Solar News Archiv April 2008

 




 

centrotherm photovoltaics übernimmt GP Solar vollständig

Entwurf einer voll integrierten Photovoltaik- Fabrik (250 MWp).
Entwurf einer voll integrierten Photovoltaik-
Fabrik (250 MWp).

Vorstand und Aufsichtsrat der centrotherm photovoltaics AG, Anbieter von Technologie und Dienstleistungen für die Herstellung von Solarzellen und Solarsilizium mit Sitz in Blaubeuren, haben am 29.04.2008 einen Vertrag zur vollständigen Übernahme der GP Solar GmbH unterzeichnet. Das Konstanzer Unternehmen GP Solar bietet Produkte, Beratung und Technologie für Photovoltaik mit dem Fokus auf Qualitätskontrolle und Prozesstechnologie für Solarzellen- und Solarmodulherstellung. GP Solar beschäftigt derzeit mehr als 70 Mitarbeiter. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung der centrotherm photovoltaics AG. Damit sei der centrotherm photovoltaics ein strategisch wichtiger Schritt beim Ausbau des Geschäftsbereichs Solarsilizium und in der Vereinfachung der Konzernstruktur gelungen.   Durch die Übernahme der verbleibenden 25,2 Prozent an GP Solar sei die Gesellschaft jetzt mittelbar stärker an der SOLMIC GmbH und der centrotherm SiQ GmbH beteiligt. Beide Unternehmen seien wichtige Partner im Geschäftsbereich Solarsilizium.


GP Solar-Gründer Dr. Fath wird Vorstand der centrotherm photovoltaics AG und Geschäftsführer der centrotherm Photovoltaics Technology GmbH

Bisher gehörten centrotherm photovoltaics bereits 74,8 Prozent der GP Solar. Die übrigen Anteile hielt GP Solar-Gründer und Geschäftsführer Dr. Peter Fath (40). Er wird ab 1. Mai als Chief Technology Officer (CTO) das bislang dreiköpfige Vorstandsteam der centrotherm photovoltaics AG verstärken. Der promovierte Physiker verantwortet künftig das neu geschaffene Vorstandsressort Gesamttechnologie, Forschung & Entwicklung und das Konzernmarketing. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt zunächst darauf, die technologische Expertise in den Bereichen kristalline Solarzelle, Dünnschicht und Solarsilizium weiter auszubauen. Dr. Fath wird außerdem die Entwicklung einer konzernweiten Marketingstrategie und deren Umsetzung in der centrotherm Gruppe verantworten. Darüber hinaus wird Dr. Fath Geschäftsführer der centrotherm Photovoltaics Technology GmbH.


Internationaler Kundenkreis wächst und umfasst zunehmend auch große Energieversorger und Kapitalanleger

Bislang war der gebürtige Baden-Württemberger Dr. Peter Fath Geschäftsführer der GP Solar GmbH. Dr. Fath hatte GP Solar 1999 in Konstanz gegründet. 2005 hob er gemeinsam mit einem Partner die SOLMIC GmbH mit Sitz in Burghausen aus der Taufe, deren Geschäftsführung er auch weiterhin angehört. Vor der Gründung von SOLMIC und GP Solar war Dr. Fath bei der Sunways AG tätig. Dort verantwortete er die Forschung & Entwicklung. Dr. Fath blickt auf ein 17-jähriges Engagement in der Photovoltaik im Bereich R&D, Engineering, Technologietransfer und Consulting zurück, begleitet von über 170 Publikationen und zahlreichen Patenten. Sein bisheriges Wirken wurde mit mehreren nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. "Mit Dr. Fath haben wir die richtige Verstärkung für unser Vorstandsteam gefunden, um unsere technologische Expertise weiter auszubauen und eine darauf abgestimmte konzernweite Marketingstrategie zielgruppengerecht zu verankern", sagt Robert Hartung, Sprecher des Vorstands der centrotherm photovoltaics AG. "Dies ist ein ganz wesentlicher Punkt, da sich unser internationaler Kundenkreis kontinuierlich erweitert und neben Anbietern aus unterschiedlichen Branchen zunehmend auch große Energieversorger und Kapitalanleger umfasst. Dabei haben wir immer ein Ziel vor Augen - wir wollen unseren Kunden durch unsere Technologiekompetenz ermöglichen, ihre Produktionskosten deutlich zu senken und dadurch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu erzielen", so Hartung weiter.

30.04.2008   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GP Solar GmbH,
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Schüco wächst durch Energy2 und Solar-Geschäft zweistellig

Schüco-Chef Dirk U. Hindrichs blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.
Schüco-Chef Dirk U. Hindrichs blickt auf ein
erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Die Schüco International KG (Bielefeld) konnte das Geschäftsjahr 2007 mit einem Wachstum von 12,2 Prozent abschließen und steigerte den Umsatz auf 1,8 Milliarden Euro, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Zahl der Mitarbeiter weltweit stieg erstmals auf über 5.000 (2006: 4.700). Die Weichen für weiteres Wachstum seien bereits gestellt: viele herausragende Projekte wurden nach Angaben des Unternehmens in den letzten zwölf Monaten begonnen. Die Schüco Gruppe investierte nach eigenen Angaben 2007 weltweit rund 50 Millionen Euro (2006: 37 Millionen Euro). So wurde am Standort Bielefeld das neue Schüco Technology Center (STC) mit einem für Bürogebäude einzigartigen Energiekonzept errichtet und die Osttribüne der SchücoArena mit einem außergewöhnlichen Solar-Dach gekrönt. Am Standort Groß-Rohrheim entstand eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Leistung von einem Megawatt (MW).  Damit leistet Schüco auch einen Beitrag zur Senkung des Kohlendioxid (CO2)-Ausstoßes: Allein diese drei Anlagen sparen pro Jahr rund 620 Tonnen CO2 ein.


Internationale Klimaschutz-Aktivitäten und Geschäfte

Das Jahr 2007 sei in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich gewesen, betont Schüco: Eines der wichtigsten gesellschaftlichen Diskussionsthemen sei der drohende Klimawandel gewesen. Für Schüco eine ausgezeichnete Grundlage, um auf die vielfältigen Lösungsmöglichkeiten hinzuweisen, die das Unternehmen unter dem Leitmotiv "Energy2 - Energie sparen und Energie gewinnen" entwickelt hat. In intensiven Gesprächen mit dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger, beim Austausch mit Al Gore und im Dialog mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wie mit Bundesaußenminister und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier gelang es, Schüco als gefragten und kompetenten Gesprächspartner zu positionieren. Das Engagement in der von Dr. Michael Otto ins Leben gerufenen Klimaschutzinitiative "Zwei Grad - Deutsche Unternehmer für den Klimaschutz" rundete die vielfältigen Aktivitäten auf politischer Ebene ab.

Die Bedeutung des internationalen Geschäfts ist 2007 für Schüco erneut gestiegen: Die Exportquote betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 54,7 Prozent (2006: 49,5 Prozent) und überschritt damit erstmals in der Unternehmensgeschichte die 50 Prozent-Marke. Die Eigenkapitalquote stieg leicht auf 49,6 Prozent (2006: 49,5 Prozent).


Zweistellige Wachstumsraten beim Absatz von Solar-Produkten

Zu den stärksten Motoren des erfolgreichen Geschäftsjahres zählten die internationalen Märkte. Sie verzeichneten 2007 nahezu durchweg zweistellige Wachstumsraten, wie etwa der Absatz von Solar-Produkten in Spanien und von Metallbau-Erzeugnissen in Großbritannien; ähnliche Zuwächse gab es in Frankreich und Italien. Insgesamt kommt der Bereich South West Europe (SWE) auf ein Plus von 28 Prozent. In Osteuropa sind insbesondere die Länder Tschechien und die Slowakei hervorzuheben, die um rund 40 Prozent zulegen konnten. Der Bereich North Central East Europe (NCE), der darüber hinaus Märkte wie Polen, Skandinavien, die baltischen Staaten und die Benelux-Länder umfasst, konnte insgesamt um 18 Prozent zulegen. Hervorzuheben sei, dass Tschechien, die Slowakei und die Benelux-Staaten in allen drei Geschäftsbereichen Metallbau, Kunststoff und Solar zugelegt haben und damit das Leitmotiv Energy2 besonders erfolgreich umsetzten.


Solar-Sparte steigert Umsatz um gut 30 Prozent auf 420 Millionen Euro

Für den Geschäftsbereich Solar habe es 2007 besondere Herausforderungen gegeben, heißt es in der Pressemitteilung. Umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen in Organisation und Ausrichtung dieses Bereichs seien ergriffen worden, um den nachhaltigen Erfolg in dieser Sparte zu sichern. Trotz dieser schwierigen Randbedingungen hätten es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Solar in disziplinierter Teamarbeit geschafft, den zuvor aufgestellten Plan zu erreichen und den Umsatz um gut 30 Prozent auf 420 Millionen Euro zu steigern.


Photovoltaik legte um 30 Prozent zu, Solarthermie verzeichnet Rückgang um 10 Prozent

Darüber hinaus hat Schüco 2007 umfangreiche Maßnahmen in Angriff genommen, um die mengen- und qualitätsmäßige Sicherung mit Material, hier vor allem Photovoltaik-Modulen, langfristig zu sichern. Ziel von Schüco ist, sich als "qualitativer Marktführer" zu positionieren. Gleichwohl müsse ein differenzierteres Bild gezeichnet werden, betont das Unternehmen. Während die Photovoltaik um gut 30 Prozent wuchs, habe sich die Solarthermie nicht vom allgemeinen deutschen Markttrend des Jahres 2007 entkoppeln können und einen Rückgang (-10 Prozent) hinnehmen müssen. Erfreulich dagegen sei der mit gut 100 Prozent starke Umsatzzuwachs bei der Unterkonstruktion "PVLight", bei der Schüco auf die jahrzehntelange Erfahrung mit dem Werkstoff Aluminium bauen kann.


Gemeinschaftsunternehmen "Malibu" will bereits Ende 2008 Dünnschicht-Module für Bürofassaden produzieren

Im Sommer 2007 startete das Gemeinschaftsunternehmen "Malibu GmbH & Co. KG", an dem Schüco und die E.ON AG mit je 50 Prozent beteiligt sind. Mit dieser Großinvestition in Höhe von rund 100 Millionen Euro sollen rund 150 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen werden. Der Bau der 40 MW-Produktionsanlage in Osterweddingen bei Magdeburg gehe zügig voran: am 7. Februar 2008 war Grundsteinlegung, am 24. April Richtfest. Ende 2008 sollen dort die ersten Dünnschicht-Module für Bürofassaden produziert werden.

30.04.2008   Quelle: Schüco International KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/Schüco International KG,
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Wechselrichter-Hersteller Sputnik Engineering weiht größte private Solarstromanlage Frankreichs ein

Photovoltaikanlage in Elincourt.
Photovoltaikanlage in Elincourt.

Der Schweizer Wechselrichterhersteller Sputnik Engineering AG hat am 29.04.2008 gemeinsam mit der Installationsfirma Nord Distribution Solaire (NDS) die größte private Photovoltaikanlage Frankreichs eingeweiht. Das System hat eine Leistung von 54 Kilowatt (kWp) und wurde auf einem Bauernhof in Elincourt (rund 200 Kilometer nördlich von Paris) errichtet. NDS rechnet mit einem Solarstrom-Jahresertrag von 48.000 Kilowattstunden, was dem jährlichen Energieverbrauch von rund elf Vier-Personen-Haushalten entspricht. Neben den Installationspartnern, Herstellern, Journalisten und dem Anlagenbetreiber nahmen an der Veranstaltung auch der regionale Grünen-Politiker Manuel Cau und Hervé Pignon von der französischen Umwelt- und Energieorganisation ADEME teil.  

NDS installiert Zentralwechselrichter vom Typ SolarMax 50

In der begleitenden Pressekonferenz betonte Sputnik-Pressesprecherin Iris Krampitz die langjährige Erfahrung des Schweizer Wechselrichterherstellers. "Sputnik führt weltweit bei der Produktion von Zentralwechselrichtern", sagte Krampitz. "Die Geräte werden bereits seit 17 Jahren in der Schweiz hergestellt. In diesem Jahr wollen wir den 7.000 Zentralwechselrichter fertigen", so Krampitz weiter. Bei der Solaranlage in Elincourt kam ein Zentralwechselrichter vom Typ SolarMax 50 zum Einsatz, für den das Unternehmen eine Garantie von 20 Jahren gewährt. "Wir freuen uns, dass wir die Firma NDS als Vertriebspartner gewinnen konnten", betonte Krampitz. Bis Ende 2008 will NDS-Chef François-Xavier Callens SolarMax-Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 600 Kilowatt installieren. "SolarMax hat sehr gute Referenzen. Die Geräte arbeiten zuverlässig und effektiv. Zudem hat uns der technische Support und der gute Preis überzeugt", erklärt Callens.

Insgesamt will Sputnik in diesem Jahr Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 12,8 Megawatt nach Frankreich verkaufen. Das Unternehmen ist bereits seit einigen Jahren auf dem französischen Festland und in den Überseegebieten aktiv. In einer 1-Megawatt-Rekordanlage auf La Réunion läuft ebenfalls ein Wechselrichter der Marke SolarMax.


57 Eurocent Vergütung pro Kilowattstunde Solarstrom

Anlagenbetreiber Luc Vermeulen erhält dank des französischen Energieeinspeisegesetzes von dem Energieversorger EDF 57 Eurocent für jede Kilowattstunde, die er mit seiner Photovoltaikanlage in Elincourt produziert. Seiner solaren Zukunft sieht Vermeulen "dank der Qualitätsprodukte und der hochwertigen Installation sehr zuversichtlich entgegen."

30.04.2008   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Intersolar 2008: Centrosolar präsentiert kristallines de Luxe-Solarmodul in neuer Ausstattung

Neue Version des Moduls BIOSOL 190 de luxe.
Neue Version des
Moduls BIOSOL 190
de luxe.

Die Centrosolar AG zeigt auf der diesjährigen Intersolar in München das kristalline Hochleistungsmodul "BIOSOL 190 de luxe" in neuer Erscheinung. Das Modul hat der Solaranbieter - damals noch als Biohaus firmierend - im Sommer 2007 entwickelt. Das Modul sei mit 190 Watt Nennleistung (Wp) nicht nur besonders leistungsstark, es besteche auch durch seine ästhetische Erscheinung. Seit zwei Monaten gibt es eine neue Version des Luxusmoduls: Es besteht nun aus poly- statt ehemals aus monokristallinen Solarzellen. Centrosolar nimmt die Intersolar als wichtigste deutsche Solarmesse zum Anlass, die Relaunch-Version des Solarmoduls der Öffentlichkeit vorzustellen.   Es besteht aus 50 polykristallinen 6+ Zellen. Mit den Maßen 1.682 mm x 864 mm und einem Gewicht von 17,5 kg gibt es viele Einsatzmöglichkeiten: Das Modul passt auf das Dach eines privaten Wohnhauses ebenso gut wie auf große Dachflächen in Industrie- und Landwirtschaft.


Homogene Photovoltaikmodule fügen sich unauffällig in das Gesamtbild ein

Das Besondere an dem "190er" ist die optische Erscheinung: Rahmen und Tedlar-Folie des Moduls sind schwarz, darin eingebettet die sauer texturierten und dadurch sehr gleichmäßig wirkenden dunkelblauen Zellen. Auf dem Dach installiert, erscheint die Photovoltaikanlage als homogene Fläche und fügt sich unauffällig ins Gesamtbild ein. "Wir bemerken immer stärker, dass dem Kunden ein leistungsfähiges Modul allein nicht ausreicht. Die PV-Anlage muss auch optisch überzeugen, denn niemand will sein Dach verunstalten", berichtet Dr. Josef Wrobel, Vertriebs- und Marketing-Vorstand der Centrosolar AG. "Mit dem BIOSOL 190 schlägt der Kunde zwei Fliegen mit einer Klappe: Durch die hohe Leistung des Moduls und dessen konstruktiv bedingte verbesserte Hinterlüftung - sprich Kühlung - erhält er einen attraktiven Ertrag und setzt noch dazu Akzente am Gebäude."


Dachintegration verringert Lasten und schützt Anschlüsse und Kabel besser vor Witterungseinflüssen

Zur ansprechenden Optik trägt auch die Art der Installation bei: BIOSOL 190 de luxe ist ein Solardachziegel, der direkt in das Dach integriert wird. Die PV-Anlage übernimmt neben der originären Aufgabe - der Solarstrom-Produktion – auch die Funktion der Dacheindeckung. Durch die Indach-Montage werden die Module bündig in die Krone des Hauses installiert. Diese Montageform hat den Vorteil, dass dem Dach keine zusätzlichen Lasten auferlegt werden. Außerdem sind Anschlüsse und Kabel besser vor Witterungseinflüssen geschützt. "Wo auf anderen Dächern Dachpfannen liegen, installieren unsere Kunden Solardachziegel und verdienen damit sogar noch Geld", erklärt Willi Ernst, Mitglied des Beirats der Centrosolar AG und Experte für die Gebäudeintegration von Solarmodulen. Dachintegrierte Module eignen sind primär für Neubauten und bei Dachsanierungen, können aber auch in bestehende Dächer nachträglich integriert werden.


Solarglas mit Antireflexoberfläche steigert Ertrag

Der hohe Ertrag von BIOSOL 190 de luxe wird durch das eingesetzte Antireflexglas gefördert. Das Modul ist auf der Frontseite mit hochtransparentem Solarglas mit Antireflexoberfläche des Herstellers Sunarc versehen. Das dänische Unternehmen zählt zu den Marktführern in der Herstellung von Glas für die Solarindustrie. Solarglas vermindert die Reflexion des Sonnenlichts und führt zu signifikant höheren Erträgen. Centrosolar gibt auf das Modul fünf Jahre Produktgarantie und 25 Jahre Garantie auf 80 Prozent der Leistung.


Gemeinsamer Messeauftritt aller Gruppenunternehmen

Die Centrosolar AG präsentiert sich auf der diesjährigen Intersolar gemeinsam mit den Schwesterunternehmen Ubbink Econergy Solar, Centrosolar Glas und Centroplan. Alle Unternehmen gehören zur Centrosolar Group AG, München. Neben BIOSOL 190 de luxe zeigt Centrosolar weitere Anwendungen der Marken Biohaus, Solara und Solarstocc PV, darunter ein Dünnschichtmodul und ein Solarsystem für den netzunabhängigen Einsatz (offgrid). Die Intersolar findet vom 12. – 14. Juni 2008 in München statt. Der Stand der Centrosolar AG befindet sich in Halle B4, Stand B4.150.

30.04.2008   Quelle: Centrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar AG,
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Paradigma: Prozesswärme aus Sonnenenergie ist rentabel

Weltgrößte Vakuumröhrenkollektor-Anlage in Esslingen-Berkheim.
Weltgrößte Vakuumröhrenkollektor-Anlage in
Esslingen-Berkheim.

Solarthermische Großanlagen (SGA) mit dem "AquaSystem" von Paradigma rechnen sich, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit dem Tag ihrer Abschreibung beginne zugleich die kostenlose Energieversorgung für viele weitere Jahre. Die Amortisationszeit liegt laut Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG oft deutlich unter 10, die Lebenszeit jenseits von 20 Jahren, der langfristige Energiepreis bei rund 0,05 €/kWh. Die eingesparten Brennstoffkosten entsprächen einer Effektivverzinsung der Investitionskosten von jährlich weit über 10 Prozent.  Damit lohne es sich, heute in renditefähige große Solarthermie-Anlagen zu investieren, um Geld zu sparen, bleibende Werte und später Mehrwert zum Nulltarif zu schaffen, die Umwelt zu entlasten und der Unabhängigkeit vom Öl ein Stück näher zu kommen, heißt es in der Pressemitteilung.


AquaSystem: Vorteil durch technischen Vorsprung

Paradigma baut seit 2006 SGA mit CPC-Vakuumröhrenkollektoren. Das sichere einen höchstmöglichen Jahressolarertrag und eine lange Lebensdauer mit einem fast wartungsfreien System. In kurzer Zeit entstanden zahlreiche Anlagen, darunter in Esslingen-Berkheim mit 1.330 Quadratmetern Bruttokollektorfläche auch die größte Vakuumröhrenkollektor-Anlage der Welt. Bei diesen SGA dient nur noch Wasser als Wärmeträger. Ein Konzept, das sich bereits bei kleineren Anlagen etwa 30.000 Mal bewährt habe. Gegenüber herkömmlichen Solaranlagen biete das AquaSystem einen hohen Nutzen, denn der Betrieb mit Wasser ermöglicht die einfache, direkte Anbindung an das hauseigene Wärmenetz, spare teuere Aggregate wie Wärmetauscher, Entlüfter, Ventile, Pumpen sowie Misch- und Regeltechnik und sei die Voraussetzung für den Einsatz eines ertragsoptimierten und dadurch kleinen Speichers. Darüber hinaus erspare das AquaSystem die hohen einmaligen und laufenden Kosten, die mit jedem Frostschutzmittel verbunden wären, senke die Kosten und Dauer von Inbetriebnahme und Reparaturarbeiten, sichere eine lange Lebensdauer bei nahezu gleichbleibender Leistung, beseitige alle Risiken, die mit der thermischen Stagnation verbunden sind und minimiere die laufenden Wartungs- und Verbrauchskosten.


Solarthermie liefert warmes Wasser mit Temperaturen bis maximal 130 °C

"Damit hat Paradigma die bisherigen Hemmnisse für SGA überwunden und stellt mit dem AquaSystem ein verblüffend einfaches Konzept zur Verfügung. Die große Nachfrage zeigt, wie sehr der Markt darauf gewartet hat", betont das Unternehmen. Einsatzbereiche seien unter anderem Getränkehersteller wie Brauereien, Lebensmittelhersteller wie Fleisch- und Wurstindustrie, Großwaschanlagen, Galvanisierbetriebe, Lackierereien sowie Kühlanlagen zur Raumklimatisierung, aber auch Krankenhäuser, Kasernen, Hotels und Freizeiteinrichtungen - Einrichtungen, die viel warmes Wasser mit Temperaturen bis maximal 130 °C benötigen. Dabei bürgten Herstellergarantien bis zu 10 Jahren und lebenslanger Frostschutz für höchste Qualität.

30.04.2008   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG,
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SolarWorld AG empfängt Auszeichnungen für Nachhaltigkeit und für Marketing

Unter 200 börsennotierten Aktiengesellschaften ist das Photovoltaik-Unternehmen die SolarWorld AG für seine Nachhaltigkeitsberichterstattung von der Universität Münster und der Unternehmensberatung Deloitte mit dem ersten Platz ausgezeichnet worden. In einer aktuellen Studie zur Integration nichtfinanzieller Leistungsindikatoren in die Lageberichterstattung des Geschäftsjahres 2006 (so genannte Sustainable Development Key Performance Indikatoren/ SD-KPIs) wird die SolarWorld AG als bestes deutsches Unternehmen hinsichtlich der Berichterstattung dieser Indikatoren bewertet. Das Unternehmen hatte im prüfungspflichtigen Konzernlagebericht vor allem die Bedeutung der Ressourcenschonung, der Energieeffizienz und der fairen Mitarbeiterführung als Kriterien erfolgreichen unternehmensweiten Wirtschaftens herausgestellt. 

Verstärkte Aufmerksamkeit am Kapitalmarkt

Die Anforderungen eines Sustainable Development (SD)-Managements an Wirtschaft und Gesellschaft sind in den vergangenen Jahren weltweit stark gestiegen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmen in Ergänzung zu finanziellen Faktoren wie Umsatz und Ergebniskennzahlen zunehmend den Unternehmenserfolg. Umwelt- und Sozialbelange werden vom Kapitalmarkt immer mehr zur Beurteilung des Geschäftsverlaufs, der voraussichtlichen Entwicklung sowie der Chancen- und Risikoeinschätzung der Unternehmen herangezogen. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren, wie etwa die Energie- und Treibhausgasintensität der Produktion aber auch die Qualität der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter, können dabei bedeutsame, finanzielle Auswirkungen für Unternehmen haben.


Frank Asbeck: "Klimaschutz ist Wertbeitrag"

"Die SolarWorld AG hat sich strategisch einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung verpflichtet. Wir verstehen Klimaschutz als Wertbeitrag für die Gesellschaft und für uns als Unternehmen", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG. "Wir verfolgen einen integrierten Ansatz, der ökonomische, ökologische und soziale Faktoren gleichermaßen für die Unternehmensentwicklung berücksichtigt", so Asbeck weiter. Für das Geschäftsjahr 2007 ist die SolarWorld AG noch einen Schritt weiter gegangen und hat erstmals einen integrierten, geprüften Konzernlage-/ Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, der nach den internationalen Standards zur nachhaltigen Berichterstattung (Global Reporting Initiative/ GRI) erstellt wurde. "Darüber hinaus tragen wir als Unternehmen aus einer Industrienation Verantwortung für eine faire gesellschaftliche Entwicklung auch in ärmeren Regionen. Unter dem Dach 'Solar2World' bündeln wir Not-for-profit-Projekte zur ländlichen Elektrifizierung mit Solarstrom. Wir werden unser Geschäftsprofil mit dem Anspruch an eine hohe Umwelt- und Sozialverträglichkeit auch in Zukunft weiter schärfen und den wirtschaftlichen Unternehmenserfolg und -wert der SolarWorld AG nachhaltig untermauern", betont Asbeck.


SolarWorld Marketing ausgezeichnet

Der Stellenwert fairer und nachhaltiger Geschäftspolitik zeigt sich auch im Marketing des Unternehmens. "Die Pflege intensiver Kundenkommunikation zählt ebenso dazu wie permanente Integration von Marktinformationen. Unser Ziel ist damit Produktqualität und Kundenzufriedenheit ständig auf höchstem Niveau zu halten", sagt Dipl.-Wirtschaftsingenieur Frank Henn, Vorstand Vertrieb der SolarWorld AG. Eine gemeinsame Studie des Lehrstuhls für innovatives Markenmanagement der Universität Bremen und der BBDO Consulting hat diese Strategie gewürdigt und die SolarWorld AG im Rahmen ihres Best Practice Marketing Award 2008 unter 282 untersuchten börsennotierten Gesellschaften zur Nummer 3 der marktorientiertesten Unternehmen in Deutschland erhoben. Dabei wurden Marketing und Geschäftserfolg gemeinsam berücksichtigt. BBDO zur Preisbegründung: "SolarWorld überzeugt mit Top-Technologie und Qualitätsführerschaft in allen Anwendungsbereichen. Der voll integrierte solare Wertschöpfungsprozess und die individuellen Produktmarken stärken die Marktposition des Konzerns."

30.04.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Neue Qualitätsgemeinschaft für Photovoltaik-Anlagen gegründet

QG solar-Referenz: Photovoltaikanlage Kompostierwerk Guggenberg.
QG solar-Referenz: Photovoltaikanlage
Kompostierwerk Guggenberg.

Mit der Qualitätsgemeinschaft Solar (QG solar GmbH) gründen Dipl.-Ing. FH Gabriela Gottwald und Dr. Gerwin Dreesmann ein bundesweites Netzwerk für Hersteller von Solarmodulen, Installateure und Investoren. Ihre Erfahrungen aus zusammen 25 Jahren in der Solarbranche fließen in den Aufbau des Partnernetzwerks ein, das bundesweit schlüsselfertige Solarstromanlagen realisiert und seinen Partnern qualitätsgeprüfte Komponenten für Photovoltaik-Anlagen anbietet, betont das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. Klar definierte Anforderungen an Komponenten und Prozesse führten dabei zu nachweisbar verbesserter Rendite und höherer Zuverlässigkeit für den Anlageneigentümer.   Erste Projekte belegten, dass die Maßnahmen zur Qualitätssicherung die Erträge einer Photovoltaik-Anlage durchschnittlich um sechs Prozent erhöhen. "Unser Dienstleistungsspektrum deckt alle Stufen der Qualitätssicherung ab: vom ersten Beratungsgespräch bis hin zum abschließenden Anlagencheck", so Geschäftsführerin Gabriela Gottwald. "Durch geprüfte Qualität geben wir dem Anlagenbesitzer die Sicherheit, die er braucht, um in erneuerbare Energien zu investieren", ergänzt Gottwald.


Produktion und Installation nach dem neuesten Stand der Technik

In dem Netzwerk arbeiten Hersteller von Photovoltaik-Komponenten, Installateure und Banken in ihren jeweiligen Kompetenzen zusammen: Die Hersteller der Module verpflichten sich nach geprüften Qualitätsstandards zu produzieren, die Installateure nach dem neuesten Stand der Technik und der Sicherheit zu montieren. Vorteil für Banken und Versicherungen sei die sichere Finanzierung der Anlagen aufgrund optimierter Qualität, betont QG solar. Von den Maßnahmen profitiere der Betreiber der Anlage durch die höhere Rendite bei gleichzeitig geringerem Risiko eines Ausfalls über die Laufzeit. Der Nutzen der Hersteller liege in den gesicherten Absatzkanälen zur Platzierung der Produkte. "Die Installateure unseres Partnernetzwerkes können sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren: die Montage hochwertiger Anlagen, denn wir übernehmen große Teile des Vertriebs über das Netzwerk mit den Banken und Versicherungen", erläutert Gabriela Gottwald.

An dem Partnernetzwerk können Hersteller mitwirken, die ihre Komponenten der Qualitätsprüfung unterziehen. Ein Prüfingenieur checkt dabei vor Ort den gesamten Produktionsablauf bis hin zum Verpackungsmaterial. Installateure erhalten eine Schulung, mit der sie sich für das Netzwerk qualifizieren. Auch danach unterrichtet sie die QG solar GmbH fortlaufend über technische Entwicklungen. Kunden, die eine QG solar-geprüfte Photovoltaikanlage betreiben, investieren durch dieses Partnernetzwerk in durchgehende Qualität, die sich über die Laufzeit der Anlage deutlich rentiert.

29.04.2008   Quelle: QG solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: QG solar GmbH,
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EPURON tritt in den aufstrebenden türkischen Windenergie-Markt ein

Die erneuerbaren Energien sind in der Türkei auf dem Vormarsch: Da der Strombedarf innerhalb der nächsten fünf Jahre um bis zu 50 Prozent steigen wird, verzeichne der türkische Markt für erneuerbare Energien momentan ein rasantes Wachstum, berichtet die EPURON GmbH in einer Pressemitteilung. Insbesondere die Windenergie soll in der Türkei eine wachsende Rolle spielen. Bislang seien lediglich 250 Megawatt (MW) Windkraftleistung installiert, wobei bis 2012 mit einem durchschnittlichen Wachstum von 50 Prozent zu rechnen sei. Vor dem Hintergrund der günstigen Marktentwicklung plant ein Gemeinschaftsunternehmen der EPURON GmbH und des türkischen Bauunternehmens ATASEVEN die Errichtung von großen Windparks in der Türkei.   Die beiden Unternehmen haben zehn Windenergieprojekte mit einer Gesamtleistung von 3.000 Megawatt zur Genehmigung bei der staatlichen Energiebehörde EMRA (Energy Market Regulatory Authority) eingereicht. Das Joint Venture erwartet die Vergabe der Lizenzen für 2009. Dann erst wird das endgültige Projektvolumen feststehen.

"Die Türkei ist einer der wachstumsstärksten Windenergiemärkte im Mittelmeerraum. Hier haben wir mehrere Standorte, an denen wir verschiedene Projekte realisieren werden. Wie viele Megawatt wir umsetzen, lässt sich aber erst nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens sagen", erklärte Joachim Müller, Finanzvorstand von EPURON, in Istanbul. ATASEVEN wird im Joint Venture die Infrastrukturarbeiten übernehmen. EPURON verantwortet die Standortentwicklung und Finanzierung der Windparks über internationale Großbanken und Investoren. "Mit EPURON haben wir einen Partner gefunden, der über viel Know-how bei der Umsetzung von großen Windparks verfügt und das in über zwanzig Großprojekten in Deutschland, Frankreich, Italien und Australien bewiesen hat. Gemeinsam wollen wir in der Türkei eine wichtige Rolle auf dem Markt für Windenergie spielen", sagt Mustafa Serdar, Vorstand von ATASEVEN.

29.04.2008   Quelle: EPURON GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Forscher unterstützen Weiterentwicklung des EEG und fordern mehr Mittel vom Bund

Hocheffiziente 85 µm dünne Czochralski- Silicium-Solarzellen.
Hocheffiziente 85 µm dünne Czochralski-
Silicium-Solarzellen.

Am 5. Mai werden im Bundestag Interessengruppen und Sachverständige angehört zur Weiterentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und zur Anpassung seiner Vergütungssätze. Für die Solarenergieforscher nimmt Prof. Dr. Eicke Weber als Sprecher des ForschungsVerbunds Sonnenenergie (FVS) Stellung: "Der FVS unterstützt eine Weiterentwicklung des EEG, insbesondere die aus dem Erfahrungsbericht des Bundesumweltministeriums resultierenden Vorschläge zur Novellierung. Durch die vorgesehene Neuregelung des EEG werden sowohl den Marktteilnehmern als auch der Forschung die richtigen Signale gegeben, um Kostensenkung und Innovation voranzutreiben." Weber gibt aber zu bedenken: "Die Anpassung der Vergütungsstruktur des EEG an den Stand der Markteinführung der verschiedenen erneuerbaren Energie-Technologien erfordert verstärkte Forschungsleistungen. Sie macht eine Steigerung der jährlichen Wachstumsrate der Forschungsmittel des Bundes für erneuerbare Energien von gegenwärtig 8 Prozent auf jährlich mindestens 20 Prozent unerlässlich."  
Das EEG als Innovationsbeschleuniger

"Der FVS setzt sich für eine Weiterentwicklung des EEG ein, weil das Wachstum der erneuerbaren Energien weiterhin stimuliert werden muss, um industrielle Lerneffekte zu ermöglichen", erklärt der zur EEG-Anhörung geladene Weber weiter. Einer breiten und leistungsfähigen Forschungslandschaft komme dabei eine Schlüsselrolle zu. Marktentwicklung und Forschung müssten Hand in Hand gehen. Das EEG biete gleichermaßen verlässliche Rahmenbedingungen für Investoren und für die Etablierung einer hervorragenden Wissenschaftsinfrastruktur. Durch die Nutzung dieser Expertise in gemeinsamen Projekten mit der Wirtschaft würden Innovationszyklen erheblich verkürzt und erzielte Forschungsergebnisse zeitnah in der Produktion umgesetzt. Das EEG übernehme dabei die zentrale Funktion eines Innovationsbeschleunigers. Es stimuliere die industrielle Weiterentwicklung und damit den schrittweisen Umbau der Energiewirtschaft, der für das Erreichen der Ausbauziele der erneuerbaren Energien bis und jenseits des Jahres 2020 erforderlich ist.


Kosten der Photovoltaik sollen bis 2014 halbiert werden

Die Forschungsinstitute des ForschungsVerbunds Sonnenenergie haben durch das EEG einen bedeutenden Entwicklungsschub in der anwendungsnahen Forschung erhalten, heißt es in der Pressemitteilung des FVS. Diese müsse aber weiterhin auch durch eine strategische und längerfristig ausgerichtete Forschung adäquat hinterlegt werden. Die Wachstumsrate der Bundesmittel für die Erforschung erneuerbarer Energien sollte daher von 8 Prozent jährlich auf mindestens 20 Prozent steigen. Nur so können beispielsweise die sehr ambitionierten Ziele zur Kostensenkung der Photovoltaik um 50 Prozent bis 2014 erreicht werden. Eine Erhöhung der Degressionsfaktoren der Einspeisetarife für erneuerbare Energien über die vom BMU vorgeschlagenen Werte könnte die weitere Entwicklung der Spitzenposition des Standortes Deutschland in diesem schnell wachsenden globalen Markt erheblich gefährden.


BMU-Erfahrungsbericht zeigt: Erneuerbare Energien entlasten die Verbraucher

Das EEG hat sich laut FVS sowohl als industriepolitisches Entwicklungsinstrument als auch als das effektivste Klimaschutzinstrument bewährt und somit bewiesen, dass zwischen Klimaschutz und wirtschaftlicher Entwicklung positive Synergien bestehen. Der regenerative Strommix sei volkswirtschaftlich vorteilhaft gegenüber einer Versorgung aus konventionellen Energien. Dies gelte besonders bei Einbeziehung der externen Umweltkosten, die bei erneuerbaren Energien sehr niedrig lägen, was aber bei Vergleichsrechnungen zur Wirtschaftlichkeit oft nicht berücksichtigt werde. Die erneuerbaren Energien hätten aber auch einen direkten strompreissenkenden Einfluss, was zu einer Entlastung der Verbraucher führe. Denn aufgrund der vorrangigen Einspeisung von EEG-Strom würden die teuersten konventionellen Kraftwerke zur Nachfragedeckung nicht mehr benötigt, was zu einem Preissenkungseffekt an der Strombörse führe. Diese Entlastung der Verbraucher belief sich im Jahr 2006 laut BMU-Erfahrungsbericht vom 5. Juli 2007 auf rund fünf Milliarden Euro. Die gezahlte EEG-Umlage hingegen habe insgesamt nur 3,2 Milliarden Euro betragen. "Damit führt das EEG insgesamt zu positiven Impulsen", betont der FVS.

Der ForschungsVerbund Sonnenenergie ist eine Kooperation außeruniversitärer Forschungsinstitute für erneuerbare Energien. Das Themenspektrum reicht von Solarenergie über Wasserstofftechnologie und Geothermie bis hin zur Windenergie. Mit etwa 1.600 Mitarbeitenden repräsentiert der FVS ungefähr 80 % der Forschungskapazität für erneuerbare Energien in Deutschland.

29.04.2008   Quelle: ForschungsVerbund Sonnenenergie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE.,
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Neue Photovoltaik-Konferenzen "Solar Material, Equipment & Technology Conference" in München und San Francisco

PVD-Beschichtung von Solarzellen.
PVD-Beschichtung von Solarzellen.

Die Solarpraxis AG (Berlin) veranstaltet in Kooperation mit der Solar Promotion GmbH (Pforzheim) sowie dem VDMA und der SEMI die Fachkongresse "Solar Materials, Equipment & Technology Conference" (SMET 2008). Die Konferenzen finden statt während der Intersolar-Messen in München am 12. Juni (zeitgleich Automatica Fachmesse) sowie in San Francisco am 16./17. Juli (zeitgleich SEMICON West Fachmesse). Beide SMET 2008-Konferenzen richten sich an alle Beteiligten der Photovoltaik-Industrie, wie beispielsweise Zulieferer von Produktionsequipment und Rohstoffen, Vertreter von Zell-, Wafer- und Modulherstellern, Verbandsmitglieder, Maschinen- und Anlagenbauer, Automatisierer sowie Fabrikplaner.  Im Fokus der Vorträge und Diskussionen stehen aktuelle Themen für die Photovoltaik-Produktion und Zulieferindustrie wie Marktentwicklung, Liefersituation bei Materialien, Standardisierung, Fertigungstechnik, Qualitätssicherung, Finanzierung und technologische Entwicklungen. Die Konferenz thematisiert brisante Trends sowie Entwicklungen und spricht Herausforderungen für die Material- und Zulieferbranche an. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die Solarstrom-Märkte weltweit sowie die Material- und Zulieferbranche für Produktionsequipment.


Industrielle Produktion steht im Mittelpunkt

"Bei diesen Fachtagungen im Rahmen der Intersolar-Messen steht nicht die wissenschaftliche Beschäftigung mit den aktuellen Themen im Vordergrund, sondern der Fokus liegt klar auf industrierelevanten Themen für den Produktionsbereich", erläutert Markus Elsässer, Geschäftsführer von Solar Promotion, dem Veranstalter der Intersolar-Messen. Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender der Solarpraxis AG fügt hinzu: "Die SMET-Konferenzen bieten erstmalig eine neutrale und objektive Plattform für die Kooperation von Solar- und Maschinenbaupartner. Für uns sind sie gleichzeitig eine thematische Ergänzung zu den bereits etablierten nationalen wie internationalen Solarpraxis-Kongressen wie dem Forum Solarpraxis in Berlin oder der 'Conferencia de la Industria Solar' in Madrid. Wir freuen uns sehr, dass wir für die SMET-Konferenzen führende Verbände der Anlagen- und Zulieferbranche gewinnen konnten."


Innovationen für die Photovoltaik-Massenproduktion

Dr. Eric Maiser, Leiter des Forums Photovoltaik-Produktionsmittel beim Investitionsgüterverband VDMA, erklärt: "Die Münchner SMET-Konferenz führt die einzelnen Sparten der Maschinenbauer, Rohstofflieferanten sowie Zell- und Modulhersteller zusammen und nutzt so vielfältige Synergien zur parallel stattfindenden Automatisierungsmesse Automatica. Kostensenkungen und technologische Innovationen für die Photovoltaik-Massenproduktion werden durch den Maschinenbau erst ermöglicht. Die Automatisierungstechnik spielt dabei eine herausragende Rolle."

"Gerade das Wissen der Halbleiterindustrie im Umgang mit dem Rohstoff Silizium und zugehörigen Produktionsverfahren trägt maßgeblich zur technischen Weiterentwicklung der Module bei. Die Material- und Zulieferindustrie hat mit ihrer Forschung, Entwicklung und Produktion einen immensen Anteil an der Erfolgsgeschichte der Photovoltaik", erläutert Eddy Blokken, Director Technology and Standards bei der SEMI. "Die SMET 2008-Konferenz in San Francisco bietet den Photovoltaik-Unternehmen dieser Wertschöpfungsstufe eine Plattform zum internationalen Austausch", so Blokken weiter.

Weitere Informationen zu den englischsprachigen Konferenzen SMET 2008 in München und San Francisco im Internet unter http://www.solarpraxis.de

29.04.2008   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Spatenstich für Nordamerikas größten Photovoltaik-Solarpark

Die Joint Venture-Partner SkyPower Corp., ein Tochterunternehmen der Lehman Brothers, und SunEdison Canada haben am 21.04.2008 den offiziellen Baubeginn für das größte PV-Solarkraftwerk in Nordamerika bekanntgeben. Der Solarpark "First Light" soll in der Provinz Ontario im südlichen Zentrum Kanadas auf einer Grundfläche von 121 Hektar errichtet werden. Das Solarkraftwerk im Bezirk Lennox & Addington mit einer Gesamtleistung von 19 Megawatt (MW) soll in zwei Bauabschnitten errichtet werden, bis Ende 2009 an das Netz gehen und genug Solarstrom liefern um mehr als 2.000 Haushalte zu versorgen, berichten die Projektpartner in einer Pressemitteilung. Die Regierung von Ontario fördert das Vorhaben im Rahmen des "Renewable Energy Standard Offer"-Programms.  Der Solarstrom wird durch den Netzbetreiber "Hydro One" verteilt und 20 Jahre lang an Energiekunden in der Kommune Stone Mills geliefert. "Dieses Vorhaben ergänzt unsere Industrie vortrefflich und wir erwarten in der Zukunft weitere solche Projekte", sagte Gerry Phillips, Energieminister von Ontario. In nur einem Jahr habe das "Renewable Energy Standard Offer"-Programm das Zehnjahresziel übertroffen und der Bau von Kraftwerken zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen mit einer Leistung von mehr als 1.000 Megawatt sei vertraglich vereinbart worden.

29.04.2008   Quelle: SunEdison Canada   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Systemanbieter MP-TEC erhält Industriepreis für Solar-Nachführung

Solar-Nachführung von MP-TEC.
Solar-Nachführung von MP-TEC.

Am 22. April 2008 gab die Initiative Mittelstand die mit dem Industriepreis 2008 ausgezeichneten Unternehmen bekannt. In der Kategorie "Umwelttechnik" konnte der Brandenburger Solarsystemanbieter MP-TEC GmbH & Co. KG überzeugen und wurde für seine hemisphärische Solar-Nachführanlage ausgezeichnet. Mit diesem System können Photovoltaik-Module beziehungsweise Solarthermie-Kollektoren der Sonne nachgeführt werden, um die Ertragswerte zu steigern. Die Modulplattform der Anlage kann aufgrund eines besonderen Dreh- und Kippgelenkes erstmals zu jedem beliebigen Punkt des Himmels nachgeführt und die Sonneneinstrahlung so optimal ausgenutzt werden.   Die Module sind laut MP-TEC komplett um 360 Grad drehbar und können in einem Winkel von null bis 180 Grad gekippt werden. Die meisten, bislang auf dem Markt verfügbaren, zweiachsigen Nachführsysteme lassen sich lediglich um 270 Grad drehen und in einem Winkel von null bis 45 Grad kippen, betont MP-TEC.

Der Industriepreis 2008 ist bereits die zweite Auszeichnung der innovativen Anlage: Erst im November 2007 erhielt MP-TEC für die Entwicklung und Umsetzung der ersten hemisphärischen Nachführanlage den Innovationspreis Berlin-Brandenburg 2007. Geschäftsführer Michael Preißel freut sich daher besonders: "Die Entscheidung der Jury ist für uns eine erneute Bestätigung, dass es sich lohnt, in die Forschung und Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien wie die Erneuerbaren Energien zu investieren." Rechtzeitig zur Intersolar 2008, der führenden Branchenmesse, ist die Anlage ab Juni 2008 auf dem Markt erhältlich. Bereits jetzt gebe es zahlreiche Anfragen von Investoren, welche die Anlage in Solarparks einsetzen wollen, berichtet MP-TEC in einer Pressemitteilung.

Mehr als 600 Bewerbungen prüfte die Jury des Industriepreises, um die interessantesten und innovativsten Lösungen zu prämieren. Bereits zum dritten Mal lobte die Initiative Mittelstand des Huber Verlags für Neue Medien den Industriepreis aus. Eine unabhängige Jury aus Professoren, Wissenschaftlern, Fachredakteuren und Branchenexperten urteilte dabei über den Innovationsgrad und die wirtschaftliche Bedeutung der Produkte und Innovationen. Der Industriepreis 2008 ist mit Dienstleistungen im Gesamtwert von 75.000 Euro dotiert.

29.04.2008   Quelle: MP-TEC GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MP-TEC GmbH & Co. KG,
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Brot statt "Biosprit": Greenpeace-Aktivisten protestieren gegen Kraftstoff-Politik der Bundesregierung

Gegen die "verfehlte" Kraftstoff-Politik von CDU und SPD protestieren am 28.04.2008 Greenpeace-Aktivisten in Berlin. Unter dem Motto "Brot statt 'Biosprit'" stapeln sie vor den Parteizentralen beider Parteien Brote auf einem Tisch. Im Hintergrund steht ein Mercedes-Geländewagen. Aus 100 Kilogramm Weizen lassen sich laut Greenpeace entweder 100 Brote backen oder knapp 40 Liter Ethanol herstellen. Ein Mercedes-Geländewagen mit 13 Liter Verbrauch verschlinge nach dieser Rechnung alle zwei Kilometer ein Brot, wenn er nur mit Agrosprit betankt wird. Greenpeace fordert, Benzin und Diesel keinen weiteren Agrosprit beizumischen. "SPD und CDU sind durch ihre Agrokraftstoff-Ziele mitverantwortlich für die weltweite Ernährungskrise", sagt Ulrike Kallee, Biomasse-Expertin von Greenpeace. "Wenn sich Menschen in Afrika, Asien oder Südamerika auch aufgrund deutscher Politik kein Brot mehr leisten können, ist das zutiefst unchristlich und unsozial", so Kallee weiter.  Neben veränderten Ernährungsgewohnheiten, Missernten und Preisspekulationen würden Agro-Treibstoffe entscheidend zur aktuellen Preisexplosion bei Grundnahrungsmitteln beitragen, betont die Umweltschutzorganisation in einer Pressemitteilung. Die OECD schätze, dass der zunehmende Anbau von Getreide, Mais und Ölsaaten für Agro-Treibstoffe die Preise massiv beeinflusse. Auch Weltbank und IWF sähen im so genannten Bio-Sprit eine wesentliche Ursache für die jüngsten Preisexplosionen bei Lebensmitteln.


Greenpeace fordert, Beimischungsquote aufzugeben

Allein in den USA werden laut Greenpeace inzwischen 84 Millionen Tonnen Getreide zu Ethanol verarbeitet. Damit könne man 200 Millionen Menschen ein Jahr lang ernähren. In Deutschland werde vor allem "Biodiesel" produziert. Die einheimische Erzeugung reiche aber schon längst nicht mehr aus. Jüngste Analysen von Greenpeace belegten, dass der beigemischte Pflanzen-Diesel zu fast 20 Prozent aus ausländischem Sojaöl gewonnen werde. Jedes Prozent mehr Beimischung von Biodiesel in Deutschland, bedeute über 700.000 Hektar zusätzliche Anbaufläche für Agrosprit. Greenpeace fordert daher, die Beimischungsquote aufzugeben. "Angela Merkel und ihre Minister Seehofer und Gabriel sind schlecht beraten, wenn sie auf Agro-Treibstoffe setzen", sagt Kallee. "Agro-Sprit im Tank bedeutet mehr Hungernde und weniger Urwälder. Vier Wochen vor dem UN-Urwaldgipfel in Bonn müsse von Deutschland ein deutliches Signal ausgehen, dass Agrosprit der falsche Weg für den Klimaschutz sei. "Was wir wirklich brauchen sind sparsamere Autos. Doch statt sich für einen geringeren Kraftstoffverbrauch einzusetzen, stellen sich CDU und SPD schützend vor die Hersteller von Sprit schluckenden Limousinen", so die Greenpeace-Expertin. Greenpeace hält bis 2020 eine Senkung des Flottenverbrauchs auf 3 Liter pro 100 Kilometer für möglich. CDU und SPD lenkten stattdessen durch einen Ausbau der Agro-Kraftstoffe von den nötigen Verbrauchssenkungen ab.

28.04.2008   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Wissenschaftler besorgt um Deutschlands Spitzenposition bei Photovoltaik-Technologie

ISE-Chef Prof. Weber lobt das EEG.
ISE-Chef Prof. Weber lobt
das EEG.

Prof. Dr. Eicke Weber, Leiter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg, warnt vor einer zu schnellen Senkung der Vergütung für Solarstrom. Angesichts der Diskussion um die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sagte Weber in Berlin: "Eine Erhöhung der Degressionsfaktoren der Einspeisetarife für erneuerbare Energien über die vom Bundesumweltministerium vorgeschlagenen Werte könnte die weitere Entwicklung der Spitzenposition des Standortes Deutschland in diesem schnell wachsenden globalen Markt erheblich gefährden." Damit riskiere Deutschland, seine weltweite Vorreiterrolle in einer wichtigen Zukunftstechnologie zu verspielen, wie in der Vergangenheit schon mehrfach geschehen, so Weber.  

Photovoltaik-Produktionsvolumen entscheidet über Kosten und Innovationsgeschwindigkeit

"Sonnenenergie ist die einzige Energie, die prinzipiell unbegrenzt zur Verfügung steht. Mit rund 0,1 Promille der Strahlungsleistung kann der weltweite Energiebedarf gedeckt werden", führte der Leiter des größten Solarforschungsinstituts Europas aus. Die dafür notwendige Technologie stehe bereits heute zur Verfügung. Allerdings seien eine ständige technische Weiterentwicklung und sinkende Kosten unabdingbar für den globalen Ausbau der Photovoltaik (PV). Weber: "Entscheidender Faktor hierfür ist die Vergrößerung des Produktionsvolumens. Ein großer Markt führt zu sinkenden Kosten und höherer Innovationsgeschwindigkeit. Seit 1980 hat jede Verdoppelung der PV-Kapazität eine zwanzigprozentige Einsparung gebracht. Je schneller das Wachstum, desto schneller schaffen wir die Basis für die Energieversorgung der Zukunft."

Professor Weber lobte in diesem Zusammenhang das Instrument der garantierten Einspeisevergütung, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) regelt: "Die Vergütung bringt Geld für den Ausbau der Photovoltaik und anderer erneuerbarer Energien. Dank EEG konnten die Anlagenbauer in Deutschland eine internationale Spitzenstellung erreichen. Diese Entwicklung darf jetzt nicht gekappt werden", so Weber mit Blick auf die laufende EEG-Novellierung.

