Solar News Archiv Juli 2008

 




 

SolarWorld AG: Anhaltend kräftiges Umsatz- und Ergebniswachstum im 2. Quartal

Die SolarWorld AG hat die Expansion des nationalen wie internationalen Konzerngeschäftes im 2. Quartal 2008 erfolgreich und nachhaltig fortgesetzt, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Der Konzernumsatz erhöhte sich nach Angaben des Unternehmens von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um 46,6 Prozent auf 259,6 Millionen Euro (Vorjahr: 177,1 Mio. Euro) und im 1. Halbjahr 2008 um 38,6 Prozent auf 427,1 Millionen Euro (Vorjahr: 308,1 Mio. Euro).   Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs im 2. Quartal 2008 um 54,5 Prozent auf 75,7 Millionen Euro (Vorjahr: 49,0 Mio. Euro) und im 1. Halbjahr 2008 um 41,4 Prozent auf 118,5 Millionen Euro (Vorjahr: 83,8 Mio. Euro).


Konzerngewinn aus fortgeführten Aktivitäten fast verdoppelt

Der Konzerngewinn aus fortgeführten Aktivitäten erhöhte sich im 2. Quartal um 96,2 Prozent auf 51,8 Millionen Euro (Vorjahr: 26,4 Mio. Euro) und zur Hälfte des Geschäftsjahres um 55,2 Prozent auf 73,7 Millionen Euro (Vorjahr: 47,5 Mio. Euro). Der Konzerngewinn inklusive nicht fortgeführter Aktivitäten lag zum 1. Halbjahr 2008 aufgrund von Erlösen aus dem Verkauf von Anteilen an der Gällivare PhotoVoltaic AB (GPV; 13,6 Millionen Euro) bei 87,3 Millionen Euro. Der Konzern erwartet die Prognose für das Geschäftsjahr 2008 zu übertreffen.

31.07.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Q-Cells bestätigt Verlängerung des Siliziumliefervertrages mit BSI/Timminco

Der Solarzellenhersteller Q-Cells AG (Bitterfeld-Wolfen) und das kanadische Unternehmen Bécancour Silicon Inc. (BSI), eine Tochtergesellschaft der Timminco Ltd., haben den bestehenden Vertrag über die Lieferung von Solar-Silizium für die Jahre 2010 bis 2013 verlängert. BSI werde Q-Cells - wie bereits im März 2008 angekündigt - in den Jahren 2010 bis 2013 jährlich 6.000 Tonnen Silizium liefern, berichtet die Q-Cells AG in einer Pressemitteilung.   Für das Jahr 2010 hätten die beiden Partner fixe Preise vereinbart. In den Folgejahren 2011 bis 2013 werde Q-Cells flexible Preise auf Basis der jeweiligen Marktpreise zahlen, wobei bereits Mindest- bzw. Höchstpreise festgelegt seien.

31.07.2008   Quelle: Q-Cells AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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BMU: Erneuerbare Energien immer wichtiger; Datensammlung aktualisiert

BMU-Datensammlung zu erneuerbaren Energien.
BMU-Datensammlung zu
erneuerbaren Energien.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte, betont das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung. Das belege eine aktuelle Dokumentation des BMU. Innerhalb der vergangenen fünf Jahre hat sich demnach der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch in Deutschland auf 8,6 Prozent verdoppelt. Ihr Anteil am Bruttostromverbrauch liege mittlerweile bei 14,2 Prozent, vor sechs Jahren sei der Anteil erst halb so groß gewesen. Zum Klimaschutz trugen die erneuerbaren Energien laut BMU im Jahr 2007 mit rund 115 Millionen Tonnen CO2-Einsparung bei.  Mit der Dokumentation "Erneuerbare Energien in Zahlen" zeigt das Bundesumweltministerium die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland, in der EU und global seit 2002 jährlich auf. Die Datensammlung hat sich inzwischen zum Standardwerk für alle entwickelt, die sich mit diesem Thema näher beschäftigen.


Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz zahlt sich aus

Auch in der aktuellen Auflage zeigt die Dokumentation die gesamtwirtschaftlichen Vorteile des kräftigen Ausbaus erneuerbarer Energien: Die Branche verzeichnete im letzten Jahr (2007) Umsätze in Höhe von 25 Milliarden Euro, die Zahl der Beschäftigten hat die Marke von 250.000 erreicht, dies entspricht einem Anstieg von 55 Prozent in drei Jahren. Und die aktuellen Zahlen belegen, dass sich die Erneuerbaren bereits heute für die deutsche Volkswirtschaft rechnen: Jedem Euro Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) stehen 1,60 Euro an Einsparung fossiler Energie-Importe und Vermeidung externer Umweltschäden anderer Energieträger gegenüber.


Kostenlose Broschüre oder Download im Internet

Die Dokumentation "Erneuerbare Energien in Zahlen" ist im Internet abrufbar auf der BMU-Themenseite zu erneuerbaren Energien unter http://www.erneuerbare-energien.de.
Eine Druckausgabe kann bestellt werden per Mail unter bmu@broschuerenversand.de oder per Postkarte an: BMU, PF 300361, 53183 Bonn, Bestellnummer 2118. Eine englischsprachige Fassung ist in Vorbereitung.

31.07.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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Solartechnik-Fachmesse: Großartiges Debüt für die Intersolar North America

Intersolar North America: Plattform für die Solarindustrie im amerikanischen Raum.
Intersolar North America: Plattform für die
Solarindustrie im amerikanischen Raum.

Wenige Wochen nach der Intersolar Europe endete auch die Intersolar North America mit einem großen internationalen Erfolg: 210 Unternehmen präsentierten sich in San Francisco auf der ersten Intersolar für den nordamerikanischen Raum und verhalfen der Fachmesse für Solartechnik damit zu einem ausgezeichneten Start, berichten die Veranstalter. Damit ist die Intersolar North America schon jetzt mit die größte Fachmesse für Solartechnik in Nordamerika und konnte bereits zum Auftakt mehr als 13.000 Besucher in San Francisco begrüßen. Die Intersolar Europe ist die weltweit größte Fachmesse für Solartechnik. Mit der Intersolar North America endete am 17. Juli auch die erste Intersolar für den amerikanischen Raum mit großem Erfolg. "Wir freuen uns, dass die Intersolar North America einen derart guten Start hingelegt hat. Die Zahlen und die enorme Zufriedenheit bei Ausstellern und Besuchern zeigen uns, dass die Wachstumsbranche Solarenergie in den USA auf eine professionelle Branchenplattform wie die Intersolar gewartet hat", so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH, einem der Veranstalter der Intersolar North America und der Intersolar Europe. 

Konferenzprogramm: 1.400 Teilnehmer informierten sich über die aktuellsten Trends der Solarbranche

210 internationale Hersteller, Zulieferer und Dienstleister aus allen Bereichen der Solarthermie und Photovoltaik waren als Aussteller vertreten. Auf rund 10.000 qm stellten die Unternehmen zum Auftakt der Intersolar North America ihre Dienstleistungen und Produkte in San Francisco dem interessierten Fachpublikum vor. Auch im Rahmenprogramm spiegelte sich der große Erfolg wider: Mehr als 1.400 Teilnehmer konnten zu den verschiedensten Fachthemen rund um Photovoltaik, Solarthermie und Solares Bauen begrüßt werden. Highlights des Konferenzprogramms waren die Veranstaltungen zum Thema "Concentrating Solar Technologies" und "Innovative Concepts for Cells & Modules", aber auch die restlichen Veranstaltungen mit insgesamt 100 hochkarätigen Referenten wurden von Experten und Entscheidern der Solarbranche intensiv zum Austausch und zur Weiterbildung genutzt. Schwerpunkte im Rahmenprogramm waren die aktuellsten Trends der Solarbranche: Internationale Marktentwicklungen wurden ebenso diskutiert wie neueste Erkenntnisse in der Entwicklung solarthermischer Kraftwerke oder Innovationen in der Dünnschicht-Photovoltaik.

"Mit der Intersolar North America ist uns schon im ersten Jahr der Transfer des Messekonzepts in den amerikanischen Markt optimal gelungen. Wir freuen uns darauf diesen Erfolg in den nächsten Jahren weiter ausbauen zu können", so Klaus W. Seilnacht, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH und Co. KG, dem weiteren Veranstalter der Intersolar North America und der Intersolar Europe.


Gouverneur Schwarzenegger: Innovationen für den Klimaschutz

In Kooperation mit dem Weltverband der Halbleiterindustrie SEMI konnte die Intersolar damit ein Zeichen der internationalen Zusammenarbeit für die Energieversorgung der Zukunft setzen. "I applaud your efforts to strengthen our cooperation and fight climate change. Your actions are bringing together the best minds and brightest innovators who will help all nations reduce their dependence on fossil fuels", würdigte auch Arnold Schwarzenegger, Gouverneur des US-Bundestaates Kalifornien, den großen Erfolg.

Damit hat sich die Intersolar North America von Anfang an als eine der größten Fachmessen für Solartechnik im nordamerikanischen Raum platziert. Auch für das kommende Jahr steht der Termin schon fest: Die Intersolar North America 2009 wird von 14. -16.07.2009 in San Francisco stattfinden.

Weitere Informationen zur Intersolar North America im Internet unter http://www.intersolar.us
Weitere Informationen zur Intersolar Europe finden Sie im Internet unter http://www.intersolar.de.

31.07.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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SCHOTT Solar baut erfolgreiche OEM-Strategie für Dünnschicht-Solarzellen aus

Dünnschicht-Zellen von SCHOTT Solar versorgen elektrische Geräte mit Solarstrom.
Dünnschicht-Zellen von SCHOTT Solar
versorgen elektrische Geräte mit Solarstrom.

Die Zahl der Solargerätehersteller, welche die Dünnschicht-Technologie von SCHOTT Solar in ihren Produkten einsetzt, nimmt weiter zu. Als OEM-Partner schließe SCHOTT Solar weltweit Lieferverträge mit namhaften Unternehmen ab und baue so seine Stellung im Markt weiter aus, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Erst kürzlich habe das SCHOTT Solar langfristige Partnerschaften mit dem finnischen Mobile Accessoires-Hersteller Iqua sowie mit ICP Solar Canada und Premier Solar Indien vereinbart. Den Ausschlag für die Entscheidung zugunsten von SCHOTT Solar hätte die hohe Qualität und Flexibilität der Solarzellen gegeben: Sie sind laut Hersteller besonders dünn und leicht, verfügen aber dennoch über eine hohe Leistungsdichte und lassen sich in quasi jede beliebige Form schneiden. Je nach Anwendung sind die Zellen flexibel kombinierbar, so dass sie am Ende unterschiedliche elektrische Spannungen und Ströme erzeugen. Damit erfüllen sie wichtige Voraussetzungen sowohl für einen Innen- als auch einen Außeneinsatz, beispielsweise in mobilen oder stationären Solarstromanlagen. 
Der indische Hersteller Premier Solar Systems betreibt auf Basis der SCHOTT Solar ASI OEM Dünnschicht-Zellen beispielsweise Off-Grid-Wasserpumpen, -Straßenlaternen und -Zimmerlampen. Die Produkte von ICP Solar Canada wiederum sorgen für die Stromversorgung in Wohnmobilen, auf Booten, in abgelegenen Häusern und in der Landwirtschaft. Durch die Kooperation produziere der kanadische Hersteller deutlich leichtere und langlebigere Solarstromgeräte als zuvor, deren Leistung zugleich um 25 Prozent steige, betont SCHOTT Solar. Das finnische Unternehmen Iqua produziere mit den OEM-Zellen von SCHOTT Solar die weltweit ersten solar betriebenen Headsets und Auto-Freisprecheinrichtungen für den Endverbrauchermarkt. Auch der Gartengerätehersteller Gardena aus Ulm zählt zum Kundenkreis von SCHOTT Solar, der mit Hilfe der Dünnschichtzellen unter anderem solar betriebene Teichpumpen und Bewässerungscomputer mit Energie versorgt.

SCHOTT Solar beabsichtigt, weitere langfristige Liefervereinbarungen mit internationalen Solargeräteherstellern einzugehen. Die Vorteile der Dünnschicht-Technologie - flexible und weit reichende Anwendungsmöglichkeiten sowie hohe Produktqualität und Leistung - prädestinierten die Solarzellen dafür, eine Energieversorgung fern des Stromnetzes zu sichern. Auf diese Weise eröffne sich SCHOTT Solar den Zugang zum großen Potenzial für moderne Solartechnik-Lösungen.

31.07.2008   Quelle: SCHOTT Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT Solar,
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Wirtschaftssenator Wolf besucht Berliner Solar-Unternehmen Inventux

Wirtschaftssenator Wolf (rechts) und CEO Löwenstein in der Produktionshalle von Inventux.
Wirtschaftssenator Wolf (rechts) und CEO
Löwenstein in der Produktionshalle von
Inventux.

Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf besuchte am 29. Juli 2008 den Photovoltaik-Hersteller Inventux Technologies AG. Als einer der Treiber für die erfolgreiche Ansiedlung des jungen Unternehmens in Berlin informierte sich Senator Wolf über den Status Quo am Produktionsstandort im Nordosten der Bundeshauptstadt. Das stark wachsende Solarunternehmen, das sich auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Dünnschicht-Photovoltaikmodulen spezialisiert, zählt zu den wichtigsten Industrieansiedlungen des vergangenen Jahres. Die Senatsverwaltung, Berlin Partner und die Investitionsbank Berlin hatten im Sommer 2007 das Ansiedlungsvorhaben der Inventux intensiv begleitet und dem Solarcluster Berlin/Brandenburg einen bedeutenden Baustein hinzugefügt.   Im Rahmen einer Werksbesichtigung überzeugte sich Senator Wolf vor Ort davon, dass Inventux mit dem Aufbau der 33-Megawatt Fabrik und der einhergehenden Mitarbeiterbeschaffung im Zeitplan liegt.


Die Inventux Technologies AG will durch eine wachstumsorientierte Serienproduktion weltweit einer der führenden Anbieter von kosteneffektiven Dünnschicht-Photovoltaikmodulen werden. Die Vorteile der Dünnschicht-Technologie liegen im Vergleich zur konventionellen, kristallinen Modultechnik im deutlich geringeren Energieeinsatz bei der Produktion sowie den höheren Kostensenkungspotenzialen. Ferner werden zur Fertigung der mikromorphen Dünnschicht-Module wesentlich geringere Mengen des knappen Solar-Siliziums benötigt.


Bedeutung der Zukunftsindustrie Solar für die Hauptstadtregion erkannt

Der Vorstandsvorsitzende der Inventux Technologies AG, Volko Löwenstein, konnte von bisher 75 geschaffenen Arbeitsplätzen berichten und verwies auf die ersten, im September 2008 beginnenden, Auszubildenden bei Inventux. Löwenstein hob die besondere Rolle des Landes Berlin hervor: "Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, der Bezirk Marzahn-Hellersdorf und viele weitere Institutionen Berlins haben uns bislang großartig unterstützt. Offensichtlich hat man die Bedeutung der Zukunftsindustrie Solar für die Hauptstadtregion erkannt." Im Beisein von René Gurka, Geschäftsführer der Berlin Partner GmbH, wurden Gespräche hinsichtlich der Wachstumsperspektiven am Standort Berlin geführt. Seitens Senator Wolf und Gurka sei großes Interesse an der aktiven Begleitung und Unterstützung weiterer Unternehmensphasen in Berlin signalisiert worden. Berichtet Inventux in einer Pressemitteilung.

"Inventux ist ein hervorragendes Beispiel für unsere professionelle Ansiedlungspolitik und den neuen Fokus auf die Bestandspflege ansässiger Unternehmen", erklärte Senator Wolf und fügte hinzu: "Solche wachstumsorientierten High-Tech Unternehmen bringen Impulse und Arbeitsplatzeffekte für Berlin."

31.07.2008   Quelle: Inventux Technologies AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Inventux Technologies AG,
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Christliche Demokraten gegen Atomkraft: "Billiger Atomstrom ist ein Ammenmärchen"

Die Atomenergie stehe ungerechtfertigt im Ruf günstigen Strom zu produzieren, kritisiert der Bundesverband Christliche Demokraten gegen Atomkraft (CDAK) in einer Presseerklärung. "In Wahrheit handelt es sich um eine Branche, bei der trotz Privatisierung in realsozialistischer Manier immer noch der Staat haftet, falls etwas schief geht", so der Verband, in dem sich CDU/CSU-Mitglieder für die Überwindung der Kernenergie engagieren. Die Befürworter der Kernenergie und damit eines Endlagers Gorleben behaupteten oft, der Kernkraftstrom sei preiswerter im Vergleich zu anderen, insbesondere erneuerbaren Energien. Betriebswirtschaftlich treffe dies sicher zu, denn da die Kernkraftwerke inzwischen größtenteils abgeschrieben seien, rechne sich dies sogar sehr gut. Bei der lediglich betriebswirtschaftlichen Rentabilitätsberechnung des Kernkraftstroms fehlten indes mehrere entscheidende Kostenblöcke, die als betriebs-externe Kosten für die Gesamtheit der deutschen Volkswirtschaft anfallen, so der CDAK. 

2 Euro pro Kilowattstunde einschließlich der externen Kosten

Diese externen Kostenfaktoren bei der Erzeugung von Kernkraftstrom habe - übrigens schon unter der Regierung von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl - das damalige Bundeswirtschaftsministerium 1992 durch die renommierte Baseler PROGNOS AG berechnen lassen. Die Studie der PROGNOS AG trägt den Titel: "Identifizierung und Internalisierung der externen Kosten der Energieversorgung". Aus ihr gehe hervor, dass bei Berücksichtigung der externen Gesamtkosten der wirkliche für die deutsche Volkswirtschaft entstehende Preis einer Kilowattstunde Kernkraftstrom schon damals rund vier DM betragen hat, was heute zirka zwei Euro entspreche.


Kernkraftstrom volkswirtschaftlich deutlich teurer als die erneuerbaren Energien

Die günstigen Produktionskosten für Ökostrom betragen bei Windkraftstrom 0,06 Euro pro Kilowattstunde, so der CDAK. Der Höchstpreis für solaren Ökostrom aus Photovoltaik beträgt inklusive 19 % Mehrwertsteuer aktuell 0,68 Euro. "Wenn aber, volkswirtschaftlich gesehen, der Kernkraftstrom mindestens doppelt so viel kostet wie die erneuerbaren Energien, warum, in Himmels Namen, sollen wir, das deutsche Volk uns dann diese ganze entsetzliche Umweltproblematik (Tschernobyl!) der Kernenergie weiterhin 'ans Bein binden?", heißt es in der Erklärung des CDAK. "Man wird vielleicht einwenden, das Kind sei schon in den Brunnen gefallen, d.h. wir haben nun einmal Kernkraftwerke. Darauf antworten wir: errare humanum est, perseverare diabolicum! (Irren ist menschlich, aber im Irrtum verharren ist teuflisch). Anders gesagt, und um das Bild von eben aufzunehmen: man hole das Kind doch endlich aus dem Brunnen!", so der CDAK weiter.


Strukturwandel hin zur dezentralen erneuerbaren Energieerzeugung erforderlich

Das werde zwar nicht von einer Sekunde auf die andere gehen, aber es gelte, so viel erneuerbare Energien wie irgend möglich, und so wenig Kernenergie, wie unumgänglich notwendig zu nutzen. "Wegen der Treibhausgefahr auf Kernkraft zu setzen, hieße den Beelzebub mit dem Teufel austreiben zu wollen. In 32 Jahren, die der Atomausstieg vorsieht, müsste eine Industrienation wie Deutschland doch in der Lage sein, diesen Strukturwandel hin zur dezentralen erneuerbaren Energieerzeugung zu bewältigen. Dadurch wäre Deutschland auch weniger verwundbar durch den Terrorismus", betont der CDAK. "Jeder lange Weg beginnt nun einmal mit dem ersten Schritt, sprich mit dem ersten Kernkraftwerk, das abgeschaltet wird. Das würde ein Endlager, wo auch immer, zwar nicht überflüssig machen, aber das Entsorgungsproblem nicht unnötig noch mehr vergrößern und verschlimmern. Schadensbegrenzung ist angesagt", stellt der CDAK fest.

31.07.2008   Quelle: BUNDESVERBAND CHRISTLICHE DEMOKRATEN GEGEN ATOMKRAFT (CDAK)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Beck Energy und Renewagy A/S schließen Vertrag über den Bau eines Photovoltaik-Kraftwerks mit einer Gesamtleistung von 8,5 Megawatt

Beck Energy-Solarkraftwerke nutzen die innovative Dünnschichttechnologie von First Solar.
Beck Energy-Solarkraftwerke nutzen die inno-
vative Dünnschichttechnologie von First Solar.

Die dänische Renewagy A/S und die Beck Energy GmbH (Kolitzheim) unterzeichneten einen Generalunternehmervertrag über die Errichtung eines Solarkraftwerks in Eckolstädt nahe Jena. Die Anlage werde mit einer Leistung von mehr als 8,5 Megawatt (MWp) eine der größten ihrer Art in Deutschland und sei der Grundstein für eine weitere strategische Partnerschaft beider Unternehmen, berichtet Beck Energy in einer Pressemitteilung. Ein entsprechender Rahmenvertrag für die nächsten Projekte sei bereits in Vorbereitung. Die Renewagy 7. Solarprojektgesellschaft ist ein Unternehmen der börsennotierten Renewagy A/S und auf langfristige Investitionen im Sektor der erneuerbaren Energien spezialisiert. Das seit Jahren vor allem in der Windkraft engagierte Unternehmen weitet seinen Fokus seit längerem auch auf die solare Energieerzeugung aus.  "Wir legen größten Wert auf Kapitalanlagen mit langfristigen und vor allem sicheren Renditen aus umweltverträglicher Energieerzeugung. Die Photovoltaik bietet uns genau diese Voraussetzungen. Allerdings sind wir für derart weitreichende Projekte auf solide Projektplanung sowie Realisierung durch verlässliche und vertrauenswürdige Partner angewiesen, den wir mit Beck Energy gefunden haben", so Dr. Alexandra von Bernstorff, Vorstand der Renewagy A/S.


110.000 Dünnschichtmodule erzeugen 8 Gigawattstunden Solarstrom

Im Saaletal bei Eckolstädt sollen mehr als 110.000 FS-Dünnschichtmodule auf einer Fläche, die der Größe von fast 50 Fußballfeldern entspricht, eine Spitzenleistung von mehr als 8,5MWp ermöglichen, wobei die innovative Bauweise der Unterkonstruktion über 90% der Naturfläche unberührt lässt, betont die Beck Energy GmbH. Jährlich sollen dort mehr als acht Gigawattstunden Solarstrom produziert werden, genug Elektrizität für rund 2.500 Haushalte. Im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen werden so jährlich über 6.000 Tonnen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2) eingespart.


Dünnschichttechnologie garantiert dauerhaft hohe Erträge

"Durch unsere kontinuierliche Prozessverbesserung in den Bereichen der Projektentwicklung und Realisierung können wir unseren Wettbewerbsvorteil klar ausbauen. Die Verwendung der bewährten First Solar-Dünnschichttechnologie garantiert unseren Projekten dauerhaft hohe Erträge", bestätigt Martin Zembsch, Geschäftsführer der Beck Energy GmbH. "Photovoltaik-Kraftwerke bieten eine Reihe von Vorteilen gegenüber solarthermischen und Kohlekraftwerken sowie anderen herkömmlichen Technologien. Sie haben geringere Anforderungen an die spezifischen Standortbedingungen, haben wesentlich kürzere Planungs- und Umsetzungszeiten und sind über einen weiten Leistungsbereich skalierbar. Die neue Generation der Beck Energy Solarkraftwerke wird die Wirtschaftlichkeit noch einmal deutlich verbessern, was neben der DKA auch anderen Kunden wie kommunalen Anbietern und Stromversorgungsunternehmen Möglichkeiten zur Erzeugung und Lieferung umweltfreundlicher und günstiger Energie eröffnet", betont Zembsch.

30.07.2008   Quelle: Beck Energy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: www.firstsolar.com,
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Kyocera mit neuem Photovoltaik-Modulrahmen auf der EU PVSEC 2008 in Valencia

Das neue KD135GH-2PU mit einer Flächenbelastung von 5.400 N/m².
Das neue KD135GH-
2PU mit einer Flächen-
belastung von 5.400
N/m².

Vom 1. bis 4. September stellt Kyocera in der begleitenden Ausstellung zur 23. Europäischen Solarenergiekonferenz (EU PVSEC 2008) einen neuen Photovoltaik-Modulrahmen vor. Das diesjährige Messehighlight des japanischen Herstellers übertreffe mit einer maximalen Flächenbelastung von 5.400 N/m² die geforderte Mindestnorm, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Weitere Innovationen finden die Besucher des weltgrößten Solarstromkongresses am Kyocera-Stand 1/C4 in Halle 1.   Anfang September trifft sich wieder das Who is Who der Photovoltaik-Branche in Valencia und diskutiert über die neuesten Entwicklungen aus Forschung, Technologie, Industrie und Politik. Auch Kyocera Solar präsentiert eine Neuheit: Das KD135GH-2PU, Nachfolgemodell des KC130GH-2P, dessen neuer Rahmen die erweiterten Testanforderungen der IEC 61215 ed. 2 Norm erfüllt. Er liegt mit einer maximalen Flächenbelastung von 5.400 N/m² weit über den von der Norm standardmäßig geforderten 2.400 N/m². Das bedeutet eine erhöhte Sicherheit für die gesamte Photovoltaikanlage bei extremen Witterungen, wie zum Beispiel bei hoher Schneelast.


Darüber hinaus sieht der neue Rahmen auch noch gut aus: Schwarz eloxiertes Aluminium verleiht ihm ein ansprechendes Design. Ab 2009 wird er bei allen Modulen für netzgekoppelte Anwendungen von 130 bis 210 W eingeführt, berichtet der Hersteller.


Kyocera Solar in Europa

Kyocera startete sein Solarenergiegeschäft im Jahr 1975. Das Unternehmen führte 1982 die weltweit erste Serienfertigung von multikristallinen Solarzellen durch Gießverfahren ein, heute der Standard in der Produktion von Solarzellen. Im Jahr 1983 lieferte Kyocera die ersten Solarmodule nach Europa. Heute zählt das Unternehmen zu den wenigen integrierten Herstellern, dessen Prozesskette bereits beim zugekauften Silizium beginnt. In den vergangenen Jahren investierte der Konzern verstärkt in die Forschung zur besseren Qualitätssteigerung. Dank stetiger Weiterentwicklung der Produktionsverfahren und einer hochautomatisierten Fertigung seien polykristalline Kyocera-Module Garantie für einen extrem hohen Jahresenergieertrag der Photovoltaikanlage, heißt es in der Pressemitteilung. Alle Module sind vom TÜV Rheinland bezüglich IEC 61215 ed. 2 und IEC 61730 zertifiziert. Das Technologieunternehmen habe sich zudem von verschiedenen Lieferanten einen dauerhaften Vorrat an Silizium-Rohstoffen gesichert und plant entsprechend einen dreifachen Produktionsausbau auf bis zu 500 Megawatt bis Ende 2011.

30.07.2008   Quelle: Kyocera Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Kyocera Solar,
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Solar-Studiengang in Jena erfolgreich akkreditiert

Solar-Wafer, Solarzellen- und Modulproduktion bei EverQ in Thalheim (Sachsen-Anhalt).
Solar-Wafer, Solarzellen- und Modulproduktion
bei EverQ in Thalheim (Sachsen-Anhalt).

Wenn im kommenden Herbst das neue Studienjahr beginnt, startet an der Fachhochschule Jena ein in Deutschland bisher einmaliger Studiengang: Photovoltaik und Halbleitertechnologie. Der Bachelorstudiengang wurde nun ohne jegliche Auflagen akkreditiert, berichtet die FH Jena in einer Pressemitteilung. Das neue Studienangebot bereichert das Spektrum der Fachhochschule um ein hochaktuelles Wissenschaftsgebiet. Bei der Einrichtung des neuen Schwerpunktes wird die Hochschule von der Carl Zeiss Stiftung durch eine Stiftungsprofessur unterstützt. Der neue Studiengang bereitet auf eine spätere Tätigkeit in einer der zukunftsträchtigsten Hochtechnologien vor: Fertigungstechnologien für Solarzellen und Mikroelektronik-Chips.   Ziele und Lehrinhalte des Studiums wurden gemeinsam mit Vertretern der Industrie erarbeitet, um der wachsenden Nachfrage nach qualifizierten Ingenieuren gerecht zu werden und um den Absolventinnen und Absolventen einen erfolgreichen Einstieg in ihr Berufsleben zu ermöglichen.


Bewerbungen noch bis zum 15. August möglich

Das Angebot des Studiums der Photovoltaik und Halbleitertechnologie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Photonische Technologien in Jena (IPHT). Das Institut arbeitet seit Jahren in der Forschung auf dem Gebiet der Photovoltaik. Diese Erfahrungen und die hervorragende gerätetechnische Ausstattung kommen dem neuen Studiengang ebenfalls zugute. 45 Einschreibungen gibt es bereits für den Solarstudiengang, bis zum 15. August sind noch weitere Bewerbungen möglich. Informationen zu den Einschreibungen Sie unter http://www.fh-jena.de oder per Telefon: 03641 - 205 232.

30.07.2008   Quelle: FH Jena   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Zur glasstec 2008 geht die Sonne auf: Neue Impulse für Photovoltaik und Solarthermie

Photovoltaik-Fassade in Tübingen.
Photovoltaik-Fassade in Tübingen.

Rund vier Monate vor Messebeginn bricht die glasstec 2008 bereits alle Rekorde: Mit mehr als 1.000 Ausstellern auf über 65.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert sich die Leitmesse der Glasbranche schon jetzt größer denn je. Zu den wichtigsten Themen auf der diesjährigen glasstec zählen Photovoltaik und Solarthermie. "Wir sind hochzufrieden mit der starken Nachfrage. Täglich gehen bei uns neue Anfragen von Unternehmen aus aller Welt ein", freut sich Projektleiterin Marianne Ingenhoven. Vor allem das Interesse der internationalen Glashersteller sei im Vergleich zur Vorveranstaltung noch einmal gestiegen. Bis zur Messe-Laufzeit der glasstec vom 21. bis 25. Oktober 2008 rechnet die Messe Düsseldorf mit weiteren Ausstellern.   Marianne Ingenhoven: "Natürlich kommt diese hervorragende Entwicklung der glasstec nicht von ungefähr. Glas ist heute so gefragt wie nie und die Unternehmen möchten natürlich auch auf der weltweit führenden Veranstaltung der Branche Flagge zeigen." Die Präsenz der Marktführer, aber auch das hochkarätige Rahmenprogramm mit der Sonderschau "glass technology live" inklusive Symposium sowie dem Architekturkongress "Transparenz! Glas und Fassadentechnologie" bietet dem Fachbesucher eine rundherum beste Versorgung an Informationen für künftige Investitionsentscheidungen.


Schwerpunkt Solarstrom und Solarwärme

Das "Solar- und Laser Center" in Halle 11 der Messe zeigt Innovationen wie zum Beispiel neuartige Dünnschichtmodule, die mit ihrer nur wenige 1.000stel Millimeter dünnen Schicht, eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Silizium-Solarzellen sind. Darüber hinaus nimmt das Thema Solar auch erstmals zwei der fünf Konferenztage beim Fachsymposium der Sonderschau "glass technology live" ein. Hier dreht es sich vor allem um Herstellungstechnologien, Produkte und Wege der Gebäudeintegration. Innovativ präsentieren sich jedoch auch die anderen Branchen der Glasindustrie auf der glasstec 2008 und ein Messerundgang zeigt die Vielfalt dieses boomenden Marktes. Der größte Ausstellungsbereich der glasstec ist der Glasmaschinen- und Anlagenbau. Die Hersteller präsentieren sich dem Fachbesucher in den Hallen 12 bis 17. Vor allem für die exportorientierten deutschen und italienischen Unternehmen, deren Exportquote bei rund 80 Prozent liegt, ist die Präsenz in Düsseldorf wichtig, denn hier treffen sie die wichtigsten Entscheider aus nahezu allen Teilen der Welt. Das Topthema der diesjährigen glasstec, die Solartechnologie, hat sich auch für die Glasmaschinenhersteller zu einem bedeutenden Absatzmarkt entwickelt. So benötigen die Produzenten von Solar-Produkten leistungsstarke und zuverlässige Fertigungsanlagen, um im wachsenden Markt auch in Zukunft unternehmerischen Erfolg zu haben.


"glass technology live" - ein Blick in die Zukunft

Die Sonderschau "glass technology live" in Halle 11 steht in diesem Jahr ebenfalls unter dem Motto "glass and energy". Organisator Professor Stephan Behling und sein Institut für Baukonstruktion der Universität Stuttgart haben hier eine Präsentation geschaffen, die sowohl die ressourcenschonenden heutigen Maßnahmen als auch einen Ausblick auf die Technologie von morgen zusammenfasst. Dabei ist der Innovationspark in die vier Segmente "Licht und Transparenz", "Photovoltaik", "Solarthermie" sowie "Wärme und Sonnenschutz" unterteilt. Aktuelle internationale Architekturprojekte und Glasanwendungen zeigen die Umsetzung und Integration neuester Technologie bei Isoliergläsern, Fenstern und Fassaden und informieren über die Konstruktion energieeffizienter und integrativer Gebäudehüllen sowie die dazugehörigen Herstellungs- und Produktionsverfahren.


Internationale Konferenz für Architekten

"Transparenz! Glas und Fassadentechnologie" – lautet das Motto des Architekturkongresses am 24. Oktober auf der glasstec 2008. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und die Technische Universität in Delft/Niederlande entwickelten diese Veranstaltung schon vor zwei Jahren und organisierten auch den diesjährigen Kongress. Architekten, Statiker, Klimaingenieure und Fassadenplaner wie Lise Ann Couture (Asymptote Architecture, New York), Chris Wilkinson (Wilkinson Eyre architects, London), Professor Stephan Behling (Foster and Partners, London, Institut für Baukonstruktion Universität Stuttgart), Thomas Auer (Transsolar, Klimaengineering, Stuttgart), Professor Dr.-Ing. Holger Techen (Fachhochschule Frankfurt am Main), Prof. Dr. Ulrich Knaack, TU Delft und Andrea Compagno (Fassadenplanung und –beratung, Zürich) berichten aus ihrer Praxis über Ideen und Einsatzmöglichkeiten zum Thema "Glas und Fassadentechnologie". Überlegungen zur Glastechnologie von morgen stellt Professor Bernhard Weller vom Institut für Baukonstruktion an der Technischen Universität Dresden vor. Weitere Informationen zur glasstec 2008, die umfassende Ausstellerdatenbank, News aus der Branche sowie zum Programm der Fachkonferenz und zum Symposium gibt es im Internet unter http://www.glasstec.de/.

30.07.2008   Quelle: Messe Düsseldorf   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunTechnics / Conergy,

 

REpower: Erste Windkraftanlage für Offshore-Windpark Thornton Bank in belgischer Nordsee aufgestellt

REpower 5M im belgischen Hochseewindpark Thornton Bank.
REpower 5M im belgischen
Hochseewindpark Thornton Bank.

Die REpower Systems AG (Hamburg) hat in der letzten Juliwoche 2008 die erste von sechs Windenergieanlagen für den belgischen Offshore-Windpark Thornton Bank installiert. Das Projekt, rund 30 Kilometer vor der Küste gelegen, ist der erste belgische Hochseewindpark. Der drittgrößte deutsche Windkraftanlagenhersteller liefert für die erste von drei Bauphasen sechs Offshore-Turbinen des Typs REpower 5M mit je fünf Megawatt (MW) Leistung, also insgesamt 30 MW. Vertragspartner ist das belgische Unternehmen C-Power. Die soeben in Belgien errichtete Multimegawattanlage ist zugleich die zwölfte des Typs REpower 5M, die das Hamburger Unternehmen installiert hat.  Als Fundament für die sechs Windkraftanlagen in Thornton Bank wurden so genannte "gravity-based foundations" (Schwerkraft-Betonfundamente) errichtet und auf See geschleppt. Die Installationsmethode im Vorhaben Thornton Bank sieht eine Einzelmontage mehrerer Komponenten vor: Nach der Errichtung des zweiteiligen Turms und des Maschinenhauses erfolgt abschließend der Hub des bereits an Land vollständig vormontierten Rotors. Diese von REpower konzipierte, innovative Methode sei zudem Kosten sparend, betont das Unternehmen, Alle Arbeiten auf See werden in einer Wassertiefe von rund 25 Metern mit Hubinseln durchgeführt.


Wachsender Markt für Offshore-Turbinen

Dr. Martin Skiba, Leiter des Geschäftsbereichs Offshore bei REpower, kommentierte diesen wichtigen Meilenstein erfreut: "Mit der Installation der ersten 5M für Thornton Bank haben wir das erste Dutzend vollendet und sind damit Marktführer im Bereich großer Megawatt-Anlagen, d. h. Windkraftanlagen mit mehr als 3,6 MW Nennleistung. Das kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: Durch die konkreten Planungen für Offshoreparks in Großbritannien und der deutschen Nord- und Ostsee gibt es einen wachsenden Markt für Offshore-Turbinen wie unsere erprobte 5M. Derzeit befinden wir uns in intensiven Verhandlungen mit weiteren Schlüsselkunden für große Offshore-Projekte."


Eine Offshore-5M kann pro Jahr 6.000 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen

Die 5M wurde von REpower-Ingenieuren entwickelt, der Prototyp bereits 2004 in Brunsbüttel errichtet. Zwei Anlagen dieses Typs wurden in 44 Meter Wassertiefe, 25 km vor der schottischen Küste errichtet, und versorgen eine Ölplattform mit Windstrom. Weitere fünf 5M befinden sich in Büttel/Schleswig-Holstein, zwei in Cuxhaven, eine in Bremerhaven. Eine 5M allein kann auf See pro Jahr 6.000 Drei-Personen-Haushalte mit Strom versorgen. Die sechs 5M-Maschinenhäuser für Thornton Bank wurden in einer mobilen Montagehalle in Büttel gefertigt und vom Hafen Brunsbüttel verschifft. Künftig werden die Offshoreanlagen des Herstellers in einem neuen Fertigungswerk in Bremerhaven in Serie produziert - die ersten sechs 5M, die dort gefertigt werden sollen, sind für den ersten deutschen Offshorewindpark alpha ventus bestimmt.

29.07.2008   Quelle: REpower Systems AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/REpower Systems AG,

 

Phoenix Solar AG stockt Beteiligung am italienischen Photovoltaik-Systemintegrator RED 2002 auf 100 Prozent auf

Gebäudeintegrierte Solarstromanlage von RED 2002.
Gebäudeintegrierte Solarstromanlage
von RED 2002.

Am 28. Juli 2008 hat die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) die verbleibenden 51 Prozent am italienischen Systemintegrator RED 2002 Srl. übernommen und damit ihre Beteiligung auf 100 Prozent der Gesellschaftsanteile aufgestockt. Seit Januar 2006 hält Phoenix Solar 49 Prozent an RED 2002. Die Verträge enthielten bereits damals die Option einer Erhöhung der Anteile. Alter und neuer Geschäftsführer der Gesellschaft ist Domenico Inglieri, der auch im Vorstand des italienischen Solarverbandes GIFI tätig ist. Das bislang größte von RED 2002 gebaute Solarkraftwerk hat eine Spitzenleistung von 112 Kilowatt und befindet sich auf den Dächern eines Wohnkomplexes in Rom.   Die Gesellschaft ist laut Phoenix Solar AG profitabel und ist in den vergangenen zwei Jahren deutlich schneller gewachsen als der italienische Markt. Neben der Akquisition von solaren Großkraftwerken wird es Aufgabe von RED 2002 sein, das italienweite Netz von Vertriebspartnern und Installateuren weiter auszubauen und damit das Segment Komponenten & Systeme zu stärken.


Ein-Megawatt-Projekt in der Nähe des römischen Flughafens Fiumicino

Der italienische Photovoltaikmarkt gilt als einer der aussichtsreichsten Wachstumsmärkte Europas. Bereits in diesem Jahr soll nach Angabe des italienischen Solarverbandes GIFI ein Marktvolumen von voraussichtlich 150 Megawatt Peak (MWp) erreicht werden, 2007 waren es 60 MWp. Für das Jahr 2009 wird mit einer Verdoppelung des Marktes auf dann voraussichtlich über 300 MWp gerechnet. Bereits Mitte Juli 2008 hat die Phoenix Solar AG einen Rahmenvertrag über die Planung und schlüsselfertige Errichtung von Photovoltaikkraftwerken auf Sizilien mit einer Spitzenleistung von rund 14 Megawatt abgeschlossen. Erst vor wenigen Tagen hat die Phoenix-Gruppe mit Unterstützung von RED 2002 die Rechte an einem Ein-Megawatt-Projekt in der Nähe des römischen Flughafens Fiumicino erworben.

Die bisherigen Gesellschafter und Geschäftsführer von RED 2002, Piero Rossetti und Antonio Ruta, werden weiterhin im Unternehmen tätig sein: Piero Rossetti als Berater sowie Antonio Ruta als Technischer Direktor. "Italien ist der Wachstumsmarkt der nächsten Jahre in Europa. Die Strompreise sind hoch und damit hat Italien das Potenzial als einer der ersten Märkte in Europa Netzparität zu erreichen. Dann wird der Strom aus einer Photovoltaikanlage zum gleichen Preis wie Strom aus der Steckdose erzeugt werden können", so Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG. "Ich freue mich sehr, weiterhin mit Phoenix Solar zusammen zu arbeiten. Unsere Kenntnisse des italienischen Marktes, meine Tätigkeit bei GIFI und die Kompetenz und Erfahrung von Phoenix Solar, einem der größten Errichter schlüsselfertiger Photovoltaikkraftwerke in Europa, ergänzen sich ideal. Auch meine zwei bisherigen Mitgesellschafter sind mit dieser Lösung sehr zufrieden. Sie betrachten die Übernahme durch Phoenix Solar als die beste Lösung nicht nur für die Zukunft der Gesellschaft, sondern auch für die der Mitarbeiter, die mit großem Engagement ihren Beitrag zum Wachstum von RED 2002 geleistet haben", sagt Domenico Inglieri.

29.07.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RED 2002 Srl,
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First Solar baut Photovoltaik-Kraftwerk mit 10 Megawatt Leistung für Stromversorger Sempra Generation

Module von First Solar in Mombach, Deutsch- land (580 kW; juwi Holding AG).
Module von First Solar
in Mombach, Deutsch-
land (580 kW;
juwi Holding AG).

Der Photovoltaik-Hersteller First Solar, Inc. (Tempe, Arizona; USA) berichtete am 24.07.2008, das Unternehmen werde ein schlüsselfertiges Solarstrom-Kraftwerk mit einer Nennleistung von 10 Megawatt (MW) für den Stromversorger Sempra Generation in der Nähe von Boulder City (Nevada) errichten. First Solar werde das Photovoltaik-System planen und bauen sowie für die Überwachung und den Betrieb während der gesamten Laufzeit zuständig sein. Sempra Generation fungiert als Projektentwickler und Betreiber des Solar-Kraftwerks. Mit dem Bau sei bereits im Juli 2008 begonnen worden und die Fertigstellung erwartet First Solar Ende des Jahres. Die Module für die Photovoltaik-Freiflächenanlage werden in der Produktionsstätte von First Solar in Perrysburg (Ohio) hergestellt.   "Sempra Generation kann auf eine Erfolgsgeschichte bei der Nutzung von Energieressourcen zurückgreifen und wir freuen uns, mit Sempra zu arbeiten, um in der Region zusätzlichen Solarstrom zu erzeugen", kommentiert Mike Ahearn, Vorstand von First Solar.


Solarstrom für Verbraucher in Kalifornien und im Westen der USA

Das 10 MW-Kraftwerk wird in der Nähe des Gaskraftwerks " El Dorado" von Sempra Generation gebaut. Durch die räumliche Nähe des PV-Kraftwerks kann auf die bestehende Infrastruktur zur Stromübertragung zurückgegriffen werden. Der Einfluß der Photovoltaikanlage sei minimal und die Bauzeit deutlich kürzer. Mit dem Solarstrom sollen Kunden in Kalifornien und im Westen der USA versorgt werden. "Dieses neue Solar-Projekt ist ein weiterer Schritt von Sempra auf dem Weg zu einem der führenden Produzenten von Energie aus erneuerbaren Quellen", betont Michael W. Allman, Präsident und Vorstand von Sempra Generation. "Die Verbindung unserer Erfahrung mit Energieprojekten in der Region mit der Expertise von First Solar in Sachen fortschrittlicher Photovoltaik-Dünnschichttechnologie passt perfekt zusammen", fügt Allman hinzu.


First Solar will 2008 zwischen 420 bis 460 MW absetzen

First Solar ist Kostenführer in der Photovoltaik-Industrie und arbeitet mit einem hoch entwickelten Dünnfilm-Fertigungsverfahren. Ende 2007 wurden nach Angaben des Unternehmens weltweit Photovoltaikmodule mit einer Gesamtleistung von mehr als 300 Megawatt installiert und First Solar rechnet damit, im laufenden Jahr 420 bis 460 MW zu verkaufen. Mit seinen Projektpartnern hat First Solar einige der größten Solarstrom-Kraftwerke der Welt realisiert.

29.07.2008   Quelle: First Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: juwi-Gruppe,
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Photovoltaik-Nachführsystem "s:wheel" überzeugt auch auf der Intersolar in San Francisco

Solarstromanlage mit Nachführsystem
"s:wheel".

Das Solar-Nachführsystem "s:wheel" der RWenergy GmbH ermöglicht vollkommen verschattungsfreie Module bei einem Mehrertrag von bis zu 30 Prozent, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der außergewöhnliche Solar-Tracker habe, wie schon einen Monat zuvor in München, auch auf der Intersolar North America in San Francisco großes Interesse innerhalb der Photovoltaik-Branche geweckt. "Unser Produkt ist weltweit einzigartig", sagt Dipl. Ing. (FH) Andreas Fleischmann, Geschäftsführer der in Schwandorf ansässigen RWenergy GmbH. Das mittlerweile zum Patent angemeldete "s:wheel" (kurz für sun wheel = Sonnenrad) für mittlere bis große Photovoltaik-Solarkraftwerke ist für viele Modultypen geeignet. Im zehn Minuten Intervall wird das Rad dem Stand der Sonne nachgeführt, so dass die Photovoltaik-Zellen jederzeit optimal ausgerichtet sind. Bei einer installierten Leistung bis 36 kWp sei eine Steigerung des Jahresertrags von Photovoltaikmodulen um bis zu 30 Prozent gegenüber stationären Anlagen möglich.   Während andere Nachführsysteme mit dem Problem der gegenseitigen Verschattung der Module zu kämpfen hätten, sorge die von der RWenergy entwickelte Steuerungssoftware sowohl in den frühen Morgen- als auch den späten Abendstunden für vollkommen verschattungsfreie Module. Damit habe das Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Photovoltaik Markt, betont Rwenergy.


Geringe Bauhöhe und optimale Ausschöpfung der vorhandenen Fläche

Das Nachführsystem "s:wheel" - bestehend aus einem Drehgerüst auf dem die Solarmodule befestigt sind - zeichne sich vor allem auch durch seine sehr geringe Bauhöhe aus, die bei unter zwei Metern liegt. Damit sei das bodennahe System weitaus weniger windanfällig. Gerade in südlichen Ländern wie Spanien, in denen die Hürden für Baugenehmigungen immer größer werden, habe "s:wheel" zudem den Vorteil, dass das landschaftliche Erscheinungsbild seltener gestört wird. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil des "s:wheel" ergebe sich durch die optimale Ausschöpfung der vorhandenen Fläche, denn die einzelnen Räder könnten je nach Bedarf so aufgestellt werden, dass der Platzbedarf minimal ist. Mit 's:wheel' ist somit eine individuelle Anpassung an die lokalen Gegebenheiten möglich, betont der Hersteller.


Erfahrung aus der Automobilindustrie

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RWenergy verfügen über langjährige Erfahrung in internationalen Großprojekten sowie in der Entwicklung von Produktionsanlagen für die Automobilindustrie. Daher basiere s:wheel auf tausendfach in der Automobilindustrie eingesetzten Komponenten und Konstruktionsprinzipien. Im Grunde handle es sich um "bewegten Stahlbau", erklärt Andreas Fleischmann. Obwohl das Nachführsystem extremen Wetter- und Umwelteinflüssen wie Hitze, Regen, Staub oder Sand ausgesetzt ist, garantiere RWenergy eine störfreie Betriebszeit weit über den Einspeisezeitraum hinaus. In Kombination mit einem Wartungsvertrag bietet das Unternehmen eine Garantieleistung von 25 Jahren an.


Prototyp des "s:wheel" in 66 Metern Höhe

Nach der Münchener Intersolar war die Messe in San Francisco erst der zweite öffentliche Auftritt des jungen Unternehmens, das bisher seine Geschäfte weitestgehend ohne gezielte Werbung abwickelte. Die 2006 gegründete RWenergy GmbH mit Sitz in Schwandorf ist Teil der in verschiedenen Bereichen der Bauwirtschaft tätigen Unternehmensgruppe Rädlinger. Die beiden Geschäftsführer Werner Rädlinger und Andreas Fleischmann leiten das Unternehmen. Produziert wird nach wie vor im Maschinenbauwerk von Rädlinger am Hauptsitz in Cham. In Schwandorf befinden sich das Logistik- und Vertriebszentrum sowie ein Prototyp des "s:wheel", das dort in 66 m Höhe auf dem Dach einer ehemaligen Rauchgasentschwefelungsanlage steht. Nachdem die RWenergy GmbH seit 2006 binnen kürzester Zeit den spanischen Solarmarkt mit Projekten unter anderem in Barcelona, Madrid und Toledo erobern konnte, seien die Ziele für die Zukunft klar definiert: Neben dem Ausbau der Produktpalette soll nach und nach der gesamte mediterrane Markt erschlossen werden.

29.07.2008   Quelle: RWenergy GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RWenergy GmbH,
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Paradigma: Deutscher Marktführer bei Röhrenkollektoren mit starker Exportausrichtung

Röhrenkollektoren von Paradigma.
Röhrenkollektoren von Paradigma.

Die Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. konnte im Jahr 2007 ihre marktführende Position auf dem deutschen und damit Europas größtem Röhrenkollektormarkt ausbauen, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. "Mit dem Absatz von insgesamt 48.507 m2 Bruttokollektorfläche im letzten Jahr haben wir unseren Marktanteil gegenüber 2006 um 16 % auf insgesamt 50,3 % gesteigert. Damit sind wir in Deutschland mit klarem Abstand vor Viessmann, Elco und Vaillant die Nummer Eins unter den Anbietern von Vakuumröhrenkollektoren", sagt Paradigma Marketingmanager Jürgen Hoffmann: Für 2008 kündige sich eine noch positivere Absatzentwicklung an.  So sei in den ersten vier Monaten mehr als jede 12. neu installierte Solaranlage in Deutschland ein "AquaPaket" von Paradigma gewesen. Bis Ende April habe das 169 Mitarbeiter zählende Unternehmen bereits 23.352 m2 installierte Bruttokollektorfläche verbuchen können. Erwartet werden für 2008 insgesamt rund 80.000 m2, was einer 42-prozentigen Steigerung gegenüber dem Vorjahr entspräche.



31 Prozent Umsatzplus in Italien erwartet

Ein zweites wichtiges Standbein für Paradigma ist laut Jürgen Hoffmann in zunehmendem Maße der Export: "Derzeit führen wir für OEM-Kunden im Ausland das AquaSystem ein. Besonders interessant ist für uns Italien, wo sich der zweitgrößte Vakuumröhrenmarkt Europas entwickelt hat. Von hier aus soll künftig auch der spanische Markt bearbeitet werden." In Italien ist Paradigma seit über 10 Jahren mit dem Tochterunternehmen Paradigma S.R.L. vertreten. Erwartet wird für Italien in diesem Jahr eine Absatzsteigerung von 31 Prozent. Das entspricht einer Bruttokollektorfläche von 24.500 m2.


Ritter Solar will 2008 rund 75.000 m2 Bruttokollektorfläche produzieren

Bei der 100-prozentigen Tochter Ritter Solar Deutschland rechnet das Paradigma-Management bis Ende des Jahres sogar mit einer Absatzentwicklung von plus 261 %, d. h. mit einer Bruttokollektorfläche von 75.000 m2. Der in Dettenhausen ansässige größte Hersteller von Vakuumröhrenkollektoren für den deutschen Markt, der auch im Export marktführend ist, konnte laut Paradigma bereits bis April 18.589 m2 absetzen. Im Jahr 2007 habe die Bruttokollektorfläche noch bei insgesamt 20.745 m² gelegen.

29.07.2008   Quelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Paradigma Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co.,
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Hessische SPD will Marburger Solar-Satzung durch Änderung des Landesrechts endgültig absichern

Marburger Solarsatzung sorgt bundesweit für Schlagzeilen
Marburger Solarsatzung sorgt bundesweit
für Schlagzeilen

"Wir werden die Hessische Bauordnung so anpassen, dass keine Bedenken gegen die Marburger Solarsatzung mehr bestehen“, sagte am 28.07.2008 der Marburger SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Thomas Spies. Das Nachrichtenmagazin "Focus" hatte von rechtlichen Bedenken des Giessener Regierungspräsidiums gegen die bundesweit bislang einzigartige Marburger Solarsatzung berichtet. "Wir sind weiterhin der Auffassung, dass die von der Marburger Stadtverordnetenversammlung beschlossene Solarsatzung schon heute einer gerichtlichen Überprüfung Stand halten würde. Dies bestätigte ein entsprechendes Rechtsgutachten, das von der Stadt Marburg in Auftrag gegeben worden war", betont Spies. In dem Gutachten hatten die Rechtsanwälte Dr. Peter Becker und Fabio Longo festgestellt, dass eine Baupflicht für solarthermische Anlagen sowohl auf der Grundlage des Baugesetzbuchs (BauGB) als auch der Hessischen Bauordnung (HBO) grundsätzlich zulässig sei. 


Landespolitische Hemmnisse, die der Energiewende entgegenstehen, Schritt für Schritt abbauen

Dennoch werde die SPD-Landtagsfraktion nach der Sommerpause einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Anpassung der Hessischen Bauordnung vorlegen, der alle Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Marburger Solarsatzung beseitigen werde, unterstrich Spies. Der Gesetzentwurf werde direkt nach der Sommerpause in der Fraktion beraten und Mitte August in den Landtag eingebracht. "Wir müssen dazu beitragen, dass alle landespolitischen Hemmnisse, die der Energiewende entgegenstehen Schritt für Schritt abgebaut werden", sagte Spies. Solarsatzungen nach dem Marburger Vorbild seien ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung. Die stetig steigenden Energiepreise müssten jeden Hausbesitzer überzeugen, dass die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen auf lange Sicht Kosten spart, so Spies weiter.

Solaranlagen-Pflicht bei Neubauten und Sanierung im großen Stil

Die bundesweit einmalige Marburger Solarsatzung wurde am 20.6.2008 mit den Stimmen von SPD, Grüne/Bündnis 90 und Marburger Linke vom Stadtparlament beschlossen. Sie sieht vor, dass Solaranlagen auf den Dächern der Stadt flächendeckend Pflicht werden. Die Gegner aus CDU, FDP und Marburger Bürgerliste hatten die Neuregelung als Eingriff in die Eigentumsrechte der Bürger und als Verstoß gegen die hessische Bauordnung kritisiert. Laut Satzung müssen Hausbesitzer in Marburg ab dem 1. Oktober der Pflicht zur Installation solarthermischer Anlagen nachkommen, wenn Dächer saniert bzw. angebaut oder Heizungen ausgetauscht werden. Für Verstöße gegen die Satzung droht ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro.

28.07.2008   Quelle: SPD-Landtagfraktion Hessen; Stadt Marburg   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: RegioSolar,
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SolarMarkt AG: Neue Photovoltaik-Seminare vermitteln Fachwissen für die Handwerkspraxis

Zentrale der SolarMarkt AG in Freiburg.
Zentrale der SolarMarkt AG in Freiburg.

