Solar News Archiv Juni 2008

 




 

EPURON verkauft erneut Biogasanlage an MVV Energiedienstleistungen


Die MVV Energiedienstleistungen GmbH (Mannheim) übernimmt eine von der Conergy-Tochter EPURON geplante Biogasanlage in Voßhöhlen (Schleswig-Holstein). Mit dieser Akquise verstärkt MVV Energiedienstleistungen ihr Engagement in Sachen Biogas. Das Projekt in Voßhöhlen hat eine Leistung von 0,716 Megawatt und ist bereits die dritte Biogasanlage, die das Unternehmen seit Anfang 2007 übernommen hat. Zwei dieser Anlagen kommen von der EPURON GmbH, die von der Auswahl und Entwicklung des Standortes über die Projektfinanzierung bis hin zur technischen und wirtschaftlichen Betriebsführung Projekte realisiert. Die offizielle Inbetriebnahme der bereits in Bau befindlichen Anlage soll Ende 2008 erfolgen.
  Im vergangenen Jahr war die MVV Energiedienstleistungen mit dem Kauf einer Biogasanlage in Sachsen-Anhalt und einer weiteren in Mecklenburg-Vorpommern in den deutschen Biogas-Markt eingestiegen. "Es ist unsere Pflicht als verantwortungsvoller Energiedienstleister, die regenerativen Energiequellen verstärkt zu nutzen", erläutert Geschäftsführer Michael Lowak die Philosophie des Unternehmens. "Die Biogasanlage Voßhöhlen passt hervorragend in unsere Strategie, die wir langfristig ausgerichtet haben. EPURON ist für uns hierbei ein wichtiger Partner", so Lowak weiter.


EPURON realisierte den viertgrößten Solarpark der Welt

Die EPURON GmbH ist ein international agierender Experte für die Realisierung und Finanzierung großer regenerativer Energieprojekte. So hat das Unternehmen jüngst mit "El Calaverón" in Spanien den viertgrößten Solarpark der Welt realisiert - komplett mit Produkten und Know-how aus der Conergy Unternehmensgruppe. "Wir werden zunehmend als Auftragsentwickler für strategische Investoren aktiv. Energieversorger überzeugen wir dabei mit der hohen Wirtschaftlichkeit der Biogasanlagen sowie einer effizienten und professionellen Projektstrukturierung", sagt Nikolaus Krane, Geschäftsführer von EPURON.


5.700 Megawattstunden Strom plus 5.400 MWh nutzbare Abwärme pro Jahr

In der Biogasanlage Voßhöhlen werden jährlich 12.900 Tonnen Maissilage vergoren, in kleinen Teilen wird zusätzlich Rindermist genutzt. Die Substrate werden von einem nahe gelegenen landwirtschaftlichen Betrieb geliefert. Das erzeugte Biogas wandelt MVV Energiedienstleistungen in elektrische und thermische Energie um. Pro Jahr wird das Unternehmen ab Ende des Jahres 5.700 Megawattstunden Strom in das öffentliche Netz einspeisen, der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet wird. Die nutzbare Abwärme von 5.400 Megawattstunden pro Jahr steht für die Wärmeversorgung des landwirtschaftlichen Betriebs zur Verfügung, der Aufbau eines Nahwärmenetzes ist in Vorbereitung. Das ausgegorene Endprodukt kommt als preiswerter und hochwirksamer Dünger wieder auf den Feldern des Landwirts zum Einsatz. Der hier realisierte Kreislauf stellt eine ideale Verknüpfung von Landwirtschaft und ökologischer Energieerzeugung dar.

30.06.2008   Quelle: EPURON GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPURON,
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GILDEMEISTER-Tochter a+f erhält weiteren Photovoltaik-Großauftrag über 21,6 Millionen Euro

SunCarrier (288 m²) auf der Intersolar 2008.
SunCarrier (288 m²) auf der Intersolar 2008.

Die a+f GmbH, ein Unternehmen des GILDEMEISTER-Konzerns, hat im Nachgang der Intersolar erneut einen Großauftrag im Wert von 21,6 Millionen Euro erhalten. Im spanischen Pozohondo (Region: Castilla La Mancha) werde ein weiterer Solarpark mit 90 Solar-Nachführsystemen vom Typ "SunCarrier" errichtet, berichtet die GILDEMEISTER AG in einer Pressemitteilung. Der computergesteuerte „SunCarrier“ folgt dem Sonnenstand und erzielt dadurch rund 30% mehr Energie als fest aufgeständerte Photovoltaik-Systeme. 

Neues Solar-Kompetenzzentrum in Würzburg

GILDEMEISTER partizipiert mit dem "SunCarrier" am wachstumsstarken Geschäftsfeld der Solartechnik. Aufgrund dieser dynamischen Entwicklung werde am Standort Würzburg ein neues Solar-Kompetenzzentrum mit bis zu 100 modernen Arbeitsplätzen errichtet. Im Bereich regenerativer Energien (Wind und Sonne) erwartet a+f für das Geschäftsjahr 2008 ein weiter steigendes Auftragsvolumen und plant für das laufende Geschäftsjahr erstmals einen Umsatz von über 200 Millionen Euro. Die aktuellen Zahlen zum ersten Halbjahr 2008 veröffentlicht GILDEMEISTER am 31. Juli 2008.

30.06.2008   Quelle: GILDEMEISTER Aktiengesellschaft   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GILDEMEISTER AG,
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Sunways liefert in den kommenden fünf Jahren bis zu 160 Megawatt Solarzellen an SOLARWATT

Sunways-Solarzellenfabrik in Arnstadt wird ausgebaut
Sunways-Solarzellenfabrik in Arnstadt wird
ausgebaut

Die Sunways AG (Konstanz) wird die SOLARWATT AG (Dresden) ab 2009 mit Solarzellen beliefern. Der Vorauszahlungsvertrag habe eine Laufzeit von fünf Jahren und umfasse ein Gesamtvolumen von 155 bis 160 Megawatt mono- und multikristalliner Solarzellen, berichtet Sunways in einer Pressemitteilung. Die jährlichen Liefermengen an SOLARWATT sollen entsprechend der erwarteten steigenden Produktionskapazität der Sunways AG jährlich stufenweise angehoben werden. Inklusive einer Option von fünf Megawatt werde SOLARWATT im kommenden Jahr zunächst maximal 20 Megawatt Solarzellen erhalten; 2013 soll das Liefervolumen 50 Megawatt betragen.   Über die Höhe des Prepayments sei Stillschweigen vereinbart worden. "Der Vertragsabschluss mit unserem langjährigen engen Kooperationspartner sichert uns den Absatz eines Teils unserer ab 2009 deutlich höheren Zellproduktionskapazität", kommentiert Roland Burkhardt, Vorstandsvorsitzender der Sunways AG.

Gesamtkapazität soll bis Jahresende auf 116 Megawatt steigen

Derzeit baut Sunways seine Solarzellenfabrik in Arnstadt von 30 auf 100 Megawatt Produktionsleistung aus. Bis Jahresende 2008 verfüge das Unternehmen damit an den Standorten Arnstadt und Konstanz über eine Gesamtkapazität von 116 Megawatt, heißt es in der Pressemitteilung. Finanzvorstand Michael Wilhelm zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Vertragsabschluss: "Der Mehrjahresvertrag mit SOLARWATT gibt uns zusätzliche Planungssicherheit, lässt uns aber genügend Spielraum, um unser eigenes Systemgeschäft gezielt nach vorne zu treiben. Ab 2009 verfügen wir über eine ausreichende Menge Rohmaterial zu deutlich verbesserten Einstandspreisen sowie die entsprechende Produktionskapazität, um die weiterhin steigende nationale und internationale Nachfrage nach unseren hochwertigen Komponenten wirtschaftlich sinnvoll befriedigen zu können."

30.06.2008   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,
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Online-Umfrage: "Wie stehen die Deutschen zur Windenergie?"

Windkraftanlagen bei Klepzig im Süden Sachsen-Anhalts.
Windkraftanlagen bei Klepzig im
Süden Sachsen-Anhalts.

Die Technische Universität Berlin und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) befragen bis Ende Juli 2008 die Deutschen zu ihrer Bewertung der Windkraftnutzung in Deutschland. Die Umfrage erfolgt mit einem internet-basierten Fragebogen, den in den ersten beiden Wochen bereits über 1.000 Personen ausgefüllt haben. Hintergrund dieser Umfrage ist der Plan der Bundesregierung, bis zum Jahr 2020 den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland auf rund 30 Prozent zu erhöhen. Heute liegt der Anteil erneuerbarer Energien bei rund 14 Prozent. Um dieses Ziel als eine Maßnahme zum Klimaschutz erreichen zu können, soll auch die Windkraft an Land ausgebaut werden. 

Lösungen für die Platzierung von Neu- und Ersatzanlagen gesucht

Da die Nutzung der Windkraft in Deutschland jedoch zum Teil stark umstritten ist, wollen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen erfahren, wie die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger verschiedene Formen des Ausbaus der Windkraft bewerten. Dabei geht es unter anderem um die Höhe der Anlagen oder um ihren Mindestabstand zu Ortschaften. Die Ergebnisse sind von besonderer Bedeutung, da in den nächsten Jahren nicht nur weitere Windparks entstehen werden, sondern vor allem viele ältere Anlagen durch neue ersetzt werden sollen (Repowering). Ziel der Forscher ist, intelligente Lösungen für die Platzierung von Neu- und Ersatzanlagen zu finden. Mit den Ergebnissen sollen die Energie- und Umweltpolitiker in Bund und Ländern, aber auch die regionalen Raumplaner darüber informiert werden, wie die Bevölkerung über die Nutzung der Windenergie denkt. Erste Ergebnisse der Umfrage werden im Herbst 2008 veröffentlicht.

Die Umfrage ist Teil des Forschungsprojektes "Nachhaltige Landnutzung im Spannungsfeld umweltpolitisch konkurrierender Zielsetzungen am Beispiel der Windenergiegewinnung", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunktes "Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit" gefördert wird. Das Projekt wird von der TU Berlin gemeinsam mit dem UFZ Leipzig durchgeführt.

An der Umfrage kann jeder in Deutschland teilnehmen. Dazu müssen lediglich mehrere Fragen unter folgender Internet-Adresse beantwortet werden: http://www.unipark.de/uc/windkraft_tuberlin

30.06.2008   Quelle: TU Berlin   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: André Künzelmann/UFZ,
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US-Energieministerium: Welt-Energieverbrauch steigt bis 2030 um 50 %

International Energy Outlook 2008.
International Energy Outlook 2008.

Der Verbrauch auf dem weltweiten Energiemarkt wird nach Berechnungen des US-Energieministeriums zwischen 2005 und 2030 um die Hälfte zunehmen, angetrieben von einem kräftigen Wirtschaftswachstum und der Bevölkerungsexplosion in den Entwicklungsländern. Das geht hervor aus den Fallstudien des internationalen Energieberichts 2008 (IEO2008), den die US-Behörde Energy Information Administration (EIA) am 25.06.2008 veröffentlicht hat. Der Ölpreis stieg demnach seit 2003 jedes Jahr und hat sich 2007 im Vergleich zu 2003 verdoppelt, stellt die EIA fest. Der IEO2008 gründe auf Fallstudien zum Ölpreis aus dem Jahr 2007 und berücksichtige noch nicht den rapide gestiegenen Ölpreis der letzten Monate. Trotzdem würde der Marktanteil flüssiger Kraftstoffe, obwohl sie weiterhin den größten Einzelposten unter den Energieträgern ausmachen, nach den Szenarien des IEO2008 von 37 Prozent im Jahr 2005 auf 33 Prozent im Jahr sinken. 

Verbraucher steigen auf alternative Brennstoffe um und setzen auf Energieeffizienz

Außerdem würde der Anteil des herkömmlichen Öls durch den Übergang zu so genannten "non identified unconventional oil resources" und Biokraftstoffen weiter abnehmen. Die hohen Ölpreise motivieren laut EIA die Verbraucher, auf andere verfügbare Brennstoffe umzusteigen und auf Energieeffizienz zu setzen, was vor allem ein niedrigeres Wachstum des Ölverbrauchs in der Industrie bedeute. Diese Trends seien noch stärker zu erkennen im IEO2008-Hochpreisszenario, welches den höheren Ölpreis Mitte 2008 einbezieht.


Erneuerbare Energiequellen wachsen jährlich um 2,1 %

Nachhaltig hohe Preise für Öl und Gas fördern eine ausgedehnte Nutzung von Biokraftstoffen. Erneuerbare Energiequellen werden zudem aus ökologischen Gründen immer attraktiver, besonders in Ländern, in denen die Senkung der Treibhausgasemissionen Priorität hat, betont die EIA. Die politische Unterstützung und staatliche Förderung der Erneuerbaren Energien zur Stromversorgung wird laut EIA deren Wachstum beschleunigen, auch wenn sie noch nicht wettbewerbsfähig mit fossilen Brennstoffen sind. Weltweit wird der Verbrauch von Strom aus Wasserkraft und anderen erneuerbaren Energiequellen laut IEO2008-Fallstudie von 2005 bis 2030 jährlich um 2,1 % wachsen, während der Kohleverbrauch nur um 2 % zunimmt, Erdöl um 1,7 % wächst, die Atomenergie um 1,5 % und die fossilen Flüssigkraftstoffe nur um 1,2 % zunimmt.


50 % mehr Kohlendioxidemissionen bis 2030

Laut IEO2008-Referenzszenario, das keine politischen Maßnahmen zur CO2-Reduktion berücksichtigt, werden die mit der Energieproduktion verbundenen Kohlendioxidemissionen von 28,1 Milliarden Tonnen im Jahr 2005 auf 42,3 Milliarden Tonnen im Jahr 2030 steigen - ein Wachstum um 50 %. Ein großer Teil der Emissionen wird in den Entwicklungs- und Schwellenländern produziert werden, die eine starkes Wirtschaftswachstum aufweisen und weiterhin von Öl und Gas abhängig seine werden, besonders in Asien.

Der komplette Report kann heruntergeladen werden unter der Adresse: http://www.eia.doe.gov/oiaf/ieo/index.html

30.06.2008   Quelle: EIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energy Information Administration,
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Neue Broschüre informiert über Nanotechnologien zur nachhaltigen Energieversorgung

Broschüre zur Nanotechnologie in der Energieversorung.
Broschüre zur Nanotechnologie
in der Energieversorung.

Hohe Erwartungen werden mit der Nanotechnologie verknüpft: Experten erhoffen von dieser Schlüssel- und Querschnittstechnologie Lösungsbeiträge für entscheidende technologische Durchbrüche in der Energieeffizienz sowie bei der Energieversorgung aus regenerativen Quellen. Eine neue Broschüre, erstellt von Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH im Auftrag der Hessen Agentur, zeigt die Potenziale der Nanotechnologie im Energiesektor. Nanotechnologische Innovationen setzen an der gesamten Wertschöpfungskette der Energieversorgung an. Von der Primärenergieerschließung über die Energiewandlung, -übertragung und -speicherung bis zur Nutzung beim Endkunden sind Effizienzsteigerungen und Verfahrensinnovationen möglich.   Das Anwendungsspektrum umfasst sowohl kurz- bis mittelfristige inkrementelle Verbesserungen bei der Nutzung konventioneller und regenerativer Energiequellen als auch langfristig völlig neuartige Ansätze der Energieversorgung und -nutzung. Die Broschüre "Einsatz von Nanotechnologien im Energiesektor" bietet eine allgemeinverständliche Einführung. Ziel ist, einen branchen- und disziplinenübergreifender Dialog anszustoßen sowie ein abgestimmtes und zielgerichtetes Handeln in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen.


Die Kernbotschaften und Ergebnisse aus der Broschüre werden vorgestellt auf der Veranstaltung "NanoEnergie - Nano- und Materialtechnologien für die Energieversorgung der Zukunft" am 11. September in Hanau. In Kooperation mit führenden deutschen Institutionen und Unternehmen im Bereich Nano-Energie organisiert die Hessen Agentur diese Veranstaltung. Vertreten sein werden unter anderem das Bundesforschungsministerium (BMBF), die VDI Technologiezentrum GmbH, das Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET), die Evonik Industries AG und die Industriepark Wolfgang GmbH.

Die Broschüre ist erschienen als Band 9 der Schriftenreihe der Aktionslinie Hessen-Nanotech des Hessischen Wirtschaftsministeriums. Die Publikation kann heruntergeladen werden unter www.hessen-nanotech.de , wird aber auf Wunsch auch als Printexemplar zugeschickt.

30.06.2008   Quelle: Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VDI Technologiezentrum GmbH.,
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Kraftstoff aus Windkraft: TOTAL Deutschland und ENERTRAG kooperieren

Wasserstoff aus Windenergie: emissionsfreier Kraftstoff von morgen.

Deutschland reformiert die KfZ-Steuer, Brüssel verhandelt über C02-Grenzwerte im Verkehr, Angela Merkel und Nicolas Sarkozy trafen sich gerade zum Austausch über die Verkehrspolitik. Die deutsch-französische Zusammenarbeit werde nun in der Praxis zum Erfolg geführt, berichtet die TOTAL Deutschland GmbH in einer Pressemitteilung. In nächster Zukunft sollen Busse und PKW mit CO2-freiem Kraftstoff rollen: Wasserstoff aus Windenergie. Dazu wollen das französische Mineralölunternehmen TOTAL und der deutsche Stromerzeuger ENERTRAG ein zukunftsweisendes Projekt auf den Weg bringen. Die Herstellung von Wasserstoff aus Windenergie wird technisch bisher nur im kleinerem Leistungsbereich getestet. Die Kooperationspartner gehen jetzt in einer Machbarkeitsstudie den Einsatz im großen Stil an.   Energie dafür sei genug vorhanden, denn als einer der größten unabhängigen Windstromerzeuger Europas betreibe ENERTRAG Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von über 600 Megawatt. In einer Elektrolyseanlage des entstehenden ENERTRAG-Hybridkraftwerkes kann die Windenergie mit hohen Wirkungsgraden von bis zu 80 % in Wasserstoff umgewandelt werden.


Windstrom für Wasserstofftankstellen in Berlin

Geplant ist, mit dem sauberen ENERTRAG-Windwasserstoff aus dem Norden Brandenburgs die TOTAL Wasserstofftankstellen in Berlin zu beliefern. TOTAL ist in Europa bei der Einführung der Wasserstofftechnologie seit langem eine treibende Kraft. Wird die Zusammenarbeit erfolgreich, könnten in der nächsten Phase der deutschen Clean Energy Partnership (CEP) Busse der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) und PKW der führenden Automobilhersteller im Alltagsbetrieb erstmals weltweit Wasserstoff tanken, der emissionsfrei aus erneuerbaren Energien gewonnen wird.


Wasserstoff als Zwischenspeicher für die Windenergie

Die Herstellung von Wasserstoff aus Windenergie dient außerdem der bedarfsorientierten Einspeisung erneuerbarer Energie in die Stromnetze, denn es gelangt nur noch der Windstrom in die Netze, der gleichzeitig auch gebraucht wird. Auf diese Weise wird nachhaltig Kraftstoff aus Windenergie hergestellt und gleichzeitig das Problem der Netzintegration großer Windenergiemengen in das europäische Verbundnetz gelöst, heißt es in der Pressemitteilung.

29.06.2008   Quelle: TOTAL Deutschland GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ENERTRAG.,
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Erste Biogasanlage in Tschechien nimmt den Betrieb auf

Biogasanlage in Kardasova Recice.
Biogasanlage in Kardasova Recice.

Nach nur fünf Monaten Bauzeit hat die erste von der MT-Energie GmbH & Co. KG (Elsdorf) errichtete Biogasanlage in Tschechien ihren Betrieb aufgenommen. Im Südwesten des Landes, in der Ortschaft Kardasova Recice, erzeugt die landwirtschaftliche Gesellschaft AGRO-B s.r.o. aus Rindergülle und Maissilage Strom und Wärme für tschechische Energieverbraucher. "Sämtliche Bauarbeiten für die 1-MW-Anlage gingen zügig vonstatten. Die Zusammenarbeit mit den tschechischen Partnerunternehmen klappte reibungslos", freut sich MT-ENERGIE-Geschäftsführer Torben Brunckhorst über den gelungenen Markteintritt in dem östlichen Nachbarland.  MT-ENERGIE hat die komplette Biogasanlage schlüsselfertig für den Kunden erstellt. Das Turnkey-Projekt reichte von der Planung, der Unterstützung bei den behördlichen Genehmigungen über den Bau bis hin zur Inbetriebnahme. Die Anlage sei mit den bewährten MT-Produktkomponenten ausgerüstet worden und stelle den neuesten technischen Standard für die Biogastechnologie in der tschechischen Republik dar, betont MT-EN in einer Pressemitteilung.


8,4 Mio. kWh Strom plus Wärme für die Landwirtschaft

Die AGRO-B s.r.o. wird mit ihrer neuen Biogasanlage künftig mehr als 8,4 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr in das Energienetz einspeisen. Der landwirtschaftliche Großbetrieb nutzt die anfallende Wärme, um eigene Stallanlagen zu beheizen und Getreide zu trocknen. Das ausgeklügelte Wärmekonzept spart Energiekosten und erhöht damit die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Betreibers. Zusammen mit seinen Vertriebspartnern arbeitet MT-ENERGIE aktuell an der Umsetzung weiterer Projekte in Tschechien. Die gesetzlichen Bedingungen für die Erzeugung von Bioenergie haben sich sehr positiv entwickelt. Der aktuelle Einspeisetarif pro Kilowattstunde ist für 15 Jahre festgelegt. Das sorgt für langfristige Planungssicherheit bei den Investoren, was sich in einer deutlich höheren Nachfrage bemerkbar macht.

29.06.2008   Quelle: MT-Energie GmbH & Co.KG; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: MT-Energie GmbH & Co. KG.,
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German Energy Center & College soll in China für Erneuerbare und Effizienz werben

Modell des German Energy Center & College.
Modell des German Energy Center & College.

Der weltweit steigende Energiebedarf und die damit verbundenen Ressourcenverteuerungen sowie die stetig steigende Umweltbelastung können nur mittels eines effizienteren Einsatzes der Energie geschultert werden. Knapp 360 deutsche Unternehmen suchen seit Jahren Wege, die hier in Deutschland entwickelten High-Tech-Produkte gezielt exportieren zu können, berichtet die Gesellschaft für Projektierungs- und Dienstleistungsmanagement (gpdm, Paderborn) in einer Pressemitteilung. Ende dieses Jahrzehntes könnte China der größte Treibhausgas-Produzent der Welt werden. Die chinesische Zentralregierung habe die Warnsignale erkannt und politische Konsequenzen beschlossen. Um dem wachsenden Energiebedarf Chinas gerecht zu werden, setze sie ihre Schwerpunkte nunmehr verstärkt auf erneuerbare Energien, technologische Verbesserungen in der Energie produzierenden Industrie und erhöhte Energieeffizienz.  Deutschland nimmt hinsichtlich seiner erreichten Energieeffizienz im internationalen Vergleich eine Spitzenposition ein und ist Markt- und Innovationsführer im Bereich energieeffizienter Technologien. Mit dem durch das Projekt German Energy Center & College initiierten Wissenstransfer im Bereich Energieeffizienz von Gebäuden will gpdm nun die Bemühungen der chinesischen Regierung bei der Förderung von Klima- und Umweltschutz unterstützen und gleichzeitig deutschen Technologien eine ganzheitliche Anschauungs- und Verkaufshilfe bieten.


Energieeffizienz in der Praxis

Das Zentrum soll ein College (Ausbildung + Bachelor) zur Schulung qualifizierter Arbeitskräfte umfassen, ein Ausstellungszentrum zur Darstellung der umweltschonenden Technologie bieten, sowie Konferenzräume und Treffpunkte für die Besucher des Zentrums bieten. In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Gewerken der Haustechnikbranche sowie der Bautechnik soll in einem gesamtenergetischen Konzept aufgezeigt, wie Energieeffizienz - vor allem im Haus-, Wohnungs- und Bürobau - in die Praxis umgesetzt und an den mehreren, noch mit den Unternehmen abzuklärenden Standorten in China präsentiert werden. Binnen zwei Jahren sollen mindestens zwei bis drei Zentren entstehen, angedacht sind laut gpdm
Shunyi (Beijing); Tangshan (Hebei); Jinan (Shandong); Hangzhou (Zhejiang) und Chongqing. Die Hauptfläche ist für die Technologieausstellung vorgesehen und separate Räume sollen als Konferenzbereiche eingeteilt werden. An zentraler Stelle wird im Gebäude ein Musterhaus in chinesischem Stil errichtet, um das gesamte Zusammenspiel der Produkttechnologie in der Praxis darzustellen. Begleitend sollen Konferenzen und Trainingsprogramme gemeinsam mit Schulen vor Ort initiiert werden.


Multiplikatoren für erneuerbare Energien und energieeffiziente Technologien sensibilisieren

In regelmäßigen Abständen sind Veranstaltungen und Konferenzen vorgesehen. Zielgruppen sind dabei in erster Linie Multiplikatoren wie Regierungsvertreter, Verbände, Universitäten, Baufirmen, Architekten, Immobilienmakler, Energieversorger, Kammern etc., die für den Einsatz erneuerbarer Energien und energieeffizienter Technologien sensibilisiert werden sollen. Die Besucher sollen sich über die ausgestellten Exponate hinaus über den Themenbereich umfassend informieren und direkt Bezugsquellen erschließen.

In Zusammenarbeit mit lokalen Schulen soll im College des Centers ein Aus- und Weiterbildungsbildungsprogramm aufgebaut werden. Zielgruppen sind Auszubildende, Gesellen, Facharbeiter, sonstige Fachkräfte sowie alle, die sich in dem Themenumfeld der erneuerbaren Energien und niedrigenergetischem Bauen Wissen aneignen wollen. Dabei werde es auch deutsche Zertifikate geben, so die gpdm.


Rongen Architekten blicken nach China

Unterbeauftragt ist die Firma Rongen Architekten, sie beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem energieeffizienten Bauen und hat sich insbesondere mit dem Bau von Passivhäusern einen Namen gemacht, bei dem sie Klimaschutz, Energieeffizienz und moderne Architektur verbindet. In den deutschen Niederlassungen von Rongen in Wassenberg, Erfurt und Düren sowie in dem chinesischen Büro in Chengdu arbeiten insgesamt 15 Mitarbeiter. Die Kompetenz von Rongen Architekten spiegle sich in verschiedenen Publikationen wieder, die in der ganzen Branche Anerkennung gefunden hätten. Prof. Ludwig Rongen habe sich außerdem in dem Arbeitsgebiet des Passivhauses einen Namen gemacht. So wurde er z. B. als Gastprofessor an die renommierte Sichuan-University in Chengdu berufen, mit den Themenschwerpunkten "Energieeffiziente Architektur und Stadtplanung" und "Energieeffiziente Altbausanierung". Mit diesem Projekt will Rongen den chinesischen Markt für energieeffizientes Bauen sensibilisieren und sich damit mittelfristig Aufträge beim Bau bzw. der Sanierung von Gebäuden in China sichern.

29.06.2008   Quelle: Gesellschaft für Projektierungs- und Dienstleistungsmanagemen; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: gpdm,
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Großes Interesse an Lehrmitteln der Firma IKS Photovoltaik auf der Intersolar 2008

Experimentiersysteme für Photovoltaik, die Windenergie und Brennstoffzellen waren auf der Intersolar gefragt.
Experimentiersysteme für Photovoltaik, die
Windenergie und Brennstoffzellen waren
auf der Intersolar gefragt.

Unter den über 1.000 Ausstellern der Intersolar 2008 befand sich auch das Kasseler Unternehmen IKS Photovoltaik, Anbieter von Lehr- und Experimentiermitteln zu erneuerbare Energien. Gäste aus dem In- und Ausland interessierten sich für die Lehrsysteme aus Kassel, die sowohl in Schulen wie auch in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zum Einsatz kommen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im Mittelpunkt standen dabei Experimentiersysteme für die Photovoltaik, die Windenergie sowie zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik. "Wir sind mit dem Verlauf der Intersolar 2008 außerordentlich zufrieden und konnten unsere weltweiten Kontakte deutlich ausbauen", sagt IKS Photovoltaik-Geschäftsführer Holger Kunsch. So hätten im Rahmen der Messe Geschäftsverbindungen in alle fünf Kontinente geknüpft werden können. An den verschiedensten Standorten sollen Ausbildungs- und Kompetenzzentren mit Lehrmitteln von IKS Photovoltaik ausgestattet werden. 

Solartrainer für Einsteiger und Profis

Neben den Experimentiersystemen überzeugte übrigens noch ein weiteres Produkt des Unternehmens: das sogenannte "VisiKid" - ein Anzeigesystem, das auf kindgerechte Art und Weise die Energieerträge einer Photovoltaikanlage veranschaulicht, beispielsweise auf dem Dach eines Kindergartens oder einer Grundschule. Zum Angebotsspektrum an Lehrmitteln gehören neben dem Solartrainer Profi (für die berufliche Aus- und Weiterbildung) vor allem Experimentiersysteme mit umfangreichen Lehrmaterialien für den Unterricht in Schulen. Zum Beispiel der Solartrainer junior (ein Experimentiersystem für die Photovoltaik), der Windtrainer junior (Experimentiersystem zur Windenergie), der H2-Trainer junior (Experimentiersystem zur Wasserstofftechnologie) sowie der Messgerätekoffer "Energie Check junior", der verschiedene Projekte zu Themen wie Energiesparen, Raumklima, Wasserverbrauch, Beleuchtung und Energiebedarf elektrischer Geräte ermöglicht.

28.06.2008   Quelle: IKS Photovoltaik; Kunsch & Schröder GbR; open pr   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IKS Photovoltaik,
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Energie für den Klimaschutz: Mit transparente Kunststoffen die Kraft der Sonne optimal nutzen

Mit dem Thema Energiegewinnung startet Evonik Industries den vierten Teil der Kampagne: "So sieht Klimaschutz aus". Für viele Formen der solaren Energiegewinnung eigneten sich transparente Kunststoffe besonders gut, denn diese seien sowohl sehr lichtdurchlässig als auch witterungsbeständig. Kunststoffe wie das hauseigene "PLEXIGLAS", machen Anlagen zur CO2-neutralen Energiegewinnung über Jahrzehnte effizienter und damit wirtschaftlicher, betont Evonik Industries in einer Pressemitteilung. Im Vergleich dazu würden andere transparente Kunststoffe mit der Zeit vergilben, wodurch sich die Lichtausbeute zunehmend verschlechtere. PLEXIGLAS bleibt dagegen konstant transparent - für die meisten Typen garantiert mindestens 30 Jahre lang. 
"Es gibt heute eine ganze Reihe von alternativen Energiegewinnungsformen, für die PLEXIGLAS das optimale Material ist: von Solarzellen mit Fresnell-Linsen bis hin zu Aufwindkraftwerken oder die bereits marktreife Sunshower", erklärt Michael Träxler, Leiter des Geschäftsgebiets Acrylic Polymers von Evonik. Die Sunshower ist eine Gartendusche, die Warmwasser mit Hilfe von Hitze reflektierendem "PLEXIGLAS HEATSTOP" erzeugt. Das Prinzip sei übertragbar auf andere Anwendungen, wie die Aufbereitung von Warmwasser für Schwimmbecken und Gebäude.

"Mit PLEXIGLAS® lässt sich die Effektivität solarer Systeme bereits heute wesentlich verbessern. Unsere Forschung ist deshalb an der Entwicklung einer Reihe zukunftsweisender Solaranwendungen beteiligt, die wir demnächst vorstellen werden", sagt Träxler. Die weltweite PLEXIGLAS-Klimaschutzkampagne startete im vergangenen Sommer. Bisher wurden die Themen Wärmedämmung in Gewächshäusern, Stromsparen bei Lichtwerbung und Gebäudeklimatisierung mit PLEXIGLAS vorgestellt. Mit der Energiegewinnung startet jetzt der vierte Themenschwerpunkt.

28.06.2008   Quelle: Evonik Industries   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evonik Industries,
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Die Reisewelle rollt: Biokraftstoffe senken den CO2-Ausstoß

Bioenergie senkt CO2-Emissionen.
Bioenergie senkt CO2-Emissionen.

Mit Beginn der Sommerferien in mehreren Bundesländern kommt es ab sofort wieder zu den alljährlichen Phänomenen moderner Massenmobilität: Kilometerlange Staus auf den Autobahnen, unübersehbare Blechkarawanen, die sich strandwärts quälen, und steigender Spritverbrauch. Der Treibstoffabsatz in Deutschland lag beispielsweise von Juni bis August 2007 rund 6 Prozent über dem Jahresdurchschnitt. "Von den Rekordpreisen für Benzin und Diesel wird die Reiselust der Deutschen auch in diesem Jahr kaum gebremst", prognostiziert Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. Mit steigendem Verbrauch nehmen auch die klimaschädlichen Emissionen des motorisierten Individualverkehrs zu. Der Anteil von Biokraftstoffen im konventionellen Treibstoff leistet einen Beitrag dazu, den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. 

1,2 Millionen Liter Biokraftstoff vermeiden 3,3 Millionen Tonnen CO2

"Jede Tankfüllung enthält Biokraftstoff", erklärt Mayer, "denn Benzin muss laut Gesetz derzeit mindestens zwei Prozent Bioethanol enthalten. Beim Diesel müssen mindestens 4,4 Prozent Biodiesel beigemischt sein. Das ist auf den ersten Blick wenig, doch die Masse macht’s.", unterstreicht Mayer. Zusammen mit den vielerorts erhältlichen reinen Biokraftstoffen wurden allein im ersten Jahresdrittel 2008 rund 1,2 Millionen Liter klimafreundlicher Biokraftstoff an deutschen Tankstellen verkauft - überwiegend Biodiesel auf Basis von heimischem Raps. "Wäre dagegen auf die Nutzung von Biokraftstoffen verzichtet worden, hätten die CO2-Emissionen um 3,3 Millionen Tonnen höher gelegen", so Mayer.


Elektrofahrzeuge und Strom aus erneuerbaren Energiequellen

Mit der Weiterentwicklung sparsamerer Motoren und innovativer Technologien kann und muss der CO2-Ausstoß im Verkehr noch weiter zurückgehen. "Wir gehen davon aus, dass in wenigen Jahren Biosprit aus Reststoffen wie Stroh oder Holzresten reif ist für den Massenmarkt", sagt Mayer. "Am wirksamsten für den Klimaschutz werden künftig jedoch Elektrofahrzeuge sein, die mit Strom aus erneuerbaren Energien fahren. Sie können vor allem in Ballungsräumen einen großen Teil des Verkehrsaufkommens übernehmen." Neben ihren günstigen Umwelteigenschaften haben Elektrofahrzeuge einen weiteren wesentlichen Vorteil: Die Speicherkapazität ihrer Akkus machen Wind- und Sonnenenergie bedarfsgerecht verfügbar.

28.06.2008   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,
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Photovoltaik im Schiebedach: Systaic AG meldet stürmisch wachsende Nachfrage bei PKW-Solardächern

Die systaic AG (Düsseldorf) ist derzeit der weltweit einzige Hersteller, der Photovoltaik-Generatoren für Autodächer in Serie produziert. Die Solarschiebedächer generieren Strom, reduzieren den Energiebedarf der Lichtmaschine sowie der Klimaanlage und verringern damit den Benzinverbrauch der Fahrzeuge um bis zu 0,5 Liter auf 100 km, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Tochtergesellschaft der systaic AG, die Webasto Solar GmbH in Landsberg am Lech, verzeichne zurzeit eine kräftig wachsende Nachfrage aufgrund der Anrechnung des dort produzierten Solardaches als so genannte "ECO Innovation" bei der CO²-Berechnung.  SYSTAIC verfüge sowohl über das strategische Know-how der Fertigung als auch über die Technologie, größere Mengen gewölbter Gläser nach den hohen Standards der Automobilindustrie zu verarbeiten.


Trend zum Elektroauto

"Wir haben letztes Jahr über 30.000 Solardächer für die Automobilindustrie gefertigt. Damit ist unser Unternehmen in diesem Segment Weltmarktführer und wird alle Maßnahmen einleiten, diesen Vorsprung weiter auszubauen", so Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG. "Heute muss der Kunde das Solardach noch als Zubehör extra bezahlen. Auch durch den klaren Trend hin zum reinen Elektroauto wird es schon in kurzer Zeit ein fester Bestandteil der Serie sein. Das bedeutet, dass wir mittelfristig unsere jährliche Fertigung mindestens verzwanzigfachen werden", so Pack weiter.


Solarstrom wird direkt in die Batterie eingespeist

Mehrere der weltweit größten Automobilhersteller, darunter General Motors und der Volkswagenkonzern, planen ab dem Jahr 2010 reine Elektroautos zu verkaufen. Zudem haben fast alle großen Automobilmarken angekündigt, kurz- oder mittelfristig Hybrid-Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. "Hier macht unser Solarenergiegenerator wirklich Sinn, da er den erzeugten Strom jederzeit direkt in die Batterie einspeisen kann", erläutert Michael Pack weiter.


PKW-Solardächer: Sechs bis acht Gramm weniger CO² pro gefahrenem Kilometer werden angerechnet

Frankreichs Präsident Sarkozy und Bundeskanzlerin Merkel hatten sich am 9. Juni 2008 darauf geeinigt, dass der CO²-Ausstoß von Neuwagen künftig auf 120 Gramm pro Kilometer begrenzt werden soll. Beide hatten sich für die Anrechnung von Öko-Innovationen auf den Kohlendioxid-Ausstoß der Fahrzeuge ausgesprochen - dazu zählen ausdrücklich PKW-Solardächer. Diese werden automatisch mit einem Abschlag von sechs bis acht Gramm CO² pro gefahrenen Kilometer auf den tatsächlichen Kohlendioxid-Ausstoß angerechnet. "Diese Möglichkeiten, der weiterhin steigende Ölpreis und der Druck der Politik haben nun die Automobilhersteller in Bewegung gebracht. Um eine rasche Umsetzung zu ermöglichen, benötigen sie einen starken Zulieferer. Dabei steht SYSTAIC durch die Innovationsleistung und die langjährige Erfahrung mit der Automobilindustrie auf der Pole-Position", betont Michael Pack.

27.06.2008   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Millennium stärkt Beteiligungen an Kraftwerksgesellschaften Andasol 1 und 2

Parabolrinnenkollektoren zur Stromproduktion aus Solarwärme.
Parabolrinnenkollektoren zur
Stromproduktion aus Solarwärme.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) hat das bisherige Beherrschungsverhältnis mit einer privaten Investorengruppe bei ihrer Beteiligungstochter Solar Millennium Verwaltungs GmbH aufgehoben. Künftig werde die Beteiligungsgesellschaft für die solarthermischen Kraftwerke ausschließlich durch Solar Millennium gesteuert, berichtet die Solar Millennium AG in einer Pressemitteilung. Solar Millennium werde künftig vollständig von den Einnahmen und den Wertzuwächsen der durch die Beteiligungstochter gehaltenen Kraftwerksanteile Andasol 1 und 2 profitieren. Die Solar Millennium Verwaltungs GmbH hält 25 Prozent der Anteile an den Projekten Andasol 1 und 2. Es handelt sich um die ersten beiden Parabolrinnen-Kraftwerke Europas, die von Solar Millennium entwickelt wurden und sich im südspanischen Andalusien im Bau befinden.   Die übrigen 75 Prozent an diesen beiden Projekten hatte Solar Millennium vor Realisierungsbeginn an die spanische ACS/Cobra-Gruppe veräußert. Andasol 1 soll im Spätsommer 2008 in Betrieb gehen; Andasol 2 im Frühjahr 2009.


Finanzvorstand sieht erhebliches Wertpotenzial in den Beteiligungen an Andasol 1 und Andasol 2

Solar Millennium hatte die 25 prozentige Beteiligung an den Projekten Andasol 1 und Andasol 2 in den Geschäftsjahren 2004/05 und 2006/07 an die hundertprozentige Tochter Solar Millennium Verwaltungs GmbH übertragen, an der sich eine private Investorengruppe als stiller Investor beteiligt hatte. Aufgrund der Beherrschung der Solar Millennium Verwaltungs-Gesellschaft durch den stillen Gesellschafter konnte diese bisher nicht im Konzernabschluss konsolidiert werden, heißt es in der Pressemitteilung. Mit Wegfall der Beherrschung werde die Solar Millennium Verwaltungs-Gesellschaft künftig vollständig in den Konsolidierungskreis des Solar Millennium Konzerns einbezogen, wodurch sich das Anlagevermögen erhöhe. Thomas Mayer, Finanzvorstand von Solar Millennium, erläutert die getroffene Maßnahme: "Wir sehen in den Beteiligungen an Andasol 1 und Andasol 2 ein erhebliches Wertpotenzial. Die Anteile werden deutlich an Wert gewinnen, sobald die solarthermischen Kraftwerke in Betrieb gehen. Nach Inbetriebnahme werden wir darüber entscheiden, ob wir die Anteile an diesen Beteiligungen weiter veräußern oder auf Dauer halten."

27.06.2008   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Aktien der SMA Solar Technology AG kosten 47 Euro

Produktion von Zentralwechselrichtern bei SMA.
Produktion von Zentralwechselrichtern bei SMA.

Die SMA Solar Technology AG (Kassel/Niestetal) hat am 26.06.2008 gemeinsam mit den abgebenden Aktionären sowie den Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners Citi und Deutsche Bank den Platzierungspreis für die im Rahmen des Börsengangs angebotenen Aktien auf 47 Euro je Aktie festgelegt. Der Platzierungspreis liege damit in der oberen Hälfte der Preisspanne von EUR 40 bis EUR 52 je Aktie, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Platzierung sei mehrfach überzeichnet gewesen. Einschließlich Mehrzuteilungen wurden insgesamt 7,7 Millionen Aktien zugeteilt.   Davon stammen 2,7 Millionen auf den Inhaber lautende Stammaktien aus der am 22. Juni 2008 beschlossenen Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen aus genehmigtem Kapital sowie 4 Millionen auf den Inhaber lautende Stammaktien aus dem Eigentum der abgebenden Aktionäre. Darüber hinaus wurden von den abgebenden Aktionären eine Million auf den Inhaber lautende Stammaktien für Mehrzuteilungen zur Verfügung gestellt und voll zugeteilt.
Die SMA Solar Technology AG entwickelt und vertreibt Solar-Wechselrichter, eine zentrale Komponente jeder Solarstromanlage. Die SMA-Gruppe beschäftigt derzeit nach eigenen Angaben 2.450 Mitarbeiter und erzielte 2007 einen Umsatz von rund 327 Millionen Euro.


Erstnotiz am 27. Juni 2008 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse

Bei insgesamt 34,7 Millionen ausstehenden Aktien wird sich der Streubesitz ohne Berücksichtigung der von Mitarbeitern gehaltenen bzw. im Rahmen der bevorrechtigten Zuteilung Mitarbeitern zugeteilten Aktien und bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option auf 21,9 Prozent belaufen. Das Emissionsvolumen wird bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option rund 361,9 Millionen Euro betragen. Der Gesellschaft werden davon aus der Kapitalerhöhung brutto rund 126,9 Millionen Euro zufließen. Die Aktie der SMA wird am 27. Juni 2008 erstmals im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Rund 7,7 Prozent des Emissionsvolumens wurden bei Privatanlegern (ohne die Mitarbeiter, denen Aktien im Rahmen der bevorrechtigten Zuteilung zur Verfügung gestellt wurden) platziert. 1,4 Prozent des Emissionsvolumens (bzw. 1,6 Prozent des Emissionsvolumens ohne Mehrzuteilung) wurden den inländischen Mitarbeitern der SMA-Gruppe im Rahmen einer bevorrechtigten Zuteilung zur Verfügung gestellt.

Die am 7. Juni 2000 von der Börsensachverständigenkommission beim Bundesministerium der Finanzen herausgegebenen "Grundsätze für die Zuteilung von Aktienemissionen an Privatanleger'' seien beachtet worden, und die Zuteilung im Rahmen des Angebots an Privatanleger in Deutschland sei nach einheitlichen Kriterien für alle Konsortialbanken und ihre angeschlossenen Institute erfolgt. Der Zuteilungsalgorithmus lautet laut SMA im Einzelnen wie folgt: Retailorders bis einschließlich 50 Aktien wurden in voller Höhe zugeteilt, bei größeren Orders erfolgte eine feste Zuteilung von 50 Aktien plus 25% der Nachfrage über 50 Aktien, maximal jedoch 350 Aktien je Zeichnung.

27.06.2008   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Neue Marktdaten zur Solarenergie in der Schweiz: Photovoltaik im Höhenflug, Solarthermie wächst kontinuierlich

66.000 m2 neue Solar-Kollektoren und 7.100 kWp PV-Leistung wurden 2007 in der Schweiz installiert.
66.000 m2 neue Solar-Kollektoren und 7.100
kWp PV-Leistung wurden 2007 in der Schweiz
installiert.

Der Verkauf von Sonnenkollektoren für Warmwasser und Heizung in der Schweiz wuchs 2007 gegenüber dem Vorjahr um 25 Prozent, berichtet Swissolar, der Schweizerische Fachverband für Sonnenenergie, in einer Pressemitteilung. Die sinnvolle Alternative zu teurem Heizöl könne schon seit vier Jahren jährliche Zuwächse in dieser Größenordnung verzeichnen. Noch nie seien in der Schweiz so viele Photovoltaik-Module zur Stromproduktion verkauft worden als im Jahr 2007: Das Wachstum um 184 Prozent gegenüber dem Vorjahr sei jedoch nur wegen der bevorstehenden Einführung der kostendeckenden Vergütung zustande gekommen. Das Marktwachstum sei zwar erfreulich, dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Schweiz im internationalen Vergleich noch immer auf sehr tiefem Niveau bewege, betont Swissolar. 

66.000 Quadratmeter neue Solar-Kollektoren installiert

Jährlich führt Swissolar im Auftrag des Bundesamtes für Energie eine Markterhebung für die Solarwärme und den Solarstrom durch. "Die Zahlen für 2007 sind für beide Bereiche sehr erfreulich, wobei die Schlussfolgerungen unterschiedlich ausfallen", so der Verband. Im Jahr 2007 wurden Sonnenkollektoren Fläche von nahezu 66.000 Quadratmetern installiert, das sind 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Ähnliche Wachstumsraten seien bereits seit 2004 zu verzeichnen. "Es ist offensichtlich: Hausbesitzer setzen auf die Sonne, um sich damit Unabhängigkeit von ständig steigenden Öl- und Gaspreisen zu verschaffen. Auch die bevorstehende Einführung der CO2-Abgabe hat Entscheider für Heizsysteme beeinflusst. Sämtliche installierten Sonnenkollektoren haben im letzten Jahr über 21 Millionen Liter Heizöl-Äquivalente eingespart und damit die Umwelt um über 80.000 Tonnen CO2 entlastet, rechnet Swissolar vor.

Dass das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft ist, zeige Österreich, wo in der gleichen Periode 281.000 Quadratmeter installiert wurden, pro Person also 3,3 mal mehr als in der Schweiz, und dies bei einem fünfmal höheren Anlagenbestand. Die Schweiz versorgt sich laut Swissolar weitgehend selbst mit Sonnenkollektoren: Gerade einmal 14 Prozent der installierten Kollektoren wurden importiert. Andererseits seien die schweizerischen Produkte erfolgreich im Ausland: 67.000 Quadratmeter Kollektoren wurden exportiert.


Solarstrom: Endspurt vor der Einspeisevergütung

Ein absolutes Rekordjahr konnte die Photovoltaik in der Schweiz verzeichnen. 2007 wurden Solarmodule mit einer Nennleistung von 7.100 Kilowatt verkauft, 184 Prozent mehr als im Vorjahr. Als Grund für diesen Boom nennt Swisssolar die Rückwirkungsklausel der kostendeckenden Einspeisevergütung: Die Betreiber aller ab 2006 installierten Anlagen haben die Möglichkeit, den produzierten Solarstrom ab 2009 zu wirtschaftlich tragfähigen Preisen dem Netzbetreiber zu verkaufen. Das Wissen um die äußerst knappen Mittel für die Photovoltaik habe zu diesem Boom geführt, der als Strohfeuer in die Geschichte eingehen werde, wenn Bundesrat und Parlament nicht sofort zusätzliche Mittel für die Vergütung von Solarstrom bereitstellen, warnt Swissolar.

Auch hier zeige der internationale Vergleich ein riesiges ungenutztes Potenzial: Im gleichen wurden in Deutschland rund 1.100.000 Kilowatt installiert, also pro Kopf etwa 16 mal mehr als in der Schweiz. Die neu installierten Solarstromanlagen haben eine Fläche von rund 53.000 Quadratmetern. "Lächerlich wenig gegenüber den jährlich in der Schweiz neu gebauten rund 2.000.000 Quadratmetern Dachflächen", heißt es in der Pressemitteilung. Die heute installierten Solarzellen decken etwa 0.05% des schweizerischen Stromverbrauchs. "Dieser geringe Anteil darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass langfristig auf Schweizer Dächern ein Drittel des Strombedarfs mit der Sonne gedeckt werden könnte, wie dies eine Studie der IEA belegt", betont Swissolar.


Auf dem Weg zur Swissolar-Vision 2020: Je ein Quadratmeter Kollektoren und Solarzellen pro Einwohner

Mit der von Swissolar angepeilten Vision ließen sich im Jahr 2020 zwei Drittel des Warmwasserbedarfs und zehn Prozent des Haushaltstrombedarfs solar decken, rechnet der Verband vor. Das ergäbe zwanzigmal mehr Solarwärme und vierzigmal mehr Solarstrom als heute. Bei jährlichen Wachstumsraten von rund 30 Prozent sei dieses Ziel erreichbar. 2007 sei somit ein wichtiger Schritt zur Erreichung der Swissolar-Vision gewesen, aber eine Fortsetzung dieses Wachstums sei nur möglich mit weiteren Schritten von Bund, Kantonen und Gemeinden. Dazu gehörten etwa die weitere Erhöhung der CO2-Abgabe ab 2010, die Vorschrift eines minimalen Anteils des Warmwassers aus erneuerbaren Energien sowie die Aufhebung des Deckels für die kostendeckende Vergütung von Solarstrom.

27.06.2008   Quelle: Swissolar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: E. Schweizer AG; Wunderle.,
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Interaktiver Onlinie-Rechner hilft, Solarstromanlagen preisgünstig zu versichern

Online-Rechner informiert über PV- Versicherungen.
Online-Rechner informiert über PV-
Versicherungen.

Der bundesweite tätige Versicherungsspezialist ORTHEY bietet seit dem 21.06.2008 einen kostenlosen Versicherungsvergleichsrechner für Photovoltaikanlagen. Dieser ermittle preisgünstige Konditionen für netzgekoppelte Solarstromanlagen, statische Inselanlagen, mobile Installationen auf Wohnmobilen sowie auf Booten. Betreiber von Photovoltaikanlagen finden nach Eingabe von Aufstellart und Versicherungssumme schnell optimalen Versicherungsschutz, verspricht der Anbieter.   Wind -, Wasser-, Biogas-, Solar- und Photovoltaikanlagen seien Themen, mit denen sich zunehmend Unternehmer, aber auch immer mehr Privatpersonen auseinandersetzen, so Geschäftsführer Thomas Orthey. Deshalb sei es wichtig, zu wissen, welches Risikopotenzial die neuen Techniken bergen, wie man sich gegen diese Risiken versichern kann und wo günstiger Versicherungsschutz erhältlich ist.


Inzwischen hätten diverse technische Versicherer den Trend erkannt und böten kostengünstige Spezialkonzepte für Photovoltaikanlagen an. Betreiber von Solarstromanlagen hätten nun die Qual der Wahl. Der neue kostenlose Vergleichsrechner erleichtere die Suche unter http://www.orthey.de/fotovoltaikanlagen.

Thomas Orthey (42) ist geschäftsführender Gesellschafter der ORTHEY Westerwald-Consult Versicherungsmakler GmbH & Co.KG. Als Vermittlungsunternehmer verfügt Thomas Orthey (Versicherungsbetriebswirt DVA, Versicherungsfachwirt IHK, Fachwirt in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft IHK) über eine 20-jährige Branchenerfahrung. Seit 1996 hat sich Thomas Orthey bundesweit einen Namen als Fachjournalist für Versicherungen gemacht. Seine Expertentipps und Fachkolumnen erscheinen regelmäßig in diversen Online-Presseportalen, sowie in etlichen Tageszeitungen.

27.06.2008   Quelle: ORTHEY Westerwald-Consult   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ORTHEY,
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Bewegung in der Windforschung: Studie zeigt Wege zur Optimierung der Forschungsstrukturen

Deutschland ist Technologieführer im Bereich der Windenergie, so das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemitteilung. Doch die Strukturen der Forschungslandschaft könnten noch verbessert werden. so das Fazit der Studie "Zur Windenergieforschung in Deutschland", die das Internationale Wirtschaftforum Regenerative Energien (IWR) im Auftrag des BMU erstellt hat. Die Windenergieforschung in Deutschland ist laut Studie gekennzeichnet durch viele dezentrale Einrichtungen. Damit unterscheide sie sich von anderen Bereichen der Energieforschung, in denen international renommierte Institute Know-how bündeln und Nachwuchs ausbilden.  Beispiele sind das Fraunhofer ISE für die Fotovoltaik oder das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Bereich Solarthermischer Kraftwerke. In anderen Ländern fänden sich vergleichbare Institute auch auf dem Gebiet der Windenergieforschung, so zum Beispiel das Energy Research Centre of the Netherlands (ECN) und das Risø National Laboratory in Dänemark.


Bündelung der Kapazitäten soll international sichtbare und schlagkräftige Akteure in der Windforschung schaffen

Die IWR-Studie analysiert vor diesem Hintergrund die Strukturen der Windenergieforschung in Deutschland. Im Ergebnis wird empfohlen, an den vorhandenen regionalen Schwerpunkten anzuknüpfen und diese gezielt auszubauen und zu stärken. Das Bundesumweltministerium kann dies durch gezielte Infrastrukturmaßnahmen unterstützen. Als wichtigste Schwerpunktregionen werden im Westen der Rhein-Ruhr-Raum und im Norden Bremen und Bremerhaven identifiziert. "Wir wollen die internationale Spitzenposition der deutschen Windenergieforschung weiter stärken. Dazu müssen wir zu einer Bündelung der Forschungskapazitäten kommen, ohne die Potenziale der bestehenden lebendigen und erfolgreichen Forschungslandschaft zu beeinträchtigen. Ziel muss es sein, international sichtbare und schlagkräftige Akteure in der Windforschung zu schaffen", sagt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. In diesem Sinne werde das Bundesumweltministerium die in der Studie dargelegten Empfehlungen im Dialog mit den betroffenen Akteuren und Bundesländern prüfen.

Die Studie kann eingesehen werden unter http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/41868/

27.06.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Payom Solar AG sichert Wachstumsdynamik durch Rahmenvertrag mit Yingli Green Energy

Die Payom Solar AG (Merkendorf) meldet den Abschluss eines Rahmenvertrags über die Lieferung von kristallinen Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 8,5 Megawatt (MW) durch die Yingli Green Energy Holding Company Ltd., einem führenden chinesischen Photovoltaik-Hersteller. Die Lieferungen sollen zwischen Oktober 2008 und Oktober 2009 erfolgen, berichtet Payom Solar in einer Pressemitteilung. Für knapp die Hälfte der Ware sei der Kaufpreis bereits vertraglich fixiert worden, für den zweiten Teil des Kontingents soll er bis Ende 2008 endgültig verhandelt werden. Das Geschäft werde in Euro abgewickelt, so dass für die Gesellschaft kein Währungsrisiko entstehe.   "Die hohe Reputation und Lieferqualität von Yingli Green Energy waren wesentliche Argumente für den Vertragsabschluss. Mit diesem Deal haben wir uns schon jetzt Umsatzvolumen gesichert, das weitgehend im kommenden Geschäftsjahr erfolgswirksam wird und eine zusätzliche Säule für unser weiteres dynamisches Wachstum bildet", so Payom-Vorstand Jörg Truelsen.


EEG-Novelle für Payom keine Wachstumsbremse

Der Vorstand des herstellerunabhängigen Systemanbietes von Solar-Anlagen werte die kürzlich mit der EEG-Novelle beschlossenen, leicht gesenkten Einspeisevergütungen für Solarstrom ab 2009 nicht als mögliche Wachstumsbremse für die Gesellschaft. Die Payom Solar AG habe sich im Gegenteil auf wesentlich drastischere Kürzungen vorbereitet und könne jetzt erst recht von den neuen, günstigeren Marktbedingungen profitieren, heißt es in der Pressemitteilung.

26.06.2008   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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WorldWater & Solar Technologies: Produktion von Konzentrator-Photovoltaik bei ENTECH soll im dritten Quartal starten

Entech-PV-Konzentratorsysteme in Texas.
Entech-PV-Konzentratorsysteme in Texas.

Die WorldWater & Solar Technologies Corp. (Ewing, New Jersey, USA) Entwickler und Anbieter leistungsstarker Photovoltaikanlagen, gab am 25.06.2008 bekannt, dass ihr neues ENTECH-Fertigungswerk in Fort Worth (Texas) planungsgemäß im Juli den Betrieb aufnehmen wird. Die sich auf 6.500 Quadratmeter erstreckende Solar-Fabrik hat eine geplante Produktionskapazität für konzentrierende Photovoltaik-Systeme mit einer Leistung von 200 Megawatt (MW). ENTECH habe das Werk bereits mit Testausrüstungen und Anlagen für die erste 50-MW-Produktionsstraße ausgerüstet, auf der voraussichtlich im dritten Quartal die ersten Konzentratorsysteme zu Validierungszwecken hergestellt werden sollen, berichtet WorldWater & Solar Technologies in einer Pressemitteilung.  Das Unternehmen geht davon aus, dass die Prototypen im September verfügbar sein werden und es die IEC-Zertifizierung im ersten Halbjahr 2009 erhält. Vor Erhalt der Zertifizierung entsprechend IEC 62108 will das Unternehmen Tests gemäß den Standards UL SU 8703 und IEEE 1513 durchführen.


ENTECH-Komponenten sollen als eigenständige Produkte vertrieben werden

"Wir gehen weiterhin davon aus, dass unser neues ENTECH-Werk Aufträge annehmen und bis zum Ende des Jahres Produkte an die Kunden ausliefern wird, die keine IEC-Zertifizierung benötigen, und dass es während des ersten Halbjahres 2009 zertifizierte Produkte bereitstellen wird", sagte Vorstand Frank Smith. ENTECH werde künftig eine immer bedeutendere Rolle für das Wachstum und den Wettbewerbsvorteil von WorldWater spielen. "Wir werden ENTECH so bald wie möglich in die Projekte einbinden, die gut für seine Technologie geeignet sind, und beabsichtigen darüber hinaus, ENTECH-Komponenten als eigenständige Produkte zu vertreiben, um unsere Margen im Jahr 2009 und darüber hinaus auszudehnen", so Smith weiter.

26.06.2008   Quelle: WorldWater & Solar Technologies Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: WorldWater & Solar Technologies,
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Gründung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien rückt nahe

H. Scheer: Eine Lücke im internationalen Institutionensystem wird gefüllt.
H. Scheer: Eine Lücke im internationalen
Institutionensystem wird gefüllt.

Die Gründung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) steht unmittelbar bevor. In der nächsten Woche werden Vertreter der an der Gründung beteiligten Staaten in einem Workshop in Berlin weitere Schritte zur Vorbereitung abstimmen, berichtet EUROSOLAR in einer Pressemitteilung. Das hauptsächliche Ziel der IRENA soll darin bestehen, die weltweite Einführung erneuerbarer Energien zu stärken und zu fördern. "Mit der Einrichtung der IRENA wird eine Lücke im internationalen Institutionensystem gefüllt. Was hier geschieht, ist ein großer Schritt, dessen globale Bedeutung zur Überwindung der Energieprobleme viele noch unterschätzen, so wie vor 30 Jahren die Erneuerbaren Energien überhaupt unterschätzt worden sind", kommentiert der Präsident der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien (EUROSOLAR), Hermann Scheer (MdB). Die Gründung der IRENA ist seit 2001 von EUROSOLAR und dem Weltrat für Erneuerbare Energien (WCRE) vorangetrieben worden. Auch der Deutsche Bundestag und das Internationale Parlamentarierforum für Erneuerbare Energien haben mehrfach Initiativen zur Einrichtung der IRENA ergriffen. 

Ein Motor für die weltweite Nutzung erneuerbarer Energien

Am vorigen 19. Juni stand die IRENA auf der Tagesordnung des Deutschen Bundestages. In seiner Rede hatte Scheer (SPD) unter anderem gesagt: "Die IRENA ist von ebenso herausragender wie umfassender gesamtwirtschaftlicher und gesamtpolitischer Bedeutung als Motor für die weltweite Verbreitung der Zukunftschancen Erneuerbarer Energien. Deutschland ist in besonderer Weise dafür prädestiniert, diese Initiative zu ergreifen. Ausgehend von dem Stromeinspeisegesetz von 1991 bis zum Erneuerbare-Energien-Gesetz des Jahres 2000 sind wir auf dem immer wichtiger werdenden Gebiet der Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien in eine weltweite Vorbildrolle gerückt. Sowohl technologisch und industriell als auch in der breiten Anwendung."


Union, SPD und Grüne begrüßen IRENA

Auch die Abgeordnete Maria Flachsbarth (CDU/CSU) hatte sich für die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien ausgesprochen: "Mit IRENA werden wir eine Organisation ins Leben rufen, die als unabhängige Institution für Chancengleichheit und für die Entwicklung Erneuerbarer Energien wirken wird." Der Abgeordnete Hans-Josef Fell (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) erklärte: "Die Umsetzung des aus dem letzten Jahrzehnt von EUROSOLAR stammenden Vorschlages für eine Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) ist längst überfällig." Der Bundestag hatte dem von SPD, CDU/CSU und den Grünen gemeinsam eingereichten Antrag zur Gründung einer Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) zugestimmt. Die Gründungskonferenz ist für Ende dieses Jahres geplant.

Die zu Protokoll gegebenen Reden sind veröffentlicht unter: http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/16/16169.pdf

26.06.2008   Quelle: EUROSOLAR e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SPD-Landesverband Hessen,
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Klimaforscher rufen zur Vorbereitung auf Flut und Dürre auf

Nach Ansicht führender Forscher müssen die Staaten weltweit konkrete Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Folgen des Klimawandels einleiten. Die derzeit breit diskutierte Senkung des CO2-Ausstoßes reichten nicht, um sich gegen den Klimawandel zu wappnen. "Eine Klimapolitik, die sich der CO2-Vermeidung unter Missachtung jedes Anpassungsdrucks verschreibt, ist eine verantwortungslose Klimapolitik", schreiben der Klimaforscher Hans von Storch und der Soziologe Nico Stehr in einem Manifest zum Klimaschutz, das der Wochenzeitung DIE ZEIT vorliegt. 

Dass noch immer kaum darüber gesprochen werde, wie wir im Alltag auf den Klimawandel reagieren können, führen die beiden Wissenschaftler vor allem auf das schlechte Image der Anpassung zurück: "In der öffentlichen Diskussion wird bis auf den heutigen Tag nur die Vermeidung als tugendhaft dargestellt, selbst wenn sie sich meist auf rein symbolisches Tun wie autofreie Sonntage beschränkt", so von Storch und Stehr.

Auch den Menschen in Entwicklungsländern, die besonders vom Klimawandel betroffen seien, helfe Unterstützung bei Anpassungsmaßnahmen, etwa beim Bau von Flutschutzanlagen, mehr als die Vermeidung von CO2-Emissionen, sagt der Klimaforscher von Storch: "Wir können nicht die Gefahr, dass in Bangladesch Menschen ertrinken, dadurch bekämpfen, dass wir weniger Auto fahren."