Interview mit Professor Weber: Sonnenenergie ist der Garant dafür, dass wir Strom in Zukunft überhaupt noch bezahlen können.

28.04.2008   Quelle: www.unendlich-viel-energie.de; Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Weiterbildungsstudiengang der TU Berlin bietet Solar Know-how für Ingenieure weltweit

Roboter in der Photovoltaik-Produktion
Roboter in der Photovoltaik-Produktion

Mit dem internationalen Masterstudiengang "Global Production Engineering for Solar Technology" (GPE Solar) bietet die Technische Universität Berlin (Deutschland) ab kommendem Wintersemester das etablierte GPE-Masterstudium mit der Fachrichtung Solartechnik an. Der englischsprachige Studiengang biete eine bisher einmalige Kombination aus ingenieur- und produktspezifischen Kenntnissen, Business Development- und Managementwissen an, welche die Studierenden optimal auf die Anforderungen der schnell wachsenden Solarmärkte vorbereiten soll. Die Studieninhalte decken sämtliche Stufen der Wertschöpfungskette in Photovoltaik und Solarthermie ab: von der Produktion der Komponenten, über Planung, Installation bis hin zu Finanzierung, Recht, Marketing und Business Development, heißt es in der Pressemitteilung der Renewables Academy AG. 

Kooperation mit Solartechnik-Herstellern, Planern und Systemanbietern

Nach zwei Jahren erwerben Absolventen des Masterstudiengangs GPE Solar sowohl einen Master of Science, als auch ausgezeichnete Karrierechancen. "GPE Solar versteht sich als Bindeglied zwischen Industrie und Ausbildung", so Studiendekan Prof. Dr.-Ing. Günther Seliger. "Auslöser für die Einrichtung dieses Studiengangs war die konkrete Nachfrage der Industrie." GPE Solar wird gemeinsam von der TU und der Renewables Academy aus Berlin organisiert, welche als Partner der Universität die Verbindung zu Solarunternehmen und der Praxis sicherstellt. Die Universität arbeitet mit Solartechnik-Herstellern, Planern und Systemanbietern bei Lehre und Forschung zusammen. Ein sechsmonatiges Praktikum ist Bestandteil des Studiums. In den Masterarbeiten beschäftigen sich die Studierenden mit aktuellen Fragestellungen aus den Unternehmen.


Qualifizierte Nachwuchskräfte für solides Wachstum der Solarindustrie

Studierende profitieren nicht nur von der internationalen Studenten-Community in der deutschen Hauptstadt, sondern auch von entscheidenden Standortvorteilen. Deutschland ist weltweiter Marktführer bei PV-Installation, Produktion und Zulieferindustrie. Auch der Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW-Solar) befürwortet den Studiengang, so Geschäftsführer Carsten König: "Die Qualifizierung der Nachwuchskräfte ist ein wichtiger Faktor für ein weiterhin solides Wachstum der Solarindustrie. Daher kann ich die Einrichtung des GPE Solar nur begrüßen."

Die Nutzung von Sonnenlicht zur Stromerzeugung (Photovoltaik) und zur Wärmebereitstellung (Solarthermie) wird angesichts steigender Preise für Öl und Gas sowie aus Gründen der Versorgungssicherheit für Energie und des Klimaschutzes immer wichtiger. Der weltweite Solarmarkt boomt und verzeichnet zweistellige Wachstumsraten. Laut einer Marktstudie des Schweizer Bankhauses Sarasin aus 2007 wird in den nächsten Jahren das weltweite Wachstum noch zunehmen und die neu installierte PV-Leistung bis 2010 jährlich um 50 Prozent steigen. Gleichzeitig fehlt es den Unternehmen an qualifizierten Fachkräften. Das Masterprogramm GPE Solar setzt gezielt in der Fachkräftelücke an.

Weitere Informationen zum GPE Solar: www.gpe-solar.de

28.04.2008   Quelle: Renewables Academy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Renewables Academy AG,
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Photovoltaik: Neue Module von SCHOTT Solar mit dauerhaft mehr Kraft

Laserschnitt von Solarwafern (EFG)
Laserschnitt von Solarwafern (EFG)

Auf der weltweit größten Solarfachmesse Intersolar vom 12. bis 14. Juni 2008 präsentiert SCHOTT Solar neue Photovoltaik-Module, die dank weiterentwickelter Technologie noch mehr Leistung aus der Sonneneinstrahlung herausholen - und das dauerhaft und garantiert über mindestens 20 Jahre, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Mit dem neu gestalteten und größeren Messeauftritt in Halle C3/Stand 210 trage SCHOTT Solar außerdem der wachsenden Bedeutung der Intersolar Rechnung, die in diesem Jahr erstmals in der Neuen Messe München stattfindet. Die neuen multikristallinen Module SCHOTT POLY 300 und SCHOTT POLY 220 mit Sechs-Zoll-Solarzellen stoßen dank einer neuartigen Textur auf der Zelloberfläche in eine höhere Leistungskategorie vor: Mit einer verbesserten Antireflexbeschichtung und der so genannten ISO-Textur können die Zellen mehr Energie aus dem Sonnenlicht umwandeln und erlangen so eine größere Leistungsdichte. Die neue Oberflächenstruktur sorge nicht nur für einen höheren Wirkungsgrad, sondern auch für ein homogenes dunkelblaues Erscheinungsbild, so der Hersteller. 


Module für Landwirtschaft und Standardanwendungen

Das Doppelglasmodul SCHOTT POLY 300 mit seinen großzügigen Abmessungen von 131 x 168 Zentimetern sei durch seine Stabilität neben den üblichen Montagearten auch besonders für große Anlagen in der Landwirtschaft geeignet. Gegen Ammoniak- und Methandämpfe, wie sie in der Landwirtschaft häufig vorkommen, sei das SCHOTT POLY 300 besser geschützt. Dies hätten spezielle Tests bestätigt.

In den Abmessungen 99 x 168 Zentimetern kommen die Vorteile des Glas-Folien-Moduls SCHOTT POLY 220 besonders bei mittleren und großen Anlagen zum Tragen. Sein geringes Flächengewicht zusammen mit der hohen Leistungsdichte machten das SCHOTT POLY 220 zum idealen Solarmodul für alle Standardanwendungen, betont SCHOTT Solar.


SCHOTT EFG 165: bewährter Standard jetzt als EFG Variante

Ab sofort ist das vielfach erprobte Standardmodul SCHOTT POLY 165 auch als "edle" EFG Variante erhältlich, die durch ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeuge: Die Wafer für das neue SCHOTT EFG 165 werden im Joint Venture WACKER SCHOTT Solar mit dem Ressourcen schonenden EFG-Verfahren hergestellt, wobei die hauchdünnen Wafer direkt aus der Siliziumschmelze gezogen werden. Dadurch ist die Energierücklaufzeit dieser Module besonders vorteilhaft. Angenehmer Nebeneffekt ist die ansprechende Optik: Die geriffelte Wachstumsstruktur verleiht dem SCHOTT EFG 165 eine besonders edle Erscheinung. Das Glas-Folien-Modul ist einfach und schnell zu montieren und für kleine bis mittelgroße Anlagen geeignet.


SCHOTT ASI 95: Power aus dünnen Schichten

Als weiteres Modul aus der neuen hochmodernen Dünnschicht-Produktionsanlage in Jena hat SCHOTT Solar wie geplant im März 2008 das SCHOTT ASI 95 auf den Markt gebracht. In diesem Modul zeigt sich die Entwicklungskompetenz des Unternehmens, SCHOTT Solar hat den Wirkungsgrad dieses Dünnschichtmoduls nach eigenen Angaben noch einmal erhöht. Das SCHOTT ASI 95 passe durch sein gutes Streulichtverhalten und die integrierte Verschaltung perfekt auf Dächer, die keine optimale Ausrichtung nach Süden aufweisen oder extreme Neigungswinkel haben.

28.04.2008   Quelle: SCHOTT Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar; Thomas Bauer,
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GreenValue: Informationsportal für Umwelt- und Erneuerbare Energie-Beteiligungen seit sechs Jahren aktiv

Anfang April 2008 wurde die greenValue GmbH gegründet, die den Betrieb eines der umfassendsten neutralen und unabhängigen Informationsportale für Umwelt- und Erneuerbare Energie Beteiligungen übernommen hat. "Die Unabhängigkeit bleibt gewahrt, denn Dritte sind gesellschaftsrechtlich nicht am Unternehmen beteiligt", so Geschäftsführer Daniel Kellermann. Die weiteren Geschäftsfelder der greenValue GmbH sind Verlagstätigkeit, Marketing- und Vertriebsberatung für Emittenten sowie Projektsuche für institutionelle Investoren. Das ausschließlich auf Erneuerbare Energie- und Umwelt-Beteiligungen spezialisierte Portal www.greenvalue.de, bietet Besuchern seit wenigen Tagen die neue Rubrik "Individuelle Einzel-Projekte Forstwirtschaft".   Hintergrund ist die zunehmende Anzahl von Forstinvestments, die als Beteiligungen und Einzelinvestitionen angeboten werden. "Wir möchten mit unserem Portal auch in diesem jungen, aussichtsreichen Investitionssegment eine zuverlässige Informationsstelle für Investoren, Berater und Journalisten sein", begründet D. Kellermann die Veränderung.

Mitte dieses Jahres soll eine internationale Projektbörse online gehen. Ziel des neuen Portals ist es, die weltweite Nachfrage und das weltweite Angebot für Projekte sämtlicher Energie- und Umwelt-Bereiche zu bündeln. Vorgesehen ist die Kategorisierung in mindestens drei verschiedene Projekt-Realisierungsphasen, von der reinen Idee bis hin zum Turn-Key-Projekt. Informationen zur internationalen Projektbörse können auf greenvalue.de angefordert werden.

28.04.2008   Quelle: greenValue GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Solarthermie für frisches Warmwasser: Vom Brauchwasserspeicher zum Durchlaufprinzip

Solarsysteme PSR 350 und PSR 500.
Solarsysteme PSR 350 und PSR 500.

Die Sonnenkraft GmbH (Regensburg) bietet mit den neuen Comfort-Systemen PSR 350/500 einen eleganten Einstieg in die kompakte Frischwassererwärmung mit Solarenergie vor. Die Solarthermie-Systeme setzen nicht mehr auf große Mengen Brauchwasser, das in einem Speicher zwischengelagert wird, bis es gebraucht wird, sondern auf das Prinzip des Durchlauferhitzers, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das garantiere stets frisches und hygienisch einwandfreies Warmwasser. Die Technik sei am Markt bereits etabliert, durch die Optimierung aller Systemkomponenten werde aber die Effizienz weiter kontinuierlich erhöht. Die COMFORT-Solarsysteme liefern laut Hersteller stets frisches und einwandfreies Warmwasser, garantiert legionellenfrei.   Anders als bei herkömmlichen Lösungen, die Brauchwasser so lange in einem Speicher vorhalten, bis es benötigt wird, funktionierten die neuen COMFORT-Anlagen wie ein Durchlauferhitzer. Das Wasser werde erst auf Temperatur gebracht, wenn es gezapft wird.

Speichertemperaturen von bis zu 95 Grad möglich

"Das Verfahren verspricht jederzeit frisches Nass, das nicht mehr lange zwischengespeichert werden muss", heißt es in der Pressemitteilung. Außerdem könne es auf Speichertemperaturen von bis zu 95 Grad gebracht werden, schließlich werde die Solarenergie in Heizwasser gespeichert. Bislang sei wegen möglicher Verkalkung des Trinkwassers bei 60 Grad Celsius Schluss mit der Erwärmung. "Jetzt kann die Solarthermie noch höhere Effizienzwerte erreichen", betont Sonnenkraft.

Das Durchlaufprinzip wird durch einen Hochleistungsplattentauscher realisiert. Die Bildung von Legionellen werde verhindert, da es im Frischwasser schlichtweg zu kalt für diese Bakterien sei. Die Temperatur-Automatik ist laut Sonnenkraft patentiert und hat eine simple Temperaturvorwahl. Die Bauteile sind wartungsfrei, der Hersteller verspricht eine lange Lebensdauer. Die Sonnenkraft-Systeme seien sowohl platz- als auch zeitsparend, wartungsfrei und steckerfertig. Mit wenig Aufwand können sie mühelos und unkompliziert in Betrieb genommen werden, betont der Hersteller.

27.04.2008   Quelle: Sonnenkraft GmbH; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sonnenkraft,
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RWE Innogy plant erstes Wellenkraftwerk vor der Küste Schottlands

Siadar-Bucht vor der schottischen Insel Lewis.
Siadar-Bucht vor der schottischen Insel Lewis.

"Auf dem Weg zur Realisierung eines der weltweit ersten großtechnischen Wellenkraftwerke sind wir heute einen wichtigen Schritt weitergekommen. Wir sind davon überzeugt, dass in dieser Technologie großes Potenzial zur Energieerzeugung vor den Küsten Europas steckt", betonte Kevin McCullough, COO der RWE Innogy. Koordiniert wird das Projekt von npower renewables, der britischen RWE Innogy-Tochter, die gemeinsam mit dem schottischen Technologieunternehmen Wavegen die Entwicklung des Wellenkraftwerks vorantreibt. Im Unterschied zu einem Gezeitenkraftwerk wird bei dem Wellenkraftwerk nicht der Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut ausgenutzt, sondern die kontinuierliche Bewegungsenergie der Wellen. Vorgesehen ist der Bau einer Wellenbrecheranlage nach dem OWC-Prinzip (oscillating water column; deutsch: schwingende Wassersäule) im offenen Meer.   Dabei dringt das Wasser mit der Energie der anbrandenden Wellen in eine unter dem Wasserspiegel liegende Öffnung und wird beim Ablaufen wieder herausgezogen. Das versetzt eine in mehreren Kammern eingeschlossene Wassersäule durch stetiges Heben und Senken in Bewegung. Die Luftmasse über dem Wasser wird dadurch abwechselnd komprimiert beziehungsweise angesaugt. Sie treibt so eine Turbine zur Stromerzeugung an. Die Leistung der Pilotanlage würde laut RWE Innogy ausreichen, rund 1.500 Haushalte mit Strom zu versorgen.


Weltweit erste Meeresströmungskraftwerke vor der Küste von Nordwales geplant

Bereits im Februar 2008 hatte RWE Innogy eine Kooperation mit dem britischen Unternehmen Marine Current Turbines zur Planung und zum Bau eines der weltweit ersten Meeresströmungskraftwerke vor der Küste von Anglesey in Nordwales bekannt gegeben. Bei diesem Projekt soll die natürliche Meeres- bzw. Gezeitenströmung durch Unterwasserrotoren zur Energiegewinnung genutzt werden. Die Anlage mit einer Leistung von rund 10,5 Megawatt soll voraussichtlich 2012 in Betrieb gehen.

RWE Innogy, die Gesellschaft für erneuerbare Energien im RWE Konzern, will im Schnitt jährlich mindestens eine Milliarde Euro in den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung investieren. Im Fokus stehen dabei vor allem Wind-, Wasser und Biomasseprojekte in ganz Europa. Bis 2012 will RWE Innogy ihre auf erneuerbaren Energien basierende installierte Kraftwerksleistung auf 4.500 Megawatt ausbauen.

27.04.2008   Quelle: RWE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RWE Innogy,

 

Fachtagung mit Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: Brauchen wir eine Nachhaltige Ökonomie?

Neues Lehrbuch zur ökologischen Wirtschaft.
Neues Lehrbuch zur ökologischen
Wirtschaft.

Auch 16 Jahre nachdem die Weltgemeinschaft in Rio de Janeiro die Nachhaltige Entwicklung zum neuen Leitbild der Menschheit erklärte, herrscht keine klare Vorstellung darüber, welche konkreten Ziele und Prinzipien ein nachhaltiges Wirtschaften zu verfolgen hat. Empirisch nachweisbar sei heute das Versagen der neoliberalen Theorie, die weder Hunger, Verteilungsungerechtigkeit und Armut beseitigten noch ein Konzept für die Übernutzung der natürlichen Lebensgrundlagen zu bieten habe. Die Alternativen hierzu würden aber bislang eher unsystematisch beschrieben, so die Gesellschaft für Nachhaltigkeit, Neue Umweltökonomie und nachhaltigkeitsgerechtes Umweltrecht e.V. (GfN; Berlin) in der Ankündigung einer Fachtagung am 06.05.2008, auf der unter anderem Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und Prof. Dr. Peter Hennicke, Präsident des Wuppertal Instituts, sprechen.   Sigmar Gabriel referiert über "Eckpunkte für eine Nachhaltige Ökonomie in einer globalisiertenWelt“; Prof. Dr. Hennicke zeigt den Weg "von der traditionellen Ökonomie zur Nachhaltigen Ökonomie".

Optimistische Entwicklungsperspektive für intra- und intergenerative Gerechtigkeit

Der FHW-Hochschullehrer Holger Rogall hat zu den Grundlagen und Erfordernissen eines nachhaltigen Wirtschaftens ein Lehrbuch geschrieben, das auf der Veranstaltung das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wird. In didaktisch aufgearbeiteter Form erläutert er in zehn Kapiteln die zentralen Aussagen der ökologischen Ökonomie, die als ökonomische Theorie eines nachhaltigen Wirtschaftens angesehen werden kann. Das Buch benennt die Hindernisse, die eine praktische Umsetzung der ethischen Prinzipien der intra- und intergenerativen Gerechtigkeit hemmen, erläutert aber auch die Potenziale menschlichen und politischen Eingreifens. Es bietet damit eine Einführung in die nachhaltige Ökonomie. Die Veranstaltung nimmt die optimistische Entwicklungsperspektive des Buches auf und diskutiert die Frage, ob die Zeit für neue Grundlagen des Wirtschaftens gekommen ist.

Brauchen wir eine Nachhaltige Ökonomie? Dienstag, 6. Mai 2008, 17.30 – 21.00 Uhr in der FHW Berlin, Badensche Str. 50, 10825 Berlin, R. 404.
Auf der Veranstaltung wird das neue Buch von Prof. Rogall vorgestellt "Ökologische Ökonomie", Wiesbaden 2008

27.04.2008   Quelle: GfN   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GfN,

 

Grünes Licht für CO 2-neutrales Baugebiet mit Solar-Heizkraftwerk in Rheinland-Pfalz

Bürgermeister Hunewald und die Projektentwickler Jonas und Schares.
Bürgermeister Hunewald und die Projektentwickler
Jonas und Schares.

Mit dem Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes durch den Rat der Gemeinde Roth a. d. Our und einem Erschließungsvertrag für das Wohnbaugebiet "Im Brodschrank" steht der Start für ein innovatives Neubauprojekt in Rheinland-Pfalz unmittelbar bevor. "Wir planen den offiziellen ersten Spatenstich am 20. Juni und legen gleichzeitig auch den Grundstein für das erste Solar-Heizkraftwerk in Rheinland-Pfalz", freut sich Innovat-Geschäftsführer Ewald Schares. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm soll auf einer Fläche von rund fünf Hektar ein CO2-neutrales Wohnbaugebiet für 45 Häuser mit eigener Energieversorgung durch ein Solar-Heizkraftwerk, kurz SHKW, entstehen. Am nordöstlichen Rand des Baugebietes plant der Luxemburger Projektentwickler INNOVAT GmbH auf einer Fläche von rund 3.000 Quadratmetern die komplette Energieversorgung über das Solarheizkraftwerk mit thermischer Solaranlage. 

Solarthermie, Wärmepumpen und Photovoltaik

In einem Systemkreislauf sollen für das Baugebiet Energie, Heizwärme und Warmwasser erzeugt werden. Das Herzstück bilden Vakuum-Röhrenkollektoren. Der zusätzliche Einsatz von Wärmepumpen, hoch wärmegedämmten Wasserspeichern sowie einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung soll den kompletten Energiebedarf für die Wohneinheiten optimieren. Nur rund 11,- Euro werden die monatlichen Kosten für den Wärmebedarf eines Einfamilienhauses in Roth a. d. Our laut Innovat betragen. Seit November 2005 entwickelt das luxemburgische Unternehmen das ökologische Wohnbaugebiet mit dem Ziel, rund 2.000 Tonnen des umweltschädlichen Treibhausgases pro Jahr einzusparen. "Wir wollen die einmalige Chance nutzen, mittels eines Solarkraftwerkes über ein Nahwärmenetz die Wohngebäude mit Energie zu versorgen und dabei die Kosten für den Wärmebedarf auf zehn Jahre festlegen", fügt Schares hinzu. Ökonomische und ökologische Aspekte beim Bauen und Wohnen sollen sich nachhaltig ergänzen. Mit dieser Vorgabe sei das Projekt einmalig in Deutschland und ein innovatives Modell für CO2-neutrales Bauen und Wohnen. "Der Investor ist für uns ein echter Glücksfall und sichert die Zukunft in unserem Dorf mit jungen Familien", freut sich Ortsbürgermeister Hans-Leo Hunewald schon jetzt auf den ersten Spatenstich in Roth a. d. Our. Durch das neue Wohnbaugebiet rechnet der Bürgermeister in den nächsten Jahren mit rund 100 Neubürgern. "Wir stellen unsere Zukunftsfähigkeit unter Beweis und das innovative Energiekonzept hat bereits im Vorfeld für großes Interesse weit über die Grenzen unserer Gemeinde hinaus gesorgt", erklärt Hans-Leo Hunewald.


Energieeffizientes Bauen und Wohnen als Standard

Geschäftsführer Ewald Schares hat einen energetischen Mindeststandard für die neuen Wohnhäuser vorgegeben. Energieeffizientes Bauen ist die Leitidee für das fünf Hektar umfassende Baugebiet "Im Brodschrank". Niedrigenergiestandards werden zum Beispiel durch das so genannte "Kfw40-Haus" realisiert. Der Heizwärmebedarf (Primär-Energiebedarf) für diesen Haustyp beträgt pro Jahr maximal 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche. "Unsere Motivation, ein neues Wohnbaugebiet absolut CO2-neutral mit Energie zu versorgen, hat dazu geführt, dass wir alle Häuser über ein Nahwärmenetz mittels Kraft-Wärme-Kopplung versorgen", erklärt Ewald Schares. "Wir wollten ein ökologisches Gesamtkonzept bieten, das sich für den Bauherren mit niedrigen Energie- und Versorgungskosten rechnet", so Ewald Schares.

26.04.2008   Quelle: INNOVAT GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: INNOVAT GmbH,
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dena: Frühjahr ist ein günstiger Zeitpunkt für eine neue Heizung mit Solaranlage

Jetzt Solarwärme nutzen.
Jetzt Solarwärme nutzen.

Die Zeiten für den Austausch alter Heizungen sind so günstig wie nie, betont die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in einer Pressemitteilung. Moderne und effiziente Heizungssysteme stehen zur Verfügung, durch hohe Energiepreise machen sich Einsparmaßnahmen schneller bezahlt und der Staat unterstützt die Investition mit attraktiven Förderungen. Wer jetzt zum Beispiel eine neue Heizung mit Solarthermie-Anlage installiert, spart dauerhaft Energiekosten und hat schon in diesem Sommer genügend Solarenergie für warmes Wasser. "Die Heizungsumstellung auf Brennwerttechnik mit Solaranlagen kann bis zu 30 Prozent Energiekosten einsparen. Bei einem typischen Einfamilienhaus aus den 70er Jahren können das bis zu 1.000 Euro im Jahr sein", erläutert Felicitas Kraus, Bereichsleiterin bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Bei Heizölpreisen von über 80 Euro für 100 Liter muss ein Haushalt heute fast doppelt so viel für Heizung und Warmwasser zahlen als noch vor 10 Jahren.  


Zuschüsse vom Staat

Investitionen in Solarwärmeanlagen für die Heizung und Trinkwassererwärmung werden vom Staat mit bis zu 105 Euro für jeden Quadratmeter Kollektorfläche gefördert. Besonders effiziente Anlagenkombinationen, zum Beispiel mit Holzheizungen, Wärmepumpen oder Brennwertgeräten, werden mit einem Extra-Zuschuss von 750 Euro belohnt. Wichtig bei der Entscheidung für neue Energiespartechnik: Eine gute Energieberatung ist das A und O für jeden, der den Energieverbrauch seines Hauses senken will. Der Berater entdeckt womöglich Schwachstellen am Haus, wo sinnvoll mit wenig Aufwand zusätzlich viel gespart werden kann und er gibt Tipps für weitere Sanierungsoptionen. Denn: "Erneuerbare Energien sind vor allem in energieeffizienten Gebäuden wirtschaftlich. Eine Verbesserung der Wärmedämmung und damit eine Verringerung des Energiebedarfs ist deshalb im Zusammenhang mit der Erneuerung der Heizungsanlage sinnvoll", so Felicitas Kraus.

26.04.2008   Quelle: Dena   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Consolar GmbH,
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Ökostromanbieter Greenpeace Energy jetzt auch in München

Photovoltaik-Kraftwerk von Greenpeace Energy in Toedtenried (Bayern).
Photovoltaik-Kraftwerk von Greenpeace Energy
in Toedtenried (Bayern).

Der bundesweit tätige Ökostromanbieter Greenpeace Energy eG eröffnet in der bayerischen Landeshauptstadt München sein erstes Regionalbüro. In den Räumen am Viktualienmarkt werden ab sofort drei Mitarbeiter Kunden in allen Fragen des Stromwechsels beraten. Ziel sei "die größere Nähe zu unseren Kunden", erläutert Robert Werner, Vorstand von Greenpeace Energy: "Im direkten Kontakt können wir noch mehr Menschen und insbesondere Unternehmen für eine Elektrizitätsversorgung begeistern, die sowohl ökologisch verantwortlich als auch ökonomisch vernünftig ist." Dass Greenpeace Energy dabei München als Standort für das erste Regionalbüro auswählte, sei "angesichts der hohen Akzeptanz für Ökostrom in der Metropolregion, aber auch in Bayern insgesamt, nur logisch", so Robert Werner. 

Investitionen in eigene Photovoltaik-Kraftwerke

Greenpeace Energy geht davon aus, allein im Großraum München-Augsburg bis Ende des Jahrzehnts 10.000 bis 15.000 neue Kunden zu gewinnen. Auch deutschlandweit ist der Ökostromanbieter auf dynamischem Wachstumskurs und versorgt inzwischen nach eigenen Angaben mehr als 80.000 Kunden mit sauberer Energie - eine Zunahme von gut einem Viertel binnen eines Jahres. Damit baue das Unternehmen seine Position als einer der größten bundesweiten, unabhängigen Ökostromversorger weiter aus. Grundlagen des Erfolgs sind für Robert Werner "sowohl der besonders hohe Umweltnutzen des Stromangebotes als auch unsere attraktiven Preise". Greenpeace Energy biete nicht nur 100 Prozent Ökostrom mit maximalem Klimaschutz. Das Unternehmen investiere auch massiv in die Energiewende hin zu einer umweltfreundlichen Stromversorgung, indem es selber Ökokraftwerke baut, z. B. Photovoltaik-Anlagen. Am Strommarkt zeichne sich Greenpeace Energy darüber hinaus durch eine beispielhafte Transparenz von den Lieferkraftwerken bis zur Preisgestaltung aus. Die Informationen werden auf der Website des Unternehmens aufgeschlüsselt.


Eigentümer sind auch Kunden

Organisiert ist Greenpeace Energy als Genossenschaft, in der gut 14.000 Mitglieder Anteile gezeichnet haben. Mit anderen Worten: Die Eigentümer sind auch Kunden. Das sorge dafür, dass sowohl die ökologische Qualität als auch der Preis stimmen, heißt es in der Pressemitteilung. Privathaushalte zahlen 19,80 Cent je Kilowattstunde bei einer monatlichen Grundgebühr von 8,90 Euro. Der "ehrliche Strom" von Greenpeace Energy sei aber auch für Unternehmen
interessant. 4000 Gewerbebetriebe hätten bereits gewechselt, täglich kämen neue dazu. Geschäftskunden zu beraten und für sie maßgeschneiderte Angebote auszuarbeiten, sei deshalb auch eine der Hauptaufgaben der Münchener Dependance von Greenpeace Energy.

26.04.2008   Quelle: Greenpeace Energy eG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Greenpeace Energy eG,
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Windenergie: Zweimal Filmpreis in Gold für BMU-Spot "The Power of Wind"

Windenergie-Spot von EPURON und BMU.
Windenergie-Spot von EPURON und BMU.

Der mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums produzierte Kurzfilm "The Power of Wind" ist erneut ausgezeichnet worden. Beim 44. Wettbewerb des Art Directors Club für Deutschland (ADC) erhielt er zweimal Gold, berichtet das BMU in einer Pressemitteilung. Bereits bei den Filmfestspielen in Cannes war der Spot, der auf einprägsame Weise für Nutzung des Windes als erneuerbare Energiequelle wirbt, im vergangenen Jahr mit dem Goldenen Löwen prämiert worden. Produziert wurde der Film im Auftrag des Windanlagenbauers Epuron von der Agentur Nordpol+ Hamburg.  Der Spot inszeniert den Wind als sympathisch-einsamen Helden, der es leid ist, mit seiner Kraft immer nur nutzlose Dinge anzustellen, und der nach einer sinnvollen Aufgabe sucht, um seinen Weg in die Herzen der Menschen zu finden. Die emotionale und kreative Idee begeisterte die Jury bereits beim ersten Ansehen. In der Gesamtwertung erhielt der Film sogar zweimal Gold, in den Kategorien TV-Spots und Kinowerbefilme.

Der Art Directors Club für Deutschland (ADC) ist ein Zusammenschluss führender Kreativer aus den Bereichen Werbung, Wort, Bild, Design, Editorial, Fotografie, Illustration, Funk, Film, Interaktive Medien und räumliche Inszenierung. Beim ADC-Wettbewerb dürfen alle kreativen Auftragsarbeiten eingereicht werden, die innerhalb eines Jahres veröffentlicht wurden. Insgesamt gibt es 46 Kategorien, welche die gesamte Bandbreite der kreativen Kommunikation abdecken. Prämiert werden also Anzeigen oder Plakate, aber auch TV-/Kino-/Funkspots, Verkaufsförderungsfilme, Editorials sowie Arbeiten aus dem Design-Bereich und Interaktive Medien. Eine aus ADC-Mitgliedern bestehende Jury bewertet nach den ADC Kriterien Originalität, Klarheit, Überzeugungskraft, Machart und Freude. Preise sind die begehrten ADC Nägel in Gold, Silber und Bronze oder eine Auszeichnung.

Der Film ist unter folgendem Link auf der BMU-Homepage zu sehen:
www.bmu.de/41242

25.04.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPURON,
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Oerlikon Solar erhält ersten Auftrag für komplette Photovoltaik-Produktionslinie in China

Dünnschicht-Photovoltaikmodule mit Oerlikon-Technologie.
Dünnschicht-Photovoltaikmodule mit
Oerlikon-Technologie.

Oerlikon Solar und der chinesische Photovoltaik-Hersteller Baoding TianWei SolarFilms Co., Ltd. gaben am 24.04.2008 den Vertragsabschluss für eine schlüsselfertige, vollständig vertikal integrierte Produktionslinie für Dünnschicht-Solarmodule bekannt. Die anfängliche Produktionskapazität soll bei 46,5 MWp (Megawatt peak) pro Jahr liegen. Der Auftrag umfasst alle wichtigen Komponenten der Produktionsanlage für Dünnschicht-Solarmodule, einschließlich Messtechnik und Testanlagen. Die Maschinen sollen in den nächsten Monaten verschifft und anschließend von einem Spezialistenteam von Oerlikon Solar installiert und in Betrieb genommen werden. Projektstandort ist Bao Ding.   China und der asiatische Solarenergiemarkt gewinnen zunehmend an Bedeutung. Oerlikon Solar sei dort hervorragend positioniert, um Kunden in der Region schnell und kompetent zu bedienen. Die strategische Entscheidung, die Produktionskapazitäten von Oerlikon Solar durch Eröffnung eines neuen Standorts in Singapur nachhaltig zu steigern sei ein weiterer Beleg für die globale Reichweite des Unternehmens sowie sein Engagement für Kunden in Asien, heißt es in der Pressemitteilung.



Taiwanesische Unternehmen CMC und Auria Solar errichten Solarfabriken mit Oerlikon-Anlagen

"Mit diesem Großauftrag schaffen wir den Eintritt in einen der attraktivsten Solarmärkte der Welt und stärken zudem unsere Präsenz im asiatischen Raum", erklärt Dr. Uwe Krüger, CEO von Oerlikon. Mit den taiwanesischen Unternehmen CMC und Auria Solar zählen bereits zwei Unternehmen in dieser Region zum Kundenkreis von Oerlikon. CMC errichtete in Zusammenarbeit mit Oerlikon-Experten in Rekordzeit eine Solarfabrik. Mit der Pilotproduktion wurde bereits begonnen, die Produktion mit voller Kapazität ist noch für dieses Jahr geplant. "Dies zeigt nicht nur, dass wir Termine und Zusagen gegenüber dem Kunden ausnahmslos einhalten, sondern unterstreicht auch gleichzeitig unsere hohe Kompetenz im Bereich der Dünnschicht-Silizium-Solartechnologie", so Jeannine Sargent, CEO von Oerlikon Solar.


Schlüsselfertige Photovoltaik-Produktionslösungen von Oerlikon Solar

Mithilfe der fortschrittlichen Produktionslinie von Oerlikon Solar können Dünnschicht-Siliziummodule äußerst kosteneffizient hergestellt werden, betont der Hersteller. Die schlüsselfertige End-to-end-Lösung schließt den gesamten Produktionsprozess ein, von der Glasreinigung und In-Line-Prüfung bis hin zum Testen der fertigen Solarmodule. Das Full-Service-Paket von Oerlikon Solar sei ein weiterer Differenzierungsfaktor. Darin enthalten sind die Inbetriebnahme der Produktionsanlage sowie die Begleitung und Kontrolle des Produktionsanlaufs. Ferner umfasse der Vertrag auch das gesamte Oerlikon-Messsystem zur Qualitätskontrolle, das "Backend" für die Modulproduktion sowie die unternehmenseigene Prozesstechnologie.


Dünnfilm-Siliziumsolarmodule ermöglichen Kostensenkung

Die von Oerlikon Solar patentrechtlich geschützten TCO-Schichten sind von großer Bedeutung. Sie spielen eine zentrale Rolle beim Lichteinfang in die dünne photovoltaische Schicht und optimieren dadurch den Wirkungsgrad. "Durch laufende Effizienzsteigerung unserer markterprobten Dünnfilm-Siliziumsolarmodule ermöglichen wir eine stetige Reduktion der Betriebskosten. Dies verschafft unseren Kunden wichtige Vorteile im Ausbau ihrer Marktanteile", erklärt Sargent.

Baoding TianWei Solarfilms Co., Ltd. ist eine Tochtergesellschaft der Baoding TianWei Baobian Electric Co., Ltd., einem führenden Unternehmen im chinesischen Transformatorenmarkt mit weltweitem Tätigkeitsradius. TianWei Baobian ist seit 2002 im Marktsegment der erneuerbaren Energien aktiv. Baoding TianWei Solarfilms Co., Ltd. wurde im Januar 2008 gegründet. Das Unternehmen entwickelt, produziert, vertreibt und installiert a-Si PV-Module und entsprechendes Zubehör. Bereits in Phase I, deren Jahreskapazität auf 46,5 MW geschätzt wird, investiere das Unternehmen eine Milliarde Yuan (Renminbi; ca. 91. Millionen Euro), berichtet Oerlikon Solar.

25.04.2008   Quelle: OC Oerlikon Balzers Ltd., Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: OC Oerlikon Balzers Ltd., Solar,
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Fronius-Photovoltaik-Datalogger "Web": Ein Produkt - unzählige Kommunikationswege

Fronius Datalogger Web eröffnet unzählige Kommunikationswege
Fronius Datalogger Web eröffnet
unzählige Kommunikationswege

Der innovative "Fronius Datalogger Web" ist das jüngste Produkt des Technologieführers Fronius International GmbH im Bereich der Datenkommunikation. Der auf Ethernet-Technologie basierende Datenlogger eröffnet sowohl dem versierten Photovoltaik-Installateur als auch dem interessierten Betreiber einer Solarstromanlage völlig neue Möglichkeiten und Perspektiven bei der Analyse und Überwachung von PV-Anlagen. "Unsere ehrgeizige Zielsetzung war es, einen Datalogger zu entwickeln, der einen schnellen Überblick über eine Photovoltaikanlage ermöglicht - und zwar von jedem PC der Welt mit Internet-Anschluss. Benutzerfreundlichkeit und Bedienkomfort standen auch bei dieser Entwicklung stets im Fokus unserer Arbeit", betont Markus Brandstötter, zuständiger Projektleiter des Fronius Datalogger Web.  Das Ergebnis der intensiven Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist ein zukunftssicherer, kundenfreundlicher Datalogger, der wie ein eigener kleiner Webserver funktioniert und der die Informationsdaten der Anlage automatisch in eine Internetseite umwandelt. Der Datalogger Web eröffnet so den Zugang zur gesamten Welt des Internet.


Der neue Fronius Datalogger Web bietet drei Wege der Datenvisualisierung: erstens "Fronius Solar.access", ein Experten-Tool zur Datenauswertung und -analyse vor Ort. Zweitens sorgt die Webseite des Datalogger Web für raschen Überblick über die wesentlichsten Anlagendaten. Und drittens macht "Fronius Solar.web" Daten weltweit im Internet abrufbar; inklusive E-Mail-, SMS- und Fax-Versand für Informations- und Servicezwecke. Die Kombinationsmöglichkeiten liefern umfassende Informationen - bei gleichzeitig maximalem Komfort für jeden Anwender. Die Entwicklung von Fronius Datalogger Web, Fronius Solar.access und Fronius Solar.web erfolgte parallel. Daher sei von Beginn an auf eine weitestgehend identische Menüführung und ein einheitliches Design Wert gelegt worden, wodurch größtmögliche Benutzerfreundlichkeit erreicht wurde.

Fronius Solar.access: Archivdaten und aktuelle Infos auf einen Blick

Die Nutzung bereits bestehender Infrastrukturen ist ein weiterer Vorteil der Fronius Entwicklung. So kann beispielsweise die Verknüpfung eines Fronius Datalogger Web mit der Software Fronius Solar.access über ein vorhandenes LAN-Netzwerk erfolgen. Mit dieser Kombination können alle Anlagendaten am PC gespeichert sowie in vollem Umfang verwaltet und ausgewertet werden. Durch die direkte Verbindung von Solar.access mit dem Datalogger eignet sich diese Variante besonders für detaillierte Langzeit-Datenerfassung und auch zum Einstellen diverser Software-Parameter sämtlicher Systemkomponenten. Mit der Kombination Fronius Datalogger Web - Fronius Solar.access lassen sich mehrere Anlagen direkt vergleichen.

Mit dem Browser per LAN zur Webseite des Dataloggers

Die eigene Internetseite des Fronius Datalogger Web gibt einen raschen Überblick über die wesentlichsten Anlagendaten. Sie kann - völlig unabhängig vom Betriebssystem - von mehreren Benutzern in einem lokalen Netzwerk gleichzeitig aufgerufen werden und liefert Echtzeit-Daten von Anlagen mit bis zu 100 Wechselrichtern. Hier kann ebenfalls eine bestehende LAN-Verbindung genutzt werden bzw. kann die Datenübertragung via W-LAN auf PDA’s (z.B. i-phones) erfolgen.

Datenabfrage über Internet-Verbindung mit Fronius Solar.web

Auf Wunsch sendet der Fronius Datalogger Web alle Daten automatisch an die Internetplattform Fronius Solar.web. Dadurch sind sowohl Archivdaten als auch aktuelle Daten weltweit jederzeit über jeden PC mit Internetzugang abrufbar.


Serienstart im Juni 2008

Neben den beiden Software-Tools von Fronius ist der Datalogger Web auch kompatibel mit den Hardware-Komponenten der Fronius DATCOM (Fronius Sensor Card / Box, Fronius Public Display Card / Box, Fronius String Control,...). Der Fronius Datalogger Web hat Vorserien-Status erreicht, sowohl interne Tests, als auch Feldtests laufen bereits. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Verbesserungsmöglichkeiten werden noch vor dem Serienstart im Juni 2008 umgesetzt werden. Somit sei schon jetzt sicher gestellt, dass Fronius hier einen weiteren Meilenstein im Bereich der Anlagenüberwachung setzen wird, betont Fronius.

25.04.2008   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International GmbH,
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SK Energy GmbH: neuer deutscher Hersteller steigt in den Markt für kleine bis mittelgroße solarthermische Kraftwerke ein

Konstruktionsskizze eines Fresnel-Reflektorfeldes
Konstruktionsskizze eines Fresnel-Reflektorfeldes

Die SK Energy GmbH (Georgsmarienhütte) betritt als Hersteller von maßgeschneiderten solarthermischen Kraftwerkslösungen für kleine (1-5 MW) bis mittelgroße (6-50 MW) Energieanlagen den Markt der konzentrierten Sonnenenergie (Concentrating Solar Power; CSP). Das Unternehmen, ursprünglich als Projektentwicklungfirma in der Windenergie-Branche gegründet, sieht CSP als wichtigen Markt in naher Zukunft. "Ich habe mehr als 10 Jahre erfolgreich in der Energie- und insbesondere der Wind-Branche gearbeitet, unter anderem für Enron Wind und General Electric", betont Serkan Kadi, Geschäftsführer der SK Energy GmbH. SK Energy's Erfolgsgeschichte in der Windbranche gipfelte laut Kadi in der Entwicklung eines neuen Herstellers von Windenergieanlagen im Jahr 2007. "Mit dieser Erfahrung hat unser Team in Osnabrück die nächste Herausforderung angenommen: Aus meiner Sicht beginnt jetzt der Aufstieg der konzentrierten Solarthermie-Technologie zur führenden Kraftwerkstechnologie bei den erneuerbaren Energien", betont Kadi. 

Strom und Wasser für trockene Klimazonen mit Elektrizitätsbedarf

SK Energy hat nach eigenen Angaben ein solarthermisches Kraftwerksmodell zur kombinierten Produktion von Elektrizität sowie reinem Wasser entwickelt, mit kleinen bis mittelgroßen Kapazitäten (Minimum 1 MW installierter elektrischer Kapazität bei 500 m³ Wasser/Tag). SK Energy nutze dafür eine eigene Fresnel-Reflektor-Technologie und arbeite an einer neuartigen, effizienten und kompakten Einheit von Permanent-Magnet-Generator und Dampfantrieb, der speziell für die Bedürfnisse von solar produzierter, variabler Energie entwickelt werde. Auf diesen Wettbewerbsvorteilen aufbauend (Kosteneffizienz, kleinerer Flächenverbrauch, innovativer Dampfantrieb, Fresnel-Kollektoren) könnten solche Anlagen besonders gut in trockenen Klimazonen mit starkem Elektrizitäts- und Wasserbedarf sowie knappen Flächen eingesetzt werden, betont das Unternehmen.


Erste Prototypen sollen in Spanien gebaut werden

"SK Energy hat ein enormes Potenzial und beabsichtigt, dieses auszuschöpfen. Wir gehen davon aus, dass wir innerhalb der nächsten 3 Jahre weltweit Marktführer in unserem Marktsegment von kleinen bis mittelgroßen Energieanlagen sein werden", sagt Serkan Kadi. SK Energy plane, ihre solarthermischen Kraftwerke weltweit zu installieren und langfristige Vereinbarungen zur Projektentwicklung und Kooperation mit erfahrenen Projektentwicklern sowie Partnern in verschiedenen Ländern zu schließen, zunächst in den größten und am stärksten wachsenden Märkten weltweit. Erste Projekte, jedes mit einer installierten Kapazität von 1 bis 3 MW, sollen in 2009 in Spanien errichtet werden, kündigt das Unternehmen an.

25.04.2008   Quelle: SK Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SK Energy GmbH,
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Umweltinstitut Offenbach: Solarstrom- und Solarwärmeanlagen auf Asbestzementdächern als genehmigter Ausnahmetatbestand möglich

Die Montage von Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlagen auf Asbestzementdächern ist grundsätzlich verboten und ohne Ausnahmegenehmigung des Gewerbeaufsichtsamtes eine Straftat, so das Umweltinstitut Offenbach in einer Pressemitteilung. Die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Asbestdächern sei jedoch als "genehmigter Ausnahmetatbestand" dennoch möglich. Vor dem Hintergrund, dass der Bedarf an habe das Land Niedersachsen im Interesse eines einheitlichen Vollzugshandelns mit einem Muster-Erlass eine praktikable Vorgehensweise zur Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Asbestdächern bestimmt. Andere Bundesländer werden folgen, so das Umweltinstitut Offenbach.  Voraussetzung für die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung sei eine "unverhältnismäßige Härte". Eine solche liege zum Beispiel unter anderem dann vor, wenn Dach und Gebäude in einem ausreichend guten Erhaltungszustand sind, um die Standzeit der Anlage (bis zu 30 Jahre) zu gewährleisten. "Der Hintergrund dafür ist: die Behörden wollen keine 'Sanierungsruinen' als 'Ständer' für Solaranlagen", heißt es in der Pressemitteilung.


Sachkundenachweis nach technischen Regeln für Gefahrstoffe erforderlich

Die Regelung der "unverhältnismäßigen Härte" gilt laut Umweltinstitut Offenbach seit Inkrafttreten der neuen Gefahrstoffverordnung bundesweit. Hessen und Bayern hätten bereits nachgezogen, eine erste Genehmigung aus Baden-Württemberg liege vor. Weitere Voraussetzung sei jedoch, dass die Arbeiten am Dach selbst (Befestigung der Unterkonstruktion, Bohren von Löchern) grundsätzlich nur von Personen durchgeführt werden, die einen Sachkundenachweis nach TRGS 519 haben (Technische Regeln für Gefahrstoffe). Auch der für das Unternehmen Verantwortliche (Geschäftsführer, technischer Leiter) muss eine solche Sachkunde besitzen. Hier werde der Besuch eines zweitägigen, staatlich anerkannten Sachkundelehrgangs (mit Prüfung) gem. TRGS 519, Anlage 4 verlangt. Diesen Sachkundenachweis, den der ausführende Monteur sowie der Firmeninhaber und der verantwortliche Mitarbeiter vorweisen müssen, bietet das Umweltinstitut Offenbach regelmäßig bundesweit mit staatlich anerkannten zweitägigen Lehrgänge nach TRGS 519, Anlage 4 an.

Weitere Informationen im Internet: http://www.umweltinstitut.de/programme/photovoltaik_aktuell.pdf

25.04.2008   Quelle: Umweltinstitut Offenbach GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Systemintegrator Phoenix Solar AG bestätigt Rekordergebnis des Geschäftsjahres 2007

Mit der Vorlage des Geschäftsberichts 2007 bestätigt die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) die am 13. März veröffentlichten vorläufigen Zahlen des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2007. Die Gesamtumsatzerlöse des international tätigen Photovoltaik-Systemhauses wurden danach in der Berichtsperiode von Januar bis Dezember 2007 mehr als verdoppelt und erreichten 260 Millionen Euro (Vorjahr: 119 Millionen Euro). Mehr als vervierfacht hat sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Es stieg von 4,8 Millionen Euro im Vorjahr auf 22,3 Millionen Euro. Damit erreichte es den bisher höchsten Wert in der Konzerngeschichte. Auch die EBIT-Marge (Verhältnis von EBIT zu Umsatz) lag mit 8,6 Prozent auf hohem Niveau (Vorjahr: 4,0 Prozent).  Das Konzernergebnis nach Steuern betrug im Berichtszeitraum 14,5 Millionen Euro nach 3,0 Millionen Euro im Vorjahr, was einer Steigerung von 383 Prozent entspricht. Im Berichtsjahr waren 6.077.000 Aktien im Umlauf. Daraus errechnet sich ein Ergebnis pro Aktie von 2,38 Euro, was deutlich über dem Vorjahreswert von 0,55 Euro liegt. Die Eigenkapitalrendite konnte von 9,1 Prozent im Vorjahr auf 30,6 Prozent im Geschäftsjahr 2007 gesteigert werden. Mit einer stabilen Eigenkapitalquote zum 31. Dezember von 61,4 Prozent (Vorjahr: 61,7 Prozent) verfügt der Konzern über eine solide Finanzausstattung für das weitere Wachstum.


Dividende soll verdoppelt werden

Die überaus positive Entwicklung des spanischen Marktes habe wesentlich zum Erfolg des Geschäftsjahres beigetragen. Insgesamt betrug der Anteil des internationalen Geschäfts 27 Prozent (Vorjahr: 12 Prozent). Dieser Anteil soll bis zum Jahr 2010 auf über 50 Prozent ausgebaut werden. Aufgrund des erfolgreichen Geschäftsjahres 2007 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären auf der Hauptversammlung am 3. Juni 2008 eine Verdoppelung der Dividende auf 0,20 Euro je Stückaktie (Vorjahr: 0,10 Euro) vor.

Der Geschäftsbericht 2007 kann in der Rubrik Investor Relations, Finanzberichte, heruntergeladen werden auf der Internetseite des Unternehmens. In gedruckter Form wird der Geschäftsbericht ab dem 19. Mai 2008 zur Verfügung stehen.

24.04.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Tagung: Die Zukunft des Photovoltaik-Dünnfilms - der schnelle Weg zur Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom?

Wie die Dünnfilm-Solartechnologie rasch zur Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom (Grid Parity) beitragen kann und welche Erfahrungen aufgrund von Großanwendungen der Dünnfilm-Technologie vorliegen, sind Themen der internationalen Solarkonferenz "Die Zukunft des Dünnfilms" am 11. Juni 2008 in München. Die Konferenz beschäftigt sich weiter mit der Frage, warum Marktführer der kristallinen Photovoltaik-Technologie in die Dünnfilm-Technik investieren. Die eintägige Veranstaltung wird organisiert von SolarPlaza und findet kurz vor Beginn der weltgrößten PV-Messe Intersolar 2008 statt. Mehr als zehn der wichtigsten Marktteilnehmer werden während dieser einzigartigen Veranstaltung zu Wort kommen, berichtet der Solarplaza. Darunter befänden sich sowohl führende Hersteller wie Applied Materials und Q-Cells als auch aufstrebende neue Unternehmen wie NexPower und QS Solar. 

Produktionskosten für Module von etwa einem US-Dollar pro Watt Nennleistung angestrebt

Die Nettoverkaufserlöse der Solar-Unternehmensgruppe Applied Materials (AMAT) wuchsen laut SolarPlaza im letzten Jahr um mehr als das Dreifache, und das Auftragsbuch für neu zu installierende Photovoltaik-Produktionsanlagen weise zum März 2008 rund 1,9 Milliarden Dollar für "mehrere Solarfabriken" auf. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hänge der Solarenergiemarkt größtenteils von Anreizen seitens der Regierung ab. Um diesbezüglich eine Veränderung herbeizuführen, müssten die Kosten der Solarenergie sinken. Wenn die Produktionskosten der Module auf ungefähr einen US-Dollar pro Watt Nennleistung (Watt peak) reduziert werden könnten, wäre Solarenergie auf vielen Märkten wettbewerbsfähiger und das Marktpotenzial für Solar-Technik wäre unendlich, heißt es in der Ankündigung der Veranstaltung.


Sharp, Q-Cells und taiwanesische PV-Produzenten setzen auf Dünnschicht

Führende Kristallhersteller stürzen sich laut SolarPlaza auf den Dünnfilm. Sharp baue zurzeit mehrere Fabriken, um im Jahr 2010 bis zu ein Gigawatt zusätzlich zu produzieren. Q-Cells, der weltweit führende Lieferant von Solarzellen, hat bereits Investitionen in fünf Dünnfilm-Projekte getätigt. Das Versprechen von AMAT bezüglich möglicher Kostensenkungen auf einen US-Dollar pro Watt Peak und anderer Lieferanten von schlüsselfertigen Anlagen lockten eine Reihe von neuen Teilnehmern auf den Markt. In zwei Jahren sollen allein in Taiwan acht neue Solar-Fabriken gebaut worden sein. Nach dem Jahr 2010 könnte die Produktionskapazität in Taiwan ein Gigawatt pro Jahr übersteigen, so SolarPlaza. Momentan seien bereits über 80 Dünnfilm-Unternehmen aktiv. Diese Firmen verfügten derzeit über einen Anteil von ungefähr 8 % des Weltmarktes. Es werde erwartet, dass dieser Anteil bis zum Jahr 2010 auf unglaubliche 20 % steige.

solarplaza.com ist ein globaler Marktplatz für kostenlose Informationen und Vermittlungsdienstleistungen. SolarPlaza hat nach eigenen Angaben in der Vergangenheit bereits elf internationale PV-Veranstaltungen in Spanien, Kalifornien, China, Italien, Griechenland und Taiwan organisiert. Am 2. September 2008 wird SolarPlaza die zweite Konferenz zur weltweiten PV-Nachfrage in Valencia (Spanien) veranstalten.

