Schmidt, Marketingleiterin bei ÖkoFEN Deutschland.


Neues Pelletswerk im badischen Achern deckt Jahreswärmebedarf von bis zu 15.000 Haushalten

Dem regionalen Gedanken Rechnung tragend ging es anschließend in das 10 Kilometer entfernte Pelletswerk der Firma BioPELL nach Achern. Das von Matthias Schindler und Marc Fassnacht gegründete Unternehmen errichtete 2005 sein erstes Pelletswerk mit einer Jahresproduktionsleistung von 50.000 Tonnen in Empfingen. Im Herbst 2007 wurde das zweite Werk im badischen Achern gebaut. Die Inbetriebnahme erfolgte Ende August 2007. Mit den in der ersten Ausbaustufe installierten 2 Pelletspressen werden pro Stunde rund 10 Tonnen Pellets produziert. Die Jahresproduktionskapazität beläuft sich zurzeit auf 60.000 Tonnen Pellets pro Jahr. Alleine aus diesem Werk könnten rund 12.-15.000 Haushalte Ihren Jahreswärmebedarf decken. Da heizen mit Holz zukunftsorientiert und umweltfreundlich ist, sollte auch die Produktion von Holzpellets umweltschonend erfolgen. Aus diesem Grund hat BioPEll, um den Wärmeaufwand zur Trocknung der Holzspäne zu decken, an jedem Standort ein dezentrales Blockheizkraftwerk installiert. Die BHKW werden mit Pflanzenölen und Pflanzenfetten betrieben. Die so neben der 1MW großen Hackschnitzelheizung erzeugte Wärme, wird ebenfalls zur Trocknung der Holzspäne genutzt. Der zusätzlich gewonnene Ökostrom, der für die Versorgung von etwa 20.000 Haushalten reicht, wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist.


Pelletsheizung auch für das Gewerbe

Dass sich Heizen mit Holzpellets nicht nur in Ein- und Mehrfamilienhäusern eignet, zeigte die dritte und letzte Station der Besichtigungstour. Bei der Firma Werbetechnik Tisch, ebenfalls in Achern ansässig, heizt eine 56 kW Pelletsheizung den kreativen Köpfen ein. Nicht nur bei ihren Kunden sind die Werbetechniker ständig auf der Suche nach neuen individuellen Lösungen. Auch bei der Heizanlage des neuen Firmengebäudes setzten die Werbespezialisten auf innovative Technik und stellten an die klimatischen Bedingungen des modernen Betriebsgebäudes hohe Anforderungen. So sollte der zweigeschossige Neubau im Acherner Gewerbegebiet in erster Linie energieoptimiert und vor allem aber energieminimiert sein. Gerade vor dem Hintergrund der ständig steigenden Energiekosten fossiler Brennstoffe entschied sich Geschäftsführer Markus Tisch, der bereits privat seit 3 Jahren mit Pellets heizt, auch bei seinem Betrieb für eine Pelletsheizung. Der neue 56 kW Pelletskessel von ÖkoFEN bot hier die optimale Voraussetzung. "Nachdem wir uns bei der Planung des Betriebsgebäude bereits nach neuesten Dämmstandards gerichtet haben, haben wir uns bewusst bei der Wärmeversorgung aus ökologischen wie auch ökonomischen Gründen selbstverständlich für das zukunftsweisende Heizen mit Holzpellets entschieden", so Geschäftsführer Tisch.

17.02.2008   Quelle: ÖkoFEN   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ÖkoFEN,
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Elektro-Mobilität: Karmann steigt in die Produktion von Hybridfahrzeugen ein

Elektro-Hybrid-Transporter von Karmann/EcoCraft.
Elektro-Hybrid-Transporter von Karmann/EcoCraft.

Die Wilhelm Karmann GmbH in Osnabrück und die EcoCraft Automotive GmbH & Co. KG in Wunstorf werden künftig bei Produktion und Vertrieb eines Kleintransporters mit Elektro- und Hybridantrieb zusammenarbeiten. Der EcoCarrier eröffne Liefer- und Transportlösungen ohne Smog-, Feinstaub- und Kostenprobleme, die ab sofort im kommunalen und handwerklichen Bereich einsetzbar seien, heißt es in der Pressemitteilung der EcoCraft GmbH. Die Energie erhalten die Elektrofahrzeuge aus mobilen Speichern (z. B. Traktionsbatterien). Die Fahrzeuge mit Hybridantrieb verfügen zusätzlich über einen Benzin- oder Dieselmotor zur Reichweitenverlängerung. Karmann hält das Fahrzeugkonzept insbesondere für Kommunen und Handwerksbetriebe geeignet.   Hier soll es seine Wettbewerbsfähigkeit vor allem im Vergleich mit den bisher existierenden Modellen mit reinem Elektroantrieb unter Beweis stellen. Der Osnabrücker Auftragsfertiger schätzt den erreichten Fertigungsstandard als hervorragende Ausgangsbasis für die Fertigung von Klein- und Mittelserien ein und will aus diesem Grund auch die Serienfertigung der Fahrzeuge übernehmen. "Die Nachfrage nach emissionsfreien Fahrzeugen nimmt enorm zu, und Karmann engagiert sich nachhaltig in diesem Wachstumsmarkt. Durch die Kooperation bei der Fertigung des EcoCarrier stellt Karmann seine langjährige Kompetenz im Fahrzeugbau zur Verfügung und ermöglicht so die Serienproduktion leichter und schadstoffarmer Transportfahrzeuge", sagte Friedrich Wegert, Leiter Technische Entwicklung bei der Karmann GmbH.

EcoCraft beabsichtigt die Fremdvergabe der Serienfertigung an Karmann, da somit schneller und dauerhaft größere Stückzahlen mit gleich bleibender Qualität erreicht werden sollen. Der Absatzplan sieht 500 Fahrzeuge im Jahr 2008 und 800 bis 1.000 Fahrzeuge ab 2009 vor die im Mehrschichtbetrieb in Osnabrück gefertigt werden. Die ersten Fahrzeuge könnten bereits im Februar 2008 an Kommunen und mittelständische Unternehmen ausgeliefert werden. Die Kooperation sieht vor, dass Karmann die Basisfahrzeuge der Standardversionen EcoCarrier E2 (Zweiachser) und EcoCarrier E3 (Dreiachser) fertigt und EcoCraft Automotive die Weiterentwicklungen (z. B. für Flughäfen und Werksverkehr) im Technikum Wunstorf übernimmt. Darüber hinaus wird EcoCraft auch für die Integration der Aufbauten sowie der Hybridaggregate verantwortlich zeichnen.

EcoCraft hat seine Kleintransporter-Baureihe auf Basis eines Design-to-Cost Konzeptes entwickelt. Basis für das Project "EcoCarrier" sind Großserien-Komponenten namhafter Hersteller, angepasst an einen speziellen Aluminiumprofilrahmen (Spaceframe). Die 1901 gegründete Karmann-Unternehmensgruppe beschäftigt derzeit knapp 7.000 Mitarbeiter an weltweit sechs Standorten und erzielte nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2006 (31.12.2006). 1,9 Milliarden Umsatz. Karmann ist ein Full-Service-Vehicle-Supplier der Automobilhersteller und spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von Nischenfahrzeugen wie z.B. Cabriolets und von Fahrzeugen-Modulen wie Karossen und Dachsystemen. Die 2006 gegründete EcoCraft Automotive GmbH & Co. KG verfügt in Wunstorf bei Hannover über drei Fertigungshallen mit insgesamt 2.000 qm Fläche und beschäftigt derzeit 16 Mitarbeiter.

17.02.2008   Quelle: EcoCraft Automotive GmbH & Co KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EcoCraft,

 

Wasserkraft-Staudruckmaschine als Schritt in ein neues Wasserkraftzeitalter

Wasserkraft-Staudruckmaschine.
Wasserkraft-Staudruckmaschine.

Eine bedeutende Stellung beim Ausbau der erneuerbaren Energien werde die so genannte kleine Wasserkraft einnehmen, betont der Deutsche Verband Wasserkraft-Staudruckmaschine e.V. in einer Pressemitteilung. Durch neue Entwicklungen, wie die Wasserkraft-Staudruckmaschine, welche die ökologische Verträglichkeit deutlich erhöht hat, sei eine Renaissance der Wasserkraftanlagen mit einer Leistung bis fünf Megawatt (MW) möglich. Die Wasserkraft-Staudruckmaschine ermögliche die Herstellung sohlnaher Durchgängigkeit für Fische und Sedimente an vorhanden Querbauwerken und erziele dadurch gleichzeitig einen guten ökologischen Zustand, wie es die EU-Wasserrahmenrichtlinie fordert.   Der Deutsche Verband Wasserkraft-Staudruckmaschine e.V. wendet sich deshalb an alle, die im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung an den Runden Tischen an der Umsetzung der EU- Wasserrahmenrichtlinie mitarbeiten. Er fordert sie auf, den technischen und ökologischen Fortschritt der Wasserkraft-Nutzung bei Ihren Forderungen und Entscheidungen zu berücksichtigen. "Es ist paradox, dass Wehranlagen mit hohen Kosten aus Gründen der Durchgängigkeit abgerissen werden, obwohl man die Durchgängigkeit und die nachhaltige Energieerzeugung heute gleichzeitig verwirklichen kann", heißt es in der Pressemitteilung.

120.000 Wehranlagen noch nicht zur Energieproduktion genutzt

In deutschen Flüssen gebe es noch immer rund 120.000 nicht für die Energieerzeugung genutzte Wehranlagen, betont der Verband. Dieses Potenzial gelte es zu nutzen. Investoren, die in neue Wasserkraftwerke investieren, seien bereit, die ökologische Durchgängigkeit zu gewährleisten. "Wir rufen dazu auf, der Wasserkraft mit ihrer zuverlässigen und planbaren Grundlaststromerzeugung, ihre traditionelle Bedeutung wieder zu geben, indem vorurteilsfrei die neuen umweltfreundlichen Wasserkrafttechnologien bei den Wasserbewirtschaftungsplänen berücksichtigt werden. Denn gerade in der Kombination von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten können kleine, dezentral arbeitende Wasserkraftwerke nach dem Prinzip der Staudruckmaschine ihre Vorteile demonstrieren", so der Verband weiter.

Weitere Informationen: http://www.staudruckmaschine.de/Seiten/SDM.htm

17.02.2008   Quelle: Deutscher Verband Wasserkraft-Staudruckmaschine e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Verband Wasserkraft-Staudruckmaschine,
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Universität Mainz richtet neue Professur für Geothermie ein

Juniorprofessorin Dr. Eva Schill.
Juniorprofessorin Dr. Eva Schill.

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat eine Professur für Geothermie eingerichtet und besetzt damit ein extrem innovatives Forschungsgebiet, das deutschlandweit bislang nur durch eine weitere Professur vertreten ist. Geothermie, also die Nutzung der Erdwärme als Energielieferant, gilt als eine vielversprechende Alternative unter den erneuerbaren Energien. Auf die im Dezember neu eingerichtete Professur wurde als Juniorprofessorin Dr. Eva Schill berufen. "Wir brauchen die Forschung für die Zukunftsenergien. Diese Professur kommt zum richtigen Zeitpunkt", stellt Umweltministerin Margit Conrad fest. Rheinland-Pfalz etabliere sich auch in der Forschung zu einer Adresse für die Geothermie-Sparte. Für die Forschung und Entwicklung stünden enorme Fördergelder zur Verfügung.  Auch das Land fördere, etwa über das Institut für geothermisches Ressourcenmanagement, verschiedene Forschungsprojekte. Das Umweltministerium finanziere zum Beispiel die Erforschung neuer Messmethoden für "Hot Spots" - Heißwasservorkommen für Geothermie-Kraftwerke -, die das Fündigkeitsrisiko für Investoren senken sollen. "Wenn zukünftig Erdwärme einen erheblichen Beitrag zur Energieversorgung und zum Klimaschutz leisten soll, müssen weitere erhebliche Innovationen und Technologiefortschritte erzielt werden", so Conrad. Ende 2007 wurde das erste industrielle Geothermie-Kraftwerk in Landau in Betrieb genommen. Conrad: "Ich setze auf diese Professur mit ihrem jungen Team. Sie kann wesentlich dazu beitragen, die konkreten Projekte in Rheinland-Pfalz zu einem schnelleren Erfolg zu bringen."

"Die Ressourcen an fossilen Brennstoffen und Uran sind endlich. Es gehört aber zu den dringendsten Aufgaben unserer Gesellschaft, die Kontinuität in der Energieversorgung zu erhalten", erläutert Schill. "Deshalb müssen wir neue Technologien zur Energieversorgung entwickeln, die außerdem dem gesellschaftlichen Anspruch an eine CO2-neutrale Energiegewinnung genügen." Das Ziel der Geothermie-Gruppe an der Johannes Gutenberg-Universität ist es, in Kooperation mit dem Institut für Geothermisches Ressourcenmanagement (igem) in Bingen langfristig ein führendes Zentrum für EGS-Technologie im kristallinen Grundgebirge aufzubauen. Kooperationen sind mit der Geothermik-Gruppe der Angewandten Geophysik an der RWTH Aachen, dem Geoforschungszentrum Potsdam, dem Umweltforschungszentrum Leipzig und dem GGA Institut in Hannover geplant.


Wissenschaftliches Engagement für das Hot-Dry-Rock-Verfahren (EGS-Technologie; Enhanced Geothermal Systems)

Der kristalline Untergrund berge das größte Potenzial für geothermische Energiegewinnung in Deutschland, heißt es in der Pressemitteilung. Der derzeitige Stand der EGS-Technologie sei vielversprechend, aber nicht so weit entwickelt, dass Energie in der angestrebten Menge gewonnen werden könnte. Die Entwicklung dieser Technologie, bei der während der Stimulation des Reservoirs die vorhandenen Räume für hydrothermale Wässer vergrößert werden, erfordert ein bedeutendes wissenschaftliches Engagement, welchem sich die Universität Mainz mit der Ernennung von Dr. Eva Schill zur Professorin für Geothermie stellt.


Magnetotellurik identifiziert signifikante Ressourcen und natürlichen Reservoirs

Die bisherigen und laufenden Forschungsarbeiten der Geowissenschaftlerin konzentrieren sich auf die Geothermik des kristallinen Grundgebirges und insbesondere die Ressourcen im Gebiet des Oberrheingrabens. Auf dem Gebiet der 3D-Modellierung des tiefen Untergrunds im Bereich Geologie und Geothermik hat sie mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit zum Verständnis der thermischen Prozesse und der Abkühlgeschichte des Gotthard- und Aar-Massivs beigetragen. Mit einem ähnlichen wissenschaftlichen Ansatz tragen ihre Forschungsarbeiten in laufenden Projekten im Oberrheingraben in Verbindung mit neuartig eingesetzten geophysikalischen Methoden (Magnetotellurik) entscheidend zur Lösung einer der wichtigsten Fragestellungen in der Geothermie bei, nämlich der Identifikation von signifikanten Ressourcen und natürlichen Reservoirs.

16.02.2008   Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz,

 

EU-Kommission zeichnet Stromwechsel-Kampagne aus

Anzeigenmotiv der Kamapgne.
Anzeigenmotiv der Kamapgne.

Die Kampagne zum Stromanbieterwechsel "Strom. Jetzt wechseln. Jetzt sparen." wurde am 13.02.2008 als beste Verbraucherkampagne 2007 ausgezeichnet. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) macht damit mobil gegen hohe Strompreise. Die Kampagne soll wachrütteln und gleichzeitig signalisieren: Den Stromanbieter zu wechseln ist einfach und ohne Risiko möglich. Das spart Energiekosten, schont die Umwelt und leistet einen Beitrag für mehr Wettbewerb im Strommarkt. Aus Anlass des diesjährigen Weltverbrauchertags hatte EU-Verbraucherkommissarin Kuneva einen Wettbewerb zur besten Verbraucherschutz-Kampagne in der EU ausgerufen. Die Aktion soll verdeutlichen, wie wichtig es ist, Verbraucher umfassend und verständlich über Themen zu informieren, die ihren Alltag bestimmen. Der Gewinner aus Deutschland hat nun in Brüssel die Chance, europaweit zum Sieger gekürt zu werden.  Bei ihrem Treffen im Europäischen Haus in Berlin einigte sich die Jury auf den deutschen Gewinner. Neben Ursula Heinen, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverbraucherministerium (BMELV), nahmen weitere Jury-Mitglieder an der Entscheidung teil, darunter der Leiter der Kommissionsvertretung in Deutschland, Dr. Gerhard Sabathil, sowie Prof. Dr. Carl-Heinz Moritz, zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung Warentest. Ebenfalls anwesend waren die Jury-Mitglieder Dr. Martine Mérigeau, Geschäftsführerin von Euro-Info-Verbraucher e.V. (Träger der Europäischen Verbraucherzentren Frankreich und Deutschland – Kehl) und Jutta Gurkmann, Leiterin des Europäischen Verbraucherzentrums (EVZ) Deutschland. Das EVZ hatte den Wettbewerb im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt.
Beworben hatten sich sechs Einrichtungen des rechtlichen, wirtschaftlichen und des grenzüberschreitenden Verbraucherschutzes. Der Wettbewerb richtete sich an Verbrauchereinrichtungen, Behörden, Schulen und private Unternehmen, die 2007 ein an die Öffentlichkeit gerichtetes Projekt über Verbraucherrechte oder deren Geltendmachung realisiert hatten. Dem Gewinner der nationalen Ausscheidung winkt nun eine Einladung nach Brüssel, wo aus den Gewinnern aller 27 Mitgliedstaaten die beste Verbraucherkampagne 2007 der EU ermittelt wird. Die europaweite Endausscheidung findet in der zweiten Märzwoche statt, unmittelbar vor dem Weltverbrauchertag 2008.

Die multimediale Kampagne zum Stromanbieterwechsel "Strom. Jetzt wechseln. Jetzt sparen." im Internet: http://www.verbraucherzentrale.de/stromwechsel

Informationen zur EU-Verbraucherschutzpolitik im Überblick: http://ec.europa.eu/consumers/index_de.htm .

Leitfaden "10 Grundsätze der Verbraucherpolitik in der EU" als PDF-Dokument

16.02.2008   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bundesverband der Verbraucherzentralen,
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Solar-Faschingsnachlese: Ralos beweist den Klimawandel; private Photovoltaik-Anlage produziert mehr Strom als Block A des Atomkraftwerks Biblis

Solar-Fasching in Bürstadt.
Solar-Fasching in Bürstadt.

Beim Fastnachtsumzug der Stadt Bürstadt beteiligte sich die Ralos Vertriebs GmbH mit einem eigenen Karnevalswagen. Die Imagekampagne der Stadt Bürstadt "Entente Solar" wurde von den Fastnachts-Verantwortlichen aufgegriffen und mit dem Motto "55 Umzugsjahr(e) – Bürstadt punktet bei Solar(e)" umgesetzt. Der Umzug war auch der erste Auftritt der Sonnen-Botschafterin Janina Bolz mit einem eigenen Motivwagen. Da Ralos beabsichtigt, ein neues Vertriebsbüro in Bürstadt einzurichten wurde ein eigener Solar-Motivwagen gebaut. Der "Beweis des Klimawandels" kam bei den 20.000 Zuschauern des Fastnachtsumzugs gut an, berichtet Ralos. Ebenso hatte Erhard Renz die Lacher auf seine Seite. Er stellte fest, dass "seine private PV-Anlage 2007 erstmals mehr Strom produzierte als Block A des Atomkraftwerkes Biblis", denn Block A sei bekanntlich wegen Schwierigkeiten mit unkorrekt befestigten Dübeln im gesamten Jahr 2007 vom Netz genommen worden.   Die Resonanz der Zuschauer und der Spaß den die Beteiligten hatten, lasse vermuten, dass dies nicht die letzte derartige Aktion der Sonnenstrom-Spezialisten war.

16.02.2008   Quelle: Ralos Vertriebs GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ralos; Berno Nix,

 

Solarparc AG vervielfacht den Gewinn und erhöht den Dividendenvorschlag

Freiflächen-Photovoltaikanlage in Hofkirchen
Freiflächen-Photovoltaikanlage
in Hofkirchen

Die Solarparc AG (Bonn) hat Umsatz und Ertrag im Geschäftsjahr 2007 deutlich ausgebaut. Der Konzernumsatz des auf den Betrieb und den Verkauf regenerativer Energieparks spezialisierten Unternehmens kletterte auf 33,6 Millionen Euro (Vorjahr: 8,9 Mio. EUR), berichtet die Solarparc AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich im Vergleich zum Vorjahr auf 4,4 Millionen Euro (Vorjahr: 2,0 Mio. EUR) mehr als verdoppelt. Das Konzernergebnis erhöhte sich auf 1,88 Millionen Euro (Vorjahr: 0,32 Mio. EUR) und reflektiere den erfolgreichen Verlauf des gesamten regenerativen Energieparkgeschäftes der Solarparc AG.   Das Konzernergebnis je Aktie stieg auf 0,31 Euro (Vorjahr: 0,05 Euro). In diesem Ergebnis enthalten sei die Veräußerung von Solarparks in Deutschland mit einer Gesamtleistung von 6 Megawatt (MWp) an internationale Investoren. Der Vorstand will der Hauptversammlung eine auf 0,20 Euro je Aktie erhöhte Dividende vorschlagen (Vorjahr: 0,10 Euro).


Wind- und Solarparkmanagement steigt auf jeweils über 40 MW

Der Solarparc-Konzern hat nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr sein Windparkportfolio auf 40,7 Megawatt (MW) ausgebaut (Vorjahr: 39,9 MW) und die Stromerzeugung gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Prozent auf 67,3 Millionen Kilowattstunden erhöht (Vorjahr: 61,3 Mio. kWh). Die konzerneigenen Solarkraftwerke mit einer Gesamtleistung von unverändert 2,5 MWp sorgten für die Produktion von 2,42 Millionen Kilowattstunden emissionsfreien Strom (Vorjahr 2,25 Mio. kWh). Das in der technischen Betriebsführung verwaltete Volumen an Solarkraftwerken sei im Vergleich zum Vorjahr auf 40,3 MWp kräftig angewachsen (2006: 16,2 MWp). Der von der Solarparc AG produzierte Ökostrom versorgt rechnerisch rund 75.000 Menschen im Jahr.


Wind- und Solarparks mit 32 MW geplant


Im laufenden Jahr will der Konzern Windparks mit 16 MW in Deutschland für das eigene Portfolio bauen. Des Weiteren plant die Solarparc AG für das laufende Geschäftsjahr die Errichtung von Solarparks mit einer Leistung von bis zu 16 MWp, wovon ein Großteil erstmalig außerhalb Deutschlands (Spanien) realisiert werden soll.

15.02.2008   Quelle: Solarparc AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Photovoltaik-Systemhaus IBC SOLAR AG verstärkt Führungsteam

IBC SOLAR-Vorstand Sauer.
IBC SOLAR-Vorstand
Sauer.

Die IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) holte einen neuen Vorstand an Bord. Seit dem 1. Januar 2008 bildet Thomas C. Sauer mit dem Firmengründer und Vorstandsvorsitzenden Udo Möhrstedt die Doppelspitze des Managements der IBC SOLAR AG. Zuletzt war Thomas C. Sauer Geschäftsführender Gesellschafter bei dem Energieberatungsunternehmen EXXERGY GmbH. Neben seiner universitären Ausbildung zur Verfahrenstechnik kann er auf Erfahrungen im industriellen Umfeld der Industrie- und Spezialgase, Luftfahrt, Spezialglas sowie Photovoltaik verweisen.   Sauer war in seiner beruflichen Laufbahn bei Union Carbide/Praxair, Flytex und für die Schott AG tätig. "Mit Herrn Sauer haben wir einen wichtigen Strategen für unser Unternehmen gewonnen und einen weiteren wichtigen Schritt zur zukünftigen strategischen Ausrichtung von IBC getan“, erklärt Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender und Firmengründer der IBC-Unternehmensgruppe. "Unser Unternehmen wird von seiner langjährigen Erfahrung im Technologiebereich und als Unternehmensberater profitieren." Sowohl die Logistik als auch speziell das Supply Chain Management sollen durch Sauer neue Impulse erhalten, damit IBC Solar auch in Zukunft im internationalen Photovoltaik-Markt weiter erfolgreich expandieren könne.

Mehr als 350 Megawatt Photovoltaik-Leistung geliefert

Die IBC SOLAR AG ist seit der Gründung im Jahr 1982 ausschließlich in der Photovoltaik tätig. Aktuell wurde das Haus mit dem Preis "Bayerns Best 50" geehrt. Die Auszeichnung würdigt die 50 wachstumsstärksten Unternehmen in Bayern im Jahr 2006. Derzeit bedient die IBC-Unternehmensgruppe mit mehreren Tochtergesellschaften in Europa und Asien den Weltmarkt mit Hochleistungs-PV-Systemen aller Größenordnungen vom Einfamilienhausdach bis zum solaren Großprojekt. Bis heute wurden nach Angaben des Unternehmens mehr als 350 Megawatt (MWp) Photovoltaik-Leistung für zehntausende Solarstrom-Anlagen auf der ganzen Welt geliefert.

15.02.2008   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC Solar AG,
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EPURON verstärkt Führungsteam und stellt Weichen für Wachstum

EPURON-Geschäftsführer Dr. Tim Meyer
EPURON-Geschäftsführer Dr. Tim Meyer

Die EPURON GmbH (Hamburg), ein Tochterunternehmen der börsennotierten Conergy AG, verstärkt ihre Geschäftsführung mit dem Solar-Experten Dr. Tim Meyer (37). Das Unternehmen, das weltweit regenerative Großprojekte entwickelt und finanziert, stelle damit eine weitere Weiche für profitables Wachstum, heißt es in der Pressemitteilung. Dr. Meyer übernimmt in der Geschäftsführung die Leitung der Regionen Spanien und Amerika. Er ersetzt in dieser Funktion Thomas-Tim Sävecke, der nach zweijähriger Tätigkeit bei EPURON zur Conergy Sales & Systems zurückkehrt und dort die Position des COO einnimmt.  Seit 2005 bei Conergy tätig, war Dr. Meyer zuletzt mit der Geschäftsführung der Conergy Services GmbH betraut. Conergy Services übernimmt die technische und kaufmännische Betriebsführung von regenerativen Großanlagen. Zu den Kunden zählen neben EPURON zahlreiche institutionelle Investoren und andere Anlagenbetreiber. Diese Position wird der promovierte Elektrotechniker auch weiterhin innehalten. "Durch die jetzt noch engere Anbindung der Betriebsführung können wir unseren Kunden optimierte Cashflows und ein maßgeschneidertes Risikomanagement über die gesamte Laufzeit der Projekte anbieten", so Dr. Meyer.



Internationale Positionierung in Photovoltaik- und Windenergie-Wachstumsmärkten

Allein in Deutschland schloss EPURON nach eigenen Angaben 2007 fünf Solarparks mit einer Photovoltaik-Gesamtleistung von 15 Megawatt (MW) an das öffentliche Stromnetz an. In Spanien konnte im letzten Jahr der Startschuss für Photovoltaikprojekte mit einer Gesamtleistung von rund 30 MW fallen, die noch vor dem Herbst an das öffentliche Stromnetz gehen sollen. Darüber hinaus seien wichtige Meilensteine bei der Entwicklung von Solarprojekten in Italien, Griechenland, Korea und USA erreich worden. In der Windenergie stellte EPURON im vergangenen Jahr insgesamt 26 MW fertig, darunter die ersten Projekte in Italien und Frankreich. Zudem erzielte das Unternehmen im australischen Windmarkt signifikante Fortschritte, indem Projektrechte für 90 Megawatt an den Energieversorger Origin verkauft wurden. Außerdem schloss EPURON ein Joint Venture mit dem australischen Finanzdienstleister Macquarie. Weitere Zielmärkte für Windkraftprojekte liegen in Osteuropa, der Türkei und in Indien.

Geschäftsführer Nikolaus Krane sieht dem angebrochenen Jahr optimistisch entgegen: "Mit Dr. Tim Meyer haben wir einen ausgezeichneten Experten für EPURON gewinnen können. Unser gemeinsames Ziel ist es, für institutionelle und strategische Investoren der bevorzugte Projektentwickler und Finanzierer zu sein. Mit unserem einzigartigen Portfolio an internationalen regenerativen Großprojekten befinden wir uns auf dem richtigen Weg."

15.02.2008   Quelle: EPURON GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPURON GmbH,
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Hamburger Solarpreis 2007 für innovative Solar-Hackgut-Heizung

Montage der Solarkollektoren.
Montage der Solarkollektoren.