26.06.2008   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Dr. Ottmar Koeder als neuer Vorstand zuständig für die Photovoltaik-Produktion der CSG Solar AG

CSG-Solarmodulproduktion
CSG-Solarmodulproduktion

Der Aufsichtsrat des Photovoltaik-Produzenten CSG Solar AG (Thalheim bei Bitterfeld; Sachsen-Anhalt) hat Dr. Ottmar Koeder zum für die Produktion verantwortlichen Vorstand berufen. Nach der Promotion auf dem Gebiet der Elektrotechnik an der Technischen Universität in München arbeitete Dr. Koeder ab 1986 in verschiedenen Führungspositionen bei der Siemens AG/ Infineon AG. Er spezialisierte sich im Bereich Chipkarten IC, wo er als Vizepräsident für das operative Geschäft zuständig war. Bevor Dr. Ottmar Koeder zur CSG Solar AG wechselte, arbeitete er bei Infineon AG als Senior Director für Yield Management and Methodology, danach folgte die Funktion des Accounts General Manager Europe bei der PDF Solutions GmbH, München. 

Synthese herkömmlicher kristalliner Silizium-Solarzellen mit den niedrigen Produktionskosten von Dünnschicht-Solarmodulen

Die Abkürzung CSG steht für die Technologie "Crystalline Silicon on Glass". Hierbei wird eine mikrometerdünne Schicht kristallines Silizium direkt auf eine Glasscheibe aufgetragen und zu einem Modul verarbeitet, welches für die Erzeugung von Solarstrom wird. Die Entwicklung der CSG Solar begann 1995 in Sydney (Australien), als die Unternehmensgründer die Notwendigkeit einer neuartigen Solartechnologie erkannten. Diese sollte die Beständigkeit von herkömmlichen kristallinen Silizium-Solarzellen mit den niedrigen Produktionskosten von Dünnschicht-Solarmodulen vereinen. Im Juni 2004 wurde die CSG Solar AG gegründet, um die aus der bisherigen Forschung resultierende "Crystalline Silicon on Glass"-Technologie erstmalig in die Produktion überzuführen. Im Februar 2005 fand in Thalheim die Grundsteinlegung für die Errichtung der 9.000 Quadratmeter umfassenden CSG Solar-Produktionsanlage statt. Im April 2007 nahm die Anlage den "24 Stunden / 7 Tage"-Betrieb auf -damit begann die technologische Herausforderung der Massenproduktion. Die CSG Solar AG beschäftigt nach eigenen Angeben 146 Mitarbeiter am Standort Bitterfeld-Wolfen und 16 Mitarbeiter am Standort der Pilotlinie in Sydney (Australien).

Die CSG Solar AG gewinnt mit der Ernennung von Dr. Ottmar Koeder zum Chief Operating Officer (COO) eine erfahrene Führungskraft in den Bereichen Ertragsmanagement, Verfahrenstechnologie und Beratung. Ab Juni 2008 übernimmt er bei CSG Solar AG die Verantwortung für die Produktion, das Engineering und die IT."Dr. Koeders umfangreiche Management-Kompetenz sowie sein Fachwissen tragen dazu bei, dass er eine ideale Ergänzung für unser CSG Solar Team ist. Ich bin mir sicher, dass Dr. Koeder einen großen Beitrag zur weiteren Geschäfts- und Prozessoptimierung in den vor etwa einem Jahr eingeführten 24 Stunden/7 Tage- Betrieb leisten wird", kommentiert David Hogg, Vortstandvorsitzender der CSG Solar AG.

25.06.2008   Quelle: CSG Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CSG Solar AG,
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Hauptversammlung der SOLON AG beschließt Umwandlung in Europäische Aktiengesellschaft

Auf der Ordentlichen Hauptversammlung der SOLON AG für Solartechnik, europäischer Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, am 24.06.2008 waren 49,66 % des Grundkapitals vertreten. Rund 300 Aktionäre sowie Aktionärsvertreter nahmen teil. Sämtliche Beschlüsse zu den 13 zur Abstimmung gestellten Tagesordnungspunkten seien mit deutlicher Mehrheit gefasst worden, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Dabei wurde unter anderem die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals und eines neuen Bedingten Kapitals beschlossen, die Erweiterung des Stock Option Programm 2000 sowie der Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zwischen der SOLON AG und der SOLON Mobility GmbH. Die SOLON Mobility, ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der SOLON AG, wurde im Januar 2008 gegründet zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle auf dem Gebiet der solaren Mobilität. Die Hauptversammlung stimmte darüber hinaus mit großer Mehrheit der Umwandlung der SOLON AG in eine europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea/SE) zu.   Damit soll der zunehmenden Internationalität des Geschäfts von SOLON Rechnung getragen und die grenzüberschreitende Tätigkeit erleichtert werden.


Aufsichtsrat wiedergewählt; Konzernvorstand wird um Finanzchefin erweitert

Auf der Tagesordnung stand außerdem die Wahl des Aufsichtsrates. Die seit 2006 amtierenden Aufsichtratsmitglieder Tobias Wahl (Vorsitzender), Olaf Roessink (stellvertretender Vorsitzender) und Alexander Voigt wurden mit großer Mehrheit im Amt bestätigt und für weitere 5 Jahre gewählt. Als Ersatzmitglied wurde erneut Immo Ströher gewählt. Schließlich kündigte der Aufsichtsratsvorsitzende die bevorstehende Erweiterung des SOLON-Vorstands an. In Anbetracht der weiteren Wachstumspläne des Unternehmens und der ständig wachsenden Anforderungen in der Kommunikation mit dem Kapitalmarkt wurde in Abstimmung mit dem bestehenden Vorstand beschlossen, den Konzernvorstand zum 1. Juli 2008 um einen Finanzvorstand zu verstärken. Für die Aufgabe wurde Simone Prüfer gewonnen. Prüfer ist seit Januar 2006 für SOLON tätig und war bislang im Konzern für die Finanzen verantwortlich.

25.06.2008   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Roth & Rau geht Partnerschaft mit SVTC Solar ein: komplette Produktionslinie für Solarzellen soll nach Kalifornien geliefert werden

Das US-Halbleiterunternehmen SVTC Technologies (San Jose, Kalifornien) hat am 25. Juni 2008 die Unterzeichnung eines Vertrages über die Zusammenarbeit mit dem Solar-Systemhersteller Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) bekannt gegeben. Im Rahmen des Vertrages wird Roth & Rau mit dem Geschäftsbereich SVTC Solar von SVTC zusammenarbeiten. Roth & Rau liefere zu diesem Zweck eine schlüsselfertige Entwicklungs- und Produktionslinie für Silizium-Solarzellen in das neue Photovoltaik-Entwicklungszentrum von SVTC Solar im Silicon Valley, berichtet die Roth & Rau AG in einer Pressemitteilung. Neben der Einrichtung einer kompletten Turnkey-Solarproduktionslinie in San Jose umfasse die Vereinbarung für die weitere Zusammenarbeit zwischen SVTC Solar und Roth & Rau bei der Entwicklung und der Vermarktung von Produkten und Systemen.   Bestehende Solarzellenhersteller und Start-up-Unternehmen in der Photovoltaik sollen in Zukunft die Anlagen von Roth & Rau für ihre Produktentwicklung nutzen. Roth & Rau profitiere dabei von der Tatsache, dass potenzielle Kunden bereits mit ihrem Equipment arbeiteten. Darüber hinaus nutze Roth & Rau künftig das Photovoltaik-Entwicklungszentrum im Silicon Valley als Showroom in Nordamerika.

"Die Linie von Roth & Rau versetzt SVTC Solar in die Lage, der wachsenden Solarindustrie die dringend benötigten Voraussetzungen für Entwicklung und Pilotproduktion bereitzustellen", so Kurt Laetz, SVTC Solar Program Manager. "Roth & Rau ist weltweit führend im Bereich Solarzellenfertigungsanlagen, und mit dieser kompletten Solarzellenfertigungsanlage wird sich unser neues Silicon Valley Photovoltaic Development Center als erste Adresse in den USA für die Entwicklungsprogramme der Solarunternehmen etablieren", betont Laetz. "SVTC Solar bietet einen wichtigen Baustein für die Solarenergie in den USA. Wir haben sofort die große Bedeutung erkannt, die einer solche Zusammenarbeit zukommt", kommentiert Dr. Dietmar Roth, Vorstandsvorsitzender der Roth & Rau AG. "Wir freuen uns, unsere Solarzellenfertigungsanlagen und unsere langjährige Erfahrung in der Branche in dieses interessante neue Photovoltaik-Entwicklungszentrum einzubringen, das wir auch als Showroom für Nordamerika nutzen werden", ergänzt Dr. Roth.


Solarzellen-Produktionsanlagen aus Deutschland werden im Photovoltaik-Entwicklungszentrum von SVTC Solar im Silicon Valley installiert

Mit dem Silicon Valley Photovoltaic Development Center will SVTC Technologies die schnell wachsende Solar-Industrie mit der erforderlichen Infrastruktur zu versorgen, um innovative Solarenergieprodukte zu schaffen und zu vermarkten. Hierzu gehören Entwicklungsanlagen, Support und technischer Service. Die Solarzellen-fertigungsanlage von Roth & Rau mit einer Kapazität von 5 MW sei ideal für die Pilotproduktion, betont das Unternehmen. Das Silicon Valley Photovoltaic Development Center soll unterschiedliche Photovoltaik-Technologien bedienen, darunter auch traditionelle Siliziumscheiben und Dünnschichtsolarzellen. Durch die Zusammenarbeit mit großen Serviceanbietern positioniere SVTC Solar das Silicon Valley Photovoltaic Development Center zur Unterstützung einer nachhaltigen Solarindustrie im Silicon Valley.

"Das ist eine natürliche Erweiterung unseres Halbleiter-Kerngeschäfts auf den Bereich Photovoltaik", so Dave Bergeron, Vorstand von SVTC Technologies. "Wir bieten außerordentliche Entwicklungsdienstleistungen, die es unseren Kunden ermöglichen, ihre Produkte schneller und mit geringeren Entwicklungsausgaben auf den Markt zu bringen. Durch die Zusammenarbeit mit erstklassigen Anbietern wie Roth & Rau sichern wir unseren Vorsprung."

25.06.2008   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Hauptversammlung der aleo solar AG bestätigt Kurs des Vorstandes

Die Aktionäre des Solarmodul-Produzenten aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) bestätigten am 24. Juni 2008 auf der zweiten ordentlichen Hauptversammlung den Kurs der Unternehmensleitung. Alle Beschlussvorschläge seien mit großer Mehrheit angenommen worden, berichtet das Photovoltaik-Unternehmen in einer Pressemitteilung. So votierten die Aktionäre für die Erneuerung des Beschlusses zur Ermächtigung zum Aktienrückkauf von bis zu 10 % des Grundkapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts in besonderen Fällen. Neben einer höheren Flexibilität will sich die Gesellschaft damit eine Akquisitionswährung zum Erwerb oder zur Beteiligung an anderen Unternehmen schaffen. Außerdem bestehe die Möglichkeit zur Bedienung eines Mitarbeiter-Beteiligungsprogramms. Anschließend wurden Vorstand und Aufsichtsrat mit großer Mehrheit entlastet. 

Produktionskapazität in Prenzlau, Barcelona und Gaomi soll auf insgesamt 250 Megawatt ausgebaut werden

Uwe Bögershausen, Finanzvorstand der aleo solar AG, berichtete den Aktionären über einen äußerst dynamischen Geschäftsverlauf der letzten Monate: "Die Nachfrage ist ungebrochen hoch, insbesondere in den südeuropäischen Märkten. Aber auch in Deutschland sehen wir in diesem Jahr eine anhaltend hohe Nachfrage." Aus diesem Grund und aus einer sehr gut gesicherten Versorgung mit Solarzellen bis 2010 baut die aleo solar ihre Produktionskapazität in Prenzlau, Barcelona und Gaomi schrittweise auf insgesamt 250 Megawatt aus. Heiner Willers, Vorstand für das operative Geschäft (COO), stellt die Verwendung des Bilanzgewinns 2007 in Verbindung zum geplanten Wachstum: "Wir haben der Hauptversammlung vorgeschlagen, den Bilanzgewinn 2007 in Höhe von 8,3 Millionen Euro in voller Höhe in das geplante Wachstum zu investieren." Die Hauptversammlung hat den Vorschlägen zugestimmt.

Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, fasst zusammen: "Die Hauptversammlung hat unseren Kurs bestätigt: Organisches Wachstum, Internationalisierung von Produktion und Vertrieb, hohe Qualität und eine starke Marke werden auch zukünftig unseren Erfolg sichern."

25.06.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Suntech und WACKER SCHOTT schließen Liefervertrag über Silizium-Wafer für 220 Megawatt

Photovoltaik-Produktion bei Suntech in Wuxi (China).
Photovoltaik-Produktion bei Suntech in Wuxi
(China).

Die Suntech Power Holdings Co., Ltd. (Wuxi, China.), Hersteller von Solarzellen und -Modulen, und die WACKER SCHOTT Solar GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der Wacker Chemie AG und der SCHOTT Solar GmbH, haben einen Langzeit-Liefervertrag über Silizium-Wafer geschlossen. WACKER SCHOTT wird Suntech demnach jährlich mit Silizium-Wafern beliefern, das Gesamtvolumen für die gesamte Vertragslaufzeit beträgt laut Suntech rund 220 Megawatt. "Wacker Chemie AG und SCHOTT AG haben einen hervorragenden Ruf: Mit diesem Unternehmen haben wir einen zuverlässigen Partner für die Versorgung mit hochqualitativen Silizium-Wafern gefunden. Wir begrüßen ihre Bestrebungen, in kürzester Zeit die Produktion von Silizium-Wafern auszubauen und freuen uns auf eine langfristige Partnerschaft mit dem Zulieferer", sagte Dr. Zhengrong Shi, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Suntech.  "Wir sind stolz, mit Suntech Power Holdings, einen der wichtigsten Zell- und Modul-Hersteller, auf unserer Kundenliste zu haben", fügt Axel Schmidt, Geschäftsführer bei WACKER SCHOTT Solar, hinzu. Dr. Patrick Markschläger, ebenfalls Geschäftsführer bei WACKER SCHOTT Solar, schließt sich an: "Wir bauen unsere Kapazitäten kontinuierlich aus. Dabei profitieren wir von der Erfahrung unserer Joint-Venture-Partner sowie von der gesicherten Versorgung mit hochqualitativen Polysilizium von WACKER. Wir sind spezialisiert auf die Versorgung mit hochwertigen Solar-Wafern für Premium-PV-Systeme mit hoher Zellen-Effizienz."

Suntech arbeite mit vielen international führenden Herstellern über seine gesamte Solar-Wertschöpfungskette hinweg zusammen, heißt es in der Pressemitteilung. Damit erreiche Suntech bestmögliche Qualitätsstandards und garantiere eine ständige Weiterentwicklung der Produkte und Technologien. Einen Großteil der Bauteile und Rohstoffe beziehe Suntech dabei aus Europa, einschließlich der Fertigungsanlagen für PV-Zellen und -Module, Modul-Rückseiten, Klebstoffe und Silizium-Wafer.

25.06.2008   Quelle: Suntech Suntech Power Holdings Co.; WACKER SCHOTT Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Suntech Power Holdings Co.,
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DLR meldet erfolgreichen Ersteinsatz einer solar-biohybriden Gasturbine in Almería

Solarstrahlungsempfänger (Solarreceiver) auf dem Turmkraftwerk in Almería.
Solarstrahlungsempfänger (Solarreceiver) auf
dem Turmkraftwerk in Almería.

Die solarthermische Kraftwerkstechnologie erlebt derzeit einen stürmischen Aufschwung. Solar betriebene Gasturbinen haben dabei das Potenzial, Sonneneinstrahlung mit dem bestmöglichen Wirkungsgrad zur Erzeugung elektrischen Stroms zu nutzen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in Almería im Süden Spaniens erstmals eine solar-hybride Gasturbine mit konzentrierter Sonnenstrahlung und Biodiesel erfolgreich in Betrieb genommen. Das DLR hat die Test-Anlage auf dem Solarturm CESA-1 der Plataforma Solar de Almería in Zusammenarbeit mit elf internationalen Partnern im EU-geförderten Projekt Solhyco aufgebaut.   Nördlich des Solarturmes befindet sich das Spiegelfeld, das die Solarstrahlung auf drei Solarstrahlungsempfänger, so genannte Solarreceiver, lenkt und dabei fokussiert. Diese drei Solarreceiver sind hintereinander geschaltet und erhitzen stufenweise die Kompressorluft der 250 Kilowatt-Gasturbine auf 800 Grad Celsius.


Biodiesel gewährleistet Energiebereitstellung bei fehlender Sonnenstrahlung

Die Brennkammer der Turbine wird bei Bedarf zugeschaltet, sie wird mit Biodiesel betrieben und kann die konstante Bereitstellung von elektrischer Energie gewährleisten, unabhängig von Tageszeit und Witterung. Forschungsziele des Projektes waren die Anpassung der Brennkammer der Gasturbine sowie herauszufinden, wie die Einspritzung für die Zufuhr des Bio-Kraftstoffs geregelt werden kann. In solchen Anlagen können prinzipiell sowohl gasförmige als auch flüssige Bio-Kraftstoffe zugeführt werden. Auf diesen Testergebnissen aufbauend wollen die Wissenschaftler in einer zweiten Projektphase eine kommerzielle 100 Kilowatt-Mikrogasturbine mit einem am Institut für Technische Thermodynamik des DLR entwickelten Rohrreceiver ausrüsten und anschließend ebenfalls im Solarturm CESA-1 in Almería intensiv testen. Mittelfristig ist die Errichtung einer Demonstrationsanlage mit einer Leistung von zirka fünf Megawatt bei Sevilla geplant.


76 MW Leistung gingen 2007 an das Netz

Im Rahmen des zunehmenden Ausbaus der solarthermischen Kraftwerkstechnologie sind derzeit Projekte mit einer Gesamtleistung von über neun Gigawatt (GW) weltweit im Aufbau oder in der Planung. Neue Anlagen mit insgesamt 76 MW Leistung wurden innerhalb des vergangenen Jahres in Betrieb genommen. Zwar basiert die Mehrzahl der derzeit geplanten Anlagen auf der Parabolrinnen-Technologie, aber mehrere Konsortien planen bereits Solarturm-Kraftwerke. Als weltweit erstes kommerzielles Solarturm-Kraftwerk ist "PS10" in Sevilla mit einer Leistung von elf Megawatt inzwischen in Betrieb gegangen. Auch in Jülich (Nordrhein-Westfalen) wird nun mit Beteiligung des DLR ein kleines Solarturmkraftwerk als vorkommerzielle Demonstrationsanlage aufgebaut.


Großes Potenzial der solaren Turmkraftwerke in Köln diskutiert

Das 11. Kölner Sonnenkolloquium am 24. Juni 2008 stellt solare Turmkraftwerke in den Mittelpunkt. Dabei werden die Technologie dieser Anlagen dargestellt und Erfahrungsberichte aus Betrieb und Planung von Solarturmanlagen präsentiert. Rund 200 Teilnehmer aus dem In- und Ausland werden das Potenzial dieses Anlagentyps im Vergleich zu anderen solarthermischen Stromerzeugungstechnologien diskutieren.

25.06.2008   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR); Institut für Technische Thermodynamik, Solarforschung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR.,
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Centrosolar blickt auf erfolgreiche Intersolar 2008 zurück

Offgrid-Team der Centrosolar AG: F.Heise, W. Grauenholz, D. Zithier (v.l.).
Offgrid-Team der Centrosolar AG:
F.Heise, W. Grauenholz, D. Zithier
(v.l.).

Die wichtigste Solar-Fachmesse der Welt übertraf mit mehr als 50.000 Besuchern nicht nur die Erwartungen der Veranstalter. Auch die Centrosolar AG ist mit dem Messeverlauf sehr zufrieden. Das Unternehmen zeigte auf 240 Quadratmetern, verteilt auf zwei Etagen, seine Neuheiten. In abgetrennten Themenwelten, präsentierte Centrosolar die Marken Biohaus, Solara, Solarstocc PV. Die Schwesterunternehmen Centroplan, Ubbink Econergy Solar und Centrosolar Glas zeigten Montagesysteme für die Photovoltaik und für solarthermische Anlagen sowie Solarglas zur Ertragssteigerung. Besonders stark gefragt waren laut Centrosolar die Dünnschicht-Systeme, die das Unternehmen unter der Marke Biohaus anbietet. Die eingesetzten Laminate bestehen aus amorphem Silizium, das in drei dünnen Schichten in Kunststoff eingebettet ist. Centrosolar fertigt daraus Solar-Systeme für große Dachflächen.   Diese haben im Vergleich zu kristallinen Modulen ein geringeres Gewicht und können auch auf Dächern eingesetzt werden, die nur eine geringe statische Belastung zulassen. Bei geringen Dachneigungen ist der Ertrag sogar besser, als beim kristallinen Pendant. "Unser komplettes Dünnschicht-Portfolio ist auf großes Interesse gestoßen. Neben dem Preis ist für viele Kunden die Lieferfähigkeit entscheidend", berichtet Dr. Josef Wrobel, Vertriebs- und Marketingvorstand der Centrosolar AG.



Internationalisierung der Messe deutlich spürbar

Den vom Veranstalter verzeichneten gestiegenen Anteil ausländischer Besucher kann das Unternehmen bestätigen. "Die Intersolar hat auch in den letzten Jahren bereits viele Fachbesucher aus dem Ausland angezogen, aber primär aus den europäischen Nachbarländern. Dieses Jahr besuchten uns gezielt Kunden aus über 50 Ländern, besonders aus der Region Balkan, Naher und Mittlerer Osten sowie Indien und Korea", berichtet Torsten Lütten, Director International Sales bei Centrosolar. Insbesondere in den Vereinigten Arabischen Emiraten sieht das Unternehmen schon sehr bald großes Potenzial. "In Green Building–Projekten werden für die lokale Mittel- und Oberschicht zahlreiche Wohnkomplexe entstehen, die mit neuester Solartechnik ausgestattet werden. Die Kontakte, die wir bereits im Vorfeld der Intersolar geknüpft haben, konnten in München ausgebaut werden. Hierbei geht es nicht um die bloße Lieferung einiger Solarmodule, sondern um komplette und sehr hochwertige PV-Anlagen als Teil einer integrierten Projektabwicklung", berichtet Lütten. Die Intersolar habe bestätigt, dass die langfristig angelegte Internationalisierungs-Strategie von Centrosolar aufgeht. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben 2007 bereits 30 Prozent des Umsatzes im Ausland erzielt, 2008 sind 50 Prozent geplant.


Netzunabhängige Solarstromproduktion gefragt

Nicht nur die ausländischen Besucher interessierten sich zudem sehr für das Offgrid-Angebot des Unternehmens. "Wir hatten Besucher von allen fünf Kontinenten. Unser umfassendes Angebot an netzunabhängigen Modulen ist durchweg sehr gut angekommen", erklärt Frank Heise, Vertriebsleiter NGS (Non Grid Systems) bei Centrosolar. Mit der Marke Solara ist das Unternehmen Marktführer bei netzunabhängigen PV-Installationen und liefert Module in Gebiete fernab des öffentlichen Stromnetzes sowie für mobile Anwendungen. Auf der Intersolar konnten viele Kontakte zu potentiellen Distributoren in neuen Gebieten geknüpft werden. "Wir gehen davon aus, dass kurzfristig Folge-Geschäfte abgeschlossen werden", so Heise.

An allen drei Tagen sei der Messestand durchweg sehr gut besucht gewesen, betont das Unternehmen. Das Team aus über 90 Centrosolar-Mitarbeitern habe den Ansturm zeitweise kaum bewältigen können. Zu den Gästen zählten primär Installateure und Planer; die Zahl der Privatkunden habe im Vergleich zum Vorjahr abgenommen.

25.06.2008   Quelle: Centrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar AG,
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VDE eröffnet weltweit modernstes Testzentrum

Neues Testzentrum mit spezieller Messtechnik.
Neues Testzentrum mit spezieller Messtechnik.

Der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) auf Expansionskurs: Über fünf Millionen Euro investierte das VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut in den Bau eines neuen Kompetenz-Centers für Messungen zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) und Akustikmessungen in Offenbach. Das neue 1.700 m² große Testzentrum sei aufgrund seiner speziellen Messtechnik eines der modernsten weltweit und ermögliche die Durchführung von Prüfungen für einen breiten Anwendungsbereich. "Das hohe Innovationstempo, die zunehmende technische Komplexität und die Globalisierung stellen gerade im Verbraucherschutz neue Herausforderungen an Unternehmen und an den VDE. Zum einen müssen hohe Sicherheitsstandards weltweit durchgesetzt und gesichert werden. Zum anderen müssen wir unser Prüfspektrum und unseren Service stetig erweitern", so der VDE-Vorstandsvorsitzende Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer. 

VDE-Institut und Fraunhofer ISE prüfen gemeinsam Mikrobrennstoffzellen und -systeme sowie Photovoltaiksysteme

Neu im Portfolio ist die Prüfung und Zertifizierung von Brennstoffzellen und Brennstoffzellensystemen für portable Anwendungen. Hier kooperieren seit diesem Jahr das VDE-Institut und das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Im Rahmen der Kooperation übernimmt das VDE-Institut die Sicherheitsprüfung und Zertifizierung nach den gängigen Normen und Standards, während die relevanten Performance-Prüfungen gemeinsam durchgeführt werden. Fachleute gehen davon aus, dass die Brennstoffzellen kurz vor dem Durchbruch stehen und schon bald als Versorgungseinheiten für Laptops, Mobiltelefone und Camcorder, sowie industrielle, netzferne Geräte auf dem Markt angeboten werden. Darüber hinaus wurde mit dem Kompetenzpartner ISE das Prüfspektrum für die Photovoltaik wesentlich erweitert. Photovoltaik-Module, -Systeme und -Anlagen werden im Rahmen der Produktprüfung auf Sicherheit, Performance und Funktion geprüft. Im Zeitraffer werden in den Prüflabors Hitze, Kälte und Feuchtigkeit simuliert.


VDE stärkt Standort Offenbach mit neuen Dienstleistungen

"Hauptsitz des VDE-Instituts ist und bleibt Offenbach trotz einer verstärkten Nachfrage aus Asien", versichert Zimmer. Insbesondere in den Bereichen Umweltprüfungen und Prüfungen von Hightech-Endgeräten baute das VDE-Institut im vergangenen Jahr sein Dienstleistungsportfolio am Standort Offenbach weiter aus. "Egal ob Haartrockner, Waschmaschine oder Photovoltaik-Anlage, unser Prüfinstitut hat sich zum Kompetenzzentrum für umfassende Prüfung und Zertifizierung in der Elektrotechnik etabliert", erläutert Zimmer. So prüfen die Ingenieure im Rahmen der Qualitätsmarke "VDE Quality Tested" die Umweltverträglichkeit, Energieeffizienz, Gebrauchstauglichkeit und damit die ganzheitliche Qualität eines Gerätes. Mit dem neuen EMV- und Akustik-Testzentrum bietet das VDE-Institut Prüfungen mit modernsten Messsystemen an. So setzt das VDE-Institut beispielsweise ein Messverfahren im Bereich der EMV-Messungen ein, das als Weltneuheit gilt und welches das VDE-Institut zusammen mit dem Institut für Hochfrequenztechnik der TU München entwickelt hat. Dieses kann Messungen in Sekunden über den gesamten Frequenzbereich durchführen, zeitaufwendige Vor- und Nachmessungen gehören damit der Vergangenheit an.


Weltweiter Verbraucherschutz

Seit 1920 steht das VDE-Zeichen für Sicherheit und Qualität in der Elektro- und Informationstechnik. Mehr als 100.000 Geräte pro Jahr unterziehen die unabhängigen Prüfingenieure des VDE einem Härtetest bevor sie das VDE-Prüfzeichen erhalten. Rund um den Globus überwachen die VDE-Prüfingenieure mehr als 7.000 Fertigungsstätten.

Kooperationsvereinbarungen mit mehr als 50 Ländern sorgen dafür, dass die vom VDE-Institut durchgeführten Prüfungen international anerkannt sind. Weltweit tragen 200.000 Produkttypen mit einer Million Modellvarianten das VDE-Zeichen. Der Verbraucher weiß: Sicherheit ist Verbraucher- und Umweltschutz. Daneben ist es Ziel des VDE, die Position Deutschlands als einen der führenden Innovationsstandorte weltweit zu festigen und weiter auszubauen. "Tested in Germany" ist dazu ein kräftiger Hebel.

25.06.2008   Quelle: VDE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VDE,
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SolarWorld Konzern schließt Wafer-Liefervertrag über 750 Millionen Euro

Die SolarWorld AG baut mit ihrem Tochterunternehmen Deutsche Solar AG ihre führende Position als Produzent hochwertiger Solarsiliziumwafer aus. Das Unternehmen vereinbarte einen 10-Jahreskontrakt über die Lieferung der hauchdünnen Siliziumscheiben mit einem Gesamtvolumen von über 750 Millionen Euro mit dem indischen Unternehmen Solar Semiconductor Pvt. Ltd. berichtet SolarWorld in einer Pressemitteilung. Damit verfüge der SolarWorld Konzern im Wafergeschäft bis 2018 über einen langfristigen externen Auftragsbestand von mehr als 6 Milliarden Euro. 
Produktionsneubau als Bekenntnis zum Standort Deutschland

"Mit dem neuen Wafervertrag sichern wir die Auslastung unserer neuen Fertigung im sächsischen Freiberg", sagte Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. Am 7. Juli werde der Konzern die Bauarbeiten für die neue Waferfertigung aufnehmen. Den ersten Spatenstich wird Bundesminister Wolfgang Tiefensee als Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer vornehmen. "Wir bekennen uns klar zum Standort Deutschland. Die Bundesrepublik ist international Vorreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien. Entsprechend hoch sind Motivation und Beschäftigungsqualifikation. In diesem Umfeld sind unsere Investitionen bestens aufgehoben", betonte Asbeck.


Ausbau der Fertigungskapazität auf ein Gigawatt

Geplant ist die Erhöhung der bisherigen Produktionskapazitäten am Standort Freiberg von 500 Megawatt auf 750 Megawatt bis Ende 2009. Im Jahr 2010 sollen weitere 250 Megawatt folgen. Insgesamt investiert die SolarWorld AG nach eigenen Angaben auf dem neuen, 200.000 Quadratmeter großen Gelände in den nächsten beiden Jahren 350 Millionen Euro und schafft etwa 500 neue Arbeitsplätze.

24.06.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sunways AG: Internationaler Verkaufsstart für ersten Zentralwechselrichter

Sunways-Zentralwechselrichter PT 30k.
Sunways-Zentralwechselrichter
PT 30k.

Vor dem internationalen Verkaufsstart steht der erste Zentralwechselrichter der Sunways AG. Das Konstanzer Unternehmen stellt den Solar-Inverter PT 30K auf der 23rd European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (PVSEC, 1. bis 4. September 2008) in Valencia (Spanien) neben seinen bekannten Produkten dem internationalen Publikum vor. Nach der erfolgreichen Markteinführung in Deutschland soll der Zentralwechselrichter PT 30k in Spanien und Italien sowie auf Anfrage auch in weiteren Ländern ab dem dritten Quartal 2008 verfügbar sein. Die Zertifizierung für die Länder Spanien und Italien ist laut Sunways bereits abgeschlossen. Die Sunways AG bietet mit dem Solar-Inverter PT 30k einen transformatorlosen HERIC-Zentralwechselrichter mit 30 Kilowatt Ausgangsleistung und dreiphasiger Netzeinspeisung an.   PT steht für Performance Technology und weist auf die hohen Wirkungsgrade von über 97,5 Prozent in Verbindung mit einem sehr breiten MPP-Spannungsbereich von 420 bis 800 Volt hin. Daneben nutze der Solar-Inverter PT 30k mit einer maximalen DC-Spannung von 1.000 Volt die mögliche MPP-Systemspannung von Solarmodulen bestmöglich aus und sorge somit für eine Kostenoptimierung bei der Installation von Großanlagen, betont der Hersteller.


Die seit Jahren von Sunways eingesetzte HERIC-Topologie wurde für die symmetrische, dreiphasige Einspeisung angepasst; mit dem "Highly Efficient & Reliable Inverter Concept" sorge der PT 30k für höchste Erträge in jeder Leistungsklasse und erreiche in Bezug auf den maximalen und europäischen Wirkungsgrad einen Spitzenplatz, heißt es in der Pressemitteilung. Das neue Gerät zähle zu den kompaktesten und leichtesten seiner Leistungsklasse. In Deutschland wird der PT 30k über das Vertriebspartnernetz der Sunways AG verkauft. Im Ausland kann das Gerät über die Vertriebsniederlassungen in Bologna (Italien) und Barcelona (Spanien) erworben werden.

24.06.2008   Quelle: Sunways AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunways AG,

 

Photovoltaik-Freiflächenanlage von TAUBER-SOLAR mit 2,23 MW in Spanien am Netz

Solar-Kraftwerk (2,23 MW) in Ávila (Spanien)
Solar-Kraftwerk (2,23 MW) in Ávila (Spanien)

Seit Anfang Mai speist die Solarstromanlage im spanischen Ávila, nördlich von Madrid, Strom in das Netz des örtlichen Netzbetreibers ein. Diese Anlage ist die zweite vollständig fertig gestellte Freiflächenanlage von TAUBER-SOLAR in Spanien. Bauträger des Photovoltaik-Projekts war RALOS Iberica. Das Mutterunternehmen RALOS GmbH hat seinen Stammsitz in Michelstadt/Odenwald und ist bundesweit seit Jahren in der Photovoltaik-Branche tätig. Mit TAUBER-SOLAR hat RALOS bereits bei früheren Projekten zusammengearbeitet. Das Untergestell wurde von dem Unternehmen Krinner Schraubfundamente mit Sitz in Straßkirchen/Niederbayern geliefert. Nach erfolgreichem Abschluss des Probebetriebes werde das Solar-Kraftwerk nun im korrekten Dauerbetrieb geführt, berichtet TAUBER-SOLAR in einer Pressemitteilung.  Die Zahlungen für den erzeugten Sonnenstrom erfolgen gemäß der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung nach gültigem spanischem Recht.



Mehr als 3 Millionen Kilowattstunden Solarstrom jährlich

Etwa 13.100 polykristalline Photovoltaikmodule des Herstellers Evergreen Solar aus Thalheim/Sachsen-Anhalt bringen eine Gesamtleistung von über 2.233 Kilowattpeak. Die Gesamtfläche der Anlage beträgt rund 80.000 Quadratmeter. Die Betreibergesellschaft rechnet an diesem sehr guten Sonnenstandort mit einem Jahresertrag von mehr als 3 Millionen Kilowattstunden Solarstrom, was dem Jahresverbrauch von über 860 Vier-Personen-Haushalten entspreche. Auf den spanischen Energiemix bezogen, der dem deutschen hinsichtlich des atomar-fossilen Anteils ähnelt, werden dadurch im Jahr rund 1.500 Tonnen CO2 und 60 kg schwach und stark radioaktiver Abfall vermieden, betont TAUBER-SOLAR. Die Kosten der Freiflächenanlage beziffert TAUBER-SOLAR mit rund 15,6 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolge über Einlagen atypisch stiller Gesellschafter in Höhe von zirka 6,8 Millionen Euro und langfristiges Fremdkapital durch Kreditinstitute in Höhe von knapp 9 Millionen Euro.

Die Einlagen der atypisch stillen Gesellschafter werden vermittelt von mehr als 30 Vertriebsbanken, federführend dabei ist die Volksbank Main-Tauber. Bei dieser TAUBER-SOLAR Ávila GmbH, der zweiten Bürgerbeteiligung des Unternehmens in Spanien, können Privatpersonen mit einer Mindestbeteiligungssumme von 15.000 Euro investieren.

24.06.2008   Quelle: TAUBER-SOLAR Ávila GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TAUBER-SOLAR,
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Neuer Solarstromverteiler mit integriertem String-Controller ermöglicht Optimierung von Photovoltaik-Anlagen

Mit der auf der Intersolar 2008 vorgestellten Einzelstrangüberwachung "STRICON SV06" der EFG Energie für Gebäude GmbH & Co. KG aus Kaufbeuren kann der Betreiber einer Solarstromanlage Effizienz und Ertrag seiner PV-Anlagen bis hin zum letzten String überwachen und optimieren, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Neben der Verschaltungs- und Sicherheitstechnik sei eine prozessorgestützte Strommesseinrichtung samt Auswertungselektronik und Kommunikationssystem im witterungsgeschützten Gehäuse untergebracht. Der String-Controller messe den Stromfluss jedes Modulstrangs, ermittle die zugehörige elektrische Leistung und zeichne diese auf. Strings, deren Leistung zu sehr von den momentan maximal erzielbaren Werten abweicht, und Strings mit Funktionsstörungen erkenne der String-Controller automatisch. 

Überwachung von bis zu 384 Strings

Ein Stringüberwachungs-Modul bietet Anschlussmöglichkeit für maximal sechs Strings. Mittels Busverbindungen können bis zu 64 Module in einer Gruppe vernetzt werden. D. h. in einer Gruppe lassen sich bis zu 384 Strings überwachen. Sollte das nicht ausreichen, können laut EFG beliebig viele Gruppen zu einem System zusammengefasst werden. Der String-Controller leite die aktuellen Erfassungs- und Speicherdaten, Warnhinweise sowie Störmeldungen drahtgebunden, per Funk oder Internet an einen PC weiter, auf dem die Bedien- und Visualisierungssoftware installiert ist. Betriebs- und Funktionsstatus, Energieerträge etc. werden in Form von Piktogrammen, Energieflussanzeigen und Diagrammen dargestellt. Der Rechner kann sich entweder in unmittelbarer Nähe der PV-Anlage oder an einem beliebigen Ort befinden, vorausgesetzt er hat Internetzugang. Auf Wunsch und bei entsprechenden Stückzahlen fertigt die EFG Energie für Gebäude Solarstromverteiler mit "STRICON"-System auch kundenspezifisch.

Vorteile der neuen Solarstrom-Verteiler mit "STRICON"-System sind laut Hersteller die Effizienzsteigerung durch Einzelstringüberwachung, eine stetige Funktions- und Ertragskontrolle sowie das sofortige Erkennen von Leistungsminderung und/oder Leistungsausfall einzelner Strings. Das "STRICON"-System ist laut EFG sowohl für die Erstinstallation und zur Nachrüstung geeignet, sowohl für kleine als auch große PV-Anlagen.

24.06.2008   Quelle: EFG Energie für Gebäude GmbH & Co.KG. (Open pr)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundesfördermittel künftig auch für gesetzlich vorgeschriebene Klimaschutzvorgaben

Info-Faltblatt des Umweltministeriums von Baden-Württemberg.
Info-Faltblatt des Umweltministeriums von
Baden-Württemberg.

Der Bundestag hat am 6. Juni 2008 in Berlin das "Integrierte Energie- und Klimaschutzpaket" der Bundesregierung beschlossen, das auch ein Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz enthält, das künftig bei der Wärmeversorgung von Neubauten die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien vorschreibt (z.B. Solarwärme oder Pellets). Ein ursprünglich im Gesetzentwurf enthaltener Ausschluss von Bundesfördermitteln für gesetzlich vorgeschriebene Klimaschutzvorgaben konnte auf Drängen Baden-Württembergs korrigiert werden. "Wir begrüßen die Entscheidung. Eine drohende Benachteiligung Baden-Württembergs konnte abgewendet werden. Das ist ein guter Tag für den Klimaschutz in Baden-Württemberg. Besitzer älterer Wohngebäude werden auch künftig Fördermittel des Bundes für Ökoenergien wie Solaranlagen oder Holzpelletheizungen erhalten", kommentierten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Umweltministerin Tanja Gönner. 

Ökoenergie-Pflicht in Baden-Württemberg ab 2010 auch im Gebäudebestand

Baden-Württemberg habe bereits zu Jahresbeginn ein Erneuerbare-Wärme-Gesetz in Kraft gesetzt und damit eine bundesweite Vorreiterrolle beim Klimaschutz im Wohngebäudesektor übernommen, sagte Ministerin Gönner. Im Unterschied zum Bund schreibe das Landesgesetz ab 2010 die anteilige Nutzung von erneuerbaren Energien auch im Gebäudebestand für den Fall vor, dass ohnehin die Heizungsanlage ausgetauscht wird. "Wir gehen über die Vorgaben des Bundes hinaus, weil wir überzeugt sind, dass wir damit einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz leisten und außerdem den Ökoenergien zum Durchbruch verhelfen können", erklärten Ministerpräsident Oettinger und Umweltministerin Gönner. Knapp 30 Prozent des klimaschädlichen Kohlendioxidausstoßes gehe in Baden-Württemberg auf das Konto Heizen und Warmwasserbereitung im Gebäudebestand. "Diese Potenziale gehen wir an. Es wäre allerdings nicht hinnehmbar gewesen, wäre Baden-Württemberg für sein Engagement benachteiligt worden, in dem der Zugang zu den Förderprogrammen versperrt würde." Ein Förderausschluss im Bundesgesetz hätte nämlich Hausbesitzer getroffen, die nach dem Landesgesetz auf erneuerbare Energien umsteigen.

"Die Mühe der intensiven Gespräche und Verhandlungen der vergangenen Wochen hat sich gelohnt. Wir waren auch Dank der Unterstützung der CDU-Landesgruppe der Bundestagsfraktion erfolgreich auf der ganzen Linie. Die Klimaschutzampel steht auf Grün: einer weiterhin erfolgreichen Umsetzung des Erneuerbaren-Wärme-Gesetzes des Landes steht nichts mehr im Wege. Die Hürden konnten aus dem Weg geräumt werden", betonten Regierungschef Oettinger und Umweltministerin Gönner. Die Förderprogramme des Bundes werden ab kommendem Jahr von 350 Millionen Euro auf 500 Millionen Euro aufgestockt.


Investitionen in erneuerbare Energien und bessere Wärmedämmung lohnen sich

Angesichts gestiegener Heizenergiepreise seien für die Hausbesitzer die Investitionen in erneuerbare Energien und eine verbesserte Wärmedämmung eine gute Anlage, betonen Oettinger und Gönner. "Hauseigentümer sollten schon jetzt im Vorgriff auf die künftigen gesetzlichen Verpflichtungen aktiv werden und sich über die Möglichkeiten einer klimaschonenden Wärmeversorgung informieren", sagte Umweltministerin Gönner. Energieberater, regionale Energieagenturen und das Handwerk sowie die Kampagne des Landes "Zukunft Altbau" böten breite Informationen zu modernen Umwelttechniken im Wohnungsbau und der Gebäudesanierung sowie eine individuell maßgeschneiderte Beratung.

Informationen im Internet: http://www.zukunftaltbau.de

24.06.2008   Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Umweltministerium Baden-Württemberg.,
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Neue Internetseite informiert: Biogas im Erdgasnetz hat eine große Zukunft

Biogaseinspeisung zur effizienten Nutzung der Biomasse.
Biogaseinspeisung zur effizienten Nutzung
der Biomasse.

Die wichtigsten Informationen zur Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz gibt es jetzt im Internet unter www.biogaspartner.de. Die von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) betriebene Seite richtet sich in erster Linie an die Marktakteure in diesem noch jungen und aussichtsreichen Geschäftsfeld. Interessierte aus Landwirtschaft, Energiewirtschaft, Logistik, Anlagentechnik, Handel und Finanzbranche erfahren, auf welche politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sie sich einstellen müssen, wie sie Kooperationspartner finden können und welche technischen Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Über einen interaktiven "Einspeiseatlas" sind alle Projekte zur Biogaseinspeisung in Deutschland und Europa leicht zu finden. 

Die Internetseite entstand im Rahmen des dena-Projekts "Biogaspartnerschaft", der neutralen Plattform zur Biogaseinspeisung. Ziel ist, die verschiedenen Marktakteure in Deutschland und Europa zusammenzubringen und in ihren Aktivitäten zu unterstützen. Neben der Internetseite bietet die dena auch Informationsveranstaltungen und einen E-Mail-Newsletter. 15 Unternehmen und Verbände beteiligen sich als Partner an dem Projekt. "Biogas im Erdgasnetz wird in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen", sagte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. "Denn Biomasse muss so effizient wie möglich genutzt werden. Mit ihrem marktorientierten Ansatz ergänzt die Biogaspartnerschaft der dena die Bestrebungen der Politik, Biogas im Erdgasnetz als einen festen Bestandteil des zukünftigen Energiemix zu etablieren", so Kohler weiter.


1.200 bis 1.800 Biogasanlagen sollen in Deutschland errichtet werden

Nach dem Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung soll der Anteil in Deutschland, gemessen am heutigen Erdgasverbrauch, bis im Jahr 2020 auf sechs Prozent steigen, bis 2030 auf zehn Prozent. Um bis 2020 eine Biogasmenge von 60 Milliarden Kilowattstunden für die Einspeisung bereit stellen zu können, müssen nach Schätzungen der dena in den nächsten zwölf Jahren 1.200 bis 1.800 Biogasanlagen in Deutschland errichtet werden. Das entspricht pro Jahr rund 120 neuer mittelgroßer bis großer Anlagen, die Biogas in Erdgasqualität aufbereiten und einspeisen, mit einer thermischen Leistung von jeweils 3,5 bis 6 Megawatt. Das dafür erforderliche Investitionsvolumen beläuft sich auf mindestens zehn bis zwölf Milliarden Euro. Durch die Aufbereitung für das Erdgasnetz kann Biogas vielseitiger und vor allem unabhängig vom Erzeugungsort verwendet werden - zum Beispiel für die Erzeugung von Wärme und Strom oder für den Antrieb von Erdgasfahrzeugen.

24.06.2008   Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: dena,
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Photovoltaik-Systemintegrator Phoenix Solar AG gründet Tochtergesellschaft in Griechenland

Phoenix Solar AG vertreibt künftig Photovoltaik-Komponenten in Spanien über Phoenix Solar E.P.E.
Phoenix Solar AG vertreibt künftig
Photovoltaik-Komponenten in Spanien
über Phoenix Solar E.P.E.

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) hat Mitte Juni 2008 eine Tochtergesellschaft in Griechenland gegründet, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Phoenix Solar E.P.E. mit Sitz in Athen, an der die Phoenix Solar AG 100 Prozent der Anteile hält, soll die bestehenden Vertriebsaktivitäten im Photovoltaik-Kraftwerksgeschäft in Griechenland um das Segment "Komponenten & Systeme" erweitern. Damit habe Phoenix Solar einen weiteren wichtigen Schritt im Rahmen ihrer Internationalisierungsstrategie realisiert und decke nun - neben der Tochtergesellschaft in Spanien und der Beteiligung an RED 2002 in Italien - ganz Südeuropa ab. Der Süden Europas gehört zu den weltweit größten Wachstumsmärkten für die Photovoltaik (PV). Die Positionierung in Griechenland soll einen wichtigen Beitrag leisten, um das internationale Geschäft der Phoenix Solar AG bis 2010 auf über 50 Prozent am Gesamtumsatz auszubauen.  Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft ist Dr. Christos Protogeropoulos, der bereits seit 1989 in der Photovoltaik tätig ist. Der 46-jährige Ingenieur, der bereits über Photovoltaik promovierte, ist in der europäischen PV-Welt kein Unbekannter. 1993 begann Christos Protogeropoulos seine Tätigkeit bei CRES, dem griechischen Forschungszentrum für Erneuerbare Energien, von 1998 bis 2007 leitete er dort die Photovoltaik-Systemtechnik. Im Jahr 2007 wechselte in die Industrieseite, wo er bei der Solar Cells Hellas Group große Photovoltaikkraftwerke entwickelte und projektierte. Erst Ende Mai 2008 war er zweiter Vorsitzender der 4. Europäischen PV-Hybrid und Mini-Netz Konferenz in Athen, Griechenland.




Sonnenreiches Land mit hoher Solarstrom-Vergütung

Griechenland ist durch sein im Juni 2006 verabschiedetes Einspeisegesetz für erneuerbare Energien zu einem der attraktivsten Solarmärkte Europas avanciert. In dem sonnenreichen Land werden für Anlagen über 100 kW Spitzenleistung (kWp) auf dem Festland 40 Cent pro eingespeister Kilowattstunde (kWh) Solarstrom vergütet. Auf den griechischen Inseln liegt die Vergütung bei 45 ct/kWh. Bei Anlagen unter 100 kWp liegen die Einspeisevergütungen bei 45 ct/kWh auf dem Festland und bei 50 ct/kWh auf den griechischen Inseln. Die Tarife werden dabei jährlich an die Inflationsrate angepasst.

Bereits im vergangenen Jahr hat Phoenix Solar den Markteintritt in Griechenland vollzogen und einen Rahmenvertrag mit einem griechischen Projektentwickler über die Entwicklung von Kraftwerksprojekten mit bis zu 25 Megawatt sowie einen Vertrag über den Bau eines ersten Megawatt-Kraftwerks unterzeichnet. Dieses Kraftwerk, mit dessen Bau im April 2008 begonnen wurde, wird die größte netzgekoppelte Photovoltaikanlage Griechenlands sein. "Mit Christos Protogeropoulos haben wir eine weithin bekannte PV-Größe und ausgezeichneten Kenner der Photovoltaikszene in Griechenland als Geschäftsführer gewinnen können. Mit ihm können wir uns im schnell wachsenden griechischen Solarmarkt zu einem führenden Anbieter von Photovoltaiksystemen entwickeln", so Dr. Murray Cameron, im Vorstand der Phoenix Solar AG für die Internationalisierung verantwortlich.

Auch Christos Protogeropoulos freut sich auf seine neue Aufgabe: "Ich werde die nächsten Wochen meine Kollegen und die Organisationsabläufe in Deutschland näher kennen lernen und kann mich dann ab Mitte Juli 2008 voll und ganz auf meine Aufgaben im griechischen Solarmarkt konzentrieren. Das Potenzial hier in Griechenland ist enorm. Phoenix Solar hat sich bereits im Bau von Photovoltaikkraftwerken einen Namen gemacht, was mir den Start hier enorm erleichtert." Bis Ende des Jahres 2008 soll Phoenix Solar in Griechenland fünf Mitarbeiter beschäftigen, um für die Aufgaben im rasant wachsenden griechischen Solarmarkt gerüstet zu sein.

23.06.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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Energiepark Waldpolenz ist größtes Solar-Kraftwerk der Welt

Energiepark Waldpolenz: mit 24 MW größtes Solarkraftwerk der Welt.
Energiepark Waldpolenz: mit 24 MW größtes
Solarkraftwerk der Welt.

Die juwi-Gruppe aus Bolanden (Rheinland-Pfalz) hat einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der solaren Stromerzeugung erreicht: Mit der Inbetriebnahme eines weiteren Solarfeldes am 22.06.2008 ist der Energiepark "Waldpolenz" mit aktuell 24 Megawatt (MW) Leistung zum größten Solarkraftwerk der Welt geworden. Auf einem ehemaligen Militärflughafen in den Gemeinden Brandis und Bennewitz östlich von Leipzig errichtet die juwi-Gruppe bis Ende 2008 eine 40-Megawatt starke Photovoltaik-Anlage mit modernster Dünnschichttechnologie. gegenwärtig sind rund 23.000 Stahlpfosten aufgestellt, rund 7.500 Aluminiumtische darauf verschraubt und über 340.000 Solarmodule auf diesen nach Süden geneigten Unterkonstruktionen montiert und verkabelt. "In den nächsten Monaten werden wir nun die weiteren Bauabschnitte mit zusammen noch einmal 16 Megawatt errichten", verweist juwi-Vorstand Matthias Willenbacher auf den rasanten Fortgang der Bauarbeiten.   Bundesminister Wolfgang Tiefensee, zuständig für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, sowie Sachsens Justizminister Geert Mackenroth beteiligten sich zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Brandis, Andreas Dietze, sowie Vertretern der juwi-Gruppe, der Deutschen Bank und des Investors Sachsenfonds an der feierlichen Inbetriebnahme-Zeremonie, die vom berühmten Thomanerchor aus Leipzig begleitet wurde.

Gelebte Zukunftsinvestition ist "Ausgewählter Ort im Land der Ideen"

Die Einzigartigkeit dieses Projektes wird dokumentiert durch die Auszeichnung zum "Ausgewählten Ort 2008" im Land der Ideen. "Deutschland – Land der Ideen" ist die gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie. Schirmherr ist Bundespräsident Horst Köhler. Ziel ist, ein positives Deutschlandbild im In- und Ausland zu vermitteln und darüber hinaus die Stärken des Wirtschaftsstandortes Deutschland zu betonen. Die Kernbotschaft aller Aktivitäten lautet "Deutschland ist führend durch Innovation". Der Energiepark Waldpolenz wurde daher am 22.06.2008 durch Bernd Köhncke von der Deutschen Bank als "Ausgewählter Ort" im Land der Ideen ausgezeichnet. Das visionäre Energieprojekt ist damit einer der Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs "365 Orte im Land der Ideen". "Wenn sich Leistungsbereitschaft und Gestaltungswille mit kreativen Ideen verbinden, stärkt dies den Standort Deutschland. Der Energiepark Waldpolenz ist gelebte Zukunftsinvestition", betonte Köhncke in seiner Laudatio.


40 Millionen Kilowattstunden Solarstrom vermeiden jährlich rund 25.000 Kohlendioxid-Emissionen

Nach der Inbetriebnahme werden juwi-Mitarbeiter auch für die Betriebsführung sowie den Service und die Wartung des Solarparks tätig sein. Nach kompletter Fertigstellung werden in dem Solarstrom-Kraftwerk im sächsischen Muldentalkreis pro Jahr etwa 40 Millionen Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt. Das Solarkraftwerk wird damit jährlich rund 25.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) einsparen. Das Investitionsvolumen für den Solarpark "Waldpolenz" beträgt rund 130 Millionen. "Solarstrom schont nicht nur die Umwelt, sondern macht auch unabhängig von teuren Energieimporten und schafft neue Arbeitsplätze. Freiflächenanlagen als preisgünstigstes Photovoltaik-Segment tragen maßgeblich zu diesem Erfolg bei", ergänzt Fred Jung, ebenfalls Vorstand der juwi-Gruppe. Mit der Inbetriebnahme festigt die juwi-Gruppe ihre Position als einer der weltweit führenden Projektentwickler von Solarstrom-Anlagen.
juwi solar-Geschäftsführer Falck: Durch aggressive Senkung der Vergütung für Solarstrom in Deutschland werden neue Freiflächen-Solarparks ab 2010 voraussichtlich unwirtschaftlich


Vor kurzem fiel der Startschuss für ein weiteres Großprojekt: Auf einem ehemaligen Militärflughafen bei Köthen in Sachsen-Anhalt baut juwi eine weitere solare Großanlage. Auf dem 56 Hektar großen Gelände sollen vom Sommer an rund 175.000 Solarmodule montiert werden. Die jährliche Stromproduktion beträgt voraussichtlich 13 Millionen Kilowattstunden. Das entspricht in etwa dem Verbrauch von 4.000 Haushalten. "Und wir haben noch weitere Großprojekte in der Pipeline“, kündigt Lars Falck, Geschäftsführer der juwi solar GmbH, an. "Weil die Vergütung für Solarstrom nach der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes ab 2009 aber viel zu aggressiv gesenkt wird, werden neue Freiflächen-Solarparks ab 2010 in Deutschland voraussichtlich nicht mehr wirtschaftlich sein", betont Falck. Der Markt werde sich dann in das süd- und außereuropäische Ausland verlagern - mit entsprechend negativen Folgen für die nationalen Klimaschutzbemühungen in Deutschland.

23.06.2008   Quelle: Juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Börsengang der SMA Solar Technology AG: Aktien werden 40 bis 52 Euro kosten

SMA-Vorstandssprecher Günther Cramer: Besonderes Interesse institutioneller Investoren
SMA-Vorstandssprecher Günther Cramer:
Besonderes Interesse institutioneller
Investoren

Auf der Basis der Resonanz aus den bisherigen Investorengesprächen hat die SMA Solar Technology AG am 22.06.2008 gemeinsam mit den abgebenden Aktionären sowie den Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners Citi und Deutsche Bank die Preisspanne für den Börsengang sowie weitere Details des Angebotes festgelegt. Die Preisspanne, innerhalb derer Kaufangebote für Aktien der SMA abgegeben werden können, beträgt laut SMA 40 bis 52 Euro je Aktie. Der Angebotszeitraum beginnt am 23. Juni 2008 und endet am 26. Juni 2008 um 12.00 Uhr MESZ für Privatanleger und 15.00 Uhr MESZ für institutionelle Anleger. Der endgültige Platzierungspreis wird voraussichtlich am 26. Juni 2008 festgelegt und veröffentlicht. Die Erstnotiz der Aktie im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 27. Juni 2008 vorgesehen.  Die SMA Solar Technology AG mit Unternehmenssitz in Niestetal/Deutschland und mit acht internationalen Niederlassungen auf vier Kontinenten entwickelt und vertreibt Solar-Wechselrichter, eine zentrale Komponente jeder Solarstromanlage. Die SMA-Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit rund 2.450 Mitarbeiter (inklusive Zeitarbeitnehmer, Auszubildende, Praktikanten und Diplomanden) und erzielte 2007 einen Umsatz von rund 327 Millionen Euro.



Spielräume für eine positive Entwicklung nach der Handelsaufnahme

"Wir sind mit der Resonanz aus den Investorengesprächen der letzten Tage hoch zufrieden. Unsere besondere Marktposition, unsere hohe Innovationskraft und unsere starke finanzielle Basis treffen bei institutionellen Investoren auf besonderes Interesse", sagte Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Die jetzt festgelegte Preisspanne entspricht daher auch in vollem Umfang unserer eigenen Bewertungseinschätzung, gleichzeitig lässt sie aus unserer Sicht ausreichend Spielräume für eine gute Entwicklung nach der Handelsaufnahme. Mit der heute beschlossenen Kapitalerhöhung erreichen wir bei vollständiger Platzierung im Rahmen der Preisspanne unser angestrebtes Volumen von 108 Millionen Euro bis 140,4 Millionen", so Cramer weiter.


Streubesitz wird bei rund 22 Prozent des Grundkapitals liegen

Das Angebot besteht aus einer öffentlichen Offerte in Deutschland, die sich an private und institutionelle Investoren richtet, sowie Privatplatzierungen in bestimmten Jurisdiktionen außerhalb Deutschlands und außerhalb der USA. Angeboten werden 2,7 Millionen auf den Inhaber lautende Stammaktien aus der am 22. Juni 2008 beschlossenen Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen aus genehmigtem Kapital sowie bis zu 4 Millionen auf den Inhaber lautende Stammaktien aus dem Eigentum der abgebenden Aktionäre sowie bis zu 1 Million auf den Inhaber lautende Stammaktien aus dem Eigentum der abgebenden Aktionäre im Hinblick auf eine eventuelle Mehrzuteilung. Der Anteil des Streubesitzes wird laut SMA bei Platzierung des maximalen Angebotsvolumens und bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option bei rund 22 Prozent des Grundkapitals liegen. Das gesamte Emissionsvolumen wird bis zu 400,4 Millionen Euro betragen.

"Die Gründer werden nach dem Gang an die Börse rund 74 Prozent an der SMA halten. Wir freuen uns, das Unternehmen im Sinne der Aktionäre, Mitarbeiter und Kunden mit einer langfristigen Perspektive weiter zu entwickeln", fügte Cramer hinzu. Die Angebotsbedingungen ergeben sich im Übrigen aus dem am 17. Juni 2008 gebilligten Wertpapierprospekt und dem Nachtrag Nr. 1 zu diesem Prospekt, der unverzüglich nach Billigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf der Internetseite www.ipo.sma.de veröffentlicht wird. Alle in dieser Mitteilung genannten Daten stehen unter dem Vorbehalt der Billigung des Nachtrags Nr. 1 zum Prospekt durch die BaFin.

23.06.2008   Quelle: Über die SMA Solar Technology AG:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Solarpraxis AG veranstaltet Photovoltaik- und Solarthermie-Forum in Italien

CPC-Kollektoren eines Hallen- und Freibades in Ancona (Italien).
CPC-Kollektoren eines Hallen- und Freibades
in Ancona (Italien).

Italiens Photovoltaik- und Solarthermie-Markt wird in diesem Jahr ein kräftiges Wachstum auf mindestens 150 Megawatt vorausgesagt. Gründe sind neben einer Kapazitätsausweitung auch neue gesetzliche Regelungen wie das "Conto Energia" und das Haushaltsgesetz. Aus diesem Grund veranstaltet die Solarpraxis AG am 5. und 6. Februar 2009 in Rom erstmals die "Conferenza dell'Industria Solare - Italia 2009" (CIS-IT 2009). Ziel der Konferenz ist, aktuelle Fragen zu diskutieren und Strategien für den weiteren Erfolg der italienischen Solarindustrie zu erörtern. "Die Tagung richtet sich an italienische Marktteilnehmer der Solarbranche, Energieversorgungsunternehmen, Vertreter aus Politik, Presse, der Finanzbranche, Behörden, Verbänden und Forschungseinrichtungen", erklärt Dr. Steffen Schmuck-Soldan, Projektleiter der italienischen Konferenz.  Die zentralen Themen werden politische Rahmenbedingungen, Marktentwicklung, Finanzierung und Marketing bei allen Formen der solaren Energiegewinnung sein: Photovoltaik, Solarthermie, solarthermische Kraftwerke und solare Kühlung. "Im Fokus steht klar der italienische Markt, wobei aber auch die Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern einfließen werden", so Schmuck-Soldan.


Italienischer Solarmarkt vor dem Durchbruch

"In diesem Jahr wird für den italienischen Solarmarkt der Durchbruch erwartet, weshalb die Branche vor großen Herausforderungen steht", erläutert Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender der Solarpraxis AG. "Wir sind sicher, dass die 'Conferenza dell'Industria Solare - Italia 2009 (CIS-IT 2009)' als Plattform für den fachlichen Austausch wie auch für hochkarätiges Networking genau das Bedürfnis der Branche treffen wird", so Remmers weiter. Die CIS-IT 2009 lehnt sich an das Konferenzformat "Forum Solarpraxis" an, das der Wissensdienstleister seit 1998 in Berlin jährlich veranstaltet. Dabei wird die Konferenz aber direkt auf die Entwicklungen und Themenfelder des italienischen Marktes zugeschnitten sein. Geplant ist, die Konferenz jährlich durchzuführen.

Bereits 2007 wurde das Konzept mit der "Conferencia de la Industria Solar" in Spanien etabliert. An der ersten Fachveranstaltung im Oktober letzten Jahres nahmen mehr als 350 Interessierte teil, beim "Forum Solarpraxis" in Berlin waren es im November 2007 knapp 700 Besucher. Für 2008 und 2009 erwarten die Veranstalter sowohl bei der spanischen als auch der deutschen Konferenz erneut Teilnehmerzuwächse.

Weitere Informationen zur "Conferenza dell'Industria Solare - Italia 2009 (CIS-IT 2009)" sowie zu den anderen Konferenzen der Solarpraxis AG erhalten unter www.solarpraxis.de und bei Dr. Steffen Schmuck-Soldan, Tagungsmanagement Italien-Konferenz, unter Tel. +49 (0)30/726296-469 oder via E-Mail schmuck-soldan@solarpraxis.de.

23.06.2008   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG.,
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Energiebau schafft Forum für Weiterbildung und Erfahrungsaustausch zur Photovoltaik-Installation

Energiebau-Referenzanlage in Portugal.
Energiebau-Referenzanlage in Portugal.

