Solar News Archiv März 2008

 




 

QInvest-Solar: Neues Instrument für Photovoltaik-Qualitätssicherung

BISS-Gründer Gerwin Dreesmann
BISS-Gründer Gerwin
Dreesmann

Das Hamburger Business Institute Solar Strategy (BISS) bietet mit QInvest-Solar ab sofort ein Qualitätssicherungsinstrument für Solarstrom-Anlagen mit einer Leistung ab 20 Kilowatt (kWp) an. "Mit QInvest-Solar fassen wir von uns bereits erprobte Leistungen zur Qualitätssicherung zu einem Gesamtpaket systematisch zusammen. Das sichert die Qualität auf allen Stufen der Wertschöpfungskette. Die Performance Ratio steigt und damit auch die solaren Erträge", erläutert Dr. Gerwin Dreesmann, der Gründer des BISS. "Die Erträge einer QInvest-Solar geprüften Photovoltaik-Anlage verbessern sich im Mittel um 6 Prozent", so Dreesmann.   Um ein sinnvolles Verhältnis zwischen Investition und Ertrag zu erzielen, bestehe QInvest-Solar aus Leistungspaketen, die alle Planungs- und Produktionsschritte einer Photovoltaik-Anlage umfassen: von der Prüfung der einzelnen Anlagen-Komponenten und ihrer Fertigung über die Begutachtung der Planung und der Ertragsprognose bis zur der Installation des Systems. Darüber hinaus bewerte QInvest-Solar auch die Inbetriebnahme sowie das angebotene Wartungskonzept systematisch.

"Damit geht das BISS weiter als andere Initiativen und Institute im Bereich der solaren Qualitätssicherung", erklärt Dreesmann. "Statt einer reinen Sicherung von Mindeststandards optimiert QInvest-Solar das Kosten-Nutzen-Verhältnis über die gesamte Lebensdauer der Anlage und erhöht damit ihre Wirtschaftlichkeit", betont Dreesmann.


Photovoltaik-Qualitätsoptimierung soll sich nachweislich rechnen

Als Beispiel verweist Dreesmann auf die Performance Ratio (Verhältnis von Nutzertrag und Sollertrag) von Anlagen der Tauber Solar GmbH. An ihnen habe BISS die einzelnen Stufen der Qualitätssicherung bereits erprobt. Die Renditen der Anlagen seien besonders stabil und lägen deutlich über den erwarteten Erträgen. "Die Qualitätsoptimierung verfolgt klare Ziele: Die Anlage soll mehr Rendite bringen und Ausfälle sollen vermieden werden. Das heißt, wir optimieren nur dann, wenn es sich auch nachweislich rechnet", so Dreesmann.

Das Business Institute Solar Strategy (BISS) ist ein privates Institut für strategische Marktanalyse, Qualitätssicherung und Photovoltaik-Projektentwicklung. Geschäftsführer ist Dr. Gerwin Dreesmann, ehemaliger Geschäftsführer der SunTechnics GmbH und früherer Geschäftsführer von BP Solar Deutschland. Er gründete das Institut im März 2007. Mittlerweile beschäftigt BISS nach eigenen Angaben ein internationales Team von neun Mitarbeitern, die über langjährige Erfahrung in der Solarbranche verfügen.

31.03.2008   Quelle: Business Institute Solar Strategy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Business Institute Solar Strategy,
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Photovoltaik-Produzent Sunways AG meldet starkes Umsatz- und Ergebniswachstum im Geschäftsjahr 2007

Transparente "Sunways Solar Cells".

Im Geschäftsjahr 2007 steigerte die Sunways AG (Konstanz) ihren Konzernjahresumsatz um rund 40 Prozent auf 213,5 Millionen Euro (Vorjahr: 152,3 Millionen Euro), berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Konzern-EBIT sei damit deutlich überproportional auf 4,1 Millionen Euro gewachsen (2006: 1,0 Millionen Euro); die EBIT-Marge stieg auf 1,9 Prozent. Der Konzernjahresüberschuss lag 2007 mit 1,3 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 1,7 Millionen Euro; bereinigt um die Auflösung latenter Steuern als Einmaleffekt nach der Unternehmenssteuerreform wäre das Nettoergebnis auf 2,2 Millionen Euro gestiegen, heißt es in der Pressemitteilung. 41 Prozent des erzielten Konzernumsatzes stammen aus dem Geschäftsfeld Solarzellen (Vorjahr: 44 Prozent).   Inklusive eines Umsatzanteils aus dem Verkauf von zwei Reaktoren zur Herstellung von Polysilizium in Höhe von 4,2 Millionen Euro stieg der Segmentumsatz 2007 um 31 Prozent auf 87,5 Millionen Euro. Der Umsatz im Segment Solarsysteme und -projekte betrug 126 Millionen Euro, was einer Steigerung von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Umsatzplus sei auf eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Sunways-Systemkomponenten zurückzuführen, betont das Unternehmen. Der Absatz von Sunways-Solarmodulen habe sich nahezu verdoppelt und insgesamt 14,3 Megawatt peak betragen. Die Zahl der verkauften Wechselrichter sei um 44 Prozent gestiegen.


Produktionsleistung um 28 Prozent gestiegen

Im Berichtsjahr 2007 steigerte die Sunways AG ihren Auslandsanteil in beiden Segmenten: Im Geschäftsfeld Solarzellen von 22 Prozent (2006) auf 26 Prozent und im Bereich Solarsysteme und -projekte von drei Prozent (2006) auf acht Prozent. Eine strikte Kostenkontrolle sowie ein leicht höheres Preisniveau im Ausland wirkten sich nach Angaben des Unternehmens dabei positiv auf die Margen aus. Beide Produktionsstätten des Unternehmens in Konstanz und Arnstadt seien im Berichtsjahr nahezu voll ausgelastet gewesen; die Produktionsleistung sei im Vergleich zum Jahr 2006 um 28 Prozent auf 36 Megawatt gestiegen. Zum 31. Dezember 2007 beschäftigte Sunways 258 Mitarbeiter (Vorjahr: 241). Nachdem im Jahr 2007 die langfristige Siliziumversorgung der Sunways AG durch mehrere strategische Projekte vorbereitet worden sei, will das Unternehmen im laufenden Jahr seine Produktionskapazität von derzeit insgesamt 46 auf 116 Megawatt ausbauen.


Ausbau der Sunways Production GmbH in Arnstadt

Für das Geschäftsjahr 2008 erwartet die Sunways AG ein weiteres Unternehmenswachstum im In- und Ausland: Durch den Ausbau der Sunways Production GmbH in Arnstadt sollen ab dem zweiten Halbjahr 2008 weitere Mengen Solarzellen und zusätzliche Modulvolumina zur Verfügung stehen. Der Export werde mit der Eröffnung des italienischen Vertriebsbüros in Bologna und dem gezielten Ausbau der Vertriebsstrukturen in Spanien forciert. Darüber hinaus habe die Sunways AG ihr Seminarangebot für Kunden erweitert und das Produktangebot um einen Zentralwechselrichter ergänzt, der ab April 2008 vermarktet wird.

Der Vorstand erwartet, dass die eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Rohstoffsituation und zum weiteren Wachstum, wie auch zusätzliche Schritte zur strategischen Ausrichtung der Vertriebsstruktur zu einer nachhaltigen Verbesserung der Kosten- und Wettbewerbsposition der Sunways AG führen. Eine erste Ertragverbesserung werde sich voraussichtlich bereits 2008 zeigen; 2009 sollen die Maßnahmen dann in vollem Umfang im Ergebnis sichtbar werden.

31.03.2008   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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SolarMarkt AG: Durchbruch im US-Geschäft mit SCHOTT Solar Modulen

Elmar Niewerth und Michael Paulsen von ThinkSolar.
Elmar Niewerth und Michael Paulsen von
ThinkSolar.

Die SolarMarkt AG (Freiburg) sichert sich für den nordamerikanischen Photovoltaik-Markt Module mit einer Leistung von 6,5 Megawatt (MW). SCHOTT Solar habe den Vertrag über die langfristige Lieferung von Großmodulen der Typen "ASE 300" und "SCHOTT POLY 220" mit der amerikanischen SolarMarkt-Tochter ThinkSolar abgeschlossen, berichtet die SolarMarkt AG in einer Pressemitteilung. Die hochwertigen Module mit POLY- und EFG- Solarzellen seien eine wichtige Voraussetzung für den Ausbau des US-Geschäfts. Die Lieferung über 6,5 MW soll über einen Zeitraum von drei Jahren erfolgen. Optional erhält ThinkSolar Module mit einer Leistung von einem weiteren Megawatt. Die SCHOTT Solar Module werden in den USA gefertigt und stehen ausschließlich dem nordamerikanischen Markt zur Verfügung.   ThinkSolar kann damit seinen Kunden dauerhaft eine hohe Qualität anbieten. Der Vertrag basiert auf der seit Anfang der 90er Jahre bestehenden Zusammenarbeit zwischen der Freiburger SolarMarkt AG und der Alzenauer SCHOTT Solar GmbH.

"Durch den Liefervertrag können wir jetzt langfristig planen", sagt Elmar Niewerth, Geschäftsführer von ThinkSolar. "Mit den Modulen von SCHOTT Solar spielen wir im Oberhaus der Solarbranche mit", so Niewerth weiter. Michael Harre, Mitglied der Geschäftsleitung bei SCHOTT Solar betont: "Die guten Beziehungen beider Firmen in Europa wollen wir nun auch zum beiderseitigen Erfolg in den USA einsetzen." SCHOTT Solar ist ein weltweit führendes Photovoltaik-Unternehmen. Um die globale Nachfrage nach Solarstrom Modulen zu decken, betreibt SCHOTT Solar sechs Standorte in Europa und den USA. Die an ThinkSolar gelieferten SCHOTT Solar Module werden in Billerica in der Nähe von Boston und dem neuen Standort in Albuquerque gefertigt.

ThinkSolar wurde im März 2007 in Oakland, Kalifornien gegründet. Geschäftsführer ist Elmar Niewerth, der lange Zeit in Freiburg in der Solarbranche tätig war. Im September 2007 hat er eine weitere Niederlassung in San Antonio (Texas) eröffnet. Nachdem 2007 ein Umsatz von einer Million Dollar erwirtschaftet wurde, rechnet die SolarMarkt-Tochter für 2008 mit einem kräftigen Umsatzwachstum auf acht Millionen Dollar - für ThinkSolar der Durchbruch auf dem US-amerikanischen Markt, betont die SolarMarkt AG.

31.03.2008   Quelle: Freiburger SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt AG,
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Interfloat Corporation investiert in Solarglas-Produktion in Brandenburg

Wirtschaftsminister Junghanns, Ulrich Frei (Geschäftsführer Interfloat Corporation) und Josef Weikinger (Inhaber Interfloat Corporation)
Wirtschaftsminister Junghanns, Ulrich Frei
(Geschäftsführer Interfloat Corporation) und
Josef Weikinger (Inhaber Interfloat Corporation)

Im Industrieclub Potsdam haben Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns und der Geschäftsführer der Glasmanufaktur Brandenburg GmbH, Volker Henzel, am 31.03.2008 das Geheimnis um den neuen Investor für das ehemalige Samsung Corning-Werk in Tschernitz (Niederlausitz) gelüftet: Ab September 2008 will die Interfloat Corporation aus Mauren in Lichtenstein dort Flachglas für die Solar-Industrie produzieren und damit Hersteller von Solarmodulen und thermischen Solar-Kollektoren in der ganzen Welt beliefern. "Für die Interfloat Corporation beginnt heute eine neue Epoche. Die Solarbranche ist ein innovativer Industriezweig, der massiv wächst - wir waren von Anfang an mit dabei. Das Know-how, das wir in den vergangenen 26 Jahren in Forschung und Handel gewonnen haben, setzen wir nun in Tschernitz mit der Glasmanufaktur Brandenburg GmbH auch in der Produktion von Solarglas ein", sagte Ulrich Frei, Geschäftsführer der Interfloat Corporation. 

Ab September 2008 werden 140 Facharbeiter in der Glasherstellung tätig sein

Auch für Brandenburg und die Lausitz breche damit eine neue Ära an, betont Interfloat in einer Pressemitteilung. Die Region gewinne einen wichtigen industriellen Produktionsstandort zurück. Die Interfloat Corporation investiert nach eigenen Angaben 50 Millionen Euro in das einstige Glasteilewerk für Fernsehbildschirme, das im letzten Jahr geschlossen wurde. Die dafür gegründete Glasmanufaktur Brandenburg GmbH bietet dem ehemaligen Personal von Samsung Corning Deutschland eine neue Perspektive. Derzeit bauen bereits zirka 80 Mitarbeiter die Fabrik in eine hochmoderne Produktionsstätte für Flachglas um. In der ersten Produktionsphase, die im September starten soll, werden 140 Facharbeiter in der Glasherstellung tätig sein. Bis zum Jahr 2010 strebt Interfloat Corporation eine Verdopplung dieser Zahl an.


Flachglas für die Solarindustrie löst Produktion von Bildröhren ab

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns unterstreicht: "Das ist eine richtig gute Nachricht. Mit dem Engagement der Interfloat Corporation bekommt der traditionsreiche Glasindustrie-Standort Tschernitz eine neue Zukunftsperspektive. Zugleich wird mit dem Investment von Interfloat Corporation ein industrieller Generationswechsel vollzogen: Nach der Ära der Bildröhren wird künftig wettbewerbsfähiges Flachglas 'made in Tschernitz' für die Solarindustrie produziert - und damit für eine der innovativsten und wachstumsstärksten Zukunftsbranchen in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg." Besonderen Dank sprach Minister Junghanns auch der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg aus. "Die Entwicklung auf dem Markt für Bildschirme war absehbar. Deshalb ist die ZukunftsAgentur Brandenburg frühzeitig in Aktion getreten, um den Glas-Standort Tschernitz zu sichern. Mit dieser vorausschauenden und erfolgreichen Investorenansprache ist ihr ein wahres Meisterstück in ihrer Ansiedlungsarbeit gelungen."

Die Niederlausitz ist in ihrer Geschichte eng mit der Glasherstellung verbunden. Im Umkreis von 200 Kilometern befinden sich rund 90 Prozent der deutschen Solar-Industrie. Fachkräfte für die Glasherstellung sind vor Ort ansässig und auch die notwendigen Rohstoffe wie Sand und Silizium können in der direkten Umgebung gewonnen werden - ideale Voraussetzungen für den Betrieb einer modernen Solarglas-Anlage. Die Interfloat Corporation will im Werk der Glasmanufaktur Brandenburg GmbH in Tschernitz an 365 Tagen im Jahr ausschließlich Solarglas produzieren. Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft gewährleiste das Unternehmen sowohl eine konstant gleichbleibende Qualität seiner Produkte als auch einen Wettbewerbsvorteil in der Solarbranche, heißt es in der Pressemitteilung. Die Produktionskapazität soll sich von anfangs 300 Tonnen pro Tag bis zum Jahr 2010 auf etwa 600 Tonnen pro Tag verdoppeln. Die zehn Millionen Quadratmeter Flachglas, die so zunächst jährlich entstehen, entsprechen einer Fläche von 1.400 Fußballfeldern.

Zur Erreichung dieses Ziels setzt das Unternehmen auf innovative Fertigungsansätze unter Beachtung ökologischer Kriterien. "Unsere dualbetriebenen Schmelzwannen werden parallel mit Gas und elektrischer Energie beheizt und geregelt mit Sauerstoff versorgt. Durch diese besondere Konzeption können wir die Umweltbelastung bei der Produktion unseres Solarglases auf ein Minimum reduzieren", erklärt Volker Henzel, Geschäftsführer der Glasmanufaktur Brandenburg GmbH. Das Endprodukt "GMB Solarglas" stehe für höchste Qualität und Leistungsfähigkeit. Die Zusammensetzung des Glases sei nicht nur in Bezug auf die optischen Eigenschaften, sondern auch auf seine Beständigkeit und die mechanischen Merkmale von Interfloat Corporation optimiert worden.

31.03.2008   Quelle: Interfloat Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Interfloat Corporation,
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Solarzellen-Hersteller ersol bestätigt beste Ergebnisse der Unternehmensgeschichte

Solarzellenfertigung bei ersol.
Solarzellenfertigung bei ersol.

Die ersol Solar Energy AG (ersol) bestätigt mit der Vorlage der testierten Geschäftszahlen für das Jahr 2007 ihre vorläufigen Angaben zum Umsatz (2007: 160,2 Millionen Euro, Vorjahr: 127,8 Millionen Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs um 10,1 Prozent auf 22,3 Millionen Euro (Vorjahr: 20,3 Millionen Euro). Damit seien im Jahr 2007 trotz erheblicher Ausbautätigkeit der höchste Umsatz und das beste Betriebsergebnis in der 10-jährigen Firmengeschichte erzielt worden, berichtet ersol in einer Pressemitteilung. Die EBIT-Marge lag bei 13,9 Prozent, nach 15,9 Prozent im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern sei im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des starken Anstiegs des negativen Finanzergebnisses ( minus 8,9 Millionen Euro) zurückgegangen (2007: 8,7 Millionen Euro, Vorjahr: 12,3 Millionen Euro).   Das Ergebnis je Aktie lag - verwässert durch die Kapitalerhöhung im Sommer 2007 und belastet durch erhöhte Ausgaben für Zins- und Währungssicherungsgeschäfte - lediglich bei 0,85 Euro je Aktie. 2006 hatte der Wert 1,25 Euro pro Aktie betragen und damit 47,1 Prozent höher gelegen. 2008 werde wieder mit einem deutlichen Anstieg gerechnet, betont das Unternehmen.


Exportquote weiter erhöht

Einen Großteil seines Umsatzes (50,9 Prozent) erwirtschaftet ersol im Ausland: 28,3 Prozent in Europa (außerhalb Deutschlands), 10,9 Prozent in China, 5,8 Prozent in Japan und ebenfalls 5,8 Prozent in Nordamerika sowie 0,1 Prozent in übrigen Ländern. 49,1 Prozent der Umsätze werden im Inland erzielt. Die Exportquote lag 2007 um 8,1 Prozentpunkte höher als 2006 (42,8 Prozent). Da auch die deutschen Kunden von ersol in 2007 größere Anteile ihrer Modulproduktion exportierten, lag der Exportanteil indirekt sogar deutlich über 50 Prozent.


Starkes Mitarbeiterwachstum; knapp 400 neue Arbeitsplätze

Konzernweit waren für die ersol AG zum Ende des letzten Jahres 802 Mitarbeiter tätig. Die Gruppe hat 2007 nahezu 400 neue Arbeitsplätze geschaffen. Während dieses Jahres soll bereits die 1.000-Marke überschritten werden. Die Personalaufwandsquote - der Anteil der Personalkosten aus Löhnen, Gehältern und Sozialaufwand an der Gesamtleistung - betrug im Berichtsjahr 13,4 Prozent. Diese hohe Quote (2006: 10,2 Prozent) ergebe sich aus zeitlich vorgelagerten Einstellungen, um den personellen Bedarf der Dünnschicht-Fertigung, des neuen Zellwerks in Arnstadt und des Bereichs Wafers sowie für Verwaltungsfunktionen in der Gruppe rechtzeitig zu decken, unterstreicht ersol. Viele der neu eingestellten Mitarbeiter befänden sich vor ihrem Einsatz in den neuen Fertigungen in vorbereitenden Schulungen. Der Umsatz je Mitarbeiter sei mit rund 260 Tausend Euro im Vergleich zum Vorjahr mit 375 Tausend Euro aus den selben Gründen geringer ausgefallen. Für 2008 rechnet das Unternehmen mit einer deutlichen Verringerung der Personalaufwandsquote, da mit den bereits Ende 2007 vorhandenen Arbeitskräften eine mehr als doppelt so große Produktionsmenge hergestellt werden soll.


Unternehmensbereiche durch Kapazitätsausbau geprägt

Auch das zweite Jahr der Konzernzugehörigkeit von SRS - ersol hatte das Unternehmen im Februar 2006 erworben - verlief laut ersol sehr erfolgreich. Insgesamt profitiere ersol Silicon von einer hohen weltweiten Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen, wobei besonders die Nachfrage nach Sortierungs- und Ätz-Services sehr groß gewesen sei. Aufgrund ihres elfjährigen Bestehens könne die ersol-Tochter auf ein sehr starkes Netzwerk bauen und sichere so unter anderem die konstanten Polysiliziumlieferungen an die ersol Gruppe. Der Bereich ersol Wafers sei 2007 technologisch sehr erfolgreich gewesen, insbesondere sei der Polysiliziumeinsatz im Verhältnis zum Watt-Output weiter reduziert worden. Gleichzeitig sei das Jahr von dem starken Ausbau bei ersol Wafers geprägt gewesen, durch den sich die Kapazitäten bis Jahresende 2007 von 45 MWp auf 120 MWp fast verdreifachten. Produktionsstart war im Januar 2008, bis Jahresende soll der Standort weiter auf 180 MWp ausgebaut werden.

Der Bereich ersol Solar Cells war in 2007 durch den bevorstehenden Produktionsanlauf in Arnstadt geprägt: Im November wurde die Cell Fab 2 eingeweiht. Das Werk mit einer Produktionskapazität von 100 MWp an kristallinen Silizium-Solarzellen habe seit Januar 2008 die Monatsproduktion deutlich gesteigert. Bis Ende 2008 soll die Kapazität auf 120 MWp erweitert werden. Ein weiterer Schwerpunkt war der Ausbau am Standort Erfurt: Im Jahr 2007 wurde die Kapazität von 60 MWp auf 80 MWp erhöht und soll bis Ende 2008 auf 100 MWp erweitert werden.


Dünnschicht-Produktion von 20 MWp für 2008 geplant

Die Dünnschicht-Aktivitäten, die im Bereich ersol Modules organisiert sind, liegen nach Angaben von ersol voll im Plan. Für dieses Jahr sind 20 MWp Output geplant. Für den Verkauf der Produkte würden derzeit nach ersten Vertragsabschlüssen Gespräche mit weiteren möglichen Kunden geführt. Sehr erfolgreich liefen auch die ersten Testreihen der mikromorphen Dünnschicht-Module mit dem Forschungspartner Schott Solar. "2007 hat unsere Erwartungen in vielerlei Hinsicht erfüllt. Zum einen hat ersol weitere Meilensteine im Aufbau neuer Produktionskapazitäten erreicht, zum anderen wurden die selbst gesteckten Ziele für EBIT und Umsatz übertroffen. Und nicht nur das: ersol hat viele Arbeitsplätze geschaffen und erneut die Weichen für die Zukunft gestellt", zeigt sich Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender von ersol, erfreut.

Nähere Angaben zu den Zahlen für das Jahr 2007 liefert der Geschäftsbericht 2007 der ersol AG auf der Internetseite des Unternehmens.

31.03.2008   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Solar-Fabrik AG verdoppelt Umsatz auf rund 148 Millionen Euro

Modulfertigung im Werk II der Solar-Fabrik AG in Freiburg.
Modulfertigung im Werk II der Solar-Fabrik AG
in Freiburg.

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat den Konzernumsatz im Jahr 2007 um rund 104 % gegenüber dem Vorjahr auf 148,3 Millionen Euro gesteigert (Vorjahr; TEUR 72.7 Mio. EUR). Damit sei die für 2007 gegebene Umsatzprognose von 140 Millionen Euro deutlich übertroffen worden, berichtet der Photovoltaik-Konzern in einer Ad-hoc-Mitteilung. Aufgrund der guten Auftragslage werde die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2008 von ursprünglich mindestens 200 Millionen Euro auf nunmehr bis zu 250 Millionen Euro angehoben. Die Solar-Fabrik AG hat 2007 nach eigenen Angaben, bereinigt um einmalige Netto-Währungskurseffekte einen Jahresüberschuss von TEUR 4,5 Millionen Euro erwirtschaftet (Vorjahr: TEUR 1,6 Mio. EUR). Im Jahresüberschuss ist ein Steuerertrag von 3,1 Millionen Euro enthalten (Vorjahr: 1,6 Mio. EUR). 

Wachstum bei Solar-Wafern und Solarstrom-Systemen

Im Unternehmensbereich Solar-Wafer hat die Solar-Fabrik in 2007 eine Gesamtleistung von rund 73 Millionen Euro erzielt, davon entfielen auf externe Umsätze rund 54 Millionen Euro. Das Geschäftssegment steigerte damit den Umsatz gegenüber Vorjahr um 45 Millionen Euro; hieraus errechnet sich eine Wachstumsrate von rund 264 %. Das Segmentergebnis betrug 5,2 Millionen Euro (Vorjahr: 5,4 Mio. EUR). Im Segment Solarstrom-Systeme hat die Solar-Fabrik 2007 einen Umsatz von rund 94,5 Millionen Euro erzielt, davon entfielen 99,8 % auf externe Umsätze. Das Geschäftssegment steigerte damit den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um rund 33 Millionen Euro; damit ergibt sich eine Wachstumsrate von rund. 55 %. Insgesamt wurde 2007 noch ein um Sondereffekte bereinigtes, kumuliertes, operatives Ergebnis von minus 3,2 Millionen Euro verbucht (Vorjahr: minus 1,9 Mio. EUR).


Nahezu die gesamte Plan-Produktionsmenge von 70 MW Solarmodulen abgesetzt

2008 plane die Gesellschaft jedoch einen signifikanten Ergebnisswing, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Planerisch verlässlich werde diese Erwartung durch einen Auftragsbestand von über 60 Megawatt (MW) zu Beginn des angelaufenen Geschäftsjahres untermauert. Damit sei bereits zum Jahreswechsel 2007/08 nahezu die gesamte Plan-Produktionsmenge für 2008 von 70 MW Solarmodulen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit abgesetzt, betont das Unternehmen. Damit werde die Solar-Fabrik AG ihre Produktions- und Absatzmengen gegenüber 2007 mehr als verdoppeln. Gleichzeitig werde der traditionelle Geschäftsbereich am Standort Freiburg zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte über das gesamte Jahr 2008 hinweg unter betriebswirtschaftlich optimaler Auslastung produzieren und hierbei positive Skaleneffekte nutzen können.


Bau eines zweiten Werks zur Waferaufbereitung in Indien

Das Segment Solarzelle verbuchte nach Angaben des Unternehmens 2007 auf Grund von Integrationserfordernissen und Anlauffinanzierungen noch einen Verlust von 844.000 Euro (Vorjahr: minus 119.000 Euro). Für das laufende Jahr werde bereits ein leicht positives Ergebnis erwartet. Das Segment Waferaufbereitung, das derzeit zu fast 100 % konzerninterne Leistungen erbringe, habe ein Segmentergebnis von TEUR 672.000 Euro erzielt (Vorjahr: 243.000 Euro). Der Ausbau des Geschäftssegments Waferaufbereitung soll forciert vorangetrieben werden. In diesem Zusammenhang würden derzeit die Kapazitäten am Standort Indien durch den Bau eines zweiten Werks mehr als verdoppelt. Darüber hinaus sollen 2008 erstmals signifikante Drittumsätze erzielt werden.


Konzernumsatzziel für 2008 auf bis zu 250 Millionen Euro angehoben

Aufgrund der bereits vermarkteten Produktionskapazitäten in den verschiedenen Konzernbereichen verfüge das Management über eine hohe Planungssicherheit für das Geschäftjahr 2008, betont das Unternehmen. Deshalb werde das Konzernumsatzziel von 200 Millionen Euro auf bis zu 250 Millionen Euro angehoben. Nach der Kapitalerhöhung im September des vergangenen Jahres beträgt das Grundkapital nunmehr 11,685 Millionen Aktien. Die erwartete EBIT-Marge soll bei Erreichen des genannten Umsatzziels knapp 5 % betragen. Der auffälligste Ergebnisswing werde durch die Erweiterung um eine dritte Produktionslinie mit modernsten Fertigungskapazitäten im Bereich Solarstromsysteme erwartet. Darüber hinaus habe die Solar-Fabrik ihre Marktstellung sowohl bei den Einkaufskonditionen, wie auch beim Absatz durch die erreichte Umsatzgröße des Konzerns gestärkt. Hier werde mit weiter verbesserter Marktstellung durch Realisierung der Unternehmensziele für 2008 zu rechnen sein.

31.03.2008   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Centrosolar investiert 20 Millionen Euro in hoch automatisierte Solarmodulfertigung

Grundsteinlegung für neue Solarmodul- produktion in Wismar.
Grundsteinlegung für neue Solarmodul-
produktion in Wismar.

Mit der Grundsteinlegung am 19. März haben die Centrosolar Group AG und die Sonnenstromfabrik Wismar zusammen den offiziellen Startschuss für die Erweiterung der Photovoltaik-Modulproduktion der Sonnenstromfabrik gegeben. Mit einem Investitionsvolumen von über 20 Millionen Euro entstehe eine der modernsten Fabriken zur Fertigung von Solarmodulen in Deutschland, berichtet die Centrosolar Group AG in einer Pressemitteilung. Ab 2010 sollen in der Sonnenstromfabrik jährlich Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 150 Megawatt (MWp) im Wert von voraussichtlich über 400 Millionen Euro vom Band gehen. Die Zahl der Mitarbeiter soll von derzeit 150 auf 360 steigen. Sowohl die Stadt Wismar als auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft gehören zu den Förderern des Bauvorhabens. Die Terminplanung ist ehrgeizig: Schon im Juli sollen die ersten Photovoltaik-Module im neuen Werk gefertigt werden. "Ende des Jahres wird der komplette Umzug vom jetzigen Standort - etwa fünf Kilometer entfernt - in die neue Produktionshalle durchgeführt", erklärt Ralf Hennigs, Geschäftsführer der Sonnenstromfabrik. Die Fabrik besteht seit 2001 und hat bisher eine Solarmodul-Produktionskapazität von 30 MWp. 

Ab 2010 sollen täglich sollen 3.000 Solarmodule gefertigt werden

Der neue Standort hat insgesamt 47.000 Quadratmeter Fläche. Die Produktion wird mit vier Produktionslinien 9.000 Quadratmeter einnehmen; weitere 4.000 Quadratmeter werden als Lager dienen. Weiter gibt es einen Büro- und Sozialtrakt. Im Dreischichtbetrieb sollen in Zukunft täglich 3.000 Solarmodule produziert werden. "Wir können damit über 70.000 Haushalte mit Strom versorgen - das sind mehr, als Wismar Einwohner hat", so Ralf Hennigs. Die Produktion umfasst kristalline Solarmodule, die primär in netzgekoppelten Photovoltaik-Systemen eingesetzt werden. Aber auch Module zur autarken Stromversorgung entstehen im neuen Werk. Daneben bleibe Raum für Neuentwicklungen sowie flexible Fertigung nach Kundenwunsch.

Die Anfänge der Sonnenstromfabrik gehen auf das Jahr 1996 zurück. Die Kaufleute Thomas Rudolph und Hans Jacobs gründeten die Solara GbR. Das Geschäft konzentrierte sich zunächst auf den Handel mit Solarmodulen für die autarke Stromversorgung. 2001 folgte die Gründung der Sonnenstromfabrik in Wismar durch den Zusammenschluss mit Ralf Hennigs, der bereits mit der Firma Solartechnik Hennigs Erfahrungen in der Produktion von Solarmodulen gesammelt hatte. Das Unternehmen wuchs jährlich um 30-50 %. 2005 folgte der Umzug an den jetzigen Standort. 2006 trat Solara der Centrosolar Group AG bei. Aufgrund der steigenden Nachfrage - insbesondere in den europäischen Tochtergesellschaften des Unternehmens - fiel 2007 die Entscheidung für das Projekt "150/2009": Die Erweiterung der Produktionskapazitäten mit dem Ziel, bis Ende 2009 eine jährliche Produktionskapazität von 150 MWp zu erreichen. "Nach dem jetzigen Zeitplan sind wir optimistisch, dieses Ziel zu erreichen", so Ralf Hennigs.

31.03.2008   Quelle: Centrosolar Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar Group AG,
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Photovoltaik-Wechselrichter des US-Herstellers Power-One sollen im größten Solarpark Spaniens zum Einsatz kommen

"Aurora"-Zentralwechselrichter
von Power-One.

Der Solarelektronik-Hersteller Power-One, Inc. (Camarillo, Kalifornien, USA) hat am 12.03.2008 berichtet, dass seine Photovoltaik-Zentralwechselrichter vom Typ "Aurora" von dem spanischen Unternehmen Isolux Corsán für ein 34 Megawatt Solar-Kraftwerk ausgewählt wurden, das noch in diesem Jahr errichtet werden soll. Über 100 der Power-One-Wechselrichter sollen noch vor September in der Photovoltaikanlage installiert werden, welche mit einer Solarstrom-Leistung von 34 Megawatt (MW) auf einer Fläche von 180 acres (rund 73 Hektar) der größte Solarpark Spaniens und die zweitgrößte PV-Anlage der Welt werden soll.   Paolo Casini, Marketingchef von Power-One kommentiert: "Wir danken Isolux Corsán dafür, dass das Unternehmen sich für unsere Aurora PVI-Wechselrichter entschieden hat. Nach der Norm IEC 61683 getestet können diese Produkte im Vergleich mit anderen kommerziellen Lösungen eine um bis zu 2,3 % höhere Performace Ratio (Verhältnis von Nutzertrag und Sollertrag einer PV-Anlage) erreichen, was einer zusätzlichen Solarstromproduktion von 9.000 Kilowattstunden pro Jahr und Wechselrichter entspricht". Mit den 100 Zentralwechselrichtern werde der Solarpark eine zusätzliche Strommenge von annähernd einer Megawattstunde jährlich erzeugen, betont Casini.

Der PVI-Zentralwechselrichter ist modular aufgebaut, was seine Flexibilität und Verlasslichkeit erhöhe. Die Vielseitigkeit werde noch gesteigert durch die Fähigkeit, Module verschiedener Leistungsklassen einzusetzen und die Netzeinspeisung erleichtere, ergänzte Casini. Die Zuverlässigkeit sei gesteigert worden, weil ein Fehler eines einzelnen Wechselrichters nicht die Kapazität der an die übrigen Inverter angeschlossenen Module beeinflusse, betont Casini. Die Aurora PVI-Zentralwechselrichter sind in Leistungsklassen von 50 kW to 300 kW erhältlich und bieten laut Hersteller ein Hochgeschwindigkeits- Maximum Power Point Tracking sowie Spiteznwirkungsgrade, mit denen der Solarstromertrag in einem weiten Anwendunsgbereich optimiert werde. Die Wechselrichter werden im Werk gestestet und vorkonfiguriert ausgeliefert. Das senke den Aufwand für den Anschluss und Tests vor Ort deutlich.

Power-One entwirft und fertigt unter anderem auch Energiewandler, Geräte zum Energiemanagement, Router, Datenspeicher und Server sowie Testequipment für Halbleiter. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Camarillo betreibt weltweit Verkaufsbüros und Produktionsstääten sowie Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, zum Beispiel in Asien, Europa und Amerika.

31.03.2008   Quelle: Power-One, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Power-One, Inc.,
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Erste globale Klimakonferenz im Internet findet im November 2008 statt

Die erste globale, rein virtuelle Klimakonferenz wird von der Hansestadt Hamburg aus organisiert. Vom 3. bis 7. November lädt das Forschungs- und Transferzentrum "Applications of Life Sciences" unter der Leitung von Professor Walter Leal zur ersten Internetkonferenz "Klima 2008 / Climate 2008" ein. Das Zentrum gehört zur Fakultät "Life Sciences" der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg). Weitere Partner der Konferenz sind das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, United Nations Environment Programme (UNEP), der Weltklimarat der Vereinten Nationen, Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), sowie die amerikanische Umweltbehörde U.S. Environmental Protection Agency (EPA). Zudem ist die Veranstaltung offiziell von der UNESCO als Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005 bis
2014) aufgenommen worden. Die Hamburger Agentur RAIKE Kommunikation ist für die öffentlichkeitswirksame Darstellung der Konferenz zuständig.
 
Klima-Konferenz mit neuem Konzept

"Klima 2008 / Climate 2008" findet ausschließlich im Internet statt, Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Auf Grundlage von wissenschaftlichen Beiträgen (Abstracts) soll während der Konferenz in Foren zu unterschiedlichen Aspekten des Klimawandels diskutiert werden. Außerdem haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Klima- Projekte einem weltweiten Publikum zu präsentieren. Die interessierte Öffentlichkeit kann ebenfalls mit allen teilnehmenden Wissenschaftlern in Kontakt treten. "So bieten wir Teilnehmern auf der ganzen Welt die Möglichkeit, auf hohem Niveau mit allen wichtigen Bezugsgruppen zu diskutieren, ohne die Umwelt zu belasten", sagt Leal.

Mit der Klimakonferenz soll ein möglichst breites Publikum erreicht werden: Wissenschaftler, Politiker, Unternehmen, Verbände, Nichtregierungsorganisationen, aber auch Privatpersonen und Schulen können an der Konferenz aktiv oder passiv teilnehmen. Ziele der Konferenz sind, Synergien zu entwickeln und den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie Kooperationen wissenschaftlicher Institutionen zu fördern. Die Organisatoren rechnen mit mindestens einer Million Konferenzteilnehmern.


Ideen und Kurzfassungen ab Anfang März einreichen

Die Teilnahme an "Klima 2008 / Climate 2008" ist kostenfrei. Ab Anfang März können Ideen und Kurzfassungen (Paper) für Fachbeiträge per E-Mail eingereicht werden bei der HAW Hamburg, ftz-als@ls.haw-hamburg.de. Ein hochkarätiger wissenschaftlicher Beirat wird diese sichten und auswählen. Im Beirat befinden sich unter anderem Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, des Max-Planck- Instituts für Meteorologie, des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, der TU Delft sowie der EPA. Unter http://www.klima2008.net können sich potenzielle Teilnehmer mit ihren Beiträgen registrieren.

Das Forschungs- und Transferzentrum "Applications of Life Sciences" der HAW Hamburg wurde im August 2007 gegründet und wird von Professor Walter Leal geleitet. Es bietet lokale, nationale und internationale projektbezogene Lösungsansätze - vor allem auf dem Gebiet der Life Sciences (inklusive Biotechnologie, Medizintechnik, Pharma und Umweltschutztechnik) sowie bei übergeordneten Themen wie Energie, Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

31.03.2008   Quelle: RAIKE Kommunikation GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Windenergie-Messe IFAT CHINA 2008 bietet Markt- und Technologie-Überblick

Die Chancen für einen raschen Ausbau der Windenergie in China seien gut, berichten die Veranstalter der Umweltmesse IFAT CHINA vom 23. bis 25. September 2008 in Shanghai. Die Messe biete die Chance, sich umfassend über die Marktgegebenheiten zu informieren und neue Technologien zu präsentieren. China benötige für sein rasantes Wirtschaftswachstum immense Mengen an Energie. Würde dieser Bedarf nur von der auf Kohle gestützten Energiewirtschaft abgedeckt, wäre dies eine starke Belastung für die Umwelt. Vor diesem Hintergrund stünden im Land der Mitte derzeit umweltfreundliche Energiequellen hoch im Kurs - nicht zuletzt auch mit dem Ziel, den Energiemix zu diversifizieren und damit die einseitige Kohleabhängigkeit zu überwinden. Im Jahr 2020 sollen nach dem Willen der Regierung in Peking 15 Prozent der Primärenergieerzeugung aus regenerativen Quellen gedeckt werden. Heute liegt der Anteil bei 7,5 Prozent.   Die grüne Energie hilft der Staatsführung Chinas auch, ihrer sozialen Verantwortung nachzukommen. Noch immer haben rund 30 Millionen Menschen in den armen und abgelegenen Gegenden des Landes keinen Strom. Der Einsatz von dezentral strukturierten Ökokraftwerken ist ein effektiver und vergleichsweise preiswerter Weg, ländliche Regionen zu elektrifizieren.


Förderung erneuerbarer Energien per Gesetz

Zum Jahresanfang 2006 hat China die Förderung erneuerbarer Energien mit einem Gesetz untermauert. Es schreibt den großen Stromproduzenten des Landes, die zusammen eine Kapazität von über fünf Gigawatt haben, vor, bis zum Jahr 2010 fünf Prozent ihrer Energieversorgung aus regenerativen Quellen zu decken. Bis zum Jahr 2020 soll dieser Anteil auf zehn Prozent steigen. Als Hoffungsträger Nummer eins unter den grünen Energien gilt in China die Windkraft. Durch seine große Fläche und langen Meeresküsten verfügt das Land über relativ große Windenergieressourcen. Nach Einschätzungen des Chinesischen Meteorologischen Forschungsinstituts belaufen sich die auf dem Festland energiewirtschaftlich nutzbaren Windressourcen auf 253 Gigawatt. Weiterhin schätzt das Institut die durch Windkraftanlagen auf dem Meer (offshore) nutzbaren Leistung auf rund 750 Gigawatt, so dass ein Gesamtpotenzial von rund 1.000 Gigawatt prognostiziert wird.


Kapazität der Windkraftanlagen in China mehr als verdoppelt

Ein weiterer Pluspunkt für die verstärkte Nutzung der Windkraft ist ihre weit fortgeschrittene und vergleichsweise preiswerte Technologie. Außerdem können Windkraftanlagen zu Windparks bedeutender Leistung zusammengefasst werden, was die Logistik für die Betreiber vereinfacht. In den vergangenen Jahren konnte bereits eine Aufwärtsbewegung des chinesischen Windenergiemarktes beobachtet werden. So hat sich zwischen den Jahren 2005 und 2006 die Kapazität der Windkraftanlagen in China mehr als verdoppelt. Nach Angaben der Chinese Wind Energy Association (CWEA) waren Ende vergangenen Jahres insgesamt knapp 3.300 Windturbinen mit einer Gesamtleistung von rund 2,6 Gigawatt installiert. Das Ausbauziel für das Jahr 2020 liegt bei 30 Gigawatt.


Trend zu Windenergieanlagen der Megawatt-Klasse

Bislang dominieren ausländische Hersteller den Markt, angeführt von Unternehmen aus Dänemark, gefolgt von deutschen Firmen. Kleinere, wenig leistungsstarke Anlagen bringen chinesische Anbieter mittlerweile selbst auf den Markt. Der Trend gehe allerdings zu großen Anlagen mit teilweise deutlich über 1,5 Megawatt, die derzeit noch zu fast 90 Prozent importiert werden müssen, betonen die Messerveranstalter. Eine Chance, sich vor Ort einen authentischen Einblick in den chinesischen Umweltmarkt zu verschaffen, wichtige Player im Direktkontakt kennen zu lernen und erfolgreich Geschäfte zu initiieren, bietet die IFAT CHINA 2008.

31.03.2008   Quelle: Messe München GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Ökostrom des besten Anbieters trägt das Grüner Strom Label Gold

Grüner Strom Label e.V. (GSL)
Grüner Strom Label e.V. (GSL)

Die Naturstrom AG ist in einer Studie des Deutsches Instituts für Service-Qualität GmbH & Co. KG (DISQ) als bester bundesweit aktiver Ökostromanbieter ermittelt worden. Dabei seien die Dienstleitungen und Tarife der Anbieter verglichen worden, die sich verpflichten, Einnahmen aus ihrem Ökostromtarif in den Ausbau der regenerativen Energien zu investieren, erläutert das Institut auf seiner Internetseite. Durch diese zielgerichtete Förderung von Neuanlagen, Kernelement der Kriterien des Grüner Strom Label e.V. (GSL), werde die Nachhaltigkeit der Ökostromprodukte sichergestellt. Das Grüner Strom Label steht für den Neubau von Erzeugungskapazitäten in Endkundennähe und garantiert dadurch einen hohen Umweltnutzen sowie eine hohe Transparenz im Hinblick auf den Einsatz der Kundengelder.  Endkunden zahlen je Kilowattstunde einen Aufpreis von mindestens einem Cent in einen Fonds. Aus diesem werden vom Stromanbieter neue Stromerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien gefördert, die mit dem EEG allein nicht wirtschaftlich wären, und darauf abgestimmte begleitende Effizienzmaßnahmen. Bisher laut wurden Grüner Strom Label e.V. auf diese Weise rund 700 Neuanlagen gefördert. Zertifikate des "Renewable Energy Certificate System" (RECS) und andere Zertifikatssysteme sind im Rahmen des GSL nicht zugelassen.


Bei den so geannten RECS-Zertifikaten erhalte der Betreiber der zertifizierten Anlage lediglich einen geringen Zusatzerlös, der aus dem Verkauf der Zertifikate erzielt wird, erläutert der Grüner Strom Label e.V. Der weitaus größere Betrag fließe an die Betreiber der konventionellen Kraftwerke, da der Strombezug in der Regel weiterhin aus konventionellen Kraftwerken erfolge. Die RECS-Zertifizierung sei somit eine preiswerte Methode, Strom "grün einzufärben". Die Entscheidung für ein Ökostromprodukt sollte jedoch nicht ausschließlich vom Preis abhängen, sondern auch vom Umweltnutzen des Ökostromprodukts, der lediglich durch den Ausbau der Stromerzeugungskapazitäten auf Basis erneuerbarer Energiequellen garantiert wird, betont der Verein Grüner Strom Label. Glaubwürdige Ökostromprodukte könnten sich im Markt behaupten, garantierten den Umweltnutzen und würden nachhaltig zum positiven Image der Anbieter beitragen, wie das Beispiel des Labelnehmers Naturstrom AG belege.

Der Grüner Strom Label e.V. wird von führenden Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden sowie Friedensorganisationen getragen. Träger sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), EUROSOLAR, der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Deutsche Naturschutzring (DNR), und die Verbraucher Initiative sowie Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW) und die Naturwissenschaftler für den Frieden (NaturwissenschaftlerInnen Initiative).

Einen Postleitzahlenrechner für Ökostromangebote mit dem Grüner Strom Label und weitere Informationen gibt es unter http://www.gruenerstromlabel.de


30.03.2008   Quelle: Grüner Strom Label e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Grüner Strom Label e.V.,
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Klimafonds der Versiko AG überzeugt im Test

Die börsennotierte versiko AG (Hilden / Düsseldorf) kann sich über einen weiteren ersten Platz freuen. Der von der versiko-Kapitalanlagegesellschaft neu aufgelegte Investmentfonds "ÖkoWorld Klima" wurde jetzt vom Verbrauchermagazin "Öko-Test" als bester Klimafonds im Test bewertet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Von 21 Klimafonds überzeugte ÖkoWorld Klima die Jury vor allem durch seine klaren Anlagekriterien, die dem Anleger auch wirklich saubere Gewinne garantieren. 

"Im Gegensatz zu anderen getesteten Fonds enthält das Portfolio von Ökoworld Klima tatsächlich nur Titel, die nach präzise definierten ökologisch/ethischen Kriterien ausgewählt wurden", betont die versiko AG. Der Fonds investiere vor allem in Unternehmen mit innovativen Technologien und Produkten, die zur Reduzierung der Treibhausgase beitragen. Klar formulierte Ausschlusskriterien verhinderten ein Investment in umweltschädlich handelnde Unternehmen.

Nach der Überreichung des "Goldenen Bullen" in der FINANZEN-Nacht 2008 sei das Öko-Test-Ergebnis bereits die zweite Auszeichnung für den "ÖkoWorld Klima" innerhalb von nur vier Wochen, unterstreicht die Versiko AG.

30.03.2008   Quelle: Versiko AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Eine Million Besucher auf Österreichs umfassendster Solar-Homepage

Solar-Schwimmbad in Südtirol aus der Bildergalerie von solarwaerme.at.
Solar-Schwimmbad in Südtirol aus der
Bildergalerie von solarwaerme.at.

Im Februar wurde der millionste Besucher auf der Website des Programms "klima:aktiv solarwärme" registriert. www.solarwaerme.at informiert Endkunden, Bauträger und Profis unabhängig und kompetent über Solarenergie. Seit dem Start der Solar-Homepage im Jahr 2003 hat das Internet als Informationsquelle enorm an Bedeutung gewonnen, die Zugriffe auf die Website www.solarwaerme.at haben sich seither verzehnfacht, berichtet der Verband Austria Solar. Die Renner der Solarwärme-Seiten seien der topaktuelle Überblick zu Solarförderungen, transparente Kostenbeispiele und eine eindrucksvolle Fotogalerie.   In den letzten Jahren wurde das Angebot um ein Lehrer-Center, ein Profi-Center und einen Überblick zu allen Solarkampagnen in Österreich erweitert. Auch zur solaren Kühlung, zum Klimawandel und zur Klimapolitik bietet die Website kompakte Informationen. Qualitäts-Tipps wie die Liste der Austria Solar-Gütesiegelbetriebe und eine Postleitzahlsuche nach solar erfahrenen Handwerkern runden das Angebot ab. Vor drei Jahren wurde der Website der "SHK-Web-Award 2005" als beste Homepage aller Marktpartner der Installateure vergeben."Die Website www.solarwaerme.at ist die Anlaufstelle Nr. 1, wenn man Informationen über Solarenergie für Warmwasser, Heizung und Kühlung sucht", meint Roger Hackstock, Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar.

29.03.2008   Quelle: Verband Austria Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SIKO SOLAR Vertriebsges.m.b.H,
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Energie-Forschungszentrum Niedersachsen erhält Auftrag zur Planung einer energieautarken Kläranlage

Kläranlage soll mit erneuerbaren Energien versorgt werden.
Kläranlage soll mit erneuerbaren Energien
versorgt werden.

Mithilfe von Clausthaler Forschern soll im Landkreis Goslar die erste energieautarke Kläranlage der Region entstehen. Um diesen Beitrag zum Klimaschutz zu verwirklichen, hat die Goslarer Niederlassung der Eurawasser Betriebsführungsgesellschaft eine Studie beim Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) in Auftrag gegeben. Ziel ist es, die Kläranlage so auszubauen, dass sie sich selbst komplett mit Strom und Wärme versorgen kann. "Ein solches Zukunftskonzept zu erstellen, ist eine überaus reizvolle Aufgabe. Es kann beispielgebend für andere Objekte sein", sagt EFZN-Chef Professor Hans-Peter Beck. Zusammen mit dem Clausthaler Umwelttechnik-Institut (Cutec) und der Firma Inensus könne sehr viel Know-how eingebracht werden. Die Forscher werden gemeinsam mit der Betriebsführungsgesellschaft den Einsatz verschiedenster regenerativer Energien ausloten, zum Beispiel von Wasser- und Windkraft über die Photovoltaik bis hin zur Biogaserzeugung aus organischen Rest- oder nachwachsenden Rohstoffen.  "Es gilt, eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Kombination der unterschiedlichen Möglichkeiten zu entwickeln und wirtschaftlich zu bewerten", sagt Diplom-Ingenieur Axel Krause, Geschäftsführer der Eurawasser-Niederlassung in Goslar. Denn jedes Energieerzeugungsverfahren für sich genommen sei zwar schon in Kläranlagen umgesetzt worden, aber eine komplexe Systemlösung bedeute hierzulande mit großer Wahrscheinlichkeit ein Novum.


