Solar News Archiv Mai 2008

 




 

Unternehmensgruppe aus den Vereinigten Arabischen Emiraten errichtet Solarzellen-Fabrik in Thüringen

Ein neuer Erfolg für den Solarstandort Thüringen: Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz hat die am 29.05.2008 bekanntgegebene Entscheidung der Masdar Abu Dhabi Future Energy Company begrüßt, in Thüringen ein Werk zur Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen zu errichten. "Damit setzt ein internationaler Großinvestor auf Thüringen", sagte Reinholz. Besonders erfreulich sei, dass von Erfurt aus auch Forschung und Vertrieb gesteuert würden. "Das ist ein voller Erfolg für Thüringen als Wirtschafts- und High-Tech-Standort", so der Minister. Mit der Investition im Umfang von 140 Millionen Euro sollen bis 2010 zunächst 180 hoch qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden. Nach Angaben des Unternehmens könnten mittelfristig bis zu 600 Arbeitsplätze am Standort entstehen.  Die Masdar-Gruppe mit Sitz in Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate, plant, am Standort "Erfurter Kreuz" auf einer Fläche von acht Hektar ein Werk zur Produktion von Dünnschicht-Solarzellen zu errichten. Die Investition in Thüringen ist Teil eines Investitionspakets in dessen Rahmen zwei Solar-Produktionsstätten errichtet werden sollen. Das zweite Werk wird in Abu Dhabi gebaut werden. Dabei sollen Forschung und Entwicklung sowie Marketing und Vertrieb zentral am Standort "Erfurter Kreuz" angesiedelt werden.


Freistaat will die Investition im Rahmen der EU-beihilferechtlichen Möglichkeiten unterstützen

Die Produktionskapazität des Erfurter Werks ist zunächst auf eine Jahresleistung von 50 Megawatt (MW) ausgelegt. Eine Erhöhung dieser Kapazität auf bis zu 280 Megawatt ist laut Masdar-Gruppe geplant. Wirtschaftsminister Reinholz erklärte, der Freistaat werde die Investition im Rahmen der EU-beihilferechtlichen Möglichkeiten unterstützen. Die Förderung bedarf noch der Genehmigung durch die Europäische Kommission. Der Produktionsbeginn der neuen Solarfabrik ist für das dritte Quartal 2009 vorgesehen. Masdar begründet seine Entscheidung für einen deutschen Standort mit der Tatsache, dass Deutschland das Zentrum der weltweiten Solarindustrie ist. Mit seinen Investitionen in die Solartechnologie strebt das Unternehmen eine führende Position im Bereich der erneuerbaren Energien an.


47 Photovoltaik-Unternehmen in Thüringen ansässig; mehr als 800 Millionen Euro Umsatz; 2.500 Beschäftigte

Mit der Investitionsentscheidung werde Thüringen als Top-Standort der Solarindustrie massiv gestärkt, sagte Wirtschaftsminister Reinholz weiter. Derzeit seien schon 47 Photovoltaik-Unternehmen in Thüringen ansässig, darunter elf bereits produzierende, welche die gesamte Wertschöpfungskette vom Solar-Wafer bis zum Solarmodul abdecken. Zu den in Thüringen produzierenden Unternehmen zählen viele global agierende Unternehmen wie PV Crystalox, die Ersol Solar AG, die Wacker Schott Solar GmbH, Schott Solar GmbH oder die Sunways AG. Insgesamt sind laut Wirtschaftsministerium derzeit rund 2.500 Beschäftigte direkt oder indirekt in der Thüringer Solarbranche tätig, die einen Umsatz von mehr als 800 Millionen Euro erwirtschaften. Prognosen sagen eine Verdopplung der Mitarbeiterzahl auf rund 5.000 Beschäftigte bis 2010 voraus.

31.05.2008   Quelle: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sun and Ice präsentiert auf der Intersolar 2008 ein neues Solarkocher-Modell

Auf der Intersolar 2008 in München stellt die Sun and Ice GmbH (Feichten) einen neuen Solarkocher mit einem Reflektordurchmesser von 1,1 m vor. Der Solarkocher erfreue sich neben dem Einsatz in Entwicklungsländern auch in Europa zunehmender Beliebtheit, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die stark gestiegenen Energiepreise hätten einen wahren Nachfrage-Boom ausgelöst, berichtet Stephan Zech, Geschäftsführer von Sun and Ice.  Mit dem neuen Solarkochermodell "Premium11" hat Sun and Ice auf Kundenwünsche nach einem transportablen Solarkocher und nach einem Solarkocher für Single-Haushalte reagiert. Bisher hatte Sun and Ice nur ein größeres Solarkochermodell mit einem Reflektordurchmesser von 1,4 m im Angebot.


Ein Solarkocher, schnell wie ein Elektroherd

Der Solarkocher eignet sich zum rauchfreien Kochen, Backen, Grillen, Braten, Garen und Frittieren. Aufgrund der hohen Kochleistung des Solarkochers seien Fleisch-, Grill- und Nudelgerichte, Backwaren (z.B. Brot, Kuchen, Pizza), Eintöpfe oder Eingekochtes in nahezu gleicher Zeit fertig, wie auf dem elektrischen Herd beziehungsweise im Backofen, betont Sun and Ice. Der Solarkocher sei ideal für Garten, Terrasse, Balkon oder Campingplatz, betont der Hersteller.

Präsentation auf der Intersolar 2008: 12.-14. Juni, Freigelände, Stand 268 im Freigelände.


31.05.2008   Quelle: Sun and Ice GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Die Alternative zu Öl und Gas: Erneuerbare Energien vermeiden Kosten und Kohlendioxid

Erneuerbare Energien können im Jahr 2020 rund 250 Mio. t C02 sparen
Erneuerbare Energien können im Jahr
2020 rund 250 Mio. t C02 sparen.

Die Preise für Öl und Gas erreichen fast täglich neue Höchststände. Ein Ausweg aus der Preisspirale scheint nicht in Sicht. Wird ein warmes Wohnzimmer bald zum Luxus? "Nicht, wenn der Ausbau erneuerbarer Energien konsequent fortgesetzt wird", sagt Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. "Durch Strom, Wärme und Kraftstoffe aus regenerativen Quellen ließen sich im vergangenen Jahr Brennstoffimporte im Wert von 5,9 Milliarden Euro vermeiden", erläutert Mayer. "Und externe Kosten, etwa für Gesundheitsschäden, Renaturierung von Tagebauregionen oder Castortransporte, fallen bei erneuerbaren Energien naturgemäß gering aus." Unterm Strich blieben der deutschen Volkswirtschaft 2007 dadurch laut Agentur für Erneuerbare Energien weitere 8,6 Milliarden Euro erspart. Vor allem für das Erreichen der Klimaziele sind die erneuerbaren Energien unentbehrlich: Innerhalb eines Jahres werden durch die energetische Nutzung von Sonne, Wind, Erdwärme, Wasserkraft und Biomasse derzeit 114 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden. "Bis 2020 kann dieser Wert mehr als erdoppelt werden, wenn das Wachstum der Erneuerbaren Energien stabil bleibt", betont Mayer. 
Pellets und Solarwärme statt Öl

Auch die Verbraucher können mit erneuerbaren Energien bereits heute bares Geld sparen. So fallen etwa für den Wärmebedarf eines Einfamilienhauses mit Holzpellets-Heizung aktuell rund 925 Euro Brennstoffkosten pro Jahr an (5 t Pellets bei 185 Euro pro t). Kombiniert mit einer Solarthermie-Anlage lassen sich diese Kosten weiter reduzieren. Mit Ölheizung sind dagegen rund 2.250 Euro fällig (2.500 l bei 90 Euro je 100 l). Die Finanzierung des Ausbaus erneuerbarer Energien zur Stromversorgung ("EEG-Umlage") schlägt laut Agentur für Erneuerbare Energien im bundesdeutschen Durchschnittshaushalt lediglich mit 2,14 Euro monatlich zu Buche. "Das ist eine kostengünstige Versicherung gegen den anhaltenden Preisanstieg fossiler Energieträger", so Jörg Mayer.

31.05.2008   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien.,
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Brandenburgs CDU-Wirtschaftsminister begrüßt Kompromiss zur Solarförderung

"Der sich abzeichnende Kompromiss zur Solarförderung in der Großen Koalition bringt der Branche Planungssicherheit. Die jetzt in Rede stehende jährliche Absenkung der Förderung ist zwar höher als ursprünglich von der Bundesregierung geplant und stellt die Unternehmen damit vor eine große Herausforderung. Zugleich ist aber das Horrorszenario einer dramatischen Absenkung, wie von einzelnen Bundestagsabgeordneten diskutiert, vom Tisch. Darüber bin ich sehr erleichtert", so Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns in einer Pressemitteilung. Der Kompromiss helfe, einen der erfolgreichsten und hoffnungsvollsten Ansätze im Aufbau Ost der vergangenen Jahre weiter entwickeln zu können.  Allein in Brandenburg entstehen in der Solarindustrie mittelfristig rund 2.000 Arbeitsplätze, in ganz Ostdeutschland einschließlich des Handwerks mehr als 13.000. Aus diesem Grund hatten die Wirtschaftsminister der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Mittwoch einen deutlichen Appell an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungskoalition gerichtet, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit der Solarunternehmen nicht durch eine überzogene Verschärfung der Förderbedingungen zu gefährden.


Solarenergie ist wesentlicher Baustein für Versorgungssicherheit und Klima schonende Energiegewinnung im Land

"Für Brandenburg ist die Planungssicherheit für die Branche von doppelter Bedeutung: Einerseits hat die Solarindustrie hier in kurzer Zeit eine Investitionsdynamik entwickelt wie keine andere Branche. Andererseits sieht die gerade beschlossene Energiestrategie 2020 für das Land Brandenburg eine deutliche Anhebung des Anteils der erneuerbaren Energien am Energiemix vor. Bis 2020 wollen wir den Anteil am Primärenergieverbrauch von derzeit 6,2 Prozent auf 20 Prozent erhöhen. Solarenergie spielt dabei neben Windkraft und Biomasse eine tragende Rolle. Sie ist damit ein wesentlicher Baustein für Versorgungssicherheit und Klima schonende Energiegewinnung im Land", betonte Minister Junghanns.

30.05.2008   Quelle: Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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EnergieAgentur.NRW präsentiert Energiespar-Rekorde am 31. Mai 2008

Energiesparrekord mit Solarstrom- und Solarwärmeproduktion in Düren
Energiesparrekord mit Solarstrom- und
Solarwärmeproduktion in Düren

Am 31. Mai laden die EnergieAgentur.NRW und die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) zum "Tag der Energiespar-Rekorde" ein. Über 120 zukunftsweisende sanierte Häuser öffnen bundesweit ihre Türen. In Nordrhein-Westfalen sind 23 Vorzeigehäuser zu besichtigen. Architekten und Bauherren zeigen interessierten Besuchern von 10 bis 17 Uhr, wie auch ältere Wohngebäude in wahre Energiespar-Wunder verwandelt werden können. Viele der Häuser sind im Rahmen des dena-Modellvorhabens "Niedrigenergiehaus im Bestand" hocheffizient saniert worden - mit einer durchschnittlichen Energieeinsparung von 85 Prozent.   Die Palette der zu besichtigenden Gebäude in NRW reicht vom freistehenden Einfamilienhaus über das Einfamilienreihenhaus bis zum großen Mehrfamilienhaus. Die EnergieAgentur.NRW ist zusammen mit dem Öko-Zentrum NRW regionaler Partner der dena und hat die einzelnen Vorhaben fachlich begleitet.


3-Liter-Häuser in Düsseldorf

Die Evonik Wohnen GmbH - bundesweit eines der großen Wohnungsunternehmen - hat in Düsseldorf-Eller 24 Wohneinheiten aus den Jahren 1964 und 1969 auf einen energetisch und technisch zukunftsweisenden Stand gebracht. Die bereits im Frühjahr 2007 fertig gestellten Gebäude wurde durch eine dicke Wärmedämmung, dreifach verglaste Fenster und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für jede Wohneinheit innerhalb weniger Monate in wahre Sparwunder verwandelt. Ein Miniblockheizkraftwerk versorgt die Wohnungen effizient mit Wärme und Warmwasser. Diese Wohngebäude sind nach ihrer Modernisierung jetzt Niedrigenergiehäuser im besten Sinne des Wortes. So verringert sich der Primärenergiebedarf von 286 kWh pro Quadratmeter und Jahr auf nur 36,2 kWh. Damit liegen die modernisierten Mehrfamilienhäuser deutlich unter den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) für Neubauten. Die energetische Modernisierung ist auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Beim "3-Liter-Haus" in Düsseldorf reduziert sich der Ausstoß um 160 Tonnen CO2 im Jahr.

Interessenten können die Gebäude am Samstag, 31. Mai 2008 von 10 bis 17 Uhr im Wäschlacker Weg 6 bis 13 in Düsseldorf-Eller besichtigen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Photovoltaik und Solarthermie in Düren

Das Reihenendhaus aus den 1950er Jahren wurde auf einen Standard saniert, der die heutigen Vorgaben der Energieeinsparverordnung um 30 Prozent unterschreitet. Um diesen zukunftsfähigen Standard zu erreichen wurden die Außenwände und das Dach gedämmt, sowie die nach Süden ausgerichtete Dachgaube erneuert. In das Dach der Gaube wurde eine Photovoltaikanlage integriert, mit deren Hilfe durch Sonnenenergie Strom erzeugt wird. Außerdem wurde das Gebäude mit neuen Fenstern ausgestattet. Um die verbrauchte Luft aus dem Gebäude abzuführen, verfügt das Reihenendhaus über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Warmwasserbereitung wird über eine Sonnenkollektoranlage unterstützt. Um die Technik des Gebäudes weiter zu optimieren, wurde zur Beheizung des Gebäudes eine Wärmepumpe eingebaut. Besichtigung in 52354 Düren, Fritz-Pley-Straße 7; geöffnet von 10 – 17 Uhr.

Weitere Informationen zum Tag der Energiespar-Rekorde finden Interessenten im Internet unter "Photovoltaik auf der Überholspur".

DGS-Grafik zur Kostenentwicklung der Photovoltaik im Großformat

29.05.2008   Quelle: DGS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DGS.,
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CDU-Fraktionsvorsitzende der neuen Bundesländer appellieren an Bundestagsfraktion: Keine drastischen Einschnitte bei der Solarstrom-Vergütung

"Im Rahmen der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist eine stärkere Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom in die Diskussion gelangt. Wir verfolgen dies mit großer Sorge, denn die Berechenbarkeit der jährlichen Vergütungsabsenkung ist für unsere Solarindustrie von größter Bedeutung", heißt es in einem Aufruf an die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der unterzeichnet wurde von den sechs Vorsitzenden der CDU-Fraktionen in den neuen Bundesländern Dr. Fritz Hähle (Sachsen), Dr. Armin Jäger (Mecklenburg-Vorpommern), Thomas Lunacek (Brandenburg), Mike Mohring (Thüringen), Dr. Friedbert Pflüger (Berlin) und Jürgen Scharf (Sachsen-Anhalt). Eine erheblich stärkere Senkung der Vergütungssätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen als bisher vorgesehen würde die Verlässlichkeit der Rahmenbedingungen der Solar-Förderung in Frage stellen, so die Fraktionsvorsitzenden der Union. 

Drastischer Einschnitt nicht hinnehmbar

"Um die technische Entwicklung zu leistungsstärkeren und preiswerteren Anlagen weiter zu unterstützen, ist ein drastischer Einschnitt nicht hinnehmbar. Zudem gefährden die in den Medien genannten Pläne die deutsche Technologieführerschaft in diesem Sektor. Die mit der Höhe der Vergütung in unmittelbarem Zusammenhang stehenden Auswirkungen auf das Handwerk und die mittelständische Industrie - und damit direkt auf die Zahl der Arbeitsplätze - wären beträchtlich", warnen die Unionspolitiker.


Maßvolle und für die Solarindustrie berechenbare Absenkungen

Die der Solarindustrie zugesagten Förderbedingungen müssten deshalb im Grundsatz Bestand haben. Weitere Absenkungen müssten maßvoll und für die Solarindustrie berechenbar erfolgen, heißt. es in der Presseerklärung. "Gerade wir als Union müssen verlässlich agieren - zum Wohl des Standorts Deutschland, der hier entstehenden zukunftsträchtigen Arbeitsplätze und des Klimaschutzes".

29.05.2008   Quelle: CDU-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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"photovoltaik"-Interview: Bundesumweltminister Gabriel fordert klaren Förderrahmen für die Solarstrom-Branche

Gabriel: Hohe Photovoltaik-Förderung ent- spricht den großen Kostensenkungspotenzialen.
Gabriel: Hohe Photovoltaik-Förderung ent-
spricht den großen Kostensenkungspotenzialen.

"Angesichts der industriepolitischen Bedeutung der Photovoltaik brauchen wir einen klaren Förderrahmen und verlässliche Rahmenbedingungen", mahnt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) in einem Interview der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "photovoltaik" (Ausgabe 6/2008, EVT: 5. Juni 2008). Wer die Solarstrom-Technologie in Frage stelle, wie es das Bundeswirtschaftsministerium tue, spiele mit Tausenden von Arbeitsplätzen, die in dieser Branche entstanden seien, so Gabriel. "Und er setzt den technologischen Vorsprung aufs Spiel", fügte Gabriel hinzu.  Der Umweltminister sieht in der Photovoltaik-Branche einen Leitmarkt für die Energieversorgung im 21. Jahrhundert. "Wir müssen jetzt investieren, um in Zukunft zu profitieren", fordert Gabriel in dem B2B-Magazin aus der Verlagsgemeinschaft des Alfons W. Gentner Verlags und der Solarpraxis AG.


Differenzkosten für die Photovoltaik ab 2016 rückläufig

Die Photovoltaik würde auch deshalb am stärksten gefördert, weil es hier die größten Potenziale zur Kostensenkung gebe, betonte Gabriel. So gehe das Bundesumweltministerium (BMU) für die Photovoltaik von jährlich aus dem Umlageverfahren des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) resultierenden Differenzkosten gegenüber fossil/atomarem Strom zwischen 2,1 Milliarden bis maximal 2,7 Milliarden Euro aus - diese Zahl werde aber ab 2016 rückläufig sein. Das BMU erwartet, dass der Photovoltaik-Markt in den nächsten Jahren jährlich in einer Größenordnung von etwa 1.000 Megawatt wächst. Aber die künftige Entwicklung hänge stark von neuen Vergütungssätzen und Degressionsschritten ab.

29.05.2008   Quelle: Alfons W. Gentner Verlag; Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neue Studie zur Dünnschicht-Photovoltaik: EuPD Research sieht großes Potenzial in a-Si, CdTe, CIS & Co

Extrem dünne, flexible Solarzellen können neue Marktsegmente erschließen.
Extrem dünne, flexible Solarzellen
können neue Marktsegmente erschließen.

Der Solarmarktforscher EuPD Research hat die Entwicklungen auf den globalen Märkten für Dünnschicht-Photovoltaik in einer neuen Studie analysiert. Basierend auf einer quantitativen Befragung unter Dünnschichtproduzenten und Markteinsteigern werden Zustand und wichtigste Trends dieser Boombranche systematisch beleuchtet. Bis 2010 rechnen die Autoren der Studie mit einem Dünnschicht-Produktionsvolumen von 3,5 Gigawatt (GW). Allerdings geht EuPD Research auch davon aus, dass weniger als die Hälfte der rund 60 Unternehmen, die vor 2010 mit der Massenproduktion beginnen wollen, ihre Zeitpläne einhalten können.   An der Untersuchung nahmen alle aktuellen Dünnschichtproduzenten und 20 Prozent der Markteinsteiger teil.


Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Ausbaupläne

Nach Einschätzung der befragten Photovoltaik-Unternehmen wird die Wettbewerbsintensität in der Branche zunehmen. Allerdings empfinden die Befragungsteilnehmer die große Anzahl von Neueinsteigern nicht als eine allzu starke Bedrohung. Denn die Schwierigkeit, den komplexen Produktionsprozess in den Griff zu kriegen, sei eine wichtige Herausforderung beim Start der Dünnschichtproduktion. "Es ist eine Sache, ambitionierte Ausbaupläne zu verkünden - aber eine ganz andere, die verschiedenen Produktionsschritte erfolgreich zu integrieren", sagt Markus A.W. Hoehner, Geschäftsführer von EuPD Research und betont: "An diesem Punkt trennt sich die Spreu vom Weizen".


Preissenkung und Produktdifferenzierung als wichtigste Branchentreiber

Was die Befragungsteilnehmer am meisten sorgt, ist die stagnierende globale Nachfrage, betont EuPD Research in einer Pressemitteilung. Das sinkende Niveau der Photovoltaikförderung in den wichtigsten europäischen Ländermärkten und die unsichere Marktentwicklung in Asien und den USA mache es fragwürdig, ob die Nachfrage nach Photovoltaikmodulen genau so stark wachsen wird wie die Produktionszahlen. In einem zunehmend komplizierten Marktumfeld habe die Dünnschicht-PV jedoch wichtige Vorteile gegenüber der kristallinen Konkurrenz. Zum einen sei das Potenzial für Senkungen der Produktionskosten höher, und zum anderen gebe es zahlreiche Möglichkeiten für Produktdifferenzierungen. So könnten durch die Verwendung flexibler Trägermaterialien (Substrate) neue Marktsegmente erschlossen werden. "Durch die Entwicklung kostengünstiger Produkte für neue Anwendungen eröffnen sich weitere Märkte für Dünnschichtmodule. Das sichert den Absatz, auch wenn die allgemeine Nachfrage stagnieren sollte", sagt Stephan Franz, Research Analyst bei EuPD Research. Durch das große Potenzial von a-Si, CdTe, CIS & Co sei also damit zu rechnen, dass diese Technologien eine zunehmend wichtige Rolle in der Solarbranche spielen werden.


EuPD Research: B2B-Marktforschung für die Solarbranche

EuPD Research ist ein international tätiger, auf B2B-Marktforschung fokussierter Full-Service-Dienstleister mit spezialisiertem und multilingualem Interviewercenter. EuPD Research hat nach eigegnn Angaben seit 2003 mehr als 150 Forschungs- und Beratungsprojekte zur Photovoltaik durchgeführt. Neben den regelmäßig veröffentlichten Multi-Client-Ländermarktstudien wurde eine große Anzahl von Exklusivprojekten durchgeführt. Die Analysen reichen von Situationsanalysen über Potenzialanalysen für existierende und neue Produkte hin zu Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheitsstudien.

29.05.2008   Quelle: EuPD Research   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HMI,
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Photovoltaik-Equipmentproduzent centrotherm photovoltaics expandiert

Bei centrotherm photovoltaics stehen die Zeichen auf Wachstum.
Bei centrotherm photovoltaics stehen die
Zeichen auf Wachstum.

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren) wächst weiter rasant. Daher erweitert der international führende Anbieter von Technologie und Dienstleistungen für die Herstellung von Solarzellen und Solarsilizium seine Firmengelände in Blaubeuren und Dresden. Auf rund 80.000 Quadratmetern entstehen nach Angaben des Unternehmens im baden-württembergischen Blaubeuren ein neues Verwaltungsgebäude und eine weitere Produktionshalle. Künftig sollen dort insbesondere die Serienprodukte hergestellt werden. Die Tochtergesellschaft FHR Anlagenbau im sächsischen Dresden habe ein rund 7.500 Quadratmeter großes Grundstück zugekauft, um die Produktions- und Montagekapazitäten für so genannte Sputter-Systeme zu erweitern. Die Sputtertechnik ist ein wesentlicher Bestandteil für die Produktion von Dünnschicht-Turnkey-Linien (Schlüsselfertige Produktionsanlagen). FHR beschäftigt laut centrotherm photovoltaics AG in Dresden zurzeit 120 Mitarbeiter, bis 2009 sollen es rund 200 sein. 

High-tech Unternehmen der Solarbranche hat rund 1.000 Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen

"Als innovatives High-tech Unternehmen der Solarbranche sind wir in den vergangenen Jahren sehr schnell gewachsen und haben stark in Technologie und in den Mitarbeiter-Ausbau investiert", sagt Robert Hartung, Vorstandssprecher der centrotherm photovoltaics. "Die Vergrößerung unserer Gelände ist für uns ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung unserer ehrgeizigen Wachstumspläne. Mit dieser Expansion bekennen wir uns klar zum Standort Deutschland." Die centrotherm-Gruppe hat seit ihrer Gründung im Jahr 1976 rund 1.000 Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen, betont das Unternehmen. Davon entfallen 330 auf die centrotherm photovoltaics AG. Neben den 80 neuen Arbeitsplätzen, die in Dresden geplant sind, sollen mehr als 100 neue Stellen bis Ende nächsten Jahres in Blaubeuren entstehen.

29.05.2008   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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Photovoltaik-Unternehmen juwi fordert faire Bedingungen für Solarstromerzeuger in Deutschland

juwi baut östlich von Leipzig die größte Solarstromanlage der Welt
juwi baut östlich von Leipzig die
größte Solarstromanlage der Welt

Als eines der führenden Unternehmen im Bereich solarer Photovoltaik-Großanlagen auf Dach- und Freiflächen warnt die juwi solar GmbH aus Rheinland-Pfalz vor einer zu starken Senkung der Einspeisevergütung von Solarstrom in diesem Segment. "Die Investitionen von heute in die innovative und zukunftsweisende Photovoltaik-Technologie sind unheimlich wichtig für den Wirtschaftsstandort Deutschland", betont Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi-Gruppe. Viele deutsche Unternehmen hätten sich gegenüber Unternehmen aus anderen Staaten einen großen Vorteil erarbeitet. "Hier in Deutschland sind die meisten Arbeitsplätze im Solarbereich weltweit entstanden! Wir brauchen einen stabilen Heimmarkt, um unsere Spitzenposition auf dem Weltmarkt zu behalten und auszubauen", betont Willenbacher.  Zahlreiche Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft haben in der Vergangenheit immer wieder auf die Vorteile der Solarstrom-Erzeugung in Deutschland hingewiesen. "Solarstrom schont nicht nur die Umwelt, sondern macht auch unabhängig von teuren Energieimporten und schafft neue Arbeitsplätze", betont juwi in einer Pressemitteilung. In wenigen Jahren werde Solarstrom auf Grund der Massenproduktion günstiger sein als Energie aus konventioneller Produktion.




Photovoltaik-Freiflächenanlagen als Preisdrücker bei der Solarstrom-Erzeugung

Schon heute werde die Kilowattstunde Solarstrom aus Photovoltaik-Freiflächenanlagen mit lediglich rund 35 Cent vergütet, erinnert juwi solar. Damit sei dieses Marktsegment der Preisdrücker bei der Solarstrom-Erzeugung. Eine zusätzliche Senkung von einem oder gar mehreren Cent, wie jetzt von der CDU im Bundestag gefordert, würde weitere Investitionen in Freiflächenanlagen unmöglich machen. In etwa zehn Jahren werde der Weltmarkt mit großer Wahrscheinlichkeit fünfzig Mal so groß sein wie heute. "Wenn wir jetzt dem System der Einspeisevergütung die Balance nehmen, wird der Anteil der deutschen Firmen an diesem riesigen Markt winzig sein", warnt Willenbacher. "Und ganz wichtig: Wir verlieren viel Zeit beim Klimaschutz. Jede Kilowattstunde Solarstrom vermeidet den Ausstoß von Kohlendioxid. Der Klimawandel wird Deutschland und die gesamte Menschheit mehr kosten als das, was wir heute für die Solarenergie mehr bezahlen. Deutschland würde zudem mit einer unangemessen hohen Vergütungsabsenkung die Gefährdung des eigenen Solarmarktes riskieren und damit der Staatengemeinschaft ein fatales Signal zur fehlenden Eigenverantwortung beim Klimaschutz setzen", heißt es in der Pressemitteilung.

28.05.2008   Quelle: juwi solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi solar GmbH,
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US-Solarverband: Auslaufen der Steuerkredite für Solaranlagen könnte zehntausende Arbeitsplätze kosten

SEIA-Publikation zum US-Solar- markt 2007.
SEIA-Publikation zum US-Solar-
markt 2007.

Bislang ist nach Informationen des amerikanischen Solarenergieverbandes SEIA noch nicht sicher, ob die Steuerkredite für Solaranlagen in den USA über das Jahr 2008 hinaus verlängert werden. Und der Einspeisetarif für Solarstrom in der kanadischen Provinz Ontario wurde im Rahmen des "Renewable Energy Standard Offer Program (RESOP)" vorläufig ausgesetzt. Doch seit der Ölpreis explodiert, schrillen in Amerika die Alarmglocken - und die Solarindustrie gibt sich optimistisch, dass der "Schlafende Riese" Solarenergie bald erwachen wird. Zunehmendes Interesse an der Schaffung neuer Arbeitsplätze, wachsende Investitionen in erneuerbare Energien und die sichtbare Unterstützung der Photovoltaik durch Stromversorger wie Southern California Edison lassen erwarten, dass Nordamerika sicher bald aus dem Solar-Schlummer erwacht. Rhone Resch, Präsident des amerikanischen Solarenergieverbandes SEIA, warnt jedoch vor der planmäßigen Beendigung der so genannten Solar Investment Tax Credits (ITC). In einer Pressemitteilung forderte Resch sowohl vom US-Senat als auch vom Repräsentantenhaus eine Gesetzgebung, welche die Investitionen in Solar-Technik weiterhin unterstützt.   Denn gegenwärtig wird um die Fortsetzung der dafür gewährten Steuerkredite gestritten. Bislang gewährt die US-Bundesregierung einen ITC für kommerzielle Photovoltaik-Systeme in Höhe von 30 Prozent der Netto-Systemkosten. Auch für private Solarstromanlagen kann die Förderung in Anspruch genommen werden, allerdings nur bis zu einer Höhe von 2.000 US-Dollar. Das Programm gilt jedoch ausschließlich für Systeme, die zwischen Januar 2006 und Dezember 2008 installiert werden. Eine Verlängerung des von der Solarbranche als sehr erfolgreich eingeschätzten Förderinstruments sei dringend erforderlich, so SEIA-Präsident Resch. Die Solarindustrie in Kanada berichtet von einem Rückschlag für die Förderung, nachdem die Regierung der Povinz Ontario beschlossen hat, die Förderung im "Renewable Energy Standard Offer Program (RESOP) zu stoppen und zu überprüfen.


Solar Gigawatts oder Stagnation?

Über die Bedeutung der Steuerkredite für die Zukunft der Solar-Branche in den USA referiert Rhone Resch im Rahmen des Symposiums "Solar Gigawatts for North America" am 11. Juni 2008 in München. Resch wird im Rahmenprogramm der Intersolar 2008 über die Perspektiven des US-Marktes für Photovoltaik und Solarthermie sprechen und die jüngsten politischen Entwicklungen kommentieren. Der für die Steuergesetzgebung zuständige Ausschuss des Repräsentantenhauses hatte dem Gesetzesentwurf zur Verlängerung der Solar-Steuerkredite (Energy and Tax Extenders Act of 2008) um sechs Jahre am 15.05.2008 zugestimmt. Der Ausschussvorsitzende Charles B. Rangel habe sich engagiert für die Gesetzesvorlage eingesetzt, lobt Resch.


Höhere Steuereinnahmen statt Kosten von Solar-Investitionen?

"Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Repräsentantenhaus und dem Senat, um die gesetzliche Solarförderung zu verbessern, betonte Resch. Beide Kammern des Kongresses sollten in den kommenden Wochen dieses wichtige Gesetz unterstützen, appelliert der Chef der SEIA. "Wenn der wichtige Gesetzentwurf scheitert - und die Steuerkredite nicht verlängert werden - werden Milliarden Dollar nicht in Solaranlagen investiert", warnt Resch. Die Solar-Kredite nicht zu verlängern, bringe zwar deutlich höhere Steuereinnahmen, gefährde jedoch zehntausende Arbeitsplätze in den USA.


Änderungen in Ontario werfen Schatten auf die Solar-Branche

Der kanadische Solarindustrieverband CanSIA zeigte sich schockiert über die überraschende Entscheidung der Regierung von Ontario und der dortigen Energiebehörde (OPA), das Renewable Energy Standard Offer Program (RESOP) auszusetzen. Die Ankündigung der OPA sei besonders verblüffend, weil Ontario mit dem RESOP zum Spitzenreiter der Solarenergieproduktion in Kanada werden wollte, heißt es in der CanSIA-Pressemitteilung.


Einspeisevergütung nach europäischem Vorbild gestoppt

Ähnlich wie die erfolgreichen Solar-Förderprogramme in Europa und einzigartig in Nordamerika enthielt das RESOP eine Einspeisevergütung für Solarstrom in Höhe von 42 Cent pro Kilowattstunde und gab Anstöße für neue Megawatt-Projekte. "Wie viele neue Programme hatte es Kinderkrankheiten", sagt Elizabeth McDonald, Exekutivdirektorin der CanSIA. "Doch solch ein Programm weitgehend einzuschränken - ohne die Industrie und die Unternehmen zu warnen, die sich darauf verlassen und kräftig investiert haben – gefährdet die Erfolge der letzten Jahre" betonte McDonald. Umfragen belegten, das die Einwohner von Ontario grünen Strom wollen und beim Ausbau der Erneuerbaren in Kanada eine führende Rolle anstreben. Das RESOP spiele dabei eine wesentliche Rolle, unterstreicht der kanadische Solarverband.

Weitere Informationen zum Solarmarkt in Nordamerika: http://www.solar-gigawatts.de

Ein Rückblick der SEIA auf das Jahr 2007 kann heruntergeladen werden unter http://www.seia.org/Year_in_Review_2007.pdf.

28.05.2008   Quelle: SEIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SEIA,

 

Q-Cells will bis zu 3,5 Milliarden US-Dollar in Dünnschicht-Photovoltaikproduktion in Mexiko investieren

Q-Cells treibt Internationalisierung voran.
Q-Cells treibt Internationalisierung voran.

Im Rahmen seiner Internationalisierungsstrategie hat das Photovoltaik-Unternehmen Q-Cells AG (Bitterfeld-Wolfen) mit Partnern in Mexiko vereinbart, einen Produktionsstandort für Dünnschichtmodule im nahe der US-amerikanischen Grenze gelegenen Mexicali zu errichten, der Hauptstadt des Bundesstaats Baja California. Partner sind die mexikanische Bundesregierung, die Regierung des Bundesstaats Baja California und die Silicon Border Development, ein Betreiber von Industrieparks, berichtet Q-Cells in einer Pressemitteilung. Dadurch verspricht sich Q-Cells einen besseren Zugang zu den amerikanischen Wachstumsmärkten und eine Absicherung gegen Währungsschwankungen.   Gegenstand der Vereinbarung sei, dass Q-Cells mittel- bis langfristig bis zu 3,5 Milliarden US-Dollar investiere, heißt es in der Pressemitteilung. Die Ausbaupläne seien abhängig von der Entwicklung der Photovoltaik-Märkte in den USA, Mexiko und im übrigen Lateinamerika, die von Mexicali aus bedient werden sollen.

28.05.2008   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Q-Cells AG,
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Sunways AG schließt Vertrag über Solarmodul-Lieferungen mit Webasto Solar

Sunways-Solarzellen
Sunways-Solarzellen

Das Photovoltaik-Unternehmen Sunways AG (Konstanz) hat mit der Webasto Solar GmbH (Landsberg) einen Vertrag über die Herstellung und Lieferung von Solarmodulen abgeschlossen, berichtet Sunways in einer Ad-hoc-Mitteilung. Mit der Webasto Solar GmbH, einem Gemeinschaftsunternehmen der SYSTAIC AG und der Webasto AG, verfüge die Sunways AG über einen zweiten erfahrenen Lieferanten für Solarmodule, der die Sunways-Qualitätsstandards umsetze, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Der Vertrag gilt laut Sunways ab Mai 2008 und laufe zunächst bis Juni 2011. Er umfasse die Fertigung und Lieferung von Solarmodulen mit Sunways-Solarzellen durch Webasto Solar aus der neu errichteten Produktionsstätte der SYSTAIC AG.   Mit den zusätzlich verfügbaren Modulvolumina von insgesamt 25 Megawatt will Sunways vor allem die internationale Expansion forcieren. Die Modullieferungen aus dem Vertrag sollen im August 2008 beginnen. Webasto Solar und Sunways führen mit diesem Vertrag die partnerschaftliche Marktbearbeitung fort. Bereits seit Februar 2006 erhält Webasto Solar von Sunways-Solarzellen zum Einbau in Autoschiebedächer.

28.05.2008   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Bündelung aller Photovoltaik-Aktivitäten soll Conergy noch effizienter und wettbewerbsfähiger machen

"Conergy PV" bündelt Solarstrom-Aktivität.

Die Conergy Gruppe (Hamburg) vereinfacht ihre Struktur weiter und konzentriert alle Solarstrom-Geschäfte in der "Conergy PV" unter einem Dach, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Demnächst werde auch das Photovoltaik-Geschäft der EPURON GmbH, welche die Entwicklung und Finanzierung großer Solarkraftwerke betreibt, unter dem Dach der "Conergy PV" stattfinden. Die Entwicklung und Finanzierung von Wind- und Bioenergieprojekten sowie solarthermischer Großkraftwerke sollen bei EPURON verbleiben. Nikolaus Krane wird weiterhin das Geschäft der EPURON GmbH leiten. "Damit schaffen wir eine noch effizientere und schlankere Conergy und ein schärferes Profil als eines der weltweit führenden PV Downstream-Unternehmen", kommentiert der Conergy Vorstandsvorsitzender Dieter Ammer.   Die Regionen würden damit deutlich eigenständiger und marktnäher geführt. "So sehen wir uns für die Zukunft im internationalen Wettbewerb noch besser aufgestellt", betont Ammer.


Organisationen von Conergy und SunTechnics zusammengeführt

In der bisherigen Restrukturierung habe die Unternehmensgruppe die Trennung von nicht-strategischen Aktivitäten sowie den Rückzug aus für Conergy nicht profitablen Ländern eingeleitet. Mehr als die Hälfte aller betroffenen Firmen habe Conergy mittlerweile erfolgreich veräußert. Aus fünf Ländern hat sich das Unternehmen inzwischen zurückgezogen. Es will sich in Zukunft auf wenige profitable Kern- und Zukunftsmärkte konzentrieren. Ebenfalls habe die Unternehmensgruppe die Organisationen von Conergy und SunTechnics erfolgreich zusammengeführt und deren Photovoltaik-Kräfte gebündelt. Hierdurch könne Conergy bereits erhebliche Synergie- und Einspareffekte erzielen.


Vier eigenverantwortliche Regionalbereiche für das Photovoltaik-Geschäft

Als weiteren Schritt, die Organisation noch effizienter zu gestalten, will Conergy seine weltweiten Aktivitäten künftig innerhalb der Säule "Conergy PV" in vier eigenverantwortliche Regionalbereiche gliedern: Europa 1, Europa 2, Americas und Asia Pacific. Die Leitung der Säule bleibe bei Philip von Schmeling, der schon in der Vergangenheit für das PV-Geschäft bei Conergy verantwortlich zeichnete. In den Regionen liegen die drei Vertriebskanäle für das PV-Geschäft - Partnernetzwerk, Großhandel und Projektgeschäft - künftig in einer Hand. Je nach Marktbedingungen sollen die Regionen damit den für sie jeweils wachstumsträchtigsten und profitabelsten Vertriebskanal festlegen und optimal bedienen. Die Säule "Components", die Zusammenfassung der Produktionsaktivitäten, wird als dritte der drei zukünftigen Säulen unverändert fortbestehen und eigenverantwortlich an den Conergy Vorstand berichten.

28.05.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPURON GmbH.,
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Lüneburger ernteten Solarstrom wie Süddeutsche

Preisübergabe (T. Biermann-Kojnov (links) C-D. Kröpke.
Preisübergabe (T. Biermann-Kojnov (links)
C-D. Kröpke.

Knapp 1.004 Kilowattstunden Solarstrom pro installiertem Kilowatt Photovoltaik-Leistung erntete die Siegeranlage des "SunOn LG"-Wettbewerbs 2007. Selbst im sonnenverwöhnten Süden Deutschlands wäre das ein Spitzenergebnis gewesen, betont der Vorsitzende des gemeinnützigen Solarvereins "SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg", Tomas Biermann-Kojnov, in einer Pressemitteilung. Vermutlich seien im Norden weitere Spitzenwerte erzielt worden, doch diese seien noch immer nicht öffentlich zugänglich, so Biermann-Kojnov. SunON geht von rund 300 Solarstromanlagen in der Region Lüneburg aus, von denen in der Hansestadt 110 bekannt seien, und davon seien wiederum 56 Photovoltaikanlagen seit September 2005 mit Hilfe des Stadt-Solarprogramms entstanden. Für die höchste Solarernte mit 1003,90 kWh/kWp erhielt Claus-Dieter Kröpke (Garze) den Lüneburger Solarerntepreis.  Seine Solarstromanlage hat eine Nennleistung von 5,67 kWp. Ebenfalls einen vierstelligen Ertrag pro installiertem Kilowatt Photovoltaik-Leistung verzeichnete Andreas Röhr (Artlenburg), der eine 11 kWp-Anlage betreibt und 1.000 kWh/kWp erntete. Den dritten Platz belegt die Grundschule Reppenstedt mit 983,15 kWh/kWp.


Solarstromanlagenbetreiber sollen Datensammlung komplettieren

Die beeindruckend hohen Solarstromerträge seien vom Sieger bis zum 14. Platz mit mindestens 11 verschiedenen Modulen in dem hinsichtlich der Globalstrahlung durchschnittlichen Jahr 2007 erreicht worden, betont Biermann-Kojno. Um die Bedingungen besonderer Solarleistungen genau herauszuarbeiten will der Verein die Ergebnisse von weiteren Ernten für 2007 oder seit Einspeisung bis zum 31.12.07 sammeln und bitte um Mithilfe: Alle Solarstromanlagenbetreiber der Region Lüneburg, die 2007 mehr als 800 kWh pro Kilowatt-peak (kWp) geerntet haben oder seit Ihrer Ersteinspeisung bis Ende 2007 mehr als 10.000 kWh** geerntet haben, sollen die Leistung ihrer Photovoltaik-Anlage (PV) in kWp und Ihre Gesamt-kWh übermitteln, per Email, Telefon oder Postkarte. SunOn garantiere den Datenschutz (von Name und Anlagenort) und mache diese Daten nur öffentlich, wenn dies ausdrücklich erlaubt wird. Kontakt: Tomas Biermann-Kojnov; Vereinsvorsitzender: Biermann@sunon.org www.sunon.org.

Weitere Informationen bietet der neue Lüneburger Solarstadtplan unter www.lueneburg.de

28.05.2008   Quelle: SunOn Sonnenkraftwerke e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg,
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Solarverein Berlin-Brandenburg will Berliner Flughafen zum "Solarhafen Tempelhof" machen

Solarkraftwerk am Flughafen Saarbrücken.
Solarkraftwerk am Flughafen Saarbrücken.

Zur bevorstehenden Schließung des Berliner Flughafens Tempelhof plant der Solarverein Berlin-Brandenburg e.V. ein Forum mit dem Titel "Solarhafen Tempelhof" zu dem Vertreter von Senat, Energiewirtschaft und Finanzwesen eingeladen werden sollen. Derzeit würden erste Konzepte zur Nachnutzung der riesigen Flughafenflächen entwickelt, so der Verein in einer Pressemitteilung. Es bestehe die Chance, vorbildliche Klimaschutzmaßnahmen, wie beispielsweise den Bau von Photovoltaik-Anlagen in die Planungen einfließen zu lassen. Auch im Land Brandenburg gebe es bereits Pläne, frühere Flughäfen für Solarstromanlagen zu nutzen. "Wir wollen, dass Berlin mit Tempelhof einen vorbildlichen Klimaschutzbeitrag leistet!", betont der Solarverein.   Der Verein fördert die Nutzung der Solarenergie, unter anderem durch Errichtung von Bürgersolaranlagen.


Freiflächen bieten viel Raum für Photovoltaikanlagen zur dauerhaften Solarstromerzeugung

Der Senat von Berlin sei sich einig, dass neben sinnvollen Randbebauungen für Wohnen und Gewerbe große Freiflächen erhalten bleiben sollen, so der Verein. Die Freiflächen böten viel Platz für Freizeitnutzungen, aber auch für großflächige, gegebenenfalls auch nachführbare Photovoltaikanlagen zur dauerhaften Solarstromerzeugung. Auch mehrjährige Zwischennutzungen mit Solaranlagen seien denkbar, bevor Flächen entsiegelt, Böden saniert und Bebauungspläne umgesetzt werden können. Zur Nutzung durch Photovoltaik-Anlagen eigne sich Tempelhof besonders durch den hohen Anteil versiegelter Flächen (Start- und Landebahnen, Stellflächen), absolute Verschattungsfreiheit und durch die Einzäunung für die nächtliche Schließung. Auch andere Arten regenerativer Energieerzeugung, wie zum Beispiel Windräder entlang der Ringbahn/Stadtautobahn oder geothermische Anlagen ließen sich in die Planungen aufnehmen.


Forum "Solarhafen Tempelhof"

Das Forum "Solarhafen Tempelhof" soll entsprechende Anregungen beraten sowie konkrete Nutzungsvorschläge erarbeiten und diese nach Möglichkeit in die Stadtentwicklungsplanung einfließen lassen. Die Vorschläge und Interessenbekundungen sollen Anfang September unter dem Aspekt wirksamer Klimaschutzbeiträge öffentlich vorgestellt und diskutiert werden. Der Solarverein hat die Senatorin für Stadtentwicklung in seiner Einladung gebeten, die Solarnutzung schon jetzt in den beginnenden Planungsgesprächen zu berücksichtigen. Kontaktadresse per E-Mail: huebner-kosney@solarverein-berlin.de

28.05.2008   Quelle: Solarverein Berlin-Brandenburg e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: City Solar AG,
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Bundesverband Erneuerbare Energie: Bundestag muss die wichtigsten Klimaschützer retten

Die Koalitionsfraktionen verhandeln in dieser Woche über die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), das wichtigste deutsche Klimaschutzgesetz, so der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung. Nachdem das Bundeskabinett gerade den zweiten Teil des Energie- und Klimapakets von Meseberg verschoben hat, appelliert der BEE an die Parlamentarier, die Erfolgsgeschichte des EEG fortzuschreiben. "Die Abgeordneten haben jetzt den Erfolg der deutschen Klimaschutzpolitik in der Hand. Damit Deutschland seine Klimaschutzziele noch sicher erreicht, muss das Parlament den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien mit dem EEG entschlossen vorantreiben", fordert BEE-Präsident Dietmar Schütz.  Beispielsweise könne die Windkraft nur dann ihren Beitrag leisten, wenn die Vergütungssätze den massiven Preissteigerungen bei Stahl, Kupfer und anderen Rohstoffen angepasst werden. Die Biogasbranche sei von extremen Preissteigerungen auf den Agrarrohstoffmärkten hart getroffen.

Vor diesem Hintergrund appelliert der BEE an die Abgeordneten, die im Regierungsentwurf vorgesehene Erhöhung des Bonus für Nachwachsende Rohstoffe (NawaRo-Bonus) für Alt- und Neuanlagen nicht in Frage zu stellen. Werde diese maßvolle Erhöhung nicht beschlossen, sei die gesamte deutsche Biogasbranche massiv in ihrer Existenz bedroht. Forderungen der Union, die Solar-Förderung um mehr als 25 Prozent bis 2010 abzusenken, bezeichnet die Solarbranche als untragbar und verheerend. Sollte es zu einer derartigen Kürzung der Zuschüsse kommen, wäre der Ausbau der Solarenergie in Deutschland abrupt beendet. Auch die Wasserkraft und die Nutzung der Geothermie könnten einen noch deutlich größeren Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten, wenn die Bedingungen für ihren Ausbau optimiert werden.



Integrationsbonus für die Kombination verschiedener erneuerbarer Energien gefordert

Dietmar Schütz setzt auf die Verantwortung der Abgeordneten für Klimaschutz und Versorgungssicherheit: "Das EEG ist viel stärker als andere Gesetze von den Parlamentariern geprägt. Die Abgeordneten müssen Deutschlands Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien sichern und ausbauen." Überlegungen, ohne intensive parlamentarische Debatte ein komplexes Prämienmodell als zusätzliche Option in das Gesetz einzubauen, erteilt der BEE-Präsident daher eine Absage. "Um die Marktintegration tatsächlich zu verbessern, brauchen wir kein paralleles Förderinstrument, sondern vor allem Investitionssicherheit und klare Regeln für den Wettbewerb", so Schütz. Hürden für den Ausstieg aus dem EEG sollten dazu gesenkt werden. Zudem könne mit dem Vorschlag des BEE für einen Integrationsbonus die Kombination verschiedener erneuerbarer Energien und damit ihre Integration in das Stromnetz verbessert werden.

Noch vor der Sommerpause soll die Novelle des EEG im Bundestag verabschiedet werden. Die Koalition will sich in dieser Woche darauf verständigen, an welchen Stellen sie den Gesetzentwurf der Bundesregierung verbessern will. Der Bundesumweltminister hatte kürzlich angekündigt, die erneuerbaren Energien müssten im Stromsektor bis 2020 einen Anteil von mindestens 30 Prozent erreichen, damit Deutschland seine Klimaschutzziele einhält. Als der Gesetzentwurf Ende letzten Jahres im Kabinett verabschiedet worden war, hatte die Regierung noch einen geringeren Wert angenommen. Um das notwendige zusätzliche Wachstum zu erreichen, müsse der Entwurf an einigen Stellen nachgebessert werden, betont der BEE. Das EEG habe im vergangenen Jahr knapp 60 Millionen Tonnen CO2 vermieden, damit sei es erfolgreicher als jedes andere Klimaschutzinstrument in Deutschland.

27.05.2008   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundesverband Solarwirtschaft: Union will Solarenergie ausbremsen

Die Bundestagsfraktionen beraten am 29.05 über Solarstrom-Förderung
Die Bundestagsfraktionen beraten am
29.05 über Solarstrom-Förderung

Die CDU/CSU–Fraktion im Deutschen Bundestag habe sich am späten Abend des 26.05.2008 für eine Senkung der Solar-Förderung um über 25 Prozent in den nächsten zwei Jahren ausgesprochen, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. (BSW-Solar) in einer Pressemitteilung. Die Solarbranche werte diese Position als "untragbar" und "verheerend", heißt es in der Pressemitteilung. "Sollte es zu einer derartigen Kürzung der Zuschüsse kommen, wäre der Ausbau der Solarenergie in Deutschland abrupt beendet", warnt der BSW-Solar. Der verstärkte Einsatz von Solarenergie gelte unter Energie-Experten als unverzichtbar für einen wirksamen Klimaschutz und den Umstieg auf erneuerbare Energien zur Sicherung einer langfristig bezahlbaren Energieversorgung. 
Merkel und SPD sollen Unionsvorschlag zur Kürzung der Solarförderung um über 25 Prozent bis 2010 stoppen

"Wenn die Union mit diesen Kürzungsplänen durchkommt, wird Merkels Klimaschutz zur Makulatur. Dann stehen tausende deutscher Solarunternehmen vor der Insolvenz. Deutschlands Technologieführerschaft auf einem der wichtigsten Zukunftsmärkte wäre unwiederbringlich zerstört", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar). Nach Angaben des BSW-Solar wäre damit die Freisetzung von über 30.000 Arbeitsplätzen verbunden. Der Verband appelliert an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, den Unionsvorschlag umgehend zu stoppen. Bereits am Donnerstag dieser Woche beraten die Koalitionsfraktionen des Deutschen Bundestages im Rahmen der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) unter anderem über die zukünftige Höhe der Solarförderung.


Kritiker des Unionsvorstoßes in den eigenen Reihen

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und die SPD-Fraktion im Bundestag beabsichtigen laut BSW-Solar, die Solarförderung ebenfalls zu reduzieren, allerdings lediglich um sieben bis acht Prozent im Jahr. Solar-Forscher und Solarwirtschaft hatten in den letzten Wochen wiederholt betont, dass die Produktionskosten von Solarstrom zwar sinken würden, eine Rückführung der Förderung um jährlich sieben Prozent jedoch technologisch überaus ambitioniert sei. Auch der Bund der Energieverbraucher, der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft, Umweltverbände und der Zentralverband des Elektrohandwerks (ZVEH) haben sich gegen drastische Kürzungen bei der Solarförderung ausgesprochen, um den Ausbau der Solarenergie nicht zu gefährden. Auch in den eigenen Reihen habe der Unionsvorstoß viele Kritiker, erinnert der Bundesverband Solarwirtschaft, unter ihnen die Ministerpräsidenten der Länder Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, der Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg (alle CDU) sowie Umwelt- und Wirtschaftspolitiker innerhalb der CSU

Die Solarförderung im EEG hatte in den letzten vier Jahren einen stürmischen Ausbau der Solarenergie in Deutschland ermöglicht. Seit der letzten Gesetzesänderung im Jahr 2004 wurden laut BSW-Solar rund 380.000 Solarstromanlagen in Deutschland installiert und rund 30 neue Solarfabriken mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 4,1 Milliarden Euro errichtet. Deutschland gilt weltweit als führend im Bereich der Solarenergie. Neben dem hohen Innovationspotenzial aus über 60 Forschungseinrichtungen und dem starken Maschinen- und Anlagenbau gelten die bislang attraktiven gesetzlichen Förderbedingungen für Solarstrom des EEG als unverzichtbare Marktöffner.