Mit dem "Energiebau Forum", einer Kombination von Fachkursen, Erfahrungsaustausch und der Diskussion von Lösungen für typische Aufgaben und Probleme in der Photovoltaik, will das Kölner Solarstrom-Systemhaus Energiebau Solarstromsysteme GmbH vor allem die Ausführungsqualität von PV-Anlagen ins Blickfeld rücken. Den Startschuss für das Energiebau Forum gab Geschäftsführer Michael Schäfer auf der diesjährigen Intersolar in München. "Wir wollen dem großen Angebot im Bereich Weiterbildung nicht einfach ein weiteres hinzufügen", betonte Schäfer bei der Vorstellung des ersten Seminarprogramms auf der Intersolar.   "Unser Fokus liegt auf der direkten Rückkopplung mit der Installationspraxis. Wir wollen keine klassischen Schulungen anbieten, sondern vor dem Hintergrund unserer 25-jährigen Erfahrung mit Diskussionsforen und einem direkten Bezug zur Praxis den Erfahrungsaustausch fördern", so der Energiebau-Geschäftsführer.

Themen: Statik, Dachintegration, Blitz- und Überspannungsschutz sowie Fernüberwachung

Das Energiebau Forum richtet sich im ersten Schritt an die rund 200 Installationspartner, die Energiebau im deutschsprachigen Raum beliefert. Das erste Seminarprogramm decke bereits ein breites Spektrum ab: Statik bei Aufdachsystemen, die Realisierung dachintegrierter Systeme, Blitz- und Überspannungsschutz sowie die Fernüberwachung gehören zu den technischen Themen. Themen wie Betriebsführung und Mitarbeiterqualifikation sollen das Programm ergänzen. Die Referenten zeichnen sich laut Energiebau durchweg durch eine langjährige Praxiserfahrung aus.


Erfahrungswissen aus der Praxis

Norbert Behr, der das Energiebau Forum leitet, sieht sich besonders der Ausführungsqualität in einer stark wachsenden Branche verpflichtet. Ein entscheidender Faktor sei, der großen Zahl neuer Arbeitnehmer in der Branche rasch Erfahrungswissen aus der Praxis zu vermitteln. Behr ist seit 1994 Projektleiter für private, gewerbliche und kommunale PV-Anlagen. Er ist Lehrbeauftragter an den Handwerkskammern Köln und Düsseldorf und hat in den Arbeitskreisen von BSW und ZVDH an der Konzeption eines einheitlichen PV-Anlagenpasses mitgewirkt.

23.06.2008   Quelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Energiebau Solarstromsysteme GmbH,

 

EUROSOLAR: Vorschläge für deutsche und europäische Solarpreise 2008 bis Ende Juli einreichen

Solarpreis von EUROSOLAR
Solarpreis von
EUROSOLAR

Für herausragende innovative und kreative Leistungen beim Ausbau erneuerbarer Energien verleiht EUROSOLAR auch in diesem Jahr die europäischen und deutschen Solarpreise. Bis zum 31. Juli 2008 nimmt EUROSOLAR Bewerbungen und Vorschläge an. Die Europäischen und Deutschen Solarpreise werden seit 1994 für beispielhafte Projekte und an Personen vergeben, die sich um die Nutzung erneuerbarer Energien verdient machen. In den vergangenen 14 Jahren wurden europaweit mehr als 300 Preisträger aus rund 2.500 vorgeschlagenen Projekten ausgezeichnet.   Um der Breitenwirkung der erneuerbaren Energien in der Vielfalt ihrer Anwendungsmöglichkeiten und --bereiche gerecht zu werden, erfolgt die Preisvergabe in verschiedenen thematischen Kategorien darunter: Städte/Gemeinden, Landkreise oder Stadtwerke; industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe/Unternehmen; - Lokale oder regionale Vereine als Förderer von Projekten für Erneuerbare Energien. Weitere Kategorien sind solares Bauen und Stadtentwicklung; Medien; Transportsysteme mit Erneuerbaren Energien; Bildung und Ausbildung sowie die Eine-Welt-Zusammenarbeit. Außerdem wird ein Sonderpreis für besonderes persönliches Engagement ausgeschrieben.

Die Preisvergabe erfolgt zweistufig: Die Europäischen Solarpreise werden zunächst von den nationalen EUROSOLAR-Sektionen einzeln ausgeschrieben. Aus den Vorschlägen, die auf nationaler Ebene eingereicht und prämiert werden, wählt dann eine europäische Jury die Preisträger der Europäischen Solarpreise aus. Private Eigentümer oder Betreiber von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien (z. B. Plusenergie- oder Nullemissionshäuser) können sich in Deutschland um eine Plakette im Rahmen des Deutschen Solarpreises bewerben. Auch Schulen und Bildungseinrichtungen können sich um eine Plakette bewerben.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren, ein Online-Anmeldungsformular sowie Präsentationen der bisherigen Preisträger unter www.eurosolar.org.

23.06.2008   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EUROSOLAR,
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Das erste Solar-Boot der Welt geht wieder auf große Fahrt

Solar-Boot "Korona": Der Pionier geht wieder
an den Start.

Vor 20 Jahren hat Prof. Dr. Christian Schaffrin mit Studierenden der Hochschule Konstanz (HTWG) das erste Solarboot der Welt konstruiert: die KORONA. Anlässlich des runden Geburtstags nimmt die mit Solarstrom angetriebene KORONA am längsten Solarbootrennen der Welt teil: der Frisian Solar Challenge 2008. Für das Rennen wurde die "alte Lady" generalüberholt. Ein studentisches Team entwickelt eine spezielle Software. Energie in den Batterien, Wetterprognose, Rennverlauf und aktueller Energieverbrauch werden berücksichtigt und für die Berechnung einer optimalen Rennstrategie genutzt. Die Frisian Solar Challenge wird in Holland ausgetragen und startet mit einem Vorlauf am 22. Juni. Selbstgebaute Solarboote wetteifern auf sechs Etappen und über eine Distanz von insgesamt 220 Kilometern um die besten Zeiten. Die Größe der KORONA lässt es jedoch nicht zu, dass das Schiff am regulären Rennen teilnimmt. Es ist aber der Ehrgeiz des Teams, trotz der weiteren Wege, die aufgrund der Größe der Korona gemacht werden müssen, an die Spitze des Felds zu fahren.  "Die besondere Herausforderung liegt in der richtigen Rennstrategie", erläutert Korona-Vater Prof. Dr. Schaffrin, der das Rennprojekt zusammen mit Prof. Dr. Richard Leiner leitet. "Die lange Distanz kann nicht aus der Batterie gefahren werden. Es muss also kontinuierlich abgeschätzt werden, wie viel Energie zur Verfügung steht und wie viel voraussichtlich aus der Sonnenstrahlung gewonnen werden kann, um die ideale Renngeschwindigkeit zu berechnen". Das Programm hat HTWG-Student Alejandro Mantilla geschrieben. Sarah Kammerer, Studentin im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, hat die gesamten Vorbereitungsarbeiten koordiniert. "Neben den Arbeiten am Boot und an der Rennsoftware ist die Elektronik im Boot überholt worden. Transport und Unterkunft für das Rennteam mussten organisiert werden. Jetzt freuen wir uns auf den Start und hoffen natürlich, gut abzuschneiden."


Bilder vom Rennen im Internetfernsehen

Die Strecke, auf der die Frisian Solar Challenge gefahren wird, führt über die legendäre Route, auf der in kalten Wintern das populäre Eleven Cities Skating Race ausgetragen wird. 2006 wurde der Start des Rennens von fünf Kamerateams aus der ganzen Welt übertragen. In diesem Jahr wird das Rennen auch von einem studentischen Filmteam aus dem Studiengang Kommunikationsdesign der Hochschule Konstanz begleitet. Die Bilder vom Rennen werden unter anderem im Internetfernsehen des Südkuriers und an einem Geburtstags-Event für die Korona am 26. Juni an der HTWG-Strandbar zu sehen sein. Am Eventtag an der HTWG werden Schulklassen aus der Region selbstgebaute kleine Solarboote gegeneinander antreten lassen. Das Korona-Team der Hochschule Konstanz startet mit Unterstützung von Nycomed. Der Eventtag mit Schülerrennen wird unterstützt von der Stadt Konstanz, dem Stadtmarketing Konstanz, dem VDE sowie den Stadtwerken Konstanz.

22.06.2008   Quelle: Hochschule Konstanz   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HTWG,
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Cellstrom präsentierte Energiespeichersystem auf der Intersolar: Solarstrom 24h am Tag verfügbar

Elektrochemischer Energiespeicher
"FB10/100".

Die österreichische Cellstrom GmbH (Brunn am Gebirge, Niederösterreich) stellte auf der Intersolar 2008 als erster europäischer Hersteller eine revolutionäre Energiespeicherlösung vor: die Vanadium Redox-Durchflussbatterie FB10/100. Leistungsstarke Speicherlösungen können die flexible Nutzung von Solarstrom ermöglichen - wetterunabhängig und rund um die Uhr. Cellstrom habe sich daher auf die Entwicklung zuverlässiger Batteriesysteme spezialisiert, die besondere Vorteile für den Einsatz im Zusammenhang mit Solarenergie bieten, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Kern dieser Lösungen ist das innovative Energiespeichersystem FB10/100, eine Eigenentwicklung der Cellstrom auf Basis der Vanadium Redox-Durchflussbatterie.   Diese Technologie besteche durch lange Lebensdauer und einen hohen Energievorrat. "So kann die Batterie ein durchschnittliches Einfamilienhaus für 10 Tage mit Strom versorgen", sagt Geschäftsführer Johann Schweiger. Den elektrochemischer Energiespeicher FB10/100 liefert Cellstrom betriebsfertig als Komplettsystem mit 10 kW Leistung und einer Energie von 100 kWh.

Solartankstelle plus Elektro-Scooter für saubere Mobilität

Die Cellstrom GmbH bietet ihre Speichersysteme mit folgenden mehreren Lösungen an: Die "Solartankstelle" für das CO2-freie Mobilitätskonzept bezieht den Solarstrom aus einem zweiachsig nachgeführten SOLON Mover. Der Strom aus der Photovoltaik-Anlage wird im Speichersystem zwischengespeichert und steht rund um die Uhr zur Betankung von Elektrofahrzeugen zur Verfügung. Für individuelle Mobilität sorgt der Vectrix Elektro Scooter, der Fahrspaß bis zu 100km/h ohne Lärm und Emissionen bietet. Das "RAPS Haus" erlaubt die vollständige und unterbrechungsfreie Stromversorgung aus erneuerbaren Energieträgern für Häuser, die nicht am Stromnetz hängen. RAPS Telekom schließlich ist eine netzunabhängige Stromversorgung für Telekommunikationsstationen: Die Vorteile der Cellstrom-Speichertechnologie ermöglichen hier einen optimierten Betrieb der üblicherweise eingesetzten Dieselgeneratoren und führen zu signifikanten Kostensenkungen, betont der Hersteller.

22.06.2008   Quelle: Cellstrom GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Cellstrom GmbH,
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Wettbewerb "Sonnige Schule": Holt Eure Solaranlage aus dem Tiefschlaf!

Photovoltaik-Anlagen auf Schuldächern sollen nicht nur klimafreundlichen Strom erzeugen, sondern auch im Unterricht und Schulalltag eine Rolle spielen. Leider geschehe das noch zu selten, so das Unabhängige Institut für Umweltfragen e.V. (UfU), das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) in einer Pressemitteilung. Die meisten Solarstromanlagen dämmern vor sich hin, so die Projektpartner, die aus diesem Grund den Wettbewerb "Sonnige Schule" gestartet haben. An dem Wettbewerb können sich bundesweit alle Schulen mit einer eigenen Solaranlage beteiligen.   Sowohl Schulklassen und Schüler-Arbeitsgemeinschaften als auch ganze Schulen können teilnehmen. Gefragt sind clevere Konzepte, welche die Einbindung der schulischen Solaranlage in den Unterricht ermöglichen. Die Siegerschule erhält als 1. Preis eine Optimierung der Solaranlage (Einbau eines Displays, Datenerfassung, Interneteinbindung u.a. ) einschließlich individueller Beratung und technischer Umsetzung der Maßnahmen. Als 2. + 3. Preis winken je eine Exkursion zur Produktionsstätte einer Solarfirma und für den 4. – 10. Sieger gibt es Sachpreise wie beispielsweise Experimentierkoffer, Bastelmaterial etc.


Projektergebnisse und Unterrichtsmodule zur Solarenergie bis zum 15.10.2008 einreichen

Der Wettbewerb „Sonnige Schule“ zeichnet praxisnahes Lernen zur Solarenergie aus und gibt Tipps für Unterricht und Projekttage. Den Teilnehmern des Wettbewerbs wird eine Broschüre mit beispielhaften Projekten zur Verfügung gestellt sowie Material für vier eigens konzipierte Doppelstunden zu folgenden Fragestellungen: "Wie funktioniert eine Solaranlage?"; "Wie viel Ertrag liefert unsere Anlage?"; "Wir verbessern unsere Solaranlage!" und "Wieso nehmen wir nicht einfach Strom aus der Steckdose?". Auch Schulen, die keine eigenen Anlagen besitzen, können Projektergebnisse und Unterrichtsmodule zur Solarenergie einreichen. Start des Wettbewerbs war der 01.05.2008, Einsendeschluss für Beiträge ist der 15.10.2008. Weiterführende Informationen gibt es unter http://www.solarsupport.org.

22.06.2008   Quelle: DGS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Rennen von Dallas nach Calgary: Hochschule Bochum beim Wettbewerb für Solarmobile in den USA

SolarWorld No.1 wird auf US-Solarrennen vorbereitet.
SolarWorld No.1 wird auf US-Solarrennen
vorbereitet.

Das SolarCar-Team der Hochschule Bochum startet am 13. Juli 2008 bei der North American Solar Challenge in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dort werden die 25 angehenden Ingenieurinnen und Ingenieure mit ihrem Fahrzeug "SolarWorld No.1" gegen 25 weitere amerikanische und kanadische Teams antreten. Die Zielflagge fällt nach einer 2.400 Meilen (3862,43 km) langen Reise vom texanischen Dallas ins kanadische Calgary. Dass deutsche Ingenieure international konkurrenzfähig sind, haben die Bochumer Studierenden bereits letztes Jahr in Australien bewiesen, wo sie bei der World Solar Challenge neben dem vierten Platz auch noch den Preis für das beste Design gewannen.   Die schärfste Konkurrenz in den USA kommt wieder von der Universität Michigan. Das Team landete in Australien knapp hinter den Deutschen auf Platz fünf.

Sechs Quadratmeter Solarzellen liefern die Energie


Das amerikanische Reglement verlangt umfangreiche Umbauten des Solar-Flitzers. So ist zum Beispiel aus Sicherheitsgründen eine Rundumleuchte vorgeschrieben. Um die hervorragende Aerodynamik nicht zu gefährden, wurden hierfür Leuchtdioden in die Karosserie eingelassen. Die flachen und hellen LED sind eingebettet zwischen den insgesamt sechs Quadratmetern Solarzellen. Weitere noch vorhandene Zwischenräume wurden mit Silicon ausgespritzt. Das verbessert den cw-Wert und macht SolarWorld No.1 regensicher. Die Stabilität der Karosse wurde durch ein neues hinteres Fahrwerk und einen erweiterten Überrollbügel verbessert. Auf elektrischer Seite soll ein neuer Motorcontroller für einen noch besseren elektrischen Gesamtwirkungsgrad sorgen.

Bei einem Hightech-Wettbewerb wie der North American Solar Challenge reicht es nicht aus, ein energetisch und aerodynamisch perfektes Fahrzeug zu bauen. Planung, Logistik sowie den regelgerechten Ablauf in den Griff zu bekommen, ist eine ebenso anspruchsvolle Aufgabe für die Studenten und Studentinnen der Fachbereiche Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Mechatronik sowie des Fachbereichs Wirtschaft.

Die Hochschule Bochum entwickelt bereits seit 2001 Solarfahrzeuge und nimmt erfolgreich an internationalen Vergleichen teil. Neben dem SolarCar-Projekt werden noch zahlreiche weitere Projekte aus dem Automotive-Sektor realisiert. Hauptsponsor des SolarCar-Teams ist die SolarWorld AG. Der Konzern ist ein weltweit führender Anbieter hochwertiger Solarstromtechnologie. Das Unternehmen ist auf allen solaren Wertschöpfungsstufen präsent, vom Rohstoff Silizium bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage. Neben SolarWorld engagiert sich DHL als führendes Unternehmen der Transport- und Logistikbranche als Partner der Hochschule Bochum für dieses Projekt. Der Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen ist DHL hierbei ein wesentliches Anliegen, für das sie heute und in Zukunft wichtige Beiträge liefern.

21.06.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Hochschule Bochum,

 

CO2-Gebäudesanierungsprogramm: Eine halbe Milliarde Euro Heizkosten gespart

Solar sanierte Fassade in Bielefeld
Solar sanierte Fassade in Bielefeld

Durch die im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms geförderten Energiesparmaßnahmen in den Jahren 2005 bis 2007 können bis Ende 2008 bereits Heizkosten in Höhe von einer halben Milliarde EUR eingespart werden, berichtet die KfW Förderbank in einer Pressemitteilung. Die Maßnahmen bewirkten eine Reduktion des Energieverbrauchs in den sanierten Gebäuden um nahezu 50 %. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Bremer Energie Instituts (BEI), das die KfW Förderbank und das Bundesministerium für Verkehr Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) zur Bewertung der Fördereffekte des CO2-Gebäudesanierungsprogramms in Auftrag gegeben haben. Gemessen über die durchschnittliche Lebensdauer der Maßnahmen von 30 Jahren beträgt die Energieeinsparung laut Studie rund sechs Milliarden Euro. Das entspricht rund 80 % der für die Maßnahmen angefallenen Investitionskosten. Die Maßnahmen der Altbausanierung finanzieren sich somit bereits über die eingesparten Heizkosten weitgehend selbst.

 
"Die aktuelle Studie des Bremer Energie-Institutes zu den Effekten des CO2-Gebäudesanierungsprogramms belegt: Die energetische Gebäudesanierung hilft nicht nur dem Klimaschutz sondern sichert Wohnungseigentümer und Mieter gegen steigende Energiepreise ab. Wer seinen Altbau heute energetisch saniert, kann bei den hohen Energiepreisen und den günstigen Förderkonditionen ein gutes Geschäft machen. Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm leistet einen wesentlichen Beitrag zur Senkung der Heizkosten", sagte Detlef Leinberger, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Die Programmfamilie zum "Energieeffizienten Bauen und Sanieren" umfasst die KfW-Programme CO2-Gebäudesanierung, Wohnraum Modernisieren (ÖKO-PLUS-Variante) und Ökologisch Bauen sowie die energetischen Teile der kommunalen Infrastrukturprogramme der KfW und bildet das Kernstück der Förderinitiative "Wohnen, Umwelt, Wachstum." In deren Rahmen wurden im Jahr 2007 rund 220.000 Darlehen mit einem Fördervolumen in Höhe von nahezu 15,8 Milliarden Euro vergeben. Damit wurde ein Investitionsvolumen von fast 29 Milliarden Euro in mehr als 450.000 Wohneinheiten angestoßen.



480.000 Arbeitsplätze gesichert - 1,6 Millionen Tonnen CO2 vermieden

Weiter zeigt die Studie, dass allein mit den in 2007 geförderten Maßnahmen mehr als 480.000 Arbeitsplätze insbesondere in der mittelständischen Bauwirtschaft und im Handwerk in Deutschland für ein Jahr gesichert werden konnten. "Die Ergebnisse zeigen, dass mit der Förderung des energieeffizienten Bauens und Sanierens eine dreifache Rendite verbunden ist: Erstens wird der Ausstoß schädlicher Treibhausgase deutlich vermindert: Das schützt das Klima! Zweitens wird der Verbrauch teurer fossiler Brennstoffe wie Öl und Erdgas reduziert: Das reduziert wiederum die Energiekosten der Haushalte und macht Deutschland unabhängiger von sich stetig verteuernden Öl- und Gasimporten. Drittens regen die Sanierungsmaßnahmen die heimische Nachfrage an: Das schafft neue Arbeitsplätze speziell im mittelständisch geprägten Handwerk", sagte Detlef Leinberger.

Das Gutachten evaluierte zudem die durch die Förderung erzielte Minderung des CO2-Ausstoßes. Insgesamt erbrachten Investitionen, die im Bereich "Energieeffizientes Bauen und Sanieren" in 2006 und 2007 gefördert wurden, eine dauerhafte Minderung des CO2-Ausstoßes um 1,6 Millionen Tonnen.

Bis zum Ende der Kyoto-Handelsperiode im Jahr 2012 werden sich die CO2-Minderungseffekte der in diesem Bereich geförderten Sanierungsvorhaben auf 9 Millionen Tonnen kumulieren. Die unveränderte Fortführung des Programmpakets wird einen wesentlichen Beitrag zu dem in Meseberg beschlossenen integrierten Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung leisten. Darüber hinaus ist es ein unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Klimaschutzanstrengungen, um die internationalen Verpflichtungen einhalten zu können.

Interessierte können die Studie herunterladen unter www.kfw.de im Bereich Research/Schwerpunkt- /Sonderthemen. Weitere Informationen zu Krediten und Zuschüssen für die energetische Gebäudesanierung, die Wohnraummodernisierung sowie Ökologisches Bauen gibt es unter 0 18 01 / 33 55 77 oder im Internet unter www.kfw.de. Der Antrag für einen Kredit wird bei der Hausbank gestellt. Ein Zuschuss für die umfassende Sanierung eines Ein- oder Zwei-Familienhauses wird direkt bei der KfW gestellt.

21.06.2008   Quelle: KfW   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Wagner & Co, Cölbe.,

 

Ab Herbst neuer Frischwasserspeicher "Expresso" von Paradigma

Frischwasserspeicher "Expresso".

Das Baden-Württemberger Unternehmen Paradigma bringt im Herbst mit dem "Expresso" einen neuen Frischwasserspeicher auf den Markt, der erstmals auf der Intersolar in München zu sehen war. Der Expresso ist ein Mehrtagesspeicher für Warmwasser und zur Heizungsunterstützung mit einer hohen Energieausnutzung durch Schichtleittechnik, so die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung. Durch seine herausragende Trinkwasserzapfleistung eigne sich der Speicher, der in drei Baugrößen bis zu 1.100 Litern erhältlich ist, für die Versorgung von bis zu vier Haushalten.   Die in die Behälterdämmung integrierte Frischwassergruppe erwärmt das Wasser im Durchlaufprinzip. Mit einer Spitzenzapfleistung von 35 Litern pro Minute ist das warme Wasser sofort verfügbar. Als steckerfertige Lösung zeichnet sich der Expresso durch seine kompakte Bauform aus. Reflexionsfolie minimiert die Wärmeverluste des Speichers, der ideal zum Aqua Solarwärme-System passt. Die patentierte Einspeiseschichtung kommt laut Paradigma ohne Mechanik aus. Auch die Schichtleiteinrichtung für den Elektroheizstab wurde patentiert.

21.06.2008   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Umwelttechnik GmbH & Co. KG,
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Fraunhofer ISE-Solarzellenforscher in Gegenwart des italienischen Staatspräsidenten mit "Eni Award" ausgezeichnet

Stefan Glunz; Roberto Poli und Paolo Scaroni (v.l.n.r.)
Stefan Glunz; Roberto Poli und Paolo Scaroni
(v.l.n.r.)

Für ihre Arbeiten zu dünnen, hoch effizienten Siliziumsolarzellen erhielten Dr. Stefan Glunz und seine Kollegen Dr. Oliver Schultz, Dr. Daniel Kray und Dr. Ansgar Mette den Eni Award 2008 in der Kategorie "Science & Technology", ausgelobt vom dem italienischen Energiekonzern Eni. Das italienische Energieunternehmen fördert mit dieser Auszeichnung technologische Innovationen im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Preisverleihung fand bereits am 20. Mai 2008 in der Accademia Nazionale dei Lincei in Rom statt, in Gegenwart des italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano. Der Präsident der Accademia dei Lincei, Giovanni Conso, sowie der Eni-Vorstandsvorsitzende Roberto Poli und Eni-Hauptgeschäftsführer Paolo Scaroni wohnten der Zeremonie ebenfalls bei. Dem Festakt folgte ein Symposium mit Vorträgen der Preisträger sowie einer Ansprache des Nobelpreisträgers Theodor W. Hänsch. 


Weltrekord für multikristalline Siliziumsolarzellen

Stefan Glunz, Abteilungsleiter "Siliziumsolarzellen - Entwicklung und Charakterisierung" am Fraunhofer ISE, hat gemeinsam mit seinen Kollegen mehrere neue Prozessschritte für eine effizientere Stromausbeute aus Siliziumsolarzellen entwickelt. Diese technologischen Neuerungen werden nun sukzessive in die industrielle Produktion überführt und tragen somit zur Kostensenkung für Solarstrom bei. Neue Zellstrukturen und Metallisierungsverfahren für dünne Silizium-Wafer stehen dabei im Mittelpunkt. Zu den herausragenden Ergebnissen der Freiburger Forscher zählt der 20,3 %-Wirkungsgrad-Weltrekord für multikristalline Siliziumsolarzellen ebenso wie eine 40 Mikrometer dünne monokristalline Siliziumsolarzelle mit über 20 % Wirkungsgrad sowie kontaktlose Metallisierungsverfahren mittels Aerosoldruck.


Enge Kooperation von Wissenschaftler und Photovoltaik-Industrie

Hervorgehoben wurde von den Preisgebern auch die enge Kooperation der ISE-Wissenschaftler mit der Photovoltaik-Industrie. "Wir freuen uns sehr über den Eni Award«, so Stefan Glunz,"er bestätigt nicht nur die Arbeit des gesamten Hocheffizienz-Teams aus Technikern und Wissenschaftlern, sondern auch unsere Strategie, gemeinsam mit den Solarzellenherstellern kontinuierlich an der Ausschöpfung des Potenzials der kristallinen Siliziumtechnologie zu arbeiten."

Der 2008 neu benannte Eni Award wurde zuvor 10 mal als Eni Italgas Prize verliehen. In der Kategorie Science & Technology wurde der Preis zwei mal vergeben. Stefan Glunz und seine Kollegen teilen sich die Auszeichnung mit Arthur J. Nozik vom amerikanischen National Renewable Energy Laboratory.

Weitere Informationen über den Eni Award: http://www.eni.it/en_IT/innovation-technology/eni-award/eni-award.shtml

20.06.2008   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Eni,
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Bundestagsfraktionen machen sich stark für Internationale Agentur für Erneuerbare Energien

Fraktionsübergreifend unterstützen CDU/CSU, SPD und Grüne die anstehende Gründung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA). In einem Antrag, der am 19.06.2008 in den Bundestag eingebracht wurde, heißt es, die Fraktionen begrüßten die Bemühungen der Bundesregierung, dafür zu werben, dass der Sitz der Organisation in Deutschland ist. "Zur Erleichterung des Technologietransfers für Erneuerbare Energien und Energieeffizienzsteigerungen sowie zur Profilierung politischer Strategien ist die Einrichtung einer Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien die wichtigste institutionelle Maßnahme", schreiben die Abgeordneten. Die Gründungsversammlung der IRENA ist für Ende November in Bonn vorgesehen.   Die Mitgliedschaft in der Organisation soll freiwillig sein und allen Regierungen "zu jedem Zeitpunkt offen stehen".

Die vordringliche Aufgabe der Agentur sei die Beratung von Regierungen und internationalen Organisationen bei der Entwicklung von Politik- und Finanzierungsansätzen zur Nutzung erneuerbarer Energien, heißt es in dem Papier. Außerdem solle IRENA den internationalen nicht kommerziellen Technologietransfer fördern und für die internationale Information und Kommunikation über erneuerbare Energien zuständig sein.


Internationale Parlamentarierkonferenz sprach sich bereits 2004 für die Gründung der IRENA aus

Der Antrag wurde von der Union, der SPD und den Grünen eingebracht, in der Tradition der internationalen Parlamentarierkonferenz im Rahmen der "Renewables" 2004 in Bonn, die sich für die Gründung ausgesprochen hatte. Seit 2004 waren Hermann Scheer und Hans-Josef Fell in einer Vielzahl von Ländern unterwegs, um für die IRENA zu werben. "Die IRENA wird für erneuerbare Energien entscheidend sein, um den weltweiten Ausbau zu beschleunigen, so wie es die Internationale Atomenergieorganisation für die Atomenergie seit Jahrzehnten macht", betont Fell. "Entscheidend wird sein, dass die IRENA über eine Satzung verfügt, die klar die Interessen des Ausbaus erneuerbarer Energien beinhaltet und nicht von den Interessen der konventionellen fossilen und atomaren Energiewirtschaft verwässert wird. Nur dann kann IRENA wirkungsvoll den weltweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien beschleunigen", schreibt Fell in einem Infobrief.

Weitere Informationen:
"Gründe für eine Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA)"

und http://www.irena.org/ (Englisch)

20.06.2008   Quelle: Deutscher Bundestag; bundestag.de/aktuell   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SMA Solar Technology AG mit dem Intersolar AWARD 2008 ausgezeichnet

Solar-Wechselrichter
Solar-Wechselrichter "Sunny Boy 5000TL"

Für den neuen Multistring-Solar-Wechselrichter "Sunny Boy 5000TL" erhielt SMA am 12.06.2008 den "Intersolar Award 2008" der weltweit größten Solartechnik-Messe. Neben dem ergonomischen Design und der einfachen Montage war es vor allem die Kommunikation über den Funkstandard "Bluetooth", welche die Jury überzeugte. Alle Geräte der neuen Sunny Boy-Generation sind mit diesem erprobten, weltweit einsetzbaren Funkstandard ausgestattet, der auch industriellen Ansprüchen genügt. Sie bieten damit bei Bedarf die Möglichkeit der kabellosen Photovoltaik-Anlagenüberwachung und -diagnose per Notebook oder PC. Der Intersolar Award verfolgt das Ziel, die Innovationskraft der Solar-Branche stärker sichtbar zu machen. Zum ersten Mal wurden in diesem Jahr neuartige, wegweisende Produkte und Dienstleistungen der Photovoltaik und Solarthermie mit dem Intersolar Award prämiert. 


Wechselrichter vernetzen sich über große Entfernungen

Gerade erst wurde der neue Sunny Boy 5000TL mit dem if-Design-Award ausgezeichnet, jetzt hat er für seine Bluetooth-Kommunikation auch den Intersolar Award erhalten. SMA setzt in den Geräten als einziger Hersteller von Solar-Wechselrichtern Bluetooth Class 1 ein, das eine Reichweite von bis zu 100 Metern im Freien bietet. Die Geräte vernetzen sich untereinander und fungieren dabei als Repeater. Mit Bluetooth Class1 können sich bis zu 100 Geräte verbinden, wobei der Abstand zum Nachbargerät nicht größer als 100 Meter im Freien betragen darf. "Stellt man sich nun eine Anlage vor, in der 100 Geräte in je 100 Metern Entfernung installiert werden, so vernetzen sich die Geräte über eine Distanz von zehn Kilometern. Ein Notebook zum Beispiel muss sich nur in Reichweite zu einem der Wechselrichter befinden und kann dank Bluetooth dennoch mit allen Geräten kommunizieren, so als würden sie sich selbst in direkter Reichweite des Notebooks befinden. Das vereinfacht den Service natürlich entscheidend", erläutert Dr. Bernd Engel, SMA Bereichsleiter Entwicklung. "Ein hoher Innovationsgrad, der durch die Verleihung des Intersolar Awards einmal mehr bestätigt wird", ergänzt Engel.


Kostensenkungen durch entfallende Verkabelung und Fehlererkennung

Neben der vereinfachten Anlagendiagnose und -wartung für den Fachhandwerker bietet der Einsatz von Bluetooth auch eine Vielzahl
an Vorteilen für den Betreiber von Solarstromanlagen: Der Einsatz von Bluetooth senkt die Investitionskosten der Anlage, da keine zusätzliche Verkabelung nötig ist. Außerdem dient die Vernetzung der Geräte über Bluetooth der Anlagenüberwachung und damit einer Sicherung der Investition. Störungen werden per Fernüberwachung lokalisiert und damit schneller erkannt und behoben. Durch die Vermeidung unnötiger Stillstandszeiten wird der Ertrag der Anlage gesichert.


97 Prozent Wirkungsgrad

Auch für Präsentationszwecke ist die Vernetzung der Wechselrichter über Bluetooth notwendige Voraussetzung, um aktuelle Werte einer PV-Anlage darstellen zu können. Durch die Möglichkeit der Vernetzung eignet sich Bluetooth ideal für den Aufbau einer drahtlosen Anlagenkommunikation. SMA bietet seinen Kunden hier eine Lösung an, die zuverlässig, leistungsfähig und günstig zugleich ist - ohne zusätzlichen Installationsaufwand. Mit einem Wirkungsgrad von 97 Prozent und Multistring-Technologie bringe der Sunny Boy 5000TL zudem eine sehr gute Anpassungsfähigkeit an nahezu alle Modulkonfigurationen mit, betont der Hersteller.

20.06.2008   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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MPC Capital initiiert geschlossenen Fonds mit vier Solarparks in Spanien

Solarpark in Calvià vor der Serra de Tramuntana (Mallorca).
Solarpark in Calvià vor der Serra de
Tramuntana (Mallorca).

Anleger können ab sofort in den "MPC Solarpark" investieren und von sicheren Einspeisevergütungen und der hohen Sonneneinstrahlung in Spanien profitieren, berichtet die MPC Capital Gruppe in einer Pressemitteilung. Mit knapp 10 Megawatt Photovoltaik-Spitzenleistung sollen die vier Solarparks laut MPC einen Kapitalrückfluss von 312 Prozent nach spanischer Steuer in 25 Jahren erwirtschaften. Investitionen seien ab EUR 10.000 zuzüglich Agio möglich. Die Beteiligung an der MPC Solarpark GmbH & Co. KG ermögliche es deutschen Anlegern, langfristig in vier Solarparks im Süden der Iberischen Halbinsel beziehungsweise auf Mallorca zu investieren, die mit Photovoltaik-Modulen Solarstrom produzieren. Gute Förderbedingungen sowie die klimatischen Gegebenheiten machten Spanien für Investoren in die Photovoltaik attraktiv, betont der Fonds-Anbieter.   "Gegenüber Deutschland profitieren die Anleger von rund 50 Prozent mehr Sonneneinstrahlung in Spanien bei vergleichbarer Einspeisevergütung pro kWh", erläutert Ingo Ermel, Experte für Erneuerbare Energien bei MPC Capital.


"Eine sichere, wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung wird weltweit immer wichtiger. Stromerzeugung aus Quellen erneuerbarer Energie stellt heute vor dem Hintergrund von Klimawandel und notwendigem Umweltschutz eine unverzichtbare Ergänzung zu konventionellen Kraftwerken dar. Dabei nimmt die Solarenergie einen besonderen Stellenwert bei der künftigen Energieversorgung ein. Als langfristig unerschöpfliche Energiequelle liefert die Sonne das 2.850-fache des jährlichen Weltenergiebedarfs", heißt es in der Pressemitteilung.


9,61 Megawatt Nennleistung auf mehr als 200.000 Quadratmetern

Die Gesamtfläche der vier Anlagen in Huéscar (Andalusien), Calvià, Villafranca und Santa Margarita (alle Mallorca) beträgt laut MPC 202.000 Quadratmeter – so viel wie 30 Fußballfelder. Sie erreichen damit eine Spitzenleistung von rund 9,61 Megawatt peak (MWp). Nach den unabhängigen Ertragsgutachten reiche die damit zu generierende jährliche Strommenge aus, um jedes Jahr über 4.400 durchschnittliche spanische Haushalte mit Strom zu versorgen.


Königliches Dekret sichert Einspeisevergütung für Solarstrom

Dabei sei die Vergütung des eingespeisten Stroms fest geregelt: Das spanische Energiegesetz sichere per königlichem Dekret für 25 Jahre ab Inbetriebnahme der Anlage eine feste Einspeisevergütung von 45,5134 Eurocent/kWh zuzüglich jährlichem Inflationsausgleich. Ab dem 25. Jahr würden immer noch 80 Prozent des zuletzt gezahlten Tarifs garantiert. Zusätzliche Sicherheit böten ein Service- und Vollwartungskonzept, umfangreicher Versicherungsschutz sowie Verzicht auf bewegliche Teile in der Aufständerung für einen störungsfreien Betrieb der Solaranlagen, heißt es in der Pressemitteilung. "Der erwartete Gesamtmittelrückfluss nach spanischer Steuer beträgt 312 Prozent auf das eingezahlte Kapital inklusive Agio bei einer Laufzeit von 25 Jahren", verspricht die MPC Capital AG. Das Gesamtinvestitionsvolumen betrage 64,75 Millionen Euro zuzüglich Agio, davon sollen 22 Millionen Euro von privaten Anlegern investiert werden. Die Mindestanlagesumme beträgt 10.000 Euro.

Die im SDAX notierte MPC Capital AG entwickelt, vertreibt und managt Kapitalanlageprodukte. Im Sinne der professionellen Vermögensstrukturierung biete MPC Capital eine breite Produktpalette alternativer Anlagemodelle und baue diese kontinuierlich aus, so das Unternehmen. Zu den Geschäftsfeldern zählen geschlossene Fonds, strukturierte Produkte, Versicherungslösungen und Investmentfonds. Bis Ende 2007 haben nach Angaben des Unternehmens 160.000 Kunden insgesamt rund 6,83 Milliarden Euro in 283 Fonds investiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen belaufe sich auf rund 16,56 Milliarden Euro.

20.06.2008   Quelle: MPC Capital Gruppe; MPC Capital AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/MPC Capital Gruppe,
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Wagner & Co eröffnet energieautarke Solar-Kollektorfabrik im Oktober 2008

Modell der Kollektorfabrik von Wagner & Co.
Modell der Kollektorfabrik von
Wagner & Co.

Ab dem Sommer 2008 wird die Produktionskapazität für Solarkollektoren bei Wagner & Co in Kirchhain bei Marburg (Hessen) durch eine neu errichtete Fabrikanlage erheblich erweitert, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf einer Gebäudefläche von rund 5.000 Quadratmetern werden mehrere Kollektorlinien gefertigt, darunter mit dem erfolgreichen EURO-C20-AR der leistungsstärkste Flachkollektor auf dem Solarmarkt. Die Kollektorfabrik ist laut Wagner & Co auf die Produktion von zirka 200.000 Kollektoren pro Jahr ausgerichtet, das entspreche einer Gesamt-Kollektorfläche in der Größe von mehr als 60 Fußballfeldern. In fünf parallelen Fertigungsstraßen können mehrere verschiedene Varianten gleichzeitig hergestellt werden, so das Unternehmen.   Auf die Anforderungen des Marktes könne so flexibel eingegangen werden. Automatisierte Fertigungsschritte mit Industrierobotern und optimierte Arbeitsabläufe sowie Transportwege seien Grundlage einer effizienten und kostengünstigen Produktion.

Die zeitgleiche Fertigung verschiedener Kollektortypen und Fertigungs-Chargen erlaube es, Produktinnovationen schnell zu realisieren und flexibel auf Nachfrageänderungen zu reagieren. Für eine reibungslose Logistik seien großzügige Lagerkapazitäten und ein optimierter Warenfluss von den Produktionsmaterialien über das Fertiglager bis zum Abtransport der verpackten Solarkollektoren in die Solarfabrik integriert. Die Entladung des angelieferten Materials finde in einem speziellen Anbau innerhalb der temperierten Gebäudehülle statt, und die fertigen Kollektoren würden am Warenausgang über sechs Andocktore auf die Transport-LKW verladen.


Solarthermische Kollektoren, Holz-Hackschnitzel und große Photovoltaikanlage liefern Energie für die Solar-Fabrik

Das integrierte Energiekonzept der Fabrik sieht eine in der Bilanz autarke Versorgung vor: Die gesamte benötigte Energie wird komplett CO2-neutral vor Ort mit erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Zur Wärmeerzeugung für das außergewöhnlich gut gedämmte Gebäude werden solarthermische Kollektoren mit einer modernen Holz-Hackschnitzelanlage kombiniert, in der Altholz verwertet wird, zum Beispiel aus Verpackungen. Büro- und Sozialräume sind als Niedrigstenergiegebäude mit besonders gut gedämmter Außenhülle, Erdbereichswärmetauscher und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgeführt. Daneben kommen eine Solarstrom-Großanlage und ein Regenwasser-System zum Einsatz. Der Möglichkeit, bei weiterem Wachstum das Gebäude und die Produktionskapazitäten zu erweitern, sei bereits bei der Planung Rechnung getragen, heißt es in der Pressemitteilung.

20.06.2008   Quelle: Wagner & Co Solartechnik GmbH (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Premiere zur Intersolar: Inventux präsentierte mikromorphes Dünnschichtmodul

Mikromorphe Dünnschicht-Photovoltaik- module von Inventux.
Mikromorphe Dünnschicht-Photovoltaik-
module von Inventux.

Die Inventux Technologies AG (Berlin) präsentiert sich auf der Intersolar 2008 erstmals dem Fachpublikum und zeige ihr neues mikromorphes Dünnschicht-Solarmodul, dass sich vor allem durch optimierte Energieerträge auszeichnet. Das Solarunternehmen, das sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen spezialisiert, präsentierte auf der Leitmesse der Solarbranche mit dem "X120" das erstmals in dieser Art in Europa gefertigte mikromorphe Dünnschicht-Photovoltaikmodul. Mit einer Fläche von 1,4 Quadratmetern und durch ein rahmenloses Glas/Glas-Design eignen sich die Module der "X-Series-Micromorph" besonders für große, netzgekoppelte Photovoltaikanlagen bei einem ausgezeichneten Kosten- Nutzen-Verhältnis, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.  Am Unternehmenssitz Berlin hat Inventux mit dem Aufbau einer Fabrik zur industriellen Serienfertigung von Dünnschicht-Solarmodulen begonnen. Die Inventux Technologies AG ist international eine der größten Unternehmensneugründungen in der stark wachsenden Solarbranche und beschäftigt nach eigenen Angaben aktuell rund 75 Mitarbeiter.

Die Tandem-Solarzellen bestehen aus einer amorphen und einer mikrokristallinen Siliziumschicht. Bei einer Leistung von 120 Watt und einem stabilisierten Wirkungsgrad von 8,6 % nehmen die Module laut Hersteller ein besonders breites Lichtspektrum auf und sorgen für optimierte Energieerträge. Enge Leistungstoleranzen von +/-3% gewährleisten die bestmögliche Systemkonfiguration ohne zeitintensive Vorsortierung, betont Inventux. Die Inventux-Module werden in hochmodernen, automatisierten Produktionsanlagen hergestellt. Durch hohe Technologie- und Prozesskompetenz bei der kosteneffektiven Serienfertigung der technologisch führenden Dünnschichtmodule werde eine gleichbleibend hohe Produktqualität gesichert.

20.06.2008   Quelle: Inventux Technologies AG; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Inventux Technologies AG,
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Gabriel gibt Startschuss für 400-Millionen-Programm zum Klimaschutz

Das Bundesumweltministerium hat am 19.06.2008 seine umfassende Klimaschutzinitiative auf den Weg gebracht. Mit vier neuen Programmen werden Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien in der Wirtschaft, den Kommunen sowie der Verbraucher und Verbraucherinnen gefördert, berichtet das BMU in einer Pressemitteilung. In diesem Jahr stehen dafür bis zu 400 Millionen Euro aus dem Verkauf der CO2-Emissionsrechte zur Verfügung. Davon sollen 280 Millionen Euro für nationale Maßnahmen verwendet werden, 120 Millionen Euro sollen in internationale Projekte fließen. "Die Klimaschutzinitiative leistet einen wichtigen Beitrag, unser Klimaschutzziel zu erreichen. Damit erschließen wir die großen Potenziale zur CO2-Einsparung in der Breite, in Schulen, mittelständischen Unternehmen und privaten Haushalten. Wir wollen damit zeigen: Klimaschutz zahlt sich für die Wirtschaft, Kommunen und Verbraucherinnen und Verbraucher aus. Wer heute investiert, wird morgen durch niedrigere Energiekosten belohnt", kommentiert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. 

Klimaschutz in öffentlichen Einrichtungen

In Deutschland sollen die Treibhausgasemissionen nach den Plänen der Bundesregierung bis 2020 um 40 Prozent (gegenüber 1990) gesenkt werden. Städte, Gemeinden und Landkreise, Kirchen, Hochschulen und Theater stehen im Mittelpunkt der Richtlinie für Klimaschutz in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen. Gefördert werden die Erstellung von Klimaschutzkonzepten und ein "Klimaschutzmanager", der die Umsetzung unterstützt. Die Förderung kann maximal drei Jahre laufen. Darüber hinaus unterstützt das Bundesumweltministerium Modellprojekte mit dem Leitbild der CO2-Neutralität, beispielsweise in Schulen, Schwimmbädern oder Rathäusern. Stehen nur einzelne Ersatzinvestitionen an - wie eine neue Innenbeleuchtung - gibt es für besonders energieeffiziente Technologien einen Zuschuss.


Unterstützung für Mini-KWK und gewerbliche Kälteanlagen

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Impulsprogramm für kleine Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Diese Mini-KWK-Anlagen erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme, nutzen dadurch die eingesetzte Energie sehr effizient und sind eine der wirksamsten Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen. Mini-KWK-Anlagen können überall dort eingesetzt werden, wo viele Stunden im Jahr Wärme gebraucht wird, zum Beispiel in Wohngebäuden, Hotels oder Altenheimen. Für diese Anlagen gibt es künftig einen Investitionszuschuss.

Das Impulsprogramm für gewerbliche Kälteanlagen fördert hoch effiziente und klimafreundliche Kältetechnik durch Zuschüsse zu Beratung (StatusCheck) und Investitionen (Alt- und Neuanlagen). Bei der gewerblichen Kältetechnik seien noch außerordentliche Einsparungen an Geld, Energie und CO2-Emissionen möglich, betont das BMU. Allein mit am Markt verfügbarer Technik könnten in Deutschland jährlich rund elf Milliarden Kilowattstunden eingespart werden (die Produktion zweier Kraftwerke mit Kohle- oder Gasbetrieb).


Biomasse nachhaltig nutzen

Biomasse ist ein wichtiger Energieträger der Zukunft, sei es für Strom, Wärme oder Kraftstoffe. Gleichzeitig ist die nachhaltige und klimafreundliche Nutzung der Biomasse eine große Herausforderung. Das Bundesumweltministerium fördert daher mit der Klimaschutzinitiative Forschungs- und Pilotprojekte, um Lösungen für noch offene Fragen zu entwickeln und eine nachhaltige Biomassestrategie voranzubringen.

Alle Förderprogramme und Hinweise für die Antragstellung sind im Internet abrufbar: http://www.bmu.de/klimaschutzinitiative

19.06.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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Bundesumweltministerium verlängert Kesseltausch-Bonus im Marktanreizprogramm

750 Euro Förderbonus für Heizkesseltausch kombiniert mit Solar-Kollektoren.
750 Euro Förderbonus für Heizkesseltausch
kombiniert mit Solar-Kollektoren.

Das Bundesumweltministerium (BMU) verlängert die Förderung für den Einbau moderner Heizungsanlagen über den 30. Juni 2008 hinaus: Noch bis Ende 2009 erhalten Investoren zusätzlich zur bestehenden Förderung von Solar-Kollektoren einen Bonus, wenn gleichzeitig der alte Heizkessel durch einen Öl- oder Gasbrennwertkessel ausgetauscht wird. Der Bonus beträgt bei der Kombination von Kesseltausch mit einer Solarthermie-Anlage zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung 750 Euro und in der Kombination von Kesseltausch mit Solar-Kollektoren zur alleinigen Warmwasserbereitung 375 Euro.  Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Der Kesseltausch-Bonus belohnt damit sowohl die Investitionen zur Senkung des Energieverbrauchs als auch zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Wärmeversorgung in Gebäuden. Das hilft dem Klima und spart Heizkosten." Für ein Einfamilienhaus bedeute das eine Förderung von 2.010 Euro bei einer Investition in einen modernen Brennwertkessel und eine 12 Quadratmeter große Solarwärmeanlage, die Brauchwasser erhitzt und die Heizung unterstützt. Der staatliche Zuschuss beträgt rund 12 Prozent der Investitionskosten.


Bis zu 500 Millionen Euro Zuschüsse für 2009 vorgesehen

Das Bundesumweltministerium fördert über das Marktanreizprogramm (MAP) Investitionen in erneuerbare Energien im Wärmebereich. In diesem Jahr stehen dafür 350 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Im kommenden Jahr sind es bis zu 500 Millionen Euro. Ursprünglich sollte der Kesseltausch-Bonus Ende Juni auslaufen. Nähere Informationen sind über die Klima-Hotline zu erhalten, Telefon: 0180/2004200. Anträge sind zu stellen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (http://www.bafa.de).

19.06.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: estec 2007,
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Greenpeace: Bundesregierung verwässert ihr Klimaprogramm; Ziel wird um die Hälfte verfehlt

Nach einer aktuellen Bewertung der Umweltschutzorganisation Greenpeace wird die Bundesregierung ihre Ziele zum Klimaschutz weit verfehlen. Mit den Maßnahmen des in der Kabinettssitzung vom 18.06.2008 beschlossenen Klimapaketes lasse sich demnach bis 2020 nur die Hälfte der von jetzt an notwendigen 270 Millionen Tonnen Treibhausgase jährlich einsparen, heißt es in der Greenpeace-Pressemitteilung.   Greenpeace fordert von der Bundesregierung, die Maßnahmen für den Klimaschutz in Haushalten, im Verkehr und bei der Erzeugung von Energie deutlich zu verbessern. "Wir haben jede Maßnahme des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung durchgerechnet und das Ergebnis ist erschreckend", sagt Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace. "Spätestens bei der nächsten Hochwasserkatastrophe wird sich die Bundesregierung dafür rechtfertigen müssen, warum sie die Menschen nicht wirksam vor den Folgen des Klimawandels schützt", so Böhling.


Greenpeace: Bundesregierung schafft nur knapp 30 Prozent der geplanten Treibhausgas-Einsparung

Ziel der Bundesregierung ist, bis 2020 den Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Mit ihrem verwässerten Klimaprogramm werde sie nach der Greenpeace-Berechnung aber nur auf knapp 30 Prozent Einsparung kommen, so die Umweltschutzorganisation. Vor allem im Kraftwerkssektor wird die geplante Verringerung der Kohlendioxidemissionen laut Greenpeace um 20 bis 30 Millionen Tonnen pro Jahr verfehlt, wenn die 25 geplanten neuen Kohlekraftwerke tatsächlich gebaut werden. Durch fehlende Anreize für die Abschaffung der Nachtspeicheröfen verschenke die Bundesregierung ein Einsparpotenzial von fast 20 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Auch bei den Maßnahmen für den Straßenverkehr sei durch die zögerliche Haltung der Bundesregierung nur ein Drittel der einzusparenden 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid tatsächlich erreichbar.

"Die Regierungskoalition behindert sich gegenseitig und Merkel wollte sich nicht durchsetzen. Mal bremst Wirtschaftsminister Glos (CSU), wie bei der Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung oder bei Maßnahmen im Straßenverkehr, mal Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) mit der Unterstützung des Neubaus klimaschädlicher Kohlekraftwerke oder Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bei wirksamen Maßnahmen im Bereich der Gebäudeenergie", erklärt Böhling. "Einige Politiker haben anscheinend noch nicht begriffen, wie ernst der Klimawandel mittlerweile ist. Halbherzigen Klimaschutz können wir uns nicht mehr leisten", warnt der Greenpeace-Experte.

19.06.2008   Quelle: Greenpeace e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundesregierung beschließt zweiten Teil ihres Integrierten Energie- und Klimaprogramms (IEKP)

"Steigende Energiepreise und der Klimawandel stellen Herausforderungen an eine sichere, umweltfreundliche und preiswürdige Energieversorgung dar. Dafür sieht die Bundesregierung insbesondere zwei zentrale Ansatzpunkte: Energie muss noch effizienter eingesetzt werden. Der Anteil an erneuerbaren Energien muss steigen", so der Sprecher der Bundesregierung, Ulrich Wilhelm, zur Verabschiedung des IEKP am 18.06.2008. Nur auf diese Weise ließen sich CO2-Emissionen reduzieren und die Energieversorgung zu bezahlbaren Preisen sicherstellen. Die Erhöhung der Energieeffizienz verringert die Abhängigkeit von Energieimporten und halte die finanzielle Last für Verbraucher und Wirtschaft in Grenzen. "Wir sind nicht am Beginn des Klimawandels, sondern mittendrin. Im Gegensatz zu dem natürlichen Klimawandel vergangener Zeiten vollzieht sich der vom Menschen verursachte viel schneller. Durch Nichtstun würden wir fünf bis 20 Prozent unseres Wohlstandes verlieren", kommentiert Bundeskanzlerin Angela Merkel. 

Ausbau der Stromübertragungsnetze; überarbeitete Energieeinsparverordnung; novellierte Heizkostenverordnung

Das beschlossene Maßnahmenbündel umfasst unter anderem das Gesetz zur Beschleunigung des Ausbaus der Höchstspannungsnetze. Es dient der Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Ausbau der Stromübertragungsnetze. Erforderlich machten dies der zügige Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung ebenso wie der verstärkte grenzüberschreitende Stromhandel und der Anschluss neuer Kraftwerke, heißt es in der Pressemitteilung der Bundesregierung.

Die Novellierung des Energieeinsparungsgesetzes und der Energieeinsparverordnung (EnEV) sollen die energetischen Anforderungen an Neubauten und an wesentliche Änderungen im Gebäudebestand um durchschnittlich 30 Prozent anheben, einzelne Nachrüstpflichten sollen ausgeweitet und die langfristige Außerbetriebnahme von Nachtstromspeicherheizungen geregelt werden.

Die Novellierung der Heizkostenverordnung diene dazu, durch stärker verbrauchsabhängige Abrechnungsregelungen weitere Energieeinsparpotenziale zu erschließen, betont die Bundesregierung. Damit würden auch die CO2-Emissionen im Gebäudebereich verringert. Eine Verordnung zum Erlass von Regelungen über Messeinrichtungen im Strom- und Gasbereich soll den Markt beim Messstellenbetrieb und der Messung (Ab- und Auslesen der Zähler) vollständig öffnen und die Voraussetzung für die so genannten "intelligenten Zähler" schaffen. "Die Verordnung erschließt den Verbraucherinnen und Verbrauchern wettbewerbsbedingte Preisvorteile und fördert gleichzeitig über Innovationen beim Zähl- und Messwesen Energieeinsparungen und Effizienz", heißt es in der Pressemitteilung.


In Meseberg beschlossene Eckpunkte weitgehend umgesetzt; 3,3 Milliarden Euro Förder- und Forschungsgelder

"Mit den heutigen Beschlüssen schließt die Bundesregierung an das umfangreiche Gesetzes-Paket an, das sie am 5. Dezember 2007 verabschiedet hat. Dazu gehören vor allem die Verdopplung des Anteils von Kraft-Wärme-Kopplung an der Energieproduktion, der Ausbau der erneuerbaren Energien in der Strom- sowie in der Wärmeproduktion. Außerdem wurde ein Rahmengesetz verabschiedet, um das Strommesswesen zu liberalisieren. Diese Gesetze wurden am 8. Juni im Bundestag verabschiedet" fasst der Regierungssprecher zusammen. Innerhalb von nur 10 Monaten habe die Bundesregierung damit die 29 Eckpunkte ihres Energie- und Klimaprogramms weitgehend umgesetzt, die sie im August 2007 in Meseberg beschlossen hatte. Es sei das umfassendste Maßnahmenpaket der deutschen Energie- und Klimapolitik. Das Paket umfasse ordnungspolitische Rahmensetzungen, Förderinstrumente und Initiativen zur Forschung und Entwicklung. Allein 2008 stünden 3,3 Milliarden Euro an Förder- und Forschungsgeldern bereit.

19.06.2008   Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: IBM und Tokyo Ohka Kogyo arbeiten gemeinsam an billigeren CIGS-Solarzellen

Die Ohka Kogyo Co., Ltd. (TOK), ein japanisches Unternehmen, das sich auf Photolithografie spezialisiert hat, und IBM kooperieren, um neue, kostengünstige Methoden zur Herstellung von Solarenergie-Produkten zu entwickeln, die preiswerter und leichter zu installieren sind als herkömmliche Photovoltaik-Module. TOK und IBM haben sich insbesondere darauf geeinigt, gemeinsam Verfahren, Materialien und Equipment zur Herstellung von Solarmodulen mit Zellen aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid-Dünnschichttechnologie (CIGS) zu entwickeln, berichtet IBM in einer Pressemitteilung.   Gegenwärtig verhinderten die im Vergleich zu konventionellem Strom noch hohen Kosten von Solarstrom eine breite Nutzung der Photovoltaik, stellt IBM fest. Die Dünnfilm-Photovoltaik hingegen, beispielsweise in Form von CIGS, verspreche eine merkliche Kostensenkung bei Solarzellen und schaffe so die Grundlage für eine breite Anwendung.


CIGS- Wirkungsgrade mehr als 15 % angestrebt

Die IBM-Forschung habe neue Fertigungsverfahren für CIGS-Zellen entwickelt, die ohne Vakuum auskommen und mit denen Wirkungsgrade von 15 % und mehr angestrebt würden, heißt es in der Pressemitteilung. Gegenwärtig erzielten Dünnschichtsolarzellen Wirkungsgrade in einer Größenordnung von 6 % bis knapp 12 %. Die Kombination der IBM-Technologie mit der bewährten Beschichtungstechnik und hochreinen Chemikalien von TOK habe das Potenzial, die Fertigung von Dünnschichtsolarzellen im industriellen Maßstab zur Marktreife zu bringen. "Unser Ziel ist, leistungsfähigere Photovoltaikanlagen zu entwickeln, welche sowohl die Kosten als auch die Komplexität der Systeme verringern und zudem vielfältigere Einsatzmöglichkeiten mit sich bringen", sagte Dr. Tze-Chiang Chen, IBM-Vizepräsident für Wissenschaft und Technologie bei IBM Research. "Nun kann die fortschrittliche Technologie von IBM zusammen mit der Erfahrung von TOK beim Anlagenbau das Potenzial der erneuerbaren Energien ausschöpfen", fügte Dr. Chen hinzu. Yoichi Nakamura, Präsident und Vorstandvorsitzender von TOK ergänzt: "Wir glauben, dass diese Zusammenarbeit in der Entwicklung eine große Chance ist, die Anwendung unserer Technologie in das Feld der Photovoltaik auszuweiten und einen neuen Geschäftsbereich zu etablieren".


Dünnere Solarzellen auf flexiblen Trägermaterialien

Trotz der intensiven und reichlich vorhandenen Sonneneinstrahlung hätten herkömmliche Solarzellen, die überwiegend auf Siliziumbasis hergestellt werden, einen vergleichsweise niedrigen Wirkungsgrad und seien im Vergleich zu anderen Energiequellen relativ teuer, betonen die IBM-Forscher. CIGS-Solarzellen könnten hingegen 100 Mal dünner sein als Zellen auf der Grundlage von Silizium-Wafern. Außerdem könnten die Dünnschichtzellen auf kostengünstige Glassubstrate aufgebracht werden, was eine weitere Kostenreduktion erlaube. Darüber hinaus könnten Dünnfilmzellen auf flexiblen Trägermaterialien, an Fassaden, auf beschichteten Fenstern und weiteren Oberflächen installiert werden. Die Dünnfilm-Fertigungstechnik erlaube weiter, Solarzellen auf Folien oder Glasplatten zu "drucken", wodurch viele teuere und energieintensive Produktionsschritte wegfallen.
Weitere Informationen: http://www.ibm.com/ibm/green/index.shtml

19.06.2008   Quelle: IBM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neue Organisationsstruktur bei SCHOTT Solar

Produktion von Solar-Receivern bei SCHOTT in Aznalcóllar.
Produktion von Solar-Receivern bei SCHOTT
in Aznalcóllar.

Anfang Juni 2008 hat SCHOTT Solar die Bündelung seiner Solar-Kompetenzen in einer neuen Legalstruktur angekündigt. Zu diesem Zweck will die SCHOTT AG ihre Tochtergesellschaft SCHOTT Solarthermie GmbH zu 100 Prozent in die SCHOTT Solar GmbH einbringen. Nun informiert das Unternehmen über die daraus resultierenden personellen Änderungen: Dr. Gerrit Sames und Michael Harre rücken in die Geschäftsführung der SCHOTT Solar GmbH auf. Dr. Nikolaus Benz und Christoph Fark übernehmen die Leitung der SCHOTT Solarthermie GmbH. Dr. Gerrit Sames, bislang Geschäftsführer der SCHOTT Solarthermie GmbH, wechselt in die Geschäftsführung der SCHOTT Solar GmbH. Dort verantwortet er das Ressort Global Operations. Darüber hinaus ist Michael Harre ebenfalls in die Geschäftsführung der SCHOTT Solar GmbH berufen worden, wo er weiterhin für die Bereiche Vertrieb und Marketing verantwortlich zeichnet. Die neuen Zuständigkeiten wurden zum 1. Juni 2008 wirksam.   Die Geschäftsführung der SCHOTT Solar GmbH setzt sich nun wie folgt zusammen: Dr. Martin Heming (Chief Executive Officer); Dr. Jürgen G. Kaiser-Gerwens (Chief Financial Officer); Dr. Gerrit Sames (Chief Operating Officer); Michael Harre (Chief Sales Officer).

Die Leitung der Tochtergesellschaft SCHOTT Solarthermie GmbH übernehmen mit Dr. Nikolaus Benz als technischem und Christoph Fark als kaufmännischem Geschäftsführer zwei langjährige Mitarbeiter des Unternehmens. Auf die Beschäftigten, die im Geschäftsbereich Concentrated Solar Power (CSP) an den Standorten Mitterteich und Aznalcóllar (Spanien) Receiver für Solarkraftwerke produzieren, habe diese rein organisatorische Neuordnung keine Auswirkungen, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.


SCHOTT Solar forciert Expansionskurs: Produktionskapazität für Parabolrinnentechnologie und kristalline Photovoltaik sollen auf jeweils ein Gigawatt pro Jahr wachsen

SCHOTT Solar plant, die jährlichen Kapazitäten in der Receiverfertigung für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie (Concentrated Solar Power) bis zum Jahresende 2009 auf rund ein Gigawatt auszubauen. Auch die jährliche Produktionskapazität im Joint Venture WACKER SCHOTT Solar soll bis 2012 auf rund ein Gigawatt erweitert werden. Damit einher geht eine organisatorische Neuausrichtung: Künftig werden alle Solar-Kompetenzen des SCHOTT Konzerns - sowohl Photovoltaik (PV) als auch Concentrated Solar Power (CSP) - unter dem Dach der SCHOTT Solar GmbH gebündelt. Dies gab der Hersteller auf einer Pressekonferenz anlässlich der Fachmesse Intersolar bekannt. Damit sei die SCHOTT Solar GmbH das einzige Unternehmen weltweit, das sowohl hochwertige Receiver für Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie als auch Komponenten für PV-Anwendungen produziert.