Krause will die Energieversorgung der Kläranlage aus zwei Gründen umstellen. "Einerseits gewinnen durch die steigenden Energiepreise und den zu beobachtenden Klimawandel Fragen der Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung." Zum anderen mache eine neue Verordnung die landwirtschaftliche Verwertung von Goslarer Klärschlamm künftig schwieriger. Deshalb werde Klärschlamm als Energieträger interessanter. "Deshalb freuen wir uns, dass mit dem Energie-Forschungszentrum ein Partner gefunden worden ist, der dieses bedeutsame Projekt wissenschaftlich begleitet", betont Krause. Bei der Stadtentwässerung Goslar GmbH, die als kommunaler Partner an der Kläranlage beteiligt ist, stieß die Idee ebenso auf Zustimmung wie beim Mutterkonzern von Eurawasser, der französischen Suez-Gruppe. "Unser Projekt besitzt innerhalb der Gruppe Pilotcharakter und wird aus Paris gefördert", sagt Krause. Die Ergebnisse der Studie sollen bereits am 23. und 24. September vorliegen, wenn in Goslar das dritte Eurawasser-Forum "Innovation und Technik" stattfindet.

29.03.2008   Quelle: Technische Universität Clausthal   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Technische Universität Clausthal,
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Wind-Boom in den USA als Chance für europäische Unternehmen aus der Windbranche

Die amerikanische Windenergie-Branche hat im letzten Jahre 5.244 Megawatt (MW) Leistung installiert und damit in nur einem Jahr die nationale installierte Leistung um 45 Prozent gesteigert. Dahinter steckt ein Investment von über 9 Milliarden US Dollar, wie die American Wind Energy Association (AWEA) kürzlich bekannt gab. "Dies ist das dritte Jahr eines Rekordwachstums, das dazu beitragen wird, die Windenergie als eine der größten Ressourcen für eine neue Energieversorgung im Land zu etablieren", sagte denn auch AWEA Executive Director Randall Swisher. Dennoch bereitet die instabile Förderung der Windbranche in den letzten Jahren Sorge. Der "Production Tax Credit" (PTC) und entsprechende Steuergutschriften drohen Ende des Jahres auszulaufen. Deutlich werden Kongress und Präsident aufgefordert, das derzeit einzige nationale Förderinstrument zu verlängern und so Stabilität zu gewährleisten. 

American Wind Energy Association (AWEA) identifiziert den Zulieferermarkt in den USA als Bremsfaktor

Die U.S. Windbranche kann derzeit installierte 16 818 MW vorweisen. Auffallend ist, dass Texas vor Kalifornien, Minnesota, Iowa und Washington mit installierten 4.356 MW führt. Doch neben der politischen Lobbyarbeit der AWEA gibt es noch ein zweites Betätigungsfeld des amerikanischen Windverbandes: Die Nachfrage nach Anlagen ist groß, die Lieferzeiten sind zu lang. Weder Hersteller noch Zulieferer scheinen mit der Nachfrage in Europa und Nordamerika Schritt halten zu können. Eine aktuelle interne Studie der AWEA mit dem Titel "Value Chain Marketing Priorities Assessment 2007", benennt daher konkrete Engpässe und formuliert Strategien. Es fehle besonders an Getrieben, Generatoren und großen Lagern. Verantwortlich sei neben der globalen Konkurrenz um die wichtigsten Rohstoffe auch der zu langsame Aufbau von Produktionskapazitäten. Positiv zu vermerken sei allerdings, dass die wichtigsten Hersteller finanzielle Anreize für Lieferanten und langfristige Verträge anböten, um hier entgegenzuwirken. Kritisch seien allerdings auch die Verfügbarkeit von Kränen, die Transportkapazität, der Betrieb und die Wartung der Anlagen.

"Wind Boom USA - Opportunities for European Companies in the Wind Industry" - lautet daher der Titel einer Veranstaltung, die am 14. und 15.4. in Köln stattfindet. Zielgruppe der Veranstaltung sind europäische mittelständische Unternehmen und Großunternehmen, die ihre Marktchancen in den USA nutzen wollen. Kooperationspartner der Veranstaltung sind die American Wind Energy Association (AWEA), das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und die EnergieAgentur.NRW sowie die HUSUM WindEnergy.

Weitere Informationen unter: http://www.energiekalender.de/anzeige/adresse.php?eintrag=1200760

28.03.2008   Quelle: German-American Dialog on Renewable Energy (GADORE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Konferenz „Erneuerbare Energien und Netzintegration“ im Juni in Erfurt

Photovoltaik-Anlagen im Megawatt- Bereich speisen in die Mittelspan- nungsebene ein.
Photovoltaik-Anlagen im Megawatt-
Bereich speisen in die Mittelspan-
nungsebene ein.

Die Netzintegration ist ein entscheidender Aspekt, um den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben. Die Solarpraxis AG und die VWEW Energieverlag GmbH veranstalten am 26. und 27. Juni 2008 erstmals einen Fachkongress zu diesem Thema. Die zweitägige Konferenz "Erneuerbare Energien und Netzintegration" findet in Erfurt statt. "Momentan verzeichnen wir eine wachsende Zahl von dezentralen Energieerzeugungsanlagen mit stetig steigenden Leistungen, insbesondere bei der solaren Stromerzeugung. Dies bereitet Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreibern zunehmend Probleme bei der Netzintegration, da Erneuerbare-Energien-Anlagen stets Vorrang genießen", erläutert Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender der Solarpraxis AG.  "Photovoltaik-Anlagen im Megawatt-Bereich speisen bereits in die Mittelspannungsebene ein, für Offshore-Windparks müssen separate Übergabepunkte mit eigener Netzstation, Transformator und Leistungsschalter für die Hochspannungsebene installiert werden", so Remmers weiter. Dabei würden die Netzbetreiber immer häufiger auf das Problem stoßen, nicht nur für einen technisch und wirtschaftlich sinnvollen Einspeisepunkt sorgen zu müssen, sondern auch entsprechend große Kraftwerksreserven vorzuhalten.

Die Konferenz richtet sich an Entscheider und Mitarbeiter von Energieversorgungsunternehmen, Netzbetreiber, Akteure der Erneuerbare-Energien-Branche sowie Vertreter aus Politik, Finanzwelt und Presse. "In Plenumsvorträgen und Fachforen werden Sachverhalte dargestellt und bestehende Probleme erörtert. Im konstruktiven Dialog miteinander sollen dann mögliche Lösungsansätze gefunden werden", erläutert Martin Hellwig vom VWEW das Ziel der Fachkonferenz. "Mit dem Kongress wollen wir ein sichtbares Zeichen für die Marktbewegung weg vom Gegeneinander und hin zu gemeinsamer Integration und Zukunftsentwicklung setzen", so Hellwig weiter.

Weitere Informationen zur Konferenz "Erneuerbare Energien und Netzintegration" sowie zur Anmeldung unter http://www.vwew.de.

28.03.2008   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe.,
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Osnabrück berechnet Solar-Potenzial: Privater Bedarf könnte komplett mit Solarstrom von heimischen Dächern gedeckt werden

Osnabrück: hohes Potenzial an sehr gut nutzbaren Solardächern (rot) und guten Solarflächen (orange).
Osnabrück: hohes Potenzial an sehr gut
nutzbaren Solardächern (rot) und guten
Solarflächen (orange).

Keine zweite Solar-Stadt in Deutschland kann bislang ein solches Projekt vorweisen: In Osnabrück wurden alle Dächer der Stadt vermessen und auf ihre Eignung für Solaranlagen hin untersucht. Und weil die Stadt nicht nur Daten sammeln, sondern die Bürger auch zur Installation von Modulen und Kollektoren animieren wollte, stellt sie die Daten inzwischen im Internet jedermann zur Verfügung: Auf einem Stadtplan ist jedes einzelne von ungefähr 70.000 Gebäuden farblich gekennzeichnet, je nach dem, wie hoch der zu erwartende Solarertrag jeweils ist, berichtet die Stadt Osnabrück in einer Pressemitteilung.  Wer im Internet die Straße und Hausnummer angibt, kommt sofort zu dem gewünschten Gebäude. Ist dieses rot dargestellt, lassen sich auf dem ausgewählten Dach mindestens 95 Prozent der maximal möglichen Solarstrahlung "ernten", ist es orange, sind immerhin noch mindestens 81 Prozent zu erzielen. Folgt man dem Link "Solareignung", werden zu jedem gewünschten Gebäude die mögliche Photovoltaik-Modulfläche und der daraus resultierende Jahresertrag in Kilowattstunden ausgewiesen - ansprechender kann den Bürgern das Solarpotenzial ihrer Heimatstadt kaum präsentiert werden. "Sun-Area" nennt sich dieses Projekt, das von der Stadt angestoßen, und von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Osnabrück ausgeführt wurde.


Private und städtische Dächer für Investoren

Zugleich ist es der Stadt mit den Daten nun möglich, den Gebäudebestand nach ausgewählten Kriterien zu durchforsten. So lassen sich zum Beispiel alle geeigneten Flächen von einer bestimmten Mindestgröße errechnen, die in Industriegebieten liegen. Eine solche Datenbank ist hilfreich, weil Investoren in ganz Deutschland längst händeringend nach geeigneten Dächern suchen. Die Stadt Osnabrück selbst hat übrigens schon vor einiger Zeit damit begonnen, Dachflächen städtischer Gebäude externen Investoren zur Verfügung zu stellen. Doch weil die Nachfrage damit nicht annähernd befriedigt werden konnte, versucht sie nun auch private Dachflächen für Investoren zu akquirieren.


Aufwändiges Verfahren zur Berechnung von Ausrichtung, Neigung und Verschattung

Grundlage des Projektes Sun-Area sind Laserscannerdaten, die bereits im Jahr 2005 im Auftrag der Stadt Osnabrück per Flugzeug gesammelt wurden sowie 3-D-Geländemodelle, die unter anderem für Hochwasserprognosen nutzbar sind. 350 Millionen Höhenpunkte waren damals im ganzen Stadtgebiet ermittelt worden, das sind etwa vier Punkte pro Quadratmeter. Aus diesen Daten errechnete die Fachhochschule Osnabrück zum einen die Ausrichtung und Neigung aller Dachflächen und simulierte zudem aufgrund der umstehenden Gebäude und Bäume die jahreszeitlich bedingte Verschattung bei unterschiedlichem Sonnenstand. Ein rechenaufwändiges Verfahren: "Mit manchen Rechenschritten war der Computer drei bis fünf Tage beschäftigt", sagt Ingenieurin Dorothea Ludwig, Mitarbeiterin von Prof. Dr. Martina Klärle, die das mit Mitteln des Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums geförderte Projekt geleitet hat.


Dächer für 300 Megawatt Photovoltaik-Leistung

Am Ende zeigte sich, dass Osnabrück über enorme Solarpotenziale verfügt: Alle gut bis sehr gut geeigneten Dachflächen in der Stadt zusammen genommen, könnten fast 300 Megawatt an Photovoltaik-Leistung aufnehmen. Theoretisch ließe sich damit der derzeitige private Stromverbrauch in der Stadt komplett decken, denn die Ausbeute läge bei rund 237 Millionen Kilowattstunden Solarstrom jährlich. Investitionen in Höhe von 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro könnten angestoßen und 128.000 Tonnen Kohlendioxid jährlich eingespart werden, wenn alle gut oder sehr gut geeigneten Dächer tatsächlich mit Photovoltaik-Modulen belegt würden.


Informationen zu Photovoltaikmodulen, Statik, Einspeisevergütungen und Wirtschaftlichkeit

Nachdem das Projekt Sun-Area im November 2007 abgeschlossen wurde, startet jetzt das Nachfolgeprojekt Sun-Power: Die Stadt Osnabrück wird in einem kleinräumigen Testgebiet der Stadt alle Eigentümer von gut oder sehr gut geeigneten Dachflächen persönlich anschreiben und zu einem kostenlosen Beratungsgespräch über die Möglichkeiten zur Nutzung der Dachfläche einladen. "Unser Ziel ist es, dass ein Maximum der geeigneten Dachflächen für Solarenergie genutzt wird", betont Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Umwelt. In den Beratungsgesprächen sollen dann technische Informationen zu den unterschiedlichen Photovoltaikmodulen, zur Statik des Gebäudes, zu Einspeisevergütungen und zur Wirtschaftlichkeit, sowie zu Vor- und Nachteilen von Eigenbetrieb oder Verpachtung von Dachflächen vorgestellt werden. Mehr als 20.000 Euro Sponsoringmittel zur Finanzierung der Beratungsgespräche sind insgesamt für das von allen Parteien begrüßte Modellprojekt zusammengekommen.

Osnabrück hofft, mit diesem Projekt auch in der Solarbundesliga noch weiter nach vorne zu rücken. Die Solarbundesliga ist ein Wettbewerb, bei dem die Solarstrom- und Solarwärmeanlagen pro Kopf der Bevölkerung bewertet werden. Unter den Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern steht Osnabrück als beste Stadt in Niedersachsen derzeit bundesweit auf Platz 12. "Angesichts der deutlich geringeren Sonneneinstrahlung gegenüber dem Süden Deutschlands ist dies ein durchaus respektables Ergebnis", findet Ute Fritsch-Riepe, zuständige Energieingenieurin im Fachbereich Umwelt der Stadt Osnabrück. Die gute Platzierung beruht im Wesentlichen auf dem Anstieg der Photovoltaikanlagen um 65 Prozent im Jahr 2007. Von der ersten Anlage bis zur Überschreitung der 1.000 Kilowatt-Marke Ende 2006 hatte es in Osnabrück noch 14 Jahre gedauert. Ende 2007 waren schon 1.650 Kilowatt am Netz, und bereits Mitte 2008 sei damit zu rechnen, dass die Stadt die Grenze von 2.000 Kilowatt installierter Leistung überschreitet. Gemessen an den vorhandenen Dachflächen sei damit gleichwohl noch nicht einmal ein Prozent der Möglichkeiten ausgeschöpft, betont die Stadt.


Nachholbedarf in Sachen Solarwärme

Nachholbedarf bestehe jedoch vor allem bei der Solarthermie: Mit 6.800 Quadratmetern Kollektoren kommt Osnabrück lediglich auf 0,044 Quadratmeter pro Kopf. Ingolstadt als Spitzenreiter unter den Großstädten in der Solarbundesliga erreicht hingegen etwa die zweieinhalbfache Menge - weshalb sich die Stadt Osnabrück von ihrem Projekt nicht nur viele neue Solarstromanlagen erhofft, sondern auch weitere Kollektoren zur Wassererwärmung.

Doch auch andere Städte arbeiten intensiv für die Solarenergie, und die Fachhochschule Osnabrück ist bereit, das Projekt auf andere Kommunen zu übertragen - ein Wissenstransfer, der von Anfang an eingeplant war. Deswegen wurde das Rechenmodell auch so gestaltet, dass es möglichst einfach auf die Datensätze anderer Städte eingestellt werden kann: "Man muss lediglich einige Parameter ändern", sagt Wissenschaftlerin Ludwig. So müssen die lokalen Sonnenscheindaten angepasst werden, und je nach Wunsch kann man auch die Vorgaben hinsichtlich der Effizienz der Solarstromanlagen ändern: "In Osnabrück haben wir mit 15 Prozent Wirkungsgrad der Solarmodule gerechnet, doch wenn jemand mit einem anderen Wert rechnen will, ist das auch kein Problem." Erste Nachahmer haben sich schon gemeldet: Die Städte Braunschweig und Gelsenkirchen, die ebenfalls über Laserscannerdaten verfügen, haben die Osnabrücker Wissenschaftler mit der Berechnung ihres Solarenergiepotenzials beauftragt.

Weitere Informationen unter http://www.osnabrueck.de/sun-area

27.03.2008   Quelle: Stadt Osnabrück   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: http://www.osnabrueck.de/sun-area.,
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Statistik belegt Erfolgsgeschichte der erneuerbaren Energien

Anteile der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern am Bruttostromverbrauch.
Anteile der Stromerzeugung aus erneuerbaren
Energieträgern am Bruttostromverbrauch.

Der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern wird seit den 1990er Jahren staatlich gefördert, zuletzt durch das am 01.08.2004 in Kraft getretene Gesetz, das den Erneuerbaren Energien einen Vorrang einräumt (Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz: EEG). Zu den erneuerbaren Energieträgern gehören die Wasserkraft, die Windenergie, Solarstrom und Solarwärme, die Umgebungswärme, die Biomasse und die Erdwärme. Dank der äußerst günstigen Rahmenbedingungen für die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern hat Deutschland das von der EU vorgegebene und im EEG fixierte Ziel, den Anteil des Stroms aus Erneuerbaren im Jahr 2010 auf 12,5% zu steigern, bereits jetzt erreicht, berichtet das Statistische Bundesamt. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung ist nach ersten vorläufigen Berechnungen 2007 auf 14,1 % gewachsen. Im Jahr 1991 betrug dieser Anteil - fast ausschließlich durch regenerative Wasserkraft erzeugt - nur 3,6%.   Insgesamt hat sich die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von 17,5 Terawattstunden (TWh = Milliarden Kilowattstunden) im Jahr 1991 auf 87 TWh im Jahr 2007 verfünffacht.


Windenergie liefert 6,2 % der gesamten Stromproduktion

Das stärkste Wachstum verzeichnete in den betrachteten Jahren die Windenergie. Mit 22,3 Gigawatt (GW) installierter Leistung im Jahr 2007 liegt Deutschland weltweit vorn; 39,5 TWh Strom haben diese Anlagen produziert, das sind 6,2 % der gesamten Stromerzeugung. Regionale Schwerpunkte des Ausbaus lagen in Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen.


Solarstrom-Produktion verdreifacht

Biomasse liefert mit 19,5 TWh oder 3,1 % einen wichtigen Beitrag zur sicheren Elektrizitätsversorgung. Die Stromerzeugung aus Sonnenenergie mit Solarzellen (Photovoltaik) hat sich durch die Förderung im Rahmen des EEG innerhalb weniger Jahre verdreifacht. Gut 3 TWh Solarstrom wurde 2007 erzeugt. Umgebungswärme und Geothermie erreichten 2007 erst einen Anteil von unter 0,1 % an der Stromerzeugung.


27,5 TWh Strom aus Wasserkraft

Die energetische Nutzung der Wasserkraft ist vom natürlichen Angebot im jeweiligen Wassereinzugsgebiet und der Jahreszeit abhängig. Insofern seien Vergleiche nur bedingt aussagefähig, betont das Statistische Bundesamt. Der Anteil der Wasserkraft an der Stromerzeugung lag 1991 mit 19,2 TWh bei 3,6 % und stieg 2007 auf 27,5 TWh oder 4,3 %. Die Bruttostromerzeugung aus erneuerbarer Wasserkraft, das heißt aus Lauf- und Speicherkraftwerken sowie Pumpspeicherkraftwerken mit natürlichem Zufluss, betrug im vergangenen Jahr 20,7 TWh oder 3,3 %. In den letzten Jahren wurde nur ein geringer Zubau realisiert, primär im Bereich der Kleinwasserkraft und durch Modernisierung bestehender Anlagen.

27.03.2008   Quelle: Statistisches Bundesamt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Statistisches Bundesamt.,
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Aufruf 2008 zum INTELLIGENTE ENERGIE-EUROPA PROGRAMM veröffentlicht

Der Aufruf 2008 für das EU-Förderprogramm "Intelligente Energie Europa" ist bereits zum 12. März publiziert worden, berichtet die Nationale Kontaktstelle Energie des Bundeswirtschaftsministeriums für das Forschungsrahmenprogramm der EU und für "Intelligente Energie – Europa IEE". Stichtag zur Abgabe von Förderanträgen ist der 26. Juni 2008, 17 Uhr Ortszeit Brüssel. IEE ist das Marktverbreitungsprogramm der EU zur Durchsetzung von verbesserter Energieeffizienz und rationeller Energienutzung, zur Förderung von erneuerbaren Energien und zur verbesserten Energieeffizienz im Verkehr einschließlich der Nutzung neuer und erneuerbarer Energiequellen. 

Weitere Informationen unter:
http://ec.europa.eu/energy/intelligent/call_for_proposals/index_en.htm
Das Arbeitsprogramm 2008 in 3 Sprachen (deutsch, englisch und französisch) ist zugänglich auf den Seiten der EU-Kommission

In diesem Programm können zum ersten Mal Anträge online gestellt werden. Das Online-Einreichungs-System (EPSS) kann zur Vorab-Information für das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU angesehen beziehungsweise eingeübt werden unter
http://cordis.europa.eu/fp7/dc/index.cfm?fuseaction=UserSite.FP7SubmitProposalPage

Bei der Antragsvorbereitung helfen die Projektseiten des IEE-Programms, die Seiten der Partnersuche (Managenergy) und die Seiten der Energieagenturen unter:
http://ec.europa.eu/energy/intelligent/projects/index_en.htm

27.03.2008   Quelle: Nationale Kontaktstelle Energie des Bundeswirtschaftsministeriums   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Linde kooperiert mit Photovoltaik-Hersteller Malibu

Die Linde Nippon Sanso (LNS), ein Tochterunternehmen der Linde-Gruppe, hat einen exklusiven Vertrag mit der Malibu GmbH & Co. KG in Bielefeld geschlossen, der die Versorgung mit allen Gasen umfasst, die zur Produktion von Photovoltaik-Modulen benötigt werden. Weiter haben Linde und Malibu ein gemeinsames Entwicklungsprogramm zur Gastechnologie gestartet, mit dem sowohl die Zelleffizienz als auch der Produktionsdurchsatz und der Ertrag gesteigert werden sollen. Malibu ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Energieversorgers E.ON (Düsseldorf) und der Schüco International KG (Bielefeld), dem Marktführer sowohl für transparente Metall (Alu/Stahl)-Glas-Fassaden als auch bei der Integration von Photovoltaik in die Gebäudehülle. 

Dünnschicht-Produktion mit 40 Megawatt in Sachsen-Anhalt

"Dieser Vertrag wird sich als strategisch unermesslicher Wert für das schnell wachsende Photovoltaik-Geschäft von Linde erweisen", sagte Dr. Aldo Belloni, Vorstandsmitglied der Linde AG. "Das gemeinsame Entwicklungsprogramm wird uns ermöglichen, unsere Gastechnologie weiter auszubauen und gleichzeitig zu niedrigeren Produktionskosten pro Watt bei Solarzellen beizutragen", ergänzte Andreas Günther, der Präsident von Linde Nippon Sanso. Malibu will eine Photovoltaik-Modulproduktion mit einer Kapazität von 40 Megawatt (MW) in Osterweddingen (Sachsen-Anhalt) bauen und dort Solarzellen in Dünnschichttechnologie fertigen.

26.03.2008   Quelle: Linde AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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ETP-Konferenz "Photovoltaik": EEG-Novelle contra Solar-Boom?

Im Jahr 2007 legte die netzgekoppelte Photovoltaik um 52 Prozent zu und ist damit die weltweit am schnellsten wachsende Energietechnologie. Die installierte Leistung beträgt bereits etwa 7,7 Gigawatt. Rund ein Drittel der weltweiten Gesamtinvestitionen von 71 Milliarden US-Dollar für erneuerbare Energien wurden 2007 in die Photovoltaik investiert. Durch die für den Sommer 2008 angekündigte Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) muss sich die deutsche Solar-Branche allerdings auf einen massiven Kostendruck vorbereiten, berichtet die IIR Deutschland GmbH in der Ankündigung der zweiten ETP-Konferenz "Photovoltaik". Laut Bundesumweltministerium sollen die Einspeisevergütungen für Solar-Dachanlagen ab 2009 um 9,2 Prozent und für Freiflächenanlagen um 9,8 Prozent sinken. Damit die Rendite von Photovoltaik-Anlagen weiterhin akzeptabel bleibe, müssten so die Preise für die Anlagen selbst um bis zu 15 Prozent gesenkt werden, heißt es in der Pressemitteilung. 

Deutsche Solarwirtschaft setzt auf das Export-Geschäft

Auf der 2. ETP-Konferenz "Photovoltaik" (15. und 16. April 2008, Düsseldorf) stellt der Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Carsten Körnig, die Perspektiven für die weltweite Solarwirtschaft vor und zeigt die Rolle deutscher Solarunternehmen im internationalen Markt auf. Die deutsche Solarindustrie erwartet 2008 eine Verdopplung des Branchenumsatzes. Während die Erlöse 2007 noch 5,5 Milliarden Euro betrugen, sollen sie im Jahr 2010 mindestens 10 Milliarden Euro betragen. Große Erwartungen verbindet die Solarwirtschaft besonders mit dem Export-Geschäft. 2007 stieg die Exportquote bereits auf 38 Prozent. "Langfristig strebt unsere Industrie einen Exportanteil von 70 Prozent an", betont Körnig. Die Auswirkungen der geplanten Senkung der Solarstromvergütung in Deutschland ist ein weiteres Thema von Körnig.

Im Spätsommer 2007 wurde der bisher größte Photovoltaik-Park der Welt mit 200 Einzelanlagen à 100 KWp im Hinterland der Costa Blanca (Provinz Alicante) fertig gestellt. Über die Erfahrungen des Betreibers City Solar bei der Umsetzung dieses Mega-Projektes sowie über die Entwicklungen auf dem spanischen Markt spricht Stephan Brust (City Solar AG). Einen Vergleich der Kostenstrukturen von PV-Anlagen in Deutschland und im Ausland stellt Manfred Bächler (Phoenix Solar AG) an. Wie Photovoltaikkraftwerke im In- und Ausland finanziert werden können, erläutert Joachim Treder (Commerzbank AG). Die Möglichkeiten Solar-Anlagen in Gebäudefassaden zu integrieren, stellt Christopf Erban (Schüco International KG) vor. Über neue Solarzellentechnologien wie die Dünnschichttechnologie spricht unter anderen Dr. Reinhard Carius (Forschungszentrum Jülich).

Das vollständige Programm im Internet unter:
http://www.konferenz.de/dn-photovoltaik08

26.03.2008   Quelle: IIR Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kyocera Fineceramics. Rafael Schröer ist neuer Geschäftsführer

Kyocera Fineceramics- Geschäftsführer Schröer.
Kyocera Fineceramics-
Geschäftsführer Schröer.

Rafael Schröer, bislang General Manager der Kyocera Fineceramics GmbH, ist mit Wirkung zum 3. März 2008 neuer Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft der japanischen Kyocera Corporation. Als einziger Europäer in der sonst durchgehend japanischen Geschäftsführung verantwortet er weiterhin die Aktivitäten des Unternehmens in EMEA (Europa, Afrika und im Nahen Osten) für die Produktbereiche Solar, LCD, Thinfilm-Components, Applied Products, Automotive, Technical Ceramics und Microelectronics. Kyocera war 2006 mit einer Photovoltaik-Produktion von 207 Megawatt (MW) der viertgrößte Solarzellenhersteller der Welt.   Entsprechend der Firmen-Philosophie sieht auch Rafael Schröer die Aufgabe eines Unternehmens nicht nur darin, Produkte herzustellen und Services anzubieten. "Wir wollen durch unsere Aktivitäten einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft in unseren Zielmärkten leisten", so Schröer. "Wir werden aus Deutschland unseren Teil dazu beitragen, diese Werte voranzutreiben." Schwerpunkte sieht er dabei in der Bereitstellung immer neuer Hochtechnologieprodukte für die europäische Industrie. Bereits seit 2003 ist der 45-jährige Wirtschaftsingenieur für den japanischen Technologiekonzern tätig. Mit seiner Ernennung zum Geschäftsführer setzt der Kyocera Konzern ein klares Signal zur Lokalisierung seines Managements in Europa.

26.03.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Fineceramics GmbH,

 

Mitsubishi Electric entwickelt anwendungsreife Silizium-Solarzelle mit 18,6 % Wirkungsgrad

Die Mitsubishi Electric Corporation (Tokio) gab am 19. März 2008 bekannt, dass das Unternehmen mit einer 150 x 150 mm großen, zur Anwendung in der Praxis geeigneten, multikristallinen Siliziumsolarzelle einen weltweit einzigartigen photoelektrischen Wirkungsgrad von 18,6 % erzielt hat. Das bedeute eine Steigerung von 0,6 % im Vergleich zu früheren Leistungen des Unternehmens, heißt es in der Pressemitteilung. Der Rekordwirkungsgrad wurde laut Mitsubishi erreicht, indem dem multikristallinen Silizium eine Oberflächentextur mit niedrigem Reflexionsvermögen hinzugefügt und der p-n-Übergang optimiert wurde, um die Stromerzeugung zu steigern, sowie durch die Entwicklung eines Prozesses, um Elektroden auf die Oberfläche des Siliziums zu drucken (Metallisierung) und den Verlust durch Schatten an den vorderen Gitterelektroden zu verringern. Diese Technologie trage besonders zu größerer Effizienz in kleinen Photovoltaik-Installationen bei, wie beispielsweise auf engen Dächern. 
Technologie für hoch effiziente PV-Zellen der nächsten Generation

Laut Hersteller handelt es sich bei der Neuentwicklung um die erste Solarzelle der Welt, die mit einer Wabenstruktur mit geringem Reflexionsvermögen entwickelt wurde. Sie sei mit der Absicht entwickelt worden, diese Technologie bei hoch effizienten PV-Zellen der nächsten Generation zu verwenden. Zur Entwicklung hoch effizienter PV-Zellen ist es nötig, die Lichtreflexion auf der Oberfläche zu verringern. Obwohl eine Wabenstruktur als geeignet anerkannt wird, um die Oberflächenreflexion zu reduzieren, sei es eine Herausforderung gewesen, die Anwendung dieser Technologie in der Fertigung zu koordinieren. Mitsubishi Electric hat nach eigenen Angaben die erste Methode der Welt entwickelt, um durch eine Kombination aus Lasermusterung und Nassbeizen eine Wabenstruktur auf der Oberfläche einer 150 mm x 150 mm großen multikristallinen Siliziumsolarzelle unterzubringen.

Optimierung der n-layer und geringere Verschattung der Frontseite

Die Stromerzeugung ist auch vom Lichteinfall auf dem p-n-Übergang der Solarzelle abhängig. Ein flacher, leicht dotierter Sender (n-layer) verbessert die Lichtverstärkung und den Wirkungsgrad der Stromerzeugung. Durch veränderte Projektionsflächen und vordere Metallelektroden hat Mitsubishi Electric den Verlust durch Verschattung der Gitterelektroden auf der Frontseite gegenüber herkömmlichen Zellen um 25 % verringert, betont das Unternehmen. Mitsubishi Electric will seine Technologie für multikristalline Siliziumzellen bis zum Geschäftsjahr 2011 in die Serienproduktion von Photovoltaikmodulen einführen. Das Unternehmen hat vor, diese Leistung bei der "23. europäischen Photovoltaikkonferenz" im September 2008 in Spanien zu präsentieren.

25.03.2008   Quelle: Mitsubishi Electric Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Unternehmen Inventux beruft neuen Aufsichtsrat

Die Inventux Technologies AG (Berlin), ein Start-Up-Photovoltaikunternehmen, das sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Dünnschicht-Solarmodulen spezialisiert, hat zum 10. März ihren Aufsichtsrat neu besetzt. Den Aufsichtsratvorsitz hat Prof. Dr. Uwe Specht übernommen. Sein Stellvertreter ist Felix Goedhardt. Ferner gehören dem Gremium Dr. Frank Feyen, Prof. Dr.-Ing. Günter Keller, Dr. Oliver Wittmann und Detlef Steinmann an. Inventux will künftig in Berlin mikromorphe Dünnschicht-Solarmodule herstellen und vermarkten. Dir Produktion soll im Herbst 2008 beginnen. Inventux ist nach eigenen Angaben international eine der größten Unternehmensneugründungen in der stark wachsenden Solar-Branche und beschäftigt aktuell rund 50 Mitarbeiter. "Unser Aussichtsrat setzt sich aus kompetenten und renommierten Vertretern aus Wissenschaft, Industrie und Finanzwelt zusammen. Wir erwarten, dass die Mitglieder des Aussichtsrates den Aufbau unseres jungen Unternehmens mit ihren Erfahrungen, ihrem Know-how und ihrem Netzwerk unterstützen und begleiten", erklärt Volko Löwenstein, Vorstandsvorsitzender der Inventux Technologies AG, zur planmäßigen Neubesetzung des Aufsichtsrates.  Löwenstein weiter: "Neben der Neubesetzung des Aufsichtsrats freut es mich besonders, dass wir unseren Zeitplan erfüllen und Anfang des Monats bereits den 50. Mitarbeiter für Inventux gewinnen konnten."


Mit Prof. Dr. Uwe Specht habe die Inventux Technologies AG einen erfahrenen und international anerkannten Manager als Aufsichtsratsvorsitzenden gewonnen, heißt es in der Pressemitteilung. Der studierte Volkswirt und promovierte Politikwissenschaftler lehrt an der Universität zu Köln "Vertikales Marketing" und "Internationale
Kommunikationspolitik und Markenführung". Er war bis 2005 über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren im Vorstand der Henkel KGaA in Düsseldorf tätig und war persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens.

Felix Goedhardt, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Inventux Technologies AG, ist Vorsitzender des Vorstands der Capital Stage AG in Hamburg. Zuvor war der Absolvent der Universität St. Gallen als Projektleiter bei der renommierten Beratergesellschaft Booz Allen & Hamilton tätig. Später war Goedhardt Mitglied der Geschäftsführung des Pay-TV Marktführers Premiere.

Dr. Frank C. Feyen war als Manager mehrere Jahre bei der Droege & Comp. AG tätig, bevor er 1999 als Bereichsleiter zur Schüco International KG wechselte. Dort verantwortete er den Bereich "Unternehmensplanung und Unternehmensentwicklung" als klassisches Inhouseconsulting. Seit 2002 ist er Geschäftsführer und Partner der GreyStone Internationale Managementberatung.

Prof. Dr.-Ing. Günter Keller lehrt an der Fachhochschule Deggendorf Elektrotechnik und Elektronik. Er ist Leiter des Labors für Elektromagnetische Verträglichkeit. Bis 1998 war der Spezialist für Leistungselektronik und Wechselrichter für zehn Jahre am Institut für solare Energieversorgungstechnik (ISET) tätig. Seine zahlreichen Veröffentlichungen zu den Themen Stromrichter für Photovoltaikanlagen und MPP-Tracking verliehen ihm einen ausgezeichneten Ruf als Branchenexperte.

Dr. Oliver Wittmann studierte Betriebswirtschaft an der Freien Universität Berlin. Bis Januar 2001 leitete er bei der TÜV Kraftfahrt GmbH den Bereich Mobilität und Verkehr als kaufmännischer Geschäftsführer. Dr. Oliver Wittmann ist aktuell Finanzvorstand der Siegwerk Druckfarben AG, der Obergesellschaft der Siegwerk-Group.

Detlef Steinmann ist studierter Diplom-Wirtschaftsingenieur und hatte verschiedene Managementpositionen unter anderem bei E.on sowie Bilfinger Berger inne. Seit dem Jahr 2000 ist Detlef Steinmann als Investment Director bei der Capital Stage AG in Hamburg tätig.

25.03.2008   Quelle: Inventux Technologies AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Payom Solar AG führt Kapitalerhöhung zur Wachstumsfinanzierung durch

Photovoltaik-Dach von Payom Solar (100 kWp)
Photovoltaik-Dach von Payom Solar
(100 kWp))

Der Vorstand der Payom Solar AG (Merkendorf) hat beschlossen, im Rahmen der Ermächtigung durch die letzte Hauptversammlung, eine Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital durchzuführen. Hierbei soll das bestehende Grundkapital in Höhe von 800.000 Euro um bis zu 150.000 Euro auf bis zu 950.000 Euro durch Ausgabe von bis zu 150.000 Aktien erhöht werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Aktionären der Payom Solar AG sollen die Aktien mit Gewinnberechtigung ab dem 01. Januar 2007 in der Zeit vom 20. März 2008 bis zum 03. April 2008 in einem nicht öffentlichen Angebot zu einem Bezugspreis von 9,40 EUR je Aktie zum Bezug angeboten werden. Ein Handel der Bezugsrechte sei nicht vorgesehen. Als Bezugsstelle fungiere die AXG Investmentbank AG. Die Payom Solar AG ist ein herstellerunabhängiger Systemanbieter von Solar-Anlagen. Das Unternehmen plant, erstellt und vertreibt Photovoltaik-Anlagen sowohl im Indach- als auch im Aufdachsegment von der Hausanlage bis zur industriellen Großanlage und übergibt diese schlüsselfertig an institutionelle oder private Investoren und Betreiber. 
Direkt nach Ende der Bezugsfrist sollen im Rahmen einer Privatplatzierung die nicht von Aktionären der Gesellschaft bezogenen Aktien bei ausgewählten institutionellen Investoren platziert werden. Ein Investor garantiere die vollständige Zeichnung aller nicht platzierten Aktien zum Bezugspreis von 9,40 EUR je Aktie, heißt es in der Pressemitteilung.

Jörg Truelsen, Vorstand der Payom Solar AG, bestätigt die weiterhin dynamisch steigende Nachfrage aus dem Markt. Mit der durch die Kapitalerhöhung gewonnenen Liquidität will die Payom Solar AG das sich aus den zusätzlichen Projekten ergebende Wachstum vorfinanzieren und sichern.

25.03.2008   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Payom Solar AG,
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Forscher der Garchinger Neutronenquelle untersuchen Energiespeicherung für Solar- und Windstrom

Umweltminister Bernhard (2. v. l.) informiert sich über Solar-Speicher
Umweltminister Bernhard (2. v. l.)
informiert sich über Solar-Speicher

So genannte Power-Akkus sollen künftig Solar- und Windstrom speichern und helfen, von "Wetterkapriolen" unabhängiger zu werden, berichtet das bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz in einer Pressemitteilung. Bayerns Umweltminister Otmar Bernhard informierte sich bei den Forschern der Garchinger Hochflussneutronenquelle über diese neuartigen Speicherkonzepte. Die Garchinger Forscher untersuchen unter anderem neue Materialien und Werkstoffe für die Energiespeicherung. Bisher sei gerade die Speicherung von Solar- und Windenergie hoch problematisch, so der Minister. "Der Wind bläst nun mal nur, wenn er will, und trübes Regenwetter verhagelt oftmals die Solarstrom-Ausbeute. Immer noch gleichen CO2-intensive Kohlekraftwerke dieses aufgrund der zeitlichen Schwankungen unberechenbare Stromangebot aus. Deshalb müssen Sonnen- und Windstrom speicherbar werden", erklärte Bernhard. 

Energiespeicher auf Herz und Nieren durchleuchten

Mit der Garchinger Neutronenquelle lassen sich die elektrochemischen Prozesse leistungsstarker und langlebiger Akkus, Batterien und Energiespeicher auf Herz und Nieren durchleuchten. "Die einzigartigen Eigenschaften der Neutronenstrahlung eröffnen erst die Möglichkeit, die Struktur dieser Materialen mit der geforderten Präzision aufzuzeigen - eine der wesentlichen Voraussetzungen, um geeignete Werkstoffe nach Maß zu erarbeiten", so Otmar Bernhard. Die Neutronenstrahlung ermögliche die Untersuchung der stofflichen Eigenschaften und damit die Optimierung beispielsweise der elektrischen Leit- und Speicherfähigkeit verschiedener Metall-Legierungen.

24.03.2008   Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz,
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Aachen wird Modellregion für die Energiewirtschaft der Zukunft

Mehr Wettbewerb und niedrigere Preise auf dem Strommarkt - das ist das erklärte Ziel von Bundesregierung und EU-Kommission. Mit dem Modellprojekt "Smart Watts" könnte ein Beitrag geleistet werden, diesem Vorhaben ein großes Stück näher zu kommen. Unter der Führung der Trianel European Energy Trading GmbH hat sich ein Konsortium von zehn Partnern - zum größten Teil aus Aachen - gebildet, das ein Steuerungsmodell für die Stromversorgung der Zukunft entwickeln will.
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos erteilte dem Zusammenschluss anlässlich der Technologiemesse Cebit eine Förderzusage in Höhe von insgesamt 10 Millionen Euro im Rahmen des Leuchtturmprojektes "E-Energy". "Mit 'Smart Watts' wollen wir mit unseren Partnern ein 'Internet der Energie' realisieren", erklärte Professor Dr.-Ing. Günther Schuh, Direktor des Forschungsinstituts für Rationalisierung an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) auf einer Pressekonferenz im Aachener Rathaus.
 

Intelligente Stromzähler oder Haushaltsgeräte verlagern Energie auf Zeiten mit günstigen Konditionen

Durch den konsequenten Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien sollen Lösungen umgesetzt werden, die zur Steigerung der Effizienz und Optimierung der Verbrauchssteuerung in der Energiewirtschaft beitragen werden. Beispielsweise könnte durch intelligente Stromzähler oder Haushaltsgeräte der Verbrauch von Energie auf Zeiten verlagert werden, in denen sie zu günstigen Konditionen zur Verfügung steht. Die entsprechenden Informationen über Preis, Herkunft und Qualität sollen dem Strom künftig mit auf den Weg gegeben werden. Damit lassen sich auch Ineffizienzen bei der Produktion und der Verteilung von Strom vermeiden. "Bisher sind auf Grund der unzureichenden Vernetzung der Akteure viele Kostensenkungspotenziale, die die Liberalisierung an sich ermöglicht, noch ungenutzt geblieben", sagte Reinhard Goethe, Geschäftsführer der Trianel European Energy Trading GmbH.

"Die Region Aachen", so erklärte Aachens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden, "ist Schritt für Schritt zu einer Energieregion geworden." Ein Beispiel dafür sei das neue E.ON Energy Research Center an der RWTH Aachen, dessen erster Spatenstich in 14 Tagen erwartet wird. "Außerdem sind im Forschungsnetzwerk Energy Hills die wichtigsten Unternehmen und Organisationen zusammen gefasst. Die Energiewirtschaft ist die Schlüsseltechnologie der Zukunft. Energiepolitisch befinden wir uns in einem Umbruch", erklärte Linden, Forschung und Entwicklung sei in diesem Bereich daher besonders wichtig.

Das Projekt "Smart Watts" hat ein Gesamtvolumen in Höhe von 21,45 Millionen Euro und eine Laufzeit von vier Jahren. Es wird durch ein Konsortium realisiert, zu dem neben der Trianel - einem Zusammenschluss von unabhängigen Stadtwerken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Sitz in Aachen - auch das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen gehört, darüber hinaus die Stadtwerke Aachen AG (STAWAG), RegioIT, SOPTIM AG, PSI Büsing und Buchwald GmbH, ProCom GmbH und verschiedene Hersteller von Haushaltsgeräten.

24.03.2008   Quelle: Stadt Aachen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar*Tec AG: Photovoltaik-Konzentratortechnologie soll erhebliche Kostensenkungen bringen

Betriebsbesichtigung bei der Solar*Tec AG in Aschheim
Betriebsbesichtigung bei der
Solar*Tec AG in Aschheim

Die Solar*Tec AG, ein Unternehmen der Photovoltaikindustrie mit Hauptsitz in München und Niederlassungen in Spanien, Italien, Griechenland, USA, China, Singapur hatte am 12.03.08 nach Aschheim bei München eingeladen zum 5. Clustertreffen von "Bayern Innovativ - Bereich Energietechnik". Thema war die Photovoltaik der 3. Generation in Form der Konzentratortechnologie. Die Solar*Tec AG entwickelt und vermarktet Photovoltaik-Produkte auf der Basis von kristallinem Silizium, Dünnfilmtechnologie und Konzentratortechnologie (CPV). Die Leistungen der Solar*Tec-Gruppe umfassen nach Angaben des Unternehmens alle wichtigen Schritte des Wertschöpfungszyklus: Fertigung von Solar-Wafern, Solarglas, Modulen sowie den Bau von Solarparks. Eine der Kernkompetenzen liege in der Sol*Con-Konzentratortechnologie, die einen Wirkungsgrad von über 35 % biete und erhebliche Kostensenkungen im Vergleich zu konventionellen Solarmodulen ermögliche.  Bei einer Betriebsführung zeigte Solar*Tec die Fertigungsreihenfolge und Besonderheiten bei der Produktion der "Sol*Con"-Module, die Kleinserienproduktion von monokristallinen PV-Modulen sowie die Solar-Tracker des Unternehmens.

23.03.2008   Quelle: Solar*Tec AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar*Tec AG,
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Omron Healthcare entwickelt solar betriebene digitale Blutdruckmessgeräte

Blutdruck messen mit Solarenergie: HEM-SOLAR-Serie von OMRON
Blutdruck messen mit Solarenergie:
HEM-SOLAR-Serie von OMRON

Die OMRON HEALTHCARE Co., Ltd. (Kyoto, Japan), eine Tochtergesellschaft der Omron Corporation und führender Hersteller von medizinischen Produkten, Wellnessartikeln und Gesundheitsprodukten für zu Hause, hat die HEM-SOLAR-Serie entwickelt, eine mit Photovoltaik betriebene digitale Blutdruckmessgeräte-Reihe, die im Frühjahr 2009 auf den Markt kommen wird. "Die HEM-SOLAR Blutdruckmessgeräte ermöglichen praktischen Ärzten und Privatpersonen, den Blutdruck abzulesen, sobald Sonnenlicht zur Verfügung steht", sagt Keiichiro Akahoshi, Representative Director und CEO von Omron Healthcare Co., Ltd. "Die Entwicklung dieser Modelle zeigt einmal mehr das Engagement von Omron für die Umwelt", so Akahoshi weiter. 

Blutdruckmessung unabhängig von einer Stromquelle

Omron Healthcare hat zwei Blutdruckmessgeräte für die Produktreihe entwickelt, ein manuelles und ein automatisches Oberarmmodell. Beide werden mit einem Solarmodul geladen, das sich auf der Rückseite des Produkts befindet. "Nach nur vier Stunden Sonnenbestrahlung kann man mit dem manuellen Modell 100 Messungen vornehmen, mit dem Automatikmodell kann man 28 Messungen vornehmen", heißt es in der Pressemitteilung. Sobald Sonnenlicht zur Verfügung steht, vereinfachen die Geräte die Blutdruckmessung, unabhängig davon, ob eine Stromquelle in der Nähe ist.

Die HEM-SOLAR Blutdruckmessgeräte sind umweltfreundlich und nutzen wieder aufladbare Batterien. Da keine Standardbatterien eingesetzt werden, vermeidet die Nutzung der Solarenergie auch Abfälle und reduziert die Co2-Emissionen. Angesichts der Produktlebensdauer von 30.000 Messungen entfalle eine Abfallmenge von 80 Batterien beim manuellen Modell beziehungsweise von 400 Batterien beim Automatikmodell.

23.03.2008   Quelle: Omron Healthcare Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Omron Healthcare Co., Ltd.,
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Ökostrom in Westdeutschland beliebter als im Osten

Beim Wechsel des Stromtarifs liegt die Ökostrom-Quote in Ostdeutschland knapp ein Drittel (30,49 %) unter dem westdeutschen Niveau, berichtet die TopTarif GmbH in einer Pressemitteilung. Die untersten Plätze auf der ostdeutschen Ökostrom-Liste teilen sich Thüringen mit 3,66 % Neuabschlüssen bei Ökostromanbietern in Relation zu allen gewechselten Verträgen, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (4,11 %) und Brandenburg (4,50 %), so die Ergebnisse der jüngsten Online-Erhebung des unabhängigen Verbraucherportals TopTarif. Spitzenreiter bei den Ökostrom-Tarifen sind die Bundesländer Hamburg (14,42 %), Baden-Württemberg (9,13 %) und Hessen (8,87 %).  Mit dem Wechsel vom Grundversorgungstarif des lokalen Stromanbieters zum günstigsten Ökostrom spare ein 4-Personen-Haushalt in Hamburg zum Beispiel rund 70 Euro im Jahr. In Thüringens Landeshauptstadt Erfurt könnten bei gleichem Stromverbrauch (4.000 kWh) mit dem Wechsel zu Ökostrom bis zu 100 Euro gespart werden, betont TopTarif.


Ökostrom-Wechsel entlastet die Haushaltskasse und die Umwelt gleichermaßen

"Das Vorurteil, dass alles Gute für die Umwelt teuer ist, trifft beim Thema Strom in vielen Fällen ganz und gar nicht zu. Im Gegenteil: Zu Ökostrom wechseln ist für Haushaltskasse und Umwelt gleichermaßen gut. Gerade in Ostdeutschland liegt durch die im Durchschnitt höheren Grundversorgungstarife der lokalen Stromanbieter besonders viel Sparpotential", kommentiert Thorsten Bohg, Tarifexperte des unabhängigen Verbraucherportals, den gesamtdeutschen Vergleich.


Allein das Ökostrom-Wachstum 2006 hat CO2-Emissionen entsprechend einer Großstadt wie Köln vermieden

Die Gesamtnachfrage nach Ökostrom nehme jedoch in allen Teilen Deutschlands zu. So belief sich der Anteil regenerativer Energien am Stromverbrauch vergangenes Jahr auf die Rekordmarke von 14,28 Prozent, wie der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kürzlich mitteilte. Allein der aufgrund der Zunahme beim Ökostrom (2006: 11,86 Prozent) vermiedene Ausstoß des umweltschädlichen CO2 entspreche den Emissionen einer Großstadt wie Köln. Bis 2020 rechnet die Branche mit einem steigenden Marktanteil von Ökostrom bei der Stromproduktion auf mehr als 35 Prozent.

22.03.2008   Quelle: TopTarif GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Windenergie in Spanien: Nordex schließt Vertrag über 215 MW mit Eolia Renovables

Nordex Ibérica hat mit dem spanischen Investor und Entwickler Eolia Renovables (Madrid) einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 86 Wind-Großturbinen der Baureihe N90 und N100 (2500 kW) geschlossen, bereichtet die Nordex AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Das entspreche einer Gesamtleistung von 215 Megawatt (MW). Die Anlagen seien für Projekte vorgesehen, die Eolia in den Provinzen Castilla y León und Katalonien entwickelt. Die Lieferungen sollen bis zum Jahr 2010 abgeschlossen sein.  Eolia Renovables will bis zum Jahr 2010 Windparks mit einer Kapazität von rund 1.000 MW neu an das Netz bringen. Das Unternehmen ist an über 40 Gesellschaften beteiligt, die Wind- und Solarkraftwerke betreiben.