Solarwirtschaft: Solarumlage kostet rund einen Euro pro Haushalt und Monat


Kritik an überhöhten Kosten der Markteinführung weist die Solarwirtschaft entschieden zurück. Carsten Körnig: "Die Sonne stellt keine Rechnung und die Technologie zur Nutzung von Sonnenenergie wird jedes Jahr billiger. In spätestens sieben Jahren ist Solarstrom vom eigenen Dach günstiger als Gas- und Kohlestrom aus der Steckdose. Solarenergie weist den Weg aus der Kostenfalle! Bis zu ihrer Wettbewerbsfähigkeit ist sie jedoch auf eine faire und verlässliche Anschubförderung angewiesen." Die auf den Energiepreis aller Verbraucher umgelegte vorübergehende Anschubfinanzierung für die Markteinführung der Solartechnik macht nach Berechnungen des BSW-Solar nicht einmal ein Prozent der in den nächsten Jahren zu erwartenden Kosten jedes Durchschnittshaushaltes für den Bezug fossiler Energie aus. Im letzten Jahr betrug die monatliche Solarumlage nach Angaben des BSW-Solar rund einen Euro je Haushalt und Monat.

27.05.2008   Quelle: BSW-Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar,
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SCHOTT Solar weiht neues Werk für Solar-Receiver in Spanien ein

Solarreceiver von SCHOTT Solar.
Solarreceiver von SCHOTT Solar.

SCHOTT Solar weihte am 27. Mai 2008 in Aznalcóllar bei Sevilla (Spanien) ein neues Werk für Solarreceiver ein. Die Absorberrohre sind eine Schlüsselkomponente für solarthermische Parabolrinnenkraftwerke. Das Investitionsvolumen betrug nach Angaben des Unternehmens rund 25 Millionen Euro. In dem neuen Werk sind derzeit 100 Mitarbeiter beschäftigt. Produziert wird bereits seit Anfang März 2008, das jährliche Produktionsvolumen entspreche einer Kraftwerkskapazität von bis zu 200 Megawatt (MW), berichtet SCHOTT Solar. Damit habe das Unternehmen seine Produktionskapazität für Receiver verdoppelt. In Mitterteich (Bayern) hatte das Unternehmen 2006 ein erstes Werk zur industriellen Serienfertigung von Solarreceivern in Betrieb genommen. 


Unternehmen setzt auf Boom bei Concentrated Solar Power

Im Beisein des Innovationsministers der Regionalregierung von Andalusien, Francisco Vallejo Serrano, und Vertretern der spanischen Nationalregierung erläuterte Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, die strategische Bedeutung dieser Produktionsstätte: "Solar ist für SCHOTT ein wichtiges Kerngeschäft mit einem dynamischen Wachstum. Im Geschäftsfeld Concentrated Solar Power sehen wir uns weltweit als Technologie- und Marktführer bei Receivern. Mit dem neuen Werk bei Sevilla bauen wir diese starke Position weiter aus."

"Mit dem Standort Sevilla haben wir nun eine Produktionsstätte nahe bei unseren spanischen Kunden. Das ist für unsere Wachstumsziele sehr wichtig, zumal in Spanien in den nächsten Jahren viele Parabolrinnenkraftwerke gebaut werden", ergänzte Luis-Alberto Solá, Geschäftsführer der spanischen Tochtergesellschaft SCHOTT Solar S.L.


Konzentrierte Sonnenstrahlung zur Stromerzeugung

Solarthermische Kraftwerke nutzen die Wärmeenergie der Sonne zur umweltfreundlichen Stromerzeugung. Parabolrinnenkraftwerke bestehen aus einem großen Feld rinnenförmig angeordneter Parabolspiegel, die permanent dem Tageslauf der Sonne nachgeführt werden und die einfallende Sonnenstrahlung auf speziell beschichtete Receiver (Absorberrohre) konzentrieren, die in der Brennlinie der Parabolrinnen montiert sind. Die konzentrierte Sonnenstrahlung erhitzt das in den Receivern zirkulierende Thermoöl auf fast 400 Grad Celsius. Das Öl wird in einen Wärmetauscher geleitet, in dem Dampf produziert wird. Dieser treibt, wie in einem konventionellen Kraftwerk, Turbinen zur Stromerzeugung an.


SCHOTT-Receiver für Nevada Solar One und AndaSol 1

Die ersten Parabolrinnenkraftwerke wurden vor mehr als 20 Jahren in Kalifornien gebaut. Nun werden weltweit weitere Kraftwerke errichtet. Bereits im Sommer 2007 wurde das Kraftwerk Nevada Solar One in der Nähe von Las Vegas in Betrieb genommen. In diesem Sommer wird AndaSol 1 bei Granada (Spanien) als erstes kommerziell betriebenes Parabolrinnenkraftwerk in Europa ans Netz gehen. Für beide Kraftwerke hat SCHOTT Solar Receiver geliefert. Führende Energie- und Baukonzerne gehören zu den Receiver-Kunden von SCHOTT Solar für weitere Kraftwerksprojekte in Spanien, USA und anderen Regionen entlang des Sonnengürtels der Erde.


Drittes Receiver-Werk im US-Bundesstaat New Mexico geplant

Vor dem Hintergrund der stark steigenden Nachfrage will das Unternehmen seine Fertigungskapazitäten weiter ausbauen. Dr. Martin Heming, Mitglied der SCHOTT Konzernleitung und Geschäftsführer der SCHOTT Solar GmbH, erläuterte die Ausbaupläne: "Bis Jahresende 2008 wollen wir in Aznalcóllar eine zweite Linie bauen und damit die Produktionskapazität an diesem Standort verdoppeln. Darüber hinaus sind wir dabei, ein drittes Receiver-Werk in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico aufzubauen. Dort wollen wir 2009 mit der Produktion beginnen."


Receiver sind Schlüsselkomponenten solarer Großkraftwerke

SCHOTT Solar ermöglicht mit seinen hochwertigen Produkten das nahezu unerschöpfliche Potenzial der Sonne als erneuerbare Energiequelle zu nutzen. Zu diesem Zweck produziert SCHOTT Solar wesentliche Komponenten für Photovoltaik-Anwendungen und Solarkraftwerke. In der Photovoltaikindustrie gehört das Unternehmen zu den wenigen voll integrierten Herstellern von kristallinen Siliciumwafern, Zellen und Modulen. Die Herstellung der Wafer erfolgt dabei im Gemeinschaftsunternehmen WACKER SCHOTT Solar GmbH, durch das auch die Siliciumversorgung für ein starkes Wachstum langfristig gesichert ist. In der Dünnschichttechnologie zählt SCHOTT Solar ebenfalls zu den führenden Unternehmen. Bei der Produktion von Receivern für Solarkraftwerke sieht sich SCHOTT Solar als Markt- und Technologieführer. Die Receiver sind die Schlüsselkomponenten von Großkraftwerken, die auf Basis der Parabolrinnentechnologie zentral Strom aus Sonnenenergie erzeugen und damit ganze Städte versorgen können. SCHOTT Solar produziert in Deutschland, der Tschechischen Republik, den USA und in Spanien. Die Innovationskraft und technologische Kompetenz des Unternehmens reichen zurück bis in die späten 1950er Jahre. Die SCHOTT Solar GmbH ist eine hundertprozentige Tochter des internationalen Technologiekonzerns SCHOTT. Die SCHOTT AG entwickelt Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme für die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2006/2007 nach eigenen Angaben mit 16.700 Mitarbeitern einen Weltumsatz von rund 2,1 Milliarden Euro.

27.05.2008   Quelle: SCHOTT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar; Jens Meyer,
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Solarzellen-Hersteller ersol schließt 250 MW-Liefervertrag mit neuem Großkunden aleo solar

ersol-Solarzellen künftig auch in aleo-Modulen.
ersol-Solarzellen künftig auch in aleo-Modulen.

Die ersol Solar Energy AG (ersol, Erfurt) hat am 27. Mai 2008 mit dem Solarmodul-Produzenten aleo solar AG (aleo solar, Oldenburg/Prenzlau)) einen Zellliefervertrag geschlossen. Das Vertragsvolumen betrage rund 250 Megawatt (MWp), berichtet ersol in einer Pressemitteilung. Ab 2008 sollen an den Prenzlauer Modulproduzenten aleo solar über einen Zeitraum von 12 Jahren kristalline Silizium-Solarzellen geliefert werden. Durch den Abschluss dieses jüngsten Kontraktes habe sich bei ersol das Auftragsvolumen für Solarzellen auf weit über 3 Milliarden Euro erhöht.   "Wir freuen uns, dass wir aleo solar als neuen Großkunden für unsere Solarzellen gewinnen konnten. Mit der Preisgestaltung im heute geschlossenen Vertrag glauben wir, unseren neuen Kunden in die Lage zu versetzen, wettbewerbsfähige Produkte auf dem Markt anbieten zu können", so Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender von ersol, nach der Unterzeichung des Vertrags.


aleo setzt auf Qualitätspartnerschaft

"Mit ersol als Zelllieferanten setzen wir vor allem auf eine Qualitätspartnerschaft, denn wir schätzen die hochqualitativen und hocheffizienten kristallinen Solarzellen aus dem Hause ersol, die wir nun bei uns zu Modulen verbauen können", so Heiner Willers, Vorstand operatives Geschäft bei der aleo solar AG.

27.05.2008   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Fraunhofer IWS präsentiert Atmosphärendruck-Plasmaverfahren zur Kostensenkung in der Silizium-Photovoltaik

Fertig prozessierter Solarwafer.
Fertig prozessierter Solarwafer.

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden entwickelt gegenwärtig Plasmaprozesse zum Ätzen und Beschichten, die nicht im Vakuum sondern bei Atmosphärendruck ablaufen. Ziel der Entwicklungen ist, diese Prozesse künftig in einer Durchlaufanlage zu kombinieren. Die Etablierung eines solchen kontinuierlichen In-line-Produktionsverfahrens könnte wesentliche Kostenvorteile und Produktivitätserhöhungen bringen, beispielsweise bei der Prozessierung von Solarzellen, berichtet das IWS in einer Pressemitteilung.  Die für die Herstellung von Solar-Wafern notwendige Kombination unterschiedlichster Verfahren verursache derzeit noch hohe Kosten, nicht zuletzt durch massiven Robotereinsatz für das Handling der Wafer, so das IWS.


Neue Plasmaquellen zum Ätzen von Solarzellen; Neue Texturierung vermindert Reflexion der Wafer auf rund 10 %

In der Standard-Technologie zur Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen werden für die meisten Ätzschritte bisher nasschemische Prozesse eingesetzt. Bei der vom IWS entwickelten Technologie hingegen wird für den ersten Ätzprozess zur Entfernung von Sägeschäden ein linienförmiges Atmosphärendruck-Plasma genutzt. Um die entsprechenden Ätzgase über die gesamte Waferbreite aufzuspalten und zu aktivieren, wurden in Kooperation mit Industriepartnern spezielle Plasmaquellen entwickelt und auf die erforderliche Breite von 250 mm skaliert. Die Plasmaquellen zeichnen sich laut IWS durch ihre hohe Plasmaaktivierung, Robustheit und einfache Skalierbarkeit aus. Durch Auswahl geeigneter Ätzgase und Optimierung der Verweilzeit können die Solarwafer auch gezielt auf der Vorderseite texturiert werden. Dabei entstehen invers pyramidenförmig oder nanostrukturierte Oberflächen, welche die Reflexion der Wafer auf rund 10 % verringern. Sägeschadenätzen und Texturierung werden somit nahezu in einem Prozessschritt vereint, betont das IWS.


Wirkungsgrade übertreffen nasschemisch geätzte Referenzwafer

Das nach der Phosphordiffusion notwendige Phosphorglasätzen auf der Vorderseite der Wafer und die Kantenisolation auf der Rückseite der Wafer werden am IWS ebenfalls mit Hilfe eines Atmosphärendruck-Plasmas realisiert. Dabei wird die Phosphorsilikatschicht auf der Vorder- und Rückseite der Solarzelle komplett abgeätzt. Die im Ergebnis einer industriellen Testserie ermittelten Wirkungsgrade der Solarzellen lagen hier in allen Fällen über dem der nasschemisch geätzten Referenzwafer, unterstreichen die Dresdener Forscher. Auch für die Abscheidung der Antireflexionsschicht kommt die Atmosphärendruck-Plasmatechnik zum Einsatz. Die klassische plasmagestützte chemische Gasphasenabscheidung im Vakuum kann so künftig durch ein preiswerteres Verfahren abgelöst werden.


Präsentation auf der Messe "O&S" in Stuttgart

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden präsentiert auf der Messe "O&S - Internationale Fachmesse für Oberflächenbeschichtungen" vom 3. - 5. Juni 2008 in Stuttgart die systemtechnischen Komponenten und mit dieser Technologie hergestellte Wafer. Die Entwicklungsingenieure und Chemiker stehen Fragen und Anregungen gern zur Verfügung in Halle 4 Stand D79.

27.05.2008   Quelle: Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer IWS Dresden,
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Deutsches Tochterunternehmen des Schweizer Photovoltaik-Wechselrichterherstellers Sputnik expandiert

Neues Domizil der Sputnik Engineering GmbH bei Stuttgart.
Neues Domizil der Sputnik Engineering GmbH
bei Stuttgart.

Die Sputnik Engineering GmbH ist Mitte Mai 2008 von Stockach am Bodensee nach Neuhausen bei Stuttgart gezogen. "Mit diesem Schritt unterstreichen wir unser Bekenntnis zur Photovoltaik in Deutschland und rüsten uns für das weitere Wachstum", erklärt der Geschäftsführer des Unternehmens Hans-Thomas Fritzsche. Die Sputnik Engineering GmbH wurde 2001 für den Vertrieb netzgekoppelter Photovoltaik-Wechselrichter und die Kundenberatung in Deutschland gegründet. 2007 hat die Schweizer Mutterfirma Sputnik Engineering AG (Biel, Schweiz) Wechselrichter für netzgekoppelte Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 188 Megawatt gefertigt. Rund 60 Prozent davon wurden nach Angaben des Unternehmens in Deutschland verbaut.  In diesem Jahr will Sputnik Engineering Geräte mit einer Gesamtleistung von 275 Megawatt herstellen. Die Mitarbeiterzahl am Schweizer Hauptsitz und in den drei Niederlassungen in Deutschland, Spanien und Italien soll bis Jahresende von 150 auf 220 Personen steigen

"Deutschland bleibt unser wichtigster Markt - auch wenn die Einspeisevergütung für Solarstrom mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im nächsten Jahr sinkt", sagt Christoph von Bergen, Geschäftsleiter der Sputnik Engineering AG. Der Regierungsentwurf zur Novelle des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) sieht eine deutliche Senkung bei der Einspeisevergütung für Solarstrom vor.


Kurzfristige Nachfrageschwankungen können optimal abgefedert werden

Die großzügigen Räumlichkeiten in Neuhausen bieten ausreichend Platz für die weitere Expansion. Die Bürofläche vergrößert sich durch den Umzug von 350 auf 500 Quadratmeter. Die Lagerfläche verdoppelt sich fast auf 1.000 Quadratmeter. Weitere 500 Quadratmeter können problemlos dazugemietet werden, betont die Sputnik Engineering GmbH. Das Unternehmen könne somit auch kurzfristige Nachfrageschwankungen optimal abfedern. Neben der Fläche vergrößere sich auch die Kundennähe: Neuhausen liegt direkt an der Autobahnausfahrt Esslingen nur wenige Kilometer von dem ICE-Bahnhof und dem Flughafen Stuttgart entfernt.

27.05.2008   Quelle: Sputnik Engineering GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Austrowind präsentiert weltweit erste Kleinwindkraftwerke für Haushalte, Bauernhöfe und KMU

Austrowind-Kleinwindkraftwerk.
Austrowind-Kleinwindkraftwerk.

"Mit unseren Kleinwindkraftanlagen erreichen alle kosten- und umweltbewussten Menschen in kürzester Zeit ihre Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und liefern gleichzeitig ihren persönlichen Beitrag gegen die Klimaerwärmung", so Benno Hackl, Marketing- und Vertriebsleiter der Austrowind Kleinkraftwerke GmbH (Krenglbach) bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung der ersten aufgestellten 5 Kilowatt-Windenergieanlage des Unternehmens. Austrowind ermögliche Endverbrauchern erstmals die unbegrenzte Windkraft für sich nutzbar zu machen", erklärte Hackl anlässlich der Installation der Anlage auf dem Grundstück von Günther Hofer. Vier verschiedene Kleinwindkraftanlagen der neuen Generation mit 3, 5, 10 und 20 KW bietet Austrowind ab 15.000 Euro an.   Gottfried Stütz, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit: "Kleinwindkraftanlagen amortisieren sich bereits nach 8-10 Jahren. Bei einer Lebensdauer von ca. 30 Jahren bedeutet dies langfristige Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen." Bei günstigen Windbedingungen - auch nachts und bei Schlechtwetter - werde überschüssiger Strom an das lokale Netz oder an das angeschlossene Elektroauto als fahrbarer bzw. mobiler Speicher abgegeben.


High-tech zur nahezu geräuschlosen, automatisierten Energiegewinnung

"Die Generatoren der Windkraftanlagen verfügen über eine spezielle Magnetaufhängung mit nahezu reibungsfreier Lagerung. Daraus resultieren eine sehr hohe Lebensdauer und minimale Betriebsgeräusche von 40 - 45 dB im Abstand von 5 bis10 Metern von der Anlage", beschreibt Ing. Ecker, Geschäftsführer und technischer Leiter von Austrowind, die Vorteile der weiterentwickelten Windtechnologie. Die Steuerungstechnik der Windräder ermögliche eine Programmierung auf eine selbst gewählte niedrigere Geräuschentwicklung. Innovative Technik bestimmt generell das Innenleben aller Windkraftanlagen von Austrowind. Die auf speziell verankerten Masten ab einer Höhe von 9 Metern gelagerten drehbaren Turbinen erzielen nach Angaben des Herstellers eine Windausbeute von 45 %. Nach Angaben des Unternehmens genügen bereits geringe Luftströmungen um den hauseigenen Energiebedarf für Warmwasser oder Heizung zu unterstützen. "Bei Sturm drehen sich die Windräder automatisch so weit aus dem Wind, dass keine Beschädigungen entstehen. Mit der einzigartigen Hydraulik ist ein problemloses Umlegen der bis zu neunzehn Meter hohen Masten erstmals möglich", fügte der technische Koordinator, Albert Hochmair, hinzu.

27.05.2008   Quelle: Austrowind Kleinkraftwerke GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Austrowind Kleinkraftwerke GmbH; Thomas Preiss,

 

Solarthermische Kraftwerke: Solar Millennium mit Andasol-Projekten für Energy Globe World Award nominiert

Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 1.
Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 1.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) wurde für die Initiierung und Entwicklung der ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas, der Andasol-Projekte in Südspanien, für den Energy Globe World Award nominiert. Die Verleihung dieses weltweit bedeutenden Umweltpreises findet im Rahmen einer Fernsehgala im Europäischen Parlament in Brüssel statt. Die Andasol-Projekte wurden von der Jury bereits als nationales Siegerprojekt für das Land Spanien ausgewählt. Bei den Andasol-Projekten handelt es sich um drei solarthermische Kraftwerke, die in Andalusien erreichtet werden. Das erste Projekt ist seit 2006 im Bau und geht dieses Jahr in Betrieb, das zweite soll im nächsten Jahr an das Netz gehen, und der Baubeginn des dritten Projektes soll noch in diesem Jahr erfolgen. Jedes Solarkraftwerk wird bis zu 200.000 Menschen mit umweltfreundlichem Strom versorgen.   Es handelt sich um die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke in Europa und zugleich um die größten Solar-Kraftwerke der Welt mit Solarfeldern von jeweils über 510.000 Quadratmetern Kollektorfläche. Neben der Auszeichnung mit dem nationalen Preis für Spanien sind die Andasol-Projekte von Solar Millennium als einer von drei Kandidaten aus über 800 Einreichungen nominiert für den mit 10.000 Euro dotierten Energy Globe World Award in der Kategorie "Fire", der für innovative Projekte zur umweltfreundlichen Energieerzeugung vergeben wird.


Pionierarbeit zum Marktdurchbruch der Parabolrinnen-Technologie

Die Energy Globe World Awards werden am 26.05.2008 ab 20:00 Uhr im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel im Rahmen einer international ausgestrahlten Fernsehgala verliehen. Der Vorstandsvorsitzende von Solar Millennium, Christian Beltle, ist von der Nominierung begeistert: "Ich freue mich sehr, dass wir die hochkarätig besetzte Jury von der internationalen Bedeutung unserer Projekte überzeugen konnten. Mit den Andasol-Kraftwerken haben wir Pionierarbeit geleistet und den Marktdurchbruch für die Parabolrinnen-Technologie geschafft. Mit diesen Projekten ist es uns gelungen, die Aufmerksamkeit auf diese wichtige umweltfreundliche Zukunftstechnologie zu lenken. Die Inbetriebnahme der spanischen Kraftwerke hat weltweit Signalwirkung für die Marktentwicklung solarthermischer Stromerzeugung."


Energy Globe Awards für erfolgreiche Projekte zur nachhaltigen Entwicklung

Der ehemalige UNO-Generalsekretär Kofi Annan, der als eine von mehreren hochrangigen Persönlichkeiten die Auszeichnungen überreichen wird, hält die Energy Globe Awards für eine ideale Plattform, um der Weltöffentlichkeit innovative Lösungen nachhaltiger Entwicklung zu präsentieren: "Die Energy Globe Awards beweisen, dass saubere und moderne Formen der Energie, die eine nachhaltige Entwicklung vorantreiben und Umweltschäden reduzieren, bereits existieren. Ich gratuliere allen Preisträgern zu ihrem Einsatz in dieser Sache und für ihre Beiträge, mit denen sie die Arbeit der UNO unterstützen!"

Der weltweit bedeutende und renommierte Umweltpreis wurde 1999 als "World Energy Globe Award for Sustainability" ins Leben gerufen. Prämiert werden seitdem internationale Projekte, die Ressourcen sparen oder erneuerbare Energien nutzen. Ziel der Energy Globe Awards ist, erfolgreiche Projekte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Jährlich bewerben sich rund 800 Projekte und Initiativen um den Preis, der in den Kategorien Erde, Feuer (Elektrizität), Wasser, Luft und Jugend vergeben wird. Als prominente Laudatoren agieren unter anderem Michail Gorbatschow, José Manuel Barroso, Kofi Annan und Dionne Warwick, die auch als Showact auftreten wird. Weiterhin werden sich die Künstler Zucchero und Alanis Morissette auf der Bühne präsentieren. Moderiert wird die Veranstaltung von Désirée Nosbusch.

Weitere Informationen: http://www.energyglobe.com/energy-globe-award

26.05.2008   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Signet Solar: Produktion der weltgrößten Dünnschicht-Solarmodule gestartet

Dünnschicht-Modul
Dünnschicht-Modul "XXL"

Signet Solar, Hersteller von Dünnschicht-Solarmodulen auf Siliziumbasis, gab am 23. Mai 2008 nach nur zehn Monaten Bauzeit die Herstellung der weltweit ersten 5,7 Quadratmeter großen Solarmodule (Gen 8.5) bekannt. Nach Fertigstellung des 20.000 Quadratmeter großen Gebäudekomplexes in nur sieben Monaten und der anschließenden dreimonatigen Equipment-Installationsphase wurden am 23.05.2008 die ersten voll funktionsfähigen Module mit den Abmessungen 2,20 m x 2,60 m produziert.   Die Fertigungstechnologie von Signet Solar reduziere durch die Verbindung der erprobten Dünnschicht-Siliziumtechnologie mit extrem großen Trägermaterialien (Substraten) und Know-how aus der Halbleiterindustrie die Kosten von Solarmodulen drastisch, heißt es in der Pressemitteilung. Die ersten Module der vollständig automatisierten Linie entsprächen der vorgegebenen Produktspezifikation und seien durch ein unabhängiges Institut der Fraunhofer-Gesellschaft testiert. Anfang Juni will Signet Solar mit der Prototypenfertigung starten. Seine komplette Produktpalette stellt das Unternehmen vom 12. - 14. Juni zur Intersolar in München vor.

Serienproduktion soll im Juli 2008 beginnen

Die Herstellung dieser bisher einzigartigen Module in Rekordzeit auf einer komplett neuen Fertigungsanlage sei durch Signet Solars Kernkompetenz aus dem Halbleiterbreich sowie zusätzlicher Expertise aus der Glas-, Solar und Flachbildschirmindustrie erreicht worden, betont das Unternehmen. Der Start der Serienproduktion ist für Juli 2008 vorgesehen. Signet Solar hat in den vergangenen Monaten nach eigenen Angaben Verträge mit Solarinstallationsfirmen im Wert von mehr als 250 Millionen Euro abgeschlossen und will die Produktionskapazität an seinem Standort bei Dresden kurzfristig auf über 100 MW erweitern. "Signet Solar startete mit seinem Bauvorhaben am 28. Juli 2007 mit dem Ziel des Produktionsstarts im Juli 2008", sagte Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH. "Das Team der Signet Solar hat alle Meilensteine eingehalten und ist in der Lage, die weltweit ersten Dünnschichtsolarmodule der Größe 2,20 x 2,60 m herzustellen. Unsere gesamte Produktion für die nächsten Jahre ist unter Vertrag. Das gibt uns die Möglichkeit, den Standort wesentlich schneller als ursprünglich geplant zu erweitern", so Ziegenbalg weiter.

Durch seine Partnerschaften mit führenden Equipmentherstellern, Systemintegratoren und Stromversorgern will Signet Solar kostengünstig Module für große Solarfarmen und gebäudeintegrierte Applikationen liefern. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, innerhalb der nächsten drei Jahre Kostenparität (Grid Parity) zu herkömmlichen Energieträgern zu erreichen.

26.05.2008   Quelle: Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar,
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Energy Watch Group: Fallende Fördermengen heizen Ölpreise an

Die aktuellen Entwicklungen der globalen Ölmärkte bestätigten die Kernaussagen ihrer umfassenden Analyse von Daten zur weltweiten Erdölförderung, berichten die Experten der Energy Watch Group in einer Pressemitteilung. "Peak Oil ist jetzt. Die weltweite Ölförderung hat mit großer Wahrscheinlichkeit das Fördermaximum bereits überschritten und wird weiter zurückgehen. Dies ist die Hauptursache des steigenden Ölpreises. Die Hoffnung auf das Platzen einer angeblichen Spekulationsblase ist vergeblich", erklärt Dr. Werner Zittel, als Mitautor der von der Ludwig Bölkow Systemtechnik GmbH verfassten Studie auf einer Pressekonferenz der Energy Watch Group in Berlin. Bis zum Jahr 2030 könnte die weltweite Ölförderung laut Energy Watch Group auf die Hälfte zurückgehen.   Wegen des zunehmenden Verbrauchs in den wenigen verbleibenden Erdöl exportierenden Staaten selbst, bedeute dies, dass die auf dem Weltmarkt verfügbaren Ölmengen noch schneller abnehmen werden als die Förderung, so Zittel.

Dr. Josef Auer von der als eher konservativ bekannten Deutschen Bank Research stellt klar: "Wagt man einen längerfristigen Blick auf die Energieversorgung, liegt zumindest was das Erdöl betrifft die Zukunft schon hinter uns. Deshalb ist das Szenario vom Ende der fossilen Kohlenwasserstoffe kein Horrorgemälde pessimistischer Weltuntergangspropheten, sondern eine in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ernst zu nehmende Verknappungsperspektive. Vorausschauende Politiker, Unternehmenslenker und Ökonomen sollten sich jetzt auf diese Zeit vorbereiten, um die Übergänge möglichst effektiv gestalten zu können."


Freie Tankstellen: Regierung soll Biokraftstoffe nach vorn bringen

Axel Graf Bülow, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Freier Tankstellen, richtet daher einen Appell an die Bundesregierung: "Die Biokraftstoffpolitik der Bundesregierung wird durch die derzeitigen Ölmarktrealitäten immer wieder links und rechts überholt. Es sollten aber schon unter dem Gesichtspunkt der Versorgungsabhängigkeit alle Anstrengungen unternommen werden, Biokraftstoffe nach vorn zu bringen. Investitionen sollten stärker in Energieeinsparung und in nachhaltig produzierte Biokraftstoffe fließen."


Grünen-Sprecher Fell: Umstieg auf Erneuerbare Energien forcieren

"Institutionelle Frühwarnsysteme haben versagt, mit drastischen Konsequenzen für die Industrie und Verbraucher. Die IEA und Mineralölkonzerne haben über Jahrzehnte die irreführende Botschaft ausgesendet, dass es auf sehr lange Sicht genügend Öl gäbe, die Preise niedrig blieben und angeblich keine Erdöl-Vermeidungsstrategien nötig seien. Dies hat sich als fataler Irrtum erwiesen. Wichtige Zeit ging verloren, die die Volkswirtschaften zur Vorbereitung auf die Erdölverknappung benötigt hätten", sagte Hans-Josef Fell (MdB) Sprecher für Energie- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen. Der Politiker Fell findet dazu auch klare Worte: "Wer in der Politik nun die Senkung von Energiesteuern oder Subventionen wie die Erhöhung der Pendlerpauschale vorschlägt, ruft zu Subventionen in Brandbeschleuniger auf, da hier offensichtlich der Brand mit Benzin gelöscht werden soll. Weitaus ökonomischer und auch nachhaltiger wäre es, jetzt den Umstieg auf Erneuerbare Energien zu forcieren".


Energieverbraucher: Ölpreisanstieg wird die sozial Schwachen besonders hart treffen

Dr. Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher, schätzt die Preiserhöhungen ab, die einem Förderrückgang folgen. Ein jährlicher Ölpreisanstieg zwischen 30 und 50 Prozent müsse aufgrund vorliegender Studien angenommen werden, damit die Nachfrage sich dem abnehmenden Angebot anpasst. "Das wird die sozial Schwachen besonders hart treffen, die heute schon am Existenzrand leben, sagt Peters und empfiehlt: "Deutschland sollte sich nach dem Vorbild Schwedens möglichst schnell und gezielt von fossilen Brennstoffen verabschieden. Den sozialen Folgen sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Eine minimale Menge an Strom und eine warme Wohnung gehören zum Existenzminimum".


"Die Zeit des billig verfügbaren Erdöls ist vorbei"

Erdöl und damit Benzin, Diesel und Kerosin werden immer mehr zu Luxusgütern. Die privaten Haushalte und die Staatshaushalte der Importländer geraten unter Druck. Nach den Analysen der Energy Watch Group bieten auch Erdgas, Kohle und Uran keinen sicheren Ausweg aus der Erdölkrise. Da es sich ebenfalls um endliche Ressourcen handle, deren Preise in der Vergangenheit schon bei den ersten Verknappungshinweisen stark gestiegen seien. Mit ihrer Analyse entziehe die Energy Watch Group euphorischen Verfügbarkeitsspekulationen den Boden. Das "Prinzip Hoffnung" konservativer Energie-Player und von Teilen des politischen Establishments werde sich nicht erfüllen, so die Energy Watch Group. "Die Zeit des billig verfügbaren Erdöls ist vorbei", lautet ihr Fazit.

Weitere Informationen unter: http://www.energywatchgroup.org

26.05.2008   Quelle: Energy Watch Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EWG,
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BDH prognostiziert stark steigenden Anteil erneuerbarer Energien im deutschen Wärmemarkt

Solarkollektoren: Nachfrage steigt wieder.
Solarkollektoren: Nachfrage steigt wieder.

Der Verband der deutschen Heizungsindustrie (BDH) erwartet einen merklichen Bedeutungszuwachs der erneuerbaren Energien im Wärmemarkt. Spürbar angezogen ist nach Angabe des BDH in den vergangenen Monaten die Nachfrage nach Heizsystemen, die erneuerbare Energien, wie Solar- und Erdwärme oder Holz nutzen. "Stärker nachgefragt wurden insbesondere Systeme, die effiziente Brennwerttechnik und Solarenergie miteinander kombinieren", erläutert BDH-Präsident Klaus Jesse. "Wir erwarten, dass sich dieser Trend durch das Erneuerbare Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) verfestigen wird", so Jesse weiter.  Nach dem Markteinbruch im vergangenen Jahr sei die positive Marktentwicklung im ersten Quartal dieses Jahres nicht zuletzt auch auf das erweiterte Marktanreizprogramm (MAP) für erneuerbare Energien zurückzuführen. "Wir begrüßen deshalb, dass die finanzielle Förderung mit dem EEWärmeG für die nächsten Jahre gesetzlich verstetigt werden soll. Damit hätte das 'Stop and Go' in der Förderpolitik der letzten Jahre endlich ein Ende", so Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH


Bundeskabinett beschäftigt sich am 27. Mai mit dem Erneuerbare Energien-Wärmegesetz

Nun gelte es, den positiven Trend am Heizungsmarkt nicht durch starre gesetzliche Vorgaben zu behindern, so der BDH. Positiv bewertet der Verband deshalb, dass der vorliegende Entwurf des EEWärmeG eine Nutzungspflicht für erneuerbare Energien nur für den Neubaubereich vorsehe. Weitergehende ordnungsrechtliche Vorschriften würden nach Einschätzung des BDH zu einer Verzögerung der überfälligen Investitionen in die Erneuerung des überalterten Heizungsbestands in Deutschland führen. Am 27.05.2008 wird sich das Bundeskabinett mit dem neuen EEWärmeG befassen. Das EEWärmeG ist Teil des in Meseberg verabschiedeten "Integrierten Energie- und Klimaprogramms" (IEKP) der Bundesregierung. Der Austausch veralteter Heizkessel und die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt spielen für die Umsetzung der Klimaziele der Bundesregierung eine Schlüsselrolle. Denn allein damit könnten nach Angaben des BDH - unter optimalen Rahmenbedingungen - zirka zehn Prozent des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland eingespart werden.

Weitere Informationen zum Marktanreizprogramm (MAP) für erneuerbare Energien: http://www.solarserver.de/marktanreizprogramm.html

26.05.2008   Quelle: Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Initiative Solarwärme Plus; dena,
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Solar-Unternehmen Conergy verkauft Thermie-Geschäft von SunTechnics in Belgien

Die Hamburger Conergy AG hat sich in Belgien vom Thermie-Geschäft ihrer hundertprozentigen Tochter SunTechnics getrennt. Damit habe die Conergy Gruppe inzwischen rund die Hälfte ihrer nicht-strategischen Aktivitäten veräußert und befinde sie sich in ihrer Fokussierung als voll integrierter Anbieter im Photovoltaik-Geschäft auf dem besten Weg, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.  "Der Verkauf der SunTechnics Belgien ist ein wichtiger Meilenstein unserer Neupositionierung im wachstumsstarken Photovoltaik-Markt. Er macht deutlich, wie konsequent wir bei der Restrukturierung des Konzerns vorankommen. Zugleich zeigt er aber auch, dass noch ein gutes Stück Arbeit vor uns liegt, das wir weiter mit aller nötigen Entschlossenheit und Härte angehen werden", kommentiert Conergy-Vorstand Dieter Ammer.

Der Verkauf umfasse die Hauptniederlassung der SunTechnics nv in Lille sowie eine weitere Niederlassung in Perwez in der französischsprachigen Provinz Wallonien. Gie Verbunt, der ehemalige Geschäftsführer der SunTechnics Belgien, sowie die früheren SunTechnics Mitarbeiter Marc Aertsen, Steven van Dyck, Frederic Bossaert und Nicole Hemeleers übernehmen die Niederlassungen im Rahmen eines Management Buyouts. "Wir freuen uns über den schnellen Erwerb des Geschäftsbereichs und planen, das operative Geschäft unter Erhalt aller Arbeitsplätze künftig erfolgreich fortzusetzen", so Verbunt.

Mit der Transaktion verkauft Conergy mittlerweile das vierte Unternehmen aus dem Bereich der so genannten nicht-strategischen Aktivitäten. Für die Gruppe sei dies ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum fokussierten Anbieter im Solarstromgeschäft. Ende Februar trennte sich der Hamburger Solarkonzern bereits von zwei Thermie-Unternehmen in Belgien und den Niederlanden. Zusätzlich verkaufte Conergy im März seine Solarthermie-Produktion in Österreich.

26.05.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Windwärts Energie plant Windpark mit 20 Megawatt im Binnenland

Die Windwärts Energie GmbH will auf dem Gebiet der Stadt Büren im östlichen Nordrhein-Westfalen zehn Windenergieanlagen des Typs Enercon E-82 E4 mit einer Nennleistung von jeweils 2 Megawatt (MW) und einer Nabenhöhe von jeweils 138 Metern errichten. Die Inbetriebnahme der Anlagen ist für das erste Halbjahr 2009 vorgesehen. Mit einer prognostizierten Jahresstromproduktion von über 50 Millionen Kilowattstunden (kWh) können die Anlagen den jährlichen Strombedarf von rund 16.500 Privathaushalten decken. Der Umwelt werden dadurch jährlich zirka 45.000 Tonnen Kohlendioxid und andere Schadstoffe aus konventionellen Kraftwerken erspart. "Der Standort Büren ist mit einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit in Nabenhöhe von 7,2 Metern/Sekunde ein weiteres gutes Beispiel dafür, dass es nach wie vor geeignete Flächen für die Windenergienutzung im Binnenland gibt", sagt Roman Antczak, verantwortlicher Projektentwickler der Windwärts Energie GmbH.   "Im Windenergiebereich gilt die Faustformel, dass mit jedem Meter mehr Nabenhöhe etwa ein Prozent mehr Energieertrag erzielt wird. Vorhandene Standortpotenziale können damit wesentlich effizienter genutzt werden, um die deutschen und europäischen Klimaschutzziele zu erreichen", ergänzt Antczak.

Mitte 2008 sollen am Projektstandort Büren die ersten Baumaßnahmen anlaufen. Es handelt sich dabei um vorbereitende Arbeiten im Bereich der Projektinfrastruktur wie die Erstellung von Zufahrtswegen und Fundamenten. Die Windwärts Energie GmbH wurde 1994 gegründet. Sie entwickelt, finanziert und realisiert Windenergie-, Photovoltaik- sowie Biogasprojekte im In- und Ausland, übernimmt Fremdprojekte in unterschiedlichen Planungsstadien und bietet Kapitalanlagen im Bereich des nachhaltigen Investments an. Bisher hat die Windwärts Energie GmbH nach eigenen Angaben Projekte entwickelt, in denen insgesamt 102 Windenergie- und 16 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 163 Megawatt in Betrieb genommen wurden. Die Jahresstromproduktion dieser Anlagen beträgt ca. 350 Millionen Kilowattstunden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von rund 116.000 privaten Haushalten. Die meisten Anlagen wurden durch geschlossene Publikumsfonds finanziert, an denen sich mehr als 2.400 Investoren beteiligt haben. Bei einem Investitionsvolumen von 135 Millionen Euro stellen sie mit Kommanditeinlagen in Höhe von 40 Millionen Euro das Eigenkapital von 17 Fondsgesellschaften.

25.05.2008   Quelle: Windwärts Energie GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Applied Materials hilft Kunden, Kosten zu senken und Photovoltaik-Produktion zu erhöhen

Das SunFab-Technologiezentrum von Applied Materials.
Das SunFab-Technologiezentrum von
Applied Materials.

Aufgrund der starken Nachfrage nach ihren Solarmodulen hat die sächsische Sunfilm AG (Großröhrsdorf) mit Applied Materials (Santa Clara, USA) einen Vertrag über eine zweite SunFab-Produktionslinie für Photovoltaikmodule geschlossen. Die beiden Produktionslinien zusammen werden in der Lage sein, eine Leistung von über 120MWp zu erreichen. Um derartige Fertigungslinien kontinuierlich zu unterhalten und zu optimieren, bietet Applied Materials nun den SunFab-Performance Service an. Diese neue Dienstleistung senke die Kosten und garantiere den Ertrag der Dünnschicht-Produktionslinien, betont Applied Materials. Die spanische T-Solar sei das erste Unternehmen, das einen solchen Vertrag mit Applied Materials unterzeichnet habe.  Mit ihren zwei Produktionslinien will die Sunfilm AG neue Maßstäbe in der Solarbranche setzen. Sie kann nun die weltweit ersten 5,7 Quadratmeter großen Tandem-Junction-Module auf Siliziumbasis unter der Verwendung von Glassubstraten herstellen. Diese ultra-großen Substrate erlauben es, die Solarmodule je nach Kundenwunsch auf eine bestimmte Größe zuzuschneiden.

"Die Entwicklung von kostengünstiger Solartechnologie wird in der Zukunft immer wichtiger. Es ist unsere oberste Priorität, neue Wege zu finden, um den Modulwirkungsgrad zu erhöhen und Solarenergie für den Endverbraucher auf diese Weise wirtschaftlicher zu machen", so Dr. Mark Pinto, Senior Vice President und General Manager der New Business and New Products Group von Applied Materials. "Die Fertigungslinien von SunFilm erlauben einen schnellen Einstieg in die Massenproduktion und bieten außerdem die Kosteneinsparungsvorteile der Tandem-Junction-Doppelschicht", betont Pinto. Die Produktion der ersten Linie wird voraussichtlich im Juli anlaufen; der Start der zweiten Produktionslinie ist etwa ein Jahr später geplant.


Performance Service zur Massenproduktionsreife und mit garantierten Ertragssteigerungen

Auch im Dienstleistungsbereich beschreitet Applied Materials neue Wege, damit seine Kunden Solarstrom noch kostengünstiger produzieren können. Das Unternehmen bietet ab sofort den SunFab Performance Service an. Im Rahmen dieser Dienstleistung übernimmt Applied Materials die Unterhaltung und konstante Optimierung der Produktionslinien seiner Kunden. Diese profitieren damit laut Applied Materials von schneller Massenproduktionsreife und garantierten Ertragssteigerungen. Als erster Kunde nimmt die spanische T-Solar Global S.A. nun diesen Service in Anspruch. Sie unterzeichnete einen auf mehrere Jahre ausgelegten Vertrag mit Applied Materials.

25.05.2008   Quelle: Applied Materials   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Applied Materials,
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Norderney setzt auf Ökostrom

Die "Sonneninsel" Norderney.

Die Insel Norderney setzt verstärkt auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Verwaltung als auch Bewohner ziehen in punkto Engagement für die Umwelt an einem Strang. So steigt die Nachfrage nach Grünstrom auf der Insel deutlich an. Fünfzehn Prozent der privaten Haushalte seien im letzten halben Jahr auf Grünstrom von der EWE NaturWatt GmbH umgestiegen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Zusätzlich bezögen alle Liegenschaften des Nordseeheilbads sowie die Töchter Wirtschaftbetriebe Norderney GmbH und Staatsbad Norderney GmbH seit April 2008 Strom des Oldenburger Anbieters. Insgesamt habe NaturWatt-Energie damit einen Anteil von rund einem Viertel am gesamten Norderneyer Stromeinkauf. "Umweltschutzengagement ist heute ein Wirtschaftsfaktor und Norderney steigert auf diese Weise seine Attraktivität als Urlaubsziel", erklärt Wilhelm Loth, Kurdirektor auf Norderney. 

Photovoltaik-Anlagen auf der ostfriesischen "Sonneninsel"

Die Gemeindeverwaltung verbessert durch den Umstieg auf Ökostrom ihre Klimabilanz und erleichtert so ihren "ökologischen Rucksack" um 4.200 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr. Bereits seit 1999 setzt die Insel auf den kontinuierlichen Ausbau der erneuerbaren Energien: Damals ging die erste Photovoltaik-Anlage an das Netz und produzierte Strom für ungefähr zwei Personen. Heute erzeugt Norderney mit einer Leistung von 234 Kilowatt peak (kWp) regenerativen Strom. Rund 70 Vier-Personen-Haushalte können damit versorgt werden. In diesem Jahr ist geplant, weitere Anlagen mit einer Nennleistung von 293 kWp zu installieren. Norderney möchte damit seine Position als "Sonneninsel" unter den ostfriesischen Inseln weiter ausbauen.

25.05.2008   Quelle: EWE NaturWatt GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: openPR,
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Erster Europäischer Tag der Sonne 2008: Mehr als 4.000 Veranstaltungen informierten in neun Ländern über Solarenergie

Solar-Luftballonaktion Gemeinde Munderfing.
Solar-Luftballonaktion Gemeinde Munderfing.

Der erste "Europäische Tag der Sonne" war ein voller Erfolg, berichtet der Verband Austria Solar in einer Pressemitteilung. Bei über 4.000 Veranstaltungen in Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, in Österreich, Portugal, der Schweiz, Slowenien und in Spanien wurden Schüler, Bürger und Betriebe über Solarstrom und Solarwärme informiert. Allein in Österreich beteiligten sich 286 Gemeinden, Betriebe, Schulen und Beratungsstellen. Hersteller und Installateure luden zu einem "Tag der offenen Tür" mit Betriebsführungen und Solar-Unterhaltung. An Infoständen, bei Anlagenbesichtigungen und Solar-Festen in Gemeinden wurden Interessierte unabhängig über die Nutzung der Solarenergie informiert und beraten.  Mit Sonnenliedern, selbstgebauten Solarmodellen und Solar-Versuchen erkundeten Kinder in Kindergärten und Schulen die konkreten Möglichkeiten zur Nutzung der Sonne als Energiequelle.

"Die Zeit ist reif für die Sonne, das Interesse war so hoch wie nie zuvor", zieht Roger Hackstock, Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar, Bilanz. Organisiert wurde die Aktion in Österreich vom klima:aktiv Programm solarwärme gemeinsam mit dem Klimabündnis Österreich, der Umweltberatung und vielen lokalen Partnern. Geleitet wurde die Aktion vom Verband Austria Solar. Für 2009 ist eine Ausweitung der Aktion auf weitere EU-Länder geplant, die Vorbereitungen dazu laufen bereits.

24.05.2008   Quelle: Verband Austria Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Austria Solar,
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Neuerscheinung: Tagungsband zu Klimawandel und Alltagshandeln

Klimawandel und Alltagshandeln.
Klimawandel und Alltagshandeln.

Derzeit wird viel diskutiert, wie Konsumentinnen und Konsumenten durch ihr eigenes Handeln den Klimawandel mitverantworten und dass sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten müssen. Doch in der breiten Bevölkerung würden die angebotenen Handlungsempfehlungen und Regeln kaum umgesetzt, da sie für die Einzelnen nicht in den Alltag integrierbar sind, berichtet das Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE in einer Pressemitteilung. Das soeben erschienene Buch "Klimawandel und Alltagshandeln" nimmt sich dieser Alltagsvergessenheit an und stellt klimaschonendes Alltagshandeln in den Mittelpunkt.   Spätestens seit dem jüngsten Bericht des UN-Weltklimarats hat sich in Politik und Gesellschaft die Einsicht durchgesetzt, dass menschliche Aktivität zu Veränderungen des Klimasystems beiträgt. Um diese in verträglichen Dimensionen zu halten, bedarf es erheblicher Anstrengungen zum Klimaschutz, nicht nur auf Ebene der internationalen Politik, sondern auch im alltäglichen Handeln. Globale Umweltveränderungen wie der Klimawandel werden von Bürgerinnen und Bürgern jedoch oftmals als übermächtig wahrgenommen, Problemlösungen entsprechend von Anderen erwartet, von Unternehmen und vom Staat beziehungsweise von der internationalen Staatengemeinschaft.

Mit dem Blick auf die Akteure des Alltags wird zweierlei deutlich: einerseits, dass sie durch ihr eigenes Handeln zum Klimawandel beitragen, und andererseits, welche Möglichkeiten sie haben, diesem entgegenzuwirken. Die eigenen Handlungspotenziale zu erkennen und diese gleichzeitig aktiv zu nutzen, ist für die Einzelnen nicht einfach. Neben dem notwendigen Wissen erfordert dies auch Änderungen im Konsumverhalten. Obwohl Stromsparlampen und energieeffiziente Haushaltsgeräte inzwischen in vielen privaten Haushalten zu finden sind, sei die Umsetzung von energiesparenden, klimaschützenden Verhaltensweisen im Alltag jedoch noch immer schwierig, betont das ISOE.

Die Tagung "Klimawandel und Alltagshandeln", die Ende 2006 von der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V. und dem Frankfurter Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) veranstaltet wurde, hat hier angeknüpft. Die Tagungsbeiträge, aber auch über die Tagung hinausgehende Aufsätze, versammelt das vorliegende Buch, beleuchtet damit Klimawandel und Klimaschutz aus einer Alltagsperspektive und stellt so klimaschonendes Alltagshandeln in seinen Mittelpunkt.

Themen des Buchs sind unter anderem Energiesparen im Haushalt; Energieeffizienz im Alltag aus politischer, technischer und ökonomischer Sicht; Herausforderungen einer neuen Energie(effizienz)politik aus verbraucherpolitischer Sicht; der Stand emissionsreduzierender Technik; Stromsparen im Haushalt und die sozialen Folgen des Energiekostenanstiegs.

Bibliographische Angaben: Doris Hayn / Ralf Zwengel (Hg.): Klimawandel und Alltagshandeln. Schriftenreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Band 20, Klartext-Verlag, Köln, ISBN 978-3-89861-845-8, 186 Seiten

24.05.2008   Quelle: Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ISOE,
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Phovoltaik: Solibro weiht erste Produktionslinie im Solar Valley Thalheim ein

Die Solibro GmbH weihte am Freitag, den 23. Mai 2008, ihre erste Photovoltaik-Produktionslinie in Bitterfeld-Wolfen ein. Nur acht Monate nach Beginn der Bauarbeiten konnte eine der weltweit ersten Fabriken für die Herstellung von Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid-(CIGS-)-Dünnschichtmodulen die Arbeit aufnehmen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Solibro GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Q-Cells AG mit dem Unternehmen Solibro AB, welche die Technologie in Schweden entwickelt hat. In die Solar-Fabrik, die über eine Produktionskapazität von 25-30 Megawatt peak (MWp) verfügt, hat Solibro nach eigenen Angaben mehr als 60 Millionen Euro investiert.  Die CIGS-Technologie zeichnet sich unter den verschiedenen Dünnschicht-Technologien durch ein besonders hohes Wirkungsgradpotenzial aus. Das habe Solibro auch bereits bewiesen: Nur wenige Tage nach Inbetriebnahme der ersten Beschichtungsanlage hat das Unternehmen nach eigenen Angaben Module mit einem Wirkungsgrad von mehr als 10 % produziert.


Sehr gute Ergebnisse in der Modulproduktion, bereits 130 Mitarbeiter in Bitterfeld-Wolfen

"Die sehr guten Ergebnisse aus der Testproduktion zeigen, dass wir auf die richtige Technologie setzen", sagt Dr. Johannes Segner, Chief Operating Officer (COO) von Solibro. "Mit der ersten Produktionslinie machen wir einen großen Schritt nach vorne auf unserem Wachstumskurs. Wir stoßen auf ein starkes Interesse am Markt und haben bereits einen großen Anteil der Produktion verkauft." Gegenwärtig beschäftigt Solibro am Standort Bitterfeld-Wolfen 134 Mitarbeiter sowie weitere 16 im Entwicklungszentrum im schwedischen Uppsala.

23.05.2008   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Solar-Unternehmen EverQ veröffentlicht erste Stellungnahme zur Prüfung von Investitionsbeihilfen durch die EU-Kommission

Solar-Wafer, Solarzellen- und Modulproduktion bei EverQ in Thalheim.
Solar-Wafer, Solarzellen- und Modulproduktion
bei EverQ in Thalheim.

Die Europäische Kommission hat am 21. Mai 2008 mitgeteilt, dass sie ein förmliches Prüfverfahren nach den Vorschriften des EU-Vertrages über staatliche Beihilfen eingeleitet hat, um die öffentliche Förderung von etwa 35 Millionen Euro für ein Investitionsvorhaben des Solar-Unternehmens EverQ GmbH zu untersuchen. Das Joint-Venture EverQ GmbH und die Partner Evergreen Solar, Inc., Q-Cells AG und Renewable Corporation ASA erwarten, dass insbesondere die Fördervoraussetzungen für EverQ geprüft werden. Da das neu gegründete Technologieunternehmen EverQ wegen seines Erfolgs vergleichsweise schnell an Unternehmensgröße gewonnen hat, geht EverQ davon aus, dass das Wachstumsunternehmen einer beihilferechtlichen Untersuchung unterzogen wird. Die EverQ GmbH und die Joint-Venture-Partner sind der Überzeugung, dass die Beihilfen für EverQ im Rahmen geltender Investitionsförderprogramme beantragt und genehmigt wurden, betonen Evergreen Solar, Q-Cells und Renewable Energy Corporation in einer gemeinsamen Pressemitteilung. 

1.000 Dauerarbeitsplätze in der Zukunftsbranche Photovoltaik

EverQ betreibt zwei Produktionsstätten zur Herstellung von Solarwafern, Solarzellen und Solarmodulen auf Basis der innovativen String-Ribbon-Technologie. Mit einem Investitionsvolumen von zirka 180 Millionen Euro seien in der strukturschwachen Region Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt mehr als 1.000 Dauerarbeitsplätze in der Zukunftsbranche Photovoltaik geschaffen, betont das Joint Venture. Die Förderprogramme der öffentlichen Hand seien auch bei EverQ wesentliches Kriterium, für die unternehmerische Entscheidung in Sachsen-Anhalt zu investieren gewesen. Für die Realisierung beider Produktionsstätten seien EverQ bis dato Beihilfen in Höhe von rund 35 Millionen Euro bewilligt und zum größeren Teil ausgezahlt worden.


Schneller Erfolg der Produktionsstätte EverQ1 ermöglichte weitere Investitionen

Die Q-Cells AG und die Evergreen Solar, Inc. haben im Januar 2005 das Joint Venture EverQ gegründet und Ende 2005 die Renewable Energy Corporation ASA als weiteren Joint-Venture-Partner hinzugewonnen. Ziel der Gründungspartner war es nachzuweisen, dass die innovative String-Ribbon-Technologie der Evergreen Solar, Inc. zur Herstellung kristalliner Solarwafer in Kombination mit dem Industrie-Know-how der Q-Cells AG zur Solarzellenherstellung die wirtschaftliche Serienfertigung von Solarwafern, Solarzellen und Solarmodulen unter einem Dach ermöglicht (EverQ1). Durch den außerordentlich schnellen Erfolg der Produktionsstätte EverQ1 und die vertragliche Absicherung von Siliziumlieferungen habe EverQ die Vermarktung der neuen Technologie String-Ribbon durch weitere Investitionen ermöglichen können. (EverQ2 und EverQ3). "Die EverQ GmbH, die Joint-Venture-Partner Evergreen, Q-Cells und REC sowie die Mitarbeiter sind stolz auf den Erfolg und das Wachstum des Unternehmens, das in der Region Mitteldeutschland zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden ist", heißt es in der Pressemitteilung.