Die SolarMarkt AG (Freiburg) bietet in ihrem aktuellen Seminarprogramm kompaktes Photovoltaik-Wissen für Einsteiger und Solar-Profis. Das Programm umfasst elf Seminarblöcke, die einen weiten Themenbereich von den Planungsgrundlagen bis zur Dünnschichttechnik abdecken. Neu im Seminarplan ist die Montage des Indachsystems von Roto Sunroof, berichtet die SolarMarkt AG in einer Pressemitteilung. Praxiserfahrene Referenten von SolarMarkt, Creotecc, Schott, Signet, SMA und Roto präsentieren die aktuellen Themen und Entwicklungen. "In den überschaubaren Teilnehmergruppen bleibt immer viel Platz für anregende Diskussionen und Austausch unter den Teilnehmern. Das schätzen unsere Teilnehmer sehr", meint Priska Wassmer, Seminarorganisatorin der SolarMarkt AG. Die Seminare finden am Hauptsitz der SolarMarkt AG in Freiburg bzw. in den Filialen in Thüringen und in der Schweiz statt. 

Die 2004 gestartete Seminarreihe erfreut sich nach Angaben des Unternehmens großer Beliebtheit. Bereits rund 630 Handwerker haben sich seitdem bei der SolarMarkt AG weitergebildet. Das ausführliche Programm gibt es bei der SolarMarkt AG oder im Internet unter http://www.solarmarkt.com - service - seminare.

Die SolarMarkt AG gehört in Baden-Württemberg zu den führenden Photovoltaikausrüstern und Anlagenbauern. Das Unternehmen entstand bereits 1985 als Ausgründung aus dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und zählt damit in Deutschland zu den Branchenpionieren. Das Freiburger Solarunternehmen ist außerdem in Spanien, Italien, der Schweiz und den USA vertreten. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des Unternehmens weltweit Waren im Wert von insgesamt 43,85 Millionen Euro umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einer Steigerung von 61 Prozent.

28.07.2008   Quelle: SolarMarkt AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarMarkt AG,
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Worldwatch Institut: "Solarenergie ist heiß" - Photovoltaik-Wachstum um 51 %

Fertigung bei Suntech: China versechsfacht Photovoltaik-Produktion.
Fertigung bei Suntech: China versechsfacht
Photovoltaik-Produktion.

Die weltweite Produktion von Solarzellen wuchs im Jahr 2007 um 51 % auf insgesamt 3.733 Megawatt (MW). Das geht hervor aus dem neuesten "Vital Signs"-Bericht, den das Worldwatch Institut (Washington, D.C.) gemeinsam mit dem Prometheus Institute in Cambridge (Massachusetts) veröffentlicht hat. Demnach wurden 2007 nach ersten Schätzungen mehr als 2.935 Megawatt (MW) Photovoltaikleistung installiert und die kumulierte weltweite Gesamtleistung stieg auf knapp zehn Gigawatt (9.740 MW), was laut Worldwatch den Bedarf von mehr als drei Millionen europäischen Haushalten decken kann. "Aufgrund starker und angemessener Förderung in Ländern wie Deutschland und Spanien hat die Photovoltaikindustrie große Fortschritte beim Wirkungsgrad und hinsichtlich der Kosten gemacht und damit die Solarenergie der Wettbewerbsfähigkeit mit fossilen Brennstoffen näher gebracht", sagt Janet Sawin, Autorin der Studie und Leiterin der Forschungsgruppe. 

Europa produzierte 2007 Solarzellen mit rund einem Gigawatt

Im Laufe des vergangenen Jahres hat Europe, angeführt von Deutschland, Japan bei der Solarzellenproduktion überholt und Zellen mit einer Gesamtleistung von geschätzten 1,063 GW hergestellt. Dank hoher gesetzlicher Einspeisevergütungen blieb Deutschland weltweiter PV-Spitzenreiter; nahezu die Hälfte aller Solarmodule wurden hier installiert. Spanien kletterte auf Platz zwei, dort wurden laut Worldwatch jedoch nur etwa 3 % der Weltproduktion installiert. Wie in Deutschland wurde auch der spanische Markt von den gesetzlichen Einspeisevergütungen getrieben. Trotz eines kräftigen Zuwachses bei der Solarzellenfertigung (+ 48 %) auf 266 MW sei der Anteil der USA sowohl bei der Produktion als auch an den Installationen weiter gesunken.


China hat seine PV-Produktion mehr als versechsfacht

China hat sich bereits 2006 noch vor den USA auf den dritten Platz der weltweiten PV-Produzenten katapultiert und liegt seit 2007 nur noch hinter Japan. In den beiden vergangenen Jahren ist die PV-Produktion Chinas um mehr als das Sechsfache gewachsen, auf insgesamt 820 MW. Dennoch blieb der chinesische Binnenmarkt klein und China exportierte den größten Teil der Solarzellen nach Europa. "Mit den Milliarden Dollar, welche die Solarbranche in den letzten 12 Monaten investierte, wächst ihre Bedeutung sowohl großen netzgekoppelten Solarkraftwerken als auch bei der dezentralisierten, netzunabhängigen Photovoltaik und die Kosten werden immer wettbewerbsfähiger", sagt Travis Bradford, Präsident des Prometheus Instituts. "Wenn die Photovoltaik in wenigen Jahren weitgehend wettbewerbsfähig ist, wir die Nachfrage zeitgleich überall auf der Welt explodieren", fügt Bradford hinzu.


Experten erwarten dramatischen Preissturz um bis zu 50 %

Die Photovoltaikpreise sanken laut Worldwatch 2007 nur leicht, da weitere Preissenkungen angesichts der hohen Nachfrage und des andauernden Siliziummangels nicht weitergegeben worden seien. Analysten erwarteten jedoch in den kommenden beiden Jahren deutlich höhere Preissenkungen, um möglicherweise bis zu 50 %, wenn mehr Silizium zur Verfügung steht, die Skaleneffekte in der PV-Industrie greifen und neue Technologien eingeführt werden. Dann werde Solarstrom mit herkömmlicher Elektrizität in vielen Regionen wettbewerbsfähig, einschließlich Kalifornien und Südeuropa. "Photovoltaik und andere erneuerbaren Energien haben ein beträchtliches Potenzial, den weltweiten Energiebedarf zu decken und gleichzeitig die Versorgung zu sichern, Arbeitsplätze zu schaffen und den Klimawandel zu bekämpfen. Der Ausbau der Erneuerbaren ist in erster Linie eine Frage des politischen Willens und bedarf einer kräftigen und in sich stimmigen Gesetzgebung, um den Markt voranzubringen", fasst Sawin zusammen.

Weitere Informationen: "Another Sunny Year for Solar Power"

28.07.2008   Quelle: Worldwatch Institut   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech,

 

Sunline AG: Gebrauchsmuster für Thermoelement zur Effizienzsteigerung von Photovoltaik-Modulen mit thermischer Nutzung eingetragen

Nachrüstung bereits montierter Solarstromanlagen möglich.
Nachrüstung bereits montierter
Solarstromanlagen möglich.

Einen Tag vor der Hauptversammlung der Fürther Sunline AG traf erfreuliche Post in der Fürther Zentrale des Solar-Systemhauses ein: Die Gebrauchsmusterurkunde für ein Produkt, mit dem Photovoltaikmodule preiswert und effektiv gekühlt werden können. Solargeneratoren wandeln mit dem Zusatzteil wesentlich mehr Sonnenenergie in Strom um als ungekühlte, berichtet die Sunline AG in einer Pressemitteilung.  Gemeinsam haben das mittelhessische Unternehmen Main-Kinzig-Solar GmbH aus Gründau sowie die Sunline AG aus dem bayerischen Fürth ein "wasserdurchflossenes Thermoelement als Zusatzbauteil für Photovoltaikmodule" entwickelt. Die Idee wurde von Torsten Eurich und Klaus Kalkhof von Main-Kinzig-Solar sowie Wolfgang Wismeth von der Sunline AG umgesetzt und beim Patentamt angemeldet. Die "Urkunde über die Eintragung des Gebrauchsmusters Nr. 20 2008 004 965.2 - Eintragung am 24.07.2008" kam vom Deutschen Patent- und Markenamt. Die Technik des "Kühl- bzw. Thermoelements insbesondere für Solarmodule" - so der Name des Gebrauchsmusters - ist laut Sunline preiswert und leicht verständlich.


Solarstrom-Mehrertrag im zweistelligen Prozentbereich

Mit dieser Solarmodulkühlung könne jedes übliche Standard-Photovoltaikelement entweder gleich bei der Herstellung bestückt werden; es sei aber auch möglich, bereits montierte Solarstromanlagen nachzurüsten, so die Sunline AG. "Und zwar bei Anlagen jeder Größenordnung", wie die Erfinder ausdrücklich betonen. Das Bauteil, Ergebnis von zwölf Monaten Entwicklungsarbeit, könne auf einfachste Art und Weise auf der sonnenabgewandten Seite von Photovoltaikmodulen befestigt werden. Jedes Grad, um das ein kristallines Solarmodul kühler ist, führe zu etwa 0,5 Prozent mehr Leistung. Umgekehrt bedeute das, dass ein Solarmodul bei Sonnenschein und 55° Celsius Temperatur rund 15 Prozent weniger leiste, als auf dem Typenschild steht. Bei Tests habe der Einsatz der Solarmodulkühlung zu Mehrertrag im zweistelligen Prozentbereich geführt. Wenn im kommenden Jahr die garantierte Einspeisevergütung für Solarstrom stark sinkt, könne dies mit diesem Thermoelement wieder teilweise ausgeglichen werden.

Auch Kombinationsanlagen für Photovoltaik und Solarthermie sind laut Sunline mit dem Thermoelement möglich, denn solares Brauchwasser oder Heizungsunterstützung lohne sich bei den heutigen Energiepreisen auf jeden Fall. Die Solarmodul-Kühlelemente SMK verfügten jeweils über Vor- und Rücklauf und seien - wie die elektrischen Anschlüsse an jedem PV-Modul - einfach zur gewünschten Anlagengröße zu kombinieren und zusammenzuschließen. Zur normalen Installation der PV-Module komme nur noch die zusätzliche Verbindung der SMK.


Einfach und serienreif

Der Nachteil der bisherigen Kombielemente sei entweder, dass sie die verwendeten PV-Module nicht effektiv genug kühlen, oder aber nur sehr aufwendig und kostenintensiv zu montieren und zu betreiben sind, stellt Sunline fest. "Unsere Erfindung dagegen umgeht die genannten Nachteile: Es ist leicht zu montieren und macht die abgeführte Wärme nutzbar", sagen die drei SMK-Entwickler. Die dahinter stehende Idee konzentriere sich auf die Effinzienzsteigerung der PV-Module. Die thermische Energie könne als "Abfallprodukt" über einen Wärmetauscher abgeführt, aber auch in einem Speicher oder mit einer Wärmepumpe genutzt werden. Die Erfinder: "Viel zu lange schon ist die einfache und universell passende Kombination der beiden Techniken nicht weiter beachtet worden." Momentan werde noch daran gearbeitet, die SMK an möglichst viele verschiedene Modultypen anzupassen. Der Zeitplan sieht vor, dass ab Beginn 2009 die ersten PV-Kollektoren zum Kauf angeboten werden.


Verhandlungen mit Lizenznehmern laufen

"Das Interesse an der Erfindung ist sehr groß: Zur Zeit führen wir bereits Erfolg versprechende Lizenzverhandlungen mit großen PV-Herstellern", berichtet Sunline-Vorstand Wismeth. Doch auch die Nachrüstung bestehender PV-Anlagen ist ohne Probleme möglich. Ein erster Test an einer Zwei-Kilowatt-Anlage sei erfolgreich gewesen. Nun folge ein Großversuch an 200 Modulen einer, von Sunline betreuten PV-Megawattanlage, so Wismeth.

Als Vorteile des Thermoelementes nennt Sunline die Möglichkeit, es einfach hinter jedem Solarmodul zu befestigen und dass keine Veränderungen an den Photovoltaikmodul notwendig sei. Der schlichte Aufbau bedeute zudem eine hohe Betriebssicherheit. Die wasserführenden Thermoelemente würden durch eine einfache hydraulische Steckverbindung gekoppelt. Zudem sei das Thermoelement unkompliziert und schnell an gerahmten Photovoltaikmodulen nachrüstbar, bei Neuinstallation könnten Solarthermie und Photovoltaik in einem Arbeitsgang kostengünstig montiert werden. Eine erhebliche Ertragssteigerung der Photovoltaikanlage ergebe sich durch den Kühleffekt. Außerdem sei ein schnee- und eisfreier Betrieb der Anlage durch Erwärmung über das Thermoelement möglich. Die gleichzeitige Nutzung der Wärme ermögliche darüber hinaus eine Einsparung bei den Heizkosten.

28.07.2008   Quelle: SUNLINE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunline AG,
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Einspeisevergütung für Solarstrom in Spanien soll deutlich sinken

Künftig weniger Geld für Solarstrom in Spanien.
Künftig weniger Geld für Solarstrom in Spanien.

Der spanische Generalsekretär für Energie, Pedro L. Martín Uribe, hat am 18.07.2008 einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der erhebliche Einschränkungen beim Bau von Photovoltaik-Anlagen und hinsichtlich der Einspeisevergütung für Solarstrom in Spanien vorsieht. Der Photovoltaik-Einspeisetarif soll demnach abhängig vom Anlagentyp um bis zu 35 Prozent sinken, berichtet die Wirtschaftskanzlei Rödl & Partner in einer Pressemitteilung. Die maximale Leistung von Photovoltaikanlagen werde ebenso beschränkt wie die maximale Vergabe von Leistungskapazitäten.  "Geplante Investitionen in Photovoltaikprojekte in Spanien müssen dringend auf den Prüfstand", erklärt Georg Abegg, Partner und Leiter der Rechtsberatung bei Rödl & Partner in Madrid. "Für Projekte, die nach dem 29.09.2008 eingetragen werden, besteht kaum noch Planungssicherheit. Tritt das Gesetz wie geplant in Kraft, drohen der Solar-Industrie in Spanien erhebliche Schwierigkeiten. Davon werden insbesondere auch die bisher erfolgreichen Investoren aus Deutschland betroffen sein.


33 Cent/kW für Dachanlagen und 29 Cent/kW für Freiflächenanlagen

Der Entwurf betrifft Anlagen der Gruppe b.1.1. des Artikels 2 des Königlichen Dekrets 661/2007, welche ihre endgültige Eintragung in das Register der Energieproduzenten erst nach dem 29.09.2008 erhalten. Anstelle der bisherigen Unterscheidung nach der Leistung der Anlage ist die Höhe des Vergütungstarifes künftig davon abhängig, ob es sich um eine Dachanlage oder eine Bodenanlage handelt. Die Einspeisevergütung sinkt auf 33 Cent/kW für Dachanlagen und 29 Cent/kW für Bodenanlagen. Dies entspreche einer Reduzierung um bis zu 35 Prozent gegenüber den derzeit geltenden Tarifen, betont Rödl & Partner. Bei Dachanlagen müsse die Anlage mindestens 50 Prozent der Summe des jährlichen Stromverbrauches des Gebäudes decken, auf welchem sie aufgestellt wird. Die maximale Leistung der Anlagen, welche in das Register zur Vergütungszuweisung eingetragen werden, darf für Dachanlagen höchstens 2 MW und für Bodenanlagen höchstens 10 MW betragen.


Neue bürokratische Hürden

Darüber hinaus werde die Errichtung neuer Photovoltaik-Anlagen durch zusätzliche bürokratische Hürden erschwert, so Abegg. Spanien führe ein Register zur Vergütungszuweisung ein, in das jedes Projekt eingetragen werden muss, um den entsprechenden Vergütungstarif zugewiesen zu bekommen. Projekte mit der selben Katasterreferenz würden als eine einzige Anlage oder ein einziges Projekt betrachtet. Auf diese Weise soll eine Aufteilung in Einzelanlagen zur Umgehung der vorgegebenen Leistungshöchstgrenze verhindert werden.


Geförderte Gesamtkapazität sinkt auf 300 MW/Jahr

Die zu vergebende Leistungskapazität wird in Vergaberunden aufgeteilt. Insgesamt sollen jährlich vier Vergaberunden stattfinden. Die Reihenfolge der Kapazitätszuweisung richtet sich nach dem Einreichungsdatum des Antrages. Anträge, welche in der jeweiligen Vergaberunde keine Leistung mehr zugewiesen bekommen, da das Kapazitätskontingent erschöpft worden ist, rutschen automatisch in die nächste Vergaberunde. Die maximale Vergabeleistung im ersten Jahr beträgt für Dachanlagen insgesamt 200 MW (50 MW pro Vergaberunde), für Bodenanlagen insgesamt 100 MW (25 MW pro Vergaberunde). Damit sinkt die geförderte Gesamtkapazität auf 300 MW/Jahr. Ab dem zweiten Jahr und in den Folgejahren soll die Leistungskapazität der vorangegangenen Vergaberunden um denselben Gesamtprozentsatz erhöht oder reduziert werden, um den sich der Vergütungstarif im vorangehenden Jahr entsprechend erhöht oder reduziert hat.


Kopplung von Leistungskontingenten und Einspeisetarifen

Wird das Leistungskontingent in einer Vergaberunde bereits gänzlich erschöpft, so reduziert sich der Vergütungstarif in der nächsten Vergaberunde um ca. 2,5 Prozent. Umgekehrt erhöht sich der Vergütungstarif um ca. 2,5 Prozent, wenn in zwei aufeinanderfolgenden Vergaberunden nicht jeweils mindestens 50 Prozent der Kapazität erschöpft werden. Nach Eintragung im Register zur Leistungszuweisung verfügt der Antragssteller über einen Zeitraum von maximal zwölf Monaten, welcher in Ausnahmefällen um vier Monate verlängert werden kann, um die endgültige Eintragung im Register der Energieproduzenten (RIPRE) zu erlangen. Andernfalls wird die Eintragung im Register zur Vergütungszuweisung gelöscht.

28.07.2008   Quelle: Rödl & Partner Madrid   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Würz Energy,
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Deutschland ist erneuerbar.
Deutschland ist erneuerbar.

Einen umfassenden Überblick über die Vielfalt und Bandbreite der Branche der Erneuerbaren bietet die interaktive Deutschlandkarte der Agentur für Erneuerbare Energien. Sie lädt Interessierte ein, auf einem virtuellen Spaziergang durch Deutschland, die zahlreichen Unternehmen der Branche und ihre Tätigkeitsfelder zu entdecken. "Wir haben die Karte entwickelt, um einen lebendigen Eindruck von der Vielfalt und Schlagkraft der Erneuerbaren zu vermitteln", so Jörg Mayer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. "Mit mehr als 250 Standorten zeigt die Karte, wo sich in Deutschland die Kompetenzen für erneuerbare Energien (Photovoltaik, Solarthermie, Windkraft etc.) bündeln. Es sind diese Kompetenzen, die Deutschland im Bereich der Erneuerbaren Technologien an die Weltspitze gebracht haben. Im Sektor Windkraft beispielsweise liegt der Weltmarktanteil deutscher Hersteller und Zulieferer bei etwa 30 Prozent."  Mit einem Klick kann man auf der interaktiven Karte von Unternehmen zu Unternehmen wandern und wird dabei jeweils mit zentralen Informationen zu Tätigkeitsfeld, Beschäftigtenzahl, Umsatz und Standorten versorgt. Bei Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi Holding AG und Unterstützer der Agentur für erneuerbare Energien, stößt die Karte auf Zustimmung: "Wir begrüßen das Projekt sehr. Als Unternehmen ist es uns wichtig, dass unsere Branche in ihrer Gesamtheit wahrgenommen wird, denn gemeinsam stellen die erneuerbaren Energien schon heute eine realistische Alternative zur fossilen Energieerzeugung dar. In Zukunft sind die erneuerbaren Energien die einzige Möglichkeit, günstige Strompreise zu garantieren, da die Sonne keine Rechnung schickt!"


250.000 Menschen arbeiten für die Erneuerbaren

Die Unternehmen der Branche tragen maßgeblich zur regionalen Wertschöpfung bei und sorgen für mehr Beschäftigung in den Regionen. "Die Zahl der Arbeitsplätze in dieser Branche hat sich in den letzten zehn Jahren vervierfacht und liegt heute schon bei 250.000 Beschäftigten", betont Jörg Mayer. "Vor allem in den ostdeutschen Bundesländern, in denen die Beschäftigtenzahlen in vielen anderen Branchen rückläufig sind, ist dies äußerst positiv zu bewerten. Den mit Sicherheit zu erwartenden Fortgang dieser Erfolgsstory wird man auf unserer Karte verfolgen können." Derzeitige Prognosen sehen Beschäftigtenzahlen von 500.000 für das Jahr 2020 voraus.

Der interaktive Branchenatlas der Agentur für Erneuerbare Energien
Ist zugänglich unter: http://www.unendlich-viel-energie.de/branchenatlas

27.07.2008   Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Agentur für Erneuerbare Energien,
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VERBUND-Austrian Renewable Power GmbH erweitert Photovoltaik-Aktivität in Spanien

PV-Anlagen in Spanien.
PV-Anlagen in Spanien.

Die Verbund-Tochter VERBUND-Austrian Renewable Power GmbH (ARP; Wien) baut ihr Solarstrom-Engagement in Spanien weiter aus: Nachdem bereits im Frühjahr diesen Jahres der Erwerb einer Photovoltaik-Anlage in der andalusischen Provinz Jaen gemeldet wurde, bestätigte das österreichische Unternehmen nun den Kauf einer 1-MW-Anlage in der Nähe des ersten Standortes. Zudem sei kürzlich eine Tochtergesellschaft gegründet worden, die VERBUND-Photovoltaics Iberica S.L., welche künftig alle spanischen Photovoltaik-Aktivitäten bündeln soll. Das zweite von der ARP erworbene Solar-Kraftwerk erziele bei optimaler Sonneneinstrahlung eine Leistung von einem Megawatt (MW) und produziere jährlich etwa 1,5 Millionen Kilowattstunden Solarstrom.   Wie schon die erste Anlage, sei auch das zweite Projekt von der KIOTO Photovoltaics Iberica entwickelt und errichtet worden, einem spanischen Tochterunternehmen der österreichischen KIOTO Clear Energy AG.


Sonnenstrom für rund 1.500 Haushalte vermeidet jährlich rund 4.000 Tonnen CO2

Der Verbund verfolge eine saubere Wachstumsstrategie und setze mit seinem Photovoltaik-Engagement in Spanien einen weiteren Schritt in diese Richtung, betont das Unternehmen. Die Jahresproduktion der beiden Anlagen betrage zirka 5,2 Giagwattstund (GWh) - damit können etwa 1.500 Haushalte ganzjährig mit umweltfreundlichem Sonnenstrom versorgt werden. Der Beitrag zum Klimaschutz bestehe bei diesen beiden Kraftwerken in der Vermeidung von jährlich rund 4.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2). Die zwei spanischen Photovoltaik-Anlagen der VERBUND-Austrian Renewable Power GmbH wurden auf einer Fläche von umgerechnet rund 22 Fußballfeldern errichtet - beide Kraftwerke werden nach Angaben des Unternehmens bereits im September emissionsfreien Sonnenstrom in das Netz einspeisen. Die Gesamtinvestition für die beiden Projekte beläuft sich laut ARP auf rund 20 Millionen Euro.

27.07.2008   Quelle: Verbund (Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: VERBUND-Austrian Renewable Power GmbH,
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Klimaschutz mit CO2-positiven Häusern: ein Allgäuer Holzhausunternehmen macht es vor

Klimaschutzhäuser vermeiden bis zu 50 Tonnen CO2.
Klimaschutzhäuser vermeiden bis zu 50
Tonnen CO2.

Die Welt stehe angesichts der immer knapper werdenden Energieressourcen und des Klimawandels vor einer ihrer größten Herausforderungen und neue, zukunftsichernde müssten Wege gegangen werden, um die dringenden CO2-Reduzierungsziele schnellstmöglich zu erreichen, so die Bau-Fritz GmbH & Co. KG in einer Pressemitteilung. Der Holzhaushersteller aus dem Allgäu erfülle bereits seit über 15 Jahren mit seinen "Voll-Werte-Häusern" die Voraussetzung für CO2-neutrales und selbst für CO2-positives Bauen. Diese verbinden Nachhaltigkeit, Ökologie und höchste Energieeffizienz.   Für diesen bewussten Umgang mit den sich rapide vermindernden Naturressourcen wurde das Unternehmen bereits 1996 mit dem EG-Öko-Audit zertifiziert.


Klimaschutzwände und umweltfreundliche Heiztechnik wie z.B. Holzpelletheizungen oder Solarwärmeanlagen

Natürliche, selbst nachwachsende Rohstoffe wie Holz gewinnen angesichts des Klimaschutzes zunehmend an Bedeutung, betont das Unternehmen. Denn sie entziehen der Erdatmosphäre durch ihre hohe CO2-Speicherkapazität klimaschädigendes Kohlendioxid. Mehr als 40 Tonnen CO2 würden mit jedem Holzhaus von Baufritz gespeichert. (Dieser Wert entspreche dem durchschnittlichen CO2-Ausstoß eines Mittelklasse-Fahrzeuges in 30 Jahren bei 10.000 Kilometer Jahresleistung.) Die 40 Zentimeter starken und nahezu vollständig aus Holz bestehenden einstofflichen Klimaschutzwände dieser Häuser reduzieren den Jahresenergieverbrauch auf wenige 100 Liter Heizöl, dokumentiert im so genannten Energiepass. Für innovativen Wärmeschutz sorgen darüber hinaus passgenaue Energiesparfenster, ein Luftdichtigkeitskonzept und die eigens entwickelte Holzspänedämmung. Modernste Heiztechnik, wie Holzpelletheizungen, Wärmepumpen, Erdkollektoren, Tiefensonden oder Solarthermieanlagen nutzen die natürlichen Energieressourcen.

Der ausschließliche Einsatz von umweltschonenden, schadstoffgeprüften Materialien kommt auch Allergikern zugute - belegt durch das Siegel "ALLÖKH" vom Institut für Umwelt und Gesundheit für allergikergerechtes Bauen. Zusätzlich reduziert eine spezielle Elektrosmog-Schutzebene bis zu 99 Prozent der Belastung durch elektrische Strahlung und Felder. Das Rücknahmeangebot von Baufritz bürgt zudem für einen ganzheitlichen Klimaschutz bis zur Entsorgung. "Die Natur zeigt einen Weg auf, den wir in der Bauwirtschaft als Vorbild nehmen sollten.", meint Dagmar Fritz-Kramer, die Geschäftsführerin des Familienunternehmens.

27.07.2008   Quelle: Bau-Fritz GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: obs/Bau-Fritz GmbH & Co. KG,
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Energiepreisbremse Solarenergie: die Sonne schickt keine Rechnung

EFH mit 16 m² Solarthermie-Fassadenkollektoren.
EFH mit 16 m² Solarthermie-
Fassadenkollektoren.

Seit 15 Jahren war das Leben nicht so teuer wie jetzt. Auslöser der Teuerungswelle sind die hohen Energiepreise. Für Öl, Gas oder Strom zahle man heute um ein Drittel bis zum Doppelten mehr als noch vor wenigen Jahren, betont der Verband Austria Solar in einer Pressemiteilung. Bei den aktuellen Energiepreisen würden viele Haushalte im nächsten Winter einige hundert Euro mehr bezahlen müssen als bisher. Besonders Kleinverdiener seien davon stark betroffen. Der Umstieg auf preisstabile Energieträger sei daher dringend erforderlich. "Ein Ausweg aus der Energiepreisspirale strahlt täglich vom Himmel - die Sonne liefert in nur drei Stunden mehr Energie als die gesamte Menschheit in einem Jahr verbraucht, und das ohne etwas zu verrechnen", heißt es in der Pressemitteilung. Mit thermischen Solaranlagen lassen sich laut Austria Solar zwei Drittel der Kosten für Warmwasser und rund ein Drittel der Kosten beim Heizen sparen.  

Solarwärmeanlagen werden in Österreich durchschnittlich mit zwanzig Prozent gefördert

In allen österreichischen Bundesländern werden Solarwärmeanlagen mit durchschnittlich zwanzig Prozent gefördert, zusätzlich geben hunderte Gemeinden eine Solarförderung. Eine Warmwasser-Solaranlage spart bei den derzeitigen Energiepreisen bis zu 350 Euro pro Jahr, eine größere Solaranlage zur Heizungsunterstützung sogar bis zu 700 Euro jährlich, rechnet Austria Solar vor. Bei Anschaffungskosten von 6.000 bis 12.000 Euro je nach Anlagengröße und knapp 40 Prozent Förderung von Land und Gemeinde rechne sich die Solaranlage bei weiter steigenden Energiepreisen in weniger als zehn Jahren. Unabhängige Infos und Tipps bietet die Website http://www.solarwaerme.at.


Solarwärme auf dem Vormarsch: Politischer Vorrang für Solarthermie in der Steiermark und in Oberösterreich

Die Energiequelle Sonne wird immer wichtiger, Solarwärme wurde bereits in zwei österreichischen Bundesländern zur vorrangigen Energieform erklärt: Seit zwei Jahren sind in der Steiermark thermische Solaranlagen eine Grundvoraussetzung für den Erhalt der Wohnbauförderung, im Jahr 2007 hat Oberösterreich eine derartige Regelung beschlossen. Damit wollen die Bundesländer den Umstieg auf die unerschöpfliche und kostenlose Energiequelle Sonne beschleunigen, um die laufenden Ausgaben bei den Energiekosten zu dämpfen. "Auch bei der Neuordnung der Wohnbauförderung ab Jänner 2009 wird der Solarenergie ein zentraler Stellenwert eingeräumt, das Beispiel der Vorreiter Steiermark und Oberösterreich macht Schule", meint Roger Hackstock, Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar. Mit einem jährlichen Volumen von zweieinhalb Milliarden Euro sei die Wohnbauförderung das wirkungsvollste Instrument, um Effizienz und Einsatz erneuerbarer Energie im Wohnbau im Sinne der Klimastrategie der Bundesregierung voranzutreiben. Mit den geplanten Vorgaben könnten Solarwärmeanlagen bis 2020 mehr als 1,2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen, ein deutlicher Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele.

26.07.2008   Quelle: Verband Austria Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Teufel&Schwarz,
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Energieexperte Fell tankt sein Solarmobil bei IBC SOLAR auf

Hans-Josef Fell im TWIKE.
Hans-Josef Fell im TWIKE.

Der Grünen-Politiker Hans-Josef Fell (MdB) besuchte am 22. Juli 2008 auf seiner fast 1.000 Kilometer langen Tour durch Bayern das Photovoltaik-Systemhaus IBC SOLAR AG mit seinem Elektromobil. Am Nachmittag des 22. Juli traf er bei dem Unternehmen in Bad Staffelstein ein und "tankte" mit seinem Elektrofahrzeug, einem TWIKE, umweltfreundlichen Solarstrom. Damit habe der Grünen-Politiker gezeigt, wie man die Umwelt schonen und hohen Spritpreisen begegnen kann, heißt es in der Pressemitteilung der IBC SOLAR AG. Das TWIKE verbrauche bei 5.000 gefahrenen Kilometern im Jahr nur so viel Strom wie ein sparsamer Kühlschrank.   Als Sprecher für Energie und Technologie der Grünen Bundestagsfraktion hat Hans-Josef Fell viel zur Förderung der erneuerbaren Energien beigetragen. So gehen auf seine Initiative das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und verschiedene Förderprogramme sowie Forschungsinitiativen für erneuerbare Energien zurück. Dementsprechend ist es Fell ein Anliegen, mit gutem Beispiel voranzugehen und mit seinem Elektromobil TWIKE die Alltagstauglichkeit erneuerbarer Energien auch für den Personentransport unter Beweis zu stellen.


100 Kilometer mit nur fünf Kilowattstunden Strom

Das zweisitzige TWIKE ist besonders energiesparend und benötigt nur fünf Kilowattstunden Strom auf 100 km, was einem Benzinverbrauch von einem halben Liter entspricht. Bei einer Spitzengeschwindigkeit von 85 km/h kommt das TWIKE mit einer Batterieladung etwa 100 km weit. Damit ist das TWIKE alltagstauglich für fast alle Strecken des täglichen Bedarfs. Das TWIKE spart nicht nur Energie, sondern auch bares Geld, denn das Elektromobil ist von der Kfz-Steuer befreit.


Fossile Brennstoffe als Energiequelle ablösen

IBC SOLAR hat es sich zum Ziel gesetzt, Photovoltaik voranzutreiben und aufzuzeigen, wie sie fossile Brennstoffe als Energiequelle ablösen kann. Deshalb freut sich das Unternehmen besonders über den Besuch. "Hans-Josef Fell hat nicht nur mit seinem politischen Einsatz dazu beigetragen, dass regenerative Energiequellen gefördert werden. Er lebt auch privat vor, wie man umweltfreundliche Energien in den Alltag integrieren kann. Wir tanken sein TWIKE auch in Zukunft gerne mit unserem Sonnenstrom auf, wenn er bei uns in Bad Staffelstein Station macht", verspricht Udo Möhrstedt, Solar-Pionier und Vorstandsvorsitzender von IBC SOLAR.

26.07.2008   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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Energieeffizienz: EU will den Energieverbrauch von Elektrogeräten im Stand-by-Betrieb senken

Bisher erste Wahl: Steckdosenleisten zum Abschalten von Stand-by-Geräten.
Bisher erste Wahl: Steckdosenleisten zum
Abschalten von Stand-by-Geräten.

Die EU-Mitgliedstaaten stimmten am 7. Juli 2008 dem Kommissionsvorschlag zur Senkung des Energieverbrauchs von Elektrogeräten im Stand-by-Betrieb zu. Betroffen sind alle in Europa verkauften Haushalts- und Bürogeräte. Diese Verordnung der EU ist die erste gesetzliche Anforderung an Produkte innerhalb der Ökodesign- Richtlinie. Sie ist ein konkreter Beitrag zur Energieeffizienz, zum Klimaschutz und zur Verbrauchskostensenkung. Hersteller erklären mit der CE-Kennzeichnung, dass ihr Produkt alle geltenden europäischen Vorschriften einhält. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat seit Mitte 2007 am Inhalt der neuen Verordnung mitgearbeitet. 

Strom aus drei modernen Atomreaktoren kann eingespart werden

Wenn das EU- Parlament zustimmt, gelten ab ca. 2010 verpflichtende Höchstwerte von einem Watt für den Stromverbrauch im Stand-by-Betrieb und bei ausgeschalteten Geräten. Drei Jahre später wird der Grenzwert halbiert. Damit sollen diese Energieverluste in der EU bis 2020 um fast 75 %, reduziert werden, das sind zirka 35 Terawattstunden pro Jahr. Eine Terawattstunde (TWh) entspricht einer Milliarde Kilowattstunden (KWh) . Diese Einsparung entspricht dem 1,3-fachen der deutschen Stromerzeugung aus Windkraft im Jahr 2005 oder der jährlichen Stromlieferung dreier moderner Atomreaktoren.

Die EU-Kommission plant weitere Verordnungen, welche die Umweltbelastung verringern sollen, beispielsweise durch PC, Monitore, Drucker, Scanner und Kopierer, Fernsehgeräte, Kühl- und Tiefkühlgeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner sowie Warmwasserbereiter und Heizkessel. Diese Geräte bieten große Chancen zum Energiesparen, ohne die Funktion einzuschränken, wenn dieses Ziel schon bei der Entwicklung beachtet wird.

Die Ökodesign-Richtlinie wird durch das Energiebetriebene-Produkte- Gesetz (EBPG) in deutsches Recht umgesetzt. Das EBPG ist am 7. März 2008 in Kraft getreten. Die BAM ist darin als beauftragte Stelle benannt und vertritt, zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA) sowie den Wirtschafts- und Umweltministerien, Deutschland bei der Erarbeitung von Ökodesign-Vorschriften gegenüber der EU.

Der Internationale Kongress "Electronics Goes Green 2008" behandelt Themen rund um die Ökodesign-Richtlinie. Dr. Floris Akkerman, ein Experte der BAM berichtet auf dem Kongress über die ersten Erfahrungen in Deutschland. Dem Kongress ist ein Messebereich angegliedert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie betreibt mit der BAM einen gemeinsamen Messestand. "Electronics Goes Green 2008" findet vom 7. bis 10. September 2008 in Berlin statt.

26.07.2008   Quelle: BAM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BMU,
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BISS Italia bietet deutsches Know-how für die italienische Photovoltaik-Industrie

Das Business Institute Solar Strategy (BISS) hat eine Geschäftsstelle in der norditalienischen Industriestadt Brescia eröffnet. Damit tritt das Hamburger Institut für Photovoltaik-Qualitätssicherung und -Projektentwicklung schon im zweiten Jahr seines Bestehens in den italienischen Markt ein. "Italiens boomende Solarbranche hat ein starkes Bedürfnis nach unseren Leistungen: Qualitätssicherung und Projektentwicklung made in Germany", so Gründer und Geschäftsführer Dr. Gerwin Dreesmann. Mit der ständigen Präsenz in Italien will BISS bereits bestehende Kooperationen zur Realisierung von Großprojekten in Süditalien ausbauen und seine Leistungen weiteren Entwicklern, Banken und Investoren anbieten. Geleitet wird BISS Italia von der Internationalen Betriebswirtin Susanne Braun. 

QInvest-Solar sichert Qualität von PV-Anlagen

Das BISS hat mit QInvest-Solar ein Managementsystem zur unabhängigen, objektiven und ganzheitlichen Qualitätssicherung entwickelt. Die Erträge einer QInvest-Solar geprüften Photovoltaik-Anlage verbessern sich nach Angaben des Unternehmens im Mittel um sechs Prozent. Die Notwendigkeit effizienter und verlässlicher Instrumente der Qualitätssicherung erklärt Gerwin Dreesman: "Neue gesetzliche Regelungen wie das Conto Energia und das Haushaltsgesetz lassen die italienische Photovoltaikbranche rasant wachsen. Damit sind hier aber auch viele Akteure am Markt, die noch über keine ausreichenden Kenntnisse und kaum Erfahrungen verfügen. Die große Gefahr sind Anlagen, die erheblich niedrigere Erträge erwirtschaften als technisch möglich." Mit QInvest-Solar hingegen sei BISS ein zuverlässiger Partner, um die Qualität von Photovoltaik-Anlagen zu sichern und ihre Potenziale optimal auszuschöpfen. "Unsere Dienstleistungen sind damit sowohl für Projektentwickler und -betreiber als für auch Investoren interessant", betont Dreesman.


Geschäftsführerin Susanne Braun

Die Geschäftsführerin der BISS Italia Susanne Braun absolvierte nach ihrem Studium der Internationalen Betriebswirtschaft in Wien einen MBA in Cincinnati, USA. Sie spricht sechs Sprachen und war in mehreren leitenden Positionen in Österreich und in Deutschland tätig. Vor drei Jahren wechselte sie in die Photovoltaik-Branche und leitete für die EPURON GmbH (Tochterunternehmen der Conergy AG) das Marketing, die PR und die Anlegerverwaltung. Zuletzt verantwortete sie für EPURON das Key Account Management, das Business Development und das Projektmanagement in Italien.

25.07.2008   Quelle: Business Institute Solar Strategy   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Phoenix Solar AG erschließt neues Photovoltaik-Marktsegment durch Rahmenvertrag mit neuem Lieferanten von Dünnschichtmodulen

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) hat am 24.07.2008 einen Rahmenliefervertrag abgeschlossen mit der in Fremont (Kalifornien) ansässigen Solyndra Inc., einem Hersteller von Dünnschichtmodulen auf der Basis von Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS). Der Vertrag habe ein Volumen von rund 450 Millionen Euro und umfasse die Lieferung von Solarmodulen im Zeitraum von 2008 bis 2012, berichtet die Phoenix Solar AG in einer Pressemitteilung. Vereinbart worden seien jährlich steigende Liefermengen bei gleichzeitiger jährlicher Senkung des Preises pro Watt Spitzenleistung (Wp).  Die Solarmodule sind laut Phoenix Solar AG hoch innovativ und unterscheiden sich wesentlich von herkömmlichen Solarmodulen. Mit dem neuartigen Produkt könnten Photovoltaikanlagen auf verschiedenen Dachtypen schnell montiert werden, einschließlich solcher, die bisher für herkömmliche Photovoltaik-Anlagen nicht geeignet waren. Mit der CIGS-Dünnschichttechnologie werde die Produktpalette der Phoenix Solar AG erweitert, heißt es in der Pressemitteilung. Die Gesellschaft erschließe sich zudem ein neues Marktsegment.

25.07.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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S.A.G. Solarstrom AG und Volkswagen bauen Photovoltaik-Anlage mit 1,1 Megawatt Nennleistung

S.A.G. Solarstrom AG installiert 5.600 Photovoltaik-Module auf VW-Dächern
S.A.G. Solarstrom AG installiert 5.600
Photovoltaik-Module auf VW-Dächern

Der Volkswagen-Konzern hat mit der S.A.G. Solarstrom AG (Freiburg) einen Vertrag über die Dachflächennutzung von zwei Werkshallen in Wolfsburg geschlossen. Baubeginn des 1,1 MWp Photovoltaik-Kraftwerks, das jährlich rund eine Million Kilowattstunden Solarstrom produzieren soll, ist im September, berichtet die S.A.G. Solarstrom AG in einer Pressemitteilung. Im Dezember 2008 soll die Anlage bereits an das Netz gehen. "Das Projekt ist für VW wegweisend für eine positive CO2-Bilanz und zeigt einmal mehr, dass wir uns unserer Verantwortung für die Umwelt bewusst sind", so Eckhard Wawrzyniak, Projektleiter Regenerative Energien bei VW.  Fünfzehn Unternehmen hatten VW Konzepte für die solare Dachflächennutzung vorgelegt - den Zuschlag erhielt die S.A.G.: "Uns hat das technische Konzept in jeder Hinsicht überzeugt. Es entspricht voll und ganz unseren Anforderungen an Qualität und Ertrag der Anlage. Außerdem verfügt die S.A.G. über langjährige Erfahrung und Kompetenz im Bau von großen Dachanlagen", so Wawrzyniak weiter.



Solarstrom aus 5.600 polykristallinen Modulen

Die S.A.G. Solarstrom AG investiert nach eigenen Angaben rund fünf Millionen Euro in die Anlage, die mit 5.600 polykristallinen Solarmodulen bestückt werden und von der S.A.G. auch selbst betrieben werden wird. "VW setzt in der Automobilbranche mit diesem Projekt der regenerativen Energieerzeugung ein Zeichen. Andere Unternehmen aus der Branche werden diesem Beispiel sicher folgen. Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt eine der größten Aufdachanlagen in Niedersachsen bauen werden", so Oliver Günther, Vertriebsvorstand der S.A.G. Solarstrom AG.

25.07.2008   Quelle: S.A.G. Solarstrom AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: S.A.G. Solarstrom AG,
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Neue Studie: Heizen mit Sonne, Holz, Wind oder Wärmepumpen ist "in"

Immer mehr Wohnungen werden mit Sonne, Holz oder Wärmepumpen beheizt.
Immer mehr Wohnungen werden mit Sonne,
Holz oder Wärmepumpen beheizt.

Schon vor dem aktuellen Energiepreisschock haben die Menschen in Deutschland bei der Heizung massiv auf erneuerbare Energien gesetzt, berichten die Landesbausparkassen in einer Pressemitteilung. Wie LBS Research auf Basis aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes mitteilt, hat sich die Zahl der Wohnungen, die mit Holz oder sonstigen erneuerbaren Energien (Solarthermie-Anlagen, Windenergie, Wärmepumpen u. ä.) beheizt werden, von 347.000 (2002) auf 1.078.000 Einheiten im Jahre 2006 mehr als verdreifacht. Der Anteil dieser Heizsysteme stieg damit in nur vier Jahren von einem auf drei Prozent an. Vorreiter dieser Entwicklung sind die Hauseigentümer in Bayern und Baden-Württemberg.   Wie bereits vier Jahre zuvor, so entfallen auch jetzt mehr als 60 Prozent aller mit erneuerbaren Energien beheizten Objekte auf die beiden Süd-Länder. Relativ am stärksten aufgeholt haben Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg, wo die Zahl der betreffenden Objekte seit 2002 um den Faktor 5 bis 7 angewachsen ist. Bezogen auf die Gesamtzahl aller Wohnungen weist Thüringen hinter Bayern (7,9 Prozent) und Baden-Württemberg (5,4 Prozent) mit 4,3 Prozent bereits die dritthöchste Quote an "Erneuerbaren" auf. Nordrhein-Westfalen kommt demgegenüber nur auf einen Wert von 0,9 Prozent. Auch Schleswig-Holstein, das Saarland, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt bleiben noch unter der Marke von zwei Prozent.


Größte Fortschritte bei Ein- und Zweifamilienhäusern

Das Bewusstsein für den Klimawandel, begrenzte Energieressourcen und drohende Preissteigerungen hat in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts offenbar beträchtliche Investitionen in zukunftsfähige Heizanlagen freigesetzt. Dabei wurden bei den Ein- und Zweifamilienhäusern bislang die größten Fortschritte erreicht. Auf sie entfallen nach Angaben von LBS Research 86 Prozent der Wohnungen mit Heizungen auf der Basis erneuerbarer Energien. Das sind nicht nur Eigenheime. Auch von den Mietwohnungen mit solchen Anlagen entfallen rund zwei Drittel auf vermietete Einfamilienhäuser und Mietwohnungen in Zweifamilienhäusern.


Hauseigentümer wollen verstärkt auf Solaranlagen setzen

Nicht überraschend ist für die LBS-Experten, dass Selbstnutzer mit einem Anteil von 72 Prozent überproportional vertreten sind. Ihr Anteil ist gegenüber 2002 sogar noch einmal um vier Prozentpunkte gestiegen. Der Grund: Sie können selbst über die Maßnahmen entscheiden, und sie profitieren unmittelbar davon, nämlich über die entsprechenden Energiekosteneinsparungen. Wie aus einer GfK-Umfrage im Auftrag der LBS aus dem Jahre 2007 bekannt ist, wollen Hauseigentümer künftig sogar verstärkt insbesondere auf Solaranlagen
setzen.


Auch der Gebäudebestand kann umgerüstet werden

Differenziert man den Ist-Zustand nach dem Baualter, so liegt laut LBS Research bei den jüngsten Objekten (ab dem Baujahr 2001) die Quote der Wohnungen, die mit erneuerbaren Energien beheizt werden, mit 6,5 Prozent naturgemäß am höchsten. Denn beim Neubau können entsprechende Anlagen von vornherein eingeplant und mit dem relativ geringsten Aufwand realisiert werden. Dass aber auch der Gebäudebestand umgerüstet werden kann, zeigt die Tatsache, dass bereits gut sechs Prozent der bis 1918 fertig gestellten Wohnungen über Heizungen mit Holz, Solaranlagen oder Wärmepumpen verfügen. Unterdurchschnittlich sind diese Energiequellen dagegen noch in den Baujahrgängen 1949 bis 2000 vertreten.


Trend geht weiter weg vom Heizöl

Wie viel sich in den letzten Jahren bei der Beheizungsstruktur bewegt hat, wird nach Auskunft von LBS Research auch aus anderen Zahlen deutlich. So geht bei den fossilen Energieträgern der Trend weiter weg vom Heizöl, nämlich von 31,8 Prozent (2002) auf 30,2 Prozent, das sind weniger als 11 Millionen Einheiten (2006). Die Zahl der mit Kohle beheizten Wohnungen ist in vier Jahren sogar um 35 Prozent auf nur noch 370.000 zurückgegangen; auch in den neuen Ländern spielen sie eine immer geringere Rolle. Der einzige weitere "Gewinner" - wenn auch nur in relativ bescheidenem Umfang - ist die Gasheizung, auf die mit 17,6 Millionen fast die Hälfte aller Wohnungen in Deutschland entfallen. Die Zahl der mit Fernwärme beheizten Objekte, die vor allem im Osten große Bedeutung haben, ist dagegen mit 4,8 Millionen genauso konstant geblieben wie die knapp 1,5 Millionen Wohnungen mit Stromheizung.


Staatliche Unterstützung besonders wichtig

Die Aussichten für eine weitere Aufwärtsentwicklung der erneuerbaren Energien in Wohngebäuden sind günstig. Die LBS-Immobilienexperten verweisen in diesem Zusammenhang auf eine aktuelle Allensbach-Umfrage im Auftrag der Bauindustrie, wonach 93 Prozent der Bevölkerung den Ausbau erneuerbarer Energien für eine wichtige Klimaschutzmaßnahme halten. Dieser Wert liegt eindeutig über den Quoten für alle anderen möglichen Ansätze. Auch das Bewusstsein, dass man selbst etwas zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen muss, ist weit verbreitet. 77 Prozent wissen außerdem, dass der Einsatz erneuerbarer Energien beim Neubau oder dem Umbau von Gebäuden finanziell gefördert wird. Das ist besonders wichtig, weil die betreffenden Maßnahmen - insbesondere im Gebäudebestand - durchaus nennenswerte Beträge kosten und ohne staatliche Unterstützung häufig nicht in Gang kommen können.

25.07.2008   Quelle: Landesbausparkassen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Landesbausparkassen,
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Hoku Solar und Suntech stellen Photovoltaikanlage mit 254 kWp für großen Getränkevertrieb auf Hawaii fertig

Modulproduktion bei Suntech.
Modulproduktion bei Suntech.

Der Photovoltaik-Systemintegrator Hoku Solar, Inc., Tochter der Hoku Scientific, Inc. (Kapolei; Hawaii,) und der chinesische Photovoltaik-Hersteller Suntech Power Holdings Co. berichteten am 22.07.2008 über die Fertigstellung einer Solarstromanlage mit einer Gesamtnennleistung von 254 Kilowatt auf einer Lagerhalle des Getränkegroßhändlers Paradise Beverages, Inc. im US-Bundesstaat Hawaii. Die Anlage besteht aus mehr als 1.500 Suntech-Modulen, die rund 525.000 Kilowattstunden Solarstrom jährlich erzeugen sollen. Die Anlage ist Teil eines Photovoltaik-Systems mit insgesamt 358 kW das Hoku und Suntech für Paradise Beverages installiert haben. 

Silizium von Hoku und Module von Suntech

Hoku Scientific und Suntech kooperieren an mehreren Stellen der solaren Wertschöpfungskette. Hoku verwendet auf Hawaii Module von Suntech und Suntech soll von Hoku mit Solar-Silizium aus einer künftigen Produktionsstätte in Pocatello (Idaho) versorgt warden. "das war wieder eine erfolgreiches Projekt für Hoku Solar und ein herausragendes Beispiel für unsere Partnerschaft", sagt Dustin Shindo, Vorstand von Hoku Scientific. "Es handelt sich nicht nur um unsere bisher größte Photovoltaik-Installation, sondern es war auch eine Gelegenheit unsere Beziehung zu Suntech zu festigen.

"Diese Solarstromanlagen zählen zu den ersten großen Einsatzgebieten von Suntech-Modulen auf Hawaii", kommentiert Roger Efird, Präsident von Suntech America. "Mit in Hülle und Fülle vorhandener Sonneneinstrahlung ist Hawaii ein idealer Ort zur Solarstromproduktion und entwickelt sich zu einem rasch wachsenden Solar-Markt. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit Hoku Solar die Vorzüge der Photovoltaik nach Hawaii zu bringen und dessen schöne Natur zu schützen", fügt Efird hinzu.

25.07.2008   Quelle: Suntech Power Holdings Co.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Suntech Power Holdings Co.,
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Erneuerbare Energien: E.ON hält jetzt 50 Prozent an weltweit größtem Offshore-Windpark

E.ON hat am 21.07.2008 zusammen mit dem dänischen Energieversorger DONG Energy den Anteil von Shell am "London Array Offshore-Windpark" übernommen, berichtet die E.ON AG in einer Pressemitteilung. E.ON und DONG Energy würden zu je 50 Prozent Projektpartner. London Array ist laut E.ON das weltweit größte Offshore-Windpark-Projekt mit einer geplanten Kapazität von bis zu 1.000 Megawatt (MW). In etwa 15 Kilometer Entfernung zur Küste von Kent und Essex, der äußeren Themsemündung, sollen mehr als 270 Windturbinen installiert werden.   Hohe Windgeschwindigkeiten, eine geringe Wassertiefe und die günstige Bodenbeschaffenheit böten sehr gute Voraussetzungen für die Errichtung groß angelegter Offshore-Windparkanlagen. Vorausgesetzt, dass eine Reihe wichtiger Einzelverträge - wie etwa der Vertrag über die Lieferung der Turbinen - abgeschlossen werden können, soll die erste Projektphase bis 2012 abgeschlossen werden.

Shell habe einen entscheidenden Beitrag zur Projektentwicklung geleistet und sich bereit erklärt, das bisherige Projektteam erst zum Ende des Jahres abzuziehen, um einen reibungslosen Übergang des Planungsablaufs sicher zu stellen, heißt es in der Pressemitteilung. Weltweit plant E.ON nach eigenen Angaben bis 2010 rund sechs Milliarden Euro in den Ausbau erneuerbarer Energien zu investieren. Der Geschäftsbereich "Climate and Renewables" betreibe bereits drei Offshore-Windanlagen mit einer Erzeugungskapazität von 83 Megawatt. Weitere 200 Megawatt befänden sich zurzeit im Bau.

25.07.2008   Quelle: E.ON AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Windenergie-Forschungsplattform FINO3 wird errichtet: Riesiger Rammbär im Einsatz vor Sylt

Plattform der künftigen Forschungsplattform FINO3.
Plattform der künftigen Forschungsplattform
FINO3.

Mit der Installierung des Gründungspfahls der Forschungsplattform FINO3 rund 80 Kilometer vor Sylt wird am 29. Juli 2008 ein wichtiger Meilenstein des Projekts erreicht. Das 315 Tonnen schwere und 55 Meter lange Großrohr wurde am 19.07.2008 vom Werk in Rostock nach Cuxhaven transportiert. Dort werden derzeit letzte Vorbereitungen getroffen, um den Pfahl 30 Meter tief in den Meeresboden rammen zu können, sofern das Wetter die Seemontage zulässt. Das Setzen des Fundamentes ist mit erheblichem Aufwand verbunden, zum Einsatz kommen dabei unter anderem mehrere Schiffe, Schlepper, Pontons, ein Schwimmkran sowie einer der weltgrößten Rammbären, berichtet die Fachhochschule Kiel in einer Pressemitteilung. 
Sechs Stunden wird die Rammung dauern, um die auftretenden Schallemissionen zu mindern, initiierte die Bauherrin, die Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH, gemeinsam mit der Universität Hannover ein Forschungsprojekt beim Bundesumweltministerium. Bereits jetzt trifft die Hydrotechnik Lübeck GmbH am vorgesehenen Standort der Plattform entsprechende Vorkehrungen. Taucher legen in einem Radius von 70 Metern um die Gründungsposition zwei Rohre, aus denen später während des Rammvorgangs durch unzählige kleine Löcher Luftblasen entweichen. Dieser doppelte Luftblasenschleier wird die Schallemissionen der Rammung deutlich dämpfen und so helfen, negative Auswirkungen auf die Meeresumwelt zu vermeiden. Gleichzeitig wird das Verhalten der Schweinswale durch umfangreiche Monitoring-Maßnahmen beobachtet, beteiligt daran sind Schiffe, Flugzeuge sowie so genannte Klickdetektoren.


Erkenntnisse für die Genehmigung, Realisierung und den Betrieb von Offshore-Windparks in der Nordsee

Die Errichtung der Forschungsplattform FINO3 ermöglicht nicht nur eine genauere Abschätzung der ökologischen Auswirkungen des Baus von Offshore-Windenergieanlagen, sondern auch die Minimierung technischer Risiken beim Bau und Betrieb kommerzieller Offshore-Windparks, mit deren Bau ab 2010 zu rechnen ist. Der Bau der Plattform sowie die sich anschließenden Forschungsprojekte sollen Erkenntnisse für die Genehmigung, Realisierung und den Betrieb der in diesem Gebiet geplanten Offshore-Windparks liefern. Erhoben werden unter anderem Daten zu Windgeschwindigkeiten und Wellenbelastungen, zum Vogelzug, den Auswirkungen auf die direkte Umwelt und auf Schweinswale.