21.03.2008   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Technologiekonzern SCHOTT: 500 Neueinstellungen geplant; Wachstumstreiber Solar-Geschäft

SCHOTT setzt auf Dünnschicht-Solarmodule und investierte 75 Mio. Euro in eine hochmoderne Produktionsstätte in Jena
SCHOTT setzt auf Dünnschicht-Solarmodule
und investierte 75 Mio. Euro in eine
hochmoderne Produktionsstätte in Jena

Der internationale Technologiekonzern SCHOTT erwartet nach dem guten Verlauf der ersten fünf Monaten des Geschäftsjahres 2007/2008 auch eine positive Entwicklung für das Gesamtjahr. "Wachstumstreiber ist vor allem unser Solargeschäft. Weltweit ist kein Unternehmen gleichzeitig in der Photovoltaik und in der solarthermischen Kraftwerkstechnologie so gut aufgestellt wie SCHOTT", betonte der Vorsitzende des Vorstandes, Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, auf der Bilanzpressekonferenz in Sevilla (Spanien). SCHOTT will den Konzernumsatz um 5 % steigern, das Ergebnis von Zinsen und Steuern (EBIT) auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres halten und einen deutlich positiven Konzernjahresüberschuss erwirtschaften, heißt es in der Pressemiteilung.  Um seine Position als einer der führenden Technologiekonzerne auf dem Gebiet der Spezialgläser und anderer High-Tech-Werkstoffe weiter auszubauen, will SCHOTT im laufenden Geschäftsjahr 320 Millionen Euro in Sachanlagen investieren. Mit zusammen rund 240 Millionen Euro sind die Wachstumsfelder Solar, Spezialglasröhren und Pharmaverpackung die Schwerpunkte.



300 neue Solar-Jobs in Deutschland

An den deutschen Standorten will SCHOTT rund 170 Millionen Euro investieren. Mit dem Bau zusätzlicher Fertigungen sei auch eine Erhöhung der Mitarbeiterzahl verbunden, so das Unternehmen. Dr. Ungeheuer kündigte für das laufende Geschäftsjahr rund 500 Neueinstellungen allein in Deutschland an, davon über 300 im Solar-Bereich.


SCHOTT setzt verstärkt auf Solar; Neue Fertigung für Dünnschichtmodule

Sehr gute Perspektiven sieht der Technologiekonzern im Weltmarkt für Photovoltaik, der weiterhin zweistellige Wachstumsraten aufweist. Mit Hilfe des Joint Ventures WACKER SCHOTT Solar GmbH deckt die SCHOTT Solar GmbH die gesamte Wertschöpfungskette von Solar-Wafern über Zellen bis zu Solarmodulen, auf der Basis einer gesicherten Rohstoffversorgung mit Silizium ab. Gegenwärtig läuft der Kapazitätsausbau in den Werken Jena, Alzenau, an einem Standort in der Tschechischen Republik und in den USA. Anfang März 2008 erfolgte der erste Spatenstich für eine neue Solar-Fabrik in New Mexico. Gute Chancen sieht SCHOTT Solar auch in der Dünnschicht-Technologie. Dafür wurde in Jena eine Fertigung für ASI- Dünnschichtmodule in Betrieb genommen. Bei dieser Technologie wird das amorphe Silicium rohstoffsparend auf Glassubstrate aufgebracht. Die Dünnschichtmodule lassen sich dann leicht in Fenster-, Dach- oder Fassadenverglasungen integrieren und verbinden so ansprechende Architekturlösungen mit umweltfreundlicher Stromversorgung.


Durchbruch für solarthermische Parabolrinnen-Kraftwerke auch in Europa

Bei Solar-Receivern, der Schlüsselkomponente von solarthermischen Parabolrinnen-Kraftwerken, ist SCHOTT weltweit Markt- und Technologieführer. Das Kraftwerksprojekt Andasol 1 in Spanien, für das SCHOTT bereits viele Tausend Receiver geliefert hat, zeigt den Durchbruch für diese Form der Energiegewinnung auch in Europa. SCHOTT ist durch den Aufbau entsprechender Fertigungskapazitäten in Deutschland, Spanien und den Vereinigten Staaten auf die steigende Nachfrage durch weitere Kraftwerksprojekte gut vorbereitet, betont das Unternehmen.

20.03.2008   Quelle: SCHOTT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT AG,
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Concentrix Solar GmbH bündelt Kompetenzen und schließt Finanzierungsrunde ab

FLATCON-Konzentratormodule von Concentrix Solar.
FLATCON-Konzentratormodule
von Concentrix Solar.

Die Concentrix Solar GmbH (Freiburg), eines der führenden Unternehmen im Bereich der Konzentrator-Photovoltaik, hat eine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Neben Good Energies, einem führenden Investor im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz, habe sich auch das spanische Unternehmen Abengoa Solar, eines der weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung und Konstruktion von Solarkraftwerken, an der neuen Finanzierungsrunde beteiligt. Das Beteiligungskapital soll für die Finanzierung der ersten industriellen Fertigungslinie und für die Erschließung der südeuropäischen Märkte eingesetzt werden, insbesondere des spanischen Marktes. Für die Einführung der FLATCON-Technologie in den spanischen Markt haben Concentrix und Abengoa Solar ein Joint Venture gegründet, die Concentrix Iberia S.A.   Hansjörg Lerchenmüller, Geschäftsführer der Concentrix Solar GmbH, freut sich über die neue Partnerschaft: "Abengoa Solar ist für uns der ideale Partner für die Markterschließung des spanischen Marktes und verfügt über sehr viel Erfahrung im Aufbau und Betrieb von Solarkraftwerken."

Photovoltaik-Systemwirkungsgrade von mehr als 23 %

Dr. Sven Hansen von Good Energies verspricht sich wertvolle Unterstützung durch den neuen Partner: "Abengoa Solar hat eine sehr gute Marktposition in Spanien, aber auch in anderen Zielländern der Konzentrator-Photovoltaik. Abengoa Solar ist als strategischer Kooperationspartner von Concentrix eine optimale Verstärkung, da es über wertvolles Wissen in der Projektplanung und über Marktkenntnis verfügt und dadurch das Wachstum von Concentrix beschleunigt."

Santiago Seage, Geschäftsführer von Abengoa Solar sieht der Kooperation erwartungsvoll entgegen: "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Concentrix, einem Unternehmen das wirklich außerordentliche technische Ergebnisse erzielt und mit Systemwirkungsgraden von über 23 % marktführend ist. Wir schätzen die Technologie und sind von ihrem Potenzial absolut überzeugt."

20.03.2008   Quelle: Concentrix Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
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CENTROSOLAR Group AG steigert Umsatz um 28 % und Ergebnis um 53 % im Geschäftsjahr 2007

Die CENTROSOLAR Group AG (München) hat laut dem am 20.03.2008 veröffentlichten Konzernjahresabschluss ihrem Umsatz im Geschäftsjahr 2007 um über 28 % auf 220,3 Millionen Euro gesteigert (2006: 172,2 Mio. EUR). Der Rohertrag verbesserte sich gegenüber den Werten des Vorjahres von 32,5 Millionen Euro (18,9 % des Umsatzes) auf 46,1 Millionen Euro (21 % des Umsatzes). Dies entspricht einer Steigerung von 42,1 %. Das Wachstum im Rohertrag schlug sich gemeinsam mit der besseren Deckung der Fixkosten auch im Ergebnis nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) nieder, das um 53,1 % auf 15,0 Millionen Euro stieg (Vj. 9,8 Mio. EUR, um Börsengangskosten von 0,6 Mio. EUR bereinigt). Damit betrage die EBITDA-Rendite bezogen auf den Umsatz 6,8 % (Vorjahreszeitraum 5,7 %), berichtet das Solar-Unternehmen in einer Pressemitteilung. Als Systemintegrator produziert das Unternehmen Solaranlagen für Privathäuser und Gewerbeimmobilien.   Zur CENTROSOLAR Gruppe gehören der Komplettanlagen-Anbieter Centrosolar AG, der Modulproduzent Ubbink Solar Modules B.V., der Spezialist für Solar-Befestigungssysteme Ubbink Econergy Solar GmbH und die Centrosolar Glas GmbH & Co. KG sowie das Solar-Handelsunternehmen Solarsquare und Biohaus mit der Eigenmarke BIOSOL, die neben kristallinen SolarDachZiegeln insbesondere Module der neuen, innovativen Dünnschichttechnologie umfasst.


Kräftiges Wachstum mit Solar-Systemen und -Komponenten

Insgesamt wurde im Segment Solar Integrated Systems ein Umsatz von 167,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Diese positive Entwicklung unterstreiche die in diesem Segment eingeschlagene Strategie, das Angebotsspektrum durch den Aufbau des Geschäftsfeldes Solarsysteme für Industriedächer zu erweitern und gleichzeitig die Auslandsniederlassungen weiter auszubauen. So habe die CENTROSOLAR Group AG auch 2007 ihre Auslandsumsätze um 45,3 % auf 71,6 Mio. EUR und damit auf 33 % des Gesamtumsatzes (Vorjahr 29 %) erhöhen können.

Im Segment Solar Key Components konnte der Umsatz um 56 % auf 52,4 Millionen Euro gesteigert werden. Die beiden Produktgruppen Solarglas und Photovoltaik-Befestigungssysteme seien derzeit nur durch die Produktionskapazität in ihrem Wachstum begrenzt. Daher sei bereits im abgelaufenen Jahr ein deutlicher Ausbau der Produktionskapazitäten begonnen worden.


Gesamtumsatz in einer Größenordnung von 540 Millionen Euro erwartet

Insgesamt geht das Unternehmen beim Konzernumsatz von einer Umsatzsteigerung auf 310 Millionen Euro (+ ca. 40 %) im Jahr 2008 aus. Von dieser Zielmarke seien derzeit aufgrund getätigter Umsätze, Auftragsbestände und Rahmenverträge rund zwei Drittel bereits heute sichtbar. Im Segment Solar Integrated Systems sei 2008 eine Umsatzsteigerung auf zirka 230 Millionen Euro geplant; im Segment Solar Key Components wird ein Umsatzwachstum um über 50 % von zirka 80 Millionen Euro erwartet. Umsatztreiber seien das anhaltende Nachfragewachstum sowie der Ausbau der Kapazitäten zur Produktion von Modulen und dem patentierten Antireflex-Solarglas.

Die Ergebniswerte sollen wie im Vorjahr auch künftig überproportional zum Umsatz steigen. Beim EBITDA wird für 2008 von einem Wert in Höhe von 22 Millionen Euro (+ ca. 45 %) gerechent, da sich die Margen insbesondere bei den Key Components weiterhin gut entwickelten. Die Ergebnissteigerungen sollen künftig auch bei EBIT und EPS besser sichtbar werden, da sich die IFRS 3-Abschreibungen von 8,6 Millionen Euro im Jahr 2007 auf 5,5 Millionen Euro im laufenden Jahr reduzieren. "Dementsprechend erwarten wir bei den unbereinigten Werten von EBIT und EPS Steigerungsraten von weit über 100 % gegenüber dem abgelaufenen Jahr", heißt es in der Pressemitteilung.

20.03.2008   Quelle: CENTROSOLAR GROUP AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Odersun AG legt Grundstein für zweite Solar-Fabrik

Grundsteinlegung mit Minister Tiefensee (rechts) und CEO Ramin Mokhtari (3. v. l.)
Grundsteinlegung mit Minister Tiefensee (rechts)
und CEO Ramin Mokhtari (3. v. l.)

Die Solarregion Brandenburg wächst weiter. Der Photovoltaik-Hersteller Odersun AG, Entwickler und Hersteller von Dünnschichtsolarzellen, -modulen und Anwendungen, legte am 19.03.2008 den Grundstein für den Bau seiner zweiten Solarfabrik "SunTwo" in Fürstenwalde/Spree unter Teilnahme von Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Staatssekretär Clemens Appel und internationalen Investoren aus den USA, Großbritannien, Frankreich und China. In der 30 Megawatt-Solarfabrik SunTwo sollen bis zu 150 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Produktion konzentriert sich auf die Herstellung von Standardmodulen für Solarparks und die Photovoltaik-Gebäudeintegration.  "Ostdeutschland hat das Potenzial, sich als Leitregion der Solarindustrie zu entwickeln. Mit der Schaffung solch wettbewerbsfähiger Arbeitsplätze erhält der wirtschaftliche Aufschwung in den neuen Ländern einen gewaltigen Schub", so Minister Tiefensee.




Separate Anlagen für die Zellproduktion sowie die Fabrikation der Module

Odersun will rund 50 Millionen Euro in den Bau von SunTwo investieren. Diese zweite Solarfabrik wird dabei in zwei separate Anlagen unterteilt, eine für die Zellproduktion sowie eine weitere für die Fabrikation der Module. Die Solarzellen-Fabrik wird sich aus sechs Fertigungslinien zusammensetzen, welche der ersten Produktionslinie, der SunOne, gleichen. SunOne war im April 2007 eröffnet worden, um das nötige Know-how für nachfolgende größere Produktionseinheiten zu gewinnen. Im vierten Quartal dieses Jahres soll in den Fabrikanlagen der SunTwo die Produktion anlaufen, indem die einzelnen Fertigungslinien nacheinander aufgebaut und eingefahren werden.


Staatssekretär Appel: Förderstrategie der Landesregierung wirkt

"Wir setzen unsere Wachstumsstrategie fort, in dem wir schrittweise die Produktion erweitern, um Risiken gering zu halten und so schnell wie möglich größere Kapazitäten aufzubauen”, sagt Ramin Lavae Mokhtari, Vorstandsvorsitzender der Odersun AG, Das Wachstum der Odersun AG werde durch eine Finanzierung in Höhe von 61 Millionen Euro (90 Millionen US-Dollar) ermöglicht. Darin enthalten seien 40 Millionen Euro aus einer zweiten Finanzierungsrunde mit internationalen Investoren sowie weitere 21 Millionen Euro Fördermittel. "Die neue Förderstrategie der Landesregierung erweist mit der heutigen Grundsteinlegung abermals ihre Wirksamkeit", betont Staatssekretär Clemens Appel.

20.03.2008   Quelle: Odersun AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Odersun AG,
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Erneuerbare Energien werden immer mehr zum Thema für Banken

Biomasse-Leitfaden für Kreditinstitute
Biomasse-Leitfaden für
Kreditinstitute

Die Spitzeninstitute des Sparkassen- und des Genossenschaftsverbunds sowie die Fachabteilungen größerer Privatbanken verzeichnen in den letzten Jahren eine stark zunehmende Zahl von Anfragen: Die Regionalinstitute beziehungsweise Filialen suchen dort nach Unterstützung für die Finanzierung von Erneuerbare-Energie-Vorhaben, berichtet die forseo GmbH (Freiburg) in einer Pressemitteilung. Ein neues Projekt soll Abhilfe schaffen. Da die Finanzierung von Projekten der erneuerbaren Energien eine vielschichtige Angelegenheit sei und nicht zum gängigen Repertoire mittelständischer Banken zähle, fehle es dort häufig an Fachwissen. Besonders Bioenergie- und Photovoltaik-Projekte seien für regionale Kreditinstitute ein interessantes Geschäftsfeld, da deren Größe meist überschaubar ist und die Projekte somit auch von kleineren Instituten finanziert werden könnten. In vielen Fällen mangle es allerdings an Expertise. "So landet bei uns auch schon mal ein Mitarbeiter einer Sparkasse oder Volksbank mit der Frage, an wen er sich wenden könne für eine Projektfinanzierung", so Thomas Lang, Projektmanager bei forseo. 

"Banking meets New Energy"

Aus dieser Erfahrung heraus hat forseo ein mehrjähriges Projekt ins Leben gerufen, um entsprechendes Finanzierungs-Know-how für erneuerbare Energien an Banken und Sparkassen zu transferieren. Das Projekt nennt sich "Banking meets New Energy". Gefördert wird es durch den "Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz" des regionalen Energieversorgers badenova. Wesentliche Bausteine des Projekts bilden Fachveranstaltungen sowie die Veröffentlichung von Finanzierungs-Leitfäden. Jüngstes Resultat dieses Projekts ist ein Handbuch sowie ein Fachseminar zur Finanzierung von Biomasseheizkraftwerken.


Biomasse-Leitfaden und Fachseminar zur Projektfinanzierung

Die Erstellung des "Biomasse-Leitfadens für Kreditinstitute" wurde vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg unterstützt. Wirtschaftsminister Pfister kommentiert: "Der Leitfaden bietet einen guten Einstieg, um bei Finanzierungs- und Investitionsfragen von Biomasseanlagen eine eigene Einschätzung vornehmen zu können." Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) orderte ein größeres Kontingent an Broschüren und stellte diese den Sparkassen zur Verfügung. "Wir registrieren bei den Sparkassen ein großes Interesse an den Erneuerbaren Energien", stellt Doris Schmidt fest, Mitarbeiterin der Abteilung Marktstrategie beim DSGV.

Ebenfalls im Rahmen des Projektes Banking meets New Energy findet am 17. April ein Fachseminar zur Projektfinanzierung von Biomasseheizkraftwerken in Freiburg statt. "Mit unserem Projekt wollen wir gerade diejenigen Kreditinstitute und Projektentwickler erreichen, für die die Finanzierung entsprechender Projekte noch kein Standardthema ist", meint Volker Krauth, Geschäftsführer von forseo.

20.03.2008   Quelle: forseo GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: forseo GmbH,
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Neues dena-Länderprofil Litauen erschienen

Die Länderprofile der dena bieten aktuelle Informationen über interessante Exportmärkte im Arbeitsfeld erneuerbare Energien. Kurz und prägnant werden ökonomische, politisch-rechtliche und geschäftliche Rahmenbedingungen für regenerative Energie-Technologien dargestellt, die als Basis für den ersten Markteinblick und Überblick dienen. Die Länderprofile biten zudem eine technologiespezifische Darstellung der Nutzungsmöglichkeiten für Erneuerbare Energien (Potenziale, Förderprogramme etc.) In der 6. Kalenderwoche 2008 ist das Länderprofil Litauen erschienen. 

Wachstumsstärkste Region Europas - Energieversorgung stellt das Land vor große Herausforderungen

Litauen - seit 2004 Mitglied der EU - befindet sich auf Wachstumskurs und stellt derzeit zusammen mit seinen baltischen Nachbarn die stärkste Wachstumsregion Europas dar. Das Bruttoinlandsprodukt lag 2006 bei 23,6 Milliarden Euro und hat sich innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt. Im Hinblick auf die Energieversorgung steht das Land vor großen Herausforderungen. Zurzeit konzentriert sich der Großteil der landeseigenen Stromerzeugung auf das einzige Kernkraftwerk alter Bauart "Ignalina". Im Rahmen des EU-Beitritts hat sich Litauen zu dessen Abschaltung bis 2009 verpflichtet. Anfang 2006 beschloss Litauen gemeinsam mit Estland und Lettland den Bau eines baltischen Kernkraftwerks, das bereits 2015 an das Netz gehen könnte. Ein Relikt aus der früheren Zugehörigkeit zur UdSSR ist die nach Osten orientierte Struktur der Energieversorgung. Litauen verfügt nur über geringe heimische Primärenergieressourcen. Daraus resultiert die bis heute verbleibende starke Abhängigkeit von Energielieferungen - insbesondere Erdöl, Erdgas und Kernbrennstoff Uran - aus Russland. Zur Verringerung dieser Abhängigkeit sollen bestehende konventionelle Kraftwerke modernisiert werden.


EE-Anteil am Energieverbrauch von 12 % bis 2010 beschlossen

Im Rahmen des EU-Beitritts hat sich Litauen verpflichtet, bis 2010 sieben Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien (EE) zu erzeugen. Auf nationaler Ebene wurde ein EE-Anteil am gesamten Energieverbrauch von 12 % bis 2010 beschlossen (2005 waren es 9 %). Bis 2025 soll dieser Anteil auf mindestens 20 % steigen. Den größten Beitrag können dabei neben Brennholz und Holzabfällen vor allem Biokraftstoffe und Stroh liefern, wohingegen für die Windenergie die größten Zuwachsraten prognostiziert werden. Während in diesen Bereichen bereits eine relativ gut ausgebaute Branchenstruktur besteht, existiert diese für die Solarenergie und Geothermie noch nicht. Hier befinden sich fast alle Anwendungen in der Demonstrationsphase. Das Hauptanreizinstrument zur Förderung Erneuerbarer Energien ist die Einspeisevergütung, die im Rahmen des Energie-Gesetzes vom 16.Mai 2002 für Strom aus Wasserkraft, Windkraft und Biomasse feste, garantierte Abnahmepreise definiert. Das Länderprofil LITAUEN umfasst 90 Seiten und kann über die Internetseiten der Exportinitiative heruntergeladen werden zum Preis von 40,00 Euro.

Weitere Informationen: www.exportinitiative.de

20.03.2008   Quelle: dena   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Energiebetriebene Produkte-Gesetz (EBPG): ein Baustein zum Klimaschutz

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) koordiniert die Umsetzung der europäischen Ökodesign-Richtlinie in Deutschland und verbindet politische Ziele mit technisch und wirtschaftlich Machbarem. Energiebetriebenen Produkte muss zur Nutzung Energie in Form von Elektrizität, fossilen Treibstoffen oder erneuerbaren Energiequellen zugeführt werden. Dies gilt für alle Phasen des Lebenszyklus eines Produkts, also für Produktion, Gebrauch und als Abfall. Ziel des Energiebetriebene Produkte-Gesetzes ist, Hersteller und Verbraucher bezüglich Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit zu sensibilisieren. Das EBPG sei somit auch ein Baustein zum Klimaschutz, betont die BAM. "Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit werden in einer Marktwirtschaft am effizientesten verbessert, wenn sie sich im fairen Wettbewerb durchsetzen. Das EBPG und die zugrunde liegende Europäische Ökodesign-Richtlinie schaffen dafür europaweit die Voraussetzung", so Prof. Dr. Manfred Hennecke, Präsident der BAM.  Die BAM erhält eine wichtige neue Aufgabe: sie ist nach dem Gesetz beauftragte Stelle. Als Schnittstelle zwischen EU-Kommission, Bundesregierung und betroffenen Herstellern und Verbänden koordiniert sie die Umsetzung dieser Europäischen Richtlinie (2005/32/EG) in deutsches Recht. Verbunden mit ihrer neuen Aufgabe entsendet die BAM einen Experten, der die Bundesregierung in dem von der EU eingerichteten Konsultationsforum vertritt. Hier werden die Mitgliedsstaaten und betroffenen Verbände zu den geplanten Ökodesign- Anforderungen gehört. Nach Beratungen in diesem Forum werden konkrete Durchführungsmaßnahmen von der EU erlassen, mit denen Anforderungen an die Gestaltung und insbesondere an den Energieverbrauch bei der Nutzung der Produkte festgelegt werden.

Zur Vorbereitung der deutschen Position für das Konsultationsforum beruft die BAM einen Beraterkreis aus Vertretern der Wirtschaft, der Umwelt- und Verbraucherverbände und der beteiligten Ministerien sowie unabhängigen Fachleuten ein. Gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) und der deutschen Energieagentur (dena) erarbeitet die BAM die deutschen Stellungnahmen zu geplanten Durchführungsmaßnahmen und leitet diese über das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) an die Europäische Kommission weiter.


Informationen über Ökodesign-Anforderungen im Internet

Die BAM informiert die Öffentlichkeit über die aktuellen Entwicklungen der Ökodesign-Anforderungen. Zielgruppe sind vor allem kleine Unternehmen, die keine eigene Vertretung in Brüssel unterhalten. Weitere Informationen finden unter http://www.ebpg.bam.de.

20.03.2008   Quelle: BAM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BAM,
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Greenpeace: Vattenfall soll Blockade gegen den Klimaschutz aufgeben

Aus Protest gegen die von Vattenfall geplanten Kohlekraftwerke haben etwa 30 Aktivisten von Greenpeace am 19.03.2008 vor der Zentrale des Energiekonzerns in Hamburg einen fünf Meter hohen und eine Tonne schweren Dinosaurier aus rostigem Stahl befestigt. Zudem häuften die Umweltschützer drei Tonnen Kohlebrocken auf und forderten auf Transparenten "Schluss mit der Dinosauriertechnik. Kein Kohlekraftwerk Moorburg". Wegen seines hohen CO2-Ausstosses ist das geplante Steinkohlekraftwerk in Hamburg Moorburg ein Streitpunkt in den derzeitigen Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und Grün-Alternativer Liste. Vattenfall will das Projekt weiterhin durchsetzen. "Vattenfall muss endlich erkennen, dass der Klimaschutz keine überdimensionierten Kohlekraftwerke mehr zulässt. Die Zeiten für Klimakiller sind vorbei", sagt Energieexperte Karsten Smid von Greenpeace. "Moorburg muss zum Signal werden, endlich massiv in alternative Energiekonzepte zu investieren", fordert Smid.  Eine realistische Alternative zum Kohlekraftwerk Moorburg ist laut Greenpeace ein Gaskraftwerk mit einer Leistung von 800 Megawatt und mit effizienter Kraft-Wärme-Kopplung. Zwar sei Lars Göran Josefsson, der Vorstandsvorsitzende von Vattenfall, Klimaschutzberater der Bundeskanzlerin. Doch er habe bisher kein schlüssiges Unternehmenskonzept für einen nachhaltigen Klimaschutz präsentieren können, stellt Greenpeace fest. "Frau Merkel hat in Josefsson einen Berater, der sich mehr für die klimafeindliche Kohle als für den Klimaschutz einsetzt", kommentiert Smid.

Die Kohlekraftwerke des Unternehmens gehören laut Greenpeace zu den größten Kohlendioxid-Quellen in Deutschland. Vattenfall wolle weitere 3,5 Milliarden Euro in die Kohletechnik investieren. Die drei geplanten Kohlekraftwerke in Hamburg, im sächsischen Boxberg und in Berlin werden nach Angeben der Umweltschutzorganisation pro Jahr 18,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid zusätzlich ausstoßen. Das sei mehr als der Staat Tunesien mit 10 Millionen Einwohnern an Treibhausgasen jährlich emittiere.


Erneuerbare Energien, Energieeinsparung und Effizienz nach "Plan B"

In seinem Energiekonzept "Klimaschutz: Plan B" kommt Greenpeace zu dem Ergebnis, dass in Deutschland Energieeinsparung, Effizienz und der Ausbau der erneuerbaren Energien der Schlüssel zum Klimaschutz sind. Bis 2020 kann demnach der Anteil der erneuerbaren Energien zur Deckung des Gesamtenergiebedarfs verdreifacht werden. Dazu müsste der Staat Offshore-Windparks stärker fördern. Auch der Anteil von Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromerzeugung könne und müsse sich bis 2020 verdreifachen. "Konzepte für die Energieversorgung der Zukunft liegen auf dem Tisch. Keiner sollte jetzt noch Zeit vergeuden mit Rückzugsgefechten für Kohle und Atom", erklärt Smid.

19.03.2008   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Q-Cells und Singulus entwickeln neuartige Anlage zur Beschichtung von Solarzellen

Singulus-Zentrale in Kahl am Main
Singulus-Zentrale in Kahl am Main

Das Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells AG aus Bitterfeld-Wolfen und die Singulus Technologies AG aus Kahl/Main haben vereinbart, gemeinsam eine neuartige Anlage zur Beschichtung von Solarzellen mit Antireflektionsstrukturen zu entwickeln. Das Ziel der exklusiven Kooperation ist, das spezifische Know-how des weltgrößten Solarzellenherstellers, Q-Cells, und des Spezialisten für Beschichtungstechnologie, Singulus, zu nutzen, um eine Technologie zu entwickeln, die hinsichtlich Beschichtungsqualität und Kosteneffizienz den bisherigen Anlagen überlegen ist. Erreicht werden soll das durch die Anwendung des aus der DVD-Fertigung bekannten Vakuum-Beschichtungsverfahrens. Durch eine besonders hohe Schichtqualität der Antireflexschicht soll die Energieausbeute der fertigen Zellen erhöht werden. Q-Cells erwartet von der Neuentwicklung vor allem eine Senkung der Prozesskosten im Vergleich zum gegenwärtigen Stand der Technik.  Die Q-Cells AG will das Anlagendesign als exklusiver Entwicklungspartner von Singulus entscheidend mitgestalten. So sei gesichert, dass die neue Anlage den Bedürfnissen der Solarzellenproduktion optimal angepasst ist, und in der Entwicklung insbesondere das Ziel der Kostensenkung im Produktionsprozess verfolgt wird, heißt es in der Pressemitteilung der Q-Cells AG. Q-Cells wird die neue Anlage als "launching customer" in bestehenden und neuen Produktionslinien als erstes Unternehmen einsetzen.


Deutliche Reduktion der Photovoltaik-Produktionskosten angestrebt

Diesen Vorteil will Q-Cells nutzen, um Prozesse zu entwickeln, die über den anfänglichen Stand der Photovoltaik-Technik hinausgehen. "Dieses Projekt stellt einen wichtigen Meilenstein in unserer engen Zusammenarbeit mit Anlagenherstellern dar", so Dr. Florian Holzapfel, Technologievorstand/CTO der Q-Cells AG. "Um dem großen Ziel der PV-Industrie näher zu kommen, Solarstrom wettbewerbsfähig zu machen, ist eine deutliche Reduktion der Produktionskosten unabdingbar. Dies wird nur dann gelingen, wenn Zellentwickler mit ihrem Prozess-Know-how eng mit Equipmentherstellern zusammenarbeiten, um weiterentwickelte Produktionsprozesse aus der Forschung und Entwicklung in die Produktion zu übertragen", betont Holzapfel. Stefan A. Baustert, Vorstandsvorsitzender der Singulus Technologies AG, ergänzt: "Mit der kontinuierlichen Erhöhung der Taktfrequenz und Produktionsausbeute haben Singulus-Anlagen eine kostengünstige Massenfertigung von CDs und DVDs ermöglicht. Jetzt wollen wir unser Automatisierungs- und Beschichtungs-Know-how auf die Solarzellenfertigung anwenden."

19.03.2008   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Singulus Technologies AG,
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EEG: Verbände fordern Verbesserungen für Windenergie an Land

Verbände fordern höhere Vergütung für Windenergie an Land.
Verbände fordern höhere Vergütung
für Windenergie an Land.

Die Kostenentwicklung von Rohstoffen wie Stahl und Kupfer mache eine Anpassung der Vergütung für Strom aus Windparks an Land dringend erforderlich, so die Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) und der Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) in einem gemeinsam vorgelegten Positionspapier zum EEG-Gesetzentwurf der Bundesregierung. Ohne Anpassung könnte die Entwicklung von Windparks an Land in Deutschland aufgrund der starken Kostensteigerung in wenigen Jahren unwirtschaftlich werden, wenn gleichzeitig die Vergütung für Windstrom jährlich gesenkt wird. Wichtigste Forderung der Verbände ist daher die Anhebung der Anfangsvergütung für Windstrom auf 9,5 Cent pro Kilowattstunde (kWh), um die extreme Steigerung der Rohstoffpreise der vergangenen Jahre auszugleichen. Weiterhin fordern WAB und WVW, die jährliche Senkung der Vergütung (Degression) für die nächsten Jahre auszusetzen. 
Bau neuer Windparks an Land könnte 2010 weitgehend unwirtschaftlich werden

Im Juni 2007 sei das im Auftrag der Bundesregierung vorgelegte "Fachgutachten Windenergie" bereits zu ähnlichen Ergebnissen gekommen, betonen die Verbände. Das Gutachten belege, dass bei weiterhin hohen Rohstoffkosten und einer jährlichen Senkung der Vergütung, der Bau von neuen Windparks bereits im Jahr 2010 in Deutschland weitgehend unwirtschaftlich werde. Sogar modernste Anlagentechnik mit einer Nabenhöhe von mehr als 100 Metern, könnte nur direkt an der Küste und an sehr wenigen exponierten Standorten in den Mittelgebirgen wirtschaftlich betrieben werden. Damit werde die ambitionierte Zielsetzung der Bundesregierung für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland gefährdet, so WVW und WAB. Bei der derzeit diskutierten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sei eine Korrektur dieser Situation dringend erforderlich.


Kosten für Windprojekte durch höhere Preise für Stahl und Kupfer um etwa sieben Prozent gestiegen

Jan Rispens, Geschäftsführer WAB, fasst die Lage zusammen: "Die Anpassung der Windstromvergütung ist dringend notwendig, da Windparks an Land bis 2020 den Löwenteil am Ausbau der erneuerbaren Energien leisten müssen." Erklärtes Ziel der Bundesregierung sei, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung von heute 14,3 auf 25 bis 30 Prozent in 2020 zu verdoppeln. "Ohne weiteren erfolgreichen Ausbau der Windenergie an Land, ist dieses Ziel nicht zu erreichen", so Rispens weiter. Dr. Wolfgang von Geldern, Vorsitzender des WVW ergänzt: "Zwischen 2003 und Anfang 2007 sind die Kosten für Windprojekte durch die höheren Preise für Stahl und Kupfer um etwa sieben Prozent gestiegen, im gleichen Zeitraum ist die Vergütung um knapp zehn Prozent gesunken - dies kann durch Effizienzverbesserungen der Anlagen nicht länger ausgeglichen werden. Der Ausbau der Windenergie an Land droht in dieser Kostenklemme zum Stillstand zu kommen." Der WVW habe zu dieser Marktanalyse eine umfangreiche Befragung seiner Mitglieder durchgeführt.

Die Verbände fordern insgesamt fünf Maßnahmen, um sicherzustellen, dass den Windparks an Land beim Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2020 weiterhin eine Vorreiterrolle zukommt:

1. Für Windenergie an Land soll die Anfangsvergütung auf 9,5 Cent pro kWh erhöht werden. Die Basisvergütung soll im gleichen Maßstab angepasst werden.

2. Für Windenergievergütung an Land soll die jährliche Degression der Vergütung bis zur nächsten Novellierung (turnusgemäß in vier Jahren) ausgesetzt werden.

3. Für das Repowering von Windparks (Ersatz alter durch neue Anlagen) soll ein Bonus von 0,5 Cent pro kWh für neue Windenergieanlagen gewährt werden, wenn die Anlagen im neuen Windpark mindestens die zweifache Strommenge erzeugen als die ersetzten Anlagen.

4. Windenergie soll laut WVW und WAB auch optional außerhalb des EEG auf dem Strommarkt gehandelt werden. Die Vermarktung soll mit einem Vorlauf von weniger als einem Monat anzumelden sein.

5. Das neue Gesetz einschließlich der Vergütungsregelung sollte zum 1. Juli 2008 in Kraft treten, um Projektverschiebungen und eine Marktverunsicherung zu vermeiden.

Eine ausführliche Begründung dieser fünf Forderungen enthält das gemeinsame Positionspapier der Organisationen zum EEG-Gesetzesentwurf vom März 2008, das als Download verfügbar ist.
unter http://www.windenergie-agentur.de und http://www.wvwindkraft.de

19.03.2008   Quelle: Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V.; Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V.,
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Solar Millennium AG: Technologietochter Flagsol erstellt Studie für Parabolrinnen-Solaranlage zur Ölförderung im Oman

Parabolrinnenkollektoren sollen künftig Dampf zur Ölförderung erzeugen
Parabolrinnenkollektoren sollen künftig
Dampf zur Ölförderung erzeugen

Die Flagsol GmbH (Köln), ein Technologieunternehmen der Solar Millennium AG (Erlangen), hat den Auftrag zu einer Machbarkeitsstudie für eine Parabolrinnen-Anlage im Sultanat Oman erhalten, berichtet Solar Millennium in einer Pressemitteilung. Ziel der Studie ist, den Einsatz konzentrierender solarthermischer Systeme für die Dampferzeugung bei der Erdölförderung im Oman zu untersuchen. Um die Erdölförderung zu erweitern, wird heißer Dampf unter hohem Druck in die Lagerstätte injiziert. Auf diese Weise kann die Lagerstätte besser genutzt und der Entölungsgrad deutlich erhöht werden. Die Nutzung der Solarenergie zur Dampferzeugung ist eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zur herkömmlichen Dampfproduktion. Klimaschädliche Emissionen und der Einsatz fossiler Rohstoffe werden deutlich reduziert.  Bei der herkömmlichen Nutzung von Erdölfeldern durch natürlichen Druck oder Verpumpung an die Oberfläche kann ein Großteil der Rohstoffe aus einer Lagerstätte aufgrund der natürlichen Beschränkung der Fließeigenschaften nicht gefördert werden. Die Zuführung von Dampf unter hohem Druck erhöht die Nutzungsrate eines Ölfeldes oft um ein Mehrfaches. Durch die Erwärmung wird eine bessere Fließfähigkeit und somit Mobilität des Erdöls erreicht.



Große Marktpotenziale für die Parabolrinnen-Technologie

Einige Ölfelder können wegen der Viskosität des Öls nur durch Einspritzung von Dampf vor Ort und anderer neu entwickelter Fördertechnologien genutzt werden. Aufgrund des hohen Preisniveaus für Öl und der weltweiten Marktdynamik sei damit zu rechnen, dass diese Technologie zur intensiveren Nutzung der Ölfelder in vielen bekannten und auch schon teilgenutzten Lagerstätten verstärkt zum Einsatz kommen wird, betont Solar Millennium. Dr. Thomas Thaufelder, Geschäftsführer von Flagsol, sieht große Marktpotenziale für die Parabolrinnen-Technologie: "Parabolrinnen sind optimal dafür geeignet, heißen Dampf bereitzustellen. Durch die umweltfreundliche Dampferzeugung mittels Solarenergie wird der Einsatz fossiler Rohstoffe reduziert. Neben der Erzeugung von Solarstrom stellt die Erzeugung von Dampf und Prozesswärme für die Industrie ein weiteres interessantes Anwendungsfeld der Parabolrinne dar."

Flagsol entwickelt die Parabolrinnen-Kollektoren ständig weiter, um die Effizienz zu erhöhen und das Marktportfolio zu erweitern. So arbeitet Flagsol in Kooperation mit namhaften Forschungsinstituten und industriellen Partnern an der Direktverdampfung. Dabei soll künftig nicht mehr eine Wärmeträgerflüssigkeit in den Absorberrohren der Kollektoren erhitzt, sondern direkt Wasser verdampft werden. Durch Einsatz neu entwickelter thermischer Speicher kann Dampf konstant und planbar bereitgestellt werden.

19.03.2008   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau baut Aktivität im Dünnschicht-Solarmarkt aus

Gründer der Roth & Rau AG: Dr. Dietmar Roth, Dr. Bernd Rau, Dr. Silvia Roth (v.l.n.r.).
Gründer der Roth & Rau AG:
Dr. Dietmar Roth, Dr. Bernd Rau,
Dr. Silvia Roth (v.l.n.r.).

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat einen Folgeauftrag über die Lieferung von vier Produktionsanlagen für die Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bereits im vergangenen Jahr hatte Roth & Rau eine Pilotanlage für die Herstellung von so genannten CIS-Solarzellen auf Folie an den Auftraggeber geliefert. "Mit diesem strategisch wichtigen Nachfolgeauftrag können wir unsere Kompetenz und Position im stark wachsenden Dünnschichtsolarmarkt ausbauen. Wir sehen darin eine Bestätigung unserer Anstrengungen im Bereich der Dünnschichttechnologie, die wir in Zukunft noch verstärken wollen", kommentiert Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG. Derzeit nehme Roth & Rau vor allem als Anbieter von Antireflexbeschichtungsanlagen und vollautomatisierten Turnkey-Produktionslinien für die Fertigung kristalliner Silizium-Solarzellen eine international führende Marktposition ein, betont das Unternehmen.  Im Geschäftsfeld Dünnschicht-Photovoltaik liefere Roth & Rau außerdem seit 2006 die Anlagenplattform für die gemeinsam mit dem Kooperationspartner OC Oerlikon Balzers AG entwickelte Anlage TCO 1200 an Oerlikon Solar.



Tochtergesellschaft bündelt Dünnschicht-Aktivität

Dieses Geschäft habe sich in der jüngsten Vergangenheit ebenfalls erfreulich entwickelt und zu hohen Auftragseingängen geführt. Bereits im Februar 2008 erfolgte die Gründung der Roth & Rau Dünnschicht Solar GmbH mit Sitz in Hohenstein-Ernstthal. In der Tochtergesellschaft soll künftig die Aktivität von Roth & Rau im Geschäftsfeld Dünnschicht gebündelt werden. "Durch diese Maßnahme tragen wir der zunehmenden Bedeutung der Dünnschichttechnologie für die Strategie von Roth & Rau Rechnung und schaffen zudem die Grundlage für mögliche Akquisitionen zur Kapazitätserweiterung in diesem Bereich", ergänzt Finanzvorstand Carsten Bovenschen.

19.03.2008   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Roth & Rau AG,
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SYSTAIC setzt Maßstäbe für das Energiedesign der Zukunft

Solar-Haus von Abid Öner (Entwurf)
Solar-Haus von Abid Öner (Entwurf)

Mit dem Preis "Ausgewählter Ort 2008" wurde das ENERGIEDESIGN-CENTER (EDC) der systaic Deutschland GmbH im Rahmen der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung im Art Center Berlin würdigten Uwe Schwichtenberg (Global Banking der Deutschen Bank Berlin), Wolfgang Nübold (Leiter Kommunikation der Marketing für Deutschland GmbH) und Dr. Tillman Prinz (Bundesgeschäftsführer der Bundesarchitektenkammer e.V.) in ihren Festreden die innovative Leistung des SYSTAIC-Energiedachs.  "Das SYSTAIC-Energiedach fügt sich perfekt in die Architektur des Hauses ein und zeichnet sich durch seine hohe Energieeffizienz aus. Mit dem ENERGIEDESIGN-CENTER der SYSTAIC ist unter der Leitung von Andreas Jessel zusätzlich in bemerkenswerter Art und Weise ein Ort umfassender Beratung geschaffen worden. Damit setzt SYSTAIC neue Impulse für solares Bauen und treibt die Branche vorbildlich voran", kommentiert Uwe Schwichtenberg die Preisvergabe.



Workshop und Wettbewerb zum "Solarenergiehaus der Zukunft"

Damit dies auch künftig so bleibt, hat SYSTAIC im Kontext dieser Auszeichnung vom 4. - 12. März unter der Leitung von Prof. Robert Demel (Professor der TFH Berlin und freier Architekt) einen Workshop und Wettbewerb zum Thema "Das Solarenergiehaus der Zukunft" veranstaltet. Die daraus entstandenen Konzepte und Entwürfe der teilnehmenden Architekturstudenten aus ganz Deutschland seien beeindruckend und ausgesprochen kreativ gewesen, heißt es in der Pressemitteilung. "Die Qualität der Ausarbeitung hat uns überrascht. Wir haben es uns wirklich nicht leicht gemacht, die drei Sieger zu ermitteln“, sagte Cem Arat, Architekt und Vorsitzender der Jury. Mehr als einen Tag lang haben Cem Arat, (asp Architekten Stuttgart), Christine Fritzenwallner (Redakteurin db Deutsche Bauzeitung) und Christoph Knickel (Architekt und Leiter der SYSTAIC Planungsabteilung) über den Entwürfen gesessen und anhand von Auswahlkriterien wie zum Beispiel Nachhaltigkeit, innovative Raumkonzepte und Einbindung aktiver Solarenergienutzung, die Ergebnisse bewertet.


Architektur-Studierende aus Berlin und München siegen im Solar-Wettbewerb

Abid Öner (Architekturstudent im 3. Semester) belegte den 3. Platz. "Licht ist einer der wichtigsten Faktoren um Räume zu gestalten. Solarenergie bedeutet Licht und ist die Zukunft im Bauwesen. Dies hat für mich den Anreiz geschaffen am SYSTAIC-Workshop und Wettbewerb teilzunehmen", so der junge Berliner. Viktor Filimonow (Architekturstudent, 8. Semester) ist sogar von München aus angereist und belegte gleich einen 2. Platz in der Hauptstadt. "Der Beruf des Architekten bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Ökologisches Bauen ist heutzutage unumgänglich. Ich leiste als Architekt meinen Beitrag dazu und gebe diesen an die Gesellschaft weiter", so der Architekturstudent.

Genauso viel Anklang fand der Entwurf von Maria Bettin (Architekturstudentin, 11. Semester), der deshalb ebenfalls mit einem 2. Platz - ein erster Preis wurde nicht vergeben - von der Jury ausgezeichnet wurde. "Sie hat innerhalb nur einer Woche ein Konzept erarbeitet, dass so gut wie fertig ist und mit dem sie gleich einen Bauantrag stellen könnte", lobt Cem Arat. "Der Neubau bietet einen großen Spielraum. Besonders gereizt hat mich die Verbindung von ökologischer Bauweise mit dem Energiethema im städtischen Kontext", beschreibt Maria Bettin das Motiv für ihre Teilnahme. "Es sollten viel häufiger solche Workshops und Wettbewerbe stattfinden. Ich habe in nur einer Woche so viel gelernt und hätte niemals gedacht, dass ich in so kurzer Zeit so produktiv sein kann. Das Preisgeld sehe ich als eine Art Stipendium an, um meine weitere Ausbildung als Architektin voranzutreiben."
Die im Wettbewerb entstandenen Konzepte und Entwürfe zum "Solarenergiehaus der Zukunft" sind zu sehen auf der Internetseite von SYSTAIC unter   Franz-Georg Elpers, Pressesprecher der DBU, hält die Kritik des Fachverbandes an der DBU-Kampagne für nicht gerechtgertigt, die nach einer Pilotphase in zwei Regionen ab April bundesweit starten soll. "Mit Unterstützung übrigens des Bundesverbandes Heizung Klima Sanitär, des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen und des Deutschen Energieberater-Netzwerks", betont Elpers.



Energie-Check als Vorstufe der qualifizierten Energieberatung

Der DBU gehe es nicht darum, durch den Energie-Check ausführlich zu beraten und damit qualifizierten Energieberatern Konkurrenz zu machen. Er sei vielmehr das Herzstück der auf fünf Jahre angelegten Initiative zur energetischen Gebäudesanierung und werde von geschulten Handwerkern kostenlos bei Ein- und Zweifamilienhausbesitzern durchgeführt. So sollten mehr Eigentümer zur energetischen Sanierung ihrer Immobilien motiviert und über die ersten Schritte informiert werden. Genau da liege zurzeit das entscheidende Problem. Die schon heute über 1.800 Handwerker, die Schulungen absolviert und so als Kooperationspartner aktiv werden sollen, könnten über die Erstansprache die so wichtige erste Hürde auf dem Weg zu einer energetischen Immobiliensanierung zu überspringen helfen. Im weiteren Verlauf sei selbstverständlich ein Einschalten qualifizierter Energieberater unerlässlich.


Elpers: Energieverschwendung konsequent eindämmen

Bundesweit will die DBU mit mindestens 20.000 Handwerksbetrieben zusammenarbeiten, so Elpers. Er schätzt, dass am Ende mit Hilfe der Erstansprache Investitionen in Höhe von mindestens einer Milliarde Euro angestoßen und etwa 675.000 Tonnen klimaschädigendes Kohlendioxid eingespart werden können. Elpers: "Gerade vor dem Hintergrund des drohenden Klimawandels müssen konsequent alle Bemühungen unternommen werden, eine Verschwendung von Energie einzudämmen." Seien doch von den rund 15 Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland etwa zwölf Millionen vor 1984 gebaut worden und zu großen Teilen sanierungsbedürftig. Und wenn deren Besitzer nicht animiert würden zu handeln, passiere viel zu wenig. Elpers: "Schon heute verbraucht eine Durchschnittsfamilie knapp 80 Prozent ihrer Energie im Haushalt fürs Heizen. Privathäuser verbrauchen sogar mehr Energie als die Industrie hierzulande. Das müssen wir ändern." Dabei sei die Kampagne auch ein riesiges Potenzial für qualifizierte Energieberater, was sich ja auch in der Beteiligung des Bundesverbandes Heizung Klima Sanitär als Dachverband auch des nordrhein-westfälischen Fachverbandes manifestiere.

17.03.2008   Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fachverband SHK NRW: Energie-Check ersetzt nicht den Energie-Berater

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert einen kostenlosen Energie-Check für Handwerker, der Fachverband Sanitär Heizung Klima NRW spricht sich gegen eine "Turbo-Beratung" aus. "Nach den Vorstellungen der DBU sollen annähernd sämtliche Anbieter handwerklicher Leistungen mit einem 4-Stunden-Seminar in die Lage versetzt werden, ihre Kunden zu einer energetischen Haussanierung zu motivieren", so der SHK-Fachverband NRW in einer Pressemitteilung. Für den Handwerker sei dies eine Chance auf neue Aufträge, für die Umwelt scheinbar ein Gewinn, denn moderne Häuser könnten Energie sparen. Den guten Absichten der Kampagne stehe der Fachverband aber kritisch gegenüber, heißt es in der Pressemitteilung. Hans-Peter Sproten, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Sanitär Heizung Klima NRW warnt: "So wird die qualifizierte Energieberatung verwässert. Der von der Stiftung propagierte Energie-Check ist nicht gleichzusetzen mit der Beratungsleistung eines zertifizierten Energieberaters. Die Begrifflichkeiten verschwimmen und verunsichern die Verbraucher. Die tatsächlichen Einsparpotenziale werden vermutlich nicht genutzt". 

"Wir wollen keine 15-Minuten-Berater"

"Bereits eine 15-minütige Anstoßberatung erfordert Fachkenntnisse, die in einer vierstündigen Schulung vor allem von Fachfremden keinesfalls erbracht werden können" so Sproten. Seit elf Jahren bilde der Fachverband in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Umwelt und Energie der Handwerkskammer Düsseldorf in einem Fernlehrgang Energieberater aus. Die Fortbildung dauert sieben Monate, umfasse zirka 260 Unterrichtseinheiten und eine Abschlussprüfung. Erst dann seien Meister, Techniker und Ingenieure durch diesen Lehrgang als Energieberater zertifiziert, dürften Energieausweise für Wohngebäude ausstellen und können Hausbesitzern eine gewerkeübergreifende Beratung bieten.


"Beratung mit Blick über den Tellerrand"

"Wir empfehlen unseren Betrieben die Fortbildung zum Energieberater, wenn sie ernsthaft in das Beratungsgeschäft der energetischen Gebäudesanierung einsteigen wollen. Ich bin davon überzeugt, dass nur der intensiv geschulte Handwerker seinen Kunden zu helfen vermag", so Sproten weiter.