Solarkraftwerke als eine der wichtigsten Alternativen für die Zukunft der Energieversorgung

Dr. Martin Heming, Geschäftsführer und CEO der SCHOTT Solar GmbH, kommentiert die Unternehmensstrategie: "Wir sehen in Solarkraftwerken eine der wichtigsten Alternativen, um die Zukunft der Energieversorgung zu sichern. Bereits heute können sie ganze Städte mit Strom versorgen, wie erfolgreiche Beispiele aus den USA zeigen. Auch in Spanien werden Projekte in vergleichbarer Größenordnung realisiert. Darüber hinaus lassen sich Solarkraftwerke mit fossilen Energiequellen oder Biomasse kombinieren. Damit kann eine sichere Energieversorgung mit hohem Solaranteil realisiert werden. Das große CSP-Potenzial hat SCHOTT Solar frühzeitig erkannt und sich entsprechend strategisch ausgerichtet. Durch die Bündelung des gesamten Solar-Know-how des SCHOTT Konzerns in der SCHOTT Solar GmbH erreichen wir eine noch größere Schlagkraft und schärfen unser Profil als großes integriertes und weltweit tätiges Solarunternehmen."


CSP- und PV-Aktivitäten auf Wachstumskurs

Um die geplante jährliche Produktionskapazität von einem Gigawatt bei Receiver-Rohren - einer Schlüsselkomponente von Solarkraftwerken mit Parabolrinnentechnologie - zu erreichen, hat SCHOTT Solar neben der bestehenden Produktion im bayerischen Mitterteich bereits Ende Mai in Aznalcóllar bei Sevilla (Spanien) ein neues Werk eingeweiht. Bis zum Jahresende 2008 will das Unternehmen dort die Produktionskapazität durch eine zweite Fertigungslinie verdoppeln. Darüber hinaus plant SCHOTT Solar, ab 2009 in Albuquerque (USA, New Mexiko) Receiver sowie Solarstrommodule zu fertigen.


Allianzen stärken Basis für beschleunigtes Wachstum

Neben dem Aufbau eigener Produktionskapazitäten stellen strategische Allianzen eine weitere erfolgreiche Komponente der jüngsten Unternehmensentwicklung von SCHOTT Solar dar. Durch das Joint Venture mit der WACKER Chemie AG, gegründet im Oktober 2007, plant SCHOTT Solar, seine Wachstumspläne in der kristallinen Photovoltaik noch schneller umzusetzen. Diese Partnerschaft sichere SCHOTT Solar die langfristige Versorgung mit Silicium, dem derzeit weltweit knappen Ausgangsmaterial für Solarzellen. Bis 2012 ist im Joint Venture WACKER SCHOTT Solar an den Standorten in Jena und Alzenau eine jährliche Produktionskapazität von einem Gigawatt geplant.
Zusammen mit der ersol Thin Film GmbH entwickelt SCHOTT Solar mikromorphe Technologien für Dünnschichtzellen, die den Wirkungsgrad deutlich erhöhen sollen. Die beiden Unternehmen bündeln ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in diesem Bereich, um die Produkte schneller zur Markt- und Serienreife zu führen.

Auch für die Zukunft schließt SCHOTT Solar weitere strategische Partnerschaften nicht aus. "Wir sind der Meinung, dass sich über sinnvolle Kooperationen nicht nur Größenvorteile, sondern auch Kosteneinsparungen realisieren lassen. Ferner sollen uns Partnerschaften helfen, Innovationen schneller marktfähig zu machen und neue Märkte zügig zu erschließen", führt Geschäftsführer und CFO Dr. Jürgen Kaiser-Gerwens aus. "Deshalb werden wir den Markt aufmerksam beobachten und sind offen für weitere Partnerschaften."


Vorsichtiger Optimismus im Hinblick auf Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, zeigte sich hinsichtlich der jüngst von der Bundesregierung beschlossenen Änderungen des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) vorsichtig optimistisch: "Eine stärkere Degression erhöht natürlich den Innovationsdruck. Viel wichtiger ist aber, dass der Ausbau der Solarenergie nach dem derzeitigen Stand nicht gestoppt werden soll und der Grundgedanke des EEG für eine dezentrale, saubere und nachhaltige Energieversorgung von der Politik weiterverfolgt wird. Deutsche Unternehmen können ihre gute technologische Position ausbauen, in die technische Weiterentwicklung investieren und neue Arbeitsplätze schaffen."

19.06.2008   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT AG,
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Seminar in München: "Solare Klimatisierung - Eine coole Idee wird praxistauglich"

Röhrenkollektoren liefern Energie für die solare Kühlung.
Röhrenkollektoren liefern Energie für die
solare Kühlung.

An Handwerker, Planer, Architekten sowie Entscheider in Unternehmen und Kommunen richtet sich eine Fortbildungsveranstaltung zur solaren Kühlung am 28. Juni 2008 in der Städt. Berufsschule für elektrische Anlage- und Gebäudetechnik (Bildungszentrum für Solartechnik in München). Das Seminar wird veranstaltet von der Jugendwerkstatt Felsberg und vom Bundesumweltministerium (BMU) gefördert. Moderator Carsten Hindenburg, (Hindenburg Consulting) präsentiert die gesamte Bandbreite der solaren Klimatisierung, außerdem werden Grundlagen, Technologien und Systemtechnik erörtert. In der Veranstaltung sollen besonders regionale Hersteller, Betreiber und Entwickler zu Wort kommen.   Am Vormittag informiert das Unternehmen SolarNext AG über solarthermische Kühlungsanlagen kleiner Leistung aus Sicht eines Systemanbieters. Am Nachmittag wird es einen zweiten Schwerpunkt zur Flüssigsorptionstechnik geben. Eberhard Lävemann vom Zentrum für angewandte Energieforschung Bayern (ZAE Bayern) wird über die Technik und Matthias Peltzer (Fa. L-DCS) über Betriebserfahrungen mit zwei Pilotanlagen aus Sicht eines Herstellers referieren. Am Ende der Veranstaltung kann eine Pilotanlage zur Flüssigsorption in München besichtigt werden. Die Anlage dient zur Kühlung eines Jazzclubs und wird mit Fernwärme angetrieben.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen unter http://www.energiederkurzenwege.de

19.06.2008   Quelle: Hindenburg Consulting   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Handwerkskammer Münster SolCoolAirCon Consulting,

 

Intersolar 2008: Zahlen bestätigen den Erfolg der größten Solar-Messe der Welt

Eröffnung der Intersolar in München: Wichtiger Meilenstein der weltgrößten Solarmesse.
Eröffnung der Intersolar in München: Wichtiger
Meilenstein der weltgrößten Solarmesse.

Eine Messe, drei Tage und sieben Hallen mit Innovationen aus Photovoltaik, Solarthermie und Solarem Bauen - vier Tage nach dem Ende der Intersolar 2008 stehen jetzt die offiziellen Zahlen des diesjährigen Branchentreffpunkts fest: Insgesamt kann die Fachmesse für Solartechnik in allen Bereichen Rekordzahlen aufweisen. Nicht nur die Ausstellungsfläche war mit 76.000 Quadratmetern (plus 124 Prozent) so groß wie nie. Mit insgesamt 1.053 Ausstellern (plus 65 Prozent) waren auch mehr Unternehmen als jemals zuvor auf der Intersolar vertreten. Die abschließenden Zählungen ergaben 51.861 Besucher (plus 62 Prozent), die aus 140 Ländern nach München zur Intersolar anreisten. Insgesamt kamen 44,9 Prozent der Besucher aus dem Ausland, was neben dem Anteil internationaler Aussteller von 47 Prozent den Anspruch der Intersolar als internationale Leitmesse deutlich unterstreicht. 

Stellenwert als globale Branchenplattform der Solartechnik betont

Was die Anzahl internationaler Besucher anbelangt, belegt Italien den ersten Platz, gefolgt von Spanien, Frankreich und Österreich. Auch die USA gehörten erstmals zu den Top Ten bei den Besuchernationen. Insgesamt konnte die Messe 1.000 Gäste vom amerikanischen Kontinent begrüßen, 1.600 Solarexperten kamen aus Asien und 400 waren aus dem Nahen Osten nach München gereist - der größte Teil von ihnen zu den ersten beiden Tagen der Messe, die dem Fachpublikum vorbehalten waren. "Die jetzt erreichte Internationalisierung ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Intersolar und unterstreicht deutlich den Stellenwert, den die Messe weltweit als Branchenplattform der Solartechnik einnimmt. Gleichzeitig sind die Zahlen aber auch ein wichtiger Gradmesser für die aufstrebenden ausländischen Märkte und zeigen das internationale Potential, das die Solartechnik für die Industrie birgt", so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, einer der beiden Veranstalter der Intersolar.


Das Topereignis der Solarbranche in den Medien

Auch die Aufmerksamkeit der Medien für die Intersolar war so groß wie nie zuvor: Insgesamt besuchten an den drei Messetagen 578 Medienvertreter die weltgrößte Solarmesse in der neuen Messe München, über einhundert davon aus dem Ausland. "Die Intersolar ist inzwischen auch bei allen internationalen Medien als das Topereignis der Solarbranche im Jahr etabliert. Wir freuen uns natürlich besonders darüber, dass wir in München eine so große Zahl ausländischer Journalisten begrüßen durften", sagt Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer des weiteren Veranstalters, der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG.

Die Intersolar 2009 wird vom 27. bis zum 29. Mai in der Neuen Messe München stattfinden. Die Veranstalter und Träger der Intersolar freuen sich darauf, dann noch mehr nationale und internationale Besucher in München willkommen zu heißen.

Weitere Informationen zur Intersolar 2008 finden Sie im Internet unter http://www.intersolar.de.

18.06.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Photovoltaik XXL: EPURON verkauft spanischen Multi-Megawatt-Solarpark an Investoren

Solar-Kraftwerk El Calaverón (Castilla-La Mancha)
Solar-Kraftwerk El Calaverón
(Castilla-La Mancha)

Die EPURON GmbH (Hamburg) hat die Finanzierung für "El Calaverón" abgeschlossen, eines der weltweit größten Photovoltaik-Kraftwerke, und die Anlage an Investoren verkauft, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Tochterunternehmen der börsennotierten Conergy AG entwickelte, finanzierte und übernahm das EPC-Contracting (Planung, Modullieferung, Bau) für das 21,2 Megawatt-Projekt. Das Fremdkapital wurde von der französischen Bank Dexia, der HSH Nordbank sowie der Dresdner Kleinwort zur Verfügung gestellt. Der Eigenkapitalanteil wurde unter anderem bei dem britischen Finanzinvestor Impax Asset Management platziert. "Große Photovoltaik-Kraftwerke in Spanien sind ein hervorragendes Infrastruktur-Investment. Entscheidend dabei sind für uns der Einspeisetarif, verlässliche Solarsysteme und eine gute Finanzierung. EPURON vereint in El Calaverón all diese Aspekte, so dass wir planen, eine längerfristige Partnerschaft aufzubauen", erklärt Peter Rossbach, Director bei Impax Asset Management.  Weitere Investoren sind der spanische Projektentwicklungspartner Solar Value sowie ein spanischer Finanzinvestor.


"EPURON hat dank seiner gebündelten Entwicklungs- und Finanzierungskompetenz große Vorteile auf dem Markt für regenerative Großprojekte. El Calaverón markiert einen bemerkenswerten Meilenstein in unserer Firmengeschichte und ist das beste Beispiel für unsere Fähigkeiten", zeigt sich Joachim Müller, Geschäftsführer bei EPURON, hoch erfreut.


Attraktive spanische Einspeisevergütung für das Projekt gesichert

Noch im Sommer 2008 will EPURON das Kraftwerk an das öffentliche Stromnetz in Spanien anschließen und schlüsselfertig an die Investoren übergeben. Das Unternehmen sichere damit die aktuell bestehende attraktive Einspeisevergütung in Höhe von 45,54 Eurocent pro erzeugter Kilowattstunde Solarstrom. Die Bauzeit bis zum Anschluss werde dann weniger als ein Jahr betragen haben. EPURON beauftragte Conergy mit der Lieferung und Installation der Solarsysteme sowie der Betriebsführung.

El Calaverón liegt in der sonnenreichen Region Castilla-La Mancha. Das Projekt erstreckt sich über eine Fläche von 100 Hektar, das entspricht mehr als 100 Fußballfeldern. 96.000 polykristalline Solarmodule, die auf zweiachsigen, der Sonne nachgeführten Gestellsystemen von Conergy installiert sind, sollen jährlich rund 40.000 MWh sauberen Strom produzieren und damit 12.500 Haushalte versorgen. Das Kraftwerk erspare der Umwelt einen CO2-Ausstoss von 39.000 Tonnen im Jahr, rechnet EPURON vor.


EPURON: in allen bedeutenden Solarmärkten aktiv

EPURON hat nach eigenen Angeben erst vor wenigen Wochen die beiden Solarparks Ecija und Darro in Andalusien mit einer Leistung von 1,5 Megawatt und 5,8 Megawatt eingeweiht. Neben El Calaverón baue EPURON momentan weitere Solarprojekte mit einer Gesamtleistung von 16 Megawatt in Deutschland, Spanien, Italien und den USA. Mit über 100 Megawatt entwickelter und finanzierter Photovoltaik-Anlagen zählt EPURON heute zu den führenden Unternehmen in diesem Bereich weltweit.

18.06.2008   Quelle: EPURON GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPURON GmbH,
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SMA Solar Technology AG startet Roadshow für geplanten Börsengang

SMA Hauptsitz in Niestetal bei Kassel.
SMA Hauptsitz in Niestetal bei Kassel.

Nach der Veröffentlichung des von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 17.06.2008 gebilligten Prospekts beginnt die SMA Solar Technology AG heute mit der Unternehmenspräsentation für den geplanten Börsengang. Auf einer Pressekonferenz in Frankfurt stellte der Vorstand das Unternehmen und die Eckdaten der geplanten Transaktion vor. SMA strebt eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse an. Das Unternehmen ist gemessen am Absatzvolumen nach eigenen Anagben weltweiter Marktführer bei Wechselrichtern für Photovoltaik-Anlagen. Wechselrichter sind Hochtechnologie-Produkte, die den in Solarzellen erzeugten Gleichstrom in netzüblichen Wechselstrom umwandeln und für jede Solarstromanlage benötigt werden. Die SMA bietet ihren Kunden ein breites Spektrum von Typen, das geeignete Wechselrichter für jeden eingesetzten Photovoltaik-Modultyp und alle Leistungsgrößen von Photovoltaikanlagen umfasst. 

In einem so genannten Decoupled Bookbuilding-Verfahren wird die Preisspanne für das Angebot auf der Basis der Resonanz aus den Investorengesprächen zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt und vor Beginn der Angebotsfrist veröffentlicht. Der Angebotszeitraum beginnt voraussichtlich frühestens am 23. Juni 2008 und spätestens am 30. Juni 2008. Enden wird die Angebotsfrist voraussichtlich frühestens am 25. Juni 2008 und spätestens am 3. Juli 2008. Der Angebotszeitraum wird voraussichtlich mindestens drei Bankarbeitstage betragen. Beginn und Ende des Angebotszeitraums sowie die Preisspanne, innerhalb derer Kaufangebote abgegeben werden können, sollen unter anderem in Form eines Nachtrags zum Prospekt bekannt gegeben werden. Eine Mitteilung über die Veröffentlichung des Nachtrags wird zum frühest möglichen Zeitpunkt nach Billigung und Veröffentlichung des Nachtrags in der Frankfurter Allgemeine Zeitung erscheinen.


Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital mit einem Volumen von bis zu 150 Millionen Euro

Das Angebot im Rahmen des Börsengangs besteht aus einem öffentlichen Angebot in Deutschland, das sich an private und institutionelle Investoren richtet sowie Privatplatzierungen in bestimmten Jurisdiktionen außerhalb Deutschlands und außerhalb der USA. Angeboten werden Aktien aus einer voraussichtlich am 22.06.2008 zu beschließenden Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital mit einem Volumen von etwa 100 Millionen Euro bis 150 Millionen Euro sowie bis zu 5.500.000 Aktien aus dem Eigentum der abgebenden Aktionäre. Hinzu kommen bis zu 1.500.000 Aktien aus dem Eigentum der abgebenden Aktionäre für eventuelle Mehrzuteilungen. Abgebende Aktionäre sind die vier Gründer der Gesellschaft, die nach Abschluss des geplanten Börsengangs weiterhin die Mehrheit an der SMA Solar Technology AG halten werden.


Zusätzliche Mittel zur weiteren Internationalisierung

Durch das Angebot soll die finanzielle Flexibilität der SMA für den Fall eines stärkeren Marktwachstums und der damit verbundenen Kapazitätserweiterung sowie für kleinere Akquisitionen geschaffen werden. Neben der Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis und dem Ausbau ihrer Entwicklungskapazitäten beabsichtigt die SMA, Teile der durch den Börsengang erlösten Mittel zur weiteren Internationalisierung zu nutzen. Darüber hinaus verspreche eine Börsennotierung eine weitere Erhöhung des Bekanntheitsgrades der SMA-Marke. Zudem ergäben sich Vorteile aus der Fungibilität der Aktien, etwa indem im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter liquide Aktien über Mitarbeiterbeteiligungsmodelle angeboten werden können.

Citi und Deutsche Bank begleiten den Börsengang als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners, zusammen mit der Commerzbank und der Landesbank Baden-Württemberg als Co-Lead Managers. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligte Prospekt für das öffentliche Angebot steht zur Verfügung unter http://www.ipo.sma.de. Eine gedruckte Version des Prospektes ist sowohl bei der Gesellschaft als auch bei den Konsortialbanken verfügbar.

18.06.2008   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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EU-Kommission überprüft Förder-Entscheidung zum KMU-Bonus für das Solar-Unternehmen EverQ

EverQ-Produktion und Verwaltung in Thalheim.
EverQ-Produktion und Verwaltung in Thalheim.

Die Europäische Kommission hat am 17. Juni 2008 mitgeteilt, dass sie auf der Grundlage des EG-Vertrages förmlich prüfen werde, ob sie dem Photovoltaik-Produzenten EverQ GmbH (Bitterfeld-Wolfen) vor zwei Jahren Investitionsbeihilfen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu Recht bewilligt hat. Dem Solartechnologie-Unternehmen aus Sachsen-Anhalt wurde im Jahr 2006 ein sogenannter KMU-Bonus in Höhe von rund 9 Millionen Euro genehmigt. Die Europäische Kommission hatte EverQ im Juni 2006 den Status eines KMU attestiert. Sollte die EU-Kommission in dem nun eröffneten förmlichen Prüfverfahren zu dem Schluss kommen, dass sie EverQ diesen Status zu Unrecht zuerkannt hat, müsste das Unternehmen diesen 15-prozentigen Förderzuschlag für standortbezogene Investitionen zurückzahlen, berichtet EverQ in einer Pressemitteilung. 
EverQ ist aufgrund seiner wirtschaftlichen Entwicklung inzwischen über den Status eines mittleren Unternehmens hinausgewachsen

Die EverQ GmbH zählt zu den führenden High-Tech-Unternehmen in der Solarindustrie und wurde im Jahr 2005 gegründet. Bereits im Geschäftsjahr 2007 hat das Unternehmen 139 Millionen Euro umgesetzt und beschäftigt derzeit am Standort in Bitterfeld-Wolfen mehr als 1.000 Mitarbeiter. Damit ist EverQ aufgrund seiner wirtschaftlichen Entwicklung inzwischen über den Status eines mittleren Unternehmens hinausgewachsen. EverQ produziert Solar-Wafer mit dem siliziumsparenden und von Evergreen Solar Inc. patentierten "String Ribbon"-Verfahren, Solarzellen und Solarmodule für die Photovoltaik. EverQ ist ein Gemeinschaftsunternehmen zwischen der Q-Cells AG (Bitterfeld-Wolfen, Sachsen-Anhalt, Deutschland), der Renewable Energy Corporation ASA (Høvik, Norwegen) und der Evergreen Solar, Inc. (Marlboro, USA). EverQ will in den kommenden Jahren seinen dynamischen Wachstumskurs fortsetzen, plant für 2009 die Inbetriebnahme einer dritten Produktionsanlage und bereitet derzeit seinen Börsengang vor.


EverQ: Angaben zu "KMU-typischen Schwierigkeiten" sind 2006 nicht abgefragt worden

Als Begründung für die Überprüfung ziehe die EU-Kommission Kriterien heran, die in dem von ihr 2005 und 2006 durchgeführten Genehmigungsverfahren nicht Gegenstand gewesen seien und daher auch nicht relevant sein konnten. Konkret will die EU-Kommission klären, ob die seinerzeit neu gegründete EverQ GmbH mit besonderen Schwierigkeiten bei Finanzierung, Vertrieb und Personaleinstellung konfrontiert war, die für kleine und mittlere Unternehmen typisch sind. Nach jüngster Aussage der EU-Kommission sei neben den gesetzlich geregelten Größendaten zu Umsatz, Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl auch dieses Merkmal der KMU-typischen Schwierigkeiten Voraussetzung für einen Förderbonus an kleine und mittlere Unternehmen. Angaben zu den KMU-typischen Schwierigkeiten bei EverQ seien im Jahr 2006 nicht abgefragt worden, würden nun erstmalig erhoben und seien gesetzlich nicht vorgesehen, so das Solar-Unternehmen.

Die EU-Kommission will laut EverQ außerdem prüfen, ob die Q-Cells AG als einer der Gründungsgesellschafter in den Jahren 2005 und 2006 ihren Anteil an EverQ absichtlich unter 25 Prozent gehalten hat, um den Status von EverQ als mittleres Unternehmen zu sichern. Eigentümer, die mindestens 25 Prozent an einem Unternehmen besitzen, müssen bei der Ermittlung der für den KMU-Status relevanten Kriterien Mitarbeiterzahl, Bilanzsumme und Umsatz entsprechend ihrer Beteiligungshöhe berücksichtigt werden.


EverQ-Chef Mohr: "Wir haben 2006 alle relevanten Kriterien erfüllt"

EverQ weist darauf hin, dass - entgegen der Darstellung der EU-Kommission - einzig technologische und risikomotivierte Überlegungen und Gesichtspunkte Grundlage für die damalige Kapitalstruktur von EverQ gewesen seien. Q-Cells sei zum damaligen Zeitpunkt selbst noch ein Unternehmen mit KMU-Status gewesen und habe deshalb ein stärker risikobehaftetes Investment in EverQ nicht tragen können. Der Einfluss von Q-Cells auf EverQ habe der Höhe der tatsächlichen Beteiligung entsprochen. "Wir haben 2006 alle relevanten Kriterien erfüllt und können daher die erneute Prüfung der bereits im Juni 2006 bewilligten Förderung anhand neuer Kriterien nicht nachvollziehen. EverQ wird sich mit den Fragen auseinandersetzen und geht davon aus die Bedenken der EU-Kommission auszuräumen.“ kommentiert EverQ-Geschäftsführer Rainer Mohr.

18.06.2008   Quelle: EverQ GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EverQ GmbH.,
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Photovoltaik-Wechselrichterhersteller Diehl AKO präsentiert PLATINUM-Serie mit 98 % maximalem Wirkungsgrad und MPP-Tracking der Extraklasse

PLATINUM-Wechselrichter 7200 TL
PLATINUM-Wechselrichter
7200 TL

Trafolose Wechselrichter mit einem Spitzenwirkungsgrad von bis zu 98 % (Euro-Wirkungsgrad bis zu 97 %) und einem besonders großen MPP-Tracking-Bereich präsentierte die Diehl AKO Stiftung & Co. KG (Wangen) auf der Intersolar 2008 in München. Das Spitzenmodell 7200 TL des Allgäuer Herstellers bietet MPP-Tracking im Spannungsbereich von 350 – 710 Volt sowie einen breiten Eingangsspannungsbereich zwischen 350 und 880 V. Der Einspeisevorgang beginnt in der gesamten Produktpalette bereits bei einem 1/1000 der Geräteleistung: Ab einer Einstrahlungsleistung von nur acht Watt mache der 7200 TL "Überstunden" und sorge für höhere Solarstrom-Erträge, betont der Hersteller.   Nach dem Motto "Morgens früher aufstehen, abends länger arbeiten" speise der Diehl AKO-Wechselrichter Solarstrom in das Netz ein, "während andere Wechselrichter noch oder schon wieder schlafen", heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens.


Neue Technologien steigern Wirkungsgrad und Solarstrom-Ernte

Spitzenwirkungsgrade erreichen die PLATIUM-Wechselrichter durch die Kombination modernster SiC-Bauelemente (Siliziumkarbid-Technologie) mit einer von Diehl AKO patentierten Technologie zur Erhöhung des Wirkungsgrades speziell im unteren Leistungsbereich (Dynamic Input Value Enhancement; DIVE). Garant für hohe Solarstrom-Erträge ist laut Hersteller der Rapid Adaption Control Effekt (RACE), das Diehl AKO-Prinzip, welches auch unter wechselhaften und dynamischen Einstrahlungsbedingungen ein höchst effektives MPP-Tracking sicher stelle. Der in seiner Klasse außergewöhnlich breite DC-Eingangsspannungsbereich ermögliche eine sehr flexible Auslegung der Solarstromanlage über alle Modularten hinweg, betont Diehl AKO.


Anlagenüberwachung rund um die Uhr, Verbrauch im Stand-by-Betrieb unter 2 W

Ein integrierter Datenlogger speichert Messwerte, Ertrags- und Leistungsdaten 30 Jahre lang mit der Genauigkeit eines Stromzählers. Auch nachts ist die Kommunikation mit dem Wechselrichter möglich: neben dem Zugriff auf die aktuellsten Messdaten und Zustände der Photovoltaikanlage kann auch unvorhergesehenes Anlagenverhalten rund um die Uhr überwacht werden. Im Stand-by-Betrieb verbraucht das Gerät dabei weniger als zwei Watt.

Eine Produktinnovation ist der so genannte "Protektor", der nicht nur Schutz in rauer Betriebsumgebung bietet, sondern auch das thermische System verbessert und die Schnittstellen schützt. Die AC-Anschlüsse erfolgen in Federklemmtechnik; ein RFID-Identifikationschip für jeden PLATIUM-Wechselrichter optimiert die Logistikkette. Das Leistungsteil, das Display und der AC/DC Anschlussbereich entsprechen der Schutzklasse IP65. Die Ländereinstellung ist vor Ort möglich. Für die in höchster industrieller Qualität gefertigten PLATINUM-Wechselricher gilt eine standardmäßige Gewährleistung von fünf Jahren, darüber hinaus kann die Garantie auf 20 Jahre verlängert werden.

18.06.2008   Quelle: Diehl AKO Stiftung & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Diehl AKO Stiftung & Co. KG,

 

Sechs Prozent mehr Solarstrom-Ertrag durch entspiegeltes Solarglas: Centrosolar Glas erhält Bayerischen Energiepreis

Ralf Ballasch, Geschäftsführer CENTROSOLAR GLAS GmbH (rechts), nimmt den Preis von Staatssekretär Sackmann entgegen.
Ralf Ballasch, Geschäftsführer CENTROSOLAR
GLAS GmbH (rechts), nimmt den Preis von
Staatssekretär Sackmann entgegen.

Die Centrosolar Glas GmbH & Co. KG (Fürth) ist einer der Preisträger des Bayerischen Energiepreises 2008. Die Preisverleihung fand am 12.06.2008 im Rahmen des Symposiums "Energie Innovativ" in Nürnberg statt. Das Unternehmen überzeugte die Juroren mit nanoporösen Antireflexschichten auf Solar-Gläsern, mit denen die Energieausbeute von Solarsystemen deutlich gesteigert werden kann. Solarglas wird zur Schutzabdeckung von Solarmodulen in der Photovoltaik (zur Stromerzeugung) und Solarthermie (zur Warmwassergewinnung) verwendet. Ein Manko dabei war bisher, dass durch die physikalisch bedingte Lichtreflexion auf den Gläsern Energieverluste entstehen - und zwar durchschnittlich acht Prozent. Centrosolar Glas, Spezialist für die Solarglasveredelung, hat ein Beschichtungsverfahren entwickelt, mit dem die Reflexion auf nur zwei Prozent reduziert werden kann. Dadurch erhöht sich die jährliche Energieausbeute von Photovoltaikmodulen um fünf bis sechs Prozent. Bei solarthermischen Kollektoren sind es sogar acht bis zehn Prozent, betont das Unternehmen.   Der Bayerische Energiepreis wird seit 1999 vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Technologie vergeben. Bewerben können sich Entwickler, Planer, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus der Energiebranche. Der Preis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert.


Jährlicher Mehrertrag von 21 Gigawattstunden (GWh) Solarenergie durch Antireflexglas

Seit der Markteinführung hat der Glasspezialist über drei Millionen Quadratmeter antireflexbeschichtetes Solarglas produziert, das in Photovoltaikmodule eingebaut wurde. Damit kann künftig pro Jahr ein Mehrertrag von 21 Gigawattstunden (GWh) an solarer Energie gewonnen und so der Anteil von Solarenergie zur Deckung des Gesamtenergiebedarfs gesteigert werden, rechnet Centrosolar Glas vor. Die Antireflexbeschichtung besteht aus einer 150 Nanometer dünnen Schicht aus Siliziumdioxid, die durch Tauchbeschichtung unter Reinraumbedingungen aufgetragen wird. Das dazu verwendete Verfahren wurde entwickelt in Zusammenarbeit mit den Fraunhofer Instituten ISC (Würzburg) und ISE (Freiburg) sowie der Merck KGaA. Das Beschichtungsverfahren wurde mit dem Härtungsprozess für das Glas kombiniert und lässt sich so in die Produktion des Einscheibensicherheitsglases integrieren. Damit konnte auch der Energieverbrauch für den Gesamtprozess deutlich minimiert werden, betont Centrosolar.

Centrosolar Glas ist mit dem jetzt ausgezeichneten Verfahren zum Weltmarktführer auf diesem Gebiet geworden und produziert in Fürth bereits 1,5 Millionen Quadratmeter Antireflexglas pro Jahr. 2008 werden die Fertigungskapazitäten aufgrund der hohen Nachfrage nochmals ausgeweitet.

18.06.2008   Quelle: Centrosolar Glas GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar.,
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SOLON beteiligt sich strategisch am US-Solarzellenhersteller SpectraWatt

Die Berliner SOLON AG für Solartechnik, einer der größten europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen, beteiligt sich als strategischer Partner an dem US-Unternehmen SpectraWatt, Inc. Die anderen Gesellschafter an dem neu gegründeten Unternehmen seien Intel Capital, ein Tochterunternehmen des amerikanischen Chipherstellers Intel Corporation, Cogentrix Energy LLC, ein Tochterunternehmen der Goldman Sachs Group, Inc. sowie der auf Erneuerbare Energien spezialisierte Investor PCG Clean Energy and Investment Fund. Der Anteil von SOLON an SpectraWatt liege bei rund 16 Prozent, berichtet die SOLON AG in einer Pressemitteilung. 
Das Unternehmen SpectraWatt mit Sitz in Hillsboro (Bundesstaat Oregon) plant die Herstellung von hoch effizienten Solarzellen auf Siliziumbasis. Erste Lieferungen sind laut SOLON für Mitte 2009 vorgesehen. Mit diesem Engagement gewinne SOLON einen neuen strategischen Zulieferer und verbreitere so weiter seine Lieferantenbasis. Die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Partner bilde zudem die Grundlage für den künftigen Ausbau des USA-Geschäfts und stelle damit einen weiteren Schritt in der Internationalisierungsstrategie des Unternehmens dar.

18.06.2008   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Masdar PV ernennt Experten aus der Photovoltaik-Industrie zu Geschäftsführern seiner Dünnschicht-Solarfabrik

Nachdem die Masdar-Initiative bereits berichtet hatte, zwei Milliarden US-Dollar in die Dünnschicht-Photovoltaikproduktion investieren zu wollen, kündigte die Masdar PV GmbH am 16.06.2008 an, das Unternehmen habe erfahrene Manager aus der Photovoltaikindustrie als Manager berufen. Dr. Rainer Gegenwart wurde zum Vorstand und Geschäftsführer der Masdar PV GmbH mit Sitz in Deutschland ernannt. Dr. Gegenwart war in der Gründungszeit Direktor der First Solar-Niederlassung in Deutschland, wo er eine wesentliche Rolle beim Ausbau des Unternehmens zum führenden Dünnschicht-Solarmodulproduzenten weltweit spielte.   Dr. Gegenwart ist ein namhafter Industrieexperte mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Glasvergütung, der Dünnfilmtechnologie und verschiedenen Bereichen der Vakuum- und Photovoltaikproduktionstechnologie. Vor seiner Arbeit für First Solar war Gegenwart Forschungschef bei Antec Solar, einem Unternehmen, das CdTe-Dünnschichtmodule produzierte. Seine Karriere startete Dr. Gegenwart bei Oerlikon Leybold mit der Entwicklung von Dünnschicht-Produktionsanlagen.

Masdar ernannte außerdem Joachim Nell als Technikvorstand (COO) von Masdar PV. Nell arbeitete für Applied Materials; mit einem Umsatz von elf Milliarden US-Dollar ist das Unternehmen einer der führenden Lieferanten von PV-Produktionstechnik. Bei Applied Materials war Joachim Nell Vizepräsident für den Solar-Vetrieb. Zuvor hatte Nell bereits den Einstieg von Applied Materials in die Dünnschicht-Photovoltaik umgesetzt, in der das Unternehmen seine Anlagen zur großformatigen Beschichtung einsetzt, und außerdem die Übernahme von Applied Films (Alzenau, Deutschland) im Jahr 2006 geleitet.


Eine der größten Solar-Investitionen, die jemals getätigt wurde

Masdars Investition stehe für den umfangreichsten Kapitaleinsatz, der jemals für die Photovoltaik getätigt wurde, betont Masdar PV. Die Investition diene der Finanzierung einer Produktions- und Expansionsstrategie in drei Schritten, so die Masdar-Initiative in einer Pressemitteilung. In der ersten Phase sollen rund 600 Millionen US-Dollar zur Gründung von zwei Produktionsstätten aufgebracht werden. Die erste Solar-Fabrik soll im dritten Quartal 2009 die Produktion in Erfurt (Deutschland) aufnehmen; ein zweites Werk in Abu Dhabi soll ab dem zweiten Quartal 2010 produzieren. Zusammen sollen die beiden Fabriken laut Masdar-Initiative eine jährliche Produktionskapazität von 210 Megawatt (MW) haben. Zum Einsatz sollen Dünnschicht-Produktionsanlagen kommen, die extra große Glassubstrate verarbeiten und bis zu 5,7 Quadratmeter große Solarmodule fertigen.

17.06.2008   Quelle: Masdar PV GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Phoenix Solar AG für Photovoltaik-Montagesystem mit dem Intersolar AWARD 2008 ausgezeichnet

J. Fernsler (Phoenix Solar AG, rechts) und Dr. V. Buddensiek
J. Fernsler (Phoenix Solar AG, rechts) und
Dr. V. Buddensiek

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) wurde auf der weltweit größten Solarmesse, der Intersolar in München, am 12.06.2008 mit dem Intersolar AWARD 2008 ausgezeichnet. Die erstmals vergebene Auszeichnung soll die Innovationskraft der Photovoltaik- und Solarthermiebranche stärker sichtbar machen und als Plattform für Neuerungen die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit stärken. Insgesamt erhielten drei Gewinner in der Kategorie Photovoltaik und ein Sieger aus der Solarthermie den Intersolar AWARD 2008. Das Montagesystem "Phoenix Power Bridge" erfüllte die Kriterien der Jury: hoher technischer Innovationsgrad, technologischer Nutzen und nicht zuletzt eine Erhöhung der Wirtschaftlichkeit. 

Installation von Photovoltaikanlagen ohne Statiknachweise möglich

Jörg Fernsler, Produktmanager bei der Phoenix Solar AG nahm die Auszeichnung für die Phoenix Power Bridge entgegen. Für das neuartige Aufdach-Montagesystem stand die Architektur Pate: Aus dem Brückenbau stammt die Kernidee, die Kräfte, die auf das Dach wirken, so zu verteilen, dass die Dachsparren nachweislich entlastet werden. Damit entfallen die sonst üblichen Statiknachweise, wobei die Stabilität des Montagegestells und der Erhalt der Dachstatik zu jeder Zeit gewährleistet sind. Deshalb können dank der Power Bridge auch solche Dächer mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden, die bislang aufgrund der Statik nicht für eine Montage geeignet waren.


Deutliche Materialeinsparung senkt Kosten von Solarstrom

Auch die betriebswirtschaftlichen Vorteile des Systems überzeugten die Jury: dank der großen Stützweitenabstände benötigt der Installateur nur ein Drittel der sonst erforderlichen Dachhaken, was die Montagezeit um bis zu 40 Prozent verkürzt. Als weiterer Pluspunkt der Power Bridge wurde die Ästhetik berücksichtigt - bislang ungewöhnlich bei einem Montagesystem: gebogene Schienen verleihen dem System ein anspruchsvolles Design. Es schafft eine einheitliche Optik ohne Abstände zwischen den Modulen. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Intersolar AWARD unsere Innovationskraft unter Beweis stellen konnten. Es ist unser Bestreben, durch permanente Innovation die Kosten für PV-Strom zu senken und damit der Grid Parity näher zu kommen. Gerade vor dem Hintergrund ständig steigender Materialpreise kommt hier Erfindungen wie der Phoenix Power Bridge, die eine deutliche Materialeinsparung gegenüber den bisherigen Lösungen verspricht, eine besondere Bedeutung zu", so Manfred Bächler, Vorstand Technik der Phoenix Solar AG.


Intersolar AWARD: Jury mit hochkarätigen Experten

In diesem Jahr lobten die Veranstalter der Intersolar, die Solar Promotion GmbH und die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, in Kooperation mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) erstmalig den Intersolar AWARD aus. Die Jury setzte sich zusammen aus Experten der Solarbranche und bekannten Journalisten der Fachpresse: Dr. Volker Buddensiek, Chefredakteur der Zeitschrift "Sonne, Wind und Wärme", Dr. Harald Drück, Leiter des Forschungs- und Testzentrums für Solaranlagen an der Universität Stuttgart, Dr. Stefan Glunz, Leiter der Abteilung Siliziumsolarzellen des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme und Karsten Schäfer, Chefredakteur der Zeitschrift "Photovoltaik".

17.06.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SEMI und Intersolar arbeiten an gemeinsamer Präsentation von Photovoltaik-Innovationen im Mai 2009

Ansturm auf die Intersolar 2008 in München.
Ansturm auf die Intersolar 2008 in München.

Der weltweite Halbleiter-Industrieverband SEMI (Brüssel, Belgien) und die Veranstalter der Intersolar (Solar Promotion GmbH und Freiburg Wirtschaft Touristik and Messe GmbH & Co. KG) kündigten am 14.06.2008 an, das Angebot der größten Solartechnik-Messe der Welt in Sachen Produktionstechnologie auszuweiten. Für die Intersolar 2009 vom 27. bis 29. Mai 2009 in der Neuen Messe München wird SEMI die Präsenz der Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller in einem speziellen Ausstellungsbereich organisieren und zudem eine Technologie-Konferenz sowie weitere Events zu Technologie und Materialien mit veranstalten. 

Solarenergie-Weltmarktvolumen soll bis 2012 auf mehr als 40 Milliarden Dollar wachsen

Der Weltmarkt für Solarstrom- und Solarwärmeanlagen, Produktionsequipment, Materialien und Dienstleistungen explodiert: Experten erwarten ein Wachstum von gegenwärtig 13 Milliarden US-Dollar auf mehr als 40 Milliarden Dollar im Jahr 2012. Da mehr und mehr neue Unternehmen in den PV-Markt eintreten, wuchs auch die Zahl der Konferenzen und Messen für die Solar-Industrie. Die Kooperation versetzt SEMI und die Intersolar in die Lage, die jüngsten Innovationen der Solar-Technologie über die gesamte Wertschöpfungskette unter einem Dach zu präsentieren, die durch höhere Effizienz und einen größeren Einfluss auf den Markt charakterisiert ist. Spezielle Ausstellungsflächen sollen es den Besuchern ermöglichen, gezielt nach Produktionstechnologien Ausschau zu halten, während die Präsenz aller Akteure es zudem erlaubt, Vergleiche anzustellen.


Rapides Wachstum der Solar-Märkte weltweit

Solartechnologien werden nicht nur ein allgegenwärtiger Teil der Energieversorgung, sondern auch besonders wichtig für eine nachhaltige Weltwirtschaft", betont Heinz Kundert, Präsident der SEMI Europa. "SEMI-Mitglieder stehen an der Spitze neuer Entwicklungen, um die Kosten der Technologien zu senken und den Wirkungsgrad zu steigern. Der Verband arbeitet mit aktiven Photovoltaik-Initiativen in jeder wichtigen Produktionsregion der Welt, um seine Mitglieder zu unterstützen und den technisch-industriellen Fortschritt sicherzustellen", fügt Kundert hinzu. Die Vereinbarung mit der Intersolar sei das Ergebnis des raschen Wachstums der Solarenergiemärkte und des sich daraus ergebenden Bedarfs an übergreifenden Messen, die alle Gesichtspunkte der Wertschöpfung abdecken. Zusätzlich zu der Übereinkunft für Europa arbeiten die Intersolar und SEMI bei der Intersolar North America / SEMICON West zusammen, die im Juli 2008 stattfindet.


Noch höhere Präsenz der Solar-Technologien in Wirtschaft und Alltag

"Die Intersolar hat einen weltweiten Einfluss in einer Industrie, die bis 2012 um mehr als das Dreifache wachsen wird", sagt Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH. "Indem wir die enorme Technologie- und Produktionskompetenz der SEMI-Mitglieder einbeziehen, wird die Messe noch umfangreicher und gehaltvoller - und sie wird den Weg frei machen für eine weitaus höhere Präsenz dieser Technologien in unserer Wirtschaft sowie im Alltag". "Wir freuen uns, dass die Partnerschaft mit der SEMI, die im Umfeld der Intersolar North America begann, weitere Früchte trägt", sagt Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG, die Mitveranstalter der Intersolar ist, auf der die SEMI 2009 Hallen belegen wird. Registrierte Besucher der Intersolar können beide Ausstellungsbereiche ohne Aufpreis besuchen.
Weitere Informationen zur Intersolar unter http://www.intersolar.de. Infos zur SEMI: http://www.semi.org

17.06.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Enerqos und NextEnergy Capital unterzeichnen europaweit umfangreichsten Vertrag über Bau von Solar-Kraftwerken

1 MW-Solarpark von Enerqos in Brindisi (Italien).
1 MW-Solarpark von Enerqos in Brindisi
(Italien).

NextEnergy Capital, eine in Luxemburg ansässige und auf erneuerbare Energien spezialisierte Handelsbank und Enerqos, italienische Baugesellschaft für Solarkraftwerke, schließen den umfangreichsten europäischen Vertrag im Solarenergiebereich ab, berichten die beiden Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Vertrag bilde in den nächsten fünf Jahren eine Plattform für den Erwerb und die Entwicklung eines Portfolios von Solarstrom-Kraftwerken von NextEnergy Capital in Europa. Die Gesamtinvestition von NextEnergy Capital bewege sich in der Größenordnung von einer Milliarde Euro.   Enerqos soll schlüsselfertige Solarkraftwerke liefern, die mit modernster Technik ausgestattet sind, unter anderem mit einem neuen zweiachsigen Solar-Nachführungssystem. Enerqos übernimmt gemäß Vertrag in den nächsten 20 Jahren sowohl die Beschaffung und den Bau als auch den Betrieb und die Wartung der Photovoltaik-Anlagen. Ein zentralisiertes Leitungs- und Steuerungszentrum will Enerqos auf Grundlage seines proprietären Systems einrichten, um allen Kunden fortschrittliche Betriebs- und Wartungsdienste anbieten zu können. Die ersten Kraftwerke in Italien und Griechenland seien bereits geplant. NextEnergy Capital will zusammen mit Enerqos den Beginn der Bauphase bekannt geben.


"Die Partnerschaft mit Enerqos stellt die Errichtung unserer ersten pan-europäischen Plattform zur Investition in Solaranlagen dar. Durch die Fähigkeit, flexibel in weitere Projekte zu investieren und durch unsere branchenspezifischen Beratungskapazitäten ist NextEnergy Capital ein einzigartiger Partner für alle, die in der Branche aktiv sind. Die ausgeprägte Erfahrung und Sachkenntnis unseres Teams ermöglichen Enerqos und weiteren Kunden, rasch in diesem Sektor zu wachsen", kommentiert Michael F. H. Bonte-Friedheim, Mitbegründer von NextEnergy Capital. Marco Landi, Mitbegründer und Vorsitzender von Enerqos, ergänzt: "Dieser Vertrag mit NextEnergy unterstützt unsere Strategie zur langfristigen Entwicklung und bestätigt unsere Entscheidung für eine pan-europäische Expansion. Die Kraftwerke für NextEnergy verdeutlichen die besonderen Faktoren unserer Methode, nachhaltige Investitionen für unsere Partner zu entwickeln."


Investitionen in Solar- und Windenergie, Biomasse, Wasserkraft und geothermische Energie geplant

NextEnergy Capital ist nach eigenen Angaben auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten im gesamten Technologiespektrum (hauptsächlich Solar-, Wind-, Biomasse-, Wasser- und geothermische Energie) und habe bereits eine wachsende Zahl an Projekten in Verhandlung, heißt es in der Pressemitteilung. Das Unternehmen führe europaweit die Beschaffung und Beratung für neue Entwicklungsprojekte sowie für im Bau oder Betrieb befindliche Anlagen durch, um direkt oder über seine Fonds zu investieren.

Enerqos sei es gelungen, eine breite Palette an Mehrwertdiensten zu entwickeln, die besonders auf den Bau großer Solarstromanlagen ausgelegt sind. Die Qualität seines EPC-Angebots (Engineering, Procurement and Construction) fuße sowohl auf technologischen Fortschritten als auch auf der Verwendung qualitativ hochwertiger Materialen. Stefano D. M. Sommadossi, Mitbegründer von NextEnergy Capital, erklärt: "Wir teilen mit der Geschäftsleitung von Enerqos die Vision von einer neuen Herangehensweise auf dem Solarenergiemarkt, einem hart umkämpften und schnell wachsenden Markt. Dieser erfordert langfristige Investitionen und neue Beteiligungsmöglichkeiten für die Marktteilnehmer, da er bereits ausreichend ausgereift ist."


"Umfangreichster Vertrag, der jemals in der europäischen Solarenergie-Branche geschlossen wurde"

"Die fortschrittlichen Ingenieure von Enerqos, die qualitativ hochwertige schlüsselfertige photovoltaische Systeme liefern, und ihre Fähigkeit, einzigartige Dienste für Wartung und Betrieb bereitzustellen und eine langfristig überdurchschnittliche Systemleistung zu ermöglichen, haben zum umfangreichsten Vertrag geführt, der jemals in der europäischen Solarenergiebranche abgeschlossen wurde. Unsere Partnerschaft mit NextEnergy Capital beflügelt unsere Absicht, der führende Komplettanbieter für die Integration photovoltaischer Systeme in Europa zu werden", betont Mauro Marcucci, Mitbegründer und CEO von Enerqos.

17.06.2008   Quelle: NextEnergy Capital SaRL; Enerqos   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Enerqos,
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Solar Millennium will sich frühzeitig zentrale Komponenten für Solarthermie-Kraftwerke sichern

Montage der Absorberrohre eines Parabolrin- nenkraftwerks.
Montage der Absorberrohre eines Parabolrin-
nenkraftwerks.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) bereitet die Begebung einer neuen Unternehmensanleihe in Höhe von 40 Millionen Euro vor. Mit dem Emissionserlös plant das Unternehmen insbesondere die Vorfinanzierung wichtiger Solar-Kraftwerkskomponenten mit langen Lieferzeiten. Solar Millennium reagiere damit auf den weltweit hohen Nachfragezuwachs im Kraftwerksbau, speziell bei solarthermischen Kraftwerken, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Beschaffung der zentralen Kraftwerkskomponenten sei terminkritisch, da die Realisierung der Kraftwerke von der Verfügbarkeit und den Lieferzeiten der Komponenten abhängig ist. Die frühzeitige Bestellung erhöhe die Planungssicherheit, da die Belieferung der Kraftwerke mit den zentralen Komponenten bereits weit im Vorfeld gesichert werden könne.   Während die wichtigsten Komponenten für alle drei Andasol-Projekte, die im südspanischen Andalusien entstehen, bereits gesichert seien, diene die geplante Anleihe der Vorfinanzierung der Komponenten für weitere Kraftwerksprojekte, besonders in Spanien.


Kostenvorteile durch frühzeitige Komponentenbeschaffung erwartet

Durch die Kapitalmaßnahme und die dadurch mögliche frühzeitige Bestellung sollen Kostenvorteile bei der Komponentenbeschaffung sowie Planungs- und Versorgungssicherheit in der Bauphase erreicht werden. Dadurch würden unmittelbar Erlöse aus dem Kraftwerksbau und mittelbar Erlöse aus der Veräußerung von Beteiligungen generiert, so die Solar Millennium AG. Daneben soll der Emissionserlös zur Bereitstellung von Sicherheiten bei der Projektrealisierung dienen, insbesondere zur Hinterlegung von Wechseln (Avale). Die Anleihe werde über Solar Millennium selbst vertrieben. Thomas Mayer, Finanzvorstand von Solar Millennium, erläutert die Grundidee der Strategie: "Eine frühzeitige Bestellung sichert die rechtzeitige Lieferung der Komponenten und ermöglicht eine bessere Kostenkontrolle beim Kraftwerksbau. Durch die Anleihe finanzieren wir rollierend jeweils mehrere Kraftwerke gleichzeitig vor. Das eingesetzte Kapital wird mit Abschluss der Finanzierungsverhandlungen des jeweiligen Kraftwerksprojektes und des Vertrages mit dem jeweiligen Anlagenbau-Unternehmen, das das Projekt realisiert, wieder frei."

17.06.2008   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Sharp Solar-Botschafter Rosi Mittermaier und Christian Neureuther: Wir schützen das Klima. Von unserem Dach aus.

SHARP-Werk mit Solardächern in Kameyama (Japan).
SHARP-Werk mit Solardächern in
Kameyama (Japan).

Anlässlich der Sharp-Pressekonferenz zur Intersolar 2008 präsentierte der Solarpionier die Erfolgssportler Rosi Mittermaier und Christian Neureuther als prominente Fürsprecher der Sonnenenergie. Gemeinsam mit Sharp wirbt das Erfolgsduo unter dem Motto "Schützen Sie das Klima. Von Ihrem Dach aus." für eine starke Nutzung von Solarstrom und einen bewussten Umgang mit der Umwelt. "Mit Rosi Mittermaier und Christian Neureuther haben wir zwei besondere Menschen als Partner für die Sonne gewinnen können. Schon seit Jahren setzen sie sich für den Umweltschutz ein und überzeugen durch ihre Glaubwürdigkeit, Sympathie und ihr privates Engagement", so Peter Thiele, General Manager Sharp Electronics Solar Business Group Germany/Austria. "Klimaschutz geht uns alle an. Gemeinsam mit Sharp wollen wir das Bewusstsein für den aktiven Umweltschutz im Alltag schärfen und für das große Potenzial der Sonnenenergie werben. Jeder Hausbesitzer kann mit seiner eigenen Solarstromanlage das Klima direkt vom eigenen Dach aus schützen", so Rosi Mittermaier zu ihrem gemeinsamen Engagement mit Sharp." 

Solar-Botschafter wollen gemeinsam mit Sharp über die Vorteile der Sonnenenergie aufklären

"Für uns ist Sharp dazu der optimale Partner. Das Unternehmen hat nicht nur eine lange Solarerfahrung und bietet vielfältige Solartechnologien. Die gesamte Ressourcen schonende Produktion sowie die Unternehmensverpflichtung für den Umweltschutz haben uns überzeugt", ergänzt Christian Neureuther. In vielen Aktionen und Gesprächen wollen die beiden Solar-Botschafter gemeinsam mit Sharp auf die Menschen zugehen und sie über die Vorteile der Sonnenenergie aufklären. Schon auf der Intersolar konnten sich Besucher am Sharp-Messestand darüber informieren, wie jeder einzelne das Klima schützen kann. Am Samstag, dem 14. Juni stellten sich Rosi Mittermaier und Christian Neureuther den Messe-Gästen in einem Umweltquiz bei Fragen rund um Klima und Umwelt.


Produktionsstätte Kameyama II: eine der größten Solarstromanlagen Asiens unterstützt die Energieversorgung gemeinsam mit einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage und Brennstoffzellen

Der hohe Umweltanspruch zeigt sich bei Sharp nicht nur bei den Produkten, sondern auch in der Produktion als Teil der langfristigen Unternehmensstrategie. Sharp nutzt sein Know-how aus fast 50 Jahren Erfahrung in der Solartechnologie, um umweltfreundlich Energie zu erzeugen. Auch bei der Entwicklung von LCD-TVs achtet das Unternehmen auf einen geringen Stromverbrauch der Produkte sowie den Einsatz Recycling fähiger Materialien. Heute seien bereits 41 LCD-Fernseher von Sharp mit dem europäischen EU Eco-Label ausgezeichnet, betont das Unternehmen. Einen hohen Stellenwert in der Umweltstrategie von Sharp haben die Entwicklung und der Bau modernster Produktionsstätten. Mit Kameyama II, einer der derzeit modernsten LCD-TV -Fabrik der Welt, verfüge Sharp über eine "Super Green Factory" mit einem besonders hohen Anspruch an das Umweltmanagement. Durch die vertikal-integrierte Produktion werden Transportwege und damit auch Emissionen vermieden. Auf dem Dach unterstützt eine der größten Solarstromanlagen Asiens die Energieversorgung der Produktion, gemeinsam mit einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage und Brennstoffzellen. Zudem verfügt Kameyama II über einen geschlossenen Wasserkreislauf im Produktionsprozess durch eine moderne Wasseraufbereitungsanlage. Bis heute produzierte Sharp nach eigenen Angaben etwa zwei Gigawatt Solarzellen. Damit stamme jede vierte weltweit produzierte Solarzelle vom Solarpionier. Mit einem Produktionsvolumen von 363 Megawatt im Jahr 2007 ist Sharp einer der führenden Hersteller von Solarzellen und treibende Kraft in der Photovoltaik.

16.06.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp Electronics (Europe) GmbH,

 

130 neue Arbeitsplätze im Solar Valley: Signet Solar weiht Photovoltaik-Produktions- und Forschungsstätte ein

Blick in die Signet Solar- Produktion.
Blick in die Signet Solar-
Produktion.

Das kalifornische Technologieunternehmen Signet Solar weiht am 12.06.2008 nach einer knapp einjährigen Bauphase in Mochau bei Dresden seine neue zentrale Forschungs- und Produktionsstätte ein. Der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk drückte den Knopf zur Aufnahme des Produktionsbetriebs. "Sachsen ist stolz auf diese hochmoderne Forschungs- und Produktionsstätte. Jeder Fortschritt bei der heimischen Solartechnik hin zu mehr Wirtschaftlichkeit führt zu mehr Unabhängigkeit von den teuren Importmärkten für Öl und Gas. Die Entwicklung von Signet Solar ist beispielgebend für die Entwicklung des Großraumes Dresden zu einem international führenden Standort für innovative Zukunftstechnologien", sagte der Minister. 

Weltgrößte Dünnschicht-Solarmodule, speziell für Solarkraftwerke und große kommerzielle Anlagen

Signet Solar fertigt in Sachsen Solarmodule mit den Abmessungen 2,20 m x 2,60 m, die durch ihre enorme Größe ideal für Solarkraftwerke und große kommerzielle Anlagen geeignet sind. Bereits am 23. Mai 2008 war dem Unternehmen als erstem weltweit die Prototypen-Fertigung des weltgrößten Dünnschicht-Solarmoduls auf Basis einer komplett neuartigen Fertigungstechnologie gelungen. Bei der von Signet Solar eingesetzten Dünnschicht-Silizium-Technologie wird amorphes Silizium direkt auf ein leitfähig beschichtetes Glassubstrat abgeschieden. Die aktive Schicht des Moduls ist daher um mehr als den Faktor Hundert dünner als bei einem herkömmlichen kristallinen Photovoltaik-Modul.


Expertise aus der Glas-, Solar- und Flachbildschirmindustrie

Am 12.06. fiel bei Signet Solar der Startschuss für die Produktion. "Signet Solar ist ein Global Player, doch unser Herz schlägt hier in Sachsen. Hier haben wir unsere erste Fertigungslinie weltweit gebaut. Hier werden unsere Module erdacht und erprobt, hier treiben wir Innovationen bei der Solarzellenentwicklung und der vollautomatisierten Produktion voran. In unserem Forschungs- und Entwicklungszentrum fließt Know-how aus dem Halbleiterbereich mit Expertise aus der Glas-, Solar- und Flachbildschirmindustrie zusammen", sagte Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH, Deutschland.


Mehr als 400 Beschäftigte bei voller Produktionskapazität von 120 MWp geplant

In der Region Döbeln hat sich die 50 Millionen teure Produktionsanlage bereits zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Zurzeit sind etwa 130 Mitarbeiter in der 11.000 Quadratmeter großen Fertigung beschäftigt. Signet Solar erwartet, dass die Anzahl der Beschäftigten auf über 400 ansteigt, sobald das Werk die volle Produktionskapazität von 120 MWp erreicht hat. "Die in Europa entwickelte und angewandte Solartechnologie ist eine attraktive Möglichkeit den weltweit wachsenden Energiebedarf zu adressieren. Die Erweiterung im indischen und amerikanischen Markt ist der Kernpunkt unserer globalen Strategie und die Grundlage unseres weltweiten Erfolges. In Indien und den USA werden wir weitere Produktionsstätten errichten", erklärte Dr. Rajeeva Lahri, Firmengründer und Vorstandsvorsitzender der Signet Solar Inc.

16.06.2008   Quelle: Signet Solar Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Signet Solar Inc.,
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SunTechnics GmbH wird bis zum Jahresende Teil in Conergy integriert

Conergy-Referenzanlage Pfarrkirchen bei München (1,9 MW).
Conergy-Referenzanlage Pfarrkirchen
bei München (1,9 MW).

Die Conergy AG (Hamburg) führt ihre Restrukturierung weiter und bietet künftig allen Kundengruppen maßgeschneiderte Photovoltaikanlagen aus einem vereinten Vertriebskanal an, von Installationsbetrieben, Großhändlern über Unternehmen und Investoren bis hin zu Privatkunden. Die bisher nach B2B (Conergy) und B2C (SunTechnics) getrennten Vertriebswege werden in der Conergy AG gebündelt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die SunTechnics GmbH und die Conergy Vertriebs GmbH verschmelzen somit mit all ihren Angeboten, Serviceleistungen und ihrer langjährigen Erfahrung im Anlagenbau bis zum Jahresende zu einer Einheit. 

Direktvertrieb konzentriert sich künftig auf Photovoltaik-Großprojekte

Mit dem zusammengelegten Vertrieb will die Conergy AG ihre Wettbewerbsstärke, die Nähe zum Kunden, noch weiter ausbauen. Dabei setzt der Konzern weltweit auf ein kombiniertes Vertriebsmodell: Private Anlagenbetreiber sowie Investoren, die Solaranlagen bis zu einer Leistung von 60 kW installieren wollen, können sich künftig an das bestehende flächendeckende Vertriebsnetz der Conergy-Partnerunternehmen wenden. In Deutschland und in ausgewählten internationalen Märkten konzentriert sich der Direktvertrieb künftig auf die Planung, Montage bis hin zur Betriebsführung von Photovoltaik-Großprojekten ab 60 kW. Auch in diesem Segment strebt die Conergy eine enge Zusammenarbeit mit ihren Partnerkunden an. Die SunTechnics-Vertriebsaktivität in den weiteren Weltmärkten soll ebenfalls nach und nach von der Conergy übernommen und entsprechend der jeweiligen Marktlage in vergleichbare Konzepte eingegliedert werden.

Philip von Schmeling, Vorstandsmitglied der Conergy AG, erläutert: "Mit der Bündelung unserer Vertriebswege stellen wir uns optimal auf, um als fokussierter PV-Anbieter weltweit allen Kunden die besten Solarstrom-Lösungen anzubieten.“ Von den Synergien, die durch die Zusammenlegung des bislang getrennten Händler- und Endkundengeschäfts entstehen, sollen neben den Kunden vor allem die Partnerfirmen der Conergy profitieren: Conergy unterstütze ihre Partnerunternehmen mit einer noch umfassenderen Betreuung durch gezielte Technikschulungen zu all ihren Produkten sowie praxisnahen "Trainings on the job". Dabei könnten die Partner vor allem auf das fundierte Engineering-Know-how der Conergy setzen, das der Solarkonzern in über zehn Jahren beim Bau von PV-Projekten weltweit gesammelt hat. Gleichzeitig stelle die Conergy ihren Partnerunternehmen eine Vielzahl modernster Planungsinstrumente zur schnellen und unkomplizierten Anlagenauslegung zu Verfügung. Damit könnten Partnerfirmen der Conergy ihren Kunden individuell geplante Solarsysteme anbieten, die mit den hochwertigen Anlagenkomponenten der Conergy ausgestattet werden. Bereits heute zählen nach Angaben des Unternehmens weit über 100 Installationsbetriebe zu dem Partnernetzwerk der Conergy. Um auch in Zukunft maximale Kundennähe sicherzustellen, will Conergy dieses Partnernetzwerk weiter ausbauen.

16.06.2008   Quelle: Die Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Conergy AG,
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Leitmesse Intersolar begrüßt Gäste aus über 130 Nationen und meldet neuen Besucherrekord

Preisträger des Intersolar AWARD 2008: M. Sauter (Skytron Energy), J. Fernsler (Phoenix Solar), Detlev Tschimpke (SMA), Jörg Vehmeier (PAW; v.l.n.r.)
Preisträger des Intersolar AWARD 2008:
M. Sauter (Skytron Energy), J. Fernsler
(Phoenix Solar), Detlev Tschimpke (SMA),
Jörg Vehmeier (PAW; v.l.n.r.)

Die Intersolar, weltweit größte Fachmesse für Solartechnik, ging mit einem enormen Erfolg zu Ende und ist damit am neuen Standort München hervorragend angekommen. Nachdem die Veranstalter vorab mit etwa 40.000 Besuchern gerechnet hatten, konnten bis zum Ende der Messe mehr als 50.000 Gäste aus über 130 Nationen auf der Messe München begrüßt werden. "Nie zuvor hatten wir mehr Aussteller, Besucher und Nationen auf der Intersolar. Damit hat die Intersolar am Standort München eine neue Dimension erreicht. Nach der letzten vorläufigen Zählung konnten wir Besucher aus insgesamt über 130 Nationen in München willkommen heißen. Die Resonanz war wirklich überwältigend und wir freuen uns sehr, am Standort München ein so erfolgreiches neues Kapitel für die Intersolar aufzuschlagen“, so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, einem der beiden Veranstalter der Intersolar. 
Auch Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH, dem weiteren Veranstalter der Intersolar, ist mehr als zufrieden mit dem Auftakt in München: "Nach den bereits äußerst erfolgreichen Jahren der Intersolar in Freiburg hätten wir uns hier keinen besseren Auftakt wünschen können. Mit diesem Wachstum an Internationalität, Fläche, Ausstellern und Besuchern sind wir bestens aufgestellt für die Zukunft."


Große Zufriedenheit bei Ausstellern und Besuchern

Angesichts von über 50.000 Besuchern aus aller Welt, einem internationalen Angebot und der um über 120 Prozent vergrößerten Ausstellungsfläche zeigten sich auch die Besucher und Aussteller der Intersolar 2008 mehr als zufrieden. Volker Wasgindt, Leiter Pressearbeit der SMA Solar Technology AG: "Wir freuen uns über den enormen Andrang, den nicht nur die SMA erfahren hat, sondern die Intersolar insgesamt. Das Wachstum der Photovoltaikbranche zeigt sich auch deutlich in der weiteren Internationalisierung der Messe. Dafür ist München der passende Rahmen." Auch Christoph Paradeis, Vorstandsvorsitzender der Freiburger Solar-Fabrik AG, freut sich über die positive Entwicklung: "Wir sind mit dem Verlauf der Intersolar 2008 außerordentlich zufrieden. Das Kerngeschäft der Solar-Fabrik-Gruppe konnte durch neue Kontakte auf der Messe ausgebaut werden."