24.04.2008   Quelle: SolarPlaza   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SolarMarkt AG rüstet Fußballstadion mit Photovoltaik-Anlage aus

Das Stadion Letzigrund und seine elf Modulfelder
Das Stadion Letzigrund und seine elf
Modulfelder

Wenn in 46 Tagen die Fußball-Europameisterschaft angepfiffen wird, ist die Freiburger SolarMarkt AG mit von der Partie: Auf dem Züricher Stadion Letzigrund hat das Unternehmen eine Photovoltaik-Anlage gebaut, die mit einer Leistung von 223 Kilowatt und insgesamt 1.276 Modulen die größte in Zürich ist. Für den künstlerischen Stadionneubau hat die SolarMarkt AG eine Sonderlösung entwickelt, die ästhetische, statische und ökonomische Belange vereint. So habe das Züricher Stadion mit der Gruppe C nicht nur die hochkarätigsten Begegnungen der Gruppenphase erhalten, sondern auch eine Solarstrom-Anlage mit hohem Anspruch an das Engineering, heißt es in der Pressemitteilung.  "In seiner leichten und transparenten Bauweise ist das Stadion Letzigrund ein Gebäude mit hohem architektonischen Anspruch", schwärmt Walter Leithold, Vorstandsvorsitzender der SolarMarkt AG. "Für uns war das eine gute Gelegenheit, unsere Kompetenz beim Photovoltaik-Anlagenbau unter Beweis zu stellen. Die Anlage passt sich optimal in das Gesamtkunstwerk ein und liefert dabei sehr gute Erträge", betont Leithold.


Elf Solarmodul-Felder liegen nur etwa 80 Zentimeter über der Dachhaut.

Die Anlagenplanung stammt von der SolarMarkt AG aus Freiburg. Die Schweizer Tochter SolarMarkt GmbH aus Aarau hat die Anlage innerhalb von nur sechs Wochen errichtet. Sie konnte sich bei einer Ausschreibung des Elektrizitätswerks Zürich gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzen. Anders als die meisten Fußballstadien, die als riesige Solitäre aus dem städtischen Gefüge herausragen, fügt sich das Stadion Letzigrund in seine Umgebung ein. Zu diesem Zweck wurde das Fußballfeld samt Tartanbahn um sieben Meter tiefer gelegt, so dass die Arena von außen teilweise nur wenige Meter hoch ist. Aus optischen Gründen wurde daher auf die sonst üblichen PV-Aufständerungen verzichtet. Stattdessen liegen die elf Modulfelder nur etwa 80 Zentimeter über der Dachhaut. Statt dem üblichen Neigungswinkel um die 30 Grad nutzen die Modulfelder lediglich die Dachneigung von fünf Grad. Die optimale Systemauslegung gleiche den geringeren Ertrag der nur leicht geneigten Modulfelder aus, erläutert die SolarMarkt AG.
Als Alternative zu den Aufständerungen wurden Stahlträger angebracht, die nur an wenigen Punkten mit dem Dach verbunden sind. Dadurch konnte die Anzahl der Bohrlöcher auf ein Minimum reduziert werden. Bei einer Flachdachmontage ist aus Sicherheitsgründen eine möglichst geringe Dachdurchdringung immer das Ziel. Den großen Abstand zwischen den Stahlträgern überbrücken die statisch besonders belastbaren Montageprofile KLEMENS XL der Freiburger Creotecc GmbH. Auf ihnen konnten die zahlreichen Module schnell und dauerhaft sicher montiert werden. Der breite Unterbau erlaubt eine Spannweite von bis zu 3,30 Meter bei einer Belastung von 80 Kilogramm pro Quadratmeter entsprechend der nach DIN 1055 definierten Schnee- und Windlastzone 2.


Solarstrom-Ertrag liegt 10 Prozent über den Prognosen

Die Anlage ist seit Ende August 2007 am Netz. Die seither erzielten Ertragszahlen liegen rund 10 Prozent über den Prognosen, die von jährlich 850 Kilowattstunden pro installiertes Kilowatt Leistung (kWh/kWp) ausgingen. Als Eigentümerin erhält die SolarMarkt AG für den eingespeisten Strom 20 Jahre lang eine feste Vergütung von der Solarstrombörse des Elektrizitätswerks Zürich.

24.04.2008   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sportamt Zürich,
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Endspurt zum 13. Tag der Erneuerbaren Energien: Klimaschutz wichtiger denn je

Solar- und Energiemarkt in Oederan
Solar- und Energiemarkt in Oederan

Die Vorbereitungen für den Tag der Erneuerbaren Energien laufen auf Hochtouren, denn am Samstag, den 26.04.2008 ist es wieder soweit: deutschlandweit öffnen Energieanlagen, die ihre Kraft aus unerschöpflichen Quellen wie der Sonne, dem Wind, der Wasserkraft und der Biomasse erhalten. Täglich steige die Zahl der Anmeldungen zur Umweltaktion, berichtet die Stadt Oederan in einer Pressemitteilung. So seien wieder umweltfreundliche Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen sowie Biomassenutzungen im Rahmen eines Tages der offenen Tür für jedermann kostenlos zu besichtigen. Energieeffiziente Häuser und Technik wie Blockheizkraftwerke und Wärmepumpen werden ebenfalls präsentiert.  Es gehe dabei nicht um gigantische Anlagen, sondern in der Regel um kleine, dezentrale Lösungen, betonen die Veranstalter. Das spare auch Transport- und Aufbereitungskapazitäten, die selbst Energie und Rohstoffe kosten. Der Tag der Erneuerbaren Energien wurde von der Stadt Oederan 1996 erstmals unter dem Motto "Zehn Jahre nach Tschernobyl – es geht auch anders" initiiert. Seitdem fand die Aktion deutschlandweit Verbreitung und wurde mit dem Deutschen Solarpreis 2005 geehrt.



Veranstaltungsorte und "offene Türen" im Internet

Da viele Anlagen zur Nutzung der Erneuerbaren am 26.04. geöffnet haben, könne sich jeder das für sein Bedingungen optimale Projekt oder Prinzip auswählen, denn Nachahmen sei unbedingt erwünscht. Auch werden wieder verschiedene Begleitveranstaltungen, wie Vorträge, Diskussionsrunden, Besichtigungsfahrten und Messen angeboten. In den Schulen findet der vierte Schulenergietag statt. Alle geöffneten Türen, Veranstaltungen und weitere Informationen zum Tag der Erneuerbaren Energien sind zu finden auf der Internetseite www.energietag.de

"Das Energiesparpotenzial ist überall enorm und der Einsatz erneuerbarer Energien stark ausbaufähig und somit eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit, sich am Klimaschutz zu beteiligen", betont Oederans Bürgermeister Gernot Krasselt. "Unser aller Ziel sollte es sein, den Energieverbrauch langfristig zu halbieren", so Krasselt weiter.

24.04.2008   Quelle: Stadt Oederan   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stadt Oederan,
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BEE: Die "Energielücke" ist eine Angstkampagne

Die Branche der erneuerbaren Energien hat anlässlich der Diskussion um eine angebliche Energielücke ihre Investitionspläne bekräftigt. "Erneuerbare Energien werden die Versorgungssicherheit gewährleisten. Die angebliche Energielücke ist vor allem eine Angstkampagne der konventionellen Energiewirtschaft", sagte Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Ziel sei, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern und weiterhin kostenlose CO2-Zertifikate zugeteilt zu bekommen. Im Rahmen des Energiegipfels der Bundeskanzlerin hatten die Unternehmen zugesagt, dass bis 2020 in Deutschland mehr als 200 Milliarden Euro in erneuerbare Energien investiert werden. Davon fließe mehr als die Hälfte in den Stromsektor. Das sei ein Vielfaches der Investitionen, die von der konventionellen Energiewirtschaft für diesen Bereich angekündigt worden seinen, betont Schütz. 

Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz kann helfen, Öl- und Gas aus dem Heizungskeller zu drängen

Noch vor der Sommerpause will der Bundestag die dafür entscheidenden Rahmenbedingungen neu justieren. "Im parlamentarischen Verfahren kommt es darauf an, nicht hinter die Vorschläge der Bundesregierung zurückzufallen", mahnt Dietmar Schütz Konsequenz an. Vielmehr seien noch einige Nachbesserungen erforderlich. So müsse die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) den Preisentwicklungen auf den Rohstoffmärkten Rechnung tragen und weiteres Wachstum von Wind- und Wasserkraft, Bio- und Solarenergie sowie Erdwärme ermöglichen. Mit einem wirksamen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz könne der Prozess beschleunigt werden, Öl- und Gas mit erneuerbaren Energien aus dem Heizungskeller zu verdrängen, betont der BEE. Für die Stromerzeugung stehe dann mehr Gas zur Verfügung, ohne die Importabhängigkeit zu erhöhen.


Kombikraftwerk beweist mögliche Vollversorgung mit erneuerbaren Energien

Die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien ist laut BEE zuletzt pro Jahr um mehr als 10 Milliarden Kilowattstunden gewachsen. Allein dieser jährliche Zuwachs entspreche der Jahresproduktion von ein bis zwei konventionellen Großkraftwerken. Nach dem Ausbauszenario des BEE werden im Jahre 2020 mehr als 35 Prozent des deutschen Stromverbrauchs mit erneuerbaren Energien gedeckt. Im Wärmesektor können die Erneuerbaren Energien bis 2020 mindestens 20 Prozent des Bedarfs abdecken. Erneuerbare Energien können Strom verlässlich und nachfragegerecht produzieren. "Mit dem regenerativen Kombikraftwerk beweisen wir, dass die Vollversorgung technisch machbar ist", so Dietmar Schütz. Ein Anreiz für die Integration von fluktuierenden und regelbaren erneuerbaren Energien im EEG soll dabei helfen, solche Ansätze weiter zu verbreiten.


Windenergie an Land soll einen entscheidenden Beitrag leisten

Grundlage einer dauerhaft sicheren Versorgung bleiben aber die erforderlichen Strommengen, so der BEE. Um die Ausbauziele im Stromsektor zu erreichen, müsse gerade die Windenergie an Land einen entscheidenden Beitrag leisten können. Der deutsche Windenergiemarkt sei 2007 jedoch um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. "Die aktuellen Vergütungen sind im Jahr 2004 festgelegt worden. Wir brauchen jetzt eine moderate Anpassung, um die von den Herstellern nicht beeinflussbaren Preissteigerungen bei Stahl, Kupfer und anderen Rohstoffen zumindest teilweise zu kompensieren", erklärt Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes Windenergie (BWE).


Bonus für Nachwachsende Rohstoffe im EEG soll angepasst werden

Die Bioenergie ist zusätzlich zu den Entwicklungen bei Stahl und Kupfer von dramatischen Preissteigerungen auf den Weltagrarmärkten und damit bei den Einsatzstoffen für Biogasanlagen betroffen. Die Biogasbranche fordert die Parlamentarier auf, an der im Regierungsentwurf des EEG vorgeschlagenen Anpassung des Bonus für Nachwachsende Rohstoffe (NawaRo-Bonus) festzuhalten. "Das grund- und spitzenlastfähige Biogas muss eine Chance behalten, sonst kann es seine energiewirtschaftlichen Aufgaben im Zusammenspiel der Erneuerbaren Energien nicht übernehmen", unterstreicht Josef Pellmeyer, Präsident des Fachverbandes Biogas. Komme die Erhöhung des NawaRo-Bonus nicht, seien viele Biogasanlagen in ihrer Existenz bedroht. Dies hätte dramatische Folgen für ländliche Räume, in denen die regenerative Energieproduktion eine wichtige Säule der wirtschaftlichen Entwicklung geworden ist. "Im Jahr 2007 ist der landwirtschaftliche Biogasanlagenmarkt nahezu vollständig zusammengebrochen. Herstellerfirmen mussten bereits Mitarbeiter entlassen", so Pellmeyer.


Solarstrom-Potenzial häufig unterschätzt

Vielfach unterschätzt wird laut BEE in der laufenden Stromdebatte das Potenzial der Solarenergie. In spätestens zehn Jahren werde Solarstrom wettbewerbsfähig mit den Verbrauchertarifen für konventionellen Strom sein. "Sobald Solarstrom vom eigenen Dach günstiger ist als Strom aus der Steckdose, wird Solarenergie zu einer tragenden Säule der Stromversorgung", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz verankerte Solarförderung darf allerdings nicht zu schnell reduziert werden. Die Solarwirtschaft steht einer maßvollen Degression nicht im Wege, die im Entwurf vorgesehene schnelle Rückführung der Vergütung um bis zu 9,8 Prozent ist für eine Vielzahl der Solarunternehmen jedoch Existenz bedrohend.


Enormer volkswirtschaftlicher Schaden möglich

Falsche Entscheidungen im Rahmen der EEG-Novelle können laut BEE dazu führen, dass der von der Erneuerbare-Energien-Branche prognostizierte Ausbaupfad verlassen wird. Dann drohe ein enormer volkswirtschaftlicher Schaden. Die bis 2020 erwartete Verdopplung der Arbeitsplatzzahlen von 250.000 auf dann 500.000 gerate in Gefahr. Zudem kämen zusätzliche Kosten auf die Gesamtwirtschaft zu. Bereits heute vermeide die Nutzung erneuerbarer Energien 115 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Im Jahr 2020 könnten es jährlich 250 Millionen Tonnen sein. "Wenn die erneuerbaren Energien diese zusätzliche Einsparung nicht erbringen können, wird beispielsweise die energieintensive Industrie über den Emissionshandel viel stärker zur Kasse gebeten. Allein die Mehrkosten für zusätzliche CO2-Zertifikate belaufen sich 2020 dann auf jährlich mehr als 4 Milliarden Euro", heißt es in der BEE-Pressemitteilung.

23.04.2008   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SolarWorld sichert langfristige Versorgung für asiatische Photovoltaik-Modulproduktion

Die SolarWorld Korea Ltd., ein Gemeinschaftsunternehmen der SolarWorld AG (Bonn) und der koreanischen Solarpark Engineering Co. Ltd., hat die langfristige Grundversorgung ihrer Solar-Fabrik in Südkorea mit Solarsilizium-Wafern ab dem Produktionsstart 2009 gesichert. Mit dem koreanischen Waferproduzenten Nexolon Co. Ltd. habe SolarWorld Korea einen Vertrag über die Lieferung von 420 Megawatt (MW) Wafer geschlossen, der ab 2009 für sieben Jahre gelte und damit für die Basisauslastung der Modulproduktion sorgen werde, so die SolarWorld AG in einer Pressemitteilung. Gleichzeitig hab die koreanische SolarWorld-Gesellschaft die Produktionsanlagen für die Modulfertigung in Auftrag gegeben, deren Kapazität anfänglich 120 MW betragen soll und am gleichen Produktionsstandort auf 240 MW verdoppelt werden könne.  "Der Aufbau unserer ersten Produktionsstätte in Asien kommt planmäßig voran", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG. "Ab 2009 werden wir von hier aus die rasant wachsenden asiatischen Märkte, insbesondere Korea, mit Solarmodulen versorgen", ergänzt Asbeck.

23.04.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Intersolar 2008: Solarthermie mit eigener Konferenz vertreten

Trends der Kollektor- und Speichertechnologie präsentiert das 1. Solar Thermal Industry Forum im Vorfeld der Intersolar 2008
Trends der Kollektor- und Speichertechnologie
präsentiert das 1. Solar Thermal Industry
Forum im Vorfeld der Intersolar 2008

Aktuelle Prognosen des europäischen Solarthermie-Industrieverbandes ESTIF versprechen der Solarthermie ein sonniges Jahr 2008: Vor allem in den Mittelmeerländern wird ein besonders hohes Wachstum der Solarwärme-Nutzung erwartet. Die Entwicklung der internationalen Märkte und technologische Neuerungen der Branche werden Kernthemen des eintägigen Solar Thermal Industry Forums sein, das im Rahmen der Fachmesse Intersolar 2008 in München zum ersten Mal am 11. Juni 2008 stattfindet. Mitveranstalter des Forums ist das Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW) der Universität Stuttgart in Kooperation mit Solar- und Wärmetechnik Stuttgart (SWT), als Träger tritt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) auf.  Nach dem enormen Wachstum des deutschen Solarthermie-Marktes um 58 Prozent im Jahr 2006 auf waren Umsätze und neu installierte Leistung in Deutschland zuletzt zurückgegangen. Trotzdem hat die Bundesrepublik mit rund neun Millionen Quadratmetern Kollektorfläche beziehungsweise einer installierten Solarwärme-Leistung von etwa 6.500 Megawatt (MW) immer noch die Marktführerschaft im europäischen Markt inne.


Deutschland in Sachen Solarwärme weiterhin ganz vorn

In Deutschland sind 2007 Solarkollektoren mit einer Kollektorfläche von fast einer Million Quadratmeter bzw. 700 MW Leistung hinzugekommen. Der Umsatz betrug trotz des leichten Rückgangs etwa 900 Millionen Euro. Auch in Sachen Arbeitsmarkt ist die Solarthermie sehr vielversprechend - derzeit beschäftigt die Branche in Deutschland rund 15.000 Mitarbeiter. Europaweit lässt sich ebenfalls ein erfreulicher Trend ausmachen: Immer mehr neue Märkte für Solarthermie entstehen. Vor allem in Spanien, Frankreich und Italien entwickelt sich die Solarthermie dynamisch wie nie, bedingt durch den hohen Ölpreis und den Wunsch nach Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie gesetzliche Regelungen. Allein in diesen jungen Märkten wurden 2007 jeweils mindestens 210.000 Quadratmeter neue solarthermische Kollektoren installiert.

"Die Solarthermie kommt mit Riesenschritten. Hersteller, Zulieferer und Dienstleister der Solarthermie-Branche brauchen eine Plattform für den regelmäßigen fachlichen Austausch. Das jährlich stattfindende Solar Thermal Industry Forum erfüllt diese Aufgabe ideal", betont Gerhard Stryi-Hipp, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) und Träger des Forums. Insbesondere solarthermische Großanlagen und die Mehrfachnutzung des durch die Sonne erhitzten Wassers erweisen sich als technologische Trends in der Solarthermie: Solare Kombisysteme nutzen die Sonnenenergie, um sowohl Warmwasser als auch Heizungswärme zu erzeugen. Relativ kleine Kombianlagen mit einer Kollektorfläche zwischen zehn und 15 Quadratmetern nehmen kaum Platz weg, tragen aber trotzdem bis zu einem Drittel zur Deckung des gesamten Wärmebedarf eines Einfamilienhauses bei. In durchschnittlich gedämmten Häusern werden so immerhin bis zu 30 Prozent der regulären Heizkosten eingespart.


Topthemen des Solarwärme-Industrieforums decken die gesamte Wertschöpfungskette ab

Das Themenspektrum des Solar Thermal Industry Forums erstreckt sich über die gesamte Breite der solarthermischen Energiegewinnung . Nach der Eröffnungssession mit einem Überblick über aktuelle Entwicklungen des globalen und europäischen Solarthermie-Marktes folgen verschiedene Veranstaltungen, welche die Schwerpunktthemen des Forums aufgreifen, darunter innovative Kollektortechnologien wie z. B. Kunststoffkollektoren und Kollektoren für höhere Anwendungstemperaturbereiche; Herstellungsneuerungen, wie etwa Laserschweißen in Verbindung mit Aluminiumabsorbern und neue Speichtertechnologien wie beispielsweise innovative Einrichtungen zur thermischen geschichteten Be- und Entladung sowie zur thermochemischen Wärmespeicherung.


Fachkongress für Komponentenhersteller, Planer, Marketingspezialisten sowie Experten aus Wissenschaft und Forschung


Darüber hinaus werden in Freiburg aktuelle Projekte für die solare Nahwärmeversorgung in Verbindung mit saisonaler Speicherung vorgestellt sowie europäische und weltweite Märkte präsentiert, darunter die Solarthermiemärkte in Frankreich, Spanien, Italien und China. Die Entwicklungen im Bereich Standardisierung und Zertifizierung, wie etwa mit dem Label "Solar Keymark" und der Weiterentwicklung europäischer Normen sowie das "Energy Labeling" und aktuelle Trends im Bereich solarthermischer Kraftwerke stehen ebenfalls auf dem Programm. Damit spricht das Solar Thermal Industry Forum Komponentenhersteller und Planer genau so an wie Marketingfachleute und Experten aus Wissenschaft und Forschung.


Branchentreff der europäischen Solarthermie-Industrie

Die genannten und weitere Entwicklungen der Solarthermie-Branche werden beim Solar Thermal Industry Forum aufgegriffen. Nach der Auftaktveranstaltung 2008 soll das Forum in Zukunft jährlich im Rahmen der Fachmesse Intersolar in München stattfinden. Horst Dufner, Projektleiter des Veranstalters Solar Promotion GmbH, sieht darin eine logische Konsequenz der Branchenentwicklung: "Mit der Internationalisierung der Branche und dem stetigen Zuwachs an internationalen Ausstellern und Besuchern im Bereich Solarthermie auf der Intersolar scheint dieser Schritt fast überfällig. Wir freuen uns darauf, in kommenden Jahren das Forum als hochkarätige Veranstaltung für die Solarthermie-Industrie weiter auszubauen".

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung unter http://www.solarthermalindustry.de

Weitere Informationen zur Intersolar: http://www.intersolar.de

Das 1. Solar Thermal Industry Forum auf einen Blick:

Datum: Mittwoch, 11. Juni 2008; Ort: ICM - Internationales Congress Center München; Zielgruppe: Solarthermie-Industrie (Hersteller, Zulieferer, Händler, Planer, Verbände); Konferenzsprache: englisch.

Teilnahmegebühr: 220 EUR bei Anmeldung bis zum 30.04.2008; 270 EUR bei Anmeldung bis zum 30.05.2008; Veranstalter: Solar Promotion GmbH, Pforzheim; Mitveranstalter: Institut für Thermodynamik und Wärmetechnik (ITW) der Universität Stuttgart in Kooperation mit Solar- und Wärmetechnik Stuttgart (SWT); Träger: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar).

23.04.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLVIS GmbH & Co KG,
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Solar-Dachbörse "ALPENSOLAR" expandiert

900 kWp-Solarstromanlage von Honda in Belgien.
900 kWp-Solarstromanlage von Honda in Belgien.

Die in Deutschland nach eigenen Angaben führende Solar-Dachbörse dehnt ihr Angebot auf den internationalen Markt aus unter der Bezeichnung "PV-X International". Die bisherige Alpensolar-Dachbörse wird künftig als PV-X German geführt und umfasst laut Betreiber derzeit 3.288 Dächer und 2.285.828 m² für die Solarenergie-Nutzung geeignete Flächen (ohne Freiflächen). Bislang sind laut Alpensolar 198 Objekte vermittelt worden, 84 Solarpartner, 91 Solarmakler und 1.435 Investoren beteiligten sich an der Solar-Dachbörse. Die ersten beiden Solar-Unternehmen hätten nun die Exklusivrechte für "PV-X Czech" und "PV-X Belgium" erworben.   Sowohl die Dachbörse als auch das integrierte Vertriebs- und Verwaltungsprogramm sind mehrsprachig programmiert. Die in Deutschland jahrelang gesammelte Erfahrung stehe den internationalen Partnern von Anfang an zur Verfügung. Der Erfahrungsaustausch soll in International-Camps von PV-X erfolgen. PV-X Belgium habe die derzeit größte PV-Anlage Belgiens mit einer Leistung von rund 900 Kilowatt (kWp) auf dem Gebäude von Honda-Belgien errichtet (Foto).

PV-X International auf der Intersolar vom 12. – 14.06.2008: Halle C3 Stand: C3.159

23.04.2008   Quelle: PV-X International, Inh. Christoph Köhler   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PV-X International,
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Buchpremiere "Energietechnologien der Zukunft" auf der HANNOVER MESSE

Porträts 100 wichtiger Technologieunternehmen.
Porträts 100 wichtiger
Technologieunternehmen.

Die Zukunft der Energie sind die "Energietechnologien der Zukunft". Unter diesem Titel präsentiert der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) in der Reihe "Deutsche Standards" in Kooperation mit der Deutschen Messe und den "VDI nachrichten" ein Kompendium mit 100 wichtigen deutschen Technologieunternehmen der Energiewirtschaft. Die Buchpremiere fand statt im Rahmen der HANNOVER MESSE am 21. April 2008 im Chief Executive Club im Haus der Nationen auf dem Messegelände. Das Kompendium "Energietechnologien der Zukunft" gibt einen Überblick über die derzeit spannendste Wirtschaftsbranche Deutschlands.   Photovoltaik, Solarthermie und Windenergie als Impulsgeber der Energiewirtschaft

Auf jeweils vier Seiten werden die 100 Unternehmen mit den wichtigsten Kennzahlen zu Produktpalette, Umsatz, Marktstellung und Geschichte, darunter führende Entwicklungstreiber wie BP Solar, Linde, Q-Cells, RWE, SCHOTT oder Thyssen Krupp porträtiert. Darstellungen zukunftsweisender Energieprojekte stellen die Innovationskraft der Branche heraus. So wird deutlich, dass sich speziell die Photovoltaik, die Solarthermie oder die Wind- und Wasserkraft längst vom Nischenmarkt zum Impulsgeber der Energiewirtschaft gewandelt haben. Damit ist das Kompendium eine "Dokumentation der Leistungs- und Innovationskraft der Deutschen Wirtschaft, die frühzeitig die Herausforderung erkannt und nicht zuletzt unserem Standort mit teilweise spektakulären Technologien eine Zukunft gegeben hat", wie es Manfred Wittenstein, Präsident des VDMA, in seinem Grußwort formulierte.


Interviews mit Führungskräften wöchentlich in den "VDI nachrichten"

Das Kompendium "Energietechnologien der Zukunft", das ab sofort im Buchhandel erhältlich ist, erscheint im Verlag Deutsche Standards EDITIONEN GmbH (Seitenumfang: 502 Seiten, Hardcover, Preis: 78,- Euro, ISBN: 978-3-8349-1074-5). Als Herausgeber konnte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) gewonnen werden, einer der bedeutendsten deutschen Industrieverbände. Die Deutsche Messe und Deutschlands meinungsbildende Wochenzeitung für Technik, Wirtschaft und Gesellschaft, die "VDI nachrichten" aus Düsseldorf, unterstreichen als wichtige Kooperationspartner den hohen Anspruch. Eine Interviewreihe mit den Führungskräften der im Buch vorgestellten Unternehmen wird das Buchprojekt begleiten und wöchentlich in den "VDI nachrichten" veröffentlicht.

23.04.2008   Quelle: Deutsche Messe AG Hannover   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Verlag Deutsche Standards EDITIONEN,
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Rekordölpreise kurbeln Solarthermie-Nachfrage in Deutschland an: 20.000 Solar-Heizungen im ersten Quartal installiert

Öl- und Gaspreis steigern Nachfrage nach Solar-Kollektoren
Öl- und Gaspreis steigern Nachfrage
nach Solar-Kollektoren

Höchstpreise bei Öl und Gas bescheren der Solarenergie einen guten Saisonstart: Seit Jahresbeginn wurden in Deutschland über 20.000 Solarheizungen installiert, so jüngste Erhebungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Nachdem sich der Zubau der umweltfreundlichen Heizsysteme im Jahr 2007 verlangsamte, ziehe die Nachfrage inzwischen wieder kräftig an. Die neu installierte Solarkollektorfläche lag in den Monaten Januar bis März 2008 laut BSW-Solar mehr als 20 Prozent höher als im gleichen Vorjahreszeitraum. Besonders Solaranlagen, die neben der Warmwasserbereitung auch zur Raumheizung beitragen, verzeichneten mit einem Plus von rund 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen guten Saisonstart.  Neben den explodierenden Heizkosten scheine auch eine eigens von der Bundesregierung aufgesetzte und bis Jahresmitte befristete Förderung ihre Wirkung zu entfalten. Sie gewährt Bürgern einen zusätzlichen finanziellen Zuschuss beim Austausch veralteter Heizkessel durch moderne Solarheizungen in Höhe von 750 Euro.




Solarheizungen verringern die Abhängigkeit von Öl und Gas deutlich

"Das Überschreiten der 100 Dollar-Marke beim Ölpreis hat viele Verbraucher geweckt. Die gestiegenen Kosten der letzten Heizperiode haben gezeigt, dass an erneuerbaren Energien und Energiesparen kein Weg vorbei führt", kommentiert Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. Solarheizungen bieten eine technisch ausgereifte Möglichkeit, mit der Kraft der Sonne Warmwasser und Raumwärme zu erzeugen und damit die Abhängigkeit von Öl und Gas deutlich zu reduzieren, betont Körnig. Insgesamt nähmen bereits drei Millionen Menschen in Deutschland die Energiegewinnung selbst in die Hand. Sie wohnen in Häusern mit einer Solaranlage und nutzen Solarenergie für die Wärme- oder Stromgewinnung.


Chefökonom der IEA fordert einen Politikwechsel

Mit über 80 Cent pro Liter ist Heizöl derzeit teuer wie nie zuvor. Jüngst warnte die Internationale Energieagentur (IEA) angesichts weltweit stark wachsender Nachfrage nach Energie vor einer Versorgungskrise und weiter eskalierenden Ölpreisen. "Wir sollten das Öl verlassen, bevor das Öl uns verlässt", sagt Fatih Birol, Chefökonom der IEA, und fordert einen Politikwechsel hin zu alternativen Energieerzeugungssystemen. Auch der Deutsche Mieterbund ist alarmiert. Die Kosten für Heizung und Warmwasser hätten sich im Schnitt pro Quadratmeter allein im vergangenen Jahr um nahezu 20 Prozent erhöht. In Übereinstimmung mit dem Bundesverband Solarwirtschaft fordert er die Bundesregierung auf, die Anstrengungen zum Ausbau erneuerbarer Energien weiter zu verstärken.


Gesetz zum Ausbau der Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energiequellen

Die Bundesregierung will den Ausbau erneuerbarer Wärme stärker fördern und dadurch einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Europäischen Union leisten. Derzeit diskutiert das Parlament über ein regeneratives Wärmegesetz, das ab 2009 unter anderem den verpflichtenden Einsatz erneuerbarer Wärmetechnologien in Neubauten regeln soll. "Das Gesetz zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Wärme muss noch in diesem Jahr in Kraft treten", sagt Carsten Körnig. Den vorliegenden Gesetzentwurf bewertet der BSW-Solar als einen Schritt in die richtige Richtung, sieht jedoch vom Parlament dringenden Nachbesserungsbedarf: "Besonders wichtig sind strengere Abgasverlustgrenzwerte für alte Heizkessel. Wenn jetzt die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, können kurz- bis mittelfristig rund vier Millionen völlig veraltete Heizkessel durch Solarheizungen und andere moderne Heizsysteme ersetzt werden", so Körnig weiter. Zudem fordert der Branchenverband, es müsse im Wärmegesetz sichergestellt werden, dass erneuerbare Wärmetechnologien zukünftig im Gebäudebestand wie im Neubau zum Heizungsstandard werden. Um dem Bürger die Investitionen zu erleichtern sei ein flankierender gesetzlicher Förderanspruch längst überfällig.


Zuschuss für eine typische Solarheizung bis zu 3.400 Euro

Im Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien stellt die Bundesregierung in diesem Jahr bis zu 350 Millionen Euro für Anlagen zur Nutzung regenerativer Energiequellen bereit. Jeder installierte Quadratmeter Kollektorfläche einer Solarheizung wird mit bis zu 105 Euro gefördert. Bei gleichzeitiger Umsetzung von Energieeinsparungsmaßnahmen kann die Förderung verdoppelt werden: Der Eigenheimbesitzer erhält für eine typische Solarheizung mit 15 Quadratmeter Kollektorfläche nun bis zu 3.400 Euro Investitionszuschuss. Noch bis zum 30. Juni gibt es einen zusätzlichen 750-Euro-Bonus für den Ersatz eines alten Öl- oder Gaskessels, wenn gleichzeitig eine Solaranlage eingebaut wird.

22.04.2008   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: estec 2007,
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Ölpreis steigt auf neuen Rekordwert von 6 Dollar pro Barrel

Zum Beginn der 17. Kalenderwoche zündet der Ölpreis eine weitere Antriebsstufe und setzt seinen Höhenflug ungebremst fort, berichtet der Schweizer Online-Heizölhändler netpooler AG in einer Pressemitteilung. Inzwischen liege das aktuelle (und beinahe täglich neue) Allzeit-Hoch bei über 114 US-Dollar in London und bei 116 Dollar in New York. Der Markt funktioniere inzwischen nach einem einfachen Muster. Schlechte Nachrichten aus der Ölwelt würden an den Rohwarenmärkten zu Preissteigerungen genutzt, gute konsequent überhört. Sinke der Dollar, steige der Ölpreis, steige der Dollar, steige der Ölpreis auch.   Die Ölpreis-Entwicklung hat sich laut netpooler AG von der realen Versorgungslage ähnlich wie in anderen Rohwarenmärkten gelöst und entwickle wegen der enormen spekulativen Kapitalzuflüsse eine starke Eigendynamik. "Die Überhitzung müsste irgendwann zu einer Korrektur führen und der Ölpreis müsste sich wieder aus der realen Angebots- und Nachfrage-Situation heraus bilden – die Frage ist aber, wann dies stattfinden wird", heißt es in der Pressemitteilung.

22.04.2008   Quelle: netpooler AG, (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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juwi-Gruppe: Baubeginn für das Photovoltaik-Kraftwerk "El Cura" in Andalusien

Solare Stromerzeugung unter südlicher Sonne: PV-Anlage von juwi in Südtirol
Solare Stromerzeugung unter südlicher
Sonne: PV-Anlage von juwi in Südtirol

Mit der Montage der ersten Solarmodule feierte die juwi-Gruppe aus Bolanden (Rheinland-Pfalz) jüngst zusammen mit der Ansasol S.L. aus Malaga den offiziellen Baubeginn für das Solar-Kraftwerk "El Cura" in der spanischen Provinz Malaga (Andalusien). Bis Sommer 2008 errichten die Solarexperten auf einer über 60.000 Quadratmeter großen Freifläche eine Zwei-Megawatt-Anlage mit modernster Dünnschichttechnologie des Herstellers First Solar. Finanzierungspartner ist die Voigt & Coll. GmbH aus Düsseldorf. Jährlich sollen in dem Solarstrom-Kraftwerk etwa 3,1 Millionen Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt werden. Das Solarkraftwerk werde damit pro Jahr rund 2.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid einsparen, betont juwi in der Pressemitteilung.  "In einer Zeit, wo alle Welt über den Klimawandel diskutiert, zeigen wir die Leistungsfähigkeit der erneuerbaren Energien", so Peter Götting, Leiter der spanischen juwi-Niederlassung in Antequera. Juwi ist als Generalunternehmer auch für die Auslegung und Logistik verantwortlich. "Solarstrom schont nicht nur die Umwelt, sondern macht auch unabhängig von teuren Energieimporten und schafft neue Arbeitsplätze", sagt Robin Schöck, Geschäftsführer des Projektentwicklers Ansasol.




Investitionsvolumen rund 12 Millionen Euro

Mit über vier Jahren Erfahrung auf dem spanischen Solarmarkt sei Ansasol von der Grundstückssuche über die Projektentwicklung bis hin zur Bauleitung und Betriebsführung (über das Schwesterunternehmen Volta Team S.L.), einer der führenden Unternehmen in Südspanien, berichtet die juwi-Gruppe. Das Investitionsvolumen für den Solarpark "El Cura" betrage rund 12 Millionen Euro. Eigentümer und Betreiber des Solarparks sind die SolEs Beteiligungsfonds der Voigt & Coll. GmbH aus Düsseldorf. "Wir sind sehr stolz, mit so qualifizierten Partnern dieses erstklassige Photovoltaik-Kraftwerk für unsere deutschen Investoren errichten zu können. Wir werden damit sehr gute Ergebnisse erzielen können", unterstreicht Markus Voigt, Geschäftsführer von Voigt & Coll. "


Viele Sonnentage und gesetzlich geregelte Solarstrom-Vergütung

Antequera liegt zirka 40 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Málaga und ist nicht nur wegen ihrer klimatischen Bedingungen (250 Sonnentage/Jahr) ein optimaler Standort für ein Solarkraftwerk, sondern auch weil in Spanien ähnlich wie in Deutschland die Vergütung und die Abnahme von Solarstrom gesetzlich geregelt ist. Mit diesem Projekt sei die Gemeinde Antequera Vorreiter beim Umweltschutz in der Region, betont juwi.

22.04.2008   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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SOLON AG erhält ersten Photovoltaik-Großauftrag aus Griechenland

SOLON-Solarmodule auf dem Jakob-Kaiser-Haus in Berlin
SOLON-Solarmodule auf dem
Jakob-Kaiser-Haus in Berlin

Die Berliner SOLON AG, einer der größten europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, hat den ersten Großauftrag aus Griechenland erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die kürzlich unterzeichnete Vereinbarung mit Hypervolt Renewable Energy S.A. (Larissa/Griechenland) umfasse die Lieferung von Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 10 Megawatt (MWp) in den Jahren 2008 und 2009. Diese seien für die Errichtung von Solar-Kraftwerksprojekten in Griechenland bestimmt.  Die Hypervolt Renewable Energy S.A. ist ein Tochterunternehmen der deutschen Stelio Solar GmbH & Co.KG, deren Kerngeschäft die Entwicklung und Finanzierung von Photovoltaikprojekten ist. Griechenland, eines der sonnenreichsten Länder Europas, verfügt seit 2006 über ein nationales Einspeisegesetz für Solarstrom. Der griechische Photovoltaikmarkt stehe jedoch noch ganz am Anfang der Entwicklung, betont die SOLON AG. Der nun geschlossene Vertrag stelle einen ersten Schritt der SOLON AG in diesen aussichtsreichen Zukunftsmarkt dar, heißt es in der Pressemitteilung.

22.04.2008   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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Aktualisiertes BINE-Basisinfo "Photovoltaik" erschienen

basisEnergie-Info
basisEnergie-Info "Photovoltaik"
(Ausschnitt)

Den Weg vom Rohstoff Silizium zum fertigen Solar-Modul und was in einer Solarzelle geschieht, wenn die Sonne scheint, beschreibt das jetzt in einer aktualisierten Fassung erschienene und kostenlos erhältliche basisEnergie-Info "Photovoltaik". Die Publikation des BINE Informationsdienstes gibt Antwort auf alle wichtigen Fragen zur Solarstrom-Technik und stellt die physikalischen, technischen und ökonomischen Grundlagen der Solarstrom-Produktion auf vier Seiten kurz und präzise vor.  Photovoltaikanlagen sind ein alltäglicher Anblick: Man sieht sie auf Dächern, an Fassaden und integriert in den Sonnenschutz von Wohn- und Geschäftshäusern. Die Anlagen produzieren nicht nur Solarstrom, sondern dienen immer stärker auch der architektonischen Gestaltung. Mehr als 300.000 Solarstromanlagen sind aktuell in Deutschland installiert und weltweit boomt die Nachfrage. Prognosen bis zum Jahr 2020 trauen dem PV-Weltmarkt ein jährliches Wachstum von 20 - 30% zu. Die deutschen PV-Hersteller planen daher bereits, in den kommenden Jahren ihre heimischen Produktionskapazitäten zu vervielfachen. Photovoltaik ist eine der Schlüsseltechnologien für eine klimaverträglichere Stromversorgung der Zukunft.




Basis-Reihe vermittelt Energie-Grundlagen

Die Reihe basisEnergie erklärt Energieeffizienz und erneuerbare Energien in einer leicht verständlichen und präzisen Form. Die Basisinfos eignen sich für Schulen und Weiterbildungseinrichtungen. In der Beratung werden sie zur Vermittlung von Grundwissen eingesetzt, auf dessen Basis Fachthemen leichter verständlich werden. Der Aufbau der Reihe umfasst etwa 15 Themen, die kontinuierlich aktualisiert werden.

BINE ist ein Informationsdienst des FIZ Karlsruhe und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. FIZ Karlsruhe ist Dienstleister und Servicepartner für das Informationsmanagement und den Wissenstransfer in Wissenschaft und Wirtschaft. Schwerpunkte sind die weltweit einzigartige Datenbankkollektion von STN International und die Entwicklung von e-Science-Lösungen. Weitere Informationen unter http://www.fiz- karlsruhe.de

Das basisEnergie-Info "Photovoltaik" kann heruntergeladen werden unter
www.bine.info

22.04.2008   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BINE Informationsdienst,
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Belgien setzt auf Solarstrom: Energiebau schließt 583 kWp- Photovoltaik-Projekt ab

0,583 MW-Photovoltaikdach der Reynaers Aluminium NV.
0,583 MW-Photovoltaikdach der Reynaers
Aluminium NV.

In dem Ort Duffel, rund 30 Kilometer südwestlich von Antwerpen, haben Prinz Philip von Belgien und die belgische Ministerin für Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation eine der größten Solarstromanlagen eingeweiht, die im Raum Benelux bislang gebaut wurde. Die auf einer Produktionsstätte der belgischen Reynaers Aluminium NV errichtete 583 Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von 583 kWp zeichne sich durch eine anspruchsvolle Statik aus, berichtet die Energiebau Solarstromsysteme GmbH (Köln), welche die komplette Solarstromanlage geliefert hat, in einer Pressemitteilung. Für die Kölner ist das Prestigeprojekt ein Meilenstein bei der Erschließung des belgischen und niederländischen Marktes.  Das Solarkraftwerk wurde von der Reynaers Aluminium NV in Auftrag gegeben. Reynaers, ein international tätiger Hersteller von Aluminiumprofilen und -bauelementen mit einem Umsatz von mehr als 300 Millionen Euro, gilt als eines der Vorzeigeunternehmen Belgiens.


3.072 Solarmodule auf 15.400 Quadratmetern

Die Einweihung und offizielle Inbetriebnahme der Anlage durch Prinz Philip von Belgien und die belgische Ministerin für Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation, Patricia Ceysens, zeigen den deutlich gestiegenen Stellenwert der Solarenergie in unserem Nachbarland. Die Dimensionen des dachgestützen Solarkraftwerks bei Reynaers Aluminium sind eindrucksvoll: Die Anlage erstreckt sich über eine Produktionsstätte mit einer Fläche von 15.400 Quadratmetern. In drei Reihen übereinander sind die 3.072 Solarmodule angeordnet, um den maximalen Stromertrag zu erzielen. Der Ertrag der Anlage liegt laut Energiebau bei rund 550.000 Kilowattstunden pro Jahr. In einer Pilotphase seit Dezember vergangenen Jahres seien bereits rund 130.000 Kilowattstunden Solarstrom produziert worden - und dies bei über weite Strecken recht ungünstigen Wetterbedingungen. Die Anlage zeige, dass die solare Stromerzeugung auch in Belgien sowie im gesamten Benelux-Raum eine Option ist, betont Energiebau.


Anspruchsvolle Statik auf großen Hallendächern

Geliefert wurde die komplette Anlage von Energiebau Solar Power Benelux BV, einer Tochtergesellschaft der Kölner Energiebau Solarstromsysteme GmbH. Energiebau ist nach eigenen Angaben seit vielen Jahren in der Region aktiv. Die Tochtergesellschaft mit Sitz im niederländischen Maastricht war erst Mitte 2007 gegründet worden. Ausschlaggebend für den Zuschlag seien die umfangreichen Erfahrungen, die man bei dem Kölner Solarstrom-Pionier mit der anspruchsvollen Statik großer PV-Anlagen auf Hallendächern hat. Die drei übereinander liegenden Reihen mit Solarmodulen wiegen über 60 Tonnen. Auch Winddruck und -sog seien mit der größeren Querschnittsfläche überproportional gestiegen. "Eine Solarstromanlage in der Größenordnung, wie sie bei Reynaers realisiert wurde, muss daher nicht nur wegen des Gewichts in der Tragkonstruktion der Halle verankert werden. Dabei müssen große Distanzen freitragend überbrückt werden", heißt es in der Pressemitteilung. Das 1983 vom heutigen Geschäftsführer Michael Schäfer gegründete Unternehmen habe hierfür nicht nur die passende Statikberechnung geliefert. Mit dem hauseigenen "Lorenz"-Montagesysteme hätten die Kölner auch die passende Unterkonstruktion im Programm.



Michael Schäfer: Den Unternehmen das Solarstrom-Potenzial oft nicht bewusst

Für Schäfer markiert die für Reynaers gelieferte Anlage einen Meilenstein im belgischen und niederländischen Markt. "Das Projekt hat eine enorme Sichtbarkeit in unseren Nachbarländern. Und es ist nicht nur der regionale Aspekt, der das Projekt auszeichnet. In ganz Europa wartet eine große Zahl von Industrie- und Gewerbehallen auf eine Nutzung für die solare Stromerzeugung", erläutert Michael Schäfer. "Oft ist den Unternehmen dieses Potenzial gar nicht bewusst", so der Energiebau-Chef.

22.04.2008   Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH,
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Solarsilizium-Hersteller 6N Silicon sichert sich Finanzierung in Höhe von bis zu 20 Millionen US-Dollar

Die 6N Silicon Inc. (Mississauga, Ontario, USA), Hersteller von Solar-Silizium für die Photovoltaik-Industrie, kündigte am 31.03.2008 an, das Unternehmen habe sich bis zu 20 Millionen US-Dollar in einer zweiten Finanzierungsrunde gesichert. Die Finanzierungsrunde wurde geführt durch Good Energies, einem führenden weltweiten Investor in erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Beide Großinvestoren aus der ersten Finanzierungsrunde, Ventures West Management und Yaletown Venture Partners, hätten sich erneut beteiligt, berichtet Good Energies in einer Pressemitteilung. 6N Silicon will die Investition dazu nutzen, in die kommerzielle Produktion von Solar-Silizium einzusteigen. "Ziel von 6N Silicon ist, derjenige Lieferant zu werden, der Solarsilizium, das nicht mit hochreinem Silizium gemischt werden muss, zum niedrigsten Preis anbietet", heißt es in der Pressemitteilung. 6N Silicon’s Alleinstellungsmerkmal sei ihr Verfahren zur Umwandlung von metallurgischem Silizium in hochreines Solar-Silizium, betont Good Energies. 

Markt für Solar-Silizium soll sich bis 2010 vervierfachen

Das 6N-Verfahren soll mit vergleichsweise geringer Kapitalausstattung und niedrigen Kosten in breitem Umfang genutzt werden und den Energiebedarf für die Produktion gegenüber der herkömmlichen Siliziumaufbereitung deutlich senken. "Wir sind hoch erfreut, dass Good Energies als erfahrener Investor in die Photovoltaik unser Unternehmen unterstützt", sagte Paolo Maccario, Vorstand von 6N Silicon. Good Energies habe schon eine beträchtliche Zahl von Beteiligungsprüfungen im Zusammenhang mit dem Unternehmen und dem Produktionsprozess durchgeführt, betonte Maccario. Die Finanzierung durch einen der wichtigsten Investoren zeige, dass 6N Silicon auf dem richtigen Weg sei, innerhalb der kommenden fünf Jahre zu einem der bedeutendsten Lieferanten von Solar-Silizium zu werden. Laut Good Energies betrug das Marktvolumen für Solar-Silizium im Jahr 2006 rund 2,3 Milliarden US-Dollar und soll nach Prognosen bis 2010 auf 10,4 Milliarden Dollar steigen. Die Versorgung mit Solar-Silizium sei eine der Schlüsselkomponenten bei der Herstellung der meisten Photovoltaik-Module, betont Good Energies.

"Die Aktivität beim Bau einer Pilot-Produktionslinie, eröffnet der 6N Silizium-Technologie enorme Möglichkeiten zur umweltfreundlicheren Herstellung von Solarsilizium zu geringeren Kosten", sagte Richard Kauffman, CEO von Good Energies. Good Energies blicke auf eine lange Reihe von erfolgreichen Vorhaben im Bereich der erneuerbaren Energien zurück und habe diese unterstützt, um deren volles Potenzial auszuschöpfen. "Wir freuen uns darauf, mit dem Management von 6N Silicon zusammenzuarbeiten und das Unternehmen zu unterstützen, damit es sein Ziel erreicht und neue Kundenbeziehungen aufbauen kann, indem es auf unsere Erfahrung in der Solarindustrie sowie auf unsere Netzwerke mit Photovoltaikherstellern aufbaut", so Kauffman weiter.

22.04.2008   Quelle: Good Energies   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kreative Akteure bei der "Woche der Sonne" von 16. bis 25. Mai

Abwechslungsreiche Informationen und Aktionen zur Solarenergie.
Abwechslungsreiche Informationen und
Aktionen zur Solarenergie.

1.200 Solarveranstaltungen sind bereits für die Woche der Sonne registriert, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), der die Aktionswoche zur Solarenergie (Solarstrom und Solarwärme) vom 16. bis 25. Mai organisiert, in einer Pressemitteilung. Das Veranstaltungsspektrum reicht von Vortragsveranstaltungen, Tagen der offenen Tür bei Handwerkern, Solar-Ausstellungen in Rathäusern und Banken, Beratertagen von Energieberatern bis zu Projekttagen an Schulen und Luftballonaktionen in Kindergärten. Die Woche der Sonne zeigt, wie Photovoltaik und Solarthermie funktionieren und welche Vorteile deren Nutzung hat. Neben umfangreichen Informationen wird auch viel Unterhaltung geboten.   Zum Beispiel organisieren die Initiative ULOG Freiburg und der Verein Solare Zukunft am 24. Mai einen "Sonnenzauber": Zum einen zeigt die mobile Solarwerkstatt die Funktionsweise von Solaranlagen und zum andern kann in der rollenden Solarküche die Nutzung der Sonnenkraft zum solaren Kochen erprobt werden.


Bildung für nachhaltige Entwicklung und Energieversorgung

"Die Kreativität der Akteure vor Ort ist bewundernswert, interessierte Bürger haben die Möglichkeiten sich in ihrer Nähe auf abwechslungsreiche Art über die umweltfreundliche Solarenergie zu informieren", sagt Emanuel Höger, Projektleiter der Woche der Sonne: Beim „Hessen Solar Cup“ am 16. Mai in Kassel tragen Schüler einen Wettbewerb mit selbst gebauten Solarbooten und solar betriebenen Modellfahrzeugen aus. Sieger wird, wer die Solarenergie am effizientesten einsetzt. Der Wildpark Eekholt in Schleswig-Holstein setzt am 25. Mai auf Bildungsarbeit für nachhaltige Entwicklung bei einem "Tag der Sonne". Organisatorin Ute Kröger, Leiterin der Wildparkschule: "Im Rahmen der Woche der Sonne wollen wir Informationen zur nachhaltigen Nutzung von Energie an die Besucher weitergeben. Zur Unterstützung der Aktion konnten wir einen lokalen Handwerksbetrieb gewinnen, der an seinem Infostand anhand eines Solarmoduls die Solartechnik erklärt. Außerdem bieten wir an diesem Tag kostenlose Fahrten mit dem Elektromobil durch unseren Park." Der Wildpark bezieht seinen Strom aus erneuerbaren Energien und betreibt seit neuestem eigene Solarwärmeanlagen.

Solartechnik zum Anfassen bieten auch viele Solarfirmen und Handwerksbetriebe, die während der Woche der Sonne zu Besichtigungen Ihrer Solaranlagen und Ausstellungsräume einladen. Ergänzt werden diese Angebote durch lokale Fachmessen, Vortragsveranstaltungen oder Fachdiskussionen sowie spezielle Informationstage für Schüler. Alle Veranstaltungen zur Woche der Sonne 2008 sind im Veranstaltungskalender zu finden unter http://www.woche-der-sonne.de. Interessenten können sich hier über eine Online-Veranstaltungskarte über Aktionen in Ihrer Nähe informieren.