23.05.2008   Quelle: Die EverQ GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar, Inc.,
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EU überprüft Förderung für deutsches Photovoltaik-Unternehmen EverQ

Die EU-Kommission hat ein förmliches Prüfverfahren nach den Vorschriften des EG-Vertrags über staatliche Beihilfen eingeleitet. Untersucht werde eine öffentliche Förderung von über 35 Millionen Euro für ein Investitionsvorhaben der EverQ GmbH im sachsen-anhaltinischen Thalheim im Bereich der Solarenergie, so die EU-Kommission in einer Pressemitteilung. Die EU-Kommission vermute, dass die jetzige Beihilfe in Wirklichkeit Teil einer Einzelinvestition sei, für die bereits eine Beihilfe ausgezahlt worden sei. Sollten sich die Bedenken der EU-Kommission bestätigen, müsste die derzeit geplante Beihilfe nach den EU-Vorschriften über Regionalbeihilfen für große Investitionsvorhaben erheblich niedriger ausfallen, heißt es in der Pressemitteilung. 
"Wir müssen sicherstellen, dass die Beihilfe die Wettbewerbsposition von EverQ nicht stärkt, ohne dass ein Mehrwert für den regionalen Zusammenhalt entsteht", erklärte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Die EverQ GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen von drei gleichberechtigten Partnern, Evergreen Solar Inc., Q-Cells AG und Renewable Energy Corporation ASA, die alle im Solarenergiesektor tätig sind. EverQ habe bereits eine regionale Investitionsbeihilfe einschließlich eines KMU-Aufschlags für seine erste Betriebsstätte (EverQ1) erhalten, die Photovoltaik-Module aus Solarwafern produziert, die mit der "String-Ribbon"-Technologie von Evergreen Solar hergestellt werden. Die jetzige Beihilfe sei für eine zweite Solarmodulfabrik (EverQ2) vorgesehen, so die EU-Kommission.


EU-Kommission bezweifelt, dass Produktionsstätte EverQ1 als ein von EverQ2 getrenntes Vorhaben angesehen werden kann

Im Multisektoralen Regionalbeihilferahmen für große Investitionsvorhaben von 2002 (MSR 2002) hat die EU-Kommission die Voraussetzungen für die Gewährung von Beihilfen für große Investitionsvorhaben festgelegt. Dort sei eine progressive Herabsetzung des regionalen Beihilfehöchstsatzes für sehr große Vorhaben vorgesehen, weil diese weniger von regionalen Nachteilen betroffen sind als kleinere Vorhaben, heißt es in der Pressemitteilung der EU-Kommission. Sollte die Maßnahme zur Errichtung von EverQ2 zusammen mit EverQ1 eine Einzelinvestition nach dem MSR 2002 darstellen, würde auf beide Investitionen zusammen das Herabsetzungsverfahren angewandt und die geplante Beihilfe für EverQ2 müsste folglich erheblich reduziert werden. Zum derzeitigen Stand der Untersuchung bezweifelt die EU-Kommission wegen der räumlichen und zeitlichen Nähe der beiden Vorhaben, dass EverQ1 als ein von EverQ2 getrenntes Vorhaben angesehen werden kann. Die Arbeiten zur Errichtung von EverQ1 begannen 2005 und die Bauarbeiten für EverQ2 - auf dem an das EverQ1-Gelände angrenzenden Grundstück - im Jahr 2006.

Sobald alle Fragen im Zusammenhang mit dem Schutz vertraulicher Daten geklärt sind, wird die nichtvertrauliche Fassung der Entscheidung über das Beihilfenregister auf der Seite der Generaldirektion Wettbewerb unter der Nummer C 21/2008 zugänglich gemacht, kündigt die EU-Kommission an.
Weitere Informationen auf den Internetseiten der EU-Kommission.

23.05.2008   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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City Solar AG für das Finale des Deutschen Gründerpreises 2008 nominiert

Teilansicht des Solarparks Beneixama (20 MW).
Teilansicht des Solarparks Beneixama
(20 MW).

Die City Solar AG, Hersteller von Photovoltaik-Großkraftwerken mit Sitz in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) ist aufgrund ihres rasanten Umsatz- und Gewinnwachstums bei der Planung, dem Bau und Betrieb von Solar-Kraftwerken in der Endrunde des Deutschen Gründerpreises 2008 in der Kategorie "Aufsteiger". Sechs herausragende Unternehmen wurden durch die Initiatoren stern, Sparkassen, ZDF und Porsche nominiert. Wer einen der begehrten Preise gewinnen wird, erfahren die Kandidaten bei der Preisverleihung am 17. Juni 2008 in Berlin in Anwesenheit von Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. "City Solar schöpft seinen Erfolg aus der Konzentration auf die Sonnenenergie und engagiert sich auch als junges Unternehmen bereits für soziale Belange", lobt die Jury.   In der Kategorie Aufsteiger werden Unternehmen ausgezeichnet, die älter als sieben Jahre und bereits durch außerordentliches Wachstum aufgefallen sind.


Die Sonne im großen Stil zu nutzen, ist das Ziel der City Solar AG. Das Unternehmen ist auf Solarkraftwerke spezialisiert. Bekanntestes Projekt der Firma ist eines der größten Photovoltaik-Kraftwerke der Welt im spanischen Beneixama (Provinz Alicante). "Wir bauen nicht nur Kraftwerke, sondern wir organisieren den gesamten Prozess von der Planung über die Akquise geeigneter Flächen, den eigentlichen Bau, bis hin zum Betrieb der Kraftwerke“, erläutert Pressesprecher Stephan Brust das Konzept des Unternehmens. Das erste Solarkraftwerk errichteten die Gründer Steffen Kammler und Stefan Kasterka Ende 2003 am Flughafen von Saarbrücken. Die beiden umweltbewussten Unternehmer kannten sich schon lange und waren bereits seit Jahren in der Solarbranche tätig. Als Kasterka das Angebot erhielt, eine freie Fläche am Flughafen zu nutzen, sah das Duo seine Chance. "Wir haben mit unserer gezielten Ausrichtung auf Solar-Großkraftwerke Neuland betreten und das war durchaus mit Risiken verbunden", erklärt Vorstand Steffen Kammler. "Es war aber klar erkennbar, dass der Markt ein sehr großes Potenzial hat."


150 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von mehr als 120 Millionen Euro

Die Rechnung ist aufgegangen: Das hocheffiziente Flughafen-Kraftwerk war der Türöffner für insgesamt 15 weitere große Photovoltaik-Anlagen, die vor allem in Deutschland gebaut wurden. Innerhalb von fünf Jahren wuchs das Unternehmen auf 150 Mitarbeiter und erreichte einen Umsatz von mehr als 120 Millionen Euro. Weitere City-Solar-Kraftwerke sollen in den nächsten Jahren überall dort entstehen, wo die Sonne intensiv scheint: Neben Spanien stehen Italien, Griechenland und die südosteuropäischen Länder sowie die USA im Fokus.

"Ein Platz unter den ersten 50 des Deutschen Gründerpreises wäre schon ein toller Erfolg gewesen. Die Top-3-Platzierung ist für uns sensationell", sagt Vorstand Steffen Kammler. Er freut sich über den spürbaren Motivationsschub für das Team. "Der Deutsche Gründerpreis ist nicht irgendein Preis. Die Mitarbeiter haben große Augen bekommen, als sie von der Nominierung erfahren haben." Steffen Kammler hofft auch auf neue Kontakte durch den Unternehmenspaten, der City Solar in den nächsten zwei Jahren begleiten wird.


Auszeichnung für herausragende Technologie

Zu den Finalisten des Deutschen Gründerpreises 2008 zählen junge, herausragende Technologieunternehmen, die auf den Standort Deutschland setzen. Mit der Kategorie "StartUp" stellt der Preis die Zeit direkt nach einem Unternehmensstart in den Mittelpunkt. Für ihre sehr erfolgreiche Umsetzung des Geschäftsplans und die Etablierung am Markt sind nominiert: die Atmvision AG aus Salem (Baden-Württemberg) für die Entwicklung digitaler Bildverarbeitungssysteme, die die Qualität in der industriellen Fertigung sicherstellen; die Torqeedo GmbH aus Starnberg (Bayern) für die umfassende Neuentwicklung eines elektrischen Bootsantriebes – von der Batterie bis zum Propeller und die Via Optronics GmbH aus Schwarzenbruch (Bayern) für die Herstellung von entspiegelten Displays und Flachbildschirmen mit höherer Bruchsicherheit.

In der Kategorie Aufsteiger sind neben der City Solar AG nominiert: die Attocube Systems AG aus München (Bayern) für die Entwicklung von Stellmotoren für den Nanobereich und die Wätas Wärmetauscher Sachsen GmbH aus Pobershau (Sachsen) für
die bessere Umsetzung von Kundenwünschen bei der Entwicklung und Herstellung effizienter Wärmetauscher.


Initiatoren des Gründerpreises machen Mut zur Selbstständigkeit

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnlich kreative Unternehmerleistungen werden mit einem Sonderpreis gewürdigt. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren. Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Nominierten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann AG, die Gruner + Jahr AG, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

23.05.2008   Quelle: Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: City Solar AG,
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Die Gewinner der BUSO-Solardachpreise 2008 stehen fest

Platz 1
Platz 1 "Solarthermie" für Wolfgang Winder.

Die BUSO Bund Solardach eG hat am 17. Mai 2008 die BUSO-Solardachpreise 2008 an ihre Mitgliedsbetriebe verliehen. Eine internationale Jury aus Architekten und Journalisten bewertete die Beiträge aus den Kategorien Gebäude mit solarthermischen Anlagen sowie Gebäude mit kombinierten Anlagen (Solarthermie und Photovoltaik). Gesucht wurden die gestalterisch überzeugendsten Lösungen zur Integration des BUSO-Solardachs in die Gebäude. Dabei legte die Jury besonderen Wert auf die Ästhetik und - soweit Architekten beteiligt waren - auf die Integration in die Gesamtarchitektur. Theo Boss und Winfried Klimesch, Geschäftsführer des Architekturbüros agsn und Jury-Mitglieder seit der ersten Auflage des BUSO-Solardachpreises im Jahr 2006, heben hervor, "dass die Beiträge zusehends an Qualität gewinnen."  Dies gelte besonders für Häuser, die von Anfang an mit Solardächern geplant werden. Erstmals vergab der Vorstand der BUSO Bund Solardach eG in diesem Jahr einen Sonderpreis für ein städtebaulich herausragendes Beispiel der Integration von Solaranlagen.


Die BUSO-Solardachpreisträger 2008

In der Kategorie solarthermische Anlagen erhielt Wolfgang Winder (Winder Wasser-Wärme-Luft; Lustenau; Österreich) den 1. Preis. "Die Solaranlage ist angemessen integriert und gut ausgerichtet. Die Anlage ist Bestandteil der Architektur, ohne diese zu beherrschen", lobte die Jury. "Darüber hinaus stimmen das architektonische Detail von Architektur und Solardach und deren farbliche Abstimmung. Die Gesamtanlage erscheint offen, stimmig, freundlich und sehr lebenswert. Und damit ist das Solardach selbstverständlicher Bestandteil der Architektur", so die Jury weiter.

Der 2. Preis ging an Bruno Dold (Dold Solarenergie; beteiligtes Architekturbüro: Gassner & Zarecky, München/Bayern) und den dritten Preis erhielt Thomas Reusch (Solarquelle Vertriebs GmbH; beteiligt: Schall Architekturbüro, Bendorf/Rheinland-Pfalz).

In der Kategorie kombinierte Anlagen Solarthermie und Photovoltaik (BUSO-Plus) siegte Alexander Förschner (Förschner GmbH, Saulgau; Baden-Württemberg). Den Sonderpreis des BUSO-Vorstands erhielten Peter Majcen (Sonne, Wind und Wasser GmbH, Seligenstadt und Opus Architekten BDA; Andreas Sedler und Anke Mensing; Darmstadt/Hessen).


Neues Geschäftsjahr beginnt mit einem Absatzplus

Die Verleihung der BUSO-Solardachpreise 2008 fand statt im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung der BUSO Bund Solardach eG. Die Genossenschaft blickt nach einem branchenweit schwächeren Jahr 2007 sehr zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr, das in den ersten vier Monaten mit einem Absatzplus begonnen habe. Auch die Mitgliederentwicklung sei weiterhin positiv. Besonders in der Schweiz habe die europäische Solargenossenschaft ihre Position durch neue Mitglieder deutlich verstärken können. Hermann Scheer (SPD), Mitglied des Bundestages und unter anderem Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien ermutigte die Solargenossenschaft in seinem Grußwort sich weiter für den Einsatz der Solarenergie stark zu machen: "Ein viel schnellerer Wechsel zu den erneuerbaren Energien ist nicht nur nötig, sondern auch möglich. Sie machen es vor."

Die BUSO Bund Solardach eG ist die einzige länderübergreifende Solargenossenschaft Europas mit rund 130 Partnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Produktion der solarthermischen Anlagen erfolgt komplett in Maßfertigung. Das betrifft sowohl den Kollektor- und Speicherbau als auch die Systemtechnik.

23.05.2008   Quelle: BUSO Bund Solardach eG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BUSO Bund Solardach eG,
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Job- und Bildungsmesse Erneuerbare Energien am 30./31. Mai in Gelsenkirchen: günstige Bustransfers für Interessierte

Am 30. und 31. Mai 2008 findet die 4. Job- und Bildungsmesse Erneuerbare Energien im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt, die deutschlandweit größte Messe zu Beruf, Bildung und Ausbildung im Arbeitsfeld der erneuerbaren Energien, so die Veranstalter. Im Mittelpunkt der Messe steht der aktive Austausch zwischen Besuchern und Ausstellern: Unternehmen präsentieren ihre Tätigkeiten und Stellenentwicklung, Hochschulen und Bildungseinrichtungen stellen ihre Angebote vor - Messebesucher informieren und bewerben sich. Hinzu kommen Informations- und Beratungsangebote der Branchenverbände und der Arbeitsagentur sowie Branchenworkshops, in denen Experten über die derzeitigen und künftigen Anforderungsprofile in der Wachstumsbranche erneuerbare Energien informieren.   Mit mehr als 400 Stellenangeboten kamen Branchenführer und mittelständische Unternehmen auf die Job- und Bildungsmesse 2007. Rund 2.000 Besucher informierten sich über Arbeitsplätze und Praktika. Oder über die Ausbildungs- und Studienwege, um mittelfristig fit für einen Job im Bereich der erneuerbaren Energien zu sein. Dieses Jahr werden sich noch mehr Unternehmen auf der Messe präsentieren und über 500 Jobangebote "mitbringen", kündigen die Veranstalter an.

Um interessierten Azubis, Studierenden und Absolventen außerhalb des Ruhrgebietes einen kostengünstigen Messebesuch zu ermöglichen, bietet der Veranstalter Wissenschaftsladen Bonn e.V. mit den Sponsoren Conergy, SolarWorld und versiko günstige Bustransfers aus Aachen, Birkenfeld, Jülich, Göttingen/Kassel und Trier am 30. Mai an. Messebesuch und Fahrt kosten jeweils nur 15 Euro. Anmeldung über http://www.jobmesse-ee.de oder http://www.SolarSolutionsNet.de.


Kostengünstiger Messebesuch plus Exkursionen

Darüber hinaus ermöglicht das SolarSolutions Network e.V. – das Netzwerk für Erneuerbare Energien, in Kooperation mit dem Veranstalter Wissenschaftsladen Bonn e.V. und versiko Bonn erstmals ein ganz besonderes Angebot: Zu dem günstigen Bustransfer aus Berlin mit Übernachtung in Gelsenkirchen runden neben dem Messebesuch zwei interessante Energie-Exkursionen zu den Unternehmen Scheuten Solar, einem Photovoltaikproduzenten und dem Windgeneratorenhersteller Winergy das Programm der zweitägigen Tour ab. Die Fahrt inklusive Messebesuch, Exkursionen und Übernachtung, sowie einem Vorbereitungsworkshop in Berlin eine Woche vor der Messe, kostet vergünstigt nur 40 Euro. "Dass man über das Netzwerk interessante Kontakte zu engagierten Mitstreitern und attraktiven Unternehmen knüpfen kann, finde ich klasse. Wir unterstützen daher gerne die Fahrt, um junge Leute für Erneuerbare Energien zusammen zu bringen und für ein Studium oder einen Beruf in der Branche zu begeistern", freut sich Fritz Pieper von versiko Bonn.

Messebesuchern, die bei SolarSolutions Network e.V. Mitglied sind und nicht aus Berlin anreisen, wird am 30. Mai eine weitere, exklusive Exkursion zur Wärmepumpenherstellung bei Vaillant angeboten. Außerdem können Mitglieder von der Messe zur Winergy Exkursionsgruppe stoßen. Anmeldelisten stehen auf der Website bereit unter www.SolarSolutionsNet.de.

Die Job- und Bildungsmesse ist für unsere Mitglieder eine tolle Chance konkrete, berufliche Kontakte zu knüpfen", ist Christoph Parnitzke überzeugt, der Vorsitzende von SolarSolutions Network e.V. "Außerdem freuen wir uns sehr über die Exkursionsangebote der Unternehmen, die exklusiv für unsere Mitglieder angeboten werden. Es sind noch einige Teilnehmerplätze frei. Wer also noch Lust hat an einer der Exkursionen oder der ganzen Fahrt aus Berlin dabei zu sein, kann sich gerne bei uns noch dafür anmelden. Die Mitgliedschaft für Schüler, Azubis und Studenten ist übrigens kostenlos."

23.05.2008   Quelle: SolarSolutions Network e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fronius Solarelektronik Italien seit drei Monaten aktiv

Das Gebäude der Fronius Solarelectronic Energie Rinnovabilli s.r.l.
Das Gebäude der Fronius Solarelectronic
Energie Rinnovabilli s.r.l.

Fronius Solarelectronic Energie Rinnovabilli s.r.l. mit Sitz in Bussolengo (Verona) hat allen Grund zur Freude, berichtet Fronius International in einer Pressemitteilung. Die Kunden wissen die Präsenz vor Ort zu schätzen und haben die angebotenen Support- und Serviceleistungen mit Begeisterung angenommen. Das aus fünf Mitarbeitern bestehende Team bietet Beratung, Unterstützung bei der Anlagenplanung und die schnelle und zuverlässige Abwicklung von Dienstleistungen. Um bestmöglichen Support zur Verfügung zu stellen und die Leistungen noch ausbauen zu können, soll das Team demnächst um einen Mitarbeiter erweitert werden.   Der Standort wird zudem in den nächsten Wochen mit einer 20 kW Photovoltaik-Anlage ausgestattet. Sehr gut eingeführt seien auch die Produkt- und Serviceschulungen. Die bisher angebotenen Serviceseminare waren laut Fronius bis auf den letzten Platz ausgebucht. Mit dem Besuch eines solchen Seminars qualifizieren sich die Installateure, Fronius-Servicepartner zu werden. Diese sind ausgebildet, um Dienstleistungen vor Ort selbst durchzuführen und damit ihre Kunden noch besser und schneller betreuen zu können.


"Höchste Beratungsqualität lässt sich nur durch den Aufbau eines schlagkräftigen Supportteams vor Ort sicherstellen. In Italien haben wir mit der neuen Niederlassung einen fulminanten Start hingelegt. Der Aufbau neuer und der Ausbau bestehender Tochtergesellschaften in unseren Schlüsselmärkten werden folgen und unser starkes Wachstum unterstützen", meint dazu Hannes Wendeler, Vertriebsleiter Fronius International.

22.05.2008   Quelle: Fronius International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International,
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Windenergie wächst weltweit: 2008 erstmals über 100.000 Megawatt Leistung installiert

In immer mehr Ländern der Erde erzeugen Windkraftanlagen Strom. Im Jahr 2008 überschreite die Gesamtleistung aller produzierenden Windkraftanlagen erstmals die Marke von 100.000 Megawatt (MW), teilt das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Die Stromerzeugung steige auf über 200 Milliarden Kilowattstunden. Seit 1990 hat sich die weltweite Nutzung der Windenergie stürmisch entwickelt, betont das IWR. Es brauchte zehn Jahre, um die globale Windkraftleistung von insgesamt 2.000 MW (1990) auf fast 18.000 MW (2000) zu steigern.  "Heute kann dieser Zubau von 16.000 MW Windkraftleistung auch dank der technischen Entwicklung zu immer leistungsstärkeren Großanlagen innerhalb eines einzigen Jahres realisiert werden", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch.


Internationale Perspektiven für den Windmarkt weiterhin sehr positiv

Der bisherige Trend zur Entwicklung immer größerer Windenergie-Anlagen auch oberhalb der jetzigen 5 MW-Spitzenklasse werde anhalten. Die internationalen Perspektiven für den Windmarkt mit einem Jahresvolumen von derzeit rund 20 Milliarden Euro sind laut IWR weiterhin sehr positiv. "Das US-Department of Energy (DOE) hat jetzt in einer aktuellen Studie ein Szenario bis 2030 vorgestellt, in dem die Windenergie 20 Prozent des US-Stromverbrauchs abdeckt. Im Falle der tatsächlichen Umsetzung würden allein für die USA bis 2030 Windkraftanlagen mit einer Leistung von fast 300.000 MW benötigt", so Allnoch.

22.05.2008   Quelle: Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Hauptversammlung der Solarparc AG beschließt erhöhte Dividende; Stromerzeugung steigt weiter

Photovoltaik-Freiflächenanlage der Solarparc AG in Hofkirchen.
Photovoltaik-Freiflächenanlage der
Solarparc AG in Hofkirchen.

Die Hauptversammlung der Solarparc AG hat die Erhöhung der Dividende für das Geschäftsjahr 2007 auf 0,20 Euro je Aktie beschlossen (Vorjahr: 0,10 €). Die Ausschüttung werde am 21. Mai 2008 erfolgen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit habe die Solarparc AG die im vergangenen Jahr eingeleitete Dividendenpolitik wie angekündigt fortgesetzt. Auch in Zukunft könnten die Aktionäre des auf Betrieb und Verkauf regenerativer Kraftwerke spezialisierten Unternehmens mit einer kontinuierlichen Beteiligung am Geschäftserfolg rechnen. Grundlage für die im Vergleich zum Vorjahr verdoppelte Dividende sei der sehr gute Geschäftsverlauf 2007.   Der Konzern hatte das Nettoergebnis 2007 auf 1,88 Millionen Euro gesteigert (Vorjahr: 0,32 Mio. EUR) und den Umsatz auf 33,6 Millionen Euro erhöht (Vorjahr: 8,9 Mio. EUR).


Stromerzeugungsvolumen aus Windkraft und Photovoltaik wächst um 12,9 Prozent

Nach den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres 2008 habe sich die Leistung des konzerneigenen Windparkportfolios weiter verbessert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhte sich laut Solarparc AG das gesamte Stromerzeugungsvolumen aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen um 12,9 Prozent auf 31,95 Millionen Kilowattstunden (Vorjahr: 28,31 Mio. kWh). Die Solarparc AG realisiere derzeit in Spanien einen Solarpark mit einer installierten Leistung von zehn Megawatt (MWp). Ziel sei, die mit nachgeführten Solarsystemen ausgestatten Parks bis September 2008 an das Stromnetz anzuschließen und im Geschäftsjahr an Investoren zu veräußern. Der Konzern verfüge außerdem in Süddeutschland über eine Solarpark-Pipeline von 32 MWp. Die Realisierung ist nach Angaben des Unternehmens für 2009 geplant.

22.05.2008   Quelle: Solarparc AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarparc AG,
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Roth & Rau investiert in hoch effiziente Solarzellentechnologie

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) hat einen Entwicklungsvertrag mit der Schweizer Universität Neuchâtel abgeschlossen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit dem dort ansässigen Institut für Mikrotechnologie (IMT) sollen in einem dreijährigen Programm Anlagen und Technologien für die Herstellung hocheffizienter kristalliner Silizium-Solarzellen entwickelt werden. Die Roth & Rau AG plant, während der nächsten drei Jahre rund 14 Millionen Euro in das Projekt zu investieren. Durch die Kooperation mit einem der führenden Institute im Bereich Halbleiter-Solarzellen will sich die Gesellschaft den Zugriff auf wesentliche Schlüsseltechnologien zur Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen sichern.   Die Anfang April gegründete Tochtergesellschaft, Roth & Rau Switzerland AG mit Sitz in Neuchâtel, soll die Auftragsforschung im Rahmen dieser Kooperation für die Roth & Rau AG übernehmen.


Dr. Dietmar Roth: "Effizienz kristalliner Silizium-Solarzellen entscheidend für das Erreichen der Grid Parity"

"Investitionen in Forschung und Entwicklung sind für ein nachhaltiges Wachstum und den zukünftigen Erfolg der Roth & Rau AG von höchster Bedeutung. Nur so können wir uns Schlüsseltechnologien sichern, und unsere Position als technologisch führender Anbieter von Turnkey-Linien und Produktionsequipment für die Photovoltaik-Industrie ausbauen. Insbesondere die Steigerung der Effizienz von kristallinen Silizium-Solarzellen wird künftig entscheidend für das Erreichen der Grid Parity und damit für die weitere Branchenentwicklung sein. Hier können wir als Equipmenthersteller einen wesentlichen Beitrag leisten. Wir freuen uns, dass wir mit dem IMT Neuchâtel einen Partner gewonnen haben, der über großes Know-how und ein exzellentes Renommee in diesem Bereich verfügt", erklärte Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG.


14 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung

"Wir haben im Zuge der Kapitalerhöhung angekündigt, unsere Anstrengungen im Bereich Forschung und Entwicklung zu intensivieren, um unseren Anspruch als Innovationstreiber in der Solarbranche zu untermauern. Mit einem Investitionsvolumen von rund 14 Millionen Euro für dieses Projekt haben wir einen entscheidenden Schritt in diese Richtung gemacht", ergänzte Finanzvorstand Carsten Bovenschen.


Das Institut für Mikrotechnologie der Universität Neuchâtel ist für seine Arbeiten sowohl zu Dünnschicht-Silizium-Solarzellen als auch auf dem Gebiet der kristallinen Silizium-Solarzellen anerkannt. Das Institut war in der Vergangenheit an der Gründung mehrerer Unternehmen beteiligt und habe erfolgreich wesentliche Technologie-Transfers in Zusammenarbeit mit Solarzellenherstellern sowie mit einem führenden Anbieter von Produktionsanlagen für Dünnschicht-Silizium-Solarzellen umsetzen können, berichtet die Roth & Rau AG.

21.05.2008   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Intersolar 2008: Aussteller profitieren von der Kooperation mit dpa-Tochter news aktuell

Die Intersolar 2008 erlaubt einen Blick in die solare Zukunft.
Die Intersolar 2008 erlaubt einen Blick in die
solare Zukunft.

Wenige Wochen vor Beginn der Intersolar 2008 in München bietet die weltgrößte Messe für Solar-Technologie (Photovoltaik, Solarthermie und solares Bauen) einen besonderen Service: Die Zusammenarbeit mit der dpa-Tochter "news aktuell" ermöglicht Ausstellern und Journalisten, für aktuelle Messenachrichten die Services des Nachrichtendienstes in Anspruch zu nehmen. Mit 1000 Ausstellern auf mehr als 76.000 Quadratmetern Fläche und erwarteten 40.000 Fachbesuchern bricht die Intersolar 2008 in München alle Rekorde. Um den gesteigerten Anforderungen der Medien gerecht zu werden und gleichzeitig den Ausstellern auf der Intersolar einen besonderen Service zu bieten, hat die Intersolar in diesem Jahr eine Kooperation mit dem Nachrichtendienst news aktuell geschlossen.  Die neue Schnittstelle zwischen Pressestelle und Medien verbreitet die Pressetexte und -bilder der Aussteller direkt an die Redaktionssysteme. Damit erreichen die Ausstellermeldungen 400 tagesaktuelle Medien und werden per E-Mail und RSS-Newsfeed an mehr als 30.000 akkreditierte Journalisten, Fachmedien und Brancheninsider sowie Webportale und Datenbanken übermittelt.


Tagesaktuelle Ausstellermeldungen plus Intersolar-Archiv

Im Presseportal und auf der Intersolar-Webseite wird anlässlich der Intersolar 2008 ein Messeticker auf Deutsch und Englisch eingerichtet, in dem aktuellsten Ausstellermeldungen angezeigt werden. Darüber hinaus können im Intersolar-Archiv auf presseportal.de alle Meldungen stets aktuell eingesehen werden. "Nie ist die Aufmerksamkeit für die Themen unserer Aussteller größer als zur Intersolar. Tagespresse und Fachjournalisten in ganz Europa zeigen großes Interesse an Informationen über die Produkte und Neuheiten der Messe. Eine Zusammenarbeit mit dem Marktführer in Sachen Nachrichtenverbreitung entspricht dabei dem Anspruch, den die Intersolar als weltgrößte Fachmesse für Solartechnologie vertritt" begründet Markus Elsässer, Geschäftsführer der mitveranstaltenden Solar Promotion GmbH, die Entscheidung zur Zusammenarbeit.
Weitere Informationen zur Intersolar 2008 im Internet unter http://www.intersolar.de

21.05.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Umweltbundesamt: Erneuerbare Energien machen Strommix klimafreundlicher

UBA-Studie zum Strommix.
UBA-Studie zum Strommix.

Jede verbrauchte Kilowattstunde Strom setzte in Deutschland im Jahr 2006 durchschnittlich 596 Gramm Kohlendioxid frei. Das sind 20 Gramm je Kilowattstunde weniger als im Jahr 2005, berichtet das Umweltbundesamt (UBA) in einer Pressemitteilung. Die gesunkenen Kohlendioxid-Emissionen pro Kilowattstunde seien in erster Linie auf den steigenden Anteil regenerativ erzeugten Stroms zurückzuführen. Allerdings steigt der Emissionsfaktor nach ersten Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) für 2007 wieder auf über 600 Gramm pro Kilowattstunde. Grund dafür sei, dass die Unternehmen im Jahr 2007 mehr Stein- und Braunkohle zur Stromerzeugung einsetzten.   Der Kohlendioxid-Emissionsfaktor ist ein Indikator für die Klimaverträglichkeit der in Deutschland erzeugten Elektrizität und gibt die direkten CO2-Emissionen je Kilowattstunde Strom an. Er wird maßgeblich vom Anteil fossiler Brennstoffe und erneuerbarer Energiequellen an der Stromerzeugung bestimmt: Je geringer der Anteil von Kohle und anderer fossiler Energieträger und je höher der Anteil CO2-neutraler Energieträger (erneuerbare Energien und Kernenergie) an der Stromerzeugung, desto geringer ist auch der CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde Strom.


Wachstum der Erneuerbaren gleicht sinkenden Beitrag der Kernenergie aus

Der sinkende Beitrag der Kernenergie zur Stromerzeugung führte zwar zu einem verstärkten Einsatz von Kohle. Die dadurch gestiegenen spezifischen CO2-Emissionen seien jedoch durch den überproportional gestiegenen Anteil der erneuerbaren Energieträger ausgeglichen worden, betont das Umweltbundesamt. Auch der durchschnittliche Wirkungsgrad der konventionellen Kraftwerke beeinflusst den spezifischen Emissionsfaktor. Ein konventionelles Kraftwerk mit höherem Wirkungsgrad benötigt für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom eine kleinere Menge kohlenstoffhaltiger Brennstoffe. Der Emissionsfaktor berücksichtigt auch die Leitungs- und Übertragungsverluste von etwa elf Prozent - das heißt für jede Kilowattstunde Strom, die in der Steckdose ankommt, müssen die Kraftwerke etwa 1,1 Kilowattstunden Strom erzeugen. Der spezifische Emissionsfaktor für den deutschen Strommix sank in den Jahren 1990 bis 2006 von 727 Gramm auf 596 Gramm pro Kilowattstunde. Das bedeutet eine Reduzierung der Kohlendioxidemissionen um 18 Prozent pro Kilowattstunde Strom, rechnet das UBA vor.


Kohleverstromung erhöht den Emissionsfaktor

In den 1990er Jahren senkten vor allem Effizienzsteigerungen des Kraftwerkparks durch den Bau neuer, effizienter und die Ertüchtigung oder Stilllegung ineffizienter Kraftwerke den Emissionsfaktor. Ab 2003 ist in erster Linie der steigende Anteil erneuerbarer Energien für eine weitere Senkung verantwortlich. Diesen positiven Effekt überlagere jedoch die Inbetriebnahme neuer fossiler Kraftwerkskapazitäten in den Jahren 1999 bis 2001. Das zeige einmal mehr den großen Einfluss der Kohleverstromung auf den Emissionsfaktor, so das UBA. Selbst moderne Braunkohlekraftwerke emittierten bei der Erzeugung einer Kilowattstunde Strom fast dreimal soviel Kohlendioxid wie ein modernes Gaskraftwerk.

Trotz kontinuierlich sinkender spezifischer Emissionen gingen die absoluten Kohlendioxid-Emissionen aus der Stromerzeugung seit 1990 nur wenig zurück. Dies liege vor allem am stetig zunehmenden Stromverbrauch. Um die CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung weiter zu senken, sei es daher wichtig, den Stromverbrauch durch eine effizientere Stromnutzung zu mindern (zum Beispiel Minimierung der Leerlaufverluste, Festlegung von Effizienzstandards für elektrische Geräte). Gleichzeitig müsse der Anteil der erneuerbaren Energien steigen und sich die Effizienz der Stromerzeugung weiter erhöhen - zum Beispiel durch den Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen.

Eine Übersicht zur Entwicklung des CO2-Emissionsfaktors des deutschen Strommixes von 1990 bis 2006 steht unter http://www.umweltbundesamt.de/energie/archiv/co2-strommix.pdf.

Die Strommix-Studie gibt es kostenlos im Internet unter http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3195.pdf.


21.05.2008   Quelle: UBA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: UBA,
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Energiequelle GmbH wird vom Solarpark-Planer zum Hersteller von Solar-Trackern

Der EQ-Mover, eine Ganzstahlkonstruktion mit ca. 2,1 Tonnen Eigengewicht.
Der EQ-Mover, eine Ganzstahlkonstruktion mit
ca. 2,1 Tonnen Eigengewicht.

Bereits 2004 begannen die beiden Partner und Geschäftsführer der Energiequelle GmbH, Joachim Uecker und der Ingenieur Michael Raschemann, eine intensive Marktrecherche nach zweiachsigen Nachführsystemen für Photovoltaikanlagen. Die angebotenen Solar-Tracker (Mover) genügten ihnen jedoch weder in der Qualität und Sicherheit, noch stimmte der Preis, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die zu Testzwecken aufgestellten Anlagen hätten sogar im ersten Herbststurm mit sehr viel Aufwand geschützt und gesichert werden müssen. Als Konsequenz aus den schlechten Testergebnissen machten sich die Brandenburger Solarparkplaner an den Entwurf einer eigenen Konstruktion, um die Energieproduktion bei gleichzeitiger Senkung des Betreiberrisikos zu steigern.  "Es geht darum, möglichst schon heute Anlagen aufzubauen, die den steigenden Energie-Ansprüchen der nächsten Jahre und den unausweichlich zunehmenden Klimaeinflüssen stand halten werden. Die Versorgung und der Strompreis kann nur so für den Abnehmer langfristig stabil gehalten werden. Mit alten Anlagen würde die Versorgung mit Solarstrom absehbar stagnieren und sogar kollabieren", so Michael Raschemann.


Preise sollen vor allem durch Serienfertigung reduziert werden

Bei der Eigenproduktion der Komponenten komme dem Unternehmen die Erfahrung aus dem Windbereich zugute, betont die Energiequelle GmbH. Das wichtigste Kriterium sei neben der Sicherheit vor allem die Langelebigkeit der Anlagen. Nach dem Bau des ersten Prototyps habe nur noch ein Partner für die Serienfertigung gefehlt. Doch hier habe sich schnell gezeigt, dass die Preisvorstellungen von Energiequelle und den Metallbauern weit auseinander lagen. "Uns war bewusst, dass es im erneuerbaren Energienmarkt, der mit starken Vergütungsdegressionen kämpfen muss, wichtig war und ist, marktfähige Preise anzubieten. Die Preise werden nun vor allem durch Serienfertigung gedämpft", erläutert Raschemann weiter. Bislang lediglich in der Rolle des Planungsbüros und Generalübernehmers, produziert das Unternehmen nun Komponenten in Eigenregie. Dabei werde das Unternehmen in der Branche beobachtet, da es nicht der Regelfall sei, dass alles aus einer Hand kommt.


Demonstrationskraftwerk mit zunächst rund 100 EQ-Movern

Die unter dem Namen "EQ-SYS" firmierende Energiequelle-Tochter hat im Frühjahr 2008 ihre Produktion aufgenommen und will mit hohem Automatisierungsgrad jährlich bis zu 10.000 "EQ-Mover" herstellen. Der EQ-Mover zeichnet sich laut Hersteller durch seine solide Ganzstahlkonstruktion mit zirka 2,1 Tonnen Eigengewicht aus. Die von EQ-SYS entwickelte, individuelle Prozessorsteuerung eines jeden EQ-Movers führe die zwei gesteuerten Achsen autark der Sonne nach. Dabei würden Sensormesswerte wie Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Luftdruck und Bewölkung mit einfließen. Ebenso könnten die Werte per Datenfernüberwachung professionell überwacht und analysiert werden. Die der Sonne nachgeführte Fläche beträgt rund 60 Quadratmeter. Das Demonstrationskraftwerk auf dem der Fabrik nahe gelegenen Solarpark wird laut Energiequelle GmbH zunächst rund 100 EQ-Mover mit einer Gesamtleistung von 750 Kilowatt (KWp) beherbergen. Im Endausbau sollen es zirka sechs Megawatt peak sein. Ab dem zweiten Halbjahr 2008 soll die Serienproduktion beginnen. Vom 12. bis 14. Juni 2008 präsentiert die Energiequelle GmbH ihren EQ-Mover auf der "Intersolar" in München auf dem Freigelände am Stand FG. 150.

21.05.2008   Quelle: Energiequelle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiequelle GmbH,
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Führender Grünen-Politiker verteidigt Strom aus neuem Kohlekraftwerk

Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) verteidigt in der Wochenzeitung DIE ZEIT die Beteiligung seiner Stadt am Bau eines gigantischen Kohlekraftwerks in Schleswig-Holstein: "Wir dürfen neue Kraftwerksprojekte nicht um den Preis verhindern, dass alte ineffizient weiter laufen", sagte Palmer der ZEIT und stellte sich damit gegen seine Partei, die neue Kohlekraftwerke ablehnt.   Tübingen wolle sich von den großen Energieversorgern unabhängig machen, betonte Palmer im Gespräch mit der ZEIT und fuhr fort: "Denn wenn die Stadtwerke sterben, hat man keine Chance, den völlig verkrusteten Strommarkt ökologisch neu auszurichten." Allerdings sei es auch sein Ziel, einen "energiepolitischen Rahmen" zu schaffen, "der alle Kohlekraftwerke überflüssig und unwirtschaftlich macht", so Palmer.


Kohlekraftwerk Brunsbüttel soll ab 2012 Strom erzeugen

Die Tübinger Stadtwerke sind laut ZEIT mit einem sehr kleinen Anteil in den Bau des Kohlekraftwerkes Brunsbüttel in Schleswig-Holstein eingestiegen, das ab 2012 Strom erzeugen soll. Die Restlaufzeit des nahe gelegenen Atomkraftwerks Brunsbüttel endet voraussichtlich im Jahr 2011. Der kompletten Text ist veröffentlicht in der ZEIT Nr. 22 vom 21. Mai 2008.

21.05.2008   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Signet Solar schließt mehrjährigen Solarmodul-Rahmenvertrag mit der SolarMarkt AG

Blick in die künftige Produktion von Signet Solar in Mochau.
Blick in die künftige Produktion von Signet
Solar in Mochau.

Die Signet Solar GmbH (Mochau) und die SolarMarkt AG (Freiburg) haben am 20.05.2008 bekanntgegeben, dass beide Photovoltaik-Unternehmen einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Dünnschichtmodulen mit einer Leistung von 36 Megawatt (MW) bis zum Jahr 2012 unterzeichnet haben. Die von der Signet Solar GmbH gelieferten Dünnschichtmodule sollen von der SolarMarkt AG in verschiedenen PV-Großprojekten installiert werden. "Wir sind sehr erfreut, dass die SolarMarkt AG unsere Dünnschichtmodule für ihre Solaranlagenprojekte einsetzt", erklärte Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH. "Diese Entscheidung zeigt, dass die Signet Solar GmbH den Erwartungen anspruchsvoller Projektentwickler in Bezug höchster Qualitätsansprüche gerecht wird. Ab Juni 2008 werden wir in Mochau bei Dresden Dünnschichtmodule einer neuen Generation mit Abmessungen bis zu 2,20m x 2,60 m produzieren, deren Kosten pro Watt zu den niedrigsten weltweit zählen werden", so der Solarunternehmer weiter. 

Dünnschicht-Photovoltaik für Frei- und Großflächenanlagen

Die SolarMarkt AG aus Freiburg steht für Innovationsfreude und langjährige Erfahrungen im Bau von großen Photovoltaik-Anlagen. "Mit diesem Liefervertrag sichern wir uns hochwertige Dünnschichtmodule für unsere Frei- und Großflächenanlagen", sagte Walter Leithold, Vorstand der SolarMarkt AG. "Wir sind froh, mit Signet Solar einen starken Partner gefunden zu haben, der Qualität und Zuverlässigkeit gewährleistet, so dass wir unsere Photovoltaik-Projekte mit der erforderlichen Liefersicherheit planen und entwickeln können", so Leithold weiter.

20.05.2008   Quelle: Signet Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar,
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White Owl Capital investiert 80 Millionen Euro in spanisches Photovoltaik-Portfolio

Sunline-Chef Wismeth bringt Erfahrungen aus dem Bau von Solarkraftwerken in einen Publikumsfonds ein.
Sunline-Chef Wismeth bringt Erfahrungen
aus dem Bau von Solarkraftwerken in
einen Publikumsfonds ein.

Der auf nachhaltige Anlagen spezialisierte Finanzinvestor WOC White Owl Capital AG (Berlin) und die Sunline AG (Fürth) haben am 20.05.2008 in Berlin den Grundstein für eine Zusammenarbeit beim Bau von Photovoltaik-Kraftwerken in Spanien gelegt. Die Vorstände beider Unternehmen unterzeichneten eine Rahmenvereinbarung über die gemeinsame Errichtung von Solarstromkraftwerken mit einem Auftragsvolumen von mehr als 80 Millionen Euro, berichtet die WOC White Owl Capital AG in einer Pressemitteilung. Beide Parteien vereinbarten, dass Sunline Photovoltaik-Kraftwerke entwickeln und im Auftrag der WOC als Generalunternehmer errichten soll. Die Finanzierung erfolge über einen WOC-Publikumsfonds. 

Hohe Sonneneinstrahlung und Erträge machen Spanien zum interessanten Photovoltaik-Markt

Der Süden Spaniens bietet mit einer Sonneneinstrahlung von bis zu 1.800 Kilowattstunden je Quadratmeter ideale Voraussetzungen für den Einsatz von Solarstromanlagen. Daher konzentrieren sich die geplanten Solar-Kraftwerke auf die Regionen Andalusien und Extremadura sowie auf die Kanarischen Inseln. "Das Konzept, erstmals mehrere spanische Photovoltaik-Kraftwerke der Megawattklasse in einem Portfolio zu bündeln, sorgt für einen äußerst stabilen Kapitalrückfluss bei gleichzeitig optimaler Risikostreuung. Für uns bietet diese Struktur viele Vorteile bei der weiteren Vermarktung dieser Anlagen", erklärt WOC-Vorstand Tobias Pehle.

Als Generalunternehmer ist Sunline für die Planung, Bauleistung und die schlüsselfertige Übergabe an White Owl Capital sowie die Betriebsführung der Anlagen verantwortlich. "Spanien ist ein sehr interessanter Photovoltaik-Markt - insbesondere wegen der hohen Sonneneinstrahlung und der damit verbundenen Erträge, aber auch aufgrund der weitsichtigen spanischen Förderung. Wir sind stolz darauf, dass wir die Erfahrungen, die wir mit dem Bau von Solarkraftwerken für institutionelle Investoren in Spanien sammeln konnten, nun erstmals in einen Publikumsfonds einbringen können", so Wolfgang Wismeth, Vorstand der Sunline AG.

20.05.2008   Quelle: White Owl Capital AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunline AG,
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Größte Solarwärmeanlage Mitteleuropas in Graz eröffnet

Umwelt-Landesrat Ing. Manfred Wegscheider (links) bei der Eröffnung.
Umwelt-Landesrat Ing. Manfred Wegscheider
(links) bei der Eröffnung.

"Ein Meilenstein in der Solar-Geschichte unseres Landes! Mit der größten Solar-Anlage Mitteleuropas zur Einspeisung ins Fernwärmenetz der Landeshauptstadt Graz beweist die Steiermark einmal mehr ihre Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien!". Mit diesen Worten kommentierte der steirische Umwelt-Landesrat Manfred Wegscheider die Eröffnung der mittlerweile 3.556 Quadratmeter großen Sonnenkollektorenfläche auf dem Betriebsgelände der AEVG am "Internationalen Tag der Sonne". Vom Fernheizwerk aus wird ganzjährig das Fernwärmenetz der Energie Graz beliefert. Die technischen Daten der Solarthermie-Anlage beeindrucken: 3.556 m2 Kollektorfläche, 1.600 Megawattstunden (MWh) jährlicher Ertrag und 480.000 Kilogramm CO2 Einsparung pro Jahr.  Landesrat Johann Seitinger verwies darauf, dass die Anlage von AEVG ein Modell dafür sei, dass der verstärkte Einsatz der Solarenergie nicht nur im Wohnbaubereich besonders wichtig und notwendig sei, sondern die Solarwärme auch für gewerbliche Objekte genutzt werden sollte, um die für die im Kyoto-Protokoll eingegangenen Verpflichtungen zur Senkung der CO2-Emissionen erfüllen zu können.


Grazer Bürgermeister Nagl: Sonnenenergie Kosten ist die klimafreundlichste Form der Energiegewinnung

"Solarenergie spart nicht nur hohe Energiekosten, sie ist auch ein beispielhafter und zukunftweisender Ansatz für einen effektiven Klimaschutz. Für mich spart Sonnenenergie Kosten und ist die klimafreundlichste Form der Energiegewinnung", betont Seitinger. Stolz zeigte sich der Grazer Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl: "Das heute eröffnete S.O.L.I.D.-Projekt AEVG ist mehr als ein Mosaikstein. Der globale Wettbewerb bedeutet auch Wettbewerb um die Technologieführerschaft. Graz ist Wissensstadt und wir werden die Kreativität und Innovationskraft der Grazerinnen und Grazer nutzen, um mit den von mir vorgeschlagenen Maßnahmen die Lebensqualität weiter zu steigern."


Pilotprojekt und Vorbild für weitere gewerbliche Solaranlagen

Für die Nutzung der Dachflächen sind die steirische Gas &Wärme als Vertragspartner für das Fernheizwerk beziehungsweise die AEVG für deren eigene Hallen verantwortlich. "Die Stadtwerke-Tochter AEVG präsentiert sich als Verwertungsanlage nach modernstem Stand der Technik und ist bemüht, laufend Umweltschutzmaßnahmen in den Betrieb zu integrieren. Die Solaranlage auf den Dächern des Betriebsgebäudes versteht sich als Pilotprojekt und Vorbild für weitere Anlagen im gewerblichen Bereich - also als innovativer Vorreiter", ist Vorstandsdirektor Mag. Dr. Wolfgang Messner vom Erfolg des Projektes überzeugt. Ebenso Vorstandsdirektor DI Wolfgang Malik: "Nach dem Muster der Solaranlage am Stadion Liebenau oder dieser heute bei unserer Tochter AEVG planen wir für die Zukunft weitere solare Großanlagen mit einer Kollektorfläche von 18.000 m² wie in unserem Wasserwerk Andritz oder im neuen Bad Eggenberg."


Umwelt-Ressort des Landes Steiermark fördert mit 130.000 Euro

Eine Besonderheit des Projekt ist die Errichtung der Anlage auf vier verschiedenen Gebäuden. Jedes Hallendach kann separat abgesperrt und reguliert werden. Durch dieses innovative Projekt mache sich einmal mehr die aktive Förderpolitik des Landes Steiermark bezahlt, heißt es in der Pressemitteilung. "Seit 2004 hat sich die Quadratmeteranzahl an Kollektorflächen in der Steiermark versiebenfacht! Für die Anlage der AEVG ist ein Förderbetrag seitens des Umwelt-Ressort des Landes von € 130.000 ermöglicht worden und die auch noch abschließend positive Botschaft lautet: die Erweiterung dieser Europa-weit einzigartigen Anlage ist bereits in Planung!", so Landesrat Wegscheider.

20.05.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hans Oberländer.,
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Systemanbieter Papendorf bietet neues Messsystem für den standortspezifischen Vergleich von Photovoltaik-Modulen

Neues Photovoltaik-Messsystem von Papendorf.
Neues Photovoltaik-Messsystem von
Papendorf.

Die Papendorf Software Engineering GmbH (Gärtringen) bringt im Juni 2008 ein Messsystem für den standortspezifischen Solarmodulvergleich auf den Markt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das innovative Produkt bestehe aus einer speziellen Messwerterfassungseinheit - dem "ISET-mpp meter " - und der Kommunikationseinheit "SOL. Connect"individual. Das neue Messsystem lasse sich sowohl mobil als auch stationär betreiben. Es zeichne den Kurzschlussstrom und die Leerlaufspannung sowie den Strom und die Spannung im optimalen Arbeitspunkt (Maximum Power Point, kurz MPP) des Solarmoduls beziehungsweise Solargenerators auf. Außerdem misst es laut Hersteller die für einen exakten Vergleich notwendige Bestrahlungsstärke und die Modultemperatur. Dabei werde die gesamte Strom/Spannungskennlinie erfasst. Je nach Kundenwunsch kann die Auflösung in Sekunden- bis Stundenmittelwerten erfolgen, betont Papendorf Software Engineering. 

Modulvergleich an beliebig vielen Standorten

Alle Daten stehen ausschließlich dem Kunden zur Verfügung, den das Messsystem kontinuierlich mit den neuesten Messwerten versorgt. Dank des modularen Konzepts lassen sich Solarmodule an beliebig vielen Standorten miteinander vergleichen. Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen Genauigkeit des Messverfahrens. Bisherige Fehlerquellen durch Wechselrichter oder Netzschwankungen würden gezielt vermieden, betont der Hersteller. Das Messsystem berechne unter anderem den spektral angepassten Solar-Ertrag aus der temperaturkompensierten Bestrahlungsstärke. Die Performance Ratio (Verhältnis von Nutzertrag und Sollertrag einer Anlage) werde unabhängig vom Wechselrichter und anderen Störeinflüssen für das jeweilige Modul ermittelt. Je nach Kundenwunsch überträgt das System die Daten stündlich oder täglich an eine zentrale Datenbank. Mit der speziellen Analyse-Software "SOL.Connect" PV.Analyzer kann der Anwender die Daten gezielt auswerten und gegenüberstellen. Im Störungsfall verschickt das System Warnungen automatisch per Email.


Sharp setzt das Messsystem bereits erfolgreich ein

Papendorf Software Engineering liefert das "ISET-mpp meter" mit dem erforderlichen Zubehör (Sensoren, Wandler, Netzteile und Kühlkörper) komplett vormontiert im wetterfesten Edelstahlschrank. Optional integriert das Unternehmen neben der Datenübertragungstechnik "SOL. Connect" individual auch die komplette Auswertungstechnologie. Abgesehen von der externen Stromversorgung (optional auch autark) erfolgt der Betrieb völlig eigenständig. Die Sharp Electronics (Europe) GmbH aus Hamburg setze das Messsystem bereits erfolgreich ein. Das neue Messsystem wird erstmals im Rahmen von Europas größter Messe für Solartechnik, der "Intersolar", vom 12. bis zum 14. Juni in München präsentiert in Halle C, Standnummer 3.658.


Das "ISET-mpp meter": eine Entwicklung des Instituts für Solare Energieversorgungstechnik (ISET)

Das ISET befasst sich mit anwendungsorientierter Forschung für die Elektro- und Systemtechnik zur Nutzung erneuerbarer Energien. Das Leistungsspektrum erstreckt sich von theoretischen Arbeiten über experimentelle Untersuchungen und Feldtests bis hin zu gerätetechnischen Entwicklungen. Hierbei konzentriert sich das Institut vor allem auf die Photovoltaik und Windenergie sowie Bioenergie, Wasserkraft und Meeresenergie, Energiewandler und Speicher, Stromrichter, Hybridsysteme und Energiewirtschaft. Die Messwerterfassungseinheit "ISET-mpp meter" ist eine Produktentwicklung des ISET und basiert auf einem 15-jährigen Mess- und Testbetrieb von photovoltaischen Komponenten.

20.05.2008   Quelle: Papendorf Software Engineering GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Papendorf Software Engineering GmbH,
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Kölner Solarstrom-Pionier Energiebau feiert 25-jähriges Jubiläum

Per Lichtsensor der Sonne nachgeführte Solarstrom- anlagen.
Per Lichtsensor der Sonne
nachgeführte Solarstrom-
anlagen.