Informationen zum Fernlehrgang Energieberater im Sanitär-Heizung-Klima Handwerk: http://www.hwk-duesseldorf.de/uzh/seminare/feshk.html;
http://www.fvshk-nrw.de

17.03.2008   Quelle: Fachverband Sanitär Heizung Klima NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Pepyn R. Dinandt scheidet aus dem Vorstand des Solar-Unternehmens Conergy aus

Der Aufsichtsrat der Conergy AG hat sich mit dem Vorstandsmitglied Pepyn R. Dinandt auf die Auflösung seines Vertrags zum 30. April 2008 verständigt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Beendigung seines Vorstandsmandats erfolge auf eigenen Wunsch; Pepyn Dinandt sei mit sofortiger Wirkung freigestellt. Dinandt hatte Mitte November 2007 die Aufgabe des Chief Operating Officers (COO) übernommen und gemeinsam vor allem mit Vorstandschef Dieter Ammer und dem ebenfalls im November bestellten Finanzvorstand Dr. Jörg Spiekerkötter die Reorganisation des Unternehmens auf den Weg gebracht. Seine Aufgabe werde künftig von Dieter Ammer übernommen, dessen Delegation vom Aufsichtsrat zum Vorstandsvorsitzenden durch den Aufsichtsrat vorgestern um bis zu sechs Monate verlängert worden sei.  Den Vorstand bilden weiterhin Dieter Ammer (Vorsitzender), Dr. Jörg Spiekerkötter (CFO), Nikolaus Krane (Projects) und Philip von Schmeling (Sales & Systems).


Restrukturierung zeigt erste Erfolge

Anfang November 2007 hatte Conergy ein Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem das Unternehmen eine verbesserte Profitabilität erreichen will. Nach den ersten vier Monaten der Umsetzung seien inzwischen Erfolge erreicht worden berichtet das Unternehmen. Ein von zwei renommierten Beratungsgesellschaften eingerichtetes "Measure Control Office" habe Anfang 2008 etwa 200 Maßnahmen mit einem Ergebniseffekt von rund 170 Millionen Euro definiert und begleite sowie überwache im Detail deren Umsetzung.


Fokussierung auf das Kerngeschäft; Rückzug aus den Niederlanden und Südafrika

Conergy hat seine Thermie-Aktivitäten in Belgien, den Niederlanden und Österreich verkauft. Weitere Verkäufe seien eingeleitet. Eine Vielzahl potentieller Käufern habe Interesse bekundet. Der Ausbau der Führungspositionen in den eigenverantwortlichen Sparten sei abgeschlossen; alle wichtigen Stellen sind laut Conergy mit erfahrenen und zum großen Teil neuen Köpfen besetzt. Auch innerhalb des Kerngeschäfts Photovoltaik habe Conergy Maßnahmen ergriffen, um die Ertragskraft zu steigern, heißt es in der Pressemitteilung. So habe der Solar-Konzern zum Beispiel Zahlungsziele bei Lieferanten vereinheitlicht und optimiert, seine Niederlassungen in den Kernländern konsolidiert und das Produktportfolio bereinigt. Darüber hinaus will sich das Unternehmen aus einer Reihe nicht profitabler Länder zurückziehen. In den Niederlanden und Südafrika sei dies bereits umgesetzt.

17.03.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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KACO eröffnet in Südkorea Forschungs- und Entwicklungszentrum für Photovoltaik-Wechselrichter

Solarelektronik-Spezialist Dr. Paul Kim
Solarelektronik-Spezialist Dr. Paul Kim

Die KACO GERÄTETECHNIK GmbH (Neckarsulm )hat in Südkorea ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum eröffnet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Als Geschäftsführer konnte das KACO Paul Kim gewinnen. Der renommierte Experte für Leistungselektronik arbeite derzeit mit einem siebenköpfigen Team aus Software- und Hardwareentwicklern an einem neuen Zentralwechselrichter. KACO Solar Korea ist neben Kassel bereits der zweite Entwicklungsstandort des Neckarsulmer Wechselrichterherstellers. Damit unterstreiche KACO seinen Anspruch, auch künftig die technologisch innovativsten Geräte anzubieten, heißt es in der Pressemitteilung.  Paul Kim ist Doktor der Elektrotechnik. Die meiste Zeit seiner beruflichen Laufbahn arbeitete der 47-jährige bei großen Unternehmen wie Hyosung oder Hyundai in der Forschung und Entwicklung. Sieben Jahre lang war er Entwicklungsleiter bei der Energy Technologies Incorporation. Zuletzt übte er eine Lehrtätigkeit für Hybridantriebssysteme an der Hanyang Universität in Seoul aus. Seine langjährigen Erfahrungen mit Systemen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) prädestinieren Kim für die Entwicklungsarbeit bei KACO, betont das Unternehmen. Die Topologie der in USV-Systemen verwendeten Wechselrichter sei nahezu identisch zu den Geräten in der Solarstromerzeugung.



"Zur internationalen Marktdurchdringung leistet KACO Korea einen wichtigen Beitrag für die Unternehmensgruppe", erklärt Paul Kim. "Mein Ziel ist, dass KACO zu einem in der Leistungselektronik weltweit bekannten Unternehmen wird, in dem Menschen aus unterschiedlichen Kulturen Gewinn bringend zusammenarbeiten." Das Forschungs- und Entwicklungszentrum von KACO Korea befindet sich in Seongnam 20 Kilometer südöstlich von Seoul. Hier werden künftig alle Wechselrichter über 100 Kilowatt entwickelt, während in Kassel das Team um Michael Viotto alle Geräte in den Leistungsklassen darunter konzipiert. Der neue Wechselrichter wird in Deutschland und Südkorea produziert.


Neue Zentralwechselrichter für große Photovoltaik-Anlagen

Die neuen KACO-Zentralwechselrichter XP100 werden eine Leistung von 100 kW haben und sollen weltweit einsetzbar sein. Über eine bereits in USV-Systemen bewährte Software lassen sich die Geräte auf die unterschiedlichsten Netzanforderungen konfigurieren. Ihre Topologie sorge dafür, dass die Wechselrichter auch in instabilen Netzen sehr zuverlässig arbeiten. "Eine intuitiv einfache Menüführung und eine hohe Rentabilität der Geräte", verspricht Paul Kim. Zur Intersolar im Juni will KACO die XP100 mit all ihren technologischen Novitäten erstmals einem großen Publikum präsentieren.

Der neue Zentralwechselrichter ist für den Einsatz in großen Photovoltaik-Anlagen dimensioniert. Die kumulierte Leistung aller weltweit installierten Anlagen mit einer Leistung über 200 kW stieg im vergangenen Jahr von 460 auf rund 880 Megawatt. Vor allem in Südeuropa ist weiter mit einem rasanten Wachstum zu rechnen. Auch Korea zählt laut KACO zu den vielversprechenden Märkten. Mit ihren 30-Kilowatt-Geräten zähle die KACO GERÄTETECHNIK GmbH schon jetzt zu den wichtigsten Ausrüstern großer Solarkraftwerke.
Seit über 60 Jahren ist KACO Spezialist für Stromversorgungen aller Art. Die heutige KACO GERÄTETECHNIK GmbH entstand Anfang 1999 als Ausgründung. Sie gehört zu den Wegbereitern der trafolosen Wechselrichtertechnik. Bereits 1999 brachte KACO das erste Seriengerät ohne Trafo auf den Markt. Im vergangenen Jahr hat KACO Wechselrichter nach eigenen Angaben mit einer Leistung von insgesamt 300 Megawatt (MW) abgesetzt, ein Großteil davon Zentralwechselrichter.

17.03.2008   Quelle: KACO GERÄTETECHNIK GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: KACO GERÄTETECHNIK GmbH,
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Weltneuheit: VELUX präsentiert das erste komplett solar betriebene Dachfenster

Dachfenster mit Photovoltaik-Modul (oben rechts)
Dachfenster mit Photovoltaik-Modul
(oben rechts)

Ab Sommer 2008 bietet die VELUX Deutschland GmbH das weltweit erste solar betriebene Dachfenster an. VELUX Deutschland-Geschäftsführer Andreas Kuipers ist überzeugt: "Mit dem Solar-Dachfenster stoßen wir neue Impulse für den immer wichtiger werdenden Modernisierungsmarkt an". Das mit Solarzellen betriebene Fenster ist energieautark und bietet daher besonders für den Austausch alter Fenster große Vorteile, denn die Montage erfolgt schnell, einfach und kabellos. VELUX, als weltweit größter Hersteller von Dachfenstern, stelle mit dem neuesten Produkt seine Innovations-Marktführerschaft in diesem Segment unter Beweis und läute eine neue Ära ein, die den Bewohnern von Dachräumen viel Komfort bei geringem Aufwand verschaffe, heißt es in der Pressemitteilung. Das Photovoltaik-Dachfenster von VELUX bietet den vollen Komfort eines fernbedienbaren Dachfensters.  Bei der Entwicklung wurden die besonderen Qualitäten zweier VELUX Erfolgsmodelle kombiniert: zum einen die Vorteile des komplett vormontierten Elektrofensters Integra mit den vielfältigen Möglichkeiten der Fernbedienung und Programmierung und zum anderen die Vorzüge des Solar-Rollladens, der einen Einbau ohne Kabel möglich macht.



Solar-Rollladen und Solar-Dachfenster versorgen sich selbst mit Energie

Das VELUX Solar-Dachfenster ist wie der Solar-Rollladen in seiner Energieversorgung autark und daher ist die Beauftragung eines Elektrikers für den Anschluss des Fensters an die hausinterne Stromversorgung nicht erforderlich. Das spart Zeit und Geld für den Bauherrn. Zudem entfallen bei der Nachrüstung eines manuell zu öffnenden Fensters die Kabelverlegung im Innenraum und daraus resultierende Renovierungsarbeiten. Belastungen der Bewohner durch Lärm und Schmutz können vermieden werden.

Solar-Nachrüstset für herkömmliche Elektrofenster

Für die Nachrüstung eines Elektrofensters vom Typ Integra bietet VELUX ein Solar-Nachrüstset an. Wie das Elektrofenster lässt sich auch das Solar-Fenster über die Funk-Fernbedienung bequem bedienen. Lüften nach Zeitplan oder sich von der Sonne wecken lassen sind schnell und einfach programmiert. Das Solar-Dachfenster ist zudem kompatibel mit dem Funkstandard "io-homecontrol". Darüber lassen sich per Knopfdruck zahlreiche Vorgänge im Haus komfortabel steuern - vom Öffnen des Garagentores bis zur Lichtsteuerung.

17.03.2008   Quelle: VELUX Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VELUX Deutschland GmbH,
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Informationsveranstaltung zur Solar-Industrie in Nordamerika am 8. April in Stuttgart

Solarstromanlage in Kalifornien
Solarstromanlage in Kalifornien

Die hohen Ölpreise, Energieengpässe und die Wetterextreme der letzten Jahre und Monate sowie die gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen in den USA lassen für die kommenden Jahre ein großes Wachstum des US-Solarmarktes erwarten. Das berichtet Baden-Württemberg International, Gesellschaft für internationale wirtschaftliche und wissenschaftliche Zusammenarbeit mbH (Stuttgart) in einer Pressemitteilung. An der Entwicklung in den USA könnten besonders ausländische Anbieter partizipieren, wie die steigenden Importquoten belegen. Für hiesige Unternehmen lohne es sich daher, über ein Engagement in den Vereinigten Staaten nachzudenken. Baden-Württemberg International organisiert in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg am 8. April 2008 von 12.00 - 17.00 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Solarmarkt Nordamerika. Marktexperten werden über die wichtigsten Erfolgsfaktoren im US-Geschäft informieren. praktische Tipps geben und aus eigener Erfahrung über Verkaufen und Produzieren in Nordamerika berichten. 


Wichtige Messen in den USA: INTERSOLAR North America und Solar Power 2008

Die Exportinitiative Erneuerbare Energien berichtet auf der Tagung über das Förderinstrumentarium. Die Chancen und Risiken beim Markteintritt in den USA am Beispiel des Solarmarkts Kalifornien beschreibt Christoph Urbschat von der Partner eclareon GmbH (Berlin). Gert Schmid, Vertriebsleiter der Solar-Fabrik AG in Freiburg informiert über die Erfahrungen des Photovoltaik-Herstellers auf dem US-Markt. Über die INTERSOLAR USA vom 15. – 17. Juli 2008 in San Francisco und die Möglichkeiten der Teilnahme spricht Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH (Pforzheim). Außerdem auf der Tagesordnung stehen die Vorstellung einer geplanten Informationsreise für Unternehmen anlässlich der Messe "Solar Power 2008" vom 12. – 17. Oktober 2008 und der Erfahrungsbericht eines baden-württembergischen Solarunternehmens. Anmeldeschluss ist der 02. April 2008. Weitere Informationen:
event.bw-i.de

17.03.2008   Quelle: BADEN-WÜRTTEMBERG INTERNATIONAL   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Europressedienst Bonn,
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Conergy-Wechselrichter IPG 300K: Mehr Power durch trafolose Technologie

Zentralwechselrichter Conergy IPG 300K
Zentralwechselrichter Conergy
IPG 300K

Mit dem Photovoltaik-Wechselrichter "Conergy IPG 300K" erweitert die Conergy AG ihre IPG Wechselrichter-Serie: Der neue Zentralwechselrichter mit einer Wechselstrom-Leistung (AC) von 270 Kilowatt (kW) kommt ohne Niederspannungstransformator aus. Dadurch erreicht der Conergy IPG 300K nach Angaben des Herstellers einen sehr hohen Spitzenwirkungsgrad von 97,0 % und einen europäischen Wirkungsgrad von 96,5 %. Der Zentralwechselrichter arbeite direkt an einem externen Mittelspannungstransformator, der die galvanische Trennung auch ohne Niederspannungstransformator gewährleiste, berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. Somit könne der Wechselrichter auch in einer Anlage mit Dünnschichtmodulen eingesetzt werden.   Durch die trafolose Technologie werde ein Gewicht von nur etwa 1.540 kg erreicht sowie eine erhebliche Kostenersparnis gegenüber herkömmlichen Zentralwechselrichtern dieser Leistungsklasse. Gleichzeitig biete der neue Wechselrichter alle Vorteile der bewährten Conergy IPG-Serie, die sich weltweit bereits tausendfach im Einsatz befinde: Die hohe maximale Eingangsspannung von 965 V ermögliche eine Verschaltung der Module zu langen und hoch effizienten Strings und der Geräteaufbau sei übersichtlich und wartungsfreundlich. Darüber hinaus erreicht das schnelle MPP-Tracking laut Conergy eine Genauigkeit von über 99 % und der generierte Strom habe beste Einspeisequalität mit einem Klirrfaktor von unter 2 %.

Wie alle Wechselrichter aus dem Hause Conergy sei auch der Conergy IPG 300K ausgiebig getestet worden. Seine Robustheit wurde beispielsweise bei einem Dauertest unter Nennleistung bei maximaler Umgebungstemperatur in der Klimakammer unter Beweis gestellt. Der Conergy IPG 300K trägt die Siegel CE und GS.


Trend zu Zentralwechselrichtern höherer Leistungsklassen

Der Conergy IPG 300K sei ideal an den Bedarf der Betreiber großer Solarparks in den europäischen Photovoltaik-Märkten sowie in Korea angepasst, betont das Unternehmen. In Spanien werde im Zuge der Neugestaltung des Decreto Real, das die spanische Einspeisevergütung regelt, die Bevorteilung der 100 kW-Geräte voraussichtlicht aufgehoben werden, so dass in Zukunft auch dort verstärkt Wechselrichter in höheren Leistungsklassen gefragt sein würden. "Durch den Ausbau unserer Produktionskapazitäten können wir sehr schnell auf sich ändernde Entwicklungen am Markt reagieren", erläutert Steffen Elster, Leiter Produktmanagement PV-Großanlagen bei der Conergy AG. "Gerade für den Conergy IPG 110K verzeichnen wir eine rasant steigende Nachfrage. Entgegen der angespannten Marktlage können wir in der Regel innerhalb von sechs Wochen liefern", so Elster weiter. Der Conergy IPG 300K kann ab März 2008 bestellt werden.

17.03.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Österreich: 1.000 Mal Solarwärme-Kompetenz durch "klima:aktiv Programm"

Kranmontage von Solarkollektoren
Kranmontage von Solarkollektoren

Kaum ein Handwerker, Planer oder Energieberater sehe sich derzeit nicht mit Anfragen zu Möglichkeiten günstiger Solarwärmenutzung konfrontiert, berichtet das österreichische "klima:aktiv Programm Solarwärme" in einer Pressemitteilung. Das Programm unterstützt diesen Trend seit über drei Jahren durch ein qualitativ hochwertiges Ausbildungsprogramm und besonders mit den Lehrgängen zum "Zertifizierten Solarwärmeinstallateur" beziehungsweise "Zertifizierten Solarwärmeplaner", die mittlerweile am Markt als eigenständige Marke anerkannt seien. Entsprechend stark sei auch die Nachfrage nach den Kursen, wie der große Andrang auf das Weiterbildungsangebot des klima:aktiv Programms Solarwärme zeige.  1.000 Schulungsteilnehmer qualifiziert

Mehr als 1.000 Teilnehmer - vom Anlagenmonteur über Haustechnikplaner bis zum Energieberater - wurden in den letzten drei Jahren in den speziell für die Zielgruppen abgestimmten und österreichweit angebotenen Kursen geschult. Besonders hervorzuheben sei die 8-tägige Ausbildung zum "Zertifizierten Solarwärmeinstallateur bzw. -planer", mit der eine neue Qualitätsmarke auf dem Österreichischen Markt entstanden sei. Bei der diesjährigen Ausbildung in Salzburg wurde Manfred Hagen, Fa. Hagen Haustechnik, als 1.000-ster Teilnehmer der Solarwärme-Ausbildungen begrüßt. Dipl.-Ing. Franz Mair, Energieabteilung des Landes Salzburg, Dipl.-Ing. Fritz Stocker WIFI Salzburg sowie Landesinnungsmeister Theodor Seebacher betonten die Wichtigkeit von Qualifizierungsmaßnahmen für die ausführenden und planenden Gewerke. Nur mit entsprechend qualifiziertem Fachpersonal lasse sich der boomende Solarmarkt für die Unternehmen optimal nutzen.


Jährlich werden in Österreich Solaranlagen für rund 400 Millionen Euro installiert

Neben den ökologischen Effekten bringen Investitionen in thermische Solarsysteme auch enorme ökonomische Auswirkungen mit sich. Insgesamt werden mit Solara nlagen in Österreich rund 400 Millionen Euro pro Jahr umgesetzt, etwa 120 Millionen Euro entfallen davon auf das Installationsgewerbe. Waren vor 10 Jahren rund 900 Personen mit Produktion, Vertrieb und Installation von Solaranlagen beschäftigt, sind es heute bereits fast 6.500 Beschäftigte.

Informationen zu geplanten Ausbildungen gibt es bei der solarwärme Info-Hotline unter 03112 588612 oder auf der Webseite des Programms unter http://www.solarwaerme.at/Profi-Center.

16.03.2008   Quelle: klima:aktiv solarwärme   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Austria Solar / Bramac Dachsysteme International GmbH,
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Photovoltaik-Markt in Spanien wandelt sich - Dünnschicht-Module von Centrosolar auf Messe Genera gefragt

Gerson Castillo, Director Centrosolar Fotovoltaico España S.L..
Gerson Castillo, Director Centrosolar
Fotovoltaico España S.L..

"Die Messe hat gezeigt, dass sich die Nachfrage in Spanien ändert", so das Fazit von Gerson Castillo, Director Centrosolar Fotovoltaico España, nach der Energie- und Umweltmesse Genera, die vom 26. - 28. Februar 2008 in Madrid stattgefunden hat. Die Unsicherheit aufgrund der Wahl im März und den damit verbundenen möglichen Änderungen der Förderbedingungen in Spanien sei auf der Messe deutlich zu spüren gewesen. Während das Hauptgeschäft von Centrosolar in Spanien bisher Solarparks mit kristallinen Solarmodulen waren, habe das Interesse der Besucher nun verstärkt dem Dünnschicht-Portfolio der Gruppe gegolten. "Der Markt wandelt sich von großen Freilandanlagen hin zu Dachanlagen, meistens im Industriesektor", so Castillo.  Viele Unternehmen beunruhige diese Entwicklung, nicht aber die Centrosolar Gruppe. "Aufgrund unserer breiten Produktpalette, die sowohl kristalline als auch Dünnschicht-Module beinhaltet, sehen wir der Entwicklung gelassen entgegen. Selbst wenn die Vergütung in Spanien sinkt und sich die Nachfrage hin zu kleineren Dachanlagen entwickelt, können wir den Markt sehr gut bedienen", erklärt Rafael del Granado; Vice President International Sales der Centrosolar Group AG. "Wir sehen die Entwicklung als Chance, in Zukunft unsere komplette Produktpalette anbieten zu können", so del Granado weiter.


Vorteile von Dünnschicht-Systemen bei hohen Temperaturen

Die große Nachfrage nach PV Plate und PV Membrane, beides großflächige Module auf Dünnschichtbasis, habe noch andere Gründe. "60 Prozent der Dächer in Spanien sind für kristalline PV-Anlagen nicht geeignet, da sie das Gewicht nicht tragen können. Die leichteren Dünnschichtsysteme sind eine echte Alternative", betont Castillo. Die Dünnschicht-Anlagen der Marke Biohaus werden je nach Beschaffenheit des Dachs entweder verklebt oder verschraubt. Eine Aufständerung ist nicht erforderlich. Die Montage ist einfacher, als bei kristallinen Modulen. Der Installateur spart Zeit und Personalkosten. "Dünnschicht-Systeme sind weniger empfindlich gegen hohe Temperaturen, was in Spanien noch viel wichtiger ist als in Deutschland, wo wir unser Dünnschichtangebot schon seit drei Jahren gut verkaufen", so del Granado. Bereits jetzt habe Centrosolar Fotovoltaico für das erste Quartal 2008 einen Auftragsbestand für Dünnschicht-Module im Megawatt-Bereich.


Photovoltaik-Montagesystem "Console" für Flachdächer

Neben den Dünnschicht-Systemen interessierten sich viele der (Fach-) Besucher für die "Console" von Ubbink Solar, eines weiteren Unternehmens der Centrosolar Gruppe. Dabei handelt es sich um ein Photovoltaik-Montagesystem für Flachdächer, welches das Unternehmen selbst entwickelt hat. Das wannenartige Gefäß wird auf ein Flachdach gestellt, anschließend mit Kies oder Steinplatten beschwert und mit einem PV-Modul bestückt. Die Dachhaut muss nicht durchbohrt werden. Die Kanten der Console sind abgerundet, so dass das Dach nicht beschädigt wird. "Die Nachfrage nach unserem Montagesystem hat meine Erwartungen übertroffen", erklärt Geerling Loois, Geschäftsführer von Ubbink Solar mit Sitz in Köln. "Die einfache und kostengünstige Montage, die mit der Console möglich ist, kommt auch in Spanien gut an", betont Loois.

Die Centrosolar Gruppe besteht aus dem Zusammenschluss mehrerer Unternehmen der Photovoltaik-Branche. Neben der Centrosolar AG und Ubbink Econery Solar gehören die Centrosolar Glas GmbH und Co. KG, Solarsquare, Centroplan und Ubbink Solar Modules dazu. Die Centrosolar AG ist seit 2007 mit einer Dependance in Spanien vertreten. Das Büro in Barcelona unter der Leitung von Gerson Castillo beschäftigt mittlerweile fünf Mitarbeiter. 2007 betrug der Export-Anteil der Centrosolar Group über 30 Prozent. Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie ist geplant, den Anteil in Zukunft weiter auszubauen.

16.03.2008   Quelle: Centrosolar Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar Group,
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Kostenlose Förderfibel informiert über Zuschüsse für moderne Heizungen

Mit der aktualisierten "Förderfibel 2008" informiert die Initiative Pro Pellets (IPP) auch in diesem Jahr über Fördermöglichkeiten beim Heizungseinbau. "Nachdem sich die Rahmenbedingungen zum Jahresbeginn teilweise verändert haben, können sich Verbraucher jetzt unkompliziert auf den neuesten Stand bringen", so IPP-Sprecher Konrad von Viereck. Bauherren und Hausbesitzer erhalten mit dem Ratgeber alle wichtigen Infos über mögliche Zuschüsse für den Umstieg auf eine umweltfreundliche Holzpellet-Heizanlage. Alle Fragen zu Fördervoraussetzungen, Ansprechpartnern und Antragstellung werden beantwortet. Zusätzlich gibt es Wissenswertes rund um Pellets und einen Vergleich der meistverbreiteten Heizsysteme. 


Zuschüsse vom BAFA, zinsgünstige Darlehen von der KfW

Anfang dieses Jahres wurde der Mindestzuschuss für den Einbau von Pelletkesseln von 1.500 Euro auf 2.000 Euro erhöht. Im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) automatisch beschickte Pelletkessel, -öfen und Kombikessel (Pellets-Scheitholz) jetzt mit 36 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung. Der Höchstförderbetrag liegt bei 3.600 Euro.

Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt im Rahmen verschiedener Programme den Einbau von Heiztechnik auf Basis erneuerbarer Energien. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm beispielsweise sieht zinsgünstige Darlehen bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit für die ökologische Sanierung von Gebäuden vor. CO2-sparende Investitionen wie der Einbau einer Pelletheizung können somit zu günstigen Konditionen finanziert werden. "Holzpellets sind für umweltbewusste Verbraucher erste Wahl, weil man mit diesem Brennstoff CO2-neutral heizt", betont IPP-Sprecher von Viereck.

Die Förderfibel kann kostenlos heruntergeladen werden unter http://www.initiative-pro-pellets.com

16.03.2008   Quelle: Initiative Pro Pellets   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sigmar Gabriel übernimmt Schirmherrschaft für Deutschlands höchstdotierten Klimaschutzwettbewerb für Schulen

Schulen schützen das Klima
Schulen schützen das Klima

Schüler und Lehrkräfte von Berliner Schulen starteten am 7.3.2008 zusammen mit Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, und der Deutschen BP AG den höchst dotierten Klimaschutzwettbewerb für Schulen in Deutschland.  Die Jugendlichen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Umwelt ließen hunderte bunte Ballons in den Berliner Himmel aufsteigen und starteten damit symbolisch den Schulwettbewerb "Klima & Co“. Insgesamt 100.000 Euro Preisgelder, davon allein 50.000 Euro für den Hauptpreis, vergibt die Deutsche BP AG im Rahmen des Wettbewerbs. Das Bundesumweltministerium hat die Schirmherrschaft für "Klima & Co" übernommen.

Gesucht werden innovative, überzeugende und nachhaltige Konzepte, mit denen Schulen ihren CO2-Ausstoß verringern können. Den Schulen steht dabei eine virtuelle Summe von 50.000 Euro für Investitionen in Energieeinsparung, Gebäudesanierung, Einsatz erneuerbarer Energien und nachhaltige Mobilität zur Verfügung. Die Deutsche BP AG wendet sich mit dem Wettbewerb bundesweit an Schulen, aber auch an Schulträger. Anmeldung, Hintergrundinformationen und Hilfestellungen unter http://www.klima-und-co.de. Dort steht auch ein CO2-Rechner zur Verfügung, mit dem Schulen ihren CO2-Fußabdruck ermitteln können. Einsendeschluss ist der 20. September 2008.


Schüler, Lehrer und Eltern erzeugen Solarstrom

Auf klima-und-co.de präsentiert zum Beispiel das Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasium Bad Winsheim (Bayern) seine Photovoltaikanlage. Schon seit 2002 verkaufen die Schülerinnen und Schüler der Steller-Solar-AG ihren selbst erzeugten Solarstrom an die Stadtwerke, immerhin rund 2.000 Kilowattstunden pro Monat. Dabei tragen sie nicht nur aktiv zum Umweltschutz bei, sondern verdienen auch bares Geld: Der jährliche Reingewinn beträgt rund 1.200 Euro. Die Aktionäre (Schüler, Lehrer und Eltern, die bei der Gründung Anteile erworben haben) erhielt 2007 eine Dividende von 50 Cent je 5 Euro-Nennwert-Aktie.

Den Wettbewerb „Klima & Co“ hat die Deutsche BP AG gemeinsam mit dem Zeitbild-Verlag initiiert, der auch für die Durchführung zuständig ist und seit mehr als zwanzig Jahren bundesweite Jugendwettbewerbe realisiert.

15.03.2008   Quelle: Zeitbild Verlag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Klima & Co,
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5. Ausstellung "RegEn Köln - regenerative Energien in der Region"

Jean Pütz zu Gast auf der
Jean Pütz zu Gast auf der
"RegEn Köln 2007

"Der Wechsel hin zu erneuerbaren Energien und nachwachsenden Energieträgern ist ein Wettrennen gegen die Zeit und es ist noch nicht sicher, dass wir gewinnen werden,“ so Werner Schersach, Vorstandsvorsitzender der GAP. Die Gesellschaft für Alternativ-Energie Projekte e.V. (GAP) veranstaltet in diesem Jahr zum 5. Mal in Folge die Ausstellung und Informationsveranstaltung "RegEn Köln - regenerative Energien in der Region" in der IHK Köln. "Wir versuchen in unserer Region aktiv dabei zu helfen regenerativen Energien und Energiespartechnologie den Zugang zum Markt zu erleichtern und zu beschleunigen. Die 'RegEn Köln' dient dabei als attraktive Begegnungsplattform zur Präsentation von Produkten, Dienstleistungen und Informationsangeboten", erklärt Schersach das ehrenamtliche Engagement seiner gemeinnützigen Gesellschaft. 

Infos zur Finanzierung von Holzpellet-Heizsystemen, Photovoltaik- und Solarthermieanlagen

"Die RegEn Köln 2008" bietet mit über 30 Ausstellern auch diesmal wieder ein breites Themenspektrum. Das fängt bei Holzpellet-Heizsystemen an, geht über Photovoltaik- und Solarthermieanlagen bis hin zu Wärmepumpen und hoch effizienten Gebäude-Dämmsystemen. Daneben stehen Beratungs- und Finanzierungsangebote auf dem Programm. Denn die Sonne ist natürlich kostenlos, aber die Anlagen wollen finanziert sein: Die KfW-Bankengruppe ist jetzt zum 3. Mal dabei und berät zu allen Förder- und Finanzierungsfragen. Energieberatung erhalten Besucher unter anderem am Stand von RheinEnergie und der Verbraucherzentrale NRW, ergänzt Renate Sommer, PR-Referentin der GAP.


Rahmenprogramm: Vortrag über Stoffkreisläufe von Gemeinden als Basis der Energieautarkie

Das weit gefächerte Rahmenprogramm bietet wieder zahlreiche Vorträge zu fast allen Themen rund um erneuerbare Energien und Energiespartechnologie. Ein besonderes Highlight ist der Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Peter Heck von der Uni Trier. Er ist Leiter des IfaS (Institut für angewandtes Stoffmanagement) und wird über Projekte berichten, die er gemeinsam mit seinen Studenten durchführt. Stoffkreisläufe von Gemeinden werden mit der Zielsetzung der Energieautarkie optimiert. Ein kurzer Videobeitrag wird einige erfolgreiche Bespiele zeigen. "In den letzten Jahren konnten wir regelmäßig ca.1.500 Besucher begrüßen. Angesichts deutlich steigender Energiepreise und des stetig wachsenden Umweltbewusstseins erwarten wir eine signifikante Steigerung - der Eintritt und der Besuch der Vorträge ist wie immer kostenlos", so der Veranstalter.

"Ohne unsere Unterstützer ginge das alles natürlich nicht. Die IHK Köln ist hier seit vielen Jahren ein verlässlicher und engagierter Partner, daneben wird die 'RegEn Köln 2008' von der EnergieAgentur.NRW, der Energiebau Köln Solarstromsysteme GmbH und BachFilm aktiv gefördert. Erfolg ist eben immer Teamwork", erläutert Schersach auch mit Hinweis auf die vielen Stunden ehrenamtlichen Engagements der Mitglieder seiner Gesellschaft.

Weitere Informationen rund um die "RegEn Köln 2008" unter http://www.RegEn-Energieportal.de

15.03.2008   Quelle: GAP   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GAP,
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Atom-Kritiker Prof. Dr. Klaus Traube ist 80 Jahre alt

Prof. Dr. Klaus Traube (l.) mit Mechtild Rothe (2. v.l.)
Prof. Dr. Klaus Traube (l.) mit Mechtild Rothe
(2. v.l.)

Prof. Dr. Klaus Traube, Gründer des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung e.V (B.KWK) feierte am 25.02.2008 seinen 80. Geburtstag. Traube hat den B.KWK vor sieben Jahren mit aus der Taufe gehoben und seitdem mit unermüdlichem persönlichem Einsatz ehrenamtlich die energiepolitischen Positionen und Vorschläge des Verbandes maßgeblich mit erarbeitet. Er hat an einer Vielzahl von Kongressen, Parlamentarischen Abenden, Workshops, Pressekonferenzen, Einzelgesprächen und Sitzungen von Verbandsgremien aktiv und häufig federführend mitgewirkt sowie zahlreiche Fachtexte zur KWK erstellt. Der gebürtige Hannoveraner schaut auf eine besondere Biographie zurück. Nach Ende des Krieges, das er in einem Arbeitslager erlebte, studierte er in Braunschweig Maschinenbau und machte eine steile Karriere in der Industrie, zuletzt als geschäftsführender Direktor der Kraftwerk-Union-Tochterfirma Interatom. Dort war er unter anderem verantwortlich für die Entwicklung und den Bau des "Schnellen Brüters" in Kalkar. In die Schlagzeilen geriet Traube 1976 als erstes prominentes Opfer eines staatlichen "Lauschangriffs".  Nachdem er die Schwächen und Risiken der Kerntechnik erkannt hatte, verdrängte Traube diese Einsicht nicht, sondern handelte allen beruflichen Widrigkeiten und gruppendynamischen Zwängen zum Trotz konsequent. Er wandelte sich zum prominentesten deutschen Atomkraftkritiker und wurde daher angesichts seiner intimen Kenntnisse vom Bundesverfassungsschutz als Sicherheitsrisiko angesehen. Traube dazu: "Offenbar glaubte der Verfassungsschutz nicht an ein vernachlässigbares Restrisiko der Kernkraft."

Dass der Lauschangriff damals von der kritischen Presse in Deutschland zum Skandal erklärt und von Justiz und Politik schließlich als illegal erklärt wurde, gehört - in seiner Bedeutung weit über den Energiebereich hinausgehend - zu den Marksteinen der Entwicklung der Demokratie im Nachkriegsdeutschland.

Nach seinem Ausscheiden aus der Industrie folgte Klaus Traube einer Berufung als Professor an der Gesamthochschule Kassel und arbeitete als Wissenschaftspublizist. Ab 1990 leitete er das von ihm mit gegründete Institut für kommunale Energiewirtschaft und Energiepolitik an der Universität Bremen. Nach seiner Emeritierung 1997 blieb er weiter aktiv als energiepolitischer Sprecher des Umweltverbandes BUND, Vizepräsident und energiepolitischer Sprecher des B.KWK und energiepolitischer Berater des Deutschen Naturschutzrings DNR.


Rundfunkbeitrag Reihe "Erlebte Geschichten" im Internet

Ein am 09.03.2008 in der WDR 5-Reihe "Erlebte Geschichten" gesendetes aktuelles Gespräch mit Klaus Traube anlässlich seines 80. Geburtstags ist als MP3-Datei nachzuhören unter http://www.wdr5.de/sendungen/erlebte_geschichten/1075517.phtml (Podcasts).

15.03.2008   Quelle: Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: http://www.rothe-europa.de,

 

Neue Studie: Feste Vergütung für Strom aus erneuerbaren Energiequellen auch 2050 noch notwendig

Windenergieanlagen im Erzgebirge
Windenergieanlagen im Erzgebirge

Am 23. Januar 2008 hat die EU-Kommission im Rahmen des Energie- und Klimapakets ihre Vorschläge zum Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien vorgestellt. Deren Anteil an der Energieversorgung soll bis 2020 auf 20 % steigen. Die Stromerzeugung stellt dabei neben dem Verkehr und der Wärmeversorgung ein bedeutendes Einsatzfeld dar. Die Leitstudie "Ausbaustrategie Erneuerbare Energien" des Bundesumweltministeriums vom Februar 2007 sieht einen Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von knapp 80 % im Jahr 2050 vor. Um den Ausbau sowie die Kostendegression durch Lerneffekte zu forcieren, wird die Stromerzeugung aus diesen Quellen derzeit durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) unterstützt. Dieses Instrument werde zum Teil massiv kritisiert und sollte nach Meinung verschiedener Akteure durch ein System aus Direktvermarktung des Stroms und Grünstromzertifikaten ersetzt werden, berichtet das arrhenius Institut für Energie- und Klimapolitik in einer Pressemitteilung. Zahlreiche Akteure würden darauf verweisen, dass die Förderung nur eine Übergangsphase sei: Wenn die durchschnittlichen Kosten der Stromerzeugung erst einmal unter das Niveau der Kosten der konventionellen Erzeugungsarten gefallen seien, würden sich die erneuerbaren Energien automatisch im Markt durchsetzen. Auf staatliche Förderinstrumente könne daher ungefähr ab 2020 vollständig verzichtet werden. Dies ist nach neuen Erkenntnissen des arrhenius Instituts aber nicht der Fall.  In der Studie "Anreize für Investitionen in Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien unter verschiedenen Förderungsinstrumenten" analysiert das Institut die Bedingungen, unter denen die Ausbauziele für erneuerbare Energien erreicht werden können.



Börsenpreis für Strom stark von der fluktuierenden Einspeisung aus Windkraft- oder Photovoltaik-Anlagen abhängig

"Bei der Wirtschaftlichkeitsanalyse für Neuinvestitionen ist zwischen dem durchschnittlichen Strompreis eines Jahres und dem tatsächlichen Marktpreis zum Zeitpunkt der Stromerzeugung zu unterscheiden", erläutert Sven Bode, Autor der Studie. Wie verschiedene Untersuchungen der letzten 18 Monate gezeigt hätten, hänge der Börsenpreis für Strom stark von der fluktuierenden Einspeisung aus Windkraft- oder Photovoltaik-Anlagen ab. Immer dann, wenn Windkraftanlagen viel Strom produzierten, sei der Preis und damit der durchschnittliche Erlös bei Direktvermarktung gering. Dieser Effekt sei umso ausgeprägter, je höher der Anteil der erneuerbaren Energien ist. "Durch dieses systematische Erlösproblem sinkt der Anreiz für Investitionen in neue, zusätzliche Anlagen ohne staatliche Förderung massiv", fasst Bode die Erkenntnisse zusammen und fährt fort: "Auch 2050 werden daher staatliche Instrumente notwendig sein, wenn die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien weiter ausgebaut werden soll."


Direktvermarktung und Grünstrom-Zertifikate sind keine Lösung

Wie die Studie ferner zeigt, stellt das Instrument der Direktvermarktung mit einem flankierenden Grünstrom-Zertifikatemarkt keine Lösung dar. "Unterstellt man das wettbewerbspolitische Leitbild der EU - den vollkommenen Markt - so lässt sich zeigen, dass die sinkenden Erlöse auf dem Strommarkt nicht durch entsprechende zusätzliche Einnahmen auf dem Markt für Grünstromzertifikate kompensiert werden", erklärt Helmuth Groscurth, Koautor der Studie. Die Anlagenbetreiber würden das Zertifikat nur dann erhalten, wenn sie tatsächlich Strom eingespeist haben - sozusagen "on top". Die Grenzkosten für die Produktion der Zertifikate seien daher für alle Anbieter gleich null, was wiederum zur Folge habe, dass sich in einem "funktionierenden" Markt für Zertifikate der Preis erratisch zwischen null und einer möglich Strafzahlung bei Zielverfehlung einstelle. "Unter derartigen Bedingungen steigen durch Risikozuschläge die Kapitalkosten für neue Anlagen", so Groscurth. "Die Anreize für Investitionen in neue Anlagen sind auch unter einem solchen Instrument vermutlich sehr gering. Eine große Marktdurchdringung ist damit jedenfalls nicht zu erwarten", betont Groscurth.


Feste Einspeisetarife auch künftig nötig

Beide Autoren sind daher überzeugt, dass auch noch in ferner Zukunft feste Einspeisetarife oder ähnliche Instrumente mit garantierter Vergütung für Strom und Grünstromeigenschaft notwendig sein werden. Rein marktorientierte Lösungen seien zum Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien nicht geeignet. "Die Erkenntnisse werden der Diskussion um die Energiepolitik in der EU noch einmal neue Impulse geben", erklären die beiden übereinstimmend.

Die Studie kann unter heruntergeladen werden unter der Adresse: http://www.arrhenius.de/_download/arrhenius_DP_1.pdf.

14.03.2008   Quelle: arrhenius Institut für Energie- und Klimapolitik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU / Böhme,
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Marktforschung: Photovoltaik-Branche bald so groß wie die Luft- und Raumfahrtindustrie?

Photovoltaik-Anlage in Berlin Mitte. Im Hintergrund das Bundeskanzleramt
Photovoltaik-Anlage in Berlin Mitte. Im
Hintergrund das Bundeskanzleramt

Die deutsche Solarstrom-Branche wird nach Einschätzung der Marktforschungsinstitute IFO (München) und EuPD-Research (Bonn) auch in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter stark wachsen und zu einem bedeutenden Industriezweig aufsteigen, von dem die deutsche Volkswirtschaft nachhaltig profitiert. Maßgeblich abhängig sei die Entwicklung jedoch vom politischen Willen zur Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland und Europa, so die Ergebnisse eines am 14.03.2008 in Berlin präsentierten Photovoltaik-Standortgutachtens. Die Solarbranche warnt vor dem Hintergrund gestiegener Rohstoffkosten unterdessen vor einer zu schnellen Senkung der Solarförderung. 



IFO München und EuPD-Research erwarten rasantes Wachstum der Solarindustrie, weisen aber auf die Abhängigkeit von politischen Rahmenbedingungen hin

Bis 2010 rechnen die Wissenschaftler bei anhaltend attraktiven Investitionsklima mit einer Umsatzverdopplung für die heimische Photovoltaik-Produktion von heute 5,5 Milliarden Euro auf über zehn Milliarden Euro. Im selben Zeitraum wird ein Anstieg der Exportquote von 37,5 Prozent auf rund 50 Prozent und eine Erhöhung des Investitionsvolumens von derzeit 1,5 Milliarden auf 2,5 Milliarden Euro erwartet. Der überwiegende Teil der Investitionen werde in den Auf- und Aufbau neuer Produktionskapazitäten am Standort Deutschland fließen. Die Wachstumsprognosen basieren auf repräsentativen Unternehmensbefragungen von 345 Markteilnehmern.
Aus dem Gutachten lasse sich ableiten, dass die deutsche Solarbranche hinsichtlich des Umsatzvolumens und der Beschäftigungszahlen inzwischen Wirtschaftszweige wie die Biotechnologie überflügelt hat, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. In den nächsten sieben bis acht Jahren kann sie nach Einschätzung des BSW-Solar, verlässliche politische Rahmenbedingungen vorausgesetzt, sogar das Umsatz- und Exportvolumen der heutigen Luft- und Raumfahrtindustrie erreichen.
Bereits in diesem Jahr werde Deutschland voraussichtlich zum Nettoexporteur, dessen Photovoltaik-Inlandsproduktion das erwartete Binnenmarktwachstum übertrifft. Bis 2010 werde die Industrie außerdem rund 600 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung und damit in die Sicherung der Technologieführerschaft investieren. Vorrangiges Ziel sei dabei eine weitere Kostensenkung. Die Beschäftigtenzahlen in der PV-Branche steigen von heute 41.000 auf 54.000 zum Ende dieses Jahrzehnts, so die Gutachter.


Mitteldeutschland wurde zum "SolarValley"

Das Gutachten dokumentiert starke Fortschritte beim Aufbau leistungsstarker Solar-Cluster am Standort Deutschland. So hat sich in Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) die Solarindustrie neben der Chemie- und Kunststoffindustrie, der Optik und der Mikroelektronik zu einem der wichtigsten Industriezweige entwickelt. In den letzten zwei Jahren wurden in der ostdeutschen Solarwirtschaft mehr Arbeitsplätze geschaffen als in der Chemieindustrie und Energiewirtschaft. Die Region besitzt weltweit die höchste Dichte an Solarzellenfirmen und gilt als deutsches "SolarValley". In Mitteldeutschland werden mittlerweile rund 20 Prozent der weltweit produzierten Solarzellen gefertigt.
Insgesamt zählt Deutschland inzwischen über 70 Solarfabriken, 16 sind aktuell im Bau. Als wichtige Standortfaktoren nennt das Gutachten eine starke Zuliefererindustrie mit über 30 Maschinen- und Anlagenbauern im PV-Bereich und die intensive Solarforschung der über 60 Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland.


BSW-Geschäftsführer Körnig: "Den harten Wettbewerb um die Leitindustrie des 21. Jahrhunderts gewinnen"

Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar): "Das Gutachten belegt, wie stark vor allem der Wirtschaftsstandort Deutschland vom Solarboom profitiert und wie eine vorausschauende und verlässliche Wirtschafts- und Umweltpolitik unseren Technologievorsprung erfolgreich in Markterfolge und zehntausende neuer Arbeitsplätze umsetzen kann. Wenn uns auf den letzten Metern zur Wettbewerbsfähigkeit jetzt nicht die Puste ausgeht, werden wir den harten Wettbewerb um diese Leitindustrie des 21. Jahrhunderts gewinnen."


"Hohe Rohstoffkosten fressen die Kosteneinsparungen in der Photovoltaikindustrie auf"

Das Eintreten von "externen Schocks" wie einer zu schnelle Senkung der Solarförderung im Rahmen der anstehenden Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) könnte dagegen zu einem Einbruch des Beschäftigungs- und Umsatzwachstum führen, so die jüngsten Warnungen des Branchenverbandes BSW-Solar. Nach Angaben des BSW-Solar belasten derzeit hohe Rohstoffkosten bei Silizium, Aluminium, Kupfer, Silber, Stahl sowie verschlechterte Finanzierungskonditionen die Branche. Kostensenkungen im Umfang der geplanten Förderabsenkung von rund neun Prozent für 2009 seien daher nicht zu realisieren. Laut einer mit Unterstützung des Fraunhofer-Instituts für solare Energiesysteme erstellten Studie wurden seit 2004 zwei Drittel der in der PV-Industrie erzielten Kosteneinsparungen durch gestiegene Rohstoffpreise und Finanzierungszinssätze "aufgefressen". Die Solarbranche appelliert daher an die Politik, den vorliegenden Gesetzesentwurf nachzubessern. Andernfalls sei Deutschlands Technologieführerschaft und die Existenz von einigen hundert mittelständischen Solarunternehmen in Gefahr.

14.03.2008   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar/Langrock,
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Energiestatistik: Erneuerbare Energien auch 2007 kräftig gewachsen

2007 erstmals mehr Strom aus Biomasse als aus Wasserkraft
2007 erstmals mehr
Strom aus Biomasse
als aus Wasserkraft

Deutschland ist auf gutem Weg, seine anspruchsvollen Ziele für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen. Das belegen die jüngsten Daten zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2007, die das Bundesumweltministerium (BMU) am 14.03.2008 vorgelegt hat. Nach Berechnungen der Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik (AGEE-Stat) haben die erneuerbaren Energien im Jahr 2007 bereits einen Anteil von 14,2 Prozent am Bruttostromverbrauch erreicht. Das ist ein Fünftel mehr als im Vorjahr. Allein der Zuwachs eines Jahres reiche also aus, eine Stadt wie Hamburg mit Strom zu versorgen, betont das BMU in seiner Pressemitteilung. Obwohl sich ihr Wachstum etwas verlangsamt hat, hatte die Windenergie bei der Strombereitstellung den mit Abstand größten Anteil unter den erneuerbaren Energien. Dieser Trend wurde dadurch verstärkt, dass 2007 nach zwei eher windschwachen Jahren mit einem überdurchschnittlich guten Windangebot aufwarten konnte.  Deutlich aufwärts ging es auch bei der Stromerzeugung aus Biomasse - zusammen mit Deponie- und Klärgas sowie dem organischen Anteil der Abfälle lag diese erstmals vor der Wasserkraft.





114 Millionen Tonnen CO2 eingespart, davon 57 Millionen Tonnen allein durch das EEG


Die erneuerbaren Energien kommen im Jahr 2007 in den Bereichen Strom, Wärme und Kraftstoffe zusammen auf rund 222 Terawattstunden (TWh). Ihr Anteil am gesamten Endenergieverbrauch ist damit im vergangenen Jahr auf 8,5 Prozent gestiegen. 2007 haben die erneuerbaren Energien laut BMU insgesamt rund 114 Millionen Tonnen CO2 eingespart; davon etwa 57 Millionen Tonnen allein durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).


249.000 Menschen arbeiten für die Nutzung der Erneuerbaren

Als Wirtschaftsfaktor sind die Erneuerbaren immer wichtiger geworden: So stiegen die Umsätze aus Installation und Betrieb von Anlagen in Deutschland abermals um knapp 10 Prozent auf rund 24,6 Milliarden Euro. Damit verbunden nahm auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche auf nunmehr rund 249.000 weiter zu.


EE-WärmeGesetz soll Aufschwung im Wärmemarkt bringen

Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) will die Bundesregierung in diesem Jahr die Weichen stellen für den weiteren stabilen Ausbau der erneuerbaren Energien zur Stromerzeugung. Darüber hinaus sollen mit dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EE-WärmeG) auch die Voraussetzungen für einen schnelleren Aufschwung im Wärmemarkt (z.B. Solarthermie) geschaffen. Deutschland werde damit seine Rolle als Vorreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien festigen.

Die vom Bundesumweltministerium vorgelegten Zahlen für 2007 sind vorläufig. Ein Hintergrundpapier "Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2007" und weitere aktuelle Informationen werden verfügbar sein unter www.erneuerbare-energien.de und www.bmu.de.

14.03.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU; H.-G. Oed,
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Photovoltaik-Systemhaus Sunworx bringt eigene Hochleistungsmodule auf den Markt

SUNWORX-Photovol- taikmodul
SUNWORX-Photovol-
taikmodul "SW230P".