Weitere Informationen: http://www.woche-der-sonne.de

22.04.2008   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Woche der Sonne.,
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Fachmesse Interpellets 2008: International wachsende Pelletsbranche trifft sich in Stuttgart

Charakteristisch für die Interpellets 2007: internationale Fachbesucher.
Charakteristisch für die Interpellets
2007: internationale Fachbesucher.

Die Märkte für den Brennstoff Holzpellets gewinnen weltweit an Bedeutung: In Deutschland, Europa und Nordamerika wächst die Zahl der installierten Pelletsfeuerungen. Um die Brennstoffversorgung kontinuierlich sicherzustellen, steigt auch die Anzahl der weltweit produzierenden Pelletswerke, berichtet die Fachmesse Interpellets 2008 in einer Pressemitteilung. Um so wichtiger seien für die Pelletsbranche internationale Vernetzungen, Informationen über aktuelle Trends im Markt und bei der Technik sowie ein qualitativ hochwertiger Austausch unter Fachleuten. All dies bieten das 8. Industrieforum Pellets und die Fachmesse Interpellets 2008 in der Neuen Messe Stuttgart. Beide Fachveranstaltungen konzentrieren sich ausschließlich auf den Brennstoff Holzpellets und dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Vom 28. bis 31. Oktober treffen sich Akteure dieses internationalen Wachstumsmarkts, präsentieren neue Produkte, Technologien und Dienstleistungen und tauschen sich über künftige Entwicklungen der Branche aus. 

Weltweit wachsende Zahl von Pelletsheizungen; Über 440 Pelletswerke in Europa und Nordamerika

Die Zahl der installierten Pelletsfeuerungen wächst weltweit: Allein im Jahr 2006 wurden in Europa über 300.000 Pelletskessel und –öfen eingebaut. Rund 150.000 Pelletsöfen wurden im selben Zeitraum in den USA installiert. Auf der Versorgungsseite nimmt auch die Zahl der Pelletsproduktionsstandorte zu, um kontinuierlich Brennstoffnachschub für die wachsende Zahl der installierten Pelletsanlagen zu gewährleisten. Einer aktuellen Erhebung der Fachzeitschrift "Bioenergy International" zufolge wurden im vergangenen Jahr an über 440 Standorten in Europa und Nordamerika Pellets hergestellt. Die Produktionskapazität all dieser Werke beläuft sich auf rund 14 Millionen Tonnen. Mit dieser Menge ließen sich 2,5 Millionen Haushalte beheizen. Zu den weltweit führenden Holzpellets produzierenden Standorten gehört Deutschland mit rund 1,8 Millionen Tonnen Pellets im vergangenen Jahr. In Europa liegt Schweden mit einer Produktionskapazität von 2 Millionen Tonnen Pellets an der Spitze. In Kanada beispielsweise lag die Pellets-Produktionskapazität im Jahr 2007 bei 1,6 Millionen Tonnen.


Fachmesse Interpellets und Industrieforum Pellets: Plattformen für internationale Akteure

Das Interesse an der umweltfreundlichen Pelletstechnologie und der Herstellung von Pellets ist weltweit groß. "Das spiegelt sich auch in jungen Märkten wie Chile wider: Anfang des Jahres sind die ersten Pelletskessel nach Santiago de Chile verschifft worden, um mit Hilfe von Pellets die hohen Feinstaubemissionen der rund 5 Millionen Einwohner zählenden Stadt zu reduzieren", sagt Horst Dufner, Projektleiter der Fachmesse Interpellets. Zahlreiche Unternehmen aus Osteuropa, Nord- und Südamerika und Afrika sind auf der Suche nach Kontakten, Erfahrungsaustausch und Informationen zum Aufbau einer eigenen Pelletsproduktion und internationalen Absatzmärkten. Als Branchentreffpunkte fungieren Ende Oktober dieses Jahres das Industrieforum Pellets und die Fachmesse Interpellets, die im vergangenen Jahr Besuchern aus über 56 Nationen als internationale Informationsplattform dienten. Fachbesuchern aus dem In- und Ausland präsentiert die Fachmesse Interpellets 2008 das gesamte Spektrum der Pelletsbranche: vom Zubehör für die Produktion des Brennstoffs bis zum Kessel und Ofen in allen Leistungsklassen.

Der Veranstalter Solar Promotion GmbH erwartet vom 29. bis 31. Oktober dieses Jahres in der Neuen Messe Stuttgart 150 Aussteller und 6.000 Fachbesucher, davon rund 20 Prozent aus dem Ausland. Im Vorfeld, vom 28. bis 29. Oktober 2008, treffen sich im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) die Experten der Pelletsbranche zum 8. Industrieforum Pellets. Dort werden aktuelle Themen des internationalen Pelletsmarktes diskutiert. Im vergangenen Jahr kamen so viele Experten wie nie zuvor: 451 Fachteilnehmer aus 33 Nationen tauschten sich über die aktuelle Situation in den internationalen Pelletsmärkten aus. "Wir sind regelrecht überrannt worden. Dabei war der Anteil an Fachbesuchern aus dem Ausland, insbesondere aus Osteuropa, besonders hoch", so das Fazit von Thomas G. Laxhuber, Geschäftsführer des Herstellers für Trocknungsanlagen Stela Laxhuber GmbH zur Interpellets im Oktober letzten Jahres. Auch der italienische Ofenanbieter Thermorossi sieht den großen Vorteil der Fachmesse in der internationalen Ausrichtung: "Internationale Kontakte sind für uns sehr wichtig. Daher begrüßen wir das Konzept der Interpellets. Wir hatten nicht nur Fachbesucher aus Mitteleuropa an unserem Stand, sondern auch Besucher aus Südamerika, Osteuropa und Spanien", betont Barbara Sartori, Export-Managerin der Thermorossi S.p.A.

21.04.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,

 

Meilensteine auf dem Weg zur Vollversorgung mit erneuerbaren Energien in Hannover

Das Kombikraftwerk umfasst drei Wind- parks, 20 Solarstromanlagen, 4 Biogas- anlagen und den Pumpspeicher Goldisthal.
Das Kombikraftwerk umfasst drei Wind-
parks, 20 Solarstromanlagen, 4 Biogas-
anlagen und den Pumpspeicher Goldisthal.

Konzepte zur intelligenten Verknüpfung der erneuerbaren Energien stehen auf der HANNOVER MESSE 2008 im Vordergrund. Am "Infopoint Erneuerbare Energien" in Halle 13 werden aktuelle Beispiele gezeigt, wie Energie aus Sonne, Wind, Erdwärme, Wasserkraft und Biomasse im Zusammenspiel die Versorgungsfragen der Zukunft beantworten können. "Die erneuerbaren Energien präsentieren auf der HANNOVER MESSE neue Meilensteine auf dem Weg zur Vollversorgung", betont Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). "Insbesondere das regenerative Kombikraftwerk zeigt, wie erneuerbare Energien gemeinsam zu jeder Zeit und bei jedem Wetter eine verlässliche Stromversorgung sicherstellen können“, so der BEE-Präsident. Seine ideale Ergänzung finde das Kombikraftwerk durch die künftig stark wachsende Elektromobilität, die gleichermaßen als Abnehmer und als Speicher des umweltfreundlichen Stroms dienen kann.   Aber auch nachhaltig produzierte Biokraftstoffe können einen Beitrag zur sauberen und klimafreundlichen Mobilität von morgen leisten. Sie werden zu Land, zu Wasser und in der Luft eingesetzt und reduzieren laut BEE bereits heute den CO2-Ausstoß um die Hälfte gegenüber Diesel und Benzin. Am "Infopoint Erneuerbare Energien", Halle 13, Stand C 70, werden sowohl das Kombikraftwerk als auch die erneuerbare Mobilität erläutert.


Weitere Informationen: "Das Kombikraftwerk: ein entscheidender Schritt zur Stromversorgung aus 100 % erneuerbaren Energien"

21.04.2008   Quelle: Informationskampagne für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.kombikraftwerk.de,
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M+W Zander präsentiert einen 5,40 Meter großen Fresnel-Solarkollektor auf der Hannover Messe; 2 MW Solarthermie-Kraftwerk entsteht in Spanien

Solarthermie-Testfeld in Südostspanien.
Solarthermie-Testfeld in
Südostspanien.

Auf der diesjährigen Hannover Messe (21. bis 25. April 2008) präsentiert der Anlagenbauer M+W Zander Lösungen zur effizienten Nutzung regenerativer Energien (Halle 27, A33/2). Ein Schwerpunkt auf dem Gemeinschaftsstand mit NOVATEC BioSol ist dabei die Solarthermie. Das zeigt sich schon an der optischen Gestaltung des Stands, der von einem 5,40 Meter großen Fresnel-Sonnenkollektor geprägt wird. Solche von Novatec BioSol entwickelten Spiegel werden derzeit auf einer Kraftwerksbaustelle in Spanien aufgebaut, wo M+W Zander gemeinsam mit NOVATEC BioSol ein zwei Megawatt Solarthermie-Kraftwerk mit rund 18.000 Quadratmeter Spiegelfläche errichtet, berichtet M+W Zander in einer Pressemitteilung. Die Inbetriebnahme sei für Juli 2008 geplant. Der Bau von weiteren Solar-Kraftwerken mit zusammen 90 Megawatt (MW) Leistung sei angedacht.   Das im Bau befindliche Demo-Kraftwerk liegt in der Nähe von Murcia (Südostspanien). Es basiert auf dem Prinzip der Fresnel-Kollektortechnik, die statt parabolisch gekrümmter Spiegelfelder flache, gering gekrümmte Glasspiegel verwendet. Je acht Spiegelreihen sind gegenüberliegend so angeordnet, dass die gespiegelten Sonnenstrahlen auf einer Brennlinie in der Mitte zusammentreffen, dem so genannten Receiver. Er enthält Wasser, das durch die Sonnenstrahlen verdampft und über eine Turbine in elektrische Energie umgewandelt wird.

Solar-Kraftwerk kommt weitgehend ohne Kühlwasser aus und kann auch zur Meerwasserentsalzung genutzt werden

„Nachdem die Technologie bereits seit 2006 auf einem 200 Quadratmeter Testfeld getestet wurde, wollen wir nun nachweisen, dass sie auch im Großeinsatz funktioniert. Im zweiten Halbjahr 2008 wird sich zeigen, dass diese umweltfreundliche Anlage auch im Alltagsbetrieb kostengünstig und ohne hohen Wartungsaufwand funktioniert“, sagt Dr. Günter Schneider, Sprecher der Geschäftsführung von M+W Zander FE GmbH. Zu den Vorteilen der Technologie zähle auch, dass das Solar-Kraftwerk weitestgehend ohne Kühlwasser auskomme und so langwierige Genehmigungsprozesse in ohnehin wasserarmen Regionen entfallen würden. Außerdem lassen sich die Spiegelkomponenten laut M+W Zander in der Kraftwerksregion selbst herstellen, so dass lange Transportwege entfallen und kürzere Bauzeiten möglich sind. Der solar erzeugte Dampf und die Turbinenabwärme könnten darüber hinaus in wasserarmen Gegenden auch für die Meerwasserentsalzung genutzt werden. Neben der Solarthermie zeigt M+W Zander auf der Hannover Messe auch Lösungen für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), Geothermie und Biomassevergasung.

21.04.2008   Quelle: M+W Zander Beteiligungs GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: M+W Zander,
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Drei Solarparks in Spanien nutzen Photovoltaik-Anlagenkomponenten des Wilnsdorfer Systemanbieters Würz Energy

2,9 MW Solarpark in Albacete (Spanien).
2,9 MW Solarpark in Albacete (Spanien).

Großzügige Einspeisevergütungen für Solarstrom bei staatlicher Registrierung bis zum September dieses Jahres und günstige klimatische Bedingungen bewirken 2008 einen Boom des spanischen Photovoltaik-Marktes. Mit ihrer spanischen Tochtergesellschaft Würz Energy S.A. (Madrid) nutze die WÜRZ Energy GmbH (Wilnsdorf) ihre Chance und habe Anfang 2008 bereits drei neue Verträge abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Weitere Projekte sollen im Frühjahr folgen. Seit Februar nutzen zwei große Solarparks in der Provinz Albacete Photovoltaik-Module und -Wechselrichter der Wilnsdorfer: Nach Chinchilla de Montearagon lieferte Würz Energy Module mit einer Gesamtleistung von 2,9 Megawatt (MW). Der Solarpark-Besitzer verkauft die Energie an Stromversorger Iberdrola weiter. Ein weiterer Solarpark mit 1,5 Megawatt Photovoltaikmodulen steht in Tinajeros, zusätzlich sind 750 Kilowatt Solarstromleistung auf einem Industrielager installiert.  Mit dem Eigentümer sollen 2008 noch zirka sechs Megawatt in Solarparks installiert werden, kündigt WÜRZ Energy an. Anschließend plane der Besitzer des Solarparks, sich mit einer neu gegründeten Firma auf Dachinstallationen zu konzentrieren und habe bereits angekündigt, auf Produkte und Dienstleistungen des Systemanbieters Würz Energy zurückzugreifen. Auch in Iniesta arbeitet Würz mit einem Solar-Unternehmen zusammen: Bis Ende Februar erhielt die cuencesische Firma Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von 2,3 Megawatt.


Trend zum Solarpark herrscht vor

Durch das günstige Wetter und ausgesprochen großzügige Förderungen biete Spanien einen fruchtbaren Nährboden für den Photovoltaikmarkt, unterstreicht WÜRZ Energy. Die spanische Photovoltaikförderung entspreche ungefähr jener von Italien, übertreffe das deutsche Niveau bei Freiflächenanlagen aber bei Weitem und gelte somit im europäischen Vergleich als hoch. Obwohl die spanische Regierung jedem Anlagenbetreiber eine gesetzlich garantierte Einspeisevergütung für solar erzeugten Strom zusichere, glitzerten trotz intensiver Sonneneinstrahlung in dem wärmeverwöhnten Land jedoch nur selten Photovoltaikmodule auf Hausdächern. Im Gegensatz zu Deutschland herrsche in Spanien aufgrund der undifferenzierten Gesetzeslage der Trend zum Solarpark vor, privat erzeugten Spanier nur vereinzelt Solarstrom.


Geplante Senkung der Einspeisevergütung im Herbst sorgt jetzt für einen "Solar-Hype"

Vorrangig bringen Unternehmen, Banken und finanzstarke Geldgeber ihr Kapital in riesige Photovoltaik-Projekte in Spanien ein. Gefragt sind Kapital und Geduld: Eine Genehmigung für gewerbliche Anlagen dauert laut Würz Energy im Durchschnitt 18 Monate, auf die Erlaubnis zum Bau einer privaten Anlage muss sechs Monate gewartet werden. Weil der spanische Staat plane, die Photovoltaik-Förderung ab 28. September 2008 spürbar zu senken, drohten der Branche ab Oktober finanzielle Einbrüche, heißt es in der Pressemitteilung von Würz Energy. Um die Gunst der Stunde noch zu nutzen, versuchten daher viele Interessenten, bis zu diesem Zeitpunkt ihre Anlage oder ein angedachtes Projekt fertigzustellen und rechtzeitig registrieren zu lassen. "So erlebt die spanische Photovoltaik seit Monaten einen regelrechten Hype", stellt Würz Energy fest.


Verhandlungen über ein 10 Megawatt umfassendes Projekt in Murcia

Zunehmend entdecken auch internationale Unternehmen den spanischen Markt. Deutsche Anbieter liefern zum überwiegenden Teil qualitativ hochwertige Module und Anlagenkomponenten und investieren in Solarparks. "Wir verhandeln momentan über ein 10 Megawatt umfassendes Projekt in Murcia", verrät Josef Rihm, Geschäftsführer Würz Energy GmbH. Bei seinen Verhandlungen öffne ihm die Zugehörigkeit des Unternehmens zur Friedhelm Loh Group Tür und Tor. "Die Friedhelm Loh Group genießt in Spanien einen sehr guten Ruf, hat zahlreiche Tochtergesellschaften vor Ort und pflegt seit Jahren enge Geschäftskontakte. Damit können wir punkten!"

21.04.2008   Quelle: Würz Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würz Energy GmbH,

 

US-Energieversorger PG&E unterzeichnet Verträge für Solarthermie-Kraftwerke mit einer Leistung bis zu 900 MW

Demonstrationsanlage der BrightSource Energy Inc. in der Wüste Negev, Israel.
Demonstrationsanlage der
BrightSource Energy Inc. in
der Wüste Negev, Israel.

Die Pacific Gas and Electric Company (San Francisco; USA) hat Anfang April 2008 bekanntgegeben, das Unternehmen habe eine Reihe von Verträgen über Solar-Kraftwerke mit BrightSource Energy, Inc. geschlossen. Die ersten drei Aufträge umfassten solarthermische Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 500 Megawatt, berichtet PG&E in einer Pressemitteilung. PG&E habe darüber hinaus zwei Verträge über zusammen 400 MW geschlossen, die das Gesamtvolumen auf 900 MW steigerten. Die ersten drei Solar-Kraftwerke mit einer Leistung von jeweils 100 MW sollen bereits 2011 in Ivanpah (Kalifornien) an dass Netz gehen und 246,000 Megawattstunden Solarstrom jährlich erzeugen. 
"Die solarthermisch gewonnene Energie ist besonders attraktiv, weil sie in Kalifornien dann zur Verfügung steht, wenn sie am dringendsten gebraucht wird", sagte Fong Wan, Vizepräsident für Energieversorgung bei PG&E. Durch die Verträge mit BrightSource baue PG&E sein Portfolio der erneuerbaren Energien aus und versorge seine Kunden mit der saubersten Energie landesweit. Ziel von BrightSource ist, die Kosten der Solarenergienutzung deutlich zu senken und den Anteil der Sonnenenergie in den westlichen Staaten der USA kräftig zu steigern. "PG&E unterstützt dieses Ziel, mit Verpflichtungen zur Abnahme von Solarstrom", betonte John Woolard, Präsident und Vorstand von BrightSource. Die Verträge mit BrightSource sind Teil des Erneuerbare-Energien-Portfolios von PG&E, das auf eine Leistung von 2.500 MW gewachsen ist. Die Kalifornische Gesetzgebung verlangt von jedem börsennotierten Stromversorger, den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2010 auf 20 % zu steigern. PG&E hat nach eigenen Angaben 2008 bereits 14 % erreicht.

21.04.2008   Quelle: PG&E   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BrightSource Energy, Inc.,
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Informationskampagne "Natürlich Wärme Pellets - Energie mit Zukunft" startet am 15. Mai

Alfred Ritter, Solar- Unternehmer und Paradigma- Hauptgesellschafter.
Alfred Ritter, Solar-
Unternehmer und Paradigma-
Hauptgesellschafter.

Am 15. Mai 2008 beginnt eine von der Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH angestoßene bundesweite Informationskampagne mit dem Titel "Natürlich Wärme Pellets - Energie mit Zukunft", die bis Ende November 2008 laufen wird. Dabei handelt es sich um eine gemeinschaftliche Pro-Pellets-Kampagne der marktführenden Pelletskesselhersteller Paradigma und ÖkoFen Forschungs- und Entwicklung m. b. H., der großen Pelletsproduzenten Schellinger KG und Westerwälder Holzpellets GmbH sowie von rund 900 ausgewählten Installationsbetrieben der SHK-Branche. Die gemeinsamen Marketingaktivitäten sollen den vom Deutschen Energie-Pellet-Verband (DEPV) prognostizierten positiven Trend bei Pelletsheizungen unterstützen, der durch die im Vergleich zu fossilen Energieträgern niedrigen Kosten, gute Fördermöglichkeiten und die hervorragenden Eigenschaften von Pellets zur CO2-Einsparung bedingt ist. Kernbotschaft der an Endkunden und Fachhandwerker gerichteten Informationskampagne wird sein, dass Energie aus Holz - idealerweise in Kombination mit Solarwärme - der beste Weg ist, um nachwachsende Rohstoffe nachhaltig und effizient einzusetzen. 

Zum Auftakt der Kampagne fand am 11. April in Berlin eine Pressekonferenz statt, auf der das Who is Who der Pelletsbranche Präsenz zeigte. Neben Dr. Aribert Peters, Geschäftsführer des Bundes der Energieverbraucher, und Alfred T. Ritter, Unternehmer und Paradigma-Hauptgesellschafter, waren im Podium vertreten: Martin Bentele, DEPV-Geschäftsführer; Beate Schmidt, DEPV-Vorsitzende und Marketingleiterin ÖkoFen; Markus Mann, Geschäftsführer Westerwälder; Helmut Schellinger, Geschäftsführer Schellinger, Dirk Staiger, Geschäftsführer von Technologie für Generationen (TFG), einem Verbund der besten Pellets- und Solarbetriebe Deutschlands, sowie Klaus Taafel, Vorsitzender der Paradigma Geschäftsführung, und Martin Willige, Paradigma Vertriebsleiter Deutschland.


Zum Hintergrund der neuen Informationskampagne erklärt Klaus Taafel: "Viele Hausbesitzer stehen vor der Anschaffung einer möglichst energiesparenden und umweltschonenden Heizung. Und sie fragen sich, welches Heizsystem in ihrem Fall das geeignetste ist - für die Familie, das Haus, für heute und in Zukunft. Die Flut von Werbeaussagen über die optimale Heiztechnik ist genauso groß wie die Verunsicherung der Verbraucher. Dieser Verunsicherung, die auch auf Seiten des Fachhandwerks erkennbar ist, möchten wir durch umfassende Informationen über alle Aspekte der zukunftssicheren Wärmeversorgung mit Holzpellets entgegenwirken."

Im Rahmen der Kampagne sollen in ganz Deutschland regionale Aktionen und Veranstaltungen stattfinden, bei denen interessierte Endkunden und Handwerker sich vor Ort einen eigenen Eindruck von Technik, Funktionsweise, Kosten und Nutzen des energieeffizienten Heizens mit Holzpellets verschaffen können. Dazu Martin Willige von Paradigma: "Es wird zum Beispiel die Aktionen 'Pelletti live' geben. Hier können Endkunden, vermittelt über die bundesweit rund 900 Paradigma-Fachhandwerkspartner, im Keller ihres Nachbarn live einen der bislang fast 10.000 installierten Pelletti-Pelletskessel erleben. Dabei können sie Klartext mit Besitzern dieser Heiztechnik reden und von deren Erfahrungen profitieren." Darüber hinaus werden bei Schellinger u. a. "Tage der offenen Tür" mit Pelletskessel-Besitzern, Interessenten und SHK-Fachhandwerkern veranstaltet. Die bei Westerwälder monatlich stattfindenden Besuchertage sollen in lokale Kampagnen der Paradigma Systempartner eingebunden werden.

Parallel zu Aktionen und Veranstaltungen wird die Kampagne durch eine intensive Medienarbeit sowohl bundesweit als auch regional begleitet. Auch dabei soll es um sachlich-argumentative Informationen für der Leser, Hörer und Zuschauer gehen - angefangen bei der Produktion, Verfügbarkeit und Preisentwicklung des Energieträgers Holzpellets über Heiz- und Lagertechnik sowie Gesundheits- und Umweltaspekte bis hin zu fortlaufendem Kostenvergleich mit anderen Energieträgern und staatlicher wie regionaler Förderung.

21.04.2008   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG,
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Hightech-Magazin "inno" präsentiert Laseranwendungen für effizientere Solarzellen

Laser sorgen für kurze Bearbeitungszeiten beim Schneiden von Solarzellen.
Laser sorgen für kurze Bearbeitungszeiten
beim Schneiden von Solarzellen.

Die Lasertechnologie ist im wahrsten Sinne des Wortes eine "Leuchte", wenn es um die Fertigung feinwerktechnischer Komponenten geht, so der IVAM Fachverband für Mikrotechnik. Doch das Werkzeug "Licht" ist hier nicht nur präziser als viele andere Verfahren, sondern kann Bauteilen neue Funktionen verleihen und die Fertigung beschleunigen. Beispiele aus der Praxis zeigt die aktuelle Ausgabe des Hightech-Magazins "inno".
Wie die Lasertechnologie Solarzellen effizienter macht, erklärt die Firma ROFIN/Baasel Lasertech.
  Die Vorteile neuer, leistungsstarker Diodenlaser, Kurzpulslaser und Faserlaser stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik vor. Lasermikrostrukturierung für fluidische Anwendungen, Durchstrahlschweißen von transparenten Kunststoffen, Laserpositionierung, Femtosekundenlaser sowie Nd:YAG- Laserstrahlquellen für das Löten belackter Drähte sind weitere "inno"-Themen.


Effizientere Solarzellen durch Lasertechnologie

Die Mikromaterialbearbeitung mit dem Laser ist eine Schlüsseltechnologie zur Senkung der Produktionskosten von Solarzellen pro Watt-Peak. Sie kann etablierte Herstellungsprozesse ersetzen und ermöglicht neue, effizienzsteigernde Technologien - etwa Rückkontakt-Zellen, Buried Contacts oder Laser Fired Contacts. Die Laserbearbeitung von Silizium-Wafern und Solarzellen beruht meist auf der direkten, dampfdruckinduzierten Schmelzeverdrängung durch Nanosekunden-Laserpulse. Hohe Geschwindigkeit und Präzision zeichnen dieses Abtragverfahren aus, das zunehmend auch für Schneid- und Bohranwendungen eingesetzt wird. Laser können Rückkontakt-Solarzellen bohren, einzelne Schichten selektiv abtragen, die Kanten von Dünnschicht-Zellen isolieren, Glas als typisches Trägermaterial für Dünnschicht-Solarzellen schneiden und Laser eignen sich auch zur Beschriftung (Markierung) von Solarzellen.


Lasertechnik auf der HANNOVER MESSE

2008 findet die Lasertechnik mit der neuen IVAM-Sonderschau "Laser für Mikromaterialbearbeitung" ihren Weg zurück auf die HANNOVER MESSE. Ein Messe-Special von "inno"-gibt erste Einblicke in das zu erwartende breite Spektrum an Laserapplikationen auf der Fachmesse MicroTechnology. Auch Japan, das diesjährige Partnerland der HANNOVER MESSE, hat hier seinen festen Platz. Im Japan-Special der "inno" erfahren die Leser, was beim Markteinstieg in Japan zu beachten ist.


Magazin im PDF-Format zum kostenlosen Download im Internet und im Abonnement

Herausgegeben wird "inno" vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik. Das Hightech-Magazin im PDF-Format steht kostenlos zum Download und Abonnement zur Verfügung unter http://www.ivam.de Medien. Wer statt des direkten Weges über die Homepage eine E-Mail an inno@ivam.de schreibt (Betreff: "inno Abo-Gewinnspiel"), nimmt neben der Aufnahme in den Abo-Verteiler automatisch an der Verlosung eines Laserpointers teil*. Die kommende Ausgabe der "inno" erscheint Anfang Juli 2008 mit dem Schwerpunkt "Energie". Geplante Themen sind unter anderem organische Solarzellen, Heißprägen von Mikrostrukturen für Energiesysteme und Poweroptimierung von Halbleitern.

*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle Interessenten, die "inno" noch nicht im Abo erhalten. Einsendeschluss ist der 30. Mai 2008.

20.04.2008   Quelle: IVAM Fachverband für Mikrotechnik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ROFIN,
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Endkunden-Infoportal zu Holz- und Pellets-Heizung im Internet

Neues Portal zu Holz und Pellets.
Neues Portal zu Holz und Pellets.

Das umfangreiche Informationsportal der Initiative Holz und Pellets, der gemeinsamen Kampagne des Deutschen Energie-Pellets-Verbands e.V (DEPV), und des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie und Umwelttechnik e.V. (BDH), ist seit Anfang April online. holzundpellets.de gibt einen schnellen, übersichtlichen und vorrangig für den Endkunden gedachten Einblick in die Welt des erneuerbaren Brennstoffs Holz sowie zu den verschiedenen Sortimenten und Feuerungsvarianten wie Pellets, Scheitholz und Hackschnitzel.   Die Internetseite bietet Informationen zu den vielfältigen Vorteilen der Holzenergie und deckt dabei alle verbraucherrelevanten Aspekte ab. So erläutert holzundpellets.de alles Wissenswerte rund um Installation, Kosten, Herkunft, Lagerung, Ökologie und Komfort der Holzheizung und gibt Einblick in die aktuellen Förderungsmöglichkeiten. Links zu Herstellern und renommierten Partner-Aktionen runden das Angebot zusammen mit einem stets aktuellen Terminplan lokaler Verbrauchermessen und Heizvorführungen ab. Zum Service gehört auch, dass Interessenten sich mit individuellen Fragen direkt an kompetente Experten der Initiative wenden können.

20.04.2008   Quelle: Initiative Holz und Pellets; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Initiative Holz und Pellets,
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Sänger Xavier Naidoo: "Dieser Weg" wird künftig mit Wasserstoff zurückgelegt

Sänger Naidoo mit Wasserstoff-BMW.
Sänger Naidoo mit Wasserstoff-BMW

Während der Fußballweltmeisterschaft 2006 begeisterte Xavier Naidoo hunderttausende Fans in Deutschland mit seinem Song "Dieser Weg". Der gebürtige Mannheimer hat nun mit Blick auf eine nachhaltige Zukunft einen ganz persönlichen Weg gewählt und in Frankfurt für die Dauer von drei Monaten die Schlüssel für einen BMW Hydrogen 7 übergeben bekommen. Die Premium-Limousine, die sowohl mit Wasserstoff als auch mit Benzin betrieben werden kann, ist weltweit die erste ihrer Art, die den Prozess der Serienentwicklung erfolgreich durchlaufen hat, berichtet BMW in einer Pressemitteilung. "Ich finde es beeindruckend, dass BMW seit Jahrzehnten die Wasserstofftechnologie als alternative Antriebsvariante kontinuierlich vorantreibt", sagt Xavier Naidoo.   "Es ist kein Widerspruch mehr, luxuriös und dynamisch zu fahren und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Gerade im Hinblick auf unser globales Klima möchte ich selbst einen Beitrag zum nachhaltigen Schutz unserer Umwelt leisten", so der Sänger. Schlüssel und Fahrzeug wurden von Philipp von Sahr, Leiter Vertrieb Deutschland der BMW Group, überreicht. "Zahlreiche berühmte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur begleiten uns auf unserem verantwortungsvollen Kurs hin zu einer nachhaltigen Mobilität. Wir freuen uns sehr, dass uns mit Xavier Naidoo dabei eine absolute Größe des Musikgeschäfts unterstützt."


Langfristig soll Benzin durch Wasserstoff ersetzt werden

Die BMW Gruppe treibe als Vorreiter die Wasserstofftechnologie konsequent voran, heißt es in der Pressemitteilung. Seit mehr als zwei Jahrzehnten setze sich das Unternehmen intensiv mit der nachhaltigen Mobilität auseinander. Langfristig soll Benzin durch Wasserstoff als Energieträger ersetzt werden. In diesem Jahr soll der BMW Hydrogen 7 weiterhin an ausgewählte Vertreter aus den Bereichen Lifestyle, Politik und Wirtschaft übergeben werden. Zunächst wurde eine Kleinserie von 100 Fahrzeugen produziert. Der BMW Hydrogen 7 vereine die vollständige Integration der Wasserstofftechnologie mit der BMW typischen Fahrdynamik, Laufkultur und Komfortausstattung, so der Hersteller.

20.04.2008   Quelle: BMW Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMW Group,

 

Solar-Rennwagen "SolarWorld No.1" demonstriert Solartechnologie für klimafreundliche Mobilität

SolarWorld No.1 mit Team Hochschule Bochum.
SolarWorld No.1 mit Team Hochschule
Bochum.

Der Solarracer "SolarWorld No.1" sorgt bei internationalen Motorsportereignissen zunehmend für Aufsehen. Der von dem Photovoltaikkonzern SolarWorld AG gesponserte Solar-Rennwagen geht am kommenden Wochenende beim 34. Toyota Grand-Prix von Long Beach/Kalifornien auf die Rennstrecke, unter dem Slogan "No fuel, no noise, just speed". Kurz vor dem Start des Hauptrennens wird der Solarbolide eine Runde auf der Piste zurücklegen und den rund 180.000 Zuschauern Einblicke in die Zukunft des Motorsports geben. "Der Solarracer ist ein Symbol für klimafreundliche Mobilität wie sie immer wichtiger wird. Der ‚SolarWorld No.1’ zeigt zugleich die Vielseitigkeit moderner Solarstromtechnologie", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG.  Auf dem traditionsreichen Motorsportereignis, bei dem die früheren Formel-1-Weltmeister Niki Lauda und Nelson Piquet in der Siegerliste stehen, wird der Solarracer außerdem im Rahmen einer Ausstellung für regenerative Antriebe (Green Exhibition) präsentiert werden.


Erfolgreiche Präsentation bei DTM-Rennen in Hockenheim

Bereits am vergangenen Wochenende war der Solarracer auch beim ersten Rennen der diesjährigen Deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM) auf dem Hockenheimring am Start. Der ausschließlich von der Kraft der Sonne mit Photovoltaik angetriebene Rennwagen präsentierte sich im Fahrerlager und legte kurz vor dem Startschuss des DTM-Rennens vor rund 60.000 Zuschauern eine Runde auf der Strecke zurück. Das ansprechende Design und die moderne Technologie kamen bei den Freunden des Motorsports gut an. "Rennsport und Autos begeistern weltweit Millionen von Menschen. Der traditionelle Motorsport symbolisiert mit seinem hohem Spriteinsatz Ressourcenverbrauch und Klimawandel. Mit dem SolarWorld No.1 zeigen wir, dass es auch anders geht und Motorsport-Begeisterung auch mit sauberer Technologie geweckt werden kann", unterstreicht Frank Asbeck. Der überwiegend aus Kohlefasern bestehende Racer wurde von Ingenieursstudenten der Bochum University of Applied Science in Kooperation mit der SolarWorld AG entwickelt und konstruiert. Die SolarWorld AG fördert mit ihrem Engagement bewusst den technologischen Nachwuchs.

19.04.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar World AG,
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Siemens zeichnet die bundesweit besten Ideen beim Klimaschutz-Schülerwettbewerb 2008 aus

R. Meyer und C. Mauelshagen: Preis für Berechnung des Photovoltaik-Potenzials.
R. Meyer und C. Mauelshagen: Preis für
Berechnung des Photovoltaik-Potenzials.

Die Gewinner des Siemens-Schülerwettbewerbs 2008 in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik mit dem Thema "Klima wandeln" stehen fest: Sie kommen aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern. Bundesweit haben 794 Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 bis 13 ihre Projekte eingereicht, die innovative Lösungsansätze zur Bekämpfung des weltweiten Klimaproblems aufzeigen. Siemens veranstaltet den Wettbewerb in Kooperation mit den technischen Universitäten in Aachen, Berlin und München. Ziel ist, Jugendliche für die Bereiche Naturwissenschaften, Mathematik und Technik zu begeistern und zu fördern. Die Gewinnerinnen sind Rosa Meyer und Christine Mauelshagen vom Hollenberg-Gymnasium Waldbröl (Nordrhein-Westfalen) mit ihrer Arbeit über das Photovoltaik-Potenzial und die Möglichkeiten der CO2-Einsparung durch Solarenergie in der Gemeinde Morsbach.   Auf Platz zwei kam Felix Jankowski vom Gymnasium Marktoberdorf (Bayern), der einen Lösungsvorschlag zur "Reduzierung des Stand-by-Stromverbrauchs elektrischer Geräte auf Null" erarbeitete. Mit dem dritten Platz wurde Isabella Pflugmann von der Freien Christlichen Schule Frankfurt (Hessen) für ihren Beitrag "CO2-Sparen im Privathaushalt durch Energieeffizienz" ausgezeichnet.


Innovationskraft für den globalen Wettbewerb

„Klimawandel und Energieknappheit gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Nur mit Innovationen können wir die Brücke zu einer CO2-armen Zukunft schlagen", betonte Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. "Die Gewinner unseres Schülerwettbewerbs zeigen ganz konkrete Lösungsvorschläge auf, um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Wir fördern diese klugen Köpfe, damit wir auch in Zukunft mit unserer Innovationskraft im globalen Wettbewerb ganz vorne bestehen können." Astrid Klug, die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, sagte bei der Preisverleihung: "Die Projektideen des Wettbewerbs sind beeindruckende Beispiele, wie durch innovative Lösungen die CO2-Emissionen gesenkt werden können. Sie können dazu beitragen, das integrierte Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung in die Tat umzusetzen".


Solaranlagen, Meeresenergie, Biomasse und Wasserstoff

Die 194 Lösungsvorschläge zeigen eine Fülle an Ideen zur Senkung von Energieverbrauch und CO2-Ausstoß: von der Energiegewinnung mit Solaranlagen, mit Wasserenergie aus dem Meer oder aus Biomasse bis hin zu einem Fitnessgerät zur Wasserstofferzeugung oder einem Fassadenkraftwerk. Insgesamt werden Preise im Wert von 111.000 Euro vergeben. Das Gewinnerteam erhält ein Preisgeld von 30.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten jeweils 20.000 und 10.000 Euro. Diese Gelder sind für Studienzwecke einzusetzen. Auch der Fachbereich der jeweils betreuenden Lehrkraft wird für sein Engagement ausgezeichnet. Zusätzlich erhalten die Gewinnerteams in diesem Jahr nicht nur Preisgelder für Studienzwecke, sondern auch tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Studienwahl und zwar in Form eines Tutorings durch Studenten der Siemens-Studentenprogramme TOPAZ und Yolante.

19.04.2008   Quelle: Siemens AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siemens,
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SYSTAIC Energiedach-System beim "Jubiläums-ImmobilienMarkt" in Düsseldorf

SYSTAIC-Solardach in Riegelsberg.
SYSTAIC-Solardach in Riegelsberg.

Am 19. und 20. April 2008 wird die SYSTAIC ihr mehrfach prämiertes Photovoltaik-Energiedach auf dem "Jubiläums-ImmobilienMarkt" ausstellen. Die Immobilienmesse der Stadtsparkasse Düsseldorf gilt als die bedeutendste der Region und findet bereits mit großem Erfolg zum 10. Mal statt. Im Dachgarten der SSK Düsseldorf wird das SYSTAIC Energiedach-System sowohl interessierten Eigennutzern als auch Kapitalanlegern anhand eines 5 x 4 Energie-Einheiten-Exponates präsentieren. SYSTAIC-Gründer Michael Victor Kamp hält zudem an beiden Tagen jeweils um 14:00 Uhr einen Vortrag zur Technologie zum Design des SYSTAIC-Solardachs.  Das Energiedach, das sich deutlich von den zurzeit am Markt verfügbaren Systemen unterscheidet, wurde kürzlich auf der Deubau 2008 mit dem 1. Platz des "Innovationspreises Architektur und Bauwesen" ausgezeichnet. Schon auf der BATIMAT 2007 in Paris konnte das SYSTAIC-System überzeugen und erhielt den "Goldenen Innovationspreis für nachhaltige Entwicklung" und den Publikumspreis "Trophée de l’Innovation".

19.04.2008   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SYSTAIC AG,
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PR Global Concept vermittelt kommerzielle Photovoltaik-Anlage

Das in Mönchengladbach ansässige Unternehmen PR Global Concept hat bekannt gegeben, dass im Rahmen eines Beratungsmandats eine Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von 160 Kilowatt (kWp) an eine Spedition in Mönchengladbach verkauft wurde. Die Anlage soll auf einem Hallen-Flachdach mit einer Größe von rund 4.000 Quadratmetern innerhalb des Gewerbegebietes Mönchengladbach/Güdderath errichtet werden, heißt es in der Pressemitteilung. Der mit dieser Anlage produzierte Solarstrom wird vollständig in das Netz des lokalen Stromanbieters eingespeist. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Ende April /Mai vorgesehen.   Nach der Inbetriebnahme der ersten Anlage sollen weitere Hallen-Dachflächen mit einer Gesamtgröße von zirka 15.000 m2 ebenfalls mit Solarstromanlagen bestückt werden. Die angestrebte Gesamtleistung beider Solaranlagen werde dann voraussichtlich etwa 800 kWp betragen.


Spanische Tochtergesellschaft arbeitet an 1,5 Megawatt-Projekt

Die stark wachsende Beratungstätigkeit im Bereich der erneuerbaren Energien werde künftig in die eigens hierfür neu zu gründende Gesellschaft PR Global Energies GmbH i.G. ausgegliedert, berichtet das Unternehmen. PR Global Energies soll beraten und die Vermarktung, insbesondere von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland und Europa forcieren. PR Global Energies GmbH i.G. werde auch hierbei auch als Investor und Beteiligungsgesellschaft im Bereich alternative Energien auftreten. In Barcelona/Spanien wird laut PR Global Concept zur Zeit eine Tochtergesellschaft in der Rechtsform einer S.L. (Sociedad Limitad) gegründet. Diese Gesellschaft realisiere als Betreibergesellschaft ein Solarprojekt in der Größe von 1,5 Megawatt (MW). Die "Intrasolar S.L. Spanien" kooperiere mit zahlreichen Netzbetreibern, kommunalen Verwaltungsorganen und lokalen Installationsbetrieben. Mittelfristig sei geplant, durch eigene Projektentwicklungen und durch Zukäufe Photovoltaik-Anlagen mit einer Produktion von 20 bis 25 MW zu betreiben.

18.04.2008   Quelle: PR Global Concept; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Unternehmen Inventux erhält High-Tech-Produktionsanlagen für neue Photovoltaik-Fabrik

C. Smith (links; Oerlikon) und V. Löwenstein (Inventux)
C. Smith (links; Oerlikon) und V. Löwenstein
(Inventux)

Die Inventux Technologies AG (Berlin) - ein Photovoltaik-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Dünnschicht-Modulen spezialisiert - hat von seinem Technologiepartner Oerlikon Solar die ersten Anlagen zur Produktion innovativer Dünnschicht-Photovoltaik-Module erhalten. "Knapp ein Jahr nach Gründung unseres Unternehmens haben wir heute einen wichtigen Meilenstein erreicht. Damit liegen wir voll im Zeitplan", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Inventux Technologies AG, Volko Löwenstein.   Am Fabriktor des Unternehmenssitzes im Berliner Stadtteil Marzahn zerschnitten Volko Löwenstein und Christopher Smith, Senior Vice President, Head of Sales & Customer Support von Oerlikon Solar gemeinsam in einem symbolischen Akt zur "Tool-Move-In"-Zeremonie ein gelbes Band. Neben dem Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Tiefbau, Bürgerdienste und öffentliche Ordnung, Christian Gräff, nahmen auch Vertreter von Kapitalgebern, Projektpartnern sowie Mitglieder der Geschäftsführung des Schweizer High-Tech-Lieferanten Oerlikon teil.

Beschichtungs- und Strukturierungsanlagen für mikromorphe Dünnschicht-Solarmodule

Mitarbeiter von Inventux und Oerlikon werden unverzüglich mit der Installation der Produktionsanlagen beginnen. Noch vor Ende des Jahres sollen nach erfolgreichen Test- und Qualitätssicherungsphasen die ersten Solarmodule ausgeliefert werden. Bis dahin plant Inventux über 40 Millionen Euro in den Auf- und Ausbau der Solarfabrik zu investieren. Bei den Anlagen handelt es sich um große Beschichtungs- und Strukturierungsmaschinen für Reinräume, mit denen die neuartigen mikromorphen Dünnschicht-Solarmodule hergestellt werden. Die genutzte Technologie wird bisher bei der Produktion von Flachbildschirmen eingesetzt. Sie wurde weiterentwickelt, um eine industrielle Serienfertigung von technologisch führenden Solarmodulen auf Basis von Silizium zu ermöglichen.

"Unser Führungsteam verfügt über langjährige Branchenerfahrung sowie tiefgreifende Technologie- und Prozesskompetenz. Es wird uns gelingen, die Herstellung von Photovoltaikmodulen radikal zu vereinfachen, die Produktionskosten der Module und in der Folge die Kosten für die Erzeugung von Solarstrom nachhaltig zu senken", machte Volko Löwenstein deutlich.

18.04.2008   Quelle: Inventux Technologies AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Inventux Technologies AG,
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Weltgrößter "Solar-Bunker" geht in Gelsenkirchen an das Netz

"Solar-Bunker" in Gelsenkirchen.

Am 16.04.2008 ist in Gelsenkirchen die wohl außergewöhnlichste Solarstrom-Anlage des Ruhrgebietes offiziell eingeweiht worden. Investoren, Mitarbeiter der Gelsenkirchener abakus solar AG, Zulieferer und weitere Gäste feierten die Inbetriebnahme des Solarkraftwerks "Schalker Verein". Die Photovoltaikanlage, die in der aktuellen Ausbaustufe mit einer Spitzenleistung von 355 Kilowatt (kWp) jährlich rund. 320.000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom erzeugt, kann noch bis auf 400 kWp ausgebaut werden. Sie wurde auf dem Erz- und Kohlebunker des ehemaligen Stahlwerks Schalker Verein errichtet und werde als "längster Solarbunker der Welt" in die Geschichte der 'Solarstadt Gelsenkirchen' eingehen, berichtet die Energieagentur:NRW in einer Pressemitteilung. Das Solar-Kraftwerk sei ein Symbol mehr für den tiefgreifenden Strukturwandel der einstigen Kohle- und Stahlstadt Gelsenkirchen.   "Schaut man sich diesen Erz- und Kohlebunker an, so kann man sich leicht ausmalen, dass ein Rückbau schon aus Kostengründen praktisch nicht möglich ist", erklärte der Vorstandsvorsitzende der abakus solar AG, Thomas Sandner, bei der Eröffnung vor dem 12 Meter hohen und 240 Meter langen Stahlbetonkoloss. "Hier wurde ein Stück Montangeschichte, das die Geschicke auf dem 35 Hektar großen Gelände des Schalker Vereins über 110 Jahr seit 1872 geprägt hat, zu einem neuen Symbol für die Solarstadt Gelsenkirchen, die mittlerweile vom Wissenschaftspark bis zur Veltinsarena viele solare Highlights zu bieten hat", erklärte Oberbürgermeister Frank Baranowski.


1.621 Solarmodule und 52 Wechselrichter

Von dem rund 5.800 Quadtratmeter großen Dach des Bunkers speisen ab heute 1.621 Solarmodule Strom in das Mittelspannungsnetz der ELE ein. Die dafür erforderlichen 52 Wechselrichter, die aus dem Gleichstrom der Solaranlage Wechselstrom erzeugen, wurden in einer Bunkertasche untergebracht, die durch dicken Stahlbeton gut vor äußeren Einflüssen geschützt ist. Als Neubau wurde vor dem ehemaligen Bunker eine Trafostation errichtet, die für die maximal mögliche Anlagengröße von zirka 400 kWp ausgelegt ist.

So schnell die abakus solar AG von der Idee dieses einzigartigen Solarprojekts begeistert war, so schwierig gestaltete sich die Umsetzung. Denn auf dem Dach des imposanten Bauwerks taten sich tiefe Abgründe auf: "Quasi ein Viertel der Dachfläche besteht aus Füllöffnungen, durch die früher Erze und Kohle in den Bunker geschüttet wurden. Diese mussten wir abdecken, Geländer, Absperrungen, Laufgänge errichten und fortlaufend wieder versetzen. Trotzdem konnte an vielen Stellen nur mit Anseilschutz gearbeitet werden", erläuterte abakus-Projektleiter Michael Vorkötter die extremen Arbeitsbedingungen.

18.04.2008   Quelle: Energieagentur:NRW; abakus solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energieagentur:NRW.,
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Branchen- und Exportforum Erneuerbare Energien zeigt internationale Markttrends auf der Hannover Messe

Das diesjährige Branchen- und Exportforum Erneuerbare Energien informiert über internationale Markttrends in Ostasien, Nordamerika, Osteuropa und Deutschland. Das fünftägige Forum findet - nunmehr bereits zum siebten Mal - vom 21. bis 25. April statt auf der Hannover Messe 2008 als messebegleitendes Programm im Rahmen der Fachmesse ENERGY in Halle 13. Veranstalter ist die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG und der eclareon GmbH. Namhafte Experten aus allen Bereichen der erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Solarthermie, Bio- und Windenergie, Geothermie und Wasserkraft) berichten über Markttrends und politische Rahmenbedingungen in den verschiedenen Regionen, über technologische Innovationen und über Möglichkeiten der Projektfinanzierung.   Deutsche Unternehmen erhalten auf den jeweiligen Exportforen wichtige Hinweise, wie sie noch erfolgreicher in die aussichtsreichen Exportmärkte Ostasien, Nordamerika und Osteuropa, einsteigen können.

Japan bildet als diesjähriges Partnerland der Hannover Messe auch hier einen kleinen Schwerpunkt. Ausländische Messebesucher und Aussteller können sich am zweiten Messetag über "Renewables made in Germany" informieren. Als besonderer Service werden alle Vorträge an diesem Tag in englischer Sprache gehalten. Die Investors Lounge am Mittwoch steht ganz im Zeichen von Innovationen, Investmentstrategien und Möglichkeiten der Projektfinanzierung für erneuerbare Energien. Die Teilnahme ist für Messebesucher kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist Halle 13, Stand A 56.

Das Programm im Überblick:

Montag, 21.04.2008 - Exportforum Asien 2008
Dienstag, 22.04.2008 - Renewables Forum Germany 2008
Mittwoch, 23.04.2008 - Investors Lounge 2008
Donnerstag, 24.04.2008 - Exportforum Nordamerika 2008
Freitag, 25.04.2008 - Exportforum Mittel- und Osteuropa 2008

Weitere Informationen zum Programm stehen im Internet unter: http://www.presseportal.de/link/programm

18.04.2008   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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MVV Energiedienstleistungen kauft Biogasanlage von EPURON

EPURON-Biogasanlage in Karow.
EPURON-Biogasanlage in Karow.

Die MVV Energiedienstleistungen GmbH (Mannheim) bekräftigt ihr Engagement für die umweltschonende Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen. Geschäftsführer Michael Lowak unterzeichnete Mitte April 2008 den Vertrag über den Kauf einer Biogasanlage in Karow bei Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) von der EPURON GmbH, einem Tochterunternehmen der Conergy AG. Die Biogasanlage wird vom Hamburger Unternehmen schlüsselfertig übergeben. Die offizielle Inbetriebnahme soll noch in diesem Sommer erfolgen. Weitere Kooperationsmöglichkeiten zwischen MVV Energiedienstleistungen und EPURON im Bereich der Energiegewinnung aus Biogasanlagen würden derzeit geprüft, berichtet die EPURON GmbH in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen der MVV Energie Gruppe war vergangenen Oktober mit dem Kauf einer Anlage in Sachsen-Anhalt in das Biogas-Geschäft eingestiegen.  "Als verantwortungsvolles Unternehmen ist es für uns selbstverständlich, unsere Dienstleistungen nicht nur unter ökonomischen, sondern auch unter ökologischen Gesichtspunkten zu erbringen", sagte Geschäftsführer Michael Lowak bei der Vertragsunterzeichnung. "Durch den Einsatz von effizienten, umweltschonenden Technologien sowie durch die verstärkte Nutzung regenerativer Energiequellen leisten wir einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit", so Lowak weiter.


Schlüsselfertige Biogasanlagen für Unternehmen

EPURON konzentriert sich bei der Biogas-Nutzung auf die Entwicklung selektiver, profitabler Projekte für strategische und institutionelle Investoren. Besonders Energieversorgungsunternehmen hätten aufgrund steigender Preise für fossile Energieträger sowie des wachsenden Interesses ihrer Kunden an alternativen Energielösungen großes Interesse an derartigen Projekten, betont das Unternehmen. "Die Nachfrage großer Energieversorgungsunternehmen nach Konzepten zur umweltfreundlichen Energieerzeugung steigt. Mit unseren schlüsselfertigen Biogasanlagen bieten wir diesen Unternehmen eine attraktive Lösung für die Erzeugung regenerativer Energie", so Nikolaus Krane aus der Geschäftsführung der EPURON GmbH, einem Projektentwickler und -finanzierer für Großprojekte in Sachen erneuerbare Energien. "Unsere Kunden profitieren von unserem Geschäftsmodell, da sie sich weder um Planung noch um die Installation der Biogasanlage kümmern müssen. Und bei Bedarf, auch wenn das hier nicht der Fall war, übernehmen wir auch gerne die Finanzierung und den Betrieb der Anlage. Dieses flexible Geschäftsmodell ermöglicht es uns, auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden individuell einzugehen", ergänzt Nikolaus Krane.