Aus Anlass des 25. Jahrestags ihrer Gründung lud die Kölner Energiebau Solarstromsysteme GmbH zu einer Jubiläumsfeier auf dem Firmengelände im Kölner Stadtteil Butzweilerhof. Über 250 Gäste aus Politik und Wirtschaft gratulierten dem Solar-Unternehmer Michael Schäfer, der bereits früh die Chancen neuer Energieträger erkannt hat. In 25 Jahren hat sich das Unternehmen von einem "Energieladen" zu einem international tätigen Photovoltaik-Unternehmen entwickelt. Höhepunkt der Feier war die Einweihung von drei neuen Hightech-Solarstromanlagen durch Dr. Jens Baganz, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und Dr. Norbert Walter-Borjans, Wirtschaftsdezernent der Stadt Köln. Die stets exakt auf die Sonne ausgerichteten Solarstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 7200 Kilowatt (kWp) erzeugen bis zu 40 % mehr Strom als fest installierte Systeme. Der Strom wird in das Netz der Rheinenergie eingespeist. Der Ertrag in Höhe von rund 2.500 Euro pro Jahr wird zehn Jahre lang dem gemeinnützigen Verein "Klinik Clowns Köln e.V." zufließen. 

25 Jahre aktiv für Solarstrom

Vor 25 Jahren war die solare Stromerzeugung, die direkte Umwandlung der Solarstrahlung in elektrische Energie, ein Nischenmarkt. An eine produktive Nutzung des von Alexander Bequerel im Jahre 1839 entdeckten photovoltaischen Effekts außerhalb der Raumfahrt glaubte kaum jemand. In Köln wagten 1983 dennoch sechs enthusiastische Ingenieure den Einstieg in die Nutzung regenerativer Energiequellen. Genau 6.000 DM betrug das Startkapital. Es folgten harte Aufbaujahre, erinnert sich Michael Schäfer, einer der sechs damaligen Gründer und heutiger Geschäftsführer. Heute arbeiten bei Energiebau 90 Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende.

Das Unternehmen hat Niederlassungen in Holland, Italien, im zentralafrikanischen Mali und in Ghana. Eine Niederlassung in Frankreich wird gerade aufgebaut. Über 150 Millionen Euro werden die Solarstrompioniere, wie sie sich stolz nennen, in diesem Jahr voraussichtlich erwirtschaften.


Solar-Engagement für Afrika

"Wir wollen nicht nur unternehmerisch erfolgreich sein. Wir wollen auch einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten", sagte Energiebau-Geschäftsführer Schäfer in seiner Festrede. In der Vergangenheit hat sich Energiebau bereits für die solar betriebene Wasserförderung in Zentralafrika engagiert. Für die von Energiebau entwickelten Solarhybrid-Systeme für die Dorfstromversorgung in netzfernen Regionen Afrikas und Asiens ist das Unternehmen im vergangenen Jahr von der US-amerikanischen Boston University ausgezeichnet worden. "Wir sind uns aber auch unserer regionalen Verantwortung bewusst", begründete Schäfer die Unterstützung der Arbeit von Klinik Clowns Köln e.V..

Dr. Jens Baganz, Staatsekretär im Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie von Nordrhein-Westfalen, zollte in seinem Grußwort dem Weitblick und dem unternehmerischen Erfolg des Unternehmensgründers Achtung. "Die erneuerbaren Energien haben sich zu einem wichtigen Wirtschaftssektor entwickelt. Unternehmen wie Energiebau haben maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen“, sagte Dr. Baganz. Dr. Norbert Walter-Borjans, Wirtschaftsdezernent der Stadt Köln, betonte die Bedeutung von Unternehmen wie Energiebau für die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Köln. Lobende Worte fand Dr. Walter-Borjans auch für die finanzielle Unterstützung der Klinik Clowns.


Eine von mehr als 4.000 Veranstaltungen in der "Woche der Sonne"

Um Punkt 12:00 Uhr wurden die neuen Solarstrom-Anlagen von Dr. Baganz, Dr. Walter-Borjans, Gerhard Stryi-Hipp, Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft und Geschäftsführer Michael Schäfer gemeinsam per Knopfdruck in Betrieb genommen. Damit startete zugleich eine weitere Veranstaltung im Rahmen der europäischen "Woche der Sonne". Ziel dieser Reihe mit mehr als 4.000 Informationsveranstaltungen in ganz Europa ist es, Verbraucher, Handwerker und Entscheider bei kommunalen Einrichtungen über die vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung der Sonnenenergie zu informieren.


20.05.2008   Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiebau,
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Solar-Flugzeug "Solar Impulse": Mission des "Virtual Flight 2008"erfüllt

Bertrand Piccard beim Solar Impulse Virtual Flight 2008.
Bertrand Piccard beim Solar Impulse Virtual
Flight 2008.

In einem dem ersten Flugzeug-Prototyp HB-SIA entsprechenden Cockpit haben die beiden Piloten von Solar Impulse nacheinander je 25 Stunden ohne Unterbrechung am Steuer des Solar-Flugzeugs verbracht. Bertrand Piccard von Dienstag, 13. Mai, 07:27 Uhr bis Mittwoch, 14. Mai, 08:43 Uhr und André Borschberg von Donnerstag, 15. Mai, 07:20 Uhr bis Freitag, 16. Mai, 08:38 Uhr. Ziel des Projekts ist, ein ausschließlich mit Solarenergie (Photovoltaik) angetriebenes Flugzeug starten zu lassen, Tag und Nacht zu fliegen und damit die Erde ohne Treibstoff und Schadstoffemissionen zu umrunden.  Dank dem von Solar Impulse entwickelten und von der EPFL realisierten Flugsimulator, konnten sie den HB-SIA zum ersten Mal so ausgestattet steuern, wie sie es bei den ersten Flügen sein werden: Helm, Sicherheitsgurte, Fallschirm, Sauerstoffmaske, Proviant und weiteres, auf ihre Bedürfnisse angepasstes Zubehör. Nach dem Start in Payerne konnten sie die Ergonomie des Cockpits testen, mögliche Verbesserungen feststellen, das aerodynamische Verhalten des Flugzeugs, das Management des Energieverbrauchs in den Motoren, die Energiespeicherung in den Batterien sowie deren Effizienz während der Nachtphasen des Fluges kennen lernen.


Nach 25 Stunden an Bord - in einem weniger als 1,5 m3 kleinen Raum - zeigte sich Bertrand Piccard begeistert von seinem virtuellen Flug: "Diese Erfahrung war gleichzeitig technisch und emotional: Ich trainierte, ein Fluggerät von dieser Spannweite und sehr delikater Handhabung zu beherrschen, konnte aber auch den Sonnenuntergang und die sternenklare Nacht bewundern." Fünf Bildschirme, die 210 Grad um das Cockpit angeordnet waren, vermittelten den Piloten den Eindruck, wirklich zu fliegen. "Ich bin in einen Simulator hineingegangen und aus einem Flugzeug ausgestiegen. Das zeigt, wie packend die Simulation war."

Am Himmel über Payerne trainierte André Borschberg Volten zu fliegen, Sinkflüge und Landungen zu machen, und er testete das Verhalten von Solar Impulse unter Wind- und Turbulenzbedingungen. "Das Flugzeug macht einen sehr sicheren Eindruck. Man darf aber nicht vergessen, dass es sich um einen Simulator handelt. Den Prototypen zu steuern wird noch anspruchsvoller sein und noch viel Unbekanntes für uns bereithalten." Für den Flugleiter Raymond Clerc haben die zahlreichen Manöver, die unter realen Wetterbedingungen durchgeführt wurden, eine Fülle von Lehren gebracht: "Wir konnten sowohl die Reaktionen der Piloten als auch jene des Flugzeugs beobachten. Die Daten und Lehren aus diesen Erfahrungen werden unmittelbar zu Anpassungen spezifischer Verfahren führen und so einen direkten Nutzen für die wirklichen Flüge bringen."

19.05.2008   Quelle: Solar Impulse   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Impulse/Stéphane Gros,
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Photovoltaik: Netzanschluss für 3,3 MW-Freiflächenanlage von TAUBER-SOLAR in Abuzaderas/Spanien

Solarpark Abuzaderas nach Aufnahme des Probebetriebes
Solarpark Abuzaderas nach Aufnahme
des Probebetriebes

Seit Anfang Mai 2008 speist das Solar-Kraftwerk im spanischen Abuzaderas nahe der Stadt Albacete, südlich von Madrid, Strom in das Netz des örtlichen Netzbetreibers ein. Nach erfolgreichem Abschluss des Probebetriebes werde diese Anlage jetzt im korrekten Dauerbetrieb geführt, berichtet TAUBER-SOLAR in einer Pressemitteilung. Die Zahlungen für den erzeugten Sonnenstrom erfolgen gemäß der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung nach gültigem spanischem Recht. Etwa 19.000 Photovoltaikmodule der Conergy AG aus Hamburg bringen eine Gesamtleistung von 3,3 Megawatt peak. Die Gesamtfläche dieser Anlage beträgt rund 130.000 Quadratmeter. Die Betreibergesellschaft rechnet an diesem guten Sonnenstandort mit einem Jahresertrag von 5,3 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, das entspricht dem Jahresverbrauch von über 1.500 Vier-Personen-Haushalten.  Auf den spanischen Energiemix bezogen, der dem deutschen im atomar-fossilen Bereich ähnelt, werden dadurch im Jahr rund 2.700 Tonnen CO2 und 110 kg schwach und stark radioaktiver Abfall vermieden, betont TAUBER Solar.



Finanzierung über Einlagen atypisch stiller Gesellschafter und langfristiges Fremdkapital

Die Kosten dieser Freiflächenanlage betragen laut TAUBER Solar rund 26 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolge über Einlagen atypisch stiller Gesellschafter in Höhe von rund 10,7 Millionen Euro und langfristiges Fremdkapital durch Kreditinstitute in Höhe von 15,5 Millionen Euro. Die Einlagen der atypisch stillen Gesellschafter wurden vermittelt von mehr als 30 Vertriebsbanken und seien nahezu vollständig gezeichnet. Bei dieser TAUBER-SOLAR Abuzaderas GmbH, der ersten Bürgerbeteiligung des Unternehmens in Spanien, haben bislang rund 300 Personen investiert mit einer Mindestbeteiligungssumme von 15.000 Euro, berichtet das Unternehmen.

19.05.2008   Quelle: TAUBER-SOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TAUBER-SOLAR,
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IBM Forscher erzielen Durchbruch in Solarzellen-Technologie

Konzentriertes Sonnen- licht für höhere Solar- strom-Erträge.
Konzentriertes Sonnen-
licht für höhere Solar-
strom-Erträge.

Wissenschaftler am IBM T. J. Watson Research Center (Armonk, U.S.A.) präsentierten am 15.05.2008 auf der 33. IEEE Photovoltaics Specialists Conference in San Diego (U.S.A.) einen Durchbruch in der Photovoltaik-Technologie, der die Kosten für die Gewinnung von Solarstrom deutlich senken könnte. Die Methode sei altbekannt, betont IBM in einer Pressemitteilung. Durch das Bündeln von Sonnenlicht mit einem Spiegel oder einer Linse kann man Blätter und Zweige entzünden. Mit der gleichen Technik konnten IBM Forscher nun einen neuen Rekord in der Solarzellentechnik aufstellen. Sie konzentrieren mithilfe einer großen Fresnel-Linse 230 Watt Sonnenenergie auf eine ein Quadratzentimeter kleine Solarzelle - dies entspricht der 2.300-fachen Bündelung des direkten Sonnenlichts.  Diese so genannte Konzentrator-Zelle (oder auch Konzentrator-Photovoltaik) wandelt die Sonnenergie in 70 Watt elektrische Energie um und erzielt damit eine fünfmal so hohe Leistungsdichte wie herkömmliche Konzentrator-Photovoltaik (PV) Solarstromanlagen, heißt es in der Pressemitteilung.


Deutliche Kosteneinsparungen bei der Konzentrator-Photovoltaik möglich

Heute verwendete Systeme konzentrieren zirka 200 Watt an Sonnenenergie und gewinnen daraus 20 Watt Solarstrom. Im Vergleich benötige eine bisherige Konzentrator-PV-Anlage ein Zehnfaches an Solarzellen und weiteren Komponenten, um dieselbe Menge an Solarstrom zu generieren wie das IBM System, so das IBM Germany Development Lab. Eine industrielle Herstellung der IBM-Technologie könnte daher zu deutlichen Kosteneinsparungen beim Bau einer typischen Konzentrator-Photovoltaikanlage führen. "Mit unserer Expertise und langjähriger Erfahrung in den für uns klassischen Gebieten der Halbleitertechnik und Chipforschung können wir entscheidend zum Bereich der alternativen Energieforschung beitragen", sagt Dr. Supratik Guha, Forschungsleiter für Photovoltaik bei IBM Research. Er führt weiter aus: "Dieses Projekt ist Teil unserer Grundlagenforschung, die nicht nur das Wissen über Solarzellentechnologie erweitert, sondern den Weg für Innovationen in einer ganzen Industrie bereitet."


"Flüssigmetall"-Kühltechnologie bereitet den Weg für hocheffiziente und kostengünstige Konzentrator-Solarzellen

Der entscheidende Faktor, der laut IBM zum Durchbruch führte, war die Kühlung der Solarzellen. Die 2.300-fache Konzentration von Sonnenlicht auf eine Solarzelle generiere so viel Wärmeenergie, um selbst Stahl zum Schmelzen zu bringen. Ein Umstand, von dem sich die Forscher in ihren Experimenten selbst überzeugten. Durch die Anwendung von Methoden zur Kühlung von Mikroprozessoren, die eine ähnlich hohe Wärmeentwicklung aufweisen, schaffen es die Forscher, die Solarzellen von über 1.600°C auf 85°C zu kühlen. Sie setzen dabei auf die so genannte "Flüssigmetall"-Technologie: Eine extrem dünne Schicht einer Gallium-Indium Legierung wird zwischen der Solarzelle und dem wassergekühlten Kühlkörper aufgetragen. Diese spezielle "Flüssigmetall"-Schicht führe die Wärme wesentlich besser und effizienter ab als alle bisher eingesetzten Materialien, betont IBM.

Die IBM Forschung zur Photovoltaik konzentriert sich auf vier Kernthemen: die Anwendung bestehender Technologien in der Solartechnik, die Entwicklung günstigerer und effizienterer Silizium-Solarzellen, die Konzentration von Photovoltaikzellen auf engem Raum, sowie die Erforschung neuer Lösungen mit dünnen Photovoltaikfilmen und neuartiger Photovoltaik-Konstruktionen auf der Basis von Nanostrukturen wie Halbleiter-Quantenpunkten und Nanodrähten. Ziel dieser Projekte ist es, kostengünstige und effiziente Photovoltaik-Module zu entwickeln, welche die Komplexität minimieren und die Flexibilität der Solarstromproduktion erhöhen.

19.05.2008   Quelle: IBM Germany Development Lab   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBM,
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Fachmesse Intersolar zeichnet 2008 erstmals wegweisende Solartechnik mit dem Intersolar-AWARD aus

Intersolar AWARD zeichnet Solar-Innovationen aus.
Intersolar AWARD zeichnet Solar-Innovationen aus.

In diesem Jahr prämiert die Intersolar, weltweit größte Fachmesse für Solartechnik, erstmals wegweisende Produkte und Dienstleistungen in den Kategorien "Photovoltaik" und "Solarthermie". Teilnehmen können die Unternehmen und Institutionen, die vom 12. - 14. Juni 2008 auf der Intersolar ausstellen und ihre Innovationen im Rahmen der Neuheitenbörse der Intersolar präsentieren werden. Noch bis zum 24. Mai 2008 läuft die Bewerbungsfrist für den Intersolar AWARD 2008.   Mit über 1.000 Ausstellern aus mehr als 40 Ländern ist die Intersolar heute die wichtigste Plattform für wegweisende Technologien und Neuheiten der Solartechnik und damit Gradmesser für die Innovationskraft der Branche. In diesem Jahr loben die Veranstalter der Intersolar, die Solar Promotion GmbH und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, in Kooperation mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) erstmalig den Intersolar AWARD aus. Der Preis wird künftig jährlich von einer unabhängigen Jury in den Kategorien "Photovoltaik" und "Solarthermie" vergeben und soll sich als die internationale Auszeichnung hervorragender technischer Innovationen in der Solarbranche etablieren.

Zeichen für neue Entwicklungen in Forschung und Technik

"Mit dem Intersolar AWARD möchten wir Zeichen setzen für neue Entwicklungen in Forschung und Technik innerhalb der Solarbranche. Die Intersolar bietet dafür den optimalen Rahmen", erklärt Markus Elsässer, Geschäftsführer der veranstaltenden Solar Promotion GmbH. Die Gewinner können ihren Preis bei der Preisverleihung im Rahmen eines offiziellen Festakts während der Messe am 12. Juni 2008 im Rahmen der Neuheitenbörse in Halle B5 der Messe in Empfang nehmen. Zusätzlich verspricht der Intersolar AWARD eine hohe internationale Aufmerksamkeit: "Weltweit richtet die Solarbranche während der Messe ihre Augen auf die Intersolar. Was hier präsentiert wird, bleibt nicht lange unbekannt", so Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, einem der Veranstalter der Intersolar. Darüber hinaus können die Gewinner ihr Produktmarketing mit dem Intersolar-AWARD-Signet aufwerten.


Signifikante Weiterentwicklung vorhandener Technologien als Auswahlkriterium

Für die Teilnahme sind Produkte und technische Lösungen zugelassen, die 2008 erstmals auf der Intersolar ausgestellt werden und eine signifikante Weiterentwicklung vorhandener Technologien darstellen. "Mit dem Intersolar AWARD setzen wir ein Zeichen für die Innovationskraft der Branche und machen die Leistungen im Bereich Forschung und Entwicklung international sichtbar", so Carsten Körnig, Geschäftsführer Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar). Die Neuheiten sollten bereits erprobt sein oder sich in der industriellen Anwendung befinden und in technischer und ökonomischer Hinsicht besonders innovativ sein. Die Jury beurteilt die Einreichung nach technologischem Innovationsgrad, dem Nutzen für Industrie, Umwelt und Gesellschaft und der Wirtschaftlichkeit.

Interessierte Unternehmen können die Bewerbungsunterlagen anfordern unter der E-Mail-Adresse krakowski@intersolar.de.

Weitere Informationen zur Intersolar 2008 im Internet unter www.intersolar.de

19.05.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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IDTechEx: Ist der Schlüssel zu billigeren Solarzellen dünner als ein menschliches Haar?

Während die Dünnschicht-Photovoltaik weltweite Aufmerksamkeit auf sich zieht, weil sie ein großes Potenzial zu Kostensenkung der Photovoltaik eröffnet, beschreiten Forscher in den USA neue Möglichkeiten, um die Solarenergie kostengünstiger zu machen. Einen dieser Wege beschreite die physikalische Fakultät der McMaster Universität (Hamilton, Ontario) mit Cleanfield Energy und den Ontario Centers of Excellence (OCE), berichtet das unabhängige Forschungs- und Analyse-Unternehmen IDTechEx. Die genannten Einrichtungen arbeiten zusammen an der Kommerzialisierung von Nanodrähten in der Photovoltaik-Produktion. "Eines der größten Hindernisse der weitverbreiteten Nutzung von Solarzellen sind die Kosten", zitiert IDTechEx Ray LaPierre, Assistenzprofessor für angewandte Physik an der McMaster Universität und Projektleiter der Forschungsgruppe. "Unsere Arbeit mit Nanodrähten eröffnet das Potenzial für höhere Wirkungsgrade bei geringeren Kosten", betont LaPierre. 
Nanodrähte sollen einen auf die Fläche bezogenen höheren Wirkungsgrad ermöglichen

Halbleiter-Nanodrähte weisen nach Angaben der Experten gegenüber herkömmlichen kristallinen und Dünnschicht-Solarzellen deutliche Vorteile auf: einen geringeren Materialverbrauch, die Nutzung billiger Trägermaterialien (Substrate) und hohe Wirkungsgrade. Nanodrähte absorbieren das Licht vorzüglich und ermöglichen einen auf die Fläche bezogenen höheren Wirkungsgrad, berichtet IDTechEx. Die Forscher an der McMaster Universität arbeiten derzeit an verschiedenen Verfahren, Nanodrähte auf unterschiedlichen Oberflächen wachsen zu lassen, darunter Silizium, Glas, flexible Metallfolien und sie untersuchen an Nanoröhren auf der Basis von Kohlenstoff. Weiter versuchen Ray LaPierre und seine Kollegen, Nanodrähte auf einem Trägermaterial "wachsen" zu lassen, die dann abgelöst und in flexiblen Kunststoff eingebettet werden können. Laut LaPierre soll in den kommenden fünf Jahren ein Wirkungsgrad von 20 % erreicht werden.
Professor Ray LaPierre wird über seine Arbeit berichten auf der IDTechEx-Konferenz "Photovoltaics Beyond Conventional Silicon" in Denver (Colorado) vom 17. – 18. Juni 2008.

Weitere Informationen: www.idtechex.com./pvUSA

19.05.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Freiburg Vorträge und Ausstellung zu Perspektiven der Gebäude- und Wärmetechnik

Solarthermische Großanlage.
Solarthermische Großanlage.

Mit den Anforderungen der novellierten Energieeinsparverordnung (EnEV) haben sich auch die Ansprüche an Gebäudeplaner verändert. Galt es bislang, Architektur, technische Gebäudeausrüstung und Nutzung mit funktionalen Zusammenhängen in Einklang zu bringen, sind jetzt auch Faktoren wie Energie und Lebenszyklus unerlässliche Bestandteile des Planungsprozesses. Vokabeln wie Amortisation, Finanzierbarkeit oder Renditeerwirtschaftung eines Gebäudes gehören ebenso zum Einmaleins des Planers wie Grundrissplanung, Kostenermittlung oder Bauleitung. Gut beraten ist, wer sich mit zukunftsfähigen Energielösungen auskennt bzw. sich mit diesen vertraut macht. Gelegenheit dazu besteht für Gebäudeplaner und Bauverantwortliche aus Freiburg und Umgebung am 29. Mai. An diesem Tag findet zwischen 14.00 und 18.00 Uhr im Konferenzsaal des solar info center eine Fachvortragsveranstaltung mit dazugehöriger Technikausstellung zum Thema "Perspektiven in der Gebäude- und Wärmetechnik" statt, die vom Freiburger Kompetenzzentrum für energieoptimiertes Planen, Bauen und Wirtschaften angeboten wird. Im Fokus der Veranstaltung, die dem fachlichen Austausch dienen soll, steht die Nutzung der Sonnenenergie in der Gebäudetechnik.  Schwerpunkt Solarwärme

Thematisiert werden in den Vorträgen zum Beispiel solarthermische Großanlagen (SGA), bei denen mit dem Tag ihrer Abschreibung der kostenlose Energieverbrauch für viele Jahre beginnt. Die Amortisationszeit liegt häufig deutlich unter 10, die Lebenszeit jenseits von 20 Jahren und der langfristige Energiepreis bei ca. 0,05 €/kWh. Dabei entsprechen die eingesparten Brennstoffkosten einer Effektivverzinsung der Investitionskosten von jährlich weit über 10 Prozent. Renditefähige große Solaranlagen sparen Geld, schaffen bleibende Werte und später Mehrwert zum Nulltarif, entlasten die Umwelt und sind ein wichtiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit von Öl und Gas.

Ein weiteres Vortrags- und Diskussionsthema am 29. Mai wird die elektrische Wärmepumpe sein, deren Einsatz aus Klimaschutzgründen genau geprüft werden sollte.

Themen und Referenten im Überblick:

Rolf Disch, Solararchitekt in Freiburg referiert über "Plusenergiehaus in jeder Gemeinde - Klimaschützende Baukonzepte". Alex Jandrey, Experte für Solare Großanlagen bei Paradigma in Karlsbad stellt solare Großanlagen zur Erzeugung von Prozesswärme für die Industrie und Wärme für größere Wohngebäude vor.

Dr. Peter Schossig, Fraunhofer ISE (Freiburg) referiert über Solare Kühlung in Mitteleuropa und Dr. Falk Auer (Lahr) spricht über das Heizen mit Wärmepumpen und Empfehlungen aus Feldtestergebnissen. Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.solar-info-center.de/

19.05.2008   Quelle: solar info center Freiburg, (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma,
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Neues RAL Gütezeichen: Geothermische Anlagen / Erdwärmesonden

Rund 2.000 Gigawattstunden Wärme werden mit geothermischen Anlagen in Deutschland jährlich erzeugt. Erdwärme oder Geothermie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie, soweit sie entzogen und genutzt werden kann. Sie gehört zu den regenerativen Energien und erfreut sich einer rasant zunehmenden Nachfrage. Zur Gewinnung dieser Energieform können auch Erdwärmesonden eingesetzt werden. Verlässliche und neutrale Qualitätskriterien auf dem wachsenden Markt der Erdwärmenutzung enthält das von RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. anerkannte neue Gütezeichen "Geothermische Anlagen", das zunächst für Erdwärmesonden gilt.   Die Gütesicherung "Oberflächennahe geothermische Anlagen, Teil: Erdwärmesonden, RAL-GZ 969" legt Inhalt und Umfang der Qualität und der Überwachungsmaßnahmen für die Errichtung des Primärkreislaufes oberflächennaher geothermischer Anlagen fest. In der jetzt abgeschlossenen Gütesicherung geht es zunächst um die Anforderungen an Erdwärmesonden. Dazu gehören unter anderem die Qualifikation der Verantwortlichen und des eingesetzten Fachpersonals, eine gründliche Arbeitsvorbereitung, sorgfältige Ausführung der Bohrarbeiten und Ausbau der Bohrungen mit Erdwärmesonden und eine umfassende Dokumentation der Arbeiten.

Die Gütesicherung stellt außerdem hohe Anforderungen an das Unternehmen wie zum Beispiel: mindestens zehn nachgewiesene Referenzen, der Nachweis eines Versicherungsschutzes in Höhe von mindestens zwei Millionen Euro gegen Personen- und Sachschäden, ein Beratungsgespräch mit Information des Kunden über die formalen Rahmenbedingungen sowie die Gewährleistung für die Ausführung der Arbeiten von mindestens fünf Jahren. Auf Wunsch übernimmt das Unternehmen mit dem RAL Gütezeichen auch die formalen Abstimmungen mit den Behörden.

19.05.2008   Quelle: RAL Deutsches Institut für Gütesicherung (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RAL Deutsches Institut für Gütesicherung,

 

HSE investiert 400 Millionen in die Nutzung erneuerbarer Energien und 25 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung

Gemessen am Gesamtvolumen des Investments in erneuerbare Energien will der Energieversorger HSE AG auf den ersten Platz in Deutschland vorrücken, gleich hinter den vier größten nationalen Energieversorgern. Im Verhältnis zum Umsatz setzt sich die HSE mit dem geplanten Investitionsvolumen an die Spitze der Branche. Das Investitionsprogramm ist Teil der Strategie, sich aus dem regionalen Markt heraus in Zukunft bundesweit unter den Top Ten der Energieversorger zu etablieren, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Zukunftsstrategie des HSE-Konzerns stellten der Vorstandsvorsitzende der HSE AG, Albert Filbert, sowie Holger Mayer, Vorstand Finanzen, Vertrieb und Personal, Anfang Mai in Frankfurt vor.   Die Darmstädter HSE AG gehört mit einem Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro und 2.300 Mitarbeitern zu den acht führenden Regionalversorgern in Deutschland. Mit dem jetzt vorgestellten Investitionsprogramm im Wachstumsfeld der grünen Zukunftstechnologien will das Unternehmen seine strategische Marktposition stärken: "Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein Zukunfts- und Wachstumspfad. Ihn zu beschreiten heißt für die HSE, gesamtgesellschaftlich eine Antwort auf die Herausforderung des Klimawandels zu entwickeln. Unternehmensstrategisch bedeutet es für uns ein neues Geschäftsfeld zu erschließen, das eine eigenständige Rolle der HSE im Markt und Wettbewerb begründet", unterstreicht der Vorstandsvorsitzende Albert Filbert.


Erneuerbare Energien können festgefügte Marktstrukturen aufbrechen

"Die erneuerbaren Energien haben das Potential, die bisher festgefügten Marktstrukturen zu verändern. Sie stärken per se die regionale Ebene und bieten unternehmerische Freiräume, wie sie die Großanlagentechnologie nicht bieten konnte. Dies ist eine Chance und die wollen wir nutzen, für Hessen und darüber hinaus", betont Filbert. Prof Dr. Klaus Töpfer, Bundesumweltminister a.D. und langjähriger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), begrüßte das Engagement der HSE als einen Beitrag für den Aufbau einer zukünftigen Energieversorgung. Angesichts der weltweiten Klimaproblematik seien insbesondere die Industriestaaten und ihre Unternehmen aufgerufen, Lösungen zu entwickeln, zu erproben und umzusetzen. Deshalb müsse ein regionaler Energieversorger wie die HSE sich seiner Verantwortung für sichere und wettbewerbsfähige, aber auch sozial- und umweltverträgliche Energie bewusst sein. Damit werde nicht nur die Zukunft des eigenen Unternehmens gesichert, sondern auch Verantwortung für die wirtschaftliche Stabilität und den gesellschaftlichen Ausgleich in dieser Region übernommen, wie Töpfer im Rahmen des Pressegesprächs betonte.


Neues Institut für Klima- und Umweltschutz

Um neben der konkreten Steigerung der Eigenerzeugungskapazität langfristig auch die Forschung und Entwicklung für erneuerbare Energien sowie die Energieeffizienz voranzutreiben, hat die HSE weitere 25 Millionen Euro investiert und im März 2008 das NATURpur Institut für Klima- und Umweltschutz gGmbH gegründet. Das Institut operiert als Plattform zur interdisziplinären Vernetzung mit der Wissenschaft und will Innovationen mit Blick auf eine nachhaltige Energieversorgung wie die Energieeffizienz fördern. Geschäftsführer des Instituts ist Matthias W. Send. Die HSE AG ist das erste Unternehmen der Energiebranche, das ein derartiges Institut gründet. Diese Institutsgründung kommentiert Töpfer als "sinnvolle Investition, die hohe Erträge bringen wird", und führt fort: "Wer heute nicht in erneuerbare Energien, in eine revolutionäre Steigerung der Energieeffizienz und in 'Clean Coal' investiert, verhält sich als Energiedienstleister unverantwortlich. Diese Investitionen sichern die Zukunft des Unternehmens." Ziel der durch das Institut geförderten, anwendungsbezogenen F&E-Aktivität ist es, auch langfristig bezahlbaren Ökostrom anbieten und vertreiben zu können. Die Vertriebstochter der HSE AG, die ENTEGA GmbH, ist nach eigenen Angaben heute mit über 355.000 Kunden der zweitgrößte Ökostromanbieter in Deutschland, in Hessen und Rheinland-Pfalz bereits die Nummer eins.


Ökostrom ohne Mehrpreis gegenüber Strom aus konventionellen Energieträgern

Holger Mayer, Vorstand Finanzen, Personal und Vertrieb der HSE AG, sieht durch die Gründung des NATURpur Instituts die Position der ENTEGA GmbH als dynamischer Energiedienstleister im Markt gestärkt: "Langfristig gesehen hat nur derjenige im Markt eine Chance, der es schafft, ökologische und ökonomische Anforderungen zu verbinden. Unser innovatives Ökostromprodukt Clever NATURpur zeigt, wie es gehen kann: Mit diesem Ökostromprodukt, das ohne Mehrpreis gegenüber Strom aus konventionellen Energieträgern auskommt, ist es gelungen, den Ökostrom von einem Produkt für Wenige zu einem bezahlbaren Produkt für Alle zu machen. Mit über 355.000 Kunden, die wir innerhalb eines Jahres von unserem Ökostrom Clever NATURpur überzeugen konnten, ist die ENTEGA auch über die Region hinaus hervorragend für den Wettbewerb im Markt positioniert."


Neue Wasserkraftwerke, Windräder, Solar- und Biomassekraftwerke

Im Mai 2007 habe die ENTEGA den neuen Ökostromtarif Clever NATURpur auf den Markt gebracht und gehöre damit zu den günstigsten Ökostromanbietern in Deutschland. Der Ökostrom ist vom TÜV Hessen zertifiziert und erfüllt alle Kriterien des "ok-power" Gütesiegels, das vom Öko-Institut, dem WWF und der Verbraucherzentrale NRW vergeben wird. Danach muss durch den Vertrieb von Ökostrom ein zusätzlicher Umweltnutzen geschaffen werden, indem der Bau neuer umweltfreundlicher Energieerzeugungsanlagen wie Wasserkraftwerke, Windräder, Solar- oder Biomassekraftwerke gefördert wird. "Hier schließt sich der Kreis: Wir verkaufen nicht nur, wir werden auch Ökostrom produzieren. So sieht für uns ganzheitliches und zukunftsorientiertes Handeln aus", stellt Albert Filbert abschließend fest.

18.05.2008   Quelle: HSE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Rostocker Wissenschaftler gewinnen Wasserstoff für Brennstoffzellen aus Ameisensäure, Raumtemperatur genügt

Eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit ist die ausreichende und umweltfreundliche, ressourcenschonende Versorgung mit Energie. Der Wasserstofftechnologie komme dabei eine besondere Bedeutung zu, so die Universität Rostock in einer Pressemitteilung. Björn Loges, Albert Boddien, Henrik Junge und Matthias Beller vom Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock ist es nun erstmalig gelungen, Wasserstoff kontrolliert aus Ameisensäure zu erzeugen - ohne dass ein Hochtemperatur-Reformierungsprozess notwendig ist, wie bei anderen Wasserstoff generierenden Systemen. Wie die Wissenschaftler in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichten, kann dieser bei Raumtemperatur gewonnene Wasserstoff direkt in Brennstoffzellen eingesetzt werden. Eine mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle ist der sauberste Energiewandler, denn sie emittiert nur eine Art von Abgas: Wasserdampf.   Bisherige Speichermedien für Wasserstoff sind groß und schwer, teuer und aufwändig. Sinnvoller erscheint daher die Kopplung mit einem Wasserstofferzeuger, der die Brennstoffzelle direkt und genau dann mit Wasserstoff versorgt, wenn er gebraucht wird. Neben Methan und Methanol zählen vor allem nachwachsende Rohstoffe, wie Biomasse und deren Fermentationsprodukte (z.B. Bioethanol), zu den aussichtsreichsten Ausgangsmaterialien für diese Technologie. Gravierender Nachteil: die Umsetzungen laufen erst bei Temperaturen oberhalb 200 °C und fressen damit selbst einen Teil der erzeugten Energie.


Ameisensäure als "Wasserstoffspeicher" verbindet die Vorteile der Brennstoffzellentechnologie mit jenen von flüssigen Brennstoffen

Die Rostocker Forscher haben nun einen praktikablen Lösungsansatz entwickelt. Sie erzeugen Wasserstoff aus Ameisensäure (HCO2H). In Anwesenheit eines Amins (z.B. N,N-Dimethylhexylamin) und mit Hilfe eines geeigneten Katalysators, beispielsweise dem kommerziell erhältlichen Ruthenium-Phosphin-Komplex (RuCl2(PPh3)2), wird die Ameisensäure bereits bei Raumtemperatur selektiv zu Kohlendioxid (CO2) und Wasserstoff umgesetzt. Ein einfacher Aktivkohlefilter reiche, um das Wasserstoffgas brennstoffzellengerecht zu reinigen, heißt es in der Pressemitteilung. Mit Hilfe der Ameisensäure als "Wasserstoffspeicher" lassen sich die Vorteile der etablierten Wasserstoff/Sauerstoff- Brennstoffzellentechnologie mit denen von flüssigen Brennstoffen vereinen. Ameisensäure ist ungiftig und einfach zu speichern. Da sich Ameisensäure katalytisch aus CO2 und aus Biomasse gewonnenem Wasserstoff erzeugen lässt, ist dieser Zyklus im Prinzip CO2-neutral.

Statt Benzin künftig Ameisensäure verwenden? Nicht auszuschließen, aber zunächst einmal wahrscheinlicher sind Anwendungen, die geringere Energiemengen benötigen. "Für den Einsatz von Brennstoffzellen in tragbaren elektrischen Geräten könnte die gerade am Anfang stehende Ameisensäure-Technologie bereits in Kürze interessante neue Perspektiven eröffnen", sagt ," Profr. Matthias Beller.

18.05.2008   Quelle: Angewandte Chemie: Presseinfo 15/2008   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fürst Albert II. von Monaco unterstützt Hamburger Weltklimakonferenz

Internetkonferenz
Internetkonferenz "Klima 2008 / Climate 2008

Fürst Albert II. von Monaco hat die Schirmherrschaft der ersten Internetkonferenz "Klima 2008 / Climate 2008" übernommen. Gemeinsam mit Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, und dem Leiter des UN-Umweltprogramms (UNEP), Achim Steiner, unterstützen nun drei prominente Persönlichkeiten die Onlineklimakonferenz "Klima 2008 / Climate 2008". Die Konferenz findet ausschließlich im Internet statt vom 3. bis 7. November. Sie wird organisiert unter der Leitung von Professor Walter Leal vom Forschungs- und Transferzentrum "Applications of Life Sciences" der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg). Partner der Konferenz sind das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, United Nations Environment Programme (UNEP), der Weltklimarat der Vereinten Nationen, Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), sowie die amerikanische Umweltbehörde U.S. Environmental Protection Agency (EPA) und die Europäische Weltraumagentur, European Space Agency (ESA).   Zudem ist die Veranstaltung offiziell von der UNESCO als Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (2005 bis 2014) aufgenommen worden.


Im Rahmen von "Klima 2008 / Climate 2008" werden mindestens eine Million Nutzer weltweit erwartet. Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Nichtregierungsorganisationen (NGO) und Einzelpersonen sind aufgerufen, bis zum 15. Mai Beiträge für die Onlinekonferenz einzureichen unter ftz-als@ls.haw-hamburg.de

18.05.2008   Quelle: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, HAW Hamburg,   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HAW Hamburg,

 

Universität Greifswald: Revolutionäre Lösung für globales Kohlendioxidproblem

Durch ein ausgeweitetes Holzwachstum und eine nachfolgende Holzeinlagerung lässt sich das Problem der weltweiten CO2-Emissionen und damit auch das anhaltende Klimaproblem lösen. Zu diesem Ergebnis kommen der Greifswalder Professor für Analytische Chemie und Umweltchemie, Fritz Scholz, und Dr. Ulrich Hasse, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl, in einem Essay, das jetzt im Forschungsjournal "ChemSysChem" (Chemie und Nachhaltigkeit) veröffentlicht worden ist. Demzufolge kann das Treibhausgas Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernt werden, indem es durch biochemische Prozesse in Holz umgewandelt und dann das Holz für lange Zeit in luftabgeschlossenen Räumen eingelagert wird. Im Ergebnis soll durch das neue Verfahren der globalen Erderwärmung entgegengewirkt werden. Gleichzeitig bleibt der Wertstoff Holz für lange Zeit erhalten. Gegenwärtig gelangen jährlich etwa 32 Gigatonnen Kohlendioxid durch Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas in die Atmosphäre.  Mit Photosynthese, die in allen grünen Pflanzen abläuft, wird Kohlendioxid der Atmosphäre entzogen und damit Biomasse gebildet. In Bäumen entsteht hauptsächlich Holz (Zellulose und Lignin). Sowohl in den gemäßigten Gebieten Europas als auch in den Subtropen und Tropen bieten sich günstige Bedingungen für Aufforstungen von Flächen an, die bisher nicht landwirtschaftlich genutzt werden (Brachland). Das dort wachsende Holz muss dann anaerob (das heißt unter Sauerstoffausschluss), zum Beispiel auf dem Boden von Braunkohlentagebauen oder anderen geeigneten Bergbaubetrieben, eingelagert werden. Während der Holzeinlagerung können nur ganz langsame Verkohlungsprozesse ablaufen, die den im Holz enthaltenen Kohlenstoff jedoch weiter gebunden lassen, das heißt der Wertstoff Holz bleibt nur wenig verändert erhalten. Durch die Einlagerung von Holz wird so ein wertvoller Rohstoff für künftige Zeiten aufgespart, in denen möglicherweise einmal bessere Technologien für seine Nutzung zur Energiegewinnung zur Verfügung stehen werden.


Alternative zur Kohlendioxid-Sequestierung

Diese Verfahrensweise stelle einen Paradigmenwechsel dar, weil erstmals umwelterhaltende Maßnahmen mit einer langfristigen Investition in die Zukunft verknüpft würden, betonen Scholz und Hasse. Es werde nicht primär das Ziel verfolgt, den produzierten Wertstoff direkt zu nutzen, sondern man entziehe ihn dem globalen Kohlenstoffkreislauf, um so katastrophale Klimaänderungen durch die Erderwärmung abzuwenden. Das neue Verfahren weise neben einem günstigen Massenverhältnis (eine Tonne Holz entspricht etwa 1,8 Tonnen Kohlendioxid) auch den weiteren Vorteil auf, dass es ökonomisch viel günstiger ist als alle bisher bekannten oder geplanten Verfahren, wie zum Beispiel die so genannte Kohlendioxid-Sequestierung, bei der Kohlendioxid deponiert wird, das zum Beispiel in Kraftwerken entstanden ist.

Die Greifswalder Wissenschaftler betonen in ihrem Essay, dass auch weiterhin jene Verfahren, die Energie ohne Verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugen, entwickelt und angewendet werden, damit möglichst Kohlendioxid auf diesem Weg gar nicht in die Atmosphäre gelangt. Die Menschen sollten Energie aber effektiver erzeugen und einsparen. Realistisch betrachtet würden die fossilen Brennstoffe jedoch noch auf längere Sicht verwendet werden. Deshalb könnte ein Verfahren Anwendung finden, dass Kohlendioxid wieder der Erdatmosphäre entzieht, wie es mit den Holzwachstums- und Holzeinlagerungsprozessen vorgeschlagen wird.

17.05.2008   Quelle: Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Energieeffizienz: Beleuchtung mit LED nach Maß

Geht es um Energieeffizienz, sind Leuchtdioden unschlagbar: eine Ein-Watt-LED bringt etwa die gleiche optische Leistung wie eine Glühbirne mit hundert Watt. Kommt es jedoch auf hohe Lichtausbeute an, sind die kleinen Lichtquellen noch nicht das Beleuchtungsmittel der Wahl. Eine neuartige Optikkomponente soll das künftig ändern. Sie lenkt das Licht gezielt dorthin, wo es gebraucht wird. Bei einer Schreibtischlampe etwa lässt sich das Licht so bündeln, dass nur eine DIN-A4-große Fläche in der Mitte des Tisches hell erstrahlt. Die LED beleuchtet den benötigten Bereich gleichmäßig, alles außerhalb bleibt im Dunkeln. "Eine Leuchtdiode ist eine Punktlichtquelle, die das Licht in einem großen, unkontrollierten Bereich abstrahlt", sagt Dr. Christian Wenzel, Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen. "Durch spezielle Linsen nutzen wir das Licht zu hundert Prozent dort, wo es gebraucht wird, und steigern so die Effizienz der LED. Der Lichtfleck, den die Lichtquelle wirft, läuft also nicht nach außen hin aus, sondern hat einen scharfen Rand", erläutert DR. Wenzel.  Basis für diese Lichtführung ist eine Freiformflächenoptik - eine Kunststofflinse, deren Geometrie frei gestaltet werden kann. "Die Linsen werden über ein Spritzgussverfahren gegossen. Die beiden Werkzeughälften, die als Form dienen, müssen einmalig hochpräzise ausgerichtet werden - die Genauigkeit liegt bei einigen Mikrometern und damit bei weniger als einem Zehntel eines Haardurchmessers. Sind die Werkzeuge einmal tariert, lässt sich die Linse kostengünstig in hohen Stückzahlen herstellen", sagt Dr. Wenzel. Die Forscher am IPT haben dabei die gesamte Prozesskette optimiert: von der Planung der Optiken über die Herstellung bis hin zur Überprüfung. "Das ist bisher einzigartig in Europa", sagt der Experte. Eine Herausforderung dabei: Der Kunststoff, der heiß in die Form gegeben wird, schrumpft beim Abkühlen - die fertigen Linsen sind daher etwas kleiner, als die Form es vorgibt. Diesen Effekt berücksichtigen die Forscher durch wiederholte, schrittweise Verbesserung - auf einige Mikrometer genau. Sind die Linsen fertig, überprüfen die Wissenschaftler sie: Dazu projizieren die Forscher ein Streifenmuster auf die Linse. Durch die Verzerrung der Streifen lässt sich auf Krümmung, Neigung und Form der Linse rückschließen.

Auf der Messe Optatec vom 17. bis 20. Juni in Frankfurt zeigen die Forscher die gesamte Prozesskette und Anwendungsoptiken (Halle 3, Stand D53).

17.05.2008   Quelle: Fraunhofer IPT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

SCHOTT Solar weiht neue Photovoltaik-Modulfertigung in Valasske Mezirici (CZ) ein

SCHOTT Solar hat auf die stetig steigende Nachfrage nach hochwertigen, leistungsstarken und langlebigen Solarmodulen reagiert und seine Fertigungsstätte in Valasske Mezirici binnen kurzer Zeit stark ausgebaut, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die neuen Produktionslinien mit moderner Logistik wurden am 15.05.2008 vor mehr als 230 Ehrengästen offiziell eingeweiht. Das im Juli 2007 in Angriff genommene Ausbauprojekt hat laut Schott Solar GmbH ein Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro. Die jährliche Fertigungskapazität werde sich voraussichtlich bis zum Jahresende mit über 200 Megawatt mehr als vervierfachen. Auf nunmehr 20.000 Quadratmetern Grundfläche stellt SCHOTT Solar in der tschechischen Republik Solarmodule für den gesamten europäischen Markt her. 
Bis Ende 2008 soll die Mitarbeiterzahl der modernen Produktionsstätte um rund 400 steigen

Aufgenommen hat SCHOTT Solar die Modulproduktion in Valasske Mezirici vor rund drei Jahren. Lediglich ein Jahr nach der Investitionsfreigabe und weniger als acht Monate nach der Grundsteinlegung ging das Werk im Nordosten der tschechischen Republik im Juni 2005 mit einer jährlichen Produktionskapazität von über 40 Megawatt in Betrieb - eine wegweisende Investition in eine Zukunftstechnologie, für die SCHOTT Solar von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Czech Invest ausgezeichnet wurde. Mit der zweiten Bauphase, die voraussichtlich Ende 2008 abgeschlossen wird, soll die Mitarbeiterzahl der modernen Produktionsstätte um rund 400 steigen. Die Planungen von SCHOTT Solar sehen vor, künftig auf den fünf Produktionslinien pro Jahr mehr als eine Millionen Solarmodule zu fertigen.


Valasske Mezirici wird zu einer Solar-Stadt

Für den Standort Valasske Mezirici, ein traditionelles Zentrum der tschechischen Glas- und Chemie-Industrie, das sich mit dem Engagement von SCHOTT Solar nun zusehends auch zu einer Solarstadt entwickelt, spricht insbesondere die strategisch günstige Lage innerhalb der Europäischen Union nach der Osterweiterung. Das Angebot an Fachkräften ist gut, die Infrastruktur vorbildlich. Und dank eines frühzeitig verabschiedeten Einspeisegesetzes zählt die Tschechische Republik unter den neuen EU-Staaten zu den Vorreitern für erneuerbare Energien. Darüber hinaus profitiert SCHOTT Solar hier von den Einsparpotenzialen und Synergieeffekten eines Verbundstandorts. In Valasske Mezirici sind drei Geschäftsfelder aus dem SCHOTT Konzern mit eigenen Fertigungen ansässig. Hier werden unter anderem veredelte Flachgläser und faseroptische Bauteile hergestellt.

Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, sagte anlässlich der Eröffnung: "Valasske Mezirici spielt künftig mehr denn je eine Schlüsselrolle in unserer Strategie, die gesamte Wertschöpfungskette Wafer - im Rahmen des Joint-Ventures WACKER SCHOTT Solar - sowie Zellen und Module über eigene Fertigungskapazitäten abzudecken."

Dr. Martin Heming, Mitglied der Konzernleitung und Geschäftsführer, führt aus: "Die sehr guten Erfahrungen mit unserem tschechischen Produktionsstandort und die weiterhin steigende internationale Nachfrage nach Solarmodulen sind klare Argumente für den Ausbau unseres Standorts in Valasske Mezirici. Hier finden wir gute Voraussetzungen, um zu wettbewerbsfähigen Konditionen qualitativ hochwertige Produkte zu produzieren."

16.05.2008   Quelle: SCHOTT Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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network-shk: Neue Marktstudie soll erneuerbare Energien nach vorne bringen

Die Sanitär-, Heizungs- und Klima-Branche verzeichnete im zurückliegenden Jahr rückläufige Absätze nicht nur bei konventioneller Heiztechnik, sondern entgegen aller Erwartungen und Prognosen auch bei der Technik zu Nutzung erneuerbarer Energien. "Trotz massiv steigender Energiekosten, einer zunehmend unsicheren Versorgungslage bei fossilen Energieträgern und trotz verbesserter staatlicher Förderprogramme ächzen in großen Teilen des Gebäudebestands weiter die alten Heizkessel", so das Branchen-Netzwerk network-shk in einer Pressemitteilung. Hersteller und Fachhandwerksunternehmen suchten deshalb vehement nach Lösungsansätzen, die Nachfrage stärker zu beleben. Wie sich trotz zurückhaltender Investitionsbereitschaft das Marktpotenzial mit erneuerbaren Energien aus dem Keller holen lässt, soll eine Marktstudie des Branchen-Netzwerks network-shk zeigen.   Die Gemeinschaftsumfrage knüpfe an die Ergebnisse aktueller Studien, die in der SHK-Branche Fragen aufgeworfen haben an: Warum zögern Verbraucher und Investoren mit der Entscheidung für sparsamere Heiztechnik und die Nutzung erneuerbarer Energien? Und wie kann die Beratungskompetenz des Fachhandwerks als wichtigster Ansprechpartner für den Endkunden gestärkt werden? Ziel der Untersuchung ist, den Anbietern von Heiztechnik und regenerativer Energietechnik Entscheidungsgrundlagen zu liefern, wie diese ihre Marktpartner noch besser unterstützen können.

Die Marktstudie bietet network-shk den Herstellerunternehmen für Heiztechnik und regenerative Energiesysteme als "Multi-Client-Studie" an. Dies bedeutet, dass mehrere Unternehmen das Angebot nutzen können. Die Fragen, die sich vor allem an SHK-Fachhandwerksunternehmer richten, sollen mit allen Teilnehmern gemeinsam erarbeitet werden. Ab vier teilnehmenden Unternehmen würden sich nach Informationen von network-shk die Kosten reduzieren. Detaillierte Informationen über die "Marktstudie Erneuerbare Energien" hat das SHK-Branchennetzwerk unter bereitgestellt unter www.network-shk.de

16.05.2008   Quelle: Liebmann-Consulting GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Liebmann-Consulting GmbH,
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Mehr Geld für das energetische Sanieren: Neuer Zuschuss unterstreicht Bedeutung von Qualitätskontrollen

2005 energetisch saniertes EfH Baujahr 1951, EnEV-Standard.
2005 energetisch saniertes EfH Baujahr 1951,
EnEV-Standard.

Ein- und Zweifamilienhäuser energetisch zu sanieren, ist jetzt noch attraktiver geworden: Besitzern solcher Immobilien gewährt die KfW Förderbank seit kurzem einen Extrazuschuss für die Energieberatung und Baubegleitung. Das zusätzliche Geld kann man beispielsweise dazu nutzen, sein Sanierungsvorhaben nach den Regeln des RAL-Gütezeichens Niedrigenergie-Bauweise (RAL-GZ 965) prüfen zu lassen. Darauf weist die Gütegemeinschaft Niedrigenergie-Häuser e. V. (Biberach) hin. Eine RAL-Güteprüfung komme nicht nur beim Neubau von Häusern in besonders energiesparender Bauweise infrage, betont die Gütegemeinschaft. Sie gelte auch für umfassende energetische Sanierungsmaßnahmen.   "Schließlich ist es ganz egal, ob Sie neu bauen oder den energetischen Standard eines älteren Hauses verbessern möchten", stellt Dipl.-Phys. Joachim Zeller von der zuständigen Gütegemeinschaft fest: Damit man die gewünschte energetische Qualität tatsächlich erzielt, komme es in beiden Fällen auf große Sorgfalt bei Planung und Bauausführung an. Entsprechend breit seien die Kontrollen durch die RAL-Gutachter angelegt.

Güteprüfer kennen die typischen Schwachstellen

Das RAL-Gütezeichen baut auf einem umfangreichen Kriterienkatalog auf, den unabhängige Experten für verschiedene Anforderungen entwickelt haben. Ihr Ziel: ein möglichst niedriger Energieverbrauch des fertigen Gebäudes. Auf diese Vorgaben greifen die RAL-Güteprüfer zurück, wenn sie Sanierungspläne unter die Lupe nehmen und auf der Baustelle Stichprobenkontrollen durchführen. Spezielles Augenmerk richten sie beispielsweise auf die Luftdichtheit des Hauses. Diese - wie im Sanierungsfall meist nötig - nachträglich herzustellen ist eine schwierige Aufgabe. Die Güteprüfer kennen die typischen Schwachstellen und achten darauf, ob die Arbeiten der verschiedenen Gewerke gut aufeinander abgestimmt wurden. Erst, wenn alle Qualitätskriterien erfüllt sind, wird die Sanierungsmaßnahme mit dem RAL-Gütezeichen 965 ausgezeichnet. Auch die KfW Bank will mit ihrem neuen Angebot ausdrücklich den Erfolg der von ihr geförderten Sanierungen sicherstellen.


Zuschuss für fünfzig Prozent der förderfähigen Beratungskosten

Den Zuschuss für Baubegleitung kann jeder beantragen, der für die energetische Verbesserung seines Ein- oder Zweifamilienhauses im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms einen Förderkredit oder Investitionszuschuss der KfW erhält. Er gilt für fünfzig Prozent der förderfähigen Beratungskosten, je Wohneinheit werden höchstens 1.000 Euro ausgezahlt. Über die Details können sich Interessierte unter www.kfw-foerderbank.de informieren. Weitere Informationen über die Qualitätssicherung durch das RAL-Gütezeichen Niedrigenergie-Bauweise gibt es ebenfalls im Internet unter www.guetezeichen-neh.de. Dort findet man auch Adressen von akkreditierten Güteprüfern, deren Dienste man natürlich auch ohne zusätzliche KfW-Förderung in Anspruch nehmen kann.