Weitere Informationen zum Projekt unter http://www.fino3.de.

24.07.2008   Quelle: Fachhochschule Kiel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fachhochschule Kiel,

 

Deutsche Unternehmen mit Klimaschutz- und Energietechnologien auf Wachstumskurs

Marktchancen Solarenergie (Sehr gut = gelb; gut = orange).
Marktchancen Solarenergie
(Sehr gut = gelb;
gut = orange).

Die Marktstudie "Cleantech-Wachstumspfade" der Kommunikationsberatung Maisberger Whiteoaks (München) bestätigt die positive Stimmung in der deutschen Cleantech-Industrie (umweltschonende Verfahren und erneuerbare Energien). Eine überragende Mehrheit der mehr als 100 befragten Unternehmen, darunter Solarthermie- und Photovoltaik-Unternehmen rechnet für die nächsten Jahre mit einer positiven Marktentwicklung und will in Personal, Forschung und neue Auslandsstandorte investieren. Eine wenig differenzierte Finanzierungsstrategie, Fachkräftemangel, unklare gesetzliche Rahmenbedingungen und die beginnende Marktkonsolidierung könnten sich dabei allerdings als Wachstumsbremsen erweisen, so das Fazit der Studie.  Zum ersten Mal seit langer Zeit finden sich deutsche Unternehmen wieder an der Spitze eines neuen Technologiezyklus: Viele Experten gehen sogar davon aus, dass die Cleantech-Branche sogar den Automobilsektor als Leitindustrie ablösen kann. Was die deutsche Cleantech-Branche tun kann und muss, um diese führende Position zu halten, beantwortet die aktuelle Studie von Maisberger Whiteoaks. Demnach entwickelt sich Cleantech-Markt sich zum großen Teil noch außerhalb des offenen Kapitalmarktes und der Marktplatz wird voller: In den letzten zehn bis 15 Jahren lässt sich eine deutliche und kontinuierliche Intensivierung des Gründungsverhaltens feststellen. Günstige politische Rahmenbedingungen, staatliche Förderung, zunehmende Marktreife von Technologien und ein positives gesellschaftliches Klima sind die Treiber dieser Entwicklung.


Eine mittelständische Industrie auf dem Weg zu Cleantech-Konzernen

Während der Markt heute von mittelständischen Strukturen dominiert wird (50 % der Unternehmen haben höchstens 10, weitere 30 % höchstens 100 Mitarbeiter) lassen sich laut Studie im oberen Marktsegment bereits Konsolidierungstendenzen erkennen. Fast 100 % der Studienteilnehmer sehen die künftige Entwicklung ihres Unternehmens und ihres Marktes sehr positiv und forcieren, unabhängig von Segment und Unternehmensgröße, die Innovation. In der aktuellen Wachstumsphase wollen 57 % zusätzliche Marktanteile auch durch die Entwicklung neuer Produkte erkämpfen, dies nicht nur in angestammten, sondern auch in neuen Segmenten.


In der Welt zu Hause

Deutschland und andere europäische Länder bilden die geschäftlichen Schwerpunkte der befragten Unternehmen. Aber auch in Asien (26%), den USA (30%), Afrika (9%) und Australien (7%) sind deutsche Cleantech-Unternehmen aktiv und wollen ihre internationale Präsenz weiter stärken. 96 % der befragten Unternehmen geben an, auch ohne Fusionen und Zukäufe zukunftssicher zu sein. Unter den Großunternehmen ziehen jedoch knapp 48 % Unternehmenszukäufe in Erwägung: Ein Beleg für die Grenzen organischen Wachstums und den beginnenden Konsolidierungsprozess im oberen Marktsegment, so die Studie.


Der Wettbewerb wird härter

Größere Unternehmen rechnen mit einem härteren Wettbewerb: Die Sicherung und der Ausbau der Marktanteile ist für 80 % die zentrale Herausforderung. Beinahe jeder zweite Befragte sieht Wettbewerbsdruck als Problem. Die Steigerung unternehmerischer Schlagkraft hat für große Marktteilnehmer Priorität: Vor allem durch Optimierung der Know-how-Verwertung und den Aufbau einer effizienten Organisation. Externe Faktoren - Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter (47,6%) und die Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen (19%) - sind erfolgskritisch. 64% aller befragten Unternehmen bezeichnen den Fachkräftemangel als Problem. Dabei ist die Situation der Großunternehmen besonders angespannt, besonders in der Forschung und Entwicklung.


Politische Rahmenbedingungen entscheidend - auch für die Jobmaschine

Die schützende Hand des Staates wollen sich vor allem die kleineren Anbieter erhalten: Sie sehen sich weniger unter Druck als Große und sehen die Sicherung günstiger politischer Rahmenbedingungen und die Aufnahme in öffentliche Förderprogramme als wichtige Aufgaben. Neun von zehn Unternehmen wollen ihr Personal aufstocken, teilweise sogar massiv. Die Beschäftigungsimpulse gehen dabei gleichermaßen von großen und kleineren Unternehmen aus. Obwohl 62% der Unternehmen in den nächsten Jahren einen hohen Investitionsbedarf sehen, setzen die Unternehmen auf klassisch mittelständische Finanzierungsinstrumente: Innenfinanzierung und Bankkredite. Das Interesse an alternativen Finanzierungsmodellen ist laut Studie gering. Für 45 % der Befragten spielt die staatliche Förderung nach wie vor eine substantielle Rolle im Finanzierungskonzept. Beibehaltung und Ausbau der Förderung ist denn auch der wichtigste Wunsch gerade kleinerer Unternehmen an die Politik.


Kommunikationsmix = Internet plus Messe

Die Kombination des Internetauftritts mit Fachmessen scheint die Kommunikationsformel der Cleantech-Unternehmen zu sein, so Maisberger Whiteoaks. Instrumenten, die eine anspruchsvolle Planung und Steuerung sowie professionelle Marketing-Strukturen erfordern, insbesondere klassische Werbung, Public Relations und Public Affairs, messen die Befragten eine geringere Bedeutung bei. "Die Cleantech-Unternehmen haben große Chancen, in den nächsten 20 Jahren zu der Leitbranche Deutschlands zu werden. Doch dazu bedarf es mehr als erstklassige Produkte und Technologien", kommentiert Dr. Alexander Pschera, geschäftsführender Gesellschafter bei Maisberger Whiteoaks. "Eine differenzierte Finanzierungsstrategie, neue Ansätze in der Personalpolitik und eine aktive und nachhaltige Kommunikation mit allen relevanten Zielgruppen gehören zu den strukturellen Erfolgsvoraussetzungen der Branche", betont Pschera.

24.07.2008   Quelle: Maisberger Whiteoaks; Gesellschaft für strategische Unternehmenskommunikation mbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Maisberger Whiteoaks,
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Griechenland: Photovoltaik-Superlative in Serie: Phoenix Solar AG stellt Solarstrom-Kraftwerk mit 944 kWp fertig

Photovoltaik-Kraftwerk der Megawatt-Klasse in Pontoiraklia (Griechenland)
Photovoltaik-Kraftwerk der Megawatt-Klasse
in Pontoiraklia (Griechenland)

Am 23. Juli 2008 wurde das von der Phoenix Solar AG (Sulzemoos) errichtete, bislang größte Photovoltaik-Kraftwerk Griechenlands in Pontoiraklia in der Nähe von Thessaloniki an das Stromnetz angeschlossen, informiert das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Der Photovoltaik-Systemintegrator Phoenix Solar war als Generalunternehmer verantwortlich für die Planung und den Bau. Eigentümer und Initiator des Kraftwerks mit einer Spitzenleistung von knapp einem Megawatt (944 Kilowatt) ist die SunErgy A.E. mit Sitz in Thessaloniki. Die Einweihung der größten griechischen Solarstromanlage ist für September geplant.  Am Abend des 22.07.2008 hatte die Solar-Fabrik AG (Freiburg) berichtet, ihre Module würden in der derzeit größten Photovoltaik-Anlage Griechenlands zum Einsatz kommen, einer Freiflächenanlage mit einer Leistung von 400 Kilowatt (kWp) in Sidirokastron, 80 Kilometer nordöstlich von Thessaloniki.




Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist Fachgroßhändler für Sonnenstrom-Komplettanlagen und Solarmodule. Mit einem deutschlandweiten Vertrieb und Tochtergesellschaften in Spanien, Griechenland, Singapur und Australien sowie einer Beteiligung in Italien hat der Konzern derzeit nach eigenen Angaben über 180 Beschäftigte. Die Aktien der Phoenix Solar AG sind im regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Am 25. März 2008 wurden die Aktien des Unternehmens in den Technologieindex TecDAX der Deutsche Börse AG aufgenommen.

24.07.2008   Quelle: Phönix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Phönix Solar AG,
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Payom Solar AG: Umsatz auf Rekordniveau; eigene Prognose übertroffen

Payom-Referenzanlage in Rothenburg (80 kW).
Payom-Referenzanlage in
Rothenburg (80 kW).

Die Payom Solar AG (Merkendorf) wächst weiterhin schneller als der Photovoltaik-Gesamtmarkt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Bei einem Umsatz von 14,5 Millionen Euro (Vorjahr: 3,6 Mio. EUR) habe der Spezialist für Photovoltaik-Anlagen im Indach- und Aufdachsegment nach IFRS ein operatives Ergebnis (EBIT) von 0,95 Millionen Euro (Vorjahr: 0,27 Mio. EUR) erzielt. Damit übertreffe die Gesellschaft die eigene Prognose von 11 Millionen Euro Umsatz beziehungsweise 0,75 Millionen Euro beim EBIT für das erste Halbjahr deutlich.  Der Umsatz der Payom Solar AG stieg nach Angaben des Unternehmens von 3,6 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 14,5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2008. Der zugrunde liegende Materialaufwand belief sich auf rund 13 Millionen Euro (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR). Demnach wies die Payom Solar AG zum 30.06.2008 einen Rohertrag von knapp 1,5 Millionen Euro bei einer Rohertragsmarge von 10,1 % aus (Vorjahr: 0,45 Mio. EUR bzw. 12,4 %). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beläuft sich auf rund 968.000 Euro (Vorjahr: 269.000 Euro) und ist nahezu identisch mit dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von fast 952.000 Euro (Vorjahr: 265.000 Euro), da Abschreibungen nur in geringem Umfang angefallen seien. Damit betrug die operative Umsatzmarge 6,6 % (Vorjahr: 7,4 %).


Gewinn je Aktie trotz Kapitalerhöhung mehr als verdoppelt

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) belief sich auf 924.000 Euro (Vorjahr: 257.000 Euro) und das Nachsteuer-Ergebnis auf über 679.000 Euro (Vorjahr: 228.000 Euro). Das Ergebnis je Aktie (unverwässert, berechnet auf durchschnittlich 861.165 sich im Umlauf befindliche Aktien) betrug 0,79 EUR (Vorjahr: 0,33 EUR). Damit hat die Payom Solar AG trotz zwischenzeitlich erfolgter Kapitalerhöhung bereits nach der Hälfte des laufenden Geschäftsjahrs schon fast denselben Gewinn je Aktie erreicht wie im gesamten Geschäftsjahr 2007.


Kurzfristige Chance auf dem Modulmarkt für zusätzliches Wachstum genutzt

Ein Großteil des zusätzlichen Umsatz- und Ergebniswachstums ergab sich nach Angaben des Unternehmens aus dem Einkauf eines weiteren Kontingents kristalliner Solarmodule, welches sich die Gesellschaft kurzfristig sichern konnte. Der Preis für diese Ware sei zwar etwas höher gewesen als bei den langfristig vereinbarten Lieferungen, habe aber immer noch eine attraktive Marge ermöglicht. Der Vorstand, Jörg Truelsen, geht davon aus, dass sich solche Chancen aufgrund der wachsenden Marktbedeutung der Payom Solar AG in Zukunft häufiger ergeben werden. Damit könne, wenn die Bedingungen akzeptabel sind, weiteres rentables Wachstum generiert werden. Die dafür erforderliche Kapitalausstattung sei jedenfalls vorhanden.


Yingli Green Energy liefert Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 8,5 Megawatt

Wichtige Meilensteine im ersten Halbjahr waren neben der bereits erwähnten Barkapitalerhöhung im April um 150.000 EUR auf 950.000 EUR zu 9,40 EUR je Aktie der im Juni erfolgte Baubeginn des bundesweit größten Schrägdach-Dünnschichtprojekts auf 9.000 m² Dachfläche. Zudem sei ein Rahmenvertrag mit Yingli Green Energy über die Lieferung von Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 8,5 Megawatt bis in die zweite Jahreshälfte 2009 geschlossen worden. Jörg Truelsen ist optimistisch, dass sich das deutliche Wachstum im traditionell stärkeren zweiten Halbjahr weiter fortsetzen wird.

24.07.2008   Quelle: Payom Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Payom Solar AG,
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Solar-Sport: SolarWorld No.1 mit Top-Platzierung beim Rennen von Dallas nach Calgary

SolarWorld No.1 im Rennen.
SolarWorld No.1 im Rennen.

Der Solar-Rennwagen "SolarWorld No.1" hat bei der North American Solar Challenge, dem größten Rennen des solaren Motorsports in Nordamerika, am 22.07.2008 als drittes von insgesamt 24 Solarmobilen das Ziel erreicht. Der von der SolarWorld AG gesponserte und von der Hochschule Bochum entwickelte Solarrennwagen hat damit sein Vorjahresergebnis beim Rennen in Australien ( Platz 4.) noch einmal übertreffen können. Die solaren Rennwagen haben die rund 4.000 Kilometer über den nordamerikanischen Kontinent von Dallas/Texas nach Calgary/Kanada in gut acht Tagen bewältigt. Sie sind dabei ausschließlich von der Kraft der Sonne angetrieben worden.   "Der große Erfolg des solaren Rennsports zeigt, dass die Solarstromtechnologie auch für die Mobilität zu einer echten Alternative heranwachsen wird", kommentiert Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG, den erfolgreichen Zieleinlauf des SolarWorld No.1. "Die Welt verlangt nach solaren Alternativen: Neben der Stromerzeugung auch in der Mobilität. Dieser angesichts galoppierender Ölpreise wachsenden Notwendigkeit müssen wir durch die Einführung eines alltagstauglichen, solar betriebenen Elektroautos begegnen", so Asbeck weiter.


Weitere Informationen: http://www.solarworldno1.de

24.07.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SolarWorld AG,

 

Online-Umfrage: Jeder Zweite erwartet ein atomfreies Deutschland innerhalb der nächsten 50 Jahre

Zwar sprächen sich derzeit mehr als die Hälfte der Deutschen für eine Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke aus, aber gleichzeitig würden 45 Prozent davon ausgehen, dass erneuerbare Energien die Atomkraft in 50 Jahren abgelöst haben werden, berichtet das Marktforschungs-Institut psychonomics in einer Pressemitteilung. Dies ergab eine Online-Befragung im "YouGov Panel" Deutschland unter 1.000 Bundesbürgern ab 16 Jahren. Demnach beurteilt knapp jeder Dritte den geplanten Ausstieg aus der Atomkraft positiv, jedoch sprechen sich 55 Prozent der Befragten für eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke aus.   Nur knapp jeder Fünfte ist laut psychonomics dagegen. Gleichzeitig glauben 45 Prozent der Deutschen, dass die Atomenergie in 50 Jahren passé sein wird. Nur knapp jeder Dritte hält dies für unrealistisch.

Die Bereitschaft für regenerative Energien mehr zu bezahlen, ist allerdings relativ gering. Lediglich 28 Prozent der Befragten gaben an, dafür Mehrkosten in Kauf zu nehmen. Mehr als jeder Zweite zeigt keine Bereitschaft. Auf die Frage, ob sie Bedenken gegenüber der Sicherheit deutscher Atomkraftwerke hegen, zeigen sich 42 Prozent der Befragten wenig besorgt. Sehr große Bedenken äußerte dagegen fast jeder Fünfte.


Sicherheitsbedenken vor allem gegenüber AKW Tschechien

Die Sicherheit der Atomkraftwerke in den europäischen Nachbarländern bewerten die Deutschen dagegen deutlich kritischer. 37 Prozent der Befragten äußerten große Bedenken. Vor allem Tschechien genießt diesbezüglich ein sehr geringes Vertrauen und wurde als nukleare Gefahrenquelle von 89 Prozent der Befragten genannt. Dahinter folgen Frankreich (49 Prozent), Belgien (24 Prozent), die Niederlande (16 Prozent) und die Schweiz (elf Prozent). Keine Bedenken hegen lediglich fünf Prozent.

Weniger besorgt zeigen sich die Deutschen gegenüber der Sicherheit der AKW anderer europäischer Nationen. Hier haben lediglich 29 Prozent große Bedenken. Die größte Sorge machen den Befragten hierbei die AKW in der Ukraine (88 Prozent), gefolgt von Russland (87 Prozent) und Rumänien (85 Prozent). Ebenfalls wenig Vertrauen besteht gegenüber der Slowakei (79 Prozent), Slowenien (77 Prozent), Bulgarien (74 Prozent), Litauen (71 Prozent) und Ungarn (61 Prozent).

Geringe Bedenken hegen die Deutschen dagegen hinsichtlich der Sicherheit der AKW in Großbritannien und Spanien (21 Prozent), Schweden (17 Prozent) und Finnland (13 Prozent). Keine Bedenken äußerten lediglich drei Prozent der Befragten.

Das YouGov Panel Deutschland erfragt regelmäßig die Meinung der Deutschen zu Themen aus Politik, Wirtschaft, Sport und Zeitgeschehen. Ähnliche Befragungen führt YouGov in Großbritannien, den USA, Skandinavien, Russland, Polen, Kanada, dem Baltikum und dem Nahen Osten durch. In Deutschland wird das YouGov Panel vom Marktforschungsinstitut psychonomics betrieben.

Weitere Informationen Sie unter http://www.yougovpanel.de.

23.07.2008   Quelle: psychonomics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Helmut Schmidt erwartet Wende der SPD beim Atomausstieg

Die SPD wird nach Ansicht des ZEIT-Herausgebers und ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt vom beschlossenen Atomausstieg wieder abrücken. Auf die Frage, ob die SPD sich einen Ausstieg aus dem Atomausstieg erlauben könne, sagt Schmidt dem ZEITmagazin: "Diese Wende ist im Augenblick nicht dringend notwendig, aber irgendwann wird sie kommen." Schmidt hatte sich in seiner Zeit als Bundeskanzler gegen heftige Widerstände seiner Partei für Kernkraftwerke eingesetzt.  "Ich finde es erstaunlich, dass unter allen großen Industriestaaten der Welt - von den USA bis China, Japan und Russland - die Deutschen die Einzigen sind, die glauben, sie könnten ohne Kernkraft auskommen. Wir haben praktisch unseren Kohlebergbau aufgegeben, wir haben so gut wie kein Öl in unserem Boden, auch nicht vor unseren Küsten. Deshalb liegt es nahe, dass Deutschland einen Teil seiner Energie aus Kernkraft bezieht. Natürlich hat Kernkraft ihre Risiken. Es gibt aber keine Energie und nichts auf der Welt ohne Risiken, nicht einmal die Liebe", sagt der Ex-Kanzler.

Zu dem Risiko der Lagerung atomarer Brennstäbe sagt Schmidt: "Die große Mehrheit aller Staaten der Welt, aller Parlamente und Regierungen der Welt ist zu dem Ergebnis gekommen, dass dieses Risiko ethisch vertretbar sei. Ich wundere mich darüber, dass allein Deutschland zu einem anderen Ergebnis kommen möchte".

23.07.2008   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Anwaltskanzlei rät zur rechtlichen Absicherung von Photovoltaik-Projekten in Italien

Rechtsanwalt Dr. Reiss:PV-Vorha- ben in Italien rechtlich absichern.

Trotz oder gerade wegen des noch immer anhaltenden Photovoltaik-Booms in Italien sollte die rechtliche Absicherung der millionenschweren Projekte nicht außer Acht gelassen werden, so die Anwaltskanzlei Reiß & Collegen (Fankfurt am Main). "Gerade wenn sich kleinere Unternehmen an den oft zwei- oder dreistelligen Millionenprojekten versuchen, denken sie nicht oder zu wenig an die damit verbundenen Risiken. Vielmehr wird eher das Augenmerk auf die beachtlichen Renditeerwartungen gerichtet", heißt es in der Pressemitteilung der Kanzlei. Als durchaus realistische Renditeerwartungen würden von den meisten Photovoltaik-Projektentwicklern oder Projektfinanzierern 15 - 20 % für neue Solarstrom-Vorhaben in Italien angesehen. "Ungeachtet der Renditeträume sollte jedoch eine gesellschaftsrechtliche Absicherung vor der Inangriffnahme des Projektes erfolgen", rät Rechtsanwalt und Avvocato Dr. jur. Jürgen Reiß. 

Diesbezüglich sei es durchaus sinnvoll, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach italienischem Recht als haftungsbeschränkende juristische Person zu gründen eine so genannte società a responsabilità limitata, kurz s.r.l.), so dass eine persönliche Haftung der Projektentwickler vermieden werde. Hierbei könne etwa die deutsche Gesellschaft, sofern eine solche besteht, als alleiniger Gesellschafter fungieren. Dies habe den Vorteil, dass eine umfassende Kontrolle der deutschen beziehungsweise ausländischen Projekentwicklern über deren Heimatfirma gegeben ist.


Gesellschaftsgründungen in Italien einfacher; weniger Kapital erforderlich

Bedingt durch die Änderung des italienischen Gesellschaftsrechts, seit dem 01.01.2004 seien Gesellschaftsgründungen in Italien einfacher, schneller und günstiger als bisher durchzuführen. Hinzu komme, dass nun auch so genannte Einmann-GmbH nach italienischem Recht möglich sind. Das diesbezüglich notwendige Gesellschaftskapital für eine italienische Gesellschaft mit beschränkter Haftung beträgt lediglich 10.000 Euro, betont Reiß (für eine deutsche GmbH sieht das Gesellschaftsrecht 25.000 Euro vor).

Darüber hinaus sollte besonders bei größeren Photovoltaikprojekten, bei denen oft im vorneherein eine Mehrzahl von kleineren Anlagen im Vorfeld konzipiert werden, für jede einzelnen Anlage eine eigene Gesellschaft in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung oder einer italienischen Kommanditgesellschaft (societá in accomandita semplice, kurz: s.a.s) gegründet werden, empfiehlt die Anwaltskanzlei. Dies habe den Vorteil, dass ein Projektentwickler einem Investor die jeweilige Anlage bereits in der juristisch maßgeschneiderten Form verkaufen könne, ohne dass die anderen Anlagen hiervon betroffen seien. Der Verkauf dieser Einzelanlagen an verschiedene Investoren könne vom Projektentwickler somit einfacher und direkter über die italienischen Gesellschaft verkauft werden, welche die einzelnen Anlagen hält.

Nicht zu unterschätzen sei auch der Umstand, dass, wenn es in Italien zu Rechtstreitigkeiten kommt, diese von der italienischen Gesellschaft "aufgefangen" würden. "Wer diese juristisch notwendigen Maßnahmen vor der praktischen Umsetzung beachtet, kann sich beruhigter auf die technische Realisierung der Anlagen konzentrieren, denn er ist durch ein solides juristisches Netz abgesichert, so dass er dann getrost auf den 'Photovoltaik-Zug' in Italien aufspringen kann", stellt Anwalt Reiß fest.

23.07.2008   Quelle: Anwaltskanzlei Reiß & Collegen; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Anwaltskanzlei Reiß & Collegen,
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Solar-Fabrik liefert Module für 400 kW-Solarstromanlage in Griechenland

Modulfertigung im Werk II der Solar-Fabrik AG in Freiburg.
Modulfertigung im Werk II der Solar-Fabrik AG
in Freiburg.

Solarmodule der Solar-Fabrik AG (Freiburg) kommen bei einer der derzeit größten Photovoltaik-Anlagen Griechenlands zum Einsatz, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die Freiflächenanlage mit einer Leistung von 400 Kilowatt (kWp) steht in Sidirokastron, 80 km nordöstlich von Thessaloniki. Die Anlage wurde komplett von der Yoku Technology GmbH geliefert, einem wichtigen Vertragspartner der Solar-Fabrik AG. "Diese Anlage ist die derzeit größte Photovoltaik-Anlage in ganz Griechenland. Im Vergleich zu deutschen Anlagen sind 400 kW nicht viel. Aber für Griechenland ist diese Größe außergewöhnlich. Die Anlage wird eine starke Ausstrahlung haben und Folge-Projekte nach sich ziehen", betont Gert Schmid, Vertriebsleiter der Solar-Fabrik AG.   Griechenland sei einer der größten Wachstumsmärkte überhaupt. Die griechische Regierung plane, dass bis 2010 Photovoltaik-Anlagen mit insgesamt 700 Megawatt Leistung realisiert werden. Beantragt seien derzeit bereits Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 3.750 Megawatt. Der Marktdurchbruch wird für 2009 erwartet.


Jürgen Franke, Geschäftsführer der Yoku Technology GmbH, geht davon aus, dass der griechische Markt stark wächst, sobald die Genehmigungsverfahren sich eingespielt haben und schneller abgewickelt werden: "Wir müssen besonders bei solchen Pilotprojekten die Leistungsfähigkeit der neuen Technologie demonstrieren. Daher setzen wir in diesen Projekten ausschließlich hochwertige Module der Solar-Fabrik AG ein. Solarmodule 'Made in Germany' genießen hohes Vertrauen bei den griechischen Anlagenbetreibern".


Sehr gute Rahmenbedingungen für Betreiber von Solarstromanlagen

Mit einer Einspeisevergütung von 40-50 Cent pro Kilowattstunde, gestaffelt nach Anlagengröße und Region, bietet Griechenland sehr gute Rahmenbedingungen für Betreiber von Solarstromanlagen. Hinzu kommen Investitionszuschüsse in Höhe von 40 % der Installationskosten. Bei einer Einstrahlung von 1.300-1.700 kWh pro m² und Jahr lassen sich laut Solar-Fabrik AG Anlagenerträge von 1.400 kWh pro kWp erzielen. Das sind ca. 45 % mehr als in Deutschland.

23.07.2008   Quelle: Solar-Fabrik AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar-Fabrik AG,
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Bank Sarasin: Höhenflug der Solarbranche hält an

Flugzeugprototyp Solar Impulse: Für Energie sorgen 200 m² Solarzellen.
Flugzeugprototyp Solar Impulse:
Für Energie sorgen 200 m² Solarzellen.

Bis 2010, so die Analysten der Bank Sarasin, sind Wachstumsraten in der Größenordnung von 50 Prozent bei der Solarzellenproduktion möglich. Zu diesem Ergebnis kommt die unabhängige Schweizer Privatbank in ihrer inzwischen siebten Studie zur Solarbranche. Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis um mehr als 30 Prozent gestiegen und hat mit über 135 US-Dollar für ein Fass der Sorte WTI einen neuen Höchststand erreicht. Selbst die Nachricht über den größten Ölfund seit über 30 Jahren vor der Küste Brasiliens werde von Experten bestenfalls als Hoffnungsschimmer am Ölangebotshimmel gewertet, heißt es im Newsletter "SarStainable". Entspannt habe der Ölfund die Lage aber nicht.  Sonnige Aussichten: Hohe Ölpreise, der Ausbau staatlicher Förderprogramme und effizientere Technologien machen die Solarindustrie attraktiv

Was für Autofahrer schlecht ist, beflügelt die Solarindustrie. Aber es sind nicht nur die hohen Ölpreise, die der Branche Auftrieb verleihen. "Die EU will den Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch bis 2020 auf 20 Prozent steigern und die CO2-Emissionen bis 2020 um 20 Prozent senken. Um diese Ziele zu erreichen, haben inzwischen viele nationale Regierungen wie beispielsweise Spanien, Italien und Deutschland Förderprogramme lanciert oder verlängert. Das wird der Branche einen anhaltenden Nachfrageschub bescheren", erklärt Matthias Fawer, Autor der Studie. Von diesen guten Rahmenbedingungen haben Solaraktien 2007 erneut profitiert und im Branchendurchschnitt ein Kursplus von 145 % erzielt.


Attraktive qualitative und quantitative Bewertungen

Ein Teil dieser Gewinne sei allerdings im Zuge der allgemein eingetrübten Börsenstimmung dahingeschmolzen, stellt die Bank fest. So hätten Titel wie REC oder Solarworld rund die Hälfte ihrer Gewinne aus 2007 wieder abgegeben. Waren viele Solartitel aus Sicht von Fawer allerdings vor einem Jahr mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 40 Prozent sehr ambitioniert bewertet, seien sie heute mit einem KGV von rund 20 Prozent durchaus wieder attraktiv. Bei der Auswahl der aussichtsreichsten Titel achtet Fawer aber nicht nur auf die quantitativen Bewertungen. "Gute Kurschancen haben aus unserer Sicht vor allem Titel, die ihre Geschäftsstrategie auf die wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft ausgerichtet haben. Dazu zählen nicht zuletzt die Rohstoffsicherung, die Unternehmensgröße, das technologische Know-how und eine breite Kundenbasis", sagt Fawer.

Die Sarasin-Studie "Solarenergie 2007 – Der Höhenflug der Solarindustrie hält an" kann im Internet abgerufen werden unter http://www.sarasin.ch/nachhaltigkeit (Rubrik Veröffentlichungen)

23.07.2008   Quelle: Bank Sarasin   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Impulse / EPFL Claudio Leonardi,
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Solarpraxis AG steigt mit SMET-Konferenz und Solar-Workshops in den US-amerikanischen Markt ein

Erste Ausgabe des "PV Magazine".

Die Förder- und Investitionsbedingungen für Solar-Unternehmen sind in den USA im Vergleich zu den meisten anderen Ländern weniger günstig. Dennoch zeichnete sich auf der Intersolar North America ab, dass die Solarbranche auch dort kurz vor dem Durchbruch steht. Der Berliner Wissensdienstleister Solarpraxis AG hat auf der Leitmesse in San Francisco mit seinen Produkten und Dienstleistungen den Einstieg in den US-amerikanischen Markt geschafft, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Auf der Intersolar North America veranstaltete die Solarpraxis AG erstmals die zweitägige Konferenz "Solar Materials, Equipment & Technology Conference" (SMET) sowie Photovoltaik- und Solarthermie-Workshops. Im Fokus der Vorträge und Diskussionen standen aktuelle Themen für die Photovoltaik-Produktion und Zulieferindustrie wie Marktentwicklung, Liefersituation bei Materialien, Standardisierung, Fertigungstechnik, Qualitätssicherung, Finanzierung und technologische Entwicklungen.   Die Workshops, welche die Ingenieure der Solarpraxis AG auf der Intersolar North America veranstalteten, vermittelten praktisches Handwerker- und Technikerwissen. "Der hohe Zuspruch von mehr als 260 Teilnehmern hat gezeigt, dass auf dem amerikanischen Markt der Bedarf nach Wissensvermittlung und Weiterbildung gerade auch von deutschem Know-how sehr hoch ist", sagt Tina Barroso Guerra, Leiterin der Konferenzabteilung bei der Solarpraxis AG.


Gelungener Start des internationalen "PV Magazine"

Auf der Intersolar in San Francisco startete die Solarpraxis AG auch ihr neues englischsprachiges B2B-Magazin "PV Magazine - PHOTOVOLTAIC MARKETS & TECHNOLOGY". Das Fachmagazin soll in diesem Jahr dreimal erscheinen. Ab 2009 ist eine monatliche Ausgabe vorgesehen. "PV Magazine" richtet sich an Fachleute und Entscheider in der stark boomenden Solarstrom-Branche. "Schon im Vorfeld stieß die internationale Fachzeitschrift in der Branche auf großes Interesse. Aber hier auf der Messe haben sie uns das Heft quasi aus den Händen gerissen", beichtet Karsten Schäfer, Chefredakteur der deutschsprachigen "Photovoltaik" sowie des "PV Magazins": Das PV Magazine bringe die wesentlichen Fakten des internationalen Photovoltaik-Marktes auf den Punkt. Dabei konzentriere sich die Berichterstattung zunächst auf die europäischen, asiatischen und nordamerikanischen Märkte. Neben Tipps, Analysen, Berichten und Bewertungen zu neuen Verfahren und Produkten gebe es prägnante Kommentare zu relevanten Branchenentwicklungen. Die zweite Ausgabe des "PV Magazine" erscheint am 29. August 2008.


Solarpraxis AG plant weiteres Engagement auf dem US-Markt

"Die Gespräche mit Branchenakteuren auf der Intersolar in San Francisco lassen darauf schließen, dass sich die USA in kurzer Zeit zum weltweit größten Markt sowohl für Photovoltaik als auch für Solarthermie entwickeln werden. Wir sind sicher, dass die Nachfrage nach Know-how folglich in den nächsten Monaten und Jahren sprunghaft steigen wird", sagt Karl-Heinz Remmers, Vorstandsvorsitzender der Solarpraxis AG. Die Solarpraxis AG will aus diesem Grund ihre Projekte in den USA weiter vorantreiben. Neben einem stärkeren Vertrieb der Engineering-Dienstleistungen und dem Wissenstransfer stehen dabei die englischsprachigen Buchtitel sowie das neue "PV Magazine"im Fokus.

23.07.2008   Quelle: Solarpraxis AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarpraxis AG,
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Personal-Dienstleister DIGITRON: Servicetechniker für die Photovoltaik- und Halbleiterindustrie zum Pauschalpreis

Ein DIGITRON-Mitarbeiter bei der Arbeit.
Ein DIGITRON-Mitarbeiter bei der
Arbeit.

Ab sofort bietet der auf die Photovoltaik- und Halbleiterindustrie spezialisierte Personal-Dienstleister DIGITRON Engineering Services GmbH. weltweit Service-Techniker auf Teilzeitbasis für eine Jahrespauschale ab 6.000 Euro. Mit dieser einzigartigen Lösung richte sich Digitron an Hersteller, Lieferanten und OEM-Partner, die in bestimmten Regionen keine Vollzeit-Servicekräfte auslasten können, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die unter dem Namen "SES" - eine Abkürzung für Service Engineer Sharing - angebotene Leistung biete damit maximale Flexibilität zu variablen Kosten. Die Abrechnung erfolge nach Aufwand. Die gemieteten Teilzeit-Mitarbeiter treten laut DIGITRON bei den jeweiligen Kunden immer im Namen des Auftraggebers auf.  SES biete die Möglichkeit, den notwendigen Kunden-Service auch an weit entfernten Standorten mit geringem Bedarf zuverlässig und wirtschaftlich zu gewährleisten. "Die Mitarbeiter von Digitron kennen die unterschiedlichsten Maschinen, die in der Halbleiter- und Photovoltaik-Produktion eingesetzt werden", heißt es in der Pressemitteilung.

Digitron-Mitarbeiter beherrschen nach Angaben des Unternehmens eine breite Palette von Dienstleistungen. Dazu gehören zum Beispiel das Durchführen vorbeugender Wartungsintervalle, die Vor-Ort-Basis-Wartung, Reparatur und Installation, De- und Reinstallationen, Umzüge oder Kalibrierungen. Upgrades, Retrofits und Modifikationen zählen ebenfalls zum Portfolio. Abgerundet werde das Programm durch Hard- und Software-Änderungen und Wartungskurse. "Auf diese Weise entlasten die Digitron-Mitarbeiter die kundeneigenen Ingenieure von relativ einfachen Standardtätigkeiten", so der Personal-Dienstleister.

23.07.2008   Quelle: DIGITRON Engineering Services GmbH; pressebox   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: DIGITRON Engineering Services GmbH; pressebox,
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Photovoltaik: Fraunhofer ISE stellt Weltrekord für Fluoreszenzkollektoren auf; neue Wege zur Stromerzeugung mit Solarzellen

Prinzipskizze des Systems
Prinzipskizze des Systems

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) hat mit 6,7 % elektrischem Wirkungsgrad einen Weltrekord für Fluoreszenzkollektoren aufgestellt. Farbige Platten filtern aus dem Sonnenlicht einen Teil heraus und lenken ihn auf spezielle Solarzellen am Plattenrand. Bereits in den achtziger Jahren hatten die Freiburger Forscher den Fluoreszenzkollektor entwickelt. Mit neuen Materialien und Techniken erhoffen sie sich jetzt eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit. "Erst jetzt gibt es die Solarzellen, die man für hohe Wirkungsgrade braucht", sagt Jan Christoph Goldschmidt, Projektleiter am Fraunhofer ISE. "Wir haben die Untersuchungen an Fluoreszenzkollektoren schon seit einiger Zeit wieder aufgenommen. Nun konnten wir experimentell zeigen, dass unsere Berechnungen stimmen."  Die Fraunhofer Wissenschaftler nahmen für ihren Versuch über 20 Jahre alte Fluoreszenzkollektoren auf PMMA Basis. Sie ließen die Sonne auf einen 2 x 2 Quadratzentimeter großen Stapel aus einer gelben und einer roten Platte fallen. An den Kanten wandeln 4,8 Quadratzentimeter Gallium Indium Phosphid Solarzellen das austretende Licht in Strom um. 6,7 % der auf den Stapel fallenden Solarenergie wurde so zu elektrischer Energie.




Die Weiterentwicklung ist im Gange

Für den praktischen Einsatz muss die Fläche des Fluoreszenzkollektors deutlich gesteigert werden, damit sie größer als die Solarzellenfläche ist. Erst dann kann das System wirtschaftliche Vorteile bringen. Die Weiterentwicklung ist schon im Gange: "Der größte Verlustfaktor war bisher der Verlustkegel", erklärt Goldschmidt. "Über 25 % des vom Farbstoff ausgesandten Lichts ging durch die Oberflächen der Platten verloren. Bei größeren Systemen noch mehr. Mit neuartigen Filterschichten, den photonischen Strukturen, haben wir in einem anderen Experiment mit deutlich größerer Kollektorfläche bereits eine Verbesserung des Wirkungsgrades um 20 % erwirkt. Mit nur einer Platte erreichen wir so einen Wirkungsgrad von über 3 %. Und das obwohl die Solarzellenfläche nur noch einem Zwanzigstel der Kollektorfläche entspricht. Als Nächstes werden wir die beiden Ansätze - Stapel mit mehreren Farben und photonische Strukturen - miteinander kombinieren", so Goldschmidt.


Möglicher Einsatz in Fassaden oder Fenstern

Das Fraunhofer ISE dämpft zwar Hoffnungen auf einen kurzfristigen Einsatz ihrer Technologie, um im großen Stil Strom zu produzieren. Die Forscher sind allerdings zuversichtlich, dass die neue Technik z. B. für Fassaden oder für Fenster, die gleichzeitig Strom produzieren, genutzt werden kann. Für eine praktische Anwendung ist aber noch umfangreiche Entwicklungsarbeit nötig.


Sonnenlicht wird von fluoreszierenden Farbstoffen umgewandelt

Die Grundidee des Fluoreszenzkollektors hat der Gründer des Fraunhofer ISE, Prof. Adolf Goetzberger schon 1976 formuliert: Sonnenlicht wird von großflächigen Platten gesammelt, in der Platte von einem fluoreszierenden Farbstoff umgewandelt und durch Totalreflexion zu Solarzellen an der Kante geführt. Wenn die Kantenfläche kleiner als die Oberfläche der Platte ist, kann das Licht konzentriert werden. In diesem Fall braucht man weniger der teuren Solarzellen, als wenn man die gesamte Fläche belegen würde.

22.07.2008   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Positive Signale vom US-Solarmarkt: pvXchange profitiert vom kalifornischen Solarboom

Bereits am letzten Tag der Intersolar 2008 North America habe sich erwiesen, dass eine verstärkte Präsenz auf dem US-amerikanischen Markt zunehmend auch für internationale Solarunternehmen von Bedeutung ist. Mit über 10.000 Besuchern habe sich die Solar-Fachmesse als wichtiger Branchenevent in Nordamerika etabliert, berichtet das Photovoltaik-Handelsportal pvXchange. Florian Meyer-Delpho, Director International Business von pvXchange, zieht eine erste positive Bilanz: "Wir haben ein enormes Interesse von Seiten des überwiegend amerikanischen Fachpublikums erfahren" Gerade in der technikbegeisterten Region um San Francisco, Keimzelle des Internets und der Computer-Industrie, habe das Konzept von pvXchange überzeugt. "Ein erprobter internationaler Online-Handelsplatz für die Boombranche Solarenergie ist für viele Käufer, Verkäufer als auch Investoren besonders attraktiv. Gerade in Kalifornien mit seinem Förderprogramm für eine Million Solardächer und einer konstant hohen Sonneneinstrahlung ist das Potenzial für Photovoltaik riesig", weiß Meyer-Delpho.   Mit der Gewinnung zahlreicher neuer Plattform-Teilnehmer könne pvXchange seine globale Führungsrolle bei der Vermittlung von Photovoltaik-Produkten weiter ausbauen. Durch konkrete Vereinbarungen auf der Intersolar hofft pvXchange zudem seine Marktanteile im Consulting auf dem US-Markt auszubauen.


Weltweit größter Energiemarkt

Der kalifornische Gouverneur Schwarzenegger will bis 2017 allein auf den Dächern des US-Bundestaates Solaranlagen mit einer Leistung von rund 3.000 Megawatt errichten. Dafür stellt er Fördermittel in einer Höhe von 3,2 Milliarden Dollar bereit. Schon am Ende dieses Jahrzehntes soll Kalifornien zehn Prozent des Energiebedarfs aus regenerativen Quellen decken. Andere sonnenreiche US-Staaten verfügen mittlerweile über ähnliche Programme. Im Gespräch mit Vertretern der Branche erfuhr Meyer-Delpho zudem, dass bei einem Regierungswechsel in Washington im November 2008, fest davon ausgegangen wird, dass der Solarmarkt dann landesweit noch deutlich stärker als bisher wachsen werde. Die USA verbrauchen rund ein Viertel der weltweit erzeugten Energie, für die sie mehr als 450 Milliarden US-Dollar pro Jahr investieren.

22.07.2008   Quelle: pvXchange GmbH; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Wirtschaftsmagazin "Capital": Bundesregierung will längere Laufzeiten für alte Kohlekraftwerke

Die Bundesregierung und die Stromkonzerne planen längere Laufzeiten für uralte Kohlekraftwerke, berichtet das Wirtschaftsmagazin "Capital" unter Berufung auf das Protokoll eines geheimen Krisentreffens im Bundeswirtschaftsministerium. Damit solle Versorgungsengpässen vorgebeugt werden. In dem "Capital" vorliegenden Protokoll über das "Gespräch zur Kraftwerks- und Netzplanung am 24. April 2008" heiße es wörtlich: "Eine Stromlücke im Sinne einer drohenden Versorgungskrise wird für 2020 nicht gesehen. Der prognostizierte Strombedarf kann durch Laufzeitenverlängerungen bei konventionellen Kraftwerken gedeckt werden", zitiert "Capital". 

Höhere Kosten, schlechtere Energie-Effizienz und negative Umweltauswirkungen

An dem Gespräch nahmen laut 'Capital' hohe Fachbeamte aus dem Kanzleramt, dem Wirtschafts- und dem Umweltministerium teil, sowie die Cheflobbyisten der vier großen Strom-Produzenten E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW. Die Teilnehmer seien sich auch über die verheerenden Folgen der Strategie im Klaren: "Dies führt jedoch zu höheren Kosten der Stromerzeugung, einer schlechteren Energie-Effizienz und damit insgesamt zu negativen Umweltauswirkungen", zitiert "Capital" aus dem Dokument.

22.07.2008   Quelle: Capital, G+J Wirtschaftsmedien ('Capital'; 11/2008, EVT 24. Juli)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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SolarPlaza-Report zum weltweiten Photovoltaik-Markt: "Schnallen Sie sich an!"

PV-Marktreport von SolarPlaza.
PV-Marktreport von SolarPlaza.

Der weltweite PV-Markt mache gerade turbulente Zeiten durch, so der Online-Photovoltaikmarktplatz und Kongressveranstalter "SolarPlaza". "Für Überlebende werden die Marktaussichten unendlich sein", heißt es in der Pressemitteilung. Das enorme Wachstum der Solar-Branche werde kurzfristig zu einer Überangebotssituation führen; allerdings könnte in drei bis vier Jahren eine Netzparität erreicht werden, die einen unendlichen Markt zur Folge hätte. Das ist eine der Schlussfolgerungen aus dem Mitte Juli 2008 von solarplaza.com veröffentlichten Bericht über den freien Markt.   In diesem Bericht wird ein Überblick über die verschiedenen Marktkräfte geboten, die den weltweiten Bedarf an Solartechnik regeln sowie die Wahrscheinlichkeit und die Folgen einer Überangebotssituation angesprochen.


Unsicherheiten in Deutschland, Spanien und den USA

Im ersten Teil des Berichts wird die Dynamik auf den wichtigsten PV-Märkten der Welt diskutiert. Deutschland, Spanien und die USA - die drei größten Märkte der Welt - seien mit Unsicherheiten hinsichtlich ihrer staatlichen Förderprogramme konfrontiert. Im nächsten und in den darauf folgenden Jahren wird die deutsche Regierung ihre Einspeisungstarife um 9 % senken. In Spanien ende der aktuelle Einspeisestarif im September dieses Jahres, ohne dass ein neues Schema vorgelegt worden sei. Es kursierten Gerüchte, dass der Tarif um mehr als 30 % gesenkt werden soll (0,29 EUR/Wp). Unterdessen seien die USA, der weltweit größte potenzielle PV-Markt, hauptsächlich von einer staatlichen Steuergutschrift abhängig, die Ende des Jahres 2008 ausläuft.


Druck auf den Preis kristalliner Solarmodule

Im zweiten Teil des Berichts werden einige der Entwicklungen auf der Angebotsseite erörtert. Durch die Verfügbarkeit von alternativen und billigeren Produktionsmethoden wie Dünnfilm und die Zunahme der Produktzulieferung (Silizium, Siliziumscheiben und Zellen) werde Druck auf den Preis von (kristallinen) Solarmodulen ausgeübt werden. Im Schlussteil des Berichts findet sich ein Vergleich zwischen Angebot und Nachfrage sowie eine Prognose für die kommenden Jahre.


Harter Wettbewerb, niedrigerer Modulpreis – mehr Fusionen

Dem Autor des Berichts, Edwin Koot (CEO von SolarPlaza), zufolge, werden Unsicherheiten auf den wichtigsten Märkten und die Situation auf der Angebotsseite zu einem harten Wettbewerb, einem niedrigeren Modulpreis und einem Anstieg der Fusionen führen. Der Bericht über die Marktnachfrage (25 S.) ist kostenlos erhältlich unter
Die erste Ausgabe berichtet von der Intersolar, der weltgrößten Fachmesse für Solartechnologie. Hier informiert Peter Thiele in einem Interview über das Unternehmen Sharp - vom Produktportfolio über die zukünftige Unternehmensstrategie bis zur neuen Kampagne "Schützen Sie das Klima. Von Ihrem Dach aus." mit Rosi Mittermaier und Christian Neureuther. In den folgenden Episoden erhält der Zuschauer praktische Tipps zur Planung einer eigenen Solarstromanlage und der Installation von Solarmodulen auf einem Hausdach.
"Solar-TV" im Internet unter
http://www.sonnewindwaerme.de

20.07.2008   Quelle:   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sharp,
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Schweizer Student entwickelt Solar-EKG

Felix Adamczyk mit seinem Solar-EKG am lebenden Modell.
Felix Adamczyk mit seinem Solar-EKG
am lebenden Modell.

Der Elektrotechnik-Student Felix Adamczyk hat ein EKG-Gerät entwickelt, das keinen Strom benötigt, sondern selbst Solarstrom produziert. Es eignet sich speziell für den Einsatz in Entwicklungsländern oder Krisengebieten. Adamczyk nennt es "Kadiri", was in der tansanischen Sprache Kisuaheli "möglich machen" bedeutet. Vor zwei Jahren hatte Adamczyk, der an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich studiert, die Idee, ein Solar-EKG zu bauen. Er beschäftigte sich zu der Zeit intensiv mit Afrika und hatte bereits einige technische Geräte gebastelt. Das veranlasste ihn, ein EKG- Gerät zu bauen, das auch in Entwicklungsländern erfolgreich eingesetzt werden kann.   Die Anforderungen an ein solches EKG-Gerät sind denkbar einfach, wie Felix Adamczyk nach Rücksprache mit einer auf Medizintechnik spezialisierten Firma in Tansania erfahren hat: "Es sollte robust, kostengünstig und energieeffizient sein", sagt er. Es sei Unsinn, medizinische Geräte aus Industrieländern zu kaufen und in Entwicklungsländer zu schicken. "Man muss die Geräte den lokalen Verhältnissen anpassen", unterstreicht Adamczyk.


In Afrika Erfahrungen gesammelt

Im Sommer 2007 reiste Adamczyk nach Tansania, wo er in einem Krankenhaus ein Praktikum absolvierte. Dort konnte er sich vor Ort ein Bild von der medizintechnischen Situation machen. Seine wichtigsten Erkenntnisse dabei: Die Stromversorgung in Entwicklungsländern ist oft nicht garantiert und Zubehör und Ersatzteile für herkömmliche EKG-Geräte sind schwer aufzutreiben. Außerdem sollte die Handhabung einfach sein, so dass auch Ungeübte das Gerät schnell und ohne komplizierte Handgriffe einsetzen können. Dank diesem Wissen entwickelte er nach seiner Rückkehr mit großer Begeisterung "Kadiri", ein Solar-EKG, dessen Einsatz auch fernab der Zivilisation oder in Krisengebieten ohne Stromnetz möglich ist. Den Strom liefern Solarzellen (Photovoltaik), die am Gerät angebracht sind. Herkömmliche EKG-Geräte verfügen über Klebeelektroden, Adamczyk verwendet für "Kadiri" Klemmelektoden. Diese können wieder verwendet werden und haben deshalb eine viel längere Lebensdauer. Anstelle eines kleinen Leistungsakkus wird ein Bleiakku verwendet, da dieser günstiger und einfacher zu beschaffen ist.

Finanzielle Unterstützung der ETH

Mit seinem Solar-EKG erreichte Felix Adamczyk im Mai 2008 beim Bundeswettbewerb von "Jugend forscht" in Deutschland den fünften Platz, dies auch dank finanzieller Unterstützung der ETH. Dort studiert der mittlerweile 21-jährige im zweiten Semester am Institut für Informationstechnologie und Elektrotechnik, wo ihm auch viel nützliches Wissen für die Entwicklung von "Kadiri" vermittelt wurde. Konkrete Pläne, "Kadiri" auf den Markt zu bringen, hegt Adamczyk zurzeit aber nicht. "Für kleine bis mittelständische Firmen ist das Risiko zu groß, das Solar-EKG als Produkt aufzunehmen", konstatiert er. Auch die Gründung einer eigenen Firma sei mit zahlreichen Risiken verbunden, die er im Moment nicht eingehen möchte. Erste Priorität hat bei ihm vorerst sein Studium an der ETH; diesen Sommer wird er die Basisprüfung absolvieren. Nach dem Prüfungsstress möchte er sich aber intensiv der Vermarktung von "Kadiri" widmen.

20.07.2008   Quelle: ETH Zürich   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Eidgenössische Technische Hochschule Zürich,
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Photovoltaik: Solardächer lohnen sich weiterhin

Solardächer bleiben eine lohnende Investition, auch wenn die Fördersätze gesenkt wurden.
Solardächer bleiben eine lohnende Investition,
auch wenn die Fördersätze gesenkt wurden.

Entwarnung für Hausbauer, die auf Sonnenenergie setzen, gibt das Immobilienportal Immowelt.de. Die staatlichen Hilfen werden weitaus weniger gekürzt als befürchtet. Betont Immowelt in einer Pressemitteilung. Wer eine Photovoltaik-Anlage installiert und den gewonnenen Solarstrom aus der Sonne in das öffentliche Netz einspeist, wird auch künftig nicht unerheblich vom Staat unterstützt. Denn die neuen Vergütungssätze für Solarstrom wurden weit weniger beschnitten, als befürchtet. Die Vergütungssätze im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sollen für neue Dach-Solaranlagen in den Jahren 2009 und 2010 jeweils um acht Prozent und 2011 um neun Prozent sinken. Damit wird die Vergütung für eine Solar-Dachanlage bis maximal 30 Kilowatt Leistung für 2009 exakt 43,01 Cent pro Kilowattstunde betragen, im Jahr 2010 sind es nur noch 39,57 Cent und 2011 noch 36,01 Cent.   Bislang wurde die Solarstrom-Vergütung lediglich um fünf Prozent jährlich verringert. Die neue Regelung betrifft diejenigen, die vom kommenden Jahr an eine Solaranlage in Betrieb nehmen und Strom in das Netz einspeisen. Für bereits installierte Anlagen gilt eine Bestandsgarantie.


Immowelt: Trotz Senkung der Vergütung kann mit einer Kapitalrendite gerechnet werden

Das EEG regelt, zu welchen Preisen die Stromversorger die erzeugte Energie abnehmen müssen. Generell erhalten Verbraucher dank der EEG-Förderung für den eingespeisten Sonnenstrom mehr Geld, als sie für den vom Versorger bezogenen Strom zahlen müssen. Je nach dem Jahr, in dem die Anlage installiert wurde, wird eine entsprechende Vergütung gezahlt, die als Investitionssicherheit auf 20 Jahre festgelegt ist und konstant bleibt. Wer beispielsweise noch in diesem Jahr eine Solar-Dachanlage bis maximal 30 Kilowatt Leistung installiert, erhält einen Satz von 46,75 Cent für jede eingespeiste Kilowattstunde. Die Einspeisevergütungen sind so festgelegt, dass nicht nur die Anschaffung der Module über den Förderzeitraum von 20 Jahren finanziert werden kann, sondern am Ende - der Senkung der Sätze zum Trotz - wohl noch mit einer Kapitalrendite zu rechnen ist, berichtet Immowelt.de.

19.07.2008   Quelle: Immowelt AG ; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Schüco,
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Intelligentes Universitäts-Solarkraftwerk in Saarbrücken geplant

Fotomontage der geplanten Solarstromanlage auf dem Dach der Aula.
Fotomontage der geplanten Solarstromanlage
auf dem Dach der Aula.

Die Universität des Saarlandes plant auf den Dächern ihrer Gebäude ein Solar-Kraftwerk. Die erste Photovoltaik-Anlage soll auf dem Dach der Aula entstehen. Das "Intelligente UniSolarKraftwerk" wird in Zusammenarbeit mit der CIC Solar AG aus Saarbrücken gebaut. Das Besondere am UniSolarKraftwerk: Es wird sich zur Hälfte aus Anteilen von Mitarbeitern und Studenten finanzieren, die später vom Solarstrom-Ertrag profitieren werden. Damit leiste die Universität einen wertvollen Beitrag zum Thema "Öko-Campus". Bisher kennt man Solaranlagen von Privathäusern oder als Bürgerkraftwerke; dass Mitarbeiter und Studierende ihr eigenes Solar-Kraftwerk finanzieren und später am Ertrag beteiligt werden, ist in der Bundesrepublik einmalig, heißt es in der Pressemitteilung der Universität des Saarlandes. 

Finanzierung durch Beteiligung von Mitarbeitern, Studierenden interessierten Privatleuten

Weil die Universität die Investitionskosten in Höhe von rund 840.000 Euro nicht alleine bewältigen kann, fordert sie Mitarbeiter, Studierende und alle interessierten Privatleute auf, sich an der Finanzierung durch den Erwerb von Anteilen zu beteiligen. Kommt die Hälfte der Summe auf diese Weise zusammen, wird die andere Hälfte von einer Bank übernommen. Geplant ist zunächst, Anteile in Höhe zwischen 1.000 und 2.500 Euro zu verkaufen. Öko-Strom rentiere sich, betont die Universität: rund 18.000 Euro sollen an die Anteilseigner innerhalb der ersten 10 Jahre und rund 70.000 Euro jährlich nach Abtragung des Bankkredits nach 10 Jahren als Ausschüttung zurückfließen. Dann dürfen die Besitzer des UniSolarKraftwerkes mit Erträgen bis zu 16 Prozent aus ihrer Anlage rechnen.