Mit dem Bau der Anlage mit einer elektrischen Leistung von 624 Kilowatt (kW) hatte EPURON bereits im August 2007 begonnen. Ab dem Sommer 2008 wird MVV Energiedienstleistungen Biogas erzeugen, aus rund 9.700 Tonnen zerkleinerten Maispflanzen und 5.000 Tonnen Rindermist pro Jahr, geliefert vom nahe gelegenen landwirtschaftlichen Betrieb Gut Karow. Dieses Biogas wandelt der Betreiber in elektrische und thermische Energie um. Pro Jahr speist das Unternehmen auf diese Weise 5.000 Megawattstunden Strom in das öffentliche Netz ein, der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet wird. Die Menge reicht aus, um mehr als 1.200 Haushalte mit CO2-neutraler elektrischer Energie zu versorgen. Die anfallende Abwärme der Stromerzeugung dient der Wärmeversorgung des benachbarten Hotels Schloss Karow. Die vergorenen Pflanzen kommen als Dünger auf den Feldern des Guts zum Einsatz. "Die hier realisierte Kombination aus Viehzucht, Futtermittel- und Energiepflanzenanbau und Nährstoffrückführung stellt eine ideale Verknüpfung von Landwirtschaft und ökologischer Energieerzeugung dar", so Michael Lowak.

18.04.2008   Quelle: EPURONGmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPURON GmbH,
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Politikwissenschaftler Leggewie fordert Umdenken in der Klimadebatte

Professor Claus Leggewie
Professor Claus Leggewie

Der Politikwissenschaftler Claus Leggewie und der Sozialpsychologe Harald Welzer fordern in der ZEIT ein Umdenken in der Klimadebatte. Es reiche nicht aus, den Klimawandel vermeiden zu wollen, Forschung und Politik müssten auch über Anpassungsstrategien nachdenken: "Wir müssen uns endlich mit dem Gedanken anfreunden, dass der globalen Klimaerwärmung mit der Total-Auswechselung von Glühbirnen gegen Energiesparlampen kein Einhalt zu gebieten ist", so Leggewie in der ZEIT.  Die Wissenschaft müsse sich trauen, vom "Denken wie üblich" abzurücken. "Wer mit Sturzfluten, Hurrikanen und Wüstenbildung klarkommen will, muss auch Evolutionsbiologen, Kulturanthropologen, Gesellschaftstheoretiker und Psychoanalytiker befragen - und nicht zuletzt den Menschen auf der Straße."




Leggewie und Welzer sehen auch die Sozial- und Geisteswissenschaften in der Pflicht, sich dem Thema Klimawandel zu stellen: "Die Lebensstilideale des Westens - die permanente Verfügbarkeit aller denkbaren Güter, eine Kultur der Verschwendung - müssen auf eine Weise korrigiert werden, dass dabei nicht zähneknirschender Verzicht, sondern ein Gewinn an Lebensqualität herauskommt." Der komplette Text ist veröffentlicht in der ZEIT Nr. 17 vom 17. April 2008.

17.04.2008   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Duisburg-Essen,
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BSW-Solar: Deutscher Maschinen- und Anlagenbau profitiert stark von Solarboom

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Lehrter Bahnhofs in Berlin.
Photovoltaikanlage auf dem Dach des Lehrter
Bahnhofs in Berlin.

Deutsche Maschinen- und Anlagenbauer profitieren erheblich von der weltweit wachsenden Nachfrage nach Solarstrom. Allein die Ausrüster der Solarindustrie erwirtschafteten 2007 rund 875 Millionen Euro und würden weiter wachsen, so der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. in einer Pressemitteilung anlässlich der Hannover Messe. Für 2008 rechnet der BSW-Solar mit einem Umsatz der mittelständisch geprägten Zuliefererbranche von rund einer Milliarde Euro. Gleichzeitig werde der technologische Vorsprung in diesem Bereich dafür sorgen, dass Deutschland seine Führungsposition in der Solartechnik weiter ausbaut.   Die Skalierung der Produktion, zunehmende Automation sowie verbesserte und voll integrierte Fertigungslinien ermöglichen nach Angaben des BSW-Solar kontinuierliche Kostensenkungen in der Produktion von Solarstromanlagen. In spätestens zehn Jahren werde Solarstrom wettbewerbsfähig mit den Verbrauchertarifen für Strom aus konventionellen Gas- und Kohlekraftwerken. Voraussetzung dafür seien jedoch anhaltend attraktive Investitionsbedingungen, betont der BSW-Solar. Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verankerte Einspeisevergütung für Solarstrom dürfe deshalb nicht zu schnell reduziert werden, so die übereinstimmende Forderung von Forschungs-, Industrie- und Handwerkerverbänden.


BSW-Solar rechnet langfristig mit 25 % Solarstrom im deutschen Stromnetz

"Innerhalb weniger Jahre hat sich die deutsche Solarindustrie aus einem Manufakturstadium hin zu einer industriellen High-Tech-Massenproduktion entwickelt. Möglich wurde dies durch Forschungserfolge und den Know-how-Vorsprung des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus", unterstreicht Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Deutsche Solarunternehmen könnten ihre Technologieführerschaft zunehmend in Exporterfolge umsetzen und trügen weltweit maßgeblich zum Aufbau einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Energieversorgung bei. Allein in den letzten zehn Jahren konnten die Kosten für Solarstromanlagen hierzulande nahezu halbiert werden. Im letzten Jahr sanken sie nach Angaben des BSW-Solar um sechs Prozent. Carsten Körnig: "Sobald Solarstrom vom eigenen Dach günstiger ist als konventioneller Strom aus der Steckdose, wird Solarenergie zu einer tragenden Säule der Stromversorgung." Langfristig rechnet der BSW-Solar mit einem Solaranteil von rund einem Viertel am deutschen Strom-Mix.

Die Photovoltaikbranche zählt in Deutschland inzwischen rund 100 Hersteller, Maschinen- und Anlagenbauer. Während die Zuliefererindustrie vornehmlich in den alten Bundesländern beheimatet ist, siedeln sich die Solarfabriken für die Produktion von Solarzellen und Solarmodulen vor allen Dingen in den neuen Bundesländern an. Im Jahr 2007 konnte die deutsche Solarbranche nach Verbandsangaben ihre Auslandsumsätze um rund 70 Prozent steigern.


Mehr als sieben Milliarden Euro Investitionsvolumen für den Auf- und Ausbau modernster Solarfabriken

In Deutschland werden derzeit erhebliche Produktionskapazitäten für die Herstellung von Solarzellen und Solarmodulen aufgebaut. Nach einem jüngst vom Institut für Wirtschaftsforschung der Uni München (ifo) und Wirtschaftsexperten des EuPD Research erstellten Gutachten werden deutsche Solarfabriken ihre Kapazitäten für die Produktion von Solarzellen von 1,7 Gigawatt (GW) im Jahr 2007 auf 4,5 GW im Jahr 2010 mehr als verdoppeln. Die Produktionskapazitäten für Solarmodule werden sich am Standort Deutschland von 1,2 GW auf 3,8 GW verdreifachen. Die Branche beabsichtigt in den nächsten drei Jahren hierzulande über sieben Milliarden Euro in den Auf- und Ausbau modernster Solarfabriken zu investieren, zudem rund 600 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Der Gesamtumsatz der Photovoltaikbranche wird sich inklusive Zulieferer von 6,5 Milliarden Euro 2007 auf nahezu zwölf Milliarden Euro im Jahr 2010 erhöhen, so die Gutachter. Die Branche werde dann 55.000 Menschen in Deutschland beschäftigen und die Hälfte ihrer Umsätze im Ausland erzielen.

Für die nächsten Jahre rechnet der BSW-Solar mit weiteren Kostensenkungen für Photovoltaikanlagen von jährlich maximal sieben Prozent. Eine noch schnellere Kostenreduktion sei allerdings angesichts gestiegener Rohstoffpreise nicht denkbar. Die im Novellierungsentwurf des EEG derzeitig vorgesehene Rückführung der Solarförderung von zeitweise bis zu 9,8 Prozent sei nach übereinstimmender Einschätzung von Forschung, Industrie und Handwerk überzogen und für die Mehrzahl der Unternehmen existenzbedrohend, betont der BSW-Solar. Der Verband appelliert deshalb gemeinsam mit dem Forschungsverbund Sonnenenergie (FVS) und dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) an den Bundestag, den vorliegenden Gesetzentwurf nachzubessern und die Förderung um jährlich maximal sechs bis sieben Prozent zu senken. Die Existenz von einigen hundert mittelständischen Solarunternehmen und die deutsche Technologieführerschaft in der Photovoltaik seien andernfalls in Gefahr, heißt es in der Pressemitteilung.

17.04.2008   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BSW-Solar/Langrock,
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Taiwanesischer Photovoltaikhersteller CMC startet Produktion von Solarmodulen mit Equipment von Oerlikon Solar

TCO-Anlage von Oerlikon Solar zur Herstellung von Dünnschichtsilizium-Modulen.
TCO-Anlage von Oerlikon Solar zur Herstellung
von Dünnschichtsilizium-Modulen.

Mit der CMC Magnetics Corp. beginnt nun auch in Asien der erste Kunde von Oerlikon Solar, seine Produktion hochzufahren. Die schlüsselfertige 40 Megawatt-Produktionslinie wurde in den vergangenen Monaten von Trübbach (Schweiz) nach Taiwan überführt, zusammengebaut und eingestellt, um zum 17.04.2008 den Pilotbetrieb aufzunehmen, berichtet Oerlikon Solar in einer Pressemitteilung. Oerlikon-Experten begleiten den gesamten Prozess bis zum endgültigen Produktionsstart in der zweiten Jahreshälfte 2008. "Oerlikon Solar hat einen hervorragenden Job gemacht. Alle Zielvereinbarungen wurden eingehalten oder übererfüllt - so stellen wir uns eine erfolgreiche Zusammenarbeit vor", zeigt sich Bob Wong, Chairman von CMC erfreut. Die jetzt installierte Anlage sei der Beginn einer langfristig angelegten Partnerschaft zwischen CMC und Oerlikon im Solarmarkt, die auch gemeinsame Entwicklungsprojekte umfasst.   Der Start der ersten asiatischen Produktionslinie bedeutet für Oerlikon Solar einen weiteren Meilenstein in der jüngsten Erfolgsgeschichte. Die hochmoderne Anlage ist die erste ihrer Art, die im schnell wachsenden asiatischen Dünnschicht- Photovoltaik Markt die Fabrikation aufnehmen wird. "Wir sind stolz der langjährigen Erfolgsgeschichte unserer Partnerschaft mit CMC ein neues Kapitel beifügen zu können", sagt Dr. Uwe Krüger, CEO von Oerlikon.


500.000 Solarmodule jährlich

Die schlüsselfertige 40 MWp-Produktionsanlage zur Herstellung amorpher (a-si) Dünnschicht-Silizium-Solarmodule ermöglicht eine Jahresproduktion von rund 500.000 Modulen, berichtet Oerlikon Solar. Sie umfasst den gesamten Fertigungsprozess von der Glasreinigung bis zum Testen der Solarmodule. Ebenfalls enthalten im Lieferumfang sei die Implementierung der gesamten Messtechnik zur Qualitätskontrolle, das "Back End" der Modulfertigung, sowie die TCO-Technologie (Transparent Conductive Oxide). Eine Erweiterung der bestehenden Herstellungskapazität sei bereits angedacht. Im nächsten Schritt soll eine schlüsselfertige 60 MWp Micromorph Tandem-Linie - die neueste Oerlikon Solar PV-Technologie - das CMC Produktionsvolumen am bestehenden Standort in Taiwan ausweiten.


Micromorph Tandem: 50 Prozent Effizienzsteigerung

Nach der Etablierung der amorphen Dünnschichttechnologie hat Oerlikon Solar im vergangenen September auch die mikromorphe Tandemzelle zur Marktreife gebracht. Verglichen mit der amorphen Zelle besitzt die zweite Generation der Dünnschichttechnologie eine zusätzliche mikrokristalline Siliziumschicht. Das Lichtspektrum der Sonne wird mit dieser Anordnung optimal ausgenutzt, da die Kombination beider Zellen das gesamte Spektrum der Sonnenstrahlung sowohl im sichtbaren als auch im infraroten Bereich in elektrische Spannung umwandelt. Deshalb hat die micromorphe Tandemzelle einen um etwa 50 Prozent höheren Wirkungsgrad als die amorphe Zelle und soll bis 2010 Wirkungsgrade von über 10 Prozent erreichen.


CMC-Produktionskapazität soll in wenigen Jahren Gigawatt-Größenordnung erreichen

Berücksichtige man den so bereits eingeleiteten Übergang von der amorphen zur mikromorphen Technologie, würden viele positive Einzeleffekte wie sinkende Aufwendungen für Materialien, verbesserte Taktzeiten oder höhere Effizienz der Module dazu beitragen, dass bereits 2010 in weiten Bereichen des Sonnengürtels Netzparität (grid parity) erreicht wird, betont Oerlikon Solar. So sei es auch CMCs mittelfristiges Ziel, eine jährliche Produktionsleistung von einem Gigawatt zu erreichen. Diese technologisch ehrgeizigen Pläne gingen einher mit großen wirtschaftlichen und ökologischen Zielen. "Wir von CMC wollen einen aktiven Beitrag leisten, der globalen Klimaerwärmung entgegenzuwirken", so Wong. Weil dies weltweit einer der zukunftsträchtigsten Wachstumsmärkte sie, denke CMC in größeren Dimensionen. In nur wenigen Jahren will das Unternehmen eine Produktionskapazität von über einem GWp aufbauen und weltweit zu den Top 3-Anbietern für Dünnschicht-Silizium- Solartechnologie werden. Oerlikon sei in dieser Strategie als Technologielieferant fest eingeplant. "CMC und Oerlikon werden jetzt die Erfolgsstory, die wir gemeinsam im Markt für optische Speicher geschrieben haben, im Solarbereich wiederholen - und vielleicht sogar weit übertreffen", so Wong weiter.

17.04.2008   Quelle: OC Oerlikon Balzers Ltd., Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
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Kanadischer Photovoltaik-Systemintegrator SonnenEnergy schließt erste Bauphase des Solarparks Hausen ab

Solarpark Hausen.
Solarpark Hausen.

Die SonnenEnergy Corporation (Toronto) berichtete am 27.04.2008, das Unternehmen habe den ersten Bauabschnitt des vier Hektar großen Solarparks Hausen vor dem geplanten Zeitpunkt fertiggestellt. Der Solarpark Hausen ist nach Angaben des Unternehmens die zweite Freiflächen-Photovoltaikanlage des Unternehmens, das einen vergleichbaren Solarpark in Waldstetten betreibe. "Nach Abschluss des ersten Bauabschnitts des Solarparks Hausen wird dieser 800.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen und etwa 288.000 Euro erwirtschaften", sagte Sudhir Morar, Präsident und Vorstand der SonnenEnergy Corporation. Der Bau des zweiten Abschnitts werde die Leistung der Anlage auf 1,730 kWp steigern. "Wenn der gesamte Solarpark am Netz ist, wird der eine Leistung von 2,500 kWp haben", fügte Morar hinzu. 

Wir sind sehr froh, den ersten Bauabschnitt vor dem Plan beendet zu haben", betont Morar. "Das zeigt nicht nur, dass wir fähig sind, schnell und effizient Solarparks zu bauen, sondern es erlaubt uns auch, die Entwicklung der nächsten Phase dieses Projekts zu beschleunigen. Die frühzeitige Fertigstellung des ersten Bauabschnitts macht es möglich, dass der Solarpark im Frühjahr und Sommer Solarstrom erzeugt, den Jahreszeiten mit dem höchsten Ertrag", führt Morar aus. SonnenEnergy hatte jüngst angekündigt ihre Aktivität auf Nordamerika auszuweiten und Verhandlungen über weitere Projekte zu führen, einschließlich Solarparks.

17.04.2008   Quelle: SonnenEnergy Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SonnenEnergy Corp.,
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Südosteuropa: Ein unentdeckter Wachstumsmarkt für erneuerbare Energien

Vom 6. bis 9. April fand in der bulgarischen Hauptstadt Sofia der "4th International Congress for South Eastern Europe. Energy Efficiency & Renewable Energy Sources" statt unter der Schirmherrschaft des Kooperationsrates Südosteuropa (South-East European Cooperation Process, SEECP). Über 400 Teilnehmer aus rund 23 Ländern diskutierten die Möglichkeiten, erneuerbare Energiequellen in der Region stärker zu nutzen und die Energieeffizienz zu verbessern, berichtet der Europressedienst Bonn. Mit dem EU-Beitritt der neuen Mitgliedsstaaten aus Südosteuropa gelten auch für diese die Vorgabe, bis 2020 20 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen zu decken und den CO2-Ausstoß um 20 Prozent zu senken. Damit wächst in der Region auch die Bedeutung regenerativer Energien und effizienterer Technologien.   Europäisches Schlusslicht in Sachen Energieeffizienz ist derzeit noch Bulgarien, mit dem mit Abstand höchsten Energieverbrauch pro Bruttoinlandsprodukt-Einheit. Doch spätestens seit der Einführung eines Einspeisetarifs für Strom aus regenerativen Energiequellen im Januar 2007 interessieren sich nationale und internationale Investoren zunehmend für den bulgarischen Markt, obwohl sich der Markt trotz des finanziellen Anreizes für Solar- und Windenergie bisher eher verhalten entwickle, so der Europressedienst.


Erneuerbare Energien vor dem Take-Off - Chancen für ausländische Unternehmen

Auf der Konferenz stellten die Redner in rund 50 Vorträgen die aktuelle Situation in Südosteuropa dar und wiesen darauf hin, dass im Hinblick auf die Nutzung erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz Verbesserungsmaßnahmen notwendig seien. In Serbien beispielsweise ließe sich bei den Verbrauchern bislang nur eine geringe Sensibilität für das Thema Energieeffizienz beobachten, so Bojan Kovacic, stellvertretender Direktor der Serbian Energy Efficiency Agency Zusätzlich gaben auch etablierte Unternehmen, die seit vielen Jahren im Bereich erneuerbare Energien tätig sind, Einblicke in ihre Firmenpraxis. Unter anderem stellte Centrotherm schlüsselfertige Lösungen für Photovoltaik-Fabriken vor und Roland Burger, Produktmanager für Wechselrichter bei der Steca Batterieladesysteme und Präzisionselektronik GmbH, informierte über die richtige Verschaltung von Modulen unter schwierigen Standortbedingungen.

Vertreter aus Politik und Wissenschaft referierten über die Entwicklung in den größten Märkten für erneuerbare Energien, wie dem diesjährigen Schwerpunktland Spanien. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie präsentierte Deutschland - offizielles Partnerland des Kongresses - mit einem eigenen Pavillon auf der parallel zum Kongress stattfindenden Ausstellung. Besucher konnten sich hier einen Überblick über die deutsche Unternehmenslandschaft im Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz verschaffen. Aber nur wenige deutsche Unternehmen wie Aleo Solar und die Green Energy World GmbH seien mit eigenen Ständen vertreten gewesen, so der Europressedienst. Andere deutsche Hersteller wie Kaco und SMA hätten jedoch bereits Vertriebspartner in Südosteuropa. Obwohl die meisten bulgarischen und ausländischen Unternehmen durchaus Geschäftschancen in der Region sähen, habe sich in zahlreichen Gesprächen an den Ständen gezeigt, dass die große Auftragswelle bislang ausblieb. Baha Kuban, Projektleiter für Energiepolitik der türkischen Ecofys, wies in seinem Vortrag ausdrücklich auf das Potenzial der Region hin: "Südosteuropa ist ein großer Exportmarkt, denn es ist die einzige Region mit mehr als 100 Millionen Einwohnern, in der es keinen einzigen Photovoltaikhersteller gibt."


Suche nach neuen Absatzmärkten; Günstige Windbedingungen und interessanter Einspeisetarif in Bulgarien

Die Verschlechterung der Förderbedingungen in einigen etablierten Märkten wie Dänemark und Deutschland führe dazu, dass sich die Unternehmen nach neuen Absatzmöglichkeiten umschauen, berichtet der Europressedienst. "Dänemark hat den Einspeisetarif für Windenergie abgeschafft. Deshalb sind wir als Windkraftprojektierer auch hier in Sofia vertreten um uns neue Absatzmärkte in Südosteuropa zu erschließen", sagte Ole Stein, Projektmanager bei dänischen Unternehmen Global Wind Power. "Denn Bulgarien bietet sowohl günstige Windbedingungen als auch einen interessanten Einspeisetarif", so Stein weiter. Die Einspeisevergütung für Windenergie setzt sich in Bulgarien aus einem Basisbetrag und einer Prämie zusammen. Der Basisbetrag beträgt 80 % des durchschnittlichen Strompreises für Endnutzer im Vorjahr und liegt derzeit bei 28.01 Euro pro Megawattstunde. Die Prämie hängt ab von der Kapazität der Windanlage und der Zahl der Betriebsstunden.


Förderprogramme für Osteuropa

Mit Blick auf die erfolgreiche Windenergiepolitik in Spanien, Deutschland und den USA machte Randy Michael Mott, Direktor der polnischen Environmental Solutions, deutlich, dass finanzielle Anreize und niedrige bürokratische Hindernisse auch in Südosteuropa Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wechsel hin zu den erneuerbaren Energien seien. Einen solchen finanziellen Anreiz biete zum Beispiel die European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) an, die in der Region mehrere Förderprogramme aufgelegt hat. So stünden im Rahmen der Sustainable Energy Initiative finanzielle Mittel für Bulgarien und Rumänien zur Verfügung. Bulgarische Unternehmen, die Projekte zur Verbesserung der Energieeffizienz durchführen, könnten auf Kredite der EBRD in Höhe von 2,5 Millionen Euro zugreifen.

17.04.2008   Quelle: EuPD Europressedienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Geothermie: Erfolgreiche erste Heizsaison in Unterhaching

Stromerzeugungsanlage (Kalina-Anlage) in Unterhaching.
Stromerzeugungsanlage (Kalina-Anlage) in
Unterhaching.

Die Betreiber des geothermischen Heizkraftwerks in Unterhaching haben für die erste Heizsaison eine positive Bilanz gezogen. Tausende Bürger der Gemeinde konnten in diesem Winter die umweltfreundliche Wärme aus Geothermie nutzen, berichtet der Bundesverband Geothermie e.V. in einer Pressemitteilung. Die Nachfrage nach Anschlüssen an das Fernwärmenetz steige kontinuierlich. Im Winter 2007/2008 seien rund 25.000 Megawattstunden (MWh) in das Fernwärmenetz eingespeist worden. Das entspreche rechnerisch rund 2,5 Millionen Liter Heizöl und einem CO²-Ausstoß von rund 7.000 Tonnen.  Das Fernwärmenetz wächst stetig weiter. Die Akquise weiterer Kunden konzentriert sich derzeit schwerpunktmäßig auf die Verdichtung des bestehenden Fernwärmenetzes sowie der Neuerschließung einzelner Seitenstraßen. Das komplett neu gebaute Fernwärmenetz für den 22.000 Einwohner zählenden Ort hat bislang eine Länge von über 25 Kilometern. Zwischenzeitlich wurde eine thermische Anschlussleistung von zirka 28 MWth vertraglich gesichert.


Langfristige Anschlussleistung von 70 MWth geplant

"Wir werden das Fernwärmenetz kontinuierlich ausbauen", kommentiert Gerlinde Kittl, Geschäftsführerin der Geothermie Unterhaching GmbH & Co KG, die Entwicklung. "Unser langfristiges Ziel ist die Installation von 70 MWth Anschlussleistung. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir diese Zielmarke erreichen werden", prognostiziert Kittl. "Die Gemeinde Unterhaching leistet mit der Nutzung der Geothermie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz", erklärt Dr. Erwin Knapek, Initiator des Geothermieprojekts und scheidender Bürgermeister von Unterhaching. Auch Benjamin Richter von der Nürnberger Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Rödl & Partner, die für die wirtschaftliche Umsetzung des Geothermieprojektes verantwortlich ist, zeigt sich zufrieden: "Die Wärmeversorgung läuft problemlos rund um die Uhr".


Recht zur Nutzung der umweltfreundlichen Energie auf 50 Jahre zugesichert

Zwischenzeitlich liegt vom Bergamt des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie auch die bergrechtliche Bewilligung für die Gewinnung der Erdwärme im Feld Unterhaching vor. Das Recht, die umweltfreundliche regenerative Energie zu nutzen, wurde auf 50 Jahre zugesichert. Die Zukunft beurteilt auch Anton Berger, Partner und Leiter des Geschäftsbereichs Energie bei Rödl & Partner, positiv: "Von den Erfahrungen in Unterhaching können viele andere Kommunen profitieren. Vor dem Hintergrund der anstehenden Gesetzesänderungen im Bereich der Energiewirtschaft sowie der Erneuerbaren Energien wird der Aufbau von Fernwärmekapazitäten zusehends interessanter."

17.04.2008   Quelle: Geothermische Vereinigung - Bundesverband Geothermie e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Geothermie Unterhaching GmbH & Co KG,
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Solar-Unternehmen Conergy schließt Konzentration der Logistikaktivitäten ab

Nur zwölf Monate nach Baubeginn schloss die börsennotierte Hamburger Conergy AG den Umzug ihrer Logistik- und Serviceabteilungen in das neue europäische Vertriebs- und Logistikzentrum ab. In der zweiten Aprilwoche 2008 bezogen die Mitarbeiter des Vertriebsinnendienstes sowie der Kundenbetreuung die neuen Büros des insgesamt knapp 30.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplexes im rheinland-pfälzischen Zweibrücken, berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. Damit haben die letzten der rund 100 Conergy Mitarbeiter, die bislang in den fünf Außenlagern im nahegelegenen Sulzbach beschäftigt waren, ihre Arbeit an dem neuen Standort aufgenommen.   Das neue Logistikzentrum vereine diese Lager nicht nur unter einem Dach, sondern verfüge auch über modernste Technik, die verkürzte Umschlagzeiten und dadurch noch besseren Service für die Kunden des Photovoltaikspezialisten garantierten. "Wir freuen uns, dass wir in jeder Phase dieses Projekts, das heißt, vom ersten Spatenstich bis zum Umzug des letzten Mitarbeiters, genau im Zeitplan geblieben sind. Das verdanken wir neben unseren Partnern natürlich auch der Stadt Zweibrücken, die uns zu jeder Zeit unterstützt hat", erläutert Ingo Dahlmann, Projektleiter bei der Conergy.


Bis zu 1.000 unterschiedliche Solar-Artikel auf 25.000 m²

Bereits seit November letzten Jahres beliefert Conergy ihre Kunden europaweit aus dem neuen Logistikzentrum in Zweibrücken. Auf 25.000 m² lagern in den acht Meter hohen Lagerplätzen bis zu 1.000 unterschiedliche Artikel, die von einem hochmodernen Lagerverwaltungssystem den etwa 500 Auftragspositionen pro Tag zugeordnet werden. Rund ein Drittel des Distributionslagers dient dem Wareneingang, der Auftragszusammenstellung und dem Warenausgang. Über 19 Laderampen erreichen und verlassen täglich im Durchschnitt 30 Lkw-Ladungen mit modernsten Komponenten für die Gewinnung von Strom aus der Sonne das Lager. "Um bei dem weiteren Wachstum der Conergy AG immer mehr Kunden optimalen Service bieten zu können, planen wir, mittelfristig hier am Standort zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Die unmittelbare Nähe nicht nur zu den europäischen Kernmärkten, sondern auch zum Flughafen Zweibrücken und Autobahnen bietet optimale Bedingungen für das Logistikzentrum", so Dahlmann. In den nächsten Wochen will Conergy weitere kleine Lagerstandorte in Deutschland auflösen und in das Logistikzentrum in Zweibrücken verlagern.

16.04.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarthermie-Unternehmen PowerSol erstmals auf der Hannover Messe

PowerSol-Röhrenkollektoren in Bruneck (Südtirol).
PowerSol-Röhrenkollektoren in Bruneck
(Südtirol).

Die PowerSol GmbH (Hannover) setzt für ihre High-tech-Röhrenkollektoren auf das internationale Industriegeschäft. Erst im November 2007 an den Start gegangen stellt das junge Start-Up Unternehmen sein Leistungsspektrum erstmals auf der Hannover Messe Industrie 2008 vor. Die Messe biete mit dem Energy Forum und einer Vielzahl von Anbietern aus dem Bereich erneuerbare Energien für PowerSol das geeignete Umfeld, um die speziell für den industriellen Einsatz konzipierten Produkte und Systemlösungen zu präsentieren, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Schwerpunktprodukte für die Messe seien die Premium- und High-Tech- Röhrenkollektoren, die laut PowerSol auch bei geringer Sonneneinstrahlung bis zu 50 % Leistung bringen.   Beide Produkte eignen sich nach Angaben des Herstellers ausgezeichnet für den gewerblichen Einsatz und könnten leicht in bestehende Energieversorgungskonzepte gewerblicher Objekte integriert werden.


PowerSol auf der Hannover Messe vom 21. bis 25. April 2008, Halle 16, Stand G 08.

16.04.2008   Quelle: PowerSol GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PowerSol GmbH,
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WACKER SCHOTT Solar nimmt neues Werk für Solar-Wafer in Betrieb

Solar-Wafer.
Solar-Wafer.

Die WACKER SCHOTT Solar GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Wacker Chemie AG (München) und der SCHOTT Solar GmbH (Alzenau), hat am 16.04.2008 in Jena ein neues Werk zur Herstellung von Siliziumwafern für die Solarindustrie offiziell in Betrieb genommen. Nach nur sechsmonatiger Bauzeit hat WACKER SCHOTT Solar nun mit der Wafer-Produktion begonnen. Bis zum Herbst 2008 soll die Nennkapazität des neuen Werks 50 Megawatt (MW) pro Jahr erreichen. Damit erhöhe sich bis zum Jahresende die Gesamtkapazität von WACKER SCHOTT Solar auf 120 MW pro Jahr, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Investitionsvolumen für die neue Fertigung beträgt laut WACKER SCHOTT Solar GmbH rund 50 Millionen Euro. Dadurch schaffe das Unternehmen zunächst 140 neue Arbeitsplätze am Standort Jena.   Die Geschäftsführer von WACKER SCHOTT Solar, Dr. Patrick Markschläger und Axel Schmidt, zeigten sich zufrieden mit der zügigen Fertigstellung des neuen Werks: "Wir haben die Bauphase in Rekordzeit zum Abschluss gebracht und fahren nun wie geplant die Produktion der Solarwafer hoch. Die Inbetriebnahme der neuen Fertigung ist ein wichtiger Meilenstein für den unternehmerischen Erfolg von WACKER SCHOTT Solar. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass wir die hohe Nachfrage unserer Photovoltaik-Kunden mit den entsprechenden Produktionskapazitäten begleiten können."



Multikristallines Silizium als Ausgangsmaterial für Solarzellen

In der neuen Fertigung in Jena kommt die bewährte Technologie zur Herstellung von Wafern zum Einsatz. Dabei werden die einzelnen Waferscheiben aus multikristallinen Siliziumblöcken (Ingots) gesägt. In dem zweigeschossigen Gebäude stehen 7.560 Quadratmeter Fläche für die Produktionsanlagen zur Verfügung. Auf dem Dach der neuen Fertigung ist darüber hinaus eine der größten Solarstrom-Anlagen Thüringens installiert. Die Solarmodule mit einer Leistung von 82 Kilowatt wurden von SCHOTT Solar hergestellt und geliefert. Betreiber der Photovoltaik-Anlage, an der zahlreiche Mitarbeiter von WACKER SCHOTT Solar beteiligt sind, ist die PV Meins KG.

16.04.2008   Quelle: WACKER SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WACKER SCHOTT Solar GmbH,
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Sharp auf der Hannover Messe 2008: Klimaschonende Energiegewinnung und Energiesparen im Mittelpunkt

SHARP-Werk mit Solardächern in Kameyama (Japan).
SHARP-Werk mit Solardächern in Kameyama
(Japan).

Sharp Electronics präsentiert auf der diesjährigen Hannover Messe Entwicklungen, Studien und Produkte rund um das Energiesparen und die CO2-freie Energiegewinnung. Auf über 200 Quadratmetern demonstriert der Photovoltaik- und Elektronikkonzern als Partner des diesjährigen Gastlandes Japan seine führende Rolle als umweltbewusstes Unternehmen. Technologien mit dem Ziel, umweltfreundliche Produkte herzustellen und regenerative Energie zu gewinnen stehen dabei im Mittelpunkt. Der LCD- und Solar-Technologieführer zeigt in Hannover zukunftsfähige Energie-Lösungen für die Lebensbereiche die umweltfreundliche Stadt, für Büro- und Wohngebäude sowie in der Produktion.  "Sharp setzt sich für eine umweltbewusste Zukunft ein und trägt mit neuen energiesparenden Produkten, dem Vertrieb von Solarzellen und intelligenter Produktion zur globalen Senkung der CO2-Emissionen bei", heißt es in der Pressemitteilung.


Fast 50 Jahre Erfahrung in der Photovoltaik

Schon 1959 begann Sharp mit der Forschung und Entwicklung in der Photovoltaik und bereits 1963 startete die Massenproduktion von Solarzellen. Ersten Einsatz fanden Sharps Solarzellen 1966 an japanischen Leuchttürmen und 1976 auch an Satelliten. Bis heute produzierte Sharp etwa zwei Gigawatt Solarzellen - damit stammt jede vierte weltweit produzierte Solarzelle vom Solarpionier. Solarenergie erfreut sich weltweit einer rasant wachsenden Nachfrage. Sharp erkannte schon vor einem halben Jahrhundert das Potenzial der Sonnenenergie und sieht die Solarenergie heute als Schlüssel auf dem Weg zu einer Gesellschaft mit minimalem CO2-Ausstoß. Dabei engagiert sich Sharp als treibende Kraft für eine starke Nutzung der Photovoltaik.


Nachhaltiges Leben der Zukunft

Sharps Idee einer umweltfreundlichen Stadt sieht den Einsatz von Solarzellen an den vielfältigsten Orten vor: flächendeckend auf Hausdächern, in Gebäudefassaden oder als Energiegeber für Lichtquellen. Solarenergie wird in Sharps Vorstellung die integrierte Energiequelle der Stadt der Zukunft. Gleichzeitig sollen energiesparende Haushaltsprodukte für minimalen Stromverbrauch sorgen - bei gleichzeitiger Stromgewinnung aus erneuerbaren Energiequellen.


Produktion im Einklang mit der Natur

Die Entwicklung und der Bau modernster Fabriken haben einen hohen Stellenwert in der Umweltstrategie von Sharp, betont das Unternehmen. Diese sollen die Umweltbelastungen möglichst gering halten und im Einklang mit der Umgebung stehen. Die LCD-TV Produktionsstätte in Kameyama ist Vorbild: Hier wird ein Drittel der benötigten Energie durch eine Kombination umweltfreundlicher Technologien erzeugt - mit Kraft- Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) auf Basis von Erdgas, mit Brennstoffzellen sowie durch den Einsatz einer der weltweit größten Photovoltaikanlagen. Damit können die CO2-Emissionen der Fabrik gesenkt werden.

Der neue Industriekomplex des 21. Jahrhunderts im japanischen Sakai soll 2010 an den Start gehen. Dort wird erstmalig und weltweit einmalig die Produktion von Solarzellen und LCD-Panels gemeinsam durchgeführt. Dabei nutzt Sharp Synergien des Industriekomplexes und vermeidet Transportwege und was umweltrelevante Innovationen betrifft, werde Sakai Kameyama II sogar noch übertreffen.

16.04.2008   Quelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SHARP,
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Auftakt der Kongressreihe "Solar Summits Freiburg" im Oktober 2008

Vom 22. bis 24. Oktober 2008 findet im Konzerthaus Freiburg ein internationaler Fachkongress zum Thema "Silicon Materials for Photovoltaics" statt. Es ist die Auftaktveranstaltung der Kongressreihe "Solar Summits Freiburg", die organisiert wird von der Messe München in Zusammenarbeit mit der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM) sowie dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Der Kongress 2008 widmet sich der Gewinnung von Silizium für die Solarzellenproduktion. Zahlreiche international renommierte Wissenschaftler aus der ganzen Welt werden unter der Leitung von Prof. Dr. Eicke Weber, Institutsleiter Fraunhofer ISE, an den drei Veranstaltungstagen dem Fachpublikum die neuesten Erkenntnisse und Lösungen zur Gewinnung und Verarbeitung von Silizium vorstellen. Dabei steht nicht allein die wissenschaftliche Betrachtung im Vordergrund, sondern auch die Umsetzung der Ergebnisse in wirtschaftliches Handeln.  

Herkömmliche und neue Verfahren zur Siliziumproduktion

"Mit unterschiedlichen Ansätzen arbeiten Industrie und Forschung an der Überwindung der aktuellen Siliziumknappheit für die Photovoltaik-Produktion. Neben der Steigerung des Produktionsvolumens von hochreinem Silizium steht hierbei die Entwicklung neuer Verfahren im Mittelpunkt. Zum einen betrifft dies eine Vereinfachung der herkömmlichen Prozesse für die Erzeugung so genannten 'solar-grade' Siliziums, zum anderen ganz neue Verfahren für die Reinigung von metallurgischem Silizium, das für die Solarzellenproduktion nutzbar gemacht werden soll, erläutert Prof. Eicke Weber.


Neue Diskussionsplattform für die Solar-Branche

In jährlichen Veranstaltungen will die neue Kongressreihe einen Überblick über die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft und deren wirtschaftliche Umsetzung zur Nutzung erneuerbarer Energien und zum effizienten Energieeinsatz geben. "Mit der Kongressreihe "Solar Summits Freiburg" haben wir eine neue Diskussionsplattform für die Solarbranche ins Leben gerufen, auf der konkrete Herausforderungen, neue Denkansätze und Praxisbezug in einen fruchtbaren Erfahrungs- und Gedankenaustausch gebracht werden", sagt Norbert Bargmann, Geschäftsführer der Messe München. "Dies unterstreicht, dass die Messe München stets darum bemüht ist, eine Brücke zwischen der Wissenschaft und der Wirtschaft zu bauen. Mit der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM) und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme haben wir exzellente Partner für diesen Kongress im wissenschaftlichen und organisatorischen Bereich gewonnen", ergänzt Bargmann.


Freiburg als Treffpunkt der wissenschaftlichen Solar-Elite

Auch der Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH, Dr. Bernd Dallmann, sieht in der neuen Kongressreihe eine positive Entwicklung für die Solarstadt Freiburg. Mit den Solar Summits Freiburg werde auch die von der FWTM verfolgte Strategie erfüllt, die wissenschaftliche Solar-Elite, trotz Durchführung der Intersolar in München, an Freiburg zu binden. Dies sei ein wichtiges Verhandlungsziel der FWTM gewesen. "Die Stadt Freiburg hat sich als Entwicklungs- und Anwendungszentrum in der zukunftsträchtigen Solarbranche etabliert", betont Dr. Bernd Dallmann. "Mit der Reihe 'Solar Summits Freiburg' wird die Kompetenz der Stadt und der dort angesiedelten Wirtschaft und Wissenschaft in diesem Bereich weiter gestärkt. Als Mitveranstalter ist es uns ein Anliegen die Solarentwicklung nicht nur national, sondern auch international weiter voranzutreiben", so Dallmann.


Die Kongressreihe "Solar Summits Freiburg" richtet sich an führende Wissenschaftler sowie an Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Solartechnik. Angestrebt wird eine lösungsorientierte und praxisbezogene Diskussion zwischen Vertretern der Wissenschaft und Experten aus der Solarbranche. Informationen zu Solar Summits unter http://www.solarsummits.de/

16.04.2008   Quelle: Messe München GmbH; Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH; Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Messe München,
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Mastervolt präsentiert neuen Solar-Wechselrichter Sunmaster XL

Sunmaster XL 15.
Sunmaster XL 15.

Die neueste Entwicklung von Mastervolt, dem niederländischen Spezialisten für autarke Stromversorgungssysteme, ist ein leistungsfähiger und hocheffizienter Solar-Wechselrichter mit Wechselstrom-Leistungen zwischen 10 und 15 Kilowatt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Sunmaster XL sind Hochleistungs-Wechselrichter für Photovoltaik-Systeme. Die neuen Modelle können in einem netzgekoppelten, nachgeführten System (Solar-Tracker) genau so eingesetzt werden wie in einem fest installierten PV-System, betont der Hersteller. Die AC Leistung liegt zwischen 10 und 15 kW. Beim Sunmaster XL 10 sind drei identische Leistungsmodule mit je 3,3 kW Leistung, beim Sunmaster XL 15 mit je 5 kW eingebaut. Der Gleichspannungsarbeitsbereich der Einheit, also auf der Solarseite, wird mit 100 bis 600 Volt DC angegeben, bei nominal 400 V DC. Für die Galvanische Trennung zwischen DC- und AC-Seite sorgt ein HF-Transformator der Klasse II. 

Wirkungsgrad nach EU-Norm über 95 Prozent

Bei einem einphasigen AC-Fehler (Netzausfall) werden, als Schutz gegen Inselbildung, alle drei Leistungsmodule sofort abgeschaltet, so der Hersteller. Um die Kommunikation zwischen den Power-Modulen sicherzustellen, wird ein MasterBus-Kommunikationskabel eingesetzt. Die neuen Sunmaster XL haben nach EU-Norm einen Wirkungsgrad von mehr als 95 Prozent, heißt es in der Pressemitteilung. Die Ausgangsspannung ist bei 230 V AC und 50 Herz dreiphasig. Der Hochleistungs-Solarwechselrichter schalte sich nach der Installation und Inbetriebnahme automatisch ein, sobald ausreichend Sonneneinstrahlung auf die PV-Module fällt.

16.04.2008   Quelle: Mastervolt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Mastervolt,
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Neues Forschungsflugzeug hebt mit Brennstoffzellen-Antrieb ab

Forschungsflugzeug Antares 20E.
Forschungsflugzeug Antares 20E.

Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten zur Verringerung von Treibstoffverbrauch und Schadstoffausstoß im Luftverkehr setzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) auf die Brennstoffzelle. Das Ministerium hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des Luftfahrtforschungsprogramms Lufo IV mit entsprechenden Entwicklungsarbeiten beauftragt. Ziel der Forschung ist es, Brennstoffzellen für eine zuverlässige Bordstromversorgung in Großraum-Verkehrsflugzeugen zu entwickeln. Das in Kooperation mit der Lange Aviation GmbH entwickelte Forschungsflugzeug Antares DLR-H2 und sein Antrieb basieren in wesentlichen Teilen auf dem seit einigen Jahren gebauten Motorsegler Antares 20E. In zwei zusätzlichen Außenlastbehältern werden das Brennstoffzellensystem und die Wasserstofftanks unter den dafür verstärkten Flügeln angebracht.  In weiteren Schritten könnten die Leistungsdaten des Flugzeugs mit bis zu vier Außenlastbehältern oder weiterentwickelten Brennstoffzellen noch deutlich gesteigert werden. Antares DLR-H2 kann erstmals mit der Energie aus Brennstoffzellen abheben, so das DLR in einer Pressemitteilung.



Brennstoffzelle als zuverlässige Bordstromversorgung für die kommerzielle Luftfahrt

Für Verkehrsflugzeuge kommt die Brennstoffzelle als primäre Energiequelle für den Antrieb in absehbarer Zeit nicht in Frage. Ziel der Forschungsarbeit des DLR ist vielmehr Brennstoffzellen unter realen Einsatzbedingungen für die kommerzielle Luftfahrt als zuverlässige Bordstromversorgung zu entwickeln. In einem ersten Entwicklungsschritt realisierte das DLR gemeinsam mit Airbus Deutschland die Notstromversorgung der Hydraulikpumpen zur Steuerung des DLR-Forschungsflugzeugs Airbus A320 ATRA über ein Brennstoffzellensystem. In einem zweiten Schritt wird nun der dauerhafte Einsatz eines Brennstoffzellensystems zur Bordstromversorgung in Großraum-Verkehrsflugzeugen anvisiert. Der Versuchsträger Antares DLR-H2 bietet hierfür eine kostengünstige Testumgebung zur Brennstoffzellensystementwicklung und optimiert die Testzeit des DLR-Forschungsflugzeugs Airbus A320 ATRA.


Partnerschaft zwischen DLR und Lange Aviation

Entwickelt und gebaut wird der fliegende Hochtechnologie-Versuchsträger vom Projektpartner Lange Aviation in Zweibrücken. Als primäre Energiequelle für den Antrieb wird ein vom DLR-Institut für Technische Thermodynamik speziell dafür bereitgestelltes Brennstoffzellensystem eingesetzt. Dieses System ist annähernd identisch mit dem in Großraumflugzeugen verwendeten Brennstoffzellensystem zur Bordenergieversorgung und liefert die elektrische Energie für den von Lange Aviation entwickelten Antriebsstrang, der aus der Leistungselektronik, Motor und Propeller besteht.

Die Zusammenarbeit zwischen DLR und Lange Aviation ist als langfristige gleichberechtigte Partnerschaft angelegt, so dass die Forschungsflugzeuge dem DLR bis zum Jahr 2017 zur Verfügung stehen. Das DLR definiert und wertet die Forschungsaufträge aus und stellt die primären Energiequellen. Die Lange Aviation GmbH baut das Forschungsflugzeug Antares und betreibt es im Auftrag des DLR. Das Unternehmen kann hierbei auf langjährige Erfahrungen in Entwicklung und Bau von elektrisch angetriebenen Flugzeugen zurückgreifen.

Weitere Einsatzgebiete könnten sich aus der Kombination des Brennstoffzellensystems mit anderen regenerativen Energiequellen als Antriebsaggregate für so genannten High Altitude Long Endurance (HALE-) Fluggeräte ergeben. Nach dem aktuellen Kenntnisstand werden diese mit elektrischen Antriebssystemen ausgestattet sein.

15.04.2008   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,

 

SOLON AG verkauft Solar-Kraftwerke in Spanien für 87 Millionen Euro an Meinl International

SOLON-Mover im Eco-Huerta de Cabanillas (Spanien).
SOLON-Mover im Eco-Huerta de Cabanillas
(Spanien).

Die Berliner SOLON AG, einer der größten europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, hat mehrere Großkraftwerke in Spanien veräußert und baut damit ihre starke Position im spanischen Markt weiter aus. Die Solarkraftwerke wurden von der SOLON Solar Investments GmbH (Freiburg) entwickelt und realisiert, berichtet SOLON in einer Pressemitteilung. Das Freiburger SOLON-Tochterunternehmen ist auf die Projektierung von solaren Großkraftwerken für Finanzinvestoren spezialisiert. Der Verkauf mit einem Gesamtvolumen von rund 87 Millionen Euro erfolgte an den Finanzinvestor Meinl International Power Ltd. und sei bereits die siebente Investition, die Meinl International Power Ltd. seit dem Börsengang im Sommer 2007 in den Bereichen der konventionellen und erneuerbaren Energie getätigt habe.  Der Kaufvertrag umfasse Kraftwerke an insgesamt vier Standorten auf dem spanischen Festland sowie auf den Balearen. Die Jahresproduktion der Photovoltaik-Kraftwerke ermögliche die Versorgung von 5.000 Haushalten mit Strom aus erneuerbaren Quellen.

Neben der Planung und Realisierung der Photovoltaikkraftwerke strukturierten die Freiburger Projektspezialisten auch die Finanzierung des Vorhabens über die LRP Landesbank Rheinland Pfalz (Mainz). Hierzu habe die LRP mit der Meinl International Power Ltd. sowie einer Projektgesellschaft ein Finanzierungspaket abgeschlossen. Die LRP ist alleiniger Arrangeur der Finanzierung. Sie stellt die bisher größte Projektfinanzierung der LRP in Spanien dar.

15.04.2008   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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IBERDROLA Ingeniería baut 20 MW-Photovoltaik-Kraftwerk in Cáceres (Spanien)

Solamodule im Iberdrolo-Ausbildungszentrum nahe Madrid.
Solamodule im Iberdrolo-Ausbildungszentrum
nahe Madrid.

IBERDROLA Ingeniería y Construcción (IBERINCO) hat den Zuschlag für den zweiten Bauabschnitt eines Solarparks mit einer Leistung von 20 Megawatt (MW) in der spanischen Provinz Cáceres erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Solar-Kraftwerk auf einer Gesamtfläche von 178 Hektar soll bereits im September dieses Jahres in Betrieb gehen, kündigte IBERINCO an. Der Solarpark "Abertura FV" war ausgeschrieben worden von Aliwin Plus, dem technischen Unternehmensbereich des Stromversorgers IBERDROLA. Aliwin Plus habe bereits mit der Arbeit an dem ersten Bauabschnitt begonnen, einem 10 MW-Solarpark auf rund 100 Hektar, heißt es in der Pressemitteilung.   In der zweiten Bauphase sollen zusätzlich 10 MW errichtet werden mit 100 Moduleinheiten, die jeweils eine Leistung von 114,7 kWp haben und eine Fläche von 80 Hektar belegen.

Mit dem Vertrag festige IBERDROLA Ingeniería seine Position im Feld der erneuerbaren Energien, in dem das Unternehmen nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr mit externen Kunden Verträge mit einem Volumen von 223,5 Millionen Euro geschlossen habe, der Kontrakt für den Solarpark Talayuela (10 MW), ebenfalls in Cáceres. In der Provinz Soria will das Unternehmen einen vergleichbaren Solarpark mit 11,65 MW errichten sowie ein 4 MW-Solarkraftwerk in der Provinz Toledo.

15.04.2008   Quelle: IBERINCO   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBERDROLA,
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20 Jahre Solar-Forschung am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)

ZSW
ZSW

Am 11. April 2008 hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) sein 20jähriges Bestehen gefeiert. Bei dem Festakt in Stuttgart würdigte Ministerpräsident Günther H. Oettinger als Schirmherr der Festveranstaltung die Leistungen des Instituts. Im März 1988 vom Land, Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen gegründet, zählt das ZSW heute zu den führenden Energieforschungsinstituten in Europa und erwirtschaftet nach eigenen Angaben 18 Millionen Euro Umsatz pro Jahr. In enger Kooperation mit Industriepartnern arbeiten die rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Entwicklung neuer Technologien für eine nachhaltige Energieversorgung. Die Schwerpunkte sind Photovoltaik, Hochleistungsbatterien, regenerative Brenn- und Kraftstoffe, Brennstoffzellen und Energiesystemanalysen. "Erneuerbare Energien, effiziente Nutzungstechniken und Speichermedien sind Kernbausteine der künftigen Energieversorgung", sagte der geschäftsführende Vorstand Prof. Dr. Frithjof Staiß.   "Als Brücke zwischen Grundlagenforschung und industrieller Umsetzung haben wir seit 1988 dazu beigetragen, dass aus kleinen Anfängen eine Wachstumsbranche geworden ist", so Staiß weiter. Das Erfolgsrezept des Instituts: Forschungskooperation mit den Universitäten und Hochschulen des Landes und eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.

Solarstrom aus CIS-Dünnschichtmodulen und organischen Halbleitern

Ein Beispiel ist die solare Stromerzeugung mit Photovoltaik. 2006 gelang dem Industriepartner Würth Solar die weltweit erste industrielle Großproduktion von CIS-Dünnschicht-Solarmodulen mit einer Technik, deren Grundlagen an der Universität Stuttgart erarbeitet wurden und die das ZSW zur Fertigungsreife gebracht hat. CIS-Solarmodule werden am ZSW kontinuierlich zu höherer Effizienz und zu niedrigeren Fertigungskosten weiterentwickelt. Hierzu gehört auch die intensive Arbeit an Solarmodulen auf flexiblen Folien. Weitere Themen in der Photovoltaik sind Solarzellen aus neuen, zum Beispiel organischen, Halbleitermaterialien. Im Februar 2008 startete das ZSW das deutschlandweit einzigartige Dünnschicht-PV-Testzentrum "DS-Lab". Zu den Klimakammern und Solar-Simulatoren im Labor kommen Tests auf dem Freilandgelände am Widderstall bei Merklingen.