16.05.2008   Quelle: Gütegemeinschaft Niedrigenergie-Häuser e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Friedemann Stelze,

 

Neue Solar-Ideen: Sonnenenergie für den Metzger

Der Warmwasserbedarf einer Metzgerei kann mit Solarwärme gedeckt werden.
Der Warmwasserbedarf einer Metzgerei
kann mit Solarwärme gedeckt werden.

Die Einsatzbereiche für Solarwärmeanlagen seien nahezu unbegrenzt, betont die CitrinSolar GmbH (Moosburg) in einer Pressemitteilung. Installateure wie Kunden entdeckten immer neue Möglichkeiten für die Nutzung der Solarthermie. Gerade in Handwerksbetrieben zeigten sich nach und nach zahlreiche Einsparpotenziale, zum Beispiel in Metzgereien. Der Warmwasserbedarf für die Reinigung von Geräten und Böden ist in einer Metzgerei überdurchschnittlich hoch. Er fällt besonders am Tage an, wenn die Sonnenergie zur Verfügung steht und optimal genutzt werden kann.   Eine Solaranlage für die Warmwassererzeugung kann in eine bestehende Heizungsanlage eingebunden werden, egal ob die Solarkollektoren als Indach-Lösung oder aufgeständert auf ein Flachdach installiert werden. Eine Variante ist die Nutzung der Solarenergie zum Vorheizen des gesamten Warmwasserbedarfs. Damit lässt sich laut CitrinSolar bis zu einem Drittel des Verbrauchs an Öl oder Gas einsparen, die Investitionskosten seien schnell amortisiert.

Solar-Zuschüsse um 50 Prozent erhöht

Vorhandene Warmwasserspeicher lassen sich meist weiter nutzen. Die Anlage kann durch eine Solarstation geregelt und gesteuert werden, jeder Sonnenstrahl wird optimal genutzt. Die Restabdeckung für Heizung wie Warmwasser wird durch konventionelle Energieträger ergänzt. Neue Fördermöglichkeiten geben zusätzlichen Anreiz für ein Umsatteln auf Solarenergie: Das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien ist mit neuen Finanzmitteln ausgestattet worden, die Zuschüsse sind um 50 Prozent erhöht worden. Die Basisförderung umfasst Solarkollektoranlagen bis 40 Quadratmeter. Galten bisher bei Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung 40 Euro pro Quadratmeter, so sind es ab dem 2. August 2007 immerhin 60 Euro. Bei Anlagen für die kombinierte Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung, für die Bereitstellung von Prozesswärme und zur solaren Kühlung sind es statt 70 Euro künftig 105 Euro. Durch das BAFA bezuschusst wird nur bis zur Größe von 40 Quadratmetern. Größere Anlagen werden durch die KfW in Form von günstigen Darlehen und Teilschulderlass von 30 % gefördert. Dies trifft vor allem für Mehrfamilienhäuser und gewerbliche Nutzung zu.

Weiteres Informationen zur Solar-Förderung: http://www.solarserver.de/geld.html

16.05.2008   Quelle: CitrinSolar GmbH; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CitrinSolar,
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Sunfilm baut Photovoltaik-Produktion mit zweiter Fertigungslinie von Applied Materials aus

Blick in die Sunfilm-Produktion in Großröhrsdorf.
Blick in die Sunfilm-Produktion in Großröhrsdorf.

Aufgrund hoher Nachfrage für ihre Solarmodule hat die Sunfilm AG mit Sitz in Großröhrsdorf nahe Dresden eine zweite Produktionslinie bei dem Hersteller Applied Materials bestellt, berichtet die Sunfilm AG in einer Pressemitteilung. Die zweite Fertigungslinie vom Typ "SunFab" soll bei der ersten Linie vom selben Typ in Großröhrsdorf errichtet werden, auf der die ersten Module im Juli gefertigt werden sollen. Der Produktionsstart der zweiten Linie ist in etwa einem Jahr geplant. Mit dem Ausbau werde Sunfilm eine Kapazität von insgesamt 102 Megawatt erreichen, heißt es in der Pressemitteilung.   "Mit diesen Fertigungslinien setzt Sunfilm einen neuen Maßstab in der Solar-Industrie und stellt die weltweit ersten 5,7 Quadratmeter großen Module mit zwei Schichten ("Tandem Junction") auf Glassubstraten her. Diese besonders großen Trägermaterialien geben uns auch die Flexibilität, Solarmodule herzustellen, die halb so groß sind oder nur ein Viertel der Fläche einnehmen - ganz nach dem Wunsch unserer Kunden", heißt es in der Pressemitteilung.

Produktion im großen Maßstab, Effizienzvorteile mit Tandemzellen

"Kostengünstige Solar-Technologie wird in Zukunft immer wichtiger. Und wir müssen neue Wege finden, um den Modulwirkungsrad zu steigern, damit Solartechnik für den Endkunden erschwinglicher wird", sagte Dr. Sven Hansen, Aufsichtsratsvorsitzender der Sunfilm AG. Mit unserer ersten SunFab-Linie sind wir auf dem besten Weg dazu" fügte Hansen hinzu. "Die Fertigungslinien von Sunfilm werden die ersten in der Solarindustrie sein, welche die bedeutenden Vorteile der Produktion im großen Maßstab demonstrieren, indem sie die Nanotechnologie und die Effizienzvorteile der Doppelschichten nutzen.", betonte Dr. Mark Pinto, Senior Vice President und General Manager der New Business and New Products Group von Applied Materials. Dass sich Sunfilm für eine zweite Fertigungslinie entschieden habe, zeige, dass die Produktionstechnologie reif zum Einsatz sei, ergänzte Pinto.


Wesentliche Senkung der Kosten von Solarstrom angestrebt

Die SunFab-Produktionslinie von Applied Materials verbindet die Technologie von Solarzellen mit zwei Schichten aus amorphem und mikrokristallinem Silizium, um sowohl Sonnenlicht mit niedriger und höherer Wellenlänge zu absorbieren. Solche Tandemzellen können laut Applied Materials deutlich höhere Wirkungsgrade erzielen als herkömmliche Solarzellen und zudem die Kosten pro Watt Leistung senken. Von der Kombination von Tandem-Technologie, extra großen Substraten und der Fertigung großer Stückzahlen verspricht sich Sunfilm eine wesentliche Senkung der Kosten von Solarstrom.

Die Sunfilm AG wurde Ende 2006 von dem Investor Good Energies und der NorSun A (Oslo) gegründet, um mit der Technologie von Applied Materials die größten Solarmodule der Welt auf Glassubstraten zu produzieren.

15.05.2008   Quelle: Sunfilm AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunfilm AG,
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Balinger Photovoltaik-Unternehmen erhält Industriepreis für seine Solar-Überwachungsanlagen

Die
Die "iBOX" von relatio kommt im NEI-Projekt
Almeria III zum Einsatz.

Mit dem Industriepreis 2008 hat die Initiative Mittelstand den Ideenreichtum des Balinger Solar-Unternehmens relatio PV belohnt. Diese begehrte Auszeichnung erhielt das Unternehmen für sein Produkt "fieldGUARD", eine zuverlässige Überwachung für Photovoltaikanlagen. Die Initiative Mittelstand vergibt die Auszeichnung einmal jährlich. In diesem Jahr wurden Preise im Wert von 75.000 Euro in 21 Kategorien ausgeschüttet. relatio PV erhielt bei einer Rekordzahl von 600 Teilnehmern eine der seltenen Auszeichnungen. "fieldGUARD" biete dem Betreiber einer Photovoltaikanlage 24 Stunden und 365 Tage im Jahr Sicherheit, betont relatio PV. Photovoltaik-Systeme seien begehrte Investitionsgüter und lockten deshalb immer häufiger Diebe an. 

Technische Anlagenüberwachung und effektive Diebstahlsicherung

Vor allem die frei zugänglichen und zumeist ungeschützten Photovoltaik-Module sind wertvoll und teuer, zumal die Anlagen immer größer werden und deshalb nur mehr schwer zu überwachen sind. Diesem Umstand habe sich relatio PV in bewährter Weise angenommen und ein Überwachungskonzept für Photovoltaikanlagen entwickelt. Dabei verbindet das Unternehmen die Vorteile einer technischen Anlagenüberwachung mit der Notwendigkeit einer effektiven Diebstahlüberwachung. Ausgelöste Alarme werden auf Wunsch direkt an die Sicherheitszentrale gemeldet; dort werden alle notwendigen Schritte zum Schutz der Anlage eingeleitet. Zur Auswahl stehen dabei drei verschiedene Konzepte: "accessGUARD", ein System auf der Basis moderner RFID-Technologie, stellt das Entfernen eines Moduls sofort fest, lokalisiert es und meldet es weiter. "eventGUARD" bietet eine Hochleistungskamera für die professionelle Sicherheits- und Fernüberwachung und "stringGUARD" die Strangstromüberwachung für Photovoltaikanlagen. Diese wurde entwickelt, um mit hoher Genauigkeit und Zuverlässigkeit selbst große solare Kraftwerke exakt und vor allem zuverlässig überwachen zu können.

Relatio PV ist eine eigenständige Tochtergesellschaft der Balinger Unternehmensgruppe relatio mit mehreren Niederlassungen in Deutschland und Spanien. Sie hat sich auf die Einspeisung von Solarstrom aus Photovoltaik-Großprojekten in das Stromnetz spezialisiert. Dabei expandiert das Unternehmen, dessen Umsatz nach eigenen Angaben mittlerweile bei 40 Millionen Euro liegt, stetig und hat im vergangenen Jahr seine Mitarbeiterzahl auf 30 Beschäftigte verdoppelt. Zudem ist relatio PV der Hauptabnehmer des kanadischen Wechselrichter-Herstellers Xantrex.

15.05.2008   Quelle: relatio PV GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: relatio PV.,
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1,6 MW-Photovoltaik-Kraftwerk auf dem Dach einer französischen Lagerstätte

Im Juli 2008 soll auf dem Dach einer Lagerstätte im Gard-Department (Frankreich) eine Solarstromanlage mit einer Gesamtleistung von 1,6 Megawatt erreichtet werden berichtet das Bulletin "Wissenschaft-Frankreich" der französischen Botschaften in Deutschland und Österreich (Nr. 140 vom 20. April 2008). Die auf einer 55.000 Quadratmeter großen Dachfläche installierten 2.560 Solarmodule (30.000 qm Fläche) sollen den jährlichen Strombedarf von ungefähr 500 Haushalten decken. Die Anlage soll zugleich für die Dachabdichtung sorgen. Die integrierte PV-Großanlage wird vom französischen Solarspezialisten URBASOLAR schlüsselfertig (d.h. von der Machbarkeitstudie, über die Planung bis hin zum Anlagenbau) realisiert und über die kommenden 20 Jahre betrieben. Der erzeugte Solarstrom wird über die gesamte Betriebsperiode an den Energieversorger EDF verkauft.   Das Projekt wurde mit 8 Millionen Euro von dem spanischen Unternehmen Akuo Energy, einem Entwickler für Projekte zur Nutzung Erneuerbarer Energien, und mit mehr als einer Million Euro vom gemeinnützigen öffentlichen Investor "Caisse des Dépôts" finanziert. Das Gebäude gehört dem französischen Logistikkonzern FM Logistic und wird für die Logistik-Aktivitäten seines Kunden Carrefour (Einzelhandelsunternehmen) genutzt.


Frankreich muss den Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch deutlich steigern

2007 wurden in Frankreich 20 MW-Neuleistung aufgebaut. Deutschland erreichte hier 1.200 MW. Nach Angaben von Arnaud Mine, Chef der PV-Abteilung beim französischen Verband für erneuerbare Energien (SER), zielt die PV-Branche für 2020 auf eine Leistung von 7.000 MW ab. Nach Vorgaben der Europäischen Kommission sollte Frankreich seinen Anteil an erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch von 10,3 % im Jahr 2005 auf 23% im Jahr 2020 erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, "hat jede Branche auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien seinen Beitrag zu leisten", so Arnaud Mine. Die Entwicklung des PV-Marktes in Frankreich benötigt die Unterstützung der Behörden: eine gezielte Politik mit klaren Rahmenbedingungen. Nach Meinung von Arnaud Mine dürfen daher die derzeitigen günstigen Vergütungstarife (30cent/kWh Grundtarif, und 55cent/kWh für Strom aus Gebäude-integrierten PV-Anlagen) für den Verkauf von PV-Strom an EDF nicht gesenkt oder abgeschafft, sondern müssen beibehalten werden.

15.05.2008   Quelle: Bulletin "Wissenschaft-Frankreich" der französischen Botschaften in Deutschland und Österreich (Nr. 140 vom 20. April 2008); Agence France Presse, Pressemitteilung von URBASOLAR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Internationale Tagung berichtet über Fortschritte bei Brennstoffzellen, Hochleistungsbatterien und Superkondensatoren

Brennstoffzelle
Brennstoffzelle

Hybridautos mit Lithium-Hochleistungsbatterien, Blockheizkraftwerke und Busse mit Brennstoffzellen - die Kommerzialisierung der neuen Energieeffizienztechnologien rückt immer näher. Besonders Sicherheit und Qualitätssicherung sind der Schlüssel für den Markterfolg. Welche Erfolge bereits erreicht wurden und was noch zu tun ist, zeigt die zum elften Mal stattfindende internationale Fachtagung "Ulm ElectroChemical Talks" vom 10.-12. Juni in Ulm. Mehr als 35 Vorträge informieren über den neuesten Stand der Technik. Erwartet werden 250 Forscher aus 15 Ländern.  Die Konferenz wird organisiert vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), der Daimler AG Ulm, der Universität Ulm und dem Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm e.V. Am 10. Juni werden zum ersten Mal Kurse zu Lithium-Ionen-Batterien und PEM-Brennstoffzellen für Einsteiger angeboten.



Die Tagung im Überblick:

"11. Ulm ElectroChemical Talks" vom 10. bis 12. Juni 2008. Themen: Leistung, Sicherheit und Qualitätssicherung bei Hochleistungsbatterien, Superkondensatoren und Brennstoffzellen. Zielgruppen: Forscher und Entwickler aus Industrie und Forschungsinstituten, Investoren. Ort: Ulm und Neu-Ulm

Seminar im Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm e.V. (WBZU), Helmholtzstraße 6, D-89081 Ulm am 10. Juni
Konferenz im Edwin-Scharff-Haus, Silcherstraße 40, D-89231 Neu-Ulm 11. bis 12. Juni, Anmeldung: Weiterbildungszentrum Brennstoffzelle Ulm e.V. (WBZU), Manuela Egger, Tel. +49 (0)731/175 89-21, Fax: +49 (0)731 / 1 75 89-10, manuela.egger@wbzu.de

15.05.2008   Quelle: Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ForschungsVerbund Sonnenenergie (FVS),
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Intersolar 2008 meldet den 1000. Aussteller

Ein Blick in die solare Zukunft: Intersolar 2008.
Ein Blick in die solare Zukunft: Intersolar 2008.

In wenigen Wochen öffnet die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik ihre Pforten auf dem Münchner Messegelände. Kurz vor Beginn durchbricht die Ausstellerzahl die Tausendermarke - ein neuer Rekord für die Intersolar, die in diesem Jahr aus Freiburg in die bayerische Landeshauptstadt zog. Auf der um 120 % gewachsenen Ausstellungsfläche von 76.000 Quadratmetern stellen in diesem Jahr vom 12. - 14. Juni mehr Solar-Unternehmen als je zuvor ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Solartechnik aus. Auch in diesem Jahr gliedern sich die Aussteller wieder in die Bereiche Solarthermie, Photovoltaik und Solares Bauen auf. Der Ausstellerrekord bestätigt damit die Intersolar als größte und wichtigste Fachmesse für Solartechnik.   Auch die erwarteten Besucherzahlen spiegeln die Bedeutung der Intersolar bei Experten und Entscheidern der Solarbranche wider: Dieses Jahr werden über 40.000 Fachbesucher aus dem In- und Ausland in München erwartet.

Im letzten Jahr fand die Intersolar noch in Freiburg i. Br. statt, der große Zuwachs an Besuchern und Ausstellern aber hatte den Umzug der Messe nach München erforderlich gemacht. Die stetig steigenden Zahlen zeigen deutlich den Stellenwert der Intersolar innerhalb der Branche - aber auch das kontinuierliche Wachstum der Solarbranche selbst.

Weitere Informationen zur Intersolar 2008 im Internet unter www.intersolar.de

14.05.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Photovoltaik-Unternehmen SOLON verdoppelt Umsatz im ersten Quartal 2008

SOLON-Mover im Eco-Huerta de Cabanillas (Spanien).
SOLON-Mover im Eco-Huerta de Cabanillas
(Spanien).

Die Berliner SOLON AG für Solartechnik, Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, legte am 14. Mai 2008 ihren Zwischenbericht zum 31. März 2008 vor. Danach stieg der Umsatz des Solarstrom-Konzerns im ersten Quartal des Jahres um 115 % auf 161,6 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 75,1 Mio. Euro). Die Gesamtleistung erhöhte sich um 105 % auf 195,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 95,6 Mio. Euro). Insgesamt wurden im SOLON-Konzern im ersten Quartal Solarmodule mit einer Leistung von 41 Megawatt (MWp) produziert. Damit sei es dem Unternehmen gelungen, nahtlos an die starke Entwicklung des vierten Quartals 2007 anzuknüpfen, heißt es in der Pressemitteilung. Aufgrund des weiter wachsenden Projektgeschäfts erhöhte sich der Anteil des Segments Systemtechnik am Konzernumsatz auf 57 %, während 43 % der Umsatzerlöse im Segment Solar-Komponenten erwirtschaftet wurden.   Der Anteil der im Ausland erzielten Konzernumsätze erhöhte sich weiter und erreichte über 75 %. Zu dieser Entwicklung beigetragen habe zum einen das weiter starke Geschäft in Spanien, wo im ersten Quartal mit der Errichtung zahlreicher neuer Solar-Kraftwerke begonnen wurde, zum anderen die steigende Nachfrage nach Solartechnik in Italien.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 131 % auf 15,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 6,7 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 12,5 Millionen Euro, eine Steigerung um 150 % gegenüber dem Vorjahr (Vorjahreszeitraum: 5,0 Mio. Euro). Die Ergebnismargen bezogen auf den Konzernumsatz verbesserten sich damit auf 9,6 % (EBITDA) bzw. 7,7 % (EBIT). Das Konzernergebnis nach Minderheiten betrug 6,9 Mio. Euro. Gegenüber dem um Sondereffekte aus dem Verkauf strategischer Beteiligungen im ersten Quartal 2007 bereinigten Konzernergebnis entspricht dies einer Steigerung um 156 % (Vorjahreszeitraum bereinigt: 2,7 Mio. Euro). Das Ergebnis pro Aktie erhöhte sich entsprechend um 90 % auf 0,55 Euro (Vorjahreszeitraum bereinigt: 0,29 Euro).

Rund 100 neue Mitarbeiter; Kapazitätsausbau auf 500 MWp

Das anhaltend starke Wachstum des SOLON-Konzerns spiegle sich auch in der Entwicklung der Mitarbeiterzahl wider, betont das Unternehmen: Zum 31. März 2008 waren 800 Mitarbeiter für SOLON tätig, rund 100 Mitarbeiter mehr als zum Jahresende 2007. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung verringerte sich auf 4 %. SOLON setzt weiter konsequent auf Wachstum. Dazu soll die konzernweiten Produktionskapazitäten im laufenden Jahr auf 500 MWp ausgebaut werden. Die Vorbereitungen dafür seien bereits im Gang, der größte Teil der Erweiterung finde in der zweiten Jahreshälfte statt.

Anlässlich der Veröffentlichung des Zwischenberichts bestätigte der SOLON-Vorstand erneut seine Erwartungen für das Gesamtjahr 2008: eine Erhöhung der Produktionsmenge auf 200 MWp und eine Steigerung bei Konzernumsatz und bereinigtem Konzernergebnis um jeweils 75 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2007. Der vollständige Zwischenbericht der SOLON AG zum 31. März 2008 steht auf der Internetseite des Unternehmens zur Verfügung.

14.05.2008   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLON AG,
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EnBW kauft vier Offshore-Windkraftprojekte

Offshore-Windparks: Klimaschutz auf dem Meer.
Offshore-Windparks: Klimaschutz auf dem Meer.

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat beim Bundeskartellamt den Erwerb von 100 Prozent an der Eos Offshore AG (Oldenburg) angemeldet sowie von 100 Prozent der Anteile an der Offshore Ostsee Wind AG mit Sitz in Börgerende-Rethwisch. Beide Gesellschaften sind Tochterunternehmen der wpd offshore GmbH, Bremen. Die Eos AG ist Inhaberin für die Rechte an den Offshore-Windparkprojekten des Hochseewindparks Nordsee und des Windparks "He dreiht". Die Offshore Ostsee Wind AG hat die Rechte an den Offshore-Windkraftprojekten "Kriegers Flak 1" und "Baltic 1". Ende April hatte die EnBW bereits angekündigt, in den nächsten Jahren mehr als drei Milliarden Euro in den Ausbau der erneuerbaren Energien investieren zu wollen.   "Mit diesen Projekten können wir mittelfristig sukzessiv insgesamt rund 1.200 MW installierte Windkraftkapazität aufbauen. Die Anlagen in diesen Offshore-Windparks sind bereits genehmigt", so Hans-Peter Villis, Vorstandsvorsitzender der EnBW.


Gigawatt-Projekte auf hoher See

Im Rahmen des Windparks Nordsee sollen 80 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 400 MW, im Windpark "He dreiht" zunächst ebenfalls 80 Anlagen mit gleicher Gesamtleistung installiert werden. Im Windpark Kriegers Flak 1 können 80 Anlagen mit einer Gesamtleistung von bis zu 328,6 MW und im Windpark Baltic 1 insgesamt 21 Anlagen mit bis zu 52,5 MW errichtet werden. Baltic 1 sei gleichzeitig das derzeit in Deutschland am weitesten entwickelte kommerzielle Offshoreprojekt, betont die EnBW in einer Pressemitteilung.

Parallel zum Erwerb der beiden Projektgesellschaften hat die EnBW einen Kooperationsvertrag mit wpd abgeschlossen, einem der führenden deutschen Projektentwicklungsunternehmen für erneuerbare Energien,. Auf Basis dieses Vertrags soll wpd die Weiterentwicklung und Realisierung der vier Projekte mit Dienstleistungen unterstützen.

14.05.2008   Quelle: EnBW Energie Baden Württemberg AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.offshore-wind.de,
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Photovoltaik-Hersteller aleo solar AG weiter auf Wachstumskurs

Die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) wächst weiter: In den ersten drei Monaten des Jahres 2008 stieg der Umsatz des Solarmodul-Produzenten um 85,2 Prozent auf 69,0 Millionen Euro (1. Quartal 2007: 37,2 Mio. Euro), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dabei habe der Auslandsanteil am Umsatz 61,5 Prozent betragen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 5,0 Millionen Euro (1. Quartal 2007: 2,7 Mio. Euro); damit stieg die EBIT-Marge leicht auf 7,3 Prozent (1. Quartal 2007: 7,2 Prozent). Das Ergebnis je Aktie hat sich mit 0,26 Euro verdoppelt (1. Quartal 2007: 0,13 Euro). Die produzierte Leistung konnte nach Angaben des Unternehmens von 17,5 Megawatt (1. Quartal 2007) um 69,7 Prozent auf 29,7 Megawatt erhöht werden.  
Knapp die Hälfte des Umsatzes in Spanien erwirtschaftet

Während sich das nationale Geschäft stabil entwickelte, habe sich das internationale Wachstum wie erwartet besonders dynamisch gestaltet: Mit 48,9 Prozent wurde in den ersten drei Monaten 2008 nahezu die Hälfte des Gesamtumsatzes in Spanien erzielt. Dort dürfte sich das Geschäft zum Spätsommer hin allerdings abkühlen, heißt es in der Pressemitteilung. Deshalb gehe der Vorstand der aleo solar AG für das gesamte Jahr 2008 wie bisher von einem Auslandsanteil am Gesamtjahresumsatz von rund 40 Prozent aus. Neben dem Zielmarkt Spanien entwickle sich das Geschäft aber auch in anderen Ländern vielversprechend: In Griechenland, Frankreich und Belgien konnte aleo solar Aufträge über mehrere Megawatt verbuchen. In Italien hebe der Solarmarkt richtig ab und die aleo solar habe deshalb eine eigene Tochtergesellschaft gegründet, die aleo solar Italia S.r.l. mit Sitz in Treviso.


Produktionskapazität in Brandenburg soll nahezu verdoppelt werden

Das stärkste Wachstum der aleo solar-Gruppe findet allerdings in Deutschland statt: die Produktionskapazität am Standort Prenzlau in Brandenburg wird nahezu verdoppelt. Im Zuge dieses Ausbaus sollen im Laufe des Jahres rund 150 neue Mitarbeiter in Prenzlau eingestellt werden. "Wir werden unseren Wachstumskurs fortsetzen", sagt Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG. "Mit dem Ausbau unserer Produktionskapazität auf 180 Megawatt an den Standorten Prenzlau und Barcelona sowie unserer Beteiligung an der 50 Megawatt-Produktion im chinesischen Gaomi, mit einem eigenen Vertrieb und einer starken Marke, mit der zunehmenden Internationalisierung und dem Zugang zur innovativen Dünnschichttechnologie sind wir sehr gut aufgestellt. Mit aller Konsequenz werden wir diesen Weg weiter verfolgen", so Smit weiter.


Vertrag mit Q-Cells sichert Lieferung von Solarzellen

Die aleo solar AG hat im März einen Bezugsvertrag für Solarzellen mit der Q-Cells AG unterzeichnet, der 2008 beginnt und bis Ende 2019 reicht. Dieser Vertrag umfasse eine Liefermenge von mindestens 1.270 Megawatt; eine Option auf eine Ausweitung bis zu einer Gesamtmenge von 2.270 Megawatt bestehe. Die Jahresprognose mit einem Umsatz von mindestens 330 Millionen Euro bei einer weiterhin soliden EBIT-Marge wird weiterhin bekräftigt.

14.05.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SCHOTT Solar gründet eigene GmbH für Dünnschicht-Photovoltaik

Solardach der Stillwell Avenue Station mit Dünnschicht-Modulen von SCHOTT Solar.
Solardach der Stillwell Avenue Station
mit Dünnschicht-Modulen von SCHOTT Solar.

Der Solartechnologie-Hersteller SCHOTT Solar hat den Geschäftsbereich für Dünnschicht-Module in eine eigene Gesellschaft überführt. Das Unternehmen bündle Aktivitäten und Kompetenzen in der neuen SCHOTT Solar Thin Film GmbH und stelle so die Weichen für weiteres Wachstum, berichtet SCHOTT Solar in einer Pressemitteilung. Die neue Gesellschaft werde an den beiden Standorten Jena und Putzbrunn bei München sowohl gerahmte Premium- und Standardmodule als auch OEM-Rohmodule produzieren. In den nächsten Jahren soll die jährliche Produktionskapazität von aktuell 36 auf 100 Megawatt ausgebaut werden.  "Der Markt für Dünnschicht-Module wächst überdurchschnittlich. Mit der Bündelung unserer Aktivitäten in diesem Bereich in eine eigene Gesellschaft tragen wir dieser Entwicklung Rechnung und sind gerüstet für weiteres Wachstum, gleichzeitig können wir unternehmerisch flexibler agieren. Dieser Schritt unterstreicht konsequent die Bedeutung der Dünnschicht-Technologie für unser Photovoltaik-Produktportfolio", begründet Dr. Martin Heming, Geschäftsführer von SCHOTT Solar und Mitglied der SCHOTT-Konzernleitung diesen Schritt.

Dünnschicht-Entwicklung und Produktion seit 1986

Dr. Robert Kuba, der Geschäftsführer der neuen SCHOTT Solar Thin Film GmbH, fügt hinzu: "Wir gehören zu den Pionieren der Dünnschicht-Technologie, und dieses Know-how wird nun in der SCHOTT Solar Thin Film GmbH zusammengefasst. Ich freue mich auf die Aufgabe, denn wir haben nun die Voraussetzungen geschaffen, unsere Dünnschicht-Produktion weiter auszubauen." Rund 250 Mitarbeiter forschen und produzieren derzeit für die neue Gesellschaft in Jena und Putzbrunn. SCHOTT Solar ist auf dem Markt für Dünnschicht-Module seit der ersten Stunde aktiv. Bereits seit 1986 entwickelt und produziert das Unternehmen am Standort Putzbrunn Dünnschichtmodule und OEM-Rohmodule. Erste Fassadenmodule aus dem Hause SCHOTT Solar sind seit 1993 im Einsatz. In die Südfassade des Münchener Umweltamtes wurde damals ASI Glas mit einer Photovoltaik Leistung von 8 Kilowatt integriert. Im Jahr 2003 wurde mit einer Fläche von zirka 5.500 Quadratmetern und einer Nennleistung von über 200 Kilowatt eine der weltweit größten gebäudeintegrierten Dünnschichtanlagen auf Stillwell Station in New York City mit Dünnschicht-Modulen von SCHOTT Solar ausgestattet.


Kooperation mit ersol bei mikromorpher Technologie

Am Standort Jena hat SCHOTT Solar 75 Millionen Euro in die Dünnschicht-Technologie investiert und vor kurzem die neue Fertigung mit 180 zusätzlichen Arbeitsplätzen eingeweiht. Die Auslieferung der ersten Module hat bereits im Januar begonnen. Erst kürzlich hatten SCHOTT Solar GmbH, Alzenau, und die ersol Thin Film GmbH, eine Tochtergesellschaft der ersol Solar Energy AG (ersol), eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um gemeinsam die mikromorphe Technologie für Dünnschicht-Solarzellen zu entwickeln. Beide Unternehmen werden ihre Ressourcen im Bereich Forschung und Entwicklung bündeln, um eine schnellere Marktreife und damit eine führende Marktpositionierung in der mikromorphen Photovoltaik zu erreichen.

14.05.2008   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar,
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SMA auf der Intersolar: Photovoltaik-Innovationen von Kilowatt bis Megawatt

Serienfertigung mit hohem Qualitätsanspruch: die Sunny Central-Produktion bei SMA.
Serienfertigung mit hohem Qualitätsanspruch:
die Sunny Central-Produktion bei SMA.

Auf der Intersolar 2008 vom 12. - 14. Juni präsentiert die SMA Technologie AG ein breites Produktspektrum im oberen Leistungsbereich von 100 kW bis 1,2 Megawatt und ein Highlight der Megawattklasse: Der Photovoltaik-Wechselrichter Sunny Central 1000MV von SMA biete nicht nur die Möglichkeit der direkten Mittelspannungseinspeisung, sondern setze mit 97,3 Prozent Spitzenwirkungsgrad auch in Effizienz und Wirtschaftlichkeit eine neue Bestmarke. So wie der Sunny Central 100, der sogar mit seinem integrierten Niederspannungs-Trafo einen Spitzenwirkungsrad von 97,6 Prozent mitbringe. Perfekt geeignet für den Aufbau gewerblicher Solarstrom-Anlagen ab zirka 25 kW bis hin zum dezentralen Aufbau von Photovoltaik-Großanlagen im Megawattbereich seien wiederum die neuen Sunny Mini Centrals 9000TL, 10000TL und 11000TL. Sie überzeugen laut Hersteller durch die Möglichkeit des dreiphasigen Aufbaus, einfache Service- und Wartungsbedingungen sowie ein nochmals verbessertes Preis-Leistungs-Verhältnis.   "Auch wenn sich der ein oder andere damit durchaus zufrieden geben würde - SMA hat - wie könnte es anders sein - noch einiges mehr an Innovationen aus den letzten Monaten zu bieten. Zum Beispiel das neue Sunny Backup Set Small, mit dem sich jetzt auch Besitzer kleiner Hausanlagen bei einem Netzausfall mit Solarstrom versorgen können" heißt es in der Pressemitteilung. Ebenfalls vertreten: der mit Bluetooth ausgestattete Sunny Boy in den Versionen 4000TL und 5000TL, einfach zu installierendes Weltgerät und preisgekrönt für sein Design. Für Spannung dürfte außerdem eine weitere Novität sorgen: Zum ersten Mal lässt sich das Unternehmen SMA hinsichtlich künftiger Entwicklungen über die Schulter schauen.

Sunny Central 1000MV: Megawatt-Station mit exzellentem Wirkungsgrad

Photovoltaik-Großanlagen liegen im Trend. Ganz klar, dass Technologieführer SMA hier wieder zu den Vorreitern gehört und ein breites Produktspektrum anbietet. Der Sunny Central 1000MV speist zum Beispiel direkt in das Mittelspannungsnetz ein und ist durch den Verzicht auf den Niederspannungstrafo mit geringem Verkabelungsaufwand und hoher Wirtschaftlichkeit zu realisieren. Mit seinem Spitzenwirkungsgrad von 97,3 Prozent bietet er maximale Erträge und eine Lebensdauer von über 20 Jahren. Bei Solar-Kraftwerken der Megawattklasse entscheiden bekanntlich vor allem die Systemkosten über die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage. Hier werde die Megawatt-Station von SMA nur schwer zu übertreffen sein, betont der Hersteller. Der Sunny Central sei zudem mit einer Verfügbarkeitsgarantie von bis zu 99 Prozent in zahlreichen Ländern erhältlich. Rekordverdächtig seien auch die Auslieferungszahlen: Über 100 Megawatt-Stationen von SMA sind laut SMA heute weltweit im Einsatz. Zum Beispiel kommen Sunny Centrals von SMA auch im derzeit größten Solar-Kraftwerk zum Einsatz, dem Energiepark Waldpolenz bei Brandis.


Sunny Central 100: Spitzenwirkungsgrade für den Außeneinsatz

Auch beim Sunny Central 100 sorgen neue SMA Halbleiter-Konzepte und die neue Zeraloy-Technologie, ein optimiertes Trafo-Konzept sowie eine verbesserte Lüftersteuerung für einen außergewöhnlichen Spitzenwirkungsgrad von 97,6 Prozent. Sein wetterfestes Gehäuse und der erweiterte Temperaturbereich machen die Outdoor-Variante des Sunny Central 100 zur ersten Wahl für den zuverlässigen Betrieb auf dem freien Feld - auch unter extremen Umgebungsbedingungen. Damit ist der Einsatz des Sunny Central 100 Outdoor gleich doppelt vorteilhaft: Seine kompakte Bauweise sorgt für deutlich reduzierte Montagekosten, sein hoher Wirkungsgrad macht ihn zu einem der effizientesten Zentralwechselrichter seiner Klasse.


Sunny Mini Central 11000TL: dreiphasiger Aufbau bei einfachen Service- und Wartungsbedingungen

Mit den neuen Sunny Mini Central 9000TL bis 11000TL komplettiert SMA die Reihe der erfolgreichen Solar-Wechselrichter. Gemeinsam mit dem Sunny Mini Central 8000TL, dem "Liebling der Photon-Redaktion" lassen sich so gewerbliche PV-Anlagen im mittleren Leistungsbereich von ca. 25 bis 50 kW ganz einfach dreiphasig realisieren. Kaum ein anderes Unternehmen verfügt über eine derartige Erfahrungsbasis in diesem Segment und bietet mit dem Sunny Mini Central Spitzenwirkungsgrade von über 98 Prozent - ob bei unterschiedlichsten Einstrahlungsbedingungen oder hohen Temperaturen. Zusätzliches Plus: die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten der Geräte sowie die einfachen Service-und Wartungsbedingungen. Die Wechselrichter sind einfach zu installieren und bieten die Möglichkeit, die jeweilige PV-Anlage in flexiblen Kombinationsvarianten beliebig zu erweitern. SMA hat damit auch für den dezentralen Aufbau von Großanlagen das geeignete Konzept im Angebot: Drei einphasige Sunny Mini Central lassen sich komfortabel zu einem dreiphasigen System verbinden und eignen sich ideal für den Einsatz in Großanlagen bis in die Megawattklasse. Da jedes einzelne Gerät hier an seinem optimalen Betriebspunkt arbeitet, profitieren Betreiber von einer entsprechend hohen Energieausbeute. Zusätzlicher Vorteil des dezentralen Konzepts: die geringen Lebenszykluskosten. Hier kommen vor allem die hohe Anlagenverfügbarkeit und die unkomplizierten, kostengünstigen Service- und Wartungsbedingungen zum Tragen.

Das gilt übrigens weltweit, betont SMA: Da die Geräte einfach zu handhaben seien, könne jeder Installateur die Wartung vor Ort selbst vornehmen - auch ohne umfassende Spezialkenntnisse. Selbstverständlich sei auch die von den Energieversorgern vorgegebene Vermeidung der Schieflast des Stromnetzes gewährleistet: Der integrierte Schieflastmanager "Power Balancer" stellt sicher, dass die Wechselrichter untereinander kommunizieren, sich gegenseitig kontrollieren und so "netzfreundlich" in die Außenleiter einspeisen.


Sunny Boy 5000TL: einfache Installation und preisgekröntes Design

Prall gefüllt mit SMA Technologien wie Electronic Solar Switch (ESS), OptiTrac und H5-Topologie sind auch der Sunny Boy 4000TL und 5000TL: Mit den neuen SMA Wechselrichtern kommunizieren Anwender nicht nur kabellos per Bluetooth. Das neu entwickelte Montagekonzept und ein optimiertes Gehäuse sorgen für ein reduziertes Gewicht und eine schnelle, einfache Installation. Für sein Design wurde er bereits ausgezeichnet: für den Sunny Boy 5000TL erhielt SMA den begehrten iF design award 2008 in der Kategorie Industrie.


Sunny Backup Set Small: stabile Stromversorgung auch ohne öffentliches Netz

Nach Markteinführung der zunächst für gewerbliche Anwendungen entwickelten Sunny Backup-Systeme hat SMA seine Produktpalette für
den kleinen Leistungsbereich jetzt nochmals erweitert. Das Sunny Backup Set Small wurde speziell für Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern entwickelt und baut bei einem Netzausfall innerhalb von maximal 50 Millisekunden eine stabile Inselstromversorgung auf. Das Set lässt sich sowohl in vorhandene als auch in neue PV-Anlagen mit SMA Wechselrichtern kostengünstig integrieren - ohne den Wirkungsgrad der PV-Anlage zu beeinträchtigen.


Sunny Island 2224: flexible Installation und einfache Handhabung

Mit dem Sunny Island 2224 hat SMA zusätzlich seine Produktpalette der Insel-Wechselrichter im Leistungsbereich unter zehn Kilowatt vervollständigt. Reduziert in Gewicht und Volumen ist er noch einfacher in Handhabung und Installation als der "große Bruder" Sunny Island 5048. Die hohe Schutzklasse IP54 und die Bedieneinheit Sunny Remote Control ermöglichen zudem vollkommene Freiheit bei der Wahl des Installationsortes. Der Insel-Wechselrichter Sunny Island bildet zusammen mit der Batterieeinheit ein Standard-Wechselspannungsnetz, in das sowohl Stromverbraucher als auch -erzeuger integriert werden können. Mit dieser AC-Kopplung können PV-Anlagen, Windenergieanlagen, Dieselaggregate, Wasser- oder Blockheizkraftwerke genauso wie normale 230 V Verbraucher wechselspannungsseitig gekoppelt werden. So entfällt die aufwändige DC-Verkabelung und es besteht ein Höchstmaß an Flexibilität.

Über künftige Entwicklungsprojekte wird zurzeit noch Stillschweigen bewahrt. Erst zur Intersolar gewährt das Unternehmen zum ersten Mal einen Blick in die "Zukunft der Solar-Technologie". Am SMA Stand 270 in Halle C4 haben Besucher vom 12. bis 14. Juni die Möglichkeit, hinter die Kulissen der SMA Entwicklungsabteilung zu schauen. Und wer sich die Megawatt-Station gerne aus der Nähe anschauen möchte: Sie befindet sich im Freigelände FG.306.

14.05.2008   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Technologie AG,
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Systemanbieter Papendorf bringt Werkzeug zur Überwachung von Photovoltaik-Großanlagen auf den Markt

SOL Connect Control Center.
SOL Connect Control Center.

Mit dem SOL Connect Control Center präsentiert die Papendorf Software Engineering GmbH ein neues, herstellerunabhängiges Hilfsmittel zur Überwachung und Visualisierung von Photovoltaik-Großanlagen. Die innovative Hardware wird der Öffentlichkeit erstmals auf Europas größter Messe für Solartechnik vorgestellt, der "Intersolar", vom 12. bis zum 14. Juni in München. Die Überwachung einzelner Teilanlagen erfolgt mit dem SOL. Connect Center. Selbständig prüft dieser Industriecomputer die Prozesse und Messwerte von Photovoltaik-Teilanlagen, macht diese sichtbar und löst im Fehlerfall Alarmmeldungen aus. Dabei sei dieses offen gestaltete System so flexibel, dass es den individuellen Anforderungen des Anwenders jederzeit angepasst werden kann, betont der Hersteller. 

Zusammenfassen relevanter Informationen und Priorisieren von Störungen

Unabhängig von Internetportalen oder Servern fasst das SOL. Connect Control Center die Funktionen mehrerer SOL. Connect Center zusammen: Durch Gruppierung, Summenbildung von Leistungen und Erträgen und die Priorisierung von Störungen behalte das Überwachungspersonal auch bei Großanlagen mit bis zu 500 Wechselrichtern verschiedener Hersteller den Überblick, betont Papendorf. Leistungsdaten können auf Großdisplays angezeigt werden. Zusätzliche Referenzsensoren ermöglichten die wechselrichterunabhängige Auswertung der Anlagendaten. Offene Schnittstellen wie OPC XML oder SOAP vereinfachten den Datenaustausch mit Produkten anderer Hersteller.


Integration in Leitwarten

Die Kommunikation erfolgt über Ethernet und / oder Modem. Der bewährte Standard OLE Process Control (steht für Openess, Productivity and Collaboration) bietet Anlagenbetreibern (zum Beispiel Stadtwerken) künftig die einzigartige Möglichkeit, Photovoltaikanlagen in etablierte Leitwarten zu integrieren.

14.05.2008   Quelle: Papendorf Software Engineering GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Papendorf Software Engineering GmbH,
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US Photovoltaikhersteller HelioVolt kooperiert mit Architectural Glass & Aluminum Co. bei der PV-Gebäudeintegration

PV-Fassaden von HelioVolt.
PV-Fassaden von HelioVolt.

Die HelioVolt Corporation (Austin, Texas), Hersteller von Dünnschicht-Photovoltaikprodukten, und die Architectural Glass & Aluminum Co. (AGA; Alameda, California) kündigten am 6. Mai 2008 an, künftig gemeinsam Photovoltaik-Systeme zur Gebäudeintegration zu produzieren. Das gemeinsame Angebot soll hochwertige Photovoltaik-Systeme enthalten, die in standardisierte Glasfassaden integriert sind, wie sie in der modernen Architektur vorherrschen. Mit der Verbindung von PV-Dünnschichttechnologie und Bauelementen sollen die Solarfassaden sowohl die Gebäudeoptik als auch die Installation verbessern und zudem die Kosten für die Solarstromproduktion in Neubauten senken. "Wenn ein Gebäude Solarstrom erzeugt, geschieht dies am selben Ort, an dem er auch verbraucht wird. Der Markt für dezentrale Stromproduktion entwickelt sich mit einer halsbrecherischen Geschwindigkeit", betont HelioVolt-Vortstand Dr. BJ Stanbery.   "Über die Vorteile der herkömmlichen Solarmodule hinaus ermöglicht das Produktionsverfahren von HelioVolt die Bauelemente der nächsten Generation, die fähig sind die Städte der Zukunft mit Solarstrom zu versorgen", fügt Dr. Stanbery hinzu.

Photovoltaik-Glasfassaden ernten Sonnenenergie

"AGA hat 40 Jahre Erfahrung in der Produktion und Installation von Fassadenelementen im gesamten Westen der USA. Diese neuen Solarfassaden ergänzen unsere bekannten Angebote und machen sie noch hochwertiger", betont Joe Brescia, CEO von AGA. "Die einzigartige Produktionstechnologie von HelioVolt und die Qualität seiner CIGS-Dünnschichtmodule machen das Unternehmen zu einem wertvollen Partner auf dem Weg zu einer neuen Klasse von BIPV-Produkten", ergänzt Brescia.


Dünnschichttechnologie im Trend

BIPV ist laut HelioVolt ein schnell wachsendes Segment innerhalb der Baubranche. Das US-Energieministerium gehe davon aus, dass effiziente und wirtschaftliche BIPV-Produkte bis zu 50 % des in Ländern wie den USA benötigten Stroms liefern können. Nach Angaben des Analysten NanoMarkets hat die PV-Gebäudeintegration die beste Perspektive innerhalb der Dünnschichttechnologie und könnte bis 2011 ein Marktvolumen von rund 800 Millionen US-Dollar erreichen.

14.05.2008   Quelle: HelioVolt Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HelioVolt Corporation,
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Bundesverband Solarwirtschaft: Solaranlagenbetreiber werden von Energieversorgern schikaniert

30 kWp-Solarstromanlage auf landwirtschaftlichem Gebäude.
30 kWp-Solarstromanlage auf
landwirtschaftlichem Gebäude.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) schlägt Alarm: In jüngster Zeit häuften sich die Beschwerden privater Betreiber von Photovoltaik-Anlagen über Schikanen beim Netzzugang. "Netzbetreiber machen Privatpersonen vielerorts den Betrieb von Solarstromanlagen so schwer wie möglich - und das, obwohl die vorrangige und hinderungsfreie Einspeisung von Solarstrom gesetzlich durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschrieben ist", berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft in einer Pressemitteilung. Da die Photovoltaik eine zur Massenanwendung taugliche, dezentrale Energieform ist, werde sie seitens der konventionellen Energiewirtschaft als Konkurrenz wahrgenommen und bekämpft, so der Solar-Verband. Stromkonzerne investierten derzeit massiv in neue fossile Kraftwerke. 


Vorbehaltsklauseln verunsichern Betreiber von Solarstromanlagen

Noch sei der Anteil der Solarenergie am deutschen Strommix relativ gering - langfristig "befürchteten" die Energieversorger jedoch, dass Solarstrom zum ernsten Wettbewerber für Strom aus fossilen Großkraftwerken wird, so der BSW-Solar. Während die Solarstrompreise nach Expertenansicht bereits in sieben bis acht Jahren unter die Verbraucherpreise von fossilem Strom sinken würden, stiegen die Preise für konventionellen Strom rasant. Nach aktuellen Recherchen des BSW-Solar haben derzeit Netzbetreiber wie die RWE Rhein-Ruhr Verteilnetz GmbH Vorbehaltsklauseln in ihren Einspeiseverträgen verankert, mit denen die Vergütungszahlungen unter Vorbehalt der Rechtmäßigkeit des EEG gestellt würden. Dies führe bei Anlagenbetreibern und potentiellen Investoren im Kleinanlagenbereich zur Verunsicherung. Denn oft würden die PV-Anlagen über Kredite finanziert, die zurückgezahlt werden müssen.


EEG konform mit der Verfassung und EU-Wettbewerbsrecht

Der BSW-Solar weist darauf hin, dass diese Vorbehaltsklausel der Netzbetreiber haltlos sei und den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes und des Europäischen Gerichtshofs zuwiderlaufe. Beide Instanzen hätten unmissverständlich festgestellt, dass das EEG absolut verfassungskonform beziehungsweise auch EU-wettbewerbsrechtlich nicht zu beanstanden sei.



BSW-Solar-Geschäftsführer Körnig: Energieversorger wollen den Ausbau der erneuerbaren Energien verhindern

Eine weitere Praxis der Netzbetreiber sieht den Abschluss von privaten Verträgen mit dem Anlagenbesitzern zu schlechteren Konditionen vor, als im EEG geregelt. Hiermit würden beispielsweise Regress-Ansprüche von Anlagenbetreibern bei Netzausfällen unterlaufen, stellt der BSW-Solar fest. Neu sei auch der Versuch von Netzbetreibern, Gebühren für die Angebotserstellung des Netzanschlusses zu erheben. Diese Maßnahme führe zur Verzögerung der Inbetriebnahme und Verunsicherung des Anlagenbetreibers. Carsten Körnig, Geschäftsführer Bundesverband Solarwirtschaft, rügt die genannten Praktiken scharf: "Offensichtlich wollen einige Netzbetreiber und Energieversorger mit aller Macht den gesetzlich verankerten und politisch gewollten Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland untergraben. Die Einschüchterungen treffen vor allem Privatpersonen, die juristische Auseinandersetzungen mit den Unternehmen scheuen."

"Den Bundesverband Solarwirtschaft e. V. verblüfft es nicht, dass die Probleme gerade jetzt gehäuft auftreten. Aktuell berät der Deutsche Bundestag über die Zukunft der Solarförderung in Deutschland. Noch vor der Sommerpause wird mit einer Entscheidung gerechnet. Das dem Energieversorger RWE AG nahestehende Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) aus Essen forderte jüngst, die Solarförderung um 30 Prozent zu kappen", heißt es in der Pressemitteilung.

13.05.2008   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLARES GmbH,
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Neues Länderprofil informiert über Photovoltaik und Windenergie in Südkorea

SunTechnics-Megawatt-Solarkraftwerk in Südkorea.
SunTechnics-Megawatt-Solarkraftwerk in
Südkorea.

Im Jahr 2006 musste Südkorea 96,5 % seines Energiebedarfs mit Importen decken. Die Versorgung mit Energie-Rohstoffen erfolgt aufgrund der politischen Situation mit dem Nachbarstaat Nordkorea meist über den Seeweg. Der Wert der Energieimporte belief sich laut Exportinitiative Erneuerbare Energien 2006 auf 85,6 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von mehr als 25 % gegenüber 2005 entspricht. Die Regierung von Südkorea hat ein ehrgeiziges Programm gestartet, diese Abhängigkeit durch die Steigerung der Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien zu verringern, insbesondere durch die Produktion von Wind- und Solarstrom. Aktuelle Informationen über diesen Markt bietet das neue dena-Länderprofil, in dem kurz und prägnant ökonomische, politisch-rechtliche und geschäftliche Rahmenbedingungen für regenerative Energie-Technologien dargestellt werden. 

Photovoltaik-Ausbauziel: 1.300 Megawatt Leistung

Im Jahr 2006 hatte Südkorea mit einem Anteil von ca. 2% den geringsten Anteil Erneuerbarer Energien am Primärenergieverbrauch (PEV) unter allen OECD-Staaten. Dies soll sich laut dem "2nd Basic Plan for New & Renewable Energy Development and Deployment" ändern. Der Plan sieht vor, bis 2011 den Anteil erneuerbarer Energiequellen am PEV auf 5 % und an der Stromerzeugung auf 7 % zu steigern. Angesichts weiter steigender Ölpreise und der hohen Importabhängigkeit ist davon auszugehen, dass die Ausbauziele für Erneuerbare Energien in den nächsten Jahren weiter angehoben werden. Der größte Zuwachs soll bei der Nutzung der Windenergie erfolgen, deren installierte Kapazität von 175 MW im Jahr 2006 bis auf 2.500 MW im Jahr 2012 steigen soll. Für die Entwicklung der Photovoltaik liegt die Zielmarke bei 1.300 MW. Die Meeresenergie soll bis auf 811 MW ausgebaut werden.


PV-Kapazität von 2006 bis 2007 verdoppelt

Zur Verwirklichung dieser Ziele hat die Regierung unter Federführung der Korea Energy Management Corporation (KEMCO) Investitionsanreize durch zinsgünstige Kredite und Steuererleichterungen geschaffen und die Abnahme von Strom aus EE-Anlagen zu festen Einspeisetarifen gesetzlich verankert. Zusätzlich wurde ein 100.000-Dächer-Photovoltaik-Programm aufgelegt, das mit Investitionsanreizen den Ausbau fördert. Die installierte PV-Kapazität hat sich im Zeitraum 2006 bis 2007 auf rund 50 MW verdoppelt. Zudem werden laut Exportinitiative bereits mehrere große Windparks und Gezeitenkraftwerke realisiert bzw. geplant

Das aktuelle Länderprofil SÜDKOREA umfasst ca. 60 Seiten und kann für 40 Euro heruntergeladen werden über die Internetseiten der Exportinitiative. Weitere Informationen: http://www.exportinitiative.de/index.cfm?aid=6171&rf=1

13.05.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy/SunTechnics,
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Stiftungsprofessur Solar wird in Jena eingerichtet

Silizium-Solarzellen der ersol Solar Energy AG.
Silizium-Solarzellen der ersol Solar Energy AG.

An der Fachhochschule Jena wird eine Stiftungsprofessur für die Solarenergie eingerichtet. Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz begrüßt die Entscheidung der Carl-Zeiss-Stiftung, die an der FH Jena geplante Stiftungsprofessur finanziell zu unterstützen. Die Carl-Zeiss-Stiftung will sich in den nächsten fünf Jahren mit jährlich 130.000 Euro an den Sach- und Personalkosten des Lehrstuhls beteiligen. Wie Prof. Dr. Schleicher, Dekan des Fachbereiches SciTec der FH Jena erläuterte, ist die Stiftungsprofessur ein wichtiger Baustein in dem neuen Bachelor-Studiengang "Photovoltaik und Halbleitertechnologie", der in enger Abstimmung zwischen der Hochschulen und der Industrie entwickelt wurde und ab dem Wintersemester 2008/2009 den Studienbetrieb aufnehmen soll.   Nach Auffassung des Thüringer Kultusministeriums trägt diese Entscheidung zum Aufbau von Forschungskapazitäten im Solar-Bereich in Thüringen bei. Sie sei ein wichtiges Signal einer immer engeren Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft.