Das PV-Systemhaus Sunworx GmbH (Lauf) will mit der eigenen Modulserie "SUNWORX SW230P" sein Geschäftsfeld ausbauen und neue Märkte erschließen. "Mit unserer Marke setzen wir unsere jahrelange Erfahrung in Sachen Modulqualität in einer eigenen Serie um. Unsere Ziele sind es, für Kunden nachvollziehbar höchste Qualitätskriterien umzusetzen sowie direkten Einfluss auf die Verfügbarkeit der Module zu bekommen", erläutert Sunworx-Geschäftsführer Willi Wohlfart. SUNWORX SW230P enthalte polykristalline, hoch effiziente 6"+ Zellen sowie Komponenten führender Hersteller. Die in Deutschland gefertigten Module sind in den Leistungen 220, 225, 230 und 235 Wp erhältlich, ab Juni soll die Serie durch ein Großflächenmodul mit Spitzenleistungen bis zu 275 Wp ergänzt werden. Die Sunworx-Premium-Module garantieren laut Hersteller höchste Energieerträge durch sehr geringe Leistungstoleranzen von maximal 1,2% und optimierte Randabstände. Die komplette Sortierung nach Nennleistung in 5 Wp-Schritten ermögliche Reihenverschaltungen mit geringen Verschaltungsverlusten.   Mögliche 1000 Volt Systemspannung und steckerfertige MC-Verbinder erleichtern Planung und Montage von Einzelanwendungen ebenso wie von Großanlagen. Spezialgehärtetes Solarglas und ein extra stabiler Aluminium-Rahmen halten laut SUNWORX im Betrieb selbst extremen Belastungen stand - wie beispielsweise Schnee- oder Eislasten bis 5.400 N/m2. Öffnungen im Rahmen verhindern die Bildung von Kondenswasser durch Temperaturschwankungen ebenso wie ein eventuelles Auffrieren des Rahmens im Winter. Der flache Übergang vom Rahmen zum Glas steigere die Selbstreinigungskraft des Moduls und verhindere so Leistungseinbußen durch Schmutzablagerungen.

Zum Qualitätskonzept von SUNWORX SW230P gehören auch eine Produktgarantie von 3 Jahren sowie eine Leistungsgarantie von 12 Jahren auf 90 % der Nennleistung und von 25 Jahren auf 80 % der Nennleistung. Darüber hinaus seien die Module komplett recyclingfähig. Sunworx-Kunden erhalten zudem mittel- und langfristige Planungssicherheit durch professionelle Kontingentplanung.

14.03.2008   Quelle: SUNWORX GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunworx GmbH,
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WorldWater & Solar Technologies baut größte städtische Photovoltaik-Anlage in New Jersey

WorldWater Referenzprojekt mit 500 kWp-So- larstromleistung in Egg Harbor Township (NJ).
WorldWater Referenzprojekt mit 500 kWp-So-
larstromleistung in Egg Harbor Township (NJ).

Die WorldWater & Solar Technologies Corp., Entwickler und Vermarkter von Hochleistungs-Solarsystemen, gab am 11.03.2008 bekannt, dass der Stadtrat von Ocean City (New Jersey, USA) mit dem Unternehmen einen Vertrag über die Errichtung eines Photovoltaik-Systems in Höhe von 4 Millionen US-Dollar für die Stadt geschlossen hat. Bereits im ersten Betriebsjahr soll die Anlage annähernd 555.000 Kilowattstunden Solarstrom erzeugen. Das städtische Solarenergie-Projekt von Ocean City sieht Dachmontagen auf dem Cultural Arts and Community Center, dem Public Works Complex Building, dem Vehicle Maintenance Center und dem Sports and Civic Center vor. Die Vergabe eines langfristigen Energiekaufvertrages an WorldWater werde Ocean City in die Lage versetzen, knapp 17 % des jährlichen Strombedarfs für Gebäude einzusparen, deren Eigentümer die Stadt ist und/oder die sie betreibt. Das Projekt soll zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr abgeschlossen werden.  

"Dies ist eine Win-Win-Situation für WorldWater und den Staat von New Jersey", kommentiert so Quentin T. Kelly, Chairman und CEO von Worldwater & Solar Technologies. "Wie auch unsere erfolgreich betriebenen Anlagen an anderen Orten New Jerseys werden die neuen Dachsolaranlagen Ocean City insgesamt Millionen hohe Summen einsparen und einmal mehr den Beweis erbringen, dass nachhaltige Energielösungen angesichts anhaltend hoher Ölpreise eine deutliche Alternative darstellen. Während der fünfzehnjährigen Laufzeit des WorldWater zugesprochenen Vertrages erhält das Unternehmen von den Versorgungsbetrieben der Stadt, dem New Jersey Board of Public Utilities, Zahlungen in Höhe von 1,6 Mio. US-Dollar zusammen mit Darlehen für Solarenergie und erneuerbare Energien (SREC) sowie Bundessteuergutschriften auf die laufenden Stromrechnungen, die von Ocean City zu leisten sind. Wir sind erfreut, die Einwohner von New Jersey weiterhin mit modernsten und umweltfreundlichen Technologien für die künftige Stromversorgung zu versorgen", so Kelly weiter.

Vier Vorschläge wurden der Stadt unterbreitet, die sich für WorldWater entschied. Bürgermeister Salvatore Perillo erklärte: "In einer Zeit, in der wir zweistellige Steigerungen bei den jährlichen Stromkosten hinnehmen müssen, sind dies willkommene Einsparungen. Die Einsparungen beginnen im Juli und tragen dazu bei, unser Energiebudget zu verringern."

Neben den Megawattanlagen, die WorldWater in den USA und weltweit entwickelt und errichtet hat, zählen zu den Anlagen, die das Unternehmen im Staat von New Jersey entwickelt und gebaut hat: das Federal Courthouse Annex in Trenton; Liberty Science Center in Jersey City; Atlantic County Utilities Authority Water Treatment Plant in Atlantic City; Voorhees Middle School in Voorhees Township; Ray Angelini Incorporated (RAI) Electrical Contractors in Sewell und Richard Stockton College in Pomona.

14.03.2008   Quelle: WorldWater & Solar Technologies Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WorldWater & Solar Technologies Corp.,
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Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller 3S Swiss Solar Systems vervierfacht Ergebnis

String-Löttisch von 3S Swiss Solar Systems.
String-Löttisch von 3S Swiss Solar Systems.

Die 3S Swiss Solar Systems (Lyss, Schweiz), Hersteller von manuellen und semiautomatischen Produktionsanlagen zur Fertigung von Solarmodulen, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Rekordergebnis erzielt und die im August 2007 angehobenen Prognosen übertroffen, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Nach vorläufigen Zahlen legte der Umsatz von 11,6 Millionen auf 25,4 Millionen Schweizer Franken um mehr als das Doppelte zu. Das Ergebnis nach Steuern wuchs von CHF 0,7 auf CHF 3,1 Millionen. Hiervon entfallen CHF 359.000 auf die Aktivierung latenter Steuern für Verlustvorträge. Das Vorsteuerergebnis vervierfachte sich von CHF 0,7 auf CHF 2,8 Millionen.   "Wir freuen uns über diese hervorragenden Zahlen", sagt CEO Dr. Patrick Hofer-Noser. "Sie sind das Resultat der technologisch führenden Produkte von 3S Swiss Solar Systems und des weltweit starken Wachstums der Solarindustrie. Aufgrund der sehr guten Auftragslage sind wir zuversichtlich, dass sich das starke Unternehmenswachstum auch in 2008 fortsetzt."

"Da gerade stark wachsende Firmen hohe Aufbaukosten haben, sind wir auf die Vervierfachung des Ergebnisses besonders stolz. Das ist auch das Resultat eines ausgeprägten Kostenbewusstseins des Unternehmens und des außergewöhnlich hohen Einsatzes unserer Mitarbeiter", betont CFO Frank Rosenbusch. Für das Geschäftsjahr 2008 rechnet 3S Swiss Solar Systems mit Umsatzerlösen von CHF 60 Millionen und einer EBIT-Marge von circa 10 Prozent. Das Jahresergebnis enthält erstmals die Konsolidierung des in 2007 übernommenen Herstellers von Zell- und Modultestern für die Solarindustrie, Pasan, zum 01.07.2007.

Der testierte Jahresabschluss und der Geschäftsbericht werden voraussichtlich Mitte April gedruckt vorliegen und zum Download im Internet bereitstehen.

14.03.2008   Quelle: 3S Swiss Solar Systems   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 3S Swiss Solar Systems.,
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SolarWorld steigert Umsatz um 35,6 % und EBIT um 48,6 %

SolarWorld-Chef Asbeck rechnet für 2008 mit Wachstum zwischen 25 und 30 Prozent.
SolarWorld-Chef Asbeck rechnet
für 2008 mit Wachstum zwischen
25 und 30 Prozent.

Der Solarstrom-Konzern SolarWorld AG hat im Geschäftsjahr 2007 Gewinn und Umsatz konzernweit zweistellig gesteigert, berichtet die SolarWorld AG in einer Pressemitteilung. Mit Vorlage des Konzernberichtes bestätigt das Photovoltaik-Unternehmen die per Ad-hoc-Mitteilung gemeldeten Ergebnisse. Demnach stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 35,6 Prozent auf 698,8 Millionen Euro (Vorjahr: 515,2 Mio. EUR). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte um 48,6 Prozent auf 174,5 Millionen Euro (Vorjahr: 117,4 Mio. EUR) und der operative Gewinn vor Steuern um 27,8 Prozent auf 151,6 Millionen Euro (Vorjahr: 118,6 Mio. EUR). Der operative Nettogewinn wuchs um 33,7 Prozent auf 97,3 Millionen Euro (Vorjahr: 72,8 Mio. EUR).   Sämtliche Angaben verstehen sich inklusive der nicht fortgeführten Aktivitäten (Gällivare PhotoVoltaic AB) nach Bereinigung um Sondereffekte, betont das Unternehmen. Inklusive der Sondereffekte erreichte der Konzern einen Jahresüberschuss von 113,3 Millionen Euro (Vorjahr: 130,6 Mio. EUR).


Dividende soll von 0,10 Euro auf 0,14 Euro steigen

"Entsprechend unserer operativen Gewinnsteigerung wollen wir auch in diesem Jahr unsere Aktionäre am Geschäftserfolg teilhaben lassen", sagte Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Wir werden daher der Hauptversammlung eine auf 0,14 (Vorjahr: 0,10) Euro erhöhte Dividende vorschlagen.", so Asbeck weiter. Auch für das laufende Jahr rechnet der Vorstand mit einer Fortsetzung des konzernweiten Wachstums. "Für das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) rechnen wir auf der Basis des bereinigten EBIT 2007 (nur fortgeführte Aktivitäten) von 171 Mio. Euro mit einem Wachstum zwischen 25 und 30 Prozent", so Asbeck weiter. Auch der Umsatz soll konzernweit um 25 bis 30 Prozent zulegen, die Auslandsquote auf bis zu 60 (Vorjahr: 49) Prozent steigen.


Frank H. Asbeck: "Präsenz weltweit nachhaltig gestärkt"

Das vergangene Geschäftsjahr stand im Zeichen der internationalen Expansion des Solargeschäftes. "Wir haben unsere Präsenz weltweit nachhaltig gestärkt und damit die Akquisitionen der Vorjahre erfolgreich weiterentwickelt", zog Asbeck ein Resümee des letzten Jahres. Finanzvorstand Dipl.-Kfm. tech. Philipp Koecke verwies auf die solide Finanzverfassung des Unternehmens: "Nach unserer Expansionspolitik der letzten Jahre sind wir mit einer Eigenkapitalquote von über 40 Prozent im internationalen Vergleich sehr gut aufgestellt. Das ist eine verlässliche Basis für weiteres Wachstum. Der Konzern kann auf eine gut ausgestattete Liquidität bauen. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Jahresende auf 792,9 Mio. Euro."

13.03.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Next Solar startet Photovoltaik-Dünnschichtproduktion in Griechenland

Ein Roboter entlädt plasmabeschich- tete Solarmodule.
Ein Roboter entlädt plasmabeschich-
tete Solarmodule.

Next Solar S.A., ein vor kurzem gegründeter Photovoltaik-Hersteller mit Sitz in Griechenland, errichtet seine erste Fabrik zur Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen. Oerlikon Solar wird dazu die schlüsselfertige Produktionslinie noch im Laufe dieses Jahres liefern. Die Solar-Fabrik soll den Betrieb Anfang 2009 aufnehmen. Die Anlage ist vorerst auf eine Kapazität von 30 MWp (Megawatt Peak) ausgelegt. Next Solar habe die Möglichkeit, eine Erweiterungsoption für einen Kapazitätsausbau auf 60 MWp auszuüben, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. "Oerlikon Solar ist ein führender Hersteller von bewährten schlüsselfertigen Dünnschicht-Modullösungen. Mit Hilfe der fortschrittlichen Technologie von Oerlikon Solar werden wir rasch Marktanteile im schnell wachsenden Solarmarkt gewinnen", erklärte Panos Ninios, Mitglied des Verwaltungsrats von Next Solar.  Die Hauptgeschäftstätigkeit von Next Solar S.A. wird in der Herstellung von Dünnschicht-Photovoltaik-Panels bestehen, wobei die Mikromorph-Technologie von Oerlikon zum Einsatz kommt. Die Fabrik wird über eine voll automatisierte Produktionslinie zur Herstellung von kompletten, installationsbereiten Photovoltaik-Modulen verfügen. Als Trägermaterial wird Glas (in Abmessungen von 130 cm x 110 cm) verwendet. Ein wichtiger Differenzierungsfaktor der schlüsselfertigen Produktionslinie von Oerlikon ist die "KAI-PECVD"-Beschichtungsanlage (Plasma Enhanced Chemical Vapor Deposition), bei der die Abscheidung von zwei Schichten mikromorphem und amorphem Silikon in einer Plasmaumgebung erfolgt. Die Anlage wird in einem hinsichtlich Anzahl und Größe von Partikeln höchsten Sauberkeitsstandards genügenden Raum von rund 1.500 Quadratmetern (im Hauptwerk) installiert, dessen Toleranzwerte für Umgebungstemperatur und Feuchtigkeit strengstens überwacht werden.


Mikromorph-Tandem-Technologie von Oerlikon Solar

Mit dem Bau der Dünnschicht-Solarfabrik setzt Next Solar auf einen der weltweit wachstumsstärksten Märkte. Dank Oerlikons innovativer Dünnschicht-PV-Technologie können Solarmodule heute 30 Prozent günstiger hergestellt werden als mit der herkömmlichen waferbasierten Technologie. "Wir werden bei Next Solar unsere eigene Mikromorph-Tandem-Technologie einsetzen. Dieses bewährte und äußerst wettbewerbsfähige Produkt wird es dem Unternehmen ermöglichen, rasch im Dünnschicht-Solarmarkt Fuß zu fassen. Durch Verwendung der mikromorphen Tandem-Zelle lassen sich Effizienz und Ertrag des Moduls um bis zu 50 Prozent gegenüber amorpher Beschichtungen steigern", erklärte Jeannine Sargent, CEO von Oerlikon Solar.


140 hoch qualifizierte Arbeitsplätze

Die Produktionskapazität der Fabrik könnte nach Angaben von Next Solar auf jährlich über 60 MWp gesteigert werden, was einer Jahresproduktion von 550.000 Modulen entspräche. Das Werk mit einer Fläche von über 16.000 m2 wird derzeit im Industriegebiet von Tripolis auf dem Peloponnes errichtet. Durch die neue Fabrik werden über 140 hoch spezialisierte Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Die Hauptinvestoren stellten Next Solar im Februar 2008 die Mittel zur Verfügung, so dass der Bau der Anlage Ende des laufenden Jahres abgeschlossen sein dürfte. Zu den Investoren gehören ein mit Plainfield Asset Management LLC (ein in den USA domizilierter Hedgefonds mit verwalteten Vermögen in Höhe von 5 Mrd. USD, der einen wesentlichen Anteil seines Anlageportfolios in alternativen Energien, insbesondere in Biokraftstoffen und erneuerbaren Energiequellen, investiert hat) verbundenes Unternehmen, eine Tochtergesellschaft von Sciens International Investment und Holdings S.A. (ein an der Athener Börse notiertes und auf alternative Anlagen spezialisiertes Unternehmen) und Fakidis George, der tief gehende Erfahrung im Bereich erneuerbare Energien hat. Das Unternehmen verfüge somit über finanzkräftige und branchenkundige Aktionäre mit fundiertem Know-how sowie weitreichenden Kenntnissen über den griechischen und die internationalen Energiemärkte, heißt es in der Pressemitteilung.


Forschungspartnerschaften mit griechischen Universitäten

DasSpitzentechnologie-Projekt birgt laut Next Solar außerdem das Potenzial für wegweisende F&E-Partnerschaften mit griechischen Universitäten. So will das Unternehmen mit der Dünnschicht-Abteilung der Universität Patras zusammenarbeiten. Neben der Belieferung des griechischen Markts plant Next Solar, auch andere interessante europäische Märkte wie Deutschland, Spanien und Italien zu betreten. Mit seiner Produktion will Next Solar dazu beitragen, die Investitionskosten für Photovoltaik-Solarparks in Griechenland zu reduzieren und so den Anteil der Solarenergie an der gesamten Stromproduktion des Landes zu erhöhen.

13.03.2008   Quelle: Next Solar S.A.; pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
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Photovoltaik-Systemhaus Phoenix Solar AG verdoppelt Umsatz und vervierfacht EBIT

Photovoltaik-Referenzanlage (940 kWp) der Phoenix Solar AG
Photovoltaik-Referenzanlage (940 kWp)
der Phoenix Solar AG

Der Phoenix Solar-Konzern erzielte von Januar bis Dezember 2007 Gesamtumsatzerlöse von 260 Millionen Euro (Vorjahr: 119 Millionen Euro), das entspricht einer Steigerung von 118 Prozent, berichtet die Phoenix Solar AG in einer Ad-hoc-Mitteilung. Auf das Segment Photovoltaik-Komponenten und -Systeme entfielen davon 129 Millionen Euro (Vorjahr: 62,5 Millionen Euro) und auf das Segment Solar-Kraftwerke 131 Millionen Euro (Vorjahr: 56,4 Millionen Euro). Im Ausland wurden nach Angaben des Photovoltaik-Systemhauses 70,4 Millionen Euro erzielt (Vorjahr: 14,2 Millionen Euro). Damit seien die Auslandsumsätze um 396 Prozent gestiegen. Der Anteil des Auslandsgeschäfts wuchs von 12 Prozent im Jahr 2006 auf 27 Prozent im Jahr 2007.  Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als vervierfacht und stieg auf 22,3 Millionen Euro (Vorjahr: 4,8 Millionen Euro). Die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) erreichte 8,6 Prozent im Geschäftsjahr 2007 (Vorjahr: 4,0 Prozent).


Rekordumsatz im vierten Quartal 2007

Das vorläufige Konzernergebnis nach Steuern betrug im Berichtszeitraum 14,5 Millionen Euro nach 3,0 Millionen Euro im Vorjahr, was einer Steigerung von 383 Prozent entspricht. Bei 6.077.000 Aktien errechnet sich ein Ergebnis pro Aktie von 2,38 Euro, was deutlich über dem Vorjahreswert von 0,55 Euro liegt. Allein im vierten Quartal 2007 konnte der Konzernumsatz von 53,7 Millionen Euro im Vorjahr um 138 Prozent auf 128 Millionen Euro gesteigert werden. Das EBIT im vierten Quartal stieg gegenüber dem Vorjahr um 343 Prozent auf 13,3 Millionen Euro (Vorjahr: 3,0 Millionen Euro), was einer EBIT-Marge von 10,4 Prozent entspricht. Am 1. Januar 2008 lag der Auftragsbestand laut Phönix Solar AG bei 109 Millionen Euro und damit zehnmal höher, als im Vorjahr mit 11,3 Millionen Euro. Etwa 36 Millionen Euro entfielen auf das Segment Komponenten & Systeme und 73 Millionen Euro auf das Segment Kraftwerke.

Aufgrund der sich bereits zu Beginn des Jahres abzeichnenden positiven Geschäftsentwicklung will der Vorstand die Prognose für das Geschäftsjahr 2008 nach den Quartalszahlen zum 31. März 2008 überprüfen. Der Geschäftsbericht mit dem vollständigen Konzernabschluss 2007 erscheint am 24. April 2008 und kann auf der Internetseite des Internehmens unter der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden.

13.03.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Xantrex bringt neues Solar-Ladegerät auf den europäischen Markt

Solar-Ladegerät
"Xantrex XW".

Der Xantrex XW Solar-Lade-Controller (XW SCC) wurde Anfang März 2008 auf der GENERA Messe in Madrid (Spanien) vorgestellt. Bei dem Produkt handelt es sich um ein photovoltaisches (PV) Ladekontrollgerät, das sich auf den Punkt maximaler elektrischer Leistung der Photovoltaikanlage einregelt (Maximum Power Point Tracking), um die höchstmögliche Stromstärke zum Laden von Batterien zu erzielen. Beim Ladevorgang reguliert der XC SCC die Batteriespannung und den Ausgangsstrom abhängig von der elektrischen Energie, die an der Photovoltaik-Anlage verfügbar ist, und abhängig vom Ladezustand der Batterie.  Der XW SCC verfügt laut Hersteller über einen MPPT-Verfolgungsalgorithmus, der für die höchste Energieausbeute aus der PV-Anlage ausgelegt ist. Das MPPT-System stelle die Operationspunkte der Anlage derart ein, dass sie am Punkt maximaler Leistung bleiben. Bei diesem Regelungsvorgang werde die Energieausbeute nicht angehalten, wie es bei einigen Konkurrenzgeräten der Fall sei, betont Xantrex.


13.03.2008   Quelle: Xantrex Technology S.L   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Xantrex Technology Inc.,
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Europäisches Projekt sucht nach neuen Lösungen zur Vermarktung von Strom aus dezentralen Quellen

Solarstromanlage auf dem badenova stadion in Freiburg.
Solarstromanlage auf dem badenova stadion
in Freiburg.

Im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Projekts untersuchen Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, wie Strom aus dezentralen und umweltfreundlichen Erzeugern bedarfsgerecht und kostendeckend für den liberalisierten Strommarkt bereitgestellt werden kann. Auch die Handelsbeziehungen der Marktteilnehmer untereinander sind Gegenstand der Forschung. In Europa und ganz besonders in Deutschland wird diese Frage immer wichtiger, da zunehmend erneuerbare Energieträger und umweltfreundliche dezentrale Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen die Netze mit Strom versorgen. "Blockheizkraftwerke (BHKW), Solarstromanlagen oder Windgeneratoren können sich langfristig am Strommarkt behaupten", meint Projektleiter Dr. Thomas Erge vom Fraunhofer ISE.   "Voraussetzung dafür ist, dass die verbrauchernahen dezentralen Erzeuger ihre technologischen Stärken voll ausspielen und 'im Team' arbeiten", betont Erge. Diese Zusammenarbeit bedeutet in der Praxis, dass eine Vielzahl von kleinen, verteilt angeordneten Erzeugern ihre Stromproduktion handelstechnisch bündelt und als ein Stromprodukt verkauft. Damit wird die dezentral erzeugte Strommenge konkurrenzfähig zu den Angeboten großer Kraftwerke.


Photovoltaik als Teil des Erzeugerensembles

Wissenschaftliche Erzeugungsprognosen und ein intelligentes Erzeugungs- und Lastmanagement machen es möglich, dass auch fluktuierende Erzeuger wie zum Beispiel Photovoltaik ein Teil dieses Erzeugerensembles werden. Im Forschungsprojekt MASSIG (Market Access for Smaller Size Intelligent Electricity Generation) haben sich sieben Partner aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Österreich, und Polen zusammengefunden, um bis April 2010 technische und wirtschaftliche Konzepte für den Marktzugang dezentraler Energieerzeuger zu erarbeiten. Ein wichtiges Anliegen ist dabei, gerade Betreibern kleiner umweltfreundlicher Kraftwerke langfristige Perspektiven aufzuzeigen, sich neben den "Stromriesen" am Markt zu behaupten.

Das Projekt MASSIG wird gefördert mit Mitteln der Europäischen Union – Programm "Intelligent Energy – Europe". Ergebnisse der Projektarbeit werden veröffentlicht auf der Internet Seite http://www.iee-massig.eu.

13.03.2008   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S.A.G: Solarstrom AG,
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Biodiesel: Absatz bricht zum Jahresanfang deutlich ein

Die Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V. (AGQM) hat die Umfrageergebnisse zum Absatz von Biodiesel an öffentlichen Tankstellen für das Jahr 2007 veröffentlicht. Mit einem Gesamtabsatz von 456.600 Tonnen war im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Gesamteinsatz von 475.700 Tonnen ein um 19.100 Tonnen verringerter Absatz zu verzeichnen. Spitzenreiter ist wie im Vorjahr erneut Nordrhein-Westfalen gefolgt von Niedersachsen. Auffallend sei, dass besonders in den führenden Bundesländern der Absatzeinbruch mit Abstand am größten war von etwa 161.400 Tonnen in NRW auf 92.400 Tonnen und in Niedersachsen von 116.200 Tonnen auf 81.400 Tonnen. 2008 beginnt laut AGQM mit einem weiteren Absatzeinbruch: 14 % der Tankstellenbetreiber hätten den Verkauf eingestellt. Nachdem die Steuer auf Biodiesel zum 01. Januar 2008 um 6 Cent auf 15 Cent je Liter erhöht wurde, sei für den ersten Monat nach der Absatzentwicklung gefragt und ein Rückgang auf 37 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ermittelt worden.  Mangels politischer Entscheidungen als notwendiger Konsequenz des Biokraftstoffberichtes zeichne sich keine Trendumkehr für das laufende Jahr ab. "Gestiegener Steuersatz und hohe Rohstoffkosten erdrosseln den B100-Absatz. Diese Feststellung bestätigt auch die UFOP-Marktberichterstattung für den Monat Februar (http://www.ufop.de) und die Tatsache, dass im Monat Januar im Wesentlichen Altverträge oder Ware aus dem Vorjahr vermarktet wurden.


AGQM befürchtet, dass 50 % der öffentlichen Tankstellen bis Ende 2008 keinen Biodiesel mehr verkaufen

Trotz der aktuellen Besteuerungssituation bestätigten jedoch 78 % der rund 500 befragten freien Mineralölhändler, die in der Regel mehrere Tankstellen betreiben, ihr Interesse an der Fortführung der Vermarktung von Biodiesel als Reinkraftstoff auch unter diesen schwierigen Marktbedingungen - man wolle das Produkt halten. Erwartet werde jedoch ein steuerpolitisches Signal, das der Branche Mut macht. Allerdings hätten bereits 14% der befragten Unternehmen den Biodieselverkauf eingestellt und 36 % wollten den Verkauf einstellen. Sollte sich an der Vermarktungssituation nichts ändern, so die Befürchtung der AGQM, werden etwa 50 % der Unternehmen bis Ende 2008 keinen Biodiesel an öffentlichen Tankstellen mehr verkaufen.


Alternativkraftstoff verschwindet von der Tankstelle – und aus dem öffentlichen Bewusstsein

Zwar gehörten von den 2007 gemeldeten bekannten 1.900 öffentlichen Tankstellen etwa 1.300 dem Qualitätssicherungssystem der AGQM an, jedoch lasse sich auf Grund dieser Befragung schließen, dass sich die Anzahl der öffentlichen Tankstellen, die Biodiesel anbieten, bis zum Ende des Jahres mehr als halbieren könnte. Damit verschwinde auch die optische Wahrnehmung dieses Alternativkraftstoffes an vielen öffentlichen Tankstellen und damit möglicherweise auch aus dem Bewusstsein der Bevölkerung. Deutschland verliert der Umfrage zufolge in großen Schritten das weltweit mit Abstand größte Tankstellennetz für Biodiesel.

13.03.2008   Quelle: AGQM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

"Solarvalley Mitteldeutschland" in der 2. Runde des BMBF-Wettbewerbs für Forschungs- und Entwicklungsnetzwerke

Automatisierte Reinigung von Silizium- Solarwafern.
Automatisierte Reinigung von Silizium-
Solarwafern.

In dem Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung ist der Forschungsantrag "Solarvalley Mitteldeutschland" eine Runde weiter. Der Antrag ist einer von 11 Anträgen, die aus insgesamt 38 von einer unabhängigen Jury für die 2. Runde des Wettbewerbs ausgewählt wurde. Von den jetzt verbliebenen Anträgen werden bis zu fünf für eine Förderung ausgewählt. Die Entscheidung hierfür fällt voraussichtlich im September. Insgesamt stehen für die fünf Finalisten rund 200 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Das Bundesforschungsministerium (BMBF) begründet seine Auswahl mit dem überdurchschnittlich hohen Entwicklungspotenzial in dem richtungweisenden Zukunftsmarkt der Photovoltaik und der bereits vorhanden Vernetzung von Photovoltaik-Forschungseinrichtungen in Mitteldeutschland. 

Signal zum Ausbau des internationalen Vorsprungs der deutschen Photovoltaikindustrie

In dem Vorhaben kooperieren 25 Solar-Unternehmen und 12 Photovoltaik-Forschungseinrichtungen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, dem deutschen Endverbraucher innerhalb der nächsten fünf bis sieben Jahre Solarstrom zu gleichen Preisen wie konventionellen Strom anzubieten. Dazu bündelte die Branche ihre Kräfte und führte das ehrgeizige Projekt erfolgreich in die zweite Wettbewerbsrunde. "Wir sind sehr erfreut über den Entscheid. Er unterstreicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir hoffen, dass wir uns damit auch in der nächsten Auswahlrunde durchsetzten können. Es wäre das richtige Signal, um den internationalen Vorsprung der deutschen Photovoltaikindustrie weiter auszubauen", sagt Dr. Hubert Aulich, Cluster-Sprecher und Vorstand der PV Crystalox Solar AG in Erfurt und Bitterfeld.


16 Prozent aller weltweit produzierten Solarzellen stammen aus Mitteldeutschland

Im Cluster "Solarvalley Mitteldeutschland" konzentrieren sich die regionalen Aktivitäten innerhalb der Solarbranche: Hier sind alle Photovoltaikunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Rohstoff Silizium bis zum integrierten PV-System mit eigenen Forschungsvorhaben eingebunden. Allein im Jahr 2006 wurden 16 Prozent aller weltweit produzierten Solarzellen in der Region Mitteldeutschland gefertigt. Dies macht 80 Prozent der deutschen Produktion aus. In der Branche, die jährlich mit bis zu 50 % wächst, sind bereits jetzt mehrere tausend Menschen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen beschäftigt.

Das endgültige Ergebnis des Wettbewerbs um die Clusterförderung der Bundesregierung wird im September 2008 erwartet. Das Bundesforschungsministerium will mit dem Spitzenclusterwettbewerb Kooperationen aus Wissenschaft und Wirtschaft fördern und so Netzwerken Wettbewerbsvorteile verschaffen. Hierzu wurden gemeinsame Strategien formuliert, die an den Stärken der regionalen Branchen ansetzen und ungenutzte Entwicklungspotenziale ausschöpfen. Vorgesehen sind drei Wettbewerbsrunden in einem zeitlichen Abstand von etwa ein bis anderthalb Jahren.

Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de; http://www.solarvalley.org; http://www.spitzencluster.de

12.03.2008   Quelle: Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PV Crystalox Solar AG,
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Colonia Real Estate startet Megawatt-Photovoltaik-Projekt mit der systaic AG

systaic-Photovoltaikdach.
systaic-Photovoltaikdach.

Der im S-Dax notierte Immobilienkonzern Colonia Real Estate AG (Düsseldorf) führt seine Immobilienwirtschaft und regenerative Energien zusammen und will damit ein neues, hoch rentables Geschäftsfeld im Bereich "Nachhaltiges Wohnen" eröffnen. In den kommenden Monaten sollen die Dächer von Wohnimmobilien der Colonia Real Estate mit Solarstromanlagen von SYSTAIC ausgestattet werden und so zur umweltfreundlichen Stromerzeugung genutzt werden. Zu diesem Zweck hat Colonia Real Estate einen Rahmenvertrag mit der börsennotierten systaic AG abgeschlossen, berichtet systaic in einer Pressemitteilung. Demnach soll SYSTAIC in den kommenden Monaten Solarstromanlagen im Wert von bis zu 100 Millionen Euro zur Stromerzeugung liefern und schlüsselfertig installieren. Dies entspreche einer installierten Nennleistung von etwa 22 bis 25 Megawatt (MWp) und einem Stromertrag von bis zu 22 Millionen Kilowattstunden, was zur Versorgung von rund 6.000 Haushalten pro Jahr ausreichen würde.  Der Vereinbarung sei in den vergangenen Monaten eine umfangreiche Prüfung der Machbarkeit im Wohnungsportfolio von Colonia Real Estate vorausgegangen.


Kapitalerhöhung um 420.000 neue Aktien

Die ersten Photovoltaikanlagen sollen voraussichtlich noch im Mai 2008 installiert werden und die Stromproduktion aufnehmen. Bis Ende 2008 soll die Montage aller PV-Systeme beendet sein. Im Zusammenhang mit dem Abschluss eines Rahmenvertrags mit der Colonia Real Estate AG hat die systaic AG, Düsseldorf eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre im Rahmen eines nicht-öffentlichen Angebots erfolgreich durchgeführt. Die 420.000 neuen Aktien seien bei einem Investor platziert worden. Der Platzierungspreis beträgt laut systaic 6,40 Euro je Aktie. Damit fließe der Gesellschaft ein Emissionserlös von insgesamt 2,688 Millionen Euro zu. Das Grundkapital der systaic AG bestehe nun aus 5.674.000 nennwertlosen Inhaberstückaktien. Der Mittelzufluss aus der Kapitalerhöhung diene vor allem den Investitionen in die neue Produktionsstätte in Landsberg am Lech, die Ende dieses Monats teilweise in Betrieb genommen wird.

12.03.2008   Quelle: systaic AG; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: systaic AG,
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aleo solar AG unterzeichnet Gigawatt-Solarzellenbezugsvertrag mit Q-Cells

Solarpark Viana (Spanien) mit 24.000 aleo-Modulen.
Solarpark Viana (Spanien) mit 24.000
aleo-Modulen.

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) hat einen Bezugsvertrag für Solarzellen mit der Q-Cells AG unterzeichnet, der 2008 beginnt und bis Ende 2019 reicht, berichtet der Solarmodul-Hersteller in einer Pressemitteilung. Dieser Vertrag umfasst eine Menge von mindestens 1.270 Megawatt (MW); eine Option zur Ausweitung bis zu einer Gesamtmenge von 2.270 MW bestehe. Die in der Branche üblichen Vorauszahlungen werden laut aleo solar nicht fällig, die Preisgestaltung orientiere sich an der Marktentwicklung.   Die aleo solar AG weite damit die Geschäftsbeziehungen mit der Q-Cells AG deutlich aus, heißt es in der Pressemitteilung. "Wir produzieren immer mehr Module in immer mehr Ländern in einer gleichbleibend hohen Premium-Qualität. Wir können das, weil wir auf der einen Seite über das nötige Produktions-Know-how verfügen, andererseits aber auch auf eine ausgesuchte Qualität bei den Materialien achten", kommentiert Heiner Willers, Mitglied des Vorstands der aleo solar AG. "Mit Q-Cells haben wir den weltgrößten Zell-Hersteller an Bord, mit dem wir schon in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Bewusst setzen wir diese Qualitätspartnerschaft nun fort", ergänzt Willers.

Die aleo solar-Produktionskapazitäten werden zurzeit von 100 auf 180 Megawatt bis zum Ende 2009 ausgebaut, betont das Unternehmen. "Unser Credo bleibt die Qualität, eine starke Marke und die absolute Kundenorientierung im Vertrieb", bekräftigt Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, "und mit einem starken Partner an unserer Seite schaffen wir die Grundlage, um unsere anspruchsvollen Wachstumsziele nachhaltig zu verfolgen."

12.03.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG,
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Konzentrator-Photovoltaik: Concentrix Solar installiert erste 100 kW-Einheit für spanisches Solarstrom-Großkraftwerk

Konzentrator-Photovoltaiksysteme in Puertollano
Konzentrator-Photovoltaiksysteme
in Puertollano

Die Concentrix Solar GmbH (Freiburg) eines der führenden Unternehmen in der Konzentrator-Photovoltaik (CPV), hat im Februar achtzehn PV-Systeme mit einer Leistung von je 5,75 Kilowatt (kWp) in Puertollano (Spanien) aufgestellt. Mit den Bauarbeiten der nunmehr zum Netzanschluss bereiten 100 kW-Einheit war im Dezember 2007 begonnen worden, nachdem Concentrix zuvor die Typprüfung seines 5,75 KW-Systems absolviert und alle technischen Kriterien gemäß der internationalen IEC-Norm erfüllt hatte. Concentrix ist damit das erste Unternehmen, das im Rahmen des spanischen ISFOC-Projekts eine vollständige 100 kW-Kraftwerkseinheit fertig gestellt hat. Insgesamt will das Freiburger Unternehmen 500 kW in Puertollano installieren. Das Instituto de Sistemas Fotovoltaicos de Concentracion (ISFOC) koordiniert den Bau des ersten größeren Solarkraftwerks in Europa, bei dem hoch effiziente III-V-Stapelsolarzellen zum Einsatz kommen.  Dabei werden an verschiedenen Standorten in der Provinz Castilla La Mancha in Spanien insgesamt 3 MW Nennleistung errichtet. Ziel des ersten Bauabschnitts des Demonstrationsprojekts sind 1,7 MW. Das Freiburger Unternehmen leistete Pionierarbeit: Concentrix hat die ersten achtzehn Systeme des geplanten MW-Großkraftwerks aufgestellt.



Solarstrom aus 500-fach konzentriertem Licht

Die Concentrix Solar GmbH wurde im Februar 2005 als Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gegründet. Concentrix stellt Konzentrator-Kraftwerke für sonnenreiche Standorte her. Mit Fresnel-Linsen wird das Sonnenlicht auf kleine hoch effiziente Solarzellen gebündelt. Diese Solarzellen wandeln das 500-fach konzentrierte Licht direkt in elektrische Energie um. Für die erfolgreiche Umsetzung der innovativen Technologie wurde Concentrix mit dem Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft 2007 in der Kategorie "Start-up" ausgezeichnet. Zur Herstellung der Konzentrator-Module betreibt Concentrix eine automatisierte Pilot-Produktionslinie am Standort Freiburg mit einer nominalen Produktionskapazität von 1 MW. Mitte 2008 will Concentrix eine 25 MW-Linie in Betrieb nehmen und damit diese neue Photovoltaik-Technologie in die kommerzielle Serienfertigung führen.


Ehrgeizige Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit CPV-Technologien

Das ISFOC-Institut (Instituto de Sistemas Fotovoltaicos de Concentración) wurde im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsplans des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Regierung der Provinz Castilla La Mancha und dem Institut für Solarenergie der Universidad Politécnica de Madrid ins Leben gerufen. Das Projekt wird vom Ministerium für Bildung und Wissenschaft finanziert. Der Firmenhauptsitz, Laboranlagen und einige der Pilot-Photovoltaik-Anlagen von ISFOC werden derzeit in Puertollano errichtet, von wo aus auch alle Aktivitäten des Instituts koordiniert werden. Das Hauptziel ist die Errichtung einer Basiseinheit für die Entwicklung von CPV-Technologien in Castilla La Mancha. Hierfür baut ISFOC eine Reihe von Kraftwerken (mit einer Gesamtleistung von bis zu 3 MW) unter Verwendung verschiedener, in Kürze auf dem Markt erhältlicher Konzentrator-Technologien. ISFOC ist zu einer nationalen sowie internationalen Größe in Sachen Konzentrator-Photovoltaik geworden. Nach Abschluss der zweijährigen Bauphase und der Installation der erforderlichen Infrastruktur können nun ehrgeizige Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchgeführt werden.

12.03.2008   Quelle: Concentrix Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
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Wirtschaftsverband Windkraftwerke fordert Verbesserungen der EEG-Novelle

"Damit die deutschen Windpark-Projektierer und Betreiber nicht den Anschluss an die internationale Entwicklung und somit Standortvorteile verlieren, sind Verbesserungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen erforderlich. Vor allem gilt das für Planung und Bau neuer Windparks an Land sowie deren Modernisierung, das so genannte "Repowering". Das forderte der Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes Windkraftwerke e.V., Dr. Wolfgang von Geldern, in der Mitgliederversammlung des Verbandes am 10.03.2008 in Hamburg. Auf der Grundlage eines Regierungsentwurfs wird derzeit die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Bundestag beraten. Dieser Gesetzentwurf zielt nach Ansicht der im WVW vertretenen Windkraft-Unternehmen zwar in die richtige Richtung, denn nur durch den forcierten Ausbau der erneuerbaren Energien können die im Sinne von Klimaschutz, Ressourcenschonung und Sicherung der Energieversorgung notwendigen Ziele erreicht werden. "Doch der Gesetzentwurf greift zu kurz", machte Vorsitzender Dr. von Geldern deutlich. 

Deutschland hat weltweite Spitzenposition verloren und ist hinter die USA, Spanien, China und Indien zurückgefallen

Bereits seit zwei Jahren geht der Neubau von Windenergieanlagen im Inland dramatisch zurück, warnt der Wirtschaftsverband Windkraftwerke. Die Folge: Deutschland habe seine weltweite Spitzenstellung bereits verloren und sei hinter die USA, Spanien, China und Indien zurückgefallen. Daher ergibt sich aus Sicht des Wirtschaftsverbandes Windkraftwerke dringender Handlungsbedarf durch den Gesetzgeber. Der WVW fordert angesichts der stark gestiegenen Weltmarktpreise von Windenergieanlagen, die Anfangsvergütungen für Strom aus Windenergie an Land auf 9,5 Cent/kWh zu erhöhen und die niedrigere Basisvergütung anzupassen. Weiter soll für Repowering-Projekte ein Bonus auf die Einspeisevergütungen im EEG eingeführt werden, um den Ersatz alter Windenergieanlagen durch moderne zu beschleunigen.


Einheitliche Vergütung von 14 Cent/kWh gefordert

Außerdem sollen die Rahmenbedingungen für den Markteintritt und den Handel von Windstrom über die Strombörsen wie bisher im EEG erhalten bleiben. "Mit den im Gesetzentwurf vorgesehenen Einschränkungen wäre es Windparkbetreibern nicht möglich, sich dem Strommarkt zu öffnen", betont der Wirtschaftsverband Windkraftwerke. Um ausreichend Investitionssicherheit für die Offshore-Windenergie-Projekte zu schaffen, sollte zudem statt der im Gesetzentwurf vorgesehenen 12 plus 2 Cent/kWh (12 Cent/kWh Grundvergütung plus 2 Cent/kWh für Windparks, die bis 2013 am Netz sind) eine einheitliche Vergütung von 14 Cent/kWh festgelegt werden. Und schließlich fordert der Verband, dass die EEG-Novelle zum 1. Juli 2008 in Kraft treten soll, um einen Investitionsstau zu verhindern.

Diese Forderungen will der WVW zusammen mit anderen Branchenverbänden nachdrücklich gegenüber den Bundestagsfraktionen vertreten. Während der Mitgliederversammlung erläuterte die CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Flachsbarth den gegenwärtigen Stand der parlamentarischen Beratungen zur EEG-Novelle. Dabei sprach sie sich für eine zügige Beratung und ein möglichst schnelles Inkrafttreten der Gesetzesnovelle aus.


Vorstand für weitere drei Jahre einstimmig wiedergewählt

Dem einstimmig wieder gewählten Vorstand des Verbandes gehören neben dem Vorsitzenden Dr. Wolfgang von Geldern, Lothar Schulze (Stellvertreter), Martin Lawrenz (Schatzmeister) sowie die Beisitzer Curtis Briggs, Karl Detlef, Fritz Laabs und Paul van Son an. Der 1996 gegründete Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V. (WVW) vertritt die Interessen von rund 100 Unternehmen, die in Deutschland Windparks projektieren, bauen und betreiben.

12.03.2008   Quelle: Wirtschaftsverband Windkraftwerke e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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US-Photovoltaik-Produzent DayStar schließt Absichterklärung zur Zusammenarbeit mit Juwi Solar

DayStar-CIGS-Solarzelle.
DayStar-CIGS-Solarzelle.

DayStar Technologies, Inc. (Santa Clara, Kalifornien), Entwickler von Dünnschicht-Photovoltaik-Produkten auf der Basis von Kupfer-Indium-Diselenid (CIGS) berichtete am 06.03.2008, das Unternehmen habe eine Absichtserklärung (Letter of Intent; LOI) mit der deutschen Juwi Solar GmbH geschlossen. Demnach soll Juwi Solar als Vertriebspartner von DayStar an der Kommerzialisierung von Photovoltaikmodulen mit CIGS-Technologie auf Glassubstraten beteiligt werden. Juwi und Daystar wollen bereits in den frühen Entwicklungsstufen eng zusammenarbeiten und die Module im Feld testen. Außerdem soll Juwi das US-Unternehmen bei der Finanzierung großer Solarparks unterstützen. Der Absichtserklärung soll ein konkreter Verkaufsvertrag folgen, nach dem Juwi bis 2011 bis zu 25 % der DayStar-Produktion abnehmen soll. 

Die Juwi-Gruppe zählt zu den führenden Systemintegratoren im Feld der erneuerbaren Energien in Europa. Seit rund 12 Jahren entwickelt, finanziert und betreibt das Unternehmen Windenergie-, Solar- und Bioenergieprojekte und hat mit rund 600 Beschäftigten mehr als 600 Photovoltaik-Kraftwerke errichtet, die eine Gesamtleistung von etwa 80 Megawatt (MWp) haben. Im Jahr 2008 will Juwi weitere 120 MW installieren und baut gegenwärtig in Brandis nahe Leipzig einen 40 MW-Solarpark, der nach Fertigstellung die weltgrößte netzgekoppelte PV-Anlagen sein wird.


DayStar will aktive und künftige Märkte betreten

Wir sind glücklich, dass Juwi Solar sich in die Gruppe unserer hoch qualifizierten Partner einreiht. Die besondere Erfahrung von Juwi mit Dünnschichtmodulen ist für die Kommerzialisierung unserer Produkte von unschätzbarem Wert", sagte DayStar-Vizepräsident Terry Schuyler. "Wir freuen uns auf eine langfristige Vertriebspartnerschaft, mit der wir in bestehende und kommende Märkte eintreten werden", ergänzte Schuyler. "Mit DayStar in dieser entscheidenden Phase der Markteinführung zusammenzuarbeiten, ist wesentlich für unsere eigenen optimierten und kostenbewussten Systemlösungen", fügte Juwi-Geschäftsführer Lars Falck hinzu. "Wir glauben, dass DayStar-Module uns sowohl einen Kostenvorteil als auch höhere Effizienz bieten werden und wir damit unsere aggressiven Wachstumspläne unterstützen können", betonte Falck.

12.03.2008   Quelle: DayStar Technologies, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DayStar Technologies, Inc.,
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citiGreenPower-Strom: Erneuerbare Energien für Unternehmen

citiGreenPower: Strom plus Klimaschutz.
citiGreenPower: Strom plus Klimaschutz.

Mit den neu entwickelten Stromprodukten "citiGreenPowerBasic, -Plus und -Premium" können Unternehmen, Institutionen und öffentliche Einrichtungen einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten, berichtet die citiworks AG (München) in einer Pressemitteilung. Die speziell auf Mittelstand, Groß- und Bündelkunden zugeschnittenen Produkte basieren laut citiworks AG -Deutsche Stadtwerke Allianz auf nachgewiesener Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern. Kunden erhalten darüber eine Bescheinigung vom TÜV SÜD. Die Produkte senken die den Unternehmen zurechenbaren CO2-Emissionen im Sinne der Stromkennzeichnungspflicht nach § 42 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG), heißt es in der Pressemitteilung. 

Öko-Strom mit Herkunftsnachweis

Die citiGreenPower-Produkte sind aufeinander aufbauend gestaffelt. citiGreenPowerBasic ist mit dem Erwerb von Herkunftsnachweisen erneuerbarer Energieerzeugung durch citiworks verbunden. Der Kunde erhält vom TÜV SÜD eine Bestätigung, dass der gelieferte Strom durch regenerative Erzeugung gedeckt ist. Für citiGreenPowerPlus wird die für die Belieferung des Kunden benötigte Strommenge bei einem gemäß "TÜV SÜD Erzeugung EE+" zertifizierten Anlagenbetreiber beschafft. Die regenerativ erzeugte Strommenge wird zeitgleich zum Stromverbrauch in das europäische Netz eingespeist. Dies wird den Kunden vom TÜV SÜD bescheinigt. Bei citiGreenPowerPremium wird darüber hinaus ein großer Teil des Umweltaufschlags zweckgebunden in Klimaschutzanlagen oder –projekte investiert. Das Produkt wird jährlich nach dem TÜV SÜD Kriterienkatalog EE02 zertifiziert. Kunden wird dies vom TÜV SÜD bestätigt.

Für Kunden haben die Produkte mehrere Vorteile, betont der Anbieter: Im Rahmen der Stromkennzeichnungspflicht (§42 EnWG) werde die jeweilige CO2-Bilanz der Kunden verbessert. Darüber hinaus könnten Kunden eigenen Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit mit den TÜV SÜD-Bescheinigungen die Übernahme einer Verantwortung für das Klima dokumentieren. "Klimaschutz und Nachhaltigkeit spielen bei zunehmend mehr Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen eine zentrale Rolle, mit 'grünem' Strom ist eine Vorbildfunktion verbunden", erklärt Norbert Heydemann, Vorstandsmitglied der citiworks AG. citiGreenPower-Produkte könnten ferner mit den Stromprodukten citiDynamicPower und citiAveragePower kombiniert werden.

Die citiGreenPower-Produkte wurden erstmals offiziell im Februar auf der Messe E-World in Essen vorgestellt - mit großem Erfolg, wie citiworks betont. Zu den Kunden, die bereits citiGreenPower-Produkte beziehen, zählen führende im DAX gelistete Unternehmen aus dem Banken- und Versicherungsbereich.

12.03.2008   Quelle: citiworks AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: citiworks AG,
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centrotherm photovoltaics setzt internationale Expansion fort

centrotherm photovoltaics bietet u.a. Schlüsselequipment für die Fertigung von Solarsilizium.
centrotherm photovoltaics bietet u.a.
Schlüsselequipment für die Fertigung
von Solarsilizium.

Die centrotherm photovoltaics AG mit Sitz im baden-württembergischen Blaubeuren hat zwei weitere Standorte im Ausland gegründet: Ab sofort ist der Anbieter von Technologie und Dienstleistungen für die Herstellung von Solarzellen und Solarsilizium über die 100-prozentige Tochtergesellschaft centrotherm photovoltaics Italia S.R.L. im italienischen Treviso vertreten. Italien gewährt attraktive Einspeisevergütungen für Solarstrom und gewinnt für die Photovoltaik-Branche zunehmend an Bedeutung. Bereits in der Vergangenheit habe centrotherm photovoltaics von dem italienischen Kunden Helios Aufträge über mehrere schlüsselfertige Lösungen für die Produktion von Solarzellen erhalten, heißt es in der Pressemitteilung der centrotherm photovoltaics AG. Solche Aufträge würden künftig von lokalen Mitarbeitern in Italien abgewickelt und so werde ein noch schnellerer Service vor Ort angeboten. 