Der Hamburger Umweltsenator Axel Gedaschko hat am 13. Februar 2008 die Nitzbon & Partner GmbH mit dem Hamburger Solarpreis 2007 ausgezeichnet. Dem Maschinenbauunternehmen ist es gelungen, die Heizkosten mit Hilfe einer thermischen Solaranlage und einer Hackgut-Heizung um rund 80 Prozent zu senken. Öl und Strom wurden durch die Sonne und Hackschnitzel als Energielieferanten abgelöst. Die Planung, Projektierung und Ausführung der kombinierten Solar- und Hackgut-Heizung blieb ebenfalls in der Region. Sie wurde von dem auf alternative Energiekonzepte spezialisierten Unternehmen Stöver aus Himmelpforten (Landkreis Stade) ausgeführt. "Die gesamte Anlage wird intelligent gesteuert. Wir nutzen immer erst die kostenlose Sonnenenergie und starten die Hackgut-Heizung zusätzlich, wenn die Kraft der Sonne nicht ausreicht", betont Diplom-Ingenieur Ingo Stöver.   Laut Stöver kann die Heizkostenersparnis je nach verwendetem Hackgut zwischen 78 Prozent (Restholz-Hackschnitzel) und 88 Prozent (Elefantengras) liegen. Zudem hätten sich Nitzbon & Partner damit von den steigenden Öl- und Strompreisen abgekoppelt und könnten zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.


Kollektor- und Speichertechnik der Solargenossenschaft BUSO

Gerhard John, Geschäftsführer der Nitzbon & Partner GmbH, zeigt sich überzeugt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: "Für uns als Unternehmen muss sich solch eine Investition auch wirtschaftlich darstellen lassen. Durch das durchdachte Konzept der Firma Stöver wird sich unsere neue Heizungsanlage bei den heutigen Energiepreisen nach rund 6 Jahren amortisiert haben." Die Firma Stöver kann auf eine mehr als 150-jährige Tradition in der Haustechnik zurückblicken und ist Mitglied der BUSO Bund Solardach eG, der einzigen länderübergreifenden Solargenossenschaft Europas. Die Kollektor- und Speichertechnik der mit dem Hamburger Solarpreis 2007 ausgezeichneten Anlage sind exklusive Produkte der Solargenossenschaft BUSO.

15.02.2008   Quelle: BUSO Bund Solardach eG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BUSO Bund Solardach eG,
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Bioenergiedorf Jühnde: Fünf Filme zum auf DVD zeigen die ganze Geschichte

Pünktlich zur Tagung "Bioenergiedörfer - Wege zu einer eigenständigen Wärme- und Stromversorgung durch Biomasse" am 15. und 16. Februar erscheint die DVD "Bioenergiedorf Jühnde", eine Produktion der IWF Wissen und Medien gGmbH in Zusammenarbeit mit dem Interdisziplinären Zentrum für Nachhaltige Entwicklung der Universität Göttingen IZNE. Die Tagung wird von den Wissenschaftlern des IZNE in der alten PH "Aula am Waldweg" durchgeführt. Die DVD enthält einen Hauptfilm mit dem Titel "Jühnde - Der Weg zum Bioenergiedorf" und 4 Clips, die ins Detail gehen und alles rings um das Bioenergiedorf Jühnde beleuchten, wie die Autoren der Filme Dr. Thomas Schledding und Michaela von Bullion berichten. Neben den 5 Filmen enthält die DVD auch Dateien mit Informationsmaterial und Arbeitsmaterial des IZNE, mit dem sich interessierte Dörfer bei der Umstellung auf Bioenergie vorbereiten können.   Im Hauptfilm berichten Jühnder Bürger und Wissenschaftler des IZNE in einer moderierten Gesprächsrunde über den Weg Jühndes zum Bioenergiedorf. Die Experten in Sachen Bioenergiedorf erzählen von der Idee, von der Auswahl des Dorfes und vom ersten Spatenstich. Sie sprechen über Bau und Betrieb der Bioenergieanlage sowie über die ökonomischen, organisatorischen und sozialen Besonderheiten des Umwandlungsprozesses. Der Geowissenschaftler Professor Dr. Hans Ruppert, Leiter des IZNE, erläutert, wie und warum die Mitarbeiter des IZNE der Universität Göttingen auf die Idee kamen, ein Bioenergiedorf zu entwickeln und warum die Auswahl auf Jühnde fiel.


Filmclip zeigt den biologischen Stoffkreislauf

Dr. Marianne Karpenstein-Machan ist die verantwortliche Agrarwissenschaftlerin im Modellprojekt Bioenergiedorf Jühnde. In einem weiteren Filmclip erklärt sie den biologischen Stoffkreislauf, vom Anbau der Biomasse (Getreide, Mais, Gras usw.), von der Fermentation (Prinzip Sauerkraut), vom Gewinnen und Nutzen des beim Vergären der Biomasse entstehenden Methans bis hin zu den Gärresten die wieder auf den Acker gebracht werden, wo der Kreislauf von vorn beginnt.


Nahwärmenetz versorgt 75 % der Jühnder Haushalte

Der Zuschauer kann eine Besuchergruppe auf der Anlage in Jühnde begleiten und erfährt, wie Biogas ein Blockheizkraftwerk antreibt, das Strom produziert. Der Strom wird ins Stromnetz eingespeist und verkauft. Die bei diesem Prozess anfallende Wärme heizt Wasser, das über das Nahwärmenetz 75 % der Jühnder Haushalte versorgt. Für kalte Tage und Nächte gibt es noch eine Holzhackschnitzelheizung, die zusätzlich Wasser für das Nahwärmenetz aufheizt. Für Notfälle steht eine Ölheizung zur Verfügung, die mit Bioöl betrieben werden kann.


Technische Neuerungen und ein neues soziales Miteinander im Dorf

Im vierten Filmclip erläutern Sozialwissenschaftler des IZNE, dass geeignete Planungsmethoden, überzeugende Bannerträger der Idee und eine Anschubfinanzierung in Jühnde wichtig für die Umsetzung der Idee Bioenergiedorf waren. Kernpunkt sei aber, die Bürger des Dorfes von Anfang an in Planung und Umsetzung einzubeziehen und dabei ihre Bedürfnisse und Kritikpunkte ernst zu nehmen. Besonders der Umweltschutz, die verminderten Kosten für die Heizung sowie der persönliche Erfolg, an einem großen, gesellschaftlich relevanten Projekt beteiligt zu sein, hätten die Bürger motiviert. Das Projekt "Bioenergiedorf" habe in Jühnde nicht nur technische Neuerungen, sondern auch ein neues soziales Miteinander im Dorf bewirkt.


Leitfaden und DVD bei der FNR erhältlich


Die Produktion der IWF wurde vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) finanziell unterstützt. Die DVD ist ab Mitte Februar zusammen mit dem kostenlosen "Leitfaden - Wege zum Bioenergiedorf" erhältlich bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) Hofplatz 1; 18276 Gülzow E-mail: info@fnr.de

15.02.2008   Quelle: IZNE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Erneuerbare Energien als Schlüssel zum Umbau der Versorgungsstruktur in Deutschland

Die Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle.
Die Sonne ist eine unerschöpfliche
Energiequelle.

Ein massiver Ausbau der erneuerbaren Energien, gefördert durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), ist der Schlüssel für eine dauerhaft sichere Versorgungsstruktur in Deutschland. Das ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen Reinhard Bütikofer, Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen, und der Geschäftsführung der SCHOTT Solar GmbH. SCHOTT Solar steht in regelmäßigem Austausch mit Politikern und Wissenschaftlern, um der gesellschaftlichen Verantwortung im Rahmen der Energiefrage in Deutschland gerecht zu werden. "Die erneuerbaren Energien wachsen schneller als alle Prognosen dies vorhergesehen haben. Das sind Verdienste des EEG und der hervorragenden Technologie, die vor allem aus Deutschland kommt und zu der die SCHOTT Solar GmbH seit nunmehr 50 Jahren einen großen Beitrag leistet", so Michael Harre, Mitglied der Geschäftsleitung der SCHOTT Solar GmbH.   Weiter betonte Harre Deutschlands Rolle als Vorreiter bei diesen Zukunftstechnologien. "Wir brauchen das EEG, um die erneuerbaren Energien weiter zu fördern, denn nur so ist ein sinnvoller und dringend nötiger Umbau der Versorgungsstruktur in den nächsten Jahren zu schaffen", ergänzt Bütikofer.



EEG stellte die Weichen für einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien

"Eine Abkehr von Atomkraftwerken und fossilen Brennstoffen mit viel CO2-Ausstoß ist nur mit erneuerbaren Energien zu bewältigen", so Bütikofer weiter. Der Solarenergie sei dabei großes Potenzial zuzusprechen: "Die Sonne ist eine quasi unerschöpfliche Quelle, die in einer Stunde so viel Energie auf die Erde schickt, wie wir Menschen in einem Jahr verbrauchen. Dieses Potenzial müssen wir in Deutschland nutzen." Darüber hinaus müssten alle Lebensbereiche konsequent auf Energieeffizienz und Energieeinsparung ausgerichtet werden, bekräftigt Bütikofer. Mit dem EEG hat seine Partei zu Zeiten der rot-grünen Bundesregierung die Weichen für einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien gestellt. Demnach erhalten Betreiber, die Strom aus regenerativen Energien in das öffentliche Stromnetz einspeisen, vom örtlichen Energieversorger eine über 20 Jahre gesetzlich festgelegte Vergütung. So profitieren beispielsweise Privathaushalte, die jetzt in eine Photovoltaikanlage investieren, über zwei Jahrzehnte von diesem festen Zuschuss. Die Anlage finanziere sich über den Stromertrag praktisch von selbst, betont SCHOTT Solar.

15.02.2008   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schott Solar.,
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SolarWorld AG steigert Konzernumsatz und operatives Ergebnis um mehr als 30 Prozent

Der Photovoltaik-Konzern SolarWorld hat im Geschäftsjahr 2007 das nationale und internationale Solargeschäft nachhaltig ausgebaut, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Konzernumsatz legte vor dem Hintergrund kräftiger Nachfrage gegenüber dem Vorjahr um mehr als 35 Prozent auf 699 Millionen Euro zu (Vorjahr: 515 Mio. EUR). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 48 Prozent auf 175 Millionen Euro (Vorjahr: 118 Mio. EUR) und reflektiere das Wachstum des Konzerns entlang der gesamten Wertschöpfungskette.   Der Jahresüberschuss erhöhte sich um 33 Prozent auf 97 Millionen Euro (Vorjahr: 73 Mio. EUR). Diese operativen Ergebnisse verstünden sich ohne Sondereffekte, heißt es in der Pressemitteilung. Mit Sondereffekten erreichte der Konzern ein EBIT von 202 Millionen Euro (Vorjahr: 181 Mio. EUR) und einen Jahresüberschuss von 113 Millionen Euro (Vorjahr: 131 Mio. EUR).


SolarWorld als stark wachsendes Unternehmen und beliebter Arbeitgeber gewürdigt

Der SolarWorld Konzern zählte Dank seiner in den letzten Jahren konsequent umgesetzten Expansionsstrategie 2007 zu den 50 am stärksten wachsenden Technologieunternehmen in Deutschland. Die Beratungsgesellschaft Deloitte würdigte das Unternehmen damit in seinem "Fast 50"-Wettbewerb für das rasante Umsatzwachstum seit 2002. Daneben wurde die SolarWorld AG vom Great Place to Work- Institute Deutschland, unterstützt durch die Zeitschriften Capital und Impulse, zu den einhundert besten Arbeitgebern in Deutschland gekürt. Die Entscheidung wurde auf Basis von Mitarbeiterbefragungen getroffen.

14.02.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Millennium steigert Umsatz um rund 75 Prozent; Jahresüberschuss verbessert sich um 18 %

Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 1.
Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 1.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) hat am 14.02.2008 im Rahmen der Bilanzpressekonferenz in München den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2006/2007 vorgelegt. Erneut hat der Konzern, der schwerpunktmäßig solarthermische Kraftwerke entwickelt, sowohl Umsatz als auch Ergebnis zum Bilanzstichtag, 31. Oktober 2007, deutlich gesteigert. Die Umsätze nach dem internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS stiegen nach Angaben des Unternehmens von rund 17,83 Millionen Euro im Vorjahr um rund 75 Prozent auf 31,15 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss nach Steuern legte von 10,08 Millionen Euro um rund 18 Prozent auf rund 11,87 Millionen Euro zu.   Dieses Ergebnis liege im Rahmen der Planungen und entspreche einem Gewinn pro Aktie in Höhe von 1,20 Euro, betont das Unternehmen. Die positive Ergebnis- und Umsatzentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahrs resultiere insbesondere aus den Projektfortschritten in Spanien. Neben Teilabrechnungen von Projektentwicklungen habe der Abschluss der Finanzierung und die vollständige Abrechnung der Projektentwicklungsleistungen des Solarkraftwerks Andasol 2 zum Gewinnanstieg beigetragen.


Umsätze mit Parabolrinnen-Kraftwerken Andasol 1 und 2

Der Konzern profitierte auch vom steigenden Auftragsvolumen der Technologietochter Flagsol. Schwerpunkt ihrer operativen Geschäftstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr waren die Lieferung von Ingenieursdienstleistungen und der Steuerung für die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Andasol 1 und 2. Nennenswerte Umsatzerlöse konnte Solar Millennium darüber hinaus im Geschäftsfeld Projektfinanzierung durch den Einstieg der portugiesischen EDP-Gruppe in zwei spanische Projekte und den Anteilsverkauf von 50 Prozent der Anteile an den zugehörigen Projektgesellschaften generieren. Hinzu kam ein Anteilsverkauf an der Kraftwerksgesellschaft Andasol 2 in Höhe von 25 Prozent an eine Beteiligungsgesellschaft.


Joint Venture "MAN Solar Millennium GmbH"

Zum Aufbau des Geschäftsfelds Kraftwerksbau wurde im Mai 2007 die MAN Solar Millennium GmbH gegründet. Im laufenden Geschäftsjahr soll dieses Gemeinschaftsunternehmen erstmals relevant zu der geplanten deutlichen Steigerung von Umsatz und Ergebnis auf Konzernebene beitragen. Der Vorstand möchte seine Wachstumsstrategie konsequent fortsetzen. Zur Finanzierung der weiteren Expansion im Rahmen des bestehenden Geschäftsmodells führt Solar Millennium in Kürze eine Barkapitalerhöhung durch.


Andasol 1 soll im Sommer an das Netz

Die Realisierung der spanischen Solarkraftwerke erfolge plangemäß, so Solar Millennium: Andasol 1, das erste Parabolrinnen-Kraftwerk Europas und mit über 510.000 Quadratmeter Kollektorfläche das größte Solarkraftwerk der Welt, werde im Sommer dieses Jahres an das Netz gehen. Für das laufende Geschäftsjahr seien die Finanzierungsabschlüsse und der Baubeginn für Andasol 3 sowie eines weiteren Kraftwerks in Spanien geplant. Plangemäß verlaufen ebenso die Aufträge der Solar Millennium-Tochter Flagsol. Das Technologieunternehmen erbringt Ingenieurleistungen für die im Bau befindlichen Andasol-Kraftwerke, für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Bau des ersten Parabolrinnen-Kraftwerks Chinas sowie für die Realisierung und Auslegung des Solarfelds eines Hybrid-Kraftwerks - das erste seiner Art in Ägypten. Zum Ausbau der technologischen Spitzenposition investiert der Konzern in Forschung und Entwicklung. So werde beispielsweise eine neue, hoch effiziente Kollektorgeneration entwickelt.

"Solarthermischen Kraftwerken steht ein überproportionales Wachstum im boomenden Markt erneuerbarer Energien bevor. An dieser Entwicklung können wir auf Basis unserer Spitzenposition bei der Parabolrinnen-Technologie entscheidend partizipieren und so zu einer nachhaltigen Energieversorgung in vielen Ländern dieser Erde beitragen", sagt Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium: Thomas Mayer, Finanzvorstand des Unternehmens ergänzt: "Solar Millennium hat seine Unternehmenstätigkeit kontinuierlich und zielgerichtet ausgebaut. Die Reputation im Weltmarkt ist ausgezeichnet. Durch die positive Marktentwicklung, die steigende Projektanzahl und die Weiterentwicklung unserer Technologie werden wir unsere positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung konsequent fortsetzen."

Der Geschäftsbericht mit dem Konzern-Jahresabschluss 2006/2007 steht unter http://www.SolarMillennium.de zum Herunterladen bereit.

14.02.2008   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Bundesverband Solarwirtschaft: Nur sechs Prozent der Wohngebäude heizen mit Solarwärme

Photovoltaikmodule (links) boomen; Solar- wärme-Kollektoren (rechts) rückläufig.
Photovoltaikmodule (links) boomen; Solar-
wärme-Kollektoren (rechts) rückläufig.

Der Zubau umweltfreundlicher Solar-Heizungen hat sich 2007 verlangsamt, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Während die Nachfrage nach Solarstromanlagen (Photovoltaik) im vergangenen Jahr um 30 Prozent zugenommen hat, konnte das kräftige Vorjahreswachstum der Solarwärme (Solarthermie) nicht fortgesetzt werden. Nach Erhebungen des BSW-Solar war der Absatz von Solarheizungen 2007 rückläufig, die neu installierte Kollektorfläche sank um 37 Prozent. Rund 94.000 Solarthermie-Anlagen wurden im vergangenen Jahr in Deutschland installiert, gegenüber 140.000 Anlagen im Jahr 2006.  Insgesamt nutzen hierzulande mit über einer Million Haushalten sechs Prozent aller Wohngebäude die umweltfreundliche Wärme von der Sonne für warmes Wasser oder Raumwärme.


Vier Millionen alte Kessel heizen bares Geld durch den Schornstein

"Der Modernisierungsstau bei Heizungsanlagen hat auch bei Solaranlagen zu Zurückhaltung bei Kaufentscheidungen geführt", kommentiert Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. Dabei zeigten die Rekordölpreise in diesem Winter die dringende Notwendigkeit, auf alternative Energieformen zur Wärmegewinnung umzusteigen. Mehr als vier Millionen Heizkessel in Deutschland seien völlig veraltet und heizten bares Geld durch den Schornstein, so Körnig. Neben dem Einbruch der Binnennachfrage nach Heizkesseln sieht der Bundesverband Solarwirtschaft den Marktrückgang vor allem in Vorzieheffekten durch die Mehrwertsteuererhöhung sowie einem Rückgang im Neubaubereich begründet.

Solarwärme spielt eine wichtige Rolle zum Erreichen der Ausbauziele für erneuerbare Energien in der Wärmeversorgung sowie für die Klimaschutzziele in der Europäischen Union. In ihrem Klima- und Energieprogramm hat die Bundesregierung daher den Weg eingeschlagen, erneuerbare Wärmetechnologien stärker auszubauen und dadurch einen wirksamen Beitrag zur Verringerung des Kohlendioxidausstoßes zu leisten. Ein regeneratives Wärmegesetz für den Neubau ist für 2009 geplant. Finanzielle Anreize durch das Marktanreizprogramm (MAP) sowie verbindliche ordnungsrechtliche Vorgaben sollen dabei zum Erreichen der Klimaschutzziele beitragen.


Stimmige Rahmenbedingungen für Solarwärme erforderlich

"Wir blicken für die Solarthermie-Branche verhalten optimistisch in das Jahr 2008", sagt Carsten Körnig. "Zwar besteht aufgrund der Heizkostenexplosion ein großer Modernisierungsdruck, doch müssen die Rahmenbedingungen stimmen, damit die vollen Potenziale für Klimaschutz und Heizkostenreduktion ausgeschöpft werden können." Der BSW-Solar bewertet das Wärmegesetz zwar als einen Schritt in die richtige Richtung, sieht jedoch dringenden Nachbesserungsbedarf in drei Punkten: Erstens sei ein gesetzlicher Anspruch auf Solarförderung erforderlich, zweitens müsse sichergestellt werden, dass Investitionen in erneuerbare Energien zur Wärmegewinnung bei jedem Neubau zum Standard werden und drittens müssten strengere Grenzwerte für Abgas-Verluste veralteter Heizkessel festgelegt werden, um deren Austausch zu beschleunigen, betont der BSW-Solar.


Eigenheimbesitzer werden für Investitionen in Solarthermie doppelt belohnt

Bereits seit Jahresbeginn gelten verbesserte Förderkonditionen im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien. Für die Installation einer Solarheizung und die gleichzeitige Umsetzung von Energiesparmaßnahmen wird der Eigenheimbesitzer doppelt belohnt: Eine typische Solarheizung mit 15 Quadratmetern Kollektorfläche erhält bis zu 3.400 Euro Investitionszuschuss. Wer seine Heizung bis zum 30. Juni modernisiert, bekommt noch einen zusätzlichen Bonus: 750 Euro gibt es für den Ersatz eines alten Öl- oder Gaskessels bei gleichzeitigem Einbau einer Solaranlage.

Informationen zum Marktanreizprogramm unter http://www.solarserver.de/marktanreizprogramm.html

14.02.2008   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar,
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Solar Millennium AG plant Barkapitalerhöhung zur Forcierung des Wachstumskurses

Parabolrinnen-Technologie für solarthermische Kraft- werke.
Parabolrinnen-Technologie
für solarthermische Kraft-
werke.

Die Solar Millennium AG (Erlangen), ein global tätiges Unternehmen mit dem Schwerpunkt auf solarthermischen Kraftwerken, plant in Kürze eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht aus genehmigtem Kapital. Beabsichtigt sei ein Emissionserlös in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe, der für die Finanzierung eines stärkeren Wachstums im Rahmen des derzeitigen Geschäftsmodells verwendet werden soll, berichtet Solar Millennium in einer Pressemitteilung. Mit dem Erlös der Kapitalerhöhung will der Vorstand die Expansion in den bestehenden Märkten finanzieren und über die Erschließung neuer Märkte die Internationalisierung vorantreiben. So soll in den nächsten Jahren die Entwicklung von Solarthermie-Projekten in Südeuropa, USA, China, Australien und den Regionen Nordafrika und Naher Osten intensiviert werden. Zugleich beabsichtigt Solar Millennium mit der Kapitalerhöhung, die Marktführerschaft bei der Parabolrinnen-Technologie zu sichern und auszubauen. Durch Investitionen in Forschung und Entwicklung sollen die Kosten solarthermischer Stromerzeugung deutlich sinken.   Mit der geplanten Kapitalerhöhung gibt Solar Millennium erstmals neue Aktien über die Börse aus. Der Börsengang an die Freiverkehrssegmente der Börsen München und Frankfurt sowie an den Xetra-Handel im Juli 2005 erfolgte ohne parallele Ausgabe neuer Aktien. Solar Millennium ist seitdem stark gewachsen und hat allein im letzten Geschäftsjahr 2006/2007 den Konzernumsatz nach den vorläufigen Zahlen um rund 75 Prozent steigern können. Für das laufende Geschäftsjahr 2007/2008 plant das Unternehmen erneut eine noch deutlichere Steigerung des Umsatzerlöses.



Christian Beltle: Solarthermische Kraftwerke in den sonnenreichen Regionen künftig von größter Bedeutung

Vorstandsvorsitzender Christian Beltle sieht enorme Potenziale für das Unternehmen: "Die Inbetriebnahme des ersten Parabolrinnen-Kraftwerks Europas in diesem Sommer bedeutet ein klares Signal für den Markt und eine wichtige Referenz für Solar Millennium. Solarthermischen Kraftwerken wird in den sonnenreichen Regionen der Erde für die Zukunft die größte Bedeutung unter allen erneuerbaren Energiearten zugesprochen. Durch die Kapitalerhöhung schaffen wir uns die notwendige Eigenkapitalbasis, um am überdurchschnittlichen Marktwachstum solarthermischer Stromerzeugung auch künftig entscheidend zu partizipieren."

14.02.2008   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Pramac und Oerlikon Solar unterzeichnen Vertrag zum Bau der ersten Dünnfilm-Solarfabrik der Schweiz

Dünnschicht-Photovoltaikproduktion mit Oerlikon-Technologie
Dünnschicht-Photovoltaikproduktion
mit Oerlikon-Technologie

Mit der Vertragsunterzeichnung zwischen Oerlikon Solar und Pramac SpA wurde der Grundstein zur ersten Dünnschicht-Photovoltaik-Fabrik der Schweiz gelegt. Oerlikon Solar werde im laufenden Jahr die schlüsselfertigen Produktionsanlagen liefern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die hochmoderne Pramac Produktionsstätte soll Anfang 2009 in Betrieb gehen. Die Jahreskapazität beträgt zunächst 30 Megawatt (MWp), ein Ausbau für die kommenden Jahre sei bereits geplant. "Mit der weltweit führenden Technologie von Oerlikon erwarten wir uns wichtige Anteile am stark wachsenden europäischen Dünnfilm-Photovoltaikmarkt zu gewinnen", erklärt Dr. Paolo Campinoti, CEO der Pramac Gruppe.  Mit dem Abschluss des Liefervertrags und dem Bau der ersten Schweizer Dünnschicht-Solarfabrik setzt Pramac auf einen der weltweit am schnellsten wachsenden Märkte. Die neuartige Dünnschicht-PV-Technologie von Oerlikon erlaubt nach Angaben des Herstellers erstmals die um 30 Prozent günstigere Produktion von Solarmodulen im Vergleich zur herkömmlichen wafer-basierenden Solartechnologie.


Startschuss für die industrielle Nutzung der Sonnenenergie in der Schweiz

Experten erwarten laut Oerlikon Solar bis 2010 die Erreichung der Netzparität in größerem Umfang, das heißt, den Zeitpunkt, an dem Solarstrom zu wettbewerbsfähigen Preisen in die Stromnetze eingespeist werden kann. "Wir freuen uns, dass sich Pramac als italienische Firma für den Standort Schweiz entschieden hat. Damit ist der Startschuss für die industrielle Nutzung der Sonnenenergie im großen Maßstab in der Schweiz vollzogen", sagt Jeannine Sargent, Vorstand von Oerlikon Solar. Mit der vorläufigen Produktionskapazität von 30MWp entspreche die von Pramac in einem Jahr erzeugte Menge an Solarmodulen der bis heute in der gesamten Schweiz verbauten Photovoltaik-Fläche.


Pramac schafft attraktive Arbeitsplätze; 250.000 Module pro Jahr

Auf über 30.000 Quadratmetern Fläche entsteht in der Nähe von Locarno im sonnigen Tessin die erste Dünnschicht-Solarfabrik der Schweiz. Mit rund 140 neu geschaffenen Arbeitsplätzen wird Pramac zum attraktiven Arbeitgeber in der Region. Zahlreiche Zulieferunternehmen werden zusätzlich vom neuen Werk profitieren. "Die hervorragende Infrastruktur und die aktive Unterstützung der regionalen Behörden haben uns die Entscheidung für Locarno als ersten Pramac Solar-Produktionsstandort stark vereinfacht", so Campinoti. Pramac peilt mit der ersten Ausbaustufe der Schweizer Solarfabrik eine Jahresproduktion von rund 250.000 Solarmodulen an. Campinoti: "Bei der von den Experten vorausgesagten und bereits abzusehenden Marktentwicklung streben wir in den kommenden Jahren einen rasanten Ausbau der bestehenden Kapazität an".


Eine Milliardenindustrie entsteht

Weltweit reagiert die Photovoltaik-Industrie immer stärker auf das vielversprechende Potenzial der Dünnschichttechnologie. So investieren zahlreiche Unternehmen verstärkt in den Auf- und Ausbau von Solarfabriken. Allein der deutsche Solarmarkt, europaweit führend, investierte in den vergangenen Jahren über zwei Milliarden Euro in diesen Zukunftsmarkt, rund ein Viertel davon floss laut BSW-Solar bereits in die Dünnschichttechnologie.

14.02.2008   Quelle: OC Oerlikon Balzers Ltd., Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OC Oerlikon Balzers Ltd., Solar,
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Solar-Dach in Bürstadt noch immer weltweit Nummer eins

5 MW-Solardach in Bürstadt (Teilansicht)
5 MW-Solardach in Bürstadt
(Teilansicht)

Im internationalen Vergleich der weltgrößten Solarstromanlagen steht Bürstadt mit seiner 5-Megawatt-Photovoltaikanlage auf einem einzigen Dach nach wie vor auf Platz eins, betont die Stadt Bürstadt in einer Pressemitteilung. Zwar sei 2006 im japanischen Kameyama eine Photovoltaik-Dachanlage mit einer Leistung von 5,21 Megawatt an das Netz gegangen, doch dort seien die Solarmodule auf verschiedene Gebäude eines Betriebsgeländes verteilt. Das bestätige das unabhängige Portal pvrecources.com in seinem aktuellen Jahresbericht. Das Weltrekord-Solardach der Spedition Fiege in Bürstadt ist ein wichtiger Pfeiler der Kommunikationsarbeit der "Entente Solare" der hessischen Kommune. "Angesichts der weltweit rasanten Entwicklung auf den Photovoltaikmärkten ist es umso erfreulicher, dass Bürstadt weiter den Weltrekord hält", sagt Erhard Renz, der die Weltrekord-Anlage gemeinsam mit dem Unternehmen Tauber-Solar im Jahr 2005 realisiert hatte.  
In den letzten drei Jahren verdoppelte sich die installierte Leistung der kommerziellen Solarstrom–Kraftwerke mit einer Jahres-Mindestleistung von 200 Kilowatt weltweit. Auch in Deutschland gingen - nach Zahlen des deutschen Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) – mit rund 1.100 Megawatt Spitzenleistung (MWp) im vergangenen Jahr so viele neue Solarstromanlagen an das Netz wie nie zuvor. In Deutschland befinden sich knapp 60 Prozent aller großen kommerziellen Photovoltaik-Anlagen. Dieser Spitzenwert drückt sich auch in der kumulierten Leistung aus: Deutschland führt mit einer Gesamtleistung von über 400 MWp in der Rangliste vor Spanien (250 MWp) und den USA (140 MWp).