Thüringen bietet Ausbildungspalette vom Facharbeiter- bis zum Masterabschluss

Die Stiftungsprofessur an der FH Jena ist ein wesentlicher Baustein der Thüringer Bildungs- und Forschungslandschaft im Bereich Photovoltaik und Halbleitermaterialien. Eine weitere Stiftungsprofessur (Master-Studiengang) ist an der TU Ilmenau vorgesehen. Und im Bereich der Facharbeiterausbildung bereitet das Bildungswerk für berufsbezogene Aus- und Weiterbildung Thüringen gGmbH (BWAW) zurzeit Ausbildungsinhalte für Solar-Berufe vor. "Damit verfügt Thüringen im Solarbereich in Kürze über die gesamte Bandbreite von der Facharbeiterausbildung über den Bachelor- bis zum Masterabschluss", betonte der Wirtschaftsminister.

Die Jenaer Stiftungsprofessur ist Bestandteil der im November 2007 gestarteten Thüringer Solarinitiative, die das Ziel hat, Thüringen als weltweit renommierten Forschungs- und Produktionsstandort für Solartechnik zu positionieren.

13.05.2008   Quelle: Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Arbeit   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG.,
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23. Summer School Renewable Energy des Solar-Instituts Jülich: Anmeldefrist läuft

Besichtigung von Testständen am Solar- Institut Jülich.
Besichtigung von Testständen am Solar-
Institut Jülich.

Brennstoffzellen, Biomasse, Sonne, Wasser und Wind sind zum 23. Mal Gegenstand der Summer School Renewable Energy des Solar- Instituts Jülich (SIJ) der Fachhochschule (FH) Aachen. Der zweiwöchige Sommerkurs findet in diesem Jahr vom 1. bis 12. September auf dem Solar-Campus Jülich der Fachhochschule statt. Das vielfältige und interessante Programm steht insgesamt 50 Studierenden aus aller Welt und aller Fachrichtungen ab dem vierten Semester offen. Erstmalig hat die diesjährige Summer School einen thematischen Schwerpunkt: die verschiedenen Technologien solarthermischer Kraftwerke. Die Studierenden besichtigen dazu die Baustelle des solarthermischen Versuchskraftwerkes in Jülich, ein Leuchtturmprojekt solarthermischer Forschung, dessen Inbetriebnahme für Ende des Jahres geplant ist.   Die Summer School 2008 wird in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung NRW durchgeführt. Die Teilnahmegebühr beträgt 250,- € und umfasst den Besuch aller Vorlesungen, die Teilnahme an den Exkursionen und das umfangreiche Manuskript der Summer School. Interessierte können sich vom 1. Mai bis zum 3. August 2008 anmelden.


Summer School Renewable Energy: Mitarbeit an der Energie-Zukunft

Regenerativen Energien gehört die Zukunft - und an der FH Aachen wird an dieser Zukunft kräftig mitgearbeitet: Das Solar-Institut Jülich der FH Aachen fasst Lehre, Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet zusammen und gibt das Know-how in der Summer School Renewable Energy an interessierte Studierende weiter. Die Summer School bietet den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über Technologien, Anwendungsmöglichkeiten und Potenziale erneuerbarer Energien sowie effizienter Energieverwendung. Hochkarätige Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung vermitteln dazu in Fachvorträgen die notwendigen theoretischen Grundlagen, Exkursionen erlauben den Studierenden einen Blick in die Praxis. Neben dem diesjährigen Besuch des solarthermischen Versuchskraftwerkes in Jülich ist die Besichtigung des Tagebaus Hambach sowie einer Solarzellenfabrik und einer Biogasanlage fester Bestandteil des Programms. In der Zukunftswerkstatt "Energie 3000" haben die Teilnehmer eineinhalb Tage lang die Möglichkeit, das neu erworbene Wissen in kreative Ideen umzusetzen. Gefragt sind visionäre Lösungsansätze für die zukünftigen Problemstellungen der weltweiten Energieversorgung, die zum Abschluss der Summer School durch eine Jury prämiert werden.

Traditionell schlagen die Teilnehmer der Summer School auf der Wiese vor der Mensa kostenfrei ihre Zelte auf. Erfahrungsgemäß führt gerade das Zusammenleben im "Zeltdorf" für die Dauer der Summer School zu einer sehr kommunikativen, entspannten Atmosphäre.

Vom 1. Mai bis zum 3. August 2008 können sich Interessierte für die 23. Summer School Renewable Energy im Internet anmelden:
http://www.sij.fh-aachen.de/summer_school_08.html

13.05.2008   Quelle: FH Aachen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: FH Aachen, Solar-Institut Jülich,
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Größtes Photovoltaik-Projekt in Ostafrika gestartet: Solarlicht für 1.500 Hütte in Äthiopien

Solarstrom für 1.500 Hütten in Äthiopien.
Solarstrom für 1.500 Hütten in Äthiopien.

"Die Installationsarbeiten in Rema-Dire/Äthiopien haben bereits begonnen", freut sich Harald Schützeichel, Vorstand der Stiftung Solarenergie. Im Rahmen des Projekts "Licht für Bildung III“ entsteht bereits das dritte Solardorf der Stiftung. In Rema-Dire sollen 1.500 Hütten mit Solarenergie ausstattet werden. "Die solare Elektrifizierung des Dorfes Rema-Dire ist ein weiterer Meilenstein hin zum Ausbau der Solarenergie in Afrika", erklärt Schützeichel. Eine Vielzahl privater Solar-Paten sowie die Unternehmen Good Energies (Zug/Schweiz), Conrad electronic (Hirschau) und die Industriellen Werke Basel finanzieren das Projekt.  "Unser Ziel ist es, durch den Einsatz der Solarenergie die Armut in den Ländern Afrikas zu lindern. Denn eine nachhaltige Energieversorgung bietet die Grundlage für wirtschaftliche Entwicklung, Bildung und Gesundheit", so Schützeichel. In Rema-Dire, rund 250 Kilometer von der äthiopischen Hauptstadt Addis Ababa entfernt, leben rund 6.000 Menschen in einfachen Bauernhütten. Die einzige Lichtquelle der Bewohner sind rußende und gesundheitsschädliche Lampen, die ein sehr schwaches Licht erzeugen. Sowohl die anfallenden Hausarbeiten als auch das abendliche Lernen der Kinder sind unter diesen Bedingungen sehr mühsam oder gar unmöglich.


Lernen und Arbeiten mit Solarlicht

"Die Solarenergie bietet den Menschen vor Ort eine neue Perspektive. Mit dem Solarlicht wird künftig auch ab 18 Uhr Arbeiten und Lernen in einem ausreichenden und sauberen Licht möglich sein“, resümiert Schützeichel. In der Schule wird Abendunterricht stattfinden, so dass Kinder, die tagsüber auf den Feldern arbeiten müssen, eine Schulbildung erhalten können. Die Stiftung Solarenergie stellt die Photovoltaik-Inselsysteme den Bewohnern kostenlos zur Nutzung zur Verfügung. Die Bewohner übernehmen nur die Kosten für den Unterhalt und die Wartung der Solarstromanlage. "Nur wenn die Menschen vor Ort ihren Solarstrom selbst bezahlen, ist eine nachhaltige Energieversorgung gewährleistet", erklärt Schützeichel.


Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“

Die Solarsysteme werden nach dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" installiert. Rund 24 äthiopische Elektroinstallateure, die in der International Solar Energy School der Stiftung Solarenergie ausgebildet wurden, installieren und warten die Solarsysteme in Rema-Dire. Bereits im Sommer 2008 sollen alle 1.500 Hütten über Solarlicht verfügen. "Rema-Dire wird dann das größte Solardorf in Ostafrika sein und damit Vorbild für weitere Solarprojekte in Afrika", resümiert Schützeichel.

12.05.2008   Quelle: Stiftung Solarenergie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Stiftung Solarenergie,
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Photovoltaik-Hersteller SMA für "Sunny PRO Club"-Konzept ausgezeichnet

Das Partnerprogramm des Wechselrichterherstellers SMA Technologie AG (Niestetal) für Fachhandwerker ist von der Initiative Mittelstand mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung für den Sunny PRO Club in der Kategorie „Umwelttechnik“ fand im Rahmen des Industriepreises 2008 statt. Das Club-Konzept setzte sich gegen mehr als 600 eingereichte Bewerbungen durch und überzeugte die Jury vor allem durch die konsequente Orientierung am mittelständischen Fachhandwerk, betont SMA.  Solar-Fachhandwerksbetrieben, die ihr Spektrum um die Planung, den Bau und die Wartung von Solarstromanlagen erweitert haben, fehlt oft schlicht die Zeit, das neue Angebot potenziellen Interessenten zu vermitteln. Hier setzt das SMA Partnerprogramm für Solar-Installateure an. Wer Mitglied im Sunny PRO Club ist, kann auf professionelle Marketingleistungen zurückgreifen - individuell zugeschnitten auf den jeweiligen Betrieb. Ob Leihmessestand, Prospektmaterial oder Nennung der Mitgliedsfirma im Endkundenportal http://www.solar-is-future.de: Die Club-Mitglieder profitieren von einem hohen Bekanntheitsgrad in ihrer Region und neu gewonnenen Kunden.


"Wer nicht wirbt, hat es zunehmend schwerer. Es reicht schon lange nicht mehr aus, sich auf Weiterempfehlungen zu verlassen. Gleichzeitig steigt der Zeit- und Wettbewerbsdruck. Hier kommt der Sunny PRO Club ins Spiel. Die Clubmitglieder sparen nicht nur Zeit und gewinnen neue Kunden. Sie profitieren auch von speziellen Workshops und Trainings, die wir exklusiv für unsere Mitglieder anbieten", so Clubleiterin Sandra Deiseroth.


Partnerschaft zwischen Fachhandwerk und SMA

Club-Mitglieder erhalten professionelle Marketinglösungen zu attraktiven Bedingungen und stärken wiederum die Bekanntheit der SMA Produkte. Auf diese Weise entsteht eine klassische Marketingpartnerschaft zwischen Fachhandwerk und SMA. Einen Überblick über die Ziele und Leistungen des Clubs finden interessierte Betriebe unter http://www.Sunny-PRO-Club.de. Über eine sichere Internetverbindung können Mitglieder so auch sämtliche Leistungen abrufen und Materialien nachbestellen.


Vorsprung durch Wissen

Bei aller modernen Informationstechnologie: Der persönliche Kontakt und die Weitergabe von Wissen stehen im Club an erster Stelle. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann sich jederzeit an die Mitarbeiter der Club-Hotline wenden oder eines der regelmäßig stattfindenden Regional-Foren besuchen. "Sunny PRO Club-Mitglieder profitieren durch die Teilnahme an exklusiven Technik- und Kommunikationstrainings der SMA Solar-Akademie auch von einem Informationsvorsprung in den Bereichen Planung, Installation und Überwachung von PV-Anlagen", so die Clubleiterin. Ein Konzept, mit dem SMA als ein weltweit führender Hersteller von Solar-Wechselrichtern offenbar zu 100 Prozent richtig liegt. Mittlerweile zählt der Sunny PRO Club mehr als 400 Fachhandwerksbetriebe allein in Deutschland zu seinen Mitgliedern. Im September 2007 startete SMA den Sunny PRO Club USA, für den das Konzept nahezu unmodifiziert übernommen wurde.

Mehr Informationen: http://www.Sunny-PRO-Club.de

12.05.2008   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Studie über erneuerbare Energien zum Klimaschutz: In den USA ein Flop - in Europa Top

Die Energieversorger halten die Atomenergie zur Eindämmung des Klimawandels auch langfristig nicht für verzichtbar, berichtet die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in einer Pressemitteilung. Bis zum Jahr 2050 werde Nuklearenergie eine maßgebliche Rolle bei der Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen spielen, glauben knapp 60 Prozent der von PwC befragten Top-Manager. Von erneuerbaren Energien wie Wind-, Wasser- und Solarkraft erwarten 54 Prozent einen wesentlichen Beitrag, wie aus der Studie "Utilities Global Survey 2008" hervorgehe. Allerdings gebe es erhebliche regionale Unterschiede bei der Bewertung erneuerbarer Energiequellen. Während diese nur für 35 Prozent der amerikanischen Befragten langfristig wichtig sind, glauben in Europa und der Region Asien-Pazifik rund 70 Prozent der Versorger an einen wichtigen Beitrag erneuerbarer Energien zum Klimaschutz. 

Energiesparen hat Priorität; deutlicher Stimmungsumschwung zu Gunsten der Solarenergie

Um den weltweit steigenden Energiebedarf zu decken, reicht eine Ausweitung der Kapazitäten laut Studie allein nicht aus. So sind fast 80 Prozent der Versorger der Ansicht, dass neue Technologien zur Energieeinsparung in den kommenden zehn Jahren die stärksten Auswirkungen auf den Energiemarkt haben werden - annähernd 20 Prozentpunkte mehr als in der Umfrage von 2007. Bei der Energieerzeugung könnten Gaskraftwerke nach Einschätzung von knapp 70 Prozent der Versorger am meisten von neuen Technologien profitieren, gefolgt von Wind- (62 Prozent) und Kernkraftwerken (57 Prozent). Bemerkenswert sei der Stimmungsumschwung zu Gunsten der Solarenergie, betont PwC: Glaubten in der Umfrage von 2007 in diesem Bereich nicht einmal 30 Prozent an nennenswerte Effizienzgewinne durch neue Technologien, sagen dies nunmehr 54 Prozent.


Politik soll Führung übernehmen

Bei der Förderung effizienter Energienutzung und -erzeugung sieht die klare Mehrheit der befragten Energieversorger (59 Prozent) die Regierungen in einer Schlüsselposition. Demgegenüber halten nur 18 Prozent die eigene Branche und 13 Prozent die Energieverbraucher in den kommenden zehn Jahren für die Schrittmacher des technologischen Wandels. Bemerkenswert ist der Stimmungsumschwung im Vergleich zur Vorjahresumfrage. So sprachen sich 2007 weniger als 20 Prozent der Befragten für eine Führungsrolle der Politik aus, über 40 Prozent sahen in erster Linie die Verbraucher in der Verantwortung.

"Die Energieversorger wollen Investitionen in klimafreundliche Technologien nicht alleine tragen. Daher sollen die Regierungen einerseits für hohe Energiepreise und deren Akzeptanz sorgen und damit Einsparungen fördern, andererseits finanzielle Anreize für Investitionen in effiziente Anlagen setzen. Zwar ist diese Erwartungshaltung nachvollziehbar, doch bleibt fraglich, ob die Politik eine derartige energiepolitische Strategie durchsetzen kann", kommentiert Manfred Wiegand, Global Utilities Leader bei PwC.


Emissionshandel zeigt Ergebnisse

Ein prominentes Beispiel für staatliche Klimapolitik ist das EU-Emissionshandelssystem (Emissions Trading Scheme, ETS). Energieerzeuger und andere Industrien müssen im ETS die zur Produktion benötigten CO2-Mengen über Zertifikate erwerben. Da bis 2008 allerdings mehr Zertifikate zur Verfügung standen als benötigt, war der Anreiz zur CO2-Reduzierung in der Vergangenheit gering. Das scheint sich nun zu ändern. Mittlerweile hätten mehr europäische Versorger auf einen klimafreundlicheren Energiemix umgestellt (36 Prozent gegenüber 28 Prozent im Jahr 2007), außerdem haben der aktuellen Umfrage zufolge 53 Prozent der Befragten ihren Emissionsausstoß wegen des ETS gesenkt - ein Jahr zuvor gaben dies erst 14 Prozent der Versorger an.


Energiesicherheit beschäftigt Versorger

Angesichts steigender Preise und knapperer Verfügbarkeiten für Kohle, Gas und Öl bleibt die Versorgungssicherheit für die Versorger ein wichtiges Thema. So ist der Anteil der Befragten, die sich über Direktinvestitionen den Zugriff auf Energieressourcen sichern wollen, deutlich von 33 Prozent auf 51 Prozent gestiegen. Eine Ausweitung ihrer "Upstream"-Aktivität über ein Joint Venture oder andere Kooperationsformen erwägen 53 Prozent der Versorger und damit annähernd doppelt so viele als im Vorjahr (27 Prozent). Gleichzeitig müssen sich die Energieversorger mit neuen Wettbewerbern auseinandersetzen. So erzeugen energieintensive Industrien den benötigten Strom zunehmend dezentral in eigenen Kraftwerken. Diese Konkurrenz nehmen die Befragten mittlerweile genauso ernst wie den Wettbewerb mit anderen Energieversorgern.

"Die Trennlinien zwischen Rohstoffproduzenten, Energieversorgern und Verbrauchern verwischen. Gefördert wird diese Entwicklung durch Deregulierungsinitiativen, beispielsweise die angestrebte Trennung von Stromerzeugung und Leitungsnetz in der EU. Angesichts der Konkurrenz um Ressourcen, Marktanteile und Technologien sind in diesem Umfeld weitere Allianzen bis hin zu Mega-Mergern wahrscheinlich", erwartet Wiegand.

12.05.2008   Quelle: PricewaterhouseCoopers AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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RWE Innogy legt Fundamente für einen der größten Offshore-Windparks Europas

Offshore Windpark Rhyl Flats vor der Walisischen Küste.
Offshore Windpark Rhyl Flats
vor der Walisischen Küste.

Der Bau des Offshore Windparks "Rhyl Flats" vor der Walisischen Küste schreitet voran, berichtet die RWE AG in einer Pressemitteilung. Am Wochenende vor Pfingsten wurde das Fundament der ersten Windkraftanlage auf dem Meeresboden in einer Tiefe von rund 15 Metern erfolgreich gesetzt. Die Gründung der insgesamt 25 Windkraftanlagen soll in den folgenden drei Monaten abgeschlossen sein. Dabei wird jeweils ein 40 Meter langes zylindrisches Stahlrohr mit einem Durchmesser von fast fünf Metern von einem Spezialschiff aus rund 25 Meter in den Meeresboden getrieben. Das Gewicht eines solchen Fundaments beträgt rund 240 Tonnen.  Über der Wasseroberfläche ist von dieser Gründungskonstruktion lediglich das für diese Anlagen typische gelbe Verbindungsstück zu sehen, auf dem später die eigentliche Windenergieanlage installiert wird. Das Schiff, von dem aus die Ingenieure bei Wellengang agieren, ist für diese Arbeiten mit einem 80 Meter hohen Kran ausgerüstet, der in der Lage ist über 8.500 Tonnen zu heben.


Windstrom für 61.000 Haushalte

2009 soll der Offshore-Windpark Rhyl Flats an das Netz gehen. Ab dann werden die 25 Turbinen der 3,6 Megawattklasse Strom für rund 61.000 Haushalte erzeugen und jährlich ca. 250.000 Tonnen CO2 einsparen. RWE Innogy investiert nach eigenen Angaben 280 Millionen Euro in den Bau dieses Windparks. Die neugegründete Gesellschaft für regenerative Energieerzeugung im RWE-Konzern betreibt über ihr Tochterunternehmen npower renewables in Großbritannien 16 Laufwasserkraftwerke und 19 Windparks, darunter North Hoyle, den mit 60 Megawatt Leistung größten Offshore-Windparks des Landes. Weitere Windparks auf See mit einer installierten Leistung von 3.900 Megawatt will RWE Innogy in den kommenden Jahren in ganz Europa errichten.

11.05.2008   Quelle: RWE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RWE Innogy,
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TÜV SÜD und Rödl & Partner vereinbaren Zusammenarbeit bei Tiefengeothermie-Projekten

Modell der KALINA-Anlage zur Stromerzeugung in Unterhaching.
Modell der KALINA-Anlage zur
Stromerzeugung in Unterhaching.

Bei der Realisierung von Tiefengeothermievorhaben werden Rödl & Partner und die TÜV SÜD AG in Zukunft eng zusammenarbeiten. Durch die Bündelung ihrer Kompetenzen wollen die beiden Partner die Voraussetzung für die reibungslose und sichere Betreuung von Projekten aus einer Hand schaffen. Davon sollen sowohl Investoren und Hersteller als auch Betreiber von Geothermie-Kraftwerken profitieren, so Rödl & Partner in einer Pressemitteilung. Mit Hilfe der Geothermie kann Erdwärme für eine umweltfreundliche Energiegewinnung genutzt werden. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten besonders vielversprechend ist die Erschließung von Thermalwasservorkommen in großen Tiefen.  "Die Realisierung von Tiefengeothermiekraftwerken erfordert ein hohes Maß an Erfahrung und Umsichtigkeit", sagt Anton Berger, als Partner bei Rödl & Partner und für die Umsetzung von Geothermieprojekten verantwortlich. "Dabei müssen wirtschaftliche, rechtliche und technische Fragestellungen umfassend berücksichtigt werden", so Berger weiter.


Rödl & Partner beschäftigen sich bereits seit mehr als zehn Jahren mit der betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Umsetzung sowie der Finanzierung von Geothermieprojekten. "Wir waren Pionier für die ganze Branche", so Martin Wambach, Mitglied der Geschäftsleitung bei Rödl & Partner. "Wir haben Meilensteine bei der Optimierung der Wirtschaftlichkeit, beim Risikomanagement und bei der innovativen Vertragsgestaltung gesetzt." So hat Rödl & Partner beispielsweise die erste privatwirtschaftliche Fündigkeitsversicherung entwickelt, welche im Rahmen des Risikomanagements für das bedeutende geothermische Heizkraftwerk in Unterhaching erfolgreich eingesetzt wurde. Weiterhin erstellte Rödl & Partner im Auftrag des Bundesumweltministeriums ein Konzept für eine bundesweite Fündigkeitsabsicherung.

"Für die Wirtschaftlichkeit eines Geothermiekraftwerks sind verlässliche Entscheidungsgrundlagen bei Planung, Bau, Inbetriebnahme und eigentlichem Betrieb von entscheidender Bedeutung", erklärt Jens Fleitmann, Branchenmanager Alternative Energien bei TÜV SÜD Industrie Service. "Deshalb unterstützen wir die Investoren, Hersteller und Betreiber solcher Kraftwerke in allen Phasen. Unser Beratungsangebot umfasst die technische Konzeptprüfung, technische Beratung bei der Ausschreibung und Genehmigung, die Überwachung und Begleitung der Planung und der gesamten Ausführung bis hin zu Abnahmen und Wiederkehrenden Prüfungen."

Die Experten von TÜV SÜD Industrie Service haben spezielles Know-how und umfangreiche Erfahrungen beim Genehmigungsmanagement, bei Umweltverträglichkeitsprüfungen, bei der Kontrolle von Planungen, beim baubegleitenden Qualitätscontrolling sowie bei der Prüfung von komplexen Anlagen und von Kraftwerken. "Durch die Zusammenarbeit zwischen Rödl & Partner und TÜV SÜD werden die Kompetenzen der beiden Unternehmen gebündelt. So können wir unseren Kunden ein optimales Produkt anbieten", betonen Berger und Fleitmann. "Die Hersteller und Betreiber von Geothermiekraftwerken können sich auf die Kenntnisse und Erfahrungen von zwei zuverlässigen und starken Partnern verlassen und bekommen die nötigen Dienstleistungen für die erfolgreiche Realisierung solcher Projekte aus einer Hand."

Weitere Informationen, Fotos und Schaubilder zur Geothermie im Internet unter http://www.geothermieprojekte.de.

11.05.2008   Quelle: TÜV SÜD AG; Rödl & Partner   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Rödl & Partner,

 

Ministerium startet Website zur Energieforschung

Photo eines 30 cm x 30 cm großen Moduls aus Farbstoffsolarzellen.
Photo eines 30 cm x 30 cm großen
Moduls aus Farbstoffsolarzellen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) baut die Förderung der Energieforschung massiv aus. Um allen Interessierten einen einfachen und schnellen Zugang zu Informationen zur Energieforschung zu ermöglichen, hat das BMBF eine neue Website gestartet: Unter www.energieforschung-bmbf.de gibt es ab sofort im Internet einen Überblick über die vom BMBF geförderte Energieforschung. Außerdem hält die neue Internetseite Informationen über energierelevante Forschungsaktivitäten verschiedener Fachabteilungen des Ministeriums sowie verschiedene Links zur Energieforschungsförderung anderer Bundesministerien bereit. Das BMBF will mit der Website sein Kommunikationsangebot für die interessierte Öffentlichkeit erweitern und die Zusammenhänge in der Energieforschungsförderung besser sichtbar machen. 

Forschungsförderung zur Solarenergienutzung

Die Förderung von Forschung und Entwicklung zur Nutzung erneuerbarer Energien ist ein wichtiger Schwerpunkt des BMBF. Dazu gehören die Stromerzeugung mit hoch innovativen Dünnschichtsolarzellen und der organischen Photovoltaik, sowie auch die solare Wasserstofferzeugung in verschiedenen Systemen.


Anorganische und organische Solarzellen

Wissenschaftliche Fragen und Herausforderungen sind in diesem Zusammenhang unter anderem die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der anorganischen und organischen Solarzellen. Im Bereich der institutionell geförderten Forschungseinrichtungen wirken drei Institute bei der Entwicklung photovoltaischer Bauelemente und Module zusammen: Am Berliner Hahn-Meitner-Institut (HMI) werden neuartige Solarzellen entwickelt und optimiert. Die Arbeiten reichen von der angewandten Grundlagen- und Materialforschung bis zur Technologieentwicklung für neue Zellenstrukturen sowie Herstellungsverfahren für Solarzellen der nächsten und übernächsten Generation. Das Arbeitsprogramm des Instituts für Photovoltaik im FZJ konzentriert sich auf die Erhöhung des Wirkungsgrades und Verminderung der Lichtalterung durch Verbesserung der optoelektronischen Eigenschaften von Solarzellen auf der Basis amorphen Siliziums. Das FhG-ISE erforscht naturwissenschaftlich-technische Voraussetzungen für eine effiziente und umweltverträgliche Energieversorgung auf der Basis der technischen Nutzung der Sonnenenergie.

Eine Sonderstellung im Bereich der Dünnschichtphotovoltaik nehmen die organischen Solarzellen (OPV) ein. Eigenschaften wie Transparenz oder Flexibilität und niedriger Energiebedarf in der Herstellung sind attraktive Vorteile und prädestinieren diese neue Technologie zum Beispiel für den mobilen Einsatz. Voraussetzung hierfür ist allerdings eine deutliche Verbesserung der Wirkungsgrade und der Langlebigkeit des Materials bzw. der Bauelemente sowie eine drastische Reduzierung der derzeit noch hohen Herstellungskosten. Langfristig erwartet das BMBF, dass die OPV die Energieerzeugung anderer Photovoltaik-Technologien ergänzen und weltweit einen signifikanten Beitrag zur Energieversorgung im stationären Bereich leisten wird.

11.05.2008   Quelle: BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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50 Millionen für Windenergie-Forschung auf hoher See: Start der Forschung im Offshore-Testfeld

Informationen zum Offshore- Testfeld.
Informationen zum Offshore-
Testfeld.

Michael Müller, Parlamentarischer Staatsekretär im Bundesumweltministerium, hat am 08.05.2008 in Berlin den Startschuss gegeben für die Forschungsinitiative RAVE (Research at alpha ventus). Im Offshore-Testfeld Alpha Ventus in der Nordsee soll die Technologie für den Ausbau der Windenergie auf hoher See weiterentwickelt werden. Dafür stellt das Bundesumweltministerium 50 Millionen Euro zur Verfügung. "Diese Forschungsinitiative des Bundesumweltministeriums unterstreicht die Bedeutung des Pionierprojekts Alpha Ventus für die deutsche Offshore-Nutzung der Windenergie. Hier werden die Grundlagen für die Weiterentwicklung der Windenergienutzung auf See gelegt", sagte Michael Müller.   Das Testfeld Alpha Ventus wird der erste Offshore-Windpark in deutschen Gewässern sein. Noch in diesem Jahr beginnt 45 km nördlich der Nordseeinsel Borkum die Errichtung von insgesamt zwölf Windenergieanlagen der Fünf-Megawattklasse in einer Wassertiefe von 30 Metern. Das Bundesumweltministerium stellt für begleitende Forschung im Testfeld rund 50 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren bereit. 2007 wurden bereits 14 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von mehr als 16 Millionen Euro bewilligt.

Ziel des Offshore-Testfeldes ist, die Offshore-Tauglichkeit der 5 MW-Anlagen nachzuweisen und die Anlagen weiterzuentwickeln. Das umfassende, begleitende Forschungs- und Entwicklungsprogramm im Offshore-Testfeld geht aber darüber hinaus. Außerdem spielen weitergehende Untersuchungen, beispielsweise zur Logistik oder Netzanbindung, und auch ökologische Aspekte eine Rolle. "Die beginnende Entwicklung der Windenergienutzung auf See führt mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums gleichzeitig zum Ausbau des Forschungspotenzials in Deutschland", so Müller.

Da an der Forschung im Testfeld viele Akteure beteiligt sind, stellt die Koordinierung zwischen den verschiedenen Beteiligten (Windparkbetreiber, Windanlagenhersteller, Forschungseinrichtungen) eine besondere Herausforderung dar. Auf der Auftaktveranstaltung in Berlin konnte ein breiter Überblick über die erfolgreiche Zusammenarbeit und die laufenden Vorhaben gegeben werden. Weitere Informationen zur Initiative im Internet unter http://www.rave-offshore.de. Unter dieser Adresse kann auch die Broschüre "RAVE – Resarch at Alpha Ventus" heruntergeladen werden.

Seit 2001 hat das Bundesumweltministerium die Windenergieforschung mit mehr als 72 Millionen Euro unterstützt. Im letzten Jahr wurden allein im Bereich Windenergie neue Projekte mit einem Fördervolumen von mehr 34 Millionen Euro bewilligt.

10.05.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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UmweltBank stärkt Eigenkapital; Wachstum bei Solar-Krediten

Seit elf Jahren finanziert und fördert die UmweltBank AG von Nürnberg aus bundesweit Umweltprojekte. Mit wachsendem Erfolg, denn inzwischen hat die im Freiverkehr notierte Förderbank nach eigenen Angaben eine Bilanzsumme von einer Milliarde Euro überschritten und das Geschäftsvolumen um 23 % auf 1,1 Milliarden Euro ausgeweitet, berichtet die UmweltBank AG in einer Pressemitteilung. Mehr als 60.000 Kunden betreut und berät die grüne Bank mit mittlerweile 136 Mitarbeitern. Dabei seien im vergangenen Jahr rund 7.500 Kunden neu dazu gewonnen worden.  

Zinsgünstige Darlehen für Solaranlagen und Ökohäuser besonders gefragt

Die Nachfrage richtete sich vor allem nach zinsgünstigen Darlehen. Die Kreditzusagen stiegen um 22,4 % auf 840 Millionen Euro. Die ausgezahlten Darlehen legten um 25,6 % auf 758 Millionen Euro zu. Die Zahl der geförderten Kreditprojekte erhöhte sich laut UmweltBank gegenüber dem Vorjahr um 33 % auf 8.899. Sonnenenergie und Ökohäuser liegen dabei an erster und zweiter Stelle. Private und gewerbliche Solar-Projekte machen 44 % aus (6.304 Förderkredite), ökologisches Bauen und Sanieren 28 % (2.343
Förderkredite). Die Kredite sind zu etwa 30 % bei der staatlichen KfW refinanziert, 70 % stammen aus eigenen Mitteln beziehungsweise Kundengeldern der UmweltBank. Für die eigenen Darlehen gelte: je stärker das Vorhaben zum Klima- und Umweltschutz beiträgt, desto günstiger ist der Zinssatz, so die UmweltBank.

Effizientes Wirtschaften und die Vorteile einer Direktbank geben der UmweltBank die Möglichkeit, Kundeneinlagen attraktiv zu verzinsen. Die von Kunden angelegten Gelder stiegen um 22 % oder 112 Millionen Euro. Bei einer aufgrund der Zinsstrukturkurve rückläufigen Zinsmarge habe die Ausweitung des Geschäfts zu einer Steigerung des Zinsüberschusses von 2,2 % geführt. "Die solide Kreditpolitik der Bank und ein professionelles Risikomanagement mit einem dualen ökonomisch-ökologischen Ratingsystem minimieren die Kreditausfälle der UmweltBank", heißt es in der Pressemitteilung. So belief sich die Risikovorsorge für Kundenkredite laut UmweltBank nur auf 0,16 % des in Anspruch genommenen Kreditvolumens. Kundenkreditforderungen verkaufe die UmweltBank aus geschäftspolitischen Gründen grundsätzlich nicht.

"Der Jahresabschluss 2007 ist durch die Bildung von Rücklagen und Reserven für das weitere Wachstum gekennzeichnet. Aufgrund eines außerordentlichen Ertrags aus dem Verkauf der Schmack Biogas-Aktien wurden dem Fonds für allgemeine Bankrisiken 2,25 Millionen Euro zugeführt und weitere 2,25 Millionen Euro in die Rücklagen eingestellt", berichtet die UmweltBank. Der Bilanzgewinn stieg nach Angaben des Unternehmens um 11 % auf 4,2 Millionen Euro. Der Hauptversammlung wird eine Dividende von 50 Cent (Vorjahr 69 Cent) pro Aktie und eine weitere Rücklagenbildung von 1,4 Millionen Euro vorgeschlagen.

10.05.2008   Quelle: UmweltBank AG Der Vorstand   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Endspurt: Bewerbungsschluss für Journalistenpreis "unendlich viel energie" naht

Preisverleihung 2007 in Berlin.
Preisverleihung 2007 in Berlin.

Am 15. Mai 2008 endet die Bewerbungsfrist für Deutschlands höchstdotierten Medienpreis zum Thema erneuerbare Energien. Bis zu diesem Datum können Journalisten ihre Wettbewerbsbeiträge per Online-Formular einsenden unter www.unendlich-viel-energie.de. Ausgezeichnet werden herausragende Beiträge, die zwischen dem 1. Mai 2007 und dem 30. April 2008 in deutschen Publikumsmedien veröffentlicht oder gesendet worden sind. Sie sollen zeigen, welche Rolle erneuerbare Energien etwa für den Klimaschutz, die wirtschaftliche Entwicklung und die Sicherung der Energieversorgung in Deutschland spielen. Dies kann auch anhand lokaler oder regionaler Beispiele geschehen. 

Jury aus Fachjournalisten und Branchenexperten

Ausgeschrieben sind Siegprämien von je 3.000 Euro in den Kategorien: Reportage / Portrait (in Print- oder Online-Medien); Bericht / Analyse (in Print- oder Online-Medien); Hörfunk; Fernsehen; Fotografie und Nachwuchsjournalismus. Zusätzlich wird ein kategorieübergreifender Sonderpreis für das Thema "Erneuerbare Mobilität" verliehen (Preisgeld: 2.000 Euro). Preisträger sind die Journalisten, nicht die Medien. Sie können sich mit bis zu drei eigenen Beiträgen bewerben. Diese werden von einer Jury aus Fachjournalisten und Branchenexperten nach Inhalt, Aufbau, Recherche, Sprache und journalistischem Stil bewertet. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Preis wird im Rahmen eines festlichen Gala-Abends am 16. September 2008 in Berlin verliehen.

Die Teilnahmebedingungen und das Bewerbungsformular sind zugänglich im Internet unter: http://www.unendlich-viel-energie.de/journalistenpreis.

10.05.2008   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,
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SolarWorld-Chef Asbeck mit Innovationspreis der CDU-NRW ausgezeichnet

Frank H. Asbeck erhält CDU-Innovationspreis
Frank H. Asbeck erhält
CDU-Innovationspreis

Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher des Photovoltaik-Konzerns SolarWorld AG, ist mit dem Zukunfts- und Innovationspreis 2008 der CDU Nordrhein-Westfalen (NRW) ausgezeichnet worden. In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers würdigte die Partei Asbeck "für seine herausragenden Verdienste um den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen". Frank Asbeck hat die SolarWorld AG 1998 in Bonn gegründet und zu einem der weltweit größten Anbieter von Solarstromtechnologie gemacht. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs von ursprünglich zwölf auf aktuell mehr als 2.000. 


Wettbewerbsfähigkeit in Sicht: Solarbranche braucht solides EEG

Der SolarWorld-Vorstandsvorsitzende machte auf dem Zukunftskongress der CDU-NRW deutlich, dass politische Unterstützung für die Herausbildung technischer und wirtschaftlicher Innovationen zentrale Bedeutung hat. "Der Aufschwung der Solarstromindustrie in Deutschland wäre ohne den parteiübergreifenden Konsens zu ihrer Förderung nicht möglich gewesen", sagte er. "Dabei haben wir die Kosten Jahr für Jahr wie vom Erneuerbare-Energien-Gesetz gefordert reduziert und dies an die Kunden über gesunkene Anlagenpreise weitergeben. Doch noch müssen wir ein Stück Weges gehen, um die volle Wettbewerbsfähigkeit gegenüber konventionell erzeugtem Haushaltsstrom zu erreichen. Ziel ist es, dass sauberer und sicherer Solarstrom vom Dach billiger wird, als der Strom aus der Steckdose", so Asbeck weiter. Das gehe nur mit einer verträglichen Reduzierung jährlicher Vergütungserlöse von 7 bis 8 Prozent, wie von der Bundesregierung vorgeschlagen. Forderungen, die Vergütung auf einen Schlag um 30 Prozent zu senken, wie jetzt von einzelnen Abgeordneten der Unionsfraktion vorgebracht, würden hingegen den Zusammenbruch der Solarindustrie in Deutschland billigend in Kauf nehmen. Das wäre nicht nur für den Klimaschutz ein Schlag - auch volkswirtschaftlich würden den Standorten Deutschland und NRW großer Schaden zugefügt, warnt Asbeck.

09.05.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,
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Sonnige Zeiten für die SolarMarkt AG: erstes Quartal 2008 übertrifft dank Internationalisierung die Erwartungen

SolarMarkt- Stammsitz in Freiburg.
SolarMarkt- Stammsitz in Freiburg.

Nach bereits guten Geschäften im vergangenen Jahr konnte die SolarMarkt AG (Freiburg) im ersten Quartal 2008 den Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 8,96 Millionen Euro fast verdoppeln, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Einen großen Anteil am Umsatzwachstum hätten die Tochtergesellschaften in Thüringen, Italien, der Schweiz und den USA. Auch am Stammsitz in Freiburg verzeichnete das Solar-Unternehmen ein Umsatzwachstum von 65 Prozent von 4,54 auf 7,49 Millionen Euro. "Damit haben sich die Investitionen in die Filialen und die damit verbundenen Anstrengungen bezahlt gemacht", freut sich Walter Leithold, Vorstandsvorsitzender der SolarMarkt AG. 

Große Nachfrage im Handelsgeschäft und hoher Auftragsbestand für Photovoltaik-Anlagenbau

2007, im Gründungsjahr der Auslandsfilialen, hat die SolarMarkt AG nach eigenen Angaben weltweit Waren im Wert von insgesamt 43,85 Millionen Euro umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche das einer Steigerung von 61 Prozent. 2006 verzeichnete die SolarMarkt AG einen Gesamtumsatz von 27,16 Millionen Euro. Mehr noch als auf Steigerungsraten im Großhandel ist der Zuwachs im vergangenen Jahr auf den starken Ausbau des Photovoltaik-Projektgeschäfts zurückzuführen. Auf Grund der großen Nachfrage im Handelsgeschäft und dem hohem Auftragsbestand im Anlagenbau rechnet die SolarMarkt AG auch in diesem Jahr mit einem starken Wachstum. "Hochwertige Produkte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Mit unserer Strategie, nur Qualitätsprodukte anzubieten, liegen wir genau richtig", sieht sich Vertriebs- und Marketingleiter Stefan Kloos bestätigt.

Die SolarMarkt AG gehört in Baden-Württemberg zu den führenden Photovoltaikausrüstern und Anlagenbauern. Das Unternehmen entstand bereits 1985 als Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und zählt damit in Deutschland zu den Branchenpionieren. Das Freiburger Solarunternehmen ist außerdem in Spanien, Italien, der Schweiz und den USA vertreten.

09.05.2008   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt AG,

 

Photovoltaik-Systemintegrator COLEXON Energy AG meldet deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung im 1. Quartal 2008

COLEXON-Referenzanlage mit Dünnschicht- modulen in Gescher.
COLEXON-Referenzanlage mit Dünnschicht-
modulen in Gescher.

Die COLEXON Energy AG, eine Projektierungsgesellschaft für schlüsselfertige Photovoltaik-Großanlagen, veröffentlichte am 09.05.2008 die Ergebnisse des ersten Quartals 2008. Das Unternehmen zählt zu den führenden herstellerunabhängigen Photovoltaik-Systemintegratoren. Die operativen Tochtergesellschaften erstellen schlüsselfertige Solarstromanlagen für institutionelle und gewerbliche Investoren im In- und Ausland. Die Gesellschaft konnte demnach in den ersten drei Monaten Umsatzerlöse von 26,3 Millionen Euro erzielen. Dies entspreche nahezu einer Umsatzverdoppelung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (13,6 Mio. EUR).  Gleichzeitig erhöhte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 178.000 Euro auf 952.000 Euro im 1. Quartal 2008. Das Periodenergebnis des Konzerns beläuft sich auf 520.000 Euro (Vorjahr: minus 50.000 EUR). Wie vom Unternehmen erwartet, sei die Nachfrage im traditionell umsatzschwächsten Quartal der Solarbranche in diesem Jahr stark gestiegen, heißt es in der Pressemitteilung. Dies sei zum einen auf den Investitionsboom im Jahr 2008 zurückführen, ausgelöst durch die voraussichtlich höhere Degression der Einspeisevergütung ab dem Jahr 2009. Zum anderen habe der relativ milde Winter eine planmäßige Projektabwicklung ermöglicht.

Der Vorstand bekräftigt daher seine Planung, im Geschäftsjahr 2008 Umsatzerlöse in Höhe von 110 Millionen Euro sowie ein EBIT von 6 bis 8 Millionen Euro zu erzielen. Der vollständige Quartalsbericht steht auf der Internetseite der Gesellschaft zum Download bereit.

09.05.2008   Quelle: COLEXON Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: COLEXON Energy AG,
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Solar-Fabrik AG steigert Umsatz im ersten Quartal 2008 um rund 194 %

Solar-Fabrik-Zentrale in Freiburg.
Solar-Fabrik-Zentrale in Freiburg.

Die Solar-Fabrik AG (Freiburg) hat den Konzernumsatz im ersten Quartal 2008 verglichen mit entsprechendem Vorjahreszeitraum um rund 194 % auf zirka 53 Millionen Euro gesteigert (Vorjahr: 16 Mio. EUR), berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Periodenüberschuss betrug rund eine Million Euro (Vj.; 806.000 EUR). Bereinigt um Netto-Währungskursverluste in Höhe von knapp 3 Millionen Euro betrug das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach Angaben des Photovoltaik-Unternehmens 3, 25 Millionen Euro (Vj.: 1,0 Mio. EUR), was einer Marge von rund 6 % entspreche. 

Unternehmensbereich Solar-Wafer wächst um rund 71 %

Im Unternehmensbereich Solar-Wafer hat die Solar-Fabrik im ersten Quartal 2008 eine Gesamtleistung von rund 24 erzielt, davon entfielen auf externe Umsätze rund 18 Millionen Euro. Das Geschäftssegment steigerte damit den Umsatz gegenüber Vorjahresvergleichszeitraum um 10 Millionen Euro, hieraus errechnet sich eine Wachstumsrate von rund 71 %. Das Segmentergebnis betrug 3,24 Millionen Euro (Vj.: 2.45 Mio. EUR), die EBIT-Marge lag bei mehr als 13 %.


Solarstromsysteme legen um 350 % zu

Im Segment Solarstromsysteme wurde im ersten Quartal 2008 ein
Umsatz von knapp 35 Millionen Euro erwirtschaftet - nahezu 100 % Außenumsätze. Die Umsatzsteigerung betrug gegenüber Vorjahrvergleichszeitraum 27 Millionen Euro; was einer Wachstumsrate von zirka 350 % entspreche. Insgesamt wurde im ersten Quartal ein, um Netto-Währungskursverluste bereinigtes, operatives Ergebnis von 49.000 Euro verbucht (Vj.: minus 1,5 Millionen Euro). Der für 2008 geplante Ergebnisswing sei damit bereits im ersten Quartal realisiert worden, betont das Unternehmen.


Verdopplung der Fertigungskapazitäten im 2. Quartal 2008

Der Geschäftsbereich Solarzellen verbuchte laut Solar-Fabrik AG im ersten Quartal 2008 auf Grund noch bestehender Rohstoffknappheit einen Verlust in Höhe von 126.000 Euro (Vj.: minus 152.000 EUR). Für das Gesamtjahr werde ein leicht positives Ergebnis erwartet. Das Segment Waferaufbereitung, das derzeit noch zu 100 % konzerninterne Leistungen erbringe, hat nach Angaben des Unternehmens einen Ertrag von 82.000 Euro erzielt (Vj.: 234.000 EUR). Der Ausbau der Waferaufbereitung werde forciert vorangetrieben. Die Einweihung und Inbetriebnahme des zweiten Werks und damit die Verdopplung der Fertigungskapazitäten soll im 2. Quartal 2008 vollzogen werden. Darüber hinaus sollen im laufenden Jahr erstmals signifikante Außenumsätze realisiert werden

"Das verlässlich planbare Umsatzziel für das Wirtschaftsjahr 2008 lautet weiterhin bis zu 250 Millionen Euro. Die bereinigte EBIT-Marge lag im ersten Quartal bei rund 6%, wodurch die Gesamtjahresprognose von zirka 5 % bestätigt wird", heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung.

09.05.2008   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Solar-Unternehmen Conergy meldet Umsatzplus von 53% im 1. Quartal 2008

Conergy-Chef Ammer:
Conergy-Chef Ammer: " Die Kur
beginnt zu wirken".

Das Hamburger Solarunternehmen Conergy AG hat im 1. Quartal 2008 wieder Fahrt aufgenommen und eine Umsatzsteigerung gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal von 53 % auf 203 Millionen Euro erzielt. Gleichzeitig habe das Conergy-Management wesentliche Etappenziele bei seiner Restrukturierung erreicht, die seit November 2007 umgesetzt wird, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. So sei im ersten Quartal die Bruttomarge auf 17 % verbessert worden - eine deutliche Steigerung gegenüber 13 % im ersten Quartal 2007. Hierzu hat laut Conergy AG vor allem die gesteigerte Verwendung eigener Produkte in so genannten Komplettsystemen beigetragen. Insgesamt habe Conergy sein Bruttoergebnis mit 34 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresquartal verdoppelt. Ergebnisbelastend wirkten sich Verzögerungen im Projektgeschäft, Sonderkosten für die Neuausrichtung sowie weitere Anlaufkosten für die neue Produktionsstätte in Frankfurt (Oder) aus, betont das Unternehmen.  Dies führte zu einem im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 21 Millionen Euro (Vorjahr: minus 18 Mio. EUR). Die wesentlich höheren Finanzierungskosten spiegeln sich laut Conergy im Nettoergebnis wider, das für das 1. Quartal einen Verlust von 43 Millionen Euro ausweist (Vorjahr: minus 15 Mio. EUR). Erwartungsgemäß habe der Konzern einen Großteil der gewährten Kreditlinien in Anspruch genommen.


"Fünf Monate nach Beginn der Neuausrichtung zeigen unsere Bemühungen zur Stabilisierung des Unternehmens Wirkung. Für uns ist die derzeitige Entwicklung ein Zeichen, dass wir in die richtige Richtung gehen", so Vorstandsvorsitzender Dieter Ammer. "Ohne Restrukturierungs- und Sonderkosten sind die operativen Kosten prozentual deutlich geringer gestiegen als der Umsatz. Das zeigt: Die Kur beginnt zu wirken. Wir haben Bereinigungen im Portfolio vorgenommen und die Führung an klaren Finanzzielen ausgerichtet. Trotz dieser grundlegenden Restrukturierung haben wir unsere Kunden und den Markt nicht vernachlässigt, sondern nutzen mögliche Marktchancen", so Ammer weiter.


Starkes Wachstum in Photovoltaik; Umsatzwachstum bei EPURON durch Verzögerung von Projekten gebremst

Der Umsatz in der Sparte Photovoltaik wuchs bedingt durch Großprojekte in Spanien sowie durch starke Nachfrage in den USA um 65 % auf 155 Millionen Euro, berichtet Conergy. Der Umsatz bei EPURON sei um 20 % auf 48 Millionen Euro gewachsen. Die verzögerte Unterzeichnung eines Großprojekts in Spanien habe einen stärkeren Umsatzanstieg bei EPURON im ersten Quartal verhindert. Dieses Großprojekt werde voraussichtlich im 2. Quartal umsatzwirksam abgeschlossen. Mit einem Anstieg um 40 % auf 94 Millionen Euro habe sich das Auslandsgeschäft weiter sehr erfreulich für die Conergy Gruppe entwickelt. Die Ergebnisplanung von Anfang Februar 2008 bleibt unverändert, so das Unternehmen.

09.05.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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DLG-Testzentrum prüft Solarmodule: "Wir schließen eine Wissenslücke der Photovoltaikbranche"

Modultest in der Ammoniakkammer.
Modultest in der Ammoniakkammer.

Die Photovoltaik-Branche boomt. Zu den größten Abnehmern von Solarmodulen gehören landwirtschaftliche Betriebe mit ihren großzügig vorhandenen Dachflächen. Dort sind die Photovoltaikmodule der Stallabluft mit vielfältigen Emissionen ausgesetzt. Welche Produkte diesen Einflüssen dauerhaft standhalten, werde in den genormten Tests des TÜV oder anderer Institutionen in der Regel nicht ermittelt, berichtet das Testzentrum Technik und Betriebsmittel der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) e.V. in einer Pressemitteilung. Die Lücke will das DLG-Testzentrum nun schließen.   Seit Jahrzehnten habe das Testzentrum Technik und Betriebsmittel der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) e.V. einen guten Ruf bei den Herstellern von Landtechnik und den Landwirten, heißt es in der Pressemitteilung. Die Prüfingenieure verfügen über langjährige Erfahrung im landwirtschaftlichen Bereich und wollen nun ihre technologische Kompetenz auch auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien im Dienste der Landwirte ausbauen. So spielt zum Beispiel der Einsatz von Photovoltaikmodulen auf den Dächern von Stallanlagen und anderen landwirtschaftlichen Gebäudekomplexen eine bedeutende Rolle für die Wirtschaftlichkeit der jeweiligen Betriebe. Nach Schätzungen von Großhändlern wird fast die Hälfte der verkauften Photovoltaik-Anlagen bei Landwirten in Betrieb genommen.


Equipment für Modultests unter spezifisch landwirtschaftlichen Bedingungen

"Deshalb war es für uns nahe liegend, für diesen speziellen Anwendungsbereich eigene Testverfahren zu konzipieren und diese kontinuierlich weiter zu entwickeln", erklärt Wolfram Huschke, im DLG-Testzentrum für erneuerbare Energien verantwortlich. Die Prüfer in Groß-Umstadt hätten daher kräftig in die spezielle Messtechnik investiert. Schon jetzt stünden Geräte im Wert von rund 220.000 Euro in den Prüflabors. "Mit diesem Equipment wollen wir uns den spezifischen landwirtschaftlichen Fragen bei Photovoltaikmodulen widmen", berichtet Prüfingenieur Huschke. "In Tests für den Bundesverband der Maschinenringe und für einige Hersteller haben wir bereits Erfahrungen gesammelt“, berichtet Huschke und ergänzt: "Dieses Know-how werden wir jetzt zum Nutzen der landwirtschaftlichen Anwender ausbauen."


Ammoniakemissionen können zur Leistungsminderung führen

Es sei bekannt, dass von der Nutztierhaltung Emissionen durch Geruch, Ammoniak und Staubpartikel aus gehen. So stammen laut DLG-Testzentrum über 90 Prozent der Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft. Aufgrund von Hinweisen aus der Praxis werde vermutet, dass die Alterung (Degeneration) der Photovoltaik-Module und die damit einhergehende Leistungsminderung unter diesen Einsatzbedingungen zusätzlich beschleunigt wird. Wenn die Module zum Beispiel dauerhaft aggressiven Ammoniakkonzentrationen ausgesetzt seien, könne deren Leistung nachlassen. "Diese besondere Fragestellung werde in den für die Branche üblichen international genormten Testverfahren, die zum Beispiel der TÜV und andere Organisationen anwenden, nicht betrachtet. "Wir wollen in unseren Tests ermitteln, ob und welche Wirkung die vielschichtigen landwirtschaftlichen Emissionen auf die Photovoltaikanlagen haben", beschreibt Huschke das Ziel.

Diese spezifischen Probleme im landwirtschaftlichen Einsatzbereich seien bei vielen Herstellern und Distributoren bislang kaum bekannt. "Die Solarmodul-Produzenten haben auf dem Gebiet Landwirtschaft einen 'blinden Fleck'. Wir sind die anerkannten Spezialisten für Tests an landwirtschaftlicher Technik und Betriebsmitteln. Und wir treten nun mit unserer Erfahrung an, um diese spezielle Wissenslücke zu schließen", sagt Stefan Doseth, der im DLG-Testzentrum das Marketing und den Vertrieb verantwortet.


Internetforum "Photovoltaik in der Landwirtschaft"

Aber auch für die Anwender der Photovoltaikanlagen haben die Experten das DLG-Testzentrums ein offenes Ohr. Landwirte können mit den Experten aus Groß-Umstadt Kontakt aufnehmen und ihre speziellen Fragen stellen. Zu diesem Zweck wird in den nächsten Wochen ein Internetforum für das Thema "Photovoltaik in der Landwirtschaft" eingerichtet. "Landwirte, die den Verdacht haben, dass die von ihnen eingesetzten Module weniger Leistung liefern, können sich auch direkt an uns wenden. Wir nehmen die Module dann unter die Lupe", macht Wolfram Huschke deutlich. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V., die Interessenvertretung von rund 600 Solarunternehmen, habe bereits Interesse an den Aktivitäten des DLG-Testzentrums gezeigt. In einem ersten Sondierungsgespräch tauschten sich die Experten über die entwickelten Testverfahren aus. "Wir strecken unsere Fühler derzeit in verschiedene Richtungen aus“, erklärt Marketing-Mann Stefan Doseth und ergänzt: "Denn wir möchten im landwirtschaftlichen Solarmarkt Fuß fassen."