Wenn sich genug Interessenten finden, sollen weitere Dächer mit Solaranlagen versehen und die Kapazität des UniSolarKraftwerkes nach und nach vergrößert werden. Der Präsident der Universität des Saarlandes, Professor Volker Linneweber, lädt alle Interessierten zu einer ersten Informationsveranstaltung ein am Freitag, dem 18. Juli 2008, um 10.30 Uhr in der Aula. Markus Jolly von der CIC Solar AG stellt das Projekt vor und steht in einer anschließenden Diskussion für Fragen zur Verfügung.

19.07.2008   Quelle: Universität des Saarlandes   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität des Saarlandes,
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"f-cell": Durchbruch bei Wasserstoff-Betankungstechniken

Wasserstoff-Tankstelle.
Wasserstoff-Tankstelle.

Drei Minuten für eine Wasserstoff-Betankung mit 700 bar - das geht! Wie, das erfahren Brennstoffzellen-Anwender und -Nutzer auf dem diesjährigen Brennstoffzellen-Fachforum "f-cell" am 29. und 30. September 2008 in Stuttgart. Jaco Reijerkerk von Linde Gas, einer von insgesamt 60 Rednern, stellt neue Technologien vor, mit denen der Tank in kurzer Zeit voll ist. 2012 sollen auch Endverbaucher so tanken können, dann wollen ihnen nicht nur Automobilhersteller erste umweltschonende Brennstoffzellen-Fahrzeuge anbieten, auch die Infrastruktur für die Betankung soll zu diesem Zeitpunkt serienreif sein.   Welche technischen Neuerungen bis dahin den Tankvorgang auf praxistaugliche drei Minuten reduzieren werden, darüber berichtet Reijerkerk, der bei Linde Gas in Pullach für die Weiterentwicklung der Betankungstechnik zuständig ist. Die Veranstaltung, die Kongress und Messe vereint, wendet sich an Produzenten sowie Anwender der Brennstoffzelle und deckt das gesamte Spektrum des Brennstoffzellen-Einsatzes in mobilen, portablen & stationären Anwendungen ab. Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WSR) und die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH veranstalten die "f-cell" dieses Jahr zum achten Mal. Unterstützung erhalten sie von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG und dem Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg.


Durchbruchtechnologien für Betankung mit Wasserstoff

Insgesamt 60 Vorträge informieren das Fachpublikum über internationale Leuchtturmprojekte und spannende Neuentwicklungen. Eines der insgesamt zehn Themen-Foren beschäftigt sich mit Wasserstoffgewinnung und -herstellung sowie mit Infrastrukturthemen, denen bei der Markteinführung der Technologie eine Schlüsselrolle zukommt. In diesem Zusammenhang steht auch der Vortrag von Jaco Reijerkerk über ein neuartiges 700-bar-Betankungsverfahren. Tiefkalter Flüssigwasserstoff wird dabei energieeffizient zu Hochdruckwasserstoff umgewandelt und innerhalb kürzester Zeit in den Autotank befördert. "Schnelligkeit ist die große Herausforderung bei der Betankung mit Wasserstoff", erklärt Reijerkerk. Ende 2009 soll eine erste Tankstelle in Berlin mit dieser Technologie in Betrieb gehen. Für die Betankung mit gasförmig vorliegendem Wasserstoff verfügt das Unternehmen bereits über eine entsprechendes Verfahren. "Mit unserer Ionenverdichtertechnologie komprimieren wir gasförmigen Wasserstoff mit Hilfe einer ionischen Flüssigkeit bis zu Betankungsdrücken von 700 bar", sagt Reijerkerk. Das sei energieeffizient, wartungsarm und bewahre die Reinheit des Wasserstoffs, die für das Funktionieren der Brennstoffzellen unabdingbar sei. Auch über diese Durchbruchtechnologie berichtet Reijerkerk auf der diesjährigen "f-cell".

Weitere Informationen zur "f-cell" sowie das aktuelle Programm finden Interessierte im Internet unter: http://www.f-cell.de

19.07.2008   Quelle: Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Linde Gas,

 

EU-Kommission bewilligt Beihilfe für WACKER SCHOTT Solar und prüft Beihilfe für Deutsche Solar AG

Solar-Silizium, Rohmaterial für Solar-Wafer und –zellen.
Solar-Silizium, Rohmaterial für Solar-Wafer und
–zellen.

Die EU-Kommission hat eine Beihilfe von 47 Millionen Euro genehmigt, die Deutschland dem Unternehmen WACKER SCHOTT Solar GmbH für die Herstellung von Solar-Wafern, dem Ausgangmaterial für die Herstellung von Solarzellen, in Thüringen gewähren will. Das Vorhaben sieht Investitionen von 322 Millionen Euro vor und soll zur Entstehung zahlreicher direkter und indirekter Arbeitsplätze führen. Gleichzeitig hat die EU-Kommission gemäß den Beihilfevorschriften des EG-Vertrags ein Verfahren zur förmlichen Prüfung einer Beihilfe von 48 Millionen Euro für die Fertigung von Solar-Wafern (Photovoltaik) durch das Unternehmen Deutsche Solar AG in Sachsen eingeleitet. Die Beihilfe könnte Bestandteil eines größeren Investitionsvorhabens sein, heißt es in der Pressemitteilung der EU-Kommission. Sollte sich diese Vermutung bestätigen, müsste die Beihilfe gemäß den Leitlinien für Regionalbeihilfen 2007-2013 reduziert werden. 

500 direkte und indirekte Arbeitsplätze bei Wacker Schott

"Ich freue mich, dass ich grünes Licht für das Großinvestitionsvorhaben von Wacker Schott geben kann, das zur Entstehung von mehr als 500 direkten und indirekten Arbeitsplätzen führen soll und die Entwicklung der Region positiv beeinflussen wird", sagte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. "Im Fall von Deutsche Solar müssen wir jedoch sicherstellen, dass die Beihilfe nicht die Wettbewerbsposition des Unternehmens stärkt, ohne dabei den regionalen Zusammenhalt zu fördern. Deshalb haben wir entschieden, die geplante Beihilfe zugunsten dieses Unternehmens einer eingehenden Prüfung zu unterziehen", so Kroes weiter.

Die Vorhaben von Wacker Schott und von Deutsche Solar sollen in Gebieten realisiert werden, in denen nach Artikel 87 EG-Vertrag (Absatz 3 Buchstabe a) wegen des außergewöhnlich niedrigen Lebensstandards beziehungsweise der hohen Arbeitslosigkeit Regionalbeihilfen gewährt werden dürfen. In beiden Fällen wird die Beihilfe, die in Form einer Investitionszulage und eines Zuschusses ausgezahlt wird, im Rahmen bestehender Beihilferegelungen gewährt, doch wegen der hohen Beihilfebeträge und Investitionskosten mussten beide Maßnahmen einzeln bei der EU-Kommission angemeldet und von ihr geprüft und genehmigt werden. Die EU-Kommission überprüfte in beiden Fällen, ob der Marktanteil der begünstigten Unternehmen und die durch die Investition geschaffenen zusätzlichen Produktionskapazitäten die in den Leitlinien für Regionalbeihilfen genannten Schwellen überschreiten. Als für die Prüfung relevante Produktmärkte wurden in beiden Fällen die Märkte für Solar-Wafer, Solarzellen und Solarmodule ermittelt. Die EU-Kommission stellte fest, dass der Anteil der beiden Unternehmen an den relevanten Weltmärkten sowohl vor als auch nach der geplanten Investition unter 25 Prozent liegt. Ferner gelangte sie zu dem Schluss, dass die Wachstumsrate auf den relevanten Märkten höher ist als der Anstieg des Bruttoinlandsproduktes im Europäischen Wirtschaftsraum, so dass die Produktionsausweitung wettbewerbsrechtlich unbedenklich sei.

Im Fall der Deutsche Solar AG stellte die EU-Kommission hingegen fest, dass die Beihilfe möglicherweise nicht uneingeschränkt mit den Leitlinien für Regionalbeihilfen 2007-2013 und insbesondere mit den Vorschriften für große Investitionsvorhaben in Einklang steht. In den Leitlinien ist eine progressive Herabsetzung des regionalen Beihilfehöchstsatzes für sehr große Vorhaben vorgesehen, weil diese weniger stark von regionalen Nachteilen betroffen sind als kleinere Vorhaben. Sollten die Errichtung der Betriebsstätte im Gewerbegebiet Ost der Stadt Freiberg und die Erweiterung des Werks im Gewerbegebiet Süd de facto ein einziges Investitionsvorhaben bilden, müsste für die Herabsetzung die Gesamtinvestitionssumme zugrunde gelegt werden, so dass die Beihilfe für die Betriebsstätte im Osten der Stadt gesenkt werden müsste. Das Unternehmen Deutsche Solar und Deutschland sind der Auffassung, dass die Vorhaben als getrennt anzusehen sind. Daher muss die Kommission die etwaigen technischen, funktionalen, strategischen und räumlichen Verbindungen zwischen den beiden Investitionsvorhaben im Osten und Süden der Stadt Freiberg untersuchen, mit deren Realisierung fast zeitgleich begonnnen wurde.

18.07.2008   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SCHOTT AG,
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Conergy kündigt Kapitalerhöhung um rund 450 Millionen Euro zur Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis an

Das Hamburger Solarunternehmen Conergy AG lädt seine Aktionäre für den 28. August 2008 zur Hauptversammlung nach Hamburg ein. Dort will der Vorstand den Aktionären eine Kapitalerhöhung im Volumen von rund 450 Millionen Euro unter Wahrung des Bezugsrechts für Anteilseigner zur Abstimmung vorlegen. Bezugsverhältnis und Ausgabepreis sollen unmittelbar im Vorfeld der Transaktion auf Basis des aktuellen Marktumfeldes festgelegt werden, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Die Banken Credit Suisse und Dresdner Kleinwort begleiten die Gesellschaft bei der Vorbereitung der geplanten Kapitalerhöhung.   Diese soll nach gegenwärtigem Stand als eine von den Banken vollständig übernommene Bezugsrechtskapitalerhöhung strukturiert werden, wobei die neuen Aktien den Aktionären mit einem Preisabschlag angeboten werden. Die näheren Einzelheiten der Kapitalerhöhung werden von der Conergy AG im Rahmen der Einberufung der Hauptversammlung im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gegeben.


Für einen Teil des Gesamtvolumens in Höhe von 450 Millionen Euro liegen nach Angaben des Unternehmens bereits Festbezugserklärungen von zwei Family Offices vor: Die Leemaster Ltd., gehalten von Dr. Otto Happel, einem der großen gegenwärtigen Conergy-Aktionäre, sowie die Athos Service GmbH, gehalten von der Familie Strüngmann, hätten bereits zugesichert, im Rahmen der Kapitalerhöhung neue Aktien im Wert von 125 Millionen Euro zu zeichnen. Die weiteren Großaktionäre, Hans-Martin Rüter, Grazia Equity GmbH, 5r Private Equity KG und Vorstandschef Dieter Ammer hätten ebenfalls signalisiert, dass sie ihre Bezugsrechte teilweise ausüben wollen und damit an der Kapitalerhöhung teilnehmen.

Conergy will die Erlöse zur Tilgung der 240 Millionen Euro umfassenden Zwischenfinanzierung sowie für vorgesehene stückweise Rückzahlungen im Rahmen der syndizierten Kreditlinie nutzen. Des Weiteren sollen die Zuflüsse zur Fortsetzung des Restrukturierungsprogrammes und für das geplante Wachstum in den Jahren 2009 und 2010 verwendet werden.

Darüber hinaus ist Dieter Ammer, Mitgründer der Conergy AG und derzeit Interims-Vorstand, vom Aufsichtsrat zum ordentlichen Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens für die kommenden beiden Jahre, beginnend am 1. August 2008, bestellt worden. Ammer hat daher am 17.07.2008 sein derzeit ruhendes Aufsichtsratsmandat mit Wirkung zum Ablauf des 31. Juli 2008 niedergelegt. Der Aufsichtsrat will der Hauptversammlung vorschlagen, als Nachfolger für Ammer den Finanzexperten und früheren Deutschland-Chef der Investmentbank JPMorgan AG, John Jetter, in den Aufsichtsrat zu wählen.

18.07.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Fachmesse Interpellets zeigt vielfältiges Angebot der Pelletsbranche

Holzpellets: Klimaneutraler und erneuerbarer Energieträger.
Holzpellets: Klimaneutraler und
erneuerbarer Energieträger.

Heizkosten sind aktuell ein unliebsamer Posten in der Haushaltskasse. Die Ursache: der stetig steigende Ölpreis. Besitzer von Pelletsheizungen hingegen freuen sich beim Heizkostenvergleich über den enormen Preisvorteil: Für sie amortisiert sich die Investition in eine Pelletsheizung, trotz höherer anfänglicher Kosten, immer schneller. Staatliche Fördergelder, erfüllte gesetzliche Vorgaben sowie sichere Versorgung mit dem Brennstoff Holzpellets sind weitere Gründe, jetzt die Heizungsanlage auf Pellets umzustellen. Auf der internationalen Fachmesse Interpellets finden Fachhandwerker, Architekten, Planer und Akteure der Branche ein hochqualitatives Angebot von Produkten und Dienstleistungen aus den europäischen Pelletsmärkten.  Am Publikumstag, dem dritten Messetag, öffnet sich die Fachmesse auch für Endverbraucher. Die Interpellets 2008 findet statt vom 29. bis 31. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart.


Lohnende Investition: Pelletsheizungen bieten Unabhängigkeit von steigenden Ölpreisen

Vermieter verlangen höhere Nebenkostenpauschalen aufgrund steigender Ölpreise, auch Eigenheimbesitzer rechnen mit wachsenden Ausgaben für den Betrieb der Heizung. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) prognostiziert für den Sommer dieses Jahres einen weiteren Anstieg des Ölpreises: Von rund 170 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) und einer "dritten Ölkrise" ist bereits die Rede. Im Juni dieses Jahres zahlten Verbraucher für 3.000 Liter Heizöl bereits 2.793 Euro, im Vorjahr waren es noch 1.716 Euro. Der Besitzer einer Ölheizung muss innerhalb nur eines Jahres tiefer in die Tasche greifen: Ganze 1.000 Euro mehr zahlte er für eine Lieferung Heizöl. Für Besitzer von Pelletsheizungen blieb die Heizkostenabrechnung dagegen gleich: Nach nur 1.109 Euro im letzten Jahr, zahlte dieser für die 6-Tonnen-Lieferung im Juni 2008 nur noch 1.038 Euro.


Pelletsheizung: Vielfältige Kombinationsmöglichkeiten – wertvolle
Fördergelder

"Ob Altbau oder saniertes Gebäude, gerade beim Thema Heizen darf man nicht nur auf Investitionen für den Kessel schauen, denn insbesondere die Brennstoffkosten spielen in den 15 bis 20 Jahren nach der Installation des Kessels die entscheidende Rolle bei der Gesamtbilanz", erläutert Horst Dufner von Solar Promotion, Veranstalter der Interpellets 2008, der Fachmesse für Pelletstechnik in Europa. "Zwar liegen beim Heizungstausch in einem Altbau die Kosten für einen Pelletskessel - inklusive Zubehör und Einbau - rund 8.000 bis 9.000 Euro höher als für eine Ölheizung, allerdings sind die jährlichen Brennstoffkosten deutlich niedriger", meint Dufner. In vielen europäischen Ländern senken staatliche Fördergelder die Anfangsinvestitionen zusätzlich: Beispielsweise in Deutschland, wo mindestens 2.000 Euro den Umstieg auf technisch ausgereifte Pelletsheizungen erleichtern.


Interpellets 2008 baut Status als Fachmesse für Pelletstechnik in Europa weiter aus

Aktuelle Produkte, technische Lösungen und Dienstleistungen rund um die Pelletstechnik sind auf der Fachmesse Interpellets 2008 zu sehen. In diesem Jahr baut die Interpellets 2008 ihren Status als Fachmesse für Pelletstechnik in Europa weiter aus. Der Veranstalter Solar Promotion erwartet 150 Aussteller aus dem In- und Ausland auf einer Ausstellungsfläche von 7.000 Quadratmetern. Besucher sind Fachbetriebe aus den Bereichen Sanitär-Heizung-Klima, Architekten, Planer, Energieberater, Schornsteinfeger sowie Händler, Hersteller und Zulieferer der Pelletsbranche. "Auf der Interpellets werden moderne Pelletsheizungen präsentiert, die ein problemloses und nachhaltiges Umstellen auf erneuerbare Energien möglich machen", betont Dufner. "Die Öl- und Gasvorkommen werden in wenigen Jahrzehnten zur Neige gehen. Holz dagegen ist ein nachwachsender Rohstoff. Neben dem regionalen baut sich zunehmend ein internationaler Handel mit Holzpellets auf, der die Versorgung sicherstellt. Auch neue Rohstoffquellen werden in Form von schnell wachsenden Energiewäldern erschlossen", so Dufner weiter. Diese und andere aktuelle Marktthemen greift das 8. Industrieforum Pellets auf, zu dem bereits am Vortag der Messe rund 500 Teilnehmer erwartet werden. Entscheider der Pelletsindustrie, Dienstleister, Forscher, Investoren, Vertreter von Behörden und Politik diskutieren über aktuelle Themen und relevante Entwicklungen in den internationalen Pelletsmärkten und präsentieren neueste Studien.


Weitere Informationen: http://www.interpellets.de

Solarserver-Basiswissen: "Pellets-Heizungen und Solarwärmeanlagen
zur klimaneutralen solaren Vollversorgung"

18.07.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Initiative Pro Pellets,
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EPV SOLAR unterzeichnet Rahmenvereinbarung mit City Solar über den Kauf von 250 MW Dünnschicht-Solarmodulen

EPV-Module eines 112 kW-Systems in Mannheim
EPV-Module eines 112 kW-Systems in Mannheim

EPV SOLAR Inc., ein im US-Bundesstaat New Jersey ansässiger Hersteller von Dünnfilm-Solarmodulen und Anbieter photovoltaischer Systeme, kündigte am 16.07.2008 an, dass er mit der City Solar AG eine langfristige Liefervereinbarung über Solarmodule geschlossen hat. City Solar, mit Hauptsitz im deutschen Bad Kreuznach, ist ein führender internationaler Entwickler, Anlagenbauer und Betreiber von photovoltaischen Solaranlagen. Aufgrund der Rahmenvereinbarung könne City Solar amorphe Silizium-Module mit einer Gesamtleistung von 250 Megawatt (MW) über einen Zeitraum von fünf Jahren zukaufen, berichtet EPV SOLAR in einer Pressemitteilung. City Solar plant, die EPV-Module dazu zu verwenden, seine Wachstumsstrategie in Europa weiter zu verfolgen. Ein erstes Projekt zur mit zwei Megawatt, bei dem EPV-Module verwendet werden, soll noch vor Ende des Jahres 2008 in Deutschland realisiert werden.  Um den Projektzeitplan einzuhalten, habe EPV SOLAR im Rahmen des Vertrag bereits mit der Verschickung vom Standort New Jersey aus begonnen. Zu einem späteren Zeitpunkt dieses Jahres sollen die photovoltaischen Dünnfilm-Produkte aus dem neuen Produktionswerk von EPV Solar in Senftenberg (Deutschland) kommen, wo der Produktionsbeginn für Herbst 2008 angesetzt ist.


Beide Unternehmen setzen sich für die ausgedehnte Nutzung der Solarenergie ein. Bis heute hat City Solar Projekte mit einer Leistung von mehr als 81 Megawatt (MW) an das Netz angeschlossen. Dazu zählt die Anlage im spanischen Ort Beneixama mit einer Leistung von 20 MW, die eines der größten Photovoltaik-Kraftwerke der ganzen Welt ist. "Wir haben EPV SOLAR aufgrund seiner zuverlässigen und kostengünstigen amorphen Silizium-Technologie zu unserem Geschäftspartner auserkoren. Wir sind zuversichtlich, dass die PV-Module von EPV SOLAR eine außergewöhnliche Leistung und für unsere Kunden einen hohen Nutzen bringen werden", kommentiert Steffen Kammler, Vorstand von City Solar.



EPV-Chef Massie: "Dünnfilm-Solarmodule zu den geringsten Kosten weltweit"

"Wir freuen uns, dass City Solar unsere Dünnfilm-Technologie und -produkte so stark befürwortet. Dieser neue Vertrag bestätigt unsere Strategie, mit einem führenden Integrationsunternehmen für Photovoltaik in Europa zusammenzuarbeiten", erklärte Scott T. Massie, CEO von EPV SOLAR. "Wir haben uns dazu verpflichtet, Dünnfilm-Solarmodule zu liefern, die Elektrizität aus Solarenergie zu den geringsten Kosten weltweit bereitstellt. Unser Ziel ist, unseren Kunden dabei behilflich zu sein, eine 'Netzparität' innerhalb einer gewissen Vorgabezeit zu erreichen", fügte Massie hinzu.


EPV SOLAR-Produktion in Senftenberg soll im Herbst 2008 beginnen

EPV SOLAR wurde 1991 gegründet und weitet zurzeit seine jährliche Modulproduktion aus, um den gesteigerten Bedarf seiner Kunden zu decken, einschließlich des unter diesen Vertrag fallenden Bedarfs. Zusätzlich zu den Fabriken in Lawrenceville und Robbinsville im US-Bundesstaat New Jersey geht EPV SOLAR davon aus, mit der Produktion in seinem Werk in Senftenberg im Herbst 2008 beginnen zu können. EPV SOLAR wendet für die Herstellung seiner Dünnfilm-Solarmodule den Prozess der vertikalen Integration an, wobei eigene Produktionsanlagen verwendet werden und mittels Losfertigung produziert wird. EVP SOLAR ist der Ansicht, dass dadurch für den Betrieb der Anlage Gesamtkosten anfallen, die zu den geringsten in der ganzen Branche gehören.

18.07.2008   Quelle: EPV SOLAR Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: EPV SOLAR Inc.,
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Solar-Spezialist Centrosolar zeigt fünf Meter langes Photovoltaikmodul aus Dünnschichtzellen auf der EU PV SEC in Valencia

Solarstromanlage mit PV Plate-Modulen
Solarstromanlage mit PV Plate-Modulen

Auf der diesjährigen European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition (EU PV SEC) vom 1. - 5. September zeigt Centrosolar im spanischen Valencia einen Auszug aus der gesamten Produktpalette. Bei den kristallinen Solarmodulen steht das Modul SM 8000 im Fokus. Das Großflächensystem "PV Plate" repräsentiert die Dünnschicht-Sparte des Unternehmens. Centrosolar ist Spezialist für Dünnschicht-Photovoltaik und verarbeitet Laminate aus amorphen Zellen zu Solar-Dachziegeln und -Dachbahnen. Das Großflächensystem PV Plate ist ein Solarstromsystem für große Dächer. Bei einer Länge von über fünf Metern und einer Breite von 0,8 Metern eignet sich das System besonders für den Einsatz in Industrie und Landwirtschaft.  Grundlage sind Folienlaminate, die auf beschichtete Blechtafeln verklebt sind. Die Solarzellen bestehen aus amorphem Silizium. Durch die "Triple-Junction-Technologie" können einfallende Sonnenstrahlen besonders effektiv verwertet werden. Im Vergleich zu kristallinen Photovoltaikmodulen ist der Ertrag sogar höher, wenn das Dach sehr flach ist oder nicht den idealen Ausrichtungskriterien entspricht. Selbst flache Dächer Richtung Norden eignen sich laut Centrosolar für die Solar-Plates, die in den Leistungsklassen 272 bis 288 Wp erhältlich sind.



Polykristalline Module aus Deutschland und den Niederlanden

Die kristallinen Module der Solara SM-8000er-Klasse stehen für Premium-Qualität und garantieren höchste Energieerträge, betont Centrosolar. Bei der Produktion werden polykristalline Solarzellen verarbeitet. Centrosolar produziert die Module in den zum Unternehmen gehörenden Fabriken in Wismar und Doesburg (Niederlande). Die SM-8000er-Serie umfasst die Leistungsklassen 195 bis 240 Wp. Die herausragende Qualität zeige sich im guten Schwachlichtverhalten der Zellen: Auch bei bewölktem Himmel und ungünstigen Lichtverhältnissen erzielten sie gute Erträge. Die Module der SM-8000er-Klasse sind mit einer Antireflexbeschichtung ausgestattet. Das Antireflex (AR)-Glas ist ein speziell beschichtetes Solarglas, das die Energieausbeute von Solaranlagen erhöht. Die Antireflex-Schicht auf dem Glas von Photovoltaikmodulen verringert die Reflexion des Sonnenlichts. Centrosolar bezieht das Solarglas vom Schwesterunternehmen Centrosolar Glas. Der Glasspezialist hat das Verfahren zur AR-Beschichtung selbst entwickelt und bereits zahlreiche Preise dafür erhalten (Bayerischer Energiepreis, Bayerischer Innovationspreis, Solarpreis der Stadt Fürth).

Diese und weitere Photovoltaik-Systeme können am Centrosolar–Stand in Halle 4, Stand D25, besichtigt werden. Neben der Messe beteiligt sich Centrosolar an der parallel stattfindenden Konferenz. In der Poster-Ausstellung referiert Willi Ernst, Beiratsmitglied der Centrosolar AG, zum Thema "BIPV or the Beauty of photovoltaics". Das Poster kann an allen 5 Konferenztagen besichtigt werden. Der Vortrag von Willi Ernst findet statt am Dienstag, 2. September, von 10:30 – 12:10 Uhr in der Posterausstellung.

18.07.2008   Quelle: Centrosolar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Centrosolar AG,
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Spelsberg präsentiert neue Photovoltaik-Verbindungsdose für den unkomplizierten Leitungsanschluss

Spelsberg- Anschlussdose für Solarstromanlagen
Spelsberg- Anschlussdose
für Solarstromanlagen

Die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG (Schalksmühle/Buttstädt), Hersteller im Elektroinstallations-, Gehäuse- und Photovoltaikbereich, stellt mit ihrer PV-Verbindungsdose eine neue Anschlussdose für Photovoltaik-Module vor. Dank der integrierten Klemmtechnik können laut Hersteller Verdrahtungen der Leitungen von der PV-Anlage in das Gebäude ohne Spezialwerkzeug oder zusätzliches Zubehör vorgenommen werden. Die PV-Leitungen werden einfach in die Dose eingeführt und schraubenlos angeschlossen. Die hohe Schutzart der Verbindungsdose (IP 65) erlaube den Einsatz auch unter widrigen Umgebungsbedingungen wie zum Beispiel Strahlwasser und Staub. 

Leitungen können mit einem einfachen Schraubendreher angeschlossen werden

Bisher benötigten Elektroinstallateure zum Anschließen und Verteilen von Photovoltaik-Anlagen Spezialwerkzeug für das Krimpen und Verschrumpfen von Steckkontakten und PV-Leitungen oder mussten auf proprietäre vorkonfektionierte Lösungen zurückgreifen. Mit der neuen PV-Verbindungsdose erleichtere Spelsberg die Installation, da die Leitungen mit einem einfachen Schraubendreher angeschlossen werden können. Die PV-Leitung werde hierzu einfach in eine der beiden Anschlussöffnungen eingeführt und mit der innen liegenden schraubenlosen Anschlussklemme verdrahtet. Der abnehmbare Deckel, unter dem sich die Klemmvorrichtung befindet, könne dabei dank integrierter Deckelverliersicherung nicht verloren gehen. Anschließend werde die Solaranschlussleitung über den zweiten Anschluss der PV-Verbindungsdose kontaktiert und könne dann in das Gebäude gelegt werden.


Einfachere und schnellere Montage senkt die Installationskosten

"Bei der PV-Verbindungsdose haben wir das Wissen und die Erfahrung aus 104 Jahren Elektroinstallationstechnik und 20 Jahren Anschlusstechnik für den PV-Bereich in einem Produkt vereint", sagt Martin Lütgens, Leiter Vertrieb Photovoltaik bei Spelsberg. "Die Montage mit einem Standard-Schraubendreher ist für Installateure erheblich einfacher und schneller durchzuführen und senkt gleichzeitig die Installationskosten. Für die exzellente Qualität der Dose steht Spelsberg mit seinem guten Namen", betont Lütgens. Die robuste und UV-beständige PV-Verbindungsdose bietet verschiedene Befestigungsmöglichkeiten. Wahlweise kann die Dose mit Schrauben oder Kabelbindern fixiert werden. Das Produkt soll voraussichtlich Ende 2008 auf den Markt kommen. Derzeit durchlaufe die PV-Verbindungsdose alle notwendigen Prüfzertifikate wie z. B. VDE- und TÜV-Kennzeichnung.

18.07.2008   Quelle: Günther Spelsberg GmbH + Co. KG; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Günther Spelsberg GmbH + Co. KG,
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ersol liefert Solarzellen für mehr als 500 Millionen Euro an Photovoltaik-Systemhaus IBC SOLAR

Ersol-Solarzellen für Photovoltaik-Module von IBC SOLAR
Ersol-Solarzellen für Photovoltaik-Module
von IBC SOLAR

Die ersol Solar Energy AG (ersol) hat am 17.07.2008 mit der IBC SOLAR AG (IBC SOLAR; Bad Staffelstein) einen umfangreichen Vertrag über die Lieferung kristalliner Silizium-Solarzellen geschlossen. Ab 2008 werden an das Photovoltaik-Systemhaus über einen Zeitraum von 10 Jahren hochwertige Solarzellen geliefert, berichtet ersol in einer Pressemitteilung. Das Vertragsvolumen betrage mehr als 500 Millionen Euro. Es sei vorgesehen, dass ersol Anzahlungen (so genannte Downpayments) von IBC SOLAR erhält, die dem PV-Komplettanbieter später beim Bezug von Solarzellen in Form einer Kaufpreisreduzierung angerechnet werden.  IBC SOLAR zählt bereits seit letztem Sommer zu den Großkunden von ersol. Beide Solarunternehmen hatten im Juni 2007 einen Mehrjahresvertrag im Gesamtumfang von etwa 230 Millionen Euro fixiert. Durch den Abschluss dieses jüngsten Kontraktes erhöhe sich das Gesamtauftragsvolumen für Solarzellen bei ersol auf annähernd 4 Milliarden Euro, so der Photovoltaik-Hersteller.


"Wir freuen uns über die Intensivierung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit IBC SOLAR. Jetzt werden noch mehr unserer hocheffizienten Solarzellen aus der BluePower- und BlackPower-Familie in den hochwertigen Photovoltaik-Modulen von IBC SOLAR verbaut", sagte ersols Vorstandsvorsitzender Dr. Claus Beneking. Als eines der weltweit führenden Systemhäuser für komplette Photovoltaik-Anlagen will die IBC SOLAR AG die Module sowohl zur Deckung der hohen Nachfrage ihrer Stammkunden in Deutschland als auch zum weiteren Ausbau ihres internationalen Geschäfts einsetzen. "Dieser neue Zellvertrag mit ersol dient der langfristigen Sicherung unseres Unternehmenswachstums. Die mit ersol Solarzellen ausgestatteten Photovoltaik-Module unterstützen den Ausbau unseres internationales Geschäftes", betonte Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender von IBC SOLAR, nach Unterzeichnung des Vertrags.

17.07.2008   Quelle: ersol Solar Energy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: ersol Solar Energy AG,
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Organische und anorganische Photovoltaik: Schweizer Forscher entwickeln preiswerte Farbstoffe für neuartige Solarzellen

Prof. E. C. Constable.
Prof. E. C.
Constable.

Forschern der Universität Basel und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne ist es gelungen, Farbstoffe für neuartige Solarzellen mit billigem Kupfer statt mit teurem Ruthenium herzustellen. Das eröffnet neue Perspektiven für eine effiziente Nutzung der Solarenergie. Die Forschungsergebnisse wurden von der britischen Fachzeitschrift "Chemical Communications" veröffentlicht.   Bei der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie stehen heute zwei verschiedene Technologien im Mittelpunkt. Neben den herkömmlichen Solarzellen auf der Basis von Silizium werden seit den 1990er Jahren auch Photovoltaik-Zellen entwickelt, die zur Absorption des Sonnenlichts organische oder anorganische Farbstoffe verwenden. Ihre Funktionsweise beruht auf einer Art technischer Photosynthese.



Prototypen mit überraschend hoher Effizienz

Eine Farbstoffsolarzelle besteht aus zwei Elektroden, von denen die eine meist mit Platin und die andere mit dem leitfähigen Titandioxid beschichtet ist. Auf dessen Oberfläche wird wiederum ein Farbstoff aufgetragen, der das Licht sammelt. Dafür wurde bisher das seltene und entsprechend teure Metall Ruthenium verwendet. Die Wissenschaftler um Prof. Edwin C. Constable vom Departement Chemie der Universität Basel konnten nun zeigen, dass bestimmte Kupferverbindungen vergleichbare photophysikalische Eigenschaften wie Ruthenium aufweisen. Prototypen, die sie auf dieser Grundlage hergestellt hatten, absorbierten das Sonnenlicht zudem mit überraschend hoher Effizienz, heißt es in der Pressemitteilung der Universität Basel. Mit der Entwicklung von vergleichsweise günstigen Farbstoffen für Solarzellen hoffen die Forscher, einen Beitrag für eine attraktive Alternative zu traditionellen Energiequellen zu liefern.

Der Originalbeitrag von Takeru Bessho, Edwin C. Constable, Michael Graetzel, Ana Hernandez Redondo, Catherine E. Housecroft, William Kylberg, Md. K. Nazeeruddin, Markus Neuburger und Silvia Schaffner ist veröffentlicht unter www.rsc.org.

17.07.2008   Quelle: Universität Basel   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Universität Basel,
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Photovoltaik-Unternehmen Evergreen Solar eröffnet neue Produktionsstätte in den USA

Evergreen Solar-Chef: Richard M. Feldt.
Evergreen Solar-Chef: Richard M. Feldt.

Der deutsch-amerikanische Photovoltaik-Hersteller Evergreen Solar eröffnete am 14.07.2008 seine neue Produktionsstätte in Devens (Massachusetts). Patrick Deval, Gouverneur des Bundesstaates, und Richard M. Feldt, Präsident und Vorstand von Evergreen Solar, gaben gemeinsam den Startschuss für die Produktion - und das nach nur 15 Monaten Bauzeit. Die 42.000 Quadratmeter große Solar-Fabrik hat eine Produktionskapazität von 160 Megawatt (MW). Über 700 Mitarbeiter stellen dort Module, Wafer und Zellen nach dem patentierten String Ribbon-Verfahren her. Eine Erweiterung der Anlage ist bereits geplant und wird voraussichtlich im Frühjahr 2009 fertig gestellt. Weitere 300 Mitarbeiter können dann bei dem High-Tech-Unternehmen anfangen. 

Joint-Venture "EverQ" mit zwei Produktionsanlagen in Sachsen-Anhalt

"Die Eröffnung der neuen Produktionsstätte ist ein historischer Moment für Evergreen Solar", so Feldt. "Das ist die erste große Expansion in unserem Heimatland". Evergreen Solar wurde in Marlboro im Bundesstaat Massachusetts vor 14 Jahren gegründet. Neben den Forschungslaboren sowie der Verwaltung befindet sich dort auch eine 60 Megawatt-Produktionsstätte. Aufgrund des Solarbooms in Europa hat es das Unternehmen jedoch im Laufe der vergangenen Jahre immer stärker in den deutschen Markt gezogen. Derzeit betreibt Evergreen Solar gemeinsam mit seinen Joint-Venture Partnern unter dem Namen "EverQ" zwei Produktionsanlagen in Thalheim (Sachsen-Anhalt). Von dort kann das Unternehmen seine europäischen Kunden optimal bedienen.


Nachfrage nach Solarprodukten in den USA mehr und mehr ökologisch motiviert

Die Expansion im Heimatmarkt USA ist auch ein Indiz dafür, dass regenerative Energien jenseits des großen Teichs verstärkt im Kommen sind. Nach Einschätzung des Unternehmens dachten noch vor wenigen Jahren vor allem Farmer, die auf Grund der sehr großen Distanzen in diesem Land von der regulären Stromversorgung abgeschnitten waren, an die Nutzung von Sonnenenergie. Heute sei die Nachfrage nach Solarprodukten mehr und mehr ökologisch motiviert. Im Vergleich zu Deutschland steckt der amerikanische Solarmarkt zwar noch in den Kinderschuhen. Aber Evergreen Solar ist sehr zuversichtlich, dass die USA hier bald einen großen Schritt nach vorne machen. Je mehr Länder sich an der Erforschung und der Nutzung erneuerbarer Energiequellen beteiligen, desto wettbewerbsfähiger werde diese Technologie. Und desto schneller können die modernen Gesellschaften auf umweltschädigende Energieträger verzichten.


Innovative Quad-Technologie erstmals im Einsatz

Allein die neue Fabrik in Massachusetts kann mit beeindruckenden Zahlen zur Umweltfreundlichkeit aufwarten: Bei voller Auslastung werden dort pro Jahr mehr als 780.000 Solarmodule hergestellt. Diese Zahl reicht für die Energieversorgung von über 23.000 Haushalten. Im Gegensatz zu herkömmlichen Energiequellen wird gleichzeitig die jährliche CO2-Belastung um 1.200.000 Tonnen reduziert. Eine Schadstoffmenge, die dem Ausstoß von 230.000 Autos entspricht, Nicht nur in punkto Produktionskapazität, auch technologisch erreicht Evergreen Solar mit der Eröffnung seiner neuen Fabrik den nächsten Meilenstein. In Devens kommt nun erstmals die neueste Evergreen-Innovation serienmäßig zum Einsatz: "Quad". Im „String Ribbon“-Verfahren werden polykristalline Wafer nicht aus Siliziumblöcken gesägt. Das Silizium wird eingeschmolzen. Die Wafer "wachsen" in einem komplizierten chemischen Prozess zwischen zwei Drähten aus der Schmelze. Bisher konnten zeitgleich zwei Siliziumflächen pro Fertigungsanlage aus der Schmelze gezogen werden. Auf den neuen Quad-Anlagen dagegen sind es vier. Außerdem kann durch Quad auch das Schneiden der Siliziumstreifen automatisiert werden, was einen weiteren nicht unerheblichen Teil zur Erweiterung der Herstellungskapazität des Unternehmens und zur Wirtschaftlichkeit seiner Produkte beitragen wird.

Evergreen Solar zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Solarenergietechnik. Langjährige Erfahrung in der Produktionstechnologie und ein hervorragendes Produkt-Know-how machen das börsennotierte US-Unternehmen zu einem der globalen Innovationsführer innerhalb der Solarbranche. Basis für den Erfolg des Unternehmens ist ein weltweit einzigartiges Produktionsverfahren: Die patentierte String Ribbon-Technologie. Mit diesem Verfahren, entwickelt am Massachusetts Institute of Technology (MIT), lassen sich Solarzellen im Vergleich mit konventionellen kristallinen Technologien effizienter und ressourcenschonender herstellen.

17.07.2008   Quelle: Evergreen Solar, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar,
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Solar-Technologie: Tagungsband zeigt neueste Produktionsverfahren für die Solarenergie-Anlagen

Sol-Gel-Beschichtung großer Gläser für die Kollektorabdeckung.
Sol-Gel-Beschichtung großer Gläser
für die Kollektorabdeckung.

Das soeben erschienene Themenheft des ForschungsVerbunds Sonnenenergie (FVS) stellt die neusten Ergebnisse und Entwicklungen von Produktionstechnologien für Solarzellen und für solarthermische Kraftwerke und Kollektoren vor. Das Heft "Produktionstechnologien für die Solarenergie" kann kostenfrei bei der FVS-Geschäftsstelle bestellt werden und steht im Internet zum Download zur Verfügung. Die Broschüre informiert über die Herstellung von Solarzellen, solarthermischen Kollektoren und solarthermischen Kraftwerken. Photovoltaik, solarthermische Kraftwerke und Kollektoren sind vergleichsweise junge Technologien. Um die Klimaziele zu erfüllen, muss ihr Anteil an der Energieversorgung in den nächsten Jahren sehr stark steigen. Deshalb ist eine kostengünstige Herstellung die Voraussetzung für ein schnelles Marktwachstum. Dafür arbeiten Forschung und Industrie Hand in Hand. 

Massenfertigung von Solarzellen, fast im Sekundentakt

Im Wechselspiel angewandter Forschung in den Instituten des FVS und der Pilotierung in den Unternehmen werden Herstellungsprozesse verbessert: Der Materialeinsatz wird reduziert und der Anlagendurchsatz gesteigert. Dabei spielen Qualitätssicherung, Zuverlässigkeiten und die Verlängerung der Produktlebensdauer eine wichtige Rolle.

Auf dem Weg von der Grundlagenforschung bis zur industriellen Massenfertigung denken die Forscher und Forscherinnen zum Beispiel bei der Verbesserung von Solarzellenstrukturen und Wirkungsgraden auch immer an deren Umsetzbarkeit in Prozesstechnologien und -verfahren bei der Produktion. So haben beispielsweise Institute des ForschungsVerbunds in Kooperation mit der Q-Cells AG eine neue Solarzellenstruktur sowie ein Verfahren zu deren Massenfertigung entwickelt, das es erlaubt, fast im Sekundentakt Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von über 20% zu produzieren. Höhere Wirkungsgrade und niedrigere Produktionskosten sollen es ermöglichen, die Preise entsprechend der verringerten Stromeinspeisevergütungen des EEG zu senken.


Kostenlose Downloads; gedruckter Band mit DVD

Die Veröffentlichung ist reich illustriert und gut verständlich. Über den Kreis der Forschenden hinaus wendet sie sich an Wirtschaft und Politik und kann auch als Unterrichtsmaterial verwendet werden. Dem gedruckten Band liegt auch eine DVD bei, die alle Artikel in elektronischer Form enthält. Zusätzlich kann man dort auf Video einen Vortrag zum Klimawandel anschauen. Außerdem stehen alle Artikel im Internet als kostenlose Downloads zur Verfügung unter http://www.FV-Sonnenenergie.de.

17.07.2008   Quelle: FVS   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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Phoenix Solar AG baut Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Spitzenleistung von 14 Megawatt auf Sizilien

Die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) hat am 16.07.2008 mit dem Investor Meinl International Power Ltd (MIP) einen Rahmenvertrag über die Planung und die schlüsselfertige Errichtung von Photovoltaik-Kraftwerken mit einer Spitzenleistung von insgesamt rund 14 Megawatt (MWp) abgeschlossen. Das Unternehmen Meinl International Power ist an der Wiener Börse im dritten Markt notiert. Die Kraftwerke mit je zirka einem Megawatt Spitzenleistung sollen bis Ende 2009 an verschiedenen Standorten auf Sizilien errichtet werden. Die Projekte befinden sich laut Phoenix Solar AG in unterschiedlichen Entwicklungsphasen.  Für die Kraftwerke wird die Phoenix Solar AG auch die Betriebsführung und Wartung übernehmen. Der Rahmenvertrag habe ein Volumen im hohen zweistelligen Millionenbereich und sei der größte Projektvertrag in der Unternehmensgeschichte der Phoenix Solar AG, so das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung.

MIP verfolgt zahlreiche Solar- und Windkraftwerksprojekte in Europa. Zurzeit baut die Gesellschaft drei Solarprojekte in Spanien und ist beteiligt an vier Windprojekten in der Slowakei und der Tschechischen Republik, an einem Windpark in Deutschland sowie an einem ungarischen Gaskraftwerk. Das Gesamtinvestitionsvolumen dieser Beteiligungen beträgt laut Phönix Solar AG ungefähr 418,5 Millionen Euro, wovon ein Teil des Kapitals als Fremdkapital von Banken zu Verfügung gestellt werde. Die Gesellschaft ist seit Sommer 2007 an der Wiener Börse notiert und investiert in Kraftwerksprojekte mit konventionellen und erneuerbaren Energien.

Der italienische Photovoltaikmarkt gilt als einer der aussichtsreichsten Wachstumsmärkte Europas. Bereits in diesem Jahr soll nach Angabe des italienischen Solarverbandes GIFI ein Marktvolumen von voraussichtlich 150 MWp erreicht werden (Vorjahr: 60 MWp). Für das Jahr 2009 wird mit einer Verdoppelung des Marktes auf dann voraussichtlich über 300 MWp gerechnet. Die Zuwachsraten liegen damit weit über denen des deutschen Marktes.

16.07.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar Millennium begrüßt Solarenergieplan der neu gegründeten Mittelmeerunion

Skal-ET Kollektor, in einem Parabolrinnenkraftwerk in Kalifornien
Skal-ET Kollektor, in einem
Parabolrinnenkraftwerk in Kalifornien

Die Mittelmeerpolitik der Europäischen Union (EU) hat durch die Gründung der Mittelmeerunion am 13.07.2008 eine neue Dynamik erhalten. Die Gründungskonferenz hat mit der Solarenergie bereits einen programmatischen Schwerpunkt der angestrebten partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der EU und den Mittelmeeranrainern im Süden gesetzt. Die Solar Millennium AG (Erlangen) begrüßt dieses Ziel zur internationalen Zusammenarbeit beim Ausbau der Solarenergie und sieht ein riesiges Potenzial für solarthermische Kraftwerke.  Insgesamt 43 Länder aus Europa, Afrika und Nahost mit insgesamt etwa 780 Millionen Einwohnern schlossen sich am Sonntag in Paris zur Mittelmeerunion zusammen. Das gemeinsame Ziel ist die engere Kooperation zwischen Europa und den Mittelmeeranrainern in Nordafrika und Nahost. Aufbauend auf der bisherigen Mittelmeerstrategie, dem so genannten Barcelona-Prozess, will die EU die Mittelmeerpolitik zu einem zentralen Element ihrer Außenpolitik machen. Man wolle weg von einer losen Partnerschaft der Konferenzen, hin zu einer "Union der Projekte", sagte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.



Riesiges Potenzial für die nachhaltige Stromerzeugung aus Sonnenenergie



Die Mittelmeerunion hat sich in ihrer Abschlusserklärung klar zur Notwendigkeit der Nutzung erneuerbarer Energieressourcen bekannt. Ihr Ausbau sei entscheidend zur Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung. Auf der Liste der Schlüsselprojekte steht daher neben dem Ausbau von Verkehrsinfrastruktur, Bildung, Umwelt- und Katastrophenschutz ein Solarenergieplan. Dieser Mittelmeer-Solarplan soll durch das vorgesehene Sekretariat der Mittelmeerunion auf seine Realisierbarkeit hin untersucht, entwickelt und aufgestellt werden. Die Solar Millennium AG begrüßt diesen Vorstoß bei der Zusammenarbeit im Mittelmeerraum: "Die Mittelmeerregion bietet ein riesiges Potenzial für die nachhaltige Stromerzeugung aus Sonnenenergie. Gleichzeitig entsteht hier für alle beteiligten Staaten die Chance, durch den Aufbau einer Zukunftsindustrie den Wohlstand, die energetische Versorgungssicherheit und die politische Stabilität voranzutreiben", so Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium.

Solarthermische Kraftwerke im Mittelmeerraum zeigten einen Lösungsweg für wichtige Zukunftsfragen, wie Klimawandel, Zugang zu Trinkwasser und Energieversorgung auf. "Die Technologie ist erprobt und auch zur Meerwasserentsalzung geeignet. Weniger als drei Prozent der Fläche der Sahara würden rein rechnerisch ausreichen, um mit solchen Solarkraftwerken den Weltstrombedarf zu decken", erläutert Beltle. Das Parabolrinnen-Kraftwerk Andasol 1, das 2008 im südspanischen Andalusien als erstes seiner Art in Europa ans Netz gehen wird, vermittelt einen Eindruck davon, wie viel Potenzial in der solarthermischen Stromerzeugung besonders in den sonnenreichen Gebieten der Erde liegt: Im Betrieb werden bei einer Höchstleistung von 50 Megawatt jährlich rund 180 Gigawattstunden elektrische Energie erzeugt, genügend Strom für bis zu 200.000 Privatpersonen. Solar Millennium ist am Bau weiterer Projekte in Spanien und Ägypten beteiligt.


Weißbuch "Clean Power from Deserts"

An Visionen für eine Zusammenarbeit in der Mittelmeerunion fehlt es nicht: Ende 2007 wurde das Weißbuch "Clean Power from Deserts - The DESERTEC Concept for Energy, Water and Climate Security" im Europäischen Parlament in Brüssel vorgestellt. Das vorgesehene Konzept sieht Stromerzeugung und -export nach Mitteleuropa aus den sonnenreichen Regionen im Nahen Osten und Nordafrika vor. Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts könnten solarthermische Kraftwerke nach Studien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in der Mittelmeerregion doppelt soviel Strom erzeugen, wie Wind, Photovoltaik, Biomasse und Geothermie zusammen. Erneuerbare Energien können bis dahin in dieser Region fossile Energieträger weitestgehend ersetzt haben. Rund 15% des Stromverbrauchs in Europa könnte dann durch Import von Solarenergie aus Nordafrika und dem Nahen Osten abgedeckt werden. Primär gilt es jedoch, die Energieerzeugung der südlichen Länder selbst nachhaltig zu decken.

Dr. Henner Gladen, Technologievorstand von Solar Millennium, erläutert die volkswirtschaftlichen Vorteile einer solchen internationalen Zusammenarbeit: "Mit derselben Investitionssumme für Solarkraftwerke können wir in Nordafrika die dreifache Menge Solarstrom erzeugen wie in Deutschland. Bei einem adäquaten Ausbau der Leitungsinfrastruktur durch so genannte Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, würden beim Stromimport nach Mitteleuropa lediglich zehn Prozent Leitungsverluste entstehen. Für Europa rechnet sich also der Stromimport, und im Mittelmeerraum schafft diese Zusammenarbeit wirtschaftliche Entwicklung und Stabilität."

16.07.2008   Quelle: Solar Millennium AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium AG,
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SolarWorld baut Modulproduktion für den Photovoltaik-Markt in den USA auf 100 MW aus

Solar-Rennwagen SolarWorld No.1 auf der Intersolar in München.
Solar-Rennwagen SolarWorld No.1 auf der
Intersolar in München.

Die SolarWorld AG (Bonn) stärkt das Geschäft mit Solarmodulen und Komplettsystemen. Auf der Intersolar North America, die vom 15. bis 17. Juli 2008 in San Francisco stattfindet, kündigte das Unternehmen die Fertigstellung ihrer neuen vollautomatischen Produktionslinie für monokristalline Solarmodule in Camarillo (Kalifornien) mit einer Leistung von 100 MW an. "Damit begegnen wir der boomenden Nachfrage für qualitativ hochwertige Solarsysteme in den USA", erklärte Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG, bei einem Besuch auf der Messe.  "Insbesondere in Kalifornien wächst der Solarmarkt rasant. Solarstrom vom Dach wird in einigen Jahren günstiger sein als konventioneller Spitzenstrom." Die Intersolar North America ist Teil der führenden US-Halbleitermesse Semicon West und neben der "Solarpower" die größte US-Solarmesse.


SolarWorld No.1 startet bei North American Solar Challenge

Wenige Tage vor dem Messeauftakt ist der Solar-Rennwagen SolarWorld No.1 beim größten nordamerikanischen Rennen des solaren Motorsports, der North American Solar Challenge, in Dallas an den Start gegangen. Das Team der Hochschule Bochum, das den Solarboliden in Zusammenarbeit mit Hauptsponsor SolarWorld AG entwickelt hat, ist seit Sonntag mit der Startnummer 1 auf der Strecke, welche die Rennwagen 4.000 Kilometer über den nordamerikanischen Kontinent von Texas bis ins kanadische Calgary führt. Der Zieleinlauf ist für den 22. Juli 2008 zu erwarten. Die Solarrennwagen der insgesamt 24 Fahrerteams - die sich überwiegend aus US-Universitäten rekrutieren - werden allein von der Kraft der Sonne angetrieben. "Nachdem das Team die Technik noch einmal optimiert hat, bin ich zuversichtlich, dass der SolarWorld No.1 den vierten Platz aus seinem letzten Rennen in Australien überbieten wird", sagte SolarWorld-Chef Asbeck.

Bei der World Solar Challenge, die im Herbst 2007 3.000 Kilometer über den australischen Kontinent führte, hatte SolarWorld No.1 den Preis für das beste Design gewonnen. Der aerodynamische Rennwagen wiegt 200 Kilogramm, wird von hocheffizienten Solarzellen mit einer Oberfläche von sechs Quadratmetern angetrieben und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 120 km/h. Das Sponsoring der SolarWorld AG für den solaren Motorsport steht unter den Prämissen, der Öffentlichkeit die Potentiale moderner Solarstromtechnologie aufzuzeigen und zugleich den Ingenieursnachwuchs zu fördern und für die Zukunftsaufgaben klimafreundlicher Energieerzeugung zu sensibilisieren.

16.07.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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US-Photovoltaik-Hersteller Evergreen Solar liefert Solarmodule für 1,2 Milliarden US-Dollar an IBC SOLAR AG

String-Ribbon-Fertigung bei Evergreen Solar
String-Ribbon-Fertigung bei Evergreen Solar

Der Solarmodulhersteller Evergreen Solar, Inc. (Marlboro; Massachusetts, USA), hat einen Langzeitvertrag mit dem deutschen Photovoltaik-Systemhaus IBC Solar AG (Bad Staffelstein) geschlossen. Die Module mit einem Auftragsvolumen von 1,2 Milliarden US-Dollar (zirka 755 Millionen Euro) für IBC Solar sollen bis 2013 im neuen Evergreen-Werk in Devens (Massachusetts) hergestellt werden. Der Erfinder der ressourcenschonenden "String-Ribbon"-Technologie stellt Wafer, Solarzellen und Module unter Anwendung dieses patentierten Verfahrens her. Wesentlicher Vorteil des String-Ribbon-Verfahrens ist der im Vergleich zu herkömmlichen Produktionstechniken für kristalline Solarzellen um bis zu 50 Prozent geringere Siliziumverbrauch.  IBC SOLAR vergrößert mit dem Auftrag sein Produktportfolio und seine erhöht seine Lieferkapazitäten. Über die Laufzeit bis 2013 steigert der Vertrag den Auftragsbestand von Evergreen Solar auf rund drei Milliarden Euro, betont das Unternehmen.



Einer der umfangreichsten Verträge, die jemals zwischen einem Modulhersteller und einem Photovoltaik-Großhändler geschlossen wurden

"Wir sind hoch erfreut über diese langfristige Partnerschaft mit IBC SOLAR, dem größten Photovoltaik-Großhändler der Welt", sagte Richard M. Feldt, Präsident und Vorstandsvorsitzender von Evergreen Solar. Dieser Vertrag ist der größte einzelne Kontrakt in der Geschichte unseres Unternehmens und zugleich einer der umfangreichsten Verträge, die jemals zwischen einem Modulhersteller und einem Distributor geschlossen wurden", fügt Feldt hinzu. "Die Qualität steht bei uns an erster Stelle", betont Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender der IBC SOLAR AG. "Unser Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit der Solarenergie für unsere Kunden zu erreichen. Die Module von Evergreen Solar zählen zu den hochwertigsten Produkten der Solarindustrie. Indem wir sie in unser Portfolio aufnehmen, können wir die wachsende Nachfrage decken", so Möhrstedt weiter.

16.07.2008   Quelle: Evergreen Solar, Inc. IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Evergreen Solar, Inc.,
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Photovoltaik: ersol Dünnschicht-Modul "Nova-T“" nun vom TÜV zertifiziert

Photovoltaik-Modul "Nova-T".

Die ersol Thin Film GmbH (Erfurt), eine Konzerntochter der ersol Solar Energy AG (ersol), hat mit der erfolgreichen Zertifizierung nach IEC 61646-Norm durch den TÜV Rheinland einen weiteren Meilenstein bei der Markteinführung ihres amorphen Photovoltaik-Dünnschicht-Moduls "Nova-T" erreicht, das mit Oerlikon Solar-Equipment produziert wird. In den vergangenen Monaten hatte ersol Thin Film eng mit Oerlikon Solar am Zertifizierungsprozess zusammengearbeitet, einem der weltweit führenden Anbieter von Produktionsanlagen zur Herstellung von Dünnschicht-Solarmodulen. IEC 61646 beschreibt auf der Grundlage möglicher Alterseinflüsse die verschiedenen Qualifikationstests zur künstlichen Beanspruchung der Materialien von PV-Modulen. Geprüft werden die Abnutzungserscheinungen durch Sonnenlicht inklusive UV-Strahlung, Klima (Kälte, Wärme, Feuchtigkeit, Klimawechsel) und mechanische Belastungen (Hagel, Windsog, Winddruck, Schnee).  Die Qualifikationstests gelten als bestanden, wenn keine wesentlichen sichtbaren Schäden oder Veränderungen in der Leistungsabgabe und den Isolationseigenschaften erkennbar sind.