Mit der Entente Solare habe Bürstadt den weltweiten Trend erkannt und mache die Solarenergie zu seiner eigenen Dachmarke, so die Stadt. "Wir arbeiten daran, dass sich in Bürstadt noch mehr Unternehmen mit neuen und innovativen Technologien ansiedeln", berichtet Christian Hering, Wirtschaftsförderer der Stadt Bürstadt. "Dazu gehören auch Firmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien", so Hering.

Weitere Informationen unter:

http://www.pvresources.com
http://www.solarserver.de
http://www.entente-solare.de

14.02.2008   Quelle: Stadt Bürstadt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Tauber Solar,
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Nexans liefert Seekabel für Frankreichs ersten Offshore-Windpark

Visualisierung von Frankreichs erstem Offshore-Windpark.
Visualisierung von Frankreichs erstem
Offshore-Windpark.

Der Geschäftsbereich "Infrastructure Energy Networks" der Nexans Deutschland Industries GmbH & Co. KG (Hannover) erhielt den Auftrag, alle Energie-Seekabel für Frankreichs ersten Offshore-Windpark zu liefern. Auftraggeber ist die Prokon Nord Energiesysteme GmbH mit Sitz in Leer. Sie orderte für das Projekt "Côte d’Albâtre" (105 MW) insgesamt 42 Kilometer Mittelspannungs-Seekabel. Diese dienen der Verbindung der Windkraftanlagen untereinander sowie der Anbindung des Windparks an das Energienetz auf dem Festland.   Zum Auftragsumfang gehört neben den Kabeln in drei verschiedenen Querschnitten das entsprechende Zubehör. Im September dieses Jahres sollen die ersten Lieferungen erfolgen, im Sommer 2009 soll der Auftrag abgeschlossen sein. Für die Vergabe an Nexans hätten das Know-how und die zahlreichen Referenzen im Offshore-Bereich gesprochen.


105 MW installierte Leistung; 390 Gigawattstunden Windstrom jährlich

Der Windpark Côte d’Albâtre wird etwa 6 Kilometer nördlich der französischen Küste bei Dieppe im Ärmelkanal errichtet. Das Projekt wurde als einziges von zehn bei der ersten Ausschreibung für Offshore-Windenergieprojekte in Frankreich ausgewählt. Côte d’Albâtre wird nach der Fertigstellung im Jahr 2009 insgesamt 21 Windkraftanlagen vom Typ "Multibrid M5000" umfassen, mit einer Leistung von jeweils fünf Megawatt (MW). Insgesamt wird die installierte Leistung somit 105 MW betragen, so dass bei den zu erwartenden Windgeschwindigkeiten rund 390 Gigawattstunden (GWh) Strom pro Jahr erzeugt und mehr als 330.000 Tonnen CO2 eingespart werden können. Die Gesamtprojektleitung wird von der PROKON Nord Energiesysteme GmbH und dem ENERTRAG AG Etablissement France durchgeführt, die elektrotechnische Planung von der ENERTRAG AG. Die technische Planung für Gründungen und Offshore obliegt der OWT Offshore Wind Technologie GmbH.

14.02.2008   Quelle: Nexans Deutschland Industries GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OWT Offshore Wind Technologie GmbH,
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15 Jahre Dauerbetrieb: Photovoltaik-Anlage von BP Solar übertrifft kalkulierte Erwartungen

PV-Anlage der Solarpioniere Schweinzer (unten im Bild).
PV-Anlage der Solarpioniere Schweinzer
(unten im Bild).

Die erste Photovoltaik-Anlage in Schwäbisch Hall hat am 13. Februar 2008 15-jähriges Jubiläum. Familie Schweinzer, Betreiber der Solarstromanlage, feiert den störungsfreien Dauerbetrieb mit einem Festakt in Wolpertshausen zusammen mit den Schwäbisch Haller Stadtwerken und allen am Bau der Anlage beteiligten Personen. Der Wolpertshausener Spezialist für Erneuerbare Energien, die Novatech GmbH Biogas - Solar - Fotovoltaik, hat seinerzeit die Solaranlage mit BP Solar Modulen errichtet. Die 1,82 Kilowatt starke Anlage, bestehend aus 33 BP Solar 275-Modulen, hat im November 1992 pro Kilowatt 11.000,- Euro gekostet. "Bis heute gab es keinen einzigen Störfall und die bisher eingespeisten Erträge liegen über den kalkulierten Erwartungen", freut sich Werner Schweinzer.  "Heute liegt der Preis pro installiertem Kilowatt auf dem Dach bei deutlich weniger als der Hälfte und belegt damit den enormen Fortschritt, den die Photovoltaik-Branche in Bezug auf Kostenreduzierungen in den vergangenen Jahren erreichen konnte!", berichtet Gottfried Gronbach, Geschäftsführer der Novatech GmbH.


Knapp 20.000 Kilowattstunden Solarstrom vermeiden 14,5 Tonnen CO2

Mittlerweile hat Familie Schweinzer mit 21 Quadratmetern Modulfläche und einer durchschnittlichen Jahresproduktion von etwa 1.291 kWh insgesamt 19.358 Kilowattstunden Solarstrom in das öffentliche Stromnetz eingespeist und der Umwelt somit rund 14,5 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen erspart. Diese Leistung übertrifft deutlich die ursprünglich kalkulierte Ertragsmenge. "Diese konservative Anlagenauslegung ist für uns auch heute noch ein wichtiger Punkt und sollte Kern jeder seriösen Anlagenplanung sein", sagt Helmut Zeltner, der mit seiner Firma FR-Frankensolar GmbH aus Nürnberg BP Solar-Module an Novatech vertreibt. "Der über all die Jahre nicht abgesunkene Ertrag der Module, der zudem deutlich über den garantierten Werten der Leistungsdaten liegt, spiegelt die gute Qualität unserer Produkte", freut sich Jörn-Bo Hein, BP Solar Sales Manager für Nordeuropa über die dauerhaft gute Leistung.

"Was vor 15 Jahren als Pionierarbeit eher bescheiden begann, ist heute ein Beweis dafür, wie zuverlässig und langlebig die Anlagen von BP Solar bereits damals waren und noch heute sind. Und dies kann durch eine lückenlose Aufzeichnung der Leistungswerte und Anlagedaten auch objektiv belegt werden. Durch die jahrzehntelange Erfahrung mit Solartechnik und 'Erfolgsgeschichten' wie diese sind wir heute in der Lage, umfangreiche branchenführende Garantieleistungen anzubieten. Aufgrund der hohen Produktqualität und der wirtschaftlichen Stärke der BP Gruppe können sich unsere Kunden auch langfristig auf dieses Versprechen verlassen", erläutert Florian Berghausen, BP Solar Marketing Manager, Nordeuropa.

14.02.2008   Quelle: Deutsche BP Aktiengesellschaft, Geschäftsbereich BP Solar; FR-Frankensolar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Pressefoto FrankenSolar / Eckstein,
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Deutschlands größte Produktionsstätte für Bioerdgas am Netz

Bioerdgasproduktion in Könnern.
Bioerdgasproduktion in Könnern.

Deutschlands größte Bioerdgas-Aufbereitungsanlage hat bereits am 20. Dezember 2007 ihren Betrieb aufgenommen: Seither wird in Könnern bei Halle Biogas zu Erdgas veredelt. Über 9 Millionen Euro hat die agri.capital GmbH in ihr Pilotprojekt investiert. Das umweltfreundliche Bioerdgas wird ab dem 12.02.2008 in das Netz des örtlichen Versorgers Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH (MITGAS) eingespeist und soll zur Versorgung von rund 190.000 Kunden in Sachsen und Sachsen-Anhalt beitragen.  "Mit dieser Inbetriebnahme gehen wir den ersten Schritt von der dezentralen Energieerzeugung zu einer netzzentrierten Produktion", so agri.capital-Geschäftsführer Bernd Hugenroth. Die Einspeisung von Bioerdgas eröffne große Potenziale für eine flächendeckende Verbreitung der Bioenergie. "Wir können nun standortunabhängig Strom und Wärme aus Biogas anbieten", betont Hugenroth. MITGAS- Geschäftsführer Dr. Jens Horn sieht im Bioerdgas großes Potenzial um einen Teil der Erdgasimporte zu ersetzen: "Wir haben vor, jährlich rund 42 Millionen Kilowattstunden Bioerdgas über das bestehende Netz überwiegend an Kunden mit Kraftwärmekopplungsanlagen, aber auch an Haushaltskunden sowie an Erdgastankstellen zu liefern".


Jährlich 6 Millionen Kubikmeter klimafreundliches Bioerdgas

Das Netzgebiet der MITGAS erstreckt sich über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Teile von Thüringen. In Könnern wird die agri.capital GmbH daher jährlich über 10 Millionen Normkubikmeter (Nm³) Rohbiogas erzeugen und zu 6 Millionen Nm³ Bioerdgas aufbereiten. Vier Fermenter verarbeiten dafür zirka 50.000 Tonnen Gülle, Getreide und Maissilage zu Biogas. In der angeschlossenen Aufbereitungsanlage wird das Rohbiogas mittels des Druckwasserwäsche-Verfahrens gereinigt und zu Methan veredelt. Durch die Zuführung von Propangas erreicht das Bioerdgas den benötigten Brennwert. Schließlich muss noch der Gasdruck angepasst und der erdgasspezifische Warngeruch zugesetzt werden. Dann kann das Bioerdgas in das Erdgasnetz eingespeist werden. Die Anlage in Könnern ist die erste von fünf weiteren Biomethananlagen, welche die agri.capital GmbH im Bau bzw. in Planung hat. Das Münsteraner Unternehmen zählt mit 37 Biogasstandorten und einer Gesamtkapazität von 30 Megawatt (MW) zu den größten deutschen Energieerzeugern auf Biogasbasis. Weitere Anlagen mit über 70 MW Gesamtleistung sind nach Angaben des Unternehmens im Bau bzw. in der Planungs- oder Genehmigungsphase.

13.02.2008   Quelle: agri.capital GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: agri.capital GmbH,

 

Centrosolar plant Lieferung von Photovoltaik-Modulen mit acht MWp an Sunsystem (Italien)

Von Sunsystem installierte Solarstromanlage in Italien.
Von Sunsystem installierte Solarstromanlage
in Italien.

Die Centrosolar Italia S.r.l. und das italienische Photovoltaik-Unternehmen Sunsystem S.r.l. haben eine Vereinbarung zur langfristigen Zusammenarbeit geschlossen, berichtet die Centrosolar Group AG in einer Pressemitteilung. Centrosolar werde im Jahr 2008 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von acht Megawatt (MWp) als Komplettsysteme an Sunsystem liefern. Die Solaranlagen sollen primär auf Dächern von Privathäusern in ganz Italien installiert werden. Darüber hinaus unterstützt Centrosolar Sunsystem mit Marketingleistungen und schult die Mitarbeiter.   Die Centrosolar AG vertreibt Photovoltaik-Komplettanlagen und einzelne Komponenten für alle Einsatzbereiche der solaren Stromerzeugung. Zum Angebot gehören Solaranlagen mit kristallinen Modulen und Dünnschichtsysteme, Wechselrichter und Befestigungssysteme. Mit den Marken Solara, Biohaus und Solarstocc PV zählt das Unternehmen zu den erfolgreichsten Photovoltaik-Anbietern in Europa.


Der Mailänder Solarintegrator Sunsystem S.r.l. gehört zu den führenden italienischen Anbietern von kleinen und mittleren Photovoltaik-Installationen. Davide Scarantino, Geschäftsführer von Sunsystem, ist sehr zufrieden mit der Vereinbarung: "Centrosolar hat uns mit ausgezeichneter Qualität und durch die ständige Verfügbarkeit von verschiedenen Komponenten bzw. Komplettsystemen überzeugt. Da die Centrosolar Group AG durch ihre 100%ige Tochtergesellschaft Centrosolar Italia S.r.l. vor Ort vertreten ist, sind die Informationswege kurz und effizient." Centrosolar hat im Rahmen seiner Internationalisierungsstrategie im vergangenen Jahr Niederlassungen in mehreren europäischen Ländern gegründet. Seit Januar 2007 gibt es die Centrosolar Italia S.r.l. in Verona. Centrosolar hat im letzten Jahr 35% des Umsatzes im Ausland erzielt, Tendenz steigend.

Sunsystem S.r.l beherrsche wie kaum ein anderes italienisches Unternehmen alle Genehmigungsprozesse und sei in ganz Italien kundennah präsent, betont Cetrosolar. "Um das zu gewährleisten, haben wir ein eigenes Vertriebsnetz mit 50 Mitarbeitern aufgebaut. Unsere Spezialität sind Anlagen von 1-20 kWp, für die wir auch einige Finanzierungsmodelle gemeinsam mit Banken entwickelt haben. Das findet einen großen Zuspruch bei unseren Kunden", sagt Davide Scarantino. Ing. Wojciech Swietochowski, Geschäftsführer von Centrosolar Italia, freut sich über die gute Zusammenarbeit mit Sunsystem. Bereits 2007 haben Centrosolar und Sunsystem mehrere Projekte zwischen 3 - 10 kWp zusammen realisiert. "Wir sind ein gutes Team und die Zusammenarbeit funktioniert einwandfrei. Diesen Weg wollen wir 2008 fortsetzen". Neben Solarsystemen und einzelnen Komponenten wickelt Centrosolar auch schlüsselfertige Großprojekte in ganz Europa ab.

13.02.2008   Quelle: Centrosolar Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar,
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SolarWorld AG verkauft zusätzliche Solar-Wafer im Wert von 500 Millionen Euro

Solarwafer
Solarwafer

Die Deutsche Solar AG, eine Tochter der SolarWorld AG, baut ihr Wafergeschäft mit der internationalen Solarzellenindustrie aus. Die Gesellschaft habe neue Langzeitverträge zur Lieferung von Solarsilizium-Wafern über 500 Millionen Euro mit Kunden aus Asien und Europa abgeschlossen, berichtet die SolarWorld AG in einer Pressemitteilung. Damit summiere sich der Auftragsbestand des weltweit führenden Anbieters von kristallinen Solarsilizium-Wafern bis 2018 auf über 5,5 Milliarden Euro. Der Exportanteil beläuft sich laut SolarWorld AG auf mehr als 90 Prozent.  Zeitgleich habe die Deutsche Solar AG mit dem koreanischen Siliziumproduzenten DC Chemical Co. Ltd. (DCC) einen Vertrag zur Lieferung von Solarsilizium mit einem Volumen von 600 Megawatt (MW) geschlossen, der damit zur langfristigen Rohstoffversorgung der Waferproduktion beitrage.




Intensivere Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Bergakademie Freiberg

Am Produktionsstandort in Freiberg/Sachsen flankiert der Konzern seine Expansion technologisch durch einen Ausbau der Kooperation mit der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Der SolarWorld Konzern hat den 2006 gegründeten SolarWorld-Stiftungsfonds für Forschung und Lehre um einen fünfstelligen Betrag aufgestockt, um ausgewählte Projekte in den Fakultäten Chemie und Physik zu unterstützen. Die hochwertigen Solarsiliziumwafer - hauchdünne Scheiben aus reinstem Silizium - sind Ausgangsmaterial zur Herstellung von Solarzellen, aus denen wiederum Solarmodule gefertigt werden.

13.02.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Golfstaat Abu Dhabi setzt auf Sonnenenergie

Solar-hybrides Gasturbinen-System (230 kW) auf der Plataforma Solarde Almería (Spanien)
Solar-hybrides Gasturbinen-System (230 kW)
auf der Plataforma Solarde Almería (Spanien)

Wissenschaftler des Instituts für Technische Thermodynamik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten an einer viel versprechenden Vision: Strom und Kälte aus Sonnenenergie und Erdgas. DLR-Experten übernehmen jetzt die Federführung bei der Entwicklung eines solar-hybriden Gasturbinensystems mit Kraft-Wärme-Kopplung für Abu Dhabi. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). In der ersten Phase des Gemeinschaftsprojekts mit dem Masdar Research Network (Abu Dhabi) erarbeitet das DLR-Institut für Technische Thermodynamik eine Machbarkeitsstudie für das solarthermische Kraftwerk. Diese soll als Grundlage für eine 5 Megawatt-Demonstrationsanlage dienen, bei der mit Sonnenenergie und Gasbefeuerung nicht nur Strom sondern auch Kälte zur Gebäudeklimatisierung erzeugt wird.  Neben zunehmendem Stromverbrauch steigt in sonnenreichen Ländern aufgrund der hohen Umgebungstemperaturen auch der Bedarf an Kühlung und Klimatisierung. Dieser Bedarf verläuft naturgemäß weitgehend parallel zur Sonneneinstrahlung und bietet damit ideale Voraussetzungen zur Nutzung der Sonnenenergie.


Solar-hybride Gasturbinensysteme kombinieren zur Stromerzeugung die Sonnenstrahlung mit fossilen Energieträgern wie beispielsweise Erdgas. Somit kann auch bei schwankender oder unzureichender Sonneneinstrahlung Energie durch die zusätzliche Verbrennung von fossilen Brennstoffen bereitgestellt werden. Die Leistung ist damit weitgehend bedarfsgerecht abrufbar. Solar-hybriden Gasturbinensystemen werden deshalb sehr gute Marktchancen eingeräumt. Das Emirat Abu Dhabi am persischen Golf mit seinen großen Öl- und Gasvorkommen und der gleichzeitig hohen Sonneneinstrahlung bietet ideale Voraussetzungen für den Einsatz dieser umweltfreundlichen Kraftwerkstechnologie. Wissenschaftler des DLR konnten ein derartiges solar-hybrides Gasturbinen-System mit 230 Kilowatt auf der Plataforma Solar de Almería bereits erfolgreich demonstrieren.


Solarwärme kühlt

Neu ist bei dem Projekt in Abu Dhabi die Kraft-Wärme-Kopplung: Die Prozesswärme (Temperaturen von bis zu 370 Grad Celsius), die bei der Energiegewinnung in der Gasturbine entsteht, wird zur Kälteerzeugung in Absorptionskältemaschinen genutzt. Die erzeugte Kälte kann dann zur Gebäudeklimatisierung oder für andere industrielle Prozesse verwendet werden. Dies bedeutet eine Effizienzsteigerung von 10 bis 25 Prozent - Energie, die bislang an die Umwelt abgegeben wird und ungenutzt blieb. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wird das DLR auf Basis der solaren Einstrahlung und des Kühlungs- beziehungsweise Klimatisierungsbedarfs in der Region Abu Dhabi exemplarisch ein Gesamtsystem erstellen und das Betriebsverhalten simulieren. Dies bildet die Grundlage für die wirtschaftliche Bewertung und Marktanalyse.


Projekt Masdar: völlig CO2-freie Stadt für bis zu 47.000 Menschen

Das DLR ist mit dem Projekt USHYNE (Upscaling of Solar-Hybrid Gas Turbine Cogeneration Units) in das "Masdar Research Network" von Abu Dhabi eingebunden, einem im vergangenen Jahr gegründeten Forschungsnetzwerk zur Entwicklung alternativer Energie- und Umwelttechnologien. Das Masdar Research Network ist wiederum Baustein der gesamten Masdar Initiative. Weitere Säulen dieser Initiative sind unter anderem der "Clean Tech Fund" für so genannte saubere Technologien, eine Sonderwirtschaftszone für fortschrittliche Energie, eine Universität und die Entwicklung einer völlig CO2-freien Stadt für bis zu 47.000 Menschen.

13.02.2008   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,
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Meilenstein auf dem Weg zur leistungsstärksten Photovoltaik-Anlage der Welt: Waldpolenz ab sofort größtes Solarkraftwerk in Deutschland

Stand der Bauarbeiten im Energiepark Waldpolenz Ende Januar 2008
Stand der Bauarbeiten im Energiepark
Waldpolenz Ende Januar 2008

Die juwi-Gruppe aus Bolanden (Rheinland-Pfalz) hat einen weiteren bedeutenden Schritt beim Bau der weltgrößten Photovoltaik-Anlage zurückgelegt: Mit der Inbetriebnahme eines weiteren Solarfeldes am 12.02.200 der Energiepark "Waldpolenz" mit aktuell mehr als 12,5 Megawatt Leistung (MWp) das größte Solarstrom-Kraftwerk Deutschlands. Auf einem ehemaligen Militärflughafen in den Gemeinden Brandis und Bennewitz östlich von Leipzig errichtet die juwi-Gruppe bis Ende 2009 eine 40-Megawatt-Anlage mit modernster Dünnschichttechnologie. gegenwärtig sind bereits rund 17.500 Stahlpfosten aufgestellt, knapp 5.000 Aluminiumtische damit verschraubt und über 200.000 Solarmodule auf diesen nach Süden geneigten Unterkonstruktionen montiert und verkabelt; dies entspricht einer Gesamtleistung von knapp 15 MW. Nach kompletter Fertigstellung werden in dem Solarstrom-Kraftwerk im sächsischen Muldentalkreis pro Jahr etwa 40 Millionen Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt.  Das Solarkraftwerk wird damit jährlich rund 25.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) einsparen. "In einer Zeit, wo alle Welt über den Klimawandel diskutiert, zeigen wir somit die Leistungsfähigkeit der erneuerbaren Energien", betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher. "Solarstrom schont nicht nur die Umwelt, sondern macht auch unabhängig von teuren Energieimporten und schafft neue Arbeitsplätze. Freiflächenanlagen als preisgünstigstes Photovoltaik-Segment tragen maßgeblich zu diesem Erfolg bei", so der Solarpionier weiter.


550.000 Solarmodule überwiegend in Deutschland produziert

Juwi ist als Generalunternehmer für Planung, Logistik und Bauleitung verantwortlich. Gleichzeitig gibt dieses Projekt dem regionalen und überregionalen Arbeitsmarkt neue Impulse: Während des Baus sind bis zu 100 Personen - überwiegend aus der Region - im Energiepark "Waldpolenz" mit der Montage der Anlage beschäftigt. Nach der Inbetriebnahme werden juwi-Mitarbeiter auch für die Betriebsführung sowie den Service und die Wartung des Solarparks tätig sein. Durch Solarprojekte dieser Art werden bundesweit zudem zahlreiche Arbeitsplätze in der Zulieferindustrie geschaffen: bei der Herstellung von Solarmodulen, Wechselrichtern und im Metallbau: Beispielsweise werden die rund 550.000 Solarmodule überwiegend in der neuen Produktionsstätte für Solarmodule des Unternehmens First Solar in Frankfurt an der Oder hergestellt. Auch die Wechselrichter und die Unterkonstruktionen werden in Deutschland gefertigt. Das Investitionsvolumen für den Solarpark "Waldpolenz" beträgt laut juwi rund 130 Millionen. Die SachsenFonds GmbH bietet seit Spätsommer 2007 interessierten Anlegern eine Beteiligung an dem Projekt in Form eines geschlossenen Fonds an. Damit erhalten auch Einwohner der Region die Möglichkeit, sich an diesem einzigartigen Projekt mit Beträgen ab 5.000 Euro zu beteiligen. Philosophie der juwi-Gruppe ist, so schnell wie möglich zu produzieren. "Mit Solarstrom zu wettbewerbsfähigen Preisen der Anlage in Waldpolenz zeigen wir, dass der Photovoltaik keine Grenzen mehr gesetzt sind“, betont Willenbacher.

Schon in acht bis zehn Jahren rechnet die Solarbranche damit, dass Solarstrom zu Preisen angeboten werden kann, der unter dem Tarif für Haushaltskunden liegen wird. Ein wichtiger Partner wird dabei der weltweit führende Dünnschicht-Spezialist First Solar sein, der ebenso wie juwi das Ziel einer schnellen Markteinführung von Solarstrom verfolgt.

13.02.2008   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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SunTechnics stattet KAMPA-Fertighäuser mit Solarstromanlagen aus

SunTechnics (Hamburg), einer der weltweit führenden Komplettanbieter von Solarsystemen, hat von dem Fertighausanbieter KAMPA Haus GmbH (Steinheim ) den Auftrag zur exklusiven Ausstattung seiner Häuser mit Photovoltaik-Anlagen erhalten. Der Rahmenvertrag umfasse die schlüsselfertige Installation der Solarstromanlagen von der Planung über die Montage bis hin zur Wartung, berichtet die SunTechnics GmbH in einer Pressemitteilung. Infolge der Kooperation sollen in diesem Jahr rund 250 Photovoltaik-Systeme für Kunden von KAMPA realisiert werden. Damit setzt der Fertighausspezialist künftig auf eine nachhaltige Energieversorgung mit regenerativen Energien.  "KAMPA stellt höchste Qualitätsansprüche an die Ausstatter ihrer Häuser und benötigt daher die Sicherheit eines starken Partners: Mit ihrer jahrelangen Erfahrung aus dem Bau tausender Solarsysteme hat SunTechnics uns einfach überzeugt", sagt Peter Schutte, Geschäftsführer Marketing bei KAMPA. Das Unternehmen mit Sitz in Steinheim produziert Ein- und Zweifamilienhäuser für den europäischen Markt.


Energieeffiziente Häuser mit eigener Stromproduktion

Die Fertighäuser werden in energieeffizienter Bauweise mit Passivhauswand, Drei-Scheibenverglasung, Wärmerückgewinnung und Thermogründung ausgeführt. "Da ist das Angebot von Photovoltaik-Anlagen zur sauberen und lukrativen Stromerzeugung die logische Konsequenz", berichtet Schutte. Kunden der beiden Kooperationspartner können ihre Häuser nun auch mit einer Solarstromanlage ausstatten und den selbst produzierten Solarstrom zu einem festen Vergütungssatz in das öffentliche Netz einspeisen. "Vor dem Hintergrund steigender Rohstoffpreise hat bei vielen Hausbesitzern ein Umdenken in Richtung effizienter und umweltfreundlicher Energielösungen eingesetzt. Wir freuen uns, mit der Integration von Photovoltaik einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten, KAMPA Häuser energetisch und ökonomisch zu optimieren", erklärt Jochen Kirmaier, Geschäftsführer von SunTechnics.

13.02.2008   Quelle: SunTechnics   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Spezialist für Solarzellen-Lötanlanlagen erweitert Produktionskapazität

: Blick in die neue Produktionshalle der SOMONT GmbH.
Blick in die neue Produktionshalle der SOMONT GmbH.

Photovoltaik-Module sind auf den Dächern unserer Häuser nicht mehr wegzudenken. Zur Herstellung eines solchen Solarmoduls werden einzelne Solarzellen miteinander verbunden. Dabei spielt die Löttechnik sowie das Handling der empfindlichen Zellen eine zentrale Rolle. Auf diesem Gebiet ist das in Umkirch (Baden-Württemberg) angesiedelte Unternehmen SOMONT GmbH aktiv und nach eigenen Angaben weltweit führend. Mit der Maschinengeneration RAPID biete SOMONT ein modulares und flexibles Konzept für Hochgeschwindigkeits-Lötanlanlagen für Solarzellen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Produktpalette reicht von der RAPID ONE mit einer Leistung von 600 Zellen pro Stunde (10 MW/Jahr) bis zur RAPID FOUR mit 2.400 Zellen/h (40-50 MW/Jahr). 

Internationale Expansion; Millioneninvestition in Umkirch

Immer mehr führende Hersteller von Solarmodulen vertrauen nach Angeben des Herstellers auf die ausgereifte Technik von SOMONT. Mit dem "Soft Touch"-Lötverfahren und dem speziellen Handling könnten die immer dünner werdenden Zellen bei hohem Durchsatz und sehr geringer Bruchrate verarbeitet werden. Die Vorreiterposition im größten Solarmarkt Deutschland habe auch zu einer Steigerung der Aufträge aus dem Ausland geführt. Großaufträge aus Skandinavien, Indien und den wachsenden Märkten in Italien und Spanien hätten den Auftragsbestand stark erhöht, betont SOMONT. Das starke Wachstum erhöhte den Flächenbedarf, vor allem für die Produktion. Mit der Komplettrenovierung eines bestehenden Gebäudekomplexes in Umkirch seien auf 4000 Quadratmetern neue Fertigungskapazitäten geschaffen worden.

12.02.2008   Quelle: Somont GmbH; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOMONT GmbH,
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Windenergie-Anlagenhersteller Nordex AG: Gesamtleistung steigt auf rund 800 Millionen

Nach vorläufigen Berechnungen erhöhte der Nordex-Konzern seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2007 um 45 % auf rund 747 Millionen Euro (Vorjahr: 514 Mio. Euro), berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Damit sei der Hersteller von Windturbinen erneut stärker gewachsen als der Markt, der um rund 30 % expandierte. Im Bereich Turbinenmontage stieg die Leistung planmäßig um 37 % auf rund 800 Megawatt (Vorjahr: 584 MW), in der Rotorblattproduktion sogar um 69 % auf 370 MW (Vorjahr: 219 MW). Das spiegle sich auch in der auf 800 Millionen Euro gestiegenen Gesamtleistung wider (2006: 552 Mio. Euro), heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Das Ergebnis vor Steuern (EBIT) erhöhte sich um rund 140 % auf 40 Millionen Euro (Vorjahr: 16,6 Mio. Euro).  Damit sei auch die Umsatzrendite von 3,2 % auf 5,4 % gestiegen. Die Liquidität stieg nach Angaben des Unternehmens um 61 % auf 213 Millionen Euro. Der operative Cashflow lag bei positiven 26 Millionen Euro.