Ausgezeichnete Innovationen: Der Intersolar AWARD 2008

In diesem Jahr lobten die Veranstalter der Intersolar in Kooperation mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) erstmalig den Intersolar AWARD aus. Der Preis wird auch künftig jährlich von einer unabhängigen Jury in den Kategorien "Photovoltaik" und "Solarthermie" vergeben und soll sich als die internationale Auszeichnung hervorragender technischer Innovationen in der Solarbranche etablieren. Prämiert werden neuartige, wegweisende Produkte und Dienstleistungen und Solarwärme. Nachdem die Preisträger des Intersolar AWARD bereits am ersten Tag der Intersolar prämiert wurden, konnten die Gewinner noch während der Messe vom besonderen Interesse der Industrie profitieren. Skytron Energy aus Berlin, die SMA Solar Technology AG aus Niestetal und die Phoenix Solar AG aus Sulzemoos wurden in diesem Jahr im Bereich Photovoltaik für innovationsstarke Produkte ausgezeichnet. Die PAW GmbH & Co. KG aus Hameln erhielt den Preis in der Kategorie Solarthermie. Künftig werden jährlich bis zu drei Unternehmen aus beiden Bereichen prämiert.

"Die Intersolar hat am neuen Standort München wirklich besondere Zeichen für die Zukunft gesetzt und wir freuen uns gemeinsam mit allen Ausstellern über eine äußerst erfolgreiche Messe. Dass die Intersolar in diesem Umfeld nicht nur in der Größe wachsen, sondern auch besonders innovative Unternehmen ins Rampenlicht rücken will, ist sicherlich ein wichtiges Zeichen", so Carsten Körnig, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar).

Weitere Informationen zur Intersolar 2008 im Internet unter http://www.intersolar.de

16.06.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Dünnschichttechnologie und Photovoltaik-Kraftwerke im Fokus des 4. PV Industry Forum

Extrem dünne, flexible Solarzelle
Extrem dünne, flexible Solarzelle

Beim 4. Photovoltaik-Industrieforum tauschen sich über 650 Solarstrom-Experten aus 54 Nationen in München über aktuelle Branchenentwicklungen aus. Hersteller, Dienstleister und Zulieferer der Photovoltaik-Branche, davon rund zwei Drittel aus dem Ausland, trafen sich in München am 10. und 11. Juni zum PV Industry Forum. Im Rahmen der weltweit größten Fachmesse für Solartechnik fand das PV Industry Forum insgesamt zum vierten Mal und erstmals in München statt. Die Photovoltaik-Marktentwicklung weltweit, Dünnschichttechnologien und Solarstrom-Großanlagen waren die dominierenden Themen der Konferenz. Der Veranstaltungszeitraum wurde in diesem Jahr außerdem auf zwei Tage ausgeweitet, um der wachsenden Teilnehmerzahl und dem Bedürfnis nach Vernetzung und Austausch im Vorfeld der weltgrößten Branchemesse gerecht zu werden. 

Weltweite Photovoltaik-Branche trifft sich vor der Intersolar

Das Programm der zweitägigen Konferenz bestimmten hochkarätige Referenten, die Innovationen und Branchentrends vorstellten. Die Teilnehmer aus den Geschäftsbereichen Projektmanagement, Vertrieb und Marketing profitierten von den anwendungs- und marktorientierten Vorträgen der Unternehmensvertreter und Wissenschaftler. Nach Diskussion aller weltweit wichtigen Photovoltaik-Märkte am ersten Tag, bot das PV Industry Forum den Teilnehmern am nächsten Tag insgesamt sechs fachspezifische Sessions. Schwerpunkte waren in diesem Jahr die Dünnschichttechnologie und solare Großanlagen. Außerdem wurden neueste Entwicklungen konzentrierender Photovoltaiksysteme und Techniken der ländlichen Elektrifizierung vorgestellt.


Vorstände der großen Photovoltaik-Produzenten erwarten, dass Solarstrom bald konkurrenzfähig sein wird

Den Abschluss des internationalen Branchentreffs bildete eine Diskussionsrunde mit Vorständen der Business Group von Applied Materials, Vorstandsmitgliedern von Econcern BV, Ersol Solar Energy AG, Q-Cells AG und der Suntech Power Company Ltd. Sie sprachen über die Zukunft des weltweiten Photovoltaikmarkts und ihre Einschätzung der technologischen Entwicklungen. Die Branchenführer waren sich einig, dass der Erfolg und das Wachstum der letzten Jahre in der Photovoltaik anhalten wird. Wichtigstes Gesprächsthema war die Kostensenkung bei der Solarstromproduktion. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Preise für konventionelle Energieformen und des technologischen Fortschritts in der Photovoltaik prognostizieren viele internationale Experten, dass Solarstrom bald konkurrenzfähig sein wird.

"Das PV Industry Forum hat sich als eine der wichtigsten internationalen Photovoltaikkonferenzen etabliert. Die klare Ausrichtung auf marktrelevante Themen für Entscheider aus der PV-Branche hat sich sehr bewährt, die Konferenz gibt Orientierung für die strategischen Richtungsentscheidungen in der Branche", kommentiert Gerhard Stryi-Hipp, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) die Bedeutung der Konferenz.


Innovationen in der Dünnschichttechnologie und bei der Konzentrator-Photovoltaik

Dünnschichtmodule standen in diesem Jahr aufgrund der schnellen technologischen Weiterentwicklung besonders im Mittelpunkt des Kongresses. Die materialsparende Technologie, die in den vergangenen Jahren immer weiter entwickelt wurde und inzwischen Schichten von weniger als einem Mikrometer Dicke erlaubt, gewinnt weiter an Bedeutung. Dünnschichtmodulen wird in einigen Jahren ein Marktanteil von deutlich über 20% zugetraut. Zusammen mit den neuesten Generationen von Konzentratorzellen, die das einfallende Licht mit Hilfe von Linsen bündeln, gelten Dünnschichtmodule als eine der Technologien mit hervorragenden Zukunftsaussichten.


Europa ist Nr. 1 bei Photovoltaik-Großkraftwerken

Auch kommerzielle Großanlagen liegen im Trend: 80 Prozent aller großen kommerziellen Photovoltaik-Kraftwerke (bezogen auf die Leistung) stehen in Europa, das damit Platz eins im weltweiten Vergleich belegt. Auf den Plätzen zwei und drei liegen die USA und Asien mit 16 Prozent bzw. 4 Prozent.

Die Träger und Veranstalter des PV Industry Forum freuen sich darauf, die Teilnehmer aus der Industrie am 25. und 26. Mai 2009 wieder in München begrüßen zu können zum 5. Industry Forum. Weitere Informationen: http://www.pvindustry.de

16.06.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: HMI,
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Schweizer Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern gründet Niederlassung in Paris

SolarMax-Wechselrichter für Frankreich
SolarMax-Wechselrichter für Frankreich

Für den Verkauf und die Kundenberatung in Frankreich gründet die Sputnik Engineering AG (Biel; CH) am 1. Juli die Niederlassung Sputnik Engineering S.A.R.L. France in Paris. Neuer Geschäftsführer ist Daniel Freudiger, der bisher bei der Schweizer Mutterfirma Sputnik Engineering AG für den internationalen Vertrieb tätig war. "Mit diesem Schritt vergrößern wir unsere Kundennähe, unterstreichen unser Bekenntnis zum französischen Solarmarkt und rüsten uns für das starke Wachstum", erklärt Daniel Freudiger.  Sputnik Engineering ist bereits seit einigen Jahren auf dem französischen Festland und in den französischen Überseegebieten aktiv. Drei Megawatt laufen allein auf der Urlaubsinsel La Réunion, der Bau von weiteren Megawattanlagen mit Sputniks SolarMax-Wechselrichtern hat hier bereits begonnen. Ende April hat der Schweizer Hersteller zusammen mit seinem Großhändler Nord Distribution Solaire (NDS) aus Robaix bei Lille die größte private Solarstromanlage der Region Nord-Pas de Calais eingeweiht. In Kürze will NDS zahlreiche weitere landwirtschaftliche Solarstromanlagen in der Region mit SolarMax-Wechselrichtern errichten.



Jahresproduktion von Wechselrichtern mit einer Gesamtleistung von 275 Megawatt

Insgesamt will Sputnik in diesem Jahr Wechselrichter mit einer Gesamtleistung von 12,8 Megawatt nach Frankreich verkaufen. Für den gesamten europäischen Markt stellt Sputnik Engineering dieses Jahr Geräte mit einer Gesamtleistung von 275 Megawatt her. Sputniks Mitarbeiterzahl soll bis Jahresende von 150 auf 220 Personen steigen. Die Sputnik Engineering AG wurde 1991 von Christoph von Bergen und Philipp Müller gegründet und konzentriert sich seitdem ausschließlich auf die Entwicklung, den Vertrieb und die Wartung von Wechselrichtern für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen. Mit der SolarMax-Baureihe bietet das Unternehmen eine breit gefächerte Produktpalette mit Stringwechselrichtern für das Einfamilienhaus und Zentralwechselrichtern für Solarkraftwerke an.

16.06.2008   Quelle: Sputnik Engineering AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sputnik Engineering AG,
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Biotreibstoff aus Biomasse: CHOREN GmbH erhält den Europäischen Umweltpreis für Unternehmen 2008

Bundeskanzlerin Merkel und Geschäftsführer Tom Blades mit dem Produkt BTL-made by CHOREN.
Bundeskanzlerin Merkel und Geschäftsführer
Tom Blades mit dem Produkt BTL-made by
CHOREN.

Zwei deutsche Unternehmen haben den Europäischen Umweltpreis erhalten. Der Preis wird im Rahmen der Grünen Woche in Brüssel von EU-Umweltkommissar Stavros Dimas verliehen. Das deutsche Unternehmen CHOREN GmbH erhielt den Preis für die Entwicklung und Anwendung eines neuen Produktionsverfahrens. Das Unternehmen wurde ausgewählt, weil es ein Verfahren für die Gewinnung von hochreinem Biotreibstoff aus Biomasse entwickelt hat. Der Biokraftstoff der zweiten Generation, für den keine Nahrungspflanzen verwendet werden, ist schadstoffarm, praktisch CO2-neutral und mit der heutigen und künftigen Dieselmotortechnik kompatibel.  Die Bayer AG wurde nominiert, weil das Unternehmen eine Technik entwickelt hat, mit der bei der Gewinnung von Chlor aus Salzsäure 30 Prozent weniger Strom verbraucht wird. Die Technik kommt bereits in einer Anlage in Deutschland zum Einsatz und wird auch in einer im Bau befindlichen neuen Großanlage in China eingesetzt werden.


"Nur durch Ökoinnovation können wir auf lange Sicht unseren Wohlstand sichern und wettbewerbsfähig bleiben. Die ausgezeichneten Unternehmen haben wegweisende Lösungen entwickelt, die als Beispiel für andere Unternehmen wirken und ihren Ertrag erhöhen und stärken. Ich beglückwünsche sie zu Ihrem Einfallsreichtum und zu ihren Leistungen", erklärte Umweltkommissar Dimas. Der Europäische Umweltpreis für Unternehmen wird in vier Kategorien vergeben. Mit ihm werden europäische Unternehmen ausgezeichnet, die durch Innovation, kombiniert mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und Umweltbewusstsein, einen besonderen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Von 125 Bewerberunternehmen hat die Jury elf Finalisten ausgewählt.
Weitere Auskünfte über die europäischen Umweltpreise für Unternehmen gibt es auf den Internetseiten der EU-Kommission.

15.06.2008   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: CHOREN GmbH,

 

SkyPower untersucht strategische Alternativen im Solarenergie- und Windenergiemarkt

Die SkyPower Corporation (Toronto), nach eigenen Angaben Kanadas führendes Entwicklungsunternehmen für erneuerbare Energien, SkyPower Corp Ende Mai 2008 bekannt, dass sie strategische Alternativen erwäge, um ihre wachsende Kapitalbasis zu erweitern und die Entwicklung ihrer Wind- und Solarprojekte zu beschleunigen. Das Portfolio von Windkraft- und Solarenergieprojekten des zur Lehman Brothers-Gruppe gehörenden Unternehmens in verschiedenen Entwicklungs- und Bauphasen stelle über 10.000 Megawatt (MW) potenzieller Erneuerbarer Energie dar, heißt es in der Pressemitteilung. 

Kapitalinvestitionen in Windturbinen und Solarmodule

Da sich die Windenergiebranche weiter entwickle und konsolidiere, plant SkyPower die Stärkung der eigenen Position als Lieferant der Wahl für Großprojekte zur Nutzung erneuerbarer Energien. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits beträchtliche Kapitalinvestitionen in Windturbinen und Solarmodule getätigt und will sein Investitionsprogramm fortführen, um der wachsenden Nachfrage nach diesen Produkten in Nordamerika und in ausgewählten Ländern rund um den Globus entsprechen zu können.


Durchdringung des kanadischen Marktes für erneuerbare Energien

"Wir sind sehr stolz auf das Wachstum von SkyPower und die Durchdringung des kanadischen Marktes für erneuerbare Energien. Die Branche für saubere Energie wächst in Kanada und in der ganzen Welt in exponentiellem Masse. Wir glauben, dass Kanada eine Schlüsselregion ist, in der wir weiterhin einen führenden Marktanteil innehaben werden, und wir freuen uns auf die kommenden Monate, in denen wir mit unseren Partnern Alternativen untersuchen, die das Unternehmen in ihre nächste Wachstumsphase führen werden", erklärte Kerry Adler, Präsident und Vortandsvorsitzender von SkyPower.

15.06.2008   Quelle: SkyPower Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Hohe Pelletproduktion gewährleistet Preisstabilität und Versorgungssicherheit

Marktübersicht zu Pelletsheizungen.
Marktübersicht zu
Pelletsheizungen.

Die Steigerung der Kapazitäten zur Holzpelletproduktion trägt zur anhaltenden Preisstabilität bei diesem Brennstoff bei, berichtet der Deutsche Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) in einer Pressemitteilung. Der DEPV rechnet für dieses Jahr mit einer Produktionskapazität von rund 1,3 Millionen Tonnen Pellets in Deutschland. "Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern und Strom stehen Holzpellets verlässlich für Preisstabilität", betont der Geschäftsführer des Deutschen Energie-Pellet-Verbandes (DEPV), Martin Bentele. Schon seit über einem Jahr liege der Pelletpreis bundesweit bei rund 180 Euro/Tonne. "Hierfür sind auch die deutlich ausgeweiteten Produktionskapazitäten verantwortlich", sagt Bentele und verweist auf eine aktuelle Umfrage des DEPV unter den deutschen Pelletproduzenten. Danach wurden im ersten Quartal 2008 rund 325.000 Tonnen Holzpellets erzeugt, was im Vergleich zum Vorjahr, eine Steigerung um rund 120 Prozent bedeutet.  2007 wurden nach der Umfrage in Deutschland rund 1,1 Millionen Tonnen Pellets erzeugt. "Für das laufende Jahr rechne ich mit einer Produktion von rund 1,3 Millionen Tonnen", so der DEPV-Geschäftsführer. Dies bedeute gegenüber dem Jahr 2005 eine Steigerung um 500 Prozent.



Mit der gegenwärtigen Produktionskapazität könnten 500.000 Pelletheizungen bedient werden

Der Inlandsverbrauch der in Deutschland produzierten Holzpellets betrug im Jahr 2007 knapp 50 Prozent. Die Ursache hierfür liegt laut DEPV in einem noch unbefriedigenden Absatz. In diesem Jahr rechnet Bentele in Deutschland mit einem Anwachsen des Bestands auf 100.000 Pelletheizungen. Die restliche Produktion werde notgedrungen exportiert, vor allem nach Belgien oder Skandinavien, wo Pellets in Kohlekraftwerken zur Verbesserung der CO2-Bilanz eingesetzt würden. Unsicherheiten um die Deckung der Nachfrage seien durch die aktuelle Überproduktion widerlegt. Spätestens im kommenden Jahr rechnet der DEPV mit einem deutlichen Nachfrageanstieg. Die Produktion sei darauf gut vorbereitet, sagt Bentele. 500.000 Pelletheizungen könnten mit der gegenwärtigen Produktionskapazität bedient werden, die vom DEPV für 2008 auf bis zu 2,5 Millionen Tonnen beziffert wird. Auf die Preisentwicklung wirke die hohe Produktion stabilisierend: Ein durchschnittlicher Haushalt (3.000 Liter Heizöläquivalent/Jahr) kann laut DEPV beim Heizen mit Pellets (6 Tonnen, Pelletpreis Mai 2008: 178 Euro/Tonnen) gegenüber Heizöl (Heizölpreis 29.Mai 2008: 94 Euro/100 Liter) rund 1.750 Euro bzw. über 250 Prozent der Betriebskosten einsparen.


Rund 60 Unternehmen produzieren in Deutschland Holzpellets

Mit der Steigerung der Produktion hat auch die Zahl der Pelletproduzenten zugenommen. Sie liegt heute bundesweit bei 60 Unternehmen, mit Schwerpunkt in den bewaldeten Mittelgebirgen in Süd- und Mitteldeutschland. Dies liegt vor allem daran, dass Pellets zum überwiegenden Teil aus Holzspänen produziert werden, die in Sägewerken bei der Schnittholzproduktion anfallen. "Die Bundesländer mit den größten Waldflächen und Sägewerkskapazitäten sind Bayern und Baden-Württemberg mit zusammen rund 70 Prozent, rechnet Bentele vor. Auch bei der Verteilung der Heizungen sei eine Südlastigkeit festzustellen. Rund 40 Prozent der Anlagen stünden in Bayern, 20 Prozent in Baden-Württemberg. Jeweils knapp 10 Prozent arbeiten in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

Ein Marktübersicht zu Pellets-Zentralheizungen und –öfen kann heruntergeladen werden unter http://www.depv.de/uploads/media/Pelletzentralheizungen_2007.pdf

14.06.2008   Quelle: Deutscher Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DEPV,

 

Solar Decathlon: TU Darmstadt kürt Konzept für den weltweiten Solararchitektur-Wettbewerb

Entwurf des Einraum-Solarhauses.
Entwurf des Einraum-Solarhauses.

Im Fachgebiet Energieeffizientes Bauen des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt ist die Vorbereitung auf den Solar Decathlon 2009 bereits in vollem Gange: Eine Jury hat jetzt entschieden, welcher von 16 Vorentwürfen weiterentwickelt wird und im Herbst 2009 die TU auf dem weltweiten Solararchitektur-Wettbewerb in Washington D.C vertreten wird. Der skulpturale Entwurfsansatz des Siegerkonzeptes der Studierenden Scholeh Abeini, Maximilian Kolbe, Sardika Meyer, Ramzia Rahmani und Angela Specht konnte am Ende aufgrund des hohen integrativen Potenzials aller Anforderungen überzeugen. Das Einraum-Wohnkonzept befriedige sowohl den Wunsch nach großzügigen und offenen Räumen als auch das Verlangen nach Privatsphäre und Behaglichkeit. 

Diese Anforderungen erfüllt die Raumskulptur über einer stark betonten Decken- und Bodenlandschaft, die unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten anbietet und zulässt. Über unterschiedliche Ebenen, Treppen und Rampen entsteht eine Landschaft im Innenraum des Gebäudes, die eine lebendige wechselseitige Beziehung zum Außenraum ermöglicht. Drei, auf unterschiedlichen Wohnkonzepten basierende Arbeiten standen in der Finalrunde zur Auswahl. Für deren Bewertung musste die Jury vor allem die komplexen und zum Teil gegensätzlichen Wettbewerbsbedingungen berücksichtigen. Die Konzepte müssen zum einen den Anspruch eines "Prototyp Wohnen 2015" erfüllen, während der Wettbewerbs-Woche in Washington, D.C. täglich 500 Besucher empfangen und begeistern können und sich auch für eine Nachnutzung eignen.


Neue Disziplin "Net-Metering": Sieger wird das Haus, das am meisten Solarstrom in das Netz einspeist

Die TU Darmstadt wird auch beim Solar Decathlon 2009 die einzige deutsche Universität sein, die an dem vom U.S.-Energieministerium ausgeschriebenen internationalen Hochschul-Wettbewerb teilnehmen darf. Während es 2007 noch allein um die Konzeption von energieautarken Gebäuden ging, müssen sich die 20 konkurrierenden Beiträge nun den Titel "Plus-Energiehaus" verdienen: Das Solar-Haus, welches während des Wettbewerbs am meisten Energie produziert und in das angeschlossene Stromnetz einspeist, gewinnt die gegenüber 2007 neue Disziplin des "Net-Metering".

14.06.2008   Quelle: TU Darmstadt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: TU Darmstadt.,
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Bundesumweltministerium stellt 3 Millionen Euro für Ausbau der Windenergie auf See bereit

Offshore-Forschungsplattform FINO1.
Offshore-Forschungsplattform FINO1.

Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert zwei Forschungsprojekte, um den Ausbau der Windenergie auf See voranzubringen. Zum einen geht es um die Entwicklung eines schwimmenden Fundamentes für Offshore-Anlagen, um Naturschutzgebiete zu schonen. Zum anderen um ein Transfersystem, um den Zugang zu Windenergieanlagen auf See unanhängig vom Wetter jederzeit zu ermöglichen. "Die Windenergie auf See ist ein Eckpfeiler beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Deshalb weiten wir hier auch die Forschungsförderung beträchtlich aus. Mit den jetzt bewilligten Projekten machen wir den Ausbau wirtschaftlicher und sicherer und erschließen neue Einsatzgebiete", kommentiert Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. 

Schwimmende Fundamente für Offshore-Windenergieanlagen

Die ARCARDIS Consult GmbH entwickelt ein schwimmendes Fundament für Offshore-Windenergieanlagen. Das nur mit Stahlseilen auf dem Meeresgrund verankerte Fundament ist auch für sehr tiefe Gewässer fern der Küste geeignet. Naturschutzgebiete in Küstennähe werden so nicht durch Windenergieanlagen beeinträchtigt. Gleiches gilt für die Küstenschifffahrt. Zudem benötigen die schwimmenden Fundamente weniger Material. Während bei herkömmlichen Offshore-Windenergieanlagen rund die Hälfte der Kosten auf Herstellung und Montage der Fundamente entfällt, sind ihre schwimmenden Verwandten deutlich günstiger. Das Bundesumweltministerium unterstützt das Projekt mit rund 2,8 Millionen Euro.

Der Projektentwickler PTS - personnel transfer system GmbH hat ein Transfersystem entwickelt, das Monteure und Material bei fast jedem Wetter sicher vom Schiff auf die Plattform von Offshore-Windenergieanlagen bringt. Wartungen und Reparaturen sind damit nahezu ganzjährig möglich. Das spart bares Geld. Denn ein Stillstand der Anlagen verursacht hohe Kosten. Das "Personnel Transfer System" (PTS) ist im Kern ein hydraulisch betriebener Kran, dessen Haken mit Hilfe von Sensoren so gesteuert wird, dass er auch bei hohem Seegang immer den gleichen Abstand zum Schiff hält. Die Teupen Maschinenbau GmbH wird das System als Prototypen bauen. Dieses Projekt fördert das Bundesumweltministerium mit knapp 160.000 Euro.

14.06.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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BINE Informationsdienst berichtet über Erfahrungen mit großen thermischen Solaranlagen in Wohnheimen

Projektinfo "Thermische Solaranlagen –
Studentenwohnheime".

Große Kollektoranlagen auf Gebäuden mit einer Vielzahl von Wärmeabnehmern (z. B. Wohnheime) und kontinuierlich hohem Wärmebedarf bieten ideale Voraussetzungen, um einen Teil dieses Bedarfs solar zu decken. Daher erhielten Studentenwohnheime in Chemnitz, Freiburg (Breisgau), Leipzig, Magdeburg und Zwickau jeweils eine Solarwärmeanlage zur Unterstützung der Warmwasserbereitung. Anschließend wurde der Betrieb der Anlagen über Jahre intensiv wissenschaftlich begleitet. Das neue BINE-Projektinfo "Thermische Solaranlagen - Studentenwohnheime" (06/08) stellt Anlagenkonzepte, Langzeiterfahrungen sowie wirtschaftliche Ergebnisse vor und gibt Praxishinweise für die Auslegung.  Die präsentierten Projekte gehören zum mittlerweile beendeten Förderkonzept "Solarthermie2000". Dieses sah vor, die Anlagen bewusst knapp zu dimensionieren, um die wirtschaftlichen Ergebnisse zu optimieren und jederzeit Abnahme für die Solarwärme zu haben.


Große Solaranlagen für Krankenhäuser, Altenheime, Mehrfamilienhäuser und Siedlungen

Daher lag bei den fünf Studentenwohnheimen der solare Deckungsanteil zwischen 15 und 23 %. In der Praxis erfüllten oder unterschritten vier der Anlagen die kalkulierten solaren Nutzwärmekosten. Bis heute zeigt sich, dass die Anlagen auch nach teilweise mehr als zehnjähriger Betriebsdauer gut und weitgehend störungsfrei funktionieren. Derartige, rein auf solare Warmwasserversorgung ausgelegte Anlagen konnten mittlerweile zur Marktreife geführt werden. Nicht nur Studentenwohnheime, sondern auch Krankenhäuser und Altenheime sowie Mehrfamilienhäuser und Siedlungen bieten für große Solaranlagen gute Ausgangsbedingungen. Mittlerweile konzentriert sich die Energieforschung auf große Kombi-Anlagen, die neben der Warmwasserversorgung auch Heizwärme beisteuern. Derartige Anlagen bieten einen höheren solaren Deckungsanteil am Gesamtwärmebedarf und damit mehr CO2-Einsparung.

Das BINE-Projektinfo "Thermische Solaranlagen - Studentenwohnheime" (06/08) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich - im Internet unter http://www.bine.info oder telefonisch unter 0228 - 92379-0.

13.06.2008   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BINE Informationsdienst.,

 

SOLARWATT AG präsentiert neues Photovoltaik-Dachintegrationssystem "STICK AND READY"

Die SOLARWATT AG (Dresden) wird zur Intersolar das Konzept eines neuen Dachintegrations-Systems präsentieren. Anhand eines Dachmodells mit begleitender Animation können sich Besucher vor Ort einen Eindruck von Optik, Funktion und Montage verschaffen. Das System "STICK AND READY" sei gemeinsam mit der c.m.s. Energiesysteme GmbH als Alternative zu komplizierten und teuren Indach-System entwickelt worden, heißt es in der Pressemitteilung. Der Hauptvorteil der Innovation sei die Einsparung eines zusätzlichen Montage-Systems. Die Module werden laut SOLARWATT in die Dachlattung eingehängt und einfach ineinander geschoben. Über die Rahmenprofile erfolge die direkte Verschraubung mit der Dachlattung. So entstehe eine wetterfeste, langlebige und gut hinterlüftete Dacheindeckung aus Solarmodulen. 

Edge Connector: neue Anschlussdose für Glas-Glas-Module

Weiter können Messebesucher am SOLARWATT-Stand eine elegante Lösung für gebäudeintegrierte Photovoltaik besichtigen. Gemeinsam mit dem Unternehmen Tyco Electronics wurde eine seitlich aufgesetzte Anschlussdose für Glas-Glas-Module entwickelt, der so genannte Edge Connector. Bei dieser Form der Anschlusstechnik, die auch für Isolierglaskonstruktionen geeignet sei, werden Dose und Kabel nicht sichtbar in die Rahmenkonstruktion der Gebäudeflächen integriert. Der Edge Connector ist laut SOLRWATT für 6-Zoll-Zellen geeignet und konform zur IEC 61730 konstruiert.

13.06.2008   Quelle: SOLARWATT AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Sunways AG setzt Internationalisierung fort: Tochtergesellschaft MHH Solartechnik GmbH eröffnet Niederlassung in Frankreich

Das Tübinger Photovoltaik-Systemhaus MHH Solartechnik GmbH, hundertprozentiges Tochterunternehmen der Sunways AG, tritt in den französischen Markt ein und eröffnet eine Niederlassung im südfranzösischen. Mit der Gründung von MHH France S.A.S reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die wachsende Branche und baut seine Marktposition in einem der wichtigsten europäischen Photovoltaikmärkte weiter aus. Nach den wachsenden europäischen Märkten wie Spanien und Italien öffnet sich in Frankreich ein weiterer wichtiger Solarmarkt. Mit steuerlichen Vorteilen und einer lohnenden Einspeisevergütung sprechen mittlerweile auch in Frankreich viele gute Gründe für die Gewinnung von Strom aus Sonnenenergie. 
Mit der Gründung von MHH France S.A.S geht das Tübinger Photovoltaik-Systemhaus nach eigenen Angaben einen ersten Schritt in Richtung europaweite Expansion. MHH Solartechnik GmbH beteiligt sich zu 90 Prozent an MHH France. Die restlichen 10 Prozent des Unternehmens werden vom Vorsitzenden Eric Roujolle gehalten. Eric Roujolle bringt 12 Jahre Erfahrung im Photovoltaik-Vertrieb und -Marketing mit ein. Seine bisherigen Positionen besetzte er weltweit sowohl in Europa, als auch USA und Japan. MHH France richtet sich vornehmlich an Installateure und vertreibt alle relevanten Photovoltaik-Komponenten: Solarmodule, Wechselrichter, Montagesysteme sowie umfangreiches Zubehör. "„Die gebündelte Erfahrung von MHH Solartechnik in Deutschland und das Know-how von Eric Roujolle in Frankreich bringen uns große Wettbewerbsvorteile im französischen Photovoltaikmarkt", ist sich Günter Haug, Geschäftsführer von MHH Solartechnik GmbH, sicher.

12.06.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Kalifornisches Staatsgefängnis nimmt Solarstrom-Kraftwerk mit 1,8 MW in Betrieb

Photovoltaik-Kraftwerk
Photovoltaik-Kraftwerk "Ironwood State
Prison".

Das Ironwood State Prison (Kalifornien; USA) und das Unternehmen SunEdison melden die Inbetriebnahme eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Nennleistung von 1,8 Megawatt (MWp). Die Freiflächenanlage auf dem Gelände des Gefängnisses soll jährlich rund 2,4 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugen und wurde im Rahmen einer "Private-Public-Partnership" zwischen der Strafvollzugsbehörde des Bundesstaates Kalifornien (California Department of Corrections and Rehabilitation, CDCR) und SunEdison realisiert, dem nach eigenen Angaben größten Solarenergie-Systemintegrator Nordamerikas.  Im Rahmen eines Solarenergie-Dienstvertrags finanzierte und baute SunEdison das Solarkraftwerk, das auch von SunEdison betrieben wird. Das CDCR vermeide damit alle Kapitalkosten und kaufe den Solarstrom zu berechenbaren Preisen entsprechend oder sogar unter den Großhandelsstrompreisen", heißt es in der Pressemitteilung. Die Anlage wird im Betrieb weder Treibhausgase noch Lärm erzeugen.


43 Millionen kWh Solarstrom in 20 Jahren

Das Solarkraftwerk ist für die kalifornische Strafvollzugsbehörde sowohl ein wichtiger Schritt zur Sicherung ihrer Energieversorgung als auch im Hinblick auf Gouverneur Schwarzeneggers Verordnung "S-20-04", nach der staatliche Einrichtungen ihren Strombezug bis 2015 mit Energieeffizienz und dezentraler Stromproduktion um 20 % senken müssen. In der kalkulierten Laufzeit von zwanzig Jahren wird die Anlage in Ironwood etwa 43 Millionen kWh Solarstrom produzieren, was dem Verbrauch von 4.107 Durchschnittshaushalten entspreche.


6.200 Solarmodule - 2,4 Millionen kWh jährlich

Harry Franey, Chef des Energiemanagement der CDCR ist hoch erfreut: "Das Photovoltaik-System in Ironwood nutzt unsere größte natürliche Ressource - die Sonnenenergie - mit mehr als 6.200 Solarmodulen. Sie benötigt kein oder nur ganz wenig Wasser, was ein entscheidender Vorzug in unserer Region ist. Allein im ersten Betriebsjahr wird sie 2,4 Millionen kWh erzeugen, was einen unmittelbaren positiven Einfluss auf die Umwelt hat. Bereits im Juni 2006 nahm SunEdison eine PV-Anlage mit 1,16 MW im Chuckawalla Valley State Prison in Betrieb, die bislang über 3,7 Millionen Kilowattstunden Solarstrom erzeugt hat.

12.06.2008   Quelle: Sun Edison LLC   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ironwood State Prison,
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Soleg GmbH vertreibt Verschattungsanalysegerät "SunEye"

SunEye ermittelt Sonnenbahn- und Horizontprofile.
SunEye ermittelt Sonnenbahn-
und Horizontprofile.

Die Unternehmen soleg GmbH (Zwiesel) und Solmetric Corporation (Bolinas, Kalifornien, USA) kooperieren beim Vertrieb des Verschattungsanalysewerkzeugs "SunEye". Fachleute, die mit der Planung und Realisierung von Solaranlagen betraut werden, seien sich darüber einig, dass dieses innovative Gerät eine höchst effiziente Analyse von Verschattungseinflüssen und der Sonneneinstrahlungsintensität ermögliche und somit die Planung maßgeblich optimiere, berichtet soleg in einer Pressemitteilung. Die soleg GmbH, die für das SunEye eine exklusive Vertriebspartnerschaft mit Solmetric eingegangen ist, gewann beim 23. Photovoltaik-Symposium im Kloster Banz in Bad Staffelstein den zweiten Preis in der Kategorie Innovativstes Produkt. Die Jury aus Hochschulvertretern, Forschern, Entwicklern, Anwendern und Spezialisten aus der Industrie wertete das SunEye als entscheidende Neuerung auf dem Solar-Markt. 

Verlässliche Ergebnisse zur Sonneneinstrahlung

Das von Solmetric entwickelte SunEye erlaube dem Nutzer durch hochentwickelte Hard- und Softwarekomponenten exakte Umgebungsanalysen und schnelle Simulation der äußeren Gegebenheiten und liefere verlässliche Ergebnisse über die zu erwartende Sonneneinstrahlung. Dank des sehr einfach zu bedienenden Touchscreens können Objekte (Gebäude, Bäume) hinzugefügt bzw. entfernt werden, um die Auswirkung auf die Effizienz der Anlage zu messen. Das Gerät nehme darüber hinaus automatisch die magnetischen Abweichungen wahr und berücksichtige das regionale Klima, betont soleg. Ein optionaler GPS-Empfänger komplettiert den Funktionsumfang. Der Kooperationspartner Solmetric ist laut soleg ein Qualitätshersteller von Werkzeugen und Zubehör für Hochpräzisionstests und Messungen für die Solarindustrie. Die Soleg GmbH ist überwiegend im Fachgroßhandel sowie in der Planung von Großprojekten für Solarwärme, Heizen mit Holz und für die Photovoltaik tätig.

12.06.2008   Quelle: soleg GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: soleg GmbH,
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Photovoltaik: Internationale B2B-Fachzeitschrift "PV Magazine" geht zur Intersolar North America an den Start

Neue Fachzeitschrift "PV
Magazine".

Die Verlagsgemeinschaft Solarpraxis AG und Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG bringen das englischsprachige B2B-Magazin "PV Magazine – PHOTOVOLTAIC MARKETS & TECHNOLOGY" auf den Markt. Pünktlich zur Intersolar USA erscheint das internationale Solarstrom-Magazin in einer Druckauflage von 10.200 Exemplaren. "PV Magazine" wird in diesem Jahr dreimal erscheinen. Ab 2009 ist eine monatliche Erscheinungsweise vorgesehen. "Die Solarbranche weltweit verzeichnet enorme Zuwächse. Die schnell fortschreitende globale Ausrichtung der Branche und speziell der Unternehmen benötigt fundierte sowie objektiv aufbereitete Informationen. Mit 'PV Magazine' tragen wir dieser Entwicklung Rechnung", erklärt Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender der Solarpraxis AG.   Erwin Fidelis Reisch, Geschäftsführer des Alfons W. Gentner Verlags, stellt fest: "Der Erfolg unseres im Juli 2007 gestarteten deutschsprachigen Magazins 'Photovoltaik' hat gezeigt, dass die Branche ein starkes Bedürfnis nach kompetentem und fundiertem Qualitätsjournalismus hat. Die hervorragende Kooperation zwischen der Solarpraxis und dem Gentner Verlag hat uns darüber hinaus in der Idee bestärkt, das Projekt einer eigenständigen PV-Zeitschrift auch international zu starten."


Schwerpunkte der Berichterstattung sind die europäischen, asiatischen und nordamerikanischen Märkte

'PV Magazine' richtet sich an Fachleute und Entscheider in der stark boomenden Solarstrom-Branche. Inhaltlich bedient das internationale Fachmagazin einerseits die Hersteller sowie Maschinen- und Anlagenbauer, andererseits Systemintegratoren, international tätige Planer und Entwickler sowie Großeinkäufer, Finanzierer und Fachpolitiker. "Für die Marktteilnehmer sowohl im Up- als auch im Downstream-Bereich ist es aus unserer Sicht wichtig, neben den speziellen Bedürfnissen des jeweiligen Segments auch mit wenig Aufwand die Entwicklungen im jeweils anderen Bereich zu kennen", ist sich Remmers aufgrund seiner Erfahrungen in Produktion und Vertrieb von Solarstrom-Anlagen sicher. 'PV Magazine' bringe die wesentlichen Fakten des internationalen Photovoltaik-Marktes auf den Punkt.

Dabei fokussiere die Berichterstattung zunächst auf die europäischen, asiatischen und nordamerikanischen Märkte. Technische Inhalte würden so vermittelt, dass sie der Leser direkt für sein Tagesgeschäft nutzen kann. Neben Tipps, Trends, Analysen, Berichten und Bewertungen zu neuen Verfahren sowie Produkten gebe es prägnante Kommentare zu relevanten Ereignissen und Entwicklungen innerhalb und außerhalb der Branche. Länderspezifische Marktübersichten helfen dem Profi dabei, den Überblick zu behalten.

Die zweite Ausgabe des 'PV Magazine' wird am 29. August 2008 erscheinen.


12.06.2008   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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juwi errichtet das größte Photovoltaik-Kraftwerk im Südwesten Deutschlands

In unmittelbarer Nähe der neuen Firmenzentrale im rheinhessischen Wörrstadt hat die juwi-Gruppe aus Rheinland-Pfalz mit dem Bau des nach eigenen Angaben größten Photovoltaik-Kraftwerkes im Südwesten Deutschlands begonnen. Auf einer ehemaligen Ackerfläche errichten die Experten der juwi solar GmbH bis Ende 2008 auf einer rund 15 Hektar großen Freifläche eine Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtleistung von rund fünf Megawatt auf der Basis modernster Dünnschichttechnologie des Modulherstellers First Solar. Jährlich sollen in dem Solarstrom-Kraftwerk über fünf Millionen Kilowattstunden sauberer Strom erzeugt weredn. Dies entspreche in etwa dem Jahresbedarf von rund 1.500 Haushalten, rechnet juwi vor. Das Solarkraftwerk wird zudem pro Jahr rund 3.500 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid einsparen.   Juwi ist als Generalunternehmer für die Auslegung, Logistik, Errichtung und später die Betriebsführung verantwortlich.


Windräder, Biogasanlagen und Photovoltaik-Anlagen in unmittelbarer Nähe

"Solarstrom schont nicht nur die Umwelt, sondern macht auch unabhängig von teuren Energieimporten und schafft neue Arbeitsplätze", freut sich juwi-Vorstand Matthias Willenbacher über das Vorzeigeobjektvin Wörrstadt. In unmittelbarer Nähe des Firmensitzes plant juwi zudem weitere Referenzprojekte in den Geschäftsfeldern Wind-, und Bioenergie. "Windräder, Biogasanlagen und Photovoltaik-Anlagen in geringer Reichweite werden es uns ermöglichen, unseren zunehmend internationalen Kunden die ganze Palette unserer Dienstleistungen vorzuführen", so Willenbacher weiter.


Neue Fachkräfte auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt gewinnen

Mit dem Bau der neuen Firmenzentrale in Wörrstadt (Landkreis Alzey-Worms) hat juwi Anfang des Jahres begonnen. Bereits in diesem Juli wird der Allrounder für erneuerbare Energien das hochmoderne Bürogebäude beziehen. Der aus drei Gebäudeteilen und sieben Staffelgeschossen bestehende Bürokomplex wird in Holzbauweise errichtet, zeichnet sich durch ein hervorragendes Energiekonzept aus und bietet Platz für rund 300 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Der rund 12 Meter hohe und etwa 100 Meter lange Neubau der juwi-Gruppe soll ein hervorragendes Ambiente für qualitativ hochwertige Leistungen schaffen: Der Bürokomplex bietet auf über 8.000 Quadratmetern und über mehrere Etagen in unterschiedlichen Konstellationen Platz für Arbeit und Kommunikation sowie Freiräume für Kreativität, Entspannung und zum Auftanken. So beabsichtigt juwi beispielsweise, neben einem Speisesaal auch eine Kinderkrippe sowie einen Andachts-und einen Freizeitraum einzurichten. "Dabei steht im Vordergrund die Kommunikation insbesondere außerhalb der Büroräume zu fördern und die Vereinbarkeit von Arbeit, Freizeit und Familie zu verbessern. Mit diesen Angeboten wollen wir uns auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt auch vom Wettbewerb absetzen, um so neue Fachkräfte zu gewinnen“, betont Fred Jung, ebenfalls Vorstand der juwi-Gruppe. Derzeit sucht die juwi-Gruppe über 100 neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in allen Geschäftsbereichen.


Aktuelle Stellenangebote auf der Intersolar

Über die aktuellen Projekte sowie die aktuellen Stellenangebote der juwi-Gruppe informieren die Solarexperten auf der Messe Intersolar in München (12. bis 14. Juni 2008). Vor allem der Solarbereich gehört auf Grund der zunehmenden Internationalisierung derzeit zu den am stärksten wachsenden Geschäftsfeldern innerhalb der juwi- Gruppe. Bis zum Jahr 2012 plant die juwi solar GmbH die Realisierung von Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 2.000 Megawatt in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, Tschechien, den USA, Ruanda, Südkorea sowie zahlreichen anderen Ländern. Die Projektentwicklung dazu schreite bereits voran. Entsprechend der anspruchsvollen Pläne will die juwi solar ihr Netz von Niederlassungen ausbauen.

11.06.2008   Quelle: juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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aleo solar präsentiert rein schwarze Photovoltaik-Hochleistungsmodule auf der Intersolar 2008

Auf der diesjährigen Intersolar in München stellt die aleo solar AG (Oldenburg, Prenzlau) erstmals ihre neue, komplett schwarze Produktlinie mit den Solarmodulen aleo S_73 und S_77 vor. Die neuen Modultypen werden exklusiv in Deutschland erhältlich sein und zwar in den Leistungsklassen zwischen 160 und 190 Watt. Sie zeichnen sich laut Hersteller durch eine besonders ansprechende Optik aus: Durch die Verwendung einer schwarzen Tedlarfolie und eines schwarz eloxierten Aluminiumrahmens schafft aleo solar ein einheitlich rein schwarzes Modul, das höchsten ästhetischen Ansprüchen gerecht wird. "Mit dem aleo S_73 und S_77 ist uns ein Brückenschlag zwischen Eleganz und Leistungsstärke gelungen. Das schwarze aleo-Modul ist die optimale Lösung für alle, die höchste Erträge erwirtschaften und dazu noch optische Akzente setzen möchten“, erklärt Norbert Schlesiger, nationaler Vertriebsleiter der aleo solar AG.  Die Solarmodule integrieren sich harmonisch in jede Dachfläche und fügen sich insbesondere bei schwarzen Dachziegeln perfekt in das Gesamtbild ein.


Wirkungsgrad von bis zu 14,0 Prozent

Für die neuen Modultypen verwendet aleo solar monokristalline schwarze Hochleistungs-Solarzellen, so dass die Module über einen Spitzen-Wirkungsgrad von bis zu 14,0 Prozent verfügen werden. Eine schwarze Tedlar-Polyesterfolie gewährleiste eine lange Lebensdauer der Module. Die Solarzellen sind in EVA-Kunststoff (Ethylen-Vinyl-Acetat) eingebettet, der beständig gegen UV-Strahlung ist. Für die Stabilität der Solarmodule sorgt ein 50 Millimeter breiter Rahmen aus einer korrosionsbeständigen Aluminium-Legierung, der schwarz eloxiert ist. Die Frontseite der Module besteht aus 3,2 Millimeter dickem Spezialglas, das die Zellen auch bei extremen Witterungseinflüssen schützt. Mit Abmessungen von 1.600 x 800 Millimeter (S_73) und 1.660 x 830 Millimeter (S_77) bieten die neuen Solarmodule besonders montagefreundliche Maße. Der neuen Modultypen sind aleo solar nach IEC 61215 und Schutzklasse II zertifiziert und werden ab August an den Fachhandel ausgeliefert.

11.06.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Italienische SOLON-Tochter und Deutsche Bank schließen Rahmenvereinbarung über Kraftwerksprojekte mit 150 MWp in Italien

Die SOLON S.p.A., italienische Tochtergesellschaft der Berliner SOLON AG, hat mit der Deutschen Bank einen Rahmenvertrag zur Entwicklung und Errichtung von Solarkraftwerken in Italien unterzeichnet, berichtet SOLON in einer Pressemitteilung. Die Vereinbarung umfasse die Entwicklung und Errichtung schlüsselfertiger Solar-Kraftwerke in einem Gesamtumfang von bis zu 150 Megawatt Nennleistung (MWp) und habe eine Laufzeit von 2008 bis 2010. Die Mehrzahl der Solarparks soll in Süditalien entstehen.  Dank seiner günstigen geografischen Voraussetzungen und einer attraktiven Einspeisevergütung für Solarstrom gehört Italien, heute nach Deutschland und Spanien die Nr. 3 unter den europäischen Solarmärkten, zu den aussichtsreichsten Wachstumsmärkten in Europa. Gemäß offiziellen Angaben wurden bislang in Italien lediglich Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 120 MWp installiert, der Umfang der Vereinbarung mache jedoch deutlich, dass das Photovoltaikgeschäft in Italien deutlich anziehe, betont die SOLON AG.

Das italienische Photovoltaik-Unternehmen SOLON S.p.A. wurde 1994 unter dem Namen S.E. Project s.r.l. gegründet und ist heute der größte Solarmodulhersteller Italiens. Das Unternehmen beschäftigt in Italien über 100 Mitarbeiter. Die SOLON S.p.A. ist seit 2006 Teil der SOLON-Gruppe. Die SOLON AG ist einer der größten europäischen Solarmodulproduzenten und ein führender Anbieter von Photovoltaiksystemen für solare Kraftwerke.

11.06.2008   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarbundesliga: Rettenbach am Auerberg ist wieder deutscher Solarmeister

Rettenbach am Auerberg ist der Rekordmeister der Solarbundesliga
Rettenbach am Auerberg ist der
Rekordmeister der Solarbundesliga.

Während sich die Fußballteams zur Europameisterschaft noch warmgelaufen haben, war die Meisterschaft in der Solarbundesliga bereits entschieden. 1.221 Kommunen und darüber hinaus 676 Dörfer sowie Ortsteile traten in der Saison 2007/2008 an, um zu ermitteln, welche Gemeinde nach den Liga-Regeln die meisten Punkte erzielen konnte. "Die Ällgäuer Gemeinde Rettenbach am Auerberg, der Rekordmeister, hat am Schluss den Wettkampf mit 991 Punkten klar für sich entschieden", verkündet Solarthemen-Redakteur Andreas Witt, einer der Organisatoren der Solarbundesliga, das "amtliche Endergebnis". Allerdings sei es während der Saison knapp gewesen, so Witt: "Erstmals lag einige Wochen eine Kommune aus Schleswig-Holstein vorn: Frestedt." Dieser Ort kam jetzt mit 846 Punkten auf den 2. Platz. Dritter wurde das bayerische Gollhofen (829 Punkte).  "Die Dominanz der Bayern in dieser Liga gerät ins Wanken", beschreibt Robert Spreter von der Deutschen Umwelthilfe einen Trend. In diesem Jahr liegen drei Kommunen aus Schleswig-Holstein in der Disziplin Solarstrom vorn. "Kaiser-Wilhelm-Koog, Frestedt und Kronprinzenkoog - das ist unser neues Stürmertrio für Solarstrom. Sie zeigen, dass sich mit der Sonne auch im Norden hervorragend Energie gewinnen lässt", erklärt Witt.


Ulm siegt unter den Großstädten, Crailsheim ist Solar-Meister der Mittelstädte

Deutscher Meister kann allerdings nur eine Kommune werden, die neben dem Solarstrom auch die Sonnenwärme nutzt. Die meisten Punkte in der Solarbundesliga erhält, wer möglichst viel Photovoltaik- und Solarthermie-Leistung Fläche auf die Dächer bringt. Hart umkämpft war auch in diesem Jahr die Wertung der Großstädte in der Solarbundesliga. "Das hat sich erst in den letzten Minuten entschieden", so Witt. Ulm siegte mit 53 Punkten vor Ingolstadt mit 52 Punkten. Freiburg kommt mit 45 Punkten auf den dritten Platz.

Bei den Mittelstädten erreichte Crailsheim (155 Punkte) vor Vilsbiburg (150 Punkte) und Neckarsulm (149 Punkte) den ersten Platz. Mit 690 Punkten kann sich Niederbergkirchen bei den Kleinstädten ganz oben auf die Siegertreppe stellen. Zweiter wird hier Kastl (642 Punkte) vor Engelsberg (541 Punkte). Weiter führt in der Sonderwertung Sonnenwärme das bayerische Schalkam mit 1,4 Quadratmetern je Einwohner. Schwerbach kommt auf 1,33 und Breit auf 0,94 Quadratmeter.

Die heimlichen Stars der Solarbundesliga sind die Dörfer und Ortsteile. Hier bewirken geringe Einwohnerzahlen und großes Engagement hohe Punktzahlen. Der zu Ingenried gehörende Ortsteil Erbenschwang kommt auf 2.090 Punkte; je Einwohner sind hier rund 3.800 Watt Solarstromleistung und rund 1 Quadratmeter Kollektorfläche zur Nutzung der Sonnenwärme installiert. Auf dem zweiten und dritten Platz in der eigenständigen Ortsteil-Liga folgen das zu Heilbronn zählende Neuhöflein (2001 Punkte) und der Bad Windsheimer Ortsteil Berolzheim (1698 Punkte).

"Nach dem Spiel ist vor dem Spiel", zitiert Robert Spreter von der Deutschen Umwelthilfe Sepp Herberger. Schon jetzt können sich neue Kommunen in der anlaufenden Saison 2008/2009 engagieren. Alle Informationen und ein Meldeformular finden sich leicht per Klick auf der Internetseite www.solarbundesliga.de.

"Wir sind gespannt, wie sich die am Freitag im Bundestag beschlossenen Gesetze auswirken", so Spreter. Die Parlamentarier haben das Erneuerbare-Energien-Gesetz novelliert, das sinkende Einspeisevergütungen für Solarstrom vorsieht. Und sie haben ein neues Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz beschlossen, das den Einsatz von erneuerbaren Energien in Neubauten zur Pflicht macht.

Alle Ergebnisse zur Solarbundesliga einschließlich der Wertungen/Rankings zu allen Bundesländern und Kreisen sind veröffentlicht auf der Internetseite http://www.solarbundesliga.de.

11.06.2008   Quelle: Solarthemen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarthemen.,
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Photovoltaik-Montagespezialist Creotecc präsentiert Neuheiten auf der Intersolar

Creotecc-Referenzanlage (Solar-Uni Freiburg).
Creotecc-Referenzanlage (Solar-Uni Freiburg).

Zum ersten Mal auf der Intersolar präsentiert der Freiburger PV-Montagespezialist Creotecc GmbH zahlreiche Innovationen: "AluTec Duo" heißt das neue Montagesystem, das auf den künftigen Markt rahmenloser Dünnschicht-Module zielt und mit ihnen einen besonders flexiblen und pfleglichen Umgang erlaube. Außerdem bietet der Spezialist für solare Montagesysteme jetzt alle Profilschienen im XL-Format mit entsprechend hoher statischer Belastbarkeit an. Für Freilandanlagen gibt es drei Stützelemente für die verschiedenen Schnee- und Windlastzonen, zur einfachen Projektierung das neue AluTec-Auslegungstool. "Mit der Erweiterung unserer Produktpalette bieten wir Befestigungslösungen für jeden Untergrund", fasst Robert Vogt, Produktmanager bei Creotecc, die Neuerungen zusammen. "Besonders freut mich, dass AluTec Duo bei den Modulherstellern bereits auf großes Interesse gestoßen ist", so Vogt weiter.  Immer mehr Modulhersteller setzen laut Creotecc auf ungerahmte Glas-Glas-Laminate. Zur schnellen und sicheren Montage dieses empfindlichen Modultyps bietet Creotecc jetzt AluTec Duo an. Das neue System eignet sich vor allem für die nächste Generation der Glas-Glas-Laminate im Format von etwa 110 x 130 cm, meist bestückt mit Dünnschichtzellen aus amorphem, mikrokristallinem oder mikromorphem Silizium. Für die kleineren Formate mit etwa 120 x 60 cm haben die Freiburger bereits im letzten Jahr mit AluTec FL ein komfortables und modulschonendes Einlegesystem präsentiert.


Montagesystem immer größere Modul-Formate

AluTec Duo verbindet die Vorzüge der schnellen Einlegetechnik mit einer innovativen Modulbefestigung: Auf die Modulrückseite werden spezielle Halterungen geklebt. Damit können die Module in kürzester Zeit in die Horizontalprofile eingehängt werden. Die kleinen Halterungen bestehen aus Aluminium. Sie geben den Modulen sicheren Halt. Nach dem Einhängen in die stärkeren Tragprofile verleihen diese dem Glasverbund eine hohe Steifigkeit, so dass er laut Hersteller Druck- und Sogbelastungen über 2.400 Pascal problemlos standhält, wie Simulationsrechnungen und bei den Entwicklungsarbeiten durchgeführte Belastungstests gezeigt hätten. Ein Diebstahlschutz sei im Profilsystem integriert. Die Zertifizierung nach IEC 61464 durch einen Modulhersteller sei bereits in Arbeit. Weil die Modulbefestigung bei AluTec Duo nicht am Modulrand ansetzt, eignet sich das Montagesystem auch für wesentlich größere Formate. Für manche Hersteller sei das "Viertelmodul" mit 110 x 130 cm nur ein Zwischenstadium auf dem Weg zur übernächsten Modulgeneration mit etwa 220 x 260 cm.

Haupteinsatzbereich solcher ungerahmten Dünnschichtmodule sind große Freilandanlagen im Multi-Megawatt-Bereich und Dachanlagen auf großen Hallen. Deshalb liefert Creotecc ab sofort alle Montageprofile in einer XL-Version, die unter üblichen Lastverhältnissen durchgängige Spannweiten mit über drei Metern und damit den kostengünstigen Bau großer Solarkraftwerke erlauben. Nachdem im vergangenen Jahr mit KLEMENS XL bereits das Klemmsystem mit großer Spannweite erhältlich war, folgen jetzt das bewährte Einlegesystem AluTec für gerahmte Module und die beiden Montagelösungen für ungerahmte Module AluTec FL und AluTec Duo.


Stützelemente für Photovoltaik-Freiflächenanlagen auch an extremen Standorten

Für Freilandanlagen bietet Creotecc jetzt neu Stützelemente in drei Varianten an. Sie seien das Ergebnis einer eingehenden Analyse hinsichtlich Statik, Montagefreundlichkeit und Kosteneffizienz, betont das Unternehmen. Für Standorte mit geringen bis mäßigen Lastverhältnissen und tragfähigem Boden reiche ein System mit nur einem gerammten Pfosten. Seien die Voraussetzungen hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit und Wind- und Schneelasten ungünstiger, empfehle sich das System mit zwei gerammten Pfosten. Ein besonders belastbares System mit W-Rahmen sei für extreme Lasten und für problematische Böden konzipiert; die Verankerung erfolge dort wahlweise mit Schraub- oder Betonfundamenten. Auf Wunsch werden die Systeme vormontiert angeliefert, was die Montage auf der Baustelle beschleunigt. Ein statischer Nachweis erfolge bereits im Zuge von Angebotserstellung und Vorplanung. Wird der Auftrag erteilt, lägen somit bereits belastbare Zahlen vor, betont Creotecc


Neues Auslegungsprogramm für kleinere und mittlere Solarstromanlagen

Auch bei kleineren und mittleren Anlagen werde eine normgerechte statische Auslegung immer wichtiger, so Creotecc. Dabei sei der bei Großanlagen übliche rechnerische Nachweis mit professioneller Software zu aufwändig und für Nicht-Statiker kaum handhabbar. Das neue AluTec-Auslegungstool schaffe Abhilfe. Es ermögliche schnell und einfach die Ermittlung der Lasteinwirkungen nach DIN 1055 und errechne anhand zahlreicher Parameter, ob die Planung normgerecht ist. Nach Eingabe des Modulfeldes und der Dachneigung müssten lediglich die Unterstützungs- und Befestigungsabstände so festgelegt werden, dass für alle Komponenten eine Auslastung unter 100 Prozent ausgewiesen wird. Aus dem Ergebnis werde automatisch eine Packliste mit allen Artikelnummern und -bezeichnungen inklusive Stückzahlen generiert. Die bei Creotecc bislang übliche Systemauslegung auf der Grundlage des Erfassungsbogens sei weiterhin möglich.

Creotecc ist ein RAL-zertifizierter Hersteller von Montagesystemen. Die Produkte basieren auf über 20 Jahren Erfahrung in der Solarbranche. Gemeinsam mit Handwerk, Industrie und unabhängigen Instituten werden die Montagesysteme fortwährend optimiert und den wachsenden Bedürfnissen angepasst. Creotecc unterstützt auch bei der Planung und begleitet Projektentwickler während des Anlagenbaus. Ziel des Unternehmens ist es, die Montagezeiten bei maximaler Systemqualität weiter zu minimieren.

11.06.2008   Quelle: Creotecc GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Creotecc GmbH,
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Französisches Technologieunternehmen APOLLON SOLAR will die Solarmodul-Fertigung revolutionieren

APOLLON SOLAR präsentiert NICE- Solarmodultechnologie auf der Intersolar.
APOLLON SOLAR präsentiert NICE-
Solarmodultechnologie auf der Intersolar.

Auf der Intersolar 2008 in München wird das französische Technologieunternehmen APOLLON SOLAR s.a.s. (Lyon) zusammen mit seinen Partnerunternehmen eine neuartige Fertigungstechnik zur industriellen Herstellung von Photovoltaik-Modulen am Stand B5.110 präsentieren. Die innovative "NICE Modul"-Technologie ermögliche die vollautomatische Fertigung von Modulen bei gleichbleibend hoher Qualität, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. APOLLON SOLARs Entwicklungstätigkeit konzentriert sich auf die beiden größten Kostenverursacher in der Photovoltaik-Herstellung, die Material- (Silizium) sowie die Modul-Herstellung. Als Partner in dem Entwicklungsprojekt PHOTOSIL entwickelt APOLLON SOLAR ein neues Verfahren für die Kristallisation von solarfähigem Silizium zu multikristallinen Siliziumblöcken. Die von APOLLON SOLAR entwickelte und patentierte NICE (New Industrial Cells Encapsulation)-Technologie sei ein Fertigungsverfahren, das die Versiegelungsdichtigkeit des Modulverbundes und damit die Langzeitstabilität der Solarmodule wesentlich verbesserte.  
Daneben verzichte das Verfahren auf die übliche Laminierung des Modulverbundes mit EVA. Die elektrische Kontaktierung zwischen Solarzellen und Metallverbindern erfolge über einen im Modulinneren erzeugten Unterdruck und ersetze die übliche Lötverbindung. Dadurch werde das Risiko von Mikrorissen auf den Solarzellen vermindert. Der gesamte Fertigungsprozess erfolge vollautomatisch unter Raumtemperatur mit einer Taktzeit von weniger als 2 Minuten pro Solarmodul und einem Personalbedarf von 4 Personen pro Schicht.

APOLLON SOLAR habe für die technische Umsetzung der NICE-Technologie international anerkannte Partner aber auch außerhalb der klassischen Solarindustrie etablierte Unternehmen gewinnen können. Zu den Partnern, welche die erste Pilotanlage realisiert haben, zählen folgende Unternehmen und Forschungsinstitute: VINCENT INDUSTRIE, ArcelorMittal, Huber+Suhner, Kömmerling, VonRoll und die französische Forschungsagentur INES.


INES hat die Entwicklung der NICE-Technologie begleitet und wird die Pilotanlage aufnehmen

Das französische Unternehmen VINCENT INDUSTRIE, ein international tätiger Anlagenbauer für vollautomatische Produktionsanlagen war federführend für die Konstruktion der NICE-Pilotanlage tätig. Für dieses Projekt erhielt VINCENT INDUSTRIE finanzielle Unterstützung von Seiten der Französischen OSEO Agentur zur Förderung innovativer Industrieprojekte. Das französische Nationale Institut für Solarenergie (INES) mit Sitz in Chambéry hat die Entwicklung der NICE-Technologie von der F&E Seite her begleitet und wird die NICE-Pilotanlage aufnehmen. Auf der Komponentenseite war das im Bereich Nickel- und Kobaltverbindungen weltweit agierende Unternehmen ArcelorMittal - Stainless & Nickel Alloys für die Entwicklung der rückseitigen Metallfolie der NICE-Module zuständig. Die verwendete Eisen-Nickel-Verbindung entspreche den Anforderungen an die thermischen Ausdehnungskoeffizienten der Komponenten im Modulverbund. Parallel sei ein neuer rostfreier Stahlrahmen für PV-Module entwickelt worden, der bei der IEC-Zertifizierung der NICE-Module eingesetzt werde.

VonRoll, ein Marktführer für Isolationssysteme liefere die elektrische Isolationsschicht für die rückseitige Metallfolie. Die Metallfolie von ArcelorMittal in Verbund mit der Isolationsschicht von VonRoll hätten die Tests beim TÜV Rheinland entsprechend der IEC 61730-Klasse 2 für Systemspannungen bis zu 855 VDC erfolgreich durchlaufen, betont APOLLON SOLAR.

Das deutsche Unternehmen Kömmerling Chemische Fabrik, das für seine hochqualitative Klebe- und Versiegelungstechnik international anerkannt sei, war für die Entwicklung des organischen Versiegelungsmaterials zuständig. Ein neuartiger elektrischer Anschlusskontakt für PV-Module wurde von APOLLON SOLAR patentiert und von Huber+Suhner entwickelt und hergestellt. Huber+Suhner ist ein Unternehmen auf dem Gebiet elektrischer und optischer Verbindungstechnik mit einem hohen Engagement auf dem
Gebiet der Photovoltaik.

APOLLON SOLAR wurde 2001 gegründet und ist heute eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Paris, an der EDEV ENR Réparties mit 50 %, die Unternehmensgründer mit 20,5 % und YRIEL mit 29,5% beteiligt sind. Das Unternehmensziel ist, die Kosten für Photovoltaik-Produzenten und -Nutzer über die Entwicklung und Kommerzialisierung von innovativen, industriellen Technologien und zu reduzieren. APOLLON SOLAR binde frühzeitig renommierte Unternehmen und Forschungsinstitute in seine Entwicklungsprojekte ein, um eine hohen Know-how Transfer zu sichern.