09.05.2008   Quelle: Testzentrum Technik und Betriebsmittel der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLG-Testzentrum,
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Aachener Solarthermie-Pionier erhält Kyocera-Umweltpreis und NRW-Förderpreis

Umweltpreisträger Lokurlu (links).
Umweltpreisträger Lokurlu (links).

Mit dem mit insgesamt 100.000 Euro dotierten BVMW-Kyocera-Umweltpreis 2008 wurden das Aachener Unternehmen Solitem GmbH und sein Gründer, Dr. Ahmet Lokurlu, als Pionier der Solarthermie ausgezeichnet. Mit dem Preis unterstützt die Kyocera Mita Deutschland GmbH kleine und mittelständische Unternehmen, die Projekte mit herausragenden Beitrag zum Klima- und Umweltschutz planen. Der Preis ist zweckgebunden und trägt damit direkt zur Finanzierung von innovativen Projekten bei. Am 09. Mai 2008 erhält das Solartechnikunternehmen in Düsseldorf zudem im Rahmen des Zukunfts- und Innovationskongresses der NRW-CDU den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Kongress teilnehmen und zusammen mit Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die Preise überreichen. 

Hochtemperatur-Solarthermie für die industriellen Nahrungs- und Getränkeproduktion

Das Aachener Unternehmen wurde für seine bahnbrechenden Entwicklungen auf dem Gebiet multifunktionaler Systeme zur Nutzung der Sonnenenergie bereits mehrfach ausgezeichnet. Jetzt plant das Unternehmen ein neues Forschungs- und Entwicklungsprojekt mit dem Ziel, seine Technologie in Zukunft auch in der industriellen Nahrungs- und Getränkeproduktion zur großtechnischen Anwendung zu bringen. Bei einer erfolgreichen Realisierung des Projektes, das in zwei Phasen bis Mai 2009 durchgeführt werden soll, werden in Zukunft bis zu zirka 1.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.


Solar erzeugter Prozessdampf und Kälte von der Sonne

Solitem berichtet, dass für das geplante Entwicklungsprojekt ein Industriepartner aus der Nahrungsmittelproduktion gewonnen werden konnte. Die Entwicklung neuartiger mechanischer, elektronischer und prozesstechnischer Komponenten sollen bei diesem Projekt erstmalig eingesetzt werden. Die praktische Erprobung und Optimierung erfolge dann im Feldversuch vor Ort. Die erste Phase des Entwicklungsprojektes ist geplant bis Ende 2008. Darin sollen mit einer Pilotanlage bei 200°C ca. 850 kg/h Prozessdampf speziell abgestimmt auf die Produktionsprozesse in der laufenden Nahrungsmittelproduktion erzeugt werden. In der zweiten Phase bis voraussichtlich Ende Mai 2009 wird die Anlage erweitert, um zusätzlich ca. 600 KW Kälte bereit zu stellen.

Damit würde die solarthermische Anlage auch einen wirksamen Beitrag für die Kühlung in der laufenden Produktion leisten. Mit der Realisierung dieser kombinierten Anlage werde Solitem eine neue Ära in der Nutzung der Hochtemperatur-Solarthermie eröffnen, betont das Unternehmen. Die großtechnische Anwendung der Solitem-Technologie in industriellen Produktionsprozessen werde es ermöglichen, größere Mengen Energie einzusparen und entsprechend die CO2-Emmissionen drastisch zu reduzieren.

09.05.2008   Quelle: Solitem GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solitem GmbH,
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Solar*Tec AG erwirbt Generallizenz für TELEFUNKEN-Photovoltaikmodule

Fertigungseinheit für Standard-PV- Module der SolarTec AG in Aschheim.
Fertigungseinheit für Standard-PV-
Module der SolarTec AG in Aschheim.

Die Solar*Tec AG (Aschheim b. München) hat einen Lizenzvertrag für die Marke TELEFUNKEN geschlossen und verfüge damit über die weltweite Generallizenz für Photovoltaikmodule und –Kraftwerke, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. TELEFUNKEN ist laut Solar*Tec eine der ältesten und bekanntesten Elektronik-Marken und habe in den 1960iger Jahren die ersten europäischen Solarzellen entwickelt. Mit diesem Know-how habe Telefunken der Phovotovoltaik-Technologie in Europa den Weg bereitet. Die Solar*Tec AG will unter der Marke TELEFUNKEN Photovoltaik-Höchstleistungsmodule sowohl als monokristalline Silizium-Module als auch als Dünnschicht-Module vermarkten. Dem hohen Anspruch der Marke entsprechend würden die TELEFUNKEN-Module besonders hohe Leistungen bei einem sehr geringen Toleranzbereich aufweisen. Die gewährte Garantiezeit beträgt laut Solar*Tec AG 25 Jahre.  

Markteinführung auf der Intersolar 2008; erstes Kraftwerk im Photovoltaikpark Berlin-Adlershof

Die monokristallinen Module sollen sowohl in Aschheim auf der eigenen Fertigungslinie der Solar*Tec AG als auch in einem Joint Venture-Unternehmen der Solar*Tec AG in China gefertigt werden. Sie werden laut Hersteller mit allen üblichen Zertifizierungen und dem TELEFUNKEN-Label angeboten. Aufgrund der zulässigen Systemspannung von 1.000 Volt seien sie sowohl für Dach- als auch für Freiflächenanlagen geeignet. Die Markteinführung erfolgt während der Münchener Intersolar 2008 vom 12.-14.6.2008 auf dem Messestand der Solar*Tec AG (Halle B5, Stand 590). Mit dem Vertrieb der Höchstleistungsmodule von TELEFUNKEN sollen ausschließlich erfahrene Systempartner beauftragt werden. Das erste TELEFUNKEN-Kraftwerk werde bereits ab Juli 2008 von der Solar*Tec AG im Photovoltaikpark in Berlin-Adlershof gebaut. In Berlin wurde die Firma TELEFUNKEN gegründet, somit werde dort die berühmte Marke auch in Kürze wieder präsent sein.

09.05.2008   Quelle: Solar*Tec AG; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarTec AG,
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Solarwirtschaft antwortet auf Kritik an der Photovoltaik-Förderung: Explodierende Kosten fossiler Energien sind die wahren Kostentreiber

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) weist die Kritik an überhöhten Kosten der Markteinführung von Solarenergie, speziell der Photovoltaik, zurück. Nach Berechungen des BSW-Solar wird die Preissteigerung für konventionelle Energien den Verbraucher bis 2014 über 50-mal mehr belasten als der monatliche Beitrag zum Ausbau des Solarstroms. Ein Drei-Personen-Musterhaushalt gab laut BSW-Solar bereits im Jahr 2007 monatlich über 300 Euro für Heizöl, Kraftstoff und Strom aus. Demgegenüber stehe etwa ein Euro für die Solarstromförderung, die jeder Haushalt zum Ausbau der umweltfreundlichen und dezentralen Energieform leistet, heißt es in der Pressemitteilung. Während explodierende Öl- und Gaspreise auch künftig zu einer dauerhaft steigenden Verbraucherbelastung führen würden, werde die Solarstromförderung mittelfristig nur einen geringen Anteil am Strompreis ausmachen, betont der Solarverband. 

BSW-Solar: Photovoltaik kann langfristig rund ein Viertel zur Stromversorgung in Deutschland beitragen

Wichtigster Faktor für eine auch in Zukunft sichere und bezahlbare Energieversorgung sei der schnelle Ausbau erneuerbarer Energien. So kann die Photovoltaik nach einer Prognose des BSW-Solar in Deutschland langfristig rund ein Viertel zur Stromversorgung in Deutschland beitragen und dadurch einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. "Die Ölpreis-Rallye führt uns täglich vor Augen, wie wichtig der Umstieg auf eine alternative Energiegewinnung ist. Deutschland ist Pionier auf diesem Gebiet. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz hat die Bundesregierung die Weichen für eine nachhaltige Energieversorgung in Deutschland gestellt. Und das so erfolgreich, dass uns immer mehr Länder nacheifern", betont Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft.


BDEW errechnet für 2014 eine maximale monatliche Belastung der Haushalte für Solarstrom von 2,14 Euro

Derzeit wird das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) novelliert, das eine wichtige Weichenstellung für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland ist. Ein aktuelles Positionspapier des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) aus Essen fordert eine Senkung der Solar-Förderung um 30 Prozent. Diese Forderung werde mit angeblich aus dem Ruder laufenden Kosten für die Solarstromförderung begründet, so der Solarverband. Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserversorger (BDEW) belegten jedoch, dass Solarstrom auch in Zukunft bezahlbar bleibe. Auf Grundlage der aktuellen EEG-Mittelfristprognose des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) vom 22. April ergebe sich im Jahr 2014 eine maximale monatliche Haushaltbelastung für Solarstrom von 2,14 Euro. Etwa zu diesem Zeitpunkt werde Solarstrom in Deutschland wettbewerbsfähig mit konventionellem Steckdosenstrom und wird in der Folge unabhängiger von der Solarförderung werden.


BSW-Solar-Geschäftsführer: Stromkonzerne sehen in der dezentralen Photovoltaik eine bedrohliche Konkurrenz

Carsten Körnig: "Das RWI-Papier zeigt, dass die konventionellen Kraftwerksbetreiber nichts unversucht lassen, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu bremsen. Die Stromkonzerne investieren derzeit stark in neue Großkraftwerke und sehen in der dezentralen Energieform Photovoltaik offensichtlich eine bedrohliche Konkurrenz. Denn langfristig hat der umweltfreundliche Solarstrom das Potenzial, günstiger als Strom aus mit fossilen Energien betriebenen Großkraftwerken zu werden und wesentlich zur Stromversorgung in Deutschland beizutragen. Allen Branchenkennern ist bewusst, dass die RWI-Forderung nach 30-prozentiger Förderabsenkung in Wahrheit die deutsche Solarindustrie aufs Abstellgleis lenken will."


BSW-Solar: Gewinne der Solarwirtschaft sind notwendig

Das RWI und die Unions-Politiker Laurenz Meyer und Joachim Pfeiffer begründeten die Forderung nach einer Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung mit den angeblich hohen Gewinnen der Solarwirtschaft. Der BSW-Solar weist jedoch darauf hin, dass die Gewinne notwendig seien, um Investitionen in neue und moderne Produktionsanlagen sowie Forschung und Entwicklung zu tätigen. Der Branchenverband appelliert an die deutsche Politik, weiterhin für verlässliche und attraktive Investitionsbedingungen für Solarenergie zu sorgen und die Solarförderung um maximal sieben Prozent jährlich zu senken. Der Gesetzgeber dürfe nicht den Forderungen von Politikern und Instituten nachzugeben, die der konventionellen Energiewirtschaft nahe stünden. "Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, Versorgungssicherheit mit langfristig bezahlbarer Energie und eine große wirtschaftliche Chance für unser Land stehen auf dem Spiel", heißt es in der Pressemitteilung des Bundesverbandes Solarwirtschaft.

08.05.2008   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Chinesischer Photovoltaik-Hersteller Suntech liefert Module für eine der größten gebäudeintegrierten Solarstromanlagen der Welt

Just Roof-Module auf einem Privatgebäude.
Just Roof-Module auf
einem Privatgebäude.

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China), einer der weltweit führenden Produzenten von Solarzellen und –modulen, berichtete am 07.05.2008, das Unternehmen habe einen Vertrag mit der französischen Hanau Energies SAS unterzeichnet über die Lieferung eines gebäudeintegrierten PV-Systems für einen Bauernhof im Elsass. Für das Vorhaben, das zu den größten gebäudeintegrierten Solarstromanlagen zähle (Builing integrated Photovoltaics, BIPV), die jemals errichtet wurden, sollen Suntechs 'Just Roof'-Module eingesetzt werden, welche die Dächer von fünf Lagerhallen komplett und wetterfest bedecken. Das Solar-Kraftwerk mit einer Gesamtleistung von 4,5 Megawatt (MW) soll voraussichtlich bis Januar 2009 fertiggestellt sein; ein weiteres Megawatt werde bereits geplant.  Das "Just Roof"-System wurde laut Suntech erstmals im Jahr 1994 von MSK angeboten und bereits auf mehr als 4.000 Eigenheimen und kommerziellen Gebäuden weltweit installiert. Es besteht aus Modulen, die miteinander auf speziell entworfenen Schienen verbunden werden und eine optisch ansprechende, wetterfeste Gebäudehülle bilden, welche schnell und einfach installiert werden kann.


Große Nachfrage nach der Solar-Designlinie von MSK für BIPV

"Dieses Projekt ist ein bedeutender Meilenstein für die Entwicklung des französischen Solarmarktes und ganz besonders für die PV-Gebäudeintegration. Wir sind hoch erfreut, dass das "Just Roof"-System ausgewählt wurde", kommentiert Dr. Zhengrong Shi, Vorstand und Präsident von Suntech. Die Nachfrage nach den Modulen der MSK Designerlinie zur Gebäudeintegration sei extrem hoch und weltweit würden Architekten, Hausbesitzer und Unternehmen die Vorteile der ästhetischen Stromproduktion schätzen, welche die Gebäudeintegration biete, ergänzt Dr. Shi.


Höhere Einspeisevergütung für Gebäudeintegration in Frankreich

Der Chef des Installationsbetriebs Hanau Energies betonte, dass die Nachfrage nach gebäudeintegrierten PV-Systemen in Frankreich durch die fortschrittliche Förderpolitik und besonders wegen der erhöhten Einspeisevergütung rasch wachse.

08.05.2008   Quelle: Suntech Power Holdings Co., Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co.,
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Photovoltaik-Anbieter Centrosolar auf dem Weg nach Dubai: Emirate setzen auf Solartechnik aus Deutschland

Die Centrosolar AG (München) weitet ihre Export-Aktivität in den mittleren Osten aus. Vergangene Woche habe der Solar-Anbieter eine Vereinbarung mit dem Dubaier Unternehmen MEEPS unterschrieben (Middle East Environment Protection Services LLC), berichtet Centrosolar in einer Pressemitteilung. MEEPS sei Partner für alle Photovoltaik-Projekte des lokalen Generalunternehmens Middle East General Construction LLC (MEGC), das zu 50 Prozent dem Emirat Dubai gehört und Aufträge von Dubai Invest beziehe, einem ebenfalls staatlichen Unternehmen. MEGC ist darauf spezialisiert, Bauvorhaben nach LEED-Standard zu errichten - von einzelnen Villen bis hin zu Wohnblöcken und ganzen Stadtteilen. Der LEED Standard stellt hohe technische Anforderungen an nachhaltiges Bauen. "Nachdem wir den PV-Markt durchleuchtet haben, ist die Entscheidung auf Centrosolar gefallen. Sie bieten die komplette Palette an Photovoltaik-Systemen an, von off-grid, mini-grid bis on-grid. Außerdem bauen sie ihre Produktionskapazitäten dieses Jahr massiv aus, so dass die Modul- und Gestell-Lieferungen gesichert sind", erklärt Salem Al Muhairi, CEO von MEEPS.  "Es wird MEGC und MEEPS eine Ehre sein, ihre Projekte mit Centrosolar als exklusivem PV-Ausstatter seiner Hoheit Shaikh Mohammed Bin Rashid Al Maktoum offiziell zu präsentieren", so Al Muhairi weiter. Shaikh Mohammed Bin Rashid Al Maktoum ist Vizepräsident und Ministerpräsident der Vereinigten Arabischen Emirate und Emir von Dubai. Er gilt als Verfechter erneuerbarer Energien.


Solarstrom für arabische Emirate

In der Vereinbarung geht es laut Centrosolar um die Lieferung von hochwertigen Solarmodulen und Komponenten im Megawatt-Bereich. Die ersten Sendungen nach Dubai sollen noch dieses Jahr erfolgen. Die Module plant MEEPS für verschiedene Projekte ein, unter anderem soll ein komplett neuer, grüner Stadtteil entstehen. Dieses Villenviertel soll energetisch autonom sein und viele PV-Installationen enthalten. Die Vereinbarung gehe aber über die reine Modul-Lieferung hinaus, es handle sich vielmehr um ein gegenseitiges Unterstützungsabkommen, betont Centrosolar. "Die Zusammenarbeit ist für beide Seiten sehr vielversprechend", so Torsten Lütten, Director International Sales bei Centrosolar. "MEEPS hat ausgezeichneten Zugang zu weiteren geplanten PV-Projekten sowie hochkarätige Kontakte in der gesamten Golf-Region". Aus einem weiteren sei die Kooperation mit MEEPS aussichtsreich: Das Unternehmen sei nicht nur in Dubai aktiv, sondern in allen sieben arabischen Emiraten. Bei den Projekten übernehme MEEPS die komplette Abwicklung und Organisation der Bauvorhaben. Centrosolar decke die Photovoltaik ab und übernehme die vollständige Versorgung mit Solarmodulen und Komponenten zur solaren Stromversorgung. "Es ist extrem wichtig, zu den ersten Anbietern in diesen kommenden Märkten zu gehören. Entscheidend dabei ist, den richtigen Partner an seiner Seite zu haben", so Lütten.


Projekt MASDAR: eine grüne Ökostadt in der Wüste

Das gestiegene Interesse der Vereinigten Arabischen Emirate an erneuerbaren Energien ist Ausdruck eines gründlichen Umdenkens. Auch wenn der Staat am persischen Golf fast zehn Prozent der weltweiten Ölreserven innehat, sind die Reserven endlich. Weiterer Beleg für das neue Umweltbewusstsein ist die Initiative MASDAR-City, eine grüne Ökostadt in der Wüste. Die Niedrig-Energie-Stadt soll bis 2016 erbaut und mit allen Facetten ökologischen Bauens ausgerichtet werden. Auch hier setzt man auf Know-how aus Deutschland: Centrosolar gehört zu den wenigen Teilnehmern der von der MASDAR-Initiative eingeleiteten PV-Feldstudie. "MASDAR ist mit über 15 Milliarden USD für Forschung und Entwicklung ausgestattet. Die Teilnahme gilt als Zugang zu zukünftigen Solarenergie-Projekten in Abu Dhabi, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in der kompletten Golf-Region", erklärt Lütten.

08.05.2008   Quelle: Centrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarthermie: PHÖNIX SonnenWärme AG präsentiert neuen Flachkollektor PHÖNIX Infinity 3

PHÖNIX Infinity 3 in Silber, Braun und Anthrazit.
PHÖNIX Infinity 3 in Silber,
Braun und Anthrazit.

Die PHÖNIX SonnenWärme AG entwickelt seit vielen Jahren zuverlässige solarthermische Anlagen. Mit "PHÖNIX Infinity 3" bringt das Berliner Unternehmen nun einen Solar-Kollektor auf den Markt, der sich durch seinen standardisierten Rahmen nicht nur in der Fläche erweitern lässt, sondern auch Träger für vier verschieden gedämmte Absorbervarianten ist. "Dadurch, dass in das Profil von PHÖNIX Infinity 3 verschiedene Absorbervarianten eingebaut werden können, passt sich das System sowohl den Erfordernissen wärmerer Landstriche als auch denen der kühleren Gegenden an. Und die erheblich reduzierten Herstellungskosten wirken sich natürlich auch auf den Kaufpreis aus!", sagt PHÖNIX-Geschäftsführer Raoul von der Heydt.   Design und Material des PHÖNIX-Neulings seien so aufeinander abgestimmt, dass die Leistung des Solarkollektors gesteigert werden konnte. Durch seine eta plus AI-Veredlung erreiche PHÖNIX Infinity 3 einen optischen Wirkungsgrad von über 80 % und gehöre damit zu den Spitzenprodukten in der solarthermischen Gebäudetechnik. Diese Beschichtung werde umweltfreundlich aufgetragen und ermögliche sehr hohe Absorberleistungen.


Variierende Dämmschicht ermöglicht den Einsatz in heißeren oder kühleren Gebieten

Zusätzlich weist das System laut Hersteller einen verringerten Produktionsaufwand auf. Standardmaße ermöglichten ein effizientes Produktionsverfahren und trügen zum vielseitigen Einsatz von PHÖNIX Infnity 3 bei. Durch die variierende Dämmschicht eignen sich die vier zertifizierten Varianten der Standardlösung in Abhängigkeit von den lokalen Durchschnittstemperaturen für den Einsatz in heißeren oder kühleren Gebieten. Der Flachkollektor enthält in seinen zehn Harfenrohren gut einen Liter Wärmetransportmittel. Mit dieser optimalen Flüssigkeitsmenge und der höchst selektiven Oberfläche ermögliche PHÖNIX Infinity 3 den zügigen Wärmeaustausch, betont die PHÖNIX SonnenWärme AG.

PHÖNIX Infinity 3 überzeuge auch durch gute Montageeigenschaften. Der einzelne Flachkollektor mit einer Fläche von 2,15m² kann mit seinen 34 kg noch gut transportiert werden. Fast jedes Hausdach sei für die Verwendung des zuverlässigen Systems geeignet: Eine Mindestneigung der Montagefläche von 20 % vorausgesetzt, lässt sich der neue Flachkollektor durch die umlaufende Montagenut einfach an allen Seiten mit weiteren Kollektoren verbinden. Zwei Flachkollektoren dieser Bauart können ausreichen, um in einem 3 - 4 Personenhaushalt für angenehme Wassertemperaturen zu sorgen; weitere Kollektoren können den Wärmebedarf mittlerer Werkstätten oder mehrerer Büroräume decken.

Die PHÖNIX SonnenWärme AG übernimmt für den Flachkollektor eine 5-Jahres-Garantie, die durch eine jährliche Wartungsvereinbarung noch verlängert werden kann. Der Flachkollektor ist in den Farben silber, anthrazit oder braun ab April 2008 erhältlich.

08.05.2008   Quelle: PHÖNIX SonnenWärme AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: PHÖNIX SonnenWärme AG,
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Photovoltaik-Doktoranden treffen sich auf dem Feldberg zur Konferenz "SiliconFOREST"

Die deutschen Solarzellen-Forscher treffen sich seit vier Jahren im Schwarzwald. Jährlich besuchen mehr als 100 Doktoranden, Diplomanden und PostDocs die Konferenz "SiliconFOREST", zur kristallinen Siliziumwafer-Technologie. Das Kürzel steht für FORtschritte in der Entwicklung von Solarzellen-Strukturen und Technologien. Angestoßen wurde die Veranstaltungsreihe von Dr. Stefan Glunz, Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE, gemeinsam mit Dr. Jan Schmidt vom Institut für Solarforschung in Hameln (ISFH) und Dr. Giso Hahn von der Universtität Konstanz. Veranstalter ist die PSE AG in Freiburg. Die deutsche Photovoltaik-Industrie ist laut Fraunhofer ISE technologisch weltweit führend. Während im wichtigsten Wettbewerbsland Japan insbesondere die anwendungsorientierte Forschung in den Photovoltaik-Unternehmen selbst stattfinde, spielten in Deutschland universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen eine wichtige Rolle.   Deren Potenzial zusammenzuführen und durch intensiven Austausch noch weiter zu optimieren war die treibende Motivation für Stefan Glunz, Abteilungsleiter "Solarzellen – Entwicklung und Charakterisierung" am Fraunhofer ISE und selbst Betreuer von sieben Doktoranden. "Wir versammeln im SiliconFOREST jedes Jahr die wissenschaftliche Zukunft der deutschen Photovoltaikindustrie", so Glunz.


Auch kritische Fragen werden diskutiert

"Die jungen Forscher begegnen sich hier in einer entspannten Atmosphäre auf der Arbeitsebene, Schwellen zwischen den Instituten werden reduziert, so dass auf hohem technisch/wissenschaftlichen Niveau ein wirklich intensiver Austausch stattfinden kann. Die großen Konferenzen haben oft den Charakter eines Schaulaufens für die Industrie, bei SiliconFOREST werden auch kritische Fragen diskutiert", beschreibt Glunz die Konferenz. Die Gäste kommen aus bis zu 15 verschiedenen deutschen Forschungseinrichtungen und nutzen die positive Stimmung in einem abgelegenen Haus auf dem Feldberg im Schwarzwald nicht nur für Gespräche über ihre eigenen Arbeiten, jedes Jahr gibt es auch einen Gastreferenten. Beim jüngsten SiliconFOREST Ende Februar 2008 war dies Prof. Peter Würfel von der Universität Karlsruhe, der die Zuhörer mit einem Vortrag über die physikalischen Grundlagen von Solarzellen begeisterte. Der nächste SiliconFOREST findet im Frühjahr 2009 statt.

08.05.2008   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Fonds "SunAsset 1": erste Million Euro gezeichnet

Nur wenige Wochen nach Vertriebsbeginn hat das Emissionshaus Wattner Kapital AG aus Köln eine Million Euro für seinen Solarfonds SunAsset 1 eingesammelt. Damit bestehe kein Rückabwicklungs-Risiko mehr, betont das Unternehmen. Nun beginne der Initiator mit der Investition des bislang eingesammelten Kapitals. "Das Interesse der Käufer fertiger Anlagen ist sehr groß, so dass wir im Sinne unserer Anleger attraktive Konditionen verhandeln können. Voraussichtlich noch im Mai wird die erste Investitionsentscheidung für den Fonds getroffen", sagt Wattner-Vorstand Ulrich Uhlenhut. Bei der Wahl der Anlageobjekte spielten verschiedene Faktoren eine Rolle: Wattner investiere mit ihrem SunAsset 1 nur in Standorte, die schon komplett baureif seien.   Das heiße, dass alle baurechtlichen Genehmigungen und Pachtverträge bereits vorliegen müssen. Weiterhin werde ein Standortgutachten zur jährlichen Sonneneinstrahlung vom Deutschen Wetterdienst (DWD) oder einem vergleichbaren Institut vorausgesetzt. Nach der Inbetriebnahme der errichteten Solarkraftwerke sollen diese an Investoren weiterverkauft werden. Abgesichert habe die Wattner-Gruppe ihre Investitionsvorhaben auch durch die Kooperation mit einem zusätzlichen Hersteller von Solarmodulen, der Inventux Technologies AG aus Berlin. Mit Inventux habe Wattner für den SunAsset 1 eine Vereinbarung über die Lieferung von Dünnschicht-Modulen im Wert von 20 Millionen Euro getroffen.


Erste Ausschüttungen ab dem kommenden Jahr vorgesehen

Die Wattner Kapital AG prognostiziert eine Gesamtausschüttung von 184 Prozent. Mit einer Laufzeit des Fonds von sechs Jahren sei der SunAsset 1 ein "Kurzläufer" im Bereich der geschlossenen Fonds und hebe sich auch durch seine Sicherheitsstruktur von anderen Beteiligungen ab, so das Unternehmen. Das Gesamtvolumen der Beteiligung liege bei fünf Millionen Euro. "Dass das Konzept bei Vertriebspartnern gut ankommt, zeigt nicht nur das schnelle Anwachsen der Summe auf eine Million. Die jetzigen rund 50 Anleger zeichneten im Schnitt 20.000 Euro und damit das vier- bis fünffache Kapital der Mindestzeichnungssumme von 5.000 Euro", heißt es in der Pressemitteilung. "Das zeigt ganz klar das Vertrauen in unser Produkt", sagt Uhlenhut. Auch Wattner selbst sei am SunAsset 1 beteiligt. Der Initiator hat nach eigenen Angaben 150.000 Euro investiert.

08.05.2008   Quelle: Wattner Kapital AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Ölpreis steigt auf über 120 US-Dollar pro Barrel

Ungebremst schießt der Ölpreis von einem Gipfel zum nächsten. Am Abend des 5. Mai 2008 durchbrach das Barrel der US-Sorte WTI zum ersten Mal in der Geschichte die Grenze von 120 $. Bereits einen Tag später wurden 121 $ überschritten, berichtet das Analystenhaus Neuro-System in einer Pressemitteilung. Damit habe sich der Preis des wichtigsten Energieträgers der Welt innerhalb eines Jahres fast verdoppelt. Das Analystenhaus prognostizierte am 25 Februar 2008 per Presseerklärung einen Ölpreis von 125 $ und sei teilweise belächelt worden. Weitere Marktbeobachter würden jedoch sogar einen Anstieg auf bis zu 200 $ pro Barrel für möglich halten. 

Steigende Nachfrage und spekulative Preisdynamik

Der Schweizer Börsenindikator Neuro System warnt schon seit Monaten vor den Gefahren dieser Entwicklung. Die steigende Nachfrage, vor allem in Ländern wie China und Indien, deren wirtschaftliche Entwicklung zu wachsendem Wohlstand der Bevölkerung führt, wirke sich extrem preistreibend aus. Staaten wie Indonesien, die bisher Öl exportierten, liefen Gefahr, durch eine erhöhte Binnennachfrage künftig auf Importe angewiesen zu sein. Und als Folge der Kreditkrise hätten die Finanzmärkte Rohstoffe als Anlageobjekte wieder entdeckt. Sie sorgten damit für eine zusätzliche spekulative Preisdynamik. Eine besondere Gefahr geht laut Neuro System davon aus, dass ein großer Teil der globalen Erdölreserven in politisch instabilen Gebieten liegt. "Umstürze, Terroranschläge, Kriege und Schurkenregime können sich über den Ölmarkt destabilisierend auf die gesamte Weltwirtschaft auswirken", heißt es in der Pressemitteilung. So sei der jüngste Preisschub durch Förderausfälle in Nigeria ausgelöst worden, die Folge eines Anschlags auf Ölanlagen waren.

07.05.2008   Quelle: Neuro System Datenverarbeitung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Payom Solar AG: Jahresergebnis 2007 deutlich höher als prognostiziert

Payom Solar-Referenzanlage (148 kWP).
Payom Solar-Referenzanlage
(148 kWP).

Der Aufsichtsrat des herstellerunabhängigen Photovoltaik-Systemanbieters Payom Solar AG hat den mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss nach IFRS für das Geschäftsjahr 2007 festgestellt. Demnach hat Payom bei einem Umsatz von 9,9 Millionen Euro (Vorjahr: 4,1 Mio. EUR) ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund 0,875 Millionen Euro erwirtschaftet (Vorjahr: 0,15 Mio.) und damit ein Ergebnis erzielt, das sowohl die eigenen Planungen wie auch die Erwartungen der Analysten deutlich übertroffen hat, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. Das EBIT sei mit 0,875 Millionen Euro noch deutlich positiver ausgefallen, als im März vorläufig gemeldet, da im Rahmen der Abschlussprüfung einige zu konservative Wertansätze korrigiert worden seien.  Ebenso sei der zunächst gemeldete Umsatz nach unten angepasst worden, da einige Projekte erst Anfang 2008 abgeschlossen wurden. Demzufolge sei die EBIT-Marge auf komfortable 8,8 % gestiegen (Vorjahr: 3,6 %). Das Ergebnis nach Steuern wuchs gegenüber dem Vorjahr um mehr als das Achtfache auf rund 0,61 Millionen Euro (Vorjahr: 0,07 Mio.), so dass sich der Gewinn je Aktie von 0,12 auf 0,82 EUR - ungeachtet der 2007 erfolgten Kapitalerhöhung - ebenfalls vervielfachte. Die Analysten von SES Research hätten nach ihrer letzten Prognose einen Gewinn pro Aktie von lediglich 0,66 EUR erwartet, betont Payom Solar.

Die Payom Solar AG habe somit bereits im ersten vollständigen Geschäftsjahr nach der strategischen Neuausrichtung eine bemerkenswerte Wachstumsstory geschrieben, heißt es in der Pressemitteilung. Der Vorstand gehe aufgrund der aktuellen Lage davon aus, in Kürze auch für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres sehr positive Zahlen melden zu können und sei sehr zuversichtlich, den von Analysten geschätzten Umsatz von 19,6 Millionen Euro bei einem EBIT von 1,4 Millionen Euro zu erreichen.

07.05.2008   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Payom Solar AG,
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Photovoltaik: SMA Technologie AG schließt Vertrag mit EDF Energies Nouvelles und Blitzstrom GmbH

Blitzstrom-Referenzanlage in Heidenheim (850 kWp).
Blitzstrom-Referenzanlage in
Heidenheim (850 kWp).

Die SMA Technologie AG, führender Hersteller von Solar-Wechselrichtern, hat die Unterzeichnung eines langfristigen Liefervertrages mit EDF Energies Nouvelles und der Blitzstrom GmbH bekanntgegeben. Der Vertrag sieht die Nutzung der SMA-Wechselrichter Sunny Central und Sunny Boy durch EDF Energies Nouvelles und die Blitzstrom GmbH für gewerbliche und private Solar-Projekte in ganz Europa vor, berichtet SMA in einer Pressemitteilung. Zwischen EDF und der Blitzstrom GmbH bestehe bereits eine erfolgreiche Partnerschaft in den Bereichen Verkauf, Installation und Betrieb von Photovoltaikanlagen. "Was die Bereitstellung von Solar-Wechselrichtern für private und gewerbliche Energielösungen angeht, die bei einfacher und kosteneffektiver Installation maximale Energieerträge liefern, verfügt SMA über eine einzigartige Marktposition", betont Pierre-Pascal Urbon, SMA Vorstand Marketing und Vertrieb.   "Wir freuen uns auf eine lange und ertragreiche Zusammenarbeit mit EDF Nouvelles und der Blitzstrom GmbH, ergänzt Marko Werner, SMA Bereichsleiter Vertrieb. "Dank dieser Vereinbarung kann die Blitzstrom GmbH nun ihren Kunden eine äußerst zuverlässige Wechselrichter-Technik bei geringen Kosten über die gesamte Nutzungsdauer anbieten, unterstreicht der Geschäftsführer der Blitzstrom GmbH, Bernhard Beck. "SMA ist unser wichtigster Partner für die Lieferung von Solar-Wechselrichtern", erklärt auch Thierry Muller, Projektleiter PV-Anlagen, von EDF Energies Nouvelles.


EDF Energie Nouvelles und Blitzstrom international aktiv

Die Blitzstrom GmbH und ihre Partner engagieren sich in der Auslegung, Herstellung und weltweiten Auslieferung von Photovoltaik-Anlagen für private und gewerbliche Kunden sowie Kraftwerksbetreiber. Bislang haben die Blitzstrom GmbH und ihre Partner nach eigenen Angaben über 1.500 Aufdachprojekte realisiert. Mehr als 30 Kraftwerke verwenden Bauteile, die von der Blitzstrom GmbH geliefert wurden.

EDF Energie Nouvelles ist ein weltweit operierendes Unternehmen auf dem Solarstrommarkt mit einer installierten Brutto-Gesamtleistung von 1.443 MW. Es ist in vier Energiesegmenten vertreten (Wind, Sonne, Biomasse und Wasser) und sein Angebot umfasst auch die Entwicklung, Konstruktion und Herstellung von Photovoltaikanlagen.

07.05.2008   Quelle: SMA Technologie AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Blitzstrom GmbH,
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Zeitschrift "Photovoltaik": Deutscher Solarstrom-Markt stagnierte 2007 erneut

Zeitschrift "Photovoltaik"
berichtet über Markstill-
stand.

Während die deutsche Solar-Industrie nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) im Jahr 2007 ein massives Wachstum im Ausland erzielte und Solarstromanlagen für über zwei Milliarden Euro exportierte, stagnierte der deutsche Heimatmarkt für Solarstrom im vergangenen Jahr möglicherweise zum zweiten Mal in Folge, berichtet die Zeitschrift "Photovoltaik – Das Magazin für Profis" aus dem Solarpraxis Verlag in ihrer aktuellen Ausgabe (5/2008). "Zwei zu eins für eine Stagnation in 2007, so lautet der Zwischenstand nach der Auswertung von drei Hochrechnungsmethoden für den Photovoltaik-Markt in Deutschland", erklärt Karl-Heinz Remmers, Co-Herausgeber des B2B-Magazins.  Zwar komme eine Hochrechnung auf Basis von Daten regionaler Netzbetreiber auf ein Marktvolumen von rund 1,1 Gigawatt (GWp) im Jahr 2007, aber Berechnungen auf Basis vorläufiger Abrechnungsdaten zur Strommenge aus Solarstrom von Seiten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deuteten auf eine Stagnation hin, erläutert Remmers. Dies würde einem Marktvolumen von 800 bis 850 MWp für die Jahre 2006 und 2007 entsprechen.


Einbrüche bei Photovoltaik-Kleinanlagen und in der Landwirtschaft

Ebenfalls kein Wachstum zeigt sich nach einer Hochrechnung des Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) auf Basis einer Auszählung von "Frühmeldern" der an das Netz angeschlossenen Photovoltaik-Anlagen. Grundlage dieser Auswertung ist die Verpflichtung der Netzbetreiber, ihre Daten öffentlich im Internet zugänglich zu machen. In den Vorjahren hätten die Trends dieser "Frühmelder" den später im Internet veröffentlichten Gesamtdaten entsprochen, so der SFV. Der Aachener Verein hat bisher Angaben für 240 MWp ausgewertet, die wie schon 2006 eine Stagnation des Marktes ergeben. Als Gründe für die mögliche Stagnation geben der Verein sowie Handwerker und Großhandel starke Einbrüche des Marktes für Kleinanlagen sowie in der Landwirtschaft an. Als Grund hierfür werden neben Lieferengpässen vor allem die starke Degression der Solarstromvergütung im Rahmen des EEG genannt.

"Bislang gibt es zur Erhebung exakter Zahlen keine hundertprozentig sichere Methode", erklärt Remmers im aktuellen Photovoltaik-Heft. "Hier besteht dringender Nachbesserungsbedarf durch die Bundesnetzagentur, Politik sowie durch die Markteilnehmer selbst. Es ist sehr gefährlich, wenn die Politik in Zeiten von Gesetzesanpassungen in einem jungen Markt auf Basis von ungenauen Zahlen agiert."

07.05.2008   Quelle: "Photovoltaik – Das Magazin für Profis"; Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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Solar-Flugzeug "Solar Impulse" übt fliegen

Prototyp des "Solar Impulse HB-SIA".

Der "Virtual Flight" 08 des Solar Impulse-Teams findet vom 12. bis 16. Mai in der Konstruktionshalle des Prototyps auf dem Flughafen Dübendorf in der Nähe von Zürich in der Schweiz statt. Ziel des Projekts ist, ein ausschließlich durch Solarenergie (Photovoltaik) angetriebenes Flugzeug starten zu lassen, Tag und Nacht zu fliegen und damit die Erde ohne Treibstoff und Schadstoffemissionen zu umrunden. Zum ersten Mal werden sich die beiden Piloten von Solar Impulse, Bertrand Piccard und André Borschberg, 25 Stunden ohne Unterbruch am Steuer des neuen Flugsimulators ablösen. Sie wollen dabei die Ergonomie eines von fünf Panorama-Bildschirmen umgebenen Cockpitmodells in Originalgröße testen und das Funktionieren der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine unter möglichst realitätsnahen Bedingungen prüfen.  Ebenfalls trainiert werden die Flugverfahren des Prototypen HB-SIA sowie die Entscheidungsprozesse unter Leitung des Einsatzteams bei Zwischenfällen und Pannen.


Höhepunkte der virtuellen Flugwoche im Internet

Das "Mission Team" des Solar-Flugzeugs wird in dieser Woche von Raymond Clerc geführt. Zum Einsatz kommt ein von den Ingenieuren von ALTRAN entwickelter "Mission Simulator", der es mittels komplexer Algorithmen ermöglicht, ein virtuelles Flugzeug unter realen Wetterbedingungen fliegen zu lassen. Die Highlights dieser virtuellen Flugwoche sind ab Montag, 12. Mai, 16:00 Uhr (MEZ) im Internet zu sehen.

Dank der Unterstützung durch die Deutsche Bank, einer der Hauptpartner von Solar Impulse, können Interessierte durch zwei Webcams die Arbeit des Einsatzteams und der Piloten im Cockpit beobachten. Brian Jones wird das Abenteuer in einem multimedialen Bordbuch Stunde um Stunde aus der Innenperspektive beschreiben. Dort können auch Kommentare und Fragen an Bertrand Piccard, André Borschberg und an die Mitglieder des Einsatzteams eintragen werden. Solar Impulse im Internet: http://www.solarimpulsevirtualflight.com.

07.05.2008   Quelle: Solar Impulse   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Impulse/EPFL Claudio Leonardi,
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Technologiekonzern SCHOTT mahnt sachliche Diskussion über den Ausbau der Photovoltaik und die Solarstrom-Vergütung an

Dr. Ungeheuer: Keine
Dr. Ungeheuer: Keine "Sonderstrafe"
für deutsche Solarunternehmen

Nach Ansicht von SCHOTT, einem der größten voll integrierten industriellen Hersteller von kristallinen Silizium-Wafern, Solarzellen und Photovoltaik-Modulen, läuft die aktuelle Diskussion über die Pläne zur EEG-Novelle in eine falsche und gefährliche Richtung. "Beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland geht es um eine saubere, sichere, unabhängige und nachhaltige Energieversorgung. Hier darf man sich nicht von tagesaktuellen Stimmungen und Einzelinteressen leiten lassen", kommentiert der Vorstandsvorsitzende der SCHOTT AG, Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer. Ungeheuer verwies auf die Anhörung des Umweltausschusses des deutschen Bundestags am 05.05.2008. Konstruktive Stimmen hätten gezeigt, dass es "Unsinn ist, mitten im Rennen vom Pferd zu steigen und damit die deutsche PV-Industrie auszubremsen", betont Ungeheuer.  Dazu zählten zum Beispiel die Beiträge des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI), des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (FHG-ISE), des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW), der ENERTRAG AG und des Bundesverbandes Erneuerbare Energien e.V. (BEE).




Technologieführerschaft oder Belanglosigkeit?

"Wir kritisieren nicht die Reduzierung der Förderung allgemein, sondern vor allem die ‚Sonderstrafe für deutsche Solarunternehmen in Form des geplanten niedrigeren Sockelbetrages", erläutert Ungeheuer. Zehntausende von Arbeitsplätzen gerade auch in den neuen Bundesländern würden dadurch gefährdet, die Technologieführerschaft deutscher Unternehmen bedroht und die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Deutschland verhindert.

"Wer darüber hinaus noch weiter gehende Forderungen in die Diskussion bringt, will in Wahrheit die Nachfrage nach Solarstrom abwürgen und den Markt von dieser erneuerbaren Energie bereinigen. Solarenergie wird in naher Zukunft weltweit eine immense Bedeutung erlangen, vorausgesetzt, dass die derzeitige Entwicklung vor allem in Deutschland nicht abrupt beendet wird. Deutschland hat die Wahl, im Kreis der Technologieführer weiter aktiv mitzubestimmen oder sich abzukoppeln in Belanglosigkeit", warnt Ungeheuer.

06.05.2008   Quelle: SCHOTT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT AG,
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Photovoltaik: COLEXON Energy AG beginnt mit dem Bau der weltweit größten Dünnschicht-Aufdachanlage

COLEXON-Referenzanlage in Ramstein (2,5 MWp).
COLEXON-Referenzanlage in Ramstein
(2,5 MWp).

Die COLEXON Energy AG (Hamburg) hat am 06.05.2008 mit der Errichtung der größten Photovoltaik-Dachanlage aus Dünnschicht-Modulen weltweit begonnen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die auf einem Zuchtbetrieb in Hassleben (Brandenburg) installierte Anlage werde künftig eine Leistung von 4,6 Megawatt (MWp) aufweisen. Damit habe COLEXON diesen Rekord bereits zum dritten Mal gebrochen und untermauere die Positionierung als einer der führenden Projektierer für große Aufdach-Solarkraftwerke. In Hassleben werden auf einer Dachfläche von rund 95.000 Quadratmetern insgesamt rund 64.000 Module aufgeständert verbaut.   Nach der erwarteten Fertigstellung zum Jahresende 2008 wird die Anlage laut Prognose zirka 4,35 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr produzieren. Dies entspreche einer geschätzten jährlichen Einsparung an CO2-Emissionen von mehr als 3.800 Tonnen.


Drei Dünnschicht-Solarrekorde in Folge

Das Auftragsvolumen für das Projekt beträgt nach Angaben des Unternehmens gut 17,5 Millionen Euro. Bereits im Jahr 2006 hatte COLEXON ein Projekt auf dem Dach der Entsorgungsgesellschaft Gescher mit 1,4 MWp errichtet, 2007 folgte ein Solar-Kraftwerk auf einer Logistikhalle in Ramstein mit 2,5 MWp. Beide waren zum jeweiligen Zeitpunkt die weltweit größten ihrer Art mit Dünnschicht-Modulen. Auch für die jetzt projektierte Anlage in Hassleben kommen First Solar-Module zum Einsatz - die derzeit wirtschaftlichsten Dünnschicht-Module, betont COLEXON.


First Solar-Module prädestiniert für den Einsatz in großflächigen Solarkraftwerken

"Aufgrund ihrer Technologie sowie ihres Herstellungsprozesses sind First Solar-Module kosteneffizienter per kWh als konventionelle Solarmodule aus kristallinem Silizium. Neben besserem Temperaturverhalten erbringen sie zudem bei diffuser Sonneneinstrahlung eine höhere Leistung. Durch ihre Kosteneffizienz und ihre Leistungsvorteile sind die Module daher prädestiniert für den Einsatz in großflächigen Solarkraftwerken", erklärt Thorsten Preugschas, Vorstand der COLEXON Energy AG. Darüber hinaus bestehe bei First Solar für den Investor eine Zusage über die kostenlose Rücknahme zum Recycling nach Ablauf der Modul-Lebensdauer.

06.05.2008   Quelle: COLEXON Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: COLEXON Energy AG,
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CDU/CSU: Erneuerbare Energien in den Markt integrieren; EEG dringend ergänzen

"Beim Ziel, die erneuerbaren Energien konsequent auszubauen, sind wir uns in der Koalition einig. Doch die Chance der EEG-Novelle müssen wir nutzen, um die Erneuerbaren in der Stromerzeugung besser in den Markt zu integrieren", erklärte der Koordinator der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Energiefragen, Dr. Joachim Pfeiffer (MdB) anlässlich der öffentlichen Anhörung des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages zur Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) am 05.05.2008. Die Förderung der erneuerbaren Energien habe bisher eine parallele Welt neben dem eigentlichen Strommarkt geschaffen. Das sei nicht zielführend, so der CDU-Politiker. Die erneuerbare Energien müssten sich mittelfristig am Markt selbst tragen können.  Differenzierte Vergütung für nachfrageorientierten Strom gefordert

Deshalb fordert die Unionsfraktion eine differenzierte Vergütung. "Strom ist nicht gleich Strom. Wer stetig, planbar und nachfrageorientierten Strom liefert, muss besser gestellt sein als derjenige, der rein angebotsorientiert einspeist", heißt es in der Pressemitteilung der Unionsfraktion. "Damit stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit der Erneuerbaren gegenüber den Konventionellen. Nur so befördern wir Innovationen, wie Kombikraftwerke aus Wind, Biomasse oder auch gekoppelte Systeme mit Erdgas. Gleichzeitig stärken wir eine optimierte Netzintegration der regenerativen Stromerzeugung", betont Pfeiffer. Die Expertenrunde am 5. Mai habe bestätigt, dass das EEG um das "Marktprämienmodell" der Union ergänzt werden müsse. Die detaillierte Ausgestaltung werde nun die große Aufgabe im Bundestag sein.


Union sieht Möglichkeit, die Solarstrom-Förderung ohne technologischen Fadenriss weiter zu senken

Handlungsbedarf besteht nach Auffassung von CDU/CSU auch bei der Vergütung für Solarstrom (Photovoltaik). "Die Union sieht Luft, die Förderung weiter zu senken, ohne einen technologischen Fadenriss zu riskieren. Momentan fehlen den Produzenten Anreize durch die überhöhte Vergütung, Effizienzgewinne an die Kunden weiter zu geben. Das ist Subventionspolitik zu Lasten des Verbrauchers, ohne Förderung von Innovationen", heißt es in der Pressemitteilung.

06.05.2008   Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Experten plädieren im Umweltausschuss für gleichzeitigen Ausbau von erneuerbaren Energien und Netzen

Die Mehrheit der Sachverständigen hat sich bei einer Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit des Deutschen Bundestages am 05.05.2008 für weitere Anreize zur Förderung der erneuerbarer Energien zur Stromversorgung ausgesprochen. Die Novelle des Gesetzentwurfs zur Neuregelung des Rechts der erneuerbaren Energien im Strombereich, mit dem die Bundesregierung den Anteil regenerativer Energieträger bis zum Jahr 2020 auf 25 bis 30 Prozent erhöhen will, wurde von vielen Experten im Grundsatz als positiv bewertet, sollte aber in Detailfragen noch weiter optimiert werden, heißt es in der Pressemitteilung des Deutschen Bundestags. Nach Meinung des unabhängigen Sachverständigen Johannes Lackmann sind die Regelungen des Eneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zwar insgesamt vielschichtiger geworden, diese Differenzierungen hätten sich in der Praxis jedoch bewährt.  Frithjof Staiß vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung (ZSW) verwies auf die Vorreiterrolle Deutschlands bei den erneuerbaren Energien und plädierte für weitergehende Ausbauziele. Er hob die Bedeutung dieser Energieträger und der entsprechenden Technologien für den Export hervor. Erneuerbare Energien, so Staiß, seien "heimische Energien" und würden damit einen positiven Effekt auf die weitere Wertschöpfungskette haben.


Prof. Eicke Weber: Photovoltaik ist die wichtigste Technologie

Als großen Hoffnungsträger unter den Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien hob eine Reihe von Sachverständigen die Bedeutung die Photovoltaik hervor. Sie sei, so Johannes Lackmann, "eine Perle unter den erneuerbaren Energien". Prof. Eicke Weber vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme erklärte, dass die Photovoltaik zwar die teuerste, aber auch die wichtigste unter den erneuerbaren Energien sei. Er lobte, dass sich das deutsche EEG in der Welt als beispielhaft erwiesen habe. Nachdem Deutschland bei anderen Technologien den Höhepunkt in anderen Forschungsbereichen wie der Nanotechnologie oder der Biotechnologie nicht erreicht habe, läge es bei den erneuerbaren Energien an der Spitze: "Das ist die Welle auf der Deutschland es geschafft hat, genau auf der Spitze zu surfen."


Ausbau der Stromnetze muss mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien Schritt halten

Als eine wichtige Voraussetzung zur Stärkung der erneuerbaren Energieträger forderte Wilfried Köplin vom Verband der Chemischen Industrie eine Synchronisation zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien und den jeweiligen Netzen. "Wir brauchen deutlich beschleunigte Genehmigungsverfahren", sagte er. Gleichzeitig verwies er darauf, dass bereits jetzt in Deutschland die höchsten Endnutzungsentgelte gezahlt werden müssten. Auch Werner Diwald, Geschäftsführer des Windenergie-Unternehmens ENERTRAG stellte fest, dass der Ausbau der Stromnetze nicht mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien Schritt gehalten habe. Das von der Bundesregierung avisierte Ausbauziel sei daher nur mit einem erheblich höheren Anteil an Windenergie zu erreichen. Zudem müssten unterschiedliche Anwendungsarten besser miteinander kombiniert werden. "Wir brauchen eine Basisvergütung für Strom aus erneuerbaren Energien", erklärte Diwald.

Hinsichtlich des Umweltschutzes nannte Prof. Klaus Traube vom Deutschen Naturschutzring den Ausbau der erneuerbaren Energien die "unumstritten wichtigste Säule der nachhaltigen Energieversorgung". Er verwies jedoch darauf, dass der Ausbau der Wasserkraft ökologisch besonders empfindlich sei.

06.05.2008   Quelle: www.bundestag.de   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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CENTROSOLAR und Halbleiterhersteller Qimonda AG investieren in neue Solarzellen-Produktion in Portugal

Qimonda-Halbleiterfabrik nahe Porto (Portugal)
Qimonda-Halbleiterfabrik
nahe Porto (Portugal)

Die CENTROSOLAR Group AG, Hersteller von Photovoltaik-Solaranlagen, hat mit der Qimonda AG, Produzent von Halbleiterspeichern, ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion von kristallinen Solarzellen gegründet. Die Fabrik werde nahe Porto (Portugal), direkt neben einer bestehenden Qimonda Halbleiterfabrik errichtet, berichtet CENTROSOLAR in einer Ad-hoc-Mitteilung. Ende 2009 soll die neue Photovoltaik-Fabrik mit einer Jahreskapazität von rund 100 Megawatt (MWp) die Zellproduktion aufnehmen und etwa 150 Mitarbeiter beschäftigen. Der Bezug der notwendigen multikristallinen Solarwafer sei für diese erste Ausbaustufe gesichert, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Das Gemeinschaftsunternehmen will bis September 2009 zirka 70 Millionen Euro investieren. Ungefähr 70 % der Finanzierung soll über lokale Banken abgewickelt werden. Zusätzlich planen die Partner, ein Förderpaket des portugiesischen Staates nach EU-Richtlinien zu beantragen.  "Dieser Schritt ist für uns zukunftsweisend und wirtschaftlich gesehen der vielversprechendste Weg unsere Zellbeschaffungsstrategie weiter zu entwickeln. Mit Qimonda als Technologie-Partner ist unser Gemeinschaftsunternehmen durchaus in der Lage, einer der führenden Solarzellenhersteller zu werden. Die Kooperation ist ein wichtiger Baustein, damit wir als CENTROSOLAR auch zukünftig einer der am schnellsten wachsende Solarmodulproduzenten und Systemintegratoren sind", kommentiert Dr. Alexander Kirsch, Vorsitzender des Vorstandes der CENTROSOLAR Group AG.