Großturbinen auf dem Weltmarkt stärker gefragt - 94 % der neuen Aufträge aus dem Ausland

Die steigende Nachfrage für Großturbinen auf dem Weltmarkt zeigte sich auch im Neugeschäft von Nordex. Der Auftragseingang stieg im Jahr 2007 um 60 % auf rund 1,2 Milliarden Euro (Vorjahr 767 Mio. Euro). Etwa 94 % der neuen Aufträge stammten aus dem Ausland. Insgesamt erhöhte sich der Auftragsbestand um 140 % auf 2,9 Milliarden Euro (2006: 1,2 Mrd. Euro). Das Auftragsbuch setzt sich zusammen aus 1,0 Milliarden Euro fester Verträge (Vorjahr: 531 Mio. Euro) und 1,9 Millionen Euro bedingter Aufträge (2006: 674 Mio. Euro). In Summe habe Nordex damit seinen Umsatz für die Jahre 2008 und 2009 vollständig gesichert. Mittelfristig erwartet das Management der Gesellschaft ein Umsatzwachstum von im Durchschnitt 50 % pro Jahr. Im Wesentlichen durch Skaleneffekte soll die Profitabilität weiter steigen. Den vollständigen Jahresbericht sowie einen detaillierten Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr stellt der Vorstand nach Beendigung der Abschlussarbeiten vor.

12.02.2008   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Der weite Weg zum UN-Klimabericht über erneuerbare Energien

In Lübeck diskutierten in der ersten Februarwoche 120 Wissenschaftler aus aller Welt zum einen über die Nutzung erneuerbarer Energien und zum anderen über die politischen Weichenstellungen, die notwendig sind, damit die neuen Techniken Fuß fassen. Veranstaltet wurde die Tagung des Weltklimarates IPCC von Professor Dr. Hohmeyer, Universität Flensburg und seinen Mitarbeitern. Die Berichte des Intergovernmental Panel on Climate Change, kurz IPCC, waren in den vergangenen Monaten ein gesellschaftliches Thema. Was der UN-Klimarat an Publikationen herausgibt, gilt als gesicherter Wissensstand der weltweiten Forschung. Dafür sorgt auch ein bis ins Letzte gegliederter Abstimmungsprozess, der über Monate, ja Jahre dauern kann. Wissenschaftler und Politiker diskutieren und streiten über jedes Komma, über jedes Wort, das in den Berichten steht. Der gesicherte Stand der Forschung lautet: Der Mensch verändert durch die Art, wie er wirtschaftet, wie er Energie erzeugt, das Klima der Erde. 
Bericht über die erneuerbaren Energien soll Ende 2010 vorliegen

Kohlendioxid wird als Treibhausgas angesehen, das die Atmosphäre aufheizt und dessen Ausstoß vermieden oder stark reduziert werden sollte. In der Tagung, die in Lübeck vom 21. bis 25. Januar stattfand, ging es um zum zwei Fragen: Welche Techniken gibt es heute, die saubere Energie erzeugen und Atmosphäre so wenig wie möglich belasten? Und wie müssen die politischen Rahmenbedingungen gestaltet werden, damit die erneuerbaren Energien Fuß fassen. Das heißt, welche Gesetze muss es geben. Die Tagung war nur ein erster Schritt auf einem langen Weg, der 2006 auf Mauritius begann und erst Ende 2010 enden wird mit einem Bericht über die Verwendung erneuerbarer Energien, so Prof. Hohmeyer. Dieser Bericht wird dann wieder als gesicherter Stand der Wissenschaft gelten und wird allen beteiligten Nationen zur Verfügung gestellt werden. In Lübeck berieten die 120 Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Hohmeyer, welche Themen dieser Bericht enthalten und in wie viele Kapitel er gegliedert werden sollte. Im April dieses Jahres entscheidet das IPCC in Budapest, ob der Bericht über erneuerbare Energien erstellt werden soll. Fällt die Entscheidung positiv aus, wird die Endfassung im November 2010 veröffentlicht.


Prof. Dr. Hohmeyer: Fossile Energieträger können mit heutiger Technik durch erneuerbare Energien ersetzt werden

Da jedes Wort des Berichts diskutiert wird, findet bis zu diesem Datum ein umfangreicher, fest terminierter Abstimmungsprozess statt. Prof. Dr. Hohmeyer: "Obwohl das Datum der Veröffentlichung noch recht weit entfernt scheint, steht mein Wochen- und Tagespensum schon jetzt fest." Für den Volkswirt steht auch fest, dass mit heutiger Technik fossile Energieträger (Erdöl, Erdgas, Kohle) ersetzt werden können. Solar- , Biomasse und Windkraftanlagen könnten den Energiebedarf decken. Jedem UN-Mitgliedstaat steht, wenn es einen Endbericht 2010 gibt, das Wissen zur Verfügung, die benötigte Energie umweltfreundlich zu gewinnen.

12.02.2008   Quelle: Institut für internationales Management Universität Flensburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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VDI zeichnet jungen Umweltingenieur für Arbeit über Solar-Wärmepumpensystem aus

Jens Glembin.
Jens Glembin.

Jens Glembin aus Hameln wird am 21. April 2008 anlässlich der Business-Talks des VDI auf der Hannover Messe den Preis für umweltrelevante Bachelor-/Master-/Diplomarbeiten 2007 entgegennehmen. Glembin erhält 500 Euro und eine Urkunde für seine Diplomarbeit über die Simulation und Validierung eines solar unterstützten Wärmepumpensystems für ein Einfamilienhaus. Der 29-Jährige greife das aktuelle CO2-Problem im Hinblick auf effiziente Energienutzung auf und bewertet die Ergebnisse kritisch und umfassend, lobt die Jury.  Dabei beziehe er auch betriebswirtschaftliche Aspekte ein. Die Jury erkennt die Arbeit als ingenieurmäßig, formal überzeugend und praxisorientiert an. Glembins Arbeit entstand an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Fakultät Life Sciences und am Institut für Solarenergieforschung GmbH Hameln/Emmersthal. Sie gehört zu dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützten Projekt "Unverglaste Metalldach-Sonnenkollektoren in Wärmeversorgungssystemen".


Die VDI-Koordinierungsstelle Umwelttechnik (VDI-KUT) schreibt den mit insgesamt 1.500 Euro und einer Urkunde dotierten Preis für umweltrelevante Bachelor-/Master-/ Diplomarbeiten jährlich aus, um junge Menschen für ein Ingenieurstudium zu begeistern und den Ingenieurnachwuchs zu fördern. Die Bewerbungsunterlagen für den Preis des Jahres 2008 können schon jetzt angefordert werden bei der
VDI-KUT, Postfach 10 11 39, 40002 Düsseldorf, Tel. 0211/6214 - 4 15, kut@vdi.de.

Einsendeschluss ist der 30. September 2008.

12.02.2008   Quelle: VDI-KUT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VDI-KUT,

 

Photovoltaik-Hersteller aleo solar AG hebt Prognose für 2008 an

Der Solarmodul-Hersteller aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) meldet nach vorläufigen Berechnungen für das Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von rund 242,1 Millionen Euro. Der Vorjahresumsatz von 130,4 Millionen Euro sei somit um rund 86 Prozent übertroffen worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Insgesamt seien 34,5 Prozent des Umsatzes im Ausland erzielt worden (Vorjahr: 15,5 Prozent). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 15,7 Millionen Euro (Vorjahr: 9,6 Millionen Euro). Die EBIT-Marge blieb mit 6,5 Prozent weiterhin solide. Die Zahl der Mitarbeiter stieg zum Jahresende auf 555 (Vorjahr: 316). Der Geschäftsbericht 2007 mit den endgültigen Zahlen wird voraussichtlich am 27. März 2008 veröffentlicht. Für 2008 geht aleo solar aufgrund eines wachsenden europäischen Solarmarktes von einem Konzernumsatz von mindestens 330 Millionen Euro aus. Davon sollen rund 40 Prozent im Ausland erzielt werden.   Der Vorstand prognostiziert eine weiterhin solide EBIT-Marge. Die aleo solar AG verfolge ihre Wachstumspläne sehr konsequent: die gesamte Produktionskapazität werde bis Ende 2008 von 100 auf 180 Megawatt ausgebaut.


Weitere Umsatzsteigerung auch 2009 erwartet

"Und für das Jahr 2009 erwartet die aleo solar AG eine nochmalige Steigerung des Umsatzes auf mindestens 380 Millionen Euro", sagt Uwe Bögershausen, Mitglied des Vorstands der aleo solar AG. Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, ergänzt: "Wir sehen uns in der strategischen Ausrichtung der aleo solar AG bestätigt: aleo solar fokussiert auf die Produktion von Premium-Modulen. Mit einem eigenen Vertrieb sprechen wir gezielt Fachhändler, Installateure, Solarteure und Projektentwickler an. Und mit einer starken Marke konzentrieren wir uns auf die europäischen Zielmärkte Deutschland, Spanien und Italien."

11.02.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Grundsteinlegung für Malibu-Solarmodulproduktion in Sachsen-Anhalt

Grundsteinlegung in Osterweddingen.
Grundsteinlegung in Osterweddingen.

Die E.ON AG (Düsseldorf) und die Schüco International KG, (Bielefeld), gaben den Startschuss zum Bau einer Produktionsanlage für Solarmodule in Magdeburg/ Osterweddingen. Den Grundstein für das neue Werk der Malibu GmbH & Co. KG (an der Schüco und E.ON mit je 50 Prozent beteiligt sind) legten am 07.02.2008 gemeinsam Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff, Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, Bürgermeister Erich Wasserthal (Sülzetal-Osterweddingen), Dirk U. Hindrichs (Schüco) sowie die Malibu-Geschäftsführer Markus Ewert und Konrad Kaiser. Bereits ab Herbst 2008 sollen hier Photovoltaik-Dünnschichtmodule zur Stromerzeugung produziert werden. Mit dieser Investition in Höhe von 100 Millionen Euro werden laut Schüco rund 150 neue Arbeitsplätze am Standort Osterweddingen geschaffen. Am Standort Bielefeld sollen nochmals 30 Stellen in der Forschung- und Entwicklung hinzukommen.  Das neue Werk entsteht derzeit auf einer Fläche von rund 100.000 Quadratmetern, und ist verkehrsgünstig an der Autobahn A14 gelegen. Bereits ab Herbst 2008 sollen bis zu 5,7 Quadratmeter (2,20 x 2,60 Meter) große Solar-Module der Marke Schüco mit einer Leistung bis zu 460 Watt entstehen. Die Jahreskapazität der Anlage beträgt 40 Megawatt (MW). Herzstück der Anlage ist eine Maschine des amerikanischen Unternehmens Applied Materials, dem weltweit führenden Maschinenhersteller für die Abscheidung von aktiven Schichten.

Integration von Photovoltaik-Dünnschichtmodulen in Fassaden

Künftig sollen auch Gebäude einen größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Schließlich verbrauchen sie mehr als 30 Prozent der gesamten Energie in Deutschland. Maßnahmen zur Energieeinsparung in Kombination mit klimaneutraler Sonnenenergie können erheblich dazu beitragen, den Kohlendioxid-Ausstoß nachhaltig zu senken. Schüco, Spezialist für die Integration von Photovoltaik in modernste Metall-Glas-Fassaden, und die E.ON AG, wollen deshalb die Nutzung des Sonnenstroms künftig wirtschaftlicher machen. Die dazu im Sommer 2007 gegründete Gesellschaft Malibu will die besonders aussichtsreiche Dünnschichttechnologie weiter vorantreiben, so dass sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis bei der Integration von Dünnschichtmodulen in die Fassade eines Hauses entscheidend verbessert. Schüco und E.ON sehen ein großes Potenzial vor allem bei Büro- und Verwaltungsgebäuden, die über zahlreiche Flächen verfügen, die für Photovoltaik genutzt werden können. Malibu soll diese effizienteren Dünnschichtmodule in Bielefeld selbst weiter entwickeln und in Osterweddingen herstellen.


"Die Kraft der Sonne so effizient wie möglich nutzen"

"Immer mehr Architekten beschäftigen sich mit den neuen ästhetischen Möglichkeiten, aber auch mit dem klimaneutralen Beitrag der Solarenergie. Ich bin sicher, dass Solaranlagen bereits in naher Zukunft zum natürlichen Erscheinungsbild eines Gebäudes gehören werden. Mit unserer umfassenden Vision "Energy² - Energie gewinnen und Energie sparen', tragen wir diesem Prozess bereits heute Rechnung", so Dirk U. Hindrichs, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Schüco International KG. Dr. Markus Ewert, Geschäftsführer Malibu, ergänzt: "Die Kraft der Sonne so effizient wie möglich nutzen - das ist das Credo von E.ON als Partner in der Malibu-Solarstromproduktion. Wenn wir die Potenziale der inovativen Dünnschichttechnik konsequent ausnutzen, kann Solarstrom ein wichtiger Teil der Energieversorgung moderner Gebäude werden."

11.02.2008   Quelle: Schüco International KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schüco International KG,
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SolarWorld AG will künftig Solarmodule in Asien produzieren

Die SolarWorld AG setzt ihre Pläne zum Aufbau einer Solar-Produktion in Asien um und hat mit der SolarPark Engineering Co. Ltd. aus Seoul einen Vertrag zur Errichtung einer Photovoltaik-Modulproduktion in Südkorea unterzeichnet, berichtet SolarWorld in einer Pressemitteilung. Dem Projekt sei im Oktober 2007 der Abschluss einer Absichtserklärung vorausgegangen. Bestandteil der Vereinbarung sei die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens SolarWorld Korea Ltd., an dem die Partner mit jeweils 50 Prozent beteiligt sind. SolarWorld Korea will die Modulfabrik bis zum Ende des Jahres realisieren.   Mit der Eröffnung der ersten asiatischen Produktionsstätte der SolarWorld AG sei 2009 zu rechnen. Die Modulproduktion soll anfänglich über eine Kapazität von 120 Megawatt (MW) verfügen, die später auf 240 MW verdoppelt werden könne. Die Partner halten sich außerdem die Option offen, am gleichen Standort einen Zellfertigungsprozess aufzubauen, heißt es in der Pressemitteilung.

Photovoltaik-Markt in Korea und Japan soll stark wachsen

"Mit unserer ersten asiatischen Solarmodulproduktion reagieren wir auf die steigende solare Nachfrage in den Wachstumsmärkten Asiens", sagte Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Wir erwarten insbesondere in Korea und Japan einen stark steigenden Bedarf an moderner Solarstromtechnologie", so Asbeck weiter. 2012 sei allein in Südkorea mit einem Marktvolumen von 800 MW zu rechnen (2007: 50 MW). Für Japan würden ebenfalls 800 MW erwartet.

11.02.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Deutscher Maschinenbau ist innovativer Vorreiter bei optischen Technologien und Photovoltaik

Laseranlage: High-Tech aus Deutschland.
Laseranlage: High-Tech aus Deutschland.

Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland geht davon aus, sein Produktionsvolumen von 181 Milliarden Euro (2007) in diesem Jahr erneut auf etwa 193 Milliarden Euro zu steigern. Die "Optischen Technologien" als Teilbranche seien mit der Grund Teil dieses Erfolges. "Sie erzielten in Deutschland 2007 etwa 20 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigten 110.000 Mitarbeiter. Als echte Querschnittstechnologie geben die Optischen Technologien der Fertigungstechnik neue Impulse; besonders erfolgreich entwickelten sich die Bereiche Photovoltaik und Lasertechnik", erklärte Manfred Wittenstein, Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) anlässlich des Kongresses Optische Technologien "Rohstoff Licht - Chancen für Made in Germany" 05.02. in Berlin. "Für 2008 und die folgenden Jahre rechnen wir mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von rund zehn Prozent", so Wittenstein.   Die Exportquote im Bereich der Optischen Technologien liege bei 65 Prozent. "Wir haben gute Chancen, mit unseren Produkten, Verfahren und Dienstleistungen in diesem Bereich unsere Position im globalen Wettbewerb künftig noch auszubauen", berichtet Wittenstein.


Laserbranche und industrielle Bildverarbeitung technologisch führend

Die deutschen Hersteller von Produktionstechnik, also von Lasern und Laseranlagen, haben ihre Weltmarktstellung in den letzten Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut. "Die Laserbranche hatte in den letzten zehn Jahren im Schnitt zweistellige Wachstumsraten. Die deutschen Unternehmen haben bei den Laserquellen zur Materialbearbeitung einen Weltmarktanteil von 40 Prozent; bei den Laseranlagen von gut 20 Prozent", erklärte der VDMA-Präsident. "Prognosen gehen davon aus, dass die weltweite Aufnahmefähigkeit für Laseranlagen im Jahr 2015 eine Größenordnung von 16 Milliarden Euro erreicht." Auch die deutschen Hersteller von Industrieller Bildverarbeitung konnten in nur zehn Jahren ihren Branchenumsatz mehr als verdreifachen. "2007 setzte der Sektor rund 1,2 Milliarden Euro um. Auch in Zukunft kommt der Industriellen Bildverarbeitung eine Schlüsselrolle für wettbewerbsfähige Produktionsverfahren und neue Produkte zu", erklärte der VDMA-Präsident.


Photovoltaik-Markt wächst stark: 2015 wird ein Weltmarktumsatz von rund 50 Milliarden Euro erwartet

Im Zeitraum 2002 bis 2006 wuchs der Markt für die Photovoltaik weltweit von 440 auf 1660 Megawatt (MW). Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 39 Prozent. "Die Hälfte der Module wurde in Deutschland installiert. Für den Zeitraum bis 2010 erwarten wir weltweit einen jährlichen Zuwachs von 50 Prozent", sagte Wittenstein. Deutsche Solartechnik-Unternehmen generierten 2007 einen Umsatz von rund fünf Milliarden Euro. Dieser Wert soll bis auf acht Milliarden Euro im Jahr 2010 und auf über 16 Milliarden Euro im Jahr 2015 steigen. Für 2015 rechnet die Branche mit einem Weltmarktumsatz von insgesamt etwa 50 Milliarden Euro.


Fachkräftemangel wird zum Innovationshemmnis

Die Branche werde jedoch nur dann das Wachstumspotenzial ausschöpfen können, "wenn die Unternehmen, die im Bereich Optische Technologien tätig sind, ihren großen Bedarf an Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Facharbeitern befriedigen können", betonte Wittenstein. Hier komme es bereits heute zu erheblichen Engpässen. Im den Optischen Technologien bestehe insbesondere der Bedarf an speziellen Studienrichtungen, beispielsweise der Laser-Optotechnologie oder am Master-Studiengang Optics und Photonics. "Um die Chancen dieser Schlüsseltechnologien am Standort Deutschland zu halten und zu verbessern, müssen wir auch heute die Politik wieder daran erinnern, verlässliche Rahmenbedingungen für Mittelständler zu schaffen. Rahmenbedingungen, die es den Unternehmen ermöglichen, überhaupt Geld in Forschung und Entwicklung zu stecken", sagte Wittenstein. Derzeit geben die Hersteller von Optischen Technologien im Schnitt 9,7 Prozent ihres Umsatzes für Forschung und Entwicklung aus. Wittenstein forderte die Politik auf, "ergänzend - und nicht etwa substitutiv - in Deutschland eine steuerliche Forschungsförderung einzuführen. Mit diesem Instrument hat die Mehrzahl der OECD-Mitglieder sehr gute Erfahrungen gemacht. Sie erlaubt den Unternehmen, Innovationsprojekte frei von politischen Themenvorgaben und sehr schnell anzugehen."

11.02.2008   Quelle: VDMA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VDMA; Trumpf,
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Neue Informationen über erneuerbare Energien in Indien auf www.exportinitiative.de

SunTechnics–Biogasanlage in Indien.
SunTechnics–Biogasanlage in Indien.

Die dena-Länderprofile bieten aktuelle Informationen über interessante Exportmärkte im Arbeitsfeld erneuerbare Energien. Kurz und prägnant werden ökonomische, politisch-rechtliche und geschäftliche Rahmenbedingungen für regenerative Energie-Technologien dargestellt, die als Basis für den ersten Marktein- und überblick dienen und eine technologiespezifische Darstellung der Nutzungsmöglichkeiten für Erneuerbare Energien (Potenziale, Förderprogramme etc.) enthält. In der 6. Kalenderwoche ist das Länderprofil Indien erschienen.  Indien ist der fünftgrößte Energieverbraucher weltweit. Experten gehen davon aus, dass der derzeitige Energiebedarf bis 2032 mindestens um das Vierfache ansteigen wird. Die Importabhängigkeit nimmt stetig zu. Der Brennstoffbedarf insbesondere der Gaskraftwerke ist immer schwieriger zu decken. Der Importanteil von Erdöl liegt bereits bei 72 %. Selbst die landesweite Versorgung mit Kohle, welche die letzten Jahrzehnte fast eigenständig gelang, stößt zunehmend an Grenzen. Die nationale Energieversorgung hält mit dem Wachstum der indischen Wirtschaft von derzeit 8 % nicht Schritt. Um die Importabhängigkeit im konventionellen Energiesektor so gering wie möglich zu halten, gewinnen als Pfeiler der indischen Energiepolitik sowohl Strategien zur Steigerung der Energieeffizienz als auch zur Nutzung erneuerbaren Energien an Bedeutung.


Elektrifizierung aller Haushalte bis 2012 geplant

Zur Stromversorgung visiert die indische Regierung bis 2012 beispielsweise neben dem Bau hochmoderner Multimegawatt-Kohlekraftwerke sowie neuer Atomkraftkraftwerke und großer Wasserkraftwerke die Modernisierung bestehender Kraftwerke und die Anhebung des Anteils erneuerbarer Energien von derzeit rund 7 % auf rund 10 % an. Allein das Ziel, bis 2012 eine Elektrifizierung aller Haushalte zu erreichen, lässt der Nutzung erneuerbarer Energien eine zentrale Bedeutung zukommen - besonders in netzfernen Regionen. Bei der Kraftstoffversorgung zielt die indische Regierung bis 2012 unter anderem auf eine 20%-ige Beimischung von Biodiesel zu konventionellem Treibstoff.


Windenergie dominiert unter den Erneuerbaren - Photovoltaik spielt bislang bei Kleinstanlagen in netzfernen Regionen die größte Rolle

Gemessen an den installierten Stromerzeugungskapazitäten wird der indische Wachstumsmarkt erneuerbarer Energien mit einem Anteil von 70 % Mitte 2007 eindeutig von der Nutzung der Windenergie angeführt. Im internationalen Vergleich rangiert Indien hinsichtlich der installierten Windenergiekapazitäten mittlerweile auf dem vierten Platz und überholte damit Dänemark. Auf nationaler Ebene dominieren neben der Windenergie die Kleinwasserkraft (19%) und Biomasse (11%) zur Stromversorgung. In der Photovoltaik spielen bislang Kleinstanlagen in netzfernen Regionen die größte Rolle. Rund vier Millionen Biogasanlagen zum Koch-Einsatz in Privathaushalten ländlicher Regionen und knapp zwei Millionen Quadratmeter an Solarkollektorfläche zur Warmwasserbereitung in städtischen Regionen führen aktuell den Wärmemarkt für erneuerbare Energien an. Angesichts der Regierungsziele und breit aufgelegten Forschungsprogramme zu Biokraftstoffen, ist in dieser in Indien noch recht jungen Branche mit einer zügigen Entwicklung zu rechnen, betont die dena.


Für alle erneuerbaren Energien gibt es spezielle Förderprogramme von zentralstaatlicher Seite. Darüber hinaus haben einzelne Bundesstaaten zusätzliche Fördermaßnahmen aufgelegt. So gibt es beispielsweise in mehr als einem Drittel aller Bundesstaaten Einspeisevergütungen für Strom aus Wind- oder Bioenergie. Das Länderprofil INDIEN umfasst ca. 90 Seiten und kann über die Internetseiten der Exportinitiative heruntergeladen werden zum Preis von 50,00 €.

Weitere Informationen: http://www.exportinitiative.de/index.cfm?aid=4696&rf=1

11.02.2008   Quelle: dena   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics.,
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Europäische Städte bekämpfen Klimawandel mit erneuerbaren Energien und Effizienz

Solarsiedlung Freiburg.
Solarsiedlung Freiburg.

Die EU-Kommission hat am 29.01.2008 mit dem Konvent der Bürgermeister und Bürgermeisterinnen die bisher ehrgeizigste Initiative zur Einbeziehung der Bürger in den Kampf gegen den Klimawandel gestartet. Vorausgegangen waren informelle Konsultationen mit fast 100 Städten, darunter 15 Hauptstädte, die ihre Unterstützung für den Konvent bereits früh bekundet haben. An der Eröffnung des Konvents nahmen von deutscher Seite Vertreter aus Berlin, Bonn, Heidelberg und München teil. Die Mitglieder des Konvents verpflichten sich, bei der Reduzierung ihrer CO2-Emissionen durch Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien über die Ziele der EU hinauszugehen. "Das Lösungskonzept für die Herausforderung des Klimawandels kann nur ein ganzheitliches, integriertes, langfristiges und vor allem von der Beteiligung der Bürger getragenes sein", sagte EU-Energiekommissar Piebalgs.   Ein derart komplexer Ansatz lasse sich am besten auf lokaler Ebene entwickeln. Darum müssten die Städte die Führungsrolle bei der Umsetzung von Maßnahmen für eine nachhaltige Energienutzung übernehmen und in ihren Anstrengungen unterstützt werden.


Städte und Regionen verpflichten sich, CO2-Emissionen bis 2020 um mehr als 20 Prozent zu senken

Der Konvent der Bürgermeister soll eine ergebnisorientierte Initiative sein, in deren Mittelpunkt konkrete Projekte und messbare Ergebnisse stehen. Die teilnehmenden Städte und Regionen werden sich förmlich verpflichten, ihre CO2-Emissionen bis 2020 durch Aktionspläne für nachhaltige Energie um mehr als 20 Prozent zu senken. Die Bürger werden in regelmäßigen Berichten, die von Dritten überwacht werden können, über die Fortschritte ihrer jeweiligen Städte unterrichtet werden. Die EU-Kommission will die Verbreitung der besten Verfahren für nachhaltige Energienutzung unter den Städten und Regionen des Konvents durch einen besonderen Mechanismus ("Benchmarks für Exzellenz") unterstützen. Ein Sekretariat für den Konvent soll aus Mitteln des Programms "Intelligente Energie – Europa" finanziert werden.

Weitere Informationen unter

09.02.2008   Quelle: Corgi International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/Corgi International,

 

Autoren für Geothermie-Atlas mit Berichten aus aller Welt gesucht

"Kraftwerk Erde": Energie in Hülle und
Fülle.

Geothermie ist eine globale Energiequelle, die überall auf unserem Planeten nutzbar ist und seit langem in vielfältigster Art und Weise auf allen Kontinenten Anwendung findet wird. Ziel eines neuen Geothermie-Atlanten ist, der Öffentlichkeit die weltweite Entwicklungsgeschichte der Geothermie in Form chronologischer Schlaglichter nahe zu bringen. Durch die Darstellung der seit Jahrhunderten und weltweit genutzten Erdwärme sollen zum einen Vorbehalte gegenüber einer vermeintlich unbekannten Technologie abgebaut werden. Zum anderen soll der Geothermie-Atlas die Öffentlichkeit überzeugen, dass es in jedem Land der Erde möglich ist, einen Teil des Energiebedarfs durch Geothermie zu decken, so die Stoltenberg Energie GmbH in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen will den Geothermie-Atlas zu einer umfangreichen Datenbank und Informationssammlung machen.   Dazu diene jeder Beitrag in Wort und/oder Bild, der Projekte, Innovationen oder Kuriositäten der geothermischen Nutzung auf der Welt enthält. Unter Nennung der Quelle prüfe die Stoltenberg Energie GmbH die Beiträge und ordnen sie dem jeweiligen Zeitraum und Land zu. Auf Wunsch werden die Autoren namentlich genannt.


Die ersten "Schlaglichter" des Geothermie-Atlanten sind dem "Buch der Synergien" von Achmed A. W. Khammas (http://www.buch-der-synergie.de) entliehen. Dieses widmet sich den Erfindungen zur Nutzung der erneuerbaren Energien und wird seit 1973 kontinuierlich erweitert. Es dient der Öffentlichkeit, sich von der Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten der regenerativen Energien zu überzeugen und den Glauben an die unabdingbare Abhängigkeit der Energieversorgung von fossilen Ressourcen zu widerlegen. Die Beiträge im Geothermie-Atlas werden an den Autor weitergeleitet.