11.06.2008   Quelle: Apollon Solar s.a.s.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: APOLLON SOLAR s.a.s.,
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Photovoltaik: SOLEOS schließt 10 MWp-Vertrag mit taiwanesischem Dünnschicht-Modulhersteller NexPower

Charlie Han (NexPower) und David Mabille (SOLEOS) bei der Vertragsunterzeichnung.
Charlie Han (NexPower) und David Mabille
(SOLEOS) bei der Vertragsunterzeichnung.

Die SOLEOS Solar GmbH (Bornheim-Sechtem bei Köln), ein international aktiver Anbieter von Produkten für Photovoltaik-Lösungen, hat mit NexPower einen Liefervertrag geschlossen. Der Vereinbarung zu Folge soll NexPower, Produzent von Dünnschicht-Modulen, ab Juli 2008 monatlich bis zu 1 MWp amorphe Module an SOLEOS liefern. Der Vertrag umfasse ein Gesamtvolumen von 10 MWp und erstrecke sich auf Module des Typs NH-100 mit den Leistungsklassen 90 bis 110 Wp, berichtet SOLEOS in einer Pressemitteilung. Damit könne SOLEOS die immer höhere Nachfrage nach Dünnschicht-Anlagen in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien sicherstellen.  NexPower gehört zur taiwanesischen UMC Gruppe und verfügt über eine der größten und modernsten Produktionsstätten der Welt für Dünnschicht-Module. Das Unternehmen hat im Mai 2008 die Produktion mit einer Kapazität von 50 MWp aufgenommen und will sie auf mehr als 200 MWp bis 2010 steigern. Gefertigt werden Module mit 90Wp, 95Wp ,100Wp und 110W. Durch das firmeneigene Labor für Qualitätskontrolle und die enge Zusammenarbeit mit anerkannten Zertifizierungsinstituten garantiere NeXPower in Kombination mit neuester Technologie eine gleich bleibend hohe Qualität, heißt es in der Pressemitteilung.


Premieren auf der Intersolar 2008: NexPower NH-100 und KACO XP100

Am Stand C4/169 wird SOLEOS erstmalig das amorphe Modul NH-100 von NexPower präsentieren. Außerdem ist der neue Zentralwechselrichter XP100 von KACO zu sehen, da SOLEOS als größter Händler von KACO-Gerätetechnik, eine bedeutende Rolle in der Entwicklung und Verbreitung der Wechselrichtertechnik von KACO in den wichtigsten europäischen PV-Märkten spiele. Dieses Jahr will SOLEOS mindestens 70 MWp KACO-Wechselrichter auf dem Markt bringen. Bis 2010 hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, insgesamt 100 Megawatt Module und 250 Megawatt Wechselrichter zu vertreiben.

10.06.2008   Quelle: SOLEOS Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SOLEOS Solar,
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Erstmals auf der Intersolar 2008: SYSTAIC-Energiedach mit Photovoltaik und Solarthermie

Strom und Warmwasser vom Dach.
Strom und Warmwasser vom Dach.

Bereits 2007 stellte SYSTAIC sein Photovoltaik-Energiedach in marktreifer Version vor. Seither wurde das vielfach preisgekrönte Dach auf zahlreichen Häusern installiert. "Derzeit wird der Solarstrom sinnvollerweise auf Basis des Erneuerbare-Energien-Gesetzes eingespeist. Schon bald wird der Strom aus dem Dach preiswerter als der aus der Steckdose sein", sagt Michael Pack, Vorstandsvorsitzender der systaic AG. In München zeigt Europe's Solar Service Group die Kombilösung: ein gesamtes Dach mit photovoltaischen und solarthermischen Energieeinheiten zur Erzeugung von Solarstrom und warmem Wasser. SYSTAIC stellt das Konzept in dieser Form erstmals vom 12. bis 14. Juni auf der Intersolar 2008 in Halle C3, Standnummer 390 aus.  "Unsere Vision wird Realität. Denn unser Energiedach schafft nicht nur ein hochästhetisches Gesamtbild für jedes Gebäude, sondern auch Energieautonomie" so Michael Pack. Damit präsentiere SYSTAIC auf der Intersolar erneut eine marktreife Ausgestaltung zukunftweisender Technologie. Das weltweit einzigartige Gesamtdach mit Photovoltaik-und Solarthermie-Applikationen sei ein bedeutsamer Schritt auf dem Weg zum energieliefernden Aktivhaus.


Solarzellen sorgen auch für Frischluft im Auto

Auch in anderen Bereichen findet sich SYSTAIC Technologie wieder, so beispielsweise im PKW-Solardach, das für umweltfreundliche Zufuhr von Frischluft in geparkten Fahrzeugen sorgt. Als Weltmarktführer in diesem Bereich habe SYSTAIC das Solardach bereits in Zehntausenden Automobilen realisiert, heißt es in der Pressemitteilung. Das Geschäftsfeld SYSTAIC Automotive ist ein unter dem Namen Webasto Solar gegründetes Joint Venture mit der Webasto AG. Auf der erst kürzlich erfolgten Hauptversammlung der systaic AG wurde Dr. Jörg Löffler, Group Vice President Corporate Development der Webasto AG, neu in den SYSTAIC Aufsichtsrat gewählt.

10.06.2008   Quelle: systaic AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Systaic,
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Photovoltaik: Neuer Hersteller Padcon liefert ersten Großwechselrichter mit 1.600 kW Leistung an Beck Energy GmbH

Padcon-Großwechselrichter vom Typ AMC1600.
Padcon-Großwechselrichter vom Typ AMC1600.

Die Padcon GmbH (Mainbernheim / Helmstadt), Hersteller kraftwerkstauglicher Photovoltaik-Wechselrichter, hat den ersten Großwechselrichter an die Beck Energy GmbH (Kolitzheim) geliefert. Der Großwechselrichter vom Typ "AMC1600" mit direkter Ausspeisung in die 20kV-Netzebene und 1.600kW Ausgangsleistung sei der leistungsstärkste Solar-Wechselrichter auf dem Markt, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die beiden Leistungsteile mit jeweils 800 kW seien mittels ADIA-Schnittstelle verschaltet, um hohe Effizienzen auch im unteren Teillastbereich zu ermöglichen.   Der Photovoltaik-Kraftwerksbauer Beck Energy hatte sich zuvor für dieses Gerät auf Grund der Leistungsstärke, der Netzverträglichkeit und des für Solarwechselrichter richtungweisenden Steuerleitrechners entschieden, der einen Datenzugriff im Millisekundenbereich ermögliche.


Für den Einsatz von Dünnschichtmodulen vorbereitet

Der von Padcon entwickelte und hergestellte Großwechselrichter zeichnet sich laut Hersteller durch eine extrem hohe Lebenserwartung und niedrige Wartungskosten aus. Das Gerät ist in einem wetterfesten Gehäuse aufgebaut und kann mittels spezieller Steckkontakte sowohl auf der Gleichspannungsseite als auch auf der Wechselspannungsseite einfach und schnell angeschlossen werden. Das Gerät sei bestens für den Einsatz von Dünnschichtmodulen vorbereitet und auch vom führenden Dünnschicht-Modulhersteller First Solar Inc. freigegeben, dessen Module auch in dem 1,75 MWp Referenz-Solarkraftwerk installiert wurden. Auf der Intersolar in München stellt Padcon bereits den Prototyp nächst höherer Leistungsklasse mit 2.500 kW AC-Leistung und Mittelspannungsausspeisung vor.

10.06.2008   Quelle: Padcon GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Padcon GmbH,

 

Vaillant-Gruppe startet Produktion von Solar-Kollektoren in Gelsenkirchen

Vaillant produziert jetzt eigene Solarkollektoren in Gelsenkirchen.
Vaillant produziert jetzt eigene
Solarkollektoren in Gelsenkirchen.

Die Vaillant Group hat am 6. Juni 2008 die Produktion von Solarkollektoren zur Nutzung von Sonnenwärme am Standort Gelsenkirchen aufgenommen. Damit stärke das Unternehmen seine Position im überdurchschnittlich wachsenden Geschäftsfeld erneuerbare Energien. "Die Vaillant Group konnte den Umsatz mit Produkten zur Nutzung regenerativer Energien im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf rund 120 Millionen Euro steigern und will in diesem Bereich weiter wachsen. Deshalb ist der Einstieg in die Produktion von Solarkollektoren für das Unternehmen von besonderer strategischer Bedeutung", betonte Vaillant Group Geschäftsführer Dieter Müller, der gemeinsam mit der Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen Christa Thoben die Solarkollektorenproduktion eröffnete. 

Aus Gelsenkirchen für Europa: 250.000 Quadratmeter Kollektorfläche pro Jahr

Die Vaillant-Gruppe stellt jetzt erstmals Solar-Flachkollektoren zur Nutzung von Sonnenwärme zur Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung in eigener Fertigung her. Bislang angebotene Flachkollektoren wurden von einer Zulieferfirma produziert. In Gelsenkirchen werden künftig jährlich rund 100.000 Kollektoren mit einer Gesamtkollektorfläche von etwa 250.000 Quadratmetern gefertigt. Das Investitionsvolumen für die Produktionsanlagen beläuft sich nach Angaben des Unternehmens auf rund fünf Millionen Euro. Die in Gelsenkirchen gefertigten Solarkollektoren sollen zunächst vornehmlich in Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien sowie in Österreich und in den Niederlanden in verschiedenen Ausstattungsvarianten unter den Marken Vaillant und Saunier Duval vertrieben werden.

Ab 2009 sollen dann weitere Märkte der Vaillant Group in Nord- und Osteuropa mit Kollektoren versorgt werden. Am Standort Gelsenkirchen wurde bereits im August 2006 die Produktion von Wärmepumpen aufgenommen. Wegen der hohen Nachfrage werde die Wärmepumpenproduktion derzeit um eine Fertigungslinie erweitert, heißt es in der Pressemitteilung. Darüber hinaus fertigt die Vaillant Group in Gelsenkirchen auch Lüftungsgeräte mit integrierter Wärmerückgewinnung für den Einsatz in Niedrigenergiehäusern sowie energieeffiziente Gas-Brennwert-Heizgeräte und Ersatzteile.


Mit Sonnenenergie sauber und günstig heizen

Die neuen Solarkollektoren zeichnen sich laut Hersteller durch ihren hohen Energieertrag aus. So können Bauherren und Hausbesitzer mit einer Solarthermieanlage im Jahresdurchschnitt 20 Prozent der Heizenergie und 60 Prozent der Energie zur Warmwasserbereitung kostenlos mit Sonnenwärme decken. In gleichem Maße sinken auch die Heizkosten und die Kohlendioxid-Emissionen. "Mit unseren Produkten zur Nutzung von erneuerbaren Energien verfügen wir schon heute über Technologien, mit denen die ehrgeizigen und notwendigen klimaschutzpolitischen Ziele erreicht werden können. Damit leistet die Vaillant Group einen wesentlichen Beitrag zur Lösung des Klimaproblems", sagt Ralf-Otto Limbach, Geschäftsführer der Vaillant Group. Jeder Solarkollektor, den die Vaillant Group in Gelsenkirchen produziert, gewinne bis zu 1.350 Kilowattstunden Energie pro Jahr und reduziert die CO2-Emissionen um jährlich etwa 450 Kilogramm. Eine typische Solarthermieanlage in einem Einfamilienhaus zur Warmwassererwärmung und Heizungsunterstützung senke in Deutschland die Kohlendioxidemissionen um mehr als 2 Tonnen pro Jahr. In den sonnenreicheren Ländern Südeuropas seien die Energieausbeute und damit das CO2-Einsparpotenzial entsprechend größer.

Mit unterschiedlichen Ausstattungsvarianten lassen sich die neuen Flachkollektoren mit nahezu jedem beliebigen Heizgerät optimal zu Hybridsystemen kombinieren, so die Vaillant Group. Dabei müsse durch die Einbindung von Sonnenenergie das konventionelle Heizgerät weniger arbeiten. Durch eine Reduzierung der Systemkomplexität und des Gewichts der Kollektoren sei die Installation in jedem Anwendungsfall schnell und einfach. Darüber hinaus würden die geringe Aufbauhöhe und der schwarze Rahmen den Kollektoren ein elegantes Design verleihen, wodurch sie sich harmonisch in Dachflächen einfügen.

10.06.2008   Quelle: Vaillant Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Vaillant Group,
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Intersolar 2008: Fronius präsentiert Know-how, Produktneuheiten und neues Partnerprogramm

Fronius zeigt auf der Intersolar neue Wechselrichter in vier Leistungsklassen.
Fronius zeigt auf der Intersolar
neue Wechselrichter in vier
Leistungsklassen.

Fronius ist auf der diesjährigen Photovoltaik-Leitmesse Intersolar gut aufgestellt: Auf über 300 Quadratmetern präsentiert die Fronius International GmbH neben der kompletten Wechselrichterserie Fronius IG Plus auch ein neues Fronius Service Partner-Programm sowie den Fronius Datalogger Web - jüngster Meilenstein der Fronius Produktfamilie zur Anlagenüberwachung. Mit den neuen Photovoltaik-Wechselrichtern Fronius IG Plus 70, Fronius IG Plus 100, Fronius IG Plus 120 sowie Fronius IG Plus 150 bringt Fronius mit einem Schlag Wechselrichter in vier Leistungsklassen auf den Markt und komplettiert damit die Wechselrichterfamilie Fronius IG Plus. Die insgesamt sechs Geräte umfassende Serie deckt die Leistungsklassen von 3,5 bis 12 kW ab.  Die Wechselrichter sind ab sofort verfügbar und liefern laut Hersteller maximalen Ertrag, bei jedem Wetter, an 365 Tagen im Jahr. Durch die automatische Trafoumschaltung werden laut Fronius gleich drei Wirkungsgradspitzen erreicht. Daraus resultiere ein gleichmäßig hoher Wirkungsgrad über einen breiten Eingangsspannungsbereich.


Das MIX™-Konzept garantiere optimalen Ertrag in Teillastbereichen und maximale Lebensdauer: Mehrere Leistungsteile arbeiten wechselweise und betriebsstundenabhängig, bei Bedarf - also in etwa bei strahlendem Sonnenschein - auch alle gemeinsam. Die optimierte Module Manager-Software findet bei jeder Zelltechnologie und jeder Witterung schnell und verlässlich den Punkt der maximalen Leistung, betont Fronius. Und nur wer sich stets am MPP befinde, könne aus jedem Sonnenstrahl das Optimum gewinnen. Der Fronius IG Plus besitze den höchsten maximalen Wirkungsgrad von allen am Markt erhältlichen HF-Geräten. Darüber hinaus sei der Fronius IG Plus besonders komfortabel zu installieren, da Anschlussbereich und Leistungsteilbereich getrennt voneinander zu montieren sind. Auch im Fall von Servicearbeiten müsse lediglich der Leistungsteilbereich abgenommen werden. Der Anschlussbereich inklusive aller Verkabelungen und Konfigurationseinstellungen könne unangetastet an der Wand bleiben.


Ein Produkt, drei Wege der Datenvisualisierung, unzählige Kommunikationsmöglichkeiten

Die Neuheit im Bereich Anlagenüberwachung & Datenkommunikation ist der Fronius Datalogger Web, ein auf Ethernet-Technologie basierender Datenlogger, der völlig neue Möglichkeiten und Perspektiven bei der PV-Anlagenüberwachung bietet. Die Funktionsweise kann mit jener eines kleinen Webservers verglichen werden. Die Informationsdaten der Anlage werden automatisch in eine Webseite umgewandelt - somit öffnet sich der Zugang zur gesamten Welt des Internet. Neben der Datenvisualisierungsmöglichkeit über die Webseite des Dataloggers kann die Datenanzeige auch über das Internetportal Fronius Solar.web sowie über die Software Fronius Solar.access erfolgen. Die erwähnten Kombinationsmöglichkeiten liefern umfassende Informationen. Neben den Fronius-Neuheiten finden sich auch die "Standards" auf dem Messestand: Fronius IG Wechselrichter, Zentralwechselrichter sowie Komponenten der Fronius DATCOM. Zu sehen sein wird auch die innovative Fronius Energiezelle.


Neues Fronius Service Partner-Programm

Zeitgleich mit der Intersolar startet Fronius gemeinsam mit seinen Service-Partnern mit einem umfangreichen, attraktiven Partnerprogramm neu durch. Erfolg, Technikbegeisterung und Persönlichkeit seien die drei Säulen, auf denen das Konzept aufbaut. Im Leistungsspektrum enthalten sind laut Fronius neben diversen Exklusivaktionen und Vergünstigungen auch die Einladung zu regelmäßigen Partnertreffen, eine eigene Online-Registrierung und vieles mehr. An einem gesonderten Infocounter auf dem Fronius-Messestand können sich alle interessierten im Detail über das neue Partnerprogramm informieren und beraten lassen.

10.06.2008   Quelle: Fronius International   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius International.,
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Photovoltaik-Handelsplattform pvXchange weiterhin auf Expansionskurs

Mit einer deutlich verstärkten Präsenz auf der Intersolar 2008 will pvXchange seine globale Führungsrolle bei der Vermittlung von Photovoltaik-Produkten unterstreichen. Die Solar-Fachmesse hat sich als weltweit größter Branchentreffpunkt etabliert. In diesem Jahr werden über 40.000 Besucher erwartet. In der steigenden zahl von Ausstellern und Fachbesuchern aus dem Ausland sieht Florian Meyer-Delpho, Director International Business von pvXchange, eine große Chance für deutsche Solarunternehmen: "Als Innovationsführer profitieren wir von der zunehmenden Globalisierung des Photovoltaik-Marktes. So gewinnen wir mehr Kunden auf den Zukunftsmärkten Europas, Asiens und in Amerika."  Obwohl pvXchange in der Branche hauptsächlich durch sein Online-Portal bekannt ist, legt das Unternehmen großen Wert auf den persönlichen Kontakt mit seinen Kunden. Dies soll mit dem diesjährigen Messeauftritt untermauert werden. Auf seinem neuen und großen Stand präsentiert pvXchange Kunden und Partnern neue Dienstleistungen rund um den Handel.


Marketing und Vertrieb gestärkt

In Anbetracht der positiven Entwicklungen auf den europäischen Regionalmärkten hat pvXchange seine Vertriebsstrukturen in Italien, der Schweiz und Portugal ausgebaut. Aber auch der deutsche Mitarbeiterstamm werde kontinuierlich erweitert. "Wir sind davon überzeugt, dass auch in Deutschland nach wie vor hervorragende Bedingungen herrschen und ein Ende des Wachstums nicht in Sicht ist", betont Martin Schachinger, Geschäftsführer der pvXchange GmbH. pvXchange setze jedoch nicht nur auf räumliche Expansion, sondern erweitere gleichzeitig seine Ressourcen in der Unternehmenssteuerung. Mit Dr. Gerhard Karl habe ein erfahrener Marketing Director gewonnen werden können. Der promovierte Betriebswirt leitete bereits die Marketingabteilungen verschiedener führender Unternehmen im IT- und Medienbereich. Für die Unternehmenskommunikation zeichnet sich zukünftig Matthias Fischer verantwortlich. Der Natur- und Kulturwissenschaftler bringt langjährige Praxis aus PR-Agenturen, Pressestellen und der Politik mit.

Zeitgleich zum Start der Messe aktualisiert und erweitert pvXchange sein Internetportal. Ab sofort stehen mehr Informationen über die Entwicklungen auf dem Photovoltaik-Markt zur Verfügung. Mit einer Palette an handelsergänzenden Dienstleistungen möchte das Berliner Unternehmen seinen Kunden mehr Nutzen und Komfort bieten. Ob Treuhand-Service oder Vermittlung von Endkunden: Immer mehr Nutzern erleichtert des Online-Portal den Handel mit Solarmodulen und Wechselrichtern, damit sie sich stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

09.06.2008   Quelle: pvXchange GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Neues Job- & Karriere-Forum auf der Intersolar eröffnet Chancen im Wachstumsmarkt Solartechnik

Intersolar 2008: Den Zukunfts- und Arbeits- markt Solartechnik im Blick.
Intersolar 2008: Den Zukunfts- und Arbeits-
markt Solartechnik im Blick.

Die Intersolar 2008 bringt am neuen Messestandort München Arbeitssuchende und Unternehmen mit freien Arbeitsplätzen zusammen. Die schon 2007 in Freiburg erfolgreich gelaufene Jobbörse findet 2008 unter dem Titel "Job & Karriere Forum" statt. "Die Solarindustrie ist einer der stärksten Jobmotoren in Deutschland. Nachdem die Jobbörse schon im vergangenen Jahr erfolgreich gelaufen ist, freuen wir uns darüber, in Kooperation mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unser Angebot für Aussteller und Besucher dieses Jahr nochmals ausbauen zu können" sagt dazu Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, einem der beiden Veranstalter der Intersolar.   Aber nicht nur der Name, auch das Angebot hat sich verändert: In Kooperation mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bietet das neue Forum nicht nur eine Plattform für Arbeitssuchende und Solar-Unternehmen, die qualifizierte Arbeitskräfte suchen. Mit der persönlichen Betreuung erfahrener Karriere- und Berufsberater bietet die Intersolar 2008 auch eine individuelle Karriereberatung, die Chancen speziell in der Photovoltaik- und Solarthermie-Branche eröffnet: In Halle C3 am Stand 326 informieren die Experten über Trends und Karrierechancen auf dem Arbeitsmarkt Solartechnik.


Mehr als 100 offene Solar-Arbeitsplätze im Internet ausgeschrieben

Schon im Vorfeld der Messe warten weit über hundert ausgeschriebene Stellen auf der Internetseite der Intersolar darauf, besetzt zu werden. "Als Veranstalter ist es unser Ziel, die Serviceangebote den Ausstellerwünschen optimal anzupassen - mit der Jobbörse gehen wir damit einen weiteren wichtigen Schritt in diese Richtung," so Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG.

Weitere Informationen zur Intersolar 2008 und dem Job + Karriere Forum im Internet unter http://www.intersolar.de im Veranstaltungsprogramm.

09.06.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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Concentrix Solar GmbH meldet neuen Rekord: Solarstrom mit 23 % Wirkungsgrad in das Netz eingespeist

Die optimierten CPV-Systeme von Concentrix in Puertollano/Spanien.
Die optimierten CPV-Systeme von Concentrix
in Puertollano/Spanien.

Einen neuen Bestwert für ihre Photovoltaik-Konzentratorsysteme hat die Concentrix Solar GmbH aus Freiburg aufgestellt. 23% Systemwirkungsgrad AC und mehr seien während der Messperiode im Mai 2008 unter regulären Betriebsbedingungen an einem Demonstrationssystem auf dem Testgelände des neuen Partners Abengoa in Sevilla (Spanien) gemessen worden, berichtet Concentrix in einer Pressemitteilung. AC steht für Wechselstrom ("alternating current"), reguläre Betriebsbedingungen bedeute, dass das System im realen Feldbetrieb Solarstrom in das Netz einspeise und nicht im Labor vermessen wird. Maßgeblich entscheidend für derart hohe Wirkungsgrade sei die neue Generation verbesserter Konzentrator-Photovoltaik-Module, aber auch der Wechselrichter, der den Gleichstrom des Solargenerators in Wechselstrom umwandelt, spiele dabei eine zentrale Rolle.   "Wir sind überglücklich, dass wir die prognostizierten Werte sogar übertroffen haben. Mit 23 % Wirkungsgrad erzielen unsere auf Mehrfachsolarzellen basierenden Konzentratorsysteme ziemlich genau die doppelte Stromausbeute herkömmlicher PV-Kraftwerke. Wir sind damit einen wichtigen Schritt weiter in der kontinuierlichen Optimierung unserer Produktion und Qualitätssicherung", so Concentix-Vorstand Hansjörg Lerchenmüller. Bei dem in Sevilla gemessenen Rekordwert handelt es sich laut Concentrix um die Leistung eines 5,6 kW-Systems, das in dieser Form ab Herbst dieses Jahres in Spanien über Concentrix Iberia, ein Gemeinschaftsunternehmen von Concentrix und Abengoa, kommerziell erhältlich sein wird.

Erst vor wenigen Wochen hatte Concentrix erfolgreich die erste 100 kW-Kraftwerkseinheit im Rahmen des ISFOC-Projekts in der Provinz Castilla-La Mancha für den Netzanschluss bereitgestellt. Insgesamt wird Concentrix 500 kW zu diesem ersten größeren Solarkraftwerk mit geplanten 3 MW Nennleistung auf der Basis von hocheffizienten III-V-Mehrfachsolarzellen beitragen. Das aus dem Fraunhofer ISE hervorgegangene Start-up baut derzeit eine 25 MW-Produktionslinie am Standort Freiburg auf und wird ab Herbst 2008 den Produktionsbetrieb im industriellen Maßstab aufnehmen.

09.06.2008   Quelle: Concentrix Solar GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Concentrix Solar GmbH,
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Grüne Kritik an der EEG-Novelle: Solarstrom-Vergütung soll stärker gesenkt werden als im Bundestag behauptet

"Vor allem aufgrund der sehr deutlichen Verschlechterung der Vergütung für Solarstrom konnten wir heute im Bundestag der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes nicht zustimmen", kommentierte Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen, die Ablehnung der EEG-Neufassung durch seine Fraktion am 06.06.2008. "Die Vergütungen für die Photovoltaik sollen teilweise weit deutlicher abgesenkt werden, als dies in der heutigen Debatte im Bundestag behauptet wurde", betonte Fell in einem Rundschreiben. Die Senkung der Vergütung für Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 1.000 Kilowatt von gegenwärtig rund 44 Cent auf 33 Cent im Jahr 2009 entspreche einem Rückgang von 25 Prozent, rechnet Fell vor. Noch im Umweltweltausschuss hätte die Union behauptet, dass für diese Anlagengröße eine jährliche Senkung der Anfangsvergütung ab dem 1.1.2009 in Höhe von zwölf Prozent festgelegt worden sei.  Eine Überprüfung der Aussagen vor der Ausschusssitzung hätte die Regierungskoalition zuvor vereitelt, kritisiert Fell. Sie hätten den Ausschussmitgliedern ihre Änderungen erst unmittelbar vor der Ausschusssitzung zur Verfügung gestellt.


Fell: "Mix von Verschweigen und falschen Aussagen"

Noch in der Plenumsdebatte vom 6. Juni habe Maria Flachsbarth (CDU) gesagt: "… haben wir hier gegenüber dem Regierungsentwurf eine noch stärkere jährliche Absenkung der Vergütung zwischen 8 und fast 13% - vor allem für größere Anlagen über 1.000 kW - festgelegt", zitiert Fell. Die SPD habe dies weder im Umweltausschuss noch während der Plenardebatte richtig gestellt, so der Grünen-Sprecher. "Mit diesem Mix von Verschweigen und falschen Aussagen wurde nicht nur Opposition getäuscht, sondern auch die Medien, die nicht korrekt berichten konnten, sowie die Solarunternehmer und die Aktionäre, die von falschen Tatsachen ausgehen mussten. Wir fordern die Bundesregierung auf, diese Absenkung wieder zurück zu nehmen", so Fell.

09.06.2008   Quelle: Hans-Josef Fell (MdB)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SFV zur EEG-Novelle: Wieder eine Chance vertan

Der Deutsche Bundestag hat am 6.6.08 beschlossen, die Einspeisevergütung für Solarstrom schneller zu senken. "Zwar nicht um 30 Prozent, wie die Hardliner der Stromwirtschaft, die Abgeordneten Laurenz Meyer und Dr. Joachim Pfeiffer (beide CDU/CSU) forderten - sondern 'nur' um 8 Prozent jährlich", kommentiert der Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV) die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Außerdem gebe es keinen Bonus mehr für den Bau von Fassadenanlagen. Und für große Anlagen mit einer Leistung von mehr als 1.000 Kilowatt werde die Photovoltaik-Vergütung sogar um 25 Prozent gesenkt", kritisiert der SFV. Bislang habe die jährliche planmäßige Degression der Solarstrom-Vergütung 5 Prozent betragen und schon dieser Senkung der Einspeisevergütung hätten viele Solarinstallateure in den letzten zwei Jahren nicht mehr folgen können, so der Solarenergie-Förderverein.   Nun müssten sie künftig ihre Preise noch schneller senken als bisher, sogar mehr als anderthalb mal so schnell. "Viele dieser Handwerksbetriebe werden unter diesen Bedingungen im nächsten Jahr aufgeben müssen", warnt der SFV.


Solarenergie den "kurzsichtigen und durchschaubaren Interessen der konventionellen Energiewirtschaft geopfert"

"Hier geht es jedoch nicht nur um die Existenz einer neuen Handwerksbranche und um die Führungsrolle der deutschen Solarindustrie in der Welt, sondern es geht um mehr: Es geht um unsere Zukunft angesichts der aufziehenden Klimakatastrophe. Es geht um die Frage, ob die Menschheit es noch rechtzeitig schafft, die konventionellen Energien durch Sonne, Wind, Wasserkraft, Biomasse und Geothermie zu ersetzen. Wieder wurde eine Chance vertan", heißt es auf den Internetseiten des SFV. Die Solarenergie, die mittelfristig einen Löwenanteil zur Vollversorgung beitragen könne, sei den "kurzsichtigen und durchschaubaren Interessen der konventionellen Energiewirtschaft geopfert", worden. Die konventionelle Energiewirtschaft empfinde gerade die Solartechnik mit ihren Möglichkeiten der Dezentralisierung als Gefährdung ihrer zentralen Strukturen und ihrer Marktmacht, so der SFV. Insofern sei die vom Bundestag getroffene Entscheidung zur Solarstromvergütung im EEG nicht nur eine energiepolitische, sondern auch eine strukturpolitisch verhängnisvolle Weichenstellung. Die zentralen Energieversorgungs-Strukturen, die den deutschen massive Kostensteigerungen beschert hätten, blieben erhalten. Das Entstehen dezentraler Strukturen mit einer höheren Beteiligung der Bevölkerung an der Energieerzeugung sei "brutal" abgebremst worden, so der SFV. "Die Streichung des Fassadenzuschlages, der zum Ziel hatte, die Integration der Photovoltaik in das Bild unserer Siedlungen zu verbessern, stellt hier eine besondere gezielte Schikane dar", betont SFV-Geschäftsführer Wolf von Fabeck.

Die namentliche Abstimmungsliste der Bundestagssitzung habe gezeigt, dass viele Befürworter der erneuerbaren Energien gemeinsam mit den "rücksichtslosesten Interessenvertretern der Energiewirtschaft" für die Neufassung des EEG und damit für die Senkung der Solarstrom-Einspeisevergütung gestimmt haben, so der SFV. Dieses widersprüchliche Verhalten belege, in welches Dilemma sich die Fraktionen hätten bringen lassen: In der Vorbereitung der Abstimmung seien geringe Verbesserungen für die Windenergie verknüpft worden mit massiven Verschlechterungen bei der Solarenergie.


SFV zweifelt am Photovoltaik-Boom in Deutschland

Nach einer Recherche des Solarenergie-Fördervereins Deutschland stehe noch nicht einmal fest, ob im Jahr 2007 mehr oder weniger Solarstromanlagen in Deutschland errichtet wurden als in den Vorjahren. "Die Energiewirtschaft und ihre Verbündeten sprechen von einem Boom. Die Zeitschrift Photon tippte sogar auf einen Rekordzubau von 1,6 Gigawatt. Die im Internet veröffentlichten detaillierten amtlichen Angaben der Transportnetzbetreiber lassen jedoch nichts von einem Boom erkennen", so der SFV. "Im Gegenteil ist besonders bei den kleinen Anlagen bis 5 MW ein dramatischer Rückgang erkennbar. Unter solchen Unsicherheiten eine dramatische Verringerung der Förderung vorzunehmen, erscheint unverantwortlich!", erklärt der SFV.

Weitere Informationen: "Das Ende des PV-Booms in Deutschland"

09.06.2008   Quelle: Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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CDU/CSU: Deutschland bleibt klimapolitischer Vorreiter; Photovoltaik-Korrekturen durchgesetzt

"Die Große Koalition hat heute geliefert und ihren ehrgeizigen Zielen beim Klimaschutz Taten folgen lassen. Dabei konnte ein geeigneter Mittelweg im Spannungsverhältnis Umweltschutz, Versorgungssicherheit und Belastung der Verbraucher gefunden und der Regierungsentwurf in wichtigen Teilen weiterentwickelt werden", erklärte der Koordinator in Energiefragen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Joachim Pfeiffer MdB, anlässlich der Verabschiedung des ersten Teils des Integrierten Energie- und Klimaprogramms (IEKP) durch den Deutschen Bundestag am 6. Juni 2008. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sei im parlamentarischen Verfahren qualitativ verbessert worden, so Pfeiffer.  "Die Frist der Direktvermarktung wird auf einen Monat reduziert. Damit können auch kleine Anlagenbetreiber am Markt Erfahrungen sammeln. Das gibt den erneuerbaren Energien den nötigen Kick auf dem Weg zur Konkurrenzfähigkeit gegenüber fossilen. Mit der Neuordnung des Wälzungsmechanismus sorgen die Regierungsparteien für mehr Markt, Transparenz und für eine Ersparnis bis zu einer Milliarde Euro bei den EEG-Systemkosten", heißt es in der Pressemitteilung.


25 % weniger für Solarstrom aus Photovoltaik-Großanlagen; minus 8 % für Kleinanlagen

Bei der Förderung der Photovoltaik habe die Union wichtige Korrekturen durchgesetzt, betont Pfeiffer. "Durch die deutliche Senkung der Förderung bei Großanlagen über 1.000 Kilowatt um 25 % und die Erhöhung der Degression bei Kleinanlagen auf acht Prozent wird die Gefahr, dass Deutschland durch die Abnahmegarantie all jene Module, die sich sonst nirgendwo auf der Welt zu höheren Preisen verkaufen lassen, wie ein Staubsauger aufsaugt, weitestgehend behoben", so Pfeiffer. Um eine unbegrenzte Belastung für den Verbraucher zu verhindern, habe die Union einen "atmenden“ Deckel (Förderobergrenze) durchgesetzt, der zusammen mit dem eingeführten Anlageregister ein wirksamer Mechanismus für frühes und aktives Handeln sei.


"Goldener Mittelweg" bei der KWK

Für die großen Möglichkeiten, welche die Liberalisierung des Mess- und Zählerwesens bieten, habe die Regierungskoalition nun die Türen geöffnet. Hier erhalte der Konsument Souveränität über seinen Verbrauch, er könne über die Wahl günstigere Tarife oder durch Einsparmaßnahmen Kosten und CO2 reduzieren. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) beschreite die Große Koalition einen goldenen Mittelweg. Das große Feld der industriellen KWK werde nun erschlossen und gleichzeitig würden Klein- und Kleinst-KWK-Anlagen deutlich besser gefördert. Mit einem flexiblen Deckel werde Planungssicherheit gewährleistet und gleichzeitig würden die Kosten für den Verbraucher begrenzt.


Technologieoffener Ansatz statt reiner Solarthermie-Förderung

"Durch das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz werden in Zukunft bei der Wärmeversorgung von Neubauten anteilig erneuerbare Energien genutzt. Bei den Altbauten setzt die Union auf positive Investitionsanreize. Das ist bürgerfreundlich und ordnungspolitisch richtig. Hierzu werden jährlich bis zu 500 Millionen € bereitgestellt. Gleichzeitig ist es uns gelungen, aus einem reinen Solarthermie-Förderungsgesetz einen Ansatz zu entwickeln, der technologieoffen gestaltet ist", so Pfeiffer.

"Alle Maßnahmen sind umweltpolitisch und volkswirtschaftlich äußerst sinnvoll. Betriebswirtschaftlich lassen sich höhere Kosten nicht vermeiden. Diese sind jedoch maßvoll und begrenzt. Deutschland hat damit seine internationale Glaubwürdigkeit als Vorreiter für ambitionieren Klimaschutz aber auch für eine saubere, sichere und preiswerte Energieversorgung bewiesen. Union und SPD haben mit diesem Kraftakt allen Unkenrufen zum Trotz Handlungsfähigkeit demonstriert und sich als 'Große Klimakoalition' behauptet", fasst Pfeiffer zusammen.

09.06.2008   Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Fabrik-Tochter Poseidon erweitert Kapazitäten für Silizium-Recycling

Poseidon ist Spezialist für die Aufbereitung von Wafermaterial.
Poseidon ist Spezialist für
die Aufbereitung von Wafermaterial.

Poseidon Solar Services Pvt Ltd. (Chennai/Indien), Tochterunternehmen des Photovoltaik-Konzerns Solar-Fabrik AG (Freiburg), eröffnet ein neues Werk zum Recycling von Silizium. Die neue Fabrik, die an die bestehende Produktionsstätte angrenzt, wird die Kapazität zur Aufbereitung von Silizium auf mehr als 600 Tonnen pro Jahr erhöhen, berichtet die Solar-Fabrik AG in einer Pressemitteilung. Diese Menge erlaube die Herstellung von rund 75 Megawatt (MW) Solarmodulen. Die Verfügbarkeit von Polysilizium stelle in der weltweit boomenden Photovoltaik-Industrie derzeit einen Engpass dar. Die entstehende Recyclinganlage sei für den Solar-Fabrik-Konzern daher ein wichtiger strategischer Schritt, um seine Kernkompetenz bei der Siliziumfertigung zu stärken.   Das neue Werk zur Silizium-Aufbereitung sei mit modernster Technologie ausgestattet. "Diese Anlage ist einzigartig. Weltweit gibt es nur eine Handvoll von Anlagen zur Silizium-Aufbereitung und diese hat als einzige eine vollautomatische Fertigungslinie", erläutert Christoph Paradeis, Vorstandsvorsitzender der Solar-Fabrik AG. "Das stärkt unsere Marktposition bei der Silizium-Aufbereitung. Die neue Produktionsstätte bietet genügend Raum für das geplante Wachstum der nächsten Jahre. Wir sind sehr stolz darauf, dass die Anlage auf der Basis der Poseidon-eigenen Ingenieurleistungen geplant und gebaut wurde", so Paradeis weiter.

Neue Prozesstechnologie zur Aufbereitung von stark verunreinigtem Silizium soll 2009 eingeführt werden

Poseidon hat für die erste Jahreshälfte 2009 noch weiterreichendere Pläne: "Wir planen, eine neuartige Prozesstechnologie für die Aufbereitung von stark verunreinigtem Silizium zu installieren, das derzeit noch nicht verwendbar ist", erklärt Narayanan Venugopal, der Geschäftsführer von Poseidon Solar Services Pvt Ltd. "Dann wird unser Produktionsoutput bei der Siliziumaufbereitung signifikant höher liegen als bei sämtlichen Mitbewerbern. Dies wird die Beschaffung von Rohmaterial weiter stärken, die durch Global Expertise Wafer Division (GEWD) erfolgt". GEWD ist ebenfalls ein Solar-Fabrik-Tochterunternehmen mit Sitz in Malaysia.


Neue Photovoltaik-Anlage installiert

Auf dem Dach des neuen Poseidon-Werks wurde eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 25 kWp installiert. Der erzeugte Solarstrom wird direkt im Werk genutzt. Gleichzeitig dient das Solarkraftwerk als Versuchsanlage, mit der unterschiedliche Technologien auf ihre Eignung für den wachsenden indischen Markt untersucht werden. So kommen Module mit mono- und multikristallinen Zellen zum Einsatz. Die Zellen wurden von Q-Cells zur Verfügung gestellt. Nach deutschen Maßstäben ist die Solarstromanlage klein - für die Region jedoch ein innovatives Pilotprojekt. Daher interessieren sich bereits einige Universitäten für eine Kooperation mit Poseidon: indische Studenten sollen die Möglichkeit erhalten, Erfahrung mit neuen Technologien zu sammeln.


Die Solarindustrie – ein signifikanter Wirtschaftsfaktor

Der gesamte internationale Solarmarkt weist hohe Wachstumsraten auf. In jedem Jahr investiert die Industrie weltweit rund eine Milliarde Euro in die Erweiterung von Fertigungsstätten. Experten erwarten ein zweistelliges Marktwachstum für die kommenden Jahre. Allein in Deutschland arbeiten bereits 54.000 Menschen in der Solarindustrie, bis 2020 soll sich diese Zahl auf 200.000 erhöhen. Indien könnte in den nächsten Jahren hinter Deutschland, Japan und China der viertgrößte Markt für Photovoltaik werden.

09.06.2008   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Fraunhofer ISE und SorTech entwickeln Serienprodukt für Solare Kühlung

Eine solar angetriebene Adsorptionskältemaschine in Verbindung mit Erdsonden kühlt seit Sommer 2007 die Küche der Institutskantine des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg. Bei der Adsorptionsmaschine (ACS 05) mit 5,5 kW Kälteleistung handelt es sich um ein Exemplar der ersten Prototypenserie SorTech AG, eines Spin off des Fraunhofer ISE. Installiert im vergangenen Sommer, laufe die Anlage, die im Winter in umgekehrter Funktion als Heizung dient, zur größten Zufriedenheit der Freiburger Solarenergieforscher, heißt es in der Pressemitteilung des ISE.  Mit fragenden Blicken beobachteten Passanten die Bohrarbeiten vor dem Hauptgebäude des Fraunhofer ISE in Freiburg. Die Solarforscher bohrten nicht nach Öl, Ziel der Arbeiten waren drei Erdreichsonden mit je 80 Metern Tiefe. Diese dienen als Wärmesenke für den Betrieb der Adsorptionsmaschine, die im Sommer als solarthermisch angetriebene Kältemaschine die Küche der Institutskantine kühlt und im Winter in ihrer Funktion als Wärmepumpe zur Heizung wird. Der solare Bestandteil der Anlage ist ein 20 m² großes Flachkollektorfeld auf dem Dach des Institutsgebäudes.


Sommer-Solarwärme treibt Kältemaschine an; das Erdreich dient im Winter als (Niedertemperatur-)Wärmequelle für Heizzwecke

Während des sommerlichen Kühlbetriebs dient die Wärme aus der Solaranlage zum Antrieb der Adsorptionskältemaschine. In der Maschine wird Kälte produziert, indem Wasser als Kältemittel bei sehr niedrigen Drücken von zirka 10mbar verdampft wird. Mit der so erzeugten Kälte wird die Zuluft der Kantinenküche gekühlt. Die beim Kühlungsprozess entstehende Abwärme wird über Erdreichsonden an das Erdreich abgegeben. Reicht die Solarstrahlung einmal nicht aus, stellt das Heiznetz zusätzliche Antriebswärme bereit, um den Kühlbetrieb aufrecht zu erhalten. Im winterlichen Betrieb wird die Wärme aus den Erdreichsonden mit Hilfe der Adsorptionsmaschine - die nun als Wärmepumpe fungiert - auf das für Heizzwecke erforderliche Temperaturniveau gebracht.


60 % der Antriebsenergie für die Kältemaschine wurden durch die Solaranlage geliefert

"Dass die Anlage ein hohes Potenzial an nachhaltig bereitgestellter Kühlenergie hat, beweisen unsere ersten Messauswertungen", so Dr.Tomas Núñez, Projektleiter am Fraunhofer ISE. "Rund 60 % der benötigten Antriebsenergie wurden durch die Solaranlage bereitgestellt. Weiterhin trägt positiv zur Energiebilanz bei, dass der elektrische Verbrauch für Pumpen und die Kältemaschine nur ein Zehntel der erbrachten Kälteenergie beträgt".


Vereinfachte Integrierbarkeit in Solarthermie-Systeme

Walter Mittelbach, Geschäftsführer der SorTech AG freut sich über die erfolgreiche Produktentwicklung: "Durch die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ISE war es uns möglich, unsere Prototypanlage unter realen Bedingungen zu testen und fachgerecht vermessen zu lassen. Die Ergebnisse aus der Projektarbeit mit den Freiburger Forschern flossen in die Entwicklung unserer ersten marktreifen Produktgeneration ACS 08 mit ein. Diese wird seit Anfang 2008 vertrieben und hat im Vergleich zum Vorgänger (ACS 05) eine um ein Drittel gesteigerte Kälteleistung bei einem um 25 % reduzierten Bauvolumen." Ein weiterer Vorteil, den SorTech bei seiner neuen Kältemaschine hervorhebt ist die vereinfachte Integrierbarkeit in Solar-Systeme. Der Grund hierfür ist ein optimiert ausgelegter Rückkühler (RCS 08), der eine integrierte Regelung ermöglicht. "Aufgrund der niedrigen Antriebstemperaturen ab 60 Grad eignet sich die Anlage sehr gut für solare Kühlung und Kühlung mit Fernwärme", so Mittelbach, der mit seiner Firma auf der Intersolar 2008 vom 12.-14. Juni in München vertreten sein wird, um die neue Adsorptionskältemaschine ACS/RCS 08 dem breiten Fachpublikum vorzustellen. Intersolar 2008, 12.-14.6.2008 SorTech AG, Halle/Stand C1.119

09.06.2008   Quelle: Fraunhofer ISE; SorTech AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE; SorTech AG,
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Tagung: Wüstensonne soll künftig Strom für Europa liefern

Solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk.
Solarthermisches Parabolrinnenkraftwerk.

Mit der globalen Energiekrise beschäftigt sich am 9. und 10. Juni 2008 der 1. Gießener Workshop zur Solarenergie- Partnerschaft mit Afrika (SEPA08). Zu der Tagung kommen Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammen, um über Solarenergie-Nutzung in der Sahara zu diskutieren. An der Justus- Liebig-Universität hatte sich bereits im Sommersemester 2007 eine interdisziplinäre Forschergruppe zusammengefunden, deren Ziel ist, die Chancen und Probleme einer Energie-Partnerschaft Europas mit Afrika auszuloten. "Die Energiemenge, die unser 'Fusionsreaktor' Sonne an einem Tag innerhalb von sechs Stunden in die Wüstenregionen der Erde einstrahlt, entspricht dem Weltenergiebedarf eines ganzen Jahres", erläutert Prof. Dr. Michael Düren (II. Physikalisches Institut), einer der Organisatoren der Tagung. Ein kleiner Bruchteil der in die Wüste eingestrahlten Solarenergie könnte also die Energieprobleme der Welt lösen - wenn es gelingen würde, sie nutzbar zu machen.   Mit solarthermischen Kraftwerken könne Solarenergie in der Wüste kostengünstig in Wärme und Strom umgewandelt werden, und sei ist kein technisches Problem mehr, aus Anlagen in der Sahara rund um die Uhr den Strom für ganz Europa zu liefern. "Aus physikalischer Sicht gibt es in dem Sinne keine Energiekrise, solange die Sonne scheint", betont Prof. Düren.


Wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Gründe standen dem Bau solarthermischer Kraftwerke im Wege

Die Idee ist nicht neu, sie wird im Gegenteil seit 20 Jahren immer wieder diskutiert. Dennoch sei ihre Umsetzung bis heute nicht ernsthaft vorangetrieben worden, so die Justus- Liebig-Universität. Das lasse erahnen, dass es weniger technische Probleme waren, welche die effiziente Nutzung dieser Ressourcen bisher verhinderten, als wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Gründe, die dem Bau solcher Anlagen im Wege standen. "Historische und politische Belastungen, wie beispielsweise die Erinnerung an die Epoche kolonialer Ausbeutung, und die ganz aktuellen, gewaltsamen Auseinandersetzungen um Energieressourcen in Afrika, wie zum Beispiel die Ölförderung in Nigeria, spielen hier eine Rolle", sagt Prof. Dr. Winfried Speitkamp (Historisches Institut), der die Tagung zusammen mit Prof. Düren ins Leben gerufen hat.


Nutzung der regenerativen Ressourcen für Europa und Afrika immer dringender

Mit der Verschärfung der Energie- und Klimaprobleme werde die Nutzung der regenerativen Ressourcen aber für beide Kontinente immer dringender, betonen Gießener Forscher. Es sei Ziel des Workshops, das Zusammenspiel der technischen Optionen und ihrer wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Bedingungen eingehender zu analysieren, um so die Möglichkeiten einer für beide Seiten vorteilhaften, klimafreundlichen Energieversorgung ausloten zu können. "Eine Solarenergie-Partnerschaft zwischen Europa und Afrika sollte überdies nicht nur zur Lösung der Energieprobleme im engeren Sinne beitragen", betont Prof. Speitkamp. "Sie sollte darüber hinaus in der Lage sein, die zu erwartenden politischen und humanitären Probleme der Zukunft zu entschärfen. Mit unserem Workshop 'SEPA08' wollen wir dazu einen Beitrag leisten."

Die Tagung im Senatssaal im Hauptgebäude der Universität (Ludwigstr. 23, Gießen) beginnt am Montag, 9. Juni 2008, um 14 Uhr mit einer Begrüßung durch Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Hormuth und schließt am Dienstag, 10. Juni 2008, um 11 Uhr mit einer Podiumsdiskussion zu der Frage "Was ist nötig, um in Ägypten, Marokko und Namibia Solarkraftwerke zu bauen?".

09.06.2008   Quelle: Justus- Liebig-Universität Gießen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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Solar-Boot der FH Lausitz getauft und erfolgreich in See gestochen

FHL-Präsident Prof. Schulz, Projektleiter Prof. Biegel, Bürgermeister Fredrich. (v. l., stehend).
FHL-Präsident Prof. Schulz, Projektleiter Prof.
Biegel, Bürgermeister Fredrich. (v. l.,
stehend).

Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Senftenberg, Andreas Fredrich, taufte der Präsident der FH Lausitz, Prof. Dr. Günter H. Schulz, am 31. Mai 2008 das erste an der Hochschule in Senftenberg entstandene Solarboot auf den Namen "Südsee-Sonne". Die Taufe des mit Solarstrom (Photovoltaik) angetriebenen Bootes war im Wassersportzentrum Großkoschen einer der Höhepunkte der 6. Besuchertage anlässlich des 35jährigen Bestehens des Senftenberger Sees. Unter Leitung von Prof. Dr. Peter Biegel hatten Studierende und Mitarbeiter aus dem Fachbereich Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau der FH Lausitz das Solarboot entwickelt und einen Prototyp gebaut.   Professor Biegel war es auch, der die "Südsee-Sonne" nach der Bootstaufe mit den ersten begeisterten Fahrgästen zügig mit zirka zehn Kilometern pro Stunde, aber dennoch sicher und fast lautlos über den Senftenberger See steuerte.


Solarmodule gewährleisten umweltfreundliches Fahren

Ziel war es, ein lausitztypisches Boot zu schaffen, was mit der Form eines Spreewaldkahnes auch gelang. Die Außenhaut besteht aus Aluminium. In dem überdachten, rund sechs Meter langen, zwei Meter breiten und 600 Kilogramm schweren Boot finden sechs Personen bequem Platz. Das Dach ist mit Solarmodulen bestückt, mit deren Hilfe ein Elektromotor betrieben und ein umweltfreundliches Fahren gewährleistet wird. Neben einer Liegefläche ist das im Akkubetrieb etwa für die Dauer von sechs Stunden nutzbare Boot auch mit einer Badeleiter ausgestattet. Möglich wurden die Entwicklung des Solarbootes und die Herstellung des Prototyps aufgrund der Unterstützung der Fachhochschule Lausitz, der Stadt Senftenberg, von Vattenfall, der Sparkasse Niederlausitz, Solarwatt Dresden und von ETL Schlegel aus Spremberg.


Unternehmer zur Vermietung des Solarbootes und zur Serienproduktion gesucht

"Wir würden uns freuen, wenn Unternehmer die Vermietung unseres Solarbootes übernehmen und es eventuell auch in Serie herstellen würden", erklärt Professor Biegel. Interessenten haben in diesem Sommer die Möglichkeit, sich persönlich von den Qualitäten des führerscheinfreien Solarbootes zu überzeugen, das im Wassersportzentrum Großkoschen am Senftenberger See ausgeliehen werden kann.

08.06.2008   Quelle: Fachhochschule Lausitz; Fachbereich Informatik/ Elektrotechnik/ Maschinenbau   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Jan Magister/ FH Lausitz,
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Neuerscheinung: Mehr als Sonne, Wind und Wasser - Energie für eine neue Ära

Während die immer deutlicher sichtbaren Klimaänderungen zunehmend Beachtung finden, werde ein ebenso dringliches Thema meist übersehen, so Christian Synwoldt, Autor des neuen technisch-wissenschaftlichen Sachbuchs "Mehr als Sonne, Wind und Wasser - Energie für eine neue Ära". Die Reserven heute vorrangig genutzter Energierohstoffe seien derart begrenzt, dass allein für eine verlässliche Energieversorgung ein rasches Umdenken erforderlich ist. Dem gegenüber stehe ein unvorstellbares Angebot aus Energiequellen wie Wind, Sonne, Geothermie, Biomasse oder Wasserkraft. Bereits ein verschwindend kleiner Teil davon könne die globale Energieversorgung nachhaltig sicherstellen, betont Synwoldt. Vor dem Hintergrund steigender Preise und enormer Subventionen für Kohle, Öl & Co. seien regenerative Energien auch wirtschaftlich hoch attraktiv. 


Gangbare Wege in die Energiezukunft: Die Schlüsseltechnologien stehen bereit

Mehr als Sonne, Wind und Wasser ist Bestandsaufnahme und Plädoyer zum Umdenken, betonen Auto und Verlag. Nicht Verzicht sei gefragt, sondern ein Kurswechsel. So würden neben den Grenzen heutiger Technologien vor allem Wege in die Energiezukunft aufgezeigt. Dabei handle es sich keineswegs um utopische Visionen, sondern um sofort umsetzbare Lösungen, denn alle Schlüsseltechnologien stünden bereit. Das Werk erklärt angewandte Techniken in einer auch für Laien verständlichen Weise. Es liefert einen umfassenden Überblick in kompakter Form über die Energiezukunft. Dabei dienen zahlreiche Abbildungen und Tabellen zur besseren Veranschaulichung. "Mehr als Sonne, Wind und Wasser - Energie für eine neue Ära" ist bei Wiley-VCH erschienen. Preis: 24,90 Euro

08.06.2008   Quelle: Ingenieurbüro Synwoldt   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Business Institute Solar Strategy stellt Instrument zur Qualitätssicherung von PV-Anlagen auf der Intersolar vor

Das Hamburger Business Institute Solar Strategy (BISS) präsentiert auf der Münchener Intersolar 2008 "QInvest-Solar", ein Qualitätssicherungsinstrument für Photovoltaik-Anlagen mit einer Nennleistung ab 50 Kilowatt (kWp). Tägliche Workshops informieren Banker, Versicherer, Investoren und Journalisten, wie QInvest-Solar die Qualität auf allen Stufen der Wertschöpfungskette sichert und damit zu hohen und stabilen Renditen führe, so das BISS in der Ankündigung. "Statt einer reinen Sicherung von Mindeststandards optimiert QInvest-Solar das Kosten-Nutzen-Verhältnis über die gesamte Lebensdauer der Anlage. Die Erträge einer QInvest-Solar geprüften Anlage verbessern sich durchschnittlich um fünf bis acht Prozent", verspricht Gerwin Dreesmann, der Gründer des BISS. 

QInvest-Solar-Workshops an drei Tagen

Die Workshops des BISS auf der Intersolar werden sich unter anderem folgenden Themen widmen: "Die Bedeutung von Qualitätssicherung in einem wachsendem Markt"; "QInvest-Solar: Langfristige Projektrendite bei minimalem Risiko" und "Kosten und Erträge durch QInvest-Solar". Dipl.-Ing. Achmed Ischiklar wird die Relevanz der Qualitätssicherung anhand von Positiv- und Negativbeispielen aus der Modulproduktion sowie bei der Planung und beim Bau von PV-Anlagen erläutern und die Leistungspakete von QInvest-Solar vorstellen.


BISS auf dem Gemeinschaftstand des BMWi: Intersolar, Neue Messe München, Standnummer: B6.410 R

QInvest-Solar-Workshops am 12. Juni 2008 (9:00 bis 10:30, Halle C1, Raum: C12) am 13. und 14. Juni 2008, jeweils von 9:30 bis 11:00 Uhr in Halle C1, Raum C12. Das BISS erbittet eine Anmeldung bis zum 10. Juni 2008 unter Angabe des Datums, telefonisch oder per E-Mail. Eine kurzfristige Anmeldung sei auch auf dem Stand des BISS möglich, sofern noch freie Plätze verfügbar sind.

08.06.2008   Quelle: Business Institute Solar Strategy (BISS)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Millennium gewinnt Energy Globe Award für solarthermische Kraftwerke in Spanien

Dr. Henner Gladen, Sängerin Dionne Warwick.
Dr. Henner Gladen, Sängerin Dionne Warwick.

Die Solar Millennium AG (Erlangen) hat den international renommierten Energy Globe Award gewonnen. Ausgezeichnet wurde die Initiierung und Entwicklung der ersten Parabolrinnen-Kraftwerke Europas, der spanischen Andasol-Kraftwerke. Der Preis honoriert den innovativen Charakter der Projekte und den großen Beitrag zum Klimaschutz. Zuvor wurden die Andasol-Projekte von der Jury bereits als nationales Siegerprojekt für das Land Spanien ausgewählt. Bei den Andasol-Projekten handelt es sich um drei solarthermische Kraftwerke, die im südspanischen Andalusien entstehen. Das erste Projekt ist seit 2006 im Bau und geht dieses Jahr in Betrieb, das zweite soll im nächsten Jahr an das Netz gehen und der Baubeginn des dritten Projektes soll in diesem Jahr erfolgen.  Jedes Solarkraftwerk wird bis zu 200.000 Menschen mit umweltfreundlichem Strom versorgen und im Vergleich zu einem modernen Steinkohlekraftwerk 149.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen. Es handelt sich um die ersten Parabolrinnen-Kraftwerke in Europa und zugleich um die größten Solarkraftwerke der Welt mit Solarfeldern von jeweils über 510.000 Quadratmetern Kollektorfläche.


Wachstumspotenzial für Parabolrinnen-Technologie im Sonnengürtel der Erde

Der herausragende Beitrag der Andasol-Projekte zur klimafreundlichen Energieerzeugung hatte die Jury überzeugt und den Ausschlag gegeben für die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Energy Globe Award in der Kategorie "Fire", der für innovative Projekte zur umweltfreundlichen Energieerzeugung vergeben wird. Der in den Andasol-Kraftwerken verwendeten Parabolrinnen-Technologie wird größtes Wachstumspotenzial in den Ländern im Sonnengürtel der Erde bescheinigt. Solarthermische Kraftwerke können maßgeblich zur Umstellung der globalen Energiesysteme auf eine regenerative Basis beitragen. Die Andasol-Projekte wurden aus über 800 Einreichern ausgewählt. Die Verleihung fand im Rahmen einer Fernsehgala im Europäischen Parlament in Brüssel statt. Anwesend waren neben dem Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow auch der EU-Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering, der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso sowie der slowenische Premier und EU-Ratspräsident Janez Jansa.


Signalwirkung für die Marktentwicklung solarthermischer Stromerzeugung

Der Technologievorstand von Solar Millennium, Dr. Henner Gladen, zeigte sich nach der Bekanntgabe der Entscheidung durch die Jury hoch erfreut: "Wir sind stolz und glücklich über die Verleihung des Energy Globe Awards. Sie bestätigt das überragende Potenzial unserer Technologie. Die Andasol-Projekte haben weltweit Signalwirkung für die Marktentwicklung solarthermischer Stromerzeugung. Nun ist es gemeinsame Aufgabe von Wirtschaft und Politik, die weltweite Umstellung der Stromerzeugung auf nachhaltige Energieträger beschleunigt umzusetzen."

07.06.2008   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: GEG Werbung GmbH,
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Windenergie-Anlagen: Nordex geht mit eigener Produktion in die USA

Nordex will ab 2009 Windturbinen in den USA produzieren.
Nordex will ab 2009 Windturbinen in den
USA produzieren.

Die Nordex AG will in den kommenden Jahren rund 100 Millionen US-Dollar in den Aufbau einer eigenen Fertigung für Windturbinen und Rotorblätter in den USA investieren. Schon im Jahr 2009 sollen die ersten Anlagen der 2,5 MW-Klasse aus der eigenen US-Fertigung für den amerikanischen Markt rollen. "Vor vier Jahren hat der Markt noch zu über 70 Prozent in Europa stattgefunden. In Zukunft erwarten wir je ein Drittel der Nachfrage aus Europa, Asien und den USA. In Nordamerika wollen wir dabei innerhalb der nächsten Jahre rund 20 Prozent unseres Umsatzes erreichen", erläutert Thomas Richterich, Vorstandschef der Nordex AG, den geplanten Werksbau.  Das Investitionsprogramm in Höhe von 100 Millionen US-Dollar sieht einen Aufbau der Jahreskapazitäten von 750 Megawatt bis zum Jahr 2012 vor. Dies betrifft im ersten Schritt die Montage von Windturbinen.


Produktionsort im Mittleren Westen der USA

In den Bau einer Rotorblattproduktion will das Unternehmen ab 2010 zweidrittel der Summe investieren. Rund 600 Arbeitsplätze werden am Standort entstehen, dessen endgültige Wahl kurz bevor steht. "Wir werden darauf achten, dass unser Standort zentral gelegen ist. Es kristallisiert sich heute bereits ein Produktionsort im Mittleren Westen der USA heraus", sagt Ralf Sigrist, President der Nordex USA Inc. Schon im September 2008 wird Nordex die Büroräume seiner Hauptverwaltung in Chicago beziehen.


Die durchschnittliche Kapazität der Windenergie-Anlagen in den USA bei rund 1,7 MW


Mehr als 650 Multimegawatt-Anlagen errichtet

Zum Jahreswechsel hatte Nordex zwei Großaufträge aus den USA mit einer Kapazität von rund 220 Megawatt erhalten. Die 2,5 MW-Anlagen, die 2008 und 2009 errichtet werden sollen, werden noch größtenteils in Deutschland gefertigt und in die USA verschifft. Seit Juni 2007 sammelt der Hersteller in Minnesota zudem mit einer 60-Hz-Version der Turbine vom Typ N90/2500 Erfahrungen mit dieser Anlagenklasse auf amerikanischem Boden. Die Anlage sei eine der bisher leistungsstärksten Windturbinen in den USA, heißt es in der Pressemitteilung. Die durchschnittliche Kapazität der rund 4.000 in den USA im vergangenen Jahr errichteten Anlagen betrug rund 1,7 MW. Für den amerikanischen Markt wird Nordex im ersten Schritt die N90/2500 produzieren. Von dieser Multimegawatt-Produktfamilie hat das Unternehmen heute mehr als 650 Anlagen errichtet, über 350 befinden sich in der Produktion.

07.06.2008   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nordex AG,
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Fraunhofer-Forscher: Miniatur-Hubschrauber mit Brennstoffzellenantrieb als Lebensretter

Stapel aus Leichtbau-Brennstoffzellen, nur wenig größer als eine Streichholzschachtel.
Stapel aus Leichtbau-Brennstoffzellen, nur
wenig größer als eine Streichholzschachtel.

Ein unbemannter Hubschrauber soll künftig in eingestürzten Gebäuden nach Verschütteten suchen oder kontaminierte Gelände erkunden. Angetrieben wird der Mini-Helikopter von einer sehr leichten Brennstoffzelle. Sollen Brennstoffzellen eine genügend hohe Leistung erbringen, müssen mehrere Zellen hintereinander geschaltet werden. Üblicherweise stapeln Hersteller die Brennstoffzellen in einem so genannten Stack aus mehreren Metallplatten, die jeweils einen Kanal für Luft und einen für Wasserstoff enthalten. Dieser Aufbau macht den Brennstoffzellen-Stapel recht schwer. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM in Berlin haben nun mit ihren Kollegen der Technischen Universität TU Berlin eine Brennstoffzelle entwickelt, die nur 30 Gramm wiegt und 12 Watt Leistung bringt.   Die hohe Leistungsdichte von 400 Watt pro Kilogramm sei bisher nur bei wesentlich größeren Systemen von mehreren hundert Gramm erreicht worden, heißt es in der Pressemitteilung des IZM. Die Brennstoffzelle sei leicht genug, um einen zwanzig Zentimeter großen Hubschrauber anzutreiben: Er wird von den Projektpartnern in einem EU- Projekt entwickelt und soll künftig etwa in eingestürzten Gebäuden nach Verschütteten suchen, den Verkehr überwachen oder Gelände erkunden, die nach einem Chemieunfall kontaminiert sind.