Neue Tochtergesellschaft mit Sitz in Atlanta (Georgia)

In Atlanta im US-amerikanischen Bundesstaat Georgia hat die centrotherm photovoltaics USA Inc. ihren Betrieb aufgenommen. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der centrotherm photovoltaics AG. Der erste Auftrag aus den USA liege bereits vor: Die Suniva Inc. mit Sitz in Atlanta, ein neuer Hersteller kristalliner Silizium-Solarzellen, habe eine Turn Key-Photovoltaiklinie à 25 Megawatt bestellt. Die Auslieferung soll noch 2008 beginnen.

Mit diesen Schritten setzt centrotherm photovoltaics die Strategie zum Ausbau ihrer internationalen Marktstellung fort. "Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen. Wir bereiten derzeit weitere Gründungen im Ausland vor, um vor Ort präsent zu sein und unseren internationalen Kunden einen noch besseren Service anbieten zu können", sagt Robert Hartung, Vorstandssprecher der centrotherm photovoltaics AG. Neben den Aktivitäten in Asien, wo das Unternehmen aktuell rund 70 Prozent des Umsatzes erwirtschafte, plant centrotherm photovoltaics das Geschäft in den USA aber auch in Europa weiter auszubauen. Hartung: "Wir wollen die Chancen nutzen, die uns der weltweite Wachstumsmarkt Photovoltaik bietet."

11.03.2008   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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juwi solar: vermehrte Photovoltaik-Aktivitäten in Italien, Spanien und Frankreich

juwi-Solarstromanlage in Südtirol.
juwi-Solarstromanlage in Südtirol.

Die juwi solar GmbH aus Rheinland-Pfalz werde in diesem Monat die Ausweitung ihrer internationalen Aktivitäten in großen Schritten vorantreiben, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Nachdem der Schwerpunkt der Solaraktivitäten der juwi-Gruppe bislang vorrangig in Deutschland lag, sollen nun zunehmend Projekte in Südeuropa realisiert werden. So starten beispielsweise in Kürze die Arbeiten auf einer größeren Freiflächen-Photovoltaikanlage in der Nähe von Lecce im süditalienischen Apulien. Auch in der Nähe von Vittoria bei Ragusa auf Sizilien wird ein Freiflächenprojekt (1,7 Megawatt) realisiert. "Insgesamt wollen wir dieses Jahr in Italien über 20 Megawatt installieren“, so Niederlassungsleiter Erwin Mayr aus Bozen. Auf Grund der Fülle der Projekte werde die juwi solar GmbH in Italien weitere Niederlassungen in Verona und in Bari eröffnen. 


2 MW-Solarpark in Málaga

Auch auf der iberischen Halbinsel verstärken die Solarexperten der juwi-Gruppe ihr Engagement: So haben die Bauarbeiten im Solarpark "Cortijo El Cura" in der Gemeinde Antequera (Andalusien) begonnen. Der Zwei-Megawatt-Solarpark in der spanischen Provinz Málaga wurde zusammen mit der Ansasol S.L. entwickelt und soll bereits im Sommer 2008 an das Netz gehen. Um künftig auf dem spanischen Markt präsent zu sein hat die juwi solar zudem eine Niederlassung in Valencia gegründet.


2.000 Megawatt weltweit geplant

Bis zum Jahr 2012 plant die juwi solar GmbH die Realisierung von Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 2.000 Megawatt in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, Tschechien, den USA, Ruanda, Südkorea sowie zahlreichen anderen Ländern. Die Projektentwicklung dazu schreite bereits voran. Entsprechend der anspruchsvollen Pläne will juwi solar ihr Netz von Niederlassungen ausbauen: In Seoul wurde jüngst die juwi korea Co., Ltd. gegründet, In Griechenland befindet sich die juwi solar Hellas in Gründung und in Südfrankreich hat die juwi S.A.R.L ihr Zentrum der Solaraktivität in Aix en Provence. "Wir tragen unsere Qualität und Kompetenz systematisch ins Ausland. Es gibt dabei eine Vielzahl von interessanten Stellen zu besetzen sowohl in der Zentrale in Rheinland-Pfalz, als auch in den Niederlassungen rund um den Globus", so Lars Falck, Geschäftsführer der juwi solar GmbH.

11.03.2008   Quelle: juwi solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Wirtschaftsforscher rechnen langfristig mit steigenden Ölpreisen

"Altersvorsorge" durch Umstieg auf Heizen mit
Holzpellets und Solarwärme.

Bereits zu Beginn des Jahres durchbrach der Ölpreis erstmals die Rekordmarke von 100 Dollar pro Barrel, um die er seitdem pendelt. Nach oben scheint alles offen, obwohl sich Ökonomen von führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstituten mit Voraussagen für die Preisentwicklung eher zurückhalten. "Dafür gibt es keine guten Prognosemittel", sagte zum Beispiel Oliver Hülsewig vom Münchener Ifo-Institut kürzlich gegenüber der "Welt". Zu unberechenbar seien die Schwankungen von Angebot und Nachfrage, die Entscheidungen von Spekulanten und der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) sowie mögliche terroristische Attentate wie jüngst auf Ölpipelines in Nigeria. Es gibt aber auch Experten, die konkreter werden: Für Prof. Claudia Kempfert, Energiespezialistin im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), ist in fünf Jahren ein Ölpreis von 150 Dollar wahrscheinlich, in zehn Jahren sogar ein Preis von 200 Dollar. In einem Interview mit der "Berliner Zeitung" bringt sie die Ursache für den weiteren Preisanstieg so auf den Punkt: "… weil die Ölvorräte zunehmend knapp werden".  Auch Klaus-Jürgen Gern, Forscher am Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), rechnet auf lange Sicht mit steigenden Ölpreisen. Er rät daher, verstärkt nach alternativen Energieträgern zu suchen: "Es muss uns gelingen, Öl zu vertretbaren Kosten zu ersetzen."


Holzpelletskunden können langfristig mit stabilen Preisen rechnen

Zu den zukunftssichereren Alternativen für die Verbraucher zählt neben kostenloser Sonnenenergie der CO2-neutrale Brennstoff Holzpellets, betont die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung. Laut "Brennstoffspiegel" - Monatsmagazin für den Brennstoff- und Mineralölhandel in Deutschland - entwickelten sich die Preise für Holzpellets 2007 nicht nur im Jahresdurchschnitt, sondern auch im Monatsvergleich rückläufig. "Holzpelletskunden können angesichts der erhöhten Produktionskapazitäten und der nun gleichmäßig wachsenden Nachfrage langfristig mit stabilen Preisen rechnen", zitiert Paradigma. Mehrjährige Liefer- und Preisgarantien von Kesselherstellern wie Paradigma machten zudem deutlich, dass die Akteure im Markt dies überwiegend so sähen. Dank erhöhter staatlicher Förderung, moderner Technik und der Möglichkeit einer Kopplung mit Solar-Anlagen sowie vergleichsweise günstiger Brennstoffkosten entwickle sich die Holzpelletsheizung zu einer langfristigen Alternative. Und das vor allem dort, wo Kunden darüber nachdenken, sich von leitungsgebundenen Energieanbietern unabhängig zu machen, dabei aber nicht auf Heizöl umsteigen wollen.

Die Wärmeversorgung mit Holzpellets kostet laut Paradigma aktuell durchschnittlich 3,9 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Das sei weit günstiger als das Heizen mit Öl oder Gas. Der kWh-Preis von Öl- und Gasheizungen liege bei derzeit 6,5 bzw. 7,0 Cent inklusive Zählergebühr, Tendenz steigend.


Kombinationsbonus für Pellets und Solarthermie

Das neue Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP), das den Absatz von Technologien im Markt durch Investitionsanreize stärken und deren Wirtschaftlichkeit verbessern will, bietet seit Januar deutlich verbesserte Fördersätze für Pelletsheizungen und Solaranlagen. Neu an der künftigen Förderung ist ein Bonussystem, das für deutlich höhere Förderbeträge sorgen kann. Wer Solarkollektoren und Biomassekessel besonders energieeffizient einsetzt oder erneuerbare Energien miteinander kombiniert, wird zusätzlich mit dem so genannten Kombinationsbonus belohnt.

Weitere Informationen: http://www.solarserver.de/marktanreizprogramm.html

11.03.2008   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG,
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Verkaufsstart für ersten Photovoltaik-Zentralwechselrichter der Sunways AG - Sunways on Tour

Solar-Inverter PT 30k
Solar-Inverter PT 30k

Die Sunways AG (Konstanz) bietet mit dem Solar-Inverter PT 30k ab April 2008 einen transformatorlosen HERIC-Zentralwechselrichter mit 30 Kilowatt Ausgangsleistung und dreiphasiger Netzeinspeisung an. Kostenfreie Schulungen ermöglichen ein intensives Kennenlernen des neuen Gerätes. PT steht für Performance Technology und weist auf die hohen Wirkungsgrade von über 97,5 Prozent in Verbindung mit einem sehr breiten MPP-Spannungsbereich hin: Der Solar-Inverter PT 30k nutzt laut Hersteller mit 420 bis 800 Volt die mögliche MPP-Systemspannung von Solarmodulen bestmöglich aus und sorgt somit für eine Kostenoptimierung bei der Installation von Großanlagen.   Die seit Jahren von Sunways eingesetzte HERIC-Topologie (Highly Efficient & Reliable Inverter Concept) wurde laut Sunways für die dreiphasige Einspeisung erfolgreich angepasst; mit dieser Technologie sorge der PT 30k für höchste Erträge in jeder Leistungsklasse und erreiche in Bezug auf den maximalen und europäischen Wirkungsgrad einen Spitzenplatz. Das neue Gerät zählt laut Hersteller zu den kompaktesten und leichtesten seiner Leistungsklasse.

Auf dem 23. Symposium Photovoltaische Solarenergie, das Anfang März 2008 in Bad Staffelstein stattfand, sei das Gerät von den Besuchern sehr gut angenommen worden, berichtet Sunways. Erhältlich ist der Sunways Solar-Inverter PT 30k ab April 2008; Bestellungen nimmt Sunways bereits jetzt entgegen. Details zur Technik und zur Installation erhalten Installateure, Vertriebsbeauftragte und Planer von Photovoltaik-Anlagen in den von Sunways kostenfrei angebotenen Workshops; Installation und Inbetriebnahme werden dort unter realen Bedingungen geprobt. Die nächsten Workshops finden am 25. April und 30. Mai 2008 im Schulungszentrum in Konstanz statt.

Informationen zu den Sunways-Wechselrichtern der NT-und AT-Serie, Tipps für den Vertrieb von Photovoltaikanlagen und aktuelle Marktinformationen bietet "Sunways on Tour": Das Sunways-Team aus Produktmanagement und Vertrieb ist im April wie folgt unterwegs: 7. April St. Gallen (Schweiz), 8. April München, 9. April Dresden, 10. April Berlin und 11. April Kassel. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 15 Uhr, Ende um 19 Uhr. Anmeldungen zu "sunways on tour 2008" nimmt das Unternehmen unter der E-Mail-Adresse sunwaysontour@sunways.de entgegen.

11.03.2008   Quelle: Sunways AG Photovoltaic Technology   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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WKN verkauft deutsches Windpark-Projekt an International Power

Windpark von WKN.
Windpark von WKN.

WKN Windkraft Nord AG hat das schlüsselfertig entwickelte Windenergieprojekt Karstädt an International Power plc, einen der führenden unabhängigen Stromproduzenten, verkauft. Der brandenburgische Windpark wurde bereits im Dezember 2007 in Betrieb genommen. In Karstädt produzieren zehn Anlagen des Typs Vestas V90 mit einer Gesamtleistung von 20 Megawatt umweltfreundlichen Strom. Die Nabenhöhe der Anlagen beträgt jeweils 105 Meter. Mit Karstädt und weiteren deutschen Projekten sowie ausländischen Windparks in Spanien, Italien und den USA brachte WKN Windkraft Nord AG nach eigenen Angaben allein im Jahr 2007 eine installierte Leistung von insgesamt 201 Megawatt an das Netz.  "Wir freuen uns über den Abschluss der Akquisition mit International Power und auf die weitere Zusammenarbeit in nächster Zukunft“, erklärt Martinus Scherweit, Vorstand der WKN AG. "Es zeigt sich, dass der deutsche Markt nach wie vor für ausländische Investoren ausgesprochen interessant ist."


Die WKN AG projektiert, errichtet und betreibt bereits seit 1990 schlüsselfertige Windparks in Deutschland. Darüber hinaus expandiert die WKN AG auch ins Ausland und ist mit Tochtergesellschaften in zahlreichen Ländern Europas und den USA international vertreten. Die WKN AG gehört dem innovativen Firmennetzwerk "Haus der Zukunftsenergien" in Husum an, das sich in Deutschland als festes Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien etabliert hat. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der BGZ Beteiligungsgesellschaft Zukunftsenergien AG, kurz BGZ AG.

11.03.2008   Quelle: WKN AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WKN Windkraft Nord AG,
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Intersolar 2008 verzeichnet in München neue Ausstellerrekorde

Intersolar, der Treffpunkt der internationalen Solarbranche
Intersolar, der Treffpunkt der
internationalen Solarbranche

Die Solartechnik-Branche wächst, und mit ihr auch die europaweit wichtigste Branchenplattform, die Fachmesse Intersolar. Nach dem enormen Wachstum der Messe in den vergangenen Jahren findet die Intersolar 2008 erstmals in München statt. Auch in diesem Jahr legt die Messe nochmals kräftig zu: Auf einer mit 62.000 Quadratmetern fast verdoppelten Fläche werden über 800 internationale Aussteller Trends und Highlights der Solarbranche präsentieren - 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Da die Ausstellungsflächen für 2008 schon jetzt fast komplett ausgebucht sind, überlegen die Veranstalter, neben den geplanten sechs Hallen noch eine siebte Halle auf dem Gelände der Neuen Messe München zu mieten, um der großen Nachfrage gerecht werden zu können. Ihren Status als internationale Leitmesse kann die Intersolar am neuen Messestandort weiter ausbauen: Rund 40 Prozent und damit 320 der Aussteller kommen in diesem Jahr aus dem Ausland. Letztes Jahr waren es noch 241 internationale Aussteller. 
Internationalisierung der Messe nimmt weiter zu

40.000 Besucher erwarten die Veranstalter der Intersolar für 2008. Damit hält der Wachstumstrend weiter an. Die zunehmende Bedeutung der Messe für die Branche und der neue Standort München unterstützen die wachsende Internationalisierung der Veranstaltung. 2008 wird zum ersten Mal auch die "Intersolar North America“ in San Francisco veranstaltet, um die Branche in Zukunft weltweit noch stärker zu vernetzen. Damit erschließt die Intersolar Ihren Ausstellern zusätzliche Potenziale im stark wachsenden US-amerikanischen Markt. Neu eröffnete Auslandsvertretungen der Intersolar in China, Italien, Südkorea, Taiwan und den USA erweitern ab sofort den internationalen Service und erleichtern Ausstellern und Fachbesuchern weltweit die Teilnahme an der Messe. Weitere internationale Niederlassungen sollen folgen.


Innovations- und Austauschplattform

Als Innovationsplattform für Photovoltaik, Solarthermie und Solares Bauen bringt die Intersolar 2008 bedeutende Solarunternehmen, wichtige Produktinnovationen und neueste Trends der Branche zusammen und bietet eine Plattform zum gegenseitigen Austausch von Informationen und Erfahrungen. Deutlich ausgebaut wird in diesem Jahr die Neuheitenbörse: In Foren für die Solarthermie und Photovoltaik bietet die Plattform Experten die Möglichkeit, sich einen Überblick über die wichtigsten Innovationen der Branche zu verschaffen: Der erwartete Anteil der Fachbesucher von 90 Prozent verdeutlicht erneut den hohen Stellenwert, den die Intersolar innerhalb der Solarbranche genießt. Aber nicht nur Experten können die Intersolar besuchen: Wie im letzten Jahr öffnet die Fachmesse auch 2008 am Samstag die Tore für alle interessierten Besucher. Erweitert zeigt sich 2008 die schon im letzten Jahr erfolgreich gestartete Jobbörse: In Kooperation mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bietet die Intersolar das Job- und Karriere-Forum, auf der sich Jobsuchende und Unternehmen begegnen können.


Attraktives Rahmenprogramm

Die Intersolar wird auch 2008 von einem attraktiven Rahmenprogramm begleitet. Zum vierten Mal findet im Rahmen der Fachmesse das "PV Industry Forum" statt, zu dem allein über 400 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet werden. Die englischsprachige Veranstaltung richtet sich an Entscheider der Branche und behandelt Themen rund um die Photovoltaik. Ein neues Highlight ist das "Solar Thermal Industry Forum": Experten aus Industrie, Forschung und Entwicklung präsentieren und diskutieren Entwicklungen rund um die solarthermische Industrie.

Weitere Informationen zur Intersolar 2008 im Internet unter http://www.intersolar.de

10.03.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Goldbeck Solar plant, 6 MW Dünnschicht-Photovoltaik von Signet Solar zu beziehen

Die Signet Solar GmbH (Mochau bei Dresden) und die Goldbeck Solar GmbH (Hirschberg a.d. Bergstraße) geben bekannt, dass beide Unternehmen eine Absichtserklärung (Letter of Intent; LOI) über die Lieferung von Dünnschichtmodulen für die nächsten zwei Jahre mit einer Leistung von 6 MW geschlossen haben. Goldbeck Solar will die Module von Signet Solar in eigenen Photovoltaik-Projekten installieren. "Wir haben mit Goldbeck Solar einen erfahrenen Photovoltaik-Partner gefunden, der sich unter anderem auf gewerbliche Flachdächer spezialisiert hat", kommentiert Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH. "Für diese Applikationen sind unsere Module in den unterschiedlichsten Formaten hervorragend geeignet. Aus diesem Grund errichten wir die erste 250kW-Dachanlage auf unserem eigenen Werksdach auch gemeinsam mit Goldbeck Solar", so Ziegenbalg weiter. 

Dünnschichtmodule, die sich durch einen niedrigen Temperaturkoeffizienten und einen günstigen Produktionsprozess auszeichnen

Für die Goldbeck Solar GmbH, die sich als Tochterunternehmen der international tätigen Bau- und Dienstleistungsgruppe GOLDBECK auf die Umsetzung von Photovoltaik-Projekten spezialisiert hat, ist diese Absichtserklärung ein wichtiger Schritt bei der Erweiterung ihres Produktportfolios. "Signet Solar bietet Dünnschichtmodule, die sich durch einen niedrigen Temperaturkoeffizienten und einen günstigen Produktionsprozess auszeichnen und deshalb besonders für Solar-Kraftwerke in Gebieten mit niedrigen Grundstückskosten geeignet sind", erklärte Joachim Goldbeck, Geschäftsführer der Goldbeck Solar GmbH.

10.03.2008   Quelle: Signet Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Johanna Solar Technology GmbH erhält Auftrag zum Bau einer Dünnschicht-Solarmodulfabrik in China

Photovoltaik-Produktion bei der Johanna Solar Technology GmbH.
Photovoltaik-Produktion bei der Johanna
Solar Technology GmbH.

Die Johanna Solar Technology GmbH (Brandenburg an der Havel/Oldenburg) hat die erste Lizenz zur Errichtung einer Dünnschicht-Solarmodulproduktion auf Basis ihrer siliziumfreien CIGSSe-Technologie an die chinesische Shandong Sunvim Solar Technology Co. Ltd. vergeben. Für die Umsetzung dieses und weiterer Projekte bündeln Johanna Solar Technology und ihr Initiator, das Oldenburger Projektentwicklungsunternehmen IFE, ihre Kompetenzen, berichten beide Unternehmen in einer Pressemitteilung. So hätten Johanna Solar und IFE gemeinsam den Auftrag für die Planung und den schlüsselfertigen Bau der Fabrik erhalten. Grundlage der Modulfabrik ist die in Südafrika entwickelte Technologie zur Produktion von Solarzellen aus Kupfer, Indium, Gallium, Sulfid und Selen (CIGSSe), die in der hochmodernen Produktionsstätte in Brandenburg an der Havel von Johanna Solar Technology zur Industriereife gebracht wurde.  "Für IFE und Johanna Solar Technology beginnt mit dieser Unterschrift ein neuer Abschnitt", erklärte Marius Eriksen nach der feierlichen Vertragsunterzeichnung am 22. Februar in China. Dabei kann der Oldenburger Unternehmensgründer und Hauptgesellschafter von IFE mit der aleo solar AG und der Johanna Solar Technology GmbH bereits auf zwei bemerkenswerte Erfolge verweisen. "Wir sind überzeugt, mit diesem Projekt in China den richtigen Schritt in die Zukunft zu tun und werden unserer großen Verantwortung gerecht werden", ergänzt IFE-Geschäftsführer Peter Forch. "Dabei sehen wir Asien als hochinteressanten Produktionsstandort aber auch als den Absatzmarkt von übermorgen an", fügt Jeroen Haberland, Geschäftsführer der Johanna Solar Technology GmbH, hinzu.


Die neue Fabrik soll in Gaomi in der chinesischen Provinz Shandong Johanna entstehen. Gleichzeitig mit der Vertragsunterzeichnung fand in dem bereits weit fortgeschrittenen Projekt der feierliche erste Spatenstich in Anwesenheit hochrangiger Vertreter der Provinz Shandong sowie zahlreicher Medienvertreter statt. "Während die Vertragsverhandlungen noch in vollem Gange waren, konnten wir die Planung bereits abschließen und nun unmittelbar mit den Bauarbeiten beginnen", berichtet Peter Forch. "Die Sunvim Group als unser Kunde hat sich während der einjährigen Verhandlungen als sehr kompetenter Partner erwiesen. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit für unser Projekt-Team, von dem ein wachsender Teil für längere Zeit in China arbeiten wird. Für diesen großen Schritt werden wir unsere Mannschaft in der nächsten Zeit um zusätzliche qualifizierte Mitarbeiter mit internationaler Projekterfahrung erweitern", so Forch weiter.


Produktionskapazität von 60 Megawatt soll in zwei Ausbaustufen realisiert werden

Das internationale Interesse an der Technologie sei sehr groß, erläutert Haberland. Trotz der großen Nachfrage werde man nur mit strategisch ausgewählten Partnern kooperieren. "Die Vermarktung der Module aus diesem Projekt erfolgt exklusiv durch uns und in Zusammenarbeit mit der börsennotierten aleo solar AG. Die Fabrik in China soll in zwei Ausbaustufen realisiert werden und eine Produktionskapazität von 60 Megawatt (MW) haben. Die Gesamtinvestition beläuft sich laut Johanna Solar und IFE auf rund 160 Millionen Euro. Die Produktionsanlagen würden fast vollständig von deutschen Herstellern geliefert, die in den letzten Jahren auf Grundlage des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ihre führende Position in der weltweit boomenden Solarindustrie ausbauen konnten.

10.03.2008   Quelle: Johanna Solar Technology GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Johanna Solar Technology GmbH,
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Centrosolar und Lanxess entwickeln neue Generation von Photovoltaik-Modulen

Centrosolar Photovoltaik-Versuchsanlage in Leverkusen.
Centrosolar Photovoltaik-Versuchsanlage in Leverkusen.

Die Centrosolar Group AG, Hersteller von Solarmodulen, und der Spezialchemie-Konzern LANXESS AG haben ein neues Verfahren zur Produktion von Photovoltaik-Modulen (PV) entwickelt. Grundlage sei ein neues EVA (Ethylen Vinyl Acetat), das die Solarmodule umhüllt, berichtet Centrosolar in einer Pressemitteilung. In einer Versuchsanlage, die LANXESS auf dem Dach seines Hauptquartiers in Leverkusen installiert hat, testen die beiden Unternehmen seit Mitte 2007 Module auf Basis des neuen EVA im Vergleich mit handelsüblichen Solarmodulen. Die neuen PV-Module habe Ubbink Solar Modules, Mitglied der Centrosolar Group, hergestellt. Neben dem EVA sorgten neue, schwer entflammbare Levapren-Kabel für gesteigerte Sicherheit der Photovoltaik-Installation.  Basis für die Neuentwicklung ist der von LANXESS entwickelte EVM-Kautschuk "Levamelt". Bei der Herstellung von Solarmodulen werden die einzelnen Silizium-Wafer auf dem Träger ausgerichtet und fixiert. Dazu wurden sie bislang in Kautschukfolien eingebettet, um sie anschließend bei hohen Temperaturen zu vernetzen. Die Vernetzung ist notwendig, um eine hinreichende und dauerhafte Haftung des EVA mit Glas, Rückwand und Zellen herzustellen. "Mit Hilfe von Levamelt kann man auf diesen aufwändigen Schritt verzichten", so Michael Herrmann, Manager Technischer Service, Marketing & Business Support und Dr. Gerd Bergmann, Leiter des Center of Excellence EVM, beide bei der Business Unit Technical Rubber Products (TRP) von LANXESS.


Es genüge nun, die Wafer zwischen zwei lediglich 0,5 Millimeter dicken, selbstklebenden Levamelt-Folien zu fixieren - ohne nachträgliche Vernetzung. "Der Vorteil: Die Montage geht deutlich schneller vonstatten. Mit dem bisher eingesetzten EVA ist der Laminationsprozess ein kritischer Punkt in der Herstellung von Solarmodulen, da die Taktzeiten im Laminator sehr lang sind. Mit dem neuen Levamelt könnten wir den Prozess erheblich verkürzen", erklärt Dr. Josef Wrobel, Vertriebs- und Marketing-Vorstand der CentrosolarAG.


Lichtdurchlässiger Kautschuk und neue PV-Kabel

Levamelt ist - im Gegensatz zu vielen anderen Kautschuken - lichtdurchlässig. So wird der Durchtritt der für die Stromerzeugung wichtigen UV-Strahlung auf die versiegelten Wafer nicht behindert. Ein weiterer Vorteil der Testmodule sei, dass Levamelt als gesättigtes Polymer besonders witterungsbeständig ist, betont Centrosolar. Außerdem enthalte es keine Bestandteile, die mit der Zeit vergilben und damit den Wirkungsgrad der Anlage beeinträchtigen könnten. Neben dem Einbettungsmaterial der Wafer werden in der Versuchsanlage neue Kabel getestet: Die Solarleitungen des Herstellers Prysmian, Spezialist für Steckverbindungen und Kabelsysteme, weisen flammhemmende Eigenschaften auf, so dass eine geringere Brandgefahr besteht. Das verwendete Material ist zudem beständiger gegen Witterungseinflüsse wie Schnee, Regen oder Hitze. Prysmian bescheinigt für die Kabel eine Lebenserwartung von 30 Jahren.


Testbetrieb vielversprechend

Zur Langzeitprüfung haben LANXESS und die ehemalige Solarstocc AG (heute Centrosolar) mit ihrem Installationspartner Bedachungstechnik Schröder im Juli 2007 die Testanlage im Chemiepark Leverkusen errichtet. 16 Module auf Basis des neuen Materials konkurrieren mit 16 herkömmlichen kristallinen Modulen. Die Solarmodule haben eine Neigung von 30 Grad und sind in Richtung Süden ausgerichtet. Die Ergebnisse nach sechs Monaten Testbetrieb sind vielversprechend: "Nach vorläufigen Auswertungen ist der Wirkungsgrad der Levamelt-Module unter dem Strich sogar etwas besser als der konventionell gefertigter Produkte", so Gerd Deimel, Leiter der Business Line CR (Chloroprene Rubber) im Geschäftsbereich TRP sowie Initiator und Projektleiter für die Solarversuchsanlage bei LANXESS. "Wenn die Testanlage weiter so gute Ergebnisse liefert, könnte das ein Meilenstein in der Entwicklung neuer Technologien und Materialen bei der Produktion von Solarmodulen sein", erwartet Dr. Josef Wrobel. "Im Hinblick auf unsere eigenen Fertigungsstätten in Wismar, Paderborn und Doesburg, in denen vorwiegend kristalline Solarmodule hergestellt werden, sind wir gespannt, ob sich die Leistungsunterschiede der beiden Testanlagen langfristig signifikant bestätigen."

10.03.2008   Quelle: Centrosolar Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar Group AG,
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Umweltministerium bestätigt künftige Senkung der Vergütung für Solarstrom

BMU bekräftig geplante Senkung der Solarstrom-Vergütung
BMU bekräftig geplante Senkung
der Solarstrom-Vergütung

Die deutsche Solar-Industrie muss sich im nächsten Jahr auf eine deutliche Verschlechterung der Förderbedingungen einstellen, berichtet der Europressedienst (Bonn) vom das 23. Symposium für photovoltaische Solarenergie in Bad Staffelstein. Auf der Veranstaltung vom 4. bis 7. März 2008 hätten die Branchenvertreter Gewissheit erhalten: So werden laut Bundesumweltministerium die Einspeisevergütungen für Solarstrom ab dem 1.1.2009 für Dachanlagen um 9,2 Prozent und für Freiflächen um 9,8 Prozent sinken. "Der Gesetzentwurf durchläuft bis Ende April 2008 die Ausschüsse und soll noch vor der Sommerpause beschlossen werden, wenn sich nicht noch völlig neue Umstände ergeben", bestätigte Joachim Nick-Leptin, Regierungsdirektor im Bundesumweltministerium auf einer Podiumsdiskussion in Bad Staffelstein.  Bei den Auswirkungen der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gingen die Meinungen der Experten auseinander. Anne Kreutzmann, Chefredakteurin des Fachmagazins "Photon", zieht die deutlich geringere Förderung der Einführung einer Obergrenze (Deckelung) vor. Solche Höchstgrenzen, die Länder wie beispielsweise Spanien eingeführt haben, müssten immer wieder nachgebessert werden. Stephan Droxner von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) entgegnete, dass die Einspeisevergütungen in Deutschland zwar langfristig angepasst werden müssten, die geplante Senkung jedoch für den deutschen Photovoltaikmarkt ein harter Brocken sei.



Zweistellige Preissenkungen

Mit der EEG-Neufassung sieht sich die Solarbranche einem massiven Kostensenkungsdruck ausgesetzt. Um künftig noch akzeptable Renditen zu erzielen, müssten die Preise für Photovoltaik-Anlagen um bis zu 15 Prozent sinken. Nach Aussage von Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Solarwirtschaft (BSW-Solar) "ist die Branche erfolgreich dabei, die Kosten für Solarstrom Jahr für Jahr zu senken." In der im Gesetzesentwurf vorgesehenen Größenordnung seien Einsparungen jedoch bis 2009 nicht zu leisten: "Ein erheblicher Teil der durch Wachstums- und Rationalisierungsfortschritte erzielten Einsparungen wird durch explodierende Rohstoffkosten und verschlechterte Finanzierungskonditionen wieder aufgefressen", betont Körnig. In der Folge seien ab 2009 tausende Arbeitsplätze in Gefa, besonders im Elektrohandwerk.


Tausende Solar-Arbeitsplätze im Handwerk in Gefahr

Auch Winfried Hoffmann, Präsident des Europäischen Solarverbandes (EPIA) sieht den Solarstandort Deutschland gefährdet und forderte die Sicherung der Arbeitsplätze in der Branche. Neben Fachvorträgen und Diskussionsrunden zwischen Forschern, Entwicklern, Anwendern und Vertretern der Industrie fand in Bad Staffelstein auch eine Fachausstellung statt. 97 Photovoltaik-Unternehmen präsentierten in diesem Jahr 800 Besuchern ihre Produktneuheiten. Die Veranstaltung des Ostbayerischen Technologie-Transfer-Instituts (OTTI) gilt als die zentrale Anwendertagung der Solarbranche für den deutschen Sprachraum.

10.03.2008   Quelle: EuPD Europressedienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW); SMA Technologie AG.,
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REN21-Report: Erneuerbare Energien beschleunigen kometenhaften Aufstieg weltweit - Photovoltaik wächst am schnellsten

Wasserkraft und "Neue Erneuerbare" liefern
weltweit mehr Strom als Atomkraftwerke.

Die weltweite Industrie zur Nutzung der erneuerbaren Energien etabliert sich zunehmend in der Energiewirtschaft. Das ist eines der Ergebnisse des globalen Statusberichts des Netzwerks REN21 für das Jahr 2007. Weil immer mehr Länder weitreichende politische Vorgaben machten, wachsen die Kapazitäten zur Nutzung der Erneuerbaren rasch, so der REN21 Renewables 2007 Global Status Report. Der Bericht wurde erstellt von REN 21, dem Erneuerbare-Energien-Netzwerk für das 21. Jahrhundert, zusammen mit dem Worldwatch-Institut. Er ist eine ermutigende Bestandsaufnahme der rapide wachsenden Märkte für erneuerbare Energien sowie der weltweiten Politik zur Förderung der Erneuerbaren. Der Renewables 2007 Global Status Report beleuchtet zudem die Entwicklung der Industrie und die Nutzung erneuerbarer Energien in ländlichen Gebieten. Laut Report wuchs die installierte Windenergieleistung 2007 um geschätzte 28 Prozent; die netzgekoppelte Photovoltaik legte sogar um 52 Prozent zu. 

Wahrnehmung der Politiker und Analysten hinkt weit hinter der Wirklichkeit her - 2,4 Millionen Menschen arbeiten für die Erneuerbaren

"Auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien ist in den letzten fünf Jahren so viel geschehen, dass die Wahrnehmung der Politiker und Analysten weit hinter der Wirklichkeit herhinkt", sagt Mohamed El-Ashry, Vorsitzender von REN21. Der renommierte Forscher Dr. Eric Martinot leitete ein internationales Team von 140 Wissenschaftlern und Mitwirkenden sowohl aus Entwicklungsländern als auch den Industriestaaten, die zu dem Report beigetragen haben. Er betont, erneuerbare Energiequellen wie der Wind, die Sonne, die Erdwärme und die Kleine Wasserkraft böten den Staaten die Möglichkeit, ihre Energieversorgung zu sichern und die wirtschaftliche Entwicklung zu beschleunigen. Mit Verweis auf den Bericht sagt Martinot, dass im Feld der Erneuerbaren mittlerweile 2,4 Millionen Menschen arbeiten und die Stromproduktionskapazität seit 2004 auf 240 Gigawatt (GW) verdoppelt wurde. Über 65 Länder hätten nationale Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren und weitreichende politische Vorgaben gemacht, um diese auch zu erreichen.


Die wichtigsten Ergebnisse des globalen Statusberichts im Überblick


Regenerativstrom-Kapazität 2007 rund 240 Gigawatt

Die weltweite Kapazität zur Stromproduktion aus erneuerbaren Energiequellen betrug 2007 geschätzte 240 GW und wuchs seit 2004 um 50 %. Die Erneuerbaren haben nun einen Anteil von 5 % an der installierten Kapazität und 3,4 % an der Stromproduktion. Die "Neuen Erneuerbaren" (Kleine Wasserkraft; moderne Biomasseanlagen,
Wind, Solarenergie, Erdwärme, und Biokraftstoffe) haben 2006 so viel Strom erzeugt wie ein Viertel der weltweiten Atomkraftwerke. Die Große Wasserkraft allein deckte rund 15 % des globalen Stromverbrauchs.


95 GW Windenergieleistung, 105 GW Solarthermie und 10 GW Photovoltaik

Am stärksten wuchs die weltweite Windenergie-Leistung: Sie legte 2007 um mehr als 25 % zu und erreichte geschätzte 95 GW. Die netzgekoppelte Photovoltaik ist die weltweit am schnellsten wachsende Energietechnologie, mit einer jeweiligen Wachstumsrate von 50 % in den Jahren 2006 und 2007. Die installierte Leistung liegt mittlerweile bei geschätzten 7,7 GW. Auf über 1,5 Millionen privaten Dächern sind demnach Solarstromanlagen montiert. Freiflächen-Photovoltaikanlagen mit rund 2,7 GW erhöhen die Gesamtkapazität auf rund 10 GW. Weltweit nutzen rund 2,5 Millionen Hauhalte Photovoltaik-Inselsysteme zur Beleuchtung.

Solarthermische Kollektoren liefern warmes Wasser und zunehmend auch Raumwärme für fast 50 Millionen Haushalte rund um den Globus. Die installierte Solarthermie-Kapazität wuchs 2006 um 19 % und erreichte 105 GW.


Entwicklungsländer nutzen rund 40 % der gegenwärtigen Gesamtkapazität zur Nutzung der Erneuerbaren

Biomasse und Geothermie liefern Strom und Wärme. Ihre Nutzung, auch in Fernwärmenetzen, wuchs in zahlreichen Ländern. Über zwei Millionen Wärmepumpen heizen und kühlen Gebäude in 30 Ländern. Die Biokraftstoff-Produktion (Ethanol und Biodiesel) belief sich 2007 auf geschätzte 53 Milliarden Liter, ein Plus von 43 % seit 2005. Ethanol hatte 2007 einen Anteil von 4 % am Treibstoffverbrauch weltweit. Die jährliche Biodieselproduktion wuchs 2006 um mehr als 50 %. In allen Entwicklungsländern zusammen sind rund 40 % der gegenwärtigen Gesamtkapazität zur Nutzung der Erneuerbaren und über 70 % der Solarthermie-Leistung installiert. Auch werden 45 % der Biotreibstoffe in den Entwicklungsländer produziert.


71 Milliarden US-Dollar investiert - ein Drittel für die Photovoltaik

Die weltweiten Investitionen in Erneuerbare erreichten geschätzte 71 Milliarden US-Dollar, davon gingen 47 % auf das Konto der Windenergie und 30 % in die Photovoltaik. In Große Wasserkraftwerke wurden weitere 15 bis 20 Milliarden Dollar investiert.


Dynamik durch Einspeisevergütungen für Ökostrom

Politische Initiativen zur Förderung der Erneuerbaren schossen wie Pilze aus dem Boden: Mindestens 60 Staaten, davon 27 Industrienationen und Schwellenländer sowie 23 Entwicklungsländer, haben Förderprogramme. Am weitesten verbreitet sind Einspeisegesetze, vergleichbar dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Über die Hälfte davon trat seit 2002 in Kraft. Die gesetzlich garantierten Einspeisevergütungen erhielten weltweit kräftige Dynamik, dass etliche Länder neu Regelungen schufen oder bestehende überarbeiteten. In mindestens 44 Ländern gibt es rechtliche Vorgaben für den Anteil der Erneuerbaren, meist in Form von Quoten. Darüber hinaus werden die Erneuerbaren durch staatliche Investitionen, Zuschüsse, Steuererleichterungen und Ausschreibungen gefördert.


Erneuerbare Energien ganz oben auf der internationalen politischen Tagesordnung

Worldwatch-Präsident Chris Flavin unterstreicht, das der Report zeige, wie erneuerbare Energien einen bedeutenden Beitrag zur Deckung des weltweiten Bedarfs leisten können und werden - und wie sie zudem bereits in den kommenden Jahren wesentlich zur Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen. "Die Wissenschaft sagt uns, was wir tun müssen, um die Emissionen jetzt zu reduzieren, doch dies wird nur geschehen, wenn die Politik sich noch stärker für das Wachstum der sauberen Energien einsetzt", so Flavin. El-Ashry betont, das die wichtigsten Trends, die in dem Bericht gezeigt werden, das Ergebnis von vorbildlichen Aktivitäten seine, welche nach der Erneuerbare-Energien-Konferenz in Bonn im Jahr 2004 gestartet wurden. "Solche Vorbilder waren so wichtig wie nie zuvor, weil die Erneuerbaren nun auf der internationalen politischen Tagesordnung ganz oben stehen, bei den Vereinten Nationen, wie auch bei der G8", so El-Ashry.


UNEP-Chef Steiner: Der Beginn einer grünen Ökonomie

Der UN-Untergeneralsekretär und Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner ergänzt mit Blick auf das dramatische Wachstum der Erneuerbaren, welches der Report dokumentiert: "Die Ergebnisse kamen im Gefolge der Jahresversammlung der UNEP-Umweltminister in Monaco. Und seitens der teilnehmenden Minister als auch durch Reports wie der von REN21 ist klar, dass wir am Beginn einer grünen Ökonomie stehen, die vom Klimawandel und der Notwendigkeit weit größerer und entschiedener Emissionssenkungen nach 2012 angetrieben wird. Der Renewables 2007 Global Status Report wurde zur "Washington International Renewable Energy Conference" (WIREC) vom 4. bis zum 6. März veröffentlicht, der dritten derartigen Veranstaltung nach den Konferenzen von Bonn (2004) und Peking (2005).



Report und weitere Informationen im Internet

Der REN21 Renewables 2007 Global Status Report und ergänzende Folienpräsentationen können heruntergeladen werden unter: http://www.ren21.net/globalstatusreport/default.asp#download

10.03.2008   Quelle: REN 21   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REN21.,
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Erstes solarthermisches Großkraftwerk in Frankreich geplant

Das Unternehmen Solar Euromed plant den Bau des ersten solarthermischen Parabolrinnen-Kraftwerks im sonnenverwöhnten Departement "Hautes-Alpes" (bei Aspres-sur-Buëch) in Frankreich. Die 12MW-Solaranlage, deren Kollektoren sich über eine Fläche von 40 bis 80 Hektar verteilen werden, soll den Strombedarf einer Stadt mit zirka 37.000 Einwohnern decken. Der Baubeginn ist für 2008 und die Inbetriebnahme für 2010 vorgesehen, berichtet das Bulletin Wissenschaft-Frankreich (Nr. 136 vom 05. März 2008) der französischen Botschaften in Deutschland und Österreich. Ein Zentrum für Forschung, Entwicklung und industrielle Innovation sowie ein Besucherzentrum (50.000 Besucher werden jährlich erwartet) sollen an das Kraftwerk gekoppelt werden. Das Projekt ("Solenha") soll nationaler Impulsgeber für die Entwicklung weiterer Hochleistungs-Solartechnologien werden, so wie dies bereits in Ländern wie den USA, Israel, Deutschland und Spanien der Fall war.   Insgesamt werden 80 Millionen Euro in das Projekt investiert, darunter 12 Millionen Euro direkt aus dem Unternehmen. Für den Kauf des erzeugten Stroms hat EDF einen Sonderpreis von 0,30 Euro/kWh angeboten.

Das Projekt, das 200 Arbeitsplätze für den Bau und rund 30 für den bis 2040 laufenden Betrieb schaffen soll, wird in Zusammenarbeit mit Forschungs- und Industriepartnern durchgeführt: dem "Promes"-Labor des Wissenschaftszentrums CNRS, der in Europa führenden Innovationstechnologie-Gruppe "Bertin", dem Ingenieurbüro "Sciences Environnement" und dem Beratungsunternehmen Ernst & Young. Solar Euromed wurde 2006 gegründet, mit dem Ziel, solarthermische Großkraftwerke im Mittelmeerraum zu entwickeln, zu bauen und zu betreiben. Diese erste Betriebserfahrung soll die Basis zur Einführung einer Partnerschaftspolitik mit verschiedenen Mittelmeer-Ländern bilden.

Weitere Informationen: Labor "Procédés Matériaux et Energie solaire" (PROMES): http://www.promes.cnrs.fr/

10.03.2008   Quelle: Wissenschaft-Frankreich Nr. 136 vom 05. März 2008; Französische Botschaften in Deutschland und Österreich   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Exportinitiative: Stetiger Aufwind für erneuerbare Energien in Indien

Die indische Regierung hat im laufenden Fünfjahresplan ehrgeizige Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien vorgelegt, berichtet die Exportinitiative Erneuerbare Energien, der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Bis 2012 werde eine zusätzliche Kapazität von insgesamt 12 Gigawatt GW angestrebt. Rund 70 % des Ausbauzieles sollen über neue Windenergieanlagen erreicht werden. Bei der Finanzierung setze Indien in erster Linie auf private Investoren. Aber auch die Regierung trete mit flankierenden fiskalischen Maßnahmen in Erscheinung. Dank dieser Unterstützung seien die Kosten für Strom aus Windenergie bereits heute auf der selben Höhe wie jene von Kohle- und Gaskraftwerken.  Künftig sollen die Hersteller von Umwelttechnik zudem durch die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen gefördert werden. All das mache den indischen Markt auch zunehmend für ausländische Investoren interessant.



Mangelhaftes Stromübertragungsnetz; rasanter Zubau von Windenergieanlagen

Als Hemmschuh erweist sich laut Exportinitiative allerdings das mangelhafte Stromübertragungsnetz. Nach Schätzungen der indischen Energieagentur (Ireda) geht allein im Bundesstaat Tamil Nadu rund ein Viertel des erzeugten Windstroms durch veraltete Leitungen verloren. Der Grund: der Ausbau der Netzinfrastruktur kann mit dem rasanten Zubau von Windenergieanlagen nicht mehr mithalten. Die indische Regierung will bis 2020 einen Anteil von 20 % erneuerbarer Energien am Energiemix erreichen. Um nicht an technische Machbarkeitsgrenzen zu stoßen seien dafür aber erhebliche Investitionen in die Netzinfrastruktur nötig, betont die Exportinitiative. Das indische Energieministerium rechne allein für die nächsten fünf Jahre mit einem Investitionsbedarf von rund 60 Milliarden US-Doller.

Weitere Informationen liefert die

Weiterhin hohe Wachstumsraten bei Solar- und Windstrom

Bereits 2007 ist der globale Photovoltaik-Markt um mehr als 40 % gewachsen, und auch betreffend dem Investitionsvolumen und der Anlageperformance habe die Photovoltaik 2007 unter den "sauberen Energien" am besten abgeschnitten. Die Bank Sarasin rechnet hier auch für 2008 mit einem weltweiten Wachstum von 40 bis 50 % von 2,3 auf 3,5 Gigawatt (GW). Auch für den Windmarkt seien die Aussichten ungebrochen gut. Wachstumsperspektiven von jährlich +25 % unterstreichen dies laut Sarasin. Biokraftstoffunternehmen andererseits würden noch weiter unter den hohen Rohstoffpreisen für Mais, Weizen sowie Pflanzenöle leiden. In diesem Bereich favorisiert die Bank Sarasin Investitionen in so genannte Biokraftstoffe der Zweiten-Generation oder den Einsatz von Biomasse. Außerdem hat die Bank neue Wachstumsmärkte wie Wellenenergie, Geothermie, Solarthermie aber auch Technologien zur Energiespeicherung identifiziert.


Regierungen setzen weltweit positive Signale

Unterstützung erhalten die erneuerbaren Energien insbesondere auch von staatlicher Seite. Verschiedene Regierungen setzten diesbezüglich in den letzten Monaten klare positive Signale: So bieten verschiedene US-Staaten für Investitionen in erneuerbare Energien attraktive Steuerersparnisse. Die neue australische Regierung hat erst im Dezember 2007 als erste Amtshandlung das Kyoto-Protokoll zur Reduktion der klimaschädlichen Treibhausgase unterzeichnet. Der aktuelle Richtlinienentwurf der EU-Kommission zur Förderung Erneuerbarer Energien schafft zudem die Grundlage für 20 % Prozent erneuerbare Energien bis 2020 in der Europäischen Union. Diese politisch bindende Zielsetzung der EU fördert den Klimaschutz nachhaltig und prägt maßgeblich die weiteren positiven Aussichten im Bereich der erneuerbaren Energien, so die Experten der Bank Sarasin.


Breit gestreute Investition in erneuerbare Energien

Mit einer Anlage in den New Energy Fund beziehungsweise in den Sarasin New Power Fund hätten Investoren 2007 ihr Vermögen um mehr als 40 % steigern können, betont die Bank. Im Januar sei der New Power Fund zwar um 20 % korrigiert worden, konnte sich aber mittlerweile stabilisieren. "Aufgrund des beschriebenen positiven Umfeldes schein ein Investment in erneuerbare Energien gerade zum jetzigen Zeitpunkt sehr verheißungsvoll", fasst Sarasin zusammen.

07.03.2008   Quelle: Bank Sarasin & Cie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Unternehmen SolFocus ernennt Leiter der europäischen Niederlassung

CPV-Modul von SolFocus.
CPV-Modul von SolFocus.

Das Unternehmen SolFocus gab am 05.03.2008 die Ernennung von Roberto de Diego Arozamena zum Generaldirektor von SolFocus Europe und von Pedro Ladron de Guevara de Echavarria zum Vizepräsidenten und Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Photovoltaik-Nachführsysteme bekannt. Diese Ernennungen stellen, nach der Wahl des Aufsichtsrats von SolFocus Europe im November, einen entscheidenden Schritt dar, heißt es in der Pressemitteilung. SolFocus entwickelt und vertreibt nach eigenen Angaben Photovoltaik-Lösungen, die darauf ausgerichtet sind, die Bereitstellungskosten für Solarstrom drastisch zu reduzieren. Zu den Produkten des Unternehmens gehören photovoltaische Hohlspiegellösungen (CPV) und Solar-Nachführsysteme.  "Der Aufbau eines erstklassigen Teams zur Leitung von SolFocus Europe war seit der Gründung von SolFocus Europe die oberste Priorität", erklärte Gary D. Conley, Vorsitzender des Unternehmens. "Sowohl de Diego Arozamena als auch Ladron de Guevara de Echavarria verfügen in verschiedensten Branchen über weit reichende, globale Fachkompetenzen, die direkt für die Herausforderungen und Möglichkeiten anwendbar sind, denen sich SolFocus Europe gegenüber sieht, um Solarenergie-Lösungen innerhalb und außerhalb Europas an führender Stelle vorantreiben und liefern zu können", so Conley weiter.

Als Generaldirektor von SolFocus Europe wird de Diego Arozamena alle Aktivitäten des Unternehmens unter sich haben, unter anderem den Vertrieb, den Außendienst, Fusionen und Übernahmen und die Geschäftsentwicklung. Als Vizepräsident und Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Nachführsysteme von SolFocus übernimmt Ladron de Guevara de Echavarria die Verantwortung für den Aufbau des Arbeitsfeldes der Solar-Nachführsysteme (sun tracking systems).

07.03.2008   Quelle: SolFocus, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolFocus, Inc.,
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Aktualisierte kostenlose Broschüre über Photovoltaik in der Gebäudegestaltung

Broschüre über Photovoltaik-Fassaden.
Broschüre über Photovoltaik-Fassaden.