Weitere Infromationen: http://www.geothermie-atlas.de

09.02.2008   Quelle: Stoltenberg Energie GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.mischen-berlin.de,

 

Höchste Solarstromanlage der Welt mit Solarmodulen von Kyocera ausgestattet

Das japanische Technologieunternehmen Kyocera (Kyoto) startet mit einem Weltrekord in das Jahr 2008! Im Januar nahm die BKW-Tochter sol-E Suisse AG den ersten Ausbau der welthöchsten Photovoltaikanlage auf dem Jungfraujoch in Betrieb, ausgestattet mit Solarmodulen von Kyocera. In einer Rekordhöhe von 3.500 Metern bringen die Kyocera-Module einen rund 70 Prozent höheren spezifischen Energieertrag als vergleichbare Anlagen im Mittelland, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Das Jungfraujoch erhebt sich in den Schweizer Alpen und ragt knapp 3.500 Meter über den Meeresspiegel. Der Berg trägt die höchstgelegene Solarstromanlage der Welt, deren erste Ausbauetappe seit Januar 2008 in Betrieb ist. Diese wurde von der Schweizer BKW-Tochter sol-E Suisse AG konzipiert und mit "58 KC200GHT-2"-Solarmodulen von Kyocera ausgestattet. Die Anlage dient in erster Linie der experimentellen Ermittlung des Energieertrages einer hochalpinen Anlage. Während eines dreiwöchigen Testbetriebs erreichte die Anlage nach Angaben der Betreiber einen spezifischen Energieertrag, der etwa 70 Prozent über dem Ergebnis vergleichbarer Anlagen im Mittelland liegt.


Hoher Energieertrag bei extremen Witterungsverhältnissen

Der hohe Energieertrag ist laut Kyocera darauf zurückzuführen, dass die Strahlung in dieser Höhe wesentlich intensiver ist als in tieferen Lagen. Zusätzlich sorge die Reflexion durch Schneeflächen für eine erhöhte Strahlungsintensität. Außerdem führten die tiefen Temperaturen zu einer verbesserten Effizienz der aus Silizium gefertigten Solarzellen. Dennoch herrschen auf dem Jungfraujoch keine optimalen Bedingungen: Stürme mit Windgeschwindigkeiten bis über 200 km/h, heftige Gewitter und hohe mechanische Beanspruchung durch große Temperaturdifferenzen, zum Beispiel beim Abkühlen der Solarzellen bei Sonnenuntergang, belasten die Solar-Anlage. Eine Temperaturdifferenz von bis zu 70° C zwischen Tag und Nacht stellt das Material auf eine harte Probe. "Der Betrieb einer Solaranlage im Hochgebirge ist eine Härtetest für alle Komponenten. Daher sind wir besonders stolz darauf, dass BKW sich auch dieses Mal für die Solarmodule von Kyocera entschieden hat, wie schon beim Stade de Suisse Wankdorf Bern", sagt Mitsuru Imanaka, Europachef von Kyocera. "Unsere Solarmodule halten den extremen Witterungsverhältnissen stand, und funktionieren einwandfrei. Mit diesem Projekt leisten wir erneut ein Stück Pionierarbeit auf dem Weg zu einer umweltschonenden Energiegewinnung", so Imanaka weiter.

08.02.2008   Quelle: Kyocera Fineceramics GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Fineceramics GmbH,
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Paradigma stärkt Vertriebsteam: intensivierte Marktbearbeitung in Bayern und im südöstlichen Baden-Württemberg

W. Heinzelmann:
W. Heinzelmann: "Vakuum-Röhrenkollektoren
mit dem AquaSystem sind das System der
Zukunft."

Seit Jahresbeginn 2008 hat die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG ihr Vertriebsteam um fünf Gebietsmanager für die Regionen Bayern und südöstliches Baden-Württemberg erweitert. Damit verfüge Paradigma jetzt über insgesamt 28 fest angestellte Gebietsmanager, die den Umsatz in ihren jeweiligen Regionen steigern, das Systempartnernetz weiter festigen sowie Marktanteile konsequent ausbauen werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die vier Gebietsmanager Edmund Brams, Ingo Göthel, Guido Kreutzer und Alfons Kugelmann waren bereits von Handelsvertretungen in Oberstaufen und Augsburg aus für Paradigma tätig. Ihre Übernahme in das fest angestellte Gebietsmanagement resultiert aus der seit zwei Jahren verfolgten Strategie von Paradigma, den Verkauf über Handelsvertretungen abzulösen durch einen ausschließlichen Vertrieb über Gebietsmanager.  Durch diese Umstrukturierung sollen die Vertriebskapazitäten noch stärker auf die Zusammenarbeit mit den derzeit bundesweit rund 900 Paradigma SystemPartnern - das sind ausgewählte und speziell geschulte SHK-Fachhandwerksbetriebe - fokussiert werden. Das bedeutet für diese Gebiete sowohl eine ausschließliche Konzentration des Außendienstes auf die Heizsysteme von Paradigma als auch eine intensivere gemeinsame Bearbeitung des lokalen Marktes mit den SystemPartnern vor Ort.


Neu im Vertriebsteam ist Wendelin Heinzelmann, der mit dem Ziel antritt, den Marktanteil von Paradigma Heizsystemen im südöstlichen Baden-Württemberg in den kommenden Jahren überproportional zu steigern. Vor seinem Eintritt beim Wegbereiter für ökologische Heizsysteme war Wendelin Heinzelmann von 2005 bis 2007 für Schüco International in China tätig. Hier baute er die Produktion von Flachkollektoren in der Niederlassung Peking, eine Einkaufsabteilung für Komponenten der Solarthermie und Photovoltaik sowie den gesamten Vertrieb für die Solarthermie und PV auf. Unter seiner Verantwortung wurden in China sowohl zahlreiche Projekte im Einfamilienhaus-Bereich als auch solare Großanlagen realisiert. Zuvor war der Vertriebsprofi bereits mehrere Jahre in verschiedenen Funktionen bei Paradigma beschäftigt. Seine Rückkehr zum Karlsbader Unternehmen begründet Wendelin Heinzelmann so: "Paradigma ist mit all seinen dazugehörigen Tochtergesellschaften und Beteiligungen im Bereich der Solarthermie eines der bestaufgestellten Unternehmen weltweit. Aus meiner Sicht sind Vakuum-Röhrenkollektoren mit dem AquaSystem auf Grund ihres breiten Anwendungsspektrums und ihrer hohen Leistung das System der Zukunft."

08.02.2008   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG,
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centrotherm photovoltaics gewinnt erneut Großauftrag zur Herstellung von Solar-Silizium

centrotherm photovoltaics bietet u.a. Schlüsselequipment für die Fertigung von Solarsilizium
centrotherm photovoltaics bietet u.a.
Schlüsselequipment für die Fertigung
von Solarsilizium

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) hat von der Taiwan PolySilicon Corp. (Taiwan) einen Großauftrag im Geschäftsbereich Solarsilizium erhalten: Die Gesellschaft werde eine größere Anzahl von "Siemens"-Reaktoren und Konvertern liefern, berichtet die centrotherm photovoltaics AG in einer Pressemitteilung. Die von centrotherm photovoltaics gelieferte Ausrüstung werde die Produktion von rund 5.000 Tonnen Polysilizium (Solar-Silizium) ermöglichen. Über das Auftragsvolumen sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Auslieferung des Einzel-Equipments soll im ersten Halbjahr 2009 beginnen.  Somit werde der Auftrag voraussichtlich 2009 und 2010 umsatz- und ergebniswirksam. Damit belaufe sich der Auftragsbestand der centrotherm photovoltaics AG aktuell auf 578 Millionen Euro, so das Unternehmen.



Technologie und Dienstleistungen zur Solarsilizium-Produktion sollen weiter ausgebaut werden

Dieser Auftrag sei ein wichtiger Schritt in der Umsetzung der Strategie von centrotherm photovoltaics, betont das Unternehmen. Die Gesellschaft hat angekündigt, sich breiter aufzustellen und den Geschäftsbereich Solarsilizium, in dem Technologie und Dienstleistungen für die Produktion von Solarsilizium angeboten werden, weiter auszubauen. Bislang erwirtschaftet centrotherm photovoltaics den Großteil ihres Umsatzes mit der Belieferung von Technologie und Dienstleistungen für die Herstellung von Solarzellen. "Wir freuen uns, dass wir in unserem noch jungen Geschäftsfeld Solarsilizium einen weiteren Großauftrag gewinnen konnten", sagt Robert Hartung, Vorstandssprecher der centrotherm photovoltaics AG. "Polysilizium ist knapp und teuer, und für die Solarbranche sehr wichtig. Mit unseren Produkten und Dienstleistungen bauen wir die Produktionskapazitäten von Polysilizium für unsere Kunden weiter aus", so Hartung.

08.02.2008   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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ZSW: Neues Testzentrum für Dünnschicht-Solarmodule "DS-Lab"

Eine Klimakammer setzt Module beschleunigten Alterungstests aus
Eine Klimakammer setzt
Module beschleunigten
Alterungstests aus

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat im Februar in Stuttgart sein neues Testzentrum für Photovoltaik-Dünnschichtmodule "DS-Lab" in Betrieb genommen. Mit dieser deutschlandweit einzigartigen Einrichtung können jetzt auch Dünnschicht-Module exakt vermessen und umfassend geprüft werden, berichtet das ZSW in einer Pressemitteilung. Begünstigt durch den Siliziummangel erobert die Dünnschicht-Technik immer mehr Marktanteile. "Ob CIS, CdTe oder a-Si - mit dem DS-Lab können wir alle auf dem Markt befindlichen Solarmodule in Dünnschicht-Technik zuverlässig charakterisieren", sagt Dieter Geyer, Leiter des neuen Testzentrums. "Wir messen in Labor und Freiland und bestimmen die elektrische wie mechanische Qualität der Module", so Geyer weiter. Das ZSW schließt damit eine Lücke: Während seit 20 Jahren Institute kristalline Silizium-Module vermessen, gab es bislang keine Einrichtung, die auf Dünnschichttechnik spezialisiert war.  Die Wirtschaft benötige aber zuverlässige Daten, betont das ZSW. So bedeuteten 5 % Unterleistung bei einer 1 Megawatt-Photovoltaik-Anlage bereits 25.000 Euro Verlust im Jahr. Hersteller, Einkäufer und Betreiber von Dünnschicht-Photovoltaik können jetzt am ZSW Daten für ihre Module bekommen, die unabhängig vom Hersteller und nach dem neuesten Stand der Forschung und Technik gemessen werden.



Deutschlandweit einzigartige Prüfmöglichkeiten am Forschungsinstitut ZSW

Besonders wertvoll für die Hersteller und Entwickler von Dünnschicht-Modulen seien die Klimakammern des DS-Lab., betont das ZSW: Bis zu 1,5 x 1,8 Quadratmeter große Module können in beschleunigten Alterungstests extremen Bedingungen ausgesetzt werden. So zeigte das ZSW bei einem "Damp Heat"-Test mit einer Vorspannung von -1.000 Volt, dass CIS Module auch bei Erdungsfehlern nicht vorzeitig degradieren (Alterung und Abnahme des Wirkungsgrades). Einzigartig ist beim DS-Lab die kombinierte Vermessung unter dem Klasse AAA-Simulator im Labor und dem Freiland-Testgelände am Widderstall, das in Europa zu den ältesten und größten Einrichtungen seiner Art zählt.


CIS-Dünnschicht-Photovoltaik in Deutschland zur Serienreife entwickelt

Dünnschichtmodule lassen sich schwieriger exakt vermessen als herkömmliche Technik. Ein Beispiel ist das so genannte Light-Soaking: Ein neues Modul verbessert sich in den ersten Monaten des Betriebs mit der Höhe der Einstrahlung. Man muss deshalb im Labor Messbedingungen herstellen, die möglichst nahe an die Situation im Sonnenlicht heranreichen. Zum Beispiel durch Vorbeleuchtung. Wie lange? Wie stark? Die Antworten finden die Stuttgarter Dünnschicht-Spezialisten mit ihrer 20jährigen Erfahrung, denn das ZSW hat die CIS-Dünnschichttechnik in Deutschland zur Serienreife entwickelt.
Das ZSW gehört zu den renommiertesten deutschen Forschungsinstituten auf den Gebieten Energiesystemanalyse, Photovoltaik, Energieeffizienz, regenerative Kraftstoffe, Batterietechnik und Brennstoffzellen. Es erwirtschaftete 2007 nach eigenen Angaben mit 130 Beschäftigten einen Umsatz von rund 18 Millionen Euro.

08.02.2008   Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW,
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MAN Ferrostaal AG neuer Partner der Solarthermie-Spezialisten SOLITEM

SOLITEM-Chef Lokurlu (links) erhielt den Deutschen Solarpreis 2005.
SOLITEM-Chef Lokurlu (links) erhielt
den Deutschen Solarpreis 2005.

Die SOLITEM-Gruppe ist zu Beginn dieses Jahres eine operative Partnerschaft mit der weltweit tätigen MAN AG-Tochter MAN Ferrostaal AG in Essen eingegangen. Die MAN AG gehört zu den 30 führenden börsennotierten Unternehmen in Deutschland. Die MAN Ferrostaal AG ist ein international tätiges Unternehmen für Großanlagen und industrielle Lösungen. Die SOLITEM Gruppe ist ein dynamisch wachsendes Unternehmen für innovative Energie- und Umwelttechnologien; ihre besonderen Stärken liegen bei den bahnbrechenden und zukunftsweisenden Entwicklungen im Bereich der Solarthermie, die bereits mehrfach international ausgezeichnet wurden.  Die SOLITEM Gruppe entwickelt und installiert individuelle Anlagen für solare Kühlung, Wärme- und Prozessdampfbereitstellung sowie Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungsanlagen für Großanwendungen. Dabei ist die SOLITEM-Kompetenz auf dem Gebiet der Energie-, Wärme- und Verfahrenstechnik von Kunden weltweit gefragt; insbesondere im mediterranen und arabischen Raum.


Solarthermie zur Kühlung und für Prozessenergie

Die SOLITEM Gruppe und die MAN Ferrostaal AG wollen künftig gemeinsam Gesamtlösungen für solar betriebene Großanlagen anbieten, speziell zur solaren Kühlung und Dampfproduktion für große Gebäudekomplexe wie Flughäfen, Hotels, Produktionsstätten sowie von Wohnvierteln. SOLITEM-Geschäftsführer Dr. Ahmet Lokurlu äußerte sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Gespräche. Beide Unternehmen würden nun die Nutzungsmöglichkeiten für die SOLITEM-eigene Hochtemperatur-Solartechnologie weltweit anbieten. Dabei profitierten beide Unternehmen von den gegenseitigen Erfahrungen sowie dem jeweils speziell eingebrachten Know-how.

08.02.2008   Quelle: SOLITEM GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLITEM,
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TU Darmstadt erneut zum Solar Decathlon nominiert

Solar-Haus der TU Darmstadt siegt im Solar Decathlon 2007.
Solar-Haus der TU Darmstadt siegt im
Solar Decathlon 2007.

Ende Januar 2008 gab das amerikanische Energieministerium (DOE) die 20 universitären Teams bekannt, die zum Solar Decathlon 2009 zugelassen sind, einem Wettbewerb für solares Bauen in Washington. Wieder am Start ist das Team der Technischen Universität Darmstadt. Dieses Mal planen und bauen die studentischen Teams unter dem Titel "Prototyp 2015" jeweils ein energieautarkes Gebäude; diese werden dann im Herbst 2009 auf der National Mall in Washington präsentiert. Die Resonanz auf die Ausschreibung des Wettbewerbs war höher als je zuvor: "Die Qualität der diesjährigen Anträge war herausragend und wir freuen uns sehr über die deutliche Zunahme der Bewerbungen." sagte US- Energieminister Samuel W. Bodman.   Dies zeigt sich ebenso durch die erhöhte Zahl ausländischer (5) sowie eine Vielzahl neuer Wettbewerbsteilnehmer (11) für das Jahr 2009. Weitere Bewerber aus Deutschland wurden jedoch nicht zugelassen, obwohl sich mit der TU München ein weiteres renommiertes Team für den Wettbewerb beworben hatte.


Das Team der TU Darmstadt aus dem Fachgebiet Entwerfen und energieeffizientes Bauen nahm schon 2007 am Wettbewerb teil - und gewann. Das neue Team muss nun in große Fußstapfen treten, denn es hat das Ziel, diesen Titel zu verteidigen. Dennoch: Für die Teilnehmer gibt es im Wettbewerb nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen: Erfahrung in innovativen Planungs- und Entwicklungsstrategien, interdisziplinärer Zusammenarbeit und nicht zuletzt in Baupraxis. Alles in allem eine großartige Chance, im Studium tatsächlich ein Gebäude zu bauen.

08.02.2008   Quelle: TU Darmstadt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Darmstadt.,

 

MP-TEC und Solarpraxis AG bieten Weiterbildung zum "Solar-Handwerker"

Nach dem erfolgreichen Start des Weiterbildungsangebotes "Solarhandwerker" im Jahr 2007 bietet der Solarsystemanbieter MP-TEC in Zusammenarbeit mit der Solarpraxis AG (Berlin) und der Kreishandwerkerschaft Barnim-Oder Spree auch in diesem Jahr neue Kurse an. Das deutschlandweit einmalige Zertifikat bescheinigt, dass die Handwerker über praktisches und theoretisches Know-how der Solartechnik verfügen und in der Lage sind, Solaranlagen fachgerecht zu planen, zu montieren und zu warten. Erfahrene Referenten der Solarpraxis AG erläutern neben Grundlagen anwendungsorientierte Inhalte rund um Planung, Wirtschaftlichkeit und Marketing. 
Die wachsende Bedeutung von Umwelt- und Klimaschutz, steigende Energiepreise sowie staatliche Förderungen schaffen optimale Rahmenbedingungen für Handwerker im Bereich erneuerbare Energien. Hausbesitzer und Wohnungsbaugesellschaften interessieren sich zunehmend für energiesparendes und ökologisches Bauen sowie energetische Gebäudesanierung mit Hilfe regenerativer Energien. Handwerksbetriebe aus den Bereichen Sanitär-Heizung-Klima, Elektrotechnik und Dachgewerbe sollten sich deshalb sowohl praktisch als auch theoretisch mit dem Thema Solartechnik auseinanderzusetzen, so die Anbieter der Fortbildungsveranstaltungen. Denn Fachkräfte mit fundiertem Know-how würden auf dem Markt dringend benötigt, zumal gezielte Erstausbildungswege bislang nicht existierten. Zusatzqualifikationen seien somit unumgänglich, heißt es in der Pressemitteilung.

Schulungsteilnehmer Ronald Gierth, Geschäftsführer der Solaristec GmbH aus dem brandenburgischen Wandlitz, konnte durch die Schulung seine Kenntnisse im Bereich Photovoltaik noch vertiefen: "Die Weiterbildung ist sehr praxisnah konzipiert, sodass jeder Teilnehmer daraus direkten Nutzen für seinen Arbeitsalltag ziehen kann. Gleichzeitig gibt das Zertifikat meinen Kunden die Sicherheit, dass sie kompetent beraten werden und eine fachgerecht installierte Anlage erhalten", so Gierth.

Der "Solarhandwerker" wurde als berufsbegleitende Fachschulung konzipiert, die nächsten Termine im brandenburgischen Eberswalde bei Berlin sind der 14. und 28. Februar sowie der 13. März 2008. Weitere Schulungsinhalte sowie Hinweise zur Anmeldung unter http://www.solar-handwerker.info.

08.02.2008   Quelle: MP-TEC GmbH & Co. KG; open PR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Phoenix Solar-Tochter schließt Photovoltaik-Projektentwicklungsvertrag mit einem geplanten Volumen von rund 100 Millionen Euro

Phoenix Solar-Referenzanlage
Phoenix Solar-Referenzanlage "Solarpark
Haimhausen"

Die Phoenix Solar Energy Investments AG, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Phoenix Solar AG, hat mit der in Trier ansässigen Bürgerservice GmbH einen Rahmenvertrag über die Entwicklung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen geschlossen. In diesem verpflichtet sich die Bürgerservice GmbH in den nächsten zwei Jahren in der Region Trier, Rheinland-Pfalz/Saarland Solarstrom-Projekte für Phoenix Solar Energy Investments zu entwickeln. Die Freiflächen Solarkraftwerke sollen eine Spitzenleistung zwischen einem und zehn Megawatt (MW) haben.  Die Phoenix Solar AG plant, diese Solarkraftwerke in den Jahren 2008 und 2009 zu errichten und dann schlüsselfertig an deutsche und ausländische Finanzinvestoren zu verkaufen. Das geplante Volumen der Projekte beläuft sich auf rund 100 Millionen Euro.


Beabsichtigt ist neben der Projektentwicklung seitens der Bürgerservice GmbH ebenfalls eine Beteiligung am Bau der Kraftwerke. Wie schon bei dem 3 Megawatt-Projekt in Longuich bei Trier wird Phoenix Solar als Generalunternehmer für Planung und Bauausführung zuständig sein, Bürgerservice soll als Unterauftragnehmer von Phoenix einen Teil der Modulmontage sowie die Erdarbeiten übernehmen. Nach der Inbetriebnahme wird Phoenix Solar für den Käufer die Betriebsführung und Fernüberwachung der Kraftwerke sicherstellen, die Flächenpflege und die technische Unterstützung vor Ort wird beim Bürgerservice liegen.


Solarstrom-Projekte schaffen auch Arbeitsplätze für Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt nicht die besten Chancen haben

Die Bürgerservice GmbH ist ein gemeinnütziges Unternehmen, das sich seit seiner Gründung im Jahr 1987 der Menschen annimmt, die auf dem regulären Arbeitsmarkt nicht die besten Chancen haben. Ziel ist, diese Personen mit Hilfe von Projekten und Maßnahmen zu qualifizieren, zu beschäftigen und in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Derzeit beschäftigt das Unternehmen mehr als 300 Mitarbeiter. Bürgerservice Geschäftsführer Horst Schneider sieht in Solarstrom-Projekten die Chance für die Region. "Wir können weitere Arbeitsplätze schaffen, langfristig sichern und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung leisten."

"Wir freuen uns außerordentlich, dass die gute Zusammenarbeit beim Projekt in Longuich zu diesem zweijährigen Projektentwicklungsvertrag mit dem Bürgerservice geführt hat. Mit diesem Vertrag demonstrieren wir unsere führende Position im Freiflächenmarkt in Deutschland", so Dr. Torsten Hass Vorstand von Phoenix Solar Energy Investments.

07.02.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Windenergie: Nordex Italia gewinnt Aufträge für 135 Großturbinen mit insgesamt 330 Megawatt

Windenergieanlage N90 / 2300 kW.
Windenergieanlage N90 /
2300 kW.

Der Windenergieanlagen-Hersteller Nordex AG (Hamburg) hat zwei neue Aufträge und einen Rahmenvertrag mit seinem Großkunden Greentech Energy Systems A/S unterzeichnet. Insgesamt werde Nordex 135 Windturbinen der Baureihen "N90" und "N100" mit einer Nennleistung von zusammen 330 Megawatt (MW) liefern und errichten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Auftragswert beträgt laut Nordex mehr als 350 Millionen Euro. Das Projekt "Brindisi" hat eine Kapazität von 80,5 MW und besteht aus 35 Turbinen der Baureihe N90/2300, die Nordex im Jahr 2009 liefern wird. Der zweite Auftrag umfasst 20 Anlagen vom Typ N100/2500 für die erste Baustufe des Windparks "Candela".   Die N100 ist eine aktuelle Weiterentwicklung der erfolgreichen Serienmaschine N90 für schwächere Windstandorte. Im Rahmenvertrag ist die Lieferung von jeweils 40 Turbinen der Baureihen N90/2500 und N100/2500 vereinbart. Diese zusammen 200 MW will Greentech Energy bis 2010 bei Nordex abrufen. Die Ausbauphase des Windparks "Candela" mit 20 Maschinen der N100/2500 ist in dem Rahmenvertrag enthalten.



"Diese neuen Aufträge bestätigen unsere positiven Erwartungen für den Wachstumsmarkt Italien und für unsere N100, die ideal auf diesen Markt passt", sagt Carsten Pedersen Vertriebsvorstand der Nordex AG. "Die Verträge sind ein wichtiger Schritt, um unsere bis 2010 geplanten Projekte abzusichern", erläutert Kaj Larsen, Vorstandsvorsitzender von Greentech Energy.

07.02.2008   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nordex AG,
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City-Solar-Gruppe: bisheriger politischer Chefkorrespondent von RTL und n-tv verstärkt das Unternehmen

Dr. Gerhard Hofmann.
Dr. Gerhard Hofmann.

Die City-Solar-Gruppe freut sich über einen prominenten Neuzugang: Dr. Gerhard Hofmann, bisher Chefkorrespondent von RTL und n-tv, suchte eine neue berufliche Herausforderung und fand sie bei dem Solar-Unternehmen mit Hauptsitz im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach. Dienstsitz bleibt für ihn allerdings Berlin. Von der dortigen City-Solar-Repräsentanz aus will Hofmann vor allem seine langjährigen Kontakte in Politik und Medien nutzen, um die Aktivität des Unternehmens zu fördern, heißt es in der Pressemitteilung.  Im August 1994 begann Hofmann bei RTL als Leiter des damaligen Hauptstadtstudios in Bonn. Fünf Jahre später wurde er politischer Chefkorrespondent für RTL in Berlin; seit November 2006 übte er diese Tätigkeit auch für den Nachrichtensender n-tv aus. Vor seiner Zeit bei RTL war Hofmann in verschiedenen journalistischen Funktionen beim Bayerischen Rundfunk und Südwestfunk tätig - unter anderem als ARD-Korrespondent in Buenos Aires.


Weltgrößtes Solarstrom-Kraftwerk im spanischen Beneixama

Sein neuer Arbeitgeber, die City Solar AG, wurde 2003 gegründet und zählt mittlerweile zu den führenden Herstellern von Photovoltaik-Großkraftwerken in Europa. Am stärksten ist das Unternehmen in Deutschland (20 % Marktanteil) und Spanien (30 %) positioniert. Unter anderem initiierte und baute City Solar das derzeit weltgrößte PV-Kraftwerk im spanischen Beneixama (Provinz Alicante). Um auf Dauer unabhängig agieren zu können und den Markt mit eigenen Innovationen zu bereichern, investiert die Gruppe außerdem viel in die eigene Forschung.

Weitere Informationen zum Solar-Kraftwerk Beneixama: anlageaugust2007.html.

07.02.2008   Quelle: City Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kontroverse um die Entwicklung der Konzentrator-Photovoltaik

Erste Kraftwerksinstallation von Concentrix Solar in Spanien.
Erste Kraftwerksinstallation von Concentrix
Solar in Spanien.

Die Aussage, die Konzentrator-Photovoltaik-Technologie sei am Ioffe-Institut entwickelt worden, sei so nicht richtig, kritisiert das Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme (ISE) eine Stellungnahme der SolarTec AG anlässlich der Verleihung des 28. Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft an die ISE-Ausgründung Concentrix Solar GmbH. Richtig sei vielmehr, dass diese Technologie weltweit von vielen Gruppen bearbeitet und entwickelt worden sei, unter anderem auch vom Ioffe-Institut und dem Fraunhofer ISE. Die SolarTec AG hatte in einer Presseinformation mitgeteilt, die Konzentratortechnologie sei in den 60er Jahren vom Ioffe-Institut in St. Petersburg entwickelt worden und nicht vom Fraunhofer Institut.   Im Jahr 2002 seien Wissenschaftler des Ioffe-Instituts im Rahmen einer Forschungskooperation in Freiburg gewesen und Prof. Rumyantsev vom Ioffe Institut habe bei dieser Gelegenheit die von ihm entwickelte Konzentratortechnologie dort eingeführt. Diese sei im Wesentlichen unverändert von der 2004 gegründeten Concentrix GmbH übernommen und nunmehr mit dem Innovationspreis ausgezeichnet worden "Die Entwicklung der Konzentratortechnologie ist ein Meilenstein für die PV-Industrie, deshalb fordern wir Würdigung und Respekt der Leistung der russischen Wissenschaftler", heißt es in der Pressemitteilung der SolarTec AG.



FLATCON-Technologie zur industriellen Umsetzung

Das Fraunhofer ISE arbeitet nach eigenen Angaben seit Mitte der 80er Jahre an Konzentrator-Photovoltaik-Zellen und -Systemen. Neben verschiedenen internationalen Kooperationen des Fraunhofer ISE hätten das ISE und das Ioffe-Institut in den Jahren 1999 bis 2002 direkt zusammengearbeitet. Aus dieser Zeit gebe es auch mehrere gemeinsame Veröffentlichungen, erinnert das ISE. Seit 2002 habe der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten am Fraunhofer ISE im Bereich Konzentrator-Photovoltaik in der Entwicklung von Fertigungstechnologien für die FLATCON-Technologie gelegen, um eine industrielle Umsetzung zu ermöglichen.. Überdies gebe es gegenwärtig im Rahmen von Europäischen Projekten eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer ISE und dem Ioffe-Institut.