Qualitätszeichen für Dünnschicht-Solarmodule

"Nachdem 'Nova-T' bereits im letzten Jahr die Prüfungen zur Schutzklasse II bestanden hat, freuen wir uns nun über die erfolgreiche Zertifizierung durch den TÜV Rheinland", so Dr. Christian Koitzsch, technischer Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH. "Das IEC 61646-Prüfzertifikat hat sich in den vergangenen Jahren international als Qualitätszeichen für Dünnschicht-Solarmodule durchgesetzt. Die in enger Zusammenarbeit mit Oerlikon Solar bestandenen Tests belegen die erstklassigen Produkteigenschaften von 'Nova®-T' hinsichtlich mechanischer Langzeitstabilität und Einhaltung der elektrischen Parameter", betont Koitzsch.

16.07.2008   Quelle: ersol Thin Film GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
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Neue Bewerbungsrunde im Solardach-Programm der dena: Exportmärkte mit Referenzanlagen eröffnen

Solar-Dächer im dena-Programm.
Solar-Dächer im dena-Programm.

Unternehmen der Solar-Branche, die neue Exportmärkte erschließen wollen, können sich bis zum 31. August 2008 beim Solardachprogramm der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bewerben. Gefragt sind Vorhaben zur Installation von Photovoltaik-, Solarthermie- oder solaren Kühlungsanlagen im Ausland, mit denen sich die Unternehmen optimal vor Ort präsentieren und darauf aufbauend ihren Export steigern können. Die dena unterstützt die Unternehmen bei der Durchführung, von der Konzeptentwicklung bis zur Einweihungsfeier. 45 Prozent der Projektkosten werden jeweils vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finanziert. Den Rest tragen die beteiligten Solarunternehmen oder private Sponsoren. "Das Solardachprogramm ebnet deutschen Unternehmen den Weg in neue Auslandsmärkte", sagte Christine Wörlen, Bereichsleiterin bei der dena. 

Deutsche Solartechnologie bekannt machen

Im Laufe eines Projekts können die Unternehmen die landesspezifischen Rahmenbedingungen aus praktischer Erfahrung kennenlernen und den neuen Markt systematisch erschließen. Jedes Projekt umfasst die Installation einer Solaranlage auf einer repräsentativen Einrichtung. Hinzu kommen umfangreiche Marketingmaßnahmen, welche die Möglichkeiten der Solartechnologie bei Entscheidern in Politik und Wirtschaft und in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Mit gezielten Schulungen können die Unternehmen möglichen Kooperationspartnern, zum Beispiel im Vertrieb oder in der Installation, das nötige Fachwissen vermitteln.


Seit 2004 wurden 18 Solardach-Projekte realisiert

Die bisherigen Projekte des Solardachprogramms seien für die beteiligten Unternehmen sehr erfolgreich verlaufen, so die dena. Viele hätten dank des professionellen Einstiegs ihren Export in den jeweiligen Zielmärkten steigern, ihren Bekanntheitsgrad erhöhen, den Zugang zu staatlichen Stellen verbessern, Kooperationen vereinbaren, Vertriebsstrukturen entwickeln und zum Teil auch eigene Niederlassungen aufbauen können. Seit 2004 wurden weltweit insgesamt 18 Solardachprojekte realisiert, zuletzt in Ägypten, Jordanien, Südafrika und Indonesien. Bis Ende 2008 werden vier weitere in Indien, Australien, Taiwan und im Senegal abgeschlossen sein.

Das Solardachprogramm wird von der dena im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien koordiniert. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und zum Programm stehen im Internet unter: http://www.exportinitiative.de/solardachprogramm

16.07.2008   Quelle: Dena   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: dena,
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Photovoltaik: Solarfun und Schüco schließen Kaufvertrag über 47 MW

Solarfun liefert Photovoltaik-Module an Schüco
Solarfun liefert Photovoltaik-Module
an Schüco

Die Solarfun Power Holdings Co., Ltd. (Shanghai), Hersteller von Solarzellen, Photovoltaik-Modulen und Siliziumblöcken in China, hat am 15.07.2008 bekanntgegeben, dass eine ihrer hundertprozentigen Tochtergesellschaften einen Vertrag über die Lieferung von Solarmodulen mit einer Gesamtleistung von 47 Megawatt (MW) mit Schüco International KG ("Schüco"), einem führenden Anbieter für Photovoltaiksystemen in Europa, geschlossen hat. Gemäß dem Vertrag habe sich Solarfun verpflichtet, die Module an Schüco zu einem Festpreis zu liefern, der anhand eines verbindlichen Lieferplans für die Zeit von Dezember 2008 bis Oktober 2009 festgesetzt werde. Die PV-Module seien zum Einbau in Solarstrom-Großprojekte in Südosteuropa und dem Nahen Osten vorgesehen, heißt es in der Pressemitteilung. 


Projektvertrag soll Märkte in Südosteuropa und im Nahen Osten erschließen

"Das ist unser bisher größter Projektvertrag und wir sind sehr zufrieden, dass wir ihn mit Schüco schließen konnten", kommentiert Solarfun-Vorstand Harold Hoskens. "Schüco ist in Europa ein führender Anbieter von PV-Systemen und als bedeutendes Unternehmen auf dem stetig wachsenden PV-Markt anerkannt. Wir freuen uns auf den weiteren Ausbau unserer Geschäftsbeziehung. Besonders freuen wir uns darüber, bei dem Projekt als Partner aufzutreten, weil wir dadurch die Möglichkeit erhalten, unsere Geschäfte über die etablierteren Märkte in Europa hinaus zu erweitern und unsere PV-Module in großem Umfang auch in Südosteuropa und dem Nahen Osten einzuführen, wo sich unserer Überzeugung nach in naher Zukunft Schlüsselmärkte für Solarenergie auftun werden", so Hoskens weiter.

15.07.2008   Quelle: Solarfun Power Holdings Co, Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarfun Power Holdings Co., Ltd.,
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San Diego Gas & Electric startet 80 MW-Solarinitiative in San Diego

SDG&E startet Solar-Initiative in San Diego.
SDG&E startet Solar-Initiative in
San Diego.

Gemeinsam mit Vertretern von Bundesstaat und Kommune informierte der US-Energieversorger San Diego Gas & Electric (SDG&E) am 11.07.2008 über seine Pläne zum Bau großer Solarstromanlagen in San Diego (Kalifornien). Mit seiner Solar-Initiative will SDG&E sowohl den Bau von kommunalen und kommerziellen Solarstrom-Kraftwerken vorantreiben. SDG&E will in San Diego Solar-Nachführsysteme mit einer Photovoltaik-Nennleistung von 70 bis 80 Megawatt (MW) bauen, von denen etwa zwei Drittel von dem Stromversorger betrieben werden sollen und ein Drittel von anderen Betreibern. Insgesamt sollen die Solarstromanlagen genug Strom erzeugen, um mehr als 50.000 Haushalte zu versorgen. 

Auf dem Weg zu mehr Energie-Unabhängigkeit

"Für San Diego und Kalifornien ist dies ein riesiger Schritt nach vorne und wir werden diesen Weg zu einer größeren Energie-Unabhängigkeit fortsetzen", sagte Michael R. Peevey, Präsident der California Public Utilities Commission (PUC). "Wir hoffen, dass dieses innovative SDG&E-Programm öffentlich-private Partnerschaften anstößt, um den Anteil des Solarstroms in San Diego deutlich auszubauen, so dass auch unsere Kinder und Enkel in den Genuss der ökologischen Vorteile einer sauberen Energieversorgung kommen", fügte Peevey hinzu.


Ambitionierter Ausbau der Solarenergie-Nutzung als Vorbild für die USA

"Unser Auftrag ist, mehr erneuerbare Energiequellen anzuzapfen - die Sonne, den Wind und die Biomasse - um damit den steigenden Bedarf unserer Kunden zu decken und zugleich die Umwelt zu schützen", sagte Debra L. Reed, Präsidentin und Vorstand von SDG&E. "Mit diesem Programm wollen wir einen ehrgeizigen Ausbau der Solarenergie-Nutzung beginnen, und wir starten mit einigen unserer großen Kunden", betonte Reed. "Indem wir die Zahl der Solarstromanlagen in San Diego steigern, werden wir unseren Energiebedarf vor Ort besser decken können", ergänzte Senatorin Christine Kehoe. "Diese Initiative ist genau das, was überall in den USA geschehen sollte und ich freue mich auf die positiven Ergebnisse in unserer Region", fügte Kehoe hinzu.


Solar-Tracking für mehr Solarstrom

Debra L. Reed berichtete, SDG&E habe in den letzten Monaten bereits mit zahlreichen potenziellen Partnern verhandelt, darunter Kommunen, öffentliche Einrichtungen und private Unternehmen. SDG&E setzt im Rahmen der Initiative auf Solar-Nachführsysteme, die dem Lauf der Sonne folgen. Im Vergleich zu herkömmlichen Photovoltaikanlagen bringe das Solar-Tracking bis zu 65 % mehr Spitzenleistung und selbst im Regelbetrieb könne 40 % mehr Solarstrom erzeugt werden. Der Energieversorger will mit mehreren Lieferanten und Installateuren kooperieren. Verhandlungen würden mit den Kommunen San Diego, Chula Vista, Santee and Carlsbad to geführt. Ein Antrag bei der California Public Utilities Commission sei bereits gestellt, und wenn diesem zugestimmt werde, würden in den nächsten fünf Jahren bis zu 250 Millionen US-Dollar in neue Solarstromanlagen investiert. Die ersten Solarkraftwerke sollen laut SDG&E bereits 2009 in Betrieb gehen.

15.07.2008   Quelle: SDG&E   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: San Diego Gas & Electric (SDG&E),
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aleo solar AG liefert Solarmodule und Photovoltaik-Systeme für mehr als 35 Millionen Euro nach Europa

Deutsche Expertise für Aufdachanlagen ist in Italien gefragt.
Deutsche Expertise für Aufdachanlagen ist in
Italien gefragt.


Die aleo solar AG (Prenzlau/Oldenburg) baut ihre Marktposition in Europa weiter aus: Kunden aus Deutschland, Italien und Tschechien haben für das laufende Jahr Solarmodule und Photovoltaik-Systeme im Gesamtwert von mehr als 35 Millionen Euro geordert, berichtet das Unternehmen in einer Ad-hoc-Mitteilung. Mit den bereits gemeldeten Verträgen summiere sich der aktuelle Auftragseingang der aleo solar AG für 2008 auf über 185 Millionen Euro. Während deutsche und spanische Kunden bereits seit längerem für kräftiges Umsatzwachstum sorgten, gewinne Italien als Absatzland immer mehr an Bedeutung.
  "Mit der guten Entwicklung in Italien erhält unser Auslandsgeschäft einen nachhaltigen Schub, mit einer sehr guten Perspektive für die nächsten Jahre", sagt Jakobus Smit, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG. Im Januar wurde mit der Gründung der aleo solar Italia S.r.l. die Präsenz in Italien ausgebaut, und im Mai wurde ein Büro in Treviso eingeweiht. "Die Kunden in Italien schätzen immer mehr unsere Expertise für einen Aufdachanlagenmarkt, die sich aleo solar in Deutschland erworben hat. Wir bemerken dies auch an einer anhaltend hohen Nachfrage nach Photovoltaik-Systemen, d.h., wir verkaufen nicht nur Solarmodule, sondern passend dazu auch Wechselrichter und Montagesysteme", ergänzt Smit.


Erste Photovoltaik-Aufträge aus Osteuropa

Neben Italien entwickle sich Griechenland nach wie vor gut. Dort werde derzeit mit aleo-Solarmodulen im Wert von mehr als 6 Millionen Euro eine Photovoltaik-Freiflächenanlage errichtet. Hinzu kämen erste Aufträge aus Ländern Osteuropas: Für ein Photovoltaik-Kraftwerk in Tschechien liefert die aleo solar AG Solarmodule im Wert von ebenfalls mehr als 6 Millionen Euro.

15.07.2008   Quelle: aleo solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: aleo solar AG.,
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Dünnschicht-Photovoltaik von UNI-SOLAR soll das größte Solardach der Welt bedecken

Montage von UNI-SOLAR-PV-Laminaten.
Montage von UNI-SOLAR-PV-Laminaten.

Das US-Photovoltaik-Unternehmen Energy Conversion Devices, Inc. (ECD, Rochester Hills, Michigan, USA) kündigte am 8. Juli 2008 an, dass seine flexiblen Dünnschicht-Solarmodule vom Typ UNI-SOLAR für das größte Solar-Dach der Welt verwendet werden sollen. Die dachintegrierte Photovoltaikanlage soll eine Nennleistung von 12 Megawatt (MW) haben und auf einer Produktionsstätte von General Motors (GM) im spanischen Figueruelas nahe Saragossa errichtet werden, berichtet ECD in einer Pressemitteilung. Die Inbetriebnahme ist für Hebst 2008 geplant. ECD werde die Solar-Laminate durch sein Tochterunternehmen United Solar Ovonic, LLC liefern. Mit der 12 MW-Photovoltaikanlage können jährlich laut ECD rund 15 Millionen Kilowattstunden Solarstrom produziert werden, was rechnerisch den Bedarf von 4.500 Haushalten deckt. 

Das Solardach in Saragossa ist laut ECD die dritte PV-Großanlage mit UNI-SOLAR-Dünnschichtmodulen, zwei weitere Systeme, die zu den größten Solarstromanlagen der USA zählen, arbeiten auf den Dächern vom GM-Lagerhallen in Rancho Cucamonga und Fontana (Kalifornien). "Wir freuen und, dass GM wieder auf United Solar setzt und unsere UNI-SOLAR-Module für das künftig größte Photovoltaik-Dach der Welt ausgewählt hat", sagte Mark Morelli, Präsident und Vorstand von Energy Conversion Devices. "Unsere UNI-SOLAR-Laminate sind ideal für die Dachintegration und wir sind stolz darauf, an diesem Projekt mitzuarbeiten", so Morelli weiter.


Erfolg mit Produkten zum Bau kommerzieller gebäudeintegrierter Photovoltaik-Systeme

"Obwohl in jüngster Vergangenheit unsicher war, wie sich die Einspeisevergütung für Solarstrom in Europa entwickeln wird, speziell in Deutschland und Spanien, hatten wir in Europa großen Erfolg mit unseren Produkten, besonders beim Bau von kommerziellen gebäudeintegrierten Systemen", fügte Morelli hinzu. Das Vorhaben sei zusammen mit dem Unternehmen Veolia Environment, dem Solar-Projektentwickler Clairvoyant Energy S.L. sowie der Regierung der Region Aragon entwickelt worden. GM werde seine Dachflächen an Clairvoyant Energy and Veolia Environment vermieten, und die beiden Unternehmen würden das Solardach bauen, betreiben und warten.

15.07.2008   Quelle: Energy Conversion Devices, Inc. (ECD)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: UNI-SOLAR,
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Stromnetz bereit für große Mengen Photovoltaik-Strom

Gebäudeintegrierte Photovoltaik am Solar Info Center in Freiburg.
Gebäudeintegrierte Photovoltaik am
Solar Info Center in Freiburg.

Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts PV-UPSCALE zwei Abschlussberichte zusammengestellt, die zeigen, wie städtische Stromnetze große Mengen Solarstrom aufnehmen können. Zehn Institutionen aus sieben Ländern erarbeiteten in dem Projekt außerdem ein umfassendes Online-Portal für die Integration von Photovoltaik-Anlagen in Siedlungsstrukturen und Gebäude, darunter eine Datenbank mit beispielhaften Anlagen. "Die bestehenden Stromnetze in Städten können auch stark wachsende Mengen an Solarstrom aufnehmen. Oft kann durch nicht-investive Maßnahmen die Kapazität des Netzes für dezentrale Einspeisung deutlich gesteigert werden", so Hermann Laukamp, Projektleiter für Netzeinbindung am Fraunhofer ISE.   Detaillierte Hinweise für die Energiewirtschaft finden sich in den Berichten "Recommendations for utilities on PV system interconnection" und "Impact of photovoltaic generation on power quality in high PV density real estate areas" auf der Homepage des Projektes, das nach zweieinhalb Jahren am 30.6.2008 endete.


Neben der Netzeinbindung haben die europäischen Forscher drei weitere Themen untersucht: In einer Datenbank, welche die beteiligten europäischen Länder sowie weitere Länder der Internationalen Energieagentur IEA abdeckt, sind attraktive Beispiele für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen mit Fotos dokumentiert. Eine Arbeitsgruppe untersuchte Photovoltaik unter städteplanerischen, eine andere unter ökonomischen Gesichtspunkten.


"Wo viel Last ist, da passt auch viel Solarstrom hinein"

Ein Beispiel wie die Kapazität des vorhandenen Stromnetzes ohne Investition gesteigert werden kann, betrifft die Justierung von Niederspannungstransformatoren, die in den Stadtteilen die Haushalte mit Strom versorgen. Oft ist deren Ausgangsspannung zum Beispiel auf 236 Volt statt 230 Volt eingestellt, um "Reserve" zu haben. Heute bringen Photovoltaik-Anlagen aber lokale Spannungserhöhungen. Wird dadurch der maximal zulässige Wert überschritten, könnte die Anlage nicht angeschlossen werden. "Wenn die Servicetechniker bei der Routinewartung die Ausgangsspannung des Trafos um 1 bis 2 Prozent senken, ist das Problem gelöst!", heißt es in der Pressemitteilung. Im Ländervergleich fanden die Forscher, dass die Mitarbeiter der deutschen Energiewirtschaft aktiver und flexibler mit Solarstrom umgehen, als viele ihrer europäischen Kollegen. "Oft gibt es dort noch starrere Regeln und bürokratische Hürden. In Deutschland gehört die Photovoltaik schon zum Standardrepertoire der Energiewirtschaft", so Laukamp. Fazit des Projektes: Auch wenn die Photovoltaik, wie von der Politik gewünscht, einen immer größeren Beitrag zur Stromversorgung liefert, können die Netze in Siedlungsgebieten den Strom aufnehmen. "Wo viel Last ist, da passt auch viel Solarstrom hinein. In ländlichen Gebieten besteht noch Untersuchungsbedarf", fasst Laukamp zusammen.


Projektergebnisse für Architekten, Planer, Kommunen und Energiewirtschaft

Das Projekt PV-UPSCALE hat vom 1.1.2006 bis 30.6.2008 Fragen der Integration von Photovoltaik im städtischen Raum untersucht. Das Projekt wurde innerhalb des IEEProgramms (Intelligent Energy Europe) der EU ausgetragen. Projektpartner aus Deutschland waren das Forschungsinstitut Fraunhofer ISE, das Beratungsunternehmen Ecofys, sowie der Versorger MVV Energie AG. Weitere Projektpartner stammen aus den Niederlanden, Österreich, Frankreich, Spanien und Großbritannien. Architekten, Planer, Kommunen und die Energiewirtschaft finden kostenlos detaillierte Informationen unter: http://www.pvupscale.org

15.07.2008   Quelle: Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: © Solar Info Center,
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Silicon Genesis steigt mit Technologie zur "verschnittfreien" Wafer-Herstellung in den Photovoltaik-Markt ein

Die Silicon Genesis Corporation (SiGen, San Jose, Kalifornien), ein US-Anbieter von Verfahren und Technologie für technische Trägermaterialien (engineered substrates), gab am 11.07.2008 bekannt, dass er mit seiner "verschnittfreien" Verfahrenstechnik erfolgreich Solarzellen-Substrate für die Photovoltaik-Industrie produziert hat. Das von SiGen entwickelte Verfahren zur Wafer-Herstellung heißt "PolyMax" und sei für das Unternehmen ein bedeutender Schritt in die Produktion von Solar-Wafern für die PV-Industrie. PolyMax nutze sowohl Inhouse-Technologie als auch das Fachwissen des Unternehmens. Durch die Vermeidung von Verschnitt könne das PolyMax-Ausrüstungsset die Menge des Polysiliziums, das für den Rohling und die verschiedenen Wafer-Herstellungsschritte verwendet wird, wesentlich verringern und auch die Verwendung einiger kostspieliger Verbrauchsartikel bei der Wafer-Herstellung unnötig machen.   Zunächst für die Verarbeitung von monokristallinem Silizium zur Herstellung von Hochleistungssiliziumsolarzellen ausgelegt, könne die Ausrüstung der PV-Industrie nun dabei helfen, Grid Parity (Netzparität) zu erreichen und dabei gleichzeitig für eine Entspannung bei den Engpässen des Rohstoffs Polysilizium zu sorgen.


Ausrüstung zur Wafer-Herstellung geht in die Pilotproduktion

Das Unternehmen hat für die Herstellung von 50 Mikrometer dicken, 125 mm großen Wafer-Mustern nach eigenen Angaben eine technische Ausrüstung mit exzellenten mechanischen und elektrischen Eigenschaften verwendet. SiGen plant, die Pilotproduktion, welche die verschnittfreie Verarbeitung von Siliziumrohlingen zu Wafern von einer Dicke von 150 Mikrometer bis 50 µm um veranschaulicht, im Frühling 2009 zu starten. "Unsere originalgroßen PV-Muster verfügen über erweiterte Siliziumeigenschaften, die die Einsatzmöglichkeiten bei der Wafer- und Solarzellenherstellung enorm verbessern", so Francois Henley, Präsident und Geschäftsführer von Silicon Genesis. "Neben der Einsparung von Polysilizium haben wir herausgefunden, dass die Wafer bedeutend bruchfester sind und somit höhere Erträge ermöglichen und kostspielige Ausfälle in der Weiterverarbeitung, wie sie bei Modulproduzenten und -installateuren aufgetreten sind, verringern", so Henley weiter.

SiGen will detaillierte Informationen über das PolyMax-Verfahren und die PolyMax-Ausrüstung zur Wafer-Herstellung auf der kommenden 23. Europäischen Photovoltaik-Konferenz (1.-5. September, Valencia, Spanien) präsentieren.

15.07.2008   Quelle: Silicon Genesis Corporation (SiGen)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Silicon Genesis Corporation (SiGen),

 

Solarenergie verbindet Mittelmeerländer und kann zur Stromversorgung Europas beitragen

Solarstrom vom Mittelmeer, Chance für Europa.
Solarstrom vom Mittelmeer, Chance für
Europa.

"Mit der Solarenergie setzt die Gründungskonferenz der Mittelmeerunion einen entscheidenden Schwerpunkt. Auch bei den Gründungsaktivitäten der Europäischen Union standen in den fünfziger Jahren Energiefragen im Mittelpunkt. Damals wurden allerdings mit Kohle und Atom auf Energien gesetzt, die umweltschädlich sind und die damaligen Atomwaffenwünsche unterstützten. Mit der Solarenergie setzt die Mittelmeerunion von Anfang an auf eine Energie für den Frieden", so kommentiert Hans-Josef Fell, Sprecher für Energie und Technologie der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, die Gründung der Mittelmeerunion am 13.07.2008. "In der Tat könnte der Ausbau der Solarenergie im Mittelmeerraum viele aktuelle Probleme lösen. Nordafrika, verbunden mit dem europäischen Stromnetz könnte zum Lieferanten für billige, immer verfügbare Energie ohne Klimaprobleme werden", stellt Fell fest.   Immerhin reiche rein rechnerisch die winzige Fläche von einem Prozent der Sahara aus, um mit Solarkraftwerken den Elektrizitätsbedarf der gesamten Welt zu decken, so der Grünen-Sprecher.


Die richtige Alternative zu Sarkozys Atomplänen

Die Länder der Mittelmeerunion seien nun aufgefordert, den Solarenergieplan sehr schnell anzugehen und umzusetzen. So könnte ein wichtiger und wirksamer Beitrag zur Lösung der europäischen und afrikanischen Energieprobleme bereits im kommenden Jahrzehnt gelingen. Die Verknappung der fossilen und atomaren Ressourcen, mit ihren rasanten Preissteigerungen könnten auf diese Weise aufgefangen sowie ein wesentlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. "Es handelt sich hier um die richtige Alternative zu Sarkozys Atomplänen von Marokko, über Algerien und Libyen bis Ägypten. Die Welt braucht Energie aber keine neuen Atombombenmächte", so Fell. Es liege auf der Hand, dass von der Bundesregierung mehr in die Mittelmeerunion eingebracht werden müsse, als die Ankündigung einer Studie. In Deutschland sei sehr viel Know-how in der Industrie und Forschung vorhanden, das für die Umsetzung dringend die Unterstützung der Politik benötigt werde.

Mehr zum Thema: "Solarstrom aus der Wüste statt Wüste in Deutschland: Erneuerbare Energien im transeuropäischen Verbund"

14.07.2008   Quelle: Hans-Josef Fell (MdB)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solar Millennium.,
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FDP-Bundestagsfraktion: Erneuerbare Energien zu einem zentralen Projekt der Mittelmeer-Union machen

"Die Mittelmeer-Union kann neue Wege für Klimaschutz und Energiesicherheit eröffnen. Erneuerbare Energien sollten zu einem zentralen Projekt der Mittelmeer-Union werden. Eine Vision ist dabei ein Stromverbund im Mittelmeer-Raum, um Strom aus solarthermischen Kraftwerken in Nordafrika nach Europa zu importieren", so der umweltpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kauch zur Gründung der Mittelmeer-Union und zu ihrer Perspektiven für die Energiesicherheit und den Klimaschutz. Solarstrom aus der Mittelmeer-Region wäre grundlastfähig und kostengünstiger als der hoch subventionierte Solarstrom aus Deutschland, betont Kauch. Die FDP-Bundestagsfraktion unterstützt das DESERTEC-Konzept "Clean Power from Deserts" des CLUB OF ROME und mehrerer Unternehmen.  Es sieht den Bau von Anlagen zur Nutzung der Windenergie sowie solarthermischer Kraftwerke vor, wie sie derzeit bereits in Spanien entstehen. Der Strom soll mit verlustarmer Hochspannungs-Gleichstromübertragung an die Verbraucher in Europa geliefert werden. Die Bundesregierung hat dieses Konzept im März ebenfalls begrüßt. "Nun müssen aber konkrete Schritte folgen", fordert der FDP-Sprecher.

Auch unterhalb eines großen Stromverbundes könnten erneuerbare Energien in der Mittelmeer-Union zum Thema werden, sagt Kauch. Deutschland habe ein klares Interesse daran, dass deutsche Technologien zum Klimaschutz auch in den Mittelmeer-Staaten eingesetzt werden. Die deutschen Klimaschutz- und Exportförderungsprojekte im Bereich erneuerbarer Energien sollten daher stärker konzentriert werden und insbesondere auch die Mittelmeer-Staaten im Blick haben.

Weitere Informationen:

Solarstrom aus der Wüste statt Wüste in Deutschland. Erneuerbare Energien im transeuropäischen Verbund

14.07.2008   Quelle: FDP-Bundestagsfraktion   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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CMC Magnetics (Taiwan) bestellt Solar-Produktionstechnologie für 180 MW bei Oerlikon Solar

PV-Technologie von Oerlikon.
PV-Technologie von
Oerlikon.

Sunwell, eine Tochtergesellschaft im Alleinbesitz des taiwanesischen Herstellers von Speichermedien CMC Magnetics, gab am 14. Juli 2008 die Auftragserteilung für zwei weitere "End-to-End" Produktionsanlagen an Oerlikon Solar bekannt. Eine 60-MW-Anlage soll an den bereits bestehenden Sunwell-Produktionsstandort in Taiwan geliefert werden, während eine 120-MW-Anlage an einen neuen, noch im Bau befindlichen Standort gehe. Beide Anlagen sollen die neueste Mikromorph-Tandemzellentechnologie von Oerlikon Solar erhalten, welche die Moduleffizienz um bis zu 50 Prozent steigere, so Oerlikon Solar in einer Pressemitteilung. Der Produktionsbeginn sei für 2009 vorgesehen.   "Dieser Nachfolgeauftrag unterstreicht unsere Technologieführerschaft sowie unsere einzigartige Fähigkeit zur schnellen Durchführung und Ausweitung rentabler Massenproduktion", erläutert Dr. Uwe Krüger, CEO des Oerlikon-Konzerns.


180 MW Mikromorph-Technologie für Dünnschicht-Solarmodule

Seit der Unterzeichnung eines Vertrages im Jahr 2007 für die erste amorphe Anlage habe CMC seine ehrgeizigen Pläne zur schnellen Ausweitung der Produktionskapazität weiter umgesetzt, betont Oerlikon Solar. Dabei arbeitete Oerlikon Solar eng mit CMC zusammen, um eine Strategie zur zügigen Erweiterung auf Mikromorph und zur Leistungssteigerung der bestehenden Solar-Fabrik des Kunden zu entwickeln. Dadurch sei in nur wenigen Monaten dieser Nachfolgeauftrag zustande gekommen. Mit diesem Auftrag erreiche die jährliche Produktionskapazität 226 MW. Die Aufstockung von 180 MW Mikromorph-Technologie zu den bestehenden 46 MW Produktionskapazität werde CMC dabei helfen, sich als einer der größten Dünnschicht-Solarmodul-Hersteller der Welt zu etablieren. CMC wolle jedoch noch weiter gehen. Das Unternehmen plane bereits die baldige Verdopplung dieser Kapazität. "Voraussetzung für die Durchführung unserer zügigen Wachstumspläne war die Identifizierung des wettbewerbsfähigsten und am schnellsten reagierenden Dünnschicht-PV-Anlagen-Anbieters. Mit Oerlikon Solar haben wir das richtige Unternehmen für unsere anspruchsvollen Pläne gefunden", sagt Bob Wong, Vorsitzender von CMC Magnetics.


Gigawatt-Kapazität bei CMC in Sicht

CMC strebt eine jährliche Produktionsleistung von einem Gigawatt an, da die Nachfrage nach Dünnschicht-Solarmodulen weiter rasant wachse. Oerlikon Solar erfülle dabei die Rolle als verlässlicher und wettbewerbsfähiger Technologiepartner bei der Umsetzung der Pläne von CMC. "Mit diesem Auftrag bestätigt CMC seine langfristige Strategie, auf die führende und patentierte Mikromorph-Tandemzellentechnologie von Oerlikon zu setzen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, auf Basis eines aggressiven Fahrplans schon in naher Zukunft Netzparität zu erreichen", sagt Jeannine Sargent, CEO Oerlikon Solar.

14.07.2008   Quelle: Oerlikon Solar   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Oerlikon Solar,
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centrotherm photovoltaics erhält strategischen Photovoltaik-Großauftrag aus China

Modell einer schlüsselfertigen Solarsiliziumfabrik.
Modell einer schlüsselfertigenSolarsilizium-
fabrik.

Die centrotherm photovoltaics AG (Blaubeuren), international aktiver Technologie-Anbieter und Dienstleister für Hersteller von Solarzellen und Solarsilizium, hat von der Shanxi Lu’an Mining Corporation, Ltd., (Houbu, Shanxi, China) einen strategischen Großauftrag erhalten, der nahezu die gesamte Wertschöpfungskette von der Polysiliziumproduktion bis zur Solarzellenfertigung umfasst. Neben zwei schlüsselfertigen 30-Megawatt-Produktionslinien ("Turnkey"-Linien) zur Herstellung von Solarzellen werde centrotherm photovoltaics eine größere Anzahl von Reaktoren und Konvertern liefern und biete zudem Engineering-Dienstleistungen für die Polysiliziumproduktion an. Die von centrotherm photovoltaics gelieferten Anlagen werden die Produktion von rund 2.500 Tonnen Polysilizium ermöglichen, heißt es in der Pressemitteilung der centrotherm photovoltaics AG.   Über das Auftragsvolumen sei Stillschweigen vereinbart worden.


Meilenstein auf dem Weg hin zur voll integrierten Photovoltaik-Fabrik; Auftragsbestand steigt auf 874,2 Mio. Euro

Die Auslieferung der Anlagen und Produktionslinien soll laut centrotherm photovoltaics Mitte 2009 starten. Somit werde der Auftrag 2009 und 2010 umsatz- und ergebniswirksam. Mit dem aktuellen Auftrag steige der Auftragsbestand auf 874,2 Millionen Euro, betont das Unternehmen. "Dieser Auftrag hat für uns große strategische Bedeutung", sagt Hans Autenrieth, Vorstand der centrotherm photovoltaics AG. "Es ist uns nicht nur gelungen, unsere schlüsselfertigen Produktionslinien als erster Anbieter in China erfolgreich zu platzieren. Wir haben auch einen wichtigen Meilenstein auf unserem Weg hin zur voll integrierten Fabrik erreicht: Von der Siliziumproduktion bis hin zur Solarzelle können wir schon heute unseren Kunden Technologie und Equipment bieten. Dass dies mehr als nur eine Zukunftsvision ist, zeigt das uns entgegengebrachte Vertrauen unseres neuen chinesischen Kunden Shanxi Lu’an. Auch zukünftig sehen wir hier eine hohe Dynamik", so Autenrieth.

China ist einer der weltweit größten Märkte für die Herstellung von Solarzellen und Solarmodulen. Die derzeit mehr als 50 etablierten Hersteller in China zeigen einen weiter wachsenden Bedarf an Polysilizium und schlüsselfertigen Angeboten zur Solarzellenproduktion. In Branchenkreisen wird mit einer installierten Zellkapazität von 4 Gigawatt bis Ende 2009 gerechnet.

14.07.2008   Quelle: centrotherm photovoltaics AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: centrotherm photovoltaics AG,
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Solarwärme in Europa: Länder, Regionen und Kommunen setzen zunehmend auf das Ordnungsrecht

Große Solarthermie-Anlagen in Wieggenhausen (Deutschland)
Große Solarthermie-Anlagen in
Wieggenhausen (Deutschland)

Immer mehr EU-Mitgliedsstaaten, Regionen, Städte und Gemeinden wollen den Ausstieg aus der Heizung mit fossilen Brennstoffen. Neue und sanierte Gebäude müssen zunehmend einen Teil der Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energiequellen decken, zum Beispiel mit Solarwärme, berichtet der europäische Solarwärme-Industrieverband (ESTIF) in einer Pressemitteilung. Auch die EU-Kommission will dies europaweit so regeln. "Das alles begann in Barcelona", erinnert ESTIF-Generalsekretär Uwe Trenkner. "1999 hatte die Stadt gesagt 'ohne Solarthermie wird nicht mehr gebaut' Die Idee war verblüffend einfach – und ausgesprochen erfolgreich. Heute leben Millionen Europäer in Neubauten, in denen ein Mindestanteil des Energiebedarfs mit erneuerbaren Energien gedeckt wird. 

Solarwärme in vielen Regionen Europas wettbewerbsfähig

Die EU-Kommission hat die Idee einer "Solar-Pflicht" in ihren neuen Richtlinienvorschlag zur Förderung der erneuerbaren Energie aufgenommen. Eine Bestimmung in dieser Richtlinie soll die Nutzung der Erneuerbaren in jedem neuen oder sanierten Gebäude verbindlich regeln. Die Logik dahinter ist einfach: Öl und Gas sind in den vergangenen Jahren sehr teuer geworden und die Emissionen fossilen Brennstoffe trage zudem zum Klimawandel bei. Weshalb sollten dann noch Neubauten genehmigt werden, welche nicht einmal damit anfangen, fossile Brennstoffe durch erneuerbare zu ersetzen?", so die ESTIF. In vielen Regionen Europas sei die Solarwärme schon jetzt wettbewerbsfähig mit herkömmlichen Heizungen, betont ESTIF. Die zusätzlichen Investitionskosten seien minimal und lägen zwischen 1 – 3 % der Gesamtkosten eines Neubaus. Für sich genommen sei dieser Mehraufwand zwar minimal, aber positiven Auswirkungen aller Investitionen seien riesig.


Bundesweite Verpflichtungen zur Nutzung der Erneuerbaren in Deutschland

Im Juni 2008 hatte der Deutsche Bundestag das Erneuerbare-Wärme-Gesetz beschlossen, mit dem Deutschland zum fünften Land in Europa wird, das Verpflichtungen zur Nutzung der Erneuerbaren landesweit vorgibt. ESTIF begrüßt die Entscheidung der deutschen Regierung, die damit einen bedeutenden Schritt hin zu einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung gemacht hätte. Auch weitere Kommunen und Regionen in Europa haben laut ESTIF ähnliche Regelungen verabschiedet.

"Im vergangenen Jahr haben die Regierungschefs der EU-Staaten sich verbindlich darauf geeinigt, dass bis 2020 mindestens 20 % der Energie aus erneuerbaren Quellen stammen müssen", sagt Nigel Cotton, Vorsitzender des ESTIF-Beirats. "Und wenn wir dieses Zeile erreichen wollen, müssen die Erneuerbaren rasch in der Bauwirtschaft Einzug halten. Jetzt müssen auch die nationalen Regierungen der von der EU-Kommission vorgeschlagenen Verpflichtung zustimmen."

14.07.2008   Quelle: ESTIF   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Veranstaltung der Robert Bürkle GmbH bestätigt Trend: Solarmodul-Produktion wird schneller

Mehretagenlaminator "Ypsator".

Der Photovoltaik-Zuliefersektor steht vor großen Aufgaben: Die stete Forderung nach langlebigen Modulen, immer kürzeren Taktzeiten in der Produktion und besseren Fließeigenschaften der Solar-Klebefolien bestimmen die Trends. Dies ist das Fazit des ersten "Lamination Day", den der Anlagenbauer Bürkle (Freudenstadt) am 3. Juli veranstaltet hat. Weil die Entwicklung der Sicherheitsfolien für die Photovoltaik-Industrie immens wichtig ist, gaben bei Bürkles Lamination Day die Hersteller Kuraray und DuPont Einblicke in die jeweilige Produktentwicklung. "Der hohe Ölpreis und die damit verbundene Sorge um die Rohstoffsicherung treibt uns um“, sagt Ralf Eschrich, Verkaufsleiter der Kuraray Europe GmbH. Dabei sei es egal, welche Verbundfolie für die Gläser der Solarmodule eingesetzt werden. Denn beide gängigen Kunststoffe PVB (Polyvinylbutyral) und EVA (Ethylenvinylacetat) basieren auf Erdöl. Aktuell forsche man an einem verbesserten Lüftungsverhalten der Folien. Und man wolle die hygroskopischen Eigenschaften ändern, um die Folien langlebiger zu machen.   Denn Modulhersteller sind heute gefordert Garantien über 25 Jahre zu geben. Ähnliches berichtet der Leiter des Europageschäfts, Michael Fehling, aus den Forschungslabors von DuPont. Deren Folien beziehungsweise Kunststoffplatten sollen in Zukunft ebenfalls weniger Feuchtigkeit aufnehmen. Zusätzlich arbeite der Hersteller daran, die Verbundmaterialien so zu optimieren, dass sie für vielerlei Produktionsprozesse einsetzbar sind, und auch an der UV-Beständigkeit. Das Hauptaugenmerk lege man darauf, dass "das Material gut im Laminierprozess fließt". Das ermögliche den Herstellern hohe Taktzeiten.


"Ypsator" laminiert bis zu zehn Module pro Zyklus auf fünf Etagen

Die mehr als 70 Fachbesucher waren auch in den Schwarzwald gereist, um den weltweit ersten Mehretagenlaminator "Ypsator" live zu testen. Einkäufer, Techniker und Ingenieure unter anderem der PV-Größen Ersol, Oerlikon und Schott-Solar begutachteten die 17 Meter lange, gelb-grau lackierte Anlage. Auf fünf Etagen wirft der Laminator bis zu zehn Module pro Zyklus aus. "Gleich, ob Kristallin oder Dünnschicht - und das in der halben Zeit der bisher branchenüblichen Taktung, erklärte Produktmanagerin Dagmar Metzger. Die Gesamtleistung liegt laut Bürkle bei rund 500.000 Modulen pro Jahr oder einer Jahresleistung von 40 Megawatt (MWp).

"Die Vorteile des Mehretagenlaminators liegen in seiner Prozessführung und -reproduzierbarkeit", erklärte Entwicklungsleiter Norbert Damm in der Bürkle-Produktionshalle in Freudenstadt. Neu sei das dreistufige Verfahren, die "Ypsolar-Technologie": Im ersten Schritt werden die Module vorlaminiert. Das heißt, im Vakuum werden Feuchtigkeit und Lufteinschlüsse aus dem Sandwich entfernt und ein vakuumdichter Verbund hergestellt. Dann wird der Prozess unterbrochen und in einem zweiten Schritt wird in einer nachfolgenden Presse fertig laminiert. Im dritten Schritt kühlt der Ypsator das Solarmodul von 150 Grad Celsius auf Handwärme ab. Vorteil dieser Arbeitsaufteilung sei, dass die Glasmodule stressreduziert laminiert werden können, was den Glasbruch erheblich reduziere.


Laborlaminator zum Testen

In der Photovoltaikbranche entwickeln und forschen Materialhersteller, Maschinen- und Anlagenbauer oft gemeinsam. Deshalb bietet Bürkle einen Laborlaminator im eigenen Innovationszentrum zum Testen an. Dort können Kunden und Lieferanten Folien, Gläser, usw. bei verschiedenen Parametern ausprobieren. Laminieren eine Kernkompetenz von Bürkle Kernkompetenz, liefern die Freudenstädter doch seit Jahrzehnten weltweit Laminieranlagen und Pressen für die Holz-, Halbleiter- und Plastikkartenindustrie.

14.07.2008   Quelle: Robert Bürkle GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Robert Bürkle GmbH,
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Chinesischer Photovoltaik-Produzent Solarfun unterzeichnet Polysilizium-Langzeitbezugsvertrag und kauft restliche Anteile an Jiangsu Yangguang Solar

Photovoltaik-Produktion bei Solorfun.
Photovoltaik-Produktion bei Solarfun.

Die Solarfun Power Holdings Co., Ltd. ("Solarfun"; Shanghai, China), ein vertikal integrierter Hersteller von Siliziumblöcken, Photovoltaik-Zellen und -Modulen, berichtet, Jiangsu Linyang Solarfun Co., Ltd, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Solarfun ("Linyang Solarfun"), habe einen Langzeitvertrag zur Lieferung von Polysilizium mit der Jiangsu Zhongneng Polysilicon Technology Development Co., Ltd. geschlossen, einer Tochtergesellschaft von GCL Silicon Technology Holdings Ltd. Solarfun habe ebenfalls einen Vertrag zum Kauf der restlichen 48 % Beteiligung an Jiangsu Yangguang Solar abgeschlossen, die bisher noch nicht in ihrem Besitz waren, so Solarfun in einer Pressemitteilung. 

Langzeitliefervertrag mit GCL Silicon Technology

Im Rahmen eines Vertrages vom 22. Juni 2008 werde GCL Silicon Technology an Solarfun ausreichend unbehandeltes Polysilizium liefern, um in acht Jahren insgesamt ungefähr 1,2 Gigawatt (GW) Solarmodule zu produzieren. Geliefert werde ab sofort. Dieser Vertrag biete dem Unternehmen mehr Sicherheit, seinem Bedarf an Polysilizium gerecht zu werden und sein Ziel zu erreichen, im Jahr 2008 Module mit 160 bis 180 MW auszuliefern. Dieser Vertrag sei ein wichtiger Beitrag zu den bestehenden Liefervereinbarungen von Solarfun für siliziumbezogene Rohmaterialien. Der Vertrag trage zur "Verbesserung der Durchsichtigkeit unserer Langzeitversorgung mit Polysilizium bei und stärkt unsere Fähigkeit, unsere vertikale Integrationsstrategie auszuführen. "Die neue Lieferung hilft uns, unsere Kosten zu verringern und unsere Qualität zu verbessern und ermöglicht uns eine bessere Kontrolle über unseren zukünftigen Lieferplan und eine verbesserte Leverage unser jüngsten Investition in Drahtsägen", so Harold Hoskens, CEO von Solarfun.


Solarfun kauft die restlichen 48 % von Jiangsu Yangguang Solar

Am 23. Juni 2008 schloss Linyang Solarfun ebenfalls einen Vertrag zum Erwerb der restlichen 48 % Kapitalbeteiligung an der Jiangsu Yangguang Solar Technology Co. Ltd. ("Yangguang Solar") von Nantong Linyang Electric Power Investment Co., Ltd. ("Linyang Electric") (18 %), Jiangsu Qitian Group Co., Ltd. (20 %) und Jiangsu Guangyi Technology Co., Ltd. (10 %) für eine Gesamtgegenleistung in Höhe von ungefähr 355 Millionen RMB (51,5 Millionen US-Dollar), die in Raten gezahlt werden soll. Da sich Linyang Electric zu 70 % im Besitz von Yonghua Lu, dem Gründer, Vorsitzenden und bedeutenden Aktionär von Solarfun befinde, sei diese Transaktion auch einzeln vom Prüfungsausschuss des Unternehmens genehmigt worden, welcher sich nur aus unabhängigen Direktoren zusammensetze. Linyang Solarfun hatte im August 2007 bereits 52 % Kapitalbeteiligung an Yangguang Solar Linyang Electric erworben. Der jüngste Vertrag ermögliche Linyang Solarfun den Erwerb des restlichen Anteils und die Übernahme der gesamten Kontrolle über die Gesellschaft. Der formelle Abschluss der Transaktion hänge ab von der üblichen Unternehmensprüfung ("due diligence") und von den Vollzugsschritten.

Yangguang Solar beschäftigt sich mit der Produktion von Siliziumblöcken. Das Unternehmen plant laut Solarfun, seine Produktionskapazität bis Ende des Jahres 2008 kurzfristig auf 200 MW und bis Ende des Jahres 2009 auf 300 MW zu erweitern. "Dieser Vertrag ist eine bedeutende Entwicklung für Solarfun", so Hoskens. "Er trägt hauptsächlich zur weiteren Verbesserung unserer vertikalen Integrationsstrategie bei. Er ermöglicht Solarfun eine verbesserte Anpassung der Siliziumspezifizierungen und Qualität an die Wertschöpfungskette, so dass wir unseren Kunden hochwertigste Produkte liefern können. Während der Zusammenarbeit mit Yangguang Solar, hat uns das Unternehmen sowohl durch seine Fähigkeit zur Steigerung der Kapazität wie durch die Qualität seiner Blöcke beeindruckt. Wenn wir die Fähigkeiten der Teams von Yangguang Solar und Solarfun zusammenbringen, dann können wir unsere Kunden besser bedienen.

14.07.2008   Quelle: Solarfun Power Holdings Co, Ltd.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Solarfun Power Holdings Co.,
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Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Neue Checkliste und Informationen zur Photovoltaik-Anlagenauslegung

PV-Checkliste Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz (Ausschnitt).
PV-Checkliste Verbraucherzentrale
Rheinland-Pfalz (Ausschnitt).

Für Hausbesitzer, die über den Einbau einer Solarstromanlage nachdenken, bietet die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. ab sofort einen neuen Service. Mit einer achtseitigen Checkliste informiert sie über alle wichtigen Punkte zur Auswahl und Planung einer Photovoltaik-Anlage. Wer mit Hilfe eines zweiseitigen Fragebogens Angaben zum Standort und zur Situation seines Hauses macht, erhält zudem eine erste computergestützte Information zur Dimensionierung der Anlage mit realistischen Aussagen über den zu erwartenden Ertrag und die Wirtschaftlichkeit. Ermöglicht wird dieses neue schriftliche Beratungsangebot durch Projektmittel aus dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz. "Das neue Angebot soll nicht die konkrete Anlagenplanung durch den Installateur ersetzen. Es hilft aber beim Vergleich von Angeboten und dabei, das passende auszusuchen", so Hans Weinreuter, Energiereferent der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.  Mit Hilfe der Informationen erkennt man auch, ob die Angaben der Anbieter realistisch sind. Nach den Erfahrungen der Verbraucherzentrale geht so manches Angebot von einem sehr optimistischen Ertrag der Anlage aus, in der Hoffnung, den Verkauf der Anlage zu beschleunigen. Daher gelte: Je besser informiert der Hausbesitzer ist, umso selbstbewusster kann er die Verhandlungen mit der Anbieterseite führen, betont Weinreuter.


46,75 Cent für jede auf dem Hausdach selbst erzeugte Kilowattstunde Solarstrom

Photovoltaik wandelt Sonnenlicht mit Hilfe von Solarzellen in elektrischen Strom um. Sie zählt zu den umweltfreundlichsten Arten der Stromerzeugung. Die Investitionskosten dafür sind zwar nicht unerheblich, doch aufgrund des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erhält der Anlagenbetreiber zurzeit 20 Jahre lang 46,75 Cent für jede auf dem Hausdach selbst erzeugte Kilowattstunde Solarstrom, die in das Netz vor Ort eingespeist wird. Außerdem vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau zinsgünstige Darlehen zur Finanzierung der Anlage, so dass die Entscheidung für eine Photovoltaikanlage zurzeit leicht fällt. Allerdings sollte man keine unrealistischen Erwartungen an den Ertrag haben. Meist dauere es schon 15 bis 20 Jahre bis die Investitionskosten über die Einspeisevergütung ausgeglichen sind, so die Verbraucherzentrale. Danach verdiene die Anlage jedoch bares Geld und eine Lebensdauer von 30 und mehr Jahren sei durchaus realistisch. Da die Vergütungssätze im nächsten Jahr um 8 % sinken, könne es sich lohnen, noch in diesem Jahr eine Solarstromanlage auf das Dach zu setzen. Die bestellen oder als pdf-Datei herunterladen.

12.07.2008   Quelle: BINE Informationsdienst   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: BINE Informationsdienst,
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Kaum Ersparnis für Haushalte durch längere AKW-Laufzeiten

Die von der Union geforderte Laufzeitverlängerung für die deutschen Kernkraftwerke hätte fast keine Auswirkungen auf den Strompreis, berichtet ZEIT ONLINE unter Berufung auf eine noch nicht veröffentlichte Analyse des Öko-Instituts. Stark profitieren würden hingegen die Stromkonzerne. Würde die Hälfte der durch die Laufzeitverlängerung erzielten Extragewinne genutzt, um den Strompreis zu senken, beliefe sich die Entlastung für die Endverbraucher im Jahr 2010 nach den Berechnungen des Öko-Instituts auf lediglich 0,04 Cent pro Kilowattstunde.   Auch nach 2010 sei mit "signifikanten Effekten für die Stromverbraucher" nur zu rechnen, "wenn der Kreis der Begünstigten sehr eng begrenzt wird", zitiert ZEIT ONLINE den Autor der Studie, Felix Matthes.


Milliarden-Gewinne für Stromkonzerne

Nach den Berechnungen des Öko-Instituts würde bei einem durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden die monatliche Stromrechnung bis 2010 nur um rund 12 Cent sinken, wenn bis dahin kein weiteres AKW abgeschaltet würde. Danach belaufe sich die monatliche Preissenkung auf knapp 90 Cent (0,3 Cent pro Kilowattstunde). Den Stromkonzernen würde eine Laufzeitverlängerung um acht Jahre Milliarden-Gewinne bescheren. Laut Analyse des Öko-Instituts würde E.ON mit 27,5 Milliarden Euro am meisten profitieren, gefolgt von RWE (17 Milliarden), EnBW (14 Milliarden) und Vattenfall Europe (4,5 Milliarden Euro).

Den vollständigen Bericht ist im Internet zugänglich unter http://www.zeit.de/online/2008/28/atomkraft-strompreise

12.07.2008   Quelle: DIE ZEIT   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

 

Solar-Unternehmen Conergy reduziert geplanten Bezug von Wafern

Die Conergy AG (Hamburg) und MEMC Electronic Materials, Inc. (St. Peters, Missouri USA) haben sich auf eine Ergänzung des im Oktober 2007 geschlossenen Vertrags über die Lieferung von Solar-Wafern geeinigt, dem Ausgangsmaterial für Solarzellen. Das berichtet Conergy in einer Pressemitteilung. Im Rahmen dieser Ergänzung hätten die Unternehmen das Umsatzvolumen des Vertrages über die 10-jährige Laufzeit von sieben bis acht Milliarden US-Dollar auf rund vier Milliarden US-Dollar angepasst. Dadurch erhöhe die Conergy - wie angestrebt - den operativen und finanziellen Spielraum zur Umsetzung ihrer neuen Unternehmensstrategie.   MEMC könne im Gegenzug ihren anderen Kunden - vorrangig in den späteren Jahren der Vertragslaufzeit - zusätzliche Wafermengen zur Verfügung stellen.

Die Vertragsänderung reduziere - bei geringfügig erhöhten Preisen - die von MEMC an Conergy zu liefernden Wafermengen vorrangig in der zweiten Hälfte der Vertragslaufzeit. Conergy werde MEMC auch weiterhin eine rückzuerstattende Investitionszulage zur Verfügung stellen, deren Höhe sich nach der abzunehmenden Wafermenge bemisst. Alle übrigen wesentlichen Regelungen des Vertrags bleiben laut Conergy unverändert. So werde MEMC nach wie vor ab dem dritten Quartal 2008 über die nächsten zehn Jahre Siliziumwafer an Conergy zu festgelegten Preisen auf "take or pay"-Basis liefern. Daneben sei vorgesehen, dass MEMC zu 5 % an der Wertsteigerung der Photovoltaik-Modulfabrik in Frankfurt (Oder) beteiligt wird, einer Unternehmenstochter von Conergy.

"Mittlerweile hat Conergy eine Vielzahl wichtiger Schritte in seiner Restrukturierung unternommen, um sich für die Zukunft bestmöglich aufzustellen", so Nabeel Gareeb, Vorstand von MEMC. "Diese neue Vereinbarung unterstützt die von Conergy angestrebte Entwicklung, sich wieder profitabel auszurichten. Zugleich stärkt sie das Unternehmen auch als Partner für MEMC. Unser geänderter Vertrag fügt sich in die neue Vision von Conergy ein. Auch ermöglicht er MEMC, den verbleibenden Anteil des Wafervolumens anderen Kunden zur Verfügung zu stellen und ihre Kundenstruktur weiter zu diversifizieren."

Conergy-Chef Dieter Ammer ergänzt: "Wir begrüßen die Flexibilität, mit der MEMC uns ermöglicht, die Vereinbarung an unsere geänderte Unternehmensstrategie anzupassen. Gleichzeitig stellen wir eine ausreichende Langfristversorgung unserer Modulfabrik in Frankfurt (Oder) sicher. MEMC ist für das langfristige Wachstum von Conergy ein wichtiger, strategischer Partner. Die Vertragsänderung erhöht in Zukunft unseren operativen wie finanziellen Spielraum. So können wir unser Unternehmen noch schneller zu einem profitablen Downstream-Player entwickeln, der schon heute über eines der größten, internationalen Vertriebsnetzwerke der Branche verfügt. Wir planen, die erforderlichen Anzahlungen an MEMC in den kommenden Wochen zu tätigen, so dass die ersten Lieferungen wie vereinbart im dritten Quartal 2008 beginnen können."

12.07.2008   Quelle: Conergy AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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Solar-Unternehmen Sunfilm legt Grundstein für zweites Produktionsgebäude

Sunfilm-Produktion in Großröhrsdorf.
Sunfilm-Produktion in Großröhrsdorf.

Die Sunfilm AG (Großröhrsdorf; Sachsen) feierte am 11.07.2008 mit der Grundsteinlegung den Baustart für ihre zweite Photovoltaik-Produktionsanlage. Das neue Gebäude wird in direkter Nachbarschaft zur ersten Produktionsstätte entstehen, die erst vor wenigen Monaten fertig gestellt wurde. Die neue 20.000 m2 große Anlage soll im Frühjahr 2009 errichtet sein. Der Start der Vorproduktion ist für Mitte 2009 geplant, die kommerzielle Produktion soll anschließend beginnen.   Wenn 2010 die volle Kapazität erreicht ist, werden beide Anlagen zusammen jährlich mehr als 120 MWp der siliziumbasierten Dünnschicht Photovoltaik Module produzieren, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Mit diesen beiden Fertigungslinien setze Sunfilm einen neuen Maßstab zur Herstellung hocheffizienter siliziumbasierter Dünnschichtmodule auf 5,7 m2 großen Glassubstraten.