Hochleistungsbatterien und Brennstoffzellen

In der Hochleistungsbatterieforschung ist das ZSW europaweit führend. Zum Kundenkreis der institutseigenen Speziallabors gehören Konzerne aus der Automobil- und Batteriebranche, die das gebündelte Know-how für Systemoptimierungen an Bleibatterien oder für Lithium-Ionen-Akkus in Hybridfahrzeugen nutzen. Um den Weg zur Serienreife zu beschleunigen, arbeiten die Forscher an sicheren und kostengünstigen Aktivmaterialien wie Lithium-Eisenphosphat, Zelltechnologien, Batteriemanagementsystemen und Sicherheitstests. Für die aufstrebende Brennstoffzellentechnik in einer Vielzahl von Anwendungen entwickelt das ZSW in Kooperation mit Industriepartnern Komponenten, Stacks (Brennstoffzellenstapel) und komplette Systeme oder optimiert sie. Hinzu kommen neue Herstelltechnologien für Batterien und Brennstoffzellen. Wegen der starken Nachfrage wird das Institut im Herbst die Laborfläche für Batterien und Brennstoffzellen mit einem Neubau um 1.000 Quadratmeter erweitern.

Die Landesregierung fördert die kommerzielle Umsetzung einer neuen Technik aus dem ZSW: Das AER-Verfahren (Absorption Enhanced Reforming) liefert ein wasserstoffreiches Produktgas aus Holz, Stroh und Restbiomassen. Eine Demonstrationsanlage mit 10 Megawatt thermischer Leistung soll im Jahr 2010 den Betrieb aufnehmen. Das Heizkraftwerk produziert vorerst Strom und Wärme. Es kann prinzipiell auch Erdgassubstitut oder Wasserstoff liefern – etwa zur Einspeisung in ein Gasnetz oder zum Betanken von Brennstoffzellen-Fahrzeugen.


Forschung für die Bundes- und Landesregierung

Auch die Bundes- und Landesregierung nutzen das Know-how des Instituts: Aktuell bei der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), im Land bei der Umsetzung des Erneuerbare Wärme-Gesetzes und des Energiekonzepts Baden-Württemberg 2020. Das ZSW leitet mit Prof. Dr. Frithjof Staiß die Arbeitsgruppe Erneuerbare-Energien-Statistik im Auftrag des Bundesumweltministeriums. Fakten und Hintergrundinformationen liefert auch das am Institut erstellte "Jahrbuch Erneuerbare Energien". Es ist das umfangreichste Nachschlagewerk zur Nutzung von Sonne, Wind, Wasser, Bioenergie und Geothermie. Der ZSW-Standort in der Wissenschaftsstadt Ulm wird am 28. Oktober ein "Ort im Land der Ideen". Das gab kürzlich die überregionale Initiative "Deutschland – Land der Ideen" bekannt. An diesem Tag werden die Forscher im Rahmen eines Festes Besuchern Einblicke in ihre Arbeit geben. Bundespräsident Köhler ist Schirmherr der Kampagne.


Das ZSW ist eine gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts. Es finanziert sich größtenteils über öffentlich geförderte Projekte und Aufträge aus der Wirtschaft. Am Standort Stuttgart werden die Themen Photovoltaik, Regenerative Energieträger und Verfahren sowie Energiesystemanalyse bearbeitet, in Ulm die Themen Batterien und Brennstoffzellen.

15.04.2008   Quelle: ZSW, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ZSW,
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Chinesischer Photovoltaik-Produzent Solarfun eröffnet Europazentrale bei München

Solarzellen von Solarfun.
Solarzellen von Solarfun.

Die Solarfun Power Deutschland GmbH, Anbieter von Photovoltaik-Zellen und -modulen, hat neue Büroräume in Ismaning bei München bezogen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Muttergesellschaft Solarfun Power Holdings Co, Ltd. wurde 2004 in der Volksrepublik China gegründet. Ihr Produktspektrum umfasst sowohl mono- als auch multikristalline Silizium-Zellen und -module, die zu 100 Prozent aus selbst produzierten Photovoltaik-Zellen stammen.   Die Produkte werden weltweit vertrieben und sind laut Hersteller TÜV und UL geprüft sowie zertifiziert.

"Die Nähe zum Flughafen erlaubt es meinem Team und mir schnell zu reagieren und ohne großen Zeitverlust zu Projekten und Kunden vor Ort zu gelangen. Umgekehrt sind auch wir für unsere Partner gut erreichbar. Des weiteren freuen wir uns auf unsere zukünftigen Mitarbeiter und Kollegen, die bald die weiteren Räume zum Leben erwecken werden", sagt Christian Dorn, Managing Director der Solarfun Deutschland GmbH. Unter seiner Leitung werde besonders die Vertriebsstruktur optimiert, so dass Solarfun über ein Vertriebsnetz mit potenten Distributions-Partnern inklusive Fokus-Partnern verfüge und damit flächendeckend Produkte und Services anbieten kann. Da es sich bei der Photovoltaik um anspruchsvolle Lösungen handle, werde Solarfun der Unterstützung der Partner hinsichtlich regelmäßiger Produkt- und Technologie-Schulungen besondere Aufmerksamkeit widmen und beträchtliche Mittel investieren. Geplant seien außerdem Strategie- sowie dienstleistungsorientierte Seminare zu denen auch ausgewählte Kunden Zutritt haben.

15.04.2008   Quelle: Solarfun Power Holdings Co, Ltd. ; Solarfun Power Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarfun Power Holdings Co, Ltd.,
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BUND: "Spiegel" macht Stimmung gegen umweltfreundliche Energiepolitik. Gabriel outet sich als Kohlelobbyist

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgeworfen, er habe sich für eine Kampagne des Magazins "Der Spiegel" gegen eine zukunftsfähige Energieversorgung missbrauchen lassen. Der Vorwurf Gabriels in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel", die Umweltverbände leisteten der Atomenergie Vorschub, entbehre jeder Grundlage, heißt es in der BUND-Pressemitteilung. "Wenn Gabriel die riskante Atomenergie durch klimaschädlichen Kohlestrom ersetzen will, wird er als Klimaschützer scheitern", so der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Der Investitionsstau bei der Stromerzeugung lasse sich umweltfreundlich und ressourcenschonend mit einer Kombination aus erneuerbaren Energien, effizienter Kraft-Wärme-Kopplung und Stromeinsparungen auflösen.   "Doch außer bei erneuerbaren Energien hat die Große Koalition die Alternativen weitgehend ignoriert. Deshalb ist es nicht mehr als ein Ablenkungsmanöver, wenn jetzt den Umweltverbänden die Schuld für mangelnde Investitionen in die Schuhe geschoben werden soll", entgegnet Weiger.


BUND: Nicht einmal die Hälfte der Versteigerungserlöse aus dem Emissionshandel wird für den Klimaschutz eingesetzt

Erst in der vergangenen Woche habe eine Expertenanhörung des Bundestages bestätigt, dass der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) mangelhaft sei. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos habe das Fördervolumen "wider jede Vernunft" auf dem Stand der letzten Jahre eingefroren, kritisiert der BUND. Es sei kein Wunder, wenn dann die Klimaschutzziele verfehlt würden, so der Bund für Umwelt und Naturschutz. Auch bei der Förderung der Stromeinsparung sei Untätigkeit oberste Maxime der Bundesregierung. Von 900 Millionen Euro jährlicher Versteigerungserlöse aus dem Emissionshandel würden nur 400 Millionen für Klimaschutzzwecke eingesetzt. Der Rest verschwinde im Etat von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück.

Besonders ärgerlich seien für den BUND die Einmischungsversuche Gabriels in die schwarz-grünen Koalitionsverhandlungen in Hamburg. Der Umweltminister ergreife dort Partei für den Energiekonzern Vattenfall und dessen Plan, ein riesiges Kohlekraftwerk zu bauen. "Gabriel sollte lieber in seiner eigenen Partei dafür sorgen, dass sich die SPD aus der jahrzehntelangen Sackgasse der Kohleförderung befreit", betont Weiger. Der Umweltverband kündigte an, den Widerstand gegen den geplanten Bau von 25 neuen Kohlekraftwerken in Deutschland fortzusetzen. Mit ihrem Widerstand gegen Kohle- und gegen Atomkraftwerke würden die Umweltverbände dafür sorgen, dass neue Anbieter mit dezentralen effizienten Energietechnologien zum globalen Innovationsmotor heranreiften.

14.04.2008   Quelle: BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fraunhofer-Forscher erhält internationalen Bionic Award für Arbeit zur Leistungssteigerung von Solar-Kollektoren

Dr. Michael Hermann, erster Träger des internationalen Bionic Award.
Dr. Michael Hermann, erster Träger
des internationalen Bionic Award.

Für seine bionischen Forschungsarbeiten zur Entwicklung marktgängiger Technologien erhielt Dr. Michael Hermann den internationalen Bionic Award. Im Rahmen eines Promotionsstipendiums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) entwickelte der wissenschaftliche Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE das so genannte "FracTherm"-Verfahren, mit dem sich beispielsweise Solar-Kollektoren und andere Wärmetauscher leistungsfähiger gestalten lassen. Die Preisverleihung fand statt am 8. April 2008 im Rahmen des Bionik-Wirtschaftsforums in Osnabrück. Wärmetauscher stellen wichtige Komponenten technischer Systeme sowohl zur Nutzung fossiler als auch erneuerbarer Energieträger dar. Zu ihnen zählt beispielsweise auch der Solar-Absorber, das Herzstück eines thermischen Sonnenkollektors, in dem die in Wärme umgewandelte Solarstrahlung an das Wärmeträgermedium abgegeben wird. 

Von der Natur inspiriert: fraktale, energieeffiziente Wärmetauscherstrukturen

Die Energieeffizienz eines solchen Wärmetauschers hängt sehr stark davon ab, wie gleichmäßig seine Kanäle vom Wärmeträgermedium durchströmt werden und wie hoch der Druckverlust und damit der Energiebedarf für die Pumpe ist. Übliche Wärmetauscher weisen in der Regel seriell oder parallel angeordnete Kanalstrukturen auf. Mit diesen sind jedoch oft Nachteile wie hoher Druckverlust beziehungsweise ungleichmäßige Durchströmung verbunden. Michael Hermann ließ sich von der Natur inspirieren. Auch dort müssen oft Netzwerke von Strömungskanälen für eine energieeffiziente Wärme- und/oder Stoffübertragung gebildet werden. Beispiele sind unsere Blutbahnen oder die Leitbündel in Blättern. Die Natur bildet hierfür weder serielle noch parallele, sondern meist mehrfach verzweigte Strukturen, die mathematisch als Fraktale beschrieben werden können. Hermann griff diese Idee auf und entwickelte einen Algorithmus, der versucht, derartige natürliche Strukturen auf die Technik zu übertragen. Mit Hilfe dieses FracTherm-Algorithmus kann eine vorgegebene Fläche nach Festlegung des Ein- und Austrittspunkts mit einer geeigneten fraktalen Hydraulikstruktur versehen werden. So lassen sich individuelle Lösungsvorschläge für Wärmetauscherstrukturen nach Kundenwunsch realisieren.


Promotionsstipendium und Infrastruktur am ISE als Rahmen für den Forschungserfolg

Der Bionic Award wurde 2008 zum ersten Mal im Auftrag der Schauenburg-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft durch VDI und DBU vergeben. Die Ausschreibung war auf große Resonanz gestoßen, eine siebenköpfige Experten-Jury aus Mitgliedern des Fachbeirats Bionik des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) wählte den 35-jährigen Nachwuchsforscher Michael Hermann aus. "Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und bedanke mich bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ebenso wie beim Fraunhofer ISE", so Hermann, "denn das Promotionsstipendium in Verbindung mit der notwendigen Infrastruktur am Institut schufen den Rahmen für meine Forschungen und machten diesen Erfolg möglich."

Überreicht wurde die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung vom Stifter Hans-Georg Schauenburg, Senior-Chef und Gründer der Schauenburg-Gruppe aus Mülheim an der Ruhr. Die Preisverleihung war eingebettet in das Bionik-Wirtschaftsforum, das gemeinsam veranstaltet wird vom Berliner Bionik-Kompetenz-Netz (BIOKON), dem Internationalen Bionik-Zentrum – Stiftung für Bionik in München, dem regionalen Bionik-Netzwerk Biomimetik aus Baden-Württemberg, dem Bionik-Innovations-Centrum der Hochschule Bremen, dem VDI und der DBU.

14.04.2008   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DBU,
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Initiative der Bundesregierung zur Gründung einer Internationalen Agentur für erneuerbare Energien findet großen Zuspruch

Auf Einladung der Bundesregierung fand am 10. und 11. April 2008 im Auswärtigen Amt in Berlin eine Vorbereitungskonferenz für die Gründung einer Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) statt. 170 Teilnehmer aus 60 Ländern beteiligten sich an der Veranstaltung. Die Konferenz fällt in eine Zeit, in der die Welt mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert ist. Dazu zählen der ständig wachsende globale Energieverbrauch und der Anstieg der Preise für Energie. Gleichzeitig soll der Klimawandel mit seinen negativen ökonomischen und ökologischen Folgen gestoppt werden. Die Teilnehmer der Konferenz waren sich darin einig, dass die verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen spielen wird.   Dazu bedürfe es verstärkter Anstrengungen der Völkergemeinschaft, betont das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung. Bislang fehle eine internationale Einrichtung für erneuerbare Energien, die sowohl die Industrie- als auch die Entwicklungsländer einschließt. IRENA soll für alle Formen der erneuerbaren Energien zuständig sein und als treibende Kraft dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für deren verstärkte Nutzung zu verbessern, das Know-how für praktische Anwendungen und politische Maßnahmen bereitzustellen sowie den Technologietransfer auf diesem Gebiet zu erleichtern.


IRENA-Gründungskonferenz im Herbst 2008 in Deutschland

Die Bundesregierung fühlt sich durch die breite Unterstützung auf dieser Veranstaltung ermutigt, auf dem Weg zur Gründung von IRENA zügig voranzuschreiten. Dazu will sie einen Fahrplan entwerfen, der die konkreten nächsten Schritte benennt. Die Bundesregierung strebt an, alle interessierten Länder zur IRENA-Gründungskonferenz für den Herbst 2008 nach Deutschland einzuladen. Die Konferenz in Berlin wurde gemeinsam organisiert vom Auswärtigen Amt, vom Bundesumweltministerium und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.

14.04.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Erste Europäische Solartage am 16. und 17. Mai mit mehr als 4.000 Veranstaltungen in über 10 Ländern

Mit den Europäischen Solartagen soll in ganz Europa für die Nutzung der Sonnenenergie mit Solarstrom- und Solarwärmeanlagen geworben werden. Die Kampagne will das öffentliche Bewusstsein für Photovoltaik und Solarthermie verstärken. Der Vorgänger, der Tag der Sonne wurde zum ersten Mal 2002 in Österreich veranstaltet. Die Schweiz und Deutschland griffen die Idee auf – in Deutschland sogar in Form einer "Woche der Sonne". Nun sollen die Solartage in ganz Europa stattfinden. Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, Slowenien und die Schweiz, beteiligen sich 2008, betonen der europäische Photovoltaik-Industrieverband EPIA und der Solarwärme-Industrieverband ESTIF in einer gemeinsamen Pressemitteilung. 
Die Europäischen Solartage werden als vernetzte Kampagne Tausende Bürger erreichen, überall in Europa. Alle an der Solarenergie Interessierten können Veranstaltungen durchführen: Zum Beispiel Solar-Unternehmen in Form von Tagen der offenen Tür, Schulen mit Bildungsangeboten, Städte und Gemeinden mit Informationsveranstaltungen.


Solaranlagen in Spanien wie in Schweden

Die Solarenergie ist für alle Bürger einfach zu nutzen, die Solartechnik ist eine bezahlbare Möglichkeit zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen für das eigene Haus oder Bürogebäude. Das gilt nicht nur für südliche Länder wie Spanien und Portugal. Auch in den Staaten im Norden Europas werden immer mehr Solaranlagen installiert, zum Beispiel in Norwegen und Schweden. Die Veranstalter der Solartage erwarten, das sich 2009 weitere Länder anschließen werden und die Kampagne in allen EU-Ländern durchgeführt wird. Die Europäischen Solartage werden die wichtigsten Akteure der Solarthermie und Photovoltaik zusammenbringen und für die Nutzung der Erneuerbaren werben. ESTIF und EPIA koordinieren die Kampagne, die von 25 Organisationen europaweit unterstützt wird.

Weitere Informationen: http://www.solardays.eu

14.04.2008   Quelle: ESTIF; EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neue Studie: Deutsche Stromanbieter surfen auf der Öko-Welle

Immer mehr Energieversorger in Deutschland setzen auf das margenstarke Geschäft mit erneuerbaren Energien, berichtet die Hamburger Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting in einer Pressemitteilung. 55 Prozent der Stromlieferanten planen laut Studie "Branchenkompass Energieversorger 2008" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut, bis 2010 in Öko-Strom zu investieren. 2005 habe nur jeder dritte Anbieter regenerative Energiequellen im Visier gehabt. Inzwischen habe der Ausbau des Öko-Strom-Angebots bei den Energiemanagern die gleiche Priorität wie die Verbesserung des Stromnetzes. Die Mehrheit der mittleren und großen Versorger biete bereits neben dem Grundversorgungspreis zusätzlich einen Öko-Strom-Tarif an, so die Studie. 

Anbieterwechsel heizt den Wettbewerb an

Zum einen schwenkten die Energieversorger auf Öko-Strom um, weil die Nachfrage der Endkunden nach umweltfreundlichen Produkten steigt. Zum anderen wirkten die Stromlieferanten mit der gezielten Aufwertung ihres Tarifangebots durch die Öko-Komponente einem drohenden Preisdruck entgegen. Der Margenverfall rücke näher, weil Privatkunden häufiger als früher den Anbieter wechseln und damit den Wettbewerb anheizen, betont Steria Mummert. So wechselten nach Schätzung der Bundesnetzagentur im vergangenen Jahr 1,3 Millionen Stromkunden den Lieferanten für Strom, mehr als doppelt so viele als im Vorjahr. Viele nutzten dabei die Gelegenheit, sich gezielt nach Versorgern umzusehen, die Strom aus Wind-, Wasser- oder Sonnenenergie anbieten.


Solar- und Bioenergie im Mittelpunkt

Solarenergie und Biomasse stehen bei der Erzeugung von Ökostrom im Fokus der Energieproduzenten, heißt es in der Studie. Rund 60 Prozent der befragten Entscheider setzten mittelfristig auf diese beiden Energiequellen. Dagegen habe die Windenergieerzeugung auf dem Festland an Attraktivität verloren. Aktuell plane nur noch knapp jeder dritte Befragte Investitionen in so genannte Onshore-Windkraft. Viele Energieversorger reagierten damit auf die Novelle zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die voraussichtlich im August in Kraft treten soll. Danach soll sich die Einspeisevergütung für Onshore-Windenergie-Anlagen, die ab dem Jahr 2009 in Betrieb genommen werden, deutlich verringern.


Ökostrom-Anteil an der gesamten Stromerzeugung könnte sich bis 2020 verdreifachen

"Insgesamt wird der Trend zur Nutzung erneuerbarer Energien bis 2020 weiter anhalten", heißt es in der Pressemitteilung. 72 Prozent der befragten Energieversorger gehen davon aus, dass sich der Anteil von Ökostrom an der gesamten Stromerzeugung bis 2020 auf ein Drittel verdreifachen wird. Entsprechend erwartet knapp die Hälfte der befragten Topmanager in den kommenden drei Jahren einen nennenswerten Wertschöpfungsbeitrag aus alternativen Energieträgern.


Für den "Branchenkompass Energieversorger 2008" wurden 100 Führungskräfte aus 100 der größten Energieversorgungsunternehmen Deutschlands zu den Branchentrends, Investitionszielen und Unternehmensstrategien befragt. Die befragten Unternehmen repräsentieren laut Steria Mummert die drei wichtigsten Gruppen der deutschen Energiewirtschaft: die Stadtwerke, die Regionalversorger und die vier großen Energiekonzerne. Die Marktforschungsgesellschaft forsa führte die Erhebung in Telefoninterviews durch. Befragt wurden jeweils die Vorstandsvorsitzenden, Vorstandsmitglieder, die Geschäftsführer, die Leiter von Finanzen und Controlling, die Vertriebs- und Marketingleiter sowie sonstige Führungskräfte.

14.04.2008   Quelle: Steria Mummert Consulting   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Geothermie-Branche im Aufbruch: Fachleute diskutieren am 24. April in Freiburg

Geothermie-Kraftwerk in Landau.
Geothermie-Kraftwerk in Landau.

Die tiefe Geothermie gewinnt zunehmend an Bedeutung: In Deutschland sind bereits sechs Anlagen in Betrieb, fünf Anlagen im Bau und rund 150 weitere Projekte in der Planung. Wie viele davon umgesetzt werden, hängt unter anderem von der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ab, die der Bundestag diesen Sommer beschließen will. Nach dem jetzigen Gesetzesentwurf sollen die Rahmenbedingungen für die Geothermie durch eine Erhöhung der Vergütungssätze und durch die Einführung von Boni verbessert werden. Die Unternehmen der Branche halten die geplanten Anpassungen allerdings für nicht weitreichend genug. "Um einen ausreichend starken Investitionsimpuls auszulösen, sollte die Vergütung für Kraftwerke bis zu 10 MW Leistung auf mindestens 20 cent pro Kilowattstunde angehoben werden", so Dr. Horst Kreuter vom Bundesverband Geothermie (GtV-BV). 

Die künftigen politischen Rahmenbedingungen sind auch Thema der 4. Internationalen Geothermiekonferenz, die am 24. April 2008 in Freiburg stattfindet. Darüber hinaus werden dort aktuelle Risikoabsicherungsmodelle sowie Fragen der Betriebssicherheit diskutiert. Nicht zuletzt bietet die Veranstaltung Einblick in die internationale Entwicklung der tiefen Geothermie: Karl Gawell, Geschäftsführer des US-amerikanischen Geothermieverbandes GEA, beleuchtet dabei die Entwicklung des nordamerikanischen Marktes. Dr. Michael Kraml von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe stellt die Potenziale in Südamerika und Ostafrika dar.

Für den Praxisbezug sorgen vier unterschiedliche Diskussionsforen, die Gelegenheit bieten, um mit Fachleuten über Technik, Betriebserfahrungen, Finanzierungsformen und rechtliche Fragen, beispielsweise zum sehr komplexen Bergrecht ins Gespräch zu kommen. "Die besseren Lösungen entstehen immer im Dialog. Die Konferenz ermöglicht es, die Chancen, aber auch die aktuellen Knackpunkte offen anzusprechen, um daraus einen praktischen Nutzen zu entwickeln", sagt Heribert Sterr-Kölln, der mit seinem Unternehmen Firmen im gesamten Bereich der Erneuerbaren Energien berät.

Die Geothermiekonferenz steht unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministeriums und wird von der Agentur Enerchange veranstaltet. Weitere Informationen unter http://www.geothermiekonferenz.de.

14.04.2008   Quelle: ENERCHANGE - agentur für erneuerbare energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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SOLARC präsentiert mit Solarstrom versorgte Kleingeräte auf der Hannover Messe 2008

Die Berliner SOLARC GmbH entwickelt innovative photovoltaisch versorgte Kleingeräte und Kleinsysteme mit einer Solarmodul-Leistung von zirka 0,1 - 300 Watt (Peak). Die Aktivität des Unternehmens erstreckt sich von mit Photovoltaik betriebenen versorgten Consumer-Elektrokleingeräten bis hin zu kundenspezifischen Projektgeschäften für die Industrie. Das Leistungsangebot umfasst Konzepte und Systemlösungen für die komplette solare Stromversorgung von der Entwicklung über die Anfertigung von Prototypen bis hin zur auftragsbezogenen Fertigung, die entweder durch externe Dienstleister oder direkt vom Auftraggeber in Lizenz durchgeführt wird. Auf der Hannover Messe stellt SOLARC unter anderem eine neue Solar Schultertasche, das PXIO C1 Ladegerät für Li-Ion Akkus und seine Solar Camping LED-Leuchte vor. 

Kompakte Solar-Leuchte für unterwegs

Die Solar Camping LED-Leuchte ist eine elegante, innovative und leistungsstarke Kombination aus Lampe und Ladestation. Sie bietet mit einer wartungsfreien Leuchtdiode von OSRAM eine extrem hohe Leuchtkraft. Die Leuchte passt wirklich in jede Tasche, betont SOLARC, Durch Sonnenenergie und ein hochwertiges Solarmodul werden im internen Batteriefach zwei oder vier handelsübliche AA-Akkus immer wieder aufgeladen. Als Besonderheit kann diese Leuchte ebenso als solare Energiestation zum Laden und Betreiben
von Handy & Co. eingesetzt werden.


Digitale Kameras mit Solarstrom laden

In punkto solare Ladegeräte, hat SOLARC nun das zu ladende Equipment aus der Digitalfotografie deutlich vergrößert. In Kombination mit dem PIXO C1 Ladegerät und dem portablen Ladegerät e.GO (Fun/Master/Professional) können ab sofort viele Li-Ion Akkupacks aus Digital- und Videokameras nun auch unterwegs mit Sonnenlicht geladen werden.


Modische Solar-Schultertasche versorgt mobile Kleingeräte

Das modische Highlight ist die vielseitige Solar-Schultertasche, entwickelt in Kooperation mit "ARTBAG 24". In den Taschendeckel ist ein flexibles, wetterfestes und leistungsstarkes Solarmodul integriert, das eine eingebaute Elektronik-Einheit mit Energie versorgt. Ein Li-Ion Akku speichert die Sonnenenergie und ermöglicht den Betrieb vieler mobiler Kleingeräte wie zum Beispiel GPS, PDA, Handy oder MP3-Player. Damit wird jederzeit eine dauerhafte und leistungsfähige Stromversorgung sichergestellt.


SOLARC GmbH auf der Hannover Messe 2008: Gemeinschaftsstand Brandenburg, Halle 13 Stand B60

13.04.2008   Quelle: SOLARC Innovative Solarprodukte GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neue Galerie mit Solar-Filmen macht die Energie der Sonnenstrahlen sichtbar

Solar-Filme im Internet.
Solar-Filme im Internet.

"Jährlich fallen 970 Billionen Kilowattstunden Sonnenenergie auf die Erde. Gut, dass wir sie nicht sehen. Schlecht, wenn wir sie nicht nutzen." Dies ist die Botschaft eines Kurzfilmes, der auf spektakuläre Weise die Energie der Sonnenstrahlen sichtbar macht. Wer einen Sonnenstrahl auf seiner Reise von der Sonne bis zur Erde begleiten will oder die Treibhausgase sehen möchte, die jedes Mal produziert werden, wenn sie Energie verbraucht, hat dazu Gelegenheit im Internet. Fünf Kurzfilme aus Österreich, Deutschland, Belgien und Australien zeigen die Möglichkeiten, die Energie der Sonne zu nutzen und das große Potenzial die Solarwärme in Europa auszuschöpfen.   Zu sehen sind die Solar-Spots auf der Internetseite der österreichischen Kampagne "klima:aktiv". In Österreich sind Solarwärmeanlagen bereits tausendfach im Einsatz, sie leisten einen wichtigen Beitrag für eine klimaschonende und kostengünstige Versorgung mit Wärme.


"Diese Kurzfilme von zwei bis acht Minuten eignen sich sehr gut für Schulungen, Seminare und im Unterricht", meint Roger Hackstock, Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar. Die Filme gibt es im Internet unter http://www.solarwaerme.at/Filmgalerie

13.04.2008   Quelle: Verband Austria Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Verband Austria Solar,
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SolarWorld unterstützt Konzertreihe auf dem Bonner Museumsplatz

Unter dem Namen "SolarWorld Summer Stage" fördert der Photovoltaik-Konzern SolarWorld AG eine Konzertreihe auf dem Museumsplatz an der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland. Die SolarWorld AG engagiert sich als Hauptsponsor für über 20 Open-Air-Konzerte zeitgenössischer Popmusik, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Gemeinsam mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland und der KultEvent GmbH wird von Mitte Mai bis Mitte September ein breit aufgestelltes Programm nationaler und internationaler Stars präsentiert.  Der Konzern der SolarWorld AG ist ein weltweiter Anbieter hochwertiger Solarstrom-Technologie. Das Unternehmen ist auf allen solaren Wertschöpfungsstufen präsent und vereinigt industrielle Aktivitäten vom Rohstoff Silizium bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage.


Die Auswahl der Künstler werde auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre fortgeführt. So sollen neben den Ärzten und ZZ Top weitere hoch interessante Künstler wie beispielsweise Return To Forever - die nach 33 Jahren erstmals wieder in Originalbesetzung mit Chick Corea, Al Di Meola, Stanley Clarke und Lenny White auf der Bühne stehen - die SolarWorld Summer Stage bespielen. Ich & Ich, B-52s, Willy deVille, Roger Cicero und Nena sind einige der Künstler, über deren Auftritte auf dem Museumsplatz Bonn man sich unter anderem informieren kann auf der Internetseite http://www.museumsplatz-konzerte.de. Ein Novum stellen einige Programmpunkte der SolarWorld Summer Stage dar. So wird es ein Kindertheaterfestival und einen Nachwuchswettbewerb für Musikgruppen geben.

13.04.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Weltgrößter Gemeinschaftsstand zu Wasserstoff und Brennstoffzellen auf der HANNOVER MESSE

Hochtemperatur-Brennstoffzellen- Kraftwerk.
Hochtemperatur-Brennstoffzellen-
Kraftwerk.

Unter dem Stichwort "Clean Energy" gewinnt die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie in der aktuellen Klimadebatte mehr und mehr an Bedeutung. Dies wird auf der HANNOVER MESSE 2008 zu sehen sein. Der Gemeinschaftsstand "Wasserstoff und Brennstoffzellen" (Halle 13, Stand G66) hat mit rund 160 Ausstellern aus 25 Ländern in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. "Seit zwei, drei Jahren spüren wir einen starken Aufwind in der Branche durch kräftig steigende Teilnehmerzahlen - bei den Ausstellern und beim Fachpublikum", sagt Tobias Renz, Organisator des Gemeinschaftsstandes. Allein 50 Unternehmen sind 2008 erstmals auf dem Gemeinschaftsstand vertreten. 

Milliardenschweres Innovationsprogramm für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie

Konkrete Förderprogramme, wie sie aktuell in Kanada, im US-amerikanischen Kalifornien, in Japan oder in der Europäischen Union aufgelegt sind, beflügeln jetzt auch die Branche in Deutschland mit dem milliardenschweren "Nationalen Innovationsprogramm zur Förderung der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie (NIP)" der Bundesregierung. Über einen Zeitraum von zehn Jahren werden "Leuchtturmprojekte" mit jeweils 50 Millionen Euro unterstützt, die Industrie beteiligt sich mit nochmals mehr als derselben Summe.


Aussteller erwarten wichtige Branchenimpulse. Ausstellerstimmen im Vorfeld der diesjährigen Messe machen deutlich, dass mit der Beteiligung an der weltweit größten Präsentation der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie in Hannover wichtige Impulse für die gesamte Branche - von Herstellern über Zulieferer bis zu potenziellen Anwendern - erwartet werden. Auch wird in den global verstärkten Umweltschutzbemühungen und in den politisch geforderten Lösungsvorschlägen für eine nachhaltige CO2-Reduktion eine besondere Chance für diesen Zukunftsmarkt der Energieversorgung mit Strom und Wärme gesehen.


Heute Weichen für morgen stellen

So betont etwa Dr. Carsten Henschel von der BASF Fuel Cell GmbH (Frankfurt am Main) in einer kurzen Einschätzung: "Die Debatte über den Klimaschutz bereitet den Boden für eine effizientere Energienutzung und Energieerzeugung. Das gilt für den Einsatz moderner Dämmung, für die Gewichtseinsparung durch moderne Materialien und auch für die Einführung von Brennstoffzellen. Diese Technologie hat das Potenzial, die Energieerzeugung effizienter zu machen und langfristig den Energieverbrauch von Kohlenwasserstoffen und von Treibhausgas-Emissionen zu entkoppeln." Allzu euphorische Hoffnungen dämpft Henschel aber: "Effektiver Klimaschutz durch Brennstoffzellen wird in naher Zukunft noch nicht möglich sein. Dennoch müssen bereits heute die Weichen für diese Technologieentwicklung und deren Einführung gestellt werden."

Einen konkreten Einblick in den aktuellen Stand der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie können die Messebesucher und insbesondere potenzielle Geschäftspartner im Mittelpunkt des Gemeinschaftsstandes, dem Forum, gewinnen: Alle Aussteller werden an den fünf Messetagen in 20-minütigen persönlich geführten Interviews ihre Produkte, Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vorstellen. Und Ankündigungen verschiedener Hersteller, in einem überschaubaren Zeitrahmen marktreife Produkte auch für breitere Anwenderkreise zu offerieren, könnten im Messegeschehen 2008 reichlich Diskussionsstoff bieten.

Ballard Power Systems, BASF Fuel Cell, Hydrogenics, CFC Solutions, Dana und Hydrogen Technologies sind nur einige der Aussteller des Gemeinschaftsstandes Wasserstoff + Brennstoffzellen (H2/FC) auf der HANNOVER MESSE 2008. Marktführer, klein- und mittelständische Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen präsentieren ihre Produkte und Innovationen aus allen Bereichen dieses Wirtschaftszweiges: Wasserstoffproduktion, Brennstoffzellenkomponenten, stationäre, tragbare und mobile Brennstoffzellen, Anwendungen von Brennstoffzellen, Testsysteme für Brennstoffzellen, Reformer, Transport und Lagerung von Wasserstoff sowie Infrastruktur.

12.04.2008   Quelle: Deutsche Messe AG Hannover   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MTU Friedrichshafen,
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HSE gründet Organisationseinheit regenerative Energien, Leiter ist Professor Dr. Jens Hesselbach

Zum Ausbau ihres Engagements für erneuerbare Energien hat die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) eine neue Organisationseinheit gegründet. Sie ist direkt dem Vorstandsvorsitzenden Albert Filbert zugeordnet. In der neuen Organisationseinheit soll das Fachwissen des Konzerns zu diesem Thema gebündelt werden. Sie soll zudem Investitionen in regenerative Energieerzeugung anstoßen und fachlich begleiten. Leiter ist der 48 Jahre alte Professor Dr. Jens Hesselbach. Im Zuge einer Kooperation mit der HSE hat die Universität Kassel Professor Dr. Hesselbach beurlaubt, damit er den neuen Bereich aufbauen kann. Bis zum Jahr 2015 will die HSE 20 Prozent der Energie, die sie verkauft, aus regenerativen Quellen beziehen und selbst erzeugen. Schwerpunke liegen auf Windenergie, Biomasse, Wasserkraft, Kraft-Wärme-Kopplung, Geothermie und Photovoltaik. 

Spezialist für regenerative Energien und Energieeffizienz

Jens Hesselbach hat an der Universität Stuttgart Verfahrenstechnik mit dem Schwerpunkt Thermodynamik/Energietechnik und Regelungstechnik studiert und wurde dort mit einer Arbeit zur Luftreinhaltung promoviert. Es folgten zwölf Jahre selbständige Industrietätigkeit im Bereich Prüftechnik für Energieversorgungsanlagen und Umwelttechnik/Umweltbilanzierung. Seit Anfang 2002 ist er Professor am Lehrstuhl für "Umweltgerechte Produkte und Prozesse" im Fachbereich Maschinenbau an der Universität Kassel mit dem Forschungsschwerpunkt "Regenerative Energien und Energieeffizienz in Industrieprozessen". 2007 hat Professor Dr. Hesselbach mit der HSE bereits eine dezentrale Energieversorgungsanlage im Rahmen eines von der Hessen Agentur geförderten Forschungsprojektes entwickelt.

12.04.2008   Quelle: HEAG Suedhessische Energie AG (HSE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundesamt für Strahlenschutz: Halbzeit beim Atomausstieg

Die deutschen Kernkraftwerke haben knapp die Hälfte der im Atomkonsens vereinbarten und im Atomgesetz festgeschriebenen Reststrommengen produziert. Das geht hervor aus den vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am 10.04.2008 veröffentlichten Daten über die 2007 in deutschen Kernkraftwerken erzeugten Strommengen. "Vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2007 haben die deutschen Kernkraftwerke rund 47 Prozent der festgelegten Gesamtstrommenge erzeugt", sagte der Präsident des BfS, Wolfram König, in Salzgitter. Damit verfüge die deutsche Energiewirtschaft noch über eine Reststrommenge von rund 1.382 Milliarden Kilowattstunden der ursprünglich vereinbarten 2.623 Milliarden Kilowattstunden. 

Zeitweise standen 2007 bis zu sieben Kernkraftwerke gleichzeitig still

2007 erzeugten die Atomkraftwerke laut BfS mit rund 133 Milliarden Kilowattstunden deutlich weniger Elektrizität als 2006 (159 Milliarden
Kilowattstunden) und 2005 (155 Milliarden Kilowattstunden). "Im vergangenen Jahr haben mehrere Kraftwerke über längere Zeiträume keinen Strom produziert", sagt König. Der Kraftwerksblock Biblis A sei aufgrund von Überprüfungs- und Revisionsarbeiten 2007 durchgehend nicht am Netz gewesen, Block Biblis B produzierte nur im Dezember Strom. Beide Blöcke seien inzwischen wieder am Netz. Die Kernkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel seien nach meldepflichtigen Ereignissen im Sommer 2007 (u. a. Trafobrand Krümmel) dagegen nach wie vor außer Betrieb. Zeitweise standen 2007 bis zu sieben Kernkraftwerke gleichzeitig still, heißt es in der Pressemitteilung des BfS. Trotzdem exportierte die deutsche Energiewirtschaft 2007 19 Milliarden Kilowattstunden mehr Strom als sie importierte.

Das BfS erfasst die in den deutschen Kernkraftwerken erzeugten Netto- Strommengen und dokumentiert die daraus nach Atomgesetz resultierenden Reststrommengen. Diese werden einmal pro Jahr als Gesamtbilanz veröffentlicht. König: "Die jetzt veröffentlichten Daten vermitteln ein Bild über die abgelaufenen und die noch verbleibenden Betriebszeiten der deutschen Kernkraftwerke". In der Praxis könnten sich die Restlaufzeiten durch ungeplante Stillstände, Verfügbarkeitseinschränkungen oder Strommengenübertragungen jedoch noch ändern. Exakte Prognosen, wann ein Kernkraftwerk tatsächlich außer Betrieb genommen wird, seien daher nicht möglich.


Informationen im Internet

Sowohl die Jahresbilanz der produzierten Strommengen 2007 als auch die verbleibenden Reststrommengen aller deutschen Kernkraftwerke können im Internet abgerufen werden unter http://www.bfs.de.

12.04.2008   Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Xantrex erhält Auftrag über rund 16 Millionen US-Dollar von deutschem Photovoltaik-Systemintegrator relatio

Xantrex-Zentralwechselrichter GT500.
Xantrex-Zentralwechselrichter GT500.

Der Wechselrichter-Hersteller Xantrex Technology Inc. (Vancouver) meldete am 10.04.2008 einen Auftrag der relatio PV GmbH & Co. KG (Balingen, Deutschland) über zirka 16 Millionen US-Dollar. Dieser beziehe sich auf Xantrex-Zentralwechselrichter für diverse Großprojekte in Spanien und Deutschland, berichtet Xantrex in einer Pressemitteilung. Die Solar-Wechselrichter sollen anschließend in die so genannte iBox von relatio eingebaut werden und böten eine innovative schlüsselfertige Lösung, bestehend aus dem Xantrex-Wechselrichter, einem Mittelspannungstransformator sowie einer Schaltanlage. Diese Komponenten werden in eine Betonkompaktstation integriert.  Die iBox ermögliche somit eine einfache Installation, da diese vollständig ausgestattet zum Kunden geliefert wird. Die Lieferung der Xantrex-Zentralwechselrichter vom Typ GT100E und GT500E ist für das zweite und dritte Quartal dieses Jahres geplant.


"Maximum Power Point Tracking" steigert Solarstrom-Erträge

"Wir freuen uns sehr, den europäischen Kunden in Zusammenarbeit mit relatio ein einfach zu installierendes Zentralwechselrichtersystem anzubieten", so Bernd Kohlstruck, Xantrex Vizepräsident Wind and European Solar Business. "Die Größe des Auftrages spiegelt Xantrex’s starke Position auf dem europäischen Solarmarkt und das gute Verhältnis zwischen Xantrex und relatio wieder", ergänzt Kohlstruck. Gangolf Gindele, Leiter für das Engineering und Projekt Management bei der relatio PV, erläutert. "Wir haben uns für die Xantrex Wechselrichter entschieden, da sich diese hervorragend für die Turn-Key iBox eignen und die Anforderungen des europäischen Marktes erfüllen."

Die Xantrex GT100E und GT500E Zentralwechselrichter sind 3-phasige 100 sowie 500 kW-Wechselrichter für netzgekoppelte Solarstromanlagen und wandeln den produzierten Gleichstrom (DC) der Solarmodule in qualitativ hochwertigen Wechselstrom (AC) um, so dass dieser in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Die Xantrex-Zentralwechselrichter arbeiten nach dem "Maximum Power Point Tracking"-Prinzip (MPPT), um die von den PV-Modulen gewonnene Energie zu maximieren. Damit Energieverluste während des Umwandlungsprozesses verringert werden, setze Xantrex modernste Schalttechnologie auf der Basis von IGBT-Transistoren ein, heißt es in der Pressemitteilung. In großen Megawatt-Solarstromanlagen können die Xantrex Wechselrichter parallel geschaltet werden. Der Wechselrichter wurde für den europäischen Markt entworfen und erfüllt laut Hersteller die entsprechenden CE-Richtlinien.

11.04.2008   Quelle: Xantrex Technology Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Xantrex Technology Inc.,
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IWR: Weltweit kräftiges Wachstum bei regenerativen Energien - RENIXX-Konzerne glänzten im Jahr 2007

Die anhaltend hohe internationale Nachfrage nach Technik zur Nutzung regenerativer Energiequellen wie Solar- und Windkraftanlagen hat im vergangenen Jahr rund um den Globus zu einem Umsatzsprung bei den börsennotierten Unternehmen der Branche geführt, berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR). Die Erlöse der 30 internationalen Unternehmen im globalen Aktienindex für erneuerbare Energien RENIXX World stiegen laut IWR 2007 um 50,4 Prozent auf 19,4 Milliarden Euro (2006: 12,9 Mrd. Euro). Damit beschleunigte sich das Wachstum deutlich gegenüber dem Jahresvergleich 2005/2006, als die Umsätze um 34,5 Prozent zulegten.  Europäische Unternehmen führen, Asiatische Firmen wachsen um 165 Prozent

"Bei der Umsatzverteilung nach Kontinenten führen 2007 die RENIXX-Unternehmen aus Europa mit 75,8 Prozent noch deutlich vor Asien (12,6 Prozent) und Nordamerika (11,6 Prozent)", erläuterte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. Die höchste durchschnittliche Wachstumsrate erzielten 2007 allerdings die asiatischen Unternehmen mit 165 Prozent, vor den nordamerikanischen (90 Prozent) und den europäischen Unternehmen (40 Prozent).


Deutsches Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells unter den Top 5

Unter den Top 5 der umsatzstärksten Unternehmen im RENIXX World bleibt 2007 der dänische Windkraftanlagen-Hersteller Vestas (4,9 Mrd. Euro) auf Rang 1, vor den beiden spanischen Unternehmen Gamesa (3,3 Mrd. Euro) und Iberdrola Renovables (953 Mio. Euro). Auf Rang vier folgt die chinesische Suntech Power (1,4 Mrd. USD = 916 Mio. Euro per 31.12.2007) vor dem deutschen Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells (859 Mio. Euro), so das IWR.


Download RENIXX-Kursdaten ab 2002 (EXCEL): http://www.iwr.de/renixx/kursdaten

11.04.2008   Quelle: IWR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Branche erwartet schnelles Wachstum bei sinkenden Kosten

Solarzellenproduktion bei REC Solar
Solarzellenproduktion bei REC Solar

Die internationale Leitmesse für Photovoltaik-Produktionstechnik wächst genauso rasant wie die Solarbranche, berichtet der Solar Verlag (Aachen) in einer Pressemitteilung. 176 Unternehmen aus 21 Ländern präsentierten ihre neuen Maschinen und Produkte vom 2. bis 4. April auf der PHOTON Photovoltaic Technology Show Europe 2008 in München. Das entspreche einer Steigerung um 60 Prozent im Vergleich zur Messepremiere 2007. Die Schau in der Neuen Messe München wurde begleitet von vier Fachkonferenzen. Rund 3.500 Teilnehmer aus 45 Ländern informierten sich dort über die neusten Trends bei Solarsilizium, Produktionstechnologien, Investitionsmöglichkeiten und Solarglas. PHOTON fasst die wichtigsten Konferenzergebnisse zusammen:

1. Solarstrom wird in den ersten Märkten gegenwärtig konkurrenzfähig zu konventionell erzeugtem Strom.

2. Die Branche erwartet in den kommenden Jahren ein weiterhin starkes Wachstum bei schnell sinkenden Produktionskosten.

3. Ein Überangebot an Solarmodulen wird es vorerst nicht geben, so dass weiterhin die Hersteller die Preise bestimmen können.
 
Alles dreht sich um Silizium

Der Rohstoff für rund 90 Prozent aller Solarmodule wird zwar in immer größeren Mengen produziert, doch die Silizium-Nachfrage wächst noch schneller. So berichtete Michael Rogol, Analyst bei PHOTON Consulting, auf der 6th Solar Silicon Conference über Spotmarktpreise von bis zu 515 Dollar pro Kilogramm. Der Durchschnittspreis ab Hersteller ist seit 2004 von 32 auf rund 70 Dollar je Kilogramm gestiegen. Die Produktionskosten liegen indes bei durchschnittlich 36 Dollar je Kilogramm. Angesichts dessen sei leicht nachvollziehbar, dass die Zahl der Neueinsteiger in diesem Bereich explodiere: Gab es bei der ersten Solarsiliziumkonferenz 2004 weltweit nur sieben Hersteller von hochreinem Silizium, so dürften es laut PHOTON Consulting dieses Jahr bereits 72 sein. Weitere 101 Unternehmen planten den Einstieg für 2009 oder später. Von den insgesamt 173 Unternehmen, die somit in diesem Bereich aktiv sind, haben 13 auf der Konferenz ihre Pläne vorgestellt: beachtliche 201.000 Tonnen Produktionskapazität könnten demnach allein bei diesen 13 Unternehmen in den nächsten Jahren in Betrieb gehen. Das entspricht dem Vierfachen der Weltproduktion 2007. Die Schätzungen für die nahe Zukunft gehen jedoch weit auseinander. Während Rogol die Siliziumproduktion für das Jahr 2010 bei 240.000 Tonnen sah, gaben sich die Vertreter etablierter Hersteller wie REC und Hemlock mit 120.000 bis 130.000 Tonnen deutlich zurückhaltender.


REC meldet Solarstrom-Kosten von 15 Eurocent in sonnigen Ländern

Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass die Photovoltaik-Nachfrage bis auf Weiteres das Angebot übertreffen wird. Denn die Kosten für Solarstrom befänden sich inzwischen an der Schwelle zur "Grid Parity" - der Konkurrenzfähigkeit mit Strom aus konventioneller Erzeugung, wie Jon André Lokke von der norwegischen REC Group in seinem Beitrag auf der Investorenkonferenz betonte. Im Jahr 2007 hätten große Anlagen von REC in sonnigen Ländern Solarstrom zu Kosten von 15 Eurocent produzieren können, sagte Lokke. 2010 will REC bei 7 Cent liegen, 2012 bei 5 Cent je Kilowattstunde. Der nach Marktkapitalisierung weltgrößte Solarkonzern liegt damit in einer Größenordnung, die Betreibern von konventionellen Kraftwerken einen gehörigen Schrecken einjagen könnte, betont PHOTON.


Tempo der Kostensenkung könnte durch Engpässe bei Produktionsequipment und Verbrauchsmaterialen gebremst werden

Auch andere führende internationale Photovoltaikunternehmen wie First Solar, Suntech Power und Evergreen wollen die Produktionskosten für ihre Module in den nächsten Jahren um 40 bis 50 Prozent senken, teilten sie in München mit. Allerdings warnte Jo onki Song von PHOTON Consulting, dass sich das in den letzten Jahren erreichte Tempo bei der Kostensenkung von jährlich 12 bis 15 Prozent auf 6 bis 11 Prozent abschwächen könnte, wenn sich aufgrund des schnellen Wachstums weitere Engpässe bei Produktionsequipment und Verbrauchsmaterialen wie beispielsweise eisenarmem Glas ergäben. PHOTON hat hierzu bereits eine "PV Glass Conference" initiiert, um die beim Silizium gemachten Fehler vermeiden zu helfen.

Weitere Infos zu Photon: http://www.photon.de

11.04.2008   Quelle: solar verlag gmbh   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: REC ScanCell AS,
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Fraunhofer-Allianz Energie: Exponate zeigen den Stand der Energie-Forschung

Platine eines Wechselrichters mit Siliziumkarbid-Bauelementen.
Platine eines Wechselrichters mit
Siliziumkarbid-Bauelementen.

Die Herausforderung, die Energieversorgung nachhaltig zu gestalten, erfordert neue Ideen und innovative Technologien. 20 Fraunhofer-Institute haben sich daher zu einer Allianz zusammengeschlossen und präsentieren den aktuellen Stand der Forschung auf der Hannover Messe vom 21. - 25. April in Halle 13 an Stand E20. Blickfang des Messeauftritts ist die Potenzialbahn, eine Skulptur, welche die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema Energie symbolisiert. Die Installation greift das Prinzip der Energiewandlung auf. Gleichzeitig ist die Potenzialbahn ein spannungsgeladenes Spiel für bis zu fünf Mitspieler. Die Fraunhofer-Allianz Energie stellt auf dem Messestand mit den Themensäulen "Energie regenerativ", "Energie intelligent" und "Energie kompakt" Exponate zu drei Kompetenzbereichen vor. 

Photovoltaik- Wechselrichter mit Rekordwirkungsgrad

Mit einem Wirkungsgrad von 98,5 Prozent hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE einen neuen Weltrekord für Photovoltaik-Wechselrichter aufgestellt. Mit Siliziumkarbid-Bauelementen konnte die Verlustleistung herkömmlicher Geräte um bis zu 50 Prozent verringert werden. Die Freiburger Forscher sind die ersten, die das neue Halbleitermaterial in Wechselrichtern einsetzen. Auf der Hannover Messe ist der Rekordwechselrichter erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und ist eines der Exponate aus dem Bereich "Energie intelligent".


ORC-Anlage nutzt Abwärme aus Biogasmotoren

Bei der Stromproduktion entsteht Wärme, die meist nicht wirtschaftlich genutzt werden kann. Betreiber von Biogasmotoren kennen das Problem. Kleine "Organic Rankine Cycle"-Anlagen versprechen Abhilfe: Sie machen die Abwärme nutzbar, erhöhen die Wirtschaftlichkeit und senken den CO2-Ausstoß. Bisher wird der ORC-Dampfkraftprozess vor allem im Leistungsbereich oberhalb 300 kWel angeboten. Mit steigender Zahl kleiner dezentraler Anlagen wächst aber die Nachfrage nach kleineren ORC-Anlagen, die den Bereich darunter erschließen. Das erste Pilotprojekt eines ORC an Biogasmotoren läuft im April 2008 bereits rund 3.000 Stunden im Vollautomatikbetrieb. Auf Basis der Erfahrungen bietet das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT Hochtemperaturmodule für die Verstromung von Abgaswärme und Niedertemperaturmodule für Heißwasserantrieb von 20 bis 120 kWel an, berät in Applikations- und Auslegungsfragen und plant die Anwendung. Im Themenbereich "Energie regenerativ" veranschaulicht eine kleine Dampfturbine am Stand das Prinzip.