Innovationspreis für Concentrix würdigt Serienfertigung

"Der Innovationspreis der deutschen Wirtschaft wurde nicht dem Fraunhofer ISE für die Technologieentwicklung verliehen, sondern der Firma Concentrix für die herausragende Leistung, eine vielversprechende aber komplexe Technologie aus dem Labor in die Serienfertigung überführt zu haben", betont das ISE. Concentrix sei eines der weltweit ersten Unternehmen, die dies erreicht haben und zähle hinsichtlich des Wirkungsgrades und der installierten Systemleistung zu den am weitesten fortgeschrittenen Unternehmen. Im Rahmen des von ISFOC in Spanien initiierten Demonstrationsprojekts sei Concentrix neben Isofoton (Spanien) und SolFocus (USA) eines von nur drei Unternehmen, das in der ersten Runde der Ausschreibung einen Zuschlag erhielt. In der zweiten Ausschreibungsrunde seien Ende 2007 an vier weitere Unternehmen Zuschläge erteilt worden: Concentración Solar La Mancha (Spanien), Emcore (USA), Arima Eco (Taiwan) und Sol3G (Spanien). Im Rahmen des ISFOC-Projekts habe Concentrix in den vergangenen beiden Wochen 16 Systeme mit einer Leistung von je 5,7 kW aufgestellt und werde voraussichtlich als erstes Unternehmen eine 100 kW-Einheit fertig stellen.

"Im Übrigen hat Herr Dr. Bett vom Fraunhofer ISE anlässlich der Verleihung des Innovationspreises an Concentrix letzte Woche per E-Mail Glückwünsche von Prof. Rumyantsev und von Prof. Andreev vom Ioffe-Institut erhalten", heißt es in der ISE-Pressemitteilung. Einen historischen Überblick zur Entwicklung der Konzentrator-Photovoltaik gebe das Buch "Concentrator Photovoltaics" von Prof. Luque und Prof. Andreev, erschienenen im Springer-Verlag im Jahr 2007.

07.02.2008   Quelle: SolarTec AG, Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
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Steigendes Interesse an Solar-Ausbildung in Schweden

Solar Energy Research Center Borlänge.
Solar Energy Research Center Borlänge.

Die European Solar Engineering School (ESES) bietet in Zusammenarbeit mit dem Dalarna University College und dem Solar Energy Research Center (SERC) in Borlänge/Schweden einen einjährigen Masterstudiengang in Solar Energy Engineering an. Der Studiengang basiert auf mehr als 20 Jahren Erfahrung am SERC in Sachen Solarenergie und seit 1999 haben laut SERC mehr als 150 Studierende aus aller Welt dieses Programm absolviert. Durch die hervorragenden Berufsaussichten in der Solarindustrie und in der Solarforschung wählten immer mehr Studierende diesen Ausbildungsgang. Die Inhalte des Studiums werden ständig erneuert und orientieren sich an den neuesten Ergebnissen aus Forschung und den Anforderungen aus der Industrie. Alle Kurse werden in englischer Sprache gehalten. Es fallen keine Studiengebühren an. 
Bewerbungsschluss für Europäische Studenten ist der 15. April. Bewerbungen müssen elektronisch auf der Webseite der Swedish Agency for Higher Education eingereicht werden: http://www.studera.nu. Der Masterstudiengang umfasst folgende Kurse: Renewable energy technology; Solar thermal; Solar electricity; Solar buildings; Solar energy management; Solar thermal design; PV and Hybrid system design sowie ein 12 Wochen dauerndes Projektr zur Erstellung der Master-Arbeit. Studenten des Masterprogramms 2007/2008 nehmen auch an der "Frisian Solar Challenge" teil, dem größten Solarbootrennen im Juni 2008 in den Niederlanden.

Weitere Informationen unter: http://www.eses.org zur Frisian Solar Challenge unter http://www.frisiansolarchallenge.nl/eng/index.php

07.02.2008   Quelle: SERC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SERC.,
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Solar-International Energy präsentiert neue Hochleistungs-Solarkollektoren

Vakuumröhrenkollektoren und Flachkollektoren mit neuer Technik.
Vakuumröhrenkollektoren und Flachkollektoren
mit neuer Technik.

Die Solar-International Energy Ltd. (Frechen) beginnt ab Februar 2008 mit der Produktion neuer Vakuumröhrenkollektoren und Flachkollektoren, die beide mit einem Heat-Pipe-System ausgestattet sind, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Hochleistungs-Vakumröhrenkollektoren seien vorwiegend für Großanlagen in der Industrie oder für Wohngebäude konzipiert, die eine hohe solare Deckungrate benötigen. Völlig neu sei der "VRK F-104 MRC". Der Rahmen und Sammelkasten, sowie die Abdeckung bestehen laut Solar-International Energy aus Edelstahl, das Sammlerrohr aus drei Kammern und somit werde die Wärmeträgerflüssigkeit durch einen direkt umflossenen Kondensator mit speziellem Wärmeübertragungssystem dreifach erwärmt.   Die 3-fach beschichteten Vakuum-Röhren haben nach Angaben des Herstellers eine Sondergröße von 1.800 mm Länge und 70 mm Durchmesser.


Die witterungsbeständigen CPC-Spiegel seien extra in einem Lichtlabor vermessen worden um eine optimale Wölbung zu konstruieren zu können. Röhren und Spiegel sind laut Solar-International Energy nanobeschichtet und daher schmutzabweisend. "Der Kollektor ist absolut eigensicher, weil besonderes auf Dehnungen und Spannungen geachtet und der Prüfdrück mit 40 bar durchgeführt wurde. Der Kollektor wird mit 16 Röhren hergestellt, was eine aktive Absorberfläche von 5,10 m² ausmacht", heißt es in der Pressemitteilung.


Heat-Pipe-System und neues Isolierverfahren

Eine vollkommen neue Konstruktion sei der Flachkollektor "F-117 HP, der erste solche Kollektor mit Heat-Pipe-System. Die Funktion sei wie beim Röhrenkollektor, ebenfalls mit Sammelkasten und direkt umflossenen Kondensator. Hier werde die Wärme direkt zum Sammelrohr transportiert und in den Speicher abgeführt, ohne dass die Wärmeträgerflüssigkeit wie bei üblichen Flachkollektoren noch meterlang durch die Mäanderrohre fließe. Auch hier sei eine neue Wärmeübertragung von dem Absorber (BlueTec) zur Heat-Pipe-Röhre konzipiert worden. "Der Kollektor F-117 HP hat bei den ersten Tests ca. 30 % mehr Leistung erbracht als die üblichen guten Flachkollektoren auf dem Markt", so die Solar-International Energy Ltd. Diese Werte würden noch gesteigert, da eine vollkommen neue Isolierung verwendet werde und zwar bei dem VRK F-104 MRC und dem Flachkollektor F-117 HP. Beide Kollektoren werden laut Hersteller mit NanoGel oder auch AeroGel ausgestattet. Dieses Isolierverfahren habe die NASA entwickelt und es habe einen 4 bis 7-fach höheren Dämmwert als Mineralwolle. "Diese neuen Kollektoren sind hier in Deutschland praktisch frostresistent. Das Preisniveau liegt für beide Kollektoren im Bereich der üblichen Qualitäts-Kollektoren auf dem Markt. Erfreulich ist die lange Garantiezeit von 12 Jahren", so der Hersteller.

07.02.2008   Quelle: Solar-International Energy Ltd.; open PR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-International Energy Ltd.,
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Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau: Operatives Wachstum hält weiter an

Exportschlager: Solar- zellen-Beschichtungs- anlage SiNA.
Exportschlager: Solar-
zellen-Beschichtungs-
anlage SiNA.

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal), Hersteller von Anlagen zur Produktion von Solarzellen, ist äußerst erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die dynamische Auftragsentwicklung des letzten Jahres habe sich in den ersten Wochen 2008 fortgesetzt: Nachdem im vergangenen Jahr Auftragseingänge in Höhe von rund 247 Millionen Euro verzeichnet worden waren, folgten bereits im Januar neue Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 46 Millionen Euro. Damit überstieg das Auftragsvolumen in nur einem Monat den gesamten Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2006. Mit über 33 Millionen Euro schlug dabei im Wesentlichen ein Großauftrag der chinesischen Changzhou Trina Solar Energy Co. Ltd. über die Lieferung von 29 Antireflexbeschichtungsanlagen der Serie SiNA zu Buche.  Für das Geschäftsjahr 2008 erwartet die Gesellschaft aus diesem Großauftrag Umsatzerlöse in Höhe von etwa 7 Millionen Euro. Die restlichen rund 26 Millionen Euro der voraussichtlichen Umsatzerlöse aus diesem Großauftrag verteilen sich nach Angaben des Unternehmens etwa jeweils zur Hälfte auf die Jahre 2009 und 2010.


Vorstand erhöht Umsatzprognose aufgrund der Wachstumsaussichten der Photovoltaik-Branche

Darüber hinaus orderte der Schweizer Kooperationspartner OC Oerlikon Balzers AG weitere TCO-Beschichtungsanlagen für die Dünnschicht-Photovoltaik, die für das dritte und vierte Quartal 2008 zur Auslieferung vorgesehen seien. Neben den Aufträgen für die Photovoltaik umfassen die Auftragseingänge auch Bestellungen für den zweiten Geschäftsbereich Plasma- und Ionenstrahltechnologie. Auf Basis dieser Entwicklungen und aufgrund der anhaltend positiven Wachstumsaussichten für die gesamte Photovoltaik-Branche erhöht der Vorstand seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2008 von 200 Millionen Euro auf mindestens 235 Millionen Euro. Hinsichtlich der Ergebnisentwicklung sagt der Finanzvorstand Carsten Bovenschen: "Wir werden uns im laufenden Geschäftsjahr verstärkt auf die Optimierung unserer internen Prozesse konzentrieren, um unsere Kostenstrukturen zu verbessern und dadurch die Margenentwicklung positiv zu beeinflussen."

06.02.2008   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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ersol Thin Film und SCHOTT Solar schließen Allianz zur Entwicklung der mikromorphen Dünnschicht-Photovoltaik

Photovoltaik-Fassade mit ASI Thru Modulen von SCHOTT Solar
Photovoltaik-Fassade mit ASI Thru Modulen
von SCHOTT Solar

Die ersol Thin Film GmbH (Erfurt), eine Tochtergesellschaft der ersol Solar Energy AG (ersol), und die SCHOTT Solar GmbH (Alzenau) haben eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um gemeinsam die mikromorphe Technologie für Dünnschicht-Solarzellen zu entwickeln. Beide Unternehmen wollen ihre Ressourcen in der Forschung und Entwicklung bündeln, um eine schnellere Marktreife und damit eine führende Marktpositionierung in der mikrokristallinen Photovoltaik zu erreichen. Dazu sollen auch Mitarbeiter der Entwicklungsabteilungen zwischen den Standorten ausgetauscht werden, berichtet ersol Thin Film in einer Pressemitteilung. Durch die Zusammenlegung der Entwicklungsaktivitäten in einem standortübergreifenden Projekt ergäben sich wesentliche Vorteile wie z. B. eine kürzere Time-to-Market für Neuprodukte bei optimiertem Einsatz der Entwicklungsressourcen.  "Beide, SCHOTT Solar und ersol Thin Film, profitieren von dieser Forschungsallianz. Wir rechnen mit einer führenden Marktposition bei mikromorphen Dünnschicht-Modulen aufbauend auf unserer bewährten amorphen Silizium-Technologie", unterstreicht Dr. Martin Heming, Geschäftsführer der SCHOTT Solar GmbH die Bedeutung dieser geschlossenen Technologiekooperation.



Mikromorphe Technologie als "nächste Generation der Silizium-basierten Dünnschicht-Photovoltaik

Sowohl ersol Thin Film als auch SCHOTT Solar haben bereits mit der Markteinführung der amorphen Dünnschicht-Technologie im "Gen 5" Format von 1,4 Quadratmetern begonnen. Bei SCHOTT Solar werden SCHOTT ASI-Dünnschicht-Module schon seit vielen Jahren erfolgreich vermarktet. ersol Thin Film vertreibt seine amorphen Module unter dem Markennamen "Nova-T-Serie". Parallel dazu soll nun die Entwicklung der mikromorphen Technologie als "nächste Generation der Silizium-basierten Dünnschicht-Technologie" vorangetrieben werden. Die bereits für die amorphe Produktion vorhandenen Beschichtungsanlagen erlauben laut ersol die Umstellung auf die Herstellung mikrokristalliner Zellen. Die geleisteten umfassenden Vorarbeiten ermöglichten der Entwicklungsallianz, bei Erfolg des Projekts zu den ersten Unternehmen zu gehören, die diese neue Technik in Europa als Produkt anbieten können.


Zwei Siliziumebenen wandeln das Lichtspektrum in Strom um

Das mikromorphe Dünnschicht-Modul hat im Gegensatz zur einfachen amorphen Version einen doppelten Aufbau aus einer amorphen und einer mikrokristallinen Siliziumschicht. Die Anordnung nutzt das Sonnenlicht besser aus, weil die beiden Siliziumebenen das gesamte Lichtspektrum in Strom umwandeln. "Wir gehen davon aus, dass diese sogenannte mikromorphe Tandemzelle eine bis zu 50-prozentige Steigerung des Wirkungsgrades und damit auch der Modulleistung im Vergleich zur amorphen Technologie erreichen kann", erklärt Dr. Christian Koitzsch, technischer Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH abschließend.

06.02.2008   Quelle: ersol Thin Film GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar GmbH,
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Conergy sichert Finanzierung für Turnaround und weiteres Wachstum

Vorstand Ammer:
Vorstand Ammer: "Banken unterstützen
Turnaround und Wachstum"

Die Conergy AG (Hamburg) hat sich mit Hilfe eines Bankenkonsortiums die Anschlussfinanzierung gesichert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Commerzbank AG sowie die Dresdner Kleinwort gewährten dem im TecDAX gelisteten Solar-Unternehmen zusätzliche flüssige Mittel in Höhe von 240 Millionen Euro. Darüber hinaus seien die "Financial Covenants" (Zusatzvereinbarungen zu Kreditverträgen) für das Geschäftsjahr 2008 ausgesetzt worden. Die Conergy AG beabsichtigt, die zusätzlichen finanziellen Mittel im Wesentlichen für notwendige Investitionen, die frühzeitige Materialsicherung auch für die Solarfabrik in Frankfurt (Oder) und für Vorfinanzierungen von Projekten der Tochtergesellschaft EPURON GmbH, Hamburg, einzusetzen.  Zuvor habe eine renommierte, international tätige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die vom Vorstand eingeleitete Neuausrichtung des Hamburger Solarkonzerns in einer vorläufigen Stellungnahme zum Sanierungsgutachten positiv bewertet. Die im November 2007 gewährte und bis Ende Februar zur Verfügung gestellte Kreditlinie in Höhe von EUR 30 Millionen Euro habe Conergy nicht in Anspruch genommen; diese sei in der gewährten Zwischenfinanzierung in Höhe von 240 Millionen Euro enthalten, heißt es in der Pressemitteilung.


Conergy-Vorstand und Mitgründer Dieter Ammer kommentiert: "Wir haben damit unsere Finanzierung einen Monat vor Plan unter Dach und Fach. Wir sind auf dem richtigen Weg und freuen uns sehr, dass auch unsere Banken den Turnaround und unseren Wachstumskurs unterstützen. Mit diesen zusätzlichen Mitteln verfügen wir über ausreichende Handlungsspielräume. Gleichzeitig sehen wir uns in der bereits eingeleiteten Neuausrichtung zum fokussierten Solarstromkonzern bestätigt. Seit Dezember setzen wir unseren Maßnahmenplan konsequent um, mit dem wir Conergy wieder auf profitable Wege lenken."


Altaktionäre wollen sich an Rekapitalisierung des Unternehmens beteiligen

Die Rückführung der Zwischenfinanzierung soll in erster Linie über die Durchführung einer Kapitalerhöhung im Laufe des Jahres 2008 in Höhe von rund 250 Millionen Euro erfolgen. Weiter sollen zur Liquiditätsverbesserung auch eine Reduzierung des Working Capitals sowie Erlöse aus dem Verkauf von zur Abgabe definierten Geschäftsbereichen (Discontinued Operations) beitragen. Das Gesamtvolumen der Kapitalerhöhung werde von der Dresdner Kleinwort unter banküblichen Vorbehalten garantiert. Dritte Parteien hätten bereits heute davon 50 % durch Festbezugs- bzw. Übernahmeerklärungen abgesichert. Die Einzelheiten zur Durchführung der Kapitalerhöhung stehen laut Conergy derzeit noch nicht fest, sie sollen zeitnah zur Durchführung der Kapitalerhöhung festgelegt werden.
Bei der Rekapitalisierung des Unternehmens haben die Alt- und Großaktionäre laut Conergy einen erheblichen Beitrag geleistet und weiteren Beitrag zugesagt. Dies unterstreiche erneut das Vertrauen der Altaktionäre in die Zukunft des Unternehmens. Herr Otto Happel werde sich allein mit 25 Prozent an der geplanten Kapitalerhöhung beteiligen, nachdem er die Neuaufstellung des Unternehmens bereits in den letzten Monaten unterstützt und sein weiteres Engagement auch für die Zukunft zugesagt habe. Mehrere große Investoren hätten ebenfalls ihr Interesse an der Teilnahme an der Kapitalerhöhung bekundet.


Erste Erfolge bei Reorganisation, Verbesserung der Kostenstrukturen läuft plangemäß

Die strategische Neuausrichtung der Conergy AG auf das wachstums- und ertragsstarke Solarstrom-Geschäft laufe plangemäß. Zur Neuausrichtung gehöre die Konzentration auf die Photovoltaik, sowohl in der Herstellung als auch in der Systemintegration, auf margenstarke Geschäfte sowie auf schlanke, effiziente Prozesse und Strukturen. Zum 1. Januar hat der Vorstand eine Zentralfunktion und drei eigenständig operierende Sparten eingeführt. Auch die Trennung von nicht-strategischen Aktivitäten (wie zum Beispiel die Produktion von Wärmepumpen, Biogasaktivitäten, Solarthermie-Kollektoren) werde derzeit vorangetrieben und bis voraussichtlich Mitte des Jahres abgeschlossen.


Personalabbau um rund 500 Mitarbeiter

Mit der Fokussierung auf die Photovoltaik, der Sicherung der Liquidität, der Sicherung der Materialversorgung und mit der Bestellung des neuen Managements seien die strategischen und operativen Probleme ausgeräumt worden, die zu dem Liquiditätsengpass geführt hatten, betont das Unternehmen. Erste Fortschritte seien bereits ersichtlich: So hätten sich die Vorräte in den letzen zehn Wochen um zirka 36 Millionen Euro cash-wirksam reduziert. Die Aufgabe, das Working Capital zu verringern werde sich auch 2008 fortsetzen. Auch der eingeleitete Personalabbau von rund 500 Mitarbeitern laufe plangemäß. Im Zusammenhang mit den Kostensenkungsmaßnahmen sei der Vorstand ebenfalls dabei, wesentlich schlankere Strukturen der Zentralbereiche zu realisieren.


Großprojekte der Töchter EPURON und SunTechnics

Währenddessen habe das Unternehmen eine Reihe operativer Erfolge verbucht: In Australien ging die Conergy Tochter EPURON mit Macquarie Capital eine strategische Partnerschaft zur Planung eines 1.000 MW-Großprojekts mit einem Investitionsvolumen von voraussichtlich etwa zwei Milliarden australischer Dollar ein. In den USA installierte die Conergy -Tochter SunTechnics die größte Solaranlage der US-Armee auf dem Gelände der Fort Carson Army Base, Colorado.
Mit Frankfurt (Oder) verfügt die Gesellschaft über eine der weltweit modernsten Solarzellen- und Modulfertigungen. Eine große deutsche Prüfgesellschaft habe die neue Zell- und Modulproduktion einer ersten Inspektion unterzogen und sich in ihrem Bericht überzeugt von der "extrem automatisierten und modernen Fertigung" gezeigt. Durch die Sicherung der in diesem Jahr anlaufenden langfristigen Materialversorgung werde die Fabrik in der zweiten Jahreshälfte 2008 zum Teil und ab Juli 2009 voll ausgelastet arbeiten. Dadurch werde ein wesentlicher Ergebnisbeitrag erwartet.


Vorläufige Umsatz- und Ergebniszahlen 2007: Umsatz rund 712 Millionen Euro; EBIT -210 Millionen Euro

Der Conergy-Konzern hat im Geschäftsjahr 2007 vor bilanziellen Anpassungen und mit der alten Struktur einen Umsatz in Höhe von 845 Millionen Euro erzielt (2006: EUR 752 Mio.). Für das Geschäftsjahr 2007 änderte der Vorstand jedoch seine Bilanzierungsmethode für fortzuführende Großprojekte. Dies führte zu einer Verschiebung von Umsätzen in spätere Berichtszeiträume. Gleichsam schlug sich auch die Bereinigung um nicht fortgeführte Aktivitäten (Discontinued Operations) in der neuen Bilanzierung nieder. Unter Berücksichtigung dieser Anpassungen liegt der vorläufige Umsatz des Geschäftsjahres nach Angaben des Unternehmens 2007 bei 712 Millionen Euro (2006: EUR 682 Mio.). Das Betriebsergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liegt bei minus 174 Millionen Euro (Vorjahr: plus 19 Mio. EUR), das Ergebnis vor Zinsen und Steuern beträgt minus 210 Millionen Euro (Vorjahr: plus 13 Mio. EUR).


Vorstand erwartet 2008 ein zweistelliges negatives Ergebnis und 2009 ein im gut zweistelligen Millionenbereich positives EBIT

Auch 2008 werde noch vom Turnaround geprägt sein, so die Conergy AG. Für das fortgeführte Geschäft erwarte der Vorstand einen Umsatzzuwachs auf deutlich mehr als eine Milliarde Euro. Auch plane der Vorstand eine deutliche Verbesserung des Rohertrags und eine substanzielle Verbesserung des Betriebsergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Vor Sondereffekten ziele der Vorstand auf ein ausgeglichenes EBITDA. Im Zusammenhang mit der jetzt vorgenommenen Refinanzierung habe das Unternehmen auch 2008 hohe einmalige Beratungs- und Finanzierungskosten zu tragen. "Ohne Berücksichtigung dieser und anderer Sonder- und Einmaleffekte, jedoch nach Abschreibungen und Finanzierungsaufwand, geht der Vorstand daher noch einmal von einem erheblichen zweistelligen negativen Ergebnis (EBT) aus", heißt es in der Pressemitteilung.

Für das fortgeführte Geschäft 2009 plant der Vorstand weiter deutlich steigende Umsätze und ein im gut zweistelligen Millionenbereich positives, operatives Ergebnis (EBIT). Ab dem zweiten Halbjahr 2009 strebe das Unternehmen gute branchenübliche Renditen mit einer Vollauslastung der Solarfabrik in Frankfurt (Oder) an.

06.02.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Photovoltaik-Produzent aleo solar AG schließt in Deutschland neue Verträge über mehr als 30 Millionen Euro

aleo-Solarmodulproduktion läuft auf Hochtouren
aleo-Solarmodulproduktion läuft auf
Hochtouren

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) meldet weitere feste Aufträge in Deutschland im Umfang von mehr als 30 Millionen Euro. Im Januar seien mit mehreren Fachhändlern, Installateuren und Solarteuren erneut Verträge über aleo-Module unterzeichnet worden, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Damit erhöhe sich das vertraglich gesicherte nationale Umsatzvolumen mit den bereits im Dezember gemeldeten Aufträgen für Solarmodule auf über 55 Millionen Euro. Mit dem gemeldeten spanischen Auftragsvolumen habe die aleo solar AG somit 117 Millionen Euro für 2008 unter Vertrag, betont das Unternehmen.  Heiner Willers, Mitglied des Vorstands der aleo solar AG, sieht ein gutes Jahr für den Heimatmarkt voraus: "Unsere Premium-Module erzielen herausragende Ergebnisse beim Stromertrag. Deswegen werden wir immer wieder aufgrund unserer Produktqualität ausgewählt und beauftragt. Als Systemlieferant unterstützen wir auch bei den Systemkomponenten wie Wechselrichtern und Montagesystemen - das wird von unseren Kunden honoriert."

06.02.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Solarthermie für Prozesswärme: NRW-Unternehmen investiert in eine der größten Solarwärme-Anlagen Deutschlands

Solarthermie-Anlage von Steinbach & Vollmann
Solarthermie-Anlage von
Steinbach & Vollmann

Das Familienunternehmen Steinbach & Vollmann (STUV; Heiligenhaus bei Velbert), Hersteller von Schließ- und Beschlagsystemen, feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen, hat aber vor allem die Zukunft fest im Blick: Steinbach & Vollmann hat gerade in fortschrittliche Energietechnik investiert. Mit Beginn des Jahres ist eine Solarthermie-Anlage für die Galvanik in Betrieb gegangen, die in dieser Größe Aufsehen erregen wird, berichtet die EnergieAgentur.NRW in einer Pressemitteilung. Es handle sich um eine Prozesswärmeanlage des Herstellers SOTEC-Solar, mit der die Galvanikbäder in der Produktion aufgeheizt werden. Zusätzlich sorge die Solartechnik für Wärme in den Waschräumen der Belegschaft. "Eine auf Solarenergie basierte Prozesswärmeanlage dieser Größenordnung ist im Bereich der Galvanik ein Novum. Mit 400 Quadratmetern Kollektorenfläche zählt die Anlage generell zu einer der größten ihrer Art in Deutschland", sagt Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW.  210 Kilowatt Leistung bringe die neue Technik - und das nicht nur bei Sonnenschein, sondern auch bei hellem bewölkten Himmel. Mit der Neuerung senke das Unternehmen den Gasverbrauch um etwa 35 bis 40 Prozent. Erwartet wird somit eine CO2-Verminderung von mehr als 20 Tonnen im Jahr - eine erhebliche Entlastung für die Umwelt.


Mehr Unabhängigkeit durch Solarenergie

Die EnergieAgentur.NRW hat STUV sowohl in technischer Hinsicht als auch bei der Beantragung von Fördergeldern beraten. "Das Engagement von Steinbach & Vollmann für den Klimaschutz und gegen die hohen Energiekosten ist innovativ, der konsequente Invest in den Umweltschutz lobenswert", so Hüttenhölscher. "Die Firma in Heiligenhaus geht mit gutem Beispiel voran und motiviert damit auch andere Unternehmen zu fortschrittlichen Investitionen." STUV übernimmt diese Vorreiterrolle aus Überzeugung. "Mit der Nutzung von Solartechnik wollen wir ein Zeichen setzen, denn der Umweltschutz ist uns wichtig", sagt Betriebsleiter Ulrich Brix. Zudem werde sich die Anlage durch dauerhaft eingesparte Energiekosten und unter Einrechnung der Förderung des Landes NRW voraussichtlich in sieben Jahren amortisiert haben. Ab dann will der Betrieb zusätzlich zum Umwelt-Faktor auch von Kosteneinsparungen profitieren. Ein weiterer entscheidender Vorteil sei auch die Planungssicherheit, die mit dieser Investition erreicht wird. Denn mit der Nutzung von Solarenergie gewinne das Unternehmen mehr Unabhängigkeit. "Damit haben wir den steigenden Energiepreisen etwas entgegenzusetzen", benennt Brix einen wichtigen Aspekt für das Unternehmen. Mit dem Start der Solarthermie-Anlage habe Steinbach & Vollmann gleich zu Beginn seines Jubiläumsjahres einen weiteren großen Schritt in die Zukunft gemacht.

06.02.2008   Quelle: EnergieAgentur.NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EnergieAgentur.NRW,
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Luxemburgische Photovoltaik-Wechselrichterfertigung in Foetz gegründet

SolarWood Wechselrichter
"SKN 409".

Die SolarWood Inverters s. à r. l. wurde am 25.01.2008 mit dem Ziel gegründet, Wechselrichter für den Einsatz in Solarstromanlagen zu fertigen. Gründer sind Michel UNSEN-BELLION und seine Frau, die bereits am 14.06.2007 die erste Photovoltaik-Modulfertigung in Luxemburg gegründet hatten, sowie Herr Dr. Hauk ( D ), der einschlägige Erfahrungen im Wechselrichterbau habe, berichtet SolarWood in einer Pressemitteilung. Dr. Hauk fertige seit rund 20 Jahren Wechselrichter in Deutschland. Die neue Produktion soll den Leistungsbereich von einem Kilowatt bis 2 Megawatt lückenlos abdecken, kündigt SolarWood an.   Das neue Unternehmen befindet sich wie die Solarmodulfertigung in den Räumen des "ECO-Start II" in Foetz. Somit könne erstmals ein vollständiges Photovoltaik-Paket aus rein luxemburgischer Fertigung angeboten werden. Eine erste Anlage wurde laut SolarWood bereits im Dezember 2007 in Betrieb genommen; die Pilotanlage der SolarWood Technologies S.A., eine erstmals in Luxemburg gefertigte dachintegrierte Photovoltaikmodulanlage mit SolarWood "MegaSlate"-Photovoltaikmodulen und einem Zentralwechselrichter von SolarWood Inverters.


Demnächst werde die Wechselrichterproduktion vollständig eingerichtet sein und könne die entsprechenden Inverter für die auf rund 15 Megawatt (MWp) ausgelegte Photovoltaikmodulfertigung bereitstellen. Ein erster Großauftrag liege bereits vor, es handle sich um einen größeren Solarpark, der demnächst gebaut werde, heißt es in der Pressemitteilung.

06.02.2008   Quelle: SolarWood Technologies S.A.; SolarWood Inverters s.à r. l.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWood Inverters,
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Wellness mit Sonnenenergie: Hotel im Bayerischen Wald nutzt Solarwärme und produziert Solarstrom

Solarwärme und Solarstrom vom Hoteldach.
Solarwärme und Solarstrom vom Hoteldach.