Mit der zweiten Fertigungslinie sollen bis zu 200 neue Arbeitsplätze für verschiedenste berufliche Qualifikationen entstehen, einschließlich zehn weiterer Lehrstellen. Als Teil der Feierlichkeiten zur Grundsteinlegung wurde die Straße E, welches die bisherige Adresse des Unternehmens war, in "Sunfilmstraße" umbenannt.

11.07.2008   Quelle: Sunfilm AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: Sunfilm AG,

 

3sat-Sondersendungen zur aktuellen Atomdiskussion

Nicht nur beim G8-Gipfel stand die Energieversorgung ganz oben auf der Tagesordnung. Steigende Preise für Öl lassen weltweit Regierungen, Experten und Bürger aufschrecken. Die Frage, wie es in Zukunft um unsere Energie bestellt sein wird, macht wieder Schlagzeilen. In dieser Debatte scheine ein Atomausstieg in weite Ferne zu rücken, so der Fernsehsender 3sat in einer Pressemitteilung. Auch die Regierungskoalition streite darüber, ob Atomkraft der beste Energieträger der Zukunft ist. Zeitgleich sei bekannt geworden, dass in einer südfranzösischen Atomanlage eine radioaktive Uranlösung ausgetreten und in die Kanalisation gelangt ist.  In drei Gemeinden dürften Privatleute und Bauern kein Wasser mehr aus den Leitungen entnehmen. "Atomenergie – ein Energieträger wie jeder andere?", fragt 3sat in zwei Sendungen am 11. und 13. Juli.



cena-Chef Kohler am 13.07 um 18:30 Uhr zu Gast bei "nano"

Das 3sat-Wissenschaftsmagazin "nano" geht am Freitag, 11. Juli 2008, 18.30 Uhr, in der Sendung "nano spezial: Atomenergie – Risiken und Nutzen" zu dieser Diskussion folgenden Fragen nach: "Rettet Atomkraft das Klima?", "Ist Atomkraft sicherer geworden?", "Macht Atomkraft den Strom billiger?". Im Studio spricht 3sat-Moderator Stefan Schulze-Hausmann mit Stephan Kohler, dem Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur (dena).


"Kleine Atome, große Probleme"

Am Sonntag, 13. Juli 2008, 16.00 Uhr, wiederholt 3sat aus aktuellem Anlass die "hitec"-Dokumentation "Kleine Atome, große Probleme". Sie beschäftigt sich mit der Gefahr, die von atomarem Restmüll ausgeht. Denn der Restmüll strahlt noch mehrere hunderttausend Jahre - eine Zeitspanne, die man sich kaum vorstellen kann. Atommüll ist nur schwer zu handhaben und bislang unzerstörbar. Die "hitec"-Dokumentation von Iris Rietdorf zeigt unter anderem die Arbeit jener Forscher, die versuchen, den atomaren Müll dennoch unschädlich zu machen: Zum Beispiel, indem man die Atomkerne so verändert, dass sie nicht mehr strahlen können.

11.07.2008   Quelle: 3sat   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: 3sat,
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SunPower baut das größte Photovoltaik-Kraftwerk der USA

SunPower-Tracker auf der Nellis Air Force Base (14 MW)
SunPower-Tracker auf der Nellis
Air Force Base (14 MW)

Die SunPower Corporation, Hersteller von Solarzellen, Solarmodulen und Photovoltaik-Systemen mit Sitz im Silicon Valley (Kalifornien; USA), berichtete am 10.07.2008, das Unternehmen sei von der Florida Power & Light Company beauftragt worden, das mit einer Nennleistung von 25 Megawatt (MW) größte Solarstrom-Kraftwerk der USA zu errichten. Eine weitere PV-Anlage mit 10 Megawatt soll im Kennedy Space Center entstehen. Der Auftrag umfasst das 25 MW-Solarprojekt in DeSoto County (Florida) und die PV-Anlage des Kennedy Space Center (Orlando, Florida). Die Florida Power & Light Company ist ein Tochterunternehmen der FPL Gruppe, die nach eigenen Angaben der weltgrößte Produzent von Energie aus erneuerbaren Quellen ist. 


US-Solarkraftwerke können zunehmend mit Megawattanlagen in Ländern wie Deutschland und Spanien mithalten

SunPower wird die Solarstromanlagen planen und errichten, FPL wird die Kraftwerke kaufen, betreiben und warten. Die Anlage in DeSoto soll 2009 fertig gestellt sein, das Solar-Kraftwerk des Kennedy Space Center im Jahr 2010. Der Bau muss noch von der zuständigen Aufsichtsbehörde (Florida Public Service Commission) genehmigt werden. "Dieser Abschluss bestätigt den verstärkten Trend in den USA, Solarkraftwerke in einer Größenordnung zu bauen, die mit jenen in Ländern wie Deutschland und Spanien mithalten können, sagte Howard Wenger; Senior-Vizepräsident für den Weltmarkt bei SunPower. "Die Übereinkünfte über insgesamt rund 35 MW belegen das Bekenntnis von Florida Power & Light zu den erneuerbaren Energien und zugleich sein Bekenntnis dazu", so Wenger weiter.


SunPower-Tracker maximieren Energieertrag in DeSoto

Solarstrom-Kraftwerke können einfach in bestehende Stromnetze integriert werden und auch schneller realisiert werden als herkömmliche Kraftwerke. SunPower wird in beiden Kraftwerken die effizientesten Solarmodule installierten, die auf dem Markt erhältlich sind. In DeSoto kommt das Solar-Nachführsystem von SunPower zum Einsatz: der SunPower-Tracker, welcher die Module der dem Sonnenstand nachführt und auf diese Weise den Solarstromertrag im Vergleich zu fest installierten Systemen deutlich steigert und gleichzeitig den Landverbrauch minimiert. Die Kombination von SunPowers Hochleistungsmodulen mit der ertragssteigernden Nachführung ermögliche Solarstromsystem mit der höchsten Energiedichte der Welt zu niedrigen Kosten, heißt es in der Pressemitteilung. "Wir haben uns für SunPower wegen der Erfahrung des Unternehmens mit Hochleistuungs-Solarkraftwerken entscheiden. Und wir freuen uns, diese beiden Projekte, die unseren Kunden verläßlich kostengünstigen Solarstrom lieferen werden, gemeinsam mit SunPower umzusetzen!, sagte Eric Silagy, Vizepräsident der Florida Power & Light Company und Entwicklungschef. Die Florida Power & Light Company habe die beiden Solarprojekte am 25.06.2008 gemeinsam mit Gouverneur Crist vorgestellt, welche Floria zur Nummer 2 in Sachen Solarstom in den Vereinigten Staaten machen würden. Das reguläre Genehmigungsverfahren stehe noch an.


14 MW-Kraftwerk der US-Luftwaffe ist derzeit die Nr. 1 in Nordamerika

Gegenwärtig ist das 14 MW-Kraftwerk der US-Luftwaffe auf dem Stützpunkt Nellis, die größte Solarstromanlage in Nordamerika. Es wurde ebenfalls von SunPower gebaut. Weltweit hat SunPower nach eigenen Angaben mehr als 450 Solarstromanlagen erreichtet, die eine Gesamtlaeitung von über 350 MW haben, darunter Anlagen in Europa, Asien und Nordamerika.

11.07.2008   Quelle: SunPower Corporation   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
Bildquelle: SunPower Corporation,
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Spanien: Staatssekretär für Energie gibt Eckpunkte neuer Einspeiseregelung für Photovoltaik-Strom bekannt

Solarstromanlage in Spanien.
Solarstromanlage in Spanien.

Bei einem Treffen am 26. Juni 2008 mit den beiden großen Interessenverbänden ASIF und APPA hat der spanische Staatssekretär für Energie Eckpunkte der neuen Einspeiseregelung für PV-Anlagen für die Zeit nach dem 29. 09.08 bekanntgegeben, berichtet die Exportinitiative Erneuerbare Energien, der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Nur Anlagen, die noch vor dem 29. 09.08 die definitive Eintragung in das Register der Stromerzeuger im besonderen Vergütungsregime ("REPE") erhalten, werden noch mit dem derzeitigen Tarif des Königlichen Dekrets 661/2007 vergütet (Die dena hatte im Newsletter Nr.41 bereits darüber berichtet). 

Marktwachstum soll die Höhe der Einspeisevergütung steuern

Die neuen Regelungen sehen laut Exportinitiative die Einführung eines Vorab-Register für die Zuweisung von Tarifen für neue Solarstromanlagen vor. Damit soll bereits im Vorfeld klargestellt werden, welche Anlagen welchen Tarif erhalten beziehungsweise zu den jeweiligen Höchstmengen neu angeschlossener Leistung gehören. Dieses Register weise in Quartalsperioden den jeweils aktuellen Tarif bis zu einer Höchstgrenze an neuer Leistung zu. Wird diese Höchstgrenze zum Ende des Quartals erreicht, soll der gewährte Einspeisetarif um 2,5% sinken. Die Entwicklung des Einspeisetarifs richte sich somit nach der Geschwindigkeit, mit der Neuanlagen entwickelt werden. Je stärker das Marktwachstum, desto schneller sinkt der Tarif, so die Exportinitiative.


Freiflächen-Photovoltaikanlagen sollen gebremst und Aufdach-Solarstromanlagen gefördert werden

Bis Ende 2009 sind Ausbauobergrenzen von 200 Megawatt (MW) für Aufdachanlagen und 100 MW für Freiflächenanlagen vorgesehen. Die Nennleistung eines Projekts darf gemäß der Eckpunkte in keinem Fall 2 MW übersteigen. Im Bau befindliche Photovoltaik-Anlagen, die nicht rechtzeitig vor dem 29.09.08 die endgültige Eintragung im REPE erhalten, sollen in die obigen Obergrenzen bezüglich des Ausbau und Anlagengröße für 2009 einfließen. Es soll keine Fristverlängerung, Übergangs- oder Härtefallregelung geben.


33 cent/kWh für Aufdachanlagen, nur noch 29 cent/kWh für Freiflächenanlagen

Der Staatssekretär will laut Exportinitiative in erster Linie die Errichtung von Aufdach-Solarstromanlagen fördern. Die Marktdynamik für Freiflächen-Photovoltaikanlagen soll gebremst werden, bis sich die Zahl der Neuanlagen pro Quartal deutlich verringert hat. Der Anfangstarif für Aufdachanlagen soll daher 33 Eurocent pro Kilowattstunde, für Freiflächenanlagen nur noch 29 cent/kWh betragen. Ist die Anlage an das Netz gegangen, soll die Entwicklung des Tarifs dann der bisherigen Regelung des Königlichen Dekrets 661/2007 folgen und sich am Verbraucherpreisindex orientieren.

Das spanische Industrieministerium beabsichtige, den Entwurf der neuen Vergütungsregelungen spätestens am 15. 07.08 der Nationalen Energiekommission zur Stellungnahme vorzulegen, berichtet die Exportinitiative. Es sei davon auszugehen, dass sich die Regierung Zapatero auf dem Weg bis zum Inkrafttreten der neuen Vergütungsregelung im Wesentlichen an diese Eckpunkte halten werde, auch wenn sich noch kleinere Änderungen ergeben könnten.


Praxisreport Solarmarkt Spanien 2007/2008 jetzt erhältlich

Um Chancen und Hindernisse im spanischen Solarmarkt richtig einschätzen zu können, benötigen Entscheider der Solarbranche aktuelle Informationen über Förder- und Finanzierungsbedingungen, genehmigungsrechtliche Aspekte, Marktentwicklung und Marktakteure. Der Praxisreport Solarmarkt Spanien 2008 liefert in kompakter und übersichtlicher Form deutschen Solarunternehmen Informationen für einen erfolgreichen Markteinstieg auf der iberischen Halbinsel. Zudem profitiert der Leser von praxisnahen Beiträgen wie z.B. zur Planung von Photovoltaik-Parks. Der Report ist am 07.07.2008 innerhalb der dena-Schriftenreihe "Exportinitiative Erneuerbare Energien" erschienen und kann für 110 Euro bei der TRITEC finanziert 1. Solardorf in Madagaskar (06.07.2008)

  • STANGL Semiconductor Equipment auch 2008 unter den Preisträgern von "BAYERNS BEST 50" (06.07.2008)
  • Pvresources Quartalsbericht: kräftiges Photovoltaik-Wachstum in Spanien, negative Tendenz in Deutschland (07.07.2008)
  • Erstes Solarstrom-Großprojekt von SUNLINE mit 2 MW in Spanien am Netz (07.07.2008)
  • Ernesto Macias ist neuer Präsident des europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes (08.07.2008)
  • S.A.G. Solarstrom AG auf der Intersolar North America: stärkeres Engagement in den USA geplant (08.07.2008)
  • Oerlikon Solar liefert 40 MWp-Photovoltaik-Produktionsanlage nach Spanien und erstes System für mikromorphe Technologie in die Volksrepublik China (09.07.2008)
  • SunPower baut das größte Photovoltaik-Kraftwerk der USA (11.07.2008)
  • Solar-Unternehmen Conergy reduziert geplanten Bezug von Wafern (12.07.2008)
  • White Owl Capital AG veröffentlicht Bericht über weltweite nachhaltige Investitionen (13.07.2008)
  • Solar-Fabrik AG auf der Intersolar North America (13.07.2008)
  • Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Neue Checkliste und Informationen zur Photovoltaik-Anlagenauslegung (13.07.2008)
  • Chinesischer Photovoltaik-Produzent Solarfun unterzeichnet Polysilizium-Langzeitbezugsvertrag und kauft restliche Anteile an Jiangsu Yangguang Solar (14.07.2008)
  • Photovoltaik: Solarfun und Schüco schließen Kaufvertrag über 47 MW (15.07.2008)
  • Stromnetz bereit für große Mengen Photovoltaik-Strom (15.07.2008)
  • Neue Bewerbungsrunde im Solardach-Programm der dena: Exportmärkte mit Referenzanlagen eröffnen (16.07.2008)
  • Photovoltaik: ersol Dünnschicht-Modul "Nova-T“" nun vom TÜV zertifiziert (16.07.2008)

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    TELE "WatchDog" wacht über Solar- und Windstrom

    WatchDog: Überwa- chungslösung für Solarstrom- und Windenergieanlagen.
    WatchDog: Überwa-
    chungslösung für
    Solarstrom- und
    Windenergieanlagen.

    Die Überwachungstechnologie der TELE Haase Steuergeräte GmbH (Wien) mindere die Ausfallrisiken bei Windkraft- oder Photovoltaikanlagen und steigere deren Wirtschaftlichkeit, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Für einen sicheren Betrieb überwachen so genannte WatchDogs den Ladezustand der Akkumulatoren des Pitch-Kontrollsystems, die Hindernis-Befeuerung sowie das Versorgungsnetz bei Windkraftanlagen. Bei Photovoltaik-Anlagen vermeiden die Überwachungslösungen eine ineffiziente Betriebsweise bei zu geringer Sonneneinstrahlung und kontrollieren die Netzeinspeisung von Kleinkraftwerken in das Verbundnetz. "Mit unseren WatchDogs bieten wir ausgereifte Überwachungstechnik für die alternative Energieerzeugung. Damit möchten wir einerseits ein bedeutendes Marktsegment weiter ausbauen, andererseits einen Beitrag zum Klimaschutz leisten", erklärt Christian Lechner, Geschäftsführer von TELE. 

    Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen steigern

    Seriengeschaltete Solarstromanlagen liefern bei optimalem Sonnenstand und wolkenlosem Himmel eine hohe Gleichspannung. Bei geringer Sonneneinstrahlung aber sinkt die Spannung und damit die Effizienz des Wechselrichters. Unter einer Mindesteinstrahlung können der Wechselrichter und dessen Steuerung sogar mehr Energie verbrauchen als die Photovoltaikanlage liefert. Um solche Verluste zu vermeiden, schalte der WatchDog G4UF900V01 die Photovoltaikanlage bei einer definierten Mindestspannung ab. Erst wenn sich der Wechselrichter wieder optimal betreiben lässt geht die Anlage zurück an das Netz. Der Spannungswächter G4UF900V01 arbeite in einem Messbereich bis 900 Volt und verbrauche selbst nur wenig Energie, betont die TELE Haase Steuergeräte GmbH.


    Netzüberwachung verhindert unzulässige Stromeinspeisung

    Netzbetreiber haben meist keine Möglichkeiten, die Stromerzeugungsanlagen privater Netzeinspeiser zu steuern. Um die Netzsicherheit gewährleisten und unkontrollierte Energieeinspeisungen in Form eines Inselbetriebes auszuschließen, müssen sich private Kraftwerke - unabhängig von der Energieproduktion - bei Bedarf automatisch vom Netz trennen lassen. Nach der DIN-Norm VDE 0126-1-1, die auch für Österreich relevant ist, muss eine selbständige Schaltstelle die Stromeinspeisung aus beispielsweise Photovoltaik-, Biogas- oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen in das 230-/400-Volt-Netz überwachen und bei Netzausfall binnen 200 Millisekunden unterbrechen können. Der WatchDog G2FW50HZYFA02 von TELE erfülle diese Anforderung, indem er zuverlässig die Netzspannung und -frequenz misst und bei Bedarf die Eigenerzeugungsanlage vom öffentlichen Niederspannungsnetz trennt, so der Hersteller. Der WatchDog G2PW400VF02 erkenne zudem zuverlässig einen möglichen Inselbetrieb. "Die TELE WatchDogs stellen damit unabhängig vom Wechselrichter die geforderten Überwachungsfunktionen mit separaten und plombierbaren Geräten sicher", heißt es in der Pressemitteilung.


    WatchDog überwacht Windkraftwerke

    WatchDog sichert Windkraftwerke, also unbemannte und dezentrale Kraftwerke die autonom betrieben werden und nach besonderen Überwachungstechniken verlangen. Der TELE WatchDog G4UF500V03 kontrolliert den Ladezustand der Akkumulatoren des Pitch-Kontrollsystems auf Über- und Unterspannung. So lässt sich laut TELE ein die Lebensdauer verkürzendes Überladen der Energiespeicher verhindern. Für die Betriebssicherheit sei entscheidend, dass jederzeit genug Energie vorhanden ist, um bei zu hohem Winddruck oder bei einem Ausfall des Generators die Rotorblätter aus dem Wind drehen zu können. Störungen der Hindernis-Befeuerung müssten ebenso umgehend erkannt und gemeldet werden wie Probleme im Versorgungsnetz des Windkraftwerks. TELEs WatchDog G2IM10AL10 kontrolliere dazu die Stromaufnahme der Hindernis-Befeuerung. Dank der integrierten Zeitfunktionen ließen sich auch unstetige Ströme, wie etwa bei einem Blinklicht, problemlos überwachen. Der robuste und zuverlässig gebaute WatchDog besitzt laut Hersteller eine flexible Versorgungsspannung und eine Drei-Wege-Trennung (Versorgung/Messung/Ausgang) mit einer Bemessungsstoßspannung von 4 Kilovolt. Zusätzlich überwacht der Spannungswächter G2PM400VSY20 24-240V das Netz der Hauptversorgung. Durch die Einstellmöglichkeiten der Schaltschwellen, der Überwachung der Asymmetrie und der optionalen Überwachung der Phasenfolge könne der WatchDog jeder Anforderung angepasst werden. Treten Probleme im Versorgungsnetz auf, würden diese zuverlässig erkannt.

    11.07.2008   Quelle: TELE Haase Steuergeräte GmbH; openPR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: TELE Haase Steuergeräte GmbH,
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    EUROSOLAR zur neu entfachten Debatte um die Atomkraft: Ausstiegsgesetz ist unumstößlich

    "Die internationalen Diskussionen um die künftige Nutzung der Atomkraft nehmen wirre Züge an. Wenn die anderen sieben G-8-Staaten, allen voran die USA, bei ihrem Gipfel in Japan den deutschen Ausstiegsbeschluss als 'Sonderweg' abtun und Deutschland in einer 'Isolierung' sehen, irren sie sich", kommentiert der Präsident der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR e.V., Hermann Scheer (MdB, Träger des Alternativen Nobelpreises und Mitglied des SPD-Vorstands). Die anderen sieben G-8-Staaten und die USA befänden sich selbst auf einem "tödlichen Irrweg", der weder zum Klimaschutz beitrage noch die Ölpreise oder die Energiekosten senke, so Scheer.  "Niemand weiß bis heute, wie Atommüll weltweit endgelagert werden kann. Die andauernden Probleme im niedersächsischen Forschungsbergwerk Asse belegen erneut, wie unsicher entgegen allen Expertenversprechen die unterirdischen Lagerstätten sind", betont Scheer in der EUROSOLAR-Pressemitteilung.


    Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke kein Thema für die SPD

    Mit seinem Ausstiegsbeschluss habe Deutschland einen klugen und vorbildlichen Weg beschritten, unterstreicht der Alternativ- Nobelpreisträger. Gleichzeitig sei Deutschland mit der Förderung erneuerbarer Energien beispielhaft und weitsichtig vorangegangen. Erneuerbare Energien würden in Deutschland schon jetzt einen beachtlichen Teil zur Stromerzeugung beitragen. "Dieser Anteil wäre noch höher, wenn die unionsregierten Länder Bayern, Baden-Württemberg und Hessen die Windkraft nicht blockieren würden", kritisiert Scheer. Erneuerbare Energien böten in Deutschland schon heute zehnmal so viele Arbeitsplätze wie die Nuklearindustrie. "Wer diesen erfolgreichen Weg aufhalten will, handelt umweltpolitisch und wirtschaftspolitisch verantwortungslos. Das geltende Ausstiegsgesetz muss unumstößlich sein. Durch Medienberichte über angebliche Tendenzen, einer Laufzeitverlängerung zuzustimmen, darf sich niemand beeindrucken lassen. In keinem einzigen Gremium der SPD oder der SPD-Bundestagsfraktion sind irgendwelche Anträge mit solchen Zielrichtungen gestellt worden. Sie würden auch keine Mehrheit finden.

    10.07.2008   Quelle: EUROSOLAR e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Photovoltaik-Hersteller Sulfurcell erhält Wachstumsfinanzierung in Höhe von 85 Millionen Euro

    640 Quadratmeter große Solar-Fassade mit Sulfurcell-Modulen in Berlin
    640 Quadratmeter große Solar-Fassade
    mit Sulfurcell-Modulen in Berlin

    Internationale Investoren unter Führung von Intel Capital (Santa Clara) und Climate Change Private Equity (CPE; London) beteiligen sich mit insgesamt 85 Millionen Euro an der Sulfurcell Solartechnik GmbH, Berlin. Das frische Kapital fließe in erster Linie in den Aufbau eines neuen Werks, in dem nach seinem zweistufigen Aufbau Dünnschichtsolarmodule aus dem Halbleiter CIS mit einer Gesamtleistung von jährlich 75 Megawatt (MW) gefertigt werden sollen, berichtet Sulfurcell in einer Pressemitteilung. Darüber hinaus stütze die Finanzierung Sulfurcells breit angelegte Forschungs- und Entwicklungsarbeit zur stetigen Verbesserung der Technologie und der Energieeffizienz der Photovoltaik-Module. 



    CIS/CIGSe-Solarmodule: Verzicht auf teures Silizium und Kostenvorteile bei der Fertigung

    Die Sulfurcell Solartechnik GmbH ist eines der weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung und Fertigung von Dünnschicht-Solarmodulen vom Typ CIS/CIGSe (Kupfer-Indium-Sulfid/Selenid) zur photovoltaischen Energiegewinnung. Die innovative Technologie macht herkömmlichen Solarzellen aus Silizium zunehmend Konkurrenz, da sie nicht auf den derzeit knappen Rohstoff Silizium zurückgreift. Zudem versprechen Kostenvorteile in der Fertigung Modulpreise, die mittelfristig die Nutzung der Solarenergie wirtschaftlich und damit unabhängig von Fördermitteln macht.

    Viele Marktteilnehmer zählten Sulfurcells Produkte zu den optisch attraktivsten am Markt, betont das Unternehmen. Die etwa ein Quadratmeter großen Module werden daher häufig als intelligentes, stromerzeugendes Baumaterial eingesetzt. Heute produziert Sulfurcell nach eigenen Angaben am Technologiestandort Berlin-Adlershof Solarmodule mit einer jährlichen Gesamtleistung von 2 Megawatt (MW) und beschäftigt 130 Mitarbeiter. In den nächsten zwei Jahren will die Gesellschaft ihre Mitarbeiterzahl verdoppeln und insbesondere hochqualifizierte Ingenieure und Naturwissenschaftler
    einstellen.


    Internationale Investoren setzen auf Sulfurcell

    Die Vorteile der Technologie und der erfolgreiche Betrieb der Berliner Pilotproduktion während der letzten drei Jahre überzeugten auch die Private Equity-Investoren der jetzt abgeschlossenen Wachstumsfinanzierung. Neben Intel Capital, der Kapitalbeteiligungsgesellschaft der Intel Corporation, die sich mit 24 Millionen Euro an der Finanzierungsrunde beteiligt, führt CPE die Investitionsrunde an und beteiligt sich mit 12 Millionen Euro. Weitere Investoren sind AIG Investments, Zürich, Demeter, Paris, Zouk Ventures, London, die BankInvest Group, Kopenhagen und Conetwork, Hamburg. Auch viele der bereits zuvor beteiligten Investoren tragen die neue Finanzierungsrunde mit. Neben der Berliner Energie- und Umweltfonds GbR (BEU) - einem Unternehmen der Vattenfall Europe und Gaz de France - beteiligen sich die Vattenfall Europe Venture GmbH, Berlin, Ventegis Capital AG, Berlin, Masdar Clean Tech Investments Ltd., New York, die IBB Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, und Privatinvestoren an der Wachstumsfinanzierung. Begleitet wurde die Finanzierungsrunde von der EquityGate AG, Wiesbaden.


    Produktion optimiert und industrieller Standard erreicht

    Dr. Nikolaus Meyer, Geschäftsführer und CEO der Sulfurcell: "Die jetzt abgeschlossene Finanzierungsrunde ist für uns ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem der führenden Unternehmen für Dünnschicht Solarmodule auf CIS- und CIGSe-Basis. In den letzten drei Jahren konnte die Produktion unserer Module in jeder Hinsicht optimiert werden und hat trotz ihres Pilotcharakters industriellen Standard erreicht. Die Energieeffizienz der Module, aber auch die Produktionsmengen und Fertigungsausbeuten, liegen heute auf hohem Niveau. Damit sind wir optimal aufgestellt für den Beginn der Serienproduktion. Mit dem Ausbau reagieren wir auf die hohe Nachfrage unserer Kunden, die unsere ästhetisch attraktiven Produkte seit Jahren schätzen und sie in Dächer und Fassaden verschiedenster Gebäude integrieren."


    Kosten je installiertem Watt Leistung sollen kontinuierlich sinken

    "Für uns ist Sulfurcell eine sehr interessante Ergänzung unseres internationalen Portfolios", erläutert Heiko von Dewitz, Investment Director Intel Capital für Europa und Israel. "Module aus CIS/CIGSe erreichen bereits heute eine hohe Energieeffizienz, die laufend weiter gesteigert wird. Damit werden die Kosten je installiertem Watt Leistung kontinuierlich weiter sinken. Außerdem bieten die Module aufgrund der Bauart und der ansprechenden Optik viele neue Möglichkeiten, sie in bestehende architektonische Konzepte einzubinden."

    "Wir freuen uns darauf, Sulfurcell beim Ausbau der Produktion zu unterstützen", betont Alex Betts, Partner bei CPE. "Dr. Nikolaus Meyer und sein Team haben ihre Fähigkeit bewiesen, CIS-basierte Dünnschichtsolarmodule auf einem beeindruckenden Niveau von Energieeffizienz, Ausbeute und Produktivität zu fertigen. Die Nachfrage internationaler Großkunden nach CIS- und CIGSe-Modulen bestärkt uns zusätzlich darin, die Produktion jetzt auszubauen. Damit entspricht Sulfurcell genau dem Profil, das wir für unsere Beteiligungen im Rahmen von Wachstumsfinanzierungen suchen und ist ein hervorragendes Erstinvestment für unseren Fonds."

    10.07.2008   Quelle: Sulfurcell Solartechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Sulfurcell Solartechnik GmbH,
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    Italienisches Unternehmen Moncada bestellt Dünnschicht-Photovoltaik-Produktionslinie bei Applied Materials

    Blick in das SunFab Technologiezentrum bei AMAT.
    Blick in das SunFab Technologiezentrum bei
    AMAT.

    Die Moncada Energy Group s.r.l., ein privater italienischer Stromproduzent mit Sitz in Agrigento auf Sizilien, hat Applied Materials, Inc. (AMAT) beauftragt, die erste Photovoltaik-Produktion von Moncada zu realisieren, berichtet AMAT in einer Pressemitteilung. Die Fertigungslinie vom Typ "SunFab" ist die erste ihrer Art in Italien. Mit der SunFab, die in Campofranco (Sizilien) gebaut wird, will Moncada großformatige Dünnschicht-Solarmodule (5.7m2) produzieren und eine jährliche Fertigungskapazität von 40 Megawatt (MW) aufbauen. Die Stromerzeugungskapazität, die Moncada mit Windenergieanlagen aufgebaut hat, soll zusammen mit der SunFab auf 105 MW steigen und dazu beitragen, die Infrastruktur für erneuerbare Energien in Italien auszuweiten. 

    Solarparks kombiniert mit Windparks

    Moncada plant, die in der SunFab produzierten Module in Solarparks einzusetzen, welche auf dem Gelände bereits errichteter Windparks entstehen sollen und damit den Stromertrag zu verdoppeln. "Wir sind überzeugt, dass die 5,7 m2 großen Module die Produktionskosten senken und damit eine hervorragende Lösung für eine rasche Wettbewerbsfähigkeit in Italien sind", sagte Salvatore Moncada, Gründer und Vorstand der Moncada Energie-Gruppe. "Auf der Grundlage der Marktführerschaft von Applied Materials und seiner Fähigkeit kompletten Support zu liefern - was es in der Solarindustrie bisher so nicht gab - sind wir sicher, dass Applied uns hilft, die SunFab schnell zu starten und mit der Produktion im Jahr 2009 zu beginnen", ergänzt Moncada.


    Frühe Wettbewerbsfähigkeit von Solarstrom in Italien möglich

    Mit 2.2 x 2.6 Metern sind die mit der SunFab produzierten Module vier Mal größer als herkömmliche Photovoltaik-Paneele und ideal für den Bau kostengünstiger Kraftwerke. Laut Applied Materials wurde kürzlich gezeigt, dass die SunFab-Technologie im Vergleich zu kleineren Dünnschichtmodulen bei der Installation Kostensenkungen in einer Größenordnung von 17 % ermöglicht. "Applied Materials ist hoch erfreut, mit Moncada beim Aufbau des Solar-Geschäfts zusammenzuarbeiten und schätzt das Vertrauen in seine Leistungsfähigkeit", sagte Dr. Mark Pinto, Senior-Vizepräsident und Generalmanager des Geschäftsbereichs Energie und Umwelt bei Applied Materials. "Wir sind begeistert davon, unsere Rolle in Italien auszubauen, welches das Potenzial zur baldigen Erreichung der Grid Parity hat – von der Lieferung von kristallinem Silizium durch unsere Baccini-Unternehmensgruppe bis hin zur Produktion der weltgrößten Dünnschichtmodule mit unserer SunFab-Linie", ergänzt Dr. Pinto.

    10.07.2008   Quelle: Applied Materials, Inc.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: AMAT,
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    BWE zur Stromversorgung 2020: jede vierte Kilowattstunde vom Wind

    Entwicklung der Windstromeinspeisung.
    Entwicklung der Windstromeinspeisung.

    Die deutsche Windenergie-Branche hat sich in den vergangenen Jahren eine führende Position im internationalen Windmarkt erarbeitet. Ende 2007 waren in Deutschland über 22.200 Megawatt (MW) Windleistung installiert. Damit konnten 40 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom bereit gestellt werden - entsprechend rund 7 Prozent des deutschen Verbrauchs, berichtet der Bundesverband WindEnergie (BWE) in einer Pressemitteilung. "Die am Freitag nun auch vom Bundesrat verabschiedete Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hat die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt, um die Erfolgsgeschichte der Windenergie in Deutschland fortzuschreiben. Betreiber, Hersteller, Zulieferer und Projektierer haben jetzt die notwendige Investitionssicherheit", sagte BWE- Präsident Hermann Albers, anlässlich der Eröffnung einer Fachtagung des Verbandes zur EEG-Novelle am 08.07.2008. 

    Ausbau mit Repowering und Nutzung der Offshore-Windenergie

    Bis 2020 sind in Deutschland nach Berechnungen des BWE moderne Windenergieanlagen mit einer installierten Leistung von 45.000 MW an Land und 10.000 MW auf hoher See realistisch. Diese 55.000 MW könnten dann rund 150 Milliarden Kilowattstunden Strom ohne CO2-Emissionen und radioaktiven Abfall im Jahr produzieren. "Schon in 12 Jahren kann jede vierte Kilowattstunde Strom aus einer Windenergieanlage kommen", betonte Albers. Der weitere Ausbau der Windenergie erfolgt zum einen durch den Neubau auf ausgewiesenen Eignungsflächen an Land, durch das so genannte Repowering, zum anderen durch die Nutzung der Offshore-Windenergie. Bis 2020 ergeben sich bei Fortschreibung der positiven Rahmenbedingungen laut BWE folgende realistisch erreichbare Beiträge zur deutschen Stromversorgung:

    Repowering
    "Halbierung der Anlagen = Verdoppelung der Leistung = Verdreifachung des Ertrags" soll die Erfolgsformel der deutschen Windenergie in den nächsten Jahren werden, betont der BWE. Durch den Ersatz alter Windkraftanlagen der ersten Generationen durch moderne Multi-Megawatt-Anlagen soll die Leistung eines Windparks etwa verdoppelt und der Energieertrag verdreifacht werden. Die jährliche Energieerzeugung auf heute bereits genutzten Flächen könnte sich allein an Land bis 2020 auf fast 100 Milliarden kWh erhöhen.

    Neubau
    Nach vorsichtigen Schätzungen seien in den bereits ausgewiesenen Eignungsflächen für Windenergieanlagen an Land etwa 29.000 MW installierbar. Das entspreche einem weiteren möglichen Neubau von rund 7.000 MW beziehungsweise mehr als 15 Milliarden kWh Windstrom pro Jahr. Würde man darüber hinaus weitere Flächen ausweisen - wie dies etwa in Schleswig-Holstein, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern geplant ist - könnte man auf rund ein Prozent der Landesfläche Deutschlands mindestens 60.000 MW Kapazität installieren, rechnet der BWE vor.

    Offshore
    In Nord- und Ostsee können bis 2020 rund 10.000 MW Kapazität installiert werden. Der Energieertrag beläuft sich laut BWE auf mindestens 35 Milliarden kWh im Jahr.

    Zahlen zur Entwicklung der Windenergie unter http://www.wind-energie.de/de/statistiken. Weitere Informationen über die BWE-Fachtagung zur EEG-Novelle in Berlin http://www.wind-energie.de/de/seminare-tagungen/fachtagungen/eeg.

    10.07.2008   Quelle: Bundesverband WindEnergie e.V.; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: BWE.,
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    Solar-Nachführungssysteme: hohe Haltelasten sind ausschlaggebend

    Der elektrische Schubspindelantrieb Aton hält die Module gradgenau in Position - selbst bei hohen Windlasten.
    Der elektrische Schubspindelantrieb Aton hält
    die Module gradgenau in Position - selbst bei
    hohen Windlasten.

    Wenn sich Konstrukteure von Solar-Nachführanlagen für einen Antrieb entscheiden, gehen sie hinsichtlich der Wartungsfreiheit und Langlebigkeit keine Kompromisse ein, berichtet die elero GmbH in einer Pressemitteilung. Damit die Photovoltaik-Paneele bei starkem Wind keine Schäden davontragen, müssten Solarantriebe jedoch vor allem eins können: die Paneele auch bei hohen Windlasten stabil in Position halten. "Paneele nach dem Sonnenstand ausrichten, können viele Anbieter - doch nicht alle Produkte sind in der Lage, diese auch bei stürmischem Wetter stabil zu halten. Hier kann es leicht zu Beschädigungen der Paneele kommen. Der Gewinn, den das Suntracking durch die höhere Energieausbeute bringt, wird so leicht durch Reparaturkosten aufgefressen", erläutert Hartmut Blum, Niederlassungsleiter der elero Linearantriebstechnik.   "Bei der Konstruktion unserer Antriebe haben wir deshalb darauf geachtet, dass sie hohen Windlasten trotzen. Dass das ein zentrales Qualitätskriterium ist, haben uns auch viele Kunden auf der diesjährigen Intersolar bestätigt", betont Blum. Im Praxiseinsatz in Solarparks bewährt habe sich bereits der elektrische Schubspindelantrieb "Aton": Mit einer statischen Haltelast von bis zu 60.000 Newton halte er den Solar-Tracker selbst bei starken Windböen in Position.


    Vorsprung durch Erfahrung

    Was der Antrieb tatsächlich leisten kann, zeige sich erst in der Praxis. Dabei könne elero Linearantriebstechnik auf eine langjährige Erfahrung zurückgreifen - ein seltener Schatz in der jungen Solarbranche: Das Unternehmen baut nach eigenen Angaben seit über zehn Jahren Linearantriebe, die Fassadenelemente wie beispielweise Sonnenschutz-Lamellen zuverlässig bewegen. Auch hier seien die Antriebe so konstruiert, dass sie nicht nur die hohen Windlasten an Fassaden aushalten, sondern zudem den täglich wechselnden Witterungseinflüssen trotzen, das heißt korrosionsbeständig und über ihre gesamte Lebensdauer hinweg wartungsfrei sind. "Auf Basis unserer bewährten Produkte haben wir Prototypen für das Suntracking entwickelt, die wir je nach Kundenwunsch modifizieren. So stecken wir unsere gesamte Erfahrung in das Produkt. Das Ergebnis: ein qualitativ hochwertiger Antrieb, der exakt auf die jeweilige Anwendungssituation abgestimmt ist", so Blum.

    10.07.2008   Quelle: elero Linearantriebstechnik GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: elero Linearantriebstechnik,
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    EU-Kommission: Weg frei für Klimaabkommen 2009

    EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat die Einigung der G8 zu den Klimaschutzzielen begrüßt: "Ich bin sehr erfreut über das G8-Ergebnis in Sachen Klimawandel. Die Ziele, die sich die EU im Vorfeld zu diesem Gipfeltreffen gesteckt hatte, wurden erreicht. Auf dem Weg zur Verabschiedung eines internationalen Klimaschutzabkommens 2009 in Kopenhagen sind wir wieder einen Schritt weitergekommen", so der EU-Kommissionspräsident. "Wir haben uns als langfristiges Ziel auf eine Senkung der Emissionen um mindestens 50 Prozent bis 2050 geeinigt, aber wir haben auch die Formulierung mittelfristiger Ziele vereinbart, wie die EU dies für 2020 bereits tut", betont Barroso. 

    Barroso: Auch wirtschaftliche Gründe sprechen für besseren Klimaschutz

    "Nach diesem G8-Gipfel in Toyako teilen die großen Volkswirtschaften der Welt auf der Grundlage der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) eine neue Vision. Dies setzt für die Bürgerinnen und Bürger ein klares Zeichen", fasst Barroso zusammen. Wissenschaftlich sei die Notwendigkeit längst unumstritten, aber auch wirtschaftlich sprächen immer mehr Gründe dafür, beim Klimaschutz deutlich voranzukommen. "Jetzt liegt es an uns, auch noch die letzte Strecke auf dem Weg zur Verabschiedung ehrgeiziger globaler Ziele in Kopenhagen erfolgreich zu bewältigen und es der Welt zu ermöglichen, dieser enormen Herausforderung gemeinsam zu begegnen", so Barroso weiter.

    Weitere Informationen zum G8 finden Sie auf den
    Internetseiten von EU-Kommissionspräsident Barroso.

    09.07.2008   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    NABU: G8 im Atomfieber - Gipfelbeschlüsse helfen im Kampf gegen den Klimawandel nicht weiter

    Mit Blick auf den am 09.07.2008 zu Ende gegangenen Weltwirtschaftsgipfel der führenden Industriestaaten auf der japanischen Insel Hokkaido hat der Naturschutzbund NABU eine ernüchternde Bilanz gezogen. "Die größten Klimasünder der Erde haben beim G8-Gipfel im Atomfieber geschwelgt, statt sich auf die notwendigen Maßnahmen für den Klimaschutz zu einigen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Die Halbierung des globalen Treibhausgas-Ausstoßes bis 2050 reiche nicht aus, um die internationalen Klimaverhandlungen bis Ende 2009 zum Erfolg zu führen. Die G8-Staaten müssten sich endlich zu einer Reduzierung ihrer Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 um mindestens 25 bis 40 Prozent gegenüber 1990 verpflichten, heißt es in der NABU-Pressemitteilung.  "Auch für die Zusammenarbeit mit den wirtschaftsstarken Ländern wie China, Indien, Mexiko, Brasilien und Südafrika gab es keine neuen Impulse. Wieder einmal sind Chancen für eine weltweit drastische Senkung des Energieverbrauchs sowie eine klimagerechte Modernisierung wichtiger Industriezweige vertan worden ", so Tschimpke.


    Katastrophale Entsorgungssituation für Atommüll

    Bereits im Vorfeld des Gipfels seien von der Internationalen Energieagentur (IEA) "radioaktive Horrorszenarien" gemalt worden, die vor allem den Interessen der Atomindustrie und von US-Präsident George Bush dienten, so der NABU. In ihrem kürzlich vorgestellten Technologiebericht rate die IEA zum Bau von rund 1.300 neuen Atomkraftwerken, um bis 2050 den globalen Treibhausgasausstoß um ganze sechs Prozent zu mindern. "Wer wie Bush von der Schönheit der Atomenergie spricht, sollte sich zuallererst einen Eindruck von der katastrophalen Entsorgungssituation für die hochgefährlichen Abfälle machen", forderte NABU-Präsident Tschimpke. Aktuelle Missstände wie im deutschen Atommülllager Asse II seien in anderen Ländern an der Tagesordnung. Weltweit befänden sich nur wenige Atomkraftwerke im Bau, viele Planungen existierten nur auf dem Papier.


    Atom-Investitionen verhindern den Aufbau einer dezentralen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien


    "Viele Politiker träumen noch immer von billiger Energie durch Atomkraft. Doch in der Realität verzögern sich wie gerade in Finnland die Bauzeiten während gleichzeitig die Kosten für den Kraftwerksbau explodieren. Atomenergie kann daher mittelfristig weder einen Beitrag zum Klimaschutz noch zur Versorgungssicherheit leisten, vor allem wenn wir gleichzeitig Staaten wie den Iran von der Nutzung dieser Technologie aus guten Gründen abhalten wollen", betonte Tschimpke. Aus NABU-Sicht verhindern massive Investitionen in die Atomenergie den notwendigen Aufbau einer hocheffizienten und überwiegend dezentralen Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien.

    09.07.2008   Quelle: NABU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Solarwärme in Europa 2008: Kräftiges Wachstum nach einem uneinheitlichen Jahr 2007

    Solarthermie in Europa: neues Wachstum nach Einbruch 2007.
    Solarthermie in Europa: neues Wachstum
    nach Einbruch 2007.

    Die Solarthermie hatte sich in Europa im Jahr 2007 unterschiedlich entwickelt: Der größte nationale Markt in Deutschland schrumpfte, während viele andere EU-Staaten teilweise zweistellige Wachstumsraten verzeichneten, berichtet die europäische Solarwärme-Industrievereinigung ESTIF in einer Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung ihrer aktuellen Marktstatistiken. "Die Länder im Mittelmeerraum haben sich im letzten Jahr gut entwickelt. Und in einigen kleineren EU-Märkten ist der Markt geradezu explodiert", sagt ESTIF-Präsident Gerhard Rabensteiner. "Der Umsatz mit Solarthermieanlagen wuchs in Slowenien um 74 % und das Marktvolumen in Irland hat sich innerhalb nur eines Jahres verdreifacht. Alles in allem gab es zwar keine brillanten Wachstumsraten, aber in der ersten Hälfte des Jahres 2008 haben sich die Umsätze sehr positiv entwickelt, speziell auf dem deutschen Markt", betont Rabensteiner. 

    154 Gigawatt Solarthermie-Leistung in Europa; 40 Prozent Wachstum in Deutschland erwartet

    Im vergangenen Jahr sank das Marktvolumen für thermische Solarkollektoren in den 27 EU-Mitgliedsstaaten um 9 %, entsprechend einer neu installierten Solarthermie-Leistung von 1,9 Gigawatt (GWth). Die solarthermische Gesamtleistung lag Ende 2007 bei 154 GWth; die kumulierte Solarkollektorfläche betrug zwei Millionen Quadratmeter. Verschiedene Faktoren trugen laut ESTIF zum Schrumpfen des Solarwärmemarktes in Deutschland bei: Der Anstieg der Mehrwertsteuer zum Jahresbeginn sei ein Grund gewesen. Zudem sei die Entwicklung des Solarthermie-Marktes stark von jener des gesamten Heizungsmarktes beeinflusst worden, der im vergangenen Jahr deutlich zurückging. Erfreulicherweise habe das Jahr 2008 viel besser begonnen, betont die ESTIF. In den ersten vier Monaten seien die Umsätze in Deutschland beträchtlich gewachsen und der deutsche Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) habe seine Prognose für das Wachstum 2008 auf +40% angehoben.


    Solar-Pflichten für Neubauten und im Zuge der Sanierung von Gebäuden könnten die Markteinführung beschleunigen

    Das Auf und Ab, das die Solarwärmeindustrie in den vergangenen Jahren kennzeichnete, sei zum Teil das Ergebnis der "stop-and-go"-Politik vieler öffentlicher Förderprogramme, betont ESTIF. Förderprogramme und weitere Maßnahmen zur Markteinführung, seien zwar eingeführt worden, aber bereits nach einem oder zwei Jahren wieder verringert oder gar gestrichen worden. In der Erwartung neuer Fördermaßnahmen hätten die Kunden ihre Investitionsentscheidung für Solarwärmeanlagen oft hinausgezögert, bis neue Programme in Kraft waren. Stabile und günstige Rahmenbedingungen seien aber die Voraussetzung für ein gesundes und langfristiges Wachstum der Solarthermie. Aus diesem Grunde sei die ESTIF davon überzeugt, dass ordnungsrechtliche Vorgaben (Solar-Pflichten) für Neubauten und im Zuge der Sanierung von Gebäuden beträchtliche Vorteile bringen würden.

    Alles in allem seien die langfristigen Perspektiven für die Solarthermie in Europas durchaus positiv, betont die ESTIF. Der Verband begrüßt insbesondere, dass die EU-Kommission einen Richtlinienvorschlag zur Förderung der erneuerbaren Energien vorgelegt hat, der zum ersten Mal erneuerbare Energien zur Heizung und Kühlung einschließt.


    Solarwärme-Vision für 2030: das 100%-Solarhaus

    "Der Klimawandel und auch die nun sichtbare Endlichkeit der fossilen Brennstoffe markieren das Ende der herkömmlichen Energieversorgung", erklärt Gerhard Rabensteiner. Die Solarwärme-Branche hat bereits ihre Vision beschrieben: Im Jahr 2030 soll das 1005-Solarhaus in Europa Gebäudestandard sein. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass diese Vision Wirklichkeit wird", so Rabensteiner.

    Die aktuellen ESTIF-Statistiken stehen zum Herunterladen bereit unter TRITEC finanziert 1. Solardorf in Madagaskar (06.07.2008)

  • NABU: G8 im Atomfieber - Gipfelbeschlüsse helfen im Kampf gegen den Klimawandel nicht weiter (09.07.2008)
  • EU-Kommission: Weg frei für Klimaabkommen 2009 (09.07.2008)
  • EUROSOLAR zur neu entfachten Debatte um die Atomkraft: Ausstiegsgesetz ist unumstößlich (10.07.2008)
  • 3sat-Sondersendungen zur aktuellen Atomdiskussion (11.07.2008)

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    Ernesto Macias ist neuer Präsident des europäischen Photovoltaik-Industrieverbandes

    EPIA Präsident Ernesto Macias.
    EPIA Präsident Ernesto
    Macias.

    Der europäische Photovoltaik-Industrieverband (EPIA) hat am 26.06.2008 seine Generalversammlung in Aix les Bains (Frankreich) durchgeführt, einen Tag vor einer Tagung mit dem Titel "Auf den Weg zum Ausbau der Photovoltaik in Frankreich". Die EPIA-Generalversammlung wählte Ernesto Macias als neuen Präsidenten. Der Spanier Macias wird das Amt bis 2010 innehaben, er folgt auf den Deutschen Dr. Winfried Hoffmann. In diesem Jahr nahmen mehr als 170 Vertreter der europäischen Photovoltaikindustrie an der Generalversammlung teil.   Ernesto Macias, Generalmanager bei Isofotón, betonte auf der Versammlung die Schwerpunkte seiner Präsidentschaft: "Die europäische Industrie muss weit über die Grenzen Europas hinausblicken und die Chancen in den bestehenden Märkten in Übersee ins Auge fassen. Für die mehr als 1,5 Milliarden Menschen, die noch keinen Zugang zum Stromnetz haben, eröffnet Solarstrom enorme Möglichkeiten zur ländlichen Elektrifizierung in den Entwicklungsländern."


    Aufbau gründlicher Industrie-Expertise; Märkte in Übersee erschließen

    Auf der Generalversammlung wurden sowohl die Erfolge des Jahres 2007 als auch die neue strategische Ausrichtung für die beiden kommenden Jahre präsentiert. Besonders gewürdigt wurde das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten Umfrage unter den EPIA-Mitgliedern, die ergab, das diese mit der Arbeit des Verbandes ausnehmend zufrieden sind und Vorschläge enthält, wie sich die EPIA als Interessenvertretung der Photovoltaikindustrie weiter profilieren soll. Dies soll erstens geschehen durch die Festigung der Rahmenbedingungen für eine kräftige Marktentwicklung in der EU und zweitens durch die Eroberung von Märkten in Übersee. Zudem soll die Expertise der PV-Industrie weiter gestärkt werden.


    Symposium zur PV-Markt in Frankreich

    Am zweiten Tag versammelten sich mehr als 500 Teilnehmer zu dem Symposium "Auf den Weg zum Ausbau der Photovoltaik in Frankreich", um Pläne für einen ehrgeizigen Ausbau des französischen Photovoltaikmarktes zu diskutueren. Weitere Informationen hierzu unter http://www.epia.org/index.php?id=227.

    08.07.2008   Quelle: EPIA   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: EPIA,
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    US-Landverwaltungsamt will weitere Solar-Projekte akzeptieren

    Das Landverwaltungsamt der USA (Bureau of Land Management, BLM) will auch in Zukunft Solarenergie-Vorhaben akzeptieren, kündigte die Behörde am 02.07.2008 an. "Obwohl wir diese Ankündigung begrüßen, müssen wir feststellen, dass das BLM nur die Hälfte des Problems gelöst hat", kommentierte Rhone Resch, Präsident der Solar Energy Industries Association (SEIA). "Den Genehmigungsprozess auszudehnen, ist zwar der nächste Schritt, um Solar-Projekte auf staatlichem Land weiterzuentwickeln, und wir würdigen, dass das BLM wieder Lizenzen für Solarkraftwerke auf staatlichem Land erteilt und ermutigen die Behörde, dies verstärkt zu tun. Doch wir waren zugleich enttäuscht, dass das BLM gerade für Solarenergieanlagen einen Baustopp beschlossen hatte", ergänzt Resch.  Solarenergie sei sauber und erneuerbar und könne Strom für Millionen Haushalte liefern, betonte der SEIA-Präsident. Nach eigenen Berechnungen des BLM könnten allein durch die 130 Vorhaben, die das BLM auf Eis gelegt hatte mehr als 20 Millionen Haushalte mit Solarenergie versorgt werden.


    Neue Anträge für Solarkraftwerke auf staatlichen Grundstücken möglich

    "Wir freuen uns sehr, dass das BLM Solarkraftwerke weiterhin lizensieren will, denn die Verbraucher werden mit rasch steigenden Energiekosten konfrontiert und die USA können es sich nicht länger leisten, Solar-Projekte auf die lange Bank zu schieben, betont Resch. "Wir erwarten nun, dass das BLM diese Vorhaben rasch genehmigt", so Resch. Als Reaktion auf das öffentliche Interesse am Ausbau der Solarenergie hatte das BLM angekündigt, auch künftig Anträge für Solarkraftwerke auf staatlichen Liegenschaften anzunehmen. Das BLM werde diese Anträge weiterhin bearbeiten während die öffentliche Anhörung im Rahmen des Programmatic Environmental Impact Statement (PEIS) läuft. "Wir haben die Befürchtungen hinsichtlich der anstehenden Projekte im Zuge des PEIS ernst genommen - und wir werden nun handeln", sagte BLM-Direktor James Caswell. Indem wir weiterhin Anträge für neue Solar-Vorhaben annehmen und bearbeiten, tragen wir entschieden dazu bei, dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach erneuerbaren Energien und Umweltschutz zu entsprechen", so Caswell weiter.

    Das BLM verwaltet mehr Land, das sich im staatlichen Besitz befindet, als jede andere US-Behörde, etwa 90 Millionen Hektar. Der größte Teil dieser Liegenschaften befindet sich in den 12 Staaten des Westens, einschließlich Alaska. Aufgabe des BLM ist, eine nachhaltige Nutzung dieses Landes zu gewährleisten.

    08.07.2008   Quelle: SEIA; BLM   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Pelletspreise auf dem Tiefpunkt

    Pelletspreis liegt bei durchschnittlich 180 Euro pro Tonne.
    Pelletspreis liegt bei durchschnittlich
    180 Euro pro Tonne.

    Zu den zukunftsfähigen Energiealternativen zählt neben kostenloser Sonnenenergie auch der CO2-neutrale Brennstoff Holzpellets. Laut dem Magazin "Brennstoffspiegel" entwickelten sich die Preise für Holzpellets im Jahr 2007 rückläufig. Dank erhöhter staatlicher Förderung, moderner Technik und der Möglichkeit einer Kopplung mit Solar sowie vergleichsweise günstiger Brennstoffkosten entwickle sich die Holzpelletsheizung zu einer langfristigen Alternative, heißt es im Brennstoffspiegel. Derzeit habe der Pelletspreis mit durchschnittlich 180 Euro pro Tonne einen Tiefpunkt erreicht. Bei gleichem Heizwert kosten Pellets aktuell im Bundesdurchschnitt somit nur noch halb so viel als Heizöl.   Ein Rechenbeispiel kann dies verdeutlichen: Für ein Einfamilienhaus, das beispielsweise 2.000 Liter Heizöl im Jahr verbraucht, müssten knapp 2.000 Euro gezahlt werden. Wird dieses Einfamilienhaus mit Pellets beheizt, liege der jährliche Verbrauch bei etwa vier Tonnen. Damit würden sich die Pellets-Heizkosten bei einem Preis von 180 Euro pro Tonne auf 720 Euro pro Jahr belaufen.


    Verfügbarkeit des Brennstoffs Holzpellets gesichert; Zuschüsse vom Staat

    Der Kesselhersteller Paradigma hat mit einer Preis- und Liefergarantie für Holzpellets reagiert. Diese Garantie sagt Besitzern von Pelletskesseln eine über 5 Jahre laufende Versorgung mit Qualitätspellets in ausreichender Menge zu. Darüber hinaus garantiert sie einen um 25 Prozent unter dem jeweils durchschnittlichen aktuellen Heizöl- und Erdgaspreis liegenden Maximalpreis inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, wobei sich die 25 Prozent auf den gleichen Brennwert beziehen. Langfristig sicher sei auch die Verfügbarkeit des Brennstoffs Holzpellets. Derzeit würden jährlich bundesweit knapp zwei Millionen Tonnen produziert. Da Pellets meist in der Region hergestellt und vertrieben werden, schonen die kurzen Anlieferwege die Umwelt. Der Energieaufwand bei der Herstellung ist verglichen mit fossilen Energieträgern niedrig.