Moderne Energiespeicher: Lithium-Ionen-Batterien

Lithium-Ionen-Batterien sind innovative Energiespeicher für Hybridfahrzeuge der nächsten Generation. Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT entwickelt Lithium-Ionen-Batterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie konstruktive und elektronische Schutzkonzepte, die den sicheren Betrieb ermöglichen und eine Entflammung des Energiespeichers selbst im Crash-Fall verhindern. Die Maßnahmen zur Erhöhung der Eigensicherheit betreffen dabei vor allem die Elektrodenmaterialien, den Elektrolyten und den Separator. Das ICT präsentiert unter dem Stichwort "Energie kompakt" seine Möglichkeiten zur Durchführung von Sicherheits- und Abuse-Tests für Batterien und Brennstoffzellen.


Fraunhofer-Allianz Energie

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die größte Organisation für angewandte Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen in Europa. Die Fraunhofer-Allianz Energie ist ein Zusammenschluss von 20 Fraunhofer-Instituten und -Einrichtungen und bietet auf dem Gebiet der Energie Unternehmen, Politik und Energiewirtschaft Zugang zu Forschung und Entwicklung. Mit hoher Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der Produkte will die Fraunhofer-Allianz Energie die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Partner und Kunden steigern. Gemeinsam mit der Wirtschaft soll die technologische Führerschaft Deutschlands bei der effizienten Nutzung von Energie und bei der Erschließung Erneuerbarer Energieträger weiter ausgebaut werden.

11.04.2008   Quelle: Fraunhofer-Allianz Energie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Siemens liefert 130 Windenergieanlagen für zwei Projekte im US-Bundesstaat Washington

Siemens-Windenergieanlage (offshore)
Siemens-Windenergieanlage (offshore)

Siemens Energy hat einen Auftrag für 130 Windenergieanlagen mit einer Leistung von jeweils 2,3 Megawatt (MW) für zwei Windparks im US-Bundesstaat Washington erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Für den Windpark "Windy Point" liefert Siemens 72 Windturbinen, weitere 58 Anlagen wird Siemens im Windpark "Windy Flats" installieren. Auftraggeber ist Cascade Wind Acquisition, LLC, eine Tochtergesellschaft des in San Diego ansässigen Windkraft-Projektentwicklers Cannon Power Corp. Mit einer installierten Leistung von etwa 300 MW werden die Windparks nahezu 90.000 Haushalte im Nordwesten der USA mit umweltfreundlichem Strom versorgen.  Der Umfang des Auftrages umfasst die Lieferung, die Installation und die Inbetriebnahme der 130 Windenergieanlagen vom Typ SWT-2,3-93 mit einer Leistung von je 2,3 MW. Die ersten Anlagen werden voraussichtlich im vierten Quartal 2008 ihren Betrieb aufnehmen, bis August 2009 sollen alle 130 Windturbinen am Netz sein. Zusätzlich zur Installation und Inbetriebnahme wird Siemens den Service und die Wartung der Windenergieanlagen für den Zeitraum von zwei Jahren übernehmen.


Mit mehr als 2.000 MW installierter Windkraftleistung in den USA zählt Siemens zu den drei führenden Herstellern im größten Windenergiemarkt der Welt. "Die Siemens- Windenergieanlagen produzieren zuverlässig sauberen Strom und leisten einen wichtigen Beitrag zur Deckung des wachsenden Energiebedarfs in den USA", sagte Andreas Nauen, Leiter des Windenergiegeschäftes bei Siemens. "Unser Anliegen ist eine nachhaltige Energieversorgung. Siemens sorgt für höhere Wirkungsgrade in konventionellen Kraftwerken und setzt auf den Ausbau der erneuerbaren Energien", so Nauen weiter.

11.04.2008   Quelle: Siemens AG; Siemens Energy and Automation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Siemens AG,

 

Roth & Rau AG: Bezugspreis für neue Aktien auf jeweils 110,00 Euro festgelegt

Der Vorstand des Photovoltaik-Produktionsanlagenherstellers Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat am 10. April 2008 den Bezugspreis für die im Rahmen der vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 31. März 2008 beschlossenen Bezugsrechtskapitalerhöhung gegen Bareinlagen neu auszugebenden Aktien auf 110,00 Euro je Aktie festgelegt. Die Roth & Rau AG ist einer der führenden Anbieter von Plasmaprozess-Systemen für die Photovoltaikindustrie. Daneben bietet die Gesellschaft Komponenten und Prozesssysteme auf der Basis der Plasma- und Ionenstrahltechnologie für andere Branchen an.  Nach Angaben des Unternehmens sollen insgesamt 920.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien ausgegeben werden, woraus sich ein Bruttoemissionserlös in Höhe von rund 101,2 Millionen Euro errechne. Die Bezugsrechte können vom 10.04.2008 bis zum 14. April 2008 unter der ISIN DE000A0SMUE5 an der Frankfurter Wertpapierbörse (Parketthandel) gehandelt werden. Die Frist, innerhalb derer die Bezugsrechte ausgeübt werden können, läuft noch bis einschließlich 16. April 2008. Bezugsrechte, die während der Bezugsfrist nicht ausgeübt werden, verfallen bzw. sollen sofern die Depotbedingungen dies vorsehen, bestmöglich verwertet werden.

Die Roth & Rau AG wird die ihr zufließenden Mittel zur Finanzierung des künftigen Unternehmenswachstums einsetzen. Durch gezielte Unternehmensakquisitionen und die Erhöhung der eigenen Forschungs- und Entwicklungskapazitäten will sich die Gesellschaft weitere Schlüsseltechnologien sichern. Darüber hinaus soll ein Teil des Emissionserlöses in die Erweiterung der Produktionskapazitäten investiert werden. Einen wesentlichen Bestandteil der Wachstumsstrategie stellt außerdem der kontinuierliche Ausbau von Kundenbasis und Absatzmärkten durch den Ausbau der internationalen Vertriebs- und Serviceorganisation dar.

10.04.2008   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Kapitalerhöhung der Payom Solar AG voll platziert

Die Kapitalerhöhung der Payom Solar AG (Merkendorf) konnte vollständig platziert werden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen wird damit das bestehende Grundkapital in Höhe von 800.000 Euro wie geplant um 150.000 Euro auf 950.000 Euro erhöhen. Zunächst hatte die Payom Solar AG in der Zeit vom 20. März bis zum 03. April 2008 im Rahmen eines nicht öffentlichen Bezugsrechtsangebots ihren Aktionären die neuen Aktien mit Gewinnberechtigung ab dem 01. Januar 2007 zu einem Bezugspreis von 9,40 EUR je Aktie offeriert. Hierbei sei trotz der aktuell eher verhaltenen Börsenstimmung ein erfreulich hohes Interesse festgestellt worden.  Nach Abschluss der Bezugsfrist seien die nicht von den Aktionären bezogenen Aktien im Rahmen einer Privatplatzierung ausgewählten Investoren angeboten und innerhalb kürzester Zeit vollständig platziert worden. Zu den neuen Aktionären zählen nach Angaben des Unternehmens ausgesuchte institutionelle Anleger und vermögende private Investoren. Als Bezugs- und Abwicklungsstelle der Kapitalerhöhung fungierte die AXG Investmentbank AG, Frankfurt am Main.

Dem Vorstand der Payom Solar AG, Jörg Truelsen, zufolge hat das neue Geschäftsjahr sehr positiv begonnen. Mit der durch die Kapitalerhöhung gewonnenen Liquidität von rund 1,4 Millionen Euro brutto will Payom das starke Wachstum noch besser finanzieren und sich zusätzliche Photovoltaik-Modulkapazitäten sichern. Deshalb rechne der Vorstand fest damit, dass das Ergebnis je Aktie durch die Kapitalerhöhung nicht verwässert wird, heißt es in der Pressemitteilung.

10.04.2008   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Millennium AG will solarthermische Kraftwerke rund um die Uhr betreiben

Die Solar Millennium AG (Erlangen) steigt in die Technologie der nachhaltigen Stoffverwertung ein und investiert dazu in ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt in Herten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Ziel der Erweiterung des Technologieportfolios sei, solarthermische Kraftwerke im Hybridbetrieb rund um die Uhr betreiben zu können. Dabei sollen sowohl Sonnenenergie als auch sauberes Produktgas aus der Zersetzung regenerativer Reststoffe genutzt werden. Auf diese Weise können die Kraftwerke klimafreundlich und zuverlässig den Grundlastbedarf in Stromnetzen abdecken.  

Die Technologie ist unter der Bezeichnung "Blauer Turm" bekannt. Die Verwertung regenerativer Reststoffe zur Energieerzeugung beruht auf dem Prinzip der gestuften Reformierung, wobei diese Stoffe durch Thermolyse bis auf einen geringen Feststoffanteil in Gas umgewandelt werden. Das entstehende Gas wird durch Reformierung zu einem sauberen, klimaneutralen Produktgas veredelt: das "Blaue Gas". Die Reaktionswärme für Thermolyse und Reformierung wird im Wesentlichen aus dem Feststoffanteil gewonnen.


Forschungs- und Entwicklungsprojekt Blue Tower

Das Blaue Gas kann unter anderem zur Stromerzeugung genutzt werden. Der Blaue Turm ist eine Multifeedstock-Technologie. Das heißt, dass bei dieser Technologie sehr unterschiedliche Stoffe eingesetzt werden können, beispielsweise Grünschnitt, Straßenbegleitgrün, Olivenkerne oder Hühnermist. Für den Einstieg in diese Technologie hat Solar Millennium 76 Prozent der Anteile an der Technologiegesellschaft Blue Tower GmbH mit Sitz in Herten übernommen. Die übrigen 24 Prozent hält der Patentinhaber, Dr. Heinz-Jürgen Mühlen. Der Geschäftszweck der Gesellschaft ist die Planung, Realisierung und Vermarktung dieser Verwertungsanlagen. Sie will die Patente, die dieser Technologie zugrunde liegen, weltweit nutzen. Die Lizenz umfasse auch die Berechtigung zur Vergabe von Unterlizenzen, an denen bereits ein großes Interesse namhafter Unternehmen im Anlagenbau bestehe, betont Solar Millennium.


Realisierung eines Demonstrationsprojektes ab Sommer 2008

Die Technologiegesellschaft Blue Tower besitzt zugleich 10 Prozent der Anteile an der Projektgesellschaft H2Herten GmbH, ebenfalls mit Sitz in Herten. Die übrigen 90 Prozent besitzt Solar Millennium mittelbar über ihre hundertprozentige Beteiligungsgesellschaft Blue Tower Captial GmbH, Erlangen. Über die Projektgesellschaft soll ab Sommer 2008 ein Demonstrationsprojekt in Herten realisiert werden. Im geplanten 40 Meter hohen Blauen Turm soll Straßenbegleitgrün aus dem Ruhrgebiet zur Wasserstoffproduktion und Stromgewinnung verwertet werden. Für das Projekt sind öffentliche Fördergelder des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen beantragt.

Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium, sieht große Chancen in der Kopplung solarthermischer Stromerzeugung mit der Technologie des Blauen Turms: "Ein entscheidender Vorteil solarthermischer Kraftwerke gegenüber anderen erneuerbaren Energien ist die Möglichkeit, die Stromproduktion von der aktuellen Sonneneinstrahlung durch den Einsatz thermischer Speicher zu entkoppeln. Somit können wir auch Strom produzieren, wenn die Sonne nicht scheint, jedoch ein hoher Strombedarf vorhanden ist. Durch die Kombination solarthermischer Stromerzeugung mit dem Blauen Gas im Hybridbetrieb können wir diesen Vorteil nun noch weiter ausbauen und sogar rund um die Uhr kostengünstig und umweltfreundlich Strom produzieren."

Dr. Henner Gladen, Technologievorstand von Solar Millennium, hebt die Vorteile der Multifeedstock-Technologie hervor: "Anders als bei den bekannten Technologien der Biomassenutzung verwertet der Blaue Turm regenerative Reststoffe. Da wir sehr unterschiedliche Stoffe einsetzen können, sind wir nicht abhängig von einem einzelnen Eingangsstoff und dessen kostengünstiger Verfügbarkeit. Daraus ergeben sich weltweit vielfältige Standortpotenziale. Bei alledem ist die Technologie nachhaltig und klimafreundlich."

10.04.2008   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Unternehmen relatio PV: explosionsartiges Wachstum bei Solarstrom-Großprojekten

relatio-PV-Projekt Solarpark Ringgenbach (1,1 MW).
relatio-PV-Projekt Solarpark Ringgenbach
(1,1 MW).

Explosionsartiges Wachstum meldet die Photovoltaik-Unternehmensgruppe relatio mit Sitz in Balingen (Baden-Württemberg) sowie mehreren Niederlassungen in Deutschland und Spanien. Binnen kurzer Zeit habe sich das Unternehmen zum bedeutendsten Partner des kanadischen Wechselrichterherstellers Xantrex entwickelt, berichtet relatio in einer Pressemitteilung. "Einfacher ans Netz" lautet der Slogan der relatio PV. Im März 2007 hatte die Unternehmensgruppe relatio die Aktivitäten in eine eigenständige Tochtergesellschaft ausgegliedert, die nach Angaben des Unternehmens bereits im ersten Rumpfgeschäftsjahr einen Umsatz von 16,5 Millionen Euro erzielte. Für das erste Halbjahr 2008 liege bereits ein Auftragsbestand von 23 Millionen Euro vor - laut Geschäftsführer Bernd Bodmer "ein sicheres Zeichen dafür, dass relatio eine Leistung anbietet, die gefragt ist".  

Komplettservice vom Solarmodul bis zum Netz des Energieversorgers

relatio PV hat sich auf die Einspeisung des Solarstroms aus Photovoltaik-Großprojekten in Stromnetze spezialisiert: "Wir liefern nicht nur das Equipment, sondern übernehmen quasi die komplette Verantwortung für alles, was zwischen dem Solarmodul und dem Netz des Energieversorgers passiert. Dazu gehören Wechselrichter, Generatoranschlusskästen, Sensorik und Schaltschränke genauso wie ein intelligentes Monitoring. Eine revolutionäre Entwicklung präsentieren wir auf der diesjährigen Intersolar", so Bernd Bodmer,. Strategisches Ziel sei es, Installations- und Folgekosten zu senken und Photovoltaik-Erträge durch das betriebswirtschaftlich Sinnvolle und technisch Mögliche zu optimieren. Im Jahr 2007 hat relatio PV rund 15 neue Mitarbeiter eingestellt; im Herbst 2007 wurden Mitarbeiter und Ausstattung der ehemaligen Firma ZET Elektrotechnik in Dormettingen übernommen. Eine eigene Fertigung für Schaltschränke und Schaltanlagen für den Mittelspannungsbereich in Balingen-Weilstetten nahm zum Jahreswechsel ihren Betrieb auf.


Ziel: "1 MW-Block in einem Tag am Netz"

Bei zahlreichen Großprojekten von 1 MWp bis 8 MWp in Deutschland und Spanien hat relatio seine "best practice"-Strategie zur Kostensenkung durch schnellere Inbetriebnahme verfolgt. Aktuell befinden sich nach Angaben des Unternehmens mehrere Großprojekte in der Realisierungsphase - darunter auch ein Solarkraftwerk mit 7 MW im spanischen Almeria. Auch hier werde das Ziel "1 MW-Block in einem Tag am Netz" verfolgt. Für Xantrex ist relatio PV ein außergewöhnlicher Partner, wie Vice President Bern Kohlstruck freimütig erklärt: "Das starke Wachstum bei relatio ist letztlich nur ein Ausdruck der immensen strategischen Bedeutung dieses engagierten und kreativen Partners in Europa, der uns fast täglich mit neuen Ideen und Rekorden überrascht".

10.04.2008   Quelle: relatio PV GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: relatio PV GmbH & Co. KG,
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Windenergie: Nordex bestätigt profitables Wachstum 2007 - erneuter Gewinnsprung im Jahr 2008 erwartet

Mit den endgültigen Zahlen im Jahresabschluss 2007 bestätigt der Windenergie-Anlagenhersteller Nordex AG die im Februar veröffentlichten vorläufigen Eckdaten und setzt sein profitables Wachstum fort, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Wie bereits mitgeteilt, erhöhte Nordex seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2007 um 45 % auf rund 747 Millionen Euro (Vorjahr: 514 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) erhöhte sich um rund 142 % auf 40,1 Millionen Euro (Vorjahr: 16,6 Mo. EUR). Damit stieg die Umsatzrendite auf 5,4 (Vorjahr: 3,2%). Treiber für den Gewinnsprung waren nach Angaben des Unternehmens Skaleneffekte und die höhere Profitabilität der abgewickelten Projekte. So reduzierte sich die Personalaufwandsquote beispielsweise auf 6,8% (Vorjahr: 7,6%). Zudem sei die Materialquote ungeachtet gestiegener Beschaffungskosten leicht gesunken.  Der Auftragsbestand erhöhte sich um 142 % auf 2,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,2 Mrd. EUR) Das Auftragsbuch setze sich aus 1,0 Milliarden Euro fester Verträge (Vorjahr: 531 Mio. EUR) und 1,9 Milliarden Euro bedingter Aufträge zusammen (2006: 674 Mio. EUR), betont das Unternehmen. In Summe habe Nordex damit bereits seinen Umsatz für die Jahre 2008 und 2009 vollständig gesichert. Planungsbasis sei ein jährliches Umsatzwachstum von 50 %.


Management erwartet 2008 einen Gesamtumsatz von 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro

"Wir haben im laufenden Geschäftsjahr ein Wachstum von etwa 50 % auf über eine Milliarde Euro Umsatz fest im Blick, dabei wird sich auch die Rendite weiter verbessern", so Thomas Richterich, Vorstandsvorsitzender der Nordex AG. Variable Faktoren wie etwa finale Bau- oder Netzanschlussgenehmigungen könnten den konkreten Abschluss von Projekten beschleunigen oder verzögern: Für Nordex bedeute dies eine eventuelle Abweichung im Planumsatz von etwa 100 Millionen Euro, so dass die Gesellschaft letztlich für 2008 einen Gesamtumsatz von 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro erwartet. Abhängig davon, ob Nordex die obere oder untere Bandbreite im Umsatz erreicht, rechnet das Management mit einer Umsatzrendite von 6 Prozent bzw. 8 Prozent.

10.04.2008   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarflug-Projekt "Solar Impulse" wird zu einem Symbol der Europäischen Kommission

SolarImpulse Animation.
SolarImpulse Animation.

Jacques Barrot, Vizepräsident und für Verkehr zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission hat am 9. April 2008 dem Schweizer Weltrekordprojekt Solar Impulse öffentlich die Patenschaft der Europäischen Kommission zugesichert. Zuvor hatten Bertrand Piccard und André Borschberg, Präsident bzw. CEO von Solar Impulse, ihr Solarflug-Projekt dem Europäischen Parlament in Brüssel vorgestellt. Die Präsentation erfolgte im Rahmen des von der europäischen Parlamentsabgeordneten Christine de Veyrac organisierten Seminars "Hin zu einer nachhaltigen Luftfahrt". In einer von fossilen Energien abhängigen Welt versteht sich das Projekt Solar Impulse als eindringlicher Appell an die Industrie, die Weichen hin zu einer sauberen Mobilität zu stellen. Sein Ziel ist, ein ausschließlich durch Solarenergie (Photovoltaik) angetriebenes Flugzeug starten zu lassen, Tag und Nacht zu fliegen und damit die Erde ohne Treibstoff und Schadstoffemissionen zu umrunden. Ein Ziel, das nur erreichbar ist, wenn die Grenzen der derzeitigen Technologien in allen Bereichen erweitert werden.  Für die Europäische Kommission demonstriert Solar Impulse die Herausforderungen, die von Industrie und Energiepolitik in den Bereichen der Energieeffizienz und der sauberen Mobilität zu bewältigen sein werden. Für Solar Impulse bedeutet die Patenschaft der Europäischen Kommission die Anerkennung seines Einsatzes zugunsten der erneuerbaren Energien. "Eine Welt ohne Flugzeuge ist unvorstellbar. Aber das umweltfreundlichere Flugzeug von morgen muss noch erdacht werden. Die Herausforderung des Projekts Solar Impulse ist es, die heute verfügbaren Technologien und Materialien bis an ihre Grenzen zu optimieren, um so die Entwicklung der Technologien von morgen zu beschleunigen", erklärte Vizepräsident Jacques Barrot. "Solar Impulse ist ein Vorbild für unsere Gesellschaft, ein Symbol für das, was wir erreichen müssen!"


Symbol für das Engagement zugunsten einer sauberen Mobilität

"Ich bewundere den politischen Mut jener, die unsere Gesellschaft aus der Abhängigkeit von fossilen Energien führen wollen. Ein Symbol für das europäische Engagement zugunsten einer sauberen Mobilität zu sein, betrachtet Solar Impulse als einmalige Chance und Verantwortung, die Förderung der erneuerbaren Energien voranzutreiben", bestätigt Bertrand Piccard, Initiator und Präsident des Projekts. "Um nur mit Solarenergie fliegen zu können, müssen die Potenziale zur Einsparung von Energie voll ausgeschöpft und die maximale Leistung aus den verfügbaren Ressourcen herausgeholt werden", erklärte André Borschberg, CEO und Pilot des Projekts. "Die Forschungsarbeiten im Rahmen von Solar Impulse zeigen bereits jetzt, dass beträchtliche Energiemengen eingespart werden können. In diesem Sinn ist das Projekt ein ausgezeichneter Katalysator für Entwicklungen, die später auch außerhalb der Luftfahrt eingesetzt werden können. "

"Es ist absurd, den Klimawandel bekämpfen zu wollen, indem man den Menschen Flugreisen verbieten will. Vielmehr müssen Mobilität und Umweltbewusstsein in Einklang gebracht werden. Und genau dafür steht Solar Impulse", betonte Christine de Veyrac. "Durch die Innovationen, die für seine Verwirklichung erforderlich sind, wird dieses Projekt nicht nur zu bedeutenden technologischen Fortschritten führen. Es wird die Europäerinnen und Europäer auch für Umweltfragen und für das Problem der Erschöpfung der Energieressourcen sensibilisieren."


Erste Testflüge Anfang 2009

Der erste Prototyp von Solar Impulse, der momentan in Dübendorf in der Nähe von Zürich gebaut wird, trägt die offizielle Bezeichnung HB-SIA. Er wird eine Spannweite von 61 Metern und ein Gewicht von 1,500 kg aufweisen. Die ersten Testflüge erfolgen Anfang 2009. Das Projekt Solar Impulse wird insbesondere durch seine Hauptpartner unterstützt: Die Solvay-Gruppe, Omega und die Deutsche Bank. Die Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne (EPFL) ist offizielle wissenschaftliche Partnerin. Altran beteiligt sich als Planungspartner und Dassault-Aviation als beratender Flugzeughersteller.

Weitere Informationen:

· "SolarImpulse: Nur mit der Energie der Sonne in 20 Tagen um die Erde fliegen" (Solarserver-Interview mit André Borschberg)
· http://www.solarimpulse.com

09.04.2008   Quelle: Solar Impulse   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarImpulse, EPFL, artist Claudio Leonardi,
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Solar-Unternehmen Conergy meldet Fortschritte bei der Sanierung; Umsatz 2008 von mehr als einer Milliarde Euro geplant

Dieter Ammer: Conergy aus dem
gröbsten Sturm geholt und neu
ausgerichtet".

Die Conergy AG (Hamburg) sei fünf Monate nach Beginn ihres Restrukturierungskurses wesentlich straffer und effizienter aufgestellt und mache in ihrer Neuausrichtung gute Fortschritte, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. 2007 steigerte der Konzern seinen Umsatz nach eigenen Angaben um 4 % auf 706 Millionen Euro. Die Kosten für den Umbau von Conergy hin zu einem profitablen Solarunternehmen sowie die Änderung der Bilanzierungsmethoden schlagen sich - wie bereits am 5. Februar angekündigt - belastend im Konzernabschluss des vergangenen Jahres nieder. Wie bereits bei Vorlage der vorläufigen Zahlen berichtet, liegt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei minus 210 Millionen Euro. wovon der Großteil durch einmalig entstandene Sanierungskosten und Abschreibungen verursacht und zum guten Teil nicht liquiditätswirksam sei.   Aufgrund der geringer als in den vorläufigen Zahlen angesetzten positiven latenten Steuern liege das Nettoergebnis bei minus 248 Millionen Euro. Auch diese Änderung gegenüber den vorläufigen Zahlen sei nicht liquiditätswirksam, heißt es in der Pressemitteilung.


"Diese Eckdaten sowie der gesamte Abschluss spiegeln auch den Wechsel des Unternehmens zu konservativeren Bilanzierungsregeln wider. Sie reflektieren strengere Maßstäbe insbesondere bei der Dekonsolidierung von Großprojekten - also dem Einbeziehen von Projektgesellschaften in den Konsolidierungskreis, bis sie verkauft sind - und bilden im Jahr 2007 massive Einmal-Belastungen durch die strategischen und operativen Weichenstellungen des neuen Managements ab", so das Unternehmen. Conergy Vorstandsvorsitzender Dieter Ammer kommentiert: "Hinter uns allen liegt eine harte Zeit und ein unglaublicher Kraftakt. Wir haben die Conergy aus dem gröbsten Sturm geholt und neu ausgerichtet. Wir haben die Mannschaft gewechselt und sind auf gutem Wege, das Unternehmen wieder flott und profitabel zu machen. Dafür werden wir noch einige Monate brauchen - doch die Anfangserfolge weisen in die richtige Richtung: Es geht wieder aufwärts!"


Konzernabschluss 2006 angepasst

Aufgrund der Änderung der Bilanzierungsmethoden für Großprojekte sowie des Ausweisens von nicht fortzuführenden Geschäften als "discontinued operations" wurde der Konzernabschluss 2006 entsprechend angepasst. Dadurch reduzierte sich der Umsatz im Jahr 2006 von 752 Millionen Euro auf 682 Millionen Euro. Zusätzliche Anpassungen gemäß IAS 8, die keine Umsatzauswirkung haben, führten zu einer Reduzierung des EBIT im Jahr 2006 um 17 Millionen Euro. Durch die Anpassungen insgesamt weist die Conergy nun ein reduziertes EBIT für 2006 von 2 Millionen Euro aus; nach vormals berichteten 52 Millionen Euro. Die Anpassungen für das Geschäftsjahr 2006 reflektierten den derzeitigen Stand der Gespräche mit der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung e.V. (DPR). Nach derzeitigem Kenntnisstand machten die Untersuchungen der DPR keine weiteren Anpassungen für 2006 erforderlich, heißt es in der Pressemitteilung.


Umsatz 2007: + 4%. Umsätze von SunTechnics und Conergy legen deutlich zu

Während 2007 die beiden Segmente SunTechnics und Conergy kräftig an Umsatz zugelegt haben, weist das Projektgeschäft mit Großanlagen (EPURON) auch durch Änderung der Bilanzierungsmethode einen Rückgang von 28 % auf 150 Millionen Euro aus. SunTechnics (Photovoltaik-Endkundengeschäft) verbesserte seinen Umsatz 2007 um 18 % auf 235 Millionen Euro und im Großkundengeschäft steigerte Conergy seine Erlöse um 17 % auf 321 Millionen Euro. Besonders das Auslandsgeschäft entwickelte sich erfreulich für den Conergy-Konzern: Der Umsatz außerhalb Deutschlands stieg um 54 % auf 382 Millionen Euro und stellt damit erstmals 54 % der gesamten Konzernerlöse. Hierbei zeigten sich vor allem die Auslandsmärkte Spanien und USA als besonders umsatzstark.


Im Turnaround-Jahr 2008 Umsatzsteigerung auf über eine Milliarde Euro erwartet

Obwohl das laufende Jahr weitgehend durch die Turnaround-Maßnahmen geprägt sein werde, plant Conergy für das 2008 fortgeführte Geschäft eine Umsatzsteigerung auf über eine Milliarde Euro, unterstützt durch fortgesetztes organisches Wachstum sowie die Verschiebung aufgrund der Bilanzierungsänderung bei der EPURON. Alle wesentlichen Erfolgsindikatoren sollen sich nach den Planungen des Unternehmens signifikant erholen. Für 2009 plant Conergy eine weitere Umsatzbelebung sowie erstmals wieder ein positives EBIT in gut zweistelliger Millionenhöhe.

09.04.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Photovoltaik-Marktentwicklung 2008: Neue Großanlagen mit mehr als einem Gigawatt Leistung am Netz

Weltmarktanteile großer kommerzieller Photovoltaik-Kraftwerke (3/2008).
Weltmarktanteile großer kommerzieller
Photovoltaik-Kraftwerke (3/2008).

In den ersten 3 Monaten dieses Jahres sind weltweit mehr als 50 große kommerzielle Photovoltaik-Kraftwerke an das Stromnetz angeschlossen worden. Das berichtet das unabhängige Photovoltaik-Informationsportal pvresources.com in seinem Quartalsbericht I/2008. Die kumulierte Leistung dieser neuen Anlagen hat bereits rund 130 Megawatt (MWp) überschritten. Weitere solcher großer Anlagen mit einer Leistung von 200 kWp oder mehr befinden sich bereits im Probebetrieb. Das sei mehr als im ersten Quartal des vergangenen Jahres und weise auf ein weiteres Wachstum auch im Jahr 2008 hin, berichtet pvresources. Die durchschnittliche installierte Leistung der PV-Großkraftwerke stieg in den ersten drei Monaten des Jahres ebenfalls und beträgt mehr als 2 MWp pro Anlage. Weltweit sind zum Ende des ersten Quartals 2008 mehr als 300 Megawatt-Anlagen im Betrieb. Europa baute seinen Marktanteil (82 %) weiter aus, wobei über 75 % der Gesamtkapazität in Deutschland und in Spanien in Betrieb sind (Anlagen mit 200 kWp oder mehr). 
Spanischer Markt wächst weiter, Deutschland verliert Marktanteile, Fortschritt in Italien

Weiteres extremes Wachstum hat pvresources in Spanien beobachtet: Der spanische Marktanteil (gegenwärtig 35%) steige, der deutsche Anteil hingegen nehme ab. Fortschritte meldet pvresources auch aus Italien: dort hat das Unternehmen Soluxia-Sorgenia in den letzten Wochen mehrere 1 MW-Anlagen fertig gestellt. (in Acate / Sizilen, San Ferdinando und Vibo Valentia / Kalabrien, Molfetta / Apulien, sowie in Marrubi auf Sardinien).


Neue Zahlen zur Solarstrom-Kapazität der Großanlagen: 2007 sind mindestens 485 MWp an das Netz gegangen

Da über mehrere bereits im Dezember 2007 fertig gestellte Anlagen erst im Februar 2008 oder sogar später berichtet wurde, sind die Zahlen für 2007 höher als im "Jahresbericht 2007", den pvresouces.com und das Portal www.solarserver.de gemeinsam im Januar 2008 veröffentlicht hatten. Im gesamten Jahr 2007 sind auf der Grundlage der aktuellen Erhebung Großanlagen mit einer Solarstrom-Kapazität von mindestens 485 MWp an das Netz gegangen (im Jahresbericht war noch von 417 MWp ausgegangen worden.). Damit ergibt sich für die global installierten kommerziellen Photovoltaik-Kraftwerke eine kumulierte Leistung von 1.090 MWp. In der "Top50-Liste" von pvresources finden sich im ersten Quartal mehr als 10 neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4 MWp oder mehr.


90 % der PV-Großanlagen in Deutschland, Spanien und den USA

Die kumulierte installierte Leistung der großen kommerziellen Photovoltaik-Kraftwerke beträgt Ende März 2008 in Deutschland 459 MWp, gefolgt von Spanien 376 MWp und den USA mit 151 MWp. Auf den Plätzen vier bis sieben folgen Italien (24 MWp), Japan (17 MWp), Südkorea (16 MWp) und der gesamte Rest der Welt (43 MWp).

Weitere Informationen: "Große Photovoltaik-Kraftwerke: 100 % durchschnittliches Wachstum seit 2005"

09.04.2008   Quelle: Pvresources.com   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: pvresources.com,
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Neue Seminarreihe "Solare Klimatisierung - Eine coole Idee wird praxistauglich"

Röhrenkollektoren liefern Energie für die solare Kühlung.
Röhrenkollektoren liefern Energie
für die solare Kühlung.

An Handwerker, Planer, Architekten sowie Entscheider in Unternehmen und Kommunen richtet sich eine Reihe von 4 Veranstaltungen zur solaren Kühlung im Jahr 2008. Die Seminarreihe wird veranstaltet von der Jugendwerkstatt Felsberg und vom Bundesumweltministerium (BMU) gefördert. Die ersten beiden Seminare werden in Münster (29.4.08) und Rudolstadt (29.5.08) angeboten. Bei jeder der vier Veranstaltungen zeigt Moderator Carsten Hindenburg, (SolCoolAirCon) die gesamte Bandbreite der solaren Klimatisierung, außerdem werden Grundlagen, Technologien und Systemtechnik erörtert. In den Veranstaltungen sollen besonders regionale Hersteller, Betreiber und Entwickler zu Wort kommen.   Die Veranstaltungsreihe beginnt am 29. April 2008 im Demonstrationszentrum für Bau und Energie der Handwerkskammer Münster und wird fortgesetzt am 29. Mai 2008 im Umweltzentrum des Handwerks Thüringen in Rudolstadt sowie am 28. Juni 2008 in der Städt. Berufsschule für elektrische Anlage- und Gebäudetechnik (Bildungszentrum für Solartechnik in München). Am 27. September ist das vierte ganztägige Seminar im Zentrum für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik der HWK Hamburg geplant.


Schwerpunkte in Münster: Flüssig-Sorption und kleine Kälteanlagen

In der ersten Veranstaltung in Münster wird am Vormittag über die Flüssig-Sorption berichtet. Diese Technologie zeichnet sich durch eine sehr niedrige Antriebstemperatur von 55-70° C aus und ist damit sehr aussichtsreich für die Kombination mit der Solartechnik. Hierzu wird der Hersteller Menerga Apparatebau GmbH über die Entwicklung und den aktuellen Stand der inzwischen markteingeführten Technik berichten. Anschließend gibt das Fraunhofer ISE anhand von Betriebserfahrungen aus zwei Pilotanlagen Einblick in die Praxis der Technologie. Weiter wird SolCoolAirCon Consulting in Münster einen Überblick zu solarthermischen Kühlungsanlagen mit kleinen Kälteleistungen geben. Diese Anlagen sind erst seit kurzer Zeit am Markt erhältlich und bieten ein großes Potenzial für hohe Stückzahlen, da sie auch kleine Gebäude kühlen oder klimatisieren können.

Bei der Installation und Planung von solaren Klimatisierungsanlagen werden fast immer mittlere (>20m2) bis größere (>100m2) thermische Solaranlagen zum Einsatz kommen. Daher ist die hydraulische Verschaltung dieser Anlagen für den sicheren und zuverlässigen Betrieb von großer Bedeutung. Carsten Kuhlmann (Viessmann) berichtet über dieses - gerade für Installateure und Planer - spannende Thema. Die Veranstaltung schließt mit der Besichtigung einer am Tagungsort bereits arbeitenden solaren Absorptionskältemaschine.


Geschlossene Anlagen stehen in Rudolstadt im Mittelpunkt

Bei der zweiten Veranstaltung im Umweltzentrum des Handwerks in Rudolstadt (Thüringen) liegt der Schwerpunkt auf den geschlossenen Anlagen. Diese stellen mit Hilfe der Antriebswärme kaltes Wasser zur Verfügung. Die Technologien Adsorption und Absorption werden detailliert vorgestellt. Zunächst berichtet der Hersteller Sortech über die Entwicklung und den aktuellen Stand der Adsorptionskältetechnik, dann referiert das Fraunhofer ISE Betriebserfahrungen mit einer Sortech-Pilotanlage in Freiburg. Am Nachmittag wird der Hersteller EAW Anlagenbau über die Entwicklung und den aktuellen Stand der Absorptionskältetechnik berichten und das Institut für Luft- und Kältetechnik Dresden über Betriebserfahrungen mit mehreren EAW-Pilotanlagen. Am Nachmittag wird Carsten Hindenburg über Wege zu kostengünstigen solarthermischen Kühlungsanlagen referieren.

Die dritte Veranstaltung findet statt in der städtischen Berufsschule für elektrische Anlagen- und Gebäudetechnik, Bildungszentrum für Solartechnik in München. Dort gibt es zwei Schwerpunkte. Am Vormittag informiert der Systemanbieter SolarNext über solarthermische Kühlungsanlagen kleiner Leistung aus Sicht eines Systemanbieters. Am Nachmittag wird es einen zweiten Schwerpunkt zur Flüssigsorptionstechnik geben. Eberhard Lävemann vom Zentrum für angewandte Energieforschung Bayern (ZAE Bayern) wird über die Technik und Matthias Peltzer (Fa. L-DCS) über Betriebserfahrungen mit zwei Pilotanlagen aus Sicht eines Herstellers referieren. Am Ende der Veranstaltung kann eine Pilotanlage zur Flüssigsorption in München besichtigt werden. Die Anlage dient zur Kühlung eines Jazzclubs und wird mit Fernwärme angetrieben. Die vierte Veranstaltung soll in Hamburg stattfinden.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen unter http://www.energiederkurzenwege.de

09.04.2008   Quelle: SolCoolAirCon Consulting   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HandwerkskammerMünster SolCoolAirCon Consulting,
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Centrosolar Italia und Sunsystem präsentieren kristalline Photovoltaik-Hochleistungsmodule auf der "Solarexpo 2008"

Kristalline Hochleistungsmodule von Centrosolar.
Kristalline Hochleistungsmodule
von Centrosolar.

Die Centrosolar Italia S.r.l., Tochtergesellschaft der deutschen Centrosolar Group AG, stellt gemeinsam mit dem Mailänder Solar-Anbieter Sunsystem S.p.A. auf der zweiten Solarexpo in Verona aus. Die "International Exhibition and Conference on Energy Sufficiency and Sustainable Architecture findet statt vom 15. – 17. Mai 2008 im Messezentrum Verona. Die Centrosolar Group AG zählt zu den führenden Herstellern von Solar-Systemen. 2007 hat das Unternehmen Niederlassungen in mehreren europäischen Ländern eröffnet. Die Dependance in Italien vertreibt Photovoltaik-Anlagen für Privathäuser, Gewerbeimmobilien und Freilandanlagen. Sunsystem S.p.A. gehört laut Centrosolar zu den führenden italienischen Anbietern von kleinen und mittleren Photovoltaik-Installationen.   Die beiden Unternehmen haben im vergangenen Jahr mehrere Projekte gemeinsam realisiert und im Januar eine Vereinbarung zur langfristigen Zusammenarbeit geschlossen. Auf der diesjährigen Solarexpo stellen beide Unternehmen auf einem 100 Quadratmeter großen Messestand aus und unterstreichen damit ihre Partnerschaft bei hochwertigen Solarenergielösungen auf dem italienischen Markt.


Die gemeinschaftliche Messeteilnahme verdeutlicht die Philosophie von Centrosolar Italia: "Unser Angebot geht weit über die reine Lieferung von Solarmodulen und Komponenten zur solaren Stromerzeugung hinaus. Wir unterstützen unsere Kunden im Marketing, bieten technischen Support und entwickeln gemeinsame Projekte. Dieses Angebot nehmen unsere Partner gerne an", erklärt Ing. Swietochowski, Geschäftsführer von Centrosolar Italia. Nach nur einem Jahr Bestehen habe sich Centrosolar Italia zu einer festen Größe auf dem italienischen Markt entwickelt. Das Unternehmen bietet Solaranlagen für alle Einsatzbereiche und greift auf das Know-how der deutschen Muttergesellschaft zurück. Zum Angebot gehören sowohl kristalline Photovoltaik-Module als auch Systeme auf Basis von Dünnschichtzellen.

Auf der Solarexpo stellt Centrosolar Italia das komplette Angebot vor. Neben den großflächigen Dünnschichtsystemen "PV Plate" und "PV Membrane" zeigt der Solarspezialist kristalline Solarmodule. Die Hochleistungsmodule der Marke Solarstocc, die Centrosolar vertreibt, sind in Italien besonders gefragt. "Wir können diese Module in einer Leistungsklasse bis 190 Wp anbieten", erklärt Swietochowski. Die polykristallinen Module seien extrem effizient und böten bei einer Größe von 1.640 x 840 mm viel Leistung auf wenig Raum. Zur Befestigung empfiehlt Centrosolar das passende Solarstocc-Montagesystem. Die Installation als Aufdach-Anlage ermögliche eine optimale Hinterlüftung der Module, Voraussetzung für eine gute Energieausbeute.

Die Solarexpo bietet Akteuren der Solartechnik die Gelegenheit, mit Experten beider Unternehmen in Kontakt zu treten und Fragen in einem persönlichen Gespräch zu klären. Auf dem Stand werden ebenfalls Vertreter von Kreditinstituten anwesend sein, um potenziellen Kunden Finanzierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Der Gemeinschaftsstand beider Unternehmen befindet sich in Halle 3, Stand Nummer B7.2 / B7.3.

09.04.2008   Quelle: Centrosolar Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar Group AG,
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Bundesregierung spricht sich für Solarstrom-Import aus der Wüste aus

Solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk.
Solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk.

Die deutsche Bundesregierung unterstützt Bestrebungen, Strom aus solarthermischen Kraftwerken in den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens (MENA) zu importieren. Das geht hervor aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesumweltministerium, Michael Müller, auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Hans-Josef Fell vom 27.03.2008. Der Ausbau der erneuerbaren Energien und insbesondere der solarthermischen Stromerzeugung in den MENA-Ländern, den zum Beispiel der "DESERTEC"-Ansatz vorschlägt, in Verbindung mit einem Stromverbund im Mittelmeerraum liege im gesamteuropäischen Interesse, betont Staatssekretär Müller. Auf der für den 13.07.2008 in Paris geplanten Gipfelkonferenz der EU-Mitgliedsstaaten sollen konkrete Kooperationsmaßnahmen und -aktivitäten identifiziert werden. Auch die Französische Regierung plant, das Thema Solarstrom aus der Wüste in die Konferenz der Staats- und Regierungschefs einzubringen.   Das DESERTEC-Konzept "Clean Power from Deserts" des CLUB OF ROME ist ein umfassender Vorschlag zur Energie-, Wasser- und Klimasicherheit in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika. Es sieht den Bau von Anlagen zur Nutzung der Windenergie sowie konzentrierter Sonnenenergie (Concentrating Solar Power; CSP) vor: In solarthermischen Kraftwerken soll Strom aus Sonnenenergie erzeugt werden, die mit Hilfe von Salzspeichern auch nachts bereitgestellt werden kann. Der Solar-Strom soll mit verlustarmer Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) an die Verbraucher in Europa geliefert werden.


Hohe Priorität für erneuerbare Energien rund um das Mittelmeer

Im Rahmen des "Barcelona-Prozesses: Union für das Mittelmeer" sieht das Bundesumweltministerium (BMU) die Chance, anspruchsvolle regionale Projekte im Mittelmeerraum zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen mit erheblichen Mitteln der aus der "Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP)" zu fördern. Der Zusammenarbeit im Bereich der erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz und dem Ausbau bestehender Energienetze soll in Paris hohe Priorität eingeräumt werden. Zur Erreichung des EU-weiten Ziels von 20 % erneuerbarer Energie am Gesamtenergieverbrauch der 27 Mitgliedsstaaten im Jahr 2020 soll nach den Plänen der Bundesregierung auch Strom aus erneuerbaren Quellen in Nordafrika angerechnet werden, der in die EU eingeführt und verbraucht wird.


BMU und BMWi fördern solarthermische Kraftwerke

Die Bundesregierung hat die solarthermische Stromerzeugung im Rahmen der Forschungsförderung des BMU durch drei Studien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt zur CSP unterstützt und will auch künftig Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsvorhaben fördern. Weiter finanziert die Bundesregierung gemeinsam mit Ägypten, Dänemark und der EU-Kommission das in Kairo ansässige Regionalzentrum für erneuerbare Energien und Energieeffizienz (MCREEE), welches der "Think Tank" in den MENA-Staaten werden soll. Mit der Exportinitiative Erneuerbare Energien der Bundesregierung unter Federführung des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) wird seit 2003 eine Reihe von Aktivitäten im Mittelmeerraum gefördert, darunter der Markteintritt deutscher Unternehmen, die solarthermische Kraftwerke entwickeln und realisieren.


Forum "10.000 Solar GigaWatts" auf der Hannover Messe

Ein französischer Solar-Plan für die Mittelmeer-Union wird unter anderem im Forum "10.000 Solar GigaWatts" am 23. und 24. April auf der Hannover Messe diskutiert. In dem Forum wird außerdem ein Vertreter der italienischen Botschaft über ein italienisch-deutsches Projekt zum Aufbau von Stromnetz-Verbindungen mit Nordafrika berichten. Ein Referent aus Abu Dhabi stellt das Masdar-Solarprojekt vor. Weiter werden namhafte Unternehmen der CSP-Branche über die technische Machbarkeit einer globalen Umsetzung von DESERTEC darlegen. Die HSH Nordbank (drittgrößter Investor in erneuerbare Energien) informiert über "Financial Resources and Investment Security".

Quelle: www.solarserver.de - Das Internetportal zur Sonnenenergie

Weitere Informationen:
· "Solarstrom aus der Wüste statt Wüste in Deutschland: Erneuerbare Energien im transeuropäischen Verbund" (Solar-Report 2/2007)

· Details zum DESERTEC-Konzept sind im Internet zugänglich unter http://www.DESERTEC.org/de.
· Eine Pressekonferenz zum Forum "10.000 Solar GigaWatts" findet in Hannover statt am 24. April von 12.15 - 13.00 Uhr. In diesem Rahmen besteht die Möglichkeit, unter anderem einen riesigen Parabolrinnenkollektor zu fotografieren. Das Programm kann heruntergeladen werden unter

Xantrex GT-Stringwechselrichter wandeln den von den Solarmodulen produzierten Gleichstrom (DC) in hochwertigen Wechselstrom (AC) um, so dass dieser in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Die Xantrex GT Stringwechselrichter haben nach Herstellerangabe einen Leistungsbereich von 2.5 kW bis 5.0 kW und bieten Systemintegratoren und Installateuren somit die Möglichkeit, die Kapazitätsanforderungen des ausgedehnten Spektrums an Solarsystemgrößen besser zu decken. Xantrex-Vortstand John Wallace erläutert: "Mit dem wachsenden Marktanteil von Xantrex im europäischen Solarmarkt verpflichten wir uns, unsere Kunden mit den effizientesten, zuverlässigsten und kosteneffektivsten Wechselrichtern in der Solarindustrie zu beliefern. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Nuevas Energias mit dem Ziel, eine erfolgreiche Partnerschaft aufzubauen."

08.04.2008   Quelle: Xantrex Technology, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Xantrex Technology Inc.,
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Klimaverhandlungen in Bangkok abgeschlossen - Arbeitsprogramm für 2008 vereinbart

Mit einem konkreten Arbeitsprogramm seien die Klimaverhandlungen in Bangkok am 06.04.2008 abgeschlossen worden, berichtet das Bundessumweltministerium in einer Pressemitteilung. Nach schwierigen Debatten, welchen Themen bei den Verhandlungen Priorität eingeräumt werden soll, habe Einigkeit über das weitere Vorgehen für die kommenden Verhandlungen in diesem Jahr bestanden. Der Emissionshandel, die Joint Implementation (JI) und der CDM (Clean Development Mechanism) sollen auch in Zukunft eine entscheidende Bedeutung bei der Minderung des Treibhausgas-Ausstoßes spielen.  Vom 31. März bis zum 4. April 2008 fand in der thailändischen Hauptstadt die erste Verhandlungsrunde der so genannten Bali-Roadmap statt. Bundesumweltminister Gabriel kommentiert: "Bangkok war die erste Station auf unserer Reise nach Kopenhagen. Viele Staaten haben interessante Vorschläge für die konkrete Ausgestaltung des künftigen Klimaschutzabkommens gemacht, zum Beispiel zur Finanzierung. Noch sind die Vorschläge nicht alle miteinander kompatibel und müssen weiter aneinander angenähert werden. Aber wir sind auf einem guten Weg."


Gabriel: "Den globalen Temperaturanstieg auf maximal 2 Grad Celsius gegenüber vorindustrieller Zeit begrenzen"

In drei weiteren Verhandlungsrunden im Jahr 2008 sollen die einzelnen Vorschläge zur Treibhausgasminderung, zur Anpassung an den Klimawandel, zu Technologiekooperation und zur Finanzierung des Klimaschutzes vertieft erörtert werden. Auf der Klimakonferenz in Posen (Polen) im Dezember 2008 soll entschieden werden, wie die Elemente zusammengeführt werden. Die Verhandlungen sollen bis zur Klimakonferenz in Kopenhagen Ende 2009 abgeschlossen werden. Gabriel: "Für Deutschland und für die EU ist es entscheidend, den globalen Temperaturanstieg auf maximal 2 Grad Celsius gegenüber vorindustrieller Zeit zu begrenzen. Nur so lassen sich die Folgen des heute bereits stattfindenden Klimawandels auf ein beherrschbares Maß beherrschen. Die EU ist bereit, ihre Emissionen im Rahmen eines künftigen Klimaschutzabkommens bis 2020 um 30 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Mit dem im vergangenen Dezember vom Kabinett vereinbarten Klima- und Energieprogramm ist Deutschland in der Lage, seine Emissionen bis 2020 um 36 Prozent zu reduzieren."

07.04.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller SOLON AG bestätigt Zahlen für das Geschäftsjahr 2007: Gesamtleistung wuchs um 30 %

Solon-Module auf dem Bundespräsidialamt in Berlin.
Solon-Module auf dem Bundespräsidialamt in
Berlin.

Die Berliner SOLON AG für Solartechnik legte am 07.04.2008 ihren vollständigen Bericht für das Geschäftsjahr 2007 vor und bestätigte damit die im Februar veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Der Konzernumsatz stieg nach Angaben des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr um 45 % auf 503,1 Millionen Euro (2006: 346,4 Mio. Euro). Die Gesamtleistung erhöhte sich um 30 % auf 514,7 Millionen Euro (2006: 396,4 Mio. Euro).Die Umsatzverteilung nach Segmenten blieb nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr: 61 % der Umsatzerlöse wurden im Segment Photovoltaik-Komponenten erwirtschaftet, 39 % im Segment PV-Systemtechnik. Der Anteil der in Deutschland erzielten Umsätze sank auf 33 %, während sich der Auslandsanteil auf 67 % erhöhte (2006: 60 %).   Beim Rohergebnis konnte ein Zuwachs auf 106,8 Millionen Euro erreicht werden (2006: 82,6 Mio. Euro). Die Rohergebnisquote bezogen auf die Gesamtleistung blieb konstant bei 21 %. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 40 % auf 43,3 Millionen Euro (2006: 30,9 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 35,2 Millionen Euro, eine Steigerung um 42 % gegenüber dem Vorjahr (2006: 24,8 Mio. Euro). Im EBIT seien Aufwendungen in Höhe von 4 Millionen Euro enthalten, die aus der Abzinsung von im vierten Quartal 2007 geleisteten langfristigen Anzahlungen für Solarzellen resultieren. Die Margen bezogen auf den Konzernumsatz blieben konstant bei 9 % (EBITDA) bzw. 7 % (EBIT).

Das Konzernergebnis nach Minderheiten betrug 37,5 Millionen Euro. Hierin enthalten sind Sondereffekte in Höhe von 16,2 Millionen Euro. Diese resultieren aus Verkäufen, Einbringungen und Abwertungen von Beteiligungen sowie der Rückzahlung der Wandelschuldverschreibungen 2005/2010. Bereinigt um diese Sondereffekte ergibt sich für das Geschäftsjahr 2007 ein Konzernergebnis nach Minderheiten in Höhe von 21,3 Millionen Euro (2006: 14,4 Mio. Euro) und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 2,07 Euro (2006: 1,56 Euro). Dies entspricht einer Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahr um 48 % und einer Erhöhung des bereingten Ergebnisses je Aktie um 33 %.