Statt immer weiter Heizöl zu verbrennen, hat sich die Hoteliers-Familie Probst aus Langdorf im Bayrischen Wald entschlossen, in erneuerbare Energien zu investieren. "Wir wollten die Unabhängigkeit von anderen Rohstoffen", sagt der 45 Jahre alte Thomas Probst, Chef im Hotel zur Post. Gemeinsam mit Robert Paintinger und Stefan Eiter aus Regen, Spezialisten für wirtschaftliches Heizen mit erneuerbaren Energien, entwickelte er ein Konzept für das Hotel mit 90 Betten, Wellnessbereich mit Saunawelt und einem Hallenbad mit 60.000 Litern Inhalt, die stets auf 29,5 Grad Celsius geheizt werden. Auf das Dach installierten die Heizungsbauer eine thermische Solaranlage mit 158 Quadratmetern Kollektorfläche zur Unterstützung der bestehenden Öl-Heizanlage, die bislang für Wärme sorgte.  Das führte gleich im ersten Jahr zu einer Einsparung von 10.000 Litern Heizöl, berichtet das Solarthermie-Unternehmen SONNENKRAFT in einer Pressemitteilung. Zur Anlage gehören zehn Speicher á 800 Liter, die als Schichtlademodule hintereinander aufgebaut sind. Damit wird die Warmwasserversorgung für die Gäste betrieben, das Schwimmbad ganzjährig auf 29,5 Grad Celsius gehalten, der Whirlpool erwärmt und die Heizung bedient. Insgesamt 65.000 Euro investierte der Hausherr.


Hinzu kommt eine Photovoltaikanlage mit 88 Quadratmetern Modulfläche, die mit ihrer Leistung von 11,25 kW einen Teil des Strombedarfs deckt. Probst ist begeistert: "Die Anlage läuft perfekt." In zwei Monaten Bauzeit wurden SK 500/2 Module als Indachlösung auf dem Dach des Haupthauses installiert. Der Montageservice SONNENKRAFT realisierte das Vorhaben.

Probst denkt auch schon an eine Erweiterung, um weitere Einsparungen zu erzielen. Immerhin verbraucht er jährlich 50.000 Liter Heizöl für die beiden 75 und 90 kW großen Anlagen, die er 1993 eingebaut hat. Angesichts der ständig steigenden Ölpreise am Weltmarkt bringt jeder nicht verbrauchte Liter direkt einen Gewinn. Die Amortisationszeiten für Solaranlagen reduzieren sich dadurch ständig.

06.02.2008   Quelle: SONNENKRAFT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SONNENKRAFT,
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SOLON-Tochtergesellschaft baut führende Position auf dem italienischen Photovoltaik-Markt aus

Sitz der SOLON S.p.A. in Italien
Sitz der SOLON S.p.A. in Italien

SOLON S.p.A. (vormals S. E. Project s.r.l.), die vor kurzem umbenannte italienische Tochtergesellschaft der SOLON AG (Berlin) und der größte Hersteller von Photovoltaik-Modulen in Italien stärkt seine führende Position auf dem schnell wachsenden italienischen Photovoltaikmarkt durch den Bau einer neuen Produktionsstätte für Solarmodule in Carmignano di Brenta in der Provinz Padua. Das neue Werk werde über eine Jahreskapazität von 120 Megawatt (MW) verfügen, berichtet die SOLON AG in einer Pressemitteilung. Damit erhöhe sich die Gesamtproduktionskapazität des Unternehmens bis Ende 2008 auf 150 MW. Im Rahmen dieser Expansion sollen in Carmignano 200 zusätzliche Stellen geschaffen werden.  Die Gesamtanzahl der dort beschäftigten Mitarbeiter steigt bis Ende 2008 dadurch auf 300. Die Investitionsausgaben für die Expansion belaufen sich nach Angaben des Unternehmens auf insgesamt 25 Millionen Euro. Die Arbeiten für den Bau der neuen Produktionsstätte wurden im Januar 2008 aufgenommen. Die erste der drei voll automatisierten doppelten Produktionslinien soll bis zum Ende des ersten Halbjahres 2008 in Betrieb genommen werden. Die gesamte Anlage wird voraussichtlich im Dezember 2008 fertig gestellt sein.



Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerke in den Regionen Puglia und Emilia Romagna; 1,7 MWp Photovoltaik-Dach in der Lombardei


Die neue Produktionsstätte dient der Produktion der Solarmodule vom Typ SOLON P 220 sowie von Modulen für den SOLON-Mover, eine zweiachsige, nachgeführte Photovoltaikanlage für den Einsatz in großen Solarkraftwerken. Die bestehende von SOLON S.p.A. betriebene Produktionsstätte in San Pietro in Gù mit einer Jahreskapazität von 30 Megawatt soll künftig hauptsächlich für die Herstellung von individuell gefertigten Solarmodulen eingesetzt werden. Beispiele hierfür sind Glas-Glas-Module für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Lösungen wie die von S.E. Project realisierten Projekte für das Meyer-Krankenhaus in Florenz oder die staatliche Berufsschule für Industrie und Handwerk (IPSIA) in Rovigo. Das italienische Photovoltaikunternehmen SOLON S.p.A. wurde 1994 von Domenico Sartore unter dem Namen S.E. Project s.r.l. gegründet und ist heute der größte Solarmodulhersteller Italiens. Das Unternehmen beschäftigt in Italien über 100 Mitarbeiter. Gegenwärtig werden drei große Solarstromanlagen fertiggestellt: ein Solarpark mit 2 MWp in der Region Puglia, ein Solarpark mit 2,2 MWp in der Region Emilia Romagna sowie eine Solarstromanlage mit 1,7 MWp auf dem Dach eines Industriegebäudes in der Lombardei.

05.02.2008   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON S.p.A.,
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Grüne: Marburger Solar-Satzung wirksam und sinnvoll

"Die in Marburg geplante solare Baupflicht für Gebäude ist ein wirksames und sinnvolles Instrument für mehr Klimaschutz", begrüßt Ursula Hammann, umweltpolitische Sprecherin der hessischen Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Vorstellung einer Solarsatzung für die Universitätsstadt. Danach sollen in Marburg in Zukunft alle Neubauten sowie bestehende Gebäude mit Solarthermieanlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung ausgestattet werden müssen, wenn sie erweitert werden, das Dach saniert oder die Heizungsanlage ausgetauscht wird. Ersatzweise können laut dem Entwurf der Satzung Photovoltaikanlagen zur solaren Stromerzeugung sowie andere Maßnahmen zur Energieeinsparung oder zum Einsatz erneuerbarer Energien genutzt werden.  

Ursula Hammann: Solarthermieanlagen haben sich nach wenigen Jahren amortisiert

"Die solartechnisch nutzbare Fläche auf Dächern und Fassaden in Hessen beträgt 59 Millionen Quadratmeter. Nur ein winziger Bruchteil davon wird bislang zur Energiegewinnung verwendet", so Hammann. "Solarthermieanlagen sind wirtschaftlich zu betreiben und haben sich nach wenigen Jahren amortisiert. Die Solarsatzung der Stadt Marburg schafft hervorragende Möglichkeiten, die Öl- oder Gasrechnungen der Marburger Haushalte jedes Jahr um mehrere Hundert Euro zu verringern, das lokale Handwerk zu unterstützen und die Klimaerwärmung zu begrenzen", ergänzt die GRÜNEN-Sprecherin. Hammann kündigte an, in der kommenden Legislaturperiode eine landesweite Umsetzung zu unterstützen. "Bis dahin sollten sich weitere Kommunen der Marburger Initiative anschließen", appelliert Ursula Hammann.

05.02.2008   Quelle: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Millennium-Technologietochter Flagsol entwickelt neuen hoch effizienten Solar-Kollektor für Parabolrinnen-Kraftwerke

Bau eines solarthermischen Parabolrinnen- Kraftwerks.
Bau eines solarthermischen Parabolrinnen-
Kraftwerks

Die Flagsol GmbH, ein Technologieunternehmen der Solar Millennium AG (Erlangen), hat eine neue Generation von Parabolrinnen-Kollektoren entwickelt. Durch eine Vielzahl an Innovationen können die Investitionskosten der Solarkollektoren künftig um 15 bis 20 Prozent gesenkt werden, berichtet Solar Millennium in einer Pressemitteilung. Der neue Kollektor wurde von dem Kölner Ingenieurteam der Flagsol GmbH entworfen. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird vom deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert. Der Kollektor sei größer, kostengünstiger im Aufbau und effizienter als bisherige Kollektordesigns, betont Solar Millennium. Zurzeit baue Flagsol eine Kollektoreinheit auf, um das Montagekonzept zu testen und die geometrische Präzision zu verifizieren.   Im Anschluss an diese Tests sollen die neuen Kollektoren ab Herbst 2008 in ein bestehendes kommerzielles Parabolrinnen-Kraftwerk eingebaut werden, um die Leistungsfähigkeit des neuen Kollektors zu messen und seine Einsatzfähigkeit unter realen Bedingungen zu demonstrieren.



Verbesserung der Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit solarthermischer Kraftwerke

Solar Millennium hat bereits vor wenigen Jahren eine neue Kollektorgeneration entwickelt, die in den ersten europäischen Parabolrinnen-Kraftwerken in Südspanien zum Einsatz kommt. Bereits diese Kollektoren sind laut Solar Millennium zehn Prozent effizienter als ihre Vorgänger in den bestehenden kommerziellen Kraftwerken in Kalifornien. Dr. Henner Gladen, Technologievorstand der Solar Millennium AG, freut sich über die Fortschritte: "Mit der neuen Kollektorgeneration setzen wir Maßstäbe in Effizienz und Kostenreduktion der Parabolrinnen-Technologie. Damit können wir unsere Technologieführerschaft weiter ausbauen und kommen unserem Ziel, bereits in wenigen Jahren ohne Förderung auszukommen, einen Schritt näher." Solarthermische Kraftwerke können wesentlich zur Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung der Weltbevölkerung beitragen. Auch für die nördlichen Regionen können diese Kraftwerke kostengünstigen und sicheren Strom liefern, der über Leitungsnetze aus Kraftwerken im Sonnengürtel der Erde effizient über weite Strecken transportiert werden kann, beispielsweise von Nordafrika nach Deutschland.

05.02.2008   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Umweltministerin setzt sich für Erhalt der Solar-Zuschüsse in Baden-Württemberg ein

Tanja Gönner; Umweltministerin von Baden-Württemberg
Tanja Gönner; Umweltministerin
von Baden-Württemberg

Baden-Württembergs Umweltministerin Tanja Gönner setzt sich dafür ein, dass der Paragraph 15 des von der Bundesregierung geplanten Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes (EEWG) geändert wird. Dies sagte die Ministerin im Interview mit der Fachzeitschrift Solarthemen. Würde es bei der Anfang Dezember vom Bundeskabinett verabschiedeten Fassung bleiben, müssten viele Bauherren in Baden-Württemberg künftig auf Bundeszuschüsse für Solarwärmeanlagen und Holzheizungen verzichten, so die Solarthemen. Denn im Gesetzentwurf steht, dass nur gefördert wird, was nicht ohnehin Pflicht ist. Da aber in Baden-Württemberg seit Anfang des Jahres ein Gesetz gilt, nach dem Bauherren bei Neubauten und ab dem Jahr 2010 auch bei Altbausanierungen erneuerbare Energien nutzen müssen, würden viele Bauherren im Südwesten bei der Förderung umweltfreundlicher Energien leer ausgehen.  Im Interview mit den Solarthemen zeigte sich Gönner allerdings zuversichtlich, dass dieser Fall nicht eintritt: "Nach den Diskussionen, die wir mit dem Bund geführt haben, habe ich die Hoffnung, dass der Passus in Paragraph 15 des Bundesgesetzes geändert wird", so die Ministerin. Nach Solarthemen-Recherchen werden heute rund ein Viertel aller Solarwärmeanlagen in Deutschland errichtet. Die Bundesregierung hat beschlossen, dass in den kommenden Jahren bis zu 500-Millionen-Euro an Fördergeldern zur Verfügung gestellt werden. Für Baden-Württemberg gehe es also um einen dreistelligen Millionenbetrag aus dem Bundeshaushalt, der direkt in die regionale Wirtschaft einfließt.

Das vollständige Interview ist zugänglich im Internet unter
www.solarthemen.de.

05.02.2008   Quelle: Solarthemen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Umweltministerium Baden-Württemberg,

 

Sunways: Trafolose Photovoltaik-Wechselrichter jetzt auch mit Dünnschichtmodulen zu kombinieren

Sunways Solar Inverter AT: mit dem Designpreis Baden-Württemberg 2007 (Focus in Silber) ausgezeichnet
Sunways Solar Inverter AT: mit dem
Designpreis Baden-Württemberg 2007
(Focus in Silber) ausgezeichnet

Transformatorlose Wechselrichter lassen sich auch in Kombination mit Dünnschichtmodulen einsetzen; die Anlagenbetreiber profitieren von höheren Erträgen. Zu diesem Ergebnis kommt die Sunways AG (Konstanz) Entwickler von Wechselrichter für die Photovoltaik und stellt auf dem Vierten Anwenderforum Dünnschicht-Photovoltaik (11./12. Februar, Kloster Banz in Bad Staffelstein) ihren transformatorlosen Wechselrichter Solar Inverter AT vor. Transformatorlose Wechselrichter seien bisher selten an Dünnschicht-Solarmodule angeschlossen, betont Sunways. Grund sei eine Verunsicherung im Markt darüber, ob beide Technologien miteinander vereinbar sind. Von den potenziell höheren Wirkungsgraden dieser Wechselrichter konnten Betreiber von Anlagen mit Dünnschichtmodulen bisher nicht profitieren. Der transformatorlose Solar Inverter AT der Sunways AG besteht aus zwei Einheiten: einem DC-Steller zur Anpassung der DC-Eingangsspannung sowie einem hocheffizienten Wechselrichter, der nach dem HERIC-Prinzip aufgebaut ist. Die Vorteile dieser Technologie werden mit dem Gerät erstmals auch für die Dünnschichttechnologie nutzbar, betont der Hersteller.  Die Schaltung sorge für eine Spannungscharakteristik am Solargenerator, wie sie von geerdeten Transformatorgeräten bekannt ist und für den Betrieb an Dünnschichtmodulen empfohlen wird. Eine zusätzliche Erdung des Minuspols des Solargenerators über ein Erdungskit kann laut Sunways bei diesem Gerät entfallen.


Am Montag, 11. Februar 2008, 18.10 h, erläutert Christian Buchholz, Produktmanager für Wechselrichter bei der Sunways AG, die transformatorlose Topologie auf dem Anwenderforum Dünnschicht-Photovoltaik im Kloster Banz in Bad Staffelstein.

05.02.2008   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Photovoltaik-Hersteller ersol: Einstieg von Investor Ventizz stellt Weichen für Wachstum der Dünnschichttechnologie

Ventizz finanziert Wachstum der ersol Dünnschicht-Tochter
Ventizz finanziert Wachstum der
ersol Dünnschicht-Tochter

Der Ventizz Capital Fund III LP (Delaware) und der Ventizz Capital Fund IV LP, Jersey (Ventizz) haben mit der ersol Solar Energy AG (ersol) einen Vertrag geschlossen über die Beteiligung von Ventizz an der ersol Thin Film GmbH mit Sitz in Erfurt. Der Aufsichtsrat von ersol habe diesem am 04.02.2008 zugestimmt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ventizz erwerbe durch eine Barkapitalerhöhung eine Minderheitsbeteiligung von knapp 50 Prozent an der ersol Thin Film GmbH. ersol behalte weiterhin die unternehmerische Führung.  Ventizz leiste einen Betrag von 48 Millionen Euro in das Eigenkapital der ersol Thin Film GmbH und gewähre zusätzlich Gesellschafterdarlehen. Die Mittelzuflüsse sollen für die Investitionen in das weitere Wachstum und in die Technologie-Entwicklung der Gesellschaft verwendet werden. Die Tochtergesellschaft von ersol produziert amorphe Silizium-Dünnschicht-Module und plant neben der bereits bestehenden Produktion den weiteren Kapazitätsausbau mit der zukunftsweisenden mikromorphen Dünnschicht-Technologie.



Bestätigung für attraktive Entwicklungsperspektiven von ersol Thin Film

"Wir freuen uns, dass wir mit Ventizz einen Partner mit großem PV-Know-how für die weitere Entwicklung unserer Dünnschicht-Aktivitäten gewinnen konnten. Das Investment von Ventizz ist eine Bestätigung für die unternehmerische Solidität und die attraktiven Entwicklungsperspektiven von ersol Thin Film", so Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender der ersol AG. "Die Beteiligung passt in unseren Investmentfokus. ersol Thin Film ist ein Unternehmen mit hoher technologischer Kompetenz, Aussichten auf ein starkes Wachstum und einem hervorragenden Management. Wir freuen uns darauf, ersol Thin Film beim Ausbau der Kapazitäten zu begleiten. Das Konzept von ersol Thin Film für die Weiterentwicklung der Silizium basierten Dünnschicht-Technologie ist überzeugend und bietet sehr gute Perspektiven für einen nachhaltigen Markterfolg", erläutert Willi Mannheims, Mitglied des Vorstands der Ventizz Capital Partners Advisory AG, den Einstieg von Ventizz als Investor.

Die ersol Thin Film GmbH ist die jüngste Tochtergesellschaft innerhalb der ersol-Gruppe und Kompetenzträger zur Dünnschicht-Photovoltaik. Zum 31. Dezember 2007 beschäftigte die ersol Thin Film GmbH 126 Mitarbeiter und hat erst vor wenigen Tagen ihren Modul-Vertrieb aufgenommen. "Die Zusammenarbeit mit Ventizz stellt wichtige Weichen für das weitere Wachstum. Der Einstieg von Ventizz ist ein toller Vertrauensbeweis und unterstreicht das Entwicklungspotenzial der Dünnschicht-Technologie 'made by ersol' ", so der Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH, Peter Schneidewind, abschließend.

05.02.2008   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Photovoltaik-Produzent SOLON AG erweitert Vorstandsteam um Personalvorstand

SOLON-Personalvorstand Anke Hunziger.
SOLON-Personalvorstand Anke Hunziger.

Die Berliner SOLON AG für Solartechnik, einer der größten europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, erweitert zum 1. Februar 2008 ihren Konzernvorstand. Anke Hunziger, 43, trägt als Personalvorstand neben dem Vorstandvorsitzenden Thomas Krupke, Technik-Vorstand Dr. Lars Podlowski und dem Vorstand für das operative Geschäft Dr. Gero Wiese die Verantwortung für den Bereich Human Resources. Die SOLON AG siedle als bisher einziges TecDAX-Unternehmen die Personalfunktion auf Vorstandsebene an und betone damit die Wertigkeit des Personalmanagements für moderne Unternehmen, heißt es in der Pressemitteilung.   "Mit diesem Schritt machen wir deutlich, welchen hohen Stellenwert wir der gezielten Auswahl, der Fortbildung und Motivation unserer Mitarbeiter beimessen", so der Aufsichtsratsvorsitzende Tobias Wahl. "Dies ist eine der Bedingungen, unter denen wir unsere ehrgeizigen Wachstumspläne weiter verwirklichen können."

50 offene Stellen, vor allem für Ingenieure und Naturwissenschaftler

SOLON bekenne sich klar zum Standort Berlin. Vom dortigen Hauptquartier aus böten sich vor allem für Ingenieure und Naturwissenschaftler, aber auch für hoch qualifizierte Mitarbeiter nicht-technischer Bereiche, vielfältige Positionen, betont das Unternehmen. Besonders attraktiv seien dabei die persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven innerhalb des stark wachsenden internationalen Unternehmens. "Derzeit bieten wir über 50 offene Stellen im Internet an, im Laufe des Jahres 2008 stellen wir kontinuierlich weiter ein. SOLON wächst ständig, sogar schneller als der ohnehin rasante Photovoltaik-Markt", so Anke Hunziger. "Dabei legen wir Wert auf die richtige Passung und Integration neuer Kollegen. Wir bieten umfangreiche Personalentwicklungsprogramme für Mitarbeiter aller Arbeitsbereiche. Die Tatsache, dass wir trotz des rasanten Wachstums und der damit verbundenen Herausforderungen so gut wie keine Fluktuation haben, spricht für sich", betont Hunziger.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch flexible Arbeitszeitmodelle

Anke Hunziger studierte European Business Studies in Deutschland und England und ist zertifizierter Business Coach. Die verheiratete Mutter von zwei Kindern sieht Unternehmen auch in der Verantwortung, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu stärken. "Alle Vorstandsmitglieder der SOLON haben Kinder und messen ihrer Elternrolle einen hohen Stellenwert bei. Das Gleiche gestehen wir auch unseren Mitarbeitern zu - durch flexible Arbeitszeitmodelle und die Orientierung an Ergebnissen statt an Präsenzzeiten. Wir sehen uns da bewusst in der Vorreiterrolle, auch was Frauen in Führungspositionen betrifft. Das heißt, dass wir Frauen tatsächlich dieselben Chancen bieten. Mit der Folge, dass bei SOLON rund 40 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt sind." Anke Hunziger ist unter über 300 Vorständen in deutschen DAX- und TecDAX-Unternehmen die vierte Frau.

04.02.2008   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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Internationaler Industrieverband SEMI startet Photovoltaik-Initiative

SEMI: Photovoltaik wird die Welt verändern.
SEMI: Photovoltaik wird die Welt
verändern.

Der internationale Industrieverband SEMI berichtete Ende Januar 2008 über Einzelheiten seiner weltweiten Photovoltaik-Initiative einschließlich der Gründung der SEMI-Photovoltaikgruppe, welche die SEMI-Mitglieder in diesem besonders wichtigen und von schnellem Wachstum gekennzeichneten Arbeitsfeld unterstützen soll. Mit Technologien und einer der Halbleiterindustrie ähnlichen Struktur sei SEMI einzigartig aufgestellt, um das Wachstum der PV-Industrie zu fördern durch gesenkte Kosten, effizienten Technologietransfer, eine weltweite Marktentwicklung, Industriestandards, Marktstatistiken und weitere Dienstleistungen, heißt es in der Pressemitteilung. Immerhin seien derzeit 20 % der SEMI-Mitglieder in der Photovoltaik aktiv, darunter die größten Zulieferer und Rohstofflieferanten.   Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass der Photovoltaik-Weltmarkt von gegenwärtig 13 Milliarden US-Dollar bis 2012 auf mehr als 40 Milliarden US-Dollar wächst. Jedoch sei das langfristige Wachstum der PV-Industrie abhängig von einer fortgesetzten technologischen Entwicklung, von einer verantwortungsbewussten Politik und von der industriellen Zusammenarbeit, betont SEMI.



Kostensenkung und rascher Ausbau der Solarenergie-Nutzung

Angesichts der enormen Wachstumschancen für SEMI-Mitglieder und den beträchtlichen Vorteilen einer raschen Umstellung auf Solarenergie habe SEMI seit mehreren Jahren seine Dienstleistungen für die PV-Industrie ausgebaut. Um diese noch zu erweitern sei die SEMI-Photovoltaikgruppe von führenden Herstellern konzipiert worden, um die Chancen und Hindernisse zu thematisieren, welche die weltweite Versorgung mit nachhaltigem und kostengünstigem Solarstrom mit sich bringen. Als einzige globale Industrievereinigung, die sich auf die Photovoltaik, deren Materialien und die Produktion konzentriert, ist SEMI überzeugt, eine zentrale Rolle bei der Kostensenkung und dem raschen Ausbau der Solarenergie-Nutzung spielen zu können.


Industrie-Strategie-Symposien und SEMICON-Messen

In der SEMI-PV-Gruppe arbeiten aktive Mitglieder aus der Industrie, Angehörige von Beratungsgremien und ausgewählte Führungskräfte aus Europa, Nordamerika, Korea, Taiwan, Japan, Singapur und China. SEMI organisiert eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema, darunter Konferenzen wie die Industrie-Strategie-Symposien (ISS) und die SEMICON-Messen in Europa, Asien und Nordamerika. Weiter zählen dazu Foren für Manager von PV-Fabriken und "Runde Tische" in allen Teilen der Welt. Zu den Dienstleistungen zählen weiter Marktforschungs- und Statistikprogramme sowie die Unterstützung politischer Initiativen. Der Photovoltaik-Beirat repräsentiert die wichtigsten Regionen welteweit. Die beiden Vorsitzenden sind Karl Hesse (Wacker Chemie) und Tatsuo Saga (Sharp). Stellvertretender Vorsitzender ist Wolfgang Koch (KoSolCo). Weitere Mitglieder des Gremiums sind Heiko Moritz (GTSolar); Bob Falster (MEMC); Yasunori Uchida (JPEA-Vertreter); Zhengrong Shi (Suntech Power); Simon Tsuo (MoTech); Quincy Lin (NeoSolar); Hans Autenrieth (Centrotherm); Winfred Hoffmann (Applied Materials/EPIA); Peter Pauli (Meyer & Burger); Heinz Ossenbrink (JRC Ispra); Eicke Weber (FhG ISE) und Michio Kondo (AIST).

Gegenwärtig arbeitet die SEMI-Photovoltaikgruppe mit verscheidenen Industrieveränden zusammen einschließlich des Europäischen PV-Indutrieverbandes EPIA, des japanischen Verbandes (JPEA) und der Solar Energy Industry Association (SEIA) in den USA.

Weitere Informationen zur SEMI-Photovoltaikgruppe unter http://www.pvgroup.org

04.02.2008   Quelle: SEMI   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SEMI,
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dena-Praxisreport zum Solarmarkt in den USA und Kalifornien

Informationen zur Solar- strom- und Solarwärme- förderung in den USA.
Informationen zur Solar-
strom- und Solarwärme-
förderung in den USA.

Der Ende letzten Jahres erschienene Praxisreport "Solarmarkt USA/Kalifornien 2007" berichtet über die aktuellen Förderbedingungen für Solarwärme und Solarstrom in dem US-Bundesstaat und bietet anhand ausgesuchter Fachbeiträge wertvolle Informationen für einen Eintritt in den Zielmarkt USA/Kalifornien. Der Report beantwortet Fragen zu regionalen Förderrichtlinien, zum Genehmigungsverfahren von Photovoltaik-Anlagen in Kalifornien, zu US-Einfuhrbestimmungen und zu möglichen Vertriebswegen im kalifornischen Solarmarkt. Zur Förderung des Ausbaus solarthermischer Anlagen bereitet die California Energy Commission derzeit ein Förderprogramm analog zu jenem für die der Photovoltaik vor (California Solar Initiative; bereits Ende 2006 etabliert), mit ebenfalls einer Laufzeit von zehn Jahren. Mit dieser, bisher größten nachfrageseitigen US-Förderoffensive für die Solarthermie, sollen ab 2008 insgesamt 200.000 Anlagen in Kalifornien bezuschusst werden. 


Neufassung des Energiegesetzes sieht keine Verlängerung des Production Tax Credit (PTC) vor

Im Südwesten der USA sollen zudem vermehrt solarthermische Kraftwerke (Concentrated Solar Power - CSP) an das Netz gehen. Zusammen mit weiteren westlichen US-Bundesstaaten hat sich Kalifornien das Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2010 die installierte Leistung solarthermischer Kraftwerke auf insgesamt vier Gigawatt zu steigern. Die ermittelten CSP-Potenziale allein im Bundesstaat Kalifornien liegen weit über dieser Zielmarke. Jedoch sieht die im Herbst 2007 vom US-Kongress verabschiedete Neufassung des Energiegesetzes keine Verlängerung des Production Tax Credit (PTC) vor, die für die bisherige dynamische Marktentwicklung mitverantwortlich war. Diese steuerliche Förderung laufe somit nach momentanem Stand der Gesetzgebung Ende 2008 aus, berichtet die Exportinitiative. Die US-amerikanische EE-Branche habe sich enttäuscht gezeigt. Es bleibe abzuwarten, wie sich die Förderbedingungen auf Bundesebene nach den US-Präsidentschaftswahlen im November entwickeln werden.



Weitere Informationen zum Praxisreport Solarmarkt USA-Kalifornien 2007. 190 Seiten, Preis: 178,50 Euro; Dezember 2007. unter Solar-Forschung: Deutsche Forscher kooperieren mit Algerien zur Nutzung der erneuerbaren Energien (31.01.2008)

 

Netzwerk für Nachwuchskräfte im Bereich erneuerbare Energien gestartet

Die Branche der erneuerbaren Energien wächst kontinuierlich - und mit ihr auch die Zahl der Beschäftigten. Studien zufolge könnten es bis zum Jahr 2020 über 400.000 Menschen in diesem Bereich arbeiten. Da jedoch ab 2010 verstärkt ältere Arbeitnehmer aus dem Berufsleben ausscheiden, müssen künftig mehr junge Nachwuchskräfte ausgebildet werden, um die Energiewende weiter voranzutreiben, betont der Verein "SolarSolutionsNetwork" in einer Pressemitteilung. Vor diesem Hintergrund wurde jüngst von engagierten Studierenden eine Website gestartet, um junge Menschen für erneuerbare Energien zu begeistern und mit Experten aus der Branche zu vernetzen.  Die Web-2.0-Plattform des SolarSolutions Network ermögliche Schülern, Studenten und Absolventen, die sich beruflich in den Bereichen erneuerbare Energien und nachhaltige Wirtschaft orientieren, wichtige Kontakte in die Branche. Außerdem gibt es Informationen zu Studiengängen, Stellenangebote und konkrete Projekte zur solaren Energiewende.