    Die Anschaffung wird gefördert mit Zuschüssen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Seit Januar 2008 bezuschusst der Staat den Kauf eines Pelletsheizkessels mit 2.000 Euro. Für Pelletskessel, die zusätzlich mit einem neuen Pufferspeicher ausgestattet sind, werden sogar 2.500 Euro Mindestzuschuss gewährt.

    08.07.2008   Quelle: Brennstoffspiegel; Paradigma   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Initiative Pro Pellets.,
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    SolarWorld AG setzt auf Standort Deutschland: Spatenstich für Produktionsausbau auf ein Gigawatt in Freiberg

    SolarWorld baut Solarwafer-Kapazität auf 1 MW aus
    SolarWorld baut Solarwafer-Kapazität
    auf 1 MW aus

    Die SolarWorld AG bekennt sich beim Ausbau der Produktion auch angesichts fortschreitender Globalisierung in der Solarindustrie klar zum Standort Deutschland. Mit dem Spatenstich für das neue Industriegebiet Ost in Freiberg/Sachsen leitet der Konzern in Anwesenheit von Bundesminister Wolfgang Tiefensee eines seiner bisher größten Expansionsprojekte ein: Auf dem 200.000 Quadratmeter großen Gelände am Rande der Universitätsstadt Freiberg entsteht eine moderne Fertigung für Solar-Wafer, das Ausgangsmaterial für Solarzellen, mit der die Kapazität bis Ende 2010 um 500 Megawatt (MW) auf dann ein Gigawatt (1.000 MW) erhöht werden soll. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich nach Angaben des Unternehmens auf 350 Millionen Euro. Mehr als 500 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.  Der erste Ausbauschritt sieht bis Ende 2009 die Anhebung des Photovoltaik-Produktionspotenzials um 250 MW auf insgesamt 750 MW vor. "Verlässliche politische Rahmenbedingungen, qualifizierte Mitarbeiter und ein infrastrukturell modernes Umfeld – all das illustriert Deutschland", sagt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG. "Für unsere Investitionen in die solare Zukunft sind dies ideale Bedingungen", betont Asbeck.




    Richtfest für neues Technikum

    Neben dem Spatenstich für das neue Produktionsgelände in Freiberg feiert der Konzern am traditionellen Standort auch Richtfest für ein neues Technikum. Damit setze die SolarWorld AG ihre Expansions- und Qualitätspolitik konsequent fort. Das Industriegebäude entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft zum künftigen Forschungs- und Entwicklungszentrum. Mit dem Technikum werde es möglich, die Technologie im Produktionsmaßstab weiterzuentwickeln und die weitere Expansion der Produktion voranzutreiben.

    07.07.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SolarWorld AG,
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    Erster Teil des Klimapakets passiert Bundesrat - Gute Bedingungen für den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung

    Anerkennend äußerte sich der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) zu den am 04.07.2008 im Bundesrat beschlossenen Gesetzen zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) in der Energieerzeugung und zum Einsatz erneuerbarer Energien. "Die Bundesregierung hat die große Bedeutung der Kraft-Wärme-Kopplung für den Klimaschutz erkannt und mit dem neuen KWK-Gesetz gute Bedingungen für den weiteren Ausbau der KWK und der Fernwärme geschaffen", stellte VKU-Präsident Stephan Weil fest. "Wir gehen davon aus, dass die Stadtwerke in ähnlichem Umfang in die Modernisierung und den Bau von KWK-Anlagen investieren werden wie in den zurückliegenden Jahren. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen."   Mit Investitionen in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro habe die Stromerzeugung aus kommunalen KWK-Kraftwerken im Zeitraum von 1998 bis 2005 bereits kräftig gesteigert werden können. Dadurch würden jährlich 3,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart.

    Positiv bewertet der VKU, dass nicht nur modernisierte, sondern auch neue KWK-Anlagen unabhängig von der Leistungsgröße gefördert werden sowie erstmalig auch der Bau von Wärmenetzen. Der VKU hatte sich für verlässliche und flexible Förderbedingungen eingesetzt, damit das vorhandene Potenzial weitgehend ausgeschöpft wird. Dies sei mit dem neuen Gesetz weitgehend erreicht. Ob das jährlich auf 750 Millionen Euro beschränkte Fördervolumen ausreiche, um die Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung auf 25 % zu steigern, werde die festgelegte Zwischenüberprüfung 2011 zeigen.

    Auch das neue Erneuerbare Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) biete kommunalen Unternehmen gute Möglichkeiten, ihr Angebot an klimafreundlichen Energieprodukten und -dienstleistungen weiter auszubauen. Wichtig ist nach Ansicht des VKU, dass Fernwärme und KWK als Ersatzmaßnahmen für den Einsatz erneuerbarer Energien anerkannt werden. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) habe sich grundsätzlich als Förderinstrument bewährt. Nun müsse, wie im Gesetz verankert, eine Lösung gefunden werden, um den bundesweiten EEG-Ausgleich wettbewerbsneutral und marktnah zu gestalten.

    07.07.2008   Quelle: Verband kommunaler Unternehmen e.V.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Erstes Solarstrom-Großprojekt von SUNLINE mit 2 MW in Spanien am Netz

    1,9 MW-Solarkraftwerk von Sunline in Espejo.
    1,9 MW-Solarkraftwerk von Sunline in Espejo.

    Seit dem 10. Juni 2008 ist das erste von der Fürther SUNLINE AG als Generalunternehmer schlüsselfertig errichtete Megawatt-Photovoltaik-Kraftwerk in Spanien an das öffentliche Stromnetz angeschlossen: "Die 1,9-MW-PV-Anlage produziert ab sofort jährlich über 3,5 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Solarstrom für die Bevölkerung von Espejo bei Cordoba in Spanien", erklärt SUNLINE-Vertriebsvorstand Michael Schatz. SUNLINE errichtete das Solarkraftwerk im Auftrag spanischer Investoren.   "Für die Iberer war gerade unsere langjährige Erfahrung mit dem Bau von Megawattprojekten ein ausschlaggebendes Argument, uns den Auftrag zu geben", erinnert sich Michael Schatz. Die 10.857 Module wurden auf der Sonne nachgeführten Modulgestellen (Solar-Tracker) montiert. Das rund zehn Hektar große Areal kann trotz PV-Anlage weiter landwirtschaftlich als Ziegenweide genutzt werden. "Die Anlage ist wieder wunderschön - wie beispielsweise auch das Megawatt-Kraftwerk auf einem Pferdestall in Würzburg", ergänzt Sunline-Firmengründer und Vorstand Wolfgang Wismeth.


    Zwei weitere Anlagen im Bau; zusätzliche 20 Megawatt sollen 2008 und 2009 an das Netz gehen

    Das SUNLINE-Großprojekt in Spanien sei nur der Anfang, betont das Unternehmen. Aktuell sind Mitarbeiter dabei, drei weitere Anlagen zu montieren und in Betrieb zu nehmen: "Bald stehen je zwei weitere PV-Kraftwerke mit 1,7 und 1,9 Megawatt nahe Granada zur Inbetriebnahme an", verrät Vertriebsvorstand Schatz. Das Fürther Solarsystemhaus steckte viel Zeit in die Vorbereitung der ersten Kraftwerke in Spanien: Inzwischen lägen Aufträge im Wert von etwa 100 Millionen Euro vor; die dazu gehörigen 20 Megawatt PV-Anlagen sollen in den Jahren 2008 und 2009 am Netz sein. Für die Geldgeber sei dies jeweils eine lohnende Investition: So sei das Kraftwerk in Espejo noch nach dem "alten" spanischen Solarstrom-Einspeisegesetz genehmigt worden; die dort festgeschriebene Vergütung pro Kilowattstunde Ökostrom sei sehr lukrativ. Wie das künftige spanische Einspeisegesetz aussehen wird, sei zurzeit noch nicht vollständig klar.


    Deutsche und chinesische Solartechnik im Einsatz

    Die Freilandanlage ist mit Nachführsystemen und Wechselrichtern aus Deutschland sowie mit Solarmodulen aus der Produktion eines chinesischen Großkonzerns ausgerüstet. SUNLINEs gute und langjährige Kooperation mit namhaften Solarmodulherstellern aus dem Reich der Mitte sei hier von Vorteil gewesen, berichtet Firmengründer und Vorstand Wolfgang Wismeth. Internationale Zusammenarbeit gab es auch bei der Bauausführung: Die Bauleitung und alle Elektroinstallateure kamen aus Deutschland. Spanische Subunternehmer und Arbeitskräfte wurden in die Ausführung mit eingebunden. "Dieses Projekt war ein sehr erfolgreicher Start für die weiteren Kraftwerke in Spanien", resümiert Michael Schatz.

    07.07.2008   Quelle: SUNLINE AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: SUNLINE AG,
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    Pvresources Quartalsbericht: kräftiges Photovoltaik-Wachstum in Spanien, negative Tendenz in Deutschland

    Weltmarktanteile große Photovoltaik- Kraftwerke, Juni 2008.
    Weltmarktanteile große Photovoltaik-
    Kraftwerke, Juni 2008.

    Weltweit sind zum Ende des zweiten Quartals 2008 mehr als 1.200 große Photovoltaik-Kraftwerke (> 200 kWp) mit einer kumulativen Leistung von mehr als 1.350 Megawatt (MW) am Netz. Mehr als 400 dieser kommerziellen Solarstromanlagen haben eine Leistung von einem MW oder mehr, berichtet das unabhängige Portal pvresources.com in seinem Quartalsrückblick. Auch in den Monaten April bis Juni 2008 wurde ein kräftiges Photovoltaik-Wachstum in Spanien beobachtet. Dort sind in der ersten Jahreshälfte mehr Anlagen an das Netz gegangen als im ganzen Jahr 2007. Spanien hat Deutschland bei den großen kommerziellen Photovoltaik-Kraftwerken dadurch schon überholt und einen Weltmarktanteil von fast 40% erreicht. In Europa entfällt auf Deutschland plus Spanien ein Marktanteil von mehr als 90%. 

    Megawatt-Anlagen kommen auch in Griechenland und Frankreich

    Einen nennenswerten Marktanteil hat in EU mit rund 3 % nur noch Italien. Mehrere Megawatt-Anlagen sind dort in den vergangenen Monaten an das Netz gegangen, weitere werden noch gebaut beziehungsweise geplant. Fortschritt ist auch in der Tschechischen Republik sichtbar (mehrere MW-Solarparks sind schon im Betrieb). Photovoltaik-Kraftwerke der Megawattklasse sind Anlagen auch bald in Griechenland und Frankreich zu erwarten, in beiden Ländern wird bereits an Megawatt-Projekten gearbeitet.

    Der deutsche Markt für Photovoltaik-Großkraftwerke zeigt laut pvresources einen stark negativen Trend. In der ersten Hälfte dieses Jahres sind entsprechend der Datensammlung von pvresources in Deutschland nur Großanlagen mit einer Gesamtleistung von um zirka 50 MW ans Netz gegangen. Das sei weniger als im vergleichbaren Zeitraum 2007. Generell sei aber auch im Jahr 2008 mit einem großen Marktwachstum zu rechnen, betont pvresources.

    Weitere Informationen und die Top-Liste der großen PV-Kraftwerke weltweit unter http://pvresources.com

    07.07.2008   Quelle: pvresources.com   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: pvresources.com,
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    Photovoltaik: Fraunhofer ISE erreicht 28,5% Wirkungsgrad bei Konzentratormodulen

    Neu entwickeltes FLATCON- Konzentratormodul mit einem weiteren optischen Konzentrator direkt über der Solarzelle.
    Neu entwickeltes FLATCON- Konzentratormodul
    mit einem weiteren optischen Konzentrator
    direkt über der Solarzelle.

    Die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE erreichten jüngst nicht nur den europäischen Rekord für Mehrfachsolarzellen aus III-V-Halbleitern (s. Solarserver-Nachricht vom 04.07.2008) - auch bei deren Einsatz in der Konzentrator-Photovoltaik wurden Bestwerte gefeiert. So konnten die Freiburger Solarzellenforscher erstmals 28,5 % Modulwirkungsgrad unter realen Bedingungen am Standort Freiburg messen. Der Wirkungsgrad der Solarzellen und der Module ist bei der Konzentrator-Photovoltaik der wesentliche Schlüssel zum Erfolg.   "Die hohen Zellwirkungsgrade für Solarzellen aus eigener Produktion haben uns beim Erzielen dieses hohen Modulwirkungsgrads sehr geholfen. Aber auch die Arbeit an der nächsten Modulgeneration war ausschlaggebend", sagt Dr. Andreas Bett, Abteilungsleiter 'Materialien - Solarzellen und Technologie' am Fraunhofer ISE.


    Zellwirkungsgrade bis zu 45 % und Modulwirkungsgrade bis 35 % möglich

    Die Wissenschaftler am Fraunhofer ISE haben in der neusten Modulgeneration auf der Zelle einen weiteren optischen Konzentrator eingesetzt. Andreas Bett ist überzeugt, "dass das Potenzial der Konzentrator-Photovoltaik noch lange nicht ausgeschöpft ist. Wir glauben, dass in den kommenden Jahren noch Zellwirkungsgrade bis zu 45 % und Modulwirkungsgrade bis35 % möglich sind", so Bett. Ich halte diese Technologie neben der bewährten Silizium-Technologie für besonders erfolgversprechend für Länder mit starker Sonneneinstrahlung", sagt Institutsleiter Prof. Eicke Weber. Schon heute erzeugen PV-Konzentratorsysteme in südlichen Ländern wie Spanien doppelt so viel Strom pro Fläche als konventionelle Photovoltaik- Technologien auf der Basis von Silizium. Um wettbewerbsfähig zu sein, müssen die Kosten aber noch weiter sinken. Dies kann unter anderem durch höhere Wirkungsgrade erreicht werden.


    Concentrix will erste 25 MW-Produktionsanlage in Betrieb nehmen

    Wesentliche Unterstützung erfahren die Arbeiten durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Rahmen des Projekts ''ProKonPV' und durch Concentrix Solar. Concentrix Solar, eine Ausgründung des Fraunhofer ISE in Freiburg und Preisträger des Innovationspreises der Deutschen Wirtschaft 2007 in der Kategorie "Start-u", errichtet seit drei Jahren photovoltaische Kraftwerke, die auf der "FlatCon"-Konzentratortechnologie des Fraunhofer ISE beruhen. Concentrix will in Kürze eine erste 25 MW Produktionsanlage für diese Technologie in Betrieb nehmen. "Wir glauben, dass die Konzentrator-Photovoltaik ein vielversprechender Weg ist, um die Kosten für Strom von der Sonne langfristig zu senken und so einen Beitrag zur Lösung der Energieprobleme auf unserer Erde zu leisten", so Andreas Bett.

    07.07.2008   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Fraunhofer ISE.,
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    "Sonne satt - das ganze Jahr": BTD bietet Lösungen für eine komplett solare Deckung des Heizbedarfs

    BTD hat seine Produktpalette um den Wannenkollektor PRIMASOL PS-WK 1 erweitert.
    BTD hat seine Produktpalette um
    den Wannenkollektor PRIMASOL
    PS-WK 1 erweitert.

    Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Öl erwarten viele Experten in den kommenden Jahren einen weiteren drastischen Anstieg der Rohölpreise. Auch die Preise für Festbrennstoffe könnten in Folge der hohen Nachfrage stark ansteigen. Die Sonne liefert zwar im Sommer mehr kostenlose Energie als wir verbrauchen können, doch im Winter reicht die Sonnenenergie nicht immer aus, um ein komplettes Haus zu beheizen. Die Behältertechnik Heiz- und Trinkwassersysteme GmbH & Co. KG (BTD) mit Sitz in Dettenhausen bietet die Möglichkeit, mit einem saisonalen Großspeicher die Sommersonne auch im Winter zu nutzen. Durch diese konsequente Nutzung der Solarthermie könne auf den Einsatz von Öl, Gas, Strom oder Festbrennstoffen verzichtet werden, betont das Unternehmen in einer Pressemitteilung.   BTD zählt nach eigenen Angaben zu den führenden Tank- und Behälterherstellern Europas und gilt als einer der Pioniere der modernen Behältertechnik.


    Große Speicher ermöglichen das 100%-Solarhaus

    Wie dies in der Praxis aussehen kann, erläutert BTD an einem Beispiel: Ein Einfamilien-Passivhaus mit 100%-iger solarer Deckung der Heizwärme und des Warmwasserbedarfs wird mit einem Speicher von ca. 20.000 - 40.000 Liter ausgerüstet. Dieser Speicher kann beim Neubau architektonisch in das Haus integriert oder als erdverlegter Wärmespeicher ausgeführt werden. Jedoch seien auch Nachrüstungen möglich. BTD bietet mit seiner PRIMASOL-Solartechnik und seinem bestehenden Speicherprogramm alle notwendigen Komponenten um ein 100%-Solarhaus zu realisieren, betont das Unternehmen. Aufgrund des umfangreichen Speicherprogramms könnten vielseitige und individuelle Lösungen angeboten werden, wie beispielsweise oberirdisch stehende oder erdverlegte Wärmespeicher. Bei erdverlegten Speichern bestehe zudem die Möglichkeit, diese direkt zu umschäumen, was zu niedrigen Wärmeverlusten führe, oder die Behälter zusätzlich in doppelschaliger Verbundbauweise und mit geprüften Bitumenbeschichtungen zu versehen.

    07.07.2008   Quelle: BTD Behältertechnik Heiz- und Trinkwassersysteme GmbH & Co. KG; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: BTD,
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    STANGL Semiconductor Equipment auch 2008 unter den Preisträgern von "BAYERNS BEST 50"

    In einem feierlichen Festakt in der Residenz in München hat die bayerische Staatsministerin für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie am 02.07. den Preis "BAYERNS BEST 50" verliehen. Die STANGL Semiconductor Equipment AG (STANGL), Anbieter nasschemischer Anlagen für die kristalline Silizium-Solartechnik und für Dünnschicht-Solartechnik, gehört auch 2008, wie bereits im letzten Jahr, zu den Preisträgern der seit sieben Jahren verliehenen Auszeichnung für den Mittelstand im Freistaat. "Die fünfzig inhabergeführten Preisträgerunternehmen haben in den letzten fünf Jahren ihre Beschäftigtenzahlen auf mehr als das Zweieinhalbfache gesteigert und im selben Zeitraum ihren Umsatz nahezu verdreifacht - ein hervorragendes Ergebnis!", kommentierte Ministerin Emilia Müller.   Der Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Stangl zeigte sich erfreut: "Die erneute Verleihung des BAYERN BEST 50-Preises an uns ist eine Bestätigung für unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter." STANGL wächst in dem Arbeitsbereich Photovoltaik seit mehreren Jahren überdurchschnittlich und ist mit seinen Maschinen Innovationsführer. Die Zeichen stehen bei STANGL weiterhin auf Wachstum, zum Ausdruck gebracht auch mit dem Ende des Monats beginnenden Neubau des Firmensitzes.


    STANGL und SINGULUS wollen das Solar-Geschäft konsequent ausbauen

    STANGL ist sowohl Anbieter nasschemischer Anlagen für die kristalline Silizium-Solartechnik als auch für Dünnschicht-Solartechnik. Das Unternehmen blickt auf eine 20-jährige Geschichte zurück. Es entwickelte sich vom Anbieter für Reinraumlösungen weiter zum Partner für die Photovoltaik- und Halbleiterindustrie. Noch im Jahr 2008 will die Muttergesellschaft SINGULUS TECHNOLOGIES AG eine eigene Solar-Beschichtungsanlage vorstellen, die auf dem Know-how bei Produktionslinien für CD, DVD sowie Blu-Ray Discs (Optical Discs) aufbaut. Dabei sollen die Erfahrung und die Marktkenntnisse von STANGL genutzt werden. Im März 2008 sei für die Entwicklung dieser neuen Anlage die Q-Cells AG, der weltweit bedeutendste Solarzellenhersteller, für eine Partnerschaft und als Schlüsselkunde gewonnen worden. In Kombination mit den Anlagen von STANGL will SINGULUS TECHNOLOGIES dann mit der Nasschemie und der Vakuumbeschichtung gleich zwei wichtige Anlagenbaugruppen einer Fertigungslinie für kristalline Siliziumsolarzellen anbieten. Ziel ist, die Position bei Produktionsanlagen für kristalline Solarzellen in den nächsten Jahren weltweit auszubauen.

    06.07.2008   Quelle: STANGL Semiconductor Equipment/SINGULUS TECHNOLOGIES   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: STANGL Semiconductor Equipment/SINGULUS TECHNOLOGIES,
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    TRITEC finanziert 1. Solardorf in Madagaskar

    Solarkocher-Project der ADES.
    Solarkocher-Project der ADES.

    "Energy for a better world" ist für TRITEC Motto und Ansporn zugleich. Deshalb setzt sich die TRITEC Group für die Elektrifizierung eines Fischerdorfes in Madagaskar ein. TRITEC wird die Association pour le Développement de l'Energie Solaire (ADES) unterstützen und das Pilotprojekt "1. Solardorf von Madagaskar" finanzieren und umsetzen. Neben der Elektrifizierung des Fischerdorfes St. Augustin, inklusive Solartankstelle, will TRITEC vor Ort Personal ausbilden. Damit sollen eine Basis für erneuerbare Energien auf Madagaskar und zugleich Arbeitsplätze geschaffen werden.   Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Welt. Sie liegt im Indischen Ozean, rund 400 km von Afrika entfernt. Die Insel ist 14-mal so groß wie die Schweiz oder etwa gleich groß wie Frankreich und die Schweiz zusammen. Die Insel wurde erst vor etwa 1.000 Jahren von Menschen aus dem indonesisch-malaiischen Raum, aus Afrika und Arabien besiedelt. Damals war Madagaskar eine grüne Insel, bedeckt mit Wäldern. Heute sind nur noch etwa 10% bewaldet.



    Solarkocher statt Abholzung

    Am meisten Holz brauchen die Madagassen zum Kochen in Form von Holzkohle. 80 % des Holzschlags wird für das Kochen auf dem offenen Feuer verwendet. Da ein breiter Gürtel um die Städte bereits gerodet ist, befinden sich die Köhlereien heute 50 -100 km von den Städten entfernt. Ganze Dörfer leben von der Herstellung von Holzkohle. In der Stadt muss eine madagassische Familie ca. 1/5 bis 1/4 des durchschnittlichen Monatseinkommens allein für Holzkohle aufwenden. Auf dem Land wird das Holz zum Kochen meistens aus den nächstgelegenen Wäldern geschlagen. Dadurch gehen jedes Jahr grosse Waldflächen verloren. Hier setzt das ADES Solarkocher-Projekt an. Durch alternative Kochmöglichkeiten soll es der Bevölkerung ermöglicht werden von Holzkohle oder Holz unabhängiger zu werden.


    ADES: Sonnenenergie als Alternative

    ADES ist eine Nicht-Regierungsorganisation (NGO) und ein gemeinnütziger Verein, der in Madagaskar Solarkocher herstellt und die Nutzung von erneuerbaren Energien fördert. Er wurde im Jahr 2001 von der Schweizerin Regula Ochsner gegründet. ADES will der wirtschaftlich armen Bevölkerung in Madagaskar mit Hilfe des Solarkochers eine Alternative zur herkömmlichen Kochmethode mit Holzkohle ermöglichen, um im Kampf gegen die Abholzung einen Beitrag zur Erhaltung des Lebensraumes und zur Armutsbekämpfung zu leisten. Zu diesem Zweck fördert ADES die Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere die Sonnenenergie.


    Energy for a better world

    "Energy for a better world" umfasst den Umweltaspekt sowie die soziale und wirtschaftliche Dimension der weltweiten Energieversorgung. Die Ursprünge der TRITEC, Großhandelsfirma für Qualitätsprodukte im Bereich der regenerativen Energien und Systemintegrator, sind 1987 in der Schweiz zu finden, mit der Umsetzung des ersten Megawatt Photovoltaik Projekts. Heute ist die TRITEC nach eigenen Angaben das führende Photovoltaik-Unternehmen der Schweiz Die TRITEC Group unterstützt ADES und deren Vision den Süden Madagaskars mit Strom aus Sonnenenergie zu versorgen. Das Pilotprojekt St. Augustin – 1. Solardorf in Madagaskar, will die ADES zusammen mit der Dorfbevölkerung angehen. Es soll für Madagaskar ein lebendiges Beispiel für die Nutzung von Sonnenenergie sein.

    06.07.2008   Quelle: TRITEC Group   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: ADES,
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    Freistaat Thüringen fördert Gründung eines Instituts für Regenerative Energien

    Kultusminister Müller: 400.000 € für regenerative Energietechnik.
    Kultusminister Müller: 400.000 €
    für regenerative Energietechnik.

    Bernward Müller, neuer Kultusminister des Freistaates Thüringen, hat anlässlich seines Antrittsbesuches an der Fachhochschule Nordhausen erfreuliche Nachrichten überbracht: Der Freistaat Thüringen wird das geplante Institut für Regenerative Energietechnik an der Fachhochschule Nordhausen mit 400.000 € unterstützen. Vor über 100 interessierten Zuhörern im Audimax der Nordhäuser Hochschule sprach der neue Kultusminister über "Bildung und Wirtschaft". Als er zum Thema "Hochschulen als Motor der regionalen Wirtschaft" kam, animierte er die versammelten Gäste zu einem spontanen Applaus. Kultusminister Müller begründete die Entscheidung seines Hauses, das geplante Institut für Regenerative Energietechnik mit 400.000 € zu unterstützen damit, dass sich die Nordhäuser Hochschule auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien bundesweit bereits viel Ansehen erworben hätte. 

    Erster eigenständiger Studiengang der Regenerativen Energietechnik

    Der Kultusminister betonte die Weitsicht der Nordhäuser Hochschule, bereits im Jahr 2003 als erste deutsche Hochschule einen eigenständigen Studiengang der Regenerativen Energietechnik zu widmen. Spontan aber bescheiden reagierte der neue Minister auf den Beifall mit den Worten "Danken Sie nicht mir - es sind unsere aller Steuergelder." Müller stellte diese Förderung in Zusammenhang mit dem erfolgreichen Abschneiden der Fachhochschule Nordhausen in dem vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und der Heinz Nixdorf Stiftung ausgeschriebenem Programm "Profil und Kooperation - Exzellenzstrategien für kleine und mittlere Hochschulen". Über 60 Universitäten und Fachhochschulen hatten an diesem Wettbewerb teilgenommen, um ihre Zukunftsfähigkeit durch innovative Exzellenzstrategien unter Beweis zu stellen. Die Fachhochschule Nordhausen war als einzige Hochschule aus den neuen Ländern ausgezeichnet worden und hatte sich so bundesweit einen Namen gemacht.


    06.07.2008   Quelle: Fachhochschule Nordhausen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Fachhochschule Nordhausen,

     

    Hightech-Magazin "inno" mit Schwerpunkten Energie und Solartechnik

    Solarzellenmodul auf Basis verdampfbarer organischer Moleküle.
    Solarzellenmodul auf Basis verdampfbarer
    organischer Moleküle.

    "inno" ist das einzige deutschsprachige Fachmagazin für Entwicklungen und Trends in Mikrotechnik, Nanotechnik und bei neuen Materialien. Herausgeber ist der IVAM Fachverband für Mikrotechnik. Das "heiße Eisen" Energie hinterlässt viele Brandherde: Um eine nachhaltige Versorgung sicherzustellen, müssen Infrastrukturen besser gemanagt, erneuerbare Ressourcen erschlossen und der Verbrauch gedrosselt werden. Damit Deutschland im Jahr 2030 nicht im Dunkeln steht, greift die Politik der Industrie beherzt unter die Arme. Ob mit Starthilfe oder ohne - viele kleine und mittlere Mikro- und Nanotechnik-Unternehmen und -Forschungseinrichtungen hoffen nun darauf, am Energiemarkt zu bestehen. Ihre neuen Energie- und Effizienztechnologien sind das Thema der 40. Ausgabe von "inno".   Die kursierenden Zahlen schwanken zwar zwischen acht Minuten und einer Stunde, als sicher gilt jedoch, dass die Sonne in nur kurzer Zeit so viel Energie liefert, wie die gesamte Menschheit in einem Jahr verbraucht. Wie sich diese Energie nutzen lässt und vor allem wie die Wirtschaftlichkeit der Produktion und der Wirkungsgrad heutiger Solarzellen verbessert werden können beantworten die Entwickler von Fries Research & Technology GmbH (FRT; Bergisch Gladbach, der Lissotschenko Mikrooptik GmbH (LIMO; Dortmund und Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS), in Dresden, die sich der Optimierung von Solarzellen und deren Fertigung widmen.


    Winzige Brennstoffzellen für elektronische Geräte

    Wie Mikrobrennstoffzellen künftig den Energiehunger unserer Handys und MP3-Player stillen könnten, erörtert der Leitartikel des Zentrums für BrennstoffzellenTechnik ZBT (Duisburg). Ob sich das Heißprägen bei der Fertigung von Komponenten für Mikrobrennstoffzellen lohnt, untersucht das Kunststoff-Zentrum in Leipzig. Um Energie effizienter zu nutzen, setzt das OFFIS Institut für Informatik auf "Smart Homes2 und dezentrales Energiemanagement. Welchen Beitrag Mikro- und Nanotechnologie zur Energieerzeugung und -effizienz leisten, zeigt das Interview mit Dr. Thomas Schlegl von der Fraunhofer-Allianz Vision.

    Das Hightech-Magazin im PDF-Format steht kostenlos zum Download und Abonnement zur Verfügung unter http://www.ivam.de Medien.

    05.07.2008   Quelle: IVAM Fachverband für Mikrotechnik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Heliatek GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Photophysik der TU Dresden und dem Fraunhofer IPMS.,
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    Energieausweis vergibt seit 1. Juli Noten für die Energieeffizienz von Altbauten

    Ab 1. Juli wird der Energieausweis für Altbauten schritt- weise eingeführt.
    Ab 1. Juli wird der
    Energieausweis für
    Altbauten schritt-
    weise eingeführt.

    Energieeffiziente Altbauten werden in Zukunft bessere Chancen auf dem Immobilienmarkt haben. Hausbesitzer, die ihr Haus bis Baujahr 1965 vermieten, verkaufen oder verpachten wollen, müssen ab dem 1. Juli 2008 einen Energieausweis vorlegen. Jüngere Wohngebäude werden in den nächsten Monaten stufenweise erfasst. Der Energieausweis zeigt Mietern oder Käufern auf einer Skala von grün bis rot, wie hoch ihre Heizkosten werden. Noch bis Ende September können alle Eigentümer zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweisen wählen.  Das Programm Zukunft Altbau des baden-württembergischen Umweltministeriums rät zu einem Bedarfsausweis. Nur der Bedarfsausweis bewerte das Gebäude, der Verbrauchsausweis spiegle hingegen den individuellen Energieverbrauch der Bewohner wieder. Dieser sei bei einem Single, der häufig auf Geschäftsreise ist, deutlich niedriger als bei einer Familie mit drei Kindern, betont das Programm Zukunft Altbau.


    Käufer oder Mieter interessieren sich zunehmend für Häuser mit minimierten Nebenkosten

    Der Energieausweis wird den aktuellen Trend zur energieeffizienten Modernisierung weiter verstärken. Unsanierte Altbauten mit der Warnfarbe rot im Energieausweis werden in Zukunft deutlich geringere Erlöse erzielen: Angesichts explodierender Energiepreise entscheiden sich Käufer oder Mieter zunehmend für Häuser mit minimierten Nebenkosten.


    Bedarfsausweis fundierter als Verbrauchsausweis

    "Zukunft Altbau empfiehlt den Energieausweis auf Bedarfsbasis, da er eine Analyse des baulichen Zustandes und der Heiztechnik macht", sagt Claudia Rist, die Leiterin von Zukunft Altbau. "Außerdem gibt der ausstellende Fachmann bei Schwachstellen gute Tipps für eine Sanierung. Der Bedarfsausweis ist ein gutes Instrument und kann der Einstieg in eine Gebäudeenergieberatung sein." Die Alternative Verbrauchsausweis messe dagegen, wie hoch der Verbrauch des Vornutzers gewesen sei und könne so weniger fundierte Verbesserungsvorschläge machen, so Claudia Rist.

    Ab 1. Oktober wird die Wahlmöglichkeit zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis deutlich eingeschränkt. Für Häuser mit bis zu vier Wohnungen, deren Bauantrag vor November 1977 eingereicht wurde, sind jetzt nur noch Bedarfsausweise möglich. Am 1. Januar 2009 tritt der Energieausweis für alle Wohngebäude in Kraft. Neubauten benötigen einen Bedarfsausweis bereits seit 2002. Energieausweise für Altbauten dürfen Architekten, Ingenieure, Handwerker mit spezieller Zusatzqualifikation ausstellen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA fördert die Ausstellung des Energieausweises in Verbindung mit einer Energiesparberatung vor Ort finanziell.

    Zukunft Altbau klärt Wohnungs- und Hausbesitzer über den Nutzen energieeffizienter Altbaumodernisierung und über Fördermöglichkeiten auf. Das Programm wird von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg(KEA) in Karlsruhe umgesetzt.

    05.07.2008   Quelle: Zukunft Altbau; (pressebox)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Zukunft Altbau,
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    Windenergie: Zugdrachen-Antrieb für Schiffe übertrifft Leistung traditioneller Segelantriebe um mehr als das Fünffache

    SkySails-System auf dem Frachtschiff
    "Michael A".

    Das Zugdrachen-Antriebssystem der Hamburger SkySails GmbH bringt nach aktuellen Messungen an Bord des Frachtschiffes "Michael A." im Vergleich zu traditionellen Windantrieben pro Quadratmeter Segelfläche weit über das Fünffache an Leistung. Mit Hilfe des Windes erzeuge der 160 Quadratmeter große Drachen Zugkräfte von bis zu 8 Tonnen - das entspricht fast der Leistung eines Triebwerkes des Airbus A318, berichtet die SkySails GmbH in einer Pressemitteilung. Abhängig von den Windverhältnissen sollen Schiffe künftig mit Hilfe des Zusatzantriebs pro Jahr durchschnittlich zwischen 10 und 35% Treibstoff einsparen.   "Unsere eigenen Messungen zeigen, dass wir durch Einsatz von SkySails unter guten Windbedingungen zeitweise sogar weit über die Hälfte des Treibstoffs einsparen konnten", so Gerd Wessels (37), Geschäftsführer der Reederei Wessels in Haren/Ems, "alternativ konnten wir die Reisegeschwindigkeit des Schiffes mit Hilfe des Zugdrachen-Antriebs von 10 auf 11,6 Knoten steigern." Das auf dem 90m langen Mehrzweckfrachter "Michael A." nachgerüstete innovative und umweltfreundliche Windantriebssystem befindet sich seit Ende 2007 in der Piloterprobung in europäischen Gewässern.


    Reederei Wessels bestellt SkySails-Systeme für ihre nächsten drei Schiffsneubauten

    Auf Basis der Ergebnisse der Piloterprobung und nach der Auswertung der Logbücher von 13 baugleichen Schiffen, die ebenfalls in europäischen Seegebieten unterwegs waren, konnte der Hamburger Hersteller SkySails eine potenzielle jährliche Durchschnittsersparnis berechnen: Selbst in diesem Revier, das auch viele windschwache Regionen aufweist, können mehr als 15% eingespart werden. "Wind ist immer billiger als Öl und vor dem Hintergrund täglich steigender Ölpreise und Emissionsvorschriften sind immer mehr Reeder von der Leistungsfähigkeit des SkySails-Antriebs überzeugt", so SkySails-Erfinder und Firmengründer Stephan Wrage (35). Die Reederei Wessels hat bereits vor Abschluss der Piloterprobungsphase auf der "Michael A." weitere SkySails-Systeme für ihre nächsten drei Schiffsneubauten bestellt. "Für uns ist die Investition in den SkySails-Antrieb nicht nur eine Investition in den Klimaschutz, sondern auch eine Investition in die Zukunft der Schifffahrt, um auch zukünftig international wettbewerbsfähig zu bleiben", begründet Reeder Gerd Wessels seine Entscheidung.


    Bis zu 8 Tonnen Zugkraft

    Die jeweils 88 Meter langen, baugleichen neuen Mehrzweckschiffe der Reederei Wessels mit einer Tragfähigkeit von etwa 3.700 Tonnen und einer Antriebsleistung von knapp 1.500 kW werden mit 160m² großen SkySails ausgerüstet. Bei gutem Wind kann ein SkySails-Antrieb dieser Größe bis zu 8 Tonnen Zugkraft erzeugen. Zum Vergleich: Um auf ihre Fahrtgeschwindigkeit von 11 Knoten zu kommen, benötigen die Schiffe ca. 11 Tonnen Schub. Alle neu bestellten Schiffe der Reederei Wessels sind über die Leeraner Oltmann Gruppe finanziert, die als exklusiver Finanzierungspartner über private Investoren bereits wesentliche Teile des Startkapitals für SkySails bereitgestellt hat.

    Noch bis Anfang 2009 findet die Piloterprobung des SkySails-Systems auf den Frachtschiffen "Michael A." (Reederei Wessels) und der "Beluga SkySails" (Beluga Shipping) zur Optimierung der Sky-Sails-Technologie statt. Im Praxisbetrieb der beiden Frachter stehen zunächst Kalibrierungsarbeiten und technische Anpassungen zur Stabilisierung des Zugdrachenantriebs im Vordergrund. In der zweiten Hälfte der Pilotphase liegt der Schwerpunkt auf der Verlängerung der Flugzeiten und der Optimierung der Leistung. Nach Abschluss dieser Piloterprobung will SkySails mit der Serienproduktion des Zugdrachensystems beginnen.

    Weltweit eignen sich laut SkySails zirka 60.000 der rund 100.000 bestehenden Schiffe zur Nachrüstung mit einem SkySails-Antrieb. Bei einem konsequenten weltweiten Einsatz der SkySails-Technologie könnten jährlich über 150 Millionen Tonnen klimaschädliche CO2-Emissionen eingespart werden, betont das Unternehmen.

    05.07.2008   Quelle: SkySails GmbH & Co. KG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: obs/SkySails GmbH,
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    IBC SOLAR gehört erneut zu den 50 wachstumsstärksten Unternehmen in Bayern

    IBC SOLAR-Vorstand Udo Möhrstedt (2.v.r.) mit dem Preis.
    IBC SOLAR-Vorstand Udo Möhrstedt (2.v.r.)
    mit dem Preis.

    Die IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) eines der weltweit führenden Photovoltaik-Systemhäuser, wurde am 2. Juli 2008 vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie mit dem "Bayerns Best 50"-Award ausgezeichnet. Geehrt werden Unternehmen, die sich in den vergangenen fünf Jahren als besonders wachstumsstark erwiesen haben oder Umsatz und Zahl der Mitarbeiter überdurchschnittlich steigern konnten. IBC SOLAR wurde bereits im Vorjahr mit diesem begehrten Award ausgezeichnet.   Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG hat "Bayerns Best 50" nach dem so genannten Birch-Index ausgewählt, der hauptsächlich Umsatz- und Mitarbeiterwachstum bewertet. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung hat Staatsministerin Müller im Kaisersaal der Residenz München die 50 Unternehmen am 02.07.2008 ausgezeichnet. Berücksichtigt wurden neben industriellen Mittelständlern auch Handwerksunternehmen und Dienstleister.

    "Gerade in Zeiten zunehmender Globalisierung ist es uns bei IBC SOLAR wichtig, in der Region Arbeitsplätze zu schaffen. Wir freuen uns über diese Auszeichnung des bayerischen Wirtschaftsministeriums, die auch unser kontinuierliches Wachstum würdigt", sagt Udo Möhrstedt, Vorstandsvorsitzender bei IBC SOLAR. "Diese Entwicklung haben wir der großartigen Leistung unserer Mitarbeiter zu verdanken. Deshalb ist die Auszeichnung vor allem ihr Verdienst", betont Möhrstedt.

    IBC SOLAR zählt zu den Vorreitern der schnell wachsenden Solarstrom-Branche. Das fränkische Unternehmen gehört zu den weltweit führenden Photovoltaik-Systemhäusern und kann eine kontinuierlich positive Entwicklung vorweisen. So konnte die IBC SOLAR AG ihren Umsatz nach eigenen Angaben von 288 Millionen Euro im Jahr 2006 auf 559 Millionen im Jahr 2007 steigern. Auch die Zahl der Mitarbeiter in Bad Staffelstein ist im Vorjahr von 130 auf 160 gewachsen.

    04.07.2008   Quelle: IBC SOLAR AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: IBC SOLAR AG,
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    Fraunhofer ISE: Mehrfach-Solarzellen mit europäischem Rekordwirkungsgrad von 37,6 %

    Mehrfachsolarzelle (Durchmesser 2 mm) Wirkungsgrad: 37.6 %
    Mehrfachsolarzelle (Durchmesser 2 mm)
    Wirkungsgrad: 37.6 %

    Mit 37,6% Wirkungsgrad wandelten Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE (Freiburg) Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Die Freiburger Wissenschaftler erzielten damit einen neuen Photovoltaik-Europarekord. Das Ergebnis wurde auf der Basis so genannter Mehrfachsolarzellen aus III-V Halbleitern erzielt, das sind Solarzellen, die bislang hauptsächlich im Weltraum eingesetzt werden. Derzeit laufende Entwicklungen der Fraunhofer Forscher erlauben nun auch den kosteneffizienten Einsatz derartiger Solarzellen auf der Erde. Hierfür wird das Sonnenlicht bis zu 2000-fach auf eine nur wenige Quadratmillimeter große Mehrfachsolarzelle gebündelt. Die Konzentrator-Photovoltaik verspricht schon in naher Zukunft die Kosten der solaren Stromerzeugung deutlich zu senken, besonders in Ländern mit viel direkter Sonneneinstrahlung. 


    Spitzenwirkungsgrad bei 1.700-facher Sonnenkonzentration

    Bei Mehrfachsolarzellen aus Gallium-Indium-Phosphid (GaInP), Gallium-Indium-Arsenid (GaInAs) und Germanium (Ge) wird das Sonnenspektrum in drei Wellenlängenbereiche aufgeteilt, um es dann besonders effizient in elektrische Energie umwandeln zu können. Den jetzt erreichten Wirkungsgrad von 37,6 % erzielten die Fraunhofer Forscher bei sehr hohen Einstrahlungsintensitäten (1.700-facher Sonnenkonzentration. "Am Fraunhofer ISE arbeiten wir seit mehr als zehn Jahren intensiv an der Entwicklung von Mehrfachsolarzellen für die Anwendung in Konzentratorsystemen, weil diese Technologie die mit Abstand höchsten Effizienzen für die solare Energieumwandlung verspricht" sagt Dr. Frank Dimroth, Leiter der Arbeitsgruppe 'III-V - Epitaxie und Solarzellen' am Fraunhofer ISE.
    Entscheidende Fortschritte in der Materialentwicklung haben zu dem jetzt erreichten Rekordwirkungsgrad geführt. Wichtigstes Ziel dabei war, dass die Solarzellen auch bei höchsten Intensitäten zuverlässig arbeiten. "Insbesondere die Qualität der nur 30 Nanometer (nm = ein Millionstel Millimeter) dünnen Tunneldioden, mit denen die drei Teilzellen verbunden werden, sind von entscheidender Bedeutung", so Dimroth. Unterstützt wurden die Arbeiten durch das EU-Forschungsprojekt "Fullspectrum".


    Forschung auf Produktionsanlagen erlaubt rasche Markteinführung

    Mehrfachsolarzellen bestehen aus komplexen Strukturen mit etwa 30
    Einzelschichten aus III V Verbindungshalbleitern, die alle eine sehr hohe Kristallqualität besitzen müssen. Zur Herstellung der Solarzellenstrukturen setzen die Forscher am Fraunhofer ISE eine große Produktionsanlage zur Metallorganischen Gasphasenepitaxie der Firma Aixtron in Aachen ein. "Erstmalig konnten wir zeigen, dass mit Produktionsanlagen von Aixtron Mehrfachsolarzellen mit solch hohen Effizienzen und hoher Ausbeute hergestellt werden können", freut sich Frank Dimroth. Da wir unsere Forschung auf Produktionsanlagen betreiben, können wir neue Ergebnisse innerhalb weniger Monate mit unserem Kooperationspartner AZUR SPACE in Heilbronn in den Markt bringen."

    04.07.2008   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Fraunhofer ISE,
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    Solar Semiconductor schließt Solarwafer-Liefervertrag mit SolarWorld

    PV-Produktion bei Solar Semiconductor.
    PV-Produktion bei Solar Semiconductor.

    Der Photovoltaik-Modulhersteller Solar Semiconductor (Hyderabad, Indien und Sunnyvale, Kalifornien) hat am 01.07.2008 einen strategischen Vertrag über den Bezug von Siliziumwafern mit der Deutsche Solar AG geschlossen, einem Tochterunternehmen der SolarWorld AG. Laut SolarWorld läuft der Vertrag über mehrere Jahre und umfasst die Lieferung von Wafern mit einem Gesamtvolumen von mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar bzw. 750 Millionen Euro. Solar Semiconductor produziert Module mit Solarzellen aus mono- und multikristallinem Silizium und verkauft diese weltweit.   "Wir sind ausgesprochen glücklich, einen langfristigen Wafer-Liefervertrag mit SolarWorld zu schließen und stolz zu den Partnern der SolarWorld AG zu gehören", sagte Hari Surapaneni, Vorstandvorsitzender von Solar Semiconductor. "Solar Semiconductor ist weltbekannt für hochwertige Module. Die Solarzelle ist die wesentliche Komponente von Solarmodulen und ihre Qualität hängt ab von der Bezugsquelle der Wafer. Als rasch wachsender Hersteller von Qualitätsmodulen ist es für uns wichtig, dass unsere Kunden wissen, dass wir nicht nur Zellen von namhaften Herstellern verarbeiten, sondern auch Wert auch hochwertige Wafer legen", betont Surapaneni. Durch die Zusammenarbeit mit der Deutsche Solar AG setzte Solar Semiconductor die Tradition der Kooperation mit Partnern von Weltrang fort.


    Auslastung der Produktionskapazität in Freiberg gesichert

    "Wir schätzen die Partnerschaft mit Solar Semiconductor, denn das Unternehmen ist bekannt für hohe Qualität - und wir sind stolz auf die langfristige Zusammenarbeit. Mit diesem Wafer-Liefervertrag haben wir die Auslastung der ersten Ausbaustufe unserer neuen Wafer-Fabrik in Freiberg (Sachsen) gesichert", sagte der SolarWorld-Vorstandsvorsitzende Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck. In einem ersten Schritt soll die Produktionsleistung in Freiberg auf insgesamt 750 Megawatt gesteigert werden, indem 250 MW bis Ende 2009 hinzukommen. Der Spatenstich für den neuen Produktionskomplex wird am 7.7. 2008 erfolgen.

    04.07.2008   Quelle: SolarWorld AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Solar Semiconductor,
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    Photovoltaik: 92 kWp-Dünnschichtanlage in Brandenburg eingeweiht

    Dünnschichtmodule auf dem landtechnischen Heimathof Schilka.
    Dünnschichtmodule auf dem landtechnischen
    Heimathof Schilka.

    Am 27.06.2008 konnten Schaulustige die gerade in Betrieb genommene Dünnschicht-Solaranlage des Ökolandwirts Johannes Schilka auf dem landtechnischen Heimathof in Werben besichtigen. Diese Solarstromanlage ist laut Spree Solar GmbH & Co. KG mit einer Gesamtleistung von 91,64 Kilowatt (kWp) die Größte ihrer Art in Brandenburg (81,84 kWp Dünnschicht und Erweiterung mit 9,8 kWp monokristallinen Modulen). Das entspreche einer Dachfläche von 1.425 Quadratmetern. Über eine Betriebsdauer von 20 Jahren spare die Dünnschichtanlage rund 1.260.000 Kilogramm CO2 ein.   Sie setze so ein Zeichen für den Klimaschutz in der Region und sei zudem eine sinnvolle ökologische Ergänzung zu Johannes Schilkas Ökolandbau. Spree Solar führte die gesamte Projektierung, den Bau und die Montage inklusive der Asbestdachsanierung durch. Die junge Solarfirma mit Sitz am Spreeufer in Berlin widmet sich der Installation von Photovoltaikanlagen auf Dächern. Spree Solar hat sich durch die Spezialisierung auf mittlere bis große Projekte auf meist landwirtschaftlichen Betrieben ein klares Aufgabenfeld gesetzt.

    Nach 2 Jahren am Markt erweitert Spree Solar seine Kompetenzen. Neben dem Eigenbetrieb bietet die Firma auch die Möglichkeit, Dächer zu vermieten und sucht für die entsprechenden Projekte Investoren für den Bau von Solaranlagen. Neben der Zusammenarbeit mit Banken in großen Solarfondsprojekten, baut Spree Solar seinen Großhandel auf, um Installationsbetriebe mit Modulen zu beliefern. Die in Werben eingesetzte Dünnschichttechnologie trumpft auch bei diffusem Licht mit einer hohen Leistung auf. Die Dünnschichtmodule bringen selbst dann vergleichsweise hohe Erträge, wenn das Dach eine geringe Neigung hat, die Lichtverhältnisse eher diffus sind und der Einfallswinkel des Sonnenlichts nicht optimal ist, betont Spree Solar. So erziele auch das Dach von Johannes Schilka, welches mit 15 Grad Neigung und Ost /West Ausrichtung nicht optimal gelegen ist eine prognostizierte Rendite über mehr als 8 %.

    Der Bürgermeister von Werben, Joachim Dieke, und Gerhard Schippan von der Entwicklungsgesellschaft Amt Burg beglückwünschten den Landwirt zu seiner Anlage. "Diese Anlage soll mit gutem Beispiel voran gehen und Maßstäbe in der Region setzen", so Schippan.

    04.07.2008   Quelle: Spree Solar GmbH & Co. KG; open pr   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Spree Solar,
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    Sigmar Gabriel: Elektroantrieb soll wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten

    "Plug-In-Hybrid"-Fahrzeug
    "Golf TwinDrive".

    Elektrische Fahrzeugantriebe machen den Straßenverkehr sauberer, leiser und - sofern der Strom aus erneuerbaren Energien kommt - auch deutlich klimafreundlicher. "Autos, die Strom aus erneuerbaren Energien tanken und nur bei Bedarf auf Benzin zurückgreifen, machen uns unabhängiger vom Erdöl, verbessern die Lebensqualität in Ballungsräumen und helfen, den verkehrsbedingten CO2-Ausstoß zu mindern", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zum Start des Flottenversuchs der Volkswagen AG mit "Plug-In-Hybrid"-Fahrzeugen. Durch ihre große Reichweite würden die Fahrerinnen und Fahrer der Hybrid-Fahrzeuge überall mobil bleiben. Durch ihre Batterie könnten die Fahrzeuge künftig auch einen wichtigen Beitrag zur besseren Integration der erneuerbaren Energien in die Stromversorgung leisten, so Gabriel weiter. 
    Das Bundesumweltministerium will das von Volkswagen, E.ON und weiteren Partnern gebildete Konsortium bei dem auf vier Jahre angelegten Flottenversuch mit voraussichtlich 15 Millionen Euro unterstützen. Für die deutschen Automobilhersteller bieten elektrische Fahrzeugantriebe große Chancen. "Plug-In-Hybrid- und Elektrofahrzeuge können einen wichtigen Beitrag leisten, um den künftigen CO2-Flottengrenzwert der EU einzuhalten. Auch die Exportchancen stehen gut: Vom hohen Ölpreis und der Notwendigkeit, den CO2-Ausstoß zu senken, sind alle betroffen. Darüber hinaus gibt es weltweit viele Ballungsräume, in denen die Menschen unter schlechter Luftqualität leiden", so Gabriel.

    Deutschland sei aber nicht nur einer der wichtigsten Autoexporteure, sondern auch weltweit der führende Produzent von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, betonte Gabriel. Hieraus ergibt sich nach Ansicht des Bundesumweltministers eine interessante Kombination: Deutschland könne künftig nicht nur die Autos liefern, sondern auch die Energietechnik, um diese nachhaltig zu betreiben. Der hohe Stellenwert der Elektromobilität in der Energie-, Klima- und Industriepolitik wird durch die Aufnahme in das Integrierte Energie- und Klimaprogramm (IEKP) der Bundesregierung unterstrichen. Dort wurde der Flottenversuch mit Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen auch angekündigt.

    04.07.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Volkswagen AG,
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    Ausstellerbefragung Intersolar 2008: Leitmesse steht hoch im Kurs

    Intersolar, die Plattform der Solarbranche.
    Intersolar, die Plattform der Solarbranche.

    Die Intersolar 2008, weltweit bedeutendste Fachmesse für Photovoltaik, Solarthermie und solares Bauen, ist mit großem Erfolg und Rekordzahlen bei Besuchern und Ausstellern zu Ende gegangen. Kurz zuvor hat die Solar Promotion GmbH, Veranstalter der Intersolar, die Gelegenheit genutzt, die Aussteller der Messe in Zusammenarbeit mit dem Online-Befragungsportal GlobalPark zu Unternehmenstrends, Branchenentwicklung und Messebedeutung zu befragen. In die Umfrage einbezogen wurden deutsche und internationale Unternehmen, die an der Intersolar 2007 als Aussteller teilgenommen oder sich bereits für die Intersolar 2008 angemeldet hatten. Insgesamt wurden 255 Fragebögen von deutschen und internationalen Ausstellern ausgewertet.   Die Intersolar als Fachmesse für Solartechnik hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Heute ist sie die wichtigste Branchenplattform der Solartechnik weltweit, auf der die Unternehmen der Branche sich, ihre Dienstleistungen und Produkte der Öffentlichkeit vorstellen können.


    Vernetzung und Imagepflege für Unternehmen wichtig

    Vor allem die Möglichkeiten für ausstellende Unternehmen, sich international zu vernetzen und mit Ihrem Produkt- oder Dienstleistungsportfolio den Kunden, Zulieferern, Mitbewerbern und nicht zuletzt der internationalen Presse zu präsentieren, bewegen Unternehmen dazu, sich als Aussteller auf der Intersolar zu beteiligen: Für 98 % der teilnehmenden Aussteller ist die Steigerung der Unternehmensbekanntheit ein wichtiges Ziel, 95 % nutzen die Messe darüber hinaus zur generellen Imagepflege, rund 96 % wollen auf der Intersolar Marktpräsenz zeigen. Konkret sind es vor allem Geschäftskontakte, die auf der Messe ausgebaut und genutzt werden sollen: Für rund 97 % der befragten Unternehmen stellt dies einen wichtigen oder sehr wichtigen Grund für den Messebesuch dar. Der Plattformcharakter der Intersolar zeigt sich vor allem an der Wertschätzung der Möglichkeiten zum Informationsaustausch, die sich für die Aussteller auf der Intersolar ergeben: 94 % der befragten Unternehmen sehen darin einen wichtigen Mehrwert der Messe.

    Als weniger entscheidend für den Messebesuch sahen die Unternehmen den Kontakt zu potenziellen Mitarbeitern - als Jobbörse wird die Intersolar erst langsam wahrgenommen, was sich mit dem Aufbau des Job&Karriere-Forums in Kooperation mit der FAZ in diesem Jahr nochmals geändert hat. Selbst der eigentliche Geschäftsabschluss auf der Messe tritt eher in den Hintergrund: Auch wenn Geschäftskontakte für Unternehmen eine große Rolle spielen, halten nur die Hälfte aller Aussteller den Vertragsabschluss auf der Messe selbst für wichtig. Allerdings ist auch dieser Aspekt nicht zu unterschätzen: 95 % der Aussteller haben 2007 maßgebliche Umsätze durch den Messeauftritt erzielt. Rund 43% der Aussteller gaben an, mehr als 100.000 EUR an Aufträgen direkt durch ihre Teilnahme an der Intersolar erzielt zu haben.