Qimonda: Eintritt in die Solar-Branche und einen Markt mit kontinuierlichen und hohen Wachstumsraten

CENTROSOLAR bringt 49 % des Eigenkapitals in das Gemeinschaftsunternehmen ein und erhält dadurch 49 % der Solarzellen-Produktion. Ihren Eigenkapitalanteil will CENTROSOLAR durch eine Kapitalerhöhung um 10 % im Wege einer Privatplatzierung refinanzieren. Das Private Placement werde von einem Großaktionär garantiert. Qimonda investiert 51 % und will seinen entsprechenden Anteil an der Photovoltaik-Produktion selbst vermarkten. Qimonda will seine Erfahrung im Bereich der Silizium-Technologie und Produktion aus der technologisch weit entwickelten Halbleiterspeicherindustrie nutzen und darüber hinaus seine langjährigen Beziehungen zu Silizium- und Anlagenlieferanten einbringen. "Mit dem Eintritt in die Solarbranche, adressieren wir einen attraktiven Markt mit kontinuierlichen und hohen Wachstumsraten. Wir werden unsere Kernkompetenzen für Siliziumprodukte und deren qualitativ hochwertige Massenproduktion nutzen, um eine neue Erlösquelle für Qimonda zu erschließen", sagt Kin Wah Loh, Präsident und CEO der Qimonda AG.


25 % der Solarzellenversorgung für die CENTROSOLAR- Modulproduktionskapazität gesichert

CENTROSOLAR sichere sich mit diesem Investment etwa 25 % (ca. 50 MWp) des jährlichen Solarzellenbedarfs für seine Solarmodulwerke (Geplante Jahreskapazität 2010: 195 MWp) zu wesentlich günstigeren Einkaufsbedingungen als bei vergleichbaren Langfrist-Lieferverträgen mit Zellenproduzenten, betont das Unternehmen. Damit sei die Basisbeschaffung für das dynamisch wachsende, eher langfristig angelegte Projektgeschäft für Photovoltaik-Industriedächer gesichert. Die flexible Zellenbeschaffungsstrategie von CENTROSOLAR für das Geschäft mit Solardachanlagen für Privathaushalte bleibe weiter auf unterschiedliche Bezugsquellen ausgelegt. CENTROSOLAR will die Zusammenarbeit mit bestehenden Zellenlieferanten sogar noch ausbauen. Auch soll zur Realisierung zusätzlichen Wachstums die Kapazität des gemeinsamen Solarzellenwerks weiter ausgebaut werden.


Produktionsziel: Solarzellen mit Wirkungsgraden von mehr als 16 %

Das gemeinsame Unternehmen will sich das umfangreiche Know-how von Qimonda im Bereich der kristallinen Siliziumtechnologie für alle relevanten Prozessstufen zu nutze machen. Nach der vollständigen Inbetriebnahme der Produktionslinien sollen Solarzellen mit Wirkungsgraden von mehr als 16 % die Fabrik verlassen. Der Optimierung der elektrischen Zelleneffizienz werde künftig eine maßgebliche Rolle bei der kontinuierlichen Kostenoptimierung von PV-Komplettsystemen zukommen, betont CENTROSOLAR. Mit ihrem ausgeprägtem F&E-Potenzial und ihren einschlägigen Erfahrungen für eine kosteneffiziente Massenproduktion von Silizium basierten Qualitätsprodukten, habe Qimonda eindeutige Wettbewerbsvorteile, um Zelleneffizienzfortschritte schneller als traditionelle Zellenhersteller voranzutreiben und umzusetzen, heißt es in der Ad-hoc-Mitteilung. Außerdem will Qimonda seine langjährigen Kontakte zu Siliziumlieferanten sowie das aus der eigenen Speicherfertigung (DRAM) verfügbare Silizium-Rücklaufmaterial einsetzen, um Silizium-Lieferverträge mit attraktiven Konditionen auszuhandeln.

CENTROSOLAR bringt seine Erfahrungen aus der Solarindustrie ein, zu der nicht nur das Anwendungs-Know-how für Solar-Module und Komplettanlagen gehört, sondern auch für die Solarzellenproduktion. Beide Partner haben sich zum Ziel gesetzt, das gemeinsame Produktionsunternehmen zu einem der kostengünstigsten und leistungsfähigsten Hersteller der Branche zu entwickeln.

06.05.2008   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Qimonda AG,
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Solar-Speicher "Made in Switzerland" immer beliebter; Jenni Energietechnik AG baut Produktionskapazität aus

Solarspeicher für Export nach Deutschland.
Solarspeicher für Export nach Deutschland.

Immer mehr Bauherren installieren Solarwärmeanlagen, mit denen Warmwasser aufbereitet und je nach Anlagegröße bis zu 100 Prozent geheizt werden kann, berichtet die Jenni Energietechnik AG (Oberburg, Schweiz) in einer Pressemitteilung. Auf diesem wachsenden Markt spiele das Unternehmen in Europa als führender Hersteller von Solarspeichern eine wichtige Rolle. "In den vergangenen Jahren konnten wir im Solarbereich stark wachsen. Deshalb benötigen wir nun weitere Kapazitäten", sagt Josef Jenni, Geschäftsführer der Jenni Energietechnik AG.  Im März haben die Bauarbeiten zur Aufstockung von einem der beiden Produktionsgebäude begonnen. Das Investitionsvolumen beläuft sich laut Jenni auf rund zwei Millionen Franken. "Nach der Aufstockung um zwei Stockwerke wollen wir unseren Speicherabsatz verdoppeln und damit auch weitere Arbeitsplätze schaffen", erklärt Josef Jenni. Bereits jetzt würden zusätzliche Mitarbeiter gesucht.


Große Solarspeicher sammeln Wärme für den Winter

Vor allem in Deutschland, nach der Schweiz der wichtigste Absatzmarkt für das Emmentaler Unternehmen, würden immer mehr 100 %-Solarhäuser gebaut, so die Jenni Energietechnik AG. Die dort eingebauten Solarspeicher fassen bis zu 40.000 Liter Wasser und speichern die von den Sonnenkollektoren gewonnene Wärme bis in den tiefen Winter hinein. "Die Bewohner kommen ohne Öl, Gas oder Wärmepumpe aus. Sofern notwendig kann die fehlende Energie einzig noch mit einem Holzkaminofen erzeugt werden", heißt es in der Pressemitteilung.

06.05.2008   Quelle: Jenni Energietechnik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jenni Energietechnik AG,
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pvXchange durchleuchtet den Solar-Markt: Neue Dienstleistungen für Photovoltaik-Händler und -Hersteller

pvXchange bietet zwei neue Services.
pvXchange bietet zwei neue
Services.

Im rasant voranschreitenden Photovoltaik-Markt können Kenntnisse über Preisentwicklungen oder die Finanzsituation der Geschäftspartner entscheidend für ein Unternehmen sein, berichtet das PV-Handelsportal "pvXchange" in einer Pressemitteilung. pvXchange schaffe daher seit 2005 mit seiner Online-Handelsplattform mehr Transparenz auf dem internationalem PV-Markt. Nun bietet das Berliner Unternehmen gemeinsam mit zwei Partnern neue Dienstleistungen an, die das Risiko einer finanziellen Fehleinschätzung beim Handel in der Solarbranche reduzieren sollen. 

Finanzcheck beim Kunden mit wenigen Klicks

In Zusammenarbeit mit der Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG will pvXchange Installateure oder Händler vor Einnahmeausfällen bewahren. Mit vier besonders auf die Solar-Branche zugeschnittenen Angeboten biete pvXchange seinen Kunden mit BÜRGEL einen preiswerten Einblick in die Finanzlage möglicher Geschäftspartner. Mit diesem Informationsvorsprung könnten sich vor allem kleine und mittelständische Unternehmen vor finanziellen Risiken schützen, heißt es in der Pressemitteilung. Häufige Insolvenz und eine schlechte Zahlungsmoral hätten das Ausfall- und Liquiditätsrisiko spürbar erhöht. BÜRGEL Wirtschaftsinformationen sei einer der führenden Auskunftsdienste Europas. Er stellt laut pvXchange Wirtschaftsdaten über 3,7 Millionen Unternehmen und 39 Millionen Privatpersonen zur Verfügung.


Das Marktgedränge überblicken

Gemeinsam mit der Unternehmensberatung eclareon hat pvXchange ein neues Produkt entwickelt, dass Händlern und Installateuren einen profunden und stets aktuellen Überblick über Modulpreisentwicklung sowie Vertriebstrends gibt. Der "Preisreport" bietet auf rund zehn Seiten monatlich Daten über Preis- und Mengenentwicklungen in der Photovoltaik-Branche. Basis sind die Marktdaten der pvXchange-Handelsplattform. Neben ausführlichen Informationen über die Top-Produkte des Portals, ihrer Hersteller und neue Angebote am Markt werden auch ausgewählte Vertriebsthemen thematisiert, die von eclareon in monatlichen Befragungen bei Solarteuren erhoben werden. Die Marktstudie wird auch in einer erheblich erweiterten Premium-Version für Modulhersteller in englischer Sprache angeboten. Anfragen hierfür sind direkt an die eclareon GmbH zu richten.

06.05.2008   Quelle: pvXchange GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: pvXchange GmbH,
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Photovoltaik: Solar*Tec AG unterzeichnet Joint Venture-Vertrag zur Modulfertigung

Dr. Erich W. Merkle mit dem Geschäftsführer Mr. Cai.
Dr. Erich W. Merkle mit dem
Geschäftsführer Mr. Cai.

Der Vorstandsvorsitzende der Solar*Tec AG (München) unterzeichnete am 25.04.08 eine Vereinbarung zur Gründung des Gemeinschaftsunternehmens PHONO SOLAR TECHNOLOGY CO. LTD in Nanjing (chinesische Provinz Jiangsu), berichtet die Solar*Tec AG in einer Pressemitteilung. Ziel des Unternehmens sei die Produktion von Photovoltaikmodulen. Aufgrund der langen Genehmigungszeit durch die chinesischen Behörden seien die Gebäude bereits fertig gestellt und die Produktionsanlagen installiert, betont Solar*Tec. Die Produktion soll am 10.05.2008 aufgenommen werden. Die Produktionskapazität ist laut Solar*Tec AG für 2008 auf zunächst rund vier Megawatt (MWp) je Monat ausgelegt. Ab 2009 sei die Erweiterung auf eine Jahreskapazität von bis zu 100 MWp vorgesehen. Der Produktionsleiter des neuen Unternehmens habe viele Jahre in gleicher Position bei einem der Marktführer in China gearbeitet. 

Partner der Solar*Tec AG ist die Sumec Firmengruppe, die über erhebliche Erfahrungen im Bereich der Produktion von elektrischen Komponenten und High-Tech-Produkten verfüge. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Solar*Tec AG bestehe bereits seit Anfang 2007. Ein weiterer Partner sei Bereich der Produktion von Solarsilizium tätig und liefere die Wafer, aus denen bei Partnerunternehmen Qualitätssolarzellen gefertigt werden. Die Solar*Tec AG ist innerhalb der PHONO SOLAR TECHNOLOGY CO. LTD für Design, Qualitätssicherung und den Vertrieb zuständig. Sie hält einen Anteil von 27 % und stellt zwei Aufsichtsratsmitglieder (Board Members).

06.05.2008   Quelle: Solar*Tec AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar*Tec AG,
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Millionenförderung für Photovoltaik- und Photonik-Projekt in Halle

Hallesche Forscher untersuchen Silizium und Licht.
Hallesche Forscher untersuchen Silizium
und Licht.

Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM, die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik haben im Rahmen des Programms ZIK den Zuschlag für das materialwissenschaftliche Projekt "SiLi-nano" erhalten. Im Mittelpunkt des neuen Innovationszentrums "SiLi-nano" stehen die Aspekte, in denen Silizium in Kombination mit Licht zum Einsatz kommt. "SiLi-nano" zielt auf die Schnittstelle von Silizium-Photonik und Photovoltaik. Das Programm "Zentren für Innovationskompetenz (ZIK): Exzellenz schaffen - Talente sichern" wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiiert. Um die BMBF-Förderung haben sich 26 Initiativen beworben, neben "SiLi-nano" wurde auch das hallesche biowissenschaftliche Projekt "HALOmem" bewilligt.   Für beide Zentren stehen in den kommenden fünf Jahren jeweils rund 6,25 Millionen Euro zur Verfügung. Das ZIK-Programm ist Teil der Innovationsinitiative »Unternehmen Region«, mit dem die Bundesregierung leistungsstarke Forschungszentren in Ostdeutschland etablieren will.



Nanostrukturen sollen Wirkungsgrad von Solarzellen steigern

Gemeinsam haben die drei Partner ihr Konzept "Silizium und Licht: von Makro zu Nano" - kurz "SiLi-nano" eingereicht und sich erfolgreich behauptet. Schwerpunkte des in Halle angesiedelten Zentrums werden Nanostrukturen zum Lichtmanagement in Silizium und zur Effizienzerhöhung von Solarzellen sein. In enger Verzahnung von Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung sollen Verfahren wissenschaftlich und technologisch bearbeitet werden, die auf Licht und Silizium beruhen. "Das Projekt wird die Vernetzung der universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen stärken und die internationale Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandortes 'weinberg campus' weiter ausbauen", erklärt Professor Ralf B. Wehrspohn, Institutsleiter des Fraunhofer IWM in Halle und Professor an der Martin-Luther-Universität. Die gemeinsame Bewerbung von Fraunhofer IWM, Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik und der Universität kommt nicht von ungefähr. Die Forschungsfelder der jeweiligen Partner ergänzen sich und bieten Synergien aus Grundlagen- und angewandter Forschung sowie der Aus- und Weiterbildung.

Weitere Informationen: http://www.sili-nano.de

05.05.2008   Quelle: Fraunhofer IWM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMBF,
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Solarenergie-Förderverein: BMU plant Rückgang der Photovoltaik-Installationen

SFV-Grafik zur Planung des BMU hinsichtlich der PV-Zuwachsraten
SFV-Grafik zur Planung des BMU
hinsichtlich der PV-Zuwachsraten

Die öffentlich zugängliche Leitstudie 2007 "Ausbaustrategie Erneuerbare Energien" des Bundesumweltministeriums zeigt im Anhang das "Mengengerüst" für die Ermittlung der jährlich zu tätigenden Investitionen nach den Planungen des BMU. Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) hat die darin vorgesehenen jährliche Zunahme, also die von den Installateuren in Deutschland jährlich zu installierenden Solarmodulmengen, analysiert und kommt zu dem Schluss, dass eine Abnahme der installierten Photovoltaik-Leistung von über 850 Megawatt (MW) im Jahr 2005 auf weniger als 500 MW im Jahr 2013 geplant sei. Der SFV bezieht sich auf die Tabelle Nummer 12 auf Seite 91 der Leitstudie, die unter anderem Angaben über die kumulierte Leistung der Photovoltaikanlagen auf Dächern und Fassaden sowie auf Freiflächen vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2020 enthält.   Diese Tabelle wirke auf den ersten Blick unauffällig, so der SFV, denn die (kumulierte) installierte Leistung nehme von Jahr zu Jahr zu, weil jedes Jahr weitere Solarstromanlagen installiert werden. Die jährlich zu installierenden Solarmodulmengen hingegen würden laut BMU-Studie sinken. "Mit anderen Worten: Jedes Jahr sollen die Installateure weniger Solarleistung installieren", stellt der SFV fest.


SFV warnt vor Auftragsrückgang bei den Installationsbetrieben

Für die Installationsbetriebe bedeute dies eine Verminderung ihres Auftragsvolumens um weit mehr als 40 Prozent, betont der SFV. Die Warnungen des Solarenergie-Fördervereins Deutschland vor einem "Installateurssterben" würden dadurch besonderes Gewicht erhalten. Der befürchtete Auftragsrückgang sei nicht zufällig, sondern geplant. "Dahinter steht offensichtliches Unverständnis der Planer für die Bedeutung der PV in einem Szenario zur Ablösung der konventionellen Energien", so der SFV. Der Solarenergie-Förderverein Deutschland empfiehlt insbesondere allen Installateuren, sich in Protestschreiben an ihre Bundestagsabgeordneten zu wenden, besser noch, sie persönlich anzurufen.

Die BMU Leitstudie 2007 ist im Internet zugänglich unter: http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/leitstudie2007.pdf

Weitere Informationen: http://www.sfv.de/artikel/2008/BMU_plan.htm

· Eine Stellungnahme des SFV zur Anhörung im Bundestagsausschuss für Umwelt zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 05.05.2008 ist veröffentlicht unter: http://www.sfv.de/artikel/2008/Unaufgef.htm
· Die SFV-Grafik im Großformat: http://www.solarserver.de/images/sfv_zubau_gr.gif

05.05.2008   Quelle: Solarenergie-Förderverein Deutschland   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SFV,
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VELA SOLARIS und GASCAD: Kooperation in Sachen Planungssoftware für erneuerbare Energien

Software für Solarthermie-Systeme.
Software für Solarthermie-Systeme.

Die VELA SOLARIS AG (Rapperswil; Schweiz) und die GASCAD 3D Technologie GmbH (Wels, Österreich) haben am Rande der Energiesparmesse in Wels Gespräche über künftige gemeinsame Softwareentwicklungen geführt. Die beiden Unternehmen decken mit ihren Produkten "Polysun 4" und "plan4" einen Großteil der computergestützten Planung im Bereich erneuerbare Energien ab. Polysun 4 von VELA SOLARIS berechnet Energiebilanzen und Solar-Erträge beliebiger Heizungssysteme aufgrund physikbasierter Simulation und weltweiten statistischen Wetterdaten. GASCAD unterstützt die Solar- und Heizungsplanung mit ihren Branchenlösungen "plan4(solar)" und "plan4(heat)". Sie liefern innerhalb kürzester Zeit eine grafische 2D/3D-Darstellung der Anlage und die dazugehörigen technischen wie kaufmännischen Unterlagen, zum Beispiel Stückliste, Angebot, Montagepläne und mehr.  Die Programme von VELA SOLARIS AG und GASCAD 3D Technologie GmbH haben ihre Stärke außerdem im Zugriff auf eine laufend aktualisierte Komponentendatenbank und ermöglichen es, die grafische Planung bis zu den fertigen Angebotsunterlagen, inklusive der notwendigen Berechnungsergebnisse, in kürzester Zeit durchzuführen, betonen die beiden Unternehmen. Gerade bei Industrielösungen und für Datenbanken könne gemeinsam ein signifikant höherer Kundennutzen geschaffen werden. Deshalb wollen die VELA SOLARIS AG und GASCAD 3D Technologie GmbH in Zukunft vermehrt zusammenzuarbeiten und für Systemhersteller und Großhandel auch gemeinsame Entwicklungsprojekte zu realisieren.

05.05.2008   Quelle: GASCAD 3D Technologie GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VELA SOLARIS AG,
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Würz Energy erweitert Photovoltaik-Produktportfolio und bietet zusätzlich Solarthermie an

Flächendeckende Photovoltaikmodule von Würz Energy
Flächendeckende Photovoltaikmodule von
Würz Energy

Um die Kraft der Sonne auszuschöpfen und damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, weitet die Würz Energy GmbH (Wilnsdorf) ihre Produkt- und Dienstleistungspalette in der Photovoltaik (PV) massiv aus und baut ihre solartechnische Sparte mit Solarthermie aus. Als PV-Systemanbieter berät das Unternehmen und liefert PV-Module sowie dazugehöriges Equipment aus, während ausgewählte Premium-Partner projektieren, montieren und warten. Zum Produktspektrum gehören monokristalline und polykristalline Solarmodule sowie amorphe Siliziummodule. Würz-Wechselrichter mit zugrundeliegender Technologie des Marktführers SMA weisen einen Wirkungsgrad von bis zu 98% auf. Auf dem Know-how des Marktführers Schletter GmbH basieren die Montagesysteme von Würz: Das Angebot deckt alle Einsatzgebiete ab: Dächer, Freiflächen und Fassaden.  Durch diese strategischen Allianzen mit Marktführern biete Würz Energy qualitativ hochwertige Produkte mit höchstem Wirkungsgrad zu überzeugenden Preisen, betont das Unternehmen. Alle Produkte unterliegen ständigen Qualitätskontrollen, entsprechen den behördlichen Vorgaben und Richtlinien und unterliegen dem deutschen Garantierecht. Die Zugehörigkeit zur finanzstarken Friedhelm Loh Group gewährleiste durch überdurchschnittlich hohe Liefer- und Reaktionsfähigkeit stabile Modulsicherheit am Markt - und versetze das Unternehmen darüber hinaus in die Lage, anberaumte Projekte vorzufinanzieren. Für 2008 stecken sich die Wilnsdorfer zum Ziel, die Zahl der Großprojekte zu steigern und im Verkauf die Marke von 50 Megawatt PV-Leistung zu knacken.


Solarthermie-Fokus auf große Kraftwerke

Auch in der Solarthermie agiert Würz künftig als Systemanbieter. Hier gehören Flachkollektoren ebenso zum Produktspektrum wie Vakuumröhrenkollektoren, die einen vom Fraunhofer Institut nachgewiesenen, signifikant hohen Wirkungsgrad besitzen. Die ungewöhnlich leistungsstarken Vakuumkollektoren eignen sich für Anwender ab einer Dachfläche von sechs Quadratmetern. Würz Energy richtet seinen Fokus aber klar auf große Kraftwerke ab einer Kollektorfläche von mindestens 30 Quadratmetern. Bivalente Wasserspeicher und Steuerungseinheiten zum Messen und Regeln des Wärmeflusses runden das Portfolio ab.

05.05.2008   Quelle: Würz Energy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würz Energy,
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Windenergie: Ab 2009 eigenständige Messe in Hannover

Verbände und Aussteller begrüßen die Entscheidung der Deutschen Messe, der Windenergie künftig ein eigenständige Messe zu widmen. "Die hohe Exportquote von 80 Prozent erfordert einen erfolgreichen Messestandort, der die Kontakte zu den Energieentwicklern ermöglicht. An keinem anderen Messestandort ist der neue Energiedialog zwischen Politik und Wirtschaft so intensiv möglich wie auf der HANNOVER MESSE", sagt Herrmann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE). Die Voraussetzungen für die erfolgreiche, eigenständige Messe "Wind" seien ideal, betont die Deutsche Messe Hannover in einer Pressemitteilung: Der Weltmarkt für Windenergie boome. Weltweit setzte die Windindustrie 2007 mehr als 20 Milliarden Euro um, rund 35 Prozent davon wurden in Deutschland erwirtschaftet.   "Die Windindustrie ist damit nicht nur zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden, sondern trägt auch einen erheblichen Anteil zu einem zukunftsfähigen Energiemix bei", kommentiert Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems. "Deshalb braucht diese Industrie in Deutschland eine geeignete Plattform, um sich im Rahmen aller Energietechniken zu präsentieren. Die neue Wind bietet dafür genau das richtige Podium", so Herdan weiter.


Plattform für Windenergie im Kontext der Wertschöpfungskette und in Konkurrenz zur konventionellen Energieerzeugung

Stephan Schulze, Geschäftsführer der Gamesa Wind GmbH teilt diese Einschätzung: "Die Wind ist eine ideale Plattform, um die Windenergie im Kontext der Wertschöpfungskette und in Konkurrenz zur konventionellen Energieerzeugung zu präsentieren. Im Rahmen der HANNOVER MESSE werden sich Zulieferer, Hersteller, Kraftwerksbetreiber, Energieversorgungsunternehmen und Endverbraucher auf Augenhöhe begegnen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch zu Themen, die die Windbranche bewegen."

"Durch die Nähe zur Leitmesse Energy, dem zentralen Dreh- und Angelpunkt der internationalen Energietechnologien, und zur Motion, Drive & Automation, mit dem Schwerpunkt Antriebstechnik erwarten wir zusätzliche Synergien", betont Sepp D. Heckmann, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe. "Trotzdem werden wir den eigenständigen Charakter der Wind herausstellen, wie dies auch von Ausstellerseite gewünscht wird", küßndigt Heckmann an.

Gemeinsam mit dem Bundesverband WindEnergie und dem Fachverband Power System im VDMA soll die neue Messe Schritt für Schritt ausgebaut werden. Die Wind in Hannover wird im jährlichen Wechsel mit der HusumWindenergy (9. bis 13. September 2008) stattfinden, die in diesem Jahr als Nachfolgerin der HusumWind Premiere haben wird. Die Deutsche Messe pflegt seit 2003 eine enge Partnerschaft mit der HusumWind.

05.05.2008   Quelle: Deutsche Messe Hannover; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Universität Freiburg erfolgreich im Wettbewerb "Land der Ideen"

Solarstromanlage der Universität Freiburg.
Solarstromanlage der Universität Freiburg

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist Teil der Veranstaltungsreihe "365 Orte im Land der Ideen". Ende April wurde sie bereits ausgezeichnet für ihr Angebot an Pod- und Videocasts, ein Projekt, mit dem die Universität Zukunft gestaltet und weit tragende Ideen entwickelt. Jetzt wird sie ausgezeichnet für ein zweites Projekt, das ebenfalls im Ideenwettbewerb die Jury mit dem Projekt "Solar-Uni" überzeugte. Mit rund 1.800 Sonnenstunden pro Jahr gilt Freiburg als sonnenverwöhnteste Stadt Deutschlands. Dieses Potenzial wird unter anderem mithilfe von Photovoltaikanlagen genutzt, um in Freiburg die erste "Solar-Uni" entstehen zu lassen.  Am Montag, den 5. Mai 2008, erhält die Universität eine Ehrentafel sowie eine von Bundespräsident Horst Köhler (Schirmherr des Wettbewerbs) unterzeichnete Urkunde. In Anwesenheit von Prof. Dr. Franz Daschner, Begründer der Solar-Uni, und Prof. Dr. Gerhard Oesten, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Erneuerbare Energien, übergeben Michael Kahrs und Hans-Georg Ressig aus der Geschäftsleitung der Deutschen Bank die Auszeichnung. Eine unabhängige Jury hatte die Universität Freiburg mit ihrem Projekt aus rund 1.500 Bewerbern ausgewählt.


Sieben Fakultäten umfassendes "Zentrum für Erneuerbare Energien"

Die Deutsche Bank engagiert sich bereits seit drei Jahren an der Seite der Standortinitiative "Deutschland – Land der Ideen" für Deutschlands größte Veranstaltungsreihe "365 Orte im Land der Ideen". Jeder "Ausgewählte Ort 2008" wird sich und seine Idee an einem Tag des Jahres mit einer Veranstaltung präsentieren. Am 4. Juni 2008 wird die Solar-Uni beim "Tag der offenen Tür" in der Aula der Universität vorgestellt. Prämiert wird die Albert-Ludwigs-Universität als Solar-Uni für ihr Engagement im Umweltmanagement einer nachhaltigen Universität, für den Einsatz von Photovoltaik, für ihre exzellente Umweltforschung sowie für die Förderung von Forschung und Lehre zum Thema erneuerbarer Energien. Aus diesem Engagement ist ein interdisziplinäres, sieben Fakultäten umfassendes "Zentrum für Erneuerbare Energien" entstanden, das mit außeruniversitären Partnern zur innovativen Lehre und fakultätsübergreifenden Forschung beiträgt.


Neuer internationaler Studiengang "Renewable Energy Management"

Zu den Partnern gehören das international führende Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme, die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, die Hochschule Offenburg sowie das Freiburger Öko-Institut für Klimaschutz und Energie. Ein weiterer Bestandteil ist der Arbeitskreis "Nachhaltige Universität Freiburg", der sich für einen sparsamen und verantwortungsvollen Umgang mit allen Ressourcen einsetzt. Ab dem Wintersemester 2008 gehört der neue internationale Studiengang "Renewable Energy Management" zum Lehrangebot der Universität Freiburg. Er verknüpft schwerpunktmäßig technisches Know-how und Managementwissen.

04.05.2008   Quelle: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt AG,
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Carpevigo AG baut Solarstrom-Kraftwerk im Passauer Land

Standort des Solarparks Hutthurm.
Standort des Solarparks Hutthurm.

Die Carpevigo AG hat die Genehmigung für den Bau einer weiteren Freiflächen-Photovoltaikanlage im Landkreis Passau erhalten, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im niederbayrischen Hutthurm will der Projektentwickler bis Oktober 2008 ein Solar-Kraftwerk in Dünnschicht-Technologie mit einer Leistung von bis zu 1,6 Megawatt (MWp) errichten. Das Passauer Land gehört zu den sonnenreichsten Gegenden in Deutschland. In der niederbayrischen Gemeinde Hutthurm erreicht die Solarstrahlung Werte von deutlich über 1.100 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/m2), ideale Voraussetzungen also für die solare Stromerzeugung.   Der Solarpark Hutthurm wird auf zwei benachbarten Flurstücken mit einer Fläche von knapp fünf Hektar entstehen. Das Gelände weist eine mittlere Steigung von 4 Grad und einen Höhenunterschied von 40 Meter auf. Die Geländetopographie stellt wie bereits beim Ende 2007 von Carpevigo fertig gestellten Solarpark Ampfing besondere Anforderungen an die Planung des Kraftwerks. Durch variable Abstände der Modulreihen und Ausrichtung der einzelnen Modulsegmente an der Nord-Süd-Achse soll die Geländetopographie optimal ausgenutzt werden.

Finanziert wird das Projekt zum einen von der Carpevigo AG aus Eigenmitteln. Für den Fremdkapitalanteil wird eine Zusammenarbeit mit einer Bank aus der Region angestrebt. Entsprechende Verhandlungen seien zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen, heißt es in der Pressemitteilung. Carpevigo wird den Solarpark Hutthurm bauen und während der zunächst mit 20 Jahren angesetzten Betriebsdauer bewirtschaften. Die Technik des Solarkraftwerks Hutthurm kommt vollständig aus Deutschland. Die Solarmodule stammen aus der deutschen Produktion des us-amerikanischen Anbieters First Solar in Frankfurt/Oder. Die Wechselrichter liefert die SMA Technologie AG.

Carpevigo plant, bis Ende 2008 in Deutschland Solarkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 15 MW zu realisieren. Weitere 20 MW seien an verschiedenen Standorten in Südeuropa geplant. Die Solarkraftwerke werden von Carpevigo nicht nur projektiert und gebaut, sondern über eine eigene Tochtergesellschaft auch während der gesamten Nutzungsdauer verwaltet.

04.05.2008   Quelle: CARPEVIGO AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Carpevigo AG,
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EVEU veröffentlicht neuen Ratgeber zur energetischen Gebäudemodernisierung

In Zeiten explodierender Energiekosten gewinnt die energetische Gebäudemodernisierung immer mehr an Bedeutung. Der Europäische Verband für Energie- und Umweltschutzberater (EVEU e.V.) hat zu diesem Thema jetzt eine 12-seitige Informationsbroschüre für Hausbesitzer herausgegeben. Unter dem Titel "EVEU Energiesparer - Ratgeber für energieeffizientes Modernisieren" liefert der Verband wertvolle Tipps zum Energiesparen rund ums Haus und zeigt auf, dass nur ein qualifizierter und unabhängiger Gebäude-Energieberater imstande ist, den energetischen Ist-Zustand eines Hauses fachgerecht zu ermitteln und zu beurteilen, die Energieeinspareffekte zu bewerten und sinnvolle Maßnahmen vorzuschlagen.   Der Ratgeber wurde mit einer Auflage von zunächst 200.000 Exemplaren gedruckt und ist für Hausbesitzer kostenlos zu beziehen gegen die Zusendung von 1,45 Euro in Briefmarken (für den Rückumschlag) über EVEU e.V., c/o Franz Sedlmeier, Wolfratshauser Straße 9a, 82049 Pullach. Das Heft kann auch im Internet heruntergeladen werden unter http://www.eveu.de/fileadmin/dokumente/eveu-ratgeber-2008.pdf. Energieberater erhalten die Broschüre auf Wunsch auch in größerer Stückzahl kostenlos zur Weitergabe an ihre Kunden.

Die Broschüre entstand gemeinsam mit elf namhaften Industriepartnern, darunter Buderus Anlagentechnik, Effidur Flächenheizung, Empur Flächenheizung, Grundfos Haustechnik, Honeywell Haustechnik, Judo Wasseraufbereitung, Kormann Systemtank, Raab Schornsteintechnik, Schwenk Dämmtechnik, Tank Boden Umweltschutz sowie Wolf Heiztechnik.

04.05.2008   Quelle: EVEU; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

TU Wien: erste Abschlüsse im Studiengang Erneuerbare Energien in Zentral- und Osteuropa

Die ersten Absolventinnen und Absolventen haben den postgradualen Universitätslehrgang "Renewable Energy in Central & Eastern Europe" abgeschlossen, berichtet die Technische Universität Wien in einer Pressemitteilung. Ministerialrat Dr. Gerhard Burian (BMWA) lobte in seiner Festrede diesen Universitätslehrgang als Vorzeigeprojekt und betonte die internationale Ausrichtung, die in nächster Zeit noch erweitert werden soll. Vizerektor Prof. Dr. Hans Kaiser und der scheidende Lehrgangsleiter Prof. Dr. Helmut Drobir gratulierten den 15 MSc-Absolventen am Continuing Education Center der Technischen Universität zu ihrem Abschluss.  Am 14.04.2008 präsentierte das Continuing Education Center der Technischen Universität Wien im Rahmen einer Info-Session den postgradualen Universitätslehrgang "Renewable Energy in Central & Eastern Europe". Das postgraduale Master Programm startet im Herbst 2008 bereits zum vierten Mal und ist der erste grenzüberschreitend geführte Lehrgang Österreichs, der sich mit dem Zukunftsthema der alternativen Energieproduktion auseinandersetzt. Es wird durchgeführt von der TU Wien in Kooperation mit dem Energiepark Bruck/Leitha und unter Mitwirkung der West-Ungarischen Universität in Mosonmagyaróvár und des Energy Centres Bratislava.

Der Studiengang wird abgeschlossen mit dem Master of Science (MSc), Die Unterrichtssprache ist Englisch, die Studiendauer beträgt 4 Semester, berufsbegleitend in Modulen. Programmstart: 17. Oktober 2008 Lehrgangsleitung: ao. Univ. Prof. Dr. Reinhard Haas

Weitere Informationen unter http://newenergy.tuwien.ac.at.

03.05.2008   Quelle: Technische Universität Wien; Continuing Education Center; open PR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Verbesserte Förderbedingungen für Vor-Ort-Energieberatungen in Wohngebäuden

Mit intelligenter Einsparung von Energie in bestehenden Wohngebäuden können Eigentümer und Mieter bei gleich bleibendem oder verbessertem Wohnkomfort viel Geld sparen und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert Energieberatungen in Wohngebäuden im Rahmen des "Vor-Ort-Beratungsprogramms" durch finanzielle Zuschüsse. Die Konditionen dieses Programms werden jetzt erheblich verbessert, so das BMWi: Eine Vor-Ort-Beratung wird nun mit bis zu 350 Euro einschließlich Stromeinsparberatung unterstützt.   Zudem können jetzt auch separate Thermografiegutachten oder die zusätzliche Integration von thermografischen Untersuchungsergebnissen in den Vor-Ort-Beratungsbericht gefördert werden. Auch eine Beratung zur Stromeinsparung wird bei Bedarf einbezogen.

Eigentümer (und Mieter mit Zustimmung des Eigentümers) erhalten im Rahmen der Vor-Ort-Energieberatung Gutachten mit detaillierten technischen Hinweisen beispielsweise darüber, ob Verbesserungen des Wärmeschutzes bauphysikalisch sinnvoll erscheinen, eine Umstellung oder Erneuerung der Heizungsanlage empfehlenswert ist und eine Nutzung erneuerbarer Energien in Betracht kommt. Gleichzeitig wird der erforderliche finanzielle Aufwand ermittelt und die Wirtschaftlichkeit der entsprechenden Investition errechnet.


Energieberater beantragen Förderung beim BAFA

Die Gutachten werden von einem qualifizierten und anbieterunabhängigen Ingenieur/einer Ingenieurin oder einem/einer Gebäudeenergieberater/in (HWK) erstellt. Bezuschusst werden Beratungen von Haus- und Wohnungseigentümern sowie kleinen und mittleren Unternehmen für Wohngebäude und Wohnungen, für die die Baugenehmigung vor 1994 erteilt wurde. Förderanträge sind von antragsberechtigten Energieberater/innen vor Beginn der Beratung an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Eschborn, zu richten. Nähere Informationen sind verfügbar.
unter www.bafa.de.


Staatssekretär Schauerte: "Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz gehen auf ideale Weise zusammen"


Eine qualifizierte und unabhängige Energieberatung sei in zahlreichen Fällen die entscheidende Grundlage, damit das Geld, das in die energetische Sanierung oder Modernisierung von Wohngebäuden investiert wird, zu möglichst umfangreichen Einspareffekten führt, heißt es in der Pressemitteilung. "Bei der energetischen Gebäudesanierung gehen Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz auf ideale Weise zusammen. Eine wesentliche Hilfe dafür ist eine qualifizierte und unabhängige Energieberatung. Deshalb baut mein Ministerium die Förderung solcher Energieberatungen aus", betont der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Hartmut Schauerte.

03.05.2008   Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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TÜV NORD ermittelt Potenzial für 160 Megawatt-Windpark in Süd-Korea

Der TÜV NORD hat in Süd-Korea erfolgreich ein Projekt zur Ermittlung von Windpotenzial und Energieertrag für einen Windpark mit einer Nennleistung von 160 Megawatt abgeschlossen. "Aufgrund der erfolgreichen Arbeit haben wir einen Folgeauftrag für die Konfiguration von vier weiteren Windparks mit einer Nennleistung von 400 Megawatt gewonnen", freut sich Jürgen Millhoff, Branchenmanager für Windenergie beim TÜV NORD. Um 65 Anlagen sei es bei dem jetzt abgeschlossenen Begutachtungsprojekt gegangen, sie sollten auf einem Bergrücken im Sobaek-Gebirge im zentralen Süd-Korea stehen, in einer Höhe von 560 bis 1.175 Metern über dem Meer.   Die Herausforderung habe darin gelegen, dass ein einzelner Windmessmast nicht die Windverhältnisse des gesamten von den Windenergieanlagen-Standorten markierten Bereichs repräsentieren konnte. Zur Lösung dieser Herausforderung wurden die Windverhältnisse mit einem meteorologischen regionalen Modell (so genanntes mesoskaliges Modell) durch die Simulation der dreidimensionalen Strömung des Windes über das Terrain ermittelt, berichtet der TÜV Nord in einer Pressemitteilung. Das Terrain werde durch Landnutzungs- und Höhendaten abgebildet.

Für das Gebiet wurden mehr als hundert typische Szenarien aus unterschiedlichen Windrichtungen, Windgeschwindigkeiten und Schichtungssituationen anhand globaler Klimadaten der Atmosphäre analysiert. "Für jede Modellzelle im Untersuchungsgebiet von knapp 20.000 Quadratkilometern und bis zu einer Höhe von 20 Kilometern lassen sich richtungsbezogene Windhäufigkeitsverteilungen ermitteln", so Ronald Schauenburg. Er ist Sachverständiger für Windenergie bei TÜV NORD. Mit diesen Winddaten war es möglich, die Energieerträge der einzelnen Windenergieanlagen sowie des gesamten Windparks berechnen. Das mesoskalige Modell habe sich auch in gebirgiger Umgebung bewährt und die Verwendung von Klimadaten der Atmosphäre konnte die wenigen oder unzureichenden Beobachtungen in unbekanntem Gebiet zusätzlich unterstützen. Messfehler könnten hier maßgebliche wirtschaftliche Risiken nach sich ziehen.

03.05.2008   Quelle: TÜV NORD Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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IBC SOLAR AG mit neuen Produkten und neuem Markenauftritt auf der Intersolar 2008

Montagesystem IBC TopFix 200
Montagesystem IBC TopFix 200

Die IBC SOLAR AG, eines der weltweit führenden Photovoltaik-Systemhäuser, präsentiert auf der Intersolar vom 12. bis 14. Juni 2008 in München Produktneuheiten: Neben einer neuen Wechselrichter-Serie wird vor allem ein neues Photovoltaik-Montagesystem zur Schrägdachbefestigung zu sehen sein. Darüber hinaus präsentiert IBC in Halle C4 Stand C4.248 ein System zur PV-Dachintegration und ein PV-Nachführsystem (Solar-Tracker). Da IBC neben der erfolgreichen Mehrmarkenstrategie mit seinen bewährten Partnern auch eine eigene Premium-Linie aufbaut, wird diese auf der diesjährigen Messe zu sehen sein. Das PV-Systemhaus will zudem auf der Intersolar sein neues Corporate Design vorstellen, das die Marke IBC zusätzlich unterstützt.   IBC wird bei seinem Messeauftritt ein besonderes Augenmerk auf die neuen Montagesysteme legen. So wird das PV-Systemhaus sein selbst entwickeltes neues Montagesystem IBC TopFix 200 vorstellen, mit dem Fachinstallateure PV-Module besonders schnell und damit kosteneffizient auf Schrägdächern installieren können.


Dachintegration, Nachführung und Solarlampe mit netzunabhängiger Stromversorgung

Außerdem können sich Messebesucher über das Dachintegrationssystem IBC InterFix 100 informieren, das sich optisch ansprechend in die vorhandene Dacheindeckung einfügt. Darüber hinaus stellt IBC für die Installation von PV-Anlagen auf freien Flächen das Nachführsystem IBC VersoFix vor, das für eine besonders effiziente Ausnutzung des Sonnenlichts sorgt, da es den gesamten Tag dem Verlauf der Sonne folgt und die Module immer in optimaler Neigung nach dem Sonnenstand ausrichtet. IBC erweitert seine Produktpalette um eine Wechselrichter-Serie, die unter dem Namen IBC ServeMaster vertrieben und zur Intersolar erstmals präsentiert wird. Außerdem wird IBC auf der Intersolar die Solarlampe IBC Solo Light vorführen. Sie stellt für netzunabhängige Stromversorgung eine kosteneffiziente Möglichkeit dar, wichtige Punkte wie Straßenkreuzungen sicher zu beleuchten.

"Wir vergeben unseren Namen nur an Produkte mit geprüfter Qualität“, erklärt Thomas Sauer, Vorstand bei IBC SOLAR AG, die Strategie des Hauses. "IBC legt besonderen Wert auf PV-Leistung und hohe Qualität. Wir bieten unseren Kunden langlebige Systeme, die sich durch besondere Nachhaltigkeit auszeichnen. Wenn ein PV-System über 20 Jahre Energie liefert, ist die Investition für den Käufer langfristig gesichert", so Sauer.

02.05.2008   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,

 

UmweltBank bietet erstmals Solar-Genussrecht an

meridian-Referenzanlage: Solarpark Kloster Veßra.
meridian-Referenzanlage: Solarpark Kloster
Veßra.

Mit dem Genussrecht "meridian Solarportfolio 2008" bietet die UmweltBank AG privaten Anlegern erstmals die Möglichkeit, sich an der Finanzierung von acht Aufdach-Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 10,2 Megawatt (MW) zu beteiligen. Der feste, aber gewinnabhängige Zins von 5,95 Prozent ergebe bei einem Ausgabekurs von 100,86 Prozent eine anfängliche Rendite von 5,81 Prozent, heißt es in der Pressemitteilung der Bank. Das Genussrecht ist am 31.12.2018 endfällig und nach Emissionsschluss über die UmweltBank handelbar. Emittentin der Genussrechte ist die meridian SolarInvest GmbH & Co. KG, ein Unternehmen der meridian Gruppe in Suhl. Spezialisiert hat sich die Gesellschaft auf die Planung und Umsetzung von Photovoltaik-Projekten auf den von ihr sanierten Dächern großer Agrarbetriebe in den neuen Bundesländern.   Genußrechte berechtigen zu einem Anteil am Reingewinn eines Unternehmens, sie werden im so genannten Genußschein verbrieft und enthalten weder ein Stimmrecht noch sonstige Rechte am Unternehmen.


Acht Photovoltaikanlagen mit insgesamt 10 MW

Das Genussrechtskapital in Höhe von fünf Millionen Euro soll jeweils zur Hälfte für die Errichtung und den Betrieb der im Solarportfolio 2008 zusammengefassten acht Photovoltaikanlagen sowie zur Entwicklung neuer Solarstandorte in 2008 und 2009 eingesetzt werden. Die Emittentin reicht die Einnahmen aus der Genussrechtsemission in Form von Darlehen an die meridian Neue Energien GmbH direkt und indirekt an die einzelnen Projektgesellschaften weiter. Das Genussrecht wird laut UmweltBank direkt durch die Zins- und Tilgungsleistungen der Darlehen und indirekt durch die Einnahmen aus der Stromproduktion bedient. Darüber hinaus würden vier Zinszahlungen durch den Initiator garantiert.

Das Genussrecht "meridian Solarportfolio 2008" bietet eine feste, jedoch gewinnabhängige Verzinsung von 5,95 Prozent p. a. bei einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2018. Anleger können das Genussrecht während der Laufzeit über die UmweltBank handeln. Zeichnungen mit einem Mindestbetrag von 2.500,00 Euro nimmt die emissionsbegleitende UmweltBank ab sofort entgegen. Der anfängliche Ausgabekurs beträgt 100,86 Prozent (Rendite 5,81 Prozent). Der Kurs wird wöchentlich neu festgesetzt. Die Zeichnungsfrist endet spätestens am 30. Juni 2008, sofern die Emission nicht wegen Überzeichnung vorzeitig geschlossen wird. Weitere Einzelheiten können dem Emissionsprospekt entnommen werden, der die Basis für die Anlageentscheidung darstellt, so die UmweltBank.

02.05.2008   Quelle: UmweltBank AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Neue Energien GmbH,

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt Förderinitiative "Wettbewerb Energieeffiziente Stadt" vor

Informationen zur Förderung der Energieforschung durch das BMBF.
Informationen zur Förderung der
Energieforschung durch das BMBF.

Wer etwas für den Klimaschutz tun will, der muss vor allem effizient mit Energie umgehen. Und was für jeden einzelnen ein Thema ist, das gilt auch für jede Stadt und jede Kommune. Um Städten und Kommunen zu helfen, ihr Energiesystem zu analysieren und Energiesparpotenziale zu erkennen und besser als bisher auszunutzen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderinitiative "Wettbewerb Energieeffiziente Stadt" gestartet. Die teilnehmenden Städte sollen Strategien entwickeln, wie sie ihren Energiebedarf drastisch senken können - ausgerichtet an den Klimaschutzzielen der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 den Kohlendioxid-Ausstoß um 40 Prozent zu senken.  "Es ist eine große und spannende Herausforderung für die teilnehmenden Planungsexperten und Forscherteams, den Energiebedarf einer ganzen Stadt deutlich zu senken", sagte Staatssekretär Prof. Frieder Meyer-Krahmer am 28.04.2008 in Berlin. "Unkonventionelle Ideen und das Entwickeln kreativer Vorstellungen von der Umgestaltung einer 'normalen' in eine energieeffiziente Stadt sind dabei ausdrücklich erwünscht", betonte der Staatssekretär. Innovative Strategien, neue Technologien und das Entwickeln neuer Dienstleistungen für mehr Energieeffizienz sind nach den Worten des Staatsekretärs für ein erfolgreiches Abschneiden im Wettbewerb entscheidend. Die geförderten Projekte sollten dementsprechend einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, der die Stadt als zusammenhängendes Energiesystem in den Blick nimmt. Der Vernetzung zwischen unterschiedlichen Energieverbrauchsbereichen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.


Bis zu 200.000 Euro für ausgewählte Konzepte pro Projekt

Der Wettbewerb wird sich in unterschiedliche Phasen gliedern. Zunächst werden aus den einzureichenden Ideenskizzen 10 bis 15 ausgewählt, aus denen Konzepte und Modelle für die Umsetzung erstellt werden. Das Erarbeiten dieser Konzepte soll mit bis zu 200.000 Euro pro Projekt gefördert werden. Nach Abschluss dieser Konzeptphase werden aus den Umsetzungskonzepten drei bis fünf Gewinner ausgewählt. Deren Konzepte werden mit einer Fördersumme von jeweils bis zu 1 Million Euro pro Jahr über drei bis fünf Jahre verwirklicht. Erste Ergebnisse des Wettbewerbs wird das BMBF im Juli 2009 vorstellen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.bmbf.de/foerderungen/12343.php oder auf http://www.energieforschung-bmbf.de
Das Energieforschungsprogramm "Grundlagenforschung Energie 2020+" kann heruntergeladen werden unter http://www.bmbf.de/pub/grundlagenforschung_energie.pdf

02.05.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMBF.,
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Solar-Carports werden mit Photovoltaik zum stromerzeugenden Wetterschutz

Solarstromanlage auf einem Carport.
Solarstromanlage auf einem Carport.

Carports seien auf bestem Weg, der Garage den Rang abzulaufen, berichtet der Photovoltaik-Systemanbieter MP-TEC GmbH & Co.KG in einer Pressemitteilung. Vorteilhafte Kosten, eine schnelle und leichte Fertigstellung sowie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten sprächen für einen Carport. Die Dächer von Carports seien interessant und vielseitig nutzbar. Insbesondere auf Flachdächern lassen sich Photovoltaik-Elemente anbringen und optimal zur Sonneneinstrahlung ausrichten, betont Michael Preißel, Solarexperte und Geschäftsführer des Solarsystemanbieters MP-TEC. Statt Parkgebühren zu zahlen, werden Besitzer von Solar-Carports sogar für ihren Parkplatz entlohnt.  Denn Solar-Carports bieten nicht nur Schutz vor Wind und Wetter, sondern produzieren auch Solarstrom. Die stromerzeugende Unterstellmöglichkeit bietet die Möglichkeit, Nebenkosten zu senken und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Der von MP-TEC entwickelte "Quick-Line"-Solarcarport ist individuell erweiterbar, so dass auch größere Parkflächen wie Firmenparkplätze problemlos überdacht werden können.


Wichtige Fragen vor Baubeginn klären

Im Allgemeinen würden Carports leichter genehmigt als Garagen, doch in den meisten Bundesländern seien trotzdem eine Baugenehmigung und die Zustimmung des Nachbarn nötig, sobald der Carport ein Dach hat, erläutert MP-TEC. Nach der jeweiligen Landesbauordnung bedarf es einer Baugenehmigung, eines Bebauungsplans, einer Bauzeichnung sowie -beschreibung und einer statischen Berechnung. Der Hausbesitzer sollte sich deshalb frühzeitig beim örtlichen Bauamt nach etwaigen Auflagen erkundigen, rät MP-TEC. Es sei empfehlenswert, den Grundbau mindestens einen Meter länger und breiter als das Fahrzeug zu planen. Wer seitlich mehr Platz anbaue, gewinnt darüber hinaus Stellplatz für Fahrräder, Werkzeug oder Sportgeräte. Damit der Carport eine Anschaffung fürs Leben wird, sollte sowohl Wert auf die verwendeten Materialien als auch auf die Verarbeitungsqualität gelegt werden. Carports müssen stabil sein und auch hohen Windstärken standhalten. Besonders witterungsbeständig seien Carports aus Aluminium oder Edelstahl, betont MP-TEC.

01.05.2008   Quelle: MP-TEC GmbH & Co.KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MP-TEC GmbH & Co.KG,
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dena: Ausweispflicht für Gebäude kommt; gut beraten mit dem bedarfsbasierten Energieausweis

Zwei Varianten des Energieausweises.
Zwei Varianten des Energieausweises.

Wer sein Gebäude vermietet, verkauft oder verpachtet, muss bald einen Energieausweis vorlegen. Für Wohngebäude bis einschließlich Baujahr 1965 wird der Energieausweis ab dem 1. Juli 2008 Pflicht, für jüngere Wohngebäude ab dem 1. Januar 2009. Miet- und Kaufinteressenten zeigt der Energieausweis, wie gut die energetische Qualität eines Gebäudes ist und hilft den zukünftigen Energieverbrauch abzuschätzen. Eigentümer erfahren, welche Modernisierungsmaßnahmen den Energieverbrauch deutlich senken können. "Je stärker die Energiepreise steigen, desto mehr interessieren sich Eigentümer für die energetische Modernisierung ihres Gebäudes. Der Energieausweis hilft dabei und schafft Orientierung", sagt Felicitas Kraus, Expertin bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). 

Bedarfsausweis liefert vom Nutzer unabhängige Bewertung

Den Energieausweis gibt es in zwei Varianten - als Bedarfs- und Verbrauchsausweis. Gebäudeeigentümer können in den meisten Fällen zwischen den beiden Varianten frei wählen. "Die dena empfiehlt den Bedarfsausweis, da er eine vom Nutzer unabhängige Bewertung und einen optimalen Einstieg in die energetische Modernisierung eines Gebäudes bietet", so Kraus.


Beim Bedarfsausweis nimmt ein Fachmann in einer technischen Analyse die Bausubstanz und die Heizungsanlage des Gebäudes genau unter die Lupe. Er deckt die energetischen Schwachstellen auf und gibt fundierte Tipps für eine Modernisierung. Aufgrund des energetischen Zustands des Gebäudes berechnet er die Energie, die für Heizung, Lüftung und Warmwasserbereitung bei durchschnittlicher
Nutzung benötigt wird.

Der Verbrauchsausweis entsteht auf der Grundlage der Heizkostenabrechnungen und gibt den Energieverbrauch der Gebäudenutzer bei Heizung und Warmwasser in den letzten drei Jahren an. Die Bewertung eines Gebäudes im Verbrauchsausweis hängt somit auch vom individuellen Heizverhalten der Bewohner ab.

Ob Bedarfs- oder Verbrauchsausweis, Eigentümer sollten auf die Qualität des angebotenen Energieausweises bzw. der Beratungsleistung des Ausstellers achten, betont die dena und empfiehlt, auch beim Verbrauchsausweis eine Vor-Ort-Begehung durchführen zu lassen. So könne der Aussteller die Plausibilität der vorliegenden Verbrauchsdaten besser überprüfen und die Modernisierungsempfehlungen ausgehend vom konkreten Gebäude ermitteln.

Einen Bedarfsausweis vorlegen müssen ab dem 1. Oktober 2008 Vermieter von kleinen energetisch unsanierten Wohngebäuden mit bis zu vier Wohnungen, für die der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde. Bis dahin gilt für alle bestehenden Gebäude Wahlfreiheit. Wohngebäude, die neu gebaut werden, benötigen seit 2002 ohnehin einen Bedarfsausweis.

In der Ausstellerdatenbank der dena können Verbraucher unter Eingabe Ihrer Postleitzahl einen geeigneten Fachmann finden. Weitere Informationen zum Energieausweis unter http://www.dena-energieausweis.de.

01.05.2008   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: dena,

 

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