Photovoltaik-Elemente in Gebäudefassaden haben sich zu einer attraktiven Alternative zu herkömmlichen Außenverkleidungen entwickelt. Die innovative Gebäudehülle übernimmt nicht nur den Witterungsschutz, die Beleuchtung und Klimatisierung, sondern sie produziert auch solaren Strom, der vergütet wird. Die aktualisierte Broschüre "Photovoltaik in der Gebäudegestaltung" der EnergieAgentur.NRW vermittelt Bauherren, Architekten und Planern alle nötigen Informationen für die Integration von Photovoltaikelementen; von der Idee über die Umsetzung bis zu den Kosten. Zahlreiche Beispiele verdeutlichen, wie sich die Photovoltaik gestalterisch ansprechend und möglichst effizient in der Gebäudehülle integrieren lässt.   Auf 32 Seiten werden die Einflüsse des Gestaltungskonzeptes auf den Energieertrag ebenso dargelegt wie die Möglichkeiten der Anbindung an das elektrische Versorgungsnetz. Zudem macht die Broschüre einfache, überschlägige Ertragsabschätzungen möglich.


Download im Internet

Entstanden ist die Broschüre im Rahmen des Projektes "Systemanalyse von Photovoltaik-Fassadenanlagen", das von der Kölner TÜV Immissionsschutz und Energiesysteme GmbH in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen durchgeführt wurde. Gefördert wurde das Projekt vom nordrhein-westfälischen Innovationsministerium. Die Broschüre "Photovoltaik in der Gebäudegestaltung" kann komplett als Datei aus dem Internet heruntergeladen werden unter http://www.energieagentur.nrw.de/pv-gebaeude.

07.03.2008   Quelle: EnergieAgentur.NRW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EnergieAgentur.NRW,
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Richtkranz über der Photovoltaik-Produktion EverQ 3 im Solar Valley in Sachsen-Anhalt

Geschäftsführer Rainer Mohr würdigt den Baufortschritt von EverQ 3
Geschäftsführer Rainer Mohr würdigt
den Baufortschritt von EverQ 3

Über dem Rohbau der künftigen Photovoltaik-Produktion EverQ 3 weht seit dem 05. März 2008 der Richtkranz. Finanzvorstand (CFO) Rainer Mohr und Projektleiter Michael Neswal würdigten zum Richtfest (engl. "Topping Out") für die mittlerweile dritte Fertigungsstätte der EverQ GmbH im "Solar Valley" am Standort Bitterfeld-Wolfen mit den planenden und ausführenden Bauunternehmen den gemeinsam erreichten Meilenstein. Der Richtspruch für das Gebäude durch den Zimmermann beginnt mit den Worten "Gottlob, jetzt steht zu unserer Freude aufgerichtet das Gebäude." Er gilt allen an EverQ 3- Mitwirkenden und soll alle Ein- und Ausgehenden schützen. EverQ errichtete bereits eine voll integrierte Solarfabrik: Vom Silizium bis zum fertigen Solarmodul - alles unter einem Dach. Dieser Ansatz wurde mit den Produktionsstätten EverQ 1 und EverQ 2 umgesetzt.  Die Realisierung von EverQ 3, wiederum nach diesem Prinzip, bestätigt den Erfolg dieses innovativen Ansatzes. Zusätzlich seien alle bisherigen Erfahrungen eingeflossen, denn es gehe darum, eine voll automatisierte Photovoltaikfertigung mit hochwertigen modernen Arbeitsplätzen zu schaffen, betont das Unternehmen in seiner Pressemitteilung.




Wettlauf um Photovoltaik-Produktionskapazitäten

Die EverQ-Unternehmensleitung ist sich einig: "Wir haben erfolgsorientiert, zielgerichtet und termingenau gearbeitet. Der zügige Baufortschritt konnte dank der exzellenten Arbeit der beteiligten Firmen und dem hinzugekommenen milden Winter gesichert werden." Erstmals sei die Gestaltung der technologischen Prozesskette unter der Federführung von EverQ erfolgt, insbesondere in den Bereichen der Zell- und Modulherstellung, hebt Chief Technology Officer (CTO) Hans-Jörg Axmann hervor. Seine Prognose für die EverQ GmbH: "Es gibt in der Photovoltaik einen zeitlichen Wettlauf bei der Errichtung von Produktionskapazitäten. Die Termingenauigkeit in der Errichtung der EverQ-Produktionsstätten hat daher auch wichtigen Symbolcharakter für das Erreichen des Gesamtzieles: genau so schnell zu wachsen wie der Photovoltaik-Markt."

Für den Projektleiter der Fabrikerrichtung von EverQ 3, Michael Neswal, führten die konsequente Planung und die solide Abwicklung sowie Umsetzung des Baus durch die Partnerfirmen zum pünktlichen Erreichen des Etappenzieles. Neswal weiter: "Nun gehen wir vom Rohbau über zum Innenausbau mit der technischen Detailausführung. Wenn alles so weiter geht, dann steht dem Fertigstellungstermin zum ersten Quartal 2009 nichts im Wege." Den Bedürfnissen der Mitarbeiter werde durch ein qualitativ hochwertig gestaltetes Arbeitsumfeld besonders Rechnung getragen. So werde für alle ein hoher Qualitätsstandard gesichert.


Bis 2012 Produktionskapazität von jährlich 600 Megawatt Peak geplant

Rund 150 Millionen Euro investiert das Solar-Unternehmen in das neue Werk. Dort sollen ab dem ersten Quartal 2009 Solarwafer mit der siliziumsparenden String Ribbon-Technologie, Solarzellen sowie Solarmodule für Photovoltaik produziert werden. Ab dem Jahr 2012 will EverQ über eine Produktionskapazität von jährlich 600 Megawatt Peak (MWp) verfügen. Dies entspricht in etwa dem Strombedarf von 120.000 deutschen 4-Personen-Haushalten, rechnet EverQ-Geschäftsführer Rainer Mohr vor. EverQ 3 sei somit ein wichtiger Bestandteil der Expansionsstrategie des Unternehmens.

06.03.2008   Quelle: EverQ GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EverQ GmbH,
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Neue Studie: Französischer Photovoltaik-Markt wächst schneller als der Weltmarkt

1 MW-Solarkraftwerk auf La Réunion
1 MW-Solarkraftwerk auf La Réunion

In den französischen Markt für Solarstromanlagen kommt Bewegung. Nachdem sich der Markt zunächst schleppend entwickelt hatte, zeigt die 2006 verabschiedete Verdoppelung der Einspeisevergütung nun ihre Wirkung, sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite. Für 2007 erwartet Fabrice Juquois, Leiter des Programms für erneuerbare Energien der ADEME, daher ein Marktwachstum von 200 Prozent. Damit würden die Wachstumsraten des "Spätzünders" Frankreich die Entwicklung des Weltmarktes im gleichen Zeitraum deutlich schlagen. Der Marktforscher EuPD Research geht in seiner Studie "The French Photovoltaic Market 2007/08 – Another Path for Photovoltaics" davon aus, dass der französische Gesamtmarkt für Photovoltaik sich bis 2010 gegenüber 2006 auf 153 Megawatt Nennleistung (MWp) verzehnfachen wird.  Eine Grundlage für das starke Marktwachstum bilden steuerliche Anreize: Die Hälfte der Materialkosten einer PV-Anlage lässt sich bis zu einer maximalen Summe von 8.000 Euro von der Einkommensteuer abschreiben. Die Verdoppelung der Grundvergütung auf derzeit 0,30 Euro in Zentral-Frankreich für jede produzierte kWh Solarstrom in Verbindung mit einer Abnahmegarantie über 20 Jahre hat einen weiteren Anreiz geschaffen.


Industriepolitik schafft Nischenmarkt für gebäudeintegrierte PV-Anlagen

Für private Haushalte ist die eigene Photovoltaikanlage vor allem dann interessant, wenn sie in das Gebäude integriert ist. "Eine Besonderheit bei der französischen Förderung ist der Aufschlag von 0,25 Euro/kWh, der für gebäudeintegrierte Anlagen gezahlt wird", erklärt Sarah Endres von EuPD Research. Infolge des zusätzlichen finanziellen Anreizes sei die Nachfrage nach gebäudeintegrierten Anlagen deutlich gestiegen und sie kamen 2007 auf einen Marktanteil von 80 Prozent. "Neben städtebaulichen Zielen verfolgt Frankreich mit der speziellen Förderung gebäudeintegrierter Anlagen jedoch auch nationale Industriepolitik und etabliert mit den Förderungsvorgaben einen Nischenmarkt", so Endres weiter. Bisher werde der Markt für gebäudeintegrierte Kleinanlagen bis drei kWp zwar noch von Produkten ausländischer Firmen dominiert, doch immer mehr französische Firmen drängten auf den Markt. So hätten Clipsol, Imerys Toitures und Tenesol bereits erste eigene dach- oder fassadenintegrierte Photovoltaikanlagen entwickelt, die den im April 2007 aktualisierten Anforderungen für den Vergütungsaufschlag entsprechen.


Kontinental-Frankreich als Standort für PV-Großkraftwerke interessant

Sonderregelungen gelten für die Überseedepartements wie Martinique und Guadeloupe, wo 0,40 Euro/kWh als Grundvergütung gezahlt werden. Die hohen Einspeisevergütungen und die für Photovoltaikanlagen günstigen klimatischen Verhältnisse machen dort Investitionen in Großanlagen interessant. Mit einer installierten Leistung von neun MW (in 2006) haben die Überseedepartements einen großen Anteil an der in Frankreich insgesamt neu installierten Leistung von 14,4 MW. Stromanbieter wie EDF und Poweo planen aber auch bereits erste Großkraftwerke in Zentral-Frankreich. EDF und Séchilienne-Sidec haben Lieferverträge in einem größeren Umfang mit First Solar abgeschlossen. "Die großen Energieversorger scheinen sich derzeit in ihrem Engagement für die Photovoltaik gegenseitig übertreffen zu wollen", so Richard Loyen, Vorsitzender des Branchenverbands ENERPLAN.


Wachstum setzt Bürokratieabbau und Qualifizierung voraus

Nach wie vor stünden dem Wachstum jedoch bürokratische Hindernisse im Weg, betont EuPD Research. Von der Entscheidung für den Kauf einer PV-Anlage bis zu deren Inbetriebnahme vergehe teilweise bis zu ein Jahr und der Käufer müsse einen Genehmigungsparcour durchlaufen, so das Ergebnis der Studie. Für Kleinsysteme bis zehn kWp sei der Netzanschluss zwar meist nach vier Monaten freigegeben, so Fabrice Juquois, Leiter des Programms für erneuerbare Energien der ADEME. Bei Großanlagen könne es jedoch wesentlich länger dauern. Nach Angaben von EDF warteten im Laufe des Jahres 2007 rund 34 MW darauf an das Netz angeschlossen zu werden. "Problematisch ist, dass zu wenig Personal für zu viele Anfragen und Anträge zuständig ist", so Sarah Endres von EuPD Research.

Auch bei der Qualifizierung der Installateure herrschten noch Defizite. Kunden, die sich im Rahmen einer Beratung an den Installateur ihres Vertrauens wenden, müssten oft feststellen, dass viele Installateure sich noch keine Fachkompetenz in der Photovoltaik angeeignet hätten. Um auf diesen Missstand zu reagieren hat der Verbändezusammenschluss Quali?Enr (Association Qualité Energies Renouvables) eine Qualifizierungsoffensive gestartet und im November 2007 das Label "QualiPV" ins Leben gerufen. Das Label soll eine Marke schaffen, die für eine standardisierte Qualifizierung der PV-Installateure steht. Initiator Richard Loyen erwartet, dass 2008 zwischen 2.000 und 3.000 Installateure QualiPV-zertifiziert sind. Die Zertifizierung erhält, wer an einer Weiterbildung teilnimmt oder die Installation von fünf Photovoltaikanlagen in den letzten drei Jahren nachweisen kann.

Derzeit sind keine strukturellen Veränderungen für die Förderung der Photovoltaik in Frankreich geplant, allenfalls eine begrenzte Erhöhung der Einspeisetarife sei möglich, so EuPD Research. Die Marktprognosen der PV-Unternehmen würden dementsprechend mit 60 Prozent Wachstum jährlich bis 2010 sehr positiv ausfallen. Von staatlicher Seite werde mit einer Marktgröße von 500 MW bis 2015 jedoch nur eine gemäßigte Zielgröße vorgegeben. EuPD Research sieht deshalb - sowie aufgrund der bevorzugten Förderung von gebäudeintegrierten Kleinanlagen - für die Gesamtgröße des französischen PV-Marktes derzeit kein extremes Potenzial.
Für die aktuelle Studie hat EuPD Research rund 60 relevante Marktteilnehmer aus Industrie, Großhandel und Installation zu ihrer Einschätzung der aktuellen und zukünftigen Entwicklung des Solarmarktes befragt. Die komplette Studie ist ab sofort erhältlich unter http://www.eupd-research.com/de/home/

06.03.2008   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Photowatt,
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BMU-Jahresbericht zur Forschungsförderung für erneuerbare Energien: 177 Projekte bewilligt, 100 Vorhaben erfolgreich abgeschlossen

Jahresbericht zur Forschungs- förderung.
Jahresbericht zur Forschungs-
förderung.

Im vergangenen Jahr hat das Bundesumweltministerium im Bereich der erneuerbaren Energien 177 Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von über 100 Millionen Euro bewilligt. Gleichzeitig wurden über 100 Projekte erfolgreich abgeschlossen. Dies geht hervor aus dem vierten Jahresbericht zur Forschungsförderung, den das Bundesumweltministerium am 05.03.2008 veröffentlicht hat. Zu den herausragenden Projekten gehörten 2007 der Auftakt für die Forschung zum Offshore-Testfeld "Alpha Ventus" sowie die Inbetriebnahme des Geothermiekraftwerks in Landau. Zudem startete in München eines der größten Projekte zur solarthermischen Wärmenutzung in Deutschland: Ein solares Nahwärmesystem mit insgesamt 1.600 Quadratmetern Kollektorfläche mit dachintegrierten Großkollektoren und einem 3.000 Kubikmeter fassenden Langzeitwärmespeicher. In Jülich wurde mit dem Bau eines Solarturms zu Forschungszwecken begonnen. 

Gabriel: Mittel für Forschung und Entwicklung von regenerativen Energietechnologien konsequent erhöht

"Wenn wir eine nachhaltige Energieversorgung schaffen wollen, müssen wir alle Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien konsequent weiterentwickeln. Durch Forschungsförderung stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Instituten und schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze. Die Forschungsförderung ist damit Teil unserer ökologischen Industriepolitik. Deswegen hat die Bundesregierung die Mittel für die Forschung und Entwicklung von regenerativen Energietechnologien konsequent erhöht", erklärte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel.

Der 72-seitige "Jahresbericht 2007 zur Forschungsförderung im Bereich erneuerbarer Energien" mit vielen farbigen Fotos, Grafiken und Statistiken kann beim Bundesumweltministerium kostenlos bestellt werden: bmu@broschürenversand.de (Artikelnummer: 2101). Ein PDF-Dokument steht zur Verfügung.unter:   "Wir sind auf erneuerbare Energien fokussiert, das ist unsere Spezialität. Im letzten Jahr haben wir unser finanzielles Engagement erheblich ausgeweitet, um führende Unternehmen und Projekte zu fördern, die einen messbaren Beitrag leisten, den weltweiten Wechsel hin zu schadstoffarmen erneuerbaren Energien zu beschleunigen", so Richard L. Kauffman, Chief Executive Officer von Good Energies.


Investitionen in Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Industrie um 34 Prozent gestiegen

Zu den Investitionen, die Good Energies im Jahr 2007 getätigt hat, gehören unter anderem der Umweltmeteorologe 3TIER, SAGE Electrochromics, ein Hersteller intelligenter Glastechnologie, und Solarcentury, Großbritanniens führender Anbieter für Solartechnologie. Nach Angaben von New Energy Finance stiegen im Jahr 2007 die Investitionen in Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Industrie durch Private Equity und Risikokapitalgeber um 34 Prozent auf 9,8 Milliarden US-Dollar (ca. 6,5 Milliarden Euro). Das Forschungsinstitut geht davon aus, dass dieses Wachstum vornehmlich durch drei Faktoren getrieben war: Erfolgreiche Ausstiege aus vorherigen Investitionen, verbesserte Industrieexpertise der Investoren und erhöhten Wettbewerb der Unternehmen im Hinblick auf marktreife Produkte.

New Energy Finance stellt als unabhängiger Anbieter Investoren Marktdaten in den Bereichen erneuerbare Energien, Biokraftstoffe, kohlenstoffarme Technologien und CO2-Emissionsbörsen zur Verfügung. Das Ranking wird von New Energy Finance bereits im dritten Jahr in Folge herausgegeben. Im Jahr 2007 sei die Kooperationsbereitschaft der Industrie bei der Offenlegung von Daten besonders hoch gewesen. Im Ergebnis basiere das Ranking auf einem belastbaren Datenbestand, so das Institut.

06.03.2008   Quelle: Good Energies   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BP Solar präsentiert Photovoltaik-Module der "Generation Endura" in Bad Staffelstein

Bp Solar-Modul "Generation Endura".

Auf dem 23. Symposium "Photovoltaische Solarenergie" in Bad Staffelstein (05. – 07. März) im Kloster Banz ist BP Solar erneut als Sponsor und mit einem Informationsstand vertreten. Das Unternehmen zeigt dort einen Auszug aus der Produktpalette. Ausstellungsschwerpunkt stellen die 60-zelligen BP Solar Module der "Generation Endura" dar, die ab sofort in drei Leistungsklassen zur Verfügung stehen. Als "Generation Endura" bezeichnet BP Solar neue BP Solar-Module, die durch zahlreiche innovative Ausstattungsmerkmale besonders sicher, robust und langlebig seien. Die Module der "Generation Endura" sind laut Hersteller unter anderem mit einer neuartigen Anschlussdose, doppelt gesicherten Kabelverbindungen, verbessertem IntegraBus, einem optimierten Modulrahmen und einer robusteren Rückseite ausgestattet.   Zudem seien die Module mit einem neuen Antireflex-Glas ausgestattet und lieferten dadurch höhere Erträge. Module der "Generation Endura" tragen nach Angaben des Herstellers beispielsweise mehr als eine Tonne Schneelast (6 Meter Neuschnee) und seien somit perfekt für den Einsatz im schneereichen Süden Deutschlands gerüstet.


Den verwindungssteifen Rahmen der "Generation Endura"-Module hat BP Solar in Zusammenarbeit mit Porsche Engineering entwickelt. Das leistungsstarke, mit Antireflex-Glas ausgerüstete BP Solar Modul BP7185N aus der Reihe der Saturn 7-Serie sowie das vielseitige und besonders langlebige polykristalline Modul BP3170N können ebenfalls am BP Solar Stand besichtigt werden. "Unsere hochwertigen Real Power Module der Saturn 7-Serie mit garantiert positiver Leistungstoleranz sind in der überarbeiteten N-Version ab sofort wieder bezugsfähig", bestätigt Kai Deponte, Produkt Manager BP Solar Nordeuropa. Zudem hat BP Solar das Produktportfolio im Bereich der Kleinmodule, vor allem für die netzunabhängigen Solarstromproduktion komplettiert.

05.03.2008   Quelle: Deutsche BP AG, Geschäftsbereich Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BP Solar,
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Murphy&Spitz GreenCapital AG finanziert CTF Solar AG

Die "grüne" Beteiligungsgesellschaft Murphy&Spitz GreenCapital AG beteiligt sich an der CTF Solar AG (Zug; Schweiz), die eine Produktionslinie für Photovoltaik-Module aus Cadmium-Tellurid-(CdTe Dünnschichtmodule) aufbauen will. Die CTF Solar AG stoße damit in einen Markt mit vielversprechenden Aussichten vor, betont die Beteiligungsgesellschaft in ihrer Pressemitteilung. Derzeit sei lediglich First Solar als "Pure Player" im CdTe-Dünnschichtgeschäft vertreten. Dabei habe die Technologie Eigenschaften, die ihr kurz- bis mittelfristig durch effiziente Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, vor allem aber durch Kostenvorteile bei der Produktion zu Vorteilen gegenüber kristallinen Siliziumtechnologien verhelfen.  Mit zunehmendem Absatz erhöhe sich für alle Photovoltaik-Hersteller der Kostendruck, so dass die Produktionstechnologie immer entscheidender für die Marktfähigkeit der Produkte sein werde. Die CTF Solar AG gehe davon aus, die Produktionskosten bis 2010 auf unter einen US-Dollar pro Watt Leistung reduzieren zu können. Durch die niedrigen Energierücklaufzeiten falle die ökologische Bilanz für Dünnschichtmodule günstig aus - sie seien damit auch ein Beitrag zur Schonung von Umwelt und Klima.


Hohes Kostenreduktionspotenzial der CdTe-Dünnschicht-Technologie

Murphy&Spitz Research erwartet, dass das Kostenreduktionspotenzial der CdTe-Dünnschicht-Technologie höher liegt als bei konkurrierenden Technologien. Darüber hinaus benötige die CTF Solar AG für ihre Fertigung nicht das knappe Silizium, was die Rohstoffkosten schone. Der Produktionsprozess, bei dem die photoaktive Schicht direkt auf ein Substrat (Glas) aufgebracht wird, eigne sich gut für die industrielle Massenproduktion. Die Murphy&Spitz GreenCapital AG werde 22,5 % an der CTF Solar AG im Rahmen der Gründung erwerben und unterstütze bei der weiteren Finanzierung zum Aufbau einer vollautomatischen Fertigungslinie. Mit Dr. Michael Harr sei ein außerordentlich fähiger Spezialist für das Gelingen des Projektes gewonnen worden. Dr. Harr gehöre zu den aktiven Entwicklern der CdTe-Dünnnschicht-Technologie und habe dedizierte Erfahrung mit der Implementierung der Technologie in kommerzielle Produktionsabläufe. Mit diesem Engagement baue die Murphy&Spitz GreenCapital AG das Portfolio deutlich aus und forciere damit die künftige Nutzung erneuerbarer Energien.

05.03.2008   Quelle: Murphy&Spitz Green Capital AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarwirtschaft und Elektrohandwerk: Tausende Solar-Arbeitsplätze in Handwerk und Mittelstand in Gefahr

Montage einer Solarstromanlage.
Montage einer Solarstromanlage.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) fordern die Bundesregierung auf, von der geplanten Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen Abstand zu nehmen. "Durch die für 2009 abrupt geplante Beschleunigung bei der Rückführung der Solarförderung im Zuge der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) könnten ab 2009 mehrere Tausend Arbeitsplätze insbesondere im Handwerk verloren gehen", so Vertreter beider Unternehmensverbände anlässlich einer gemeinsamen Pressekonferenz am 5. März in Berlin.   "Das Handwerk baut in Deutschland die modernsten Kraftwerke der Zukunft und ist eine tragende Säule für Klimaschutz und Versorgungssicherheit. Eine zu schnelle und abrupte Absenkung der Solarförderung gefährdet den heimischen Solarmarkt und damit eine Vielzahl der rund 20.000 in diesem Segment Beschäftigten im Handwerk", so Wolfgang Schmitt, Mitglied des Vorstands des ZVEH.

Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar, pflichtet ihm bei und ergänzt: "Unsere Branche ist erfolgreich dabei, die Kosten für Solarstrom Jahr für Jahr weiter zu senken." In der im Gesetzesentwurf vorgesehenen Größenordnung seien Einsparungen jedoch bis 2009 nicht leistbar. Körnig: "Ein erheblicher Teil der durch Wachstums- und Rationalisierungsfortschritte erzielten Einsparungen wird durch explodierende Rohstoffkosten und verschlechterte Finanzierungskonditionen wieder aufgefressen, wie eine aktuelle Studie belegt."


Solarstrom vom eigenen Dach in zehn Jahren günstiger als herkömmlicher Strom aus der Steckdose

Zudem seien nach Angaben der Internationalen Energieagentur die Preise für Solarstromanlagen in Deutschland bereits heute im internationalen Vergleich am niedrigsten. Solarstrom vom eigenen Dach werde im Verlauf der nächsten zehn Jahre günstiger als konventioneller Strom aus der Steckdose. Der Kabinettsentwurf zur anstehenden Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes sieht vor, im Jahr 2009 die Solarstromförderung nicht wie bisher um fünf Prozent im Jahr zurückzuführen, sondern um bis zu 9,8 Prozent.


Carsten Körnig: Nicht nur einzelne Hersteller, sondern die gesamte Wertschöpfungskette betrachten

Mit der geplanten "Degressionsverschärfung" für die Vergütung von eingespeistem Solarstrom setze die Bundesregierung leichtfertig Deutschlands Führungsposition beim Ausbau erneuerbarer Energien aufs Spiel, kritisieren BSW-Solar und ZVEH. Der Bundestag müsse die geplante Gesetzesänderung dringend nachbessern, um weiterhin einen zügigen Ausbau qualitativ hochwertiger Solaranlagen in Deutschland zu gewährleisten, so die übereinstimmende Forderung der Verbände. Gleichwohl bekennen sich BSW-Solar und ZVEH zu einer weiteren kontinuierlichen Senkung der Solarförderung für neu installierte Photovoltaikanlagen. Durch technologischen Fortschritt bei Fertigung und Produktentwicklung könne diese auch etwas beschleunigt werden, keinesfalls jedoch so plötzlich und in derartig großen Schritten. "Die Politik muss dabei nicht nur einzelne Hersteller, sondern die gesamte solare Wertschöpfungskette im Auge haben, an deren Ende der Installateur einer Solarstromanlage steht", betont Körnig.


Jeder dritte Elektrobetrieb installiert Photovoltaik

Schmitt gibt zu bedenken: "Heute sind je nach Anlagengröße 25 bis 30 Prozent der Gesamtkosten einer PV-Anlage handwerkliche Werkleistungen. Dieser Kostenblock ist bereits kostenoptimiert und nicht weiter zu reduzieren." Im Vertrauen auf verlässliche und faire Rahmenbedingungen hätten sich in den vergangenen Jahren tausende Elektrohandwerker für die Installation von Photovoltaikanlagen qualifiziert und erhebliche Investitionen getätigt. "Die Politik darf uns jetzt nicht im Regen stehen lassen", so Schmitt. Es sei nicht zu verstehen, dass die Bundesregierung einerseits die Technologieführerschaft bei erneuerbaren Energien für sich beansprucht und andererseits Handwerk und Mittelstand zuverlässige Geschäftsgrundlagen entzieht. "Die Photovoltaik ist ein wichtiges Geschäftsfeld des Elektrohandwerks, sie sichert Arbeitsplätze und schafft neue Jobs. Jeder dritte Elektrobetrieb ist inzwischen auf diesem Gebiet tätig. Die von der Bundesregierung geplante massive und abrupte Veränderung der Förderung wird zu einer rückläufigen Entwicklung des Solarmarktes in Deutschland führen und bedroht viele berufliche Existenzen im Handwerk", so Schmitt weiter.

05.03.2008   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BP Solar,
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BMU-Staatssekretär Müller: Riesiges Potenzial der Erneuerbaren weltweit ausschöpfen

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller vertritt Deutschland ab dem 05.03.2008 bei der weltweit größten Konferenz zu erneuerbaren Energien. An der "Washington International Renewable Energy Conference" (WIREC) nehmen bis zum 6. März rund 2.000 Teilnehmer aus allen Kontinenten teil. Das Treffen ist nach Beijing im Jahr 2005 die zweite Folgekonferenz der Bonner "Renewables 2004". "Vor allem mit Blick auf den Klimawandel und die knapper und teurer werdenden Rohstoffe müssen wir dem weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energien einen neuen Impuls geben. Wir müssen möglichst schnell das riesige Potential der Erneuerbaren ausschöpfen", sagte Michael Müller.  Die Schonung des Naturkapitals sei nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch ökonomisch vorteilhaft. Denn mit der Steigerung der Energie- und Ressourcenproduktivität eröffneten sich neue Chancen für mehr Lebensqualität und Wohlstand und damit auch für mehr und qualifizierte Arbeitsplätze. "Und gleichzeitig leisten wir mit weltweiten Innovationen in erneuerbare Energie und in Effizienztechniken einen ganz wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Weltwirtschaft. Das ist angesichts des wachsenden Krisenpotentials dringend notwendig“, betont Müller.


Investitionen in erneuerbare Energien seit 2004 mehr als verdoppelt

Anlässlich der WIREC hat das in Folge der Bonner Konferenz gegründete Politiknetzwerk "Erneuerbare Energien für das 21. Jahrhundert" (REN21) den Globalen Statusberichts 2007 vorgestellt. Demnach haben sich die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien seit 2004 mehr als verdoppelt - auf gut 70 Milliarden US-Dollar im Jahr 2007. Deutschland, die USA und China haben in verschiedenen Sparten die höchsten Kapazitätszuwächse aufzuweisen und stehen auf Platz 1 beim internationalen Vergleich der Gesamtkapazitäten.
Stetiger Zuwachs von hoch qualifizierten Arbeitsplätzen

Anknüpfend an die Konferenz in Bonn soll in Washington ein neues Internationales Aktionsprogramm erstellt werden, in dem sich Staaten und Organisationen verpflichten, klar definierte Ausbauziele zu erreichen. Auf einer parallel zur Konferenz stattfindenden Messe werden die neuesten technologischen Entwicklungen präsentiert. Müller: "Der Ausbau der Erneuerbaren ist auch ökonomisch eine große Chance - das zeigt der stetige Zuwachs von hoch qualifizierten Arbeitsplätzen in diesem Bereich." In Deutschland hat sich die Zahl der Arbeitsplätze in diesem Bereich seit 2004 auf rund 240.000 im vergangenen Jahr verdoppelt.

Beim Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg war die EU zusammen mit anderen Staaten mit der Forderung nach globalen quantitativen Ausbauzielen für erneuerbare Energien gescheitert. Mit der Bonner Konferenz 2004 bekam der Prozess neue Dynamik. Die Konferenz in Beijing setzte diese mit besonderem Fokus auf Entwicklung- und Schwellenländer fort.

05.03.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Produzent EverQ beruft neuen Chief Operating Officer in die Geschäftsführung

EverQ-COO Jörg Baumheuer
EverQ-COO Jörg Baumheuer

Jörg Baumheuer (48) verantwortet seit März 2008 das operative Geschäft des Photovoltaik-Unternehmens EverQ GmbH (Sachsen-Anhalt). Als Chief Operating Officer (COO) ist Baumheuer verantwortlich für Produktion, Material- und Produktionsplanung, Qualitätsmanagement und Instandhaltung Er wurde zum 01.03.2008 in die Geschäftsführung berufen. Die EverQ GmbH produziert Solarwafer mit dem siliziumsparenden "String Ribbon-Verfahren", Solarzellen und Photovoltaik-Module. Das Unternehmen ist ein Joint Venture zwischen der Q-Cells AG (Thalheim, Sachsen-Anhalt), der Renewable Energy Corporation ASA (Norwegen) und der Evergreen Solar, Inc. (USA). EverQ beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und bereitet derzeit seinen Börsengang vor. 


Steigende Anforderungen der Photovoltaik-Industrie erfüllen

Der Diplom-Ingenieur Jörg Baumheuer studierte Maschinenbau und Betriebswirtschaft. Zuletzt war er sechs Jahre lang bei dem Automobilzulieferer Faurecia als Werksleiter an den Standorten Bad Abbach, Leipzig und Banbury (UK) betraut. Die dort gewonnenen Erfahrungen sollen nun in den Expansionskurs von EverQ einfließen, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zuvor führte Baumheuer Werke von INA Schaeffler in Deutschland und in den USA. "Durch die Berufung von Jörg Baumheuer gewinnen wir für die Geschäftsleitung der EverQ GmbH eine Persönlichkeit mit internationaler Industrie-Erfahrung im anspruchsvollen Segment der Automotiven Zulieferindustrie", sagte EverQ-Geschäftsführer (CFO) Rainer Mohr. "Wir begrüßen seine Kompetenz insbesondere im Rahmen der weiteren Expansion von EverQ und wenn es zukünftig darum geht, die steigenden Anforderungen der Photovoltaik-Industrie zu erfüllen", ergänzte Mohr.

Jörg Baumheuer löst als COO Gottfried Marhan ab, der maßgeblichen an der prosperierenden Entwicklung von EverQ beteiligt war und sich nun in den Ruhestand verabschiedet. Marhan stehe dem Unternehmen jedoch weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung, betont EverQ.

05.03.2008   Quelle: EverQ GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EverQ GmbH,
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Hamburg baut Förderung für Solarthermie aus

Arbeit und Klimaschutz sind gute Argumente für Solarwärme.
Arbeit und Klimaschutz sind gute
Argumente für Solarwärme.

Das Solarwärme-Förderprogramm der Freien und Hansestadt Hamburg wird gut angenommen. In den letzten 2 Jahren sei ein Zuwachs der geförderten Kollektorfläche um je 50 % zu verzeichnen, berichtet die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt in einer Pressemitteilung. Mehr als 8 Millionen Euro Fördermittel seien in den letzten Jahren ausgezahlt worden. Im Rahmen des Hamburger Klimaschutzkonzepts 2007-2012 wird nun die Förderung ausgeweitet. "Im Rahmen des Klimaschutzkonzepts Hamburg legen wir ein neues Förderprogramm auf: 'Solarthermie + Heizung'. Damit soll bei der Modernisierung von Heizungsanlagen in Wohn- und Gewerbegebäuden noch mehr CO2 vermieden werden. Das Programm der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt startet am 1. März. Es fördert Heizungsmodernisierungen, wenn gleichzeitig eine neue Solarkollektoranlage installiert wird", so Umweltsenator Axel Gedaschko. 

Doppelte Förderung für den Austausch von Nachtstromspeicherheizungen und dezentralen Elektro-Warmwassersystemen

Gegenstand des Förderprogramms ist der Austausch bestehender Heizungsanlagen durch Gas- oder Öl-Brennwertgeräte, besonders effiziente Wärmepumpen oder den Anschluss an Wärmenetze. Die Fördersumme beträgt 70 Euro pro Kilowatt je neu installierter Nennwärme- bzw. Übertragerleistung, mindestens jedoch 1.400 Euro und höchstens 10.000 Euro. Beim Austausch von Nachtstromspeicherheizungen und dezentralen Elektro-Warmwassersystemen verdoppeln sich die Fördersätze. Beispiel: In einem Einfamilienhaus wird die bestehende Ölheizung durch ein Öl-Brennwertgerät mit 16 kW Nennwärmeleistung ersetzt und gleichzeitig eine neue Solaranlage mit 10 Quadratmetern Kollektor-Fläche installiert. Hier zahlt das neue Förderprogramm "Solarthermie + Heizung" 3.000 €.


Solarthermie-Handwerksbetriebe stellen Förderanträge

Wie bisher werden die Förderanträge durch die jeweiligen Solarthermie-Handwerksbetriebe gestellt und von der Innung Sanitär Heizung Klempner bewilligt. Die Hamburger Förderung schließt eine zusätzliche Förderung durch Programme des Bundes nicht aus.

Zuschüsse für Solarkollektoranlagen werden in Hamburg schon seit vielen Jahren gewährt. Daran ändert sich nichts. Die Förderhöhe von 160 € / m2 bei Flachkollektoren und 180 € / m2 bei Vakuumröhrenkollektoren bleibt erhalten.

05.03.2008   Quelle: Freie und Hansestadt Hamburg; Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BUS Hamburg,
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10 Jahre Solar-Heizsystem "SolvisMax": Ein flexibler Energiemanager für sparsames Heizen

Solarkollektoren plus Solarheiz- kessel: Komplettsystem für Raumwärme und Heißwasser.
Solarkollektoren plus Solarheiz-
kessel: Komplettsystem für
Raumwärme und Heißwasser.

Der Energiemanager SolvisMax vereint Solar-Schichtspeicher und Gas- oder Ölbrennwertkessel in einem Gerät. In Verbindung mit Solarkollektoren entsteht so ein komplettes Solarheizsystem, zuständig für Raumwärme und Heißwasser. Neueste Entwicklung ist die Integration einer Wärmepumpe. Ob als reiner Heizkessel oder als Speicher mit Solarkollektoren: Die Module sind flexibel kombinierbar - alle zusammen oder schrittweise nacheinander. Gegenüber veralteten Heizungsanlagen sind laut Hersteller Solvis Einsparungen bis zu 50 Prozent möglich. Die Ausstattung mit einer Hocheffizienzpumpe reduziere zusätzlich den Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent. Solvis arbeitet derzeit an einem integrierten Pelletbrenner und plant die Kombination mit einer Brennstoffzelle.  Bei der Stiftung Warentest wurde der Solarheizkessel 2003 Testsieger mit der Note "sehr gut".Der Solar-Schichtspeicher wurde vom Test-Institut Solar Energy Research Center als "mit Abstand bester Speicher" ausgezeichnet. 2002 beurteilte die Internationale Energieagentur den Solarheizkessel im Vergleich mit 26 Solar-Kombisystemen als "mit Abstand bestes europäisches Solarheizsystem“.


Solarwärme immer an erster Stelle

Zentrum der Anlage ist der Solar-Schichtspeicher. Die Sonnenwärme wird ohne Vermischung in die Schicht gleicher Temperatur eingelagert und so effizient genutzt. Den Hauptteil der Energieeinsparung bewirkt die Integration des Brenners direkt in den Speicher. Die Sonnenenergie steht hier immer an erster Stelle - nur wenn sie nicht ausreicht, springt der Brenner an. Dadurch wird die Nutzung der Sonnenwärme zur Selbstverständlichkeit in der Heizungsanlage, betont Solvis. Dieses Prinzip ermögliche hohe Einsparungen und lohne sich deutlich im Vergleich zu einfachen Solaranlagen ohne Heizungsunterstützung. Gleichzeitig schone es die Umwelt.

05.03.2008   Quelle: Solvis GmbH & Co KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solvis,
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Höhere Inlandsgewinnung und erneuerbare Energien senken Energie-Importabhängigkeit

Anteile an der heimischen Energiegewinnung 2007.
Anteile an der heimischen Energiegewinnung
2007.

Im vergangenen Jahr konnte Deutschland seine hohe Abhängigkeit von Energieimportenten leicht senken. Nach aktuellen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) stieg der Anteil inländischer Energiequellen am gesamten Energieverbrauch auf 28,5 Prozent. Die Importabhängigkeit sank von knapp 74 auf jetzt 71,5 Prozent. Die Gewinnung und Nutzung heimischer Energieträger erreichte 2007 eine Höhe von 135 Mio. t Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE), das waren knapp 5 Mio. t SKE oder 3,6 Prozent mehr als 2006. Wasserkraft, Windenergie und sonstige erneuerbare Energien hatten gemeinsam einen Anteil von 23,3 Prozent an der heimischen Energieversorgung. 

Braunkohle führt inländische Energiegewinnung an - Wasserkraft, Windenergie und sonstige Erneuerbare kamen zusammen auf 23,3 Prozent.

Mit Abstand wichtigster heimischer Energieträger ist die Braunkohle. Mit einer Jahresförderung von 180,4 Mio. t (55,0 Mio. t SKE) erreichte die Braunkohle einen Anteil von über 41 Prozent an der gesamten inländischen Energiegewinnung. Der Steinkohlenbergbau kam mit einer Förderung von knapp 22,2 Mio. t SKE auf einen Anteil von etwas mehr als 16 Prozent. Die Erdgasförderung erreichte eine Höhe von 18,4 Mio. t SKE, das entspricht einem Anteil an der inländischen Energiegewinnung von 13,6 Prozent. Mineralöl trug mit 3,7 Prozent zur inländischen Energiegewinnung bei. Wasserkraft, Windenergie und sonstige erneuerbare Energien kamen zusammen auf 23,3 Prozent.


Unterschiedliche Importquoten, Abhängigkeit nach wie vor hoch

Trotz der leicht gestiegenen heimischen Energiegewinnung bleibt Deutschland in erheblichem Maße auf die Einfuhr von Energieträgern angewiesen. Die höchste Importquote besteht mit über 96 Prozent beim Mineralöl. Der Erdgasverbrauch wird zu rund 83 Prozent durch Lieferungen aus dem Ausland gedeckt. Bei der Steinkohle beträgt der Importanteil infolge des kontinuierlichen Rückgangs eigener Förderung inzwischen rund 68 Prozent. Demgegenüber wird der Braunkohlenbedarf komplett aus der inländischen Gewinnung gedeckt. Unter Berücksichtigung des Aufkommens erneuerbarer Energieträger sinkt die Importabhängigkeit auf rund 72 Prozent. Wird angesichts der in Deutschland vorgehaltenen Brennstoffvorräte mit mehrjähriger Reichweite die Kernenergie als quasi-heimisch ebenfalls der inländischen Energiegewinnung zugeordnet, vermindert sich die Abhängigkeit des Landes von Energieimporten auf etwa zwei Drittel.


Informationen im Internet

Ausführliche Informationen zur inländischen Energiegewinnung und zur aktuellen Energieverbrauchsentwicklung enthält der Bericht "Energieverbrauch im Jahre 2007", Download unter http://www.ag-energiebilanzen.de in der Rubrik "Daten".

05.03.2008   Quelle: Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: AGEB,
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GILDEMEISTER-Tochterunternehmen a+f erhält weiteren Photovoltaik-Großauftrag über 49,9 Millionen Euro

Der "SunCarrier" von GILDEMEISTER / a +f.

Die a+f GmbH (Würzburg), ein Unternehmen des GILDEMEISTER-Konzerns, hat einen weiteren Großauftrag im Wert von 49,9 Millionen Euro aus Spanien erhalten, berichtet die GILDEMEISTER AG in einer Pressemitteilung. Es handle sich um die Lieferung von 216 Photovoltaik-Systemen vom Typ "SunCarrier" in die Region Extremadura. Damit habe a+f innerhalb von zwei Wochen einen zweiten Großauftrag für die modernen Solarstromanlagen erhalten, die im Vergleich zu konventionellen Systemen rund 30% mehr Leistung erzielten.  Im Auftrag eines spanischen Investors wird die a+f GmbH einen weiteren Solarpark in der Nähe von Badajoz errichten. Auf einer Fläche von 400.000 Quadratmetern sollen bis zum Herbst dieses Jahres 216 SPS-gesteuerte Solar-Trackersysteme installiert werden. Der "SunCarrier" bewegt laut Hersteller nunmehr eine 280 Quadratmeter große Solarfläche (Typ 6.1) präzise und zuverlässig der Sonne nach. Er zeichne sich aus durch eine solide Technik, lange Lebensdauer sowie einen geringen Serviceaufwand und damit niedrige Wartungskosten. Die 216 "Sun- Carrier" ermöglichen mit ihrer Leistung die Stromversorgung von rund 4.300 Vier-Personen-Haushalten.


GILDEMEISTER partizipiert mit dem "SunCarrier" am wachstumsstarken Geschäftsfeld der Solartechnik. Wegen der dynamischen Entwicklung werde am Standort Würzburg ein neues Solar-Kompetenzzentrum mit bis zu 100 modernen Arbeitsplätzen errichtet. Bis zum Jahresende soll auf 1.500 Quadratmetern ein vierstöckiger energieeffizienter Neubau entstehen. Die a+f GmbH suche derzeit noch 30 weitere Spezialisten. Anlässlich der Bilanzpressekonferenz 13. März 2008 veröffentlicht GILDEMEISTER detaillierte Informationen zum Geschäftsjahr 2007 und einen Ausblick für 2008.

04.03.2008   Quelle: GILDEMEISTER Aktiengesellschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GILDEMEISTER AG,
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Sharp fordert stärkere Unterstützung der Photovoltaik in Österreich

"Das bestehende Ökostromgesetz in Österreich ist zur nachhaltigen Förderung der erneuerbaren Energien nicht ausreichend", sagte Peter Thiele, General Manager von Sharp Solar, anlässlich der Energiesparmesse Wels und forderte eine stärkere Unterstützung der Solarenergie-Nutzung in Österreich. Im europäischen Vergleich liege Österreich bei der Verbreitung und Unterstützung der Photovoltaik deutlich zurück.   "Wir erhoffen uns von der österreichischen Regierung ein zuverlässiges Ökostromgesetz mit einer angemessenen und wirksamen Förderung der erneuerbaren Energien. Nur so können die erneuerbaren Energien in Österreich langfristig gestärkt werden", so Thiele. Das Ökostromgesetz wurde bereits 2003 in Österreich eingeführt. Eine erneute Novelle des Gesetzes ist für dieses Jahr vorgesehen. "Die zu geringe Förderung des Solarstroms und unsichere Investitionsbedingungen zeigen sich in Österreich als Bremse für den Einsatz der Photovoltaik. Von einem Ausbau würde nicht nur die Umwelt, sondern auch der österreichische Arbeitsmarkt profitieren. Die Erfahrung in Deutschland zeigt, dass so gerade im Handwerk viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden können", betont Thiele.

Um den Einsatz der Photovoltaik in Österreich langfristig voranzutreiben, spielt die Förderung eine wichtige Rolle. Mit einem System nach dem Beispiel des deutschen Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG) hätte Österreich eine gute Möglichkeit, an den Erfolg des Nachbarn Deutschland anzuschließen, betont Sharp. Heute haben bereits 18 europäische Länder eine am EEG orientierte Förderung der erneuerbaren Energien eingeführt.


Solar-Pionier zeigt neueste Photovoltaik-Produkte in Wels

Auf der diesjährigen Energiesparmesse Wels dreht sich vom 05. bis 09. März alles um die effiziente Energienutzung, Energiesparlösungen und die neuesten Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien. Gerade deren verstärkter Einsatz ist notwendig, um den CO2-Ausstoß zu senken und einen sicheren Energiemix der Zukunft zu garantieren. Die Solar-Experten von Sharp geben auf der Messe (Hallo 20, Stand 630) Tipps, wie das große Potenzial der Sonnenenergie richtig genutzt werden kann. Hier zeigt der Solar-Pionier der ersten Stunde seine neuesten Photovoltaik-Produkte und ihre vielfältigen Anwendungen. Mehrere Jahre lang hat Sharp den Weltmarkt bei der Herstellung von Solarzellen dominiert sowie maßgeblich gestaltet. Nach wie vor ist das Unternehmen treibende Kraft für einen starken Einsatz der Solarenergie. Sharp bietet die passenden Module für die Dach- über Fassaden- bis zur Großanlage. Wie bei den Dünnschichtmodulen auf Basis der neuen "Triple Junction"-Zellen mit einem erhöhten Wirkungsgrad von 10 Prozent steht bei allen neuen Entwicklungen die Effizienzsteigerung im Vordergrund.


Gigawatt-Solarzellenfabrik im japanischen Sakai soll 2010 den Betrieb aufnehmen

Im Laufe diesen Jahres will Sharp die Produktion von Dünnschichtzellen in der bestehenden Solarzellenfabrik Katsuragi von 15 auf 160 Megawatt verzehnfachen. Mittelfristig soll die Produktion noch weiter gesteigert werden: Im Jahr 2010 will Sharp mit der Produktion der neuartigen Triple Junction-Dünnschichtzellen mit einer Produktionskapazität von 1.000 Megawatt in der größten und ersten Solarzellen-Gigawatt-Fabrik der Welt im japanischen Sakai beginnen.

Sharp ist Solar-Pionier der ersten Stunde und kann auf fast 50 Jahre Sonnenenergie-Erfahrung zurückblicken. Neben hochwertigen Solarprodukten wird die Forschung und Weiterentwicklung der Photovoltaiktechnologie ständig vorangetrieben. Im Jahr 2006 hatte Sharp ein Produktionsvolumen von 434 Megawatt und einen weltweiten Marktanteil von 17 Prozent.

04.03.2008   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Signet Solar schließt mehrjährigen Rahmenvertrag mit Soleg

Signet Solar (Dresden) und Soleg (Zwiesel) haben am 03.02.2008 bekanntgegeben, dass beide Unternehmen einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Dünnschichtmodulen mit einer Leistung von 12 MW bis zum Jahr 2010 abgeschlossen haben. Die Soleg GmbH will die Module von Signet Solar in mehreren großen Photovoltaik-Projekten installieren. "Wir freuen uns sehr, dass Soleg sein Vertrauen in uns setzt und sich für Module von Signet Solar entschieden hat", sagte Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH. "Die Weiterentwicklung des Dünnschichtverfahrens und die Erhöhung des Wirkungsgrads unserer Solarmodule sind entscheidende Aspekte, weshalb wir zukünftig in Mochau Module mit Kosten pro Watt produzieren, die zu den niedrigsten weltweit zählen werden", so Ziegenbalg weiter. 

Dünnschichtmodule ergänzen Solegs Portfolio

Für die Soleg GmbH, einen international tätigen Großhändler und Projektentwickler für Solarwärme und Photovoltaik-Anlagen mit Sitz im bayrischen Zwiesel, ist dieses Lieferabkommen ein weiterer wichtiger Schritt bei der Entwicklung zuverlässiger Solarenergieanlagen. "Signet Solar bietet Dünnschichtmodule, die unser Portfolio an Solarprodukten ausgezeichnet ergänzen. Über den Abschluss sind wir sehr erfreut, weil wir Photovoltaik-Projekte so langfristig und mit der erforderlichen Liefersicherheit planen können", erklärte Josef Weindl, Geschäftsführer der Soleg GmbH.

04.03.2008   Quelle: Signet Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Würth Solar integriert CIS-Solarmodule in das Dach des Südbahnhofs Peking

Computersimulation des Bahnhofs mit Solar-Dach.
Computersimulation des Bahnhofs mit
Solar-Dach.

In Peking entsteht derzeit ein neues Highlight gebäudeintegrierter Photovoltaik. Im Neubau des Südbahnhofs werden ab August 2008 Solarmodule von Würth Solar Strom aus Sonnenlicht erzeugen, berichtet Würth Solar in einer Pressemitteilung. Die netzgekoppelte Solarstromanlage besteht aus 5.200 CIS-Photovoltaikmodulen von Würth Solar mit einer Gesamt-Nennleistung von rund 390 Kilowatt peak (kWp) und wird damit die weltweit größte Gebäudeintegration von Solarmodulen in CIS-Technologie sein. "Dieses Projekt ist ein Vorzeigeobjekt und beispielgebend für die Gebäudeintegration von Solarmodulen. Es stellt eine gelungene Verbindung zwischen Architektur und Solartechnologie dar, da die Module nicht nur aus ökologischen, sondern auch aus ästhetischen Gesichtspunkten eine Bereicherung des Gebäudes sind", erläutert Timo Bauer, Produktmanager bei Würth Solar.   Die Module sind im Schachbrettmuster abwechselnd mit Klarglasfeldern angeordnet und ziehen sich wie ein Band durch das frei über die Aufenthaltshalle gespannte Dach des Bahnhofsgebäudes. Die einzelnen Photovoltaik-Felder bestehen aus 9 bis 18 CIS-Modulen mit einer Modulleistung von je 75 Watt. Neben der Stromerzeugung erfüllen die CIS-Module in der Decke eine weitere Funktion: Sie beschatten den Innenraum und tragen damit zur Reduzierung der Klimatisierungskosten bei. "Der Südbahnhof Peking ist ein gelungenes Beispiel für die architektonischen Möglichkeiten, die sich durch unsere CIS-Module ergeben. Das Projekt bestätigt die Vorteile der CIS-Technologie, die flexible Einsatzmöglichkeiten und hohe Energieerträge vereint", so Bauer weiter.