    Service-Offensive der Intersolar

    Die Intersolar entwickelt sich und ihren Service ständig weiter. Danach befragt, welche Neuerungen sie besonders befürworten, sahen die Aussteller der Intersolar vor allem zwei Bereiche besonders positiv: 39 % hoffen durch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit im Jahresverlauf die Aufmerksamkeit für die Intersolar und damit für den eigenen Auftritt noch erhöhen zu können; 42 % sehen in einer Ausweitung der internationalen Besucherreisen zur Intersolar eine Möglichkeit, die hohe internationale Bedeutung der Intersolar noch weiter auszubauen. Auch einen Ausbau der Veranstaltungen und Wettbewerbe im Rahmenprogramm der Intersolar befürworten die Aussteller: Rund 29 % der befragten Unternehmen stehen einem geplanten Ausbau der Intersolar in diesen Bereichen besonders positiv gegenüber.


    Qualität gleichbleibend hoch

    Die Intersolar ist in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen und hat sich mit kontinuierlich steigenden Flächen-, Besucher- und Ausstellerzahlen zur Leitmesse der internationalen Solartechnik-Branche entwickelt. Trotzdem hat sie ihre hohe Qualität in den Augen der Aussteller bewahren und in einzelnen Bereichen sogar noch steigern können: Die Mehrzahl der befragten Unternehmen bescheinigt der Intersolar eine gleichbleibend hohe Qualität als Plattform für technische Neuerungen und als Treffpunkt internationaler Fachbesucher. Die Vielfalt, Internationalität und Qualität der industriellen Aussteller und Produkte empfand die Mehrzahl der befragten Unternehmen mit 80 % (Aussteller) bzw. 54 % (Produkte) im Vergleich zu den letzten Jahren sogar als höher.


    Mehr internationale Besucher

    2008 fand die Intersolar zum ersten Mal in München statt. Vom Umzug der Messe in die bayerische Landeshauptstadt erwarteten die Aussteller vor allem mehr Besucher (71 %) und eine noch höhere Internationalität (75 %) – beides hat die Messe am neuen Standort München mit einer mehr als verdoppelten Ausstellungsfläche problemlos bieten können. Auch die von 75 % der Aussteller erwartete Verbesserung der Rahmenbedingungen (Logistik, Parkplatzsituation etc.) konnte durch die Infrastruktur der Neuen Messe München sichergestellt werden.


    Die Bedeutung internationaler Messen wächst

    Im europäischen Vergleich nimmt die Intersolar als Solarfachmesse nach wie vor die Spitzenposition in den Augen der befragten Aussteller ein: Im Vergleich anderer internationaler Messen und Konferenzen wird die Intersolar als bedeutendste Veranstaltung angesehen. Für die Aussteller der Intersolar stellen Messen und Konferenzen allgemein eine wichtige Plattform dar: 77 % der Befragten planen, neben der Intersolar noch weitere Messen im Bereich Solartechnik als Aussteller zu besuchen. Nach der Intersolar selbst werden vor allem die 23rd PV Conference in Valencia (29 %), die Solar Expo in Verona (20 %) und die Genera, Madrid (20 %) von den Ausstellern besucht. Immerhin 12 % der befragten Aussteller der Intersolar Europe planen außerdem eine Teilnahme an der Intersolar North America, die sich damit als internationale Fachmesse mit deutlichem US-amerikanischem
    Schwerpunkt etabliert.

    Die Intersolar North America 2008 findet vom 15. – 17. Juli erstmals in San Francisco statt; http://www.intersolar.us/. Die Intersolar 2009 findet vom 27. – 29. Mai 2009 in der Neuen Messe München statt: Weitere Informationen unter http://www.intersolar.de

    03.07.2008   Quelle: Solar Promotion GmbH   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Solar Promotion GmbH,
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    EU-Kommission genehmigt Beihilfe in Höhe von 73 Millionen Euro für Dünnschicht-Solarmodulhersteller Intico Solar

    Die Europäische Kommission hat nach den Beihilfevorschriften des EG-Vertrags eine Beihilfe von 73 Millionen Euro genehmigt, die Deutschland dem Unternehmen Intico Solar AG (Wien) für die Herstellung von Dünnschichtsolarmodulen in Sachsen-Anhalt gewähren will. Durch das Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 585 Millionen Euro sollen mehr als 1.000 direkte beziehungsweise indirekte Arbeitsplätze geschaffen werden, heißt es in der Pressemittelung der EU-Kommission. Die Kommission hatte zuvor festgestellt, dass die Maßnahme mit den Leitlinien für Regionalbeihilfen für den Zeitraum 2007-2013 und insbesondere mit den Bestimmungen über große Investitionsvorhaben im Einklang steht, da Intico Solar weder in nennenswertem Umfang neue Marktanteile gewinnen noch seine Produktionskapazität auf einem schrumpfenden Markt deutlich ausweiten werde.   Daher könne davon ausgegangen werden, dass die positiven Auswirkungen der Investition auf die regionale Entwicklung mögliche Wettbewerbsverzerrungen aufwiegen.


    Photovoltaik-Investitionsvorhaben soll mehr als 1.000 direkte und indirekte Arbeitsplätzen schaffen

    "Ich freue mich, dass ich grünes Licht für dieses große Investitionsvorhaben geben kann, das in Sachsen-Anhalt die Schaffung von mehr als 1.000 direkten und indirekten Arbeitsplätzen ermöglichen soll und zur Entwicklung der Region beitragen wird", erklärte Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Intico Solar ist ein neugegründetes Unternehmen, das eine Fabrik zur Herstellung von Dünnschichtsolarmodulen errichten will. Solche Module ermöglichen es als Teil integrierter Solarenergiesysteme, Sonnenlicht in elektrische Energie umzuwandeln. Die beihilfefähigen Investitionskosten betragen 585 Millionen Euro. Die Beihilfe selbst beläuft sich auf 73 Millionen Euro und soll in Form einer Investitionszulage und möglicherweise eines Zuschusses ausgezahlt werden.

    Das Vorhaben wird in Sachsen-Anhalt durchgeführt, einem neuen Bundesland, das aufgrund eines außergewöhnlich niedrigen Lebensstandards und einer erheblichen Unterbeschäftigung gemäß Artikel 87 Absatz 3 Buchstabe a EG-Vertrag für Regionalbeihilfen in Betracht kommt. Die Beihilfe wird auf der Grundlage bestehender Beihilferegelungen gewährt. Aufgrund des Umfangs der geplanten Förderung und der Höhe der Investitionskosten musste die Maßnahme jedoch bei der Kommission angemeldet und von dieser einzeln geprüft und genehmigt werden.

    Bei der Bewertung von Regionalbeihilfen für große Investitionsvorhaben prüft die Kommission, ob der Marktanteil des Beihilfeempfängers vor und nach der Investition sowie die durch die Investition geschaffene Produktionskapazität mit den Leitlinien für Regionalbeihilfen im Einklang stehen. Werden die darin festgelegten Schwellenwerte nicht überschritten, wird davon ausgegangen, dass die positiven Auswirkungen der Beihilfe auf die regionale Entwicklung etwaige beihilfebedingte Wettbewerbsbeeinträchtigungen aufwiegen. Die Kommission stellte fest, dass der Anteil von Intico Solar am Weltmarkt für Solarmodule vor und nach der geplanten Investition unter 25 % liegen wird.

    Die Kommission untersuchte auch die investitionsbedingte Ausweitung der Produktionskapazität. Dabei gelangte sie zu dem Schluss, dass die Wachstumsrate auf dem Solarmodulmarkt höher ist als die Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Europäischen Währungsraum (EWR), so dass die Produktionsausweitung wettbewerbsrechtlich unbedenklich sei.
    Sobald alle Fragen im Zusammenhang mit dem Schutz vertraulicher Daten geklärt sind, werde die nicht vertrauliche Fassung der Entscheidung über das Beihilfenregister auf der Website der GD Wettbewerb unter der Nummer N 199/ 2008 zugänglich gemacht, heißt es in der Pressemitteilung. Über neu im Internet und im Amtsblatt veröffentlichte Beihilfeentscheidungen informiert der elektronische Newsletter State Aid Weekly e-News.

    03.07.2008   Quelle: EU-Kommission   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Neue VDE-Studie will wirtschaftliche Einbindung von Ökostrom in das Netz ermöglichen

    In seiner neuen Studie "Smart Distribution 2020" hat der Verband der Elektrotechnik Elektronik (VDE) Szenarien entwickelt, wie sich Anlagen zur Stromproduktion aus regenerativen Quellen und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wirtschaftlich und technisch effizient in das Stromnetz integrieren lassen. Der VDE schlägt vor, die Vergütung von Strom aus diesen Anlagen an den Marktpreisen der Leipziger Strombörse auszurichten und durch Zuschläge so zu erhöhen, dass die Produzenten im Durchschnitt die gleichen Renditen erreichen wie bei den heutigen fixen Preisen. Im dem VDE-Modell beträgt die Höhe der Zuschläge für EEG- und KWK-Strom in Deutschland 7,4 Milliarden Euro - zum Vergleich: 2007 beliefen sich die Förderkosten laut VDE auf 7,7 Milliarden Euro. Nach Berechnungen des Verbandes wird in Schwachlastzeiten europaweit bis 2020 ein Überschuss von 20 Prozent an Einspeisung aus regenerativer Produktion entstehen.   "Ohne neue Speichertechnologien oder intelligentes Lastmanagement wird zeitweise die Leistung von EEG- und KWK- Anlagen gedrosselt oder der Ökostrom zu Niedrigpreisen in Nachbarländer abgegeben werden müssen", prognostiziert der VDE.


    "Apollo-Programm" für IKT-Aufrüstung und neue Speichertechnologien gefordert

    Voraussetzung für die optimale Einbindung eines wachsenden Anteils regenerativer Energien sind laut VDE eine breit angelegte Aufrüstung der Informations- und Kommunikationstechnik im Bereich der Verteilungsnetze, der Aufbau virtueller Kraftwerke sowie deutlich größere Anstrengungen bei der Erforschung neuer Speichertechnologien. Deutschland habe hier Nachholbedarf. Japan investiere mit jährlich 3,9 Milliarden US-Dollar fast achtmal so viel Geld in die Energieforschung als Deutschland, die USA fast sechsmal so viel. Dabei könne intelligentes Netzmanagement zu einem Exportschlager "Made in Germany" werden, so der VDE.

    Die Studie kann für 150 Euro bestellt werden unter http://www.vde.com.
    Für VDE-Mitglieder ist sie kostenlos erhältlich

    03.07.2008   Quelle: VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    National Semiconductor steigt mit neuer Technologie in den Photovoltaik-Markt ein

    "SolarMagic" verspricht mehr Solarstrom
    bei Verschattung und Verunreinigungen
    von Modulen.

    Aufbauend auf ihrer führenden Stellung im Bereich des Power-Managements und der energieeffizienten Halbleiter-Produkte gibt die National Semiconductor Corp. (Santa Clara, Kalifornien/USA) ihren Einstieg in den Photovoltaik-Markt bekannt. National habe dazu eine neue Technologie entwickelt, mit der sich die Energiegewinnung aus Sonnenlicht mittels Solar-Systemen erhöhen lässt, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Die "SolarMagic"-Technologie schöpfe die Energieeffizienz eines jeden Photovoltaik-Moduls optimal aus, selbst wenn einige Module des PV-Generators durch Abschattung, Verunreinigungen oder unvermeidliche Streuungen von einem Modul zum anderen beeinträchtigt seien.  Heutige Solar-Installationen werden laut National überproportional durch Ungleichmäßigkeiten beeinflusst, die durch Abschattung, mangelnde Abstimmung der einzelnen Module untereinander oder Verschmutzung entstehen können.


    Schon durch eine geringfügige Abschattung des Photovoltaik-Generators könne sich jedoch die Energieausbeute des Systems halbieren. Dies setze der Energieabgabe, der Konstruktion und der möglichen Platzierung von Photovoltaik-Anlagen auf Wohnhäusern enge Grenzen. Durch Abschattung könnten sogar Vergünstigungen von lokalen Stromversorgern oder Regierungsstellen soweit aufgezehrt werden, dass sich bestimmte Installationen finanziell nicht rechneten. Die SolarMagic-Technologie von National dagegen gleiche bis zu 50 % des Energieverlustes wieder aus und minimiere damit die wirtschaftlichen Folgen von Abschattungen und anderen Umgebungseinflüssen, heißt es in der Pressemitteilung.


    Elektronische Lösung in jedes Modul eingebaut

    "Nationals Einstieg in den Photovoltaik-Markt stellt die logische Fortführung unserer Konzentration auf energieeffiziente Systeme dar", sagte Brian L. Halla, Vorstandsvorsitzender von National Semiconductor. "Unsere Technologen haben dieses Problem gelöst und ermöglichen es damit den Konsumenten, mehr Energie bei schwierigen Einsatzbedingungen zu erzeugen und die Zeit, in der sich eine solche Investition in eine umweltfreundliche Energiequelle bezahlt macht, zu verkürzen", so Halla weiter. Die SolarMagic-Technologie werde als elektronische Lösung in jedes Modul eingebaut und verleihe Installationen aus mehreren Modulen eine maximale Leistungsabgabe. Sie ist laut National zu allen heutigen Solar-Architekturen kompatibel - unabhängig von der jeweils verwendeten Solarzellen-Technologie.


    Feldversuche zeigen Steigerung der Energieausbeute

    National habe bereits die ersten Feldversuche mit der SolarMagic-Technologie begonnen, so das Unternehmen. Die US-Firma "REgrid Power" als einer der größten Installateure von Solaranlagen in Kalifornien habe die Systemtests mit der SolarMagic-Technologie von National aufgenommen. "Wir sind beeindruckt von Nationals SolarMagic-Technologie, die in den Feldversuchen eine deutliche Leistungssteigerung unserer Solar-Installationen erbracht hat“, sagte Tom McCalmont, Präsident und Chief Executive Officer von REgrid Power, Inc., sowie Gründer und Executive Chairman von SolarTech, einem Silicon-Valley-Konsortium. "Wir haben eine Steigerung der Energieausbeute von bis zu 44 % bei Abschattung und um 12 % insgesamt gegenüber dem gleichen System ohne SolarMagic-Technologie festgestellt", betont McCalmont.

    In den kommenden Monaten sollen sich weitere Solarunternehmen den Feldversuchen anschließen. Außerdem will National die Feldversuche auch auf Installationsunternehmen in anderen Ländern ausdehnen, in denen die Solarenergienutzung hohe Akzeptanz genießt. Noch in diesem Jahr will National SolarMagic-Produkte anbieten, die von Solar-Installateuren und Systemanbietern in ihre Anlagen integriert werden können. Weitere Informationen befinden sich unter http://www.national.com/analog/solarmagic.


    03.07.2008   Quelle: National Semiconductor Corp.   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Workshop zur Gründung der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien: Übereinstimmung zu den grundsätzlichen Strukturen der IRENA

    Steigende Energiepreise, Klimawandel und Armutsbekämpfung stellen die Welt vor Herausforderungen, die sich nur auf internationaler Ebene lösen lassen. Erneuerbare Energien können dazu einen großen Beitrag leisten. Bislang fehle jedoch eine internationale Organisation, deren Hauptziel es ist, Industrie- und Entwicklungsländer beim Ausbau Erneuerbarer Energien konkret zu beraten, zu unterstützen und zu besseren ordnungspolitischen Rahmenbedingungen beizutragen, so das Bundesumweltministerium in einer Pressemitteilung. Die Bundesregierung beabsichtigt daher zusammen mit anderen interessierten Staaten eine Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) zu gründen. Sie wird hierbei vom Deutschen Bundestag unterstützt, der sich zuletzt am 19. Juni mit großer Mehrheit für die Gründung von IRENA ausgesprochen hat. Der Vorbereitungsprozess tritt jetzt in die Schlussphase: Im Anschluss an eine Vorbereitungskonferenz am 10./11. April 2008 in Berlin lud die Bundesregierung zu einem internationalen Workshop nach Berlin ein. 

    Statuten von IRENA sollen Anfang 2009 in Bonn beschlossen werden

    Vom 30. Juni - 01. Juli 2008 versammelten sich rund 100 Gäste aus über 40 Ländern, die in zwei parallelen Arbeitsgruppen über das vorläufige Arbeitsprogramm sowie über die Statuten und die Finanzierung der Agentur diskutierten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops waren sich einig, dass ein rascher Start von IRENA sinnvoll und notwendig ist. Auch konnte Konsens zu den grundsätzlichen Strukturen von IRENA erzielt werden. Ferner gab es weitgehende Übereinstimmung zu den Schwerpunkten der Aktivitäten, die IRENA von Beginn an verfolgen soll. Dazu zählen Politikberatung, Technologietransfer und Kompetenzaufbau. Weiterhin wurde beschlossen, dass in einer abschließenden Vorbereitungskonferenz im Herbst dieses Jahres die Satzung von IRENA endgültig festgelegt werden soll. Die feierliche Zeichnung der Statuten und damit die Gründung von IRENA sind für den Jahresbeginn 2009 in Bonn vorgesehen. Die Umsetzung des gesamten Vorbereitungsprozesses erfolgt durch das Bundesumweltministerium und das Bundesentwicklungsministerium in enger Kooperation mit dem Auswärtigen Amt.

    03.07.2008   Quelle: BMU   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

     

    Aktienindex für erneuerbare Energien im 1. Halbjahr enttäuschend - trotz des hohen Ölpreises

    Der RENIXX World, weltweiter Aktienindex für erneuerbare Energien, hat im ersten Halbjahr 2008 trotz steigender Ölpreise rund 22 Prozent eingebüßt (Stand 30. Juni 2008: 1496 Punkte). Insbesondere die amerikanischen Bioethanol-Aktien sowie der überwiegende Teil der Solarwerte entwickelten sich in den ersten sechs Monaten schwach, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. "Nach dem rasanten Anstieg des RENIXX um über 100 Prozent im Jahr 2007 sollte die aktuelle Konsolidierung auch mit Blick auf das gesamte internationale Börsenumfeld allerdings nicht überbewertet werden", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. 
    Im Rahmen der turnusmäßigen Index-Überprüfung und Neugewichtung steigen zum 01. Juli 2008 die Unternehmen Pacific Ethanol, Clipper Windpower, Ballard Power und Solarfun aus dem RENIXX World ab. Aufgestiegen sind der seit Anfang Juni an der Börse notierte portugiesische Regenerativ-Strom-Versorger EDP Renovaveis, der britische Ingot- und Waferhersteller PV Crystalox sowie die US-Windenergie-Unternehmen American Superconductor und Broadwind Energy.

    Der RENIXX World (Aktienindex für erneuerbare Energien) ist der erste weltweite Aktienindex, der die - gemessen an der Börsenkapitalisierung - 30 größten Unternehmen auf dem industriellen Zukunftsfeld der erneuerbaren Energie abbildet. Unternehmen können nur dann in den Index aufgenommen werden, wenn sie mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes im Bereich der Regenerativen Energiewirtschaft tätigen.

    Der RENIXX World-Aktienindex live im Internet unter:
    http://www.iwr.de/renixx-live

    03.07.2008   Quelle: IWR   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Börsengang der SMA Solar Technology AG: Greenshoe-Option vollständig ausgeübt

    Im Rahmen des Börsengangs des Photovoltaik-Unternehmens SMA Solar Technology AG (Kassel/Niestetal) haben die Joint Global Coordinators Citi und Deutsche Bank die Greenshoe-Option am 30. Juni 2008 vollständig ausgeübt, berichtet SMA in einer Pressemitteilung. Die abgebenden Aktionäre hatten den Konsortialbanken die Option eingeräumt, zusätzlich bis zu eine Million Aktien zum Platzierungspreis von EUR 47,00 je Aktie zu erwerben. Auf Basis dieser Option hatten Citi und Deutsche Bank im Rahmen des Börsengangs Mehrzuteilungen von einer Million Aktien vorgenommen. Nach der vollständigen Ausübung dieser Greenshoe-Option beläuft sich die Zahl der platzierten Aktien laut SMA auf 7,7 Millionen Stück.  

    21,9 Prozent der Aktien im Streubesitz

    Das Volumen der Transaktion einschließlich Greenshoe beziffert das Unternehmen mit 361,9 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung der von Mitarbeitern gehaltenen beziehungsweise im Rahmen der bevorrechtigten Zuteilung Mitarbeitern zugeteilten Aktien befinden sich nun 21,9 Prozent der Aktien der SMA Solar Technology AG im Streubesitz. In Ergänzung zur Pressemitteilung vom 26. Juni 2008 teilte die SMA Solar Technology AG am 01.07.2008 ferner mit, dass insgesamt 1.173 Aktien von Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat beziehungsweise von Angehörigen von Aufsichtsräten im Rahmen der bevorrechtigten Zuteilung erworben wurden. Dies entspreche rund 0,02 Prozent des Platzierungsvolumens.

    02.07.2008   Quelle: SMA Solar Technology AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    juwi-Gruppe weiht neuen Unternehmenssitz in Wörrstadt ein: Energieeffizientes Bürogebäude bietet Raum für 300 Mitarbeiter

    Neue juwi-Zentrale (Teilansicht).
    Neue juwi-Zentrale (Teilansicht).

    Mit der neuen Firmenzentrale für rund 300 Mitarbeiter im rheinhessischen Wörrstadt startet die juwi-Gruppe in eine neue Ära. Die Vorstände Fred Jung und Matthias Willenbacher weihen am 01.07.2008 gemeinsam mit über 500 Gästen und dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck den neuen Unternehmenssitz ein, der gleichzeitig das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt und eines der größten Investitionsprojekte der vergangenen Jahre in Rheinhessen ist. "Der juwi-Sitz ist sichtbarer Ausdruck unseres starken Wachstums und unserer Vision einer effizienten und Energie sparenden Versorgung mit erneuerbaren Energien", betonen Jung und Willenbacher, die den Projektentwickler von Windkraft-, Solarstrom- und Biomasseanlagen vor 12 Jahren als Zwei-Mann-Betrieb gründeten. In Wörrstadt werden nun die beiden bisherigen Firmensitze im pfälzischen Bolanden und in Mainz zusammengefasst.  "Bei dem Projekt legen wir nicht nur Wert auf ein überaus angenehmes Arbeitsumfeld, sondern wir wollen mit dem energieeffizientesten Bürogebäude der Welt auch neue Standards setzen", so die Vorstände.


    Ministerpräsident Beck: juwi ist beispielhaft für Innovation und Dynamik

    "Als junge Windkraft-Pioniere haben die Gründer von juwi 1996 die Basis für ein Unternehmen gelegt, das heute in der Branche ganz oben steht", kommentiert Ministerpräsident Beck die Expansion des Unternehmens. "Das Beispiel juwi zeigt, wie erfolgreich Gründergeist, Innovation und Dynamik sein können, wenn sie bei Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf die richtigen Rahmenbedingungen treffen", so Beck weiter. Die Landesregierung wolle den Anteil der erneuerbaren Energien am Strom steigern."Dazu haben wir ein Konzept vorgelegt: Bis 2020 wollen wir 30 Prozent des Stroms aus alternativen Energiequellen gewinnen", führt Beck aus.


    Zahl der Mitarbeiter soll in wenigen Jahren auf 1.000 steigen; Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro geplant

    Die österreichische GriffnerHaus AG hat den aus drei Teilen bestehenden und in Holzbauweise errichteten juwi-Bürokomplex in Rekordzeit fertig gestellt: Vom Spatenstich bis zur Einweihung sind nicht einmal sechs Monate vergangen. "Das Haus kann mehr Energie erzeugen als es verbraucht", betont Thomas Lenzinger, Vorstandsvorsitzender von GriffnerHaus, die zukunftsweisende Energiebilanz des Gebäudes. Eine modulare Bauweise eröffnet die Möglichkeit, die Mitarbeiterzahl auf rund 600 zu verdoppeln. Die Erweiterung des neuen Firmensitzes wird auf Grund des starken Wachstums des Unternehmens aller Voraussicht nach auch bald notwendig sein. "In wenigen Jahren werden wir weltweit mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigen und einen Umsatz von über einer Milliarde Euro erzielen; davon wird auch der Sitz in Wörrstadt profitieren", betonen die Energie-Pioniere Willenbacher und Jung.

    Der rund 12 Meter hohe und etwa 100 Meter lange Neubau der juwi-Gruppe schaffe ein hervorragendes Ambiente für qualitativ hochwertige Leistungen, betont das Unternehmen in der Pressemitteilung. Der Bürokomplex biete auf rund 8.500 Quadratmetern und über insgesamt sieben, versetzte Etagen in unterschiedlichen Konstellationen Platz für Arbeit und Kommunikation sowie Freiräume für Kreativität, Entspannung und zum Auftanken. So wird juwi neben einem Speisesaal auch eine Kinderkrippe sowie einen Andachts- und einen Freizeitraum einrichten. "Dabei steht im Vordergrund, die Kommunikation auch außerhalb der Büroräume zu fördern und die Vereinbarkeit von Arbeit, Freizeit und Familie zu verbessern. Mit diesen Angeboten wollen wir uns auf dem hart umkämpften Arbeitsmarkt auch vom Wettbewerb absetzen, um so neue Fachkräfte zu gewinnen", betont Jung.


    Photovoltaik-Anlagen am und auf dem Gebäude erzeugen mehr Energie als verbraucht wird

    Die neue juwi-Zentrale ist nicht nur ökologisch vorbildlich aus dem Naturbaustoff Holz errichtet worden, auch die gesamte Architektur und Ausstattung folgen der Philosophie einer Energie sparenden Bauweise. "Eine den Passivhausstandards entsprechende Dämmung ist selbstverständlich. Darüber hinaus haben wir jeden Meter des Gebäudes durchkämmt, um Energie einzusparen und sie möglichst effizient zu nutzen", so Willenbacher. Beispielsweise beobachte ein Energie-Management-System exakt den Verbrauch des Gebäudes und schalte die Geräte je nach Priorität zu oder ab. Große Stromfresser wie Drucker und Kopierer werden vom Netz getrennt, um etwa über Nacht Stand-by-Verbrauch zu vermeiden. Die Beleuchtung wird tageslichtabhängig geregelt. Selbstverständlich ist auch eine Energieversorgung mit regenerativen Energieträgern: So erzeugen mehrere Photovoltaik-Anlagen am und auf dem Gebäude mit einer Gesamtleistung von rund 210 Kilowatt mehr Energie als verbraucht wird. Eine Energiekabine, basierend auf Bio- und Solarenergie, sorgt für die umweltfreundliche Wärmeversorgung des Gebäudes. "Mit diesen Maßnahmen werden wir unsere Energiekosten drastisch minimieren", betont Willenbacher. Ziel ist, nicht mehr als 200.000 Kilowattstunden im Jahr für Strom, Wärme und Kühlung zu verbrauchen. In Euro ausgedrückt heißt das: Die Nebenkosten für Energie liegen im Jahr bei rund zwei Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Besitzer eines Einfamilienhauses müssen heute mit Energiekosten von etwa 20 Euro pro m2 im Jahr rechnen. Das neue juwi-Gebäude ist also hinsichtlich der Energiekosten um den Faktor 10 günstiger als ein heutiges "Standardhaus", betont das Unternehmen.

    02.07.2008   Quelle: Juwi-Gruppe   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: juwi-Gruppe,
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    Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme koordiniert Projekt zur Senkung des Energieverbrauchs im Haushalt

    Sitz des ISE in Freiburg.
    Sitz des ISE in Freiburg.

    Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg stimmt seit Februar das dreijährige Kooperationsprojekt "intelliekon" ab, in dem in vier Teilprojekten untersucht wird, wie intelligente Mess- und Feedbacksysteme für Haushalte so gestaltet werden können, dass diese ihren Energieverbrauch sparsamer gestalten können und ein nachhaltiger Effizienzeffekt entsteht. "Wir wollen, dass Energiesparen Spaß macht", sagt Diplompsychologe und Projektleiter Sebastian Gölz. "Dazu wollen wir möglichst kurzfristige Rückmeldungen über Stromverbrauch und -kosten an die Nutzer geben. Wer nur einmal im Jahr eine Stromabrechnung bekommt, kann die Ursache von Verbrauchssteigerungen nicht mehr nachvollziehen", betont Gölz. Das Prinzip ist bekannt: Wer durch eine Anzeige im Auto die Höhe des aktuellen Verbrauchs sieht, kann behutsamer mit dem Gaspedal umgehen und so weiter fahren, ohne zu tanken. Mit intelligenten Stromzählern und raffinierten Anzeigen will intelliekon das Energiesparen zum vergnüglichen Volkssport machen.   So könnte ein Display zeigen, wann der Stromverbrauch steigt oder besonders niedrig ist. Und durch monatliche Vergleiche von Stromverbräuchen können die Nutzer das Verhalten neuer Geräte verstehen. So sieht man auch gleich, welchen Effizienzgewinn der neue Kühlschrank gegenüber dem alten Gerät bringt.


    Ressourcen schonen mit dem Stromzähler

    Die Technik kann heute fast alles, die Kommunikation zwischen Versorger und Verbraucher ist auf viele Arten möglich. Welche Information braucht ein Mensch, um einfach und schnell reagieren zu können? Wie müssen Feedback-Instrumente aussehen, damit die Haushaltsmitglieder das Energiemanagement aktiv mit gestalten können? Welche Tarifgestaltung bringt die größte Einsparung? Das sind einige der Fragen, die das Projektteam klären will. intelliekon ist das bisher größte Projekt auf seinem Gebiet. Die Praxisorientierung macht es besonders Erfolg versprechend. So ist ein Hersteller von Stromzählern im Forschungsteam. Er kann gute Ideen sofort in elektronische Geräte umsetzen. Die neun Praxispartner können die Akzeptanz und Wirksamkeit gleich bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern testen. Im ersten Jahr bereitet das Team verschiedene Feldversuche mit neuen Geräten und verschiedenen Feed-back-Möglichkeiten vor, die im zweiten Jahr erprobt und dann bis Januar 2011 ausgewertet werden.

    Dabei widmen sich das Fraunhofer ISE und einer der führenden Systemanbieter, die EVB Energie AG, vor allem der Gestaltung und Entwicklung der Feedbacksysteme. Das Frankfurter Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE koordiniert die qualitative und standardisierte sozialempirische Gestaltungsforschung. Das Karlsruher Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI übernimmt die Analyse der erzielten Verbrauchsänderungen und deren Hochrechnung auf die CO2-Bilanz der Bundesrepublik Deutschland. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben.


    Transparenter Stromverbrauch und gesteigerte Energieeffizienz

    Der Nutzen des Projekts ist vielfältig: Der Stromverbrauch wird transparent, Haushalte können komfortabel ihre Energieeffizienz steigern, Stadtwerke ihren Kunden neue Angebote machen. Die energetischen Ressourcen werden geschont und das Klima freut sich über weniger Kohlendioxid. Zum Forschungsteam zählen neben dem Fraunhofer ISE das Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE, Frankfurt/Main, das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe und das EVB Energie in Velbert. Weiterhin sind neun Praxispartner am Projekt beteiligt, die jeweils einen einjährigen Feldtest umsetzen: Energieversorgung Oelde, ENTEGA Service, Darmstadt, swb, Bremen, Stadtwerke Schwerte, Stadtwerke Krefeld, Stadt-werke Hassfurt, Stadtwerke Münster, Technische Werke Kaiserslautern und Stadtwerke Ulm.

    Weitere Informationen unter http://www.intelliekon.de.

    02.07.2008   Quelle: Fraunhofer ISE   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: ISE,
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    solarhybrid AG berichtet über großen Erfolg bei einer bundesweiten Präsentation und auf der Intersolar

    Hybrid-Kollektor: "Aus Son-
    nenenergie wird Strom. Aus
    Sonnenenergie wird Wärme".

    Der Hybrid-Kollektor der solarhybrid AG stieß bei einer bundesweiten Präsentation im Umfeld der Messe Intersolar 2008 auf großes Interesse, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Er vereint die Vorteile von Solarthermie und Photovoltaik in nur einem Kollektor. Durch einen speziellen Aufbau fungiere die Solarthermie in dem System als effektive Kühlung und verhelfe der Photovoltaik zu einer Effizienzsteigerung von bis zu 25 Prozent, heißt es in der Pressemitteilung. Zudem werde die Rendite mit der Kombination beider Technologien durch Fördermöglichkeiten und positive Steuereffekte optimiert. Die solarhybrid AG (Brilon/Makranstädt) hat am 30.06.2006 in Berlin ihre bundesweite Roadshow, auf der das Unternehmen seinen Hybrid-Kollektor erstmals der Öffentlichkeit vorstellte, erfolgreich beendet.   Vom 9. Juni bis 30. Juni hatte das Fachpublikum in acht deutschen Großstädten Gelegenheit, die Weltneuheit, die Solarthermie und Photovoltaik in einem Kollektor vereint, ausführlich kennen zu lernen. Dabei seien mehr als 2.500 Kontakte mit potenziellen Fachhandelspartnern aus Handwerk, Planung und Architektur geknüpft worden, betont die solarhybrid AG. Die Teilnehmerzahl habe die hohen Erwartungen der solarhybrid AG bei weitem überstiegen. "Unser System hat die Fachwelt begeistert", sagt Tom Schröder, Vorstand des Unternehmens.


    Bereits in diesem Jahr sollen mindestens 300 Systeme ausgeliefert werden

    Auch die weltgrößte Solarmesse "Intersolar", die vom 12. Juni bis 14. Juni in München stattfand, sei für die solarhybrid AG ein Riesenerfolg gewesen. "Unser Messestand zog an allen drei Tagen die Fachbesucher in Scharen an", freut sich Tom Schröder. Auch die Exportnachfrage sei so erheblich, dass dieser Bereich noch stärker als ursprünglich geplant forciert werde. Unter der Leitung von Miro Morava würden nun die ersten Vertriebsniederlassungen in Italien, Spanien und Griechenland geplant. Um die Vermarktung des bereits serienreifen und am Fertigungsstandort des Unternehmens in Makranstädt produzierten solarhybrid-Systems schnell voranzutreiben, sollen in den kommenden Wochen Installateure und Fachpersonal von solarhybrid geschult und zertifiziert werden. Damit sei gewährleistet, dass Kunden, die sich für den Hybrid-Kollektor von solarhybrid entscheiden, schnell und in höchster Qualität bedient werden.

    Alle Partner der solarhybrid AG würden durch die hauseigene Service-Abteilung durchgängig beraten. Damit optimale wirtschaftliche Vorteile für den Endkunden entstehen, werden nach Angaben des Unternehmens sämtliche Schritte professionell unterstützt und abgewickelt, von der Planung über die Finanzierung und Förderung inklusive steuerlicher Vorteile bis zur Stromvermarktung. "Wir erwarten aufgrund des großen Interesses für den Hybrid-Kollektor, dass wir bereits in diesem Jahr mindestens 300 unserer Systeme ausliefern. In den kommenden Jahren dürfte der Absatz dann mit hohen Steigerungsraten zulegen", so Tom Schröder. Die nächste Weltneuheit, die das solarhybrid-System weiter optimiere, sei bereits in Vorserie: Der Thermogenerator. Er sei in der Lage, aus der überschüssigen Wärme Strom zu gewinnen, der dann wiederum nach dem EEG in das Stromnetz eingespeist wird. Auch in der Raumfahrt werde diese Technologie zur Stromgewinnung genutzt. Auf Basis dieser Erfahrungen habe die solarhybrid AG den Thermogenerator direkt in den solarthermischen Kreislauf integriert. Er ist optional nachrüstbar und wird ab Ende 2008 lieferbar sein.

    02.07.2008   Quelle: solarhybrid AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: solarhybrid AG,
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    CENTROSOLAR Group AG schließt langfristige Liefervereinbarung mit United Solar über Dünnschicht-Solarzellen

    Hallendach mit Großflächenmodul BIOSOL PV Plate
    Hallendach mit Großflächenmodul
    BIOSOL PV Plate

    Die Centrosolar AG, hunderprozentige Tochter der CENTROSOLAR Group AG (München), hat ein 4-jähriges Lieferabkommen mit der United Solar Ovonic LL geschlossen, einem amerikanischen Hersteller von Dünnschicht-Solarzellen, der eine hunderprozentige Tochter der an der NASDAQ gelisteten Energy Conversion Devices Inc. ist. Von 2008 bis einschließlich 2011 werde CENTROSOLAR langfristig ausreichende Liefermengen des wichtigen Vorproduktes für die Dünnschicht-Solarmodulproduktion in Paderborn erhalten, um substantiell weiterzuwachsen, heißt es in der Pressemitteilung der CENTROSOLAR AG. Damit bauen UNI-SOLAR und CENTROSOLAR (inkl. u. a. Biohaus) ihre langjährige Partnerschaft weiter aus. Die UNI-SOLAR-Laminate bestehen nicht aus dem im Markt knappen Polysilizium. Der "Roll to Roll"-Prozess und die Produktionsmaschinen sind geschützte Eigenentwicklungen.  Die biegsamen Laminate, die in Kunststoff eingebettet sind, sind laut CENTROSOLAR besonders haltbar und reduzieren das Risiko einer Beschädigung. Sie eigneten sich ideal für die Gebäudeintegration und seien aufgrund ihres geringen Gewichtes konkurrenzlos auf Dächern, die das Gewicht herkömmlicher Glasmodule nicht tragen können. Darüber hinaus liefere die aSi-Dünnschichttechnik bei Bewölkung bessere Erträge als kristalline Zellen. UNI-SOLAR zählt zu den ältesten Dünnschichtherstellern weltweit. Die Haltbarkeit der Produkte sei durch Langzeiterfahrung erwiesen, betont CENTROSOLAR.



    Dünnschicht-Solardachziegel und Solardachbahnen für die gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV)

    Dünnschicht-Solarzellen sind, wie die vorherrschenden kristallinen Silizium-Zellen, angesichts einer sprunghaft gestiegenen Weltnachfrage ein sehr knappes Vorprodukt für die Herstellung von Solarmodulen geworden. Die CENTROSOLAR Group AG verarbeitet in ihren eigenen Modulwerken in Doesburg/NL und Wismar/D kristalline Zellen zu konventionellen Solarmodulen und ihrem Werk in Paderborn zu Dünnschicht-Solardachziegeln und Solardachbahnen. Für CENTROSOLAR ist die Dünnschichttechnik, die aktuell knapp 10% der Umsätze im Segment "Solar Integrated Systems" ausmacht, eine ideale Ergänzung der ansonsten auf die kristalline Solartechnik konzentrierten Module und Systeme. Mit den Produktlinien "BIOSOL Solardachziegel", "BIOSOL PV Membrane"; "BIOSOL PV Plate" und "BIOSOL XXL" ist die in der Centrosolar AG aufgegangene Firma Biohaus bereits seit einigen Jahren Marktführer im Bereich der gebäudeintegrierten Photovoltaik (BIPV). Gerade im Segment der gebäudeintegrierten Photovoltaik, bei dem die Solarmodule die bisherige Dacheindeckung komplett ersetzen, wird ein überproportionales Wachstum erwartet.

    01.07.2008   Quelle: CENTROSOLAR Group AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: CENTROSOLAR Group AG,
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    Photovoltaik-Unternehmen systaic sponsert die Solarbundesliga

    systaic-Chef Achilles: Nur ein Pro- zent aller in Deutschland möglichen Solaranlagen wurde bislang gebaut.
    systaic-Chef Achilles: Nur ein Pro-
    zent aller in Deutschland möglichen
    Solaranlagen wurde bislang gebaut.

    Die systaic AG wird Premiumsponsor der Solarbundesliga. Das Solarunternehmen und die Zeitschrift Solarthemen als Veranstalter der Solarbundesliga haben einen Vertrag unterzeichnet, der einen wesentlichen Teil der Finanzierung des Kommunalwettbewerbs für die kommenden zwei Jahre sicherstellt, berichten die Solarthemen in einer Pressemitteilung. In der Solarbundesliga wetteifern über 1.200 Kommunen und zusätzlich 650 Ortsteile um die höchste Nutzung von Solarstrom und Sonnenwärme pro Kopf der Bevölkerung. Im Jahr 2001 initiierte die Solarthemen-Redaktion dieses Ranking und organisiert es seither in Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe. "Wir unterstützen die Solarbundesliga, weil wir alle, Medien, Hersteller und Networker, an einem Strang ziehen müssen", so Olaf Achilles, CNO und Vorstand der systaic AG.  "Denn nur ein Prozent aller in Deutschland möglichen Solaranlagen wurde bislang gebaut. Wir erwarten den Solar-Boom innerhalb der Kommunen und haben mit dem SYSTAIC Energiedach eine ästhetische und einfache Lösung entwickelt. Mit unserem Engagement möchten wir verdeutlichen, dass die systaic AG einer der wichtigsten Ansprechpartner für Gemeinden ist, die im Bereich Solarenergie aktiver werden möchten", so Achilles weiter.


    Deutscher Meister Rettenbach am Auerberg – ein bundesweites Vorbild für Kommunen

    "Wir bieten mit der Solarbundesliga den Kommunen ein Forum für ihr solares Engagement", erklärt Solarthemen-Herausgeber Andreas Witt. Gerade kleinere Gemeinden erhalten damit auch die Chance, bundesweit Aufmerksamkeit zu erlangen. So sind beim diesjährigen Deutschen Meister Rettenbach am Auerberg pro Kopf bereits Solarstromanlagen mit mehr als 1,5 Kilowatt Leistung installiert. Umgerechnet auf die Bundesrepublik würde dies bei rund 80 Millionen Bundesbürgern der Leistung von 100 Atomkraftwerken entsprechen, rechnen die Solarthemen vor. Auch die Fläche der Solarwärmekollektoren in Rettenbach würde schon fast ausreichen, dass jeder Einwohner mit der Energie der Sonne duschen und baden könnte.

    "Die Spitzenreiter der Solarbundesliga machen vor, was mit der Sonne möglich ist, wenn eine konsequente Klimaschutzpolitik von Städten und Gemeinden sich mit dem Engagement der Bürgerinnen und Bürger paart", sagt Robert Spreter, Bereichsleiter für Kommunalen Umweltschutz bei der Deutschen Umwelthilfe. "Das Sponsoring der systaic AG wird uns vor allem dabei helfen, die Informationsangebote der Solarbundesliga für Kommunen zu erhöhen und damit noch mehr Städte und Gemeinden für den Solarsport zu begeistern", unterstreicht Andreas Witt.

    01.07.2008   Quelle: Solarthemen   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: systaic AG,
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    Photovoltaik-Unternehmen Phoenix Solar AG gründet Tochtergesellschaft in Australien

    Phönix-Vorstand Dr. Murray Cameron (links) und Christian Bindel
    Phönix-Vorstand Dr. Murray Cameron (links)
    und Christian Bindel

    Am 01. Juli 2008 hat die Phoenix Solar AG (Sulzemoos) eine 100-prozentige Tochtergesellschaft in Australien gegründet. Die Phoenix Solar Pty Ltd, mit Sitz in Adelaide im Bundesstaat South Australia, werde den gesamten australischen Kontinent bedienen, berichtet die Phoenix Solar AG in einer Pressemitteilung. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Christian Bindel, der seit 1999 in der Photovoltaik tätig ist. Aufgabe der Tochter in Australien wird es sein, das Geschäftsmodell der Muttergesellschaft mit dem Geschäftssegmente Photovoltaik-Kraftwerke sowie den Fachgroßhandel für Solarsysteme, Solarmodule und Komponenten aufzubauen. Das Angebot richtet sich zunächst an Installationsbetriebe, denen Phoenix Solar netzgekoppelte Solarstromanlagen für Eigenheimbesitzer, Schulen und Kommunen anbietet, und künftig auch an Großinvestoren oder Energieversorgungsunternehmen, denen Phoenix Solar schlüsselfertige Freiflächen-Solarkraftwerke oder große Dachanlagen liefert. 


    Erstes Solarstrom-Einspeisegesetz Australiens tritt im Juli 2008 in South Australia in Kraft

    Mit der Gründung von Phoenix Solar Pty Ltd. hat die Muttergesellschaft einen weiteren Schritt im Rahmen ihrer Internationalisierungsstrategie realisiert und deckt nun - neben den Tochtergesellschaften in Spanien, Singapur und Griechenland und der Beteiligung an RED 2002 in Italien - auch den "fünften Kontinent" ab. Mit dem Sitz in Adelaide (South Australia) platziert sich Phoenix Solar im sonnigsten Bundesstaat auf dem sonnigsten Kontinent weltweit. South Australia ist Vorreiter in der Unterstützung der Solarenergie mit 40 Prozent aller netzgekoppelten Photovoltaik-Installationen in Australien, bei einem Bevölkerungsanteil von nur 8 Prozent. Im Juli 2008 wird in South Australia das erste Solarstrom-Einspeisegesetz Australiens in Kraft treten. Aber auch die Staaten Queensland und Victoria haben bereits eigene Entwürfe für ein Einspeisegesetz veröffentlicht. Auf Bundesebene erfährt die Photovoltaik Unterstützung über Zuschussprogramme für Privathaushalte, Schulen und Kommunen. Australien hat sich zur Versorgung aus 20 Prozent erneuerbarer Energie bis 2020 verpflichtet und die Photovoltaik soll dabei eine wichtige Rolle spielen, besonders als zuverlässiger Lieferant von Spitzenlaststrom.

    Geschäftsführer der neu gegründeten Gesellschaft ist Christian Bindel. Der 35-jährige Diplom-Ingenieur war von 2003 bis 2006 für Phoenix Solar in Deutschland tätig und bereitet seit 2007 in Australien den Markteintritt vor. Bindel verfügt über weit reichende Erfahrungen bei Planung und Bau von Solarkraftwerken der Megawattklasse und ist Spezialist für Systemkonfigurationen mit Dünnschichtmodulen. "Mit der Verwendung der Dünnschichttechnologie seit 2003 ist die Phoenix Solar AG ein Vorreiter im Einsatz einer neuen Generation von Photovoltaikmodulen im solaren Kraftwerksbau. Diese Erfahrung werden wir nun für den australischen Markt nutzen und können damit Photovoltaikanlagen anbieten mit den geringsten Stromgestehungskosten im nationalen Vergleich. Zusammen mit der phantastischen Sonneneinstrahlung in Australien eröffnet dies ein enormes Marktpotenzial", freut sich Christian Bindel auf seine neue Aufgabe.


    Demonstrationsanlage mit Dünnschichtmodulen und neues Projekt im Rahmen des Solardachprogramms der Exportinitiative Erneuerbare Energien

    Ein erstes Projekt in Australien hat Bindel bereits in Zusammenarbeit mit Desert Knowledge Australia angestoßen: als Teil einer von der Australischen Regierung geförderten Solartechnologie-Demonstrationsanlage wird eine Freiflächenanlage mit Dünnschichtmodulen von First Solar als erste ihrer Art in Australien die Leistungsfähigkeit der Anlagentechnik von Phoenix Solar unter Beweis stellen. Ein zweites Projekt mit einer Spitzenleistung von 10 Kilowatt ist eine Solarstromanlage auf der Deutschen Schule in Sydney, die Phoenix Solar im September diesen Jahres im Rahmen des Solardachprogramms der Exportinitiative Erneuerbare Energien der Deutschen Energie-Agentur installieren wird.

    01.07.2008   Quelle: Phoenix Solar AG   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Phoenix Solar AG,
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    Netzagentur will Bau von Windstrom-Leitungen lukrativer machen

    Die Bundesnetzagentur will stärkere Anreize zum Bau neuer Stromleitungen in Deutschland schaffen und kommt damit Forderungen aus der Energiewirtschaft entgegen. Bei den Investitionsbedingungen für den Transport von Elektrizität aus den zahlreichen geplanten Windparks in der Nord- und Ostsee seien Anpassungen in der Diskussion, sagte Behörden-Präsident Matthias Kurth der Online-Ausgabe des Wirtschaftsmagazins 'Capital': "Wir denken über Maßnahmen speziell und ausschließlich für Windkraft-Projekte nach, um Netzbetreibern, die außergewöhnliche Investitionen tätigen, hier angemessene Margen zu ermöglichen."   Konkret geht es um Verbesserungen für die Energie-Konzerne E.ON und Vattenfall, die mit Milliarden-Investitionen für die Anbindung der Offshore-Windparks und den Weitertransport des Stroms an Land sorgen müssen, berichtet 'Capital' in einer Pressemitteilung. Dazu seien dringend neue Leitungen erforderlich. Die Konzerne klagten aber, dass ihnen für den Bau real weitaus geringere Renditen verbleiben würden, als ihnen der Regulierer nominell zubilligt - statt knapp acht Prozent Eigenkapitalverzinsung kämen tatsächlich weniger als vier Prozent bei ihnen an. Damit seien die Investitionen aus Sicht der Unternehmen nicht lukrativ.


    Entwarnung für neue Regulierung: Maßvolle Effizienz-Vorgaben

    Kurth gab laut capital.de zudem weitgehende Entwarnung für die künftige Anreizregulierung - das ab 2009 geltende neue System zur Bestimmung der Netzentgelte. Das Gros der deutschen Stromnetzbetreiber werde unter der veränderten Methode nicht dem befürchteten erheblichen Renditedruck ausgesetzt sein. Erste Erhebungen seiner Behörde hätten gezeigt, dass die durchschnittliche Effizienz bei den Verteilnetzen, also den Leitungen von den großen Strom-Autobahnen zu den Verbrauchern, bereits bei 91 Prozent liege, sagte Kurth. "Es werden also nur neun Prozent In-Effizienzen abzubauen sein. Das führt zu sehr bescheidenen Vorgaben."

    Damit sei die Sorge vieler Unternehmen, unter einen Existenz gefährdenden Sparzwang zu kommen, völlig unbegründet. "Man kann schon jetzt ausschließen, dass die Anreizregulierung zu ehrgeizige Vorgaben setzt. Wir müssen im Gegenteil nun darauf achten, dass die Effizienz-Anreize noch stark genug sind und nicht durch weitere Maßnahmen verwässert werden", betonte Kurth. Nicht in der Betrachtung erfasst seien die vier Übertragungsnetze der Stromriesen E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall. Für diese laufe noch ein getrennter Effizienzvergleich auf internationaler Ebene.

    01.07.2008   Quelle: Capital, G+J Wirtschaftspresse   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    ENERGY-EFFICIENCY-WATCH präsentiert erste Ergebnisse: Energieeffizienz muss deutlich ernster genommen werden

    Ziel des europäischen Projekts ENERGY-EFFICIENCY-WATCH (EEW) ist, ehrgeizige nationale Energieeffizienzpläne (NEEAP) in allen EU-Mitgliedsstaaten sicherzustellen. Nun haben die wissenschaftlichen Partner von EEW, das Wuppertal Institut und Ecofys, die ersten Ergebnisse einer Untersuchung der NEEAP veröffentlicht und kommen zu dem Ergebnis, dass die nationalen Energieeffizienzpläne oft unausgewogen und nicht immer gehaltvoll genug sind. Insgesamt dränge sich der Eindruck auf, dass die Energieeffizienz nicht Ernst genug genommen werde, heißt es in der Pressemitteilung von EEW. Und das, obwohl die Energieeffizienz große Potenziale habe und eine bedeutende Chance darstelle, um die Ziele des EU-Klimapakets für 2020 zu erreichen, betont EEW.  Energieeffizienz bedeute nicht nur, Energie zu sparen und damit Emissionen zu senken, sondern sie sei auch eine Voraussetzung für die Sicherheit der Energieversorgung, weil sie die Abhängigkeit vom Öl reduziere.


    Effizienzpotenziale, Energiesparziele und Maßnahmen müssen herausgearbeitet werden

    Die EU-Richtlinie zu Energieeffizienz und Energiedienstleistungen verlangt von den Mitgliedsstaaten, den Endenergieverbrauch bis 2016 um 9 % zu senken und fordert zu diesem Zweck drei nationale Aktionspläne zur Energieeffizienz. Der erste Aktionsplan sollte bereits zum 30.06.2007 vorliegen. Nur wenige Mitgliedsstaaten hätten diesen Termin ernst genommen, berichtet EEW. Doch zwischenzeitlich hätten fast alle Länder einen Aktionsplan vorgelegt. In einem zweiten Schritt will EEW die 12 Aktionspläne im Detail untersuchen und die besten politischen Maßnahmen ermitteln, die dann allen europäischen Ländern vorgeschlagen werden sollen.

    In den meisten nationalen Energieeffizienzplänen werde der Zusammenhang zwischen technischen Effizienzpotenzialen, Energiesparzielen und Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz nicht deutlich oder er sei nur schwach herausgearbeitet, stellen die wissenschaftlichen Bebachter fest. Dennoch gebe es eine sehr anschauliche Sammlung von Maßnahmen, welche als internationale Vorbilder dienen könnten. "Außerdem erlaubt die Sammlung von Vorschlägen ein intensiveres Nachdenken über die Energieeffizienz, weg von einzelnen Aktionen und hin zu stimmigen politischen Gesamtpaketen", kommentiert Ralf Schüle vom Wuppertal Institut. "Was wir nun brauchen, ist eine Angleichung der NEEAP und Methoden zur Bewertung", so Schüle weiter.

    Die Ergebnisse der EEW sind im Internet zugänglich unter: http://www.energy-efficiency-watch.org/index.php?id=49

    01.07.2008   Quelle: ENERGY-EFFICIENCY-WATCH (EEW); EUFORES   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH

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    Umfrage: Verbraucher stellen Stromanbietern schlechte Zeugnisse aus

    Gute Noten nur für Ökostromanbieter.
    Gute Noten nur für Ökostromanbieter.

    Eine repräsentative Umfrage des Energieverbraucherportals unter 1.056 Verbrauchern zeigt, dass die steigenden Strom- und Gaspreise auch hohe Kosten für bei den Energieversorgern verursachen: Deren Image und Renommee sei mittlerweile verheerend, heißt es in der Pressemitteilung des Energieverbraucherportals. Bis vor kurzem erfreuten sich Versorger eines makellosen Bildes in der Öffentlichkeit. Image, Vertrauen und Kundenzufriedenheit hätten im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbranchen ganz vorne gelegen. "Die Preisexplosion auf dem Strom- und Gasmarkt und die nur wenig überzeugenden Begründungen dafür zeigen jetzt Wirkung", so das Energieverbraucherportal. Bei den großen Versorgern und Stromhändlern sei - in Schulnoten ausgedrückt - mit einem knappen "ausreichend" die Versetzung gefährdet. Das Energieverbraucherportal berichtet weiter, dass Verbraucher nur noch den Ökostromanbietern und den lokalen Stadtwerken vertrauen.  Mit 2,1 Punkten auf der Notenskala ist Greenpeace Energy der "Klassenprimus". Den zweiten Platz konnten mit einem Durchschnitt von 2,7 die Stadtwerke erreichen. Bis vor kurzem hatte auch der Ökostromanbieter "Lichtblick" einen Spitzenwert in der Verbrauchergunst. Durch die Diskussion um den Einkauf von Atomstrom habe das Image aber offensichtlich gelitten. Mit 2,9 reicht es immerhin noch zum dritten Platz. Anders die großen Versorger: RWE liegt mit 3,5 nur knapp vor Vattenfall und EnBW mit den Durchschnittsnoten 3,6. Noch dahinter rangiert EON mit einer 4+ (3,7). Ganz am Ende folgen die reinen Stromhändler Flexstrom, TelDaFax und Bonusstrom, die Notenwerte von 4,1 - 4,3 erhielten.


    Imagebewertungen verschlechtert, Wechselbereitschaft gestiegen

    Der Discounter E WIE EINFACH liege mit einem Durchschnittswert von 3,2 interessanteweise deutlich vor der Konzernmutter EON, stellt das Energieverbraucherportal fest. Im Vergleich zu einer Umfrage vom März dieses Jahres hätten sich die Imagebewertungen der Versorger weiter verschlechtert. Die Wechselbereitschaft sei deutlich gestiegen. Fast 40 % der Verbraucher würden konkret über einen Wechsel nachdenekn. Mehr als 70 % der Befragten können sich einen Wechsel vorstellen, haben allerdings noch Bedarf an Information und Orientierung auf dem Markt. Nur knapp jeder dritte Befragte lehnt auf absehbare Zeit einen Wechsel seines Versorgers kategorisch ab. Mehr als zwei Drittel der Befragten haben kein Verständnis für die stark gestiegenen Energiepreise. Eine deutliche Mehrheit sehe die Gründe weniger in den gestiegenen Beschaffungs- und Produktionskosten sondern im Gewinnstreben der großen Energiekonzerne und einem Versagen der Politik.

    01.07.2008   Quelle: Energieverbraucherportal; (openPR)   Solarserver.de   © Heindl Server GmbH
    Bildquelle: Energieverbraucherportal,

     

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