Mini-Brennstoffzellen als Ladestation für Laptops und Handys

Wie schaffen es die Forscher, das Gewicht der Brennstoffzellen derart zu reduzieren? "Wir verwenden sehr dünne, planare Brennstoffzellen", sagt Dr. Robert Hahn, Gruppenleiter am IZM. "Die Metallplatten haben wir durch leichte Abstandshalter aus Kunststoff ersetzt." Auf eine zusätzliche Pumpe, die für ausreichende Luftzufuhr sorgt, können die Forscher verzichten: Der Wind, den die Rotoren des Hubschraubers erzeugen, gelangt direkt in die Luftschlitze. Auch bei der Wasserstoffversorgung mussten sich die Wissenschaftler etwas einfallen lassen, denn ein herkömmlicher Drucktank wäre zu schwer für den Hubschrauber. "Wir haben einen kleinen Reaktor gebaut, in dem sich festes Natriumborhydrid befindet. Spritzen wir Wasser dazu, entsteht Wasserstoff", erklärt Hahn. Da der Hubschrauber etwa immer gleich viel Energie braucht, um sich in der Luft zu halten, muss der Reaktor ständig die gleiche Menge an Wasserstoff produzieren. Einen Prototyp der leichten Brennstoffzelle haben die Forscher bereits entwickelt. In gut einem Jahr soll der Hubschrauber mit ihrer Kraft abheben. In einem weiteren Schritt arbeiten die Wissenschaftler daran, die Wasserstofferzeugung auch für schwankenden Energiebedarf auszulegen. Anwendungen für eine solche Brennstoffzelle gibt es viele: Sie könnte etwa als Ladestation für Laptops und Handys dienen.

07.06.2008   Quelle: Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer IZM,
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Solarstrom-Magazin PHOTON: EEG-Novelle ist Erfolg für Klimaschutz und Solarbranche

"Durch das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) werden Solaranlagen deutlich preiswerter - nicht nur hierzulande, sondern weltweit. Denn Deutschland gibt als größter Solarmarkt die Preise international vor", kommentiert Anne Kreutzmann, Chefredakteurin des Solarstrom-Magazins PHOTON, die am 6.6.2008 vom Bundestag beschlossene Novelle des EEG. Damit dürften Solarmodule bald auch in Entwicklungsländern bezahlbar werden. Außerdem würden die ersten von Förderungen unabhängigen Märkte entstehen. Dann werde die Photovoltaik noch schneller wachsen als bisher und könne so eine wichtige Rolle bei der weltweiten Verminderung von Treibhausgasen spielen, betont Kreutzmann in einer Pressemitteilung.   "Damit ist die deutlich schnellere Absenkung der Vergütung ein großer Erfolg für den Klimaschutz", so die PHOTON- Chefredakteurin. Positiv sei auch, dass die neuen Förderbedingungen weiterhin keine Begrenzung der jährlichen Zubaumenge vorsähen. Jeder Hersteller könne auch weiterhin sicher sein, seine Produkte im Zweifelsfall in Deutschland absetzen zu können, betont Kreutzmann. Das gebe der gesamten Branche Investitionssicherheit. "Die verringerten Vergütungssätze dürften für die Industrie dagegen leicht zu verschmerzen sein", stellt Kreutzmann fest. Schließlich seien die Kosten in der Solarbranche bereits in den letzten Jahren massiv gesunken. Die im bisherigen EEG festgelegte Senkung der Vergütung um jährlich fünf Prozent habe sich im nachhinein als viel zu wenig ambitioniert erwiesen. Mit den jetzt beschlossenen Vergütungssätzen bleibe der Solarindustrie der erforderliche Spielraum, um bei gleichbleibender Rentabilität weiterhin massiv expandieren zu können.


Solarstrom in Kürze wettbewerbsfähig

Bereits im Jahr 2010 könne eine Kilowattstunde Sonnenstrom in Spanien zu Kosten von 10 Cent produziert werden. Das bekräftige der weltgrößte Solarkonzern REC in einem aktuellen PHOTON-Interview. Für Deutschland ergeben sich Kosten von rund 15 Cent je Kilowattstunde. Die Installationszahlen in Deutschland dürften daher in den nächsten Jahren stark steigen, so dass Solarstrom schon in wenigen Jahren einen spürbaren Beitrag zur Stromversorgung leisten kann.


Kreutzmann: Starker Photovoltaik-Zubau ist nicht umsonst zu haben

Ein solch starker Zubau sei allerdings nicht umsonst zu haben. Das sei im Vorfeld der Novelle ausgiebig diskutiert worden, erinnert Kreutzmann. Weit mehr als 100 Milliarden Euro werde die Solarförderung die deutschen Stromverbraucher kosten, wenn tatsächlich die erwarteten Modulmengen ihren Weg nach Deutschland finden. Dank der jetzt beschlossenen schnelleren Heranführung an die Marktfähigkeit dürfte dies aber eine Summe sein, die Akzeptanz finde - schließlich habe die Politik bei ihrer Entscheidung alle Zahlen auf dem Tisch gehabt. Und sie habe sich in Kenntnis dessen für eine schnellere Senkung der Vergütung und gegen eine Begrenzung des Zubaus entschieden.


PHOTON Consulting rechnet mit 6,5 Gigawatt Zubau in zwei Jahren

"Die Branche darf jetzt darauf vertrauen, dass die zugesagte Unterstützung der Photovoltaik auch dann erhalten bleibt, wenn - wie von PHOTON Consulting prognostiziert - in zwei Jahren neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,5 Gigawatt gebaut werden. Das wären etwa fünfmal mehr als im Jahr 2007. Die neuen Vergütungssätze sind laut PHOTON die Versicherung gegen eine Deckelung des Zubaus in Deutschland, und nur das zählt", so Kreutzmann abschließen.

06.06.2008   Quelle: Solar Verlag, PHOTON   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BEE zur EEG-Novelle: Wachstum erneuerbarer Energien kommt mit Verzögerung

Bundestag macht Weg für Wachstum der erneuerbaren Energien frei
Bundestag macht Weg für Wachstum
der erneuerbaren Energien frei

Die am 6. Juni 2008 im Deutschen Bundestag beschlossene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) macht den Weg frei für weiteres Wachstum der erneuerbaren Energien in Deutschland. "Mit dem neuen EEG hat die Erneuerbare-Energien-Branche klare Investitionsbedingungen. Der Ausbau der klimafreundlichen Stromversorgung kann weiter gehen", freut sich Dietmar Schütz, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) über das Gesamtergebnis der EEG-Debatte. Das EEG legt neue Vergütungssätze für Strom aus Wind, Wasser, Sonne (Photovoltaik), Bioenergie und Geothermie fest. Leichte Erhöhungen für Windstrom und Biomasse sollen die massiven Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten teilweise kompensieren. Diese hätten sich zuletzt als Wachstumsbremse erwiesen, so der BEE. "Leider konnte sich die Koalition nicht darauf verständigen, die dringend notwendigen Verbesserungen sofort wirksam werden zu lassen", kritisiert Schütz. Das Gesetz werde erst zum 01. Januar 2009 in Kraft treten. 
Nun sei zu befürchten, dass insbesondere viele Biogasanlagen bis zum Jahresende in große wirtschaftliche Probleme geraten, betont Schütz. In allen Teilbranchen, für die Verbesserungen beschlossen worden sind, drohe ein Aufschub der Investitionen auf das nächste Jahr. Entsprechend verschiebe sich mit dem Wachstum dieser Branchen auch ihr Beitrag zu den deutschen Klimaschutzzielen.


Neues EEG entlastet Verbraucher

Das EEG und der weitere Ausbau erneuerbarer Energien ermöglichen dem Stromverbraucher einen Weg aus der Kostenfalle der Stromproduktion auf Basis fossiler Brennstoffe, betont der BEE. Zudem minderten sie die Importabhängigkeit von diesen Rohstoffen. Heute beträgt die EEG-Umlage laut BEE etwa 0,7 Cent pro Kilowattstunde. Ein durchschnittlicher Haushalt zahle damit nicht mehr als 2 Euro pro Monat für die Förderung erneuerbarer Energien. Der Anteil an der Stromrechnung betrage damit nur etwa 3 Prozent. Die EEG-Umlage gibt die Differenzkosten zwischen EEG-Vergütung und übrigen Strombezugskosten an die Verbraucher weiter. Nach Berechnungen des BEE wird sie nicht über das heutige Niveau steigen und bereits ab 2012 wieder sinken. Grund seien die ständig steigenden Marktpreise für konventionellen Strom, während auch das neue EEG jährlich sinkende Vergütungssätze vorschreibt.


BEE: Schätzungen der EEG-Umlage zum Teil völlig überhöht

Zuletzt habe mit E.ON der größte deutsche Energieversorger zugegeben, dass er die Energiepreisexplosion in keinem seiner Szenarien berücksichtigt habe. Aus demselben Grund seien viele Schätzungen der EEG-Umlage, die in den letzten Tagen kursierten, völlig überhöht, betont der BEE. Tatsächlich werde der Mix aus erneuerbaren Energien bereits deutlich vor dem Jahr 2020 günstiger sein als Strom aus konventionellen Quellen.

06.06.2008   Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPURON GmbH,
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Bundesverband Solarwirtschaft: Neue Klimagesetze sichern Ausbau der Solarenergie und Wachstumskurs der deutschen Solarbranche

Am 6. Juni 2008 hat der deutsche Bundestag den ersten Teil des Integrierten Klima- und Energieprogramms verabschiedet. Zentrale Bestandteile davon sind das neu gefasste Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zum weiteren Ausbau der Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen sowie erstmals ein Gesetz zur Förderung von Wärme aus erneuerbaren Energien (EEWärmeG). Beide Gesetze werden nach Einschätzung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) in den nächsten Jahren den Ausbau der Solarenergie in Deutschland weiter vorantreiben und damit von zentraler Bedeutung für das Erreichen der Klimaschutzziele sein.  "Gleichzeitig sichern sie Deutschlands weltweite Spitzenposition auf dem boomenden weltweiten Solarmarkt und sorgen mittel- bis langfristig für sinkende Energiepreise", heißt es in der Pressemitteilung des BSW-Solar. Die deutsche Solarbranche freue sich über den heutigen Bundestagsbeschluss.


Gefahr eines Markteinbruchs gebannt

"Die überwiegende Mehrheit der deutschen Bürger und Politiker will den weiteren Ausbau der Solarenergie. Wir freuen uns, dass die Erfolgsgeschichte der Solarenergie jetzt weitergehen kann. Die 60.000 Beschäftigten der deutschen Solarbranche sind erleichtert, dass sich nach den kontroversen Debatten der letzten Wochen eine Koalition der Vernunft durchgesetzt hat", kommentiert BSW-Solar-Geschäftsführer Carsten Körnig. Die Gefahr eines Markteinbruchs sei gebannt. "Wir danken allen engagierten Menschen und Institutionen, die dazu beigetragen haben", so Körnig weiter.

Körnig würdigt den konsequenten Weg der Bundesregierung beim Ausbau der Solarenergie: "Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und besonnene Parlamentarier haben weitsichtig entschieden und der Welt gezeigt, dass Solarenergie aus dem Energiemix der Zukunft nicht mehr wegzudenken ist." Die Solarenergie werde immer stärker dazu beitragen, den Bürger vor explosionsartig steigenden Energiekosten zu schützen. Bereits jetzt könnten sich Verbraucher mit Solarwärmeanlagen vor explodierenden Öl- und Gaskosten schützen. Ab Mitte des kommenden Jahrzehnts werde auch Solarstrom vom eigenen Dach günstiger sein als fossil erzeugter Strom aus der Steckdose und damit zu einer Sicherung gegen die Strom-Kostenfalle. Langfristig werde Solarenergie 25 - 30 Prozent des deutschen Strom- und Wärmebedarfs decken, so die Prognosen des BSW-Solar. Heute seien bereits 1,5 Millionen Solaranlagen in Deutschland in Betrieb.


Harter Innovationskurs erforderlich, um gesenkte Photovoltaik-Förderung auszugleichen

In der Solarstrombranche werden die EEG-Neuregelungen nach Ansicht Körnigs allerdings zu einem harten Innovationsdruck führen. Durch die schnellere Senkung der Solarförderung um acht Prozent im Jahr 2009 (statt bisher fünf Prozent) seien die Hersteller gefordert, ihre Preise für Solarkomponenten noch stärker zu senken als bisher, um den weiteren Marktausbau in Deutschland zu sichern. "Nur durch massive Anstrengungen bei Forschung, Entwicklung und erhebliche Investitionen in neue, hochmoderne Fertigungsanlagen können die sehr ambitionierten Vorgaben der Politik gestemmt werden. Die Branche stellt sich der Herausforderung mit Elan und Spitzen-Know-how", so Körnig. In den nächsten drei Jahren will die deutsche Solarbranche über sieben Milliarden Euro in den Ausbau ihrer Solarfabriken und in Forschung und Entwicklung investieren. Sie rechnet in dieser Zeit mit über 10.000 weiteren Arbeitsplätzen am Standort Deutschland.


Wärmegesetz gibt der Solarwärmebranche wichtige Impulse


Auch für die Solarwärmebranche wurden nach Ansicht Körnigs mit dem regenerativen Wärmegesetz (EEWärmeG) wichtige Leitplanken für ein nachhaltiges Wachstum gesetzt. Das EEWärmeG setzt auf einen Mix aus Fordern und Fördern. Im Neubau werden Erneuerbare-Energien-Heizungen ab dem Jahr 2009 zur Pflicht. Vergleichbare Vorgaben bei der Sanierung von Heizungen seien am Widerstand der Haus- und Grundbesitzerverbände und der Wohnungswirtschaft gescheitert. Alle neuen Heizungen auf der Basis erneuerbarer Energien werden von der Bundesregierung über das Marktanreizprogramm (MAP) weiterhin großzügig gefördert. Insgesamt stehen bis zum Jahr 2012 jährlich finanzielle Mittel von bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung.

06.06.2008   Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SPD zum Energiepaket: Großer Schritt für die Klimaziele

"Mit dem Energiepaket kann im Jahre 2020 bereits über 55 Prozent des deutschen Stroms klimafreundlich erzeugt werden. Damit ist ein großer Schritt zur Erreichung des Ziels gelungen, die CO2-Emissionen um 40 Prozent zu verringern", so der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Ulrich Kelber, der energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Hempelmann und der zuständige Berichterstatter Dirk Becker anlässlich der Verabschiedung des ersten Teils des Integrierten Energie- und Klimapakets durch die Koalitionsfraktionen im Bundestag. "Wir stellen damit die Weichen zum Umbau der Energieversorgung in Deutschland neu", so die SPD-Politiker. 
Windenergie an Land als "Arbeitspferd" der kommenden Jahre

Mit dem Beschluss zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) seien
die Voraussetzungen geschaffen, damit die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von heute etwa 15 Prozent bis 2020 auf mindestens 30 Prozent steigen wird. Die SPD habe bei den Verhandlungen die entscheidenden Änderungen bei den Vergütungssätzen, bei der Marktintegration erneuerbarer Energien sowie beim Netzzugang und bei der Netzeinspeisung durchgesetzt, um diesen Ausbau erreichen zu können, heißt es in der SPD-Pressemitteilung. Dabei werde die Windenergie an Land das "Arbeitspferd" in den kommenden Jahren bleiben. Hier sei eine Anpassung der Vergütungssätze an die gestiegenen Rohstoffkosten erforderlich geworden. "Verbesserungen haben wir aber auch bei der Windkraft auf See, der Geothermie sowie der Biomasse erreicht. Für die Photovoltaik wurde aufgrund der Markt- und Kostenentwicklung eine Absenkung der Vergütungen geregelt, die sicherstellt, dass es zu keinem Markteinbruch in dieser jungen Branche kommt", so die SPD-Politiker.


Industrielle Kraft-Wärme-Koppelung und Wärmenetze in die Förderung aufgenommen

Beim Kraft-Wärme-Koppelungsgesetz (KWKG) habe sich die SPD in fast allen Forderungen gegen den Koalitionspartner durchsetzen können. Zu den Verbesserungen zählten im Wesentlichen eine Flexibilisierung des Förderdeckels. Damit sei sichergestellt, dass alle Projekte, die rechtzeitig angemeldet werden, eine ungekürzte Förderung erhalten. Darüber hinaus würden die industrielle KWK und die Wärmenetze in die Förderung aufgenommen. Zudem werde die Förderung der kleinen KWK wesentlich verbessert. Mit den beschlossenen Maßnahmen könne der Anteil des in Kraft-Wärme-Koppelung erzeugten Stroms von derzeit 12 Prozent auf 25 Prozent im Jahr 2020 verdoppelt werden.

06.06.2008   Quelle: SPD-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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NABU: Schwache Leistung der Bundesregierung beim Klimapaket

Nach Ansicht des NABU werden mit dem am 06.06.2008 im Bundestag verabschiedeten ersten Klimapaket wichtige Potenziale zur Verminderung von Treibhausgas-Emissionen nicht ausgeschöpft. Weder gelte die Nutzungspflicht für die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien im gesamten Gebäudebestand noch seien ausreichende Vorgaben für den Ausbau der hoch effizienten Kraft-Wärme-Kopplung beschlossen worden, kritisiert der NABU.  "Mit dieser Leistung wird Deutschland nie Europameister im Klimaschutz", urteilte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Nur beim Erneuerbare-Energien-Gesetz habe es wichtige Fortschritte gegeben: So seien die Rahmenbedingungen für die Stromerzeugung durch Windenergie an Land und auf See sowie aus Erdwärme deutlich verbessert worden.

Nach Auffassung des NABU setzt der Gesetzgeber jedoch bei der Biomasseförderung auf völlig falsche Förderanreize. "Nur eine Woche nach der Bonner Weltnaturschutzkonferenz ignoriert die Koalition damit die erheblichen Risiken der Bioenergie für Natur und Landschaft", kritisierte Tschimpke. Statt die Förderung an konkrete Umweltauflagen wie eine Beschränkung des Maisanteils bei der Biogaserzeugung zu koppeln, gebe es künftig sogar noch mehr Geld für nachwachsende Rohstoffe. "Mit diesen Regelungen wird umweltschädliches Verhalten subventioniert", so der NABU-Präsident. Erhöhte Vergütungen seien keine Lösung für die zunehmende Konkurrenz um knappe Anbauflächen, sondern förderten lediglich natur- und klimaschädliche Bewirtschaftungsformen wie den Umbruch von Grünland oder den großflächigen Maisanbau in Monokulturen. Positiv sei aber die Besserstellung der Verwertung von Bioabfällen und Gülle.

06.06.2008   Quelle: NABU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bundestag entscheidet am 06.06.2008 über Maßnahmen zum Klimaschutz

Im August 2007 hat die Bundesregierung auf ihrer Klausurtagung in Meseberg ein umfangreiches Energie- und Klimapaket beschlossen. Damit sollen die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 36 Prozent sinken. Am 06.06.2008 stimmt der Bundestag über vier Gesetzentwürfe ab, mit denen ein Teil des Programms umgesetzt werden soll. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), die Öffnung des Messwesens bei Strom und Gas für den Wettbewerb und die Förderung erneuerbarer Energien zur Stromversorgung (z. B. Photovoltaik) und Wärmeversorgung (z. B. Solarthermie). 

Zukunftstechnologie: Kraft-Wärme-Kopplung

Während bei der normalen Stromerzeugung viel Energie verloren geht, kann durch Kraft-Wärme-Kopplung über 90 Prozent der eingesetzten Energie verwertet werden: Es wird sowohl Strom als auch Wärme zu Heizzwecken erzeugt, was den Kohlendioxidausstoß erheblich verringert. Die Bundesregierung will nun den Anteil des umweltverträglich hergestellten Stroms an der gesamten Elektrizitätsproduktion bis 2020 von derzeit 12 Prozent auf etwa 25 Prozent verdoppeln. Mit der Novelle des bereits geltenden Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes sollen die Modernisierung und der Neubau von KWK-Anlagen gefördert, die Markteinführung der Brennstoffzelle unterstützt und der Aus- und Neubau von Wärmenetzen, in die der Strom aus KWK-Anlagen eingespeist wird, forciert werden. Bis zu 750 Millionen Euro jährlich will die Bundesregierung hierfür investieren.


"Widersinnig": Grüne fordern Nachbesserung

Nach Ansicht von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verfehlen die Vorschläge ihr Ziel. In einem Antrag fordern sie dringend eine Nachbesserung: Die umweltschonende Kraft-Wärme-Kopplung sei "neben den Erneuerbaren Energien der bedeutendste Schlüssel für eine dezentrale und klimaverträgliche Energieversorgung". Die Deckelung (Förderobergrenze) der Zuschusshöhe auf 750 Millionen Euro pro Jahr sei deshalb "widersinnig" und müsse abgeschafft werden. Außerdem sei die Laufzeit des Gesetzes bis zum Jahr 2014 zu kurz, um die notwendigen KWK-Kapazitäten aufzubauen. Über den Antrag sollen zunächst die Ausschüsse beraten.


Mehr Strom aus erneuerbaren Energien

In ihrem Energie- und Klimapaket hat die Bundesregierung zudem beschlossen, den Anteil erneuerbarer Energien an der Strom- und Wärmeversorgung deutlich zu erhöhen. Hierzu liegen dem Bundestag zwei Gesetzentwürfe vor.

Im Jahr 2007 wurden rund 14 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien, also aus Wind-, Wasser-, Bio- und Solarenergie, gewonnen. Mit der Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll bis 2020 rund doppelt so viel umweltfreundlicher Strom als heute aus den Steckdosen kommen. Ihr Anteil am Energieverbrauch soll auf 25 bis 30 Prozent steigen und auch danach kontinuierlich weiter wachsen Zudem soll der Strom aus erneuerbaren Energien wettbewerbsfähig werden. Er soll sich in Zukunft auch ohne finanzielle Förderung auf dem Markt behaupten können - nach Ansicht der Bundesregierung eine wichtige Voraussetzung, um auf Dauer eine tragende Rolle auf dem Energiemarkt zu spielen.


Neubauten: Wärme aus Erneuerbaren Energien

Zudem will die Regierung mit dem Entwurf eines Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) den Anteil erneuerbarer Energien am Energiebedarf von Gebäuden deutlich erhöhen. Wer baut und sein Haus nach dem 31. Dezember 2008 fertig stellt, soll künftig verpflichtet werden, einen bestimmten Anteil seines Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien zu gewinnen - etwa aus Biomasse, Solarthermie oder Umweltwärme. Alternativ kann der Eigentümer auch Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen nutzen oder verstärkte Maßnahmen zur Energieeinsparung durchführen.

Besitzer von Alt- oder Neubauten, die nicht unter die Nutzungspflicht fallen, erhalten für den freiwilligen Einsatz erneuerbarer Energien eine finanzielle Förderung vom Staat. In den Jahren 2009 bis 2012 will die Bundesregierung für solche - oft sehr kostenintensive - Modernisierungsmaßnahmen bis 500 Millionen Euro jährlich bereit stellen.


Mehr Wettbewerb im Messwesen

Mit einem weiteren Gesetzentwurf will die Bundesregierung Verbrauchern künftig die Wahl zwischen verschiedenen Dienstleistern bei der Ablesung der Strom- und Gaszähler ermöglichen. Hierfür soll das Messwesen bei Strom und Gas für Wettbewerb geöffnet werden. Dies könnte die Einführung innovativer Messeinrichtungen bewirken und die Verbraucher zu energiesparendem Verhalten animieren, meint die Regierung. Das Vorhaben unterstützt auch die FDP-Fraktion. In ihrem Antrag betont sie, die Marktöffnung für das Messwesen schaffe die Voraussetzungen zum Austausch der "technologisch veralteten Zähler" und der Markteinführung neuer, intelligenter Zählergenerationen.


Gutachten: Klimaschutz-Maßnahmen sparen fünf Milliarden

Für die Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung stehen im Jahr 2008 insgesamt rund 3,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Das sind 1,8 Milliarden Euro mehr als 2005. Insgesamt rechnet die Bundesregierung bis zum Jahr 2020 mit Investitionskosten in Höhe von 31 Milliarden Euro. Ihnen stehen jedoch, einem Gutachten im Auftrag des Umweltbundesamtes zufolge, Energieeinsparungen von über 36 Milliarden Euro gegenüber.

Die Plenardebatte überträgt das Parlamentsfernsehen des Deutschen Bundestages via Web-TV Live, unkommentiert und in voller Länge: http://www.bundestag.de/aktuell/tv/index.html

06.06.2008   Quelle: Deutscher Bundestag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Europäische Photovoltaik-Technologieplattform bezieht Stellung zum Energietechnologieplan der EU

Drei Jahre nach ihrem Start wird die Europäische Photovoltaik-Technologieplattform auf ihrer Generalversammlung am 06.06.2008 in Ljubljana Ergebnisse und Empfehlungen zum strategischen Energietechnologieplan der EU präsentieren. (European Strategic Energy Technology Plan, kurz: SET Plan). EU-Forschungskommissar Janez Potočnik wird den SET-Plan in der Abschlusssitzung vorstellen. Die Europäische Photovoltaik-Technologieplattform wurde im Juli 2005 gegründet, nachdem eine Vision für die Zeit bis 2030 veröffentlicht worden war, welche die langfristigen Ziele der Photovoltaik-Branche beschreibt. Seither arbeitet die Technologieplattform an Aktionsplänen, in denen die Kooperation der europäischen PV-Akteure eine Schlüsselrolle spielt, um Europas führende Rolle in der Photovoltaik langfristig zu sichern. Das erste Ergebnis ist eine strategische Forschungsagenda für den PV-Sektor. 

SET-Plan sieht Europäische Solarinitiative vor

Über die Präsentation des Technologieplan der EU-Kommission vom 22.11.2007 hinaus wird die Technologieplattform die Position der Industrie hinsichtlich der europäischen Solarinitiative darlegen, die im SET-Plan vorgesehen ist. Die Abschlussrede von Forschungskommissar Potočnik werde mit Spannung erwartet, weil die Branche von dieser wichtigen Initiative viel Unterstützung für die Photovoltaik-Forschung in Europa erwarte, heißt es in der Pressemitteilung.

Die dritte Generalversammlung der Technologieplattform findet in Slowenien statt, das die EU-Präsidentschaft innehat. Slowenien habe ein großes Potenzial für den Ausbau der Photovoltaik in Form hoher Sonneneinstrahlung und vorteilhafter Einspeisevergütungen für Solarstrom, betont die Technologieplattform. Die Versammlung will die Gelegenheit nutzen sich bei der slowenischen Regierung für verbesserte Rahmenbedingungen stark zu machen, um die Marktentwicklung zu beschleunigen.

Die dritte Generalversammlung der Technologieplattform findet statt am 06.06.2008 im Kultur- und Kongresszentrum "Cankarjev Dom", Ljubljana, Slovenien. Die abschließende Sitzung von 15:30 bis 16:30 Uhr mit Forschungskommissar Potočnik ist öffentlich.

Weitere Informationen: Forschungsagenda liefert eine Vision für die Photovoltaik in Europa und http://www.eupvplatform.org/index.php?id=82

06.06.2008   Quelle: Europäische Photovoltaik-Technologieplattform   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: European Photovoltaic Technology Platform,
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Union: EEG leistet großen Beitrag zum Klimaschutz

Die nach langen und kontroversen Diskussionen verabschiedete Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) leiste einen großen Beitrag zur Erreichung der von der Bundesregierung festgelegten Klimaschutzziele, erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Bleser (MdB). "Daneben schafft es für landwirtschaftliche Veredlungsbetriebe aber auch neue wirtschaftliche Perspektiven", so Bleser im Vorfeld der Verabschiedung der EEG-Novelle am 06.06.2008. Aus den Erfahrungen mit der Prioritätensetzung im bisherigen EEG seien die Konsequenzen gezogen worden: Der Schwerpunkt der Förderung liege nicht mehr auf dem Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen, sondern auf der Verbreiterung der Rohstoffbasis durch den Einsatz von Wirtschaftsdüngern wie z. B. Gülle. Auch die Aufhebung des Ausschließlichkeitsprinzips bei der Nutzung von nicht Nawaro-Bonus fähigen Einsatzstoffen sei ein wichtiger Schritt.   Denn dadurch werde die Flächenkonkurrenz zwischen der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen und Nahrungsmitteln verringert, die zu einem erheblichen Anstieg der Pachtpreise in Veredlungsregionen geführt hatte. Um diese Konkurrenz zu minimieren, werde der Bonus für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in Biogasanlagen (NawaRo-Bonus) zurückhaltender angehoben, als dies im ersten Entwurf der Novelle vorgesehen war. Gleichzeitig werde die Positivliste für den Erhalt des NawaRo-Bonus z. B. um Futterreste erweitert, ebenso wie die Positivliste der rein pflanzlichen Nebenprodukte.


Kompromiss zum Güllebonus soll kleine dezentrale Anlagen wirtschaftlicher machen

Die Verwertung von Gülle in Biogasanlagen leistet laut Bleser einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Die Methanemissionen würden deutlich verringert, die Geruchsentwicklung reduziert und die Gülle werde durch die Vergärung in einer Biogasanlage qualitativ als Dünger verbessert. "Der jetzt gefundene Kompromiss zum Güllebonus befördert regional angepasste Anlagen und macht kleine dezentrale Anlagen wirtschaftlicher. Im Fokus der Neuregelung und der Ausgestaltung der Vergütungssätze steht also die mittelständische Landwirtschaft", unterstreicht Bleser. Durch die Aufwertung des Bonus für die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werde künftig auch die Abwärme von Biogasanlagen noch effektiver und effizienter verwendet, besonders da auch Altanlagen bei der Einhaltung der neuen Standards diesen erhöhten Bonus bekommen können. Dies senke die Kosten für die Verbraucher und die Betriebskosten für die Landwirte. Mit der Erhöhung eines nach Leistungsstufen gestaffelten Technologiebonus werde darüber hinaus noch ein Anreiz für die Aufnahme neuer Technologien gegeben.


Stromerzeugung aus Biogas ist grundlastfähig

"Insgesamt ist die neue Regelung ausgewogen und bietet landwirtschaftlichen Betrieben neue Möglichkeiten, ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele zu leisten. Zudem ist die Stromerzeugung aus Biogas grundlastfähig und damit je nach Anlagengröße im Vergleich zu Wind- und Solarenergie am ehesten wirtschaftlich", fasst Bleser zusammen.

06.06.2008   Quelle: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Europressedienst: EEG-Novelle auf der Zielgeraden gebremst

In letzter Sekunde hat die CDU/CSU Fraktion noch eine Bremse in die angepasste Photovoltaik-Förderung im Rahmen der EEG-Überprüfung eingebaut, berichtet der Europressedienst Bonn. Um das künftige Marktwachstum in Deutschland zu begrenzen, sei ein Zielkorridor entwickelt worden, der bei einer Überschreitung des Zubauvolumens zu einer zusätzlichen Senkung der Förderung führen soll. Nach dem aktuellen Entwurf zur Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes soll die Vergütung von Solarstrom in den Jahren 2009 und 2010 bis zu einer typischen Größenklasse von 100 kW um jährlich acht Prozent, ab 2010 um neun Prozent gesenkt werden.  Für Anlagen größer als 100 kW gelten in den Jahren ab 2009 die höheren Degressionssätze von zehn Prozent und neun Prozent. Neu sind allerdings die am Dienstagabend ausgehandelten "Wachstumskorridore", mit denen die Unionsführung ihrem Wirtschaftsflügel entgegengekommen sei, der eine drastische Kürzung der Fördersätze um rund 30 Prozent gefordert hatte, sich aber nicht durchsetzen konnte. "An den Börsen hatte die Forderung in der letzten Woche für erhebliche Unruhe gesorgt und nach Aussage von Finanzexperten Solaraktienwerte in Höhe von 500 Millionen Euor vernichtet", so der Europressedienst.


Mengenvorgaben für den Photovoltaik-Zubau

Für 2009 sollen die Wachstumskorridore für den Photovoltaik-Zubau laut Europressedienst zwischen 1.000 - 1.500 MW, im Jahr 2010 sollen 1.100 - 1.700 MW sein 2011 sind 1.200 - 1.900 MW vorgesehen. Bleibt der Zubau in den kommenden Jahren jeweils innerhalb der genannten Zonen, sollen die verhandelten Degressionssätze von neun bzw. zehn Prozent gelten. Falle das Marktwachstum höher aus und werde die Obergrenze überschritten, soll sich im Folgejahr die Degression um einen zusätzlichen Prozentpunkt erhöhen. Dabei spiele es keine Rolle, um wie viel der Oberwert überschritten wird. Entsprechend werde bei einer Unterschreitung des Basiswertes verfahren, indem dann die Degression im Folgejahr um einen Prozentpunkt gemindert wird.


Meldepflicht für neue Solarstromanlagen bei der Bundesnetzagentur

"Von Vorteil für die Markttransparenz dürfte sicherlich die Meldepflicht bei der Bundesnetzagentur für alle neu installierten Anlagen sein, die mit einer quartalsscharfen Markterfassung verbunden sein wird"; so der Europressedienst. Der Vorjahresmarkt (voraussichtlich das 4. Quartal des Vorjahres sowie die Quartale 1-3 des laufenden Jahres) soll dann bis zum 30.9 eines jeweiligen Jahres erfasst und die neue Degression für das Folgejahr bis zum 31.10. veröffentlicht werden. Dies würde den Markteilnehmern dann noch einen Zeitrahmen von zwei Monaten für Reaktionen lassen.

Der BSW-Solar bewertet das Verhandlungsergebnis vorsichtig optimistisch, nachdem eine noch deutlichere Verschlechterung der Förderung oder gar ein Deckel abgewendet wurden. BSW-Solar Geschäftsführer Carsten Körnig sieht die Solarbranche durch das Anziehen der Förderschrauben unter hartem Entwicklungsdruck: "Gemeinsam mit der Politik verfolgen wir das gleiche Ziel: Solarenergie schnellstmöglich in die Wettbewerbsfähigkeit mit fossilen Energien zu führen und zu einer tragenden Säule der Energieversorgung auszubauen. Eine Herausforderung, der sich die deutschen Solarunternehmen mit aller Innovationskraft stellen", betonte Körnig gegenüber EuPD Europressedienst.

Nach Aussagen verschiedener Marktteilnehmer erhofft sich die Branche, dass mit den jetzt auf dem Tisch liegenden Beschlüssen auch das Ende der Überprüfung erreicht ist und die EEG-Novelle am Freitag den Bundestag passiert. "Für die Zukunft sei die Planungssicherheit allerdings deutlich eingeschränkt", zitiert EuPD einen namentlich nicht genannten Marktteilnehmer, "da es nun jährlich und nicht mehr alle vier Jahre eine Diskussion über die Fördersätze von Solarstrom geben wird."

05.06.2008   Quelle: EuPD Europressedienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Konzern SOLON beteiligt sich an italienischem Solarsilizium-Produzenten Estelux

Die Berliner SOLON AG, einer der größten europäischen Hersteller von Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen für den Bau solarer Großkraftwerke, erwirbt einen Anteil von 19,5 Prozent an dem italienischen Start-up-Unternehmen Estelux s.r.l. Estelux plane den Aufbau einer Produktion von Solarsilizium nach dem so genannten Siemens-Verfahren, berichtet SOLON in einer Pressemitteilung. Dazu soll im norditalienischen Ferrara eine Produktionsstätte mit einer jährlichen Kapazität von 4.000 Tonnen aufgebaut werden. Der Start der Produktion sei für Ende 2010 geplant.  Die Gesamtinvestitionssumme wird laut SOLON rund 360 Millionen Euro betragen. "Die strategische Beteiligung dient dazu, in einem unverändert nachfragegetriebenen Marktumfeld die Rohstoffbasis von SOLON weiter zu verbreitern und dem Unternehmen langfristig Zugang zu zusätzlichen Mengen an Solarsilizium bzw. Solarzellen zu sichern", heißt es in der Pressemitteilung.

05.06.2008   Quelle: SOLON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Initiative appelliert an Abgeordnete: Solarstromvergütung muss verlässlich bleiben

Die von einigen Wirtschaftsinstituten in die Diskussion gebrachte und von einigen Medien und politisch Verantwortlichen gerne aufgegriffene radikale Senkung der gesetzlich geregelten Einspeisevergütung für Solarstrom – gerade angesichts der immer akuteren Notwendigkeit, aus ökonomischen wie auch klimatechnischen Gründen aus der fossil basierten Stromerzeugung schnellstmöglich auszusteigen - hält die Initiative Westerstede Solar e.V. (Niedersachsen) für einen gefährlichen Irrweg. Westerstede Solar wandte sich mit einem schriftlichen Appell an die regionalen Bundestagsabgeordneten Dr. Thea Dückert (Bündnis 90 / Die Grünen) Gesine Multhaupt (SPD) sowie Thomas Kossendey (CDU) und warnt davor, "den gerade aufkeimenden Boom der erneuerbaren Energien nicht wieder zu zerschlagen".   "In einer Zeit, in der immer mehr Bürgerinnen und Bürger endlich begreifen, dass auch sie durch ihr konkretes Handeln (z. B. durch die Installation einer PV-Anlage auf dem eigenen Dach oder die Beteiligung an einer Bürger-PV-Anlage) ökonomisch und ökologisch sinnvolles Handeln konkret praktizieren können, wäre es ein fatales Signal von Seiten der Politik, durch eine über die verlässlich einzuplanende fünfprozentige Kürzung der Einspeisevergütung hinaus gehende Reduzierung des Vergütungssatzes, das gerade erwachende Interesse an regenerativer Stromerzeugung wieder zu zerstören", heißt es in der Pressemitteilung des gemeinnützigen Solar-Vereins.


Zukunftsbranche Photovoltaik wird an den Pranger gestellt

Das für eine stärkere Kürzung des EEG-Satzes immer wieder geführte Argument der hohen Gewinnmargen der Modulproduzenten scheine in diesem Zusammenhang deutlich von Lobbyinteressen und weniger von Sachverstand geprägt, kritisiert Westerstede Solar. "Es erscheint schon befremdlich, dass in einer Zeit, in der politisch zu diversen Anlässen die Notwendigkeit ausreichender Ertragslagen als Voraussetzung für zukunftsträchtige Investitionen und Arbeitsplatzaufbau propagiert wird, gerade die Branche, die am Standort Deutschland als Zukunftsbranche massiv investiert und Arbeitsplätze schafft (und im Installations-Handwerk darüber hinaus weitere sichert) an den Pranger gestellt wird. Diese Investitionen aber wurden auch im Hinblick auf eine Verlässlichkeit der politischen Rahmenbedingungen dieses Marktes getätigt, die durch die aktuelle Diskussion massiv in Frage gestellt werden. Darüber hinaus ist die pauschale Behauptung, in der Solarindustrie würden im großen Stil Gewinne abgeschöpft, auch für die deutsche Solarindustrie nicht haltbar. Die rund 20 am Standort Deutschland produzierenden Modulhersteller wiesen nach unseren Erkenntnissen im Jahr 2007 nur eine durchschnittliche EBIT-Marge von 5,2 Prozent auf, was im Vergleich zu anderen Branchen, nicht unbedingt als exorbitant anzusehen sein dürfte", heißt es in der Pressemitteilung.


Belastung der Verbraucher ist "ideologisches Scheinargument"

"Auch das zweite Argument gegen die verlässliche Einspeisevergütung, die angeblich so hohe Belastung der Verbraucher (1 – 2 €/Haushalt/Monat), erscheint uns - insbesondere im Vergleich zu der extremen Verbraucherbelastung durch die Preissteigerungen der letzten Jahre im Bereich der fossilen Energien ein ideologisches Scheinargument, zumal in diese Berechnung die übrigen versteckten Kosten fossil basierter wie auch kerntechnischer Stromerzeugung (z.B. Gesundheitsschäden, Umweltschäden, Versicherungsbelastungen durch klimawandelbedingte Wetterkapriolen) noch gar nicht mit einbezogen sind. Diese Kosten werden in der Regel nicht vom Verursacher bezahlt, sondern 'sozialisiert', d.h. die Bürgerinnen und Bürger zahlen sie über Steuern, Krankenversicherungsbeiträge oder Produktpreise mit", so die Solar-initiative.


Kürzung der Einspeisevergütung gefährdet Handwerksbetriebe

Die Entwicklung der Stromeinstandspreise für EEG-Strom sei auch ohne die jetzt initiierte Novelle des EEG für die Energieversorgungsunternehmen verlässlich kalkulierbar, während Investitionen in fossil betriebene Großkraftwerke auch ökonomisch mit hohen Risiken bezüglich der zukünftigen Rohstoffpreise versehen seien. Dieses Risiko wälzten die EVU auf die Verbraucherinnen und Verbraucher ab, kritisiert Westerstede Solar. Und noch ein Punkt mache die Argumentation für eine radikale Vergütungskürzung unhaltbar: in der Diskussion werde immer wieder auf die Gewinnspannen der Modulhersteller abgezielt, der Endpreis einer Anlage enthalte aber daneben einen nicht unerheblichen Anteil an Installationskosten (die in der Regel bei Handwerksbetrieben vor Ort bleiben, die qualifizierte Arbeitsplätze anbieten). Eine Kürzung der Einspeisevergütung im jetzt diskutierten Rahmen würde in diesen Betrieben zu einem weiteren Kostendruck bis hin zur Existenzgefährdung vieler Handwerksbetriebe führen.

"Nicht nur aus diesen Gründen schließen wir uns der Mehrheit der Sachverständigen an, die sich auf der Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit des Deutschen Bundestages am 05.05.2008 für weitere Anreize zur Förderung der erneuerbaren Energien zur Stromversorgung ausgesprochen haben und trotz des gegenwärtig noch etwas höheren Preises die Photovoltaik als großen Hoffnungsträger unter den Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien tituliert haben. Wir bitten Sie also eindringlich, sich bei den Beratungen zur EEG-Novelle unbedingt für eine Fortschreibung der bisherigen degressiv geregelten Vergütungssätze für PV-Strom einzusetzen. Wenn wir den Klimawandel aufhalten und unseren Bürgerinnen und Bürgern auch zukünftig noch ausreichend und bezahlbar Energie zur Verfügung stellen wollen, müssen wir alles tun, um den gerade aufkeimenden Boom der erneuerbaren Energien nicht wieder zu zerschlagen!" appelliert die Solar-Initiative an die Parlamentarier Dr. Dückert, Multhaupt und Kossendey.

05.06.2008   Quelle: Westerstede Solar e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BUND: KWK-Gesetz und Erneuerbare-Wärme-Gesetz haben trotz Verbesserungen noch große Defizite

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Koalitionsfraktionen aufgefordert, die Maßnahmen im so genannten Klimaschutzpaket dringend nachzubessern. Mit den am 06.06.2008 im Bundestag zur Abstimmung stehenden drei Gesetzen des so genannten "Klimapakets Eins" drohe Deutschland seine Klimaschutzziele zu verfehlen, heißt es in der BUND-Pressemitteilung. Nachdem vor zwei Wochen der Kabinettsbeschluss zum "Klimapaket Zwei" (beide Pakete dienen der Umsetzung der so genannten Meseberg-Beschlüsse) verschoben wurde, bleibe nun auch der fertige erste Teil hinter den Erwartungen zurück.  Der BUND sieht gravierende Mängel vor allem bei der Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes und beim Erneuerbare-Wärme-Gesetz. Dagegen bringe das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) einen kräftigen Schub für den Klimaschutz, indem künftig Windenergie verstärkt gefördert werde. Dadurch wolle man bis 2020 in Deutschland einen Anteil von mindestens 30 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien erreichen.


BUND-Chef kritisiert verstärkte Förderung der Wasserkraft

"Beim Erneuerbare-Energien-Gesetz haben sich die vorausschauenden Energiepolitiker der Koalition gegen große Teile der CDU-Fraktion durchgesetzt", kommentiert Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND. Der ambitionierte Ausbau der erneuerbaren Energien sei aber nur sinnvoll, wenn er ökologisch verträglich erfolge." Bisher fehlten jedoch noch ausreichende Standards für den nachhaltigen Anbau von Biomasse. Der BUND-Chef kritisierte auch die im EEG vorgesehene verstärkte Förderung der Wasserkraft, da das Maximum einer umweltverträglichen Wasserkraft inzwischen erreicht sei.


Hubert Weiger: Der Ausbau der effizienten Kraft-Wärme-Kopplung ist eine zentrale Stellschraube

Erhebliche Defizite weise die Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWK-Gesetz) auf. Zwar sei es der SPD-Fraktion zu verdanken, dass das Gesetz bis 2020 ein Viertel der Stromversorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung vorsehe. Jedoch reiche die auf 750 Millionen Euro pro Jahr begrenzte Förderung nicht aus, dieses?Ziel auch zu erreichen. Bei steigenden Kraftwerkspreisen seien die einzelnen Fördersätze zu niedrig. "Der Ausbau der effizienten Kraft-Wärme-Kopplung ist eine zentrale Stellschraube für mehr Klimaschutz - da darf nicht derart halbherzig gehandelt werden", sagte Weiger. Positiv sei, dass die Fraktionen entgegen dem Regierungsentwurf für das "Klimapaket Eins" auch KWK-Anlagen in Krankenhäusern, Hallenbädern und anderen Dienstleistungsbetrieben
förderten.


Einzelne Bundesländer sind in Sachen erneuerbare Wärme weiter als der Bund

Auch das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) werde die vorhandenen Klimaschutzpotentiale nicht erschließen, da der Einsatz erneuerbarer Energien nur für Neubauten, nicht aber für Altbauten vorgeschrieben werde, so der BUND. Einzelne Bundesländer wie Baden-Württemberg seien hier schon weiter. Außerdem drohe über die Energieeinsparverordnung (EnEV) im geplanten "Klimapaket Zwei" die ohnehin mangelhafte Klimaschutzwirkung des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes komplett ausgehebelt zu werden. Strengere Anforderungen an die Gebäudedämmung fielen künftig weg, wenn lediglich die Vorschriften des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes eingehalten würden.

05.06.2008   Quelle: BUND   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Grüne sehen viel Schatten und wenig Licht bei den Energiegesetzen

Die Klimaziele der Bundesregierung rücken in immer weitere Ferne, erklärte Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen zur Beschlussfassung im Umweltausschuss über die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), des Wärmegesetzes für erneuerbare Energien und zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). "Einigen Verbesserungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz stehen weitgehend wirkungslose Gesetze für erneuerbare Energien im Wärmebereich sowie für den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung gegenüber", so Fell in einer Stellungnahme. Das Wärmegesetz sei ein Torso. Der Altbau bleibe außen vor und für den Neubau gebe es so viele Ausnahmen, dass das Gesetz keine Wirkung entfalten könne, kritisiert Fell. 

Verbesserungen für Bioenergie, Windkraft und Geothermie - Kritik an Kürzungen bei der Solarenergie

Das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz sei sogar finanziell gedeckelt (Förderobergrenze) und werde schon deshalb die erforderliche Dynamik beim KWK-Ausbau nicht entfachen, warnt Fell. Positives sieht der Grünen-Sprecher lediglich bei der Novelle des Erneuerbare Energien-Gesetzes. Die Verbesserungen bei der Bioenergie, der Windkraft und der Geothermie seien prinzipiell zu begrüßen. Kritisch betrachtet werden müssten jedoch die starken Vergütungskürzungen bei der Solarenergie (Photovoltaik), die Fell als willkürlich bezeichnet. "Getrieben von der CDU/CSU werden die Vergütungen deutlich abgesenkt und dies besonders extrem bei den ökologisch wichtigen großen Dachanlagen", so Fell.

Der Beschluss der Koalition, die Senkung der Vergütung für Solarstrom an die Marktentwicklung zu binden, folge zwar dem Vermittlungsvorschlag der Grünen und rette damit die Solarbranche vor schlimmen Markteinbrüchen, da so weiter gehende Kürzungsforderungen der Union erst in der turbulenten Fraktionssitzung verhindert worden seien.


Fell: Regelung für den Fall eines schwächeren Wachstums bringt keine Sicherheit

Allerdings werde bei der Detailbetrachtung deutlich, dass es den Regierungsfraktionen primär darum gegangen sei, die Solarvergütung zusätzlich zu senken. Die Regelung für den Fall eines schwächeren Wachstums sei hingegen so schwach, dass sie keine Sicherheit bringen könne. "Somit kommt die von uns vorgeschlagene Schutzwirkung vor Markteinbrüchen voraussichtlich nicht zum Tragen", stellt Fell fest. Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen hat laut Fell an der Abstimmung zum 33 Seiten umfassenden Änderungsantrag der Koalition nicht teilgenommen, da dieser den Oppositionsfraktionen erst kurz vor der Sitzung des Umweltausschuss zugewiesen worden sei. Eine detaillierte Analyse und Bewertung sei der Opposition damit verwehrt worden.


EEG-Novelle am 6. Juni im Bundestag; SPD und Union wollen eine Revisionsklausel

Laut Agenturmeldungen will die Regierungskoalition ihren Kompromiss zur Förderung von Solarstrom auf Drängen der Union noch um eine Revisionsklausel ergänzen mit dem Inhalt, dass die Förderung überprüft werden soll, sobald eine vereinbarte Solarstrommenge in Deutschland erreicht ist. Über die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll am Freitag, den 06. Juni, im Bundestag abgestimmt werden.

05.06.2008   Quelle: Hans-Josef Fell MdB; Sprecher für Energie- und Technologiepolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Centrosolar Glas ist Preisträger des Bayerischen Innovationspreises 2008

Ministerpräsident Günther Beckstein (links) übergibt den Bayerischen Innovationspreis an Centrosolar Glas.
Ministerpräsident Günther Beckstein (links)
übergibt den Bayerischen Innovationspreis
an Centrosolar Glas.

Die Centrosolar Glas GmbH & Co. KG (Fürth) wurde für ihr patentiertes Antireflex-Beschichtungsverfahren für Solarglas mit dem Bayerischen Innovationspreis 2008 ausgezeichnet. Der Preis wurde dem Unternehmen am 02.06.2008 in der Bayerischen Staatskanzlei München vom Bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein überreicht. Prämiert wurde die Entwicklung eines Beschichtungsverfahrens, das Gläser mit einer Antireflexionsschicht im Nano-Bereich versieht. Die so veredelten Spezialgläser, genannt "Centrosol HiT", reflektieren weniger Licht und haben dadurch einen höheren Transmissionsgrad als herkömmliche Gläser. Zusätzlich wird die Lichtdurchlässigkeit auch bei schräg einfallendem und diffusem Licht gesteigert. Der Ertrag von Photovoltaikmodulen, bei denen das Spezialglas eingesetzt wird, wird dadurch um bis zu 6 % gesteigert, bei solarthermischen Anlagen sogar bis zu 10 %, betont Cetrosolar in einer Pressemitteilung. 

1,5 Millionen Quadratmeter Antireflex-Solarglas pro Jahr

Der Bayerische Innovationspreis wird seit 1996 im 2-Jahresturnus vergeben und ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Unternehmen, Teams, Einzelpersonen, Unternehmensgründer und Wissenschaftler für herausragende und praxisorientierte innovative Leistungen, die sich zudem auf den Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen in Bayern auswirken. Die Centrosolar Glas beschäftigt zur Zeit rund 250 Mitarbeiter am Hauptsitz in Fürth. Das Verfahren wurde vor Ort entwickelt von dem Leiter der Entwicklung, Dr. Thomas Hofmann, in Zusammenarbeit mit den Fraunhofer Instituten ISC (Würzburg) und ISE (Freiburg) sowie der Merck KGaA, Darmstadt. Centrosolar Glas ist mit dem jetzt ausgezeichneten Verfahren zum Weltmarktführer auf diesem Gebiet geworden und produziert inzwischen in Fürth bereits rund 1,5 Millionen Quadratmeter Antireflex-Glas pro Jahr. Im Jahr 2008 sollen diese Fertigungskapazitäten aufgrund der hohen Nachfrage nochmals ausgeweitet werden.

05.06.2008   Quelle: Centrosolar Glas GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar Glas GmbH & Co. KG,
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Photovoltaik-Handelshaus SolarMarkt AG schließt Liefervertrag über fünf MW Solarmodule mit chinesischem Produzenten Trina Solar

Trina-Solarmodul "TSM-D05".

Die Nachfrage nach Solarmodulen ist hoch, das Angebot knapp. Mit einem zusätzlichen Rahmenvertrag sichert sich die Freiburger SolarMarkt AG weitere Warenkontingente. Trina Solar wird noch in diesem Jahr Photovoltaikmodule mit einer Leistung von insgesamt fünf Megawatt (MW) liefern, berichtet die SolarMarkt AG in einer Pressemitteilung. Einen entsprechenden Vertrag hätten die beiden Unternehmen kürzlich unterzeichnet. Die Module aus China verfügen laut SolarMarkt über hohe Wirkungsgrade, enge Leistungstoleranzen und eine Produktgarantie von fünf Jahren. Damit werde die SolarMarkt AG auch weiterhin mit ihrer Strategie, ausschließlich Qualitätsprodukte anzubieten, überproportional wachsen.  "Mit der SolarMarkt AG haben wir einen sehr erfahrenen Partner für die Ausweitung unseres Geschäfts gefunden. Das ist wichtig für uns, um die Marke Trina Solar weiter in Europa voranzutreiben ", sagt Matthias Wagner, Vertriebs- und Marketingleiter von Trina Solar in Deutschland.


Polykristalline und monokristalline Module mit Nennleistungen bis 230 Watt

"Von der Qualität konnte sich Peter Fischer, Einkaufsleiter der SolarMarkt AG, vor Ort überzeugen, als er zur Zehnjahres-Feier und zur Eröffnung des Trina Solar PV Park in Changzhou war: "Vom Ingot bis zum Modul macht Trina Solar alles selbst. Das erlaubt eine perfekte Qualitätskontrolle auf allen Stufen der Fertigung", zeigt sich Fischer beeindruckt. "Die von bedeutenden Investoren mitfinanzierten Ausbaupläne von Trina Solar versprechen eine lange Partnerschaft", so Fischer weiter. Der Rahmenvertrag umfasst die Lieferung von Modulen zweier Zelltypen: Das polykristalline Modul Trina TSM-P05 erhält die SolarMarkt AG mit 210 und 220 Watt Leistung. Der Wirkungsgrad reicht bis zu 13,4 Prozent. Das monokristalline Modul Trina TSM-D05 erhalten die Freiburger mit 220 bis 230 Watt Leistung. Der Wirkungsgrad reicht bis zu 14,1 Prozent. Bei allen Trina-Modulen beträgt die Leistungstoleranz lediglich drei Prozent, die maximale Systemspannung 1.000 Volt. Die 1.650 mal 992 Millimeter großen Module bestehen aus je 60 Sechs-Zoll-Zellen von Trina Solar, die durch ein wärmebehandeltes Glas geschützt sind. Für Stabilität sorgt der verwindungssteife Modulrahmen mit Entwässerungslöchern.


Jährliche Produktionskapazität von Trina soll noch in diesem Jahr von 150 MW auf 350 MW ausgebaut werden

Trina Solar ist Hersteller von Qualitätssolarmodulen mit Hauptsitz in Changzhou in China. Das Unternehmen wurde 1997 als Installationsbetrieb gegründet. Inzwischen gehört Trina Solar weltweit zu den wenigen vertikal integrierten Solarunternehmen. Das Geschäftsmodell umfasst die Fertigung von Ingots, Wafern, Zellen und Modulen. Ende 2006 gab Trina Solar sein Börsendebüt an der New York Stock Exchange und ist an der Nasdaq gelistet. Im vergangenen Jahr lag die Produktionskapazität von Solarmodulen bei 150 Megawatt. Die Kapazität wird in diesem Jahr auf 350 Megawatt ausgebaut. Bis Ende 2010 ist ein Gigawatt geplant.

Die SolarMarkt AG gehört in Baden-Württemberg zu den führenden Photovoltaik-Ausrüstern und Anlagenbauern. Das Unternehmen entstand bereits 1985 als Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und zählt damit in Deutschland zu den Branchenpionieren. Das Freiburger Solarunternehmen ist außerdem in Spanien, Italien, der Schweiz und den USA vertreten. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Unternehmens weltweit Waren im Wert von insgesamt 43,85 Millionen Euro umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Steigerung von 61 Prozent.

05.06.2008   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Trina Solar.,
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Bayern unterstützt Photovoltaik auf staatlichen Gebäuden

Der Freistaat Bayern stellt privaten und gewerblichen Investoren Dächer von staatlichen Gebäude zur Installation und zum Betrieb von Solarstromanlagen gegen Entgelt zur Verfügung. Auf diese Möglichkeit, noch mehr Haushalte mit CO2-freiem Strom aus Sonnenenergie zu versorgen, weisen Finanzminister Erwin Huber und Innenminister Joachim Herrmann erneut hin. Beide Minister knüpfen damit an einen entsprechenden Landtagsbeschluss aus dem Jahr 2004 an. Der Freistaat unterstützt die CO2-freie Energiegewinnung. Die bisher errichteten Photovoltaikanlagen versorgen schon rund 80 Haushalte mit elektrischer Energie.   Um diese Zahl zu vergrößern und um das Potenzial staatlicher Bauten weiter zu nutzen, wollen das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und die Oberste Baubehörde im Staatsministerium des Innern bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen auf die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Investoren aufmerksam machen.

Interessenten können sich an die Regionalvertretungen der Immobilien Freistaat Bayern wenden (http://www.immobilien.bayern.de) oder direkt an die jeweilige staatliche Behörde, die das betreffende Gebäude bewirtschaftet.

05.06.2008   Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Sunfilm AG beginnt mit der Errichtung seiner zweiten Solar-Fabrik in Großröhrsdorf/ Sachsen

Vor etwa einem Jahr, am 1. Juni 2007, hat der Photovoltaik-Hersteller Sunfilm den 1. Spatenstich für seine erste Fertigungslinie "FAB1" vollzogen. Für die zweite Fertigungslinie FAB2 war es diesmal ein Bagger, der den ersten "Spatenstich" ausführte. Dieser Umstand stehe symbolisch für das vom ersten Tag an vorgegebene Tempo, um den äußerst anspruchsvollen Zeitplan zu erfüllen, betont die Sunfilm AG in einer Pressemitteilung. Wie bereits berichtet, werden die Produktionsanlagen auch für diese neue Fertigungslinie von Applied Materials (USA) geliefert. Das neue 20.000 Quadratmeter große Werk soll bis Frühjahr 2009 fertig gestellt sein.   Nach der Inbetriebnahme der zweiten Produktionslinie Mitte 2009 wird die Produktion bis Ende 2009 hochgefahren. Beide Fertigungslinien werden somit zusammen Anfang 2010 eine Kapazität von mindestens 120 Megawatt (MWp) für die Produktion von Dünnschicht-Solarmodulen in Tandem-Technologie auf Siliziumbasis erreichen.


Zweite Fertigungslinie schafft bis zu 200 weitere Arbeitsplätze

"Wir freuen uns außerordentlich über die Unterstützung, die wir auf lokaler Ebene und von den Behörden des Freistaates Sachsen bei dieser entscheidenden Erweiterung unserer Fertigungsstätte erhalten", sagt Wolfgang Heinze, Vorstandsvorsitzender der Sunfilm AG. "In diesem sich rasant entwickelnden Photovoltaik-Markt ist es unerlässlich, als Firma schnell auf die wachsende Nachfrage des Marktes zu antworten. Das schaffen wir mit unserer Fertigungsstätte in Großröhrsdorf."

Mit seinen beiden Fertigungslinien setzt Sunfilm einen neuen Maßstab in der Solar-Industrie und stellt die weltweit ersten hocheffizienten siliziumbasierten Dünnschichtmodule auf 5,7 m2 großen Glassubstraten her. Mit der zweiten Fertigungslinie werden bis zu 200 weitere Arbeitsplätze für verschiedenste berufliche Qualifikationen entstehen, einschließlich zehn Lehrstellen.

04.06.2008   Quelle: Sunfilm AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunfilm AG,
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Solar-Wasserstoff: Fronius-Projekt "HyLOG" mit dem Energy Globe World Award ausgezeichnet

Klaus Fronius nimmt freudestrahlend den Energy Globe World Award entgegen.
Klaus Fronius nimmt freudestrahlend den
Energy Globe World Award entgegen.

Das von dem Photovoltaik-Unternehmen Fronius entwickelte emissionsfreie Transportsystem "HyLOG" wurde im Europäischen Parlament in Brüssel mit dem Energy Globe World Award prämiert. Gekrönt wurde der Sieg der Kategorie Luft, der von einer internationalen Jury vergeben wird, mit dem Gesamtsieg, der per Abstimmung im Saal entschieden wurde. Fronius zeigt mit HyLOG, dass Transport und saubere Luft in keinerlei Widerspruch stehen. Noch in diesem Jahr will Fronius mit weiteren acht Pilotvorhaben bei Partnern beginnen. Aus 800 eingereichten Projekten in den Kategorien Luft, Wasser, Feuer, Erde und Jugend kürte die internationale Jury jene Umsetzung zum Kategorie-Sieger, die am deutlichsten einen Beitrag zur Rettung der Erde zu leisten vermag. Spannend blieb es bis zuletzt, denn den Gesamtsieger wählten die Teilnehmer der Veranstaltung in Brüssel. "Am Ende des Tages hatte doch das Zukunftsprojekt HyLOG die Nase vorne!", freut sich Fronius. 

Solarstrom, Elektrolyse, Wasserstoff: doppelte Energiedichte ohne Emissionen

Fronius stellt mit HyLOG (Hydrogen powered Logistic System) den innerbetrieblichen Materialtransport am Fronius-Standort Sattledt (Österreich) durch Umrüstung von Batterie- auf Brennstoffzellenantrieb technologisch auf eine neue Basis. Einige der wesentlichsten Vorteile dieses Vorhabens sind zum Beispiel der Ersatz der langen Batterieladezeiten durch eine wenige Minuten erfordernde Betankung mit Wasserstoff sowie die Verdoppelung der Fahrzeug-Reichweite und keinerlei Emissionen. Der als Treibstoff benötigte Wasserstoff wird vor Ort mittels Solarstrom und Elektrolyse erzeugt. Das beeindruckende Ergebnis: doppelte Energiedichte im Vergleich zur Blei/Säure-Batterie und damit eine Verdoppelung der Reichweite. Ziel des HyLOG Projekts ist die Demonstration dieser innovativen Logistiklösung in einem realen, industriellen Anwendungsumfeld.


Der Energy Globe: von Österreich aus in die ganze Welt

Im Jahr 2000 wurde der Energy Globe in Österreich ins Leben gerufen, wo der Preis zunächst als nationale Umweltauszeichnung startete. Heute machen international entscheidende Persönlichkeiten und Laudatoren deutlich, dass es sich beim Energy Globe um einen der bedeutendsten Umweltpreise weltweit handelt. Die Liste der klingenden Namen reicht vom früheren UNO-Generalsekretär Kofi Annan, über den Ex-Staatschef der Sowjetunion Michail Gorbatschow, den Präsidenten des europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, Kommissions-Präsident Jose Manuel Barroso, den aktuellen slowenischen EU-Ratspräsidenten Janez Jansa bis zur UNO-Botschafterin und Sängerin Dionne Warwick. Alle zur Auswahl stehenden Projekte leisten einen wesentlichen Beitrag zum Umdenken in der Gesellschaft - mit dem gemeinsamen Ziel, die Erde lebenswert zu erhalten.