Stellenmarkt und Informationen

Auf der Website können Mitglieder ihr persönliches Profil einrichten, Mitstreiter und Etablierte aus der Branche kennen lernen, Energiethemen diskutieren und selbst nützliche Informationen einstellen. Die Ausbildungsdatenbank informiert über die Möglichkeiten der Berufsausbildung. Institutionen und Unternehmen können die Plattform nutzen, um interessierten Absolventen Job- und Praktikumsangebote anzubieten, sowie sich in einem Portrait umfassend vorzustellen. Hinter dieser Idee stehen Studierende und Absolventen verschiedener Fachrichtungen, die sich zum Ziel gesetzt haben, dem absehbaren Fachkräftemangel in der stark wachsenden Branche entgegen zu wirken und zum Ausbau einer solaren und nachhaltigen Gesellschaft beizutragen. Zur Finanzierung wurde der gleichnamige und gemeinnützige Verein SolarSolutions Network e.V. i.G. gegründet. Das Netzwerk sei somit unabhängig und frei von kommerziellen Interessen. Für Schüler, Studierende und Auszubildende ist die Mitgliedschaft kostenlos.

Weitere Informationen: http://www.solarsolutionsnet.de

04.02.2008   Quelle: SolarSolutionsNetwork e.V. i.G.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Biogasanlagen mit innovativer Wärmenutzung am Netz

Biogasanlage in Wasmerslage.
Biogasanlage in Wasmerslage.

Die agri.capital GmbH setzt ihren Weg zur Effizienzsteigerung in der Bioenergienutzung fort, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die ORC- Pilotanlage in Wasmerslage (Sachsen-Anhalt) wandelt Abgaswärme aus zwei Biogasanlagen in Strom um. Sie wurde im Auftrag der agri.capital GmbH vom Fraunhofer Institut UMSICHT und weiteren Technologiepartnern entwickelt. Die Anlage hat bereits im November 2007 den Vollautomatikbetrieb aufgenommen. Am Standort werden drei Biogasanlagen mit einer jeweiligen Leistung von 500 Kilowatt (kW) betrieben. Der ORC-Prozess soll die Leistung insgesamt noch um weitere 100 Kilowatt steigern. Abgaswärme aus zwei Motormodulen wird dazu in Strom umgewandelt. Die übrige Prozess- und Motorwärme dient der Beheizung von vier Ställen direkt am Standort, einem Schweinemastbetrieb mit 10.000 Plätzen.  "Mit dieser Pilotanlage kommen wir einen entscheidenden Schritt in der Energieeffizienz von Biogasanlagen weiter", stellt agri.capital-Geschäftsführer Bernd Hugenroth fest. "Wenn sich das Verfahren bewährt, werden auch Anlagen rentabel, die keine optimalen Voraussetzungen für die Wärmenutzung mitbringen", so Hugenroth weiter. Ziel dieser Entwicklungsarbeit sei, Biogastechnologie in Zukunft für jeden Standort verfügbar zu machen.


Organic Rankine Cycle erstmalig auch für Biogasanlagen

Das ORC-Verfahren (Organic Rankine Cycle) ist bereits seit über 100 Jahren bekannt und wird zur Stromerzeugung mit Niedertemperaturquellen angewendet. Statt unter Hochdruck eine Turbine mit Wasserdampf anzutreiben, setzt man dabei ein organisches Medium wie zum Beispiel Silikonöl ein, dessen Verdampfungsgleichgewicht anders als das von Wasser ist. "Das ORC-Verfahren wird bei Holzheizkraftwerken und im Bereich der geothermischen Stromerzeugungen häufig eingesetzt, für Biogasanlagen ist es jedoch ein Novum“, erklärt dazu Dr. Wilhelm Althaus vom Fraunhofer Institut UMSICHT. Denn bei einer Biogasanlage erzeugt die Abgaswärme aus dem Blockheizkraftwerk den benötigten Dampf. So arbeiten zwei der drei Biogasanlagen in Wasmerslage mit einem ORC-Prozess. Dabei wird die Abgaswärme der Motoren im Blockheizkraftwerk genutzt. Die 450 °C heißen Abgase verdampfen das Silikonöl. Mit dem Dampf wird die Turbine für die Stromerzeugung angetrieben. Die Verstromung der Abgaswärme und das ausgedehnte Wärmenutzungskonzept der Biogasmotoren führen zu einer optimierten Wirtschaftlichkeit und Energieausnutzung der Biogasanlage.

Die agri.capital GmbH und das Fraunhofer Institut UMSICHT beabsichtigen, einen größeren Feldversuch zur Optimierung des ORC-Prozesses zu initiieren und weitere Biogasanlagen mit einer ORC-Anlage auszustatten. Diese F&E-Arbeit ist Teil der strategischen Planung des Unternehmens. Als einer der größten deutschen Bioenergieerzeuger beliefert die agri.capital GmbH Energieversorgungsunternehmen, Gewerbebetriebe, Kommunen und Kommunalunternehmen mit Strom und Wärme auf Biogasbasis. Ihr Anlagenportfolio erreicht zurzeit eine elektrische Gesamtleistung von 30 Megawatt. agri.capital investiert darüber hinaus Millionen in die Gaseinspeisungstechnologie. Sie hat in Könnern Deutschlands bislang größte Biomethanaufbereitungsanlage errichtet, die jährlich bis zu 6 Millionen Normkubikmeter Bioerdgas erzeugen soll.

03.02.2008   Quelle: agri.capital GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: agri.capital GmbH,

 

agrarSTICK der PUSCH AG als neue, umweltbewusste Form der Energiegewinnung

Pellets jetzt auch aus landwirtschaftlichen Reststoffen.
Pellets jetzt auch aus landwirtschaftlichen
Reststoffen.

Mit dem "agrarSTICK" will die die PUSCH AG mit Hauptsitz in Marienrachdorf ein spezielles Marktfeld innerhalb der erneuerbaren Energien erschließen: die Agrar-Wärme. Grundlage sei ein ganzheitliches Konzept, das Produktion, Logistik und Vermarktung des so genannten agrarSTICKs umfasst und in einem international ausgerichteten Informationszentrum (Global Pellet Center) umfangreiche Informationen zum Thema Agrar-Wärme-Technik bündle. Die PUSCH AG habe den agrarSTICK auf Basis schnell nachwachsender Biomasse sowie Schad- und Bruchgetreide entwickelt, das sich nicht als Futter- oder Nahrungsmittel eigne (Reststoffe). Ein spezielles Konzentrat aus biologischen Inhaltsstoffen begünstige das Zünd-, Brand-, Asche- und Emissionsverhalten der Agrar-Pellets bei der Verbrennung, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.   So garantiere die PUSCH AG neben der Einhaltung von Emissionsgrenzwerten das schonende Betreiben der Heizkessel: Durch die optimale Brenntemperatur werde verhindert, dass sie verkleben, verschmutzen und verschlacken.



Hoher Energiewert; kosten niedriger als Heizöl und Erdgas

Laut PUSCH AG überzeugt der optimierte Energiewert des agrarSTICKs, der bei der Verbrennung einen Heizwert von 5,2 Kilowattstunden pro Kilogramm erreiche. Damit liege er über dem Heizwert von Holzpellets (4,9 Kilowattstunden pro Kilogramm). Zusätzlicher Pluspunkt sie die Input-Output-Ratio, denn bei der Herstellung des agrarSTICKs bedürfe es im Vergleich zur Herstellung von Holzpellets deutlich weniger Energie. Die Durchschnittskosten pro Energieäquivalent liegen nach Angaben des Unternehmens beim agrarSTICK niedriger als bei Heizöl und Erdgas. Der agrarSTICK funktioniere bereits heute in einigen Heizungssystemen für Holzpellets, was besonders für private Haushalte interessant sei: Denn so könne der agrarSTICK in vorhandenen Kesseln genutzt werden.


Chance für regionales Wirtschaftswachstum

Der agrarSTICK® verbrennt auf klimaneutrale Weise, denn bei der Verbrennung wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Rohstoff beim Anbau gespeichert hat. Außerdem dienen die Rückstände, die bei der Verbrennung entstehen, als wertvolle Düngemittel. "Mit dem agrarSTICK®-Lizenz-System fördert die PUSCH AG das regionale Wirtschaftswachstum, indem sie Landwirten die agrarSTICK-Produktion und den Vertrieb für ihre Region ermöglicht. Aber auch als reine Rohstofflieferanten können Landwirte Teil des ganzheitlichen Energiekonzepts der PUSCH AG werden", heißt es in der Pressemitteilung.

03.02.2008   Quelle: PUSCH AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PUSCH AG,

 

Studie: Stromrechnungen verständlicher gestalten - eine wichtige Hilfe zur Steuerung des Stromverbrauchs

Der Stromverbrauch bleibt meist unsichtbar.
Der Stromverbrauch bleibt meist unsichtbar.

Private Stromkunden sind in Deutschland nicht hinreichend über ihren Stromverbrauch und die Zusammenhänge zwischen Verbrauch und eigenem Handeln informiert, berichtet das ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung (Heidelberg). Die Art und Häufigkeit der Rechnungsstellung durch die Stromversorgungsunternehmen trage wenig bis gar nicht dazu bei, etwas an diesem Informationsdefizit zu ändern. Das ifeu-Institut hat deshalb in einer Studie im Auftrag des DIW Berlin den aktuellen Stand und die Hemmnisse für die Einführung informativer gestalteter Stromrechnungen in Deutschland untersucht und Beispiele für eine anschauliche Gestaltung von Verbrauchsinformationen zusammengetragen. Stromrechnungen sind in Deutschland für Haushaltskunden oft nur schwer verständlich und kommen als Jahresabrechnung zu selten, um ein Feedback zum eigenen Verhalten geben zu können, betont ifeu. Dies sei ein wesentliches Hemmnis für die Ausschöpfung der Stromeinsparpotenziale in Deutschland.  Studienergebnisse aus dem Ausland, insbesondere aus den skandinavischen Ländern, zeigten jedoch, dass ein regelmäßiges und gut aufbereitetes Feedback zum Stromverbrauch zu Einsparerfolgen von 5 % bis 12 % führen kann. Neben der häufigeren Rechnungsfrequenz sind auch Zusatzinformationen zur Stromverbrauchsentwicklung (historisches Feedback) oder Durchschnittswerte von Haushalten ähnlicher Größe (vergleichendes Feedback) sinnvoll. Wichtig sei vor allem die verständliche Gestaltung der Informationen für die Verbraucher, betont ifeu.


EU-Richtlinie zu Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen schreibt verständliche Stromrechnungen vor

Die Bedeutung einer verständlichen Rechnungsstellung sei auf politischer Ebene bereits erkannt. Die im Mai 2006 in Kraft getretene EU-Richtlinie zu Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen schreibt in Artikel 13 vor, dass die Kunden verständliche Rechnungen erhalten müssen, welche die Endverbraucher in die Lage versetzen, ihren eigenen Verbrauch zu steuern. Die Umsetzung dieser Richtlinie in nationales Recht wird derzeit von den zuständigen Ministerien vorbereitet. Aufgrund der bisher eingesetzten, vergleichsweise antiquierten Zählertechnik in Deutschland stößt eine zeitnahe Einführung von häufigeren Rechnungsstellungen jedoch auf technische und ökonomische Hindernisse: Eine automatisierte monatliche Ablesung, wie sie zum Beispiel in der Telekommunikation Standard ist, ist mit der bisherigen manuellen Ablesetechnik nicht wirtschaftlich umsetzbar.


"Intelligente Stromzähler"

Interviews mit Energieversorgungsunternehmen im Rahmen dieser Studie ergaben, dass ein Eigeninteresse der Unternehmen im Hinblick auf eine häufigere Rechnungsstellung insbesondere aus Kostengründen kaum vorhanden ist. Dagegen werden verständlichere Rechnungen schon allein zur Reduzierung von Nachfragen in den Kundencentern generell angestrebt. Die aktuelle politische Diskussion wird begleitet von Forschungsprogrammen für den Einsatz so genannter "intelligenter Stromzähler", die mit Hilfe digitaler Datenverarbeitung eine automatisierte Fernablesung ermöglichen. Wichtig ist laut ifeu, dass neben den technischen Aspekten auch Fragen zur Verständlichkeit und Wirksamkeit der Informationsvermittlung an die Endkunden ausreichend berücksichtigt werden. Bisher wird unter dem Stichwort "Smart Metering" vor allem die Wirkung von Anzeigegeräten (Displays) am Stromzähler untersucht. Wünschenswert wäre es jedoch, auch Aspekte der Rechnungsstellung mit in die Diskussionen einzuschließen.

Die Ergebnisse dieser Studie fließen ein in das interdisziplinäre Projekt "TIPS - Transformation und Innovation in Power Systems", das vom BMBF im Rahmen des Forschungsprogramms Sozial-ökologische Forschung gefördert wird.

Download des Endberichts: http://www.ifeu.de/index.php?bereich=ene&seite=stromrechnungen ;
weitere Informationen: http://www.ifeu.de

03.02.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ifeu-Institut,

 

Postbank-Studie: Haushalte geben hundert Milliarden Euro für Energie aus

Monatliche Energiekosten pro Haushalt in Euro
Monatliche Energiekosten pro Haushalt
in Euro

Die Verbraucher in Deutschland haben 2007 gut einhundert Milliarden Euro für Kraftstoff, Strom, Gas und Heizöl ausgegeben. Das waren über sieben Prozent der gesamten Konsumausgaben und dreißig Milliarden mehr als noch vor zehn Jahren. In ihrer neuesten Studie rechnen die Volkswirte der Postbank damit, dass es noch schlimmer kommen könnte. "Wegen des außerordentlich warmen Jahresbeginns haben die privaten Haushalte weniger Gas und Heizöl verbraucht als in den Jahren davor. Wenn das Jahr 2008 sich klimatisch durchschnittlich entwickelt, müssen die Verbraucher mit Energiekosten von rund 106 Milliarden Euro rechnen", sagt Dr. Marco Bargel, der Chefvolkswirt der Postbank.  Die Energiepreise haben 2007 weiter kräftig zugelegt. Strom hat sich im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent verteuert, Gas um drei Prozent und Kraftstoffe um 2,3 Prozent. Lediglich der Preis für Heizöl ist wegen der stark rückläufigen Nachfrage im Jahr 2007 leicht um 1,1 Prozent zurückgegangen. Der Rückgang war allerdings von kurzer Dauer. Seit Mitte 2007 ziehen die Preise für Heizöl wieder an.


Strom vierzig Prozent teurer als 1998, Gaspreis beinahe verdoppelt

Die Liberalisierung der Strom- und Erdgasmärkte in Deutschland vor rund zehn Jahren hat den Verbrauchern keine Entlastung gebracht. Für die Kilowattstunde Strom müssen sie heute vierzig Prozent mehr bezahlen als 1998, und der Gaspreis hat sich beinahe verdoppelt. Noch stärker sind die Preise für Erdölprodukte gestiegen: Heizöl kostet heute dreimal so viel wie 1998 und der Preis für einen Liter Kraftstoff hat sich verdoppelt. In diesen Preissteigerungen sind auch die Effekte aus der Ökosteuer und der Mehrwertsteuererhöhung enthalten. Insgesamt sind die Preise für Energie in den letzten zehn Jahren viermal so schnell gestiegen wie die Lebenshaltungskosten.


Heizölverbrauch gegenüber 1998 halbiert; ein Viertel weniger Ölheizungen

Gut für die Umwelt: Die deutschen Haushalte haben auf die gestiegenen Energiepreise mit Einsparungen beim Verbrauch reagiert und teure Energieträger durch preiswertere ersetzt. So hat sich der Heizölverbrauch im Jahr 2007 gegenüber 1998 halbiert. Dieser starke Rückgang resultiert jedoch nur teilweise aus dem sparsameren Verbrauch, denn im gleichen Zeitraum ist die Zahl der Haushalte, die mit Öl heizen, um rund ein Viertel zurückgegangen. Auch der Kraftstoffverbrauch ist gesunken. Preisbereinigt haben die Verbraucher im vergangenen Jahr 16 Prozent weniger für Kraftstoff ausgegeben als 1998. Der Verbrauch an Erdgas und Strom ist dagegen im langfristigen Trend leicht angestiegen.

Die vollständige Studie "Postbank Perspektiven" für den Februar und zurückliegende Monate gibt es im Internet unter
http://www.postbank.de/research.

02.02.2008   Quelle: Deutsche Postbank AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Deutsche Postbank AG,

 

OERTLI präsentiert neue Vakuum-Solarkollektoren

Solar-Röhrenkollektoren von OERTLI.
Solar-Röhrenkollektoren
von OERTLI.

Die neuen Vakuum-Röhrenkollektoren "SUN 3010 + 3015" des Herstellers OERTLI ROHLEDER Wärmetechnik GmbH (Möglingen) sorgen dafür, dass die Solarwärme auch an einem kalten Wintertag nicht verloren geht, sondern in den Speicher eingespeist wird. Der zylindrisch in der Vakuumröhre angeordnete Absorber nutze die kostenlose Solarenergie auch bei flach stehender Sonne und wandle auch diffuse Strahlung in Wärme um, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Besonders in der Übergangszeit verzeichne der Vakuumkollektor ein Ertragsplus gegenüber einem herkömmlichen solarthermischen Flachkollektor. Für die solare Heizungsunterstützung biete OERTLI eine große Anzahl von Konzepten und eine an den Anwendungsfall angepasste Hydraulik.

02.02.2008   Quelle: OERTLI ROHLEDER Wärmetechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OERTLI ROHLEDER Wärmetechnik GmbH,
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Fachhochschule Frankfurt: Studierende zeigen Entwürfe "landestypischer Windkrafträder"

Windrad-Modell mit Solarzellen.
Windrad-Modell mit Solarzellen.

Ein Windrad, das aussieht wie eine 80 Meter hohe Windmühle ist eines der "Modelle für Europa". Entworfen, berechnet und gebaut haben sie Studierende der Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences (FH FFM). Zwar überrascht es nicht, dass für Frankreich der Eiffelturm Pate gestanden hat, aber "es ist erstaunlich, wie sehr sich diese Konstruktion als Vorbild für ein Windkraftrad eignet", sagt Erich Schöndorf, Professor an der FH FFM. Ein Student führt aus: "Zu Deutschland habe ich mir überlegt, dass dieses Land für Technik und Umweltschutz steht und deshalb habe ich zwar die übliche Form übernommen, aber auf Farbe gesetzt." Die Farbgebung aber entsteht durch das großflächige Anbringen von blauen Solarzellen auf dem Sockelteil. Nach Schätzung des Studenten könnten so nochmals 75.000 Watt Strom erzeugt werden.  In einer Power Point-Präsentation und auf dem zwei Mal vier Meter großen Modell steht ein Turm für Norwegen, der an den Bug eines Wikingerschiffs erinnert. Selbst eine griechische Säule, an deren Kapitell die Rotoren angebracht sind, ist zu sehen sowie Türme für Österreich im Hundertwasser- und für Spanien im Gaudi-Stil.

Das Projekt entstand im Rahmen des Studium Generale der FH FFM. Studierende aller Fachrichtungen haben gemeinsam daran gearbeitet. Die Ausgangüberlegung war, dass man die Akzeptanz für Windkrafträder verbessern wolle. Dabei haben die Studierenden den optischen Aspekt in den Mittelpunkt gestellt. Nun wird daran gedacht, eine Ausstellung mit den verschiedenen Modellen zu organisieren und es seien bereits erste Kontakte zur Industrie geknüpft worden.

02.02.2008   Quelle: Fachhochschule Frankfurt am Main   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fachhochschule Frankfurt am Main,
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Applied Materials erweitert Photovoltaik-Portfolio mit der Übernahme von Baccini

Solarzellen-Beschichtungssystem ATON.
Solarzellen-Beschichtungssystem ATON.

Applied Materials, Inc. (Santa Clara/Kalifornien, USA) hat am 31. Januar 2008 die Übernahme von Baccini S.p.A. bestätigt. Baccini ist ein weltweit führender Anbieter von vollautomatisierten Metallisierungs- und Prüfungssystemen zur Herstellung von Photovoltaikzellen (PV) aus kristallinem Silizium (c-Si). Im Rahmen der Übernahmevereinbarung habe Applied Materials 225 Millionen Euro in bar für das gesamte Umlaufkapital von Baccini bezahlt, heißt es in der Pressemitteilung. "Diese Übernahme ist ein entscheidender Schritt zu unserem Ziel, der führende Anlagen-Ausrüster der Solarindustrie zu werden", sagte Mike Splinter, Präsident und Vorstand von Applied Materials.   "Wir verfügen nun über ein umfassendes Portfolio modernster Technologien zur Herstellung von Solarzellen. Damit sind wir in der Lage, nicht nur die Herstellkosten für Dünnschichtmodule und Module aus kristallinem Silizium zu senken, sondern auch den Materialeinsatz von Silizium in Gramm-pro-Watt erzeugter Energie zu reduzieren. Hiermit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom gegenüber konventionell erzeugter Elektrizität und fördern den Einsatz von Solartechnologie für kommerzielle und private Zwecke", so Splinter.



Produktionstechnologien für Solar-Wafer, Solarzellen und Beschichtung

Baccini soll in die Solar Business Group von Applied Materials integriert werden, die unter der Leitung von Charles Gay steht. Das Angebotsspektrum von Applied Materials umfasst Produktionstechnologien für Solarzellen aus kristallinem Silizium, Präzisionssysteme zur Waferherstellung, das ATON-System zur Passivierungsbeschichtung von Wafern, Systeme zum automatisierten Wafer-Handling und für integrierte Weiterbearbeitungsprozesse (back-end-of-the-line), wie beispielsweise zur Metallisierung von Wafern im Siebdruckverfahren, zur lasergestützten Isolierung sowie für Zell-Tests und -sortierung.

Applied Materials, Inc. ist der weltweit führende Anbieter von Lösungen der "Nanomanufacturing-Technology". Das Portfolio des Unternehmens setzt sich zusammen aus Ausrüstung, Services und Software für die Produktion von Halbleiterchips, Flachbildschirmen, Solarzellen, Flexible Electronics und energieeffizientem Glas. Das Unternehmen mit Sitz in Santa Clara (Kalifornien) wurde 1967 gegründet und beschäftigt heute nach eigenen Angaben rund 14.000 Mitarbeiter weltweit. Im Geschäftsjahr 2006 erwirtschaftete Applied Materials einen Umsatz von mehr als 9 Milliarden US-Dollar.

01.02.2008   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials Inc.,
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SOLARWATT AG entwickelt neues Verfahren zum Verschalten von Rückseitenkontakt-Solarzellen

Neue Solarzellen-Verschaltung von SOLARWATT
Neue Solarzellen-Verschaltung
von SOLARWATT.

Zum 15jährigen Unternehmensjubiläum präsentiert die SOLARWATT AG (Dresden) eine neue Entwicklung aus eigenem Hause: ein Verfahren zum "stressarmen" und langlebigen Verschalten von Rückseitenkontaktzellen. Diese Zellen sollen künftig eine Schlüsselposition beim großtechnischen Überschreiten der 20 %-Wirkungsgradschwelle von kristallinen Solarzellen einnehmen, da nur diese eine Wirkungsgraderhöhung bei gleichzeitiger Reduzierung der Waferdicke zulassen würden, heißt es in der Pressemitteilung. Zu der von SOLARWATT entwickelten Technologie gehört neben einem speziellen Selektivlötverfahren ein speziell entworfenes Kontaktelement, wodurch die Zellen mechanisch deutlich weniger stark beansprucht würden.   Das Risiko eines Ausfalls des Solarmoduls werde somit deutlich reduziert. Das trage künftigen Entwicklungen Rechnung, da die Solarzellen durch zu erwartende Materialeinsparungen dünner und damit bruchanfälliger werden.



Die Kontaktelemente selbst sind laut SOLARWATT so ausgeführt, dass sie durch thermomechanische Beanspruchung ausschließlich im elastischen Bereich verformt würden und das Risiko einer Materialermüdung sehr gering sei. So seien die Kontakte trotz intensivster Klimawechsel im Bereich von - 40 °C bis + 85 °C unbeschädigt geblieben. Für diese Kontaktierungstechnologie seien mehrere nationale und internationale Patente und Schutzrechte angemeldet worden, die teilweise bereits erteilt seien. Die Fertigung von Solarmodulen unter Verwendung der vorgestellten Technologie habe bereits erfolgreich im Jahr 2007 begonnen und werde 2008 fortgesetzt.

01.02.2008   Quelle: SOLARWATT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLARWATT AG,
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Xantrex liefert Photovoltaik-Wechselrichter für 1,5 MW-Solarpark in Miramontes (Spanien)

Xantrex-Wechselrichter in Miramontes (Spanien).
Xantrex-Wechselrichter in Miramontes
(Spanien).

Ein Solarstromkraftwerk nahe dem spanischen Ort Miramontes bei Santiago de Compostela arbeitet mit 15 Wechselrichtern des Herstellers Xantrex Technology Inc., die jeweils eine Leistung von 100 Kilowatt (kW) haben. Die Inverter vom Typ "GT100E" wandeln den Gleichstrom der Solarmodule und Wechselstrom zur Netzeinspeisung um. Der Solarpark bei Miramontes zählt zu den größten Photovoltaik-Kraftwerken mit Dünnschichtmodulen auf der Basis von amorphem Silizium in Spanien und soll jährlich rund 3,4 Millionen Solarstrom erzeugen, berichtet Xantrex in einer Pressemitteilung.   Der Solarpark ist ein Modellvorhaben zur Integration von Solarstromanlagen in die Natur und zudem ein Referenzprojekt, in dem verschiedene Modultypen getestet werden. Die Daten des Solarparks sollen zum Vergleich der Wirkungsgrade fest installierter und nachgeführter PV-Systeme dienen sowie der Leistung amorpher und monokristalliner Module.



Das Solar-Kraftwerk besteht aus 1.100 fest installierten Sanyo- Modulen, 5.700 Modulen aus amorphem Silizium von Sanyo (HIT-Module) und 24 zweiachsigen Nachführsystemen des spanischen Herstellers Talleres Clavijo S.L. Von den 24 Solar-Trackern sind 21 mit Sanyos HIT-Modulen ausgestattet, die restlichen drei mit monokristallinen Modulen. Die Nutzung der unterschiedlichen Module soll Aufschluss geben über die Leistung der Systemtypen.

01.02.2008   Quelle: Xantrex Technology Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Xantrex Technology Inc.,
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Steca präsentiert Photovoltaik- und Solarthermie-Neuheiten

Laderegler "Steca Solarix".

Der Elektronikanbieter Steca setzt auch im Geschäftsjahr 2008 auf die Solarelektronik. Das Memminger Unternehmen ist nach eigenen Angaben weltweit der einzige Hersteller, der für alle Bereiche der Solarelektronik eigene Produkte entwickelt und produziert: die netzgekoppelte Photovoltailk, netzunabhängige Solarstrom-Anlagen und die Solarthermie. Diese auf drei Säulen basierende Geschäftspolitik will die Steca GmbH weiter ausbauen. Im Unternehmensbereich "Photovoltaik Grid Connected", der PV-Netzeinspeisung bringt Steca einen neuen Wechselrichter mit dreiphasiger Einspeisung und außergewöhnlichem Kühlkonzept sowie einer Fernanzeige auf den Markt. Außerdem werde das Vertriebsnetz in Europa kontinuierlich erweitert.  Im Bereich "Photovoltaik Off Grid", bei den PV-Inselanlagen, kommen die Nachfolgemodelle der erfolgreichen Geräte Solsum und Solarix auf den Markt. Der Name Solarix stehe seit vielen Jahren für Qualität und Zuverlässigkeit in der Solarelektronik, betont das Unternehmen. Mehr als eine halbe Million Solarix Laderegler seien bisher in über 100 Ländern verkauft worden. Vor allem in kleineren und mittleren Anlagen sei dieser Laderegler das "Herz" des Systems. Außerdem werde bereits ein neue Serie von MPP-Ladereglern entwickelt.



Solarthermie-Regler Datenlogger, der auf SD-Karten speichert

In der Solarthermie (Solarwärmeanlagen) will Steca mit dem neuen Regler TR 0603mc mit integriertem Datenlogger neue Akzente setzen. Der Datenlogger verfüge über ein nahezu unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis da handelsübliche SD-Karten verwendet werden können. Umfangreiche Anlagenüberwachungen könnten somit sehr kostengünstig vorgenommen werden. Der zukunftsträchtige Bereich der Frischwasserstationen werde ebenfalls durch die Neuentwicklung eines speziellen Reglers erschlossen. "Die sehr gute Marktposition der solarthermischen Produkte in den USA wird durch den Ausbau des Vertriebes und der Erweiterung der besonderen USA-Produktpalette weiter gefestigt", heißt es in der Pressemitteilung.

01.02.2008   Quelle: Steca GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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