Über 700 Mitarbeiter im Konzern

Das starke Wachstum des Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr spiegelt sich auch in der Entwicklung der Mitarbeiterzahl wider: Ende 2007 waren konzernweit 703 Mitarbeiter in der SOLON-Gruppe beschäftigt, annähernd die Hälfte davon an den ausländischen Konzernstandorten. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung lag unverändert bei 5 %.


SOLON weiter auf Wachstumskurs: Bis Jahresende soll die Produktionskapazität 500 MWp erreichen

Der SOLON-Konzern verfügt aktuell über fünf Produktionsstandorte für Solarmodule und -systeme in vier Ländern (Deutschland, Österreich, Italien und USA). Die Produktionskapazitäten an diesen Standorten wurden im Laufe des letzten Jahres von 130 auf 210 MWp ausgebaut. Mit einer Produktionsleistung von 118 MWp (2006: 84 MWp) zählte SOLON auch 2007 zu den größten europäischen Herstellern von Solarmodulen und solarer Systemtechnik. Um sich in dem überaus dynamischen internationalen Marktumfeld dauerhaft zu behaupten, setze SOLON weiter konsequent auf Wachstum, betont das Unternehmen in seiner Pressemitteilung. Dazu sollen, wie bereits angekündigt, die konzernweiten Produktionskapazitäten im laufenden Jahr auf 500 MWp ausgebaut werden. Der größte Teil der Erweiterung finde in der zweiten Jahreshälfte statt. Damit stehe dem SOLON-Konzern für 2008 eine durchschnittliche Produktionskapazität von 250 MWp zur Verfügung. Der stärkste Ausbau finde an den Standorten Greifswald und Carmignano di Brenta/Italien statt, die auf eine Jahreskapazität von 200 bzw. 150 MWp erweitert werden. Der Ausbau an allen Standorten verlaufe planmäßig. Zur Finanzierung des Kapazitätsausbaus dienen die Erlöse der im vergangenen Geschäftsjahr durchgeführten Kapitalmaßnahmen.


Kräftiges Wachstum auch 2008 und 2009 geplant

Anlässlich der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2007 bekräftigte SOLON noch einmal die Prognose für das laufende Geschäftsjahr: Das Unternehmen plant, die Produktionsmenge auf 200 MWp zu erhöhen und strebt eine Steigerung bei Umsatz und bereinigtem Nettoergebnis von rund 75 % an. Für das Jahr 2009 rechnet SOLON mit einem weiterhin starken Umsatz- und Ergebniswachstum von rund 50 %.

Der vollständige Geschäftsbericht 2007 der SOLON AG steht auf der Internetseite des Unternehmens zum Download zur Verfügung.

07.04.2008   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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Europressedienst: Photovoltaik in Spanien auch künftig auf Wachstumskurs

Neue Studie zum Photovoltaik- Markt in Spanien.
Neue Studie zum Photovoltaik-
Markt in Spanien.

Bereits im September 2007 Jahres verkündete das spanische Industrieministerium das Auslaufen des derzeitigen Einspeisetarifs für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen auf der Grundlage des "Real Decreto 661/2007". Seitdem werde über die Ausgestaltung der künftigen Förderung für Solarstrom diskutiert, berichtet das Marktforschungsinstitut EuPD Research in einer Pressemitteilung. Für die Branche bedeute dies momentan mangelnde Planungssicherheit. Neben der Verlagerung des Förderschwerpunktes von großen Freiflächenanlagen hin zu kleineren und mittleren Aufdachanlagen könnte eine jährliche Degression der Einspeisetarife eingeführt werden. Jaume Margarit, Direktor für erneuerbare Energien beim staatlichen Institut für Energiediversifizierung und -einsparung (IDAE) bekräftigte, dass es zu einer gesetzlichen Regelung kommen müsse, die das derzeitig immense Wachstum mäßige. Auf der Generalversammlung des Photovoltaik-Branchenverbandes Asociación de la Industria Fotovoltaica (ASIF), die am 27. März in Madrid stattfand, versicherte Margarit allerdings auch, dass das Außerkrafttreten des gültigen Einspeisetarifs im Herbst dieses Jahres nicht das Ende der Photovoltaik in Spanien bedeuten würde.  
So erwartet auch der EuPD Research in seiner neuesten Studie "The Spanish Photovoltaic Market 2007/08 - Optimism Despite Legal Uncertainties", dass der Markt auch nach September 2008 in beachtlichen Raten weiter wachsen wird. "Ist eine bessere Planungssicherheit durch ein neues Fördergesetz erst einmal gegeben, könnte das Marktwachstum 2010 sogar über dem des Boomjahres 2007 liegen", sagt Florian Schmidt, Projektleiter der Studie bei EuPD Research. 2009 werde das Marktvolumen allerdings erst einmal zurückgehen, da sich die Marktteilnehmer aufgrund novellierter Förderbedingungen neu orientieren müssten.


Photovoltaik-Freiflächenanlagen sind Wachstumstreiber – künftig stärkere Förderung von Aufdachanlagen

Basis des enormen Wachstums sind laut EuPD Research Freiflächenanlagen im Megawattbereich. Laut den 112 befragten installierenden Unternehmen machten solche Installationen 2007 mehr als drei Viertel des Marktvolumens aus. Vor dem Hintergrund der - von der Regierung angedeuteten - stärkeren Förderung von Aufdachanlagen erwarten die Befragungsteilnehmer in Zukunft eine steigende Nachfrage nach kleineren und mittleren Installationen. Freiflächenanlagen werden jedoch auch bis 2010 das dominante Marktsegment bleiben.


Spanische Modulproduzenten haben große Pläne

Auch fast alle der 16 befragten Modulhersteller blicken positiv in die Zukunft und planen einen starken Ausbau ihrer Produktion in den kommenden zwei Jahren. Die wichtigsten Marktteilnehmer wie beispielsweise Isofotón und Pevafersa wollen zudem weitere Stufen der Wertschöpfungskette integrieren, wie die Silizium- oder Waferproduktion. "Trotz des guten Wachstums scheinen sich die spanischen Produzenten nicht mehr allein auf den Heimatmarkt konzentrieren zu wollen", so Florian Schmidt. "Während ausländische Unternehmen derzeit im Schnitt 16 Prozent ihrer Kunden ausmachen, erwarten die befragten Hersteller bis 2010 nahezu eine Verdoppelung dieses Anteils."

Für die aktuelle Studie hat EuPD Research 112 spanische Installateursunternehmen und 16 spanische Modulproduzenten befragt. Die komplette Studie ist ab sofort erhältlich zum Preis von 880 Euro (zzgl. MwSt. und Versandkosten von 8 Euro); Preis für Installateure: 280 Euro zzgl. MwSt. und Versandkosten von 8 Euro. http://www.eupd-research.com/de/studien/eu/.

07.04.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EuPD Research,
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centrotherm photovoltaics: Weltweit erste Entwicklungseinrichtung für Reaktoren und Konverter zur Polysilizium-Produktion in Betrieb

Modell einer schlüsselfertigen Solarsiliziumfabrik
Modell einer schlüsselfertigen Solarsiliziumfabrik

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren, Technologie-Anbieter und Dienstleister für Hersteller von kristallinen und Dünnschicht-Solarzellen sowie Solarsilizium, meldet einen Meilenstein im Geschäftsbereich Solarsilizium: ein neues Technikum für Reaktoren und Konverter zur Herstellung von Polysilizium sei in Betrieb genommen worden. Der erste Reaktorstart war nach Angaben des Unternehmens erfolgreich. Damit übertrage centrotherm photovoltaics das Know-how bei der Fertigung von Solarzellen auf die Silizium-Produktion, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Im Rahmen des so genannten Siemens-Verfahrens werden dünne Siliziumstäbe genutzt, die in einer Gasatmosphäre aus Trichlorsilan und Wasserstoff bei etwa 1.100 Grad in einem Siemens-Reaktor erhitzt werden. Aus der Gasphase lagert sich nach und nach weiteres Silizium an den Stäben ab. Anschließend wird der Reaktor abgeschaltet, die Stäbe werden abgekühlt und in kleine Brocken gebrochen, die dann in die Weiterverarbeitung gehen. Das Vorheizen der Siliziumstäbe und das Starten der Stromheizung, das zum Glühen der Stäbe erforderlich ist, seien im Technikum erfolgreich durchgeführt worden.  Dies ist für centrotherm photovoltaics ein wichtiger Schritt in der erfolgreichen Markteinführung der Reaktoren und Konverter. "Damit haben wir einen wesentlichen und zugleich schwierigen Prozessschritt in der Siliziumproduktion für Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad geknackt. Das bringt uns ein großes Stück nach vorn", erklärt Dr. Frank Stubhan, Leiter des Geschäftsbereichs Silizium."



Erste Reaktoren und Konverter sollen bereits im zweiten Quartal 2008 nach Asien geliefert werden

In dem Entwicklungszentrum werden die Reaktoren und Konverter getestet, weiterentwickelt und optimiert. centrotherm photovoltaics ist nach eigenen Angaben weltweit das einzige Unternehmen, das über ein solches Technikum verfügt, und strebt damit eine führende Rolle in der Anlagentechnik und der dazugehörigen Prozesstechnologie für die Herstellung von Polysilizium an. Die ersten Anlagen sollen bereits im zweiten Quartal dieses Jahres nach Asien geliefert werden. "First Silicon out" - das erste Silizium aus der Produktion - wird für Herbst 2008 erwartet. "Wir haben hart daran gearbeitet, unsere Kompetenz aus der Solarzellen-Produktion auf die Herstellung von Solarsilizium zu übertragen und unser Technologie-Know-how zu erweitern. Wir sind stolz, dass uns dieser wichtige Schritt gelungen ist", sagt Robert Hartung, Vorstandssprecher der centrotherm photovoltaics AG. "Mit unseren Anlagen und Beratungsleistungen wollen wir den Silizium-Produzenten die günstige Herstellung dieses wichtigen Rohstoffs ermöglichen", so Hartung weiter.

07.04.2008   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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Phoenix Solar AG weiht 6,5 Megawatt Solar-Kraftwerk in Spanien ein

Einweihung des Solarparks La Solana
Einweihung des Solarparks La Solana

Der Photovoltaik-Systemintegrator Phoenix Solar AG (Sulzemoos) hat am 1. April 2008 zusammen mit dem Finanzierungspartner KGAL sowie zahlreichen Gästen die Inbetriebnahme ihres bislang größten Solarparks in La Solana (Spanien) gefeiert. Das Photovoltaik-Kraftwerk liegt in der Region Castilla-La Mancha, etwa 200 km südlich von Madrid. Es hat eine Spitzenleistung von 6,5 Megawatt (MWp) und speist seit Ende März umweltfreundlichen Solarstrom in das Netz des örtlichen Stromversorgers Union Fenosa ein.  Redner bei der Feier waren die Vizepräsidentin der Region Castilla-La Mancha, María Luisa Araújo, der Bürgermeister von La Solana, Diego García-Abadillo, Rufino Vigil als Vertreter der Union Fenosa, Francisco Conesa Cervantes, Geschäftsführer der Phoenix Solar S.L. in Madrid, Dr. Klaus Wolf, Mitglied der Geschäftsführung der KGAL und Dr.Torsten Hass, Vorstand der Phoenix Solar Energy Investments AG.



Finanzierung über Solarenergie-Publikumsfonds

Phoenix Solar hat das La Solana-Projekt gemeinsam mit einem spanischen Partner entwickelt. Als Generalunternehmer war Phoenix für Planung, Bauleistung und die schlüsselfertige Übergabe an die KGAL sowie die Betriebsführung verantwortlich. Die Elektroarbeiten hat das spanische Unternehmen SDEM TEGA S.A. im Unterauftrag ausgeführt. Die Finanzierung der Photovoltaik-Großanlage erfolgt über den dritten Solarenergie-Publikumsfonds der KGAL, den InfraClass Energie 3. Zahlreiche private Investoren haben sich über diesen geschlossenen Fonds am Betrieb des Solarparks in einer der sonnenreichsten Regionen Europas beteiligt.


40.320 kristalline Photovoltaikmodule auf einer Fläche von rund 21 Hektar

Der erwartete Stromertrag in La Solana beträgt 1.580 Kilowattstunden (kWh) pro Kilowatt Spitzenleistung und ist somit um rund 50 Prozent höher als an einem günstigen Standort in Süddeutschland. Die 40.320 kristallinen Module liefern auf einer Fläche von rund 21 Hektar einen Jahresertrag von rund 9,8 Millionen kWh, womit rund 11.000 Personen beziehungsweise 70 Prozent der Einwohner der Stadt La Solana mit Strom versorgt werden können. "Spanien ist ein sehr interessanter Solarmarkt - insbesondere wegen der hohen Einstrahlung und der damit verbundenen Erträge, aber auch aufgrund der weitsichtigen spanischen Förderung von alternativen Energien. Wir sind stolz darauf, dass wir die Erfahrungen, die wir im Kraftwerksbau in Deutschland sammeln konnten, nun auch ins Ausland exportieren und gewinnbringend einsetzen können", so Dr. Torsten Hass, Vorstand der Phoenix Solar Energy Investments AG.

07.04.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Oerlikon Solar: Erwartungen im Markt der Dünnschicht-Photovoltaik übertroffen

Dünnschichtsilizium-Photovoltaikmodule.
Dünnschichtsilizium-Photovoltaikmodule.

Oerlikon Solar (Trübbach, Schweiz), einer der Vorreiter in der Lieferung erprobter, schlüsselfertiger Dünnschichtsilizium-Photovoltaiksysteme, dehnt seine globale Präsenz rasant aus. Mit mehreren bereits gewerblich produzierenden Kunden, weiteren, die sich in der unmittelbaren Produktionsvorlaufphase befänden, und mehr als 300.000 produzierten Solarmodulen setze Oerlikon seine starken Leistungen im rasch wachsenden Markt der Dünnschicht-Produktionsanlagenmarkt fort, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. In punkto Erfahrung und Technologie sei das Unternehmen klar führend bei schlüsselfertigen Dünnschichtsilizium-Photovoltaiksystemen.   "Oerlikon Solar hat sich die Erfüllung der Kundenanforderungen und die Behauptung seiner Position als führender Anbieter erprobter, schlüsselfertiger Dünnschicht-Produktionssysteme auf die Fahnen geschrieben. Dank unserer Kapazitätserweiterung und unserer globalen Präsenz sind wir in der Lage, unsere Kunden im dynamischen, rasch wachsenden Marktumfeld optimal zu bedienen. Zusätzlich wollen wir unser Solarteam um weitere hochqualifizierte Mitarbeiter verstärken", erklärt Jeannine Sargent, Vorstand von Oerlikon Solar.


Umsatzziel 2008: 700 Millionen Schweizer Franken

In den letzten Jahren hat sich die Solarindustrie zu einem der am schnellsten wachsenden globalen Energiemärkte entwickelt. Als führender Anbieter erprobter Dünnschichtsilizium-PV-Lösungen spielt Oerlikon Solar eine wichtige Rolle als Antriebsmotor für das Wachstum in diesem Marktsegment. Die Umsätze des Unternehmens übertrafen nach eigenen Angaben mit mehr als 300 Millionen Schweizer Franken 2007 sogar die ehrgeizigen Ziele, die bei der Gründung von Oerlikon Solar gesetzt wurden. Da sich die internationalen Energiemärkte in zunehmendem Maße der sauberen Solarenergie zuwenden, um den wachsenden Energiebedarf zu decken, ist für 2008 ein Umsatz von über CHF 700 Millionen geplant.


Verdopplung der Produktionskapazität im Werk Trübbach (Schweiz) angekündigt

Durch die Gründung des Solar-Segments innerhalb der Oerlikon-Gruppe Ende 2007 wurde das organisatorische Umfeld geschaffen, um die enorme Nachfrage des rapide wachsenden Solarmarktes zu befriedigen. Die Solarindustrie berge ein Geschäftspotenzial in Milliardenhöhe, betont Oerlikon Solar. Daher sei es für das Unternehmen in besonderem Maße darauf angekommen, seine aktuellen Solartätigkeiten und Investitionen weltweit auszudehnen. In der zweiten Hälfte 2008 soll die neue Asienzentrale in Singapur eröffnet werden, die Oerlikon Solars Präsenz in Asien verstärken und die Nähe zu seinen Kunden weiter verbessern soll. Gleichzeitig würden Produktion, Entwicklung und Support der Dünnschichtsilizium-Solarenergielösungen ausgeweitet. Oerlikon Solar kündigt weiter die Verdopplung seiner Produktionskapazität im Werk in Trübbach (Schweiz) an. Darüber hinaus sei eine komplette Pilotanlage als integrierten Bestandteil der F&E- und Prozessmodulentwicklungsabteilung eingerichtet worden. Diese ermöglich es Oerlikon Solar seine Forschungs- und Entwicklungsarbeiten weiter zu beschleunigen und das technische Personal bestehender Kunden unter Praxisbedingungen zu schulen.


Micromorph Tandem: die nächste Photovoltaik-Generation

Im September 2007 brachte Oerlikon Solar seine neue Micromorph-Tandemzelle auf den Markt. Diese neueste Entwicklungsstufe biete eine erheblich höhere Effizienz als ihre amorphen Solarzellen-Vorläufer und werde mit einer Umwandlungsrate im zweistelligen Bereich den technologischen Vorsprung weiter ausbauen. "Micromorph Tandem ist ein wichtiges Element zur Senkung der Produktionskosten der Solarenergie und zur kurzfristigen Erreichung der Netzparität. Hierdurch wird die umweltfreundliche Technologie zu einer wirtschaftlichen Alternative zur konventionellen Energieerzeugung. Das erklärte Ziel ist die Erreichung der Netzparität bis 2010", heißt es in der Pressemitteilung.

07.04.2008   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
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ARCHIMEDES Solar: Konzentratortechnik für hoch effiziente Photovoltaik-Module

ARCHIMEDES IVT und ARCHIMEDES IPT im Versuchsfeld Widderstall. .
ARCHIMEDES IVT und ARCHIMEDES IPT im
Versuchsfeld Widderstall.

Die ARCHIMEDES Solar GmbH (Stuttgart) wurde im Januar 2008 von Stefan Dameron, Peter Dussl und Fritz Klotz als Spin-Off des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) gegründet. Der Grundgedanke der drei Solar-Visionäre ist, mit Konzentratortechnik höchst effiziente Solarmodule zur Stromerzeugung herzustellen, bei denen zugleich der kostenintensive Siliziumanteil reduziert wird. Zum Einsatz kommen dabei preisgünstige Spiegel (Parabolrinnen/V-Trog-Konzentrator). Die Konzentrator-Technologie für die ARCHIMEDES-Systeme wurde von dem Diplom-Ingenieur Fritz Klotz während seiner langjährigen Tätigkeit beim ZSW entwickelt und patentiert.   Um die unternehmerischen Belange der ARCHIMEDES Solar kümmert sich der Jurist Stefan Dameron, der sich in der Vergangenheit verstärkt in der Umsetzung umweltgerechter Projekte engagiert hat. Den Vertrieb organisiert Peter Dussl, der sich seit 2002 intensiv mit erneuerbaren Energien und Solarsystemen auseinandersetzt.



Mehr Energie, weniger Kosten

Die Schlüsselidee zur Vereinfachung und Kostensenkung, die den ARCHIMEDES Solarmodulen zugrunde liegt, ist die Integration kostengünstiger, massenproduzierbarer Strangpressprofile aus Aluminium in allen Funktionsbereichen (Photovoltaik-Modulträger, Kühlung, Reflektor-Spiegel, tragende Struktur). Zu unterscheiden sind die nachgeführten Konzentrator-PV-Systeme ARCHIMEDES 10X IPT. und ARCHIMEDES 2X V-Trog sowie die gebäudeintegrierten Photovoltaik-Systeme BIPV (Building Integrated Photovoltaics).


Zwei- bis zehnfache Konzentration, Nachführung und passive Kühlung der Solarzellen

In dem System ARCHIMEDES IVT mit zweifacher Konzentration wird durch die seitlichen Flachspiegel neben der Direkteinstrahlung auch ein großer Teil der diffusen Sonneneinstrahlung genutzt. Hoch reflektierende Spiegel, eine präzise einachsige Nachführung sowie eine effiziente passive Kühlung charakterisieren das universell einsetzbare System zur Gewinnung von kostengünstigem Solarstrom.

Der ARCHIMEDES IPT entstand auf der Basis einer Entwicklung des ZSW. Das thermohydraulisch nachgeführte, gekoppelte Parabolrinnen-Lamellensystem konzentriert das Sonnenlicht zehnfach. Ein strukturierter Modulboden aus stranggepresstem Aluminium ermöglicht die passive Kühlung der Solarzellen, der Reflektorträger dient gleichzeitig als Halterung für die Solarzellen.

Mit der ARCHIMEDES THA, einer Photovoltaik-Nachführplattform in extremer Leichtbauweise, können laut Hersteller Systemspannungen bis zu 1.000 Volt realisiert werden. Das System sei zudem für Windgeschwindigkeiten bis zu 150 km/h ausgelegt und somit auch bestens für windstarke Gebiete geeignet. Dank der Dreiecksform werde der Materialeinsatz gegenüber der gängigen Rechtecksform erheblich gesenkt. Das flächenspezifische Gewicht ohne Module wurde laut ARCHIMEDES durch die Aluminiumkonstruktion um ein Vielfaches minimiert: im Vergleich zu konventionellen Anlagen, die 30 Kilogramm pro Quadratmeter wiegen auf beachtliche 10 kg/m2. Das sorge sowohl für geringere Kosten bei der Montage als auch beim Transport. Durch die Dreiecksform sei eine Montage auch in schwierigem Gelände wie beispielsweise auf felsigen Gebirgshängen möglich. Das senke die Kosten für die Bodenvorbereitung und erschließe für die Energiegewinnung bisher nicht nutzbare Flächen.


Breites Einsatzspektrum

Einsatzgebiete für die ARCHIMEDES-Systeme sind in erster Linie Freiflächen-Solarkraftwerke, die das Licht der Sonne photovoltaisch zur Stromproduktion nutzen. ARCHIMEDES Solar bietet zwei Varianten von PV-Konzentratoren an: Den ARCHIMEDES 10X IPT, ideal bei sehr hohem Direktstrahlungsanteil, und als zweite Lösung den ARCHIMEDES 2X V-Trog, der ebenfalls die Globalstrahlung nutzbar macht. Die hochwertigen Reflektorspiegel der Konzentrator-Konstruktionen in Verbindung mit hoch effizienten Solarzellen gewährleisten nach Angaben des Unternehmens eine hohe Energieausbeute der Systeme sowie deren Langlebigkeit - selbst in Wüsten- und Küstenregionen. Aber auch in der Industrie (als Dachelemente zum langjährigen Betrieb) sowie als gebäudeintegrierte Fassadenelemente in der Architektur könnten die Systeme eingesetzt werden.


Erste Demonstrationsanlagen im zweiten Quartal

Im zweiten Quartal 2008 sollen die ersten Demo-Installationen in Betrieb gehen, kündigt ARCHIMEDES Solar an. An Weiterentwicklungen des IPT und IVT sowie zusätzlichen technischen Finessen der vorhandenen Systeme werde gearbeitet. Des Weiteren werde an der Implementierung lokaler und internationaler Projekte gearbeitet, betont das Unternehmen. Das Archimedes-Team soll sukzessive ausgebaut werden.

07.04.2008   Quelle: ARCHIMEDES Solar GmbH i. G.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ARCHIMEDES Solar GmbH,

 

EWEA: Mit ehrgeiziger EU-Gesetzgebung kann Windenergie große Vorteile für Europa bieten

EU-Kommissar Piebalgs: Wind ist die vielversprechendste aller erneuerbaren Energieformen.
EU-Kommissar Piebalgs: Wind ist die
vielversprechendste aller erneuerbaren
Energieformen.

"Wind hat bisher mit einer Ende 2007 in Europa installierten Gesamtleistung von insgesamt 57 GW die vielversprechendsten Ergebnisse aller erneuerbaren Energieformen geliefert. Damit diese Entwicklung anhält, benötigen wir eine vorteilhafte EU-Rahmengesetzgebung", so EU-Energiekommissar Andris Piebalgs am 03.04.2008 gegenüber Delegierten während der Eröffnung der Europäischen Windenergiekonferenz (European Wind Energy Conference, EWEC) in Brüssel.   Der EU-Kommissar, Vorsitzender der EWEC 2008, betonte auch die Notwendigkeit, erneuerbare Energieformen über 2020 hinaus und weit bis in die Zukunft hinein im Auge zu behalten. An der EWEC nehmen mehr als 3.000 Personen teil. Eine zügige Verabschiedung und Implementierung der von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energiequellen sei entscheidend, um eine sichere, nachhaltige und wettbewerbsfähige Zukunft in Sachen Energie für Europa sicherzustellen, hieß es am 3. April 2008 auf der Konferenz.


Entscheider auf nationaler und europäischer Ebene betonten die Bedeutung eines stabilen und flexiblen Gesetzesrahmens. Sie legten Ihre Visionen für eine EU-Gesetzgebung dar, und wie diese zu einer neuen Entwicklungsstufe der Energieversorgung führen werde. Die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien sei vom Windenergiesektor grundsätzlich positiv aufgenommen worden, obwohl einige Verbesserungen vom Europaparlament und den Mitgliedsstaaten vorgenommen werden könnten, heißt es in der Pressemitteilung der European Wind Energy Association (EWEA). Ferner bleibe noch immer zweifelsfrei festzulegen, dass die Mitgliedsstaaten juristisch zur Steuerung ihrer nationalen Mechanismen berechtigt bleiben. Sprecher hielten während der Eröffnungssitzung der EWEC das insgesamt positive Bild aufrecht, als sie aus ihrer Sicht darlegten, wie eine solche Gesetzgebung dazu beitragen könne, dass die EU ihr verbindliches Ziel von einem Anteil der erneuerbaren Energie am Energiemix von 20 % bis zum Jahre 2020 erreichen kann.


Nationale Aktionspläne brauchen klarere Richtlinien

EU-Energiekommissar Andris Piebalgs eröffnete die Tagung als Chairman mit dem Hinweis auf den Wunsch des Europarats nach einer baldigen Übereinkunft über die vorgeschlagene Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien während der französischen Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2008. Britta Thomsen (MdEP) betonte, dass das Europäische Parlament die Einbeziehung bestimmter wichtiger Elemente in die vorgeschlagene Richtlinie wünsche. "Die nationalen Aktionspläne brauchen klarere Richtlinien sowie eine Liste aller einzubeziehenden Elemente. Die Europäische Kommission muss auch in der Lage sein, die Aktionspläne zu überwachen, sowie über Mechanismen zur Durchsetzung verfügen, so dass sie reagieren kann, wenn Mitgliedsstaaten ihre Vorgaben nicht einhalten." Thomsen betonte auch die Bedeutung effizienter Unterstützungsmechanismen auf nationaler Ebene und forderte branchenspezifische Ziele für Elektrizität, Heizung und Kühlung sowie deren Umsetzung auf Ebene der Mitgliedsstaaten.


Nur wenig Zeit, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen

Andrej Vizjak, Wirtschaftsminister Sloweniens, das gegenwärtig die EU-Ratspräsidentschaft innehat, sagte, dass mehr Investitionen in Windenergie nötig seien, "um die Kluft zwischen den Zielen der EU und der heutigen Wirklichkeit zu überbrücken". Gegenwärtig gingen 80 % der Energiesubventionen an herkömmliche Brennstoffe und Kernenergie und lediglich 20 % an erneuerbare Energien. Es sei nur wenig Zeit, um diese Ziele zu erreichen und den Klimawandel in den Griff zu bekommen, so Paul Magnette, Minister für Klima und Energie in Belgien, der betonte, dass "das Fenster der Möglichkeiten zu Handeln sich schliesst". Ein entscheidender Schritt zur Erhöhung und Verbesserung des Anteils der Windenergie am Energiemix sei die Konzentration auf die Forschungsanstrengungen, sagte er.


Neuer Bericht zeigt Wege zur Entwicklung für Windenergie bis 2030

Der Präsident der EWEA, Arthouros Zervos, beleuchtete die gegenwärtige Situation im Windenergiesektor und legte den neuen Bericht der EWEA ("Pure Power: wind energy scenarios up to 2030") vor. Dieser Bericht zeigt Wege der Entwicklung für Windenergie bis 2010, 2020 und 2030, und untersucht die voraussichtlichen Auswirkungen auf den Elektrizitätssektor, den Treibhausgasausstoß und die europäische Wirtschaft. Zervos: "Es gibt keinen Widerspruch zwischen Wirtschaftswachstum und großtechnischem Einsatz von Windenergie - im Gegenteil. Windenergie ist ein wertvolles Gut, das der Gesellschaft zahlreiche Vorteile bringt. Sie belebt nicht nur die Wirtschaft, sondern schafft auch neue Arbeitsplätze, verringert die Abhängigkeit der EU von importierten fossilen Brennstoffen und führt zu besser funktionierenden Elektrizitätsmärkten - was dringend nötig ist."


180 GW Windenergieleistung im Jahre 2020 könnten 107 Millionen durchschnittliche Haushalten mit Strom versorgen

Gegenwärtig würden 3,7 % des EU-Bedarfs an elektrischer Energie durch Windenergie gedeckt. "Pure Power" zeige, dass das Ziel der Europäischen Kommission, diesen Anteil bis 2020 auf 12 % zu steigern, sicher erreichbar sei. 2007 habe die Leistung der Windenergie in der EU um 8,5 Gigawatt (GW) zugenommen, und durchschnittlich sei eine Erhöhung um 9,5 GW pro Jahr für die nächsten 13 Jahre nötig, um im Jahre 2020 180 GW zu erzielen und damit 12 - 14 % des europäischen Energiebedarfs zu decken. 180 GW Leistung im Jahre 2020 würden 477 Terawattstunden (TWh) elektrischer Energie erzeugen, wovon 133 TWh aus Offshore-Windanlagen kämen. Dies entspräche dem Energiebedarf von 107 Millionen durchschnittlichen EU-Haushalten. Windenergie würde auf diesem Niveau 18,1 % der gesamten in der EU installierten Kapazität zur Erzeugung elektrischer Energie und damit mehr als der Hälfte des für das bindende Ziel benötigten Anteils erneuerbarer Energiequellen entsprechen. Mit der richtigen Gesetzgebung könne die Windenergie für ganz Europa echte Vorteile bringen - ökonomische und ökologische.

Weitere Informationen über die EWEC Sie unter http://www.ewec2008.info/


07.04.2008   Quelle: European Wind Energy Association (EWEA)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EWEA,
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Technologietransfer nach Thailand: Fronius unterstützt technisches College mit Photovoltaik-Anlage und Wechselrichter

Österreichische Solartechnik für Thailand.
Österreichische Solartechnik für Thailand.

Thailand, ein Land mit Jahrhunderte alter Kultur und Tradition, befindet sich in einem immensen Wandel hin zu einer modernen Industrie- und Tourismus-Gesellschaft. Unterstützt und begleitet werden diese Veränderungsprozesse durch enge Zusammenarbeit mit anderen Staaten, wie beispielsweise Österreich, das bereits seit 40 Jahren eine technischen Schule unterstützt. Das Thai Austrian Technical College (TATC) in der Provinz Sattahip, etwa 150 km südöstlich von Bangkok, wurde 1968 gegründet, das Grundstück und die Gebäude wurden vom Königreich Thailand eingebracht, Österreich steuerte Expertenleistung, Lehrertraining, Know-how und technische Ausrüstung bei. Mitte der Neunziger Jahre wurde die Schule zu einem technischen College aufgewertet, wiederum mit Österreichs Unterstützung. Das TATC bietet fundierte technische Berufsausbildung und Diplomlehrgänge für mittlerweile etwa 4.000 Studenten und genießt in Thailand sehr hohes Ansehen. Die am Arbeitsmarkt äußerst gefragten Absolventen tragen den guten Ruf des österreichischen Fachwissens zu ihren künftigen Arbeitgebern. Dieser Aspekt sei unter anderem ausschlaggebend dafür gewesen, dass die Fronius international GmbH dem Thai Austrian Technical College eine komplette PV-Anlage mit 3 Kilowatt Leistung für Forschungs- und Präsentationszwecke zur Verfügung stellte. 

Fronius spendet Photovoltaik-Anlage und unterstützt Forschung & Entwicklung

Fronius lieferte den PV-Wechselrichter Fronius IG 30. Auch die für dieses Projekt benötigten 18 Solarmodule stammen aus Österreich, von der Kärntner Firma KIOTO. Alle weiteren für die Installation benötigten Teile, sowie Montage und Installationsarbeiten vor Ort steuerte die thailändische Firma Leonics Co., Ltd. bei. Die Solarstrom-Anlage soll sowohl Lehrern als auch Studenten Zugang zum Know-how und den Produkten von Fronius verschaffen. Auf längere Sicht soll es zu einer Forcierung des ökologischen Bewusstseins für erneuerbare Energien und Ressourcenschonung kommen und in weiterer Folge zu einer beschleunigten Marktentwicklung auf diesem Gebiet, heißt es in der Fronius-Pressemitteilung. Manfred Köppl, Vertriebsverantwortlicher für Asien bei Fronius, initiierte dieses Projekt, das in zahlreichen Gesprächen durchgeplant und schließlich auch von ihm in die Wege geleitet wurde. Köppl war von 1973 bis 1975 selbst als Experte im College vor Ort. Zu seinen Aufgaben zählten unter anderem die Lehrplanformulierung, -anpassung, Wissensvermittlung zur technischen Ausrüstung, Einschulung auf die von Österreich zur Verfügung gestellten Maschinen, etc.


Bilaterale Zusammenarbeit soll ausgebaut werden

Am 30.1.2008 wurde die Photovoltaik-Anlage im Beisein ranghoher Gäste (Arnold Obermayr – Deputy Head of Mission der österreichischen Botschaft Bangkok, Phansak Rojanakat – Senior Adviser for Vocational Education, Ministry of Education), Vertretern der lokalen Presse und des Fernsehens, sowie Manfred Köppl als Repräsentant von Fronius offiziell ihrer Aufgabe übergeben. In den Ansprachen wurde auf die große Bedeutung von Projekten dieser Art hingewiesen. Gleichzeitig wurde der Wunsch geäußert, die erfolgreiche bilaterale Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter zu führen und zu forcieren.


06.04.2008   Quelle: Fronius international GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius international GmbH,
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Xantrex DR-Wechselrichter versorgt Kinderhilfsprojekt in Israel mit Solarstrom

Solarmodule und Wechselrichter in Israel.
Solarmodule und Wechselrichter in Israel.

Das Children?s Power Project der israelischen Nicht-Regierungs-Organisation BUSTAN, gelegen in dem beduinischen Dorf Um Bathin, hilft kranken Kindern in Not durch die Nutzung erneuerbarer Energien. Mit dem Einsatz eines Xantrex DR-Wechselrichters, der die durch die Photovolatik-Module gewonnene Energie in hochwertigen Wechselstrom umwandelt, kann medizinisches Equipment mit Solarstrom versorgt werden. Darüber erlaubt das Photovoltaik-Inselsystem, Medikamente zu kühlen oder beispielsweise Frühgeborene in Brutkästen zu wärmen.   Umgesetzt wurde das Vorhaben mit dem israelischen Xantrex Distributor Interdan LTD. Der Xantrex DR-Wechselrichter liefert dank des eingebauten Ladereglers den Strom aus Batteriebänken, wenn das System nicht an das Netz angeschlossen ist.

Mit Hilfe dieses Projektes können jährlich insgesamt 303 Tonnen an C0₂-Emissionen eingespart werden, die entsprechenden Zertifikate werden anschließend von der Good Energy-Initiative verkauft. Good Energy ist derzeit die einzige Organisation in Isreal, die sich mit der freiwilligen Kompensation von C0₂-Emissionen beschäftigt.

PROsine Wechselrichter für das UNESCO Projekt "Desafio Hipatia"

Ein Xantrex PROsine-Wechselrichter wurde für das UNESCO Projekt "Desafio Hipatia" gewählt. Im Rahmen dieses Vorhabens wird im Mai 2008 ein 32 Meter langes Stahlschiff mit zwei Kielen erbaut. Es soll komplett mit Solarmodulen aus PVC-freien Materialien bestückt werden. Im Oktober will eine Gruppe von 15 Seglern und Wissenschaftlern aus Spanien zu ihrer ersten Weltumseglung aufbrechen. Gestartet wird von den Kanaren in Richtung Brasilien und Argentinien, weiter geht es nach Auckland, Russland, Norwegen und Grönland mit dem Ziel, die Reise 2009 in Spanien zu beenden.

Mit diesem 6 Millionen Euro-Projekt will der Direktor Chema Amo einen Meilenstein in der Geschichte der Seefahrt setzen und beweisen, dass es möglich ist, die Welt mit einem umweltfreundlichen Boot zu umsegeln. Die Geräte auf der Hipatia werden mit Wasserstoff angetrieben, der wiederum aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind und Biotreibstoffen gewonnen wird.

06.04.2008   Quelle: Xantrex Technology S.L.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Xantrex Technology S.L.,
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Umweltbundesamt: Emissionshandel wirkt trotz gestiegener Kohlendioxid-Emissionen deutscher Unternehmen

Obwohl die am Emissionshandel beteiligten deutschen Unternehmen 2007 rund 487 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) ausstießen - und damit 9,7 Millionen Tonnen oder zwei Prozent mehr als 2006 - zeigte der Emissionshandel bereits in der ersten Handelsperiode Wirkung: Die durchschnittlichen CO2-Emissionen der ersten Handelsperiode 2005-2007 lagen mit 479 Millionen Tonnen trotz eines deutlichen Wirtschaftswachstums knapp unter dem Durchschnitt der Basisperiode 2000-2004, berichtet das Umweltbundesamt (UBA). Besonders im Jahr 2005 und teilweise 2006, als noch nicht sicher absehbar war, dass ausreichend Emissionsberechtigungen verfügbar sind und auch die Preise für Emissionsberechtigungen bei 20 bis 30 Euro lagen, waren die Emissionen deutlich niedriger als in den Jahren 2004 und 2007.  Diese Entwicklung zeige deutlich, dass Anlagenbetreiber in den Jahren 2005 und 2006 kurzfristige Emissionsminderungsmaßnahmen durchführten (zum Beispiel einen Brennstoffwechsel), betont das UBA.

Der Emissionshandelssektor macht derzeit knapp 57 Prozent der Kohlendioxidemissionen in Deutschland aus. 2007 war das letzte Jahr der ersten Handelsperiode im Europäischen Emissionshandel. In der ersten Handelsperiode verfügten die teilnehmenden Anlagen gemäß Zuteilungsgesetz 2007 über Emissionsberechtigungen für den Ausstoß von 499 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. Das bedeutet, dass im vergangenen Jahr die Emissionen um rund 12 Millionen Tonnen und im Durchschnitt der Jahre 2005 - 2007 um rund 20 Millionen Tonnen unter der Menge an unentgeltlich ausgegebenen Emissionsberechtigungen lagen.
In der zweiten Handelsperiode 2008-2012 verringert sich das Emissionshandelsbudget auf rund 451 Millionen Emissionsberechtigungen pro Jahr. Dazu sagt Dr. Hans Jürgen Nantke, Leiter der Deutschen Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt: "Wegen der Verknappung der Emissionsberechtigungen in der zweiten Handelsperiode zeichnet sich schon jetzt ein Preis für Emissionsberechtigungen ab, der einen deutlichen Anreiz für emissionsmindernde Maßnahmen in den Unternehmen schafft".

Die Emissionen der großen Energieanlagen und emissionsintensiven Industriebranchen im Emissionshandelssektor entwickelten sich im vergangenen Jahr gegenläufig zum Gesamtausstoß des CO2 in Deutschland. Dieser sank 2007 um 2,7 Prozent. Hauptgrund für den Zuwachs im Emissionshandelssektor: Die Unternehmen setzten mehr Stein- und Braunkohle zur Stromerzeugung ein. Das bedeutete ein Plus von rund 7,5 Millionen Tonnen CO2. Die niedrigen Preise für Emissionsberechtigungen im Jahr 2007 boten den Unternehmen nur noch wenig Anreiz, zur Stromerzeugung statt des Brennstoffs Kohle das wesentlich weniger klimaschädliche, aber teurere Erdgas zu nutzen. Auch die konjunkturelle Entwicklung in der deutschen Bauindustrie trug zum Anstieg bei. So ist in der Zementindustrie ein überproportionaler Anstieg der Emissionen von 1,6 Millionen Tonnen - oder acht Prozent - zu verzeichnen.

Am 10. März 2007 veröffentlichte das Umweltbundesamt (UBA) den Gesamttrend aller Treibhausgasemissionen in Deutschland (http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2008/pd08-016.htm)

Wegen des warmen Wetters, hoher Energiepreise und der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien sanken die Kohlendioxid-Emissionen gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent, besonders stark in privaten Haushalten und im Bereich Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Im Emissionshandelssektor bestätigt sich dieser Trend allerdings nicht. Die Angaben zum CO2-Ausstoß im Emissionshandel basieren auf den verifizierten Meldungen der emissionshandelspflichtigen Unternehmen in Deutschland für das Jahr 2007. Diese Meldungen liegen dem Umweltbundesamt nahezu vollständig vor. Das Amt hat mit der Prüfung der zu Grunde liegenden Emissionsberichte der Unternehmen begonnen. Detaillierte Auswertungen zu den Kohlendioxid-Emissionen des Emissionshandelssektors stellt das Umweltbundesamt in Kürze im Internet bereit unter http://www.dehst.de/.


Weitere Informationen unter http://www.register.dehst.de/

06.04.2008   Quelle: UBA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Wissenschaftler zeigen Perspektiven für ressourcenschonendere Energieversorgung in Europa

In Hamburg ging am 28.03.2008 der 3. ExtremWetterKongress zu Ende. Zum Abschluss der erstmalig klimaneutral durchgeführten Tagung zogen die Veranstalter eine deutlich differenzierte Bilanz. Mit großer Sorge schauten zahlreiche Wissenschaftler auf die Situation im arktischen Eis. Zwar sei das Abbrechen eines Eisfeldes von der doppelten Größe Münchens in der Antarktis auffällig, da der Abbruch in einer Region erfolge, die sich deutlich erwärmt, doch schreite die Erwärmung in der Antarktis insgesamt ganz erheblich langsamer voran als in Arktis. So stellte Dr. Dirk Notz vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg im Rahmen eines Vortrages von Arved Fuchs dar, dass das arktische Eis möglicherweise viel schneller abtaue, als dies die im IPCC-Report vertretenen Modelle darstellen.   Im September 2007 erreichte das Eis nach Jahren kontinuierlichen Rückganges eines neuen Rekord, bei dem im Vergleich zum langjährigen Mittel fast 3 Millionen Quadratkilometer fehlten. Die Ursachen sehen die Forscher in einem sich selbst verstärkenden Prozess, bei dem die schmelzenden Eisflächen deutlich dunklere Wasserflächen bilden, deren Erwärmung erheblich schneller erfolgt, als die Erwärmung der Eisflächen im Sommer, wodurch weitere Abtauprozesse hervorgerufen werden.


Solarstrom aus der Wüste

Nordafrikanische Sonne für die Energie in Europa: Große Beachtung fand der Vortrag von Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen, Direktor am Institut für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Vorschlag, die Energieversorgung in Europa künftig mit Solarkraftwerken in Nordafrika maßgeblich zu ergänzen, fand breite Zustimmung. Mit Hilfe von Gleichstromleitungen ist es einer Studie der DLR zu Folge möglich, die Energie mit nur 10 % Verlust über bis zu 3. 000 km zu transportieren. Müller-Steinhagen erwartet für eine vollständige Umsetzung eines solchen Projektes Kosten in Höhe von 45 Milliarden Euro. Mit den Solar-Kraftwerken, die Sonnenenergie zunächst für die Erhitzung von Wasser nutzen, um mit dem Dampf Turbinen anzutreiben, sei es mit entsprechenden Speichern auch möglich, bis zu sechs Stunden nach Beginn der Dunkelheit und bei zeitweise bedecktem Himmel kontinuierlich Strom zu erzeugen.


Kosten des Klimawandels

Auf dem Kongress stellt Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert die im Rahmen der für Deutschland zu erwartenden Klimaänderungen steigenden Kosten für die Bundesländer vor. Gleichzeitig zeigt der neu vorgestellte Klima-Trend-Atlas von Prof. Dr. Christian D. Schönwiese die sich vollziehenden deutlichen Erwärmungen in Südwesteuropa. Als eine von vielen Komponenten der Studie, kann nach Ansicht der Experten eine deutlich höhere Temperatur beispielsweise in Spanien zu einer erheblichen Veränderung der Touristenströme führen.

Die Zusammenfassung der Vorträge ist zugänglich unter
http://www.extremwetterkongress.de (Presse)

Der ExtremWetterKongress mit rund 700 Teilnehmern ist das jährliche Treffen für Wissenschaftsredakteure, Meteorologen, Wetterdienstleister und Klimaforscher. Er zeigt den Stand der Wissenschaft und richtet sich mit verständlichen Vorträgen gezielt an die Öffentlichkeit. An den über 20 Messeständen hatten die interessierten Besucher Gelegenheit zu direkten Gesprächen mit den Experten.

05.04.2008   Quelle: Institut für Wetter- und Klimakommunikation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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RWE Innogy legt Energieholzplantagen an

RWE will seine Biomasse-Aktivität und besonders den Einsatz von Holz als Brennstoff in Heizkraftwerken weiter ausbauen. Dazu unterzeichneten die RWE Innogy Cogen GmbH, eine Tochter der RWE Innogy, und die renommierte Forstbaumschule P&P mit Sitz in Eitelborn einen Vertrag. Er bilde die Grundlage für die Anpflanzung von bis zu 10.000 Hektar Energieholzplantagen in den nächsten vier Jahren in Deutschland, berichtet RWE in einer Pressemitteilung. Die RWE Innogy Cogen betreibt bereits vier große Biomasse-Heizkraftwerke auf Basis von Altholz. Die Erschließung von Frischholz aus Energieholzplantagen sei ein bedeutender Schritt zur Absicherung der Brennstoffversorgung der zukünftig geplanten Biomasse-Heizkraftwerke, betont das Unternehmen. Diese Heizkraftwerke arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Aufgrund der kombinierten Erzeugung von Strom und Dampf gelten sie als besonders energieeffizient.  Hinzu kommt, dass Holz ein CO2-neutraler Brennstoff ist, denn bei der energetischen Nutzung von Holz entsteht nicht mehr CO2 als die Pflanze während des Wachstumsprozesses aufgenommen hat.

Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy kommentiert: "Dieses Modell, das wir kurzfristig in Deutschland umsetzen, ist für uns die Ausgangsbasis für den Ausbau unserer Biomasseaktivitäten im europäischen Ausland. Überall da, wo es sich anbietet, werden wir weitere Energieholzplantagen anlegen." Inhalt des Vertrages ist, dass zunächst auf einer Fläche von 300 Hektar so genannte Mutterquartiere für schnell wachsende Baumarten wie beispielsweise Pappeln angelegt werden. Ziel ist, von diesen "Mutterquartieren" aus auf eine 10.000 Hektar große Energieholzplantage zu kommen.

Der erwartete Ertrag liegt bei rund 10 Tonnen Trockenmasse Holz pro Hektar und Jahr. Er soll ausschließlich zur CO2-neutralen Erzeugung von Wärme und Strom im Kraft-Wärme-Kopplungsprozess von Biomasse-Heizkraftwerken dienen.

"Als eine der führenden Forstbaumschulen in Deutschland und Europa haben wir schon frühzeitig die Bedeutung von Energieholzplantagen erkannt und zusammen mit Universitäten und Forschungsanstalten ein entsprechendes theoretisches und praktisches Know-How aufgebaut. Wir freuen uns, dass wir mit RWE einen starken und verlässlichen Partner gewinnen konnten", sagte Rolf Neugebauer, Geschäftsführer von P&P. Stephan Lohr, Geschäftsführer RWE Innogy Cogen GmbH ergänzte: "Der Eintritt in den Aufbau eigener klimaschonender, CO2-neutraler Energieressourcen ist für uns ein wichtiger Ausgangspunkt, um unseren Kunden innovative und gleichzeitig wirtschaftliche Energieversorgungskonzepte anbieten zu können."

Die RWE Innogy Cogen ist derzeit hauptsächlich in Deutschland aktiv. Im Zuge einer ambitionierten Wachstumsstrategie ist geplant, künftig in der gesamten EU und zum Teil auch darüber hinaus tätig zu werden.

05.04.2008   Quelle: RWE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

UN-Klimaverhandlungen: EU-Kommission fordert mutige Schritte

Die EU besteht bei den Verhandlungen über ein neues UN-Klimaschutzabkommen in Bangkok auf konkreten Fortschritten. Am 31.03.2008 begannen die förmlichen Verhandlungen über das neue Abkommen, das nach Ablauf des Kyoto-Protokolls 2012 in Kraft treten soll. Die einwöchige Tagung markierte die erste Verhandlungssitzung, seit auf der UN-Klimakonferenz vom letzten Dezember in Bali beschlossen wurde, bis Ende 2009 ein neues Abkommen zu schließen. "Die Konferenz von Bali brachte den Durchbruch, den Europa gewollt hat, und jetzt müssen alle Vertragsparteien weitere Anstrengungen leisten, um die Verhandlungen bis Ende nächsten Jahres zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen", betonte EU-Umweltkommissar Stavros Dimas.   Der Klimawandel sei die wichtigste langfristige Herausforderung, vor der die Welt heute stehe, und ein weltweites Abkommen mit mutigen Schritten sei nötig, damit die globale Klimaerwärmung nicht die vorhergesagten verheerenden Ausmaße annimmt, so Dimas weiter. "Die Europäische Union ist auch jetzt wieder entschlossen, mit gutem Beispiel voranzugehen, wie wir mit unserem ehrgeizigen Maßnahmenpaket vom Januar zur Bekämpfung des Klimawandels und für erneuerbare Energien gezeigt haben", sagte Dimas.

Wie bei den bisherigen informellen Beratungen soll in Bangkok zweigleisig verhandelt werden: sowohl die 192 Vertragsparteien des UN-Rahmenübereinkommens zu Klimaänderungen (UNFCCC) inklusive der USA, als auch die 178 Vertragsteilnehmer des Kyoto-Protokolls kommen zusammen. Das Treffen von Bangkok bildet die erste Sitzung der neuen Ad-hoc-Arbeitsgruppe zur langfristigen Zusammenarbeit im Rahmen des Übereinkommens. Die EU möchte, dass ein umfassender Beschluss über einen konkreten und detaillierten Arbeitsplan erreicht wird, der die Kernfragen des mit dem künftigen Übereinkommen ("gemeinsames Konzept") angestrebten Ziels, nämlich Verringerung der Emissionen, Anpassung an den Klimawandel sowie Technologietransfer und Finanzen, abdeckt. Der Arbeitsplan sollte unter anderem die Privatwirtschaft und Nichtregierungsorganisationen wirksam einbinden und auf die nächste jährliche UN-Klimakonferenz im Dezember 2008 in der polnischen Stadt Posen vorbereiten.


Maßnahmenpaket zum Klimaschutz und für erneuerbare Energien als deutliches Signal an die restliche Welt

Für die EU ist entscheidend, dass das anstehende weltweite Übereinkommen als Begrenzungsziel eine globale Klimaerwärmung von höchstens 2°C über dem vorindustriellen Wert festsetzt, damit verhindert wird, dass der Klimawandel gefährliche Ausmaße annimmt, die unumkehrbare und möglicherweise katastrophale Veränderungen auslösen könnten. Als ersten Schritt schlägt die EU vor, dass die Industrieländer sich verpflichten, ihre gemeinsamen Emissionen bis 2020 auf 30 Prozent unter dem Niveau von 1990 zu senken. Das Maßnahmenpaket vom Januar zum Klimaschutz und für erneuerbare Energien sei ein deutliches Signal an die restliche Welt, das zeige, dass die EU es mit der Bekämpfung des Klimawandels ernst meint, heißt es in der Pressemitteilung.

Mehr Informationen zum EU-Klimaschutzpaket unter