CIS-Module sowohl wegen des Energieertrags als auch der Ästhetik bei Architekten beliebt

Würth Solar ist bei diesem Projekt Partner des chinesischen Bauunternehmens Ruihua Construction Corporation (RHC), das für die Planung zuständig ist. Dessen Tochterunternehmen Resun Solar montiert CIS-Module von Würth Solar und führt das Projekt vor Ort aus. Ruihua Construction mit Sitz in Shenzen/Südchina ist eines der führenden Fassadenbauunternehmen des Landes mit namhaften Referenzprojekten weltweit, unter anderem aktuell zwei großen Gebäuden auf dem Gelände des Olympischen Dorfes in Peking. "CIS-Module sind dank ihrer vielfältigen Vorteile, vor allem hinsichtlich Energieertrag und Ästhetik bei Architekten sehr beliebt", so der Projektverantwortliche Landrew Zhou von Ruiha Construction. "Würth Solar ist weltweit der größte und erfahrenste Hersteller von CIS-Modulen. Deshalb fiel unsere Wahl auf dieses Unternehmen als Lieferanten für das Photovoltaik-Projekt im Pekinger Südbahnhof."


Eröffnung vier Tage vor Beginn der Olympischen Sommerspiele

Der Bau des Bahnhofs ist in vollem Gange. Die Einweihung ist auf den 4. August 2008 und damit genau vier Tage vor Eröffnung der Olympischen Sommerspiele terminiert. Mit einer Grundfläche von 50.400 Quadratmetern und einer Geschossfläche von 220.000 Quadratmetern wird der Südbahnhof Peking nach Aussagen von Ruihua Construction der größte Bahnhof Asiens und Verkehrsknotenpunkt für Bahn, U-Bahn, Stadtbahn, Bus und Taxi werden. Voraussichtlich ab dem Jahr 2010 wird er Endstation des Hochgeschwindigkeitszugs sein, der die Metropolen Shanghai und Peking mit einer Fahrtzeit von fünf anstatt bisher 14 Stunden miteinander verbindet. Der am höchsten Punkt 40 Meter hohe Bahnhof verfügt über zwei über- und drei unterirdische Stockwerke.

04.03.2008   Quelle: Würth Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würth Solar.,
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Photovoltaik-Unternehmen SMA erneut unter den Besten beim Wettbewerb "Great Place to Work"

Solar-Wechselrichterfertigung bei SMA.
Solar-Wechselrichterfertigung bei SMA.

Die SMA Technologie AG (Niestetal) gehört auch 2008 zu den besten Arbeitgebern Deutschlands: In der Kategorie "Unternehmen mit 501 bis 5.000 Mitarbeitern" hat SMA bei dem Wettbewerb "Deutschlands Beste Arbeitgeber 2008" den fünften Platz belegt. Damit rangiert der führende Solar-Wechselrichter-Hersteller nach 2006 auch 2008 erneut an der Spitze der attraktivsten deutschen mittelständischen Unternehmen. Die SMA Technologie AG mit Unternehmenssitz in Niestetal/Deutschland und acht internationalen Niederlassungen auf vier Kontinenten entwickelt und vertreibt Solar-Wechselrichter, die zentrale Komponente jeder Solarstrom-Anlage. Das Unternehmen beschäftigt über 1.900 Mitarbeiter weltweit und hat im Jahr 2007 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 330 Millionen Euro erwirtschaftet.   "Vertrauensvolle Beziehungen zwischen Management und Belegschaft, engagierte Mitarbeiter und ein lebendiger Teamgeist machen einen ausgezeichneten Arbeitgeber aus", so das Fazit der am 13. Februar 2008 vom Great Place to Work Institute veröffentlichten Ergebnisse zum deutschlandweiten Unternehmensranking. Die SMA Technologie AG gehört nach 2006 auch bei der zweiten Teilnahme erneut zu den besten deutschen Arbeitgebern. An dem branchenübergreifenden Wettbewerb haben 252 kleine, mittelständische und große Unternehmen mit insgesamt über 250.000 Mitarbeitern teilgenommen. Das sind rund 100 Arbeitgeber mehr als in 2006.


Als Basis für das Unternehmensranking dient ein standardisiertes, anonymes Interview, der so genannte Great Place to Work Trust-Index. Befragt werden die Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens unter anderem in Kategorien wie Glaubwürdigkeit, Fairness der Führungskräfte, Teamgeist, Identifikation mit den eigenen Aufgabenfeldern und mit dem Unternehmen insgesamt. Darüber hinaus geben die jeweiligen Personalverantwortlichen in einem sogenannten Kultur-Audit detaillierte Informationen über die Leistungen, Konzepte und Maßnahmen im Bereich Personal ihres Unternehmens. Unter die Besten kommt dabei nur ein Unternehmen, dessen Philosophie sich in so zentralen Werten wie zum Beispiel in einer erstklassigen Produktrange, in Innovation, besonderer Kundenorientierung, in hohem Qualitätsbewusstsein und einem ausgeprägten Maß an Eigenverantwortung widerspiegelt.

Im Rahmen des Wettbewerbs wurden 250 SMA Mitarbeiter per Zufallsauswahl ermittelt und zu ihrem Arbeitgeber befragt. Das Ergebnis fällt für SMA positiv aus: 96 Prozent der Befragten sind sehr zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz und ihrem Arbeitgeber. "Der gute fünfte Platz ist für uns ein Beleg: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten gern bei SMA und identifizieren sich mit unserem Unternehmen. Unser fünfter Rang ist ein schönes Ergebnis, vor allem wenn man bedenkt, wie stark wir im letzten Jahr gewachsen sind", freut sich Jürgen Dolle, SMA Bereichsleiter Personal.

Das Great Place to Work Institute ist ein US-amerikanisches Forschungs- und Beratungsunternehmen. Nach einheitlichen Bewertungsstandards ermittelt es derzeit in mehr als 30 Ländern weltweit die besten Arbeitgeber und unterstützt die Unternehmen, eine erfolgreiche Arbeitsplatzkultur zu etablieren. In Deutschland werden die Wettbewerbe "Deutschlands Beste Arbeitgeber" seit dem Jahr 2002 ausgerichtet. Das diesjährige Unternehmensranking wurde in Kooperation mit dem Forschungsinstitut psychonomics AG, der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) und dem Wirtschaftsmagazin "Capital" durchgeführt.

04.03.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Technologie AG,
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Pelletbranche erwartet für 2008 stärkeres Wachstum

Pellets: Kostenvorteil soll Marktanteile ausweiten.
Pellets: Kostenvorteil soll Marktanteile
ausweiten.

Der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) sieht nach einem unbefriedigenden Geschäftsjahr 2007 aktuell wieder Anlass für stärkeres Wachstum. Bei der Mitgliederversammlung in Fulda gab Vorsitzende Beate Schmidt eine positive Prognose für das laufende Jahr ab. Danach geht der DEPV von einer Zunahme der Verkaufszahlen um 20 bis 30 Prozent aus, wodurch im Jahr 2008 die Schallmauer von 100.000 Pelletheizungen in Deutschland durchbrochen werden könne. "Für den Energieträger Holzpellets ist eine positive Stimmung zu verzeichnen. Sie wird getragen durch seine im Vergleich zu fossilen Energieträgern niedrigen Kosten, durch gute Fördermöglichkeiten und die hervorragenden Eigenschaften von Pellets zur CO2–Einsparung“, so die DEPV-Vorsitzende. Im laufenden Jahr rechnet der Verband mit einem gegenüber dem Vorjahr um ein Drittel stärkeren Wachstum.  Während 2007 mit 13.000 Heizungen ein aus Branchensicht relativ schlechtes Ergebnis erzielt wurde, sollen dieses Jahr rund 20.000 Pelletheizungen verkauft werden. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 gab es erst 3.000 Pelletheizungen in Deutschland. Das bisher stärkste Wachstum war im Jahr 2006 mit 26.000 verkaufen Anlagen zu verzeichnen. "Wir sind für das Jahr 2008 zuversichtlich, denn die Stimmung beim Endverbraucher hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich gebessert", sagte Beate Schmidt. "Pelletheizungen werden sowohl als preisgünstige Option gegenüber fossilen Heizungen wie auch als umweltfreundliche Alternative gesehen, da sie CO2-neutral in der Verbrennung sind." Um den gegenwärtig positiven Trend zu unterstützen, kündigte der DEPV verstärkte gemeinsame Marketingbemühungen der Branche an.


Anlagen zwischen 50 und 100 kW haben ihren Anteil verdoppelt

Schwerpunkt der Marktanteile beim Pelletkesselverkauf nach Leistungsstärken ist nach Aussage der DEPV-Vorsitzenden nach wie vor das Ein- und Zweifamilienhaus, mit rund 70 Prozent der Anlagen im Leistungsbereich bis 25 Kilowatt (kW). Im Jahr 2004 waren dies noch rund 80 Prozent. Damit werde eine langsame, aber kontinuierliche Entwicklung hin zu größeren Anlagen deutlich. Die Anlagen im Leistungsbereich oberhalb von 50 kW haben ihren Anteil innerhalb von drei Jahren mehr als verdoppelt. "Hierbei handelt es sich vor allem um Heizungen in kommunalen und gewerblichen Gebäuden. Auf diesem Sektor erkennt man deutlich den wirtschaftlichen Vorteil von Holzpellets", betonte Beate Schmidt. In Süddeutschland werden die Vorzüge des Energieträgers eher erkannt als im Norden und Osten, wie die Zahlen des DEPV belegen. Mit 42 Prozent der verkauften Pelletkessel liegt Bayern im Jahr 2007 deutlich vor Baden-Württemberg (18 Prozent). Es folgen Nordrhein-Westfalen (9 Prozent) vor Hessen (8 Prozent) und Niedersachsen (5 Prozent).

Mit einem Anziehen der Verkaufszahlen für Pelletheizungen 2008 wird nach Einschätzung des DEPV allerdings noch keine grundsätzliche Auflösung des Modernisierungsstaus in den deutschen Heizungskellern verbunden sein. Der gesamte Heizungsmarkt befinde sich auf einem historischen Tiefpunkt. Aufgrund des hohen Austauschpotenzials rechnet der DEPV für das Jahr 2009 mit einem deutlich stärkeren Wachstum. Mittelfristig rechnet der Verband mit jährlichen Pelletheizungsverkäufen in einer Größenordnung von bis zu 50.000 Anlagen. Im Jahr 2015 sollen nach Einschätzung des DEPV bundesweit deutlich mehr als 500.000 Pelletheizungen installiert sein.


Umfangreiche deutsche Pelletproduktion; wieder stabile Preise

Bei der Produktion von Holzpellets profitiert Deutschland von seinen großen Holzvorräten, mit denen es in Mitteleuropa führend ist (3,4 Milliarden Kubikmeter). Dadurch konnte sich in Deutschland eine wettbewerbsfähige Sägeindustrie ansiedeln, die aus europäischer Sicht führend ist. Da die Pelletproduktion heute zum Großteil auf der Basis von Sägenebenprodukten wie z.B. Sägemehl und Sägespänen erfolgt, findet sie bei den Sägewerken hervorragende Standorte. An rund 40 Standorten werden heute bundesweit Pellets produziert, mit Schwerpunkten in den bewaldeten Mittelgebirgen von Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Rund zehn weitere Standorte sind geplant. Dabei ist eine Ausweitung nach Norden festzustellen.

Die Produktionskapazität für Pellets hat sich im Jahr 2007 gegenüber 2005 auf 1,8 Millionen Tonnen vervierfacht, betont der DEPV. Für das Jahr 2008 wird mit 2,3 Millionen Tonnen gerechnet. Aufgrund der wenig zufriedenstellenden Absatzsituation sei 2007 mit 0,9 Millionen t jedoch nur die Hälfte der Kapazität auch tatsächlich in Produktion überführt worden. Bei verbesserten Absatzbedingungen erwartet der DEPV 2008 eine Pelletproduktion von 1,1 Millionen Tonnen.

Die in den vergangenen beiden Jahren deutlich ausgeweitete Pelletproduktion wird vom DEPV auch als Beleg für eine stabile Preis- und Versorgungssituation angesehen. Der Pelletpreis selbst befindet sich nach einem kurzen, vorübergehenden Preishoch im Winter 2006, seit dem Frühjahr 2007 wieder auf einem gleichmäßigen Niveau im Bereich von 190 Euro (entspricht ca. 3,9 ct/kWh; im Vergleich: Öl und Gas liegen bei ca. 7 ct/kW). In einem Haushalt, der rund 3.000 Liter Öl im Jahr verbraucht, lassen sich nach Berechnungen des DEPV beim Umstieg auf Pellets rund 1.000 Euro Heizkosten im Jahr einsparen.


Rahmenbedingungen verbessern Kaufklima für Öko-Heizungen

Die Rahmenbedingungen für Pelletheizungen haben sich seit Beginn des Jahres 2008 weiter verbessert. Das drückt sich vor allem in den guten Fördermöglichkeiten über das Marktanreizprogramm zur Förderung Erneuerbarer Energien (MAP) aus. Die unstete Mittelausstattung dieses Programms in den vergangenen Jahren war ein ständiger Kritikpunkt des Verbandes, da die Fördertöpfe teilweise schon im August leer waren. Mit der diesjährigen Mittelaufstockung im MAP auf 340 Milliarden Euro setze die Bundesregierung ein richtiges Signal zum Ausbau des Wärmemarktes. Auch die mit den Klimaschutzbemühungen verbundenen ordnungspolitischen Aktivitäten, wie das in Baden-Württemberg bereits verabschiedete Erneuerbare-Wärme-Gesetz oder das auf Bundesebene noch in der parlamentarischen Beratung befindliche Pendant, können den Einsatz von Pelletheizungen nach Einschätzung des DEPV weiter voran bringen. Die Bundesregelung, die sich gegenwärtig in der parlamentarischen Beratungsphase befindet, müsse aber noch deutlich nachgebessert werden. Es sei aktuell noch nicht klar, inwieweit Länderregelungen, die über das Bundesgesetz hinausgingen, nicht auch Nachteile für die Fördermöglichkeiten bedeuteten.

Zwar erachtet der DEPV eine anteilige Zwangsverpflichtung der Verbraucher, wie sie als sogenannte Nutzungspflicht in den Gesetzen auftaucht, als eine weniger optimale Möglichkeit. Dennoch werde sich die Erkenntnis durchsetzen, dass Heizen mit Pellets in der Regel einen 100-Prozent-Anteil der im Haushalt benötigten Wärme auf erneuerbarer Basis erzielt und gleichzeitig einen maximalen Beitrag zur CO2-Reduzierung leistet. Für diese, über die gesetzlichen Anforderungen hinaus gehende Erfüllungsrate müsse der Gesetzgeber auch eine besondere Förderung vorsehen, heißt es in der DEPV-Pressemitteilung.

04.03.2008   Quelle: Deutscher Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Pomotion GmbH,
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Sonnenhaus und Passivhaus: Gemeinsamkeiten überwiegen

Sonnenhaus Zwiesel (Bayerischer Wald).
Sonnenhaus Zwiesel (Bayerischer
Wald).

Wer bisher das Gefühl hatte, die Verfechter der beiden energiebewussten Bauweisen Sonnenhaus und Passivhaus würden eher gegen- als miteinander arbeiten, müsse seine Meinung revidieren, berichtet das Straubinger Sonnenhaus-Institut e.V. (SHI) in einer Pressemitteilung. Als kürzlich eine Gruppe von Passivhaus-Fachleuten auf Einladung des Energiezentrums Allgäu gGmbH (eza) mehrere Sonnenhäuser im Bayerischen Wald begutachtete, sei klar geworden, dass energiesparende Gebäude das gemeinsame Ziel sind.   Bei der Planung von Sonnenhäusern steht im Vordergrund, dass mindestens 50% der Wärme für Heizung und Brauchwasser durch Solarthermie bereitgestellt wird. Große, steil angestellte Solarkollektorflächen in Südausrichtung kennzeichnen daher alle Sonnenhäuser. Ein großer Pufferspeicher ist beim Sonnenhaus-Heizkonzept von besonderer Bedeutung: Er lagert den Solarertrag gerade im Winter effektiv ein; Niedertemperatur-Strahlungsheizungen verteilen die Wärme optimal im Gebäude. Der Speicher kann bei Bedarf mit einem leistungsfähigen Stückholzofen komfortabel auf Vorrat nachgeheizt werden. Da Solarkollektoren und nachwachsende Rohstoffe die Energie umweltverträglich bereitstellen, kann im Sonnenhaus auf eine Zwangsbelüftungsanlage verzichtet werden. "Sonnenhäuser bieten maximalen Komfort, Unabhängigkeit und Wirtschaftlichkeit, ohne Kohle, Öl, Gas zu verbrauchen", erläutert Georg Dasch, Vorsitzender des SHI.


Sonnen- und Passivhauskonzept können gut kombiniert werden

Um den geforderten niedrigen Heizwärmebedarf von 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/m²a) in Passivhäusern zu erreichen, sind dort Belüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung immer notwendig. Weitere bauliche Voraussetzungen dieses Baustandards: Eine optimal gut gedämmte, absolut luftdichte und wärmebrückenfreie Gebäudehülle, sowie der Einbau von "Superfenstern" mit gedämmten Rahmen. Woher die im Passivhaus benötigte Wärmeenergie kommt, ist zwar grundsätzlich nicht vorgegeben. Aus Kosten- und Platzgründen werden aber oft Lüftungskompaktgeräte mit integrierter Wärmepumpe eingesetzt, manchmal kombiniert mit direktelektrischer Zuheizung.

Das Sonnenhaus "darf" zwar auch so gut gedämmt werden. Es kommt laut SHI aber selbst bei höherem Heizwärmebedarf mit einer Primärenergiemenge aus, die um den Faktor vier bis fünf niedriger liegt - dem regenerativen Heizkonzept sei Dank. Eine kürzlich abgeschlossene Diplomarbeit mache diesen Umstand deutlich: Sie vergleicht praxisgerecht den jeweiligen Energiebedarf beider Baukonzepte. Dass sich Sonnen- und Passivhauskonzept vortrefflich kombinieren lassen, wurde am ersten Treffpunkt im Bayerwald deutlich: Das Naturpark-Informationszentrum bei Zwiesel ist ein Sonnenhaus mit Passivhausstandard, das seit 2001 genutzt wird.

Am Ende des Meinungsaustauschs erklärte eza-Geschäftsführer Martin Sambale: "Dämmen und dann den Rest mit möglichst viel regenerativer Energie decken, das ist unser Ziel. Das Passivhaus ist nicht dogmatisch auf einem einzigen Weg zu erreichen, sondern ist ein Energiestandard." Und Haustechnik-Ingenieur Wolfgang Hilz, 2. Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts, erkannte an: „Wir dürfen nicht bei jedem Passivhaus automatisch davon ausgehen, dass es mit einem Wärmepumpenkompaktgerät beheizt wird, also letztlich mit elektrischer Energie."

SHI- und eza-Vertreter vereinbarten, eine gemeinsame Veranstaltung zu organisieren, in der deutlich werden solle: Die Konzepte von Sonnenhaus und Passivhaus haben mehr Einendes als Trennendes aufzuweisen. Bemerkenswert sei, dass inzwischen auch der Gesetzgeber dem Sonnenhaus-Gedanken entgegen komme. Das neue Marktanreiz-Programm des Bundes, kurz MAP, bietet seit Jahresbeginn mehr Geld vom Staat für gut gedämmte Häuser, speziell wenn sie die Wärme mit Sonnenkollektoren und Biomassekesseln gewinnen. "Von dieser neuen Regelung profitieren Sonnenhäuser besonders", betont das SHI. Der neue Effizienzbonus honoriere Gesamtkonzepte für sehr sparsames Heizen. "Wenn der Dämmstandard des Gebäudes die Anforderungen der Energieeinsparverordnung EnEV um bestimmte Prozentsätze unterschreitet, wird die Fördersumme mit Faktoren von 1,5 oder sogar zwei multipliziert", erläutert Wolfgang Hilz: Der Primärenergiebedarf eines Sonnenhauses könne beispielsweise auf einem Zehntel der Werte der EnEV liegen; "gegenüber dem Passivhaus steht das Sonnenhaus oft um das Vierfache besser da", betont das SHI in seiner Pressemitteilung.

Die angesprochene Diplomarbeit ist zu finden auf der Internetseite http://www.sonnenhaus-institut.de

04.03.2008   Quelle: Sonnenhaus-Institut e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SHI,
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Österreich: Austria Solar begrüßt Solar-Pflicht in der oberösterreichischen Wohnbauförderung

Zweifamilienhaus mit Fassadenkollektoren zur Warmwasserbereitung und Heizungs- einbindung.
Zweifamilienhaus mit Fassadenkollektoren zur
Warmwasserbereitung und Heizungseinbindung.

Mit dem Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 25.02.2008 sei ein wichtiger Schritt in Richtung einer stärkeren Ökologisierung der Wohnbauförderung gesetzt worden, berichtet der Solarthermie-Verband Austria Solar in einer Pressemitteilung. Austria Solar begrüßt die beschlossene Einführung einer verpflichtenden Solaranlageninstallation in Neubauten als Voraussetzung für den Erhalt der Wohnbauförderung. Diese Maßnahme sei ein wirksamer Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele des Landes Oberösterreich.  Die oberösterreichischen Solarwärmebetriebe seien für diese neue Herausforderung gerüstet. In den letzten Jahren wurden laut Austria Solar mehrere Millionen Euro in den Ausbau der Produktions- und Vertriebskapazität für thermische Solartechnik in Oberösterreich investiert und hunderte neue qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Auch das oberösterreichische Handwerk sei bestens gewappnet. "Wir begrüßen den Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung, der die Position Oberösterreichs als Solarland Nr. 1 sichert und hoffen, dass diese Entscheidung beispielgebend für andere Bundesländer ist", so der Obmann des Verbandes, Robert Kanduth.

04.03.2008   Quelle: Verband Austria Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
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Photovoltaik-Konzern SolarWorld AG: Beschäftigte erhalten auch für 2007 eine Erfolgsprämie

Frank Asbeck: Erfolgsbeteiligung stärkt Motivation
Frank Asbeck:
Erfolgsbeteiligung stärkt
Motivation

Die SolarWorld AG beteiligt ihre Mitarbeiter in Deutschland auch im Geschäftsjahr 2007 wieder am Gewinn des Konzerns. Die Beschäftigten an den Standorten in Freiberg und Bonn erhalten zusätzlich zu ihrem Einkommen eine Erfolgsprämie, mit der das Unternehmen die Arbeit im letzten Jahr honoriert, berichtet die SolarWorld AG in einer Pressemitteilung. Für ihren Einsatz und ihr Engagement zur Erreichung der Umsatz- und Ertragsziele des Konzerns werde ein Bonus zwischen 10 und 30 Prozent der Jahresvergütung ausgeschüttet. Ein Beschäftigter in der Waferproduktion erhalte somit beispielsweise eine Jahresprämie von 7.200 Euro. Grundlage für die Ausschüttung ist das Gewinnorientierte Mitarbeiterbeteiligungsmodell (GOMAB) des Solartechnologie-Konzerns, das 2003 erstmals in Freiberg eingeführt wurde. 

"Wir zählen in Deutschland zu den Vorreitern der Mitarbeiterbeteiligung", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Da der Erfolg unseres Unternehmens im Wesentlichen auf den Leistungen unserer Beschäftigten beruht, ist es nur konsequent, die Kolleginnen und Kollegen am Erfolg teilhaben zu lassen. Das stärkt Motivation und Identifikation. GOMAB ist ein zentrales Instrument, unsere Mitarbeiter an uns zu binden", betonte Frank Asbeck und wies zugleich darauf hin, dass es für die Beteiligung keinen Automatismus gebe. "Es ist wesentlich, dass sich unsere Mitarbeiter immer für noch mehr Effizienz, Qualität und Kostenbewusstsein stark machen. Nur dann können wir unsere Wettbewerbsposition weiter ausbauen." Die Ausschüttungsquoten der GOMAB seien abhängig vom Erfolg des Konzernunternehmens, zentrale Bemessungsgrößen seien Umsatz- und Eigenkapitalrendite.

03.03.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar World AG,
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Photovoltaik-Forscher des Fraunhofer ISE erhalten italienischen Technologie-Preis

Dr. Stefan Glunz.
Dr. Stefan Glunz.

Für ihre Arbeiten zu dünnen hoch effizienten Silizium-Solarzellen erhalten Dr. Stefan Glunz und seine Kollegen Dr. Oliver Schultz, Dr. Daniel Kray und Dr. Ansgar Mette den "Eni Award 2008" in der Kategorie Science & Technology des italienischen Energiekonzerns Eni. Das italienische Energieunternehmen fördert mit dieser Auszeichnung technologische Innovationen im Bereich erneuerbare Energien. Ein internationales Gremium aus renommierten Wissenschaftlern, darunter Nobelpreisträger Harold W. Kroto, bildet die Jury. Die offizielle Preisverleihung findet im Mai in Italien statt. Stefan Glunz, Abteilungsleiter "Siliziumsolarzellen - Entwicklung und Charakterisierung" am Fraunhofer ISE, hat gemeinsam mit seinen Kollegen mehrere neue Prozessschritte für eine effizientere Stromausbeute aus Siliziumsolarzellen entwickelt.  Diese technologischen Neuerungen werden nun sukzessive in die industrielle Produktion überführt und tragen somit zur Kostensenkung für Solarstrom bei.


Weltrekord-Siliziumsolarzelle mit 20,3 % Wirkungsgrad

Neue Zellstrukturen und Metallisierungsverfahren für dünne Silizium-Wafer stehen dabei im Mittelpunkt. Zu den herausragenden Ergebnissen der Freiburger Forscher zählt der 20,3 % Wirkungsgrad-Weltrekord für multikristalline Siliziumsolarzellen ebenso wie eine 40 Mikrometer (μm) dünne monokristalline Siliziumsolarzelle mit über 20 % Wirkungsgrad sowie kontaktlose Metallisierungsverfahren mittels Aerosoldruck.


Potenzial der kristallinen Siliziumtechnologie ausschöpfen

Hervorgehoben wurde von den Preisgebern auch die enge Kooperation der ISE-Wissenschaftler mit der PV-Industrie. "Wir freuen uns sehr über den Eni Award. Er bestätigt nicht nur die Arbeit des gesamten Hocheffizienz-Teams aus Technikern und Wissenschaftlern, sondern auch unsere Strategie, gemeinsam mit den Solarzellenherstellern kontinuierlich an der Ausschöpfung des Potenzials der kristallinen Siliziumtechnologie zu arbeiten", so Stefan Glunz. Der 2008 neu benannte Eni Award wurde zuvor 10 Mal als Eni Italgas Prize verliehen. In der Kategorie Science & Technology wurde der Preis 2 Mal vergeben. Stefan Glunz und seine Kollegen teilen sich die Auszeichnung mit Arthur J. Nozik vom amerikanischen National Renewable Energy Laboratory.

Weitere Informationen über den Eni Award:
http://www.eni.it/en_IT/innovation-technology/eni-award/eni-award.shtml

03.03.2008   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Solar-Projekt Masdar (Abu Dhabi) ist "Clean Tech Leader of the Year"

Computersimulation der Stadt Masdar.
Computersimulation der Stadt
Masdar.

Die Masdar-Initiative, Abu Dhabi’s Projekt mit dem eine ganze Stadt vollständig mit Solarenergie versorgt werden soll, wurde am 26.02.2008 auf dem Cleantech Forum in San Francisco (USA) als weltbestes Vorhaben zur nachhaltigen und sauberen Energieversorgung mit der Auszeichnung "Cleantech Leader of the Year" geehrt. Der renommierte Cleantech Award ging an Masdar für dessen Beiträge zur Glaubwürdigkeit und Unterstützung der Technologie und Industrie zur CO2-freien Energieversorgung.   Dr. Sultan Ahmed Al Jaber, Vorstand von Masdar, nahm die Auszeichnung entgegen. "Masdar entwickelt neue Lösungen für den weltweit wachsenden Bedarf an Zukunftsenergie und investiert in diese". Sagte Dr. Al Jaber. "Wir fühlen uns sehr geehrt durch dies Auszeichnung und das Vertrauen das man uns entgegenbringt - denn der Erfolg der Entwicklung von Technologien zur Nutzung erneuerbarer und nachhaltiger Energien, das erklärte Ziel von Masdar, wird nur möglich durch Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der Industrie", ergänzte der Sultan.

Seit 2003 zeichnete die Cleantech Gruppe ausgewählte Personen und Unternehmen für Erfolge beim Ausbau der sauberen Energieproduktion mit den Cleantech Awards aus. Zu den Preisträgern zählten unter anderem Sir Nicholas Stern von der Weltbank, CalPERS, der größte öffentliche Pensionsfond der USA und der "Alternative Investment Market2 (AIM) der Londoner Börse.


Solare Industriestadt mit 50.000 Einwohnern, ohne Autos und Abfälle

Anfang Februar 2008 wurde der Grundstein gelegt für Masdar City, die erste CO2-freie, autofreie und abfallfreie solaren Industriestadt der Welt. Auf einer Fläche von 640 Hektar sollen im Endausbau bis zu 50.000 Menschen wohnen und in rund 1.500 Unternehmen arbeiten. Auf dem Gelände wird die Hauptinitiatorin, die Abu Dhabi Future Energy Company (ADFEC), ihren Firmensitz haben. In unmittelbarer Nachbarschaft soll das Masdar Institute of Science and Technology entstehen. Das Institute ist Teil des Masdar Research Network, eines internationalen Forschungsverbunds aus derzeit sechs Partnern: Universität Aachen, Columbia University (USA), Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Imperial College London (UK), Tokyo Institute of Technology (Japan) und die University of Waterloo (Kanada).

Im September 2006 hat Masdar einen CleanTech-Fonds (CTF) im Umfang von 250 Millionen US-Dollar in Leben gerufen, gemeinsam mit Credit Suisse, Siemens und der Consensus Business Group (UK). Ziel des Risikokapital-Fonds ist, Clean-Tech-Unternehmen aufbauen. Der CTF beteiligte sich z. B. am Unternehmen wie Solargenics (Solarthermie), Segway, Halosource, Europlasma, Sulfurcell (Dünnschicht-Photovoltaik, Deutschland), Heliovolt, SIC Processing und EnerTech Capital.

Weitere Informationen:
http://www.masdaruae.com.

03.03.2008   Quelle: Masdar Initiative   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Masdar Initiative,

 

Oelmaier Technology GmbH präsentiert Photovoltaik-Wechselrichterserie PAC erstmals in Bad Staffelstein

Oelmaier-Wechselrichter der PAC-Serie.
Oelmaier-Wechselrichter der
PAC-Serie.

Nach drei Jahren Entwicklung und erfolgreichen Feldtests präsentiert die Oelmaier Technology GmbH (Ochsenhausen) erstmals einem breiten Publikum ihre Produkte und Dienstleistungen. Der Hersteller und Lieferant aus Ochsenhausen informiert während des Symposiums "Photovoltaische Solarenergie" vom 5. bis 7. März 2008 über die Strangwechselrichterserie PAC und sein Servicemodell für Installateure. Oelmaier Technology ist ein Unternehmen der Oelmaier Gruppe, die seit zwanzig Jahren Leistungselektronik für den Einsatz in vielen Industriezweigen entwickelt. "Wir können leistungsstarke und besonders zuverlässige Wechselrichter produzieren, weil wir seit vielen Jahren für namhafte Marken herstellen und unsere zertifizierten Fertigungsstandards höchstes Niveau erreichen", so Geschäftsführer Wolfgang Oelmaier.   Tests hätten bewiesen, dass die trafolose Wechselrichterserie PAC Leistungen von 2, 3, 4 oder 5 kW besonders robust gegenüber Störeffekten aus dem Stromnetz sei. "Der Wirkungsgrad ist ein rein statischer Wert, der allein wenig über die tatsächliche Leistungsstärke eines Wechselrichters aussagt", erklärt Vertriebsleiter Axel Wackermann. "Unsere Produkte haben eine besonders hohe Ertragsperformance, weil sie Ausfallzeiten wirkungsvoll verringern und über ein MPP-Tracking verfügen, das auch in Extremsituationen sehr gut den optimalen Arbeitspunkt findet", betont Wackermann. Auf die Wechselrichterserie PAC gewähre das Unternehmen eine Garantiezeit von acht Jahren, die der Fachpartner auf bis zu 20 Jahre verlängern kann.


Neben der DC-Freischalterserie "guardPAC" gehört auch die Anlagenüberwachung "logPAC" zur Produktpalette von Oelmaier Technology. Sie sichere die Qualität und Erträge des gesamten Systems, indem sie bei Störungen schnellstmöglich informiere, um Ertragsausfälle zu minimieren. Die Anlagenüberwachung logPAC sei leicht zu installieren und zeichne sich durch einfache Bedienbarkeit aus, betont der Hersteller.


Umfangreicher Service für Fachpartner

Mit dem Programm "PACdimension" bietet der Wechselrichterhersteller Installateuren eine kostenlose Planungssoftware, die in wenigen Schritten die ertragsorientierte Auslegung eines Photovoltaik-Systems sowie die präzise Prognose des zu erwartenden Energieertrages ermöglicht. Zu seinen Funktionen gehören zudem eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung und die Möglichkeit, einen übersichtlichen Projektbericht zu erstellen. Damit sei das Planungsinstrument von Oelmaier Technology optimal auf den tatsächlichen Bedarf der Fachpartner abgestimmt und unterstütze sie wirkungsvoll beim Dialog mit dem Kunden, heißt es in der Pressemitteilung.

Ein umfassender Servicebereich auf der Homepage des Unternehmens sowie ein persönlicher Ansprechpartner für den technischen Support gehören zu den weiteren Angeboten von Oelmaier Technology. Vertriebsleiter Axel Wackermann: "Das Motto unseres Unternehmens ist: Weil Leistung überzeugt. Wir wollen zufriedene und erfolgreiche Fachpartner. Das erreichen wir nur, wenn wir unsere Partner durch die Qualität unserer Produkte und unsere Unterstützung überzeugen."

03.03.2008   Quelle: Oelmaier Technology GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oelmaier Technology GmbH,
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Bachelor-Studiengang "Photovoltaik- und Halbleitertechnologie" an der Fachhochschule Jena

Solarwafer-Produktion bei ersol.
Solarwafer-Produktion bei ersol.

Die Fachhochschule Jena bereitet derzeit einen neuen ingenieurtechnischen Studiengang vor, der qualifizierte Ingenieure für die Solar- und Halbleiterindustrie ausbilden soll. "Der sechssemestrige Bachelorstudiengang Photovoltaik- und Halbleitertechnologie kann, wenn die Genehmigung des Thüringer Kultusministeriums vorliegt, zum kommenden Wintersemester 2008/2009 starten", so Prof. Dr. Andreas Schleicher, Dekan des Fachbereichs SciTec, der den Studiengang maßgeblich mit entwickelt hat. "Solarzellen und Mikroelektronik-Chips sind Produkte der Hochtechnologie", erläutert Prof. Schleicher. "Sie werden mit physikalisch-technischen Verfahren in hochmodernen Produktionsanlagen hergestellt. Für die Weiterentwicklung dieser Prozesse und Anlagen benötigen wir gut ausgebildete Ingenieure.  Auch führt das enorme Wachstum dieser Branche, insbesondere in Mitteldeutschland, zu einer großen Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften", so Schleicher weiter.


Kooperation mit SCHOTT Solar und ersol

Um den Absolventen einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen, wurden Lehrinhalte und Lernziele des Studienganges mit Vertretern der Industrie diskutiert. "Wir saßen mit SCHOTT Solar und Wacker Schott Solar aus Jena sowie mit dem Erfurter Unternehmen ersol an einem Tisch", so Prof. Dr. Schleicher. Neben den technologischen Herstellungsverfahren und physikalischen Prinzipien sowie Methoden der Messtechnik und Mechatronik werden den Studierenden auch Grundkenntnisse der Betriebswirtschaft sowie der Produktionsplanung und -steuerung vermittelt. Bei einer entsprechenden Abschlussnote können die Absolventen des neuen Studiengangs ihr Studium im Masterstudiengang "Scientific Instrumentation" der FH Jena fortsetzen, der eine geeignete Weiterqualifizierung im physikalisch-technologischen Bereich bietet. Der neue Studiengang Photovoltaik- und Halbleitertechnologie ist in Deutschland bisher einzigartig. Er wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Photonische Technologien (IPHT) Jena angeboten, das seit Jahren auf dem Gebiet der Photovoltaik forscht. Informationen gibt es auch beim kommenden Hochschulinformationstag der FH Jena am 15. März, ab 9.00 Uhr.

Mit einem geschätzten Weltmarktanteil von 50% zählt Deutschland heute zu den führenden Nationen bei der Produktion von Solarzellen und -modulen. Besonders in Mitteldeutschland sind in der Solar-Industrie zahlreiche Arbeitsplätze entstanden. Für die nächsten Jahre werden enorme Wachstumszahlen prognostiziert. Auch in der Mikroelektronik nimmt Deutschland international eine Spitzenstellung ein. Jeder zweite europäische Chip trägt das Label "Made in Germany". Das neue Studienprojekt der FH Jena reiht sich in die vom Land angestoßene Thüringer Solarinitiative ein.

Weitere Informationen: http://www.fh-jena.de

03.03.2008   Quelle: Fachhochschule Jena   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Mit Sputnik zur Spitze: höchste Solarstromanlage der Welt arbeitet mit SolarMax-Wechselrichtern

Fassadeninegrierte Photovoltaik auf 3.500 Metern Höhe.
Fassadeninegrierte Photovoltaik auf 3.500
Metern Höhe.

In den Schweizer Alpen bietet die Forschungsstation des Jungfraujochs auf 3.500 Metern Höhe Wissenschaftlern aus ganz Europa die Infrastruktur für ihre Untersuchungen. Ärzte der Universität München erforschen die praktische Behandlung des Höhenlungenödems. Mitarbeiter der Schweizer Eidgenossenschaft überwachen die Radioaktivität in der Luft. Wissenschaftler des belgischen Instituts für Atmosphärenforschung untersuchen die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre. Seit 11. Januar 2008 trägt das höchste Sonnenkraftwerk der Welt zur Stromversorgung der Forscher bei. In einer aufwändigen Montage hat das Schweizer Unternehmen sol-E Suisse AG Solarmodule mit einer Gesamtfläche von 82 Quadratmetern in die Fassade der Forschungsstation integriert. Bis 2009 will sie zwei bis drei weitere Teilanlagen auf verschiedenen Fassadenflächen errichten. Im Endausbau soll das System 25 Kilowatt leisten. Neben den Klimaforschern und Ärzten werden künftig auch Solar-Ingenieure auf dem Jungfraujoch wissenschaftlich arbeiten.   "Wir erforschen hier, wie sich die Witterung, die Höhe, die Temperatur und die Luftdichte auf ein Photovoltaiksystem auswirken", erklärt Sebastian Vogler, Unternehmenssprecher des Schweizer Energieversorgers BKW FMB Energie AG und deren Tochterfirma sol-E Suisse. "Die Daten sind relevant für das SolarImpulse-Projekt von Bertrand Piccard", so Vogler weiter.


Alpine Photovoltaik-Forschung für Piccards Solarflugzeug

Der Abenteurer Piccard will 2010 allein mit der Kraft der Sonne um die Welt fliegen. SolarImpulse soll das erste bemannte Solarflugzeug sein, das über Nacht in der Luft bleibt. Der Erfolg des Projekts hängt unter anderem davon ab, wie sich die Solarenergie in der Höhe optimieren lässt. Der Schweizer Wechselrichterhersteller Sputnik Engineering stellt dafür als offizieller Lieferant des ambitionierten Projekts neben Sponsorengeldern sein Fachwissen im MPP-Tracking zur Verfügung. Nur mit einem idealen MPP-Tracking kann Piccard die maximale Leistung aus den Solarzellen herausholen. MPP-Tracker passen in Wechselrichtern die Betriebsspannung des Solargenerators an den optimalen Arbeitspunkt (MPP) an. Im Wesentlichen bestehen sie aus einem vor die Wechselrichtereinheit geschalteten Gleichspannungswandler. Beim Solarflugzeug ist er in das Batteriemanagementsystem integriert.


Wechselrichter müssen extreme Temperaturschwankungen aushalten können, zuverlässig arbeiten und gute Erträge liefern

"Auf dem Jungfraujoch kann man die Umgebungsbedingungen, die das Solarflugzeug aushalten muss, gut untersuchen", erklärt Vogler. Die Messwerte vergleicht die BKW FMB Energie AG mit den Daten von Solaranlagen im Schweizer Mittelland. Auf dem Jungfraujoch setzt das Unternehmen daher den gleichen Solarzellentyp ein wie bei seiner 1,3-Megawatt-Anlage auf dem Berner Fußballstadion Stade de Suisse. Wie bei der weltweit größten stadionintegrierten Solaranlage hat sich der Energieversorger auch bei dem hochalpinen System für Wechselrichter der Marke SolarMax entschieden. "Sie eignen sich am besten für dieses Projekt: Die Geräte müssen extreme Temperaturschwankungen aushalten können, zuverlässig arbeiten und gute Erträge liefern. Mit SolarMax-Wechselrichtern haben wir gute Erfahrungen gemacht", erklärt BKW-Sprecher Antonio Sommavilla. Auf dem Jungfraujoch arbeiten vier neue Geräte der SolarMax-S-Wechselrichterserie vom Typ SolarMax 3000 S.


MPP-Tracking reagiert auf rasche Wetteränderungen

Weil sich das Wetter in der Höhe des Jungfraujochs schnell ändern kann, müssen die Wechselrichter über eine gute Regelcharakteristik verfügen. Hier macht sich das hervorragende MPP-Tracking der SolarMax-Wechselrichter bezahlt. Die Geräte finden auch bei schnellen Wechseln der Einstrahlungsbedingungen jederzeit den optimalen Arbeitspunkt des Solargenerators. Das Alpenklima beansprucht die Geräte. Der Wind pfeift mit mehr als 200 Kilometern in der Stunde. Die Temperaturen erreichen Werte von -35 ° Celsius. Den SolarMax-Wechselrichtern macht das nichts aus - sie wurden für Umgebungstemperaturen von -20 bis 60 ° Celsius konzipiert. Die Solaranlage profitiert aber auch vom Alpenklima: "In 3.500 Metern Höhe haben wir weniger Dunst. Die Luft ist dünner und reiner. Die permanente Reflexion des Schnees sorgt für eine höhere Strahlungsintensität. Zudem erhöht sich der Wirkungsgrad der Siliziumzellen durch die tieferen Temperaturen", erklärt Vogler. Der dreiwöchige Testbetrieb hat es bereits bestätigt: Der spezifische Energieertrag der Solaranlage auf dem Jungfraujoch lag rund 70 Prozent höher als bei vergleichbaren Anlagen im Schweizer Mittelland.


02.03.2008   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Telepolis-Sonderheft "Energien intelligent nutzen" seit 25. Februar im Handel

Infos zum intelligenten Energie- verbrauch.
Infos zum intelligenten
Energieverbrauch.

Das Online-Magazin Telepolis erklärt in seinem neuen Sonderheft "Energien intelligent nutzen", wie sich mit wirtschaftlich und ökologisch sinnvollen Methoden Energie sparen lässt und welche Hilfe die Verbraucher dabei vom Staat erwarten dürfen. Neben einer CD-ROM mit nützlichen Informationen und Programmen liegt dem Heft ein Gutschein für einen Gratis-Heiz-Check bei. In Zeiten des Klimawandels scheine es fast unvorstellbar, dass der Stand-by-Betrieb von Haushaltsgeräten mehr Strom pro Jahr verbraucht als der gesamte öffentliche Personennah- und Fernverkehr der Bundesrepublik Deutschland - also mehr als alle elektrischen Straßenbahnen, S-Bahnen und Fernzüge, so der Verlag in seiner Ankündigung. Das neue Telepolis-Special erklärt, wie man den Verbrauch an den Bedarf anpassen kann und ob regenerative Energien fossile Energien langfristig ersetzen können. 

CD-ROM mit Programmen zur Energiesparberechnung, Photovoltaik-Wirtschaftlichkeitsberechnung und ergänzenden Studien

Die Telepolis-Autoren zeigen, welche staatlichen Programme energiesparendes Bauen und Modernisieren fördern und wie der "Otto-Normalverbraucher" mit intelligenten Stromzählern seinen Stromverbrauch reduzieren kann. Von der "Verstromung" natürlicher Energieressourcen bis hin zu umweltorientierten Verkehrskonzepten liefert das Sonderheft Orientierung für eine Zukunft, die ohne Energieverschwendung auskommt. Dem 122 Seiten starken Heft liegt eine CD-ROM mit Programmen zur Energiesparberechnung, einer Photovoltaik-Wirtschaftlichkeitsberechnung, nützlichem Anschauungsmaterial sowie ergänzenden Studien bei. Das Telepolis-Special "Energien intelligent nutzen" ist seit dem 25. im Handel und kostet 8,50 Euro.

02.03.2008   Quelle: Telepolis   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Telepolis,
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Erste reguläre Ausgabe der Fachzeitschrift "neue wärme" auf dem Markt

Am 22. Februar 2008 ist das erste Heft der B2B -Fachzeitschrift "neue wärme" (1/2008) erschienen. Schwerpunkt der Ausgabe sind die möglichen Auswirkungen des aktuellen Entwurfs des Wärmegesetzes. In einem Interview kritisiert Martin Bentele vom Deutschen-Energie-Pellet-Verbands (DEPV) den Entwurf. Seiner Ansicht nach würden Biomasse und Heiztechniken mit Holzpellets nicht ausreichend berücksichtigt.  Die nächste Ausgabe des Profimagazins erscheint am 28. März. Die Themen der folgenden Ausgabe werden unter anderem sein: Interview mit Gerhard Schallenberg vom Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Förderung von Wärmetechnik zur Nutzung erneuerbarer Quellen durch das Marktanreizprogramm (MAP), die SHK in Essen und neue technische Lösungen bei Holzpellets-Anlagen. Als Profimagazin richtet sich "neue wärme" an Installationsbetriebe und Ingenieure, die ihren Arbeits- und Beratungsschwerpunkt im Bereich Wärme und Kühlung aus erneuerbaren Energien haben. Informiert wird eine technisch versierte Klientel: Fachhandwerk, Industrie, Planer, Ingenieurbüros und Energieberater. Die Druckauflage liegt bei 18.000 Exemplaren, der Heftpreis beträgt 15 Euro.


Weitere Informationen zur aktuellen Ausgabe unter http://www.neuewaerme.eu.

02.03.2008   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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RWI Essen: private Haushalte setzen immer mehr auf erneuerbare Energien

Haushalte setzen zunehmend auf Solarstrom und Solarwärme.
Haushalte setzen zunehmend auf Solarstrom
und Solarwärme.

Immer mehr Privathaushalte in Deutschland sichern ihre Energieversorgung mit Hilfe von Solarkollektoren, Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Holzpelletsheizungen. Das zeigt eine aktuelle Studie zum Energieverbrauch der privaten Haushalte, die von RWI Essen und forsa im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums durchgeführt wurde. Den größten Beitrag zur Energieversorgung liefern allerdings nach wie vor die konventionellen Energieträger Erdgas und Heizöl. In Deutschland waren im Jahr 2006 rund 800.000 thermische Solarkollektoren installiert. Damit wurde in 4,9 % aller bewohnten Gebäude geheizt oder Warmwasser bereitet. Photovoltaikanlagen zur Solarstromerzeugung, erreichten einen Anteil von 1,8 %, was nahezu 300.000 Anlagen entspreche. Dies sind Ergebnisse der laut RWI bislang weltweit umfangreichsten Befragung zu den erneuerbaren Energien.   Im Rahmen der Erhebung des Energieverbrauchs der privaten Haushalte, die vom Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI Essen) und forsa im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durchgeführt wurde, wurden dazu Ende 2006 mehr als 80.000 Haushalte per Telefon befragt. Demnach waren 2,4 % bzw. etwa 400.000 der bewohnten Gebäude mit Wärmepumpen ausgerüstet, bereits 370.000 bzw. 2,2 % verfügten über Pelletsheizungen.

Ergebnisse einer vergleichbaren früheren Befragung zeigen, dass sich die Nutzung erneuerbarer Energien in den vergangenen Jahren deutlich erhöht hat. So nahm die Nutzung von Solarkollektoren privater Haushalte seit Anfang 2005 von 4,4 auf 4,9 % zu, Wärmepumpen verzeichneten einen Anstieg von 2,1 auf 2,4 %. Photovoltaikanlagen konnten ihren Anteil von 0,9 auf 1,8 % verdoppeln und Holzpelletheizungen von 0,5 auf 2,2 % zulegen.


Die meisten Haushalte beziehen ihre Energie weiter aus Heizöl und Erdgas

Im Rahmen der Studie nahmen zudem mehr als 6.500 private Haushalte des forsa-Panels an einer bildschirmgestützten Befragung zur Ermittlung des Verbrauchs einzelner Energieträger wie Strom, Heizöl oder Erdgas teil; die Ergebnisse wurden anschließend auf alle deutschen Haushalte hochgerechnet. Danach haben Erdgas und Heizöl mit 36,7 bzw. 27,9 % immer noch den weitaus größten Anteil an der Energieversorgung der Haushalte, mit sehr deutlichem Abstand gefolgt von Strom, der einen Anteil von 18,3 % erreicht. Bei den erneuerbaren Energieträgern dominieren Holz und Holzprodukte in Form von Pellets, Hackschnitzeln, Briketts und vor allem Stückholz. Sie erreichen zusammen einen Anteil von 8,7 % am Energieverbrauch deutscher Privathaushalte.


Studie und Kurzfassung im Internet

Der Endbericht der Studie "Erhebung des Energieverbrauchs der privaten Haushalte für das Jahr 2005" ist auf den Internetseiten des RWI Essen veröffentlicht unter