Preisträger in der Kategorie Luft ist die HyLOG-Pilotanlage am Fronius-Standort Sattledt. Sieger in der Kategorie Wasser ist die Schweizerische Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mit einem Projekt zur nachhaltigen Wasserversorgung in Mozambique. In der Kategorie Feuer gewann die Solar Millennium AG. Stellvertretend für weitere Parabolrinnen-Kraftwerke in Spanien wurde ein solarthermisches Kraftwerk ausgezeichnet, das durch Sonnenwärme Strom erzeugt. In der Kategorie Erde siegte ein nachhaltiges Müllmanagement-Programm in Peru. Und in der Kategorie Jugend kam der Gewinner aus Südafrika. Ausgezeichnet wurde dass Energiemanagement einer Schule – und damit junge Menschen, die sich gegen den Klimawandel engagieren.

04.06.2008   Quelle: Fronius International GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fronius,
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Photovoltaik-Unternehmen SMA plant Börsengang im Prime Standard

Solar-Wechselrichter vom Typ
Solar-Wechselrichter vom Typ "Sunny Boy"
für den US-Markt

Die SMA Solar Technology AG (Kassel/Niestetal) strebt den Börsengang im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse an, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Das Unternehmen ist gemessen am Absatzvolumen weltweiter Markt- und Technologieführer bei Solar-Wechselrichtern für Photovoltaikanlagen. Ein geeignetes Kapitalmarktumfeld vorausgesetzt, soll die Erstnotierung wahrscheinlich noch vor der Sommerpause erfolgen, heißt es in der Pressemitteilung. Mit SMA werde erstmals ein Hersteller von Solar-Wechselrichtern, dem Herzstück jeder Photovoltaikanlage, an die Frankfurter Wertpapierbörse gehen. Wechselrichter sind Hochtechnologie-Produkte, die den in Photovoltaikzellen erzeugten Gleichstrom in netzüblichen Wechselstrom umwandeln. Der Wirkungsgrad eines Wechselrichters ist dabei entscheidend für die Leistungsfähigkeit und die Wirtschaftlichkeit einer Solarstromanlage. 


34 Prozent Weltmarktanteil bei Photovoltaik-Wechselrichtern

Die SMA-Gruppe brachte ihren ersten in Serie gefertigten Wechselrichter bereits 1990 auf den Markt und zählt damit zu den Pionieren der Photovoltaik-Branche in Deutschland. Heute bietet das Unternehmen ein umfassendes Spektrum technologisch führender Wechselrichter für alle Leistungsklassen und alle Photovoltaik-Modultypen an. SMA kann ihren Kunden daher unabhängig von der eingesetzten Solarmodultechnologie und der Leistungsgröße einer Solaranlage einen passenden Wechselrichter anbieten. Durch ein hohes Innovationstempo, flexible Produktionsprozesse und eine frühzeitige Internationalisierung sei es der SMA-Gruppe gelungen, ihren weltweiten Marktanteil bei Photovoltaik-Wechselrichtern gemessen am Absatzvolumen auf 34 Prozent auszubauen, betont das Unternehmen. SMA verfügt über ein Vertriebs- und Servicenetzwerk in den wichtigsten Solarmärkten und etablierte Kundenbeziehungen im In- und Ausland.


Wechselrichter-Wirkungsgrad von rund 90 Prozent im Jahr 1990 auf etwa 98 Prozent gesteigert

"Mit unserer über 20 Jahre gewachsenen Entwicklungskompetenz und mittlerweile mehr als 250 Mitarbeitern in der Entwicklungsabteilung gelten wir als einer der Trendsetter der Solarbranche, der viele Technologien erstmals eingeführt und kontinuierlich weiterentwickelt hat. So haben wir den Wirkungsgrad einiger unserer Wechselrichter von ca. 90 Prozent in 1990 auf heute ca. 98 Prozent gesteigert und damit unsere Technologieführerschaft bei Wechselrichtern für Photovoltaikanlagen bewiesen", sagt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Mit unseren in unabhängigen Tests mehrfach ausgezeichneten "Sunny Boy"-Wechselrichtern haben wir eine international bekannte und erfolgreiche Marke etabliert. Durch unseren klaren Fokus auf den Wachstumsmarkt Photovoltaik, unsere hohe Entwicklungskompetenz und unser umfassendes Angebot von Wechselrichtern für jeden Bedarf verfügen wir über beste Voraussetzungen, um weiterhin vom erwarteten Wachstum dieses Sektors zu profitieren. Mit dem Börsengang wollen wir unsere finanzielle Flexibilität stärken, unseren Bekanntheitsgrad erhöhen und die Mitarbeiterbeteiligung am Unternehmen fördern", erklärt Cramer weiter.


Exportquote rund 40 Prozent

Im Geschäftsjahr 2007 steigerte SMA nach eigenen Angaben den Konzernumsatz von 192,9 Millionen Euro (2006) um 69,7 Prozent auf 327,3 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2008 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 115,1 Millionen Euro, wobei der Auslandsanteil des Umsatzes etwa 40 Prozent betrug. Die Gesellschaft ist seit Jahren profitabel und erwirtschaftet einen positiven Free Cashflow. Die Mehrheit der Vorstandsmitglieder arbeitet als Gründer des Unternehmens seit mehr als 20 Jahren erfolgreich zusammen.


Niederlassungen rund um die Welt

Am Hauptsitz in Niestetal bei Kassel sowie in Niederlassungen in Australien, Frankreich, Griechenland, Italien, Südkorea, Spanien, den USA und der VR China beschäftigt die SMA-Gruppe derzeit mehr als 2.000 Mitarbeiter. Die besondere Unternehmenskultur, die durch eine enge Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse, die Förderung von Eigenverantwortung und offene Kommunikation geprägt ist, wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: Zuletzt wurde SMA als einer der "Best Workplaces in Europe 2008" prämiert.

Citi und Deutsche Bank begleiten den Börsengang als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners, zusammen mit der Commerzbank und der Landesbank Baden-Württemberg als Co-Lead Managers.

04.06.2008   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Zwei Megawatt-Solarparks mit Technik von SunPower in Spanien fertig gestellt

SunPower-Kraftwerk
SunPower-Kraftwerk "Isla Mayor", Spanien,
8.4 MW.

Die SunPower Corporation, Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen mit Sitz in SAN JOSE, (Kalifornien) Silicon Valley (Kalifornien; USA) berichtete am 29.05.2008, dass zwei weitere Solarparks mit Modulen und Solar-Trackern von SunPower in Spanien fertig gestellt wurden. Die beiden Solar-Kraftwerke in Llerena und Lebrija wurden von dem spanischen Unternehmen Solarpack gebaut und haben eine Nennleistung von 4,8 MW (Llerena) beziehungsweise 3, 9 MW (Lebrija). "Die innovative Nachführung und die Erfahrung von von SunPower waren der Schlüssel dazu, unsere Vorgaben hinsichtlich der Kosten, des Zeitplans und der Energieproduktion an den beiden Standorten zu erfüllen", betont Solarpack-Chef Jose Galindez. 

Solar-Tracker steigern Solarstromertrag

Zum Einsatz kam der von SunPower selbst entwickelte "SunPower-Tracker". Mit diesem System werden die Module dem Stand der Sonne nachgeführt und sie erzielen so einen höheren Solarstrom-Ertrag als fest installierte PV-Systeme. "Wir haben in beiden Solarparks unsere Tracker installiert, weil sie den Energieertrag steigern und gleichzeitig den Landverbrauch und die damit verbundenen Kosten senken", sagt Marco Antonio Northland, SunPower-Generalmanager für Europa.

Spanische Supermarktkette "Bon Preu Esclat" steigt auf Solarstrom um
Am 2.Juni 2008 berichtete SunPower weiter, dass Solarstromanlagen mit einer Leistung von insgesamt 133 Kilowatt (kWp) auf Dächern von Filialen der Supermarktkette "Bon Preu Esclat" am Stadtrand von Barcelona installiert wurden. Weitere Läden sollen in den kommenden drei Jahren eine Solarstromanlage mit Modulen vom Typ "T10 Solar Roof Tiles" erhalten.

04.06.2008   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corp.,
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Photovoltaik aus der Oberlausitz: ARISE Technologies kündigt offizielle Eröffnung ihrer Solarzellenfabrik in Deutschland an

Die ARISE Technologies Corporation (Waterloo, Kanada) wird am Freitag, den 6. Juni 2008, ihre Solarzellen-Produktionsstätte in Bischofswerda (Deutschland) eröffnen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Diese offizielle Eröffnung bietet uns die Gelegenheit, unseren Partnern zu danken, die mitgeholfen haben, diese Anlage zur Herstellung von Solarzellen vom Entwurf bis zur Aufnahme der Produktion in der bemerkenswert kurzen Zeit von nur 16 Monaten fertigzustellen", so Sjouke Zijlstra, Vizepräsident und Geschäftsführer der ARISE Technologies Deutschland GmbH.   "Seit Aufnahme der Produktion am 17. April haben wir die Fertigung an der Produktionslinie 1 des Werks auf das geplante Jahresziel von 35MW gesteigert, die Vorbereitung zur Aufnahme der Fertigung an Produktionslinie 2 im ersten Quartal des nächsten Jahres weitergeführt, um die Kapazität der Anlage auf jährlich 80MW zu erhöhen, und mit der Planung einer dritten Produktionslinie für dieses Gebäude begonnen", so Zijlstra weiter. "Wir erwarten eine Reihe von Würdenträgern, die gemeinsam mit uns das Erreichen dieses Meilensteins für ARISE begehen wollen, darunter unter anderem Stanislaw Tillich, Ministerpräsident von Sachsen, Andreas Erler, Oberbürgermeister von Bischofswerda, und Paul Dubois, kanadischer Botschafter in Deutschland", fügte er hinzu.


Solarzellen-Wirkungsgrad von über 20 Prozent angestrebt

Die ARISE Technologies Corporation ist ein in Waterloo (Ontario, Kanada, ansässiges Unternehmen mit dem Ziel, führender Anbieter kostengünstiger Hochleistungs-Solartechnik zu werden. Das Unternehmen gliedert sich in drei Bereiche: Der Unternehmensbereich PV-Zellen (PV Cell Division) stellt Solarzellen in seiner ersten, im April 2008 in Bischofswerda eröffneten Produktionsstätte her. Dieser Unternehmensbereich entwickelt eine proprietäre Technologie und hat sich zum Ziel gesetzt, durch schrittweise Steigerung einen hohen Solarzellen-Wirkungsgrad von über 20 Prozent zu erreichen. Der Bereich PV-Silizium (PV Silicon Division) verwendet nach Angaben des Unternehmens eine firmeneigene Methode zur Herstellung von 7N+ hochreinem Silizium (Reinheit 99,99999 Prozent) für Solarzellanwendungen, die auf einem vereinfachten chemischen Gasphasenabscheidungsprozess basiert. Dieser Unternehmensbereich konzentriert sich auf die Übertragung seines Prozesses auf einen größeren Maßstab, damit ARISE die Kontrolle über Beschaffung, Kosten und Qualität gewinnt. Der Bereich PV-Systeme (PV Systems Division) stellte vollständige, schlüsselfertige PV-Lösungen für Solarpark- und Dachinstallationen gemäß dem Ontario-Standard-Angebotsprogramm zur Verfügung.

Die Aktien des Unternehmens werden an der Börse in Toronto (Toronto Stock Exchange) unter dem Symbol APV und im Open Market der Frankfurter Börse unter dem Symbol A3T gehandelt.

04.06.2008   Quelle: ARISE Technologies Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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ersol Thin Film liefert Dünnschicht-Module mit rund 40 MWp an Ralos Vertriebs GmbH

Ralos-Referenz: 5 MW-Solardach in Bürstadt.
Ralos-Referenz: 5 MW-Solardach in Bürstadt.

Die ersol Thin Film GmbH (ersol Thin Film), eine Konzerntochter der ersol Solar Energy AG, hat am 3. Juni 2008 mit der Ralos Vertriebs GmbH (Ralos) einen Vertrag über die Lieferung von rund 40 MWp Dünnschicht-Modulen unterzeichnet. Ab 2008 sollen an das deutsche Solarvertriebsunternehmen über einen Zeitraum von drei Jahren amorphe Dünnschicht-Photovoltaikmodule geliefert werden, berichtet ersol Thin Film in einer Pressemitteilung.   Ralos Vertriebs entwickelt, projektiert und vermarktet Photovoltaik-Projekte in ganz Europa zählt zu den führenden Systemhäusern, die komplette Photovoltaik-Großanlagen erreichten. Das Unternehmen verfügt über zahlreiche Niederlassungen und Tochtergesellschaften in Deutschland, Österreich, aber auch in südeuropäischen Ländern wie Portugal, Italien und Spanien. "Die Qualität der amorphen Dünnschicht-Module von ersol hat uns überzeugt, für unsere Freiflächenanlagen sind sie hervorragend geeignet", so Günter Schölzl, Geschäftsführer der Ralos Vertriebs GmbH.


Spezialist für große Freiflächen- und Dachanlagen

"Mit Ralos haben wir einen sehr erfahrenen Photovoltaik-Partner gefunden, der sich unter anderem auf große Freiflächen und Dachanlagen spezialisiert hat. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Die ersol Gruppe kennt Ralos bereits durch große Projekte mit der ersol Handelstochter aimex-solar GmbH als zuverlässigen und kompetenten Partner. Durch den nun unterschriebenen Vertrag hat die Zusammenarbeit eine ganz neue Dimension erreicht", sagt Peter Schneidewind, für den Bereich Thin Film verantwortliches Vorstandsmitglied der ersol Solar Energy AG. Für Dünnschicht-Module stünden weitere nennenswerte Vertragsabschlüsse bevor, da sich die ersol Thin Film GmbH momentan in vielversprechenden Gesprächen mit potentiellen Kunden befindet, heißt es in der Pressemitteilung.

04.06.2008   Quelle: ersol Thin Film GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Ralos Vertriebs GmbH,
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Solarzellen-Hersteller ersol: Mitarbeiterzahl erreicht die Tausender-Marke; bei akzeptablen politischen Rahmenbedingungen sollen bis 2010 noch einmal so viele Menschen für ersol arbeiten

Stefanie Fritsch, die 1.000ste Mitarbeiterin von ersol
Stefanie Fritsch, die 1.000ste
Mitarbeiterin von ersol

Die ersol Solar Energy AG (ersol) begrüßte am 03.06.2008 mit Stefanie Fritsch ihre 1.000ste Mitarbeiterin. Fritsch (24), die bis vor kurzem eine Umschulung zur Fachkraft für Silizium-, Ingot- und Waferherstellung beim ortsansässigen Bildungsträger IWM (Gesellschaft für Internationale Wirtschaftsförderung & Management mbH Erfurt) absolviert hat, wird im Unternehmensbereich Solar-Wafer in der Abteilung Reinigung, Kontrolle und Verpackung von Wafern tätig sein. "Die Vergrößerung der ersol Belegschaft auf 1.000 Mitarbeiter markiert sehr eindrucksvoll unser immenses Wachstum. Für den weiteren rasanten Ausbau der Produktionskapazitäten der gesamten ersol Gruppe werden wir auch in Zukunft noch viele hochqualifizierte Fachkräfte und Ingenieure einstellen", erläutert Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG, die künftige Personalentwicklung bei ersol.  Unter der Bedingung, dass die Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) akzeptable Rahmenbedingungen für die Photovoltaik-Branche garantiert, sei die Einstellung von weiteren 1.000 Mitarbeitern in Deutschland bis Ende 2010 geplant.



Erster Arbeitstag in der Arnstädter Fabrik für Siliziumscheiben

Stefanie Fritsch konnte ihre neuen Kollegen und ihren künftigen Arbeitsort bereits während der Praktikumsphase im Rahmen der Umschulung genauer kennenlernen. Das 10-Personen-Team, zu dem Stefanie Fritsch ab sofort gehört, ist bei der ersol Tochter ASi Industries GmbH für einen reibungslosen Ablauf der Reinigungs-, Kontroll- und Verpackungsschritte in der Wafer-Fabrik verantwortlich. "Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe. Meine Umschulung gibt mir nun in meiner Heimat eine großartige Jobchance in einer zukunftsorientierten Branche und bei einem so namhaften Photovoltaik-Unternehmen. Die moderne Produktion, die neuen Kollegen: das ist alles sehr spannend für mich", zeigt sich Stefanie Fritsch, an ihrem ersten Arbeitstag in der Arnstädter Fabrik für Siliziumscheiben, den Vorprodukten für Solarzellen, begeistert.


Mikrotechnologen und Mechatroniker sind besonders gefragt

Für die neuen Fertigungsstätten werden speziell ausgebildete Fachkräfte gesucht. Sabina von Thuemmler, Personalleiterin bei der ersol Solar Energy AG, schildert die Voraussetzungen, die Bewerber für die zahlreichen Stellen bei ersol mitbringen sollten: "Als Unternehmen der Photovoltaik-Industrie sucht ersol vor allem Mikrotechnologen und Mechatroniker. Aber auch für technologiebegeisterte Schulabgänger, die eine Ausbildung im Bereich Photovoltaik absolvieren möchten, stehen bei uns die Türen weit offen. Sie sollten allerdings gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Chemie mitbringen."

Bis Ende 2012 beabsichtigt ersol weitere Großinvestitionen. Aus der geplanten Verdreifachung der Kapazitäten für kristalline Photovoltaik und den Erweiterungen im Bereich Dünnschicht-Module resultiere ein enormer Personalbedarf, betont das Unternehmen. Um die Fachkräftesicherung auf ein weiterhin tragfähiges Fundament zu stellen, hat ersol kürzlich mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) eine entsprechende Dienstleistungsvereinbarung unterzeichnet. Dazu werden vielversprechende Bewerber aus der Region Thüringen mit Unterstützung von lokalen Bildungsträgern gezielt für die Bedürfnisse der ersol Gruppe ausgebildet.

03.06.2008   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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SMA firmiert um und heißt nun SMA Solar Technology

SMA-Unternehmenssitz in Kassel/Niestetal.
SMA-Unternehmenssitz in Kassel/Niestetal.

Die SMA Technologie AG (Kassel/Niestetal) firmiert seit dem 02.06.2008 unter SMA Solar Technology AG. SMA habe sich zu dieser Namensänderung entschlossen, um bereits im Firmennamen die starke Fokussierung des Unternehmens auf die Solartechnik erkennbar zu machen und der zunehmend internationalen Ausrichtung gerecht zu werden. Mit der Namensänderung gehe auch die Einführung eines neuen Logos einher, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   Gleichzeitig werde künftig der erfolgreiche SMA Bahntechnik-Bereich als eine 100-prozentige Tochter der SMA Solar Technology AG geführt und unter dem neuen Namen SMA Railway Technology GmbH firmieren. Die neue Tochter soll durch die Ausgliederung in Zukunft noch effizienter und unabhängiger als bisher auf dem Markt für Bahntechnik agieren können. So seien bei SMA in den letzten Monaten die Rahmenbedingungen für eine Ausgliederung der Bahntechnik geschaffen und ein entsprechender Ausgliederungsplan auf der Hauptversammlung am 30. April 2008 beschlossen worden. Mit der Eintragung in das Handelsregister am 2. Juni 2008 ist die Ausgliederung der Bahntechnik rechtswirksam geworden, berichtet SMA.

Die Bahntechnik stellt eine wichtige Sparte innerhalb der SMA Gruppe dar. Sie entwickelt und fertigt insbesondere für den schienengebundenen Nah- und Fernverkehr leistungselektronische Komponenten und Systeme und bietet zugleich Dienstleistungen wie beispielsweise die Systemberatung sowie einen umfassenden Service an. Dabei reicht das Spektrum der Produkte von Batterieladegeräten bis hin zu kompletten Energieversorgungs- und Diagnosesystemen.
Allein mehr als 3.000 Reisezugwagen wurden bisher mit SMA Systemen ausgerüstet, zu den Kunden zählen neben nationalen (u.a. Deutsche Bahn AG) auch internationale Unternehmen.

Anspruchsvolle Technologie und zahlreiche Innovationen in der Leistungselektronik sorgten laut SMA in den letzten Jahren für eine ausgezeichnete Marktposition. Allein im Jahre 2007 sei ein Umsatz von rund 15 Millionen Euro erzielt worden, zahlreiche Neuaufträge seien zu verzeichnen. Um diese Entwicklung auch künftig zu unterstützen und voranzutreiben, hat sich SMA dazu entschlossen, die Bahntechnik als eine 100-prozentigeTochter auszugliedern. "Die SMA Bahntechnik, deren Produkte für eine leichte und hocheffiziente Leistungselektronik mit höchster Zuverlässigkeit stehen, hat in der Vergangenheit hervorragende Ergebnisse erzielt. Wir möchten, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird und die Sparte schneller wächst als der Markt für Bahntechnik", so Vorstandssprecher Günther Cramer. "Dies setzt allerdings eine angepasste Organisationsstruktur und einen eigenständigen Status innerhalb der SMA Gruppe voraus, die sich inzwischen nahezu ausschließlich auf die Solartechnik konzentriert. Die Ausgliederung kann daher den Grundstein für ein stärkeres Wachstum der Bahntechnik legen." Der Sitz der neuen Gesellschaft ist in Kassel, als Geschäftsführer werden die Diplomingenieure Andreas Berger, Birgit Wilde und Dirk Wimmer, die bereits über mehrere Jahre die Bahntechnik geleitet haben, für die SMA Railway Technology GmbH verantwortlich zeichnen.

Die SMA Solar Technology AG mit Unternehmenssitz in Niestetal/Deutschland und acht internationalen Niederlassungen auf vier Kontinenten entwickelt und vertreibt Solar-Wechselrichter, eine zentrale Komponente jeder Solarstromanlage. Der am Absatzvolumen gemessene Weltmarktführer im Bereich Solar-Wechselrichter beschäftigt derzeit mehr als 2.000 Mitarbeiter und hat im Jahr 2007 einen Umsatz von 327 Millionen Euro erwirtschaftet.

03.06.2008   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SMA Solar Technology AG,
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Photovoltaik-Produktionsanlagenhersteller Roth & Rau steigt in den TecDAX auf

Die Roth & Rau AG (Hohenstein-Ernstthal) wird mit Wirkung zum 5. Juni im Rahmen einer außerplanmäßigen Anpassung in den TecDAX der Deutschen Börse aufgenommen. Roth & Rau ersetzt die Aktie von Tele Atlas, die im Zuge der Übernahme durch TomTom den Index verlassen wird, berichtet Roth & Rau in einer Pressemitteilung. Der TecDAX umfasst die 30 größten Technologiewerte des Prime Standards an der Frankfurter Wertpapierbörse unterhalb des DAX. Seit dem Börsengang im Mai 2006 ist der führende Hersteller von Antireflexbeschichtungsanlagen und Turnkey-Produktionslinien für die Herstellung kristalliner Silizium-Solarzellen sowohl im operativen Geschäft als auch an der Börse rasant gewachsen. 
Im Zuge der im April dieses Jahres abgeschlossenen Bezugsrechtskapitalerhöhung erfolgte der Wechsel aus dem Entry Standard in den Prime Standard, der die Grundlage für die Aufnahmen in den Auswahlindex schaffte. Seither erfüllte die Roth & Rau-Aktie sowohl bei Marktkapitalisierung als auch bei Handelsvolumen die Aufnahmekriterien der Deutschen Börse für den TecDAX. "Wir freuen uns sehr, dass wir uns seit unserem Start an der Börse so erfolgreich entwickelt haben und dass unsere Aktie bereits jetzt, weniger als zwei Monate nach dem Wechsel in den Prime Standard, in den TecDAX aufgenommen wird. Dies bietet uns die Möglichkeit, die Attraktivität der Roth & Rau-Aktie zu steigern und neue Investorenkreise anzusprechen", erklärte Finanzvorstand Carsten Bovenschen.

03.06.2008   Quelle: Roth & Rau AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik-Hersteller Kyocera: Dünne Solarzelle senkt den Silizium-Verbrauch

Kyocera (KYOTO, Japan) begegnet dem weltweit steigenden Silizium-Bedarf der Solar-Industrie mit der Massenproduktion einer neuen, nur 180 Mikrometer "dicken" Solarzelle. Der japanische Konzern greife dazu auf seine neuesten Forschungserfolge im Slicing (Zersägen) von Silizium-Ingots und in der Wafer-Beschichtungstechnik zurück, berichtet Kyocera in einer Pressemitteilung. Dadurch könne das Unternehmen den Verbrauch an polykristallinem Silizium optimieren, dem wichtigsten Rohstoff für die Herstellung von Solarzellen und -modulen, optimieren.   Die neue polykristalline Silizium-Solarzelle mit einer Dicke von 180 Mikrometer stelle die Innovationskraft von Kyocera erneut unter Beweis, denn die Wafer in der aktuellen Massenproduktion hätten bislang noch eine Standarddicke von 200 bis 260 Mikrometern. Mit diesem Erfolg untermauere Kyocera zudem sein Vorhaben, die weltweite Produktion von Solarmodulen innerhalb der nächsten drei Jahre mehr als zu verdoppeln und gleichzeitig den Verbrauch von Silizium zu verringern, erläuterte Mitsuru Imanaka, Präsident von Kyocera Solar Europe.


Produktionsleistung soll bis 2011 auf bis zu 500 Megawatt steigen

"Langjährige Verträge mit unseren Partnern sichern uns ausreichend Siliziumvorräte zu, um unsere Produktionsleistung von rund 207 Megawatt im Geschäftsjahr 2007 auf bis zu 500 Megawatt bis März 2011 steigern zu können", so Imanaka. Neben der Forschung zur Verringerung der Zelldicke arbeite das Unternehmen daran, den Wirkungsgrad seiner Solarzellen zu erhöhen. Im Oktober 2006 erreichte Kyocera nach eigenen Messungen einen bis dahin unerreichten Wirkungsgrad von 18,5 Prozent. Durch das Anbringen der Kontakte auf der Rückseite der Zelle erhöht sich die aktive Fläche auf der Vorderseite. Dadurch trifft mehr Licht auf die Zellenoberfläche, was zu einer erhöhten Leistungsausbeute führt. Das Unternehmen plant die Massenproduktion dieser Technologie für das Geschäftsjahr 2010.


Photovoltaik Massenfertigung seit 1982

Kyocera zählt zu den Weltmarktführern bei polykristallinen Photovoltaik-Zellen und Modulen und bietet alle Komponenten elektrischer Solarsysteme bis hin zu Komplettsystemen an. Das Unternehmen blickt dabei auf 30 Jahre Forschungs- und Entwicklungsarbeit zurück. 1982 startete Kyocera mit der ersten Massenfertigung polykristalliner Silizium-Solarzellen im Blockgussverfahren. Bis heute fertigt Kyocera alle Komponenten in eigenen Produktionsstätten - ohne Zukauf von Zwischenprodukten - und garantiert damit eine gleich bleibend hohe Qualität.

03.06.2008   Quelle: Kyocera Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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S.A.G. Solarstrom AG: Positives Ergebnis trotz rückläufigem Umsatz

Die S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) hat 2007 im Rahmen ihrer Neuausrichtung trotz eines um 43,0 Millionen Euro rückläufigen Umsatzes ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 771.000 Euro (Vorjahr: minus 676.000 Euro) erreicht, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Jahresüberschuss betrug nach Angaben des Unternehmens 283.000 Euro (2006: minus 812.000 Euro). Zu dieser Entwicklung habe besonders die hohe Wachstumsdynamik des spanischen Marktes beigetragen: Hier habe die Tochtergesellschaft TAU Solar die Gesamtleistung der installierten Anlagen im letzten Jahr um 3 MWp auf über 6 MWp verdoppelt. Auch 2008 seien drei neue Photovoltaik-Großprojekte mit 575 kWp (Jumilla), 1.495 kWp (Albacete) und 2.170 kWp (Moron) begonnen worden und stünden kurz vor der Fertigstellung. 

Konzentration auf Kernkompetenzen

Der deutliche Umsatzrückgang sei im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen konsequent auf Großprojekte verzichtet habe, die keinen oder nur einen geringen eigenen Wertschöpfungsanteil haben: Während im Vorjahr noch 29 Millionen Euro Umsatz auf den Vertrieb eines defizitären Projektes entfallen seien, fehlten entsprechende Umsatzerlöse im Jahr 2007. "Die zentrale strategische Aufgabe lag und liegt insbesondere auch im laufenden Geschäftsjahr in der klaren Ausrichtung der S.A.G. Solarstrom auf ihre Kernkompetenzen: die Projektierung, den Vertrieb und die Installation von Photovoltaik-Solaranlagen mit Fokus auf Anlageneffizienz, Ertrag und Betriebssicherheit", heißt es in der Pressemitteilung. Ein Schwerpunkt sei die Professionalisierung der Vertriebsstrukturen. "Gerade in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres haben wir wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft gelegt", resümiert Oliver Günther, seit Jahresbeginn Vertriebsvorstand des Freiburger Solarpioniers. "Unsere Erfolge in Spanien, aber auch die aktuellen Entwicklungen in Italien und auch wieder vermehrt in Deutschland belegen dies", so Günther weiter. Insbesondere durch den neuen Geschäftsbereich S.A.G.-Technik sei das Unternehmen jederzeit in der Lage, sich bietende Chancen wahrzunehmen und einen schnellen Markteintritt zu gewährleisten. Aus heutiger Sicht erwarte der Vorstand vor diesem Hintergrund eine deutliche Umsatzausweitung auf 70 bis 75 Millionen Euro und ein EBIT von 1,5 bis 2 Millionen Euro.

"Die S.A.G. Solarstrom AG hat turbulente Zeiten hinter sich, aber nach den Erfahrungen der vergangenen Monate sind wir zuversichtlich, unseren Aktionären zukünftig Positives berichten zu können. Wir sind überzeugt, dass auch den Kapitalmarkt eine höhere Transparenz und klare Angaben zu der zu erwartenden künftigen Geschäftsentwicklung nicht unbeeindruckt lassen wird und dass dies wieder zu einer erfreulicheren Entwicklung unseres Aktienkurses beiträgt", so Oliver Günther.


S.A.G. Solarstrom AG erweitert den Vorstand

In seiner Sitzung am 31.05.2008 bestellte der Aufsichtsrat der S.A.G. Solarstrom AG seinen bisherigen Vorsitzenden, Dr. Karl Kuhlmann, zum Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens. Er wechselt auf Wunsch des Gremiums nach der Hauptversammlung zum 15.07. in den Vorstand. In der neuen Position wird er das Unternehmen führen und will gemeinsam mit den beiden amtierenden Vorstandsmitgliedern die zum Jahresanfang begonnene Neuausrichtung sowie den seitdem eingeschlagenen Wachstumskurs der S.A.G. Solarstrom vorantreiben.

Die Mitglieder des Vorstands, Oliver Günther (Vertrieb und Marketing) sowie Christoph Koch (Finanzen) verantworten ihre Ressorts wie bisher.

03.06.2008   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Photovoltaik: Centrosolar meldet großen Erfolg auf der Solarexpo in Verona

W. Swietochowski, Generalkonsul Dr. Hartmann und T. Güntzer, Vorstand Centrosolar Group AG (v.l.).
W. Swietochowski, Generalkonsul Dr.
Hartmann und T. Güntzer, Vorstand
Centrosolar Group AG (v.l.).

Die Solarexpo in Verona vom 15. - 17. Mai 2008 war für Centrosolar Italia ein großer Erfolg, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Der Ansturm auf unseren Messestand war enorm. Die Gespräche waren im Vergleich zum Vorjahr qualifizierter, das Fachwissen bei den Installateuren ist deutlich gewachsen", erklärt Wojciech Swietochowski, Geschäftsführer von Centrosolar Italia. Neben Fachbesuchern und privaten Bauherren besuchte der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Mailand, Dr. Axel Hartmann, den Stand von Centrosolar und informierte sich über die Photovoltaik-Anwendungen des Unternehmens. "Es ist beeindruckend, wie Centrosolar sich in nur einem Jahr seit seiner Gründung auf dem italienischen Markt etabliert hat", zitiert Centrosolar den Generalkonsul.   Die italienische Tochter der deutschen Centrosolar Group AG zeigte auf der Solarexpo Photovoltaik-Komplettanlagen und einzelne Komponenten zur solaren Stromerzeugung. Neben kristallinen- und Dünnschichtmodulen stand das Montagesystem "ConSole" bei vielen Besuchern im Fokus des Interesses. Mit der ConSole ist die Installation von Photovoltaikmodulen auf Flachdächern bis fünf Grad Neigung einfach und schnell möglich.


Unabhängige Stromversorgung für Boote, Caravane oder Gebäude fern vom Stromnetz

Auf der Solarexpo wurde auch die "Offgrid-Range" der Marke Solara erstmalig in Italien vorgestellt. Dazu gehören Solarmodule, die nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden. Diese Module bestücken Boote, Caravane oder Hausdächer fernab des öffentlichen Stromnetzes. "Besucher aus ganz Italien zeigten großes Interesse an unseren Offgrid-Systemen, auch Gäste aus Sizilien und Sardinien waren dabei. Die Anfragen gingen von kleinen Solar-Home-Systems mit 12 Watt bis hin zu großen Mini-Grid-Anlagen mit 20 kW", erklärt Danilo Zithier, Experte für Offgrid-Systeme bei der deutschen Centrosolar AG.

An allen drei Messetagen war der 100 Quadratmeter große Messestand stark frequentiert, betont Centrosolar. Die Solarexpo zeigte deutlich, dass sich Centrosolar Italia seit der Gründung 2007 zu einem der führenden Anbieter von kleineren und mittleren Photovoltaik-Anlagen für Privathäuser, Gewerbeimmobilien und Freilandanlagen entwickelt hat. "Wir haben mittlerweile 150 Solaranlagen in ganz Italien realisiert. Der größte Teil davon sind teilintegrierte Installationen bis 20 kW, die in Italien besonders stark gefördert werden", so Swietochowski. Die italienische Dependance mit Sitz in Verona beschäftigt fünf Mitarbeiter und hat seit der Eröffnung 2007 bis heute Solaranlagen in einer Größenordnung von 1 MW umgesetzt.

03.06.2008   Quelle: Centrosolar Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar,
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Windenergie: Nordex erhält weitere Großaufträge aus der Türkei

Nordex-Windenergieanlage.
Nordex-Windenergieanlage.

Die Nordex AG (Hamburg) punktet erneut in der Türkei: Der Kraftwerksbetreiber Bilgin Enerji (Ankara) plant, in den kommenden zwei Jahren Windparks mit bis zu 210 Megawatt (MW) im Westen der Türkei zu installieren. Nordex soll hierfür Anlagen der umfangreich erprobten Serie N90 mit einer Nennleistung von je 2.500 kW liefern, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die Vereinbarung mit Bilgin Enerji umfasse einen Rahmenvertrag sowie einen bereits in allen Punkten gesicherten Liefervertrag. Der fest vereinbarte Liefervertrag bezieht sich laut Nordex auf den Windpark "Mazi III", der in der Nähe der Stadt Cesme, westlich von Izmir, entstehen soll. Für die erste Baustufe von "Mazi III" bestellte Bilgin Enerji neun Turbinen der Baureihe N90, die bis Juni 2009 geliefert werden sollen.   Die mittlere Windgeschwindigkeit am Standort verspricht mit 8,4 m/s optimalen Ertrag: "Mazi III" kann künftig mehr als 11.000 Haushalte jährlich mit sauberem Strom versorgen. Pro Jahr könnte so die Emission von etwa 45.000 Tonnen giftiger Treibhausgase vermieden werden.


Erfolgreicher Markteintritt in der Türkei gelungen

Der Rahmenvertrag enthält eine Lieferungsverpflichtung für den Windpark "Aliaga" sowie zwei Optionen. Für den Bau von "Aliaga" soll Nordex 36 Turbinen liefern, die ersten 18 im kommenden Jahr, die übrigen dann 2010. Der anvisierte Standort befindet sich zwei Kilometer südlich des Windparks "Yuntdag", den Nordex kürzlich für Dost Enerji ans Netz brachte. Mit dem Auftrag von Dost war dem Turbinenhersteller vor einem Jahr der erfolgreiche Markteintritt in der Türkei gelungen.

Zu den Optionen des Rahmenvertrags gehört zum einen die Lieferung von 36 Maschinen für das Projekt "Soma" im Jahr 2010. Die zweite Option sieht drei zusätzliche Turbinen für die Erweiterung des Windparks "Mazi III" vor. Ein neuer Kunde, ein weiterer fester Auftrag und ein umfangreicher Rahmenvertrag - für Carsten Pedersen, Vertriebsvorstand der Nordex AG, eine positive Bilanz nach einem Jahr Präsenz in der Türkei: "Dank der Technologie unserer N90 sind wir schnell eine feste Größe geworden. Auf dem türkischen Windenergiemarkt, der über jede Menge Wachstumspotenzial verfügt, haben wir also sehr gute Ausgangsbedingungen. Und mit Bilgin konnten wir einen Kunden akquirieren, der eine Vielzahl von Projekten in der Entwicklung hat."

02.06.2008   Quelle: Nordex AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Nordex AG,
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EUROSOLAR-Präsident Scheer zur EEG-Novelle: "Ergebnisse überwiegend tragbar"

Die Aussicht auf eine weitere erfolgreiche Entwicklung von Zukunftstechnologien zur Nutzung erneuerbarer Energien in Deutschland bleibe nach dem Kompromiss der Koalitionsfraktionen zur Solarstrom-Förderung erhalten, betonte sagte der Präsident von EUROSOLAR und Träger des Alternativen Nobelpreises, Hermann Scheer, am 30.05.2008 in Berlin. "Gerade auch die Entfaltungsmöglichkeiten der Solartechnik sind für überschaubare Zeit nicht verbaut. Insofern lässt der Stand der Verhandlungen von CDU/CSU und SPD über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) positive Ergebnisse erwarten", so Scheer, "Nicht alle unsere Erwartungen sind voll erfüllt worden, aber bei den bevorstehenden Beratungen der parlamentarischen Gremien über den Gesetzentwurf sind noch Spielräume offen. Die in der Vorlage enthaltenen Regelungsvorschläge zur Photovoltaik sind randscharf geschnitten, aber schaffen den aufstrebenden Unternehmen der Solarbranche Planungssicherheit und Luft für neue Arbeitsplätze", sagte Scheer. 

Scheer: Keine Quoten und keine Standortblockaden zulassen

"Wenn der Deutsche Bundestag in der nächsten Woche auf dieser Grundlage ein Gesetz verabschiedet hat, kommt es darauf an, willkürliche Blockaden von Standortgenehmigungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen in Ländern und Kommunen zu beseitigen", unterstrich Scheer. "Außerdem dürfen wir nicht zulassen, die Einführung erneuerbarer Energien durch Quoten zu begrenzen oder durch Emissionshandel zu ersetzen. Alles in allem bieten die in der Nacht zum Freitag gefundene Formeln zum EEG die Chance, den von Deutschland ausgegangenen weltweiten Auftrieb des Ausbaus Erneuerbarer Energien zu festigen", erklärte Scheer weiter. "Um diese Bewegung nicht zu gefährden, müssen die chronischen Blockierer aus Wirtschaft und Politik ihre Widerstände endlich aufgeben. Der erneute Versuch, die Stromerzeugung aus Solarzellen zugunsten der überholten fossilen und atomaren Energieträger auszuhebeln, sind abgewendet worden. Gemessen an den ursprünglichen Forderungen zur Absenkung der Vergütungen sind die Ergebnisse überwiegend tragbar."

02.06.2008   Quelle: EUROSOLAR e. V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Bosch kauft Mehrheitsbeteiligung am Photovoltaik-Hersteller ersol für 546,4 Millionen Euro

ersol-Solarzellenproduktion in Erfurt.
ersol-Solarzellenproduktion in Erfurt.

Der Ventizz Capital Fund II LP (Wilmington/Delaware, USA) und seine Tochtergesellschaft Ventizz II Jersey Holding LP (Jersey, Channel Islands) haben den Vorstand des Solarzellen-Herstellers ersol Solar Energy AG (ersol) darüber informiert, dass Ventizz mit der Robert Bosch GmbH (Bosch) Verträge über den Verkauf seiner Beteiligungen an ersol in Höhe von 50,45 Prozent des Grundkapitals an Bosch unterzeichnet hat. Der Kaufpreis für die sofort veräußerten Anteile, der in bar bezahlt würden, beträgt laut Ventizz 546,4 Millionen Euro. Daraus ergebe sich ein Preis von 101,0 Euro pro ersol Aktie, berichtet die ersol Solar Energy AG in einer Pressemitteilung.  Der Aktienpreis liege damit 63,3 Prozent über dem Schlusskurs von Freitag, dem 30. Mai 2008, in Höhe von 61,85 Euro pro Aktie und 68,3 Prozent über dem gewichteten durchschnittlichen Aktienkurs der ersol Aktie im XETRA- und Parkett-Handel während der letzten drei Monate vor Veröffentlichung der Transaktion. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Prüfung.


Verkauf an einen langfristig orientierten industriellen Gesellschafter

Ventizz, ein Private Equity Fonds, der sich auf Technologie-Wachstumsunternehmen fokussiert, wurde 2004 Aktionär bei ersol und schließlich 2005 zum Mehrheitseigentümer. "Der Ventizz II - Fonds hat ersol bei der Aufbauarbeit und der starken Geschäftsexpansion begleitet. Nachdem sich ersol in den letzten vier Jahren erfolgreich zu einem bedeutenden und profitablen Solarproduzenten mit derzeit 180 MWp Fertigungskapazität entwickelt hat, stellt diese Veräußerung an einen langfristig orientierten industriellen Gesellschafter die beste Option für ersol sowie für die Fondsinvestoren dar", erläutert Dr. Helmut Vorndran,
Aufsichtsratsvorsitzender der ersol AG und Sprecher des Vorstands der Ventizz Capital Advisory AG, die den Fonds bezüglich dieser Transaktion beraten hat.


Exzellenter Partner für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Thüringer Photovoltaik-Unternehmens

Als Folge des Verkaufs der Beteiligungen von Ventizz an Bosch will Bosch ein öffentliches Übernahmeangebot für die verbleibenden ersol Aktien vorlegen. Der Vorstand der ersol AG begrüßt die vorgeschlagene Transaktion und hält Bosch für einen exzellenten Partner für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Thüringer PV-Unternehmens. Von der internationalen Aufstellung und der Expertise von Bosch könne ersol profitieren und neue Möglichkeiten für sich erschließen. Die Entscheidung von Bosch, seinen Markteintritt in die Photovoltaik mit der Akquisition von ersol zu realisieren, stelle eine besondere Anerkennung der Leistungen des Unternehmens und seiner Mitarbeiter dar. "Ich bin davon überzeugt, dass ersol seinen weiteren erfolgreichen Weg auch mit dem neuen Mehrheitsaktionär fortsetzen wird. Meine Vorstandskollegen und ich freuen uns darauf, mit Bosch zusammenzuarbeiten", erklärte Dr. Claus Beneking, Vorstandsvorsitzender der ersol Solar Energy AG.


Vom kleinen Solarzellenhersteller zu einem integrierten Photovoltaik-Konzern

Beneking wird im Laufe der nächsten Monate aus dem Vorstand der ersol AG ausscheiden. Er will dem Unternehmen jedoch eng verbunden bleiben und ihm noch für einige Jahre als Berater zur Verfügung stehen. "Aus persönlichen Gründen werde ich selbst als Vorstandsvorsitzender die neue Periode nur kurze Zeit begleiten. Dies ist der richtige Zeitpunkt, die Führung des Unternehmens an die nächste Generation zu übergeben. Ich bin stolz darauf, die Entwicklung vom kleinen Solarzellenhersteller zu einem integrierten Photovoltaik-Konzern mitbegleitet und mitgestaltet zu haben", gab Beneking im Zuge der Transaktionsveröffentlichung bekannt.

02.06.2008   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Photovoltaik-Industrie begrüßt Berichtsentwurf zur künftigen EU-Richtlinie für erneuerbare Energien

Der Entwurf des EU-Abgeordneten und zuständigen Berichterstatters Claude Turmes zu einer künftigen Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien entspricht den Erwartungen der europäischen PV-Industrie. Speziell die in dem "draft report" enthaltenen Ausführungen zur Sicherung der erfolgreichen nationalen Förderprogramme - wie beispielsweise der gesetzlich geregelten Einspeisetarife - finden den Beifall der Industrie, berichtet der PV-Industrieverband EPIA in einer Pressemitteilung. Ihren Richtlinienentwurf hatte die EU-Kommission am 23. Januar 2008 vorgelegt. Am 28.05.2008 diskutierte der Ausschuss für Industrie, Transport und Energie im Europaparlament (ITREW) den Bericht von Turmes. Dieser Bericht gehe in einigen Punkten sogar über die Forderungen der PV-Industrie hinaus, betont EPIA.  Die EPIA legt besonderen Wert darauf, dass die Regelungen für die in der Richtlinie vorgesehenen Ursprungszertifikate für Strom aus erneuerbaren Energien (Guarantees of Origin) definitiv geklärt werden und erfolgreiche Fördermaßnahmen wie die gesetzlich geregelten Vergütungstarife für Ökostrom erhalten bleiben. Außerdem solle mehr Druck auf Mitgliedsstaaten ausgeübt werden, die ihre Zielvorgaben für den Ausbau der erneuerbaren Energien nicht erfüllen.



Der Turmes-Bericht enthalte Vorschläge, die den Forderungen der Industrie entsprechen, betont EPIA. Zum Beispiel Strafen für Mitgliedsstaaten, die in Verzug sind, oder detaillierter nationale Aktionspläne, die Vergleiche zwischen den einzelnen Ländern erleichtern. Darüber hinaus schlägt Turmes vor, die nationalen Anstrengungen zu überwachen. Der Report macht sich besonders stark dafür, alle notwendigen bürokratischen Schritte an einer einzigen Stelle zu konzentrieren ("one-stop shops"), was den Ausbau der Erneuerbaren deutlich erleichtere.


Solar-Pflicht für Gebäude; Plusenergiehäuser sollen spätestens 2015 Standard werden

In einigen Fällen geht der Berichtsentwurf sogar über die Erwartungen der Photovoltaik-Industrie hinaus, zum Beispiel mit ordnungsrechtlichen Vorgaben zu Nutzung der Erneuerbaren in Gebäuden. Turmes schlägt zum Beispiel vor, das Plusenergiehäuser, - die mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen - spätestens 2015 zum Baustandard werden. Weiter sei ein deutlicherer Vorrang des Netzzugangs für Ökostrom, lobt die EPIA. Der Industrieverband bemängelt jedoch, dass die Regelungen für die Zertifizierung der Installateure noch konkreter gefasst werden müssten. Die Ausbildung der Fachkräfte sollte für jede Technologieform exakt beschrieben werden.

Die Richtlinie, die nun im Europaparlament und vom Rat diskutiert wird, wird vermutlich Mitte 2009 in Kraft treten. EPIA appelliert an beide Institutionen, die Vorschläge des Berichtsentwurf aufzunehmen.

02.06.2008   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme und MIT gründen Forschungszentrum

Außenminister Steinmeier, MIT-Präsidentin Hockfield, Eicke R. Weber (ISE; . v.l.n.r.)
Außenminister Steinmeier, MIT-Präsidentin
Hockfield, Eicke R. Weber (ISE; . v.l.n.r.)

Die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE werden künftig eng mit Wissenschaftlern am amerikanischen Massachusetts Institute of Technology (MIT) zusammenarbeiten. Das neue Fraunhofer Center for Sustainable Energy Systems befindet sich in unmittelbarer Nähe zum MIT, berichtet das ISE in einer Pressemitteilung. An renommierten Universitäten wie dem MIT in Cambridge arbeiteten Forscher intensiv an neuen Konzepten zur Steigerung der Energieeffizienz, zum Energiesparen sowie zur Nutzung erneuerbarer Energien. Ziel ist nicht nur die Entwicklung neuer Technologien, sondern auch die Umsetzung bereits bestehender technischer Lösungen in marktfähige Produkte - beispielsweise Energiesparhäuser oder kosteneffiziente Solar-Systeme.  "Hier wird das MIT künftig mit Fraunhofer zusammenarbeiten", erklärt Prof. Hans-Jörg Bullinger, der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. "Die neue Kooperation beweist, dass unser Know-how auch an den amerikanischen Eliteuniversitäten hoch geschätzt wird."


Hilfe für deutsche Unternehmen auf dem US-Solarmarkt

Alternative Energien und Energiespartechniken sind in den USA bisher ein Nischenmarkt. Doch das wird sich bald ändern, meint Prof. Eicke R. Weber, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. "In den USA war der Markt für Solarenergie bislang unterproportional. Gemeinsam mit den Forschern vom MIT möchten wir dazu beitragen, unterstützende Mechanismen in Gang zu bringen, damit ein dynamisches Wachstum entstehen kann", so Weber. Die Kooperationspartner ergänzen sich hervorragend: "Das ISE gehört zu den weltweit führenden Einrichtungen wenn es um Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien geht. Aber unsere Erfahrung ist meist beschränkt auf Europa. In den USA sind die wirtschaftlichen und klimatischen Bedingungen, die Standards und Vorschriften anders, da müssen wir vor Ort Erfahrungen sammeln", sagt Prof. Roland Schindler, der ein Leiter des "Fraunhofer Centers for Sustainable Energy Systems at MIT", sein wird. "Mit dem Labor können wir unser Portfolio erweitern und deutschen Unternehmen helfen, den US-Markt zu erschließen", betont Schindler.

Und auch das MIT wird von der Kooperation profitieren, davon ist Nolan Browne, Director of Business Development for Energy Sectors an der neuen Fraunhofer-Einrichtung überzeugt: "Unser Ziel ist es, eine Brücke zu schlagen zwischen der Forschung am MIT und einer erfolgreichen Kommerzialisierung." Die Voraussetzungen dafür sind gut:
Der Kooperationspartner am MIT Professor Tonio Buonassisi ist ein ehemaliger Mitarbeiter von Prof. Eicke Weber.


Weiterentwicklung der Solartechnik

Die ersten Forschungsprojekte sind bereits in Vorbereitung: "Eines der Arbeitsgebiete wird sicher die Weiterentwicklung der Solartechnik sein", so Browne. "Wir brauchen preiswerte Komponenten und einen verbesserten Output. Denn nur wenn sich die Erzeugung von Sonnenstrom rechnet, wird sie den riesigen US-Markt erobern können." Dabei sollen aber nicht nur herkömmliche Techniken verbessert, sondern auch neue Wege beschritten werden: Intelligente Schaltungen und Softwareprogramme beispielsweise könnten den Output der Module regeln und optimieren, neue Materialien und Verfahren die Produktion ökonomischer machen, einfache Montagesysteme die Installationskosten senken.


Energieeffizientes Bauen

Ein anderer Schwerpunkt des neuen Labors wird energieeffizientes Bauen sein. Auch hier erwarten die Experten wegen der steigenden Energiepreise in den nächsten Jahrzehnten eine erhöhte Nachfrage in den USA. "Wir bringen bei Neubau und Altbaurenovierung langjährige Erfahrung mit - egal ob es um Wärmedämmung, Strom- oder Heizkostensparen geht", sagt Schindler. "Doch auch hier waren wir bisher auf Europa begrenzt. In den USA haben wir die Gelegenheit, ganz andere und dazu noch sehr unterschiedliche klimatische Verhältnisse kennenzulernen und uns darauf einzustellen."

Im neuen Fraunhofer Center for Sustainable Energy Systems sollen außerdem Produktionsverfahren für alternative Energietechniken - beispielsweise Brennstoffzellen - entwickelt und optimiert werden. Mit Rapid Prototyping wollen die Forscher die Funktionstüchtigkeit neu entwickelter Komponenten testen, mit Packaging Technik die Produktionskosten senken. Dabei sind auch Kooperationen mit dem benachbarten Fraunhofer Center for Manufacturing Innovation CMI, einer der bereits bestehenden sechs Einrichtungen von Fraunhofer USA, geplant. "Wenn alle ihr Fachwissen einbringen, schaffen wir eine win- win-win-Situation", resümiert Browne.

02.06.2008   Quelle: Frauhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE; Julia Zoghina,
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Solar Gigawatts for North America: Ein Kontinent vor dem solaren Boom?

Der nordamerikanische Solarmarkt ist für viele Akteure besonders spannend, so die Solar Promotion International GmbH und die eclareon GmbH in einer Pressemitteilung. "Die Entwicklung des nordamerikanischen Solarmarktes ist aus vielen Gründen entscheidend: Klimawandel, Ölpreis, weitere Investments für technologische Fortschritte und Schaffung weiterer Skaleneffekte für die Massenproduktion sind nur einige davon“, berichtet Christoph Urbschat, Partner von eclareon Management Consultants, ansässig in Berlin und Madrid. „Die Nachfrage nach Solarenergie-Systemen braucht eine stabile Entwicklung, um die Produktionskosten weiter effektiv senken zu können. Nordamerika ist ein entscheidender Markt für den Aufbau eines wirklich globalen Absatzmarktes" unterstreicht Urbschat. In diesem Kontext findet das Symposium "Solar Gigawatts for North America" am 11. Juni in München statt, einen Tag vor Beginn der Intersolar 2008, der weltgrößten Solarmesse. Im Rahmen des Symposiums werden führende amerikanische Experten auf dem Gebiet der Solartechnik für Strom- und Wärmeerzeugung einen umfassenden Einblick in den nordamerikanischen Solarmarkt geben.  Kalifornien ist derzeit führender amerikanischer Solarmarkt

Experten, wie Paula Mints (Navigant Consulting) und Rhone Resch (Solar Energy Industry Association), werden zum Einstieg detaillierte Präsentationen zu Politik-, Markt und Industrietrends im nordamerikanischen Solarmarkt halten. Dr. Christine Wörlen, Bereichsleiterin der Deutschen Energie-Agentur (dena) und zuvor für die Global Environment Facility in Washington DC tätig, wird in der darauf folgenden Podiumsdiskussion zusammen mit den amerikanischen Experten ihre Sicht der Entwicklungen in den USA einbringen. Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung wird auf Kalifornien liegen, dem derzeit führenden amerikanischen Solarmarkt. Darüber hinaus werden erfahrene US-amerikanische Berater und Branchenpioniere zur Entwicklung der verschiedenen Solarmärkte für Photovoltaik, Solarthermie und solarthermische Stromerzeugung einen umfassenden Einblick in die vorhandenen Marktchancen für deutsche Unternehmen geben. Ein Update über die hohen Potenziale des kanadischen Solarmarkts von Elisabeth McDonald, Canadian Solar Industries Association rundet das Programm ab.


Symposien in München und San Francisco

Solar Promotion International und eclareon Management Consultants sind die Veranstalter des Symposiums, das vom Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW Solar) unterstützt wird. Die Veranstaltung soll jährlich im Rahmen der Intersolar München stattfinden und den transatlantischen Dialog zwischen Politik und Industrie zur verstärkten Solarenergienutzung unterstützen, um damit das Wachstum eines globalen Solarmarktes voranzutreiben. Dieses Symposium wird zudem ergänzt durch eine zweite Veranstaltung in den USA mit dem Titel „Solar Gigawatts for US & Europe“ das am 15. und 16. Juli im Intercontinental Hotel in San Francisco während der Intersolar Nordamerika 2008 stattfinden wird.

Weitere Informationen zur Veranstaltung unter http://www.solar-gigawatts.de

02.06.2008   Quelle: eclareon GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solarstrom für Kinder im Frühförderzentrum Chemnitz

Die ELICON Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH beginnt mit der Montage einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des neuen Interdisziplinären Frühförderzentrums der Chemnitzer Heim gGmbH. Die umweltfreundliche Solarstromanlage soll die Ideale und Werte des Zentrums dokumentieren. Das neue Interdisziplinäre Frühförderzentrum für medizinische Betreuung, Senioren und Behinderte erhält eine Solarstromanlage zur Nutzung regenerativer Energien. Auf dem Dach des mit Investitionen von rund 750.000 Euro sanierten Gebäudes in der Brauhausstraße begann am 29. Mai 2008 die Montage der Dachbefestigungshaken und der Tragschienen für die Solarmodule der 20-Kilowatt-Anlage.  Das Projekt wird von der ELICON Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH (Chemnitz) realisiert. Die Heim gGmbH, Tochter der Stadt Chemnitz und der Klinikum Chemnitz gGmbH, nutzt die Anlage, um die Nutzung der Photovoltaik (PV) zu erproben und die Ausstattung weiterer Objekte einzuleiten.


Mit gutem Beispiel vorangehen

Die Anlage selbst ist eine Eigeninvestition von ELICON. Für das Projekt hat die Heim gGmbH die Dachfläche in der Brauhausstraße an ELICON verpachtet. "Jeder kann zum Umweltschutz einen Beitrag leisten", erklärt Karl Friedrich Schmerer, Geschäftsführer der Heim gGmbH. "Mit dem Projekt in der Brauhausstraße will sich die Heim gGmbH nicht nur dieser Verantwortung stellen, sondern auch mit gutem Beispiel vorangehen. Mit ELICON steht uns dabei ein kompetenter Partner zur Seite, der umfassende Erfahrungen auf dem Gebiet der Photovoltaik besitzt und alle für eine seriöse Kosten-Nutzen-Kalkulation notwendigen Parameter berücksichtigt. Wir freuen uns, dass das mit Elicon vereinbarte Pachtmodell die finanzielle Situation beider Partner berücksichtigt."

ELIOCON wiederum dokumentiert mit der Investitin nicht zuletzt Vertrauen in das eigene Geschäftsmodell: "Das Invest passt in unser Geschäftsfeld", so ELICON-Geschäftsführer Matthias Köhler. "Zum einen erweist sich das Projekt bei einer Rendite von rund sieben Prozent und einem Return of Invest (ROI) in etwa acht Jahren als lukrativ für den Investor. Zum anderen erweitert das Projekt der Auf-Dach-Anlage das Spektrum unserer Anlagen, mit denen ungenutzte Flächen sowohl an Fassaden und auf Dächern als auch bei belasteten Deponieflächen in die ressourcenschonende Energiegewinnung eingebunden werden, und belegt, dass auch kleinere Anlagen wirtschaftlich sind."


19.000 Kilowattstunden Solarstrom jährlich

Nach Abschluss der Sanierung sollen in dem neuen Interdisziplinären Frühförderzentrum pro Jahr künftig 850 entwicklungsverzögerte, behinderte und von Behinderung bedrohte Kinder im Vorschulalter therapeutisch und pädagogisch gefördert werden. Die Fertigstellung der PV-Auf-Dach-Anlage ist für den Frühherbst vorgesehen. Der zeitige Montagebeginn für die Befestigungen der Kollektormodule bietet die Möglichkeit, zunächst die Dacharbeiten zu beenden, bevor die Solarzellen aufgesetzt werden. Das Dach des Frühförderzentrums hat Südausrichtung und eine optimale Neigung um 30 Grad. Damit wird die jährliche Leistung der Anlage bei rund 19.000 Kilowattstunden liegen, entsprechend dem Jahresverbrauch von etwa sechs Einfamilienhäusern, betont ELICON. Gegenüber vergleichbarer konventioneller Energieerzeugung werde der CO2-Ausstoss des Gebäudes mit der PV-Anlage innerhalb von 20 Jahren um rund 300 Tonnen reduziert.

Der gewonnene Solarstrom wird in das Netz der Netzgesellschaft mbH Chemnitz fließen. "Im Eingangsbereich unseres Hauses wird auf einer Anzeige permanent zu sehen sein, welchen Ertrag die Anlage aktuell erreicht. Auf diese Weise werden die Kinder, die zu uns kommen, und ihre Eltern ganz praktisch spüren, für welche Werte wir einstehen", resümiert Schmerer.

01.06.2008   Quelle: ELICON Energie Dienstleistungen & Consulting GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Energy Globe Award für ein DLR-Projekt zur solaren Wasserreinigung

Solarenergie säubert Abwasser.
Solarenergie säubert Abwasser.

Im Rahmen des Kooperationsprojekts SOWARLA (Solare Wasser-Reinigungsanlage Lampoldshausen) ist es Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und den beteiligten Unternehmen gelungen, einen neuen, effizienteren Strahlungsempfänger (Solarreceiver) zu entwickeln, der die Praxistauglichkeit von Anlagen zur solaren Wasserreinigung entscheidend vorantreiben wird. Bei der solaren Wasserreinigung werden toxische oder biologisch nur schwer abbaubare, organische Verunreinigungen unter Einsatz von Licht und eines Photokatalysators zerstört. Der neuartige Solarreceiver als Kernstück der SOWARLA-Anlage besteht aus transparenten Glasröhren.   Für ihre Arbeiten zur Solarthermie am DLR-Standort Lampoldshausen wurden die Wissenschaftler und die beteiligten Industriepartner am 26. Mai 2008 in Brüssel als nationales Siegerprojekt mit dem "Energy Globe Award 2007" ausgezeichnet. Der Award gilt als weltweit bedeutender und sehr renommierter Umweltpreis. Insgesamt wurden 853 Projekte aus 109 Staaten eingereicht.



Rund 500 Liter sauberes Wasser pro Stunde

Im Gegensatz zu den bisherigen solaren Reaktorkonzepten ist der neue Strahlungsempfänger einfacher zur installieren und sehr flexibel, was den Aufbau beliebig großer Anlagen unter unterschiedlichen Randbedingungen ermöglicht. Die aktuelle Anlage kann laut DLR mit einer Länge von 20 Metern und 160 Zentimetern Breite bereits rund 500 Liter (Industrie-) Abwasser pro Stunde von allen organischen und bestimmten anorganischen Verunreinigungen reinigen.
Die Finanzierung des vom DLR geleiteten Projekts SOWARLA wird übernommen vom DLR- Technologietransfer-Fonds, dem DLR-Standort Lampoldshausen, den Unternehmen KACO Gerätetechnik GmbH und Hirschmann Laborgeräte GmbH & Co. KG sowie von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

01.06.2008   Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DLR,
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Institut der deutschen Wirtschaft Köln: Immobilien-Energieeffizienz kann 50 Millionen Tonnen Kohlendioxid sparen und bedeutet ein Investitionsvolumen von 200 Milliarden Euro

Durch neue Heizungs- und Klimaanlagen, Wärmedämmung und Wärmerückgewinnung lassen sich im deutschen Immobiliensektor rund 50 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen, berichtet das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in einer Pressemitteilung. Insgesamt schätzt das IW Köln die Investitionskosten allein für die Wohnungswirtschaft auf über 200 Milliarden Euro. Die angepeilten Maßnahmen rechnen sich laut IW Köln jedoch langfristig, wenn die Energiepreise um weitere 40 bis 50 Prozent steigen, was derzeit nicht ausgeschlossen werden könne.   Momentan jedoch scheuten Wohnungsbaugesellschaften vor Sanierungsmaßnahmen zurück, weil sie befürchteten, dass Mieter nicht bereit seien, eine entsprechend höhere Kaltmiete zu zahlen, so das IW Köln.


Staat soll Förderung überdenken und Mietrecht modernisieren

So reduzierten sich bei einer 100-Quadratmeter-Wohnung zwar die Jahreswärmekosten durch Modernisierungsinvestitionen um rund 800 Euro. Die Jahreskaltmiete könne je nach Sanierungsaufwand aber um 1.000 bis 2.000 Euro steigen. Darüber hinaus könnten Energiesparmaßnahmen nur dann wirtschaftlich umgesetzt werden, wenn sie mit der normalen Sanierung kombiniert werden. Bei durchschnittlichen Sanierungszyklen von 30 bis 40 Jahren dauere dies entsprechend lange. "Damit der Klimaschutz im Gebäudesektor auf die Beine kommt, muss der Staat seine Förderung überdenken. Bislang beteiligt er sich nur mit etwa 4,5 Prozent an den Investitionskosten. Weiterhin steht eine Modernisierung des Mietrechts an, damit Einsparungen bei den Heizkosten auf die Kaltmiete aufgeschlagen werden können", fasst das IW Köln zusammen.


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